WILHELM GREWE

Ein Besatzungsstatut
für Deutschland

ni"
d,er Reehtsformen Besetzung

WILEELM geboren m 16, Oktober

GRE-WE lgll in Harnbug Freiburg i. Br.

TNIIALT

o. Prof. an der Universität

Yorbemerkung

11 Erster Teil:

Die Rechtsgrundlagbn des Besagungsredrtes
I. Die RedrLsnatur des Besagungsredrles des Besagungsregimes l. Die Re&tlidrkeit 2. Die Tragweite der):,,bedingungslo-senKapitulation" 3. Die Einheitlidrkeit dös Besagungsregimes II. Y-oraussegungen und Formen Besagungsredtes..

16
16 . -' 18 24

einer FeBtldfung des .'27 : . . .' 27 30 31 35 4L 42 45

2. Kodifikation

1; Ist eine Fixierung überhaupt mögli&? oder Einzelregelung?

3. Gesamtdeuts&e oder Zonenregelung? -

. . : &.VereinbarungodqrStatut?..: Besagüngsabkommeirs eines Partnei Die 5. 6. Diö Zuitändigkeit z;m Erlaß eines Besagungsstatuts ?. Iias Rheinlandabkommen von I9I9 als Modell? . III. Die gegenwä4ige Deutsdrlands Redrtgqnd Veifassungslage . i:...

47

1. Die Fragestellung; Besteht Deutsdland als Staat? . 2. Die militärisdre Niederwerfirng (debellatio) Deutsdr' lanils
Publiehe mder Milituy Govemment Iilomstion

'+7 48 48 50 54

Control License No. US -W- 1126 Geilruerkt in der Buüdruckerei W. KohlhommGr Stuttg&rt

b) Die Annektion

a) Der Bdgriff der ilebellatio im heutigen Völkerrbdrt . : .

c) Keine debellatio mit Annektiolr

d) Keine debellatio mit airschließender Errichtune eines I(ondominiums e) Keine debellätio mit ,,Subjugation" f) Keine debdllatio mit-effektiver Ver4ichtung . . . g) Keine debellatio mit Staatszerfall oder Staatszergliederung 3. Der Fortbestand der deutschenStaatseinheit a ) V e r f a s s u n g s v e r n i c h t u n g ,a b e r k e i n e S t a a t s v e r n i c h t u n g b) Redrtsfahigheit, aber heine Handlungsfähigkeit c) Die Übernahme der deutsdren Staatsgewalt durch die BesaBungsmächte d) Die Doppelstellung der Kontrollorgane e) Die Treuhänderschaft der I(ontrollorgane f) I(ontrollrat und Zonenbefehlshaber .

c)Re&tsbasisderlntervention.

. . .

55 62 69 70 74 74 77 79 82 87 91

: . . .

I29 134 139 141 7+l I42 148 150 153 155

d) Grenzen der Intervention e) Verfassungsgarantie

. . .

der Interryentienten

3. Die Sequestrationsbesegung a) Voraussegungen und Gruädlagen der Sequestration b) Begriff und Wesen der Sequestration c) Der Inhalt der Sequestrationsgewalt d) Die Grenzen. der Sequestrationsgewalt e) Beendigung def Sequestration . 4, Die wirtschaftlidre
a ) Der Begriff

Sicherungsbesegung und der ,,Restitutiono' , : .

der ,,Reparation"

b ) D i e F r a g e d e r , , Y o r g r i f f e ' o ,, . .

156 158 161 168 172

4. Die $tellung der Länder im gesamtdeutsdren Staats-' verban d a) Die Komperenzverteilung b) Die Vahrung der I(ompetenzregeln (Geltung und Tragweite des Grundsa!es ,,ReidrsrecÄt bricht Landredrt")

c ) Automatische Reparationsschuld als Rechtsfolge des A n g r i f f s k r i e g e s? d ) Grenzen des Reparationsanspruches e ) Regelung der Resritutionen . . V . Die völkerrechtlich eewährleisteten Gruntl"fl.ht" besegten Landes und seiner Bevölkerung es besagungskräftige Grundredrte? Notwendigkeiten" d",

95 95

178 178 181 184

c ) D a s N o t g e s e g g e b u n g s r e c h td e r L ä n d e r IV. Die Ziele der Besegung Deutsehlands und die Mächtbefugnisse der Besagungsmächte . . l. Die militärische Sidrerungsbesegung

100 104

L Gibt

2. Der Inhalt

der Grundrechte

3. Grundrechte und,,militärische

106 106 106 108 ILI 116

Zueiter

Teil:

System des Besagungsrechts I. Die Organisatrion der Besagungsbehörden l. -{ufbau 2. \-erteilung der Geseggebungskompetenzen 3. Gesegmäßi$keit der Besaljungsexekutive 4. Die Einheit des Besagungssystems . . . : 188 188 188 189 190

a) Dab Wesen der occupatio bellica b) Die Geltung ddr Haager Landkriegsordnung c) Rechtlide d) W'andlung Bedeutung der occupatio Sicherungsbesegung zu den Haager Regeln 2. Die Interventionsbeseguns a) Zwed< rnd Ziel der Intervention . . . bellica zur

.

deutscher Zuwiderhandlungen militärischen Verhältnis

e) Wöitergehende

Besegungsziele und

ihr

120 t26 726 I27
II. Befugnisse der Besagungsbehörden im Rahmen der militärischen 1. Vahrung Sicherungsbesegung 191

b) Begriff und Vesen der fntervention

der Sicherheit der Besagarngstruppen

2. Befriedigung der Besagungsbedürfnisse

191 192
,7

6

ff1:

[.i.' Er.
t

a)

Unterbringung

und Unierhgh

der Besagungstruppen

b ) Militärische Anlagen
c ) Verkehrs- und Nachridrtenmittel d ) Verbot zivile
e)

193 193 194 r94 195 196

\r. Befugnisse der Besagungsbehörden auf dem Gebiete iler Reparationen und Restitutionen l. Der l-orgrifr auf Reparationen .

2I9 219 2IS

ilei

Ausnugung

des Besagungsgebietes für

Zwecke . . .

Festsegung tler Besagungskosten

2. Grenze der Reparationspflicht 3. Feststellung und BewertunS 1. Si&erung künftiger Reparationsleistungen 5. Lnzuläsdige Eingriffe 6. Lieferungen aus Iaufender Produktion .. ?.DerRepar4tionsausschuß B.DerRestitutionsanspruch 9. Das Restitutionsverfahren VI. Streitsdrlichtung . der Londoner Konferenz ..

f) B e g r e n z u n g d e s R e q u i s i t i o n s r e c h t s j . , 3 . Die Aufrechterhaltung b ) Belagerungszustand .

. ). 2I9 , - 220 220 221

der öffentlichen Ordnung .,

197 t97 797 198 198 199

a) Polizeiliche Sicherungsmaßnahmeri . :

'. :

222 222 223

Schug von Lebenl Freiheit und Redrtsiidrerheit
a ) Gerichtsbarkeit

224
für

l;) V e r w a l t u n g

..,. Seque-

Änhang: Die Richtlinien III. Befugnisse der Besagungsbehörden kraft strätron l. Die Sequestrationsgewah 2. Regierungsgewalt 3. Geseggebungsgewalt 4. Justizhoheit 5. Verwaltungshoheit 6. Kompetenzverteilung stration IV. Befugnisse derBesagungsbehörden kraft Intervention L Die Interventicinsgewalt 2. Enrmilit'arisierung unil.Entnazifizierung . 3. Bestrafung von Kriegs- und Menschlidrkeitsverbrectren und Beseitigung vqn Diskriminierungen 4. Demokratisierung a) Prinzipien der Demokratie . . . . . .. nadr Beendigung der Sequeein Besagungsstatut .

225
t
r,

200 200 201 203 204 206 208 2t0 210 2ll 2I3 214 214 215 2t5 216 2t7 218
DRZ. HLKO. mnn. NJ. NJur, SJZ. : : : :

Abkürzungen
Deutsche Rechtszeitschrift (Tübingen) Haager Landkriegsordnung Monatsschrift für Diutsdres Recht (Hamburg)

Neue Justiz (Berlin) 'Wodrensdrrift = Neue Juristische :

(Mündren)

S ü d d e u t s c h e 'J u r i s t e n z e i t u n g ( H e i d e l b e r g )

b) Grundsag der Verfassungsautonomie c) Regierungsbilduirg und Regierungskontrolle d) Regierunggtätigkeit e) Frbiheit f) Freiheit der Geseggebung -des politisdren Leberis

. :.

. .

8-

VORBEMERKUNG

Düe in dieser Schrift entworfene Skizze iles deutsdJren BeseEu-ugsre&tesist aus einem Rechtsgutachten erwach' r+rn-das der Verfasser im" Sommer und Herbst 1947 - im A,n-+&lu8 an die Münchener Krinferenz der Minister' pri;identen - im Auftrage einer deutsphen Landesregieru-ne an=gearbeitet hatte. Ihre ursprüngliche Konzeption houte iiÄ daher auf der politischen Gesamtla$e .von\947 Seit dieser Zeit haben sich die politischen VorauC'' Hinsicht grundlegend ge' fl4,runrtn in vers&iedqngr hat sich der Überarbeitungen trn Äehrmaligen fud*-rtTs{r,Ee+r bemüht, diesen veränderten loglussegungen lry,cit Rechnung ztt Lrager.' als dies geboten sdrien. In' durfte er bei eiirem derartig im Flusse der Entl&**r befindli&en Thema riicht hoffen, mit den.Er' ri*lung eEnissen jedes neuen Tages Sdrritt halten zu könnenl, T*roünJtigerweise konnte das auch nicht das Ziel einer *jStudie sein, wie sie hier beabsidrtigt visr"en&aftli&en wiar. flne *ährend der Drucklegung bekanntgervordenen Richt' iläi*i*'nder Londoner Konferenz für ein Besa$ungsstatut sind daher im Text nidrt berücksidrtigt. Der Verfasser retuht daria keinen Mangel seiner Arbeit. E3 kam ihm {n'aui nn. die völkerrechtlichen Grundlagen und Vorund die möglichen Gestaltungsformen eines lnffirsur-!en 'Dceagm-ng-.statuts zu entwickeln, wie-sie sich dem Auge Beobachters in Deutschland dardc* wli:en.&aftli&en bieten. Der Leser. wiril selbst in ilerol-age sÖin, tlie hier erarbeiteten Gesidhtspunkte und Maßstäbe mit den Vorschlägen und Richtlinien der Kopferenz von London zu

1l

Das Vort . Einige erklärende Worte erf ordert derTitel dieser Schrifi. ist die Form'des Besagungsstatuts.chungen waren falls alle denkbaren Wege der Regelung des Besagungsreüts zu erörtern. als die Hoffnung auf eine baldige Bildung einer provisorischen deutschen Regierung für ganz Deutsdrlanil nbch nicht aufgegeben werden durfte' Nadrilem diese Hoffnung -.rstatuiert".ut" jedoch audr lediglich eine solche redrtsförmige Fesilegutrg des Besagungsrechtesverstanden werden. In diesern Sinne bildet ein solch. .eine Voraussebung. ImTexte.BesaSungssta. In diesem Sinne ist der dem Sprachgebrauchunserer Tqge vertraut gewordene Ausdrudr im Titel dieser Schrifi gembint.In einbm engeren Sinne kann unter dem Begriff .er ni&t entspredrei. stärter in denVordergrund gerückt' Prinzipiell wäre frei' li& auÄ in diesem begrenzteren Rahmen der drei'West' zonen noch die Form des Abkommens möglich' Sie würde jeiloch dil Konstituierung des Dreizonengebietes al6 selbständiges Völkerrechtssubjekt und Staat i'oräus' segen .und zwar eines von den ilrei westlichen Besagungsmädrten erlassenen Statuts. jedqnfalls für eine nähere Zukunft mehr und mehr an realer Bedeutung eingebüßt hat. Diese Auseinanderse!ung konntö und wollte_der Verfa$ser dem Leser nicht abnehmen. die vielen Deuischen aus wohlerwogenen Gründen als verhängnisvoll erscheint' jeden' Im Rahmen der folgenden lJntersu. Die-Form des Besa6ungsabkommenEwar vor allem solange in Betracht zu ziehen.t.. Es darf angenommen werden. rie reit diese Vors&läge den v'ölkerrechtlichen Grundlagen des Besagungsrechtes und den berec{rtigtan Erwarturrgen der betroffenen Bevölkerung entspre&en od.. . In einem weiteren Sinne kann darunter jede-rechtsförmige Festlegung des Be. aüf welchem Vege sie zustandekommt. d.Besagungsabkommen'o'' entspredrend unterschieden worden.sagungsredrtes verstanddn werden. aus eigener Machtvollkommenheit ein-seitig erlassen worden ist. 'erg:lei&en und si& dabei ein Urteil darüber zu'bilden.Besa$ungsstatut'ound. sondern vön den Besagungsmächten .Besa!ungsabkommenoo. h.dieser Schrift ist der Ausdrud< in der Regel in diesem engeren und präziseren Sinrie gebraudrt unil sind die Begriffe. 12 l3 .nicht mehr als ein lfiegweiser und ein Hilfsmittel für diese Auseinandelsegung sein.. Die imAnhang gegäbenekurzeAnalyse desLondonerTextes will daher. gleichviel. die sich mit den Londoner Vorschlägen auseinanderzusegen haben.es oktroyiertes Besalungsstatut den Gegenbegriff zu einem vereinbarten.Besagungsstatuto' kann in verschiedenerBedeutung gebraucht werderr.. die 'Wege ni&t auf dem vertraglicher Vereinbarung zus'tandeget6mmen ist. daß die hier vorgelegte Arbeit allen denjenigen eine praktisdre llilfe bietet.

.

ir -.. h. Vörtlich wurde im Änschluß daran erklärt: . Deutschland habe sich durch die . h. Die Rbdttlichkeit iles Besagungsregimes Trog der .o neuartig und abnorm.bedingungsloseKapitulation" geschaffenworden sei' Zweifellos wircl die Beson' derheit der heutigen Lage Deutschlands dort verkannt.htzieht. so rienig kann zugegeben werden. man auf deutscher Seite versucht..irte auf die Sdrranken der Befugnisse zu verweisen..guigslage.: Le.bedingungqlos" war. zu festigen und nadr der Erfahrung der hinter uns liegenden Jahre der BeseEung fortzubilden.sEe :. trog des vollständigen politischen und militärischen Zusammenbruchs des Reiches befindet sich das beseBte Deutschland seit 1945 nicht im Zustande der absoluten Rechtlosigkeit gegenüber den Besagungsmädrten..'. welche durch die . I6 17 . daß diese das Ausrnaß jhrer Rechte und Befugnisse nach freiem Belftben selbst t. daß er sich einer Er:-:i=::: durch überlieferte Rechts' entzöge' Die An' überhaupt und Normen sr-:. die im geltenden Yölkerrecht keinen Anhaltspunkt findet. die Kontrollkommission und die Zonenbefehlshaber stellten in jeder Hinsicht das auf redrtlicher Grundlage erridrtete oberste Regierungsorgan in Deutschland dar. Diese Rechtssägebestilmen die Ao. mit Ausnahme derjenigen. einen Zustand der Rechtlosigkeit durch eine Orilnung des Rechtes lbzulösen.lo=e Kapitulation" aller Rechte und Rechtsschugr: -r:rLerr und jeder Rechtsfähigkeit überhaupt begeben. Kein Lebenssachverhaltjej . Die Aufgabe besteht also.I.. '* t i'e die Haager Landkriegsordnung von 1907 (IILKO) i. und Beurteilung : ... so ergeben sich doch aus dem geschriebenen sowohl wie aus dem ungeschriebenen Völkerrecht bestimmte Redhtssäge.r : r i r : .Auf Grund der ihnen (d.i . Venngleich die Kapitulation: vom 8.bedin:*::.bedingungslosenKapitulation.lenden Mac. zu formulieren und zu spezialisieren. als vielmehr die vorgegebenen Rechtsgrundsäge und Normen im Hinblick auf die konkrete Lage in Deutschland anzuwenden. 'die Besa[ungs. wird zuneist mit der besonderen und einzigartigen Situation begründet. Mai 1945 . prinzipiell gesehen.. den vier im I(ontrollrat vereinigten Zonenbefehlshabern) verliehenen obersten Gewalt gibt es keine Begrenzung ihrer Vollmachten. in der sich die Besagungsmächteund Deutsdrlanil bei der Errichtung eines genauer formulierten Instrumentes des Besalungsrechtes befinden. Diese Ausgangslage ist auf beiden Seiten nicht imrner richtig erkannt worderr.d.:Ll:e aber.. Auf eine durch völkerrechtliche Gutachten gestübte Beschwerde iler Stadt Essen gegen die von der britischen Militärregierung angekündigte Zerstörung eines Teiles cler I(rupp-Verke in Essen ist im Auftrage des Generals Robertson erwidert worden. Die Re&tsnatur des Besatzungsrechtes 1.. auf die sich die Tätigkeit der Besagungsbehördenstübt. . '.o' So zutreffend die rechtliche Grrrndlage betont wird. welche sie sich selbst segen.welche die Stellung des Siegers im besegten feindlichen Lande begrenzen und gewisse Mindestrechte der BevölkerunE dieses Landes eewährleisten. Ein solches Instrument hätte also nicht so sehr neue Rechtssägezu begründen.a. nidrt darin.. wenn auch kein Waffenstillstandsvertrag gesülossen wurde. d. Eine solche Auffassung. der etwa solche Bedingungen eingeräumt hätte.estimmen könnten. dem unterlegenen Teil keinerlei vertraglidhe Zusicherungen hinsidrrlidr seiner künftigen Behandlung gab.ond".i di" bereits bestehende Rechtsordnung bewußt zu madren..j e d e r j u r i s t i s c h e nB e g r ü n d u n g .

-rj+:+:a- 2.bedingungslose'Kapitulationoo durch den Präsidenten Roosevelt auf der Konferenz von Casablänca im Jaäuar 1943 eingeführt worde4.. es muß militärisdr kapitulieren.. auf die sich die gege'lwärtige.bedingungslosen Kapilulation. das äußerli& gew-isse.. Sie hatten sich durch einen Yorvertrag gebunden.versdroben. 1947.Rechtsposition Deutsdelands gründet.er . Die Tragweite d. :o sollte das im Rückblid< auf jenelrorgänge von l9l8/19 berleuten: dieses Mal darf es beim Friedenssdrluß von rornherein keinerlei rechtlidre Beschränkung der poli' der Alliierten gebe4. In das polifisü-juristische Vokabular unserer Zeit ist der Ausdrudr. daß Deutsdrland Was mit dieser Formel zunächst gemeint war. die tis&en Handlungsfreiheil -{tlantic Charter darf nicht ilie gleiche Rolle spielen. wie 1919 die Vierzehn Punkte. Die dem Begriff der . Die Nordstaaten haben die Auseinandersegung als innerstaätlidren Bürgerkrieg aufgefaßt und demnactr nidrt nach völkerredrtli&en Regeln' abgewiilkelt. tlenen von Jalta = wieder auf.Iü stelle mit aller Deutlichkeit fest' daß ditise Erklärung Churdrills die Haltung der gesamten britiscüen Regierung wieilergibt. Moskau grd Jalta ron --bedingungsloser Kapitulatignoo gesprochen wurde. Parallelen zu der Situation von 1865 dürfen jedo& nur mir großer Vor. DieÄlliierten ihrerseits haben deutlich g.. In vielfach sehr wirksamer deuts&e Politik und Propaganda seit 1919 auf diese Binilungen berufen und ihre Verlegung re&tli&en dur& bestimmte Maßnahmen der alliierten Politik und bestimmte Klauseln des Friedensvertrages gerigt' T94L hatte man abermals ein Programm aufgestellt.. Dana& hatten die -{lliierten das Programm der Vilson-Punkte als bin' dende Grundlage der künftigen Friedensregelung ah'Weise hat si& die zeptiert. Februar 1944 erläutert. Diesen Sinn der ForTel . Eer Premierminister hat deutlich zu verstehen gegeben. NJur.sicht gezogen werden. Deutschland darf sich nicht auf sie berufen dürfen. geht sehr ' deutlich aus versc}iedenen Außqrungen alliierter Staatsmänner aus jdner Zeit hervor. daß sie keinesfalls geneigt sind.ngesi&ert sind. B.o in der Auffassu4g der alliierten Stäatsmänner ursprüngIich beigiemesseneBedeutung sdrloß solche weitgehenden Konsequenzen kei'neswegs ein. wenn man versudtt. Eenn in der Folgezeit in Casablanca. Seite 11. Tafienstillstaudes und 1919 beim Abschluß des Friedend' $ertrages in ihrer Handlungsfreiheit gebunden waren.F: il '.enugzu verstehen gegeben.bedingungslose Kapitulationoo stammt aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Man erinnerte sich daran. und Außenminister Eden hat einen Tag später diese Worte des Premier' ninirggr's no& einmal nachtlrücklidr unterstrichen. November 1918 gefunden hatte.z.Ahnlichkeiten mit dem Wilson-Programm aufr^-ies: die Atlantic Charter vom l'2. Das':Sdrl4gwort. Auf der anderen Seite ist es juristisdr bedeutungslos. einer soldren Konzeption"zu folgen und 'Widerstandselwa die aktiven Träger der deutschen hewegung aus der Gesamtverantwortlichkeit des deutschen Volkes zu entlassen. Er taucht dann in d-er Viermädrte-Erklärung von Moskau vom Oktober 1943 und in späteren Konferenzbeschlüssen .Zinn..*Vgl. ohne daß ihm derartige Präliminar-Friedensbedingun' ren z. der in OktoberiNovember 1918 in Form eines deutsch'ame' rilanischen Notenwechsels zustande gekommen war und der seinen Abschluß in der sogenannten Lansing'Note rom 5. Unconditional Surrender. daß die Alliierten im Jahre l9l8 beim Abschluß des l8 L9 . August 1941. den hinter uns liegen'Weltkrieg den als internationalen Bürgerkrieg aufzufassen.. indem er erklärte: .uncohditional surrenderoohat Churchill in seiner Unterhaus' mde ron 21.bedingungstosen Kapitulation.) Qamit werden nur die klaren Begriffe des Völkerredrts.

wenn die unterzeidhneten Unferhändler der deutschen Wehrmacht. daß Deutschland die Anwendung dieses Teils der Atlantic Charter oder irgend eines anderen Teiles derselben als ein Recht beansprudren kann..): .. inter24 Seite IIIl1946. 8th ed. Keitel und Stumpff. en ordonnant Ia capi' tulation inconditionelle. Es kann daher in diesem Zusa'mmenhang auch dahingestellt bleiben.im Namen des deutÄchen Oberkommandos handeln". an die bier gedacht ist. fr.. . Dieser Artikel soll in vollem U-.en Staatsgewalt und Souveränität schlechthin fand :':üt statt. Il ne rögle pas möm.on Reirns ünil Berlin oom 7.Mat frqS neßt es: .Manifestern'en\ ce document n'a qu'un carac' töre militaire. n'autait pas agi en qualitö de Führer de I'Allernagne. Auch wenn dieses anzunehmen wäre. tlie sich in deutlidren Worten sowohliauf die Sieger als auch auf die Besiegten beziehen. ob der Großailmiral Dönig im Augenblidr der Kapitulation verfassungsrechtlich als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches und Chef einer völkerredrtlich handlungsfähigen Regierung zu gelten hatte.bedingungslosenKapitulation" eindeutig klargestellt: sie bedeutet militärische Kapi' tulation ohne uertragliche Zusicherung bestimmter poli' tisrher Bedingungen. EIle ne serait pas celle de l'Etat allemand.d.h' ohne gleichzeitige -{u=handlung von Bedingungen.. ist doch den deutschen Unterhändlern von dieser Seite keine politisdre HandlunEsvollmactrt erteilt worden. so z. Friedeburg.) . Cette occupation n'a donc aucune base conaenüo' nelle..nidrt beredrtigt ist.665. nat. r-{ Treatisö on International Law. Jahrbuch par les Puissances f.fang zu Recht bestehen bleiben. Recht. mais celle ile ses armöes. et que la capitulation au' rait une signification et une portöe purement mili' taire.BedingungsloseKapitulationoo. B.e l'ocbu' pation ile l'Allemagne par les Puissances AIIiöes. Durch den Akt vom 8'Mai lr{5 ergaben sich die deutschen Armeen . so definiert das bekannte Lehrbuch von Hall-Higgins. auf dem' allgemeinen Völkerredrt beruhenden Rebhte und Pflichten des Kapitulierenden bleiben unherührt. oindBedingungen militärischerArt: 20 2t . Die Bedingungen. aber wir können nicht zugeben. II ne cott'tient. Völkerredtts' So insbesondere auch der schrtteizerische I'Allemagne (L'occupation d'e lehrer G. nidtt mehr und nidtt ueniger. territoriale Bereinigungen auf seine Kosten vorzunehmen. der Artikel 4.son contr0le.oo Kapitulation..Il en rösulterait que DoeniS. und' 8. 1924.so wäre jene Definition zr ergänzen. ist genau der gleidre militärische Über' :abeakt. S&'weiz." Zu d.is an agreement under whidr a botly of troops or a naval force surrenders upon conditionsoo. Sauser-Hall AIIiöes. Die unabhängig von besonderen vertraglichen Zusidrerungen bestehenden. um die siegreichen Mächte zu hindern.er Eigenschaft einen atss&ließlich militärischen ÜLor. du Reiclr.em Doltument t. p. Ich mache kein Hehl aus dem Ziel.. d. Il n'y est question que il'obligations assum1es par le haut comrnandement allemand' et les forces armöes so&s .eine Über:rrsrung politischer Machtbefugnisse oder gar der deut' s*.oo Damit ist der Sinn der .n.without conditions".as wir uns in dieser Hinsidrt in der britischen Außenpolitik gested<t haben. pas de clauses politiques. Sie handelt'en im famen des deutschen-Oberkommandos und hatten in Jie. Es gibt gewisse Teile äer Atlantic Charter.:aheakt zu vollziehen. Bd. eine nicht nur militärische. sondern politische Vollmacht gehabt hätten. si& auf die Atlantic Charter zu be' rufen. Sie könnten überhaupt nur dann berührt werde.. Die Kapitulationsurkunde beginnt jedoch ausdrücklich mit den Worten? daß die Endesunterzeichneten lediglich .

rr riütiges Bilil gleichfalls fortbeilie da es Kapitulation.eine Re&ts zu sdhaffen. Keitel und Stumpf . ilie ilem Frieden.Die Erzwingung der bedingungslosen Ka. But stipulations affecting the political constitution. der nach Form und Inhalt sowie nach der Vollmacht der Unterhändler gar nicht mehr sein konnte als dieses. Die Siegermächte haben sich auf der Konfererrz 'Weltordnung Ialta zu dem Ziele bekannt.Teil.freier Abzug.bedingungslose Kapi' tulation'o Deutsdrlands befreit sie von dieser Binilung ni&t. solche einzugehen. olficers in superior or d. Premierminister Churchill erklärte am 18. (Das Nürnberger Juristenurteil. ä.ing in chief utithout possession ol special powörs." Niemarid hat bisher behaupten können. daß Friedbburg. oder Verpflichtungen irn Hinblick auf seine künftige Unabhängigkeit. wollten . Insoweit..öpendence..etached. Es gibt aber auch keine anderen völ' kerrechtlichen Regeln an? an die ilie Alliierpn gebun' den wären. Januar 1945 im Unterhaus: .bedingungslosenKapitulation'o' Konsequenzen hineinlegte. sie Deutschland gegenüber ihre Binilung an das Völkerrecht leugnen... daß die Sieger an die Bestimmungen der Haa' eer Landkriegsordnung gegenüber Deutsdrland nitht 3ebunden seien. ist häufig verkannt und entstellt worden.In so lar as capitulations are agreements ol a strictly military hind. können auch von einem Oberkommandierenden nicht ohne besondere Vollmachten eingegangen werdenoo. Freilassung von Offizieren auf Ehrenwort u.reiner kategorischen menschlichen PEicht weit größerer Reidr' rr-eite" zu belasten." Niemand wird die zwingende Richtigkeit die'Wert dieses Bekennt' :e.es in Zweifel der bedinden Konsequenzen von kei. In ähnlichem Sinne knüpfi das Urteil des amerikani' =ören \'fliYrt'är gendnts iur Nürrtber get Srrtit\ertprszeß s srrt 3.666: . rule competent to enter int. 4. i-{llg. pitulation des Feindes befreit die siegreidrbn Mächte in keiner Veise von ihrer Bindung an die Humanität nnd son ihren Pflichten'als zivilisierte und christliche Staaten. sie mit .. command are as a general. 1948. Die daraus folgende beschränkte Tragweite der Kapitulationserklärung als eines rein militärischen übergabeaktes.bedingungs' losen Übergabe und Besegung" Deutschlands tlie Fol' rerung. or making engagerneits with respect to its tuture ind. cannot be consented to eaen by an officer cornmand. or atlministration ol a country or place. sind Offiziere mit höherem oder abgesondertem Kommando nach einer allgemeinen Regel befugt.besondereVollmachtenoo in diesem Sinne gehabt hätten. Schon vor dem Zusammenbruch hatte sich ein politischer Sprachgebrauch herausgebildet. Vertragliche Bestimmungen jedoch. :ung:slosen . die ihm völkerrechtlich nicht ihnewohnen.. der in den Begriff der .o them.Dezember L947 an die Tatsache der .tehende Bindung der Siegermächte an ilas Völkerrecht unerrvähnt läßt. Satzes und den praktischen gibt es Gleichwohl ziehen wollen. ni=.dem Rahmen einer soldren Kapitulation heraus. 22 23 .als Kapitulationen Abkommen von strikt militärisdrem Charakter sind. . ...] Herausgegebenvom Zentraljustizamt für die' britische Zone. welche die politische Verfassung oder Verwaltung eines Landes oder eines Ortes berühren..bedingungslosen Kapi tulation'o abgeleitete Ergebnis gibt kein zutreffendes Bild r-on der Rechtslage. sondern begnügt sich damit. der Sidrerheit dem allgemeinen Wohl der Menschheit gewirlmet volr des und ist'o' \-on dieser Zielsegung her gesehen wäre es unverständ' liü. Seite 14 [Urteil Seite 9]). heißt es bei Hall-Higgins. Politische Bedingungen fallen aus . p. Die . Dieses aus einer irrigen Deutung der .

3.FF-'" 'alle Jede Redrtsordnung aber bringt für Beteilieten . Wunsch haben sollte.en. ri&tunggebend sind". das seine $pige irn Kontrollrat hat.Juni 1945 (Amtsbl... ist mit dem deutschen Zusammenbruch die rechtlidre Grundlage ent' zogen worden . eine Besat4rngszone zu übernehmen und als viertes Mitglied an der Kontrollkpmmission teilzunehmen. August 1945 bestimmt demgemäß . Audr das Saargebiet ist tatsädrlich aus dem Anwendungsbereich des allgemeihen deuts&en.heit iles Besag. *r-orläufig" nichl sebildet werden...In der Periode iler Okkupation muß Deutsch' land als ein einheitliches wirtschaftliches Ganzes be' üa&tet werden'o (B 14).eine besondere Zäne Deutsdrlands. Un' ter völkerrechtlichen Gesichtspunkten gehören diese Ge' .gewisse geleitete deutsche Ver_rentrale. derir anderen keinerlei Rechtsschug einräumen wü. Nach dem FIan wurde eine koordinierte yerwältung und Kontrolle durch eine zentrale .Iand'wird inner' halb seiner Grenzen. beselen.Kontrollkom_ mission vorgesehen. toni. reich durch die drei Mächte urif-zuforder. Es wurde übereinstimmung darüber etzieltoFrank. De facto ausgenommen von der Anwendung des" Be. 5. Nach dem Plan für die endgültigd Niederwerfung des .oo Das Potsdamer Abkommen vom Z.de. Jedenfalls stehen a[e Gebiete innerhalb der Grenzen vo4g 31. Diese Grundsäge sind bisher in der Praxis nicht befolgt worden. von' Staatssekretären raltungsämter von wesentlicher Bedeutung'o vorgesehen' tA 9IV).Rntes..-Dezember 193? seit ihrer militärischen Besegung durch ilie alliieften Truppen unt-er Besagungsrecht. Eine ördnung.die politischen und wirtschaftlichen prin_ zipien. Feststellung über die Besagungszonen in Deutsch.und gleidrzeitig Rechte Fflichten mii sich. Späteren Gebietserweiterungen. die bei der Behandlung Deutschlands.ölkerung in ganz Deutschland die gleidre sein. j"d" M""h.rrerden die Truppen der drei Mächte._f f . Diese de facto-Ausnahmen gehören zu den Punkten.ungsregimes Trog der Aufteilung Deutsdrlands in vier bzw. Besagungsrechtes teilweise herausgelöst worden. Deutschland. in denen das Potidamer Abkommen unbeadrtet blieb. Februar 1945) . fünf militärisdre $eselungszonen besteht na& den Beschlüs.Dezember !937 un:sehlossenist.""Sorveit dies piaktisdr zu verwirklichen ist.. L=nter . Die Einheiili&.-Es bestimmt in Abschnitt A2:.Deutschland'o ist dabei das Gebiet zu Yerstehen' das durih die Reichsgrenzen hach dem Stande vom 3l.land. .gemeinsamen Feindes von Jalta (3. Nr. muß tlie Be_ handlung der Ber.'sondern eine Herrschaft dernVillkür.. lür Besagungszüeche in aier Zonen' auf' geteih . Doch sinrl .r." Eine zentrale deutsch-e Regierung ooll 24 25 . die aus den Oberkommandierenden der drei Mädrte bestehen und ihren Sig Beflin haben "irr soll. Seite 77): . wäre keine Ordnung des Rechts.ein Vorgiang. wenn es diesen .Dezember 1937 bestand. .... aucle wenn sie allgemeine völkerredrtli&e Anerkennung gefunden haben soilt"o. system für. sich_getrennt. .* (1).. Doch bleiben sie bestimmend für die Einheit' li&keit des deutschen'Besabungsrechtes. aüf dessen rechtliche Pro' blematik hier nidrt näher einzugehen ist. des Konir. wie sie am ST. die dem einen Partner ünbegrenzte Machtbäfugnisse. sen von Jalta und Potsdam ein einheitlidhes Besagungs. sagungsrechtessind-die Gebiete untet polnischer Verraltung östli& der Oder und Neiße sowie der an die Sowjet-Union übergebene Bezirk von Königsberg. Ergän' zungsbl. 7.Deutsch. Auch die Rechtsgrundlagen der Besegung sind einheitlich für gänz Deutsihland. .

Hinsidttlich iler unter polnisdre Veru)ahung gestelhen Gebiete hätten sie sich nicht d.im Prinzip mit dem Vorschlag der Sowjetregierirng einverstanden erklärt.. die Stadt Königsberg und derr anliegenden Bezirk. nach d'enen . Polen zugewi. Vielmehr fügten der Präsident tler Ver.ieses Bezirks bei ilen Friedensaerhanillungen -zu. ..fn den beiden ersteren Fällen wäre das infolge der nahezu vollständigen Airstreibung und Dezimierung der deutsüen Bevölkerung auch weitgehenil gegen' strndslos.. Septernber 7946 betont.& rrird unter den gegebenen Umständen nidrt d:rzn za denken sein. gekommen.einigten Staatcn. Ist eine Fixierung ü6erhaupt möglich? Arä ron deutsdrer Seite sinil Einwänile gegen ilie Be' s rehungen zur Fixierung des Besagungsrechtes erhoben rorden. tr oraussetzungen und Formen einer Festlegung deb Besatzungsrechtes 7.en. d.. Seite 75.iler Soujet-Union und.Die Vereinigten Staaten ' uerden eine Reoision ilieier Grenzen zugunsten Po. Hinsichtlich iles iler Soujet'U. Irrig sinil ilah'er audt' die ikrtragen" ilie aus iler behdupteten Redt'ts' ffiaßfolgerungen.tmt:re&tli& dt+ Ee:agungsrechtes prinzipiell unterworfen' PrrEtL. lens unterstüg. die polnisch verwalteten Gebiete.ie Bernerlt'ungen Don Abend'roth' 1947. tenden Gebietes kann jeiloeh erst entsdtied. jedoch festgestellt.aorlöufig.ea Bezirk von I(önigsberg oder das Saarge. so bliebe es s&aftlid ein Teil Deutschlands und der Geltung $. .en: .daß die endgültige Bestirnmung der polnischen Westgrenze bis zdr Friedenskonferenz vdrt*gt werden muß" (IX). ilie Abtretwng irgendeines bestimtnten Gebietes zu unterstüg. Sürile es nur wirt' firksamkeit an Frankreich angesdrlossen. aom 6. [l. Die Potstlamer Konferenz hat keine endgültigen territorialen Verfügungen getroffen. ilen sowj etischen'lVor schldg zur enil güIti gen ü b ertagung d.as enilgühige utorden isi. Auch damit sollte keine enilgültige Verfügung getroffen sein. Die Konferenzhat sich weiterhin .nion übergebenen Gebietes oon Königsberg hötten sieh die Staatsmänner in Potsd. Sie hat die Gebiete östliü der Oder unil Neiße der Verwaltung des polnischen Staates unterstellt.unterstügen.esetu'owurden.am ilahin geeinigt. güln:gkeit die ser G ebießüb erta gurl g ilen U nier gang i eht ablei ten' Solche D antsdianils als V ölhen edr't ssub -lrgumentation zäumt ilas Pleril beim Sdtwanze aut' Hinsiütli& des Saargebietps sind bisher keinerlei Ver' fügungen oder Vereinbarungen von yölkerrechtlicher zustandö. und der britisdle Premierminister die ausdrückliche Erklärung hinzu. das erste Stadiud der alliierten lirtervenition 26 27 ." Abhommen ilarüber getoffen L'nanneffend sinil il. [nter re&tstheoretisdren Gebichtspunkten etwa wird bchauptet. .en tnerdeno usenn d. Einseitige Teilannektionen deutscher Gebiete rentbehren der völkerrechtlitihen Wirksamkeit. an die Sowjetunion zu übergebenoo. ilaß iliese Gebiete . .Außenrninister Byrnes hat in seiner Stuttgarter Erklürung.biete nach wie vor zum besegten Deutseihland rind zurn Geltungsbereich des Besagungsre&tes.$iet in ein Bcs:gungsabkommen odör Besagungsstatut einzubeziehen..arüber geeinigt. Sie sinil mit redrtstheoretischen sowohl wie mit pra-ktisäen Erwägungen begründet worden.die Souaeränität \!= frber die Stad't Königsberg uiil ilas benachbarte Ge' biet unmittelbar auf die [Jnion der Souienepublihen u)orilen sei.daß sie bei der künftigen Regelung des Friedens diesen Vorschlag der Konferenz unterstügen werdeo" (VI): Der amerihanisdte. iler atnfung iles an Polen abzutre. zugleir:h ..

die methodische Unzulässigkeit des 6egriffsjuristischen Zirkelschlusses auseinanderzuseBen. Ein Be_ sflbungsstatut sei nur dann erforderlich und angemes_ sen..ilegtnden Fragen der Besagungspolitik scihonmehr' {rdr es. und daß eine vorzeitige Festnur Elemmnisse gegenüber einer rasdlen Anpas' lirg:ur--s *ng der Besagungspraxis an günstige Entwid<lungs' s&affen würde. Damit ist jedoch in keiner Veise die Not. die . "i** Ge*-i&t sol&er Einwände abzuschägen. Sie berufen sida daraufo daß die politiErie Entt-idilung in rasdrem Flusse sei.. Das Besalungsstatut.tt= Dr. daß es keineswegs im IMesen der kommissarischen Diktatur liegt . daß in vielen gyll.sei es als Bestandteil des FEi €densver' trarse..qrZt-eifel stehen' Vieso eine Fixierung des zur souveränen Diktatur oder zu einern Dcsntul:ire&tes Zrult-tl'X pc.nen ras&en Frieden nodr immer nidrt zu den' hnn :+l.erst vom Augenblick der von ihnen festgestellten Friedensreife an in den zweiten Absdrnitt vertraglidrer Friedensregelung und souveräner Durchführung des gesdrlossenen Vertrages übergehenoo könne. Die Diktatur.+i es als besonderer Vertrag in der Art des theislaadabkommens von 1919 . 2..ente E+ hqnn nidrt die Äufgahe dieser Untersuchung sein.Seit der französischenRevolution enrsteht . ilaß mit dem dÄtr:Ä.kommissarische Diktaturoo auf die gegenwärtige Besagungsphase und der Ableitung rechtlicher Schlußfolgerungen au! diesem Begriff liegt. Seite 206f ..e:r :onn. (So Steiniger.wenn man diesen Begriff einnlal im Sinne seines Schörrfers verwenden will -. ß.du-rfte na& einer dreijährigen bitteren Erfah' rmu au-ü. Einq kommissaiische Diktatur aber ltenne keine redrtsstaatlichen Kompete nzabgrenzttngen mit Rechtstiteln. und die kommissarische Diktatur wirtl mrerte =taatli&e Entwicklun g einbezo gen'") i:mü* rt.{. durch den Inhalt des Commissoriums. 207. könne mehr fordern.rt. Redrtsmitteln u.nu-rCen Socnext. Seite 239: .it . wenn der Friedensvertrag uns eine Iangfristige Dauerbesegung auferlegen sollte.ü. 1947. Ihre Verfassung sei bestimmt durch Anlaß und Ziel. Aufl. de4 Fri+denss&luß nicht abwartenden Formulierung des Be' in Frage gestellt.E. nur durch das Interventionsprogramm begrenzten Diktatur der Okkupationsmächte.etwa io d+r Reparationsfrage -. NJ. s*n. Er verwandle damit ipso facto die kommissarische in eine souveräne Diktatur.:ei . Nur wer nidht an raschen Frieden denke.1tut=amer sind die praktisdren Einwände.ri:+ S.ürsnlien des Völkerrechts legibus solutus und nur rl ije 4i=kretionäre Verfolgung ih(er Interventionsziele :ind. bleibt unklar.e' o*erden.Sie müssen 28 29 . in einen Zustand politisdrer Annektion. sÜDE!. Das in den veröffentlichten Konferenzprotokollen niedergelegte fnterventionsprogramm sei die ausreichende und erforderliche Salung dieser Phase. hterrentionsprogramm . weniligkeit und Zwed<mäßigkeit einer alsbaldigen. ist nicht er' Etrensowenig leudrtet es ein. wird ein fixiertes Bee*iLr{s rrym-sr-re. g'ril.S ar ei. die in der nicht näher geredrtfertigten Anwendung des Begriffes ..trage den Charakter einer kommissarisdren. die gegen et:e j-:rnulierte Festlegung des Besagungsiechtes er' h'oi:. Darüber hinaus aber wäre zu bemerken. es sei dann Teil dieses Vertrages.tlcheidende Wendungen eingetreten seien .. daß sie ieder rechtli&eo Begrenzurrg unzugänglich wäre.auch dann nodr not' rr'eudig sein. N.r. dgl. 1928. der Belagerungszusta[d als redttlidr organi.Eg:ireätes B. das widerspreche ihrep Ifiesen.. E:rri&tnng. Es sollte unnötig sein.) Diese Argumente haben keine überzeugungskraft. (Carl Schmitt.r^-enn die Okkupationsmächte im Ilinblick auf .raudr in diesem ersten Stadiurn ausgeschlos' Besagungsabsolutismus ria =&ranhenloser er ausgeschlossen wodurch tseite f B).ilie Besegung über den Abschluß eines Friedenshilaus andauern wird.liti=&er Annektion führen soll.

6. daß-eine systematisdre Ge' -. Es sollte jedoch ni&t verhannt werden. Auf der anderen Seite man nicht übersehen dürfen. € !. Die Grurdsäge des BesaSungsrechtes finden g'leichermaßen eu.von der Festlegung und Formulierung der elembntaren Grundsäge des Besatzungsredrtis besorgt zu werden. Vielmehr würden diese Yorschläge nadr Ansicht des Verfassers ihren Zwe& roTlauf erfüllt haben. wie eingangsfestgestellt. G esamtd. 2. Es ist noch niemand auf den Gedanken gekommen. Es gibt keine BesaEungs' 30 3l . ob eine umfassende Kodifikation des Besa!üngsredrtes im Bereiche des Möglichen liegt oder ob es erfolgverspiechender ist. zeit.Hirrblid< auf eine Verbesserung der Rechtsprisition der Arbeiter oder Angestellten in der Sozialordnung zu sehen. nicht aber nach oben bildet. gung aller Beteiligten über den Schug und ilie Gewährleistung der grrrnillegenden Mensdrenreehte der Bevölhernng anzustreben. Grundsäge. Kodifihation oder Einzelre gelun g? In einem gewissen Zridammenhang damit stebt die ['rage.ompetenzen von Kqntrollrat. sdrrittweise begrenzte Einzelregelungen auf bestimmten Gebieten anzustreben. Ebensowenig braucht eine soldre Wirkung. eine Eini- 3. ents&ieden werden.durdr spezielle Normen ergäizt werden zu können und die ihrem Wesen nach einen Mindeststandard für die Behandlung der beseglen Gebiete darstellen.und Verfahrensgrundsäge. um jeder-. die so lange von Be.'Zonenbefehlshpbern und deuts&en Behörtlen zu bemühen. Es ist gewiß aussichtsreidrer. wollen iliese nicht unbedi#gt als ein Gesamtproglamm verstanden werden. der seiner redrtli&en Struktur nadr nur eine Grenze naü unten. daq nur in toto angenom' uren oder abgelehnt werden könnte. etwa in der verfassungsmäßig gewährleisteten Koalitionsfreiheit oder in ähn. Gerade auch im Falle schrittweiser Ein' relregelungen wäre es unumgänglidr. Auch in dieser Frage ist das lelte Vort Sache der auf Zwed<mäßigkeitsabwägungen beruhenden politisdren Entscheidung. wenn sie zur l(lärung der zu verfolgenden großen Linie beitrügen und im Einzelfall als -4-nregungenfür die Regelung konkreter Teilfragen die' nen r-ärden. ilaß bei einer Auf"*-iril splitterung der vielen regelungsbedürftigen Einzelfragen d-ieYerhantllungsbereitschaft alldr Patteien rasch erlahmen und alrrt"h di" ersten Teilergebnisse verbiaudrt sein könnte.eutsdte oder Z onen'Regelung? Dent:&lantl steht. unter einem BesaSungsregime.n materielle Entscheidungen über das politische Sdrid<sal Deutschlands. den Gesamtkom' pler des Besagungsrechtes systematis& zu durchdenken rnd den inneren Zusammenhang der Einzelprobleme miteinander re&tzeitig zu erkennen.deutung sein werden..Eesagungsrechtes ni&t ui. wie die Besagung andauett. lidren sozialen Grundrechten der Verfassungsurkunden ein Entwicklungshindernis im.'ür die Zwe&e der vorliegenden Untersuchung kann davon ausgegangenwerden. daß es sich bei der Regelung des.\' legtli& von den verahtwortiichen politischen fnstanzen. das rechtli& eine Einheit bildet. Es geht vielmehr um elementare Rechtsschug.amtkonzeption des Besagungsrechtes in beiden Fällen edorderlich ist. die weitmasdrig genug sind. f. als sich um eine Abgrenzung der f. über die [Iöhe der Reparationsleistungenund Besagungskosten oder über die Festsegung des Industrieniveaus handelt.r-eit daher im folgenden konkrete Vorsehläge für ilen Aufbau eines formulierten Besagungsrechtes gemacht verden.f alle Zonen Anwendung.

zwei oder drei Zonen beschränkte Lösung bliebe lückenhaft und müßte entscheidende organisa.agungsmächtein einem solchen Falle im Verhältnis rroinander an der Geltune des Potsdamer Abkommens 32 33 .erZts tändigkeitsab grenzung der obersten Besagungsbehörden im Yerhältnis zueinander und zu den deutschen Behörden klären. Die Festlegung und Formulierung des Besagungsredrtes sollte daher einheitlich für alle Zonen erfolgen und demgemäß von allen vier Besagungsmächtenausgehen.. die sich im Falle eines ZusammenLr:. Nur unter dieser Voraussegung kann das verbliebene Rumpf-Deutschland iliesseits der Oiler-Neiße-Linie ein einheitlidres Rechtsgebiet bleiben. An diesem einheitlichen Redrtsdrarakter des Besagungsregimes sollte unter allen Umständen festgehalten werden.r Terbincllichkeit des PotsdamerAbkommens ausgehen ::Lijssen.r e na n z u s e h e n . ohne die Möglichkeit eines allgemeinen Zusamrnenbruchs der Yiermächtepolitik ins Auge zu fassen.. Für das Besagungsrechtwäre in diesem Falle eine Dreir-renregelung fiir Westdeutschland die zu erstrebende L -. insbesonderenadr dem Potedamer Abkommen. Solange sowohl von ämerikanischer wie von rr'rssischerSeite mit größter Sorgfalt vermieden wird. r'i-Benden Gewalt einer solchen Entwicklung . daß trog der unverkennbaren. Über die für Drutschlanil verhpngnisvollen Konsequenzen einer solihen Entwid<lung besteht bei allen verantwortlich Den' ktnden Einigkeit. Würde man in jeder Zone zr einer"Sonderregelung sc{rreiten. il:iolgedessen werden auch alle Überlegungen zu den von der Existenz des Frr..=ten Kräften zu verhüten ist. die nadr den grundlegenden Proklamationen und Abbommen der Alliierten. Jede auf eine. Nur eine Gesamtlösung auf Vierzonen-Basis könnte insbesondere die dringliche F r age d.Nur im Sinne einer Evenxualerwägung. Nicht nur die deutsche Rechtseinheit.den FaJen der Verhandlungen wieder aufzunehmen und fortnu. Yielfaih besteht jedoch die Neigung' .e Entwicklungsmöglichkeit bereits als vollendete Tatsacheanzusehen.Jer Zeitl unkt noch nicht örreicht ist.zone.so müßte das notwendigerweise den weiteren Zefiall des Zusammenhangs der Zonen und Länder zur Folge haben. Stellung und Befugnisse iles I(. lon Zusammenbruch der Viermächtepolitik und ddn Zerfall der Velt in eine östliche und eine westliche Hälfte als unwiderruflich vollendete Tatsadre hinzu' r:ehmen.re gefaßt werden. sondern auch die Virt.: . die den Chatakter eines end' r-riltigen Bruches tragen? solange von beiden Seiten inmer wieder Versuche unternommen werdenr. in dem es erlaubt wäre. deren 'Weise -{stualisierung in keiner wünschbar und die nach ::. ob die westlichen E.mgegenüber kann nicht nachdrücklich genug daranf hrnsewiesen werden.ontrollrates könnten nur auf solcher Gmndlage geregelt werden. solange wird es zumal keindm deutschen Folitiker erlaubt sein.blemen des Besagungsrechtes rentralen KontrollSystems auf Viermächtebasisund von l.vom Boden dieser VorausseBungen :ras zu denken und to make the best of it' L. schaftseinheit würde auf das empfindlichste getroffen werden.orische Fragen des BesaEungsredrtesoffen lassen. besonderen Grundsägen der Behandlung unterworfen wäre. Es läßt sich nicht vorhersagen.ung. Man kann gewiß im gegenwärtigen Augenblidi eine solche Schlußfolgerung nicht mehr aussprechen. den Bruch als endgültig voll. Die Frage der künftigen staatlichen Einheit Deutschlands könnte durch solihe -Einzonen-Regelungen verhängnisvoll präjudiziert werden. Ents&eidungen zu treffen.}s der Viermächtekontrolle ergeben würden.pinnen. wenn auch die Pr'axis der Besagungsmächte in den einzelnen Zonen und die von ihnen befolgten Auslegungsgrundsäge unterschiedlich sein mögen.ire. darf die Situation ins -d..

damit zugleich ihre Be: grenzuiig (Entmilitarisierung. Amszugehenwäre weiterhin von 'der Voraussegung.gewissen 34 35 . Zusarh. . Um so rqesentlicher wärb es. Sie hätten notwendigerweide eineri weiteren Zerfall auch dr: deutschen Westens zur Folge.im Falle einer westdeutschen.efung. gemeinsnnes Kontrollorgan. an denön in abseh' barcr Zeit nichts zu ändern ist. daß die in Jalta und Potsdam formulierten Be. nämlich Frankreich. 4. .nig dazu getan werden . Pcrtitulare Regelungen des Besagungsrechtes für einrelne Zone.können. Formalredrtlich stünde döm nichts entgegen. Einige für das Besagungsrecht weäentliche Grundentscheidungen der B. insbesondere auf die Beschlüsse von Jalta vom Februar \945. 'Die verhängnisvoilsten Entscheidungen von Potsdam und Jalta sind vollzogene Tatsachein. die Gültigkeit dieser Yereinbarungen aufrechtzuerhalten.qcheidungen dieser Beschlüsse am Leben zu erhalten.Frankfurter Zweizonen. ihm nieryals formell beigetreten ist. bruchs der Viermächtepolitik festzirstellen: die von deutsäer Seite anzustrebende I. sich zu vergegenwärtigen. Entnazifizi. wobei davon auszurehen wäre. Als oberstes Organ dieses f. die nach der Erklärung vom 5.festhalten würden.erliner Yiermächte-Kontrollrat für Gesamtdeutschland ü-hertragen worden . fixieren und zu 3pezialisieren h. oder aber ein neues. die hier nicht beantwortet werden kann.rE die verfassungsrechtlichen Nachteile einer Einzonenr*relung sdrwerer ins Gewidrt fallen könnten als die Torteile. Auch ein Rückgriff auf weiter zurückliegende Vereinbarungen.sind.*.Yereiribärungenauch im Verhältnis der westlidren Alliierten zueinander ihrer formellen Grundlage beraubt.agungsziele heine Andärung erfahren. daß deutscherseits ein gewisses Interegsean ihrem Fortbestand gegeben ist. die vom deutschen Standpunkt aus günstigen Ent.hen prinzipiell nur durch eineVeröinbarung zwischen drn Besagungsmächten auf der einen Seite. es sei denn im ! nns sinss dbbaus und einer Einschränhung dieser Ziele. riern für den westdeutschen Bereich die Kompetelazert z:ufrelen. könnte diesem Marigel nidrt abhelfen.. d. Reparationen rrs'w.ero-altung oder doch nach ihrem Vorbild eStwidcelt u*rden könnte.könnte vom völkerredrtlichen Standpunkt aus ge.gsmädhteauch für Vestdeirtschland an dem Gedanken eines gemeinsämen zentralen-Kontrollsystems festhalten. müßten dagegen vermiöden werden.ösung müßte in diesem Falle ei-lre Dreizonenregelung sein. ist eine politische Frage. Demokratisierung. nämqlich die Entscheidung zugunsten der ddutsöhen Virtschaftseinheit während der Besagungszeit und die Präzisierung dbr Besagungsziele -. lmmerhin ist es nictrt unwichtig. das. das die im besegten Deutschland hc-*tehende Rechtslage zu.) würden beim Hinfall -:'dieeer. Doch ist das Pdtsdamer Abkommen mit dem sclrwerwiegenden Mangel behaftet. daß üie x-estlichen Besagun. Juni 1945 auf den B. Tereinbarung oder Statut? Fiin Bs5sgungsrecht. ilaß eine dei weötlichen Besabungsmächte. Vertra*gspartners für das Verhältnis der übrigen Partner zueinander nicht hinfällig zu werden braudrt. die unter Umständen ilamit erkauft werden Lönnten. Yon deutscher Seite wird we. Zonenrerschmelzung aus der. Jede deutsche Land+*egierung sollte sich darüber Reihenschaft ablegen. ila ein Kollektivveitrag durdh das Ausscheiden eines.aitte.menfassend bleibt für den Fall des Zusammen.ontrollsysterns käme entweder ein aus den drei Obert hefehlshabern bestehender Rumpfkontrdllrat in Betracht. da Frankreich auch an ihnen nicht beteiligt war. jetlenfalls soweit die eben erwähnten Entscheidungen in Frage kommen. In weldrer Form daä geschehen könnte.eschlüsse vonJalta und Potsdam.

