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Lask - Dielehrevomurteil[1]

Lask - Dielehrevomurteil[1]

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KURT

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SCHWARZ

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BO a KS ELLER Beverly Hills, California

O. A. Tübingen C.Die Lehre vom Urteil VON DR. Mohr 1912 (Paul Siebeck) . EMIL I^ASK TROFESSOR AX DER ÜXIVERSITÄT I£EIDELBERG Verlag von J. B.

])niok von H.Alle Rechte vorbehalten. L a ii p p jr in Tdbinppn. .

über die bestehende werttheoretische Urteilslehre glaubt hinausgehen zu müssen. die Beziehungen der Urteilslehre zur transzendentalen Logik aufzudecken. sie im Verhältnis zur Kai}\iö!.q tegorienlehre zweifellos das logische Tzpotspov Tzpbq be- handelt und sich vor allem bemüht. Indem ein sie dabei den Begriff des "Wertgegensatzes. tut sie es auf dem durch die Werttheorie der Logik erst geschaffenen Boden. einer allesdurch- dringenden einheitlichen philosophischen Orientierung zu be- Auch wo darum die vorliegende Abhandlung gerade in der Erörterung des Wertgedankens. Auch diese Abhandlung will ebenso wie die im vorigen Jahr erschienene Schrift „Die Logik der Philosophie und die Kategorienlehre" lediglich als Vorläufer einer umfas- senderen und mehr systematisch fundierenden Darstellung der logischen Probleme angesehen werden. also in Problem der allgemeinen ijhilosophischen Wertlehre. sucht an der von der gegenwär- tigen logischen Werttheorie in Uebereinstimmung mit allen wirklich philosophischen Logikern der Logik wieder gewiese- nen Aufgabe weiterzuarbeiten und wenigstens einen vorbereitenden Beitrag zu der Erkenntnis zu liefern. daß auch die Themata der Logik nur auf dem Grunde wältigen sind.III Vorwort. insbesondere des Wertgegensatzes. . sie den Mittelpunkt rückt. da Sie gibt in mancher Hinsicht einen Unterbau zu den Positionen der früher erschienenen Schrift.

. der Logik wieder ihre sachliche Heimat im Ganzen der Philosophie zu bestimmen. Heidelberg. Anfang Dezember lOlL Emil Lask.Windelband hat IV — und in in seinen „Präludien" der Festschrift für Zeller „Beiträge zur Lehre tiven Urteil" gerade dem Aufsatz vom negaden ent- vermittelst der Urteilslehre scheidenden Schritt zu tun vermocht. ist Rickerts „Gegenstand der Erkenntnis" sodann das Grund- buch für alle logischen Untersuchungen der Werttheorie geworden und geblieben.

1 Sein Verhältnis zur transzendental5.V — Inhalt. 27 Das Kriterium der Wertgegensätzlichkeit Zusammengehörigkeit und Unzusammengehörigkeit der Elemente 28. Untersuchung 26. Seite Einleitung Zugehörigkeit des Urteils zur formallogisch-nichtgegenständlichen Region 1. Kriterium einer meta- grammatischen Theorie 47. Kategorienmaterial und Kategorie als wahres Subjekt und Prädikat 58. Die indifferente „Vorstellungsbeziehung" und die Kopula 34. Frage der Nivellierung von und Urteil 49. Der Existentialsatz 76. Die m e t a g r a mmat i s c h c Sub44 jekt-Prädikats-Theorie Die grammatische Theorie Begriff 45. Erstes Kapitel. Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit 12. Die Form-Material-Duplizität 54. logischen Gliederung Hinausgehen über die GegensätzDie lichkeit der Urteilsregion zur Gegensatzlosigkeit 10. nicht metalogisch orientierten Gliederung 50.* Notwendigkeit einer logisch. . 28 Wert und Unwert Zweiter Abschnitt. Ansätze der Lehre von den doppelten Gegensatzpaaren bei Aristoteals les 39. Doppeltheit der Gegensatzpaare: Richtigkeit und FalschGang der heit. Hinzutretende Nivellierung von Begriff und Urteil und Auflösung der Begriffe in die Urbestandteile 67. Nichtzusammenfallen der Kopula und der kategorialen Relation 73. Der transzendentallogische Urbegriff des Erkennens 57. Die durch die metagrammatische Theorie geforderte Umformung der grammatischen Gefüge 64. Der Gegensatz von Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit in den primären Objekten der Urteilsentscheidung Erster Abschnitt.

als Die übergegensätzliche Geltungs. Die durch den Unterschied der formalen und der transzendentalen Logik bedingte Doppeltheit des Form. .und Erkennt.VI Dritter Abschnitt. Die Anwendung des Kriteriums der Gegensätzlichkeit auf die echten Struk79 turelemente Wahrheit und "Wahrheitswidrigkeit als Zusammengegehörigkeit und Unzusammengehörigkeit von Kategorie und Kategorienmaterial 79. Die Uebergegensätzlichkeit . Uebergegensätzlichkeit und vox media des Wertes 141.und Wertartigkuit der Gegenstände 124. Die . Der gegenständliche Sinn-. Die kategoriale Relation keine Zusammengehörigkeit 90. Der immanente g e Wah r he i t 8 m il fä li I' i I u n d . Die Subjektivität als Knt»tehung. Die Doppeldeutigkeit der Seinsbegrittc 129. Drittes K a p t c 1. Verhältnis der Kategorien zu den Urteilsformen bei Kant 116. Der Gedanke der Uebergegensätzlichkeit bei Aristoteles 144.. von Zusammengehörigkeit und UnzusammengehörigBesondere Steigerung der Künstlichkeit bei dem Zusammengehören und Nichtzusammengehören grade zwischen Kategorie und Kategorionmaterial 100.. Wa p r r u n e i g v o n i li t s w d1-^7 rigkcit . Die übergegensätzliche Wertartigkeit der Positiver Wert und Unwert als Bedeu- tungsspaltung. 82 Erster Abschnitt. Sein Fehlen bei Kant.sKrund i «l<*r Gegensätzlichkeit Vu T r s li Erster Abschnitt. 83 Zusammengehören und Nichtzusam mengehören beruhend auf einer Zerstücklung der Gegenstandsregion 94.und Materialbegriffs 118. Die Ucbcrgegcnsätzlichkcit Maßstab der Gegensätzlichkeit 124 nisbegritf 132. Zweites Kapitel. Kategorien 136. Ihr Weiterbestehen innerhalb der Kopernikanischen Lehre 87. Wahrheit«. c h k e t der UrteilsDie K ü n s 1 struktur und ihr Abstand von der gegen1 i i ständlich-logischen Region Die Distanz zwischen urbildlicher und nachbildlicher Kegion nach der vorkopernikanischen Auffassung 83. formale" Logik als Logik der nichtgegenständlichen Phänomene 110. . Zweiter Abschnitt.. Entrücktheit der gegenständlichen Struktur über den Gegensatz keit 96. dem Kantianismus und der gegenwärtigen logischen Werttheorie 14().

41 Anm. 10. : hinzuzufügen int. Die Vorstellungsbeziehung oder das „ Sinnfragment " 17-5.etoS-a'. Die Kopula 184. und . 145 Z. Richtigkeit und Falschheit in der Urteils172 entscheidung Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit als relativ gegensatzloser Maßstab 172. problematisches Verhalten und Gewißheitsgrade als bloße Subjektivitätsunterschiede 200. Be- deutungen" 194. c. Der das Ja und das Nicht enthaltende Sinn 182. unstro itig in Stellen wie de S. 3. Frage. Die „Begriffe" als wertindift'erente . Die Unterwühlung der Gegenstandsregion durch die Subjektivität 161. 2 ist nach den Zitaten von Schwegler und Bonitz Die bloße Zusammengehörigkeit im kopulativen Aussagegefüge bedeutet das auy/. Der Normbegriff in seinem Verhältnis zum Gegensatzproblem 197. nämlich der uuzusammengesetzten und darum gar keinen Grund für ein gegensätzlich geteiltes Urteilsvei'halten darbietenden Unterart der Gegenstände. Die weitere Stufe der Künstlichkeit und Zerstücklung.'i und d.- VII ^mmanentwerdung und Immanenz 158. Struktur von Richtigkeit und Falschheit 188. Ihre Quasitranszendenz 191. Zweiter Abschnitt. sondern einer besonderen. Bejahung und Verneinung als Subjektskorrelate des Sinnes. Hinweis auf das allgemeinere Problem des Wertgegensatzes 206. Namenregister 208 Zusätze. Bejahung und Verneinung. Die dabei sich erhaltende Quasitranszendenz des Sinnes 164. Koordinierung des positiven und des negativen Urteils 186. 21. 19b u. ist S. 5 Textes zwischen . c. freilich" und „ohne" einzuschieben: als ein Korrelat nicht der gegenständlichen Urteils- jenseitigkeit als solcher. 16b 2. v. Das Ineinandergreifen von Sinnproblemen und Subjektsproblemen in der Lebi'e vom geschaffenen Sinn 168.

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das früher ins Metalogische zu fallen schien. Jedoch durch den Hinzutritt einer solchen Theorie alten ständlich-Logischen sind die sich vom GegenThemata der Logik. umspan- Die Kluft. sondern in . Lehre vom bestand. Durch Kants revolutionierende Leistung erhalten. innerhalb des Logischen verX . einem Abstand zu ihr stehenden keineswegs verdrängt. hat das Theoretische als solches eine ganz andere Stellung im Gesamtbild der Philosophie lats Es ist von der Situation eines bloß nachbildlichen und schattenhaften Korre- gegenüber den ist Gegenständen die befreit. Indem aber ist ein das Logische Fläche der stände selbst als ein konstituierendes Moment hineinrückt. ganz neues Revier.— 1 Einleitung. hat sich jetzt herrschenden Abstand Urteil. Kants Kopernikanische Tat in bildet den Wendepunkt Philosophie der Gesamtentwicklung der theoretischen und der Logik. Phänomene bezogen diese Nur bringt Erweiterung hinaus der Logik über ihre früheren Greneinen zen allerdings ganz neuen Gesamtaufbau sie jetzt mit die sich. als eine Domäne all die der Logik erobert. Denn als eine einzige Wissenschaft hat Problemgebiete der gegenständlichen und der nicht- gegenständlichen theoretischen Bedeutsamkeit zu nen. sein MachtbeGegen- reich mitten so in Gegenstände in die selbst hineinverlegt. die früher zwischen dem Gegenstand und in einen alles be- dem Logischen Lask. selbst auf die nicht in der Gegenstandsregion steckenden.

nistheoretische". ist jetzt zu einer sekundären Region herabgesunken. Mögen diese abgeben. das von der Subjektivität gänzlich Unangeeigent- und also im höchsten Sinne Objektive. darstellen müssen. das . früher das All des Theoretischen war . letzteren auch das npöxtpov TzpoQ erster Stelle region. gik" In der formalen Lo- müssen sich all die logischen Phänomene zusammen- finden. kurz ein Sekundäres sich und Nachträgliches bei . zu einer Art des Theoretischen geworden. So scheiden solcher Orientierung der Logik in se- letzter Linie logische Gegenstandsphänomene und bloße kundäre logische Bemächtigungsphänomene. ein irgendwie von der Subjektivität gehandhabtes Mittel der Gegenstandsbemächtigung. in der kategorialen Form das Urphänomen. die in einer Distanz von den Gegenständen stehen und deshalb der gegenständlichen Bedeutung entbehren. T^|xä. Indem nun lo- „Material" zur Gegenständlichkeit erhöhende „Forso ist men" gische erweisen. tastete des Logischen entschieden. an sachlich der stehen die Konstituentien Gegenstands- Als solche gegenständlich-logischen Momente diese sich figu- rieren seit als ein Kant die „Kategorien". 2 — Was Logik deutung Bare macht sondern ist Das Nachbildliche und der gegenständlichen Benicht mehr das Theoretische aus. Damit ist aber zugleich über die Richtung und Rangordnung im Reiche das Primäre. „materiale" Logik einerseits und male" Logik andererseits zerfallen. Die Re- gion des Gegenständlich-Logischen wird das Ursprüngliche. Die gesamte in eine muß so ihrer obersten Einteilung nach Lehre von „erkenntin „for- den gegenständlichen und logischen von den nichtgegenständlichen Phänomenen oder in „transzendentale". lich letzte Ziel auf theoretischem Gebiet dagegen die des Nichtgegenständlich-Logischen ein sich in dienender Stel- lung dazu Verhaltendes.— wandelt. in der Gespaltenheit in Katggorie und .

Eür eine Logik im Zeitalter des Kantianismus. in dieser Artikulation der Gegenstände. von allen Teilen der Logik die Erforschung der Gegenstandsstruktur und die Kategorienlehre dazu berufen . die Vergleichung mit dem Urphänomen. mit der transzendentalen Erweiterung der Logik verbundene Herabdrückung der nichtgegenständlichen . muß es deshalb auch bei der . Es ist demgemäß die die Hauptangelegenheit dieser Ab- handlung. Urteilslehre geradezu zur obersten Aufgabe werden die das Verhältnis des Urteils zur gegenständlich-logischen Region klarzustellen. so ist damit ein fester Orien- tierungspunkt für die Rangierung sämtlicher logischer The- mata gewonnen. für eine die „transzendentalen" und die „formallogischen" Probleme heit zu einer übergreifenden Ein- zusammenfassende Logik. zum Urphänomen vorzudringen. darin. Ist dies einmal erkannt. ist im Zeitalter der Kantianistisch orientierten Logik die wichtigste Angelegenheit. den Sondern das fundamentale Problem liegt Abstand zum Bereich der transzendentalen Logik zu kennzeichnen. Die Messung an der gegenständlich-logi- schen Region. In diesem Sinne Ziel.— die 3 — So ist Kategorienmaterial. muß aller logi- den einheitlichen Maßstab für die Einordnung schen Phänomene abgeben. während ihr gegenüber „formale Logik" und „Methodologie" in letzter Linie eine dienende Haltung ein- nehmen. logische Urstruktur zu erblicken. Nicht wie sich das Urteil zu „Begriff" und „Schluß" verhält. Lehre vom Urteil zu den GrundPhilosophie in der theoretischen Beziehung zu derUrteilsregion durch ih reMessung an der transzendentallogischen Urstruktur ihren absoluten Ort im Gesamtzusammenhang der Logik zu bestimmen. die setzt sich folgende Untersuchung zum begriffen setzen.

daß im Gesamtaufbau der logischen Phänomene das . die Urteilsregion IsoHerung herauszulösen und in die größeren Zusammenhange der erweiterten Logik hineinzustellen. Ausgehen vom bleiben bei Urteil als einem Tipoxepov Tipö? richtet sich die folgende Darstellung. in die sich nach der den. der Vorkantianismus in der Logik hätte die ein Recht. Nicht gegen das fi\ixc. daß dem Urteil innerhalb des schen Bereiches nicht gegenständlich-logigebührt. daß die Distanz des Urteils von den transzendental-logischen Momenten. die Vorherrschaft Aber dieser ganze Bereich selbst sinkt eben vor dem das Kantianistisch gedachte Blick zu Ganze der logischen Probleme überschauenden einer niederen Region herab. den. das Urteil an sich sachlich höchste Stelle zu Wie denn in der Tat nicht bestreiten läßt. der gegenständlichen Bedeutung entleertes Strukturgebilde. unvermeidlich über aus ihrer sich hinausweist. muß zum Bewußtsein gebracht werden. als ein hat darzutun. bildet. daß das Urteil. Sie sucht. setzen. und wonach teil als vom dem wahren Allein nur logischen ]\Iittel- und Orientierungspunkt einheitlich beherrscht die Gesamtheit der logischen Probleme wird. Daß in das Urteil im Verhältnis zu den Gegenständen einem Abstand der Nachbildlichkeit steht. . wonach das Urteil im Ur- gegliederten Bau theoretischer Strukturgebilde die Zelle des theoretischen Organismus.— Gebilde in der Lehre 4 — Mit äußerster Schärfe Urteil der sekundären vom Urteil hervortreten zu lassen. der nichtgegenständlichen Region angehört. wohl aber gegen das StehenSie ihm als bei einem Höchsten und Letzten. Diese Einsicht droht durch die noch gegenwär- tig weit verbreitete Ansicht fortwährend verdunkelt zu werdie letzte selbständige Einheit . konnte nun allerdings von der vorkantischen Logik nicht verkannt wer- Aber nicht ebenso klar wurde in der Kantischen Epoche durchschaut.

Ge- von dem es als durch eine Distanz geschieden erkannt war. Demgegenüber daß wird in den folgenden Ausführungen zu zeigen sein. und gegenständliche ist Bedeutung abzusprechen Das Urte il aus dem Bedeshalb reich der transzendentalen Logik gänzlicli htiauszuwL'iben. in deren Einordnung umfassendere Zusammenhänge. Dann nahm ein. These eine gleich große geblieben Die Verführung lag nahe. von prinzipieller Bedeu- . So wurde höchste denn bisher dem Urteil innerhalb der Logik genstand die Stelle zuerkannt. dem Urteile jedwede transzendentale ist. bis in die Ge- genstandsregion selbst hineinreichende Bedeutung. gar nicht mehr im Bereich des Logischen zu liegen schien. daß das Hinausgehen über die Schranken der Urteilsregion. oder weil bei Kopernikanischer Hineinziehung der Gegenstände ins Logische der Abstand des Urteils vom Gegenständlich-Logischen sich verdeckte. — Gegenständlichkeit auflöst. ^^^^ Doch diese ganze Urteils darf nur als der negative Rede von der Herabdrückung des und destruktive Ausdruck es dafür angesehen werden. findet man nirgends Urteils- die Grenzen zwischen und Kategorienregion beobachtet.— Kopernikanischen 5 die ist. entweder weil vorkopernikanisch der . nämlich für das Ergebnis. ist durch eine Kluft von ihm geschieden und als muß durchaus ein Gebilde von lediglich „formallogischer" Relevanz begriflen werden. Wo überhaupt in der Kantianistisch beeinflußten Logik auf das Verhältnis ein- zwischen Urteil und transzendentalem Problemgebiet gegangen wird. hineinzudeuten. also trotz der Kopernikanischen These das Urteil wie im er- Vorkantianismus den obersten Rang in der Logik hielt aber dadurch eine noch viel höhere . vorkantischen Repräsentanten - des Logischen das Urteilsartig Logische . worauf hierbei hauptsächlich ankommt. fälschlich in das Gegenständlich-Logische den ehemaligen überhaupt.

daß. meine Schrift: II. Gerade hier liegt deshalb auch der die Distanz der beiden Klar- heit über Regionen zu verbreiten. Kapitel. konstitutiv- logischer oder gegenständlicher Bedeutsamkeit zu begreifen. Ist einmal die Stellung des Urteils richtig gekennzeichnet. alle wie bereits innerhalb der Kategorienlehre zutage ' Vgl.— tung für die Gliederung 6 — gesamten Logik ist. „formale Logik" ihrer angemaßten Selb- ständigkeit zu berauben und die ihr logi- schen Erscheinungen nicht anders als durch Angliederung an die Phänomene von „sachlicher" . In der folgenden Untersuchung wird diese Umwälzung hervorgebrachte Rangordnung innerhalb des Logischen an dem dafür maßgebenden Kapitel der Urteilslehre erprobt. so reiht sich dieses Unternehmen die den auf transzendentale ein. geeignete Ort . tritt. Logik Kants zurückgehenden Versuangehörenden chen die sog. Dabei wird sich herausstellen. 2. an dem entscheidenden Punkte des Ueberganges vom Gegenständlichen zum Nichtgegenständlichen. Teil. h. dann erleuchtet sich von da aus schließlich der gesamte übrige Stufenbau der logischen Erscheinungen. Doch ist es dabei nicht etwa auf eine konstitutive Umdeutung des Urteils abgesehen. Es soll ja im Gegenteil das Urteil vielmehr als ein konstitutiven Gewichts entbehrendes Gebilde durch die Kopernikanische hingestellt werden. 1911. Die Logik der Philosophie uud die Kate- gorienlehre. "Wenn hier die gegenständlicher Relevanz entbehren- den Phänomene in eine niedere und abhängige Region verwiesen werden. so befindet man ihm genau an der Grenze zwischen den beiden Reichen des Logischen. der Denn sich bei gerade weil innerhalb des Nichtgegenständlichen das Urteil die erste Stelle einnimmt. Der so behauptete Primat des Konstitutiv-Logischen läßt sogar innerhalb der Kategorienlehre selbst sich zunächst vertreten 1. . d.

werden. was Komplika- und Umbildung erfährt. Es ja das Urteil auf den Gegenstand soll. der Gegenstand teilsgebilde hineingearbeitet sein. beitung in einer solchen Entfernung vom Gegen- die auf eine gleichsam entstellende Verardes oder Umformung Tat zur einer Gegenstandes hinausläuft. bildlicher Es wird irgendwie mit nach- Gegenstandsbemächtigung zu fassen irgendwie Es Ur- wird im Urteil geschaltet den Gegenstandselementen irgendwie in das werden.— region. Es wird teils sich in der als das Chara kterist ische des Ur- der Hinzutritt künstlich e n S t r u k t u rgegen s tändl ich en Urwird diese komplikation sc hlich ten st ruktu r^ herausstellen. Aber bei diesem allgemeinen Postulat einer Orientierung und Messung des Urteils an der gegenständlich-logischen Urregion darf nicht ist stehen geblieben . irgendwie gerichtet. Die gegenständliche Struk- tur wird so den Richtpunkt auch für die Struktur for: schung abgeben müssen. von dem es durch einen Abstand geschieden sein doch offenbar zugleich als ein Mittel sein. ohne die Zugrundelegung die der Gegenstandsstruktur. Das heißt aber die trans- zendentale Logik Kants. Die im Vorangegangenen dem Urteil nachgesagte nichtgegenständliche Relevanz wird mit einer derartigen Einverleibung des Gegenstandes in die Urteilsgebilde nur so in Einklang zu bringen sein. auf einem Entfernung logischer Phänomene von der konstitutiven Urvon diesem Maximum Hineinspielen der Subjektivität beruht. also dessen. Gerade Künstnchkeit sich als das unvermeidlich über die Urteilsregion hinaus- treibende Moment erweisen. 7 — an Objektivität. die Zerlegung des Gegenstands in kategoriale Form und . Die Feststellung der spezifischen Urteilsstruktur wird darum gar tion nicht möglich sein . daß das "Wesen des Urteils stand besteht.

so oder Funktionen kann in einer logischen Theorie solcher Akte nicht gut die bloße Aktivität als solche gemeint sein. ist darum Einsicht daß die logische Urteilstheorie eines zum größten Teil mit der Struktur von den Akten . Die Lehre von auch als der Struktur kann man ist Lehre vom „Sinn'* des Urte ils bezeichnen. Isolierung befreit. Auch in Bün- sicht der Struktur darf die Urteilslehre nicht unverbunden sie neben der transzendentalen Logik stehen. muß aus ihrer müssen die Zugänge zum transzendendes Urteils talen Teil der Logik offen gehalten werden. sondern höchstens mit Rücksicht auf die irgendwie mit ihr verknüpften logisch relevanten Momente. Für die es die Klärung der logischen Grundbegriffe erforderlich . Denn nichts unter den Einheiten oder Ganzheiten des Sinnes anderes als das aus gewissen logisch relevanten Elementen sich aufbauende Strukturgefüge zu verstehen. die der Kategorie innerhalb des Urteilsgefüges zugewiesen . Daraus wird sich dann die einzig mögliche. also metagramm atiscbe Subjekts-Prädikatstheorie ergeben. struktur mit der Indem so die Urteüsdie Gegen Standsstruktur konfrontiert und ist Mission erkannt wird. wird bestimmend hineinragen in dieStrukturgliederung des in Urteils. als den bloßen Trägern des Sinnes abheben lassen. wird eine Brücke hergestellt zwischen der Strukturlehre des Urteils auf der einen und der Katedieser der transzendentalen Logik sowie insbesondere gorienlehre auf der andern Seite. Stelle Wenn im Sprachgebrauch der Logik meist an der Einheiten des Sinnes gewisse Inbegriffe von Akten figurieren. von der Grammatik emanzipierte. Insofern in der bloßen Aktivität als solcher keine logische Bedeutsamkeit liegen kann muß sich das logisch Bedeutsame von den Akten unterscheiden und als „Sinn" solcher Akte von ihnen .Kategorienmaterial.

in Betracht. liegt der in dieser zum Bewußtsein Abhandlung ver- tretenen Urteilslehre durchweg zu Grunde. gegenwärtigen Forschung durch Husserl gebracht worden ist. Die Akte selbst kommen nach Substrat des dieser Anschauung nur in ihrer Leistung als Sinnes. erscheint darum jetzt setzung zwischen der Lehre von Libeziehung- der nichtgegenständlichen Sinn struktur auf der einen. Struktur schen und kategorialem Formgehalt. nichtgegenständlichen Sinnes. die sich in einer systematischen Darstellung als die einander kreu- . Nach den Tendenz die- vorher gemachten Bemerkungen ser muß es die Abhandlung sein .— 9 — Diese Auffassung. und zwischen den Gliedern der beiden Begriffspaare. Urteil und Schluß. nach ihrer Trägerschaftsrolle dem Sinn gegenüber. ^un war des Urteils alle bisherige Logik des Sinnes Logik des z. weshalb der „Sinn" — B. Einheiten. tegorialen Formgehalts gewidmet sind befassen sich mit der Struktur. und der Lehre von der gegen- ständlichen Struktur sowie der kategorialen Form auf der andern Seite. Die Ueberbrückung. Gefüge. keit die Urteilslehre die Verbindungsauch zwid. — stets dem „Gegenstand'- gegenübergestellt zu werden pflegt. Gliederung von Begriff. mit der Zusammensetzung gewisser theorebeispielsweise mit der tischer Gebilde. Man kann sagen . die mei- sten logischen Untersuchungen. die Lehre vom theoreti- sehen Sinn von der transzendentalen ürgliederung nach Kategorie und Katego rienm aterial beherrscht sein zu lassen. von der vorher geals eine sprochen wurde. die der ablösbaren S inne s zu tun hat. So können durch linien gezogen werden. die nicht der transzendentalen Logik angehören und nicht der Ergrün düng des ka. wie zwischen Nichtgegenständlichso und Gegenständlichkeit der Phänomene. h.

„was wahr oder falsch sein kann". so auch niemals über den gegensätzlich gespaltenen Sinn. Auf . Gegen sät zlichkeit Auch hierauf muß in der Einleitung mit eini- gen kurz andeutenden. des Positiven und des Negativen. ren. zu bestimmen. ist In der Lehre vom Sinn die Logik wie niemals über den nichtgegenAussagen. in der transzenden- tallogischen Region ein gegensatzloses Urbild gegenüberzustellen sein. so zieht nach sich. Urteilen ablösba- ständlichen. Es des ist die Jahrtausende alte Tradition der Logik gewesen. hinausist gegangen. Da in der Strukturlehre niemals der Umkreis der Urteilsregion überschritten wurde. Prädikat. oder „falsch" sein kann.— Es 10 - zenden Hauptunterschiede der Logik herausstellen würden. die theoretischen Strukturgebilde durch die Gegensätze „Wahren" und des „Falschen". das sogleich ein Hinausschreiten über die Region der Gegensätzlichkeit Es wird darum dem des Satz- gegensätzlich gespaltenen der „wahr" Strukturgefüge oder Urteilssinnes. Und zwar als wird sich Tür diesen Schritt zur der Gegensatzlosigkeit die Reflexion auf die Komplikation Struktur der einzige exakte Weg erweisen. erweist sich aber als solidarisch — verbunden mit der ein besonderen Strukturkünstlichkeit des Urteils ganz be- stimmtes Phänomen. konnte auch an dieser Erscheinung der Gegensätzlichkeit niemals gerüttelt werden. stoteles Dementsprechend auch niemals die von AriUrteilsstruktur begründete Gliederung der nach der Subjekt. den von Sätzen. ständlichen Strukturkünstlichkeit ein Wird nun mit dem Stehenbleiben bei der nichtgegenEnde gemacht. nämlich das der des Sinnes. „Qualität" andererseits. Kopula einerseits und dem gegensätzalso lichen Moment der Bejahung und Verneinung. lediglich präludierenden Bemerkungen hingewiesen werden. über das. als wegen ihrer Künstlichkeit über sich hinausweisend durchschaut worden.

