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MSD-2007-09_Heft5

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JAHRBUCH

MSD 2007-09
Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5 mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10

Anmerkungen der Redaktion: Aus urheberrechtlichen Gründen wurden in der digitalen Version einzele Abbildungen entfernt.

mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 .Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5. Jahrbuch 2007-09.

Masterstudium Denkmalpflege Berlin 2009 .Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Jahrbuch 2007-09 mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel FG Historische Bauforschung. Martin Gussone.

de/hbf-msd/ . Masterstudium Denkmalpflege Sekretariat A 58.a.-Prof. Bamberg Auflage: 500 Exemplare ISBN: 978-3-931278-51-9 Anschrift Univ.de Web: http://baugeschichte. Dorothée Sack TU Berlin. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin . Institut für Architektur Fachgebiet Historische Bauforschung. Masterstudium Denkmalpflege Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle. Juni 152. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 © Fachgebiet Historische Bauforschung.: ++49 30 314-796 11 | Fax.-Ing.Jahrbuch 2007-09 Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin. Martin Gussone. Masterstudium Denkmalpflege. Nicole Erbe und Franziska Sreit Redaktion der Poster zum Jahrgangsprojekt des MSD: Jürgen Tietz Grafik. Straße des 17. Berlin Druck: Difo Druck GmbH. Dietmar Kurapkat. Christof Krauskopf.tu-berlin. FG Historische Bauforschung.Impressum Technische Universität Berlin Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Daniela Spiegel unter Mitarbeit von Kristin Brenndörfer. Layout: Martin Gussone scripvaz-Verlag. Martin Gussone. Berlin 2009 Redaktion: Antonia Brauchle.: ++49 30 314-796 12 | Mail: msd@tu-berlin. Raum 812 Tel. Heft 5. 10623 Berlin Architekturgebäude. Dr.

M. Schmidt 43 . Khoury . Abstimmungsprozesse und gestalterische Lösungen. Syrien.Resafa. Sternberg 36 . Syrien. Lebanon. Park Babelsberg. Archäologie und Prospektionen – Physische Geographie: Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt. Spiegel 44 JAHRBUCH MSD 2007-09 5 .Rusafat Hisham.Berlin – Niederschönhausen. Bayt Dagher – From “Peasant” to “Modern” House. Mollenhauer 28 .ihre Entschandelung und Gesaltung“ – Eine Propagandaschau zur „Baubereinigung“ im Nationalsozialismus. Wiese Seite 5 7 13 14 16 17 18 19 20 22 23 Verzeichnis der Forschungsprojekte des FG Historische Bauforschung 24 . v.Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam-Babelsberg. Ley Promotionsvorhaben . Giese 39 . Archäologische Karte – Basilika B. Syrien. Brauchle. A. Die Weiterentwicklung der 5 Teilprojekte im Jahr 2008 – intra und extra muros.Resafa. Konrad 32 . Gussone 26 . Stadtmauer – Forschungen zur antiken Fortifikatorik. Archäologie und Prospektionen – Auswertung der Prospektionsdaten im Hinblick auf die Erschliessung und Gebäudeorientierung. Syrien. Sack. Forschungsvorhaben. W. G.Berlin-Charlottenburg. Planmodifikation beim Wasserdurchlass. Syrien. A. D. J. I. Die Stadtmauer – Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen. ehemalige Hofgärtnerei . Gaisberg 40 . J.Resafa . Gussone.Die Città Nuove des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur. Beckers 31 . B. präzise 3D-Bestandsdokumentation mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS). A. D. M. A. Müller-Wiener 29 . v.Rusafat Hisham. Gaisberg 41 Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam. J.Programm Wintersemester 2007/2008 und Sommersemester 2008 Literaturhinweise Abgeschlossene Dissertationen und neu begonnene Promotionsvorhaben Abgeschlossene Dissertationen . M. Salman. Brauchle. A. T. Ch. D. Schloss Charlottenburg.Resafa .Stadtbefestigungen in Akarnanien. die ehemalige Hofgärtnerei im Park Babelsberg. Gussone. Entwicklung eines Dorfes im Umfeld einer archäologischen Grabung. Sack. Syrien. Hell 34 . I. M. Site Management – Konzeption und Layout der Schautafeln.Rusafat Hisham. Spiegel Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege . Stephani.Resafa.Resafa. Griechenland. Heister.Resafa . D. E.Ghadir. Syrien. Gussone. Siegel 30 . C.Inhalt Impressum Inhalt Einleitung . Hof 33 . Syrien. D. D. Archäologie und Prospektionen – Historische Topographie der Kalifenresidenz. Konsolidierungs. Geodätische Grundlagen – Geländeaufnahme zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM) des Walls vor der Stadtmauer. Spiegel . Konsolidierungs. E. Liebl.Grußwort der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Mollenhauer 38 . Y.Resafa. M. Distelrath . Sack. Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft. Der Küchenflügel – Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen im Kellergeschoss. The Transformation of a Vernacular House. Gussone. Frase. A.Resafa.Resafa.Resafa.„Die schöne Stadt . Horn 35 . Syrien. Konsolidierungs. A. Chr. Pilgerstadt und Kalifenresidenz. Brauchle. Archäologische Karte – Dorf und Familie. Schloss Schönhausen – Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden – Befunde und Ergebnisse. Syrien. Syrien. Kurapkat 27 .Rusafat Hisham. Abendschein. Zeitschichtenplan des Areals der Basilika B mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung. Zur Entwicklung von Raum. Erste Ergebnisse zum „Quartier Ost“. A.Die aktuelle Entwicklung des Fachgebietes Historische Bauforschung und des Masterstudiums Denkmalpflege.und Restaurierungsmaßnahmen – ‚Zentralbau‘. D.Resafa .und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt.Resafa.und Restaurierungsmaßnahmen – ‚Zentralbau‘. H. Archäologie und Prospektionen – Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa. A. M. temporäre Stützkonstruktionen zur Sicherung besonders gefährdeter Bereiche. Schuhmann 37 . Syrien. Uhl.und Restaurierungsmaßnahmen – Basilika A. Bauarchäologische Untersuchung und Planung einer Teil-Anastilosis. A. Kurapkat. Syrien.Kapıkırı – Herakleia am Latmos in Karien/Westtürkei.Messene. M. U. D.

Land Brandenburg. Kurapkat Verzeichnis der Masterarbeiten MSD 2007-09 . Obermann Arbeitsproben aus der Originaldokumentation . M. Rösler . D.Disposition.Ergebnisse der Bauforschung IV. E. F .Ephesos.Berlin-Neukölln. B. A. Fregattenhaus und Matrosenküche.Berlin-Prenzlauer Berg. von Wangenheim .Denkmalpflegerische Zielstellung für das Gelände.Berlin-Prenzlauer Berg. L. Zabrana . Rütten . Rösler. Obermann . Vranic . J. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen. N.Berlin-Mitte.D. ehem. Schweinsteiger . Pfaueninsel: Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel. Griechenland. K. M. L. M. Eggert.Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile.Die bauhistorische Entwicklung der Hofgärtnerei. A. Kostakopoulou. Geißler. „Villa Wiesike“. Hübner. Rütten. Sanierungsplanung. Geißler. E. M. M. Kloster Agios Demetrios – Bauaufnahme. Türkei. S. M. Blankenstein. D. Schulze. Koch . Bauforschung. Türkei: Die Tabernen von Hanghaus 2 am Embolos – Dokumentation und Bauforschung. Stößl. Eggert.Berlin-Köpenick. A. R. G. M. M. Hansen . Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 – Bestandsaufnahme.und Siechenhauses von H. Issa.Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei I. Biecker . L. West und Treibhaus 4D/3C Die Exkursionen des MSD. Jahrgang 2007-09 . Beer. Rütten. Heise. Obermann . Kostakopoulou.Bauforschungsbericht.Berlin. J.Schadensbericht.Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D . K. Pfaueninsel. Das Gutshaus des Margarethenhofes. Vranic . M. Hansen. F. W.Bauforschungsbericht. A. Bauuntersuchung – Schadenskartierung – Nutzungskonzept. Stößl. Issa. Portierhaus des Alten Schlachthofs – Bauforscherische Untersuchung und Sanierungsvorplanung.Einführung. Swiderska . Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936 – Baudokumentation und Bauforschung. Hansen. Zabrana .Ergebnisse der Bauforschung I. D. Bauaufnahme – Dokumentation – Maßnahmen zur Notsicherung. Baudokumentation – Bauforschung. Kostakopoulou.Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D . Der Wasserturm der ehemaligen Schwellentränkungsanstalt – Bauaufnahme.Die Lepère‘schen Quartiere II. Heise – W. Lepère‘sche Quartiere . M. Schulze.Die Lorbeerhäuser mit den Treibhäusern 3C und 4D – Schadensanalyse und Sanierungskonzept. Hempel. M. G. Eggert. Schulze. B. I. Swiderska . Schweinsteiger . A. Umspannwerk Tiergarten – Bauuntersuchung und Umnutzungsplanung. Mustafic. E. D. D.Die Lepère‘schen Quartiere I. K. M.Alinda. S. Issa. Bauforschung. A. Land Brandenburg. S. Pieper . Lepère‘sche Quartiere . Hempel .Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei II. Holland . E. 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 66 68 70 71 72 74 76 79 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 6 JAHRBUCH MSD 2007-09 .Berlin. Leichenhalle des ehemaligen Städtischen Hospital. Hübner.Zernsdorf. Königliches Hauptzollamt – Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung. .Handaufmaß: Grundriß Gesamtplan – Detail . G.Kurzfassung der Ergebnisse . K. A. Nitschke Verzeichnis der Dozenten und Förderer des MSD 2007-09 Verzeichnis der Absolventen des MSD 2007-09 Die letzte Seite Übergang zum gegenläufigen Jubiläumsjahrbuch denk x 10. Stößl. Bauforschung und Sanierungskonzeption. Land Brandenburg. S. A. I.Brandenburg-Plaue.Ergebnisse der Bauforschung III. Hempel. D. Schweinsteiger. Biecker . Mustafic. W. F . Geißler.Ergebnisse der Bauforschung II. M. Axhausen. Biecker. Swiderska . Zabrana . von Wangenheim .Potsdam-Babelsberg: Ehemaliges Universitätsgelände – Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg. Hübner . S. Rütten. M. Bauuntersuchung – Denkmalpflegerischer Bindungsplan – Neue Nutzungsplanung. Pieper.Döberitz.Schadensbericht. M.Naxos. Treibhaus 1A . S. Andrews . M.Entwurf: Lorbeerhaus Ost u. Treibhaus 1A . Tempel in der Unterstadt – Bestandsaufnahme und Bauforschung. Beer. Holland. Beer. A. B. S.

Die aktuelle Entwicklung des Fachgebietes Historische Bauforschung und des Masterstudiums Denkmalpflege
Die Publikation dieses Heftes geht für uns mit einem besonderen Ereignis einher, fällt sein Erscheinen doch zusammen mit dem zehnjährigen Jubiläum des postgradualen Aufbaustudiums Denkmalpflege (ASD), das seit 2003 als Masterstudium Denkmalpflege (MSD) fortgeführt wird. Da wir den runden Geburtstag zum Anlass genommen haben, auf das vergangene Jahrzehnt zurückzublicken, ist das Jahrgangsheft in diesem Jahr mit 188 Seiten entsprechend voluminöser. Denn zusätzlich zu den alljährlichen Berichten über die laufenden Forschungsprojekte des Fachgebiets und die Projekte und Abschlussarbeiten des aktuellen Jahrgangs gibt es einen zweiten Teil, der in Form eines Jubiläumsjahrbuchs die Entwicklung des Studiums von 1998 bis heute dokumentiert. Dieser Teil beginnt mit Grußwörtern des Präsidenten der TU Berlin, Professor Dr. Kurt Kutzler und des Landeskonservators und Direktors des Landesdenkmalamts Berlin, Professor Dr. Jörg Haspel. Es folgen eine Einleitung von Dorothée Sack zum Thema „10 Jahre ASDMSD – was uns wichtig war, was uns wichtig ist“ sowie eine Darstellung ausgewählter Ergebnisse der Evaluierung der letzten vier Jahrgänge, die wir im Frühjahr 2008 zur Vorbereitung des Reakkreditierungsverfahrens durchgeführt haben. Anschließend wird in einem gesonderten Teil die Lehre im Masterstudium vorgestellt, geordnet nach den einzelnen Modulen. Den Abschluss bildet ein ausführlicher Apparat, in dem alle Jahrgänge mit ihren Absolventen sowie alle Abschlussarbeiten, Dozenten und Mitarbeiter des Fachgebiets von 1998 bis 2009 aufgeführt sind. Doch nun soll wie gewohnt zunächst ein Rückblick auf die Aktivitäten des jetzt abschließenden MSD-Jahrgangs 2007-09 sowie auf die weiteren Ereignisse des vergangenen Jahres geworfen werden. Das von den Studierenden im Wintersemester 2007/2008 und im Sommersemester 2008 bearbeitete Jahrgangsprojekt widmete sich diesmal einem Ensemble von Gewächshausbauten des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei des Parks Babelsberg in Potsdam. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in diesem Heft ebenso dokumentiert wie die einzelnen Abschlussarbeiten des Wintersemesters 2008/2009 zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M. Sc.). Entsprechende Masterzeugnisse wurden im Februar 2008 an die MSD-Absolventen des Jahrgangs 2006-08 überreicht, nachdem diese zuvor ihre Abschlussarbeiten bei einer gemeinsamen Präsentationsveranstaltung in der TU Berlin vorgestellt hatten. Gleich zu Beginn des Jahres 2008 beschäftigte uns nachhaltig das Reakkreditierungsverfahren, das dem Masterstudiengang ins Haus stand. Alle Hochschulstudiengänge müssen von einer unabhängigen Kommission in regelmäßigen Abständen auf ihre Qualität und Studierbarkeit hin überprüft werden. Unsere erste Akkreditierung, die wir im Juli 2004 in Zusammenhang mit der Einrichtung

Nachbesprechung der Abschusspräsentation des Jahrgangsprojekts des Jahrgangs MSD 2007-09 in ‚Halle 7‘ der TU Berlin, 2008.

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des Masterstudiums erhalten hatten, musste in diesem Jahr turnusgemäß erneuert werden. Grundvoraussetzung für eine Reakkreditierung durch die ZEVA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover) war ein umfangreicher Selbstbericht über alle Belange des Studiums (Studienprogramm, -inhalte, -organisation und -verlauf; Prüfungen; Beratung und Betreuung der Studierenden; Arbeitsbedingungen; Qualitätssicherung u.v.m). Ein wesentlicher Bestandteil dieses Selbstberichts war eine Evaluierung der letzten drei Jahrgänge, die eigens von Kristin Brenndörfer entwickelt und ausgewertet wurde (vgl. auch ihren Beitrag im beigefügten Jubiläumsjahrbuch). An dieser Stelle gilt unser herzlicher Dank den zahlreichen Absolventen, die sich an der Online-Befragung beteiligt haben. Die Ergebnisse der Evaluierung wurden den Teilnehmern der Evaluierung wie auch den Lehrbeauftragten zur Verfügung gestellt. Der Besuch der Akkreditierungskommission der ZEVA erfolgte im Oktober 2008. Nach eingehender Prüfung aller Fakten und einer Reihe von Gesprächen mit Dozenten und Studierenden wurde inzwischen die Reakkreditierung bis 2016 auflagenfrei erteilt. Das Masterstudium Denkmalpflege wurde beim Tag des offenen Denkmals am 13. September 2008 von der MSD Absolventin Elke Richter vertreten. Diese stellte das Objekt ihrer Masterarbeit „Die Königliche Hofbibliothek ‚Kommode‘ in Berlin Mitte“ vor und führte mit großem Zuspruch die Besucher durch das Gebäude. Dabei lag der Schwerpunkt ihrer Darstellung auf den Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg, bei denen hinter der

erhaltenen barocken Fassade moderne Baukonzepte verwirklicht worden waren. Auch betreffend der sonstigen Aktivitäten des Fachgebiets gibt es Neuigkeiten zu berichten. Während der Frühjahrskampagne 2008 unseres großen Forschungsprojekts in Resafa äußerten die syrischen Kooperationspartner den Wunsch, bereits in diesem Jahr mit den Restaurierungsmaßnahmen zu beginnen, deren Planung eigentlich erst im kommenden Jahr starten sollte. Diese Verpflichtung zog eine tiefgreifende Neuordnung der gesamten Projektstruktur und der Zeitpläne nach sich. Nach der Sicherstellung der Finanzierung der geforderten Maßnahmen durch das Deutsche Archäologische Institut (DAI), mussten für die Herbstkampagne 2008 die geplanten Grabungen im Bereich der Kalifenresidenz ausgesetzt wie auch die Bauforschung an der Stadtmauer reduziert und die Kräfte stattdessen auf die Teilprojekte 4 (Vorbereitende Untersuchungen zur Planung von Konsolidierungs- und Restaurierungsmaßnahmen) und 5 (Site Management) konzentriert werden. Freude und Erleichterung brachte in der Zeit der hohen Belastungen dem ganzen Team, die Mitteilung, dass die Fritz Thyssen Stiftung die archäologischen Untersuchungen in Resfa weiterhin fördert. Dennoch stand im Zentrum der Herbstkampagne stand der Bau temporärer Sicherungsgerüste aus Holz für drei besonders gefährdete Wandbereiche der Basilika A, die akut einsturzgefährdet sind. Die Gerüste wurden von Isabelle Frase und Ingo Eilers auf Grundlage des statischen Gutachtens von Klaus Dierks entworfen, der lange Jahre an der TU Berlin das Fachgebiet

Die „Königliche Hofbibliothek ‚Kommode‘ in Berlin Mitte“, Führung am Tag des offenen Denkmals, 2008.

Resafa, Syrien. Das Arbeitsteam der temporären Stützkonstruktionen an der Südseite der Apsis der Basilika A vor Ort, 2008.

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Resafa, Syrien. Besuch einer großen Kamelherde im Wadi an der Südseite der Stadtmauer, 2008.

Tragwerkslehre geleitet hat und dem MSD seit Anbeginn als Dozent verbunden ist. Die fachliche Beratung vor Ort erfolgte durch den Architekten Jan Martin Klessing und den Tragwerksplaner Frithjof Berger, die in Zukunft die langfristigen Konsolidierungsmaßnahmen für diese größte Kirchenruine der Stadt entwickeln werden. Die Ausführungsarbeiten vor Ort wurden durch den MSD-Absolventen Tobias Horn und den syrischen Ingenieur Chafic Hamzé geleitet. Über die Aktivitäten in Resafa wird bei der Vorstellung der laufenden Projekte ausführlicher berichtet. Die Vorlesung von Dorothée Sack, die in den Sommersemestern traditionell wechselnde Themen behandelt, war diesmal ebenfalls den sich aus der Arbeit in Resafa ergebenden Fragestellungen gewidmet. Dabei stellten einzelne Resafa-Mitarbeiter ihre Forschungen in den Teilprojekten jeweils persönlich vor und diskutierten diese im Anschluss mit den anderen Projektmitarbeitern sowie den MSD-Studierenden. Dadurch hatten diese Gelegenheit zu einem ungewöhnlich direkten Einblick in die laufende Arbeit eines archäologischen Großprojekts, was den oft formulierten Anspruch nach universitärer Einheit von Forschung und Lehre sehr konkret werden ließ. Die bislang gewonnenen Erkenntnisse der vergangenen Resafa-Kampagnen wurden auch auf verschiedenen Tagungen vorgestellt. Zunächst diskutierte Dorothée Sack Teilaspekte der Untersuchungen auf dem Treffen der DAIForschungscluster 3 „Politische Räume“ und Forschungscluster 4 „Heiligtümer und Rituale“ im Rahmen der zugehörigen Forschungsfelder „Orte der Herrschaft“ und „Ende und Nachle-

ben von Kultorten“ in Frankfurt, Madrid, München und Bonn. Während Christoph Konrad über die Grabungsergebnisse im Bereich der ehemaligen Kalifenresidenz (Teilprojekt 2) auf der Tagung der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft in Bamberg berichtete, stellten Dorothée Sack und Catharine Hof das Gesamtprojekt sowie die bauforscherischen Ergebnisse zur Stadtmauer (Teilprojekt 3) bei der Tagung der Koldewey-Gesellschaft in Regensburg vor. Auf eben dieser Tagung sprach auch unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dietmar Kurapkat im Rahmen des Tagungsthemas „Bauhütte, Bauschule, Baufirma – Organisation und Überlieferung von Wissen im Bauwesen“. Sein Vortrag mit dem Titel „Zu den Anfängen baubezogenen Wissens im Neolithikum Vorderasiens“ geht einerseits auf sein Dissertationsvorhaben zu frühneolithischen Sondergebäuden auf dem Göbekli Tepe in der Südosttürkei zurück und steht andererseits im Zusammenhang mit seiner Beteiligung an dem Forschungsprojekt „Wissensgeschichte der Architektur“ am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Eine besondere Freude für alle Mitglieder des Fachgebiets war die Auszeichnung von Elgin von Gaisberg mit dem Förderpreis der Koldewey-Gesellschaft für den wissenschaftlichen Nachwuchs, den sie in Anerkennung ihrer Leistungen in der Historischen Bauforschung verliehen bekam. Alle Kolleginnen und Kollegen im Fachgebiet Historische Bauforschung möchten die Gelegenheit nutzen, ihr an dieser Stelle dazu nochmals herzlich zu gratulieren.

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-Ing. Die Ausstattung des zentralen Polis-Heiligtums im Vergleich mit anderen öffentlichen Räumen in Athen und Attika“. Projektleitung PD Dr. DAI Orientabteilung).Unser wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter Martin Gussone führte mit tatkräftiger Unterstützung des MSD Absolventen Klaus Schmidt eine archäologische Untersuchung an der Pyramide im Neuen Garten in Potsdam durch. 2007. die unter der Leitung von Elgin von Gaisberg standen. Archäologisches Institut der Universität Bonn). 2008. Die Vorträge zur Entwicklung der räumlichen Struktur der Festsäle (Elgin von Gaisberg) und die baugeschichtlichen Erkenntnisse. Besonders freuen wir uns berichten zu können. Ralf Krumeich. Mit der Sondage konnte der archivalisch fassbare Ursprungsbau von 1792 auch archäologisch befundet werden. Beide Projekte. Auch war Antonia Brauchle zusammen mit Zoi Spyranti (Absolventin MSD 2005-07) im Frühjahr 2008 erneut auf der Akropolis in Athen/Griechenland an der zeichnerischen Dokumentation von Statuenbasen beteiligt (Mitarbeit im Projekt: „Die Akropolis von Athen im Hellenismus. TU Berlin. 10 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Durch die baubegleitendenden Untersuchungen in Schönhausen konnten in enger Zusammenarbeit mit Herrn Dr. dass unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela Spiegel im April 2008 ihre Dissertation eingereicht und im Juli auch erfolgreich verteidigt hat. Die Ergebnisse ihrer Arbeit über die Neustadtgründungen des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur stellte sie zudem im Oktober auf einer Tagung zur Architekturpolitik des faschistischen Italien an der Universität Luzern vor. Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Daniela Spiegel. die zuletzt in den Fachgebietsprojekten zur bauforscherischen Untersuchung der Schlösser Schönhausen und Charlottenburg mitgearbeitet hat. 2008. Fuchs und Herrn Tapp (beide SPSG) der bisher bekannten Baugeschichte neue Erkenntnisse hinzugefügt werden. mit der er sich bereits 2005-06 zur Erprobung verschiedener Messmethoden befasst hatte. Seit Dezember 2008 im Mutterschutz. wurden in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse der durchgeführten Bauforschung an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) übergeben. im November 2008 einem breiten Publikum vorgestellt. Sitzungsraum der Fakultät VI. Sondage am Eingang der Pyramide im Neuen Garten zu Potsdam. wird ihre Stelle zurzeit durch die Architektin und MSD-Absolventin Antonia Brauchle vertreten. Im Herbst stand für Antonia Brauchle dann die zeichnerische Dokumentation der baulichen Grabungsbefunde im Rahmen einer Aufarbeitungskampagne in Gadara (Umm Quais)/Jordanien an (unter Leitung von Dr. die sich aus der Untersuchung der Fassaden ergeben haben (Antonia Brauchle) werden in einer Festschrift publiziert. die anlässlich der Eröffnung des Schlosses als Museumsschloss im Herbst 2009 erscheint. Claudia Bührig. Aufnahme der Fassaden. Ein Teil der Ergebnisse wurde bereits im Rahmen eines Tags der offenen Tür in Schönhausen Schloss Schönhausen.

Mit dem von ihm und zwei Wittenberg. Zu berichten bleibt. Archäologie. Mit ihrem Vortrag über „Ar-Raqqa/ar-Rafiqa (Syria) – research on historic aerial and satellite photographs“ berichtete sie von den neuesten Ergebnissen ihres Dissertationsprojekts zur Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid in ar-Raqqa/ar-Rafiqa. Feldforschung im Libanon. Landesgeschichte und Theologie der Universitäten Halle. Des Weiteren sprach sie auf der internationalen Tagung „Historic maps and imagery for modern scientific applications“ an der Universität Bern. setzte seine Forschungen an der Stadtmauer in Sirwah (Jemen) im Rahmen seines Dissertationsvorhabens in Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) fort. weiteren Stadtmauerforschern initiierte Stadtmauernetzwerk „Fokus Fortifikation – Antike Befestigungen im östlichen Mittelmeerraum“ fördert die DFG über einen Zeitraum von 3 Jahren bis Oktober 2011 den Austausch und die gemeinsame Arbeit von mehr als 15 Nachwuchswissenschaftlern an verschiedenen europäischen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in einem wissenschaftlichen Netzwerk. 2008. der seit 2002 die Abschlußexkursionen des Masterstudiengangs organisiert und begleitet. In die Arbeiten sind die Dissertationsvorhaben von Antonia Brauchle. Zunächst soll im Verlauf des dreijährigen Vorprojekts „Das Ernestinische Wittenberg“ die Bauentwicklung von Universität und Stadt zwischen 1486 und 1547 untersucht werden. Seit September ist er zurück in Berlin und hat sein DAAD-Doktorandenstipendium wieder aufgenommen. die die Vermittlung bauforscherischer und zeichnerischer Erfassungsmethoden zum Inhalt hatten.Elgin von Gaisberg wird sich in Zukunft überdies im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit den Fachgebieten Kunstgeschichte. Des Weiteren besteht die Absicht. Youssef Khoury kehrte im Sommersemester 2008 für einige Monate in seine Heimatstadt zurück. Bestandserfassung – Bauforschung. im Zuge dieses Projekts auch Masterarbeitsthemen zu vergeben. wo sie die bauforscherischen Untersuchungen leitet. Markt 3. um zwei Lehraufträge an der Notre Dame University Beirut sowie der American University of Beirut durchzuführen. Rechtsgeschichte. dass für Karla Börner im November glücklicherweise eine Weiterfinanzierung im Projekt „Akteure und ihre Lebenswelten: die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des „langen“ 19. Isabelle Frase und Tobias Horn integriert. Anne Mollenhauer knüpfte an ihre guten Kontakte zur Johann-Wolfgang-von-Goethe Universität in Frankfurt/Main an und bot am Institut für Archäologische Wissenschaften ein Seminar zur „Architekturgeschichte Syriens in frühislamischer Zeit“ an. Mike Schnelle. 2008. Jahrhunderts“. das in Kooperation mit der FU JAHRBUCH MSD 2007-09 11 . Weitergehende Forschungen sollen sich im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 in Wittenberg anschließen. Ulrike Siegel beteiligte sich im Rahmen ihrer Anstellung an der Orient-Abteilung des DAI an der Frühjahrskampagne des Grabungsprojektes Hujayrat al-Ghuzlan bei Aqaba (Jordanien). Leipzig sowie Jena und der Stiftung Leucorea in Wittenberg vermehrt bauforscherischen Fragen der Lutherstadt Wittenberg widmen.

Nun beginnt auch er mit der Vorbereitung seiner Diplomarbeit und an seine Stelle ist Friederike Schlöser getreten.. Spiegel Zwischen Okzident . die dafür sorgt. wurde sie im Sommersemester in das Resafa-Projekt eingebunden und beginnt ihre Dissertation im Rahmen des Projekts Wittenberg. Die Administration der Rechner des Fachgebiets und der Datensicherung des Fachgebiets ist durch reibungslose Arbeitsübergaben trotz stetem Wandel von inhaltlicher Kontinuität geprägt: Max Tritschler trat eine Stelle als studentische Hilfskraft im Fraunhofer Institut an. Brauchle. Syrien. D. und Orient Sandsturm ‚Ajaj‘ in Resafa. Nachdem sie zusammen mit Elgin von Gaisberg und den MSD-Absolventen Anja Tuma und Tobias Horn (Jahrgang 2006-08) im Frühjahr 2008 an einem Projekt unseres Nachbar-Fachgebiets Bau.und Masterstudium Denkmalpflege“ im Februar 2009.und Stadtbaugeschichte zum Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee mitgearbeitet hatte. Dazu werden im Februar 2009 einige Veranstaltungen stattfinden. von der DFG genehmigt wurde. D. Perzeptionsübung im Alten Museum in Berlin-Mitte. Datenverwaltung und –sicherung gekümmert hatte. dass wir rechnermäßig weiter „à jour“ sind. A. Für ihn kam Simon Joecks zurück. M. Den Abschluss des zehnten MSD-Jahrgangs nehmen wir – wie bereits eingangs angemerkt – zum Anlass. und sicher über noch vieles mehr aus dem stets turbulenten Leben im Masterstudiengang Denkmalpflege und Fachgebiet Historische Bauforschung werden wir dann im Jahrbuch des nächsten Jahres berichten. Auch bei den Tutoren gibt es Wechsel zu verzeichnen: Jenny Ahrens entschwand nach erfolgreichem Diplom in die außeruniversitäre Arbeitswelt und Nicole Erbe übernahm ihre Aufgaben bei der Erstellung der Zeichnungen im Rahmen des Resafa-Projekts. als auch an der Weiterentwicklung des Masterstudiengangs Denkmalpflege zu arbeiten. sowohl auf das Geleistete zurückzuschauen. der sich bereits vor seinem Erasmus-Jahr in Korea um unsere Einladung ‚denk x 10‘ zur Jubiläumsausstellung „10 Jahre Aufbau. 2008... Darüber. Kurapkat und D. im Herbst 2008. dem Orient-Institut der DMG Beirut.Berlin. Sack. 12 JAHRBUCH MSD 2007-09 .. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft und dem DAI Berlin durchgeführt wird. . Gussone. Isabelle Frase hingegen blieb und bleibt dem Fachgebiet auch über ihr Diplom hinaus erhalten.

Dorothée Sack Sekretariat Dipl. seit Dezember 2008 JAHRBUCH MSD 2007-09 13 .-Ing. Max Tritschler. 2007-09 Leitung des Fachgebietes Univ. Mike Schnelle: Exkursionsplanung Tutoren in Drittmittelprojekten cand. Simon Joecks.A. Isabelle Frase. (FH) Antonia Brauchle M. inform. bis April 2008 cand.Sc.: Resafa Dr.A. Ulrike Siegel: Resafa Dipl. bis August 2008 cand.-Ing. Masterstudium Denkmalpflege.-Ing. Jenny Ahrens.-Ing.-Ing. Schloss Schönhausen Dr. seit Oktober 2008 Dipl. Nicole Erbe. bis April 2008 cand.-Ing. Resafa. Schloss Schönhausen Dipl. Wi. Daniela Spiegel M. Catharine Hof: Resafa Architekt Youssef Khoury: Resafa Christoph Konrad M. arch. örtliche Projektleitung: Altes Museum.-Ing. Karla Börner: Tripoli Dipl. inform.Sc. August bis Dezember 2008 cand. seit Mai 2008 Dr. arch. Resafa. Elgin von Gaisberg. des.-Ing. math.-Prof. Dr. Franziska Streit cand. Wissenschaftlich-Technischer Mitarbeiter Dipl. Isabelle Frase.. (FH) Antonia Brauchle M.Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung.-Ing.-Ing. arch. arch.-Ing. Martin Gussone Wissenschaftliche Mitarbeiter in Drittmittelprojekten Dipl.. Dietmar Kurapkat Dr. Wittenberg. Friederike Schlöser. Schloss Charlottenburg.: Schloss Charlottenburg. Anne Mollenhauer: Resafa Dipl.-Ing. Resafa. (FH) Kristin Brenndörfer Wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.-Ing. seit Juni 2008 cand.

In der ersten Hälfte des 8. Aprilia und Pomezia errichtet. November 2007 Yngve Jan Holland M. Resafa fiel in Vergessenheit. indem die bisherigen Ergebnisse zu den einzelnen Monumenten zusammengeführt und durch neue Forschungen ergänzt werden. Dr. Neben der Stadtplanung für heute fast 20 Mio. 14. Dezember 2007 Daniela Spiegel M.und Stadtbaugeschichte (Johannes Cramer) und Historische Bauforschung (Dorothée Sack) initiierte und in Kooperation mit dem Schinkelzentrum durchgeführte vierzehntägige Vorlesungsreihe bildet ein Forum für alle an Fragen der Denkmalpflege. Pontinia.-Ing.. Dezember 2007 Prof. Dipl. Berlin HORNO: BAUHISTORISCHE UNTERSUCHUNGEN IN DER NIEDERLAUSITZ Der Ort Horno in der Niederlausitz wird zur Zeit im Zuge des Braunkohlentagebaus überbaggert. am Rand der syrischen Wüste. Abd al-Malik das Machtzentrum der islamischen Welt. auf welch unterschiedliche Weise Stadtplaner und Architekten versuchten.Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege Die von den Fachgebieten Bau. waren vielseitig und zum Teil widersprüchlich. In den Jahren 2002 bis 2004 wurden mehrere Großhöfe mit bis zu zehn Nebengebäude sowie einzelne Wohnbauten und die mittelalterliche Dorfkirche bauhistorisch untersucht und dokumentiert.A.und außeruniversitären Institutionen und den in der Praxis tätigen Kollegen befördert. die als bauliche Verwirklichung des neuen faschistischen Italiens der Öffentlichkeit präsentiert wurden.-Ing. Seit Beginn des 20. Sabaudia. eine bunte Palette von aktuellen Forschungen auf diesen Gebieten vorzustellen und aus nationaler und internationaler Sicht zu diskutieren.A. 17. die an sie gestellte Forderung nach „Italianità“ in den Neustädten baulich umzusetzten. Zwischen 1927 und 1939 wurde die seit antiker Zeit malariaverseuchte Ebene vor den Toren Roms trockengelegt. Kairo BAUPLATZ KAIRO: STADTENTWICKLUNG ZWISCHEN WELTKULTURERBE UND METROPOLIS? Kairo gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. Jahrhunderts war es als Residenz des Kalifen Hisham b. das die Geschichte dieses Ortes nachvollziehbar macht. In Folge des Mongolen-Einfalls endete die Besiedlung Mitte des 13. Zur Versorgung der Bauern wurden neben 18 Dörfern auch die fünf stadtartigen Siedlungen Littoria. 14 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Ziel ist es. SI FONDANO LE CITTÀ” – DIE FASCHISTISCHEN STADTNEUGRÜNDUNGEN DES AGRO PONTINO (1932-1939) Die Trockenlegung und Besiedlung der pontinischen Sümpfe gehörte zu den prestigeträchtigsten Unternehmungen des faschistischen Regimes in Italien.87km² in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Januar 2008 Dipl. sollten sie doch sowohl revolutionär-modern als auch ländlich-traditionell sein. Jahrhunderts wird die immer noch eindrucksvolle Ruinenstadt zum Gegenstand kunsthistorischer Untersuchungen. seit Anfang der 1950er Jahre werden archäologische Forschungen in Stadt und Umland durchgeführt.-Ing. Einwohner ist seit einigen Jahren die Erhaltung der wertvollen Baudenkmale eine wichtige städtebauliche Aufgabe. der Baugeschichte. 03. Seit 1079 ist die Altstadt von Kairo. TU Berlin “SI REDIME LA TERRA. In der 2006 begonnenen Projektphase werden stärker als bisher intra und extra muros in einer Gesamtbetrachtung als zusammenhängender Siedlungsraum untersucht. Jahrhunderts. Die ideologischen Forderungen.. Neben der Vorstellung der Urbarmachungsgeschichte soll in diesem Vortrag aufgezeigt werden. Wolfgang Mayer. TU Berlin RESAFA-SERGIUPOLIS / RUSAFAT HISHAM: PILGERSTADT UND KALIFENRESIDENZ Resafa liegt in Nordsyrien. Jahrhundert zu einer der wichtigen christlichen Pilgerstätten des östlichen Mittelmeerraums. die vonseiten des Regimes an diese „Città nuove“ gestellt wurden. Andreas Potthoff. Ausgehend von einem römischen Limes-Kastell. aber vor allem eins: „italienisch“. Neben dem ungebremsten Wachstum an en Rändern ist der Zerfall in Zentrum unübersehbar.und außeruniversitären Institutionen sowie den in der Praxis tätigen Kollegen befördert. 25 km vom Euphrat entfernt. Berliner Kolloquium – Programm Wintersemester 2007/ 2008 19. und 6. Der Vortrag gibt einen Überblick über laufende Sanierungsvorhaben. Das Kolloquium ermöglicht den Studierenden und Absolventen Einblick in die Vielfältigkeit ihrer zukünftigen Arbeitsfelder zu nehmen und Kontakte dorthin zu knüpfen. Seit 1999 wird hier der Dialog zwischen inner. Dorothée Sack. In der Folgezeit wurden die Ergebnisse von etwa 50 Einzeluntersuchungen ausgewertet und zusammenfassend dargestellt. der historischen und archäologischen Bauforschung arbeitenden Kollegen. für die Landwirtschaft parzelliert und mit über 3000 Kolonistenfamilien neu besiedelt. Seit 1999 wird damit der Dialog zwischen inner. Im Vorfeld dieser Maßnahme wurde seitens des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege ein interdisziplinäres Forschungsprojekt auf den Weg gebracht. entwickelte es sich im 5. ein Gebiet von 3.

Dr. Nun schienen sie plötzlich nicht mehr geeignet für die prognostizierte Entwicklung. RESAFA. politische Vorgaben und natürlich der Finanzrahmen eine nicht zu unterschätzende Rolle. welche der umgebenden Situation geschuldet sind. Das Anliegen der Künstler. Der Denkmalpfleger ist dabei nur ein Glied in einer komplizierten Kette von Maßnahmen und Entscheidungen.-Ing. DIE ENTWICKLUNG DES WOHNENS IN DER STADT „Die Kemenate ist das Frauengemach einer Ritterburg.. Einige in unterschiedlichen Regionen ausgeführte Beispiele aus der Konservierungspraxis zeigen die Vielfalt der Aufgaben des Architekten für die museale Präsentation auf. JAHRBUCH MSD 2007-09 15 . Syrien wird dieses Vorgehen methodisch und praktisch eingehend erläutert. die nach dem Ersten Weltkrieg im Spannungsfeld von Traditionalismus und dem Aufbruch zu einer „neuen Architektur“ gebaut haben. Gestaltungs. Dorothea Roos.A. Mai 2008 Dipl. da der grundlegende Wandel der denkmalpflegerischen Prinzipien auch den ganzheitlichen Blick auf das Ensemble beinhaltete. 16. Karlsruhe KIRCHE UND KUNST – ZUM UMGANG MIT HISTORISCHEN RÄUMEN FÜR DIE LITURGIE Das Künstlerehepaar Barbara Jäger und OMI Riesterer aus Karlsruhe (sie Malerin. Jh.-Ing. was nicht nur beim Wiederaufbau zerstörter Städte zu massiven Eingriffen in den Stadtgrundriss und die traditionellen Strukturen führte. So vereinen seine in den 1920er Jahren entstandenen Wohnbauten. Auf der Grundlage langjähriger bauhistorischer Forschungen in Erfurt und Thüringen kann zumindest für diesen Bereich inzwischen sehr viel lebensnäher dargestellt werden.“ Der reiche Baubestand. das wiederholte Scannen erlaubt erstmals auch ein 4D-Monitoring. Berlin ARCHITEKTUR FÜR DIE ARCHÄOLOGIE: KONSERVIERUNG – SCHUTZ – PRÄSENTATION Archäologische Ausgrabungen geschehen in unterschiedlichstem Umfeld. dass auch für das Wohnen die wesentlichen Entwicklungsschübe bereits im Mittelalter erfolgten und seither nur noch Verbesserungen im Detail zu verzeichnen sind. Ab den 1920er Jahren verursachte jedoch die Begeisterung für das Automobil einen deutlichen Wandel in der Bewertung der alten Stadtgrundrisse. die sich eines breiten Anwendungsspektrums erfreut. mal in modern überbautem städtischen Gelände. sondern auch die erhalten gebliebenen Altstädte betraf. also die Beobachtung von Veränderungen am Objekt über die Zeit. Seit dem Jahr 2000 werden nunmehr klassische geodätische Messverfahren in Kombination mit TLS zum Nachweis von Deformationen erfolgreich eingesetzt. Achim Hubel..neben den Bindungen. Es wird zu zeigen sein. Altes und Neues harmonisch zusammen zufügen. TH Karlsruhe DER KARLSRUHER ARCHITEKT HERMANN ALKER (1885-1967) – BAUEN IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN MODERNE UND TRADITIONALISMUS Der Karlsruher Architekt Hermann Alker steht mit seinem architektonischen Werk stellvertretend für viele Berufskollegen. Jan Martin Klessing. ermöglichte es hier im Zusammenspiel mit schriftlichen und bildlichen Quellen. die sich aus dem Befund heraus definieren . wird anhand von drei Beispielen aufgezeigt: einer Kirche des Historismus Mitte des 19. in der byzantinischen Stadt Resafa-Sergiupolis.und Umgestaltung von sakralen Räumen tätig. Besonders hervorzuheben ist sein Experimentieren mit dem von ihm bevorzugten Werkstoff Beton. Hans Heister. er Bildhauer und Architekt) ist seit vielen Jahren im Bereich der Aus. Kirchen.-Ing. landestypische Eigenheiten. Dies änderte sich um 1900.habil. – Dipl. ein Wiederaufbau einer Barockkirche 194648 und ein Kirchenneubau aus den 50er Jahren des 20. Februar 2008 Dipl. Mittlerweile drohen die Entwicklungen wieder auseinanderzuklaffen.auch Ansprüche. Januar 2008 Prof. Jahrhundert standen die herausragenden Bauwerke im Interesse der Denkmalpfleger. Industriebauten und Sportstätten Gestaltungsansätze der „Um-1800“-Bewegung mit expressionistischen und neusachlichen Entwurfstendenzen. die Entwicklung des Wohnens in seinen baulichen Ausprägungen nachzuvollziehen. für den Bauprozeß selbst. Für eine sinnfällige Erhaltung und Präsentation der ausgegrabenen Befunde im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Anlage ergeben sich somit . SYRIEN Das terrestrische Laserscanning (TLS) hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer Messmethode entwickelt. OMI Riesterer. Behutsamer Umgang mit der Historie.BERLINER KOLLOQUIUM 28.und Infrastruktur-Konzepten spielen weiterhin eine Vielzahl von Faktoren. der bis in die Anfänge des modernen Städtewesens im 12. Thomas Nitz. wie z. Jh.-Ing. Ebenso widersprach das neue Modell des „Wohnens im Grünen“ den Altstadtquartieren. Juni 2008 Prof. Für die Planung von Konservierungs-. Dr. Otto-Friedrich-Universität Bamberg DIE ENTDECKUNG DES ENSEMBLES UND DIE ENTWICKLUNG DER STÄDTEBAULICHEN DENKMALPFLEGE SEIT 1900 Bis zum späten 19. Ambo.B. 02. Berliner Kolloquium – Programm Sommersemester 2007 19. klimatische Bedingungen. erfordern für jeden Kirchenraum ein eigenes Gestaltungskonzept. wird TLS auch zunehmend sehr erfolgreich in der Archäologie genutzt. Juli 2008 Barbara Jäger M. Einbringen von neuen Ausstattungsstücken wie Altar. Erfurt/Berlin VON DER KEMENATE ZUM WOHNZIMMER. Belange der Liturgiereform nach dem Konzil von 1962. 11. In der Zeit nach 1945 blieben die Planungsvorstellungen unverändert bestehen. Am Beispiel der Basilika A. in dem er reizvolle Möglichkeiten sah. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich in der industriellen Vermessung eingesetzt. ingenieurstechnische Innovation mit traditioneller Handwerksarbeit zu verbinden. Erst der zunehmende Protest der Bürger als Folge der entstandenen „Unwirtlichkeit“ und die Denkmalschutzgesetze der deutschen Länder führten zu einem Umdenken der städtebaulichen Leitbilder. Jahrhunderts prägen bis heute das Bild des Wohnens und Lebens in vorindustrieller Zeit. Die moderne Technik des TLS ermöglicht nicht nur eine bisher ungeahnt detaillierte Bestandesaufnahme. Eingriffe in die Architektur durch neue Stufenanlagen. „wie es eigentlich gewesen. 30.“ Diese und andere unsinnige Ideen des 19. Die sorgfältige Durcharbeitung der eindringlich körperhaften Bauten bis ins kleinste Detail zeigt dabei Alkers großes Interesse für neue Baustoffe und Bauweisen. mal punktuell in weitläufiger Naturlandschaft oder innerhalb ausgedehnter archäologischer Anlagen. baukonstruktive bzw. Juni 2008 Dr. UniBw München TERRESTRISCHES LASERSCANNING (TLS) IN DER ARCHÄOLOGIE – AM BEISPIEL DER BASILIKA A.

Literaturhinweise • Masterstudium Denkmalpflege der TU Berlin – Heft 4. der Knobelsdorff-Flügel – westlicher Bereich. Berlin 2008. Zerstörung. Masterstudium Denkmalpflege Jahrbuch 2006-08. Zum Verhältnis von Rathaus und Casa del Fascio in den pontinischen Neustadtgründungen.Mike Schnelle: Die Stadtmauern von Marib und Sirwah (Jemen). Daniela Spiegel: Lexikon der Bautypen. Dorothée Sack (Hrsg. Aktuelle Forschungsprojekte. Dorothée. Ausgrabungen und Forschungen: Resafa. in: AA 2008/1 Beiheft. Bonn 2008: . in: Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie.): Auf dem Weg nach Babylon. 2008. Ernst-Herzfeld-Gesellschaft (Hrsg. hrsg. Jahresbericht 2007. Sack. 176-187.Dorothée Sack. 102-103. Martin Gussone. Steffi Platte. in: Wartke. Nachdruck aus architectura 37.Elgin von Gaisberg: Der Neue Flügel am Schloss Charlottenburg und Schloss Schönhausen Wiederaufbau in West.Dina Sperl: Schloss Charlottenburg Berlin.) zusammen mit Martin Gussone. 70-78. Heft 2. 37. Ralf B. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung. Bericht über die 44. Martin Gussone: Resafa-Seriupolis/Rusafat Hisham (Syrien) – Pilgerstadt und Kalifenresidenz – intra und extra muros.und Ostberlin. 5. . Mainz 2008.Ulrike Siegel: Die Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid in ar-Raqqa/ar-Rafiqa (Syrien). Dorothée Sack: Robert Koldewey – Eine Methode lebt weiter. 123-134. Wiesbaden 2008. Berlin 2008: . von Ernst Seidl. 98-99. 228-237. H. Wiederaufbau und endgültige Wiederherstellung. in architectura.Daniela Spiegel: Machtpräsentation des faschistischen Regimes im italienischen Städtebau. Koldewey-Gesellschaft. . Robert Koldewey – Ein Archäologenleben. . Deutsches Archäologisches Institut – Orient-Abteilung.Dorothée Sack: Leitwort. . mit Fernando Valdés und Tobias Rütenik: Die Transformation von Sakralbauten in Spanien: Voraussetzungen. Aufbau Ost – Aufbau West. Beispiel San Agustin in Badajoz. 238-249. 59-69.Martin Gussone: Die »Ägyptisierung« der Pyramide im Neuen Garten zu Potsdam. . zus. . Rez. Monika Thiel und Jürgen Giese: Bauforschung in der Unterkirche der Cappella Palatina in Palermo.Mike Schnelle. 1. in: architectura 38. Funktionen und Formen der Architektur. 2007. Deutsches Archäologisches Institut. • • • • • • • 16 JAHRBUCH MSD 2007-09 . . 194-196. 62-63. (Hrsg. 268-271.). 2007. Bauhistorische Untersuchungen zur sabäischen Stadtmauer von Sirwah (Jemen). 2.. 1. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel. 121-144. 43–56.

-Ing.2008) Stadtbefestigungen in Akarnanien.07. Heike Thieme (seit 2008) Zwischen industrieller Fertigung und Gestaltungsprinzipien der Moderne – Einfamilienhäuser in Metallbauweise 1918-1939 (Arbeitstitel) Dipl. Bauforschung und Entwicklung eines denkmalgerechten Erhaltungskonzepts der historischen Marktanlage Dipl.06. Iran. Archäologie Baugeschichte . (Dorothée Sack.Sc.Typen. Anja Henrike Kleinke M. TU Berlin) Dipl. FH Wiesbaden) Dipl.A. (Dorothée Sack/ Adrian von Buttlar. (FH) Albert Distelrath (25. M.Abgeschlossene Dissertationen und neu begonnene Promotionsvorhaben Abgeschlossene Dissertationen Dipl. (seit 2008) Die Ausstellung „Die schöne Stadt – ihre Entschandelung und Gesaltung“ – Propaganda in der Baukultur zur Zeit des Nationalsozialismus“ (Arbeitstitel) JAHRBUCH MSD 2007-09 17 .2008) Die Città Nuove des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur. M. TU Dresden/Dorothée Sack. Bartel) (10. Bauarchäologische Untersuchungen einer frühchristlichen Kathedrale. Bauweisen. Dipl.-Ing.2. Dipl. (seit 2008) Resafa . MBA (seit 2008) „Lobbying“ für Kunst und Kunstsammlungen in der Bundesrepublik Deutschland – Grundlagen.. (Dorothée Sack.-Ing.2008) Kapıkırı – Herakleia am Latmos in Karien/Westtürkei. Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft. Bauforschung.Sc. HU Berlin) Daniela Spiegel M. beide TU Berlin) Abgeschlossene Diplomarbeiten Jenny Ahrens und Isabelle Frase (5.2008) Tangerhütte. (FH) Karsten Thieme M.-Kfm. (Arbeitstitel/Tandemprojekt mit Brian Beckers) Axel Schuhmann M.Rusafat Hisham. Sanierungs. (Arbeitstitel/Tandemprojekt mit Ibrahim Salman) Dipl. (seit 2008) Die Kupferhäuser in Brandenburg und Berlin . Zur Entwicklung von Raum.Sc. (FH) Telli Golkar M.-Ing.Topographie. (seit 2008) Der ‚Große Bazar‘ von Tabriz. vorgestellt.) Neu begonnene Promotionsvorhaben Erstmals werden in diesem Heft mit Youssef Koury und Anja Wiese auch laufende Promotionsvorhaben vorgestellt. Erhaltung.A.-Ing. (seit 2008) Der ‚Zentralbau‘ in Resafa-Sergiupolis (Syrien).Sc. TU Berlin/Lutz Schwandner.-Ing. Chancen und Perspektiven Christoph Konrad M. Judith Ley (geb.04. (Wolfram Jäger.und Nutzungskonzept (wurde bereits im MSD Jahrbuch 2006-08.07. Die Paläste des Kalifen Hisham ibn ÝAbd al-Malik.-Ing.und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt.2008) Masonry in the crusaders castles in Syria. Weitere Dissertationsprojekte wurden begonnen. Eyas Al-Khatheeb (21. Ehemalige Gießerei des Eisenwerks.A.A. (21. TU Berlin/Klaus Nohlen. Arch. Instandsetzung sowie denkmalpflegerische Einordnung (Arbeitstitel) Anja Wiese M. 28-29.

und Umbau bis hin zum Abriss bedroht. die Planung zum Schutz von Herakleia im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung von Kapıkırı umzusetzen. FAKULTÄT VI. Jahrhunderts Vor weit mehr als 200 Jahren kam es zur Wiederbesiedlung der im westlichen Kleinasien gelegenen antiken Stadt Herakleia am Latmos in osmanisch türkischer Zeit. wurde in einem Dorfentwicklungsplan eine Regelung für künftige Bautätigkeiten innerhalb der antiken Stadt vorgeschlagen. Um auch in Zukunft Chancen für eine künftige Dorfentwicklung zu ermöglichen. JUNI 152. Die Arbeit wurde vom Deutschen Archäologischen Institut unterstützt.4 Haus in Kapıkırı Ende des 19. um deren Schutz dauerhaft zu gewährleisten (Abb. Nomaden siedelten sich bereits im 18.-PROF. in den Ruinen der im frühen Hellenismus gegründeten Stadt an. Nach zuvor definierten Gestaltungsvorschlägen können in einigen an das Dorf direkt angrenzenden Gebieten und im eigentlichen Dorfzentrum selbst weitere Bautätigkeiten zugelassen werden. 5). Nach einer Begutachtung der antiken Stätten und Beschreibung ihrer Bedrohung durch neue Bebauung wurden zunächst die Fragen beantwortet. WESTTÜRKEI Zur Entwicklung von Raum. was nicht akzeptabel ist (Abb. wurden in der Arbeit Ansätze zur Lösung des Problems entwickelt. Um die Kernfrage zu lösen. Jh. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.3). In einem denkmalpflegerischen Bindungsplan wurde eine differenziertere Bewertung der bauhistorischen Substanz vorgenommen. Lâle Aytaman. Durch eine Befragung im Dorf konnte aus den Bedürfnissen der Bevölkerung ein zu erwartender Baubedarf für die nächsten Jahre ermittelt und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Dorfes gestellt werden. Die Koexistenz von antiker Stadt und späterer türkischer Wiederbesiedlung wurde bereits früh als Problem erkannt und bewertet. 1960 als Bestandteil der jüngeren Siedlungs. Durch die Weiterführung der vorgestellten Planung auf Grundlage eines noch zu erstellenden Katasterplans soll ein rechtskräftiger Bebauungsplan aufgestellt werden. Abb. In Anknüpfung an bekanntes Siedlungsverhalten kann eine alte Siedlungsform erneut aufgegriffen werden und zusätzlicher Wohnraum im benachbarten Umfeld zwischen dem Hauptdorf und dem aufgegebenen Sommerstandort geschaffen werden. Aus einer Ansammlung kleinerer einfacher Hütten entstand nördlich der historischen Agora das Dorf Kapıkırı (Abb. die Zersiedlung wie bisher voranschreitet und weitere archäologisch wertvolle Bereiche der antiken Stadt bedroht sind. Eine Umsetzung in türkisches Recht soll in Kürze erfolgen. wie nun die Bewohner von Kapıkırı in Herakleia leben können. A 58. DOROTHÉE SACK. angeregt durch die ehemalige Gouverneurin von Muğla Frau Dr. was zu einer Entlastung der Situation in Herakleia führt. vertreten durch die Leiterin des Herakleia-Projekts Frau Dr. STRASSE DES 17. Abb.1 Das türkische Dorf Kapıkırı am Bafa-See Abb. Weitere Flächen könnten nur unter Verlust wichtiger antiker Bausubstanz erschlossen werden. SEKR. Sollte es gelingen.3 Denkmalpflegerischer Bindungsplan Kapıkırı – Herakleia Einteilung in Schutzzonen Abb.-ING. Gleichzeitig zeigt die Planung aber auch deutlich die Grenzen der weiteren Dorfentwicklung auf. innerhalb und außerhalb direkt westlich an die Stadt angrenzend. kann somit eine bestandsverträglichere Entwicklung des Dorfes erfolgen.und Baugeschichte hervorgehoben. 4).1). ohne die antike Stadt zu zerstören. Dabei wurde deutlich. eingebettet in ihre nicht minder wichtige Umgebung. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. als auch Denkmalbereiche wurden in unterschiedliche Schutzzonen eingeteilt (Abb. DR. dass. Anneliese PeschlowBindokat. MAIL: msd@tu-berlin. Der Hinweis auf eine sinnvolle Nutzung dieser Gebäude ist eine wichtige Voraussetzung.5 Dorfentwicklungsplan Kapıkırı Albert Distelrath TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. dieses Schutz. auf deren Initiative. hätte das Projekt sicherlich Pilotcharakter für Orte mit ähnlicher Problemstellung. 030-314-796 11. Sowohl bedeutende Einzeldenkmäler.2). Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Mit der seit ca. Die hier vorgestellte Planung erfolgte in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden. wurden unter Berücksichtigung zuvor erforschter traditioneller Siedlungsformen im Latmos in einem Flächennutzungsplan zusätzliche Flächen für eine neue Bebauung in Richtung des ehemaligen Sommerdorfes von Kapıkırı ausgewiesen. 10623 BERLIN. Selbst mit der Ausweisung einer archäologischen Schutzzone 1989 konnte das Problem nicht gelöst werden (Abb. Durch die Erforschung des türkischen Dorfes und dessen Architektur sowie durch Vergleiche mit der Entwicklung von Dörfern und deren Architektur im angrenzenden Latmos-Gebirge wurde auch der Wert der älteren türkischen Häuser traditioneller Bauweise in Kapıkırı bis ca. sofern nicht regulierend eingegriffen wird. 1960 wachsenden Zersiedlung des Dorfes waren die antiken Stätten zunehmend auch außerhalb der bisherigen Ortsmitte durch weitere Überbauung bis hin zur Zerstörung betroffen. und um die Schutzanforderungen der Denkmalsubstanz zu wahren. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. TEL. sind zunehmend durch An.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN KAPIKIRI – HERAKLEIA AM LATMOS IN KARIEN. was schützenswert ist und wo besondere Schutzanforderungen nötig sind.de 18 JAHRBUCH MSD 2007-09 .und Entwicklungskonzept entstanden ist. In zwei parallel verlaufenden Prozessen.2 Gefährdung der antiken Bauten – Buleuterion mit Stallanbau Abb. die vor 1960 gebaut wurden.und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt. Besonders Häuser.

Mussolini selbst definierte mit seinem Versprechen „als Bauern werdet ihr näher an meinem Herzen sein“1 das Landleben als eine Lebensform. Bearbeitung D. INSTITUT FÜR GESCHICHTE UND KUNSTGESCHICHTE.-PROF. 1939 ((c)Foto Aerofototeca Nazionale-ICCD). Pontinia (1934-35). Ziel war. die jungen Modernisten auf der einen Seite. die versuchten. 840 km² Sumpfland trockengelegt und für die Landwirtschaft parzelliert. (2002). Le Città di fondazione degli anni Trenta dall’Italia all’Oltremare. 1936 (Galeazzi 2004²). Jh. che. Luftbild von Südwest. sondern jede Familie für sich auf der von ihr zu bewirtschaftenden Parzelle. 1„Restando rurali resterete più vicini al mio cuore“. „zur besseren Bindung des Bauern an die Scholle“. DR. FACHGEBIET KUNSTGESCHICHTE STRASSE DES 17. Pomezia. Luftbild von Nord 1935 (Architettura XI/1935). S.2 Zur Versorgung und Administration der Kolonisten wurden sukzessive 18 Dörfer und die fünf Neustädte Littoria (1932). Geographischer Übersichtsplan. die es als guter Faschist anzustreben galt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Architekten und den obersten Regimekreisen geschuldet. 2“Fu. über die klassische Moderne bis zur Monumentalität des Neoklassizismus. JUNI 152. 030-314-796 11. ca. una soluzione ideale. Bewirtschaftet werden sollte die Ebene von über 3. die aus der Ruralismuspolitik des Regimes geborene Idee des landwirtschaftlichen Gemeindezentrums als neue.de JAHRBUCH MSD 2007-09 19 . DOROTHÉE SACK. Modernität und Traditionalität in ihren städtebaulichen und architektonischen Konzepten umzusetzen waren und sind die Città nuove ein direktes Abbild der italienischen Baukultur des Faschismus. SEKR. Auf der einen Seite sympathisierte er mit den Ideen der aufstrebenden Modernisten. wie die Städte heute bezeichnet werden.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN DIE CITTÀ NUOVE DES AGRO PONTINO.000 „Kolonistenfamilien“. Daniela Spiegel TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 64.und Künstlerszene in zwei große Lager aufgespalten. ca. in: Metafisica Costruita. Um die Frage zu beantworten. der die Entwicklung der Debatte in entscheidenden Etappen mitgestaltete. Trentasei anni dell’Opera Nazionale Combattenti. welche die Übel der Großstadt verteufelte und die Ländlichkeit heroisch verklärte. Auf der anderen Seite hinderte ihn die Beibehaltung der wirtschaftlichen und in Teilen auch politischen Machtstrukturen daran. mit der etablierten Seite der Traditionalisten zu brechen. wurden die Città nuove einer vergleichenden städtebaulichen und architekturhistorischen Analyse unterzogen. die primär administrative und repräsentative Funktionen erfüllen sollten. ca. FAKULTÄT VI. Dementsprechend wurden die Bauern nicht in Dörfern angesiedelt. die 1932-39 im Rahmen eines der umfangreichsten Landgewinnungsprojekte des faschistischen Regimes auf dem italienischen Festland entstanden sind. Beide Gruppierungen nahmen für sich in Anspruch. Die enge Verflechtung dieser kleinen ländlichen Dienstleistungszentren mit der repräsentativen Staatsarchitektur des Regimes war dem Beziehungsgeflecht zwischen den Bauherren.) Agro Pontino. 1919-1955. Luftbild. ADRIAN VON BUTTLAR. Luftbild. Pontinia.24. TEL. höchst unterschiedliche Städtebau. DR. A 58. der Vielfalt an Architekten. Littoria. Die Bandbreite reicht vom traditionalistischen Repertoire des 19. MAIL: msd@tu-berlin. IM RAHMEN DER FASCHISTISCHEN STAATSARCHITEKTUR Die Dissertation beschäftigt sich mit fünf Neustadtgründungen. (1955). die schwer zu vereinbarenden Forderungen des Regimes nach Ländlichkeit.” ONC. Anfang der 1930er Jahre war die italienische Architekten. S. Dieser Konkurrenz unter den Kunstströmungen begegnete Mussolini mit einer ambivalenten Haltung. Luftbild von Nord.-ING. se da un lato portò una sensibile maggiore spesa. questa. Sie boten ihm die Möglichkeit. FAKULTÄT I. UNIV. Mit all ihren Widersprüchen und Kontroversen.J.und Architekturkonzepte. Aprilia. Spiegel). die Inhalte des Regimes am besten zum Ausdruck bringen zu können. ca. zitiert nach G. die propagierte Fortschrittlichkeit der „faschistischen Revolution“ durch die Architektur zu visualisieren. antiurbane Siedlungsform städtebaulich wie auch architektonisch zu definieren. dall’altro trovò adeguato corrispettivo nel maggiore attaccamento del contadino alla terra. war die Diversität der Städte ein Ergebnis der faschistischen Architekturpolitik. Muratore: La Città italiana del Novecento: un patrimonio europeo. Dennoch zeigen die Città nuove. Zwischen 1927 und 39 wurden ca. Begleitet wurde die Urbarmachung von einer stadtfeindlich orientierten Propaganda. Die Unterschiedlichkeit der Città nuove ist das Ergebnis einer Wechselwirkung der treibenden Kräfte: zum einen zeigte der Verlauf der Staatsarchitekturdebatte Auswirkungen auf die Gestaltung der Neustädte. sondern als Centri comunali agricoli (landwirtschaftlichen Versorgungszentren). Anschließend wurden die Städte in den Kontext der landesweiten Architekturentwicklung gestellt und ein eingehender Blick auf die Planungsumstände wie auch die beteiligten Persönlichkeiten geworfen. Sabaudia (1933-34). Sabaudia. Anfang 1935 ((c)Foto Aerofototeca Nazionale-ICCD). die alteingesessenen Traditionalisten auf der anderen. Entsprechend der Ruralismuspropaganda wurden die neu geschaffenen Siedlungen daher nicht als Städte bezeichnet.-PROF. Diese fünf Gemeindezentren wurden aus demselben Grundgedanken entwickelt. obwohl sie nacheinander in einem Zeitraum von nur sieben Jahren errichtet wurden. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. undatiert. Wie die Arbeit zeigen konnte. zum anderen waren sie aber selbst ein wichtiger Faktor. Aprilia (1936-37) und Pomezia (1938-39) errichtet. worin diese Unterschiede begründet liegen und welcher Stellenwert den pontinischen Neustädten in der italienischen Architekturgeschichte zukommt. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. die aus Landesteilen mit starker Bevölkerungsdichte und hoher Arbeitslosigkeit umgesiedelt wurden. um eine neue Kornkammer für Italien zu schaffen. ITALIEN. zwischen 1937 und 1944 (Diana o. 10623 BERLIN. 1950 (Archivio Centrale dello Stato (Latina).

dass Akarnanien in seiner städtischen Entwicklung gegenüber anderen Regionen des Mutterlandes nicht zurückstand (Abb. So kamen die zusammengeschlossenen Poleis im Fall einer Belagerung der in der jeweiligen Befestigung eingeschlossenen Bevölkerung zu Hilfe. um auf die weitgehend unbeachteten sozialen und konstruktiven Hintergründe des antiken Befestigungsbaus aufmerksam zu machen. dient die Erforschung dieser Stadtmauern außerdem als methodisches Beispiel. 1. Bau. 7). Diese Dokumentation wurde durch erneute Begehungen der Befestigungen in einem Befund.und Bauteilkatalog systematisiert und durch eigene Bauaufmaße erweitert. 1. wahrscheinlich durch eine verstärkte Landflucht der akarnanischen Bevölkerung bedingt.rwth-aachen. Noack) Judith Ley TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. ley@baugeschichte. wie zum Beispiel der Erfindung einer der frühsten wenngleich unregelmäßigen Keilsteinbogenkonstruktionen in der Architektur (Abb. Entwicklungsphasen der befestigten Städte in Akarnanien (Schema J. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. die Ferdinand Noack 1894.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN STADTBEFESTIGUNGEN IN AKARNANIEN. Im Hellenismus führten diese Kenntnisse zu eigenständigen architektonischen Lösungen. Dennoch existieren hier bis heute neunzehn sehr gut erhaltene antike Stadtbefestigungen. FAKULTÄT VI. So besaßen bereits die archaischen Städte an der akarnanischen Küste eine Befestigungsmauer.de 20 JAHRBUCH MSD 2007-09 . um einzelne Städte zu belagern. bildete das Bundesheer der Akarnanen neben den Stadtmauern die zweite Stütze der Landesverteidigung.und Landbevölke- Abb. am Rand des antiken Griechenland und somit weit entfernt von dessen großen politischen Zentren. zum Teil mehrfach erweitert und der Entwicklung der Fortifikationstechnik angepasst. In klassischer Zeit sind auch die akarnanischen Binnenstädte mit einer Mauer umgeben worden. Archiv DAI Berlin) Entwicklung der befestigten Städte Aufgrund der bauhistorischen Untersuchungen der Befestigungen konnte festgestellt werden. TEL. 52062 AACHEN. 2-3). dass die Akarnanen und ihre Nachbarn die ersten griechischen Stämme waren. Bauphasen der Stadtbefestigung von Koronta (Verfasserin nach einer Planaufnahme von F. Die besondere Bedeutung der Stadtbefestigungen in Akarnanien begründet sich aus ihrer zentralen Funktion im Verteidigungssystem der Landschaft. Aus den praktischen Erfahrungen mit dem lokalen harten und nur in Knollen brechenden Kalkstein entwickelten sie bereits in archaischer Zeit eine regionale Handwerkstradition. Abb. 1901 und 1906 in Akarnanien anfertigte. Blick von Osten auf die befestigte Akropolis von Koronta (Zeichnung F. Die Forschungsarbeit basiert auf einer Dokumentation. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE RWTH AACHEN. Abb. DR.-ING. Mangels aussagekräftiger Überlieferungen in der antiken Literatur wissen wir über die kulturelle und urbane Entwicklung dieser Region nur wenig. GRIECHENLAND Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft Hintergrund Die Landschaft Akarnanien liegt im Nordwesten des griechischen Festlandes. LEHRSTUHL FÜR BAUGESCHICHTE.und Handelsstationen am Seeweg zwischen dem Mutterland und den griechischen Kolonien in Unteritalien. die in der vorliegenden Arbeit als kulturgeschichtliche Quellen zur Untersuchung der historischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im antiken Akarnanien dienen. 1). 7). Sie waren wichtige Schiffs. 3. +49-241-80-94787.und Fortifikationstechnik Durch die Untersuchung der beim Befestigungsbau verwendeten Bautechnik konnte gezeigt werden. Diese Entwicklung ist zum Beispiel an der binnenländischen Ackerbürgerstadt Koronta deutlich abzulesen (Abb.-PROF. Ley) rung einer Polis. Fast alle Stadtmauern wurden bis in den Hellenismus hinein. indem sie das feindliche Heer von außen angriffen. DOROTHÉE SACK. 5. Noack. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Da Befestigungen in der antiken Bauforschung bisher vergleichsweise wenig bearbeitet wurden. die aufgrund der geologischen und klimatischen Verhältnisse im Nordwesten Griechenlands schon sehr früh Befestigungen vollständig aus Stein errichteten. die im Umgang mit Polygonalmauerwerk geschult war und schnell den Kragsteinbogen als Bauform zur Überspannung von Pforten und Toren nutzte (Abb. 2. 4. Da feindliche Truppen somit fast ungehindert durch das Land ziehen konnten. Sie wurden an strategisch wichtigen Orten errichtet und waren im Fall eines Angriffes die Zufluchtstätten für die Stadt. aber nur in Teilen publizierte. SCHINKELSTR.

Chr. 6. Bericht auf der Wickelmannsitzung vom 9. 1994/5. AA 56. Dezember 1916. Lang. DR. bis zum 4. in: E. 80-83. Bartel.-L.rwth-aachen. Noack. • E. Die in Akarnanien errichteten Stadtbefestigungen sind somit Zeugnis einer eigenständigen urbanen Kulturlandschaft. 1994. So war es üblich. ohne Maßstab (Schema J. Veränderungen des Siedlungsbildes in Akarnanien von der klassisch-hellenistischen zur römischen Zeit. Akarnanische Stadtbefestigungen. 41-48. son- Abb. 298-316. Das von einem Kragsteinbogen überspannte Zwingertor von Metropolis / Palaiomanina (Foto F. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE RWTH AACHEN. sowie kleine Korridortore. Kirsten. sondern auch einen repräsentativen Wert. Abb. •F . 6-7).J. +49-241-80-94787. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Archiv DAI Berlin) und des Heiligen Tores von Palairos / Kechropoula (Zeichnung J.J. Noack. In diesen Abschnitten wurde das Mauerwerk besonders sorgfältig ausgeführt und der Wehrgang mit einem schmückenden Geisonband versehen.).und Stadtbaugeschichte. • vgl. Grundriss und Frontansicht des Zwingertores von Metropolis / Palaiomanina (Zeichnung F. Bericht über eine Reise in Aitolien und Akarnanien. Feldforschung in Stratos und Palairos..-L. deren Städte trotz ihrer eingeschränkten wirtschaftlichen Möglichkeiten ein hohes Maß an politischem Selbstbewusstsein zum Ausdruck brachten.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN STADTBEFESTIGUNGEN IN AKARNANIEN. in: Koldewey-Gesellschaft. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 215-239. Kirsten. Macht der Architektur – Architektur der Macht. 239-254. 5. Abb. • E. wie die schräg durch die Kurtinen geführten Torgänge. Hans-Joachim Gehrke). Die Größe dieser lokalen Bauformen wurde im Hellenismus erweitert. DOROTHÉE SACK. Auf diese Weise war es möglich. 7. wiederabgedruckt in Geographica Historica 3 (1984) 103-130. Bartel. Noack. NüBlA 17. Ley) Judith Ley TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Ley) dern auch eine eigenständige lokale Handwerksund Bautraditionen im Befestigungsbau ermitteln. Archiv DAI Berlin) Repräsentation Die Stadtbefestigungen hatten für die Akarnanen jedoch nicht nur einen funktionalen.-PROF. Gehrke. Regionale Charakteristika antiker griechischer Stadtbefestigungen in Akarnanien. GeoAnt 3/4. Rheidt (Hrsg. 2000/2001. ohne die Sicherheit des Tores maßgeblich zu gefährden. Die Dissertation wurde durch ein DFG-Stipendium des Graduiertenkollegs „Kunstgeschichte. Durch die Untersuchung der Stadtmauern ließ sich somit nicht nur die historische und kulturelle Entwicklung der akarnanischen Städte aufzeigen. TEL. Abb. AA 1916. Daneben traten für Akarnanien typische Formen auf. • H. Akarnanien. In klassischer Zeit entsprach die Bauweise der Wehrgänge. FAKULTÄT VI. Typologie der Grundrisskonzeptionen der Stadttore in Akarnanien. 44. des Winckelmann-Instituts der Humboldt Universität Berlin (Franziska Lang) und des Althistorischen Seminars der Universitäten Münster und Freiburg (Peter Funke. DiskAB 8 (2004) 92-99. da durch die Errichtung besonders langer Korridore der Bau von Türmen oder Höfen vermieden werden konnte (Abb. 6-7). Das von einem Keilsteinbogen überspannte sogenannte Heilige Tor von Palairos / Kechropoula (Foto F. Zwischen Tradition und Fortschritt. Bericht in der Archäologischen Gesellschaft vom März 1897. die Tore durch Türme. sondern auch für die Bauformen der Befestigungen zu finden. ley@baugeschichte. 8-22. Schwandner. 1. Eine Darstellung der Macht der Poleis. Noack. SCHINKELSTR. AA 1897. 99-119. • E. . Trotz der wirtschaftlichen Einschränkungen gestalteten sie daher die Mauern vor allem bei den Haupttoren besonders aus. GRIECHENLAND Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft Da den Ackerbauerstädten nur geringe finanzielle Mittel für den Mauerbau zur Verfügung standen. TU Berlin). Bauforschung und Denkmalpflege“ gefördert. Tagungsbericht – Breslau 2006 (2008) 100-106.-J.-ING. Betreut wurde die Arbeit von den Professoren Dorothée Sack (FG Historische Bauforschung. Jh. Archiv DAI Berlin) Ausgewählte Literatur • F. Ernst-Ludwig Schwandner (Winckelmann-Institut. Schwandner – K. v. TU Berlin). 52062 AACHEN. die unbekannte Landschaft Griechenlands. Klio 76. waren sie gezwungen rationale und effektive Lösungen nicht nur für die Konstruktionsweisen. Noack. • F. Die kulturelle und politische Entwicklung Akarnaniens vom 6. 1941. Projekt Die bauhistorischen Untersuchungen der Stadtbefestigungen in Akarnanien entstanden im Rahmen des Akarnanien-Projekts des griechischen Antikendienstes (Lazaros Kolonas) des Architekturreferates des DAI Berlin (Ernst-Ludwig Schwandner). Neue Jahrbücher für antike und deutsche Bildung 1940. Türme und Tore zunächst noch weitgehend der allgemein im griechischen Befestigungsbau gebräuchlichen Fortifikationstechnik.de JAHRBUCH MSD 2007-09 21 . Aitolien und Akarnanien in der älteren griechischen Geschichte. LEHRSTUHL FÜR BAUGESCHICHTE. 4. Veröffentlichungen der Verfasserin unter ihrem Mädchennamen: . Höfe oder Zwinger zu schützen (Abb. das Bauvolumen und die Baukosten zu senken. HU Berlin) und Johannes Cramer (FG Bau.

Beirut and Tours.). MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. annexes. in Davie (Ed. and Corpus Levant (2004).and perception of space and home . view from the North. 1997. and both covered with a red tiled wooden roof.) (2003) p.121-151. DARLES. since other sources about the subject are relatively scarce. Building Class: Emigration. Building archaeology is the core of the method. and its roof with red tiles. and what is the significance of these changes on the architectural and social levels? For this purpose. URBAMA. covering all the types of traditional vernacular domestic architecture and their additions and extensions (be it pre-industrial. having a 75cm thick limestone squared masonry. Beirut. the Central Hall House and the Construction of a Rural Middle Class in Lebanon. La Maison Beyrouthine aux Trois Arcs. an architectural field survey is conducted gathering case studies from different locations in the rural and suburban space in Mount Lebanon. 3 Most of the currently built apartment buildings have a ‘master bedroom’ with its own bathroom and dressing. Grand-Beyrouth.137. Iwan house. while the rest of the bedrooms share a common bathroom. Footnotes 1 The aforementioned date marks politically the switch form Ottoman rule to French Mandate and afterwards independence (1946). Transformation of the house in six phases. The research is motorized by the question: how did the extensions and metamorphoses of traditional domestic architecture in Mount Lebanon evolve in this period. The 4th phase was built between 1900 and 1920 according to its building technology. A 58. JUNI 152. and was renovated along with the renovation and decoration works that the owner carried out in 2004 on the whole house. Youssef Khoury TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 2000. or designed). Une Architecture Bourgeoise du Levant. In the current example we are witnessing the transformation from an elementary house to a house influenced by the central hall type. both built on the terrace. 10623 BERLIN.reflects the mutation of familial and social structures. Jaqcues. The change . 2007. concurring with the known typologies and dates of construction. Jean-Luc. The compacted earth roof of the elementary house and the living room was covered in the 1960s with a reinforced concrete layer.or renovated . pp. 1997. which end gives to the new dar which has a three arches bay window with a longitudinal balcony. but does not have the central distributing function of a dar. DAVIE (Ed.11-17: the shepherd’s shelter.371-393. 2007. TEL. Manuel pour l’entretien et la réhabilitation de l’Architecture Traditionnelle Libanaise. Ecole d’Avignon. and the ‘informal interview’ with the owner. from a ‘peasant’4 house. Lebanon. nomadic tent. Architecture in Lebanon. Additions and interventions on Vernacular and Traditional Domestic Architecture in Mount Lebanon from the 1920s1 until Today’. URBAMA. 2003. the 1st phase of construction of the house is a flat roof rectangular2 structure of one space. Geuthner. current situation. Les Cahiers du CERMOC 16. 2 For more information about the typologies see Liger-Belair and Kalayn (1966). 379-380. troglodyte. a window in the SW wall of the house was closed.372 Bibliography ARNAUD (Ed. 2007. and a new emerging class. in ARNAUD Jean-Luc (Ed. See Darles in Arnaud (1997). FAKULTÄT VI.). Akram. Beirut and Tours. THE TRANSFORMATION OF A VERNACULAR HOUSE Bayt Dagher – From “Peasant” to “Modern” House The objective of this poster is to present a sample of one of the surveyed case studies used as primary sources in the doctorate research project entitled: ‘Tradition Revisited. annexed to the SW of the 3rd phase bedroom. symbol of a local ‘modernity’5. Christian. plan of functions. current use) was built to the SW side of the house and the NW side of the kitchen. 4 Khater. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Ghadir. LIGER-BELAIR. Types architecturaux et marché foncier dans le Metn durant les trente dernières années. 1980. Grand-Beyrouth. The house keeps on being updated (subdivisions. 35cm. Paris. 2003. L‘Habitation au Liban. Ragette (1980). Michael. Une Architecture Bourgeoise du Levant. court house. elementary house (previously called peasant and rectangular house). Bayt Dagher. Bayt Dagher is located in Ghadir. in Davie (Ed. RAGETTE. A cistern to the south corner of the house is supplied with water by the irrigation network of the village. The house might have been built . and technologically the introduction of new industrial construction materials coming with the wider opening of the country to the world economy.de 22 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 18901914. Ghadir. LEBANON. 80cm). thus. The thickness of the masonry of those phases is ca.). La Maison Beyrouthine aux Trois Arcs. The house underwent developments through time. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. The entrance door was closed and was substituted by a new one giving access to a corridor on the SE side of the original rectangular house.-ING. The 2nd phase was the addition of a steeped roof kitchen (to collect rain water in the cistern). The toilet was then refurbished. pp. p. ++49-30-314-796 11. Ghadir. one of the four villages constituting the town Jounieh on the coast between Beirut and Tripoli. Friedrich. Les Cahiers du CERMOC 16. Beirut. having a one multipurpose space for all the living activities (except cooking and toilet) to a house influenced by the ‘central hall’ model with several spaces each having a function. on its NE side was the entrance door. modern vernacular. Beyrouth.).PROMOTIONSVORHABEN GHADIR. Riwaq house. a new way of life. Beyrouth. Another concrete masonry toilet was built in the 1990s (phase 6). it consists of a large living room (dar) and a bedroom. making a master bedroom3 for the newly married son. the Lebanese House during the 18th and 19thcenturies. CORPUS LEVANT. KHATER.) (2003). 2008. According to the survey conducted summer 2007. It is resting on a stone base and having a terrace to its NW side covering a barrel vaulted ground floor (wall thickness ca. MAIL: msd@tu-berlin. its outside walls were covered with stone cladding. Lebanon. New York. Probably in the 1940s or 1950s (not before the modern infrastructure was provided) a structure serving as toilet (phase 5) was annexed to the living room next to the kitchen. renovations…) according to current occurring ‘modernities’. STRASSE DES 17. view from the East. Bayt Dagher.(because of the industrially cut wooden beams) at the end of the 19th century. 5 Khater. Bayt Dagher. Avignon. built with concrete jointed stone masonry and covered with a concrete water tank. in DAVIE Michael (Ed. the Dwelling in Lebanon. 2004.-PROF. a living room (phase 3. Caravan Books. p. DR. DOROTHÉE SACK. SEKR. The latter reference specifies p. Entrance. and triple arch house (preferably called central hall house).

Rückbau von Eckeingängen. 3.und Umbauten sowie ein egalitärer Anstrich erzeugten die erwünschte Vereinheitlichung einer ganzen Straßenfront. DOROTHÉE SACK.. 27. Wohngebäude von 1890 mit Autowerkstatt und Zapfsäule. „Bestand und Aufbauplan für die Adolf-Hitler-Straße Nr. 1-9“. Zur Neugestaltung gehörte eine dezente Farbgebung und die Verzierung mit „nationalsozialistischen Sinnzeichen“. wurden die verfemten Schaubilder noch mit schwarzen Punkten „gebrandmarkt“1.: Bauwerk und Umgebung. Praxis der „Entschandelung“ „Die schöne Stadt“ auf Wandertour Um die regen Nachfragen der Stadtverwaltungen zu erfüllen. Forschungsthema Im Juli 1938 startete in der Stadt Stralsund eine Wanderausstellung mit dem Titel „Die schöne Stadt . Das geplante Forschungsvorhaben umfasst zunächst eine Rekonstruktion der Ausstellungsinhalte. sollen Unterschiede bzw. S. der auf strikte Einordnung in die ältere Giebelreihung abzielte. 10623 BERLIN. links die Gestaltung aus der Zeit des Jugendstils. 293./8. Balkonen und Fenstern und den anschließenden weißen Verputz wurde die Bausprache des Historismus getilgt.und Archivstudium. Aussagen über Umfang und Auswirkungen der Propagandaausstellung zu treffen. des Jugendstils und auffälliger Reklameschilder. In: Die Heimat 20. Ein Ziel der Arbeit wird die Erforschung dieser Ausstellungsstationen sein und somit erstmals auch die Bedingungen in den besetzten Gebieten bis 1944 berücksichtigen.Die schöne Stadt . Charakteristisch für „Entschandelungen“ war u. „Entartete“ Architektur? Um den Fachbesuchern das Vorgehen des „Entschandelns“ zu verdeutlichen. Abbildungen: 1 Dorn. S. FAKULTÄT VI. 9. „Bestand und Aufbauplan für die Adolf-Hitler-Straße“. Bd..: Die Krefelder Abteilung der Ausstellung .. wobei die Bildpaare oder Modelle zusätzlich mit polemischen Texten versehen waren. Tübingen 1964. A 58. In: Heimatleben 2. Gesimsen.: Die Wanderausstellung . MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE STRASSE DES 17.IHRE ENTSCHANDELUNG UND GESTALTUNG“ Eine Propagandaschau zur „Baubereinigung“ im Nationalsozialismus .: Entschandelung . links vor.: Das Handwerk schaltet sich ein. DR.Potsdam ist Vorbild. 7 Stadtarchiv Stralsund.ihre Entschandelung und Gestaltung“. neue Werbung und eine helle Farbgebung sind typische Maßnahmen. 10.PROMOTIONSVORHABEN „DIE SCHÖNE STADT . 4. W. rechts nach den Umbauten 1936 (heute Fr. A. wird es möglich sein. W. 9. Aufgrund der Datenerhebung kann dann ebenfalls der offensichtliche Wandel des Gestaltungsziels bei „Entschandelungsaktionen“ analysiert werden.. rechts nach den Umbauten 1935 (heute Berliner Str. 2. Anhand der Propagandamethodik anderer Ausstellungen der Zeit. Farbtafel. rechts die Fassade nach dem Umbau von 1934. 254. 96).. 2. ihre Entschandelung und Gestaltung‘. S. 9 Lindner. Übereinstimmungen in politischer und ideologischer Hinsicht herausgearbeitet werden. 7 Litzmannstadt (Lodz). ins Elsass und bis Prag und Brünn.. Die Analyse wird auf einem profunden Quellen. Jg.Forschungsvorhaben 1 Ausschnitt aus einem Zustandsplan von Hausfassaden in der Stralsunder Altstadt mit diffamierenden Schriftbändern. links vor. S. Altbestand und Neubauplanung klaffen hier weit auseinander. Langgasse 72. 8 Krefeld. 11 „Die schöne Stadt“ auf Station im Berliner Bau. Damit auch Laien die Beispiele zu unterscheiden vermochten. wurden sie mittels der bekannten Methode von BeispielGegenbeispiel belehrt. 030-314-796 11 JAHRBUCH MSD 2007-09 23 . Eine Wanderausstellung. den Fototafeln des Deutschen Heimatbundes und dem Doppelmodell der Braunschweiger Altstadtsanierung. 4. erb. TEL.ihre Entschandelung und Gestaltung‘.-PROF. 3 Potsdam. 2. Ein durch den Kriegsausbruch bedingter Stopp dauerte lediglich acht Monate. Berlin 1940. 93). Dorf und Stadt. JUNI 152. 6 Lindner.-ING. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. die Entfernung von Bauschmuck des 19.und Verkehrsmuseum im Januar 1939 mit den Aufbauplänen für die Semlower Straße in Stralsund. W. 3. die der Potsdamer Bürgermeister ab 1934 für einzelne Häuser seiner Stadt anordnete. In: Die Kulturverwaltung 2. W. Da konkrete Baubereinigungen für die Ausrichtung der „Lehrschau“ in jeder Stadt verlangt wurden. fol. gezeigt auf der Tour durch den Gau Wartheland im Oktober 1940. 24/3033 a. 1938. erstellt 1938. 6 Danzig. lief die Wanderschau in drei nahezu identischen Ausfertigungen parallel durch das „Deutsche Reich“ und wurde allein bis September 1939 in über 60 Städten gezeigt. Entschandelung und Gestaltung. der Auswertung zeitgenössischer Fachaufsätze. die Vereinheitlichung der Geschosshöhe ungeachtet des historischen Befundes. (1939) H. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 8 Bangert.a. Formprobleme des Bauens in Landschaft. Jg. 2. Wohngebäude mit Ladenzone. gezeigt auf der Tour durch den Gau Düsseldorf im Oktober 1941. Rep. gezielter Rückbau von An. Nordseite. Anmerkung: 1 Lindner. 10 Anon. Gleiche Gebäudehöhe. SEKR. Anja Wiese TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Bereits im Juni 1940 startete „Die schöne Stadt“ in den eroberten Gebieten im Osten und wanderte anschließend auch nach Lothringen. 5 Potsdam. In: Potsdamer Tageszeitung vom 7. 63. Zeitungsartikel und baurechtlicher Bestimmungen sowie auf der Bauforschung an ausgewählten Objekten basieren. der Rückbau von Schaufenstern. Januar 1939. Jahrhunderts. 11 Anon. In: Form und Farbe (1939) H.: „Die schöne Stadt“.: Die Semlower Straße in Stralsund. 5 Fotoalbum: „Entrümpelung der Stadt Potsdam“. S. 99. Bereits ab Beginn der 40er Jahre wurden die Planungen für die Nachkriegszeit zunehmend schematischer. Durch das Entfernen von Bauschmuck an Gaupen. 3. Stadtverwaltung und Deutscher Heimatbund hatten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gewerken die Baubereinigung eines Straßenzuges nach nationalsozialistischen Vorstellungen organisiert und anschließend markante Beispiele aus mehreren Städten als „Lehrschau“ zusammengestellt. um 1800. Jg.-Ebert-Str. wie der „Entarteten Kunst“. (1941) H. 249.Die schöne Stadt. (1938) Nr..

Historische Bauforschung: Jürgen Giese M. CNRS Lattes . Brigitta Schütt. Dorothée Sack. Ehrenhofflügel (Küchenflügel).und Restaurierungsmaßnahmen Leitung: Prof. Martin Gussone . Dr. Ibrahim Salman Teilprojekt 5. Dipl. habil.. Dr. Hans-Georg Stephan.-Ing. Leitung: Prof. Ende 8. Dr. (FH) Antonia Brauchle M. Hochschule Wirtschaft und Technik Karlsruhe. Prof.Bauhistorische Untersuchungen: Dr. Michael Meinecke (†). Damaskus/Raqqa Teilprojekt 1. Die Stadtmauer. Dorothée Sack.-Ing. Dipl. Vorgängerprojekte 1983-2005. Messene. Dr. FSU Jena . Leucorea Wittenberg (Landesprojekt des Landes Sachsen-Anhalt). Martin Gussone . Dr.-Ing. Prof. Dipl. Dipl.-Ing. des. Tripoli. Klaus Dierks . MLU Halle-Wittenberg. FU Berlin Prof.-Ing. Hans Heister.Geologie – Steinbrüche: Dr.Topographie – Geschichtswissenschaft: Dr. FG Photogrammetrie und Fernerkundung der TU München . Volker Leppin. . seit 2007 Dr.-Ing. CNRS Lattes. Kooperation mit Dr. Prof.-Ing.Sc.Bearbeitung der Keramik und Kleinfunde. Judith Ley.-Ing. Jh.Geodäsie.A.Untersuchungen zur Standsicherheit der Basilika A. Sachsen-Anhalt.-Ing.-ing. FU Berlin .A. Leonhard Helten. Dipl. Dipl. Catharine Hof Teilprojekt 4. Kooperation mit Dr. Elgin von Gaisberg. Dr. seit 2008 . FG Photogrammetrie und Fernerkundung der TU München. Dietmar Kurapkat Teilprojekt 2.. Arch. Dr. Schloss Charlottenburg.Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen Dr. Dipl. Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa – Die Residenz des Kalifen Hisham b. Dr.-Prof. Dorothée Sack. Dipl.-Ing.-Ing. Ulrike Wulf-Rheidt (Deutschen Archäologischen Institut Berlin).-Ing.-Ing. Prof. PD Dr. Wolfram Hoepfner. FU Berlin . seit 2004 . Dr. Enno Bünz. seit 2006 Pilgerstadt und Kalifenresidenz – intra und extra muros Gesamtleitung: Prof. Karla Börner. Dipl. Dipl.Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt. Christian Aberndschein.Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen. Nord-Syrien. Dr. Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte der Universität Bonn Teilprojekt 3.Archäologie: Ute Schwertheim M. Direktor a. London) und dem Orient-Institut der DMG Beirut. Anne Mollenhauer.A. iur. TU Berlin. Silke Müth-Herda. Erstellung einer Archäologischen Karte mit Zeitschichtenplänen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Resafa und ihres Umlands Prof. Tobias Horn M. Abd al-Malik Integriert in das Exzellenz-Cluster 246 TOPOI. Jean-Claude Bessac. Dipl.-Ing. Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Wittenberg. Martin Gussone .A.D./Anfang 9. Universität Bamberg. Sc. Dr.-Ing. Dr. Prof. Isabelle Frase. Dorothée Sack. Johannes Uhl.-Ing. Ulrike Siegel . Juren Meister.Sc. Dipl. MLU Halle-Wittenberg. Dr. gefördert durch die DFG. Prof. Ulrike Siegel.-Ing. Vorbereitende Untersuchungen und Planung von Konsolidierungs. Prof.Nachbegehung der Surveys. Kooperation mit Prof. Heiner Lück.-Ing (FH) Ingo Eilers.Vorbereitende Untersuchungen für eine Teil-Anastilosis am Zentralbau: Axel Schuhmann M.-Ing. Institut für Geodäsie. Die Stadtmauer von Resafa . Prof.-Ing. gefördert durch die DFG.-Ing..-Ing.-Dr.-Ing. Youssef Khoury ar-Raqqa/ar-Rafiqa. Dr. Vorgängerprojekte 1982-1995. Elgin von Gaisberg. Manfred Stephani. Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Berlin-Niederschönhausen.-Ing. seit 2007 Akteure und ihre Lebenswelten: die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des „langen“ 19. Gudrun Krämer (FU Berlin).-Joachim Waschke. MLU Halle-Wittenberg. Dipl. Dipl. Touristische Erschließung – Site Management Dr. Prof. Fachrichtung Physische Geographie.-Geogr. Dorothée Sack. Brian Beckers. Kooperation mit Dr. Friederike Fless. Arch. seit 1996 Die früh-abbasidische Stadt und die Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid.-Ing. Dipl. Schloss Schönhausen. Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut Berlin-Damaskus und der Direction Générale des Antiquités et des Musées de la Syrie (DGAMS).. Chafiq Hamzé. Stefan Weber (Agha Khan University.Sc. München.und Asienwissenschaften.Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen am östl. Dr... cand. Prof. Dr. Berlin-Charlottenburg.LAUFENDE PROJEKTE Verzeichnis der Forschungsprojekte des FG Historische Bauforschung Resafa. Nord-Syrien. Elgin von Gaisberg. Akad. Dorothée Sack.A.-Ing.-Ing. Dr. seit 2005 .-Ing. Dipl.A.A. Dorothée Sack. Das ernestinische Wittenberg: Die Universität und die Stadt 1486-1547.Präzisionsmessungen und terrestrisches Laserscanning am Zentralbau: Prof. Dr. Martina Müller-Wiener.-Ing. Prof.Archäologische Sondagen in ausgewählten Fundpunkten. Society for Messenian Archaeological Studies. Prof. (FH) Antonia Brauchle M. Direktor a. gefördert durch die Fritz Thyssen-Stiftung. Universität Leipzig. Jahrhunderts Dipl.D. Dipl.-Ing.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.-Ing.-Ing. Dr.Sc. Dr. TU Berlin.Sc. Ernst. Dr. Dorothée Sack. Dr.-Ing.Untersuchung der Siedlungsstrukturen und baulichen Anlagen: Dipl. Univ. RWTH Aachen . Dr-Ing.. Catharine Hof.Planung und Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen an der Basilika A.-Ing.Leitung.. Libanon.-Ing. 24 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Isabelle Frase. Manfred Stephani. Mitarbeit cand. Dorothée Sack . Prof. Akad. Prof. Christoph Konrad M. Tobias Horn M. Frithjof Berger. Prof. Dr. Dr. Martin Gussone.-ing.. seit 2004 . Prof. Dorothée Sack und Dr. Wolfgang Liebl. Dipl. Kooperation mit der Universität der Bundeswehr. Dipl.-Ing. Günther Hell. Griechenland. Armin Sternberg. beide FU Berlin. Dipl.-Ing.-Ing. RWTH Aachen.. Kooperation mit FU Berlin. Martin Klessing . M. . Kooperation mit dem Institut für Orient. Dr. Christian Sassmannshausen M. M. M. Auswertung und Bearbeitung der Prospektionsdaten. Martina Müller-Wiener.

LAUFENDE PROJEKTE JAHRBUCH MSD 2007-09 25 .

Anne Mollenhauer. 030-314-796 11. Youssef Khoury/Beirut-Berlin) sind die Vorbereitungen und Absprachen für ein Faltblatt zur Information der Besucher der Ruine soweit fortgeschritten. STRASSE DES 17. wobei die Bearbeiter zum Teil in mehreren Teilprojekten zusammenarbeiten. Stadtmauer (M. Im Teilprojekt 5 „Site Management“ (Anne Mollenhauer/Berlin. dass sie mit einheimischen Arbeitern und mit vor Ort verfügbaren Materialien zu realisieren waren. In all diesen Teilprojekten wird in weiteren ‚Unterprojekten’ spezifischen Fragestellungen nachgegangen. Gleichzeitig wurde das Gelände zwischen der Stadtmauer und der modernen Umgebungsstraße neu aufgenommen und ein Digitales Geländemodell erstellt (Günter Hell.-PROF. um zu prüfen. Christian Abendschein. Diese sollen nach ihrer Herstellung im Gelände erprobt und auf ihre Nachhaltigkeit und Akzeptanz getestet werden. TP 3 ‚Die Stadtmauer’. sind drei zur Produktion an die DGAMS weitergegeben worden. SYRIEN. Johannes Uhl/alle Karlsruhe). A 58. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. TP 2. Im Frühjahr wurde im Teilprojekt 2 ‚Archäologie und Prospektionen’ die in den Jahren 2006 und 2007 aufgefundenen Stucke (Christoph Konrad/Bonn) sowie die Fundkomplexe der Keramik aufgearbeitet. Gussone 2008). Gussone 2008). Planung und Ausführung von Konsolidierungs. Frase 2008). TP 2 ‚Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa’. die ursprünglich für Herbst 2009 geplanten Sicherungsmaßnahmen an der Basilika A bereits 2008 durchzuführen. Basilika A (I. TEL. Nach der im letzten Jahr begonnenen Bauforschung und Schadenskartierung am Nordostturm des Zentralbaus (Tobias Horn. Youssef Khoury/ Beirut-Berlin). Chafiq Hamzé/Suweida). Hier wurde zur Vorbereitung der von syrischer Seite gewünschten partiellen Anastilosis eine präzise dreidimensionale Gebäudedokumentation mittels terrestrischem Laserscanning durchgeführt (Hans Heister. Im Rahmen des von der Fritz Thyssen-Stiftung finanzierten Teilprojekts 2 „Archäologie und Prospektionen“ wurde im östlichen Bereich des Umlands von Resafa eine Nachbegehung der früheren Surveys unternommen. wurde das Konzept der temporären Konstruktionen diskutiert und erste Überlegungen für eine dauerhafte Sicherung der Basilika A vorgestellt (Martin Klessing/ Karlsruhe-Berlin. September in Resafa durchgeführten Workshop.und der Herbstkampagne auf Grundlage der 2002 und 2006 durchgeführten Präzisionsmessungen (Leitung Hans Heister/München) und des 2007/2008 erstellten statischen Gutachtens zur Standsicherheit des Basilika A (Klaus Dierks/Berlin) ein Konzept für temporäre Konstruktionen als Bockgerüste aus Nadelholz zur Sicherung für drei besonders gefährdeter Bereiche erarbeitet (Isabelle Frase. um die Entwicklung des Dorfes zu dokumentieren (Martin Gussone. 10623 BERLIN. Im Teilprojekt 4 ‚Konsolidierungs. TP 4 ‚Vorbereitung. Ein Ausschnitt der Ergebnisse der beiden Kampagnen wird in Kurzform auf den folgenden Seiten vorgestellt. Die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung beinhaltet nicht nur einen Ausbildungseffekt. August bis zum 5. SEKR. ob eine feinere zeitliche Differenzierung der Lesefunde möglich ist und weitere Aussagen zur Siedlungsgeschichte von Resafa zulässt (Martina Müller-Wiener/Universität Bonn. dem Wirtschaftsgefüge und sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen festgehalten. FAKULTÄT VI. März bis 9. Erste Schritte waren eine Bestandsaufnahme der Dorfbebauung und Beobachtungen zur Bauweise der Häuser und ihrer Nutzungen. Armin Sternberg/alle München) und die bauarchäologischen Untersuchungen fortgesetzt. Zusätzlich wurde begonnen. an dem neben den deutschen Teilnehmern der Kampagne auch Vertreter des DGAMS aus Damaskus und Raqqa beteiligt waren.und Restaurierungsmaßnahmen’ wurden Maßnahmen zum Unterhalt im Depot in Turm 49 der Stadtmauer vorgenommen.de TP 5. Christoph Konrad/Bonn). Bei einem am 3. Von den 12 Informationstafeln. TP 3.-ING. Die dabei ausgeführten Konstruktionen wurden so gewählt. die in Resafa aufgestellt werden sollen. Martin Gussone TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Durch die Integration des ResafaProjekts in das Exzellenz-Cluster 246 TOPOI konnte das Teilprojekt 2 zusätzlich um ein TandemProjekt zwischen Archäologie und Geographie erweitert werden. wobei alle fünf Teilprojekte: TP 1 ‚Archäologische Karte’. Für das Teilprojekt 5 ‚Site Management’ wurde der Report über den Besuch anderer archäologischer Stätten in Syrien an die DGAMS übergeben. in dem die Rekonstruktion der historischen Umweltbedingungen und Fragen der Wasserwirtschaft ein besonderes Gewicht haben (Brian Beckers/Berlin. Eine Ergänzung der ‚Archäologischen Karte’ stellen Recherchen zur Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner dar. Manfred Stephani. Die Planung der Herstellung eines Besucherweges ist ebenfalls abgeschlossen und kann realisiert werden. Daher wurde zwischen der Frühjahrs. Für das Teilprojekt 3 „Die Stadtmauer“ konnte die Neuaufnahme der Stadtmauer mit dem Abschluss der Grundrissvermessung einen ersten Zwischenstand erreichen (Catharine Hof/Berlin). bei dem im Herbst 2007 die dort ausgeführten Arbeiten zur touristischen Erschließung im Hinblick auf eine einheitliche Gestaltung der syrischen Ausgrabungsplätze recherchiert worden waren (Anne Mollenhauer/Berlin. Oktober durchgeführt. da für die Deckung dieser unvorhergesehenen Kosten der Präsident des DAI Mittel zur Verfügung stellte. Frithjof Berger/Rastatt). Weiterhin wurde die Planung für die Herrichtung des Besucherweges sowie einer Probetafel für die Information der Besucher vorgelegt und mit der syrischen Antikendirektion abgestimmt. Lukas Böwe/beide Berlin). Djebel Bishri (Ch. TP 1. Die Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen war nur möglich. Auf Wunsch der syrischen Antikendirektion (DGAMS/Damaskus) konzentrierten sich die Arbeiten in diesem Jahr auf die Teilprojekte 4 und 5. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. JUNI 152. MAIL: msd@tu-berlin. standen in diesem Jahr die Überprüfung der Bauaufnahme aus den 1950er Jahren und eine steingerechte Dokumentation der bisher nicht in den Plänen verzeichneten Bauteile im Vordergrund der Betrachtung(Axel Schuhmann/ Berlin. DR. Die Arbeiten in Resafa waren in diesem Jahr im Wesentlichen von den neuerlich geforderten Konsolidierungsmaßnahmen an der Basilika A bestimmt. Nach Absprache mit der DGAMS sollen im kommenden Jahr auch wieder archäologische Feldforschungen durchgeführt werden.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Konrad 2008). Dorothée Sack). PILGERSTADT UND KALIFENRESIDENZ Die Weiterentwicklung der 5 Teilprojekte im Jahr 2008 – intra und extra muros Im Jahr 2008 wurden in Resafa eine Frühjahrskampagne vom 15. Gussone 2008). Es war ein besonderes Anliegen. Erste Begehungen innerhalb der archäologischen Schutzzone und Erkundigungen zum weiteren Wassereinzugssystem wurden durchgeführt. Dorothée Sack. Basilika B (M. dass es gedruckt werden kann.und Restaurierungsmaßnahmen’ und TP 5 ‚Site Management’ bearbeitet wurden (Gesamtleitung Dorothée Sack/TU Berlin). Martin Gussone/ TU Berlin). April und eine Herbstkampagne vom 26. die Plangrundlagen und Messnetze intra und extra muros abzugleichen (Martin Gussone/TU Berlin). Wolfgang Liebl. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Die Arbeiten im Teilprojekt 4 wurden zudem auf den Zentralbau ausgeweitet. Die Bearbeitung der Stucke (Christoph Konrad/Bonn) sowie der Keramik und Kleinfunde (Martina MüllerWiener/Universität Bonn) wurde fortgesetzt. In Gesprächen mit den in Resafa lebenden Familien werden Aussagen zur Familienstruktur. In der Herbstkampagne 2008 wurden diese temporären Konstruktionen in Absprache mit der DGAMS umgesetzt (Isabelle Frase. Ingo Eilers/beide Berlin). Für Teilprojekt 1 ‚Archäologische Karte’ wurden für die Basilika B und D die jeweiligen Forschungsstände aufbereitet (Dietmar Kurapkat/TU Berlin). Tobias Horn/ beide Berlin. Ibrahim Salman/Tartus-Berlin). TP 4. 26 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die in den vorherigen Kampagnen noch nicht gezeichnet worden waren (Dunja Henker/Frankfurt). DOROTHÉE SACK. Khan (M. sondern befördert auch durch die Identifikation mit ‚ihrer Baustelle‘ die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der archäologischen Arbeiten und der Schutzmaßnahmen an den Ruinen.

