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Peter Stadelmann

Der Bach Im Garten
Tolle Bach-Ideen mit Tips fürs Gestalten von Quelle und Wasserfall

Gräfe und Unzer Verlag 1996 ISBN 3-7742-2165-0 Scan 11/2002

Inhaltsübersicht
Der Bach im Garten Ein Wort zuvor Ein lebendiges Gewässer, das murmelnd oder plätschernd zwischen Gras und Blumen seinen Lauf nimmt - mit diesem GU Ratgeber wird es gelingen. Allerdings dürfen Sie keine Patentrezepte erwarten. Denn die Bachgestaltung hängt immer von den Gegebenheiten im eigenen Garten ab. Dafür bekommen Sie aber hier jede Menge Anregungen und Tips, wie Sie diese Bedingungen optimal nutzen können. Worauf es beim Anlegen eines Bachlaufs im Garten ankommt, erklärt Ihnen Bach-Experte Peter Stadelmann ausführlich in diesem GU Ratgeber. Erster wichtiger Schritt ist die richtige Planung des Baches von der Quelle bis zur Mündung. Auf Praxis-Seiten mit Zeichnungen erfahren Sie, wie Sie die Ufer richtig befestigen, Staustufen setzen und die Bachpumpe einbauen, durch die das Wasser erst richtig zum Fließen gebracht wird. Gestaltungsbeispiele zeigen Ihnen Bachtypen wie Wiesenbächlein oder Plätscherbach, dazu Details wie Staustufen, Quellen und kleine Wasserfälle. In Farbfotos und Pflegeanleitungen werden Pflanzen und Tiere vorgestellt, die im und am Bach gedeihen. Viel Freude an Ihrem Bach im eigenen Garten wünschen Ihnen Autor und GU NaturbuchRedaktion. 5 Vorbild Natur Den Bach planen und anlegen 6 Romantische Naturparadiese 8 Bachmodelle, Quellen und andere Bach-Ideen 8 Wiesenbächlein oder Plätscherbach? 11 Der Bach als biologischer Filter 11 Inseln 12 Der Bach wird geplant 13 Bachlauf anlegen 14 PRAXIS Bachquellen 15 Wasserfälle 16 Materialien zum Bachbau 17 Holz am Bach 17 Erdarbeiten 18 PRAXIS Bach anlegen 18 Messen des Gefälles 18 Staustufen anlegen 19 Die Sumpfzone 20 Technik rund um den Bach 21 21 21 22 22 24 25 25 25 Wasseranschluß Pumpen für den Bach Filter für den Bach Sicherheit und Recht rund um den Bach Haftung bei Unfällen am Bach PRAXIS Randgestaltung Steilufer bepflanzen Bachufer am Haus Probelauf

27 Leben am Bach Sorgfältige Pflanzung und Pflege 28 28 28 28 28 29 Tips zum Pflanzenkauf Geschützte Pflanzen Gesunde Pflanzen erkennen Der richtige Standort Giftige Pflanzen Pflanzen mit besonderen Ansprüchen 30 PRAXIS Bepflanzen

Gepflasterte Bachbetten eignen sich als Anlauf oder Überlauf.

.und Pflanzenfotografen (—> Fotografennachweis. 30 30 31 32 34 36 38 39 Pflanzzonen Die richtige Pflanzerde Einsetzen der Pflanzen Pflege des Baches rund ums Jahr Soforthilfe bei Pannen im Bach Tiere im und am Bach Fische im Bach Fische überwintern 49 49 50 50 51 51 52 53 53 54 54 55 41 Pflanzen-Porträts Pflanzen für den Bach 42 Erläuterung der Stichworte 44 Zarte Blüten und saftiges Grün am Rand und im Sumpf 45 Butomus umbellatus 45 Calla palustris 46 Caltha palustris 46 Carex pseudocyperus 47 Iris 48 Juncus effusus 48 Lysimachia nummularia Lythrum salicaria Menyanthes trifoliata Mimulus luteus Nasturtium officinale Polygonum amphibium Pontederia cordata Primula-Arten Ranunculus aquatilis Ranunculus lingua Sagittaria sagittifolia Sparganium erectum Tradescantia x andersoniana 55 Veronica beccabunga 56 Natürliche Regler . Die Zeichnerin Marlene Gemke studierte an der Fachhochschule Wiesbaden Graphik-Design. Seite 63). Hechtkraut. Gartenteichen und Wassergärten.und Pflanzenmotive.und Handelskammer in Nürnberg.Unterwasserpflanzen 58 Farne für Quelle und Bach 60 Register 62 Literatur. Adressen 63 Impressum. Hufeisen-Azurjungfer. Seit vielen Jahren zeichnet sie auch für den GU Naturbuch Verlag Tier. Anlage und Bepflanzung von Bächen im Garten. Sein Spezialgebiet ist seit vielen Jahren die Planung. Wichtig: Damit die Freude an Ihrem Bach im Garten ungetrübt bleibt. beachten Sie bitte »Warnung und Hinweis« auf Seite 63.Der Autor Peter Stadelmann ist Zoofachhändler sowie Ausbilder und Prüfer für Einzelhandelskaufleute im Zoofachhandel bei der Industrie. Nach dem Abschluß machte sie sich als Grafikerin selbständig und führt seither Illustrationsaufträge für Verlage und Museen aus. Warnung und Hinweis Die Fotografen Die Fotos stammen von bekannten Natur.

Foto oben: Ein Quellstein ist immer ein Blickfang. und Ihr kleines Fließgewässer wird sich Ihrer Wunschvorstellung annähern. Berücksichtigen Sie bei der Planung die Vielfalt an Formen und Pflanzen der Bachläufe in freier Natur. Foto links: Natursteine. . die Sie gerne in den eigenen Garten holen möchten. erwecken den Anschein von Ursprünglichkeit. Von den Umweltbedingungen im Verlaufe von Jahrhunderten geformte Findlinge wie hier unterstreichen diesen Eindruck zusätzlich. zwischen denen sich der Bach seinen Weg suchen muß. gewundene Bäche sind für viele der Inbegriff einer idyllischen Landschaft.Den Bach planen und anlegen Vorbild Natur Plätschernde.

• die Quelle. sie ziehen sich oft in so engen Schlingen durch das Gelände. sehr stark ausgeuferte Schlaufen. ihre charakteristischen Merkmale sind auch für den Gartenbach-Liebhaber interessant: Der Bergbach wird gekennzeichnet sowohl durch ein starkes Gefalle als auch durch den steinigen Untergrund in seinem oft V-förmigen Bett. Durch Schneeschmelze oder starke Regenfälle kann der Wiesenbach eine höhere Fließgeschwindigkeit entwickeln und sich etwa durch mitgeführte Äste gleichzeitig selbst Hindernisse in den Weg legen. das sich durch Wiesen und Felder schlängelt. in einen größeren Bach oder in ein stehendes Gewässer. sondern sie sehen so unterschiedlich aus wie die Landschaften. Was die Natur in Jahrhunderten hat wachsen lassen. das Fließen und Strömen. daß man staunt. Jeder einzelne Bach zeigt zwischen seiner Quelle und seiner Mündung ein immer wieder neues. Aufgrund seines geringen Gefälles nur langsam fließend. zu leblosen Betonkanälen begradigt oder als Müllhalde mißbraucht.6 Vorbild Natur Romantische Naturparadiese Das fröhliche Plätschern eines Bergbachs oder das leise Murmeln eines Bächleins. die das Ende eines jeden Baches ist. Zwei Bachtypen lassen sich grob unterscheiden. manchmal verschwindet er im Erdboden. sind unsere Vorbilder für den Bach im Garten. Leider wurden in der Vergangenheit viele dieser Fließgewässer einfach zugeschüttet. Sein markantestes Merkmal sind die Mäander. durch die sie fließen. und so finden Sie heute nur noch selten einen Bach. Es gibt ihn in vielen unterschiedlichen Formen. zum Beispiel als Hochgebirgsbach (Gletscherbach) oder als Mittelgebirgsbach. wie das Wasser überhaupt vorwärts kommt. Die Natur als Vorbild Wiesenbäche. da er streckenweise oft unterirdisch verläuft. die den Beginn ihres oberirdischen Laufs kennzeichnet. und auch die Übergänge zum Fluß sind nicht genau festgelegt. indem er sie unterspült. legen heute immer mehr Menschen einen Bach im eigenen Garten an. aber die vielen individuellen Merk- . um sich unterirdisch seinen Weg zu suchen und nach einer Weile wieder aufzutauchen oder sich mit dem Grundwasser zu vereinen. hat er sich beharrlich mit der Zeit seinen Weg durch die Landschaft gebahnt. die manchmal noch in ländlichen Gegenden die Gartengrundstücke durchziehen. der in seinem natürlichen Bett die Landschaft durchzieht und dessen Vielfalt an Pflanzen und Tieren den Spaziergänger zum Verweilen einlädt. Um ein wenig von der früheren Schönheit festzuhalten. Seine oft sehr auffallenden Bachwindungen prägen sein Erscheinungsbild. kann man zwar nicht genau nachahmen. die Breite reicht von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter und mehr. die sich kilometerlang durch die Landschaft schlängeln. nämlich • die Bewegung des Wassers. Der Wiesenbach zeichnet sich durch einen sandigen bis kiesigen Grund aus. Aber er räumt auch Hindernisse aus dem Weg. Die Bäche in der Natur In der Natur gleicht kein Bach dem anderen. Aber unabhängig von der Größe haben alle Bäche gemeinsame Merkmale. • die Mündung. Die Länge eines Baches läßt sich schwer messen. Dabei können durchaus Uferbäume und Böschungen wegsacken so schafft sich der Bach ein neues Bett. oder jene Bäche. erfreut jeden Naturfreund. Münden kann ein Bach in einen Fluß. Auffallend ist die hohe Fließgeschwindigkeit des Wassers. ganz individuelles Bild.

Aktion Bachpatenschaften Wer zudem helfen möchte. daß eigentlich jeder Gartenbesitzer seinen Garten mit einem Bach verschönern kann. das Gesicht der Landschaft. Richtig angelegt und ins Gesamtbild Ihres Gartens eingepaßt. das den Wuchs und das Gedeihen zahlloser Pflanzenarten fordert. wird so ein künstlich angelegter Bachlauf zu einem Kleinod im Garten. male. Seine Gestaltungs. kann sich an der »Aktion Bachpatenschaften« des Bundes für Umwelt. Adresse des Dachverbandes Seite 62).7 Bäche in der Landschaft Dieser alpine Quellbach prägt. Informationen dazu erhalten Sie bei den BUND-Ortsgruppen (im Telefonbuch nachschlagen. von Menschenhand unberührt. lassen sich an den natürlichen Bächen ablesen.und Naturschutz Deutschland (BUND) beteiligen. die Bäche in der Natur zu erhalten beziehungsweise wiederzubeleben. Entlang des Baches entwickelt sich ein günstiges Kleinklima. . die so ein Gewässer ausmachen.und Bepflanzungsmöglichkeiten sind so vielfältig.

Länge und Breite können Sie so wählen. Quellen und andere Bach-Ideen Für die Gestaltung eines Baches im Garten gibt es zwar einige Regeln. ist mit einem Bach sicher gut beraten. das Sie an der Quelle hineinpum- pen. Eine Wasserpumpe. Eine Pumpe mit einer Literleistung von 540 l pro Stunde hält den Wiesenbach am Fließen. Seite 13). hängt von den Gegebenheiten des Grundstücks und von Ihren Vorstellungen ab. Plätschern hören Sie das Wasser hier nur an der Quelle. Langgestreckte Segmente bilden für sich genommen eine Art Miniteich. Bach mit Teich: Die Quelle wird vom Teichwasser gespeist. Das Bachbett sollte an der Mündung etwas abgeflacht sein. Wasserpflanzen wiegen sich in der Strömung. wenn der Bach über eine oder mehrere Stufen laufen soll (etwa ab 25 bis 30 cm Gesamtgefälle). bei dem ein Gartenschlauch die Pumpe. über die das Wasser laufen und sich in den Bach ergießen kann. schafft ohne großen Aufwand die Abstufung. Seite 9). Das Wasser sammelt sich darin und plätschert durch eine . Das Anlegen des Wiesenbaches ist nicht schwierig. leitet das Wasser über einen Schlauch zur Quelle. So entsteht ein selbständiger Wasserkreislauf. fließt durch das Bachbett und verläßt es am Ende wieder. • Der »Plätscherbach«: Beim Anlegen dieses Bachtyps sollten Sie folgende Dinge beachten: Staustufen . die in einer Sammelgrube steht. turteich positiv beeinflussen. Ein Bach . damit das Wasser leichter in den Teich oder in die Sammelgrube fließt. Die Stufen können kurz oder lang sein. denn alles Wasser. auf dem die Quelle plaziert wird. Tiefe und Breite haben kann. interessantes Bachbett (—»Bachlauf anlegen. Der Bach fließt durch die Kraft der Wasserpumpe. Aber auch »solo« hat er seine Reize. sollte den Bach mit einer schwächeren Pumpe betreiben.Ergänzung oder Alternative zum Gartenteich? Beides ist möglich. Wer eine reizvolle Ergänzung zu seinem Gartenteich oder eine Verbindung zwischen zwei Teichen haben möchte. kleine Überläufe und kleine Wasserfälle diesen Bach in sanftes. • Der Wiesenbach: Bei geringfügigem Gefalle bringen die von der Pumpe umgewälzte Wassermenge. leises Fließen. doch wie der fertige Bach aussieht. Bach ohne Teich: Dieser Bach bildet einen selbständigen Wasserkreislauf. Es durchfließt den Bach und läuft über einen kleinen Wasserfall wieder in den Teich. die sowohl mit Teich als auch ohne angelegt werden können. der nur unterbrochen wird.8 Vorbild Natur Bachmodelle. Ein kleiner Wasserfall am Bachanfang oder ein nur 20 cm hohes Hügelchen. Das schwach fließende Wasser wird das Leben im Na- Wiesenbächlein oder Plätscherbach? Es gibt zwei Grundmodelle. daß der Bach sich harmonisch in Ihren Garten einfügt. Große S-Schlingen. Höhere Pumpenleistungen sind nötig. Seite 11). die im Teich oder in einem speziellen Schacht steht. der Bach mündet in den Teich. Das Gefälle spielt so gut wie keine Rolle. Mein Tip: Wer einen Naturteich hat. Verengungen und Erweiterungen sowie unterschiedliche Tiefen geben ein abwechslungsreiches. wenn die Pumpe abgestellt wird.mehrere kurz hintereinander . mit der Quelle verbindet.sind das markanteste Kennzeichen des Plätscherbaches (—» Foto. der jeweils eine unterschiedliche Form. Der Bach kann so sogar zur Erhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich beitragen (—» Der Bach als biologischer Filter.

.Über Kaskaden und Staustufen plätschert der Bach munter durch den Garten.