Ötganen -auf der anderen Seite entwickelt . Damit ist nidrt gesagt. daß die dort getroff. f: E r-" Fi'' {.'ilaß die Potsdamer Entschei' dungen ihre Rech.Soueit siedurdt. ist in ihrer Absicht lanscheinen'd uielfadt rnißrerstandei worden. Sie aerdecht. in der deutschen Lit er atur üb er wie gen d abg elehnt e T he se. die es angeht. Ein solches Besagungsrecht enthielte gegenüber dem System des allgemeinen Völkerrechts ein spezielleres Normengefüge sogenannten.'W ür e eine Sieger' gruppe befugt.ts fi. -{.igen. diese Absicht richtig zu uürd. so kann partikulares Völkerrecht nur durch die gemeinsame Re&tsüberzeugung oder durdr die vertragliche Übereinkunft innerhalli eines e-ngeren Kreises von Staaten gebildet werden. Laui. Die bisher einseitig von den Bebagungsmächten getroffenen Entscheidungen.pacta tertiis nec nocent nec prosuhto').'über deri rom allgemeinen Völkerredrt gebotenen Rahmen hin' aus einseitig die Spezialisierung unil Konkretisierung -' des BesaSungsrechtesvbn sich aus zu regeln' Die aon R. die nur die Signatare untereinander binden. solche Ziele ddr Besegung zu verfolgen unil sidr soldrer Formen zu bedienen" wie sie im Pots- *rmer -{-bkommen umschrieben sind. Soweit ihre Ent' n&eidungen demgemäß auf völkerrechtlicher Grunillage üerohen" wurzelt diese Redrtsbasis dodr eben nicht in der rertraglichen Übereinkunft. haben kein DCutschland.. sondern ntir in allgerneinen Sögen desV ölkerrech.Unterschiecl im Auge rrunrlle gender Vidrtigkeit.partikularen'o Völkerredtts (Sondervölkerreehts).solehe 'gedecht sind. ilaß sie -ietrmehr darauf beschränkt. D eu t schland sei einem durch ilie Allüerten uertraglidt' aereinbar' ten Sondet.as dieser Rechtslage {o1gt weiterhin. daß ilie Besat' rungsmächte rechtlich. Sie sinil ihm gegenüber res inter alios acta.Seite 60 ff. inshesondere auch das Potsdamer Abkom. sondern in den erwähnEs ist von ten Sägen des allgemeinen' Völkerreüts. uertretene.weit die Sieger auf Grund allgemeiner Rechtssäge und Verfahrensregeln des Völkerredrts brmächtigt waren. Auch wenn man bemüht ist. die Ziele ihrer Poli' tih in Übereinstimmung mit den allgemeinen GrundsäBen des Völkerrechti festzusegen und solche Redrtsformen &är Besegung zu wählen. die nach allgemeinem I-ölkerrecht zulässig sind. diesen Potsdamer die Folge. an dieser rechtsbildenilen Überzeugung oder an den rechtskonstitutiven Verträgen teilnehmen müssen (p. nicht dagegen durdr ein von den Besagungsmächterr einseitig oktroyiertes Statut.nden kötunen. wobei alle. Aufl.. daß ru behalten.werden.waren. Insbesondeie muß derjenige. seiner Bildung zugestimmt haben. Vereinbarungen.men vom 2.. zn dessen Lasten solches Sondervölkerrecht geschaffen wird. bleibi sie allerdings be' denklidt.eredr'tzu unterwerten. Augüst 1945. so wöre das d'dsEnde d'es 36 37 .tsgrund'Iage nicht in einer uertrag' lichen Übereinhunft. 1. vertretnngsbere.:htigten deutscher.I I I I' I t -l r.gegenüber wirksa*es Sondervölkerredrt erzeugen können. Es wird noch eingehender zu untersuchen qein.enen Entscheidungen voin deutschen Standpun-kt aus gesehen jeder vö{<erree\tlichen Grundlage entbehrten und bloße Machtsprüehe seien. Denn er hax z:ur Signatare über ihre Befugnisse im beseSten Deutschland rliÄt nach freiem Ermessen verfügen konnterl.eidung nahm.nicht in der Lage sind. den .'Wie das allgemeine Völkerrecht auf -der gemeinsamen Rechtsüberzeugung (der .conscienbe publique") aller der -Völkerrechtsgemeinschaft angehörigen zivilisierten Staaten und auf Verträgen Zwisdren ihnen (oder ihrer ganz überwiegenden Mehrzahl: Grundsag der Quasi-Unanimität) beiuht. Die Haager Lanilhriegsordnung.947. wie..Besiegten durch einseitige Ent' einem nadt' lreiem Ermessen gestalteten Aus' sch. und AusnahmeaöIkerre&'t unterstellt wor' deri. entbehren sie Deutschland Säge nicht gegenüb ör der Rechtsaerbindlidtkeit. 2. .

Für das beseSteLand und seine Bevölkerung hätte es keine -rechtlich bindende lGaft.Völherrechts. Die Frage eines zum Vertragsschluß legiti lderten Organs der deutschen Seite würde in diesem Falle nicht auftauchen' Die Meinungsversdriedenheiten ier ]Iächte über gewisse damit zusammenhängende Fra' :on der Einheit Deutschlands und seiner politischen -dktionsfähigkeit brauchten in diesem Falle ke?n Hin' Jernis für eine Fixierung des Besagungsrechtes zu sein' F= ließe sidr vorstellen. Lediglich ein Besagungsstatut.rsans ins Gewic. die Außenrninisterkonferenzen und den üeltsicherheitsrat lahmlegen.. daß audr in diesem Falle die Itutsche Seite wenigstens gehört und gewisse Vor. könnte völkerrechtliche Virksamkeit haben. als im Falle der Verhandlung über ein Besagungsat. Die Schwierigkeiten. diesen Tatbestand mit d. dem Deutschland als vertraaschließender Teil zustimmen würde. die seit geraumer Zeit den Kontrollrat. und. Es könnte die durdr das allgemeine Völkerrecht gewährten Redrte nicht entziehen..ein. sind natuigemäß beträdrtlidr. doch dürften sie geringer .unkt geltend zu machenden Vorbehalte der Weg iles Besalungsstatuts nicht von der f[and ei-n.:llst redrtliche Bindungen auferlegen .kommen. Ein von den Okkupationsmächten einseitig erlassönes Besagungsstatutkönnte daher Ieiliglich das ohnehin geltende allgemeine Yölkerrecht wiederholen und hätte insoweit nur deklaratorisdre Bedeutung.em Ausilruch . die einer I(odifikation des Besatzungsrechts in der Form eines Abkommens zwischen den Okkupationsmächten und Deutschland entgegenstehen. fn der gegenwärtigen deutschen Situation wären vielmehr Modifi kationen belastender Art unvermeiilli-"h. Doch scheidet dieser hypothetische Fall den gegebenen Umständen nach aus. Dagegen könnte es das geltende allgemeine Yölkerrecht weder authentisch interpretieren. :ollte sich'der Weg eines Besagungsabkommensinfolge lie=er Schwierigkeiten vorerst als ungangbar erweisen. durch das sich die Okkupationsmächte .eitig erlassenen rrn weisen. noch modifizieren. Soweit die Besagungsmächte gesamthänderisch damit befaßt werden rnüßten. fiele tler Mangel eines :-ör z anz Deutsdrlantl vertretungsb eredltigten Ahs chluß.SonderuöIk. beschränken oder abändern und könnte keine Pflichten statutieren. stünden ihrer Einigung untereinander alle jene Gegensäge und Spannungen efltgegen. ::-. l-äre tro! der oben erwähnten.das der Bevölkerung und den Behörden des besegten Landes eine günstigere Rechtsstellung einräumen würde.ht. das deutscherseits inhaltlich noch 38 39 . Sowdit Deutsdrlanil als \-rrtragspartner mitr4tirken müßte. wären immer noch leträchtlich genug' um auch deutscherseitsGegenstand :rn:tlicher Bemühungen sein zu sollen. als sie vom allgemeinen Völkerrecht vörgesdrrielen ist. Aus diesem Grunde könnte eine Fixierung des Besatzungsrechtes. Die Schwierigkeiten der internen Einigung der untereinander würden allerdings auch Besagungsmächte -:r diesem Falle auftauchen. könnte r:f das öffentliche Leben und auf das Verhältnis zwi' in Deutsch' :üen Besagungsbehörden unil Bevölkerung 'Wirkung üben' Auch -ard eine wohltätige und klärenile ein Besagungsre&t. erst recht aber nidrt aufheben oder ergänzen. die für alle Beteiligten bindende Rechtswirksamkeit hätte. weitgehend un' ieregelten Zustand bieten würde. die ein einseitig oktroyiertes Besagungs=tatut im Vergleidh zum gegenwärtigen. die im allgemeinen Völkerrecht nicht vorgeschriebensind. noch spezialisieren.Äläge und Anregungen berücksichtigt würtlen' Die Vorteile. nur in der Form eines Besagungsabhomrnens eifolgen.mögen diese E-ndungen auch im einzelnen dem Mintleststandard des i-l:emeinen Völkerrechts noch niiht genügen -.errechtoo zu beschönigen. vom Rechtsstandp. es hätte keinen Sinn. Auch ein Beiagungsstatut.

e quasi-freiwillige Zustimnlu. Für den Fall der Notlösung in Form eines Dreizonen' abkommens (siehe oben II.er im Friedensuertag zu regelndery Fragen lormuliert uterdbn.urcJrein.und Nachteilen aerknäpt't.rnesabkommeni sein müssen. das in geordneten Verfahren die Möglichkeit bietet. (Über die Notli.. Die Partner eines Besagungsab]totnrnens Felches auf alliierter Seite ilie Partner eines Besat' r.ler Länder ratifiziert we-rden' wäre dagegen die Mögliihkeit. Die besonderbn Erf ordernisse. und demgegenüber redrtliche Vorbehalte aufrechterhalten werden müssen.Wer' uertritt die deutsche Seite beim Friedensschluß?".ic lür die Zuhunft Deutschland.henden Erörterungen bereits klargestellt worden." ären die vier Besagungsmächte.3) kämen demgemäß nur die rrestdeutsdrenLandesregieningen in Frage. Beid. d'ie d. Diese hätte dabei nicht nur für die einzelnen Länder. müßte es nach Maßgabe der jeweiligen Verfassungsbestimmungendurch die Landtage . nur die Gesamtheit der deut. solange es eine deutsche Zentralregierung nicht gibt.ungsstututs besdtritten.3 das Erforderliche gesagt worden. So'rteit das Besagungsabkommen die einzelnen Länder als solche verpflichtet. die durch das Völkerrecht legitimierxen unyermeidlichen Eingriffe in die Redrtssphäre des einzelnen Deutsdren und der deutschen Behörilen von rechtlich nicht geded<ten Übergriffen zu unterscheiden und Fehlgriffe in einer Atmosphäre sachlicher Erörterunge:n zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.ung eines evtl.1947. hierzu die Gesichtspunhteo die Schäqel tn sein'er (Jntersuchung . ' 40 4L . d. rechtlos zu sein. gar rlnerfiäglich wären. Seite 69 ft.ort im Hin" blich aul ilie Tragweite d.äen LandesregierungenalsVertra gspartner irr Beträcht.ondern zugleich als Kollektivorgan treuhänderisch für die noch fehlende deutscheZentralregierung aufzutreten rundzu handeln. ist der gegenwärtigen Lage vorzuziehen. spielen für tlen Abschluß des Besasungsabhommens ltei. Diesen Dienst könnte notfalls auch ein einseitie erlassenesBesaBungsstatut leisten. Die' ses ist seinern Wesen nadt.ne Rolle. I'gl.daß die Form des Besagungsabkommens die erstrebenswerteste Lösung wäre. Die für diesen Fall zu entrvickelnden inhaltlichen Vorschlägekönnten jedoch beim Scheitern der Verwirklichung dieses Anspruches auch als Vorschläge für den Inhalt eines Besagungsstatuts ver. 5. es . geuisse Dntscheidungen unter' dem Druck der heutigen Notlage d.ng zu sanhtionieren.e Wege sinil mit geLoissen Vor. Bei den folgenden Überlegungen wird grundsäglich davon ausgegangen. so braudtte man aul ileupSeherSeite nicht zu befürchten. daß der -{usgeschlossen Kontrollrat oder die Gesamtheit der alliierten Regierungen als vertragschließendes Organ der deutschen 'Wenngleich ilie Besaggngsmächte nach Seite aufträten. ist eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten und die Errichtung eines wirksamen Rechtsschugsystems.vertreten durch ihre -{ußenminister oder den l(ontrollrat. Vorauf es vor allen Dingen ankommt.nicht als vollbefliedigend erachtet werden kann. die im deutschen Volke in wachsendem Maße das beunruhigende Gefühl aufkommen Iäßt. Würde iler'Weg des Besag. enu'oichch hat. nur ein moilus uiaendi..s aerhöngnisuoll odet.) Für alie deutsche Seite käme. mit den drei westlichen Besagungs' mä&ten zu schließenden Dreizonenabkommens ist bereits unter II. . daß zum mindesten ein Verhandlungsanspruch mit diesem Ziele angemeldet werden sollte. ist durch die vorher=.. wertet werden. DRZ.

keineswegs aber eine juristische Identität oder ein Verhältnis der Rechts' nachfolge. Daß die ge' plante Sicherheitsorganisation den Namen. .. sondern ein politisdrer Souveränitätsakt. stand im Mai 1946 noch keine:l\'egs fest..Lri deütscher Seite auf Einwänile stoßen.by any general instrumenl of sur' :=r'der imposed by or on behalf of the Uniteil Nations'oo F:'llte man hieraus eine Zuständigkeit der heutigen Teltsicherheitsorganisation zum Erlaß eines Besagungs' !-iatuts für Deutschland herleiten. 1947. so wäre das ein Fall wegen offenbarer Interessenkollission unzulässigen Kontrahierens mit sich selbst. Juni 1945 die deutsche Staatsgewalt mit allen Befugnissen der obersten Staatsorgane übernommen haben.fieserBestimmung wird festgestellt.der Berliner Erklärung vom 5. aus dem Artikel 4 des Act of military suirender vom 8. Sp. daß die liriegführentlen Großmächte im Mai 1945 beabsichtig' Ien. sondern vielmehr die Kriegskoalition Deutschland.. Auch das im Verhältnis der Besagungsmächtezueinander gültige Yertragsrecht hat über den Erlaß eines Besagungsstatutskeine Vors&riften aufzuweisen. kann es auch keine im allgemeinen Völherrecht begründete formelle Zuständigkeit in dieser Hinsicht geben. wie es Zinn versucht. saqhliche Zustäniligkeit dieser Art vor' iiberhaupt "irr" 42 43 . ilie nicht leicht ru entkräften sind. SJZ. Die fragliche Bestimmung bezieht siöh also keineswegs auf diese Organisation. Der Erlaß eines Besagungsstatuts ist daher seinem Vesen nadr keine Ausübung einer völkeriechtlichen Kompetenz.1947... neutrale Staaten an den Entscheidungen über das leutsche Besagungsregime zt beteiligen. so könne4 sie doch in diesem Falle keinen Gebrauch von diesen Befugnissen machen. Seite 9 f. Mai 1945 sei eine Zuständigkeit der Vereinten Nationen zum Erlaß eines Besagungsstatutsherzuleiten. Wollte er Deutschland beim Abschluß eines Besagungsabkommensyertreteil. Soweit es sidr um ein Vierzonenstatut handelte.Vereinte Natio' 'Wenn also in tler Kapitulationsurkundö nen" definiert.) 6. dann ist damit rr. (Zinn.. h"b. Demgegenüber hat jedoch der hessische Justizminister Zinn die Auffassung vertreten. Unconditional surrender. Die Zuständigheit zum ErIaß eines Besagungsstatuts Da nadr den Grundsägen des allgemeinen Völkerredrts eine materielle Befugnis der Besagungsmädrte zum Erlaß eines für das besegte Land verbindlidren Besagungsstatuts an sich nicht besteht.erden: wenn in einem Dokument vom B. NJur. Denn wie auch immer die Stellung des Kontrollrats rechtlidr zt qaalifi. c=e) .3 der US-Militärregierung den Ausdruck . sondern vielmehr auf die Gesamtheit der gegen Deutsihlanal kriegführenden verbündeten Staaten .At die erst im Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco gegründete W'eltsicherheitsorganisation gegegen uleint.Vereinten Nationenoodie Rede ist.zieren sein mag (darüber unten III. (Diesen GesichtsponL. ll hervor.: rrürde eine solcheDeduktion sowohl auf alliierterwie .) 1: . müßtä dieser Akt von allen vier Mächten ausgehen. Mai 1945 von len .Vereinte \ationenoo tragen würde. für den Fall des Friedensschlusses Zinn. die als erste diesen von Roosevelt erfunienen Namen trug' Zwischen dieser Kriegsko5rlition und ier heutigen Weltsidrerheitsorganisation besteht zwar oin gewisser ideeller Zusammenhang. ist ein :anz anderer.. 3.so wie auch das Geseg Nr. daß die in jenem L :kument beurkundete militärische I(apitulation.er ist jedenfalls immer auch zugleich Repräsentant der Besagungsmächteund Yertreter ihrer Interessen.with:rt prejudice'o sei und für Deutschland als Ganzes errttt rrerden solle: .. Von alliierter Seite wirtl eingewandt . 13. und es ist kaum anzunehmen. Der Mitgliederkreis der heutigen UN.

voj$reifenil . daß d. tere politische Regelungenoo aorbehalten wolleno. Juni 1919 (RGBI.) herangezogen. o.ie Berliner Erhlärung nicltt .ehaltene ugeneral instrument ol surrenderoo.Aht. Es ist viel_ mehr anzunehmen.ön aon 1979 als Moitelt? l. Nemo plus juris transferre potest quam ipse habet. Juni l94S dus im Artiltel 4 der Kapitulationsurhu. dänn hödrstens zu$unsten dieser . 7'. f 923.Sp. einen militärischen übergatreakt zu'vollziehen.spd_ . daß das Besagungsabkommen gerisse Fragen. Yon deutscherSeite aber wird bestritten werde.daß der Artil{el 4 der l(apitulationsurkunde überhaupt eine sachliche Ermächtigung vorbehalte. .nt. Hätte Artikel 4. so konnten sie auch keiner anderweitigen fnstanz weitergehende Befugnisse übertragen. Handb. Bd..nähere Regelung der militärischen Kapitulationsbedinguugen be2og. SJZ.Lage von 1919 und der ron 1945-1948 nieht verkalnt werden. Es regelte demnach den Tat' bestand eine4 occupatio pacifica' (Ygl. nie Steiniger annirnmt. J64 !. Heyland.werden. daß sieh die . im einzelnen n.er Berliner Erklärung aom S. daß die heutigen Ver' rinten Nationen (die UN. Venn der Akt vom 8.nde aorb.133? tr.-die zugleich Gegenstand des Friedensver' trages sein müßten. Dabei besteht eine wesentliche S&rrierigkeit darin.Je' doö dürfen einige gr-undlegende Unterschiede zwischen . Die deut' r&e Staatsgewalt blieb trog innerpolitischer Umwälzun' gen bestehen und vermodrte sic} durch handlungsfähige Regierungsorgäne geltend zu machen.kriegführenden Staatenkoalition. Das damalige Besagungsabkommen rurde nach Absdrluß unö auf der Grundlage des Friedensvertrages vdreinbart.die :idr vor allenr aus der böilingung-slosenKapilulation. Denn eine spätere politische Regelung konnte iler Kapitulationsaht g. Zweck der Besetr ng war Biirgschaftsleistung für die Ausführung des ichuldkonto Friedensvertrages. 44 :45 . f9f9 S. dem vollstän'Jigen Zt' +ammenbrud-rder d6utschen Staatsorganisation und dem des vergangenel Rägimes ergebeg Das Rheinlandabkommen bezog sich nur auf einen be' süränkten Teil des deutsdrerr Staatsgebietes.. t"4igüA die Vollmacht besaßen.behalten war. das ror Abschluß eines Friedensvertrages gültige Besagungs' redrt zu entwi&eln.wenn auü nur -mit rnen.Unterschiede.inzwischen obsolet gewordene = Klausel auf eine . -tb Yorbild eines Besagungsabkommens könnte in einem cerr-issenMaße ilas Rheinlanilabkommen vom 28. der totalen BeseSung Deutschlands.rn. Dern .Mosler. Mai :1945 lediglich militärische Bedeutung hatte und nadr der Vollmacht seiner Signatare und nach den Umständen gar keine weitergehende Bedeutung haben konnte.ar nicht präjudizieren. so besteht doch eine positivredrtlidr begründete Zustäniligkeit in dieser Hinsi&t niüt.abhomm. Der Einfluß del Rechtsstellung Deutschlanils aul die Kriegnerbrerlrerprozesse:. Die Rechtsstellung der besegten Rheinlende. gegen. W'enn die Unterzeichne. Das Rheinland. so korinte er auch keine rechtswirksame Ermächtigungsklausel von so hoher politischer Tragweite enrhalten. auf die der Erlaß eiires Besagungsstatuts gestüBt werden könnte.t"ht e.so hätre er rechtlich heine Bedeutung giehabt.by or on 5o rrünschenswert es sein mag.79112. sieht in d.) Demgegenübör handelt es sich gegenwärtig darum. des Völkerrechts. II.clerpolitischen und rechtlichen.) mit der Regelung des deut' r&en Besagungsreütes befaßt würden..

weldhe die Landesregierungen beim Alischluß eines Besagungsabkommens auf sich nehmen.oder gibt es gar in Deutschlanil . der im vollen Sinne allerdings erst mit dem Abschluß des Friedensvertrages erreicht ryürde. ungemein groß. 1. daß Sinne theoretisch bedeutsam. Das Besagungsabkommen würcle in mancher Hinsicht den Charakter eines Präliminarfriedens haben. 5... Bei richtiger Vürdigung der SacJrlagekann sie als solche schon seit dern 8.und völkerrechtlichen Dis'Wenn auc. In einem bestimmten Sinne würde jedenfalls beim Abschluß eines Besagungsabkommensder heute gegebene Rechtszustand an den damals unter denr Rheinlandabkommen hemschenden angerlähert : die Besegung Deutschlands würde aus einer einseitigen in eine vereinbarte Okkupation verwandelt. Da solche vorgreifenden und provisorischen Regelungen r'ölkerrechtlich oft von erheblicher präjudizierender Virkung sind. daß jegige Zugeständnisse im endgültigen Friedensvertrag zurückgenommen werden könnten. die künftige Friedeusregelung in einem günstigen Sinne vorbereitet werden.occupatio bellica".. (Vgl. Das Ziel eines Besagungsabkommens könnte demnach in diäser Hinsicht geradezu dahin definiert werden. Die Hoffnung. '. Die Beantwortung dieser Frage ist keineswegsvon .alls mit der Aussicht auf spätere Neubegründung einer .{ngesichts der schledrthin beispiellosen Art.-lie deutsche Kapitulation. daß es die auf der einseitigen Macht der Sieger beruhende (wenn auch auf gewisse völkerrechtliche Titel gestügte) Beselung durch eine auf gegenseitigeVereinbarunggegründete Okkupation zu ersegen hätte.äaftlichen Breite erörtert werden kann.bloß theoretischem'o fnteresse.ine autonome Staatlichkeit überhaupt nicht4nehr.Aichtige Problem hier nicht in seiner vollen wissen:. daß nicht unabhängig von die Fragen des Besagungsrechtes tiner eindeutigen Stellungnahme za det Grundfrage racü der gegenwärtigen verfassungs' und völkerrecht' li&en Lage Deutschlands beantwortet werden können' Diese Grundfrage lautet: Besteht noeh ein deutscher Staat äls völkerredrtlidre nnd verfassungsrechtliche Einheit . Als solche wäre sie keinesfalls mehr eine .zu regeln haben würde. elbständigen staatlichen Ordnung? .provisorischer Virkung . mehr oder rninder .) Sie würde dem Rechtszustandder occupatio pacifica stärker angenähert.und Yerfassungslage Deutschlands 1. Auf der anderen Seite könnte durch ein Besagungsabkommen. wenn eine tragfähige Basis für eine rechtliche Fixierulg des Besagungsregimes gewonnen werden r oll. so muß doch in dieser Grundfrage eine klare Stellung eingenommen o"erden. IIL Die gegenwärtige Redrts. nämlidi in der bestimmt alle praktischen Ei4zelfragen legtlich von ihr 46 47 . der Zusammenbruch uncl die hisherige Neuordnung vollzogen haben. allen.souveräneno' Staatswesenzerfallen . Sie ist vielmehr im echten 'Weise.4. Zusammenbruch und anschließende \euordnung untergegangen und in eine Vielheit yon adrtzehn selbständigen. das berechtigten deutsdren Rechtsahsprü&en Rechnung trägt. sondern nur noch ein System totaler Fremdherisdraft. Die Fragestelht'ng: Besteht Deutschlanil als Staat? S&on die bisherigen Erwägungen lassen erkennen. in der sich . Mai bzw. unten IV. ist die Verantwortung.h dieses vielkussion Verfechter gefunden. Juni 1945 nicht mehr angesprochen werden. kann sich leicht als trügeiisch brweisen. hat jeile dieser '1rei Meinungen in der staats.oder ist das Reich lurch Kapitulation.

die ihn in die Lage versegt. Liegt eine Annektion nicht in der Absicht des Siegers. Nicht jede volldtändige militärische Niederlage zieht den Untergang der staatlichen Existenz des Besiegten nach sidr. + Die Annektion kahn auch in der Weise erfolgen.JuIi 1905 imVerhäItnis zuiselien Deutscltlanil und d. bedarf eS allerdings uicht nur eines objektiven Tatbestands. . daß das Gebiet des besiegten Staates unter mehrere Sieger aufggteilt und jetles Teilgebiet vön dem entsprechenden Siegerstaat annektiert wird.1947. Damit diese . die si& mit der Frage der Fortgeltung d. seine Souveränität. Die militärische Niederwerfing Deutsdtlands rakter einer debellatid im Sinne des Völkerrechis an. Vgl. die Entscheidung des Obergeridrts des Kantons Züii& uom 7: Dezernber 1945.er Sdiweiz zu belassen hattb._der völligen kriegerischen Niederkämpfung und der daraus rebultierenden Vernichtung seiner selbständigenstaatliehenExistenz. aber Preußen war J807 Vollständig zusammengebrochen.-damit .lieherrschtes torium der Sieger wird. d.i& der volle. d. =eine Bevölkeruug dem eigenen Staatsvolk zu inkorporieten (debellatrio mit Annektion). d. bereits die Judikatur ausIändisdrer Gerichte beschäftigt.as Zioilprozeßredtt uom 17. 2. so steht es' ihm nach überlieferten und mindestens bis l9I4 nicht bezrveifelten Grundsägen des Völkerrechts frei. h..h. daß aus ilem Gebiet des besiegten Staates ein'Kondo\Terriminium. nirlt jeder totale Zusammenbruch nimmt den Cha- 48 49 . ein gemeinschaftlich . so wäre eine Auslöschung der gegnerisdren Staatsper' sönlichkeit -allenfalls noch durdr effektive. Zum objektiven Ztulatnmenlruch muß vielmehr die Existenzaufgabe des Besiegten oder die Existenzvernichtung durch den Sieger ai: zusätzliclies subjektives Moment hinzutreten.zu übernehmen. Unter diesem Gesichtspunkt hat sie. sein Gebiet dem eigenen Staatsgeliiet einzugliedern. nadr rollendeter Niederkämpfung den gegnerischen Striat zu anneklieren. d. Es genügt. Es ruäre besonders zu (debetlatio) . sonclern darüber hinaus eines subjektiven Moments.' sie kann weiterhin die Form der Kollektivannektion annehmen mit der Folge. ersaBlose Yernidrtung der politisehen Ordnung und staatlidren Organisation des Beiiegten und ständige Aufrechterhal' tun$ dieses Zustandes denkbar. Der Begriff der delrellatio bezeiehnet in der Tai nicht nur einen tatsächlichen Zustand vollständicen militärischen Zusammenbruchs und staatlich-poliiischer Desorganisation. sogleich zugunsten eines dritten Staates über'das eroberte Gebiet zu verfügen.und_beherrs&t werdeu. ' DRZ. Ist der Ville des Siegers auf Vernichtung der staatlichen Existenz des Gegners gerichtet. Deutschland befinde sich seit der bedingungslosen Kapirulation im Zustande der debellatio. Tatbestand der debellatio ergibt. Sie kann endlich auch darauf beschränkt sein.rechtliche . r-r trat keine Debellation -ein. aus sehl praktischen dnlässen. dem Sieger nur die volle Verfügungseewalt'zu verschaffen. abhängig ist.iechtlidren Zustand des Untergangs iler bisherigen Staatspersönlidrkeit. Staatsuntergang durirh Debellation kann demgemäß ver' =&iedeneFormen annefmen: Erstens. sondern darüber hinaus den. daß etwa die Frage der Fortgeltung der völkerredrtlidren Staatsverträge des Deutschen Reiches mit auslänilisüen Staaten von ihr. Sie ist im übrigen auch außerhalb deb eigentlichen Besagungsrechtesvon größter Tragweite. Seite 31ff.a) Der Begriff äer debellatio Es ist mehrfach die Meinung vertreten worden. h.er Haager Konaention betr.Folge eintrete. daran zu erinnern.

um überhaupt ir. ob im Falle Deutschlands einer der soeben umschriebenen Tatbestände des staatsrmterga4gr durch Debellation gegeben ist.rln s. Steiniger.tttn. tieren. Vgl. NJ. ob das Völkerrecht über diese geläufigen Formen hinaus etwa weitere. ins'Verstoß 'gegen h.rrechtlich legitime Fqrm dei Staatsverriidrtung mittels Debellation darstellt. die Belugnis zur Übernahrne der d.erung hat in der neuesten Entwicklung des Völkerm. auf Grund der vollständigen Niederkämpfung Deutschland zu anek-.e:ondere unier das Kriegsveibot des Briand-Kellogg-Paktes von 1928 geführt worden io". l. Deutschland zu annelttieren.ie äIIes h.rieesveihütungs. und weite"rhin. daß wer ilas Größere darf. so ltonnteru tie aul jed. D. als ein EroberungÄkrieg.. I' gl. Zwm Teil i$ aus dieser Annuhme ein bedeutsamer -idJu8 a majore ad.en Fall jed.egersunter. International Law. oder Kriegsädrtungsvorschriften. gliederüng). heutigen Völkerredrt Bevor die Frage geprüft.üts schon insoweit eine wesentliche Einschränkung rerfa-hren. In allen Diskussionen über die heutige Rechtslage Deutschlandsrwird als selbstver'ständliü unterstellt. Oppenheim-Lauterpach.oe'MDR.rninus gezogen worde.loscherr. Ist iler des Siegers nicht auf die Vörnichtung der staatlichen Existenz des Gegners geridrtet und enthält er sidr aller diesbezüglichenAkte. p. 1947 Seite 748: *icäon aus iler Dönhregel. so kann gteitlhwohl Staatsuntergang ilurch Debellation eintreten.rrermag. ._wird.7937. il.t. ob im deutschen'Falle eine debellafib mit Annektion gegeben ist. so wie sie es getan kaben uryd. wenn der politisüe Lebenswille des hesiegten Volkes zwar nicht total er. S wenig . S.e anilere. ilaß iie. daß die alliierten Siegermächte beredrtigt waren. 5'h ed..454: .ch has resorted to alar contrary to its üIigations. 'Wille Zweiteins.en konnten. 50 5l . ob dieses eine völke. aber auf Auflösung der'bisherigen staatlidhen Einheit] und Schaffurig einer Mehrheit selbständiger Teilstaaten gerichtet wfu e ( d ebellatio mit anschlie ß enile:r S taatszer.b) Die Annektion im. . der auf seiten des Sli.stdt arm Kleineren belugt ist (in maiore minus.B.'.eite 6. wenn nämlich der auf selbständige staatliche Existenz gerichtete politisdre Lebenswille im besiegten Lande erI oschen ist ( d ebeIl ati o mit ansdrli eß endem St aat sz er I all ).dem *hstverständlich ist sie dodr' auf Boden der heutigen Konzeptionen des Völkerrechts.zur Annektion des Besibgten zu lerleihen . 7948.).er inualiil conquest on the part ai the state uhi.eutsthen StaatsgeTnaltdurch die Allüerten aus eiier tildr. nicht s9 weitreichentle l'eriügung über seine Rechtslorm unil sein Schicksal wefien. falgt. Sie wäre in anderer Weise aber auch dahri gegeben.o lar as these initruments ' I' ölherbundsagung und Kellogg-Paht) prohibit uar. neuartige Spielarten iler Debellation zulassen kann. Verlegung bindender völkerrechtlicher 'f. Zwprüfen iit nunmehr. bedarf es zunächst der Klärung einer nidrf unwichtigen Vorfrage. wenn die politischen Energien in dem besiegten Volke nicht mehr ausreichten. .n: wenn tlie Alliierten sdton beredttigt waren.n S&luSlolgerung her.|ätten annektieren könnenz ridz ebensogut als politische Interaenienten benehm. So =elbstverständlidr diese Auffassung rron den Vorausffgungen des älteren' Völkerrechts 'her ist.ar Redrt zur Ännektion auf Grund kriegerisdrer Eroö. I.einen gültigen Tifel . In ähnlidrer Weise leiter Jennings. Diese Form des Staatsuntergangeswäre gegeben. rkey probably rend.i5endeineForm effektiver Staatsgewalt zu organisieren.prüfen. . so etu)a lautgte die Fnlserung. z.

keine Gebiets' oeränderungen (wünschen).ot Die grundlegende Formulierung enthielt bereits d'ie Mount Vernon'Red.435: .. daß die Alliierten . weil der zweite .her Verpflichtungen geführt worden ist. sei. . um völkerrechtlidr wirksam zu werden.e oam 4. not allow it. die sich einmütig zu der Idee der Denqokreitie bekennt. TsI. ein unverzirhtbarer rnnd grundlegendel Bestandteil der völken €chtlichen t-rralnnng..Antriebe durch das von Präsident verkündete . nun lür immer aerrulenei Spiele des Gleiü.'.eorie hatte sich bis 1914 nicht durchzusegen vermocht. Januiti 1918) den Punhten 6 bis 13 zugrunde' In d'er Kongreßreile aom TT. or ol political relationsh'ip." Wenneleich auch die Atlantic Charter in ihrem zweiten Fookie o". zum Ausdruck gebracht werden . ![an rvird daher nicht mit Sicherheit behaupten können.Februar . International Law.. die im. Diese Einsdtänkung kann hier außei Betracht bleiben. Jahrhundert sind gegen das unbe' schränkte Annektionsrecht auf Grund kriegerischer Eroberung imTer wieder Einwendungen erhoben worden. but in some cases they will..Th.Gebietsabtretung der Besiätigung durch ein Flebiszit bedarf.. ol sou'ereignty. -le: Recht eines ganzen Volkes aber.Selbstliestimmungsrecht der V ölker".druck gebrachten Vünschen der betreffentlgn Völ' her übereinstimmen". daß riÄt jeile . in ignoring economic conditionso has led to some disastrous results. die nicht mit den irei zum -{u. welche die Zustimmung der von der .küod"t". Jährhunderts öntwickelte sogenannte PIe' biszitth.alb d'er.Völlt'er und Prouinzen dürlen nicht uerschachert uerden. Gleidrwohl ist der Wilson' hrzip. Schon im 19.a condition ol eaery cession that it mttst by ratified by a plebiscite.er Steine in einem Spiele uären.mipdestens für die Friedensregelung von 1918/19 . O' p. iedenfalls im dararif aufgebaut.lr:itiven Völkerredrts.F.gewichts iler Krätte. innerh. 2: -Th.e necessities ol international policy may nou and' then' allon or eoen de' ntand such a plebiseite. Eines aber wiril man mit r:iißter Gewißheit behaupten können: es mag sein.1918 ham e's in den be' rühmten Sage zurn Ausdludt: .Vierzehn Punkte" (Kongreßreite'Wilsons aom S.. November 1918). Sie ist jedoch nidrt die einzige Eniwicklung. als ob sie bloße 'Waren od. the settlement ol eaery ques' tion wlrcther ol territory. . upon the bases ol the acceptance ol that settlernent by tlrc people imrneiliately concerned'i' Dieser Grundsag ist . p. a. D as Selbstbestimmungsr echt lie gt.{sß das Selbstbestirirmungsrecht der Völker in der For' mulierung Wilsons ein für alle Fälle bindender Sag. srien Formel in den Jahren nach Versailles keine all' p:neine Anerkennung zuteil geworden.kether the Law ol Nations u:ill euer make it. über sein poli' ti=ches Schicksal und seine staatlidre Zugehörigkeit mit' mentscheidbn. so bleibt doch zweifelhaft. Hall-Higgiits.A'nnektion betroffenen Bevölkerung für rechtlidr notwen"dig erkläften. 54 N.ol I te.inate nationalist claims.von allen damals kriegführelden Staaten engenonimen worden (Lansing-Note vom 5..But it is doubtlul w. Der Yersailler Vertrag war. sei es audt' ün dem großen.Veltkrieg auf seiten der Alliierten nicht untei Yerlelung solc. Diese insbesondere in der französischen Völkerrechtslehre des 19.e phrase is one ol'dangerous aaguiness as encou' razing inord.. . aid its applica' tion. ist in einer Welt. ob da' mit ein bindender Yölkerrechtssag und nicht bloß eine politisüe Maxime. des f.Hinblick auf das Annektionsrecht zu verzeichnen ist. Es hann daher aul detn Boden des heutilgen \'öIherrethts heinen uie aath' immer begründeten Rechts' 52 53 . ol economic arrangenent. Am Ausgang des ersten Weltkrieges erhielten die in ihr verkörperten Grundkonzeptionen neue starke 'Wilsan ." Oppenheitn'Lauterpadtto a. Iuli 1978: .

haben sic{r vielmehr eindeutig gegen die Anlektion entschieden und haben diese Entscheidung ebenso eindeutig zum Ausdrudr gebracht.echtstitels 2u einer solchen Staatsvernichtung zu beweisen.bis zum Potsdamer Abkömmen..chenStaatsgebietes völkerrechtlich überhaupt möglich wäre. V iralty ) L' adrni'nistration int ernationale' iI e I' Alle' rnagne du 8 rnai 7945 au 24 auril 1947'(1948) p'I? a s F ehi en ein es Annelt tion snill en s sq q . ohne den deutlich durch Vorte oder rnindestens konkludente Handlungen bekundeten Willen des Siegers zur Einverleibung des eroberten Gebietes. d. 7). d) Keine tlebellatio mit ansüließender Errichtung eines Kondoininiums Ton den überkomme!en Begriffen des Völkerre&ts aus Eesehenist damit auch die Annahme eines von den BeDD 54 . se$t er siehnidtt aiseinandör. die im Sinne eines auf Totalannektion gerichteten Sie' gerwillens gedeutet werden könnte.titel geben.aß iler obiektioe Tatbestand d'er debellatio noch nicht ilen (Jntergang eines Staates zur Folge hat.siegermächte von i945 eine solche Totalannektion weder gewollt nodr vollzogen halien. Eine Außerung oiler konkludente Harrtllung.er selbständi gen stadtlidren E xistenz I orm zu b er aub en.h. Mit ilem allgemein onerhannten Grund' sa7.die Existenz eines R. -gesprochene Übernahme der d-eutschen Staatsgewalt durch die Besalungsmächt-ewird festgestellt:. ilei es erläubte. c) Keine ilebellatio mit Annektibn . daß die . das Deutsdr' land als ein Rechtbsubjektvoraussegt.eist gleichwohl eine Reihe von Fällen auf. eine solch'e Annektionserklärung abzugeben. iJaß der deutsdt'e Staat inlolge einer debellatio unter' gegangen ist. oil . Dieserr imperialistische Exzeß ist in der garazenWelt mit Empörung verurteilt worden.in der ge. Nr. I zum Amtsblatt des Kontrollrats. Jqni 1945 erinnert zu werden. nimntt aber gleicltwihl on. S. wie aueih immer die von ihnen verfolgtö Besagungspolitik mit ihren Wandlungen und mancherlei Widersprüchen redrtlich zu qualifizieren sein mag. ein großes Kuhuruolh ntit selbstäniliger St aat stradi t i on gegen seinen W ill en j ed."it"o iler Alläerten. d. daß das deutsche Volk nicht vernichtet werden solle .. ob eine AusIöschung Deutschlands durdr debellatio mit anschließender Annektion des-gesamten deuts. wenn Döutschland auf Grund einer Totalannektion aufgehört hätte zu besteheri''An diesem Redrtsstandpunkt haben die Alliierten seit 1945 unzweifelhaft fesrgehalten. indem es von ihm die Erfüllung bestimmter Pflichten fordert.. Februar'1945 . seine politis&e Neugestaltung auf dömokratischer Grundlage ankündigt und eine künftige Teilnahme eines friedlichen Deutschlands am internationalen Leben ins Auge faßt' -{lles dieses wäre sinnlos.'in denen es zur Ausl[schung der staatlichen Selbständigkeit ganzei Völker gekomrnen ist. kanir fm folgenden von der unbezweifelbaren Tatsache ausgegangen werden. Es gibt keine Annektion ohne Annektionseikiärung. läßt sich nidrt nach' 'rreisen. Die Alliierten. Die jüngste Geschichte w. Das Dritte Reich hat etwa im Falle cler Tschechoslowakei oder Polers gegen jenes grundlegendö Prinzip verstoßen. weit'davon entfernt. angefangen von der Jalta-Deklaration vom lI.Abgesehen von der grrrndsäglichen Frage. Zahlreiche andbie Erklärungen der Siegermächte haben dem Sinne nach den gleichen Inhalt. Im Anschluß an die dort aus. Sie existiert hicht. Er ist so ungeeignet wie mrr mö$lich.agt wird. unt er str eieht d.Die übernahme der besagten Regierungsgewalt und Befugnis zu den vorstehend genannten Zwecken bewirkt nicht die -{nnektierung Deutschlands" (ErgBl. M. Aus der großen Zahl 'tlafür maßgeblicher Aolieroogen braucht nur ah die Berliner Viermächteerklärupg vom 5.

wongch" der Ülrerguttg der Wege im nür Sieger ilen auf Staates detrellierten reorganisierten gegnerischen Staat will' zurückübertragen sei gleich- oder ob er es an Dritte Die gabe Berliner der Erklärung so fährt il abtreten vom 5' Juni 1945 bedeutend. Zur' o ölh err e&'tlichen L a ge D eut sdtland's. auszugsr'oeise 1948) ergibt. (...ternational legal staius ol Gennany to be esmblished immeiliately upon tertninaiion. lg4h..stanicieinenil in d.en en'twicheh uard'eno deren erster schon oor dem Zusarnmenbruch.518 sqq. Staatsgebiet Okkupationsmächte. August 7945 ersdtien.er Berliner: Erhlärung aorn 'Abhonmen aotn 5. Vol. oeröffentlich. u:ährerudiler ztneite in d. 689 sqq.. Jg.) Audt' nach ilem Potsilamer Ab'' hommen hat Kelsen grundsä7lich an' seinen Thesen festgehahen.and behannt gewordene uid d"h".4. Eine soldre aber hat naü den ausdrücklichen pefanden k*tr. Dezembbr 1947' einer Abhan'illung in der ..bf the War". American lournal ol . pp. uie sich aus einer uoln 7. 119 oom 26. Eur op a-Ar dtiu. die Hans Kelsen in seiner aufsehenerregenden Deutung dep Rechtslage Deutsdrlands riach der bedingungslosprr Kapitulation vertreten hat. h. teten Kondominiums ausgesdrlossen. uielfach unuollständig oder nnißaerständLich uieilergegebene Redt'tsstandpunhi Kelsens ist in zwei Aulsä7.i wurile.New Yorh Times" (agl.ernZeitraum zuischen d. ebila. Mai HelteL'. VoI. dieser Weise Kplsen fort.September 194V oeröfrentlichten Zuschfift an d..Arnerican Political Science Reuiew" (ab/edruckt in Heli 3/1948 iter ."o Erklärungen der Mächte nidrt statt- und war nieht beabsidrtigt' Lehre tles Völkerhält jedobh die überkommene eines Gebietshobeit der re. im Olttob. August 1947 d.The legal status ol Gernlany according to the l)eclaration of Berlin'. .Berliner im o.rhts.en in'eisten FäIIen nur aus Bericlt'ten zueiter H.Folge.39' July 1945.nn die Errichtung eines Kondominiums. Menzel. eitier Gemeinherrschaft mehrerer Mädrte auf einem ihrer gemeinsamen Gebietshoheit unterworfenen Boden.atierteno am T.38 Nr..T'he in.'pp.sagungsmädrten auf ehemals deutschem Böden erridr.. D er aielzitier t. mit einer Willenskund' daß' sie das deutsche ihrer' Souveräni{ät unter' D' . De.International Lato. Juni 1945 und ilem Potsdarier 2... d..KurJe:r" Nr. October f944. 6. in D eut schlanil zunä ch. S' 1009) souie aus t 2.ie . hätte nach diesen überkommenen Begriffen nur im Vegg einer Annektion 56 erfolgen können.

Seite 207. 1947. Die 58 IYanillung. Dagegen Laun. In Deutschland hat sie nur ilie Berliner Zeitung . (Vgl. auslänil. Das staatsrechtliche Problem Deutschland. R.4l5 (April-Mai und E. Europa-Archiu. Schweiz' Jahrbudt' f inter(1946).Der Tagesspiegeloo aorbehahlos ahzeptiert. Peters. weil die Besa[ungs' mächte bei Annahme solcher Fortexistenz nur eine occu' patio bellica nach den Regeln der HLKO' vorzunehmen herechtigt seien. 7947. kraft ausilrücklicher oder stillschweigender übernahme (. Laun.. 1947. soweit is nicht geändert werde. Die gegen' u:ärtige aöIkerrechtlidre Lage Deutschlands. 5J2. Justiz. 119/1948) darzulegen sucht. Ernst J. Obergeridt't des Kantons Zürich. Sp.. Seite 1011. habe man von einem .. 1947. September 1945).7947.. 1-947. Februar. Y. 1946. Sauser'Hall. DeutscJrlanils reehtlidte Lage. Januar. u-Mangoldt. Seite 246 ff.politisch vorteilhaft" sei.-tioni') fortgelten..1947. Deutschlands heutiger Status. Seite 7 fi.joined sovereignty. Steirt'iger. MDR. Seite 8. Manno' London.Ilefte. Hamburger Tagung dt. Aus' schließbarkeit des Rechtslneges bei Staatshaftungs' Seite 147 . Sp. Recht Sonderilruclt' zur II. daß ilie .) Mit gewissen Mod.en Mitteilungen des Prüfungsaussdtusses des S. Seite 3 ff. Februur und 18. 1947. klagen durch neues Lanilesrecht? N J '. so d'odt' iler Sadt'e nadt' Venn nidtt ausdrüchli&' 1946. S'eite I10. Bd. Deutschland . des britisdr-ägyptischen über den Sudan seit IB9B.. Menzel. Jg. Das brauche nichr notwendig zur Folge haben. in d. Loruilon. 1. MDR. 1947. ilie Aus. gegen Kelsen: 118 Seite 1947. Geiler. 1947.rKondominium" zu sprechen (wobei auf das Beispiel des preußisch-österreichisdren Kondominiums über Schleswig-Holstein l864-1866. SJZ. J|. Cohn.III Schueiz.. Jennings. LoeÄing. März und. Mon. das Kelsen in seiner lebten Stellungnahme (Kurier Nr. Seite 9-t3' Peter. Da das deutsche Staatsgebiet unter die gemeinsameSouveränität (. Abenilroth. Seite 2. 465ff. Seite 129 ff' S&'lo' DRZ.. Neue 1947) Seite 73 fr. Die von Kelsen verfochtenen Thesen sind sowohl in Deutschland wie auch im Ausland ganz überwiegend abgelehnt worden. des britisdr-französischen über die Neuen Hebriden seit 1914 und des österreichischungarischen über Bosnien-Herzegowina 1909-1918 verwieseri wird). u.. 73. 1948. 522). Das Besugungsst:atut. Siehe auch Menzel. I7.ein Kondominium oder Ko' impetium? Iahrb. DRZ. F' A. 73. April 1947.tadtgerichts Berlin uerölJentlichten Rechtsgutadrten oom 15. Das bisherige Recht könne. Gegen Kelsen: Zinn. 1947.stellten (S. daß sich die Verfassung und die Rechtsordnung der Okkupationsmächte automätisch auf das b"r"gt" Gebiet erstredie und dessen Bevölkerung die Staatsangehörigkeit dieser Mädrte erwerbe.. Zwn rechtlidten Problem Deutschlanil. nationales Recht. NJ". Seite 83 zitierten. DRZ. Kelsen verkennt.) der Besagungsmächte gestellt worden sei. April 1948)'Seite 43 fr. chauei. Seite lB0.. Pollach (in einem bei Abendroth. daß tlie Existenz eines Staates im Sinne des Völlcerrechts keineswegs ilie Existenz einer unabhängigen Regierung vorausseBtl \-ielmehr kennt das Völkerrecht mannigfae'he Formen oon Abhängigkeitsverhältnissen. 3.en Staats' gewalt.. Die Zeit.Fiktion'o einer Fortexistenz des deutschen Staates nicüt . f.recep-. Arndt. G. Seite 3l' Tatsächlich stehen diese Thesen sowohl zu den Grund:ägen des Völkerrechts wie zu der Politik der Besa3ungsmächte im'Witlersprudr' Sie gewinnen auclr nicht dadurch ao Überzeugungskräft. ft. öft. gaben aorn 27. lg47. Grund' sägliches zum Neuaufbau öiner ileutsch. März 1947. 'VöIher' redrtslehrer.ifiltationen haben sidr cliesen Thesen angeschlossenW. NJ.. inteinat. Nr. MDR. die den Charakter des abhängigen Gemeinwesensals Staat und als Subjekt iles 59 . ders.

nämlich . z' B. Vol. der sich sowohl im Staatsrecht wie im Völkerredrt bei der vorübercehenden . Y. 3).. daß tlie -\lliierten eine begrenzte. daß die Berliner Erklärung weder eine 60 6r . nrde die oberste Gewalt nur für drei bestimmte Zwgcke aller übernommen.' durch die seine Staatsgewalt nicrht ausgelöscht.Das ist nicht geschehen.Annektion" als weiteren selbständigen Gebietserwerbstitelgegenübergestellt (sieheunten III. so könnie er doih im Falle Deutschlands rrieht als vorliegend erachtet werden. 5.h ohne ihm den Redrtsstatus eines inkorporierten Gebietes zd geben und mit dem Vorbehalt.It is not necessaryfor a state to be independent in order to be a state of fntelnational Law.o') Der Staatsc*rarakter eines Gemeinwesens wird auch dann nicht beseitigt. (Westlake. Selbst wenn es einen solchen Rechtstitel gäbe. R.tius Society 'in London am 5' März .21: . ilaß ein zum AusEeschluß von solcher Tragweite unzweideutig'Worte. spätere Entscheidungen in bezug auf Deutschlands Staius und seine Gebietsgrenzen bleiben oorbehalten. ob der Sieger im Falle einer ilebellatio die Gebietshoheit des eroberten Landes ohne Annektion in der Weise erwerben kann. Denn die von den Alliierten verfolgte Politik untl die für das Besalungsregime konstitutiven Reehtsakte geberi keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür. daß ein Erwerb der Gebietshoheit über Deutsch*t Grund eines solchen Rechtstitels beabsichtigt #r1 E.ehmen. e) . Diese Vorbehalte unterstreichen. A.i"fi entwickelt hat: l.].Subjugation" verfiitr und diesen der .alle Rechte und Herrschaftstitel über Deutschlando'(all rights and title over Germany) überr:. erst später eine endgültige Entscheidung über sein Sdricksal treffen zu wollen. nämlic. ilarf hier auf ilie durchaus überzeugenden Argu' ::eute verwiesen werden. wenn seine Staatsgewalt vorübergehend ersagweise von einem oder niehreren fremden Staaten ausgeübt wird . 1910 l2"d ed. Nach der Berliner Deklaration r. 4.. I.Sequestration" eines Landes ergeben kun* Deutschland befindet sich. Es mag zunächst dahingestellt bleiben. wie Kelsen annimmt. der auf die Absicht zum Erwerb . daß man für iliese Annahme ganz eindeutige Beweise forder4 müßte' Zw Etgänzrtng dieser Argumente kann weiterhin auf . durch die 'lre vier Mächte . International Law. wie noch näher zu zeigen sein wird.zu erfüllendgn Forderungen zu verkünden".. die F. daß trrud< gebracht worden wäre.lie AusfüLrungen eines anderen englischen Juristen rerwiesen werden. Man müßte erwarten. Iennings (Cambriilge) vertritt die Auffassung. p.. sondern vorübergehend zur Ausübung von den Besagungsmächterr übernommen worden ist (siehe unten IV. Hierüber wird im Zusammenhang mit einer im deutschen Schrifttum neuerdings vertretenen Theorie etwas zu sagensein..erritorialer Souveränität über Deutschland deutete' Form für einen auf den Erwerb staatlicher Souveränität ebzielenden Akt. Die Übernahme territorialer Souveränität wäre eine so rückschrittliche Maßsahme. 'Weiterentwid<lung des Kelsenschbn Gddankendie in ganges einen neuen Begriff det . um die ton Deutschland sogleich. zur Zeit im Zustande einer solchen Sequestration. 2' Die grundlegeriden Bes&lüsse der Krim-Konfetenz vom Februar 1945 ent' halten keinen Hinweis.. Mann in seinem \-artrag vor der Grq.ein Tatbestand.Völkerrechts keineswegs notwendigerweise aufheben. vorläufige Regelung beabsidr' tigen.um für die Einstellung Feindseligkeiten von seiten der deutschen Streitkräfte Sorge zu tragen' zur Aufrechterhaltung iler Ordnunq in Deulschland und zur Verwaltung des Landes.

daß *'-n deutscher Staat völkerrechtlich nicht mehr besteht.rSub- Es ist in diesem Zusammenhang eine Auffassung zu überprüfen. zu . II..ders. 'Wolle man darauf be.extennination in war of one \eutrality.International p. e) Keine debellatio mir . die bisher zu' ruJrgestellte prinzipielle Seite der KelsenschenTheorie ra erörtern und nachzuprüfen.. 1. daß auch alle Regierungsaufgaben wahrgenommön würden.Staatsgebietes und Auektion r. Dies könne ooiögti"t rechters sein. e{ter haaing annihilaieil the lorces and conqucred " tke territory of his aduersary.r'verleibung seines Gebietes oder seiner Bevölkerung rL:itr absehe.'o ..de.-enfalls des Staatsvolkes bedeute. Sie zeige vielmehr. trough annexation of the iormer's territor:y alter conquest the enemry lorces hat'ing been annihilated. belligerent by another.subjugation tahes place only when' a belligerent.u' f. 6'h ed. Vährend ilie die Einverleibung iles. daß iliese. Form tler Annöktion vollziehen.. ob das Völkerrecht b'eim li. nämli& Regierung und Staat zu trennen und alle Macht- eigenen Staat'sgebiete. so heiße das die Aufrechterhaltung eines Regierungsvakuums fordern. lian wird diese Lehre als eine Veiterbildung und begriffliüe Zuspigung 62 63 . daß es noch einen.üen Streitkräfte verstanden worden. bestehe auch die $t. von einer F. Staates durch Totalannektion seines Gebietes nadr *rllendeter Eroberung und Vernichirrng seiner militäri' . Es wird zu zeigen sein.die Subjugation müsse'sich nicht notwendigerweise .."ri. halte..r:e=eLehre bietet zugleich Gelegenheit.'Es wird empfohlen.glichkeit.es sei vielmehr sogar ihre Pflicht. daß sich der siegreidre Staat Iediglich der Steatsgewalt des Uriterlegenen bemächtige. . p' 467: . 7940. weil..irü'o$r oacrpetio belliea im Sinne der HLI(O. wenngleidr sie siü nicht in allen Konsequenzen mit dieser ded<t. S[it Kelsen und gegen die oben angeführten englischen J. so zu handeln. die über eine läufende Verwaltung des besegten Gebietes hinausgingen . sich.subjugation" bestimmen sucht. destroyed his existence . welche die Rechtslage des besegten DeutschIand mit einer neuartigen Ausdeutung des Beg4iffes . den Terminus . --inbjugatioao heißt wörtlich nichts anderes als . Unter den gegebenen Umständen hätten die Besagungsmächte nidrt nur das Recht. begründet. dritten Veg gebe. Lage ain besten hit dem technischen Rechtsbegriff d"" . f. Im Yöfkerredrt ist darunter in der Regel die .r*rngegenüberiÄt neuerdings ilie These aufgestellt worfun. ltn Staates an den Sieger in einer anderen Rechtsform ii der der Annektion zulassen kann.rliegen der objektiven Voraussegungen einör debelÜbergang iler Gebietsholreit des.IJnterwerfung'.unterlege' ...5. stehen.Subjugationoo 'd+r Kelsenschen Theben auffassen dürfcn.qo"sttationo' zu erfassen ist.r"r. nod eine vollständige Annektion bewirkt habe.nur in ihrer Hand eine Regierungsgewalt befinde und sie daher.' daß sich die Besegung in ilen Grenzen der HLKO. die Verantwortung dafür tr'ügen. 277: '.1annexing the conqwered territory."rio "i. sieh solche Machtbefugnisöe anzueignen.ten gelangt sie jedenfalls zu dem Ergebnis. i) pp"nheirn. sondern im Namen eines fortbestehenden deutschen Staates zu regieren. + -War and' Law.. t. Dieser Kennzeichnung der Rechtslage ist rlurchaus zuzu_ stimmen.ria r& kriegerische Überwältigung bewirkte Vernichtun g rue.