Aufgrund des Spoliengebrauchs vieler ihrer Bauteile in anderen Bauten der Stadt und der an gleicher Stelle aufgefundenen Vorgängerund Nachfolgebauten bildet dieses Areal einen wichtigen Ankerpunkt für die Rekonstruktion der städtebaulichen Genese von Resafa-Sergiupolis/ Rusafat Hisham.-PROF. das die Darstellung der Entstehung und Veränderung der Bauten sowie der Entwicklung des Stadtorganismus zum Ziel hat. Spätere Überbauungen Eine Zeit lang wurden offenbar noch einzelne Teile der Ruine weiter genutzt. (Taf. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Türsturzinschrift noch eine Zeit lang als Aufbewahrungsort der Sergiusreliquien diente. welche durch Baufugen deutlich vom Kernbau getrennt sind. Forschungen. Mainz 2002. 4 Michaela Konrad.-ING. dass die Basilika B relativ bald bei einem Erdbeben so schweren Schaden nahm. Forschungsgeschichte Nachdem die obertägig erhaltenen Reste der Basilika B bereits zu Beginn des 20. Bauphase bilden die den West. A 58. 93–120. 1992. Abb. 313ff. dass sie nicht wieder hergestellt. Basilika B Der Baubeginn der Basilika B ist durch die besagte Inschrift für das Frühjahr 518 überliefert und fiel damit in die letzten Regierungsmonate des Kaisers Anastasius. wurden weitere Teile des Bauwerks zwischen 1952 und 1956 unter der Leitung von Johannes Kollwitz und Wolfgang Müller-Wiener freigelegt und untersucht. welches wahrscheinlich mit der schriftlich überlieferten ersten Sergiuskirche zu identifizieren ist. Resafa / Syrien. oder erst unter seinem Nachfolger Justinian (ab 527) geschah. Jahrhunderts darstellt.1 Die etwas südlich der Mitte der ummauerten spätantiken Stadt gelegene sogenannte Basilika B ist einer der fünf großen Kirchenbauten Resafas. Es muss davon ausgegangen werden. vorläufiger Zeitschichtenplan mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung (umgezeichnet und überarbeitet nach veröffentlichten und unveröffentlichten Planvorlagen Wolfgang Müller-Wieners sowie nach dem Grabungsplan von Michaela Konrad 1992. RESAFA VI. Jahrhunderts von verschiedenen Autoren beschrieben worden waren. sicher aber vor dem Baubeginn der Großen Moschee in der ersten Hälfte des 8. Fazit Das Areal der Basilika B bietet von allen Bereichen Resafas die längste Besiedlungsdauer. In den Jahren 1989 und 1990 wurden von Michaela Konrad Grabungen in den Schichten unter der Basilika B durchgeführt. SEKR. nutzungszeitlichen Veränderungen. G. Nachdem die aufgegebenen Teile der Basilika abgetragen waren. Eine echte 2. Zeitschichtenpläne zur Darstellung der Veränderungen in Stadt und Umland. Die Archäologische Karte. Letzterer ergänzte seine Beobachtungen im Jahre 1980. über die Blüte der spätantiken Pilgerstadt bis zum Ende der muslimisch regierten Stadt und bildet damit ein Schlüsselelement zur Erarbeitung der ‚Archäologischen Karte‘ des gesamten Ortes.und Südseiten der Basilika vorgelagerten Säulenhallen (J. Dieser einem Brand zum Opfer gefallene Bau wurde dann um 470 durch das ‚Gebäude 3‘ ersetzt. g. JUNI 152. das einen Hinweis auf die Existenz einer Militärstation des 1. MSD 2005-07 (2007). 67–71). Ansonsten zeigt der Bau nur wenige Spuren von Resafa. DR. Aufgrund der chronologischen Querbezüge zu den anderen Bauten Resafas. DaM 6. Blick von Südwest. TEL. Flavische und spätantike Bebauung unter der Basilika B von Resafa-Sergiupolis. Dies betrifft zumindest den Kernbau. fallen (bis 527). 93–95 auch die bibliographischen Angaben für die an dieser Stelle nicht einzeln nachgewiesene Literatur zu den o. Siehe hier S. das gemäß der o. H). Jahrhunderts bewohnt war.de JAHRBUCH MSD 2007-09 27 .2 Während der Grabungen in der Großen Moschee kamen 1986 und 1989 neben anderen Spolien aus der Basilika B auch die beiden Hälften eines Türsturzes des Baus zutage. Anmerkungen 1 Dorothée Sack – Martin Gussone – Ulrike Siegel. konnte diese Arbeiten aber leider nicht mehr abschließend publizieren. An gleicher Stelle wurde im 5. SYRIEN. Aufgrund der darin aufgefundenen Keramik und typologischer Vergleiche mit anderen Hausgrundrissen ist anzunehmen. Kartierung der Bauphasen nach Zugehörigkeit zu den übergeordneten Stadtbauphasen. die Bischof Alexander von Hierapolis um 430 gestiftet hat. dessen Inschrift die Datierung des Baus auf eine völlig neue Basis stellte. MAIL: msd@tu-berlin. STRASSE DES 17. Ein weiterer nördlich an den Dreiapsidenraum anschließender Raum (A) gehörte offenbar nicht zur ursprünglichen Planung. DOROTHÉE SACK. in denen die Spolien aus der Basilika B aufgegangen sind. Jahrhundert das ‚Gebäude 2‘ errichtet. einer leicht hufeisenförmigen Apsis (C). E) und einem nördlich der Apsis benachbarten Dreiapsidenraum (B). erfolgte diese Zerstörung wahrscheinlich schon vor der Mitte des 7. Jahrhunderts. 1b). dürfte aber noch in die Regierungszeit von Justin I. Aufgrund der stilistischen Datierung der Bauplastik wird vermutet. Zuletzt hat sich Gunnar Brands ausführlich mit der Bauornamentik der Basilika B beschäftigt und weitere Argumente zu ihrer Datierung beigetragen. ARCHÄOLOGISCHE KARTE – BASILIKA B Zeitschichtenplan des Areals der Basilika B mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung Die Erstellung eines Zeitschichtenplans des Areals der Basilika B in Resafa während der Herbstkampagne 2008 ist Bestandteil des ‚Teilprojekts 1 – Archäologische Karte‘. 19. zwei südlich anschließenden Apsisnebenräumen (D. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. sondern aufgegeben wurde. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Die Bauornamentik von Resafa-Sergiupolis. Basilika B. 2008. ob dies noch während der Regierungszeit Justin I. dass ein Teil dieser Bauten bis zur Aufgabe der Stadt in der Mitte des 13. g.3 Vorgängerbauten Bei den Grabungen unter dem nördlichen Seitenschiff der Basilika B wurden die ältesten bislang in Resafa nachzuweisenden Baureste freigelegt. wurde aber sicher noch während der Bauarbeiten am Kernbau hinzugefügt. dass diese Gebäudeteile recht bald angefügt wurden. die einen archäologischen Nachweis für Vorgängerbauten erbrachten. 2008. bestehend aus einem dreischiffigen Langhaus (F . 3 Gunnar Brands. wurden an ihrer Stelle mehrere Häuser errichtet. FAKULTÄT VI.4 Es handelt sich dabei zunächst um das ‚Gebäude 1‘ aus vespasianischer Zeit. Legende Resafa. Es bleibt aber vorerst offen. Das Gleiche gilt wahrscheinlich für den an der Nordwestecke angebauten Baukörper (I). Dietmar Kurapkat TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 2 Allerdings ist der umfangreiche Resafa-Nachlass Wolfgang Müller-Wieners mit Bauaufnahmeplänen und Grabungstagebüchern im Archiv des DAI-Damaskus erhalten und konnte für die aktuelle Bauphasenanalyse hinzugezogen werden. M) und der diese verbindende Eckraum (L). von den Anfängen als flavische Militärstation. Basilika B. 030-314-796 11. Jahrhunderts.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht gesichert. 10623 BERLIN.

Die Familie des ältesten Sohnes des ersten Grabungswächters. MAIL: MSD@TU-BERLIN. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Sie bewohnten den nördlichen Trakt des Hauses. nachzuzeichnen. Die deutschen Archäologen. während er sich mit seiner Familie in die übrigen Räume im Westen und Osten zurückzog. die Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner. Gussone 2006. 2008. Reflektionen zur Interaktion zwischen Dorfbewohnern. 030-314-796 11. Giese. Ziel unserer Studie ist es. STRASSE DES 17. bzw.). urbanen Vorbildern orientierenden Tendenzen. DOROTHÉE SACK. 1954-796 (Nachlass). fanden ab den 1970er Jahren während der Grabungszeiten in dem Gehöft von Abu Ahmed Unterkunft. A. Mackensen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 10623 BERLIN. A 58. Das Grabungshaus wurde bis heute mehrfach umgebaut und erweitert. „Lagerleben“ in den 1950er Jahren. dass zunächst nur aus einem Gehöft bestand. ANNE MOLLENHAUER TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. eine Schule und eine Moschee. Darmstadt. M. die Mädchen zogen größtenteils in das Dorf ihres Ehemannes. in ähnlicher Weise wurde auch das Dorf mit dem Wachstum der Familie erweitert und ausgebaut. Sack. Gussone 2009. wie sich das Beziehungsgeflecht innerhalb der Siedlung und einem weiter gefassten Verwandtenkreis darstellt. MARTIN GUSSONE. Zum einen erfolgt die Seßhaftwerdung des Nomaden Hawash (Abu Ahmed). Wolfgang MüllerWiener. Inzwischen wächst in der Siedlung bereits die Generation der Enkelkinder heran. TEL. ergänzt um Angaben zu Nutzungszusammenhängen (M. die an dem Ort unserer archäologischen Forschungen zu Hause sind. 1977) mit der derzeitigen Siedlung (J.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Neben der Abstammung der einzelnen Familienmitglieder wird hierin erfasst. Mollenhauer. Das Dorf Resafa und die Familie Hawash Die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner ist eng verwoben mit der Geschichte der Erforschung der Stadtanlage und ihres Umlandes. Resafa. den archäologischen Forschungen und den daran beteiligten Wissenschaftlern sowie Recherchen zum Wirtschaftsgefüge und sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen zwischen traditionellen. auch wenn sich der Umgang – je nach Grabungsleitung – auf eine andere Art und Weise gestaltet. Die Dokumentation der Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner ist neben einem ethnologischen Erkenntnisinteresse vor allem auch Ausdruck unserer Verbundenheit und Wertschätzung der Menschen.DE 28 JAHRBUCH MSD 2007-09 . ihrer Bauweise und Nutzungsverteilung sowie die Erstellung eines Familienstammbaums. M. SYRIEN. 2007). Gussone. FAKULTÄT VI. Die Kinder des Dorfgründers Abu Ahmed gründeten eigene Familien. D.-PROF. in dem die Bewohner des Dorfes und ihre Genealogie verzeichnet werden. die Söhne bauten hingegen eigene Häuser. teils als gezielte Befragung einzelner Personen zum Verständnis der Sozialstruktur des Dorfes durchgeführt. Überlagerung der archäologischen Strukturen (M. ARCHÄOLOGISCHE KARTE – DORF UND FAMILIE Entwicklung eines Dorfes im Umfeld einer archäologischen Grabung Resafa. SEKR. Spiegel. JUNI 152. Tremel.-ING. umfasst inzwischen mehrere Häuser mit Nebengebäuden. im Hintergrund begrenzt die Stadtmauer den Blick. etwa zeitgleich mit der Aufnahme der systematischen Forschungstätigkeiten in den 1950er Jahren. beduinischen Lebensweisen und sich an modernen. Das „Dorf“. Diese werden teils als teilnehmende Beobachtungen im Rahmen nachbarschaftlicher Beziehungen. die sich auch in der Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner niederschlagen. Nach dem Tod von Abu Ahmed Hawash erwarb das Deutsche Archäologische Institut das Anwesen von seinem ältesten Sohn (Ahmed) und nutzt es seitdem als Grabungshaus. und ebenso mit den daran beteiligten Archäologen. Panorama der Siedlung von Süden gesehen. Zum anderen gibt es vielfältige Wechselbeziehungen zwischen den am Ort forschenden Wissenschaftlern und den an der Grabung oder anderen Arbeiten beteiligten Dorfbewohnern. in welcher Weise die Dorfbewohner miteinander verbunden sind. Dies umfasst eine Bestandsaufnahme der Dorfbebauung. D. Resafa. H. der zum ersten Grabungswächter und zum Gründer des Dorfes wurde. 2007. Negativ-Nr. ergänzen die Untersuchungen. DR. die in den ersten Jahren noch in Zelten innerhalb der Ruine wohnten und Teile der Stadtmauer unter anderem als Büro und Esszimmer nutzten.

UND ASIENWISSENSCHAFTEN. Fragment eines Vorratsgefäß mit reliefiertem Rand. 2004. durch das massierte Auftreten von Schlacke/geschmolzenen Ziegeln im Zusammenhang mit Fehlbränden (FP 181/174) eine Deutung der Fundplätze als Produktionsstätten im Osten des Stadtgebietes an. übergangszeitliches (spätantik-umaiyadisch) Fundmaterial anzutreffen. Resafa I) und D. die zwischen 1997 und 2001 im südlichen Umland sowie 2007 nördlich der Stadt erfolgten (DaM14).de UNIVERSITÄT BONN. Eine erste Auswertung der Nachbegehung zeigt ein wesentlich differenzierteres Bild der Nutzungsphasen der Besiedlung des Umlands von Resafa. Resafa/Rusafat Hisham.-ING. die H. Stephani 1999. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel. Archäologische Geländebegehungen. Abb. darüber hinaus wurden im Süden und Nordosten des Umlands an ausgewählte Fundplätzen Testbegehungen nach dem selben Schema vorgenommen. FAKULTÄT VI./11. Erste Ergebnisse zum „Quartier Ost“ Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa schließt an die grundlegenden Vorarbeiten von M. . Ausgrabungen und Spätantike Kleinfunde eines Surveys im Umland von Resafa-Sergiupolis. 109/182) komplett erfasst.und Dekorgruppen definiert. wenn auch geringfügig.RUSAFAT HISHAM. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Im Norden und Westen des Quartiers ist eindeutig. Im Osten des Quartiers finden sich punktuell Plätze mit geringfügigem Anteil an abbasidischem Fundvorkommen. Sack 1998) an. 030-314-796 11. Martina Müller-Wiener TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Tremel geodätisch verortete. Mainz 1984. Nach den sehr guten Ergebnisse der Herbstkampagne 2008 erscheint es für die Erstellung der Archäologischen Karte (T1) und zur Ergänzung des von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierten Teilprojekts Archäologie und Prospektionen (T2) sehr lohnenswert. Resafa I.) zu finden. in: Damaszener Mitteilungen 14. 2008. Die Begehung der Fundplätze erfolgte in der Regel in regelmäßigen Bahnen rechtwinklig zur längsten Aussenkante des jeweiligen Fundpunktes. Sack 1998 Dorothée Sack. So bietet sich z. Resafa.. INSTITUT FÜR ORIENT. zu einzelnen Warengruppen chronologisch differenzierte Formentypenkataloge zu erstellen. Deutsches Archäologisches Institut. Die Systematik der Erfassungsbögen bildet zugleich die Grundlage einer Datenbank. Archäologische Sondagen und Prospektionen. Tafel 32-38. FÜR ASIATISCHE UND ISLAMISCHE KUNSTGESCHICHTE JAHRBUCH MSD 2007-09 29 . STRASSE DES 17. Quartier Ost. Münzen oder auffällige Fundverteilungen und -konzentrationen sowie Bodenbeschaffenheiten auf einer vor Ort angefertigten Skizze eingetragen. Grundsätzlich sind zwei Hauptnutzungsphasen zu erkennen. FP 109.B. JUNI 152. Resafa. eine sekundäre aiyubidische Nachnutzung ist durch das Fundspektrum an den meisten Fundplätzen eindeutig nachweisbar. Resafa-Umland. in die die Ergebnisse der Begehungen zeitnah eingetragen wurden. Ein Ziel ist die Verfeinerung der zeitlichen Einordnung der Fundplätze für die archäologische Karte (Teilprojekt 1). in: MSD Jahrbuch 2006-08.B. die in den Surveys von M. SYRIEN. Helmut Becker. Die ganzheitliche Erfassung des Fundmaterials bietet zudem die Möglichkeit. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. wie sie in dieser Form noch nicht verfügbar sind (siehe MüllerWiener 2008. als bislang angenommen wurde. TEL. Berlin 2008. 111 106 107 Durch die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa sollen verschiedene Fragestellungen geklärt werden. 38. 2. Als dominierend zeichnet sich im „Quartier Ost“ die umaiyadische Besiedlung ab. Sack (1983. In dem Survey von 1977 wurden von M. Zum anderen diente die Begehung dem Abgleich der Erscheinung der Geländeoberfläche mit den Ergebnissen der geophysikalischen Prospektionen.Mai 1996 in Leiden/Niederlande [1998].LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . DR. Fundverteilung und daraus abgeleitete Datierung. aiyubidisch Abb. geophysikalische Untersuchungen und Digitale Geländemodelle zur Prospektion in Resafa – Rusafat Hisham. herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Martin Gussone. 20ha (4120mx500m) und 35 zum Teil sehr großen Fundplätzen (z. Luftbild von Norden. 108 110 176 109 177 123 140 172 178 173 171 182 142 168 188 A 169 170 164 187 183 165 166 184 167 185 185 B 186 187 189 190 180 181 174 188 B Vorkommen Zeitstellung überwiegendes Vorkommen spätantik umaiyadisch deutliches Vorkommen abbasidisch geringes Vorkommen nomadisch 185 Fundplatz (FP) Nr. Für die Eintragung der auf den Fundplätzen aufgefundenen Fundstücke wurden bestimmte diagnostische Material-. Resafa (Nordsyrien). 70-74.M. Eine befestigte spätantike Anlage vor den Stadtmauern von Resafa. 2) mit einer Fläche von ca. 1. Sack erstmals vorgenommen wurde.-PROF. 15. Jh. 207-232. ABTL. LITERATUR DaM 14 Dorothée Sack. Eine erste Materialsammlung wurde für die Gruppe der Kochtopfwaren (Brittle Ware) zusammengestellt. Müller-Wiener 2008 Martina Müller-Wiener. MAIL: msd@tu-berlin. Mackensen erstmals 310 archäologisch relevante Fundplätze (FP) aufgenommen. Diese erste Einordnung auf Grundlage einer Auswertung von Lesefunden wurde von D. A 58. Sack in mehreren Kampagnen seit 1983 erheblich erweitert und um Grundrissaufnahmen archäologischer Strukturen und Analysen ergänzt. Quartier Ost. Zusätzlich wurden Mauerreste und Putzkanten. Bearbeitung der Keramik und der Kleinfunde – Erste Ergebnisse. Waren. im Westen des Quartiers sind hingegen auch Fundplätze mit geringfügigem Anteil an Funden der Nomadenvorherschaft (10. SEKR. DOROTHÉE SACK. 10623 BERLIN. 38). Bericht über die Kampagnen 1997 – 2001. in: Bericht über die 39. Tagung für Ausgrabungswissenschaften und Bauforschung. In der Herbstkampagne 2008 wurde das „Quartier Ost“ (Abb. Mackensen und D. besondere Funde wie z. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa. Alle diagnostischen Stücke wurden nach einem einheitlichem Schema auf dem erarbeiteten Begehungsbogen erfasst. Resafa I Michael Mackensen.19. 2008. Ein weiteres Ergebnis der Begehungen im „Quartier Ost“ betrifft weiterführende Erkenntnisse zu möglichen Funktionen einzelner Bereiche. Manfred Stephani und Faris Chouker. o. die Nachbegehung in den Gebieten der Testbegehungen sowie im Bereich nördlich der Stadt fortzusetzen.B. Mackensen (1977. Islamische Residenzen in Nordmesopotamien in umaiyadischer und abbasidischer Zeit (Zusammenfassung). Martin Gussone. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. M.

oder Westseite. T. MAIL: msd@tu-berlin. Sack. Otto-Dorn: Ars Orientalis 2. 169. Becker: DiskAB 7 (1999). M. Siegel. FAKULTÄT VI. Kombination von Aufnahmen aus der Ausgrabung 1952/54. 39. dass sofern die befestigte Stadt nicht betreten sondern umgangen wurde dies an der Ostseite der Stadt geschah. Abd al-Malik (reg. FP 151. vgl. DOROTHÉE SACK. Sack. 2 M. Gussone). Horn: MSD 2006-08 (2008). dass neben den zwei dominierenden Palästen FP 106/FP 2205 und den sehr kleinen. Gussone) detaillierte Aufnahme von Oberflächenbefunden. Plan des südlichen Umlandes bis zum ‚kleinen Wadi‘ mit Ausweisung aller Fundplätze (FP) und Markierung der Gebäudezugänge (►) sowie der Hauptwegeverbindungen (Weg 1 = ältere Nord-Süd-Verbindung. dass den Residenzbauten von Resafa keine einheitlichen Grundrisskonzeptionen zugrunde lagen.-ING. Für den Bereich zwischen der Stadt und dem sog. Ein Große Moschee Ziel der Auswertung der Prospektionsdaten ist daher eine Klärung der Erschließung und Ausrichtung der Gebäude. Resafa I. ist weiter zu vermuten. Schuhmann. Müller-Wiener). Schuhmann.8 Die Gebäude FP 142. 172 sowie eine Gartenanlage zwischen FP 168 und 172 an der Ostseite der Trasse. Anmerkungen 1 archäologischer Survey mit geodätischer Unterstützung wobei 310 Fundplätze (FP) festgelegt wurden: 1977 (M. Martin Gussone. FP 142.1 Erste Aussagen zur Ausdehnung der baulichen Strukturen und ihrer zeitlichen Einordnung konnten getroffen werden. sondern vielmehr ein offener Raum existiert zu haben. Dorothée Sack.auch auf einer ausgedehnten Fläche mit großer Wirtschaftlichkeit zu sehr detaillieren Ergebnissen führt. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. seit 2001 (D. um bei der natürlichen Erhebung Resafa Steinbruch ‚Palast des Hisham‘ 3 am FP 202 das ‚kleine Wadi’ an seinem Ostrand zu durchqueren. 3 D. 168. SYRIEN. Sack et al. A. Sack. als Pavillons anzusprechenden Strukturen (z. Dieser Bau befindet sich überdies in der Nähe der Kreuzung von Weg 2 und Weg 3. 164. 4 D. 5 vgl. den Surveys (1977/1983-86) und der Bauaufnahmen der Oberflächenbefunde sowie der Auswertung der Geophysik. 201) vor allem eine Vielfalt von Bauten mittlerer Größe auf rechteckigem Grundriss mit – wenn auch bescheidenerem – doch eindeutig repräsentativem Anspruch vorkommen. Mackensen/H.-PROF. Sack). FP 165. Nach ersten Untersuchungen in den 1950er Jahren wird das etwa 3 km² große Areal seit 1977 mit Hilfe von verschiedenen Prospektionsmethoden systematisch untersucht. Tremel). Spätestens mit der Errichtung der Kalifenresidenz wird ein neuer Nord-Süd-ausgerichteter Hauptweg (2) geschaffen. sondern auch genauere Angaben zur Größe und teilweise zum inneren Aufbau einzelner Gebäude gemacht werden. 164B an der Westseite.RUSAFAT HISHAM. und ist somit über das südliche und östliche Stadttor auch sehr gut an die Stadt und die Große Moschee angeschlossen. Es zeigt sich bereits an diesem Detail.6 die sich unregelmäßig über das Siedlungsgebiet verteilen. 81.de 30 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die kombinierte Auswertung der Prospektionen . Der ursprüngliche Hauptweg (1) von Resafa-Sergiupolis nach Süden führte wohl vom südlichen Stadttor nach Südosten. Siegel). Durch seine exklusive Position an der höchsten Stelle des stadtnahen südlichen Umlandes und die Nähe zu den Hauptwegen nach Süden und Osten nimmt er eine zentrale Stellung innerhalb der Residenzbebauung ein. 030-314-796 11. 270-286. SEKR. kleinen Wadi wurden alle Hinweise auf Eingangssituationen in einem Plan zusammengetragen und davon ableitbare Wegebeziehungen markiert (Abb. Auch die Lage des repräsentativen. Diesem kommt nun – auch durch die daran liegenden Bauten – eine deutlich höhere Bedeutung zu. sondern auf der Südseite. so dass man den Bau über einen vom FP 172 nach Süden begrenzten Vorplatz betrat. Die komplexeren Grundrisse der am Ostrand der Residenz liegenden größeren Anlagen (FP 109/182) sind hingegen wohl durch spätere Verdichtung und Erweiterungen bedingt. Auswertung seit 2001 (M. Gussone. Bei den komplexeren Anlagen scheinen hingegen mehrere gleichwertige Eingänge exisitiert zu haben. an wenigeren Gebäuden aber auch an der Nord. 2007-232. seit 2000 mit M. Weg 3 = Ost-West-Hauptweg). Auch wenn es sich erst um ein Zwischenergebnis handelt. Auswertung D. 7 vgl.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . U. Sack. STRASSE DES 17. 1). 10623 BERLIN. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 1957. H. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. geophysikalische Prospektionen 1997-2001(H. Stephani. Es ist deutlich zu erkennen. Die Wegebeziehungen und die Gebäude weisen eine Hierarchisierung auf. dass die Bauten der Residenz von Resafa/Rusafat Hisham von unterschiedlichen Seiten erschlossen werden. Es ist zu erwarten. Ein weiterer Hauptweg (3) ist in OstWest-Richtung angelegt und kreuzt den Hauptweg (2) 100 m südlich der Nordostecke der Stadtmauer. Konrad. A 58. 8 FP 142. Aufgrund der Topographie und der Lage des zeitweise Wasser führenden Wadis auf der Westseite der Stadt sowie der dort gelegenen Wasserstauanlagen. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten. 1 2 Hauptwadi ‚kleines Wadi‘ Resafa/Rusafat Hisham. Digitale Gelände Modelle: seit 1999 (M. 1984. Teilweise verfügen sie über einen Haupt. MSD 2006-08 (2008). seit 2001 mit M. sondern auch in Bezug auf das südliche Umland über eine günstige Lage.insbesondere der Bauaufnahmen und der Geophysik auf geodätischer Grundlage . TEL. zeigt sich hier erneut. 105/724-125/743) im südlichen Umland der spätantiken Pilgerstadt Resafa-Sergiupolis.und einen Nebeneingang. DR. Ulrike Siegel TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 39.3 Mit Hilfe der seither durchgeführten Prospektionen4 und insbesondere durch die Überlagerung der verschiedenen Prospektionsdaten lassen sich die Beobachtungen zur Anlage der Siedlung nun deutlich verdichten. die seit frühislamischer Zeit Rusafat Hisham genannt wurde. Zusätzlich werden seit 2006 Sondagen an ausgewählten Fundplätzen durchgeführt (Leitung D. JUNI 152. K. 164B werden von diesem Weg erschlossen und verfügen zudem über repräsentativ gestaltete Eingänge. Entzerrung von Luftbildern: Überfliegung 1999.7 Die Analyse der Gebäudestrukturen erlaubt auch Rückschlüsse auf die Infrastruktur der Siedlung. So können nicht mehr nur Aussagen zur städtebaulichen Situation. 164A. seit 2001 mit M. Die Gebäude sind hinsichtlich Größe und Binnenstruktur diffenziert. Bei mehreren Bauten liegen die Eingänge auf der Ost. Weg 2 = neuer Nord-Süd-Hauptweg. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Auswertung der Prospektionsdaten im Hinblick auf die Erschließung und Gebäudeorientierung Das von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierte Teilprojekt 2 widmet sich der Untersuchung der Residenz des umaiyadischen Kalifen Hisham b. Nachbegehung der Surveys: seit 2008 (M. M. MSD 2006-08 (2008). archäologische Geländebegehungen: 1983-1986 (D. Vielmehr scheinen im Einzelfall individuelle Anforderungen der Bauherren und lokale Begebenheiten – wie beispielsweise die topografische Situation. Chr. Chr.oder Südseite. A. Stephani.: DaM 14.2 Detailaufnahmen der wesentlichen Fundplätze (FP) und Überlegungen zur städtebaulichen Anlage führten zur Ausweisung von sechs Palastkomplexen mit zugehörigen Nebengebäuden. Gussone/U. was auch die Ausrichtung des FP 148 nahelegt. Siegel 2008. Becker. Gussone). U. Hisham zugeschrieben Palastes FP 106 spricht für die Bedeutung von Weg 2. Aufgrund der Unregelmäßigkeit einiger Gebäudeanlagen und Erschließungssituationen scheinen zudem in großen Bereichen der Residenz zwischen den einzelnen Bauten keine klar umrissenen Wege. Der ‚Palast des Hisham‘ verfügt aber nicht nur durch die Nähe zu Resafa intra muros.).B. et al. Nachbarbebauungen oder existierende Wegebeziehungen – entwurfsbestimmend gewesen zu sein. Neben den Hauptwegen sind untergeordnete Wege zu erkennen. Konrad. Mackensen. Auffälligerweise liegt der Hauptzugang des FP 106 aber nicht an einer den Hauptwegen zugewandten Gebäudeseite. dass über die bereits hohe Aussagekraft der einzelnen Methoden hinaus. Hinweise auf den Verlauf der neuen Nord-SüdVerbindung (Weg 2) geben mehrere linear entlang dieses Weges angeordnete Gebäude. 164A. dass sich diese Beobachtungen durch weitere Bauaufnahmen von Oberflächenbefunden im Frühjahr 2009 und durch die fortgesetzte Auswertung der Prospektionen weiter präzisieren lassen.B. 6 z. 119-133.

die sich auf die Regierungsszeit des Kalifen Hisham b. so ist damit vermutlich die Kanalisierung bzw. ++49-30-314-796 11. INSTITUT FÜR GEOGRAPHISCHE WISSENSCHAFTEN UNIV. finden sich nur in Senken (u. Da der Hauptteil dieser Niederschläge im Winter fallen. äolischen und kolluvialen Sedimenten bestehen und Auskunft über die damaligen Ablagerungsverhältnisse geben. Daraus kann wiederum auf die damaligen paläohydrologischen und paläoklimatischen Verhältnisse geschlossen werden. Resafa liegt in der nordsyrischen Wüstensteppe mit einem Jahresniederschlag von 100-200 mm. 3.Rusafat Hisham. Ausreichend mächtige Archive. SYRIEN.B. insbesondere auf Hochwasserereignisse und Starkregenereignisse. Chr. Die Sedimentproben sollen in einem Labor auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften hin untersucht und datiert werden. Resafa IV (Mainz 1996). In einer arabischen Quelle. Barbara. Von ca.a. DR. welches eine Wüste war und eine byzantinische Stadt. ist daher fraglich. gemeint. aber nur eingeschränkt als Trinkwasser. Ob Resa- Karte der Umgebung Resafas mit den geplanten Standorten der Bohrungen (Kartengrundlage SPOT). 2008. in: Sack. Werner: Zur Wasserversorgung von Resafa-Sergiupolis. 2. 119-146.3 Wasser ist nicht der einzige limitierende Faktor in dem Gebiet. Schwemmfächer). Deren Winterabfluss wurde mit Hilfe eines Dammes (siehe Karte) aufgestaut und in Zisternen (siehe Foto) geleitet. 70 n. […]. STRASSE DES 17. mussten die Bewohner der Stadt aufwendige Wasserwirtschaftssysteme schaffen. die Sedimente natürlicher Archive zu untersuchen und sie in eine Chronologie einzubetten (z. Abd al-Malik bezieht. Man legte Zisternen für sie an und einen Weg für [den Transport] des Wassers vom anderen Ende der Wüste“. Darüber hinaus gab es zahlreiche. n. ist es erforderlich. Ziele und Fragestellung Das Ziel der physisch-geografischen Untersuchungen im Teilprojekt 2 (Archäologie und Prospektionen) ist die Erforschung der Umweltverhältnisse während der Besiedlungsphase Resafas: Wie wurde die Landschaft durch die Bewohner verändert und wie wurde die Lebensweise der Einwohner durch die Umweltverhältnisse beeinflusst? Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Rekonstruktion der Hydrologie. dass ein „Weg“ für das Wasser angelegt worden ist. Beiträge zur regionalen Geographie der Erde 6. 2008. wie heute.-PROF. 1968. In einem ersten physisch-geographischer Survey in der Herbstkampagne 2008 wurden mögliche Standorte für die Bohrungen ausgewählt (siehe Karte). Dorothée: Die Große Moschee von Resafa . aus denen allerdings nur Brauchwasser gewonnen werden konnte. Reinhard: Geologie Syrien und Libanon.RUSAFAT HISHAM. Damaszener Mitteilungen 5. heißt es: „Resafa. aus alluvialen.B. Berlin-Nikolasee.1 Heutzutage herrschen in der Region um Resafa vergleichbare klimatische Bedingungen. Diese Archive können z.DE JAHRBUCH MSD 2007-09 31 . 154. A 58. Große Zisterne innerhalb der Stadtmauern Resafas. Jh.2 Glaubt man dem zuvor zitierten Bericht. Ein Teil der Versorgung erfolgte wahrscheinlich. Dolinen) und den Alluvionen der Wadis (z. war der Ort dauerhaft bewohnt und war im Laufe der Zeit Limesposten. die einen wirtschaftlichen Feldbau zulassen. gespeichert und der Überschuss sicher abgeleitet werden konnte. Radiokarbondatierung). Die weiterführende Untersuchung der Wasserbaumaßnahmen und der Geologie Resafas soll mit Hilfe eines Georadars erfolgen. durch Regenwasser gefüllte Kleinzisternen und Brunnen. aus dem unweit gelegenen fruchtbaren Euphrattal. Brian Beckers FREIE UNIVERSITÄT BERLIN. fa sich jemals mit Lebensmitteln selbst versorgen konnte. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Aus diesem Grund sind Bohrungen und Probennahmen für die Frühjahrskampagne 2009 geplant. die Landschaftsgeschichte zu gewinnen. die archäologischen und physisch-geographischen Erkenntnisse zu einem Gesamtbild der Verhältnisse zur Zeit der Besiedlung Resafas zu fügen.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . MAIL: MSD@TU-BERLIN. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es. Rusafa in den arabischen Quellen.-ING. in denen das Regenwasser gesammelt. Nutzung der Wadis. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Physische Geographie: Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt Einleitung Im Jahr 2008 konnte das Resafa-Teilprojekt 2 – Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa – im Rahmen des Exellenzclusters 264 ‚TOPOI‘ um ein Tandemprojekt zwischen Archäologie und Geographie erweitert werden. 1991.B. Zusätzlich sollen Klimaänderungen und der menschliche Einfluss auf den Landschaftshaushalt in ihrer wechselseitigen Funktion als Auslöser dieser Prozesse erfasst werden. Brinker. Zumindest heutzutage gibt es fast ausschließlich in den Senken und Wadibetten ausreichend mächtige Lockersedimente. Chr. bis zum Ende des 13. Kellner-Heinkele. Pilger. DOROTHÉE SACK. Wolfart. der Geomorphologie und der Landnutzung gelegt. Das Grundwasser in Resafa ist stark salzhaltig. TEL. Methoden Um Erkenntnisse über Paleoumweltverhältnisse bzw. SEKR. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. in deren Einzugsgebiet Resafa liegt. die potentiell den relevanten Zeitraum abdecken.und Handelsstadt und zeitweise Kalifenresidenz. ANMERKUNGEN 1. JUNI 152. 10623 BERLIN. so dass es zwar für die Tierhaltung und den Ackerbau verwendbar ist.

7 Die beiden Qusur von Rusafat Hisham waren mit Stuckornamenten dekoriert. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.8 Die Identifikation der Repräsentationsbauten des Hisham ermöglicht nun die Frage nach ihrer topographischen Einbindung. können die Gebäude [FP 106] und [FP 220] tatsächlich als zwei der Repräsentationsbauten des Kalifen Hisham angesprochen werden. Bereich ‚Mitte‘ (FP 142. 5. die im arabischen Qusur (Sing. h.200 qm Grundfläche. 923 n. Konrad a. SEKR. dass beide Bauten den Typus des umaiyadischen Kastells vertreten. Resafa / Syrien. während der südliche [FP 220] nur kurz sondiert wurde. Resafa-Rusafat Hisham. Der nördliche hingegen wurde einige hundert Meter weiter östlich vor der Resafa-Sergiopolis / Rusafat Hisham. die dieser wahrscheinlich um das Jahr 727 n. Eine solche Pestepidemie ist für das dritte Regierungsjahr Hišams belegt. Otto-Dorn. Abd al-Malik. 7 Die Qusur von Rusafat Hisham sind die größten der bislang bekannten umaiyadischen Qusur. ein umaiyadischer Qasr. Die beiden Repräsentations-Kastelle. Hisham hätte seine Residenz aus Furcht vor der Pest ins abseits gelegene Rusafa verlegt.O.: qasr.5 Nach zwei intensiven Grabungskampagnen wurden 2008 die zahlreichen Funde. gilt es zunächst die von K. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Historische Topographie der Kalifenresidenz Seit dem Jahr 2006 werden im südlichen Umland Resafas archäologische Sondagen durchgeführt. Archäologische Sondagen und Bauaufnahme zur Überprüfung der geophysikalischen Prospektionen. Auffällig ist.500 qm umbauter Fläche noch durchaus mit den anden Qusur vergleichbar. Die Große Moschee von Resafa — Rusafat Hisam. TEL. Otto-Dorn vorgeschlagene Identifikation der in den Quellen erwähnten beiden RepräsentationsKastelle (qasrain) des Kalifen Hisham zu verifizieren. Chr. Außergewöhnlich an den Vertretern dieses Typus in Rusafat Hisham ist die Untergliederung der Fassaden durch jeweils fünf Türme. 207-232 3 Siehe etwa: B. Bei erneuten Sondagen im Jahr 2007 stellte sich das Gebäude [FP 220] unter den Verschüttungen als besonders gut erhalten und für die in umaiyadischer Zeit angewandten Bau. FAKULTÄT VI.RUSAFAT HISHAM. geophysikalische Untersuchungen und digitale Geländemodelle zur Prospektion in Resafa–Rusafat Hisam. DR. 164). Syrien. 2007. 8 Der arabische Historiker at-Tabari (gest. 2004. Von den frühen arabischen Historikern und Geographen wird Resafa daher zumeist ‚Rusafat Hisham‘ genannt. SYRIEN. vor allem mit Qasr al-Hair al-Gharbi und Khirbat al-Minya mit 4. Schuhmann. die zusammen mit anderen Gebäuden innerhalb der Umlandsiedlung ‚Palastquartiere‘ bilden. der im Inneren typische Fünfraumgruppen (bait.3 Nach den Quellen bestand die Residenz im Kern aus zwei Palästen.2 Wie wir aus Schriftquellen wissen. in seiner neuen Residenz erbauen ließ. Um die Struktur der umaiyadischen Residenz richtig zu erfassen. die während der laufenden Grabung nur registriert und grob aufgenommen werden konnten. das die winterlichen Regenfälle ableitet. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 81 2 Zu den vorhergehenden Untersuchungen siehe: D. JUNI 152. Die von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten archäologischen Untersuchungen sollen 2009 fortgesetzt werden. Jahrbuch MSD 2006-08. Rusafa in den arabischen Quellen.de 32 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Jahrbuch MSD 2006-08. DOROTHÉE SACK. d.und Hoffassaden hingegen mit Hilfe von Modeln gegossen. aus deren Toren die ehemalige römische Militärstraße nach Norden und nach Süden führt. Das Gebäude [FP 220]. an der Resafa in der ersten Hälfe der 70er Jahre des 1. Den nördlichen Bau [FP 106] konnte sie selbst archäologisch eingehend untersuchen. Resafa-Umland. archäologisch gewonnenen Informationen zur Architektur und Bauausstattung der Gebäude [FP 106] und [FP 220]6 belegen eindeutig. Chr. Archäologische Untersuchungen I.700 resp.und Dekorationstechniken aufschlussreich heraus. Südostecke der spätantiken Stadtmauer errichtet. 119-133 5 Ch. Resafa liegt am Rand einer nordsüdlich verlaufenden tektonischen Bruchkante. 37. Grabungsergebnisse und Teilrekonstruktion. 133-154 4 K. sortiert und eine detaillierte Funddokumentation angefertigt. Oben die spätanitke Pilgerstadt. Viertel des 8.) im 2. Da die Ornamente mit denjenigen anderer Bauten aus der Zeit Hishams vergleichbar sind. Jahrhunderts eine Residenz errichten. Pl.-ING. müssen zukünftige archäologische Untersuchungen klären. Daneben wurde damit begonnen. K. 724-743 n. Sack. so dass sich die Arbeiten zunächst auf diese Fundstätte konzentrierten. Gebäude [FP 106] und [FP 220]. hinter der sich die Pilgerkirche und die von Hisham beauftragte Große Moschee der Stadt befinden. Jahrhunderts n.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . Jahrbuch MSD 2005-07. sind aber mit jeweils rund 5.a. Kellner-Heinkele. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Die im Inneren verwendeten Stuckornamente wurden geschnitzt. 20. Konrad. an den Außen. die Struktur der Residenz anhand der durch die Grabungen. die sich vor allem außerhalb der Mauern der spätantiken Pilgerstadt Resafa-Sergiupolis entwickeln konnte. Repräsentations-Kastellen. 1 D. A. Archäologische Geländebegehungen. sind über die ehemalige römische Militärstraße miteinander verbunden. Auch der südliche der beiden Repräsentationsbauten des Kalifen Hisham liegt an der Bruchkante oberhalb des Wadis. von deren Lage aus geschlossen werden kann.4 Sie identifizierte zwei der über 300 archäologischen Fundplätze im Umland von Resafa mit den in den Quellen erwähnten beiden Repräsentationsbauten des Hisham. oberhalb des Wadis verlief. 10623 BERLIN. STRASSE DES 17.1 Mit Hilfe dieser Sondagen soll die bereits vor längerem begonnene Erfassung der Architektur. Chronologie und Struktur der frühislamischen Herrscherresidenz weiter verbessert werden. über der sich ein Wadi gebildet hat.-PROF. Chr. dass die zwischen 500 und 520 n. 030-314-796 11. (Anm. Chr. Damaszener Mitteilungen 14. vor allem Stuckfragmente. gegründet worden war. dass die Gebäude tatsächlich gleichzeitig oder kurz hintereinander errichtet und von der gleichen Werkstätte ausgestattet worden sind. Identische Funde dieses gegossenen Stucks an beiden Bauten belegen nunmehr. Chr. dass auch die ehemalige römische Militärstraße. Dual: qasrain) genannt werden. entstandenen Großbauten der spätantiken Pilgerstadt unmittelbar an der Bruchkante erbaut worden sind. an resp. Otto-Dorn (1954) und Ch. Syrien. Umkreist: ‚Palastquartier Süd‘ um den Qasr [FP 220] und ‚Palastquartier Nord‘ mit Qasr [FP 106]. ließ sich der umaiyadische Kalif Hisham ibn Abd alMalik (reg. Resafa 4 (Mainz 1996). als auch die Stadttore. 1) 6 Diese Arbeiten können seit April 2008 im Rahmen des Exellenzclusters 264 ‚TOPOI‘ durchgeführt werden. Die Residenz des Kalifen Hisham b.. Konrad (2007) Christoph Konrad TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 1957. Resafa-Rusafat Hisham.) berichtet. Sack u. Ars Orientalis 2.a. Die Fassaden der anderen umaiyadischen Qusur besitzen nur drei Türme. MAIL: msd@tu-berlin. welche die Grundlage für die nun folgende Einordnung der Fundmaterialien in ihren kulturhistorischen Kontext bildet. A 58. Prospektionen und Oberflächenbegehungen gesammelten Informationen neu zu bewerten.. Resafa-Rusafat Hisham. Grabung im umayyadischen Rusafah. Warum das nördliche Palastquartier östlich der Militärstraße liegt und nicht in der offensichtlich bevorzugten Lage unmittelbar am Rand des Wadis errichtet worden ist. 2008. Die Erforschung der Residenz wurde in den Jahren 1952 und 1954 von Katharina OttoDorn begonnen. Sack u. Dies betrifft sowohl die Kirchen. Ch. Die vorliegenden. halbrunde Türme eine wehrhafte Erscheinung besitzt. ihrem Bezug zur spätantiken Pilgerstadt und zur umgebenden Landschaft. eines etwa quadratischen Hofbaues. in: D.: buyut) aufweist und nach außen durch eine weitgehend fensterlose Fassade und massive runde resp. 2008.

Auch in Resafa musste reagiert worden sein. da sie ein Nebentor flankieren. 2008. Gegen einen Baubeginn nach 506 spricht zudem. 2008. wurden der Zentralbau und das Nordtor unserer Stadtmauer. DR. 34. 2 Ausschnitt des neuen Vermessungsplans. Bauforscherische Untersuchungen zu den Türmen 33. Schlussfolgerungen Das ursprüngliche Konzept der Stadtmauer von Resafa zeugt im Bereich des Wasserdurchlasses von einer beachtlichen Arglosigkeit der Erbauer. TU Berlin. Diverse Angriffe auf die Stadtmauer Amidas konnten vereitelt werden: Rammen. 47 und 49. Stand der Kenntnisse Inschriftlich belegt ist Baubeginn der Basilika B innerhalb der Stadt im Jahr 518. in: 45. 1): Ein bestimmtes Areal sollte durch Rundtürme an den Ecken gefasst werden und pro Seite war genau nur ein repräsentatives Stadttor vorgesehen. dass der Baubeginn der Stadtmauer vor dem Krieg. Handelt es sich um einen Umbau? Vermessung und Baubefunde Turm 33 ist aufgrund seines Einbindens in die Kurtine bauzeitlich mit der Stadtmauer. wie es das Bauprogramm von Resafa insgesamt war.1 Die Erkenntnisbildung basiert auf Studien zur Gesamtstruktur der Mauer sowie auf der detaillierten Beobachtung bestimmter Ausschnitte. nämlich warum Turm 33 ein großer und nicht ein kleiner Turm ist. 90 x 70 cm wurden nachträglich auf der Außenseite unterteilt. SYRIEN. Die Stadtmauer.-ING. 90 x 70 cm und damit als Schlupfloch für eine Person geeignet. Edessa und Batnae. also vor 502. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. so dass die Perser zügig auf Amida (Dyarbakir) weitermarschieren konnten. zwei Wälle sowie ein Tunnel blieben erfolglos. FAKULTÄT VI. Ohne Gegenwehr ergaben sich die Städte Theodosiopolis und Martyropolis. aber die wachhabenden Mönche sollen in der Nacht des Angriffs betrunken eingeschlafen sein. von Dara und Zenobia oder die Reparaturen in Amida. Ein Massaker wurde an der Bevölkerung angerichtet und die Stadt völlig geplündert. An diesen Orten wurden die im Ostreich verfügbaren Bauleute. Abb. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung. Amida war zum Baubeginn sicher noch nicht eingenommen.-PROF.2 Bauwerksanalyse und Besonderheiten Eine vereinfachte Prinzipskizze der Stadtmauer verdeutlicht deren zugrundeliegendes Konzept (Abb. Erst nach drei für die Belagerer zermürbenden Wintermonaten brachte eine Beobachtung der Perser die Wende: ein heimlicher Grenzgänger aus der Stadt benutzte die Wasserkanäle durch der Mauer. wie der antike Historiker Zacharias Rhetor berichtet. Eine andere Abweichung vom Grundkonzept bleibt jedoch zunächst rätselhaft. 2008. Die Lücken zwischen den Ecktürmen und Toren wurden durch eine Abfolge von kleinen und großen Türmen geschlossen.). Koldewey-Gesellschaft 45 (Bonn in Vorber. Weshalb dieser abgeändert wurde. 30 cm Breite. (488– 531). die sich mit ihm befasst haben. Auch der Wasserkanal selbst ist bauzeitlich. Auch wenn die Quellen kaum etwas von Resafa selbst berichten. Klar ist jedoch auch. Unten: Unterteilung durch Zwischenpfeiler auf sechs Durchlässe mit jeweils nur ca. dass er bemannt sein konnte. 10623 BERLIN. 2 Ibrahim Salman.de JAHRBUCH MSD 2007-09 33 .LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Allein im Südwesten wurde das Abfolgeprinzip gezwungenermaßen durchbrochen: Die Türme 39 und 40 sind beide groß. 3 Wasserdurchlass zwischen Turm 33 u. So etwa die Neubauten Catharine Hof TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Und so drangen nun hier persische Soldaten in die Stadt ein. Der Römisch-Persische Krieg von 502–506 wird bislang als auslösendes Moment gedeutet und damit das Jahr 506 als anscheinend schlüssiger terminus post quem betrachtet. 1 Schemaplan des Grundkonzeptes der Stadtmauer von Resafa. so dass hier nur noch sechs schlitzartige Öffnungen übrig blieben (Abb. mittelbar etwas über sie aus? Quellenberichte Der persische Herrscher Kawad I. Diese kleine Regelwidrigkeit wurde also bereits in der Baukonzeption hingenommen. JUNI 152. Oben: Erste Bauausführung mit drei Öffnungen. DIE STADTMAUER Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen. TEL. 3). 4 Römisch-Persischer Krieg 502–506. Abb. dass sich die Nachricht vom Untergang Amidas wie ein Lauffeuer bei den Römern verbreitete. FG Historische Bauforschung. Die wasserbautechnischen Vorkehrungen machten Schule: Auch für die 505–507 neu errichteten Grenzfeste DaraAnastasiopolis sind besondere Sicherungen des Wasserdurchflusses durch die Stadtmauer dokumentiert. Hier wurden beim Herannahen von Nu‘mans marodierender Männer in aller Eile die Mauern ausgebessert. je ca. 2008. Rechts: Turm 33 wie ausgeführt als großer Turm in ungewöhnlich langgestreckter Form. Dank dieser Maßnahmen hielt die Stadt den Angriffen stand. dass andere Projekte nach dem Krieg schlicht sehr viel wichtiger waren als die Stadtmauer von Resafa. Route der Perser. Die Einwohner von Edessa reagierten rasch. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Logische Erwägungen setzen dabei die Stadtmauer an den Beginn des Baugeschehens zum Ausbau der Stadt. Abb. Syrien. Die Bewohner dort leisteten als erste erbitterte Gegenwehr. die Stadttore blockiert. Die drei ursprünglichen Kanäle mit einem Querschnitt von jeweils ca. liegt auf der Hand: Zwischen Turm 33 und Turm 34 verläuft der Wasserkanal in die Stadt. Dorothée Sack (Berlin 2008). soviel gilt als nahezu sicher. um raus und wieder rein zu schlüpfen. Ein so ambitioniertes Projekt. Offenbar sollte hier ursprünglich ein kleiner Turm stehen (Abb. Warum wurden diese Änderungen kurz nach Baubeginn der Stadtmauer vorgenommen? Anmerkungen 1 In dieser Kurzdarstellung wird auf ausführliche Nachweise verzichtet. 4). Gräben gezogen und die Wasserschleußen vergittert. griff laut des Chronisten Josua Stylites zusammen mit den verbündeten arabischen Stämmen der Lakhmiden unter der Führung von Nu‘man II. und nicht erst nach 506 anzusetzen ist. SEKR. Teile der Invasoren setzten ihren Zug dann nach Westen Richtung Edessa und Batnae fort. MAIL: msd@tu-berlin. Deshalb kann der Schluss gezogen werden. STRASSE DES 17. Zwar wurde diese Stelle von einem Wachturm gesichert. 030-314-796 11. An Position 33 hätte ein kleiner Turm Platz finden sollen. Links: Turm 33 als kleiner Turm wie ursprünglich geplant. dass seine Form offenbar noch nicht Bestandteil des Planungskonzepts war. Allerdings zeigen auch die Mauerdurchlässe bauliche Veränderungen. sagen sie evtl. Und Kawad sorgte dafür. was sich an maßlichen Zwängen und Ungereimtheiten am Übergang zwischen dem Turm und den Wehrgangsgaleriebögen zeigt. insbesondere Steinmetze gebraucht. Planmodifikation beim Wasserdurchlass Mit kombinierten Methoden der Bauforschung ist es dem Teilprojekt gelungen. A 58. betonen. Der interessierte Leser sei verwiesen auf: Catharine Hof. in hinreichendem Maß Indizien zur Bauzeiteingrenzung der Stadtmauer zu finden und Schlussfolgerungen darzulegen. Nach dessen Fall wurde in Resafa die Querschnitte der Anfangs üppig bemessenen Wasserdurchflüsse vermindert und ein zweiter Turm so hergerichtet. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. DOROTHÉE SACK. Masterstudienarbeit. Abb. was mehrere Autoren. 2). Neue Forschungen zur Stadtmauer von Resafa. (499–503) römisches Gebiet an (Abb. Resafa. Sein verbesserter Schutz war offenbar plötzlich wichtiger als das Gestaltungsprinzip der Turmabfolge. konnte nur in einer ruhigen Zeit und damit vor dem Krieg ersonnen und mehr noch angegangen worden sein. Von denselben Werkstattverbänden geschaffen.

Neben der Dokumentation des eigentlichen Walls wurde zudem Wert auf die detaillierte Erfassung der Höhenverhältnisse zwischen Wall und Straße gelegt. die Auswertung erfolgte mittels Softwarepaket Bentley MicroStation V8 bzw. Finnland) sowie AutoCAD 2005 (Autodesk). Mitte: Überlagerung der Dreiecksvermaschung mit farblich dargestellten Höhenverhältnissen und Schattierung. 1 2 3 4 5 6 7 K. 1986. Für die geodätische Datenerfassung wurden die Tachymeter Leica TCR 703 und TCRM 1103 sowie das Leica GPS 500 Empfängersystem verwendet.-ING. vgl. 030-314-796 11. STRASSE DES 17. Ing. FG HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Dr. DOROTHÉE SACK. Abb.-PROF. MAIL: msd@tu-berlin. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 2008. SYRIEN. Uhl. A 58. in: MSD 2006-08. GÜNTER HELL TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. die der Erstellung eines DGMs für hydrologischer Untersuchungen von Brian Beckers dienen (Physische Geographie). da auch wassertechnische Fragenstellungen im Bereich der Süd.TECHNIK UND WIRTSCHAFT . Abb. Zentralbau: Bauaufnahme W. welche die Grundlage für eine anschließende digitale Entzerrung der Pläne waren.und Westmauer Ziel von baugeschichtlichen (T3) und hydrologischen (T2) Untersuchungen waren. Die aus den Messungen erzeugten Höhenlinien wurden mit einem vektorisierten Höhenlinienplan der 1976 angefertigten Geländeaufnahme3 des Stadtinneren verknüpft. im Original M 1:2000. Christian Abendschein und Johannes Uhl. aufgrund Abb. Wirth 1962. von möglichen Abschattungen der Satellitensignale im Bereich der Stadtmauer wurde das übrige Gebiet zwischen Mauer und Wallkrone mittels elektronischer Tachymetrie erfasst. Kontrolle vorhandener Pläne. Tremel. Daniela Spiegel) – auch für Höhendarstellungen und eine Kontrolle der topografischen Karte des Umlandes7 verwendet werden. Oben: 3D-Ansicht des DGMs im Bereich der Nord-Ost-Ecke des Walls. Höhenlinienplan. Resafa II. 166. 4. Hierbei erfolgte eine Zusammenarbeit mit Dietmar Kurapkat (Große Moschee) sowie Axel Schumann und Ibrahim Salman (Zentralbau). 5. C. dass sich daraus Höhenlinien in der Äquidistanz von 0. Die Stadtmauer von Resafa. Berlin 1976. 2008. M.-ING. sollen – zusammen mit den im Frühjahr 2007 durchgeführten Aufnahmen zur Erstellung des „Lageplans der modernen Strukturen“ (Jürgen Giese. Mit Hilfe des „Lageplans der modernen Strukturen“ wurde zusätzlich die Georeferenzierung eines Satellitenbildplans durchgeführt. der Applikation Terra Modeler (Terrasolid Ltd. 2008. vgl. Johannes Uhl. 2.de 34 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Die geometrische Genauigkeit (σ) der Bauaufnahme des Zentralbaus ist im Hinblick auf den Zeichenmaßstab (M 1: 100) als gut anzusehen (σ= ± 3 cm). 1984. Geodätische Grundversorgung.3m) bei 21 verwendeten Passpunkten erreicht werden.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Die Messungen geschahen in Zusammenarbeit mit Catharine Hof (Leitung T3). SEKR.INSTITUT FÜR GEOMATIK (IfG). TEL. Abb. T. 1.1. 1-5). Vermarkung. Nordtor: Walter Karnapp.4 Zur Einpassung bzw. Unten: Kombination der farblichen Höhendarstellung mit den aufgenommenen Geländepunkten. 2008. für die „geodätische Grundversorgung“ der einzelnen Teilprojekte. Sattes. vgl. Mackensen. PROF. Unter der Leitung von Prof. Günter Hell HOCHSCHULE KARLSRUHE . Abb. Abendschein und J. Es konnte eine Einpassgenauigkeit für den Planbereich von σ= +/– 1. Berechnung und Dokumentation) zur Erfassung des Bestandes bzw. GEODÄTISCHE GRUNDLAGEN Geländeaufnahme zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM) des Walls vor der Stadtmauer Wie bereits im Vorjahr1 fand das Resafa-Projekt auch im Herbst 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geomatik (IfG) der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft statt. Hof zur Stadtmauer in diesem Heft Geländeaufnahmen im Stadtinneren durch H. Christian Abendschein. Messung. UNIV. Abb. Resafa I. B. Ulbert. vgl. bearbeitet von Christoph Konrad (Archäologie). 1977. Abb.5 Im Zuge des Teilprojekts 2 „Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa“ (T2) erfolgten mittels differentiellem GPS Profilmessungen zur Geländeaufnahme zweier südlich von Resafa gelegener Wadis. FAKULTÄT VI. tachymetrische Aufnahme des Walls. Eberle. Ein Beitrag zum Teilprojekt 1 „Archäologische Karte“ (T1) war die Verdichtung des vorhandenen Lage. DR.2 Zur Stadtmauer gehört neben der Mauer selbst auch der vorgelagerte Wall. Günter Hell sorgten die Studenten des Studiengangs Vermessung und Geomatik.6 Diese Aufnahmen sowie tachymetrische Profilmessungen im Bereich des Fundpunktes 220. JUNI 152. Die messtechnische Erfassung erfolgte zwischen Wall und der die Stadt umgebenden Straße mit differentiellem Realtime GPS. 10623 BERLIN. 35. IX. 3. Der Schwerpunkt der geodätischen Arbeiten im Herbst 2008 war das Teilprojekt 3 (T3). B.und Höhenfestpunktfeldes im Bereich des Zentralbaus und des Nordtores (Erkundung. zur geometrischen Kontrolle der vorhandenen Grundrisspläne wurden sowohl im Bereich der Großen Moschee als auch des Zentralbaus Kontrollpunkte aufgenommen. welches sich mit der Bauforschung zur Klärung der Entstehung der Stadtmauer und deren Veränderungen befasst. Tremel. C. DR.2 m (maximale Abweichung 4. was eine Gesamtkartierung der topographischen Verhältnisse sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadtmauer ermöglicht (Abb. dargestellt als Dreiecksvermaschung. Die Punktdichte und -verteilung der rund 6600 gemessenen Punkte wurde so gewählt.5m ableiten lassen. erstellt durch Kombination der aus dem DGM generierten Höhenlinien mit den vektorisierten Höhenlinien innerhalb der Stadt. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR. Beckers zur Physischen Geographie in diesem Heft. Archiv DAI Berlin. H. Resafa.

Im Laufe der Arbeiten zeigte sich deutlich. die bis zu acht Meter langen Balken vor Ort aus drei Lagen Bohlen von bis zu sechs Metern Länge herzustellen. Jahrhundert bereits zu umfangreichen Schäden und Sicherungsarbeiten geführt. und um die Südarkade des Hauptschiffes direkt neben der Apsis. DR. Als problematisch erwies sich bereits vor Beginn der Kampagne die Beschaffung geeigneter Bauhölzer. an denen im Herbst 2008 temporäre Konsolidierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Erdbeben und der durch unterirdische Dolinen geschwächte Baugrund haben seit Erbauung der Kirche bis zur Aufgabe der Stadt im13. Das Schwinden der Hölzer führte zu einer geringfügigen Verdrehung. Es war daher von Nöten. das genaue Zusägen der gefertigten Balken erfolgte jedoch erst unmittelbar vor dem Aufrichten des Bockgerüstes in der Basilika. Frase). Isabelle Frase.und Staubschichten zu bereinigen. Temporäre Stützkonstruktion im südlichen Seitenschiff. Eine erste Begehung vor Ort ergab. Sept. Durch die Modifikationen im nördlichen sowie südlichen Seitenschiff. KONSOLIDIERUNGS. wurden die Konstruktionen kürzer und es konnte teures Holz eingespart werden (Beratung Frithjof Berger). Die im Rahmen der Herbstkampagne 2008 durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen sind eine Fortsetzung verschiedener Arbeiten der Syrischen Antikendirektion sowie des Deutschen Archäologischen Institutes. die bis in die 1960er Jahre zurückreichen. 2008 (Foto I. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 2008 (I. dass die Arbeitsprozesse von den syrischen Arbeitern zunehmend schneller absolviert werden konnten und auch die Ausführung der handwerklichen Arbeit schrittweise besser wurde.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Horn). dass die Arbeiten mit den in Syrien vorhandenen technischen Möglichkeiten und mit in Resafa und Umgebung lebenden. welches von den Arbeitern für die entsprechenden Aufstellungsorte modifiziert werden konnte. A 58. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Temporäre Stützkonstruktion im südlichen Seitenschiff. Es ist bei der Planung stets darauf geachtet worden. Hauptursache für die momentane Gefährdung der Bausubstanz sind neben dem schleichenden Zerfall des Baustoffes vor allem Senkungen des Baugrundes im östlichen Bereich der Kirche. Diese einfache. eventuelle Verformungen auszugleichen und ihre Herstellung bedarf andererseits keinerlei spezielle Kenntnisse des Zimmermannshandwerkes. Die für die Bauarbeiten benötigten Werkzeuge wurden zum größten Teil aus Deutschland mitgebracht. dass die Pläne der Bockgerüste teilweise überarbeitet werden mussten. temporäre Stützkonstruktionen zur Sicherung besonders gefährdeter Bereiche Die Bausubstanz der im ausgehenden fünften Jahrhundert errichteten Basilika A ist seit ihrer Errichtung durch überregionale und lokale geologische Faktoren gefährdet. bereits in früheren Restaurierungsmaßnahmen verwendetes Gerüstsystem aus Wasserrohren zur Verfügung. MAIL: msd@tu-berlin. sind vor Beginn der Kampagne in Berlin hölzerne Bockgerüste für die entsprechenden Gefahrenbereiche konzipiert worden (Ingo Eilers/Isabelle Frase). Die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung hat nicht nur positive Auswirkung auf deren Kenntnisse und handwerklichen Fähigkeiten. Die in der ersten Planung favorisierte Verwendung von gesägten Balken konnte nicht realisiert werden. Die Beräumung der aus Gipsstein bestehenden Blöcke mit den in Resafa zur Verfügung stehenden Mitteln hätte eine größere Gefahr für deren Substanz bedeutet. als diese an ihrem Ort zu belassen und als Substruktion sowie als Widerlager für die temporären Stützkonstruktionen zu nutzen. SYRIEN.de JAHRBUCH MSD 2007-09 35 . 030-314-796 11. Es handelt sich um jeweils einen Abschnitt des südlichen und nördlichen Seitenschiffes. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Ausführungsplanung. Temporäre Stützkonstruktion an der Südarkade des Hauptschiffes neben der Apsis. Sept. Lage der Gefahrenbereiche. der sich von dem Stützmassiv (Contrefort) löst.-ING. da weder Hölzer entsprechender Länge noch entsprechenden Querschnittes in Temporäre Stützkonstruktion an der Südarkade des Hauptschiffes neben der Apsis. Sept. 2008 (I. FAKULTÄT VI. Ausführungsplanung. da sowohl im nördlichen als auch im südlichen Seitenschiff eine große Anzahl von Mauerquadern lagert. die beim Aufrichten der Konstruktionen berücksichtigt werden musste. Um eine umgehende Sicherung dieser Wandzonen zu gewährleisten. Sept. ungelernten Arbeitern durchgeführt werden können (Koordination Tobias Horn/Chafiq Hamzé). Besonders die jüngeren Arbeiter wurden durch die Übernahme von Verantwortung für einzelne Teilaufgaben stark motiviert.-PROF. STRASSE DES 17. Als günstig erwies sich dabei die bereits zuvor entschiedene Verbindung der einzelnen Elemente durch Knaggen und Laschen. 10623 BERLIN. Frase). Basilika A. die neben der Bewahrung der Bausubstanz auch die Verkehrssicherheit des Gebäudes zum Ziel hatte. Für die aktuellen Maßnahmen wurden zunächst drei besonders gefährdete Bereiche ausgewählt (Gutachten Klaus Dierks). das vor der Südarkade stehende Contrefort von Schutt. Die Binder wurden im Hof des Grabungshauses vorgefertigt (genagelt und geschraubt). In Syrien wurden vor allem das Holz und die Nägel gekauft. Frase). TEL. Erste Vorschläge zur dauerhaften Sicherung der Basilika A konnten bei einem Workshop vor Ort bereits vorgestellt werden (Martin Klessing/Frithjof Berger). JUNI 152. sondern befördert auch durch die Identifikation mit ‚ihrer Baustelle‘ die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Arbeiten vor Ort. Für die Begehbarkeit und Sicherheit der Arbeiter war es daher unumgänglich. klassische Verbindung erlaubt einerseits. der näheren Umgebung von Resafa zu beschaffen waren. Für das Aufrichten stand ein altes. Das Bockgerüst selbst ist mit zunehmenden Baufortschritt als Arbeitsgerüst genutzt worden.UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN Basilika A. 2008 (Foto T. SEKR. Tobias Horn TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. DOROTHÉE SACK.

JUNI 152. Martin. als sich Resafa zu einem bedeutenden Pilgerzentrum zu Ehren des Märtyrers Sergios entwickelte. Jahrhunderts im Rahmen intensiver Bautätigkeiten. bestimmt der IMAGER 5006 die Entfernung nach dem Phasenvergleichsverfahren. Präzisons-Tachymetrie. 2008. +49 89 60043904 UNIV. SEKR. Im Außenbereich um den Zentralbau wurden vier. SYRIEN.2010.. 3 Kowoll. 2 Böwe. Die abgebildeten neun Festpunkte wurden hochpräzise bestimmt. Syrien. FAX. Entsprechend der jeweiligen Entfernung zum Messobjekt kamen die Auflösungsstufen „high“ und „superhigh“ zur Anwendung. Resafa. im Innenraum ein weiterer Punkt als Netzpunkte erkundet und durch Messingstehbolzen mit Zentrierbohrung vermarkt. Zusätzlich zu den einzelnen Scans sind mit der adaptierten Digitalkamera pro Standpunkt 28 digitale Photos angefertigt worden. Gussone) Zur 3D-Erfassung wurde erstmalig in Syrien der Laserscanner IMAGER 5006 der Firma Zoller+Fröhlich (Z+F) benutzt. durchgeführt. Dieser kann zur weiteren Verwendung. Zur Verknüpfung und Registrierung der einzelnen Scans kam ein leistungsstarker Laptop mit 4 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz.und Sicherungsmaßnahmen“1 stand diese Messkampagne unter der Zielsetzung „Präzise 3D-Bestandsdokumentation des so genannten Zentralbaus mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS)“ als geometrische Grundlage für spätere Restaurierungsmaßnahmen.zfs vor. TEL. das digitale Präzisionsnivellier DNA03 und der Präzisons-Tachymeter TCRP1201 von Leica Geosystems mit Einprismen-Präzisionsreflektoren ausgewählt. um die Verknüpfung der einzelnen Punktwolken und die Georeferenzierung zu gewährleisten. in: MSD Jahrbuch 2005-07. in: MSD Jahrbuch 2006-08.UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN ‚Zentralbau‘. Zentralbau: Bauarchäologische und konservatorische Untersuchungen am Nordostturm.de 36 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 2008 (M. HABIL. +49 89 60043433. Dorothée.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. innerhalb und zur Stützung außerhalb des Zentralbaus. WERNER-HEISENBERG-WEG 39. Für die Neumessung wurden die fünf Netzpunkte 700 . Die neuen Höhen der Festpunkte konnten hochpräzise im Messmodus Rück-Vor-Vor-Rück mehrfach mit dem Präzisons-Digitalnivellier DNA 03 von Leica Geosystems bestimmt. Armin: Deformationsmessungen an der Basilika A.Terrestrischer Laserscanner Z+F IMAGER 5006 mit adaptierter Kamera im Einsatz vor dem Zentralbau. um die enormen Datenmengen zu bearbeiten. mit Anschluss an das bestehende Ingenieurnetz. TEL. Zu beachten ist jedoch. Manfred Stephani. Mehrere Punkte des vorhandenen Resafa-Netzes wurden als Anschlusssichten angezielt. 2008. TU BERLIN.-ING. DOROTHÉE SACK.-ING. UNIVERSITÄT DER BUNDESWEHR MÜNCHEN. 3D-Darstellung Nach Abschluss der Registrierung und Georeferenzierung liegt ein bereinigter Datensatz in dem LaserControl Format *. Das Präzisionsnivellement wurde. Die gesamte Datenmenge aller erfassten Punkte liegt bei etwa 17 Gigabyte. Syrien mit Hilfe konventioneller Messmethoden und durch Einsatz von terrestrischem Laserscanning (TLS). Übersicht der Scannerstandpunkte u.-PROF. wurden alle vorab vermarkten Punkte durch eine hochgenaue tachymetrische Netzmessung mit dem TCRP 1201 von Leica Geosystems bestimmt.704 als Standpunkte verwendet. Armin Sternberg PROF. STRASSE DES 17. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. beispielsweise in CAD Programmen. welcher heute als Bischofsoder Metropolitenkirche interpretiert wird. Ausschnitt einer 3D Punktwolke. dass ein leistungsstarker PC notwendig ist. 2007. DR. Vollständigkeit und Anzielung von möglichst vielen Zielzeichen waren Kriterien der Standpunktwahl. 030-314-796 11. Als Voraussetzung für die 3D-Erfassung und Georefrenzierung des Zentralbaus mit dem terrestrischen Laserscanner. Punkte zur Registrierung. Wolfgang Liebl.2 Vorbereitung Als Voraussetzung für die 3D-Bestandsdokumentation bzw. Diplomarbeit Uni BW München-Neubiberg. D 85577 NEUBIBERG. INSTITUT FÜR GEODÄSIE. Anschluss an das Resafa-Netz. 10623 BERLIN. Horn. Gussone. erlauben aber auch automatisiert die Einfärbung der Punktwolken mit den Echtfarbinformationen durch Farbmapping. Hans Heister. Planungen und Ausführung von Konsolidierungs. Für diese Arbeiten wurden. Dies ermöglicht eine vielfach höhere Messrate und Genauigkeiten im Millimeterbereich. Siegel. identisch zur Messkampagne 2006. 77. standpunktweise in verschiedene Formate exportiert werden. die Georeferenzierung des Zentralbaus mit dem terrestrischen Laserscanner war die Erweiterung des Ingenieurnetzes in Lage und Höhe in diesem Bereich notwendig. 2008. Eine Visualisierung des Datenbestands ist bei der vorliegenden Punktdichte nur bedingt zu empfehlen. Im Gegensatz zu dem im Jahr 2006 eingesetzten terrestrischen Laserscanner mit Impulslaufzeitverfahren. Sternberg. Der ‚Zentralbau‘. Dennis. HANSBERT HEISTER. 2008. 18. Tobias: Resafa-Sergiupolis. DR. Hierbei umfasst ein Scan jeweils mehrere Millionen Punkte. Messdurchführung Aufbauend auf dem im Jahr 2002 angelegten Ingenieurnetz3 erfolgte eine Erweiterung in Richtung Nord-Westen zum Zentralbau. Für eine bestmögliche Bestandsdokumentation des Zentralbaus in der vorgegebenen Zeit mit dem terrestrischen Laserscanner IMAGER 5006 wurden insgesamt 28 Standpunkte in unterschiedlicher Höhe ausgewählt. KONSOLIDIERUNGS. Anmerkungen 1 Sack. Ulrike: Resafa/ Syrien. entstand zu Beginn des 6. A 58. Pilgerstadt und Kalifenresidenz: Die Stadt intra und extra muros – Die fünf Teilprojekte der Projektphase 2006 . präzise 3D-Bestandsdokumentation mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS) Im Rahmen des Teilprojekts 4: „Vorbereitende Untersuchungen. MAIL: msd@tu-berlin. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Diese dienen der Orientierung des Nutzers. Ansicht in Z+F LaserControl. Resafa. Der Höhenanschluss erfolgte an den Punkt 104 des Bezugsrahmens außerhalb der Stadt. Präzisionsnivellement: Erweiterung des Ingenieurnetzes. Lukas.

STRASSE DES 17.UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN ‚Zentralbau‘ – Bauarchäologische Untersuchung und Planung einer Teil-Anastilosis Einführung Der heute als Kathedrale interpretierte so genannte Zentralbau von Resafa-Sergiupolis (Abb. Links: Säule in Versturzlage. DR. Uhl (alle Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft) zu danken. Basen und die dazugehörigen Säulen aus den Exedren wurden im Handaufmass im Maßstab 1:10 gezeichnet (s. 2008. KONSOLIDIERUNGS. Hell und J. Durchgeführte Arbeiten Zunächst wurden die Bauteile der Exedren durch ein Nummerierungssystem geordnet. 3 und 4): Dadurch ließen sich die in größerem Maßstab vorliegenden Pläne an einigen Stellen um wichtige Details ergänzen. 4: Zentralbau. 2) Für die Bauaufnahme wurde das Messnetz innerhalb der Stadt rund um den Zentralbau verdichtet. Zustand August 2008. Auf Grundlage der vorgenommenen Messungen wurde der Plan photogrammetrisch entzerrt und anschließend vektorisiert. architektur. Die tachymetrisch durchgeführten Messungen ergaben eine durchschnittliche Abweichung des 1962 von W. Dazu wurden die vermutlich noch in Versturzlage befindlichen Säulen.und kunstgeschichtliche Einordnung des Gebäudes im Mittelpunkt. SEKR. Auch diese wurden digital umgezeichnet. TEL.de JAHRBUCH MSD 2007-09 37 . die nicht zum Ursprungsbau gehören (‚Iwanhaus‘ in der SW-Ecke Abb. Die Bauornamentik von Resafa-Sergiupolis. Ergänzt um sog. Basis 5. 2008. G. JUNI 152.2 Im Herbst 2008 begannen zudem zwei Dissertationen. Sack u. Iwanhaus. Kollwitz und der dabei durchgeführten Bauaufnahme. Wirth. rechts: sekundäre Einbauten. 3: Zentralbau. 2008. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Brands.-ING. 10623 BERLIN.). (Hrsg.3 Ziele der Bauaufnahme Die Bauaufnahme sieht neben der Überprüfung der existierenden Pläne eine verformungsgetreue Dokumentation der bisher nicht in den Plänen verzeichneten Bauteile vor. Über Vergleiche mit ähnlichen Bauten und der dazugehörigen Literatur soll das Gebäude zudem in einen größeren historischen Zusammenhang gestellt werden. Abb. MAIL: msd@tu-berlin. 030-314-796 11. Einzelne Bauteile aus dem Ursprungsbau wie Postamente bzw. Abb. 1) entstand im Zuge einer regen Bautätigkeit wahrscheinlich im ersten Viertel des 6. Anmerkungen 1 G. Außerdem ist sie Ausgangspunkt für eine zeichnerische Visualisierung des einstigen Aussehens der Säulenstellungen im Mittelschiff. die sekundären Fußbodenplatten aus rotem Kalkstein und Gebäudeteile. steht das Gebäude in jüngster Zeit stärker im Blickpunkt: Im Jahr 2007 beschäftigte sich eine Abschlussarbeit des Masterstudiums Denkmalpflege an der TU Berlin vor allem mit konservatorischen Problemen des ruinösen Gebäudes. die um das Mittelschiff herum angeordnet sind. Teile späterer Einbauten und Säulen in Versturzlage. Jhs. Jahrbuch MSD 2006-08 (Berlin 2008) 77 3 Für die Einrichtung des Messnetzes und die Entzerrung des Grundrisses ist Chr. a. ( Abb. FAKULTÄT VI. Angesichts des Originalmaßstabes von 1:100 liegt dies in einem zu vertretenden Rahmen. Chr. Seine charakteristische Grundrissform kombiniert den längsgerichteten Baukörper einer dreischiffigen Basilika mit einem zentralisierenden Tetrakonchos. Ibrahim Salman. Resafa 6 (Mainz 2002) 121-179 2 Eine Zusammenfassung der Arbeit findet sich in: D. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Abb.-PROF. Abendschein. Zukünftige Arbeiten Die begonnene Bauaufnahme stellt die Grundlage für weitergehende Arbeiten im ‚Zentralbau‘ dar: So sollen in einem nächsten Schritt Erkenntnisse über die Bauphasen und mögliche Änderungen in der Planung des Gebäudes gewonnen werden. n. 2: Grundriss des Zentralbaus nach W. das ihre genaue Zuordnung und Verortung erlaubt. Es diente als Grundlage für die Überprüfung des vorhandenen Grundrisses auf seine Genauigkeit.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Axel Schuhmann TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 1: Blick in die Apsis des Zentralbaus. Abb. Wirth fertig gestellten Planes um etwa vier Zentimeter. SYRIEN. die bei einer günstigen Prognose der Machbarkeit als Konzept für eine zukünftige Anastilosis dieses Bereiches dienen könnte. im Original M 1: 10. Prof. A 58. im Original M 1: 10. der aus halbkreisförmigen Exedren besteht. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Bei der als bauarchäologische Untersuchung angelegten Arbeit von Axel Schuhmann steht dagegen eine liturgie-. die sich auf Basis einer gemeinsam durchgeführten Bauaufnahme mit unterschiedlichen Aspekten der Kirche beschäftigen.1 Nach seiner Ausgrabung in den Jahren 1956-61 unter der Leitung von J. wodurch nun alle Pläne und Zeichnungen in digitaler Form vorliegen. DOROTHÉE SACK. Ibrahim Salman erarbeitet ein Konzept für eine teilweise Anastilosis der im Mittelschiff liegenden Säulen und Bauteile sowie zu deren Konservierung. und Bebauung aus sekundärer Nutzung) in den Grundriss aufgenommen. Basis 12.

Trading routs and the so-called »Khan« 3 8 8 D ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ Basilica D Basilique D So far the smallest known church in Resafa is the Basilica D. suivis par une chambre étroite contenant une cage d’escalier et un four à pain. Bulky goods and the beasts stayed in the court. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. A part de quelques éléments militaires. Diese Schautafeln wurden nach verschiedenen Kriterien (Aufstellungsort. 8ème siècle).ǍƸưǧȶ ǍƸƃż ƞŮ ȤǞƉŽȚ ȿ ȲǞŶ ǟƴŸ țȶƾƶƄž ǚƳƪŮ ǀŸȿ ȥǞž ȆǁƀƾƃŽȚ ȹ ȚǍƛ ƾƷƶž ǚż ǛƬƁ ȆȝƾƲƃŶ ȞǾŰ ȬƾƱůȤȚ ǟƴŸ ǚǧLjȚ Ǡź ȤǞƉŽȚ ȿ ȴƾż ǜž Ǘǧ ǝŽǞŶ ǟƴŸ ljƄƱƶƁ ǂƸŲ ȆȜǍŵƾƃž ȤȚNjȿ ƐȚ ǟƴŸ Ǡƶƃž ƞŮȤƾƇƵƴŽ . Le bâtiment a dû être fréquenté souvent. But the inner wall with the precious façade is preserved vey well. Basilica D and its building phases 25 25 ǖƴƃƁ ȆȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ ǀƁȚNjŮ Ǡź ǠƶŮ NjŻ ǕǣȚǍŽȚ ȤǞƉŽȚ Țnjƀ ȴ ȿ Ȗ NjƲƄƯȽƁ ǒƸŮLjȚ ǠƫƐȚ ȿ ǍƆƑȚ ǜž ǀƸƶƃž ȿ ȹ ƾűǍŮ 50 ǛƬƁȶ Ǜż 1. Axonometrie der Rahmenkonstruktion. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Each arch is framed by a pair of columns that carry a continuous arcade cornice.ȴƾƆƸȿƄŽȚ NjŲȖ ǟŽȘ ǀźƾǤȁƾŮ ȝȚȔȚǍűƼŮ ȳƾƸƲŽȚ ǁŸNjƄŴȚ ȆȜǍƸƃż ȤȚǍǤƺŮ ǜžǎŽȚ ȤȶǍž Ǖž Ȳȥǽȿ ǎŽȚ ǁƃƃƉů ȿ Ɩ . Les chambres formaient des cellules plus ou moins privées pour chaque commerçant. Im Jahr 2009 soll die Aufstellung der Tafeln im Gelände erfolgen.1 welches nun schrittweise umgesetzt wird.ȸǞƴƯŽȚ ǘŮƾƭŽȚ ȿ ǟŽȘ NjƯƫƁ ȹ ƾűȤȢȶ ǀƫƫƈž ƿŽƾưŽȚ Ǡź ǁſƾż ǠƄŽȚ ȯǍưŽȚ ǜž NjƁNjƯŽȚ ǟŽȘ ǛŰ ǜžȶ ǜŸ ȜȤƾƃŸ ƾƷȿ ſƾż ȶ ȶNjƃů ȷǍųȖ ǀźǍŹ ƾƷƸƴů ȆǀƪƸƯƓȚȶ ȲƾƃƲƄŴȂŽ ǟŽȘ ǚƲƄƶȽ Ɓ ƾƶƀ ǜž . its exact date of construction is unknown.8 ǝƭƸƇž ȲǞŶ . die mit den Schrauben der Betonbasis korrespondieren. Die Schautafel selbst wird aus Aluminium gefertigt und auf den Metallkörper geschraubt. Il s’agit d’un plan presque carré qui mesure 25 m x 27m. City wall at the southeast Exterior view Vue de l'extérieure ȴƾƒȚ »Khan« / Caravanserai »Khan« / Caravansérail Resafa was not only the city of pilgrims and a post of soldiers but also an important trading centre (emporium). The building must have been highly frequented since a second storey was added in Islamic (probably Umayyad.: Resafa/Syrien. in denen in den vergangenen Jahren Schautafeln aufgestellt wurden. Cinq magasins indépendants étaient localisés à l’ouest de la maison. die schwarzen Punkte die Monumente. Les voûtes de ces pièces sont construites en brique sur le côté nord et en pierre calcaire le long du côté sud. In a day’s travelling distance special hostels. The khan-building was erected in Byzantine times (6th century) and excavations have shown that the same road connecting the North Gate [3] with the Tetraconch church [6] continued to here. Ce bâtiment ressemble un tel caravansérail. Ein Konzept für die touristische Erschließung des Ruinengeländes. A chaque époque les visiteurs s’approchaient à la ville du coté nord entrant par ceĴe porte principale. qui menait au tour d’un angle (par une chicane) dans le corridor. Originally the wall was three stories high. The decorative order is Corinthian in Syro-Mesopotamian style.ȸǞžLjȚ ǍƫƯŽȚ Ǡź ƾƙǍŽ) ǝŽ ǠſƾƅŽȚ ǘŮƾƭŽȚ ǀźƾǤȘ ǁȿ Ƣ ǠžǾŴȁȚ . Ansichten. Deutsches Archäologisches Institut (DAI) und Syrische Antikenverwaltung (DGAMS). MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 8th century) times. A l’origine l’église consistait en trois ailes. SEKR. measuring about 25 m x 27 m. 1750mm x 60mm) und die grundsätzliche Layout wurde von den von der Antikenverwaltung entwickelten Tafeln übernommen. their servants. the nave was closed at the eastern end by an apse. Zwischen Metallkörper und Tafel liegen zwei senkrechte Leisten als Abstandhalter. Avec une longeur totale du 1. 2008. Elle est Ěanquée par deux tours et munit d’une avant-cour. 23. 800mm breit und 200mm tief. Resafa est situé à l’intersection de deux routes de commerce majeures dont une menait du nord au sud de Samosata (Samsat/ Turquie) vers l’Euphrate et Palmyre qui continuait vers Damas.(ȸȢǾƸƓȚ ǜžƾƅŽȚ ƾžȖ Ȇȳ 25x 15 ƾƀȢƾƯŮȖ ǖƴƃů ȆƾƷƵƆŲ ǍưƫŮ ǀƉƸƶƳŽȚ ȵnjƀ ǁźǍ ȽŸ ǛƄƁ ǛŽ) ȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ ǟŽȘ ljűȤLjȚ ǟƴŸ ȢǞƯƸź ƾƷƈƁȤƾů .and living purposes. Den unteren Abschluss bildet eine angeschweißte Metallplatte (10mm). Abb. with its entrance from the west. Der Metallkörper (8mm Stärke) 3 der Konstruktion hat einen I – förmigen Querschnitt und ist 2000 mm hoch. Despite some defensive features. 1 Resafa. die 2009 aufgestellt werden sollen.ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ǟŽȘ ȢǞƲƁ ǀƯŮȤLjȚ ȝƾƸƶƑȚ ǀƉƸƶżȶ ǍƫƯŽȚ ǠƱź Ȇ ǀƲŲǾŽȚ ȤǞƫƯŽȚ Ǡź ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ȳȚNjƈƄŴȚ ȿǍƵƄŴȚ ȴǍƲŽȚ . It lays close to the intersection of two major trading routs running north to south from Samosata (modern Samsat/Turkey) over the Euphrates to Palmyra and further to Damascus and east to west connecting Circesium (near modern Busayrah) with Antiochia (modern Antakya/Turkey) and continuing to the coast. Layoutkonzeption und Rahmenkonstruktion Eine grundlegende Vorgabe der syrischen Antikenverwaltung. die endgültigen Layouts sowie die technischen Lösungsvorschläge für die Rahmenkonstruktion wurden in regelmäßigen Abständen mit der Antikenverwaltung in Damaskus abgestimmt und entsprechend modifiziert. Site Management.ƞžȢƾƲŽȚ ȟƾ ȿƆƑƾŮȶ ǛƷŮ ǀƃȿŲǍž ƾƷƸŸȚȤȣ ljƄƱů ȦȚǞŻƺŮ ȯǍ ȽŸ ƾž ǍƸƃż NjŲ ǟŽȘ ǝƃƪů ȹ ƾƸƃƉſ ȜǍƸƃż ȦȚǞŻȖ ǀŰǾŰ ǀƸƴųȚNjŽȚ ȿ ǁſƾż ȆƾžȶȤ Ǡź ƞƭƶƭƉŻ ȤǞŶȚǍƃžȁȚ NjƷŸ Ǡź ǀƸƶƃƓȚ ȦǞƲŽƾż ǍƫȿƶŽȚ ȢǾŮ Ǡź ȹ ȚNjƵƄƯž ȴƾż ȸnjŽȚ ǠƅſȤǞƳŽȚ ȥȚǍƭŽȚ ǜž ǀƯƁNjŮ ȯȤƾųǎŮ ǀſȚȢǎž . Im Zentrum der Arbeiten 2008 und 2009 stand die Erstellung des Faltblatts sowie die Detailkonzeption der Schautafeln. L’ordre décoratif est corinthien de style syro-mésopotamien. The vaults of the chambers are made of brick on the north and of lime stone along the south half. Layout (Aufteilung des Platzes.B ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ ȶ ǀƯŮȤLjȚ ȝƾƸƶƑȚ ǀƉƸƶż ǚƅž ǀƁǞŴ ȚǞƵƀƾŴ NjŻ ǛƷȿ ſȖ ǁƄƃŰȖ ȆȝƾƵƫƃŽȚ ȝȚȣ ǛƀȔȚȤȶ ȚǞƱƴų ȲƾƵƯŽȚȶ ȿ . in: MSD 2005-07. Abstimmung mit allen Beteiligten Die Ergebnisse des Surveys. Five independent stores were located at the western side of the house. Depuis là une première cour était accessible. car un deuxième étage était rajouté pendant l’époque islamique (probablement omeyyade. Dazu gehören ein Faltblatt zur Besucherführung. opening to the street without any connection to the inner building. The house was entered from the north through a doorway which led around the corner into a corridor. 2008.ǎƃƒȚ ǕƶƫŽ ȆƾƷƬƯŮ ǜŸ ǀƴƲƄƉž ȴȥƾƈž ǀƉƵų ǁƸƃƴŽ ǠŮǍưŽȚ ƿſƾȿ ƐȚ NjƶŸ ǕƲů ȔƾƶƱŽȚ Ǖž ȲƾƫůȚ ȸ ȿ Ȗ ƾƷŽ ȴǞƳƁ ȴȚ ȴȶȢ ȟȤƾƒȚ ǜž ȬȤƾƪŽȚ ǟƴŸ ljƄƱƶů .ȹ ǽƾƵű ȶ ǀȿŻȢ ƾƀǍƅżȖ ȶ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ Ǡź ǀȿ ƁȤƾƵƯƓȚ ƞƴůƾƲƵƴŽ ȹ ȚȿǍƲžȶ ȟƾ ȿƆƇƴŽ ȖNjƫƲž ǁŻǞŽȚ ǙŽȣ Ǡź ǀźƾǧȿ ǍŽȚ ǜƳů ǛŽ ȹ ƾȿƁǞƸŲ ƾƯŻǞž ǀźƾǧȿ ǍŽȚ ǚƄƎ . Ebla. In der Kopfzeile der Tafel befinden sich die Überschrift sowie eine Übersichtskarte des Ruinengeländes mit der Markierung des Standorts des beschriebenen Gebäudes.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. MAIL: msd@tu-berlin.all made of glaring white gypsum stone.ǒƯƃŽȚ ƾƷƬƯŮ ȜǍƸƃƳŽȚ ǖǣƾƬƃŽȚ ƾȿžȖ ȆǛƆƑȚ ȜǍƸưƫŽȚ ǀƵƸƲŽȚ ȿ ǝƯǣƾƬŮ ȶ ǝžNjųȶ ȤƾƆȿƄŽȚ . wurde zunächst ein Survey verschiedener archäologischer Stätten (Bosra. so-called caravansaries (khan) gave shelter for the group. A l'origine les murs d'enceinte consistaient de trois étages accessibles par des chemins de ronde. La marchandise encombrante et les animaux restaient dans la cour.ǀƴƁǞƭŽȚ ǍƱƉŽȚ ȰǍŶ ǟƴŸ ȝƾŲȚǍƄŴȁȚ ǜž NjƁNjƯŽȚ ȢǞűȶ ȝƾžNjƒȚ ȶ ǛƸƒȚ ǍźǞů ǁſƾż ǠƄŽȚ ȝƾſƾƒȚ ǠǤƾƓȚ Ǡź ǁƸŸȽȢ ȝƾŲȚǍƄŴȁȚ ǍƱŴ ȔƾƶŸ NjƯŮ ǀŲȚȿ ǍŽȚ ǜž ǓƉŻ ǚƸƶŽ ǀȿ ƁȤƾƆȿƄŽȚ ǚźȚǞƲŽȚȶ ǜƁǍźƾƉƵƴŽ Ǖȿ ŮǍž ǓƲƉž ǝŽ ȆȝƾſƾƒȚ ȵnjƀ NjŲȚ ƿŽƾưŽȚ Ǡź ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ȴȘ. A 58. Des détails architecturaux similaires se trouvent dans la ville sur les façades de l' «Eglise quadrilobée» [6] et la «Basilique B» [15] et indiquent que l'enceinte et ces deux églises sont édięé par les même groupes de maçon et tailleurs de pierres. die ersten Gestaltungsentwürfe. Vor Ort wurde im Sommer 2008 gemeinsam über den genauen Aufstellungsort der ersten drei Tafeln entschieden. like the Arch of Constantine in Rome. Berlin 2007. Nous supposons que l’église était détruite à la suite d’un tremblement de terre. die die Layoutkonzeption beeinflusste. 10623 BERLIN.8 km elle renferme une surface d'environ 500m x 400m. The church was presumably damaged aĞer an earthquake and aĞerwards transformed into a house. which gave access of a number of rooms. which runs around the corners on the east and west walls forming an architrave carried by pillars. Skizzen). liegt ein Block mit Abbildungen (Grundrissen. Seulement quelques restes de son équipement d’origine subsistent encore : Un petit nombre d’orthostates sculptées de la chaire et un seul chapiteau. such as the arrow slits from the Ěanking towers. Für die Gestaltung der Rahmenkonstruktion waren zwei Faktoren ausschlaggebend: sie sollte aus lokal verfügbaren Materialien und von lokal ansässigen Handwerkern anzufertigen sein. Qalaat Sahiyun. die Erarbeitung eines Archäologischen Führers sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte und ihrer Erforschung im zukünftigen. Ces pièces ont des portes qui donnent sur la cour mais qui ne sont pas connectées entre eux. sechs Schrauben (8mm) werden in den Betonfuß eingelassen. Das Format der Tafeln (hochrechteckig. darunter der französische Textblock. German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie Abb. um den Ablauf von Regenwasser zu gewährleisten. Die gepunktete Linie zeigt den Besucherweg durch die Ruine. The North Gate: Visitors of all times mainly approached the city coming from the north through this main gate.ǠƴųȚȿNjŽȚ ȔƾƶƱŽȚ ǜƵǤ ƾűȤƾų ȱǍƄȽů ǁſƾż NjƲź țȚȶȿNjŽȚ ǙŽnjżȶ ǛƆƑȚ ǂƸŲ ȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ Ǡź ǠƭſǎƸƃŽȚ NjƷƯŽȚ Ǡź ȴƾƒȚ Țnjƀ ǠƶȽŮ ȿ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ǚƫƁ ȸnjŽȚ ǝƉƱſ ǘƁǍƭŽȚ ǀƸŽƾƵ ȿ ȴ ȿ Ȗ ȝƾƁǍƱƑȚ ȲƾƵŸȖ ȝǍƷŷȖ ȿ ƪŽȚ .NjƸƯŮ NjŲ ǟŽȘ ƾƷƴƳŵ ȸǍƳƉŸ ǠŸƾźȢ ǕŮƾŶ ǜž ȳNjƈƄƉƓȚ ȔƾƶƃŽȚ țǞƴŴȖ ǝŮ ǛƉƄƁ ƾž ǛŹȤ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ ȴ ȿ ǠžȚǍž) ȿ ƺż ȶ ȆȤȚȿ ȶȿǎŽȚ ȷNjŽ ƾŸƾƃƭſȚ ǗƴƈƁ ǝſƼź Ȇ(ȹ Ǿƅž ȳƾƷƉŽȚ ǀƷűȚǞŽȚ ǟƴŸ Njƀƾƪſ . The ęrst stage of modięcation took place in early Islamic times (8th / 9th century). Similar architectural pieces as here in the North Gate can be seen in the city at the Tetraconch church [6] and Basilica B [15].ǚŲƾƉŽȚ ȿ ǟȿƄŲ (ƾƸżƾƭſƺŮ ǀźȶǍƯƓȚ ȆAntiochia) ƾƸųǞƸƄſȖ ǟŽȘ ȹ ǽǞǧȶ ǚźȚǞŻ ǜƵǤ ȲƾƵȿ ƐȚ ǀƭŴȚǞŮ ǚƲƶȽů ǁŻǞŽȚ ǙŽȣ Ǡź ǕǣƾƬƃŽȚ ǁſƾż ǔƇƴƁ Țnjƀ ƾƶžǞƁ Ǡź . a ęrst courtyard was accessible. DR. Situé à distance d’une journée se trouvaient des auberges particulières. but the structures of the now visible ruin of a house date into the Ayyubid period (12th / 13th century). 3. ȿ ǝƄŮȚǞŮ ǀƸŽƾƵ ȿ ȶ ǀƶƁNjƓȚ ȤǞŴ ȿ ƪŽȚ The City Wall and its North Gate L’ Enceinte et sa Porte du Nord The impressing city wall of Resafa was built in the beginning of the 6th century. Sa date de construction exacte n’est pas connue. war die Präsentation der Texte in drei Sprachen (englisch. La Porte du Nord Aux quatre cotés de l’enceinte se trouvent des portes principales. comme les créneaux. which may have served as a kitchen was uncovered. L’église date probablement du 6ème siècle. zur Zeit von der syrischen Antikenverwaltung in Planung befindlichen Besucherzentrum außerhalb des Ruinengeländes. Schautafeln im Gelände zur Erläuterung einzelner Monumente. SYRIEN. TEL. Abstimmungsprozesse und gestalterische Lösungen Einleitung Im Teilprojekt 5 „Die Touristische Erschließung der Ruine – Site Management“ wurde ein Konzept für die umfassende Information der Besucher entwickelt. Anne et al. It is an almost square building. the North Gate is the most elaborate.ǠűȤƾƒȚ ȵȤȚNjű ȤƾƸƷſȘ ǀƆƸƄſ ȲƾƵƪŽȚ ǟƴŸ ǀƮźƾƇž ǁƸƲŮ ȆƾƷŽƾƵűȶ ƾƷƄŸȶǍŮ ȜǎƸƵƄž ǀƶƸƵŰ ǀƷűȚȶ ǁƵƉůȤȚ ȿ . nommées caravansérail (khan). This part of the house probably served house keeping purposes. Plan der Stadt intra muros. Materialbeständigkeit. qui donnait accès à un nombre de chambres. and their small sized valuable merchandise. CeĴe moulure continue autour les angles à l'est et l'ouest et forme une architrave soutenue par des pilastres.ǜƁNjźȚȿ ǍŽȚ ǟƄŲ ǍƵƄƉƁ ǎƁǍźȘ ƾƀǞƴƯƁ ǀƁǍǣȚȿNjŽȚ ȜNjƵŸLjȚ ǜž ȟȶȥ ǟƴŸ ȦǞŻ ǚż ǎƳůǍů ȿ ȤȚNjƐȚ ǠƶżȤ ǟƴŸ ȬǞźǍƓȚ ǗżƾƉƴŽ ȿ ȵȤȶNjŮ ǗȿƴưƓȚ ȆǠŮǍưŽȚȶ ǠŻǍƪŽȚ .ƞƸƃſƾű ƞŲƾƶűȶ ǜƇǧ ǜž ǠƴǧLjȚ ƾƷƴƳƪŮ ǀƉƸƶƳŽȚ ǗȿŽƾƄů ǀźǍŹ ƿſƾű ǚż ǜž ȵȤȶƾƏ ȸnjŽȚ țȚǍƤƾŮ ȹ ƾŻǍŵ ǜƇƫŽȚ ǠƷƄƶƁ ȿ ǀƴƸƭƄƉž ǟȿƄŲ ȹ ƾƵǣƾŻ ǀƸƴǧLjȚ ƾƀǍǧƾƶŸ ǜž ǚƸƴƲŽȚ ȲȚǎƁǽ ȆǚƳƪŽȚ ǀƉƸƶƳŽȚ ljŮnjž Ǡź ǀƸƶƸƁǎů ȝƾŲǞŽ ȲƾƅƓȚ ǚƸƃŴ ǟƴŸ Ǎżnjſ ȆȳǞƸŽȚ . Voir le détail le plus précieux de la porte du nord: le chapiteau de la colonne qui est à l'est de la baie principale. das sowohl die Eigenheiten des Ortes Resafa berücksichtigt als auch die bisher in Syrien an anderen Orten umgesetzten Konzepte mit einbezieht. Depuis là une deuxième cour était accessible. JUNI 152. FAKULTÄT VI. La ville était également un important centre de commerce (emporium). justiert und festgeschraubt.de 38 JAHRBUCH MSD 2007-09 . vor denen Schautafeln aufgestellt werden sollen. La deuxième menait de l’est à l’ouest reliant Circesium (près de Busayrah/ Syrie) avec Antiochia (Antakya/ Turquie) et continuait vers la côte. From here. Two towers Ěank the gate’s courtyard of which the north wall is destroyed. La maison était accessible du côté nord par une entrée.ǚƸƭƄƉž ǕƭƲž ȝȚȣ ȜNjƵŸȖ ȆȷǍųȖ Ǡſƾƃž Ǡź ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ Ǡź ȜȢǞűǞƓȚ ǀȿ ƁȤƾƵƯƓȚ ǍǧƾƶƯŽȚ ǒƯŮ ȤǍƳƄů ǜƁȤƾ ȿƆƑȚ ȴ ȿ Ȗ ǟƴŸ Țnjƀ ȲNjƁ . This building here seems to have been such an caravansary. Merchandise was transported mainly by camel and the trader’s caravans were oĞen accompanied by soldiers and pilgrims.8 km long and the wall has ęĞy alternating small and large towers . l’impression générale de l'ensemble de la porte du nord est accueillante pour les pèlerins et visiteurs. where latrines and a staircase into the upper Ěoor were found.ǜƁǞƵƄŽȚȶ ǀžNjƒȚ ǛƉŻ ǀŮƾƅƙ ȲǎƶƓȚ ǜž ȔǎƐȚ Țnjƀ ȴƾż . which is 25m long and 15m wide.ƾſƾƲůȘ ȶ ǀŸȶȤ ǍƅżȖ ƾƷƶž ǀƸŽƾƵƪŽȚ :ǀƸŽƾƵƪŽȚ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȿ ȿ ǀƷű ǜž ǀƶƁNjƓȚ ǟŽȘ ȜȢƾŸ ȤȚȶǎŽȚ ǚųNjƁ ǀƁȢƻƓȚ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀǍƃŸ ȲƾƵƪŽȚ ǜž ȠǞƄƱž ȶ ƞƸŸƾźȢ ƞűǍƃŮ ƞƃſƾƐȚ ǜž ȢȿNjƇž ǠƴųȚȢ Ȕƾƶź ǟŽȘ ȿ NjƲź ǠƴųȚȿNjŽȚ ȵȤȚNjű ǟƴŸ ƾȿžȖ . Elles donnent sur la rue sans être raĴachées à l’intérieur du bâtiment. Elle donne sur une grande cour qui contenait sur trois côtés six chambres.ǠƶƳŴ Ȳǎƶž ǟŽȘ NjƯŮ ƾƵƸź ǀƉƸƶƳŽȚ ȵnjƀ ƾƷŽǾų ǁŽȿǞ ȽŲ ȆǀƸƵƸžǍů ȆǕŴƾȿƄŽȚȶ ǜžƾȿƅŽȚ ƞſǍƲŽȚ Ǡź ǠžǾŴȁȚ ǍƫƯŽȚ Ǡź ȲȶLjȚ ǚƁNjƯƄŽȚ njƸƱƶů ȿ ǜ ǍƫƯŽ Ț ǟŽȘ ȢǞƯƁ ȹ ƾƸƶƳŴ ȹ ƾƄƸŮ ǚƅƚ ȸnjŽȚ ǠŽƾƑȚ ǠǣƾƪſȁȚ ǚƳƪŽȚ ȿ ƳŽ . Qatna und Krak des Chevaliers) durchgeführt. Ensuite elle fut transformée en habitation. um ein ähnliches Erscheinungsbild der Schautafeln in den archäologischen Stätten Syriens zu erhalten. Mollenhauer. Look for one of the most precious architectural pieces here in the North Gate: the column capital to the leĞ of the main arch way. Le khan bâtiment fut construit à l’époque byzantine (6ème siècle). ǀƶƁNjƓȚ ǚųȚȢ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž L'enceinte impressionante de Resafa était probablement érigée au début du VIème siècle. Abb.ȸȢǾƸƓȚ ǍƪŸ ǂŽƾƅŽȚȶ ǠſƾƅŽȚ ƞſǍƲŽȚ Ǡź ǠŮǞƁLjȚ ȹ ƾǤƾŲǍž ǛƬƁ Ǎƛ ǟŽȘ ȵȤȶNjŮ ȢǞƲƁ țƾŮ ǍƃŸ ȲǎƶƓȚ Țnjƀ ǟŽȚ ȲǞųNjŽȚ ǛƄƁ ȆȲȿ ȶLjȚ ȔƾƶƱŽȚ ǟŽȘ ȹ ƾƬƁȖ ǍƵƓȚ Țnjƀ ǚƫƁ . Der Metallkörper wird auf die Betonbasis gesetzt. Les premières transformations ont eu lieu à l’époque précoce de l’Islam (8ème/ 9ème siècles). Les baies sont encadrées par une pair de colonnes qui portent un cordon horizontal. Abbildungen. The church derives most probably from the 6th century.ǠƴųȚȿNjŽȚ ȴƾƒȚȶ ǀƁȤƾƆƄŽȚ ȰǍƭŽȚ Route de commerce et le »khan« ƾƀȔƾƶŮ ǚŲȚǍžȶ ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ La Basilique D et ses phases de construction ȿ ǀ ƸŮǞƶȿ ǀƶƁNjƓȚ ȤǞƉŽ ǀ ƸŻǍ ȿ ƪŽȚ ȿ ƐȚ ǀƷƦ ƐȚ L'enceinte au sud-est Interior view Vue de l'intérieure Samosata ƾƉƁȣȘ Edessa ȤƾƆƶŴ Singara ȟȤƾƒȚ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž ǚųȚNjŽȚ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž ƾƸżƾƭſȖ Antiochia Callinicum ǀźƾǧǍŽȚ Resafa ȴƾƁ ǍƉŽȚ Seriane Circesium Palmyra Palmyre ǍžNjů ǘƪžȢ Damascus Damas N 0 500 m Reconstruction of the North Gate Ʀ ǀŮȚȿǞ ƃƴŽ Ǡƴ Ƹƈů ǀ ƸŽƾƵ ȿ ƪŽȚ LJ ȤǞƮƶž Reconstruction de la Porte du Nord ǠƶƸƭſǎƸƃŽȚ ǍƫƯŽȚ ǍƆź early byzantine byzantine ancienne ǠƶƸƭſǎƸƃŽȚ ǍƫƯŽȚ byzantine byzantine ǠžǾŴȁȚ ǍƫƯŽȚ ǍƆź early islamic islamique ancien ǠŮǞƁLjȚ ǍƫƯŽȚ ayyubide ayyoubide ǠƴǧȁȚ ǀƉƸƶƳŽȚ ȟȣǞƘ N 0 5m Original church layout Dessin original de l'église The Ayyubid house ǠŮǞƁLjȚ ǁƸƃŽȚ La maison ayyoubide ȰƾŻȥ alley ruelle toilet cabinet d'aisance 0 10 m ȩƾŲǍž ǍƂŮ well puits N 0 5m Resafa n’est pas seulement la ville de pèlerins ou un poste militaire. To the west of the courtyard a room. 2.-ING. Loopholes from which archers could ęre arrows are accessible all along the wall through the preserved galleried wall-walk. This opened into a large courtyard surrounded on three sides by six chambers with doors to the courtyard but without being connected with each other.ȹ ƾž ȿ ȆƿƉƇź ȿ ƾƀ ȹ ƾƁȤƾƏ ȹ ȖǎżǍž ȹ ƾƬƁȖ ǁſƾż ƾƘȘȶ ȿ ǜž ƾƵƀNjŲȖ NjƄƚ ȆƞƁȤƾƆȿƄŽȚ ƞƲƁǍƭŽȚ țǞƶȿ ƐȚ ǟŽȘ ȲƾƵƪŽȚ ȿ ǕŶƾƲů NjƶŸ ǍƃŸ (ƾƸżǍů Ǡź ȪƾƉƸƵŴ ȹ ƾƅƁNjŲ Samosata) ƾŶƾƉƸƵŴ ǀƶƁNjž ǜž ȿ ǜž ǍųȃȚ NjƄƚ ƾƵƶƸŮ . Des fouilles démontraient que la même route qui reliait la Porte du nord [3] et l’Eglise quadrilobée [6] continuait jusque ici. Survey Um ein verbindliches Konzept für die Gestaltung der Schautafeln entwickeln zu können. Lesbarkeit der Texte) beurteilt und daraus Gestaltungsrichtlinien für unsere Tafeln entwickelt.ǀƶƁNjƓȚ ǜŸ ȬƾźNjƴŽ ȳNjƈƄƉů ǁſƾż ǠƄŽȚ ȳƾƷƉŽȚ ȿ ǠžȚǍž ȶNjƃů ȆǀƷű ǚż Ǡź ȜNjŲȚȶ ȆǀƉƸǣȤ ȝƾŮȚȿǞŮ ǕŮȤȖ ǀƶƁNjƓȚ ǚųȚȢ ǟŽȘ ƾſȢǞƲů . Each of the four city wall sides has one major gateway.ǚƁǞŶ ȿ Țnjƀ ȢǞƲƁ ȆțǍưŽȚ ǀƷű ǜž ǝƸŽȘ ǚųNjȽƁ Ȇȳ 27x25 ȵȢƾƯŮȖ ȹ ƾƃƁǍƲů ǚƳƪŽȚ ȝȚǍƆŲ ȿǁƉŮ ǀŰǾȿƅŽȚ ǝůƾƷű ǜž ȪƾƇ Ƚž ǛƈǤ ǠƴųȚȢ Ȕƾƶź ǟŽȘ ǚųNjƓȚ ȿ Ǡź NjƸžǍƲŽȚ ǜž Ǡƶƃž ȆƿȿƃƲž ǗƲŴ ȝȚȣ Ǡź ǍƆƑȚ ǜžȶ ȲƾƵƪŽȚ . Darunter befinden sich in zwei Spalten die englische und arabische Kurzbeschreibung des Monuments. 030-314-796 11. DOROTHÉE SACK. Layout der ersten drei Schautafeln. etwas unterhalb der Brusthöhe des Betrachters. les vestiges d’une maison actuellement visibles dates de l’époque Ayyoubide (12ème/ 13ème siècles). presumably dedicated to reception. From here. framed on each side by a rectangular room. which was followed by a narrow chamber with another staircase and an oven to bake bread.(ȴȃȚ ǟƄŲ ǀŻNjŮ ƾƀNjƸƸƪů NJƁȤƾů NjƁNjƎ .ƞƴůƾƲƓȚȶ ȟƾ ȿƆƑȚ ǜž ȢNjŸ ȜȢƾŸ ƾƷƲźȚǍƁ ȆǀƁȤƾƏ ȵnjƀ .ǘƪžȢ Ǡź ǠƷƄƶƸŽǍžNjƄŮ ȹ ȚȤȶǍž ȝȚǍƱŽȚ ǟŽȘ ȰǍƪŽȚ (ȳǞƸŽȚ ȜǍƸƫƃŽȚ ǜž țǍƲŽƾŮ Circesium) ȳǞƁǎƸżǍƸƉŮ ȚȤȶǍž țǍưŽȚ . La marchandise était transportée principalement par des chameaux et les caravanes des marchands étaient souvent accompagnées par des soldats et des pèlerins.ǘƸŻȢ ǚƳƪŮ ƾƷƶŸ ǗƪƳŽȚ NjƯŮ ǛƄƁ ǛŽ ȆNJƃƭž ȹ ȚNjŻǞž ǛƬů ǀƲƸǤ ȿ ǀźǍŹ ǟŽȘ ǛŰ ȟȤȢ ǟŽȘ ȢǞƲƁ ȸnjŽȚ ǠſƾȿƅŽȚ ȔƾƶƱŽȚ . Die Fußzeile bilden die Logos der beteiligten Institutionen.-PROF. Toutes le tours et galeries sont munies des créneaux qui permeĴaient aux archers de défendre la ville. Schnitten. Only few remains of its original equipment have survived: A small number of carved chancel screen orthostates and a single capital. This indicates that the same workmen’s groups of masons and stonecuĴers where working on these three monuments. arabisch und französisch).țǞƶƐȚ Ǖž ǀƴƫȿƄž ǍƸŹ ȶNjƃůȶ ǠƴųȚȿNjŽȚ ȔƾƶƱŽȚ ǟƴŸ ljƄƱƶů țȚǞŮȖ ȯǍưŽȚ ȵnjƷŽ NjŲLj ǀƯŮƾů ǁƸſȚǞŲ ȜȿNjŸ ȶȖ ȝǞſƾŲ ǜž ƾƷƶž ȿǚż ǗȿŽƺƄů . Sur le côté ouest de la cour une pièce était découverte qui était probablement utilisée comme cuisine. Unter ihr. STRASSE DES 17. Die Basis der Konstruktion bildet ein Betonfuß (1200mm x 600mm x 500mm). Aleppo. View from the city Vue de l'intérieure de la ville L’entrée se situe à l’ouest. la porte du nord étant la plus imposante. CeĴe partie de la maison était probablement réservée à l’intendance. Elle mesure 25m en longeur sur 15m en largeur. L’entrée à la ville est composé de trois baies ressemblant au motive de l’arc de triomphe et à comparer à l’Arc de Constantin à Rome. La nef était fermée à l’est par l’apside. The chambers form more or less private cells for individual merchants. welcoming pilgrims and visitors into the city. Ses murs sont renforcé par cinqante tours petit et large disposé en alternance et construits entièrement en pierre de gypse blanc.ƾƀNjƸƸƪů Ǡź ǍǧƾƶƯŽȚ ǜƵŰȖ ǓŴȶLjȚ ȦǞƲŽȚ ȤƾƉƁ ǟŽȘ ǕŻȚǞŽȚ ȢǞƵƯŽȚ ȟƾů NjƯƁ . a second courtyard could be entered. où nous avons trouvé des latrines et une cage d’escalier menant à l’étage. Anne Mollenhauer TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. The three arches of the city entrance wall resemble the motive of triumphal arches. SITE MANAGEMENT Konzeption und Layout der Schautafeln. qui pouvaient héberger tout un groupe. son serviteur personnel et la marchandise précieuse de petite taille. probablement destinées à l’habitation et à la réception des hôtes. 2008. the overall impression of the gate is an inviting one. encadrée de chaque côté par une pièce rectangulaire. A l’intérieure de la cour s’élève la façade la plus ornementée de l’enceinte qui est particulièrement bien conservée jusqu’à nos jours. All sides together are 1. In its original shape the church consisted of three aisles. ǀƸƶƸƁǎů ȠȚǞŽȖ Chancel screen orthostates Orthostates 0 50 cm ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž Anmerkungen 1 vgl. N ȴƾżȢ shop magasin NJƃƭž kitchen cuisine ȤǞƶƄŽȚ oven four N 0 5m La Basilique D est la plus petite église connue à Resafa jusqu’à présent. die mit sechs Löchern versehen ist.