Durch das Hinausgehen über somit die Urteilsregion auch die Problemverschlingung des Geltungs- und Wertbegriffs mit der Gegensätzlichkeit beseitigt. daß man ohne sein Bestehen gewissen bedeutsamsten Phänomenen der Logik. mußte zu einer Verschlingung des Geltungs- dem Gegensatzmoment. Avird über den Gegensatz von Wert und Un- wert der gegensatzlose sich die Wert zu stellen sein.und Wertmoments und beherrscht die gesamte Theorie. den Sinn der ganzen logischen Forschung Das Ausgehen vom zur Entdeckung des Geltungs- . von Wert und Unwert. Besondere Konsequenzen hat das Hinausgetriebenwer- den über die Gegensätzlichkeit für orientierte Logik. Die tigkeit Gegensätzlichkeit gilt ihr für das Urphänomen des Gel- tungs. die am Geltung s- und beim mit Wert begriff Urteil.und von Satz und Urteil. Auch und Wert hier erweist sich freilich die Gegensätzlichkeit als das berechtigte TipoiEpov npbq Yiiiotq. So hat denn auch von der Urteilslehre die gesamte logische Geltungs.und Werttheorie das Gepräge erhalten. die als die eigentliche Werteinheit. wie den Kategorien. Ueberall ist es die Ganzheit und Abgeschlossenheit Geltungs. als das den Gegensatz von Wert und Unwert wird aufweisende Gebilde. führen. Von der Geltungs- gegensätzlichkeit Urteil hat aus wurde Licht über verbreitet. Ueber den das gegen- Gegensatz von Gültigkeit und Ungültigkeit satzlose Gelten. in völliger Zwiespältigkeit und Ratlosigkeit gegenübersteht. Und es wird absolute Unumgänglichkeit eines gegensatzlosen Geltens und Wertes dadurch zu bewähren haben.— dieses 11 — Gegensatzproblems Orientiertsein des ganzen ist am Gradmesser der Struktur das größte Gewicht zu legen. Das Stehenbleiben und Wertmoments von Gül- beim Entweder-Oder eines Verhaltens. mit der Alternative und Ungültigkeit. zugrunde gelegt wird.

von Gelten und Wert fortgegangen wird.und Werttheorie hat die Mis- Einordnung der Logik Reihe der philosophischen Disziplinen begreiflich zu machen. bietet ein Mittel dar. anwenden. Aus den vorangegangenen Andeutungen ist so viel — er- . also bei der Region. im alternativen Stellungnehmen. Auf das. im Entscheiden und Richten über Wahrheit und Unwahrheit. im Anerkennen andern Objekten der logischen For- schung. erst die 12 — Logik verholfen.und Wertgepräge auch der theoretischen Sphäre offen zutage. so kann Schritt doch dieser nur so daß zunächst der Wert- Standpunkt bei der gegensätzlichen Wertartigkeit genommen wird. in den gegensatzlosen kategorialen Formen. Im und Verwerfen. Indem Besinnung darauf welche Rolle der gegensatzlosen Gegenstandsstruktur und der gegensatzlosen kategorialen gegensätzlich Form im Rahmen gespaltenen des nichtgegenständlichen Strukturgefüges zukommt. Diese gesamte Abhand- lung gibt sich somit ganz und gar als ein Weiterschreiten in den durch jene Theorie vorgezeichneten Bahnen. tritt das in Bejahen und Verneinen. z. Gein die für die gesamte rade die logische Geltimgs. läßt sich jetzt noch Begriffspaar und Gegensatzlosigkeit richtet. ver- borgene Geltungs. in Wenn darum losigkeit dieser Abhandlung zur Gegensatzerfolgen. was vorher über die Möglichkeit einer Ueberverschiedenen Partien das brückung zwischen den der Gegensätzlichkeit sich die der Logik angekündigt wurde.— und Wertcharakters sion erfüllt. die Kluft zwischen den gegensätzlichen und den gegensatzlosen Phänomenen der Logik zu überbrücken. deren Herausarbeitung der theorie des Urteils verdankt wird. und Urregion sich indem sodann die Gegensätzlichkeit des Urteilssinnes durch eine Lehre von der in der transzendentalen lie- genden Gegensatzlosigkeit überbaut wird. B. in der „Qualität" des Urteils.

und d. die gegensätzlich differenzierte alternativ sich verhal- tende ürteilsentscheidung.. daß die ganze folgende Urteilslehre eine ümkehrung der üblichen Betrachtungsweise setzung hat. innerhalb das uns nächstliegende. sondern ein allzutief in die muß Subjektivität Verstricktes. daß bei dem Schritt zur Gegensatzlosigkeit der Ausgangspunkt des Suchens und Findens das upoxspov upbq rj^iäc. Wenn nun die folgende ist Untersuchung von der Gegenihrer nicht satzregion ausgeht. Das ist eine völlig Gegensatzregion spielende Angelegenheit. der Erklä- rung und Ableitung aus primitiveren Phänomenen höchst Bedürftiges ansehen. ihnen entsich eine Doppeltheit der Um die nämlich des theoretischen Gegensatzproblems zu bemächtigen und von vornherein einen Ueberblick über ist ganze Untersuchung darüber zu gewinnen. Sie kann die Urteilsstruktur ein als Letztes und Irreduzibles hinnehmen.— sichtlich 13 — zur Vorausnicht als sie geworden. so es ratsam. auf den fast es unerläßlich. daß es durchaus der Aufstellung zweier Gegeninnerhalb der satzpaare bedarf. sein muß. also die uns zunächst liegende Erkenntnisetappe. Da näm- . sich nirgends gebührend beachteten Umstand zu besinnen. Es soll denn auch ruhen in der Tat von der gegensätzlichen Region ausgegangen und dabei gezeigt werden. die ganz unab- hängig vom Problem der Gegensatzlosigkeit und der Ueberschreitbarkeit der Gegensätze besteht. sondern man unvermeidlich zu einer gegensatzlosen Region weiter- getrieben wird. und Gegensatzpaare. es gibt noch innerhalb ürteilsregion zwei verschiedene spricht der gegensätzlichen Etappen. Es ist aber außerdem soeben angekündigt worden. h. sondern das dort sachlich frühere Gegensatzpaar zum Ausgangspunkt zu wählen. — Indessen. daß sich bei ihr nicht läßt.

schließlich der und fast aus- Untersuchung zugrunde gelegte Gegensatzaber noch auseinanderzuStel- paar wird der alternativen Urteilsentscheidung entnommen. uns zuallernächstliegende mit noch größerer plikation lich. Urteils „Ausgesagten". Davon zu unter- der Gegensatz dessen. Innerhalb halten. "»^/{xäs. also der Gegensatz im Urteil . Es für ist dabei durch vorläufige Hinweise plausibel zu machen. so soll. sondern notwendig wie ausreichend.. nur über- haupt vom d. seiner ist zweierlei Zunächst der Wertgegensatz des urteilenden selbst. so muß in dem jetzt folgenden letzten Teil der Einleitung der Ort dieses Gegensatzpaares. und Künstlichkeit behaftet erste so ist es erforder- zur Ergründung der Gegensätzlichkeit überhaupt sich an das sachlich es ist ebenso Gegensatzpaar zu halten. wenn TwpoTspov Tzpbq. h. der im Sinn sich aus- prägende Gegensatz. ^(xä. Dieser Gegensatz des vom Urteil ab- . es für eine vorläufige Orientierung er- kenntlich gemacht werden. geläufigste Das uns zunächstliegende. daß das eine Gegensatzpaar allein bestehen der Urteilsregion nicht sich kann. also der Gegensatz Zutreffend heit Ausdrucks) und scheiden ist (in Ermanglung eines passenderen Irrigkeit des oder Irrtum. was des geurteilt wird. soweit forderlich ist. daß vom T^pwiov Tipö. Dessen ungeachtet teren Darstellung. ausgegangen wird. Gedachten". der von der uns zuallernächstder sie liegenden zu bedingenden Etappe führt. Es kommt also nicht darauf an. d. „Gemeinten". von der gegensätz- lichen Struktur.— lieh das 14 — Komist. also das sachlich frühere. Da das Thema des ersten Kapitels bildet. aussetzung hat. h. lungnehmens der Wert des Trefi'ens und der Unvon wert des Verfehlens oder Irrens. sondern ein zweites zu seiner Vordieses zweite. wenn auch jetzt in nicht in der spä- doch der Einleitung kurz der Weg angedeutet werden.

d. 176 Anm. 12b 6 ff.Das Gegenteil von der Wahrheit ist die Wahrheit gehalten wird. das den hat. vgl.. VII. bei Aristoteles. so wird beides zuweilen nicht ganz scharf als psychologisches und logisches Phänomen einander gegenübergestellt. Philos. Syllogistik ff. 10 ff. Das und wesentliche Argument ist folgendes: das richtige falsche Gefüge des Urteilssinnes gibt es garnicht un- abhängig von der Urteilsentscheidung.die logischen Prädikate wahr und falsch" die „Inhalte" „im Sinne idealer Aussagebedeutung" an. Irrtum Logik (Jaesche). in demselben Sinne zu interpretieren (vgl. . Nach Husserl gehen . Diese Gegenüberstellung einer des Verhaltens und einer solchen des Urteilssinnes zige Unterscheidung von Gegensatzpaaren. D. Met. 1900. I. 1896. D... II. i. Vielleicht ist die Unterscheidung verschiedener Bedeutungen des r^izüboc. auch II. 1 Ende). an sich" (Richtigkeiten) und „Falschheiten an richtige und falsche Gefüge von Urteilselementen oder EinGegensätzlichkeit ist heiten des Sinnes. vgl. sofern sie für . und Mai er s d. die üb- dies ignorierende Betrachtungsweise aber einen Zirkel einschließt. 10.. z. daß Richtigkeit und Falschheit des Sinnes von einem andern und zwar von einem als und ohne liche. c. 29. 1024b. am 24 Aristotelischen Urteil. und Sätze im logischen Sinne. „Wahrheiten sich". Einl. welche. V. 1908. cat. dieses garnicht verstanden Maßstab fungierenden Gegensatzpaar abhängt werden kann. Skeptizism. h. d. heißt". Auseinanderhaltung einer objektiv-logischen und einer sub- jektiv-psychologischen Seite Aristoteles. Da der Irrtum dem Akt als sol- chem zugeschrieben wird und die Falschheit den Sinn betrifft. die die ein- vorgenommen zu werden pflegt ^ Demgegenüber ist nun zu erkennen. 102—106. 594 ff. 176. Logische Untersuchungen I. R. B. während „Richtigkeit" dem Urteile zukommt.— lösbaren Sinnes 15 der — von mag als Richtigkeit Es gibt richtige und und Falschheit falsche Urteile bezeichnet werden. vgl. wie denn überhaupt Aristoteles Urteil und wahren Inhalt zum Objekt „Urteüsinhalt" auseinanderhält. Abschn. Richter. I. den Exkurs über Aristoteles Kap. * es ist ein von der Kant bestimmt: Falschheit.

das sich aus eben diesem Gefüge und der von ihm getrennten und ausdrücklich ihm in der Urteilsentscheidung erst noch zudiktierten Wertist qualität zusammensetzt. kurz. Es gibt nun die mit wert als ausgestattet hingestellten und folge weise mit Wert oder Undem die Ja oder Nicht behafteten Gefüge anders füge. ausmacht. denen Wert oder Unwert zuerteilt müssen offensichtlich unabhängig vom urteilenden Stellung- nehmen bestehen. als in des Urteilssinnes nirgends der Urteilsentscheidung. dabei Dagegen Gewird. was dung. wem Wert oder Unwert als zukommend erachtet wird. unwertig Erklären. Urteilen ist doch Be- jahen oder Verneinen. Es ist somit das Gefüge. von dem komplizieroder ein negativer. Nach ihnen richtet sicli und Falschheit der den Sinngefüge. ein Gebilde. was die Unterlage und zwischen dem. ja unabhängig von ihm Wert oder Undoch Richtigkeit wert aufweisen. zwischen dem. h. d. der Urteilssinn entsprechend ein posi- dem Ja oder Nicht behafteter Sinn. in dem ein Gefüge als mit Wert oder Unwert ausgestattet erscheint. geurteilt wird. ein etwas für wertig oder für sich über Wert oder Unwert von ist et- was Entscheiden tiver . wie in einem späterer noch bedürftigem Sinne vorläufig formuliert erst in werden mag. ein und mit der Ürteilsentscheidung entstehendes Gebilde. in der Urteilsentscheidung vorschwebensich ja Es bestimmt die Richtigkeit und . d. worüber entschieden. es zu unterscheiden zwi- schen dem. wo rubrer geurteilt wird. was das ganze Objekt der Urteilsentscheialso das dabei im ganzen „Gedachte" oder „Ge- meinte". folgendes in Urteilssinn Zur Erkenntnis davon ist lediglich Erwägung zu ziehen. h. und zwischen dem. Der richtige und falsche nicht als ein Gefüge mit einfacher Wertig- ist keit oder Unwertigkeit zu verstehen. ein mit teren Gebilde zu unterscheiden.— Erläuterung 16 — ürteilsentscheidung ablösbares oder.

bilden.— Falschheit der Gebilde. danach. Lehre vom Urteil. die bedeutungsvolle Trägerschafts- und Subjektsleistung des Anerkennens und Verwerfens verstanden wird. dung ablösbaren und mit ihr solidarischen. Sie einfach als die „Objekte der Ur- teilsentscheidung" bezeichnet werden. wie in fast sämtlichen Urteilstheorien gelehrt wird. also die Unterlagen das. als Sinn der Urteile und Sätze. d. Um das ein- eben lediglich die Besinnung darauf erforder- daß die Uebereinstimmung oder Nichtübereinstimmung also * Worunter niemals der Sinn des Urteils als des Urteils- aktes. teilsentscheidung. Den Gegensatz überhaupt nicht erst das urteilende Stellungnehmen dadurch mit Qualitätsentscheidung daß eine sich mit alternativer auf bloße wertindifferente „Vorstellungsbeziehung" richtet. und ebensowenig baut sich der von der Urteilsentscheidung ablösbare Sinn auf einer wertindifferenten „Materie" auf. der Ursprung des Qualitätsgegensatzes im zusehen. primären Objekte mögen im folgenden auch der Urteilsentscheidung ab. über deren Wert oder der Urdie Unwert dabei gerichtet wird. Vielmehr der gerade bereits in der „Materie" oder dem Substrat Urteilsentscheidung steckt der primäre Wertgegensatz. 2 . als mit Wert oder Unwert versehen vorschwebenden Gebilde mögen stets kurz als Urteilssinn. ob diesen Gefügen unabhängig vom von der Urteiisentschei- urteilenden Meinen und Sichentscheiden an sich Wert Die oder Unwert zukommt. in 17 — gewissen Gefüge denen einem durch das Ja der Wert oder durch das Nicht der Unwert zuerteilt wird. genommen es wird. als worüber entschieden wird. Lask. Der Ursprung der Gegensätzlichkeit liegt somit eine Stufe weiter zurück als in der Urteilslehre gemeinhin anbringt sich. ist Urteil. so geben doch die Gefüge. das im ganzen dabei „Gedachte". lich. h. bezeichnet werdend Wenn sie das unmittelbare Objekt bei der Urteilsentscheidung.

kann nicht von einer Urteils- entscheidung ablösbarer Sinn sein wie ja auch offenbar de- das Urteilen nicht als ein Urteilen über ein Urteilen . worüber im Urteil entselbst bereits . lautet : muß ein Gegensatzpaar geben. zwei ist. sondern auch der Sinn des Urteils eines Maßes.— achteten Wertfüge an sich tigkeit 18 ~ als der einem gewissen Gefüge im Urteil zukommend er- oder Unwertqualität mit der diesem Ge- zukommenden Qualität den Maßstab abgibt. Um- und falscher dem vom es treffen- den und irrigen Verhalten ablösbaren Sinn zusammen. diesem Und an des Verist Maß wird mit einem Schlage Richtigkeit und Falsch- heit des Sinnes wie Zutreffendheit und Irrigkeit haltens gemessen. oder ne- von denen die eine durch Bedie andere jahung oder Verneinung bezeichnet im pri- mären Objekt der Bejahung und Verneinung liegt. Das bisher gewonnene Ergebnis wie von Richtigkeit ist . Es bedarf also nicht etwa bloß das Treffen und Verfehlen. schieden. Wert oder Unwert das Wesen Das Gefüge. ebenso besteht erst im Behaftetsein eines Gezuerteiltem des Urteilssinnes. Treffen nichts ürteilsentscheidung übereinstimmenden. also über ein vorliegendes Gefüge mit richtig entschei- den und Irren nichts anderes gekehrt fällt richtiger als falsch entscheiden. positive für Rich- und Falschheit des Urteilssinnes In jedem Gefüge des Urteilssinnes stecken gative Wertbestimmtheiten. h. Urteilssinnes nicht abhängig vielmehr Maßstab und die Voraussetzung dafür Der Be- weisgang war einfach folgender: das Entscheiden über ein Gefüge macht füges mit ihm erst das treffende oder irrende Urteilsver- halten aus. was mit der Wertqualität ausgestattet im Urteilssinn vorliegt. das vom treffenden und verfehlenden Verhalten ebenso und Falschheit des umgekehrt den bildet. richtigen Sinn sich vorschweben lassen. anderes als einen Denn theoretisches mit dem Objekt der d.

den.— finiert 19 — dieser primäre. theoretisches Verwerfen oder Fürwahrheits- widrighalten heißt verneinen. Auch sie stellen wertartige Ganzheiten von Elementen und folglich Gebilde des „Sinnes" dar. Wahrheitswidrigkeit für Wahrheit. Wahrheit für Wahrheit Urteilen wird . kreuzen sich die beiden Gegensätze der Bejahung und Ver- neinung oder der Fürwahr. heitswidrigkeit eines an demnach über Wahrheit und Wahrsich wahren oder wahrheitswidriaber gen Gefüges entschieden. aber auch Wahrheit für Wahrheitswidrigkeit halten Falschheit mit sich. falsche Es gibt richtige und So Fürwahr- wie Fürwahrheitswidrighaltungen. Es gibt also neben dem Gegensatz von Treffen und : Verfehlen zwei Gegensatzpaare des Sinnes das von Wahr- heit und Wahrheitswidrigkeit und das von Richtigkeit und Falschheit. dem primären Objekt der Urteilsentscheidung an sich zukommt und entsprechend in der Urteilsentscheidung als als der Gegensatz von zukommend beigelegt werden soll Wahrheit und W ahrheits Widrigkeit bezeichnet wer.und Fürwahrheitswidrighaltung und der Richtigkeit und Falschheit. Im auch Wahrheitswidrigkeit für Wahrheitswidrigkeit halten bringt Richtigkeit. Es mag nun vom Ur- teilsgegensatz unabhängige und ihm zugrunde liegende Geder gensatz also der Gegensatz von Wert und Unwert . und Verneinen des an zur Richtigkeit. werden darf. . In diesem Nebeneinanderbestehen der beiden Paare dokumentiert sich die Doppeltheit der Gegensätze. Die Voraussetzung für die richtigen und falschen bilden somit die wahren und die wahrheitswidrigen Gefüge. 2* . sich wahrheitswidrigen Gefüges führt dagegen bejahte Wahrbeitswidrigkeit und verneinte Wahrheit zur Falschheit. Theoretisches Anerkennen oder Fürwahrhalten Bejahen des an sich wahren heißt Bejahen.

wenn unwertige GeDer Unwert des Irund somit einen vom Unwert voraus.— Es daß ist 20 — darauf zu legen. .und Unwertgebilde mit einander Verwechselbares sich darbieten. jedoch das größte Gewicht die ganze zu einem zweiten selbständigen Gegensatz- paar führende Argumentation für die unwertigen Gebilde genau ebenso zutrifft wie für die wertigen. sondern auch den von Verfehlen und Falschheit unabhängigen Unwert der Wahrheitswidrigkeit. darnach wird hier noch nicht gefragt. was erfaßt werden sollte. müssen bereits unals ein abhängig vom Verfehlen Wert. den Unwert ünwertiges für Es muß Wertiges für Unwertiges oder Wertiges genommen werden. gibt ebenso an sich verneinungswürdige wie an sich be- jahungswürdige Gebilde. so bedarf es einer ausdrücklichen Anwendung tation der vorangegangenen allgemeinen Argumen- auf den Fall des Verfehlens. Es muß eben bedacht werden : Irren ist nicht einfach ein Abirren oder . ist auch nicht einfach ein Gebilde. Unwertigkeit oder Da eine vom Irrtum unabhängige ersten Verneinungswürdigkeit auf den Blick weniger einleuchtet. Es genügt. daß an Stelle dessen. unwertiger erst Zum Irren wird das Verhalten bilde höchstens für wertige gehalten werden. Aber die nicht be- Verwechseln sondern nur ergibt Vertauschung von der Täuschung Wertgegensätzlichem oder des Irrtums. Es gibt nicht etwa nur den von Treffen und Richtigkeit unabhängigen Wert Es der Wahrheit. Damit es überhaupt zum Verfehlen kommen soll. sein . Abweichen von der Wahrheit Anstiften willkürlicher . . Verfehlen besteht doch immer darin. rens setzt also einen Wertgegensatz Irren und der Falschheit unabhängigen es Mag darum auch die Subjektivität selbst die die unwertigen Gebilde irgendwie erzeugt. . etwas anderes im Meinen vorschwebt und — ein „irr- tümlich'liebiges — für jenes gehalten wird. Woher sie stam- men.

daß die Subjektsakti- vität hierbei gar nicht als unbeteiligt ausgeschaltet soll. kürten Gebilde die Subjektivität irgendwie schuld nur kommt es hier an. wie diese Andeutungen sich bewahrheiten. soll es überhaupt zum Irrtum komMag sonach an dem Zustandekommen dieser gewillsein. Macht doch vielmehr umgekehrt das Bestehen verneinungswürdiger Gebilde den Irrtum erst möglich. daß sie jedenfalls dem Ver- fehlen ten. wenigstens von lungnehmen men. gegenüber als ein davon Unabhängiges und Selb- ständiges bestehen. Es mußte der Wahn entstehen. darauf anderwärts her irgendwie präsentiert sein müssen. werden wie auf Erst in der später ausgeführten Theorie ward sich zeigen. es ist ja bereits angedeutet Denn worden. daß das Verneinen. einem von der Subjektivität zwar bereiteten Boden dennoch sinnartige. für irrtümlich mit für eines aller- Erklären . an sich unwertige Gebilde bestehen können. hinauslaufe. Da dies nicht bedacht. der primäre Unwert nicht in die der Entscheidung sich dar- bietenden und von ihr unabhängigen Objekte hineinverlegt wurde. Allein mag der dings das Verneinen das Kennzeichnen Wahr- . mit der Falsch- heit verwechselt und so die ganz grundlegende und unverwer- meidliche Doppeltheit der Gegensatzpaare übersehen den.— daß sie 21 — dem urteilenden Stel- irgendwie vorhanden sein. gleichbedeutend falsch. sei das Fürwahrheitswidrighalten. auf die Ablehnung es irrtümlichen Urteils . vom Irrtum metaphysi- unabhängiger unwertiger Sinngebilde zu einer sischen Yerabsolutierung des Negativen führen muß. Es geht darum nicht wohnheit verleiten möchte an. Es ist darum auch sich nicht zu befürch- daß die Annahme an bestehender. mußte die verneinungswürdige Wahrheitswidrigkeit stets auf Rechnung des Verfehlens gesetzt. : wozu eine hartnäckige Gedas Verneinungswürdige als durch den Irrtum geschaffen anzunehmen.

vom Danach ein Ur- müßte teil jegliches falsche Urteil als ein Urteil über und zwar über ein falsches Urteil interpretiert werden. so gibt es ein Unwertiges nur als ein irrigen ablösbares falsches Gefüge. deren irrtümliche soll. Dies zu ignorieren heißt allerdings. gewöhnt an den richtigen und falschen Sinn des positiven oder negativen Urteils zu denken. ein als zirkelhaft gekenn. mehr darum. Da man schließlich bei gegensätzlich gespaltenen Sinngefügen ausist. Es daß im- mer wieder nur ist die Falschheit vorausgesetzt wird. Gewiß viel- der Unwert und so auch die Falschheit etwas Irredu- zibles. daß übersehen wird. ist nicht Irrtum und Falschheit. eine von der Falschheit unterschiedene ünwertigkeit darstellen. Wird nun Verhalten ein von der Falschheit unabhängiger Un- wert geleugnet. was hier als wahres und wahrheitssvidriges Gefüge bezeichnet wird. mit dem Sinn der ganzen Urteile und Sätze zu verwechseln. Aber darum handelt es sich hier gar nicht . in mung womit jegliche Falschheit der Nichtübereinstimerst besteht. das. läßt sich die Falschheit eben nicht so begreifen. einen Zirkel begehen. der Wahrheit abgewehrt werden wird die Wahrheitswidrigkeit als solche bloßgestellt weil hinsichtlich Doch es ihrer der Irrtum droht.— heitswidrigkeit als 22 — des solcher um drohenden Irrtums willen stattfinden. sondern die vom Irrtum unabhängige Wahrheitswidrigkeit. Verwechslung mit In der Verneinung . wie die Falschheit auf einen davon unterschiedenen anderen Unwert hinweist. Die . was dabei als Unwert hingestellt wird. Jedes falsche Urteil setzt ein voraus daß Wertiges für Unwertiges oder umgekehrt gehalten wird. worüber im Verneinen entschieden. so bedarf es der ausdrücklichen Warnung. Aber es muß doch offenbar das. Dagegen das. dies übliche muß Sichbegnügen mit nur einem völlig Unwertbegriff noch schärfer zeichnet werden.

ganzen Urteils bringen. Unter den Objekten der Urteilsentscheidung oder den wahren und wahrheitswidrigen Gefügen darf somit nicht das verstanden werden. Bergmann das „Gedachte" im Unterschiede zu den Akten des Denkens. Wissenschaftslehre z. HusBerg- serl. Urteilssinn zu halten. H.. was bei teil Mehmel und Gerlach Urbei und Satz „im objektiven Sinne". 176 ff. passim. 1837. daß es handelt. Und umgekehrt stets : wird in den fol- genden Ausführungen von Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit geredet. 1. 23 — lediglich liegt wahren und wahrheitswidrigen Gefüge sind ja was dem Urteilssinn als „Materie" zugrunde Spricht und darum irgendwie bei in ihn eingeht. Bolzano.— etwas. heitswidrigkeit in Gefüge ganzen man aber Wahrheit und Wahrzu einem Gegensatz des es Beziehung sein. und J.. so kann höchstens der von Be- jahung und Verneinung Denn Wahrheit und Wahrund Verneinungswürdige heitswidrigkeit sind das Bejahungs- oder die Objektskorrelate richtiger Bejahung und Verneinung. bei Meinong „Objektiv" bei oder „Urteilsgegen- stand". nach der Terminologie dieser Abhandlung Richtigkeit und Falschheit heißen muß. Abschn. so muß bedacht werden. man darum was von wahren und falschen Urteilen und Sätzen. Unters. B. bei Herbart Bolzano „Satz an sich". bei Brentano. 85. 98 ff. Will Wertgegensätzlichkeit bereits für darf nicht dazu verleiten. bei des Urteils Rickert „transzendenter Sinn". Gomperz „Ge- danken im objektiven Sinne". bei Husserl „Sinn" oder „ideale Aussagebedeutung". bei Stumpf „Sachverhalt". bestand" genannt wird ^ 1 „Aussageinhalt" und „Tat- Denn 174 hierbei wird durchgehends I. Log. sich dabei keineswegs teilen um Wert und Unwert Ihre diese der Ur- und Sätzen zukommt. I u. . ff. so wird daunter Wahrheit und Falschheit das verstanden. Husserl „Urteilsinhalt". Marty.. II.

