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Kingston, Karen - Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

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Die Arbeit ist erst getan, wenn der Krempel aus dem Haus ist.
Das ist der entscheidende Schritt beim Ausmisten!

Abfall und Recycling Am leichtesten wird man den Krempel
los, der für den Abfall oder das Recycling bestimmt ist. Man
kann einen Container mieten, um ihn wegzubringen, ihn in ein
Auto oder einen Lieferwagen laden und selber auf die örtliche
Müllhalde oder zur Recycling-Anlage fahren. Mann kann ihn
aber auch einfach in die Mülltonne vor dem Haus werfen und
von der Müllabfuhr abholen lassen. Es ist sehr befriedigend, ihn
so schnell wie möglich aus dem Haus zu bekommen.

Verschenken Dinge, die Sie Freunden, Bekannten,
Wohltätigkeitsorganisationen oder Institutionen schenken
wollen, werden Sie nicht so schnell los. Unter Umständen
müssen Sie lange warten, bis Sie einen bestimmten Freund

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sehen oder an einer bestimmten Schule, einer Bibliothek, einem
Krankenhaus etc. vorbeikommen. Wenn Sie diese Möglichkeit
wählen, sollten Sie sich deshalb eine Frist (sagen wir, bis zum
Monatsende) setzen, innerhalb derer Sie die jeweiligen Dinge
verschenkt haben müssen. Ansonsten tun Sie es in die
Recyclingkiste oder machen gleich klar Schiff und lassen es auf
den Müll wandern. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin von
ganzem Herzen dafür, dass ausrangierter Plunder Leuten zugute
kommt, die ihn brauchen und zu schätzen wissen. Doch aus
Erfahrung weiß ich, dass der meiste Kram, der ursprünglich zum
Verschenken bestimmt war, meistens nur in Kartons und
Taschen vor sich hin brütet und nie den Weg aus der Tür schafft.
Solange Sie nicht die nötige Erfahrung beim Ausmisten haben,
sollten Sie sich den Luxus des Verschenkens verkneifen.
Konzentrieren Sie sich lieber erst einmal darauf, Ihren Krempel
so schnell wie möglich loszuwerden.

Dinge zurückgeben Auch das kann eine Weile dauern. Man
muss die Leute kontaktieren, denen sie gehören, und darum
bitten oder darauf bestehen, dass sie die Sachen abholen. Man
sollte ihnen ein vernünftiges Zeitlimit setzen. Wenn sie das
Zeug bis dahin nicht abgeholt haben, lässt man sie wissen, dass
man es nun auf seine Weise beseitigen wird. Als Alternative
kann man die Sachen auch zurückschicken oder selber
hinbringen.

Verkaufen Das kann sogar noch länger dauern. Deshalb ist es
überhaupt nichts für einen Ausmistanfänger, es sei denn, man
hat jemanden, der alles abnimmt, oder verkauft selber
regelmäßig auf dem Flohmarkt.

Tauschen Das ist nicht weniger schwierig, es sei denn Sie
kennen jemanden, der genau nach dem sucht, was Sie haben,
und der genau das hat, wonach Sie suchen. Oder Sie wenden

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sich an eine Organisation, die sich auf Tauschgeschäfte
spezialisiert hat. Setzen sie sich eine Deadline, und wenn Sie bis
dahin niemanden zum Tauschen gefunden haben, sollten Sie
sich entschließen, die Sachen zu verkaufen, wegzugeben,
wegzuwerfen oder auf andere Weise loszuwerden.

Reparieren, Ändern, Restaurieren, etc. Dies kann schließlich
am allerlängsten dauern und ist die bei weitem heikelste
Variante. Die Chancen sind groß, dass die Sachen nächstes Jahr
oder in zehn Jahren immer noch unrepariert, ungeändert und
unrestauriert bei einem herumliegen. Besonders vorsichtig sollte
man mit den Dingen sein, die man eines Tages in etwas
Nützliches verwandeln wollte, sowie mit Dingen, die man
behält, bis man das passende Gegenstück für sie gefunden hat,
und die dann eine Funktion erfüllen. Träumen Sie weiter!

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