errechts. (Seite 193). tätigen.eLlion schreiten.Koimp'eriurn" dagegen eine Ge: meinherrschaft aul lremdem Gebiet. 7937.t 'len. aul wes' sen Gebiet sie eigentlidt.in die Völkerrechtsgemeinschaft zurückzulcehren und seinen Staat neu aufzubauenl'. Irn Sinne iler gebröuch'lidtenTerminologie des Völher' rechts bezeichnet. daß den Staaten bcstimmte. Er hält es für evident.. Die Behauptung. den unterlegenen'Staat nach den Regeln der occuu.ien Selbständigkeit abzielt. D". Iiegen aul der Hanil: ist iler tleutsdte Staat untergegangen' iler Beandereiseits aber aurh heiru Konilorninium sagungsmächte entsiand'en. Vetdraß.riege siegteiüe Staat kann sich darauf beschränLen..ü . rerde sie gerechtfertigt (Seite I9{). so ist die Frage... weil kein gerpeinsames Staatsgebiet dpr B6iagungsm-ächte auf. Es hat seinen griten Sinn. Seite 132' Die Schnnierigkeiten. o e i n e n n e u e n S t a a t a l s V ö l k e r r e c h t s s u b j e k ta u f z u bauen". Nur durch... deutschem Boden entstanden sei. Deutschland als Völkerrechtspröblem. ist schon sprachlich im höchsten llaße unbefriedigend. wenn das Völkerrecht *ire Subjugation in dem hier zur Erörterung stehenden -irnne nicht kennt. ausgeredrnet als. Ihr Zn-e& sei es. ohn-e sich das deutsche Staatsgebiet einzuverleiben oder das dcutsdre Volk zu inkoiporieren.:sie hätten die deutsche Staatsgewalt übernommen. soweit ein gültiger Inter- 65 .ihre ges. . daß sie vielmehr recht1i.atio bellica militärisdr zu besegen. in keiner überzeugend.Merkur". :-n=titutionellfest umrisseneBetätigungsformenzurWahl ge=tellt sind. die eine oder die anntere Form zu wählerr. wenn die \-oraussegungeneiner debellatio gegeben sind. aber es steht ihnen licht frei. es handle sich bei der Subjugation um eine bisher mehr oder weniger unbeachtbte. U"heber dieser Lehre wirft selbst die Frage auf. daß sil sich. "I. Das institutionelle Gefüge-des Yölkerrechts kann nicht.d. . üe einmatr gewählte Forrn beliebig zu rtrodifrzieren. 'Wiederherstellung finen Vorgang. I. daß sie den Überga4g der deutschen Staatsgewalt auf die Besagungsmädrte nicht als eine lediglich treuhändbrisdre Sequestration der ihrer Substanz nach'deutsch bleibenden Staatshoheit auffaßt.Kondominiunt"' eine Gemeinherrschalt mehrerer Mächte über eigenes Ge' biet. .die Eigenstaatlichkeit wieder herzubtellen. Seite I 88 ff.subjugation" za bezeichnen. der auf der staatr. ltonstruhtiaei . durch die 64 reuesten Ereignisse aktuell gewordene Rechtsfigur des 1öll.jugationoo für dieserr Fall zu resbrvieren und in den Fällen vollständiger Einverleibung von.als DauerrEltand nicht verteidigen läß1".Hef t 2. mit der. der Ausdrach o. zur An.. (So a: Kempski.die Einführung dieses neuen B*egriffes :: die Systematik des Yölkerrechts gerechtfertigt wer'Weise d+n soll.amthänderische Ausübung wird der von Kelsen vorgeschlagene Begriff des Kondoniinats als unp4ssend abgelehnt. Aber auch. Vgl.Anhektionoo zu' sprechen. . Der rm f..er Ausdruclt . npien des gegenwärtigen Völkerrechts verträgt. Jg.) Die wichtigste Konsbquenz dieser Lehre liegt darin.. Die ehemalige deutschp Staatsgewalt ist ein Bestandteil der Staatshoheit der Besagungsmächte geworden. . bedarf einer genauen prü[ung. sondern den deutschen Staat als untergegangen ansieht. * J .ob und in rrelchen-Grelazelndie Subjugation sich mit den prin.nur als Übergangserscheinung möglich" sei.durch beliebie +nundene konstruktive Figuren ad hoc -u*r-"r*"it". Zr eilner solchen Subjugation seien die. Es steht ihnen frei.'1947. in uelche.. Der durch das Völkerrecht eebotene F+&tsscJrugberuht darauf.Sieger 1945 geschritten. Er kann.däs unterworfene Volk nieder instandzqSegen.sachlich ist -die Beeründung.. sduner zu beaitworten. die Lehre aon der Subiugation im oben entwichöhen Sinne führt. n. den Zweck. ihre Herrschattsgewah be. Er kann. statt dessen-wird der $egriff des Koimperiums herangezogen. VöIlterredtt. Für.

s'o bietet sie ihm doch ein Mindestmaß an Rechtsgardntien insoweit.die beseg. Itrie als Beispiele zur Stügung der Subjugationsrheorie Ltrangezogenen Fälle sind ohne Beweiskraft für diesen Zrrgck. itiles Kolonialvölkerrecht vergangener Zeiten gekannt. ll-nterwqrfungsformen solcher Art hat allenfalls.ventionstitel gegeben ist.. ein prir. die für dieZwischenzeit feste Fiecütsverhältnisse schafftonicht aber eiire Subjugation. Da es.. das allenfalls als Beispielsfall herarrgezoger. bieten ihnen die Rechtsformön der politischen Intervention und der Sequestration 'dei deutschen Staatsgewirlt gelügend Eingriffsmöglich' 'k"it"o zur Verwirklichung dieser Ziele. ob die staatliche Auslöschung eirres großen euro_ :räi=&en Kulturvolkes nicht gegen oberste naturrecht_ " &e Prinzipien des internationalen Lebens verstößt.tenpolnischen iehiete". Oi . son'dern ein aliucl gegenüber der Annektion. wobei allerdings die Frage aufzuwerfen r äre. Auf jeden l-all liest es im E : m e s s e nd e s ü b e r m ä c h l i g e n d e n S t a a t e s . Die Zulässigkeit der Subjugation kann nicht durch einen Schluß a maiori ad minus aus d'er Zalässigkeit der Annektion gefolgert werden. so müßten sie sich zur Vollannektion +. auch im Begriff der Arinektion nodr mitenfhalten sind.&ließen.:. Aber er kann nicht nach den politischen Bedürfnissen des Augenblicks zu einer verschleierten.lternationalen Staatsbürgerrechteberaubt. den *iorporierten Staat zu irgendeinem Zeitpunkt wieder ja eltlassen und neu zu konstituieren. Das Staatsgebiet wird Teil des Territoriums des Eroherers und erhält damit einen neuen Schug seiner Integritä. im Falle der Völkerbundsmandate handelte es . die wesentliche Rechtsgarantien außer acht läßt.ine rechtliche Verpflichrung des Annektierendei. woraus sich eine solche Verpflichtung bei r"r Subjugation ergeben soll.irbt und darnit einen neuen Rechtsstatus erlangt.t-. I.nnektion schreiten. im Falle Neu:'rndiands handelte es sich um eine Verwaltungszession.Generalgouvernementfür. die.d e n Z e j t p u n k t :. die inilitärische Besegung mit einer politischen Intervention kombinieren. es ist schwer +-"zuseheir. i. ::e rromöglich auf Jahrzehnfe ein ganies VolJe seiner . Ein legitimes Bedürfnis für eine solche Rechtskonstrukwenn man die außertion ist auch dann nicht gegeben? gewöhnlichen Zielsegungen berücksichtigt.=r -{nnektionsbegriff des positiven Völkerrechts könnt :r.t gegenüber jeilem Dritten' Die Subjugation irn Sinne der bloßen Übernahme der Staatsgewalt dagegen nimmt der Bevölkerung des unterjochten Staatesjeden Rechtsstatus und dem Territorium ieden sicheren Rechtsschug' Beide rqerden zum bloßen Objekt einer ihnen fremden Staatsgewalt.Auch unter diesem Blickwinkel ist allenfalls t-neAnnektion erträglich. sondern lediglich eine unter der I(on:rolle des Völkerbundes verbleibende Verwaltungsbefug-i= übef die Mandatsgebiete verschaffte. weldre die Alliierten in Deutschland verfolgen.ihnen erklärtermaßen nicht um die Vernichtung des deutschen Vol' kes und Stäates äberhaupt geht.r \eukonqtituierung. Denn die Subjugation ist kein bloßes rnjnus. als die Bevölkerung mit der Einverleihung die Staatsangehörigkeit des annektierenden Staates eru.die Entwicklung einer demokratischen und dezentralisierten Staatsstruktur. sondern um die Ausrottung des Natio'nalsozialismus und lVlilitaris*us uid um .Ä um eine internationale Treuhandsehaft" die den 1-[andatsmächten teineswegs volle Souveränität und ver:üetngsbefugnis. So tief diese legtere auch in das Leben eines bisher selbständigen Volkes eingreift.A. Gingen ihre 66 -tiridrten weitel. Das von Hitler errich" :tte -. unvollständigen .iles Übermäclrtigten festzuseBen rud die Bewährungsfrist auf Jahre oder Jahrzehnte zu : +messen.e den britisöhen Kommissaren lediglich die Ausübung der ihrer Substanznach eigenständig gebliebenen Staats:'rralt Neufundlands gestattete.

t die Debellation Deutschländs rveder durch anschlies.. sich dem 'Welt der großen Nihilismus'zu widersegen. rvird niemand als Präzeilenzfall be' werten wollen. ersagloseAuslöschung des deutsdren Staates läge vielmehr auch dann schon \ or. dauernder politischer Desorganisation. ztt dern sie sich bekannten und bekennen. wenn Deutschland im Zustande eines Niemands' landes. daß das Läben der Völker auf das Recht gegründet sein muß.Objekt" fremder Rechte. sich als Staat zu orgarrisierenund als Rechtssubjekt aufzutreten' Ein Paria-Volk dieser Art wäre nur noch . verwehrt: die Vernichtung des deutschen Staates ohne gleichzeitige Annektion' die Subjugation.We come as conquerors. Denn die Siegermächte haben sich in zahlreichen autoritativen und eindeutigen Außerungen gesen die Unterstellung verwahrt. der auch .werden könnte. ersaglose Vernichtung des gegnerischen Staates getragenen Willen der Sieger begleitet wäre. es könnte nicht mehr Träger'eigener Rechte und daher auch kein . Aber es bleibt notwendig. ob dieses eine völkerrechtlich legitime Betätigung des Siegerwil' lens wäre. die nach ihrem Belieben mit dem Besiegten untl Ohnmächtigen verfahren kann und der es freisteht.der Recht' geübte Unrecht mit Härte vergolten werden losigkeit iles Subjugierten kann er nicht preisgegeben sein.Staat"sein. die es ihm unr4öglich lnacht.und Frietllosigkeit gehalten würde' Es läßt sich ein Zustand denken. die deutsche Situation mit unerschrockenem . Es ist. Das ist ein Sag. Dem Besiegten mag das von ihm .subjugation'o zur Staatsvernich:ung im Sinne des Yölkerrechts vervollständigt worden. indem es erwa zrrt Wiedergutmachung \-ergangenen Unrechts ausgebeutet würde. .olcher in ein bloßes Objekt fremder Herrschaft mandsland. noch durch Errichtung eines Kondorniniums oder durch .und geracle. daß die debellatio von einern auf effektive. Den Siegern standen mancherlei Arten des Vorgehens gegen das besiegte Deutsc'hlandfrei' Diese eine aber war ihnen durch das Völkerrecht.. gewiß notwendig. daß sie Deutschland in -Weise in ein staatenloses Gebiet. wie eine Subjugaticin in der Praxis aussieht. und Ausheutung oder in eine Zone der . wo sie dem Selbstbewußtsein einer einst bedeutenden lFation un' erträglich erscheint. 68 f) Keine ilebellatio mit effektiver Vernichtung I. in ein Nie' .o bleibt schließlich noch die Möglichkeit zu prüfen. Realismus zu sehen und die harte Tflirklichkeit nicht mit ilem dürftigen Flitter pseudo' juristischer Konstruktionen zu verhüllen. in dem eih Volk in einer Form aus der Rechtsgemeinschaft iler Nationen ausgestoßen ist. Dabei wäre nicht nur der ex' treme Fall einer totalen Devastation des deutschen !iedlungsgebietes und einer weitgehenderi Dezimierung der Bevölkerung durch Hunger.. 69 . wenn es ihrer künf' tig als würilig erscheinen werde. Es könnte nur in einem negativen Sinne als Beispielsfall herangezbgenwerden. Es braucht nicht weiter untersucht zu werden. der in der Mächte nur die Gewalt am Werke sieht.rverbrannten Erde" verwandeln wollten. clie das deutsche Volk jedes völkerrechtlich bestl*-baren Rechtsstatus überhaupt berauben würde I mit dem fragwürdigen Trost. durch Annektion oder Subjugation oder andere Formen der Unterjochung im Vechselspiel der Gewaltsamkeit fortzufahren' Die Sie' ger haben wiederholt erklärt und haben im Nürnberger Prozeß bekräftigt. .un gslosigkeit.für den Besiegten Geltung haben muß. Seuchen und Anarchie insAuge zu fassen. Eine effektive. denn das Recht des Siegers wird schwerlich gefährdet oder umstritten sein.. Verfas. Recht. insofern es zeigt. daß ihm die Eigenstaat' lichkeit neu gewährt werden solle.ende Annektion.

es erloschen. Z. und Bevin haben in wiederholten drastischen und eindeutigen Vendungen eine solche Fried.-... Einheit. Roosevelt und Stalin. Churchill. daß der äußere Zuiammenbruch von eineni nicht mincler katastrophalen inneren Zusammenbruch des deutschen Staats.Des' ltegrationc' des Reiches gesprochenworden. . g) I(eine debellatio mit Sraatszerfall ocler Sta atszergliederung Untergang des deutschen Staates durch Debellation l<önnte endlich auch in der Iffeise eingetreten sein.:nrnengehörigkeit an dem rechtliih-organisatorisqhen Dieser f esthalte.. Länderregierungen auf parlaBasis.issens der Welt. r. Auch die Annahme einer debellatio mit anschließender effektiver Vernichtung der deutschen Staatlichkeit muß daher als eine I(onstruktion. Zeichen larf als keineswegs gering zu veranschlagendes :Lir die Existenz eines politischen Lebenswillens gerver' iit werden.ehr fähig wäre. Die Entwicklung des politischen Le' r rns in Deütschland in den drei Jahren der Besegung rat vielmehr deutlich erwiesen.che Lebenswille des deutschen Volkes äbelhaupt ge: rochen und daß es keiner staatlichen Selbstorganisation . h' in ständiger Erreuerung und Beteuerung des Willens zur staatlichen Einheit und des Bewußtseins politisch-nationaler Zui . große Parteien mit dem Bestreben :r'.walt gesroßen uncl hors la loi ge_ srellt würde.die -iemand'en verrvundern kann .:. und auch das potsdamer Abkommen Iäßt keinen Zweifel darüber. daß der Ville / der Sieger nicht auf ein solchesZiel gerichtet ist. I des Obersten Befehlshabers der Alliierten Armeen. daß der Wille zu einem gesanrtdeut' .Volk in die position eines bloßen Objekts fremder Ge. t i s c h eL e b e n s w i l l e d e s d e u t s c l . So tiefgehend auch die geistige und rnoralischeErschütterung des deutschen Selbstbewußtseinsdurch die Katastrophe des Kriegsausgangsger{esen ist. so gibt es cloch 70 teine ernstzunehmenden Anzeichen dafür.lle einiger der größten und zur Zeit bedeutendbten Nätionen der Velt nicht auf einen solchen Zustand gerichtet war.rlitischer Lebenswille und Selbständigkeitsdrang r-or' -'anden ist. Daß nach der beispiellosen Katastrophe von -y15 in verhältnismäßig kurzer Zeit ein funktionsfähi:.rng und Verfassungsredtt.rsammenhangdes Staatsverbandes T-ille zur gesamtdeutschenstaatlichen Einheit sei mit i-m Zusarirmenbruch des nationalsozialistischen Regi' .henStaatsverband-erlosdren sei.. der Wi.enn ein .o besagt diese Lehre unter Verwendung des von Rudolf :Lnend geprägten Begriffs der . d. bestehe nur solange -:r.. zurückgewiesen werden. solange seine Bevölkerung sich politisch zur . daß tler poli' . .und Naiionalbewußtseins begleitet gewesenwäre und zu einer moralischen Selbstauflösungdes deut:schen S t a a t e sg e f ü h r t h ä t t e . hieß es in der proklamation Nr...gleichviel unter welchen [Jmständen besie$tes .Das Reidr habe sich in seine partikularen 7T .r Yeru'altungsapparat.lvorden. Ein Staat. e n v o l k e s e r l o s c h e nw ä r e .immer noch ein starker . daß trog einer get'issen I ethargie in manchen Schichten der Bevölkerung . daß der Wille der Sieger. Es war daher nur selbstverständlich.laatlichen Einheit integriere.jaß clas deutsche Yolh die Fähigkeit zu siaatlicher 'Wohl aber ist beS. r. ist clenn auch nirgends ernstlich behauptet. Byrnes und Molotov.entarischer rach einer gesamtdeutschen Organisation entstanden.und Rechtloslegung Deutschlands abgelehnt. die dem in Deutschland gegebenen Sachverhalt nicht entspricht. lg29). lauptet worden. Es wäre in der Tat ein Hohn auf das Völker_ recht und eine Herausforderung des öffentlichen Gev. d. In einer juristisch::aatstheoretischen Formulierung ist von einer .Inregration" (Verfas' .lbstorganisation eingebüßt habe. h. claß der auf selbständige staatliche Existenz gerichtete poli..but not as oppressors'.

Am stärksten rriderstrebt die Sowjetunion der staatlichen Desintegration Deutschlands.ird im folgenden zr zeigen sein.laß ein solcherSiaatsuntergangin Deutschlantl1945 nicht =tattgefunden hat. a' a' O'. Jedenfalls könnten. Aber auch die amerikanischen und englischenPläne zielen nicht auf eine staatenbündische Form der deutschen Föderation. Im Verhältnis zu dieser deutschen Bundesrepublik nehmen die Länderver_ fassungen nirgends die Souveränität für sich in Anspruch . .vorn 18.deutscheBundesrepul]liko' bezeichnet wird. da die Integration des deutschen Volkes zur staatlichen Einheit im 19."Dismembration" cles Reiches --ollziehen. Jahrhundert gerade von den demokratischen und liberalen Kräften ausging. der in der Regel als . Dieser Gesamtstaat wird überwiegend nicht als etwas künftig erst zu Errichtendes.Der Sinn der Länder kann es deshalb nicht sein" Deutschland zerfallen zu lassen. daß nicht nur negativ 73 . wenn überhaupt.lebendig geblieben. nur alle BesaSungsmächtegemeinsam durch einen kon.aufeelösten Reichsverbandes sei die Vielzahl der partikuiaren Staatsgebilde getreten. Es ist ganz eindeutig erkennbar.äeidung zugunsten der einzelstaatlichenLandessouve' :äuität getroffen.und Nationalhewußtsein und die Idee der politischen Einheit Deutschlands sind im ganzen durchaus.titutiven Gesamtakt die .icht im Sinne einer solchenZergliederung Deutschlands rn souveräne Teilstaaten ausgesprochen.. Auch die Verfassungen von Baden und Bafern. daß ein solcher Standpunkt in der deutschen Bevölkerung keinen Rückhalt finden würdeAuch die deutschen Landesverfassungengehen mit wenigen Ausnahmen von der selbstverständlichen Zrgehörigkeit des Landes zu einem deutsdren Gesamtstaat aus. (Zutreffend Zinn. Abge* sehen von dieser historischen Reminiszenz ist jedoch festzustellen. Es -.wie sie die Einzelstaaten im Deutschen Bund zweifellos besaßen. daß Deutschland . in denen sich die Bevölkerung auf stammesmäßig-landschaftlicher Grundlage heute zu neuen Einheiten integr-iere. Becker. Desintegration des Reiches. haben'keineswess eine klare Ent72 =. Das gesamtdeutsche Staats.aber kein Wechsel der Staatsidentität. besteht daher zu Recht. Die von den deutschen Yölkerrechtslehrern auf ihrerHamburger Tagung am 16'i 17' 'A'prill947 :etroffene Festsetllung. Sp' 11: .auch nadr der Kapitulation der deutschenI[/ehrmacht bedingungslosen unil der Besegung ein Staat mit eigenen Staatsangehörigen und ein Rechtssubjekt im Sinne des allgemeinen l-ölkerrechts geblieben'oist. Die Auflockerung cles Reiches in einen Bundesstaat brauchte nicht die Ver' nichtung der deritschen Staatlichkeit zu bedeuten.) Es wäre dieses unter historischen Aspekten ein wahrhaft paradoxer Vorgang. die in dieser Hinsicht die srärksten Vorbehalte aufweisen.. -{uch die Besagungsmächte haben sich überwiegend . daß solche Tendenzen zur Desintegration der deutschen Einheit nach 1945 nur in einer verschwindend kleinen Minorität der deutschen Bevölkerung aufgetreten sind. An die Stelle des. sie . sondern als eine bereits existente Größe aufgefaßt.Staatsglieder dd'sintegriert. Vou den großen deu-tschen Parteien hat sich keine ei4zige zur Auflösung dieser Einheit bekannt. (Walter G... 7947. So wenig wie durch das Erlöschen des Einheitsbewußtseins und des Einheitswillens der Bevölkerung ist Deutschland durch einen solchen ausdrüd<lichen oder konkluclenten Gesamtakt tler SiÄfiermächte in I? oder 18 souveräne oder quasi'souveräne Teilstaaten zerlegt worden.Der Tagesspiegel.. sondern der deutschen Souveränität wieder eigene Organe zu schaffen"') und Die Überprüfung aller völkerreihtlich möglichen Folge' als Staatsuntergangs eines Formen denkbaren rrirkung einer militärischen Debellation ergibt demnach' . März. an die man heute anzuknüpfen sucht..äre ein Verfassungswechsel.

ungsregirnes gemacht haben.sie liegt auch der Politik der Besagungsmächtezugrunde. Der Zusam' renbruch von 1945 hat nicht zur Sta-atsvernichtung.635.besteht Deutschland. läßt erkennen. ein Staat zu s-gin. AII E.chkeit Deutschlands aufzuheben. ins Auge. Die Yerfassurrgsvernichtung bezog sich nach dern Willen der Sieger auf 1J .rng.er Entrnilitarisierung und Entnazifizierung seine eigenen Angelegenheiten üuf tl emoltr atischer Grundlage uieder selbst u ahrneh..Allüerten 74 die Aulgaben des deutschen t orübergehen. daß ..hiermit die oberste. Deutichland hat nicht aufgehört.ecle uom 6. 1946.d zu uernichten.estand der deutschen Staatlichkeit nachzun'eisen.die vier alliierten Regierungen . 3. Nur unter dieser Vorarissegung. von der Übernahrne dqr .aber e! ist qeit 1945 ohne gesamtstaatlicheVerfassung. Juni 1945 . Staates übernehmen mußten. In der Snche R. tbereinstimmend damit hat der souietische Außen' minister Mblotow aul der Pariser Kanlerenz am 10. daß das deutsche Vollt aber nadl. Juni 1945. Abet d'ie Regierung Deutschlands wird durch die Allüerte liontrollkom" mission getührt. die Staat' . ausreichend. sondern auch positiv die Mindesterfordernissefür die A. sanclern es in einen demohratischen Stuat zu aerwancleln'. Deutschlan. September 1946 auigeführt. Bottril. einschließlich aller-Befugnisse der deutschen Regierung. Grundlegend ist auch hier die Berliner Viermächteerklärung vom 5. um existent zu sein. aber. sondern ihm eine :reue demokratische Verfassung zu geben. Juli 1946 erhlärt" die Attlgabe der Allüerten' bestehe nicht darin.d.men solle: das amerihanische Volh wünsche.aßdie .rndqrn nur zu einer Verfassungsvernichtung geführt. Der Fortbestand der deutschen Staatseinheit a) Verfassungsiernichtung. Yerw-altungen oder Behörden der Länder." \ äre die durchgeführte Verfassungsvernichtung total sewesen? so wäre es allerdings schwierig.unahme der rechtlichenFortexistenz des deutschcnStaates vorhanden sind. war es sinnvoll. Ord' an staatlicher ieder Staat bedarf eines Minimums Aber die-Verfassungsvernichnr. Insbesondere faßt es die Wiedereinsegung einer deutsche:n Zentralregierung. hat das britische Foreigtt Of fice d.. ex parte l(ilch'enmeister. daß die Siegermächtedie l(ontinuität des deutschen Staates zur Voraussegung ihres Besag.Befugnisse der deutschen Regierung'! zu sprechen. die in ihren Erklärungen und Handlungen den Fortbestand dieser Einheit vöraussege. VoLI. u. d. Regierungsgewalt in Deutschland (übernehmen). daß eine debellatio mit der Folge des Staatsuntergangs nicht stattgefunden hat . Städte und Gemeinden". Ebenso geht das Potsdanrer Abkommen davon aus. Insbesondere der Sag der Fräambel diesör Erklärung. Diese Feststellung ergibt sich nicht nur negativ aus der Tatsache. des Oberkommandos der Vehrmacht und der Regierungen.keine Staatsvernichtung Trog des Ztlsammenbruchesvon 1945 bestehr die staatIiche Einheit Deutschlands fort. daß Deutschland als Einheit erhalten bleiben soll. trlng von 1945 war keineswegs total in dem Sinne. Außenminister Byrnes hat in seiner Stuttgartcr R. daß die deutscheVerfassungsordnung in allen ihren Bestandteilen restlos ausgetilgt worden wäre. -. R.. rrenn auch erst für einen späteren feitpunkt. p. Das Ziel der Siegerrnächteist demnach nicht. noch als Staat und besteht auch' eine tleutsch'e Staa'tsangehörigheit. daß Deutschland als eine der Regierung bedürftige staatliche Einheit fortbestand. dem deutschen 1 olhe die Regierung Deutschlands zurüchzugeben.n.dieTatbestandsmerkmaleeinesStaatsunterganges fehlen. den Fort' Denn l.em Gericht gegenüber lestgestelh: Auf Grund der Berliner Erklärung uom 5.

teit diese technisch-neutralen Verf assungselemente Gestaltungsformen nationalsozialisti' -.tischer Prägung . her Verfassungspolitik überlagert wurden. V erfassungselemente haben . von Einrichtungen und Vorschriften technischen Charakters. sondern als gesamtdeutsches es einen Rest' daß dafür. wie auch vor -i3-1. Februar 1934 als ein Akt spe' :{.die rrationalsozialistischenund militärischen Elemente der deutschen Staatsorganisation.estand verfassungsmäßiger . gleichwohl gibt es. daß auch der nationalsozialistisdre Staat sie akzeptieren konnte. Selbst das totalitäre deutsche System von 1933-1945 wies solche Elemente eines von der Parteiideologie sowohl wie von ..nd.. Die se technisch-neutrsletr. auf den politischen Verfassungskern des deutschen Staatssystems. Zu diesen Elementen gehören vor allem jene Bestimmungen der Weimarer Yerfassung.orrgrordnung. Daß die alten war) Fall der IBC6 . und Einrichtun' fundamentalen ihren Rechtsordnung ist in Ver' :eu ein wesentlicher Bestandteil der staatlichen (u'ie nic}t Reichsgesege . die zwischen 1933 und 1945 in Kraft geblieben waren und deren technisch-neutraler Charakter eben''dadurch dokumentiert n'ird. iren.and nodr gibt. udigenats') ist .nach dem Zusammenbrucll aan 1945 beuahrt.in bedeutsames Zeichen in Deutsch' Gqsamtordnung t. Landesstaatsangehörigkeit die 110 -. 76 : . h.in Geltung geblieben.7 t7 . nach der Reichsauflösung von rtir kraft einer Yerwandlung in partikulares LandesRecht fortgelten' ist redrt.ihre Geltung auch im u.äes die gleichen rigen des Landes selbst'oo(Prinzip des gemeinsamen . .r akzessorischen .. b) Rechtsfähigkeit.ior mit der'Wietlerherstellung der Länderstaatlichkeit --infällig geworden ist.ch nationalsozialistischen Unitarismus anzusehen' .sondern sich in der gleichen Veise auch in ganz anderen politisdren Systemen finden.abgesehen von \rrclr das deutsche Recht im garrze:n rleseBen spezifischnationalsozialistischer'oder militariauch diese .militaristischen'o Traditionen unberührten. aber keine lfantllungsfähigkeit Infolge der mit der militärischen Niederlage verknüpf' ten partiellen Yerfassungsvernichtung.. mußten sie in Ausführung dieses Willensentschlusses zunächstsämtlich beseitigt werden.Jeder Deutsche hat in jedem Lande des Angehö' die wie Pflichten und Rechte . technischen Verf assungsrechtes auf .. 4 a). f erner die Grundzüge cles deutschenStaatsan gehörigkeits' rechtes nach Maßgabe des Artikels 110 der Veimarer Reichsverfassungund des Reichs. weiterhin eine deutsche Staatsangehörigkeit' für ieren Verhältnis ru.und Staatsangehörigkeitsgeseges vom 22rJuli 19I3. die nur die tech' . beschränkt .".soweit sie nicht durch ausdrückliche Bestimmungen des I(ontrollrates aufgehoben worden sind . erhaltenen I(ernbestandteil' Beispielsweise ist le Äufhebung der Landesstaatsangehörigkeit durdr iir Verordnung vom 5. obwohl sie aus der von ihm erbittert bekämpl-ten demokratisch-liberalen Verfassung stammten..rrndsäge des GeseEesvon l9l3 und der Artikel Insbqsonsind' maßgeblich lfeirnarer Reichsverfassung lere ist auch der Artikel 1I0 Abs' 2 heute nach wie vor Rei::r Kraft: .. Da alle besteheirden Staatsorgane mit diesen nationalsozialistischenund militaristischen Elementen untrennbar verbunden waren..-Ä ihre Fortgeltung naturgemäß auf ihren ursprüng' . Es gibt aber in jedem Verfassungssystem eine große Zahl von politisch neutralen Institutionen und Normen. fnsbesondere zählen zu diesem Bereiche döutscher Yerf assungskontinuität die Bestimmungen der'Weimarer Verfassung über die Kompetenzabgrenzungzwischen der Reichs-und Landesgeseggebung (darüber unten III. d. die nicht durch die herrsdrende Ideologie konstituiert sind..

dielvon der brit' Ifil. ohne Villens. Seite B. wie der Zustand vorülier_ gehender Anarchie beweist. habe aber seine Willens_ uftd' no -rt chtsgut achten ntn dlun gsf ähi glt eit ein g ebüß t. wie aller Organe der öffentlichen \Ieinung. Jedes gesamtdeutsche Organ ist ver_ schwunden. und zwar im innerstaatiichen sowohl wie im zwischenstaat_ lichen Leben.andlungsfähige Organe von einem Yolke nur vorüber:ehend und nur unter der Voraussegung erträgen wer' len. das Staatsvolk und die Staatsgervalt. u. internat. Es ist zwar rechtskonstruktiv möglich und notwendig. Justiz. Obergericht Zld-Ädl.l)Rz.uncl politische Handlungsfähigkeit.. die Rechtsfähigkeit eines Staates von seiner Willens. Es ist juristisch nicht unerlaubt.H a l l . 11e l" Kaiser-Vilhelm-Instituts für ausländ.einer staatlichen Einheit ohne Verfassung.1 9 4 8 . Es ist in die Verantwortung der Länderregierungen. O'. S e i t e 3 ' S a u s e r . es sei als eine staatliche Einheit zwar rechtslähig geblieben.Reg.leibt und alle Energien auf die Viederherstellung eines gerich:eordneten und normalen Verfassungszustandes Dauerzu' zum Verfassungslosigkeit iet sind. ?rii-atredrt betr. rlaß der Wil!e zur staatlichen Einheit lebenclig i. keine eigene Geselgebung. Es hat keine eigene Regierung. :eite 36. wenn in bezug auf die gegenwärtige rechtliche Lage Deutschlands gesagt r. alle gesamtdeutschen Institutionen sind aufgelöst. angeordneten :{olzeinschläge in den Gebieten an . 54.larnit abzufinden. a' a. Staatseinheit .Die 79 .und Handlungsfähigkeit. der Reichspost und der Reidrsbahn ihren gesamtdeutschenZusammenhang verloren.effend und juristisch korrekt. Verwaltung.gestellt. im folgenden zitiert als Tübinger Rechtsgut::Lien. E. d"ß ein Staat ohne Verfassung bestehe. Kaufmann. i s3 3 .r'ird. Insbesondere haben die für die deutsche Ein_ heit so repräsentativen 'großen Reichsanstalten der Reichsbank. der rleutschen Parteien. ähnlich wie diese Unrer_ scheidung im Zivilrecht jedem Juristen geläufig ist.del holländischen -t:enze. die auch durch didfuristische Konstruktion einer fortbesTehenden Rechtspersönlichkeit keine Realität zu erlangen vermag. 1947' Seite 3I i . Wird die . ) -indessenkann einö Staatlichkeit ohne Yerfassung und '. der behauptete Fortbestand der deutschen. der in jeder Revolution ebenso wie auch bei der totalen kriegerischen überwältigung eines Staates fast zwangsläufig eintritt. Manchen wird die Schlußfoigerung naheliegend erschei'daß nen.eine bloße Fiktion sei. der jede existentielle Grundlage fehle.und Handlungsfähigkeit zu trennen. Es ist daher durchaus zutr. 58. Das Gervieht eines solchen Einwands ist nicht zu verkennen. zwischen der Staatlichkcit eines Gemeinwesensüberhaupt und seiner konkreten Verfassungsform zu unterscheiden. an der Überwindung des verfassungs-osen Zustandes nach besten Kräften mitzuarbeiten' Ir. sich . entbehrt Deutschland a!lerdings seit l9_ID der rechtlichen Villdns.nisch-neutralen Verfassungselemente bei Bestand Ee_ lassen hat. Deutschlands Rechtslage ' r n t e r d e r B e s a g u n g . so verblaßt die staatliche Einheir in iler Tat zu einer Fiktion. Es ist auch erforderlich. ohne Organe und Institutionen .eine Not des Tages und kein Druck von außen kann die in öffentlicher Funktion stehenden Repräsentanten ties deutschen Volkes von dieser Verantrvortung be' freien. c) Die Übernahme der deutschen Staatsgewalt durch die Besagungsmächte \ach tler klassischenLehre von den drei Elementen des Staatsbegriffes gehören zum Wesen des Staates das Staatsgebiet. die Möglichkeit anzunehm*rr. (Y gl. keinen diplomatisch-konsularischen Alparat zur pflege der auswärtigen Beziehungen.tancl und gewöhnt sich das betroffene Yolk daran.

lriegsordnung.. für die Verwaltung des Landes rnd für dieAusführung derForderungen der siegreichen I'Iächte zu übernehmen'o (Präambel. eine politische übergabe der deut- 80 81 .2).2). Es ist nicht unbedenk-icL. Anders beurteilt die Rechtslage in dieser Hinsicht das Tübinger Rech. Auf die heutige Lage Deutsch. also gemeinsatnes allüertes Staatsredrt. d.re Aktionsfähigkeit verloren.il ihre eigene Sta&tsgeu)üIt aus. Die Haager Land. die ausgeübt .Evidenz dieser traditionellen Lehre hat bisher jeder I(ritik standgehalten. die uom Kantrollrat erIassenen Redttssüge seien aussdtließlich eigene Lanclesgesegeder Alliierten. aber nicht aus. die deutsche Staatsgeualt. Die deutsche Staatsgewalt ist zwar nicht der Substanz. Abs.heit an eine andere Stelle delegiert zu haben (vgl. die Allüerten übten.as zu dem Ergebnis kommt. tle fähig wäre. dieses eine Suspension der deutschen Staatsgewalt nn nennen. Kornlteren:en. gelöseht. Der rein militärische Charakter der Kapitulation sdrloß einen so weittragenden staatsrechtlich-politischen Inhalt aus.Sie ist ihrem Wesen nach deutscheStaats. Die legten deutschen Regierungsstellen haben '. Potsdam beruhe. I(apitulationen ltönnen uon d.l8. .tsgutadtten. spätestensseit der Inhaftierung der Regierung Dönig.ren Regierungsgewalt an die Siegermächte vorzunehnen. die Verantwortung für die Aufrechtorhaltung der Ordnung.eroölkerrecht uon Jalta und. in Derttschla. . Aul die utnstrittene ftechtsstellung der Regieru.elalt geblieben.inhaltsgleiche fremdeooZuständigkeiten. wie die Berliner Erklärung vom 5.Es gibt in Deutschland keine zentrale Regierung oder Behörde. Demgemäß stellt die Berliner Erklärung als l-orausseBung des Übernahmeaktes fest: . von den Besagungsmächtenübernornmen und von ihnen woiden. Es sind deutscheZuständigkeiten. keinen deutschen Träger mehr. Auch das dritte Element.) :lrspendiert ist allein ihre Ä.usübung durch deutsche t-. auf ihre Kontrolloreane überxraEen ...Mai 1945 Iegitimierte Vertreter der obersten rnilitärischen I{ommand.en.en obersten militärisdten Beföhlshabern auf eigene Veiantüortung abgeschlossen userden. Stite 6. Die Streitfrage ist con erheb- Die deutsche Staatsgewalt ist nicht etwa von einer aktionsfähigen deutschen Regierung im Wege der Kapitulation rechtsgeschäftlich auf die Besagungsmächte übertragen worden. Daß tlie Umterzeichner d. uie aiellach aigenomrnen wird.ng Dönig braucht in iliesem Zusammen. aber sie wird von fremden Mächten ." ohl aber der Ausübung nach auf die Besagungsmächte riLergegangen.iurch fremde Organe ausgeübt.ogewah in Deutschland Laaren) wird.e r g i b t s i c h a u s i h r : Das deutsdre Staatsgebiet und der Zusammenhalt des deutschön Staatsaolkes sind durch den Zusämmenbruch von 1945 in ihrem Bestande gefährdet. Juni 1945 besagt.es Kapitulationsslttes aom 7. Aber diese deutsche Staatsgewalt hat seit dem Zusammenbruch.alle Befugnisse'o der deutschen Regierung usw. ohne ihre I(ompetenzL.erden. besteht-fort. übernommen..dagegen ist die Staatsgewalt als solche durchaus -n Aktion. Die Rechtswirhsamheit der Kapitalation ist jedenlalls aon der Legalitüt iliöser Ptegierung nicht unmittelbar abhöngig. niemand bezweifeln.iurch deren Organe ausgeübt. Tübinger Redrtsgutachten.L.enf. (Vgl. Seite 70. welche die Kapitulation vollzogen.. das aul dem Sond. wenn auch durdr Vermittlung fremder Or:ane. nicht etwa bloß -. also ileren.rgane. besaßen ktiine Kompetenz.. Die militärischen Bevollmächtigten. Denn nach dem klaren Wortlaut der Berliner Erklärung haben die Besagungsmä chte . Seite 63. agl. Deutsche Rechte werden demnach . l a n d s a n g e w a n d t . Sie ist vielmehr.hang nicht eingegangen zu werd. Laun.

ie Kam.a.riikel l3 b).d.ng aus.. Daneben besigen sie andererseits die deutsche Staatsboheitin allen ihren Funktionen. .onst (die offiziellen Erklärungen haben.O. repräsentiert durch ihre Kontrollorgane.. Die Grundlagen der heutigen Verfassung Deutschlands nnd das Friedensproblern. deutungslos sein dürfte.t Zürich. wo es zur Auflösung des Reiches und zum Untergang jeder gesamtdeutschen Staatsgewalt gekommen war. 1947. obgleich d. Er erlüßt deutsche Gesege.lidzer praktischer Tragueite. Venn es nach dem Villen der Siegermächte d) Die Doppelstellung der Kontrollorgane Die Besagungsmächte.tschenGeseggebungshoheit erlassenen Gesege noch. (Verfehlt insoweit Denne-Wesen wig.land gegenuärtig besteht. Mann. SlZ. Die hier uer-' tretene Auflassung lüßt im Gegensag zum Tübinger Gutachten die Möglichlreit ofren.. die ihnen nach überliefertem Völkerrecht in den Sdrranken der Haaser Landkriegsordnung zusteht.. ges.che Staatsgewalt ihrer galezeln Fülle nach aus und besigt insofern eine plenitudo potestatis. Es liegt damit der Fall der völkerrechtlichen Sequestration d.. Daraus erklärt sich cler Anspruch auf die unbedingte Gehorsamspflicht der deutschen Bevölkerung. wie nodt. F. der in der Berliner Erklärung rnit den Vortdn umschrieben ist: .pfhandlungen beendet sind. Die Akte seiner aollziehenden Beamten sind Ahte des deutschen Staates". und Geschichte. h. der Parallelen zwischen den Vorgängen von l806 und L945 at konstruieren sucht. Cleichviel. 7 .) Dies gilt. was sich alsbald zeigen. 19. zu zeigen sein wird. Der Föderalismus. A.Usurpation" zu nennen. Die Rechtslageunterscheidet sich insoweit vollständig von der des Jahres I9IB. Peters. wie sie in Deutsch. d. Diese Übernahme. muß. ist nicht uniredenklich.er deutschen Staatsgewalt durch fremde Mächte vor. wie man diese Staatsgewalt definieren will. ein Ergreifen der Rechts: rnacht allein auf Grund tatsächlicher Gewalt (Seuffert. Ztschr.Wie hier das Obergerich. Die totale Kapitulation Deutschlands hat den Siegerrnächtennicht nur die faktische Gewalt über das deutsche Volk ein3eräumt.X8. 82 83 .Souveränität" konsequent verrnieden) .wo es zu einer Sequestra* tion der deutschen Staatsgewalt durch die Sieger nicht gekommen war. Seite 2ff". im Rahmen eines Besagungsregirnes im Wege der autonomen tleutschen Geseggebung zu reuidieren. Seite 477 : der Kontrollrat übt . auch aul eine znischen I(rieg unil Frierlen steltende militärische Siclterungsbesegung annendbar. wenn die deutsche Staatsgeualt in die ltranil deutscher Organe zurücltgegeben uird. . r'as nicht be.ie aom Kontrollrat aul Grunil der sequestrierten deu. den Ausdruck . ob als Kompetenzhoheit oder als Souveränität oder wie . Befehle und Anordnungen und Anweisungen uneingeschränkt zu befolgen" (*A. Seite 32.ie Funktionen einer deutschen Regieru. d.der Kontrollrat übt diese deut.Alle deutschen Behörden uird das deutsche Volk haben den Forderungen der alliierten Vertreter bedingungslos nachzukornmen und alle . S i e h eu n t e n I V . 1947" Seite 8 ff. Staatswiss. Heft 1). nehmen dainit eine eigenartige rechtliche Doppelstellung ein: sie üben einerseits die militärische Besagungshoheit in Deutschland aus.. . a. der deutschen Staatshoheit eine . sondern ihnen nach den Grundsägen des \'ölkerrechts auch die Verantwortung für Deutschland auferlegt. Sie unterscheidet sich ebenso vollständig von der des Jahres 1806. die sie durch rlie Berliner Erklärung an sich genomrnen haben. f" d. Abgesehen aon einigen Ausnahmen sind die allgemeinen Besagungsregeln. der HLKO. Proklamationen.

in e Zenftabegierung keine eigenwüch\sig Deutschlantl und keine sonstigen eigenen Organe tler -politischen Willensbildung und der Exekutive geben sollte.esgegenwärtigen Besagungsregimes unmittelbar zu berechtigen und.).IVIärz1945 (Hansard. Gleichlautend die Er' klärung des Außenministers Beuin uom 20. O. Eine amtliche Feststellung des britischen' Foreign Of' fice in iler Sache R.Bl.47). Erg.. 1948..5).estens lür die Dauer d. so daß er im 'W'ege der Sukzession in die Rechtsstellung der frühererr deutschen Machthaber eingerückt wäre. seine Llerrschaftsgewalt gründet legtlich in der fremden Staatsgewalt. Er übt kraft der eigenen Souveränität der Besagungsmächtedie von diesen übernommenen unil ihm übertragenen deutschen Sfaäts' funktionen aus. Nach dem Berliner Statement über das Kontrollaerfahren oom 5. Entnazifizierung und Dömokratisierung und aus der wirtschaitlidren Exekution z:u:lr'Zwed<e iler Sicher' stellung und Eintreibung der Reparationen' Jedoch ist die hier gekennzeichnete Doppelfunktiorr tler I(ontrollorgane für den gesamten Aufbau des deutschen Besagungsrechtes zunächst von grundlegender und entscheidenderBedeutung und daher nähererUntersuchung bedürftig.. das eine Art Yerweserschaft für die fehlende deutsche Zentralregierung ausübte. MDR. Seite 179). d." (zitiert nach Cohn. a.o in Deutscih'land"'a'-tl den Kontrollrat uh. Seite 7. Er ist keine. Parl. Juni 1945( Amtsbl. Nr.chen Volke noch gegenüber dem Ausland. Seite 6') Mit der Erkenntnis dieser Doppelstellung der I(ontroll' organe als militärischer Okkupationsbehörden einerseits und Verwalter der deutschen Staatshoheit ändererseits sind allerdings noch nicht altreAspekte des Besagungsrechtes erschöpft. die der heutigen Besegung Deutschlands zugedacht sind: aus der politischen Intervention zum Zwecke der Entmilitarisie' rung.' gen ilie'Vertetungsbefugnis in ausuärtigen Ange' legenheiten Deutschlonds selbst aorbeltalten und sie nicht aul ilen Kontrollrat übertagen haben. F. SIZ.aß . Vielmehr ergeben sich weitere Beson' ilerheiten aus den ganz spezifischenZielen. Nur im Verhähnis zu sieh' selbst könnten sie Deutschland' uegen' des Vetbots des Selbstkontrahieiens nicht aertreten (siehe oben II.provisorische deutsche Regierung und er leitet seine Reihtsstellung nicht derivativ aus deutschern Rechte ab. A.die AIIüerte Kontrollhonr" mission die Stelle (ist). Er ist kein Re' präsentant Deutschlands. 1947. V gl.5. u. a. d. zu uerpflidtten.. Bottril.420. MDR. Debates.) Als Inhaber der deutschen Regierungsgewalt sind' rlie BesaSungsmäch'te auch' in iler I'age. J947. Der Kontrollrat ist auch als Träger der deutschen Staatshoheit ein interalliiertes Besagungsorgan. sq waren diese Mächte nicht nur berechtigt.errechtlichen Vertägen mit dritten Staaten Deutschlanil mind.10 ) ist nur die oberste Gewalt . (Vgl. durch utel:dre d'ie Regierungs' geuah in Deutschland ausgeübt wird. d. Es ist zu beachten. etc pürte l(üchenmeister (1 I( 8. Seite 469.urch Abschluß uon uöllt.1. Im Anschluß hieran gelangt 84: 85 . zitiert nach Cohn.. I c zitierten Aus' führungen von Jennings. des I(R. Der Kontrollrat als gegenwärtiger oberster Träger der deutschen Staatshoheit ist kein deutsches Reichsorgan. besagt. die oben III. weder gegenäber dem deut' .d die Oberbef eltlsliaber übertLagen worden. sondern auch verpflichtet. Der Rechtstitel für die Übernahme der deutschen Staatshoheit ilurch die Besagungsmächte ist insoweit die im Völkerrecht begründete Verantwortung des Siegers für den Besiegten. die deutsche Staatshoheit vorübergehend ersagweise in ihre eigene Hand zu nehvorläufig men. kraft deren die deutschen Regierungsbefugnisse übernommen wurden. 8d.aß si&' die allüerten Regierwr. Seite 7856. Mann. (Insoweit zutreffend das Tübinger Rechtsgutachten.

aus'. Unzutreffend ist insbesondere auch die Annahrne. die zu dem Ergebruis hommt..en beruheniler Landesrechte der aier Besagungsmächte. Sp.ß an d. daß .4nord. uom 5. K. aul aöIherrechtlichen Abkomm. Der heutigen Fragestellung nähern sich die Unter' gen N eumey er s. 1947. Nach seiner Aullassung übt det Kontollrat seine Funhtian . weldre die Besagungsbehördenim Rahmen einer normalen occupatio bellica ausüben. ausländ. e) Die Treuhänderschaft der Kontrollorgane Die Doppelfunktion der alliierten I(ontrollorgane hat :ur Folge. der Besagungsznech nerdö . ist die den I(ontrollorganen übertragene deut'che Staatshoheit umgekehrt im Interesse der deutschen Beuölkerung. 1936. 87 ... treffend hat sodann aul der Münchener Ministerpräsidenten-I{onferenz (6. in ihrem eigenen Interess& und nur nit einer im Völkerrecht.ngsmacht. Man hat daLer mit Recht die Rechtsstellung der Kontrollorgane a!s Träger der deutschen Staatsgewalt als Treuhänder:. daß auch im FaIIe einer Verwaltungszession die Verwaltu.tt ch.die Besagungsmöchte hralt VöIherrechts deutsclrc Staatsgezoaltausüben'".er zu dem entgegeftgese7ten Ergebnis gelangt. 1947 5p. 1945. Juni 1947) Staatsrat Schmid erklärt. Seite 89 fr.477 zu der Feststellung: . 1947. SlZ. A. Seite 4. SJZ. So im Ans&.118 fr. 1..die der Verfolgung der .che Stellung und ilie zultünltige Friedensregelung. NJ. 7). 1946.in einer Kontrollfunktion und nicht in einer eigenen Geseggebungs. IV. kann jedoch nicht zugestimm't u)er..ie Funlttionen einer deutschen Regierung aus. internationales u.nicht etua innerdeutsch.Innerhalb des Landesrechts äbt d. welcher Art die Yerwaltungsbefugnisse sind." Es muß hierbei beachtet werden. nungen sind .er l(ontrollrat d... D eu t schland s u öIk eruechtli. d. 1947.as Rechtsgutachten des Aberstett Finanzgerichtshofes in München äber d. Recht. Diese Doppelstellung uird nicht berücltsichtigt in der Entscheidung des Obergerichts Zürich (1.ie Weitergeltung aon Handelsuerträgen ntit dem Ausland. Besagungshoheit.1eils teils aber im eigenen Intereise der Besagungsmüchte. 12.militärischen \otwendigkeiten'o (n6cessit6esmilitaires) der Okkupationsmächte dient. Die Besonderheit der heutigen Rechtslage Deutschlands liegt in der Sequestration der deutschen Staatsgewalt und der dädurch bewirkten eigentümlichen Doppelstellung der Besagungsmächteund ihrer Organe.). 1947.uncl Verwalnmgstätigheit..\u. f.de'n. DRZ. insbesondcre in der HLKO' f..rierten Rüd<sicht auf ilie deutscheBevöikerung auszuüben ist. sondern Anweisungen der einzelnen oder uereinigten Besugungsmächte". April 1946 (Jahrb. Seiner Auffassung. öff. DRZ. elgene Staatsgewalt im uerwalteten Ge' biet übe. 5.-8. Seite 31 fr. Schneiz.als eine aLLsden Vertretern der aier alläerten Mächte zusarlmengesegte gernischte Kommission lralt materiell übereinstimmender.. wenn auch zugleich mit Räcksicht auf die Ziele der Besegungspolitik wahrzunehmen. daß sie.un recht. uor allein Zinn.Zutreffend irt B6 richtiger Erhenntnis der Doppellunhtion des Kan' trollrats Peters. Mann. Jur. H. I nt ernationale s V erw altun g s' .oo .es Recht. Sie bleibt ebenso unberüchsichti g t b ei Schl o chau er. 1947. Zeitg. daß die Frage nach der Rechtsnatur der von den alliierten Kontrollorganen in Deutschland ausgeübten Regierungsbefugnisseniöht identisch ist mit der in früheren Besegungsfällen häufig erörterten Streitfrage. Seite 539 ff.bei der Betätigung ihrer verschieden' ':rtigen Befugnisse auch versihiedenartigen völkerrecht' 'Während die militärische iichen Bindungen unterliegen. 11. Seine. die uom l(ontrollrat duszuübende oberste Regierungsgewalt bestehe nttr .haft bezeichnet.F.

a. Grundsögliches zum Neuaulbau einer deutschen Staatsgeualt. und ob die Realitäten. .) ZutrefJenil auch a. ilaß sie die tölkerrechtlichen Konsequenzen dieser Übernahme zu tragen haben.om. indem neben der treuhäntlerisdren Ausübung der i. Seite 77. um Deutschlancl im Iremden fnie.1n sind. Sähe 33. NJ. wenn nicht widersprüchlich sind.es der SPD. Damit wird es völkerrechtswiilrig. Rohstoffwirtschaf t oder Industrie durch Raubbau.ein aom objelttiuen \'ölltenecht begründ. Vielfältige Kollisionen waren und sind .d. rron denen die Sieger geleitet waren? als sie die deutsche Staatsgewalt übernahmen.eutsche Ministerpräsidenten-Konferenz. B. die rleuts.und Reparationspolitik machen das Bild noch vielgestaltiger und nndurchsichtiger. muß aber uon seinetu V or au ssegun gen au s d en V or b ehalt maclLetb d er Z w eclr der trusteeship aerleilte nur den am Kond. a. 1947. nidrt aber dem deut* sche. 1947.esse auszubeuten.iniums mit iler uölIt. ecke untl die ilailurcl bedingten einschneidenden Jlaßnahmen der alliierten Interventions. I. die Rechtskonstruktion einer solchen Treuhänderschaft zulassen. daß es die mit der Übernahme der deutschen Staatsge'n'alt begrünilete Autorität und Befehlsgewalt der Besagungsmächte anerkennt.n V olhe einen a ölhen echtlichen An spruch. nicht aber irach den n6cessit66s militaires auszuüb. Die rechtliche Situation wiril dadursh. ob die Intentionen. ihnen im Jetlenfalls ist daran festzuhalten. die Grundsubstanz der deutschen Ernährungswirtschaft. nicht zu erkennen und anzuerkennen.mer klar erhannt wird. Diese Konsequenzen werden vor allem durch den Rechtsbegriff tler Treuhänclerschaft bestimmt' Die Rechtsfolgen der Treuhändersihaft liegen darin. a.ie aon ihm akzeptierte Theorie eines allüerten Kond. daß die von den Besagungsmäihten übe'rnommenen tleuisihen Staatsfunktionen im Interesse der deutschen Bevölkerung.kompliziert. einer Art aon Treultänderstellung d. daß es zahlreiche Maßnahmen echter treuhäntlerischer Fürsorge der Besagungsmächte gegeben hat und daß . das deutsche Verkehrs'' 89 . ootrx 22. (Die d. II er aorzuheben Obergericht Zürich. sondern daß auch juristisch 88 :.'ölkerrechtlich nicht anders als auf der Grundlage einer Treuhänderschaft möglich war' So wie es fü? Deuts"hland unausweichlich ist.Wenngleich in den sorustigen SteIlungnahmen. die Doppellunhtion der Kontollorga. lerner Tübinger Rechtsgutadtten.atshoheit üie irn Eigenintetesse {et Sieger ausgeübte spezifischeBesagungshoheit einherläuft' Die .etes gemischtes Treuhandaerhältruis ex jure'o. DRZ.. aersuchto.Hall.er Darlegung. Trogdem wäre es verblendet. so hat doch der Grundsag ei. daß nicht nur die Intentionen der Sieger und die in Deutschland entstandenen trtealitäten des Besafiungsregimes vielschichtig.nei treuhänderischen Bindung d.pätet näher zu erörternden besonderen Besagungszr.errtschen Sta. O. Desorganisation oder willküriiche Demonrage zrt zerstören.-ias Bewußtsein treuhänilerigcher Verantwortung bei 'Wachsen ist. Man darf in diesem Zusammenhang allerdings der Frage nicht ausweichen. Seite 10.ne nicht im. a.omin{tt beteiligten Mächtenuntereinander. daß die ohne Annektion vollzogene Übernahme der deutschen Staatsgewalt . 1947.ier Natur der Sache nach unausbleiblich. so ist es für die Besagungsmächteunausweichlich. in eingehend. O. Mangaldt.in. sowie Sauser.er Besagun gsmächte u eithin Anerk ennun g gef und en. die seit 1945 entstanden sind.sehen das Besagungsregime mindstens doppelgleisig r't. t auch ilie Eingabe des Vorstand.urchge!ührt". Dezember 1947 an den Kontrollrat (Grundsäge lür ein Besagungsstatut. Auch Abenilroth. 7).cheStaatsgewalt zu benuben. 7947.errechtlichen Institution der Mandate und trusteeships in Beziehung zu se1en. Seite 37: . Seite 94. VgI. Vott einer T r euh ön il er st ell u n g d er B esa gun g smächt e spr i ch.

die internationalen Rechts. diese Verträge einzuhalten und auszu. In wichtigen Geseggebungsaktenhat der Kontrollrat diese treuhänderischeFunktion bisher wahr:enommen. Soweit und solange ein solcher nicht geschlossen ist.wesen zu dezimieren. müßte immerhin versucht werden. . die Funktionsfähigkeit von Justiz und Verwaltung zu fördern. Zugleich_ist offenkundig. T-enn ein Besagungsabkommen oder Besagungsstatut auf Viermächtebasis noch im Bereiche des Möglichen iegt.r{rreitende Aushöhlung seiner I(ompeter'ze:n durch die L surpation seiner Aufgaben durch die Zonenbefehls' haber und zonale oder territoriale deutsche Stellen. wie es die Pro. zu entscheiden. Es ist vielmehr die Pflicht des Treuhänders. das Verwaltungsleben lahmzulegdn. und als die fort. Sauser-Hall gelangt in dieser Hinsicht zu folgenden Grundsägen: Die von den Mächten erlassenen Bösagungsnormen können durch dritte Staaten nur anerkannt werden. 90 . klamationen von Jalta und Potsdam vorseherr. die vorweggenommene Friedensbedingunger darstellen.und Wirtschaftsbeziehungen wiederherzustellen.'a. welche Yon ihnen mit Deutschland ge' Yerträgb in Kraft bleiben sollen. ein gesundesöffentliches Leben zu schaffen und das Land wieder in die Gemeinschaft der Völker einzufügen.lieseVerträge unter Einhalrung der in ihnen möglicher' . diese zu verhindern oder zu verschleppen. stanz des deutsdren Lebens zu erhalten. f) Ko'..um in Deutschland wieder eine lebendige innere Ordnung. kurz: alles za I1an.ien Regierungen der vier Mäihte übernommene .. Umgekehrt ist ihnen das Recht zuzubilligen.Iuni 1945 von . die Sub. Eine Fixierung der Kompeten' ien des Kontrollrates im Rahmen eines allgemeinen Instrumentes des Besagungsrechteskönnte in dieser Elinsicht wertvolle Dienste leisten. die darauf 'Wiederherstellung gerichtet wären. Es ist Sache des Ermessens der Sieger.lliierten Mächten nicht das Recht zuerkennen. solchen Ent' -ricklungen zu steuern.ses gehalten.lareAnwendung durch eine Militärregierung ihnen un:ngebracht oder unmöglich erscheint (a.trollrat und Zonenbefehlshaber Die nach der Berliner Erklärung vom 5. soweit sie im Interesse des Besegten erlassen sind.'eisQenthaltenen Kündigungsklauseln aufzulösen"wenn . Dritte Staaten können den ... in welchem Tempo dieser Prozeß der Wiederherstellung sich vollziehen soll.-hlossen6n =rgungsmächte sind auf Grund des Treuhandverhält' ri. sind die von den Besagungsmächten in ihrem eigerien Interesse ergriffenen Maßnahmen Handlungen eines kriegerischen Okkupanten und in ihrer Wirkung auf das tatsädrlich von ihnen besegte Gebiet beschränkt. Die Be=.O. Namentlich könrien in DrittEtaaten alle jene von den Besagungsmäc-hten in Deutschland erlassenenBestimmungen nicht anerkannt werden.oberste 9L .lentsdre Zentralgewalt nicht besteht .nichts dem FortI estand der deutschen Staatseinheit nachteiliger ist als +ine fortschreitende Lähmung des Kontrollrates durch runere Gegensäge seiner Mitglieder. darüber rD entscheiden. wären mit den Rechtspflichten eines Treuhänders unvereinbar.ühren.elche die Sieger dem besiegten Lande vor formellem Friedensschluß auferlegen.' Wichtige Rechtsfolgen vermag die TreuhänderschaIt rn'eiterhin im Hinblick auf die internationale Anerkennung der von den Besagungsmächten. Wirtsdraft und Verkehr wieder in Gang zu segen. Dagegen können die eigenen fnteressen der Besagungsmächte nur durch den Ahschluß eines Friedensvertragesbefriedigt werden.solange eine '. Alle Maßnahmen jedoch. daß . befolgten Politik zu äußern.Seite 63)' Die treuhänderisihe Wahrnehmung der deutschenStaatshoheit durch die alliierten Kontrollorgane ist ein beleutendes lndiz für den Fortbestand der deutschen :taatlichkeit.