Achten Sie nur darauf. Seite 12). mehr oder weniger breite Überlauföffnung von einer Staustufe zur nächsten (—» Staustufen anlegen. er darf nicht wackeln oder schwanken. aber auch gut durch längere. daß die Höhendifferenz zwischen den einzelnen Staustufen nicht zu groß ist. Die Pumpe muß leistungsstark sein. ungestufte Bachabschnitte miteinander verbinden. Die Länge und Breite des Baches können Sie den Gegebenheiten Ihres Gartens anpassen. Seite 18). Das Gesamtgefälle ergibt sich aus der Höhendifferenz zwischen dem Wasserspiegel der ersten und der letzten Staustufe. Achten Sie beim Kauf auf die Förder- . Erweiterungen oder Sumpfzonen abwechslungs- reich gestalten (—» Bachbett. Ein Gefalle besitzt der Bach durch seine stufenförmige Bauweise. wenn Sie mehrere jeweils 10 bis 20 cm hohe Stufen anlegen als wenige hohe.10 Vorbild Natur Der Steg muß an beiden Bachufern fest aufliegen. Diese Abschnitte lassen sich mit Verengungen. In der Regel sieht es besser aus. Die Staustufen können Sie perl schnurartig aneinanderreihen. da sie das Wasser über das Gesamtgefälle hinweg zur Quelle drücken muß.

für Bachtiere zu schaffen. Ein etwa 6 m2 großer Gartenteich enthält etwa 4 m3 Wasser. Sumpf-Iris. der Bach sollte also 6 m lang sein.50 m Bachlänge. um strömungsarme Ruhezonen . Bachlänge Gesamtgefälle langgestreckte Staustufen Höhenunterschied benötigte Pumpleistung (Liter pro Stunde) 6m 30 cm 3 10cm 65 Watt 3000 l/h 12m 75 cm 5 15cm 110 Watt 5000 l/h 20m 140 cm 7 20cm 240 Watt 9000 l/h . die den Anfang des Baches bildet. Wichtig für die Filterfunktion ist. Inseln Ein schönes Gestaltungselement sind kleine Inseln im Bach. Pfennigkraut. sonst sterben die Bakterien ab. Fieberklee. jede Vertiefung innerhalb des Bachbetts bleibt bei der kaskadenförmigen Anlage mit Wasser gefüllt.11 Biologischer Filter höhe der Pumpe (—> Pumpen. auf die ein flacher Stein gelegt wird. Er darf nie länger als 2 bis 3 Stunden abgestellt werden. Seine Filterfunktion erfüllt der langsam fließende Bach. Schilf oder Kleine Rohrkolben. Die abfließende Wassermenge führt so auch nicht zu Überschwemmungen. die Sie zusammenstellen. Mein Tip: Staustufen. läuft der Bach nicht leer. als Strömungsbrecher und als Siedlungsfläche für Pflanzen. die der Wasserreinigung dienen. Ein Bach am Hang hat in der Regel ein größeres Gefalle. Planungshilfen fürs Anlegen eines Plätscherbaches Für die Förderhöhe der Pumpe gilt: Bei halber genutzter Förderhöhe ist die Literleistung der Pumpe zufriedenstellend. • Zum Begrünen der Insel eignen sich alle Pflanzen. denn jede Staustufe. Und so wird's gemacht: • Je nach Größe der Insel einen oder mehrere Pflanzkörbe mit Böschungsmatten auskleiden. Schwanenblume. Als Faustregel für die Bachlänge gilt: Pro m3 Teichwasser rechnet man l . • Körbe so ins Wasser stellen. Sie dienen als Landeplatz für Vögel. sollten seitlich mit Rund. Der Bach als biologischer Filter Soll der Bach als biologischer Filter für den Teich genutzt werden. empfiehlt sich das Modell Wiesenbach mit einem kleinen Gefalle. zum Beispiel Sumpfdotterblumen. die in den Hang gegraben werden. die von den Pflanzen aufgenommen werden. der Lehm wird ausgewaschen und verstopft Überläufe und Filter. mit rostfreiem Draht miteinander verbinden. etwa mit einem Wasserfall oder mit einer Brunnenquelle. Lehmiger Bausand ist nicht zu empfehlen. • Als Landeplatz für Vögel empfiehlt sich eine Rasensode. Seite 21) Hinweis: Wird die Pumpe abgestellt. daß der Bach immer fließt. Seite 18). die gerne im Wasser stehen. notfalls flache Steine unterlegen. • Sandiges Substrat wie etwa nährstoffarme Kakteenerde verwenden. indem grobe Abfallpartikel festgehalten und organische Abfälle durch lebende Bakterien in Nährstoffe umgewandelt werden. und die Reinigungskraft ist vorübergehend stark eingeschränkt. Mein Tip: Diese Pflanzeninseln sind ideal. • Körbe.oder Kanthölzern gestützt werden (—» Staustufen anlegen.sogenanntes Kehrwasser . Hier können Sie das gewünschte Gesamtgefälle Stufe um Stufe in den Hang eingraben oder nur einen Teil des Gefälles stufenförmig aufbauen und den restlichen Höhenunterschied anders überwinden. daß die Inseloberfläche höchstens 2 bis 3 cm über den Wasserspiegel ragt.

vor allem beim Wiesenbach. Je länger der Bach. daß er ins Gesamtbild des Gartens paßt. müssen Sie Staustufen einbauen. je nach Länge des Bachs. sollten Sie zuerst eine Planskizze auf Papier anfertigen. Die gewünschte durchschnittlich langsame Fließgeschwin- . Steine. Wichtig: Anböschungen für Quelle und Gefälle müssen mit Hilfe von Latten. Schmalere Bäche (unter 50 cm) sind eher Rinnsale. Von der Quelle bis zur Mündung können sich Breite. doch durch breitere und schmalere Abschnitte abwechslungsreich gestaltet werden. wenn der Bach ordentlich fließen und plätschern soll. • Soll Ihr Bach ein starkes Gefalle aufweisen. um den Bach zum Fließen zu bringen. sonst tritt das Wasser leicht übers Ufer. es aber auch strekkenweise mit der größten Tiefe ausgraben und die Flachzonen später aufbauen (-> PRAXIS Bach anlegen. Die Bachbreite: Die durchschnittliche Breite des Baches sollte etwa 50 cm betragen. vorhandene Geländeunterschiede vorher mit Hilfe einer Schlauchwaage zu messen.12 Vorbild Natur Der Bach wird geplant Damit der Bach richtig fließt. Tiefe und Verlauf des Betts verändern. plätschert und murmelt. Seite 18) Drei Grundregeln gelten fürs Anlegen eines Gefälles: • Am höchsten Punkt liegt die Quelle. doch auch hier sollten sich unterschiedliche Wassertiefen abwechseln.oder Kanthölzern abgestützt werden. Schon auf einer Strecke von 3 m läßt sich ein Bächlein anlegen. Seite 18). Bohlen. die dann in den Garten übertragen wird. Staustufen. also in weitgeschwungenen S-Schlingen über den Rasen. Auch im »Plätscherbach« soll das Wasser langsam fließen. Es empfiehlt sich. Ein Bach soll ja mäandern. sonst halten sie nicht lange. Kleine Einbuchtungen. daß die Bachschlingen nicht in spitzen Winkeln geführt werden. Rund. • Ein Bachgefälle muß durchgehend sanft abfallen. Die Bachtiefe: Eine durchschnittliche Tiefe von 25 cm reicht völlig aus. Kies im Bachbett oder unterschiedliche Tiefen verleihen dem Wasser Lebendigkeit und beeinflussen die Fließgeschwindigkeit. um Bäume oder am Zaun entlang verlaufen. mal breiter oder schmäler sein (—» Staustufen anlegen. das darin fließt. Mit einer stark erhöhten Quelle und anschließend ebenem Bach fließt zwar das Wasser. Seite 18). Da es kein Einheitsrezept für die Anlage eines Baches gibt. Seite 13). Stauzonen bis hin zu breiten Sumpfzonen entlang des Ufers. die aber auch sehr hübsch aussehen können. (—» Zeichnung. Sie können das Bachbett gleich mit unterschiedlichen Tiefen ausgraben. Wichtig ist. Beim Plätscherbach ergibt sich durch Staustufen ein mehr oder weniger großes Gefälle. eine geringe Neigung reicht aus.(-> PRAXIS Bach anlegen. doch richtig zum Fließen kommt das Wasser erst ab einer Länge von etwa 6 m. Nur auf kürzeren Abschnitten können Sie den Bach auch einmal zum Rauschen bringen. Das Bachbett gestalten Das Aussehen eines Bachbettes ist so lebendig wie das Wasser. Sie können allerdings mal länger. desto mehr Staustufen sind nötig und desto mehr muß die Pumpe leisten. mal kürzer. muß er gründlich geplant und so angelegt werden. Die Fließgeschwindigkeit: Ein richtiger Wildbach läßt sich im Garten nicht realisieren. jedes Leben wird jedoch aus dem Bachbett weggespült. Länge und Verlauf Das Gefälle Sie benötigen keinen großen Höhenunterschied.

Die untere Zeichnung zeigt den fertig angelegten Bach.beim Bach ohne Teich mit Hilfe eines Gartenschlauchs oder mit PVC-Rohren aus einer Sammelgrube. Quelle und Mündung An der Quelle beginnt der Bach. also das Ende des Baches. damit genügend Gefälle für den Wasserfall übrigbleibt. Kolke und das Gefälle werden von Anfang an berücksichtigt. Ausbuchtungen. Seite 19). Die Mündung.13 Bach planen digkeit erreichen Sie durch unterschiedliche Wassertiefen. (—> Wassersammelgrube anlegen. Inseln und Staustufen. Bachlauf anlegen Mit Hilfe kleiner Holzpflökke und einer Schnur legen Sie den Bachlauf fest (obere Zeichnung). bildet ein Teich oder eine Sammelgrube. Beim Bach ohne Teich sollten Sie vor der Sammelgrube eine Sumpfzone oder ein Kiesbett anlegen. Hindernisse wie Steine mitten im Bach. legen Sie den Bach insgesamt etwas höher. . Wenn das Wasser über einen kleinen Wasserfall in den Teich fließen soll. flacher = langsamer (—» Staustufen anlegen. verschmälern schneller. Seite 18). Von der Quelle als dem höchsten Punkt fließt das Wasser über Staustufen in einen Teich oder wie hier in eine Sammelgrube und wird von dort aus hochgepumpt (Pfeile in den Zeichnungen). Blätter und kleine Tiere sowie Jungfische von der Pumpe fern. per Pumpe aus dem Teich oder . Das hält Schwebepartikel. Verengungen und Erweiterungen. Genauso wirkt auch das Verändern der Überlauföffnungen der Staustufen: tiefer = schneller. Hier wird das Wasser (auch das Frischwasser) eingeleitet. Als Faustregel gilt: Verbreitern macht den Bach langsamer.

aus Naturstein und Kunststoff. daß die Quellbecken mit Wasserspeier Zeichnung 3 Das Quellbecken wird mit Rundhölzern. daß die Steine und das Gitter genau Verbindung zur Bachwaagrecht liegen. beim große Steine ziehen. das und durch ein verzink. —» Seite 18). Mit einer Wasserwaage darauf achten. prodie Wände müssen zum bieren. Aus ihm dringt das Wasser ohne Plätschern. • Das Überlauf. • Den Wasserspeier kippsicher auf den Palisaden anbringen. Das Zeichnung l sind gerade Rohrstükter legen. sonst Diese Quellen werden läuft das Wasser später beim Wiesenbach eben. Beim Anlegen folgendes beachten: • Die Rundhölzer müssen so lang sein. schen Kieseln einbetten ches zu vermeiden. und ne gibt es in unterdamit das Wasser in erst dann mit dem Kleschiedlichen Größen den Bach laufen kann. in das in der gewünschten Wasserhöhe eine halbrunde Öffnung geschnitten wird. daß sie das ke.Quellstein führen. Durchbohrte Mühlstei. die mit waagrecht gelegten Bohlen gestützt wird. Festgelegt wird der Wasserspiegel mit Praxis: Bachquellen Hilfe eines Überlaufbretts. Er paßt besonders gut zu naturnah gestalteten Bächen. Um ein Plätscherbach in den Knicken des Schlauentstehenden Quellhü.14 Vorbild Natur wird wie beim Quelltopf (—> Zeichnung 1) angelegt. . Hinweis: Schließt sich eine Staustufe an. • Die Mulde so mit Fo. Die Mulde lie auskleiden. 2 Einen Blickfang bildet die mit einem Mühlstein angelegte Quelle. Palisaden oder Mauersteinen errichtet.folie wasserdicht ist. ob die WasserBach hin niedriger sein. 7 »Ouelltopf«. allen Seiten.oder Staubrett sitzt im Falz der Palisaden. • Folie am Rand über nicht gleichmäßig nach erdig gebaut. so werden die Bohlen an die Innenseite der Palisaden gelegt. • Mit Teichfolie abdichten (Abdichtung wie bei Staustufen. ber verbinden. Schlauchende in der Einer natürlichen Quel.Senkrechten halten.• Den Schlauch zwigel integriert. Zeichnung 2 zusammensetzen. der »Quelltopf«. Und so gehen Sie vor: Mühlstein als Quelle Mein Tip: Baustücke • Die Mulde ausheben. te Fittings in den Der »Quelltopf« • Steine so auf das Git. Bögen und Winkel. daß ein Drittel in die Erde versenkt werden kann.führung stimmt. Der Wasserspiegel soll dabei im Becken höher liegen als im folgenden Bachabschnitt (in der Zeichnung folgt eine Staustufe).Wasser über sogenanntes Gitter führen. die genau ineinander le am nächsten kommt passen und miteinander verklebt werden.

einen kleinen Erdhügel aufzuschütten und die einzelnen Schalen mit einer etwa 5 bis l0 cm hohen Kiesschicht zu unterfüttern. kann am Fallrohr der Regenrinne zwei wie unter Zeichnung 3 beschriebene Palisaden-Becken anlegen. das als Vorfilter dient. damit das Wasser nicht einfach nur niederrauscht. Beide werden mit Folie abgedichtet. nicht zu steiles Gefalle. Bei einem großen Wasserfall aus schweren Treppensteinen oder Natursteinen ist ein solider Unterbau aus Holzschwellen oder Mauersteinen nötig. Wasserfälle Zeichnung 5 Durch einen Wasserfall reichert sich das Wasser mit Sauerstoff an. das andere fungiert als Sammelbecken. Wasserzufuhr aus der Regenrinne Zeichnung 4 Wer Regenwasser nutzen möchte. Seite 18).nur bei Ziegeldächern! Bei Teer. Jeder Wasserfall braucht ein stufiges. damit später für den restlichen Bachlauf genug Gefalle übrigbleibt. Wenn der Bach über einen Wasserfall in den Teich oder in die Sammelgrube münden soll. 4 Regenwasser läßt sich gut in einem PalisadenBecken sammeln. Er muß auch seitlich mit Rund.oder Flachdächern von Garagen gelangt mit dem Regenwasser zu viel Schmutz in den Bach. . Mein Tip: Bei Wasserfällen immer einige Steine als Strömungsbrecher auf die Treppen legen. Bei einem kleinen Wasserfall aus Bachoder Treppenschalen (->Zeichnung 5) ge- nügt es. was der Wasserqualität zugute kommt. Über ein mit Kies gefülltes Bachbett wird das Regenwasser zum Bach geleitet . verlegen Sie vom Leitungswasseranschluß zum Bach zusätzlich einen Gartenschlauch. Das erste. 5 Ein kleiner Wasserfall aus Bachschalen muß mit einer 5 bis 10 cm hohen Kiesschicht unterfüttert werden. Frischwasserzufuhr: Um dem Bach auch in Trockenzeiten Wasser zuführen zu können.15 Praxis: Quellen und Wasserfälle 3 Den Wasserspeier unbedingt kippsicher anbringen. Eine Abdichtung mit Folie ist bei den speziellen Bachschalen nicht nötig. beginnt man den Bau an der Mündung.oder Kanthölzern abgestützt werden (Abstützung wie bei den Staustufen. wird mit großen Kieseln gefüllt. -> Bach anlegen.

Wichtig: Die Folie muß am Bachufer 20 bis 30 cm überlappen. etwa Wasserfälle. 5 cm überlappen lassen. • Reste von Quellschweißmittel und Folienkleber gehören in den Sondermüll. damit man so wenig wie möglich von der Folie sieht. • Nur im Freien. • Bei der Verwendung aller Klebemittel genau an die Gebrauchsanweisung halten. In Kombination mit Folie können Sie damit auch einzelne Abschnitte längerer Bäche. dann längs mit einem Gartenschlauch aus. Eine zusätzliche Nahtkantenversiegelung mit Folienkleber verhindert. daß der Bach bei abgestellter Pumpe nicht leerlaufen kann. die den Wasserfluß lenken. Die Teile sind so konstruiert.16 Vorbild Natur Materialien zum Bachbau Die Planung des Bachverlaufs ist abgeschlossen.und Sandpartikel in die Naht spülen. Klebestelle mit einer Gummirolle fest andrükken. • Halten Sie beim Arbeiten Kinder und Haustiere fern und bewahren Sie alle Mittel unerreichbar auf. Verbinden der Folienbahnen: Folienbahnen nebeneinander auf ein Brett legen. daß jede Überlappung bachabwärts zeigt. Folienbedarf berechnen: Hierzu messen Sie das Bachbett abschnittsweise zuerst quer. . sogenannte Bachschalen. Am leichtesten läßt sich ein abwechslungsreicher Bach mit Teichfolie abdichten und gestalten. multiplizieren die Werte miteinander und berechnen so die benötigte Quadratmeterzahl. Folie verlegen: Teichfolie gibt es als Meterware oder Rollenware ab 2 m Breite. die der Belastung durch Steine. die Bachsohle. die gegen die Strömung gerichtet sind. welche Materialien zum Bau benötigt werden. Quellschweißmittel oder Kleber mit einem Flachpinsel zwischen die Bahnen streichen. Wichtig: Die Folienbahnen so kleben und verlegen. Eine gute Bauanleitung wird mitgeliefert (-»Adressen. Staustufen oder Wasserfälle standhält. Folienbach Geeignet ist Teichfolie mit einer Stärke von l mm. Bachschalen und Fertigbach Geformte Fertigteile aus Naturstein oder Kunststoff. und um Ruhezonen zu schaffen. nun müssen Sie überlegen. • um den Boden. den geklebten Abschnitt 5 bis 10 Minuten mit einem Sandsack beschweren. In Nahtstellen. daß Schmutz oder Wurzeln zwischen die Folienlagen dringen. Seite 62). Sicherheitsratschläge: Quellschweißmittel und Folienkleber sind bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitsgefährdend. mit denen ein Bach von Anfang bis Ende zusammengebaut werden kann. gestalten. • um Hindernisse zu schaffen. Fertigbach: Im Handel gibt es ein Baukastensystem aus Kunststoffsegmenten. niemals in geschlossenen Räumen arbeiten. Neben den Formen für die Bachstrecke gibt es Höhenausgleichsteile. Bogenteile für die S-Schlingen und Zwischenstücke für Sumpfzonen. Mit Hilfe von speziellem Quellschweißmittel und Folienkleber können Sie das Verschweißen auch selbst vornehmen. zu bedecken. Beim Quellschweißmittel benötigen Sie etwa 1 l für 20 m Naht. kann das Wasser auf Dauer Schmutz. kleinere und größere Wirbel entstehen lassen. • Offenes Feuer und Rauchen sind streng untersagt. eignen sich besonders gut für die Gestaltung kurzer Bäche. Bei genauer Berechnung des Folienbedarfs können Sie die Bahnen für Ihren Bach vom Hersteller verschweißen lassen. Kies und Steine Steine und Kies in verschiedenen Größen werden benötigt. die Lebensraum für nicht strömungsfeste Tiere und Pflanzen bieten.