0. gemeint. G omperz.. da ihr die gegensätzliche Wert- Was unter den wahren und ist.— an nichts anderes als 24 — an den von Sätzen und Urteilen ab- lösbaren Sinn. 1908. .-Abh. 42 ff. Zwei Wege z. 1. Me i . man Verwechslungen entgehen. psych. durch die BUuft der Nichtgegen10 ff.. Reine Logik. ' M e i n n g. Berl. die gleichfalls in einem gewissen Sinne das zusammenfallen können. Weltanschauungslehre. wahrheitswill widrigen Gefügen zu verstehen darf somit. So fallen sie weder mit den soeben angein diesen wird führten Sinn. 1910. Die Gegenstände liegen vielmehr noch eine Stufe weiter zurück. Erscheinungen u. Von ihnen müssen die Objekte der Urteilsent- scheidung. 61 ff. der ge urteilt wird" und dem „Gegenstand. aber nicht als Sinndes sondern. über den geurteilt oder der beurteilt wird". 44. a. an das bei der ürteilsentscheidung im ganzen Gemeinte und objektartig Vorschwebende. 1879. 27 allg.und Objektsbegriffen bereits zuviel gemeint — . 291 ff.. der ErGrundl. Jedoch rilllt der Gegenstand in der letzteren Bedeutung nicht mit dem Objekt der Urteilsentscheidung in dem hier vertretenen Sinne zusammen. 75. kenntnistheorie. denn — . Gramm. im zweiten Abschnitt als dritten Kapitels zeigen irgendwie eingegliederte all Bestandteile. mann. Stumpf. gedacht ^ der Region des von Frei- lich gehören die primären Objekte der ürteilsentscheidung den Gegenständen wie den Subjektsan. akten unterschiedenen „Sinnes" ganzheiten.. Untersuch. „Objekt" des Erkennens bilden. 85 f. schließlich auch noch darauf. unterscheidet zwischen dem „Gegenstand. a. noch mit einer wertindifferenten „Materie" des Urteils zusammen der zu qualität — denn in ihr wird wie- wenig fehlt. Ak. mit keinem der in der Logik Hinzuweisen ist üblichen Begriffe gleichgesetzt werden. Funktionen. Rickert. als bereits sätzlichkeit dem künstlichen Bereich der Gegen- angehörend. II. doch daß diese primären Objekte der Urteilsentscheidung auch nicht mit den Gegenständen selbst.. 1908. Mar ty. 30. n o n g Ueber Annahmen». wie sich wird. Kantstudien 1909. 1907.. ff". d.. 2 ff.

ständlichkeit geschieden sein. jenen auf die bloßen Vorstellungen und diesen auf Urteile als solche bezüglichen Gegensatz zu unterscheiden. Irrtum). eine „Die Definition des Urteils. den es ihr beimißt. der gegenwärtig auf die Unvermeidlichist. Da die in einem die in wahren einem Urteile enthaltene Vorstellung unrichtig und sein kann. sinnes ^ Der Einzige. als alternativ befunden werden kann. Gesch. und so soll sie verschieden zu benennen. d. die Dieser Gegen- satz bildet Voraussetzung des die Urteile betreffenden von Wahrheit und Unwahrheit (Falschheit. Vorstellung. 416 Anm. vgl. daß Geltung bezieht Vorstellung (Prädizierung) verbunden mit einer auf die bloßen Entscheidung über ihre Vorstellungen den Gegensatz von Gültigkeit oder Richtigkeit und Ungültigkeit oder Unrichtigkeit. wenn nämlich das Urteil verneinend also die in ihm die enthaltene Vorstellung verwirft. ein Urteil nicht richtig oder un* Während die ganze dem Region des vor. 1855. wenn die Geltung. (das Stoi- sche XexTÖv als ein \iiooy zoü le Prantl. über welche es entscheidet. in der Regel nicht denn hier eine Vorstellung wahr oder unw ahr. Sinnes" als ein Mittleres erscheint zwischen Subjektsakt und dem Gegenstand xal 7ipäY|iaxoc. 50). sondern richtig oder unrichtig oder auch gültig oder ungültig. . [Jia-cog . so ist es von Wichtigkeit. I. theoretischen den Wert besitzt. bei ihm nur gees legentlich hervortritt. der des Urteils- uns zunächst liegenden Gegensätzlichkeit. unwahren enthaltene richtig ist. Log. keit doppelter Gegensatzpaare gestoßen obgleich sie freilich auch scheint Berg- mann sei zu sein. ohne Zweifel werden w^ir Denn die ein Urteil wahr nennen. So nehmen sie denn eine Mittelstellung ein zwischen den gegensatzentrückten Gegenständen und der künstlichsten. und daher auch angemessen.— worüber nicht anders 25 — Stellen sie doch etwas dar.

Nachdem scheidung. Wenn der höchste Punkt * Reine Logik. Kritik der Kantischen Erkenntnislehre I. . die „Wahrüeberall einmal den . vgl. auch 68. — andeutenden 7:pö. auch 176." Vieljedoch Ansätze leicht lassen sich notwendige Doppeltheit der Gegensätze t}<eüSo5 von äXt^O-s. peltheit des Gegensatzes ein- Eine auf dasselbe hinauslaufende Dopvon Wahrheit und Falschheit bei der auch in Descartes will Christiansen gefunden haben. das andere Mal den . 119.Beurteilungen" zukomme 2. Objektsynthesen". * Das Urteil bei Descartes. Darauf im ersten Abschnitt des ersten Kapitels noch einmal gegangen werden. systematischer Absicht auf die Doppeldeutigkeit der heit" hingewiesen hat. 49. ^{xä. Es widerstreitet dem Sprachgebrauch der Urteilsentscheidung und die Wahrheit in die Urteilsentscheidung 1911.— richtig. kann im ersten Kapitel an als diesem Punkte. die üeberzeugung von ihrer ünvermeidlichkeit zu befestigen.. teilstheorie. 1902. bis die Einleitung jetzt mit ihren KpG)-o'^ Ausführungen vom von der Urteilsent- zum also sachlich früheren Gegensatzpaar hindie Darstellung bei geführt hat. die Richtigkeit in das Objekt selbst damit in das sachliche Prius. und soll bereits in in der alle Folgezeit beherrschenden Urfinden. in den irgendwie Bestandteile die Endgebilde des Urteilssinnes eingehenden Objekts- gefügen. wenn hier die Bergmannsche Terminolo- gie geradezu völlig. Es ist nicht Neigung zu terminologischer Neuprägung. der Aristotelischen.. beginnen. umgekehrt v^drd. 26 — für die Einsicht in die sondern wahr oder falsch genannt werden^. 230 vgl. Von dort setzt das zweite Kapitel den tut Weg nach oben fort und den entscheidenden Schritt so zur gegensatzlosen Region. und damit in das sachliche Posterius zu verweisen. jedoch tritt diese Doppeltheit der Gegensatzpaare nur ge- legentlich auf.. Es muß freilich der ganzen folgenden Darstellung überlassen bleiben.

beim primären Gegensatzpaar Objekt. sondern statt dessen eine gegensatzindifferente „Materie" angenommen zu werden Gegenständen das pflegt. che von Diese Gegensätzlichkeit sollte aber eine sold. also zum primären zur Unterlage der Urteilsentscheidung. soll vorläufig noch ganz im Dunkeln gelassen werden und erst im letzten Kapitel sich enthüllen. Strukturganzheiten gehandelt werden müssen Abschnitt). der gegensatzindifferenten Ele- . an der eine Gegensätzlichkeit gewöhnlich garnicht gesucht. es Wodurch aber überhaupt zu dieser ganzen von den transzendentallogischen Phänomenen und den Gegenständen durch einen Abstand geschiedenen Region gegensätzlicher Strukturgebilde kommt. 27 — den legt das dritte es Kapitel gleichsam Weg Dabei nach unten zurück. sinnartigen (1. wo in der Distanz zu den die Gegensätzlichkeit als solche beginnt. h. indem jektivität durch das Eintreten der Subläßt. sinnartigen Strukturgebilden. im zweiten vollendet es den Abstieg und mün- det im eigentlichen Bereich der Urteilsentscheidung. die Gegensätzlichkeit hervorgehen gelangt es in seinem ersten Abschnitt zur primären Gegensätzlichkeit. Der Gegensatz von Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit in den primären Objekten der Urteilsentscheidung. erste Kapitel sollte Das einsetzen. An dieser höchsten Stelle innerhalb der Gegensatzregion. Es wird darum in über die Stellung von Wert und Unwert gerade hierbei herausstellt. dabei sein. Indem sich daß die gegensätzliche Wertqualität sich irgendwie auf dem Zu- sammenspiel der übrigen. Erstes Kapitel. mithin bis zu einer Stelle vordringen. von wertigen und unwertigen Elementengefügen.— erreicht ist. ist Wesen der theoretischen Gegensätzlichkeit überhaupt zu studieren.

daß in es sich in der Logik und so den auch der Urteilslehre stets um Es die Gegensätzlichkeit sinnartiger Ganzheiten handelt. Dann braucht nur noch das im ersten Abschnitt ausgemachte Kriterium der Gegensätzlichkeit auf die dem zweiten Abschnitt gemäß nach den echten Urbestandteilen (3. Aber wofern irgendwelche Grundanschauungen schem Gebiet bestehen.— mente aufbaut. Das Kriterium der Wertgegensätzlichkeit. geglieder- ten Sinngefüge angewandt zu werden Abschnitt). Erster Abschnitt. sondern zusammengesetzte Gefüge darstellen. gestatten. sich auf die Urgliederung und die letzten Strukturelemente der primären Objektsgefüge zu besinnen. Zwar pflegt die Wertgegensätzlichkeit nicht unter aus- drücklicher Auseinanderhaltung zweier verschiedener Gegen- satzpaare abgehandelt und vor allem nicht schon in der Unterlage für die Wertentscheidung aufgesucht zu werden. Ganzheiten. die in Untersuchung dazu gedrängt. der Einleitung angekündigte Anlaß den ürteilsgefügen irgendwie verarbeitete urteilsjenseitige gegenständliche Urstruktur als den Richtpunkt (2. daß auch die wahren und wahrheitswidrigen Gebilde jedenfalls nicht un- homogene Bestände. wird die 28 — Hierbei wird der in hervortreten. die Darauf nämlich ist jetzt Besinnung zu richten. lautet aber über seit Wertgegensatz gegliederter Ganzheiten jeher der Leit- satz folgendermaßen: das gegensätzliche Wertmoment ruht . für alle Strukturorientierung herbeizuziehen Abschnitt). so über die Gegensätzlichkeit von Sinngefügen überhaupt auf theoreti- müssen sie auch auf die pri- mären Objekte der Urteilsentscheidung eine Anwendung Denn gegliederte es kommt lediglich darauf an.

unzusammengesetzten und darum aller Verfehltheit entrückten Urbestandteilen die (axotxeia) des Denkbaren. iso- lierten Elemente nicht wahr oder wahrheitswidrig. der Wertgegen- Vgl. hervortreten Von Anfang an. ferner 261 D. Plato. Zusammenpassen und Nichtzusammenpassen. bei Plato. seiner Freilich ist mit dieser Bestim- mung das Geheimnis der Wertgegensätzlichkeit des Sinnes nicht aufgedeckt. sondern sich all jene seit nicht in den einzelnen Elementen für sich Verbindung. Diese Charakterisierung f. eine bloße Aber es soll damit ja auch lediglich Umschreibung der Wertigkeit und Unwertigkeit sein. B o n i t z Index Aristo. insbesondere der Urteilslehre. in deren Kombinationen erst aller Unwert sich einzunisten vermag ^ die So kann nach von dieser Grundanschauung AVertgegensätzlichkeit Verbinals dungen. dem Sprachgebrauch. von gegliederten Gefügen. Harmonie und Disharmonie Strukturelemente bestehen ^. 262 C. 204 A. Ganz allgemein steht bei Aristoteles apiJLÖxTetv für sachliches Zusammenpassen. an der der Sitz des Wertgegensatzes gerade von solch gegliederten Ganzheiten zu suchen ' ist. der sich Harmonie" und „Disharmonie" in Uebereinstimmung mit bei den Anfängen gerade der theore. Theaet. telicus. 201 ^ Wenn hier auch die Ausdrücke so geschieht nicht gescheut werden. D. Theaet. wonach die einzelnen. in nichts anderem im Zusammengehören und Nichtzusammengehören. Vgl. alters Daraus ergeben aufgestellten Theorien. in der Antike vor- Es darf deshalb in diesen Ausdrücken keinerlei ästhetische Nebenbedeutung vermutet werden. in ihrer Anordnung. so B. sich vielmehr erst in ihrer Vereinigung z. in der Vereinbarkeit und Unvereinbarkeit. Soph. findet.— lediglich in ihrer 29 — genommen. . gerade von Sinngefügen gegeben gleichsam eine struk- turmorphologische Angabe der Stelle. verbindet mit dieser Ansicht leicht Fahndung nach den einfachsten. Plato. in ihrem Verhältnis zu einander. dies tischen Philosophie. richtig oder falsch sind. s. Wert und Unwert können.

1. ist vorläufig die Frage. daß das Urteilen in ' Vgl. als ein Zusammengehören und Nichtzusammengehören von Elementen erwiesen. c. vgl. VI. ff. nicht wie sie etwa entstehen mögen. so zeigt sich schon jetzt. 4.. gleichen daß in die unwertigen Gebilde genau Ele- mente eingehen. vom positivwertigen unterscheiden. folgt aus der Gegensatzindiffe- renz auch die Wertindifferenz oder Neutralität der einzelnen Strukturelemente. sondern nur mit ihrer Verbindung auvi^e- kann sich die positive oder negative Wertqualität ver- knüpfen. Soph. lehre an. aus der Gegensätzlichkeit ausschließlich der Ganzheiten tigkeit. 11. den Wert aber nur als gegensätzlichen Wert kennt. Nur das einheitliche Ganze des Sinnes vermag Dieser Träger von „Wahrheit" und „Falschheit" zusein^. 8. über deren positive oder negative Qualität in der Urteilsentscheidung befunden wird. de interpr. 1027 18 f. . Leitsatz der Aristotelischen Urteilstheorie bleibt für die ganze maßgebend Lehre von der Gegensätzlichkeit theoretischer diese wertgegensätzlichen Strukturganzheiten. des Sinnes auch deren alleinige Wertar- Haben sich so die primären Objekte des urteilenden Stellungnehmens. 12 flF. Aber nur danach. auch P 1 a t o. b.— sätzlichkeit ist in der 30 — die Tat zwingend. de an. III. 26—28. denen sich auch die positivwertigen das unwertige Gefüge sich Dann kann nur durch eine Verschobenheit der Bestandteile. 6. die in der Gegensätzlichkeit mit Recht Wertgegensätzlichkeit sieht. sobald bedacht wird. 432a. so ergibt sich teilen. Aristoteles. aus zusammensetzen. worin füge ihrer Struktur nach Ge- bestehen. Für die Werttheorie. 430a. oiq) : Wendet man dies auf die Urteils- nicht mit den einzelnen Bestand(au|i.7:XoxTj. Met. durch eine Verbundenheit des Xichtzusammengehörigen. 259 16 a.

Es gibt in der Tat kein anderes Kriterium für Wert und Unwert der primären Objektsgefüge ständen. bei „Unverträglichkeit" der es sich also um „formale Wahrheit" handelt. weil diese Ausdrücke so sehr in nie zu Nähe einer ganz besonderen Harmonie und Disharmokommen scheinen. wie ist das denn offensichtlich das Zusammengehören mehr bloße Verträglichkeit. also der „materialen Wahrheit". Nach Uebereinstimmung und Nichtübereinstim- mung mit den Gegenständen bestimmt sich.— nichts rigkeit 31 — eines anderem als in einem Richten über Zusammengehö- und UnZusammengehörigkeit von Bestandteilen Gefüges bestehen kann. so ist sie lich Urteilslehre stets zugrunde gelegen dennoch in der Logik ganz selten ausdrückbereits formuliert worden. ein Zusammenpassen liegt. daß man den sich der nachbildlichen Stellung erinnert. . völlig ist als die Es ist aber bisher allerdings noch unbestimmt gelassen. Einen Aufschluß darüber gewinnt man dadurch. Nun Zusammengehören und Nichtzusammengehören der Strukturelemente im einzelnen Gefüge freilich ganz anderer Art als Verträglichkeit und Unverträglichkeit. so simpel Obwohl diese erscheinende Lehre von den harmonischen und disharmonischen Gefügen stillschweigend und der Sache nach der hat. das Verneinen auf ein sie für unzusammengehörig Erklären hinauslaufen. nämlich der „Verträglichkeit" und der Wahrheiten untereinander. ver- und Nichtzusammenpassen der Elemente zugrunde birgt sich die darum leicht. Daß den einzelnen Ge- fügen. in welchem Sinne im einzelnen Gefüge von einem Zusammengehören und Nichtzusammengehören der Elemente die Rede sein soll. als ihre Messung an den Gegeneiner uralten. die sog. die die ge- samte Urteilsregion einschließlich ihrer primären Objekte Gegenständen gegenüber einnimmt. ein die Bestandteile Und zwar muß das Bejahen auf für zusammengehörig.

primär gegenüber über dem dem Gegenstand. dennoch der sekundär. Wie der im nächsten Kapitel nachzuweisen schaftsbereich des stellt. so bildet diese Maß der Gegenstand. die Voraussetzung. die den Gegenstand Theoretischen. fixiert. muß auch nach in Kopernikanischen Lehre. ist. Kann sich doch auch umgekehrt ein Uebereinstimmen und Nichtübereinstimmen gerade von gegliederten Gefügen mit den Gegenständen garnicht anders dokumentieren als in einem Zusammenstimmen und Nichtzusammenstimmen von deren Bestandteilen untereinander. aber sekundär doppelte Stelle gegen- Durch ist diese ist Maßstabs- und Uebereinstimmungsdistanz ihre nach oben hervor- und nach unten ihre in der Einleitung gehobene Zwischenstellung zwischen Gegenstand und Region der Urteilsentscheidung jetzt bereits um ein weniges genauer gekennzeichnet. Diese Objekte der Urteilsentscheidung sind Urteilssinn. Das Eiuander-„Zukommen" von „Subjekt" und „Prädikat". Das eine durch den Gegensatz zwischen „Dog- matismus" und „Kritizismus" garnicht tangiert wird.und nachbildlich-theoretischen. heit des ürteilssinnes Wie Richtigkeit und Falschgemäß den Andeutungen der Einleiwiederum das letzte tung ihr Maß an der Wertartigkeit der primären Objekte für findet. welches Element welchem andern Element an sich und unabhängig von der Entscheidung darüber „zukommt" oder nicht zukommt. Das Zusammengehören und Nicht- zusamraengehören der Elemente bestimmt sich also ganz und gar in den primären Objekten deren Uebereinstim- als mung oder Nichtübereinstimmung mit den Gegenständen. der Urteils region gegenüber der Gegenstand als Urbild und Maßstab anerkannt werden.32 von Kant ebenso wie von der Antike geteilten Denkgeist wohnheit gemäß. Der Gegenstand ist der Maßstab dafür. des den Herrhinein- Logischen. die „materiale Wahrheit". also .

solche. d. 1910. Logik § 24. danach Kr. daß iu das Verhältnis von Subjekt und Prädikat des Einzelgefüges die „formale" Uebereinstimmung und der So bei formale Widerspruch hineingedeutet zu werden vermag. Auf den des Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens die Verträglichkeit teile". Demgemäß auch Kants B. „Wahrheiten" untereinander Es darf darum nicht etwa umgekehrt das „materiale" Zusammenstimmen und Nichtzusammenstimmen der Elemente durch die „formale" Verträglichkeit und Unverträglichkeit 1 der G e füg e interpretiert werden. 320/321. Formulierung des Satzes vom Widerspruch kritischen Schriften. d.. r. Zusammen- stimmen und Nichtzusammenstimmen innerhalb Sinnganzheiten untereinander äquivalent. in üebereinstimmung mit der zeitgenössischen Logik Disdarüber die Zitate bei Eisler. fungieren. Wörterb. 329 f. B.— läufigste 33 — . 318 der Gegensatz — — der bejahenden und verneinenden Urteile. O . vgl. „Urerst irgendwie aufbauen. Andernfalls würden die einzelnen Elemente bereits selbst verkappte Gefüge Gefüge und von die angeblichen Einzelgefüge in Wahrheit Gefügen darstellen. Philos. 190 und in den vor- Lask. V. Freilich äßt sich diese ganze Unterscheidung überhaupt nur dann aufrecht erhalten. B. 1611 sertation § 11. jekt" solcher der Gefüge wäre allerdings den „formalen" Beziehungen zwischen „Sub- und „Prädikat" solcher Gebilde bestünde allerdings „Verträglichkeit" und „Widerstreit" ^ Besteht das Urteil in einem Richten über das Einan* Daraus ist verständlich. h. Eine Nichtzusammenge- hörigkeit als ein Mittleres zwischen Widerstreit und Realrepugnanz kennt Kant nicht. die aus letzten unzusammengesetzten Bestandteilen gebildet sind. Kant vgl. Lehre vom Urteil. der Elemente im einzelnen Urteilsgefüge ist noch der ge- Ausdruck für das Ansich-Zusammengehören der Verhältnissen in Bestandteile in den Objekten der Urteilsentscheidung. wenn als Einzelgefüge wirklich einzelne Gefüge im strengen Sinne. den einzelnen Gefügen wird sich und Unverträglichkeit der Gefüge.

fehlt allerdings noch die gegensätzliche Wertqualität.— 34 — ist der-Zukommen der Elemeute und ferner dies Zusammenun- gehören und Xichtzusammengehören der Bestandteile abhängig vom urteilenden Stellungnehmen an den ständen meßbar. 20 f. die dem Gefüge an sich gebührende Qualität ihm auch zuzuweisen.oder Unwertqualität an (vgl. ja noch garnicht — worauf es vorläufig — die wahren und wahr- heitswidrigen Gefüge erst irgendwie durch ein Schalten. bei noch unentschieden gelassener Qualität gekommen. eine gegen Zusammengehörigkeit und Nichtzusaramengehörigkeit . was der Qualitätsentschei- dung unterworfen wird. Da gibt es als Objekt ein gegensatz. vertreten läßt. so erkennenden Subjektivität haftet doch dem. — Es ist nunmehr noch besonders darauf einzugehen. dem nämlich. macht lediglich den Versuch. so die in ist Gegen- damit so viel erreicht. das primäre Objekt. unabhängig vom urteilenden Befinden darüber die trägt Gegensätzlichkeit Mögen doch ankommen soll selten der bereits in sich und nicht eine indifferente „Materie" der Urteilsent- scheidung darstellt. ein Zusammenfügen von zustande kommen. an sich die Wert. was derart zustande gebracht wird. was an den der Entscheidung unterliegenden Objekten dem erkennenden Verhalten vor der hinzutretenden Urteilsentscheidung vorschwebt. S. Die Urteilsentscheidung bringt nicht die sie Qualität erst hinzu. daß sich jetzt der Einleitung behauptete Doppeltheit der Gegen- satzpaare bereits etwas genauer.und wertindifferentes Gefüge. zur Beziehung des „Subjekts" und des „Prädikats" aufeinander. ob. unabhängig jedenfalls von der Entschei- dung darüber. Da ist es bloß bis zur Zusammenfügung der Elemente. daß also das. lehre wodurch die Urteils- zum In Begriff der indifierenten „Materie" gedrängt wurde. Freilich läßt sich leicht begreifen. nämlich mit Einsetzung des Kriteriums der Wertgegensätzlichkeit.).

hingestellt wird. J. eine bloße „VorstelB. fehlt es nicht Doch darauf. d. 35 — Erde und Sichbewegen. der vorangegangenen Darstellung die Elemente als die Beziehungsglieder der harmonischen und disharmonischen Ge- füge und die sich auf ihnen aufbauende gegensätzlich gespaltene Verbundenheit oder Bezogenheit selbst also gerade das einander gegenüberstellen. als was es der Subjektivität erscheinen muß. daß wir die Entscheidung nicht fällen können". außer den Vertretern der Lehre von der doppelten Gegensätzlichkeit z. worin das Objekt der Urteilsentscheidung besteht. Einl. 233. es dieses qualitätsberaubte Gebilde nur in den Augen der Subjektivität. 170 f. Cohn. R. § 42. zwischen durch die sich darauf richtende Bejahung oder Verneials nung ist wahr oder wahrheitswidrig daß Aber es unbestreitbar. 38. 15 Anm. Will was dieses Objekt an sich ist. 75: „Die Materie muß an sich entweder bejaht oder verneint werden aber für uns kann leicht der Fall eintreten. der Urteilsentscheidung auch als Sub- strat deren indifferente „Materie" bezeichnet wird. Bergmann (außer den Zitaten ob. so muß man unterscheiden zwischen dem.). man darum bestimmen. Dieses zur Verkennung der doppelten Gegensatzpaare führende Verhalten der Logik dokumentiert sich denn auch in der fundamentalen Gliederung des der QualitätsentscheiIn ihm lassen sich nach dung unterliegenden Bestandes.. aber nicht an sich gibt. S. Philos. die noch gleichgültige bloße ßezogenheit. ^ Es ist Bezieh ungs- an gelegentlicher ausdrücklicher Besinnung bereits in den der Entscheidung vorliegenden Vorstellungsobjekten stecken muß. aber nicht zu dem Begriff eines wertgegensätzlich gespaltenen primären Objekts^.. daß Gültigkeit und Ungültigkeit . B. 1908. i. Voraussetzungen und Ziele des Erkennens. Vgl. — 3* . z. und zwischen dem. erst z. Die Urteilstheorie hat mit Vorliebe ausschließlich auf das Letztere geachtet. und so kam es bei ihr nur zu dem Begriife einer bloßen qualidie als täts- und wertbaren „Vorstellungsbeziehung".— lungsbeziehung".Log. H e r b a r t Lehrb.

