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BDLI Positionspapier Mili Raumfahrt FINAL

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> BDLI Positionspapier

Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit
Kompetenzen der Deutschen Raumfahrtindustrie

> BDLI Positionspapier Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Kompetenzen der Deutschen Raumfahrtindustrie S»3 .

> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit > Inhalt Grundlagen und Zielsetzung Kompetenzen der Deutschen Raumfahrtindustrie Handlungsfelder Titelbild: Militärische Satellitenkommunikation .

und NATO Mandaten. Die deutsche Raumfahrtindustrie möchte damit den Dialog mit allen Entscheidungsträgern.de S»5 . In den verteidigungspolitischen Richtlinien von 2004 und im Weißbuch 2006 sind die neuen Rahmenbedingungen.bundeswehr. zuständigen Ressorts. die sich für die deutschen Streitkräfte ergeben. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen und findet seinen besonderen Ausdruck im Aufbau militärischer Raumfahrtfähigkeiten. „Die Bundeswehr hat sich seit ihrer Aufstellung bereits an mehr als 130 Einsätzen zur Hilfeleistung in aller Welt beteiligt.einsatz. Seit 1990 nimmt sie in größerem Umfang an der ganzen Bandbreite internationaler Einsätze teil. EU. Ausbildung.> Grundlagen und zielsetzung Die Bundeswehr vollzieht nach dem Zerfall der bipolaren Nachkriegsordnung mehr als alle anderen europäischen Streitkräfte tiefgreifende Veränderungen in Auftrag. Nutzern und Anwendern zu diesen Themen verstärken. Weltraumlage/SSA und der Schutz von Raumfahrtsystemen. Sie finden ihren Ausdruck in den heutigen weltweiten Einsätzen der Bundeswehr unter VN-.“ Quelle: http://www. Dieses Grundlagenpapier ist das erste einer Reihe von Positionspapieren des BDLI zu aktuellen Themen wie militärische Satellitenkommunikation. weltweite Aufklärung. Struktur und Ausrüstung. Mit dem Grundlagenpapier „Raumfahrtanwendungen für Sicherheit und Verteidigung“ unterstreicht die deutsche Raumfahrtindustrie ihre Beitragsfähigkeit in diesem für die Bundeswehr so wichtigen Bereich. Die veränderte sicherheitspolitische Lage Das neue Aufgabenspektrum der Bundeswehr erfordert die Fähigkeit zu weltweiten Einsätzen und zur vernetzten Operationsführung sowie einen ressortübergreifenden Dialog im Rahmen der vernetzten Sicherheit. dokumentiert. die zukünftige Nutzung von GALILEO durch die Bundeswehr.

Weltraumbasierte Fähigkeiten sind für Streitkräfte zunehmend von Bedeutung und für das künftige Fähigkeitsspektrum der Bundeswehr von hoher Relevanz. Satellitenkommunikation und Satellitennavigation sind Grundlagen für weltweite Vernetzte Operationsführung. erweiterten Aufgabenspektrums erfolgreich durchführen zu können.und Aufklärungssysteme sowohl am Boden als auch in der Luft und im Weltraum werden leistungsfähige Datenrelais-Satelliten eine wichtige Voraussetzung sein. Satellitenkommunikation Mit der Einführung von SATCOM Bw Stufe 2 erhält die Bundeswehr erstmals eigenständige Satellitenkommunikationskapazität. > Kompetenzen der Deutschen raumfahrt industrie Die deutsche Raumfahrtindustrie bietet wesentliche Schlüsseltechnologien für die globale Sicherheitsvorsorge an. insbesondere im Rahmen des neuen. Mit militärischen Raumfahrtsystemen erwirbt die Bundeswehr neue Fähigkeiten. Für den zukünftigen Betrieb modernster Führungs. um Einsätze. Das betrifft die Verschlüsselung („Secure Communication“) aber auch verfügbare Frequenzbänder und dazugehörige Kapazitäten. Dabei kommt der eigenen Fähigkeit zur raumgestützten Aufklärung eine zentrale Rolle zu. Mit der stärkeren Nutzung von UAV-Systemen und dem weiteren Ausbau der Vernetzten Operationsführung wird diese Anfangsfähigkeit erweitert werden müssen. .> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Die Bedeutung von Raumfahrtanwendungen für die Einsätze der Bundeswehr Die Erfahrungen und Notwendigkeiten aus den Einsätzen nach 1990 haben zu den Beschaffungsvorhaben SAR-Lupe und SATCOM Bw Stufe 2 geführt.