Kies oder Kiesel gibt es in Körnungen von 2 bis 300 mm. • als Füllmaterial für einzelne Bachabschnitte (—> Bachabschnitte mit Wasserklärfunktion. Vertiefungen und Staustufen an. sie würden den Säuregrad des Wassers (pH-Wert) unerwünscht in die Höhe treiben. • Hindernisse können Steinaufbauten sein oder einzelne große Steine. Flußkiesel und Natursteine. die mit einheitlicher Tiefe angelegt sind. legen Sie die Folie ein. das allerdings verwittert und ab und zu ausgetauscht werden muß. deshalb hier nur unimprägniertes Holz verwenden. für Gefalle und Quellhügel läßt sich Holz am leichtesten verarbeiten. . • Als Grundmaterial zum Aus- kleiden des Bachbetts eignen sich faustgroße. Bei Staustufen jedoch läuft das Wasser übers Holz. runde Kiesel und flache Natursteine ohne scharfe Kanten. • Als Füllmaterial für Bachabschnitte. was durch die Folie ja gewährleistet ist. Holz am Bach Zum Abstützen von Erdanschüttungen. Bachlauf aus industriell gefertigten Schalen. Beginnen Sie beim Bachende und legen Sie den Bach Stück um Stück mit all seinen Verengungen. Hier müssen Sie nicht mit Holzschutzmitteln hantieren. Am haltbarsten ist kesseldruckimprägniertes Holz. Erst wenn der Bach weitgehend seine gewünschte Gestalt angenommen hat. Wichtig: Imprägniertes Holz darf nicht mit Bachwasser in Berührung kommen.17 Materialien • für die Uferbefestigung und Randgestaltung (-» PRAXISSeiten 24 und 25). Wichtig: Keine Kalkriesel oder kalkhaltigen Steine verwenden. Die Erdarbeiten Das Bachbett muß sorgfältig modelliert werden. Geeignet sind: Kies. Erweiterungen. eignet sich Kies in der Körnung 5 bis 7 mm oder Quarzkies in unterschiedlicher Körnung. Waschbetonriesel oder Quarzkies. Seite 18).

• Markieren Sie alle gewünschten Staustu- fen. daß die gewünschte Wassertiefe über dem Kies bleibt. sonst verteilt sich das Wasser über eine zu breite Staukrone und rinnt nur müde über die Kante. Die Öffnung nicht zu groß machen. ein Schutzvlies und die Folie einlegen. Die Hölzer müssen so lang sein. • In das Staubrett. das andere am Bachende an einem Pfahl so festbinden. Den Schlauch mit Wasser füllen und ein Schlauchende am Bachanfang. 1 Bach anlegen: a In das Bachbett zuerst ein Vlies. So ist Platz für die etwa 15 bis 25 cm dicke Kiesschicht.18 Vorbild Natur Praxis: Bach anlegen Messen des Gefälles Messen Sie das Gefälle mit der Schlauchwaage: In beide Enden eines Gartenschlauchs PVC-Röhrchen stekken. daß das Wasser im Röhrchen zu sehen ist. • Graben Sie die Hölzer dicht an dicht ein. müssen aber jeweils waagrecht sein. Länge und Verlauf der einzelnen Stufen ab. Die Differenz ergibt das vorhandene Gesamtgefälle. daß etwa die Hälfte in die Erde getrieben werden kann und die andere Hälfte die gewünschte Stützhöhe der jeweiligen Staustufe ergibt. • Mit Kies (Körnung 3 bis 5 mm) so weit füllen. • Für eine Wassertiefe Zeichnung 4 Mit Hilfe von Rundund Kanthölzern lassen sich Staustufen am leichtesten anlegen. Anlegen: Erst die Hölzer anbringen. dann die Folie einlegen. die später als Wasserklärer fungiert. Mein Tip: Beginnen Sie mit dem Bachanlegen stets am Bachende. Die einzelnen Segmente können unterschiedlich tief sein. von etwa 25 cm das Bachbett 40 bis 50 cm tief ausgraben. • Wenn alle Bachabschnitte gestaltet sind. ist es zu groß. 2 Die Sammelgrube muß sicher und fest abgedeckt . • In den so entstandenen Staustufenbetten nun das Innere der Stufe aufbauen. Kies oder Holzschwellen aufbauen. das jede Stufe begrenzt. also am tiefsten Punkt. wird abgegraben. Staustufen anlegen Bachabschnitte mit Wasserklärfunktion Zeichnungen 1a und 1b Bachabschnitte mit einer einheitlichen Tiefe sind ideal als biologische Wasserklärer. Reicht das Gefälle nicht für den geplanten Bach. Nun bei beiden Enden den Abstand zwischen Erdboden und Wasserspiegel im Röhrchen messen. • Waagrechte Bretter an der Innenseite der senkrechten Hölzer anbringen. stecken Sie Breite. Für gerade laufende Segmente nehmen Sie Bretter oder Bohlen. muß aufgeschüttet werden. Ein Gefälle läßt sich so leichter anlegen. b Dann 15 bis 20 cm hoch feinen Kies einfüllen. eine halbrunde Überlauföffnung schneiden. dann Staustufen mit Hilfe von Erde.

Die Folie über eine Leiste wickeln und am Holz festnageln. Die Folie so bemessen. Die Hölzer dabei cherung das Wasser zur Hälfte ihrer Länge in die Erde treiben. daß das Bachwasser bei starken Regenfällen das Ufer überflutet. Aufpassen. Ein kleiner Wasserfall am Ende der Sumpfzone frischt durch Sauerstoffanrei. Abdichten der Staustufen: Jedes Stausegment separat mit Folie abdichten. Ihr Fassungsvermögen hängt von der verwendeten Pumpe ab: Bei Pumpen mit einer Leistung bis 1000 l/h reicht eine Grube. 70 cm lang. Sickergrube anlegen Eine Sickergrube. die durch eine Überlaufrinne mit der Sammelgrube verbunden ist. Angelegt wird die Grube zum Beispiel mit Hilfe eines Kompostrings. Als Verbindung dient ein Stück Dachrinne oder eine aus Folienresten geformte Rinne. Die Sumpfzone Zeichnung 3 Eine etwa 20 bis 30 cm tiefe Sumpfzone vor der Mündung hält Schwebepartikel und Blätter vom Sammelbecken oder Teich fern. Bei stärkeren Pumpen muß die Grube größer sein.4 Staustufen lassen sich am leichtesten mit Hilfe von Rundhölzern und Brettern anlegen. 3 Eine mit Binsen bepflanzte Sumpfzone vor der Mündung hält groben Schmutz vom Teich fern. die mit Kies ausgelegt wird. damit sie sich glatt an das Staubrett legen läßt. Die »Schürze« mit Stiften am Brett befestigen oder antackern. Gitterrost auf den UStein legen und ihn mit Steinen oder Holzdekkel bedecken. verhindert. noch einmal auf. • Die Grube mit Folie auskleiden. bei einer Literleistung von 3000 l/h sollte sie etwa 2000 1 fassen. . beide Bretter fest miteinander verschrauben (Bretter vorbohren). • Die Pumpe zwischen den Schenkeln des USteins plazieren. Darüber ein Vorsatzbrett schrauben. die Schrauben dürfen die Folie auf der anderen Seite nicht durchstoßen! Andere Möglichkeit: Keine Schürze und die Folie zwischen Staubrett und Vorsatz legen. der mit Kies gefüllt wird. 60 cm tief). • Das Staubrett in den Falz der Hölzer einsetzen. • In die Grube einen UStein mit den Schenkeln nach unten stellen. Zur Klärung des Wassers werden über die gesamte Fläche verteilt einige Binsen gepflanzt. Die Überlappung einschneiden. die 300 l Wasser faßt (etwa 70 cm breit. daß sie allseitig am Boden aufliegt (keine »Hängematte«).19 Praxis: Anlegen Wassersammelgrube • Zum Abdecken der anlegen Grube einen stabilen Zeichnung 2 Der Bach mündet in eine Sammelgrube. daß Sie sie schürzenartig etwa 20 cm weit über die Überlauföffnung ziehen können.

Technik rund um den Bach Um den Bachbetrieb in Schwung zu halten. Stromanschluß Wasserpumpe und Filter benötigen zum Betreiben einen Stromanschluß in der Nähe. der zu einer Seite hin in den Bach überläuft.5 cm Holzbohlen fassen diese Quelle. sind Wasser und Strom für die Pumpe und ein Ansaugloch als Grobfilter nötig.20 Vorbild Natur Eine ausgediente Pumpe speist das Wasser in einen Steintrog. fachgerecht und möglichst unsichtbar verlegt werden. Stromkabel und Schläuche müssen sicher. Das Verlegen und Anbringen der Anschlüsse sollte unbedingt von einem Fachmann übernommen werden. . Vorher können Sie selbst ein Schutzrohr für das Kabel (zum Beispiel PVC-Rohr mit 2. damit der Bachlauf seinen natürlich wirkenden Charakter behält.

bei denen viel Wasser verdunstet. So eine Anlage speichert die Sonnenenergie. ist es am einfachsten. Filter für den Bach Sollte die Selbstreinigung des Baches nicht genügen. Empfehlenswert ist eine Tauchpumpe. Pumpenleistung: Pumpen mit einer Literleistung zwischen 540 l (16 Watt) und 2000 l (l9 Watt) reichen für den Bachbetrieb aus. Er steht samt Tauchpumpe im Teich oder Sammelbecken. einen stabilen Gartenschlauch zwischen vorhandener Zapfstelle und Quelle spatentief in der Erde zu vergraben. Ein Pumpschlauch stellt die Verbindung zwischen Teich oder Sammelbecken und Quelle her. Pumpen für den Bach Die Wasserpumpe ist sozusagen das Herzstück eines Gartenbachs. in dem »filterwirksame« Bakterienkulturen leben. Das sind Tauchpumpen. Das Wasser wird in einem großen Behälter über das Filtermaterial. der hohen Druckbelastungen und Frost gewachsen ist. damit Sie ihn später bei Umgrabarbeiten nicht beschädigen und ihn auch wiederfinden. Bei einem Gesamtgefälle von mehr als 25 bis 30 cm sind höhere Wattzahlen nötig. Wichtig: Pumpen müssen das VDE. dann sorgt ein spezieller Teichfilter für sauberes Wasser. Wasseranschluß Wenn sich in der Nähe des Baches kein Wasseranschluß befindet. Nehmen Sie hierfür keinesfalls einen einfachen Plastikgartenschlauch. daß Schmutz. Schwimmschalter: In großen Bächen. Ansaugkorb: Er wird an der Ansaugöffnung der Pumpe befestigt und verhindert. wenn Sie eine Solarpumpe verwenden. Sie befördern etwa 600 l pro Stunde und ermöglichen je nach Ausstattung auch höhere Literleistungen und den Betrieb anderer elektrischer Geräte wie Filter für Bach und Teich oder Lampen für die Gartenbeleuchtung. Bei voll genutzter Förderhöhe läuft kein Wasser mehr. das nach Art eines Rieselfilters funktioniert. geleitet und so biologisch gereinigt. Pflanzenreste oder kleine Lebewesen die Ansaugöffnung verstopfen. Solarpumpen Strom und Geld sparen Sie. solange kein größeres Gesamtgefälle zu überwinden ist. Akku und Laderegler zu empfehlen. Der Pumpschlauch wird etwa einen Spaten tief in die Erde verlegt und sein Verlauf markiert oder fotografiert. An einem Ort mit günstiger Sonneneinstrahlung werden die Solarmodule auf den Stand der Sonne ausgerichtet. Er muß von Zeit zu Zeit gereinigt werden. damit die Feuchtigkeit im Rohr vom Haus wegläuft.oder das gültige TÜVZeichen tragen. Das Gefalle muß dabei vom Haus wegführen. daß den Herstellerangaben nach die Pumpe für den Betrieb unter Wasser geeignet ist. . Beim Kauf darauf achten. Als Faustregel gilt: Bei halber genutzter Förderhöhe ist die Literleistung der Pumpe zufriedenstellend. sondern einen besonders hochwertigen Qualitätsschlauch. Für den Bachbetrieb sind mehrere Module. hält ein Schwimmschalter im Sammelbecken den Wasserstand immer so.21 Sicherheit Durchmesser) spatentief eingraben. daß die Tauchpumpe nicht trockenläuft. Umwälzpumpen lassen den Bach Tag und Nacht fließen. die unterge- taucht arbeitet und das Wasser durch den Schlauch bis zur Quelle drückt. Mein Tip: Es gibt ein Außenfilter-Modell. die durch Solarmodule betrieben werden. und der Bach läuft auch nachts oder bei trübem Wetter. Die Förderhöhe der Pumpe wird in mWs = Meter/Wassersäule angegeben.

• Unterirdische Kabel am besten in einem Kabelschacht verlegen. • Schalten Sie den Strom ab (Netzstecker ziehen). Beachten Sie deshalb unbedingt folgende Sicherheitsratschläge. und achten Sie auf den Wasserstand.den Teich bezieht. Ein Bachufer kann teilweise unterspült sein. Wird durch eine schadhafte Wasserleitung. Vorsicht ist aber dennoch insbesondere bei Kindern angebracht. Selbst bei einer Wassertiefe von 25 cm kann ein Kind ertrinken. das Zutagefordern oder das Ableiten von Grundwasser. daß Unbefugte nicht in sein Gartengelände eindringen. Wichtig: Informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Gemeindeverwaltung. Wer aus einer eigenen natürlichen Quelle oder aus einem nahegelegenen Bach Wasser entnehmen will. so daß die Gefahrenquelle nicht sofort erkennbar ist. oder derjenige. durch unsachgemäßes Ablassen des Wassers oder durch einen schadhaften Bachlauf beispielsweise das Nachbargrundstück überschwemmt. einen Bach oder Teich mit dem Wasser aus der gemeindlichen Hauswasserzuleitung zu betreiben. Schutzschalter) in Sicherungskasten einbauen lassen. unbedingt FI-Schalter (FehlerstromQuellschweißmittel und Folienkleber sind bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitsgefährdend. Haftung bei Stromunfällen: Im Schadensfall haftet derjenige. • Lassen Sie Reparaturen nur vom Fachmann ausführen. der den Bach oder Teich ange- . Folienklebemittel Strom • Lassen Sie unbedingt alle elektrischen Installationsarbeiten nachweisbar von einem Fachmann durchführen. • Ziehen Sie ein Gerät niemals am Kabel aus dem Wasser. sie werden sonst leicht beschädigt. legt hat oder unterhält. so darf sich der Besitzer darauf verlassen. Das gleiche gilt für die Entnahme. insbesondere gegenüber Kindern. Haftung bei Wasserschäden: Im Schadensfall haftet grundsätzlich derjenige (Grundstückseigentümer oder Mieter). Wichtig: Prüfen Sie regelmäßig die Wasserleitung. in dessen Obhut die Gefahrenquelle liegt. damit es bei Feuchtigkeit geschützt ist. so hat der Verantwortliche den Schaden zu ersetzen. • Kabel nicht oberirdisch verlegen. •Falls nicht vorhanden. bevor Sie elektrische Geräte aus dem Wasser nehmen.22 Vorbild Natur Sicherheit und Recht rund um den Bach Unsachgemäßer Umgang mit Strom und Wasser kann zu gefährlichen Unfällen führen. Seiner Verkehrssicherungspflicht hat er damit Genüge getan. • Verwenden Sie ausreichend lange Kabel. •Achten Sie beim Kauf darauf. Haftung bei Unfällen am Bach Es besteht eine allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Man sollte sich genau an die Gebrauchsanweisung halten und die Sicherheitsratschläge auf Seite 16 beachten. benötigt dazu eine behördliche Erlaubnis. daß die Geräte das VDE-Zeichen oder gültige TÜV-Zeichen (GS = geprüfte Sicherheit) tragen. etwa durch den Rasenmäher. Liegen Bachlauf und Teich in einem umzäunten Gartengelände. Wichtig: Schließen sie eine Haftpflichtversicherung ab. Außerdem: Lassen Sie kleinere Kinder keinesfalls unbeaufsichtigt am Bach spielen. der die elektrischen Installationsarbeiten durchgeführt hat. Wasser Es ist erlaubt. niemals Verlängerungskabel. die sich auch auf den Bach und wenn vorhanden .