. Eine nicht näher ctbgegrenzte Doppelkompetenz z. ist nicht das \-orliegen einer Doppelkompetenz.ur sich selbst in Anspruch nimmt.rgerneinsamin allen Deutschland als ein Ganzes betreffenden Ä.1 S. Sorveit sich aus den Berliner und Potsdamer Erklärungen eine Überschneidung der Zuständigkeiten von I(ontrollrat und Zonenbefehlshabern ergibt. sondern einet honkurrierenilen Kompetenz anzunehmen. und zwar .es h'insich. vom I(ontrollrat geseltes Recht.Zuständ. l0) . und die oberste Machtgewalt in Angelegenheiten. die tTrheber der Berliner und Fotsdamer Erklärungen hätten eine solche Regelung beabsichtigt.leren Anordnungen sich nach dem allgemeinen Prinzip -\ posterior derogat legi priori gegenseitig außer Kraft --gen könnten' Eine solche Doppelzuständigkeit-müßte zwangsläufig zu ierartigen Schwierigkeiten und Kollisionen füFren. leren Zuständigkeiten sich gegenseitigüberlagerten und .tlidt' der .Abkommen über den I(ontrollmechanismus" wiederholt das-Poisdamer Abkommen diese Regelung mit den Worten: die oberste Macht in Deutschland werde ausgeübt .igheit uon VöLlterbundrat und VöIh. Regierungen übernommen wurden. Dieser Befehl enthielt keinerlei ausdr'ück' --äe Begrenzung . . fm llinblick auf diese Angelegenheiten bilden die vier Oberbefehlshaberzusammen denKontrollrat.. tuird die Annah'rne. Damit käme rl:'alazrr ior Annahme einer Mehrzahl geseggebenderInstanzen. auf dem Gebiete der Legislative. Ztm Wesen der lconkur- 92 93 .ra. ilaß tran vernünftigerweise nicht annehmen kann. und zwar von jedem in seiner Okkupationszone.in diesem Fall der . ganz schlüssiger Beweise be' dür I en.von den als Mitgliedern des Kontrollrates fuirgierenden Oberbefehlshabern .Kraft der obersten Re: gierungsgewalt und der Machtbefugnisse. : ttreffenden Länder.rt dieses Befehls ausgehen.. dem Kdntrollrat übertragen worden'o (II). in der Lage wären. Beiile Begriffe sind streng zu unterscheiden. August 1945 erlassen.Feststellung über den I(ontrollmedranismusoo (Amtsblatt des Kontrollrats.. l).erbunduersammlü'ng. dessen Entscheidungeneinstimmig getroffen werden müssen.Iachtbefugnis. .irrjetische Zonenbefehlshaber . Die Übertragung einer soldren Befugnis se6t vor.der geric{rtlichen und vollziehen- irn Gewalt Gesege und Verordnungen mit Gesegeskraft :r erlassen. sich :-L'er gesamtdeutsches Recht. Nadr seiner I(onstituierung hat der Kont6ollrat die Proklamation Nr. in der abermals festgestellt wird: . sowie gemeinsam in den Fragen. gemäß den fnstruktionen der entsprechendenRegierung.. ll0 vorn 22.die damit von den vier. Oktober 1945 hat der Oberste Chef der Sowjetischen Militäradministration den Ländern der sowjetisch besegten Zone das Recht übertragen.tlie gleichen Befugnisse :. daß die übertragende Instanz . der damit eingeräumten legislativen so daß die geseggebendenInstanzen der ).weier Organe kannte das Sagungsrecht des Völhet' bund. Unter Bezugnahme auf dieses . hinwegzu' ::3en.von den Oberbefehlshabern der vier Mächte auf Anweisung ihrer Regienrngen ausgeübtoo werden. Die Auslegung dieser weitgefaßten und nicht genau präzisierten Zustäniligkeitsregelung im Hinblick aqf die obersten Organe des Besagungsregimes hat Anlaß zu vielfachen Meinungsverschiedenheiten und praktischen Unzuträglichkeiten gegeben. ist der Kontrollrat eingeselt.Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschländsoo soll nach der am gleichen Tage getroffenen . Doch uird matt ilarin einen seltenen Ausnahm'efall sehen müssen' Im allgerneinen. daß eine Doppel' kompetenz gewollt sei... die Deutschland als Ganzes angehen. wollte man nur vom reinen Wort' :.. . Durch den Befehl Nr:. sei es altes Reichsrecht : ier neues. Ergänzungsblatt Nr.ngelegenheitenoo. I vom 30. die Deutschland als Ganzes betreffen" (A'.

. a) Die Komperenzverteilung ist troB des Zusammenbruchsvon 1945 eine l-ieutschland =:aatlicheEinheit geblieben. zerstört. . wird die gleiche Kompetenz der regionalen Gewalten auf diesem Gebiet aufgehoben.ration der deutschen Staatsgewalt nur insoweit teil. Da die alliierten l. die nur dem überlieferten deutsclren Yerfassungsrecht entnommen werden kann.nes gesamtdeutsches wor' -er für diese Materie nachträglich ausgeschlossen len ist. Reichsredrt oder durch vom Kontrollrat neugeschafRecht die Zustäniligkeit der Län:. 4. so wurde bereits festgestellt. des Straf.ird politische Einheit Deutschlands. c.rierenden I(ompetenz . muß ilie treuhänderische -iusübung der gesamtdeutschenStaatsgewalt dem Kon. Die Berliner und Potsdamer Erklärungen segen hier eine verfassungsrechtlicheUnteischeidung von gesamtdeutschen und partikularen Zuständigkeiten voraus. Dagegen sind die Zonenbefehlshaber befugr. siehe untert III. die früher zur aussdrließlichen Kompetenz des Reiches gehörten und die heute als gesamtdeutscheAngelegenheiten vom I(ontrolkar za regeln sind. on den Alliierten ausdrücklich formulierten obersten Sesegungsziele verbieten daher eine solcheAnnahme.teils für ilie Zukunft ins Auge faßt. Deutsch:nd als eine Einheit zu erhalten und es nicht in vier ler fünf rechtlich und wirtschaftlich voneinander ge' .e Zonenbefehlshaber nehmen demnach an der Seque' :.roilrat vorbehalten sein. als die Zentralgewalt von der ihr gegebenen gleichen Zuständigkeit keinen Gebrauch gemacht hat. soweit nicht durch bestehen94 . Die gegenteilige Annahme -'ärile dazn führen.gehört eine unverbrüchliche Rangordnung. dererr nähere inhaltliche Abgrenzung aus der Bestimmung abzuleiten ist. = . Die Grundzüge der Kompetenzabgrenzung zwischen Reiihs.-. derzufolge die regionalen Gewalten eine bestimmte Zuständigkeit nur so lange benugen dürfen. im Rahrnen der den deutschen Ländern durch die Weimarer Verfassung zugewiesenen konkurrierenden I(ompetenz zonales otler territoriales Recht zu segen.. Über die Lahmlegung iles l(ontrollrats ergeben. ihre Kompetenz benugt hat. die sich neuerd'ings aus der Konsequenzen. der durch die von ihnen ermächtigten Landesgeseg' . -.Iächte offenbar selbst darauf bedacht waren.wie sie im Rahmen des deutschen Staatsrechtsetrva den Ländern im Verhältnis zum Reich zustand .daß den Zonenbefehlshabern diejenigen legislativen Sachgebieteverschlossen sind. Stsats' J.reilnte Zonen zt zerlegen. D amit rr'ürden die VorausseBungenfür die wirtschaftliche :'. Die Zonenbefehlshaber besigen im Verhäitnis zurn Kontrollrat eine solche Iionkurrierende I(ornpetenz. f)ie . wie sie diir Revolution von 1933 und den nationalsozialistischen Unitarismus und Zentralismus im großen und sanzen überdauert haben. 95 . Die Stellung der Länder im gesamtdeutsdteru uerband. daß die Zonenbefehlshaber selbst . daß dem Kontrollrat die Angelegenheiten übertragen sind. haben als technisch-neutrales Yerfassungsrecht den mit dem Zusammenbruch verbundenen Umsturz ebenso überdauert. es sich um die Sequestration der Landeskompetenzen :andelt oder ihnen eine besondere Delegation seitens j=: Koritrollrates zuteil geworden ist.und Prozeßrechtesaufzuheben :rnd durih zonales oder territoriales Recht zu ersegen. über den Kopf des Kontroll:rtes hinweg die Einheit iles deutschenbürgerliären und Eandelsrechtei.und Landesgeseggebung. Wie der Umsturz von 19I8.eber in der Lage wären.base. die Deutschland als Ganzes ängehen. Es ist daher davon auszugehen. Sobatd dagegen die Zentralgewalt. wie sie das Potsiamer Abkommen teils für die gegenwärtige Besegungs' :.

Zur Illustration dieses Sadrverhalts ist häufig ein Stalin zugesihriebenes Wort Titiert wor. trIessen. Versicherungswirtschaft. a..Hessen ist ein Glied der deutschen R-epublik. Hierztt auch das Cenehmigungssfireiben d. a).nd esst aat b eitr e t en" ." In den nöuen deutschenLandesverfassungenist zumeist deutlich zum Ausdruck gebracht worden.en. das deurscheVolk und der deutsche Staat aber bleiben bestehen. O.Glied der deutschen demoltratischen Republik" (Artiltel I der entspr. Geiler. len der Besegung. mit ihr der Sag: Reichsrecht bricht Landrecht."'Württemberg-Baden. . Seire 132.die den Zie.staet Deutsclllandso'. Rechtsgutachten.ie Ermäch. VgI.a. Baden nach Artikel 50 o. Er ist ein Glied der deutsihen Republih.3. Seite 148.esei eine Regelung untersagt.so hai auch der in seiner Tragweite unvergleichlidr fol. N ach Äu ß entn g en t'ühr en iI er b ay erischer Politilter sollte damit der Bestanil eines rleutschen Gesdmtstaates nicht geleugnet werd..) Die sfaatsrechtlicheFolge des Fortbestehens eines deuts&en Gesamtstaatesist insbesondere.ein Glied.4rtihel 778: ..esgeseggeber nur durch die Rüchsicht- 97 . Die'fiegenwärtige aölherrechtlidte Lage Deutschlands.'1947. Sachsen. Steiniger. Rheinland-Pfalz nach Artihel 74 ein." Württemberg-Hohenzollern ist nach Artihel l .inzelnen Larud. Jedem e. Br andenbwrg b ezeichnen sich.. genschwerere Zusammenbruch von 1945 die Identität und Kontinuität der deutschen Staatlichkeit doch -un. daß die Land. den: .. berührt gelassen. Seite 5.oo (Zit. NJ. nicht entgegenstehen.sen in d. 7947.ies or as d lasting lornr ol gouern' ment by the German people as a uhole.Konhretb Maßstäbe zur Beurteilung dieser Frage lassen sich jedoch nur auf der Gründlage des seit 1919 entwichehen Verlassungsrechts getuinnen..mit ihrn seine zentripetale Rechtsordnung. 7947.ein Glied.es Generals Clay zur bayerischen Verfassung: . eut sdren demokratis chen Bu. Nur die bayerische Verlassung sdgt in ..Ba. 3 (JuIi 1946).. ReclltsgtLtachten zu den Eingriflen in das Versicherungswp.. ilie si. Verfasswng). Artiltel 43: . Grunilsäg. T hürin gen.Peters.Die Hitler kommen und gehen. Seite 6. (Belehl Nr. . Sachsen-r4nhalt. 1946. SJZ. ihre Geltung bervahren (vgl. uill to join in a feileral German State must be interpreted. oben III.er und Prouihzen dürlten das Bestehen eines dcutschen Staates nicht ignorieren. daß bis zum Erlaß einer rieuen deutschen Verfassung diejenigen Elemente des deutschen Verfassungsrechtes.'o Über d. Loening. .er Gemeinschalt der d. erk. 1947.insbesonderb der Demokratisierung Deutschlands. DRZ. als .nnaoll nur lür das gesdmte stadtsrechtliche Gebilde Deutschland.Ort. der deutschen Bundesrepublilt"'.eutschen Lüntler'. and not as a right to reluse to pa. Seuftert. a. daß sich ilie Länder als Glieder eines noch bestehenden deutschen Gesamtstaatesbetrachten..!ärt. . Seite 5.Vürttemberg-Baden ist ein demohratischer und sozialer Volksstaat. ist das Reich als Einheit erhalten.. a. 17.arstellenden deutschen Staat gleichartig erfolgen ltönne. oder lür den eine Wirtschaltseinheit d. 110) gelangt er jedoch prahtisdr zu dern Schlusse. Sp. nach Seufjert.lich in diesem Sinne: Rechtsgutachten d'er Leipziger Juristenfahultät. Seite 2f.Glied.er östlichen Besagungszone. d. as un instruction to the representatives ol Bauaria who may later participate in an determination of the torm ol luture German gouernrnent. ilie Länd.yern uird einem hünf ti gen d. Das gilt vor allem für die Yerteilung der Kompetenzen zwischen dem deutschen Gesamtstaet und den einzelnen Ländern. Mechlenbur g.Nuclr.tigung des Obersten Chels der SUIAD. Artikel 64: .The expressefl. Laun. Nr. Zinn.rticipate in Lolrdteter lorm of German 96 gouerwnent may be establisheil as an interint rrleasure by allieil authorig. NJ.

Steiniger.. o.tatuts müßte versucht Erklärungen von Berlin und Grundsäge des l{ontrollsystems oder Besagungswerden. Seite 5 ff. daß diese Entwicklung mit dem Sinn der beabsichtigten Regelung unvercinbar ist.nahme aul den Vorrang der Regelungen und. tlie deutschen Länder'rgane sowohl wie die zonalen Besagungsbehörden. daß diese Kompetenzregelung nicht etwa ein Ergebnis nationalsozialistischer Yerfassungspolitik war. Die legislative Praxis der Länder und Zonenbefehls. Seite 14e.) Diese Entwicklung Erklärungen ist zweifellos durch die unzureichend der Berliner mit und Potsdamer Es muß größtem cräzisierten Bestimmungen bedingt. diese Grundsäge der verf. Auch die Tatsache. so müßte sie"gwangs1äufig zur Auflösung der deutschen führen. Landesgesebe können demgemäß gesamtdeutsches Recht auch dann nicht tlurchbrechene wenn sie sich auf tine Ermächtigung des Zonenbefehlshabersgründen. Nachdem der Staatscharakter der Länder wiederhergestellt ist. r-ie sie im Rahmen der Reichsreformpläne der zwanziger Jahre ins Augi gefaßt war. Jedo&. ist die Verteilung der Geseggebungskompetenzennadr Maßgabe der Veimarer Verfassung auch für das heutige Verhältnis von Gesamtstaat und Einzelstaaten verbindlich. es bestght wenig Hoffnung.Gegen ilie Verbindlichleeit der überltommenen l(ontpetenzregeln auch Seuffert. d. An das gesamtdeutsche Verantrrortungsbewußtsein der Landesregierungen muß der Rechtseinheit \ppell gerichtet werden.ungsmäßigen I(ompetenzverteilung gewissenhaft zu be. Alle Geseggebungsmaterien. Peters. ist er bishör weder aufgehoben noch ist das d.aß er u.er funktionsiähig uerden könnte. d.enen Grundsägen zurückzuführen. sind auch heute der gesamtdeutschen Geseggebungshoheit vorbehalten. altes Reidt. \fürde ihr nicht gesteuert werden.urch ihn repräsentierte gemein- 99 . sondern auch Zonenrecht. aus der sie mit einigen Abwandlungen in die Weimarer Verfassung übernommen wurde. NJ. und an dem sachlichenUmfang dieser Rechte änderte sich nicht viel. sondern auch über 98 der aller Zonenbefehlshaber. 110 des Obersten Chefs der SMAD.as. wenngleich die Länder durch das Neuaufbaugesegvom 30" Januar 1934 ihren Staatscharakter einbüßten. \aber hat sicl von diesen Grundsägen in wachsenrlem ]Iaße entfernt.er Druchleguttg dieser IJntersuchung ist d. d. daß die heutigen deutschen Länder mit den Ländern der'Weirnarer Republik nicht durdrweg identisch sinil. . die nach überliefertem deutschenVerfassungsrechtder Reichsgewalt zustanden. ein generelles Verbot. bestehe nicht. Sie entstammt der durchaus föderativen Yerfassung von 1871. darauf hingewiesen Nachdruck werden. Sie ist im Prinzip auch nach 1933 nicht beseitigt worden.rdrten. Zuständiglteiten iler allüerten Kontrollorgane beschränkt seien. alle fortschreitenden eines Besagungsabkommens beteiligten. Doch wurden ihnen ihre Hoheitsrechte sogleich zur Ausübung zurückäbertragen. und. Das gilt insbesondere von dem schon mehrfach erwähnten Befehl Nr. Während d. Durch eine genauere Entf altung und Präzisierung ier in den grundlegenden Potsdam niedergelegten rn Form . hätte diese Kompetenzverteilung nicht notwendigerweise zu berühren brauchen. zu . zur Redrtsegung befugten fnstanzen.er Kontr ollr at praktis ch I unlttionsun | ühi g gezoor den. 1947. (über seine Bedeutung und Tragweite vgl.srecht anzutoti"n. Dabei ist vor allem zu bedenken. Sie war von jedem Unitarismus und Zentralismus weit entfernt. Die gesamtdeutscheGeseggebungskompetenz steht dem Kontrollrat zu.ied. NJ. steht dem nicht entgegen. 1942. Seine Kompetenzhoheit steht nicht nur über derjenigen aller Einzelstaaten. Auch eine territoriale Neugliederung. Gesamtdeutsches Recht Lricht daher nicht nur Landesrecht.

sdnxeKontollsystem der Mä&.te lür ganz Deutsdtland beseitigt toorden. Solange die llesagungsmächte heine Klärung der Redt'tslage herbeifiihren, ntuß aul deut' scher Seite das oben dargestelhe Verhältni's der GeseS' inil'Iidt' an g esehen g ebun g sltom p e t en z en aI s r echt suer.b werden.

b) Die Wahrung der Kompetenzregeln (Geltung und Tragweite des Grundsages,,Reichsrecht bricht Landrecht") In erster Linie ist es naturgemäß Aufgabe des l(ontrollrates, jener für die deutsche Rechtseinheit verhängnisvollen zentrifugalen Entwicklurig zu wehren. Zt det vom Kontrollrat übernommenen Regierungsbefugnissen gehört auch die Reichsaufsicht, wie sie im Artikel 15 der Veimarer Yerfassung geregelt war, und wie sie in jeder föderativen Yerfassung'unentbehrlidr ist. Sie um' sdrließt die Befugnis, darüber'zu wachen, daß die Lannicht in den Zuständigkeitsbereich der desgeseggebung gesamtstaatlichen Geseggebung eindringt. Dem Kon' trollrat obliegt es daher, dafür besorgt zu sein, daß weder die Zonenbefehlshaber durch entsprechende Er' lasse oder Ermächtigungen noch ilie Landesregierungen in den dem Kontrollrat vorbehaltenen Bereich der Geseggebung eingreifen. (Über tlas föderative Verfassungs' institut der Bundes- oder Reichsaufsicht grundlegend das bekannte Buch von Heinrich Triepel, Die Reichsaufsicht. 1917.) Doch ist die sogenannte ,,Mängelrüge'o im Reichsauf' sichtverfahren nicht die einzige Möglichkeit, die Kompetenzwidrigkeit eines Landesgeseges geltend zrr rrTa' -W'ie schon unter der Verfassung von 1871, so galt chen. auch unter der'W-eimarer Yerfassung von I9I9 der Sag, daß ein in die Reichskompetenz eirigreifendes Landes' geseg absolut unwirksam sei.

Vgl. lür ilie Reidrsuerlassung uon I87l Laband, Das Staatsrecht d.es.Deutschen Reiches, 5. Aufl. Bd. II, 1911, Seite 123 f. - Für d,ie Weimarer Verlassung Hensel im Handb. des Dewtschen Staatsrechts, Bd. {1, Seite 32I: ,,Larudesrecht, d.as mit Reichsrecht unDer einbar ist, wird . . , in seiner Existenz t,ernichtet." Diese Folge ergibt sich notwendigerweise aus der Rangordnung der Rechtsquellen. Das hier vorliegende Prollem hat, was oft verkannt wirtl, mit der Lehre vom ..fehlerhaften Staatsaltt'o nichts zu tun, da diese sich ausschließlich mit der Fehlerhaftigkeit von Einzelakten \-erwaltungsakten, Dienstbefehlen usw.) beschäftigt, r,icht dagegen mit der Kollision von Rechtsnormen niederen mit solchen höheren Ranges. Bei Kollisionen der legteren Art tritt nicht nur ,,Vernichtbarkeit" im Sinne der Grundsäge des Verwaltungsrechtes, sondern absolute ..\ichtigkeit" der kompetenzwidrigen Norm niederen Ranges ein. ,+ Der Sag ,,Reichsrecht bricht Landrecht" (Ärtikel 13 -{bs. 1 der Weirnarer Verfassung) hat-te die praktische Bedeutung, daß er die Gerichte verpflichtete, Landes:esege, die gesamtdeutschemRedrt widersprachen, als absolut unwirksam zu behandeln. Sie durften von den llerichten auf Grund des insoweit seit 1871 ununterh rochen anerkannten richterlichen Prüf unesreöhtes nicht anget andt werden. Über das Recht der Gerichte zur Prülung oon Landesgeseyen auf ihre Vereinbarltei.t mit den Reichsgesegen siehe die Entscheidung des Reichsgerichts uom 7. Nouember 1887 (Bolze, Praxis des Reichsgerichts i,n Ziuilsachen,8d.2, Seite 2, Nr.5.) Daran ist seitdern in ständiger Rechtsprechung lestgehalten wortLen. -\uch nach 1933 blieb der Sag ,,Reichsrecht bricht Landrechtooselbstverständlich iri Kraft. Er ist jedoch, wie .eine Überlieferung beweist, kein Grundsag des uni tarischen Zentralismus" sondern vielmehr ein notwen-

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diger Bestandteil eines föderativen Systems. Auch in anderen Bundesstaaten, wie in den Vereinigten Staaten oder in der Schweiz, gelten entsprechende Klauseln. Gerade ein föderatives System,bedarf einer I(ollisions'Widersprüche norm, die zwischen Bundesrecht und Landesrecht zur Entscheidung bringt. Soweit die Kompetenz des Bundesrechtesreicht, muß in einem föderativen System auch der Vorrang des Bundesrechtes vor dem partikularen Landesrecht gesichert werden. Absolute Unwirksamkeit des kompetenzwidrigen Territorialrechtes, verbunden mit einer richterlichen Prüfungszustän. digkeit, bieten eine wirksame Sicherung dieses Vorranges. Es besteht kein Anlaß, von dieser traditionellen Sicherungsform des deutschen Bundesstaatsrechts heute abzugeheu. Allerdings wird neuerdings die Auffassung vertreten, daß im Gegensagzu der früher.unbezweifelten und auch in dieser Arbeit festgehaltenen Interpretation des Sages ,,Reichsrechtbricht Landesrecht" gegenwärtig keine absolute, sondern nur eine relatiae Unnirksatnheit hompetenztuidriger Landesgesege anzlonehmensei. (So Laun, Die Zerreißung der Elektrizitätswirtschaft, Seite 1? [die Arbeit hat mir nur im Manuskiipt vorgelegen].) Damit wird jedoch der traditionell gefestigte Sinn des Artikel 13 Abs. I Weimarer Reichsverfassungund mit ihm die wesentlichste Stüge der deutschen Rechtseinheit ohne zwingenden Grund preisgegeben. Die l-ehre von der relativen Unwirksamkeit kornpetenzwidriger Landesgesege läuft praktisch auf die Leugnung. der richterlichen Prüfungszuständigkeit hinaus. Sie widerstreitet damit den verfassungspolitischen Tendenzen der Gegenwart, die weithin darauf abtzielen, die Staatsgewalt einschließlich des Geseggebers der Kontrolle einer unabhängigen JlnstizzLrunterwerfen, um das Recht gegen jeden politischen Mißbrauch der Staatsgewält zu schügen, Die Umbildung des Sages ,,Reichsrecht bricht

Landrecht" im Sinne einer bloß relativen Unwirksamkeit des kompetenzwidrigen Landesrechteswürde praktisch zur Folge haben, daß gegenwärtig nur der Kontrollrat solchesLandesrecht beanstanden und seine Aufhebung durch einen actus contrarius der Landesgesegrebung veranlassenkönnte. Da im Kontrollrat jedes tler r ier Mitglieder ein absolutes Vetorecht besigt, besteht keinerlei Gewähr dafür, daß von diesem Mittel in allen Fällen, in denen es um der deutschen Rechtseinheit rvilIen erforderlich wäre, Gebrauch gemacht würde. Das selbständigerichterliche Prüfungsrecht ist daher ein unentbehrliches Mittel, um die deutsche Rechtseinheit gerade in der gegenwärtigen Situation einem kompetenzl idrigen Gebrauch der Landeslegislative gegenüber zu r-erteidigen. \'ährend die Annahme der absoluten Unwirksamkeit eines kornpetenzwidrigen Landesgesegesdem bundes.taatlichen Denken entspricht, ist die Lehrs von der relativen lJnwirksamkeit nur in einem eltrem staatenLündischen System vertretbar. In der Tat galt dehn auch im Deutschen Bund von 1815 eine solche ..relative L-n*'irksamkeit", d. h. der Bund konnte von einem Mit=lied verlangen, daß dieses ein bundeswidriges Landesseseg äufhebe. Nur Iag der große Unterschied gegenüber dem gegenwärtigen deutschen Zustand darin, daß der Bund die Möglichkeit besaß, im Weigerungsfalle im \-ege der Bundesexekution gegen das säumige Land .-orzugehen.Im Exekutionsverfahren konnte dann das Landesgesegi'on Bundeswegen aufgehoben werden. Deutschland besigt solche exekutiven Mögllchkeiten ge:enwärtig und wahrscheinlich noch auf lange Zeit hin nicht. Es fehlen ihm also wesentlicheElernente,die einen ..Staatenbund" funktionsfähig machen, Um so wichtiger ist es, an einer Interpretation des Sages ,,Reichsrächt irricht Landesrecht" festzuhalten, die mit den gegenrr-ärtig zur Verfügung stehenden Mitteln, närnlich mit

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Hilfe einer unabhängigen Rechtspllege, realisiert werdön kann. der Länder c) Das Notgeseggebungsrecht Gewisse Eingriffe der Landesgeseggebung in die gesamt' deutschen Geseggebungskompetenzensind mit einem Notaerordnungsredrt der Länd'er begründet worden. In der Tat wird man zugesiehen müssen, daß die Länder' und Provinzialregierungen? unter Umständen sogar die Gemeinden, in der Lage waren, zur .A'bwehr dringlicher ' zu handeln, Notfälle an Stelle des Reichsgeseggebers also in der war, gese[t solange.dieser außer Funktion dem 5' Juni und Zeit zwisdten dem Zusammenbrudr Kompetenz die der Kontrollrat dem an 1945, dem Tage, übernahm. Ein öoldres Notverdes Reichsgeseggebers wird also für die erste tur' Länder der ordnungsrecht bulente Zeit nach dem Zusammenbrudr jedenfalls anzu' erkennen sein. Es umschließt'allerdings nur ein Recht 2u vorübergehenden Notmaßnahmen. und stellt keineswegs eine Kompetenz zur dauernden Normierung bevorbehaltener:Materien stimmte r, dem Reichsgeseggeber ilar. (Siehe auch Rechtigutadrten der Leipziger Juristdn' fakultät. Seile 16. Peters, Seite 2 ff.) Diq Yoraussegung eines solchen reidrsgesegvertretenden Notverordnungsrechtes der Laiidesfegierungen ist, daß der Reichsgeseggeberund alle anderen Reidrsorgane d.urch eine Verfassungsstörung außer Aktion geseBt sind unil daß es zur Abwehr von Gefahren für die Allge' meinheit notwendig ist, unverzüglich Maßnahmen auf den der Reichskompetenz vorbehaltöneq Gebieten zu ergreifen. In diesem Falle können die Lardesorgane die notwendigen Maßnahmen im Verordnungswege tref' fen und dabei auch von dem geltenden Reichsrecht ab' weichen, soweit dies zur Überwindung des Gefahren' zustandes erforrierlich ist.

In einem demokratischen Staat kann ein NotverordExekutiv' nungsrecht der Landesregierung, also eines geseggebende keine als or*Jnr, nur solange bestehen, \Io.-lksvertretung. Yorhanden ist, die die notwendigen Denn es ist ]Iaßnahmen von sich aus ergreifen könnte' daß Verfassungsrechtes' ein Grundsag demokratischen Organe beruhenden Volkswahlen die auf unmittelbaren als die nur ein höheres Maß von Legitimität besigen' der LegisYertrauen vom nur oder inilirekt gewählten in den daher Soweit Exekutivorgane' lative abf,ängigen neben Verfassungen neuer Grund auf deutschen Ländern gewählYolk vom die Landesregierungen die und über ten Landtage getreten sind, istodas reichgesegvertredurch tende Notverordnungsrecht derLandesregierungen d'er gsr edtt er tr erc;ile s N ot geseggebun gese81) ein r eichs

des gebungsrecht der Länder, wenn die Voraussegungen

beentstehen sollte, s.ind die Landtage als gemeinheit -rechtigt anzusehen, die zur Abwehr'notwendigen Maß' und zu o"h*"o imWege derNotgeseggebung zu treffen einzuReichsrechtes des Materien in die diesem Zwecke

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so wäre ein Verfassungsnotstandeingetreten. es sich nicht mehr um eine . Staatsgebietesunter der Bezeichnong . B. daß von Cen Bewohnern weder ein Treueid gegenüber dei'Be' sagungsmachtnoch etrva Aussagen über die Streitkräfte des eigenen Staates gefordert werden dürfen (Artikel 14..drer Kampfmittel von beiden Seiten. so ist sie doch auch als Totalbesegung möglich.Krieg" fortdauert. 45 LKO.. um die Wahrnehmung der en. der praktischenTötigkeit des Kontrollruts äußcrt ä|rnli&e Rüclnoirltungen auch au! clie ßechtsstellung der Zonenbetehlshaber: sie werden kralt ein.b""rrp"tio bellica".ei Notrecktes als legitimiert angesehen taerd.und Handlungsfähigkeit bleibt grundsäglich erhalten. seine Souveränität wird nicht besei tigt. rrenn sie auch dort von der Befehlsgewalt der heimischen Regierung abgeschnitten und der Autorität der Besagungsbehördenunterstellt sind. in denen der Wegfall bisheriger Reichsorgane.ie grundsüglich dern Konfiollrat aorbehalten Loaren.Kriegszustand" im Rechtssinne.ein bloß provisorischer Charakter zu. Die Kompetenz des deutschen Gesamtstaateswird in diesen Fällen nicht aufgehoben. daß der. Nur au! diese rechtliche Grundlage lassen sich z.und völkerrechtliche Rechtsfähigkeit des besegten Staatesbleibt also in vollem Umfange bestehen: auch seine Willens. Sollte also z. kriegerische Besegung. Auch abgesehenvon diesem extremen Falle können sich Lagen'ergeben.In solchen 'Wege Fällen sind die Länder befugt. \icht nur die staats. B. wenn sie auch faktisch durch die Tatsache der Besegung gbwissen Schranken unterworfen ist. sondern den tatsächlichen Fort' zang der Feindseligkeiten unter Airwendung militäri" . sondern nur vorübergehend durchbrochen Die inzwischen zur Tatsache gewordene Eirustellunp. Bei einer Totalbesegung des Landes wäre dies nur in der Form der Kriegführung von fremdem Boden her oder in der Form des Partisanenkrieges möglich' Bei totaler Niederwer- IV. aorüber'gehend. im Wege des Notgeseggehungsredrtes vorzugehen. Yoraussegung bleibt jedoch stets. der Kontrollrat durch beständige Ausübung des Vetorechts seitens einer Besagungsmacht lahmgelegt werden oder seine Tätigkeit eiirstellen. Kompetenzen uahrzwnehrnen. auch im beseBten Gebiet segen sie ihre Tätigkeit fort.. der die Län_ der zwingen könnte. Es versteht darrrnter diö militärische Besegung einzelner Teile oder des Ganzen eines fremden Staates im Verlaufe einer kriegeri. Die Staatsorganebleiben in Funktion.chen Auseinanderse6ungunter fortdauerndem Bestand seiner Eigenstaatlichkeit und Handlungsfähigkeit. d.. im der Notgeseg_ gebung vorzugehen. vorläufige Maßnahmen zt treffen.greifen. anderenfalls handelte Besegung. a. dic Gesege zur Drrchlührung iler W öhrungsr cf orm stägen. h. Daß im besegterl Gebiet die Bindung an den eigenen Staat troE der Okkupation fortdauert. -W-enngleich der Normalfall einer occupatio bellica der Fall einer Teilbesegung ist. Reichsanstalten und Reichskörperschaften die Länder zwingt.tsprechenden Reichsaufgaben sicherzustellen. daraus.en müssen. d. Die Ziele Machtbefugnisse ' der Besetzung Deutschlands und die der Besatzungsmächte 1. Die rnilitürisdte Siclterungsbesegung 'a) 'Wesen Das der occupatio bellica Das überkommene Yölkerrecht kennt die im verlaufe eines Krieges bewirkte militärische Besegung fremden r06 t07 .kriegerischeoo Diese Voraussegung betrifft nicht nur derr . Die Rechtsordnung des besegterr Staates bleibt erhalten.). ergibt sich u. Doch kommt ihren Maßnahmen * wie jedem Notakt .

Seite 58 ff.e gueme et Ies ilroits pria6s. diese in einem Kriege nur dann Anwendung. Flemming. aus den Gesegen iler Menschlichkeit und aus den Forderuagen des'öffentDiese Grundsäg. Da die Sowjetünion nicht zu den Vertragsparteien gehört. da sie sich mit dem zaristischen Rußland nicht identifiziert und deshalb die von diesem geleistete Unterschrift unter aiten Verträgen nidrt als für sich bindend betradrtet. nidrt unmittelbaSgilt . aber docü lieispielhaft in der LKO. internat. das die LKO. I (1944).. Aus Absag III und YIII der Einleitung zum Haager Abkommen ergibt sich vielmehr. objektiven Völkerrechts bintlenil sind. Ilecht. Die Haager Landkriegsord. der die Macht hat. b) Die Geltung der Haager Landkriegsordnung Seit langem hat das Völkerrecht bestimmte Regeln und Rechtsgewohnheiten entwickelt. Occupatio beL Iica.e des Yölkerrechts. wenn die Kriegführenden sämtlich Ver-tragsparteien sind.hts bleiben. f . Besegungsrecht. Sauser-Hall. Diese ihrei unmittelbaren Anwendung entgegenstehen' den Hindernisse sind jedodr nur von formaler Bedeutung.liche Neuerung des Yölkerredrts dar' stellt. den der. zum Gegenstand hat. Yielmehr gilt hier nach der berühmten Martenssclten Klausel des Haager Abkommens der Sag. sondern-nur eine ausdrückliche Formulierung der ohnehin gültigen Gesege und Gebräudre des Krieges enthält. Mächte ohne Rücksicht auf kriegführenden die für alle die Ratifikation des Haager Abkommens kraft über' positiven. durch welche die Befugnisse einer Besagungsmacht gbgenüber den Behörden und der Bevölkörung des beseSten Gebietes während der Dauer der occupatio bellica sowohl begründet als auch begrenzt werden. daß die LKO.Allbeteiliguigshlausel'0. 1925. 7920. J:urri t94I nicht unmittelbar auf die Kriegshand' lungen angewandt werden konnte. Schweiz. latifiziert und als verbindliche Gruhdlage des Kriegsund Besagungsrechtes anerkannt. II.kriege'Wortes rischeoo im prägnanten Sinne des zu sein. Äuch für das Be' sagungsregime konnte sie insoweit nidrt unmittelbar maßgebend weiden. Diese hat also eine doppelte Bedeutung: 108 109 .s. Die ü'berwiegende Mehrzahl der Staaten hat die LKO. modernem VöIherrecht. Dort wo die LKO. lichen Gewisseusqo. 1919.. besteht kein rechtfreier Räum. Seite I54 1.egen der . Heymann. weil sic in einem konkreten Kriegsfalle rr. daß . daß die LKO. Heyland. Zur' occupatio bellica allgemein: N -t.L'occupatiotr.. ergibt sich aus dieser .die Be' unter ilem Schuge r-ölkerung und die l(rie[führenden und der flerrschaft der Grundsäbe des Völkerrec. Gleidrgültig wäre es. de guerre. nung in ihrer Fassung von 1907 (LKO.. Das Institut iler occupatio bellica nadt. nach Willkür auszulüllen vermöchte. niedergelegt. Jahrbuü. weder im Yerhältnis Deutschlands zur Sowjetunion noch ztt den übrigen Besagungs' mächten. ob die Feindseligkeiten durch einen Waffenstillstandsvertrag oder durch eine Kapitulationserklärung oder stillschweigend durch die Gewalt der Tatsädren beendigt werden.'Wörterbudt des VöIkenechts (Stupp). Von den Gioßmächten der Gegenwart ist jedoch die Sowjetunion nicht unmittelbar an ihre Vorschriften gebunden. L'occupation d.sei es. keine grundsäg.fung des Gegners und vollständiger Beendigung der Feindseligkeiten hört die Besegung auf. eine .Allbeteiligungsklausel" nidrt zur Anwen' dung gelangt -. wie sie sich ergelien aus den unter gesitteten Yölkern feststehenden Gebräuchen. Nun findet nach Artikel ?-des Haager Abkommens von 1907. weil sie keine ausilrücklidre Bestimmung getroffen hat. seit dem 22. sind nicht erschöpfend. 1919. sei es.) stellt in ihren Artikeln 42-56 die maßgebende'positivrechtliche Normierung des Rechts der occupatio bellica dar.

:ch auf Rechte berufen zu müssen. in einem solchen Falle heranzuziehen. München. Gleichwohl können und dür:'n diese Rechte nicht preisgegebenweiclen. gelten daher doch die in ihr niedergelegten Grundsäge als Bestandteiie des alle Staaten verpflichtenJen allgemeinen Völkerrechts. d. . Seite 19.r-endungentgegenstehen.sie ist. in einer abkürzenden juristischen Redeweise die Säge der LKO. antwortete der General. Auch die Sowjetunion ist in diesem Sinne. im \-erhältnis zu Deutschland und den Deutschen frei zu :lrachen.ier Partei können den Vertragspartner lediglich be- tl0 III .unpassend'0.eislicher Verlelungen der Artilcel 42 ff.iien Zuwiderhandlungen außer I(raft gesegt worden .ob die LKO. Laun.truli 1947). Im Juli 1947 hat General Clay aul einer Pg:essehonferenz in Franklurt eine Aushunlt gegeben. auf die deutsche Ifuiegführung und Besagungspolitik bejaht. selbst. Yölkerrecht zuläßt. daß die LI(O. daß in dieser Feststellung des Urteils zugleich auch das Anerkenntnis liegt.sie für alle Glieder der Völkerrechtsgemeinschaft einen Rückschluß auf das unabhängig von ihr geltende überpositive. umgekehrt auch für die Kriegführung wie für die Besagungspolitik der Alliierten anwendbar ist. .ieweit d. die Deutschland . ohl aber indirel<t an die Grundsäge der LKO. : r Rechtliche Bedeutung deutscher Zuwiderhandlungen i:t die Geltung der LKO. nicht direkt. .Rechtserkenntnisquelle" . insbesondere auch wegen nachw. so könnten ihrer AnwendbarX<eitim deutschen : alle doch besondereHinderungsgründe entgegenstehen.in jenem eben beschrie:'enen mittelbaren Sinne .auch zur Sowjetunion. Rechtsverstößeseitens :.l die Frage.für den Verlauf und die un:ritteibaren Folgen des zweiten Weltkrieges somit außer Zleifel. die Frage sei . ist gewiß eiqe schwierige und peinliche Situation. (Vgl.ie LKO. (als " Erkenntnisquelle für das allgemeine Gewohnheitsrecht) :ehunden.Rechtsqrielleoound zugleich. Das Internationale MiJitärtribunal in Nürnberg hat demgemäß mit Recht eine solche Anwendbarkeit der Regeln der LKO. Es ist deshalb nicht unerlaubt. sich ihrerseits von den Bindungen der LKO.*Jbst.(. auf Grund der Allbeteiligungsklauseinicht direkt angewandt werden kann. in dem die LKO. sondern das aus dieser Rechtserkenntnisquelle erschlossene allgemeine Völkerrecht zur Anwendung kommt. dernisse dieser Anr. itomatisch außer Kraft gesegt. h. obwohl in Vahrheit nicht die LKO. als .:. Insbesondere muß geprüft werden. so ergibt sich: Durch den Rechtsverstoß einer Partei . Es ist selbstverständlich. den Entscheidungön des Kon: trollrotes zugrunde liege.Der Rut". soweit nicht besondere Hin. ob die unbezweifel: ar vorliegenden deutschen Zuwiderhandlungen wäh:end des Krieges den Besagungsmädrten das Recht :eben.Rechtsquelle insofern. Au.. in schrof:.. oom l5. Die Deutsdten hötten selbst iahrelang die Haager l(onoetttion unbeachtet gelussen. und zwar im Yerhältnis zu allen Gegnern Deutschlands. als es noch im Vollbesig der Macht war.Rechtserkenntnisquelle insofern. LKO. F.. die in diesem Sinne gedeutet werden hönnte. durch die deut. die in der Praxis seit langem zugrunde gelegt..werden..r Weise verleugnet hat.. als sie für die an ihrem Abschluß beteiligten Mächte den Charakter eines sie verbindenden autoritativen Rechtssageshat . Die Haager Landkriegsordnung. Schwere Strafen sind gegen die Nürnberger Angeklagten wegen Mißachtung dieser Regeln verhängt worden. Es handelt sich bei diesen Erwägungen nicht um gekünstelte und gezwungene I(onstruktionen.. inu.-:en einen bestehenden Vertrag wird dieser niemals . sondern um Annahrnen.) In einem Kriege. lriift rnan die Rechtsfrage.54.

Vürde man nämlich zugeben" daß ge-'isse unleugbareVerlegungen der Haager LKO. durch Deutsdrland während des zweiten Weltkrieges den {lliierten ein Reicht gegeben hätten. von dem L9O7 ge. Ob die ständige und gröbliche Ver.agungsmächte hat bisher Deutschland gegenüber den -:iri&tritt vom Haager Abkommen erklärt. die Regeln der LKO. innerhalb deren eine . daß u:eder das Völherrecht überhaupt nodt.irem Maße etwa auch Deutschland während diesesKrie:'= berechtigten Grund gehabt hätte. h. Würde er den ganzen Vertrag oder das Völkerredrt schlechthin dem Repressalien' gegner gegenüber außer Anwendung se$en.ausgeübt lver' den.Denkbar wäre mithin. .en können. . Die Änwendung des Repressalienrechtes kann im allgemeinen nicht dazu führen.:rf ein Rücktritt vom Vertrag unbestrittenermaßerr i. Gleichviel 'ie man die Frist bemessen will.. über die Verlegung i-r Haager Regeln seitens der Sieger Klage zu führen -.redrtigen: erstens. wo' bei sie ihrerseits die LKO.che Erklärung abgegeben werden müßte . 2. . . zweitens. Aus allen diesen Gründen ergibt sich. daß etwa die Sowjetunion bestimmte Verstöße der deutschen Besagunlspolitik gegen die Haager Regeln durch konkrete Gegenmaßnahmen erwidert hätte. den Rüd<tr.soviel ist 1t3 . Eine solche Repressalie segt eine Abmah4ung gegenüber dpm das Recht verlegenden Gegner voraus. Repressalien anzuwenden. in bestimmten Punkten hätte außer acht lassen können. daß ein Vertrag im ganzen ausgelösdrt wird.wobei in die. Repressalien müssen LI2 demnach in einem zeitlichen Zusammenhang mit der rechtswidrigen Handlungsweise stehen. Repressalien. in wel. Denn =elbst wenn ein solches Rüdctrittsrecht mit der Folge tinseitiger Lösringsmöglichkeit vom Vertrage anzueraennen wäre. rr'äre doch ein Doppeltes zu bedenlcen: Erstens bel. Sie hebt nicht'generell die völkerrecht' lichen Bindungen dem Repiessaliengegner gegenüber auf. Keine der J. das dazu bestimmt i6t.r ausdrücklichenund formcllen Erklärung.itt vom Vertrag auszuspr'echen. sich unabhängig vom Yorliegen oder Nichtvorliegen einer Kündigungsklausel einseitig und fristlos vom Verirage loszusagen. so würde er das dem Repressalienrecht innewohnende Prinzip der Verhältnismäßigkeit der Gegenmaßnahme verlegen und einen . gegen die sie .Beides erfordert eine ausdrückliche und klare Stellungnahme des Staates..völkerrechtlich unerlaubten . Die Streitfrage I'raudrt jedoch hier nicht entschieden zu werderr. wenn das völkerredrtswidrige Ver' halten des Gegners aufgehört hat.egung eines Vertrages durch den einen Partner dem anderen das Recht gibt. Die Röpressalie besteht ihrer Rechtsnatur nach in der Erwitlerung einer konkreten Rechtsverlegung durch eine konkrete Gegenmaßnahme des verlegten Staates. würde sich daraus doch für die Anwendiarkeit der in den Haager Regeln niedergelegteg Grund.. insgesamt l)on irgendeiner Besagungsmacht unter Berufung aul ein Repressalienrecht gegenüber Deutschland außer Anwendung gelassen wcrd.ich richten. Deshalb muß die Repressalie im allgemeinen eingestellt werden.Repressalien' exzeß begehen. vom Yertrage zurückzutreten. l. älossenen Abkommen betreffend die Gesege und Gerräuche des Landkriegs zurückzutreten .Die Repressalie ist ihrer Natur na& vor allem ein Zwangsmittel.=m Zusammenhang dahingestellt bleiben kann. der diese Rechte {ür sich in Anspruch nimmt' Auch muß das-Recht zu Repressalien oder zum Rücktritt innerhalb einer angemessenen Frist . Rücktrittsrecht. daß au& der Verlegte einzehle Regeln oder Vertragsbestimmuhgen außer Anwendung läßt. den Gegner zu völkerrechtsgemäßem Verhälten zu veran' lassen.äge auf die heutige Lage in Deutschland nichts Gegenteiliges ergeben. Die Verlegung einzelner Regeln oder Vertrags' bestimmungett kaott immer nur dazu führen. ist stark umstritten.

VgI. könnte ein Rücktritt rrom Häager Abkommen diese ihre übervertragliche Celtungskraft nicht mehr aufheben. Es wurde schon erriähnt.die allgemeinen Grund' säge des objektiven Völkerrechts ein.. di. rechtlich umgrenzte Sanktionen. Die vor der Kapitulation besegten deutschen lebietstöile sind zunächqtnach den Haager Regeln über iie occupatio bellica verwaltet worden. Vol.möglicherweise einseitig vollziehbare . Erst nach der \apitulation tauchte die Frage auf. Es ist aber völkerrechtlich unerlaubt. r14 115 . niedergelegten Grund.. a. die infolge irer Besonderheit die Anwendung der LI(O. da. von den Gesegen der Menschlichkeit und den Forderungen des öfentlichen Gewissens loszusagen. p. wie sie sidr aus den unter gqsittetenYölkern feststehendenGebräuchen. der . Demgegenüber stelh Sauser-Hall. Mit dem W'egfall .Eugnet.i.jedenfalls sicher. Da die LI(O. teten Völkern geltenden Gebräuchen.Allbeteiligungsklau. infolge der . sondcrn kraft objektiven Völkerredrts' Ein Rücktritt wegen Vertragwerlegung ist aber nur Yon einem Vertrag. Eine Rücktrittserklärung könnte also heute nicht mehr rechtswirksam ausgesprochen werden.Zweitens würde ein Rücktritt vom Haager Abkommen zwar die Ver' bindliihkeit der LKO. The Gotiernment ol occupied. Ein Rücl<tritt vom Vertrag mit der Wirkung einer -1ußerkraftseEungder Haager Regein r. daß die Geltung ihrer GrundsäEe im objektiven Völkerrecht wurzelte. Der des Rechtsbruches Beschuldigte ist nicht hors la loi gestellt. sondern er ist bestimmten rechtlich erlaubten Gegen' maßnahmen unterworfen. Diese Grundsäge binden die Beteiligten nicht kraft vertraglicher Veieinbarung. Wählt der Ver' Iegte diese ihm offen stehende Sanktion nicht. statt des formellen Rücktritts vom Vertrag einfach ilen Weg iler stillschweigenden Außeradrtlassung 'Weserr der Vertragspflichten zu wählen. den Gesegen tler Menschlichkeit untl den Forderungen des öffentlichen Gewissens ergeben. Es liegt im jeder Rechtsordnung. so bleibt er an den Verlrag grundsä5iich auch gegenüber dem vertragverlegentlen Partner gehunden. er verfällt nicht der Rechtlosigkeit.territory. Brit. O. soweit sie auf vertrag' licher Vereinbarun$ der Signatare beruht. Teil hlnfällig. daß sie drei Jahre n-ach Beendigung der Feindseligkeiten abgelaufen ist. Auch dem Rechtsbrecher gegenüber ist es völkerrechtlich nicht zulässig. Dazu kann bei einer Yer' tragsverlegung der . sich von den unter gesit. In tler nissensehattlichen Etörterun"g ist Doru (rlgIischer Seite geltend gemach. ausschloß. nicht aber alles Beliebige erlaubt ist. ]51 sq. nicht dagegen vom objektiven Völkerrecht möglich.Rücktritt vom Vertrag gehören.r'ärealso rechts-ogisch gar nicht möglich gewesen. über ihre vertragliche Geltung hinaus heute nichts anderes als eine Foimuligrung der allgemeinen Grundsäge des objektiv geltendenVölkerrechts darstellt.ernen Krieges ueitgehend ueraltet wtd iniolged. .:'n diesei geregelt werden soll. XXI (1944) P. Lato.ß die LKO. . Yearboolt ol [nternai. Smith.e Regeln der Haager Konuentionen seien unter den Bedingungen des m. H. daß auch dem des Rechtsbruches Beschuldigten gegenüber nur ganz bestimmte.der LKO' entstünde aber zwischen den Betei' ligten kein rechtsfreier Raum.en weil sie nicht mehr den Tatbestand aufwies.wie schon oben a-usgefährt . A. aufheben. -\n die in den Regeln der LKO.od. a. Die in Geltung stehenden Regeln des objektiven Völkerrechts waren dern Rücktritt entzogen.essenzum. ob diese Regeln ian gegebenen Sachverhalt noch ded<en oder ob nun*-ehr eine tatsächlicheLage entstanden war.tworden. Sie haben das auch grundsäglich niemals ge.el" iin zweiten Weltkrieg ohnehin nur die Bedeutung einer Rechtserkenntnisquelle besaß. mit Recht iest.äge des Völkerrechts sind also die Besagu4gsmächte :ebunden. sondern es griffen dann . 9 t.

Zeit' punkt an t'rage. F.Übergabe aorgeselten worden ist . daß Deutsch. Fortbestehen deb formalen Kriegszu- stand.ie HinläUigkeit der LKO. 6. Im Falle Deutschlsnds kommr eine Viederherstellung des Friedens au.. die aul nt'ehreren Konferenzen die Möglichheiten der rechtlichen Been' di[ung iles Krieges. welchen Rechtsdharakter die Besegung Deutschlancls von diesem.8.er Feintlseligkeiten" (F.n der Erklärung anläßlich der . O.In der wissenschuftliclten Erörterung g ehep ilie M einun g en au seinan d er. Einaernehmen beid..I(rieges'odauert. so hann d'er u öIherrechtliche F riedenszustand. so befindet sich Seine Maiestät noch'irn Kriegszustanile mit Deutschland'.aIIe aktiuen Kriegshundlungen. . Vol. r16 lr7 .f diesem Wege bisher nicht in Be' trächt.rkennen. Iassen . aber nicht als untirngängliche Voraussbgung des Friedensschlusses zu u)erten. Verdroß. Feststellung getroffen: 0.Kriegsredtt ohne Krieg". Seit dem B. Es ist für diese Fragd nicht entscheidend. $p. 1947. a. :i.1947. a.. ergab sich mit der Kapitulation die Frage.t unbedingt im Wege öines ausdrüchlichen Friedensuertrages zu geschehen. Staats. daß in dem dort geregelten Besagungsrecht iie Fortdauer der Feindseligkeiten oder jedenfalls ilie I'Iöglichkeit ihrer Wiederaufnahme vorausgesebtist (vgl.32.n Deutsdtland. Seite 246.Bot' il'ie tril.. p. 1948. E n di gun g d es Kr ie gs' zustand. gilt . A.acifica bezeichnet werden. d) Wandlung der occupatio bellica zur militärischen SicherungsbeseBung Da die occupatio bellica im eigentlichen Sinne des Wrirtes nur bis zum Ende des .32. ein einseitiges Friedensstatut. ex parte l(üchenmeister (1947) 1K.er Kriegsteile uiederhergestel.It werden. Seuf' fert. niclt't aber d. ist nur als lndiz des Friedensmillens. obgleich .nds daher nicht mehr den Charakter einer occupätio 'Ebensowenig kann sie jedoch im Sinne der : ellica. p. ob der Krieg im Sinne des Völkerrechts beendet ist oder nicht. sei es durch einen Friedensaer' trag odei durdt. p. es ltann auch durch. Nach L.erlieferten Kategorien des Völkerrechts als occupatio . Mann. Völltemecht. spä:istens seit dem 5. eingestellt word. Saw er' H all. Jennings. nach Cohi. Mai 1945. inlolge seiner ltandlungs' unlähiglteit gegenuärtig gar niiht in d'er Lage isto sich im Hinblick aul Krieg und' Frieden honleludent zu. MDR. Geht inan uon der Voraussegung aus. aerhalten für das-Bestehen eine-r occcupatio bellica Entscheiilen-ä . Seite 290).u.3.urch eine Erklärung der Allüerten XIädt'te beendet word'en ist. 53 LKO.). Am.es idhmeru an Kaulmanrb d.. :Lrndern die tatsächliche Einstellung der Kampfhand' -ungen. Mann.tsdtland. Verschiedene Bästimmungen der LKO.39 (1945). Ihre traditionellen Prinzipien behiehen uielmehr auclr unter den mader' nen Gegebenheiten ihren Wert. 52.. die uielt'ach als Bedingung der F rie d en sher st ellun g an g eseh en wir d ( a gl.daß sich daraus zwar ilie Lückenhaftigheit. Jaurnal." (Zit. a. Seite 7.u. Lrtikel 44. MDR. er' örtert haben. O.nil VöIlterrecht i. Seite 179.utie i.779) erfolgen. soweit darin ein lton' hludeites lriedennoitliges Verhalten beider Teile ge-Wiederaufnahme der iliplom'asehen uerden kann. Da der Kriegszustand mit Deutschland ued'er duich einen Friedensoertrag noch d. MDR.) Diese Erltlärung scheint dern Stan'dpunltt aller Besagungsmächte zu entsprechen.519.aun. ergebe. ueil Deu..schlichte Einsrellung d.47. tischen Beziehungen. Sp. 5J2. Seite 2. Das braucht nich.1947. A.t nicht die völkerrechtliche Beendigung des Krieges..en sind.4B0. Sauser-Hall.es nehmen an Kelsen. Das britische Foreign Olfice hat in Saclten R. nur im.Juni 1945 hat die Besegung Deutsch. Iand als Staat nicht untergegangen ist.