Die letzten Elemente (öpoc. .und wertindifferenten Elementen Wie oder sich darum die Wertentscheidung verhält. die sich in Bezug auf das Moment der kopulativen Bezogenheit nicht von Bejahung und Verneinung unterscheidet. muß in von ihr entweder ein gegensätzliches oder als ein neutrales angesehen werdie Eintei- den. 36 — Logik zu den Objekten der das sich als der das Wertgepräge verleihende Faktor von den gegensatz. die Objekte den Bereich der indifferenten Hingegen mit der Erkenntnis. ist die Kopula. wie Dieses über deren ziehungsmoment denkt. Denn auch in die Kopula mußte ja nach ihrer Ansicht noch Bestandteile fallen^. ihre indifferente Bezogenheit. fällt auch die wertindifferente Kopula als Die vom gegenZusammengehören und Nichtzusammengehören unterschiedene bloße Kopula stellt sich vielmehr als ein Geschöpf lediglich der mit der Qualitätsentscheidung noch zurückhaltenden und dadurcli die Qualität vom ganzen Gefüge künstlich loslösenden Subjektivität hereine an sich bestehende Bezogenheit fort. daß an sich garnicht in- der ürteilsentscheidung different sind. • . das lehrt am einfachsten die Frage. den nach Abzug der gegensätzlichen Qualität übrigbleibenden qualitätsindifferenten Bestand nach Subjekt.— moment abhebt. Prädikat und Kopula zu gliedern. ob sätzHch darin für sie sie an sich für wertgegenerachtet. sie gegensatzindifferent das muß ßeals zum Vorschein kommen. termini) der Beziehung sind Subjekt und Prädikat. So mußte die Logik stets dazu kommen. das die Elemente umspannende Band. und in nicht etwa gegensätzlich sondern gleichfalls indifferente und neutrale Verbundenheit üblich. Dementsprechend ist nun eine der Logik lung der Entscheidungsobjekte in gegensatzindifferente Be- ziehungselemente differenzierte. sätzlich ausgeprägten Daß die Kopula bereits in der „Materie" der Urteilsentscheidung stecken muß.

das und ist anderes die Kopula. 37 — als Die Kopula ist in Wahrheit nichts weiter ein verselbständigtes Abstraktionsgebilde. Nachist. gelegentlich operiert werden. Der hier vertretene Standpunkt läßt sich auch so . der immerhin mit einem einzigen harmonische oder dem Wort der disharmonische Verbundenheit Glieder im Objekt der Urteilsentscheidung bezeichnet. nämlich das dem un- spaltbaren Zusammengehören und Nichtzusammengehören gemeinsame Partikelchen einer Verbunden- der Elemente heit überhaupt. weiter nichts als eine Umschreibung der traditionellen Kopula. den Elementen herzu- über deren Zusammengehören oder Nichtzusammenin der Urteilsentscheidung gehören befunden wird. von Elementen. logischen Bedeutungsgehalt Es ist bei ihr nicht an irgendwelche son- stigen Relationen zu denken. den gerade zwischen Zusammenhalt stellen. Man muß aus diesem Grunde auch irgend hüten. überall gleicher namenloser Rest einer Benichts zogenheit überhaupt übrig bleibt. einförmige Zusammengehören und Nichtzusammengehören der Elemente. das übrig wenn vom harmonischen ist. und disharmonischen Charakter des Gefüges abgesehen Ist doch die Kopula per definitionem dazu ausersehen. weshalb man sie auch als Objekt der Position sich und Negation be- zeichnet hat. dem dies hier über die Kopula einmal festgestellt wird im folgenden die lediglich zum Zweck der Abkürzung mit Ausdruck Kopula. das farblose Residuum einer Verklammerung bleibt. Genau dasselbe Produkt stellt einer künstlichen Depotenzierung liche die in der neueren ürteilstheorie übSie ist „Vorstellungsbeziehung" dar. als neutraler.— aus. in die Kopula irgend eine Vielgestaltigkeit. sondern lediglich an das ganz unvergleichliche.und ünwertWas dann qualität überdies noch getilgt zu denken ist. einen erdenklichen besonderen hineinzulegen. dessen Wert.

Hier zeigt sich jedoch bereits. 23 f. wie die primären Objekte Urteilssinns. noch einmal Form und Materie auseinanderhalten Das hin. Nach der B. daß nach einer früheren Andeutung (ob. So auch diese im weiteren Verlauf der Untersuchung noch wiederkehrende Vielheit der Materiebegriffe wieder ein Anzeichen dafür. deutet auf den später sich bewahrheitenden Umstand in daß entsprechend. S. ist Es eine sonach die „Form" der als ürteilsobjekte nicht als indifferente. daß man in der Strukturwird. sondern nur eine wertgegensätzlich ausgeprägte „Kopula" anerkennen. der zu ko- pulierende Elementenbestand als „Materie" bezeichnet. von Husserl verwendeten Terminologie ganzen Objekte. sich als Bestandteile. Nun wird aber unter Anknüpfung an Aristotelische Andeutungen nach scholastischem Sprachgebrauch das die Elemente zu einer geschlossenen Einheit verknüpfende kopulative Moment als „Form". sollen die z. daß es sich in der Urteilslehre um eine . also die Unterlagen der ürteils- entscheidung. als das pri- Gefüge des so die Gegenstände in die mären Objektsgefüge ist Materie hineingearbeitet sind. sondern eine gegensätzlich differenzierte anzusehen. Die Berechtigung davon läßt sich daraus entnehmen. Aber innerhalb außerdem nach dem dieser Entscheidungsmaterie soll scholastischen Sprachgebrauch lassen.) die Unterlagen der Urteilsentscheidung als die zu beurteilenden Gefüge irgendwie in den ganzen Urteilssinn eingehen. lehre des Urteils mit einem ganzen Stufenbau von Form- und Materiebegnffen zu rechnen haben neuerdings. so darf man garnicht eine neutrale.— formulieren: 38 die durchschaut man künstliche Neutralisie- rung der primären Objekte. im Verhältnis zu dieser und damit teilssinn die Stellung einer zum ür- — freilich als gegensatzindiffe- rent gedachten — „Materie" einnehmen. mithin als „Materie".

VI. von Distanzen. von Gegensatzpaaren handelt. Falschheit in dem dazu als gegenteiligen Verhalten ^ Hiernach scheint also heit Maß von Richtigkeit und Falsch- und als Objektskorrelat von Bejahung und Verneinung nicht ein primäres Gegensatzpaar. Xun allerdings Aristoteles das Sichkreuzen der Gegensätze von Bejahung und Verneinung und von Richtigkeit und Falschheit in einer Zuspitzung aus. « Prantl . weit über sätzlich gespaltene nichtgegenständliche gegenin die Region hinaus. — Es wurde bereits in der Einleitung bemerkt . Den Anlaß zur Aus- bildung dieser Lehre kann immer die Besinnung auf das Sichkreuzen der Gegensätze von Bejahung und Verneinung und von Richtigkeit und Falschheit darbieten. IX. das Maß für Richtigkeit teile. der Gegensatz von Bejahung und Verneinung in den Gegenständen selbst zu wurzeln. Bedeutsamkeit zu 1 Doch es hat stets für die Vgl. Richtigkeit besteht ihm darin. unmittelbar Gegen- stände selbst zu verlegen.— Mehrheit. Es braucht dann bloß noch die Einsicht hinzuzukommen. daß die das Maß für Richtigkeit und Falschheit abgebende Bejahungs- und Verneinungswürdigkeit nicht keit selbst wiederum Richtigspricht und Falschheit sein kann. die dazu führt. und Falschheit der bejahenden und verneinenden Urmithin das objektive Korrelat der richtigen Bejahung alle und Verneinung. I. das demgemäß zusammen- Zusammenbestehende (auyxcojisvov) für seiend und das Getrennte (6LT[jpyj(JL£vov) für getrennt zu er- achten. 1027 b. 2—5. Vgl. 118 f. 4. erhalten eine metaphysisch-ontologische -. 10. 1051b. daß sich in der Geschichte der Logik Ansätze zu einer Lehre von gegensätzlich gespaltenen Objekten der ürteilsentschei- dung fast nur bei Aristoteles finden. 20—23. sondern ein verschiede- ner gegenständlicher Sachverhalt angenommen zu sein. Met. einen 39 — ganzen Aufbau von Komplikationsstufen.

mal als von nichtgegenständlich-subjektiver Bedeutung erscheint.g behoben (vgl. das von ihm für Bejahung und Verneinung statuierte Objektskorrelat nicht als einen gegenständlich-metaphysischen Maßstab. Die Schwierigkeit besteht darin daß das die Synthesis und Diairesis im objektivlogischen Sinne bedingende. S. das andre- — — . bei der es sich darum dreht.upiü). erst auf vc:a) öv) ausschließt und -zrj in dem Boden des Denkens (ev o:a- entstehende Region verweist ^ Nur dann eröffnet sich jedenfalls eine Aussicht. für sich sehr wichtigen Nachweis eines Unterschiedes zwischen einer rein subjektiv-psycho- der M logischen und einer das Korrelat von z'jf/. 117 tf. Gegensatz dazu Aristoteles jegUche GegensätzUchkeit ausdrücklich aus dem Bereiche des das Objekt der Metaphysik (-/. Die Unausgeglichenheit zwischen der . ob das logische Wesen der Urteilsgegensätzlichkeit. Prautl. eines einen Maßstab für Richtigkeit Falschheit bildenden. Der "Widerspruch zwischen der subjektiven und der objektiven Fassung ist eine inner- den. von der Entscheidung darüber unab» Besonders Met. bildenden eigentlichen Seins eine niedere. in den Gegenständen sein Korrelat hat oder jektiv-logischen Relevanz — ungeachtet seiner ob- — lediglich erst auf dem Boden des ver- bindenden und trennenden Denkens erwächst. d.— lichsten 40 — daß im unversöhnbaren Aristoteles-Forschung zu den quälendsten und unbegreif- Widersprüchen gehört. erbrachten. Seienden nach Ar. der Gegensatz der Si ungefüge. . 4. Bedeutg. das einemal als in die Gegenstände verlegt nicht nur an ihnen meßbar das andremal als durch einen Abstand von ihnen geschieden. dazu auch ob. 185. . 39. somit das einemal als von gegenständlich-metaphysischer.. realistischen" Fassung der Urteilsgegensätzlichkeit wird nicht durch den von a i e r I.aipea-. 1862. 24 ff.). d. idealistischen" und V. 15 Anm. diesen noch niemals geschlich- teten Widerstreit in den Lehren des Aristoteles zu lösen. der Bejahung und Verneinung als Ob. jektskorrelat zugrundeliegende Moment der Gegensätzlichkeit. eine objektiv-logische halb der nicht psychologischen Seite des Urteils sich abspielende Angelegenheit. sondern im Sinne einer gegensätzlich gespaltenen Gültigkeitsalso und üngültigund keitsnorm. VI.. Brentano. wenn es möglich sein sollte.tlzb-oi: und SiaipsisO-ai bildenBedeutung enthaltenden aüv^-sois und S'. vgl. 102Tb— 1028a. mannigf.

eva in einem verneinenden Urteil. 1 S. mithin darin nur den Ausdruck für eine dem subjekRichtpunkt gegenübergestellte objektive Gültigkeit zu erblicken. tation im Wege. . darstellt." Bonitz. aber „bereits unter auf dem Gesichtspunkt des d. die den wahren und wahrheits widrigen Gefügen zukommt? maßstabartigen Dann müßte es als das Ansich eines Zukommens und Nichtzukommens. 118. Zukommens und Nichtzukommens in letzter Linie tiven Belieben als zu deuten. 31: jSuyxsIoO'at bezeichnet im gewöhnlichen Aristotelischen Sprachgebrauch die logische Zusammengehörigkeit oder Zusammenstimmung eines Subjekts mit einem Prädikat: als aoY>^eitisva verhalten sich Subjekt und Prädikat in einem bejahenden. dem Boden als des diskursiven. . das Getrenntsein als das Nichts-Miteinander-Zutunhaben des NichtzusammenNichts steht dieser Interpreist gehörigen gedeutet werden. Nun steht zunächst soviel für außer Zweifel. zu 1051b. 113. somit sich bereits Produkt einer Umarbeitung . als §i7}py)p. wonach das ewige Zusammenbestehen und Getrenntsein den metaphysischen Wesensbegriff. 4: subjecto et praedicato". Zusammengehörens. hängigen Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens. und so es von größtem Interesse. 1848. ^logice de conjunctis inter se Die im Text vertretene Auffassung erhält .— 41 — . 708 b. daß Ari- stoteles ein Urbild Bejahung und Verneinung mit der der Willkürlichkeit des gültigen ausdrücklichen Absicht aufstellt. IV. 2 Schwegler. noch eine weitere Unterstützung durch M a i e r s Interpretation. zerlegenden Denkens. Ind. 36 fi'. dementsprechend denn auch unbedenklich vertreten Der tiefere Sinn der Koordination von Bejahung Anm. h. das „Zuals die Gültigkeit sammenliegen" oder Notwendigkeit eines als die Ungültigkeit. daß wird sie -. absolut Meinens ten ^ einen Maßstab entgegenzuhalge- Aber sollte nicht außerdem das Sichzusammenbefinden und Getrenntsein doch im Grunde wertgegensätzlich spaltene Gebilde bedeuten und so genau die Zwischen- stellung einnehmen. Ar. Komm. die Stellen Prantl. Urteils betrachtet".

a. 241 und die dort zitierte Bemerkung des Alexander Schol. darüber Brentano. bei Aristoteles läge daß sich beide nachbildlich einem urbildlichen Korrelat gegenüber auch die Verneinung. ihr vielmehr als ein der aburteilenden Entscheidung unterliegendes Objekt gegenübersteht. Maier I. Andernfalls müßte man den Aristoteles das Bejahen als ein Fürrichtig-.. auch noch die Unterscheidung zweier Arten von cbsOSog.y\i. erscheint es auf den ersten Anblick verlockend. wäre es ein sachartiges Gebilde. 21 f. Insofern es nicht mit der Falschheit der Aussage Dingen liegenden. 5.B. vgl. V. Brentano. sachartigen Falschheit (wg zuziehen. 20. 11 und ebenda Anm. Daß es aber das wahrheits widrige Gefüge darstellen soll. Maier Dies sachliche 'heubot. ob. selbst zusammenfällt. insofern es aber um seiner Unwertigkeit willen doch nicht den gegensatzjenseitigen Gegenständen angehört. daß die Aristotelische Urteilstheorie eine Doppeltheit von Gegensatzpaaren kennt. dann liegt das Bedeutsame dieser Unterscheidung darin. daß hier Aristoteles ausdrücklich den 20 ff.a. daß er bei ausdrücklicher Besinnung darauf. — Ist Sinn des Urteils oder den „ Urteilsinhalt" vom Urteilsakt und entsprechend die Falschheit des im Urteil Gemeinten von der Irrigkeit . ein äXTjt)-£5 und !{jeü5og. dafür könnte der Umstand zu sprechen scheinen. vgl. 30 ff. dürfte es nur ein gegenstands artiges Objekt genannt werden.— und Verneinung verhielten. 1024b. wäre dann als das wahrheitswidrige GeI. 29.). 35 zu 1017 a. I.. — — Zirkeldefinition verfallen sei (vgl. füge zu denken. ' 0. 3 und die dort zitierte Stelle aus dem Kommentar des Alexander. disOSog) heranMet. ihm also zumuten. a. Schwegler. 42 — dann darin.. dennoch der in der Einleitung charakterisierten allerdings die ganze Entwicklung der Urteilstheorie begleitenden S. Zur Unterstützung der Ansicht. ferner z. III. Distanz geschieden erweist. 10 S. a. daß Aristoteles an dieser Stelle und sonst dem ({jstjdoc dieselbe Funktion eines Objektskorrelats und Maßstabs der Verneinung zuweist wie sonst dem Siaipelad-ai. jedoch diese ganze Interpretation der Lehre von den beiden Arten des '4'-55og unzutreffend. 31 S. korrespondiert. daß dieses Urbild aber bei beiden noch in einer Distanz zu den Gegenständen selbst stände. das Verneinen als ein Fürfalschhalten erklären lassen. einer Falschheit der Aussage und einer in den Ti^ä. Komm. daß dem Bejahen und Verneinen ein Wertgegensatz. 731b. Eine metaphysische Verabsolutierung der Negativität wäre dann vermieden ^ und als von der metaphysisch-gegenständlichen Region durch eine a. 0.

. ff. » Vgl. 2.. 3. 2 996b. 1889.. Sv öyq wird ja ausdrücklich einer niederen Sphäre des „Seins" angehörend. ob. Dieses Sein und Nichtsein eine ist zugleich das der Kopula. vgl. deutung ist gleichbedeutend mit dem Wahren. wo der positive und der negative Sachverhalt von der Bejahung und der Verneinung unterschieden sätzliches Gebilde wird... 64. 75 Marty. 4. 31/32. 316 f. zit. Unters. f. 16 b. 58. 29 Met... dem eigentlichen gegensatzlosen meta^. die Materie eines Urteils . mit Zukom- men und Nichtzukommen bedeutende Sein (ÜTidp/^ecv und (Jirj brtapyeiv) gleich(jitj und Nichtsein (ecvat und stvat) ein- nehmen ^ 4'£öSos) Grade das Seiende als als 6)c. das Wesen des Urteils als Urteil bleibt hierbei außer Betracht " M a i e r — — I. Stelle 1024b.— Genau dieselbe 43 der — metaphysischen Seinsregion von unterschiedene Stellung wie diese Maßstabsgebilde müßte das mit Zusammenbestehen und Getrenntsein. 22 f. III. IV. . ferner ff. Erk. das Wahre und und {xrj das Nichtseiende als das Falsche (ov äXy]d-ec. mit dem in Wahrheit „Zukommen" oder „Stattfinden". 1005b. S. pr. ob. die Wie denn hervorgehoben werden muß. 11 das ü)5 TtpäY[ia ti^sOSog. 53b.. stellt es sich gegen Stands artig dem als gegen- dagegen erscheint es nur als gegenstandsartig. erwähnte Zitat aus der Kategorienschrift herbeizuziehen. z.. zu unterscheiden. als „den Inhalt.. a. Met. 2. 15 Anm. 1027 b— 1028 a. S. vgl. Kopula immer als daß Aristoteles gegensätzlich gespaltene und nicht als eine neutrale Verbundenheit aufdes urteilenden Aussagens scheidet. de interpr. Als Parallelstelle wäre das ob.. IX. seine Form. physischen Sein gegenübergestellt Es ist somit zwischen einem gegensatzlosen Sein einen Gegensatz zuläßt und einem positiven Sein. 19 1006a. 1051b. das in und einer ganz andern Sphäre Das Sein in der letzteren Beliegt. Als ausgesagter „Sachverhalt" Urteil selbst gegenüber. dazu noch 309 Brentano. 15 Anm. Sittl. kurz. 61. B. 15. ff. 10. es ist lediglich ein Ausdruck für die Positivität als das eine Glied des Gegensatzes. a 0. Als „den Gegenstand eines falschen Urteils" deutet Brentano. an. 3. VI. d.

d. auf einem gewissen Will Elementenbestand aufbaut. worauf 111 sich denn die spezifische „Form" der primären Urteilsgefüge aufbaut. mit ihrem schwer bestimmbaren Verhältnis zur Metaphysik.. 114 ff. als „Form". daß die Gegensätzlichkeit sich als Beziehungsmoment. IIb. Als spezifisches Phänomen der Urteilsregion ist in der Einleitung die Gegensätzlichkeit bezeichnet worden. ff.. 38. gründen. Doch das hängt mit dem allgemeinsten und schwierigsten Streitpunkt der Aristotelischen Logik überhaupt. tano. daß Aristoteles immer wieder den Abstand zwischen sisch- dem logisch - gegensätzlichen und dem metaphy- und metalogisch-gegensatzlosen Sein verwischt und entsprechend auch im Zukommen (uT:apX£^v) die bloße Podes sitivität Zusammengehörens und das reale Verhältnis -. M . wie sich der die „Ma' Mai er I.— Allerdings ist 44 — Ob^. TrenGeschichte der Kategorienlehre. 68 f. daß er den auf dem Wesen der Gegensätzlichkeit beruhenden Satz vom Widerspruch zu den metaphysischen Prinzipien zählt. Bed. 282 ff. Jetzt aber hat sich herausgestellt.h. der Urteilsregion ihre Stel- lung innerhalb der Gesamtheit der logischen anweisen. so Phänomene zu er- darauf ankommen müssen. * nisses Ueber daR Schwanken insbesondere hinsichtlich des Verhältzwischen existentialem und kopulativem Sein vgl. zusammen. des Inhärierens ineinandergeschoben hat Als eklatan- testes Symptom ebendafiir erweist sich die Tatsache. bes.. Die metagranimatische Subjekt-Prädikats-Theorie. wie es die Ab- dieser Abhandlung wird es ist.. 1846. Brena i e r I. delenburg. sicht man nun. Mannigf. 118 f. treten läßt. ohne sie freilich als bereits den primären jekten angehörend zu behandeln zu allem Vorausgegangenen schließlich zu bemerken. Zweiter Abschnitt.

Für die Orientierung innerhalb dieses standes bietet die traditionelle Logik die Scheidung nach „Subjekt" und „Prädikat" was es dar. Elementenkomplex teilsjenseitige In ihm wird offenbar der ursein. in die der primären Objektsgefüge. daß in die Zwischenregion. mit dieser Gliederung für eine Bewandnis hat.— terie'' 45 — im scholastischen Sinne bildende gegensatzindifferente gliedert. für die um die die urteilsjenseitige Region zu bekümmern . Bestand zu suchen der in die eigen- tümliche „Form" und Strukturkomplikation der primären eingeht. schung vor eine Es kommt alles darauf an. Es korrespondiert nämlich dem geschlos- senen Ganzen des harmonischen oder disharmonischen und folgeweise des kopulativ verknüpften Sinngefüges Satz- das ge- schlossene Ganze des oder Aussage- oder Prädikades tionsgefüges. An diesem Punkte sieht sich jedoch die logische Forletzte Alternative gestellt. Gliederung der Urteilsstruktur sich Nur im letzteren Falle wird für die Logik überhaupt ein Anlaß vorliegen. Objekte und damit der ürteilsregion überhaupt als ein Mittel der Denn nomen. während grammatisierenden Theorien solcher Kriterien für die Auseinanderhaltung von Subjekt und Prädikat garnicht bedürfen. Es fragt sich jetzt. Bis zu einem gewissen Grade decken sich noch fraglos die sprachlichen Ausdrucksmittel und die Einheit des logischen Sinnes. Dem logischen Sachverhalt Zusammen- . die oberste beitet die Region der Gegenstände. ob der Gliederung nach Subjekt und Prädikat eine bloß psychologisch-grammatische oder eine sachliche und logische Bedeutung zukommt. ist auch das Urteil ein nichtgegenständliches Phä- Gegenstandsbemächtigung ent- hält stand. es doch in irgendwelcher Verarbeitung den Gegen- Es wird Region. hineingearElementenbe- ist. sich also darum handeln müssen.

die bestimmte Richtung einer Beziehung. ob diese Einsinnigkeit der Bein ziehungsrichtung. das vom Erkennen zum der Aussage gewäblt und in diesem Sinne als Anknüpfungs- punkt und Unterlage zugrunde gelegt. von dem Weg. den das urteilende Aussagen nun einmal einschlägt. unverwechselbare Funktionen zu erfüllen haben. sodaß jedes beliebige Element unterschiedslos in die Situ- ation des Subjekts wie des Prädikats geraten kann. gehörens oder Nicbtzusammengehörens irgendwelcher Beentspricht die sprachliche daß irgend ein Element irgend einem andern Element als zu- kommend ausgesagt oder irgend Etwas von irgend Etwas prädiziert wird. Dann was würde diese Reihenfolge des Aufgreifens und Angliederns der Elemente als bestimmend dafür anzusehen sein. psychologisch-grammatischen Reihenfolge abhängt. Prädikat stets das- . das Das eine als Element wird ja als das zugrundeliegende. die charakteristische Verschiedenheit in der Stellung der beiden Glieder. von dem etwas. und Prädikat (utxoxsc- xaxr^yopoujjievov) ist die Einsinnigkeit. das von jenem ausgesagt wird. Es ist darum eine noch ganz harmlose und zutreffende Ausdrucksweise. in andere das hinzutretende. Ausgangspunkt stets das Element. wenn man im primären Objekt der Urteilsentscheidung oder der „Aussage" ein Element. also zum Ausdruck gebracht. Subjekt wäre als Subjekt und Prädikat zu gelten hat. einem grammatischen oder metagrammatischen Sinne vorliegt. angedeutet. Die eine Möglichkeit bestände nämlich darin. hingestellt. daß die beiden Glieder innerhalb des Gefüges ganz bestimmte. auseinanderhält. und ein Element.und Prädikatsstellung lediglich von der zeitlichen. Allein in den Termini Subjekt |jievov. daß die Subjekts. der Aussage dem sich andern die erst zuerteilte. Es erhebt nun erst entscheidende Frage.— standteile 46 — Formulierung.

wenn der nach Inbegriff des Denkbaren in zwei Arten von Be- standteilen zerfiele. dem immerhin noch gerechtfertigt. grammatisches und logisches Subjekt '. die ihrem eigenen Wesen und Gehalt des Denk- — ganz unabhängig von ihrer Verwendung durch das . 334 ff. Erdmann tut. ches von den Gliedern dikat Subjekt und welches als Prä- anzusehen ist.— jenige. so wäre es trotz- welches sind. entnimmt man auch dann stets nur der von Element zu Element hinführenden Richtung des Erkenntnisverlaufs. Erkennen im Einzelfall fortschritts — von der Reihenfolge gleichsam geborene oder prädestinierte Subdarstellten. das zu jenem sodann in Beziehung gesetzt In diesem Fall wäre lediglich eine auf ein logisches Mini- mum sich bescheidende Theorie verstattet. Logik P. jekte und Prädikate Dann wäre auch die der Subjekt-Prädikatsbeziehung eigentümliche Einsinnigkeit der ' S. Eine darüber hinausgehende wahrhaft deutung würden Subjekt und Prädikat erst dann erhalten. B. scharf herauszuarbeiten. B. Erdmann. in den Elementen Kriterium gibt je es liegendes nicht. Das logisch Relevante im Aussagegefüge reduzierte sich auf eine Ver- bundenheit von Gliedern überhaupt. dem Sinn nach die aufeinander bezogenen Glieder dies der sprachlichen Formulierung gegenüber klar- zustellen und so. Ein von dieser Bemächtigung des Erselbst kennens unabhängiges. 47 — wird. . wie es z. Es in bleibt immer denkbar. daß eingeschlagenen nach dem vom aussagenden Verhalten ein jetziges Prädikat Weg einem anderen Zusammensachliche Be- hang Subjekt wird und umgekehrt. 1907. dieser Voraussetzung logische Sinngefüge Obwohl also unter und sprachliche Satzgefüge in ihrer Ganzheit sich decken. und Prädikat immer noch auseinwelals ander zu halten Allein die Entscheidung darüber.