Ein Bach ist eine elegante Lösung. . um den Sauerstoff in einem Gartenteich anzureichern.

auflegen. Begehbarer Bachrand Zeichnung 3 Eine solide Uferbefestigung und gleichzeitig einen begehbaren Rand erhalten Sie mit Hilfe von Gehwegplatten. Einfache Uferbefestigung Zeichnung 2 Steilere Ufer und die Ufer der Bachwindungen können Sie mit Hilfe eines Kantsteines. Das Ufer wird zwar nicht gleich wegbrechen. • Die letzte Platte. doch ist es ratsam. 3 Aufgeschichtete Gehwegplatten schaffen eine trittsichere Unterlage. Die Folie dann ten leicht treppenförmig aufschichten. • In einem Sandbett mehrere Gehwegplat- Uferbefestigung Anböschungen für Quelle oder Staustufen müssen immer solide gestützt werden. Folie darüberziehen und ebenfalls mit Vlies abdecken. in Form einer »Trockenmauer« aufgeschichtet. wie in Zeichnung l gezeigt anbringen. Mein Tip: An Steilufern bilden Gitterziegel. die den Uferweg bildet. • Auf die vorletzte Platte ein Schutzvlies legen. wo die Erde leicht wegbrechen kann. hen. zu befestigen. muß für eine ausreichende Uferbefestigung gesorgt werden. / Folie am Rand über • Die Folie über die abgerundete Steine zieSteine ziehen.24 Vorbild Natur Praxis: Randgestaltung Der Bachrand bietet viel Platz für Pflanzen. Dadurch wird verhindert. auch das Ufer an anderen gefährdeten Stellen. der an seiner Uferseite von einem sogenannten Lagerstein gestützt wird. • Folienenden im Erdreich so verlegen. . Doch bevor Sie die gestalterische Seite der Bachanlage in Angriff nehmen. So wird's gemacht: • Das Bachbett etwa 40 bis 50 cm breiter anlegen. daß der angrenzende trockene Gartenboden dem Bach Wasser entzieht. runde Steine am Rand entlang legen. 2 Steile Ufer und Bachbiegungen mit Kantsteinen befestigen. wenn der Rand begangen wird. befestigen. daß sie nach oben zeigen. • Platten mit Holzoder Gummihammer festklopfen. Sumpfzonen Zeichnung 4 Blumen für eine abwechslungsreiche Bachrandgestaltung gibt es in großer Zahl. Nicht begehbarer Bachrand Zeichnung l An wenig begangenen Stellen befestigen Sie die Folie so: • Faustgroße. bei stärkerer Belastung sollten jedoch Gehwegplatten verlegt werden (—> Zeichnung 3). eine trittsichere Unterlage. etwa Bachbiegungen.

Bachufer am Haus Zeichnung 6 Wer seinen Bach am Haus entlang führen will. ten. daß die Folie bis zum Bachboden hinunter senkrecht verläuft und dort plan aufliegt. muß zum Schutz der Hauswand eine »Trockenmauer« errichten. ob es in den gewünschten Bahnen läuft und sich nirgendwo ungewollt staut. 30).25 Praxis: Randgestaltung 4 Mit Hilfe von Gitterziegeln wird eine Sumpfzone errichtet. • Pflanztaschen mit Substrat füllen und bepflanzen(—» PRAXIS Bepflanzung. Seite 30. dies läßt sich mit Brett und Wasserwaage leicht prüfen. weist ins Erdreich. Dabei darauf achten. ob die Schweißnähte dicht sind und nirgends Wasser versickert. • Der Sumpfzonenrand soll mit dem gegenüberliegenden Bachufer auf einer Ebene liegen. Sie darf keine »Hängematte« bilden. Mein Tip: Es empfiehlt sich. den Folienrand über eine Leiste zu • wickeln und das Ganze mittels Steindübeln an den Steinen zu befestigen. Jetzt ist noch Zeit für Korrekturarbeiten. Füllen Sie Wasser in den Bach und schauen Sie. nicht scharf- kantigen Natursteinen oder Gittersteinen abgrenzen. Und so geht's: • Das Ufer zum Beispiel mit sogenannten L-Steinen befestigen. einen ersten Probelauf schon gleich nach Verlegen der Folie durchzuführen. Seite 30). Pflanzkörbe oder Inseln im Bach sein. 6 Eine »Trockenmauer« schützt die Hauswand vor Feuchtigkeit. 5 Böschungsmatten mit Pflanztaschen sind ideal für Steilufer. unter den ein Gitterstein ge- legt wird. damit einerseits eingefülltes Substrat nicht weggespült wird und andererseits im Sumpfbereich keine Strömung herrscht (—» Zeichnung 4 und Zeichnung l auf S. Der Schenkel. sonst hält die Konstruktion dem Wasserdruck nicht stand. • Die Folie über den LStein ziehen. Einige benötigen jedoch spezielle strömungsfreie Sumpfzonen (-> auch PRAXIS Bepflanzung. sollten alle Steine. Diese Sumpfpflanzen gedeihen bei einem Wasserstand von 0 bis 5 cm (-» Portraitteil Seite 44). dafür gibt es spezielle Befestigungshaken und -dübel. Folgende Punkte müssen bei der Anlage beachtet werden: • Beim Anstückeln von Folie müssen die Nahtstellen absolut wasserdicht sein. • Böschungsmatten am Bachrand befestigen. Dann machen Sie unbedingt einen Probelauf. Gitterziegel aufeinander zu schich- . Steilufer bepflanzen Zeichnung 5 Steil abfallende Ufer lassen sich am besten mit Hilfe von Böschungsmatten mit eingearbeiteten Pflanztaschen bepflanzen. Probelauf Bevor die Folie am Rand befestigt wird. • Die Sumpfzone mit flachen. So kann man feststellen. Zeichnung 1). Es ist ausreichend.

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müssen sie jedoch den richtigen Standort und Pflege erhalten. wie im feuchten Kleinklima am Bach blühendes Leben gedeiht und sich heimische Tiere ansiedeln. .Sorgfältige Pflanzung und Pflege Leben am Bach Erst durch einen grünen Saum aus Pflanzen erhält der Bachlauf seinen individuellen Charakter. Schwertlilien. Damit die Pflanzen am und im Bach grünen und blühen. Es ist faszinierend zu beobachten. Foto oben: Typisch für die Gauklerblume (Mimulus-Hybride) ist die ähnlich einer Trompete geformte Blüte. Mohn und anderen Gartenblumen. Foto unten: Beispielhafter Gartenbach mit üppiger Randbepflanzung aus Gräsern.

28 Leben am Bach Tips zum Pflanzenkauf Pflanzen für Bachrand. führen dem Bachwasser zusätzliche Nährstoffe zu. Auf folgendes sollten Sie achten: • Die Wurzeln gesunder Pflanzen müssen weißlich sein blauschwarze oder braune Wurzelspitzen deuten oft auf kranke. Es gibt Bereiche am Bachrand mit trockenem und feuchtem Boden. die in einem Garten oder im Bach problemlos gedeihen. aber auch bei Haustieren schwere Gesundheitsstörungen hervorrufen. Menschen mit empfindlicher Haut sollten beim Umgang mit hautreizenden Pflanzen unbedingt Handschuhe tragen. auch die Wildpflanzen. Bachbett und Sumpfzone bekommen Sie im Gartencenter. und entsprechend unterschiedlich sind auch die Ansprüche der einzelnen Arten. die in der Natur am Bach wachsen. Fast alles gibt es im Handel. Als Richtlinie gilt: Für eine üppige Bachrandbepflanzung auf feuchtem oder trockenem Boden rechnet man 4 bis 7 kleinere Pflanzen pro qm. • Der Wurzelstock sollte nach frischer Erde riechen. vorher eine genaue Auswahl zu treffen und sich einen Bepflanzungsplan zu machen. • Gesunde Pflanzen sind unbeschädigt. Sumpfzonen. ob organische oder mineralische. Doch entnehmen Sie sie nicht vom Naturstandort. faulende Pflanzen hin. Einige enthalten Stoffe. produzieren Giftstoffe. die Allergien verursachen können. Fachleute haben wi- derstandsfähige Pflanzen herangezogen. bei größeren oder starkwüchsigen Pflanzen reichen 2 bis 3. keinesfalls muffig. Eine Pflanze. Je kleiner und unscheinbarer die Jungpflanzen sind. damit auch die richtige Pflanze an den passenden Ort kommt. In den Pflanzenbeschreibungen auf den Seiten 44 bis 58 wird darauf unter dem Stichwort »Achtung« hingewiesen. Giftige Pflanzen können vor allem bei Kindern. Gesunde Pflanzen erkennen Schauen Sie sich die Pflanzen beim Kauf oder bei Bestellungen per Versand beim Eintreffen des Pakets genau an.sie sind weder angewelkt noch ausgetrocknet. Auf eine Dün- . Achten Sie deshalb bei der Pflanzenauswahl auf die Standortansprüche der Pflanzen. die im oder am Bach wachsen. Deshalb anfangs lieber weniger kaufen und später etwas nachpflanzen. Keine Düngung am Bach Dünger jeder Art. Giftige Pflanzen Manche Pflanzen. Es ist deshalb auf jeden Fall nützlich. kompakt. die gesundheitsschädlich oder sogar tödlich wirken können. in denen die Wurzeln der Pflanzen im Wasser stehen und das Bachbett. um so größer ist die Verführung. fest. Der richtige Standort Die Standortbedingungen am Teich sind sehr unterschiedlich. in dem die Pflanzen der Strömung ausgesetzt sind. zuviel und zu eng zu pflanzen. Geschützte Pflanzen Pflanzen. denn viele Arten stehen unter Naturschutz (-» Seite 42). Verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf solche Pflanzen. die sowieso im Wasser und im umliegenden Bodengrund vorhanden sind. wird in der Sumpfzone kümmern. ohne Krankheitsbefall — erkennbar an weichen oder verfärbten Stellen . die trockenen Boden braucht. Die Auswahl ist riesig. passen natürlich auch an den Gartenbach. Algenwuchs und Verschlechterung der Wasserqualität sind die Folgen. Die Pflanzen im Bach kommen mit den Nährstoffen aus. per Versandhandel oder in speziellen Wassergärtnereien.

Wollen Sie Rasen oder Pflanzen in Bachnähe düngen. wird gut verrotteter Rindenmulch zum Wurzelballen gegeben. Wichtig: Auf eine Torfzugabe sollten Sie angesichts der rapide schwindenden Torfbestände verzichten. Den Pflanzen am Bachrand genügen in der Regel ebenfalls die Nährstoffe. Pflanzen mit besonderen Ansprüchen Einige Pflanzen haben besondere Ansprüche an die Pflanzerde. die den Dünger in den Bach schwemmen könnten. die ein gesunder Gartenboden hergibt. die anderen kalkhaltigen Boden. sauren Boden mögen. so tun Sie das am besten. gung sollten Sie hier völlig verzichten. die sehr kalkarmen.29 Pflanzenkauf Etagenprimel (Primula-japonica-Hybride) und Himmelsleiter. . wenn keine starken Regenfalle zu erwarten sind. Die einen mögen kalkarmen. Solche Pflanzen setzen Sie am besten in Pflanzkörbe: • Bei kalkliebenden Pflanzen fugen Sie eine Handvoll Kalk (kein Ätzkalk!) der Pflanzerde bei. • Bei Pflanzen.

da das Wasser nicht Pflanzzonen Zeichnung l Die Bedürfnisse der 7 Ein Bach im Querschnitt mit den verschiedenen Pflanzzonen. Primeln. Fieberklee (Menyanthes trifoliata). In der Sumpfzone hat sich bewährt. zum Beispiel Kakteenerde. In ruhigeren Zonen können sie auch direkt in den Bodengrund gepflanzt werden. • An dem mehr oder weniger feuchten Rand gedeihen Farne.thrum salicario). Erde bringt zudem überflüssige Nährstoffe in den Bach. auch im Bach gibt es reichlich Platz für wunderschöne Pflanzen. Randzone. Steinmauer zum Abgrenzen der anschließenden müssen beim Einsetzen Sumpfzone. sollten bunge (Veronica beccadie Pflanzen sowohl bunga). empfiehlt sich ebenfalls ein sandiges Substrat. . der jedoch vorübergehend auch höher oder Bepflanzungstips tiefer sein kann. als Pflanzerde eignet sich hier ein Sand-LehmGemisch.30 Leben am Bach Praxis: Bepflanzen in die unterschiedlich tiefen Bachbereiche berücksichtigt werden (—» Pflanzen-Porträts. Die richtige Pflanzerde Am Bachrand können Sie die Pflanzen in die Gartenerde einsetzen. sollte dies möglichst nur an strömungsarmen Stellen tun. Zu viele Farbtöne wirken leicht unruhig. Blutweiderich (Lygleichen Grundregeln wie für andere Bepflan. als Substrat Sand miteinzu- bringen. • Für die Sumpfzone eignen sich Pflanzen für einen Wasserstand von 0 bis 5 cm Höhe. Die richtige Bepflanzung gibt dem Bach sein individuelles Aussehen. wenn immer etwas blüht. Wichtig: Wer Substrat in den Bach einbringen möchte. • Auch wenn Sie bunte lustris) oder die BachVielfalt mögen. farblich als auch in der • Ins tiefere Bachwasser werden Pflanzen wie Wuchsforrn miteinander harmonieren. Nicht nur am Ufer. die direkt im Wasser stehen. am besten in Gitterkörbe gesetzt. Sie können die Pflanzen auch in Gitterkörbe setzen. Igelkolben (Sparganium erectum) und Unterwasserpflanzen. Schön ist es. da es leicht weggeschwemmt wird und den Bach an engen Stellen verstopft. Schwanenblume (Butomus umbellatus). •Achten Sie auf die Blütezeit der Pflanzen. ab Seite 44). Natursteine oder große Kiesel geben ein weitaus schöneres Bild ab. Bachbett mit Steilufer. Für die Körbe. Gräser und vieles mehr. Von links: Randeinzelnen Pflanzen zone. Hier gedeihen Pflanzen wie Für die Bachrandbepflanzung gelten die verschiedene Iris-Arten. etwa im Verhältnis 3:l oder 4:1. Sumpfkalla (Calla pazungen auch.

Um die Pflanzen aus dem Container zu bekommen. das sind Pflanzen. Seite 25). die Erde durchdringend wässern und die gesam- te Oberfläche mit kleinen Kieseln abdecken. . Einsetzen der Pflanzen Pflanztermine: Je nach Art werden die Pflanzen im Herbst oder Frühjahr gesetzt.31 Praxis: Bepflanzen durch Sand oder Erde getrübt wird. etwa Primeln (Primula-Arten) oder Blutweiderich (Lythrum salicaria) im Herbst pflanzen. • lange Wurzeln zu einem rundlichen Ballen einkürzen. den Topf umdrehen und leicht gegen eine Tischkante schlagen (—> Zeichnung 3). Sumpfund Wasserpflanzen während der Vegetationsperiode ausbringen. nen. Den Korb mit Erde auffüllen. und andere Topfpflanzen werden samt Wurzelballen eingesetzt. 4 Pflanzen keinesfalls tiefer einsetzen. 3 Containerpflanzen beim Austopfen gegen eine Kante schlagen. Hinweis: Die Pflanzen sollten im Korb nicht tiefer stehen als vorher im Topf. faulige Stellen herausschneiden und mit Holzkohlepulver bestreichen. verrottungsfest) aus (—» Zeichnung 2). • Die Pflanzen von oben durch die Maschen einsetzen. daß die Wurzeln sich nicht nach oben biegen. • beschädigte Blätter entfernen. Diese dabei auseinanderziehen. Füllen Sie den Korb zu gut zwei Dritteln mit Pflanzerde. Ein Pflanzloch in die Erde drücken und die Pflanze so einsetzen. Containerpflanzen. • Pflanzerde in die Tasche füllen. Ideal für steile Bachufer sind sogenannte Böschungsmatten aus Naturfaser und Kunststoff (—> Praxis Randgestaltung. Im Laufe der Zeit bildet sich von ganz alleine eine natürliche Bodenschicht. als sie vorher gestanden sind. die in kleinen Plastikcontainern gezogen werden. oder einer dünnen Schaumstoffmatte (l bis 2 mm stark. kleiden Sie die Gitterkörbe mit einem dünnen Pflanzvlies. damit die Wurzeln nicht verletzt werden. daß die Erde im Wasser ausgeschwemmt wird. Pflanzen vorbereiten: Vor dem Einpflanzen sollten Sie • beschädigte oder geknickte Wurzeln entfer2 Den Gitterkorb mit einem Pflanzvlies auskleiden. die Erde leicht andrücken und die überstehenden Enden der Korbauskleidung nach innen biegen. also etwa von Mitte April bis September. die nicht weggespült wird. Gitterkörbe bepflanzen Zeichnungen 2 bis 4 Um zu verhindern. Winterharte Stauden. Pflanzbehälter: Für die Sumpfzone und das Bachbett empfehlen sich Gitterkörbe. Böschungsmatten bepflanzen So gehen Sie vor: • Die Matte mit speziellen Befestigungshaken oder Erddübeln (beide im Fachhandel erhältlich) außerhalb der Folienabdichtung am Bachrand verankern. die in unterschiedlichen Größen erhältlich sind. die im Frühjahr zeitig blühen.