Höhenlinien nach U. Im Gegensatz zu den aus Kalkstein errichteten Mauerabschnitten haben sich von den Partien aus Psammit nur noch geringe Reste erhalten. Jürgen Giese TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Jh.und am Südwesttor zeigten. Die Grenze zwischen beiden Materialien liegt im Westen südlich von Turm 11 an einer Stelle (Abb. die unmittelbar der vorgegebenen Topographie folgt und sich nicht nach der Ausdehnung des tatsächlichen Siedlungsgebietes richtet. Chr. n. Giese Das Forschungsprojekt „Die Stadtmauer von Messene“ Dank der großzügigen Finanzierung durch die Gerda-Henkel-Stiftung konnte 2005 erstmals ein Team aus Archäologen und Bauforschern unter Federführung der FU Berlin vor Ort arbeiten. rechter Bildrand). Erste Ergebnisse Der gesamte Mauerring wurde vollständig aus Naturstein errichtet. 36% der umwehrten Fläche auch tatsächlich durch ein Straßensystem erschlossen und mithin für Besiedlung vorgesehen (Abb. Seit dem 8. dass auch hier Hoftoranlagen ähnlich großer Dimensionen existierten. 5 km südlich von Messene ansteht. Arkadische Tor im Norden. gegründete Stadt Messene. Bachelorarbeit TFH-Berlin (2008). Topographie und Stadtplan von Messene in spätklassisch-hellenistischer Zeit (2007). Abb.-PROF.LAUFENDE PROJEKTE MESSENE. wie er heutzutage noch in einem Bruch ca. Eigene Wege. waren nur ca. deren Disposition und Dimension sich weder verkehrstechnisch noch fortifikatorisch begründen lässt. Mauerverlauf nach S. Die Grabungen am West. 2: Messene. Durch die Kombination bauforscherischer. FAKULTÄT VI. TEL. STRASSE DES 17. Hauptstadt dieses neuen Gemeinwesens wurde die 369 v. 4. Die beiden hauptsächlich dafür eingesetzten Gesteine konnten jetzt zugeordnet werden: Im Norden und Nordwesten des Mauerringes sowie auf dem Ithome wurde ein harter Kalkstein verbaut. Von den Toranlagen waren bislang nur zwei bekannt: das sog. Ausgrabungen legten exemplarisch einige wichtige. 3: Südtor. diese Vorherrschaft abzuschütteln und ein eigenes Staatswesen zu gründen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Chr. Am vollständigsten ließ sich das Südtor wiedergewinnen. Für den Süden und Südwesten dagegen bevorzugte man einen weichen und leicht zu bearbeitenden. die in einem Talkessel zu Füßen des Berges Ithome. v. Gehrke. Abb. Heimat des messenischen Hauptgottes Zeus Ithomatas. Jh. Plan des Stadtgebietes mit rekonstruiertem Straßensystem und Stadtmauer. mussten die Bewohner Messeniens ihr Land als spartanische Staatssklaven bewirtschaften. ungedr. der auch die beiden Durchgänge des Arkadischen Tores trennt. STADTMAUER Forschungen zur antiken Fortifikatorik Historischer Abriss Im Südwesten der Halbinsel Peloponnes liegt die messenische Siedlungskammer mit den Nachbarn Arkadien im Norden sowie Lakonien im Osten. Turm 11. 1. Forschungslage und Topographie Intensive Ausgrabungen sowie architektonische und topographische Studien vor allem durch griechische Archäologen aber auch durch internationale Forscherteams haben den Ort in den letzten 10 Jahren zu einer der am besten bekannten antiken Stadtanlagen Griechenlands gemacht. der teilweise noch über mehrere Geschosse erhaltenen Architekturen sowie der zum Mauerbau notwendigen Steinbrüche erstellt. wie bereits der Reiseschriftsteller Pausanias im 2. gegenüber denen andere Erfordernisse zurücktreten mussten. Messene verfügte somit über vier sehr große Hoftore. archäologischer und geologischer Methoden wurde bis 2008 in jeweils fünfwöchigen Kampagnen eine detaillierte Dokumentation des gesamten Mauerverlaufes. Mit einer Länge von rund 9 km schließt sie das Stadtgebiet nach dem Prinzip einer Landschaftsfestung ein. Durch die Ausgrabungen konnten nun die Grundrisse dreier weiterer Toranlagen weitestgehend geklärt werden. ab der die Mauer heute im Gelände wie rückgebaut erscheint. Die Trennung beider Durchgänge erfolgt durch einen Mittelpfeiler sehr ähnlich dem.-ING. sowie das sog.de JAHRBUCH MSD 2007-09 39 . A 58. JUNI 152. SEKR. Böttcher . DR. wodurch sie mit 290 ha ein deutlich größeres Gebiet als das tatsächlich besiedelte einschließt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 1: Messene. 5). Lakonische Tor im Südosten. Chr. obwohl sie zu den besterhaltenen Anlagen ihrer Art in Griechenland zählt und in die Gründungsphase der Stadt zurückgeht (Abb. Abb. tatsächlich jeodch aufgrund des Materialwechsels nur deutlich schlechter erhalten ist. ein Rundhoftor mit 19 m Durchmesser. wo die Straße Richtung Meer ihren Ausgang nimmt. Sommer 2008. DOROTHÉE SACK. Müth. Wie geomagnetische Prospektionen ergeben haben. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Isometrische Rekonstruktionsskizze von Südwesten. ja letztere Funktion sogar konterkariert. gut 17 m breiter und von Türmen flankierter Hof präsentiert. der an den Flanken des Ithome in zahlreichen kleineren Abbaustellen gewonnen wurde. 2). 030-314-796 11. Digitales Geländemodell von Messene in Griechenland. MAIL: msd@tu-berlin. doch 371 v. aber verschüttete Strukturen frei und lieferten archäologische Datierungsanhalte. Rekonstruktion Straßensystem nach S. GRIECHENLAND. gelang es ihnen mit thebanischer Hilfe. Ansicht von Nordwesten. Chatzitheodorou. der mit dem Stadtgebiet über zwei monumentale Durchgänge verbunden ist (Abb. 31. Montage und Gestaltung: J. Gebäude im Stadtzentrum nach Th. 2 und 3).R. Im Gegensatz zum Stadtzentrum war die Stadtbefestigung jedoch noch nicht Gegenstand umfassender Untersuchungen. betont hat (Paus. Das Stadtgebiet der Neugründung wird fast vollständig von Höhenzügen eingeschlossen und öffnet sich lediglich nach Süden. 10623 BERLIN. 1). Chr. 2). das sich als ein zur Feldseite hin offener. Müth. jedoch witterungsanfälligen Psammit. Die Errichtung dieser Anlagen wurde offenbar maßgeblich von den Forderungen nach repräsentativer Funktion bestimmt. So ist ihr Verlauf primär an den Graten von Höhenrücken und Geländekanten orientiert (Abb. angelegt wurde.

Darüber hinaus konnte jedoch nach Abnahme des Putzes beobachtet werden. erst getroffen wurde.s als Sommersitz errichtet. 2007. Daneben befindet sich im Bereich des Mauerwerks der Pavillons ein ca. die in ihrere horizontalen Lage verschoben wurden. Sowohl an der Nord.-Prof.-Ing. FAKULTÄT VI. die bereits im Mauerwerk der Erweiterung angelegt war. Jh.s wurde das Schloss nach 1945 als Sitz des Präsidenten und als Gästehaus der DDR genutzt. und zu Beginn des 20. Aus dieser ungleichen Behandlung der Nordund Südfassade beim Umbau 1763/64 lässt sich auch schließen. Hier lässt sich die Ecklisene der Pavillons verorten. Berlin 2006 Position Fenster seit 1763/64 Position Fenster seit 1763/64 Südfassade Erdgeschoss: Handaufmaß von zwei Fenstertüröffnungen. Zunächst wurden die verschiedenen Ziegelsteinformate. Nur an den Gliederungselementen (Gurtgesims und Lisenen) und am Mittelrisalit der Ostseite war der vorhandene Putz belassen worden.de 40 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Jh. deutlich erkennbar. Hier war. Exemplarisch gezeichnet wurden die unterschiedlichen Sturzkonstruktionen der verschiedenen Bauphasen. A 58. Wie die dargestellten Ergebnisse zeigen.als auch an der Südfassade ist die Mauerwerksfuge. die Veränderungen im Sockelbereich und an den Stufen der Fenstertüren sowie die Eingriffe am Laibungsmauerwerk der Fensteröffnungen dokumentiert und in die Aufmaßpläne³ eingetragen. SCHLOSS SCHÖNHAUSEN Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden – Befunde und Ergebnisse Südfassade 1664 oder 1684-1690 0 5 10 20m Ostfassade 1927-30 1964/1965 1978-1983 Nordfassade 1704-1709 1763/64 Das Forschungsprojekt Schloss Schönhausen wurde in der 2. dass sich auf der Nordseite ein solcher Streifen über alle Geschosse bis unter die Traufe fortsetzt. wahrscheinlich weil die Lage der Lisene mit der neuen Position der Fensteröffnung kollidierte. zum anderen auch eine Fensteröffnung.-ING. Elgin von Gaisberg TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. konnte durch die bauarchäologische Untersuchung der Fassaden der bisherige Forschungsstand zur Baugeschichte ergänzt und Fragen zum Bauablauf geklärt werden. Jahrbuch MSD 2005-07. Tapp SPSG ³ Aufmaß vor Abnahme des Putzes. Auffällig ist. Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden Die Untersuchung der Fassaden war Teil der von der TU Berlin. Auf der Südseite hingegen wurde sie bereits 1763/64 abgeschlagen. die das Ende der Pavillonbauten von 1704-1709 definiert.-PROF. Hälfte des 17. S. Wie auch Fotos aus den 1950er Jahren belegen. Während auf der Nordseite im EG kleinteilige Kabinette angeordnet waren. 26/27 ² Restauratorische Untersuchung durchgeführt durch Restauratorengemeinschaft J. dass auf der Südseite zwei Fensteröffnungen in ihrer horizontalen Lage verschoben worden waren: Zum einen eine Fensteröffnung. Unterstützt wird diese These von weiteren Befunden: Nur im nordwestlichen Bereich der Erweiterung wurden verstärkt Mauerziegel der Bauphase 1664 oder 1684-90 wieder verwendet und das Gurtgesims ist nur an der nordwestlichen Seite nicht im Mauerwerk angelegt. Nach einer wechselvollen Nutzung im 19.¹ Nachdem 2006 der bauwerksschädigende Glaskröselputz aus den 1980er Jahren entfernt worden war. sind die Fensterachsen der Südfassade. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Alle Informationen sind in einem Fassadenbuch und in den Bauphasenplänen zusammengefasst und wurden in die bestehende Baudatensammlung eingefügt. SEKR. wie die restauratorische Untersuchung² ergab. 10623 BERLIN. wurde die Lisene abgeschlagen. mit gleichmäßigen Abständen verteilt. TEL. Dr. DR. befinden sich auf der Südseite sowohl im EG als auch im 1. 60 cm breiter Streifen mit Mauerziegeln. dass an der nordwestlichen Ecke mit dem Bau der Erweiterung begonnen worden war. JUNI 152. STRASSE DES 17. erst 1964/65 mit dem Abriss des Aufzugs. Während auf der Nordseite weder eine axiale noch eine gleichmäßige Anordnung vorhanden ist. Zunächst lässt sich diese ungleiche Behandlung der Fassaden aus der Anordnung der dahinter liegenden Räume erklären. Seine endgültige äußere Gestalt erhielt das Schloss erst 1763/64. DOROTHÉE SACK.LAUFENDE PROJEKTE BERLIN-NIEDERSCHÖNHAUSEN. Hochsieder und Th. auf der Südseite die heute noch vorhandenen langgestreckten Galerien anzulegen. Auf der Nordseite wurde diese Lisene auch noch beibehalten als 1959 ein außen liegender Aufzug in der Mittelachse errichtet wurde. als die Erweiterung bereits im Bau war. Hierfür wurde es außen und innen erheblich umgestaltet. Bereits vor Abnahme des Putzes fiel auf.und Südseite unterscheiden. Antonia Brauchle. OG langgestreckte Galerien. MAIL: msd@tu-berlin. Büro ASD. die sich im Bereich des Pavillons befindet. ausgehend von einer Mittelachse. Fachgebiet Historische Bauforschung unter Leitung von Univ.und Südseite angefügten eingeschossigen Pavillons und die Erweiterung und Aufstockung von 1763/64. Putz mit Farbfassungen von 1763/64 erhalten. Auswahl der Ergebnisse Bereits auf den ersten Blick ließen sich drei Bauphasen allein anhand der verwendeten Ziegelformate und -farben unterscheiden: Der sieben Achsen umfassende Kernbau (1664 oder 1684-1690). Heute gehört das Schloss und der dazugehörige Park zum Bestand der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten BerlinBrandenburg. deren Oberfläche abgeschlagen wurde. wurde hier offensichtlich beim Umbau 1763/64 die am Pavillon vorhandene Ecklisene als Lisene über alle Geschosse fortgeführt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. dass die Entscheidung. Daraus lässt sich schließen. machten die dann sichtbaren Baufugen eine detaillierte Dokumentation und Untersuchung der Fassadenflächen notwendig. Dorothée Sack durchgeführten bauarchäologischen und bauhistorischen Untersuchungen des Gesamtgebäudes. seit 2005 wird es instand gesetzt und soll 2009 als „Museumsschloss“ eröffnet werden. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 030-314-796 11. Anmerkungen ¹ s. dass sich die Anordnung der Fensterachsen auf der Nord. die 1704-1709 auf der Nord.

der 1940er und der 1960er Jahre.-PROF. Peschken.B. Hinterkeuser. Ziel der Untersuchungen war es. Jh. Von den 1970er Jahren bis heute wurden nur noch wenige Eingriffe vorgenommen. Bauphase) unterscheiden lässt. auch Küchenflügel genannt. 1999. die während des 2. durch den sich die Substanz des Küchenflügels (1. Weltkrieg nicht zerstört wurden. seine Baugeschichte und bauliche Struktur mit ihren baukonstruktiven Unterschieden zu erfassen. Zugleich soll die vorgelegte Untersuchung als Grundlage für den denkmalpflegerischen Leitfaden bei Baumaßnahmen dienen. 1999. Kühn. die heute die einzige Erschließung für die Räume 64 Süd bis R 69 darstellt. Der älteste. um 1940 Einbau Luftschutzkeller R 50 R 51 R 69 R 40 R 52 R 53 R 55 R 56 R 57 R 61 R 58 R 60 R 59 R 62 R 64 R 67 R 68 R 66 R 52 R 54 R 54 R 63 Schloss Charlottenburg. was stets grundlegende Eingriffe in die Substanz mit sich brachte. R 69 Blick nach Osten. die mit Gewölben ausgestattet sind. Der Küchenflügel gehört zu den 40% von Schloss Charlottenburg. 121 4 SPSG_Plslg16319_SchCh-Küchenfl-KG_um1833 R 49 R 48 R 49 19. Ergebnisse der Bauforschung Nach der heutigen Definition umfasst der Küchenflügel nur 18 Fensterachsen und endet mit dem Versprung des Gebäudes nach Osten. Als Architekt kommt Andreas Schlüter infrage. A 58.und Obergeschosses genutzt werden. die vom Einbau des Luftschutzkellers wenig betroffen waren. Auf der Ostseite wurde eine neue Außentreppe 1700-01 1950er 1710 Erweiterung durch Eosander 1967 Umbau Heizanlage angelegt. neu aufgeteilt. Weitere Aussagen werden erschwert durch die Ein. Zusätzlich benötigte Räume für Bedienstete. Bauphase) von der des Eosanderbaus (2. In den betroffenen Räumen wurden durch zusätzliche Wände Flure abgeteilt und teilweise die Decken abgehängt.T. dass der östliche Hofflügel höchstwahrscheinlich 1700/1701 errichtet wurde. 2007. Spätere Eintragungen geben bereits weitreichende Umbauten des 19. Jh. 2007. 030-314-796 11. von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit den bauhistorischen und bauarchäologischen Untersuchungen im Kellergeschoss des östlichen Hofflügels beauftragt. 1975 2 Hinterkeuser. Dorothée Sack.² Das 1695 begonnene Schloss war zu klein. um 1800 datierte. Jh. SEKR. wie er heute am südlichen Ende des Küchenflügels noch vorhanden ist. wieder.4 Größere Eingriffe in die bauliche Substanz des Kellergeschosses erfolgten 1940 mit der Einrichtung eines Luftschutzkellers: Die Räume wurden z. Der Grundriss von Louis Remy Delafoss³ von 1710 zeigt.. Jedoch wurde gerade der Küchenflügel immer wieder den sich verändernden Nutzungsanforderungen angepasst. Bei der bauarchäologischen Untersuchung im Kellergeschoss konnte dann auch ein auffallender Unterschied in der Konstruktion der beiden Bauphasen festgestellt werden: So weisen nur die Räume der zweiten Bauphase als Konstruktionsmerkmal gemauerte Bögen in den Wänden auf. 2007. Küchen und Keller sollten in zwei Seitenflügeln untergebracht werden. 117 3 abgedruckt in: Sophie Charlotte und ihr Schloss. sie werden nun als „Kohlenkeller“ und „Vorratsräume“ bezeichnet.LAUFENDE PROJEKTE BERLIN-CHARLOTTENBURG. werden dort als Küchen beschrieben. Elgin von Gaisberg TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 2007 wurde die Technische Universität Berlin. die Kellerräume ihre Nutzung als Küchen verloren zu haben.-Ing. Nach Auswertung der Forschungsliteratur ergab sich. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Grundriss Kellergeschoss. Dr. Bauphasenplan TU Berlin.de JAHRBUCH MSD 2007-09 41 . 1999. dass der Küchenflügel analog zur Südseite auch im Norden mit einem quer gelagerten dreiachsigen Kopfbau abschloss. dass der Küchenflügel nicht mit dem Kernbau des Alten Schlosses verbunden war. In den Räumen südlich des Mittelrisalits. MAIL: msd@tu-berlin. zahlreiche Decken durch eine Stahlträgerkonstruktion ersetzt. Dieser konstruktive Unterschied ist im Moment der einzige Anhaltspunkt. 1970. TEL. Von der Forschung wurde er kaum beachtet und seine Bauzustände sind wenig dokumentiert¹. Fachgebiet Historische Bauforschung. fanden die größten Eingriffe in die Substanz in den 1950er und 1960er Jahren statt. STRASSE DES 17. Auch scheinen bereits während des 19. R 55 Blick nach Norden. S. stattdessen besaß er auf der Nordseite ebenfalls einen quer gestellten dreiachsigen Kopfbau. 10623 BERLIN. Jh. FAKULTÄT VI. DR.und Umbauten des 19.s . SCHLOSS CHARLOTTENBURG Der Küchenflügel – Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen im Kellergeschoss Das Forschungsprojekt Der östliche Hofflügel. So konnten bereits vor 1950 Räume des Erd. DOROTHÉE SACK. in vorhandene Durchgangsöffnungen doppelte Stahltüren eingesetzt und die Fenster bis auf wenige Ausstiegsöffnungen zugemauert. in der Plankammer der SPSG vorhandene Kellergrundriss des Küchenflügels enthält Bemerkungen zur Nutzung und zur Konstruktion einzelner Räume: Die Räume im südlichen Bereich. unter Leitung von Prof. In R 69 wurde die Heizanlage und in R 66/67 eine DieselNotstromanlage eingebaut. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Forschungsstand und Archivauswertung Bekannt ist. Anmerkungen 1 z. gehört als Wirtschaftsflügel zu den weniger aufwändig ausgestatteten Teilen von Schloss Charlottenburg. Küchenflügel. wie den Einbau Preußischer Kappen in bisherige Balkenkeller.-ING. JUNI 152. Grundlage für die Klärung der vorhandenen Substanz und das Erstellen der Bauphasenpläne war die Sichtung der in der Plankammer der SPSG vorhandenen Pläne des Kellergeschosses und die Begehung vor Ort. Antonia Brauchle. Die Überprüfung von Baufugen und der Thesen zur Baugeschichte würde weitergehende Befunduntersuchungen erfordern. S. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Erst unter Leitung (ab 1701) von Johann Friedrich Eosander wurde der Küchenflügel durch Einfügen einer Gebäudeachse an die östliche Erweiterung des Alten Schlosses angebunden.

42 JAHRBUCH MSD 2007-09 .

so dass bis 2010/11 dieses Depot in Nutzung genommen werden soll.Grußwort der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Mit der Bauforschung und der Entwurfsplanung zu den Gewächs. Umso erfreulicher ist. Jahrhunderts dar. In der UNESCO-geschützten Schlösserlandschaft von Berlin und Potsdam repräsentiert er die königlich-kaiserliche Hofhaltung ebenso wie die deutsch-deutsche Geschichte in unmittelbarer Nähe zur Demarkationslinie im Bereich der Glienicker Brücke. Masterstudiengang Denkmalpflege und der Stiftung. Zumindest das nächste Projekt ist bereits festgelegt und vereinbart. die die Stiftung bei der Erforschung und Dokumentation ihrer Kulturdenkmäler anlegen muss. Abteilung Baudenkmalpflege erfolgreich fortgesetzt. Alfons Schmidt Baudirektor. fast vollständig erhaltenes Gesamtkunstwerk des Historismus aus der Mitte des 19. dass mit den Ergebnissen des Jahrgangsprojekts des Masterstudiengangs 2007 .-Ing. so zu den Schlössern Charlottenburg und Schönhausen sowie zum Mausoleum Charlottenburg. Er ist mit Namen wie Schinkel und Pückler genauso verbunden. Architektur und Baukonstruktion gewonnen werden konnten. Zum einen korrespondieren die Arbeitsergebnisse mit den hohen wissenschaftlichen Standards. und Bismarck. so dass Aufmaße. Leiter der Abteilung Baudenkmalpflege JAHRBUCH MSD 2007-09 43 . Bereits seit 2003 besteht eine Kooperation zu verschiedenden Projekten. Die Stiftung profitiert aber darüber hinaus von der Kooperation. Ein besonders glücklicher Umstand ist.2009 zu den Gewächs.und Lorbeerhäusern in der Parkgärtnerei Babelsberg als Jahresprojekt wird die mittlerweile schon als traditionell zu bezeichnende Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Berlin. Lücken in ihrem Planwerk zur Bauforschung zu schließen. dass die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Masterstudiengang Denkmalpflege und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Angesichts der stets knappen Mittel der Stiftung für Bauforschung ist daher die Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Denkmalpflege eine höchst willkommene Gelegenheit. wie mit Kaiser-Wilhelm I.und Lorbeerhäusern nicht nur bis dato unbekannte Erkenntnisse zur Baugeschichte. Die Parkgärtnerei ist bisher eines der weniger bekannten Denkmäler im Schlosspark. Der Parkbereich Babelsberg mit seinem berühmten Schloss. Die Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Denkmalpflege ist für die Stiftung ein Glücksfall. dass die Entwurfsergebnisse aus dem Jahrgangsprojekt zur Sicherung und temporären Nutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile und Fragmente ab 2009 in konkrete Planungen der Stiftung einfließen werden. sondern dass diese Kleinode auch wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden konnten. Dokumentationen und die Auswertung der Befunde direkt in die praktische Baudenkmalpflege der Stiftung einfließen können. Durch den intensiven fachlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern der Stiftung und den Studenten und dem wissenschaftlichen Personalstamm des Masterstudiengangs werden aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen in Theorie und Praxis gegenseitig vermittelt und verbreitet. zum anderen zeichnen sich diese Ergebnisse durch Praxisnähe aus. da sich die Bemühungen der Stiftung zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmäler aus finanziellen Gründen bisher auf die „prominenteren Objekte“ wie das Schloss oder das Dampfmaschinenhaus richten mussten. Über das Studium hinaus ergeben sich außerdem Kontakte. zahlreichen Parkbauten und einem atemberaubenden Landschaftsgarten stellt ein einzigartiges. Dr. die sich in der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern mit Fachausbildung in der Denkmalpflege und in der Zusammenarbeit mit freiberuflichen Denkmalpflegern und Bauforschern für die Stiftung als sehr positiv erweisen. Ich hoffe.

Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in Babelsberg regte Pückler die Schaffung einer eigenen Hofgärtnerei zur Versorgung des Schlosses mit Früchten. erwies sich das Hofgärtnerhaus jedoch als zu groß für die speziellen Bedürfnisse des Masterstudiums. Gemüse und Blumen an.und Lorbeerhäuser der ehemaligen Hofgärtnerei. Jahrbuch MSD 2003-05) eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet. Lage der ehemaligen Hofgärtnerei im Süden des Parkes (Google-Earth. vgl. Umfangreichere Arbeiten zur Ausgestaltung des Parks konnten allerdings erst ab 1840 in Angriff genommen werden. Bei unserer alljährlichen Suche nach einem geeigneten Objekt für den Jahrgang 2007-09 hatte uns die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zunächst das Hofgärtnerhaus im Park Babelsberg vorgeschlagen. Bereits seit 1835 diente das für ihn und seine Frau Augusta errichtete Schloss am Hang des Babelsbergs dem Paar als Sommersitz. 1843 wurde Fürst Hermann von Pückler Muskau die Verantwortung über die Anlage des Landschaftsparks übertragen. sowie die beiden so genannten Lorbeerhäuser. die 1879 und 1881 zur Überwinterung der Lorbeerkübelpflanzen an zwei der Treibhäuser angebaut worden waren. (1861-1871 König. die ehemalige Hofgärtnerei im Park Babelsberg In diesem Jahr bearbeitete der Masterstudiengang Denkmalpflege ein Objekt aus den reichhaltigen Liegenschaften der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). die vorher Peter J. Schloß Babelsberg ehemalige Hofgärtnerei Nuthestraße Potsdam-Babelsberg. die mit der Regierungszeit Wilhelm I. Bei diesem Besuch fiel jedoch unser Blick auf die zum Teil nur noch als Ruinen erhaltenen Treib. als durch die Ernennung zum Kronprinzen größere finanzielle Mittel für die Befriedigung der gestiegenen repräsentativen Bedürfnisse zur Verfügung gestellt wurden.Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam-Babelsberg. Schloss Schönhausen) und ein Semesterprojekt des MSD (Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg. Um 1865 hatte die Hofgärtnerei ihre heutige Ausdehnung erreicht. ein leer stehendes Gebäude aus dem19. 44 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Die acht Treibhäuser wurden Mitte des 19. Jahrhunderts paarweise den Hang hinauf im nördlichen Areal des Gärtnereigeländes errichtet. Als wir uns im Juni 2007 vor Ort trafen. Mit zu dem Bauensemble zählen vier nördlich an die Treibhäuser anschließende ummauerte Quartiere zur Spalierobstzucht. die nach ihrem Initiator Alexis Lepère „Lepère‘sche Quartiere“ benannt wurden. mit der das Fachgebiet seit Jahren durch verschiedene Forschungsprojekte (Schloss Charlottenburg. Die Blütezeit der Hofgärtnerei – sowie des gesamten Schlossparks – betrug nur wenige Jahrzehnte. aber erst 12 Jahre später wurde mit dem Bau eines ersten Treibhauses seinen Plänen entgegengekommen. Jahrhundert. 1871-1888 Kaiser) einhergehen. Januar 2009). Lenné innegehabt hatte.

Ähnlich ruinös ist der Zustand der Treibhäuser 3C und 4D auf der zweiten Terrasse. überwuchert von Brombeeren. dessen Pultdach aus Stahl und Holz mit untergehängtem Heizsystem in weiten Teilen noch erhalten ist und das im Innern sogar noch Reste ehemaliger Stellagen aufweist. Das Innere des Treibhauses 1A mit der gusseisernen Dachkonstruktion von Osten. Lediglich das westliche Lorbeerhaus besaß noch ein Dach. 2008. Dies schreckte uns jedoch nicht ab. gusseiserne Dachkonstruktionen und Reste von Farbfassungen ließen ein reichhaltiges Forschungsspektrum erahnen. Für die Bauaufnahme des Wintersemesters suchten wir uns aus der Fülle der Bauten zwei Gebäude aus: zum einen das Treibhaus 6F . zum anderen das Ensemble aus östlichem Lorbeerhaus mit dem südlich angrenzenden Treibhaus 4D. Auch während der DDR-Zeit diente die Gärtnerei zunächst noch zur Obstund Gemüseproduktion für die Bevölkerung. befinden sich die Treibhäuser 5E und 6F . umfunktioniert worden war. Dennoch blieb die Gärtnerei in reduzierter Form weiterhin in Betrieb. wobei die jeweiligen Treibhauspaare einen ähnlichen Bautypus aufweisen.und Lorbeerhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei von Süden. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Das Ensemble der Gewächs. die dreiseitig von Obsttreibmauern umschlossen sind. Scheune und Stall durch die Gärtnerei der Verwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci weiter genutzt wurden. Lorbeerbäume und exotischen Gewächse nach Sanssouci. Auf der Terrasse darüber. Einziger Wehrmutstropfen war der bemitleidenswerte Zustand der Bauten. Im Norden schließen sich vier nach Süden hin geöffnete Quartiere an. Hierbei handelt es sich um die bereits erwähnten Lepère‘schen Quartiere. Während die größeren Bauten wie Hofgärtnerhaus. Sofort erweckten die Treibhausbauten unser bauforscherisches Interesse: Reste unterschiedlicher Heizanlagen und Stellagen. Alle anderen Bauten boten keinen Schutz vor Wind und Wetter. In diesem malerisch-ruinösen Zustand. wir hofften auf einen milden Winter und freuten uns. fanden wir die Treibhausanlagen der Hofgärtnerei im Sommer 2007 vor. Nach dem Tod Wilhelm I. die ehemals zur Überwinterung ebendieser Pflanzen dienten. Sowohl die beiden östlichen Quartiere als auch das Treibhaus 2B sind gegenwärtig verpachtet. JAHRBUCH MSD 2007-09 45 . in dem sich Reste einer ehemaligen Kanalheizung erhalten haben.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. im Jahr 1888 wurden keine Investitionen mehr in Babelsberg getätigt. wurde aber infolge der Einbeziehung des Parks in die Grenzanlagen zunehmend aufgegeben. die der Parkrevierleiter Karl Eisbein während seiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Park bergen konnte. Hopfen und Farnen. weshalb es in der Zwischenzeit zum Lager für verschiedenste Architekturteile. Auf der untersten Ebene im Süden liegen die kleinsten Gewächshäuser 7G und 8H mit angeschlossenen Frühbeeten. zahlreiche Ziegelstempel. und der nun unbewohnte Standort begann sukzessive an Bedeutung zu verlieren. Die Konsequenzen innerhalb der Hofgärtnerei äußerten sich um 1895 in einer Reduzierung des Personals und der Überführung der Orangen. 2007. Entlang dieser zentralen Achse gruppieren sich paarweise acht Treibhäuser. An ihre nördlichen Rückwände schließen sich die beiden Lorbeerhäuser an. Auf der obersten Terrasse wurden die Treibhäuser 1A und 2B errichtet. wobei von dem westlichen Treibhaus 5E nur noch der Heizkeller und zwei Außenwände erhalten sind. die Bauforschung ihrem historischen Ursprung im archäologischen Umfeld näher bringen zu können. Die drei Terrassen des nach Norden ansteigenden Geländes werden über einen zentralen Weg mit drei Treppenanlagen erschlossen. fielen die Gewächshäuser und die Lepèreschen Quartiere durch mangelnde Nutzung in einen Dornröschenschlaf. die über zwei noch erhaltene Stufen erreichbar ist.

Daher ist die Idee. 2008. das als einziges Gebäude des Ensembles noch unter Dach ist.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. konnte eine gemeinsame Zielrichtung für die weitere Arbeit entwickelt werden. Am Anfang stand 1855 die Errichtung des Treibhauses 3C. In Gesprächen mit dem zuständigen Bereichsarchitekten der SPSG. Einen Sonderfall innerhalb dieses Konzeptes stellen die Lorbeerhäuser dar. die bis 1860 fertig gestellt waren. 5E. Nach der Fertigstellung der Treibhäuser wurden bis 1864 die Treppenanlagen zwischen den Terrassen geschaffen. den Wünschen unserer Auftraggeber so weit wie möglich zu entsprechen. Die ersten beiden Themen wurde noch einmal in zwei Gruppen unterteilt: Jeweils eine Gruppe beschäftigte sich mit der Bauforschung und dem Denkmalpflegerischen Bindungsplan. Ein solches Nutzungskonzept war bereits in den 1990er Jahren schon einmal angeregt. mittelfristig ist jedoch geplant. Bei den Lepère’schen Quartieren wurden beide Themen von derselben Gruppe bearbeitet. Kurz. Seit Jahren befinden sich im westlichen Lorbeerhaus. als Depot für historische Bauteile zu nutzen. da diese die Stiftung wieder ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend zur Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen aus dem Park nutzen möchte. Diese Teile. Nach einer Pause von fünfzehn Jahren gab Bauaufnahmearbeiten im Inneren des Treibhauses 6F von Osten. wobei die Errichtung sukzessive erfolgte. 7G und 8H begonnen. die Lorbeerhäuser einer Interimsnutzung zuzuführen. Ergebnisse der Bauforschung Die Untersuchung der Bauten führte mit Hilfe der umfangreich in der Plankammer der SPSG erhaltenen Archivalien. die Hofgärtnerei-Anlage mit einer Umfassungsmauer umfriedet und die Lepère’schen Quartiere angelegt. sollen im Zuge der anstehenden Restaurierungsarbeiten am Schloss inventarisiert werden. wobei die dazu notwendigen Baumaßnahmen mit der langfristigen Nutzung als Lorbeerhaus abgestimmt werden sollen. 6F . zahlreiche historische Bauteile. zu einem sehr genauen Bild der baulichen Genese der Hofgärtnerei. Dementsprechend wurden die Gruppen im Sommersemester in drei Themenbereiche neu aufgeteilt: Das erste Thema beschäftigte sich mit den beiden Lorbeerhäusern inklusive der an diese angebauten Treibhäuser 3C und 4D. Im Jahr darauf wurde mit dem Bau der Treibhäuser 1A. Demnach wurde das Ensemble der acht Treibhäuser unter dem Hofgärtner Christoph Ferdinand Kindermann als Gesamtkomplex geplant. das zweite mit der Gesamtanlage der Hofgärtnerei mit Fokus auf den übrigen Treibhäusern. Als letztes Treibhaus folgte 1861 das Treibhaus 4D. aber nicht durchgeführt worden. die auf einem zweistufigen Konzept basiert: Langfristiges Ziel der Stiftung ist es. Weitere Bauteile befinden sich im Marstall und der Schlossküche. zum Teil in unangemessener Lagerung. Dr. das brach liegende Gelände in Form eines PPP-Projektes (Public Private Partnership) wieder einer Nutzung zuzuführen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI An diesen beiden Standorten begannen die Studierenden mit dem „üblichen“ Programm: Aufgeteilt in kleine Gruppen wurden die Gebäude in einer formtreuen Bauaufnahme im Maßstab 1:25 erfasst und die Beobachtungen in dazugehörigen Raumbüchern festgehalten.bzw. zum Beispiel als Schaugärtnerei mit Verkauf und Café. 46 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die während der letzten Jahrzehnte bei Baumaßnahmen und Parkarbeiten geborgen wurden. die zweite Gruppe mit der Erfassung der Schäden sowie der Sanierungsund Umnutzungsplanung. 2007. die Lorbeerhäuser während der Bauarbeiten am Schloss Das Treibhaus 7G von Südosten. die uns dank der Kooperation der Stiftung auch digital zur Verfügung gestellt wurden. am liebsten natürlich mit einer der Anlage angemessenen Nutzung. Dirk Dorsemagen. Im Sommersemester versuchen wir stets. 2B. und das dritte mit den Lepère’schen Quartieren.

Bauaufnahmearbeiten im Inneren des östlichen Lorbeerhauses von Osten. 2008. Die niedrige Höhe erleichterte zudem die äußere Bedienung der Häuser. die wegen der hohen Luft. Über diese erfolgte zumeist auch der Zugang in die Treibhäuser. Diese Bauten wurden über eine Kanalheizung erwärmt. wurde hingegen ein qualitativ höherwertiger roter Ziegel gewählt. die während der sukzessiven Errichtung in den Bauprozess einflossen. Entsprechend der übrigen Bauten innerhalb des Schlossparks wurden für die Außenwände gelbe Ziegel verwendet. JAHRBUCH MSD 2007-09 47 . dass das Fußbodenniveau im Inneren möglichst in frostfreiem Bodenbereich lag.h. Dabei kann es sich eventuell um Verbesserungen oder Planungsänderungen handeln. die ein einheitlicheres Fassadenbild erzeugen sollte. kühlte aber auch rasch wieder ab. die je nach Hanglage ebenerdig oder als Kellerräume an die nördlichen massiven Rückwände anschlossen. die durch gemauerte Kanäle auf dem Boden der Treibhäuser entlang verteilt wurde. wobei eine dazwischen liegende halbsteinstarke Luftschicht der besseren Isolierung dienen sollte. Die Wahl der Dachkonstruktion war abhängig von der verwendeten Heiztechnik. die einzelnen Bauten in ihrer Ausführung jedoch starke Unterschiede zeigen. So wurden die Außenwände zum Beispiel mit einem zweischaligen Ziegelmauerwerk konstruiert. im Hintergrund der Flatowturm. Interessant ist die Erkenntnis. als 1879 und 1881 die beiden Lorbeerhäuser an die Treibhäuser 3C und 4D angebaut wurden. Andererseits ist möglich.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. wobei eine gelbliche Schlämme mit schwarzer Fugenmalerei rekonstruiert werden konnte. Als Frostschutz wurden die Treibhäuser so weit in den Boden eingelassen.und Kondensfeuchtigkeit besonderen Belastungen ausgesetzt waren. die ihrerseits in direktem Zusammenhang mit der jeweiligen Funktion der Treibhäuser stand. womit die Anlage ihren heutigen Umfang erreicht hatte. 2007. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI es unter Hofgärtner Otto Ferdinand Kindermann erneut Baumaßnahmen auf dem Gelände. dass die Treibhäuser in baukonstruktiver Hinsicht ihrer Funktion entsprechend errichtet wurden.und Gemüsezucht dienten. d. Dieses Heizsystem reagierte zwar schnell. erwecken sollte. Daher wurden die verglasten Pultdächer nach Süden ausgerichtet.oder Reparaturmaßnahmen eingestuft werden. Die Treibhäuser 3C. gab es wahrscheinlich an allen Dachkonstruktionen der Treibhäuser Möglichkeiten zur Arretierung von Verschattungssystemen wie Strohund Schilfmatten oder Rollos. Ohnehin wurde durch die Bauforschung deutlich. über erwärmte Luft. Die in der Folgezeit unternommenen Arbeiten können als Umbau. dass die Anlage mit ihren vier Gebäudepaaren zwar einen spiegelsymmetrischen Eindruck erweckt bzw. dass den Unterschieden technische Gegebenheiten zugrunde lagen. um optimale Sonneneinstrahlung auszunutzen. da diese verschiedenen Zwecken der Pflanzen-. 4D. die somit als eine Art Arbeiten zur Schadenskartierung und Sanierungsvorplanung im Treibhaus 1A von Süden. 5E und 6F besaßen Pultdächer. Die Befeuerung fand in separaten Heizhäusern statt. Für die Innenwände. Obst. um zum Beispiel die verglasten Dächer im Sommer einfacher verschatten zu können. Wie die Befunde an den wenigen noch erhaltenen Dachresten vermuten lassen.

Zusätzlich gab es an der Dachkonstruktion Vorrichtungen für Hängeböden. Dabei sollen sich neue Bauteile in Farbe. In diesen Häusern wurden die Pflanzen.und Innenklima des Treibhauses fungierten. ohne diese tatsächlich zu rekonstruieren. die zusammen mit der doppelläufigen Kanalheizung und den zwei Feuerstellen darauf schließen lassen. 2008. zugeschütteten Durchfahrtsgrabens empfohlen. Die für die damalige Zeit sehr innovative Heiztechnik. konnten unterhalb der Dachüberstände Matten aus Stroh. die in gusseisernen Rohren in der Erde entlang der Außenwände verlief. das durch den Wildwuchs gestiegene Gelände auf sein ursprüngliches Niveau zurückzuführen. Bast oder Jute befestigt werden. Dieser erscheint als uner- Schadenskartierung an der Dachkonstruktion des Treibhauses 6F von Südwesten. auf die Pikierkästen zur Anzucht von Stecklingen gestellt werden konnten Sowohl die Pultdächer als auch die Satteldächer besaßen vertikale Fensterbänder. wurden die ersten zwei Bauphasen bis 1881 als die für das Gelände prägendsten Phasen definiert. nach Süden hin offenen und leicht abfallenden Anlage war die Schaffung eines wärmeren Klimas. Auch eine Anzucht von Wein entlang der nördlichen Rückwände ist nicht auszuschließen. vermutlich Gemüse und Obst. Die Lepère’schen Quartiere dienten der Obstproduktion für die königliche Tafel. Was die beiden Lorbeerhäuser betrifft. die wesentlich effektiver als die Kanalheizungen war. dass die Innenräume eventuell unterschiedlich temperiert waren. wie die Wahrung der Symmetrie der Gebäudepaare und der ursprünglichen Kubatur. Die beiden großen Treibhäuser 1A und 2B wurden dagegen mit einer gemeinsamen Warmwasserheizung beheizt. da an den Wänden keinerlei Befunde für Stellagensysteme vorhanden sind. Die Gebäudekubaturen gilt es zu erhalten bzw. In- nerhalb der Dachschrägen gab es dann weitere Öffnungsmöglichkeiten für die Abluft. In der denkmalpflegerischen Zielstellung für die Treibhausanlagen. offenbar in Grundbeeten direkt über der Heizung ausgepflanzt. In Treibhaus 4D haben sich Reste von Pflanztischen erhalten. um die Terrassenanlage mit ihren Stufen wieder erlebbar zu machen. erlaubte eine Überdachung mit beidseitig verglasten Satteldächern. der zur Be. die direkt über den Heizungskanälen standen und wohl zur Anzucht besonders wärmebedürftiger Pflanzen dienten.Nutzungsüberlegungen Voraussetzung für die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes der Gesamtanlage waren wie immer zwei Vorarbeiten: die Einschätzung der vorhandenen Bausubstanz mit Hilfe von Schadenskartierungen und Schadensberichten auf der einen Seite. die auf den Brüstungsmauern aufsaßen. Treibhaus 5E hingegen besaß wahrscheinlich drei separat zu beheizende Bereiche. In den vier mit Pultdach gedeckten Bauten wurden die Pflanzen wahrscheinlich in Töpfen gezogen. Sanierungsvorplanung . In den Treibhäusern 3C. Dementsprechend wird empfohlen. Material und Format den historischen anpassen. Auch diese waren technisch begründet. um den Neubau stets als solchen kenntlich zu machen. Pfirsiche. und ihre denkmalpflegerische Bewertung in Form von denkmalpflegerischen Bindungsplänen und Zielstellungen auf der anderen Seite. 4D und 6F wurden mittige Zwischenwände befundet.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. wiederherzustellen. Um die Pflanzen vor Frost zu schützen. Für die anstehenden baulichen Maßnahmen wurden Vorgaben definiert. die auf so genannten Stellagen standen. Zweck der dreiseitig umfriedeten. das die Anbauzeiten von Obst über einen möglichst langen Zeitraum ermöglichte. Dies bedeutet.und Enträumung des westlichen Lorbeerhauses diente. Johannisbeeren und Stachelbeeren gezogen wurden. wuchsen an den Mauerspalieren Wein. und dass das zukünftige Nutzungskonzept sich an ihnen orientieren soll. dass originale Bauteile dieser Phasen inklusive der noch vorhandenen Gewächshaustechnik unbedingt zu erhalten sind. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Klimaschleuse zwischen Außen. da hier durch Öffnen von Stehwand-Luftklappen einfach und schnell Zuluft in die Gewächshäuser geleitet werden konnte. wird eine Wiederherstellung des im 20. zum Beispiel über Steuerungsgestänge bedient werden konnten. Während zwischen den Mauerquartieren an Zwergspalieren Himbeeren. 48 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die wie die erhaltene Gusseisenkonstruktion des Treibhauses 1A anschaulich zeigt. Birnen und Äpfel. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten. Jh. die der Objektivität halber von den Bauforschungsgruppen erstellt wurde.

5E. Als Kippsicherung für die Regale werden unter den vorhandenen Hauptträgern weitere längslaufende Nebenträger angesetzt. Der Graben wird bei Nichtbenutzung mit einem flexiblen Steg überbrückt. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Projektbesprechung im Seminarraum des Masterstudiums Denkmalpflege (A 921) in der TU Berlin. Als zentraler Punkt für die Sanierungsvorplanung erwies sich die gusseiserne Dachkonstruktion des Treibhauses 1A. um den Betrieb der Parkgärtner. um die auftretenden Lasten aufzunehmen. Angeregt durch die positive Zusammenarbeit wurde uns sogleich das nächste Forschungsprojekt übertragen. deren Produkte dann in dem Treibhaus 1A mit seiner historischen Dachkonstruktion verkauft werden können. Zur Erhaltung der Dachkonstruktion wurden drei Varianten entwickelt: zum einen der Bau eines Überdaches. und zum dritten eine Ertüchtigung der bestehenden Dachkonstruktion. 6F . Der Eingang zu den Treibhausanlagen soll über das seit geraumer Zeit leer stehende Hofgärtnerhaus erfolgen. Für ihre Standsicherheit muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet. D. Letzte Variante wurde von den Studierenden favorisiert und daher detailliert ausgearbeitet. da sie das Erscheinungsbild des Treibhauses am wenigsten verändert. in denen Besuchern durch verschiedene museumspädagogische Veranstaltungen die Arbeitsweise einer Gärtnerei des 19. 2008. So sollen die Lepère’schen Quartiere wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt werden. Im Sommer könnten sie jedoch als Schaugärtnerei genutzt werden.und Ausstellungsräumen vorgesehen. Sämtliche bauliche Maßnahmen orientieren sich dabei an der langfristigen Nutzung. Da die Umsetzung des Gesamtkonzeptes erst mittelfristig zu erwarten ist. die trotz ihres ruinös erscheinenden Zustandes als unbedingt erhaltenswert klassifiziert worden war. In dem Gebäude sind neben Personal. vorgestellt werden könnte. das Logierhaus am Schloss Caputh. da diese im Winter wieder zur Unterbringung der Lorbeerbäume und anderer hochstämmiger Pflanzen des Parks dienen sollen. Das Hauptaugenmerk lag auf der Wiederherstellung des Verbindungsgrabens. Sowohl die zahlreichen Bauforschungsergebnisse als auch die denkmalpflegerische Zielstellung und die Überlegungen zur zukünftigen Nutzung wurden bei der Präsentation der Ergebnisse von den zahlreich erschienenen Mitarbeitern der Stiftung begrüßt. wurde von einer weiteren Gruppe die Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile ausgearbeitet. Die Innenräume werden mit Regalen verschiedener Größen und Höhen beplant. 2008. der als Schienenkonstruktion entworfen ist. Abschlusspräsentation der Projektergebnisse in ‚Halle 7‘ des Architekturgebäudes der TU Berlin. Jh. lässlich sowohl für eine zukünftige Nutzung der beiden Lorbeerhäuser als auch zum Verständnis der ursprünglichen Nutzung. ausziehbare Böden und sind mit einem Gabelstapler belegbar. Ebenso werden die Treibhäuser 2B. Spiegel JAHRBUCH MSD 2007-09 49 . das die alte Konstruktion vollständig von ihren statischen Funktionen entbindet. nicht zu stören. der sich im südlichen Teil der Anlage befindet. Diese erhalten z. 7G und 8H wieder für die Pflanzenproduktion nutzbar gemacht. in das Terrakottaplatten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden. Der mittlere Bereich der beiden Lorbeerhäuser und die vorgelagerten Treibhäuser 3C und 4D können nur saisonal in das Konzept miteinbezogen werden. Im Gegensatz zu der ehemals vorhandenen Doppeltoranlage wurden die flankierenden Tore als zweiflügelige moderne Holztore geplant. Doch davon wird im nächsten Heft berichtet. zum zweiten die Entlastung der Träger durch den Einbau von Stützen im Innenraum.und Verwaltungsräumen auch die Einrichtung eines Cafés sowie von Seminar.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.T. Betreffend der zukünftigen Nutzung der Anlage wurde sich an den bereits ausgeführten Vorstellungen der SPSG im Sinne eines Public-Private-Partnership-Projekts orientiert.

MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Gitte Biecker. Stadt Potsdam eingetragen. Oktober 2007 .Juni 2008. Seit 1991 steht der Park Babelsberg zusammen mit der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft auf der Liste des Kulturerbes der Welt (World Heritage List) der UNESCO. B. während bei dem Treibhaus 6F die noch erhaltene eiserne Dachkonstruktion interessant erschien. Bevor ein formgetreues Aufmaß der Bauten erarbeitet werden konnte. Dabei handelte es sich zum einen um den Baukomplex „Treibhaus 4D und das östliche Lorbeerhaus“ und zum anderen um das Treibhaus 6F. In Folge der Eintragung wurde durch die Landeshauptstadt Potsdam 1996 eine Denkmalbereichssatzung verabschiedet. SEKR. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten wurden gezielte archäologische Sondagen und photogrammetrische Entzerrungen angefertigt. Zielstellung Ziel des Jahrgangsprojektes war es. Birte Geißler. STRASSE DES 17. die die Grundlage für weitere Forschungen bildeten. Freilegungsarbeiten. die der Eigentümer der Parkanlage ist. 030-314-796 11. da die Bauten vor allem ein Lehrobjekt für die Studierenden darstellen. unter anderem die Hofgärtnerei. PARK BABELSBERG. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. eine Sanierungsplanung anzufertigen und Entwürfe für eine denkmalgerechte Zwischennutzung zu erstellen. Die Gewächshäuser in der ehemaligen Hofgärtnerei. östliches Lorbeerhaus. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit der Sanierungsvorplanung zu diesen beiden Gebäudekomplexen. die der Zucht von Pfirsichen und Spalierobst dienten. Oktober 2007 . Bauforschung und Planung standen zwei Semester zur Verfügung. die die Parkanlage als Zeugnis für die historische und städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet definiert. an den Gebäuden eine Bauaufnahme durchzuführen und zudem ein Konzept zu entwerfen. Ansicht von Süden. Die Aufgabe der Studenten war es. der später von Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) abgelöst wurde. welches mögliche neue Funktionen und die ursprüngliche Nutzung der Häuser miteinander verknüpft. Pläne und historische Fotos. A 58. Dieser kann zum einen durch die verschiedenen Umnutzungen der Gebäude und zum anderen durch historische Umstände erklärt werden. Für die Bauaufnahme. Zudem rückte das gesamte Gelände der Hofgärtnerei mehr in den Mittelpunkt der Forschungen. Des Weiteren wurden im Rahmen der Gartendenkmalpflege die Lepère´schen Quartiere. (1797-1888) und seiner Gemahlin Augusta (1811-1890) angelegt. TEL. In der Parkanlage befinden sich neben dem Schloss weitere bauliche Anlagen unterschiedlicher Funktionen.Juni 2008. Innenansicht nach Osten. Innenansicht nach Westen. Die Gestaltung lag in der Hand des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné (17891866). Bauaufnahme mit Vermessungsgerät. Schnitte und Ansichten in einem Maßstab von 1:25 angefertigt.de 50 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Der Park Babelsberg wurde ab 1833 im Auftrag des späteren Kaisers Wilhelm I.-PROF. Der Auftraggeber des Projekts ist die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). die für den Schmuck und die Versorgung von Schloss und Park benötigt wurden. Die daraus entstehenden Aufgaben wurden auf zwei Gruppen verteilt: die eine war für die Bauforschung zuständig und die andere für die Sanierungsplanung. Ehemalige Hofgärtnerei. 10623 BERLIN. DR. Für Detailuntersuchungen wählte man die Bauten 3C und 4D mit den zugehörigen Lorbeerhäusern aus. Oktober 2007 . Zudem wurden für jedes Objekt Raumbücher angefertigt. MAIL: msd@tu-berlin. Parallel zu der Forschung am Objekt wurden auch Archivalien. Ehemalige Hofgärtnerei. FAKULTÄT VI. Die Treib. um eine möglichst vollständige Dokumentation des Geländes der ehemaligen Hofgärtnerei zu gewährleisten. die denkmalpflegerische Zielstellung zu erarbeiten. Juni 2008 (im Hintergrund der Flatowturm). an welchen eine Gruppe Studierender die Ergebnisse der Bauforschung vertiefte. mussten die Häuser beräumt und Schrittskizzen angefertigt werden. DOROTHÉE SACK. die den aktuellen Zustand und den Bestand der Häuser anhand von Beschreibungen und Befundfotos dokumentierten. Diese ist ab dem Jahr 1855 entstanden und diente der Anzucht und Pflege verschiedener Pflanzen. Vorgehensweise und Methoden Die Vorgehensweise folgte den gebräuchlichen Methoden der historischen Bauforschung. östliches Lorbeerhaus.und Lorbeerhäuser der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg untersucht. Ostfassade. eine Anlage von Ziegelmauern.Juni 2008.und Lorbeerhäuser sind zudem als Einzeldenkmale in die Denkmalliste des Landes Brandenburg. Aufgrund des engen Zeitrahmens und der Größe der Objekte wurden im ersten Semester nur zwei der relevanten Bauten im Detail untersucht. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Ausgangssituation Die acht Treibhäuser und zwei Lorbeerhäuser befinden sich größtenteils in schlechtem Erhaltungszustand. um die Dimension der Bauten zu erfassen. Das Treibhaus 4D mit Lorbeerhaus wies mehrere bauliche Veränderungen auf. Handaufmaß. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. neben einer detaillierten Bauforschung und der Erfassung der Bauphasen. sowie Unterlagen von vorangegangenen Untersuchungen der Gartenanlage gesichtet. wie z. Im zweiten Semester wurden die Aufgaben neu verteilt und der Forschungsschwerpunkt verlagert.-ING. um die Kartierungen der Materialien und Schäden zu vervollständigen. Dann wurde von den Studierenden ein unabhängiges Messnetz angelegt und mit Hilfe computerunterstützter Vermessung und Dreipunktmessungen die Grundrisse. JUNI 152. Ehemalige Hofgärtnerei. Treibhaus 6F. und die Umfassungsmauern von einer weiteren Gruppe Studierender untersucht. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Einführung Im Rahmen des Jahrgangsprojektes 20072009 des postgradualen Masterstudiums Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin wurden die Treib. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM.

Im Norden an das Hofgärtnerhaus schließt das ca. das von einer in Ziegelbauweise errichteten Einfriedungsmauer eingefasst wird. Diese Treppenanlagen werden benötigt.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. STRASSE DES 17. Der östliche und südöstliche Bereich der Hofgärtnerei liegen brach und werden zeitweise als Zwischenlager für Kompostabfälle genutzt. wie z. Eine der Treppen befindet sich im Süden von dem Treibhaus 6F und eine weitere vor der Ostfassade des östlichen Lorbeerhauses.Es ist über mehrere Wege vom Park aus zugänglich. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. der sich im nördlichen Bereich des Parks befindet. Im Westen und im Norden wird das Gelände von der Einfriedungsmauer begrenzt. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Disposition Gesamtanlage Der Park Babelsberg befindet sich am Potsdamer Havelufer. wird die Terrasse zugänglich gemacht. A 58. Birte Geißler. Auf der Terrasse darüber. befinden sich die Treibhäuser 5E und 6F . die sich an der Nordseite der Treibhäuser befinden. Das Geländeniveau der Parkanlage steigt von Süden in Richtung des Babelsbergs an.B. 030-314-796 11. DOROTHÉE SACK. 55 x 55 m umfassende Gelände der Treibhausanlagen und die Spaliergärten an. steigt von Süden nach Norden an und ist durch drei ungleichgroße Terrassen gegliedert. ehemalige Stallungen. von denen jeweils zwei gleichartigen Typs sind. Der Haupteingang zur Hofgärtnerei befindet sich im Südwesten der Anlage. Zwillingsbauten) ausgeführt. Der Weg übernimmt die Funktion einer zentrale Achse. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Von hier aus wird das nördlich angrenzende Grundstück des Hofgärtnerhauses mit den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.de JAHRBUCH MSD 2007-09 51 . an der sich acht Bauten paarweise gruppieren. MAIL: msd@tu-berlin. Das Treibhausgelände ist trotz des Geländeanstiegs auch von Osten zugänglich. die Lepère´schen Quartiere. Über weitere vier vorhandene Stufen. Gitte Biecker. die über zwei noch erhaltene Stufen erreichbar ist. denn jeweils zwei Bauten liegen nebeneinander und ähneln sich in Größe. Gewächshäuser Die acht Gewächshäuser sind als Pärchen (sog. JUNI 152. sowie Frühbeete. FAKULTÄT VI. Aufbau und Funktion. rund 2. Scheunen sowie Garagen und anderen Nutzbauten erschlossen. da das gesamte Treibhausgelände bis an die Ostfassaden der Treibhäuser 4D und 6F erhöht ist. Die Zählung verläuft von Norden nach Süden und beginnt dabei jeweils mit dem westlichen Bau auf den dann der Östliche folgt. die als Mauerspaliere zur Zucht von Pfirsichen und anderen Früchten dienten.-ING. DR. auf der sich die Treibhäuser 3C und 4D mit den jeweils dazu gehörenden Lorbeerhäusern befinden. die über einen zentralen Erschließungsweg erreichbar sind. TEL. 10623 BERLIN. Im südlichen Teil der Parkanlage liegt das rechteckige. Heute gestaltet sich der Weg wie eine Rampe und wird von den Resten einiger Treppenstufen durchbrochen.-PROF. Die Treibhäuser werden durch eine Zahlen-Buchstaben-Kombination (1A–8H) voneinander unterschieden. Auf der untersten Ebene liegen die kleinen Gewächshäuser 7G und 8H. Auf der höchsten Terrasse liegen die Treibhäuser 1A und 2B und die Lepère´schen Quartiere. denn dort befinden sich zwei weitere separate Stufenanlagen. auf dem sich die Treibhäuser befinden.2 ha große Areal der Hofgärtnerei. SEKR. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Das Gelände. Plan der Gesamtanlage der ehemaligen Hofgärtnerei im Schlosspark Babelsberg (Plangrundlage: der Vermessungsplan der SPSG). PARK BABELSBERG.

Sein Sohn Otto Ferdinand (1843-?) führte nach dem Tod des Vaters 1865 die Funktion des Babelsberger Hofgärtners weiter. 263. 2 H. und Kurt Nietner (1858-1929) seine Nachfolge antrat. zu diesem Zeitpunkt noch im Schloss standen. Die Entwicklung der Hofgärtnerei im Park Babelsberg ( TU Dresden) 2. in: Institut für Denkmalpflege der DDR (Hrgs. 10623 BERLIN. 14 Reinhold. im Schatten mächtger Eichen den 1879 und 1881 zwei dringend notwendig Thront eine Burg auf stromumspülten Höhen. 1 Abb. Hamann. 123-132. 4.: Potsdam. Unter seiner Leitung kam es in den 1930er Jahren zu weit reichenden Pflege. Die großen Wiesen boten jetzt der Öffentlichkeit Platz zum Feiern und Verweilen. Die Orangerie wurde größtenteils nach Sanssouci verlegt und das Pflegepersonal der Hofgärtnerei erheblich verringert. zu beliefern. Die dafür erforderlichen Gelder wurden nun bereitgestellt. 4. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege ( Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) ( Weimar 1989) 106. 120 11 Reinhold. 10 Rippl 1989. DR. sein Amt als leitender Gartenarchitekt niederzulegen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Bebelsberg 6. SEKR. Die Kriegshandlungen hatten etliche Zerstörun- Auszüge eines Lobgedichtes auf das Schloss Babelsberg. so wurden etwa die Lorbeerhäuser durch Granaten schwer getroffen. lassen das Gelände des Babelsberger Parks langsam aus seinem „Dornröschenschlaf“ erwachen. Improvisierte Reparaturen an den Gebäuden täuschen heute jedoch nicht über den stetigen Bedeutungsverlust der alten Hofgärtnerei hinweg. Rippl. Rippl 108. 6 H.2ha große Gelände zu einer funktionstüchtigen Gärtnerei mit Hofgärtnerhaus (1861). Sie boten Platz Der Hohenzollern sieggewohnte Zeichen.und Sportpark in den 1950er und 1960er Jahren führte zu weiteren Schäden.). 3. A 58.13 Im Zuge dieses Aufschwungs erfolgten Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen an den Gewächshäusern.und Pfirsichzucht. MAIL: msd@tu-berlin. 9 Reinhold 1990.1888) und seine Gemahlin Prinzessin Augusta von Sachsen. Am Preußischen Königshof Mit der Thronbesteigung Wilhelms 1840 wuchs die Notwendigkeit einer angemessenen und repräsentativen Hofhaltung. die bis Den stolzen Normannenfesten zu vergleichen.9 Jedoch sollte 1888 diese Blüte mit dem Ableben Wilhelms I. Auch die punktuelle Verwirklichung der Pläne zu einem Volks. 3 vgl. März 1842. Daten zum Park Babelsberg. Sichtachsen und den Pleasureground südwestlich des Schlosses. Jahrhundert Der preußische Prinz und spätere erste deutsche Kaiser Wilhelm I.de 52 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 8 Reinhold 1990. Juni 1863 (Potsdam 1863) 42. Zunächst blieb jedoch das Gärtnereigelände eine wichtige Versorgungsstelle für die Bevölkerung in den Nachkriegsjahren. Das Fehlen finanzieller Mittel veranlasste Lenné jedoch schon 1839.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. begann die Entstehungsgeschichte der Schloss.10 gen hinterlassen.und Parkanlage Babelsberg. um den Kaiserhof Wilhelms II. Dies führte schließlich dazu. siehe Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau. dass Kindermann vorzeitig Abschied nahm.). Zunächst sollte Peter Joseph Lenné (1789-1866) die gartenkünstlerische Leitung übernehmen. 030-314-796 11. 107.4 1855 konnte südlich des Flatowturms mit der Errichtung eines ersten Treibhauses begonnen werden. Sara Pieper MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.7 erreicht. als jegliches Interesse an ihr verloren schien. der Babelsberger Park. Treibhäuser rückwärtig angesetzt. gewordene Lorbeerhäuser an bereits bestehende Von deren Zinnen Preußens Banner wehen. Siehe: Protocolle des Vereines für die Geschichte Potsdams. 1990. JUNI 152. STRASSE DES 17. 5 U. 4 vgl. PARK BABELSBERG. Mit den verbliebenen Arbeitskräften und beschränkten Mitteln versuchte er die Bilderwelt des Parks durch Fällungsarbeiten aufrecht zu erhalten. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung. Erste Schritte zur Nutzung wurden bereits mit der Wiederbelebung des Gärtnereigeländes durch den Parkpflegedienst gemacht. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die bauhistorische Entwicklung der Hofgärtnerei Unter Otto Ferdinand Kindermanns Leitung wur„Auf grünem Plan. die Rekonstruktion des Havelufers. Auch betrieb er weiterhin an Spalieren intensiv die Rosen. Wirtschaftsgebäuden.1961 wurde ein 14ha großer Randstreifen des Parkgeländes für einen Abschnitt des sogenannten „antifaschistischen Schutzwalles“ eingerichtet.12 Gartenoberinspektor Carl Friedrich Gerischer hatte jedoch 1925 mit seinem Amtsantritt andere Pläne.2 Er plante erste Wegenetze. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. FAKULTÄT VI.6 Bereits während dieser Errichtungsphase bezog der schon unter Lenné tätige Hofgärtner Christof Ferdinand Kindermann (1805-1865) das großzügige Hofgärtnerhaus mit seiner Familie. Rippl. TEL. 12 Hamann 1989. Mit neuen Nutzungsideen soll die stillgelegte Gewächshausanlage der Gärtnerei wieder belebt werden. ihr vorläufiges Ende finden. Jüngst Vergangenes und Zukünftiges Nach dem Fall der Mauer 1989 änderte sich die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für das historische Erbe.-PROF. (1797. Nun rüstet sich Babelsberg nach mehr als 150 Jahren im Wandel der Zeiten für sein weiteres Fortbestehen.“ nun Anfang der 1880er Jahre ihre volle Blütezeit Vier Jahrzehnte bevor diese romantisiert verklärten Zeilen verfasst wurden. Daniel Stößl.und Rekonstruktionsmaßnahmen. Unterthänigste Promenaria. 270. abgedruckt in: Rippl 1989. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. So entstand unter Mitwirkung vieler weiterer Akteure zwischen 1834 und 1888 die heute als Teil des UNESCO-Welt-Kulturerbe eingetragene Schloss. Die Bemühungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin/Brandenburg (SPSG) um den vollständigen Rückbau der Grenzanlagen. Der Zweite Weltkrieg setzte eine weitere Zäsur.3 Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) trat seine Nachfolge an. Schloss Babelsberg Der Wandel Nietner übernahm die Parkanlage in einer Zeit. Zehnte Versammlung am 30. Ein kurzer Exkurs ins 19. die er nach sehr kritischer Auseinandersetzung mit den Planungen Lennés entwickelte. Mit diesen zwei letzten Bauten hatte die Gärtnerei Wird sie auf festen Grundbau widerstehen 1 Dem Sturm der Zeit und des Geschickes Streichen.8 Die von den Bergen Albions niederstehen. bzw. 3. Das international bekundete Interesse an der Erhaltung der Schloss. Nach Entwurfsplänen von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) begann man1834 mit dem Bau der Sommerresidenz. DOROTHÉE SACK.Weimar (1811-1890) ließen sich nach ihrer Vermählung ein Schloss auf dem Babelsberg errichten.14 Der Park war somit bis 1989 in seinen nördlichen Bereichen streng bewachtes Grenzgebiet zwischen Potsdam und Westberlin. Eingebettet wurde das an den geschwungenen Ufern der Havel gelegene neogotische Schloss in einen englischen Landschaftsgarten. 13 Rippl 1989. verfasst von Carl Bornemann. 1990.und Parklandschaften Potsdams in Form des UnescoSchutzes verschaffte auch dem Park Babelsberg neue Bedeutung. Sie trägt als Zeugnis der Gewächshaustechnik und Treibhauskultur des 19. 5 Bis 1864 entwickelte sich in den Folgejahren das 2. für die Überwinterung der Kübelpflanzen. Scheunen und Stallungen. und der bereits wieder hergerichteten Pleasureground. in: Institut für Denkmalpflege der DDR (Hrgs. Nach der Abdankung des Kaisers im November 1918 wurde die Parkverwaltung verstaatlicht.11 Das Amt des Hofgärtners nannte sich nunmehr Garteninspektor. acht Treibhäusern (1855-1861) sowie den innovativen Lepère´schen Quartieren (1862-1864) für die Spalierobstkultur. Reinhold. 120 . die auch die Baulichkeiten der ehemaligen Hofgärtnerei betrafen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. PücklerMuskau veranlasste daraufhin Nachbesserungen in der Parkgestaltung. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege( Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) ( Weimar 1989) 261. Sie lieferte der Hoftafel frisches Obst und Gemüse.-ING.und Parkanlage auf dem Babelsberg in Potsdam. 7 Hamann 1989. Darunter fielen unter anderem neue Anpflanzungen sowie die Einrichtung einer notwendig gewordenen Hofgärtnerei. versorgte den Park mit Blumen und beherbergte die stattliche Orangerie. Schließlich wurden Teile des Gärtnereigeländes ab 1981 zur Kleingartennutzung verpachtet.

Die im Rahmen der Bauforschung festgelegten Bauphasen gliedern sich in vier Hauptphasen. Denkmalpflege d. Bauphase: 1882-1931 IV. Daten zum Park und zu den Bauten in Babelsberg.-PROF. H. Die Angelegenheiten des Schlosses und Parkes Babelsberg (1881-1819). 3446 Zentrales Staatsarchiv. Dienststelle Merseburg. März 1842. unzureichenden Gärtnereistrukturen zu ersetzen. Hist. MAIL: msd@tu-berlin. wurden 1879 das westliche und 1881 das östliche Lorbeerhaus an zwei vorhandene Treibhäuser (3C und 4D) angebaut. 11. Akte Schloss Babelsberg und Garten I.1 Nr. Abt. Nawar Andrews. Bauphase: nach 1945 I. Das Treibhaus erhält weiterhin ein neues Dach aus Stahl sowie eine Warmwasserheizung. 2.3) mit der Fertigstellung des Treibhauses 4D ihren Abschluss. Vgl. 32 . Blatt 750/Gutsbezirk Babels berg Park/Katasteramt beim Rat der Stadt Potsdam. der Wirtschaftshof mit Ställen und Scheunen.1856-1860 I.11 III. Da der dafür benötigte Raum nicht mehr ausgereicht zu haben scheint. Schnitt und Ansichten.8 Mit der Schließung der Umfassungsmauer.). um die bestehenden.14 I. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung I Die baulichen Anlagen der ehemaligen Hofgärtnerei des Parks Babelsberg erfuhren in den über 150 Jahren ihres Bestehens mehrere Phasen des Um.4.2.1 Nr. Bauphase (1855-1864) Zwar bestand bereits 1834 ein Gärtnerhaus an der Stelle des heutigen Damenschlösschens1. Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci. 6483 Grundriss.6 Im selben Jahr erfolgte auch die Grundsteinlegung des Hofgärtnerhauses. Ab 1981 wurden Bereiche des Gartengeländes zur Verpachtung an Kleingärtner freigegeben. unveröffentlicht. 3447. Im Jahr 1864 (Bauphase I. /Babelsberg 29.2. JUNI 152.7 So heißt es in einer Planungsakte. Dienststelle Merseburg. Reinhold 1990.).2) wurde die Errichtung des aus insgesamt 8 Treibhäusern bestehenden Quartiers kontinuierlich vorangetrieben und fand schließlich 1861 (Bauphase I.1 Nr. Abt.und Ausbaus. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 12. 4. Florian Schweinsteiger. DOROTHÉE SACK. 11. Hamann. Allg. Reinhold 1990. dass zwischen „den beiden höchst gelegenen Treibhäusern“ (1A.1. 1864 II. IV.12 So erhält das Treibhaus 6F einen neuen Eingang von Osten. Besonders die 1990 von Uwe Reinhold verfasste Abhandlung „Die Entwicklung der Hofgärtnerei im Park Babelsberg“ stellte eine wichtige Grundlage dar. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege (Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) (Weimar 1989) 266.11. Zentrales Staatsarchiv. Hist. Vielmehr existieren heute jeweils 5 Stufen zwischen den Gewächshäusern 5-E 1 2 Abbildung des Gesamtplans der Anlage mit den Bauphasen.4) wurden die Stufenanlagen zwischen den Treibhäusern angelegt. Bauphase (nach 1945) Die Anlage ist im Krieg 1945 schwer beschädigt worden.5 Zwischen 1856 und 1860 (Bauphase I.2.1).MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.-ING. 23. Reinhold 1990.2. Reinhold 1990. Bauphase (1879-1881) Die frostempfindlichen Kübelpflanzen der Parkanlage fanden vorerst im Schloss Platz. Königliches Hofmarschallamt. 11. Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dresden 1990) 12. in: Akte Babelsberg. Hist. Reinhold 1990. 1861/63 VOL1/. 3 4 L. 5 6 7 8 9 10 11 U. Plan Nr. 1861 II.de JAHRBUCH MSD 2007-09 53 . in: Institut f. 2-B) drei Stufen eingebaut werden sollten und weiter: „Zwischen den beiden nächstfolgenden (3-C. Nach den vorhandenen Plänen sind diese Vorhaben nicht umgesetzt worden. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 271. 2. Reinhold.3. Rippl. in: Institut f. DDR (Hrsg. 1864/65 VOL2/. Hofgärtner. das Gärtnerhaus. DDR (Hrg. Bauphase: II. 1. Pächter von Flächen im Gelände der Gärtnerei Babelsberg (30. Bd. A 58.3 1855 erfolgte die Grundsteinlegung des ersten Treibhauses (3C) im nordöstlichen Bereich der heutigen Anlage (Bauphase I. Bauphase:I. auf dem sich das Hofgärtnerhaus. die zum besseren Verständnis in Unterkategorien unterteilt sind: I. 2. 4-D) sind 10 Stufen geplant“. Denkmalpflege d. Unterthänigste Promemoria. /Babelsberg 28. mit deren Bau bereits 1862 begonnen worden war und der Vollendung der Lepère’schen Obsttreibmauern im Jahre 1864. I/1864 Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau. TEL.9 Die Mauer umschloss nun ein Gelände von 2. sowie Literaturrecherchen. FAKULTÄT VI. 2. waren die Arbeiten an den Baulichkeiten im wesentlichen abgeschlossen. historische Pläne und Archivmaterialien der Plankammer der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). waren die Voraussetzungen für die Anlage einer neuen Gärtnerei geschaffen. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. SEKR. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 3447. Schneider. abgedruckt in: H. Die Territorien von Babelsberg.81). PARK BABELSBERG. Der Babelsberger Park. acht Treibhäuser und die Lepère’schen Obsttreibmauern befanden. Dienststelle Merseburg. DR. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci.4 Die Lokalisierung des Objektes konnte durch den Vergleich der Planunterlagen mit späteren Bauzeichnungen erreicht werden. In die Gewächshäuser 1A. 1881 und 6-F sowie 7-G und 8-H. Planmaterial basiert auf Plänen der SPSG. 33. Königliches Hofmarschallamt. 030-314-796 11.2 Durch Grundstücksankäufe südlich des noch nicht existierenden Flatowturmes in den Jahren 1845 und 1857 und eines östlich angrenzenden Geländestreifens im Jahre 1862. Plan Nr. Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege (Schriften zur Denkmalpflege der DDR) (Weimar 1989) 123-132. S. 1855 I. 10623 BERLIN. doch wurden in der Freifläche und in den verbliebenen drei Gewächshäusern noch bis 1968 zur Versorgung der Bevölkerung Obst und Gemüse angebaut. Daniel Stößl.10 II. Für die Erfassung der Baugeschichte dienten die praktische Bauforschung vor Ort. STRASSE DES 17.13 Die Umgestaltungen jener Zeit sind durch die wieder errichteten Wände der durch Bombentreffer stark zerstörten Lorbeerhäuser und einer eher improvisierten Wiedernutzbarmachung der Treibhäuser gekennzeichnet. in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potdams. Abt. Vgl. Bauphase (1882-1931) Die baulichen Veränderungen zwischen 1882 und 1931 beschränkten sich auf Umrüstungen in einem Teil der Gewächshäuser. Die Angelegenheiten des Chatoullgutes Babelsberg 12 13 14 (1833-1880). Dies betraf vor allem das Treibhaus 2B und die östlichen Bereiche der Lepère’schen Quartiere. Bd.1879 III. Hamann 1989. 7G und 8H wurden Wasserbecken eingebaut.2. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. Akte Schloss Babelsberg und Garten II. Babelsberg 6. Zentrales Staatsarchiv. jedoch forderte Fürst Hermann von Pückler-Muskau in einer 1842 verfassten Promemoria die Anlage einer Hofgärtnerei. Grundbuch Nowawes. XIX. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. 2. sowie: Die Angelegenheiten des Schlosses und Parkes Babelsberg (1881-1819).2 ha. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Verwaltung Staatl. 6489.

7015 Akte Schloss Babelsberg und Garten II. sowie Blumen für die Bepflanzung der Parkanlagen. Lampmann. je nach ihrem Wärmebedürfnis.5 Die Bewässerung der Pflanzen erfolgte manuell und mithilfe von Wasserschläuchen.. In den Lepère‘schen Quartieren wurden verschiedene Obstsorten gezogen. bedingt durch die Dachkonstruktion. Die Beete bestehen aus einem einfachen Rahmen und einer Glasabdeckung. Erhaltung und Pflege von Glashäusern aller Art. Grundriss der Hofgärtnerei mit dem zentralen Bewässerungssystem (hier durch die Autorin rot markiert). Zudem war es so möglich. die normalerweise für die klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa nicht geeignet waren.1 An der Nordfassade von 4D (heute Innenwand Lorbeerhaus) haben sich Reste der Schlämme mit Fugenmalerei erhalten. (Quelle: Plankammer der SPSG. so dass das Bodenniveau im Inneren der Treibhäuser deutlich unter dem Außenniveau liegt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. wie auch im Außenbereich befinden. Abb. STRASSE DES 17. Die Quartierform bot Schutz gegen Wind und durch die Südorientierung. Plankammer der SPSG Stefan Koppelmann. Vermutlich waren die Fassadenflächen ursprünglich nicht ziegelsichtig. Dieses Heizsystem reagierte zwar schnell. um die äußere Bedienung (Abdeckung gegen Kälte und Sonne) zu erleichtern. Die Gewächshäuser mit Pultdach (3C. Heiztechnik Die Dachformen standen in engem Zusammenhang mit den jeweiligen Heizsystemen. Plankammer der SPSG. Plan Nr. Grundsätzliches über Ausführung. 1 2 3 4 5 6 7 G. SEKR. die wärmespeichernden Mauern. Auf diese Weise musste nicht das gesamte Treibhaus beheizt werden. 5E und 6F waren durch Zwischenwände in zwei bis drei Sektionen unterteilt. 10623 BERLIN. Lediglich bei den Lorbeerhäusern sind auch dort gelbe Ziegel verwendet worden. 5E und 6F) sind über eine Kanalheizung erwärmt worden. das sich noch anhand historischer Pläne nachvollziehen lässt (Abb. sowie die leicht geneigte Lage herrschten hier allgemein höhere Temperaturen als außerhalb der Quartiere. Grundsätze und Erfahrungen über die Anlegung. Neumann. MAIL: msd@tu-berlin.3 Ausschnitt aus dem Generalsituationsplan von 1869. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. welche Kulturen in den Treibhäusern angepflanzt wurden. Alle Treibhäuser wurden in den Boden eingelassen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung II Wandaufbau Die Treib. Nutzung Heute lässt sich nur noch schwer nachvollziehen. 2008. mussten die Treibhäuser nach Norden hin durch eine massive. 030-314-796 11.1). Ursprünglich waren die Dachkonstruktionen von 5E und 6F aus Holz. 7015). Dachkonstruktion Die Treibhäuser 3C-6F hatten Pultdächer. wurde das Wasser gesammelt.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. die heute allerdings nicht mehr erhalten ist. Mit der Verbesserung der Heiztechnik wurde nun auch der Bau von Gewächshäusern ohne Pultdach möglich. DR. Für größere Treibhäuser mit Satteldach war eine effektive Heizung notwendig. 1864/65 VOL2/. Abb. zweischalige Mauer isoliert werden. Die Pflanzen wurden dann. sondern gelblich geschlämmt und mit einer idealisierten Fugenmalerei versehen (Abb.6 In entsprechenden Wasserbecken. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. die diese beheizten und über die zumeist auch der Zugang in die Treibhäuser erfolgte. denn es entfiel die Notwendigkeit einer wärmeisolierenden und wärmeabstrahlenden Rückwand. 4D.-PROF. kühlte aber auch rasch wieder ab. Weiterhin dienten die Treibhäuser zur Überwinte- Abb. Die Klimatisierung der Treibhäuser erfolgte durch Öffnen der Fenster sowie im Winter durch Beheizen und möglicherweise Aufbringen von Strohmatten auf den Glasflächen.7 Die beiden Frühbeetanlagen neben den Treibhäusern 7G und 8H stellen im Grunde die älteste und einfachste Form des Treibhauses dar.und Innenklima des Treibhauses. TEL. FAKULTÄT VI. so dass die einzelnen Räume unterschiedlich temperiert werden konnten. sie dienten als Kalthäuser zur Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen. Plan Nr.de 54 JAHRBUCH MSD 2007-09 . DOROTHÉE SACK. Bewässerung Das Gärtnereigelände verfügte über ein zentrales Bewässerungssystem. Die Pultdächer der Lorbeerhäuser waren nicht verglast. was vor allem den Bedarf an Holz verringerte. 1861/63. Blick von Westen. 28. Auf diese Weise war es möglich. die Satteldächer von 1A und 2B sind aus Gusseisen. auch als Pufferzone zwischen Außen.4 Die beiden Lorbeerhäuser hatten keine eigene Heizung. Einige Becken waren an das zentrale Bewässerungssystem angeschlossen. nur der Fugenstrich hat sich noch erhalten. PARK BABELSBERG. Damit ist einerseits vermieden worden. Die neue Heiztechnik war wesentlich effektiver als die Kanalheizungen.3 An die Treibhäuser sind Heizhäuser angebaut. A 58. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten.und Lorbeerhäuser wie auch die Umfriedungsmauer sind in Ziegelbauweise errichtet worden. 4D. Gewächshäuser und Wintergärten im 19. wobei die Luftschicht zwischen den Schalen eine isolierende Funktion hatte. Die Treibhäuser 3C. wie sie sich heute darstellen.1 rung frostempfindlicher Pflanzen. dass das Obst einerseits früher reifte. dass alle Treibhäuser über eine Verschattungskonstruktion verfügten. Man kann aber wohl davon ausgehen. Neumann. Ferner kann davon ausgegangen werden. während über die Glasflächen der Südseite die Sonne den Raum zusätzlich erwärmen konnte. 16 (Berlin 1927) Akte Schloss Babelsberg und Garten I.2 Die beiden kleinen Treibhäuser 7G und 8H tragen hölzerne Satteldächer. 57 Josephin Rösler. in den entsprechenden Sektionen untergebracht. viel Wärmeenergie über die nördlichen Glasflächen entweichen konnte. über den Winter hinweg bis zur Reifezeit der Früchte im Freien eine fortlaufende Ernte sicherzustellen.13 (Weimar 1852) Generalsituationsplan von 1869. Jh. andererseits dienten die Heizhäuser. dass hier Obst und Gemüse für die königliche Tafel angezogen wurde. Die beiden großen Treibhäuser 1A und 2B mit ih- ren gusseisernen Satteldächern wurden dagegen mit einer für die damalige Zeit sehr innovativen Warmwasserheizung beheizt. Gestaltung und Benutzung von Pflanzenhäusern. für die Wandflächen im Innenbereich rote Ziegel verwendet. andererseits konnten hier Obstsorten gedeihen. Die Schlämme ist heute auf den Ziegeln weitestgehend zurückgewittert. andererseits wollte man die Häuser möglichst niedrig halten. andere verfügen über keinen Zulauf und wurden vermutlich manuell befüllt. so sie als Eingang genutzt wurden. 2008. 15 (Stuttgart 1981) R.-ING. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. da. dass Rauch in die Treibhäuser gelangte. Der Wandaufbau der Treibhäuser ist vorwiegend zweischalig. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. JUNI 152. Um den Holzverbrauch nun möglichst niedrig zu halten. die Belichtung erfolgte hier durch jeweils vier Oberlichter sowie die Fenster der vorgelagerten Treibhäuser. allerdings ist heute nur noch bei 6F der schmiedeeiserne Oberbau aus der Bauphase nach 1900 erhalten.2 Treibhaus 1A mit gusseisernem Satteldach und angrenzendem Heizhaus. Einerseits boten die Außenwände somit weniger Fläche gegenüber Kälte. 28. Für die Treibhäuser wurden für alle nach außen hin sichtbaren Flächen gelbe Ziegel. Plankammer der SPSG R. Frühbeete wurden von außen bearbeitet und dienten vermutlich der Anzucht von Gemüse und Blumen. die sich in den Treibhäusern.3).