der geplanten Nationalen Satcom Mission „Heinrich Hertz“ (DLR). SATCOM Bw Stufe 2 sowie die führende Beteiligung an zukunftsweisenden Programmen (z. Laserkommunikationsterminal auf dem Satelliten TerraSAR-X Satellitenkommunikation sichert die Führungsfähigkeit der Bundeswehr bei internationalen Einsätzen S»7 . dem „Little-GEO“Programm (ESA) und EDRS (European Data Relay Satellite System-ESA)) und Technologien (z.B.B.Satellitenkommunikation gehört in der zivilen Raumfahrt bereits seit langem zum Standard. Laser Communication Terminals (LCT). Smart Antenna Terminals (SANTANA)) belegen die technologische Leistungsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie. Kommunikationssatelliten sind die meistgebauten Satellitensysteme der Welt.

und Wetterunabhängigkeit bei der Aufklärung. Deutschland hat bei der raumgestützten SAR-Technologie eine führende Position in der Welt.> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Bodenempfangsstation für Satelliten Satellitengestützte Aufklärung Das erste eigene Satellitenaufklärungssystem der Bundeswehr ist SARLupe. Das gilt sowohl für Reflektorsysteme (SAR-Lupe) als auch für aktive phasengesteuerte SAR-Systeme (TerraSAR-X). Deutschland unterstreicht mit dem Einbringen des künftigen nationalen SAR-Aufklärungssystems in MUSIS seine autonome Fähigkeit auf dem Gebiet der Radar-Satellitentechnik mit der damit verbundenen Tageszeit. . Mit dem Programm TanDEM-X (ab Ende 2009) wird die Fähigkeit zur „Ground Moving Target Identification“ (GMTI) entwickelt werden. Konkurrenz hat Deutschland in dem italienischen Programm COSMO-Skymed. Mit dem europäischen Aufklärungsverbund MUSIS (Multinational Spacebased Imaging System) verfügen die führenden europäischen Raumfahrtnationen Mitte der nächsten Dekade über ein gemeinsames Weltraumaufklärungssystem bestehend aus optischen. Der Bedarf an hoch.und höchstaufgelösten Bildern aus dem Weltraum für erweiterte operativ / taktische Aufklärungsszenarien wird weiter zunehmen. Das System besteht aus einer Konstellation von fünf Satelliten und liefert hochaufgelöste Radaraufnahmen von jeder beliebigen Region der Erde. Gemeinsam mit dem DLR wird die deutsche Raumfahrtindustrie ihren Technologievorsprung weiter ausbauen. Für optische und Infrarotaufklärung aus dem Weltraum wird derzeit das System HELIOS2/3 der Partnernation Frankreich genutzt. infrarot und SAR Sensoren.