— Richtung lediglich bestimmt. daß in ihm ein Zweierlei von irgendwelchen zu kopulierenden und von einander auszusagenden Elementen vorkommt. von dem. ob es dann überhaupt noch berechtigt sie beide mit demselben Namen bezeichnen. so könnte es als zweifelhaft ist . und es haben sogar auch die grammatisch orientierten Glieden derungsversuche Anspruch erhoben . allen des Subjekt-Prädikats. Diese Lehre würde dann ein als ganz anderes Gewicht erhalten. sondern daß gerade jene zwei dem Gehalt und der Art nach unterschiedenen Be- sein müssen und daß gerade und NichtzusammenZusammengehören zwischen ihnen das standteile in ihm vertreten gehören statthat. daß das Objekt der Urteilsentscheidung.Verhältnisses zu Allein es haben in der logischen Theorie zu die Zeiten beiden verschiedenen Bedeutungen der Subjekts. Wenn aber derart die psychologisch-grammatische und der Aussagegefüge gänzlich erscheinen. Danach und danach allen allein würde unverrückbar bestimmen. das Aussagegefüge. die sachliche Zweigliedrigkeit auseinandertielen. Für eine vom Psychologisch-Grammatischen sich eman- . was ausgesagt wird. im Wesen des Aussagegefüges liegend. was das Hinzutretende das. fordern. was in einzelnen Aussagen das der Sache nach Zugrundeist. 48 das — Wesen dieser durch Bestandteile In allen einzelnen Aussagegefügen würde immer als das eigentliche Subjekt und Prädikat unabhängig von der psychologisch-grammatischen Anordnung das seinem Wesen nach dazu Berufene sich anzusehen sein. Unter dieser Voraussetzung würde die Lehre. und. aus Subjekt und Prädikat bestehe. liegende ist. das. zugleich einen metagrammatischen Sachverhalt abzubilden.und der Prädikatsstellung durcheinandergespielt. nicht etwa nur.

xaia anzu- Die Aussageelemente . die Begriffe nichts anderes als einen festgewordenen Aussage- und Urteilsniederschlag repräsentieren.r. Entweder wird unterschieden die Komplexität der Begriffe als tote genere von der Zusammengefügtheit der Aussageganzheiten angesehen..i7:Äoy.r. einfachste mente des Aussagegefüges sind nicht selbst schon sondern zusammengesetzte Bestandteile. Dann sind die Schrandie ken zwischen Begriff und Urteil niedergerissen. Hierzu vgl. daß in der Zusammengesetztheit der Begriffe nichts anderes als die aussagende Zusammenfügung niedergelegt ist. „Begriffe'S also Hier steht die Forschung wiederum „Merkmalskomplexe"..r^ die ganz spezifische von der Komposition der Begriffe unterschieder Aussage-Zusammenfügung dene wird. Bergmann. und die begrifilichen Aussagebestandteile sind innerhalb lehre als ein Unauflösliches. insofern als unter a'j[XT:Ä07. Erkenntnisprozesses durchschaut wie grammatische Scheidung von Subjekt und Prädikat'. Schleiermacher. verstanden Das ist der Aristotelische Standpunkt. vor zwei Möglichkeiten. 231 ff.— eine 49 — Die Ele. 1 Mit Dialektik § 142 ff. 6 f. zipierende Subjekts. Unters. 1878. Oder aber es herrscht die Auf- fassung. 4 Lask Lehre vom Urteil. und Ver- schiedenheit beider wird in letzter Linie als genau ebenso psy- chologisch-grammatische Angelegenheit der Reihenfolge des bald dieses bald jenes gerade aufgreifenden und entsprevordie chend bald dieses bald jenes aussetzenden als bereits „begriffen'. sehen. a'j[x-Xoy.v XeyoiXiVa . als relative Elemente. Erkenntnistheoretische Logik. Log.. 1870. 117 ff. nach dem in der Urteilssynthese mit den Gliedern eines festen Begriffs- systems gearbeitet wird. IP.und Prädikatstheorie besteht aber noch weitere und zwar grundlegende Vorfrage. 304. sind dann [Jir^$£[a{av c7u. Trendelenburg. 247.. Schuppe. Dann fällt die Lehre von der Zusammengesetztheit der Begriffe der Urteils- ganz aus dem Bereich der Urteilslehre heraus.. . 101 f.

Er wird sich in dem Veralso such dokumentieren müssen. in sich wie die keinerlei Verbundenheit bergenden Elemente ihrer letzten logisch relevanten Diskrepanz nach und darum im Sinne einer wahrhaft logischen Subjekts- und Prädikats- theorie gegen einander abzugrenzen sind. 1911. bes. Lehre v.. so sage-Zusammenfügung werden.. die Maßgebend für ganze Folgezeit hat Aristoteles diesen sachlichen Hintergrund in der theoretischen Strukturlehre hervortreten lassen. Cohn. log. die können als die echten Aus- sageelemente nur die Urbestandteile überhaupt angesehen Es muß sich dann des Weiteren fragen. 180 . Ziele d. h. f. die kategorialen Bestimmun|jirjOe|xtav als 39. Wissenschaften. f. 39 ff.yßct. Erk. Natorp. den Gegenständen selbst.. zu entnehmen. Da unterschiedslos hinter jeder Zusammengesetztheit Aussteht. 81 f. 42. u. Vorauss. Lehre v. Zeller). D. exakt. Q-iO'. Meinung.— zu 50 — und Urteil sind Tendenz radikaler . 1888. 1884. J.. 1900. Sigwart). Ueb. die Struktur der Urteilsgefüge der Gliederung des urteilsjenseitigen Bestandes.. Definition. d. 57 f. gen 21 f.. f. xata a'jjj-TcXoxr^v Xe- b a n d Beitr. z. V. W i nde 1 . Z. Grundlagen d.. welches d. 45 f. negat. einer solchen Nivellierung von Begriff die bis Vorbedingungen gegeben zu einer den einfachsten Elementen vordringender Auflösung. Doch von letzte dieser Angelegenheit soll vorläufig der Auflösbarkeit in Elemente abgesehen und zunächst nur der metagrammatische Charakter einer Subjekt -Prädikatstheorie ins Auge gefaßt werden.. gerade im logischen Sinne sind. Urteil (Festschr. System der Kategorien (Festschr. Annahmen. 50 f. Rickert. Aussageelemente. 1910. Er hat die Grundeinteilung des im eigentlichen und metaphysischen Sinne Seienden nach den den Kategorien als „Gattungen der Aussage" vorge- nommen und damit schon liche terminologisch die höchste sach- Gliederung zur Gliederung des Aussagebestandes in er hat als Beziehung gebracht. Philosophie. 44 tt".


YOfieva,

51


finden zu

charakterisiert S also allem Anschein nach von den

Aussagebestandteilen ausgehend, in ihnen einen „Leitfaden
zur Entdeckung

der

Kategorien"
die

können

ge-

meint ^
Prädikat

Er

hat ferner

Scheidung nach Subjekt und

von einer gegenständlich-kategorialen

Rangorddas wahre

nung
seiner

in

Abhängigkeit gebracht, indem

er

für

Subjekt der eigentlichen und ursprünglichen Aussage das

metaphysischen Wesenheit nach Zugrundeliegende,

die Substanz, für die

wahren Prädikate das der Sache nach
, ,

erklärt ^ die Akzidenzen den Substanzen Anhängende späteren metaDamit ist Aristoteles das Vorbild aller

grammatischen Subjekts- und Prädikatstheorien geworden. Nur muß man sich gegenwärtig halten daß die übliche
,

Formel, nach der das Subjekt in

letzter

Linie auf das

„Ding", das Prädikat auf „Eigenschaft"
zurückweist,
lediglich

und „Tätigkeit"

einen schwächlichen Nachklang der

Aristotelischen Auffassung gibt,

da mit ihr eine Bornie-

rung der kategorialen Ordnung auf die sinnlich-anschauliche, räumlich-zeitliche Wirklichkeit verbunden zu sein
pflegt,
die

dem

Aristoteles

völlig

fernlagt.

Andernfalls

müßte

seine Substanz- Akzidenz-Theorie ja auch ganz ratlos

vor den doch gleichfalls aus Subjekt und Prädikat bestehen-

den Urteilen stehen,

die

das philosophisch-metaphysische

Erkennen zu

fällen hat.

Für

all

die

das Subjekt-Prädi-

kats-Verhältnis auf die Gliederung der Sache selbst zurück-

führenden Theorien besteht nun die Notwendigkeit, zwischen
*

S. bes.

cat. 4,

Ib.
Katl.,

Trendelenburg, Geschiclite d. Schuppe, D. Aristotelischen Kai, 1871, 9
'-Vgl.

6

ff.,

11,

33,

fF.,

Mai er

IIb,

bes.
ff".,

291

ff.,

318
138

ff.,

Ap

e

1

1

,

Beitr.

z.

Gesch.
vgl.

d.

griech. Philos., 1891, 124

132

ff.,

ff.

3

Vor allem
53
f.

an. post.

I,

22,

T

r e

nd

e

1

e

nbu

r

g 14

ff.,

19,

21, 34,
*

Vgl. Log.

d. Philos.,

227

fl'.

4*


jekts-

52


Umformung
ist
'.

einem grammatischen und einem metagrammatischen Sub-

und Prädikatsbegriff zu unterscheiden und überall
des

das sachliche Subjekt und Prädikat durch

sprachlichen Ausdrucks als vorliegend nachzuweisen, wie es
vorbildlich bereits bei Aristoteles geschehen

Doch
führen,

bei diesem

Unternehmen,

die theoretische Sinn-

struktur auf die Konstitution

der Gegenstände

zurückzu-

muß

sich die ganze Kluft

zwischen

der vorkantider Logik be-

schen und der Kantischen Orientierung in

merkbar machen. Für den Vorkantianismus der Logik muß die Gegenstandsstruktur ins Metalogische fallen, kann sie
eine Angelegenheit

garnicht der Logik,

sondern nur der

Metaphysik,

d.

h.

der Metalogik, sein.

Die Aussage- und

Urteilsstruktur an die Gegenstandsstruktur anknüpfen, das

heißt im vorkantischen Zeitalter

der Logik

so

viel

wie

das Metalogische ins Logische

hineinragen

lassen.

Denn
Meta-

dort fällt das Urteilsjenseitig-Gegenständliche,
Urteilsartig-Theoretische Hinausliegende
theoretische
sofort

das übers
ins

überhaupt.

So krankt diese

Aristotelische

metagrammatische

Subjekts-

und

Prädikats-Theorie

Uebel der Metalogizität.
es sich bei ihr

Es

ist

garnicht einzusehen,

am warum

um

eine überhaupt die Logik interessierende

Angelegenheit handelt.

Zugegeben einmal

,

daß mit der
aller

Scheidung

in

Substanz und Akzidenz die Urgliederung

Gegenständlichkeit enthüllt ist, und desgleichen, daß es die Bestimmung des Erkennens und der theoretischen Sinngefüge
ist,

mit den Gegenständen übereinzustimmen, so

muß
im

sich die höchste gegenständliche Gliederung

allerdings

Erkennen und
finden lassen.

in

den theoretischen Aussagegefügen wiederin

Aber

gar keinem andern Sinne,

als sich

jegliche Mannigfaltigkeit der Gegenstände beliebig weit ins

Einzelne hinein im Erkennen widerspiegeln kann.
'

Denn

An. post. 1,22.


eine genau so

53


hat
es

metalogische Bewandnis

mit

dieser

höchsten gegenständlichen Gliederung wie mit jeder beliebigen Inhaltlichkeit der Gegenstände.

Es geschieht darum
Gegenstandsunter-

nur per nefas, wenn dennoch,
nimmt,

wie jene Theorie es unter-

von

diesen

metatheoretischen

schieden eine spezifisch und intern theoretische Angelegenheit,

die Gliederung der Sinnstruktur, abgelesen wird.

Dagegen

zeigt sich hier

nun

die

umwälzende Bedeu-

tung von Kants Kopernikanischer Tat für die ganze Lehre

von der Gliederung der theoretischen Sinngefüge.

Indem
er die

Kant

die

Gegenstände

selbst

vom Logischen,
läßt,

Theoretischen,
schafft

Erkenntnisartigen durchdrungen sein

Möglichkeit, die Gliederung der Gegenstände doch zugleich
als eine ureigene

Wesenseigentümlichkeit des Logischen zu

begreifen.

Jetzt erst wird die Berechtigung dafür gewon-

nen, die Sinnstruktur der Urteilsregion
seitige

an die
,

urteilsjen-

Gegenstandsstruktur anzuknüpfen

ohne

doch den
Jetzt erst

Herrschaftsbereich des Logischen zu verlassen.
sind die Vorbedingungen für

eine an den Urteils jenseitigen Gegenständen orientierte metagrammatische und dennoch inne r l ag i s c h bleibende

Theorie gegeben. — Aus der Eigenart
lassen.

des Logischen überhaupt

also

muß

die Gespaltenheit in Subjekt

und Prädikat

sich

verstehen

Und wenn

es sich

doch dabei

um

die

grundlegende

Scheidung der nach Abzug des Gegensatzmoments übrigbleibenden eigentlichen Elemente des Aussagebestandes,

um

den entscheidenden Einschnitt in der Struktur der theoretischen Gefüge, handeln
soll,

so

muß

hierbei der von der

psychologisch-grammatischen Richtung unabhängige letzte

Sinn des theoretischen Gebiets überhaupt bestimmend

sein.

Die Einteilung nach Subjekt und Prädikat

verliert entwe-

der ihren Anspruch auf wahrhaft logische Bedeutsamkeit,


oder aber das Erkennen

54

-

muß

sich so interpretieren lassen,

daß

es

seinem logischen Sinn nach auf das Ausstatten eines
einer

Subjekts mit

prädikativen Bestimmung

hinausläuft,
sich

die Einsinnigkeit

der

Subjekt-Prädikatsrichtung

auf

eine durch den Sinn des Theoretischen bestimmte Stellung

der Glieder zurückführen läßt.

Worin

besteht aber die über

das theoretische Gebiet

herrschende ürgliederung ?

Es kann nun keine fundamentalere Entscheidung darüber geben, als wenn das Logische, das Theoretische überhaupt und als solches, wenigstens das Theoretische in seiner ursprünglichen Gestalt


,

und

als

solches

sollte

es

nach

den Bemerkungen

der Einleitung die Gegenstands-

region selbst beherrschen
halt

als

wenn der

logische Feinge-

am All

des

Denkbaren

sich zu einem gesonderten

Phä-

nomen verdichtete und dann seinem gleichsam funktionellen Wesen nach in einer ganz bestimmten charakteristischen Situation zu allem Denkbaren stünde und darum umgekehrt alles Denkbare in einer ganz bestimmten Stellung

gegenüber dem Logischen.
retischen

An

das Auftreten dieses theo-

kennens gebunden, auf das Verhältnis

Grundphänomens wäre dann das Wesen alles Eralles Denkbaren zu
sich die letzte Gliederung

ihm gründete
Gebiet.

auf theoretischem

Es muß

einer

umfassenderen Darstellung der Nachwie eine systematisch unternomlogischen Probleme in ihrem grund-

weis vorbehalten bleiben,

mene Behandlung der

legenden Teil sich des in den Gegenständen selbst liegen-

den logischen Urphänomens zu bemächtigen hätte ^

Dort

wäre

allen möglichen Angriffen gegenüber der Satz sicher,

zustellen
'

der an

der Spitze
liier

der

gesamten theoretischen

Statt dessen

kann
d.

für das folgende nur auf die vorlilufigen
ff.

Ausführungen Log.

Philos., 31

hingewiesen werden.

des Urteils. die zwischen dem Logischen überhaupt \ und dem All des Denkbaren statthat. die Stellung einer für sich leeren Form als ein. ohne den es nur eine logisch amorphe Masse gäbe. so hinzuweisen. S. Denn bei der Kategorie handelt es sich nicht deres als die . des Schlusses usw. Die „Form" z. aufgedeckt. aber soll Kategorie be- Da war jedoch vorher. in der ümschlos- und Betroffenheit des Materials durch die Form.— Philosophie zu stehen hat des logischen Gehalts. seuheit '^ In der Form-Material-Duplizität. des Begriffs. liegt die Urgliederung der gesamten theoretischen Struktur. Form ist hinweisend zum Material. Am Gesamtbestand da- logische Gehalt der für das theoretische Gebiet geprägeverleihende Faktor. nach Kopernikanischer Voraussetzung mit der Gegenstandsstruktur zusammenfällt. B. Man unterscheidet beide Formarten am besten als Strukturforra und Gehaltsform. als von der „Form" der Objekts- gefüge des Urteils im Gegensatz zu ihrer „Materie" die Rede (ob. und ihm ge- genüber steht jegliches Etwas in der Situation des Materials. und ist Erfüllungsbedürftigkeit kurz in der die funktionelle Eigenart des Logischen sich die höchste . ErgänzungsFormartigkeit. und damit jene letzte Situadie / tionsbestimmtheit. daß seit griffs ausdrücklich darauf des Kantischen Be- dem Hineinspielen der kategorialen Form ganz verschiedene Formbegrifle in der Logik durcheinandergehen. Die logische Einzelform zeichnet werden. von dem Begriff der „Form" bereits ein anist derer Gebrauch gemacht wurde. 38). : 55 — . der Satz vom Form charakter Im Hinweisungscharakter in der . Danach bestimmt die alles beherrschende Artikulation im Reiche theoretischer Sachlichkeit: die Gespaltenheit in Form und Inhalt. und das Material steht in der Form. des Denkbaren nimmt der eigentlich von . ist f ganz etwas an- Form im Sinne der Kategorie.

— um heit 56 — ausmachende Bezogenein Ele- die die Struktur eines Gefüges und Gefügtheit von Elementen. Eine bestimmte kategoriale Einzelform. also die logische Urstruktur dar. beispielsweise des in Identität oder Kausalität steckenden. und Ergänzungsbedürftigkeit „Form" ge- nannt wird. die in der Region der nichtgegenständlichen sekundären logischen Phänomene herrschen. so meint man den in der Formsituation und damit in dieser eigentümlichen gegenständlich-logischen Strukturform ste- henden bestimmten logischen Gehalt. so in ist bis zur theoretischen darin der Beginn des erblicken. h. man aber von einer Kategorie oder kategorialen Form. also mehr als eine bloße Strukturform. sondern um selbst.Materie". das nur in ganz bestimmten Situation einem andern Element gegenüber. Unterschied zu den komplizierteren Strukturformen. mitsamt eines in ihr stehenden bestimmten. So deutet der Formcharakter der Spricht Kategorie auf eine besondere Strukturform hin. nämlich die für das der Gegen- standsregion angehörende logische Urphänomen charakteim ristische Strukturform.. nämlich diese mitsamt ihrer logischen . bedeutet also einen in der stellung stehenden bestimmten logischen Gehalt. Sein Form- Form- charakter allerdings stellt eine eigentümliche Bezogenheit zwischen Elementen und insofern eine eigentümliche Struktur oder Strukturform. Aus diesem Grunde soll die Kategorie als Gehaltsform ausgezeichnet werden. ment seiner nämlich um das logische Element. d. Indem nun die Untersuchung der Urteilsstruktur unmittelbar Urgliederung hingeführt hat. logischen Bedeutungsgehalts. wiesenheit nämlich um jener ganz eigentümlichen Hingewillen. die der Einleitung erwähnten Versuchs zu gesamte theoretische Sinnstruktui- am Urphänomen theore- . wie Identität oder Kausalität. Damit wird der Begriff der kategorialen Form zum Grundbegriff der gesamten Logik.

tischer Struktur einheitlich zu Sobald einmal fundamental erkannte Form-Material-Duplizität in der theoretischen Philosophie aus ihrer Isolierung befreit wird. jegliches Etwas material und d. also mit jeglichem. Begreifen. vollendetsten wie mit dem systematisch dem tiüchtigsten und primitivsten ErNachdenken. Sichbesinnen. in der Erkennen läuft Tat darauf hinaus. eine wenn auch noch so summa- . Erklären oder Reflektieren. so ergibt sich daraus auch eindeutig der eigentliche transzententallogische und urteilsjenseitige Urbegriff des Erkennens. Kategorien- in seiner Betroffenheit durch logische die oder kategoriale Form aufzusuchen. aus katsverhältnis wird dem sich entnehmen lassen müssen. so ist seine gabe darin beschlossen. als ursprünglich anerkannt wird. die Eigenart des Erken- nens in der Bewältigung eines Erkenntnismaterials durch kategoriale Erkenntnisformen zu erblicken. empirisches oder philosophisches Wissen nennen. muß in der Tat der Entwurf einer absolut einheit- lichen Logik vorschweben. Entblößtes mit theoretisch der theoretischen Objektivität objektivieren. Untersuchen. und so auch die Urteils- irgendwie als Derivate und Komplikationen des Grundphänomens zu begreifen sind. in der nur ein einziges theoretisches Phänomen struktur. h. Schon liegen ja mannigfachsten Ansätze dazu vor.— die als 0/ orientieren. Er- kennen. "Wenn so die Gespaltenheit in Kategorie und Kategorienmaterial zu höchst bestimmend für das theoretische Gebiet wird. Ist zu als nun einmal dem Theoretischen solchem der Formcharakter un- abtrennlich verknüpft. Grübeln. ein Material ein in die Gewalt des Logischen zu bringen. alle übrigen logischen Erscheinungen dagegen. so muß mit dem mit spezifisch-theoreti- schen Verhalten. Betrachten. mag man es nun Forschen. gründen. nunmehr das Subjekt-PrädiIst Erkennen Aufals ein die spezifisch-theoretische Subjektsaktivität.

in ein formgepräg- tes Ganzes umgewandelt. 182.. wie sich dort ein „Gewühl" von Empfindungen zu einer kategorial disziplinierten Welt von Dingen und Geschehnissen erhöht. dehnen. das ist auf die Ge- samtheit der theoretisch unberührten Inhaltlichkeit. . das logisch Dunkle in rationale Klarheit hineingestellt.. das ihm „Gegebene". das „Chaos" in logischer Hinsicht. Durch das Erkennen wird die logische „Materie". / Philos.— rische 58 — Umklammerung eines Materials durch kategoriale Form dem Sinn nach solidarisch sein. Bei diesem Erkenntnisbegriff nimmt nun das in der kategorialen ein. Mit dem Erkennen verbindet sich einzig und allein der Hinzutritt logischer Form ist zur logisch amorphen für das Materialsmasse. Zusatz. die „Kategorie"! 80 die ft'. die Unterlage des Erkennens. d. auszu- Dadurch erst wird der durch Kants transzenden- tallogischen Formbegriff bestimmte Ürbegrifi' des in seiner Erkennens wahren Einheitlichkeit und Weite zur Anerkennung gebracht ^. Die Kategorie dagegen das stellt den bloßen logischen dar. das wahre logisches — (1. ganz gleich. Erkennen ist Vgl. insbe- sondere auf das philosophische Erkenntnismaterial. das. Das Material darum Erkennen das Zugrundeliegende. Grundabsicht meiner Schrift Log. Form stehende Material die Stellung von etwas was auch unabhängig von kategorialer Umschlossenheit als kategorial unbetroffen vorkommen und demgemäß einem theoretisch unberührten „unmittelbaren Erleben" zugänglich sein kann. Was Kant für das sinnlich-an- schauliche Gebiet gezeigt hat. Philos. ist * Das zu zeigen.. Log. woran es seine Leistung zu verrichten hat. ob nun diese Sachlage in Worten ihren adäquaten Ausdruck findet oder nicht ^. zum materialen Substrat Hinzutretende ist Das wahre „Subjekt" „Prädikat" ' mithin das Material. 88 f.

bei. als ein Prädizieren des kategorialen Prädikats \ \ j Hier ist eine wirklich vom materialen Subjekt. die früher gefordert wurden. Daß sich aber auch in jedem Einzelfalle der Aussage die sich die beiden Strukturbestandteile. bes. in in die kategorialen Bedie denen die es an sich steht. die Das nehmende Material den „Stoff". Philos. an dem die das „Sujet" Erkenntnisaufgabe bewährt werden gibt ab . soll. darauf zu gründende Prädikatstheorie bereits in der . dem Subjekt das ihm „zukommende" Prädikat und Kategorienmaterial und Elemente. d. Ausstatten des logisch Nackten mit kategorialen Prädikaten. Das Erkennen läßt sich seinem "Wesen und der Sache nach als ein Prädizieren auffassen. aus dem theoretischen Zweigliedrigkeit des theoreti- ^^ \ j Grundphänomen ableitbare ^ ^^^^ sehen Strukturbestandes nachgewiesen und daraus auch die Einsicht in die Einsinnigkeit des Subjekt-Prädikatsverhält- I j nisses." dargestellt. logisches Registrieren und Charakterisieren. aus dem Wesen des Erkennens überhaupt ergaben. was das Erkennen in Angriff zu darüber weiß und „auszu- sagen" hat. Indem das Erkennen das Material stimmungen theoretische hineinstellt. deduzierbare. bildet zu bearbeitende „Materie". ihm gebührt. der darauf angewandte kategoriale Apparat enthält die eigentliche . vgl. ihm legt Weihe zuerteilt.Log. die in Kate- nichts anderes sind in ein- letzter Linie die den Urteilsgefügen ander „zukommen" ist das. Das Material die -worum oder worüber gewußt wird.— 59 — ist Bestimmen. fraglos müssen antreffen 1 Im Hinblick auf die wurde die Form-Material-Duplizität ff. Kate- gorie das. ( Durchführung und Leistung dieser Aufgabe ^ Damit sind die Bedingungen erfüllt. ge- V Wonnen. und nicht zukommen. es mit den es ihm zustehenden kategorialen Epitheta gorie legitimiert. 69 . in die Unvertauschbarkeit der beiden Glieder.