-ING. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung III Zwei der insgesamt acht Gewächshauser auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei wurden im Detail untersucht. DR. die der Weintreiberei dienten. Reinhold. Septbr á Oktbr erbaut.4. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegeln im Läuferverband nach innen.5 Zwischen Treibhaus 3C und 4D waren drei Stufen vorhanden.3. 2: Bauphasenplan Treibhaus 4D mit östlichem Lorbeerhaus als Erweiterung nach Norden. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Parkrevierleiter Park Babelsberg. in der die Gewächshausanlage sukzessive erweitert wurde. 1: Entwurfsplan Treibhaus 3C aus dem Jahr 1855. PARK BABELSBERG. Vol. dass für das Jahr 1862 keine Ausgaben mehr für die Errichtung von Gewächshäusern verzeichnet sind. an den auf der Nordseite mittig ein kleineres Heizhaus angesetzt war. In beiden Gebäuden ist die Kanalheizung noch vorhanden.). die den Raum mittig queren und entlang der südlichen Außenmauern und der Giebelwände zu einem Schornstein geführt wurden. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 44 m) bestehen aus einem langrechteckigen Raum. Die Dachkonstruktion ist an keinem der Gebäude erhalten. Mit der Errichtung von Treibhaus 4D um 1861 war die Gesamtanlage zunächst fertiggestellt. 5 Acta betreffend: Schloss Babelsberg & Garten. in: SPSG (Hrsg. A 58. In einigen Bereichen ist die ursprünglich gelbliche Farbfassung mit schwarzem Fugenstrich noch erhalten. Hamann.6 Bedingt durch einen Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg sind diese wahrscheinlich vollständig zerstört. kann dieses erst 1861 oder später errichtet worden sein (Bauphase I. 3 Acta betreffend: Schloss Babelsberg & Garten. 7 lt. Treibhäuser 3C und 4D (jeweils 24. das von den Abmessungen Treibhaus 3C entspricht. Die nördlichen Außenfassaden sind durch Lisenen gegliedert. Von hier aus wurden Heizkanäle befeuert. wird die Stufenanlage zwischen den Treibhäusern bezeichnet. FAKULTÄT VI.2. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 6483 Plankammer SPSG. In den Treibhäusern 3C und 4D wurden wärmebedürftige Pflanzen angezogen und überwintert. wie alle Treibhäuser in der Hofgärnterei. handschriftliche Ergänzung: Treibhaus auf Babelsberg. Die Wandfelder zwischen den Lisenen werden von einem aufwändig gestalteten Gesims mit Zahnfries abgeschlossen (Abb. weisen bauliche Veränderungen verschiedener Zeitstufen auf und nehmen in ihrer Nutzung aufeinander Bezug. mündl. Wahrscheinlich handelt es sich hauptsächlich um Gewächshäuser. 4D bezeichnet.2 Einen weiteren Hinweis geben die Abrechnungen für die bauliche Unterhaltung von Babelsberg aus dem Jahr 1861. 6483 Plankammer SPSG.de JAHRBUCH MSD 2007-09 55 . 1861/63. 6489 und 6484 Plankammer SPSG als Bestand verzeichnet. Bauphase I. Bauphase I. 1). An beiden Bauten sind auf den abdeckenden Sandsteinquadern der südli- 1 Plan Nr. 6488. Treibhäuser 3C und 4D Die Errichtung des ersten der beiden Zwillingsbauten kann anhand eines Entwurfsplanes mit Ausführungsvermerk zur Rechnungsvorlage in das Jahr 1855 datiert werden (Abb. Im Jahr 1863 sind in den Abrechnungsakten für Schloss Babelsberg und Garten die Stufenanlagen unter ‚Extrabauten pro 1864‘ angeführt. Diese Vermutung wird von der Tatsache unterstützt. 030-314-796 11.4. die auf einem durchgängigen Sockel aufliegen.20 × 5. Bei der Aufzählung der neuen Treibhausanlagen wird ein Gebäude mit schmiedeeiserner Dachkonstruktion erwähnt. Bauphase I. Diese entsprechen den dargestellten 19 Trägern der Dachkonstruktion auf dem bereits erwähnten Entwurfsplan von 3C (Abb. Orangerien in den königlichen Gärten in Potsdam. die jedoch heute nicht mehr sichtbar sind.1 Die Identifizierung des dargestellten Gebäudes mit Treibhaus 3C ist anhand baulicher Details. wie die Orientierung von Zugängen eindeutig möglich. Arbeit TU Dresden 1990) 12. DOROTHÉE SACK. Form und Neigung des Daches ist vom Negativabdruck der tragenden Konstruktion im Mauerwerk der erhaltenen Giebelwände zu erschließen.4 Bauphase I. Wo die Zitronen blühen (Potsdam 2001) 46. Stufenanlage Als eigene Bauphase I. TEL. bezeichnet die Zwischenphase von 1856–1860. 65 f. II/Babelsberg 29..). wenn auch teilweise in sehr schlechtem Zustand (Treibhaus 4D). STRASSE DES 17.. Plan Nr. Januar 1856.). JUNI 152. östliches Lorbeerhaus. die als Zwillingsbauten errichtet sind. SEKR.1. MAIL: msd@tu-berlin. Eisbein.3. Luftschicht waren die Gebäude besser isoliert. Durch die dazwischen liegende chen Brüstungsmauer 19 Vertiefungen zu finden. 1864/65. Auskunft Hr. Katharina Rütten. da diese in zeitlich relativ großem Abstand nach Fertigstellung aller Gewächshäuser (um 1861) errichtet wurde. Die jüngeren rückwärtigen Erweiterungen nach Norden als westliches bzw. 10623 BERLIN. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Es handelte sich um ein Pultdach mit einer Neigung von 25 Grad mit Stehwand-Luftklappen über der niedrigen Brüstungsmauer. Vol. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dipl. Das ältere Gebäudepaar wird als Treibhaus 3C bzw.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Die Außenwände von Treibhaus 3C und 4D wurden. Gottgetreu Zur Rechnung vom 7. 1).. Lilli Zabrana. Abb.7 Abb. zweischalig errichtet mit gelblicher. Die beiden Objekte. I/Babelsberg 28. 2 U.1. 33 f.I. 1.3 Da Treibhaus 4D keinerlei Erwähnung findet. 6 Diese Stufen sind auf den Plänen Nr.-PROF. 4 H.

die in die Rückwand des Treibhauses eingelassen waren.12 Bereits 1895 wurde ein großer Teil des Bestandes an Kübelpflanzen nach Sanssouci gebracht.-ING. 4) 46. 8 ‚. die wahrscheinlich eine Torf gedämmte Holzbalkendecke mit vier Oberlichtern trugen. 54. dass noch vor Eintritt des Winters die sichere Unterbringung des ganzen dortigen Bestandes an Lorbeerbäumen in dem neuen Gebäude stattfinden konnte.10 Abb. Diese Durchfahrt in das westliche Lorbeerhaus wurde benötigt.11 Die Bauten entsprechen sich in Formensprache und Konstruktion (Abb.9 Somit wurde zunächst Treibhaus 4D mit dem sogenannten Lorbeerhaus Ost nach Norden hin erweitert (Abb. 1936 existierten noch 25 Pflanzen.13 Bauphase III und IV Spätere bauliche Veränderungen sind auf den Bedeutungsverlust nach 1895 sowie auf Umnutzungen zurückzuführen. Westl. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Die Verkleinerungen bzw.2. (Anm... Das flache Pultdach bestand aus sich kreuzenden Doppel-T-Trägern.‘.de 56 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 2) 28. 2. um eine zusätzliche Isolierung zu erreichen. Vorderseite des Lorbeerhauses Ost. An diese schloss im Innenraum eine Rampe an.8 Nach Heinrich Hamann (stv. (1797–1888) vom 11.R.1).MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 6484 SPSG. was sich in schlichter Wand. Dezember 1879 ist zu entnehmen. 9 Hamann a. schwere Kübelpflanzen ohne großen Höhenunterschied vom Transportwagen leicht auf. 13 Hamann a. dass ein als östliches Lorbeerhaus bezeichnetes Gebäude im Jahr 1879 bereits vollendet war. 2) 30. 11 Reinhold a. TEL. 4) 46. 4) Anm. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Bauphase II.O.3). 12 siehe Plan Nr. 10 Hamann a. 2 und 4. MAIL: msd@tu-berlin. 6501 Plankammer SPSG.. (Anm. (Anm. Katharina Rütten. Lilli Zabrana. Bauphase IV) zu nennen. 4: Bauphasen in der Ansicht.. In die Rückseite des Treibhauses wurden in die Wandfelder zwischen den Lisenen Fenster durchgebrochen (Abb. da die Beförderung schwerer Pflanzkübel nur über die Zufahrt durch das östliche Lorbeerhaus möglich war.-PROF. DR. 3: Entwurfsplan für Anbau Lorbeerhaus West an Treibhaus 3C mit Durchfahrt zu Lorbeerhaus Ost. Die Erweiterung wurde vollständig zweischalig in gelblich-grünem Ziegelmauerwerk ausgeführt. während kein Transport notwendig war. Diese Rampe führte auf eine Fläche etwa 80 cm unter Bodenniveau. Die Heizöffnungen. (Anm.O. die in das Gelände eingetieft waren. Im Gegensatz zu den Treibhäusern war die Ausgestaltung des Lorbeerhauses zurückhaltend. (Anm. die ihrerseits von einer umlaufenden Rollschicht eingefasst ist (Abb. Hier ist beispielsweise die Errichtung einer Trennwand im westlichen Lorbeerhaus (Bauphase III) sowie der Wiederaufbau einiger Bauteile nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg (Abb. abzuladen. Lorbeerhaus Die Vervollständigung der Zwillingsbauten mit dem Anbau eines westlichen Lorbeerhauses erfolgte im Jahr 1881.O. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. 10623 BERLIN. FAKULTÄT VI. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung IV Bauphase II. siehe Reinhold a. Rückwand Treibhaus 4D bzw.O. Gartendirektor SPSG i. Abb. Lorbeerhaus Einem Brief des Hofmarschalls Fürst Pückler (1785–1871) an Kaiser Wilhelm I. Der Anbau wurde etwa zur Hälfte in die Erde versenkt.. JUNI 152. Bauphase II. Die Verbindung der Gebäude erfolgte daher durch einen mit Stützmauern befestigten Graben (Abb.und Fassadengestaltung wiederspiegelt. 030-314-796 11. Östl. PARK BABELSBERG. Der Graben konnte mit Brettern abgedeckt werden. 2). 4). liegt um etwa 3 m tiefer als das natürliche Niveau des umgegebenden Areals. blieben an Ort und Stelle und scheinen weiterhin in Betrieb gewesen zu sein. Bau eines Lorbeerhauses auf Babelsberg rechtzeitig so beendet ist. STRASSE DES 17.. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Die Zufahrt zum Lorbeerhaus Ost erfolgte über eine Doppeltoranlage an der Ostseite. Plan Nr.O. Das zu Treibhaus 4D gehörige Heizhaus wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen entfernt. Die Durchfahrt ist seit spätestens 1931 nicht mehr in Funktion.) kann die Errichtung der Lorbeerhäuser möglicherweise mit einer Schenkung einer Sammlung großer Lorbeerbäume des Bankiers Gerson Bleichröder (1822–1893) an den Kaiser in Verbindung gebracht werden. DOROTHÉE SACK. A 58. Das Bodenniveau der beiden Gebäude. Die Außenfassade des Treibhauses 4D wurde nun zur Innenfassade umfunktioniert.1. Zumauerungen der Fenster sowie die Hinzufügung von Treppen können zeitlich nicht eingeordnet werden. Sie diente dazu. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. die 1938 nach Charlottenburg abgegeben oder verkauft wurden. 3). SEKR. Deutliche Baufugen sowie stumpf anstoßende Mauern der Erweiterung bestätigen die Archivinformationen.bzw.dass der .

Arbeit TU Dresden 1990) 45. DOROTHÉE SACK. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. sowie der Wasserversorgung vorgenommen wurde. berühmt geworden ist. Hoppe erstellt wurde. So konnte dem Wunsch des Könighauses entsprechend ganzjährig frisches. In Hoppes Plan ist außerdem ein zentrales Was- „Der Pfirsichbaum ist für unser Klima zu empfindlicher Natur. (1789 .. in: SPSG (Hrsg. Unter Mitwirkung seines Sohnes gleichen Namens. Einige Hinweise auf das historische Vegetationssystem liefert ein Parkplan. können derzeitig nur Vermutungen über die ursprüngliche Bepflanzung geäußert werden. A 58. Zugleich nehmen die Mauern durch die Sonneneinstrahlung am Tag Wärme auf und geben diese in den Abendstunden gleichmäßig an die Früchte ab. dessen Vater daselbst als vorzüglicher Obst-Cultivateur berühmt ist. Birnen. 1880.Ä. 2008. bei denen es sich vermutlich um Beerensträucher handelt. Die Kultur des Pfirsichbaumes (Weimar 1861) Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams. dergleichen Früchte auch in den Königlichen Gärten von Sanssouci ziehen zu dürfen. einem Vorort von Paris. Vernachlässigung und Verpachtung der Lepère‘schen Quartiere in Babelsberg führten zu weitreichenden Veränderungen des Vegetationssystems. Handbuch des Obstbaues (Berlin 1882) 596. C. das 1861 auch in deutscher Übersetzung erschien. in: SPSG (Hrsg. und dabei die Bitte ausgesprochen.-ING. dass von unterirdischen Wasserleitungen gespeist wird. JUNI 152. Pomologie der Lepère‘schen Quartiere Umnutzung. Anlage und Funktion Die Lepère’schen Quartiere stellen ein in sich komplexes Mauersystem für die Zucht von Obstsorten dar: Der nach Süden offene Spaliergarten wird durch drei Mittelwände in vier Quartiere geteilt.-PROF. Juni 1863 notiert: „In den Jahren 1859. Preußische Gärten in Geschichte und Denkmalpflege (Berlin 2006) 70-74. die von einer Einfriedungsmauer umschlossen werden. Südlich der Lepère’schen Quartiere sind im Plan zudem rasterförmige Bepflanzungen vermerkt. 2008.J. ist nur wenig bekannt. des Wegesystems. U. SEKR.9 Ein Vergleich mit den zeitgleich auf dem Klausberg in Sanssouci angelegten Lepère’schen Quartieren. Sie ermöglichen zudem eine frühere Reifezeit der Früchte. entwickelte in Montreuil die sogenannte Montreuilpalmette. 10623 BERLIN. der 1880 vom königlichen Parkgehilfen F. den so genannten Lepère’schen Quartieren. J. lässt eine ähnliche Bepflanzung auch für den Spaliergarten der Hofgärtnerei vermuten: Demnach wurden an den nördlichen Mauerwänden Wein. Nietner.“ Aufgrund des großen Interesses besonders ausländischer Besucher verfasste Alexis Lepère d.a.um 1870) zurück. Ihrer Majestät der Königin Augusta jährlich eine Sammlung vorzüglich großer Pfirsiche. Die Küchengärtnerei (Berlin 1837) 240. T. Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dipl. Neuste Anleitung (Ulm 1856) 66. ihm Gelegenheit zu geben.8 serbecken verzeichnet. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.) und des Hofgärtners Christoph Ferdinand Kindermann (1805 -1865) wurden in den Jahren 1862 -1864 die Lepère’schen Quartiere in Babelsberg angelegt.5 Wie Lauche berichtet. Lepère.de JAHRBUCH MSD 2007-09 57 . 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Montreuilpalmette. an den westlichen Birnen und an den östlichen Pfirsiche gezogen. Dieterich. die 1882 der königliche Garteninspektor Wilhelm Lauche (1826-1883) in seinem „Handbuch des Obstbaues“ auch für die Zucht von Pfirsichen in Deutschland empfiehlt. Excellenz des frühen Ministers v. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. (k. 030-314-796 11. Birnen und Äpfel sowie Himbeer-Johannisbeer. dass auf Zwergspaliere in so genannten waagerechten Kordons schließen lässt. hatte Lepère d. Pfirsich am Spalier.4 Alexis Lepère und sein Wirken in Babelsberg Der Pfirsich kommt ursprünglich aus dem orientalischen Raum und hat sich über den Süden Europas nach Deutschland verbreitet. der durch seine Zucht von Pfirsichen in Montreuil. Bd 1 (Potsdam 1862-63) 20.6 Über seinen Sohn. selbst angebautes Obst an die königliche Tafel geliefert werden. die Lepère´schen Quartiere eingerahmt (Quelle: Plankammer der SPSG. die bereits nach historischen Vorlagen restauriert und bepflanzt wurden. R.1 Die Spalierzucht von Pfirsichen Noch 1837 schreibt Theodor Nietner (17901871).und Stachelbeersträucher.A. Äpfel und Birnen durch die Vermittlung SR. STRASSE DES 17. die über einen Schlauch erfolgte.). Bethmann = Hollweg zu Füßen gelegt. ein Buch über seine Spalierzucht von Pfirsichen in Montreuil. Lauche. Darauf lässt sich in den Freiflächen der Quartiere ein rasterförmiges System erkennen. Die Bezeichnung geht auf den französischen Pflanzenzüchter Alexis Lepère d. Mirosanda Vranic MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. G. W. J. Fruchtkultur als Aufgabe der Hofgärtner. G. Einen ersten Hinweis auf sein Wirken in Potsdam findet sich in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams. Hoppe (Ausschnitt). die zwischen Eckpfosten gespannt sind.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Da keine historischen Bepflanzungspläne vorliegen und bisher keine Bestandsanalyse der Gesamtvegetation. Plannummer: 7016 ). Anlage und Konstruktion der Mauern schaffen optimale klimatische Bedingungen für Obstsorten. Fr. FAKULTÄT VI. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Es diente der Bewässerung von Pflanzen in den Quartieren. Weinsenker. in seinem Buch „Die Küchengärtnerei“: Parkplan F . Preußisch Grün (Berlin 2004) 201-206. Durch das Befestigen der Spaliere an Mauern werden die empfindlichen Obstsorten besonders geschützt. Schurig. TEL. wie Pfirsiche. 2008. Alexis Lepère d. Die Entwicklung der Nutzgärtnerei am Klausberg. Schurig. DR.60 und 61 hatte Kordon. Goethe.Ä. Pfirsiche. Wein am Spalier. war insbesondere in Montreuil die Kultur von Pfirsichen schon seit langer Zeit „en vogue. Darin wurde für eine Versammlung am 30. Diese werden insgesamt in drei Gruppen unterschieden: in Kordons. Reinhold.3 Alexis Lepère d. Bei dieser Spalierform werden die Äste von zumeist Äpfel oder Birnenbäumen waagerecht entlang von Drahtstreben gezogen. bereits in Basedow (MecklenburgVorpommern) und Arendsee (Brandenburg) Maueranlagen für die Zucht von Pfirsichen am Spalier angelegt.“ 2 Die Spalierzucht ermöglicht nicht nur ein gleichmäßigeres Wachstum der Pflanze und einen größeren Ertrag von Früchten. Durch das Beschneiden von Obstbäumen in einer bestimmten Wachstumsperiode und deren Anbinden an ein Spalier können unterschiedliche Spalierformen ausgebildet werden. Marianne Heise. Hartwig. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die Lepère‘schen Quartiere I Der nördliche Abschluss der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg wird von einem Spaliergarten gebildet. Alexis Lepère d. MAIL: msd@tu-berlin.Ä. 2008. um ihn anders als Spalierbaum ziehen zu können. 1862 bestellt Hofgärtner Christoph Ferdinand Kindermann für die Bepflanzung der Hofgärtnerei u. Palmetten und freistehende Formen. Herr Lepère fils aus Montreuil bei Paris. J. PARK BABELSBERG. 1870 folgten die Lepère’schen Mauern in der Gärtnerlehranstalt Potsdam.). Die Obst und Traubenzucht (Berlin 1900) 42.“ 7 Bevor jedoch 1862 mit dem Bau der Lepère’schen Quartiere auf dem Klausberg in Sanssouci sowie im gleichen Jahr in der Hofgärtnerei Babelsberg begonnen wurde. Äpfel sowie Wein.

32 cm.41 cm.-ING. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. satteldachförmige Mauerabschluss besteht aus ein. Mittelwand im Quartier III. Um Frostschäden zu vermeiden.bzw. sollte gleichzeitig das Geländeniveau innerhalb sowie außerhalb der Quartiere angehoben werden. Die Einfriedungsmauern sind unterschiedlich in ihrer äußeren Gestaltung. 2008. meist vertikale Risse. In verschiedenen Bereichen wurden die Fugen mit Zementmörtel ausgebessert. 030-314-796 11. PARK BABELSBERG. An dieser Konstruktion konnten zeitweise Matten aus Stroh1. Von den Spalieren aus Metall sind nur noch die Rahmen mit den Löchern für die Drähte vorhanden. Nur bei der westlichen Einfriedungsmauer wurden abgeschrägte Betonplatten ohne Gefälle auf dem Mauerwerk verlegt. die Kultur des Pfirsichbaumes (Weimar 1861)20-21. 2008.und Weinsorten gedeihen können. Innerhalb der Quartiere sind die ebenen Mauern ca. Lepère. wurden direkt über den Spalieren Schutzabdeckungen eingehängt. Aus funktionalen Gründen empfiehlt sich. die Durchgänge wieder zu öffnen. DOROTHÉE SACK. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Damit das Regenwasser nicht auf die Pflanzen tropft. den Lepère‘schen Quartieren. MAIL: msd@tu-berlin. 1 J. Diese lange Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Schadenskartierung der Einfriedungsmauer im Quartier I (Ansicht von innen). gelben Backsteinen als Sichtmauerwerk errichtet worden. zwei Lagen Biberschwänzen. Baubeschreibung Die Einfriedungsmauern und Mittelwände zwischen den jeweils 250 qm großen Quartieren sind mit handgeformten. Der obere. SEKR. Die Abdeckungen bestanden aus konsolartigen Wandträgern mit darüber gelegten Brettern. 2008. die nicht frostfreie Gründung der Mauern und die fehlende Verzahnung der Fundamente der mittleren Mauern mit denen der Einfriedungsmauer (belegt durch Freilegung im Quartier II). Die Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen sind stark beschädigt. FAKULTÄT VI. Vranic. Damit die Lepère‘schen Quartiere ihrer ursprünglichen Funktion entsprechen und wieder „Früchte an die Tafel“ liefern. um die Pflanzen einzuhausen. 2. Heise und M. Der nur noch teilweise vollständige Lattenrost der hölzernen Spaliere ist in einem schlechten Zustand.-PROF. Gegründet sind sie auf Fundamenten aus Natur. Hartwig. 10623 BERLIN.und Backsteinen. Über diese konnte man von einem Quartier zum nächsten gelangen. Heute sind die Durchgänge zum Teil zugesetzt. Im nördlich gelegenen Bereich. Alle Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen müssen erneuert und zur besseren Ableitung des Regenwassers im oberen Bereich mit Zinkblech abgedeckt werden. Die Überstände variieren zwischen 27 . 2008. Sabine von Wangenheim.85 m hoch und die Wandstärken liegen zwischen 26 . Maßnahmenplanung Das Sichtmauerwerk soll erhalten und saniert werden. alle anderen Risse und schadhaften Fugen mit Kalkmörtel neu verfugt und Stürze neu aufgemauert werden. Bast oder Jute befestigt werden. Einfriedungsmauer der Lepère‘schen Quartiere mit Ziermauerwerk. Am Weg zum Flatowturm wurde das am aufwändigsten gestaltete Mauerwerk mit farblich gefassten Zierverband und Fugenstrich errichtet. DR. Im Einzelnen bedeutet das: die statisch bedingten Risse im Mauerwerk müssen kraftschlüssig geschlossen. Einfriedungsmauer/Mittelwand mit Durchgang im Quartier I. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Lepère‘sche Quartiere II Über den Eingang zur Hofgärtnerei gelangt man entlang des terrassierten Weges in Richtung Norden zu vier dreiseitig umschlossenen Parzellen. TEL. A 58. JUNI 152. Schäden Seit der Erbauung der Lepère‘schen Quartiere sind fast 150 Jahre vergangen. befinden sich Durchgänge.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Um die Frosteinwirkung auf die Pflanzen zu vermindern. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.de 58 JAHRBUCH MSD 2007-09 . wo die Mittelwände in die Einfriedungsmauer einbinden. Alle Mauern haben kleinere und größere. müssen die Überstände der Mauerabdeckungen entsprechend der Wandhöhe gewählt werden. An den ehemals mit einem hellen Farbton überstrichenen Mauerwerkswänden wurden Obstbäume oder Weinreben an Spalieren aus Holz oder Metall angebunden. Inken Holland. STRASSE DES 17. damit an Ihnen die verschiedensten Obst. Plan von M. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. sollten neue Spaliere an den Mauern befestigt werden. Sie sind durch verschiedene Ursachen entstanden: wie unterschiedliche Geländehöhen und damit verbundener Erddruck auf die Mauerwerksverbände. Die Verfugung des Sichtmauerwerks mit Kalkmörtel ist porös und nur noch zum Teil vorhanden.

Die Denkmaleigenschaft der Hofgärtnerei ist in ihrer geschichtlichen. Beachtung der ursprünglichen optischen Einteilung der Dachflächen bei Neubau. die während der privaten Nutzung des Treibhauses 2B entstanden. Auch das Material aller nach außen sichtbaren Bauteile. vom 21. zentrale Terrassenanlage mit ihren Stufen freigelegt. Jg. von außen sichtbarer Ziegel an Farbe und Format der historischen. DR. Hier seien z.1 Zum anderen ist die `Hofgärtnerei mit ihren Lorbeerhäusern´ als Einzeldenkmal in die Denkmalliste der Stadt Potsdam eingetragen. steht unter Schutz. beziehungsweise wiederhergestellt werden. 2 Denkmalpflegerischer Bindungsplan für das Lorbeerhaus West mit Durchfahrt und Treibhaus 3C. Jahrhundert. Stand: 31. das Verkleinern und das Zumauern der Fenster des westlichen Lorbeerhauses genannt und die Umbauten. Grundriss und Schnitt. A 58. 7. SEKR. STRASSE DES 17. Katharina Rütten. Spätere Umbauphasen gehen auf Umnutzungen oder den Wiederaufbau einiger Bauteile nach den Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs zurück und sind somit für die Denkmaleigenschaft von geringerer Bedeutung. der seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe ist.2 Die ehemalige Hofgärntnerei ist ein wichtiges Zeugnis der Gärtnerei-Architektur sowie der gärtnerischen Techniken des 19. Bedeutende Gartenkünstler waren an ihrer Ausgestaltung beteiligt.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Januar 1991.20 Denkmalverzeichnis des Landes Brandenburg. Bei baulichen Maßnahmen gilt es. DOROTHÉE SACK. Fehlende Dächer und Böden sollten neu gebaut werden. Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. Jahrhunderts. Stadt Potsdam.de JAHRBUCH MSD 2007-09 59 . 2008. XII. Florian Schweinsteiger. 2008. Durch einen Neubau der nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nicht wieder aufgebauten Giebelwände der beiden Treibhäuser 3C und 4D sollen diese in ihrer angestammten Funk- tion wieder nutzbar gemacht werden. Um den Gesamteindruck der Treibhausanlage in ihrer Hanglage zu vervollständigen. 10623 BERLIN. Nr. bis zum 20. 1 Denkmalpflegerischer Bindungsplan der Gesamtanlage. 1 2 3 Abb. Vorgaben zu beachten: Die Wahrung der Symmetrie der Gebäudepaare und der ursprünglichen Kubatur. diese gelten deshalb als unbedingt erhaltenswert. PARK BABELSBERG.3. Vgl. Ein Neubau wird auch für die ursprünglich vorhandene Durchfahrt zwischen den beiden Lorbeerhäusern empfohlen.3 Kriterium zur Beurteilung der einzelnen Bauteile ist deren Bedeutung für die Denkmaleigenschaft. Anpassung neuer. gemäß Eintragung in die Liste des Kulturerbes der Welt der UNESCO vom 1. vor allem das der Fassadengestaltung.-PROF.12. künstlerischen und wissenschaftlichen Bedeutung begrüdet. Dieser ergibt sich zum einen aus ihrer Zugehörigkeit zum Denkmalbereich `Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft´.-ING. Als prägend für diese werden die bis 1881 errichteten Gebäude mit den dazugehörigen gärtnerisch gestalteten Freiflächen eingestuft. TEL. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.2007. Drucksache 96/0361. Verwaltungsbereich Potsdam. sollte die Abb. einschließlich der Farbgebung der Putze und das Material der Türen und Fenster. da diese als unerlässlich sowohl für eine zukünftige Nutzung der beiden Gebäude als auch zum Verständnis der ursprünglichen Nutzung erscheint. MAIL: msd@tu-berlin. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. JUNI 152. 030-314-796 11. Diese Bauteile sollten entfernt werden. Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. Begründung für die Unterschutzstellung ist der Zeugniswert für die historische und städtebauliche Entwicklung im Gebiet von Berlin-Brandenburg für den Zeitraum vom 18. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Denkmalpflegerische Zielstellung für das Gelände Die ehemalige Hofgärtnerei untersteht einem mehrfachen denkmalrechtlichen Schutz. Hier sind Eingriffe in die Substanz möglich. bei Verzicht auf detailgetreue Nachbildungen von Profilen oder Zierformen.B. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. FAKULTÄT VI. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. November 1996. Form und Größe der Öffnungen. veröffentlicht im Amtsblatt für die Stadt Potsdam. Teilweise beeinträchtigen diese Umbauten sogar die Ablesbarkeit der Nutzungsweise und des optischen Bezugs der Gebäude zueinander. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Der denkmalpflegerische Status schützt die Anordnung und optisch aufeinander bezogene Ausrichtung der Gebäude sowie deren Kubaturen mit der Verteilung.

++49-30-314-796 11. z. Alle anderen Gebäude dieses Teiles befinden sich in einem ruinösen Zustand. vom Hofgärtnereiareal aus. da sich die Kubatur des Gebäudes verändert. Teeküche.und Umkleideräume. . Die Treibhäuser 2B und 5E bis 8H werden ebenfalls wieder funktionstüchtig gemacht und ganzjährig der Pflanzenanzucht dienen. eine der ersten großen Gärtnereianlagen in Preußen dar. Mit Treibhaus 1A wird ein Bereich eingerichtet.M. SEKR.Die Abfangung der Konstruktion durch Stützen im Treibhausinneren. o. Die Gewächshäuser 3C und 4D mit ihren dazu gehörigen Lorbeerhäusern werden zur Überwinterung frostempfindlicher Kübelpflanzen dienen. 10623 BERLIN. Die Treib.ä. Jhs. die Arbeitsweise einer Gärtnerei des 19. um die notwenigen Arbeiten des Gartenbaubetriebes nur zeitlich begrenzt zu stören. Für die Ertüchtigung dieses Dachtragwerkes wurden drei Sanierungsvarianten entwickelt (siehe unten). welche durch den Anbau einer Hubbühne behindertengerecht erweitert wird. Das bisher ungenutzte Tor direkt nördlich des Hofgärtnerhauses soll als Zugangsmöglichkeit für Besucher hergerichtet werden. A 58. z. Swantje Eggert.und Lorbeerhäuser gegebenfalls ertüchtigt und. Variante II . Emanuel Hübner. wobei die Umsetzung des denkmalpflegerischen Bindungsplanes eine Grundvoraussetzung ist. 2008. Das Gebäude 1A sollte aufgrund seiner außergewöhnlich feingliedrigen Gusseisenkonstruktion des Dachtragwerkes dem Besucher auch von Innen gezeigt werden.) zum Verkauf angeboten werden.B.-ING.bzw.Die Überdachung ist losgelöst von der Dachkonstruktion. die bei 6F aber nicht mehr den ursprünglichen Bestand darstellt. Mayssoun Issa.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Die Lepère`schen Quartiere sollen ihre ursprüngliche Funktion zurückerhalten und mit Spalierobst bepflanzt werden. wieder aufgemauert werden. DR. Das Nutzungskonzept sieht daher den Erhalt und eine Wiederbelebung des Gärtnereibetriebes vor. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.und Ladenbereich eingerichtet. Im Dachgeschoss (Obergeschoss) des Hofgärtnerhauses befinden sich die Räumlichkeiten für das Personal (Aufenthalts. . Der Besucherzugang zum Hofgärtnerhaus kann von der Ostseite des Gebäudes. die Besuchern.-PROF. STRASSE DES 17.de 60 JAHRBUCH MSD 2007-09 . In den Lepère´schen Quartieren werden zur Zeit nur die beiden östlichen Bereiche durch Kleingartenverpachtung genutzt.Vorteil: Das äußere Erscheinungsbild bleibt erhalten. MAIL: msd@tu-berlin. Blick nach Nord-Osten. Mit Ausnahme der Wirtschaftsgebäude werden alle Teile in die Umnutzungsplanung mit einbezogen. wenn auch teils mit Umbauten aus verschiedenen Nutzungsphasen. den Teil des Hofgärtnerhauses und schließlich denjenigen der beiden Wirtschaftsgebäude. Sanierungsvarianten für Treibhaus 1A Hofgärtnerhaus. vollständig genutzte Gebäude dieses Planungsteiles. Glasfläche in historischer Ebene. . B. erfolgen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.Nachteil: Der innere nutzbare Raum wird in seiner Ansicht verändert. . . Die gemauerten Teile der Gebäude haben sich mit Ausnahme des Gebäudes 5E weitgehend erhalten. Axel Schulze. der zum Verkauf der Pflanzen dienen wird. Ausstellungszwecke vor. Ausgangspunkt der Planung für die Dachkonstruktion des Treibhauses 1A war die Aufstellung von drei Entwurfsvarianten. Variante I . die in der Gärtnerei angezogen worden sind. die für Ausstellungszwecke und andere kulturelle Veranstaltungen (Seminare. PARK BABELSBERG. vom Schloßpark aus. Besucher und Personal benutzen dabei dieselbe Treppenanlage. da die tragenden Schubkräfte durch die neue Dachkonstruktion abgefangen werden. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Auch die Sanitäranlagen werden in dieser Etage untergebracht.). Das Nutzungskonzept sieht auch einen Raum für Museums. DOROTHÉE SACK. 2008. Bei zwei Gebäuden (1A und 6F) existiert auch noch eine metallene Dachkonstruktion. .Unterstützung der Konstruktion durch Anlaschung von L-Profilen an vorhandenen Trägern. oder von der Westseite. Sanitäranlagen). Variante III . bieten sich optimale Einblicksmöglichkeiten in das Gebäudeinnere. Jhs. Des weiteren befinden sich in diesem Geschoß ein Cafébetrieb mit Küchen und Räumlichkeiten. Im Erdgeschoss (Hochparterre) des Gebäudes wird ein Kassen. für eine Dauerausstellung zur Geschichte und Entwicklung der Hofgärtnerei Babelsberg oder aber für wechselnde Ausstellungen.Nachteil: Das äußere Erscheinungsbild ist nicht mehr ablesbar. lokaler Künstler. Vorträge) genutzt werden können.und Lorbeerhäuser mit den Lepère´schen Quartieren.und Lorbeerhäuser mit den Lepère´schen Quartieren Lorbeerhaus 3C ist zur Zeit das einzige. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. rekonstruiert. Für eine Nutzung der Gebäude müssen die Mauern der Treib. in dem Literatur und Souvenirs (Postkarten u. Im Sommerbetrieb sollen sie die Funktion einer Schaugärtnerei übernehmen. Treibhaus 2B wird bislang teilweise noch durch einen Schrebergartenpächter genutzt. Maria Kostakopoulou. Sie werden für die Öffentlichkeit nur im Rahmen von Gruppenführungen zugänglich sein. FAKULTÄT VI.Nachteil: Vorh. Treibhaus 1A (Modell. Blick nach Süd-Westen.Vorteil: Der Kubus bleibt erhalten und die bestehende Konstruktion ist ablesbar. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei I Für die Umnutzungsplanung wird das Gelände der denkmalgeschützten Hofgärtnerei Babelsberg in drei Teile untergliedert: den Teil der Treib. Das südliche soll weiterhin ausschließlich dem Gärtnereipersonal und dessen Wirtschaftsfahrzeugen als Zugang zur Gärtnereianlage dienen. Agnieszka Swiderska.Vorteil: Bestehende Konstruktion wird nicht verändert. soweit sie fehlen. wobei besonders an Schulklassen gedacht wird. JUNI 152. Die metallenen Dachkonstruktionen werden nach einer statischen Überprüfung ebenfalls ertüchtigt bzw. Das Hofgärtnerhaus Direkt nördlich und südlich des Hofgärtnerhauses befinden sich in der Umfassungsmauer zwei Zugangstore zum Gärtnereiareal. Träger in Ansicht nicht vollständig sichtbar. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Da das Laufniveau außerhalb der Treibhäuser zumeist über dem im Inneren der Treibhäuser läuft. So kann exemplarisch die Atmosphäre eines historischen Treibhauses nachempfunden werden. TEL. nahebringen soll. Die pädagogische Zielsetzung der Hofgärtnerei wird durch einen Lehrpfad im Außengelände ergänzt werden: Hinweisschilder an den Gebäuden erklären dann die Funktionsweise der einzelnen Gebäude und die in ihrem Inneren wachsenden Pflanzen. Die Hofgärtnerei Babelsberg stellte in der Mitte des 19.

de JAHRBUCH MSD 2007-09 61 . Detailzeichnung (o. STRASSE DES 17. Maria Kostakopoulou. Ebenso werden die dazwischen liegenden Gusseisenstäbe durch Eckprofile aufgebessert. wobei die Verglasung nicht mehr vorhanden ist. daß sich kein Nässestau bilden kann. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Baubeschreibung des Treibhaus 6F Das langrechteckige Gebäude setzt sich aus Mauerwerk von unterschiedlichen Ziegelarten zusammen. Detailmodell. Swantje Eggert. Ausbrüche und Risse werden mit geeigentem Mörtel geschlossen. Blick nach Nord-West. die in Art. Die bestehenden Träger werden seitlich durch ungleichschenklige L-Profile verstärkt. Die Nebenträger zwischen den Dreigelenkbögen liegen größtenteils lose auf der Konstruktion oder sind nicht mehr vorhanden.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Modell von der Gesamtansicht der Treib. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei II Alle Treibhausgebäude der Hofgärtnerei weisen unterschiedlich starke Schäden auf. Baubeschreibung 1A Das Gewächshaus 1A ist in Form eines langgestreckten Rechteckes mit Satteldach ausgeführt. um Schubkräfte abzufangen. sollten die Träger durch Nachbildungen gleicher Form und Größe ersetzt werden. 2008. JUNI 152. Exemplarisch wurden die Treibhäuser 1A und 6F untersucht. Sie diente zur Aufnahme von Verschattungselementen. Schadenskartierung der Treibhauses 1A. Geschädigte Mauerziegel werden durch neue ersetzt. Sanierungsmaßnahmen Zunächst sollten die Stahlträger mittels Nadelentrostern von Korrosion befreit werden. Das Erscheinungsbild des Treibhausraumes soll auch nach Sanierungsmaßnahmen erhalten bleiben. Die Dachträger (Dreigelenkbogen) bestehen jeweils aus zwei Teilen. Alle Träger sind vom Statiker zu prüfen. Es wurde eine umfangreiche Schadenskartierung und Umnutzungsplanung für beide Gebäude erstellt. 2008.. Gusseisen-Glas-Konstruktion des Sanierungskonzept im Bezug auf Variante I Als Erstes sollte eine sorgfältige Demontage der Gusseisen-Glas-Konstruktion erfolgen. Sorgfältig wird die Sohlbank über der Brüstungsmauer abgetragen. Das nach Süden geneigte Pultdach besteht aus einer Stahlkonstruktion. Blick nach Nord/West. Es kann ein Stahlbetongürtel am unteren Abschluss des vorhandenen Fundamentes eingelassen werden.-ING. Die Träger der Guss-Eisen-Konstruktion müssen mit einem vollflächigen Korrosionsschutz überzogen werden. Von den Nebenträgern sind an der Südseite 16 % und an der Nordseite 38 % vorhanden.und Lorbeerhausgebäude. Treibhaus 1A (unmaßstäbliche Skizze). Axel Schulze.) Sanierungskonzept für Treibhaus 1A. FAKULTÄT VI. Abplatzungen und Salzausblühungen auf. Der Fundamentbereich wird abschnittsweise freigelegt. Zwischen ihnen befinden sich vier Nebenträger. Die Fußpunkte sind nach statischen Erfordernissen zur Aufnahme von Horizontalkräften auszubilden. Emanuel Hübner. Die L-Profile dienen gleichzeitig als Auflager für die zukünftige Glasbedachung. Alle Tragelemente sind von Statikern zu prüfen und bei Festigkeitsverlust auszutauschen. Gusseisenkonstruktionen sind größtenteils korrodiert. Die Fußpunkte sollten so konstruiert werden. Einige Ziegel fehlen vollständig. Das Ziegelmauerwerk weist Deformierungen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. An wenigen Stellen hat sich Lochfraß gebildet.und Spannungsübertragungen auf das vorhandene Fundament auszuschließen.M. Durch Schubkräfte hat sich die Brüstungsmauer horizontal in ihrer Lage verschoben. Die Stahlbzw. Zur Verhinderung von aufsteigender Nässe ins Mauerwerk sind die horizontalen und vertikalen Sperrschichten zu prüfen und im Horizontalbereich durch Injektionsmaßnahmen sowie im erdberührenden vertikalen Bereich durch Schutzanstriche zu sanieren. Die Konstruktion weist Fehlstellen durch Lochfraß sowie den Verlust des kraftschlüssigen Verbundes durch einzelne Brüche auf. SEKR. Die Träger der Stahlkonstruktionen werden an ihren Auflagerknoten zusätzlich durch Anlaschen verstärkt. A 58. DOROTHÉE SACK. Die Stabilität der Dachkonstruktion ist besonders durch Korrosion beeinträchtigt. Risse und abplatzende Verfugungen auf. 2008. ++49-30-314-796 11. Der Verbund der gebrochenen Fehlstellen ist wieder herzustellen. die auf der Brüstung stehen und zusätzlich im Scheitel miteinander verbunden sind. Falls die Tragfähigkeit nach statischer Prüfung nicht gewährleistet ist. der die Horizontalkräfte aufnehmen soll. 2008. PARK BABELSBERG. Die GusseisenGlas-Konstruktion ist eine besondere filigrane und konstruktive Ausführung und ist deshalb erhaltenswürdig. Das besondere Erscheinungsbild dieses Gebäudes zeichnet sich durch eine filigrane Stahlkonstruktion oberhalb des Firstpunktes aus. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Bauschäden 1A Der schlechte Erhaltungszustand bzw. 10623 BERLIN. Foto Sanierungskonzept für Treibhaus 1A. Zwischen Fundament und Stahlbetongürtel muß eine Dehnungsfuge vorhanden sein. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Es besteht aus einer Gusseisen-Glas-Konstruktion. Zusätzlich sollte der Einbau von statisch erforderlichen Zugbändern erfolgen. Bauschäden am Treibhaus 6F Hauptsächlich befindet sich die Dachkonstruktion des Treibhauses 6F in einem ruinösen Erhaltungszustand. 2008. Agnieszka Swiderska MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. TEL. MAIL: msd@tu-berlin. Mayssoun Issa. die die Verglasung halten. Mauerwerksziegel und Teile der Sandsteinsohlbank werden ausgebessert oder durch das gleiche Material ersetzt. und das vorhandene Ziegelmauerwerk weist Schädigungen unter anderem in Form von Deformierungen. Farbe und Material den bauzeitlichen Ziegeln entsprechen müssen.-PROF. um Kraft. DR. die erhebliche Korrosion der Gusseisen-Glas-Konstruktion ist durch Jahrzehnte mangelnder Pflege und fehlender Konservierung verursacht.

A 58. TEL.-ING. Dabei wirken meist mehrere Schadensursachen miteinander und nicht nur einzeln. 2008. Schäden bedingen wiederum weitere Schäden.ohne Maßstab. Risse. Lorbeerhaus Ost. Die dabei zu verwendenden Materialien sind den vor Ort bereits verwendeten Baustoffen in Farbe. zählt zu allererst der Schutz vor dem Eindringen von Wasser im Allgemeinen. wie Verschmutzungen oder unsauber ausgeführte Anstriche. eine gewichtige Rolle in der Zerstörung der Bauwerke.Schadensanalyse und Sanierungskonzept Biogener Befall. 2008. Es droht der Totalverlust der Substanz und des Denkmals. 10623 BERLIN. Empfehlenswert ist neben dem unabdingbaren Bau der Dächer die Wiederherstellung von Pfeiler.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Oberflächenverlust. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Das Konzept nimmt dabei Rücksicht auf die besondere historische Bedeutung der Objekte und ihre baulichen Besonderheiten. DOROTHÉE SACK. Wand b . Treibhaus 4D. Merima Mustafic. Putz. Schadensursachen und -bilder Schäden an der Substanz sind vielseitig bedingt. Aufbauend auf die Schadenskartierung wurde ein Sanierungskonzept entwickelt. Die Maßnahmen der Sanierung umschließen alle Formen der Reparatur und Wiederherstellung. spielen vor allem externe Faktoren. Marit Beer. 2008. feststellen sowie im Bereich der ungeschützt liegenden Mauerkronen. PARK BABELSBERG. So müssen einige Mauerpartien abgetragen und mit dem altem Material neu aufgemauert werden. wie Rissschließung. wie Material und Verarbeitung. Auch die Herstellung eines Systems der Wasserableitung in Form einer Drainage um das Gebäude herum ist zu empfehlen. Fehlstellen. sodass die Instandsetzungskosten nach einigen Jahren ungleich größer als bei regelmäßiger Wartung ausfallen würden. STRASSE DES 17. Fugen sind ausgewaschen. Wiebke Hansen. Metall und Holz. Bei Untersuchungen im Rahmen der Schadenskartierung wurde an den Lorbeerhäusern und den angrenzenden Treibhäusern 3C und 4D in der Hofgärtnerei Babelsberg eine Anzahl unterschiedlicher Schäden festgestellt. Durch Wurzelsprengung schädigende Pflanzen sind zu entfernen.und Mauerabdeckungen.Oberflächenverlust durch Würfelbruch. Da im bodennahen Bereich die stärkste Durchfeuchtung auftritt. 2008. wird sich der Verfall beschleunigen. Ohne regelmäßige Wartung ist mit einer erneuten Zunahme der Schädigungen zu rechnen. Die Objekte sind der Verwitterung schutzlos ausgesetzt und ihr Zustand verschlechtert sich zunehmend.-PROF. Schadenskartierung Lorbeerhaus Ost. da sich diese Bauten im Gegensatz zu dem bereits 1987 instand gesetzten Lorbeerhaus West in einem sehr viel schlechteren Zustand befinden. Beschaffenheit und ihren physikalischen Eigenschaften anzupassen. Es finden sich großflächige Salzausblühungen und biogener Befall. JUNI 152. Die Ziegel zeigen überproportional Oberflächenverlust und Fehlstellen. 2008. 2008. West-Fassade. Schadhaftes Holz . Kartiert wurden ästhetische Beeinträchtigungen. Fassung. Wand c. entzerrtes Photo als Kartierungsgrundlage. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Selbst innerhalb des kurzen Beobachtungszeitraumes von einem halben Jahr war in den untersuchten Bereichen eine Verschlimmerung der Schäden festzustellen. Sanierungskonzept Das Hauptaugenmerk der Sanierung richtet sich auf das Lorbeerhaus Ost sowie die Treibhäuser 3C und 4D. Djamila Hempel. Beeinträchtigungen durch Lebewesen oder durch Salze. schadhafte Fugen. SEKR. biogener Befall mit zum Teil Wurzelsprengung. Ziegel. wie Witterungseinflüsse. Betroffen sind in zum Teil gravierendem Ausmaß alle verwendeten Werkstoffe. Fehlstelle. Astrid Obermann MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Präventive Maßnahmen und Sanierung Zu den präventiven Maßnahmen. So können kleinere Ausbesserungen sofort durchgeführt werden. also Maßnahmen zur Verhinderung des Schadensfortschritts durch Unterbinden oder Reduzieren von Schadensursachen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Bedingt ist dies vor allem durch die fehlenden Dächer und die mangelnde Wartung der Objekte. Verfugung. Ziegelaustausch oder Schließen von Fehlstellen. ++49-30-314-796 11. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die Lorbeerhäuser mit den Treibhäusern 3C und 4D . MAIL: msd@tu-berlin. Eine Häufung von Schäden lässt sich in den unteren Bereichen. FAKULTÄT VI. Schadenskartierung Alle vorgefundenen Schadensbilder wurden in einer Schadenskartierung zeichnerisch festgehalten und zusätzlich schriftlich präzisiert. Neben internen Faktoren. wie Naturstein. wie etwa der Zone der aufsteigenden Feuchtigkeit. Statisch gefährliche Situationen sind zu entschärfen. schadhafter Putz. Schuppiger Oberflächenverlust beim Ziegel. DR. Wenn nicht baldmöglichst eingegriffen wird. schadhafte Fugen. sind hier mehrfach Rissbildungen und Abplatzungen der Putzoberflächen zu erkennen. Salzausblühungen. korrodiertes Metall und schadhaftes Holz. Kartierung vor Ort. Eine Wartung ist unabdingbar und sollte in einem Zwei-Jahres-Turnus erfolgen. Legende Schäden. lose Fassungsschichten.de 62 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Mörtel.

Ostansicht mit Blick in den Raum mit dem Regalsystem. Abb. Die Treibhäuser erhalten darüber hinaus separate Zugänge zum zentralen Haupterschließungsweg der Hofgärtnerei. welche jedoch nicht umgesetzt wurden. Der Graben wird mit einem flexiblen Steg überbrückt und der 70 cm betragende Höhenunterschied im Bodenniveau zwischen den beiden Lorbeerhäusern über die Länge des Grabens durch eine Rampe überwunden. 3+4). Beeteinfassungen. JUNI 152. MAIL: msd@tu-berlin. schematische Anordnung des Regalsystems. Die Verbindungstreppe zwischen östlichem Lorbeerhaus und Treibhaus 4D wird entfernt. Zurzeit werden sie unsortiert in feuchten Kellerräumen. dass auch die direkt anschließenden Treibhäuser geeignet sind.2 Östliches Lorbeerhaus. Modellphoto 2008.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Für ihre Standsicherheit muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet. jedoch in abstrahierter Form. Entwurf Das Hauptaugenmerk der Entwurfsplanung liegt auf den beiden Lorbeerhäusern. Abb. in das Terrakotta- Abb. die gleichzeitig als Abstellfläche für Fundstücke verwendet werden kann.T. Bereits in der Vergangenheit hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn von Kaehne und Lange Entwürfe für eine Depotnutzung vorgelegt. STRASSE DES 17. DR. DOROTHÉE SACK. Diese werden mit einer Abdeckung versehen. 1+2). zeigt die Veränderungen im Laufe der Geschichte und bildet nicht historisierend nach. Im Gegensatz zu der vorhandenen historischen Doppeltoranlage werden sie als zweiflügelige moderne Holztore geplant.3 Weg zwischen den zwei Lorbeerhäusern. Der hier präsentierte Entwurf geht in erster Linie von einer Übergangsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot aus. Auch die Innenräume der Treibhäuser werden als Depot genutzt. Abb. den Heizkanal und die dazugehörigen Rohrleitungen vor weiterem Verfall zu schützen. Modellphoto 2008. Daher sollte der Entwurf für die Zwischennutzung auf eine spätere langfristige Nutzung (z. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Vier neue Dachfenster sowie eine Holzbalkendecke werden nach historischem Vorbild wieder eingebaut. Modellphoto 2008. A 58. SEKR. In den Lorbeerhäusern gibt es drei Tore und zwei Türen: zwei Holztüren und die zwei neuen Holztore an den mittleren Stirnwänden sowie die Doppeltoranlage an der Ostfassade. Skulpturen. mit abgetrepptem Giebel und ohne Durchbruch ins Treibhaus sowie 2. Djamila Hempel.de JAHRBUCH MSD 2007-09 63 .B. Der komplette Innenraum wird mit Regalen verschiedener Größen und Höhen beplant. überhaupt noch erfolgen kann. Modellphoto 2008. platten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden. eine massive Wand aus gelben Ziegeln mit geradem Abschluss und mit Durchgang ins Treibhaus (s. ein Konzept für die geordnete Lagerung der gesammelten Bauteile zu entwickeln. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile Historische Bauteile im Schlosspark Babelsberg Seit vielen Jahren werden Teile von bspw. und je nach Material ist es fraglich. Astrid Obermann MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Die Stahl-Glas-Konstruktion der Treibhäuser wird in Anlehnung an das historische Vorbild errichtet. PARK BABELSBERG. flexibler Steg üder dem Graben. und die zwei Verbindungstore zwischen den beiden Lorbeerhäusern wieder in die Mauer zu brechen. Diese erhalten z. Abb. FAKULTÄT VI. ein stimmiges Gesamtkonzept von Nutzung und Erhalt zu erreichen.und Treibhäuser. Sie sind nicht ausreichend gegen Verwitterung geschützt. Als erste Maßnahme wurde der Wetterschutz geplant. ausziehbare Böden und sind mit einem Gabelstapler (Hubhöhe= 5. Reliefs. sodass vom Standpunkt der Diffusionsoffenheit einer Endnutzung als Lorbeerhaus nichts im Wege stehen würde (s. Dieser Variante wird der Vorzug gegeben. den alten Verbindungsgraben wieder freizulegen.1 Aufsicht Grundriss. Modellphoto 2008. historische Variante.-ING. außerdem erfolgt die Wiederfreilegung der ursprünglichen zwei Durchgänge. Allerdings zeigte die Untersuchung. der Schlossküche oder im westlichen Lorbeerhaus auf dem Boden gelagert. etwa im Rahmen einer Restaurierung.5 Übersicht westliches und östliches Lorbeerhaus mit den jeweiligen Treibhäusern. Zäunen und Sitzbänken gesammelt. Säulen oder Kapitellen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Das Dach des westlichen Lorbeerhauses ist erhalten. So werden die Dächer wieder hergestellt. Es besteht eine komplexe Erschließungssituation.2 Weg zwischen den zwei Lorbeehäusern. behutsam mit der historischen Bausubstanz umzugehen und nur wenige gezielte Eingriffe vorzunehmen. Abb. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Wiebke Hansen. moderne Variante. um die auftretenden Lasten aufzunehmen. denn sie setzt sich konsequent vom Alten ab. Für die Gestaltung der Ostansicht des westlichen Lorbeerhauses und der Westansicht des östlichen Lorbeerhauses wurden zwei Varianten in Betracht gezogen: 1. Marit Beer. als Lorbeerhaus) abgestimmt werden. Durch verhältnismäßig wenige Eingriffe werden mit diesem Konzept die vorhandene historische Bausubstanz sowie die historischen Bauteile geschützt. Die provisoriche Nutzung belebt die derzeit „leblosen“ Gebäude und bereitet den Weg für eine langfristige Nutzung als Lorbeer. Merima Mustafic. Außerdem würde damit der Boden nicht gänzlich verschlossen.30 m) belegbar. ob sie zu einem späteren Zeitpunkt als Spolien wiederverwendet werden können oder ob eine wissenschaftliche Bearbeitung.-PROF. die historische Ziegelwand mit vorgesetzten Häuschen nach historischen Plänen. In erster Linie geht es darum.und Ausbesserungsarbeiten gefunden wurden. Ziel war es. Als Kippsicherung für die Regale werden unter den vorhandenen Hauptträgern weitere längslaufende Nebenträger angesetzt. während es im östlichen abgängig ist. Aufgabenstellung Die SPSG hat es sich zur Aufgabe gemacht. 10623 BERLIN. Abb. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. die bei Reparatur. TEL. Die Stahlträger der Dachkonstruktion des östlichen Lorbeerhauses sind jedoch noch vorhanden und nach augenscheinlicher Beurteilung größtenteils verwendbar. Es ist vorgesehen. 030-314-796 11.

M. Detail-Abbildung im Originalmaßstab 1: 25. Babelsberg.. Gewächshaus 6F. Grundriß. im Originalmaßstab 1: 25. 2008. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Handaufmaß: Grundriß Gesamtplan . 2008. 64 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Gewächshaus 6F.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.Detail Babelsberg. Abbildung o. Grundriß.

Detail-Abbildung im Originalmaßstab 1: 25. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Handaufmaß: Schnitt Gesamtplan .. im Originalmaßstab 1: 25.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. JAHRBUCH MSD 2007-09 65 . Querschnitt.Detail Babelsberg.M. 2008. Babelsberg. Abbildung o. Querschnitt. Gewächshaus 6F. Gewächshaus 6F. 2008.

Das Heizhaus hat ein Satteldach . da hier möglicherweise durch die Auflast der Giebelwände auf die Mauerschalen der Schub besser aufgenommen werden konnte. kann nur vermutet werden. Die beiden Mauerschalen sind nicht miteinander verzahnt. Josephin Rösler 1. 2008. Die Wangen der Treppenanlage. An der Nordwand des Heizhauses befindet sich ein Schornstein. denn es entfiel die Notwendigkeit einer wärmeisolierenden und wärmeabstrahlenden Rückwand. Im Treibhaus. Abgeschlagene Ziegel entlang der Türlaibung. die 10 cm vorspringt. Jeder zweite Hauptträger wird durch einen Zuganker verspannt (siehe B11). Ausgang. ein für die damalige Zeit sehr innovatives Heizsystem.3 d a b c Lepère‘sche Quartiere 1.1A 1. Heute befindet sich in der östlichen Giebelwand mittig ein Durchgang mit geradem Türsturz. die von Norden kommende Mauer stößt zudem halb auf den Treibhausgiebel (siehe B02). Zudem zeigt der Plan von 1878 (siehe A01) hier noch keinen Durchgang. dem eigentlichen Treibhaus.und rücklaufende Rohre.PROJEKT 2007/2008 S. Diese Befunde können darauf hindeuten. Mit der Verbesserung der Heiztechnik wurde nun auch der Bau von Gewächshäusern ohne Pultdach und massiver Nordwand möglich. Eingangshäuschen Das Eingangshäuschen ist aus gelben Ziegeln (Format von 24cm x12 cm x 6 cm) im Kreuzverband errichtet. die auch den östlichen Giebel des Treibhauses bildet. Heizhaus Das Heizhaus ist ebenfalls aus gelben Ziegeln im Kreuzverband errichtet. das aus 3 hölzernen Gesperren errichtet und mit roten Dachziegeln gedeckt ist. Fugenritzung lassen sich sowohl an den Fassadenflächen. die diese Vermutung belegen könnten. einzelne Binder könnten hier als Abstandshalter fungieren. Bauforschungsbericht. Heute sind die Fenster versperrt und lassen sich nicht mehr öffnen. viel Wärmeenergie über die nördlichen Glasflächen entweichen konnte. Im Innern führt eine dreistufige Treppe ins Treibhaus hinab. dass Wand d einmal erneuert wurde. was aus einem Übersichtsplan von 1869 hervorgeht (siehe A02).EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUFORSCHUNG . die von Raum 1. wie sie sich heute darstellt. Für Treibhäuser mit Satteldach war eine effektive Heizung notwendig. Die Eingangssituation wirft einige Fragen auf.PROJEKT 2007/2008 S. 66 JAHRBUCH MSD 2007-09 .1 4D STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. während Innen. dass der kleine Vorbau zwischen1862 und 1864 im Zuge der Errichtung der Umfassungsmauer errichtet wurde und optisch zur Überbrückung des Versprungs in der Einfriedung dient. Gewächshäuser und Wintergärten im 19. Die Dachkonstruktion des Eingangshäuschens ist ungewöhnlich. Vermutlich haben seitliche Schubkräfte der Dachkonstruktion die Sandsteinabdeckungen nach außen geschoben.2 In diese Anzuchtkästen sind Stecklinge gesetzt worden. es lassen sich jedoch im Heizhaus keine Baufugen finden.Abb. Eingangshäuschen. Boden: Im Treibhausbereich ist kein Hinweis auf einen festen Bodenbelag zu ersehen. Das Eingangshäuschen schließt an den westlichen Giebel des Treibhauses an.bzw. Es handelt sich um ein waagerechtes und ein davon abgehendes senkrechtes Rohr. Treibhaus 1A. Die Belichtung des Innenraumes erfolgt hier durch ein Zwillingsfenster in der Südwand. Das Mauerwerk der Brüstungswände weist innen und außen einen Versprung von bis zu 7 cm gegenüber der Sandsteinabdeckung auf (siehe B06). jedoch nicht zusammenlaufen. Weiterhin spricht gegen diese These die hochwertig verarbeitete Ziegeltreppe im Raum. Wand d).und Westgiebel haben jeweils einen Durchgang. Das Bodenniveau im Heizhaus liegt ca. Sara Pieper. bis sie groß genug zum auszupflanzen waren. wobei das Mauerwerk nicht mit der Giebelwand verzahnt ist (siehe B01). in die die Dachträger einbinden.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . dass der Zugang in einer späteren Bauphase geschaffen wurde. Wandkonstruktion: Raum 1. Zwei weitere Wasserbecken mit gusseisernen Zuläufen haben sich in Resten im Außenbereich. weist weder Fugenritzungen noch eine Tünche auf. Josephin Rösler. die manuell über einen Zahnradmechanismus mit Gestänge und Handkurbel vom West -und Ostgiebel her zu öffnen waren (siehe B 12).und Außenschale auseinander gedrückt wurden. dass der Schaden offensichtlich bereits zu Nutzungszeiten aufgetreten ist.05. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten.3 a d b c Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . sowie die unterschiedlichen Qualitäten der Fugenmörtel (siehe B04) deuten darauf hin. die über einen gusseisernen Dachfürsten verbunden sind. das sich an den Westgiebel des Treibhauses an.2008 S. Hier lassen sich noch Reste eines gusseiserner Rohre finden. während die östliche Giebelwand nur einsteinstark ist.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Zugleich überbrückt der kleine Vorbau den Versprung in der Einfriedung des Gärtnereigeländes. Die Sockelzone wird mit einer Binderschicht abgeschlossen. Die südliche Brüstungsmauer weist Außen eine 38 cm hohe Sockelzone auf. Das verwendete Baumaterial scheint jüngeren Datums zu sein. Wand a und c sind nicht mit der östlichen Giebelwand verzahnt (siehe B05). sowie im Einhangshäuschen sind Ziegel im Bodenbereich verlegt.PROJEKT 2007/2008 Abb. Nutzung: Es ist davon auszugehen. Zudem ist die Oberfläche des Mauerwerks hier im Gegensatz zu den restlichen Wänden sehr unregelmäßig (siehe B08). 4/5 Babelsberg. In dem historischen Plan von 1878 ist der überdachte Eingangsbereich jedoch bereits eingezeichnet (siehe A). Ein Sandsteinsegment hat das Format von 1.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Dicht unter der Dachhaut sind heute noch Aufhängungen für Hängeböden zu sehen (siehe B 17). da. südlich des Treibhauses erhalten (siehe B18). da keine Befunde für Stellagensysteme zu finden sind. Entlang des vorab beschriebenen Mauerversprungs haben sich weiterhin Reste von Zementanböschungen erhalten (siehe B07). Die Außenbecken waren über gusseiserne Rohre mit dem zentralen Bewässerungssystem der Anlage verbunden.PROJEKT 2007/2008 Über einen Verbindungskanal ist auch das nebenstehende Treibhaus 2B vom Heizhaus aus mitbeheizt worden. Starke Vegetation behindert den Zugang.5cm x 6. Das Treibhaus 1A ist auf längsrechteckigen Grundriss (340 qm. Seine vier Eckpfeiler ragen über die Dachfläche hinaus und werden von Turmaufsätzen mit Satteldach geschmückt. Auch die Umfriedungsmauern stoßen stumpf an das Eingangshäuschen. Im Osten des Treibhauses schließt ein kleines Heizhaus mit Schornstein an der Nordwand an. Es handelt sich um ein relativ flachgeneigtes Satteldach. der bei Hagel zusätzlich als Schutz für die Glasflächen diente.1A 1. die einen Teil der Heizleitung darstelle (siehe B 16). unterhalb der Durchgangstür zum Heizhaus (1. Zwischen den Hauptträgern liegen jeweils 4 Nebenträger.3 a d b c Lepère‘sche Quartiere 1.2 1. die eine isolierende Funktion hatte. Das gleiche Phänomen ist auch am Treibhaus 4D zu beobachten (siehe Bauforschungsbericht Treibhaus 4D). sowie einem Heizhaus im Osten. für die Innenwandflächen dagegen rote Ziegel (Format 25cm x 12. bedingt durch die Dachkonstruktion. und damit ca.2 1. In den Anschlussbereichen zu den Giebelwänden ist dieses Schadensbild nicht aufgetreten. B: 6. das nach außen hin sichtbaren Mauerwerk zeigt weiterhin Fugenritzungen. die bisher nicht genau geklärt werden konnten. durch den man wieder ins Gärtnereigelände gelangt. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht. Überdies sind hier links und rechts unterhalb der Fensterbrüstung zwei Baufugen erkennbar (siehe B10). dass die Heizungsrohre entlang der nördlichen und südlichen Längswände verlegt waren. Dieser Versprung ergab sich wohl aus der Grundstücksgrenze .1 4D 7G 8H 7G 8H In der Ostwand (Wand b) des Heizhauses sind zwei kleine Entlastungsbögen über dem großen Sturzbogen der Tür zu sehen (siehe B09). 1m unter dem des Treibhauses.1 4D STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. L: 24.5 cm). 15 (Stuttgart 1981) nach freundlicher Mitteilung durch Herrn Schurig am 20. Die beiden niedrigen Brüstungsmauern (Wand a/c) sind zweischalig und weitestgehend im Läuferverband gemauert. Die neue Heiztechnik war wesentlich effektiver.. einem Eingangshäuschen im Westen. muss eine Außenverschalung mit Metallarmierung angenommen werden (siehe B 15). Das Zwillingsfenster in der Südwand ist wiederum mit einem Großen. Betritt man das Heizhaus vom Gärtnereigelände aus. dessen Untersicht aus Ziegelsteinen errichtet wurde. finden. Dem gegenüber befindet sich in der Ostwand ein weiterer Zu. Die beiden Wasserbecken im Treibhaus haben keine Zuläufe und wurden wohl manuell befüllt. Die Erschließung des Treibhauses von Westen her erfolgt durch ein Eingangshäuschen. 1/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 13 cm.1.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Die Wandstärke beträgt … cm. Die Mauerkrone der beiden Brüstungsmauern wird von einer massiven Lage aus Sandstein gebildet.40 m) gebaut und gliedert sich in drei Gebäudeteile. 2/5 SCHLOSSPARK BABELSBERG . die den Versprung versuchen auszugleichen. Die Fenster ließen sich über zwei Scharniere nach außen kippen und konnten dann mit einer Sperrstange fixiert werden. dass es im Treibhaus 1A lediglich Grundbeete gab. Die Wasserbecken stoßen eng an die Türkloben an. Die Baufugen deuten auf eine spätere Bauphase des Vorbaus hin. 3/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . welches in den Boden läuft. Da es allerdings keine älteren Pläne für das Treibhaus gibt. Der Plan zeigt weiterhin. und sind in die Sandsteinmauerkrone eingelassen. Jh. 1. Koppelmann. Zudem sind die beiden Wasserbecken auch nicht im Plan von 1878 eingezeichnet (siehe A01).1 4D 7G 8H 7G 8H Treibhaus 1A Kurzbeschreibung: Treibhaus 1A stellt das architektonische Pendant zu 2B dar und wurde im zweiten Bauabschnitt der ersten Bauphase (I. Die Baufugen lassen darauf schließen.3) wurde vermutlich im Rahmen einer früheren Untersuchung eine Grabung durchgeführt.95 m. 50 m. wie auch im Heizraum erkennen. Heiztechnik: Das Heizsystem lässt sich heute kaum noch nachvollziehen. Da sich die Ziegel nicht wie bei einem Gewölbe miteinander verkeilen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Ausgehend vom Funktionszusammenhang eines Treibhauses kann ferner ein Verschattungsmechanismus angenommen werden. Es wurde zunächst angenommen.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Heute ist die Tür ausgehängt. Andererseits zeigt der historische Plan von 1878 bereits die heutige Situation in diesem Bereich auf.3. Im geschlossenen Zustand sind die Fenster mit einem in die Sandsteinabdeckung eingelassenen Haken gesichert worden (siehe B 13). Josephin Rösler 1.2 1. Zurzeit werden die gegenüber liegenden Zugänge im Heizhaus durch einen provisorischen Holzsteg miteinander verbunden.2. bei denen es sich aber wohl um spätere Einbauten handelt. sind wiederum mit der Giebelwand verzahnt (siehe B03). während in Wand b einst das Zwillingsfenster war. war aber ursprünglich auch ziegelsichtig. Ost. als die Kanalheizungen. Die Treppe entstand also in einer Bauphase mit dem Treibhaus. Raum 1. Auch gibt es im Treibhaus keine Hinweise auf Haltevorrichtungen für die Heizungsrohre an den Wänden. Eine seitliche Belüftung wurde durch Aufstellfenster in jeder Achse gewährleistet. Heute ist die südliche Brüstungsmauer von außen mit Zement verputzt. was aus Plänen von 1878 ersichtlich ist (siehe A01). Josephin Rösler BAUFORSCHUNG . Die westliche Giebelwand ist zweisteinstark im Kreuzverband gemauert. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Kultiviert wurde vermutlich Gemüse und Obst. In jeder zweiten Achse der Südseite befinden sich Lüftungsfenster. Josephin Rösler BAUFORSCHUNG . die die einstige Verglasung trug. An der Südseite haben sich in Kopfhöhe noch Aufhängungen aus 10mm Rundstahl erhalten. in die Auflagebretter eingehängt werden konnten (siehe B 17). dass das Eingangshäuschen etwas später als das Treibhaus errichtet wurde.10m Länge. 1886-61) errichtet. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Das Treibhaus ist in Ziegelbauweise errichtet und hat ein Satteldach aus einer gusseisernen Tragkonstruktion. die den Zugang des Heizhauses von Osten ermöglicht und ebenfalls in dem Plan von 1878 eingezeichnet ist (siehe A01).3 d a b c Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . durch die die Rohre vom Heizhaus ins Treibhaus geführt wurden. die dort so lange verblieben.1 Sonstige Einbauten: Vermutlich waren keine Arbeitsebenen vorgesehen. Zwischen den Schalen gibt es eine Luftschicht von ca. Diese Türmchen nehmen das Motiv der Einfriedung des Gärtnereigeländes wieder auf. Lediglich Wand d. die Sandsteinabdeckung liegt hier bündig auf dem Mauerwerk. Vermutlich handelt es sich daher um übereinanderliegende vor. Die Wandoberflächen im Heizraum sind zusätzlich mit einer hellen Tünche überzogen. einen halben Meter höher gegen über der Traufhöhe des Treibhauses. Der Zugang vom Treibhaus ins Heizhaus erfolgt heute über einen Durchgang in der trennenden Giebelwand (R1. Heute bildet eine dicke Humusschicht im Rauminnern den Boden. statt zwei kleinen Sturzbögen überspannt. Das bedeutet. Treibhaus Für das nach Außen hin sichtbare Mauerwerk des Treibhauses wurden gelbe Ziegeln (Format von 24cm x12 cm x 6 cm) verwendet. eine Feuerstelle oder ein Heizkessel sind nicht mehr vorhanden. Ansicht von Nord-Westen S.60 m Meter unter dem Außenniveau. sowie vom Gärtnereigelände aus begehbar. 1 2 S.1 in das tiefer gelegene Treibhaus führt. auf die Pikierkästen gestellt wurden. Es wäre denkbar. steigt man eine fünfstufige gemauerte Treppe mit eisernem Handlauf hinab. Große Flügelmuttern (siehe B 14) auf den Hauptträgern könnten mit der einstigen Verschattungskonstruktion im Zusammenhang stehen. Im Heizhaus. der schwarze Fugenstrich hat sich nur partiell erhalten. Im Heizhaus selber lassen sich keine Heizungsrohre oder entsprechende Maueröffnungen. 40 cm Breite und 14cm Höhe. Dachkonstruktion: Das gusseiserne Satteldach des Treibhauses setzt sich der Länge nach aus 15 Hauptträgern zusammen. Raum 1. In den Anschlussbereichen zu den Giebelwänden gibt es diesen Versprung jedoch nicht (siehe B06). Die Hauptträger knicken über den Brüstungsmauern senkrecht ab.1A 1.2. H: 4. Er ist im neogotischen Stil errichtet und durch jeweils einen Zugang vom Park. so dass das Öffnen der Tür nicht mehr möglich gewesen wäre.3. dass die Einganssituation ursprünglich nicht so geplant war.1A 1. Vermutlich führt dieses Rohr dann in den Heizraum. darüber wechselt das Mauerwerk wieder in einen Läuferverband mit vereinzelten Bindern in der obersten Ziegellage. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG . Treibhaus 1A von Nordwesten schließt.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.2 1.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUFORSCHUNG . dass sich an heutiger Fensterstelle vielleicht eine Tür befand. Am westlichen Giebel befinden sich zwei gemauerte Wasserbecken. Diese Befunde deuten auf eine Warmwasserheizung hin. Die Traufhöhe des Heizhäuschens liegt ca.

BAUPHASENPLAN SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Lepère‘sche Quartiere BAUFORSCHUNG .2.2.PROJEKT 2007/2008 S.PROJEKT 2007/2008 S. Gottgetreu A01 1. 2. um 1878 VERFASSER: wahrsch.1A .1 1.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 2008.PROJEKT 2007/2008 S. Josephin Rösler a b c DARSTELLUNG: Lageplan der Treibhausanlage mit Grundrissen.PROJEKT 2007/2008 S. Bauforschungsbericht. die sich über Scharniere nach außen öffnen ließen Detailzeichnung der Kippfenster Der Plan zeigt die Treibhausanlage vor der Errichtung der beiden Lorbeerhäuser. im geöffneten Zustand konnten sie mit einer Sperrstange fixiert werden (Abb. 13/18 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . JAHRBUCH MSD 2007-09 67 .: B13 Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI VERORTUNG: Plankammer SPSG BAUFORSCHUNG .: OBJEKT: Treibhausanlage gesamt DATIERUNG: Undatiert. Wand a/c) sind nicht mit dem Ostgiebel des Treibhauses (R1. Josephin Rösler a b c d BEARBEITER: Sara Pieper. Wand b) verzahnt TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht. Sara Pieper.1 1.1 Nr.3 7G 8H 4D BAUTEIL: R1. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: STAND: April 2008-Juli 2008 d BAUFORSCHUNG . Quelle: Die Angelegenheiten des Chatoullgutes Babelsberg (1833-1880).2.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.1A .2 1.2. Josephin Rösler.1A .Brüstungsmauern (R1. Hist. 5/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .: B05 Lepère‘sche Quartiere 1.1A .2 1. links).1 1.2 Wand c. 5/18 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: R1. Treibhaus 1A.2 1.BEFUNDBLATT NR.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .3 7G 8H OBJEKT: Treibhaus 1A 4D 1.ARCHIVBLATT NR. Zentrales Staatsarchiv. seitliche Kippfenster STAND: April 2008-Juli 2008 BAUFORSCHUNG . Anschlussbereich Wand a/b STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. rechts) TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .BEFUNDBLATT NR. Dienststelle Merseburg: 1879 Fenster wurden im geschlossenen Zusdand innen mit einem Haken versperrt (Abb. Abteilung 11. ohne Lorbeerhäuser PLANTITEL: Treibhäuser auf Babelsberg seitliche Fenster. 3447.3 7G 8H 4D PLAN-NR: 6489 d BEARBEITER: Sara Pieper. Josephin Rösler a b c Plangrundlage: Aufmaß des Architekturbüros Kühn von Kaehne und Lange . 1/2 Babelsberg.

Dachkonstruktion des Raumes 1. S. Mittig der Mauer befindet sich eine Türöffnung.2 d a b c SCHADENSBERICHT . Um das Eindringen von Feuchtigkeit in das Brüstungsmauerwerk zu verhindern. 2 /7 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 14 B07). 3 B02). Einige Ziegel sind lose oder fehlen. 4 1. M. M. Schadensbericht.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 17 B08). Innen (c) Gusseisen-Glas-Konstruktion Fugenabdichtung mit Blei monolithischer Verschließung der Sandstein Sohlbank gebrochener Sohlbankbereich Abb. A. M. wobei die Verglasung nicht mehr vorhanden ist. 8 B04).1 1.bzw. A. A. Hübner. M. Eggert.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 1/15 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Kostakopoulou. Dadurch hat sich die Lage der Fußpunkte horizontal nach Außen verschoben.PROJEKT 2007/2008 S. Sie bestehen aus einem zweischaligen Ziegelmauerwerk das mit Sandsteinsohlbankelementen abgedeckt ist. Die Sohlbank hat sich nahe der Giebelwände verschoben. E.PROJEKT 2007/2008 Abb. An diesem Bereich haben sich die Diagonalstreben ebenfalls verzogen oder sind zum Teil gebrochen (Abb 17 B08).: B B02 Abb. Hübner. Teile der Süd. Einige Ziegel sind lose und abgängig (Abb 13 B06). Das Haupttragwerk wird durch 8 Dreigelenkbögen und 7 Dreigelenkbögen mit Zugband gebildet. 2 B01). 6 B03). Binderschichten ausgeführt. Der Sockelbereich weist starke Durchfeuchtungen auf.und Südwand (a und c) Die Brüstungsmauern (a und c) sind im ihren Aufgehenden vollständig erhalten (Abb. die im Scheitel miteinander verbunden sind und zusätzlich auf der Brüstung stehen (Abb. Eggert. Besonders im Sockelbereich sind die Verfugungen stark ausgewaschen sowie Ausblühungen am Ziegelmauerwerk erkennbar (Abb 12 B06). Im oberen Drittel des Mauerwerks sind die Verfugungen durch eindringenden Bewuchs und Feuchtigkeit sehr stark zerstört (Abb. An einigen Stellen sind Ausbesserungen zu erkennen. Die Verputzung ist größtenteils lose und abgängig (Abb. Sie weist Fehlstellen (Lochfraß) und dem Verlust des kraftschlüssigen Verbundes sowie einzelne Brüche auf. Swiderska 1. 11 B05). Swiderska 1. Durch Schubkräfte (Auseinanderdrücken der Träger infolge Wind -und Schneelasten) hat sich die Brüstungsmauer horizontal in ihrer Lage verschoben.2 Nord. Einige Ziegel und Verfugungen wurden vermutlich als Reparaturmaßnahme mit einer Zementschicht ausgebessert und überzogen. Zwischen den Dreigelenkbögen sind 4 Streben angeordnet. 5 B03). Biogener Bewuchs und Feuchtigkeit konnten ungehindert ins Ziegelmauerwerk hinein wachsen und zerstörten somit ungehindert die Verfugungen. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . M. Die Risse ziehen sind bis unmittelbar an die Brüstungswand. 4 Südwand Innen (c) Wildwuchs . A. Fast alle Auflagerknoten (Deckschicht der Sandsteinsohlbank/Stahlkonstruktion) weisen Risse und Mauerwerkssprengungen auf. die größtenteils lose auf der Konstruktion liegen oder nicht mehr vorhanden sind (Abb.2 c (Innen) STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S. die sich zum inneren des Gebäudes öffnen ließ. 2008. Blick Richtung Südosten S.2 Das einschiffige Gewächshaus in Form eines lang gestreckten Rechtecks mit Satteldach besteht aus einer filigranen Gusseisen-Glas-Konstruktion. Schulze.2 c STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. Oberhalb des Türsturzes hat sich ein sechs Ziegellagen hoher Riss gebildet (Abb. Issa. Schulze. Besonders die Sockelzone weist Deformierungen und abgängiges Ziegelmauerwerk auf (Abb.2 d a b c Abb. in der eine Brettertür aus Nadelholz angeschlagen ist. Die Abdeckung der Giebelwand fehlt und Bewuchs ist erkennbar.3 1. A. A. 4 B02). Die Ziegel und dessen Verfugung haben sich gelöst und sind somit teils abgängig. Die Dreigelenkbögen und dazwischen sich befindenden Streben haben die Aufgabe die Verglasung zu halten. E. 17 B08).BEFUNDBLATT NR. Das in den Türangeln hängende Holztürteil ist weitgehend abgängig und würfelartig geschädigt.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .16 B08). Eggert. E. M. An der südlichen Ecke des oberen Segmentbogens befindet sich ein absteigender 1 cm dicker Setzungsriss. 1 Südwand. E. 10 B05). Zur Aufnahme der Gusseisen. Issa. Westwand (d) Die westliche Giebelwand (d) ist fast vollständig erhalten. wurde der Bereich der fehlenden Abdeckung mit einer Mörtelschicht überzogen.PROJEKT 2007/2008 S. wie die vier Türangeln und Metallrudimente. A. 1. Biogener Bewuchs und ansammelnde Feuchtigkeit drangen in die Fugen des Ziegelmauerwerks ein und zerstörten somit das Mauerwerk (Abb. Die Stahlanker und Türbänder weisen Korrosionsschäden auf. Swiderska.1A SCHLOSSPARK BABELSBERG .1 Abb. 68 JAHRBUCH MSD 2007-09 .PROJEKT 2007/2008 S. 2/15 Treibhaus 1A. die vom Wasserbecken verdeckt werden und eine eindeutige Aussage der dahinter sich befindenden Ziegelkonstruktion ist nicht möglich. 9 B04). 1 B01). Die im Läuferverband ausgeführten Brüstungsmauern weisen abgängige Verfugungen und einzelne lockere Ziegel auf. Größtenteils sind nur noch Fragmente zu erkennen. Issa. Kostakopoulou. Das am Giebel anlehnende Gebinde 15 Nord ist vollständig gebrochen und hängt frei in der Luft (Abb. Ursprünglich hing hier eine zweiflügelige Holztür. Die Gusseisen-Glas-Konstruktion ist stark durch Korrosion verwittert. 3 /7 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A SCHADENSBERICHT .1 BAUTEIL: Südwand 1. Schulze. Issa. A.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .7 B04). Die Oberfläche ist aufgeraut und die Kanten würfelartig zerfast. M. die nach Aufstellung der Konstruktion vermutlich monolithisch mit Sandsteinmörtel verschlossen wurden (Abb. Swiderska S. M. Mittig der Ziegelwand ist ein Segmentbogen mit Falzrücksprung im Mauerwerk eingelassen.und Nordwände haben sich bis zu 5 cm nach Außen verschoben.: B B01 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A SCHADENSBERICHT . Hübner. Sie ist Ziegelsichtig in abwechselnde Läufer. Alle Metallteile. Ostwand (b) Die östliche Giebelwand (b) ist ziegelsichtig und vollständig erhalten (Abb. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG . Durch klimatische Einflüsse ist die Tür an seiner Oberfläche geschädigt. Besonders deutlich ist es oberhalb des Segmentbogens zu sehen. E. Hübner. Eggert. A. Die Sohlbanksteine kragen im Außenwandbereich über das Brüstungsmauerwerk hinaus. Die Dreigelenkbögen bestehen jeweils aus zwei Teilen. Besonders hervorzuheben sind folgende Schäden die zur Minderung des statischen Gefüges führen. Um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen. Durch das horizontale Drücken der Träger haben sich Risse und Sprengungen oberhalb der Sandsteinsohlbank gebildet (Abb. Hübner. Kostakopoulou. sitzen zwischen den Dreigelenkbögen Fensterelemente mit senkrechter Sprosseneinteilung.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .1 SCHADENSBERICHT . Schulze. Kostakopoulou. Kostakopoulou.2 d a b c BAUTEIL: Südwand 1.1A 1. weisen Korrosionsschäden auf (Abb. 15 B07). Swiderska 1. Darum hat sich zwischen den Gebinden 1 bis 5 der Scheitel gesenkt und verzogen. 3 Südwand Innen (c) Verschiebung der Sohlbank Abb. der oberhalb des Wasserbeckens endet (Abb. An der Südseite des Gebindes 4 ist der Dreigelenkbogen gebrochen und an seiner Nordseite angebrochen (Abb. Außen ist die die aus Ziegeln ausgeführte Brüstungsmauer mit Zementmörtel überputzt.BEFUNDBLATT NR. 2 Anschluss Brüstungsmauer/ Gusseisen-Glas-Konstruktion TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Issa. Das an die Giebelseite der Ostwand (b) anlehnende Gebinde 1 der Gusseisen-Glas-Konstruktion ist an seinen nördlichen Bogen gebrochen (Abb. Eggert.Glas-Konstruktion wurden mittig Taschen an den Oberseiten der Sohlbänke eingearbeitet. A.2 d a b c Mauerwerk des Raumes 1. Als Fugenabdeckung wurde vermutlich Bleimaterial verwendet. Die 9 Ziegellagen. M. Schulze.1/2 Abb.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S.

17 gebrochener Träger am Gebinde 1 Nord Abb. Treibhaus 1A. Blick Richtung Nord/Ost gebrochener Träger gebrochen und abgehender Träger lose und abgängige Streben lose und nicht mehr vorhandende Streben vertikale Sprosseneinteilung Abb. 16 1. abgehender Träger.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 14 Dachkosntruktion. 7/15 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Schulze. M. Issa. 2008. Blick Richtung Süd/West TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . S. E. M. 15 1.PROJEKT 2007/2008 S. Schulze. gebrochener Träger und Senkung des Scheitels.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. A. E.2 STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Hübner. Hübner. A. M. Treibhaus 1A. Abb. Hübner. Kostakopoulou.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . M. 15 Dachkosntruktion Gebinde 15 Nord. 8/15 Babelsberg. Issa. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. A. Eggert. Eggert.2 d a b c SCHADENSBERICHT .. Schadenskartierung. Swiderska. Kostakopoulou. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: Dachkonstruktion 1. A.: B B08 1.2 d a b c Abb. E. 16 Dachkonstruktion Gebinde 1 Nord gebrochener Träger. E.2 STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M.: B B07 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: Dachkonstruktion 1. dadurch Senkung des Scheitels Abb.BEFUNDBLATT NR. JAHRBUCH MSD 2007-09 69 .BEFUNDBLATT NR. A. Schadensbericht. SCHADENSBERICHT . Schulze. S. A. Swiderska S. 2008. 17 Dachkonstruktion Gebinde 4 Süd. Issa. Swiderska S. 14 1. M. A. Kostakopoulou.1 Abb. M. Swiderska. Eggert.1 Abb. Hübner. Schulze. Gesamtplan/darüber Detail der Nordwest-Ecke o. Issa. Blick Richtung Ost Abb. Kostakopoulou. M.PROJEKT 2007/2008 S. Eggert. A.

Die Höhe der einzelnen Abschnitte variiert zwischen 245 cm bis 285 cm.110 cm mit geschmiedeten Haken befestigt. Holland. Bauforschung Lage und Ausdehnung der Lepère‘schen Quartiere Rückschlüsse auf die Lage und Ausdehnung der Lepère‘schen Quartiere lassen sich aus den verschiedenen Plänen der Plankammer der SPSG ableiten: Im Plan von Meyer (siehe A02).32 cm. unwahrscheinlich. das erst die Quartiere eingefriedet und später die Mittelwände hoch gemauert worden sind. 25 cm vor. wurde wahrscheinlich die ursprüngliche Rollschicht auf der Mauerkrone abgetragen und statt dessen Betonplatten verlegt.Quartier (Wand a) und der Einfriedungsmauer (Wand b) freigelegt. 8/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Wangenheim b a c SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG . EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht. 7/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Vranic.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Abb. Heise.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Bast oder Jute befestigt.12 cm Löcher. Quartiers befindet sich ein Durchgang. wobei die Pfeiler um ca. Das Sichtmauerwerk ist eben. dass es nur eine Farbfassung gegeben hat. Fundamentierung Aufgrund der vertikalen Rissverläufe im aufgehenden Sichtmauerwerk wurde das Fundament im II. Abb. Das vorgefundene Spalier ist aus Metall. Innerhalb des aufgehenden Mauerwerks der westlichen Einfriedungsmauer (Wand a) sind zwei Rücksprünge jeweils über einer Rollschicht. Quartier sind Pfeiler angeordnet und das dazwischen liegende Sichtmauerwerk ist im unteren Bereich im Kreuzverband gemauert worden.LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG . Holland. 285 cm hohe und ca. (siehe B05. I. Das Metallspalier wurde durch Abstandshalter. Im aufgehenden Mauerwerk von ca. S. zeigt die ehemalige Hofgärtnerei in ihrer heutigen Ausdehnung mit den Lepère‘schen Quartieren (A03). Außerdem spricht die aufwendig mit Rollschichten gestaltete Innenwand gegen eine Verdeckung mit Holzspalieren. 15) Vermutung: Die westliche Einfriedungsmauer wurde höchstwahrscheinlich ursprünglich nicht zur Nutzung als Spalierwand geplant. Detail Halsband der Schutzabdeckung Außenansicht der Einfriedungsmauer Alle drei Seiten der Einfriedungsmauern der Lepère‘ schen Quartiere sind unterschiedlich gestaltet. und II. und II. (siehe B03) Feststellungen: Die Mauern sind nicht frostfrei gegründet. Abb. In einigen Bereichen haben sich Reste eines hellen Anstriches erhalten. Er wird durch einen Segmentbogen abgeschlossen. Feststellung: Die Untersuchung der Stratigraphie des Fugenstrichs und der farblichen Fassung unter dem Mikroskop ergab. Holland. (siehe B06/07) Abb.BEFUNDBLATT NR. Holland. I. 6/8 SCHLOSSPARK BABELSBERG . Außerdem ist bereits ab dem IV. Auf der Wandoberfläche sind an einigen Stellen Reste von einer hellen Fassung zu erkennen. Vranic. die ungefähr in einem Winkel von 45 Grad verlegt wurden. Dieser liegt in der Mittelwand. Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . Die horizontale Gliederung der Innenseite erfolgt durch zwei Mauervorsprünge: auf der Höhe von 60 cm und 120 cm. 50 cm über den Mauerfeldern mit einem verputzten. Wangenheim Mauerabdeckung/Spaliere Damit das Regenwasser nicht auf die Pflanzen tropft. Quartier im Bereich der Einbindung der Mittelwand zwischen dem I. 85 cm entfernt von der Einfriedungsmauer. 40 cm x 40 cm) um ca. S. ca. drei Bretter aus Holz (8 cm x 25 cm) im Abstand von 90 cm . Außerdem wurde in das Mauerwerk ein Metallspalier eingelassenen. Das Fundament der Mittelwand ist nicht mit dem Fundament der Einfriedungsmauer verzahnt worden.Hartwig. Der Überstand der Mauerabdeckung variiert zwischen 27 cm und 32 cm.PROJEKT 2007/2008 Lepèr‘sche Quartiere. 70 JAHRBUCH MSD 2007-09 . um horizonale und vertikale Drähten zu spannen. Alexis Lepère. S. Feststellung: Die Schutzabdeckung für die empfindlichen Obstsorten gab es auch in den Lepère‘ schen Quartieren in Babelsberg. Die Mauerfelder von ca. An dieser Konstruktion waren Matten aus Stroh15. Auf fast allen Mauerwerkswänden sind Abdeckungen mit Biberschwänzen. Sonstiges Zu Vegetationbestand. Um die Frosteinwirkung auf die Pflanzen zu vermindern. Sonstiges Im III. dem Hofgärtner unter Fürst Hermann Ludwig Heinrich Pückler-Muskau (1785-1871). Die Mauerabdeckung besteht aus abgeschrägten Betonplatten mit einem unterschiedlichen Gefälle nach beiden Seiten. Vermutung: Das Anlegen von vier Quartieren resultiert aus dem ehemaligen Grundstückverlauf erkennbar aus dem Plan von Meyer.meist zweilagig. ein. Beidseitig der zweiflügligen Toranlage wurden die Pfeiler (ca. so dass die Mauer dem nach Süden abfallenden Gelände folgt. Vranic.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Zwischen den Dachziegeln befindet sich eine Schicht Zementmörtel und den oberen Abschluss bildet eine Schicht aus Beton. Heise.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Vranic. endet die Verstärkung unterhalb der Betonplatten. Quartier haben sich. (siehe B04. M. alle 20 cm. M. Zur Innenseite der Quartiere kragen die Betonplatten um ca. Heise. Nur die Einfriedungsmauer des Quartiers I hat eine Abdeckung aus Betonteilen. Der Abstand des Spaliers zur Mauer beträgt 5 cm bis 15 cm.10) Die Wand b hat eine Höhe von ca. sie folgt dem Geländeverlauf nach Süden. an der Mauer befestigt. Der Durchgang hat eine Breite von 110 cm und eine Höhe von 220 cm. Abb. Wangenheim SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG . Quartier das Gelände stark abfallend. Holzlatten mit einer Stärke von 3 cm x 2 cm mit geschmiedeten Nägeln angebracht. bei dem sich Quadrate von 12.oder Rücksprünge errichtet worden. um die Pflanzen einzuhausen. S. S. 330 cm. Bei der Einfriedungsmauer vom I. I. v. Holland. so genannte Halsbänder. Um ein einheitliches Erscheinungsbild der Pfeiler nach außen zu bewirken. Abb. Das Mauerwerk zwischen den Pfeilern ist ca. (siehe B04. Um die Wand für Spaliere zu nutzen. I. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .: B b a c BAUTEIL: Quartier I. und IV. dass ursprünglich vertikal und horizontal verlaufende Drähte im Rahmen gespannt waren.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Das lässt sich zum einem aus den Mauervorsprüngen schließen. aber die Mittelwand hat sich gesenkt.LQ . Wenige Zentimeter oberhalb der Holzspaliere befinden sich im Mauerwerk in einem regelmäßigen Abstand von 100 cm Metallösen. die in das Mauerwerk eingelassen wurden. Darüber befindet sich eine Rollschicht und im oberen Wandbereich ist Ziermauerwerk mit vorkragenden Bindern vorhanden. Alle anderen Mauern im I. Heise.LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere B08 BAUFORSCHUNG . Bei der Freilegung (60 cm x 100 cm) wurde an der Mittelwand ein Fundamenthöhe von 82 cm gemessen.PROJEKT 2007/2008 An den Innenseiten der Mauern befinden sich Holzspaliere. das Etat zu erhöhen und beschreibt 1866. 16 Einfriedungsmauer (Wand b) Quartier I. an ins Mauerwerk eingelassenen Holzklötzen (ca.5 cm ergeben. (siehe B05. v. Reste von quadratischen Spalieren erhalten. 7) Vermutung: Aus der Fundamentierung und Einbindung der Mittelwand in die Einfriedungsmauer läßt sich schlußfolgern. 17 Einfriedungsmauer (Wand b) Quartier I. I. Die Kultur des Pfirschbaumes (Weimar 1861) 20-21. Quartier Wand a (siehe B05.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Die ca. Abb. 5/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Detail Spalier S. 3446): Fürst Pückler-Muskau fordert den König auf. 15 Mittelwand (Wand c) Quartier I. müssen die Überstände der Mauerabdeckungen entsprechend der Wandhöhe gewählt werden. Wand b & c b a c STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. 40 cm starke Wand c ist nicht abgetreppt errichtet worden. Quartier Wand b und c (siehe B02) Im Eckbereich von der nördlichen Einfriedungsmauer (Wand b) und der einbindenden Mittelwand (Wand c) des I.: SCHADENSBERICHT BEFUNDBLATT NR. M. Darauf wurden senkrecht. nur im Übergang zum Fundament ist ein Vorsprung von 7 cm bis 12 cm vorhanden.PROJEKT 2007/2008 S. neben den vertikalen Spalieren. Abb. 340 cm Länge sind jeweils abgestuft errichtet. Dadurch verstärkt sich das Mauerwerk von 40 cm auf 45 cm und im Sockelbereich auf 50 cm.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Bei den Lepère‘schen Quartieren variieren die Überstände zwischen 27 . wie an den anderen eben Wänden der Quartiere.LQ b a c Baubeschreibung I. Aus der Acta betreffs der Angelegenheiten des Schlosses und Parks Babelsberg ab 1833-1880 (IHA Rep 89 Geheimes Zivilkabinett. M. Diese wurden folgendermaßen befestigt: Waagerecht wurden. Diese lassen den Rückschluss zu. Bauforschungsbericht. M. Als Vergleich dient das Lepère‘sche Quartier auf dem Klausberg. giebelständigen Satteldach und profilierten Gesims enden. M. die dem Spalierobst zusätzlich Schutz bieten sollte. Heise. vorhanden. Wangenheim SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG . v. Diese sind Reste einer Konstruktion (siehe B08. I. Dadurch ist eine Anbringung von Spalieren.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Die Abdeckungen bestanden aus konsolartigen Wandträgern (Wandarmen) mit darüber gelegten Brettern. datiert auf 1850 sind Sie noch nicht eingezeichnet. Abb. 40 cm werden im regelmäßigen Abstand durch Mauerrücksprünge Pfeiler ausgebildet (Sparmauerwerk). Feststellung: Die Lepère‘schen Quartiere sind zwischen 1862-1864 entstanden. Nr. wurde eine Metallkonstruktion in den einzelnen Mauerabschnitten angebracht. Abb. In dem Metallrahmen befinden sich in regelmäßigen Abständen von ca. v. Wangenheim.-IV. Das Ziermauerwerk ist in den zurückspringenden Flächen farblich gefasst und die Fugen der vorkragenden Binder sind durch einen dunklen Strich betont worden (siehe B10). Vranic. Um die westliche Einfriedungsmauer für die Zucht von Spalierpflanzen nutzen zu können.15). jüngere Periode. Sie bestehen aus einem vertikal und horizontal überblatteten Lattengerüst. v. 8/9 und B06) Die westliche Einfriedungsmauer ist durch Pfeiler in regelmäßige Abschnitte vertikal gegliedert. 8/9) Den sonstigen oberen Abschluss der Einfriedungsmauer der ehemaligen Hofgärtnerei bildet eine Rollschicht. Hier sind die Wandarme noch erhalten. Quartier sind lotrecht ohne Vor. Einbindung der Mittelwand in die Einfriedungsmauer Die Anbindung der Mittelwände erfolgte über eine Lochverzahnung in der Einfriedungsmauer. 5 cm x 7 cm). (siehe B09) .PROJEKT 2007/2008 S. In dem umlaufenden Rahmen dieses Spaliers befinden sich Löcher.12 cm auf der Mauerinnenseite verbreitert. wurden direkt über den Spalieren in die Halsbänder zusätzlich Schutzabdeckungen eingehängt. gezeichnet von Kindermann. 26 cm stark. Als Vergleich dienen die Reste der Konstruktion der Quartiere auf dem Klausberg. Wegeführung und Bewässerungssystem in den Quartieren können keine Aussagen auf Grund fehlender Untersuchungen gemacht werden. Spalier 15 J. 2008. S. Die sattelförmige Mauerabdeckung besteht aus einer doppellagigen Schicht Biberschwänze. Die Fundamentierung aus Natursteinen ist zum Teil sichtbar. Sie werden jeweils von einer Rollschicht abgeschlossen. dass die Einfassung der Hofgärtnerei auf Grund der Errichtung der neuen Treibhäuser und der Hofgärtnergebäude erweitert worden ist. 6 und B08. Der Lageplan von 1864.

M. dass die Mauern nicht frostfrei gegründet sind. v. S. werden ausgekratzt und nach einer Analyse des verwendeten Mauermörtels kann festgelegt werden. ausschließlich der oberen Betonschicht.vor diesen Mauerabschnitt wird eine Tafel mit Erklärung aufgestellt zusätzliche Maßnahmen im Quartier I-IV .der Fugenstrich und die farbliche Fassung des Ziermauerwerks der westlichen Einfriedungsmauer werden gereinigt und konserviert zusätzliche Maßnahmen im Quartier I (Wand a) . Maßnahmen an den Mauern Das Sichtmauerwerk der Einfriedungsmauer und die darin einbindenden Mittelwände werden folgendermaßen saniert: . Wangenheim b a c Einleitung Die Lepère‘schen Quartiere bestehen aus vier ungefähr gleichgroßen Quartieren. Das nur noch teilweise vorhandene Lattenrost der hölzernen Spaliere ist in einen sehr schlechten Zustand. die Holzklötze im Mauerwerk werden wenn nötig ergänzt . Vranic. zur besseren Ableitung des Regenwassers wird bis über die Stoßfuge der beiden oberen Biberschwänze eine Abdeckung aus Blei oder Zinkblech verlegt . Holland. aus vertikalen und horizontalen Latten bestehenden. Heise. v. Vranic. Quartier an zwei inneren Mauerwandbereichen vorgenommen. Ein horizontaler Riss. vermörtelten Biberschwänzen und einer oberen Betonschicht sind stark zerstört.PROJEKT 2007/2008 S. Im nachfolgenden werden die Schäden dieser beiden Bereiche ausführlich beschrieben. M. Der anstehende Erddruck hat dazu geführt. Vranic. Schadensbericht.LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG . neue Stahldrähte mit dem originalen Durchmesser werden vertikal und horizontal in den Rahmen eingespannt.die fast überall vorhandenen stark korrodierten Halsbänder werden entrostet und konserviert . S. Die Mauerabdeckungen aus zwei Lagen. Die Fugen sind mit Zementmörtel teilweise ausgebessert.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Holland. auch die mit Zementmörtel ausgebesserten. MSD 2007-09. Wand b/c Die vertikalen Risse im Mauerwerk der Mittelwand (Wand c) und dem damit einhergehenden Versagen des Sturzes über dem Durchgang sind höchstwahrscheinlich entstanden.alle Fugen. Die Schäden an den Mauern der anderen Quartiere und der Einfriedungsmauer von außen wurden nur augenscheinlich durch eine Begehung erfasst. Wangenheim.die zugemauerten Durchgänge werden wieder geöffnet und die schadhaften Stürze neu aufgemauert . I. Die Verfugung mit Kalkmörtel ist abgesandet und teilweise herausgefallen. Wangenheim b a c SCHADENSBERICHT . verläuft bis in den Mauerpfeiler der Toranlage. v. Heise. Der helle Anstrich auf dem Mauerwerk ist zum großen Teil abgewittert. v. dass die Geländehöhen innen und außen unterschiedlich hoch sind. S. Quartier I Wand a Bei der Einfriedungsmauer im untersuchten Bereich wird an Hand der Schnittzeichnung erkennbar. die von der unterschiedlich gestalteten Einfriedungsmauer dreiseitig umschlossen sind. Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG .ebenso wird mit dem quadratischen. Reste sind auf den Backsteinen und der Verfugung noch nachweisbar.und Weinsorten gedeihen können. das Spalier wird exemplarisch an einem Mauerabschnitt in das Mauerwerk eingelassen . mit welcher Mörtelgruppe die Neuverfugung erfolgen kann . 2/5 Lepèr‘sche Quartiere. JAHRBUCH MSD 2007-09 71 . weil das Fundament abgesackt ist.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. M. 2008. Heise. damit an den Spalieren wieder die verschiedensten Obst. I. drei Lagen unter der Mauerwerksabdeckung aus Betonteilen.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Die horizontalen und vertikalen Drähte fehlen fast vollständig. Die handgeformten Backsteine und die darunter befindlichen Natursteine sind lose. Lepèr‘sche Quartiere. I. 1/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .alle Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen müssen erneuert werden. Wangenheim.PROJEKT 2007/2008 S.die statisch bedingten Risse im Mauerwerk müssen kraftschlüssig geschlossen werden . Spalier verfahren TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Sie befinden sich im oberen Teil der Mauer und sind höchstwahrscheinlich auf sulfathaltigen Zement im Fugenmörtel zurückzuführen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI MASSNAHMENPLANUNG -LQ OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. dass bei der Einfriedungsmauer im unteren Teil das Mauerwerksgefüge stark gestört ist. Auf dem Holz ist kein Anstrich erkennbar. Im Bereich des gestörten Mauerwerksgefüges ist das untere Metallteil des umlaufenden Spalierrahmens verbogen. M. die Fugen sind heraus gefallen. In den Fugen sind viele von Insekten verursachte Löcher. Schadenskartierung. Holland. M. Von dem stark korrodierten Metallspalier ist größtenteils nur noch der Rahmen vorhanden. I. 2008. Die in das Mauerwerk eingelassenen Holzklötze für die Befestigung der Querlattung sind noch vorhanden. Eine detaillierte Schadenskartierung wurde nur im I.von den salzbelasteten Backsteinen werden nur mechanisch die Salzkristalle entfernt .MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Auf den Backsteinen sind in kleinen Teilbereichen leichte Salzausblühungen vorhanden. M. Holland. Einleitung Die Lepère‘schen Quartiere sind ihrer ursprünglichen Funktion entsprechend zu sanieren. Heise. In verschiedenen Bereichen sind die Verfugungen mit Zementmörtel ausgebessert worden. Der helle Anstrich auf dem Mauerwerk ist zum großen Teil abgewittert.entsprechend dem vorhandenen Farbbefund wird das Sichtmauerwerk im Inneren der Quartiere nach der Reinigung der Oberflächen angestrichen . S. Bei der Freilegung der Fundamentierung im Eckbereich der beiden Mauern wurde festgestellt. Im Mauerwerk sind horizontale und vertikale Risse vorhanden. Vranic. und keine Verzahnung des Fundamentes der Mittelwand mit der Einfriedungsmauer vorgenommen wurde. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. Reste sind in Teilbereichen auf den Backsteinen und der Verfugung noch vorhanden.das am besten erhaltene metallene Spalier wird entrostet und konserviert. Von der oberen Schutzabdeckung für das Spalierobst sind nur noch die stark korrodierten Halsbänder erhalten.von dem Spalier mit den vertikal angeordneten Latten wird exemplarisch ein relativ gut erhaltenes Teilstück durchrepariert und in situ belassen .die beiden Konstruktionsarten der hölzernen Spaliere werden an Hand der noch vorhandenen Teile in Eichenholz nachgebaut.