Im Export (Korea) hat die deutsche Raumfahrtindustrie mit den Programmen Kompsat 2 und 3 exzellente optische Raumfahrtsysteme entwickelt. Infrarot. die heute keinen Vergleich mit den französischen Systemen HELIOS 2/3 und Pleiades scheuen müssen.und Hyperspektralsensoren wird Deutschland zukünftig mit den Programmen RapidEye und EnMAP seine Fähigkeiten im Rahmen der Erdbeobachtung erweitern.Nächste Generation: Militärisches raumgestütztes SAR-System MilSAR Bei optischen. Mit dem Projekt GMES wird Europa ein weltweites Erdbeobachtungsnetzwerk zur Verfügung stehen. Deutschland besitzt damit auch bei optischen Satellitensystemen eigenständige Fähigkeiten die der Bundeswehr zur Verfügung gestellt werden können. Die optische Erdbeobachtungsmission EnMAP Das strategische Aufklärungssystem der Bundeswehr SAR-Lupe Multispektralkamera für den Einsatz bei RapidEye S»9 .

Ohne Navigationsdienste wären schnelle . des Public Regulated Service (PRS) mit entsprechenden Fähigkeitsforderungen eingebracht.> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Satellitennavigation Das US NAVSTAR GPS ist derzeit das einzige voll operationelle Global Navigation Satellite System (GNSS). insbesondere bzgl. so dass Verteidigungsanwendungen und -operationen bestmöglich unterstützt werden können. Die Nutzung von GALILEO kann Deutschland insbesondere im wehrtechnischen Bereich industriepolitische Unabhängigkeit von den USA sichern. es auch für sicherheits. allen voran Frankreich. Die Vorteile der gemeinsamen Nutzung von GALILEO und NAVSTAR GPS für die Bundeswehr liegen auf der Hand. Der technische Vorteil der Systemredundanz von GPS und Galileo schafft eine höhere Robustheit der Satellitennavigation beim Nutzer. Mit GPS hält die USA derzeit eine Monopolstellung im Hinblick auf diese kritische Navigationsinfrastruktur. haben ihre Absicht bekundet. Im Vergleich zu GPS ist das russische Glonass nur teilweise verfügbar. Präzise und hochverfügbare Navigations.und verteidigungsrelevante Zwecke zu nutzen und sich daher in der Entwicklungsphase. Führende Nationen Europas. Das europäische GNSS GALILEO ist Spitzentechnologie. Das chinesische Compass/Beidou befindet sich ebenso wie das europäische Galileo-System im Aufbau. Hinzu kommen eine Reihe von regionalen Verbesserungssystemen.und Zeitdienste sind im militärischen Bereich Voraussetzung für eine Vielzahl von Anwendungen und Satellit des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo Fähigkeiten. bei dem die deutsche Raumfahrtindustrie einen signifikanten technologischen Beitrag leistet und einen erheblichen Anteil an der Wertschöpfung hat. Die militärische Nutzung von US NAVSTAR GPS ist unbestritten als erfolgreich zu bezeichnen. Neben den Vorteilen der Systemredundanz von GPS und GALILEO bietet die gemeinsame Nutzung beider Navigationssysteme auch höhere Leistungsfähigkeit und Gesamtsystemverfügbarkeit.

Navigations. navigieren und präzise gegen Ziele wirken zu können. z. globalen.und präzise Operationen und Waffenwirkung sowie die wesentliche Fähigkeit „Blue Force Tracking“. im Hinblick auf geologische.B. hydrologische und biologische Randbedingungen von Einsätzen. die insbesondere der neuen Einsatzrealität (asymmetrische Kriegsführung und Bedrohung) Rechnung trägt. Satellitenmission TanDEM-X zur umfassenden stereographischen Vermessung der Erdoberfläche S»11 .und Zeitsystemen • Generierung von 3D-Geländedaten auf Grundlage von Fernerkundungs-/ Erdbeobachtungsdaten.und Seegangsvorhersage • Nutzung von Erdbeobachtungsdaten für die GeoInfo-Beratung. einsatzrelevante Umwelteinflüsse zu erkennen und in ihrer Bedeutung für den Einsatz zu analysieren. nicht realisierbar. sich exakt positionieren. GeoInfo befähigt die Streitkräfte. zuverlässigen Positionierungs-. Die Nutzung raumgestützter Fähigkeiten ermöglicht: • Verfügbarkeit von unabhängigen. Geoinformation Geoinformation befähigt die Streitkräfte. die mit weltraumgestützten Systemen gewonnen werden • Erstellung von Vorhersagen zum Weltraumwetter • Nutzung der Daten des weltweiten Systems von Wettersatelliten zur Wetter.