III. . sämtlich unanwendbar geworden wären. Seite 315. Um eine soldte hand.oo \rerbindlich bleiben dagegen auch im Rahmen der militärischen Sicherungsbesegu?galle diejenigen Yor.. wonadt die Regeln d. neben den tür die occupatio bell. Al. Unterwerfu'ng auf Grund militärisch.ica geltenden Vor' schriften allgemeine Grundsäge enttrräh' die für alle Forrnen militärisdrer Besegungen uerbindlich sind. Verhannt ist hier zuteierlei: erstens.elt es sich im deutschen Falle in Ermangelung eines detnentspredtenden Vaftenstillstandsuertrages nicht. Rundschreiben oom lS. zweitens.in erster Linie allerdings für die occupatio bellica geschaffenen. Seite 30.. einen Rechtsanspruch aul deutsdres öftentliches Vermögen aul dem Schlachtfeld.erwähigung eingetreten ist".er alttiaen Feindseligheiten war wahrscheinlich am 8.Dezember 7947 gegen Altstötter und Genossen (luristenprozeß).d nicht später als arm 5. ugl.ch des Völhemechts.und Übergangsform zwischen occupatio belliöa und occupatio pacifica gebildet.Regeln der Haager LKO. keine hämpfenile Armee mehr aorhanden ist und. Noaernber 1946 testgestellt: 118 . Daraus folgt jedoch nicht. daß die LKO. als Rohstoffquelle oder Produktionsstätte dienen kdnnte. Irrig sinil insoweit die Ausfilhrungen des amerikani-. Fortdauer der l(4mpfhandlungen voraussegen. Besagungsformen gemeinsamen Besagungsrechtes enthalten. n[ai 1945 un.er LI(O. VSl. welche die Grundsäge des allgemeinen. Heyland bei Strupp. daß im Falle Deutsch. Unanwendbar sind nur diejenigen Bestimmungen. Es würde dairer lür d'ie ame. daß die . Die Beseg4rng ist daher als militärisdt'e Sicherungsbesegung zu bbzeichnen. so bestehen diese Schranken erst recht nach Beendigung der leindseligl. oder durch Aneignung aul Grunil des Artikels 53 der Haager Vorschrif'ten aon 1907 ' nach ilem 5.er tib. Juni 1945 zu eruerben. heine An' wendung finden. (Ilamburger Seite 14 ff. Wörterbu.chon unter dem Regime der kriegerischen Besegung bestimmte Sdrranken zum Schuge der Bevölker-ung des beseBten Gebietes gezoger' sind. Bd.14. sthen Militärgerichtsholes NT.rikanische Regierung nicht mögljch sein. Derngernäß hat die OMGaS-Finance Diuision in einern . ante pacem ist dadurch gekennzeichnet. Sauser-Ilall. jedodt. Der heutige Zwischenzustand einer occupatio post bellum.Zwisdhen iler tatsäihlichen Einstellung der Feindseligkeiten und der Wiöderherstellung des Friedens im vollen Sinne des Völkerrechts hat sich vielmelrr besagungsrechtlich eine Misch.sobald die Kriegführung beendet ist.chriften. wie im Falle Deutschlands.).:eiten im Rahmen einer militärischen Sicherüngsbesetzung.s occupatio mixta nirrJ zumeist die sogenannte Waffenstillstandsbesegung bezeichnet. In dieser Hinsicht ergibt sich ein zwingender Schlüß a maiori ad minus: Wenn der Besagungsmacht . Der wesentlichste Zwed< der militärischen Besegung Deutschlands besteht heute vielmehr in der militärischen Sicherung des errun' genen Sieges.allen .Der Zeitraurn d. f ür die das besegte Gebiet als Basis oder Etappe. Ausgabe Seite 8 ft. tläß iler nicht mehr im Zusammenhang mit den Besagungszweck militärischen Operatiorren steht.So besteht beispielsweiseim $ahmen einer militärischen Sicherungsbesegungnicht mehr das der occupatio bellica eigentüüliche Eeutet'echr des Artikels 53 LI(O.lands ztoar die objek' 'ge' tiuen V orausse7ungen einer d. die in spezifischerWeise der occupatio bellica zugeordnet sind'und die. irn aölherrechtlichen Sinne lle .ebellatio uielleicht geben u)&ren.III in dem Urteil uom 3. Juni 1945 beendet. in der sich Elemente beider Besagungsformen verbinden.

l'eidt' zur accupatio bellica kein plus oiler tninus.uohl der aollstänl. daß die Besagungsmädrte tatsächlich Befugnisse für sich in Ansprrrch nehhen. a'dlseite mit ilem Eintnanil. Drittens wäre es ein juristisch erstaunlicher Vorgang. l. a-c). O. zurn anderen TeiI eine Besch'ränhung iler Befugnisse des Ohhupanten mit sich bringen' So übereinstirnmend' das Rechtsgutachten des Institttts für intern. Erstens ist eine solche Entziehung der Anerkennung seitens der Alliierten niemals ausgesprochen worden. die allgemeinen SchuEnormen zugunsten der Bevölkerung gelten unbedingter denn zuvor in der Phase der reinen occupatio bellica. pp. Derartige über den Rahmen einer normalen Besegung hinausgehendeBefugnisse derAlliierten Iassensidr allerdings nicht damit begründen. gewesen sei (so Vir. nur um die Anerkennung als Regierung.er Folge des Staatsunteigangs nidtt uorliegt. res nullius. a.und Friedensziele in bezug auf Deutschland überhaupt als völkerrechtlich legitim zu erachten sinil (tlarüber siehe unten IV. Auf der anderen Seite gehen die Befugnisse der Besagungsmächte und ihrer Organe ilber die in den Haager Regeln vorgesehene Rechtsstellung wesentlich 'Wahrnehmung der einer hinaus. wird man ihnen solche Befugnisse auch nicht absprechen können.ige. a. im r20 I21.ationales Recht und Politih an der Uniaer' sität Bonn über die Frage. sie sind nicht auf tlie Ordnungs' Besagungsmacht normalerweise obliegerrden aufgaben beschqänkt. Kaufmann. daß das konkrete.arstöIle' Ob.äckte nach geheridem V öIkerrecht bere'chtigt sind.. durch aktuelle Kriegsnotweniligkeit bedingte Eingriffsrechteder Okkupanten hinfällig geworden sind (z'B' das Beuterecht. erscheint es mir angebrackt. hinausgehen. teils weiter als in den Haager Regeln üher die occupatio bellica vorgesehen. Siehe oben.glei&.2. soweit überhaupt in Frage kommend. daß die Alliierten der deutschenRegierung mit den Erklärungen der Moskauer Konferenz 1943 die de-jure. a. soirdern erstrecken sicb auf alle Gebiete des staatlichen Lebens uttd . nichf um die Anerkennung als Staat handeln können. ilie Haager Regeln als Ausgan'gsbasisnicht ohie Not allgemeine Prinziaufzugeben. ilie lür ieite Art aon Besegung maßgeblich sind' Die besondere Struktur des ileutschen Besagungs' rechtes liegt ilarin. inwieweit die Besaqungsm.ichtett sicth z' T' auf eine tiefgreifende Umgestaltung der poiitischen und rfirtschaftlichen Stniktur des besegten Landes' Gegen das obert ueruendete argumenturn. 24 und 99). siehe oben IV.. daß die selv unf assenilen und' zu' gszw eck'e z' T' eine ed enar ii gen' B esa11un gl ei ch u er sch'i Erneiterung. in Deutschland heute geltende Besabungsrecht nach beiden Richtungen hin Abweichungen von den Regeln der HLKO.-Anerkennung entzogen hätten und das deutsche Staatsgebiet daher beim Einmarsdr der Alliierten herrenlosesGebiet.ereinstimme. III. . wenn ein Staat einen anderen durch Entziehung der Anerkennung in eine res nullius verwandeln und sich damit aller rechtlichen Bindungen ihm gegenüber entledigen könnte! Wir befinden uns in der eigenartige und komplizierten Situation. ilie irn"Verg. B.o' f ortiori 7-9 xoenilet sich ilaher z. es handle sich im d'eutschen Falle um eine occupatio sui generis. Soweit ihre Kriegs. Zweitens hätte es sich.gleich ich im Ergebnis weitgeltend mit ihrn üb. als mit dem tatsächlii:hen Aufhören der Feindseligkeiten gewisse. die weit über den Rahmen der HLKO. e) Weitergehende BesegungSziele und ihr Verhältnis zu deh Haager Regeln Dennoch läßt sich nicht verkennen.ally. mit sich bringt: Die Rechteund BefugnissederBesagungsnächtesind teils enger.d). sondern ein aliud d.3. Si'e enthahen ge'u)isse pien.Sie sind enger insoweit. Tatbestand einer debellatio mit d.

'o sgu t a chten.(11. wohl aber auf eine gewisse Modifikation der Iiaager Regeln hinauslaufen. d. So etüa Laun. wenn die Zustimmung des Besiegten erlordert werde. das Recht des Stärheren ersdteint. so bleibt nur eine einzige Grundlage übrig: die aul die physische Macht des Staates gegründete Souuerünität. mung des Besiegten.erschied es müche. Nicht die Macht der Sieger als solche..und gegen den Besiegten wirksames Recht schaffen könneno wenn diese Mächtegruppe den totalen Sieg errun €ien und alle Macht in ihren Ifänden hat. Die Frage ist jedoch. ar d as T übin ger R ech.en. durch ein Sondervölkerredtt ersegt wer. denen d. clie ilem Belieben der siegreichen Macht gezogen ist. Seite B f. den. DRZ. tlie VerantT. im lolgenden zitiert als Bonner Rechtsgutadtten. da sie allzuleicht im Sinne einer Kapitulation des Redrts vor den faktischen llachtverhältnissen mißverstanden wird. ilie dieier angesichts der Machtuerhähnisse doch nicht aerueigern hönne.keiteruzu ftnd.enüber mit ironisclm SÄepsis die Frage stellen. daß ieder willhür' lichen Machtpolitik zum minilesten als retardierentles Moment entgegenwirht. Dodr kann eines nicht über. Die banale Formel von soll hier nicht der . gemeinen Mandats der Völkerrechtsgemeinschaftkönnte das allgemeing Völkerredrt. daß. Seite 62. allenfalls auf Grund eines all.ie gelegentlich behauptet rvird.t W ei ter g ehen d oft efub Seite 17 1.espositiues Rech. B eendi gun g eines Krieges als das Recht. Nur mit Zustim. I22 t23 . die bereit sind. bestimmte Sachbereiche des Be:agungsregimesvon der Anwendung tler Elaager Regeln auszunehnleri.as einen soldten Vorbehalt gegenüber iler Allgerneinaerbindlichkeit eines uon einer Siegergruppe geschaffenen Partililarrech.P ria at ei gentum st ehend e inilu strielle P r o d.er der Alläerten als tatsächlich geltend. auf den Beschlüssenvon Jalta u4d Potsdam beruhendes Partikular-Völkerrecht zugewachsen. =ondern diej Macht der von ihnen geschaffenen Tat=achen nötigt daza.oortanglür die Zustimmung zu tragen.ehen werden: der totale Zusammenbruch Deutschlands hat eine Sachlage entstehen lassen.iese Verdrängung d.e Völlterrecht nicht lür legitim häh: . hönnen demgeg.tes nicht zu. ilie kcinen Zweifel daran läßt.ukte und Industrieanlagen u)egzunehrnen oder zu zerstören . allerdings mit einer Forrnulierung'.e des VöIlterredtts nicht aertraut sind. 1947.m Ausdruck bringt.em Besiegten über seine Zustimmung zu uerhandeln und aul seiner Seite repräsentatiae Persönlich. Demgegenüber muß auf den Elementargrundsag des Völkerrechts --verwiesen werden.Wenn d. normiert ist. Die Haager Landhriegsordntmg. iles Siegers. August 1947).' w elche bei der. daß der Verlasser d.ie Funlctionsgeseg. Seite 113 f. die zwar nicht auf eine Aufhebung.es allgerneinen durch ein partikulares 'Will. (Zutreffenil insoweit Schlochauer.normativen Kraft des Faktischenoo herangezogenwerden.) Nur Laien. einseitige Beschlüsse einer partikularen Mächtegruppe auch dann kein vom allgemeinen Völkerrecht abweichendes . die in mancheh Beziehungen mit den llaager Regeln nicht gemeistert '*erden kann. mit d. w. In Wahrheit enthäh dieses Zustimmungserlordernis des VöIkerrechts eine lteinesusegszu aerachtend.e Sihranhe. ob nicht durch die Macfrt der mit dem totalen Zusammenbruch des Reiches 1945 geschaf' Ienen Tatsachen'bestimmte rechtliche Folgerungen un' abweisbar geworden sind. Schon die Notwendigheit. Die über die LHaager Regeln hinausgehenden Machtbefugnisse sind den Alliierten nicht etwa durch ein zwischen ihnen vereinbartes.t erfaßt werden soll. ist ein nicht zu unterschäSendes Hemmnis.. welche:n Unt. wie eÄ in der lfaager LI(O..

Das ist ein für Deutschland außerordentlich erschwerender Sachverhalt. die sich z. Dementspredrend sind im Gesamtsystem des fürDdutsch-' Iand gültigen Besagungsrechtesmindestens vier verschiedene Schichten zu unterscheiden.Die uneingesdrränkte Anwendbarkeit der flaager Regeln seBt ein dreifadres voraus: erstens. hinaus eine Interventionsbesegung.und für diese drei oberen Schichten des Besagungsrechtes$önnen die Regeln der HLKO. Nur unter diesen drei Voraussegungen lassen sich die Befugnisse einer Besagungsmachtin der'Weise umgrenzen. im für die Erridrtung biner demoLra' der Intervention tischen Verfassung zu sorgen. sie haben es auöh nicht rutr mit der militärischen Sicherung eines bereits errungenen Endsieges zu tun. die demWirken der'Besagungsmächtedurch die Redrtsbegriffe der Intervention. Denn damit. Die in Deutschland gegenwärtig gegebeneLage weicht in allen drei_ Punkten von dieser il den Haager Regeln vorausgeseBtenNormalsituation ab: erstens) Deutsdrland hat (a. Sie fühlen sich vielmehr dar'Wege über hinaus berufen und berechtigt.Geltung det Haager LKO. gebracht rverden könnte.gleichsam in ihrer untersten Sdricht . ztueitens. Sie ist darüber Yorsch?iften der HLI(O. so doch mindestens dem Rechtsgrund nach feststehende Reparationsschuld. ersten's. durch die es seine Willens.Die Besagungsmächte haben es ntcht rnehr mit der militärischen Sicherung eines für die weitere Kriegführung wiclrtigen Territoriums. zum anderen die immanenten Schranken aufzudedren. Sequestration und Reparation. und-Handlungsfähigkeit betätigen kann. daß die Verfassung des besegten Staates noch besteht (oder alsbald durdr eine aus eigener Kraft unternommene Revolution umgestürzt und durch eine neue ersegt wird). daß es auf Grund dieser Verfassung noch eigene oberste Organe des besegten Landes gibt. über' lagern und überschneiden und die jedenfalls nicht alle den gleidren Norrüen unterworfen sind. die Augen vor dieser llealität der deutschen Lage zu verschließen.auf ihm eine wenn nicht dem Urnfang. im vollstreckung die Erfüllung der deutschen Reparations' pflichten einzuleiten. Das in Deutschland bestehende Besagungsregime ist durdr diese drei Faktoren bedingt und durch sie von einer regulären occupatio bellica unterschieden.eine milidie weitgehend von den tärische Siiherungsbesegung? regiert wird. wie man sieht. daß über etwaige I(riegsentschädigungen oder Reparationen verhandelt und im Woge vertraglicher Yereinbarung Bestimmung' getroffen wird. drittens.e-des Juristen liegt angesichts diesir Sadrlage in einem Doppälten: sich einmal Röchenschaft abzulegen über die Rechtsgrundlagen dieses Besagungsregimes der Intervention. daß in diesen t24 L25 . Äber es wäre juristisch ein Irrtum und politisch eine Torheit.jedenfalls nach Auffassung der Sieger . wie es in den Haager Regeln geschieht. bis zu ihrem der deutsdren Staats' die Funktionen Inkrafttreten 'Wege der Sequestration interimistisch wahr' gewalt im 'Wege der unmittelbaren Zwangszunehmen. drittehs. als daß er auf die einfadre Formel Geltung oder Nicht. tlrirtens. zweitens. nur in besdrränktem Maße und mit gewissen wesentlidlen Moilifikationen Anwendung frnden. Die Aufgab. es hat keine eigene funktionsfähige Regierung und ist infolgedessen handlungsunfähig geworden.bgesehen von gewissen technisch-neutralen Restbestandteilen) keine Verfassung. T. es gilt weder die Weimarer Verfassung nodr das Verfassungsrecht des Dritten Reiches nodr die qreue Verfassung einer revolutionär konstituierten deutsdren Republik. der Sequestration und der Reparaiion gezogen sincl.eine Sequestrationsbeselung und eine Reparationsbesegung. der. ztoeitens. es lastet . juristisch viel zu kompliziert ist. Die Besegung ist .

ken. (Dieser. ist nicht gesagt.. wie schon in den Kriegszielproklamationen unzweldeutig angekündigt."Strafeo'im Sinne des Artikeh 50 LKO. Der Yersuch.endgültige Umgestaltung des poli. sich vielmehr um eine Yerwendung der Besa$ungshoheit zurn Umsturz und Neuaufbau einer deutschen Yerfassung. A 9) gerichtet.. . organisatorische. Rechtsregeln bestünden unrl allein die einseitige Macht des Siegers triumphiere. Unter .Diese ' Maßnahmen haben das öffentliche Leben in Deutschland L26 tiefer als alle anderen Maßnahmen der Besagungspolitik getroffen.) Es handelt sich hier. die der Besagungsmachtinnerhalb diesesdreifachen Bereichs gezogen sind. nidrt um die .Bestrafung" von Delikten gegen das Völkerrecht oder das nationale Strafredrt. nahmen sind ergangen. Die Haager Landkriegsordnung. Yoraussegung fär eine Fixierung des Besagungsrechtes in Form eines Abkommens oder Statuts ist daher vor allem die Ermittlung und Erläuterung der spezifischen Rechtsschran.Verfassung'oist hierbei und im folgenden nicht nur ein System geschriebener Yerfassungsnormen und organisierter Verfassungsinstitutionen zu verstehen. Es stehi atßet Zweifel...Dezentralisation der politischen Strukturoo (ebd. a) Zweck und Ziel der Intervention Die Politik der Besagungsmädrte in Deutschland ist. b) Begriff und 'Wesen der fnterveirtion Eine solche Einmischung in die Verfassungsverhältnisse eines durch kriegerische Überwältigung gefügig gemachten Staates n'ennt das Völkerrecht . zt qlalifizieren und zu untersuchen.tion". Im Rahmen dieser allgemeinen Zielsegung hat das Potsdarner Abkommen eine genauere Definition der in Aussicht genommenen Maßnahmen gegehen. Entnazifizierung und Demokratisierung zielt. daß Maßnahmen dieser Art im Rahmen einer nur von den Haager Regeln regierten Besegung schlechthin unzulässig wären. weit über ihre materielle. untersucht und mit Recht verworfen.ng . soweit ich sehe.Inieruen. das in einer bestimmten politischen Ordnung Gestalt gewonnenhat. Seite 38 ff. tischen Lebens Deutschlands auf demokratischer Grundlage" (Potsdamer Abkommen. Eingriffe eines fremden Staates oder einer Staatengruppe? die in dieser Weise auf eine revolutionäre An- L27 . Die Politik der Entmilitarisierung.F drei Sdrichten des Besagungsregimesdie Haager Regeln weithin unanwendbar sind. Die InterxentionsbAsegu. Zablreiahe Anordnungen unil Maß. von Anbeginn auf den Sturz der bis 1945 bestehenden militärisch-totalitären Verf assung DeutschIands und auf eine. administrative und personalpolitische Bedeutung hinaus auf einen echten Verfassungsumsturz' auf eine Umbildung der geistigen Grundlagen und eine \!'andlung der sozialen Hierarchie in Deutschland. die das deutscheVolk lB4B. die weit tiefer geht. daß hier überhaupt keine. Sie kommt in ihrer Virkung einer totalen Revolution gleich.Kollektivstrafeoo gegenüber der deutschen Bevölkerung auf Grund ihrer Mitrerantwortlichkeit für bestimmte Handlungen einzelner 'r-erhängt worden sei. ob hier mit Recht eine .. l9lB oder 1933 erlebt hat. sie lassen sich unter den Stichworten Entmilitarisierung. führt in die Irre.. als die Umwälzungen. Es handel$. anders als bei der militärgerichtlichen Verfolgung von KriegsVerbrechern.. nirgends ernstlich unternommerre Legitimationsversuch wird von Laun... bestimmte Maßnahmen dieser Art als . 2. sondern darübCr hinaus das Gesamtsystern geistiger Prinzipien und vitaler Energien. Entnazifizierung und Demokratisierung zusammenfassen. die in diesem Sinne auf einen _ IJmsturz und Neuaufbau der deutschen Verfassung abzielen. A 3 IY) unter weitgehender.

Lediglich die von der politischen scharf unterschiedene humanitäre Intervention wurde vielfach als zulässig erachtet und in der Staatenpraxis in einer Reihe von Fällen angewandt.humanitär.Seinem wesentlichen I(erngehalt nach rtar der Interventionskrieg der Alliierten gegen I)eutsdrlanil nicht.. sind staats.in eine Diskussion "uf dieser Ebene einzutreten und ihre Interventions. . Das europäische Völkerrecht hat seit dem Zusammenbruch der Heiligen Allianz das Prinzip der . Gelehrten.und Napoleonischen Kriege einer solchen restaurativeh Intervention ausgese$t gewesen. Keinesfalls warerr sie aus' sihlaggebend. Ein Teil dieser*Maßnahmen widerstreitet offenkundig den deutsbhenfnteressen. olitik auf die Haager LI(O.er Zerstörung seinesökonomisch-politischcnPotentials sind rnit dem Besagungsrecht der Haager LI(O. bei der Feststellung stehen zu bleiben. Vie stark bei ilem Vorgehen gegen Deutschland die humanitären Motive gel{esen sind."' ""revolutionäre ihre Entsprechung in. Kann die Gesamtheit dieser tiefgreifenden Maßnahmen. nach dem es jedem Staate völkerrechtlich verboten war. Es ist offensichtlich nicht iie Absicht der Besagungsmächte. im eigenen . h.er Koalitions. I(ünstlern oder Industriellen wegen ihrer politischen Gesinnüng Redes zur I)emontage der Industrie des Landes rnit dem Ziele d. Maßnahmen zur I(onfiskation Eigentums der Anhänger einer politischen Partei. in so rreitem Umfange durchgeführt worden ist.ch die treuLänderische Wahrnehmung der deutschen Staatsfunk:ionen rechtlich gedeckt sind. so ist das deutsche fnteresse bei ihnen doch nirsends das bestimmende Motiv. geistigen lJmerziehung der Bevölkerung und zur tzg r29 . B. zur Ilerabsegung des deutschen Rüstungspotentials. sei es im revolutionären oder im reslaurativen Sinne. so z. von dem Prinzip der Nicht-Inter' vention beherrschteYölkerrecht bietet daher einer Interkeine Grundlage' ventionspolitik der Besag. schlechthin unvereinbar. die 'Wiederherstellung des bourbonisdren I{önigmit der tums endete.zur Ausschaltung oder gar zur Internierung von Ileamten. kann dahingestellt bleiben. hergeleitet werden. sich in die inneren An' gelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. insbesondere auf seine Verfassung einzuwirken. T.trnteresseDeutschlanCs liegen.. oder wegen der Dienste. daß Entmilitarisierung. I'ie sie zur .. so ist sie ebensowenig aus der treuhänderischen Sequestration der deutschenStaatshoheit zu rechtfertigen. die hier unter dem Begriff der Intervention zusammeugefaßt werden.derung der inneren Sturlctur des betroffenen Landes als gerichtet sind. Interventior.Entmilitarisierung'o im weitesten Sinne. die Demontage der deutschen Industrie. Entnazifizierung und Demokratisierung Deutschlands weder durch 'lie militärische Besagungshoheit n-och du.che Ausübung der deutschenStaatshoheit zu stügen.oder zum mindesten im wohlverstandenen eigenen . oder auf die treuhände:r.ungsmächte Insbesondere ist in den auf diesem Yölkerrecht auf' -Raum für eine solche gebauten Haager Regeln kein Politik. c) Rechtsbasisder Intervention Dochlväre es wenig realistisch.restaurativen Inten-entionen". die auf Erhaltung einer revolutionär bedrohten oder auf Viederherstellung einer durch Umsturz beseitigten Stastsordnung abzielen' Frankieich etwa ist während d. sondern politisch motiviert' Das überkommene. nicht aus der spezifischenBesagungshoheit im Sinne der HLKO. d. Mögen diess llaßnahmen a:uch z. Maßnahmen zum Ulrlsturz der bestehenden Staats' und Regierungsform. die sie einem gestürzten gime geleistet haben.NidrtIntervention" angenommen.und völkerrechtlich Sie findenl zrr bezeichnen.

esztaeiten'W eltkrie ges j ed. urn ilie Gesege Strebem'nudt mes zu beseitigen. ssndern zugleich das Erzeugnis der Intervenronspolitik der Besagungsmächte. a.Rechtlüh muß genügen. Seitdem dient die Besegung zu einem nicht geringen Teil der Festigung und Förderung der neuzuschaffenden demokratischen Orclnung Deutschlands.. die Allüerten Naziregid'es Einrichtungen' und ten. zugleich zu einer politischen Besegung mit bisher unbehannter st aat sr echtli cher B ed eu tun g | ü hr t e" ) . daß im Lttule d. die politische Struhtur des Staates unil ileshalb neben der militärischen Besegung. werm nicht von Interveneines doch in seinem Verlauf ilen Chirakter innerpolieinen auf a' tionskrieges angenommen. 45 t:om 7.occupatio bellica' irn Sinne des traditionellen Völlrcnechts.. die säkuläre klassischePrinzip der das das Völlcerrecht damit steht: und ersegt durch preisgegeben llicht-Intbrvention rväre der demoErhaltung zur ein Prinzip der Intervention 'Welt' der kratischen Homogenität in d'ieser Rich'tung ueist die aölkemechtspoliAnsä1tre auf' ßetiscki Entwichlung der rLeuer7n Zeit uielt'ach' ist santlers irn panameriltanischen Yölkerrechtskreis uerzeichnen' eine gdiisse Tenilenz in iliesem Sinne zu t:g!' Über ilas Prinzip d'er demohratisdt'en Legi'timitüt Guglielma Ferrero. SIZ'1947. N I . Der Maßstab iles Völkerrechts..Soweit ilie bisher abgegebenenpolitisihen Erhlärungen der und Proklamationen. 1947. O. Seite 18 l. Noaember 1947. Dieser.er sich nicht allein gegen die militärischen Streithrälte geridttet lrat.. Sie ist insoweit Interv en t io nsbeseBung... sondern als ein von außen ausgelöster fnterventionsumsturz vollzogen.sl ist erst ilurch ilie Besonilerheit des l{rieges als eines Interaentionskrieges heraorgerulen. Wirtschafts-Zeitung Nr. Sp'6: "l)er zweite So insbesorud'ere Interuention' ein Wehhrieg (war) ied'enlalls auch eine ationalsozialismus N gen tlen ge g Ein'misclzungshrie "' 35' a' a' O' Seite Gegen iliese '4ulf assung Sauser-Hall' nennt' zu bed. K.enf alls der I nteru entionschar akter in tlen Konlerenzprotohollen eindeutig heruargetreten und bei Beendigung des Krieges ausdrücltlidt lesigehahen norilen ist. Die einzelstaatlichen Verfassungen sind nicht nur Ausiruck einer deutschen demokratischen Verf assqngs:ervalt. Ebenso wird eine 1".ünftige deutsche Gesamtverfassungin mehr oder min- 130 r31 . Arndt. Seit e 206: .rLage.so insbesondere Geiler. Ohne ilas deutsche 'Weltherrschttft hätten' sig nicht iLaran gedacht' gegen rlasnationalsozialistischeRegimeaot'zugehen'wiesie Interaen' auch zwischen 1933 und 7939 an heinerlei n[aßnahme'n des Drittion gegen ilie gese7.Heft.. a. d.gründen die Alliierten ihre Titel Interventionspolitik offenbanauf den selbständigen zuEntwicklung einer durch die neuere völkerrechtliche notrvendig' ist Es gelassenen politischen Intervention' 'Wende klär zu'werden' an der i'i"h äb". T übin g er R echt sgutachten." Der deutschelJmsturz von 1945 hat sich nicht als Staatsstreich oder Revolution. den der zweite Wekkrieg im weiteren Verlaul &ngenammen lt at. Seite 110 (. Seite 5. der u' tischen IJmsturz in Deutschland abzielte' Zinn. Ma&t' 1946' Anbeginn' so Der zweite Weltkrieg hat.histotische [Jnwahrheit" eingetre' Krieg ilen irt' seien haupten.. qoweit ich sehe. sondern gegen. aoru Zinn eingefülrten Charahterisibrung haben sich eine Anzahl deutscher Autoren angeschlosser?.geberischen Dus mag zu'treffen' ten Reiclrcs geilttcht hätten' Cha' in'teruentionistischen dern an nichts aber ünilert rahter. 1942. 2. Schmid. Deutschlands rechtliche. . Zutr eIJend St eini g er. die eine nähere Bezeichnung eine verrneiden' in Anspruch genommenen Rechtstitel juristische Deutung zulassen.Die Eigenart dieser Lage {Deutschland. eine . der . Seite 75. Die Wandlung.

72 sqq. O.er Mächtegruppen zur Wahrung od'er Herstellung der dernolratischen Hornogenität der Völherrechtsgemeinschalt erlaubte. fnterventions' umsturz? Interventionsverfassung und Interventions' beselung."stummen Plebiszits" des deutschen Yolkes legitimieren zu wollen. nicht entspricht.\t gI. die Qs einer größeren Staatengmppe gestattete. aerabredete Interaention.ndig. a. des sonstigen Kriegsverhütungsrechtes. u)ie er sie im Kriegs' pragranlm iler Allüerten oerhörpert sieht.er tlN.-Zeitg. des Iiriegsveihütungsredrtes. Ermangelung einer Regie' rung. oerabredete. (Wirtsch.7). 7946. Die Frage nach der völkerrechtlichen Zulässigkeit der Intervention wird hier und im folgenden offen gelassen.r'äre nur auf der Grundlage einer eindringlichen Analyse der jüngsten Entwicklung und des heutigen Standes der völkerrechtlichen Verfassung des Staatensystemsmöglidi. Die Charter d. entspreche der R'ealität des heutigen Völherlebens. pp. als rechtmäßig anzusehen bereit ist.diese Fräge ist nicht leicht zu beantworten. einer IJntersuchung. nährend der Anwesenlt'eit der inter' uenierenden Besa7ungsmächte und ihrer Truppen aber uollends uon zw. Seite 27. Goadrich and Hambro.des Rriand-I(ellogg-Paktes oder anderweitiger Friedensinstrumente eine Art von föderativer Ordnung der Yölkerrechts' gemeinschaft gebildet hätte. auf Grund ber stimmter Wandlungen und Entwidclungen des Yölkerrechts heute als rechtmäßig zu erachten ist . Nouember 1947.ocJrnur dann qls zulässig gelten. (Einige Gesichtspunkte hierzu in meinem Aufsag . Dom 7. Itöttnte d. I'reiheit unrJ Gleichheit genügen. das dem klassischenVölkerrqcht. Charter of the United l'{ations. Ihre Beantwortung r. 132 Begriff der Demohratie Menschenrechte.ens bis 1918 galt. zum Interventionekrieg zu schreiten' Ob die völkerrechtliche Entwicklung der beitlen Zwischenkriegsjahrzehnte eine solche Deutung zuläßt. Die These Steinigers.te. einbeziehen müßte und des Sicherheitssystems daher den Rahmen dieier Arbeit sprengen würde. sondern nur ein)e ltonhrete.eutsche VoIh in.. Eine ltonhrete.stummen Plebiszits" an sich sch'ort sehr fragnürdig.welche die gesamte Entwicklung des Yölkerbundrechtes. ilaß sich seit dem ersten Weltkrieg unter detn Einfluß des Völkerbundes. gibt keine systenatisch belriedigende Anunort aul diese Ftage. irgendwelclt'e Prognosen. des Kriegsächtungspaktesund der UN. gegen ein Mitglied. Schmid a.t eine politische Interaention einzelner Mäch'te od. über den Ausgang eines tatsächlich durchgelührten Plebiszits über diese Frage anzustellen. Dagegen enthält d. Es ist jedenlalls ofienku. meint er.) Es erübrigt sich. ist zweif elhaft. Diesen Versuch unternimmt I(. die Intervention der Besagungsmächte ilurch die Annahme eines . Ob diesesSystem von Interventionskrieg. Nl. daß die Annahme und Ausdeutung eines . daß das d.1947 Seite 206. man lasse lih d'en. die es rechtens uertreten hönnte" durch eine Art üon Akhlamgtion die Interoention der Besut"ungs' mäch. Grewe.eifelhaftem Vert wäre. das durch Stö' rung der demokratischen Homogenität iler Welt Un' frieden hervorruft. zum Teil und im Grundsag xoenigstens.ieCharter eine ausdrückliche Anerltennung des Prinzips der Nichtlnteruention( Artihel2 Abs. 1947. X'lan könne mit gutem Grunde dauon spreclten. wie es min' des. Ihre Bejahung würde voraussegen.. uenn das Völlter' rech. Die Sagung iler Vereinten Nationen.Das Sicher- 133 . Cgrnmentary and Documents. nicht eine perfrlanente automatische Interuention.der ausgeprägtem Maße den Charakter einer Interventionsverf assung haben. Beilenklich ist es auih. enthöh heine ausdrüchliche Ga' rdntie der deinohratischen Verfassungshomogenität der Mitgliedstaaten' es sei denn.

einzuschränken. ständigen ist also nicht.169 tr. Maßnahmen Mängel aussichtsloses und jurisrisch fragwärFehlgriffe kann der Argumenten SchuE bieten. deutsche Argurnentation keit der Intervention daß die LI(O. er ist gleichwohl nicht durchschlagend. als einin Anspruih zu nehzige Quelle des Besagungsrechtes men.iegsziel preisgeben. Eine monarchisch-restaurative Intervention muß die Autonomie des von ihr eingesegten I(önigtums nach. Wie imrner man über die Frage der Verwandlung des bisherigen Yölkerrechts in ein föderatives trnterventionssysterndenken mag . ventionspolitik kämpft werden. gegen die rechtliche solcher Art und nicht zu richten und geltend zu machen. muß demokratisch-revoludie Auto- t34 135 . müßte wirkungslos bleiben. indem darauf verzichtet wird. SJZ. Denn die Alliierten müßten ihr eigentli. betroffenen bestimmenden rnehr ihrem Einfluß Vesen-nach Staat der Herrschäft. wollte man gegen die Interventionspolitik als solche grundsägliche Einrvendungen erI heben. ständigen gerichtet.1948. Dieser Einwand ist durchaus ernst zu nehmen. r'äre ein politisch diges Unterfangen. zu die EingriffsWeise beAnnektion.selbständigerr Einheit ein neuesr. selber liegen. daß die Ailiierteu die politische Intervention in Deutschland als wesentlichesI(riegs.chesKr. daß die BesetSung sondern ein Deutschlands nicht nur ein militärisihes. '. die Haager LKO.und Besagungszielbetrachten? von dem sie die Verrvandlung Deutschlands in eine demokratische und friedliebende Nation und tlie \rerhütung künftiger deutscher Aggressionen erwarten. ob nicht deutSdrerseits mit einer solchen de facto-Anerkennung der Interventionsbesegung ein gutes Recht aus der Hand gegeben wird. den Kontrolle Sie ist vielin diesem Suzeränität hängigkeitsverhältnisses.es müßte dabei zwischen positiviertem Völkerrecht und rechtspolitischenIdeen jedenfalls scharf unterschiedenwerden -. nicht aber ihrem Eine dementsprechend anerkenallen' ideellen nen. d) Grenzen der Intervention Es liegt nahe zu fragen. das etwa unter Berufung auf das klassische Interventionsverbot die Rechtmäßigkeit des Interventionskrieges und der Interventionsbesegung beqtreiten wollte.Interventionsbesegung" entscheidender die im Rechtsbegriff entrvickeln.heitssystem der Vereinten Nationen". rryenn sie sich dieseni Argument beugen wollten. politisch. Faktum ist.'' r i c ht e n . die These von der aueschließDie Zulässig' zulasse. lichen zwingt dazu. sonst wird sie eine monarchische Verfassung falls der äußeren Form Gehalt tionäre Iniervention nach hervorbringen. eine Erörterung der Grundfragen des Besagungsrechtesmit den Okkupationsmächten selbgt würde unmöglich.) Für die Zwecke dieser Arbeit genügt die Feststellung. Durch schränkt. lnter'he- Sp. 'Interyention Sie zielt einer zu definieren ist. daß die Besafungsmächte neben der eigentlichen mili tärischen Sicherungsgewalt die deutsche Staatshoheit kraft Seqriestration ausäben und infolge des Wegfalls der deutschen Staatsorgane dazu auch -rechtlich verpflich- Geltung der Flaager I-I(O. müssen rnit politischen Das Besagungsrecht als solche keinen gegen Inter' ventionsrnaßnahmen Geht man von iler Yo"-aussegung aus. der Hegemonie. tet waren. autonbmes politisches System alufzlc. Jedes von deutscher Seite vorgebrachte völkerrechtliche Argument. eminent verf assungspolitisches Wichtigkeit. so ist es von Grenzen. Abdern die irnmanenten der Intervention diese Grenzen werden rechte dqr Besagungsmächte ist nicht oder in bedeutsamer mit gleichbedeutend Schaffung Ihr oiler Zweck der eines sonstigen nicht'auf die eines Frotektorats. der intervenierenden Macht zu unterwerfen. darauf Staate als einer fortbestehenden. das als -.Schon die Tatsarhe.

wollen sie jener Aufgabe treu bleiben. Die intervenierenden Mächte können' ohne die selbstgeselte Aufgabe zu überschreiten. Es liegt in ihrem Wesen. Es liegt im Vesen einer demokratisehen Intervention. sondern Freiheit auch gegenüber der interveniirenden Macht selbst. Jeder Versuch.detr damit ihrer G. dafür zu sorgen. wäre keine echte Demokratie. die für eine trntCrvention geltend gemacht werden könnten.uttdlage beraubt. da ihr die Freiheit der Selbstgestaltungfehke. Würde sie konstant und total. 4"11 -sie sich. Es ist Sache der fntervenienten. tätigung der Demokratie diesem Volke selbst überläßt.e. selber überflüssig macht. ohne ihr ilie völker' rechtlich damit verknüpften Pflichten aufzubürden. Terror und willkürliche Unterdrüd<ung auftritt. als sie vorübergehendlunil ber"hiätrkt ist. und zwar Freiheit nicht nur gegenüber den alten Mächten der bekämpften Tyrannis. nachdem sie die Freiheit demokratischer Selbstgestaltung geschaffenhat.nomie der von ihr errichteten Volksherrschaft anerkennen.ng) auferlegen. l3? . in dem so geschaffenenRahmen Verfassungsautonomie ge' rr'ähren und demokratische Selbstregierungermöglidren. daß sie im Narnen der Freiheit.tisiemng und politischen Säuberung (Ent' rnilitarisierung und Entnazifizien:. existenzfähige Demokratie entstehen. das betroffene Volk in den Stand zu segen. Sie muß die Freiheit demokratischer Selbstgdstaltungwollen.solche Legitimität könnte jedenfalls nur solange und insoweit behauptet werden. die der herrschenilen l\{aiht die Vor' teile einer Annektion verschaffte. als sich die Interven' tion auf die Herstellung echten demokratischen l-ebens im Rahmen autonomer Verfassungsgestaltung richtet. clem deutdchen Yolke bestimmte fundarnentale MalJnahmen zur Demokra. das die überlegene Macht dem unterlegenen Staat gegenüber ausübte. Jede demokratische Intervention ist ihrem Begriff nach darauf angelegt. die Voraussegungen echter politischer Ifreiheit in einem Volke herzustellen. aber keine lebendige. AIle völkerrechtlichen Rechtfertigungsgründe. und die Intervention würde durch sich s e l h s tu ' i d e r l e g t . tlaß in Deutschland keine andere als eine demokratische Vet' fassung entstehe.daß sie aber die verfassungsmäßigeAusgestaltung und die politische Be. Die Intervention bleibt nur solange Intervention. Die die der Interventionsbesegung vom Begriff Rechtsbasis. . Sorist wird allenfalls eine formal-fiktive. der demokratischen Intervention her geschaffen werden könnte. Freiheit demokratischer Selbstgestaltung bedeutet insbesonder. die unter rlauerndem Interventionsdnrck stünde. die deutsche Demokratie zurn bloßen Instrum-ent der imperialen Machtentfaltung in der Hand eines oder mehrerer Siegerstaaten zu machen. echte.der politischen Selbständigkeit und Selbstbestimmung des Volkes gegen Despotismus. Eine demokratisdie Intörvention zielt also auf demohratisdre Autonomie. #ü. Aber sie müssen. 136 Solche Freiheit ist als Verlassungsautonomieund demo' kratische Selbstregierung ztt bezeichnen' An der durch dieseBegriffe umfaßten Sphäre findet die demokratische lntervention der Besagungsmächreihre Grenze. wäre dann zerstört.daß sich die demokratisdre Intervention darauf besihränkt.und politischen Säuberungsmaßnahmen keine echte Demo' kratie entstehen. Anderenfalls würde trog aller Dernokralisierungs. würde die Intervention ihres eigentlichen Sinnes berauben und rr-ürde sie in eine verschleierte und verdeckte Annek' tion verrtandeln. Eine Demokratig. der angeborenen Menschenrechte. fntervention zu sein. Sie würde dann zu einer Oberhoheit. so hörte sie auf. zu einem Protektorat. Wie auch immer die'Frage der völkerre"htfi'chen Legitimität der von den Siegermächtenin Anspruch genom' menen demokratischen Intervention zu beurteilen sein mag . sein Leben in Freiheit selbst zu gestalten. zu einer Suzeränität.

in der Bildung Landesverfassungen Darüber Landesregierungen Schwierigkeiten rnan zunächst infolge der sattsam bekannten deutscher Zwcizonen-Behörden visorischen zentralen politischen steckeu und gelangte rricht einrnal Abkommen vorgesehenen pro(A 9 IV).. Der dabei befolgten kratischer Ver. sich darauf vorzubereiten. wie er soeben umrissen wurde. sondern zugleich eine juristisch-systematische Synthese der in den Erklärungen und Proklamationen der Alliierten verwendeten und vorausgesegten Begriffe und Zielsegungen darsteilen. sondern lediglich. sich dabei im einzelnen wird Interv'entionskompetenzen Teil."endgültiger Zerstörung der Nazityrannei" die Interventionsp olitik'der Alliierten gegenüberDeutschland eröffnete (Punkt 6). daß eine besagungsrechtliche r entionsgrenzen saEungspolitik neuartiges würde.A. Diese Erklärungen gehen durchaus von einem Interverr' tionsbegriff aus. Die Erkiärung von Jalta vom 3.{assungen und Regierungsorgane Richtlinie tlaß der politisdre Aufbau nalen Verbände zur Errichtung und von von unter und nach ohen erfolgen in weiterer hinaus Ein- rnüsse. weiterhin die Umgestaltung seines Lebens auf demokratischer 'Werden die und friedlicher Grundlage zu verwirklichen..ungs--und Regiemngsinstitutionen Immerhin wird im Hinblick kein lich. begif." eigenstäradiger demo' gerichtet enisprechend.lrebruar 1945 hat dieses Prinzip noch einmal ausdrüdclich bestätigt (Punkt 5). spielt' in diesem Zusamrrienhang keine Rolle. eigenen Anstrengungen'des deutschenVolkes unentwegt auf die Erreichung dieses Zieles gerichtet sein. Die Atlantic Charter vom 12.das Recht oller Yölker (an). bis ll. \-erfa-ssungsautonomie rung des deutschen sinngemäß muß. der horrlmu' Folge und blieb und der Besagungsmächte ist derngemäß von An. ist es zunächst zur Reorganisation Behörden Ländern. das die . nur darum einführen seit geraurner Zeit. Demgemäß heißt es im Vorspruch des Potsdamer Abkommens (III): .Äile diese zunächst vielleicht begrifflich und theoretisch anmutenden Erwägungen und Grenzziehungen sind von höchster pralctischer Bedeutung. Daß die Atlantic Charter nach dem ausdrücklichen Villen ihrer Urheber Deutschland keine Rechte und Ansprüche einräumen sollte. noch ztt zeigen sein (siehe e) Verfassungsgarantie \\'enn demokratische der Interventienten Freiheit und der polidie Intervention bedeutet und :ischen Selbstgestaltunl. Grundsäge der alliierren jrrrisfisch zu zu festigen und zur Sicherung lfandhabung der Welche Konsequenzen zungsbehörilen unten. so wird das deutsche Volk im Laufe der Zeit anter den freien 138 und friedlichenYölkern Die Politik rlerWeltPla6 nehmen können.n auf schrittweise Errichtung gewesen. deutdie Be' geFixierung Moment handelrr der Interin auf diese Entwiciäng daß es sich vielmehr würde' Besagungsf onnulieren' für die der Besat- auch in dieser Ilinsicht rrisse anerkannte poiitik sinr"ge-äßer Festlegung zu unterstreichen. Zweiter ergeben. die mit der Forderung nach . Auf Verwaltungsämtern lris zu den irm Potsdamer tler Ebene der gesamtdeutschen Staatsorganisalion stag' niert die Einrichtung eigenständiger deutscher Verfas.Die Verhündeten haben die Absicht. um das allgerneine Prinzip demohratischer Ver' fassungsautonomiezu erläutern. die Regierungsform zu wählen7 unter der sie leben wollen'o (Funkt 3). gekommen. IY). urn ein durch sie begründetes Recht zu' gunsten Deutschlands geltend zu machen. demokratische ermöglichen Selbstregie' so darf Volkes 139 . erkannte zugleich . August 194I. Venn die Atlantic Charter hier erwähnt wird. dem deutschen Volkc die Möglichkeit zu geben. ebenso wie sie keinesr{egs aus bloßer Spekulation geboren sind. so nicht zu dem Zweeke.tlanticCharter in Iediglich deklaratorischer (nicht konstitutiver) Form bekräftigt.

Ungarn und FinnIand geschlossen rvurden. die sich die Besagungsmächte in dieier" Hinsicht in einer endgültigen Friedensregelung ausbedingen werden. während sie späterhin im Friedensvertrag zu definieren und gegebenenfalls durch die Signatare desselben zu garantieren wäre. Artikel 4 des bulgarisehen... deren Ziel es ist. sowie die Unterdrückung aller politischen. Juni 1945 zutreffend mit den Worten gekennzeichnet wurde:.) 3. haben einen V/eg gewählt. Artikel 3 Abs. Welcher Art die Sicherungen sein werden. ohne Unterschieil der Rasse. Artikel 6 des finnischen Friedensvertrases). Das Potsdamer Abkommen sagt in. für die Verwaltung des Landes und für die Ausführung der Forderungen der siegreichen I'Iächte zu übernehrnen.Es gibt in Deutschland keine zentrale Regierung oder Behörde" die fähig wäre. 2. des Geschlechts. Die Friedö4sverträge. daß die Besagungsmächreeine sichere Gervähr dafür änstreben. Die politischen I(lauseln dieser Verträge verlangen übereinstimmend die Sicherstellungder Menschenrechtcund Grundfteiheiten für alle Personen. damit Deutschland nie wieder seine Nachbarn oder die Aufrechterhaltung des Friedens in der ganzen Velt bedrohe" (III). der zu einer neueflichen Gef ährdung seiner dernokratischen und friedlichen Entwickhrng führen könnte. die in der Berliner Erklärung über clie l{iederlage f)eutschlands vorn 5. Artikel I des finnischen Friedensvertrages). läßt sich noch nicht übersehen und bedarf an dieser Stelle auch keiner Erörterung.) 1. die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Ordnung." (Präambel. militärischen oder halbmilitärischen Organisationen faschistischenCharakters. eine Grenze. Artikel 5 des rumänischen. Abs.dieser Hinsicht unmißverständlich: . Artikel 2 des bulgarischen. mit Rumänien. was Deutschland gegenüber gefordert werden wird. Bulgarien.man sich auf ileutscher Seite doch nichr verhehlen. der möglicherweiseauch'für Deurschlandin Betracht kommt und der jedenfalls das Mindestmaß dessendarstellt. die notwendig sind. daß das deutsche Volk von dem ihm einzuräumenden Selbstgestdltungsrecht keinen solchen Gebrauch macht. und die Verbündeten w-erden im gegenseitigenEinvernehmen jetzt trnd künftighin auch andere Maßnahmen treffen. Zweiter Teil. Verfas' sungsumsturz und tiefgreifende Urnbildung der politischen Struktur Deutschlands gerichtete Interventiorrspolitik derAlliierten hat im Frühjaht 1945 jene Situation herbeigefährt. D ie Seque strationsb esegung a) Voraussegungen und Grundlagen der Sequestration Die auf Beseitigung des Nationalsozialismus.Satelliten'o cler Achse.Der deutsche Militarismus und Nazismus werden ausgerottet werden.1] . Februar 1947 in Paris mit Italien und den . die am 10. die sich gegenwärtig aus dem Begriff und deir Zielen der Intervention ergibt und durch das Besagungsredrt genauer festzulegen wäre. daß die Verfassungsautonomie und Selbstregierung des deutschen Yolkes unter der noch andauernden Interventionsbesegung ihre Grenze findet an den allgemein anerkannten Grundsägen demokratischer Verfassungsgestaltungund Regierungsweise. Venn die l{rtervention der Besagungsmächte an der Verfassungsautonomie des deutschen Voikes und der demokratischen Selbstregierungseiner wieder funktionsfähig gewordenen Organe ihre Grenze findet.. so ist andererseits selbstverständlich.der Sprache oder Religion (Artikel 15 des italienischen. (Über den konkreten Inhalt rrnd Umsiehe fang der Verfassungsgarantieder Besagungsmächte unten. das Yolk seiner demokratischen Rechte zu berauben oder die eine den Vereinten Nationen feindliche Propa140 ganda lietreiben (Artikel 17 des italienischen. IV. I des rumänischen.

b. gende Macht zur vorübergehenden Ausübung im eigenen Iamen. Die Yer' fassung des Dbütschen Reiches.. Wäreir die Alliierten bereit gervesen. Mit dieser Entscheidung und zugleich auf Grund ihrer f aktischen Machtstellung als siegreiche Okkupationsurächte übernahmen sie die völkerrechtliche Yerantwortlichkeit für das politische Vakuum. indem sie 'Wege irn der Sequestration die deutsche Staatsgewalt zur Ausübung ü-bernahmen. 2. auf andere Weise -Wahrnehmung für die der deutschen Staatsgewalt zu sorgen. (Vgl. b) Begriff und Wesen der Sequestration Sequestration im Sinne des Staats. Sequestrationen in diesem Sinne kennt vor allem däs Redrt des Staatenbundes im Rahmen der Bundesirrtervention und -exekution. dazu oben III. Anrn.und Völketrechtes ist die Übernahme der Staatsgervalteines durch tr(rieg.oo diesen Sag fallen.gegen Preußen gekommen. Sie kamen dieser Verpflichtung nach. Eime systematisihe Behandlung der Sequestration itn natianülen und. ohne in der Sache auf die Sequestrationsbefugnisder Reichsgewaltverzichten zu wollen.aon mir angeregte Freibu'rger Dissertütion aon B. S taat s.*". { . Juni 1945 festgestellt.Sie dauert bis zur Wiedereinsegung eigenwüchsiger Organe des überwundenen Staates und bis zu deren Wiederausstattung mit der vollen Staatsgewalt. tehh bisher. daß eine Annektion Deutschlandsnicht stattfinde.die Existenz einer deutschen Regierung zu dulden.ohne den Ausdruck zu gebrauchen. ist mindestens zrveifelhaf t.wenn auch uit fragwürdiger rechtlicher Begründung . Anschüg.die Sequestration als äußerste Form der Reichsexekution zu. Unter diesen Umständen lag es ihnen ob. braucht an dieser Stelle nicht noch einmal unter. so r. internationalen öffentlichen Recltt" die in der Literatur immer nur beiläufig erudhnt wird.Auf diese V/eise führte die Intervention notwendigerweise zur Sequestration. Seite 6?4) ' Auch die Weimarer Verfassung ließ in ihrem Artikel 48 Abs. aber im Interesse des sequestrierten Staates. sondern haben in der gleichen Erklärung vom 5. das durch ihr Handeln in Deutschland entstanden wär. Seyfahrt.) Maßnahmen gegen 1920und 1923 ist es zu entsprechenden clie thüringischen Staaten und Sachsen.Ob diese Situation auch ohne die zielbewußte Intervention der Alliierten eingetreten wärc. Ärtikel 19 der Verfassung des Norddeutschen Bundes von 1867 enthielt die Bestimrnung: . (VglTriepel. m e r j k ak e n n t z $ a r n i c h t e x p r e s s i sv e r b i s d e n B e g r i f f der Sequestration. sucht zu werden.äre es wahrscheinlich selbst unter den chaotischen Bedingungen des militärischen und politischen Zusammen. GI-eichwohl erekr. (VgI. bruchs möglich gewesen. diese Lüclte zu schließen. der Vereinigten Staaten voB Ilas Bundesverfassungsrecht .) Jedenfalls baben sie diesen Weg nicht beschritten. wie auch die spezifischbundesrechtlichen Institute der Bundesaufsicht und der Bundesstelrender Btrndesihm fremi! sind. zunächst keine Neubildung einer deutschenRegierung zuzulassen. Eine.. Das Institut der Sequestration i m V er w ahun gs:. Bunclesexekution oder andere Formen zlvischenstaatL42 Zwanges überwundenen Staates clurch die obsie1.und V öIkerr echt ( 1948 ) unt er nimmt den Versuch.Die Exekution kann bis zur Sbquestration des betreffenden Landes und seiner Re$ierungsg?walt aus* Die Reichsverfassungvon lB71 ließ gedehnt werden.r-tion 143 . Die Reichsaufsicht. f .1932. eine funktionsfähige cleutsche Regierung zu bilden. Ob sie dieser Yerantwortung auch durch eine Totalannektion Dentschlands hätten Rechnung tragen können. sei es durch Umbildung der Regierung Dönig. sei es auf dem Wege revolutionärer Neukonstituierung. 5 zu Artikel 48. Den Zielsegungen ihrer Interventionspolitik entsprechend waren die Alliierten jedoch entschlossen.

Seite 130.l. in tlte British Commonwealth.. die Regierungshomtnission_ tür das Saargebiet. tar der schweizerischen S e i t e6 8 4 f .3. d. Die aöllterrechtliche Stellung der B. (Vgl. sec.ie lJlandatsgebiete des Völherbuntles 2ustand. Seite 220ff.ce:ssation of exercise. Vol. $ 15 Ausnahmezu befugnisse zur Unterdrückung von . 1931.ewalt Bundesverfassung. Neulundlund im Britischen t45 . 1936.Zur Panama-Kanalzone Hyile. 662 sqq. II.) Sie unterscheidet sich von der Sequestratibtr nur hinsichtlich der Rechtsgrundlage. 1936.. Wörterbuch des VöIheruechts unil der Diplo. die Verträge der Vereinigten Staaten mit Panama über die I(analzone (1903. Palrner.. gehören in diesen Zusarnmenhang. nicht hinsichtlich des Inhalts: sie beruht darauf. l. A. Völkerrecht. p.. Außerhalb des Bundesrechtes kommt eine der Sequestration entsprechende Rechtsfigur im Völkerrecht hauptsächlich in der Form vor.insurrectionsnu' Gebote. begegnet sie bereits in einem Bereich. uiem die Souaeränität über d. daß der fremdverwaltete Staat .S. cles Versailler Vertrages übertiug Deutsclilanil die Regierungsgewalt (. ol Dominion Status" (Consultation and Co-Aperation. sie uurde 1934 nach Aulhebung der ihr aulerlegten BeschränItungen uieder uoll nirhsam. wie insbesonderedie Praxis der sog.Die Suspension des Neufundläntlischen Dominion-Status erf olgte aul Ersuxhen rJesPar.I" 1922. p. B gefolgert wird) sowie der . Über die Frage.en VöIlterbund. Bd. . AulI. ausübte. die der Sache nach zu einer Sequestration der gliedstaatlichen Regierungsgewalt führen können.eidgenössischen fnterventionoo (Art.. VgI. h.. Aufl. die Einuohner behielten 'iuährend der gesamten Zeit ihre deu.!926.1936).seine vertragliche Zustimmung zur Ausübung der Verwaltungsbefugnissegegeben hat. Völkerrecht (nicht dem Staatsrecht) zugerechnet wird. der vertraglich rier sog. im einzelnen Abendroth. 1933.tscheSraats. laments u'on St.iefly as applied by the United States. YgL im einze.Nath Artihel 45ft.. Xlr ). der sie durch ein eigenes Organ. Verdroß. p. etwa Schönborn. Seite 80. Seite 106 f. 1.wenigstens formell . Endlich rvird man auch die durch die Newfoundland Act.. 1934.8. Auch die Mandate des früheren Völkerbundes und die Treuhandgebiete der UN. r. ed. I(ommenkantonalen Regierungsp.Rekonstruktions"-Zeit nach 1867 gezeigt hat. 1937. Die Reichsaufsicht. International Law &. Die Sagung des Völherbundes. Die Souueränität Deutschlands äber dieses Gebiet uar nicht erloschen.. matie. Constitutional History of the U. .. angehörigkeit. der herkömmlicherweise dem. gingen die Meinungen auseinander. 16) eine Sequestration der zu.gewalt im Rahmen des Art.gouernmen{' ) über das Saargebiet lür 15 Jahre auf d.verfügte Suspendierung des Dominion-Status von Neufundland und die Übernahme der Regierungsgewalt durch den königlichen Gouverneur und sechs von der Londoner Regierung bestellte I(ommissare als Yerwaltungszession zu definieren haben.Verwaltungszessiono' vereinbarten Übernahme der Staatsgewalt zur vorüber' gehenden Ausübung. (Burckhardt. . Schüching-Wehber g.Inen Schüle. V gI. Naclr Keith hantlehe es sich rlabei ledigtich um . 193I. 3. ) Soweit die Sequestration eline Einrichtung dcs staatenbündischen (nicht nur des bundesstaatlichen) Yerfas. Über die Pachtaerträge mit China ttgl. Joltns. die Yerwaltung des Saargebiets durch den Yölkerbund (f919-1934) sowie die des Memelgebietes durch die Alliierten und Assoziiertcn t44 Ilauptmächte (1919-1923).30.Auch das Bundesrecht der SchweizerischenEidgenossenschaftläßt der Sache nach im Rahmen der Bundesexekution (deren Zulässigkeit aus Art. Mc Laughlin.) . BS Zitr.und CMandate. (Triepel. sungsiechtesist. . Beispiele für Verwaltungszessionen bieten die Pachtverträge der europäischen Mächte mit China.