S. so tritt hier Argument in Kraft. Die Erweiterung der kategorialen Form über das sinnlich-anschauliche Anwen- dungsgebiet hinaus erweist sich als eine notwendige Voraussetzung und Stütze für die hier aufgestellte Prädikationstheorie. das früher erwähnte die Rede gewesen sein. da auch die Sätze des philosophischen Er- kennens sich nach Subjekt und Prädikat gliedern.Urteilens" mit Recht von „Erkennen". kategorialen Form. daß dann ganz unabhängig von der Angelegenheit des sprachlichen Aus- dem „Sinn" und der Sache nach eine theoretische Mit dem Erkennen ist die Kategorie solidarisch verknüpft (vgl. ob. 57/58). Es ist jedoch mit der hier vorgenommenen Deutung zugleich eine gewisse zunächst vielleicht bedenklich erschei- nende Rangumkehrung von Subjekt und Prädikat verbunden... ist Mit dem einen hier Kategorien- Strukturelement füge das andere und damit das ganze GeFreilich sind eindeutig festgelegt. Das Zugrundeliegende. unter Hinweis auf philosophischen Aussagebestand die Unzulänglichkeit der auf die Form-Material-Duplizität gestützten Prädikationstheorie zu erweisen. material wie kategoriale Form in ihrem ganzen Umfang zu Sphäre nehmen und nicht auf die sinnlich-anschauliche einzuschränken. der Träger der Unterlage zugleich im Sinne logischen Bestimmungen Unterliegenden.— lassen. Andernfalls wäre es gewiß ein Leichtes. bedarf sie um ihrer Ergänzungsbedürf- tigkeit willen der inhaltlichen Erfüllung. die Strukturspaltung in Kategorie und Kategorienmaterial auch für das philosophische Erkenntnisgebiet zugeben. Umgekehrt gilt: wer diese Prädikationstheorie akzeptiert. So wahr drucks Kategorialform vorliegen muß.Aussagens'' oder . aber Form vorliegt. also von theoretischem Verhalten. muß. Soll in irgend einem Einzelfall eines . eines den ist die die breite Basis. Unter- . 60 — Entscheidung ge- darüber ist gleichfalls bereits die geben.

im Sinne des Untergeord- neten. bringt von Anfang Ausdruck. keit darstellt. Vgl. 61 — in eines „sujet" diesem Sinne. Metaphysik. Daß im dieser Prädikat das allgemeine und darum — im Sinne Problemverschlingung logische — das einzig logische Moment. der Schwerpunkt des theoretischen Gefüges an die sie liegt ^. statt- Zieht man die zwischen Allgemeinheit und Logizität habende Problemverschlingung stanziellen Einzelsubjekts reits in Rücksicht \ so kann man sagen: die metaphysische Prävalenz des Aristotelischen sub- mußte immer wieder — und be- bei Aristoteles selbst — der logisch-metaphysischen Vorherrschaft des allgemeinen Prädikats weichen. I. d. bereits Fries. darüber Log.. Und die ist ein dem Subjekt prädikativ zukommende Bestimmung Hinzukommendes zugleich im Sinne eines BestimAllein zu allen Zeiten in ist menden. Schriften nicht direkt verifizierbar. soweit ich sehe. auch d. . ^ Trendelen bürg. 125. dikat abgibt und die Beziehung zwischen den beiden Welten im Urteil ihren Ausdruck findet.. der Greschichte der Logik jekt und das Verhältnis zwischen Sub- Prädikat ein in dieser Weise labiles gewesen. 1837.. Unterworfenen. Apelt. Wir denken in Prädikaten. Apelt. welches die Tätig- die vorwiegende Betonung das Prädikat zur lebendigen Seele des Satzes macht. Gepräge Verleihenden. ist die aus den Platonischen Apelts. gleich Subsumtionstheorie des als Urteils zum Auch nimmt das Subjekt dazu. s.. wenn auch. Philos. Gesch. der Hauptbegriff wie 3 Geistreich. 370 tf. 1 Vgl.— stehenden. tet nach ihr in letzter Linie ^. Bemerkung daß bei Plato die Sinnenwelt das Subjekt. II. Philos. die Idee das allgemeine Prä1857. Unters. ist Log. und sie fühi't auf Subjekt und Prädikat das Urteilen bedeudes Unbe- Alogische und das Logische zu verteilen. 231/2 : „In- dessen noch im Urteil dieser Art das Prädikat. Beitr. subjectum zu- im Sinne des subsumtum. das Hineinstellen grifflichen ins Begriff'liche Noch näher aber kommt der 78 f. 207. vgL und 0.

nehmen doch die die Kategorien insgesamt xaty^Yopoufjieva. daß zu dieser einen Auseinanderhaltung von Subjekt sich und Prädikat noch eine weitere Auflösung hinzugesellt. i 1". A p e 113 ff... in der Kritik der reinen Vernunft ß 93 f. S. ff. fellos von Aristoteles zugedachte Funkbei Aristoteles zwei- Denn wenn auch innerhalb der Kategorienreihe sich die übrigen Kate- gorien zur Substanz wie Prädikate so los zum Subjekt verhalten. Urteilskr. Trendelenburg 4 Ma Schuppe. 124 . von höchsten dies und geborenen Prädikaten. Kants allgemeine. Ar.22. Kr. e r Brentano 102 11 b. Dann muß und in auch das in letzter Linie nur relative Subjekt. von vornherein in einer transzendentallogischen Umbiegung auf.. 40 138 ff. ff. D. 1 . Kat. noch ein Schritt weiter der Kategorie gehen und riallogische daß die hier unternommene kategoschließlich Prädikationstheorie die ursprüngliche. 19. Urteil und Schluß gegenständlich-transzendentale Korrelate entsprechen zu lassen be- müht * ist. dazu an.. und unterschiedsein -.. die ihr tion wieder zuweist. wie hier nicht genauer belegt werden soll. 318 ff. r. IV. so daß die Kategorien als die transzendentalen Prädikate erscheinen ^ Allein. die Substanz (o{ja:a). es läßt sich historisch feststellen.. Aber auch d. Einl. 1. B 170 tt".. die Man kann stellung Hinausgehen über bloße Gegenüber- von Substanz und Akzidenz so deuten.— kategoriallogischen 62 — die Prädikationslehre transzendentale Anwendung der Subsumtionstheorie bei Kant. 1 83a 18 132 ff. Bonitz. Index 377 ff. Stellung von von Prädikaten des Seienden.. sich in ein substanzielles Subjekt {xioe xi) (zi ein substanzielles kategoriales Prädikat eaxiv) spalten > Kr.. nach ihm die Funktion der taler Hinsicht in Urteilskraft" in transzenden- der „Subsumtion" des sinnlich-anschau- lichen Materials unter die kategorialen Verstandesbegriffe.. Besteht doch . V. angedeutete Subsumtionstheorie des Urteils tritt.. ff. die Stelleu bei tf. d.. post. wie denn Kant überhaupt Begriff.

4. Maier IIb. Vgl. Erst Kant Vgl. P r a n 1 1 I. 308/9 Anm. über das uTtoxsi|j. daß die übrigen So wird Met. .evov aller Prädikation und 1049 a 25 (falls hier die Lesart xax' äXXo-j richtig ist). dazu 1028 b 36 f. 429 f. Die auf die Gliederung nach Substanz und Akzidenz aufgebaute Theorie aber würde da- durch den Charakter einer nur vorläufigen und relativen Bestimmung von Subjekt und Prädikat erhalten. das kategorial unbestimmte und bestimmbare Seiende für die Materie zu halten. daß solches von ihr dennoch geübte Verfahren wider den Geist der dort herrschenden erkenntnistheoretischen Grundauffassung heimlich durch die Gewalt der Sache geleitet wird. 308. diese aber von der Materie. es für die vorkopernikanische Auffassung unstatthaft die theoretischen Aussagebestandteile nach der Gliede(ob. dagegen Schuppe. Nur aus diesem Grunde vermag bereits die vorkantische Kategorienlehre bestimmend in die logische Strukturlehre hineinzuragen. daß ist. Es muß für hier jedoch wieder daran erinnert werden. S. rung der gegenständlichen Region zu bestimmen 52 f.— lassen ^ 63 — Das absolutes Subjekt So ergibt sich eine Lehre von einem metagram- matisch gefaßten Stufenbau prädikativer Bestimmung. kategorial ganz unbestimmte Seiende ist im Verhältnis zu sämtlichen. so ist jetzt ersichtlich. Apelt. Dazu P ran tl I. 188 Anm. VI. dagegen Phänomene die Gegen- ständlichkeit höchstens ' zu spiegeln vermögen. ff'. Seiende relatives das substanziell bestimmte Subjekt im Verhältnis zu den übrigen kategorialen Bestimmungen 2.. daß in ihr die Kategorien gerade ihrer um Gegenständlichkeit willen eine metalogische Bedeualle logischen tung haben. Momente metalogischer Natur Wenn früher bemerkt wurde. 19 f. 1029 a 20 Kategorien von der Substanz prädiziert werden. 143.). die daß Aristoteles gegenständlich-kategorialen sind. Ueber das 'j7ioxsi|i£vov im Sinne der qualitätslosen Materie als Subjekt bei der Stoa s. geradezu gesagt. Und man darf dar- über nicht vergessen. - Einige Aristotelisclie Stellen verführen geradezu.

Um- formung kann zunächst einmal mit der Fiktion operiert werden.und Prädikatstheorien gewöhnlich nur eine den wahren logischen Struktureinschnitt verdeckende Zerlegung der Bestandteile vorzunehmen in der Lage sind und daß mit ihrem Subjekt und ihrem Prädikat legentlich sich nur ge- und zufällig die wahren Bestandteile des Sinnes decken können. auf einmal eine [iciapiaj:: aAAo yevo:. kann von der Zusammengesetzt- . S. Kategorien nicht. lichen schrankenlos durchkreuzt und verwischt Eben daraus wird verständlich. beruht im Grunde der stotelischen aus der Metaphysik in die Logik hinübergenonimen. begeht eic.. Unter diesem Gesichts- punkt lung . Immer gilt jedem tatsächlichen Aussagebestand den Typus Bei dieser des aus Kategorie und Kategorienmaterial sich zusammen- setzenden Gefüges hervortreten zu lassen. daß die herkömmSubjekts. daß die katogorialen und die materialen Bestandteile sich in einer schematisch es vereinfachten Verteilung antreffen lassen. ständliche und die logische Formen gab vor Kant. wie bereits einmal bemerkt worden (ob. im Wesen jeder metagrammatischen Prädikationsdie daß von ihr erkannte Urgliederung der Struk- tur durch den psychologisch-grammatisch sich gliedernden Aussagebestand wird. fehlt der Kategorienlehre eine einheitliche Entwicksie vielmehr bei Kant angelangt. in in metagrammatischen Theorie. d. h. aber daß gegenständlichen Kategorien selbst als logische Formen galten. liegt.— 64 — sie hat die Kategorien zu . 51/52). Darauf tiefste Abstand zwischen der AriGegenes und der Kantischen Kategorienlehre. Erst der als logisch gedachdie logische ten Kategorie im Sinne Kants darf mit Fug Mission des Prädikats zugewiesen werden. Es bedarf deshalb fortwährend einer üebertragung der psychologisch-grammatischen Interpretation die Sprache der es dabei.Verstandes'--Formen gemacht. — ist Es theorie.

macht auch die grammatisierende Theorie das ganze Kategorienmaterial zum einen Urteilsglied. Prädikat nach der Zuweilen fallen freilich Subjekt und grammatisierenden und nach der wahren Gliederung zusammen. vgl.— heit 65 — der Aussageelemente. die Urteilsrelation. als in der „Relation" Verschiedenheit oder Kausalität. Philos. Ursächlichkeit. das Kateist. Hier stimmt zufällig das grammatische Prädikat mit Prädikat. Gruppierung jedoch verlangt. unzusammengesetzte Bestandteile. Diese günstigen Sonderfälle werden in ihnen die Kategorie dem Umstand ausnahmsweise nicht Relation In diesem Falle. In den Gefügen „a ist ist Ursache von b" nimmt nach der grammatisch orientierten THeorie'aTHie Subjekts. Wenn jedoch die Kategorie relationsartig. nämlich wie: a existiert. oder dem „Begriffs "-Charakter f. verschieden von b" oder „a vorläufig noch abgesehen vrerden. „ Gebietskategorie " nämlich. gorienmaterial mithin zweigliedrig tisch orientierte Theorie ' pflegt die die kategoriale Relation d. Ur- von b sein die Prädikatsstellung ein. daß ist '. die in Wahrheit zu kopuverdankt. Log. 49 erwähnten Angelegenheit einer Auflösbarkeit in letzte. also a und auf der einen Seite zusammenzunehmen und die kategoriale Form. — b logischen nach wird vom Kategorienmaterial das Stehen in der kategorialen Form. Urteil. Identität die Ur- Hier verbindet in der Tat die Kopula. aist identisch (mit sich). Die wahre b. In solchen Sätzen a gilt. grammaund die 70 f. zum Subjekt. L a 8 k Lehre vom 5 .. überein.und verschieden von b sache sein. auf die andere Seite zu schlagen. das Material. wenn nämlich das Kategorienmaterial eingliedrig ist. lierenden Glieder: Kategorie und Kategorienmaterial.) also von jener früher (S. Dem — durch die sprachliche FormuSinn verborgenen a. Gelten. Als . lierung also Verschiedenheit. teilssynthese. ihm „zukommend" ausgesagt. dem echten mit der Kategorie Existenz.

sicht gleichmäßig was in grammatischer Hin- Prädikat ist. sich in letzter Linie allein nach den sachlich relevanten Unterschieden bestimmen kann. Ursache) Prädikat. . b). in der Umformung zum Ausdruck macht wird. denen die Kategorie entweder lationsartig ist oder nicht. sondern nur Glied der kategorialen Relation (a). macht sie zum Subjekt. 66 — wie erforderlich : Subjekt und Prädikat kopulierende Urteilsrelation miteinXicht. sich der wahre Sachverhalt stets durch eine bringen. stehen genau wie im Existential- satz die Kategorie auch zum grammatischen Prädikat geetwa durch die Formulierung: a und b also im Kausalverhältnis. dabei begangene Fehler besteht somit nicht in einer einfachen Gleichsetzung. wenn doch nun einmal überhaupt eine Gegliedertheit und Gefügtheit vorliegt.— ander zu verquicken. wäre. In Wahrheit findet die kopulie- rende Relation stets zwischen Kategorienmaterial und kategorialer Form statt. und umgekehrt erhält dabei das logisch Gleichartige einen ganz verschiedenen grammatischen Ausdruck. dem. so besteht sie in einer Relation zwischen KateSprachlich läßt gorienmaterial und kategorialer Relation. das ganze Kategorienmaterial (im Beispiel das eine a. zum einen Glied der kopulierenden Synthese. Ist nun die kategoriale Form eine Relation. wonach der Struktureinschnitt. sondern nur in einer partiellen Durcheiuanderschiebung von kategorialer und kopulierender Relation. in So entspricht in den verre- schiedenen Fällen. Das andere Glied der kategorialen Relation (b) amalgamiert sie mit dieser Kategorie selbst (im Beispiel: Verschieden- heit. in logischer Hinsicht etwas ganz Verschiedenes. zum zum Der zweiten Relationsglied der Kopulation. Dieser Korrektur des grammatisierenden Verfahrens liegt lediglich das Hauptargument aller metagrammatischen Theorien zugrunde.

Grund Kateisolier- daß man beim Versuch einer Zerlegung in gorie und Kategorienmaterial zwar wohl auf die baren und auf die eine Seite sich bringen lassenden kategorialen Prädikate. An als Stelle logisch nackten Materials finden sich viel- mehr griffe" gesonderte Aussagebestandteile immer nur „Be- vor. Niemals wird ein gram- matisches Subjekt (wie a in den obigen Beispielen) bloßes kategorial unbetrofifenes Material enthalten. Es muß darum die zunächst der Anschein entstehen. wie vorher angenommen wurde. Doch dieser Umstand bedeutet eben nichts anderes als die Aufforderung. einfachsten Bestandteile hinzu- Denn die vorläufig noch bestehende Unbeherrsch- barkeit des tatsächlichen Aussagegefüges hat ihren darin.— 67 — absichtlich vorsein Läßt man es jedoch bei der soeben genommenen schematischen Vereinfachung haben. nach der früher im 5* allge- . auf bloßes kategorial unbetroffenes Material. auf diese „Begriffe". 49 f. im tatsächlichen Aussagebestand sich zurechtzufinden. Um die letzten Bedenken zu beheben. auch. muß ihre jetzt noch die vorher (S. als ob Einteilung nach Kategorie und Kategorienmaterial garnicht zur Bewältigung des tatsächlichen Befundes ausreicht. so ist Bewenden noch diese ganze Prädikationstheorie vorläufig den einfachsten Einwänden schutzlos ausgesetzt. so wird man noch garnicht imstande sein. sich teile Denn niemals lassen nach vorgenommener Zerlegung die echten Urbestandin so einfach angeordneter Verteilung herausfinden.) besprochene Auflösbarkeit der zusammenin gesetzten Gefüge treten. auf diese festgewordenen Pro- dukte ehemaligen Aussagens. der hier aufgestellten Forderung geseinen das theoretische Gefüge nach formalen und materialen Bestandteilen auseinander zu wirren sucht. stößt. auf das als begriffen Niedergelegte. niemals aber auf die ebenso isolierbaren ürsubjekte. Wenn man nämlich horchend.

steht außer Zweifel. Denn was hier im Stadium vorliegt. Prädikationen investiert sind. wie sie etwa durch Sätze wie „es gibt rot (= rot existiert)". daß im Aussagebestand sich niemals bloßes kategorial unbetroffenes Material vorfindet. sind. „es donnert (= Donnern geschieht)" angedeutet sein mögen. garnicht mehr kategorienhaltigen.— meinen erörterten 68 dieselbe Auflösungstendenz Scheidung die Zer- wie auf die Aussagegefüge überhaupt. Sie scheint sich auf den ersten Anblick nur so deuten zu lassen. dem irgendwie Bezeichnet stimmungen zudiktiert mit einem man ein solches Minimum kategorialer nes Material als Urbegriff. in letzter Linie wieder nur eine lediglich psychologisch-grammatische Angelegenheit finden. Stellt man sich auf den Standpunkt der konsequenten Auflösungstheorie. h. pures Material repräsentierenden Inhalten zurückgehen und sich die reinen Fälle eines Ursubjekts zu konstruieren suchen. sich also ren als Aussageelemente mindestens stets niemals sondern Urbegrifi'e. so kann man in der Tatsache. heit die primitivsten. des Begriffs in eine zusammengedrängt läßt sich immer noch Reihe von Aussagen auflösen. anzuwenden. so kann Form bereits umschlosseman sagen: es fungiebloße Materialsstücke. daß züge. sofern ja in ihnen kategorial umgriffenes. in der man sich nicht beispielsweise auf zusammengesetzte Ding. Um darf der Unmöglichkeit des Auftretens von bloßem Material Rolle des Subjekts zu vergewissern. und d. vom materialen Ursubjekt prädizie- renden Aussagen sich nicht in ihrem ausdrücklichen Vollsondern immer nur im Zustande der Abgeschlossen- und „Begriffenheit" antreffen lassen. Liegt doch nun einkategoriale Be- mal hier ein Material vor.oder Geschehensbegriffe berufen. Man muß vielmehr bis zu den einfachsten. Denn daß über- haupt in diesen „Begriffen". also „begriffenes" Material steckt. legung in Kategorie und Kategorienmaterial. .

vielmehr auch in diesen extremen ist. Der Sache nach ist eben schon das Zustandekommen der Ürbegriffe als Prädikationsleistung des Erkennens anzusehen. Allein als Unterlage in welchem Sinne? Sollen die urbegrifflichen Gefüge . daß diese Deutung unstatthaft wäre. was beim bloß impressionalen sinnlichen Erleben vorliegt. Vergleicht man den Bestand von Urbegriffen beispielsweise mit dem. immer irgend eine logische Form dabei sich vor- drängt. was hier freilich nicht genauer auszuführen im Subjekt das ürmaterial schon irgendwie kategorial umhüllt vorliegt. rial. erschüttert aber nicht im mindesten die hier vertretene Prädikationstheorie. so erweist er sich bereits als Ergebnis theoretischer Prädikationsfunktion. Diese ganze Sachlage i^t nun zuzugeben. alles Aussagen im psychologisch grammatischen Stadium die fixierten der Aktualität immer bereits Produkte der urbegrifflichen Prädikation als Unterlage voraussetzt. sondern ürbegriffe auftreten. worauf sie in ihrer Formartig- keit hinweist. Fällen. daß sogar nicht logisch nacktes sinnlich-anschauliches Impressionsmaterial Subjekt aufweisen.— Von als 69 — sie diesen Fällen ist dann einzusehen. als Subjekte im richtig interpretierals ten Aussagebestand also das dort durch das kate- goriale Prädikat geforderte Korrelat. angesehen werden? Beim Aufwerfen dieser Frage bemerkt man sofort. Zunächst würde sich ja jetzt lediglich die Hin- sicht genauer bestimmen lassen. Nur daß zu dem Zugeständnis wäre man - eventuell genötigt. somit ein Material und nichts als ein Mate- Nicht der ganze ürbegriff. das ganze urbegriffliche . Die im Aussagebestand als Prädikat auftretende Kategorie fordert als Kategorie eindeutig und fraglos das. wenn im Aushöchstens materiale Ursubjekte. Relevanz in der es von bloß psycho- logisch-grammatischer sagegefüge nie sein soll.

als so. übrig bleiben. gesehen. mehr es liegen zwei Aussagegefüge vor. darum garnicht Ein- daß das im Urbegriff enthaltene die es innerhalb Material nach zwei Seiten hin als Subjekt fungiert. nämlich „ begriff lieh -ka tego"• . anders verhalten. Es mag darum deutungsweise an einem etwas zusammengesetzteren Fall bestätigt werden. 70 — Form-Material. griffs des ürbehat. einem Kausalgefüge nach Abzug der Kausalrelation seits nicht bloße Materialsstücke. ungeachtet seiner anderweitigen. am materialen Bestand des die Zuerteilung Urbegriffs Momente für der einen.Gefüge. also ihrerselbst bereits kategorial geprägte Bestände. Wiederum nämlich daß in läßt sich beispiels- weise nicht bestreiten. gorien stellt sich dies so Von der Kategorie aus an- dar. Aus den materialen Subjekten beider sich das Gesamt- material des Urbegriffs zusammen. son- dern höchstens „Begriffe". Dinge und Ereignisse. das somit in seiner Ge- samtheit nach der einen wie nach der andern Seite einen überschüssigen Teil aufweist. Was vom Urbegriff ausgemacht wurde.— terialer Bestand. b. das andere in dem der setzt Aktualität. mal gegenüber der Kategorie. gilt all- gemein für alle begrifflich oder kategorial bereits geformten derselbe Sachverhalt an- Aussageelemente. Es wird nun wiederum das Material a. die daß jede der beiden Kate- unbekümmert um hier konkurriende Kategorie auf das Material hinzielt. eins im Zustand der Begriffenheit. sondern an ihm lediglich sein makann im Aussagegefüge das Subjekt der Es kann sich Kategorie repräsentieren. vom bloßen Material zum Genauer ausgedrückt: sind gewisse Begriff erhöht und sodann gegenüber der in der Aussage ihm zuerteilten Kategorie. gewisse für die der andern Kategorie bestimmend. Also keineswegs ist das urbegrifiliche Form-Material-Gefüge SubViel- jekt für das Prädikat des aktuellen Aussagegefüges.

als also von der kategorialen Bewältigung des Materials. kategorialen Geprägtheit. der Kausalkategorie an die diesem Material gewissen Momenten die Ding-. die Ding- wonach beispielsweise Kausalrelation etwa .und b-Material lediglich Das das dortige Kausalmaterial kausalartig zusammen. es Kopulation es In jeder Aussage wird ein Teil der Er„begriffen" vorausgesetzt. sondern nur das sinnlich anschauliche Urmaterial abzugeben. immer ein bestimmtes bloßes Material die und eine bestimmte Kategorie. Material und folglich das Strukturkorrelat nicht ein bereits der Kausal- kategorie vermag wiederum „begrifflich" geformtes. einen Stufenbau kategorialer die Bestimmt- heit des Materials es vielleicht fordert. gewissen greift andern die Kausalkategorie „zukommen". kenntnisgegenstände als bereits d. So gibt es ganz allgemein. geleistet schon angesehen. wird etwas von der theoretischen Gesamtaufgabe. ob tung. der Einteilung in Substanz und Akzidenz die anzunehmen.— rialen. Es soll hier nicht untersucht werden. daß sie das Geleistete als Ausgangspunkt und Unterbau und theoretischen darum als Subjekt. also 71 — Und wiederum Es wird etwa dingartigen Umschließung.grammatischen Prädikationstheorie. eine gewisse Schich- Form nach dem Muster . An diesen Ertrag knüpft jede die Aussage an und sucht durch einen weiteren Beitrag Arbeit des Erkennens fortzusetzen. h. die Weiterführung des Werkes als Prädikat betrachtet. Es ist der tiefere Sinn der psychologisch . sozusagen im Vordergründe steht und worauf allein die im Einzelfalle der aktuellen Aussage abgesehen hat. Kausalkategorie gleichsam durch die in den „Begriffen'^ a und b vorliegende kategoriale Umhüllung der Dinghaftigkeit hindurch und schließt am a. unmittelbar von betroffen. ungeachtet aller erdenklichen sonstigen „begrifflichen".

aus bloßer sind Was nicht Form und irgendwie Form - aus bloßem Material besteht. . 68 „Im eigentlichen logischen Sinne sind die Data das Subjekt. sondern es wird auch ermittelt. .. hältnis. darin Damit erweisen sich die Aussagegefüge als in jeder Hinsicht in die beiden ürglieder der Prädikation auflösbar. fände dann eben nur nach einer sachlich bestimmten Ord- nung statt. Der gram- matisierenden Theorie mußte diese Interpretation der Begriffe ebenso fern liegen. konnte nicht in ihren Gesichtskreis treten. die in beiden gleichmäßig enthalten sind ^ — diese ' Nachdem metagrammatische Prädikatstheorie vollständig So heißt ausgebildet war. ließen sich nachträglich ganz gelegentliche und verstreute Spuren von ihr bei einzelnen Logikern entdecken. die Kategorie im eigentlichen Sinne. Daß von den zusammengesetzteren Gliedern gerade auf die beiden Ürglieder zurückzugehen ist. welches die Art des Schuppe: eben das Veroder verschiedene oder ursächlich verknüpfte. Das Hindurchgreifen der es Kategorie bis zum Material hin bliebe unangefochten. Material .* Subjekt und das andere Prädikat sein Erkth.Gefüge investiert. Log. als identische . Allein zu einer darauf aufgebauten Prädikationstheorie kommt es bei ihm Aneignens ausmacht. solchen Aufbaus würde jedenfalls die hier vertretene Grund- anschauung nicht umstürzen. Durch diese metagrammatische Prädikationstheorie wer- den nicht nur die Schranken zwischen Urteil und Begriff aufgehoben. 98. und Prädikat sind diejenigen Begriffe. welche sie einmal bei in ihr eigentümliches Verhältnis zu einander stellen.— 72 — Das Bestehen eines relation der Sache nach voraussetzte. sondern läßt das eine der beiden so Verknüpften . wie die sachliche Scheidung der Elemente überhaupt. Die Sprache hat diesen Sachverhalt nicht zum Ausdruck gebracht. So läßt sich denn auch der verwickeitere Sachverhalt des tatsächlichen Aussagegefüges von der hier aufgestellten Prädikationstheorie aus einheitlich bewältigen. . worin in letzter Linie die Gebilde bestehen.

1909. mit ff.. vgl. Auch Ansätze dazu. Philos. 40 Natorp f. Dialektik. Grundlag. die nicht „ihrerseits in ihren Subjekten Bei Maier findet sich die im Text vertretene Auffassung. E XXIV ff. Psychologie des emotionalen sehen. sich „nicht in grammatisch normalen Sätzen ausdrücken „nicht selbständig urteilen" als vollzogen vorausgesetzt zu zu unterscheiden bildet ist vorkommen". s.— Es mag verwunderlich Daß 73 — daß in erscheinen. den einfachsten Impersonalien. in den Impersonalien die Urform des Urteils und den „Keim der weiteren Bildung". über Natorp strate" auch ob.^. So vertritt Schleierdikationstheorie die Lehre macher die Ansicht. Aus der „Fixierung" dieser „ersten Tätigkeit" entstehen die Substanzbegriffe. was er sonst auch „Stoff" oder „Materie" nennt — vgl. 50 vgl. daß im „primitiven Urteil" unmittelbar „das ursprüngliche Chaos".) und auch die Gleichartigvon Begriff und Urteil in dieser Urleistung erkennt. deutet bes. als Subjekt des elementaren Urteils das Material. E LXXVII ff. Von da aus kommt Maier zur Verwerfung der einseitig auf die „Substraturteile" zugeschnittenen Scheidung in Subjekt und Prädikat. Wie denn überhaupt Schleiermacher die Leistung des Erkennens in das logische Bestimmen des Chaos d. auf solche. Urteile" lassen". welches das Substrat und dem Haupturteil.. f. § 2—4.. Das führt denn auch zu der Konsequenz. 13 f. keit zurückgegangen. S. anzu„Uebrigens könnte im elementaren Urteilsakt recht wohl der Inhalt der aufzufassenden Vorstellung als logisches Subjekt betrachtet werden" (163). das sich auf dieser Grundlage erhebt". dagegen in den „Substratdenken sind. bei Nivellierung von Begriff und Urteil in beiden der gleiche Urakt eines logischen Bestimmens des Unbestimmten steckt. 47. Philos. Kap. burg. das. Beil. exakt. 49 Anm.. Annäherungen § 185 ff. Dial.. finden sich vereinzelt vor. II. „sofern es die organischen Affektionen veranlaßt".. U. ob. sodaß in diesen „zwischen einem Urteil. II. . mit dieser Prä- vom Eingegliedertsein primitiver. 49 Anm. Beilage E XXIV daran sieht er in Anm. Propäd. Wftn. den voran- gegangenen Ausführungen die Hineinarbeitung der Katenicht. Endlich verbindet er mit dieser Darlegung die Hineinarbeitung der Kantischen Kategorienlehre in die Urteilstheorie und stellt demgemäß die Leistung des Urteils als ein Objektivieren durch einen kategorialen Apparat fest. Gegenwärtig ist besonders Mai er auf die „primitivsten Betätigungen des Urteils" setzt (vgl.. Subjekt ist. 281 ff. § 108 ff'.. § 304 ff. L. als „ Subfungierender Prädikationsgebilde in die Gesamtgefüge des Urteils zu verbinden. Dial. daß die „elementaren bereits vollzogene Erkenntnisvorstellungen voraussetzen". Aehnlich wie Schleiermacher findet TrendelenS. — Beil. den objektivierten „Vorstellungsinhalt". an. d.