Reparaturen. einkürzen. Das Gerät immer zum Kundendienst bringen. reicht es. können lebensgefährliche Folgen haben! Die Staubereiche des Baches müssen freigehalten werden. das Wasser versikkert problemlos im Gartenboden und gelangt nicht in Nachbars Garten (—» Haftung bei Wasserschäden. Der Wasserspiegel steigt. zu einem sogenannten Säuresturz kommt. desto alkalischer. In der Sammelgrube den Wasserstand (beim Bach ohne Teich) täglich prüfen. Die Pumpe braucht Ihre besondere Aufmerksamkeit. Eine üppige. und das Ufer bricht ein. • Pumpe prüfen. daß der Wasserbereich weitgehend frei ist. Abhilfe schafft dann nur. in den Bach hineinwachsende Uferbepflanzung immer soweit im Zaum halten. Je niedriger die Zahl in der Skala von l bis 14 ist. Der Bach im Frühjahr Im Frühjahr wird der Bach mit ein paar Handgriffen wieder in Schwung gebracht: • Verdorrte Stauden kurz über dem Boden abschneiden.und Schaumbildung im Abflußbereich der Staustufen. Wenn die Luftblasen nicht mehr zerplatzen. So verhindern Sie. den Vorfilter mit gröberem Material. die nicht vom Fachmann ausgeführt werden. Die Pumpe darf nicht trockenlaufen. langsam Frischwasser zulaufen zu lassen. Die Pflanzen entziehen sonst dem Bach zuviel Wasser. wird es gefährlich. Wenn nötig. desto saurer ist das Medium.32 Leben am Bach Pflege des Baches rund ums Jahr Ganz ohne Pflege kommt Ihr Bach nicht aus. Ist es noch nicht so schlimm. Pflanzen. • Bachbett und Überläufe auf angesammeltes Laub und ähnliches kontrollieren. Im Handel gibt es einfache Testsets zum Überprüfen des pH-Wertes. Überschüssiges Wasser können Sie in den Gully leiten oder einfach überlaufen lassen . zum Beispiel Tonröhrchen oder sehr grobem Kies füllen. je höher. da es sonst zu einem rapiden Absinken des pH-Wertes. Pflege im Herbst Das Hauptproblem im Herbst ist das Laub. daß Kleinigkeiten zu größeren Problemen werden. 7 bedeutet neutral. Sonst wächst der Baum weiter zum Wasser. deshalb das Bachbett unbedingt regelmäßig kontrollieren. Alarmzeichen. Es muß aus dem Bach und aus dem Teich sehr sorgfältig entfernt werden. halten das Bachbett und die Bepflanzung gesund und in Schuß. Regelmäßige Wartung braucht vor allem die Pumpe (—» diese Spalte unten). Kleine. Pflege im Sommer Kontrollieren Sie regelmäßig. Vorsicht bei defekter Pumpe: Reparaturen nie selber vornehmen. Meist genügt schon das Durchspülen mit einem scharfen Wasserstrahl. Wichtig: Der pH-Wert zeigt an.vorausgesetzt. muß Wasser nachgefüllt werden. Seite 22). wie sauer oder basisch das Wasser ist. wenn Sie im 3-Tage-Rhythmus ein Drittel des Bachwassers austauschen. die sehr schnell wachsen. Etwa alle 2 bis 3 Wochen den Ansaugkorb und . Bäume am Bach immer an der Wasserseite beschneiden. ob sie einwandfrei läuft.wenn vorhanden . Sollte das keinen Erfolg bringen. und das Wasser läuft möglicherweise seitlich aus dem Bach heraus. Beim Rasenmähen gelangt oft Mähgut in den Bach und setzt sich an den Überläufen fest. ist eine zunehmende Gelbfärbung des Bachwassers. fällt dann möglicherweise irgendwann in den Bach. .den Vorfilter reinigen. ob das Wasser in den richtigen Bahnen fließt oder ob fremde Gegenstände den Bach behindern. Blasen. doch wirkungsvolle Handgriffe. wenn kein Schwimmschalter vorhanden ist.

Bach nicht abstellen: Da fließendes Wasser nicht so leicht gefriert. Bach abstellen: Wer sich den Winter über nicht um den Bach kümmern will.33 Pflege übers Jahr Bei der Anlage dieses Baches wurde das natürliche Gefalle von der Terrasse zum Garten hin genutzt. Die Überläufe an den Staustufen müssen eisfrei bleiben. Schmelzwasser erhöht später etwas den Wasserstand. Mein Tip: In sehr harten Wintern und rauhen Lagen sollten Sie den Bach abstellen und empfindliche Pflanzen abdekken. so daß entsprechend Wasser zugeleitet werden muß. . stellt die Pumpe einfach ab und nimmt sie aus dem Teich oder aus der Sammelgrube. Das nach dem Abschalten der Pumpe im Bach verbleibende Wasser kann stehenbleiben. Der Bach im Winter Zum Ende des Herbstes hin beginnt die ruhige Zeit im Garten. was aber in der Regel nichts ausmacht. müssen Sie den Bach in milden Wintern nicht abstellen. Bei Frostgraden vereist der Bach vom Ufer her. deshalb regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls freiklopfen. wodurch ihm laufend Wasser entzogen wird.

Äste. eventuell verbreitern. —> Rechtsfragen Seite 22) extremen Niederschlägen. a) Vorfilter reinigen. Pflanzen und Fische gehen ein. oder an der Quelle mittels Eimer wegschaffen. hilft es. Einschwemmen von Fremdwasser verhindern. Folie reparieren b) Rand befestigen (-> Seite 24). b) Quelle verstopft. Bachwasser trübe. Wichtig: Keine chemischen Mittel verwenden.34 Leben am Bach Soforthilfe bei Pannen am Bach Anzeichen Pumpe läuft nicht mehr. wenn Fische im Bach zu stark gefuttert. Probe laufen lassen. Wasserwechsel und Bach kräftig durchspülen. was nicht in den Bach gehört. Wenn erfolglos. enzymatisches Wasseraufbereitungsmittel verwenden (Zoofachhandel). a) Loch in der Folie. Möglichst im Garten versickern lassen (Vorsicht: Sammelgrube läuft über. Abschnitt leerpumpen. b) Quelle von beiden Seiten (Zulauf und Ausgang) her mit einem starken Wasserstrahl mehrmals durchspülen. sie sind ätzend und giftig für Bach und Umgebung! Pumpe läuft. Nährstoffüberschuß durch mangelnden Pflanzenwuchs im Frühjahr. aber der Bach fließt nicht. Mögliche Ursachen Vorfilter mit Pflanzenfasern oder Mulm verstopft. Bach veralgt mit Schmieralgen.oder Teerdächern. . Blätter oder Mähgut. Installateur holen. muß sie zum Kundendienst. a) Bach abstellen. Fremdwasser. Wasserwechsel! Unbedingt den Bach neu mit Bakterien impfen (Beratung im Aquarienfachhandel). Rasendünger. Läuft die Pumpe nicht. Bach veralgt (alle Algenarten ausgenommen Schmieralgen). Schilf oder ähnliche stark nährstoffzehrende Pflanzen nachsetzen. b) Böschung niedergetreten. Gifteinleitung meist durch Wasser von Flach. Abgestorbenes Laub. Ist das nicht möglich. Überläufe reinigen. Bachabschnitte laufen leer. Wasserwechsel durch langsames Einleiten von Frischwasser. Urgesteinsmehl (zum Beispiel Bentonit) in der Umgebung auszubringen. Staustufenüberläufe zugesetzt. Bakterientrübung (milchig). zum Beispiel aber der Bach läuft. Einschwemmen von ammoniakhaltigen Flüssigkeiten (zum Beispiel Gülle. Bach überlaufen lassen. aus einer Regenrinne oder nach Nachbargrundstück. Abhilfe Netzstecker ziehen! Vorfilter reinigen Probelauf in Eimer mit Wasser. Bach schäumt. Algen verschwinden bei stärkerem Pflanzenwuchs von selbst. herausnehmen. a) Vorfilter zugesetzt. Wasserwechsel. Bach tritt übers Ufer. Ist dies nicht möglich.

Hier sitzen Sie buchstäblich an der Quelle: Der Bach entspringt unmittelbar an der Terrasse. .

Wer der Natur im eigenen Garten ein wenig auf die Spur kommen möchte.36 Leben am Bach Männchen der Spitzenfleck-Libelle (Libellula fulva) auf einer Gelben Schwertlilie (Iris pseudacorus). die sich im Laufe der Zeit einstellen. um ihre Lebensweise zu entdecken. die Larven der Eintagsfliegen oder Köcherfliegen muß man gar mit der Lupe betrachten. Tiere im und am Bach Wasser im Garten schafft Lebensraum für große und kleine Tiere. die alle in den ruhigeren Zonen des Baches leben. An- Gerandete Jagdspinne. . dere wiederum wie der Bachflohkrebs leben versteckt im Dickicht der Wasserpest. zum Beispiel Gelbrand.und Taumelkäfer oder die Larven der Prachtlibelle. Einige davon kann man mit bloßem Auge gut beobachten. hat im und rund um den Bach ein reiches Betätigungsfeld.

die von Kröten und anderen Tieren gerne angenommen wird. desto größer sind die Chancen. Laub. der zum Ende des 19. die an Baustellen als Abfall anfallen. abgemähtem Gras und ein wenig Kompost bietet Amphibien gute Verstekke und ein reichhaltiges Nahrungsangebot wie Regenwürmer und Insekten. Die Grubenabdeckung nicht festtreten und am besten . wobei das Vorderste je eine Schere besitzt. der Hummer.37 Tiere beobachten • Der Bachflohkrebs (Gammarus pulex). für sie geeignete Biotope. das ihnen zusagt. Hier schlüpfen nach 2 bis 3 Wochen die fast völlig entwickelten Jungtiere. Jahrhunderts durch eine Krebspest fast völlig vernichtet wurde und heute sehr selten ist. Aussehen: Von dem etwa 12 cm großen Amerikanischen Flußkrebs gibt es eine mehr bläuliche und eine rötliche Variante. Je naturnaher Garten und Umgebung sind. denn sie verwerten als Nahrung abgestorbenes pflanzliches und tierisches Material. so daß die Schutzhöhle nicht mehr zu sehen ist. Ein Reisighaufen in Ufernähe aus größeren und kleineren Zweigen. Fortpflanzungsverhalten: Vor der Begattung klammert sich das größere Männchen tagelang auf dem Rücken des kleineren Weibchens fest. Ein weiteres markantes Merkmal sind die 2 langen Antennenpaare am Kopf. daß sich viele Tiergäste einstellen. Ansiedlungshilfen für Tiere rund um den Bach Von Ihrem Garten und der Umgebung hängt es ab. Wie sein größerer Verwandter. Fortpflanzungsverhalten: Paarungszeit ist im September und Oktober. Als Allesfresser ernährt er sich sowohl von Pflanzen als auch von allen möglichen Kleintieren. Bei zu großer »Bevölkerungsdichte« wandern die Krebse über Land und suchen neue. Eine Überwinterungsgrube. um darin Refugien für faszinierende Tiere zu schaffen. Amerikanische Flußkrebse sind sehr fruchtbar und besiedeln rasch ein Gewässer. Samen und Eier werden in einen Brutraum befördert. Die Ziegel werden mit der Wölbung nach oben in eine etwa 50 cm x 50 cm große Grube geschichtet und mit Reisig sowie größeren Kieseln abgedeckt. * Der Amerikanische Flußkrebs (Orconectes limosus). außerdem lange Antennen. Dieser aus Nordamerika stammende Flußkrebs ist der Ersatz für unseren heimischen Flußkrebs (Astacus astacus). Wurzeln und Wasserpflanzen bieten Lebensraum für Amphibien wie Frösche. Darauf kommen Humus und Rasensoden oder die Uferbepflanzung. trägt er fünf Beinpaare. welche Tiere sich rund um den Bach ansiedeln werden. Bis zum Frühjahr trägt das Weibchen die an den sogenannten Afterbeinen festgehefteten Eier mit sich herum. In jedem Fall aber können Sie einiges in Ihrem Garten tun. der sich auf der Bauchseite des Weibchens befindet. Sumpfzonen und stille Flachwasserbereiche mit ins Wasser hängenden Ästen. können Sie mit Hilfe von Ziegelhalbschalen herstellen. Kröten oder Molche. Ranken. In der Dämmerung und nachts geht er auf Futtersuche. sogar Aas verschmäht er nicht. Erst nach der ersten Häutung werden sie selbständig. die sich noch tagelang an den Beinen der Mutter festklammern. Aussehen: Dieser weißlich bis gelblich gefärbte Kleinkrebs verfügt bei einer Körpergröße von nur 15 mm (Weibchen) beziehungsweise 24 mm (Männchen) über insgesamt 13 Beinpaare. In den ruhigen Bereichen oder in den Sumpfzonen des Baches siedeln sich gerne Gelbrandkäfer an (—» Fotos. Etwa im Mai/Juni schlüpfen die Jungen. Seite 38 oben und unten). Tagsüber versteckt sich der Krebs zwischen Steinen oder Wurzeln. Gut geeignet sind Firstziegel oder Tonziegel. Flohkrebse sind nützliche Bachbewohner.