und hierzu zählt der Weltraum sobald dort militärische Raumfahrtsysteme stationiert werden. Für die Bundeswehr wird es in zweifacher Hinsicht wichtig werden. basieren auf funktionierenden Raumfahrtsystemen. die zur Beschädigung oder Zerstörung von Satellitensystemen führen können. Um diese Systeme schützen zu können. Mit der zunehmenden Nutzung des Weltraums durch die Bundeswehr wird die Führung einer (umfassenden) Weltraumlage zur militärischen Notwendigkeit. eine umfassende Weltraumlage führen zu können: • Räume. Für den Weltraum ist das derzeit nur marginal möglich. dass wesentliche Gefahren. lückenlosen 3D-Modell der gesamten Erdmasse einen Durchbruch erzieRadaraufnahme des Flughafengeländes Berlin-Schönefeld von TerraSAR-X len.und raumbezogenen Führungsprozesse der Bundeswehr stehen. bedarf es einer umfassenden Weltraumaufklärung. Raumfahrtanwendungen. aus der zunehmend dichter werdenden Population aller Orbits mit Satelliten und über sogenannten Weltraummüll entstehen.oder Handynutzung. diese vor allen möglichen Gefahren und Bedrohungen der Umgebung Weltraum zu schützen. . Weltraumlage Die zunehmende Abhängigkeit der Funktionstüchtigkeit und der Sicherheit unserer global vernetzten Gesellschaft von raumgestützter Technologie macht es notwendig. Es muss davon ausgegangen werden. Hier wird das Programm TanDEM-X mit seinem bis 2012 erstellten. Auf europäischer Ebene trägt die ESA mit dem Programm Space Situational Awareness (SSA) der Wichtigkeit der Aufklärung im Weltraum Rechnung.> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Insbesondere 3D-Geländedaten werden zukünftig im Zentrum der lage. Das betrifft alle zivilen und alle bundeswehreigenen Raumfahrtsysteme. wie die Überwachung von Gebieten. Internet. müssen aufgeklärt werden können. derer sich die Streitkräfte bedienen.

Durch Zusammenspiel von raumgestützter Aufklärung und raumgestützter Frühwarnung lassen sich mögliche Gefahren rechtzeitig erkennen und eindämmen. macht die Einrichtung eines angemessenen Frühwarn. Schutz von Raumfahrtsystemen Die zunehmende Abhängigkeit der Funktionstüchtigkeit unserer global vernetzten Gesellschaft von raumgestützter Technologie macht es neben dem Schutz vor Gefahren aus dem Weltraum auch notwendig. Durch rechtzeitige Alarmauslösung können die zu erwartenden Auswirkungen von Angriffen mit chemischen. Es ist notwendig. biologischen und radiologischen Gefechtsköpfen signifikant reduziert werden. diese vor illegalen Manipulationen zu schützen. Illegale Manipulationen von Raumfahrtsystemen können eine existenzbedrohende Dimension für unsere Gesellschaft annehmen. Schutzmaßnahmen in zukünftigen Raumfahrtsystemen zu implementieren. auch deren Nicht-Existenz zu dokumentieren.• Im Rahmen des erweiterten Sicherheitsbegriffs müssen auch alle Raumfahrtsysteme in den Schutz vor Bedrohungen mit einbezogen werden. sie bei der technischen Gestaltung von Schutzsystemen zu beraten und ggf. Wesentliche Bedrohungen sind primär durch elektronische Eingriffe in die Funktion von Raumfahrtsystemen zu erwarten. Die deutsche Raumfahrtindustrie bietet der Bundeswehr an. Dabei sollten diese Schutzmaßnahmen gegen die Möglichkeit der schnellen Stellung von Ersatzsystemen und/oder adäquaten Diensten abgewogen werden. solche Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen bzw.und Verteidigungssystems (Passive Defence) unumgänglich. um die jeweils kostengünstigste Lösung für die Bundeswehr realisieren zu können. Die Proliferation derartiger Systeme in Verbindung mit der Entwicklung unser Territorium erreichender Trägersysteme durch Staaten. S»13 . Grundbefähigung zu Frühwarnung und Proliferationsüberwachung Ballistische Raketen und Massenvernichtungswaffen gefährden unsere Sicherheit. Der Frühwarnung kommt in militärischen Konflikten eine wichtige passive Schutzfunktion zu. Freiheit und Gleichheit aller Menschen nicht teilen. da diese sehr effizient zu erreichen sind. die unser Wertesystem von Frieden.