Lockfeuer zu entzünden und damit den Zug zu verbessern. Bemerkung Dieser Maueraufbau findet sich bei allen Treibhäusern in der Hofgärtnerei (1A–8F). Der Innenraum wird heute nur noch von drei Wänden umgeben. Bestand Abb. der im Kreuzverband ausgeführt wurde (Isolierung durch Luftschicht hier nicht nötig). das im Zuge der Errichtung des Lorbeerhauses abgerissen wurde.65 m² Größe (L 24. Gewächshäuser und Mistbeete. Die Metallgestelle sind als Unterbau einer Stellage zu interpretieren.WK nicht mehr in Betrieb.90 m. das nicht mehr erhalten ist. 3). 3 4Da/F5 4Da/F1 4Da/F2 4Da/F3 4Da/F4 Die keilförmigen Gewölbesteine wurden von einer spezialisierten Ziegelei angefordert (feuerfeste Schamottsteine). ebenso wie A10 aus dem Jahr 1939. Zwei aus Ziegeln gemauerte Heizkanäle queren den Raum mittig von Wand a bis vor Wand c. welcher den gesamten Südteil des Gebäudes einnimmt. Durch den Anbau des Lorbeerhauses wurde Wand a von einer Außen. Die Ziegel weisen weiters auf den sichtbaren Längsseiten häufig schräge Abdrücke auf (Abb. Der ursprüngliche Zugang zum Treibhaus 4D befand sich in Wand b und wurde zu einem späteren Zeitpunkt vermauert. Abb. kann diese erst nach dem 2. 1). errichtet um 1856 (siehe A01). Wahrscheinlich wurden hier Pflanzen angezüchtet sowie zum Überwintern untergebracht. wobei unklar bleibt.WK beschädigt. Katharina Rütten. zwei der Gestelle befinden sich über dem westlichen bzw.zur Innenwand umfunktioniert Pos. Dieser Bereich ist vermutlich der älteste Teil der Gebäude. was genau verändert wurde. 18 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews. Abb. wo sie sich teilen und in entgegengesezter Richtung entlang von Wand c und schließlich d verlaufen (Abb. Wand a ursprünglich Außenwand.Heise. A03. Gewächshäuser und Mistbeete. 7: Baufuge durch Einbau der Fenster. um besonders wärmebedürftigen Pflanzen aufzuziehen. Fenster sind nicht Teil des ursprünglichen Entwurfes von Treibhaus 4D. Wiebke Hansen. 1: SO-Wasserbecken Abb. L. 6 und 10). 8). Katharina Rütten. die südliche Begrenzung des Innenraumes.44–0. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto Abb. 72 JAHRBUCH MSD 2007-09 . während das südwestliche Becken nur fragmentarisch erkennbar ist. Isolierung durch dazwischen liegende Luftschicht. da die westliche Wand d nicht mehr vorhanden ist. Siehe auch Pläne der Archivblätter A01. sind im Feuerungsbereich trichterförmig überwölbt und münden in einen im Querschnitt quadratischen Kanal (D 26 cm). Hartwig. Treibhaus 4D daher offenbar nach dem 2. Lediglich an Wand b ist der Anschluss sowie die Neigung des Daches noch zu erschließen.30 m × 0. Auskunft von Hr. Wahrscheinlich gab es an dieser Stelle eine Sperrplatte zwischen Heizkanal und Kamin. die direkt über den Heizkanälen installiert wurde. M. das hauptsächlich im Läuferverband mit einzelnen Bindern in hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag versetzt wurde (Abb. 21 /44 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. Die Gewölbe (max. welcher bisher nur an dieser Stelle gefunden wurde (Abb. aufgemauert aus Ziegeln in Läuferverband gesetzt im Südosten bzw.5 × 45 cm). 9: Eisenbänder Es befinden sich neun Fenster mit verschiedenen Abmessungen (von West nach Ost: 4Da/F1–4Da/F9) in Wand a. 2 cm) geformt. 7). die zur manuellen Bewässerung dienten. um ein sog. wovon nur wenige Lagen erhalten sind (Abb. das heute nur noch in Teilen erhalten ist sowie zwei Wasserbecken. 2008. 4Da/F6 4Da/F7 4Da/F8 4Da/F9 Pos. Eisbein durch einen Bombentreffer im 2. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegel im Läuferverband nach innen. Drei bzw. Zeigt den Wandbereich an. Lilli Zabrana Bearbeiter: Nawar Andrews. Lilli Zabrana Blatt-Nr. Lilli Zabrana Bei allen Fenstern (4Da/F1–4Da/F9) sind Reste derselben hölzernen Fensterrahmung mit Sprossen erhalten (Abb. Eine Ausnahme bildet der Wandbereich zwischen den Fenstern 4Da/F4–4Da/F6.zu einer Innenwand umfunktioniert (siehe A02. Heute befinden sich in dieser neun Fensteröffnungen mit unterschiedlichen Abmessungen (Bezeichnungen: 4D a/F1-4D a/F9). 6: Überblick Wand a Treibhaus 4D mit wieder aufgebauter NW-Ecke im Bildvordergrund. Der Plan auf A09 datiert in das Jahr 1931 und zeigt wiederum eine Veränderung an den Fenstern. gelblich-grün). Da alle Fenster dieselbe hölzerne Rahmung besitzen. 5). Blatt-Nr. um eine Belichtung desselben zu gewährleisten. Die östliche Überwölbung ist zur Hälfte zerstört. Abb. J. 10). Südwesten. Berlin 1876. Wand a Wand a ist zur Gänze in rötlichem Ziegelmauerwerk (25 × 12 × 6 cm ) ausgeführt. Siehe J. 2: Ziegelstempel Weiss. Abb. Raumbuch. die spätere Umbauten an den Fenstern wahrscheinlich machen: siehe A09 und A10. die Nordwand des Treibhauses hat eine Höhe von 4. zugehörige Entwurspläne siehe A05 und A08. sondern waren erst im Rahmen der Errichtung des Lorbeerhauses notwendig geworden. Wiebke Hansen. 5). ist eine niedrige Brüstungsmauer aus Ziegelmauerwerk. 20 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews.55 m). Heizkanalüberwölbung Möglicherweise als Verankerung einer Rohrzuleitung zu interpretieren. A05 und A08. daher wie alle Außenmauern zweischalig mit gelblicher. Fensterlaibung mit gelblich-grünen Ziegeln gemauert. Abb. von denen einer einen Ziegelstempel mit dem Namen Weiss zeigt. der ehemalig zum Heizhaus gehörte. Zwei Wasserbecken (1.20 m × B 5. Die matte Farbigkeit der Ziegel rührt von einer weißen Kalkschlämme. die jeweils einseitig in der Läuferreihe zwischen den Heizkanälen verankert waren (Abb. Hier wurden vor allem gelblich-grüne mit einigen rötlichen Ziegeln gemischt. Rösler. In diesem Bereich deutet weiters eine vorhandene Sperrschicht im unteren Mauerbereich auf einen späteren Bau hin. Die Gebäudeecke sowie die Westfassade wurde mit wiederverwendeten Ziegeln neu aufgebaut.WK angebracht worden sein. abgedeckt mit Sandsteinquadern. 19 /44 RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto Bestand Treibhaus 4D. b und d des Lorbeerhauses (gelblich-grün) (Abb. von der Westlichen sind nur mehr die Seitenwangen des Gewölbes erhalten (siehe Abb.90 m).9). Katharina Rütten. 5). 4: Metallspuren auf der Oberseite der Südwand des SO-Wasser beckens. Die Ziegel um die Fenster entsprechen den Ziegeln der Wände a. Metallspuren korrespondieren mit Bleirohr in Wand c (60 cm von OK Wand c). die unterschiedlich temperiert werden konnten.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Hartwig. Die Heizkanäle besitzen konisch verlaufende Brennkammern. Es gibt zwei Pläne. Bearbeiter: Nawar Andrews. Durch den Anbau des Lorbeerhauses wurde diese Wand von einer Außen. Die Abdrücke der Längsseiten sind beim Aufeinander-stapeln der ungebrannten Ziegel für den Brand entstanden.44 m × H 4. Die Ziegel unterhalb der Fensteröffnungen sind in ihrer Farbigkeit matter und changieren von blassrötlich bis gelbgräulich. Unterhalb der heute sichtbaren Fensteröffnungen unterscheiden sich die Ziegel wiederum von den bisher beschriebenen (rötlich. 10: Querschliff von hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag Der Bereich der W-Ecke von Wand a hebt sich vom restlichen Mauerwerk durch heterogenes Ziegelmauerwerk und unregelmäßigem Verband ab und ist durch eine Baufuge zum rötlichen Ziegelmauerwerk deutlich zu trennen (Abb. auf denen Vertiefungen für die Träger der Pultdachkonstruktion des Treibhauses zu erkennen sind. Diese wurde im Zuge der Wiedererrichtung als Horizontalsperre gegen die aufsteigende Feuchtigkeit eingebracht (Siehe auch LH Wand b). Reste einer Zwischenwand. Zabrana. Im Boden befindet sich ein Heizsystem. Boden Kein befestigter Bodenbelag. Treibhaus 4D. Berlin 1876. dem östlichen Heizkanal (Abb. Wiebke Hansen. 6–8). die den Raum teilte. Ursprünglich reichten die Fenster daher wahrscheinlich tiefer. 8: Ziegel unterhalb der Fensteröffnungen mit schrägen Abdrücken vom Aufeinanderstapeln beim Brand. Unebenes Erdreich von Wildwuchs überzogen. Zwischen den beiden Heizkanälen befinden sich aneinandergereihte Läufer. Wand d von Treibhaus 4D allerdings nicht. der von Kalkspatzen durchsetzt ist. D. D 70 cm) sind aus gelblichen. Metallgestelle 5 Die Ausmündung (40 × 40 cm) des östlichen Heizkanals befindet sich im NO-Eck des Treibhauses etwa 20 cm unter der Fenster UK von Wand a und führt in den Schornstein in Wand b (Abb. 4 5 Wasserbecken 1 Zwischenwand 4 Heizkanal 3 Abb. im Gegensatz zum angebauten Lorbeerhaus. Wiebke Hansen. 3: östliche Ausmündung des Heizkanals in den Schornstein im NO-Eck des Treibhauses Kurzbeschreibung: Beim Treibhaus 4D handelt es sich um einen rechteckigen Raum von 131. 148 f. keilförmigen Gewölbesteinen (24 × 13 × 7 bzw. Das heutige Bodenniveau liegt vermutlich unter dem ursprünglichen Nutzungsniveau. Hempel. Überdeckt war das Treibhaus 4D mit einem Pultdach. A08). 151 f. Die Fensterlaibungen sind im Unterschied zum restlichen Mauerwerk (rötlich) mit gelblich-grünen Ziegeln gemauert. 2 Abb. 2 Oberhalb des Heizkanals in der Mitte des Raumes befinden sich fünf Metallgestelle (119 × 3. 5: Grundriss Treibhaus 4D mit Lorbeerhaus Ost Blatt-Nr. Wand c.50 m × 1. Katharina Rütten. Bemerkung 1 Das Südöstliche ist zur Gänze erhalten. 7). Wand a. Das aufgehende Mauerwerk ist mit Betonputz versehen (Abb. die alle etwa in die Errichtungszeit datiert werden können. 2). Auf der Südwand des südöstlichen Beckens sind auf der Maueroberkante Metallspuren (39 cm von der SO-Ecke) sichtbar. Dieser Bereich weist als Fugenmaterial einen sandigen Zementmörtel auf. Siehe J. Lilli Zabrana Blatt-Nr. Diese diente dazu. zwei verschiedene Heizbereiche zu schaffen. Das SW-Eck des gesamten Gebäudes mit Fenster 4Da/F1 wurde nach mündl.

Der obere Abschluss der Wand wird durch einen Mauerrücksprung gebildet. Eventuell Reste von Zugstäben als Unterstützung für die Dachkonstruktion (vgl. Pos. Entlang der Wand sind zwei horizontale Reihen von Metallösen angebracht. die im Inneren von Treibhaus 4D mittig vor Wand c sichtbar sind und weisen auf eine Verbindung dieses Rohrsystems mit dem Heizkeller von Treibhaus 6F hin. Raumbuch. da die Ziegelsteine oberhalb der Metallbänder wiederum die gelblich-grünen sind. deren Funktion unklar ist (Abb. Wiebke Hansen. verkröpftes Gesims aus Hohlkehle mit anschließenden Profilierungen schließt das Mauerwerk ab und ist selbst von einer abgeschrägten Putzschicht bedeckt (Abb. M. sandigem Mörtel gleichzusetzen. daher wie alle Außenmauern zweischalig mit gelblicher. als das heutige Niveau. verkröpftes Gesims aus Hohlkehle mit anschließenden Profilierungen schließt das Mauerwerk ab und ist selbst von einer abgeschrägten Putzschicht bedeckt (Abb. Diese Wandöffnung ist die Ausmündung des östlichen Heizkanals und führt in den Schornstein in Wand b. 14). nachdem der Durchgang zugemauert worden war. 23). Das Bodenniveau des Treibhauses ist um ca. Rohre führen durch Wand c im Lorbeerhaus zu dort befestigten Druckausgleichsbehältern (Vgl. Dachkonstruktion). 15. Boden) erhalten sind. Wahrscheinlich gab es an dieser Stelle eine Sperrplatte zwischen Heizkanal und Kamin. die auch beim Durchbruch der Fenster im Zuge des Anbaus des Lorbeerhauses verwendet wurden (siehe Bauforschungsbericht). 9 Vorsprung bildet Auflager für die Dachkonstruktion. Dachkonstruktion.Heise. Die Zumauerung ist optisch klar durch die Verwendung von gelblich-grünen Ziegeln im Gegensatz zum übrigen rötlichen Mauerwerk zu unterscheiden (Abb. 18). Dieses kann mit einem Steuerungsmechanismus zum Öffnen und Schließen von Lüftungsklappen oder Fenster in Verbindung gebracht werden. die im Inneren von Treibhaus 4D mittig vor Wand c sichtbar sind und weisen auf eine Verbindung dieses Rohrsystems mit dem Heizkeller von Treibhaus 6F hin. Katharina Rütten. 11). Wand b ist eine Außenwand. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto 7 9 6 Bestand Unterhalb des mittleren Fenstern (4Da/F5) befinden sich zwei Bogenöffnungen (siehe Treibhaus 4D. 14). Dieser wurde mit gelblichen Ziegel gemauert (Abb. welcher durch flache hervortretende Wandvorlagen mit Zeltdachabdeckungen aus Putz geliedert ist (Abb. 70 cm niedriger als das des Außenbereiches. 12). Ein durchgehendes. 18). Lockfeuer zu entzünden und damit den Zug zu verbessern. Oberhalb des Mittelfensters sind zwei Rohre sichtbar. um eine Verschattungsvorrichtung auf Abstand zu halten und somit eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Lilli Zabrana Blatt-Nr. die in Zementmörtel gesetzt sind (Abb. 9. 17). die jeweils ein identisches Gegenstück auf der ursprünglichen Aussenseite besitzen (Abb. wovon die westliche überwölbt ist. Berlin 1876. Eventuell Reste von Zugstäben als Unterstützung für die Dachkonstruktion (vgl. wovon die westliche überwölbt ist. (siehe Treibhaus 4D. die in Zementmörtel gesetzt sind (Abb. In der Mitte von Wand b befindet sich ein zugemauerter Zugang. Zabrana.80 × 0. Boden). Zwischen den Fenstern sind acht Eisenbänder (1. Djamila Hempel. welcher durch flache hervortretende Wandvorlagen mit Zeltdachabdeckungen aus Putz geliedert ist (Abb. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegeln im Läuferverband nach innen.18 m × 5.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 14 15 16 17 18 Bearbeiter: Nawar Andrews. Bestand Treibhaus 4D. Dieses Metallband ist das Auflager für eine Stellage. die in der Höhe den Metallgestellen über den Heizkanälen entsprechen (Abb. Abb. (siehe Treibhaus 4D. Zwischen den Fenstern sind acht Metallkonsolen (12 × 6 cm) erhalten. Blatt-Nr. Boden).06 m) sichtbar. Treibhaus 1A) 10 Diese korrespondieren mit zwei Rohren. Diese Pflanztische werden an Wand c weitergeführt (siehe Treibhaus 4D.20 m über der Abzugsöffnung des Heizkanalsbefindet sich wiederum eine gemauerte Wandöffnung in Wand b (30 × 10 cm). Wiebke Hansen. Eine der Konsolen befindet sich im Bereich des zugemauerten Durchganges (Abb. Durch die Mauerausparungen führten Gestänge. kann davon ausgegangen werden. Die Überwölbung der östlichen ist nicht mehr erhalten (Abb. Der Wandabschluss der Giebelinnenseite war von außen ansichtig. Funktion bleibt unklar. LH Wand c. 12). JAHRBUCH MSD 2007-09 73 . Zwischen den Fenstern sind acht Eisenbänder (1. An den Eisenbändern war ein Metallgestänge befestigt.14: Oberer Abschluss von Wand a Treibhaus 4D Blatt-Nr. Oberhalb des Negativabdrucks sind fünf gelochte Metallbänder im Abstand von 0. Boden) (Abb. die jeweils ein identisches Gegenstück auf der ursprünglichen Aussenseite besitzen (Abb. Die Konsolen gehören nicht zur ursprünglichen Ausstattung von Treibhaus 4D. Etwa 1. 70 cm über dem heutigen Bodenniveau. Entlang der Wand sind zwei horizontale Reihen von Metallösen angebracht. das zur Temperierung des Treibhauses 4D diente (siehe Treibhaus 4D. 14). Auf Wand a weisen diese allerdings einen 3 cm breiten Vorsprung 6 cm vom oberen Ende auf. Siehe J. Bemerkung 7 Dieser Maueraufbau findet sich bei allen Treibhäusern in der Hofgärtnerei (1A-8F). das zur Temperierung des Treibhauses 4D diente (siehe Treibhaus 4D. Katharina Rütten. der wahrscheinlich im Zuge der Errichtung des Lorbeerhauses zugesetzt wurde. Abb. Es handelte sich um ein Pultdach mit einer Neigung von 25 Grad mit Stehwand-Luftklappen über der niedrigen Brüstungsmauer Wand c. 11: überwölbter Heizkanal mit Metallgestellen für eine Stellage darüber. Boden). Gewächshäuser und Mistbeete. Der Putz entspricht dem Fugenmörtel des Lorbeerhauses (grauer zementhaltiger Mörtel mit grobkörnigem Zuschlag). 2008. 11). Boden). daß sie nachträglich angebracht worden sind.18 m × 5. Der Putz entspricht dem Fugenmörtel des Lorbeerhauses (grauer zementhaltiger Mörtel mit grobkörnigem Zuschlag). Rösler. 23 /44 Bearbeiter: Marianne Heise. deren Gestelle über den Heizkanälen teilweise (siehe Treibhaus 4D. Die UK des zugemauerten Zuganges endet ca. 15). Abb. Die ursprüngliche Form des oberen Abschlusses von Wand a ist wahrscheinlich ein anderer gewesen. Treibhaus 1A) 10 Diese korrespondieren mit zwei Rohren. Funktion bleibt unklar. 12 Hier befand sich ein Zugang zum Treibhaus 4D. 12).80 × 0. Ostfassade) (Abb. 25 /44 9 Vorsprung bildet Auflager für die Dachkonstruktion. 16). Lilli Zabrana Blatt-Nr. 18). Unterhalb des mittleren Fensters (4Da/F5) und direkt über den beiden Heizkanälen sind zwei Metallbänder (1. 12: Überblick Wand a Treibhaus 4D 11 11 Ein durchgehendes. L. Dachkonstruktion). Wiebke Hansen. An vier Stellen noch erhalten (Abb. Da das ursprüngliche Bodenniveau im Treibhaus noch tiefer lag.50 m) horizontal in der Wand verankert. 12). 13 Die Eisenkonsolen dienten als Auflager für eine durchgehende ebene Oberfläche. Treibhaus 4D war demnach entweder ausschließlich über das Lorbeerhaus betretbar oder über einen zu rekonstruierenden Zugang in Wand d des Treibhauses. Lilli Zabrana 11 Bearbeiter: Nawar Andrews. 15). 151 f. Im Mauerzwickel von Wand b zu Wand a befindet sich eine 40 × 40 cm große gemauerte Wandöffnung etwa 20 cm unter der Fenster UK von Wand a (siehe auch Treibhaus 4D. Pos. 11). der einen spitz zulaufenden Sturzbogen besitzt (Abb. Lilli Zabrana Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. um dort ein sog. 11). daß sie nachträglich angebracht worden sind. 6 Bemerkung Diese Öffnungen sind die überwölbten Feuerkanäle des Heizsystems. Hempel. Dieses Metallband ist das Auflager für eine Stellage. LH Wand c. Unterhalb des mittleren Fensters (4Da/F5) und direkt über den beiden Heizkanälen sind zwei Metallbänder (1. 10 Abb. deren Gestelle über den Heizkanälen teilweise (siehe Treibhaus 4D. An den Eisenbändern war ein Metallgestänge befestigt. Die Überwölbung der östlichen ist nicht mehr erhalten (Abb. Katharina Rütten. Isolierung durch dazwischen liegende Luftschicht. weshalb hier die repräsentativen gelben Ziegeln verwendet wurden. die nicht mehr erhalten ist. ist es wahrscheinlich. Abb. An vier Stellen noch erhalten (Abb. 12). J. die durch die Wand bis auf die Aussenfassade führen (siehe Treibhaus 4D. Direkt unter dem Negativabdruck der Dachkonstruktion befinden sich zwei gemauerte Ausparungen (8 × 8 cm) im Mauerwerk. Pos. die in der Höhe den Metallgestellen über den Heizkanälen entsprechen (Abb. da diese erst angebracht wurden. 14). Abb. das im Läuferverband mit einzelnen Bindern in hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag versetzt wurde. 11 Drei Eisenkonsolen sind in einer Höhe von etwa 70 cm über dem Bodenniveau angebracht. 9. Josephin Rösler.06 m) sichtbar. 6 Bemerkung Diese Öffnungen sind die überwölbten Feuerkanäle des Heizsystems. Der obere Abschluss der Wand besteht aus einem abgetreppten Giebel mit Bleckabdeckung. 9. Möglicherweise war eine Drahtverspannung oberhalb des flächigen Glasdaches angebracht.85–1. 23 /44 RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Bestand Unterhalb des mittleren Fenstern (4Da/F5) befinden sich zwei Bogenöffnungen (siehe Treibhaus 4D. 9. Auf Wand a weisen diese allerdings einen 3 cm breiten Vorsprung 6 cm vom oberen Ende auf. Wand c). kann davon ausgegangen werden. 23). Der obere Abschluss der Wand wird durch einen Mauerrücksprung gebildet. die auch beim Durchbruch der Fenster im Zuge des Anbaus des Lorbeerhauses verwendet wurden (siehe Bauforschungsbericht). dass der Höhenunterschied von der Türschwelle zum Boden mit einer Treppe überwunden wurde. da die Ziegelsteine oberhalb der Metallbänder wiederum die gelblich-grünen sind. 17). 18). 8 Zwischen den Fenstern sind acht Metallkonsolen (12 × 6 cm) erhalten. D. Rohre führen durch Wand c im Lorbeerhaus zu dort befestigten Druckausgleichsbehältern (Vgl. Oberhalb des Mittelfensters sind zwei Rohre sichtbar. Die ursprüngliche Form des oberen Abschlusses von Wand a ist wahrscheinlich ein anderer gewesen. 7 Diese Metallösen dienten der Befestigung einer Drahtverspannung als Rankhilfen. Der zugehörige zementhaltige graue Fugenmörtel ist ebenfalls nicht mit dem bauzeitlichen hellgelben. Hartwig. 22 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews. 13: Rohre oberhalb von Fenster 4Da/5 (oben) und entsprechende Rohre vor Wand c (unten). 12). 8 Da diese Konsolen in Zement gesetzt sind.50 m) horizontal in der Wand verankert. da das Dach erst darunter ansetzte.10 m ins Mauerwerk eingelassen (2 × 3 cm) (Abb. Der Übergang der rötlichen Hintermauerziegeln zum gelblichen Klinkermauerwerk darüber ist durch einen Negativabdruck der Dachkonstruktion gekennzeichnet (Abb. 8 Da diese Konsolen in Zement gesetzt sind. die Teil eines Kurbelgetriebes waren. Diese Metallösen dienten der Befestigung einer Drahtverspannung als Rankhilfen. Boden) erhalten sind. Wand b Wand b ist größtenteils in rötlichem Ziegelmauerwerk (25 × 12 × 6 cm) ausgeführt.

Moose. Oft stellen sie eine Begleiterscheinung korrodierender Metallteile dar. zur besseren Haftung der Ergänzung am Untergrund eingeschlämmt und dann mit Ergänzungsmörtel unter Umständen in mehreren Schichten geschlossen. Für die Festigung mit Kieselsäureester muss der Untergrund trocken sein und nachfolgende Maßnahmen können erst nach einer Reaktionszeit des Festigungsmittels nach circa vier bis sechs Wochen geschehen. Hansen. Der Reinigungsgrad wird zuvor an einer Probefläche festgelegt. Vorarbeiten Die Sanierungsmaßnahmen müssen zum Teil in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen werden. Algen zeigen sich vermehrt an Wand c des Treibhauses 4D. An der Holztür sind einige Teile abgängig. Dabei kann eventuell eine Horizontalisolierung eingebracht werden. Dazu zählt zu allererst der Schutz vor dem Eindringen von Wasser im Allgemeinen. und sei es auch nur ein temporäres Schutzdach. der Bau der Dächer oder auch die Einbauten. Die Sandsteinquader-Abdeckung der Wand c vom Treibhaus 4D zeigt Brüche und Risse. Hansen. Sanierungsvorplanung Ziel der Maßnahme ist die Erhaltung der überkommenen Originalsubstanz. 42) Die Sprossen der Holz-Fensterrahmen der Südfassade des Lorbeerhauses Ost sind zum größten Teil abgängig. Obermann d a b c Sanierungsvorplanung und Maßnahmenkonzept für die Lorbeerhäuser West und Ost mit den anschließenden Treibhäusern 3C und 4D Die Instandsetzung der Lorbeerhäuser und der anschließenden Treibhäuser ist schnellstmöglich anzugehen. Stark mürbe Bereiche sollen zuvor gefestigt werden. Kalkaussinterungen und der unsauber ausgeführte Bitumenanstrich sollen grob mit einer Bürste und Holzspatel abgenommen werden. Maßnahmenbeschreibung Präventive Maßnahmen Die hier aufgezählten präventiven Maßnahmen haben absolute Priorität und sollten sofort in Angriff genommen werden. Sowohl Ziegel als auch Sandsteinquader-Abdeckung befinden sich nicht mehr in ihrer ursprünglichen Position. Ansonsten droht neben dem Totalverlust der Substanz der Totalverlust des Denkmalwertes. Riss-Schließung Besonders schmale Einzelrisse bis 1mm werden mit einer Schlämme behandelt. Die großen doppelflügeligen Holztore sind zum Teil noch ganz gut erhalten. Über das zu verwendende Bindemittelsystem kann diskutiert werden. Gräser gibt es auf den Mauerkronen sowie im bodennahen Bereich. Wenn nicht baldmöglichst eingegriffen wird. Hempel.und Mauerabdeckungen. Größere Risse.5 cm. an Wand c des Treibhauses 4D und am westlichen Wasserbecken des Treibhauses befindet sich starker biogener Befall in Form kleiner Bäume. Sowohl die Adhäsion an den Träger als auch die Kohäsion zwischen den einzelnen Schichten ist großflächig nicht mehr gewährleistet Ästhetische Beeinträchtigungen (Abb. Korrodiertes Metall (Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . M. Mustafic. da durch diese Methode weitere Salze aus der Mauer und dem Erdreich mobilisiert werden würden. Fehlstelle (Abb. W. kleine Sträucher oder Bäumchen mitsamt Wurzeln aus den Fugen entfernt werden. Statisch gefährliche Situationen sind zu entschärfen. Mustafic. Salzreduktion Auf eine Salzreduktion mittels Feuchtkompressen kann verzichtet werden. 38) Oberhalb an den Mauerkronen aller Wände des Lorbeerhauses Ost. Dennoch fehlen einige Teile und stellenweise ist das Holz verrottet. Es soll eine punktuelle und partielle Sanierung erfolgen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Eine totale Überdeckung der Schuppen zur Erreichung einer glatten Oberfläche soll nicht erfolgen. Wand c vom Treibhaus 4D zeigt starke Setzungen. Obermann SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . welche an der Wand c des Lorbeerhauses Ost in bis zu fünf Schichten übereinander liegen. D. Bei Naturstein soll Steinersatzmasse verwendet werden. Hempel. müssen abgetragen und originalgetreu mit dem vorhandenen Stein. Oberflächenverlust (Abb. W. welche durch Wurzelsprengung Schädigungen hervorrufen. Dieser Vorgang sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. indem Schadensursachen unterbunden oder zumindest reduziert werden. Die bei der Sanierung verwendeten Materialien sollen sich einerseits klar von dem originalen Bestand abheben. wie an Wand c des Treibhauses 4D. Biogener Befall mit Wurzelsprengung (Abb. Mustafic. Mustafic. so dass die mürbe Oberfläche und die abstehenden Schuppen wieder einen sicheren Halt bekommen. welche zur Verhinderung des Schadensfortschritts erfolgen. M. Obermann SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D d a b c Schadensverteilung am Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D (siehe B09. Schadensbericht. 36) Die durch die Feuchtigkeit mitgeführten Salze kristallisieren in der Trockenzone unterhalb der Oberfläche und führen zu Putz. Risse (Abb. Der Charakter der gealterten Oberflächen soll erhalten bleiben und nicht übermäßig verfälscht werden durch eine Egalisierung der gesamten Oberfläche. Eine Entfernung der Pflanzen. welche über eine Reparatur hinausgehen. Hansen. Zur Entfernung der ästhetischen Beeinträchtigung in Form von Verschmutzungen wie Rostflecken. Fehlstellen im Putz werden durch eine Ersatzmasse geschlossen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D d a b c BEARBEITER: M.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 2008. D. 33) Kleinere Risse finden sich überall verteilt an den Wänden und Fassaden. Zum Teil ist eine vorausgehende Festigung der mürben Zonen notwendig. W. A.Beer. Die Stahlträger innerhalb des Gebäudes sind nur wenig korrodiert. Hempel. Die für die Nutzung notwendigen Maßnahmen. 40) Im Sockelbereich. A. Auch die Herstellung eines Systems der Wasserableitung in Form von einer Drainage um das Gebäude herum ist zu empfehlen. Vergrauung oder Verschwärzung der Oberfläche kann die gesamte Oberfläche der Objekte vorsichtig mit einem Heißdampfgerät und mit Hilfe von Bürsten und Schwämmen gereinigt werden. Das Erscheinungsbild soll dem der umliegenden Bereiche angeglichen werden. 74/10 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. sind zum größten Teil abgängig. Empfehlenswert ist vor Beginn aller Arbeiten ein Abfegen der Salze. 34) Oberflächenverlust an Ziegeln und Putz findet sich in den unteren Bereichen aller Wände bis circa 1. Obermann d a b c SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . 41) Alle Eisenteile sowie die Stahlträger (Stürze) oberhalb der Fenster und Türen sind stark korrodiert. Flechten. 43) Die Fassungen. D. Kalkaussinterungen und auch ein unsauber ausgeführter Bitumenanstrich finden sich unregelmäßig verteilt über alle Fassaden des Lorbeerhauses Ost. 74/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .und Ziegelmaterial wieder aufgemauert werden. Zuerst ist eine Reinigung nötig. Im Folgenden wird vor allem auf die im Rahmen der Sanierung notwendigen Maßnahmen eingegangen. an denen Regenwasser unkontrolliert herabläuft. Bedingt ist dies vor allem durch die fehlenden Dächer und die fehlende Wartung des Objekts.Beer. damit weitergehende Schritte erfolgen können. Schadensfortschritt Selbst innerhalb des kurzen Beobachtungszeitraumes von einem halben Jahr war eine Verschlimmerung der Schäden festzustellen. B10) Im Gegensatz zu dem bereits 1987 instandgesetzten Lorbeerhaus West befinden sich das Lorbeerhaus Ost sowie das angrenzende Treibhaus 4D in einem sehr schlechten Zustand.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M.PROJEKT 2007/2008 S. die Reparatur des Daches für das Lorbeerhaus West und die Wiederherstellung aller Pfeiler. Reinigung/Behandlung ästhetischer Beeinträchtigungen/ Bekämpfung von biogenem Befall Zuerst sollen alle Pflanzen wie Gräser. Auch durch Risse gibt es Schädigungen im Bereich aller Mauern. wird angeraten. Hansen.PROJEKT 2007/2008 S. zeigen sich meist im Mauerwerk in der Nähe der Maueröffnungen. 37) Moose und Flechten finden sich nur an der Nordfassade des Lorbeerhauses Ost. Bei Ziegel empfiehlt sich eine Schlämme aus Ziegelmehl und Acrylharz. Die Sandsteinquader-Abdeckung der Wand c vom Treibhaus 4D zeigt abgerundete Kanten.und Anstrichabplatzungen. andererseits jedoch zusammen mit dem Original ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Risse mit einer größeren Breite werden nach Reinigung und Ausräumung von losem Material zuerst mit Injektionsmörtel injiziert. W. 35) Fehlstellen an Ziegeln gibt es verteilt über die gesamte Fassade Fehlstellen an Putz zeigen sich vor allem an Wand c des Lorbeerhauses sowie an dessen Fassade im Bereich der hoch gemauerten Fenster. Das Holz weist Pilz. Biogener Befall (Abb. D. Hempel. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Es besteht vermehrt Handlungsbedarf. Hansen. Unter präventiven Maßnahmen versteht man Maßnahmen. M. Hempel.PROJEKT 2007/2008 S.und Anobienbefall auf. A. welche meist dem Fugenverlauf folgen und statisch bedingt sind. für Ziegel acrylatisch gebundene Materialien. Schadhaftes Holz (Abb. M. wie zum Beispiel der Aufbau des Bodens. Fehlende Ziegel werden durch gleichartige neue Ziegel ersetzt. Besonders stark ist dies im Bereich der Mauerkrone an Wand c zu verfolgen. Die Blechabdeckungen auf den Mauerkronen und Pfeilerköpfen sind schadhaft oder fehlen. Behandlung von Fehlstellen Die Fehlstellen werden mit passendem Material geschlossen. da die Salze beim Kristallisationsprozess ihr Volumen vergrößern. Der zu schließende Rissbereich wird angefeuchtet. D. 74 JAHRBUCH MSD 2007-09 .PROJEKT 2007/2008 S. falls die im Folgenden aufgelisteten Sanierungsmaßnahmen nicht sofort erfolgen können.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Setzungen und Mauerbewegungen Die Wände des Lorbeerhauses Ost driften nach außen hin ab. oder auf den Mauerkronen.Beer. Behandlung von Oberflächenverlust bei Ziegel Nach der Reinigung und dem Ausräumen von losem Material wird der betroffene Bereich angefeuchtet und mit einer Schlämme behandelt. A. dass die physikalischen Eigenschaften mit denen der vorhandenen Materialien bestmöglich korrespondieren. A. Nicht nur bedarf es einer Anpassung der neu einzubringenden Materialien in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Auch Efeu im bodennahen Bereich der Südfassade des Lorbeerhauses führt zu starken Schädigungen. wobei überschüssiges Material mit einem feuchten Schwamm von den Rissflanken entfernt wird. welcher durch Wurzelsprengung die zwei Wandschalen auseinandertreibt oder die Ziegelwände zum Kippen bringt. wie zum Beispiel an den oberen Ecken der Fenster der Südfassade des Lorbeerhauses Ost und im Bereich von Setzungen. 44) Ästhetische Beeinträchtigung durch Verschmutzung wie Rostflecken. M.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. 39.Beer. Mustafic. Rußflecken. Salzausblühungen (Abb. wird sich der Verfall beschleunigen. Die Reste seines Bewuchses haften fest auf der Maueroberfläche. W. Der profilierte Abschluss der Mauerkrone aus Zementputz an der Südfassade des Lorbeerhauses Ost schalt großflächig ab und hat keinen festen Verbund mehr mit dem Mauerwerk. Die Anforderungen an die Sanierungsmittel sind nicht zu unterschätzen. Efeu wächst an der Nordfassade des Lorbeerhauses Ost an Wand c des Treibhauses 4D. so dass das Aussehen der Oberfläche nicht beeinträchtigt wird.Beer. Die Mauern.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . vielmehr wird Wert darauf gelegt. Vergrauung oder Verschwärzung der Oberfläche. 74/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 74/10 SCHLOSSPARK BABELSBERG . Der profilierte Abschluss der Mauerkrone aus Zementputz an der Südfassade des Lorbeerhauses ist großflächig abgängig. Schadhafte Fugen (Abb. M. Schalenbildung bei Ziegel findet sich nur einmal im Bereich der südlichen Lorbeerhausfassade. Dazu wird die Schlämme mit einem Pinsel in die Oberfläche einmassiert. (Würfelzerfall) Schadhafte Fassung (Abb. Empfehlenswert ist neben dem unabdingbaren Bau eines Daches für das Lorbeerhaus Ost mit Regenrinnen und Regenfallrohren. vor allem jedoch an der Südfassade und der Wand c des Lorbeerhauses Ost sowie an Ecken. Für die Festigung wird Kieselsäureester empfohlen. unterhalb der Fenster und auf der Fläche der Wände sind durch die anfallende Feuchtigkeit die Fugen großflächig ausgewaschen.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Überschüssiges Material wird mit einem feuchten Schwamm wieder abgenommen. Fehlende Ziegel können durch neue ersetzt werden. welche aufgefangen und entsorgt werden müssen. werden im Anschluss bei den Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser vorgestellt. Aufgrund der detaillierten Schadenskartierung am Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D (siehe K1-K9) wird im Folgenden auf eine allzu ausführliche schriftliche Ausformulierung der Schadensverteilung verzichtet. bei größeren Fehlstellen werden Naturstein-Vierungen empfohlen. Obermann. Rußflecken. bei Naturstein oder Putz eine Schlämme aus Sanden und Acrylharz. Empfohlen werden für Mörtel und Putze Kalk-Zement-gebundene Ersatzmassen. welche starke Setzungen zeigen oder nach außen hin abdriften.

Behandlung von schadhaftem Holz Die Behandlung der defekten Holzteile soll in Absprache mit einem Restaurator für Holz erfolgen. Hempel.Beer. Mustafic. Schadens. W. Schadensbericht. Glaserarbeiten Zur Reparatur der alten Fenster und für das Einsetzen der neuen Fenster soll ein Glaser hinzugezogen werden. A. 38: biogener Befall mit Wurzelsprengung S. 35: Fehlstelle Abb. Hempel.PROJEKT 2007/2008 S.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Nach Entfernen des Rostes sollten die Teile einen Schutzanstrich erhalten. M. Obermann.PROJEKT 2007/2008 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. W. D. Abb. A. A. 36: Salzausblühungen Abb. 9/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Nicht mehr reparable Teilbereiche müssen entfernt und ausgetauscht werden. So können kleinere Ausbesserungen sofort durchgeführt werden und Schadensursachen unterbunden werden. Träger oder Beschläge werden in Absprache mit einem Restaurator für Metall bearbeitet. Defekte Blechabdeckungen müssen repariert oder ausgetauscht werden. Nach einer Notsicherung. STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. W. D. M.Beer. M. Hansen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . M.u. Sollte keine regelmäßige Wartung erfolgen. A. Behandlung der schadhaften Fassung Die Behandlung der schadhaften Fassung soll in Absprache mit einem Restaurator für Wandmalerei und Architekturfarbigkeit erfolgen. 34: Oberflächenverlust Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . D. Materialkartierung. Wartung Eine Wartung ist unabdingbar und sollte in einem Turnus von zwei Jahren erfolgen. Obermann.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Behandlung von korrodiertem Metall Korrodierte Metallteile wie Ausleger. sondern müssen mit Fugenmörtel tiefstmöglich zugemacht werden. da die Injektionsmasse ansonsten nach hinten zwischen die Schalen laufen könnte. Detail. Mustafic. M. ist damit zu rechnen. Hansen. Die Holzteile erhalten alle einen Schutzanstrich.BEFUNDBLATT NR. Mustafic. Die übrigen Fenster. Aufgrund des zweischaligen Mauerwerks dürfen sehr tiefe Fugen nicht per Injektion verfüllt werden. M. 2008. 33: Riss Abb. Hansen. dass die Instandsetzungskosten nach einigen Jahren ungleich größer als bei einer regelmäßigen Wartung ausfallen. Hansen. sollen vorerst für die Zwischennutzung keine weiteren Schritte erfolgen. wie Malschichthinterfüllung und -verklebung.Beer. 37: biogener Befall Abb. Hempel. Die Fenster der Südfassaden der Lorbeerhäuser werden durch neue ersetzt. Mustafic. Gesamtplan u. W. D.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 2008. Obermann d a b c SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost & Treibhaus 4D BAUTEIL: versch. JAHRBUCH MSD 2007-09 75 . dass die Schädigungen sich derart akkumulieren. Obermann SCHADENSBERICHT .: B09 d a b c Behandlung schadhafter Fugen Schadhafte Fugen werden bis zu einer Tiefe von fünf Zentimetern ausgeräumt und mit einem grauen Fugenmörtel geschlossen. die Türen und das Holztor sollen erhalten bleiben und möglichst zurückhaltend restauriert werden. 75/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .Beer. Hempel.

W. sondern treten um ca.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Sie sind nicht ausreichend gegen Verwitterung geschützt. welche nicht eingeschlossen werden darf ). W. An den Seiten befinden sich Laschen. ruinösen Teil abgängig ist. ob sie zu einem späteren Zeitpunkt als Spolien wiederverwendet werden können oder ob eine wissenschaftliche Bearbeitung. wobei hier die vorhandene Betonplatte des ehemaligen Sozialraumes entfernt werden muß.PROJEKT 2007/2008 S. Obermann zwei Holztüren und die zwei neuen Holztore an den mittleren Stirnwänden. Durch verhältnismäßig wenige Eingriffe werden mit diesem Konzept die vorhandene historische Bausubstanz sowie die historischen Bauteile geschützt. M. dass sich das endgültige Fußbodenniveau im östlichen Lorbeerhaus dem der Oberkante der die Rampe umrahmenden Ziegelrollschicht angleicht. Reliefs. Mustafic. 40 cm aus dem Dach hervor (siehe Abb. West/Treibhaus 4D/3C.PROJEKT 2007/2008 Die zwei Verbindungstore zwischen den beiden Lorbeerhäusern. die teilweise in einer Ausgrabung freigelegt wurden. Hansen.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 76 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Mustafic. 20) Der zweiten Variante wird der Vorzug gegeben. jedoch in abstrahierender Form. Wenn dies der Fall sein sollte. 76/8 S. 19) sowie 2. D. M. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Bei dem östlichen Lorbeerhaus.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Entwurf: Lorbeerhaus Ost u. etwa im Rahmen einer Restaurierung.Beer. Verbindung zwischen den zwei Lorbeerhäusern Es ist vorgesehen. A. Wiederherstellung der historischen Ziegelwand mit vorgesetzten Häuschen nach historischen Plänen. 76/8 S. besteht dringender Handlungsbedarf. 9).T. 2. auch die direkt anschließenden Treibhäuser in die Planung mit einzubeziehen. Als neue Höhe des Bodens im Inneren der Treib. Meistens wird er sich jedoch in der ausgezogenen Position befinden. die heute nicht mehr vorhanden sind. 15). Entwurf . ob die Mauern eventuell abgetragen und neu aufgemauert werden müssen. Das Dach des westlichen Lorbeerhauses ist gut erhalten. die der Länge des Grabens nach von Osten nach Westen ansteigt. so daß festgestellt werden kann. überhaupt noch erfolgen kann (siehe Abb. Mustafic. und so ist es fraglich. um ein stimmiges Gesamtkonzept von Nutzung. in welches Terrakottaplatten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden.30 m) belegbar. Werden Pflanzen durch den Graben transportiert so wird der Steg zurückgefahren und in einer unterirdischen Kammer gelagert. Allerdings wurde beschlossen. 76/8 SCHLOSSPARK BABELSBERG . der Schlossküche oder im westlichen Lorbeerhaus auf dem Boden gelagert. Die pyramidenförmigen Abdeckungen der Pfeiler werden in moderner Form wiederhergestellt. Die Konstruktion soll hinsichtlich der Anzahl der Achsen sowie der Kubatur an den bauzeitlichen Bestand anlehnen. Auch die zweischaligen Brüstungsmauern der Treibhäuser werden mit Originalziegeln wieder neu aufgemauert. die gleichzeitig als Abstellfläche für kleinere Fundstücke verwendet werden kann. Die Natursteinabdeckungen werden ergänzt und repariert. Die Treibhäuser erhalten darüber hinaus separate Zugänge zum zentralen Erschließungsweg der Hofgärtnerei. Wichtig bei der neuen Nutzung des Grabens ist es. West und Treibhaus 4D/3C SCHLOSSPARK BABELSBERG . Aufgabenstellung Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat es sich zur Aufgabe gemacht. Entwurf Das Hauptaugenmerk der Entwurfsplanung liegt auf den beiden Lorbeerhäusern. Hansen. sowie die Doppeltoranlage an der Ostfassade.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C d ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . während es im östlichen. Für die Standsicherheit der Regale muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer dünnen Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet. Hempel. 2: Marstall (Quelle: SPSG) Abb. sowie zwei Türen: TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Beer. 16). Hansen. Beidseitig ist der Graben von zwei abgeböschten Ziegel-Stützwänden eingefasst und hat eine Breite von 3. (Lorbeerbäume entwickeln eine große Luftfeuchte. werden wieder in die Mauer gebrochen (siehe Abb. Die neue Nutzung belebt die derzeit „leblosen“ Gebäude mit Ausblick auf eine zukünftige Ursprungsnutzung als Lorbeerhäuser. Eine Baufuge sowie Torangeln an den Wänden verraten uns. Die Verbindungstreppe zwischen östlichem Lorbeerhaus und Treibhaus 4D wird entfernt. So wird auch die Deformation durch die Neuaufmauerung beseitigt. Wegen der geringen Höhe werden hier keine festen Regale geplant. Beer. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Die fünf vorhandenen Stahlträger des östlichen Lorbeerhauses sind nach vorliegender Einschätzung nach wie vor haltbar. sondern wieder verfüllt. Bei Nichtnutzung des Verbindungsgrabens wurde dieser mit Holzbohlen überdeckt damit dieser für Fußgänger überquerbar war (siehe Abb. 7). Hempel. Als zweiter Schritt werden zwei Schienen mit darauf befindlichem Steg mit Holzbelag heraus gezogen und auf den Stahlträgern unverschieblich befestigt. M. Die gleiche Vorrichtung befindet sich auch an den Seiten des Grabens an den Stellen. Dies bedeutet. Das Treibhausdach soll über Lüftungsöffnungen sowie Verschattungseinrichtungen verfügen. den alten Verbindungsgraben zwischen den beiden Lorbeerhäusern wieder freizulegen. D. Beer. 6: Schlossküche (Quelle: SPSG) S. Ziel war es. Der hier präsentierte Entwurf geht in erster Linie von einer Übergangsnutzung als Depot aus. an welcher Stelle sich die Tore befanden. Abb. Es wird hauptsächlich versucht. D.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Aufbau einer massiven Wand aus gelben Ziegeln mit geradem Abschluss und mit Durchgang ins Treibhaus. A. gesammelt. Sie werden im Gegensatz zu der vorhandenen historischen Doppeltoranlage als zweiflügelige einfache Holztore geplant (siehe Abb. Die in einer Ausgrabung freigelegten Rampe im Lorbeerhaus Ost wird nicht genutzt. Zur Zeit werden diese in feuchten Kellerräumen.50 m. in welche das flexible Geländer gesteckt und damit befestigt werden kann. Gestaltung der Fassaden zwischen den Lorbeerhäusern Für die Gestaltung der Ostansicht des westlichen Lorbeerhauses und der Westansicht des östlichen Lorbeerhauses wurden nach zeichnerischen Studien und Tests am Modell zwei Varianten in Betracht gezogen: Abb. Hempel. welche jedoch nicht umgesetzt wurden. 1-6). Diese sollen mit einer Abdeckung versehen werden. Diese werden mit zusätzlichen Stufen versehen. An der nördlichen Seite befinden sich drei Stufen. A. mit abgetrepptem Giebel und ohne Durchbruch ins Treibhaus (siehe Abb. In den Lorbeerhäusern gibt es drei Tore.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . werden die historischen Ziegel gereinigt und wiederverwendet und wenn nötig durch neue ergänzt. Die ursprüngliche Wärmedämmung der Doppeltoranlage mit Hilfe von Strohballen zwischen den beiden Türen muss heute nicht mehr angewandt werden. Diese erhalten z. (siehe Abb. behutsam mit der historischen Bausubstanz umzugehen und nur wenige gezielte Eingriffe vorzunehmen. Diese Beläge haben den Vorteil. 10+11). Der Steg soll unkompliziert und flexibel sein und eine passende geeignete Absturzsicherung erhalten. 14). 2008. sollten aber zur Sicherheit erst einer statischen Prüfung unterzogen werden (siehe Abb. D. Diese übernehmen die auftretenden Lasten. Hempel. M. ein Konzept für die durchdachte Lagerung der gesammelten Bauteile zu entwickeln.sowie Lorbeerhäuser wird das ursprüngliche Fußbodenniveau gewählt. Daher sollte der Entwurf für die Zwischennutzung auf eine spätere langfristige Nutzung (z. Als ursprüngliches Dämmmaterial wurde Torf benutzt. Hempel. Beeteinfassungen. um eine gute Tragfähigkeit zu erhalten.70m. um den großen Höhenunterschied im Bodenniveau zu überwinden. 70 cm. sondern niedrige beweglich Rollregale verwendet.PROJEKT 2007/2008 Lorbeerhaus Ost u. Der heutige Höhenunterschied des Bodenniveaus der beiden Lorbeerhäuser beträgt ca. Als Zwischennutzung ist ein Depot für historische Bauteile geplant.und Erhalt zu erreichen (siehe Abb. welches immer mehr dem Verfall ausgesetzt ist. 17). außerdem erfolgt eine Wiederfreilegung der ursprünglichen zwei Durchgänge. Im Folgenden werden die einzelnen Entwurfschritte und Maßnahmen für eine Zwischennutzung als Depot beschrieben. 3: Schlosskeller (Quelle: SPSG) 1. den Heizkanal und die dazugehörigen Rohrleitungen vor dem weiteren Verfall zu schützen. W. an denen sich flexible Absturzsicherungen befinden. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. ausziehbare Böden und sind mit dem Gabelstapler (Hubhöhe= 5. Skulpturen. 5: Eiskeller (Quelle: SPSG) TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .6. welcher heutzutage nicht mehr zum Einsatz kommt. Die Dachfenster schließen nicht bündig mit der Dachhaut ab. Obermann. Bei den Dachfenstern sollte möglichst einer weniger wartungsaufwendigen Lösung den Vorzug gegeben werden. A. die während Reparatur. während als Kippsicherung für die Regale weitere längslaufende Nebenträger unter die vorhandenen Hauptträger angesetzt werden. D. Die Stahl-Glas-Konstruktion der Treibhäuser wird in Anlehnung an das historische Vorbild errichtet. M. M.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. B. Vier neue Dachfenster sowie eine Holzbalkendecke (siehe westliches Lorbeerhaus) werden in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild wieder eingebaut. Mustafic. Zwei Stahlträger werden ausgezogen und auf der gegenüberliegender Seite an einem Auflager in der Stützmauer befestigt (siehe Abb. Auch die Innenräume der Treibhäuser sollen als Depot genutzt werden. Säulen oder Kapitellen. den Boden nicht gänzlich zu verschließen und Diffunsionsoffenheit für die spätere Endnutzung als Lorbeerhaus zu gewährleisten. 4: Gärtnerei Pferdestall (Quelle: SPSG) Abb. Mustafic. Es wird empfohlen die Stützmauern einem Standsicherheitsgutachten zu unterziehen. denn sie setzt sich konsequent vom Alten ab. Obermann Entwurfsbeschreibung der Zwischennutzung Einleitung Für die Lorbeerhäuser in der Hofgärtnerei zu Babelsberg wurde ein Zwischennutzungs-Konzept mit Ausblick auf eine langfristige Ursprungsnutzung erstellt. Historische Bauteile im Schlosspark Babelsberg Seit vielen Jahren werden Teile von bspw.und Ausbesserungsarbeiten im Schlosspark und der Gärtnerei gefunden wurden.PROJEKT 2007/2008 Abb. Dieser Graben wurde genutzt. W. Innenraum und Boden Der komplette Innenraum wird mit Regalen verschiedener Größen beplant. um große Lorbeerbäume auf gleichem Bodenniveau von dem östlichen Lorbeerhaus in das westliche zu bringen. Diese werden mit einer Rampe überbrückt. Dach Einige Bereiche der Schwellhölzer/Streichbalken (das Auflager der Stahlträger) müssen ausgetauscht werden. 12+13). Beer. Die Abdichtung des Daches sollte (in Form von Dachpappen) an heutige Maßstäbe angepasst werden. Tore Als erste wichtige Maßnahme gilt die Wiederherstellung der Dächer von Lorbeerhaus und Treibhaus. zeigt die Veränderungen im Laufe der Geschichte und bildet nicht historisierend nach. Hansen. A. In dem Entwurf wird die Überbrückung als eine leichte Konstruktion auf Schienen nach dem Vorbild des Schiebmechanismus eines Sekretärs gebaut (siehe Abb. einen neuen verkehrssicheren Steg sowie eine geeignete Absturzsicherung zu planen (siehe Abb.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . 76/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Hansen. Die Häuser sollen in Zukunft wieder der Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen aus dem Park Babelsberg dienen. 1: Garagen (Quelle: SPSG) Abb. als Lorbeerhaus) abgestimmt werden. Dasselbe Verfahren wird im westlichen Lorbeerhaus angewandt.0 m Tiefe sowie eine Länge von ca. W.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Bereits in der Vergangenheit hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn von Kaehne und Lange Entwürfe für eine Depotnutzung vorgelegt. Die Dächer werden wieder als Pultdach errrichtet. 8). Zäunen und Sitzbänken.

W. Hansen. Quelle: www. M. 24+25: Innenraum TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Hansen.: 6484 Treibhaus 3C Abb 7: Modellphoto 2008 Treibhaus 4D Abb. 22: Aufsicht Grundriss.de S. M. Obermann Lorbeerhaus West Lorbeerhaus Ost Abb. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. 8: Lorbeerhaus Ost. Referenzbild. 16: Westfassade. Hempel.directindustry. 18: Regalsystem.schlafundraum. Hansen. Mustafic. D. Mustafic.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Entwurf. 20: moderne Interpretation. Beer. Quelle: Archiv Plannr. A. 2008. D. Obermann. M. Modellphoto 2008 Abb.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C d ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . 17: Doppeltoranlage östliches Lorbeerhaus Abb. West/Treibhaus 4D/3C. A. Modellphoto 2008 Abb.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. 77/8 S. Hansen. W. Modellphoto 2008 Abb. Hempel. 10+11: Teilausschnitte. Obermann Abb. Modellphoto 2008 Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M.PROJEKT 2007/2008 Abb.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . 19: historische Bauweise. Hansen.PROJEKT 2007/2008 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 23: Übersicht Lorbeerhäuser.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Hempel. W. 77/8 Abb. 77/8 Lorbeerhaus Ost u. Beer. D.de TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Modellphoto 2008 Abb. Mustafic. 21: Ostfassade östliches Lorbeerhaus.Beer. 14: Schiebeelement.PROJEKT 2007/2008 S.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Mustafic. Beer. Beer. West und Treibhaus 4D/3C SCHLOSSPARK BABELSBERG . Stahlträger Abb 9: Referenzbeispiel Dachfenster Abb. JAHRBUCH MSD 2007-09 77 . W. Quelle: www. W. Hempel. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Entwurf: Lorbeerhaus Ost u. Quelle: www. A.spedition-fuchs. Hempel. östliches Lorbeerhaus Abb. D. A. Mustafic.PROJEKT 2007/2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG . 77/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . M. M. D.de S. A.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 15: Schiebeelement (Detail) Referenzbild. M. 12+13: ohne Steg und mit ausgezogenem Steg. Modellphotos 2008 Abb.

… und dem Nivelliergerät (2008). EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Das Treibhaus 4D und das östliche Lorbeerhaus von Südosten. Beim Zeichnen möglichst dicht an das Objekt… (2008). Archäologische Sondagen im östlichen Lorbeerhaus… (2008). 2007. 78 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Auswertung der Dokumentation im Seminarraum (2008).MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser! (2007). 2008. Bauaufnahme im östlichen Lorbeerhaus von Westen. … und immer schön den TK-Stift spitzen! (2008). Arbeit mit dem elektrooptischen Tachymeter… (2008). … und zwischen den beiden Lorbeerhäusern (2008).

In kleinen Gruppen wurde die Baugeschichte des Kreuzgangs durch genaues Beobachten nachvollzogen. Darüber hinaus wurde den Studierenden deutlich. Zum anderen dient die noch fast spielerische Auseinandersetzung mit dem Merseburger Dom einem ersten ‚Herantasten‘ an die verschiedenen Methoden und Fragestellungen. die Konstruktionsprinzipien historischer Dachwerke und die diesbezügliche Fachterminologie. JAHRBUCH MSD 2007-09 79 . da sie je nach ihren verschiedenen Vorstudiengängen ganz unterschiedliche Beobachtungen in die Diskussion einbringen konnten. wie allein durch genaues Hinsehen und dezidiertes Beschreiben schon viel über die frühere Gestalt und spätere Veränderungen eines Bauwerkes herausgefunden werden kann. Dabei erprobten die Studierenden. Im Anschluss an diese von Dorothée Sack und Daniela Spiegel geleiteten Beobachtungs. Bei einem anschließenden gemeinsamen Rundgang übten die Studierenden. 18.und Beschreibungsübungen. Dies fördert zum einen das schnellstmögliche intensive Kennenlernen der Studierenden untereinander und mit den beteiligten Lehrenden des Fachgebiets Historische Bauforschung. Oktober 2007 Traditionsgemäß begann auch der zehnte Jahrgang sein Studium mit der Auftaktexkursion zum Merseburger Dom. Der erste Tag war hauptsächlich der bewussten Beobachtung des Bauwerks gewidmet. die neu gewonnenen Erkenntnisse ihren Kommilitonen systematisch vorzustellen. wie gewinnbringend der Beitrag unterschiedlicher Disziplinen für die Erforschung eines Bauwerks sein kann.-19. Am zweiten Exkursionstag hatten die Studierenden dann die Aufgabe.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Merseburg-Exkursion. die am Vortag kennen gelernte Methodik erstmals selbstständig anzuwenden. gab Dietmar Kurapkat bei einem gemeinsamen Rundgang durch das beeindruckende Dach des Merseburger Doms einen Einblick in die Methoden der Gefügeforschung. mit denen die Historische Bauforschung arbeitet.

Konopatzki & Partner projektiert wurden. Anschließend erläuterte Herr Professor Bedal das Konzept und ausgewählte Objekte des Fränkischen Freilichtmuseums. mit denen die Denkmalpflege in den einzelnen Städten des Burgenlandkreises seit der Wende konfrontiert ist. da das Material Naturstein hier nur eine untergeordnete Rolle spielt. 16. 80 JAHRBUCH MSD 2007-09 . In Rothenburg o. Die verschiedenen Stationen der Exkursion boten sehr interessante Einblicke in die zum Teil sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen und Fragestellungen.-19. Dass dabei die Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Denkmalpflegearbeit besonders anschaulich wurden. der die Exkursion auch gemeinsam mit Dorothée Sack und Dietmar Kurapkat leitete.und Dachwerksanierung. bei denen es sich um abgeschlossene und laufende Projekte des Büros Liebberger und Schwarz handelte. sondern auch die Entscheidungsprozesse zu den einzelnen Projekten sehr transparent erläuterten. deren Sanierungen vom Architekturbüro Knoll.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Franken-Exkursion.-24. die allesamt nicht nur sehr kenntnisreich durch die Objekte führten. April 2008 Die Exkursion nach Franken wurde von Dietmar Kurapkat geleitet und diente schwerpunktmäßig dem Kennenlernen von Fragestellungen der Haustein. Abschluss-Exkursion Burgenland. dessen etappenweise Instandsetzung von ihm seit vielen Jahren projektiert wird. Tauber führte Herr Konopatzki durch mehrere Gebäude. In Kronach gab der ehemalige MSD-Mitarbeiter Jürgen Giese – der hierfür von seiner neuen Arbeitsstelle aus Bamberg angereist war – auf der Festung Rosenberg eine Einführung in die Steinbearbeitung und leitete anschließend eine diesbezügliche Erfassungsübung. Durch die Stadt Weißenfels und verschiedene dort bereits erfolgte oder anstehende Sanierungsobjekte führten Herr Seyfried vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und Herr Kujas von der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde. In Bad Windsheim führte zunächst Herr Walter Schwarz durch mehrere Objekte mit anspruchsvollen Sanierungsaufgaben. die sie zu einzelnen Bauten in allen genannten Orten sowie zum Kloster Birkenfeld vorbereitet hatten. Juli 2008 Die Abschlussexkursion führte diesmal in den Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts und war wie gewohnt vom MSD-Absolventen Mike Schnelle vorbereitet worden. ist vor allem den vor Ort arbeitenden Fachleuten zu verdanken.d. So führte Johannes Cramer in Weißenfels durch das Schloss Neu-Augustusburg. Außerdem bereicherten die Studierenden selbst die Exkursion durch eine Reihe von Referaten. Der Denkmalbestand der Region Franken bietet aufgrund der geologischen Gegebenheiten hierfür aber eine reiche Auswahl geeigneter Anschauungsobjekte. 21. Besonders ersteres ist im Raum BerlinBrandenburg kaum möglich.

wo nicht nur die Entwurfsidee des Museumsgebäudes. In Memleben wurden Reste der verschiedenen romanischen und gotischen Kirchenbauten besichtigt und das denkmalpflegerische Konzept mit der Museumsleiterin Frau Stock und Herrn Thrän von der Unteren Denkmalschutzbehörde lebhaft diskutiert. In Freyburg wurde das oberhalb der Stadt gelegene Schloss Neuenburg besichtigt. Anschließend führte Herr Siegfried Wagner – der Direktor des in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble untergebrachten Stadtmuseums „Hohe Lilie“ zunächst durch sein Haus und abschließend zum Marientor der mittelalterlichen Stadtbefestigung.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Das Programm in Naumburg wurde von Frau Kerstin Wille mit einer speziell auf die Interessen unseres Studiengangs zugeschnittenen Führung durch den Dom eröffnet und von Herrn Jestaedt – dem zuständigen örtlichen Denkmalpfleger – bei einem Stadtrundgang fortgeführt. Traditionell steht ein gartendenkmalpflegerisches Thema am Ende einer MSD-Abschlussexkursion. Dass dabei die beeindruckenden Ergebnisse der in den letzten 20 Jahren erfolgten Untersuchungen und Sanierungen besonders vielschichtig vermittelt wurden. Anschließend führten Frau Klamm und Herr Koiki vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie die Exkursionsteilnehmer über eine benachbarte aktuelle Ausgrabungsstätte. als auch der verantwortliche Bauforscher Herr Weise ihre jeweiligen Kompetenzen in die Führung einbrachten. Die nächste Station war das Museum ‚Arche Nebra‘ bei Wangen. Damit fand diese äußerst vielschichtige und anregende Abschlussexkursion ihr Ende und die bewährten TUBusse machten sich wieder auf den Rückweg nach Berlin. wobei das Gestaltungskonzept der Gartenanlage von den Exkursionsteilnehmern ähnlich fragwürdig aufgenommen wurde wie das Lebenswerk seines Schöpfers in der Geschichtsschreibung. Dieser Besuch wurde von einer Vertreterin der Stiftung Saalecker Werkstätten und der Gartendenkmalpflegerin und MSD-Absolventin Anja Wiese begleitet. D. ist dem Umstand zu verdanken. bei der eine mehrphasige Burganlage freigelegt wird. dass sowohl der Museumsleiter Herr Peukert. Kurapkat JAHRBUCH MSD 2007-09 81 . sondern auch der freiraumplanerische Umgang mit dem landschaftlichen Umfeld des Fundortes der ‚Himmelsscheibe von Nebra‘ thematisiert wurde. Diesmal war dies der Garten der Schultze-Naumburg-Villa mit den ‚Saalecker Werkstätten‘ in Saaleck.

82 JAHRBUCH MSD 2007-09 .

(FH) Inken Holland Berlin-Köpenick.-Rest. A. Jahrgang 2007-09 Die Abschlussarbeit wird im dritten Semester des Masterstudiums Denkmalpflege erstellt. Griechenland: Panagia i Kera (Kirche) Bauuntersuchung .-Ing. Dipl..A.-Ing. Diese werden im folgenden veröffentlicht. (FH) Eva S.Nutzungskonzept Dipl. Daniel Stößl. Katharina Rütten B.Sanierungskonzeption Dipl. Dipl. Birte Geißler M. Swantje Eggert. Maria Kostakopoulou.-Ing.-Ing. Brandenburg/Havel. Gitte Bieker. Die Abschlussarbeiten können im Fachgebiet Historische Bauforschung.A. Naxos.A.Bauforschung Mag.-Ing. Bauforschung.-Ing.denkmalpflegerischer Bindungsplan .A. Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl. (FH) Astrid Obermann Alinda. (FH) Florian Schweinsteiger Zernsdorf. Es sei darauf verwiesen.-Ing. phil. Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936 Baudokumentation und Bauforschung Emauel Hübner M. (FH) Josephin Rösler. Marianne Heise M. Brandenburg. Mayssoun Issa.-Ing. Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel Bauuntersuchung . Masterstudium Denkmalpflege eingesehen werden.Umnutzungsplanung Dipl. u. Archäolog.-Ing. Mirosanda Vranic Berlin-Prenzlauer Berg. Mag.A.Notsicherungskonzept Sara Pieper B. Dipl. Türkei: Die Tabernen von Hanghaus 2 Dokumentation und Bauforschung Dipl. Fragestellungen der Denkmalpflege selbstständig nach praktischen und wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.Schadenskartierung . Darin soll gezeigt werden.Bauaufnahme . Die Leichenhalle des ehemaligen städtischen Hospitals und Siechenhauses Bauuntersuchung .Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Dipl. Ortsteil Plaue.Verzeichnis der Abschlussarbeiten des MSD. Döberitz. Dipl. In diesem Jahr haben zusätzlich zum Jahrgang 2007-09 erfreulicherweise auch zwei Studierende des Jahrgangs 2005-07 das Masterstudium Denkmalpflege erfolgreich beenden können.Nutzungskonzept Marit Beer M. dass die Titel der Poster in einzelnen Fällen im Wortlaut von den exakten Titeln der Masterarbeiten abweichen können. Die Urheberrechte liegen bei den Autoren. Djamila Hempel Berlin-Pfaueninsel. Brandenburg. Ehemaliges Königliches Hauptzollamt Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Dipl.-Ing. Die Absolventen erstellen Poster von ihren Abschlussarbeiten.-Rest. Der Wasserturm der Schwellentränkungsanstalt Bauaufnahme. Die Fragestellung der Abschlussarbeit wird in Absprache mit den betreuenden Professoren festgelegt und in einem Zeitraum von vier Monaten bearbeitet.Bauforschung Dipl. Türkei: Der Tempel in der Unterstadt Baudokumentation . Lilli Zabrana Berlin-Tiergarten. Dipl. Koch (Teilnehmerin MSD 2005-07) Potsdam-Babelsberg: Ehemaliges Universitätsgelände Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Dr.-Ing. Das Gutshaus des Margarethenhofes „Villa Wiesike“ Dokumentation . Berlin-Prenzlauer Berg. dass die Studierenden des MSD in der Lage sind. Agnieszka Swiderska M. (FH) Axel Schulze. Ephesos. Rommy Nitschke (Teilnehmerin MSD 2005-07) JAHRBUCH MSD 2007-09 83 . Berlin-Pfaueninsel. Fregattenhaus und Matrosenküche Baudokumentation . um die Ergebnisse der Arbeiten bekannt zu machen und den wissenschaftlichen Austausch zu ermöglichen.A.-Rest.-Ing. (FH) Sabine von Wangenheim Berlin-Neukölln. Die Arbeit kann einzeln oder – abhängig vom Umfang des zu bearbeitenden Themas – auch in Form einer Gruppenarbeit angefertigt werden. Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße Bauuntersuchung . Merima Mustafic. Ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des Alten Schlachthofs Bauforscherische Untersuchung . Dipl.-Hist.Bauforschung . auf denen die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst sind. Sanierungsplanung Dipl.. (FH) Wiebke Hansen.

die heute den unteren Bereich der östlichen Wandpfeiler bilden. die heute nur noch als Ruine erhalten ist.Kippende Wände sind mit Widerlagern zu sichern bzw. FAKULTÄT VI. Ab 1770 haben sich Mönche auf Naxos niedergelassen1 und nutzten wohl das Baumaterial der Siedlung.: Oi kollybades stē Naxo kai ta ktismata pou schetizontai me tēn parousia tous sto nēsi. Bauforschung. um die zu diesem Zeitpunkt aufgegebene Kirche durch den Anbau von Zellen zu einer geschlossenen Klosteranlage zu erweitern. Siedlung und Kirche wurden wahrscheinlich im 15. Je nach Schadensursache sind zusätzliche Widerlager anzuordnen und die Schadensursachen.de 84 JAHRBUCH MSD 2007-09 . chemisch. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Pflanzen oder Erde zu entfernen. So wurden Reste eines Vorgängerbaus. Die Nordwand und Teile des Gewölbes sind stark zerstört und kragen vor. DOROTHÉE SACK.Issa. 2008. zwei Kapellen und sieben Zellen. KLOSTER AGIOS DEMETRIOS Bauaufnahme. durch Wegnahme von Sonderlasten. Ergebnisse der Bauforschung In der Klosteranlage konnten vier Bauphasen nachgewiesen werden.Kostakopoulou. die Kapelle 1 und die übrigen Zellen Risse sowohl in den Wänden als auch in den Gewölben auf. angenommen. 2008. Aufgrund von ikonoklastischen Wandmalereien und Vergleichen mit anderen Kirchen kann dieser Kirchenbau in das 9. SEKR. Anhand der Konstruktion der Kuppel mit einem eher abgerundeten Rechteck als Grundriss und freiliegenden Partien einer weiteren Ausmalungsphase der Wandmalereien wird für diese Veränderung eine Datierung noch in mittelbyzantinische Zeit. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Für die Zukunft sind sowohl eine religiöse als auch touristische Nutzung denkbar. Geschichte Die mittelbyzantinische Kirche gehörte zu der in der Nähe liegenden Siedlung Kioura. zu entlasten. 2008. datierbare Bauphase festgelegt ist.Überkragende Bauteile sind abzustützen. Mastoropulos. A 58. biologisch. Blick von Süden auf die Kirche und die Kapelle 1. Rütten. identifiziert. MAIL: msd@tu-berlin. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Das Kloster Agios Demetrios befindet sich auf der ägäischen Insel Naxos. im Tal Chalandra. ++49-30-314-796 11. Blick von Osten auf die Zellen 3 und 4. periegeseis se Byzantina mnemeia. Für die Datierung dieses Baus gibt es lediglich einen terminus ante quem. wie beispielsweise eine archöologische Untersuchung des Hofbereiches. Nutzung) und Gefährdungsstufe. M. Schnitt durch die Kirche und die Zellen 6 und 7 (Schnitt B-B). wie z. 2004-2005. Frühestens zu diesem Zeitpunkt wurde im östlichen Joch eine Kuppel mit Tambour aufgesetzt. durch Wandpfeiler untergliederte Kirche mit Rundapsis erbaut. [griech. . genauer das 11. Jahrhundert.B.Kuppel und Gewölbe mit Rissen quer zur Spannrichtung sind abzustützen. durch zwei Durchgänge mit der Kirche verbunden. Jahrhunderts in Nutzung.-ING. DR. In dieser zweiten Bauphase wurde eine einschiffige. GRIECHENLAND. G. diesem Bau weitere Bauteile zuzuordnen oder Aussagen über sein ursprüngliches Erscheinungsbild zu machen. Wände. K. Während Zelle 1 und Kapelle 2 praktisch nicht mehr existent und Zelle 2. im Original M 1: 50. Südlich. 10623 BERLIN.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN NAXOS. vorgesetzt und diese mit Blendbogen gegliedert. Plangrundlage im Original M 1: 50. Konsolidierungsmaßnahmen Entsprechend diesen unterschiedlichen Schadensursachen und den Schädigungsgraden werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen: . Das Kloster war wahrscheinlich bis Ende des 18. Hierzu erfolgte eine Differenzierung hinsichtlich Lokalisierung (Fußboden. die die Standsicherheit beeinträchtigen oder gefährden. wobei von Zelle 3 die gesamte Wand der Eingangsseite fehlt. 5 und 7 im ruinösen Zustand sind. Um ein ausführliches Nutzungskonzept zu erarbeiten sind weitere detaillierte Forschungen und Untersuchungen. die wahrscheinlich aus der selben Bauphase stammt. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Grundriss der Anlage mit Bauphasen. Jedoch war es nicht möglich. Vermutlich erbauten sie auch die zweite Kapelle. Iōannēs K. 2 Im Inneren der Kirche wurden in einer dritten Bauphase zwischen den Wandpfeilern der ursprünglichen Wand eine zusätzliche Vormauerung Nordfassade der Kirche. Es besteht aus einer Kirche. wobei dieser durch die folgende. TEL.: Toumpakarēs. Ursache (mechanisch. Epetēris Etaireias Kykladikōn Meletōn 19. 2008. erforderlich. JUNI 152. 2008. STRASSE DES 17. Ostansicht der Anlage. befindet sich eine Kapelle (Kapelle 1). . Dies würde dem Objekt die dringend notwendige Sicherung sowie die bis dato fehlende Wertschätzung gewährleisten. Naxos: Byzantine monuments (Athena:2005). Schadensaufnahme Es wurden nur die Schäden aufgenommen. M.: Naxos: to allo kallos . Decken). 2008. im Original M 1: 50.-PROF. 2008. Sie bauten neben den sieben Zellen ein weiteres Joch westlich an die Kirche an. Die Gebäude der vierten Bauphase wurden von den Mönchen errichtet. Jahrhundert datiert werden. (Athen 2005)] 2 Anmerkungen 1 Innenansicht der Kirche von Westen. weisen die Kirche. Jahrhundert verlassen. Diese Mönche gründeten auch eine informelle Schule.

MAIL: msd@tu-berlin. Bauphasen 1 2 3 4 5 6 7 8 Hanghaus 2.-ING. Astrid B. 45b und 45c. Außerdem gibt das im Raum 45b vorhandene Schichtenpaket von Wandmalerei. dessen Erforschung von großem Interesse ist. durch ein Nebeneinander von Meer und Fluß. Tabernen: Relativer Bauphasenplan. Dazu kamen weitere spätantike und byzantinische Bauphasen. Die Tabernen Die im Sommer 2008 in Ephesos ausgeführte Bauforschung und Dokumentation erstreckte sich auf einen Bereich des Hanghauses 2. Raum 45b: Wandabwicklung. Obermann.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN EPHESOS. die 1960 bis 1985 freigelegt wurden. welche jedoch nur knapp umrissen wurden. Hanghaus 2. montiert und weiterverarbeitet. Diese Stadt ist stark durch ihre topographische Lage geprägt. Der Baubestand wurde schriftlich. Balkenlöcher oder Störungen im Mauerwerk beschrieben und mit Photographien dokumentiert. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 10623 BERLIN. Von besonders aussagekräftigen Bauphasen wurden Rekonstruktionen angefertigt. von Lysimachos im hippodamischen System gegründet. Putz oder Stein. Weitergehende Forschung Die Forschungen in Ephesos sollen im Jahr 2009 unter Leitung von Frau Dr. Bei den Ausstattungsphasen gelang es. FAKULTÄT VI.de JAHRBUCH MSD 2007-09 85 . Chr. Zum einen ist dies das zur Kuretenstraße hin orientierte System. Diener-/ Vogel-Malerei. acht Phasen farbig zu rekonstruieren. Hanghaus 2: Rekonstruktion der siebten Ausstattungsphase. Bergen und Talsenken. Von besonderem Interesse sind die in byzantinischer Zeit adaptierten und stark veränderten Räume 46 und 46b.und zwei Tünche-Schichten eine bislang in Ephesos einzigartige Ausstattungsvielfalt zeigt. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. SEKR. Raum 45b. Hanghaus 2. einen tiefen Einblick in die Gestaltung antiker Wohn. Chr. im Original M 1: 25. DIE TABERNEN VON HANGHAUS 2 AM EMBOLOS Dokumentation und Bauforschung Es wurde ein Raumbuch erstellt. TEL. ++49-30-314-796 11. Sie wurde um 289 v. welches sich am Raster des hippodamisches Systems orientiert. Ergebnisse Durch Befunde vor Ort sowie Vergleichsbeispiele von Wandmalerei im Hanghaus 2 ergibt sich die Möglichkeit einer umfassenden Rekonstruktion der damaligen Verbindung von Architektur und Ausstattung. TÜRKEI. DR. SO-Wand: Schichtenpaket der Wandmalerei. 45a. auf Grundlage des von Christian Kurtze für das Österreichische Archäologische Institut/Wien (ÖAI) erstellten Stadtplanes. A 58.und Arbeitsbereiche. Sabine Ladstätter fortgesetzt werden und durch die Bearbeitung eines ausgedehnten Bereiches in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Denn hier treffen zwei Gliederungssysteme aufeinander. photographisch und zeichnerisch dokumentiert. welche zwischen der Taberne T IV und der Steinsäge WT2 an der Kuretenstraße hinter dem Oktogon an der Nordfront des Hanghauses 2 liegen. Im speziellen sind dies die Räume 45. Zur Erstellung von Raumabwicklungen wurden digitale Fotografien mit Adobe Photoshop.-PROF. welches mit seinen sieben Fresko. STRASSE DES 17. und welches sich im Südteil der Hanghäuser wiederspiegelt. welches die Beschreibung der einzelnen Wände enthält. JUNI 152. wurden Baufugen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Dokumentation Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Tabernen. wie zum Beispiel Mörtel. welche im Nordteil der Insula-Bebauung zu einer unregelmäßig erscheinenden Struktur an Mauern und Räumen führte. Ephesos Ephesos ist bekannt als die Stadt der Göttin Artemis und des Heiligen Johannes. erlebte sie eine neue wirtschaftliche und politische Blütezeit. 2008. im Original M 1: 50. Neben Beobachtungen zu Mauerwerkstechniken und unterschiedlichen Materialien. Die Räume wurden mit Tachymeter und Nivellier vermessen. Kubit PhoToPlan und AutoCAD verzeichnungskorrigiert. welche sich unter anderem in den Hanghäusern manifestierte. 2008. welche zuvor zu der Tabernenreihe an der Nordfront des Hanghauses 2 gehörten. Neben dem Studium antiker Autoren wurden Grabungstagebücher seit der ersten Freilegung1982 bis zu den Nachgrabungen 1993 und 1999 gelesen und die neuesten Forschungsergebnisse recherchiert. Nach der Errichtung der römischen Provinz Asia 133 v. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. da sie die Forschungsarbeit für das nächste Jahr darstellen. DOROTHÉE SACK. zum anderen dasjenige. Bislang wurden sechs antike Bauphasen und neun Ausstattungsphasen festgestellt. 2008. 2008. entzerrt.

dass die Krepis ursprünglich auf allen vier Seiten umlaufend war. regierte.20 × 0. TEMPEL IN DER UNTERSTADT Bestandsaufnahme und Bauforschung Die Bearbeitung des Tempels in der Unterstadt erfolgte im Rahmen eines Survey-Projektes des Institutes für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. der auf der Südseite bis etwa auf Höhe der östl. die weit in die Ebene hineinreichen und durch einen flachen Sattel voneinander getrennt sind. wodurch das Planmaterial in den lokalen Koordinatenrahmen eingehängt und exakt lokalisiert werden kann. der mir die Bearbeitung des Tempels als Abschlussarbeit für den Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin ermöglicht hat. Zum anderen finden sich auf allen vier Seiten in der zurückspringenden Steinlage unterhalb des Stylobats Auflagerflächen für die oberste Stufe (Abb. ohne den die Arbeit in vorliegender Form nicht möglich gewesen wäre. Das Survey-Projekt ‚Alinda‘. einem persischen Satrap. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. der Karien in den Jahren von 377–353 v. dass die Befestigung der Stadt sowie die großen öffentlichen Anlagen Teil eines Ausbauprogrammes sind. Naheliegend ist es.6 cm tiefen Vorsprung der Stylobatecken. Mein Dank gilt darüber hinaus Christian Kurtze. Ruggendorfer. Bean.net). Allgemein wird davon ausgegangen. FAKULTÄT VI. welche eine Säule bzw. alle baulichen Strukturen im gesamten Siedlungsgebiet der antiken Stadt Alinda aufzunehmen und geodätisch einzumessen. das mit der Regierungszeit des Maussollos. Chr. welche sich vermutlich um die Frontecken bis auf Höhe der östlichen Cellamauer gezogen hat. findet sich in der Ausarbeitung der Pfeiler als Stützfiguren mit langrechteckigen Postamenten. 3: Stylobatblock Nordost-Ecke (Aufnahmemaßstab 1:10) Zusätzliche Betonung fand die Frontseite durch einen 21. Aufschnürungen auf dem südlichen Stylobatblock mit Dübellöchern an der Ostseite des Tempels (Abb. Priene (Istanbul 1998) 63 Abb. über deren konkrete Gestaltung aber keine weiteren Aussagen getroffen werden können. Die Stadt besteht aus zwei Teilen. 2: Tempel Südansicht (Aufnahmemaßstab 1:25) Lilli Zabrana. 1: Grundriss Tempel (Aufnahmemaßstab 1:25) den Ausgangspunkt für die Rekonstruktion der Höhen und Tiefen der Krepis bildete.de 86 JAHRBUCH MSD 2007-09 . JUNI 152. Johanna Köck. Kleinasien jenseits des Mäander. DR. belegt durch den erhaltenen Block der Nordost-Ecke. 5: Rekonstruktionsvorschlag 1 Abb. welche neben den erwähnten Auflagerflächen für die oberste Stufe Abb. TÜRKEI.-ING. 4. z. 3). FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 4: Stylobatblock der Frontstütze (Aufnahmemaßstab 1:10) Abb. Säulenplinthe ausschließt. Abb. Nicole Piper und İhsan Yeneroğlu). in Zusammenhang steht. Ziel der vorgelegten Arbeit war es. Rumscheid. MSD 2007-09 Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Projektleiter Peter Ruggendorfer. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Karien mit dem Vilayet Mugla (Stuttgart 1971) 202. v. Tempel an der Agora in Priene. dass der Tempel einige überraschende Eigenheiten aufweist. Die Datierung des Temenos ist unklar. Zu allerletzt möchte ich allen Teilnehmern der Kampagne 2008 für Hilfe und Unterstützung vor Ort danken (Nedim Badur.5 Eine weitere Möglichkeit. TEL.3 Ergebnisse der Bauforschung Unterschiedliche Befunde am Tempel belegen eindeutig. Cellamauer nachweisbar ist (siehe Abb. Ein lykisches Tempelgrab in Limyra (Nekropole I.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN ALINDA. mit lokalen Motiven (Pfeilerstellung). Auf der Ostseite sind Blöcke der untersten beiden Stufen in situ erhalten. Chr siehe F . 10623 BERLIN.2 Zur maßstäblichen Bestandsaufnahme des Tempels wurde zunächst ein verformungsgetreues Handaufmass angefertigt. Forum Archaeologiae 48/IX/2008 (http://farch. um die Daten in einem Stadtplan schließlich zusammenzuführen. an Pfeiler zu denken. die getrennt voneinander befestigt waren und als Ober. Jh. neben einer Bauaufnahme einen Rekonstruktionsvorschlag vorzulegen. Diese setzen sich an der Südseite fort und finden sich am Südost-Eck des Tempels wieder. 030-314-796 11. 3 G. Die strategisch günstig gelegene Siedlung an der Straße nach Milet erstreckt sich über zwei Höhenrücken. MAIL: msd@tu-berlin. A 58. Zum einen geben Abarbeitungen und Ritzlinien auf der Oberseite der Substruktionen im Westen das Auflager der Euthynterie an.und Unterstadt bezeichnet werden können.1 Ziel des Projektes ist es. 3. wobei die Ostseite durch eine tiefe erhöhte oberste Stufe betont wird. dass die Fassadengestaltung lykischer Gräber eine zweidimensionale Übertragung einer dreidimensionalen Vorlage darstellt und deshalb möglicherweise vereinfacht wurde. 45.6 Zusammenfassend kann gesagt werden. die nicht außer Acht zu lassen ist. SEKR. Die Bauaufnahme wurde mit Unterstützung geodätischer Verfahren durchgeführt. dass man einen solchen Typus nicht ausschließen kann.70 m). Topographie und Datierung Die antike Stadt Alinda liegt in der Westtürkei in der modernen Provinz Aydın. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. E. der antiken Landschaft von Karien. Die Positionierung der Gebäude folgt topographischen Gegebenheiten. STRASSE DES 17. 4 Auf Grund eines Höhenversprunges der Auflagerflächen für die oberste Stufe. 6 Häufiger hingegen ist ein Tempel in antis mit 2-stufiger Krepis anzutreffen.) ergeben eine langrechteckige Standfläche der Frontstütze (1.-PROF. 2). Hervorzuheben ist die Kombination von griechischen Elementen.B. 2 P . weshalb der Temenos langrechteckig dem Verlauf des Höhenrückens angepasst ist. Es ergibt sich eine 4-stufige Krepis. wie der umlaufenden Krepis. der durch Abarbeitungen und Ritzlinien auch die Position und Breite der Cellamauer vorgibt (Abb. 5 Pfeilerstellungen bei Antentempeln sind kein gängiges Motiv. Eine umlaufende 4-stufige Krepis kombiniert mit Abb. Grab 6) zeigt allerdings. DOROTHÉE SACK. auch wenn zu berücksichtigen ist. 2).4 einem einfachen Antentempel ist höchst ungewöhnlich und findet keinerlei Vergleiche. Auf dem flachen Plateau am höchsten Punkt der Unterstadt liegt ein innerstädtischer Temenos.

MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. (Anon. 3: Umspannwerk aus dem Jahr 1986.-ING.-PROF. Die Auswirkungen der neuen Versorgungstechnik im städtischen Zusammenhang können hier konkret erfahren werden. Deshalb wird mit dieser Arbeit eine genauere Bauforschung und eine Bestandsdokumentation erstellt. Grundriss. die vorgefundene Struktur einschließlich späterer Umbauten aufzunehmen und die neue Nutzung mit minimalen Eingriffen an diese anzupassen (Abb. 7). Abb. Der elektrische Betrieb vermittelte sich durch die industriell wirkenden Rundbogentore und durch die emblematische Darstellung der Elektrizität in Form eines Blitzebündels. Konzept II Oberhalb der Durchfahrt/Billardsalon Merima Axhausen (geb. Weiterhin wurde eine Fotodokumentation sowie eine Dokumentation der vorhandenen Schäden erstellt. S. 2) und im Jahre 1986 das dritte Umspannwerk. 1: Schwechten-Springmann-Bau. Umnutzungsplanung Die Umnutzungskonzepte versuchen. Jg. Mustafic). 1 Leiter des BEW-Baubüros. Von der mittlerweile überformten ehemaligen Maschinenhalle. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.und Nutzungsgeschichte wurden Bauphasenpläne erstellt und denkmalpflegerische Bindungspläne entwickelt. Das Gebäudeinnere wurde nach Plänen von Oskar Springmann1 (1857-?) als schlichter Zweckbau konzipiert. Aufnahme 2008 Abb. Seit 1922 im Baubüro der AEG tätig. Später wurde der Standort ausgebaut: Im Jahre 1925 entstand ein Erweiterungsbau von Hans Heinrich Müller (Abb. Fotoarchiv Vattenfall Europe Berlin. STRASSE DES 17. H. Müller aus den 1920er Jahren ist die erste Generation von Verteilungsanlagen weniger erforscht. Das erste Konzept verfolgt den Ansatz. FAKULTÄT VI. Hauptfassade (undatiert).MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-MITTE. das noch heute im Betrieb ist. Schlussstein Umspannwerk Wilhelmshavener Straße 7 Das Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße 7 in Berlin Mitte gehört zur ersten. ++49-30-314-796 11. Konzept I Eingangsbereich/Kletterhalle Abb. A 58. H. Plänen und Fotografien aus verschiedenen Perioden dargestellt. durch Rücknahme späterer Umbauten das bauzeitliche Erscheinungsbild freizustellen und die zukünftige Nutzungsqualität durch neue bauliche Elemente zu erhöhen (Abb. 10623 BERLIN. Ostfassade. Die lückenhaften Daten wurden analysiert und am Bestand überprüft. das mittels Fotos den derzeitigen Zustand des Raumes und der einzelnen Bauteile aufzeigt. DOROTHÉE SACK.de JAHRBUCH MSD 2007-09 87 . 2: Müller-Bau. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Aufnahme 2008 Abb. 2008. Detail. Erdgeschoss. 131 Abb. DR. und der angrenzenden Durchfahrt wurde vor Ort ein Raumbuch angefertigt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. stilistisch reduzierte Formensprache (Abb.123 ) Abb. Detail. 7: Umnutzungsplanung. Im Vergleich mit den Bauten von H. Zur grafischen Verdeutlichung der Bau. JUNI 152. das Umspannwerk zu einem Stadtteil bezogenen Anziehungspunkt zu machen. In: Spannung. um eine vollständige Übersicht über den Zustand des Gebäudes zu erhalten. Ausblick Die Analyse des Umspannwerkes von Schwechten-Springmann und die Darstellung der technikgeschichtlichen Hintergründe zeigen. (Abb. Weiterhin wird die bauhistorische Einordnung innerhalb der Baugattung wie auch innerhalb des architektonischen Zeitgeistes um 1900 vorgenommen. SEKR. Bestandsdokumentation Durch die Überprüfung des historischen Planmaterials sind neue Bestandspläne in einem Maßstab von 1:200 sowie Detailzeichnungen im Maßstab 1:25 entstanden.: Biografische Daten. 6: Umnutzungsplanung. 1). Bestand Nr. In dieser Zeit wurde die Grundlage der heutigen Stromversorgung geschaffen: Der in Kraftwerken erzeugte hochgespannte Drehstrom. um 1900 entstandenen Generation von Umspannwerken. (1928) 1. 6). Das zweite Konzept versucht. 4 (unten): Schwechten-Springmann-Bau. Die Nutzungsanalyse arbeitet Potentiale aber auch Schwierigkeiten für eine Wiederbelebung des mehr als zehn Jahre leer stehenden Gebäudes heraus. Fensterbrüstung Abb. TEL. Mirosanda Vranic. UMSPANNWERK TIERGARTEN Bauuntersuchung und Umnutzungsplanung Abb. 4 (oben): Schwechten-Springmann-Bau. MAIL: msd@tu-berlin. der in den im Stadtinneren liegenden Umspannwerken für die Haushalte verwendbar gemacht wurde. 5: Schwechten-Springmann-Bau. Die AEGUmschau 1. Für das äußere Erscheinungsbild wählte der Architekt Franz Heinrich Schwechten (1841-1924) eine klassizistische. dass diese Generation von elektrischen Betriebsanlagen eine durchaus spannende Geschichte aufweist. 3) Inhalt der Arbeit Im ersten Schritt wurde die Entwicklung der Gesamtanlage und der einzelnen Gebäude aufgrund von Schriftquellen. in der sich wichtige Aspekte der Stromversorgung vermitteln.

-PROF. Marianne Heise – Wiebke Hansen. deren Fassade aufwändig gegliedert ist und deren Fenster mit Sandstein und Maßwerk gestaltet sind. Erdgeschoss. Ein Aufzug diente zur Beförderung der Leichen in das Erdgeschoss.und Siechenhauses.R. Der Schwerpunkt der Untersuchung wurde auf die Bau. Inv. verschwindet zunehmend hinter der Vegetation aus dem Stadtbild und ist durch erste Schäden in seiner Substanz gefährdet. Neue Nutzungsplanung: Ansicht wiedergeöffnete Apsis mit Konchen. kein Maßstab. lässt sich die ursprüngliche Funktion gut nachvollziehen: die Verstorbenen wurden über eine Freitreppe in den Keller gebracht. Die Planung sieht unter anderem vor. Die oktogonale Aussegnungshalle. Innenansicht der Kapelle.-ING. das 1886-1889 nach den Plänen des Stadtbaurates Hermann Blankenstein (1829-1910) im Auftrag der Stadtverwaltung erbaut wurde. fa030506.und Siechenhaus gehört zu den ersten städtischen Krankenhäusern Berlins. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzte die sowjetische Kommandantur das Gelände. da diese vermutlich aufgrund der Nutzung des Areals durch das MfS nicht auffindbar ist. STRASSE DES 17. Denkmalpflegerischer Bindungsplan. ++49-30-314-796 11. Am Eingang des Bezirksamtes an der Prenzlauer Allee. Es konnte keine Bauakte herangezogen werden. Die ehemalige Leichenhalle wurde von den Wachmannschaften und der Fahrbereitschaft des MfS genutzt. BLANKENSTEIN Bauuntersuchung – Denkmalpflegerischer Bindungsplan – Neue Nutzungsplanung Das Gelände an der Prenzlauer Allee mit den monumentalen Backsteinbauten ist fast allen Bewohnern des Prenzlauer Berges bekannt.de 88 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die zur Versorgung der wachsenden Industriemetropole nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen erbaut wurden. LEICHENHALLE DES EHEMALIGEN STÄDTISCHEN HOSPITAL. die Kapelle mit Sterngewölbe als Trauungsraum zu nutzen und die Außenbereiche zu reaktivieren. Nach dem Prinzip des Pavillonsystems entwarf Blankenstein das Hospital als symmetrische Anlage. Museumsverbund Pankow. So wurde die Baugeschichte ausgehend vom Gebäude durch die Analyse von Baubefunden entwickelt. Ansatz des Sterngewölbes. Doch nur Wenige wissen um die Geschichte dieses Ortes. das seit 1977 unter Denkmalschutz steht. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.-Nr. die später Historische Ansicht der Leichenhalle (H. die nun eine Grundlage für weitere Untersuchungen bilden kann. Hier befanden sich ein Sezierzimmer sowie ein Raum für den Geistlichen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 2008. 2008. FAKULTÄT VI. Ausgehend von einem denkmalpflegerischen Bindungsplan wurde hier ein Standesamt konzipiert. In einer der Konchen. hinter Bäumen versteckt. DR. Das Gebäude. das sich derzeit noch in einem anderen Gebäude auf dem Gelände befindet. Die Leichenhalle wird durch ihre besonders reiche Fassadengestaltung deutlich aus dem Gebäudeensemble hervorgehoben. Inhalt der Arbeit Ziel der Masterarbeit war es. ist eine Kapelle aus roten Backsteinen zu erkennen. Nach der Beherbergung des Heimatmuseums in den 1990er Jahren dient die Kapelle jetzt als Archiv für Patientenakten des Gesundheitsamtes und ist für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.UND SIECHENHAUSES VON H. DOROTHÉE SACK. Des Weiteren wurde eine Dokumentation der Gebäudefassade und der einzelnen Räume insbesondere hinsichtlich der Schäden und notwendigen Maßnahmen vorgenommen. bevor 1950 das Areal getrennt wurde und ein Teil bis 1985 vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR beansprucht wurde. JUNI 152. wurden sie im Aufbahrungsraum gelagert. Sie ist die Leichenhalle des ehemaligen Städtischen Hospital. 1889). geschlossen wurden.und Nutzungsgeschichte des Gebäudes gelegt. Das Hospital. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Arbeitsmodell 2008.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-PRENZLAUER BERG. haben sich noch originale Farbfassungen sowie der bauzeitliche Fußboden aus Mosaikfliesen von Villeroy & Boch erhalten. Die Geschichte des Gebäudes Obwohl das Gebäude verschiedene Nutzungen erfahren hat. in der sich auch die politische Situation des Stadtteils widerspiegelt. SEKR. 10623 BERLIN. Zugemauerte Konche mit originalen Farbfassungen. da die polizeiliche Meldung im Bezirksamt zu den ersten amtlichen Wegen nach einem Umzug in den Stadtbezirk Prenzlauer Berg gehört. 2008. Über eine Freitreppe an der Prenzlauer Allee betrat die Trauergemeinde die Kapelle. Nach Auflösung des Hospitals 1934 bezog das NS-Bezirksamt die Gebäude und richtete vermutlich Ende der 1930er Jahre eine nationalsozialistische Gedenkhalle in der Kapelle ein. konnte über Durchgänge in zwei Konchen von diesen beiden Räumen aus betreten werden. eine Bestandsaufnahme der ehemaligen Leichenhalle anzufertigen und auf Grundlage neu erstellter Pläne eine neue Nutzungsplanung vorzuschlagen. MAIL: msd@tu-berlin. TEL. A 58. Die Anlage befand sich seit ihrer Erbauung im Besitz der Stadt und hat eine wechselvolle Nutzungsgeschichte erfahren. die im Interesse des Bezirksamtes liegen könnte und gleichzeitig dem Denkmalwert des Gebäudes gerecht wird. Nachdem sie vorbereitet waren. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. die durch ein Sterngewölbe gestaltet ist.

Hauptquelle dafür war ein 1993 entstandenes Gutachten zur denkmalpflegerischen Bestandserfassung. FAKULTÄT VI.de JAHRBUCH MSD 2007-09 89 . dass die ursprüngliche Bausubstanz in weiten Teilen erhalten geblieben ist. Wo früher die von den Schlachthäusern flankierte Hauptviehtriebstraße war.und Schlachthofs für die Stadt Berlin wurde im Jahr 1877 auf einem damals noch außerhalb der Stadt liegenden Gelände begonnen. Ein früher an der Nordwestfassade befindlicher späterer Anbau ist heute nicht mehr vorhanden. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Viele der Gebäude wurden abgetragen. 10623 BERLIN. Durchgehende Gestaltungsmerkmale der Bauten waren Fassaden aus gelben oder roten Verblendziegeln. und nach 1993 wurde das Areal als Entwicklungsgebiet ausgewiesen und zu einem neuem Stadtquartier umgestaltet. Ansichten der Südwest-.-PROF. Material und Gestaltungselemente zitieren dabei das einstige Gesamtkonzept des Schlachthofs. Die früher in seiner Nachbarschaft befindlichen Gebäude existieren größtenteils nicht mehr. Noch vorhandene historische Bausubstanz Die Bestandserfassung erfolgte in mehreren Begehungen im Sommer und Herbst 2008 und wurde in einem Gebäudebuch festgehalten. Djamila Hempel. die bei der Entfernung des Anbaus von außen zugemauert wurde. Nach massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Schlachtbetrieb nach 1945 nur auf einem Teil des Geländes fortgeführt. An diesen Pfeiler wurde das restliche Portierhaus angebaut.-ING. Jahrhunderts dem steigenden Bedarf entsprechend ausgebaut und war zum Schluss auf einer Fläche von etwa 50 ha zu einem hochkomplexen modernen Versorgungsbetrieb angewachsen. ein homogenes Ensemble in anspruchsvoller Architektursprache. 2008. Grünanlagen neu geschaffen und Wohn. In mehreren Bauphasen wurde der von Anfang an auf Erweiterung ausgelegte Schlachtbetrieb bis in die 40er Jahre des 20. Die Bausubstanz wurde auf Schäden untersucht und ein Maßnahmenkatalog für die Schadensbeseitigung aufgestellt. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. liegt jetzt eine Erschließungsstraße. Jahrhundert zu betrachten. wurden zahlreiche Objekte des historischen Baubestandes abgerissen. Süd. In einer Bestandsaufnahme wurde der derzeitige Zustand des Gebäudes dokumentiert und festgestellt. DR. Geschichte des Schlachthofs Mit dem Bau eines zentralen Vieh. zum Detail gestaltetes Bauwerk. PORTIERHAUS DES ALTEN SCHLACHTHOFS Bauforscherische Untersuchung und Sanierungsvorplanung Gegenstand der Arbeit ist ein ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des früheren ZentralVieh. während die Zukunft einer dritten Gebäudegruppe.1. und der Sinnkontext. Charakteristischstes Element ist ein in Anlehnung an die Backsteingotik gestalteter Stufengiebel an der Schaufassade. die noch nicht saniert sind und über deren künftige Nutzung noch nicht entschieden wurde.und Nutzungsgeschichte ermittelt. Das Portierhaus ist ein frei stehendes einstöckiges Gebäude. die Entwicklung des Areals seit dem 19.und Südostfassade. die ehemalige Verbindungstür ist im Gebäudeinneren jedoch noch erhalten. andere wurden saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. SEKR. Nachdem der Schlachthof 1991 seinen Betrieb einstellte. Portierhaus Das Portierhaus zählt zu den verbliebenen historischen Gebäuden. Für jedes noch vorhandene Objekt wurden Daten zur Bau. STRASSE DES 17. noch vorhandene Gebäude auf dem übrigen Teil wurden fremdgenutzt. in dem es eine klare Funktion hatte. Die Gegenüberstellung der beiden Bestandsaufnahmen macht das Ausmaß der erfolgten Abrissmaßnahmen deutlich und zeigt anschaulich den fragwürdigen Umgang mit dem seit 1990 unter Denkmalschutz stehenden Areal.2. Abb. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Zum Zeitpunkt des Gutachtens existierten noch wesentlich mehr historische Gebäude als heute. JUNI 152. Im Zuge dieses Anbaus wurde zusätzlich zur Hauptzugangstür an der Südwestfassade eine kleinere Öffnung zu dem neuen Gebäude ins Mauerwerk gebrochen. Dabei entstand. Fotos zeigen den jeweiligen aktuellen Zustand der Gebäude.und Gewerbebauten errichtet. Es steht jetzt isoliert inmitten eines neu entstehenden Wohngebiets. Er gehörte zu der entlang der Thaerstraße verlaufenden Umfassungsmauer.und -Schlachthofs Berlin. Wenn man diese heutige Situation betrachtet. neue Straßen angelegt. eine Bestandsaufnahme der noch vorhandenen historischen Bausubstanz vorzunehmen und am Beispiel eines verbliebenen Einzelgebäudes – des Portierhauses – den baulichen Zustand zu untersuchen und Vorschläge für eine mögliche künftige Nutzung zu unterbreiten. Abb. Lageplan Schlachthof (Berlin und seine Bauten. Dabei sollte durch die Beibehaltung ehemaliger Wegeachsen und eines Teils des alten Baubestandes ein Verständnis für die früheren Schlachthofstrukturen geweckt werden. Berlin 1896). Es hat einen fünfeckigen Grundriss und besteht aus rotem Verblendziegelmauerwerk. ist verschwunden. aber wirkungsvollen Mitteln rhythmisch gegliedert waren. 1991 ging der Fleischbetrieb in Liquidation. DOROTHÉE SACK. Im Gebäudeinneren befindet sich nur ein einziger Raum. TEL. die mit einfachen. MAIL: msd@tu-berlin.3.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-PRENZLAUER BERG. dass der Ostpfeiler der älteste Teil des Gebäudes ist. Ziel der Arbeit ist es. noch ungewiss ist. und ein Lageplan gibt Aufschluss über ihre Anordnung im ursprünglichen Funktionszusammenhang. Überlegungen zu möglichen Nutzungsperspektiven bilden den Abschluss der Arbeit. das mit aufwändigen Zierelementen geschmückt ist. zu der auch das Portierhaus gehört. angefertigt nach photogrammmetrisch entzerrten Fotos. Außerdem wurden an unterschiedlichen Stellen verschiedene Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. A 58. 030-314-796 11. obwohl es sich um reine Zweckbauten handelte. und unmittelbar am Gebäude vorbei wird über die Thaerstraße der Durchgangsverkehr geleitet. Es handelt sich dabei um ein trotz seines profanen Zwecks mit viel Liebe Abb. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. die heute nicht mehr vorhanden ist. Portierhaus um 1930 (Archiv Museumsverbund Pankow). dass bei so vielen abgetragenen Gebäuden gerade dieses kleine Objekt erhalten blieb. erscheint es fast verwunderlich. ohne Maßstab. Die Bauforschung hat ergeben.