38 Leben am Bach kennzeichnen. Orfen (Zucht. einheimische Fische kaufen Sie am Besten in einer guten Zoofachhandlung. Die Larve des Gelbrandkäfers frißt nur lebende Beute.und Wildformen). Fische aus privaten oder öffentlichen Gewässern dürfen Sie nur mit Genehmigung des Besitzers oder der zuständigen Behörde entnehmen. . Einige kleinere Arten können Sie jedoch in einem Gartenbach halten. wenn er nicht zu klein ist und Sie ein für die Fische geeignetes Terrain anlegen. Fische im Bach Forellen und andere große Fische sind für den Gartenbach ungeeignet.und Steinpeitzger oder der nördlich der Mainlinie beheimatete Neunstachelige Stichling (Zwergstichling). Elritzen. Ebenfalls sehr schön sind Ukelei. Moderlieschen. Das Männchen des Gelbrandkäfers hat gefurchte Flügeldecken. Eine Vogeltränke sollte nicht fehlen. Eine am Bachrand angelegte flache Mulde mit einem großen Stein darin ist als Trinkund Badeplatz gut geeignet. Geeignete Arten: Faszinierend zu beobachten ist der einheimische Dreistachelige Stichling mit seinem interessanten Paarungsverhalten. daß Katzen die Vögel beim Baden nicht erwischen können. Legen Sie die Tränke so an. damit niemand darüberläuft und sie zerstört. Schlamm. Anschaffung der Fische: Gesunde.

von Raubfischen (Stichling) nicht mehr als 2 Paare. Pflege im Sommer: Alle Pflegemaßnahmen. • Bachaufwärts wird der Fischbereich mit einem Staubrett abgegrenzt. die anderen kommen auch ohne Futter gut über die kalte Jahreszeit. ist die Anwendung eines enzymhaltigen Wasseraufbereitungsmittels zu empfehlen. Pflege: Da der Schadstoffabbau im Winter wesentlich langsamer vor sich geht als im Sommer. den Bach also während der warmen Jahreszeit nie abstellen. Winterschutz: • Sauerstoff mit Hilfe eines Oxydators zuführen (im Zoofachhandel erhältlich). die den Schadstoffabbau und die Sauerstoffversorgung begünstigen. • Mit Hilfe von Steinaufbauten und abgelagertem Moorkienholz mehrere strömungsarme Ruhezonen schaffen. bleibt das Wasser im Fischbereich stehen. An der tiefsten Stelle dürfen Sie den Ausströmer allerdings nicht perlen lassen. gelten auch für den Bachabschnitt. • Bachabwärts. so daß ein Durchfrieren zumindest der flachen Stellen verhindert werden kann. Sie nutzen dadurch die Sonnenwärme wie bei einem Treibhaus. Zusätzlich zu beachten ist: • Die Pumpe muß rund um die Uhr laufen. Kunststoff). weil er im Winter Unterwasserblätter treibt. damit das Wasser nicht zu warm wird. fangen Sie die Tiere heraus und setzen Sie sie in den Gartenteich oder in ein Kaltwasseraquarium. Aus diesem Bachabschnitt wird also ein kleiner Teich. wenn Sie folgendes tun: Pflanzenpflege: Bis auf den Hahnenfuß die Pflanzen im Fischbereich vorsichtig auslichten. • An extrem heißen Tagen für Schatten sorgen (zum Beispiel ein Sonnensegel aufstellen). Breite 50 bis 60 cm. • Diese zum Fischbereich hin mit aufgeschichteten Natursteinen oder Kieseln begrenzen. eine etwa 30 bis 40 cm tiefe Sumpfzone anlegen. denn dort würde die Strömung den Fischen mehr Energie abverlangen als sie im Winter durch die Nahrung wieder aufnehmen können.39 Fische Mein Tip: Von Schwarmfischen wie Moderlieschen oder Orfen 6 bis 8 Tiere einsetzen. . Mein Tip: Sie können für die Sauerstoffzufuhr im Winter eine Luftpumpe verwenden. • Als Bachgrund etwa 15 cm hoch Bausand einbringen. Seite 18). Tiefe etwa 60 cm. Flutendem Hahnenfuß (Ranunculus fluitans) oder Laichkräutern (Potamogeton-Arten)'. Schneiden Sie in das Brett eine halbrunde Überlauföffnung (—» Staustufen. Fische überwintern Im Winter. Den Hahnenfuß unbedingt im Wasser lassen. Nur Raubfische wie Stichlinge. Bei ausreichender Wassertiefe (mindestens 60 cm) können die Fische im Bach überwintern. Hinweis: Wenn Sie die Fische nicht im Bach überwintern wollen oder können. • Hilfreich ist das Abdecken mit lichtdurchlässigem Material (Glas. die auf Seite 32 beschrieben sind. • Ein Eisfreihalter aus Styropor hält ein Loch in der Eisdecke frei. damit Futtertiere wie Schnecken oder Bachflohkrebse im Bach verbleiben. für den Bachrand ist Brunnenkresse gut geeignet. • Bepflanzt wird der sandige Grund etwa mit Wasserpest (Elodea canadensis). Alle abgeschnittenen Pflanzenteile im Bach ausspülen. Und so sollte ein Bachabschnitt für Fische aussehen: • Länge des Abschnitts etwa 2 m. bevor der Bach in die Sammelgrube oder in den Teich mündet. sollten Sie im Winter füttern. in dem Fische leben. Sie würden abmagern und anfälliger für Parasiten werden. wenn Sie die Pumpe abstellen. Solche »Sauerstoffpumpen« können Sie am Bachufer plazieren.

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Foto oben: Die Blaue Schwertlilie (Iris sibirica) ist eine heimische Art. Eine Auswahl der schönsten und nach meinen Erfahrungen problemlos zu pflegenden Pflanzen finden Sie auf den folgenden Seiten. Die langen Pflanzflächen des Bachrandes bieten sich zum Kombinieren mit vielfältigen Pflanzen und Farben geradezu an. Foto links: Den gewachsenen Charakter dieses schön angelegten Baches unterstreichen die bemoosten Steine und die üppig bewachsene Uferzone: Eingesäumt ist das Gewässer von Etagenprimeln und Storchschnabel. die auch in der freien Natur häufig an Bachläufen anzutreffen ist. .Pflanzen für den Bach PflanzenPorträts So ein Gartenbach ist ein wahres Paradies für Pflanzenfreunde.

schädigt werden darf. Straßenbau und vieles mehr sind sie jedoch selten geworden. Erläuterung der Stichworte Auf den folgenden Seiten finden Sie zu jeder Pflanze genaue Beschreibungen und Pflegeanleitungen mit Angaben über: Name: Zuerst wird der botanische. Die Pflanze steht unter Naturschutz. die erfolgreichste Vermehrungsart. Wenn nötig. Die Auswahl an schönen Pflanzen. Auch an ungeschützten Pflanzen sollte man sich nicht vergreifen. ob die Pflanze unter Naturschutz steht. Die Pflanze verträgt oder liebt Schatten. Wegen der fortgesetzten Zerstörung ihrer Lebensräume durch Flußbegradigungen. Pflanzenfans finden auf den Seiten 62 und 63 Bücher und Zeitschriften. die allergische Reaktionen auslösen können. und seien die Bestände noch so groß. können Sie durch das Ausgraben weniger Pflanzen oder durch das. Die Pflanze enthält hautreizende Stoffe. Farbe und Aussehen der Blüte. die charakteristisch für Wuchs und Aussehen sind. Standort: Angaben.und abwechslungsreiche Bepflanzung. Es gibt auch Wassergärtnereien. fließendes Wasser und mehr oder weniger trockene Ufer ermöglichen eine arten. sind hier besondere Ansprüche an den Boden genannt. wo die Pflanze am oder im Bach stehen sollte. weitere Pflanzenschönheiten zu entdecken. Eine große Anzahl davon steht deshalb unter Naturschutz. die Ihnen helfen. gegebenenfalls mit Wassertiefe. die im oder am Bach gedeihen. was bedeutet. Besonderheit: Interessantes oder Wissenswertes über die Pflanze. Besorgen Sie sich deshalb grundsätzlich keine Pflanzen aus der Natur. ist groß. wachsen auch in der freien Natur. Wuchs: Angegeben sind die Wuchshöhe und Merkmale. ob die Pflanze giftig ist oder hautreizende Stoffe enthält. denn ohne es zu bemerken. Feuchte Sumpfzonen. die sich auf Pflanzen für Sumpfbereiche und freies Wasser spezialisiert haben. Beachten Sie die wichtigen Hinweise im Abschnitt »Giftige und hautreizende Pflanzen« auf Seite 28.42 Pflanzenporträts Pflanzenauswahl Der Gartenbach bietet für Pflanzen die unterschiedlichsten Standorte an. Hinweise zum Naturschutz Viele der hier vorgestellten Pflanzen. Trockenlegung von Feuchtgebieten. Betreten des Biotops Schaden anrichten. Die Pflanze enthält Giftstoffe. Pflanzung: Hinweise für den günstigsten Pflanztermin. daß weder die Pflanze noch der Samen vom natürlichen Standort entnommen oder be- . die in den verschiedenen Bachbereichen gut gedeihen. Die Pflanze möchte einen halbschattigen Platz. Hier finden Sie die Angabe. dann der deutsche Name der Pflanze genannt. Alle hier vorgestellten Arten sind im Fachhandel erhältlich. Pflege: Wichtige Pflegemaßnahmen rund ums Jahr. Blüte: Informationen zu Blütezeit. Achtung: Hier wird angegeben. Vermehrung: Genannt wird Bedeutung der Symbole Die Pflanze gedeiht an einem sonnigen Standort.

.Naturnah mit Kugellauch. Schlangenknöterich und Gefülltem Hahnenfuß gestalteter Gartenbach.

nen sich nur Pflanzen. In den kleineren wie die Sumpfkalla und größeren Sumpf(Calla palustris) oder zonen können Sie alle die Sumpfdotterblume Pflanzenarten einset(Caltha palustris).Arten) Schwanenblume (Bugedeihen am Bachrand.überdecken.44 Pflanzenporträts Zarte Blüten und saftiges Grün am Rand und im Sumpf Ein gut angelegter Bach hat in seinem Bett und am Rand viel Platz für eine bunte Pflanzenvielfalt. Je nach den verschiedenen Standortansprüchen werden die Arten in die trockenen. niedrigwachsende tenteichs leben. für solche.purea 'Gracilis1) oder pflanzen Sie am besten die flachwachsende mit bodendeckenden Kriechweide (Salix Pflanzen wie dem repens) und andere. die im in fließenden GewäsBachbett stehen. die auch in der Doch auch kleine Gehölze wie strauchartiSumpfzone eines Garge. die sich schnell ausbreiten und Folienränder sowie Böschungen mit einem bunten Teppich Wasserknöterich und Etagenprimeln. tomus umbellatus) Geeignet sind Arten oder der Fieberklee wie die zierliche Pur(Menyanthes trifoliapur-Weide (Salix purta). Den Bachrand be. Pflanzen für die Rand. wie zum Beispiel die Weiden (Salix. Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) oder der Bachbunge (Veronica beccabunga). feuchten oder sumpfigen Bereiche des Bachrandes oder ins Bachbett gesetzt. zen. . körbe. Für das zonen können direkt in Bachbett dagegen eigdie Erde gepflanzt wer. die auch von Natur aus den. eignen sich auch Gittersern gedeihen können.

Darf nicht austrocknen. Wassertiefe bis 15 cm. Sumpfzone. . Butomus umbellatus Schwanenblume Hellrosa Blütendolden auf langen. Blüte: Juni bis August. verrotteten Rindenmulch untermischen.45 Rand und Sumpf Die Schwanenblume muß im Wasser stehen. Pflege: Bei starkem Wuchern Rhizome einkürzen. weiße Hochblätter umgeben einen gelblichen Kolben unscheinbare Blüten. Standort: Halbschattig bis schattig. Blüte: Mai bis Juli. Die Beeren der Sumpfkalla sind giftig. bis 25 cm Wassertiefe in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Mehrjährig. Wuchs: 60 bis 120 cm. Calla palustris Sumpfkalla Die weißen Hochblätter leuchten aus dem dunkelgrünen Laub. Pflege: Winterhart. Pflanzung: Mai. kriechender Wurzelstock. Pflanzung: Mai. schlanken Stengeln bilden einen zarten Blickfang an jedem Bachlauf. Mehrjährig. Wuchs: bis 40 cm. am besten in Pflanzkörbe. kriechender Wurzelstock. bildet dichte Bestände. Achtung: Giftpflanze! Besonderheit: Steht unter Naturschutz. Doldenähnlicher Blütenstand mit weißen bis rosa Einzelblüten. im feuchten Uferbereich. liebt nährstoffreiche Böden. kalkarmen Boden pflanzen. Das Rhizom. im Herbst zurückschneiden. herzförmige. Vermehrung: Teilung der Wurzelstöcke. waagrecht in humusreichen. ledrige Blätter. Vermehrung: Teilung oder Aussaat. bildet lockere Horste. Standort: Sonnig bis schattig. grasartige Blätter in Rosetten.

grünliche. Blüte: Juni.oder goldbunten Sorten. Pflege: Winterhart. Kätzchenähnliche Blütenähren der Zyperngras-Segge. am besten etwas Rindenmulch untermischen. bis 10 cm Wassertiefe. im Frühjahr welkes Laub entfernen. Achtung: Giftpflanze! Carex pseudocyperus Zyperngras-Segge Zur Gattung Carex zählen viele Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen an Boden und Wasserstand. Vermehrung: Teilung. Vermehrung: Teilung. etwas Gartenerde zusetzen. Oft bildet sie im Herbst nochmals Blüten aus. humosen Boden. bildet dichte Polster. die Pflanze liebt nährstoffreichen. Blüten leuchtend gelb. Ähnliche Arten: Steife Segge (Carex elata) mit gelb. . Standort: Sonnig bis schattig. geknickte Halme im Frühjahr entfernen. die Wurzeln müssen ins Wasser ragen können. Caltha palustris Sumpfdotterblume Die Sumpfdotterblume gehört zu den frühesten und auffallendsten Blühern am Bach. Sumpfzone. dreikantige Stengel mit schmalen Blättern. Am besten in Pflanzkörbe setzen. Wuchs: 20 bis 40 cm hoch. Blüte: April bis Juni. SumpfSegge (Carex acutiformis). Aussaat. nasser Bachrand. von wuchernden Nachbarpflanzen freihalten. in Gruppen.46 Pflanzenporträts Die Sumpfdotterblume ist sehr blüh freudig. Pflanzung: Frühjahr bis Herbst. Sumpfzone. Pflanzung: April bis Mai. dichte Horste. Wuchs: 40 bis 100cm hoch. Pflege: Winterhart. Mehrjährig. Standort: Halbschattig bis schattig. 5 bis 15 cm Wassertiefe. in Pflanzkörbe setzen. kätzchenähnliche Blütenähren an überhängenden Stielen.

Blüte: Iris pseudacorus gelb. trockeneren Standort. denn sie benötigt kalkarme Böden. direkt in den Boden oder in Pflanzkörbe. Iris pseudacorus von stark wuchernden Nachbarpflanzen freihalten. Achtung: Blätter und Stengel enthalten Giftstoffe. Besonderheit: Die heimischen Arten stehen unter Naturschutz. Iris pseudacorus bis 100cm. Pflanzung: Mai. Juni bis Juli. etwa die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) und die Blaue Schwertlilie (Iris sibirica). Bachrand. Mai bis August. nicht düngen. Pflege: Winterhart. Wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten sind sie beliebt. bei Wildarten auch durch Samen. dann aber meist zahlreich in Sumpfwiesen und feuchten Gräben vor. 5 bis 15 cm Wassertiefe. Iris laevigata weiße. Wuchs: 60 bis 80 cm. Mehrjährig. bei Iris kaempferi Erde verwenden. Iris kaempferi weiße. Mai bis Juni. Iris kaempferi benötigt im Winter Iris sibirica-Sorte. Sumpfzone. weiße und blauweiße Sorten. blaue und violette Sorten. vermischt wurde. fleischiges Rhizom mit schwertförmigen Blättern. alte Stengel im Frühjahr abschneiden.47 Rand und Sumpf Iris Schwertlilie Von den vielen farbenprächtigen Schwertlilien sind bei uns nur wenige heimisch. Ebenso wie die vielen Sorten der japanischen Arten Iris kaempferi und Iris laevigata eignen sie sich zur bunten und abwechslungsreichen Bepflanzung von feuchten Bachrändern und Sumpfzonen. Vermehrung: Teilung. Sie sind beide geschützt und kommen selten. Iris sibirica blaue. blaue und purpurne Sorten. Juni. die mit verrottetem Rindenmulch Unter Naturschutz: die gelbe Schwertlilie. Standort: Sonnig bis halbschattig. bei Iris sibirica etwas Gartenerde beifügen. . rosa.

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Pflanzenporträts

Die Flatterbinse wirkt wasserklärend.

Das Pfennigkraut wächst auch unter Wasser.

Juncus effusus Flatterbinse

Früher galt die Flatterbinse als Unkraut, heute ist sie eine beliebte Pflanze für feuchte Stellen am Bach. Standort: Sonnig bis halbschattig; Bachrand, äußerster Rand der Sumpfzone, bis 5 cm Wassertiefe. Wuchs: Bis 80 cm; stengelähnliche, grüne, runde Blätter; bildet

wintergrüne Horste. Blüte: Juni bis August; lockerer, brauner Blütenstand. Pflanzung: Frühjahr bis Herbst, Pflanzabstand 30 cm. Pflege: Winterhart; im Frühjahr abgestorbene Halme abschneiden. Vermehrung: Teilung und Samen Ähnliche Arten: Blaue Binse (Juncus inflexus) mit blaugrauen Halmen; Knollenbinse (Juncus compressus); Zwerg-Binse (Juncus ensifolius).

Lysimachia nummularia Pfennigkraut

de Polster mit kleinen, runden Blättern, bodendeckend. MehrjährigBlüte: Mai bis Juli; sattgelbe Blüten, einDie langen Ranken des zeln in den Blattachseln. Pfennigkrauts verdekPflanzung: Im Frühken Ränder von jahr direkt in den BoPflanzkörben, kahle den oder in PflanzkörSteine und Pflasterbeläge. be setzen. Pflege:Winterhart; bei Wuchern zurückStandort: Halbschattig bis schattig; Sumpf- schneiden. Überwachsen durch andere zone oder Bachrand, bis 10 cm Wassertiefe. Pflanzen verhindern. Vermehrung: SteckWuchs: Bis 10cm hoch; flache, kriechen- linge.

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Rand und Sumpf

Blutweiderich ist robust.

Fieberklee braucht viel Platz.

Lythrum salicaria Blutweiderich

Eine attraktive spätblühende Pflanze, die man nicht mit Schilfgräsern oder anderen schnellwüchsigen Pflanzen zusammensetzen sollte, sie könnte sonst überwuchert werden. Standort: Sonnig bis halb schattig; feuchter Bachrand und Sumpfzone, bis 15 cm Wassertiefe.