Ausbau zu einer Gesamtarchitektur mit ausgeprägter Breitbandkapazität und unter Einsatz laseroptischer Datenlinks (Data Relay-Fähigkeiten). Forschung. Die deutsche Raumfahrtindustrie verfügt über alle notwendigen Schlüsseltechnologien und ist in der Lage. der NetOpFü und der Einführung von UAVs sowie neuartiger satellitengestützter Erdbeobachtungssysteme Rechnung zu tragen. Zugleich eröffnen wir damit einen attraktiven Markt. d.h. 2. Wissenschaft und Industrie. Dabei müssen sicherheits. Verbleibende Fähigkeitslücken sind mit modernen Technologien zu schließen.und verteidigungspolitisch relevante europäische Programme von Deutschland initiiert und geführt werden.h. Ausbau der Militärischen Satellitenkommunikation. Empfehlungen: 1. alle Produkte für eine militärische Nutzung des Weltraums rechtzeitig zu entwickeln und anzubieten. Start einer umfassenden Initiative zur Nutzung im Rahmen der NATO. insbesondere für KMUs bei der Empfängertechnologie. Die deutsche Raumfahrtindustrie unterstützt die Bundeswehr beim Aufbau ihrer Weltraumfähigkeiten. A. Dadurch wird auch industriepolitische Unabhängigkeit von den USA erreicht und nicht weiter Einblick in europäische und insbesondere deutsche Wehrtechnologie gewährt werden müssen. d. Die weitere Planung erfordert eine enge Abstimmung zwischen allen relevanten Ressorts. um den Anforderungen u. .> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit > Handlungsfelder Die Bundeswehr benötigt heute und in Zukunft Raumfahrtanwendungen. um ihren Auftrag zu erfüllen. Nutzung von GALILEO durch die Bundeswehr.

Beitrag zur Frühwarnung und Proliferationskontrolle im Rahmen der NATO. Schutz eigener Raumfahrtsysteme durch Härtung der Kommunikationswege zwischen Bodenstationen und Raumsegmenten gegen jede Form der elektronischen Manipulation. Hierzu sind dedizierte Studien in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und der Industrie einzuleiten. Stärkung der deutschen Führungsposition in Europa durch Weiterentwicklung und Ausbau der Fähigkeiten bei SAR Technologie. Analyse der Nutzen. 4. Analyse der Möglichkeiten einer eigenständigen Fähigkeit bei der raumgestützten optischen Aufklärung in Ergänzung zur Radarfähigkeit. Die Kenntnis über die Weltraumlage ist eine entscheidende Voraussetzung für einen effektiven Schutz der raumgestützten Systeme. Aufbau eines nationalen Weltraumlagezentrums und starke deutsche Beteiligung bei der Entwicklung eines Europäischen Weltraumlagesystems. die zunächst im Rahmen einer Architekturstudie eine Systemlösung für Europa aufzeigen. S»15 . die durch ergänzende raumgestützte Aufklärung mit Hyperspektralsensorik für die Bundeswehr erzeugt werden können. 6. Die deutsche Raumfahrtindustrie besitzt hier ausgezeichnete Beitragsfähigkeit.3. 5. 7. Positionierung der Bundeswehr zu Gunsten der nationalen Technologiebasis. Konzeption und Realisierung entsprechender Demonstratoren. Letztendliche Realisierung eines europäischen Frühwarnsystems im NATO-Verbund. Hierzu Start entsprechender Aktivitäten. 8.