M. A.Ansicht und Schnitt. Heute sind die noch vorhandenen Beispiele als Raritäten zu bezeichnen. 1832/33. Archiv SPSG (Plslg 9128) Einleitung Das Fregattenhaus mit zugehöriger Matrosenküche befindet sich auf der zum Bezirk Berlin Steglitz-Zehlendorf (Ortsteil Wannsee) gehörigen Pfaueninsel. Hierzu betrachten wir es aus denkmalpflegerischer Sicht als ideal. daß das Gebäude noch immer seinen Originalnutzungszweck erfüllt. Südfassade .h. Südfassade. Entwurfsskizze Schautafel . die auch die Einfahrt in das Hafenbecken beinhaltet. Agnieszka Swiderska. Schadow. Als weitere Besonderheiten des Gebäudes stellten sich die aufgefundenen. Langhans wegen ihrer Leichtigkeit und der Möglich- Im Falle der Matrosenküche hat sich abgerutschtes Erdreich der dahinter befindlichen Böschung oberhalb der Sockelzone am Mauerwerk angelagert. 1832/33. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. ++49-30-314-796 11. Archiv SPSG (PK 1976) Matrosenküche. 2008 Bogenbohlen Fregattenhaus Matrosenzimmer.Grundriss. Aug. innerhalb dieses Bestandes eine besondere Bedeutung zu. konnten wir nur eine Nutzung anstreben. 2008 Matrosenküche. D. und frühen 20. Archiv SPSG (PK 9123) Fregattenhaus . nur die Matrosenküche erlebte eine Entkernung. Diese vor allem von D. 2008 Aquarell Südfassade. A. o. Anfang 20. 2008 Fregattenhaus Südfassade. Aus diesem Grund wurden Pläne und Bauaufnahmen in einer hohen Genauigkeiststufe erstellt. JUNI 152. Archiv SPSG (108 Nr. Jahrhundert stark favorisierte Konstruktionsweise war zum Zeitpunkt der Errichtung eines der letzten ausgeführten Exemplare. noch bauzeitlichen Farbfassungen der Mannschaftsräume der Matrosen. Isometrie. also Teil des UNESCO . als repräsentative Schaufassade ausgebildet. vor allem durch seinen guten Erhaltungszustand und den hohen Anteil bauzeitlichen Materials. †1840) geschenkten Miniaturfregatte ein Winterquartier bieten zu können. Schadow. Archiv SPSG (PK 1979) Fregatte „Royal Louise“. D. museumsdidaktisch aufzubereiten und so mit geringsten Mitteln einerseits Bewusstsein für die Notwendigkeit des Denkmalschutzes zu schaffen und andererseits der Pfaueninsel eine neue „Attraktion“ zuzuführen. STRASSE DES 17. keit. Fregattenhaus. FREGATTENHAUS UND MATROSENKÜCHE Baudokumentation – Bauforschung Fregattenhaus.-ING.E. G. D. Obschon es sich um einen reinen Nutzbau handelt. Wand b. Nov. Jh. Im Zuge der Bauaufnahme wurde neben einer Schadenskartierung auch ein Schadensbericht mit Maßnahmenkatalog erstellt. ( im Original 1:20). M. der Fregatte „Royal Louise“. PFAUENINSEL. Entwurfsansicht. wurde die Südfassade.-PROF. wurde eine Bogenbohlenbinderkonstruktion in spitzbogiger Ausführung für das gesamte Fregattenhaus gewählt. (im Original 1:10). die Räumlichkeiten und ihre Historie selbst zum Objekt der Nutzung zu machen. Besonders die undichte und im Auftrag stark reduzierte Reetdachdeckung ist dringendst zum Schutz der historischen Konstruktion zu erneuern. 2008 Swantje Eggert. H. sowie dem Idealfall. Das als Fachwerkkonstruktion auf Sockelmauerwerk ausgeführte Fregattenhaus und der nördlich vorgelagerte Ziegelbau der Matrosenküche wurden 1832/33 von Albert Dietrich Schadow (* 1797. Gleichzeitig diente der Gebäudekomplex auch der Unterbringung der zugehörigen Matrosenmannschaft. Nachnutzung Bedingt durch den hohen Anteil an originaler Bausubstanz. sowie unzählige Matroseninschriften des 19. DR. TEL. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN.de 90 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Fregattenhaus. Diese ist auch Bestandteil der Potsdam-Berliner Kulturlandschaft. A. Matrosenraum. o.Weltkulturerbes. d. 1832/33. A 58. D. 10623 BERLIN. welche sich in die räumlichen Gegebenheiten mit minimalsten baulichen Veränderungen integriert. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. blieb jedoch weiterhin durch die Einbringung kleinerer Schiffe genutzt. DOROTHÉE SACK. Dem Gespärre im Fregattenhafen kommt. 1 67) Fregattenhaus-Entwurfszeichnungen. A. jedoch leicht durch Abgraben und Abfangen des Erdreichs behoben werden könnte. günstigeres Holz zu verbauen im preußischen Raum im 18. Nov. Gilly und C. Jahrhunderts dar. was zu massiver Durchfeuchtung des Ziegelmauerwerks führte. Schadow. Daniel Stößl. 2008 Nach dem Ende der Monarchie trennte sich das Hafengebäude von seinem bisherigen Wintergast. SEKR. † 1869) errichtet. FAKULTÄT VI.. Axel Schulze. M. (im Original 1:50). Die folgenden Jahrzehnte und den zweiten Weltkrieg überstanden die Gebäude ohne größere Schäden und bauliche Veränderungen. o. ( *1770. MAIL: msd@tu-berlin. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 2008 Hafeneinfahrt. um einer dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. Schadow.. Fachwerk und Gespärre. Bauforschung Um die notwendige Spannweite des hallenartigen Überbaus des Hafenbeckens zu ermöglichen. Es erfuhr bis zu diesem Zeitpunkt jedoch kaum wissenschaftliche Bearbeitung. Mit der Rekonstruktion der Fregatte in den 1990er Jahren kehrte schließlich sogar die originale Nutzung ins Gebäude zurück. 1832/33.

Ebenso ist das Winterhaus mit den für die Aufzucht benötigten technischen Geräten neu auszustatten. Ebenso müssen alle Holzbauteile im Außenbereich mit einem neuen Anstrich versehen werden. 2008. Im Innenbereich sind dagegen geringere Sanierungsmaßnahmen erforderlich. PFAUENINSEL. Nach der Auflösung der Menagerie wurde das Winterhaus hauptsächlich nur noch als Wohngebäude genutzt bis es schließlich in den 1990er Jahren wieder zur Aufzucht und Überwinterung von Pfauen umfunktioniert wurde. 2008.) zur Überwinterung. Südansicht des ehemaligen Winterhauses für exotische Vögel. möchten wir uns für die weitere Nutzung des Gebäudes als Aufzucht und QuarantäneStation von Pfauen aussprechen. Bei der Besprechung mit der zuständigen Tierpflegerin wurde mehr als deutlich. Bauforschung Ein Vorgängerbau des Winterhauses entstand ab 1793 als Nachtwächterhaus einige hundert Meter nördlich von seinem jetzigen Standpunkt. Im Innenbereich treten keinerlei nennenswerte Schäden auf. Nach Behebung der Schadensursachen sowie der dadurch entstandenen Schäden wird ein neuer Anstrich der Fassde notwendig sein. Fußbodenbelag) dementsprechend anzupassen.-PROF. 2008. Blick von der Havel auf die Südansicht des Winterhauses. Dazu ist es jedoch notwendig. 2008. DAS EHEMALIGE WINTERHAUS FÜR EXOTISCHE VÖGEL Bauuntersuchung – Schadenskartierung – Nutzungskonzept Disposition Das so genannte ehemalige Winterhaus für exotische Vögel befindet sich auf einer Lichtung am südlichen Ufer der Pfaueninsel. Weiterhin werden umgehend Wärmeschutzmaßnahmen erforderlich. ++49-30-314-796 11. die Innenausstattung (z. Das Winterhaus für fremde Vögel. Vor Beginn der Durchführung ist jedoch eine abschließende restauratorische Untersuchung notwendig. STRASSE DES 17. Die Außenwände umschließen ca. FAKULTÄT VI. Nutzungskonzept Die jetzige Nutzung des Winterhauses durch die Aufzucht und Überwinterung von Pfauen soll bestehen bleiben. 2008. mit Blickrichtung auf die Westfassade des Winterhauses. während die Schäden im Außenbereich gerade an der unteren Putzfassade des Gebäudes nicht zu übersehen sind. B. Eindrücke des Innenraumes: Blick in die Futterküche. 2008. Löffelreiher. Ausblick vom Winterhaus nach Süden auf die Havel sowie das gegenüberliegende Ufer. 10623 BERLIN. etc. Lediglich wurde ab 1850 eine Zwischenwand im Saal für Vögel eingezogen sowie eine Türöffnung im Heizraum geschaffen. A 58. da er dann abgebrochen und am südlichen Ufer der Pfaueninsel als Winterhaus für fremde Vögel wieder errichtet wurde. 1828. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Bei dem in massiver Bauweise erstellten Gebäude handelt es sich um einen eingeschossigen putzsichtigen Bau mit einem reetgedeckten Walmdach. die sich auf drei Räume verteilt. DOROTHÉE SACK.de JAHRBUCH MSD 2007-09 91 . JUNI 152. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Aufgrund von Feuchtigkeitseinwirkungen lösen sich hier der Anstrich sowie der Putz vom Mauerwerk. D. Inken Holland. Diese Veränderungen haben bis heute Bestand. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Sanierungsvorplanung Das Objekt befindet sich derzeit in einem relativ guten Erhaltungszustand. Der Grundriss von 1828 ist bis heute weitgehend erhalten.-ING. Umgeben ist es von einer dichten Vegetation sowie einem Wegesystem. Weiterhin sind die Fugen der Sockelzone in großen Teilbereichen ausgewaschen. Marit Beer.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN. besetzte und unbesetzte Volieren. 2008. SPSG Plankammer Potsdam (PK 2065) Diverse Schadensbilder an den Fassaden des Winterhauses. TEL. dass das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel derzeit das einzige für diese Aufgaben zur Verfügung stehende Gebäude auf der Insel ist. MAIL: msd@tu-berlin. Aus diesem Grund und auch aus der Nutzungsgeschichte des Hauses für „fremde Vögel“. DR. Der so genannte südliche Höhenuferweg. Dieses war nun Bestandteil der von 1824 bis 1842 auf der Insel existierenden Menagerie und diente fremden Vögeln (Marabu. 38 m² Nutzfläche. Schadow. jedoch vor 1828. SEKR. Planzeichnung von A. Der Pfau: Namensgeber der Pfaueninsel. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.

A 58. In dem baufälligen Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10. Im historischen Kern hat sich noch heute die Struktur eines Runddorfes erhalten. FAKULTÄT VI. Von Wasser umgeben. historisch gewachsene Struktur mit einer Mischung aus einfachen. das zusätzlich auch als Baudenkmal in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist. WOHNHAUS ALT-SCHMÖCKWITZ 10 Bestandsaufnahme. Nutzungskonzepte Neben einer regulären Wohnnutzung ist es auch vorstellbar. bewahrt werden. Zudem hat der Schmöckwitzer Dorfverein Interesse an dem Haus bekundet. Prinzipiell ist auch das denkbar. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Mit Hilfe dieser Grundlagen wurden eine Sanierungsvorplanung und anschließend verschiedene Nutzungskonzepte für das Haus entwickelt. was zumindest widerlegt. Birte Geißler. Südfassade: Hofansicht des Wohnhauses. die eine für die Entstehungszeit übliche Wohneinheit aus Küche. dass das Wohnhauses Alt-Schmöckwitz 10 beim Brand von 1860/1866 zerstört wurde.und Maßnahmenplanungen. Annähernd durch die Mitte verläuft von der nördlichen zur südlichen Traufseite ein Flur. Die durchgeführten Untersuchungen im Rahmen der Masterarbeit sind die Voraussetzung für die anstehenden Sanierungs. Substanzbewertung Neben der Bestandsaufnahme wurde eine Schadensuntersuchung durchgeführt. der einige Häuser am Dorfanger (die Grundstücke 7-11) entweder im Jahr 1860 oder 1866 zerstört haben sollte. 10623 BERLIN. Anstelle der abgebrannten Fachwerkhäuser sollen die Häuser in massiver Bauweise wieder errichtet worden sein. Gitte Biecker.-ING. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. TEL. dass das Haus Feuchtigkeitsschäden aufweist. Ergebnisse der Bauforschung Zu Beginn der Bauaufnahme galt als terminus post quem für die Errichtung des heutigen Wohnhauses ein Brand. Grundriss und Querschitt A-A. Das eingeschossige Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 steht mit seinem Satteldach traufständig zum Dorfanger. Um bei der Maßnahmenplanung dem Denkmalwert. zu dessen beiden Seiten sich jeweils drei Räume befinden. die das Anfertigen von Plänen und eine Dokumentation in Wort und Bild umfasste. Plangrundlage: formtreues Handaufmaß im Maßstab 1:25. ++49-30-314-796 11. DR. 2008. dass es sich bei den Ziegelmauern des Hauses und dem Dachstuhl um bauzeitliche Originalsubstanz handelt. Bauforschung und Sanierungskonzeption Die Gemeinde Schmöckwitz liegt im Südosten von Berlin im Verwaltungsbezirk Treptow–Köpenick. da noch Vereinsräume gesucht werden. Zum anderen soll die Raumstruktur im Erdgeschoss. MAIL: msd@tu-berlin. dass die verwendeten Hölzer in den Jahren 1832/33 gefällt worden sind. den notwendigen statischen Veränderungen und den heutigen Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Energieverbrauch einigermaßen gerecht zu werden. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. von Holzschädlingen befallen ist und statische Probleme birgt. Kammer und Stube bilden. was aufgrund des Naherholungswertes der Umgebung von Schmöckwitz rentabel erscheint. Der Dachstuhl besteht aus einem Sparrendach mit einem zweifach stehenden Stuhl und einer einfachen Kehlbalkenlage direkt oberhalb des Stuhlrähms. liegt Schmöckwitz am Zusammenfluss mehrerer Seen und ist durch eine Brücke und einen künstlichen Damm mit dem Festland verbunden. Ein Bauphasenplan konnte allerdings nicht erstellt werden. damit das Dorfensemble. da die vorgenommenen baulichen Veränderungen am Haus in keine chronologische Abfolge gebracht werden konnten. JUNI 152. Der Dorfanger mit dem Straßennamen Alt-Schmöckwitz ist als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt worden und zeigt sich als heterogene. wie es sich heute zeigt. der Originalsubstanz und äußeren Erscheinung des Hauses zu erhalten. dass der Brand archivalisch nicht nachgewiesen werden kann. so viel von Nordfassade: Straßenansicht des Wohnhauses. Es zeigte sich bereits bei der Archivrecherche. 2008. soweit es möglich ist. in diesem Haus Ferienwohnungen unterzubringen. an Bauschmuck reichen Stadtvillen. wie möglich ist.de 92 JAHRBUCH MSD 2007-09 . wurde eine umfassende Bauaufnahme durchgeführt. Die Struktur im Inneren folgt der eines Querflurhauses mit einem symmetrischen Grundriss. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. SEKR. Es kann aber davon ausgegangen werden. wurden von den Bearbeiterinnen verschiedene Grundsätze aufgestellt. traufständigen eingeschossigen Wohnhäusern und mehrstöckigen. 2008. STRASSE DES 17. DOROTHÉE SACK. Es gilt also der Grundsatz. Außerdem ergab eine dendrochronologische Untersuchung des Dachstuhls. Dabei wurde festgestellt. bei der sich die Häuser hufeisenförmig um einen Platz oder eine Wiese gruppieren. nicht gestört wird. Diese schon fortgeschrittenen Schädigungen erfordern massive Eingriffe in die originale Baustanz. Zusätzlich sollte auf eine weitere baubegleitende Bauforschung nicht verzichtet werden. Zum einem soll die äußere Kubatur erhalten bleiben.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-KÖPENICK.-PROF. Auf den Gebinden und auf dem größten Teil des Stuhls ist ein Abbundzeichensystem aus römischen Ziffern zu erkennen.

LAND BRANDENBURG EIN MANNSCHAFTSGEBÄUDE DES OLYMPISCHEN DORFES VON 1936 Baudokumentation und Bauforschung Links: Haus Schandau. ein verputztes Drahtgewebe. Zur Ausführung dieser Planung ist es aus unbekannten Gründen nie gekommen. die bei einer hängenden Decke einfacher zu bewerkstelligen gewesen wäRechts: Bauphasenplan.2/1. Vom 1. Ein Zimmer im vorderen Gebäudebereich diente bauzeitlich zur Unterkunft eines Hausstewards (Raum 1. Das in seiner Grundfläche 10. T1. T1. Oben: Raum 1. Es wurden im Laufe der Jahrzehnte meist lediglich neue Farbschichten auf den überkommenen Bestand aufgetragen.8. wobei besonders an die 1934 entwickelte sog. Nach den Olympischen Spielen wurde das Olympische Dorf. Aufgrund der großen Entfernung zu ihren Wettkampfstätten wohnten zudem die Ruderer in Berlin-Köpenick und die Segler in Kiel. Vermauerung des Fensters Mitte 1980er Jahre. Am nördlichen Ende des Flures lag ein Gemeinschaftsraum. Zustand Sommer 1936. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Haus Schandau: rechte Reihe. Untersucht wurde Haus Schandau. die während der Olympiade von der US-amerikanischen Mannschaft bewohnt wurden.18 sind sekundär vermauert. handelt es sich bei Haus Schandau um einen Eisenskelettbau mit Füllmauern (Lochziegel). Heizkörper. maximal 26 Mann Belegung je Haus) ist für eine Wehrmachtskaserne dieser Zeit singulär. Masseure.11/1.7/1. T1.10 und T1. Eine Verbindung zu in ihren Abmessungen ähnlichen Gebäuden aus Metall oder Holz. Dachkonstruktion. das mit einer Größe von 55 ha circa 14 km westlich von Berlin-Mitte für die männlichen Athleten entstand. der sich über die gesamte Schmalseite des Gebäudes erstreckte und heute durch Zwischenwände dreigeteilt ist.2/1.1936).2/1. zweites Gebäude von unten. von der Wehrmacht als Kaserne für eine Infanterieschule und ein Infanterie-Lehrregiment genutzt. MSD 2007-2009 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. A 58. Köche) im Olympischen Dorf. ein Mannschaftsgebäude im Olympischen Dorf von 1936 aus Süd-Osten gesehen. die ein Lochziegelmauerwerk und einen Dachstuhl aus Holz besitzen. JUNI 152. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Die Türen T1. die jeweils nach einer deutschen Stadt benannt wurden. TEL. Anmerkungen 1 Neben den männlichen Athleten wohnten auch die Mannschaftsführer und deren Helfer (Ärzte. T1. RAD-Normbaracke zu denken ist.5/1.17/1. Norden rechts. ren als bei einer Auflager benötigenden Holzbalkendecke. STRASSE DES 17. Das Gebäude sollte nach der Olympiade mit dem westlich und dem östlich benachbartem zu einem mehrflügeligen zusammengeschlossen werden. Die Fensteröffnungen wurden zugemauert. ++49-30-314-796 11. Als Besonderheit gegenüber den meisten anderen Gebäuden des Olympischen Dorfes. August 1936 fanden in Berlin die XI. An diesen ist mittels Eisendrähten eine verputzte Gitterdecke aufgehängt. Blick nach Norden auf eisernes Trägerpaar. Im vorderen Gebäudebereich befanden sich zudem die Sanitärräume (Raum 1. getrennt von den männlichen auf dem Reichssportfeld untergebracht.10.9/1. Blick nach Nord-Westen.12.2/1. Die weiblichen Athleten wurden. Die Innenausstattung (Möbel.16 und T1. wie es von vornherein geplant war. SEKR. Seit 1983 scheint das Gebäude nicht mehr bewohnt worden zu sein. Die Planungen sahen nun den vollständigen Neubau eines Olympischen Dorfes vor.8.) ist bis auf geringe Reste entfernt worden. Zweiflügeliges Oberlichtfenster und Heizkörper nicht erhalten. In einem kleinen Sei- tenraum war eine Fernsprechzelle untergebracht (Raum 1. Zweibettzimmer.17.6. Im Vordergrund die am eisernen Dachstuhl befestigten Drähte. Bauzeitlicher Stabfußboden.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN DÖBERITZ. eines derjenigen Gebäude. um Zweizimmerwohnungen zu schaffen. wie es bis 1980 üblich war. T1. standen nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ab Oktober 1933 für die Vorbereitungen praktisch unbegrenzte Mittel aus dem Staatshaushalt zur Verfügung. Wie die Untersuchung zeigte. Fensterflügel usw. In der sowjetischen Nutzungsphase sind einige Schlafraumtüren zugemauert und neue in die Innenwände hineingebrochen worden. Die gartenstadtähnliche Gebäudeverteilung und auch die Gestaltung der einzelnen Mannschaftshäuser (einstöckig. wenn auch der Erhaltungszustand insgesamt beklagenswert ist.und 15 der eingeschossigen Mannschaftsgebäude haben sich erhalten. Zu diesem Zweck wurden außerdem in mehreren Bauphasen an das Gebäude Schornsteine angefügt. Rechts: Luftaufnahme des Olympischen Dorfes von 1936. halten. um in seinem Inneren Öfen und Kochmaschinen betreiben zu können. Ostwand mit bauzeitlichem Kastendoppelfenster. Olympischen Spiele der Neuzeit statt. die die Decke des Erdgeschosses. die zu Tausenden für den Reichsarbeitsdienst (RAD).70 m messende Gebäude wird über einen Mittelflur erschlossen.3. Zustand Oktober 2008. FAKULTÄT VI. Dahinter schlossen sich rechts und links des Mittelflures die insgesamt 13 Schlafräume der Athleten bzw. (Postkarte. das Militär und für Behelfswohnungen eingesetzt wurde.-16. die Türen T1. Wurde bei der Vergabe der Spiele an die Stadt 1931 aufgrund der Weltwirtschaftskrise noch mit bescheidenen finanziellen Mitteln geplant. Die ursprünglichen Kastendoppelfenster. T1.6. unterkellert). Seit 1993 steht die Gesamtanlage unter Denkmalschutz. E-MAIL: msd@tu-berlin.de JAHRBUCH MSD 2007-09 93 .00 x 29. Alle zwei.24). Dafür waren wohl umfangreiche Veränderungen in der Raumaufteilung vorgesehen.15/1.18 erst sekundär hineingebrochen worden.23). Auch sein Dachstuhl besteht aus Eisenträgern. gelaufen 13. Stabfußböden und Rohrleitungen wurden meist unverändert weiterbenutzt. läßt sich nicht nachweisen.8. hat sich der ursprüngliche Baubestand des Hauses Schandau größtenteils erhalten.211. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte es dann bis 1991 die Rote Armee.1 Außer einigen Wirtschaftsgebäuden wurden für die Unterbringung 134 eingeschossige und fünf zweigeschossige Typenbauten mit Walmdach errichtet. die hier Offiziersfamilien einquartierte. später dann der Soldaten für je zwei Mann Belegung an. 10623 BERLIN. Emanuel Hübner.

1828 lässt er sich bei der Ziegelei ein einfaches Haus (Villa Wiesike) errichten. MAIL: msd@tu-berlin. Nachdem 1848 die Erbpacht der Länderein in freies Eigentum umgewandelt wird.5 Seine Tochter Dagmar Hensel zieht 1921 in das Haus auf Margarethenhof und nimmt einige Modernisierungsarbeiten vor.de 94 JAHRBUCH MSD 2007-09 . DR. Der Grundriss im Erdgeschoss wird der neuen Nutzung angepasst. ++49-30-314-796 11. Dies hat zu einer starken Durchfeuchtung der Fassaden sowie zur partiellen Unterspülung des Sockelmauerwerks geführt.46 Abb. wie es das Bedürfnis erheischte.145 Vgl. Bauphase IV. anzubauen. A 58. „VILLA WIESIKE“ Bauaufnahme-Dokumentation-Maßnahmen zur Notsicherung „Die Wiesikesche Villa war bei seinem Eintreffen an dieser Stelle nicht viel besser als eine Lehmkate gewesen (. Sie weist heute einen komplexen Grundriss mit einem rechteckigen Kernbau und verschiedenen Anbauten auf. 1997 kauft die Fischereischutzgenossenschaft Teile des Hofgeländes mit der bereits unbewohnten Villa. 2: Ansicht der Nordfassade der Villa Wiesike den Ländereien in Erbpacht zu nehmen. Durch kaufmännischen Verstand erwirtschaftet die Ziegelei so viel Gewinn. war das Wasserableitungssystem lange Zeit nicht funktionstüchtig. aber dafür etwas Pittoreskes und zugleich sehr Praktisches entstanden. S. 10623 BERLIN. Im Innenbereich konzentrieren sich die Schäden Bauphase I. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. STRASSE DES 17.7 Vgl.126) Im Mittelpunkt der Arbeit steht eben dieses Gutshaus bei Plaue.F . Durch Frostsprengung und Salzausblühungen in der durchfeuchteten Fassade kam es bereits zu Oberflächenverlusten des historischen Putzes und der darunter befindlichen Ziegel. TEL. Kommunalgeschichte der Stadt Brandenburg. An Westanbau und Veranda lassen sich Setzungsprozesse mit Rissbildung beobachten.1866-1880 Zwischen 1866 und 1880 (Bauphase III) enstehen Südanbau.1821-1915 Nach Wiesikes Tod 1880 beziehen sein Neffe Hermann mit Frau Elise Wiesike die Villa. Jedoch wird darauf gedrängt. Band 5. S. S. Die Baugeschichte Die Villa Wiesike erfuhr seit ihrer Erbauung vor etwa 180 Jahren verschiedene Phasen des Umund Ausbaus. Chronik des Margarethenhofes. Erste Notsicherungsmaßnahmen schon während des Untersuchungszeitraumes konnten den Wassereintrag ins Gebäude minimieren.165 Kurt Michel. Hier sind schwerwiegende Wasserschäden an den Decken und den darunter befindlichen Fußbodenbereichen zu verzeichnen.-ING. trotz aller gegenteiligen Annahmen. Josephin Rösler.1853-1865 1853. Florian Schweinsteiger. Durch den Besuch Fontanes und die literarische Verarbeitung seiner Eindrücke gelangte das heutige Denkmal zu überregionaler kulturhistorischer Bedeutung.2 Er zieht in dieser Zeit auf den westlich gelegenen Gutshof Plauerhof um. Bauphase V.43 ebenda. dass es C. Durch eine photographische Erfassung des Objektes als Raumbuch angelegt. sowie Kartierungen zu Bauphasen und Schadensphänomenen ist eine Objektdokumentation entstanden. FAKULTÄT VI. Sie ist auch die Namensgeberin für das Gut. Nach 1945 wurde der Margarethenhof dem Gut Plauerhof wieder angegliedert und ab 1953 eine Hühnerzucht eingerichtet. auf dem Gelände reiche Tonvorkommen. SEKR. S.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BRANDENBURG-PLAUE. Patz. Darüber hinaus sind konzeptionelle Überlegungen zur Notsicherung und Nachnutzung der Villa angestellt worden. Die Nutzungsidee als Bürgerhaus für die Plauer steht aktuell zur öffendlichen Diskussion. 1 2 3 4 5 6 Dullo. Jahrhundert wieder. besonders im Bereich der Dachrinnen und Fallrohre. Sie verpachtet 2002 wiederum Teilflächen an einen Magdeburger Wassersportverein. Bauphase II.. zieht Wiesike sich von seinen erfolgreichen Geschäften zurück und bezieht seinen alten Wohnsitz auf „Schloss Plaue gegenüber“. Wiesike hatte demungeachtet nicht viel daran geändert und statt Umbauten vorzunehmen. S.“ (Theodor Fontane. Durch Vandalismus zerschlagenen Scheiben begünstigten den Nässeeintrag. eine Veranda.Fahrradwerke G. Bauphase III.). ist Wiesike ein vermögender Landsmann. dem Anfertigen von Bestandsplänen im Maßstab 1:50. Theodor Fontane. So war etwas wenig Künstlerisches.F . Wiesike im Jahr 1835 möglich ist. Die wirtschaftliche Entwicklung nimmt unter der Leitung Hermanns auf Grund seines geringen Erbkapitals jedoch stetig ab. Brandenburg 1886. Deren anfällige Flachdächer weisen besonders im Bereich der Schornsteinanschlüsse Schwachpunkte auf.-PROF. sowie ein kleines Eingangshäuschen am Ostgiebel. LAND BRANDENBURG DAS GUTSHAUS DES MARGARETHENHOFES. dem Objekt eine baldige Nutzung zuzuführen. in dem Theodor Fontane 1874 nach seinem Besuch im Plauer Schloss für mehrere Tage die Gastfreundschaft Carl Ferdinand Wiesikes genoss.3 Er baut das einfache Haus zu seinem Alterwohnsitz aus. 1: Putti zwischen zwei Weinkelchen. damit weiterer Zerfall vermieden wird. S. Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Fünf Schlösser.6 Die Villa Wiesike wird zum Mietshaus für die Beschäftigten der Hühnerfarm umgebaut. Stadtsyndicus.1828-1852 Im Jahr 1823 kauft C.28 ebenda.4 In dieser Zeit fallen kleinere Maßnahmen wie die Verglasung der bisher offene Veranda (siehe Abb.nach 1923 Die Ländereien gehen an den Mitinhaber der Brandenburger Exelsior. S.und materialorientierten Bauweise knüpft an wesentliche Gestaltungsprinzipien der preußischen Landbaukunst. die sich bemüht. Wiesike eine alte Ziegelei gegenüber dem Plauer Schloss. von wo aus er zunächst seine wirtschaftlichen Geschicke lenkt. Nach seinem Tod Abb. die Informationslücke durch eine fehlende Bauakte zu schließen. auf die Anbauten. Mit dem Niedergang der Ziegelindustrie muss sie die Ländereien 1920 verkaufen. Wandmalerei Keller Sara Pieper. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Abb.2) an. 3: Erdgeschoss Grundriss Zustand Durch den langen Leerstand und fehlende Wartungsarbeitungen.. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Es spiegelt außerdem mit seinen schrittweisen Veränderungen den Wandel des Wohnhausbaus im 19. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. JUNI 152. Fünf Schlösser. Um 1865 errichtet er den westlichen Anbau mit großem Gartensaal und Arbeitszimmer und schafft damit Platz für seine vielseitigen Interessen. unveröffentlicht. Michel. im Alter von 55 Jahren. Das Gutshaus mit seiner sparsamen zweck. DOROTHÉE SACK. die angrenzen- übernimmt nun in dritter Generation die Tochter Agnes Margarethe Kreusler die Geschäfte. sich darauf beschränkt.1 Als Ziegeleibesitzer erschließt er.

030-314-796 11. Auszug aus der Mutterrolle v. ist mit einem mittleren Aufwand zu rechnen. Denkmale des Industriezeitalters: von der Geschichte des Umgangs mit Industriekultur (Tübingen.und Gleisschwellen war eine schwere. Es bleibt zu hoffen. Bauforschung. haben „Platz gemacht“ für neue Nutzungen? Als technische Denkmäler eingetragene Wassertürme sind Repräsentanten der historischen Technik.-PROF. Sollte die Sanierung zeitnah beginnen. Gebäude. Wie viele Behälter wurden demontiert.6 Für die Bürger von Zernsdorf ist der Wasserturm das Wahrzeichen der Gemeinde. Noch ist der Hängebodenbehälter vorhanden. Hier erwarb um 1900 die Hülsberg & Co. 4 Baugenehmigung Nr. Er ist das letzte überkommende Gebäude eines der großen und wichtigen Industriestandorte der Gemeinde. In der Schwellentränkungsanstalt wurden die Schwellen aus Buchen-. Anmerkungen 1 Katasteramt Lübben. Der Zernsdorfer Wasserturm gehört zu den kleineren Wasserreservoiren mit einem Behälterinhalt von ca. Ohne die fest eingebauten Behälter sind sie keine technischen Denkmäler mehr. zumindest die Schäden am Dach des Wasserturms beseitigt. Noch ist nur einiges von der Substanz und Ausstattung verloren. Der Wasserturm ist das höchste Gebäude in Zernsdorf. 3 Katasteramt Lübben. A 58. Anschließend. dass die neue Nutzung nicht zum Ausbau des Hängebodenbehälters führt und somit nur die architektonische Hülle überdauert. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Zierbändern aus grün und braun glasierten Ziegeln. 2008.ein eiserner Hängebodenbehälter mit schrägen Stützblechen. der Bezugspunkt der Bürger – die bauliche Silhouette und das „technische Innenleben“ des Turmes? Der Wasserturm wird nicht museal genutzt werden. Der Turmkopf besteht aus einer vernieteten Stahlfachwerkkonstruktion. Handelsgesellschaft mit Sitz in Charlottenburg.und Weideflächen. nach einer Abkühlungsphase. Was ist schützenswert am Wasserturm: das Wahrzeichen. Berlin 2000) 169.und Kieferholz zugeschnitten. Ordner Nr.de JAHRBUCH MSD 2007-09 95 . Die Weite Welt. Bei der Vielzahl von Baudenkmälern und den bekanntlich geringen finanziellen Mitteln der Öffentlichen Hand werden Bauwerke auch Turmschaft. 6 Uta Hassler. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. ausgefacht mit Ziegeln. private Nutzungen erhalten. „ein Stück prägende Heimat. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Der Wasserstand konnte an einer außen am Turm angebrachen Meßlatte abgelesen werden. JUNI 152. Südansicht.1908. STRASSE DES 17. Sanierungsplanung Die Schwellentränkungsanstalt Südöstlich von Berlin liegt. etwa 2 km von Königs Wusterhausen entfernt. Zernsdorf 1375-2005. 2 Wochenendausgabe. Die Entwicklung der Wassertürme ist nur an den Behälterformen ablesbar. 19. Das 100jährige Industriedenkmal Über einem kreisrunden Grundriss erhebt sich der Wasserturm mit Schaft. Schon jahrelang bemühte sich der örtliche Heimatverein. 5 Margit Mach.1 Es wurden Hölzer mit Ammoniaksalzen getränkt. Alexander Kiersdorf. Sabine von Wangenheim.-ING. eine Auswahl von Daten und Fakten.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN ZERNSDORF. die Industrielandschaft ist Heimat. Ausfahren der getränkten Schwellen. schmutzige und die Gesundheit gefährdende Arbeit. Zernsdorf. SEKR. TEL. Hängebodenbehälter mit Auflager Dachwerk. vom Fels zum Meer. Artikel 123. um ihre Feuerbeständigkeit und Resistenz gegen Pilze zu erhöhen. Die letzte Tränkung fand 1995 statt. Viele Wassertürme wurden bereits abgetragen.5 Der Boden dieser Industriebrache ist mit dem Tränkungsmittel für die Schwellen kontaminiert. DOROTHÉE SACK. wurden Weichenplatten mit Schrauben an den Schwellen montiert. Putzspiegeln und verschiedenen Fenstergliederungen reichhaltig gestaltet.463 m2 Holzung. Nr.4 Viele Wassertürme der Reichsbahn sind in ihrer Gestaltung nur auf den reinen Zweck reduziert. 18. Dieses Stahlfachwerk und das ebenfalls stählerne Dachwerk bilden mit dem Hängebodenbehälter eine statische Einheit. andere. 10623 BERLIN. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. der Ort Zernsdorf. Archiv DB. Fazit Noch steht der Wasserturm. um eine Imprägnier-Anlage zu errichten.1 (1900) 14. DR. 80 m3. das der damalige Eigentümer. FAKULTÄT VI. Der über den Schaft vorkragende Turmkopf umhüllt den Wasserhochbehälter . oft ausschlaggebender ökonomischer und baulicher Bezugspunkt. 2008.2 Nachdem der Königlich Preußische Staat3 die Schwellentränkungsanstalt erworben hatte. Turmkopf und kegelförmigen Dach bis auf eine Gesamthöhe von fast 32 m. an der Luft getrocknet und im RüpingKesseldrucksparverfahren mit Steinkohlenteeröl getränkt. Artikel 6 und 123. und nur noch der Wasserturm wird an die Schwellentränkungsanlage erinnern. Die Herstellung und Aufarbeitung der Weichen.05. wurde von 1907 bis 1908 durch die Königliche Eisenbahn ein Wasserturm geplant und gebaut. ihr Erhalt dient der Identitätssicherung“. 107. 4812/08 I vom 02. Nach der aufwendigen Sanierung des Bodens wird in einigen Jahren eine Wohnsiedlung entstanden sein. 2008. Wassertürme sind bereits häufig als Wohntürme umgebaut worden. Allerdings besitzt die eingebaute Technik selten Wohnwert. MAIL: msd@tu-berlin. die Deutsche Bahn. Auszug aus der Mutterrolle von Zernsdorf. LAND BRANDENBURG DER WASSERTURM DER EHEMALIGEN SCHWELLENTRÄNKUNGSANSTALT Bauaufnahme. Acker-. Dieser Turm ist mit Gesimsen. Eichen. eine Kirche gibt es nicht.

Straßenfassade zur Schönstedtstraße. Es wurden vier Bauphasen festgestellt. 1988 zog das Finanzamt Neukölln-Nord aus. MSD 2005-07 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Haupttreppenhaus. 1 vgl. folgten 1990/91 Umbaumaßnahmen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Nr. A 58. Die klare Grundrissstruktur im Innern zeichnet sich in der Regelmäßigkeit der Fassaden ab. Das ehemalige Königliche Hauptzollamt.BERLIN-NEUKÖLLN.2 Das sechsgeschossige Hauptgebäude und der daran anschließende dreigeschossige Seitenflügel sind in eine Blockrandbebauung mit fünfgeschossigen Mehrfamilienhäusern eingefügt. Meyer. Gustav: Hauptzollamt in Neukölln. die nicht unmittelbar zur künstlerischen und stadtgeschichtlichen Bedeutung beitragen Kategorie 4: zur Disposition Die Unterscheidung der vier Kategorien wiederum führte zu einer entsprechenden Festlegung des Umgangs mit der Bausubstanz. die Gliederung durch Gesimse und den sparsam eingesetzten Bauschmuck. MAIL: msd@tu-berlin. SEKR. einen Nutzer zu finden. OBJ.-PROF. ++49-30-314-796 11. der 1950 zum Ausbau des Daches führte (Bauphase 2). Konzept für die Nachnutzung Da das Gebäude nun seit vier Jahren leer steht. STRASSE DES 17. EHEMALIGES KÖNIGLICHES HAUPTZOLLAMT Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Gegenstand der Arbeit Die Arbeit umfasst eine Bauuntersuchung für das von 1913 bis 1915 errichtete ehemalige Königliche Hauptzollamt in der Schönstedtstraße 7-8 in Berlin-Neukölln und zeigt Konzepte für die Nachnutzung auf. TEL. Denkmalpflegerischer Bindungsplan Aufbauend auf der Bauuntersuchung und der Erörterung des Denkmalwertes enthält der denkmalpflegerische Bindungsplan vier Kategorien: Kategorie 1: erhaltenswert. 2008. die in der Hauptsache der behindertengerechten Nutzung des Gebäudes dienten (Bauphase 4). hierzu zählen die Bauteile. Bauphasen Die Auswertung der Archivalien und die vor Ort festgestellten Befunde ermöglichten die zeitliche Einordnung der Bausubstanz und Rückschlüsse auf nutzungsbedingte Umbau. Der repräsentative Verwaltungsbau in Massivbauweise entstand nach Plänen des Ministeriums der öffentlichen Arbeit unter der Leitung von Oberbaurat Oskar Delius.-ING. Berlin 1918. 250-252 2 vgl. Friedrich. Durch den Zuzug des Finanzamtes Neukölln-Nord. 52.-Dok-Nr. Datenbankstand 03/2008 Treppenauge. DOROTHÉE SACK. woraufhin das Gebäude als Asylantenheim genutzt wurde. die zum Erscheinungsbild des Ursprungsbaus und somit zur künstlerischen und stadtgeschichtlichen Bedeutung des Gebäudes beitragen Kategorie 2: den Aufbau prägend Kategorie 3: schützenswert. 10623 BERLIN. dass das Gebäude abgesehen von Feuchtigkeitsschäden einen guten baulichen Zustand aufweist und durch sein Tragwerk ein gewisses Maß an Flexibilität bietet.de 96 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Der Ursprungsbau (Bauphase 1) ist in weiten Teilen erhalten.1 Er wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt.: 09090527. Eva Koch. 2008. 1946. Schultze. 2008. ist es nicht zuletzt zum Schutz der Substanz des Baudenkmals erforderlich.und Erweiterungsmaßnahmen. S. 51 u. Um eine erneute Nutzung des Gebäudes für das Finanzamt zu ermöglichen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Trotz des Auszuges des Hauptzollamtes 1954 kam es 1958 zur Erweiterung des Seitenflügels. entstand ein erhöhter Platzbedarf.und Standortpotentials ergab eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes als Bildungseinrichtung. DR. Die Analyse des Gebäude. hierzu zählen überkommene bauzeitliche Elemente. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. JUNI 152. Denkmalpflegerischer Bindungsplan Erdgeschoss. 2008. In: Ministerium der öffentlichen Arbeiten (Hg. Bürogebäude oder Hostel. FAKULTÄT VI. Legende Bauphasenplan Legende Denkmalpflegerischer Bindungsplan Bauphasenplan Erdgeschoss.): Zentralblatt der Bauverwaltung. Hierbei erwies sich als Vorteil.und zum Ausbau desselben (Bauphase 3). Die Gestaltung der Fassaden zur Straße und zum Hof ist bestimmt durch die Verwendung verschiedener Materialien. Denkmalliste des Landesdenkmalamtes Berlin.

Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. wirken störend und passen sich nicht in das historische Parkgefüge ein. DR. Plangrundlage: Vermessungsplan 2005. neben den zum Schloss Babelsberg gehörenden Bauwerken insgesamt 18 Gebäude. MAIL: msd@tu-berlin. SEKR. Die zum ehemaligen Akademiegelände gehörenden Gebäude und Wege beeinträchtigen optisch den Parkcharakter.POTSDAM-BABELSBERG. Fazit Der Denkmalwert dieses Parkareals liegt in der historischen Raumstruktur. Die Wegestruktur innerhalb des Geländes erscheint rein funktional und wenig an die Örtlichkeit bzw. TEL. FAKULTÄT VI. 2007. dass der geschlossene Parkcharakter durch die Einfügung der Bebauung ab 1949 bis Mitte der 1980er Jahre aufgegeben wurde. 10623 BERLIN. Im Vordergrund standen hier die Entstehungszeit der Gebäude sowie die Entwicklung des Wegesystems. welches den Rückbau der eingefügten Gebäude und Wege und ferner die Rekonstruktion des historischen Wegesystems und der Parkräume vorsieht. die mindestens bis 2021 als Studentenwohnheime bestehen bleiben. Die Gehölze sind teilweise aus der Entstehungszeit des Parkes und wichtige Anhaltspunkte für die Rekonstruktion der Bildwirkung. Im Mittelpunkt stehen die Gebäude und das Wegenetz sowie befestigte Flächen und ausgewählte Gehölze. Das Leitbild wird durch einzelne Maßnahmenvorschläge zur Umsetzung untermauert. Um den Park in seiner Vollkommenheit zu erhalten. welcher seit den 1950er Jahren durch konkurrierende Nutzungen überprägt wurde. wurde ein Leitbild entwickelt. Auf dem ehemaligen Gelände der Universität Potsdam befinden sich Übersicht Gebäudebestand des ehemaligen Universitätsgeländes.und Rechtswissenschaften der DDR den nordöstlichen Teil des Babelsberger Parks stark überformt haben. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. der äußeren und inneren Bildwirkung sowie der bauzeitlichen Substanz. Ansicht auf die Stützmauer nördlich der Mensa. Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Ansicht unsaniertes Laubenganghaus Haus 4 von Westen. Rommy Nitschke. Dabei ist festzustellen. Ideenskizze (Ausschnitt) zur Erschließung der Laubenganghäuser 1-3. Gartenkünstler wie Peter Joseph Lenne´(1789-1866) und Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) wirkten in dem Landschaftsgarten auf dem Babelsberg. Bau. 2007. DOROTHÉE SACK. STRASSE DES 17.und Nutzungsgeschichte Bei der historischen Analyse wird der Entwicklung nach 1948 bis heute stärkere Beachtung geschenkt. Bestandsanalyse Die Bestandsanalyse erfolgte hauptsächlich in Form einer Bestandsdokumentation mit Fotografien und kommentierenden Texten sowie Übersichtsplänen. 030-314-796 11. bearbeitet Ansicht saniertes Laubenganghaus Haus 1 von Westen. Blick auf Haus 16 Mensa und Haus 15 ehemalige Kantine. 2007. 2007. Auffallend ist das Vorhandensein der zahlreichen mehrstämmigen Eichen. Jahrhunderts. 2008. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Bei der Bestandserfassung wurden etwa 70 Wegeabschnitte sowie 7 befestigte Freiflächen erfasst.de JAHRBUCH MSD 2007-09 97 . MSD 2005-07 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Bewertung Der Bestandsaufnahme schloss sich die denkmalpflegerische Wertung des Bestandes an. an die historische Wegestruktur angepasst. bearbeitet. 2007. Plangrundlage: Vermessungsplan 2005. da insbesondere die Errichtung der ehemaligen Richterschule und der späteren Erweiterung als Akademie für Staats. Der Park Babelsberg ist Teil des Denkmalbereichs „Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft“ und wurde 1991 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Unter den Gebäuden befinden sich keine von geschichtlicher oder bautechnischer Bedeutung. Darüber hinaus liefern sie Höhenreferenzen und markieren historische Wegeverläufe. A 58.-ING. Das Arbeitsgebiet umfasst das ehemalige Gelände der Universität Potsdam und wird durch die bestehende Bebauung definiert. Die Arbeit wurde von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angeregt und befasst sich mit dem nordöstlichen Teil des Parks Babelsberg.-PROF. EHEMALIGES UNIVERSITÄTSGELÄNDE Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Der Park Babelsberg liegt im Nordosten der Stadt Potsdam und ist ein ausgereiftes Beispiel der landschaftlichen Gartenkunst in der Mitte des 19. JUNI 152.

Dr. Thomas Nitz Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie PIV Einführung in die Archivforschung VL Einführung in die Dendrochronologie . em. Bau. Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation Ü Perzeption und Präsentation VL Methoden der Bauforschung . Dr.-Ing.-Ing.Dr. Landesdenkmalamt Berlin VL Denkmalkunde . Dr. Wolfgang Frey ProDenkmal SE Methoden der Konservierung . Dr.-Prof. Rudolf Schäfer FG Baurecht und Bauverwaltungslehre VL Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens .Dr. Gabi Dolff-Bonekämper FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege VL Stadtbaugeschichte .PD Dr. Caroline Rolka Landesdenkmalamt Berlin PIV Gartendenkmalpflege I und II . Fachbereich Konservierung und Restaurierung PIV Architektur.Prof.Dr.-Ing. Cordula Loidl-Reisch FG Landschaftsbau-Objektbau .Dr. Adrian von Buttlar FG Kunstwissenschaft .-Prof.-Prof. Technik.-pol.-Ing. Christian Clemen FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung IV Geodäsie für Denkmalpfleger .Prof.Dipl.Dr. Architektur zwischen Zerstörung und Erhaltung .-Ing. Kerstin Wittmann-Englert FG Kunstgeschichte VL Weiterbauen. Dorothée Sack FG Historische Bauforschung.tec. Dr. Johannes Cramer FG Bau.Dipl.-Ing. Christof Krauskopf Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum SE Einführung in die Archäologie .und Raumfassungen . Dr. rer.PD Dr. Ursula Hüffer Hüffer • Ramin Architekten PIV Sanierungskonzepte und -technologien I und II .und Stadtbaugeschichte VL Architektur der Antike VL Baugeschichte des Wohnens SE Baustelle Denkmal . Philipp Speiser FG Bau.-Prof.Univ. Thomas Drachenberg Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis . Annemarie Jaeggi FG Kunstwissenschaft VL 100 Jahre Deutscher Werkbund 1907-2007 . Klaus Dierks VL Tragwerkslehre für Denkmalpfleger und Kunsthistoriker . Albert Wiedemann BSF Swissphoto GmbH PIV Photogrammetrie für Denkmalpfleger Abkürzungen FG Fachgebiet IV Integrierte Veranstaltung PJ Projekt PIV Projektintegrierte Veranstaltung SE Seminar Ü Übung VL Vorlesung 98 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Dietmar Kurapkat FG Historische Bauforschung. Gisela Holan Staatliche Museen zu Berlin (SMB).Verzeichnis der Dozenten und Förderer des MSD 2007-09 . Klaus Rückert FG Tragwerksentwurf und -konstruktion .-Ing.-Ing.A. Michael Gauß SE Kommunikationstechniken .Daniela Spiegel M. Christoph Brachmann FG Kunstwissenschaft VL Deutsche Kunst und Architektur der Gotik . Dr.-Ing.-Prof.Prof. Dr.Univ.-Ing. Dr.Univ. (FH) Thorsten Dame Laufwerk B PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II IV Einführung in die Industriedenkmalpflege I und II .-Ing. Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation PIV Inventarisation . Sc.Dr.Dr.und Stadtbaugeschichte SE Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext .Univ.-Prof.Univ. Udo Bode Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt IV Historische Baukonstruktionen I und II .-Ing. Jürgen Tietz Freier Journalist IV Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und das Verfassen wissenschaftlicher Texte .-Ing.Dipl.Dr.Dipl. Christoph Merzenich FH Erfurt. Innere Dienste IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis .Dr. FG Historische Bauforschung.-Prof.Dipl.Raumbuch Ü Perzeption und Präsentation .-Prof. Dr. Ruth Klawun Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II .Univ. Lothar Gründig FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung .Dipl. Jörg Haspel Landeskonservator.PD Dr.Univ.-Ing.Univ. Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation IV Geodäsie für Denkmalpfleger . Dr.

de Dipl. (FH) Wiebke Hansen Wiebke_Jana@web.de Dipl-Rest.de Katharina Rütten B.de JAHRBUCH MSD 2007-09 99 . geb.com Dipl.-Ing. Merima Axhausen. Maria Kostakopoulou marusakipower@yahoo.w@gmx.at Agnieszka Swiderska M.com Mag.de Dipl.de Dipl. Swantje Eggert swantjeeggert@gmx.de Birte Geißler M. u. (FH) Sabine von Wangenheim s.de Emanuel Hübner M.holland@web. (FH) Florian Schweinsteiger FlorianSchweinsteiger@web.-Ing.-Ing.-Ing.-Ing. katharina.Sc. Mustafic merima. (FH) Eva Koch (Teilnahme MSD 2005-07) evakuhne@gmx. (FH) Astrid Obermann AObermann@web.-Ing.zabrana@daad-alumni. Gitte Biecker gitte.A. birte.com Dipl. (FH) Inken Holland i.-Ing.de Dr.de Dipl.pieper@gmx.A.de Dipl. Marianne_Heise@hotmail.huebner@gmx.de Marianne Heise M.de Dipl.A.de Sara Pieper B.A. Lilli Zabrana lilli.-Ing.stoessl@gmx.Verzeichnis der Teilnehmer und Absolventen des MSD 2007-09 Nawar Andrews B.gr Dipl. Djamila Hempel djamilahempel@hotmail.de Dipl. (Teilnehmer) nawarandrews@yahoo. Archäolog.-Ing.biecker@alumni.A. sara.ruetten@web. Rommy Nitschke (Teilnahme MSD 2005-07) rommy.A.-Ing. (FH) Axel Schulze axel-schulze@gmx.phil.de Mag.nitschke@gmx.tu-berlin. Mirosanda Vranic mirosanda@gmail.-Ing. email@provider. Daniel Stößl daniel.-Rest.de Dipl.de Dipl.A.. MaritBeer@gmx.geissler@yahoo.-Ing.-Rest.m@web. emanuel.v. (FH) Josephin Rösler josephinroesler@web.Hist.de Dipl.net Dipl.com Marit Beer M. Mayssoun Issa mayssounissa@yahoo.

2006: MSD-Jahrbuch 2004-06 (Heft 2) Berlin. 2008: MSD-Jahrbuch 2006-08 (Heft 4) Berlin. 2005: MSD-Jahrbuch 2003-05 (Heft 1) Berlin. 2004: Jahrbuch 5 Jahre Aufbaustudium Denkmalpflege (Sonderheft) . 2007: MSD-Jahrbuch 2005-07 (Heft 3) Berlin.bisher erschienene Jahrbücher des Masterstudium Denkmalpflege (MSD): – – – – – Berlin.

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Das Olivenöl mit dem Koriander mischen und über die Linsen mit dem BÙrÈÙl geben. Etwas Öl erhitzen und die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln glasig dünsten. Letzte Seite Mahlzeit . umrühren und eine Viertelstunde ziehen lassen. Danach den BÙrÈÙl zu den Linsen geben und auf kleiner Flamme ziehen lassen. ca. MÙÊÁdÁrÁ auf einer flachen Platte anrichten und mit Zwiebeln bestreuen. 2-3cm mit Wasser bedecken und salzen. Das Öl über Linsen und BÙrÈÙl geben und von der Flamme nehmen.Letzte Seite MÙÊÁdÁrÁ (Für acht Personen) Zutaten 1 2 3 4 5 6 1 kg braune Linsen 1 kg BÙrÈÙl (grob) [Bulgur] oder Reis 6 Zwiebeln 2 Tassen Olivenöl 1 E L KÙsbÁrÁ (Koriander) 1 1/2 TL Salz Zubereitung Die Linsen und den BÙrÈÙl waschen. Den bedeckten Topf 10 Minuten ruhen lassen. Die Zwiebeln und das Öl trennen. Mit Salat oder Joghurt servieren. Kochen bis die Linsen weich sind. Dann die Linsen in einem Topf geben.

 kopfstehende Anordnung des Jubiläumjahrbuchbestandteils. zugunsten einer durchlaufenden Seitenfolge aufgegeben. bei der die letzte  Seite des MSD Jahrbuchs 2007‐09 der letzten Seite des Jubiläumjahrbuchs denk x X  gegenübersteht.   .Anmerkung zur digitalen Version: Aus Gründen einer besseren Lesbarkeit wurde die in der Druckversion bestehende  gegenläufige.

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mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 . Jahrbuch 2007-09.Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5.

Masterstudium Denkmalpflege Berlin 2009 . Martin Gussone.Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Jubiläumsjahrbuch denk x 10 (Beiheft zum MSD Jahrbuch 2007-09) Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel FG Historische Bauforschung.

Dorothée Sack TU Berlin. Institut für Architektur Fachgebiet Historische Bauforschung. Berlin Druck: Difo Druck GmbH. Raum 812 Tel.Impressum Technische Universität Berlin Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Martin Gussone. Martin Gussone.de Web: http://baugeschichte. Straße des 17. FG Historische Bauforschung. Heft 5.Jahrbuch 2007-09 Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin.-Prof. Masterstudium Denkmalpflege Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle.-Ing. Layout: Martin Gussone scripvaz-Verlag. Masterstudium Denkmalpflege.: ++49 30 314-796 11 | Fax. Daniela Spiegel unter Mitarbeit von Krtistin Brenndörfer. Berlin 2009 Redaktion: Antonia Brauchle. Juni 152. Nicole Erbe und Franziska Sreit Grafik.a.: ++49 30 314-796 12 |Mail: msd@tu-berlin.de/hbf-msd/ . Dr.tu-berlin. 10623 Berlin Architekturgebäude. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin . Dietmar Kurapkat. Masterstudium Denkmalpflege Sekretariat A 58. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 © Fachgebiet Historische Bauforschung. Bamberg Auflage: 500 Exemplare ISBN: 978-3-931278-51-9 Anschrift Univ. Christof Krauskopf.

Modul 5: Sanierung und Konservierung . MSD 2007-09 107 109 113 121 135 136 137 138 139 140 141 142 143 Register 1 Register 3 Register 4 Register 5 Register 25 Register 26 Register 29 Register 33 Register 36 Register 39 Register 42 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 105 . K.Modul 6: Wahlmodul . Haspel: „Vom Nutzen des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin für die Praxis“ Einleitung .und Masterstudiums Denkmalpflege Die Absolventen der Jahrgänge ASD 1 bis 5 und MSD 2003-05 bis 2007-09 Verzeichnis der Abschlussarbeiten des Aufbau.Modul 7: Exkursionen .und Masterstudium Denkmalpflege Index des Registers Abbildungsverzeichnis ‚Letzte Seite‘ Übergang zum gegenläufigen Jahrbuch des Masterstudiums Denkmalpflege.Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung .Abschlussarbeiten in Deutschland Die Lehrenden im Aufbau. J.Modul 8: Praktikum Redaktion: D.Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung .Internationale Abschlussarbeiten . Sack Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin – Evaluierung und Absolventenbefragung 2008 K.Grußwort des Landeskonservators und Direktors des Landesdenkmalamtes Berlin.Modul 3: Denkmalpflege .Inhalt Jubiläumsjahrbuch denk x 10 Seite Grußworte .10 Jahre Aufbaustudium und Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin.Modul 4: Architektur. Was uns wichtig war – was uns wichtig ist.und Masterstudiums Denkmalpflege 1999-2009. D. Spiegel Register Die Mitarbeiter des FG Historische Bauforschung 1998-2008 Verzeichnis der Jahrgangsprojekte des Aufbau. Brenndörfer Die Lehre im Masterstudium Denkmalpflege Inhalte und Lehrende des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin gegliedert nach Modulen . topografische Ordnung . Kutzler: „Das Masterstudium Denkmalpflege als Baustein des wissenschaftlichen und bildungsstrategischen Profils der TU Berlin – Zum zehnjährigen Jubiläum des Aufbauund Masterstudiengangs Denkmalpflege“ .Grußwort des Präsidenten der TU Berlin.und Kunstgeschichte .Abschlussarbeiten in Berlin und Potsdam .

106 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

Die Initiative zu diesem bildungsstrategischen ‚Pilotprojekt‘ ging fakultätsübergreifend gemeinsam mit der geisteswissenschaftlichen Fakultät I von der damaligen Fakultät VII Architektur Umwelt Gesellschaft aus. Zugleich stellt sich das postgraduale Konzept den Anforderungen einer sich ständig wandelnden Wissensgesellschaft. ist der Studiengang bis heute am Institut für Architektur beheimatet und wird vom dortigen Fachgebiet Historische Bauforschung durchgeführt. sondern auch zu den ersten modularisierten Studiengängen und bildete so eine der frühesten Möglichkeiten. der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Planungs-. in der vielfältige Kompetenzanforderungen zusammen treffen. an unserer Hochschule einen Master-Abschluss zu erwerben – lange bevor der Bologna-Prozess in entsprechender Weise in den grundständigen Studiengängen umgesetzt werden konnte.und Geisteswissenschaften bestimmt.und Masterstudiengangs Denkmalpflege Im Februar dieses Jahres schließt der zehnte Jahrgang des postgradualen Studiengangs Denkmalpflege an der Technischen Universität Berlin sein Studium ab. Damit spiegelt sich die für die TU Berlin charakteristische Interdisziplinarität im Masterstudiengang Denkmalpflege. Wirtschafts. In diesem Sinne ist die Ausbildung von Personen mit einschlägiger Berufserfahrung herausfordernd und gleichzeitig ein großer Gewinn. Gestaltungsund Planungsqualifikation sowie bautechnisches Know-how bis hin zu kommunikativen Fähigkeiten reichen. für den die Fakultät VI Planen Bauen Umwelt federführend ist. Aufgrund dieser fachlichen Breite definiert die Universität ihre Kernkompetenzen durch die Bildung interdisziplinärer Verbünde in Bereichen gesamtgesellschaftlicher Zukunftsaufgaben. die von kultur. modellhaft wider. die auf universitäre Weiterbildungsangebote angewiesen ist. dass unsere Gesellschaft einen wachsenden und langfristig anhaltenden Bedarf an denkmalpflegerischer Kompetenz entwickeln wird. wirtschaftlicher Machbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.und geisteswissenschaftlichen Grundlagen. dass schon heute ein Großteil der planerischen und baulichen Gestaltung von Lebensräumen im Kontext eines historisch gewachsenen Bestands stattfindet. dessen Markenzeichen das Projektstudium ist. Die Tatsache. Erfreulich ist auch die gerade erfolgte auflagenfreie Reakkreditierung des Studiengangs. Mit rund 250 Absolventen und Absolventinnen in den vergangenen 10 Jahren und einer Abschlussquote von über 90% ist dieser Studiengang außerordentlich erfolgreich. Eines dieser ausgewählten Zukunftsfelder ist der Bereich ‚Gestaltung von Lebensräumen‘.Das Masterstudium Denkmalpflege als Baustein des wissenschaftlichen und bildungsstrategischen Profils der TU Berlin – Zum zehnjährigen Jubiläum des Aufbau. verdeutlicht. Die Ausbildung von fachlich breit aufgestellten Denkmalpflegern vollzieht sich im Schnittpunkt von technischen Möglichkeiten. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 107 . Er zählt nicht nur zu den ältesten postgradualen Studienangeboten der TU Berlin. Natur-. über analytische Methodik. Das wissenschaftliche Profil der TUB wird durch ein breites Fächerspektrum der Ingenieur-. In deren Nachfolgeinstitution.

Zu all dem möchte ich Ihnen. sondern Sie veranstalten vor allem auch einen Workshop zu Fragen der aktuellen und zukünftigen Entwicklung der akademischen Ausbildung für die Denkmalpflege. an dem mehr als zehn verwandte Studiengänge aus dem deutschsprachigen Raum teilnehmen. den Verantwortlichen. Prof. Dass Sie nicht gedenken. Mit meinen Glückwünschen verbinde ich auch meinen Dank für das in der zurückliegenden Dekade Geleistete. wird durch folgenden Umstand deutlich: Zum zehnjährigen Bestehen geben Sie nicht nur dieses Jubiläumsjahrbuch heraus und präsentieren der Öffentlichkeit eine Ausstellung mit beispielhaften Forschungsergebnissen. Lehrenden und nicht zuletzt den Studierenden des Masterstudiengangs Denkmalpflege im Namen der TU Berlin herzlich gratulieren. Dr. sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Für all diese Aktivitäten wünsche ich Ihnen im Namen der TU Berlin viel Erfolg und gutes Gelingen. Kurt Kutzler Präsident der Technischen Universität Berlin 108 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

Die Methoden der Bauforschung – unter anderem das formtreue Aufmaß und die Darstellung in detaillierten Bauaufnahmeplänen – sind im archäologischen Kontext entwickelt und über Jahrzehnte verfeinert worden. einen postgradualen Studiengang auf dem Gebiet von Denkmalschutz und Denkmalpflege an.und Forschungsprogramme des Bundes und der Einrichtung spezieller Sonderforschungsbereiche. Seit nunmehr zehn Jahren bietet auch die Technische Universität Berlin an der Architekturfakultät. Mit der Einführung wissenschaftlicher Studiengänge an Fachhochschulen. Mit den weitreichenden Entwicklungen sind seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr auch die Anforderungen an die Konservatorenpraxis erheblich gestiegen. Die Erforschung und Ausdifferenzierung der sanierungstechnischen Verfahren erfuhren besonders in den 1980er Jahren einen Schub. dass sowohl die staatlichen bzw. kann also Baukosten oder Folgekosten senken helfen. Als Antwort haben die Landesdenkmalämter das System der Wissenschaftlichen Volontariate in der Denkmalpflege systematisch ausgebaut und einige Hochschulen sogar ganz neue Aufbaustudiengänge aus der Taufe gehoben. für die Denkmale in der Region ebenso wie für die Denkmalpflege.und Kunstdenkmalrestaurierung erreichte auch die Restauratorenausbildung in Deutschland ein höheres Niveau. Für die Untersuchung des Ist-Zustandes der Baudenkmäler war mit der „Historischen Bauforschung“ bald eine Disziplin gefunden. um unnötige Planungsund Kalkulationsfehler bei der Entwicklung von Sanierungs. Grundständige Studiengänge der Kunstgeschichte oder Architektur. kommunalen Denkmalbehörden oder öffentliche wissenschaftliche Einrichtungen im Dienst der Denkmalpflege als auch die mit Denkmalschutz. Fachfirmen und Institute bei der Einstellung neuer JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 109 . der heutigen Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. die nicht nur in der Lage war. das heute selbst von Berufsanfängern erwartete Qualifikationsspektrum zu vermitteln. Die Neueinrichtung des Studiengangs und des Fachgebiets hat sich in den letzten zehn Jahren vielfach bewährt. Die Koordination liegt bei dem damals ebenfalls neu eingerichteten Fachgebiet Historische Bauforschung. Ökonomische und rechtliche Kompetenzen spielen zunehmend ebenso eine Rolle wie die interdisziplinäre Fähigkeit zur Einbeziehung von Expertenwissen und Spezialisten aus Vertiefungs. Universitäten und Akademien für die Bau. dass für den verantwortungsbewussten Umgang mit dem architektonischen Erbe die systematische Dokumentation. reichen angesichts der entstandenen Komplexität und Interdisziplinarität in der Praxis kaum mehr aus. die in der Regel auf eine berufliche Tätigkeit in der Denkmalpflege vorbereiten.Vom Nutzen des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin für die Praxis Das Europäische Denkmalschutzjahr 1975 bildete unter dem Motto „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ einen Meilenstein für die gesellschaftliche Anerkennung des Denkmalschutzes als gemeinsame Verpflichtung. nicht zuletzt dank einschlägiger Förder. „Historische Bauforschung“ leistet vielmehr auch einen Beitrag. die Bauten genau zu dokumentieren und diesen wertvolle Erkenntnisse zur ihrer historischen Genese abzugewinnen. Generell ist es erfreulich. die wissenschaftliche Erforschung und der professionelle Einsatz substanzschonender Sanierungstechnologien erforderlich sind. Das Denkmalschutzjahr förderte in West und Ost auch die Einsicht.oder Nachbargebieten der Konservatoren. um Absolventen von denkmalrelevanten Studiengängen eine denkmalspezifische Vertiefung und den Erwerb einschlägiger Zusatzkenntnisse und -fertigkeiten zu ermöglichen.und -pflegeaufgaben betrauten privaten Büros.und Restaurierungskonzepten zu vermeiden.

historisch interessierten Berliner Öffentlichkeit. wächst auch das Vertrauen in den Sinn und die Einsicht in den praktischen Zweck gründlicher Analysen und Konzepte im Vorbereitungsstadium konkreter Planungs. Im besten Fall finden diese Arbeiten Fortsetzung in Form von ausgeführten Instandsetzungen oder weiterführenden Forschungen. Eine Vielzahl dieser Projekte ist in der Ausstellung vertreten.Sc. Hinzu kommt jedes Jahr eine ganze Reihe von Abschlussarbeiten zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.und Bauvorhaben. In jedem Fall tragen sie dazu bei. den das Landesdenkmalamt alljährlich für Berlin koordiniert. In der Hauptsache handelte es sich um Baudenkmale. weist über den Studien. gehören Projekte 110 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Der Stellenwert. sondern auch für Eigentümer und Planer erwiesen oder sogar „gerechnet“ hat. Die Untersuchung der Herz-Jesu-Kapelle in Berlin-Pankow (Jahrgangsprojekts 1999/2000) zum Beispiel schuf eine Voraussetzung für die Unterschutzstellung dieses ungewöhnlichen Bauund Geschichtszeugnisses. aber auch Bodendenkmale und Gartendenkmale.und Prüfungswert für die Universität hinaus. Gerne schlagen das Landesdenkmalamt Berlin und die Berliner Bezirksdenkmalbehörden dem Masterstudiengang deshalb immer wieder Denkmalobjekte und Denkmalthemen zur vertiefenden Bearbeitung in Jahrgangs. Wo sich der Nutzen sorgfältiger bauforscherischer Voruntersuchungen und darauf aufbauender differenzierter Instandsetzungsplanungen nicht nur für Denkmalpfleger. die im Forum des Architekturgebäudes der TU Berlin gezeigt wird. Zum Berliner Denkmaltag und mehr noch zum europaweiten „Tag des offenen Denkmals“. In einer konzertierten Aktion war der Denkmalpflege-Studiengang schließlich an der praktischen Umsetzung der behutsamen Sanierung des Taut-Pavillons beteiligt und zählte 2001 zu den Preisträgern der Ferdinand von Quast Medaille. Insgesamt wurden so in den letzten zehn Jahren mehr als 50 Objekte in Berlin und Umgebung bearbeitet.und Technikdenkmale sowie Sakraldenkmale befanden sich darunter. und die gründlichen Vorarbeiteten an dem Musterschulpavillon von Bruno Taut in Berlin-Neukölln (Jahrgangsprojekt 1998/99) legten das Fundament für die Einleitung konkreter Sicherungs. und bieten einen Vergleichsmaßstab für ähnlich gelagerte Denkmalschutz. Industrie.und -pflegefälle im Raum Berlin. hohe denkmalfachliche Standards und zeitgemäße konservatorische Qualitätsniveaus zu sichern.und Instandsetzungsarbeiten. Mittelbar kommen diese qualifiziert ausgeführten Vorarbeiten oft den Denkmalen und Denkmalbehörden zugute. Schließlich leisten der Masterstudiengang Denkmalpflege und das Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin einen spezifischen Beitrag zur Vermittlung denkmalpflegerischer Belange im Hochschulsektor und in der kulturell bzw.). Dank seiner Konzeption als praxisorientiertes Projektstudium leistet der Studiengang aber auch einen unmittelbaren Beitrag zur Erforschung und Erhaltung des architektonischen Erbes von Berlin und seines Umlands.oder Abschlussprojekten vor. in der Regel ein Baudenkmal oder einen baulichen Bestandteil von größeren Denkmalbereichen (Gesamtanlagen. den die Denkmalpflege den als Jahrgangsprojekten oder Masterarbeiten entstehenden Untersuchungen und Konzepten beimisst.Mitarbeiter oder bei der Beauftragung von freien Mitarbeitern auf die hoch qualifizierten Absolventen des Masterstudiengangs Denkmalpflege (MSD) zurückgreifen können. die der für Denkmalschutz zuständige Berliner Stadtentwicklungssenator für vorbildliche Leistungen auf dem Gebiet der Denkmalerhaltung und Denkmalvermittlung verleiht. Ensembles) unserer Region und erarbeitet eine wissenschaftlich fundierte Analyse und Instandsetzungsvorplanung. Denn jeder Jahrgang untersucht ein pflegebedürftiges Bauwerk. Davon wird über die Region hinaus rege Gebrauch gemacht.

bei dem häufig Fachbeiträge von auswärtigen Experten zur Diskussion stehen und den Berliner Lokalhorizont erweitern. Es ist sicher nicht verwunderlich. Der Technischen Universität Berlin gebührt mein Dank. dass die Denkmale in und um Berlin ebenso wie die Konservatoren aus der Kooperation der Denkmalbehörden mit dem Fachgebiet Historische Bauforschung und dem Masterstudiengang Denkmalpflege der TU Berlin auch in Zukunft ihren Nutzen ziehen dürfen. Als Lehrbeauftragte oder zur Betreuung einzelner Projekte stehen Mitarbeiter des Amtes im Bedarfsfall zur Verfügung und können umgekehrt daraus Nutzen für die Wahrnehmung ihrer Amtsaufgaben ziehen. an dessen Organisation das Fachgebiet Historische Bauforschung seit vielen Jahren maßgeblich beteiligt ist. Prof. Als Dozent des Fachs Denkmalkunde kann ich selbst einen Beitrag aus der Praxis zur Ausbildung der Studierenden leisten und profitiere andererseits durch den kontinuierlichen Austausch mit angehenden Denkmalpflegern und den Kollegen im Fachgebiet. mit dem sich die Veranstalter an die Bevölkerung und Besucher der Stadt wenden. wenn wir den Masterstudiengang Denkmalpflege der TU Berlin aus Konservatorensicht als integralen und unersetzlichen Bestandteil der Ausbildungslandschaft und Denkmallandschaft unserer Region verstehen und wertschätzen. dass Berlin auch im bundesweiten und europäischen Vergleich als ein Kompetenzzentrum in Sachen Konservierungs. dass sie dieses Entwicklungspotential vor nunmehr zehn Jahren gesehen und gefördert hat durch die Einrichtung des für den postgradualen Studiengang Denkmalpflege verantwortlichen Fachgebiets Historische Bauforschung.und Ausbau des Masterstudiengangs Denkmalpflege an der TU Berlin engagiert. Die Aktivitäten des Masterstudiengangs Denkmalpflege kommen damit nicht nur dem gesetzlichen Auftrag der für Denkmalschutz zuständigen Ämter zugute. Frau Professor Sack und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag dafür. Dr. sondern auch generell dem konservatorischen Anliegen und seiner Verbreitung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen. aber auch den beteiligten Kollegen der Nachbarinstitute danke ich sehr.und Erfahrungsaustausch. bietet die TU Berlin ein wichtiges wissenschaftliches Forum zum konservatorischen Meinungs. dass sie diese historische Chance für die Region und für die Denkmalpflege konsequent genutzt und mit großer Energie einen höchst erfolgreichen und produktiven Masterstudiengang Denkmalpflege aufgebaut haben. Ich bin sicher und dankbar dafür.und Restaurierungstechnologie gelten kann. Mit dem „Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege“.und Objekte aus dem Masterstudiengang Denkmalpflege mittlerweile zum festen Bestandteil des Programms. Das Landesdenkmalamt Berlin und ich persönlich haben uns gerne von Anfang an für den Auf. Jörg Haspel Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 111 .

112 .

den 10. Die multidisziplinäre Zusammensetzung des Teilnehmerfelds führt auch dazu. Eine Zwischenetappe: Die Ausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Aufbaustudiums Denkmalpflege wird eröffnet. die im Rahmen von Fragen und Aufgaben der Denkmalpflege zusammenarbeiten. die als Stadtplanerin und Wirtschaftsingenieurin ihre Kenntnisse im Bereich Evaluierung einbrachte und einen auf die spezifische Situation des MSD abgestellten Fragebogen entwickelte. Die Kernaussagen des Berichts werden im anschließenden Beitrag dargestellt.10. Besonders hilfreich war hier die Erfahrung von Kristin Brenndörfer. aber sehr eng verzahnten Fächerangebot wider und manifestiert sich zudem in der inzwischen auf zwei Semester ausgelegten Bearbeitung eines gemeinsam durchzuführenden Studienprojekts. Anfang an – die Multidisziplinarität der Teilnehmer und ihre auf Interdisziplinarität fußende Zusammenarbeit sind. um über den Fortbestand des Masterstudiums Denkmalpflege (MSD) der TU Berlin zu beraten. Gegenstand des Gesprächs.oder Gruppenarbeiten konzipierten Masterarbeiten vorbehalten ist. wobei das letzte Semester den als Einzel. hatte doch die ausgesprochen arbeitsintensive Vorbereitung der Unterlagen für die Reakkreditierung die erneute inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Konzept.2008 – einen Tag nach der Rückkehr von einer fast zweimonatigen Kampagne in Resafa/Syrien – trat das Gutachtergremium der Reakkreditierungskommission ZEVA zusammen. Sack. Martin Gussone und Kristin Brenndörfer. Die Antworten lagen uns auf der Zunge. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 113 . dass die Besonderheit des Studiums – von Der Beginn: Vor der Antrittsvorlesung von D. der nach einer nur sechswöchigen Vorlaufphase. im Vorstudium und vielfach auch schon in der Praxis erworbenen Kenntnisse in die Ausbildung einbringen. Ein weiterer Faktor sind die Altersunterschiede der Teilnehmer. die Absolventen der vier MSD-Jahrgänge befragte und die Ergebnisse in einem Evaluierungsbericht zusammenstellte und auswertete. kommen . denn neben den Absolventen.10 Jahre Aufbaustudium und Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin – Was uns wichtig war – was uns wichtig ist Am Freitag. 1999. 2004. Oktober 1998 begonnen hatte. das uns schnell aus der fernen Wüste in die Berliner Gegenwart zurückholte. waren Fragen nach der Konzeption und der Umsetzung des Studiengangs. das insgesamt eine Laufzeit von drei Semestern hat. Dies spiegelt sich auch in dem breit angelegten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zeigte sich. Im Ablauf dieses Studiums. dass die einzelnen Mitglieder der Gruppe immer ihre jeweiligen. Die Erarbeitung des sehr umfangreichen und umfassenden Berichts lag in den Händen von Daniela Spiegel. am 1. Dietmar Kurapkat. den Veränderungen und Weiterentwicklungen des Studiums gefordert.und das war ebenfalls der Gedanke von Anbeginn – alle Bereiche zusammen.

sind solche eingegliedert. als auch gute Ansatzpunkte für Masterarbeiten zu schaffen. der schon bei der Einrichtung des Studiums eine wichtige Rolle spielte. anzusprechen. Polen. dass in den Masterarbeiten vermehrt Fragen der Konsolidierung von Ruinen und Pflegekonzepte für diese. die eigenen Forschungsschwerpunkte im Vorderen Orient in das Fachgebiet „Historische Bauforschung“ und damit in den MSD einzubringen. Sie werden über Vorträge.die gerade ihr Erststudium abgeschlossen haben. dass der von uns vertretene Ansatz der Multidisziplinarität nicht mehr .. dass bei Arbeiten im Kontext von Bauforschung und Denkmalpflege die direkte Zusammenarbeit mit Architekten. um die unterschiedlichen Denkansätze verstehen und einordnen und sie dann in die Arbeit einfließen lassen zu können. dass vor allem Absolventen geisteswissenschaftlich ausgerichteter Fächer erkennen. die zugleich einen festen Verbund zwischen Lehrenden und Lernenden schafft und von allen Beteiligten gleichermaßen getragen wird. Ein anderer Punkt. die nun schon seit 35 Jahren währenden Verbindungen in die Region des Mittleren Ostens zu nutzen. Interessant für die weitere Entwicklung des MSD ist aber auch die Feststellung. Ihre hier erworbenen neuen Kenntnisse bringen sie in den Prozess der Auseinandersetzung mit dem gebauten oder zu ergrabenden Kulturgut in ihren Ländern ein. Dazu kam der Wunsch.und Arbeitsprozess wird unterstützt und gefördert durch die enge und sehr intensive Zusammenarbeit im Studium. dass die Zusammenarbeit mit den Nachbardisziplinen im Konzept strukturiert und dann gemeinsam trainiert werden muss. ebenso wie Fragen der Erschließung für Besucher und das Site Management von archäologisch und kulturhistorisch bedeutenden Plätzen thematisiert werden. Bauingenieuren und Städtebauern von besonderem Interesse ist. die nach Abschluss ihrer Ausbildung wieder in ihre Heimatländer zurückkehren möchten und dort unsere zukünftigen Kooperationspartner sind. Gerade bei Absolventen dieser Fachrichtungen zeigt sich. So ist es auch zu verstehen. Die Anfragen kommen im Wesentlichen aus Österreich. Dieses Angebot der Ausbildung wird in zunehmendem Maße von Teilnehmern aus Griechenland. Dieser Erkenntnis.wie zu Beginn . Tagungen. zu denen schon lange intensive wissenschaftliche Kontakte bestehen. 2008.vorwiegend von Architekten. um zunehmend auch ausländische Studierende anzuziehen. immer wieder geeignete Mitarbeiter für bestimmte Aufgabenstellungen in Forschungsprojekten. Workshop mit der syr. Betrachtet man nun die Entwicklung des gesamten Studiengangs über die letzten zehn Jahre. So wird in dem dreisemestrigen Studium – dessen Laufzeit in der Regel nicht überschritten wird – ein Netzwerk geschaffen. Hintergrund ist die Tatsache.. in deren Hochschulen offensichtlich eine in dieser Form ausgerichtete Vertiefung im Bereich Denkmalpflege nicht angeboten wird. Tschechien und den Niederlanden. das die Studierenden auch nach ihrem Abschluss miteinander verbindet. sondern immer stärker von Archäologen. Workshops und andere Aktivitäten sowie Stellenausschreibungen im Bereich Denkmalpflege und Bauforschung informiert. galt dem Bestreben. Zudem sind sowohl die Teilnehmer des jeweils aktuellen Jahrgangs als auch die Absolventenjahrgänge intensiv mit dem Fachgebiet Historische Bauforschung verbunden. Dieses Netzwerk erfährt eine zusätzliche Förde- Zusammenarbeit mit internationalen Partnern . die bereits über mehrjährige berufliche Erfahrungen verfügen und diese in den jeweiligen Jahrgang einbringen. der Türkei und vor allem aus dem Mittleren Osten wahrgenommen. dass außer den Teilnehmern aus den oben genannten Ländern. um damit sowohl interessante Arbeitsmöglichkeiten für Praktika. die im Fachgebiet bearbeitet werden. zunehmend Nachfragen nach Studienplätzen aus Ländern in unserer Nachbarschaft kommen. Kunsthistorikern und Restauratoren nachgefragt wird. Antikendirektion in Resafa. fällt auf. Die Kontakte dienen auch dazu. 114 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

D. 2007.. Daniela Spiegel und Dietmar Kurapkat sowie Monika Thiel und Antonia Brauchle als Vertretungen. den wir im sogenannten „Jubel 5“-Heft (5 Jahre Aufbaustu- Kontaktpflege vor . aus den bisweilen zahlreichen Bewerbern für den jeweiligen Jahrgang eine Studierenden- . um die Verbindung untereinander und zu den Lehrenden nicht abreißen zu lassen. die von Anbeginn das Fachgebiet und damit das Masterstudium mitgestaltet und mitgetragen haben. vor allem die inzwischen nicht mehr in Berlin ansässigen Absolventen.rung durch das „Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege“. um die Assistenten aller Jahre zu nennen.. wie wichtig es ist. Diesen vielfältigen Aspekten sollte bei der Konzeption des postgradualen Studiengangs Denkmalpflege Rechnung getragen werden. Viele. Sack mit J. .und Walterin im Sekretariat.. Dazu kommen Martin Gussone als wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter des MSD und vor allem des Fachgebiets Historische Bauforschung und der dort angesiedelten Forschungsprojekte. In dieser während des Semesters im 14-tägigen Turnus stattfindenden Vortragsreihe werden aktuelle Fragen zur Bauforschung und Denkmalpflege behandelt. Jürgen Giese. Unterstützung erfuhren und erfahren wir in besonders turbulenten Zeiten weiterhin durch Monika Thiel und zudem Mike Schnelle. Der generelle Aufbau des Studiums. dass die anstehenden Fragen und Aufgaben beim Erhalt und der Instandsetzung von historischen Baudenkmalen und Ensembles nur von einem multidisziplinär zusammengesetzten und interdisziplinär arbeitenden Team befriedigend zu beantworten und zu lösen sind.. Das waren und sind Susanne Jaeger. Zudem hatte es sich immer wieder gezeigt. das Fach Denkmalpflege sozusagen von außen zu betrachten. dium Denkmalpflege) im Jahr 2004 nur in einzelnen Punkten kommentiert haben. Doch zurück zur Gründungsphase des Studiums: Als Bauforscherin und nicht etwa als „gelernte Denkmalpflegerin“ hatte ich die Möglichkeit. Fachgebiet Bauund Stadtbaugeschichte. und in Berlin. aus laufenden Arbeiten berichtet und auf diese Weise auch die Kontakte zu den benachbarten Institutionen gepflegt. Studien. veranstaltet wird. und nach einem Vortrag im Berliner Kolloquium. um so das Konzept darzustellen zu können.. Professor Johannes Cramer. Cramer vor der Mschatta-Fassade. soll hier nun in seiner Komplexität umrissen werden. zugleich der Vater aller unserer Jahrbücher – mit diesem Band liegt der Sechste vor – sowie in den ersten Jahren Daniel Krüger und nun schon seit fünf Jahren Kristin Brenndörfer als Schalter. der seit Jahren auch die große Abschluss-Exkursion am Ende eines jeden Jahrgangs vorbereitet und mit uns durchführt. Dabei war stets aufgefallen.. Elgin Röver/ v. Foto 2002. eine Verständigungsebene zwischen den einzelnen zu beteiligenden Spezialisten herzustellen und die Kommunikation denkmalspezifischer Fragen nach außen zu fördern. nehmen dieses Angebot wahr.und Projektverwaltungsbüro. Christof Krauskopf. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 115 . das seit 1999 in Kooperation mit unserem direkten Nachbarn. Zu nennen sind daher an erster Stelle alle guten Geister. Gaisberg. war und ist die erste Vorgabe im Rahmen von Auswahlgesprächen. Doch nun zum Ablauf des Studiums: Um die gewünschte und eingangs hervorgehobene Multidisziplinarität zu gewährleisten. das 1998 entstand und dann mit allen Mitarbeitern weiterentwickelt wurde..

Das Jahrgangsprojekt war und ist jeweils so angelegt. Zugelassen und in Berlin angekommen. die Kunstgeschichte. Die Reise. angesiedelt –. stets am Ende des Sommersemesters und dem Übergang zur Masterarbeit angesiedelt. beginnt das Studium für die Teilnehmer eines neuen Jahrgangs jeweils am ersten Tag des Wintersemesters mit einer Intensiv-Woche. oder auch um eine städtebauliche Einheit wie die Alexandrowka in Potsdam.und Gartenplanung. immer wieder kleinere Unternehmungen gestartet. die Bearbeitung eines Projekts (zunächst waren es sogar mehrere in einem Jahr) in den Mittelpunkt der Ausbildung zu stellen. daher werden von fast allen Dozenten im Lauf der ersten beiden Semester. das aber nicht unbedingt ein eingeschriebenes Denkmal sein muss oder um einen kleinen Funktionsbau wie die Friedhofskapelle auf dem Neuen Friedhof in Potsdam oder wie das Mausoleum im Garten von Schloss Charlottenburg und ein anderes Mal um ein ganzes Ensemble wie die Schulinsel Scharfenberg im Tegeler See oder die Hofgärtnerei von Schloss Babelsberg. Die Teilnehmer kommen zunächst aus den Kernfächern des Masterstudiengangs Denkmalpflege. die die Studierenden direkt an die zu besprechenden Objekte führen. denn sie gestaltet sich bisweilen Wissensvermittlung bei Exkursionen . Zudem sollte es möglichst frei zugänglich sein. Das Objekt – ob groß oder klein – sollte mehrere Bauund Veränderungsphasen haben und sich durch die Verwendung unterschiedlicher Bautechniken und Baumaterialien auszeichnen. die Landschafts. 116 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . seit 2006 Institut für Architektur. die Archäologie – dort ist die Bauforschung methodisch beheimatet –. vorzugsweise dem Osten Deutschlands.gruppe von maximal 30 Personen zusammenzustellen. Aufgenommen werden aber auch Absolventen anderer Fachrichtungen. die Restaurierungswissenschaften. Franken-Exkursion des MSD 2005-07. und im Idealfall der Eigner (sei es nun eine Privatperson oder eine Institution) Interesse an der Untersuchung haben und Wünsche bezüglich der Nutzung oder Umnutzung äußern. vielfach ein historisches Wohnhaus. dass möglichst alle Fragestellungen. die Ausbildung so praxisnah wie möglich zu gestalten und diese Praxis mit einem wissenschaftlichen Fundament zu untermauern. da dieser sich für eine Einführung und eine erste Übung zur Bauforschung besonders eignet. Die erste führt seit Beginn traditionsgemäß im Frühjahr nach Bayern. vorkommen. Daher war die Entscheidung sehr schnell gefallen. das sind: die Architektur – denn der Studiengang wurde in der Fakultät für Architektur. Grundsätzlich wird mit dem Programm des ASD/ MSD das Ziel verfolgt. sofern sie nachweisen können. um eine ganz andere Denkmalregion kennen zu lernen und die zweite. die möglichst verschiedene berufliche Hintergründe mitbringt. führt nun schon seit mehreren Jahren zum Merseburger Dom. das generelle Konzept des Studiengangs unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten und den Studierenden vorzustellen. um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. die bei der Untersuchung eines Objekts oder eines Ensembles anzusprechen sind.. der Städtebau und das Bauingenieurwesen. Zudem werden nach der schon erwähnten „Auftakt-Exkursion“ zwei weitere große Exkursionen durchgeführt. die es unter bauforscherischen und denkmalpflegerischen Aspekten zu untersuchen und zu bewerten gilt. dass sie sich bereits intensiv mit Fragen der Denkmalpflege auseinander gesetzt haben. Kronach 2006. der die Arbeit abschließt. an deren Ende bereits die erste Exkursion veranstaltet wird. gewidmet. Bei diesem sogenannten Jahrgangsprojekt kann es sich einmal um ein einzelnes Bauwerk handeln. ist jeweils einer bestimmten Denkmalregion. Die Exkursionen haben einen besonderen Stellenwert in der Ausbildung. konzipiert. im „Saaljahr“. Aus diesen Wünschen lässt sich in der Regel das Programm für den Entwurf ableiten.. Gleichzeitig wird die erste Woche dazu genutzt. Ist das Untersuchungsobjekt bestimmt – mit der Suche nach dem geeigneten Objekt für das Jahrgangsprojekt muss in jedem Jahr sehr früh begonnen werden.

Dabei ist als erste Aufgabe eine Schrittskizze des Objekts zu erstellen. wie den Staatlichen Museen. beginnt nach einer erläuternden Einführung die Arbeit vor Ort. Fußbodenpunkten und Wandpunkten. Photogrammetrie. 2005. dass ein solches Programm nur in Zusammenarbeit mit einer großen Anzahl von Spezialisten durchgeführt werden kann. Als Ansprechpartner dafür gelten alle Lehrenden. Denkmalpflege. Berlin-Brandenburg. deren breite Aufstellung sich auch in der vielfältigen Struktur der angebotenen Praktika widerspiegelt. um für die nächsten Arbeitsschritte. sowie zum Bundesamt für Bau. dass die erstellten Unterlagen und Ergebnisse auch nach Abschluss und Übergabe der Arbeiten zugänglich bleiben und bei weiteren.. Geodäsie und Ausgleichsrechnung sowie . die ihre laufenden Lehrveranstaltungen zur Baugeschichte und Denkmalpflege einbringen wie Professor Cramer und Frau Professor DolffBonekämper. Diese Fachleute sind die Lehrbeauftragten. gerüstet zu sein. Die Ergebnisse der Archivrecherchen sind Teil des abschließenden Bauforschungsberichts und werden zusammen mit diesem in schriftlicher Form vorgelegt. Die Basisaufnahme erfolgt im Maßstab M 1:25. oder spezielle Veranstaltungen durchführen wie „Baustelle Denkmal“ von Professor Cramer. Diese Basisaufnahme wird später (in der Regel am Ende des ersten Semesters) gescannt und als digitaler Plan weiterbearbeitet. die in den Maßstäben 1:50. der von der „Bauforschungsgruppe“ im Sommersemester durch Detailuntersuchungen verfeinert wird. Schon die Vielschichtigkeit der Fragstellungen zeigt. Dann erfolgt die Erstellung eines ersten Bauphasenplanes. Sachsen-Anhalt. Landschaftsbau und Objektbau. 1:100 oder kleiner angelegt werden. Ziel ist es. gehört auch eine Reihe von HochschullehrerInnen. als Grundlage dienen. und bei konzentrierten Bauaufnahme-Wochen. Hinzu kommen noch die Verbindungen des Fachgebiets Historische Bauforschung zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG). die jeweils eigens für den MSD konzipiert sind. Berlin-Charlottenburg. Hüffer-Ramin-Architekten. in dem der Baubestand dokumentiert wird und das darüber hinaus sowohl die Schadensaufnahme als auch die Maßnahmenplanung enthält.und Raumordnung (BBR). aus deren Bereich auch bereits mehrfach Jahrgangsprojekte bearbeitet werden konnten. der die Basis für die Planung der künftigen Nutzung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten oder für die Sanierungsvorplanung. Abgerundet wurden und werden diese Angebote durch die Integration von Mitgliedern der Büros BASD. Diese Technik. Die dann vorliegende Zeichnung dient als Grundlage für die Arbeitsplanung und die Anlage eines Messnetzes mit Polygonpunkten. das Objekt betreffenden Planungen. „Tragwerkslehre für Denkmalpfleger“ von Professor Dierks. In die Lehre eingeschlossen ist darüber hinaus das in der Regel im Frühjahr durchzuführende Praktikum. Zu dieser großen Gruppe. Ein großer Input kommt seit Beginn überdies aus den Denkmalämtern von Berlin.schwierig und langwierig –. wie der FH Erfurt und aus benachbarten Institutionen in Berlin.. aus anderen Hochschulen. Thüringen und Bayern. die von der „Sanierungsgruppe“ vorbereitet wird. die die unmittelbare Verbindung mit der Praxis garantieren. Kunstgeschichte. die ihre Erfahrungen aus der Praxis in den Studiengang einbringen. Anschließend wird die Schadenskartierung durchgeführt und schließlich ein denkmalpflegerischer Bindungsplan entwickelt.und Stadtbaugeschichte. Gleichzeitig entsteht ein vollständiges Raumbuch. Sie kamen und kommen aus benachbarten Instituten an der TU Berlin wie den Fachgebieten Bau. BSF Swissphoto und ProDenkmal. Laufwerk B. Mausoleum im Schlossgarten. bei der der menschliche Körper als Messwerkzeug genutzt wird – ein Werkzeug das jeder Zeit und immer zur Verfügung steht – dient zweierlei Dingen: das gesamte Untersuchungsobjekt kennen zu lernen und eine maßstäbliche Skizze anzufertigen. oder „Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens“ von Professor Schäfer. bildet. unter deren Ägide die Arbeiten auf der Museumsinsel JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 117 . ohne deren Einsatz die Durchführung des MSD nicht denkbar wäre. Daran schließt sich dann ein tachymetergestütztes Handaufmaß an. Brandenburg.

2007. Beratung von Interessenten und Vermittlung von Informationen über das Studium auf der Denkmalmesse in Leipzig. Von der formtreuen Bauaufnahme mit Maßstab und Bleistift.Die Größe der Jahrgangsprojekte reicht von einem Eiskeller (Pankow/ASD 2). bis zu einer ganzen Insel (Scharfenberg/MSD 2004-06). 2007. 2004. 2000/2001) bis hin nach Brasilien (2004) bearbeitet. bis zu digitalen Messmerthoden mit Tachymeter und Laptop. 118 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Abschlussarbeiten wurden von Berlin (Altes Museum. Präsentation von Abschlussarbeiten am Tag des offenen Denkmals und der Langen Nacht der Wissenschaften.

in Syrien. zum Poster .. der Türkei. Die erwähnte Abschlusspräsentation mit der Vorstellung der Masterarbeiten im universitären und auch darüber hinausgehenden öffentlichen Rahmen bildet den Schlusspunkt der Ausbildung.. Polen.. Über dieses Projekt ist der MSD seit Herbst 2007 nun auch mit dem Exzellenz-Cluster 264 „TOPOI“ der Deutschen Universitäten verbunden.Sc. über 47 Arbeiten im übrigen Deutschland und reichen bis hin zu 43 Arbeiten. das an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität angesiedelt ist. in dem auch stets einige Arbeitsproben im Originalmaßstab abgebildet werden. Jordanien. Griechenland.und eine öffentliche Schlusspräsentation des Jahrgangsprojekts vorausgegangen. die unterschiedlichen methodischen Ansätze und verschiedene Vorgehensweisen belegt. Jahrgangsprojekt 2004-06. zum Jahrbuch . im Libanon.und Präsentationsübungen an verschiedenen Objekten sowie eine interne Zwischen. im Iran. die Objekte oder ganze Ensembles in Irland. Schon früh im Studium ergeht die Aufforderung nach einem geeigneten Objekt oder einem passenden Thema Ausschau zu halten. Sämtliche bei der Bearbeitung des Jahrgangsprojekts und der nachfolgenden Masterarbeiten gewonnenen Erfahrungen spiegeln sich schließ- lich auch in der groß angelegten Bearbeitung von Postern wieder. dient jedem Teilnehmer zugleich als Visitenkarte. Sie reichen von 58 Objekt-Bearbeitungen in Berlin und Potsdam. die die durchgeführten Arbeiten. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 119 . dass für jedes neue Projekt ein unabhängiges und neues Konzept bezüglich der Vorgehensweisen entwickelt werden muss. Dieser Präsentation sind bereits ein Kommunikationsseminar. Die Themen der Masterarbeiten der zurückliegenden Jahre dokumentieren das sehr eindrucksvoll.durchgeführt werden.. in dem Vermittlungstechniken erlernt und geübt werden. denn die Masterarbeit ist die Leistung mit der die Studierenden ihren individuellen Erkenntniszuwachs dokumentieren und sich nach Abschluss des Studiums und der Verleihung des Master of Science (M. Das Jahrbuch ist für die Teilnehmer darüber hinaus auch eine Gedächtnisstütze – sozusagen eine andere Art der Dokumentation. Italien. denn eine Gemeinschaftsarbeit lässt auch immer nur als Gemeinschaftswerk vorstellen. sowie Perzeptions. Spanien. Sowohl die während der ersten beiden Semester und des Praktikums gesammelten Erfahrungen als auch die individuelle Schwerpunktbildung bestimmen die Wahl des Themas der Masterarbeit.) bewerben und vorstellen können... das nach Möglichkeit den Studierenden im Rahmen der Abschlusspräsentation und Zeugnisübergabe Anfang Februar übergeben wird. Tschechien. Hier kann man zur Auffrischung der Erinnerung immer wieder nachsehen: Denn schließlich gilt als Grundregel jeder bauforscherlich-denkmalpflegerischen Untersuchung. aber auch die Kontakte zu archäologischen Feldforschungsprojekten im Inund Ausland und die direkte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut sowie die Durchführung des bei ihrer Zentraldirektion angesiedelten Projekts „Resafa“. Istrien. Denn das jeweilige Jahrbuch. Brasilien und Kolumbien zum Inhalt haben. Sie dokumentieren das jeweilige Jahrgangsprojekt und alle vorgelegten Masterarbeiten und stellen die Grundlage für das jeweilige Jahrbuch dar. Vom Objekt . Ägypten. Berlin-Tegel – Schulfarm Insel Scharfenberg.

Das Wichtigste dabei ist. über die Bauaufnahme und die wissenschaftliche Dokumentation. Das erfordert Zeit. den denkmalpflegerischen Bindungsplan und die Planung einer denkmalgerechten Nutzung bis hin zur schriftlichen und mündlichen Vorstellung der Ergebnisse – alles an einem Objekt oder Ensemble durchzuexerzieren. weshalb es seit dem 3. der ersten Aufnahme als Schrittskizze und damit dem Kennenlernen des Objekts.0 100. den zunehmenden politischen Druck auf die Universitäten. auch in der übrigen Leistungsbilanz sehr gut platziert. dass offensichtlich die Fachhochschulen immer mehr in den Fokus der Förderung rücken. die in Anbetracht der wirtschaftlichen Realitäten im Arbeitsbereich Denkmalpflege nicht tragbar sind. das in den Grundzügen unverändert blieb und bedingt durch die gute Rückkopplung mit den Studierenden fortlaufend präzisiert und den sich verändernden Bedürfnissen angepasst werden konnte.0 73.Der Blick auf die zurückliegenden zehn Jahre zeigt. gilt es nun. Der bisherige Erfolg des Studiengangs. den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Strukturierung und Durchführung des Studiums verantwortlichen Fachgebiet Historische Bauforschung. die multidisziplinär zusammengesetzte Gruppe der Teilnehmer und die interdisziplinär angelegte Zusammenarbeit im Projektstudium zu erhalten und dabei keine finanziellen Anforderungen an die Studierenden zu stellen. die Position zu behaupten.2009 Aufbaustudium Denkmalpflege Jahrgang 199800 199901 200002 200103 200204 200305 Masterstudium Denkmalpflege Jahrgang 200406 200507 200608 200709 200810 ges. Die immer weiter gehende Systematisierung und Schärfung der Untersuchungsabläufe im Rahmen der Jahrgangsprojekte lassen sich in den vorliegenden Jahrbüchern des MSD der Jahre 2004 bis 2009 ablesen. Inzwischen sehr gut eingeführt und mit besten Reputationen versehen – an der TU Berlin haben in den zurückliegenden zehn Jahren 247 Teilnehmer den ASD/MSD erfolgreich abgeschlossen – und mit einer großen Summe von Drittmitteln.2 82. und 2007 ist die Anzahl der Abschlüsse geringer. Daran orientiert sich auch das Studienprogramm.0 100. Studienanfänger/innen* Studienabschlüsse Abschlussquote in % 19 16 28 23 27 25 31 29 32 24 29 29 28 28 30 23** 23** 23 26 26 (vorauss. Er wurde eingerichtet. dass die Eckpunkte des Konzepts des MSD: Multidisziplinarität. die Archivrecherche. Dorothée Sack Studienanfänger und Studienabschlüsse 1998 .3 100. Nun steht der MSD vor einer neuen Herausforderung: Bedingt durch Veränderungen in der Hochschullandschaft.1 92. die hohe Wertschätzung unserer Absolventen und ihre gute Eingliederung in das vielseitige Arbeitsfeld Denkmalpflege bestärken uns darin. der sich in immer weitergehenden Mittelkürzungen niederschlägt. Im Jahr 1998 war das Aufbaustudium Denkmalpflege der erste postgraduale Studiengang der TU Berlin.5 75. Damit wird vor allem der multidisziplinären Zusammensetzung der Teilnehmer und ihrer gemeinsamen.0 90. die positive Resonanz der mit uns zusammenarbeitenden Institutionen. Als Grundkonzeption gilt weiterhin – von der ersten Begegnung mit dem Objekt. Für die syrischen Studierenden wurde ein spezielles Lehrprogramm mit integriertem Deutsch-Intensivsprachkurs organisiert.) 21 294 247 84.0 100. und die Tatsache. interdisziplinär ausgerichteten Arbeit im MSD der TU Berlin Rechnung getragen. 120 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .1 * Der Masterstudiengang Denkmalpflege ist zulassungsbeschränkt (Kapazität 30 Plätze) ** Im Jahr 2005 wurden 5 syrische Studierende im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem syrischen Hochschulministerium zum MSD zugelassen. dass über fünf Semester lief. Interdisziplinarität und Projektstudium von Anfang an bestimmend waren. hat sich das Bild gewandelt. die Schadensanalyse. eingeworben von dem für die Konzeption. Jahrgang (ASD 2000-2002) auch nur noch ein von allen Teilnehmern gemeinsam bearbeitetes Jahrgangsprojekt gibt. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2006 weniger Studierende zum MSD zugelassen.5 93. um in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein Programm zur Vertiefung akademischen und praktischen Wissens anzubieten und damit positiv auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts zu reagieren.