Wuchs: Bis 120cm hoch, untere Pflanzenteile verholzen. Mehrjährig. Blüte: Juli bis September; lange purpurrote Blütenstände. Pflanzung: Frühjahr, gleich in den Boden oder in Pflanzkörbe setzen; etwas Gartenerde zugeben. Pflege: Winterhart; wuchernde Nachbarpflanzen auslichten; im Frühjahr alte Stengel abschneiden. Vermehrung: Teilung oder Samen.

Menyanthes trifoliata Fieberklee

Die Wurzel wurde früher als fiebersenkendes Mittel verwendet. Standort: Sonnig; Sumpfzone, ruhige flache Bachabschnitte; 10 bis 20 cm Wassertiefe. Wuchs: 25 bis 30 cm; Blätter dreigeteilt, kleeartig; kriecht mit langen seitlichen Ausläufern. Mehrjährig.

Blüte: Mai bis Juni; Blüten weiß mit rosa Schimmer, gefranst; stehen in traubigen Rispen. Pflanzung: Frühjahr, in kalkarmen Boden oder Pflanzkörbe; Jungpflanzen so einsetzen, daß die Blätter aus dem Wasser ragen. Pflege: Winterhart; Überwuchern durch Nachbarpflanzen verhindern. Vermehrung: Teilung. Besonderheit: Die Pflanze steht unter Naturschutz.

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Pflanzenporträts

Die Gauklerblume ist ein Dauerblüher.

Schmeckt vor der Blüte am besten: Brunnenkresse.

schiger Wuchs. Mehrjährig. Blüte: Mai bis September; gelbe, trompetenförmige Blüten mit Die großen, tromperotem Schlund. tenformigen Blüten der Pflanzung: Mai bis Gauklerblume zieren September; direkt in monatelang den Bach- den Boden oder in rand. Es gibt auch ein- Pflanzkörbe. jährige Züchtungen. Pflege: Winterhart; sehr anspruchslos; bei Standort: Sonnig bis zu starkem Wuchern halbschattig; liebt auslichten. feuchte, sumpfige Bö- Vermehrung: Samt den; bis 5 cm Wassersich reichlich aus; tiefe. Stecklinge. Wuchs: 30 bis 40 cm hoch; ausladender, bu-

Mimulus luteus Gauklerblume

Nosturtium officinale Brunnenkresse

Die in fließenden Gewässern beheimatete Brunnenkresse sieht nicht nur hübsch aus, sie schmeckt auch gut als Salat. Standort: Halbschattig; flache, durchströmte Stellen am Bachufer; wächst nur in sauberem Wasser. Wuchs: Bis 50 cm hoch; wächst auch völ-

lig unter Wasser, blüht aber dann nicht; breitet sich schnell aus. Mehrjährig. Blüte: April bis September; kleine, weiße Blüten in doldigen Trauben. Pflanzung: Mai/Juni; liebt sandig-schlammigen Untergrund; gut geeignet für flache Pflanzkörbe. Pflege: Winterhart; anspruchslos; bei Wuchern zurückschneiden; Vermehrung: Aussaat, Stecklinge.

Bachrand. Mehrjährig. Pflege: Wuchert bei hohem Nährstoffangebot. kriechendes Rhizom. Pflanzkorb mit Laub abdecken. blaue Blütenkerzen. Vermehrung: Teilung. Wuchs: 60 bis 100 cm. . Wuchs: Schwimmblattpflanze mit langgestielten. Blüte: Juni bis Oktober. Pflege: Winterhart. Standort: Sonnig bis halbschattig.oder Landpflanze. Achtung: Die Blätter können Hautreizungen verursachen. sandig-lehmigem Substrat setzen. bis 20 cm Wassertiefe. Sumpfzone und ruhige Bachabschnitte. rosafarbene Ähre über dem Wasser.51 Rand und Sumpf Wasserknöterich ist sehr wüchsig. in langsam fließendem Wasser. Mehrjährig. Attraktiver Bach-Anrainer: Hechtkraut. Sumpfzone. in Pflanzkörbe mit nährstoffarmem. bis 100 cm Wassertiefe. bei Wuchern Blattstiele nahe am Rhizom abschneiden. Vermehrung: Teilung. Pflanzung: Mitte Mai. große Blätter. Pontederia cordata Hechtkraut Die blauen Blütenkerzen dieser nordamerikanischen Art bilden einen lebhaften Kontrast zu Weiß und Rot. Pflanzung: Mai bis September. Blüte: Juni bis September. kriechendes Rhizom. bei Bedarf auslichten. Standort: Sonnig bis halbschattig. die an Hyazinthen erinnern. Polygonum amphibium Wasser-Knöterich Der Wasserknöterich wächst je nach Standort als Wasser. oberirdische Teile im Herbst abschneiden. frostempfindlich. weichen Blättern. direkt in den Boden. als Landpflanze etwa 20 cm hoch mit schmäleren Blättern.

oder die ährenblütigen Orchideenprimeln (Primula vialii). Bachrand. zelstocks nach der Blüte oder im Frühjahr. die aber nicht staunaß sein dürfen. der man Kompost oder Laubhumus zusetzen sollte. Der Name deutet schon auf ihr ungewöhnliches Aussehen hin. auch Kandelaberprimeln genannt. die sich für den feuchten Bachrand eignen. Pflege: Winterhart. Dies kommt schon in ihrem botanischen Namen zum Ausdruck. nährstoffreiche Böden. Auch die Tibetprimel (Primula florindae). P bulleyana oder P. die zu den größten Primelarten gehört. Wuchs: Je nach Art und Sorte 10 bis 100 cm hoch. Die Blütenstände stehen nämlich stockwerkartig übereinander. Pflanzung: Im Herbst. Besonders attraktiv sind die sogenannten Etagenprimeln. Boden darf nicht austrocknen. anspruchslos. von denen einige Arten schon zeitig im Frühjahr ihre Blüten zeigen. denn Primula leitet sich aus dem lateinischen Wort »primus« ab. Orchideenprimel. Im Handel sind zahlreiche Arten und Sorten.japonica mit ihren Sorten in vielen Farben. Die fleischigen Blattrosetten erscheinen häufig erst nach der Blüte.-Bullesiana-Hybriden. im Frühjahr etwas Kompost geben. feuchte. in kleinen Gruppen direkt in die Erde setzen. die karmesinroten Rosenprimeln (Primula rosea). Blüte: Februar bis August.. Achtung: Die Pflanzen enthalten hautreizende Stoffe. unterschiedliche Blütenformen. was »der Erste« bedeutet. Standort: Halbschattig oder schattig. unzählige Farben. Mehrjährig. humose. häufiges Teilen fördert Blühwilligkeit. die erst relativ spät ihre Blüten entfalten. wie zum Beispiel die frühblühenden Kugelprimeln (Primula denticulata).52 Pflanzenporträts Primula-Arten Primeln Primeln gehören zu den vielfältigsten und buntesten Blumen am Wasser. steht am Bachrand sehr gut. Vermehrung: Aussaat oder Teilung des Wur- Kugelprimeln blühen zeitig im Frühjahr. . Im Handel sind etwa P. lehmige.

. Pflege: Winterhart. Unterwasserblätter in zahlreiche fadenförmige Zipfel unterteilt. bis 40 cm Wassertiefe Wuchs: 120 bis 150 cm. ausläuferbildendes Rhizom.und unterhalb des Wassers bildet er unterschiedliche Blattformen aus. weiche. bis etwa 60 cm Wassertiefe. winterhart. gelbe Blüten. Schwimmblätter herzbis nierenförmig. langsam fließendes oder stehendes Wasser. grüne Überwasserblätter. bräunliche Unterwasserblätter. Standort: Sonnig bis halbschattig.53 Rand und Sumpf Ranunculus aquatilis Wasserhahnenfuß Der unverwüstliche Wasserhahnenfuß breitet Jahr für Jahr einen weißen Blütenteppich über den Wasserspiegel. wuchert stark. Mehrjährig. Pflanzung: Herbst oder Frühjahr in nährstoffarmen Boden oder in Pflanzkörbe Pflege: Anspruchslos. Wasserhahnenfuß ist unverwüstlich. leuchtend gelben Blüten. Blüte: Juni bis August. Blüte: Mai bis August. 4 cm breite. Vermehrung: Teilung. und Flachwasserzone. Ober. schmale. starke Aus- läuferbildung. Weitere Arten: Für den feuchten Bachrand eignet sich die Goldranunkel (Ranunculus acris 'Multiplex') mit buschigem Wuchs und dicht gefüllten. ragen über den Wasserspiegel Pflanzung: Herbst oder Frühjahr in den Boden oder in Pflanzkörbe. Wuchs: Lange. Ranunculus lingua Zungenhahnenfuß Der immergrüne Zungenhahnenfuß verzaubert mit seinen goldgelben Blüten die Ränder langsam fließender Gewässer. Blüten weiß. Mehrjährig. im Herbst etwa 1/3 der Pflanzen aus dem Bach entfernen. bei Bedarf auslichten. weitverzweigte Stengel. anspruchslos. Sumpf- Die zarten Blüten des Zungenhahnenfußes. einzeln am Stengelende. Besonderheit: Geschützte Pflanze! Stark gefährdet! Achtung: Alle Ranunculus-Arten sind giftig. Standort: Sonnig bis halbschattig. bei Bedarfauslichten. Vermehrung: Teilung.

Vermehrung: Teilung oder Aussaat. die wie zusammengerollte Igel aussehen. Achtung: Knollen können Hautreizungen verursachen. Pflege: Knolle winterhart. Standort: Sonnig bis schattig. in Pflanzkörbe setzen. weibliche und männliche getrennt. . bei Bedarf auslichten. notfalls auslichten. Pflanzung: Frühjahr bis Herbst. Sumpfzone. Sagittaria sagittifolia Pfeilkraut Die großen Blätter. haben der Pflanze den Namen gegeben. stacheligen Früchte. Pflanzung: Knollen im April pflanzen. pfeilförmige Blätter. Sparganium erectum Ästiger Igelkolben Besonders attraktiv sind die kugeligen. Wuchs: 60 bis 100cm hoch. bis 30 cm Wassertiefe. nährstoffreiche Erde. schmal und spitz. bis 30 cm Wassertiefe. Pflege: Winterhart. Blätter lang. die aus Knollen wachsen. in Pflanzkörben auch im flachen Wasser. Blüte: Juli bis August. grüne. im Frühjahr abgestorbene Blätter und Stengel entfernen. direkt kalkhaltige. Wuchs: 80 bis 100cm. Blüte: Juli bis August. Standort: Sonnig bis halbschattig. die wie Pfeilspitzen aussehen. die Pflanze neigt zum Wuchern. bildet Horste. bildet dichte Horste. im Frühjahr abgestorbene Blätter abschneiden. weiße Blüten an verzweigter Rispe. Sumpfzone. Mehrjährig.54 Pflanzenporträts Blütendolde des Pfeilkrauts. Mehrjährig. Die Früchte des Igelkolbens erscheinen ab August. Vermehrung: Knollen an den Ausläuferenden im Herbst abnehmen und einsetzen. ausläufertreibend. unscheinbare Blüten. um übermäßige Ausbreitung zu verhindern.

Standort: Sonnig bis halb schattig. gern an Bachrändern im Flachwasser. humusreicher Boden. Wuchs: Bis 50 cm hoch. Dauerblüher. Mehrjährig. Mehrjährig. in Gruppen. Tmdescantia x andersoniana Dreimasterblume Die bei uns als Zimmerpflanze bekannte Dreimasterblume gibt es auch als wunderschöne Gartenart. abgestorbene Triebe im Frühjahr abschneiden. doch gedeiht sie auch auf dem trokkeneren Ufer. die aus den USA stammt und dort in nassen Wiesen vorkommt. Standort: Sonnig bis halbschattig. Blüte: Mai bis September. kräftig blaue Blütentrauben. Pflanzung: Frühjahr. liebt nährstoffreichen. Wuchs: 20 bis 30 cm hoch. kleine. feuchter Bachrand. Boden darf nicht austrocknen. anspruchslos. bis l0cm Wassertiefe. Pflanzung: Oktober bis April. Blüte: Mai bis September. wächst in buschigen horstartigen Polstern. nach der Blüte zurückschneiden. in Gruppen. Pflege: Winterhart. . bildet dichte Polster. niedriger. Vermehrung: Teilung. Bachrand. Veronica beccabunga BachbungenEhrenpreis Die Bachbunge wächst. kriechender Wuchs. Vermehrung: Ableger. Pflege: Winterhart. feuchter. Die Bachbunge bevorzugt kalkhaltigen Boden. Sumpfzone. schlammigen. ovale Blätter. wie ihr Name schon sagt. bei Wuchern Triebe einkürzen. fleischige.55 Rand und Sumpf Verschiedene Farbtöne erhältlich: Dreimasterblume. je nach Sorte verschiedene Blütenfarben. kalkhaltigen Boden.

wurzelt im Boden. Mehrjährig. zu dritt an einem Quirl. Sie entziehen dem Wasser überschüssige Nährstoffe und reichern es mit Sauerstoff an. Pflanzung: Mai bis Oktober. direkt in den Bachgrund oder an einen Stein gebunden im Wasser versenken. borstig. 20 bis 100 cm Wassertiefe. Blätter zartgrün. Blüte: Mai bis September. Wuchs: Pflanze mit weichen. Vermehrung: Stengelteile einsetzen. Überwintert grün auch in flachem Wasser. blüht bei uns selten. in langsam fließendem Wasser. bei Bedarf auslichten. Laichkraut. Wuchs: Festsitzendes Moos mit über 30 cm langen. Ceratophyllum demersum Rauhes Hornblatt Standort: Sonnig bis halbschattig. . Vermehrung: Aus jedem abgebrochenen Pflanzenteil wächst eine neue Pflanze. verzweigten Stengeln. Kalkhaltiges Substrat fordert das Wachstum sehr stark. anspruchslos. 20 bis 150 cm Wassertiefe. Wuchs: Unterwasserpflanze mit langen Stengeln. Elodea canadensis Wasserpest Standort: Sonnig bis halbschattig. Mehrjährig. Viele Arten bedecken den Boden mit einem grünen Unterwasserrasen und bieten dadurch vielen Kleintieren Schutz vor der Strömung. Pflanzung: April bis November. in vielgliedrigen Quirlen. Überwintert als grüne Pflanze. Blätter klein. Bietet Insekten Lebensraum: Quirliges Tausendblatt. Pflege: Bei Bedarf auslichten. Blüte: Juni bis September. Fontinalis antipyretica Quellmoos Standort: Sonnig bis halbschattig. in ruhigem oder langsam fließendem Wasser. in den Boden oder in Pflanzkörbe. Blätter rauh.56 Pflanzenporträts Natürliche Regler Unterwasserpflanzen Unterwasserpflanzen sind für einen gesunden Bach wichtig. selten. 30 bis 100 cm Wassertiefe. Pflege: Winterhart. Rauhes Hornblatt. verzweigten Stengeln. Mehrjährig. die in Büscheln wachsen.