Logos 1911. d. daß in Rickert. in für einer bestimmten des Urteilsgefüges stehen die kategoriale Relation these.. die Einheit und die Eins". unter Subjekt der Inhalt zu verstehen ist und daß in jedem sprachlichen Subjekt bereits eine Verbindung von Form und Inhalt ' steckt. 48. 170 ff. Schließlich sei darauf Denkens. vgl. Die kategoriale Relation fällt ihm mit der Kopula. Das Eine.— während gorialen es 74 — geworden ist. Urteilsform deren Glieder mit den im Urteil verbundenen „Begriffen". 163 ff. und Urteilsmaterie scholastischen Abgrenzung decken sich mit kategorialer Form und Kategorienmaterie. 147 ff.s Aufsatz . mit der Struktur des Urteilsgefüges. § 19 und B 322. daß unter Prädikat die Form. ist. was Beziehung die Kategorie zur Struktur soll. 24. also mit Subjekt und Prädikat. in Eins zu setzen. wenn er das objektiv gültige „Verhältnis" in die der im Urteil „enthaltenen Begriffe'- transzendentale Einheit der Apperzeption und damit in die kategoriale Synthesis verlegt. nach der zusammen. Wie denn Kant mit dem scholastischen Terminus „Form des Urteils" sich einverstanden erklärt und genau das da- mit Gemeinte mit der Einheit der Apperzeption gleichsetzt ^ Bei einer solchen Identifizierung von Kopula und kategorialer Relation sind sodann Theorien denkbar. r. doch seit Kant geläutig die kate- lation des Urteils" abzuhandeln. mit der kopulierenden Urteilssynalso mit der Subjekt -Prädikats -Relation. so bedarf es dagegen einer ausdrücklichen Prüfung. gorienlehre in die ürteilstheorie als ein Desiderat erschien. sich die Bemerkung findet.. . die das Ver- hältnis zwischen Subjekt und Prädikat auf gewisse besonff'.. Es gibt nämlich Versuche. Kr. IVIindestens ganz nahe kommt dieser Auflfassung bereits Kant selbst. Formen zum mindesten unter dem Kapitel „ReSo wertvoll es nun auch „Synthesis" die kategoriale überhaupt als eine in das urteilende Erkennen eingegliederte Funktion hervorzuheben.. V. 373 hingewiesen. 1908. auch Logik § 18 ff.

Die Strukturrelation der Urteilsgefüge und die kategorialen Relationen sind somit durch die fundamentale Kluft.B. 1880S 59. Sie sind nicht zur „Form". theorien des Urteils tun.. Kat. 99 ff. Schuppe. 46. i. dem soeben angedeuff. als indiffe- aber überall gleichen und einförmigen Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens der Strukturelemente erwiesen hat (vgl. als so vielgestaltig die die kopulative Beziehung Relation wie die kategoriale sein soll. Win de Ib and. Lehre v. So z. die vermeintlich zwischen Subjekt und Prädikat statthat Allein dieser ganzen Auffassung gegenüber ist daran zu erinnern.). sie denn auch dementsprechend der urteilsjenseitigen Gegenauf der sich erst durch eine be- standsregion angehören. . daß innerhalb der Aussagestruktur die Kategorien nur die Rolle von Elementen spielen können. die Kopula vielmehr nichts anderes die sich jene einförmige Bezogenheit darstellt... die zwischen den beiden Regionen logischer Phäno- mene besteht. 185. rente Unterlage des eigentümhchen. Die Kategorien und also auch die kategorialen Relationen sind unzweifelhaft zu den zu kopulierenden Elementen "Wie zu zählen. ob.. Urt. 565. Sieht » man aber auch ganz von Logik. sondern zur „Ma- terie" in der Struktur der Urteilsobjekte zu rechnen. B. V. wird im zweiten Kapitel fortgesetzt werden. Lotze. negat. sondere Strukturkomplikation die „Form" der Urteilsobjekte aufbaut. d. S. geschieden. 72 Beitr. Syst. daß in die kopulative Verbundenheit der AusGehaltsform als sagegefüge keinerlei bestimmter Bedeutungsgehalt und so insbesondere keinerlei bestimmte kategoriale hineinzulegen ist. 36 f. Sache nach z. Doch der Nachweis davon. und weiterhin andere Theorien.— es der io — wie dere kategoriale Bestimmungen zu reduzieren suchen.571. 180 ff. z.. die Identitäts- und Subsumtionsannehmen.

. Gerade die soviel umstrittenen Existentialurteile sind nach der wahren Prädikationstheorie auf das einfachste zu intei-pretieren '^. . 65). Phil - 70 f. der richtigen Deutung zusammentrifft ob. geltenAber gerade darum macht sie das Prototyp eines Prä- und insofern ist sie. allorsondern ein bloß logisches.— Töteten Argument ab. so steht und fällt die der Kategorie die Kopulationsfunktion zuerteilende Theorie außerdem noch mit der ihr eigentümlichen Voraussetzung. Gibt es nämlich nichtrelationsartige Kategorien. So versagt diese Theorie gegrammatische Interpre- rade in den Fällen. „Existentialsätze" läßt sich garnicht leugnen. h. ' Vgl. daß es sich auch der-^Zukommen" forderlich. um das Zusammengehören. d. von denen hier nur an die der Existenz erinnert sei ^. Dazu aber als ist allem er- daß das „Existieren'' gegensatz-jenseitige Gebietskategorien " Log. Funktion deutlich Vielmehr muß dann ' zum Vorschein kommen. reales". in denen tation zufälhg mit (vgl. bestehen. dikats aus. sie «gilt". d. \ I nicht. S. Für daß die sog. Freilich hier muß dabei eingesehen werden. sondern als eines der verbindenden Gnecler tungiert. Einan- eines materialen Subjekts und vor eines kate- gorialen Prädikats handelt. existierendes. sondern V A ) dings kein des Etwas.in einer Relation. es müsse die kategoriale Form unbedingt in einer „Synthesis". Nun arbeitet aber das Er- kennen lort^lirend mit nichtrelationsartigen Kategorien. daß überhaupt nicht als die Kategorie als s olche und zu Verbindung. über diese nichtrelationsartigen . wie Kant bemerkt hat. sie gehört nicht Die Kategorie Existenz oder Realität existiert freilich selbst den sinnlich-anschaulichen Inhalten an. in ihnen jedenfalls die kopulierende Synthese von der kate- gorialen Form verschieden ist und die die Kategorie zum einen der Elemente gemacht wird. so als solcher die kann offenbar nicht der Kategorie der Kopula zugedacht werden. .

vermengt wird. das zu Die Existenz einem Struktur- das gegensatzlose Moment öv element im wertigen oder unwertigen. wie Brentano meint. f.. der Kopula Das „Sein" oder „Nichtsein" Existenz oder Realität hinzu.oder Bejahungswürdigkeit. 75 . das Psychologie Sittl. und des dazu gehörigen Materials dem zukommt. ist sondern das Zukommen der Exi- stenz oder Realität stellt es. emp. 1874. nämlich auf dem Zusammengehören der Katego rie tät") Ex istenz (nach Brentanos Terminologie „Reali.— ( gegenständliche Kategorie erkannt und nicht mit dem einen Gegensatz zulassenden „Sein". in den Existentialsätzen eine Gegeninstanz gegen die uralte Theorie zu erblicken. Erk. Standp.. NichtoieE^stenz^^dauch nicht Existenz di e Exi stenz das. oder jatj öv w. auf einem Zu- sammengehören beruht. 61. unter Existenz und Nichtexi- stenz „Korrelate" „ der wahrhaft affirmativen und negativen das versteht. Sachverhalt. v. das „öv d). <]^t\)Ooq enthaltenden Gefüge wird. tritt stets zur Steckte freilich. „Existenzial" -Sätzen unter der „Exi- stenz" das kopulative und zwar gedachte „Sein". dem die zukommen soll. mit gegensätzlicher Wertpositivi- mit der positiven Kopula. nach der es sich bei der Ur- teilsentscheidung stets um Anerkennung oder Verwerfung gerade von „Verbindungen" und „Trennungen" handelte positiv Indem er bei den sog. in » der Existenz Sittl. was bejaht wird. nicht aber was er das „Sein" „im Sinne der Realität". 58.^£s". « Erk. dar. 71 ff. dXr. ein ws oCkrß-ic. der richtigen Bejahung. den Ausdruck für die Anerkennungs. Urteile". 276 f. also mit dem Objektskorrelat tät. Genau ihn diesen Fehler begeht aber Brentano. das „ov im Sinne des Dinglichen (Wesenhaften)". Das verleitet dazu. daß nennt ^. verschließt sich ihm der wahre auch hier die Bejahungswürdigkeit sich auf eine Zweiheit von Elementen aufbaut. harmonischen oder disharmonischen. 64.

beweist garnichts für ihn^. die Gebietskategorie. liegt daran. als stentialsätze aussprechen lassen ' Psychologie. 281 ft". Die Umwandelbarkeit die Brentano geltend macht. grade als ein Zusammenstimmen von Inhalten mit der Existenz ausgesprochen werden. dann könnten allerdings nicht nur "Verbindungen. daß sie als die höchste. Philos. Man kann dikat deshalb sagen: weil nach der metagrammatischen Exi- Prädikationstheorie in allen Urteilen ein kategoriales Prä- vorkommen muß. Sie bedeutet lediglich eine Umformbarkeit aller sonst irgend- wie formulierten urteile in solche Sätze. die Gesamt-. im Sinne der Realexistenz doch nicht ein ausreichend umfassendes Prädikat darstellt und sich somit Brentano auch in dieser Hinsicht einer nicht genügenden Auseinanderhaltung der verschiedenen Bedeutungen des Seienden schuldig gemacht hat. ist ihm von Windelband mit Recht entgegengehalten 3 Daß freilich die Existenz worden. wie ja auch die Positivität ganz allgemein die üebereinstimmung mit den „existierenden" Gegenständen ausdrückt. für alle übrigen einzutreten vermag-.. 2 Vgl. neg.. z. Daß aber innerhalb der Kategorien ge- rade die Existenz ausnahmslos in dieser Bolle zu fungieren vermag. und das Bejahungsobjekt daraller urteile in Existentialsätze.oder verneinungswür- digen Gefüge auch in der sprachlichen Formulierung deutlich hervortritt. dazu ferner Log. v. Urt. d. vgl. darüber Log. Beitr. h. . 70 f. 184. die positive Wahrheit überhaupt und als solche. d. L. d. bei denen — der wahren Prädikationstheorie gemäß als eins — die Kategorie der Elemente im bejahungs. müssen sich alle Urteile ^.— Moment 78 — der Positivität. Aus diesem Grunde kann jegliches Zurechtbestehen und Zusammenstimmen. sondern auch Einzelinhalte mit der Wertpositivität ausgestattet sein stellen. Philos. 107/8..

Die Anwendung des Kriteriums der Gegensätzlichkeit auf die echten Strukturelemente. Erst die Vielheit logischer Formen bietet die Gelegenheit zu einer Durcheinanderwerfung der Elemente. Nunmehr braucht festgestellte bloß noch das im ersten Abschnitt Kriterium der gegensätzlichen Wertqualität auf die jetzt in ihrer wahren Gliederung begriffenen sich theoreti- schen Gefüge angewandt zu werden. c auf der einen und in die ürsachenkategorie auf der andern Seite. bei Für irgend- welches Nichtzusammen stimmen wäre der gänzlichen Uniformität des kategorialen Prädikats kein Spielraum da. auf dem disharmonischen in der das Verhältnis beruhen. Weder . Aller Un- wert muß auf einer Verschobenheit der Kategorie gegen das Material oder des Materials gegen die Kategorie. Denn wenn man sich die Kategorie un- differenziert gelassen denkt. Man also in a. als ein Zuund Xichtzusammengehören gerade von Voraussetzung für das Zustandekommen einer Verschiebung von Kategorie und Material gegeneinander bietet dabei offensichtlich die Vielheit der kategorialen Ein- zelformen dar. echten Strukturelemente erweist Bei Einsetzung der dann die "Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit der primären Objekte sammengehören Die Kategorie und Kategorienmaterial. das Kopulationsgefüge Wo die sollte auch sonst in „a ist Ursache zer- von c" die Wahrheitswidrigkeit sich einnisten? lege richtig in die Bestandteile.79 Dritter Abschnitt. das zwischen stattfindet. so ist entweder nur die UnbeBetroffenheit troffenheit von jeglichem Etwas oder seine durch die eine einzige kategoriale Form möglich. einem Material und einer solchen Einzelform Material in Wahrheit nicht steht.

Zu allen Zeiten sind Versuche ge- macht worden. daß sie als ungehörige Zu- sammensetzung gerade von Kategorie und Kategorienmaterial kenntlich wird. Diese steckt vielmehr lediglich in der Disharmonie zwischen Kausalität und dem Material a. c. Es braucht nach den Ausführungen des vorigen Abschnitts nicht umständlich ausgeführt zu werden. sondern nur in der dinghaften oder in einer sonstigen irgendwie verwickelteren Relation steht.— Sodas materiale Moment a. Die eigentlichen Elemente können ebensowenig jemals ersonnen wie unwertig sein. zu den der Verfehltheit entnommenen. disharmonischer Zusammen gefügtheit Form und zieren Material. aus deren Verbindung erst aller Unwert entspringt. sie Nur. daß jede erdenkliche Wahrheitswidrigkeit sich so umformen läßt. auf der der andern Seite sondern es muß ein wie stets Gesamtbefund passen des so zerfällt werden. das in Wahrheit nicht in der Relation der Ursächlichkeit. c noch das kategoriale Moment kann Wahrheitswidrigkeit bergen. welche diese Ele- mente sind und daß — von den Problemen des theo- retischen Sinnes aus betrachtet — nichts anderes als Kate- . „einfachsten" Elementen vorzudringen. Alle Ausgeburten des Wahns und des Traums. daß Nichtzusammen- auf die eine Seite gebrachten Materials und der auf die andere Seite geschlagenen Kategorie heraus- kommt. So sind — um grob zu exemplifi- — im Zentaur weder Pferdeleib noch Menschen: oberkörper ersonnen es wird vielmehr hier nur der die materialen Elemente umspannenden Dingheitskategorie ein unpassendes Material geboten. Wiederum also darf nicht von der Unzusammengehörigkeit zwischen irgendwelchem Material auf der einen und irgendwelchem Material geredet. alle Mythen und dichterischen Phantasieprodukte enthalten rein theoretisch angesehen — von — lauter Gebilde wahrheitswid- rigen Sinnes.

den- noch an der Wertartigkeit der Kategorie festhalten. kurz harmonierende oder disharmonierende Kausalität oder Dingheit oder Unterschiedenheit usw. als geltungs- und rent. als neutral angesehen werden müssen. so bleibt ihr. Will nun die Werttheorie. daß ungeachtet der bloß „formallogischen" lichen Bedeutsamkeit von Struktur und „Form" des Lask. ebenso verfehlte jenseitige gegenständlich-logische Ausweg übrig. Insofern für sein können. ohne die übliche Verschlingung von Wertartigkeit und Gegensätzlichkeit preiszugeben. positive und negative Kausalität oder Dingheit oder Unterschiedenheit usw. ob. h. daß ebenso wie die materialen Bestandteile auch die Kategorien als Elemente und wertindiffe- d. nur der andere. Gültigkeit und Ungültigkeit. Elemente umschlingenden Ganzheit native des Sinnes. in das urteilsPhänomen der Kategorie die gegensätzliche Wertqualität der Urteilsregion hineinzu- verlegen. sondern nur an wahrer oder verkehrter Stelle stehende. nur Bausteine einer unteilbaren. Es gibt auch offenbar nicht wahre und wahrheitswidrige. 6 . Die Kategorien sind nur ihre Glieder. ist das. wie sich im zweiten Kapitel zeigen wird. — und nichtgegenständUrteils Als Ertrag dieses Kapitels hat sich ergeben. die allein der Alter- von Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit unterliegt. Wert und Unwert sind eben nicht anders denn nis" als ein harmonisches oder disharmonisches „Verhält- zwischen den Elementen zu denken. die Geltungs- und Werttheorie Gelten und Wert an Gegensätzlichkeit gebunden. mit wahrem oder unpassendem Material verbundene. folglich Gegensatzindifferenz mit Geltungs- und Wertindifl'erenz zusamnoch die beson- menfällt (vgl. Lehre vom Urteil. als gegensatzindifferent. ergibt sich für sie ders bemerkenswerte Konsequenz.. S. 30).— gorie 81 — worauf und Kategorienmaterial hierbei alles ankommt.

in ihrer Gegenständen in der messen. Sodann das Hinausgetrieben werden über die Gegensätzlichkeit in seinen Konsequenzen für das problem zu untersuchen (2. — Materie'- Gliederung seiner nicht ohne An- knüpfung an die transzendental-logische und gegenständliche Urstruktur Yorgenommen werden kann. Gesamtheit der das Fort- logischen Phänomene Nur durch Maßstab schreiten zu einem urteilsjenseitigen läßt sich die Urteilsregion selbst erkennen. .. das heißt. ihr die ihr gebührende Stelle anweisen. der zwischen der Gegenstandsregion besteht. Dabei wird sich das als in der Urteilsregion Phänomen der Gegensätzlichkeit das Symptom ihrer Xachbildlicherweisen. Erschütterung (1. Es erhebt sich darum zunächst die Frage.— dennoch die 82 . der ganzen ist Gegensatzregion führen muß Wert- Abschnitt). Abschnitt). keit die und sekundären Stellung Logizität durchschauten In diesem Punkte Urteilsregion an den Kopernikanisch interpretierten. soweit verfolgt worden. da- Jetzt dagegen sich die Untersuchung auf den den Urteilsobjekten und Abstand richten. auf dem die gegensätzliche Wertqualität beruht. Die Uebergegensätzlichkeit. daß die Rolle hervortrat. Bisher ist eine Beziehung zwischen der nichtgegen- ständlichen Urteüsregion und den gegenständlich-logischen Phänomenen nur objekte zufällt. Zweites Kapitel. ob nicht ein genaueres Eindringen in das Wesen jenes Zusammenzu einer gehörens und Xichtzusammengehörens der Strukturelemente. die der Kategorie in der Struktur der Urteils- Nur um das soll Eingegliedertsein des Gegensich ständlichen ins Xichtgegenständliche handelte es bei.

Die Künstlichkeit der Urteilsstruktur und ihr Abstand von der gegenständlich-logischen Region.— 83 — Erster Abschnitt. daß die Urteilsregion auch von den Kopernikanisch interpretierten. Indem nämlich durch des die Kopernikanische These der Herrschaftsbereich Logier- schen bis in die Gegenstände hinein ausgedehnt wird. Wie bereits in der Einleitung erwähnt wurde (S. Es muß darum der Nachweis bracht werden. 5). in den Bereich des Logischen hin- eingezogenen Gegenständen durch die ganze Kluft ist . droht die Aufgabe einer Messung der Urteilsregion au einem urteilsjenseitigen Maßstab gerade durch in die Kopernikanidie sche Umwälzung der Logik wieder erschwert. Di- stanzstellung der Urteilsregion gegenüber den Gegenständen wieder verdunkelt zu werden. Es unterscheidet vom gegenständlichen Urbild in durch das Auftreten gewisser den Gegenständen selbst 6* . obgleich nicht die Gegen- mehr als metalogisch. dennoch nach wie vor als urteilsjenseitig anzusehen sind. weil dort als Distanz zwischen tischen dem Theoretischen und dem Metatheoreaufdrängt. wie sich für die vorkopernikanische Auffassung die Distanz zwischen urbildlicher und nachbildlicher Region ausnimmt. W'ächst die Gefahr. Denn das Theoretische als solches steht sich dort im Abstand der Nachbildlichkeit von den Gegenständen. der Künstlichkeit und Nachbildlichkeit geschieden stände. Zunächst soll dabei kurz skizziert werden. in die Gegenstände den vorkantischen so das Urteilsartig-Theoretier- Typus des Theoretischen und sche hineinzuverlegen. der Urteilsregion Für den vorkopernikanischen Standpunkt muß der Abstand zwischen und den Gegenständen er sich einfach deshalb unverkennbar sein.

vorgenommen gegenständlichen ^Materie'. So bildet der Wertcharakter gleichsam das Aequivalent für die Künstlichkeit der theoretischen Strukturphänomene und ihren Mangel an gegenständlicher Bedeutung. sein Uebersichhinausweisen auf ein Urbild. im Uebereinstimmen und Nichtübereinstimmeu. Diesem über die theoretische die Dem Nichtgegen- ständlichen eignet wenigstens wertartiges Gelten. Geradezu das "Wesen und der Ursprung des Theoretischen liegt nach der vorkopernikanischen Ansicht im Spezifischen der Xachbildlichkeit. Das „Ueber^-Verhältnis ist der Aus- . die Region als eine Region der Wahrheiten „über" die Gegenstände bezeichnet. daß tungs- dem Wahrheitscharakter verbundene Gelund Wertmoment einzig und allein aus dem Wesen mit theoretischen Gebilden innewohnenden einheitlichen der Nachbildlichkeit stammt. Damit ist in der vorauch das kantischen Logik zugleich bereits darüber entschieden.als spezifische „Form'. Das Theoretische läßt sich geradezu definieren durch seine Yergleichbarkeit mit den Gegenstän- den. die mit den der Gegenstandsregion entnommenen Elementen retischen hinzutreten. Es ent- springt dadurch allererst das . wobei das „Wahrheit über" die vox media für Uebereinstimmung und Nichtüber- einstimmung bedeutet. sich ganz ausschließlich nach dem den Sinn und Zweck der Uebereinstimmung bestimmt.des Theo- Danach stehen sich denn auch in der vorkantischen Philosophie die beiden im gegenständ- lichen Urbild und im theoretischen Nachbild forschenden Wissenschaften der Metaphysik und der Logik gegenüber. dessen Kriterium von jeher in dem Uebereinstimmungsverhältnis zum Gegenstand gefunden wurde. Distanz hinwegreichenden Hinwei- sungsverhältnis entspricht die bekannte Formulierung.— fehlender 84 — werden und zur und deshalb gegenständlicher Bedeutung barer Strukturkomplikationen..Wahrheits'*-Moment.

Daß dieses Phä- nomen die erst recht der gegenständlichen Bedeutung entbehrt. sondern es steht in der Mitte zwischen beiden. aber nicht zum Gegen- Wie die Wahrheiten im Dienste der Gegenstands- erfassung. „untereinander". lediglich die erste Stufe füge.— geordnetheit des Nachbilds 85 — Urbild.). des Erkennens sind die Gegenstände. der „materialen der theoretischen Strukturkomplikationen repräsentiert. 31 Phänomene im Dienste der Wahrdeshalb. S. Es dreht sich bei ihnen alles um das Verhältnis der Wahrheiten stand. anzumerken. So zerfallen die spezifisch theore- tischen Gebilde im ganzen in solche mit und ohne Meßbar- . so stehen diese heitserfassung. daß die nach- Nur bildliche beiläutig ist hierbei Region der einzelnen Wahrheits. leuchtet ein. Es ff. weder mit einem „bloß logischen" Widerstreit. gibt Es noch das weitere Strukturphänomen der „formalen Wahrheit". zeigte (ob. fällt wie sich schon früher das Zusammengehören und Nichtzu- [ sammengehören der Elemente im einzelnen Urteilsgefüge. der auf den einzelnen Wahrheitsgefügen sich aufbauenden Wahrheitszusammenhänge.und UrteilsgeWahrheit". heit Das letzte Ziel Aber bei Gelegendiese ihrer Bemächtigung schieben Sie stehen sich aus einem Schalten mit den Gegenstandselementen hervorgegangenen Phänomene dazwischen. In ihnen und Erkennen der Gegenstände habhaft. druck für die durch den Abstand hindurch bestehende Zu- zum Die eigentümlichen theoretischen Phänomene machen des den zum Anteil der Gegenstände von Seiten retischen Theo- hinzugebrachten Beitrag aus. einer „Kealrepugnanz" noch mit zusammen. Fehlt doch diesen logischen Gebilden sogar Meßbarkeit und Nachbildlichkeit gegenüber den Gegen- ständen. Erreichung des mittelst ihrer wird das ganz im Dienst der gegenständlichen Urbilds. so sehr es auch ein nichtgegenständliches Phänomen darstellt.

Denn das Gegenstandsmaterial bildet die grenzenlose Mannigfaltigkeit. die theo- retischen Strukturphänomene ureigenen die Formen des der die werkzeug- mäßigen Umgestaltung und Verarbeitung.noch gegenüber der „materialen . Organen'-. ihrer positiven und negativen Qualität und folgeweise ihrer Kopula . das theoretische Strukturphänomen dagegen. die außer im Sinne der Umgestaltung des Gegenstandes zugleich auch im Sinne der Allgeraeinheit gegenüber der variierenden Gegenstandsmasse.— keit. dem Subjekt die gegen- Elemente und Prädikat angehören. beispielsweise der Urteilsmaterie. in die die Gegenstände im theoretischen Prozeß hineingeraten. dar. Es nimmt aber das theoretische Strukturphänomen Rolle der „Form" ein. in Die Form dagegen besteht in den besonderen Strukturkomplikationen . präge. entsprechend wie vorher die Strukturkomplikation. Sie alle aber stellen sich im weitesten Sinne als zeug der Gegenstandserfassung. des Subjekts und Prädikats . den Gegen- Formen „Denkens'- und „Erkennens'* dar. mit der Zweigliedrigkeit Eleraentenbestandes. Form" und „Maist Die Materie der den Gegenständen ständlichen selbst entnommene Bestand. denen die Gegenstände der theoretistel- schen Region unterworfen werden. Die Gegenstände len den Rohstoff oder das Bewältigungsmaterial. 86 — Werkals . ständen fremden. repräsentiert das überall gleiche Ge- Die Unermeßlichkeit der Gegenstände fügt sich so in einige wenige Formen so hinein. Damit enthüllt sich auch der tiefere Sinn der Aristo„ telisch-scholastischen Unterscheidung von terie" der theoretischen Gebilde. beidie spielsweise Urteilsstruktur mit ihrem Geltungs- und ihres Wertcharakter. holen. auch das Formverhältnis wieder- Es ist darum die Strukturform der Wahrheitszusammenhänge „formal'. Innerhalb der theoreti- schen Form aber kann sich..

bloß daß darin sen des Theoretischen liche jetzt nicht mehr das WeUrbild- überhaupt getroffen wird. bleibt vorkantischen Logik über die Urteilsregion Ausge- machte bestehen. sich nicht und nachbildliche Region stehen und mehr als gegenständliche und theoretische. nicht sie ist es. Nicht die ist Distanz. Dabei wird zugleich das Vorgehen die des ersten Kapitels Uebereinstimmungs- und Nach- bildtheorie vom dogmatischen Standpunkt einfach zu über- . — wird nun von als erkennt- Dieses vorkopernikanische Gesamtbild der Kopernikanischen Lehre gänzlich zerstört. Jetzt erst hat sich die Darstellung zuzuwenden. daß es nur nistheoretisches Gesamtbild verworfen. Und Es Funktion des Urbilds somit alles von nimmt der nicht mehr eine metatheoretische. die Urteilsregion. Allein jetzt kommt es darauf an. die selbst schon in Urteilsmaterie zerfällt. vielmehr nur diese Theorie bei gleichzeitiger Behauptung der Metalogider Untersuchung zität für das gegenständliche Urbild. . sondern als lich. worin denn überhaupt der „ Abstand" zwischen den beiden Regionen und die Künstlichkeit der nachbildlichen Region besteht. was mit ihm steht und fällt.oder urbildlich-theoretische liehals gegenständ- nichtgegenständ- oder nachbildlich-theoretische gegenüber.und Uebei-'^nsfmimungstheorie überhaupt das exklusive Charakteristikum des „dogmatischen" Standpunkts. sondern eine gleich- falls theoretische Region ein. . die sondern ein Theoretisches. zu begreifen. Was im Abstand zu den Gegen- ständen steht ist fortan nicht mehr das Theoretische.— form und 87 in — Wahrheitsoder Urteils- Wahrheit". daß nichtsdestowemuß. Verworfen nicht aber niger aber eine Distanz ürteilsregion und Nachbildlichkeitssituation der aufrecht erhalten werden nämlich wird die Stellung der Nachbildlichkeit nur für das Theoretische als für solches und überhaupt.

im Zusammengehören und Nichtbesteht. für sich von den spezifischen Voraussetzun- gen der Kopernikanischen Ansicht unabhängig. liegt und es infolgedessen hierbei gar nicht erforderlich über die Region dieser theoreti- schen Sinngefüge selbst hinauszugehen. auch auf diese die Anwendung gestatten und Zunächst gilt es. Auszugeheu ist bei diesem Nachweis von dem Umstand. seine nachträgliche Rechtfertigung erhalten. Auffassung das Spezifi- daß auch für die Kopernikanische sche der Urteilsregion in der Gegen sätzlichkeit gegliederter Ganzheiten und d. die. zwi- Das für die Struktur der Objektsgefüge des Urteils charakteristische Zusammengehören und Nichtzusammengehören der Elemente seiner jelM.nehmen. Während bei dieser das Kriterium in einer unabHangig von aller Messung an den Gegenständen konstatierbaren Uebereinstimmung und Nichtübereinstimmung der Sinngefüge untereinander ist. weist die Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit des einzelnen Gefüges über hinaus auf einen Maßstab. sich darauf zu besinnen — was im ersten Kapitel bei der Darstellung der üebereinstimmungstheorie bereits implicite enthalten danken eines daß mit dem Gewar Zusammengehörens und Nichtzusammenge.feM4§Jill. zusammengehören von Elementen sich aber für das Dadurch lassen Problem der Urteilsgegensätzlichkeit geaus wisse allgemeine . dem Begriff des Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens von Elementen ableitbare Sätze gewinnen. — hörens von Elementen die Vorstellung einer Distanz schen zwei Regionen unabtrennlich verknüpft ist. von dem aus allein sich sie beurteil- bar wird. doch ohne weiteres fordern. das Ueber- . Dadurch gerade unterscheidet ^ sich*3^"BW^J'fi!Sfmale" Wahrheit von der sog. „formalen".. e^er bedarf eines ^^^tm. h.aßes. Wenn darum früher gesagt wurde.^^ Messung amxT^enstande.