Es entstehen von dieser Reclrtskonsiruktion aus. die an die bekannten Einrichtungen der . Sobald durch die Intervention neue deut. Venn die Völkerrechtsgemeinschaftim Laufe der neuesten Entwicklung gewisse Vesenszüge eines Bundes angenominen hat (was zrveifelhaft sein mag. Bd. ausländ. Ein Völlierrecht' das sich föderativen Strukturforrnen annähert und die politische Intervention zur \ffahrung der demokratischen llornogenität der Yölkergemeinschaft zuläßt. daß dem Yölkerrecht die Redrtsfigur einer Trennung von Souveränität und Regieruirgsgewalt durchaus geläufig ist. r46 L47 . daß eine solche Übernahme der Staatsgewalt in der Regel auf vertraglicher Vereinbarung beruht. so zeigen sie doch.Völkerrecht. aber in treuhäirderischer Bindung a! die Interessen tles be' troffenen Larides erfolgt.Bundesexekution" angelehnt sind.Bundesintervention" und der . troffenen Gliedstaates gesteigert werden köruren. 'Weise denklaar. Beitlen Einrichtungen ist gemeinsam.Exekution" zur Erfüllung angehalten werden. kann durch . kann nach dem Recht eines solchen .Intervention" in die allgemeine Ordnung zurückgeführt werden.4. sondern irr .Wehreich. daß die unmittelbaren Regierungsbefugnisse an eigenwüchsige Staatsorgane zurürkfallen und der Intervenient sich auf bloße Auf sichts-und Kontrollbefuenisse beschränkt. Es entspricht dem Wesen des äberkommenen Yölkerrechts als eines auf Koordination untl Gleichberechtigung der Staaten aufgebauten Rechtes. den oben unter b) zitierten Artikel 19 der Norddeutschen Bundesverf assung. Ztschr. Ver sich gegen seine Bundespflichten in gemeinschaftswidriger Weise vergeht. Andererseits besteht keine Notwendigkeit. Ver die Homogenität der Gemeinschaft stört. so ergibt sich daraus. die Sequestration bis zur Beendigung der Intervgntion Vielmehr ist ein Abbau der Intervöntion in der aufnechtzuerhalten.. wurde die Sequestration der deutschen Staatsgewaltdurch die Besa6ungsorgane notwendig. lV Nr.'Impermeabilität") gegenübertreten.. alle diese Fälle sind dadurch gekennzeiihnet. die Sequestration aufrechtzuerhalten. daß die RegieHmgsgewalt eines als Rechtssubjekl forthestehenden Staates vorübergehend von {remdstaatlichen oder internationalen Organen zur Ausübung übernommen wird.. besteht kein Grund. durch .einem gemeinschaftlichen Zusarnmenhang stehen. Recht u..auf dem Boden des Yölkerrechts also Institutionen.) Intervention und Sequestration stehen somit in einem intimen Zusammenhang.Ilundes. f. Seite 858 ff. Die Sequestration ist logisch und rechtlich wie auch dem geschichtlichen äblauf nadr eine Folge der Intervention. (Vgl.. 1934. öft. in diesem Zusammenhang aber zunächst als zutreffend unterstellt werden kann). wobei die Ausübung im eigenen Namen. daß die zu ihrir Vollziehung angewandten Maßnahmen bis zur Sequestration des be.. daß die Staaten wie die Glieder jedes Bundes sich nicht mehr als Gebilde absolutdr Souveränität mit voller gegenseitiger Abilichtung und Undurchdringlichkeit (. muß irn gleichen Maße auch die Sequestration zulassen. So r-erschiedenartig audr der politische Hintergrrnd clieser Beispielsfälle sein mag. Daraus aber ergibt sich auch umgekehrt: Dfit der Beendigung der fntervention muß auch die Sequestration ihr Ende finden. Weil durch Intervenlion die ehemaligen StaatsiirganeDeutschlands beseitigt worden waren.die eine clearakteristischeRechtsform föderativer Gemeinschafr ten ist. sche Staatsorgane gebildet worden sind.. der eine gewisse Elomoge)iitat der Glietler und die Erfüllung geu'isser Pflichten jedes einzelnen Staates gegenüber allen anderen voräussegt. älso die Form der Verwaltungszressiolanäimmt.

m.abschließen. Dagegen nötigt der Zwed< d'et Sequestration in anilerer Hinsicht dazu. die Ehre und die Rechte das Leben der Bürger und das Privateigentum sowie die religiösen Üb"rreug.er Sequestrdti. die Bevölkerung des besegten Gebietes zum Treu' (Areid gegenüber der Besagungsmacht zu zwingen Familie.supreme authority with respect to Gbrmany. Diese besondere. Sie reorgtrnisieren.deren Funktionen sie lvahrnehmen. zu erörternder Schranken) geseggeherisch Sie können Staatsverträge mit unmittelbarer Wirkung für und gegen Deutschland . . a. stünde. unsinnig. LI{O. Die Vahrnehmung 148 der deutschen Staatshoheit kann aber vernünftigerweise nicht an diejenigen Bestimmungen der Haager LKO. Der Sequestrationszweckfordert in keiner Weise. or local govern' ment or authority") ist als eine Sequestration in dem soeben umsdrriebenen völkerrechtlichen Sinne des Begriffes zu verstehen. zweifellos und lenken und die Justiz Verwaltung umgestalten rlas in der können alles anordrren. Seite 120.. daß die Be.Justiz.r.über die Niederlage Deutschlands vom 5. den Boden der Haager Regeln zu verlassen. Budde. Es wäre daher z.jedenfalls für die Dauer . Juni 1945 verkündete Übernahme der deutschen obersten Regierungsgewalt " (. daß sich eine solche im Rahmen einer militärischen Besegung durchgeführte Sequestra' tion nicht in allen Teilen auf der Grundlage der Haa' ger Besegungsregelnbewegen kann. Sie können die der LKO. Ihre Machtvollkommenheit geht damit weit über alles das hinaus.. in der es über eigene Organe der bildung und des Handelns nicht verfügt.O.soweit kein zwingendes Hindernis besteht.ltende Lage nird überall d. abgewichen werden müßte.daß für den Sequestor das Verbot gilt. Die Besagungsmächtesind auf Grund der Secluestrationvielme-hr im Vollbesig der cleutschenGeseggebungshoheit und können daher das deutgche Recht nach ihrem Ermessen (im Rahmen gewisser gleich näher umgestalten. Leistungen über die Behinaus anzufordern (Ar' dürfnisse des Besagungsheeres tikel 52) u.. sagungsmächte die deutsche Staatshoheit gemäß Artikel 43 LKO. schen Literatur r49 . der tikel 45 LKO. so etlua aor.und ausrvärtige Gewalt des deutschenStaatesäbernommerr. . B.a. AIs Treuhänder der deutschen Staatsgewalt haben die Besagungsmächtevielrnehr die gesamte Regierungs-. a. Gibt es noch eine deutsche Außenpolitih? 1947" Seite 62" u. als zulässig anerkennen. Schloehauer.c) Der Inhalt der Sequestrationsgewalt Die in der Berliner Erklärung . a. Geseggebungs-. unter Beachtung der Landesgesege" auszuüben hätten. zu fordern. welche die fortdauerncle Handhabung der gleichen Staatshoheit durch eigenständige deutsche Organe vorausseBen.tgen anzutasten (Artikel 46)' Plünderungerr zuzulassen (Artikel 47). eine voll funktionsfähige Staatsgewalt zu sichern. gebunden sein. lür die gegenwärtige Beseguttg beh'auptet uir'd.. Zwar läßt die Seq-uestration die Mehrzahl dieser Regeln unberührt' Es ist selbstverständlich. Deutschland 'Wiliens' für die Zeit. Es liegt auf der Hand. municipal.ort überselten.Der Zwed< der durch die Berliner Erklärung angeordneten Sequestration besteht dai'in. including ail the by the German Govelnrnent. aul der selbstöndigen Bedeutung des Instituts d. was die Artikel 42 ff.).onsbese7ung beru.woran in des Sequestrationsverhältnisses gedacht nicht ist. u)o in der deut' die ausschließIiche Geltung cler IIaa' ger LKO. the High po\irerspossessed Command and any state. I(ollektivstrafen auszüsprechen (Artikel 50). J acht der eigenständigen deutschenStaatsorgane. tlaß von diesen und zahlreichen anderen Schugvorschriften der Haager LI(O.

K a u f m a n n .H a l l . Äber auch dort. B.. 50.nricessit6esmilitairest') b'eherrscht. hat sie dennoch eine feste urrd durchaus bestimmbare Grenze. 46. so E .e Unter' scheidunE in ihrer fundarnentalen Bedeutung klarzu- t5l . von dem Vorbehalt der militärischen Interessen (. daß diese Unterscheidung nicht sorgfältig genug beachtet wurde.ie Vereinigtön Staaten (1898) lt'ingeu. Die dorf getroffenen t50 Feststellungen können nunmehr au{ der Grundlage des näher präzisiert werden. die sich im bisherig'en Yerlaufe des Besagungsregimesergeben haben._/ d) Die Grenzen der Sequestrationsgewalt Die Sequestrationsgewalt ist. die Militäruegierung handelt 'wie ein . a ' G . Soweit die . a . Die Veruendung des Treuhandbegri{Jes im Staatsunil Völkerrech. ugl.n6cessi' t6es militaires'o der Besagungsmächte bestirnmte Ein' griffe in das .ees". urn machtpolitische oder andere spezifische Eigeninteressen der Besagungs-ächte auf cleutichem Boden zu verfolgen. rtie sich aus Ahsag YI der Präambel des lfaager Abkommens betr. 47. mit Recht uird auch aul aeine AnwendL'ar' heit im Falle der Vernultung d'es Memelgebietes durch die Alläertett und Assozüerten Hauptmächte ( 1919-1923 ) und. Es mag schwierig erscheinen. diese Unterscheidung von Besagungshoheit nach Maßgabe der n6cessit6es militaires und treuhänderisch ausgeübter Sequestrations' hoheit nach Maßgabe der deutschen Interessen im kon' kreten Einzelfalle zü treffen" Es liegt jedoch auf der Hand. Sequestrationsbegriffes Die spezifische Besagungshoheit einer militärischen Okkufationsmacht ist. O . Michael. Das Mandatsystern d.a . die .in the capacity ol trustee". Charter oon einetn . der staats' und völker' rechtlich untrennbar mit dem Begriff der Sequestration verbunden ist. um das deutsche Recht nach seinen eigenen inneren Notweniligkeiten und nach den Bedürfnisseq-des deutschen Volkes weiteräuentwickeln. sondern lediglich... e). Die treu' händerische SequestraLionder Staatsgewalt hat dagegen den Interessen tler Bevölkerung des beseSten Gebietes zu dienen. auf weiten Strecken an die Haager Regeln gebunden. so z. a .. niiht aber die sequestrierte deutsche Geseggebungshoheit. 3. B..es Vö'Ikerbundes und das Treuhanil' (tustee ship-)' Systetn der UN.. daß eine Fül'le von lJnzuträglichkeiten. B.andkrieges ergibt. darf claher nicht dazu lienugt werden.t ist nicht neu. Seite 36.deutsche Recht erforderlich machen. Es ist eine zentrale Aufgabe des Besagungsrechtes. Die Treuhänderschaft der alliierten Kontrollorgane ist beieits bei der Untersuchung ihrer Rechtsst'ellung erörrert worden (olien III. z. 1948. steht tlas Mittel der militärischen Ordonnanzen im Rahmen der Haager Regeln nt Gehote.rögime de tutclle" spri&.militärischen die der spezifischen Sicherungsbesegung")gesegte Grenze. wo sie von den Haager Regeln abrveichen kann. an die Artikel 45. 52.comitö de tuteurs' ou de^ trus.iesen. Falle der Besegung Kubas durch d. nennt die gegenwörtige Besegurr'g Dewtsch' lanils . $eruhen auf iliesem Gedanltetu (wenngleich der französisdtei Tcxt der Völkerbu'nilsagung und der [JN. Sie liegt in dem Begriff der Treuhänderschaft. S a u s e r . Diese Grenze ist in be' deutsamer Hinsicht sogar wesentlich enger getogen als Besagungshoheit (iler.dies. im.den Yor'rang vor {en Interessen der Zivilbevölkerung des'besegtenGebietes haben.t). von dem Artikel 43.oune occupation fi'duciaire". die Gesege und Gebräuche des l. wie oben errvähnt. S e i t e 1 0 . Die von den Besagungsrnächtenübernommene deutsche Geseggebungshoheit z. Der Versailler Vertrdg übertrug die Regierungsgewah im Saargebiet demVölher' bund '. darauf zurückzuführen ist. Öffentliche Treuhanil.

welche die wohlbegründeten sozialen Einrichtungen des besegten Landes aufhöbe. um die öko' oder sonstige Mat'htirrterauf Kosten dcs besegten sich eines sol- oder militärischen essen der Besagungsmächte Landes zu befriedigen.stellen Zwar und zur unverbrüchlichen Grundlage des Beder saBungsregimes zu machen. des allgemeinen Bildungsniveaus abzielte. Mächtigen sowohl wie die Machtlosen dieses Yerbot der ernst nehmen und es nicht im doppelten ZynisÜber-acht und der Ohnmacht untergehen Sequestration dann vor. rechtlich unübersteigbare Schranken segt. ein solches Verdie Welt Verhängnis die sie zu ihrem soll. rlaß die Grenzen der treuhänderischen Sequestratiou für die in Deutschland waltenden Besagungsmächtenicht beständen.elaßes nach dem Zusammenbruch von 1945 keine eigenständigen deutschen Staatsorgane mehr Eab. um seine Leistungsfähigkeit zu vermindern. hieße das Yölkerrecht endgültig begraben. Sequestration Interesse der Wenn daß auch der Begriff treuhänderischen mai.wußt auf eine Senkung einer Schulgeseggebung. welche die landwirtsihaftliche Ertragsfähigkeit des bese$ten Laneles erheblich zu beeinträchtigen suchten. gervalt auch im seine besondere Probledeutsche SraätsBevölkerung deutschen die sequestrierte auszuüben ist. den die Besagungsmächte des deutschen Yolkes können kerung die Meinungen sondern es entscheidarüber' was als im Interesse sowohl zwiuilter- chen Mißbrauchs seiner Macht während des Krieges schulilig gemacht hat. welche es auch in das Ermessen der Begeseggeberischen. so ist es notwendig. daß der Begriff des d6tournement de pouvoir in staats.ik besigt. stünde ebenso im Widerspruch zu denVerpflichtungen der Treuhänderschaf t n'ie agrarpolitische Maßnahmen. wo es eine Art von Sequestration der Regierungsgewalt durchführte. Maßnahmen sagungsmächte administrativen und wirtschaftspolitischen im wahren deutschen Interesse erforderlich sind. ist nicht zu verkennen. Nicht anders stülde es mit die be. Eine Geseggebung. e) Beendigung der Sequestration Die Sequestrationder deutschenStaatsgewalthatte ihren Grund in der Tatsaöhe. Daraus zu folgern. wenn Manche mögen sich aus der gedaß die skeptisch über die Möglichkeit zu realisieren. in denken. der liegt Staatsgriff der französischen Rechtslehre treuhänderischen Staatshoheit gewalt immer strierten nomischen des Rechts. um das geistige Potential des besegten Landes zu verringern' Mit solchen Beispielen soll nicht insinuiert welden. um seine Abhängigkeit vom Weltmarkt zu steigern. so hat doch jedes Ermessen seine unübersteigbaren Schranken' (d6Ermessensmißbrauch und Ermessensübersdrreitung tournement bot de pouvoir) Aber sind verboten. Dieser Grund ist im Bereiche der Landes- liegend zu erachten ist. Es soll an ihnen nur deut' lich gemacht rverden. Darüber auseinandergehen. etwa in den Niederlanden oder in Norwegen. urn diesen präzisen Bezu verwenden. Aber wenn als auch zwischen den Besagungsmächten gestellt ist. Schwere Strafen sind deswegen gegen die Sdruldigen verhängt worden. ist im Nürnberger Prozeß festgestellt worden und kann nicht bestritten werden. tlaß die alliierten Besagungsmächteim lionkreten Faile der' artige Absichten verfolgten. so entscheiden nach der gegehenen Sach' lage doch nicht deutsche Instanzen. erheben Krise stürzt Willkür mus Ein bei der lassen.und völkerrechtlichen Treuhandverhältnissen eine erhebliche Bedeutung besigt. ist. wenn die Funktionen der seque- dazu benugt werden. ddtournement einer de pouvoir. indem er der Virksamkeit des Sequestors gewisse' äußerste. Daß Deutschland t52 153 . und der deutschen Bevöl- schen den Besagungsmächten einander.

fte' parationen'o und. ln der deutschen öffentlichkeit wächst das Yerlangen nach einer solchen Beschränkung.. Die Zanengt-enzen sind nur nilitärische D em ar lt atio n slinien.tt. lung Sollte es zu einer Regelung deö Besagungsrechtes kornmen. Mai 1948 in Rendsburg geldßten Entschließung des . Tatsächlich ist in allen BesaBungazonen ein großer Teil sc{ren Landesorganen der Regierungsgewalt wieder übernommen worden. regierungen undLandtage. durch Volkswahlen -\ufrechterhaltung der die 4uf demokratisdrem'Wegegebildet worden sind. Die weitere Sequestration ist daher völkervon deut- lechtlich unbegründet.ichtungen. urn deren Übereinstimmung r54 155 .in den verschiedenen Eesagungszonen in unterschiedlichem Ausmaße . wird z.amit uerden die deutschen Hoheitsretlnte aul dem Gebiete der Geseggebung. hängt größtenteils mit den unüherwindder Besagungsmächtö Konferenz untereinander baren Diffei'enzen zusamrnen.eine unmittelbare Regierungsgewalt der Militärregierungen. noch der verfassungspoli" tischen lntervention. In allen Ländern bestehen funktionsfähige Landes. l eiten Vorbehaltsgehieten besteht jedoch noch immer .. D. In einer am 3. so müßte der Tatsache Rechgetragen werden. D azu g ehör en : Au ß enp oli tilt.t. Ein Abkommen über das Besagungsrecht würde dern Rechnung tragen müssen. Justiz und Veruultu. Es muß daher geprü{t werden. so wird Biendigung der Sequestration und an die deut- die Rückgabe der vollen schen Behörden Regierungsg6walt verbunden sein müssen.Restitutionenoo zusammengefaßt werden. B. Die Politik der Besagungsmächtein Deutschland weist eine Reihe von Maßnahmen auf.Die durch die . die im wesentlichenunter der Bezeichnung.Deutschen Arbeitskreises". rroch endiich der treuhänderischen Sequestration der deutschen Staatsgewalt dienen. Au ß en lwndel und die tenitoriale Gliederung Deutsdzlands in Läntler. Die Aufgaben sich dann in diesern Beder deutschen der Besagungsbehörden würden reiche darauf beschränken. oh die Besegung Deutschlands noch einen vierten. Auf solche Lösung deutscher Seite wollen. gebildet dieser Iorbehaltsgebiete Daß auf gesamtdeutscher Ebene noch keine eigenwüchsigen deutschen haben rrerden können.. welche die Alliierten Deutschland gegenüber geltend machen. Maßnahmen. auf selbständiger aufweist..Viermächteerhlärung Dom 5. einer unabhän gigen Arb eits grupp e u on P er söruIichheiten r er schiedenster Parteien und politischer R.. die Tätigkeit Staatsorgane zu überwachen.iche darstellt. Die Londoner der westlichen Bevom Ä. Juni 1945 übernornmene d. niemand begrüßen rvelche die Zweiteilung sich die westlichen Deutschlands bedeutete. bildenden. in Punht 7 gefordert: . die weder der rnilitäri schen Sicherung des Sieges.eutsche Staotigewalt uird den aerl&ssungsrmälJig zu. ob sie Rechtsgrundiageberuhenden'Wesenszrig zrrgleich eine Besegung z:urn Zwed<e der Sicherung der Realisierung gewisser wirtschaftlicher und finanzieller Anspri.staatsgewalt deutsdren inzwischen hinfällig geworden.g wie d erher g est elh. Sollten jedoch zu dieser die Bildung damit Besagungsmächte Lösung entschließen und in diesem Rahmen einer neuen Bundesregierung auch die vollständige betreiben. deutschen Staatsorganen zuräcltgegeben. daß die Aufrechterhaltung nicht rnehr gerechtfertigt Staatsorgane wieder ist.pril/Mai Gesamt- sagungsmächte und der Benelux-Staaten 1948 hat sich mit der Frage eines deutsihen staates beschäftigt. Auf mit den allgemeinen Richtlinien und Zielen der von ihnen verfoigten Besagungspolitik sicherzustellen. dessen Machtbereich zunächst auf dib Westzonen wird beschränkt eine sein müßte." gsbese7un g 4. D i e u ir t schaf tlich e Sich er ur.

Präliminarische Vereinbarungeri dar" über enthielt bereits das Waffenstillstandsabkommen vom 7...h kraft seiner faktischen Siegerstellung erhoben würde.o') Solange das Yölkerrecht den Staaten das sog. Das gilt auch.Restitution'u Jeder Staat". November l9l8. Jedoch wurden auch damals Reparations' ansprüche erst nach-Äbschluß und auf der Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Besiegten geltend gemacht. daß sich der Sieger im Friedensvertrag einen prinzipiell rechtsgrundlosen Anspruch ausbedang. der sich von der . Der Begriff der .Restirudan" berüfft Ansprüche anderer Art: Yermögenswerte.Kriegsentschäd'i' dridurch untergung".erden" (Ygl. der Kricg also völkerrechtlich nicht unerlaubt war. umschriebenenTatbeständebeschränkte.Kriegsentschädigungo" eine Entschädigung als vielmehr eine Erfolgsprämie für den Sieger war. irr Begriff des völkerrechtlichen Delikts rvurzelnder Vie' dergutmachungsanspruc. soweit dem Art.sen nach weniger . 231 eine juristischeBedeutung nicht eigentlich zukam uncl die Wiedergutmadhungspflichtsich auf die in den Ätt." Die hier statuierte Ver' antwortlichkeit für alle dttch den Krieg verursachten Schäden ging weit über die im'Wilson-Prograrnm geforderte Viedergutmachung von Einzelschäden der Zivilbevölkerung hinaus..freie Kriegführungsrechtoozugestand. die die Alliierten und Assoziierten Rögierungen und ihre Staatsangehörigeninfolge des ihnen durch den An' griff Deutschlands und seiner Yerbündeten aufgez.232ff ....obleme der damaligen Reparationsfrage kanir hier nicht rräher eingegangen werden. Bis zum eisten Veltkrieg kannten die Friedensverträge dah'er nur den Begriff d'et . ist verpflichtet.Reparation" und deJ . in dern es hieß: .Die Alliierten und Assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt Üran. Oppenheim-Lauterpach. Sachen oder: Rechte.Auf die schwie' nigen rechtlichen Pr.Reparation" konnte die .erträgen von l9l9 der Begriff der l(riegsentschädigungverdrängt wurde durch den Begriff der Reparatiorr als eines deliktischen Wiedergutrnachungsansprrrches für alle l(riegs' schäden. konnte der Krieg als solcher auch keine allgemeine Reparationspflicht nach sich ziehen..rKricgsentschädigungoo erst in dem Augenblick verdrängt werden. rvenn im r56 157 .Ein solcher. . sollen. die auf den an die Spige iler Reparationsbestirnmungen gestellten Artikel 231 ge' stügt wurde.rvun' genen Krieges erlitten haben. Restitutionspflichten dieser Art haben auch ältere Friedensverträge festgesegt.. p. begrün' dete der Yersailler Vertrag eine umfassende Repararionsschuld Deutschlands.. daß mit den Friedensf. I..285: . der' lediglic.. daß Deutschland und seine Yerbünderen "lt heber für alle Verluste und Schädenverantn-oälich sind.hdes widerrechtlich geschädigten Staates kann allgemein als . soweit sie noch identifizierbar sind.Repanationuo schied.. Alleinige Redrtsgrundlage dieser sogenannten die ihrem We. in dem der Krieg als völkerrechtliches Unrecht gebrandmarkt war. blieb das vertragliche Zugeständnis des Besiegten.a) Der Begriff der . in natura zurückerstattet werden. der sich eines völkerrechtlichen Unrechts schuldig gemacht hat. die der Besiegte oder' einzelne seiner Staatsangehörigen rvährend des I(rieges aus dem Gebiete des späteren Sie' gers zwangsweise entfernt und an sich gebracht haben. . Obgleich eine eindeutige völkerrechtliche Disquali fizierung dös Krieges l914 noch nicht bestand.Reparationo' bezeichnet l. Fest' zuhalten ist jedenfalls.The pr'incipal legal consequencesof an international delinquency are reparation of the moral and material wrong done. den dadurch entstandenen Schaden wiedergutzurnachen. Erst nach erfolgter Regelung im Friedensvertrag konnte ein solcher Anspruch demgemäffzirr'Entstehung gelangen' Durch die .

so ist zu fragen.) Auch Restitutionsansprüche gelangen nach bisherigem Yölkerreeht nicht automatisch zur Entstehung.Yorgriffe'o Von den Vorausseguigen des bisherigen Völkerrechts her gesehen stellen sich die von den Besag.. keine willkürlichen Kriegskontributionen zu. Es geht dÄvon aus. Frie. Vgl.die Kosten der \rerwaltung des besegten Gebietes in dem Umfange zu tragen? wie die gesegmäßige Regierung hierzu verpflidr'Werden weitere finanzielle tet war'o (Artikel 48 LKO.uer les obligations et autres titres qui.. daß diese Fragen im. Dgmgemäß enthielten sowohl der Waffenstillstandsvertrag von l918 als auch der Versailler Friedensv'ertrag Bestimmungen über den Umfang der Restitutionspflicht und die Art der Erfüllune.so darf dies nur zur Deckung der Bedürfnisse des Heeres oder der tr/erwaltung dieses Ge(Artikel 49).öes ou administrations Frangaises. die unabhängig vom Abschluß eines Friedensvertragds bestehen und alsbald realisiert werden soll. et.Yorgriffeoo auf eine erst künftig entstehende Schuld d. der Vorgriff auf Reparationen sei durch das vom allgemeinen Yölkerrecht abweichende Sondervölkerrecht der. handell es sich.... auroient ötö .saisis dans les proainces occupöes par les arm.Großen Drei" eine deutsche ReparatiorrsJrflicht vor.'o (Martens. der solche Vor. ob etwa unabhängig von der Ll(O" ein Rechtstitel fär die Besagungsmächtebestehti%chon vor Abschluß des Friedensvertrages und ohne jede auch nur präliminarische Vereinharung. der Vegnahme von Maschinen und.11 sq. Außerhalb dieser Bebietes gesclaehen'o fugnisse und des der Besagungsmacht zur Verfügung stehenden Requisitions. insbesonrlere auf dem Wege der Demontage.). t. für die Rüd<erstattung der restitutionspflichtigen Vermögenswerte zu sorgen. Yorgriffe auf künftige dnsprüche r+erden nirgends autorisiert.und Beuterechtes läßt die trIaager LKO. . daß Reparations. des Traitös. Die von der Ber sagungsmacht etwa erhobenen -Abgaben.Le gouuernement Frangois soengageö faire röstil. Zwei Fragen sind daher zu prüfen: ersrens. Kann demnaeh der Yorgriff auf Reparationen. dans les ccts ou'la restiiution ne poumoit ötre effectuöe" ces obligations sont et d. hat über Kriegsentschädigrrngenund Reparationen keine Bestimneung 158 getroffen. Artikel XXIX des Pariser Friedens uon l8l4: . dertsvertrag geregelt werden. gibt es einen völlcerrechtlichen Titel. In der Taf sehen die Beschlüsseder .ungsmächten durchgeführten Reparations. der Lieferungen aus vorhandenen Lagern.Zölle urrd Gebühren müssen dazu verwandt werden. griffe'rechtfertigt? Zweitens. . dern r59 . Einrichtungen.ar. der in der Völkerrechtsgeschichte ohne Beispiel ist. durch die in der Regel der besiegte Staat verpflichtet wird. Auflagen erholen.Beschlüssevon Jalta und Potsdarn gerechtfertigt. vom Boden des heutigen Völkerrechts aus gesehen. Es wird gelegentlich behauptet. zweifellos nicht gerechtfertigt werden. In schiechthin ungemessenem und unkontrollierbarem Umfang sind seit 1945 solche Vorgriffe auf Repdrationen erfolgt. b) Die Frage der .'p. Nouueau Recu". 1818. aus der I{aager LI(O. sondern beruhen auf vertraglicher Festsegung.il.ermeurentanöantis..II. um Vorgriffe oder muß ötwa davon ausgegangenwerden.und Restitutionspflichten heutzutage bereits vor dem Zustandekommen einer friedensvertraglichen RegeIung automatisch zur Entstehung gelangen? Das Besagungsrecht der Haager LI(O.und Restitutionsmaßnahmen als .Verlaufe des I(rieges der zulegt Unterldgene zeitweilig Gebietsteile des Siegers besegt gehalten hatte. Reparationen zugunsten 'Weltkrieges der Sieger des zweiten und ihrer Verbündeten zu fordern und die Leistung mit den ihnen zu Gebote stehenden Machtmitteln zu erzwingen.

wie etwa das Reparationsproblem.r. Die Alliierten haben am 7. daß Deutschland mit der bedingungslosen Kapitulation nicht nur seine künftige Reparationsschuld.Mai 1945 und später Verhandlungdn mit politischen Vertretern Deutschlands . zu erörtern. zu behaupten.2).oder es muß durch Vereinbarungen. B' Scite 2t). uon Potsd. der Entziehung elektrischer Energie.1g. sondern auch das Recht der Alliierten zum Vorgriff auf Repar4tionen stillschweigend anerkannr habe. wird im weiteren Zusammenhange uiederholt daubn gesprochen. insbesondere Holz und Kohle. wie zuLte|' fend gesagt worden ist? res inter alios acta. l. der Be' scülagnahmevon Patenten und Fabrikationsgeheimnissen.am ge' die aul das Partihularvölkenedt't gründet sei. tlas Tübinger Rdchtsgutacht'en Seite 75. was aus einseiriger Machtvgllkommenheit der Sieger über Deutschland verhängt wird. das aott' ein er. daß alles.-tbtransport von Rohstoffen.nur Partnern haben. c) Automaiische Reparationssöhuid als Rechtsfolge ' des Angriffskrieges? Können Yorgriffe auf Reparationen weder auf tler Grundlage der Haager LKO. d. es kann nicht durch einseitige Diktate von Siegern.. daß häufig nicht deutlich ist. ilaß dieses Partililil{traölkerrecht lür Deutschland eine res intet alios acta sei und daher ihm gegeiüber ueder beredttigende noch t.w ir t schaf-tlichery E x eltu ti on sbese8u n 8" sp r ich t. in der Reparationsfrage ausdrüekljch oder stillschweigendirgend etwas anzuerkennen. wie oben dargelegt (I. an denen Deutschlancl selbst durch eine berufeire Vertretung teilgenommen hat. und ihre Unterzeichner hatten keinerlei Vollmacht. ob bestimmte Leistungen als Reparationen angefordert wer' den oder auf welche arrderweitigen Rechtstitel sie gestügt werden. des Kontrollrates Ni. Es ist daher auch unmöglich.erpflichtende Wirkung habe. der Liquidation privater Vermögenswerte im Ausland usw' Richtunggebend hierfür ist ilie Pröklamation lt{r. von Jalta Nun muß als gewiß gelten. Vas Deutschland auf Gründ der Niederlage auferlegt wird. d. Die I(apitulariA war. Die besondere Problematik dieser Vorgriffe liegt unter anderem darin. 2 des Kontrollrates vom 20. ein' seitige Beschlüssevon faktisch tie{greifender Wirkung. Vgl. aber ohne völkerrebhtlibhe Yerbindlichkeit. h. 160 Vie man auch immer das Wesen des Völkerrechts definieren mag. daß zur Deutschland' aus diesem Partihularaölkerrecht Zahlung aon Reparationen aerpflichtet sei (2. Seite 8 ff. die blanko erteilte deutscheZustimmung hätte und damit als völkerrechtsgemäß anerkannt wäre.).sein.litärisdrer Tragweite.abgelehnt. Sie haben Deutschland damit außerstande gesegt.Die hier für die ungleich wichtigere Reparationsfrage angestellten Erwägungen treffen auch für die Frage der Restitutionen zu. Insbesondere hat die bedin_ gungslose Kapitulation Deutschlands nicht den Sinn. daß die Beschlüsse ihren zwischen Rechtswirksamkeii Potsdam und .. sondern nur durch Verträge ode. daß ferner keinerlei Klarheit über die Bervertung und die Gutschrift von Reparalionsleistungen besteht. Für Deutschlanil iind sie. noch derjenigen der Be- r6I . gedeckt sein. politische. Obwohl nun d'as Gutachten on einer Stelle (Seite 72) heruorhebt. September 1945 betr' zusäSliche an Deutschland gestellte Forderungen (Amtsbl. Schon diese Regellosigkeit des Verfahrens läßt seine Rechtmäßigkeit als zweifelhaft erscheinen. muß sich im Rahmen des allgemeinenVölkerrechts halten . ein Akt von ausschließlich mi.ch die ein_ deutige'lVandlung der allgemeinen Rechtsüberzeugung fortentwickelt werden. der Einziehung von Edelmetallen und Devisen. eine Schluß!olgerung-die nicht ohne rceiteres anerkannt werden kann. Ein verbindliches Sondervölherrecht kann daher in dieser Frage nicht entstanden. wirtschaftliche und finanzielle Fragen.

Versuch einer Wirtschaftsbilanz".wenn man mit diesem Prinzip dem Sieger zugleich die Befugnis zusprechen wöllte. dem F ried. Ahor es ist problematisch. Auch wenn es als selbstverständlich gelteh muß. ohne daß es einer ausdrückli<ihen Regelung irn Wegä des Friedensvertrages oder anderweitiger Vereinbarung bedürfte. daß Deutschland im Friedensverrrae die Wiederggtmachung des von ihm angerichteten Schaderrs den angegriffenen Staaten gegenüber zu übernehmen hat. immer noch in einer heillosen Veise mit Sieg und Niederlage verknüpft. rung bereits bestehender. ein allgemeines völkerrechtliches System darauf zu gründen. daß in einem konkreten Falle die Niederlage den dngreifer getroffen hat. wäre es demnach nicht unbedenklich. Vgl. Der Redrtsgrund der Haftung läge in der VertragsverleEung und dem völkerrechtlichen Delikt. in welchem Umfang und in welcher. dann. Leb ensstandard.Wenn nunmehr der Angrifrslsrieg als einVerbrech. Form Wiedergut- r62 r63 .Reparationen. I{ürnberg als Redttsfrage. sondern ausnahmslos gewinnt ein Staat einen Krieg audt. Seite 2l: o.er der Schuädtere ist. Laun. daß der besiegte Angreifer auf Grunil der Niederlage dem angegriffenen Sieger ipso jure reparationspflichtig wird. Seite 77: . u)enn er im Unrdcht ist." .Angriffskrieg" in Vgrbindung mit dem Faktum der Niederlage.sdrlüsse von Jalta und Potsdam gerechtfertigt werden. Die Reparationsschuld entstünde gomit durih die Verwirklichung des Unrechtstatbestandes. 1949. ein allgemeines Prinzip anzunehnien. u)eil er irn Rechte ist. die beide zugleich in dem Aggressionsakt beschlossen wären.1Z6. ob es sich bei den Maßnahmen der Besagungsmädrte wirklich um Vorgriffe oder nicht vielmehr um Realisib. In ähnlidrer Weise argurn'entiert die Bremer Denksclti| i. Deutschland wäre somit seit dem Zusammenbruch aus Vertragsverlegung und Delikt zum Schadensersaggegenüber den Siegern und ihren Verbündeten verpfl ichtet.Ferner Grewe.. Im Falle des ztweiten Weltkrieges Iiegen Recht und Unlecht klarer zutage als in anderen Fällen. wer als Angreifer zu gelten hat. Das Sicherheitssystem d. Sp. Daß die Beschlüssevon Jalta und Potsdam als Rechtsgrundlagen bereits existenter Reparationsansprüche nich-t in Betracht kommen. obuohl .. dann fallen die Kosten des Straluerlahrens .. 1947) Anlage I: Die Reparationslrage im Völkerredtt.. nur darum. Bei der heutigen Struktur der Völkerrechtsgemeinschaft ist die Definition des Ängriffs und die Entscheidung. -und zwar in dem Sinne. so bleibt die oben aufgeworfene Frage zu beantworten. Diese Bedenken wären jedenfalls durchschlagend. sie segen $ielmehr die Möglichkeit ihrer ständigen und allgemeinen Anwendbarkeit voraus.93. Sozialproduht.Krieg.Niernals gewinnt ein Staat einen Krieg. auf selbständigem Rechtstitel beruhender Ansprüche hanrlelt. Seite 47. Es gibt auch in der neuesten Geschichte Beispiele genug für das entgegengeseBte Ergebnis. braucht nach dem oben Gesagten nidrt nocih einmal wiederholt zu werden. einseitig darüber zu entscheiden." Gegen diese Argumentation könnten gewidrtige Einwände erhoben werden. Völkerrechtliche Grundsäge können nicht ad hoc gebildet werden.ensbr echer'zur Last.. Haager Landhriegsordnurug. nur darttm. Dagegen könnte die Auffassung vertreten werden. weil er der Stärhere ist. daß sich das Völkerrecht im llinblick auf Kriegsentschädigungen und Reparationen seit dem Abschluß des Kellogg-Paktes und der damit erfolgten Disqualifizierung des Angriffskrieges als völkerrechtlichen Delikts gewandelt habe. (als Manuskript gedrucht. SJZ.en im Sinne ilesVölherrethts gilt. wonach Aggression und Niederlage automatisdr zur Reparation verpflichten. ders. 794?.er Vereinten Nalionen.

Die einseitige Be*essuog vielinehr ist Gläubiger R"p". iler ilen rechtlichen "Vorläufig164 heitsdtarakter" dbr zu Reparationszweclten getroflenen Maßnahmen untersnreicht. indem sie in ihrer Präambel sagt. da die LKO.eutschen Fried. In Aruaend.Inkralttreten desVersaillerVertrags ilurclt.em Rechtsgrunile nricä .ieserVerantwortlichheit r65 .daß aber der Umwird verfolgbar mit der Niederlage Modalitäten der Ert'ällung n. Die Fragb braucht jedoch hier nieht Besagungs' zu werden. len herbeizu{ü.hren."tion. was im Einzellall rechtens ist. zugru.e aus d. Gerad.aorgesehenen Fälle in Ermarugelung einer schriltlichen Abrede der nillkürlichen Beurteilung d. dem Waffenstillstand t. tut sie es d. wenn sie dieses Versäumnis ruachholten.t hätteno über Art. d'ann handeh sie aul die Gelahr hin. lür ein Teilgebiet diesen GrundsaE zuni Ausdruck gebracht."gliche nicht zustanile Vereinbarung solchb eine nen. sicher aber irn Interesse einer gedeihlichen Entwichlung Europas gut. später einmal ihren lrrtum nachweisen lassen zu müssen..Anuendung findet. Seite 17: . daß bei Meinungsuersdtieilenheiten keine Partei einseitig bestimmen ltann.r lang d. ruach der bedingungslosen Kapitulation ausgesdtlossen sein soll.. a. zu Erfüllung künftige die auf Hinblick im Maßnahmen 'W'ege erfol' einseitiger Zwangsbeitreibung treffen.ts bbwegen.och. daß die in ihren Artikeln nicht. und es ist. daß es lalsch sei.geführt.".. Solarrge sichernde sein' berechtigt Sieger ilie -ög"o kommt. ilaß fesrsteht und rationdsechuldnur d.rr""h t".er uon Deutschland anerhanhten Reparationssdtuld. so|ern sidt die Reparationsgläubiger ihrer gleidtzeitigen Stellun g als t euhänd erische V erw alt er D eut schland s bewußt bleiben.te zweilellos sicherer im Rahmen des Rech.er Schultl untl ilie f estgelegt werden könVereinbarung ./-orn ' ln diesem Sinne auclt' K' Schrniil' Wirtsdt''-Zeit8' T. anerhannter Grundsag des VöIkenechts.taren als dem rechtigkeit jetlenfalls insoweit ausgeschlossen' unpar' eine ist' eröffnet Schuldner keine Möglichkeit und willkürliche eine' gegen teiische richterliche Instanz anzurufen' Ansprudres des mißbräuchliche Bemessung tlieUnter Berücksichtigung und sorgfältiger Abwägung Reparations' der Frage tlie sich ser Gesichtspunkte läßt wie schuld nach tlem heutigen Stande iles Völkerredrts Angriffskrieg völkerrechtswidriger ein folgt umgrenzen: iles Verleqten' U"J*ü"aut einen Reparationsanspruch durch automatisch selbst Oh di".st schnelleVernirhlichung d.on 1978 und aor iletn.idt bemüh.enshapazität eine Vereinbarung mit d. O.er Herabsegung der d.en.eutschenStel.Es ist ein.ur E"tstehung als anirehmbar' insoweit nur Fall aber ist diese These Repa' die Aggression iler mit davon auszugehen ist.nde liegenden allgerneinen Norm würd. sidt..er dieser Sonderbestimrnung der LKO.er nilitärischen Belehlshaber überlassen bleiben'o dürfen..des maüung zu ieisten sei." .ie Besagungvnäch. Auch hier hat die LKO.en sich d.l.ung d. Es kann vielmehr' ilie für die werden' unterstellt mächte günstigere These als richtig Aggresdurch daß die Reparationspflicht automatisch jeilen Auf kommt' sion und Niederlage . . a."n völkerrechtlich niiht als zulässig werden: '.Gewisse Vorleistungen u)aren audt. aul die Besegung Deutsdrlands nur mit gewissen Einschränkungen. nicht einzusehen. in ihrern eigänen Interesse. nach. wenni sie .hiergegen äußert Kaufmann."nspruchs durch den Grundsägen des Rechts und der Gerr""h "I"-"r.Beilenlt.eiobarung mit dem Besiegten bedarf entschieden felhaft. wanrm die möglidt.Nortember 7947.t. Reparationsanspruch ob es zu seiner oder entsteht Niederl-age und Aggression vertrag' vollgültigen Begründung zusäElich noch einer zwei' ist Ii"hen Ve.örrr. Umlang unil Einzelheiten der Repi"ationsleisuingen und d. Im gende Vorgriffe auf die liünftige Reparationsschuld anerkannt f. und es würe wahrsdteinlich auch.

h.ö dernirgendöin sonstiger ent sprechende W illens erhlärun g.er Glüubiger überlassen 'werd. Die VoIlstreckung dart' nicht d.er obligatorisdt iler G erich. die neben und unabhängig von den Schranken der Haager LKO.8. Yon deutscher Seite wäre jede Lösung zu begrüßen. Nouember 1918.. Ein Urteilssprudt muß erfolgen. Kommt eine Vereinbartrng nicht zustande. Die Bremer Denltsdrrilt erhlärt: . festzuse!en. -{nspruchs zu verhüten durch einstweilige Sicherungsmaßnahmen eihe Vereitelung des festzusegenden r66 t67 .. 3. sowbit sie solcher Anerhennung bedart. Gerichtsltol es ( I nternatioCourt ol lustice) d.sind sie besonders in d. mitgliedern öffensteht (Artikel 35. die nach Artikel 36 des Statuts des I nternationalen. einer geridrtsförmigen Eniseheidung zugänglidr ist. gehören Streitigkeiten über .. rungsbesegung.urch Unterzeiihnung d. Anerkannt ist die heutige Repa' iationsschulil uon deutscher Seite nicht. Zu den Rechtssireitiglteiten.o' ln d.e Siche. Der Schuldner muß gehört uerd'en.iesernSinnö werd. 2.en folgend. enthäh neder die Kapitulation 'Aht deutscher Organe ein. so ist es Sache einer unparteiischen schiedsgerichtlidren oder gerichtlichen Instanz.Diesen Beilenhert I)ermag ich nicht' zu folgen. erkennt es ihm keine einseitige Befugnis zum Vorgriff auf Reparationsleistungen zu. die aN. Eine solche Entscheidung würde eine . Aniuerkennen ist lediglich eine uirtschaftli&. die Grenzen iler Re' parationslähigkeit zu erltennen. Die Besagungsrnächte werd. nicht wirksam. unter denen der Gerichtshqf Nicht. Art und Umfang des Reparationsansprddrs. wenn der Um.die Art oder den Umlang der für ilen Bruch einer internationalen Verpflichmng g eschul d e t en'W i ed er gu tm adtun go'( la natur e ou I' 6t endue de.Rechtsstieitigkeit" (legal dispute. D ie treuhänilerisdt'e Birydung ist im BereicJte der Reparationsrnaßnahmert m. logg-Paktes nidrt gestattet.tsbarheit alrul6atiuhlauseloo .Reeht bleibt die Reparation nur dann. Ist es dem Sieger auch im Rahmen der jüngsten Entrvicklung des Völkerredrts seit dem Abschluß des Kel. einseitig über den Umfang der Reparationen und die Art der Erfüllung zn enIscheiden. besegung geben.F nal des Gericlttsholes unteruorlen werden hönnen. die ihrer Natur nach justiziabel.Ilstre&ung nadi rechtlichen. brauchte kein Hindernis zu sein. Z d". Si?tot. diff6rend d'ordre'juridique) betreffen. so kann es auch nicht die Einrichtung einer besonderen Reparations. Abs. sdrägung des Reparationsansprucheswesentlichen Faktoren verbürgte. wenn Verlahren und Vo. E.. Der Sicherheitsrat kann die Beilin. Daß Deutschland dem Internationalen Gerichtshof nicht als Mitglied angehört..er Lage. il. Unparteäsche Richter (2.e Grunilsüqe tormuliert: 7.en in diesem Sektor ausschließlich im eigenen Interesse tätig. dern Okkupanten das Recht gäbe. hinaus den Zweck verfolgt.'o . weldre die Entseheidung durch eine unparteiische Instanz in einem geordneten Verfahren auf der Grundlage sorgfältiger Prüfung aller für eine gerechte Ab. die Festsegung und Vollstreckung seiner Repa' rationsansprüche nach eigenem freien Ermessen zu regeln und zu vollziehen.) müssen urteilen. Die Vorleistungen uon 1978 beruhten doch eben aul uertraglidter Zustim' mun g D eut sehlands irn W aff enstiII st an d suer tr ag a o rn 17. nämlich im Hinblick aul noch ihre Höhe.fang nach der Leistungsfähiglteit ber4essen uird. Nornten aor sich gehen.en. gungen festse[en. In Frage käme sowohl die Bildung eines besonderen Reparationsschiedsgerichtes als auch die Befassung des Internationalen Gerichtshofesmit der Repaiationsfrage.-die über den Rahmen der Haager LKO. la r|paration due pour la rupture d'un engagement int ernational )..em Gutdünhen d.

die Reparationspolitik auf diese Veise in die L68 Bahnen eiries geregelten Verfahrens lenken unal einen gewissen Ausgleich zwischen der alliierten Schadens' ersagforderung und der deutschen Leistungsfähigkeit eizielen zu können. die dem Vorgriff auf Reparationen von Rechts wegen gezogen sind. Halbfabrikaten ünd Maschinen zu finanzieren' Der Grundsag der Substanzerhaltung ergibt sich unmittelbar aus elementaren Grunflsägen des allgemeinen Völkerrechts. Kriegsichäden. Yerhandlungen übei ein Besagungsabkomrnen einzuleiten. um die Einstellung der Reparationen bis zum Abschluß des Fr.i-edensvertrages oder gar die Rüd<gängigmachungder bereits-erzwungenen Leistunger.d) Grenzen des Reparationsansprudres Nadr allem. Soll. In gewissem Umfang liegt es sogar im deutschen Interesse. Eine solche Regelung könnte nur im beiderseitigen fnteresse liegen. das für die Zukunft r erfügbar bleibt. wenn die deutschen Regierungen diesen Rechtsstandpunkt benuben wollten. daß Vorleistungen auf Reparationen ebenso wie deren endgültige Festsegung einer vertraglichen Basis bedürfen. zunächst in ilie Millionen-'gehender Besagungsheerehaben eine Notlage in Deutschland geschaffen. 769 . dem immer nodh anhaltenden Verelendungsprozeß endlich Einhalt geboten und ilie Bildung eines überdimensionalen Slums in Mitteleuiopa verhütet werden. rväre ein politisch rnoralisch nicht vertretjuristisch bares und zweifelhaftes Unterfangen. Er ist eine Äusstrahlung des Grundrechts auf Existenz. Die Besagungsmächtewürden sich damit eine einwandfreie Rechtsgmndlage für ihre Reparationspolitik verschaffen können. daß das deutsche Volk als solchet nieiht aus. Die Minimalfordemngen. der unvermeidlich ist. um den lebensnotwendigen Eigenbedarf der deutschen Bevölkerung voll zu deiken. das jedem Yolke zuzubilligen ist. die nicht Ver' nichtungspolitik sein will. zv fordern. Vürde es gelingen. Die einseitigen Forderungen Siegermächtre könnten auf die vom Völkerredrt verlangte vertragliche Grundlage gestellt werden. Es "sinnloses. daß Umfang und Modalitäten der Erfüllung nicht einseitig von den Gläubigerstaaten bestimmt werdön können. der deutschen Regierungen müßten ilabei in der Durcihsegung dreier Grundsäge bestehen: Erstens. so könnte in diesem Rahmen ein Vorvertrag über die Reparationsleistungen zu'der stande kommen. daß der Eingriff in die deutsche Vermögenssubstanz. Des Grundsages der Substanzerhaltung. darauf zu bestehen. tlie jeder Reparationspolitik. wäre ds sinnlos. was geschehenist und im Vege der Demontagen immer nor:h geschieht. Reparationseingriffe in die deutsche Wirtschaftssubstanz dürften nur in soldhem Umfange vorgenommen werden. schnell vor sich geht. wollte man die Reparationsforderung der Allii'erten dem Rechtsgrunde nach bestreiten. Mit allem I\achdmck aber kann und nnuß daran festgehalten werden. Nachdem clie Sieger von 1945 die Entscheidung g)etroffen haben. Reparationen müssen nach Lage der Dinge erbradrt werden. die es in den Stand sebt? die erforderliche Einfuhr von Lebensmitteln. das als rechtsfähiges Mitglied der Völkergemeinschaft angehört. für die nächste Zukunft gewisse unabweisbare Schranken zieht. daß die Rohstoffbasis und Produktionskapazität erhalten bleibt. Um so wichtiger ist es. damit bald Klarheit über das rvirtschaftliche Potential besteht. Im Rahmen eines solchen Yorvertrages wären insbesonrlereaudr die Grenzen zu bestimmen. Für Deutschland bestünde eine Hoffnung. Rohstoffen. Flüchtrlingselend und die Anfortlerungen auf deutschern Boden stehender. so muß ins: besondere eine Rohstoffbasis und Froduktionskapazität in Deutschland erhalten bleiben.

wenn seine eigenen Mindestbödürfnisse anerkannt wetden. Der Grund.und Dienstleistungen irn Verhähnis zu den Hillsquellen des Landes stehen tnüssen.-Zeitg. Reparationansprüdre in einern Umfang und in einer Forni geltend zu. Es wäre nicht nötig.erten Natural.en Produhtion.yordenist. Besdt'ränhung der Entnahmen ant's der SubstanzGrundsag dem d.ie aon den. daß ilas I'reuhandprinzip im Bereich der Reparationspolitilt keine Antoendung finden hann. je umfassender sein Eigenbedarf befriedigt wird. uorn 7. der laufen' Zweitens. S'ie würden aber auch den Grundsägen widersp. friedlichen Völkern der III.. SchTnid mit Re&p daraut hin.rechen. Von diesem mittleren Lebensstandaril ist das deutsche Volk noch weit entfernt. irumer unil in jeder Lage geltenden Rechtssages sei. Es ist eine Binsenwahrlreit. da. Es ig zugleich ein Gebot der Vernunft.er Reparationen uerbinillich sei (Wirtsdr. Daraus ergibt sich die unabweisbare Folgerung. 'Wertanrechnung. nadt. rechtlich unerlaubt wäre. daß alle Reparationen durdr elnen unparteiisch Vorgriffe. muß ihm nach einem obersten. Nächst erhaltung muß der damit in engem Zusammenhang stehende Grundsag Anerkennung fintlen.ung begegnet dem schon oben (c) ausgesprorhenen Bedenhen. Das Potsdamer Abkommen stellt dem deutschen Völke ein Existenzminimum in Au-ssicht. Reparationsforderungen solcheir Ausmaßes wären demj nach völkerrechtlich nicht gedeckt. produktive Leistungen werden von einem Volke nur erwartet weräen können. sind 'Wirtsdraftssubweitere Entnahmen aus ddr deutschen stanz weder mit den allgemeinen Grundsägen des Völkerrechts noch mit den partikularen Abmadrungen der Siegermächid vereinbar. -'Dagegeh ueist K.Noaember' 1947). Dies ergibt sidr rechtlidr äus den gleichen Gesichtspunktön. Das Tübinger Rechtsgutachten sudtt diese Forderung' aul das Priruzip derTreuhand zu stügen (Seite 34): Diese Begründ. denn.auf entscheidenden und daher notwendigerweise paritätisdr zusammengesegten Ausschuß' gebü-hrend bewertet und I7I . Es ist unabsehbar. Solange aber das in Potsdam vorgesehene Existenzminimum nicht erreidrt ist. madren. Ausfluß eines allgemeinen. ethisch fundierten Grun{gag des Völkerre&ts das Grundrecht auf Existenz zuerkannt werden. B. sondern bestehenbleiben solle. diese simple Vahrheit auszuspredren. Besasungsheeren lür ihre Bedürlnisse angeford. aul dem Gebiete d.. je werden für die Besagungsmäc.wblchö die Siegermächte selbst als für sich verbindlich proklamiert haben. die seine Existen2grundlage vernichten würden. Die Leistung von Reparationen' durch Demontage muß daher für beendit erklärt werden. wenn nicht die Besagungspolitik der ersten Jahre nadr dem deutschen Zusamniehbrudr so eklaiant gegen sie verstoßen hätte. daß es a. als der lebensnotwendigo deuts&e Eigenbeilarf vorweg befriedigt ist.ls selbständige pditisdte Einheit in Zukunlt audr wie' der hanilluirgsfähigseinen Plag . Drittens. daß die Leistungen eines Volkes für seine Nachbarn unil die übrige \ffelt um so bedeutender sind. der auch. dern d.gelös&t werden.unter den freien und -Welt'o (Potsdamer Ahkommen. daß es völker.hte niedriger der Lebensstandard des deutschen Volkes ist. Die Ergebnisse der Reparationspolitik um so geringer sein. b). naijhaleft Millionen von Flüdrt' 170 lingen im deutschen Restgebiet zusammengetrieben und gleidrzeitig das deutsdre Industri €potential in weitem Maße zerstört r. daß Repara' tionsentnahmen aus der laufenden Produktion nur soweit zulässig sein können. die den Grundsag der Sirlistanzerhaltung fordern.sag iler aollen Verfahrensmäßig ist es absolut unerläßlich. wann es ihn je n'ird erreiüen können.el 52 LKO. 15. Präambel) einnehmen solle.ß Artik.das dem mittleren Lebensstandard der europäisdren Völker (ohne Englanil und die Sowjetunion) entspridrt (III.

einem Zeitpu. nötige Hille leisten. Anrechte und Interessen und. Es wäre wider alle Sittlichkeit und alles Recht.Restitutioneno' eine niiht uneihebliche Rolle: Den Rahmen für diese Eingriffe gibt die Konrrollrats_ proklamation Nr.nhte seit Ausbrudt.h oder überhaupt nicht bewertet und auf die deutsche Gesamt. Es ist ein vom Standpunkt des Rechts aus schledrthin unhaltbarer Zustand. ilaß sie angemeldet und bis zur Übergabe in o tl er u or g eschri eben en W ei se sicher g est ell t u er d en. . die irgendeiner der Vereinten Nationen oder ihren Staatsangehörigen gehören oder ihnen bei Kriegsausbruch od. In jedem Falle müßte darauf gedrungen werden .2. Aufrechterhaltung und Verhinderung aon Verschleuderung alles solchen Eigentums.treten werden -. Deutschland.auf Reparationskonto gutgeschriebenwerden. spielen als eine Gruppe besonderer und rechtlich selbständiger Maßnahmen die sog.hte." arif den' sich diese Forderungen stügen könnten. Anrechte und Interissen erlorderlich sind. persönlich dafür uerantLoortlich. Zu diesem Zwech müssen die deutschen Behörd. wird nicht angegeben. die unter dem Rechtstitel der Reparation. in der es heißt: b) . kann kein Zweifel daran bestehen. Die ileutscken Behörd. Gwthabetu.erartige Rechte. Ein völkerrechtlicher Rechtstitel. AnrecÄ. geschügte Privateigenturn dar..19b und c. lür die Übergabe derselben unaersehrt aul Aultorderung der Allüerten Vertreter.dt lür die Sicherstellung. daß für alle Vorleistungen der \-ergangenen Jahre nachträglich der volle Vert festgestellt und die Buchung vorgenommen würde. solcher Guthaben. die die Allüerten Vertreter anordnen mi.ndung solchen Eigentums.auch für den Fall eines Besagungsstatutsmüßte diese Forderuna von deutscher Seite mit allem verfügbaren Nachdro"k" o".ichtigt und bewertet würde. entweder nur ganz unzuläriglic.en alle Auskunlt erteilen und.Ziff.o Neben Restitutionsfordeiungen im eigentlichen Sinne enthält diese Vorschrift auch die Forderung nach Wiederherstellung alles bei Kriegsausbruch in Deutschland befindlidren Feindeigentums.. d. soldter Guthaben. daß die enormen Reparationseingriffe. die seit 1945 stat_tfinden. Interessen befinden.er sdit der Besegung ilu.en Nation od. wenn die deutsche Gegenrechnung in Gestalt der bereits erbrachten Vorleistun_ gen auf die Reparationsschuld dann nicht voll berück.Soweit die betreffenden Vermögenswerte ordnungsmäßig auf vertraglichem Wege erworben wurden.rdt.t Bezug aul Eigenturn. des Krieges ztoisch. e) Regelung der Resiitutionen Neben den Eingriffen der Besagungsmäc. deren Wert nicht gleichzeitig festgestellt und zur Anrechnuns eebracht rvird. Rechte. c) Alle Personen in Deutschlando in deren $esiE sich derartiges Eigentum. irgendeines Teiles ihrer Gebiete gehört haben. daß der gegenwärtige deutsche Besiger ihr rechtmäßiger Eigentümer ist.. sind.en sind uerantwaril. Anrechte und.er zu irgend. daß künftig keine Reparationsleistungen mehr angefordert werden dürfen. Für den Fall eines Besagungsabkornmens müßte dafür Sorge getragen werden. t72 173 .enDeutschland und der betreffend. die zur Auffi. Die Wegnahme solcher Vermögenswerte stellt daher einen Eingriff in das durch die allgemeinen Grundsäge des Völkerrechts und die Vor' schriften der Haager LKO. Irgendwann einmal wird die Rechnung der Sieger dem deutschen Volke präsentiert werden. der Requisition oder des Beüterechts erfolgt sind. Redtte.Die deütsdien Behörden rnüssen sich lerner allen solchen Anueisungen fügen. sctruld infolgedessen ganz :unzwreichend angerechnet werden.te und lnteressen innerhalb Deutschlands. Redtte.