Pflege: Winterhart. wuchernde Nachbar- Die Blüten des Flutenden Hahnenfußes ragen meist über das Wasser.und Unterwas(Potamogeton perfoliaserpflanzen. die übers Wasser ragen. Vermehrung: Teilung Potamogeton. an einen Stein binden und im Wasser versenken.Laichkraut (Potamogeber. pflanzen eindämmen. DurchWuchs: Schwimmwachsenes Laichkraut blatt. Blüte: Juni bis August. Schwimmendes rigBlüte: Juni bis Septem. Achtung: Alle Arten sind giftig! . in langpectinatus). rötliche Ähren. Stecklinge. Ähriges Tausendblatt. in ruhigem Wasser. mit zarten gefiederten Blättern. Pflege: Winterhart. Mehrjähtus). Laichkraut (Potamogeton crispus). Pflanzung: Mai bis September. Pflege: Winterhart. Vermehrung: Teilung. im Herbst auslichten. Braucht keinen Bodengrund. in den Boden oder in Pflanzkörbe. in Bodengrund oder Pflanzkorb. Wuchs: Stengel oft verzweigt. Laichkräuter Arten: Zum Beispiel Kammförmiges LaichStandort: Sonnig bis kraut (Potamogeton halbschattig. Pflege: Winterhart.Arten oder Stecklinge. Wuchs: Bis zu 6 m lange Stengel. blaßrosa Blütenähren. Mehrjährig. Krauses sam fließendem Wasser. Blüte: Juni bis August. an Stein binden und versenken. 10 bis 100 cm Wassertiefe. Vermehrung: Aussaat. die über den Wasserspiegel ragen. Pflanzung: April. Myriophyllum-Arten Tausendblatt Standort: Sonnig bis halbschattig. 20 bis 100 cm tief. Überwintert grün.57 Unterwasserpflanzen Pflanzung: April bis Oktober. anspruchslos. Ranunculus fluitans Flutender Hahnenfuß Standort: Sonnig bis halbschattig. in fließendem Wasser. ton natans). Vermehrung: Durch abgetrennte Seitentriebe. 20 bis 50 cm Wassertiefe. Pflanzung: April bis August.

aus denen sich neue Pflanzen entwikkeln. . bildet üppige Bestände. Sumpfzone. Pflanzabstand 30 bis 40 cm. Vermehrung: Teilung. Onoclea sensibilis Perlfarn Wuchs: 40 bis 90 cm hoch. »Quellhügel«. leicht sauren. gefiederte Wedel. Pflege: Viele winterharte Arten. Kombiniert man verschiedene Farnarten miteinander. vor den ersten Nachtfrösten mit Laub oder Reisig abdecken. Die meisten Farne sind anspruchslos und winterhart und müssen nur durch regelmäßiges Abschneiden der welken Wedel gepflegt werden. vor dem Einpflanzen alte verholzte Wedel abschneiden. Mehrjährig. Besonders schön wirken sie beim Austrieb. Bachrand. kriechendes. harmonische Bachbereiche geschaffen werden. anspruchslos. sandig-lehmigen Boden oder in Pflanzkörbe. Das bewegte Wasser bringt genau die Luftfeuchte. Darf nicht Ein Farn. die meisten Arten mögen humusreichen. Er steht gerne mit den Wurzeln im Wasser und paßt gut zu anderen robusten Sumpfpflanzen. Standort: Halbschattig bis schattig. manche Wintergrün. Abgestorbene Wedel im Frühjahr abschneiden. Sie wollen möglichst viele Jahre am gleichen Platz bleiben und entwickeln sich dort zu kräftigen. bildet keine Rosette. Pflanzung: Frühjahr. Farneprunken nicht durch auffallende. wenn sich die Blätter wie Bischofsstäbe langsam entrollen. flach kriechendes Rhizom. Vermehrung: Teilung. können durch die unterschiedlichen Blattformen natürlich wirkende. bis 20 cm Wassertiefe. Thelypteris palustris Sumpffarn Die verschieden geformten Wedel der Schildfarne sind eine Zierde für jeden Garten und gedeihen gut an Bachrändern. Es gibt immergrüne Arten. gefiederte Wedel. grünen Horsten. lockeren Boden. flache stille Stellen am Bachufer. schwärzliches.58 Pflanzenporträts Farne für Quelle und Bachrand An natürlichen Bächen und Quellen sind häufig Farne und Moose zu finden. hellgrüne gefiederte Wedel. die diese Pflanzen brauchen. Pflege: Winterhart. Vermehrung: Teilung. die dem Bachrand auch im Winter ein grünes Kleid geben. »Quellhügel«. dünnes Rhizom. sondern einzelstehende. der geradezu ideal für den Bach ist. je nach Art glänzend oder behaart. Sie eignen sich deshalb gut zur Pflanzung auch an schattigen oder halbschattigen Bachrändern. Bachrand. schlanke. Mehrjährig. Wuchs: 30 bis 100 cm hoch. bei Wuchern Rhizom einkürzen. bunte Blüten. Pflege: Frostempfindlich. in kalkarmen. Pflanzung: Herbst oder Frühjahr. filigranen Wedeln stimmungsvolle Ruhe aus. Standort: Sonnig bis schattig. Pflanzung: Frühjahr. Sporenaussaat. sondern strahlen mit ihren grünen. praller Wintersonne geschützt werden. Ausläufer. manche Arten entwickeln Brutknospen. sonst werden die grünen Wedel braun. manche müssen vor Nachtfrösten bzw. Die perlschnurartig aufgereihten Sporenkapseln gaben dem hübschen Perlfarn seinen Namen. Polystichum-Arten Schildfarn austrocknen. Standort: Halbschattig bis schattig. Wuchs: 30 bis 100 cm hoch. Mehrjährig. saurer bis neutraler Boden (etwas Knochenmehl und Laub in Boden einarbeiten).

um die Bachquelle naturnah zu gestalten.Farne sind ideale Pflanzen. .

21 Frühjahr 32 Gammanispulex 37 Gartenteich 8 Gauklerblume 27. 18 Plätscherbach 6.30 Pflege 32. 49 Mimulus -Hybride 27 -luteus 50*. 50 Mohn 27 Mühlstein 14.57*. 7 Binse 48*. 48*. 48 Lythrum salicaria Ul.47 Gelbrandkäfer 36.44. 8. 48 Fließgeschwindigkeit 12 Flußkrebs 37 Flutender Hahnenfuß 57*. 53. 37 Bachschalen 16. 50 Gefalle 6.31 Goldranunkel 53 Gräser 27. 57 Hang 11 Hechtkraut 3. 50 Natürlicher Bach 6 Onoclea sensibilis 58* Orchideenprimel 52.31. 48 Blaue Binse 48 Blaue Schwertlilie 41. 39 Flatterbinse 48*. gesunde 28 -.59 Fertigbach 16 Fieberklee 11.46*. 9.47.und Pflanzenregister Die halbfett gesetzten Seitenzahlen verweisen auf Farbfotos und Zeichnungen. 14 Polygonum amphibium 51*. 49 Mäander 6.36 Libellulafulva 36 Lysimachia nummularia 44. 44. 31.31. 47. 56 Dreimasterblume 55*.38 -larve 38 Gitterkorb 31.51 Polystichum 58* .31 Pflanzen 28. 11.18 Fontinalis antipyretica 56* Förderhöhe 11.57* Länge 12 Leistung der Pumpe 21 Libelle 36.30 Große Pechlibelle U4 Hahnenfuß 43.12 Materialien 16 Menyanthes trifoliata 30. 54*.17 Bepflanzen 30.53*. 51 Herbst 32 Himmelsleiter 29 Hufeisen-Azurjungfer 3 Igelkolben 30. 13 Myriophyllum 56.44.11. geschützte 28 -. 12.47 -sibirica 41. 41.51*.44. 54 Pfennigkraut 11. 57 Folie 16.48*.10.44 -. giftige 28 -setzen 30.31.12 Gefüllter Hahnenfuß 43 Gelbe Schwertlilie 36. 45 Callapalustris 30. 54 Inseln 11 Iris 30.18 Astacus astacus 37 Ästiger Igelkolben 54* Bachbunge 30. 49 Filter 21 Fische 38. 45*. 30. 55 Bachflohkrebs 36.47*.31 Pflanzzonen 30.30. Ähriges Tausendblatt 57 Amerikanischer Flußkrebs 37 Anlegen.42. 46 Ceratophyllum demersum 56*.acutiformis 46 -elata 46 -pseudocyperus 46*.60 Register Sach. U = Umschlagseite. 46.44. 48 Pflanzbehälter 31. U4 Carex .52 Orconectes limosus 37 Pannenhilfe 34 Perlfarn 58* Pfeilkraut 54*.49*.14 Mündung 6. 47 -kaempferi 47 -laevigata 47 -pseudacorus 36. 47 Bläuling Ul Blutweiderich Ul. 18. 45 Calthapalustris 44. 58.44.29.7. 30. 33 pH-Wert 32 Planen 13. 8. 50 Butomus umbellatus 30. 49 Breite 12 Brunnenkresse 50*. 57 Nasturtium officinalis 50*.8.55*. 49*.45*. 48 -ensifolius 48 -inßexus 48 Kammförmiges Laichkraut 57 Kandelaberprimel 52 Kaskaden 9 Kleiner Rohrkolben 11 Knollenbinse 48 Köcherfliegenlarve 36 Krauses Laichkraut 57 Kriechweide 44 Kugellauch 43 Kugelprimel 52. Auf den mit * gekennzeichneten Seiten finden Sie Beschreibung und Pflegehinweise zur jeweiligen Pflanze.29.49*.52 Laichkraut 56.31 Bergbach 6. Bachlauf 13. 57*.44. 55 Dünger 28 Durchwachsenes Laichkraut 57 Eintagsfliegenlarve 36 Elodea canadensis 56* Etagenprimel U2/1.47 Ischnura elegans U4 Jagdspinne 36 Japanische Schwertlilie 47 Juncus -compressus 48 -effusus 48*.52 Farne 30.49*. 50*.

Pflanzung und Pflege vermitteln die • GU Ratgeber Zimmerpflanzen • GU Ratgeber Balkon und Terrasse • GU Ratgeber Garten.80 DM GRÄFE UNZER Mehr draus machen Mit Gräfe und Unzer i UND . Mit GU. wenn Sie auch die Ansprüche Ihrer Pflanzen kennen. 14. riesige Palme oder edler Rosenstrauch . Ob kleines Usambaraveilchen.80 DM Zimmerbrunnen und 14. Das nötige Wissen über Kauf.80 DM OM 14. auf dem Balkon und im Garten nur dann.so richtig grünt und blüht es im Zimmer.80 DM 14.Paradiesisch leben.

36. CH-4020 Basel .15. Dort finden Sie auch Spezialgärtnereien. und Ihnen Informationsmaterial und Bezugsquellen in Ihrer Nähe nennen.2132 Wasserspeier 14.51 -japonica-Hybride 29 -rosea 52 — via/ii 52 Pumpe 8. Naturschutzorganisationen Rand 24. SBN.47*. 57 Teich 8 -filter 21 -folie 16. Sie alles. 52*. 46*. 20 Quellmoos 56* Quellstein 5.46. 54 Salix 44 An diese Organisationen können Sie sich wenden.19 Säuregrad 32 Schildfarn 58* Schilf 11 Schlangenknöterich 43 Schwanenblume 11.18.13. 52 -Bullesiana-Hybriden 52 -buüeyana 52 -denticulata 52 —florindae 52 -japonica U2/1. Die Adressen erfahren Sie aus Gartenzeitschriften und den Gelben Seiten. 47 Schwimmendes Laichkraut 57 Segge 46*.19 Steg 10 Steife Segge 46 Steilufer 25. A-5020 Salzburg Schweizer Bund für Naturschutz.51 Wasserpest 56* Wasserpumpe 8.9. 30. 57* -crispus 57 — natans 57 -pectinatus 57 -perfoliatus 57 Prachtlibelle 36 Primel 30. 55 Regenrinne 15.45*.8.20. 14 Winter 33 Zungenhahnenfuß 53*. 57*. die weiterhelfen In der Regel bekommen .18 Thelypterispalustris 58* Tibetprimel 52 Tiefe 12 Tiere 11. 31. Haus der Natur. 21. wenn Sie mithelfen wollen. 24.24. die sich auf Grundmaterialien und Zubehör für Gewässer im Garten spezialisiert haben. 53 Wasserknöterich 44. 54*. 44. 11. 53 -fluitans 57*.14 Quirliges Tausendblatt 56 —purpurea .37 Tradescantia x andersoniana 55*.14. 8. 25.14. 12.19. 20. 54 Spinne 36 Spitzfleck-Libelle 36 Staustufen 8.20.30 Ranunculus -acris .Gracilis' 44 -repens 44 Sammelgrube 18. die eine große Auswahl an Wasserpflanzen anbieten. 20. 12. 11.10.11.44.14 Quelltopf 14.45*. 13.37 Taumelkäfer 36 Tausendblatt 56.11. 53 Zwerg-Binse 48 Zyperngras-Segge 46*. 55*. 46 Adressen. 57 -lingua 53*. 45 Ufer 25.25 -zone 30. 44. 55 Wasserfall Ul. Es gibt aber auch Firmen.U4 Sumpffarn 58 Sumpfkalla 30.24.19 Wasserhahnenfuß 53*. Arenberggasse 10. in Gartencentern oder Baumärkten.30. 52*. 51 Potamogeton 56. Im Rheingarten 7.15. 46 Sickergrube 19 Soforthilfe 34 Sommer 32 Sparganium erectum 30.oder Zoofachhandel.12.15 Weide 44 Wiesenbach 6. 11. 51*. Wartenbergstraße 22. was Sie fürs Bachanlegen benötigen.Multiplex' 53 -aquatilis 53*. 25 Storchschnabel 41 Sumpf-Iris 11 Sumpfdotterblume 11.25 -befestigung 24.8. im Garten. 53 Rauhes Hornblatt 56*. 56 Sumpfsegge 46 Sumpfzone 19. BUND Bundesgeschäftsstelle.15 Rohrkolben 11 Rosenprimel 52 Sagittaria sagittifolia 54*.15 Quelle 6. 45 Schwertlilie 27. 10. natürliche Bäche »wiederzubeleben«. D-53225 Bonn (Regionalverbände dem örtlichen Telefonbuch entnehmen) Österreichischer Naturschutzbund.25 Verlauf 12 Veronica beccabunga 30. 52 Primula 31.62 Pontederia cordata 51 *.44.32 Purpur-Weide 44 Quellbecken 14.30.

. dann in Bibliotheken erhältlich) Hansen.U4o. auch auszugsweise. u. Jahr 99 98 97 96 Die Fotografen FLORA Grüner+Jahr AG &Co. 9.53u.40/41.20 u. 46re.u. durch fotomechanische Wiedergabe. Gräfe und Unzer Verlag. Oben rechts: Sumpfdotterblume (Caltha palustris). zum Beispiel Wasserpumpen oder Filter beschrieben. Tessenow: Seite 7. Umschlagrückseite. ... Würzburg ISBN 3-7742-2165-0 Auflage 4. Knapp: Seite U4 u. Umschlagseite 2: Etagenprimeln (Primula japonicd) können bis zu l m hoch werden.. Stehling: Seite 23.. Metzger: Seite 36 u.. U2.56o..re..47 u. Redaktion: Peter Volk Lektorat: Karin Greiner. ©l 996 Gräfe und Unzer Verlag GmbH.. Stuttgart Jansen..2..: Farne für Haus und Garten. 77652 Offenburg Angermayer/Elfner: Seite 59. 33.481i.: Teichpflanzen einsetzen und pflegen. Teiche und Wassergärten. Borstell: Seite 3 li.. 27 re.. 55 re. 50 li.. die weiterhelfen Warnung und Hinweis In diesem Buch sind elektrische Geräte. 55 li.. München Zeitschriften. Sammer: Seite 35. 3. R: Gartenteich .re.: Der Naturteich im Garten. re. die für das Funktionieren eines Baches nötig sind. Tonträger und Datenverarbeitungssystem jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.. 52 o.. Ulmer Verlag. H. Himmelhuber: Seite 50 re.63 Literatur die weiterhilft (falls nicht im Buchhandel.. U4 o.41 re. Stahl. München Mehr Freude am Garten. 20 o. 52 u. TIPHO/Titz:SeiteUl (kleines Foto).. 511i. 54 li.A. München Alle Rechte vorbehalten.. Hecker: Seite 36 o. 44... Nachdruck.und Pflanzenfreunde.. 56 u. sowie Verbreitung durch Film. die in Verbindung mit Anlage und Betrieb eines Gewässers auftreten können. Becker: Seite U l (großes Foto). Reinhard: Seite 5 re. Ulmer Verlag. Gräfe und Unzer Verlag. König: Seite 46 li. Angelika Weber Umschlaggestaltung: Heinz Kraxenberger Satz und Herstellung: Michael Bauer Repro: Imago Druck: Stürtz. München Wilke. R. R: Großer GU Ratgeber Gartenteich. li. Labhardt: Seite 3 re... 56 u. Gräfe und Unzer Verlag.... Strauß: Seite 17.anlegen und bepflanzen. Schlaback-Becker: Seite 4/5. Verlag Das Beste.. 38 o. 48 re..491i. Gräfe und Unzer Verlag. 57o. 26/27. 2.re.. Funk und Fernsehen..: Die Stauden und ihre Lebensbereiche. 29. Die schönsten Ideen für Bachläufe. re. 20444 Hamburg mein schöner Garten Verlag Burda GmbH. oben links: Das Plätschern des Wassers hat eine beruhigende Wirkung.Um Unfälle zu vermeiden.. beachten Sie bitte den Text »Sicherheit und Recht rund um den Bach« auf der Seite 22. F. Die Fotos auf dem Umschlag Umschlagvorderseite: Ein Schleierfall: Das Wasser fließt als dünner Film vom überhängenden Stein ab.. W.. Stuttgart Stadelmann.451i. Sie müssen mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. München Stadelmann.. Stuttgart Oudshoorn. 64/U3.. 43.. Kleines Foto: Bläuling auf Blutweiderich (Lythrum salicaria).. 53 o. 47 o. ADAC-Ratgeber für Natur. Christiane Gsänger. Unten: Paarungsrad der Großen Pechlibelle (Ischnura elegans). 45 re. 10.li.. 1. Hauptstraße 130..

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