Verständlichkeit.und Masterstudiengang Denkmalpflege gibt es verschiedene Instrumente der Evaluierung durch die Studierenden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Online-Evaluierung ist. in denen durch eine gezielte Befragung der Studierenden eine qualitative Beurteilung der Lehrveranstaltungen stattfindet. Die Ergebnisse beider Befragungen wurden jeweils in einem Evaluierungsbericht zusammengestellt und dienten neben der internen Verwendung auch als Datengrundlage für die Entscheidungen im ZEVA-Akkreditierungsverfahren im Jahr 2004 zum Masterstudium Denkmalpflege und im ZEVA-Reakkreditierungsverfahren des Studienganges im Herbst 2008. der dazu diente.Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Evaluierung und Absolventenbefragung 2008 Wozu brauchen wir Evaluierung? Die Evaluierung eines Studiengangs ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung der Lehre. Die Entscheidung. Die Absolventen bewerten sämtliche Lehrveranstaltungen und verschiedene weitere Aspekte des Masterstudiums Denkmalpflege. Der Fragebogen entspricht den Kriterien und Standards. Einige Ergebnisse der im Jahr 2008 mit Hilfe eines Online-Fragebogens durchgeführten Absolventenbefragung werden im Folgenden vorgestellt. dass zu allen Absolventenjahrgängen ein intensiver Kontakt via E-Mail. also über das InternetMedium besteht. Vor der eigentlichen Befragung wurde ein Pretest (ein Vortest) durchgeführt. Absolventenbefragung 2008 – Daten und Fakten Der Fragebogen für die Absolventenbefragung im Jahr 2008 wurde auf der Basis des bereits existierenden Fragebogens aus dem Jahr 2000 und unter Mitwirkung der Lehrenden des Studiengangs weiterentwickelt. die auch eine unseren Bedürfnissen entsprechende Fragebogenkonstruktion ermöglichte. Die Bandbreite der hier erhobenen Daten trägt dazu bei. Ein weiteres Instrument der Evaluierung ist die Befragung der Absolventen des Studienganges mit Hilfe eines Fragebogens. Im Aufbau. Die Software wird über ein Onlineportal betrieben und vom jeweiligen Koordinator – in unserem Falle von Kristin Brenndörfer – lokal auf dem Arbeitsplatzrechner gesteuert. das Online-Befragungsinstrument kennen zu lernen und ggf. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 121 . die eine individuelle Texteingabe ermöglichten. wurde vor dem Hintergrund gefällt. Kürze. einen realistischen Einblick in die Studiensituation und die Randbedingungen des Masterstudiums Denkmalpflege über mehrere Jahre hinweg zu gewinnen. Angemessenheit und Faktorenstruktur. Zur Evaluierung konnten wir die von der TU Berlin intern angebotene Evaluationssoftware UNIZENSUS nutzen. Feedbackrelevanz. Im Jahr 2000 und im Jahr 2008 wurden solche Absolventenbefragungen durchgeführt. Validität. Neben Multiple-ChoiceFragen und solchen mit Werteskalen wurden zu vielen Themenkomplexen auch offene Fragen gestellt. an dem eine Einflussnahme auf den weiteren Verlauf der Lehrveranstaltungen bei Bedarf noch möglich ist. weil die hier gewonnenen Daten die Grundlage für eine kritische Selbstprüfung und die Voraussetzung für einen offenen Umgang mit vorhandenen Stärken und Defiziten sowie für gezielte Verbesserungsmaßnahmen sind. die an ein Befragungsinstrument aus sozialwissenschaftlicher Sicht gestellt werden – das sind zum Beispiel Objektivität. eine Online-Befragung durchzuführen. Hier werden quantifizierbare Aussagen und Informationen in einer anonymen Befragungssituation gewonnen. Ein fester Bestandteil des Studienplans sind die so genannten Meckerstunden. die umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden ermöglichen. Nützlichkeit. Diese Befragung wird zu einem Zeitpunkt im Semester durchgeführt. dass die Daten nach Beendigung des Befragungszeitraums sofort zur Auswertung zur Verfügung stehen. Meßgenauigkeit. so dass ein leichter Zugang zum Internet-Fragebogen und demzufolge eine gute Rücklaufquote bei den Befragten vorausgesetzt werden konnte. den aktuellen Bedingungen angepasst und um einige wichtige Punkte ergänzt. missverständliche Formulierungen zu korrigieren. Der Fragebogen gliedert sich in 19 verschiedene Themenbereiche. inhaltliche Breite.

. alle Lehrenden des Masterstudienganges Denkmalpflege und die Mitarbeiter des Fachgebiets Historische Bauforschung erhalten. Die vollständigen Ergebnisse haben alle befragten Absolventenjahrgänge. diese 60 Personen sind 100%. Insgesamt nahmen 60 Befragte teil. Bei der Auswertung der einzelnen Antworten veranschaulichen ein Balkendiagramm mit Angabe der absoluten Häufigkeiten und die Anzeige der entsprechenden Balkenlänge die getroffenen Aussagen. Anhand dieser Daten können Rückschlüsse gezogen werden. Kommentierung der Ergebnisse beziehen sich die prozentualen Angaben (nur) auf die Anzahl der Befragten. zum Studium und zu den Forschungsprojekten ausgestattet und fortlaufend aktualisiert. öffentliche Veranstaltungen) werden auch weiterhin gepflegt.) (3. Bei skalierten Fragen (Werteskala zwischen 1 und 5) befinden sich im unteren Bildteil die Visualisierung von Mittelwert und Standardabweichung. die die Fragen beantwortet haben.7% entspricht und sehr positiv zu bewerten ist.. Als Reaktion auf dieses Befragungsergebnis werden die Webseiten schrittweise mit zusätzlichen Informationen zur Bewerbung. Das bedeutet: 60 Personen haben geantwortet.2: Wie haben Sie sich über die Inhalte des MSD informiert? (Mehrfachantworten erlaubt) A = Aushang an meiner Hochschule (10%) B = Freunde/ Absolventen (18. Lange Nacht der Wissenschaften. 122 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Die hier vorgestellten Ergebnisse sind nur ein Auszug aus dem eigentlichen Evaluierungsbericht. Die Informationsvermittlung über die klassischen Medien (Print. 76. 2004– 06. offenen Denkmals.Jahrgänge 2003–05. Erwartungen an das Studium Mit den Fragen zu den Erwartungen an das Studium soll ermittelt werden. 2005–07 und 2006–08 wurden per E-Mail gebeten.Im Frühjahr 2008 war es dann soweit: die 104 Absolventen der MSD.3%) C = Informationsfaltblatt des MSD (30%) D = Print-Medien (8.3%) G = Beratungsgespräch durch das Fachgebiet Historische Bauforschung (13. Bei der Auswertung bzw.3%) E = Internet: über die Website des MSD (76. Durch die Antworten der Befragten werden wichtige Anregungen im Hinblick auf die Studienberatung und Studienorganisation sowie die Fokussierung auf spezielle Studieninhalte vermittelt. Informationsfaltblatt.7 % der Befragten haben sich im Internet über das Studium informiert. Ausgewählte Ergebnisse – Absolventenbefragung 2008 Informationen zum MSD Bei den Fragen zum Erststudium und zu den Informationen über das Studium wird ermittelt. Frage 2. Unter dem Balkendiagramm sind die möglichen Antworten abgetragen.3%) H = Sonstige (6.7%) Die Ergebnisse zeigen. welche Gründe und Erwartungen besonders wichtig für die Aufnahme des Studiums waren. Beispiel.7%) F = öffentliche Veranstaltungen (Tag d. dass die Präsenz des Masterstudiengangs Denkmalpflege im Internet eine wesentliche Rolle spielt. was einer Rücklaufquote von 57. welche Berufsgruppen sich vom Angebot des MSD besonders angesprochen fühlen und in welchen Bereichen die Medienpräsenz von unserer Seite auszubauen ist. durch welche Medien die Befragten auf das Studienangebot aufmerksam wurden (Erstkontakt) und wie sie sich über das Studium informiert haben. ihre Bewertung des Masterstudiengangs Denkmalpflege über den Onlinefragebogen abzugeben.

5 spezielles Interesse an planerischen und technologischen Aspekten der Konservierung und Sanierung 1 = unwichtig.Beispiel Frage 4: Wie wichtig waren die nachfolgenden Gründe für die Aufnahme des Masterstudiums Denkmalpflege (MSD) an der TU Berlin? 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.7 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 3.6 4.3 spezielles Interesse an historischer Bauforschung und Bauaufnahmemethodik 1 = unwichtig. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.8 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 123 .7 4.4 4.6 Qualifikationszuwachs für eine bereits ausgeübte Tätigkeit 1 = unwichtig.2 Organisation des Studiums als Projektstudium 1 = unwichtig.4 spezielles Interesse an praktischer Denkmalpflege einschließlich der rechtlichen und theoretischen Grundlagen 1 = unwichtig. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.4 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.1 Studienort Berlin 4.6 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.3 1 = unwichtig.7 Aussicht auf Interdisziplinarität 1 = unwichtig.8 fester Berufswunsch 1 = unwichtig.

sondern auch für alle anderen Mitarbeiter. Auf einer Skala zwischen 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) waren die nachfolgend aufgeführten Studienorganisations-Kriterien zu bewerten.3 5.1 Kontakt zu Lehrenden und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende 5. Beispiel Frage 5: Wie beurteilen Sie folgende Aspekte Ihrer Studienbedingungen? 5. Daraus lassen sich nicht nur Anregungen für die Lehrenden.3 Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht.4 zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht.5 Studienberatung 1 = sehr schlecht. die an der Studienorganisation beteiligt sind. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. 5 = sehr gut Mittelwert: 2.0 5.7: – – – „spezielles Interesse an historischer Bauforschung und Bauaufnahmemethodik“ „spezielles Interesse an planerischen und technologischen Aspekten der Konservierung und Sanierung“ und „Qualifikationszuwachs für eine bereits ausgeübte Tätigkeit“ Damit bestätigt sich die Konzeption des Studiengangs als Projektstudiengang mit interdisziplinärer Ausrichtung der wissenschaftlichen und praxisrelevanten Lehrveranstaltungen.2 5. 5 = sehr gut Mittelwert: 4.2 Kontakt zu Mitstudierenden und Beratungsmöglichkeiten durch Mitstudierende/ Absolventen 1 = sehr schlecht.9 5.Die drei Erwartungen an das Studium mit der höchsten Bewertung auf einer Skala zwischen 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) sind mit einem Mittelwert von jeweils 4. 5 = sehr gut Mittelwert: 3.6 verwaltungsseitige Betreuung durch das Fachgebiet Historische Bauforschung 1 = sehr schlecht. Organisation des Studiums Die Bewertung der Organisation des Studiums ist ein wichtiger Indikator für die „Servicequalität“ des Fachgebietes. ableiten. 5 = sehr gut Mittelwert: 3.4 124 1 = sehr schlecht. 5 = sehr gut Mittelwert: 4.3 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

B = Nein (46.7%). Beispiel Frage 6: Wie beurteilen Sie folgende Aspekte des Lehrangebotes im Masterstudium Denkmalpflege? 6.Besonders positiv wurden bewertet: – – der „Kontakt zu Mitstudierenden und Beratungsmöglichkeiten durch Mitstudierende/ Absolventen“ (Mittelwert: 4. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 125 .4 inhaltliche Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht. Auch die Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten sowie mit speziellen bautechnischen Anforderungen. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. 5 = sehr gut Mittelwert: 4.1 Gibt es Lehrinhalte. 5 = sehr gut Mittelwert: 3.3) sowie die die „verwaltungsseitige Betreuung durch das Fachgebiet Historische Bauforschung“ (Mittelwert 4.7%) An dieser Stelle war es den Befragten möglich.3). dass sich die Studierenden eine noch stärkere Fokussierung auf die Themengebiete Konservierung. Sowohl die Bandbreite als auch die Spezialisierungsangebote erreichten gute Werte um 4.1 Beispiel Frage 7. welche Aspekte der Lehre künftig noch verbessert werden können. Die Freitexteingaben verdeutlichen. 5 = sehr gut Mittelwert: 3. Es wurden verschiedene Kriterien für die Bewertung des Lehrangebots auf einer Skala zwischen 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) aufgestellt. durch eine Freitexteingabe eine nähere Erläuterung abzugeben. Die übrigen Kriterien erzielten eher durchschnittliche Ergebnisse. Lehrangebot Die Befragung zum Lehrangebot ist ein direkter Maßstab für das qualitative Spektrum der Lehre und gibt Auskunft darüber.2 thematisch spezialisierte Angebote 1 = sehr schlecht.1 1 = sehr schlecht. Dennoch wünschen sich fast die Hälfte der Befragten zusätzliche Lehrangebote.1 Angebot an Grundlagenveranstaltungen 6.8 6. Sanierung und Sanierungsplanung anhand praktischer Beispiele wünschen. die aus Ihrer Sicht erweitert oder neu ins Lehrangebot des MSD aufgenommen werden sollten? A = Ja (46. der Umgang mit Bauherren und Behörden sowie die Entscheidungsfindung zur Auswahl denkmalpflegerischer Maßnahmen sollten nach Wunsch der Absolventen in der Lehre intensiviert werden.3 Breite des gesamten Lehrangebotes 1 = sehr schlecht.0 6. Die verschiedenen Aspekte des Lehrangebots wurden überwiegend positiv beurteilt.

Hier spielen differenzierte gruppendynamische Prozesse. Jedes Jahr wird ein neues Untersuchungsobjekt als Jahrgangsprojekt von den Studierenden bearbeitet – das erfordert von den Lehrenden ein besonders hohes Maß an fachlicher Vorbereitung. Um aber eventuell vorhandene Bewertungstendenzen oder Entwicklungen nachvollziehen zu können. individuelle Erwartungen und Bedürfnisse der Studierenden eine wesentliche Rolle.Bewertung der Lehrveranstaltungen (LV) Jeder Jahrgang hat einen separaten Fragebogenteil zur Bewertung aller Lehrveranstaltungen einschließlich Exkursionen erhalten (Fragenkomplex 8).zu bewerten. Diese Auswertung spiegelt den Status quo der befragten Jahrgänge wieder. Auf einer Skala zwischen 1 (sehr unzufrieden) und 5 (sehr zufrieden) waren sämtliche Lehrveranstaltungen des jeweiligen Jahrgangs – untergliedert in die Module 1 bis 7 . In einem sehr kurzen Zeitraum müssen die Teilnehmer/innen des jeweiligen Jahrgangs eine intensive Zusammenarbeit koordinieren und realisieren. wurden die Ergebnisse für die jeweiligen Lehrveranstaltungen mit Hilfe von Balkendiagrammen nebeneinander dargestellt. Ein direkter und zusammenfassender Vergleich der Befragungsergebnisse aller Jahrgänge war technisch nicht möglich. Kreativität und Flexibilität. da die Fragen (in diesem Falle die Lehrveranstaltungen) nicht identisch sind. Darüber hinaus konnten die Befragten zu jedem Modul Bewertungen in Form von Freitexteingaben vornehmen. Exemplarisch wird hier die Auswertung des Moduls 1 – Bauaufnahme und Bauforschung vorgestellt. - Bereits während und auch nach der Evaluierung erhielten einige Lehrveranstaltungen eine neue Prioritätensetzung oder wurden anderen Modulen zugeordnet. 126 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Die studentischen Bewertungen der Lehrveranstaltungen sind auch vor dem Hintergrund der besonderen Situation des Masterstudiengangs Denkmalpflege zu betrachten: Das Studium ist als Projektstudiengang mit begrenzter Teilnehmerzahl (30 Studierende) und intensiver Betreuung durch die Lehrenden konzipiert.

1 Modul 1 .WS 2006/07 Mittelwert: 4.2 Mittelwert: 3.1 Wie zufrieden sind Sie mit Aufbau und Durchführung der einzelnen Veranstaltungen des MSD-MODUL 1 ? 1 = sehr unzufrieden. der immer noch gut.WS 2004/05 8. Häufiger wird eine bessere zeitliche Koordination gewünscht. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein historisches Bauwerk.Raumbuch . insbesondere der Praxisbezug der Lehrveranstaltungen und die hohe Motivation der Lehrenden werden hervorgehoben.1. welches unter bauforscherischen und denkmalpflegerischen Aspekten mit wissenschaftlichen und zum Teil praktischen Methoden zu untersuchen ist.8 Mittelwert: 3.1.2 Inventarisation .1 Modul 1 .WS 2006/07 Mittelwert: 4. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 127 .1. Schulfarm Insel Scharfenberg) Jahrgang MSD 2005-07 8. Bei den Freitexteingaben dominieren positive Bewertungen.9 8.1 Bauaufmaß und Dokumentation“ von 3 Jahrgängen sehr positiv bewertet mit Mittelwerten zwischen 4.4 8. StadtGut Blankenfelde) 8. Mausoleum im Schlossgarten) 8.Beispiel Frage 8.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Berlin-Charlottenburg.2 Inventarisation .2. Dennoch wurde die LV „8.1.1 Modul 1 . 5 = sehr zufrieden Modul 1 Jahrgang MSD 2003-05 8.1 Bauaufnahme .1.WS 2003/04 Jahrgang MSD 2004-06 8.2 Inventarisation: Das Raumbuch .6 8.1. Ebenfalls überdurchschnittliche und gute Bewertungen konnten in der LV „8.2 Inventarisation: Das Raumbuch“ erreicht werden: die Mittelwerte liegen hier zwischen 3.4 8.1 Bauaufmaß und Dokumentation . Bürgerhaus Georg-Kurze-Str.1 Bauaufnahme .Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt BerlinTegel.6.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Berlin-Pankow.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Strausberg.1 Modul 1 .4 und 4.0 Das Modul 1 „Bauaufnahme und Bauforschung“ bezieht sich größtenteils auf das jeweilige Jahrgangsprojekt. Die Situation vor Ort ist immer sehr individuell. aber deutlich niedriger ist.2 Inventarisation: Das Raumbuch – WS 2004/05 Mittelwert: 3.9.Raumbuch .1.6 Mittelwert: 4. Der Jahrgang MSD 2005-07 vergab einen Mittelwert von 3.WS 2003/04 Mittelwert: 4.1 Bauaufnahme .WS 2005/06 Mittelwert: 4. 1) Jahrgang MSD 2006-08 8.WS 2005/06 8.1.1.1.6 – 4.

Modul 2 Im Modul 2 „Bauforschung und Sanierungsvorplanung“ wurden die begonnenen Arbeiten am Jahrgangsprojekt im Sommersemester weiter fortgeführt und eine den Anforderungen des jeweiligen Objekts entsprechende Dokumentation erarbeitet. Einige Lehrveranstaltungen erreichen unterschiedliche Bewertungen. Tendenziell werden diese Lehrveranstaltungen besser bewertet als solche mit technischen und methodischen Inhalten. was zum besseren Verständnis des vermittelten Wissens beitragen würde. differenzierte gruppendynamische Prozesse oder individuelle Erwartungen und Bedürfnisse der Studierenden. Es werden deutliche Hinweise zur Motivation einiger Lehrender gegeben.und Kunstgeschichte“ werden mindestens 6 Lehrveranstaltungen angeboten. In den Freitextkommentaren wird häufig der Praxisbezug gelobt. die in der Evaluierung nicht erfasst wurden. Modul 6 Im Modul 6 „Wahlmodul“ werden 4 Lehrveranstaltungen angeboten.B.0 und höher bewertet. Diese Lehrveranstaltungen werden auch mehrfach ausdrücklich positiv kommentiert. Insgesamt sollte für die Photogrammetrie mehr Zeit – insbesondere für die Praxis . Der Sanierungsvorplanung sollte ein größerer Stellenwert eingeräumt werden. Die meisten davon wurden in der Regel überdurchschnittlich – also mit Ergebnissen über 3. Auch in diesem Modul erreichten die geschichtlichen Fächer besonders herausragende Bewertungen mit Spitzen(mittel)werten von bis zu 5. Sie konnten Mittelwerte um 4. Die Freitexteingaben bestätigen. Modul 5 Im Modul 5 „Sanierung und Konservierung“ werden 6 Lehrveranstaltungen angeboten.in das Wintersemester werden häufiger vorgeschlagen.8 und 4. Die Bewertungen der Lehrveranstaltungen sind überwiegend positiv mit Mittelwerten zwischen 3. Tendenziell wird eine stärkere Strukturierung der Veranstaltungen als positiv – das Gegenteil als negativ empfunden. Herausragend und durchweg sehr positiv wurden Lehrveranstaltungen mit vorwiegend geschichtlichen Themen bewertet. Diese Feststellung gilt auch für die übrigen Module. was bereits geschehen ist. 128 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .0 mit deutlicher Tendenz in Richtung 4. Modul 3 Das Modul 3 „Denkmalpflege“ umfasst 12 verschiedene Lehrveranstaltungen. wobei keine eindeutigen (z. zeitlichen) Entwicklungstendenzen ablesbar sind. In den Kommentaren wird angeregt. Eine bessere Abstimmung der Lehrinhalte zwischen den einzelnen Lehrveranstaltungen und ein Tausch bestimmter Fächer vom Sommer. Hintergrund dieser wechselnden Bewertungsergebnisse sind eventuell unterschiedliche Untersuchungsobjekte und Aufgabenstellungen. dass die angebotene Bandbreite der Lehrveranstaltungen akzeptiert und als positiv empfunden wird.zur Verfügung stehen. Ziele und Inhalte einiger Lehrveranstaltungen deutlicher und systematischer herausgearbeitet werden sollten.0.B. Modul 4 Im Modul 4 „Architektur. Hinzu kommen jährlich wechselnde zusätzliche Angebote. dass z. die organisatorische Einbindung der Lehrveranstaltungen des Moduls zum Teil zu verändern. Die Lehrveranstaltungen des Moduls 6 erreichten ebenfalls positive Antworttendenzen. Aus den Freitexteingaben geht hervor.9 erzielen.2.6 und 4.

starke Temperaturschwankungen (im Sommer heiß. Die Freitexteingaben bestätigen den hohen Zufriedenheitsgrad mit den Exkursionen.2 1 = sehr schlecht. wobei die erste als Auftakt. Beide Exkursionen weisen eine feste Struktur auf – sie können also gut miteinander verglichen werden.und Kennlernexkursion immer nach Merseburg geht. etwas weniger umfangreich sein sollte.8 Die Bewertung der Seminarraumsituation (12. Beide Exkursionen werden durchweg sehr positiv beurteilt mit Mittelwerten zwischen 4. die insbesondere den vom Fachgebiet verwalteten und für den Masterstudiengang bereitgestellten Seminarraum A 921 betreffen: Größe des Raumes: Der Raum hat 42 qm und stößt bei einer Auslastung mit 30 Studierenden und Lehrperson an Kapazitätsgrenzen.9. Hieraus lassen sich spezielle Anforderungen z. Das Exkursionsprogramm für diese Abschlussexkursion wird immer individuell vom Fachgebiet vorbereitet. sondern sich die Studierenden in der Regel selbst um ihre Praktikumsplätze im Denkmalpflegebereich kümmern. weil es sich hierbei nicht um vom Fachgebiet organisierte Praktika handelt.7) und der technischen Infrastruktur (12. Häufiger wird festgestellt. 5 = sehr gut Mittelwert: 2. Auch die dritte Exkursion erreichte sehr gute Bewertungen zwischen 4. im Jahr 2007 nach Polen.2 und 4. Studienbedingungen Ein weiterer großer Studienbedingungen: Fragenkomplex beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Bei den Fragen zur Studieninfrastruktur werden Aussagen über die Nutzungshäufigkeit und Nutzungsintensität der universitären und externen Einrichtungen und Infrastrukturen gemacht. 5 = sehr gut Mittelwert: 1. Beispiel Frage 12 12. Die dritte Exkursion am Ende des Sommersemesters führt in der Regel in unterschiedliche Denkmalregionen Deutschlands. und die zweite Exkursion Anfang des Sommersemesters immer in Franken stattfindet.Modul 7 Das Modul 7 „Exkursionen“ besteht aus drei zu bewertenden Pflichtexkursionen. im Winter kalt).8 Wie schätzen Sie die Nutzungsmöglichkeiten der technischen Infrastruktur (z. Modul 8 Eine Befragung zum Modul 8 „Praktikum“ wurde nicht durchgeführt.2 und 4. dass das Programm sehr kompakt ist und ggf. an die Ausstattung mit Räumlichkeiten oder die technische Infrastruktur ableiten. Das vorliegende Ergebnis resultiert aus mehreren Faktoren.B. Hierbei werden gleichermaßen die organisatorischen und die inhaltlichen Aspekte gelobt.7 Wie schätzen Sie die Seminarraumsituation für das Masterstudium Denkmalpflege ein? 12. Computerarbeitsplätze) für das Masterstudium Denkmalpflege an der Universität ein? 1 = sehr schlecht.9.B. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 129 .8) fällt tendenziell unterdurchschnittlich aus.

Ein eigener Seminarraum ist aber notwendig. dass ein Teil der Studierenden des jeweiligen Jahrgangs bei (gegenseitigem) Interesse in laufende Forschungsprojekte eingebunden werden.2 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Studienergebnis im MSD? 1 = sehr unzufrieden.5 130 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Projektoren etc. Aus Kapazitätsgründen können nur einige Studierende pro Jahrgang in Forschungsprojekte des Fachgebietes eingebunden werden.2 Angebot an anwendungsorientierten Lehrinhalten“ (Mittelwert: 3. WLAN) für Internetzugänge. Praxisbezug Die Aussagen zum Praxisbezug lassen Rückschlüsse auf die Anwendbarkeit des Erlernten in der späteren Berufspraxis zu. Die Bewertung der Frage „13.6) wohl vor diesem Hintergrund zu sehen. Die Alternative – ein ständiges Umziehen von Seminarraum zu Seminarraum auf dem sehr großen TU-Campus – würde aus den oben genannten Gründen nicht zur Verbesserung der Situation beitragen.1 Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Studienbedingungen im MSD? 14. Die Nähe zum Fachgebiet Historische Bauforschung ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Deshalb ist das Ergebnis auf die Frage nach dem „13. noch stärker anwendungsbezogene Inhalte zu vermitteln. 5 = sehr zufrieden Mittelwert: 4. weil ständig Material (Pläne. Außerdem werden häufig Studierende in andere Forschungsprojekte vermittelt. was sicherlich auf die eingeschränkte Teilnahmemöglichkeiten zurückzuführen ist. 5 = sehr zufrieden Mittelwert: 4. die das Studium bereits seit längerem abgeschlossen haben. Ordner) und Geräte (Beamer. Hier sind insbesondere die Antworten der Absolventen interessant. Die gute und intensive Nutzung der verschiedenen Bibliotheken zeigt. um das sehr umfangreiche und kompakte Lehrprogramm zu bewältigen und einen Anlaufpunkt für Studierende und Lehrende zur Verfügung zu haben. dass es einen Bedarf an fachspezifischen und an umfassend ausgestatteten Bibliotheksangeboten gibt.Leider kann für den Studiengang von der TU kein größerer (eigener) Seminarraum zur Verfügung gestellt werden. Bereits in vorangegangenen Fragekomplexen wurde von den Befragten immer wieder der Wunsch geäußert. Die Angebote der Universität hinsichtlich der Computernutzung haben sich seit Anfang 2008 sehr verbessert: in allen Seminarräumen gibt es Anschlüsse (LAN.0 1 = sehr unzufrieden.7 eher unterdurchschnittlich aus. Studienzufriedenheit und Studiengebühren Die Fragen zur allgemeinen Studienzufriedenheit und Studiengebühren sind ein direktes Kriterium für die Qualität des gesamten Studiums und die finanziellen Möglichkeiten der Studierenden. Eine Besonderheit des FG Historische Bauforschung ist.) zwischen beiden Standorten transportiert werden müssen.5 Möglichkeit zur Mitarbeit in Forschungsprojekten“ fällt mit 2. Beispiel Frage 14 14. Laptop. Diese Mitarbeit der Studierenden ist meist mit dem Verfassen der Masterarbeit zu einem bestimmten Teilaspekt des Forschungsprojektes verbunden.

000 EUR/ Semester. egal wie hoch die Studiengebühren sind“. dass sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert hätten „H = Ja.Nein.0%) E = mehr als 30 Semesterwochenstunden (23. So wurde die Frage „14. bis zu einer Höhe von 500. wenn zusätzlich zu den üblichen Studentenschaftsbeiträgen Studiengebühren hätten gezahlt werden müssen? A = Nein.7%) D = Ja.0 bewertet. (1. Auf die Frage nach den Studiengebühren „14.4 Hätten Sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert.3%) antworteten mit „A . Nur zwei Befragte gaben an. Wie viele Stunden haben Sie in einer typischen Woche des Winter-/ Sommersemesterprogramms des MSD für die nachfolgenden Tätigkeiten durchschnittlich aufgewandt? 15.000 EUR/Semester“. (1.000 EUR/ Semester. (0%) F = Ja. bis zu einer Höhe von 1. bis zu einer Höhe von 3. 26 Befragte (43. Nur jeweils 1 Befragter (je 1.7%) antworteten mit B .0%) C = 20 bis 25 Semesterwochenstunden (25.Ja.5. bis zu einer Höhe von 2.3%) JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 131 .14.7%) E = Ja. auf keinen Fall.2 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Studienergebnis im MSD?“ erreichte einen Mittelwert von 4.000 EUR/ Semester.7%) entschieden sich für Antwort „C = Ja. auf keinen Fall“.000 EUR/ Semester. (0%) H = Ja. (3.3%) B = Ja. bis zu einer Höhe von 500. Workload Mit Hilfe der Fragen zum Workload werden der tatsächliche Zeitaufwand für das Studium und eine eventuelle Erwerbstätigkeit ermittelt. bis zu einer Höhe von 2. wenn zusätzlich zu den üblichen Studentenschaftsbeiträgen Studiengebühren hätten gezahlt werden müssen?“ gab es eindeutige Antworten. bis zu einer Höhe von 5.000 EUR/Semester“ und „D = Ja.0%) D = 25 bis 30 Semesterwochenstunden (40. bis zu einer Höhe von 4.00 EUR/ Semester. die bei der künftigen Planung des Studienganges berücksichtigt werden sollten. egal wie hoch die Studiengebühren sind.000 EUR/ Semester.1 Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Studienbedingungen im MSD?“ mit 4.4 Hätten Sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert. die Frage „14.7%) C = Ja.1 Zeitaufwand: (nur) Besuch von Lehrveranstaltungen A = bis 15 Semesterwochenstunden (0%) B = 15 bis 20 Semesterwochenstunden (10. (0%) G = Ja.00 EUR/ Semester. (43.3%) Die Fragen zur Studienzufriedenheit erzielten durchweg gute Bewertungen. bis zu einer Höhe von 1. weitere 28 Befragte (46. (46. Frage 15.

pro Semester = 26 SWS).0%) E = mehr als 15 Stunden pro Woche (20. Referate.15. kann keine genaue Aussage darüber gemacht werden. Trotz des hohen Zeitaufwands für das Studium erklärten 24 Befragte (40%).0%) Insgesamt ist der Zeitaufwand für das Masterstudium Denkmalpflege recht hoch.1 jeweils den Mittelwert der vorgeschlagenen Stundensummen in Rechnung (bzw.5 h). Setzt man bei Frage 15. Weiterhin wird deutlich. dass 25 Befragte (41.2 („mehr als 30 SWS“) nach oben offen war.1). Die meisten Befragten (38 = 63%) gaben an. im wissenschaftlichen Bereich sowie in angrenzenden Bereichen.7%) während der Vorlesungszeit und ein höherer Anteil von 38 Befragten (63. über 25 Semesterwochenstunden nur für den Besuch von Lehrveranstaltungen aufzuwenden. 14 Befragte (23. bei E einen Wert von 32.7%) C = 5 bis 10 Stunden pro Woche (41.3%) davon haben sogar mehr als 30 Semesterwochenstunden investiert (Frage 15.3 SWS für den Besuch von Lehrveranstaltungen. 33 Befragte (55%) antworteten hier mit nein. Diese Aussagen sind ein wichtiger Indikator für den Erfolg des Masterstudiums Denkmalpflege und seine Bedeutung in den Berufsfeldern der Denkmalpflege. Diese kann durchaus erheblich über den hier erfassten Werten liegen. Angaben zum Absolventenverbleib Mit den Angaben zur jetzigen Situation werden Daten über die zum Zeitpunkt der Befragung aktuelle berufliche bzw.7%) D = 10 bis 15 Stunden pro Woche (15.0%) B = 2 bis 5 Stunden pro Woche (16. persönliche Situation der Absolventen ermittelt.und Nachbereitung.3%) in der vorlesungsfreien Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Da die Angabe E zur Frage 15. 132 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . da das Lehrangebot des MSD für besonders motivierte Studierende ein weit über das Pflichtprogramm hinausgehendes Lehrangebot offeriert. Fachlektüre) A = bis 2 Stunden pro Woche (5. Bauforschung. Restaurierung und Sanierung. so ergibt sich ein durchschnittlicher Zeitaufwand von 26. wie hoch die Präsenzstudienzeit einzelner Studierender in der Spitze lag. dass sie nebenbei einer Erwerbstätigkeit nachgingen. schriftliche Arbeiten. Dies entspricht sehr genau dem Umfang der durch die Studienund Prüfungsordnung vorgegebenen Präsenzstudienzeiten für die Module 1 bis 6 (Summe der ersten beiden Semester = 52 SWS.2 Zeitaufwand: Selbststudium (Vor.

. (13.7%) B = Ich habe seit dem Abschluss eine neue Anstellung gefunden.. (5. (11. dass viele Absolventen sich entscheiden.7%) P = Ich bin seit dem Abschluss arbeitsuchend.. (6.7%) Q = Ich bin seit max.3%) Das Spektrum der Tätigkeiten nach dem Studium entspricht der interdisziplinären Vielfalt des MSDStudienangebots. 2 Monate seit Beendigung).0%) D = . das im Masterstudium Denkmalpflege erworbene Wissen in einer Dissertation zu vertiefen.. (8.3%). (25.. (16. Ein Viertel der Befragten (25%) bestätigten. (68.3%) E = .1 Meine derzeitige Situation ist..meine Bewerbung ohne den Abschluss im Masterstudium Denkmalpflege nicht erfolgreich gewesen wäre.7%) der Absolventen nach dem Studium eine neue Anstellung gefunden haben und ein weiteres Fünftel (21.7% der Befragten arbeiten bei ihrer vorherigen Arbeitsstelle. (10.17.2 Über meine jetzige Tätigkeit kann ich sagen.7%) D = Ich bin im Bereich Bauforschung/ Denkmalpflege selbstständig tätig.7%) R = Ich bin zur Zeit Familienmanager/in.7%) N = Ich bin in einem Büro beschäftigt.7%) 17. (1. (11. (16..0%) J = Ich bin promoviert. das auf Denkmalpflege spezialisiert ist. der MSD-Abschluss aber wichtig für die Einstellung war.7%) H = Ich arbeite im Ausland. (1. dass ihre Bewerbung ohne den Abschluss im Masterstudium Denkmalpflege nicht erfolgreich gewesen wäre. wo ich vor dem Studium gearbeitet habe. (10.3%) A = Ich arbeite seit dem Abschluss weiterhin dort.der MSD-Abschluss bei der Kundenakquise Bedeutung hat.. habe aber noch keine neue Stelle.. Ausgehend von einer immer noch schwierigen Arbeitsmarktsituation ist festzustellen.ich keine Denkmalpflegethemen bearbeite.3%) K = Ich bin an einer wissenschaftlichen Institution beschäftigt. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 133 . (Mehrfachantworten erlaubt) – hier: sortiert nach Häufigkeiten I = Ich strebe eine Promotion an.7%) M = Ich bin in einem Restaurierungsbetrieb beschäftigt. (1.mir die im MSD erworbenen Fachkenntnisse und Fertigkeiten nützen. (8. (6.. 36. (21.7%) O = Ich bin in einem Büro beschäftigt.der MSD-Abschluss keinen Einfluss auf meine Einstellung hatte. 3 Monaten arbeitsuchend.3%) G = Ich bin anderweitig im Angestelltenverhältnis tätig..7% der Befragten streben eine Promotion an.7%) L = Ich bin bei der staatlichen Denkmalpflege beschäftigt. (1. (Mehrfachantworten erlaubt) A = .. (11. (13.7) im Bereich Bauforschung und Denkmalpflege selbständig tätig ist. dass. (21. 11. Ein großer Teil der Absolventen gab an. (6. das auf Altbausanierung spezialisiert ist. (1. Auffallend ist.7%) S = Ich habe das Studium gerade abgeschlossen (max..7%) T = Keine der hier beschriebenen Situationen trifft auf mich zu.7%) C = .( 36.0%) C = Ich wurde zu einem/ mehreren Vorstellungsgesprächen eingeladen. dass rund ein Fünftel (21.7%) E = Ich bin im Bereich Altbausanierung selbstständig tätig. dass der wissenschaftliche Zugang zur Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz und der Beschäftigung mit den Fragen ihrer Erhaltung dazu führt. dass ihre im Masterstudium Denkmalpflege erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nützlich sind (68.0%) B = ..7) F = Ich bin anderweitig selbstständig tätig.

2004–06. z. Bei der Ermittlung des Absolventenverbleibs wurde festgestellt. Besonders auffällige Ergebnisse lieferte die Befragung zu den Studiengebühren. Insbesondere anwendungsorientierte Studieninhalte werden nachgefragt. die Erwartungen an das Studium. Studiengebühren und Absolventenverbleib. dass der tatsächliche Zeitaufwand für das Studium in der Regel auch dem geplanten Aufwand entspricht. Basierend auf den Ergebnissen der Befragung – hier sind nicht nur die ermittelten Daten und Fakten. Die Ergebnisse der Befragung zu den Lehrveranstaltungen und die hohe Studienzufriedenheit bestätigen. Beispiele hierfür sind die Verbesserung der Informationen und Bedienfreundlichkeit der Webseiten. Studienzufriedenheit. Die Befragung mit Hilfe eines Fragebogens bietet die Möglichkeit. von kostenfreien WLAN-Zugängen. Ausserdem profitieren die Studierenden inzwischen von Verbesserungen in der technischen Infrastruktur der TU Berlin. konstruktiven Anregungen und kritischen Hinweise der Befragten zu nennen – wurden zeitnah verschiedene Veränderungen veranlasst. wenn Studiengebühren erhoben worden wären. den sehr gut eingeführten und erfolgreichen Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin fest zu etablieren und weiter zu entwickeln.B.Zusammenfassung und Ausblick Im Masterstudiengang Denkmalpflege werden verschiedene Instrumente der Evaluierung durch die Studierenden angewandt. die Informationen zum Studium. Studieninhalte und -organisation. wie z. die bedarfsgerechte inhaltliche Ausrichtung und neue Modulzuordnung einiger Lehrveranstaltungen. sondern auch die vielen Bemerkungen. was als großer Erfolg für die wissenschaftliche Seite des Studiums zu werten ist. Die verschiedenen Aspekte des Lehrangebotes wurden von den befragten Absolventen überwiegend positiv beurteilt. Bemerkenswert hoch ist der Anteil derjenigen. welches wissenschaftliche und praktische Studieninhalte miteinander verbindet. dass über ein Drittel der Absolventen eine Promotion anstreben. die ohne das Masterstudium Denkmalpflege die jetzige Anstellung nicht erhalten hätten und die Anzahl der nun auf dem Gebiet der Bauforschung und Denkmalpflege selbstständig tätigen Absolventen. von den Studierenden angenommen und als besonders positiv herausgestellt wird. auf der Basis wissenschaftlich erhobener Daten eine Analyse des Ist-Zustandes durchzuführen und Informationen für die Entscheidungsfindung bei der weiteren Ausrichtung des Studienganges zu gewinnen. Künftige Entscheidungen über die Einführung von Studiengebühren sollten unter Berücksichtigung dieses Aspekts getroffen werden – fast die Hälfte der Befragten hätte das Masterstudium Denkmalpflege nicht absolvieren können. Kristin Brenndörfer 134 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . dass der interdisziplinäre Ansatz des Studienkonzepts. die Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und dem zum Teil geringen zeitlichen Abstand zum Studienabschluss sind die Beschäftigtenzahlen zu betrachten. Aus den insgesamt auffallend positiven Ergebnissen der Evaluierung lässt sich der Auftrag ableiten. Im Februar 2008 wurde eine Online-Befragung der vier MSD-Absolventenjahrgänge 2003–05. aber auch Workload. Sowohl die Bandbreite als auch die Spezialisierungsangebote des Masterstudiums Denkmalpflege erreichten gute und sehr gute Bewertungen.B. Die Absolventen haben sämtliche Lehrveranstaltungen und die Rahmenbedingungen des Masterstudiums Denkmalpflege bewertet. 2005–07 und 2006–08 durchgeführt. Mit den Angaben der Befragten zum Workload konnte ermittelt werden.

die zu folgenden Tätigkeiten im Bereich Bauforschung und Denkmalpflege befähigen: • konkrete Bau.und Pflegemaßnahmen • Entwicklung anwendungsbezogener Lösungsvorschläge • wissenschaftliche Tätigkeit Das Studium ist projektorientiert angelegt.und Stadtbaugeschichte I + II (VL) • Bauformen. Die Inhalte und Methoden der im Studium gelehrten Fächer werden am konkreten Beispiel angewandt. als sogenannte integrierte Lehrveranstaltungen (d. als Kombination von verschiedenen Veranstaltungsformen) statt. Zum Wintersemester 2003/04 wurde das Studium von einem Aufbaustudiengang in einen Masterstudiengang mit dem Abschluss „Master of Science“ umgewandelt. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem ersten und zweiten Semester ist ein mindestens vierwöchiges denkmalpflegerelevantes Praktikum zu absolvieren.und Kunstgeschichte I + II (VL) • Bau. Reparatur-. in der Regel in den Frühjahrssemesterferien Stand: 2008 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 135 .und Kunstgeschichte • Historische Baukonstruktionen I + II (IV) • Methoden der Bauforschung (VL) • Architektur.Die Lehre im Masterstudium Denkmalpflege Ausbildungsziel des Masterstudiums ist der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten. Exkursionen bzw.und Ortsanalyse.und Sanierungstechniken • Abschlussexkursion in eine jährlich wechselnde Denkmalregion Modul 8: Praktikum • vierwöchiges Praktikum. -typen. Vorlesungen. Analyse von Kulturlandschaften • Konzeption denkmalgerechter Erhaltungs-. Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung • Bauaufnahme und Bauforschung (PJ) • Raumbuch (PIV) • Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen (PIV) Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung • Bauforschung und Sanierungsvorplanung (PJ) • Einführung in die Photogrammetrie (PIV) Modul 3: Denkmalpflege • Geschichte und Theorie der Denkmalpflege (VL) • Städtebauliche Denkmalpflege I + II (PIV) • Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens (VL) • Gartendenkmalpflege I + II (PIV) • Industriedenkmalpflege I + II (IV) • Einführung in die Archäologie (IV) • Denkmalkunde (IV) • Denkmalpflege in der Praxis (IV) Modul 4: Architektur. Die Lehrveranstaltungen finden je nach Lehrinhalt in Form von Projekten.h. Dabei stehen Bauuntersuchungen mit bauforscherischen Methoden und Konzeptionen denkmalgerechter Instandsetzungs.und Sanierungsplanungen im Mittelpunkt. Diese Ansätze werden auch im Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit vertieft. Seminaren. soweit dieses nicht schon vor Beginn des Studiums nachgewiesen wird. Seither gliedert es sich in acht Module und die Masterarbeit. Instandsetzungs. -funktionen (VL) IV PJ PIV SE VL Integrierte Veranstaltung Projekt Projektintegrierte Veranstaltung Seminar Vorlesung Modul 5: Sanierung und Konservierung • Sanierungstechnologien I + II (PIV) • Konservierung und Restaurierung I + II (PIV) • Baustelle Denkmal (SE) • Methoden erhaltender Objektsanierung/ Konservierung (VL) Modul 6: Wahlmodul • Tragwerkslehre für die Denkmalpflege (VL) • Perzeption und Präsentation (IV) • Kommunikationstechniken (IV) • Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext I + II (SE) • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (IV) • frei wählbare Veranstaltungen mit Leistungsnachweis Modul 7: Exkursionen (10 Tage) • Auftaktexkursion nach Merseburg: Einführung in die Bauforschung • Frühjahrsexkursion nach Franken: Handwerks.

Die Bauaufnahme ist die Grundlage für den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Bausubstanz oder mit Altbauten. Zusätzlich gibt es acht Projektbesprechungstermine à ca. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr.-Prof. (FH) Antonia Brauchle M. das als Basis für das formtreue Aufmaß dient. Dies bildet eine Basis sowohl für die denkmalgerechte Instandsetzung als auch für die weitere wissenschaftliche Bearbeitung. 136 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . ihres geometrischen Aufbaus sowie ihrer physischen Beschaffenheit. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch prüfungsäquivalente Studienleistungen gemäß § 11 Abs. Dabei werden Verfahren der elektrooptischen Tachymetrie mit denen des Handaufmaßes kombiniert und Pläne im Aufnahmemaßstab 1:25 erstellt. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. bildet sie im Masterstudiengang Denkmalpflege den zentralen methodischen Ausgangspunkt. des. Gleichzeitig werden Befundbeobachtungen notiert und photographisch dokumentiert. Obwohl – und gerade weil – der Notwendigkeit der Bauaufnahme in der denkmalpflegerischen Praxis mitunter nur bedingt Rechnung getragen wird. Neben der Schulung der baubezogenen Beobachtungsfähigkeit sowie dem Training der Teamarbeit ist es das zentrale Ziel der Lehrveranstaltung. Am Ende des Wintersemesters werden die Ergebnisse im Rahmen einer internen Präsentation vorgestellt. In Verbindung mit der Veranstaltung „Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen“. wird ein Vermessungssystem gelegt. ein Objekt sowohl ohne als auch mit modernen technischen Hilfsmitteln selbständig erfassen zu können. das praktische Arbeit vor Ort und Projektbesprechungen im Saal umfasst.-Ing. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin.-Ing. Die Untersuchungsergebnisse bilden die Grundlage für einen ersten Bauphasenplan und münden in einen vorläufigen Bauforschungsbericht.und Nachbereitung der praktischen Arbeit vor Ort. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl.und Architekturhistorikerin. 3 der Prüfungsordnung. Die Bauaufnahme findet im Wintersemester in drei Blöcken à 4-5 Tagen vor Ort statt.Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung (13 LP nach ECTS) Univ.: ausgebildete Architektin. in der die Grundlagen des Vermessungswesen vermittelt werden. Dr.-Ing. zertifizierte Denkmalpflegerin. Diese fließen in das Raumbuch ein. deren theoretische Grundlagen im Saal vermittelt werden und die parallel dazu im Projekt praktisch angewendet werden. für dessen Strukturierung eine eigene Veranstaltung angeboten wird. 4 h zur Vor. Anschließend beginnen die Studierenden. Christian Clemen: Vermessungsingenieur. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl. Schnitten und Ansichten wiedergeben. die Studierenden in die Lage zu versetzen.: Kunst. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin LV-Titel Bauaufnahmeprojekt LV-Art SWS PJ 6 Gewichtung im Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel (im WiSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Spiegel (im WiSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Clemen P (Pflichtfach) WiSe Erstellung eines Raumbuches Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen PIV PIV 2 2 P (Pflichtfach) WiSe P (Pflichtfach) WiSe Das Modul besteht aus dem Projekt.-Ing.A. die das Bauwerk in formtreuen Grundrissen. Daniela Spiegel M.Sc. Bauforscherin und Denkmalpflegerin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. und zwei projektintegrierten Veranstaltungen. Zunächst wird das zu untersuchende Objekt – ein jährlich wechselndes Baudenkmal aus Berlin oder dem Berliner Umland – mit Hilfe einer „Schrittskizze“ erfasst. Das Raumbuch beinhaltet die systematische Dokumentation des Untersuchungsobjektes in Bild und Schrift in seinem momentanen Ist-Zustand. Sie umfasst die systematische Dokumentation der Baukörper und ihrer Umgebung.-Ing. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher. das Gebäude in Gruppen von 3 bis 6 Personen zu vermessen. wobei der Fokus – bedingt durch die Projektstruktur – auf den bauforscherischen Fragestellungen liegt.

Dendrochronologie etc. Als 2. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher.-Ing. Mitarbeitern der zuständigen Landesdenkmalämter sowie Lehrbeauftragten vorgestellt werden. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 137 .A.und Raumfassungen“ (Modul 5). die eine wertvolle Technologie zur Effizienzsteigerung in der Bauaufnahme darstellt. durch das Erlernen und Anwenden zusätzlicher Methoden (restauratorische Befundöffnungen. das praktische Arbeit vor Ort und Projektbesprechungen im Saal umfasst. Für die Projektarbeit teilen sich die Studierenden nach persönlichem Interesse in die Gruppen Bauforschung und Sanierungsvorplanung auf.-Prof. deren theoretische Grundlagen im Saal vermittelt werden und die parallel dazu im Projekt praktisch angewendet werden. Auftraggebern.und Nachbereitung in der Hochschule. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. Ziel der „Bauforschungsgruppe“ ist es. Teil des Semesterprojektes baut die Veranstaltung auf den im Modul 1 sowie in der Veranstaltung „Sanierungstechnologien I“ (Modul 5) erarbeiteten Grundlagen des Wintersemesters auf. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr.: Kunst. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Veranstaltung zur Photogrammetrie. um darüber zu einer absoluten Datierung der Bauchronologie zu gelangen.-Ing. Die Gruppe der „Sanierungsvorplaner“ hingegen erfasst und kategorisiert sämtliche erkennbare Schäden in Form einer systematischen Schadenskartierung. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Albert Wiedemann: Vermessungsingenieur.B. Hier lernen die Studierenden. Wie in Modul 1 umfasst das Projekt drei Bauaufnahmeblöcke vor Ort und acht Besprechungsterminen zur Vor.-Ing. 3 der Prüfungsordnung. Dr. digital oder analog erstellte Fotos von Wandflächen durch ebene projektive Entzerrung über Referenzinformationen (Passpunkte oder gemessene Distanzen) in maßstäbliche Abbildungen umzuwandeln. Zudem werden noch nicht erfasste Teile des Gebäudes mit moderner Messtechnik aufgemessen. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch prüfungsäquivalente Studienleistungen gemäß § 11 Abs.-Ing. spezialisiert in Photogrammetrie und Laserscanning.Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung (11 LP nach ECTS) Univ.Sc. archäologische Sondagen. des.) die im Wintersemester gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen. in der zugleich Vorschläge für den Umgang mit den erfassten Schäden gemacht werden. und einer projektintegrierten Veranstaltung.: ausgebildete Architektin. Die Erstellung der zu diesem Zweck anzufertigenden Poster wird im Fach „Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten“ (Modul 6) betreut. (FH) Antonia Brauchle M. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl. Am Ende des Sommersemester steht die Abschlusspräsentation . Daniela Spiegel M.und Architekturhistorikerin. bei der die Ergebnisse des Jahrgangsprojektes geladenen Gästen wie z.-Ing. offen gebliebene Fragen zu beantworten. zertifizierte Denkmalpflegerin. Produktionsleiter der BSF Swissphoto GmbH LV-Titel LV-Art SWS 6 Gewichtung im Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Wiedemann Bauforschung und Sanierungsvorpla. Abhängig vom jeweiligen Jahrgangsprojekt gibt es starke inhaltliche Verknüpfungen mit den Fächern „Gartendenkmalpflege“ (Modul 3) und „Architektur. Bauforscherin und Denkmalpflegerin. Auf der Grundlage des von der Bauforschungsgruppe erstellten denkmalpflegerischen Bindungsplans entwickeln alle Studierenden gemeinsam – je nach Objekt und Vorstellungen des Auftraggebers – verschiedene denkmalgerechte Vorschläge zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl.PJ nung Photogrammetrie PIV P (Pflichtfach) SoSe 2 P (Pflichtfach) SoSe Das Modul besteht aus dem Projekt.

-pol. so dass die Studierenden hier Schwerpunkte setzen können. Grundlagen des Denkmalwesens Gartendenkmalpflege I Gartendenkmalpflege II Industriedenkmalpflege I & II Einführung in die Archäologie Denkmalkunde Denkmalpflege in der Praxis LV-Art SWS 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 PIV PIV VL PIV PIV IV IV IV IV Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe WiSe SoSe WiSe WiSe SoSe WS/SS WiSe SoSe WiSe Lehrende/-r Dolff-Bonekämper Dame/Klawun Dame/Klawun Schäfer Rolka Rolka Dame Krauskopf Haspel Drachenberg/Holan Geschichte und Theorie der Denkmalpflege VL Das Modul Denkmalpflege soll in die verschiedenen Bereiche der theoretischen und praktischen Denkmalpflege einführen. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Dr. Thomas Drachenberg: Kunsthistoriker. Mitbegründer des Büros „Laufwerk B“ (u. Sie bestehen aus Saalveranstaltungen sowie Vor-Ort-Terminen in Denkmalbereichen und vor Denkmalen im Berliner und Brandenburger Raum.: Architekt und Denkmalpfleger. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Prof. Volontärin am Landesdenkmalamt Berlin. Es können jedoch auch Referate zu frei wählbaren Themen gehalten werden. Dr. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Dr. Christoph Krauskopf: Mittelalterarchäologe. Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) für Bodendenkmalpflege.-Ing. Ein Großteil der Veranstaltungen wird von Lehrbeauftragten aus den Denkmalämtern Berlin und Brandenburg angeboten. Rudolf Schäfer: Jurist. Prof. Weitere Bereiche werden als Wahlpflicht angeboten. Professorin für Denkmalpflege am Institut für Stadt.-Ing. Bau/Technik/Innere Deinste der Staatlichen Museen zu Berlin .-Prof.und Übungscharakter statt. Leiter des Dezernats Praktische Denkmalpflege. sowie „Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens“ unerlässlich. Professor für Baurecht und Bauverwaltungslehre Dr. Gisela Holan: Baureferentin und Leiterin der Abt.Modul 3: Denkmalpflege (11 LP nach ECTS) Univ.Sc. Die Studierenden erwerben theoretische und historische Kenntnisse der Denkmalpflege und werden damit in die Lage versetzt.Preußischer Kulturbesitz LV-Titel Städtebauliche Denkmalpflege I Städtebauliche Denkmalpflege II Rechtl. Dr.und Regionalplanung der TU Berlin Dipl. „Städtebauliche Denkmalpflege“. Gebietsreferentin für den Landkreis Oder-Spree. (FH) Torsten Dame M. in ihrer beruflichen Tätigkeit Denkmalpflegemaßnahmen in den Kontext der Entwicklung der Denkmalpflege einordnen und bewerten zu können. Ruth Klawun: Kunsthistorikerin. Denkmalpflegerin mit langjähriger Berufserfahrung am Landesdenkmalamt Berlin. Gabi Dolff-Bonekämper: Kunsthistorikerin. „Archäologie und Bodendenkmalpflege“ findet als Seminarveranstaltung mit Vorlesungs. Jörg Haspel: Landeskonservator des Landesdenkmalamts Berlin Dr. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. rer. Veranstaltung von Wettbewerben zur Entwicklung von Nutzungspotentialen funktional disponibler Baudenkmale) Dr. Diese Veranstaltung wird nach Möglichkeit im Sommersemester mit dem Bauaufnahmeprojekt verknüpft. Abteilung Gartendenkmalpflege Dr.a. Die Gartendenkmalpflege führt in die Geschichte der Gartenkunst und in grundlegende gartendenkmalpflegerische Fragen ein. Dezernat Praktische Denkmalpflege Univ. Als Pflichtveranstaltungen sind dabei die wichtigen Bereiche „Geschichte und Theorie der Denkmalpflege“. Caroline Rolka: freie Landschaftsplanerin mit Schwerpunkt Gartendenkmalpflege. 138 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 139 . Annemarie Jaeggi: Kunsthistorikerin.und Kunstgeschichte erwerben. Gabi Dolff-Bonekämper: Kunsthistorikerin.und Stadtbaugeschichte an der TU Berlin. Sie macht mit den gängigen Konstruktionsprinzipien vertraut. Jaeggi ed.-Prof. Dr.und Stadtbaugeschichte“ und „Bauformen. Die Veranstaltungen „Architektur. Professor für Bau.und Kunstgeschichte“. Udo Bode: Architekt. Cramer Dolff-Bonekämper Sack Architektur.Modul 4: Architektur. Lehrtätigkeit am FG Kunstgeschichte der TU Berlin. Jaeggi ed. funktionen“ führen – abhängig von den Angeboten der FG Kunstgeschichte.und Kunstgeschichte I LV-Art SWS IV IV VL VL 2 2 2 2 2 2 2 2 Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe SoSe WiSe WiSe SoSe WiSe SoSe SoSe Lehrende/-r Bode Bode Sack v.-Prof.und Kunstgeschichte II VL Bau. Dr.-Prof.-Ing. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient.und Kunstgeschichte der Moderne.und Kunstgeschichte (6 LP nach ECTS) Dr. Adrian von Buttlar: Kunsthistoriker. auf die Absolvent/-innen des MSD bei der Beschäftigung mit historischer Bausubstanz stoßen werden. Dr.und Stadtbaugeschichte II Bauformen. Dr. Arbeitsschwerpunkt Bauen im Bestand Univ. Dr. Jh.und Regionalplanung und Historische Bauforschung in einschlägige Themenbereiche ein. Forschungsschwerpunkte Geschichte der Gartenkunst. Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im FG Kunstgeschichte der TU Berlin Univ.und Regionalplanung der TU Berlin LV-Titel Historische Baukonstruktionen I Historische Baukonstruktionen II Methoden der Bauforschung Architektur. Mit der Pflichtveranstaltung „Historische Baukonstruktionen“ soll eine grundsätzliche Sensibilisierung für die historischen Baukonstruktionen nördlich der Alpen von mittelalterlichen bis zu den heutigen Gebäudekonstruktionen erzeugt werden. Direktorin des Bauhausarchives. Sie werden in die Lage versetzt. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. Zudem werden die einzelnen Schritte erklärt. Professorin für Denkmalpflege am Institut für Stadt. die im Rahmen einer Bau. Architektur. al. Stadt. Buttlar. v. al.-Ing. Bau. „Bau. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Univ. & 20. Referent für Bautechnik im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt Univ.und Stadtbaugeschichte. Kerstin Wittmann-Englert: Kunsthistorikerin.-Prof. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Schwerpunkt Architekturgeschichte des 20. Denkmalpflegerin mit langjähriger Berufserfahrung am Landesdenkmalamt Berlin.und Geländeuntersuchung zum Einsatz kommen. PD Dr.und Stadtbaugeschichte I Bau. Jh. Denkmalpflege und Architektur des 19. sowohl bezogen auf Gebäude als auch auf terrestrische Zusammenhänge.-Ing. -typen. Wittmann-Englert. Professor für Kunstgeschichte der Moderne an der TU Berlin. Johannes Cramer: Architekt und Bauhistoriker. Wittmann-Englert. In der Vorlesung „Methoden der Bauforschung“ werden die verschiedenen Untersuchungsansätze der historischen Bauforschung anhand von Forschungsprojekten methodisch vorgestellt. -funktionien VL VL VL Im Modul „Architektur. Forschungsschwerpunkt Historische Baukonstruktionen. Buttlar.und Kunstgeschichte“ sollen die Studierenden neben Grundkenntnissen in Historischen Baukonstruktionen ihre Denkmälerkenntnis erweitern und grundlegendes Wissen der europäischen Architektur. Schwerpunkte Byzantinische Kunst und Architektur. -typen. Denkmäler selbständig einzuordnen und eigene Maßnahmen zu planen.

Denkmalpfeger.-Ing. Christoph Merzenich: Kunsthistoriker und Diplom-Restaurator.-Ing. Die Veranstaltung im Sommersemester widmet sich dem Jahrgangsprojekt. Teil widmet sich dem Fresko als der in Europa wichtigsten und meist verbreiteten Technik der Wandmalerei und Architekturfassung.und Stadtbaugeschichte an der TU Berlin. Bürogemeinschaft Hüffer-Ramin.und Raumfassungen“ ist nach Möglichkeit im Sommersemester in das Projekt eingebunden. Fachplanungsbüro für Restaurierung und Instandsetzung von Denkmalen und archäologischen Objekten Univ. Im Blockseminar „Baustelle Denkmal“ werden Beispiele zum Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz und konkrete Sanierungs.Modul 5: Sanierung und Konservierung (6 LP nach ECTS) Dipl. geschäftsführender Gesellschafter der ProDenkmal GmbH. Dr. Dr. Ursula Hüffer: Architektin. Arbeitsschwerpunkt Bauen im Bestand LV-Titel Sanierungstechnologien I Sanierungstechnologien II Architektur. Ausstattungen und haustechnische Installationen durchgenommen. Je nach Art des Untersuchungsobjektes können vor Ort Putz.-Ing. Professor für Bau. -abfolge etc. Auch die Veranstaltung „Architektur. Die Vorlesung „Methoden erhaltender Objektsanierung/Konservierung“ führt in grundlegende Fragen der Restaurierung und Konservierung verschiedenster Baumaterialien ein. Dabei werden Kriterien zur Beurteilung ausführungstechnisch bedingter Schadensbilder und zur Klärung arbeitsorganisatorischer Aspekte (Arbeitsteilung. Türen. im Rahmen des Projekts denkmalgerechte Sanierungsvorschläge unter Berücksichtigung zentraler konservatorischer und restauratorischer Grundsätze zu diskutieren und auszuarbeiten. Anhand von praktischen Beispielen werden alle relevanten Bauteile von der Gründung über Wände. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. Die Vorlesung selbst ist zweigeteilt: der 1. Wolfang Frey (Werkstoffwissenschaften): Werkstoffwissenschaftler. 140 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . um methodische Herangehensweisen zu lernen. Decken.) behandelt. Professor für „Wandmalerei und Architekturfassung“ am FB Konservierung und Restaurierung der FH Erfurt. Dächer. denkmalgerechten Sanierungsvorschlägen. Die Pflichtveranstaltungen „Sanierungstechnologien I & II“ sind eng mit dem Jahrgangsprojekt verbunden.-Prof. Konservierung und Restaurierung einführen. Johannes Cramer: Architekt und Bauhistoriker.oder Wandfassungsproben entnommen und anschließend im Labor der FH Erfurt ausgewertet werden. Der 2. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit. seinen spezifischen Schäden und der Erarbeitung von geeigneten.und Raumfassungen Methoden erhaltender Objektsanierung/Konservierung Baustelle Denkmal LV-Art SWS PIV PIV PIV VL SE 2 2 2 2 2 Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe SoSe SoSe WiSe/ SoSe WiSe Lehrende/-r Hüffer Hüffer Merzenich Frey Cramer Das Modul soll in grundlegende Fragen der Sanierung. Dipl. Analysemethoden vorgestellt sowie die Bedeutung flankierender und präventiver Maßnahmen herausgestellt. Restaurator. Arbeitsschwerpunkt Denkmalschutz und Bauen im Bestand Prof. Anhand von Fallbeispielen werden Schadensfaktoren erläutert. Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit Fragen der Konservierung/Restaurierung von Wandmalereien und Architekturfassungen.und Lösungsvorschläge vorgestellt und diskutiert. zertifiz. Im Wintersemester werden die theoretischen Grundlagen für Bauschäden und ihre denkmalpflegerisch korrekten Sanierungsmöglichkeiten erörtert. In kleinen Übungen werden für einzelne Fragestellungen Sanierungskonzepte und -technologien entwickelt. Fenster.

: Kunst. Daniela Spiegel M.-Ing. sich in anderen Disziplinen zu orientieren und sich mit ihnen auseinander zu setzen. soweit nach den jeweiligen Gegebenheiten der Fächer eine Teilnahme möglich ist. In der Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ wird das Formulieren von Präsentationstexten. tec. den gezielten Einsatz von audiovisuellen Hilfsmitteln und die Wirkung ihrer Körpersprache.Modul 6: Wahlmodul (5 LP nach ECTS) Univ. die im Bereich der Denkmalpflege von Relevanz sind. wird das für den Denkmalpfleger wichtige Instrument der Baubeschreibung geübt. Gastwissenschaftler am FG Bau. Forschungsschwerpunkt Ägypten. Bei Exkursionen zu Berliner Bauten.-Prof. Schlüsselkompetenzen zu erwerben und/oder durch ergänzende Angebote aus der Denkmalpflege Kenntnisse zu vertiefen und abzurunden sowie eigene Schwerpunkte zu setzen.A. Die Vorlesung „Tragwerkslehre für die Denkmalpflege“ richtet sich speziell an Studierende ohne Basiswissen in dieser Disziplin. spezialisiert auf Baustatik historischer Gebäude. em. des. Das Seminar „Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext“ behandelt denkmapflegerische Thematiken unterschiedlicher Kulturen und Länder. das Strukturieren und Aufarbeiten sowie die zielgruppenorientierte sprachliche Umsetzung von Textinhalten geübt.-Ing. Michael Gauß: Chemieingenieur. Philipp Speiser: Bauhistoriker. Die Studierenden sollen durch eigene Wahl die Kompetenz erwerben.-Ing.und Stadtbaugeschichte der TU Berlin Dr. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dr. Das Seminar „Perzeption und Präsentation“ ist zweigeteilt. Dr. die auf die Inhalte der Saaltermine abgestimmt sind.-Prof. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. die vergleichend diskutiert werden. Zusätzlich gibt es ein Angebot. In den Saalstunden werden mit den Teilnehmern Grundbegriffe der Architekturterminologie verschiedener Epochen und baugeschichtlicher Themen durchgenommen. Ihnen werden hier die Grundbegriffe und -thematiken der Tragwerkslehre erläutert. freiberuflicher Architekturkritiker und -historiker LV-Titel Tragwerkslehre für die Denkmalpflege Perzeption und Präsentation Kommunikationstechniken Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten LV-Art SWS VL IV IV SE PIV 2 2 2 2 2 Gewichtung W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) im WiSe WiSe WiSe WiSe/ SoSe SoSe Lehrende/-r Dierks Sack/Spiegel Gauß Speiser Tietz Das Wahlmodul dient dem fachübergreifenden Studium und/oder der Vertiefung. Die Teilnehmer erhalten Hinweise für eine zeiteffektive Vorbereitung. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr. Sc. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin.und Architekturhistorikerin. Der zweite Teil der Veranstaltung widmet sich der Präsentation der Arbeitsergebnisse am jeweiligen Semesterobjekt in Form von Postern. emeritierter Leiter des FG Tragwerkslehre und Baukonstruktion der TU Berlin Univ. Klaus Dierks (Bauingenieurwesen): Statiker. langjährige Berufserfahrung in Geschäftsführung und Managment internationaler Konzerne Dr. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 141 . Die Veranstaltung „Kommunikationstechniken“ hat die effektive Vermittlung von Informationen in kleinen Gruppen zum Ziel. Denkmalpfleger und Bauforscher. Der richtige Einsatz der Kommunikationselemente wird in praktischen Übungen in der Gruppe gezeigt. das über das Programm des Masterstudiengangs Denkmalpflege hinausgehende Fähigkeiten vermittelt. Für das Wahlmodul können Veranstaltungen aus dem Angebot aller Berliner Universitäten gewählt werden. Jürgen Tietz: Kunsthistoriker. zertifizierte Denkmalpflegerin. Dr.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr. Löbau.A. Die bisherigen Ziele der Abschlussexkursionen waren 1999 die Hansestädte Lübeck. Stralsund.a.a. 2001 Görlitz und Umgebung (u. 2005 Sachsen (u.a. Wismar. 2000 Halle.Modul 7: Exkursionen (3 LP nach ECTS) Univ. Landsberg.a. (FH) Antonia Brauchle M.und Sanierungstechniken Abschlussexkursion: wechselnde Denkmalregion LV-Art SWS EXK EXK 2T 4T Gewichtung im P (Pflicht) P (Pflicht) WiSe SoSe Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Sack/Schnelle/Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) EXK 4T P (Pflicht) SoSe Exkursionen dienen der Anschauung von Objekten. Die Themenschwerpunkte liegen dabei auf Haustein. Mildenfurth. Bauforscherin und Denkmalpflegerin. Freiberg). Bad Muskau). Annaberg-Buchholz). Daniela Spiegel M. In Form einer gemeinsamen Besichtigung des Merseburger Doms werden den Studierenden am ersten Tag die unterschiedlichen Methoden der Bauforschung vorgestellt. Organisiert wird die Abschlussexkursion seit 2003 von Mike Schnelle. 2006 Bergbaustädte des Erzgebirges (u. 2007 Westpolen (u. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl.a. Weimar. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl.a. Beierfeld. Bei der Frühjahrsexkursion werden von denkmalpflegerisch tätigen Büros verschiedene Restaurierungsund Sanierungsobjekte besucht. Schneeberg. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. Görlitz. Eldena). Dessau und Wörlitz.und Architekturhistorikerin. Das Exkursionsziel und damit auch der Inhalt der Abschlussexkursion werden für jeden Jahrgang vom FG neu festgelegt. Rostock.-Ing. Mike Schnelle M. des. Jena.: ausgebildete Architektin. Schwarzenberg. Glogau) und 2008 das sachsen-anhaltinische Burgenland (u. Orient-Abteilung. 2002 der Bodenseeraum (u. um innerhalb eines begrenzten Kulturkreises an unterschiedlichen Objekten denkmalpflegerische und bauforscherische Fragestellungen mit den jeweils zuständigen Fachleuten zu diskutieren. zertifizierte Denkmalpflegerin. Memleben.Sc. Dr. Freyburg.: Kunst.-Ing. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin.Sc. Peitz. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher. Überlingen. Grünberg. Mitarbeiter im Deutschen Archäologischen Institut. Bautzen. Tamsel. Erfurt. Gotha). Reichenau). 2004 Thüringen (u. Birnau. Ponitz. Projekt Marib-Stadt LV-Titel Auftaktexkursion nach Merseburg: Einführung in die Bauforschung Frühjahrsexkursion nach Franken: Handwerks. Nebra) 142 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . die für die Denkmalregion Franken typische Spezifika aufweisen.-Ing. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl.-Ing. Im Fall des Masterstudiengangs Denkmalpflege sollen mit gezielten Übungen das Heranführen an bauforscherische Fragestellungen sowie das Kennenlernen untereinander (Auftaktexkursion) erleichtert sowie die Erweiterung der Denkmalkenntnis und die Diskussion mit in der Denkmalpflege Tätigen ermöglicht werden. Wismar und Stralsund. 2003 Mecklenburg (Schwerin.: ausgebildeter Architekt. Weißenfels.a. Bauforscher und Denkmalpfleger.und Dachwerksanierungen. Zwickau. Niesky. Konstanz. Küstrin. Am zweiten Tag erfolgt eine Bauforschungsübung in kleinen Gruppen.-Ing. Chemnitz.-Prof. Naumburg. Die Auftaktexkursion führt nach Merseburg. Besucht wird stets eine Denkmalregion.

Bauen im Bestand Bauforschungsbüros Restaurierungsbüros oder -werkstätten Staatliche Einrichtungen wie Deutsches Archäologisches Institut (DAI). Ziel für alle ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen durch die praktische Tätigkeit. die direkt nach dem Studium ohne Berufserfahrung das Zusatzstudium aufgenommen haben.B. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) • Grabungspraktikum im Ausland (meist über DAI oder universitäre Grabungen) Daniela Spiegel JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 143 . an folgenden Einrichtungen/Orten absolviert: • • • • • • Landesdenkmalämter Untere Denkmalschutzbehörden Architekturbüros mit Tätigkeitsschwerpunkt Denkmalpflege. Einblicke in die Berufswelt im Bereich der Denkmalpflege bieten. Praktika wurden z. er muss jedoch im weitesten Sinne dem Bereich Bauforschung.Modul 8: Praktikum (5 LP nach ECTS) Das Praktikum soll besonders den Teilnehmern des Masterstudiengangs. Der Praktikumsplatz ist frei wählbar. Denkmalpflege oder Altbausanierung angehören.

144 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

Register 1998-2009

• Mitarbeiter • Absolventen • Abschlussarbeiten • Dozenten

ASD-MSD 10

2003

2005

2007

2008
Register - 2 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung, Aufbau- und Masterstudium Denkmalpflege, 1998 – 2009
Leitung des Fachgebietes Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack, seit 1998 Gastprofessor Prof. Dr. Fernando Valdés, Universidad Autónoma Madrid/ Alamut, Badajoz/Spanien, SS 2003 Sekretariat Daniel Krüger, 1999-2003 Dipl.-Ing., Wi.-Ing. (FH) Kristin Brenndörfer, seit 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiter Susanne Jäger M.A., 1998-1999 Dr. Elgin von Gaisberg, geb. Röver, 1999-2004 Dr. Christof Krauskopf, 1999-2004 Dipl.-Ing. Monika Thiel, 2001-2002 Jürgen Giese M.A., 2002-2007 Dr.-Ing. des. Daniela Spiegel M.A., seit 2004 Dipl.-Ing. Dietmar Kurapkat, seit 2007 Dipl.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.Sc., seit 2008 Wissenschaftlich-Technischer Mitarbeiter Dipl.-Ing. Martin Gussone, seit 2002 Mitarbeiter in Drittmittelprojekten Dipl.-Ing. Martin Gussone, 1999-2002 Dipl.-Ing. Dirk Dorsemagen, 2000-2002 Dipl.-Ing. Hanna Liebich, 2000-2004 Dina Sperl M.A., 2000-2007 Dipl.-Ing. Ulrike Siegel, 2001-2002, seit 2006 Kerstin Bruhns M.A., 2002-2004 Dipl.-Ing. Jorinde Bugenhagen, 2003-2004 Dr. Anne Mollenhauer, seit 2002 Dipl.-Ing. Mike Schnelle M.Sc., seit 2002 Dipl.-Ing. Katharina Steudtner, 2000-2001 Dipl.-Ing. Monika Thiel, 2002-2007 Dipl.-Ing. Christa Brandenburg geb. Wäschle, 2002-2004 Dr. Elgin von Gaisberg, geb. Röver, seit 2004 Architekt Youssef Khoury, seit 2005 Dipl.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.Sc., seit 2006 Dipl.-Ing. Haiko Türk, 2006-2007 Dr.-Ing. Catharine Hof, seit 2006 Christoph Konrad M.A., seit 2006 Dipl.-Ing. Karla Börner, seit 2007 Dipl.-Ing. Isabelle Frase, seit 2008 Tutoren cand. arch. Jens Birnbaum, 1999-2002 cand. arch. Franziska Brix, 1999-2002 cand. arch. Haiko Türk, 2002-2005 cand. arch. Gitte Biecker, 2003-2005 cand. inform Daniel Krüger, 2003-2006 cand. arch. Jenny Ahrens, 2007-2008 cand. arch. Isabelle Frase, 2005-2008 cand. phil. Dunja Henker, seit 2006 cand. inform. Simon Joecks, 2007-2008 cand. inform. Max Tritschler, 2007-2008 cand. arch. Franziska Streit, seit 2007 cand. arch. Nicole Erbe, seit 2008 cand. math. Friederike Schlöser, seit 2008

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 3

SS 2007) Projekt des MSD-Jahrgangs 2007-09 • Potsdam-Babelsberg – Ehemalige Hofgärtnerei (WS 2007/08. SS 2000) • Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 26 (SS 2000) Projekt des 3.4 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . ASD-Jahrgangs 2002-04 • Berlin-Frohnau – Buddhistisches Haus (WS 2002/03. SS 1999) • Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 27 (SS 1999) Projekte des 2. ASD-Jahrgangs 1998-2000 • Berlin-Neukölln – Der Versuchspavillon von Bruno Taut (WS 1998/99. SS 2001) Projekt des 4.und Masterstudiums Denkmalpflege Karte Berlin und Umland mit Verortung der Jahrgangsprojekte. SS 2008) Projekt des MSD-Jahrgangs 2008-10 • Caputh – Logierhaus am Schloss (WS 2008/09. (WS 2005/06. SS 2009) Register . ASD-Jahrgangs 2000-02 • Potsdam – Alter Friedhof – Arnim‘sche Friedhofskapelle (WS 2000/01. 2008. SS 2002) Projekt des 5. SS 2004) Projekt des MSD-Jahrgangs 2004-06 • Berlin-Tegel – Stallscheune und Schulfarm Insel Scharfenberg (WS 2004/05. Brandenburg . 2 (WS 2001/02. Projekte des 1. SS 2003) Projekt des MSD-Jahrgangs 2003-05 • Berlin-Charlottenburg – Mausoleum im Schlossgarten (WS 2003/04. SS 2005) Projekte des MSD-Jahrgangs 2005-07 • Strausberg.Verzeichnis der Jahrgangsprojekte des Aufbau.Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str.Haus 5 und die Liegehalle des ehemaligen Gutshofes Blankenfelde (WS 2006/07. Garten Springer (SS 2006) Projekt des MSD-Jahrgangs 2006-08 • Berlin-Pankow . ASD-Jahrgangs 2001-03 • Potsdam – Alexandrowka – Haus Nr. SS 2006) • Berlin-Zehlendorf. ASD-Jahrgangs 1999-2001 • Berlin-Pankow – Katholische Herz-Jesu-Kapelle (WS 1999/2000.

Die Absolventen des 1. ASD Jahrgangs (1998-2000)
- Berlin-Neukölln – Der Versuchspavillon von Bruno Taut (WS 1998/99, SS 1999) - Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 27 (SS 1999)
Dipl.-Ing. Marion Blachian Architektur Gargnano am Gardasee, Italien. Steinhaus. A-I-01 Annett Blaschke M.A. Kunstgeschichte Berlin-Köpenick, Bölschestraße 24. Mietshaus B -TK-02 Dipl.-Ing. (FH) Thomas Bolten Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. KdF-Seebad Prora. MVP-01 Dipl.-Ing. (FH) Ingo Eilers Bauingenieurwesen Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Kerstin Engel Bauingenieurwesen Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Sybille Haseley Architektur Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Freitreppe B -M-01 Dipl.-Ing. Mathias Koch Architektur Berlin-Neukölln, Dammweg. Musterpavillon B. Taut B -NK-01 Dipl.-Ing. (FH) Bettina Lietz Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. Wohnhaus MVP-02 Richard McLoughlin B. Arch. Architektur Belin, County Laois, Irland. Belin House A-IRL-01 Dipl.-Ing. Antonia Riedel Stadt- und Regionalplanung Belin, County Laois, Irland. Belin House A-IRL-01 Dina Sperl M.A. Kunstgeschichte Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Freitreppe B -M-01 Dipl.-Ing. Kaspar Storch Architektur Berlin-Neukölln, Dammweg. Musterpavillon B. Taut B -NK-01

Einige Teilnehmer des 1. ASD Jahrgangs 1998-2000 vor dem zweiten Jahrgangsprojekt in Brandenburg, 1999.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 5

Dipl.-Ing. (FH) Iris Üffing Architektur Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Birgit Walther Architektur Nebra, Sachsen-Anhalt. Burgruine Nebra SA-01

Dipl.-Ing.(FH) Elke Wege Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. Wohnhaus MVP-02 Dipl.-Ing. (FH) Oliver Wolf Bauingenieurwesen Der Umgang mit Kasernenbauten aus der Nazi-Zeit HH-01

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut nach der Sanierung, 2001

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, Foto 1999

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut, Grundriss Erdgeschoss

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, Grundriss Erdgeschoss

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut, Foto 1999.

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, 1999.

Register - 6

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Die Absolventen des 2. ASD-Jahrgangs 1999-2001
- Berlin-Pankow – Katholische Herz-Jesu-Kapelle (WS 1999/2000, SS 2000) - Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 26 (SS 2000)
Dipl.-Ing. (FH) Tina Brandt Architektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Axel Drieschner M.A. Kunstgeschichte Eisenhüttenstadt, Brandenburg. Kraftwerk Vogelsang BRB-03 Dipl.-Ing. (FH) Beatrice Falkenberg Architektur Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Kellergeschoss B -M-02 Dipl.-Ing. Anke Fissabre Architektur Ortrand, Niederlausitz. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl.-Ing. (FH) Tanja Föhre Bauingenieurwesen Berlin-Dahlem, Dahlem-Dorf. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Dipl.-Geogr. Christiane Hertwig Geographie Ortrand, Niederlausitz. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl.-Ing. (FH) Natalie Hinz Landespflege Quedlinburg, Sachsen-Anhalt. Brühlpark SA-03 Annette Krug M.A. Kunstgeschichte Berlin-Dahlem, Dahlem-Dorf. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Dipl.-Ing. (FH) Björn Laude Architektur Damaskus, Syrien, Suq as-Sagha A-SY-01 Dipl.-Ing. (FH) Maxi Mohns Innenarchitektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Klara Müller Architektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Annette Nowatzky Landschaftsplanung Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Beatrix Pfotenhauer Landschaftsplanung Dahlwitz-Hoppegarten, Brandenburg. Rennbahngemeinde BRB-01 Dipl.-Ing. Beate Queck Architektur Köthen, Sachsen-Anhalt. Reithalle Schloss Köthen SA-02

Die Teilnehmer des 2. ASD Jahrgangs 1999-1001 während der Abschlussexkursion in Wörlitz, 2000.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 7

-Ing.-Ing. Brandenburg.8 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Kraftwerk Vogelsang BRB-03 Uwe Schwartz M. Kunstgeschichte Zernikow bei Prenzlau. Marco Tami Architektur Damaskus. Niederlausitz. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Daniela Spiegel M. Herz-Jesu-Kapelle. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl. phil.Kellergeschoss B -M-02 Katja Szymczak M. Querschnitt B-B‘ Register .-Ing. Grundriss Erdgeschoss Brandenburg/Havel. Kunstgeschichte Berlin-Mitte. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Berlin-Pankow. Suq as-Sagha A-SY-01 Dipl. Museumsinsel. Foto 2000 Berlin-Pankow. Syrien. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Susanne Schöß M. Barbara Schulz Architektur Eisenhüttenstadt. Altes Museum . Neustädtischer Markt 26. Kunstgeschichte Berlin-Mitte.Dipl. Kunstgeschichte Berlin-Pankow. Museumsinsel.A.-Ing. Foto 2000 Brandenburg/Havel. Gitte Voß Architektur Berlin-Dahlem. Schönhausen. Brandenburg. Herz-Jesu-Kapelle. Erweiterungsbauten B -P-01 Mag. Ingeborg Rose-Melz Architektur Ortrand.-Ing. Klaus Schmidt Architektur Ortrand.A. Gutshof BRB-04 Dipl. Altes Museum .A. Andrea Sonnleitner Kunstgeschichte Ortrand. Niederlausitz.Kellergeschoss B -M-02 Dipl. Niederlausitz.A. Neustädtischer Markt 26. Dahlem-Dorf.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Brandenburg BRB-05 Ulrike Meinhold M. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. Elbe/ Sachsen-Anhalt. geb. Tempelhofer Ufer 11. Qasr. ASD Jahrgangs 2000-02 während der Abschlussexkurion am Haus Schmincke in Löbau. Denkmalort Pankow. (FH) Ronny Remane Architektur Berlin-Pankow. Museumsinsel. Koch BRB-P-01 Dipl. (FH) Beate Jansen Architektur Berlin-Kreuzberg.d.-Ing. B -FK-01 Dipl.Rotunde B -M-03 Dipl. Islamwissenschaften/Kunstgeschichte Beirut. Brandenburg. Dimitri Rauer Architektur Berlin-Mitte.-Ing.-Ing. (FH) Petra Jacobi. Neuer Friedhof.-Ing.9 . SS 2001) Ralph Bodenstein M. Kunstgeschichte Burg Storkow. Geschichte Berlin-Mitte. Agora A-GR-01 Dipl. Gudrun Schaare Architektur Berlin-Mitte. 2001.-Ing.-Ing. A-ÄGY-01 Stephanie Langer M. B -P-03 Dipl. Ziade A-RL-01 Dipl. (FH) Andreas Franke Bauingenieurwesen Berlin-Pankow. Libanon.-Ing.Die Absolventen des 3.-Ing. Frank Heyder Bauingenieurwesen Pretzsch a.-Ing. (FH) Claudia Lacher Architektur Abydos/ Ägypten Grabanlage des Chasechemui. Heinz-Georg Heidenreich Landschaftsplanung Berlin-Pankow. Steffi Platte Architektur Pretzsch a.-Ing. (FH) Thorsten Dame Architektur Stratos. Altes Museum . Eger Palais. Grablege W.Rotunde B -M-03 Die Teilnehmer des 3. B -P-02 Dipl.-Ing.Potsdam – Alter Friedhof – Arnim‘sche Friedhofskapelle (WS 2000/01. Altes Museum .A. Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl.A.d. Friedrichstraße 126.A. ASD-Jahrgangs 2000-02 . Schulhaus B -M-04 Dipl. Griechenland. Museumsinsel. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Schützenhaus Niederschönhausen. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. Hoffmann Bauingenieurwesen Potsdam.

Brandenburg. Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl. Steffen Tillack Bauingenieurwesen Berlin-Mitte. Schloß Pretzsch. (FH) André Schlecht Architektur Berlin-Spandau. verh. Griechenland.d. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. Agora A-GR-01 Dipl. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Ulrike Siegel Architektur Pretzsch a.-Ing. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Beate Tannigel Landschaftsplanung Berlin-Pankow. Register . Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl. Foto nach der Sanierung. Monika Thiel Architektur Pretzsch a.-Ing. 2001 Potsdam. Längsschnitt. SA-04 Dipl.-Ing. Neupert Innenarchitektur Berlin-Pankow. Fort Hahneberg B -SP-01 Dipl. Arnim‘sche Friedhofskapelle.-Ing.-Ing. Bronzezeitliche Akropolis A-KRO-01 Dipl.Dipl. Foto vor der Sanierung. Friedrichstraße 126. Stefanie Winckler Landschaftsplanung Steinhöfel.-Ing.d. Alter Friedhof.10 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Grotte im Gutspark BRB-06 Potsdam.-Ing. Arnim‘sche Friedhofskapelle. Alter Friedhof. 2001. Arnim‘sche Friedhofskapelle. Istrien. Cathleen Sietz Architektur Stratos. Mike Schnelle Architektur Monkodonja. Alter Friedhof. Schulhaus B -M-04 Dipl.-Ing.-Ing. Sabine Walter. 2003 Potsdam.

(FH) Moritz Kinzel Architektur Basta. Berliner Allee 185. Andrea Kirste Architektur Berlin-Wedding.-Ing. Chr. Brechthaus B -P-04 Dipl. SS 2002) Dörte Begemann M. Mietshaus Müggelseedamm 245 B -TK-03 Dipl. Kolonistenhaus B -M-06 Dipl. (FH) Daniela Krause Architektur Berlin-Weißensee. Quartier Zokak al-Blat A-RL-02 Kerstin Bruhns M. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Die Teilnehmer des 4.-Ing. Betonhaus Türschmidtstr.-Ing.Potsdam – Alexandrowka – Haus Nr. Mietshaus Müggelseedamm 245 B -TK-03 Dipl. (FH) Dirk Kalisch Bauingenieurwesen Potsdam.A. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .-Ing. Brechthaus B -P-04 Dipl.A. Brechthaus B -P-04 Dipl.-Ing. Anett Lauzening Landschaftsplanung Kirchhof Altgolßen.-Ing.-Ing. (FH) Nicola Lorenz Architektur Berlin-Schöneberg. Karla Börner Architektur Beirut. Kunstgeschichte Berlin-Weißensee. Ackerstrasse 94. Friedhof BRB-07 Dipl.) A-JOR-01 Dipl. Barocke Zuganlagen BRB-16 Dipl.Die Absolventen des 4.-Ing. (FH) Heike Hinz Architektur Berlin-Lichtenberg. Berliner Allee 185. Kolonistenhaus B -M-06 Dipl.-Ing. Südjordanien.-Ing. Berliner Allee 185. Malte Klöckner Raumplanung Berlin-Weißensee. 17 B -LH-01 Dipl. Libanon. Brandenburg. Kunstgeschichte Berlin-Friedrichshagen. 2 (WS 2001/02.-Ing. ASD Jahrgangs 2001-03 während der Abschlussexkursion am Bodensee. Brandenburg.-Ing. Brechthaus B -P-04 Dipl. ASD-Jahrgangs 2001-03 . (FH) Manuela Jochheim Architektur Berlin-Wedding. Areal B (7000 v. (FH) Dennis Kopp Architektur Berlin-Friedrichshagen. 2002. (FH) Katja Hippler Architektur Berlin-Weißensee. Ackerstrasse 94.11 . Berliner Allee 185.

(FH) Kathrin Richter Architektur Glowe.-Ing. Friedhof BRB-07 Tanja Seeböck M. Ensembleschutz MVP-04 Potsdam. Ehemaliges Physiologisches Institut B -M-07 Dipl.-Ing. Mecklenburg-Vorpommern. Foto 2002 Dipl.-Ing. Studentendorf Schlachtensee B -SZ-02 Dipl. Haus 2.A. Ulla Plonske-Zindel Architektur Berlin-Weißensee. Mecklenburg-Vorpommern. Kinzel Landschaftsplanung Kirchhof Altgolßen. Register . Berliner Allee 185. Längsschnitt.-Ing. Archäologische Stadtteilkarte B -M-05 Potsdam. Alexandrowka. (FH)Sabine Stockmeyer Fachrichtung Architektur Berlin-Wedding.-Ing. „Betty Bank“ BRB-08 Dipl. Brandenburg.12 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . (FH) Heiko Muschick Landschaftsplanung Berlin-Schlachtensee. Brandenburg.-Ing.-Ing. Kunstgeschichte Berlin-Schöneberg. Brechthaus B -P-04 Dipl. Kunstgeschichte Warnemünde.Dipl. Antje Schüßler. verh.-Dokumentar (FH) Roland Mascherek Dokumentar Leben und Werk des Architekten Reinhold Mohr BRB-P-03 Dipl.-Ing. Landhaus Lemke B -LH-02 Dipl. (FH) Anja Ruis Bauingenieurwesen Berlin-Mitte. Brandenburg. „Betty Bank“ BRB-08 Dipl. Alexandrowka. (FH) Kathrin Sänger Architektur Berlin-Wedding. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Dipl. Caroline Rolka Landschaftsplanung Bad Elster. Stallgebäude von Haus 2.-Ing. Bewag-Stützpunkt Christiana B -M-08 Ulrike Storm Lehramt Bildende Kunst/Deutsch Berlin-Altcölln. 2002. Bewag-Stützpunkt Christiana B -M-08 Jan Schröder M. (FH) Elena Shifrina Bauingenieurswesen Bad Elster. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Dipl. (FH) Wita Noack Maschinenbau Berlin-Hohenschönhausen.A.-Ing. (FH) Boris Neubauer Architektur Berlin-Schöneberg.-Ing. Ostseeperle MVP-03 Dipl.

-Ing. (FH) Ramón Fischer Architektur Groß-Leuthen. Kleine Alte Fähre 10. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . (FH) Martin Futh Architektur Salvador. Holländisches Viertel BRB-P-04 Dipl. (FH) Christina Heck Architektur Braunschweig.-Ing. Gartentempel BRB-09 Dipl. Nordwestgriechenland. (FH) Kristina Eberler Bauingenieurwesen Trondheim. (FH) Saskia Koopmann Architektur Uzuncaburç. SH-01 Dipl. Suq Haraj A-RL-03 Dipl. (FH) Steffen Kluck Bauingenieurwesen Mellensee-Saalow. Norwegen. (FH) Beatrice Großmann Architektur Potsdam.13 .-Ing.-Ing. Jutespinnerei NS-01 Oliver Hell M. Wohnbauten A-GR-02 Dipl. Güterschuppen der KME BRB-11 Dipl. Fachwerkscheune BRB-10 Dipl.-Ing. (FH) Ana Izquierdo Ruiz Architektur Tripoli.-Ing. Niedersachsen.-Ing. Kilikien/Türkei A-TR-02 Die Teilnehmer des 5. ASD-Jahrgangs 2002-04 . Brandenburg. Stadtschloss BRB-P-05 Dipl.Die Absolventen des 5. Brasilien. Brandenburg. Modernes Wohnen in histor. Syrien. Häusern A-SY-02 Dipl. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl. Nidaros-Dom A-N-01 Dipl. Schleswig-Holstein. (FH) Wolfgang Krämer Architektur Groß-Leuthen. Brasilien. Peter Besch Bauingenieurwesen Potsdam.-Ing. (FH) Frank Aulbach Bauingenieurwesen Salvador. Brandenburg. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl.Berlin-Frohnau – Buddhistisches Haus (WS 2002/03.-Ing. 2003. ASD Jahrgangs 2002-04 während der Abschlussexkursion im Schlossgarten Schwerin. Libanon.-Ing.-Ing. (FH) Roland Hooß Restaurierung Lübeck.-Ing. Brandenburg.A. Brandenburg. Nadim Hagen Architektur Aleppo. SS 2003) Dipl.-Ing. Kunstgeschichte Palaiochori.

Architektin Valeria Lima Architektur Salvador, Brasilien. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl.-Ing. Daniel Naumann Bauingenieurwesen Tripoli, Libanon. Suq Haraj A-RL-03 Dipl.-Architektin Belma Özalp Architektur Istanbul, Türkei. Koça Sinan Pasa Medrese A-TR-03 Dipl.-Rest. (FH) Joana Pomm Restaurierung Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. Elena Rutz Architektur Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. Andrea Schulz Architektur Berlin-Mitte,. Tambour der St. Michael Kirche B -M-09

Dipl.-Ing. (FH) Beatrice Tabbert Architektur Trondheim, Norwegen. Nidaros-Dom A-N-01 Dipl.-Ing. (FH) Hermann Türk Architektur Berlin-Tempelhof. Siedlung auf dem Tempelhofer Feld B -TS-02 Dipl.-Ing. Diana Waberski Stadt- und Regionalplanung Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. (FH) Anita Ziegler Architektur Uzuncaburç, Kilikien/Türkei. A-TR-02 Dipl.-Ing. (FH) Christiane Zieschang Architektur Alexandreia Troas, Türkei. Osttor-Nekropole A-TR-01

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Terrassenanlage, Foto 2003

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Außenanlagen – Hofkeller, 2003.

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Grundriss Tempel und Terrasse, 2003.

Register - 14

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2003-05
- Berlin-Charlottenburg – Mausoleum im Schlossgarten (WS 2003/04, SS 2004)
Dipl.-Ing. Stefanie Ahting Architektur Groß Glienicke, Brandenburg. Das Potsdamer Tor BRB-12 Dipl.-Ing. Luise Albrecht Architektur Rom, Italien. Forum Romanum, Maxentius-Basilika A-I-02 Claudia Arnold M.A. Kunstgeschichte Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. Dorothea Bodenmüller Architektur Kharab Sayyar, Nordsyrien. Eine frühislamische Ruine A-SY-03 Dipl.-Ing. (FH) Manuela Buchholz (geb.Kopmann) Architektur Wittekindsberg, Westfalen - Die Margaretenkapelle NRW-01 Claudia Cendales Paredes M.A. Kunstgeschichte Kolumbiens Umgang mit seinen Baudenkmalen im 20. Jh. A-CO-01 Sonnhild Henning M.A., geb. Czechl Klassische Archäologie Berlin-Charlottenburg. Die Kaskaden am Lietzensee B -CW-01 Dipl.-Ing. Karsten Engel Architektur Divitz, Nordvorpommern. Das Herrenhaus - Westflügel MVP-05 Mgr. Marek Fiedorowicz Denkmalpflege Groß Glienicke, Brandenburg. Das Potsdamer Tor BRB-12 Dipl.-Ing. (FH) Christian Fuchs Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03 Dipl.-Ing. Kathrin Fuld Architektur Divitz, Nordvorpommern. Das Herrenhaus - Westflügel MVP-05 Dipl.-Ing. Meike Glüsing Architektur Berlin-Steglitz. Stadtbad Steglitz - Schwimmhalle B -SZ-03 Dipl.-Ing. Wojtek Harsdorff Architektur Kharab Sayyar, Nordsyrien. Eine frühislamische Ruine A-SY-03 Dipl.-Ing. Torben Kiepke Architektur Berlin-Friedrichshain. Ehem. Max-Kreutziger-Schule B -FK-02

Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2003-05 vor dem Mausoleum im Schlossgarten Charlottenburg, 2004.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 15

Marion Krämer M.A. Klassische Archäologie Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. Antje Lehmann Architektur Lübbenau, Brandenburg. Gewächshaus im Schloßpark BRB-13 Dipl.-Ing. (FH) Elke Marschall Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Miriam Merz Bauingenieurwesen Rheinsberg, Brandenburg. Salon der Orangerie BRB-14 Dipl.-Ing. (FH) Nicole Müller Bauingenieurwesen Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Achim Pieritz Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03 Dipl.-Ing. (FH) Yvonne Schmidt Architektur Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. (FH) Doris Schollmeyer Architektur Berlin-Friedrichshain. Ehem. Max-Kreutziger-Schule B -FK-02 Dipl.-Ing. (FH) Petra Schrimpf Architektur Birkholz, Brandenburg. Sommerkondensation BRB-16 Dipl.-Ing. (FH) Manuela Schulz Architektur Wünsdorf, Brandenburg.Wasserturm im Stammlager BRB-15

Berlin-Charlottenburg, Mausoleum im Schlossgarten, Foto 2003

Karsten Schwager M.A. Klassische Archäologie Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Nils Thamm Architektur Köln, Rheinland. Gotisches Fenster (B3/C3) im Dom NRW-02 Dipl.-Ing. Frauke Weber Architektur Potsdam, Brandenburg. Fontäne im Park Sanssouci BRB-P-06 Anja Wiese M.A. Kunstgeschichte Berlin-Charlottenburg. Die Kaskaden am Lietzensee B -CW-01 Dipl.-Ing. (FH) Tanja Winter Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03

Berlin-Charlottenburg, Mausoleum im Schlossgarten, Grundriss, 2004.

Register - 16

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

2005. Jörg Bacherle Architektur Thyrow. Landhaus Eichberg BRB-18 Dipl. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl.-Ing. (FH) Nicole Gründl Architektur Toledo. (FH) Sibylle Frank Architektur Berlin-Köpenick.Maßwerk BRB-17 Dipl. Kunstgeschichte Dresden. Iran. Brandenburg. Der große Bazar A-IR-01 Dipl. Farbgebung Fassaden B -M-10 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2004-06 während der Abschlussexkursion in der Klosteranlage Wechselburg. St. (FH) Antonia Brauchle Architektur Thyrow.Berlin-Tegel – Stallscheune und Schulfarm Insel Scharfenberg (WS 2004/05. Bayern. Syrien.-Ing.-Ing.A.-Ing. Schutzdächer für die Grabung A-SY-04 Dipl.-Ing. Fachwerkhaus Holzberg 10 NS-02 Dipl.17 .-Ing. Japanisches Palais. Fachwerkhaus Holzberg 10 NS-02 Dipl. Brandenburg.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2004-06 . Niedersachsen. Radu Silviu Cotorobai Architektur Zwiesel. Anna Hanusch Architektur Toledo. (FH) Thea Hellbardt Architektur Helmstedt. Anita Geyer Architektur Helmstedt.-Ing. Niedersachsen. Landhaus Eichberg BRB-18 Dipl. Konsolfiguren S-02 Dipl. Italien – Kolonistenhöfe (1931-39) A-I-04 Dipl. (FH) Verena Alex Architektur Brandenburg/Havel.-Ing.-Ing. Ehemaliges Gaswerk Grünau B -TK-05 Dipl. Sabine Hermsmeier Architektur Berlin-Mitte.-Ing.-Ing. (FH) Telli Golkar Architektur Tabriz. Sachsen. Pauli-Kloster .A. SS 2005) Dipl. Neues Museum. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dorit Gühne M. Klassische Archäologie Agro Pontino.-Ing. Ingolf Herbarth Architektur Qatna. Historische Gewölbe BAY-01 Ilonka Daniel M.

-Ing. B -TS-03 Dipl. Akademie der Künste. Ehemaliges Gaswerk Grünau B -TK-05 Dipl. (FH) Corinna Janßen. (FH) Cornelia Seiler Architektur Agro Pontino. Stallscheune der Schulfarm Insel Scharfenberg. Neues Museum. verh.-Ing. Bernadeta Schäfer Architektur Toledo. Italien – Kolonistenhöfe (1931-39) A-I-04 Dipl. Niedersachsen. B -M-12 Dipl. Heike Pieper Architektur Berlin-Tiergarten. Birgit Karger Geodäsie Berlin-Mitte. Nickel Historisches Kulturgut Berlin-Köpenick. Wiebke Kötter Architektur Berlin-Tiergarten. Sandra Seifert Architektur Berlin-Köpenick.Maßwerk BRB-17 Berlin-Tegel. Fabrikgebäude von E.-Ing.-Ing. Bootshaus Nixenstraße B -TK-04 Dipl. Foto 2007 Berlin-Tegel.-Ing. Farbgebung Fassaden B -M-10 Dipl.A.Dipl. (FH) Astrid Regler Bauingenieurwesen Berlin-Tiergarten. Längsschnitt. Foto 2004 Berlin-Tegel. Schulfarm Insel Scharfenberg. Stallscheune der Schulfarm Insel Scharfenberg. (FH) Katharina Weber Werkstoffwissenschaften Brandenburg/Havel.-Ing.-Ing. Kornelia Nawa Architektur Braunschweig. Bootshaus Nixenstraße B -TK-04 Dipl. Register .-Ing. Mönckebergstraße. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl. grad. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl. Pauli-Kloster . Jan Lubitz Architektur Hamburg. Kirche St. (FH) Christine Schlüter Architektur Berlin-Köpenick. Eiermann B -M-11 Dipl. St.-Des. Kath. (FH) Anika Probst Architektur Toledo. Rektoratsgebäude der TU NS-03 Ing. Kunstgeschichte Berlin-Tempelhof. Akademie der Künste. Kontorhäuser HH-02 Bastian Müller M.-Ing.18 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .-Ing.-Ing. B -M-12 Dipl. 2005. Judas Thaddäus.

-Ing. Stadtmauer . (FH) Magdalena Baur Restaurierung Daphne (Antakya). Ehemalige Jüdische Mädchenschule B -M-13 Dipl. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Spreewald. Zweite Kolonie.Strausberg. (FH) Jens Meier Architektur Berlin-Brandenburg. Tschechien. Eliška Fechnerová Kunstgeschichte Stvolínky (Drum). Johannis BRB-19 Fidaa Hlal B. Türkei.-Rest. Michaela Gohlke Bauingenieurwesen Burg. verh.A. (FH) Kristina Eisenacher Architektur Potsdam.Eisernes Tor A-TR-04 Dipl.-Rest. Brandenburg. Arch. Ehem. (FH) Markus Bunke. Allerheiligenkirche A-CS-01 Dipl.-Ing.-Ing. Stadtmauer . Tschechien.-Ing. Koch Architektur Berlin-Neukölln. Brandenburg. 2006. 1 (WS 2005/06.-Ing. Brandenburg.Eisernes Tor A-TR-04 Stephanie Herold M. Ana Teresa Criado del Arco Architektur Berlin-Mitte.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2005-07 .19 . Türkei. Kunstgeschichte Brandenburg/Havel.-Ing. Allerheiligenkirche A-CS-01 Dipl. Brandenburg .-Ing. Bauschmuck am Neuen Palais BRB-P-07 Dipl.Berlin-Zehlendorf . Türkei. Restaurierung von Lehmziegelbauten A-SY-05 Dipl.-Ing.Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str. Das Megalopsychia-Mosaik A-TR-05 Dipl. (FH) Helena Ammerich Architektur Stvolínky (Drum). SS 2006) . (FH) Stefan Edelhoff Landschaftsplanung Potsdam. Andreea Banea Restaurierung Antiochia (Antakya). Ehemaliges Herrenhaus BRB-21 Dipl. (FH) Suleika Behan Restaurierung Potsdam. Syrien. (FH) Björn Grimm Architektur Antiochia (Antakya). Brandenburg. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl. Pergola der Villa Liegnitz BRB-P-09 Mgr.Steingartenanlage Schillerstraße 10 (SS 2006) Dipl. Pergola der Villa Liegnitz BRB-P-09 Dipl. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2005-07 während der Frankenexkursion in Rothenburg ob der Tauber. Königliches Hauptzollamt B .NK-02 Dipl. Gabriele Krause Bauingenieurwesen Kleinbeeren. Architektur Qatna.-Rest. Galeriestall BRB-20 Dipl.-Ing. Merz Architektur Potsdam. Brandenburg. (FH) Eva S.-Ing. St.