Januar 1943 wurd. sondern sofort realisiert werden können. Iffas dagegen dringlich-erforilerlidr ist und im Rahmen einer besa[ungsrechtlidren Regelung unbedingt erfol[en muß.enden Nidrtigkeitserhlärung. Audt.eren aöllterrechtliche Wirkungen noch eingehender Prülung bed. sie beruht nicht etwa auf einem als fortbestehend fingierten privatrechtlichen Eigentumsanspruch des früheren Inhabers.r"ÄR"lrttution solcher Vermögenswerte.en uon ilen Regierungen. unterliegt keinem Zweifel. d.ie sich in. und selbst. lür nichtig zu erhlären.Die moralisdre Berechtigung der Forderung ." Diese Erhlärung. Die Rü&erstattungspflicht hinsichtlich früheren Feindvermögens ist danedr eine völkerrechtliche Verpflichtung des italienis&eir Staates. Von besonderer Bedeutung ist vor dllem zunächst eine klar begrenzende Definitipn des Restitutionshegriffes. Rechten und Anrechtei.Raubes oder sdreinbar gesegmäßiger Geschäfte aorgenontnxen word. genomrlen uizd aorbehalten. die jedoch niempls ausgespro.otter Er. die im italienischen. Ahnlich wie auf dem Gebiete der Reparationen geht die Politik der Besagurrgsmächte jedoch offenbar auch auf diesem Felde von der Voraussebung aus?.Wilmanns über l/5 174 . . aon in den beteffenilen Gebieten. ist eine klare Begrenzung des Restitutionsbegriffes.ha. uenn solche Übertrdgungen oder Veräußerungen unter der Forrn eines off ensichtlieherr.. die in Deutschland oder in den von Deutschland bösegten Gebieten ihren früheren Eigöntümern durch Gewalt oder Zwang entzogen rturden.. die von dem näher fixierten Restitutionsbegriff nicht gedeckt werden. eine saubere Trennung von Restitutionen und Reparationen. FriedensDertrag ausgesprocheneAnnahme d. uohnhalten Personen (einschließlich der juristischen Personen) sind oder geu)esen-sind.tig angesehen uterden sollen.e zwar aon diesen das Recht in Anspruclt. d. Durclt die Londoner Erliliirung der Allüerten aorl 5.daß die Restitutionsansprüche keiner näheren vertraglidren Fixierung bedürfen. chen uorden ist. mit d. Als Vorbild dieser begrifflichen'Festlegung könnte dabei auf den Artikel 75 des italienisdren Friedensver- trages zurückgegriffen werden.en sind.n.aß die besagten Übertragungen oder Veräußerungen ohne jeilen Zuang getötigt worden sind. hlörung durdt. daß die fraglichen Transalttionen als zioilrechtlich niü.uelcher Natur sie auclr seien. Die 'Waniung gegenwärtige gih auch.. enthäh nur den Vorbehah einer entsprech. wie es audr im Versailler Vertrag (Artikel 2381239) und im Friedensvertrag der Alliierten rrit Italien vom 10.egebEnuird. Vergleiche hierzu die (mir uorerst nur im Monuskript behannt geuordene) Arbeit aon W. Guthffien.kaum nobh möglidr und wohl auch nicht sinnvoll sein. sie in Feinilseligkeiten begriflen sirid.jede übertrügung oder Veräußerung üon Eigentum. talls ang. oder iliö im Besig. daß die Alliierten bereits in def gegenwärtigen Phase der Besegung Maßnahmen zur Siiherstellung der Objekte ihrer Restitutionsforderungen ergriifen. d.Verfahren zu ihrer Durchfühiung festzulegen. Ipsoweit wäre es eine selbstverständliche Aufgabe eines Friedensvertrages. Als ebenso selbstverständlich wäre es hinzunehmen. in eine grundsäglidre Auseinandersegung zur Revision dieses Standpunktes einzutreten. $eseSten oiler mitielbai oder unmittelbar kontr:ollierlten Gebieten befinilen oiler befunden.ärftdn.ieserLond. bery. d. die itälienische Regierung dürlte nicht den Sinn haben. eine Bestandsaufnahme der bereits unter dem Titel der Restitutiorr erbrac{rten Leistungen und eine Verrechnung derjenigen Leistqngen. auf Reparationskonto. Februar 1947 (Artikel 75) geschehen ist. diese Foiderungen zu präzisieren und das .. Es dürfte im jegigen Zeitpunkt.enen.

gühig. daß die Stidrhalrigkeit angemeldeter Restitutionsansprüche in einem geordneten Verfahren von einem paritätisch zusammengesegten Ausschuß nachgeprüft wird.) Auch hinsichtlich der FesrseSung einer Ausstjhlußfrist für die Geltendmachung von Restitutionsfordemngen und der rechtsförmigen Ausgestaltu4g des Restitutionsverfahrens sollte dem Vorbild des italienischen Friedensvertrages gefolgt werden. 52 d'er w est Ii dl.all iilentifiable property at present iu Italy whidr was-removed by force or duress by any of the Axis Powers from the territory of any of the Die Bestimmungen der KontrollratsUniteil Nationsoo).52 nahezu bis äuni aollen Umlang de7 Ziffer 79. für den die hingegebenen Noten ebenso gutes Geld waren. ausgeglichen werden. aul die audt in den tolgenden Auslührun gen zurü chgegrift en wir d. 7947. daß der Verkäuier mit den erlösten deutschen Noten auf seinem heimischen Markte in der gleichen Weise einkaufbn konnte. Seite 742 t.er Zwang fortgenommen ist. Dei Gesdrädiete diesös Verfahrens war fraglos nicht der individuelle Verkäufer.Restitutionen.b.er Beschlag' nahrneo Besig. rech.c Kontr.. Das auch ilei Sidterstellung unil Realisierun.durch Gewalt oder Zwang"o entzogen wurden (. Nr. ob dies aul Grurtil uon Geseggebung.daß insbesondere Kaufverträge in . Dieser Schaden kann nicht zrvischen einem ungeschädigtenVerkäufer und einem ebensowenig schädigenden Käufer.. bei der sich diese Nofen sammelten und sich in ihren großen Guthaben bei deutsdren Banken und I(assen niederschlugen. in deutschen . Der Restitutionsanspruch kann sich. Wilmanns.wirtscliaftlidre Sicherungsbesetzung'o hinauswaqhsen und den Charakter einer usirtschaftlichen Exekutionsbese\ung annehmen. Seite 14. was er besaß. nur auf id.oo (Wilmanns.iler hinausgegangen und haben die Sperrbe' stirnnlungen des Geseges Nr. so stdht doch außer Zweifel. Nicht stichhaltig'ist der. Eine völkerrechtliche Legitimation für das Verlangen nach Rückerstattung auch sdlchen Feindvermögens. als zahle er in heimisdren Noten. kann es nichi geben. die ihrem früheren Inhaber .sdrlechtem Geld'.Prokl.e DöIIe-Zweigert.entziehung oder . proklamation Nr.en B esa\un g sz on en h a t d er B eschla gnahmu n g ztoar iur Vermögen unterworfen.erungen dienende Ceseg Nr. das nicht durch Gewalt td.) Käme es zu einem Besagungsabkommenr'das in solcher W'eise den Reparationen und Restitutionen eine klare vertragliche Basis'gäbe. (Vergleiche Artikel 83 des italienischen Friedensvertrages.. . Seite38. 2 lassen diese schlechthin unerläßliche begriffliche Begrenzung vermissen.Plünd'erung in Gebie' ten innerhalb oder außerhalb Deutschlands gewesen' ist.Geseg Nr. so würde die Besegung insoweit über eine bloße. VgI.. Der Schaden. die rechtlidte Formeru zu beacJt'ten aorgabenooiler aul andereWeise geschehenist": (Verglei&.) Sptitere Artordnungen sind jedoch darüber wie.tsuidriger Maßnahmen d. glei&. So fragwürdig die Finanzierung deutscher Käufe durch Reichsmarknoten und 176 Reidrskreditkassenscheine vom allgemeinen volkswirtschaftlichen Siandpunkt ier besegien Länder gewesen sein mag. Kommentar. sondern seine heimische Notenbank. uon Verfahren.g aott Restitutionsford.52.entifizierbare Vermögensobjekte beziehen. 135fr. der dadurdr angerichtet wurde. Es ist nur eine elementäre Forderung der'Geredhtigkeit. 177 .Reichsmarknoten oder Reichskreditkassenscheinen erfütlt wurden. wie. ist echter Kriegsschadenund Gegenstand der Reparationsrefelung.2 erstrgcht. wie alles andere. DöIle-Zweigert.Einwand. Seite 19.'das Gegenstand aon Zwang. die auf gesicherter Redrtsgrundlage der Vollstreckung der wirtsüaftlichen und finanziellen ErsaEansprüche der Siegermächte dienen könnte. .Artikel ?5 des italienischen Friedensvertraggs einileutig formuliert.

kennt gewisse der orGrundrechte'odes einzelnen. Heft. Internationale Menschienrechte? Arch.als eines Rechtes der militärischen und wirtscihaftlichen Sicherungsbesegung' der Interventions' und Sequestrationsbesegung nahm Machtder ihren Ausgangspunkt von einer Bestimmung von hier suchte und befugnisse d. 2. die einen Bestandteil allen Or' verf.er Besugungsrnächte Diese kommen' zu aus zu einer redttlichen Grenzziehung Systematik würde jeilodr unvollkommen bleiben und nicht alle wesentlichen Probleme erfassen. Die völkerrechtlich gewährleisteten Grundrechte des besetzten Landes und seiner Bevölkerung 1. die also in einem . einer solchen Konzeption des Völkerrechts zu folgen. öff.assungsmäßigen Ordnung bilden und von ganen der Staatsgewalt einschließlich des Geseggebers respektiert werden müssen. dazu Partsch. 74. In den Nürnberger Kriegsverbredrerprozessenhat diese Auffassung ihren bisher stärksten und gewichtigsten Ausdruck gefunden. seiner BeuöIherung ausgeht' Das innerstaatlidre Verfassungsrecht aller Kulturvölker.) Auch wenn man zu dem Ergebnis kommen müßte. Jahrhundert das. geltende Yölkerrecht unserer Zeit gefunden haben.. bliebe dodr auch auf dem Boden der traditionellen Auffassungen die Annahme gerechtf ertigt.Rule of Law") bestimmt ist. die vielfach mit der Annahme echter internationaler Menschenredrte verbunden wird. R. Auf dieser Grundlage entwiekelte sich im 19. die im Rahmen ihrer völkerrechtlidren Zuständigkeit über die Wahrung dieser Grundrechte wachen.. Sie pflegen daher als .Völkerrechtssubjekte" anerkennt? tragen diese Fundamentalredrte noch nicht den Charakter echtei . die kein Staat eigenen oder fremden St. Gibt es besaEungskrältige Grundredt'te? Die bisher skizzierte Systematik der verschiedenen Schichten des Besagungsredrtes . bleibt ihre Geltendmachung vielmehr den Staaten vorbehalten.aatsangehörigen gegenüberverlegen darf . ob und'in weldrem Umfang diese Ideen bereits Eiigang in das positive. 1948.... daß die meisten Stäaten in-der Praxis noch nicht beteit sind.tölhemechtsbäf tiger Grundledtteoo erhoben.internationaler Menschenrechteoo. die von gewissen unantastbaren Rechten d'es besegten I'sndes und.8d. Innerhalb des großen Kfei' ses der traditionell oder verfassungsnormativ anerkann' ten Grundrechte gibt es eine kleine Zahl fundamentaler Prinzipien. Recht des Sdruges der nationalen Minderheiten. Solange das Völkerrecht ein Redrt zwischen Staaten ist und die Individueh nur ausnahmsweisekraft ausdrücklicherDelegation als.Humanitärsintervention'o und im 20. deren politische Organisation von clern Gedanken der Herrschaft des Redrtes (der .oer|assungshräftig" bezeichnet zu werden' Die moderne Entwid<lung deo Völkerrechts hat mit wachsender Entschiedenheit einige dieser verfassungsauch als unantastbare kräftigen Fundamentalredrte Ordnung anerkannt völkerreihtlichen Grundnormen der 178 und sie damit in den Rang .. di-e ihren Trägern selbst die-oBefugnis geben würden. tlie als sdrlechthin unantastbar zu gelten haben und auch von der verfassuirggebendenGewalt nicht beseitigt werden können. diese Rechte vor internationalen fnstanzen gelterid zu machen.V. wenn sie nicht ergänzt würde durch eine Grenzziehung. 179 .. Es kann und braucht hier nicht die vielumstrittene. schwierige und mit weitreichenden Konscquenzen verknüpfte Frage entsdrieden zu werden. daß es gewissevölkerrechtskräf tige Grundrechte des einzelnen gibt. Die völkerrechtIiche Entrsicklung der Gegenwart weist starke Tendenzeln zlor Anerkennung der Individuen als ursprünglicher Völkerredrtssubjekte auf. (Vgl. eine Konzeption..Rechtsstaat"leben. Jahrhundert das Institut der .

nicht außer Kraft getreten sind. ilie dem Völkerrecht als einer Rechtsordnung der Gemeinschaft zivilisierter Nationen immanent sind und die daher als . die autonome Existenz und Entscheidungsfreiheit dieser Rechtssubjekte verbürgende Rechtssphärenals u'eserrsnotwendig mitgegeben. ä la libert6.ohl wie der Staaten. Es kann niemand bestreiten. gerichtlichen und legislativen Organe von unantastbarer Gültigkeit sind. schließt die Verpflichtung ein. diese Rechte preiszugeben. sondern für' eine rechtlich verfaßte Völkergemeinschaft überhaupt. Freiheit und Rechtssicherheit (droit ä la vie. koordinierter Gemeinwesen aufgefaßt wurde.life. zugleich aber r81 . gleichviel wie seine Entscheidungsgrundlagen und seine Entscheidungsgründe im einzelnen zu bewerten sind. hat keinen Zweifel darüber gelassen.daß die elementaren Grundsäge des Völkerrechts. ä la l6galit6 .rechte Diejenigen Grundrechte. Der Inhalt iler Grund. denen sie ausgesegtwaren. müßte daher seinen Sinn verfehlen. und die demgemäß auch für die Okkupatiorismächte und ihre administrativen. Es ist im Verlaufe des Nürnberger Pro. Das ist für die Zukunft nur möglich. liberty and state). galten gewisse. Es ist eine Existenzfrage nicht nur-für das deutsche Yolk. Existenz und Selbstbestimmung. Gleichwohl kann es niemandem erlaubt sein. dem bestehengebliebenen. die das vergarigene deutsche Regime. daß sich die Sieger selbst dem gleichen Recht unterwerfen müßten.besagungskräftige Grundreöhte'.besagungskräftig" bezeichnet werden können.dieser Struktur entspredrende. In der Tat wird die Autorität des Urteils in entscheidendem Maße von dieser Yoraussegung abhängig sein. die als völkerrechtskräftig im internationalen Leben unverbrüchliche Geltung haben. Ein Besagungsrecht. rrngeachtet der vielen Verstöße. das nidrt vo'r allem anderen die Respektierung der Grundrechte.. Die Entscheidung der Siegermädrte.gegenüber zur Anwendung brächten. gewährleisteir würde. andererseits in dem Grundrecht deb ein. Solange das Völkerrecht ex definitione als eine Rechtsordnung relativ selbsrändiger. solange es sich in der Rolle des Siegers glaubte. Es gibt also . sich auf Grundrechte zu berufen. daß diesen Regeln gegenübbr ihren Yerlegern Beachtung versdrafft weiden soll. Seine Führer sind dafür vor dem In' ternationalen Militärtribunal in Nürnberg zur Rechenschaft gezogen worden. sondern unmittelbar aus dem Völkerrecht herleiten. die ihre Wirksamkeit nicht aus irgendeiner innerstaatlichen Verfassung. das sie den Besiegten . daß der KreisIauf des Unrechts und der Gewalttätigkeit heendet wird. sondern ihre Geltung bewahrt häben. wcnn alle 180 Mitglietler der Völkerrechtsgemeinschaft diesen Regeln unterworfen beiben..Daneben hat das Völkerrecht stets gewisse unverbrüchliche Grundrechte der Staaten anerkannt. Gibt es demnach Grundrechte der Einzehnenschen sol. Das Urteil. die auf Grund völkerrechtlicher Titel in fremdim Lande tätig wird. bestehen einerseits in dem Grundrecht der Staaten auf Ehre. Der Sinn rles Urteils besteht geräde darin. zessesbesonders von seiten der Anhlage immer wieder hervorgehoben worden. auch die Siegermächte gegenüber den Besiegten. daß das DeutschlandIlitlers diese Grundrechte der Staaten und der einzelnen viel' fach verlegt hat. nidrt einzuhalten bereit war. die als strukturnotwendige Elemente der vöikerrechtlichen Ordnung für unentbehrlich gehalten wurden. so bervahren diese Grundrechte ihreri Bestand auch gegenüber einer Besagungsgewalt. Es ist für Deutsche eine schwierige und peinlithe Aufgabe.. 2. zelnen auf Leben. den deutschen Staat als solchen nicht 2u vernichten.

und der welt' anschaulichen Meinungsfreiheit gegen religiöse und geistige Unterdrü. dessen sich freie Völker erfreuen.ieser Prinzipien aul allt'Zonen bringen. den -ameriltani schen Sekior aon Berlin eingeführr. Konfiskationen und Reparationen. d'urch.edes Grundrechtes der persönlichen Freiheit in Deutschland getan worden. . März 1948 hat darüber hinaus Vorschriften getrofren.en erfolgen dürfen. Anerkennung €iner staatsfreien Sphäre gegenüber einer allurnfassendendespotischenund totalitären Reglementierung des Lebens. Es wäre jeiloch irrig. H aussuchungen und Bp schlagnahmun gen dur ch amerihanische Militärbeltörd. Schug des Eigentums gegen Plün' derung. sie binden auch die Besabungsbehörden selbst. wie auch entllich die Yörenthaltung des Rechts auf Selbstbestimmung. Eine dauernde politische Dis' kriminieruhg wäre damit ebenso unvereinbar wie ilie Aushöhlung der deutschen Existenzgrundlagen durch untragbare Annektionen. die en L änd eru er f assun gen gar anti er t en staat sbür ger' in d. Januar 1947 durch die Mit. Soweit nicht der Besagungszweck bestimmte Eingriffe tB2 183 . D as Oberkornmanilo der amerihanischen Steitlt'räf te in Europa hat itn Juni 1947 eine Direktit)e @n'alle Tiuppeneinheiten ausgegeben.96 aom 9. Schug. Das Völkerrecht verleiht einer Besagungsmadet keine ünbegrenzten diktatorischen Vollmachten.72 in Kralt gese7t uorden.-RegVO. Januar l94B hat zurn Schuge d. Freiheit und geseglich garantierte Rechte nur nach Maßgabe eindeutiger Rechtsvorschriften und in einem gesegliih geregelten Verfahr. zu glauben.en aorsehen. lichen Rechtö der ileutsdt'en BeaöIherung zu respek' tieren. etwa durch willkürliche Aussieillung von Millionen von Deutschen aus ihrem alten Heimatbodtlh oder durch Unterbindung autonomer demokratischer Selbstgestaltung im staat' lichen Bereich. Freiheit rind Rechtssicherheit um' schließt den traditionellen I(atalog'der unveräußerlidren intlivicluellen Menschenrechte: Schu! der persönlichen Freiheit gegen willkürliche Verhaftung' und Internie' rung. Die in Jalta und Potsdam. 23 aom 7. willkürlidre Enteignung und Konfiskation. Deniontagen.er angelsächsisrhen Rechtsstaatstradition lür die amerik ani sche B esagun. daß Eingriffe in Leben.ieser Hinsicht uor allern die Erstre&ung d. Existenz und Selbstbestimmung nicht dauernd vorzuenthalten. daß ein Besagungsregime notwendigerweise in den Formen der Diktätur ausgeübt werden müßte. Nr.Mit diesen Maßnahmen der angelsächsischen Besagungsmächte ist ein sehr wesentliclter und wertDoller Schritt zum. Geyährleistung gese$inäßiger Ver' waltung und unabhängiger Justiz (. gszone und.due process of law").In der britischen B esattungszone ist das H abeascorpus-Prinzip seit dem l.. die weitere Rechtsgarantiert bei Verhaltun gen. Die Armee-VO. Diese Menschenrechte sind nicht nur für die unter der Autorität der Besagungsmädrte gesdhaffenendeutsdren Länderbehörden unantastbar. Es ist ein zwingendes Gebot des Völkerrechts. Die Formel Leben. Die MilRegVO.68 und. San Franzisko und Nürnberg feierlich verkündeten Reqhtsprinzipien verpflidrten die Besagungsmächte zugleich" die allgemeinen und unr-er' äußerlichen Menschenrechte auch der deutschen Bevöllrerung gegenüber zü wahren. Schug der religiösen Gewissens.as behannte Habeas-corpus-Prinzip d.ckung. Ein Besagurrgsregime fremder Mächte wird zwar niemals das volle Maß konstitutioneller Ordnung und Freiheit verwirklichen können. weldte die Sol' daten der Besagungsmadtt angelniesen wurden. Ein allggmehtes deutsches Besagungsrecht müßte in d. .er persönlichen Freilteit gegen willkürliche Verlmftungen d. Nr.ge'rvandeltenund erneuerten deutschen Staat das Grundre&t auf Ehre.

undr. bleiben die allgemeinbn Girrnilsäge rechtsstaat'' li&er Ordnung verbinilli& 3. nicht mehr gibt.ugreifen. die ni'cht uhter Achtung vor den Men' sdrenrechten der Bevölkerung gewährt werden könnten.n6ces' sit6es militaiies") eingeräümt . der dieMenschenrechte.Kriegszusfandes im Siqne des Völkerreells heute im Hinblick auf das Verhältnis zwisdren Deufsdr' . die stark polizeili&en Charakter tragen und keinerlei Zusammenhang mit Ge' 184 185 . Gr.militärisdte N gtweniligkeiten" . der es alt geteütfertigt lässen würde.. nicht militärischer Natur.. Die Befugnis zu Eingriffen und Einschränkungen sol' -einer Besagungsmadht nadr anerkannten cher Art sind Grundsägen des Völkerrechts im Kriege unter dem Ge' sidtspunkt d'er militärischen Notweniligkeiten (.Redhtspre' drung der alliierten Militärgeridrte-in zahlreichen Kriegs' verlrecherprozessen festgestellt worden ist' Vie auch imme'r die Fnage dör Beendigung oder Fortdauei des. in ilie grundrechtlich geschligten Redrtsgüter des gegnerisdren Staates einz. die Besagungsgewalt ohne Rücksicht auf die völkerrechtlich gewährleisteten Menscherireihtö iler detrtschdn Bevölkerung auszuüben.'tlie ein Außbracht' lassen der elementaren Mensdrenredrte erheischen und rechtfdrtigen könnten.während einer occupatio bellica untefliegen . bestimmung beeinträchtigen. Eingriffe.und Einsdrränküngen der Frpiheit erfordelt und redrt' fertigt. ante pacem weg.keiteno' im Sinne der Haager'I'KO.eben die Rücksicht auf die ..' Die Aufgaben der Besafiungsbehördbn sind wesentlic. Da. Es gibt keinen völkerrechtlichen Geerscheinen si&ispunkt mehr.ebenso wie das'Kriegs' recht dem Kribgführentlen die Böfugnis giht.ei:liteunil.. tlie nidrt dur& risdrö Gründe gefordert sind. Auch insoweit gibt es keine wesentlichen Interessen der Besagungsmächte..mit fällt aber die einzigeEinschränkung. di" s"irr" Existenz. ilaß es . und Kriägshandlungen durchzuführen. blei\en audr während der Kampfhantllungen uni:ulässig. Daraus folgt.der'faktisdre land und deri Alliierten zu beurteilen ist Kriegszustand idt seit der Kapitulation jeilenfalls beendet. Soweit die Besagungstmppen noü militärische Aufgaben zu erfüllen haben.hpolitischer.sidrispunkten operativen Krieg{ührung aufweisen. seine Ehre und seine Selbst' Eingriffe' in .'Willkürliche Ge: besqgten die Menschenrechte der Bevölkerung eihes militäunabweisbare bietes.. handelt es sirJh um reine Sicherungsaufgaben. witi in der.n6cessit6es militaires" im gegenwärtigen Stailium einer BeseBung post bellum..militärisehe Noiwqndig.

Auch ein Rumpfkotltrollrat kann'der Treu' händer der. diese Arinahme dürfte dadurdr gereditfertigt sein. den Inhalt des Besagungsrechtsin einer knappen systematischen Skizze'zu umreißen. Würde er diese Staatsgewalt--deutschen Organen zurüd<gebenr so würden diese als Repräsentanten des deutschen Gesamtstaates zu gellen haben. in dem'der lahmgelegte Kontrollratsabgeschlossen mecihanis-us no& nicht durch ein neues SystgSnerse$t worden ist. Auch in den folgenden Darlegungen wird ilaher iler. Es möge diBser Skizbe zugute gehalten werilen. in dem das im Sommer 1945 in Berlin gipfehrde und Potsdam geschaffene. Kontrollrat als orgänisatorischer Mittelpunkt des Bösagungsregimes als existent angeirommen. wird.Zweiter Teil: SYSTEM DESBESATZUNGSRECHTS Nach Klarstellung der Rechtsgrunillagen.von den Besagungsmächtenübernommenen deutschel. im Kontrollrat und recht noch Deutschlanil für Viermächteregime Zeitpunkt in einem sie daß und s"hle"ht funktionierte.Gesamtstaatsgewalt bleiben.es Koqtrollrates in Zukunft allein ausüben. daß sie in einem Zeitpünkt ent' worfen wurde. Es besteht kein recütlidier Hinderungsgrund. daß die westlichen Besagungsmädrte die Funktionen und Kompetenzen d. daß auch für ilen Fall iles Aufhörens iler hisherigen Viermächtekontrolle ein gemeinsames zentrales l(ontroliorgan der drei westlidren Besagungsmädrte nidrt entbehrt werden kann. 187 .der Besegung Deutschlands soll im folgenilen versudht werden. Die faktische Undurchsegbarkeit seiner Anord' nungen ip der Ostzone braucht die Rechtslage nidrt zu verändern.

Wesentlich ist dabei insbesondere. im Rahmen derLKO. (Artikel4S) 188 'Wahrnehmung geschehen.und Rechtsegungsgewaltgegenüber den Zonenbefehlshabern sichergesiellt wird. Grundsä6lich muß spätestens mit der Konstituierung eine. regionalen und zonalen Besagungsbehördendaran erinnert werden.L Die Organisation der Besatzungsbehörden 1. unterschiedlicher Bezeichnung . des VierSoweit infolge der Funktionsunfähigkeü mädrtekontrollrates.ntur betraut. ' 3.daß der Kreis ausschließlidrer Zustäniligkeit des Kontrollrates bestirnmt und seine überlegene Befehls.Geseggebungsgewalt rat zrround die Zonenbefehlshaber müßten du. Die Zorienbefehlshaber mögen im Rahrnen ihrer militärischen Sicherrrngsaufgabengelegentlich vor der Notwendigkeit stehen.'ehrer e Z onenbelehlshaber und .dabei die Kompetenzbereichewie die Befehlsgewalt der Besagungsbehörden untereinander f estlegen.mit z. wäre klarzustellen. da der Eingriff dessen Kompetenz berührt. Das Besagungsrecht müßte den künftigen Aufbau des alliierten Kontrollregimes in großen Zügen umreißen und. Autbau ]Iit der der Befugnisse der BesaEungsmächte in Deutschland waren bisher ein gemeinsames zentrales Kontrollorga n ( K ont r oIIr at ). daß 189 . V er t eilun g d er Geseggebun gshomp et enzen Solange'die Sequestration der deutschen Staatsgewalt aufrechterhalten wird.mäßigheit der Besagungsexeltutiue In gleichem Maße müßten aile lokalen.regionale Befehlshaber (Gouvern-eure)unil örtliche Befehlshaber (Kommandanten) an. wäre dann nur Eine Einflußnahme der Besagungsmächte noch auf dem indirekten Vege des Yetos und der kontrollierenden Einwirkung auf die deutschen Geseggebungsorgane denkbar.von den Zonenbefehlshabern der britischen und amerikanischen Besagungszonb eine Zweizonenverwaltung geschaffen worden ist. l 2. Es sdrlossen sich .für Berlin . Geseg. Ein Bericht an den Kontrollrat wäre erforderlidr. daß nur der Kontrollrat die Fähigkeit be!sigt. Darüber im einzelnen unten III. seit in allen l-ändern aktionsfähige geseggebendeOrgane geschaffen worden sind. das geltende Reidrsrecht zu suspendieren oder zu durchbrechen.rch das Besagungsrecht auf diese Grenze ihrer Kompetenz ausdrücklich hingewiesen werden. Die gesamtsteht allein dem Kontrolldeutsche. an dem die volle Geseggtibungsgewalt an clie geseggebendenKörpersch-aften des und der Länder zurüd<zugeben deutschen Gesamtstaates wäre. bedarf diese der Sanktionierung durch den Rumpfkontrollrat rrnd der Erweiteryng und Konsolidierung arif Dreimär:htebasis. wenn dieser Eingriff un'abweisbarnotwendigist. ll. Mit diesem Augenblick würden die eben erwähnwerden.r verfassunggbbenden Versammlung der Zeitpunkt als gekommen erachtet werden. Die. gesamtdeutschesRecht imWege der Geseggebungaufzuheben oder ahzuändern. für eine sachgemäße Yerteilung der legislativen Kompetenzen maßgeblichen Gtisichtspunkte müßten in diesem Falle in einer entspredrenden Ordnung der Kontrollzuständigkeiten Be' rücksichtigung finden. Doch wäre ein solcher Eingriff nur in Ausnahmefällen und mit vorübergehender Virku-ng zulässig. tla alsdann keine ten Grundsäge gegenstandslos unniittelbaren legislativen Eingriffe der BesaBungsmächte in die deutsche Rechtsordhung mehr in Betracht kämen. Das kann. T.3" b. Eine eigene Geseggebungskompetenz besaßen die Zonenbefehlshaber nur im Rahmen der konkurrierenden und der ausschließlichen Landeskompetenz. Doch bedarf es auch in diesem Rahmen ihrer legislativen Tätigkeit nidlt mehr.eine AIIüerte tr(ommanda.

Freiheit und Eigentum bedeuten.. iler Befriedigung der Besaguirgsbedürfnisse (2) und der Sorge für die Aufrechterhaltung der öffentlidren Ordnung (3). ist dabei jeilodr an die Bestimmungen der LKO. R-echtssidrerheit innerhalb des' Besagungsregimes wird nur nöglich werden. Das Besagungsrecht müßte klarstellen.ir Besagungstuppen Die Besagungsmachthat das Recht. Es müßte ferner klargestellt werden. Vahrung iler Sich. insbesondere zur Abwehr von Aufruhr. und daß jeder deutsche Staatsangehörigein jedem Land die gleichen politischen Rechte wie' die' Landes-Staatsangehörigen hat (gemeinsamesIndigenat). die Freizügigkeit (Schranken nur "alg vorübergehende Notmaßnahmen) und die Freiheit der Berufswahl untl der Berufsnieder' lassung (abgesehen von den gesegliclien Ausnahuren der Gewerbeordnung und anderer gesamtdeutsdrer Gesege sowie von den vorübergehenden Besdrränkungen des gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Aus' nahmerechts).e Staatsangehörigkeit gibt.und Post' wesens wäre wiederherzustellen. Befugnisse der Besatzungsbehörden im Rahmen der militärischen Sicherunesbesetzunc Die Besagungsmacht hat während der Dauer der BeseBung das Recht. verkündeten Ge6egenoder Verordnungen des Kontrollrates oder . Freiheit und Eigentum ihre Rechtsgrundlagein allgemeinen.und Verkehrseinheit sowie eine Wäh' rungseinheit ist. eine mit ausreichenden 'WähBefugnissen für alle Zonen ausgestattetezentrale rungsbank zu erridrten. daß Deutsdrlanil eine Virtschafts. die erforderlich sind. r90 191 . Diese Befugnis umfaßt: a) alle Maßnahmen zur Abwehr unmittelbarer Angriffe auf die Besagungsmacht als solche. bestehen die . Die Einheit des Besagungssysterns Es rnüßte" wenn auch nur in einer allgemeinen und pro' grammatischen Form. der Rechtsbetlürfen' erundlage in einer Norm des Besagungsrechts Dabei genügen interne Dienstanordnungen nicht. diese Grundsägeim gesamtenDeutschlandzurAnwendung zubringen. daß es auch weitei'hin eine deutsch. sondern auch aller vitalen und materiellen Grundlagen entbehren würde. Die Einheit des Eisenbahn. wenn alle Eingriffe in Leben.erh. um die Sicherheit der Be' sa$ungstruppen zu gewährleisten. alle Maßnahmen zu t. II.militärischen Notwendigkeiten" nur mehr in der Vahrung der Sicherheit der Besagungstruppen (1).im Rahmen ihrer Zuständiekeit .ihre exekutiven Maßnahmen. Zu sichern wäre die innerdeutsdre Verkehrsfreiheit (Wegfall des Passiersdreinzwangs). soweit sie Eingriffe in Leben. die durch ilie.. Soweit es gegenwärtig nidrt möglidr ist.iffen. Widerstand und besägun gsfeindlidren Untergrundbewe gun gen . Sabotage. müßten sie jedenfalls für die drei westiichen Besagungszonen gelten. 4. Da der I(rieg als kämpferisdre Auseinandersegung tatsächlich beendet ist. ausgesprodren werden. gebunden.eitd.der Zonenbefehlshaber besigen. 7. und eine Wiederaufnahme der Feinrlseligkeiten von deutscher Seite aus nicht. daß Deutschland eine demokratische Bundesrepublik ist und damit eine föderative politisdre Einheit dalstellt.militärischen Notwendigkeiten'o geforrlert werden.gur aller politischen und psychologisdren Voraussegungen. alle Maßnahmen zu treffen.

entgegen dem Artikel 52 LKO. als unter Berücksichtigung der deutschen Raum-. den Unterhalt und die Kosten . III. bewegen. Tlrppen sind in der Regel in Kasernen unterzubringen. Truppenübun gsplägen. b) Militärische Anlagen Die Besagungsmadrt kann die Einräumung von Exerzierplägen.gegenüber der Besagungsmachtim ganzen oder ihrer einzelnen Angehörigen. II. Das Nürnberger Urteil hat es den deutschen Angeklagten als Kriegsverbrechen angerechnet. von iler Bevölke' rung des.ihres Gefolges und ihrer in Deutschlanil befindlichen Familienangehörigen. daß die ausreichende Yersorguug der-Bövölkerung des beselten Landes nicht gefährdet wird. nungen und Aktionen der Besagungsmadrt. c) alle Maßnahmen zur Abwehr jeder böswilligen und wahrheitswidrigen öffentlichen I(ritik ari der Be.er B esagwr gsbedür lni sse Die Besagungsmacht hat das Recht.. Die vier Giuppen von Maßnahmen müssen sich ini Rahmen der LKO. Die Anforderungen dürfen nicht weiter gehbn. die besegten Gebiete in höherem Maße zu Leistungen herangezogenhaben.. Konfiskationen anzuordnen (Artikel 46 Abs. Dieser Sag rnuß als ein objektives Element des Völkerrechts gelten und zieht als solches auch den Forderungen der Besagungsmächtein Deutschland eine rechtlich unübersteigbare Schranke. za verhängen lArtikel 50).zur Abwehr unmittelbarer Angriffe auf einZelne Angehörige der Besagungsmacht. Flu g- 2. dagegen muß es erlaubt sein. die Unterbringung und den Unterhalt der Offiziere und Beamten sowie des sonstigen Heerqsgefolges. Yersamlniünlen usw. nach Maßgabe des unabweisbaren Bedar{s. Waren. daß sie L92 193 . B elrieiligun g d. wenn irgend mögllch. dürfen Lebensmittel aus der deutschen Virtschaft nicht für die Besagungsbedürfnisse in Anspruch genommen werden. B' untersa. Diese'Förderungen müssen jeiloch . die notwendig sind. .und Lebensmittelnot der Virtschaft des Landes billigerweise zugemutet werden kann. Solange in der Lebensmittelversorgung das Existenzminimum unterschritten ist. die Unterbringung der Besagungsbchöiden. die Unterbringung.im Verhäitnisse zu den Flilfsquellen des Landes stehenoo(Artikql 52 LKO. Ehemaliger privater raum isi. um die Bedürfnisse der Besagungs' truppen zu befrietligen. elner sadrlichen und währheitsgemäßen öffe4tliclaen Erörterung it Presse. 'W'ohnBehörden in Bürogebäuden. Anord' sagungsmacht.als billigerweise von der Virtschaft des Landes zu erwartenoowar. Sie dürfen also nur in einem solchen Maße in Anspruch genommen werden.b) alle Maßnahmen. Unter diesem Generalvorbehalt ergeben sich folgende Rechte der Besagungsmächte: a) Uhterbringung und Unterhalt der BesaEungstruppen Die Besagungsmachtkann in Deutschland folgende Leistungen fordern': I. der in Deutschland stationierten.gt. ob es sich um Angriffe aus politischen oder aus persönlichen Motiveri han' delt. Rohstoff-. Es ist daher z. zu unterwerfenl d) al{. gleichviel.im Rahmen einer solcheri Abwehraktion Plünderungen vor' zunehmen (Artikel 47).). für den Besatzungszwed< erf orderlichen Truppen..Uesegten Landes alle Leistungen zu fordern. Schießpläg en. weldre die deutschen ltdchte oder die deutschen Interessen verlegeri. seiner ursprünglichen Bestimmung zurückzugeben. Maßnahmen zur Abwehr von Beleidigungen . Rundfunk. 2) oder I(ollektivstrater.

Es sollte daher ein Einverständnis darüber heieestellt werden" 195 . im Rahmen der finanzpoli tischen Möglichkeiten. soweit derartige unzulässigeAnforderungen erfolgt sind.pläBen und ähnlicher für ilie militärische Ausbildung der Besagungstruppen erforilerlichen Anlagen ver' langen. Schuhwerk usw. III. liegen auf der Hand. Brennmaterial.'Wohnungen und. das bereits von der deutschen 'Wehrmacht militärisch genubt wofden ist. Jedebeanspruchte Natural. II. Es besteht infolgedessen kein Recht: I. das besegte Land für ihre zivilen Bedürfnisse auszunugen. für rein zivile Zweake in Anspruch zü nehmen. Brennmaterial.und Nachridrtenmittel des besegten Landes für. soweit dies nicht im geordneten Reparationsverfahren (untenV) zugelassen ist und entsprechende Abrechnung über Reparationskonto erfolgt. Vieh. von dem besegten Land zu tragen. Lebensmittel. Textilien.. Textilien und andere Güter für sie aus dem beseSten Lande zu entnehmen. Textilien. unkontrollierten Ausgabe eigenen Besagungsgeldesdurch die verschiedenen Besagungsmächteergeben. Bei der Auswahl ist tunlichst nur solches Gelände in Anspruch zu nehmen.und'Nac. die öffentlidren Yerkehrs. Lebensmittel. Brennmaterial. nidrt das Rec. ist ihr Wert nachträglich festzusteltren und entsprechende Gutschrift auf Reparationskonto zu bewirken. Die Gesamthöhe der Besagungsleistuitgen sollten im Einvernehmen mit den zuständigen deutschen Stellen für jedesJahrim rrorausfestgesegtwerden. Solange die deutsche Lebensmittelnot nicht behoben ist. Schuhwerk usw. ihre militärischep Zwe&e zu benu$en. Sdruhwerk und anderen Bedarfsgütern aus dem besegten Land in das Heimatgebiet einer Besagungsmachtvorzunehmen. die sich uos de. darf lanil' rvirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genugtes Gebiet nicht für die Neuerrichtuüg militärischer Anlagen ge' fordert werden. Erholungs' und Fremdenheimen oder L94 Gasthöfen. für Arbeitskommandos. c) Verkehrs. die sich aus Staatsangehörigen der Besalungsmacht zusammenseBen. dieFamilien vonBesagungsangehörigeninDeutsch' land unterzubringen. Die unerträglichen wirtschaftlichen und währungspolitischen Folgen.les besoins de l'arm6e d'occu' pation") dütfen aus dem besebten Lsnde befriedigt werden (Artikel 52). erholungsbedürftige Kinder und Erwaüsene in Kinder-.anzufordern.Rücksicht auf die Bedürfnisse des deutschen wirtschaftlichen Lebens zu nehmen' il) Verbot der Ausnugung des Besagungsgebietes für zivile Zweeke Die Besagungsmächte haben nach den klaren Vorschriften der LKO. Textilien. V. Brennmaterial. IV. Rohstoffen. Nur die .ht.Bedürfnisse des Besagungsheöies" (. Ifotels und Sanatorien des beseSten Landes unterzubringen und auf diese Veise Wohnraum? Lebensmittel. Einrichtungep für sie zu beanspruchen oder gar zu beschla$-nahmen.undDienstleistung sollte auf die in dieserVeise festgeselte Gesamthöhe der Besagungsleistungen an gerechnet werden. direkte l-ieferungen von Lebensmitteln. darüber hinaus Wohnraum.. Dabei ist möglichst weitgehende .hrichtenmittel Die Besagungsmacht hat das Recht. e) Festsegqng der Besagungskosten Die Besagungsltostensind.

die notwendigen polizeilichen Sicherungsmaßnahmert zü treffen. Unter den befriedeten Yerhältnissen der nach Ende der I(amp{handlungen eingetretenen militärischen Sicher-ungsbeseBung dagegen ist die direkte Anforderung entbehrlich. die auf Naturkatastrophen. Ungliicks. Soweit bei der Anforderung von Naturalleistungen eine zur Befriedigung der BesagungsGebrauchsüberlassung bedürfnisie ausreicht.ung Sorieit der echte Bedarf der Besagungsmachtreicht. fälle usw.Anf orderung") . Es liegt in der Natur der Sache. daß der Betroffene eine solche verlangt. daß die Anforderung unbilligerweise üher die Leistungsfähigkeit der deuischen Virtschaft hinausgehe oder daß sie für de. nicht für zivile Zwed<e angefordert wird.lm Falle der Verhängung des Belagerungszuständes geht die zivile Gewalt der deutschen Behörilen auf die Militärbefehlshaber übef. b) Belagerungszustand Nehmen die Störungen einen erheblichen Umfang an. Massendemonstrationen. darf oi"ht d"rn benult werden.daß nach der Durchführung der Vährungsreform jede t eitere Neuschöpfung von Besagungsgeld unterbleibt. zurücftzuführen sind. Vorausse$un g deutschenRequisition säm t ern aa erseB ist. 3.agung des Eigentums nicht verlangt wetden. hat diese nach Artikel 52 LKO. (6tat de siöge. so kann die Besagungsmächt den Belagerungsztr. state of siege) werhängen. das den Besattungsbehörden nur im Rahmen des Artikel 52 Haager Ltr(O.sland. und dafJ sie zur Befriedigung des berechtigten militärischen Bedarfs notwendig ist. Das Mittel der Requisition. zu Gebote steht. können indirekt clie militärische Sicherheit der Besagungstruppen beeinträchtigen. die im Zusammenv-irken mit einem bei ihr gebildeten paritätischen Requisitionsausschuß entscheidet. f) Begrenzung des Requisitionsrechts Besagungsbehörde eröffnet sein. um auf diesem Umweg Reparationen eirrzutreiben. Anl or derun g der Besagun gsbehörde gegenüber dem betroffenen einzelnen erfolgt. so sollte ein Rekurs an eine höhere t96 a) Polizeiliche Sidrerungsmaßnahmen Im Interesse der militärischen Sicherheit der Besagungsmacht liegt auch die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in den Fällen. daß währenitr des eigentlichen I{rieges die Requisition vielfach im Wege der dir ehten.aufrührerischeUnternehmungen gegen die eigene Regierung des besegten Ländes oder gegen bestimmte wirtschaftliche oder soziale Gruppen. Au f r echt er haltun g d er öIJen tlic]t en O r d n. in denen die eingetretenen oder drohenden Störungen sich nicht unmittelbar gegen die Besagungsmacht richten. Ausschreitungen. daß die Leistung für inilitärische.. es sei denn. Dem deutschen Requisitionsamt sollte der Einwand zu' stehen. sowie Störungen. Unmittelbare Requisitionen für Besagungszweckesind daher zu vermeiden und durch Anforderungbn bei den en. Wiril eine Einigung nicht erzielt. falls die Lage von den deutsöhen Polizeiorganen allejr'r nicht bewältigt werdlen kann. und die Grundredrte der einzelnen gegenüber der Besagungs- 797 . In solchen Fällen einer Störung oder Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung hat die Besagungsmacht das Recht.er Retluisition (.n betroffenen einzelnen einen unzumutbaren Notzustand hervorrufe. ein Recht d. Das muß in der Form einer Proklamation durch öffentlichen Anschlag oder öffentliche Verlesung auf Straßen und PIätzen geschehen. darf eine Übert.

Unabhängig von der verwaltungsgerichtlichen Anfechtungsklage des Betroffenen müßte das Requisitionsamt das Recht haben. Für Enteignungen isr.Alle exekutiven Besagungsakte sollten einer Anf echtung im verwaltungsgerichtlichen Yerf ahren vor besonder en A dmini stratiu geridt t shöfen unterlie gen. I[.die dem zuständigen deuischen Requisitionsamt alsbald in Abschrift mitzuteilen ist. die bei den regionalen Militärbehörden zu bil{gn wären. Soweit noch ausnahmsweise selbständige Exekutivakte der Besagungsbehördenvorgenommen werden. die sich kraft überpositiven Rechtes ergeben' Falle des sogenannten Staatsnotstandes 4.' b) Verwaltung I. das Verbot rückwirkender Strafgesege. ilaß es in Deutschland seit 19I8 kein formalisiertes mehr gibt' Sonst könnte Recht des Belageiungszustandes von den Besagungsder sich ilaß werden. die Säge nulla poena sine lege und ne bis in idem müssenbeachtet werden.isition bei der vorgesegten' Militärbehörde zu erheben. gefordert im Rahmen der Belagerungszustand verhängte -ä"hr"rr bewegt' (Ygl' Bestimmungen deutschen eirtsprechenden dazuArtikel l3 des"Rheinlandabkommens') die Bei der jegt in Deutschland gegebenenLage haben Besagungsmächte im Falle iles Belagerungszustandes im alle Befugnisse. Verhaltungen sind' nur auf Gruntl eines militärgerichtlichen llaftbefehls wegen des dringenden Ver' dachts einer gegen die Besagungsmacht gerichteten ist bin' strafbaren lfandlung zulässig' Der Yerhaftete l\Iilitärzuständigen des Richter dem nen 24 Stunden entscheiDieser voi'zuführen' Vernehmung zur gerichts Veriet über die Fortdauer der Haft. S&'ug aon Leben'. auch in diesem Falle Einspruch gegen die Requ. Freiheit und Rechtssicherheit' be' Vom Falle des Belagerungszustandes abgesehen' Leben' in Besagüngsbehörilen der dingrifte alle dürfen Frej:iheit uncl Rechtssicherheit der Beuölhet'ung des be' se7ten Laruiles iler forrnellgeseglichen Crunillage' a) Gerichtsbarkeit I. III. Eine zweite Instanz wäre bei dem Zonenbefehlshaber zu errichten. Die Unabhängigkeit des Geridrts.rfenunter keinen Umständen stattfinden. Die Straluerlolgung durch die Besagungsgeridrte ist auf I(riegsverbrechen. auf Vergehen gegen die Sicherheit uncl Ehre der Besägungstruppen und ihres Ge' folges.ge$'alt werden vorübergehend außer Kraft gesegt' Nach B"s"itigung der Störung ist der Belagerungszustandals' bald aufzuheben. das Verbot der strafrechtlichen Analogie. Konfiskationen dü. Die administrative und exekutive Zuständigkeit der Besagungsbehörden gegenüber der deutschdn Bevölkerung ist seit der Wiederherstellung des deutschen Verwaltungsapparates auf die Anforderung gegenüber den deutschen Verwaltungsliehörden beschränkt. dem paritätischen Requisitionsausschuß IY. Soweit direkte Requisitionen in Ausnahmefällen unvermeidlich sind. sowie auf Vergehen gegen Normen der Besat' zungsbehörden beschränkt. Es wirrl hier übrigens der Nachteil ileutlich. bedarf es einer schriftlichen Ermächtigung der lokalen Besagungsbehörde. während für Anforderungen bei den Requisitionsämtern das oben unter III 2 e geregelteYerfahren Plag greift. bedürfen sie der geseBlichen Grundlage im normierten Besagungsrecht. Auch direkte Requisitionen hätten diesemVerfahren zu unterliegen. II. auch soweit Bedürfnisse r98 L99 . der darin liegt. die nur bei werangeordnet Fluchtverdacht oder dunkelungsgefahr den darf. die im Zusammenwirken mit entscheidet.

Zweiter Teil. administrativer und legislativer Funktion besteht. tendö gemeinsame I(ontrollorgan dbr Besagungsmächte als Treuhänder die Funktionen der deutschen Gesamtstaatsgewalt aus. Mai 1945 (bzw. Die blockierten Gegenstände sind zurückzugeben. dagegen ünter einer mili' tärischen Sidrerungsbesegungnicht mehr statthat. Die Zuständigkeit des Kontrollrats in dieser Eigel' schaft umfaßt alle Aufgaben der Reiihsregierung. ausschließlich das allgemeine deutsche Enteignungsrecht maßgebend. nicht gestatten.) ist von der Bisagungsmacht unter Vahrung der Substanz der Güter und nach den Regeln des Nießbrauchs auszu' üben. siird sie wert' mäßig auf Reparationbkonto anzurechnen. ilaß die im folgendep unternommene Skizzierung der Sequestrationsbefugnisse keine praktische Bedeutung mehr erlangen wird.unten III 5. Diese Verträge werden von ihm'im Namen des und berechtigen deutschen Gesamtstaatesabgeschlossen III.der Reichsjustizauf 'Weimarer Yerfas' Reichsverwaltung. soweit es sidr nicht um Waffen oder anderes Kriegsmaterial handelt.) aufzuheben. Juni 1945) vor' genommenen Beschlagnahmungen von Einrichtungen. DieZonenbefehlshabär hahen innerhalb ihrerBesagungszone eine entsprechendeZuständigkeit im Rahmen der konkurrierenden und der ausschließlichenKompetenz der Landesstaatsgewalt'Sie sollten von dieserZustäniligkeit nur noch Gebrauch rnachen. der sicht und der ReichsgeseEgebung.seit dem Ende der' I(ampfhandlungen beschlagnahmten Gegenstände nicht zurückgegeben werden können. 2. dem 5. Es wäre daher zu wünschen. Wertbeständen und Geltl (Artikel 53 Haager LKO. VL Das Benugungsredt't an allem öffentlichen Eigen' tum im besegten Lande (Artikel 55 ltraager LI(O. Für willkürlich durch Vorsag oder grobe Fahr' Iässigkeit hervorgerufene Schädenist Ersag in der Form zu leisteno daß ein entsprechender Betrag auf Reparationskonto angerechnet wird. insbesondere die Landesregieruiig und den Landtag. Y. Da das Beuterecht nur während des Krieges (im Sinne der tatsächlichen kämpferischen Auseinanderset' zung) ausgeübt werden kann. R'egierungsgeuah Als dem Inhaber der sequestrierten Regierungsgewalt obliegt dem Kontrollrat a) der Abschtuß aon Verträgen' mit auswärtigen Mächten. sind alle seit dem B. Erster Teil. Über die nach Aufhebung der Sequestration und Rückgabe der Herrschaftsbefugnisse an deutsche Staatsorgane entstehende Lage siehe. Kontributionen oder sonstige ZwangsaufIagen werden nicht erhoben. wie sie durch die sung geregelt waren.oder das an seine Stelle tre' 20r . werden nicht verhängt. Kollektiustrafen. solange und soweit bestimmte Mängel und Lücken im demokratischen Auf' bau cler tleutschen Landesverfassungen ilie volle Vahrnehmung der Landesstaatsgewalt durch die landeseigenen Organe.) W'ie schon betont (siehe oben. Die Sequestrationsgewah Solange. III S e. I 2) kann es nach dreijähriger Besagungszeit keinen völkerrechtlibh stichhaltigen Grund für die Äufrechterhaltung der Sequestration der döutschen Staatsgewalt mehr geben. !. Soweit die.der Besagungsmacht befriedigt werden müssen.keine deutsche Gesamtstaatsgewaltmit gouver' nementaler. Vorräten. Befugnisse der Bqsatzungsbehörden kraft Sequestration 1. übt der I(ontrollrat.