Synthetic Aperture Radar (Geländeabbildung durch Abtastung der Erdoberfläche mit elektromagnetischen Wellen) Raumgestütztes bildgebendes Radar-Aufklärungssystem der Bundeswehr Satellitenkommunikationssystem der Bundeswehr Space Situational Awareness (ESA-Programm zur TerraSAR-X-Add-on for Digital Elevation Measurements (SAR-Erdbeobachtungs-Zwillingsmission) Satellit für die Fernerkundung der Erde mit Radar EnMAP: Environmental Mapping and Analysis Program Target (bodengestütztes Mittelstrecken-FlugabPublic Regulated Geschützter Galileo-Dienst für hoheitliche Aufklärung im Weltraum) . -identifikation Tracking: GBI-System: HELIOS 2/3: MEADS: MUSIS: NetOpFü: Patriot: Service (PRS): RapidEye: SAR: SAR-Lupe: SATCOM Bw: SSA: TanDEM-X: TerraSAR-X: und -lokalisierung der Aktivitäten eigener Kräfte mit elektronischen Aufklärungsmitteln (erste deutsche hyperspektrale Satellitenmission) Ground-Based Interceptor-Rakete (anti-ballistische Missile zur Abwehr von ballistischen Interkontinentalraketen) Raumgestütztes bildgebendes Aufklärungssystem der französischen Streitkräfte Medium Extended Air Defense System (taktisches Luftverteidigungssystem) Multinational Space based Imaging System (europäischer militärischer raumgestützter Aufklärungsverbund) Vernetzte Operationsführung Phased Array Tracking Radar to Intercept Of wehrraketensystem) Aufgaben Mulitspektrale (5 Kanäle) optische Erdbeobachtungskonstellation mit 5 Kleinsatelliten.> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit > Abkürzungsverzeichnis Blue Force Umfassende Echtzeitüberwachung.

UAV: Unmanned Aerial Vehicle US NAVSTAR US Navigational Satellite Timing and Ranging GPS: Global Positioning System (raumgestütztes globales Satellitennavigationssystem der USA) S»17 .

> BDLI-Positionspapier > Raumfahrtanwendungen für Verteidigung und Sicherheit Notizen: ____________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ ____________________________________________________________ .

Tesat Spacecom GmbH & Co.de Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Abteilung Verteidigung und Raumfahrt Tel. KG.und Öffentlichkeitsarbeit Tel.de S»19 . Kayser-Threde GmbH. Jena-Optronik GmbH. EADS Deutschland GmbH.:  030 206140-0 E-Mail: info@bdli.Quellenverzeichnis Bilder: Astrium GmbH. ATRIUM Friedrichstraß 60 10117 Berlin Tel.de Christopher M. Infoterra GmbH.V.:  030 206140-14 E-Mail: bach@bdli. Bach Leiter Presse. BDLI Informationsstand: Februar 2009 Herausgeber (ViSdP): BDLI Bundesverband der Deutschen Luft. OHB System AG.:  030 206140-31 E-Mail: lubenow@bdli.und Raumfahrtindustrie e.

bdli.Bundesverband der Deutschen Luft. (BDLI) ATRIUM Friedrichstraße 60 10117 Berlin Telefon: +49 (0) 30 206140 0 Telefax: +49 (0) 30 206140 90 www. V.und Raumfahrtindustrie e.de .

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