Foto 2005 Strausberg.Dipl. Jocelyn Oth Architektur Berlin-Brandenburg. Standsicherheit der Apsis A-SY-06 Strausberg. Wilfried Wolff Bauingenieurwesen Resafa. Brandenburg. Ulrike Schmitz Architektur Brandenburg/Havel.A. Längsschnitt.-Ing. Foto 2005 Berlin-Zehlendorf. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl.20 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Allerheiligenkirche A-CS-01 Tobias Michael Wolf M. Ägyptologie Potsdam.-Ing. (FH) Kirsten Reiß Architektur Berlin-Mitte. Brandenburg. Basilika A. Brandenburg. Garten Springer. Johannis BRB-19 Diplom-Archäologin Zoi Spyranti Klassische Archäologie Stvolínky (Drum). Westfalen. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl. (FH) Sonja Palmer Architektur Dortmund-Derne. 1. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Dipl.A.-Ing. Brandenburg. Rommy Nitschke Landschaftsplanung Potsdam. Kunstgeschichte Berlin-Brandenburg. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Dipl. 1. Andreas Salgo Architektur Potsdam.-Ing. Register . Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str.-Ing. 2006. Schlosspark Babelsberg BRB-P-11 Dipl. Ehemalige Jüdische Mädchenschule B -M-13 Martin Sählhof M.-Ing. Brandenburg. Zeche Gneisenau NRW-03 Dipl. Syrien. Ehem.-Ing. St. Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str. Tschechien.

Türkei.-Ing. Gutshaus Malchow B -LH-03 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2006-08 während der Frankenexkursion in Marktbergel. Villa Henckel BRB-P-10 Dipl.Haus 5 und die Liegehalle des ehemaligen Gutshof Blankenfelde (WS 2006/07. Kunstgeschichte Resafa.und Frühgeschichte Damaskus. Syrien. Syrien. Sofia Karkatsela Architektur Neuruppin. Oliver Menges Architektur Berlin-Lichtenberg. Kunstgeschichte Potsdam. Ur. Polen. Villa Henckel BRB-P-10 Dipl. (FH) Lukas Böwe Restaurierung Resafa. (FH) Brit Gochmann Architektur Potsdam. Brandenburg. (FH) Ramona Dahnke Bauingenieurwesen Stendal. Georg BRB-22 Dipl. Villa Henckel BRB-P-10 Thomas Haller M.-Ing. Melike Celebi Architektur Antiochia (Antakya). Syrien: Restaurierungsgeschichte der Stadtmauer A-SY-09 Luise Bohley M. Bait Sarji und Bait Yazi A-SY-12 Tobias Horn M. Die sog. Andreas Klotz Geodäsie Neuruppin.A. Brandenburg.A. 2007. Georg BRB-22 Dipl.Nordostturm A-SY-07 Arch. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Georg BRB-22 Dipl.Berlin-Pankow .-Ing. St. (FH) Caroline Kloth Restaurierung Neuruppin. Brandenburg. Außenmauer A-TR-06 Dipl.Nordostturm A-SY-07 Dipl. Brandenburg. (FH) Jessica Karth Architektur Potsdam. Mohamed Anas Al Saeed Bauingenieurwesen Resafa.A. Hospitalkapelle St. Hospitalkapelle St. Hospitalkapelle St.-Ing. Zentralbau .Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2006-08 . Sachsen-Anhalt. Zentralbau .-Ing.-Ing. Katarzyna Ciruk Architektur Warschau.-Ing. Brandenburg. Metallwarenfabrik Norblin A-PL-01 Dipl. SS 2007) B.21 . Brandenburg. Marien-Kirche SA-05 Dipl.Sc.-Rest.-Ing. Syrien.

Stadtmauer. ehem. Türkei.-Ing. Elke Richter Architektur Berlin-Mitte: Königliche Hofbibliothek („Kommode“) B -M-15 Arch. Syrien.Dipl. Gut Blankenfelde. Metallwarenfabrik Norblin A-PL-01 Dipl. Polen. ehem. (FH) Karsten Thieme Bauingenieurwesen Berlin-Lichtenberg. Hanaa Abdulkarim Saleh Architektur Resafa. Syrien. Italien: S. Kunstgeschichte Berlin-Mitte. Stadtmauer.A. Erschließung des Turms 1 A-SY-10 Dipl. Ibrahim Salman Architektur Resafa.22 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Außenmauer A-TR-06 Anja Tuma M. Foto 2007 Berlin-Pankow.A. Türme 33. 47 und 49 A-SY-08 Axel Schuhmann M. Bauplastikfragmente des Schlosses B -M-14 Berlin-Pankow. Register .-Ing. Marek Mroziewicz Architektur Warschau. Ansicht Südfassade. 2007.-Ing. Marien-Kirche SA-05 Dipl. St. Die sog. Musab Shamma Innenarchitektur Damaskus. Bait Sarji und Bait Yazi A-SY-12 Dipl. Klassische Archäologie Resafa.A. Foto 2006 Berlin-Pankow. Klassische Archäologie Antiochia (Antakya).-Ing. Sachsen-Anhalt. (FH) Sotirios Polytimis Architektur Stendal.-Ing. Liegehalle. Giovanni dei Napoletani A-I-05 Dipl. Haus 5. Liegehalle. Gutshaus Malchow B -LH-03 Natalia Toma M. Syrien. Syrien. (FH) Richard Ollig Architektur Palermo.-Ing. Bereich „Mitte“ der Kalifenresidenz A-SY-11 Arch. Gut Blankenfelde. Gut Blankenfelde. ehem.

23 . Dorfkate Alt-Schmöckwitz 10. Klassische Archäologie Döberitz.A: Klassische Archäologie Berlin-Köpenick.-Ing. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl.A. (FH) Astrid Obermann Restaurierung Ephesos.A. Tabernen von Hanghaus 2 A-TR-07 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2007-09 nach der Präsentation ihres Jahrgangsprojekts in der TU Berlin. Syrien.-Hospitals B-P-06 Marianne Heise M. B-TK-06 Dipl. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Vögel B-SZ-06 Dipl. Swantje Eggert Architektur Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Birte Geißler M. Mayssoun Issa Architektur Naxos.-Ing. Ehem. Gitte Bieker Architektur Berlin-Köpenick. Brandenburg. Hist.-Ing.-Rest. Winterhaus für exot.-Ing. Portierhaus am Alten Schlachthof B-P-07 Dipl. Maria Kostakopoulou Klassische Archäologie Naxos. Leichenhalle des Fr.Sc. SS 2008) Nawar Andrews B. Griechenland. B-M-16 Dipl.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2007-09 . 2008.-Ing. Dorfkate Alt-Schmöckwitz 10. Vögel B-SZ-06 Emanuel Hübner M. Winterhaus für exot. Djamila Hempel Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Archäolog. Leichenhalle des Fr. Site Managment für die Marienkirche A-SY-13 Marit Beer M. Griechenland. (FH) Inken Holland Architektur Berlin-Pfaueninsel. Olympisches Dorf BRB-23 Dipl.A.-Wh. u.-Wh. Vorderasiatische Archäologie Berlin-Pfaueninsel.-Hospitals B-P-06 Dipl. Kunstgeschichte Berlin-Prenzlauer Berg.-Ing. Ehem.-Ing. (FH) Wiebke Hansen Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Merima Mustafic Architektur Berlin-Tiergarten. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl. Umspannwerk Wilhelmshavener Str. B-TK-06 Dipl. Türkei.Potsdam-Babelsberg – Ehemalige Hofgärtnerei (WS 2007/08. (Teilnehmer) Architektur Hama.

Wasserturm BRB-25 Dipl. ehemalige Hofgärtnerei. (FH) Florian Schweinsteiger Restaurierung Brandenburg/Havel. ehemalige Hofgärtnerei. 2007. (FH) Josephin Rösler Restaurierung Brandenburg/Havel. Türkei. Raumwirtschaft Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Dipl. Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Mag. Der Tempel der Unterstadt A-TR-08 Potsdam-Babelsberg. ehemalige Hofgärtnerei. 2008. Brandenburg. Griechenland.-Rest. Register . (FH) Axel Schulze Holztechnik Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Dipl.phil.Sara Pieper B. Potsdam-Babelsberg.A. (FH) Sabine von Wangenheim Bauingenieurwesen Zernsdorf. Potsdam-Babelsberg. Daniel Stößl Kunstgeschichte Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Agnieszka Swiderska M. Treibhaus 4D und Lorbeerhaus Ost.A. B-M-16 Mag.-Ing. 2008. Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Dipl.24 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Grundriss.-Rest. Lilli Zabrana Klassische Archäologie Alinda.-Ing. Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Katharina Rütten B.-Ing. Umspannwerk Wilhelmshavener Str. Mirosanda Vranić Architektur Berlin-Tiergarten. Restaurierung Naxos. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl.A. Restaurierung Brandenburg/Havel.

in die sie eingetragen sind. im folgenden werden sämtliche Abschlussarbeiten zur besseren Auffindbarkeit in einer topografischen Sortierung aufgelistet. jeweils alphabetisch geordnet fortlaufende Nummerierung.R. Diese werden seit 2005 in den Jahrbüchern des Masterstudiums Denkmalpflege und online auf der Internet-Seite des FG Historische Bauforschung veröffentlicht. B Berlin BCW Charlottenburg – Wilmersdorf BFK Friedrichshain – Kreuzberg BLH Lichtenberg (Hohenschönhausen) BMH Marzahn – Hellersdorf übriges Deutschland BAY Bayern BR Bremen BRB Brandenburg P Potsdam BW Baden-Würtemberg HH Hamburg HS Hessen NS Niedersachsen MVP Mecklenburg-Vorpommenrn NRW Nordrhein-Westfalen RP Rheinland-Pfalz S Sachsen SA Sachsen-Anhalt SH Schleswig-Holstein SR Saarland T Thüringen JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Die Abschlussarbeiten können im Fachgebiet Historische Bauforschung.bzw.25 . Darin soll gezeigt werden. Die Arbeit kann einzeln oder – abhängig vom Umfang des zu bearbeitenden Themas – auch in Form einer Gruppenarbeit angefertigt werden. nach Bundesländern alphabetisch sortiert. Weißensee) Reinickendorf (Tegel) Spandau Steglitz – Zehlendorf Tempelhof – Schöneberg Treptow – Köpenick Objekte in Deutschland 1. Systematik der topografischen Sortierung Internationale Objekte 1. Masterstudium Denkmalpflege eingesehen werden. Zu den Abschlussarbeiten werden Poster erstellt. Den Abschluß bilden.d. Die Urheberrechte liegen bei den Autoren. Stadt/Bezirk. Masterstudiums Denkmalpflege erstellt. dass die Studierenden des ASD/MSD in der Lage sind. auf das folgende Verzeichnis. A-ÄGY A-BR A-CS A-CO A-GB A-I A-IR A-IRL A-E A-GR A-JOR A-KRO A-RL A-N A-PL A-E A-SY A-TR Ägypten (≠ Kennzeichen – ET) Brasilien Tschechien Kolumbien Großbritannien Italien Iran Irland Spanien Griechenland Jordanien(≠ Kennzeichen – HKJ) Kroatien (≠ Kennzeichen – HR) Libanon Norwegen Polen Spanien Syrien Türkei BBBBBBBBM NK P R SP SZ TS TK Mitte ( Tiergarten. Wedding) Neukölln Pankow (Prenzlauer Berg. Länder. die früher im Aufbaustudium Denkmalpflege angefertigten Poster sind ausschliesslich online zu finden. In den Jahrbüchern und auf der Internet-Seite des Fachgebietes werden die Abschlussarbeiten nach Jahrgängen getrennt abgebildet. fortlaufende Nummerierung. auf denen die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst sind. Fragestellungen der Denkmalpflege selbstständig nach praktischen und wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen zu bearbeiten. topografische Ordnung Die Abschlussarbeit wird im dritten Semsester des Aufbau. die im übrigen Deutschland angefertigten Arbeiten. 2.Verzeichnis der Abschlussarbeiten des Aufbau. Danach erscheinen die in Berlin und Brandenburg bearbeiteten Abschlussarbeiten.und Masterstudiums Denkmalpflege 1999-2009. Die Kürzel dienen der Identifikation der einzelnen Abschlussarbeiten und verweisen von den Übersichtskarten. Die Fragestellung der Abschlussarbeit wird in Absprache mit den betreuenden Professoren festgelegt und in einem Zeitraum von vier Monaten (im ASD innerhalb von drei Monaten) bearbeitet. alphabetisch nach Autokennzeichen geordnet. Bundesland. Dem seit Jahren angewendeten Ordnungsprinzip zufolge werden zuerst die internationalen Abschlussarbeiten alphabetisch nach Ländern geordnet gezeigt. i.

. Bauaufnahme und Instandsetzung B.-Ing. (FH) Anika Probst. Südjordanien Areal B (7000 v. (FH) Nicole Gründl.Salvador. Dipl. (FH) Moritz Kinzel. Dipl. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Dipl. Antonia Riedel. Archäolog.Toledo. Jahrhundert Claudia Cendales Paredes M.Abydos. Istrien Akropolis einer bronze-zeitlichen. Teilaufmaß. Dipl.-Ing. Valeria Lima .Trondheim.Bewahrung Ilonka Daniel M. protourbanen. Sockelgeschoss.-Ing.Tabriz. (FH) Kristina Eberler. (FH) Martin Futh.Stratos.-Ing. Cathleen Sietz. Bernadeta Schäfer. (FH) Thorsten Dame.Schadenserfassung Dipl. Maria Kostakopoulou. Jh.-Ing. Elena Rutz. u. ASD 1998-2000 • [A-GR-01] . Dipl. Spanien San Miguel el Alto. ASD 1998-2000 • [A-PL-01] .Palermo. Typologie .A.-Ing. MSD 2003-05 • [A-BR-01] .-Ing. Zerstörungsfreie Untersuchungen von Mauerwerk und historischen Putzen einer Kirche des 16.. Norwegen Nidaros-Dom. Schadenskartierung Dipl.Branchenerhebung .Arch.Vicenza.Bestandserfassung . Dipl.-Ing.-Ing.-Ing. Italien Forum Romanum. Bauforschung Dipl. Italien Villa Pisani in Bagnolo von Andrea Palladio.Beirut.A. ASD 2002-04 • [A-I-01] . Griechenland Agora .. Dipl. Arch. MSD 2006-08 • [A-I-02] .-Ing. (FH) Joana Pomm. (FH) Claudia Lacher.und Dachfragmente Dipl.-Ing. Mgr.Naxos. Achim Pieritz. Dipl. Überlegungen zur Rekonstruktion der Siedlung nach bauarchäologischen Befunden Dipl.Gargnano am Gardasee. Dipl. Polen Metallwarenfabrik Norblin. Brasilien. Dipl. (FH) Richard Ollig. Die Schranken des Oktogons.Basta. Griechenland Panagia i Kera (Kirche). Richard McLoughlin. Bauaufnahme und Bauforschung Dipl. Jahrhunderts. Italien Ein Steinhaus.-Ing.-Ing. Dipl. Bauaufnahme und Studie zum Erhalt und Präsentation des Maschinenbestandes bei Teilabriss von zwei Fabrikhallen Dipl. Zoi Spyranti. Marek Mroziewicz. Libanon Qasr Ziade.. ASD 2001-03 • [A-GR-02] . ASD 200-02 • [A-GR-03] . Dipl. Tschechien Allerheiligenkirche.-Ing. (FH) Christian Fuchs. Eliska Fechnerová.Belin/County Laois. ASD 2000-02 • [A-I-03] . (FH) Cornelia Seiler. Bauforschung und Untersuchung einer möglichen Transformation Dipl.-Ing.-Ing.A. Baudokumentation und Bauforschung Dipl.Palaiochori. Bauhistorische Untersuchung Dipl. (FH) Frank Aulbach. MSD 2004-06 • [A-IRL-01] .Denkmalpflegerische Konzeption für einen Grabungsplatz Dipl.-Ing. Bauaufnahme. Ein Wohnhaus des späten 19.-Ing. Marion Blachian. Bauhistorische Untersuchung Ralph Bodenstein M. Kapelle Nossa Senhora da Escada.A.-Ing.26 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . ASD 2000-02 Register . Bauforschung .-Ing.-Hist. Italien S. Luise Albrecht. MSD 2005-07 • [A-I-05] . (FH) Telli Golkar. MSD 2006-08 • [A-IR-01] . typologischer Vergleich und Entwurfskonzept Dipl.Kolumbien Kolumbiens Umgang mit seinen Baudenkmalen im 20. Bauforschung. Bauforschung Dipl. Diana Waberski.-Ing. Bauforschung. (FH) Helena Ammerich. Untersuchung der Gewölbe. Dipl. Bauuntersuchung.-Ing.Stvolínky (Drum). MSD 2004-06 • [A-E-01] . (FH) Beatrice Tabbert. Giovanni dei Napoletani. Chr. Italien Kolonistenhöfe aus der Zeit der faschistischen Urbarmachung (1931-39). ASD 2002-04 • [A-I-04] .Warschau. Radar Dipl. Nordwestgriechenland Untersuchung von Wohnbauten der letzten Siedlungsphase Oliver Hell M. Mayssoun Issa. Maxentius-Basilika.-Ing. Ägypten Grabanlage des Chasechemui. befestigten Siedlung. Dipl.). Thermografie. Dipl. (FH) Tanja Winter.-Ing.Monkodonja. Iran Der große Bazar. Irland Belin House. Mike Schnelle. Anna Hanusch.-Rest.-Ing.Internationale Abschlussarbeiten • [A-ÄGY-01] . Dipl. Katharina Rütten B. Katarzyna Ciruk.-Ing. ASD 2002-04 • [A-KRO-01] .Rom. MSD 2004-06 • [A-CO-01] . ASD 2000-02 • [A-JOR-01] . Dipl.-Archäolog. .Agro Pontino.A. MSD 2003-05 • [A-RL-01] . MSD 2003-05 • [A-CS-01] .-Ing. MSD 2007-09 • [A-N-01] .

. 2008.JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .27 Karte Europa und Vorderer Orient mit Verortung der internationalen Abschlussarbeiten.

Marco Tami. Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. Türkei Der Tempel in der Unterstadt. Bauforschung und Sanierungsvorplanung Thomas Haller M. MSD 2005-07 • [A-TR-04] .. Syrien Zentralbau. Tobias Horn M.-Ing. MSD 2005-07 • [A-SY-06] . Dokumentation der Erhaltungsmaßnahmen der Direction Générale des Antiquitiés et des Musées de la Syrie (DGAMS) Eng. Dipl. Bauarchäologische und konservatorische Untersuchungen Dipl. MSD 2007-09 Register .Resafa. Lilli Zabrana.-Ing. Untersuchungen zur Standsicherheit Dipl. Restaurierungskonzept Dipl.Alinda. Nordsyrien.Sicherung der Grabung und Konzeption von Schutzmaßnahmen Nawar Andrews B. (FH) Ana Izquierdo Ruiz. (FH) Anita Ziegler.-Ing.• [A-RL-02] . Denkmalpflegerisches Konzept.Resafa.Aleppo. MSD 2005-07 • [A-SY-08] . Syrien Stadtmauer. Melike Celebi.-Rest.-Rest. Syrien Suq as-Sagha. Türkei Die Tabernen von Hanghaus 2 am Embolos. ASD 2002-04 • [A-SY-12] . Quartiererhebung und Bauuntersuchung Dipl. Bauforschung Dipl. Bauphasen.A. Libanon Mandatszeitliche Wohnhaus-Architektur im Quartier Zokak al-Blat. Dipl. ASD 2002-04 • [A-TR-01] . Fidaa Hlal B.Resafa.-Ing.28 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Site Management . (FH) Christiane Zieschang.A. Nadim Hagen . Dipl.Resafa. Türkei Das Megalopsychia-Mosaik und sein architektonischer Kontext. Eine frühislamische Ruine. Syrien Modernes Wohnen in historischen Häusern unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange Dipl.-Ing. Rest. (FH) Björn Grimm. Apsis. ASD 2000-02 • [A-SY-11] . Site Management.Kharab Sayyar. bis 1.Bauforschung Arch.Sc. Karla Börner. Bauforschung und Dokumentation Dipl. Topographische Untersuchung . Türkei Römische Grabbauten in der Osttor-Nekropole. MSD 2004-06 • [A-TR-03] . (FH) Lukas Böwe. ASD 1999-2001 • [A-SY-13] .`Abd al-Malik (105/724-125/743). ASD 2002-04 • [A-SY-04] .-Ing.Daphne (Antakya). (FH) Astrid Obermann.Uzuncaburç/Kilikien.Antiochia am Orontes.Qatna. Wilfried Wolff. Archäologische Untersuchungen Axel Schuhmann M. (FH) Björn Laude. Musab Shamma.Beirut. Syrien Bereich „Mitte“ der Residenz des Kalifen Hisham b.-Ing. Jahrtausends v. Chr. Baudokumentation . MSD 2006-08 • [A-TR-08] . Syrien Basilika A. Nordostturm. MSD 2006-08 • [A-TR-06] . MSD 2006-08 • [A-RL-03] . Daniel Naumann. (FH) Magdalena Baur.A. Bestandsdokumentation und Bauforschung am Eisernen Tor Dipl. Syrien Schutzdächer für eine archäologische Ausgrabung Dipl.Tripoli. phil. MSD 2006-08 • [A-TR-07] . Natalia Toma M. (FH) Saskia Koopmann. Ingolf Herbarth.A.Hama. Hanaa Saleh..-Ing. 47 und 49. ASD 2002-04 • [A-SY-03] .-Ing.-Architektin Belma Özalp.-Rest. Dorothea Bodenmüller. Arch. Bauhistorische Untersuchung Dipl. Syrien Marienkirche. MSD 2006-08 • [A-SY-01] . ASD 2002-04 • [A-SY-05] . Libanon Suq Haraj.-Ing.Istanbul. Ibrahim Salman. Bestandsaufnahme. Syrien Stadtmauer. MSD 2006-08 • [A-SY-09] .Bauforschung Mag. Dipl. Mohamed Anas Al Saeed. Erschließung des Turms 1 Arch.. Syrien Bait Sarji und Bait Yazi.Resafa..Resafa.Alexandreia Troas. Syrien Untersuchung zur Restaurierung von Lehmziegelbauten des 3. Türme 33. Arch. Dokumentation und Bauforschung Dipl. Wojtek Harsdorff. MSD 2006-08 • [A-TR-05] .Ephesos. MSD 2005-07 • [A-SY-07] .-Ing.Bauaufnahme . MSD 2007-09 • [A-SY-10] . MSD 2007-09 • [A-SY-02] .. Dipl.Qatna.Damaskus. Türkei Stadtmauer.-Ing. MSD 2003-05 • [A-TR-02] . Syrien Stadtmauer..Antiochia (Antakya). Türkei Koça Sinan Pasa Medrese. Türkei Untersuchung zum historischen Baubestand Dipl. Türkei Die sogenannte Außenmauer. Dipl. Sicherung und Präsentation eines Grabungsgeländes Dipl.Damaskus.Andreea Banea.-Ing.-Ing.

Berlin-Mitte Tambour der St.. Untersuchungen zur ursprünglichen Bausubstanz im Kellergeschoss Dipl.-Ing. Dokumentation erhaltener Fassadenelemente und denkmalpflegerische Zielstellung Anja Tuma M. Bauforschung Ulrike Meinhold M. Heike Pieper.-Ing. (FH) Sybille Haseley. Michael Kirche. (FH) Beatrice Falkenberg. Ulrike Storm. ASD 2002-04 • [B-LH-02] .-Ing.-Ing. MSD 2004-06 • [B-M-02] . Dipl. Dipl. Andrea Schulz. Bestandsdokumentation und Bauforschung Sonnhild Hennig M. MSD 2004-06 • [B-LH-03] . ASD 2000-02 • [B-M-07] . Dipl. (FH) Wita Noack. Ana Teresa Criado del Arco. MSD 2003-05 • [B-M-08] . MSD 2003-05 • [B-M-06] . (FH) Manuela Jochheim. Dina Sperl M. Die Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg.A. Dipl.Berlin-Mitte Friedrichstraße 126.-Ing. grad. (FH) Heike Hinz.Berlin-Friedrichshain Ehemalige Max-Kreutziger-Schule . (FH) Astrid Regler.-Ing.-Ing.Berlin-Lichtenberg Türschmidtstr.-Ing. ASD 2001-03 • [B-M-09] .Abschlussarbeiten in Berlin und Potsdam • [B-CW-01] .-Ing. Zur Entstehung und Sanierung des Wohnhauses Dipl.A.-Ing. (FH) Karsten Thieme. (FH) Kirsten Reiß. Bauhistorische Untersuchung Dipl.Berlin-Mitte Ehem. MSD 2006-08 • [B-M-11] .Berlin-Charlottenburg Die großen Kaskaden am Lietzensee.A. Dipl. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl.Berlin-Mitte Museumsinsel. Steffen Tillack. Bauanalyse und Nutzungsperspektiven Dipl.-Ing. Dipl. Altes Museum.-Ing.-Ing.-Ing. Oliver Menges. ASD 2001-03 • [B-FK-01] .A. Altes Museum. ASD 2001-03 • [B-FK-02. ASD 2001-03 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .Berlin-Lichtenberg Gutshaus Malchow. MSD 2006-08 • [B-M-04] . Dipl. Dachgeschoss über der Aula. (FH) Doris Schollmeyer. ASD 2001-03 • [B-M-10] . Untersuchung der Oberflächen und ihrer Gestaltung Dipl. Gudrun Schaare. Neues Museum.Ein „Schulpalast“ im Stil des sozialistischen Neoklassizismus. Ein Schulgebäude der Neuen Sachlichkeit in der Spandauer Vorstadt Dipl. Bestandsaufnahme und Sanierungsvorplanung Dipl. (FH) Kathrin Sänger. Bauhistorische Untersuchung Dipl. (FH) Beate Jansen.Berlin-Tiergarten Fabrikgebäude von Egon Eiermann. (FH) Sabine Stockmeyer. MSD 2006-08 • [B-M-05] .Berlin-Altcölln Archäologische Stadtteilkarte.-Ing. Bestandsaufnahme. Torben Kiepke. Sanierungsvorplanung Dipl.Berlin-Mitte Museumsinsel.Berlin-Kreuzberg Tempelhofer Ufer 11. Schulhaus. MSD 2005-07 • [B-M-03] .-Ing. Freitreppe und nördlich anschliessende Räume.] .-Ing.Berlin-Mitte Museumsinsel. Anja Wiese M.Berlin-Wedding Ackerstrasse 94. ASD 2001-03 • [B-LH-01] . Ing. Robert-Koch-Hörsaal.29 . Untersuchung zur Farbgebung an der Fassade. Bauforschung und denkmalpflegerischer Bindungsplan Dipl.A.-Ing.-Ing. Physiologisches Institut...Berlin-Tiergarten Akademie der Künste. (FH) Anja Ruis. 17. (FH) Dimitri Rauer. Frühe Betonhäuser in der Victoriastadt ab 1871. Elke Richter.-Ing. Bestandsaufnahme und Sanierungskonzeption der Stahlfenster.Berlin-Wedding Bewag-Stützpunkt Christiana von Hans Müller.Berlin-Hohenschönhausen Landhaus Lemke von Ludwig Mies van der Rohe als „Lebendiges Baudenkmal“ Dipl. Sabine Hermsmeier..Berlin-Mitte Königliche Hofbibliothek („Kommode“).-Ing. Andrea Kirste.. Wiebke Kötter. ASD 1998-2000 • [B-M-12] ..-Ing..A.-Ing.Berlin-Mitte Bauplastikfragmente des Schlosses. ASD 2000-02 • [B-M-15] .Berlin-Mitte Museumsinsel.-Ing. Daniela Spiegel M. Altes Museum. Bauforschung Dipl. Rotundensubstruktion. Dipl.-Ing. Eger Palais. Dipl. ASD 1999-2001 • [B-M-13] . Denkmalpflegerische Voruntersuchung Dipl. Ein Kolonistenhaus. Katja Szymczak M. Birgit Karger. Dipl. MSD 2004-06 • [B-M-01] . Bauforschung und Sanierungsvor-planung der Fassaden.A. ASD 2000-02 • [B-M-14] .Berlin-Mitte Ehemalige Jüdische Mädchenschule. Fenster und des Treppenhauses Dipl.

Geschichte. Dipl. (FH) Ronny Remane.-Ing. ASD 2000-02 • [B-SZ-05] . Bestandserfassung und Denkmalwert Dipl. ASD 2001-03 Register . Dipl..Berlin-Prenzlauer Berg Heiz.-Ing. (FH) Jens Meier.A. (FH) Heiko Muschick.-Ing.Berlin-Pfaueninsel Fregattenhaus und Matrosenküche. Bauforschung und Denkmalpflege Dipl.-Ing. Dipl. MSD 2007-09 • [B-SP-01] . Malte Klöckner.Schadenskartierung . ASD 2001-03 • [B-P-01] . Swantje Eggert.A. Bauforschung und Sanierungskonzeption Dipl.Berlin-Spandau Fort Hahneberg.-Ing. Ein Landarbeiterhaus. Sanierungsplanung.-Ing.Ing. Ulla Plonske-Zindel.-Ing. Karsten Schwager M. Kulturlandschaftselemente im Weichbild der Großstadt Berlin Dipl. Schadensanalyse.Bauforschung Dipl. Mirosanda Vranić.Berlin-Pankow Schützenhaus Niederschönhausen..Berlin-Brandenburg Grenzlandschaft Dreilinden. Bauforschung.30 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .. (FH) Wiebke Hansen.-Ing. ASD 1999-2001 • [B-NK-02] . (FH) Eva S.Berlin-Pfaueninsel Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel. MSD 2005-07 • [B-P-03] . (FH) André Schlecht.denkmalpflegerischer Bindungsplan .. Dipl. MSD 2003-05 • [B-TK-01] ..-Ing.Berlin-Pankow Erweiterungsbauten am Schloss Schönhausen.-Ing. Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Dipl. Heinz-Georg Heidenreich. ASD 2001-03 • [B-SZ-06] . Dipl.A. (FH) Sabine Walter.-Ing. Dipl. (FH) Daniela Krause.-Ing. (FH) Beate Tannigel. Bauforscherische Untersuchung . ASD 2000-02 • [B-NK-01] .-Ing.Berlin-Dahlem Dahlem-Dorf.A.Berlin-Neukölln Ehemaliges Königliches Hauptzollamt. Djamila Hempel. Baudokumentation . Neoklassizistische Dekorationsmalerei in der Duchfahrt und im Treppenhaus des Mietshauses Annett Blaschke M. Bauhistorische Bestandsaufnahme.Berlin-Pankow Denkmalort Pankow.Nutzungskonzept Dipl.Bauhistorische Untersuchung und Sanierungsvorplanung Dipl. ASD 1998-2000 • [B-SZ-01] .-Ing. Daniel Stößl.Berlin-Weißensee Berliner Allee 185. Denkmalpflegerisches Konzept. (FH) Katja Hippler. Bauaufnahme. ASD 1998-2000 • [B-P-06] . (FH) Tanja Föhre.Berlin-Köpenick Bölschestraße 24.. (FH) Axel Schulze.-Ing. Marianne Heise M. Bauuntersuchung . Kaspar Storch.A. Annette Krug M. Dipl.Berlin-Köpenick Gärtnerhaus im Park Bellevue.-Ing.-Ing. Mathias Koch. Koch.-Ing.und Waschhaus der Wohnstadt Karl-Legien. Architektonische Bestandsaufnahme..-Ing.Berlin-Prenzlauer Berg Ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des Alten Schlachthofs.-Ing. (FH) Nicole Müller.Sanierungskonzeption Dipl.Berlin-Prenzlauer Berg Die Leichenhalle des ehemaligen städtischen Hospitals und Siechenhaus von Hermann Blankenstein.-Ing..A. Gitte Voß.Berlin-Tiergarten Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße. Brechthaus.• [B-M-16] . (FH) Elke Marschall..Berlin-Schlachtensee Studentendorf Schlachtensee. Sanierungsvorplanung Kerstin Bruhns M.-Ing.Nutzungskonzept Marit Beer M. Tobias Michael Wolf M. (FH) Kerstin Engel.Umnutzungsplanung Dipl.-Ing. ASD 2000-02 • [B-SZ-04] . MSD 2007-09 • [B-P-04] . Jocelyn Oth. Bauuntersuchung .A. Bauuntersuchung . Dipl. Dipl. Dipl.. ASD 1998-2000 • [B-P-07] . Dipl. Bauhistorische Untersuchung Dörte Begeman M. Musterpavillon von Bruno Taut. MSD 2003-05 • [B-P-02] . Dipl. ASD 1999-2001 • [B-SZ-03] . (FH) Ingo Eilers. Dipl.-Ing.-Ing.-Ing.-Ing.A. Dipl. Untersuchung unter gartendenkmalpflegerischen Aspekten Dipl. Instandsetzung Dipl.-Ing. Dipl. Studie zur Instandsetzung und Umnutzung Dipl. Nutzungsänderung Dipl. Mag. (FH) Inken Holland. MSD 2007-09 • [B-P-05] . MSD 2005-07 • [B-SZ-02] . Agnieszka Swiderska M. Meike Glüsing. Denkmalpflegerische Bestandserfassung Uwe Schwartz M. Dipl.-Ing. MSD 2007-09 • [B-TK-03] . (FH) Iris Üffing.A.A.Berlin-Friedrichshagen Mietshaus Müggelseedamm 245.-Ing. (FH) Andreas Franke. (FH) Dennis Kopp. Merima Mustafic.Berlin-Steglitz Stadtbad Steglitz. MSD 2007-09 • [B-TK-02] .Berlin-Neukölln Dammweg.Ing. Dipl. Nutzungskonzepte Dipl.

2008.JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . .31 Karte Berlin und Umgebung mit Verortung der Abschlussarbeiten.

(FH) Petra Jacobi. MSD 2005-07 • [BRB-P-01] . (FH) Beatrice Großmann.-Ing. Dipl. Brandenburg Holländisches Viertel.Berlin-Tempelhof Katholische Kirche St.• [B-TK-04] . MSD 2005-07 • [B-TS-02] . MSD 2005-07 • [B-TK-06] .. Gitte Bieker. ASD 2001-03 • [BRB-P-03] .Berlin-Köpenick Ehemaliges Gaswerk Grünau. Martin Sählhof M.A.-Des. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl. ASD 2001-03 • [BRB-P-09] .. MSD 2004-06 • [BRB-P-11] . MSD 2004-06 • [BRB-P-06] . Brandenburg Neuer Friedhof.Potsdam.-Ing. (FH) S..Potsdam. Baudokumentation und Sanierungsvorplanung Dipl. MSD 2004-06 • [BRB-P-07] .Potsdam-Babelsberg.Potsdam-Sanssouci. Grablege Wilhelm Koch.. Brandenburg Baldachinfontäne im Park. MSD 2003-05 • [B-TK-05] . ASD 2000-02 • [BRB-P-02] .Potsdam-Sanssouci. Schadenskartierung und Sanierungsvorplanung Dipl.Potsdam-Sanssouci. Tanja Seeböck M. Brandenburg Barocke Zuganlagen von Typenhäusern der zweiten barocken Stadterweiterung.-Rest.Berlin-Köpenick Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10.Potsdam. Untersuchung der historischen Fassadenüberformungen. (FH) Dirk Kalisch. (FH) Hermann Türk.Berlin-Köpenick Bootshaus Nixenstraße. (FH) Corinna Janßen.Ing.A. Peter Besch.-Ing. Denkmalpflegerisches Konzept zur Integration archäologischer Ausgrabungsbefunde in ein Neubauvorhaben Dipl. Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. Brandenburg Die Pergola der Villa Liegnitz. ASD 2002-04 • [BRB-P-10] . Judas Thaddäus.-Dokumentar (FH) Roland Mascherek. Brandenburg Das Stibadium im Paradiesgarten. Bauhistorische Untersuchung Dipl. MSD 2006-08 • [B-TS-03] .-Ing.-Ing. (FH) Boris Neubauer. Brandenburg Leben und Werk des Architekten Reinhold Mohr Ein Architekt der klassischen Moderne Dipl. Dipl. Schadenskartierung. Große Weinmeisterstraße 43. Dipl.Berlin-Schöneberg Die Königskolonnaden am Kleistpark. Schadensanalyse und Maßnahmen Dipl.-Ing. Brandenburg Villa Henckel. Brandenburg Der Bauschmuck des Ensembles Neues Palais. (FH) Nicola Lorenz. Dipl.32 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . MSD 2005-07 • [B-TS-01] . Sandra Seifert.Potsdam. Bauuntersuchung . (FH) Markus Bunke. Frauke Weber. Dipl.-Ing. ASD 2001-03 • [BRB-P-04] .-Ing.-Ing. Bestandsdokumentation.Potsdam. (FH) Sibylle Frank. (FH) Kristina. Ortsanalyse und bauhistorische Untersuchung Dipl. Andreas Salgo.-Ing. MSD 2007-09 • [BRB-P-08] . Bauuntersuchung und denkmalpflegerischer Bindungsplan Dipl.Berlin-Tempelhof Auf dem Tempelhofer Feld. Brandenburg Stadtschloss.A.A.-Ing. Eisenacher. (FH) Christine Schlüter. Dipl. Exemplarische Bestandserfassung und Maßnahmenplanung an der Kolonnade Dipl.A. Brandenburg Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Dipl. Eine Berliner Betonkirche der Fünfziger Jahre von Reinhard Hofbauer Bastian Müller M. Edelhoff.-Ing.-Ing.-Ing. ASD 2002-04 • [BRB-P-05] . Rommy Nitschke. Bauforschung. Eine Siedlung aus den 1920er Jahren. (FH) Suleika Behan.-Ing.Potsdam-Sanssouci. Eine bauforscherische Untersuchung Luise Bohley M.-Ing.Bauforschung .Schadenskartierung Dipl. (FH) Brit Gochmann. Bauforschung und Sanierungskonzeption Dipl. Dipl.-Ing. (FH) Jessica Karth.Potsdam. Birte Geißler M. Dipl. ASD 2002-04 Register .

-Ing. MSD 2003-05 • [BRB-03] . Untersuchungen in der Dorfkirche Birkholz Dipl. Anke Fissabre.33 . Dipl.Brandenburg an der Havel Ehemaliges St. Sicherungskonzeption für die Ruine Dipl. Bauforschung Dipl. Bestandserfassung. Dipl. Stefanie Ahting.-Ing.-Ing.-Ing. (FH) Gabriele Krause.Mellensee-Saalow. (FH) Katharina Weber. MSD 2005-07 • [BRB-10] . (FH) Ramón Fischer.Zwiesel.-Ing. (FH) Tina Brandt. Mag.Dipl.-Ing.Burg/Spreewald. Brandenburg Untersuchung des Gartentempels im Schlosspark Dipl. (FH) Verena Alex.Birkholz. (FH) Elena Shifrina. ASD 2002-04 • [BRB-22] . Dipl. Klaus Schmidt. Brandenburg Güterschuppen der Königlich Preußischen Militäreisenbahn (KME). (FH) Antonia Brauchle.Dahlwitz-Hoppegarten. Brandenburg Wasserturm im ehem. Nutzungsmöglichkeiten Dipl.-Ing.-Ing. MSD 2003-05 • [BRB-01] .A. ASD 2002-04 • [BRB-21] .-Geogr.Abschlussarbeiten in Deutschland • [BAY-01] . Radu Silviu Cotorobai.-Ing. Brandenburg Bauhistorische Untersuchung Stephanie Langer M. Stammlager. Sanierungs-konzeption und Nutzungsvorschlag Dipl. Dipl.A.Ortrand/Niederlausitz. Bauforscherische und denkmalpflegerische Untersuchungen Dipl. Dipl. ASD 2002-04 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Schadenskartierung. Bauforschung. MSD 2005-07 • [BRB-08] .-Ing.-Ing.Rheinsberg.-Ing. Baugeschichte. Rittergutes.Thyrow. Galeriestall von 1786. Marek Fiedorowicz. Brandenburg Entwicklungsplanung für den Friedhof auf dem slawischen Burgwall Dipl. Brandenburg Gutshof.-Ing. Antje Lehmann. Antje Schüßler.A.. Pauli-Kloster. phil.-Ing. Brandenburg Grotte beim ehem. ASD 1999-2001 • [BRB-16] . Brandenburg Kraftwerk Vogelsang. MSD 2006-08 • [BRB-11] .-Ing.-Ing. Brandenburg Fachwerkscheune aus dem 19. Brandenburg Eine historische Kulturlandschaft.-Ing. Chinesischen Haus im Gutspark. (FH) Wolfgang Krämer. MSD 2003-05 • [BRB-17] .Bauuntersuchung und Bauforschung Dipl. Einordnung und Nutzungsmöglichkeiten Dipl. Sofia Karkatsela.Lübbenau.Groß Glienicke.Zuordnung .. Dipl.Groß-Leuthen. MSD 2004-06 • [BRB-06] . Georg. Johannis – Die ehemalige Franziskanerkirche und ihre nördlichen Anbauten.Groß-Leuthen. Ulrike Schmitz.Burg Storkow. Jh.-Ing.-Ing. Dipl. Bestandsaufnahme und Sanierungskonzept Dipl.-Ing. Dipl. MSD 2004-06 • [BRB-12] . Bauaufnahme. (FH) Steffen Kluck. Dipl. Brandenburg Ehemaliges Gewächshaus im Schlosspark.Kirchhof Altgolßen. Nutzungsperspektiven Axel Drieschner M. (FH) Caroline Kloth. MSD 2003-05 • [BRB-02] . Brandenburg Zweite Kolonie.-Ing. Brandenburg Ehemaliges Herrenhaus.-Ing. ASD 2000-02 • [BRB-07] . ASD 1999-2001 • [BRB-15] . Bauaufnahme.Neuruppin.Brandenburg an der Havel St.Kleinbeeren. Miriam Merz. Anett Lauzening. Einordnung. (FH) Beatrix Pfotenhauer. Schadenskartierung Dipl. Andreas Klotz.-Ing. Bauaufnahme und Sanierungsvorplanung Dipl. Dipl.-Ing. Barbara Schulz. Caroline Rolka. Bauforschung. ASD 2001-03 • [BRB-20] . ASD 1999-2001 • [BRB-13] . Bauhistorische Untersuchung Dipl.Steinhöfel. Christiane Hertwig. Mgr.-Ing. ASD 2000-02 • [BRB-18] . Michaela Gohlke. Dipl. (FH) Manuela Schulz. MSD 2004-06 • [BRB-05] .-Ing. Susanne Schöß M. ASD 2001-03 • [BRB-19] .-Ing.-Ing. Brandenburg Landhaus Eichberg.Eisenhüttenstadt. Brandenburg Hospitalkapelle St. Brandenburg Sommerkondensation in historischer Bausubstanz.-Ing. Ingeborg Rose-Melz. Stefanie Winckler. Brandenburg „Betty Bank“. Bauforschung. Bestandsaufnahme. Die städtebauliche Entwicklung der Rennbahngemeinde. Brandenburg Salon der Orangerie im Schlosspark. ASD 1999-2001 • [BRB-14] .-Ing. Baudokumentation.-Rest. Bestandsaufnahme.-Ing. Maßwerk. Denkmalwert. Dipl. Brandenburg Lehnsmühlenschlösschen. Brandenburg Das Potsdamer Tor des ehem.Vergleich Dipl. Bestandsdokumentation. Dipl. Schadenskartierung und Kennzeichnungssystem Dipl. Sanierungskonzeption Dipl. Bestandsaufnahme.. Jörg Bacherle. MSD 2003-05 • [BRB-04] . Andrea Sonnleitner. Bestandsdokumentation und Sanierungskonzeption Dipl. Dipl. (FH) Annette Nowatzky. Bauforschung . Dokumentation und Bauforschung Stephanie Herold M. (FH) Maxi Mohns. MSD 2005-07 • [BRB-09] .Wünsdorf. (FH) Klara Müller. Bayern Historische Gewölbe. (FH) Petra Schrimpf.A.Bad Elster.Zernikow bei Prenzlau. Sanierungsplanung Dipl.-Ing.

Zum denkmalpflegerischen Umgang mit den Kontorhäusern des Architekten Carl Bensel (1878-1949) Dipl. Meckl.Dresden. Dipl.Westflügel.Divitz. Untersuchung der salzbelasteten Innenwände der Kapellen.-Ing.Rest. Dipl. Elbe.-Ing.Bauhistorische Untersuchung Dipl. Bauforscherische Untersuchung Dipl. Bauaufnahme und bauhistorische Untersuchung Dipl.Brandenburg an der Havel Ortsteil Plaue.A. MSD 2007-09 • [NS-02] .Hamburg Der Umgang mit Kasernenbauten aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Denkmalpflege. Nordrhein-Westfalen Kölner Dom. Niedersachsen Eingangsportal der ehemaligen Jutespinnerei von 1874. NordrheinWestfalen Ehemalige Zeche Gneisenau.-Ing. d.Rügen.-Ing. (FH) Josephin Rösler. ASD 2001-03 • [SA-02] .-Ing.-Ing.Rügen. MSD 2007-09 • [NRW-03] .Stendal.-Ing.A. ASD 2002-04 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . MSD 2003-05 • [SA-05] .Notsicherungskonzept Sara Pieper B. Dipl. Bauforschung. Kornelia Nawa..Zernsdorf. Niedersachsen Fachwerkhaus Holzberg 10.Lübeck. Anita Geyer.-Ing.Bauaufnahme . Dipl. MSD 2006-08 • [NRW-02] . Sanierungsplanung Dipl.A. Bauaufnahme. (FH) Manuela Buchholz.-Ing. Sanierungskonzeption Dipl. Bestandsdokumentation und Überlegungen zur Umnutzung einer denkmalgeschützen Maschinenhalle Dipl. Bestandsdokumentation. Bestandsdokumentation und Bauforschung Dipl. (FH) Thea Hellbardt.Pretzsch a. Dipl.Quedlinburg. (FH) Yvonne Schmidt. Niedersachsen Rektoratsgebäude der Technischen Universität. (FH) Bettina Lietz.-Rest. Denkmalwert.-Ing. Bauforschung und Sanierungskonzeption Claudia Arnold M. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl.(FH) Elke Wege. MSD 2007-09 • [BRB-24] .• [BRB-23] . Dipl.Braunschweig. Gotisches Fenster (B3/C3) am zweiten Geschoss des Südturms. Nutzungsperspektive Dipl. Monika Thiel. Restaurierungskonzeption Dorit Gühne M. (FH) Kathrin Richter. MSD 2003-05 Register . Bestandserfassung und Maßnahmenplanung Dipl.Warnemünde.Wittekindsberg im Wiehengebirge. ASD 2000-02 • [NRW-01] .Köln. Nordrhein-Westfalen Die romanische Margaretenkapelle. Zur Entwicklung eines historischen (Stadt-)Parks Dipl. ASD 1998-2000 • [MVP-03] .-Ing. Bauaufnahme und Bauforschung. Marien-Kirche.A. Marion Krämer M. Sicherungsplanung. Raumbuch. Bestandskartierung..-Ing. Dipl. Dokumentation. Mecklenburg-Vorpommern Wohnhaus. MSD 2003-05 • [SA-04] . (FH) Sonja Palmer.-Ing.A. ASD 1999-2001 • [MVP-04] . ASD 2001-03 • [SA-03] . Schadenskartierung. Dipl.Dortmund-Derne.Torgau.A. (FH) Roland Hooß. (FH) Christina Heck. Frank Heyder..Köthen. Dipl.-Ing.Braunschweig. (FH) Birgit Walther..-Ing. ASD 2002-04 • [BRB-25] .-Ing. MSD 2003-05 • [MVP-01] .34 • [SH-01] .-Ing. ASD 1998-2000 • [MVP-02] . Sachsen-Anhalt Schloss Köthen. Dipl.Helmstedt. MSD 2004-06 • [S-01] . ASD 1998-2000 • [S-02] .Glowe.. (FH) Sabine von Wangenheim. Karsten Engel.-Ing. Sachsen-Anhalt Der Brühlpark. Bauaufnahme. Dipl. Mecklenburg-Vorpommern Das Herrenhaus . Baudokumentation und Bauforschung Emauel Hübner M. Schadenskartierung. (FH) Nathalie Hinz. Mönckebergstraße. ASD 1998-2000 • [NS-03] . Sachsen Japanisches Palais. Schleswig-Holstein Kleine Alte Fähre 10.-Ing. MSD 2005-07 • [NS-01] . Brandenburg Der Wasserturm der Schwellentränkungsanstalt.Dallgow-Döberitz. Dokumentation Dipl. Jan Lubitz.Nebra. (FH) Sotirios Polytimis. MSD 2004-06 • [SA-01] . (FH) Ramona Dahnke. MSD 2004-06 • [HH-01] . Sachsen-Anhalt St. Sachsen-Anhalt Schloss Pretzsch.-Ing.-Ing.-Ing. Mecklenburg-Vorpommern Zum Umgang mit dem Ruinenteil des denkmalgeschützten „KdF-Seebades Prora“ Dipl. Konsolfiguren des Innenhofs. Sachsen Gartenhaus des Apothekers auf dem Stadtmauerrondell.-Ing. (FH) Thomas Bolten.-Ing.. (FH) Oliver Wolf. Steffi Platte. Bestandsdokumentation und Sanierungsvorbereitende Maßnahmen Dipl. Nils Thamm.-Vorpommern Ensembleschutz im Ostseebad Warnemünde Jan Schröder M. oder: Die Last mit der Altlast Dipl.-Ing. MSD 2004-06 • [HH-02] .-Ing. Beate Queck. Ulrike Siegel.Hamburg Hamburg. Brandenburg Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936. Dokumentation . Dipl. (FH) Florian Schweinsteiger. Sachsen-Anhalt Burgruine Nebra.-Rest. ASD 1999-2000 • [MVP-05] . Das Gutshaus des Margarethenhofes „Villa Wiesike“. Kathrin Fuld. Mecklenburg-Vorpommern Schalenbauten von Ulrich Müther am Beispiel der Ostseeperle in Glowe Dipl.

35 .Karte Deutschland mit Verortung der Abschlussarbeiten. 2008. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .

Gabi Dolff-Bonekämper FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege. WS 2002/03 bis SS 2005 Prof. Jörg Haspel Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin Sanierungstechnologien. Klaus Dierks FG Tragwerkslehre VL Tragwerkslehre für Denkmalpfleger und Kunsthistoriker. Dr. seit WS 1998/99 SE Baustelle Denkmal.-Ing. Astrid Debold-Kritter FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege.Verzeichnis der Lehrenden des Aufbau.-Ing. VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen).36 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Dr. Christoph Brachmann FG Kunstwissenschaft. seit WS 2005/06 IV Industriedenkmalpflege I und II. seit WS 2005/06 Dr. SS 2000 und SS 2001 IV Perzeption und Präsentation. SS 2000 und WS 2000/01 Prof. seit WS 2001/02 Dipl. Laufwerk B PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II. Dr. WS 2002/03 bis WS 2005/06 Jürgen Giese M. seit WS 2002/03 VL Stadtbaugeschichte. Barbara Anna Grau FG Landschaftsbau-Objektbau IV Gartendenkmalpflege.-Ing. geb. seit WS 2006/07 Prof. SS 2003 bis SS 2005 Dr. Frank Hesse Landesdenkmalamt Berlin IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis. seit SS 1999 Prof. SS 2000 bis SS 2001 Dipl. Elgin von Gaisberg. Dr. Johannes Cramer FG Bau. WS 1999/2000 bis WS 2001/02 SE Präsentation von Arbeiten zur Bauforschung und Denkmalpflege.-Ing. seit WS 2004/05 Prof. Christian Clemen FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung PIV Geodäsie für Denkmalpfleger. em. SS 1999 bis WS 2001/02 Dr.-Rest. Michael Athanassiades Büro BASD IV Sanierungsvorplanung. Udo Bode Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie SachsenAnhalt IV Historische Baukonstruktionen I und II. Michael Gauß IV Kommunikationstechniken. SS 1999 Dipl. seit WS 1998/99 Dr.und Stadtbaugeschichte. seit WS 1998/99 Biagia Bongiorno M. WS 2000/01 und SS 2001. FG Denkmalpflege Denkmalpflege und Restaurierung.und Masterstudiums Denkmalpflege 1998-2008 Dipl.-Ing. Frank Gielsdorf FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung IV Geodäsie für Denkmalpfleger. WS 2002/03 bis WS 2005/06 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. seit WS 2004/05 Dr. seit SS 1999 Dipl. Dr.-Ing.-Ing. Maria Deiters FG Denkmalpflege IV Städtebauliche Denkmalpflege. WS 2001/02 bis SS 2005 IV Industriedenkmalpflege I und II. Sigrid Brandt TU Dresden PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II.-Ing.-Ing.-Ing. Wolfgang Frey Büro ProDenkmal SE Methoden erhaltender Objektsanierung.A. seit WS 2002/03 Dipl. Röver FG Historische Bauforschung PJ Bauaufmaß und Dokumentation. (FH) Thorsten Dame M. SS 2000 bis SS 2002 Dipl. Thomas Drachenberg Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum IV Denkmalpflege in der Praxis. seit SS 1999 Dipl.Sc. WS 1998/99 VL Denkmalkunde. VL Baugeschichte (wechselnde Themen). VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). WS 2003/04 Register . SS 2003 PIV Raumbuch. WS 2001/02 und WS 2002/03 Dr. Dirk Dorsemagen FG Historische Bauforschung Bauaufnahme-Betreuung. (FH) Tina Bielefeld Denkmalpflege und Restaurierung.A. seit WS 2004/05 Dr. Dr. Martin Gussone FG Historische Bauforschung Bauaufnahme-Betreuung. FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung. Adrian von Buttlar FG Kunstwissenschaft. WS 2001/02 und WS 2002/03 PD Dr.-Ing.-Ing. WS 2002/03 bis SS 2003 Prof. 1999 bis 2003 SE Praktische Übung zur Inventarisation. WS 2003/04 Dr.

Heinrich Schlothmann Landesdenkmalamt Berlin SE Konservierung und Restaurierung.und Stadtbaugeschichte SE Denkmalpflege im ländl.-Rest. Dorothée Sack Leiterin FG Historische Bauforschung PJ Bauaufmaß und Dokumentation. Sabine Hierath Landesdenkmalamt Berlin IV Konservierung und Restaurierung. SS 1999 bis SS 2005 Dipl. Raum.-Ing.-Ing. WS 2002/03 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .-Ing. Barbara Precht-von Taboritzki SE Städtebauliche Denkmalpflege. Klaus Rieseler Industriedenkmalpflege. Fachbereich Konservierung und Restaurierung PIV Architektur. WS 1998/99 bis WS 2000/01 Prof.A. Mader Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Exkursion Bauforschung und Denkmalpflege in Franken. Gert Th.-Ing. WS 1998/99 und SS 1999 Dr. seit SS 2005 PIV Raumbuch. SS 1999 PD Dr. rer..-Ing. SS 1999 und SS 2000 Dr. -typen. Dr. seit WS 2004/05 IV Perzeption und Präsentation. SS 2002 und WS 2002/03 Vorbereitung der Abschlussexkursionen. seit WS 2004/05 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. Jörn Schmidt-Thomsen (†) FG Gebäudekunde und Entwerfen SE Industriedenkmalpflege.und Stadtbaugeschichte IV Industriearchitektur.V. Sc. WS 2003/04 bis WS 2006/07 SE Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationelen Kontext I+II. Hans-Rudolf Neumann Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e. Thomas Nitz Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege PIV Einführung in die Archivforschung. Dr. seit WS 2007/08 Dr. seit WS 1999/00 VL Bauformen. Dr. Annemarie Jaeggi Leiterin des Bauhausarchivs VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). Dr.-Ing. FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung. seit WS 2004/05 Dr. SE Präsentation von Arbeiten zur Bauforschung und Denkmalpflege. 1999 bis 2002 SE Wissenschaftliches Arbeiten. seit SS 2005 Katja Szymczak M. Gisela Holan Staatl.-Ing. TU Berlin IV Sanierungstechnologie und Kostenplanung.-Ing. WS 2001/02 und SS 2002 Prof. Philipp Speiser FG Bau. Staatliche Museen zu Berlin VL Methoden der Konservierung. Daniela Spiegel M. seit SS 2007 Prof. WS 2001/02.tec. seit SS 1999 Prof. Caroline Rolka Landesdenkmalamt Berlin PIV Gartendenkmalpflege I und II. Mike Schnelle M. FG Historische Bauforschung Perzeptionsübung. von 1998/99 bis 2000/01 Dr. Bau. Klaus-Peter Kloss Gesellschaft für Stadtemeuerung mbH.-Rest. -funktionen (wechselnde Themen). SS 1999 Präsentation und Öffentlichkeit.Dr. seit WS 2004/05 Dipl. seit WS 2005/06 VL Einführung in die Dendrochronologie. Berlin VL Denkmalpflegerische Richtlinien der Bauleitplanung. WS 1998/99 IV Perzeption und Präsentation.A.-Ing. Christof Krauskopf Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PJ Bauaufmaß und Dokumentation. seit SS 1999 Dipl. Technik. Ursula Hüffer Büro Hüffer-Ramin Architekten PIV Sanierungskonzepte und -technologien I und II. Miron Mislin FG Bau. WS 1999/2000 bis WS 2001/02 Dr. Ruth Klawun Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PIV Städtebauliche Denkmalpflege. Dr. Dr.-Ing. 1998-2003 PJ Bauaufnahme und Bauforschung. seit WS 2006/07 Susanne Jaeger M. seit WS 2005/06 Dr. des. WS 1998/99 bis WS 2003/04 Dipl. seit WS 2003/04 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung.-Ing. Andreas Menrad Konservierung von Kunstwerken. seit WS 2005/06 Dipl. WS 2003/04 Dr. SS 2002 Dipl.Sc.und Raumfassungen.-pol.-Ing.-Ing.A. Christoph Merzenich FH Erfurt. SS 2002 PIV Raumbuch. Dr. seit SS 2000 Prof. Josef Riederer Rathgen-Institut. seit SS 1999 Dipl. WS 1998/99 Prof. Rudolf Schäfer FG Baurecht und Bauverwaltungslehre VL Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens. WS 2000/01 bis SS 2007 SE Theorien der Denkmalpflege. Dietmar Kurapkat FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung. WS 1999/2000 bis SS 2002 SE Einführung in die Archäologie. seit SS 2000 VL Methoden der Bauforschung. Innere Dienste IV Denkmalpflege in der Praxis.37 . seit 2002 Dr. Bauaufnahme-Betreuung. Museen zu Berlin. seit WS 2002/03 Prof. seit WS 2007/08 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. seit SS 2004 SE Wissenschaftliches Arbeiten.-Ing.

WS 2002/03 PIV Photogrammetrie. Dr.-Ing. WS 1998/99 bis WS 2000/ 01 Abkürzungen FG Fachgebiet IV Integrierte Veranstaltung PJ Projekt PIV Projektintegrierte Veranstaltung SE Seminar VL Vorlesung Register . seit WS 1998/ 99 PD Dr. Wolfgang Wolters FG Kunstwissenschaft VL Denkmalpflege (wechselnde Themen). Dr. WS 1998/99 bis WS 1999/2000 Prof. WS 1998/99 bis WS 2002/03 Dipl.Univ. Robert Suckale FG Kunstwissenschaft VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). SS 2003 Denkmalrecht im internationalen Vergleich – Das Beispiel Spanien. Jürgen Tietz Freiberuflicher Journalist IV Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. seit SS 2002 Prof. Karsten Westphal Büro BASD SE Sanierungstechnologien. WS 2000/01 bis WS 2005/06 PIV Sanierungstechnologien. Iliana Theodoropoulou FG Photogrammetrie und Kartographie PIV Einführung in die Geodäsie. Albert Wiedemann BSF Swissphoto PIV Geodäsie für Denkmalpfleger. seit WS 2006/07 Univ.-Prof. SS 2001 bis SS 2006 Dipl. Kerstin Wittmann-Englert FG Kunstwissenschaft VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). Dr.-Prof.38 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Fernando Valdés Gastprofessor SS 2003 (Universidad Autónoma de Madrid) VL Islamische Architektur in Spanien.-Ing.-Ing. SS 2003 Dr. SS 2003 Dr. SS 2003 SE Die Moschee. SS 1999 bis WS 2001/02 PIV Photogrammetrie. Dr. Ulrike Wendland FG Denkmalpflege IV Städtebauliche Denkmalpflege/Inventarisation. SS 1999 bis SS 2000 PIV Städtebauliche Denkmalpflege.

. Jg. Reg. S. ASD.. 3. MSD 2004-06. MSD 2003-05.. MSD 2004-06. Mitarb. 17 Absolv... S. 11 Absolv.. Reg. Markus. Fuld. Heise.. 3. MSD 2007-09. Biagia.. S. 36 Absolv. S. 21 Absolv. Bohley. Reg. MSD 2007-09. S. Banea. 36 Absolv. Reg. S. Wittmann-Englert. Ilonka. Börner. Brauchle. Reg. 36 Doz.. S. Hennig. MSD 2004-06. 23 Absolv. 7 Doz. Peter.. Hierath. Nawar.. Anna.. S. MSD 2007-09. Reg.. Reg. Lukas. 1. Franziska. 21 Doz. S.. 2. MSD 2006-08. S. Futh. S. S. Thomas. 2. Reg. Reg. 5. 5.. Kathrin. S.. 3. 19 Absolv. Jg. Fissabre. Marianne. Reg. 3. MSD 2004-06.. Reg. Thorsten. Reg. 3. Reg. Wojtek. Reg. 17 Absolv.. 3 Absolv. 21 Absolv. Kerstin.. 3 verh.. Reg.. Reg. S. Reg. S. Ciruk. Dorsemagen. Czechl. Thea. Jg. 36 Mitarb. Reg. 5. 7 Doz. Marit. Reg. MSD 2004-06. Reg.. Ammerich. Reg. ASD. 7 Absolv. Eilers. S. Hlal. Axel. MSD 2007-09. Gabi. S. 19 Absolv. 3. 3 geb. Jg. Jg. Alex. Jg. S. S. 36 Absolv. Reg. s. Sonnhild.. Luise... Reg. Reg. 36 Absolv. S. Oliver.. Telli... von. 5.. 36 Absolv. Sybille. Cramer. .. Reg. Haseley. S. Karla. MSD 2005-07. ASD.. Jörg. Czechl. Stefan. Sonnhild.Ana Teresa. Reg. Clemen. S. 15 Absolv. Jg. MSD 2004-06. Großmann.. Golkar. S. MSD 2003-05.. S. ASD. Dorit.. Al Saeed. 3 Mitarb. Gauß. S. S. Reg. Merz. MSD 2005-07. Helena. Jg. Jg. S.. 19 Mitarb. S. Ralph. Annett. S. S. 9. Beatrice.. S. S. Jg. MSD 2004-06. Sabine. Reg. S. Verena. Blachian. Jg. Karsten. S.. Dierks. Frank. S. ASD. Katarzyna. S. 19 Absolv. Doz. S. Mohamed Anas.. Kristina. Fechnerová. S.. Reg. 23 Absolv. S..... Reg. 1. Klaus. S. 13 Mitarb.. Reg. Thomas. Ingolf. 36 Mitarb. ASD. Reg. Holland. Criado del Arco. Blaschke. Reg... Stephanie. 1. S. Frank.. S. S. S. Jürgen. ASD.. Hagen. 21 Absolv. Absolv. Gaisberg. Sigrid. 4. 9 Mitarb. Swantje. Reg. 17 Absolv. 17 Doz. S. Petra. Holan. 3. S. Reg. 36 Absolv. S. Klara. Heike... ASD. Reg. S. Reg. ASD. ASD. S. Dörte. S.. 5 Absolv. Nicole. Jg. S. MSD 2006-08. Reg. Hinz. Eliška. Reg.. 2. ASD. Reg. Reg. Reg. S..... S. Reg. Reg. Doz. Cotorobai. S. Reg. Hermsmeier. Dame. 19 Absolv. Gühne.. Gohlke. 5. Reg.. S. Dolff-Bonekämper. Buttlar. Absolv. Jg. 23 Absolv. 15 Absolv. Eggert. MSD 2004-06. Reg. ASD. 4.. Michael. Nadim. Behan.. 17 Absolv. Dorothea. S. s... Müller. Birnbaum. 21 Absolv.. S.. S. S. 3. Tanja. S. Heinz-Georg. Reg. S. MSD 2005-07. 3. 3. Kerstin. Hellbardt. Sibylle. Franke. MSD 2003-05.. Reg. Brit. Reg.. 17 Doz. 36 Absolv. Axhausen. 36 Absolv. Reg. 15 Doz. S. Radu Silviu. 36 Absolv. Reg. S. Gisela. Dirk.. MSD 2007-09. S. ASD. Christiane. 17 Absolv. Hoffmann. Wäschle. MSD 2005-07. Brandt. Eisenacher. 9 Absolv.. Herbarth.. S. 23 Absolv. 36 Absolv. S. MSD 2005-07. S. Kopmann. Reg. 37 Doz. 11 geb. 17 Mitarb. Barbara Anna. 36 Absolv. S. 19 verh. Drieschner.. Frank. S. 5 Absolv.. 2. Reg. Reg.. Mustafic. 9 Absolv. S. S.. ASD. 19 Absolv. 17 Absolv. Bugenhagen. Jg.. Absolv. MSD 2003-05. Deiters.. Reg. S. S. Absolv. 19 Absolv.. MSD 2006-08. S. Absolv. 36 Mitarb. MSD 2007-09. ASD. Gussone. Jg. 3. MSD 2006-08. Reg. 3. Herold. Reg. Christian. 5 Doz. Hof. MSD 2003-05. S... Merima. 36 Doz.. S. Reg. Englert. 21 Doz. 15 Absolv. Michael. Bruhns. S.. Hippler. Reg. 15 Absolv. MSD 2004-06. 1. Bieker. ASD. S. Reg. 17 Doz. Jenny. s. Reg. S. Reg.. Jg. MSD 2004-06. Grimm. Christoph. MSD 2007-09. MSD 2004-06. MSD 2005-07. Brenndörfer. Hempel. Jg.. 5. Reg. 5 Absolv. Edelhoff. Brachmann.. Christian. dort Absolv. Reg. S. Reg. Beer. Reg.. Reg. Absolv. Jg. Jg.. S. Udo. 9 Doz. Dunja. Kristin Brix. Stefanie. Begemann. S. Fischer. 36 Doz. Reg. Jacobi. 23 Mitarb.. Bacherle. Reg. 15 Absolv. Haller.. Giese. S. 15 Absolv. Heck. S. Heidenreich. 4. S. 13 Absolv. S. 5. 36 Mitarb. 15 Mitarb.. S. MSD 2007-09. 19 Absolv. 1. Andreas. S... Jg. 19 Absolv. 13 Absolv. Besch. S. Föhre. Reg. Reg. S. MSD 2004-06. Glüsing. S. MSD 2006-08. S. geb. Gielsdorf. Celebi. Geyer. Jörg. S. Erbe. 5 Doz. ASD. 5 Doz. 3. Fidaa. Reg. MSD 2006-08. Reg.. Doz. Marion. 36 Doz. Frank. S. Kristina. Röver. Christina.. S. MSD 2005-07. 7 Absolv. S. 15 Absolv.. Reg. Melike. Gochmann. Reg. S. Claudia. Luise. Nicole. Beatrice. S. Suleika. 13 Absolv. Reg. MSD 2003-05.. Reg. Tina. Henker. 11 Absolv. Baur... ASD. Reg. Haspel... Ramona. Wolfgang. Frank. Fiedorowicz. Hinz. Reg. Doz. Reg. 36 Absolv. ASD.. Wiebke. Jg... Hansen. 4. Reg. Bielefeld.. Bodenmüller. Grau. 13 geb. Jg. MSD 2005-07. S. Reg. Brandenburg. S. MSD 2003-05.. Reg. dort Mitarb. Maria. dort Doz. 13 Absolv. Reg. Elgin. MSD 2006-08. Jg. 17 Absolv. 13 Absolv. 15 verh.. Reg. Ahting. Manuela. Mitarb.. Reg..Index des Registers Abersfelder. S... Sabine. Jg. 11 Absolv. S. 7 Absolv. Catharine. S. Katja. Jens. Thomas. 19 Absolv. MSD 2005-07. Tina. Reg. Gitte.. 21 Absolv. Magdalena. 15 Absolv.. Reg.. MSD 2005-07. MSD 2004-06. dort Mitarb. Reg. Reg. Cendales Paredes. Björn. Bunke. Meike. ASD. 17 Mitarb. ASD. 23 Absolv. 36 Absolv. Reg. Anke. Martin. Adrian. Bodenstein. MSD 2006-08.. 2.. S. Bongiorno. S. Andrews. 7 Absolv. S. Reg. Gründl. S. Reg. Harsdorff. 11 Absolv. Reg. Jorinde. 13 Absolv. 19 Absolv. Reg. Jg. MSD 2004-06. 3 Mitarb. Reg. Absolv. Marek. Reg. ASD.. Johannes.. Reg. S. Engel. Hell. Ahrens. s.. MSD 2003-05. Astrid. Martin. S. MSD 2005-07. Reg. Heyder. 23 Absolv. Reg. Ingo.. Jg. S. S. MSD 2007-09. Reg. S. Reg. S. Daniel. 4. Athanassiades.. S. Henning.. MSD 2003-05. MSD 2007-09. Reg. S. Reg. 2. Reg. MSD 2005-07. Bode. 36 Absolv. 13 geb. Reg. Reg. S. S. MSD 2005-07. S. S. Reg. Jg. Jg. Engel. S. 3 Absolv. Jg. Reg. ASD. Falkenberg. Kerstin. S. S. Claudia.. Andreea. Debold-Kritter. Frey.. Jg.39 . Reg. 3 Absolv. Natalie. 17 Doz. Reg. ASD. 36 Absolv. Jg. Reg. Böwe. 7 Eberler. 15 Absolv. Reg. S. S. Brandt. Reg.. Albrecht.. Christa. 5. Dahnke. Hanusch. S. 15 Absolv. Michaela. 1. Hertwig. Isabelle. Frase. Reg. Reg. ASD. Geißler. 3 Doz.. S. Absolv. Reg. ASD. Reg. S. Inken. ASD.. ASD. Birte. Reg. 23 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .. 23 Doz. Buchholz. 17 Absolv. 21 Absolv. S. Reg. Reg. ASD. 36 geb. Reg. Reg. MSD 2003-05.MSD 2003-05. von.. MSD 2003-05.. Hesse. Reg. Ramón. S. S. Reg. S. Reg. Reg. Doz.. Aulbach. 2.. Bolten. 36 Absolv. S. 3 Absolv. Reg. Antonia. Fuchs. ASD. S. Anita. Djamila. S. S. Reg. Absolv. ASD. Reg.. Reg. 3 verh. MSD 2003-05. ASD. 5. 36 Mitarb. Arnold. Reg. Reg. Reg... Drachenberg. 19 Doz. Jg. 23 Absolv...

Jg. Merz. Reg. Reg. Reg.. dort Absolv. Wolfgang. Jg. 23 Absolv. S. Jg. MSD 2004-06. Antje. Jens. Reg. Karth. Reg. 11 Doz. Kornelia.. Reg. Maria.. S. Miriam.. ASD.. Krug. Josef. 22 Absolv. ASD. Jg.. Belma.. Bernadeta.. Mathias. Karger. S. Sotirios. MSD 2006-08. 22 Absolv. Naumann. 11 Absolv. S. Reg. S. S. s. 21 Absolv. Dennis. ASD. Oth. 4.. 14 Leitung FG HBF u. s.. 4. dort geb. ASD. Liebich. ASD. 2. 7 Absolv. 5. Birgit. S. MSD 2005-07. Jg. Steffen. Janßen. S.. S.. S. Susanne. S. Reg. MSD 2003-05. 19 Mitarb. 7 Absolv. Reg. S. Reg. Obermann. Reg. Astrid. Valeria.. MSD 2006-08. Meier. Klöckner. MSD 2003-05. 11 Absolv. Khoury. 37 Absolv. Koch. 3. Reg. dort Mroziewicz. Reg. Reg. Reg. 2. 9 Absolv. 4.Hooß. Neupert. S. ASD.. Jg. Jg. 4. Elke.. Jg. ASD.. Jg. Gudrun. S. 4. Doris. S. Reg. Jaeger. S... Jg. Anika. Christoph. 20 Absolv. Kirste.. Salman. Gert Th. MSD 2004-06. 2. Reg.. Reg. Reg. Reg. Reg. S.. Nawa. 11 Mitarb. Jg.. Reg. ASD. Annette. 5. Polytimis. Schlecht. Reg. Riederer. 18 Absolv. Björn. S.. Jg. Jan. Astrid. Regler. ASD. Anne. Klaus-Peter.. Klawun. Neubauer. Remane. Doz. Heike. S. 5 Absolv. Nitschke. 4. 18 Absolv. 18 Absolv. Sack. 7 Absolv.. 24 Absolv. ASD. Müller. S. 16 Absolv. S. 18 geb. Reg. Rommy. S. Reg.. Oliver. Schäfer. 2. Kalisch. 3 Doz. MSD 2007-09. Belma. 3. 4. Jacobi.. Özalp. 3. 18 Absolv. 20 Doz. S. 7 Absolv. S. 21 Absolv. S. 2. Klaus.. McLoughlin. Absolv.. Queck. Jg. Reg. 4. Stephanie. S. 7 Absolv. Achim. Youssef. S. MSD 2007-09. 5.. Nickel. Reg. S.. Martin. Corinna. Reg. Barbara. Miron. MSD 2007-09. MSD 2007-09. Reg. 5. Konrad. S. S. 18 Doz. Jg. ASD. Reg. Mayssoun. 3 geb. S. Reg. MSD 2007-09.. Reg. Daniel. ASD. Reg. MSD 2005-07. ASD. Reg. Yvonne.. Palmer. Sabine. Meinhold. Schmidt. Wita. ASD. S. Krämer. Jg. 16 Absolv.. Reg.. 12 Absolv. Richard.... Reg. Kurapkat.. Reg. 3. S. Reg. 3. Doz. Reg. S. S. Reg.. 4. S. 14 Doz. Reg. Kopmann. S. S. 12 Absolv. Reg. Reg. Simon... Reg.. Reg. Manuela. Reg.. S. S.. Jochheim. Jg. 11 Absolv. Ruis. Kinzel. MSD 2004-06. Nicola. dort Absolv. Reg. Reg. ASD. Boris. ASD.. Jg.. Reg. Reg. Reg. 4. Krause. Jg. Schlüter.. 3. Ibrahim. Ulrike. 20 Absolv. S. S. Reg. S. 1. Nennstiel. Reg. S. s.. Reg. Reg. Reg. Absolv. Pieper.. MSD 2005-07. ASD. von Gaisberg. S. Daniela. ASD. Reg. Nickel. S. Neumann. Hans-Rudolf. Reg. Schnelle.... Saskia. Reg.. 9 Absolv. 16 Mitarb. S. MSD 2005-07. Reg.. Corinna.. MSD 2006-08. Reg. Reg. Reg. ASD/MSD. S. ASD. 3. Reg. 16 Register . ASD. ASD. Rose-Melz.. Absolv. S. S. S. ASD. Ingeborg. S. S.. MSD 2005-07.. Buchholz. Iversen. S. Platte. S. Reg. Saleh. S. Merzenich. Malte... 16 geb. MSD 2003-05. S. Reg. 37 Absolv. ASD. Anett. Bastian. Nitz. S. Reg.. Reg. 8 Absolv. S. Kloth. Jg. ASD. Mollenhauer. 23 Absolv. Reg. Kinzel. Reg.. 18 Doz. S. Birgit. MSD 2006-08. Jg. 12 Absolv. S. Riedel. Reg. S. s. 20 Mitarb. Katharina. Reg. S. 18 Absolv. Röver. S.. 11 Absolv. Rudolf. Beate.. Absolv.. 10. 37 Absolv. Kötter. 11 Absolv. Reg. Reg. S. Reg. Marschall. Marek. Reg. ASD. MSD 2004-06.. MSD 2004-06. 15 geb. 12 Absolv. Jg.. Reg. Sara. Reg. 21 Absolv. ASD. 3 Absolv. S. 5. Schmidt. S. S. Kathrin. Noack.. 37 Absolv. Doz. 20 Absolv. S.. ASD. Axhausen. Reg.. Lehmann. Reg. Reg. Reg... MSD 2004-06. Jg. 37 Absolv. Jg. Rauer. Reg. MSD 2006-08. S. ASD. Reg. Beatrix. Reg.. 4. MSD 2003-05. 5. Absolv. S. MSD 2003-05. Jansen. 37 geb. 2. Walther... Reg. Sählhof.. Jäger. Jessica. Caroline. Roland. Müller. ASD. Andreas. Andreas. S. 9 Doz. Reg. ASD. Reg. Christof. Roland. ASD. S... Jg. 21 Mitarb. S.. Reg. MSD 2006-08. Annemarie. Ronny. ASD. Richard. Reg. 13 verh.. 37 Absolv.. Pieritz. Nowatzky. Elgin. Reg. Dorothée. Jocelyn. S. Pomm. Kathrin. S. Precht-von Taboritzki. Reg. ASD. S. S.. S. 13 Absolv. 11 Doz. ASD. Heinrich. S. dort Absolv. Jg. Menrad. Jaeggi. MSD 2005-07.. 12 Absolv. S. 4. 3.. 21 Absolv. Emanuel. Jg. s. S. S. Schollmeyer. Klaus. 16 Absolv. Reg. 3 Absolv. S. MSD 2006-08. Jg. Tobias. Hanaa Abdulkarim. Annette. 5 Absolv. ASD. S. Jg. s. Jg.. S.. Kluck. Schmitz. Friederike. S. 10 Mitarb. Jg. MSD 2004-06. 2. Anja.. Bunke. Karkatsela. 11 Absolv. S. Lacher. 19 Absolv. Reg. Muschick. 37 Absolv. Reg. Elke. Dimitri. Issa.. Joana. Claudia. Schlothmann. Reg.. Dietmar.. Ollig. Jg. ASD. S. S. S. ASD. S. Antje... Reg. S. Jg. Reg.. Steffi. Mohns. 5. Langer. 37 Absolv. Gitte. Daniel. Reg. 12 Absolv. Petra. ASD.... ASD. 3. ASD. ASD. Rösler. Reg. Reg. S... S. 12. S. Elena. Reg. MSD 2003-05. 18 Absolv. Moog. Mike. Mislin. 14 Absolv.. 24 Absolv. Lauzening. Reiß.. Reg.dort Absolv. 12 Doz.. S. 16 Absolv. S. Jg. 13 Absolv. 8 Absolv. ASD.. Reg. S. Janßen. Jörn. Doz.. Özalp. Reg. 19 Mitarb. Reg. Hanna. Reg. 9 Absolv. 37 Absolv.. Laude. Jg. Christoph. MSD 2007-09. Jg. 37 Absolv. Klara. S. Sofia.. ASD. S. Jg. 14 Absolv.. dort Doz. S. s. 16 Doz. Christine.. Ulla. ASD.. Mustafic. ASD. 37 Absolv. 3. Reg. 13 Absolv. S. S.. Reg. Kostakopoulou. Reg. 4. Jg. 3. Lietz. 21 Doz. Bettina. Rieseler. ASD. S. Torben. Rutz. Rolka. S. 37 Doz. Doz.. Dirk. Absolv. MSD 2005-07. S. 22 Absolv. S. Lubitz. S. Reg. Reg. 18 Absolv. Richter. Kirsten.. Sänger.. 1. ASD. S.. Rütten. Ulrike. 5 Doz. Menges. 37 Absolv. Josephin. MSD 2005-07. MSD 2006-08. Reg. MSD 2004-06. Horn. Krämer. 23 Doz. 22 Absolv. ASD.. 13 geb. S. 4. S. Jg. Eva S. Andreas. 4. 37 Absolv. Voß. S. Walter. Moritz. S. 9 Absolv. 37 Absolv.. Reg. S. Joecks. Reg. Izquierdo Ruiz. Kopp. 3. 1. S. Reg. Absolv. Reg. Lorenz. Schüßler. 5. Kloss. Jg. S. 37 Absolv. Jg. 3 Absolv. 4. S. Jg. Jg. Pieper. Reg. 1. Jg. Manuela. MSD 2006-08. 3. 20 verh. Hübner. 4. 37 Absolv. 24 verh. MSD 2006-08. Hüffer. 18 Absolv.. Pfotenhauer.. Sonja. 3 Mitarb. S. 37 Mitarb. Jg. MSD 2004-06. André. Reg.. S. Markus. Reg. 3 Absolv. Probst.. 3 Absolv.. Jg. Plonske-Zindel. Reg. Richter. 5. Ana. S. s. 3. Mascherek. S. Jg. MSD 2004-06. 37 Absolv. Maxi. Susanne. MSD 2004-06. Reg. S. MSD 2005-07. 2. Reg. S. 23 geb. Kiepke. Merima. 7 Mitarb. ASD. Nicole. s. 5 Absolv.40 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . S.. Beate. 9 Absolv. MSD 2005-07. Reg. Moog. 9 ver. Andrea. Reg. S. Reg. S. Koopmann. Mader. Ruth. S. Thomas.. Müller. Heiko. ASD. 7 Mitarb. 37 Doz. S. ASD. MSD 2003-05.. Krauskopf.. Reg. Schmidt-Thomsen. MSD 2007-09. S. MSD 2003-05. S. 9 Absolv. Schlöser. 5. 22 nun Abersfelder. ASD. 20 Absolv. S. S. MSD 2003-05. S. Ursula. Reg. MSD 2006-08. Reg. Koch. 9 Absolv. Hoffmann. Wiebke. Reg. dort Absolv.. Antonia. Gabriele. dort Absolv. s. 12 verh. Caroline. dort Absolv.. Salgo.. Krause.. Reg. Merz. Reg. 14 Absolv. Marion. 37 Doz. 22 Absolv.. Krüger. Jg. 3. Jg. Reg. S... Jg.. 2. Jg. Jg. MSD 2006-08. Schäfer. Jg. 4.. Schaare. Klotz. Reg. Reg... Lima.

. Tabbert. Doz. S. 14 Absolv.... MSD 2007-09. Philipp. 38 Absolv. Reg. 14 Anmerkungen zum Register Das Register wurde von Martin Gussone und Daniela Spiegel konzipiert und von ihnen unter Mitarbeit von Franziska Streit und Nicole Erbe angelegt. Reg. Ulrike. Jg. S. S. der zum Zeitpunkt des Studienabschlusses bzw. S. Schüßler. 22 Absolv. S. Reg. 24 Absolv. 20 Doz. Haiko. S. Siegel. ASD. Zabrana. Voß.. Jg. Absolv. 10 Absolv. 3 Absolv. Tanja. Wolff. Kaspar. Speiser. Wolfgang. 6 Mitarb. Üffing. Seiler. Diana. MSD 2005-07.. Thamm. 14 Mitarb. S. Shifrina. Katharina. Robert. MSD 2003-05. ASD. Gitte. 3 Absolv.. Reg. Brandenburg. Wolters. Vranić.. Elke. Oliver. Reg. Beate. Stößl. Jg. 18 Absolv.. Reg. S.. Reg. 2. 24 Absolv. Reg. Max. 4. Jg.. Nennstiel. Reg. Absolv. Walter.. Jg. S. S. 4... 2. Die Abschlussarbeiten wurden zur besseren Auffindbarkeit in topografischer Ordnung aufgelistet und auf Übersichtskarten eingetragen (Bearbeitung: Jenny Ahrens. Reg. MSD 2007-09. Reg. ASD. zu einem späteren Zeitpunkt erworbene akademische Grade hingegen nicht. Schwartz. ASD.. Absolv.. Stefanie. Jg. S. S. S. MSD 2003-05. 10 Absolv. Antje. Türk. Sperl.Schöß. ASD. Reg. Sandra. Jg. 38 Absolv. Schröder.. Dina. S.. 2. Reg. Reg. MSD 2004-06. MSD 2006-08. Jg. Reg.. 18 Absolv.. ASD. Jürgen. Reg. Reg. 5. Absolv. Doz. 8 Absolv. Wiese. ASD. Axel. S. 8 Absolv.. Jan. Reg. Hermann. Tami. MSD 2005-07. MSD 2006-08. 22 Doz. 5. Petra. 3. Theodoropoulou. Reg. Türk. Jg. Sonnleitner. Jg. 3. MSD 2007-09. ASD.. 24 Mitarb. 3. Reg. MSD 2006-08. MSD 2004-06. Zoi. Doz. Reg. S. Daniel. Reg. Iris. S.. 4... 38 Doz. S. Cathleen. Reg. 37 Absolv. ASD... Sabine. Musab. Reg. Walther. Katharina. MSD 2007-09.. Jg. Fernando. 22 Mitarb. S.. Reg. S. S. 2. Reg.. 24 verh. Franziska. Jg. ASD. Monika. Jg. S. 8 Absolv. Reg.. s. 8 Absolv. Reg. Agnieszka. S. Reg. Wilfried. Zieschang. 3. Reg. Reg. Reg. 16 Absolv. ASD. S. Manuela. Tillack.. Seeböck. ASD. Reg.. Katja. Jg... S. Florian. Seifert. Absolv... Alle Angaben wurden sorgfältig geprüft. 24 Absolv. MSD 2003-05. Ziegler. 3... Ulrike.. Reg. Jg. ASD. Winckler. Reg. Shamma... Reg. ASD. Schrimpf. 14 Absolv. Storch.. Sabine. S.. Tannigel. Andrea. Christa. MSD 2007-09. S. 5.. ASD. Susanne. Ulrike. Wolf. Reg.41 . ASD. 3. 12 Absolv. Kinzel. Tritschler. S. Toma. Reg. S.. 16 geb. 20 Absolv. Reg. dort Absolv.. ASD.. 37 Absolv. Steudtner.. Ergänzungen Nicole Erbe). MSD 2006-08. Axel.. ASD. Berlin 2009. Absolv. Jg. S. Cornelia.. S. Tobias Michael. Reg. S. 1. Reg. 10 verh. S. 22 Absolv. 6 Doz.. Reg. Karsten. ASD. MSD 2003-05. 18 Absolv. S.. Jg.. 2. Reg.. 5. Stockmeyer. Wege. Doz. 2. MSD 2005-07. 2. 6 verh. 37 Absolv. S. Jg. Swiderska. Reg. S.. Reg. Jg. Reg. Sietz.. ASD. Thiel. Wiedemann. Reg.. S. S. Wittmann-Englert. 1. S. ASD. ASD. 1. 16 Doz. S. Jg. 8. von Wangenheim. Reg. 20 Mitarb. Jg.. Tanja. Absolv.. 4. 16 Absolv. S. Reg. 12 Mitarb. S. S. S.. S. Spyranti. Reg. S. Wolf. 37 Mitarb. S. Reg. S. S. Absolv. Karsten. Reg. Reg. Andrea.. Jg. Wäschle. S. S. Karsten. S. Szymczak. 10 Thieme. Mirosanda. wir bitten die unvermeidlich zu erwartenden Fehler im Register zu entschuldigen. Reg. 14 Absolv. Daniela. Reg. ASD. S. S. Anja. S. Jg. MSD 2006-08. Reg. Frauke. Schulze. S. Christiane. S. Reg. Jg. S. Jg. S. Suckale . 38 Doz. MSD 2007-09. Jg. 38 Absolv. 10 Absolv. Tuma. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Barbara. Reg. Reg. Schweinsteiger.. Reg. MSD 2003-05. S. 3. Schulz. 5 Absolv. 3. 3 Absolv. 5. 12 Absolv... 3 Doz. 3. S. 4. Reg. 3. ASD. Jg. Reg. ASD. Schulz. Absolv. Reg. Uwe. ASD. 16 Absolv. 10 Absolv. 2. Reg. S. S. Reg. Vor oder zu Beginn des Studiums vorgenommene Namensänderungen wurden in der Regel ebenfalls nicht berücksichtigt. 24 Absolv. Weber. Reg. MSD 2007-09. Weber. Westphal.. Valdés.. Birgit. S. Reg. 10 Absolv. 37 Absolv. S. MSD 2004-06. S. S. der Lehrtätigkeit oder Mitarbeit gültig war. 8. Elena. Reg. S. 5. ASD. Kerstin. Jg. S. S. Sabine. 12 Absolv. S. Verzeichnet wurden alle Absolventen mit der Fachrichtung ihrer Erstausbildung und ihren Abschlussarbeiten sowie die Lehrenden und Mitarbeiter des Fachgebiets Historische Bauforschung. MSD 2003-05. 16 Absolv.. Jg. 5 Mitarb. Schuhmann. Streit. Reg. Reg. S. Reg. Beatrice. Waberski.. Reg. 24 Absolv. 12 Absolv.. Reg. S. Englert.. Neupert. 37 Mitarb. ASD. ASD. 3. S. ASD. Die Namen sowie die akademischen Grade bilden den Zustand ab. Jg. Reg.. MSD 2003-05. Tietz. ASD. S. Anja. 1. Wendland. 8 Absolv. Natalia. 16 Absolv. Spiegel. ASD. Schulz. S. Albert. 38 Absolv. S. Jg. Nils. Anita. 8 Doz. Storm.. Winter. 14 verh. Schwager. 4.. Iliana. Reg. S. 1.. Steffen. 6 Absolv. ASD. Reg. S. 12 Absolv. Reg.. Reg.. Lilli.. Jg. Jg.. 3. 1. 22 Absolv. Nachträgliche Namensänderungen wurden – soweit bekannt – als Verweis im Register berücksichtigt. Marco. Reg.

T. 5 Reg. A. Krauskopf (Mitarbeiter). Salgo 2006. ASD 1. M. ob. Hof o. Google Earth 2009. M. Wittenberg. H. Wege. Buchtitel: MSD 2006-08. Absolventenbefragung und Evaluierung. A. K. Brauchle. Frase 2008. D. ASD 2. Dorsemagen (Mitarbeiter). Giese 2005. A. Kloth 2008. B. T. re. ehemalige Hofgärtnerei: Abbildungsnachweise dort. D. Arbeitsproben Potsdam-Babelsberg. U.N. Z. li. Schlöser. A. Gussone 2000. li. F. I. ASD 1. li. M. G. Eggert 2008. Zentralbau: M. B. A. 2005:Ribnitz-Damgarten. Brandt (z. Frase 2008. Titelbild Jahrbuch MSD 2004-06. Lietz 1999. Siegel. Z. 3 li. Meier/J. u. S. Foto M. li. M. ASD 1. 1. Mollenhauser. re. 2000-02. F. M. Szymczak. Spiegel/M. Markt: Bernd Hofestädt/Halle 2008. Bodenstein.N. Gussone 1999. FG). li. v. 5. 2007: L. I. 2006: M. 2006. E. Blachian. 1998-2000. Sperl. Y. E. Gietz. Chr. 2. Berlin-Pankow. ob. Gussone 2007.42 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . ob. li. D. P . Die Abbildungen stammen von den Referenten. Brenndörfer. U. Thiel 2001. Schnelle. Jansen. Khoury. ob. Kapelle Nossa Senhora da Escada. Dame. Gussone 2005. M. S. ASD 3. M. Schmidt 2008. Cramer 2003. Hübner 2008. re. mi. J. Gussone 2008. Hübner 2008. Frase. K. Poster Abschlusarbeiten. M. K. li. G. v. Sack. Heidenreich. 10 Register . Gussone 2009. Gussone.. Tritschler. I. J. u. K. re. N. Kinzel 2008. Lietz. Krug (verdeckt). von Gaisberg 1999. 2. K. verdeckt). re. T. Spiegel 2007. Ahrens. A. re. Robert Koldewey – eine Methode lebt weiter. C. U. 2 Reg. Z. Rütenik/M. Jahrgang. Potsdam-Babelsberg. G. o. Kurapkat. Y. verdeckt). Denkmalmesse 2004 in Leipzig: MSD 2003-05. Gussone 2007. R. Khoury 2008. vorne: S. Bieker 2008. D. li. Frase 2007. S. A. Siegel. n. Poster Laufende Projekte: Bildnachweise dort. von Gaisberg 2007. li. Hof. D. N. Schöß. ehemalige Hofgärtnerei: Abbildungsnachweise dort. al-Saeed in Strausberg. Gussone. B. B. I.: D. D. FG Historische Bauforschung. beide M. Gussone 2008. E. B. D. Gussone 2008. n. Z.-G. von Gaisberg. Hübner 2008. li. u. Stephani 1999. Lacher. Jacobi. li. u. Ergänzungen: N. (extern). Erbe 2008.Abbildungsnachweise 7 8 9 10 11 12 13 I. D. 7 Reg. Falkenberg. Futh/V. A. 2004. Schlecht. Spiegel. Heyder. Thiel. li. M. F. Sack/J. u. re. Lietz 1999. S.: R. Foto B. Insel Scharfenberg. ASD 2. li. Streit. B. Salvador. Tillack. Tschech. E. Foto T. Frase/C. Rose-Melz (verdeckt). M. Sählhof in Strausberg. Gaisberg 2005. re. 4. Lima 2003. re. v. M. Börner. Sack (verdeckt. Aulbach/M. Z. J. Pfotenhauer o. Herbarth/B. v. S. Z. hinten: O. K. n. 8 Reg. Brenndörfer 2008. Abbildungsnachweise dort. u. Poster abgeschlossene Promotionen und neu begonnene Promotionsvorhaben: Bildnachweise dort Resafa. B. Gussone 2005. M. re. o. v. Mohns (z. Laude. M. Z. u. Nowatzki. E.T. Tannigel. MSD 2003. Tag des offenen Denkmals 2007: Grenzlandschaft Dreilinden. re. 2009. Tami. Dorsemagen (Mitarbeiter FG). Schloss Schönhausen: E. Hübner 2008. N. re. E. re. Taschner/M. o. D. li. I. u. 3. Winckler. Bieker 2008. M. S. li. C. Spiegel. M. u. re. Resafa. Albrecht/M. Gussone. Oth 2007. Schuhmann. 9 Reg. A. Wolf. Bieker 2007. I. Salman. M. Fissabre. Remane. u. (extern). ob. Gussone 2008. I. Krauskopf 1999. ErnstHerzfeld-Gesellschaft. Poster Potsdam-Babelsberg. Beckers (zu Besuch). I. Franke. Platte. D. Koldewey-Gesellschaft. Eggert 2008. Richter 2008’. D. Erbe. u. 4 Reg. Gussone 2003. S. Langer. Sack (Leitung). re. Haseley. Giese 2004. Frase 2008. J. Altes Museum in Berlin-Mitte. mitte: M. 6 Reg. Schnelle 2001. Brenndörfer. Meinhold. Ch. Basilika A: M. Müller 2005. M. J.. beide Fotos M. 1. alle Diagramme: K. C. Z. 14/15 16 18-23 25 26-41 44 45 46 47 48 49 50-63 64-77 78-81 83-97 99 100 113 114 115 116 117 118 119 120 121-134 Reg. 1999-2001. A. E. Gauss 2001. Rauer. Herz-Jesu Kapelle in Berlin-Pankow.: F. Schmidt. M. M. Lange Nacht der Wissenschaften 2007 in der TU Berlin. li. E. Brasilien. 2003: B.: E. n. Uhl 2008. B.

16 Reg. Schollmeyer. S. I. S. S. (stehend): J. Saleh. Gründl. NN. C. 4. 2002-04. R. O. E. MSD 2003-05. N. Hermsmeier.Reg. 5. Großmann. C. R. re. M. S. J. O. J. Ollig (oben). v. Ch. A. Izquierdo Ruiz. K. Herbarth. 3. A. M. Herold (verdeckt). o. B. Thamm. K. Sählhof (oben). W. R. re. Reihe: S. G. Krämer. 2. Ahrens. Paredes. Daniel. Giese 2004. Ciruk (oben). E. F. li. Schäfer. Shamma. Ergänzungen: N. S. re. D. A. Salgo 2006. Hell. K. li. D. v. v. 13 ASD 4.. Spiegel (Mitarbeiter FG). A. Pomm. M. Mader (extern).: A. H. li. Schnelle (Mitarbeiter).: 1. Gochmann. Eisenacher Z. Stößl. re. M. T. n. Sack (Leitung). n. Erbe 2008. v. M. B. Kurapkat (Mitarbeiter FG). W. Brauchle. Kluck. Reiß (verdeckt). Fuld. Bodenmüller. Engel. 2. Andrews. 15 Reg. Weber. B. Gohlke.: N. Hanusch. L. Celebi. Zabrana. mitte) E. Zieschang. unten: M. u. Bucholz. K. F. 14 Reg. v. Geyer. A. C. u. Schwager. Rütten. Rutz. 11 Reg. Schuhmann. M. R. Rösler. n. D. S. 3. Schweinsteiger. Eggert. Hellbardt. Erbe 2008. Holland. Eberler. Müller. Eggert 2008. A. Issa. Al Saeed. Gühne. Bacherle. J. n. A. S. Cotorobai. Hübner. Giese 2005. G. C. A. MSD 2007-09.: P . re. 20 Reg. Wolff (verdeckt). Glüsing. n. Salman.: M. u. MSD 2005-07. Wiese. K. re: A. N. Klotz. Meier (oben) F. 19 Reg. Schulz. Lehmann. J. D. Seiler. 2. Schlüter. NN Reg. 4. MSD 2004-06. Probst. 12 Reg. R. Spyranti. G. D. N. H. V. Polytimis. Y. I. I. 1. Waberski. M. Carstensen. D. Gussone 2005. Edelhoff. Tuma. Türk. Gussone 2007. Regler. M. Horn. Foto2003. K. Geißler. Frase 2008. Golkar. S. Frase (Mitarbeiter FG. Oberste Reihe: I. A. 22 Reg. N. Menges (oben). A. M.: M. J. Heck. D. dahinter K. Özalp. K.. S. I. R. S. u. M. Schnelle (Mitarbeiter FG). K. Al Saeed (oben). Fuchs. M. extern). Ammerich. Krause (verdeckt) H. T. D. J. Türk 2003. li. P . R. o. E. L. U. R. M. 188 Abbildungen ohne gesonderten Nachweis stammen von den Autoren der jeweiligen Seiten. MSD 2007-09. MSD 2006-08. A. Pieper. Arnold.: J. re. Seifert. li. li.: E. M. Schulze. Spiegel (Mitarbeiter FG). JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .: S. Kötter. Fechnerova. Baur. u. o. F. re. re. Krämer. Bieker 2008. 23 Reg. Ziegler. Swiderska. V. MSD 2006-08. Winter. Lima. Alex. K. R. T. Kostakopoulou. Khoury (Mitarbeiter FG). MSD 2003-05. J. Toma. Sack (Mitarbeiter FG). Mitarbeiter FG). Th. Behan. Hempel. Salgo. Schmidt. R. li. D. Menges/Montage M. L. o. Markus Bunke. 1. Biecker. Nawa. Obermann. J. D. A. MSD 2006-08. Reg. Harsdorff. W. D. Oth (oben). M. T. Aulbach. S. Saleh. n. Schmitz (mitte) S. Koopmann. Bohley. Gietz. C. B. Ergänzungen: N. Grimm (oben). Giese (Mitarbeiter). W. Pieper. Chr. B.: B. Czechl. Ergänzungen: N. Ch. Weber. S. Reihe v. J. H. M. Lubitz. Karth. T. A. Ahrens. Sack (Mitarbeiter FG). D. li. H. J. Böwe. re. M. Futh. B. S. M. Vranic. Criado. Wangenheim. v. Schrimpf. Mroziewicz. Hagen. 21 Reg. Spiegel (Mitarbeiter FG). Foto A. Marschall. C. Erbe 2008. Hlal. MSD 2004-06. W. M. Belal. Spiegel (oben. ASD 5. Thieme. C. ASD 5 2003. A. 35 S. Palmer. A. A. S. Gussone 2006. B. A. I. Naumann. J. Besitzer des „Roten Rosses“. Magirius (extern). Pieritz. Heise. Frank. MSD 2005-07. Wolf (oben).: Y. N. Hansen. A. 17 Reg. A. Haller. Janßen. Kiepke.43 . u. 31 Reg. Kloth. Dahnke. Foto 2006. Merz. Foto O. 27 Reg. R. Giese (Mitarbeiter). D. o. Koch (mitte) Th. G. E. A. Fiedorowicz. v. Müller. Karkatsela. Richter. Salman. R. Hooß. Besch. J. Gussone 2003. Ahrens. D. li. 18 Reg. li. Foto I. o. Her. Beer. T. Reihe: H. M. K. Banea. 2001-03. Karger. D. Konopatzki (mitte. M. R. 3. M. Ahting.

Damit vermenge man 13 Jahrgangsprojekte in Berlin – Brandenburg und 148 Abschlussarbeiten – 58 in Berlin und Brandenburg. Mit Geduld und Erfahrung erhält man 247 luftig aufgehende und geschmacklich fein differenzierte Studienabschlüsse. zwischendurch ist zweimal zu evaluieren und zu akkreditieren. Letzte Seite ÒÁÎÎÁ wÁ ÝÁiyÁ . 47 Arbeiten im übrigen Deutschland und 43 internationale Arbeiten zwischen Trondheim in Norwegen und Salvador in Brasilien jedoch mit einem deutlichen Schwerpunkt in den an das Mittelmeer angrenzenden Ländern abgeschmeckt. Wohl bekomms.Letzte Seite 10 Jahre Aufbau. ist in zwei Saalund einem Abschlussarbeitssemester nebst Praktikum und unzähligen Exkursionen in bekömmlicher Dosierung geballte multidisziplinäre Denkmalkompetenz zu verabreichen. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Wissenschaftlich-technischen Angestellten. Lasse dies alles von der Fachgebietsleitung immer wieder umrühren und bis zu 10 Jahre ziehen.und Masterstudium Denkmalpflege Man nehme insgesamt: 1 2 294 60 8 1 Fachgebietsleitung Sekretariats-/Studien. Lehrende. aus vielfältigster Fachrichtungsprovenienz wohlgemischt.und Projektverwaltungsangestellte StudienanfängerInnen. Den StudienanfängerInnen.

denk x Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Sonderheft an Heft 5 ISBN-Nr.: ### ### ### JUBILÄUMSJAHRBUCH 10 .

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