Reichsrecht bridrt Landrecht"). Es hat mit der Demokratisierung Deutschlands nichts zu tun. 3. über die Kontrolle der ngtwendigen Bedingungen für die Siiherheit der Besagungstruppen. tigkeit der deutschen tänderregierungen und ebenso die der d. Zu diesem Zwed< hat der I(ontrollrat das Recht auf Erteilung aller von ihm geforderten.und handlungsfähige gesdggebende der Landesverfügen. die Demokratisierung Deutschlands und die Erfüllung der deutschen Verpflichtungen hinaus Maßnahmen zu treffen.. 202 .und verpflichten für die Dauer der Besegung diesen u rrmittelbar.d seinerTreuhänderpflichten auch auf die Erneuerung der deutschen Handelsbeziehungen zum Ausland bedacht zu sein. so haben auch die vorn I(ontrollrat selbst erlassenen Gesege den Vorrang vor allen Zonenund Landesgeseben-. Geseggebungsgeuah rr Nur die vom Kontrollrat erlassenengeseglichenAnordGesegen. Der Kontrollrat ist befugt.des deutschen Bildungs.im Rahmen der fundamentalen Prinzipien der Dem-okratie .Da die Länder ausnahmsloswieder Organe über willens. das Recht auf maßgebliche Anregungen und. c) Dagegen sind der Kontrollrat und die Zonenbefehlshaber nicht befugt. darüber zu wachen.rrr. insbesondere die Sicherheit der Besagungstruppen. besteht für eine . der Beamtenvorbildung und der Yerwaltung muß . sei es für ihre ganze Zone. b ) Kontrolle der deutschen Regierungstätiglteit.und Erziehungswesens. die Demokratisierung des deutsdren öffentlichen Lebens und die Erfüllung der von Deutschland übernonmmenen Yerpflichturigen nicht gefährdet. wenn in der einen Zone von der Besatzungsmacht nach dem ihr geläufigen heimischen Muster die Sozialisierung der Grundindustrie gefordert und in der zweiten die privatkapitalistische Virtschaftsweise propagiert wird.und Yerwaltungsgzustand im Heimatstaat der Besagungsmacht hinaus. nungen haben die Kraft von gesamtdeutschen Wie alles bis 1945 erlasseneReichsrecht (soweit es nicht durch Kontrollratsbeschluß aufgehoben ist) dem zonalen Recht wie dem Landesrecht vorgeht (. Die Organisation des deutschen Wirtschaftslebens. Maßnahmen dieser Art stellen keine treuhänderische Sequestration dar. daß die Tä.soweit es sich nicht um der militärischen Sicherrng dienende Ordonnanzen handelt . Der Kontrollrat hat arrf G. bei Gefahr im Verzuge. Die lconsularisdren Vertretungen Deutschlands im Ausland sollten daher möglichst beschleunigt wieder hergestellt werden. sind . sonr ' dern Iaufen auf die Assimilation der einzelnen Zonen an den Verfassungs.rSequestrationoo gese$gebungskompetenz kein zwingender Grund mehr. " Gesege der Zonenbefehlshaber. sei es nur für ein einzelnes Land in ihrer Zone.nur im Rahmen der (konkurrierenden oder ausschließlichen) Landeskompetenz zulässig. die die Verpflanzung lremder Vert'assungsund Verwaltungseinrichtungen nacl' Deutschland zum Ziele haben. Auskünfte seitens der deutschen Behörden. oder wenn in einer dritten Zone die Verwaltung der Gemeinden durch ehrenamtliche Bürgermeistei vorgeschriebenwird.der deutschen Entscheidung überlassen werden. das Recht zum Erlaß einstweiliger verbindlicher Anärdnungen" EntsprechendeBefugnisse haben die Zonenbefehlshaber im Rahmen ihrer Kompetenz gegenüber den Landesregierungen und den sonstigen Zentralverwaltungsstel'Ien ihrer Zone. Diese über die Wahrung demokratischer Homogenität hinausgehende zonale Assimilatioirsp olitih ist völkerrechtlich unter keinem denkbaren Gesichtspunkt gerechtfertigt.arüber hinaus gebildeten zentralen Verwaltungsstellen den Richtlinien der Besagungspolitik und den von den Besaguirgsmächten erlassenen Gesegen nicht zuwiderlaufen.

wenn sie sich einer vor' säglichen Rechtsbeugungzum Nachteil einer Besagungs' macht schuldig gemacht haben. damit die deutsche Rechtseinheit gewahrt wird. Eine Beschränkung der Geseggebungsgewaltder Länder durch eine .'Wie auch imrner man über die Gestalt des künftigen deutschenFöderalismusdenken mag. sowie die Familienangehörigen dieser Personen' gruppen. Leiliglich die . b) Der deutschen stratgerichtsbarheit sind alle Zuwider' handlungen deutscher Staatsangehöriger. da der Grund für die Sequestration insoweit entfallen ist. Mit gesundem Föderalismus ist die Funktion eines obersten Bundesgerichtskeineswegs unvereinbar. und daß die Herstellung einer einheitlichen Rechtsprechung durch Begründung des Reichsgerichts im Jahre IBTB einer der großen Erfolge der liberalen parlamentarischen Kräfte im I(ampf gegen den dynastischen Obrigkeitsstaat gewesen ist. Verden in einem Straf' unmittelverf ahren die Interessen einer Besagungsmacht 205 . Yielmehr sollte folgenden Grundsägen Geltung verschafft werden: a) Ziailre&. baldmöglichst ein oberstes deutsches Ca:riclrt wieder in Funktion setten. Es ist nidrt unwichtig. es sollte außer Zweitel sein... 4. Justizhoheit Als Träger der sequestrierten deutschen Justizhoheit sollte der I(ontrollrat.daß diese aber von derViederherstellung der Einheit der Rechtsprechungabhängt. Den Angehörigen der bewaffneten Macht ste. wie das Beispiel der Schweiz und der Vereinigten Staaten zeigt. wenn eine der Parteien Staatsange' hörige der Besagungsmachtoder eines andererr ehemals feindlichen oder neutralen Staates ist. also insbesonderealle in zivilem Dienstverhältnisstehenderi Beamten und Angestellten der Okkupationsverwaltung. Deutsche Richter können wegen ihrer richterlichenTätigkeit von denBesagungsmächtennurdann zur. daß die Viedererstehung des deutschen Redrtes von der Erneuerung der deutschenRechtseinheit. Im übrigen ist die durch ilen Nationalsozialismus im Jahre 1935 vollzogene Überleitung der Justiz auf das Reich durch die Yorgänge des Jahres 1945 rückgängig gemacht worden. mit eigenen Gesegen an. sofern sie sich. soweit sie nicht deutsche Staatsangehörige sind. c) Die Unabhängigkeit der deutschen Rechtspflegewird anerkannt. ist hier schonjegt kein Anlaß mehr gegeben.henilie Angehörigen des lfeeresgefolges gleich.tsstreitigheiten gehören auch dann wr ein deutsches Gericht. sich daran zu erinnern.dngehörigen der bewaffneten Macht des besegenden Staates gelten als exterritorial und sind daher der deut' schen Gerichtsbarkeit entzogen. daß die bürgerlich-revolutionäre Verfassung der Frankfurter Nationalversammlung eines ihrer widrtigsten Stücke in der Herstellung einer Reichsgerichtsbarkeithatte. behaltsliste'ozügunsten der Besagungsmachtist seit der Inkraftsegung der Landesverfassungen völkerrechtlich nicht mehr gerechtfertigt. Rechenschaft gezogen werden. Staatenloser und Staatsangehörigerehemals neutraler Staaten gegen deutschesRecht zu überlassen. len geseggebendenOrgane einzugreifen.die Gerichtsgewalt der Länder durch Sequestration seiteirs der Besabungsmächte zu beschränken. daß die einheitliche Gerichtsbarkeit eine der großen liberalen Forderungen an den Deutschen Brind gewesen ist.!hr nicht freiwillig unterwerfen. die durch die Gerichte als landeseigene Oigane im Namen des Landes ausgeübt wird' Da die Landesgerichte sich wieder in voller Funktion befinden.Die Zonenbefehlshaber sinil daher nur noch dort berec*rtigt. die notwendigen geseggeberischen -{nordnungen von sich aus treffen.Stelle der territoria.Vor. Die Länder besigen wieder eine eigene Justizhoheit. wo diese sich außerstande zeiger.

Aber es läge den deut'e-ines schen Länderrelierungen ob.Dienststelle zustimmt. Verwaltungshoheit Zr d. die Bedürfnisse der gesamtdeutschenVerwaltung in diesen Bcreichen schon jegt mit größerer Energie wahrzunehrnen. Die innere und die Kulturverwaltung wird wesentlioh Landessache sein. müssen sie sich. Energiewirtschaft und Finarrzwesen seien als Beispiele genannt. Vie die Kompetenzen hier im einzelnen zu verteilen wären. ohne die an einen deutschen IViederaufbau nicht zu defrken ist. Doch wäre es Sache des I(ontrollrates. wird eine gewisse Kontrolle verwaltung der deutschen Ernährungs. zurEntscheidung an ein Besagungsgerichtziehen. Aber es gibt daneben bedeutsame Yerwaltungszweige. Ausfuhr und Einfuhr also von ihnen abhängig ist und auf Grund der schweren Eingriffr in die deutsche'Wirtschaftssubstanzdie erforderliche Einfuhr an Lebensmitteln und Rohstoffen aus eigener I(raft nicht voll firranziert werden kann. die sinnvollerweise in der Hand dei gesamtdeutschen Staatsgewalt vereini$t bleiben müssen: Arbeitsverwaltung. Im Rahmen der genannten drei Ziele können die Besagungsbehörden die Organ'e der Landesverwaltung um Auskunft ersuchen. mit Anregungen versehen und bei Gefahr im Yerzuge verbindliche Anordnungen an sie richten. Rahmen des deutschen Dem rechtsstaatlichen Prinzip gemäß unterliegen sie dem oben b. Es steht außer Frage. daß diejenigen 'Wirtschafts. ist für eine Sequestration der Landesverwaltung durch die Zonenbefehlshaber und die ihnen unterstellten BesatJungsorgane kein Raum mehr. d) Staatsangehörigeeiner Besagungsmachtkönnen als Zeugen_vor deutschen Gerichten vernommen werden.'Wirtsdraftsverwaltung. sofern nicht überwiegende Interessen der BesaSungsmachtentgegenstehen. Eine Yerwaltungskontrolle seitens der Besagungsbehörden kann sich lediglich auf diejenigen Maßnahmen der Landesdienststellen erstredcen. 206 . daß bei einem künftigen föderativen Aufbau Deutschlands das Schwergewicht der Verwaltung bei den Ländern liegen wird. solange sie noch rechtshängigist.en Verwahungsuulonomie auch arrf diesen Gebielen zv erreichen. so kann die -regionale Militärbehörde die Sac{re. die Voraussegungen einer möglichst weitgehenrJ. da sie eine Form der Ausübung deutscher Yerwaltungshoheit kraft Sequestration darstellen. die Demokratisierung Deutschlands und die Erfüllung ileutscher Verbindlichkeiten betreffen und insofern die Besatzungsinteressenunmittelbar berühren. im Rechts halten. Voraussegung dafür wäre die Beachtung der Grrindsäge des PotsdamerAbkommens.dnKompetenzen des I(ontrollrates gehört auch die treuhänderische Wahrnehmung der Verwaltungshoheit des Reiches. Doch müßte das Ziel der besagungsrechtlichen Regelung darin bestehen.bar berührt. Verkehrsverwaltung. ist ein Problem für sich.und Wirtschaftsdurch die Besagungsmächte nicht za yer- meiden sein. Fundamente einer deutschen und Yerkehrseinheit geschaffen würden. Da in den Ländern das deutsche Verwaltungssystem wieder hergestellt ist und die landeseigenen Beh8rden. Die Zastimmung ist zu erteilen. rrenn die vorgesegte. 5. im Rahmen Besatzungsabkommens dafür einzutreten. II 4) behandelten administrativeerichtlidren Yerf ahren.sbehördendarüber hinaus eine Kontrolle der deutschen Außenwirtschaft für sich beanspruchen. Solange die Besagung. Anstalten und Körpersdraften voll funktionsfähig sind. die die Sicherheit der Besagung. bieten der deutschen Yerwaltung Solange Einzelakte der Besagungsbehördenauf den Genicht gänzlich ver- mieden werden können.

die etwa nach den folgenäen Richtlinien aufgebaut sein müßte: Die oberste interalliierte Kontrollbehörde wäre befugt. Im Bereiche der verschiedenen Staatsfunktionen-würde sich alsdann folgende Lage ergeben: a) Gese$gebun$.6. Gebrauch gemacht werden könnte. so von cliesern rrürden die Befugnisse der Besagungsmächte beschränkt Zuständigkeiten diejenigen auf an -{ugenbliek 'Wesen der militärischen und wirtsein. die Entmilitarisierung Deutschlands oder die E. soweit ein Geseg als geeignet erschiene.behörden vorzulegen. b) VerwahunC Die den Besagungsmächten weiterhin einzuräumende Aufsicht über die deutschen Verwaltungsbehörden bedürfte einer Yerfahrensordnung. die als' geeignet erschienen. die Entmilitarisierung Deutschlands oder die Erfüllung seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen zu gefährden. als sie im Besagungsrecht ausdrücklich vorgesehenwären. so wäre die oberste interalliierte I(ontrollbehörde befugt. im Hinbli ck auf Landesgesegekönnte es auch den Zonenbefehlshabern oder Ländergouverneuren zustehen' Yon diesem Vetorecht dürfte nui Gebrauch gemadrt werclen. des Unterhalts und der Be' dürfnisse der Besagungstruppen erfortlerlichen Anord' nungen beträfen. etwa 14 oder 2f Tagen nach Yorlage. Kompetenzuerteilung nach Beendigung der Sequestration Fürde die sequestrierte deutsche Regierungsgewalt grundsäglich an deutsihe Organe pirrückgegeben. Die unmittelbare Rechtse$ung der Besagungsmädrte rsäre auf Ordonnanzen beschränkt. die zuständigen deutschenYer" waltungsbehörden unmittelbar mit \fieisungen zu versehen und erforderlichenfalls ihre Anordnungen durch die zuständigen BesaEungsbehördenzu vollziehen (ErsaBvornahme).die Sicherheit der Besagungstruppen. den Bestand einer demokratischenStaatsordnung. Die Aufsichtsbefugnisqeder regionalen Besagungsbehör' den (Ländergouverneure) bestünden in dem Becht. Zenvalbehörden zu erheben. Das beanstandete Geseg wäre zusammen mit den von den Besagungsmächtenerhobenen Einwendungen den deutschen geseggebenden Körperschalten ztt erneuter Beschlußfassungvorzulegen. Im übrigen wären alle deutschenGesegeden Besagungs' . Kämen diese den Beanstandungen ni&t oder'nicht im erforderlidren Umfang oder in der gebotenen Zeit nadr.sie mit Anregungen zu versehen und bei Gefahr im Verzuge W-eisungenan sie zu erteilen. Die duf sichtsbefugnisse der örtlichen Besagungsbehörden (mit Einschluß der Distriktsbehörden) bestünden in dem Rechte auf lauf ende fnf ormation über alle wichtiEenVer- 208 . Verwaltungsentscheidungenzu beanstanden. die obersten deutschenLandesbehörden um Auskunft zu ersuchen. die sich aus dem schaftlichen Sicherungsbesebungsowie der politischen Interventionsbesegung ergeben. Ln Hinblicl< auf Gesege der legislativen Zentralinstanzen dürfte dieses Vetorecht lettriglichder obersteninteralliierten Kontrollbehörde.Jüllung seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen zu gefährden' Die Beanstandungen wären bei den deutscher. welche die zur Ge'rvährleistungder Sidrerheit. Zuständigkeiten der Besagungs' hehörden bildeterl die Ausnahme und wären nur inso. Die Vermutulng d"erZtständigkeit würde dann stets zugunsten der deutschen Behörden sprechen. rreit gegeben. Diesen wäre ein Vetorecht einzu' räumen. von dem innerhalb einesbestimmten Zeitraumes. die Sicherheit der Besat' zungstruppen.

Alle diese Aufsichtsbefugnisse dürften nicht die . zur Auflösung militärischer Yerbände und zur IJnterdrüdrung militärähnlicher Organisationeir. Friedensindustrien. die auf Kriegsproduktion um. religiöser und. ist durch den Zw-eck der .wel&e die demokratisdre Selbstgestaltung in Deutschland auf die Dauer unmöglidr machen. gleichviel ob die Verke abgebaut oder gesprcngt worden sind. zur Demontage der spezifischen Kriegsindustrie. zur Sidrerung der . Es fehlt ldafür auch jeder andere völkerrechtlich diskutable Grund. würde durch Beendigung der Sbquestration keine weitere Veränderung erfahren.völkerrechtlich nicht durch den Zweck der fntervention gerechtfertig. Angesi&ts des außerordentlichen lVlaßes von Kontr-ollmöglichkeiten. IV. hätten sie die Angelegenheit an die regionalen Besagungsbehörden (Ljinilergguverneure) abzugebön. Die Demontage hätte"also auf ausgesprocheneKriegsindustrien besdrränkt werden so'llen. I I .selbstänilige verantwortli&e Tätigkeit der deutsdren Ver: waltungsbehörclenunmöglich machen. Alle Demontagen von Fiiedensindustrien.ie Voraussebungen einer demokratischen Ordnung in Deutschländ zü schaffenEs sinil daher alle Maßnahnen ausgeschlossen. finilen ihre spezifisclie Schranke jedoch an 'Welt dem Zwedk. die innerhalb der modernen Industrieorganisation gegebqn sind.gegen eine Wie' derholung der totalitären Aggression d. iv.politisdrer Diskriminierungen a) clie Erutmilitarisierung umfaßt die Befugiris I . Die Interuentionsgewah Die Befugnisse Zur Demokratisierung Deutschlands ge' hen in einem gewissen Maße über die Haager LKO. Befugnisse der Besatzungsbehörden kraft fntervention l. hätten nicht demontiert.hen rassieüer.Entmilitarisierungoo Deutschlands nicht gerechtfertigt. Eine Demontage nur zu dem Zwed<. daß in Zweifelsfällen die Kontrolle ausreicht und die Demontage überflüssig ist. wie sie obön unter II 4 a und III 4 umsduiehen ist.waltungsentsdr'eidungen. der der Beseitigung gegen Mensdrli&keit und die brec. ' c) Redt'tsPredwng sowie aus den positiven Elementen der eigentlichen Demokratisierung zusammen. die deutsche Industriehapazität herabzirselen. sind mit entsprechenden \(/erten auf Reiiarationskonto zu verbudren. gestellt werden können oder die im Kri-ege für die Kriegsprocluktion indirekt wesentlich sind. Das Besagungsrecht sollte daher von der sofortigen Einstellung aller Demontagen (abgesehen von etwa noch bestehenden reinen Krieesindustrien) arisgehen. ist davon auszugehen. zur Konlrolle der verbleibenden Friedensindustrie.solcher Entscheidungen zu haben glaubten. 2t0 2IL .. auf ihre Beschäftigung mit ausschließlich friedlicher Produktion. Entmilitarisierung und Entnazifizierung Die Zuständigkeit der Besagungsmäclte. hinaus. Die Interventionsgewalt se!. Soweit diese Instanzen Grurid zur Beanstandung. III.t werden können. sondern nur kontrolliert werden sollen..t sich aus den negativen und der' Entnazifi' Elementen der Entmilitaiisierung und VerKriegsverbrechen von Bestrafung zierung. die . 2. zrur Zerct'irtng militärischer Anlagen.

III. Einzeleingriffe sollten in Zukunft vermieden werden. ztr Yerfolgung von Straftaten gegen Leib. Es muß jedenfalls bei der Festlegung des Besagungsrechtseine Frist gesegt werden. . wenn die Täter und die Betroffenen Deutsche waren. jeden Fall individuell zu prüfen. nicht in der Vergeltung bestehen.r'eisbar ist.r'ährend des Krieges im feindlichen Ausland oder gegen Angehörige von Feindmächten seitens deutscher Staatsangehöriger unter Verlegung der Gesege und Gebräuche der Kriegführung begangen wordea sind. b) Die Beseitigung uon Dishriminieru. die Rückgängigmathung von Konfiskationen.b) Die Entnazifizierung umfaßt die Befugnisr I. für den Entzug von Konzessionen. Soweit kein konkretes Sichemngsbedürf nis nachr. Nachdem dieVerantrvortlichkeit für die politische SäubeOrganen übertragen worden rung grundsäglich deutschen auf diesem Gehiete ist. III. zur Verfolgung von Straftaten. die Aufhebung von Ausbürgerungen. der Verwaltung und der Rechtsprechung. zur Ausschaltung von Ahtivisten aus leitenden öffentlichen Amtern und aus leitenden Wirtschaftsund Kulturpositionen. ob Tatsachen bestehen. die Entschädigung für Amtsenthebungen.un d II1' enschl i ih k ei t suer b r echen und Beseitigung Don Dishrimini erungen a) Die Bestrafung uon l(riegsuerbrechen und uon Vcrbrechen gegen d. Approbationen usw. zu einem wesentlichen Teile ver- damit begnügen. für Geschäftsschließungen. religiöser und politischer Art aus d. B estr aI un g u o n l(rie gs.. sollten sich die Besagungsmächte 2t2 2r3 . zur Ausmerzung des nationalsozialistischenGeistes '' aus den geltenden Gesegen. II. II. daß die Aburteilung der Yerbrechen gegen die Menschlichkeit den deutschen:Gerichtenüberlassen wird. Ohne eine würde das Besagungsrecht seine wünschenswerte psychologische Virkung fehlen. Das Interesse der Besagungsmächtekann in diesem Bereich nur an der Sicherung gegenüber einer W'iederholung der totalitären Aggression.IV. riger aus politischen Motiven unter Verlegung der Qesege der Menschlichkeit begangen worden sind. sind die Eingriffe der Besagungsbehörden aufzuheben und für die Zukunft nicht statthaft. die nach ihren Direktive! aufgebaut sind.. 3.er Zeit von 1933 bis 1945 umfaßt I. bis zu deren Ablauf in jedem Fall von fnternierung inil-ivi' duell zu entscheiden ist. Das gilt insbesondere für die Internierungen.ie Menschli&heit umfaßt die Befugnis f. . II. Es ist anzustreben. Die Zeit sollte ausgereichthaben. daß die Säuberung auf der Grundlage von Gesegenerfolgt. die im Interesse der Sicherheit der Besagungsmächteeine Fortsegung der Haft erforderlich machen' Die politische Säuberung sollte bei der Regelung des Besagungsrechts von allen Mitläuferfällen durch eine entlastet gemeinsame Amnestie der Besagungsm. Allenfalls sollte eine Aufhebung deutscher Entscheidungen in Fällen offenkundiger Rechtsbeugung statthaft sein. die r. Leben oder Freiheit.Automatische Hafte' für bestimmte Kategorien sollte . die während des Krieges oder vor ihm seitens deutscher oder fremder Staatsangehö. zur Überwachung iler politischen Säuben:rng. die Aufhebung diskriminierender Gerichtsurteile.ngen rassischer.ächte dieses Problems solche Bereinigung werden.es drei Jahre nach dem nicht mehr ge' Zusammenbruch des"Nationalsozialismus ben.

b) Grundsäg der' Verfassungsautonomie 4. Bei allen Schwierigkeiten. Oktroyierte Verfassungen. festzustellen. werden von einem 'Werk anerkannt werden. die sie sein wolIen. Freiheit iler Parteibild. 2t4 2r5 . was Dernokratie eigentlich bedeutet. Wirklidr demokratische Freiheit '\ffege in Deutschland nur entstehen.zum Teil beängstigende Gleichgültigkeit des deutschen Volkes gegenüber den bisher erlassenen Landesverfassungen ist nicht zulegt darin begründet. sowie die der Angehörigen im Todesfall. Die Einwirkung der Besagun$smäc{rte sollte sich in die: sem Bereich auf die Feststellung einer allgerneinen Richtlinie beschränken und die Ausführung ilen deutsdren Behörtlen überlassen.ob zu Reüt oder zu Unredrt als Produkt fremden Willens ansieht und ni&t als Formen demokratischer Selbstgestaltung.irn Gesamtstaat durch Kombination eines volksgewählten Pärlaments mit einem von den Ländern bestellten Bündesorgan. wäre die Intervention auf die Sicherung folgender Prin'' zipien zu beschränken: Es mqß im deutschen Verfassungsleben bestehen: l. V erbindun g d emolr ati sclrcr unil | ö d er at i u er E lem ent e . was von dem deutschen Verfassungssystem hn Einrichtungen der De' mokratisierung gefordert wird. Die .ung . 5. Volke niemals als sein eigenes sie können daher audr niemals die GlundlaSb einer Demokratie sein. wenn ilie' BesaSungsmächte die Berufung' der Regierungsmitglieder von parlamentari*che Gesefigebwng wd paTlamentarische Regierungsbildung fut Gesamtstaat und in den Ländern. wird auf diesem darauf beschränkt wird. 2. wenn in Deutschland eine Iebensfähige Dämokratie entstehen soll. alles 4ridere wäre nur eine pseudodemokratische Verschleierung eines oktroyiertet. gesidterte Kompetenzabgrenzung zwisdten ilem Ge' samtstuAt und den Länilern. Es wäre keine Demokratisieruirg Deutschlands.er allgem.V. Regimes. Verf assungssysterirö Das Besagrrngsrecht müßte festlägen. c) Regierungsbildung und Regierungskontrolle Es muß die Freiheit der demokratischen Regierungs' bildung sowie die Freiheit der parlamentarischen Regiciungskontrolle anerkannt werden. das wenig Aussicht auf inneie $tabilität hätte.iler politischen Opposition.einen Mensdtenrechüe und der staatsbürgerlidren Grundredrte. daß man sie . den Grundsag der Verlassungsautononie für den deutsdren Gesamtstaat wie für die Länder anerkonnen. einige wenn die Intervention des demokratischen Grundsäge fundamentale wenige festzul egen. 6. 4. zumal wenn -fremden sie von Mächten ausgehen. treie glei&e'Wahlen zu Volksvertretungen für den Gesamtstaatund die Länder. die Entschädigung für lfaft. für Gesundheits-'und Körperbesdhädigqng. anerkennt. Gewährleistung d.und. daß durch sie ein Zwang zir Freiheit uusgeübt uerden soll. Demokratie ohn6 Verfassungsautonomie ist unmflglich. Demohratisierung a) Prinzipien der Demokratie Das Paradoxe im Begriff der demokratischen fntervention liegt darin. sowie für entsprechende Gemeindevertretungen : J Das Besagungsrecht müßte. Im Rahmen der fundamentalen Grundregeln der Demokratie muß das deuttche Volk die Freiheit der politischen Selbstgestaltung erhalten.

Solange alle wichtigen Entscheidungen nicht von den Regierungen. verfahren zu entscheiden. Der Einrvand. wenn die Materien des Wirtschaftsrechts der deutschen Gdseggebungsautonomie vorenthalten werden.Deuts&' land sei noch nicht reif ztr Demokratie. Auch hier genügt es.Zur De' mokratie kann ein Volk nur durch Demokratie erzouen werden. wenn die deutschen Gesege dem Vetorecht der Besagungsbehörden unterworfen werden. e) Freiheit der Geseggebung Die vornehmste Funktion der Demokratie ist die Gesefi' gebung. Vorgänge. Eingriffe in ilie Autonomie der Regierungsbildung sinil nur gerechtfertigt. sondern müsse noch einem langdauernden Prozeß der L'merziehung unterworfen werden. wird es in Deutschland keine demokratischen Staaten geben. die neu' deutschen Landesregierungen mit allen Funktionen auszustatten. Die politische Kontrolle der Regierung muß ausschließlichder Volksver' tretung vorbehalten sein. einen für die großen Teil der Geseggekrungszuständigkeiten Besagungsrnädrte zu resdrvieren. die Freiheit der deutschen Geseggebung wiederhergestellt werden. Es ist irisbesondere völkerrechtlich durch nichts gerecht' fertigt. Denn nach der Demontage der Kriegsindustriel ist das deutsche Rüstungspotential endgültig zerschlagen. Über solche Anklagen wäre alsbald in öffentlichem Gerichts. Der Krieg ist zu Ende. Eine Beschrähkung der parlamentarischen Diskussion wäre für das Ansehen der Demo' kratie in Deutschland töillich. und an seine Erneüerung von deutscher Seite ist nicht zu denken' Daher besteht kein Hinderungsgrund mehr. AIle übrigen Materien müssen der demokratischen Gestaltung durch die deutschen Organe überlassen bleiben. il) Regie. sind nur dazu angetan.und Außenpolitik wieilergegeben werden. Die großen Probleme der Virtschaftsgeseggebung . die zu einer Regierung gehören.Sozialisierung. Solange keine deutsche Zentralgewalt und kein deutsches Parlament gebildet ist. Es muß daher. Sachliche I(ritik an Besat' zungsmäßnahmen gehört zu den unvermeidlichen Ob' liegenheiten jedes deutsdren Regierungsmitgletles unil kann daher für sich allein niemals ein Grund zum Einschreiten der Besagungsmachtsein. auch in' indirekter Form. Aktienrechtsre- 2r7 .ihrer Bestätigung abhängig machen oder gar die Besegung bestimmter Posten mit bestimmten Persönlich' keiten oder Angehörigen bestimmter Richtungen ver' langen wollten. die deutsche Demokratie zu diskreditieren. bestehl keinerlei Grund niehr. sorveit deutsche Regierungsrnitglieder oder Regiörungskandidaten durch ihre Tätigkeit erwiesenermaßen die Sicherheit der Besagungsmächtegefährdet haben.. wo demokratische Volksvertretungen gebilclet sind. Kartellentflechtüng. sondern von den Besagungsbehörgebilcleten 216 den selbst gefällt werden.hgstätigkeit Die Freiheit der Regierungstätigkeit muß anerkannt rverden. Venn in Deutschland eine echte Demokratie entstehen soll" so muß den deutschen Regieruugsstellen die Freiheit eigener Innen. Einlvirku'ngen der Besagungsmacht auf das Parlament. müssen unterbleiben. also im Bereiche der Maßnahmen zur Entmilitarisierung und Entnazifizie' rung erscheinen. wie sie sich bei der Besegung cles Berliner Oberbürgermeisterpostensvor der Öffetttlichkeit abspielten. Völkerrechtlich zulässig könnte eine solche Beschränkung der Landesgeselgebung allenfalls auf dem Gebiet der eigentlichen Interväntion. ist nicht durchschlagend. wenn irgend Deutschland ein demokratischer Staat werden soll. ist die Sequestration der Reichszuständigkeiten durch den Kontrollrat unvermeidlich' In den Ländern aber.

die wertmäßig auf Reparationskonto gutzuschr'eiben. gesebe bestimmt werden.en Organisation. so muß die Freiheit des politischen Lebens anerkannt werden. Feststellung und' Bewertung l.und Versammlu n gsu esens. i 2. Im Rahmen eines Besagungsabkommens könnte jeiloch vereinbart werden. Eine Üherwachung dieser Freiheiten durch die BesaEungsbehörden dürfte sidr le'W'ahrung diglich auf die der Sicherhbit der Besagungstruppen sowie auf die I(ontrolle der Entmilitarisierung und Entnazifizierang beziehen. ten Interessen der Besagungsbehörden zu wahre. unzulässige Beute (4"- 218 2I9 . Dem Betroffenen müßte die Anfechtungsklage vor den bei den Militärbehörden zu bildendeir Ädministrativeerichten offenstehen. In der gesamten Presseund Schrifttumskontrolle wäre die Vorzensur abzuschaffen. D ie notwendigen Grenzen dieser politischen Freiheiten köir. Zumeist handelt es sich hier ohnedies um Materien gesamtdeutscher Geseggebung. f) Freiheit des politischen Lebens Wenn Deutschland eine Demokratie werden soll. hinaus. V. nen nur ilureh die deutschen Verfassungen und Einzel. gleichviel ob es sidl um Reparationen im forTellen Sinne oder um völkerrechtlich unzulässige anderweitige Ein' griffe hanilelt: Demontage von Friedensindustrien. Die Nadrzensur würde genügdn.un il Runil f unhu esens. Der Vorgrift auf Reparationen Es ist davon auszugehen. wären schaft.sind keine Fragen der Entmilitarisierung uird Entnazifrzientng mehr und müssen daher nach den Grundsägen des Völkerrechts der deuts&en Geseggebungüberlasseribleiben. Dazu gehört die Freiheit der Parteibildung.daß der Umfang der deutsdren Reparationspflicht und die Motlalitäten ihrer Erfüllung erst in einem Frietlensvertrag festgestellt werden kön' nen. 3. um die berechtig.n. es P r esse. die den zonalen und territorialen Eingriffen entzogen bleiben müssen. soweit die wirtschaftliche Kraft Deutschlands solche Leistungen zuläßt.form. daß alle Anforderungen unzulässig sind. sein. Betriebsrätegeseg . Von ihm wäre das Reparationskonto zu' führen. Befugnisse der Besatzungsbehörden Gebiete der Reparationen'und auf dem Restitutionen I. die ilie wirtschaftliche Existenz Deutschlands qnter'den mittleren europäischen Lebensstandard sinken lassen würden. Zensureingriffe wie alle sonstigen Freiheitsbeschrärrkun-. d. d. Grenze der ReparationsPflicht Die Leistungsgrenze Deutsdrlands müßte dahin Iie' stimmt werden. unter Beteiligung neutralör Sae-hverausschusseso ständiger.4 Die Feitstellung und Bewertung aller Reparationsleistung:en müßte Sache eines paritätischen Reparationsevtl. Plünderungsscliäden. daß sdron vor Abschluß des . Anforderungen der Besagungsmacht überArtikel 52 HLKO. so wi e d.es Vereins.er geuerks&altli&. Friedens'üertrages Vorleistungen auf die künftige Reparafionssihuld möglich sind. gen seitens der Besagungsbehördenilürften hinfort nur auf geseglicher Grundlage zulässig sein. Die zahlreidren Entnahmen aus der deutschen Wirt' -seit 1945 vorgenommen worden sind.

oo) . Substanzeingriffe sind keine Reparationen.Sowjet-AG. oben Titr. die a) der Verhinderung des überganges deutscher Werte in fremde. Lieferungen aus lauleniler Produktion Vom deutschen fnteresse aus ist die Lieferung aus lau' fender Produktion der Demontage selbstverstäntllich vorzuziehen.h unzulässig..Für Eingriffe aus solcher Motivation gibt es keine völkerrechtliche Legitimation. Konfiskationen privaten Eigentums.urid Reparationsf ähigkeit Deutschlands hergestellt werden. c) die Vegnahme deutscher Patente. die Einstellung aller Holz-.3)' 6. wenn die betreffenden Güter nicht notwendig sind. Im übrigen gilt für diese Lieferungen: Sie sind als Reparationsleistungen völkerrechtlic. b) die Demontage von Friedensindustrien. Fabrikationsge' heimnisse usw. soweit der im Potsdamer Abkommen zuge' standene mittlere Lebensstandard der deutschen Bevölkerung durch diese Leistungen beeinträchtigt wird. Der'W'ert demontierter Anlagen und Maschinen ist im Yergleidr zu der Wertzerstörung und den Demontagekosten für den Empfänger minimal. sondern die Dezimierung der deutsdren Produktionskapazität . Fabrikationsgeheimnisseusw. Sicherung lt ün I ti ger Re p arationsleistun gen In jedem Falle wären zur Sidherung künftiger Reparationsleistungen Maßnahmen zulässig.tikel 53 HLKO. Deutschlands. wenn nach den Grundsägen des Völkörrechts verfahren wird.und zwar nicht aus Sicherheitsgründen. Solange die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern noch so weit vom Lebensminimum entfernt ist wie je!t. b) der Sicherstellung deutscher Parente.utsche Industrie . wenn die entsprechenden Anlagen für Reparationsrechnung in Deutschland arbeiten könnten. I(ohle.ld"'" 4.. Der Nugen für ihn wäre weit höher. sind Reparationsleistungen ausgeschlossen. sondern schädigen die Reparationskraft. insbesondere. Unzulässige Eingriff e Als unzulässig zu bezeichnen wären alle Eingriffe in dieGrund substanz d er d. Als wahres Ziel der Demontagen wird daher im deutschenVolke weitgehend nicht die Erlangung von Reparationen. sowie von Enerlien (insbesondere Elektrizität). eut schen W irt schafr ( abgesehen von der Demontage reiner Kriegsindustrien).o::. 5.).*efordert werden. die deutsche Virtschafts' 220 22L .sondern aus vorbeugendem Konkurrenzkampf gegen die de. Wege des Exports das deutsche Lebensminimum zu sichern. damit tliese Grundstoffe und -kräfte in Deirtschland eingesegt werden können. Das glei-chewie für Lieferungen aus iaufender Produktion gilt für alle Lieferungen von Rohstoffen (Kohle und Holz). Das deutscheBestreben kann nur darauf gerichtet sein. Da. Soweit solche unzulässigen Eingriffe stattgefunden ha' ben und nidrt rückgängig gemacht werden können.Nur so kann die Export. Zu solchen unzulässigen Eingriffen gehört a) ilie Überführung von lJnternehmungen in clie'Hand der Besagungsmacht(.in neutrale Hand. muß ihr voller Gegenwert unparteiisdr bestimmt uncl auf Reparationskonto gutgebracht werden (s. auch von Patenten und Fabrikgeheimnis::.und Energielieferungen auf Repdrationskonto zu erreichen. Die Fortse[ung der bisherigen. her dürfen Reparationsleistungen erst danq. um im. c) der Sicherstellungdeutscher Produktionsanlagen und Yorräte zu dienen bestimmt und geeignet sind..angesehen.

sollte mindestens für seine gebührende Anrechnung Yorsorge getroffen werden. Der Reparationsausschuß Die künftige Erfüllung der deutschen Reparationssc.und Reparationsfähigkeit Deutschlands bald gänzlich zum Erliegen bringen. 5 wie alles deutsche Auslandsvermögen dem Reparationsanspruch verfällt. die Abwid<lung aller Reparationsleistungen paritätisdr zu organisieren. auf Reparationskonto verbucht werden. soweit sie völkerrechtlich durch den Restitutionsanspruch nidrt gedeckt sind.etZwarlg erfolgten. daß sie unter Anwendung von Gewalt od. 8.leistungen als zweiseitiges Geschäft organisiert werden. Alle bisher einseitig durchgeführten Restitutionen sollten ven gemischten Ausschüssen überprüft und. Es ist daher. in denen bisher völkerrechtlich nidrt gedeckte Anforderungen aus laufender Produktion gestellt worden sind. nqtwendig. Dem Restitutionsberechtigten bzw. erlischt der Restitutionsanspruch 222 und an seine Stelle tritt ein Reparationsansprudr.daß die zurückzugewährende Gegenleistung zunädrst dem Restitutionspflichtigen. in dem Deutschland mit Sig und Stimme vertieten ist.substanz aufzehrenilen Reparationspolitik wiril die Export. Die Kosten des Ermittlungsverfahrens müssen von Deutschland getragen werden. Über seine Wiederherstellung müßten im Rahmen eines Friedensvertrages Vereinbarungen getroffeh werden. rvie jede rechtliche Erfüllungshandlung. ihnen dabei Hilfe zu leisten. das durch Gewalt oder Zwang aus einem von Deutschland bese[ten Gebiet nach Deutschland verbracht wurde. die auf ordnungs'$(/ege getätigt wurden und hinmäßigem vettraglichen sidrtlidr derer der frühere Eigentümer nicht nachweisen kann. alle Ermittlunger' zrrr Auffindung rückgabepflichtigen Eigentums in Deutschland durchzuführen. können keinen Restitutionsanspruch begründen. Soweit für rückerstattungspflichtige und auch restituierbare Vermögenswerte eine Gegenleistung erbracht worden ist. Leistungen und Bewertung muß ein Reparationsaussdruß entscheiden. Die deutschen Behörden sind verpflichtet. Übertragungen und Veräußerungen. 7. Die Anmeldung darf nur noch innerhalb einer festzuseBenden Ausschlußfrist erfolgen. Das bei Kriegsausbruch in Deutschland befindliche Eigentum der Vereinten Nationen und ihrer $aatsangehörigen ist nicht Gegenstand einer Restitutionspflicht im eigentlichen Sinne. Ebenso muß der Vorgriff auf Reparations.huld muß als ein zweiseitiges Geschält gehandhabt werden. Soweit der restitutionspflichtige Gegenstand nicht mehr auffindbar ist und daher nicht in natura rüd<erstattet werden kann. Da der Anspruch aus Rüiftgewähr nach den Bestimmungen des I(ontrollratsgeseges Nr. Der Restitutionsanspruch Die Rüd<erstattungspflicht (Restitutionspflicht im engeren und eigentlichen Sinne) bezieht sich auf alles in Deutschland befindliche identifizierbare Eigentum. der diese Gegenleistung erbracht hat. Über Anforderungen. wenn hier überhaupt das Recht an die Stelle der einseitigen Macht treten soll. Für die Anmeldung und Überprüfung von Restitutionsansprüdren sind gemischte l(ommissionen zu bestellen. In allen l'ällen. ist nachträgliche Gutschrift auf Reparationskonto zu bewirken. 9. der ihn vertretenden Regierung liegt es ob. Das Restitutionsaerlahren Die Besagungsmächtehaben das Recht. Dabei ist davon auszugehen. den verlangten Gegenstand zu identifizieren und 223 . gebührt. sollte diese auf Reparationskonto zur Anrechnung gebracht werden.

ANHAN G Die Richtlinien der Londoner Konferenz für ein Besatzungsstatut Den Ministerpräsidenten der Länder der westlichen Be' saBungszonensind am 1. . Streitschlichtung Meinungsvelschiedenheiten über die Auslegung und Anwendung des Besagungsrechtes sollten in einem geregelten Yerfahren zwischen alliieften und deutschen Behörden eröitert werden. -:j YI. Die deutschen Organe tragen die Beweislast dafür.Die Schaffung einer verfassungsmäßigen deutschen gierung maeht eine sorgfältige Definition der Beziehungen zwischen dieser Regierung und den Alliierten Behörden notwendig. Dok. den Generälen Clay. l). drei Dokumente übergeben worden. Nach Ansicht der Militärgouverneurö sollten diese Be' ziehungen auf den folgenden allgemeinen Grundsägen beruhen: A. Reparaturkosten und Rückführungskosten bis zur Grenze müssen von deutscher Seite getragen werden.2) und für ein Besabungsstatut (Dok. daß dieses Eigeirtum nicht durch Gewalt oderZwang entfernt worden ist. für die Überprüfung der Ländergrenzen (Dok' No. die nötig sind. Über die Stichhaltigkeit des Restitutionsansprudres und die Modali täten seiner Erfüllung hat die gemischte Kommission zu entscheiden.so sollten die strittigen Fragen auf einem zwischen 'Wege einem Schiedsbeiden Seiten zu vereinbarentlen verfahren unterbreitet werden. die ilen Text der Richtlinien der Lohdoner Konferenz fär die Bildung einer verfassunggebendenVersammlung (Dok' No. 3 lautet wie folgt: Re. auf der darunter liegenden Ebene die regionale Besagungsbehörde (Ländergouverneur) einerseits und die zuständige deutsche Landesregierung andererseits sein. Robertson und Koenig. Ist in diesem Verfahren eine Einigung nicht zu erzielen. No. urn die Erfüllung tles grundsäglichen Zwecks der Besagung sicher' zustellen.SolcheZustäntligkeiten sind diejenigen.. No' 3) enthielten. urn dit Militärgouverneure in die Lage zu seBen: 224 225 .welcha nötig sind. Juti 1948 von den drei Militär' gouverneuren. der Verwaltung und der Rechtsprechung gewähren und sich solche Zuständigkeiten vorbehalten.den Eigentumsnachweis zu führen. Die an diesem Erörterungsverfahren Beteiligten müßten auf der hödrsten Ebene die oberste interalliierte Kontrollbehörde einerseits und die zuständigen gesamtdeutschenStaatsorganeandererseits. Die l{ilitärgouverneure werden den deutschen Regierungen Befugnissb der Geseggebung.

Dekartellisierung. geachtet werden. b) Das Mindestmaß der notwendigen Kontrollen über den deutschenAußenhandelund über innenpolitische Richtlinien und Maßnahmen. Reparationen. Stand der Industrie. C. B. und daß die für Deutschland verfügbar gemachten Mittel zwed<mäßig verwendet werden. b) Auf den in ilen Absägen a) zu e) in Paragraph A obenerwähnten Gebieten werden die deutschen Be- hörden den Beschlüssenoder Anweisungen der Militärgotiverneure Folge leisten. der sozialen Beziehungen und der Erziehung werden eine besondere Verantwortlichkeit der Militärgouverneure sein. in. wenn sie nicht von den Militärgouverneuren verworfen werden. il) Das Ansehen der Besalungsstreitkräfte zu schügen und sowohl ihre Sicherheit als'auch die Befriedigung ihrer Bedürfnisse innerhalb bestirnmter zwischenden Militärgouverneuren vereinbarten Grenzen 217 ge' währleisten. auszuüben. Die Militärgouverneure ersuchendie Ministerpr$identen. Die Militärgouverneure werden die oben erwähnten I(ontrollen nach folgendem Verfahren ausüben: a) Jede Verfassungsänderungist den Militärgouverneuren zur Genehmigung vorzulegen. daß die Verpflic. c) Vereinbarte oder noch zu vereinbarende Kontrollen. werden sie gleichzeitig ein diese Grundsäge in ihrer enilgültig abgeänilerten veröffentlichen. welche die Besagungsmächte in bezug auf Deutschland eingegangen sind. bezüglich c) Sofern nicht anders bestimmt. treten alle Gesege und Bestimmungen der föderativen Regierung ohne weiteres innerhalb von 2I Tagen in Kraft. Dies soll jedoch keine Beschränkung der diesen Regie' rungen zugestandenen Vollmachten auf den Gebieten der Geseggebung. e) Die Beachtung der von ihnen gebilligten Verfassun' gefi z1r sichern.htungen. Die Militärgouverneure werden ilie Ausübung ihrer vollen Machtbefugnissewieder aufnehrnen. sich zu den vorstehenden Grundsägen zu äußern. Beratung und Unterstü6ung der fötlerativen Regierung und der Länderregierungen bezüglich der Demokratisierung iles politischen Lebens. a) Deutscihlanils zunehmen und zu leiten. Abrüstung und Entmilitaris. die den Außenhandel nachteilig beeinflussen könnten.sbesondere der Anwendung des vorgehenden Faragraphen b).ierung und gewisse Formen wissenschaftlicher Forschung auszuüben. Die Festlegung des Besagungsrechtes eines von den drei westlichen Besagungsmächten er- 226 227 .auswärtigeBeziehungenvorläufig wahr. wie zum Beispiel in bezug auf die Internationale Ruhrbehörde.Verwaltung und Rechtsprechung bedeuten.Wenn die Militärgouverneure ihre Zustimmung zur Unterbreitung der Verfassung an ilie Länder ankündigen." Die Analyse diesesTextes ergibt folgendes Bild: soll in der Form l. daß sie die Verfassung im Rahmen diesesBesagungsstatütes annimmt. falls ein Notstand die Sicherheit beilroht uqd um nötigenfalls die Beachtung der Verfassungen und des Besagungsstatutes zu sichern. um zu gewährleisten. Die Militärgouverneure werden daraufhin diese allgemeinen Grundsäge mit von ihnen etwa genehmigten Abänderungen der verfassunggebenden Versammlung als Richt' linien für deren Yorbereilung der Verfassung übermitteln und werden die von ihr etwa dazu vorgebrachten Außerungen entgegennehmen. daForm enthaltendes-Besagungsstatut mit sich die Bevölkernng der Länder darüber im klaren ist. Die Beobachtung.

die Ausübung ihrer vollen Machtbefugnisse wieäer aufnehmen".. so würde eine solche Lösung allerdings für die deutsche Seite eine Kumulierung der Nachteile der beiden möglichen Wege (des vereinbarten Abkommens bzw. durch einen actus contrarius zur Berliner Erklärrrng vom 5' Juni 1945 die damals von den Besa6ungsmächtenübernommene deutsche Regierungsgewalt auf dbutsche Organe zurückzuübertragen.Sollte diese Deutung zutreffen. sondern auch . Verwalturig und Rechtsprechung l7gewähren". a)' b) Auf dein Gebiete desAußenhandels iit. Die rlen deutschen Organen zugedachten Befugnisse bind sowohl durch sachliche Vorbehaltsgebiete wie durch den funktionellen Aufbau der Kontrollen und'Weisungsbegrenzt' befugnisse der Besagungsmächte Organisatigg geplant quasi-staatliche eine a) Obgleich ist. Die Zv ständigkeitsvermutung würde auch künftig grundsä5lich zugunsten der Besagungsbehördensprechen' Nicht nur im Falle eines die Sicherheit der Besagungstruppen ge' 228 fährdettden Notstandes.. das im Rahmen einer militärischen Sicherungsbesegung selbstverständlich gegeben ist. w-ergerechnet Möglichkeit mit der sogar nach dem Text verwalselbst Besagungsmächten den die von den.. daß teten Außenhandelsmonopolstellen (JEIA' officomex) ihre Tätiglceit fortsegen können. sondern um die grundsägliche Auf rechterhaltung der Sequestrationsgewalt' 3. b) vorgesehen' Aus Abschnitt C.um nötigenfalls die Beadrtung der Verfassungen und des Besagurrgsstatutes zu sichein'o(Dok.Kontrolle" (control. clie den Außen- 229 . durch keine Zweckbindung beschränktes Weisungsrecht geben. controle) im angelsä-drsischen umfassendere viel eine französischen Sprachgebrauch muß Bedbutung hat. Die Militärgouverneure werden vielmehr den deutschen Regierungen gewisse Befugnisse der Geseggebung. Da der Ausdruck und . daß diese Kontrollen nicht nur eine zweckgebundeneAufsicht über die deutscheAußenhandelsorganisation bedeuten. Gleichwohl sollen sie der von den Besagungsmächtengetroffenen Regelung mäglicherweise nach Anbringung gewisser Abänderungsvorschläge.innen' politische Richtlinien und Maßnahmen. . No' 3.. die darauf hingewiesen wird.ein Mindest' maß notwendiger Kontrollen" (A. Die plenitudo potestatis verbleibt vieldie lediglich begrenzte mehr bei den Besagungsmächten. Der genaue Wortlaut des Textes nötigt zu der Feststellung. Diesem Statut soll jedoch an' sdreinend im Vege eines Verfassungsplebiszitsindirekt die Zustimmung der Bevölkerung des Dreizonengebietes erteilt werden..für deren Berücksichtigung jedoch keinerlei Gervähr be' steht .zustimrnen und damit eineVerantwortlichkeit für diese Regelung übernehmen. daß es sic{r nicht nrrr um das bei GeRec*rt zur Verhängung des Belagerungszustandes fährilung der Sidherheitder Besagungstruppen handelt. bleib en die attun ärti gen An gelegenheiten ausschließliches Yorbehaltsgebiet der Besagungsmächte(4. des einseitig erlassenen Statuts) bedeuten: die Deutschen wären nicht Yerhandlungspartner und könnten ihre Gesichtspunkte nicht in der Rolle und mit dem Gewicht eines solchen geltend machen. Befugnisse den deutschen Organen delegieren. sondern den Besagungsmächten ein unmittelbares. Nach dem Text rles Dok' No. als im deutschen Spraohgebrauch.. Aus dieser Formulierung wird ersichtlich. B) können ilie Militär' gouverneure die den deutschen Organen erteilten Vollmachten widerrufen und .lassenenStatutes erfolgen. b ergibt sich. Da sich die hier vorgesehenen Kontrollen atcb' atf . . 2. daß trotz der geplanten Konstituierung einer quasi-staatlichen Organisation keine Beendigung der Sequestration ins Auge gefaßt ist.daß sie die Verf assung irn Rahmen dieses Besagungsstatuts an' nimmto'. 3 ist offensichtlich nicht daran getlabht.

Dok. daß sie dem schwächeren Teil erlaubten. Entmilitarisierung und. wenn sie die Beziehungen zwischen zwei Parteien betreffen. Ein selbständiges politisches Leben.. insbesondereetwa.Beobachtung.vereinbarte oder noch zu vereinbarende'1 Kontrollen sollen etwa in bezug auf die Internationale Ruhrbehörde.Steuergese[gebung und Preis. sind nicht erschöpfend.und Lohngestaltung können unter dieser Klausel jederzeit als Vorbehaltsgebiet der Besagungsbehörden behandelt werden .eine völkerrechtliche Redrtfertigung für eine unmittelbare Zuständigkeit der Besagungsbehördenzu' finden. contröle) erwartet worden. Finanzund Sozialpolitik. wie sie im Dok. Beratung und Unterstüqung der föderativen Regierung und der Länderregierungenno auswirken soll (C. sondern nui exemplifikaiiv aufgezählt. ist eine Selbstverständlidrkeit. f) Hinsichtlich der . Die gesamte Wirtschafts-. c. welche das Ansehen und die Sicherheit der Besalungstruppen und die Befriedigung ihrer Bedürfnisse betreffen. Existenz einer angemessenenZentralinstanz. 4. daß sich die Besatzungsmächte Zuständigkeiten zur Sicherung dervon ihnen gebilli[4ten' Verf assungenvorbehalten. Dekartellierung.i den Vereinbarungen ist offenbar an interalliierte Vereinbärungen gedacüt. Nicht-formalisierte Einwirkungsbefugnfise dieser Art haben stets etwas Mißliches.dufbichtsbefugnisse hätten den Vorzug. nicht control. e) Ebenfalls ist selbstverständlich. No. daß auf diesenGebieten nicht nur das legislativeYeto derMilitärgouverneure nach C. 3 enthält jedoch keine konlrrete rechtsförmige Ausgestaltung 23r . die sich praktisch in der .. ist den Besagungsmächtenweiterhin die umfassendsteEinr-irkungsmöglichkeit auf weite Gebiete der deutschen Innenpolitik eröffnet.Demokratisierung des politischen Lebens.handel nachteilig beeinflussenkönntenoo. der sozialen Beziehungen und der Erziehung'o nehmen die Militärgouyerneure eine . wie es hier der Fall ist. Industrierriveau. Indessen sollte ps eenügen.2). c) Veitere .erstrecken. . Be..Die Tragweite dieser Klausel ist deutscherseits nicht abzusehen. d) Daß sich die Besagungsmächtealle Zuständigkeiten vorbehalten.gegeben ist. 1 230 näher umschrieben sind (Schug der Länderrechte.Abs. b.rbesondere V-erantwortlichkeit'o wahr. auf die sie sidr beziehen können. Die'sachgebiete. seinen Handlungsspielraum deutlich zu überblicken.wie er sich aus B und C ergibt. Es wäre sicherlichwünschenswert. Im Zusanmenhang mit den unter A umschriebenen sachlichenYorbehaltsgebieten ist der funktionelle Aufbau der Kontrollen und Veisungsbefugnisse der Besagungsmächte.Garantie der indiviiluellen Rechte und Freiheiten. wie es eine demokratische Verfassung vorausseBt.. deren Kräfte so ungleich verteilt sind. bereits mehrfach berührt worden. kann sich nur entfalten. surveillanee. Reparationen. Abrüstung. Rüd<sichtnahme auf die künftige Wiederherstellung der deutschen Einheit).mit der Folge.. No. sondern darüber hinaus ihre un'Weisungsbefugnis mittelbare nadr C.wenn diese Zuständigkeiten in eine klare Rechtsform gebracht würden. die niernand in Zweifel ziehen wird. Ergänzend ist zu bemerken: In der durdr das Besagungsstatutbestimmten Phase der Besegung war auf deutscher Seite die Einrichtung einer alliierten Auf sichtsverwaltung (supervision. Hinsichtlich der Sac*rgebiete Industrieniveau und Dekartellierung ist es scrhrver. wenn sie die Aufrechterhaltung der grundlegenden Prinzipien einer demokratischen und föderativen Verfassung kontrollierten. Klar umrissene .gewisse Formen" wissenschaftlicher Forschung geschaffen werden. wenn sich die Verfassungsaufsichtder Besagungsmächte auf diese Gruirdprinzipien beschränkt und sich nicht auf ihre konkrete Ausgestaltung im einzelnen und auf jede technischeYerfassungsnorrnerstreckt.

ebensowenigsind Bestimmungen zurSicherung der Unabhängigkeit der deutschen Rechtspflege getroffen. Soweit keine solche Weisungsbefugnis gegeben ist. No.. 5. die nicht nach völkerrechtlicheri Grundsä5en den Militäreeridrten einer Besagungstruppe zu überlassen sind.einer solchen. wieweit die obenerwähnten Gesidrtspunkte auf diesemWege no& Berüd<sichtigung finden können. Über das bei Requisitionen zu beobachtende Verfahren ist keinerlei Bestimmung getroffen. die Sicherheit rler Besagungstruppen. No. Bei einer Gesamtwürdigung seinesInhalts darf das nicht verkannt oder bagatellisiert werden. Zahbeidre wichtige Fragen. 3 sagt nidrts über die Gewährleistung besaBungskräftiger Grundrechte. die in Deutschland an den oder an den Erlaß Absehluß eines Besagungsabkornme. No. Es bleibt abzuwarten. Die meisten deutschen Yorschlägefür ein Besagungsstatuthatten es vorgesehenJedoch sollte die Ausübung des Yetorechtes auf die Wah' gerichtet sein. Ein solches Vetorecht wäre audr im Rahmen einer Aufsichtsverwaltung anzuerkenneh.Kontrolle'o mit direkt'er Wpisungsgewalt vor (C. Deutschlandsoder die Erfüllung seiner völkerrechtlichen Yerpflichtungen zu gefährden. übeg Reparationen und Restitutionen und das bei ihrer Realisierung künftig zu beobachtendeVerfahren. werden sie unter diesem Gesidrtspunkt sidrerlidr allgemein be' grüßt werden Dagegen scheint der Inhalt der Richtlinien in der bisherigen Fassung nicht geeignet zu sein. den Besta4d einer demokratisch-föderativen Staatsordnung. die Gegenstand eines soldren Statutes hätten sein müssen. sagungsmächtezugrundeliegt. daß die MilitärgouYerneure sicü unterein-ander darüber einigen werden.. Die Londoner Richtlinien sehen ilie Möglichkeit deutscher Abänderringsvorschläge vor. Es sollte vor-r rung der Besagungszwedce ihm also nur Gebrauch gemacht u'erdön.3 noch nidrt erfüllt. 6. den deutschön Behörden 232 weitere Vollmachten dls bisher einzuräumen. wenn ein Gesefi. Auch über dieViederherstellung der deutschenGerichtsbarkeit in allen Angelegenheiten. sind ungeregelt geblieben. Die rqichtigste Foqderung aber: nämlich eine klare und in ihrer Trag' weite übersehbare Abgrenzung der Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zwischen alliierten und tleutschen Behörden ist durch die Formulierungen des Dok. Das Dok. Es sieh+ vielmehr auf weiten Gebieten die Aufrechterhaltung einer. c). oder eine Bestimmung geeignet erschiene. jene lfoffnungen und Eiwartungen zu erfüllen. Dok. greift das Vetorecht der Militär' gouverneuie ein (C.b). 233 . 3 der Lonilori"r-Richtlinien hedeutet insorreit einen Fortschritt in der Entwicklung des Beald ihm offenbar der Wunsdr der Be=agungsrechtes. Es sagt über die Grenzen der Besagungsleistungen nur. Wenn die Besagutgsrnächte diese Richtlinien von sieh aus in Kraft segen.rs eines die deuts&en Vorschläge berücksichtigenden Besagungsstatuts geknüpft wurden. ist nidrts gesagt. die Entmilitarisierung.

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