Nun kann es offenbar von den besonderen Phänome- nen. über ihrer Maßstabsregion beruht keine Spur geben. das über und also sich selbst auf einen Maße s i stab hinausweist diese gegensätzliche Region zu folgt. Und zwar einer nachbildlichen stempelt. auf denen die Distanz einer meßbaren Region gegen. gleicht. Der Nachweis hierfür wird bei Zugrundelegung der . daß das Zusammengehören der gegenständlichen Region ebenso fremd lich und daß auch es ist auf das Nachbild eingeschränkt sammengehören. in dieser selbst noch Es bildet aber gerade das Zusammen- gehören und Nichtzusammengehören von Bestandteilen das spezifische Moment. 32). Daraus daß liegt der größte Anlaß vor . S. \ m gegenständlichen Urbild ein Zusammengehören und Nichtzusammengehören von Elementen garnicht geben kann. so muß jetzt schärfer umgekehrt ausgemacht werden : dies Zusammengehören und Nichtzusammengehören ist von vornherein ein solches. Daß also das übereinstimmende durch ist Nachbild nicht etwa dem Gegenstand wie das von ihm abweichende. mit besonderem Nachdruck ebenso ausschließwie das Nichtzu- hervorzuheben. vielmehr dieselbe Kluft der Nachbildlichkeit von ihm geschieden Die positive "Wertigkeit in der nachbildlichen Region steht. das auf der Meßbarkeit dieser gegliederten Einheiten an einer ihnen jenseitigen Region beruht. der gegenständlichen Re- gion ebenso fern wie die Unwertigkeit. Nur um ein derartiges es Zusammengehören und Nichtzusammengehören handelt sich hier überhaupt. was die spezifischen Nach- bildlichkeitsphänomene anlangt .— 89 — Zu- einstimmen und Nichtübereinstimmen von gegliederten Ganzheiten mit den Gegenständen führe zur Vorstellung des sammenstimmens und Nichtzusammenstimmens der Glieder innerhalb der einzelnen Gefüge (ob.

die die Gegenständlichkeit und Objektivität als konstituierenden kategorialen Relationen anderes sein. 37 u. daß in alle den harmonischen und disharmonischen Gefügen wie .— 90 — sein. ob. Bevor deshalb der Hauptnachweis geführt wird daß die ganze . insbesondere menfällt (vgl. echten Strukturelemente und unter der Voraussetzung der Kopernikanischen These zu führen Ermangeln auch im Lichte der Kopernikanischen Interpretation die Gegenstände des Phänomens der Zusammengehörigkeit ebenso ist wie der Isichtzusammengehörigkeit. Nichtzusammengehörens Kategorien. Gegenstandsregion jenseits der oder die gegenständliche Struktur Strukturphänomene des Zusammengehörens und liegt. das die Zusammengehörigkeit den also in einem der will. wie sehr gerade die Ko- pernikanische Auffassung dazu verführt. so ken der Zusammengehörigkeit das Urteilsartig-Theoretische in die Gegenstände hineinzuverlegen. S. dann gestellt. finden Es ist früher bereits im allgemeinen die Ansicht ab- gewehrt worden. muß erst dem Mißverständin nis vorgebeugt werden. Elemente des Gegen- standsbereichs. 75). außer Zweifel daß auch die Kopernikanisch interpretierten Gezeigt sich genstände urteilsjenseitig zu denken sind. mit dem Gedansollen. notwendige und allgemeingültige Zusammengehörigkeiten. was heit die Ding. Hier nun sofort. zusamAber zur genaueren Kenntnis der erneuten Besinnung darauf.und Kausalrelation anderes (Lotze)? „Zusammengehören" WahrSo droht die Koals ein in • pernikanische Konstituierung des Gegenstandes durch das Logische immer in eine Konstituierung durch das Gegensätzlich- und Urteilsartig-Logische umzuschlagen. Denn was meint man . daß das eigentümliche Zusammengehören und Nichtzusammengehören mit irgend einem bestimmten Bedeutungsgehalt. davon bedarf es jetzt dem der Kategorien.

sondern nur gerade kausal sollen sie nicht zusammengehören. Vielmehr bildet in Gefüge kausaler Zusammengehörigkeit die Kausalität hältnis. die Kausalität an verkehrter. Das heißt aber nichts anderes. Redeb Zu- wendung dafür. e 1 Kategorien so auch die kategorialen a t i o n e n nur auf harmonierenden oder disharmonierenden Elemente stehen können. c auf der an- deren Seite vorliegt. als hierbei Ebenso wäre als zu meinen. . Daß zwei Inhalte a und b kausal zusammengehören. eine abgekürzte a. Was . daß die Kausalität außer Kausalrelation NichtZusammengehörigkeit die bei- den Inhalte a und c umspanne. die Zusam- mengehörigkeit ein von der Kausalität unterschiedenes und als eins ihrer Elemente umfassendes VerEine kausale Zueine Sie tritt zur Kausalität hinzu. also ein wahrheitswidriges Kausalgefüge vorliegt? Nicht ünzusammengehörigkeit überhaupt soll doch zwischen den beiden Inhalten bestehen. Genau ist dasselbe gilt aber offenbar von der Zusammengehörigkeit. an wahrheitswidriger Stelle steht.— Seiten der 91 — ß. sammengehörigkeit sammengehörigkeit. Kau- und bleibt. als daß eine Unvereinbarkeit zwischen der Kau- salität auf der einen und dem Material einer a. Also keineswegs stellt die Kaueinem Zusammengehörigkeit dar. Weder Zusammengekann ja hörigkeit noch NichtZusammengehörigkeit salität sein. Von ist Nichtzusammengegarnicht die Rede. besagen denn Urteilsgefüge ? die eine kategoriale es. hörigkeit zwischen a und c es unsinnig. was sie bedeutet: die geund auch im wahren und wahrheitswidrigen Kausalgefüge fungiert sie immer nur als solSie ist gensatzlose Kausalität. . die Kausalität ist als Art von Zudie ein Unding. Relation enthaltenden Was bedeutet wenn gesagt wird daß in dem der urteilenden Stellungnahme vorliegenden Objekt a und c kausal nicht zusammengehören. daß salität eine zwischen Kausalität und sammengehörigkeit besteht.

ünzusammengehörigkeit abgeben. Die Kausalität als eine Art von Zusammengehörigkeit kehrt. nen. 75). "svie hinzustellen. Nur wer wie Lotze die in Wahrheit gegensatzlose kategoriale Relation die Funktion der Kopula übernehmen..Inhärenz"-Verhältnis zwischen Ding diese Kategorie einmal und Eigenschaft ausgesetzt — unbesehen vorfern- — der Nebengedanke des „Zukommens" zuhalten. steht ebenso jenseits des Gegensatzes von Zukommen und Nichtzukommen. dieser Ausdruck für .Zusammengehörigkeit" ganz auszuschalten. muß in den Fehler verfallen. Anhaften oder Eignen. wofern darunter wiederum die gegensätzliche qualität verstanden wird. das „Haben" der Eigenschaft von selten des Dinges.. ihr Wert- Das „Inhärieren" der Eigenschaft. 92 — . zu fassen. ohne im geringsten ihren Sinn zu ändern ohne im einen Fall zur Zusammengehörigkeit. So ist die die gegensätzliche Wertpositirität gänzlich aus dem Beist deutungsgehalt einer Kategorie herauszuweisen. salität für die Nur eins der Glieder also kann die Kau- Zusammengehörigkeit genau so wie für die Zusammengehörigkeit.— che. im andern zur Nicht- zusammengehörigkeit zu werden. oben S. aus Man muß sich daran gewöh- dem schlichten Bedeutungsgehalt der den Gegen- stand konstituierenden kategorialen Relation diesen urteils- mäßig beteuernden Nebengedanken der . Einwohnen. zur Ünzusam- mengehörigkeit. die kategoriale Relation als eine „Zusammengehörigkeit". wie bei- spielsweise die Kausalität jenseits des Gegensatzes von Zu- sammengehörigkeit und ünzusammengehörigkeit. ist genau so ver- sie für eine Art von NichtZusammengehörigkeit zu erklären. Ebenso wie von der Kausalität die Zusammengehörigkeit. die Verbindung sie der Urteilsstrukturelemente durch herstellen läßt (vgl. Mit dieser Entrückung der Kate- . die nur Sinn hat als Gegensatz zur „Zusammengeratenheit'*. spielsweise von so bei- dem .

sondern immer nur mit Rücksicht auf eine ihnen zugemutete Relation. Solche sich harmonischen und disharmonischen Gefüge lassen sodann in eine Zusammengehörigkeit und NichtZusammengehörigkeit zwischen der eigentümlichen gegensatzlosen Relation auf der . daß ihnen nicht die Funkoben S. in an der der Gegenstandsregion herrschenden Verschlun- genheit der Elemente. allein in ihrer Struktur liegen. 75). noch der Hauptnachweis: daß es gegensätz- liche Gefügtheit in den Gegenständen überhaupt nicht sie in oder genauer : daß der gegenständlichen Struktur ^^ nicht vorkommen kann. kann da doch ihre Elemente auch in der nachbildlichen Region vorkommen und dort mit ihnen denen das Strukturphänomen des geschaltet wird. nun ganz allgemein aus dem Begriff des Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens von Elementen deduzieren. sondern lediglich an der gegenständlichen Struktur. Region können Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens gegenübersteht. mengehören zweier Inhalte überhaupt. Nicht die Elemente der gegenständlichen es sein. daß der Typus der in gegensätzlichen Verbundenheit nicht den kategorialen vertreten solche ist. die dann selbst jenseits von Zusammengehörigkeit und Nichtstehen zusämmengehörigkeit muß. Elementen fehlt der Gegenstandsregion Es gibt.— 93 — und gorien über den Gegensatz von Zusammengehörigkeit NichtZusammengehörigkeit schließt sich zugleich der früher begonnene Nachweis davon tion der ab. ihre Distanz und Maßstabsstellung gegenüber der nachbildlichen Begründende. wird die nachbildliche Struktur ge- messen werden können. Denn das der gegenständlichen Region exklusiv Angehörende. Wie sich bereits aus dem Vorangibt es garnicht ein Zusamgegangenen entnehmen läßt Hier läßt sich . Kopula zuzumuten ist ist (vgl. Bisher jedoch lediglich dargetan.

Doch erweh- man wird sich schon jetzt der Beantwortung kaum ren können. Woher diese künstliche Auseinanderspaltung stammt. überall erst aus den isolierten Teilen stück- weise aufbauen muß. der von anderwärts her an ihr vorgenommen sein muß. sich Daraus aber ergibt mit nunmehr. Es baut sich somit der ganze Begriff des Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens auf einer Zerbrechung und Verrenkung der gelie- genständlichen Region auf. was ja auf dasselbe hinausläuft. beispielsweise zwischen der Kausalrelation setzt die keine Stätte haben kann. die Verschiebbarkeit und BeKausalverhältnis und Kau- wegHchgewordenheit der Kausalrelation gegen ihre Glieder. Entwurzelung der Kausalrelation. Für die Subjektivität. Zwar kommt die gegensatzlose Relation hierbei immer noch als in dieser vor. soll vorläufig noch außer Betracht bleiben.— einen Seite 94 — überhaupt und ihren beiden Relationsgliedern auf der andern umformen. was ihr als Fertiges nicht gegeben ist. die nicht an- Schwanken hindurch an den gegenständlichen Sachverhalt herankommt. aber als losgerissen von ihren Gliedern und Losgelöstheit auf die eine Seite geworfenes harmonierendes oder disharmonierendes Element. die Rela- . daß hier irgendwie die erkennende vität dahinter stehen Subjekti- muß . was es dem Harmonieren und Disharmonieren für eine ßewandnis hat und warum es in den Gegenständen selbst Zusammengehören und Nichtzusammengehören. mag ein Anlaß vorliegen. stets „in Gedanken" die zu einander gehörenden ders als durch Unkenntnis und Glieder. die in ihr selbst unmöglich gen kann. Ein und zwei Inhalten. Auseinanderreißung von die salgliedern. voraus. oder. die sich vielmehr das. die vielmehr irgendwie einen antastenden Ein- griff verrät. der ein Erfassen des ganzen und unzerstückelten gegenständlichen Sachverhalts nicht vergönnt ist.

Zusammenhange interessiert lediglich das Ergebnis daß jegliches Zusammengehören und Nichtzusamm engehören auf einer Ablösung der Relationen von den Relationsgliedern dabei wiederum. ist das untrügliche Anzeichen dafür. Nachbildlichkeit als gativität ist Die Region der solche und nicht etwa bloß die Ne- vom Unzerstückelten und Unverkünstelten der Gegenstände durch eine Distanz geschieden. das nicht übereinstimmende. solcher als Gewiß steht das übereinstim- mende Gebilde als übereinstimmend dem Urbild näher das abweichende. mit einem Phänomen belastet das im Urbild gar kein Original hat. Auch das übereinstimmende Gefüge ist nicht ein bloßes wiederholendes Abbild des Ge- genstandes. Aber es kommt geradezu alles auf die . das übereinstimmende Gefüge ebensoweit Das vom gegenständlichen Urbild entfernt. ebenso wie bei der ünzusammengehörigkeit auf einer Losreißung der gegensatzlosen Relation von ihren Gliedern ist beruht.— 95 — isolie- tionen und die dazu passenden Relationsglieder zu ren und gegen einander zu verselbständigen. wie das wahrheitswidrige. daß die Zusammengehörigkeit hinzutritt . den der Künstlichkeit wie die Negativität. Es steht darum die Positivität genau auf demselben Bo. Daß dieser Abstand immer nur gerade an der Negativität hervorgehoben wird. also gegensatzlosen die Sachverhalt mit sich bringt und zwar eine solche. wahre. daß dies gilt sich aufbaut. daß die Strukturkünstlichkeit der ganzen Urteilsregion als garnicht durchschaut wird. Besonders hervorzuheben ist von der Zusammengehörigkeit ebenso zusammengehörigkeit. Neues zur gegensatzlosen Relation Komplikation gegenüber dem Man braucht bloß etwas eine daran zu denken. wie von der Unist Zusammengehörigkeit immer das als Zusammenpassen des Zerstückelten. sondern eben ein bloßes „Nachbild". Im jetzigen .

daß dort zwischen diesen ja sofort die künstHche Aus- Relationen und ihrem Relationsmaterial eine Zusammengehörigkeit besteht. genständen Beim Fehlen durch muß man Vorrang unvermeidlich. Sowahr nun Gegenständen diese Zerreißung in den ist unangetasteten jetzt dargetan. In den Gegen- ständen selbst gibt es nur zunächst die bestimmten gegensatzlosen kategorialen Relationen. die eine erhebt sich vielmehr auf der Zerstösich rung der andern und gibt ihr als ein geradezu gekünsteltes Der Abstand zwischen der meßbaren und der Maßstabsregion hat sich als eine Distanz zwischen einem Zerstückelten und einem Unzerstückelten erwiesen.— auf 96 — von den Gedieser Einsicht Koordinierung von Positivität und Negativität in Hinsicht Struktur künstlichkeit und Abstand an. Und es kann des wei- teren keine Rede davon sein . geblendet den zweifellosen der Wahrheit vor der Wahrheitswidrigkeit. Relation und Relationsgliedern Es darum dort nur ein schlichtes. Das würde von gibt einandergerissenheit voraussetzen. selbst nicht liegen kann. die Wahrheit als das einzig Ungekünstelte und die Wahrheitswidrigkeit als das Gekünstelte. Jetzt erst zeigen sich die wahren Wahr- heit. daß die auf solcher Unterwühlung der Gegenstandsregion basierenden Phänomene des Zusammenstimmens und Nicht- zusammenstimmens ausschließlich der nachbildlichen und garnicht der urbildlichen Region angehören. künstlich auseinandergerissenen Bestandteile. gen Objekte als das. nämlich als die Verzerrung der ansehen. was sie sind: als lauter und wahrheitswidrizusammen- gestückelte Gefüge der aus der Gegenstandszerstückelung hervorgegangenen. durch . es be- steht nicht einmal ein friedliches Nebeneinander der beiden dadurch im Vergleich mit Gebilde zu erkennen. Regionen. Ja .

b oder also beispielsweise Kausalinhalte. 97 — Antastung hindurchgegangenes Stehen der Inhalte Es muß deshalb dies gegenständliche Ineinander von Kategorie und Kategorienmaterial ausdrücklich als ein derZerstücklung und darum der Zusammengehörigkeit entrücktes. von Kategorie und Kategorienist und losgerissen d. Nicht nur die kategoriale Relation. es Und können dann wiederum diese Elemente oder Inhalte nicht überhaupt zusammengehörig oder unzusammengehörig sein. die Ver- klammerung von Kategorie und Kategorienmaterial. beispiels- weise die Kausalität. gehören dort zu den Elementen. Im einzelnen harmonischen oder disharmoniist schen Objektsgefüge als die entwurzelte Relation das eigentümliche Ineinander material anzusehen. von dem bestimmten 7 Material und der bestimmten Kategorie. „Inhalte". also gegensatzloses Verhältnis bezeichnet werden. Denn a. aber mit Rücksicht zwischen Kategorie und Kategorienmaterial bestehende Ver- klammerung. sondern auch das die gegenständliche Struktur ausmachende Verhältnis. sondern nur mit Rücksicht auf die zwischen d.— keinerlei in ihren Relationen. sondern der eine Inhalt wird durch die Kategorie und der andere durch das Kategorienmaterial re- präsentiert. ihnen auf die bestehende Beziehung. Doch genau genommen bedarf es jetzt erst noch einer Anwendung der allgemeinen Argumentation für die Gegensatzlosigkeit des Strukturverhältnisses auf die eigentlichen dort sind ja die Elemente der Gegenstandsregion. h. hat sich als gegensatzlos erwiesen. um es sich deren Harmonieren oder Disharmonieren nicht a. h. folglich als ein über den Gegensatz von Wert und Unwert erhabenes. die meist selbst eine Rela- . handelt. Lehre vom Urteil. diese Relation von ihren Relationsgliedern. Lask. c. Auch die kategorialen Relationen.

Gefüge B. i worin eigentlich besteht. Kate^rie und Kategorienmaterial besteht. allerdings nur in abgekürzter Redeweise. die zwischen die h. 98 - Diese Verschlungenheit von Kategorie und ist die Kategorienmaterial standsregion. diese Struktur eines durch keine Entwurzlung anSie stellt das getasteten Ineinanders handelt es sich hier. zu messen die auch Es Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit richtet sich aber offenbar in jedem Einzelfall beispielsweise eines Kausalgefüges danach. gorie h. auch als das schlichte Stehen des Kategorienmaterials in den Kategorien aussprechen. d. ob sich ein schlichtes gegensatzloses Stehen der betreffenden Elemente Urbild aufzeigen läßt oder (z. woran der Sachverhalt der nachbildlichen Zerstücklung ist. in der eigentümlichen Verklammerung. die die g genständliche Ur struktur Kopernikauischen nach der gedachten These für ist. Und so läßt sich die gegenständliche ürstruktur sprachlich weniger umständhch. in der Kausalrelation als nicht.— tion darstellt. Stehen der dortigen Elemente. Um dar. Aber Verschiebung der eigentümlichen Verschlungen- heit zwischen Kategorie und Kategorienmaterial gegen ihre Glieder läßt sich äquivalent umformen in die Verschiebung der Kategorien gegen ihr Material. sind. die metalogisch Gegenstände einzusetzen schlichte . von b oder Ursachenrelation zuwenigstens dieselben sammengehörig mit die b) im Gegenstand gegensatzlos miteinander verbunden . gegensatzlose Relation der Gegen- um deren Lockerung von ihren Gliedern. a Ursache a. Sie erweist sich jetzt als das durch keinerlei Zerreißung hindurchgegangene d. der bestimmten Katein der sie und des bestimmten Materials. Jetzt erst ist in Schärfe bestimmbar. um e- deren Verschiebbarkeit gegen es sich handelt. So enthält das wahre Elemente. umspannen- den Relation. sie.

— Es bisher das allgemeine Argument für die Künst- lichkeit des Zusammengehörens und Nichtzusammengehörens einfach auf die echten Strukturelemente. gegenständliche struktur. noch garnicht Acht gegeben. was der Urteilsregion das Gepräge stände hineinverlegt werden darf. wo es lediglich auf das bloße Hin- einragen der gegenständlichen Elemente in die nachbildliche Region ankam. eines wesentlichen Vorbehalts. interpretierte gibt. das Ineinander von Kategorie und Kategoriensteht als übergegensätzlicher material. a Ursache von c) dagegen liegen nicht einmal die im Urbild gegensatzlos mit einander verknüpften Gegenstandselemente vor. wurde auf den Abstand zwischen den beiden gleichmäßig nach Kategorie und Kategorienmaterial gegliederten Regionen. Der Ausdruck „Nachbildlichkeit" bedarf somit. die Zugeordnetheit gegenüber den Gegenständen. also auf die Distanz zwischen dem schlichten Urzustand der Urbestandteile und ihrem gelockerten. die gegensätzlichen Gefüge ermöglichenden künstlichen Nach- bildlichkeitszustand. sammenstimmens (z. Im wahrheitswidrigen B.— wenn auch der dort garnicht 99 — und mit ZuGefüge eines in künstlicher Auseinandergerissenheit vorkommenden Komplikation behaftet. Im ersten Kapitel. [ Er \ bezeichnet I von. Er Ur- darf nicht darüber hinwegtäuschen. daß auch unter den GegenUr- f Voraussetzungen der Kopernikanischen Lehre gerade das. nicht in die Auch die die Kopernikanisch Gegenstandsregion. fischen Maßstab den spezi- Phänomenen der ist Urteilsregion gegenüber. bild daß diese auf ein hinweisende Nachbildlichkeit nur bei gleichzeitigem Hinzutritt neuer. eines urbildlichen Repräsentanten entbeh- render Strukturphänomene stattfindet. Jetzt ist der Nachweis erbracht. um nur die Meßbarkeit an. die Abhängigkeit \ richtig verstanden zu werden. auf Kategorie und 7* .

— mengehören gerade 100 — Allein ein Zusam- Kategorienmaterial. Kategorie und so wie sie Kategorienmaterial selbst. 174 f. Bt die Form weisendes. dürfen nicht Kategorie und Material genannt werden. Material bereits den Ausdruck etwas Hinso eine Betroffenheit enthält. d. Form ist ja ein „Hin". zu den Bestandteilen einer zu '. . berücksichtigte Steigerung der Künstlichkeit mit sich. Zunächst ist vor dem Irrtum zu warnen. eine StrukturZusammenschluß verschiedener ein Aber als diese Elemente gefügtheit überhaupt. zwischen Kategorie und Kategorienbisher garnicht material bringt noch eine ganz besondere. Zum Verständnis davon muß noch genauer untersucht werden. gleichsam vorformales Etwas gedacht werden. machen Elemente. Philos. daß kategoriale „Form" bereits Ausdruck für für ein Hinweisen. bereits auf ein anderes Bezogenes. was es mit dem im Mittelpunkt der Argumentation stehen- den „Verhältnis" zwischen diesen beiden Strukturelementen für eine Bewandnis hat. Folgenden Log.. nämlich das vorformale Unsinnliche mitsamt der zum Gegenglied hingehenden Relation oder mitsamt ihrer Stellung innerhalb der gegenständlichen Struktur. Freilich liegt eine Bezogenheit. zu den Gliedern eines zwischen ihnen bestehenden Verhältnisses. 68 ist Denn den zu bedenken. » Nicht die Form. hier vor. eine Relation oder ge- nauer das eine Relationsglied. angewandt worden. sondern das vorformale Unsinnz. bisher auftraten. darf auch jenes vorformale Etwas len als unsinnlich bezeichnet werden. muß ein von der Formsituation noch unabhängiges. sie umspannenden Struk- tureinheit. Insofern der Formgehalt unsinnlich im Unterschied zum sinnlich-anschaulichen Material. Vgl. In der kategoria- Form hat somit eine Relation bereits ihren Ausdruck gefunden. dessen Verflochtensein iWf einem andern logische erst den Formcharakter ist ergibt.

zwiürrelation schen den letzten Gliedern bestehenden eine noch sich neue Beziehung zu lassen. das gleichsam vormateriale. Nicht das Material. neben der in Form und Material bereits steckenden. noch unbetroffen zu denkende Etwas ist das einzige Gegenglied der Relation. sind die Elemente. die bloßes Relationselement gilt auch ob. sondern das von der Matenalssituation nocjjijyjj^bhängige. mithin gleichfalls seine Stellung innerhalb der gegenständlichen Struktur. Auch in ihm ist Stehen in einem gewissen Verhältnis schon angedeutet und Material schließt schon die Betroffenheit eines Etwas.— als ein 101 — Form aber schon mehr S. 56). Verhältnis. sondern der beiden zusammenzuschließenden Glieder noch hinzu. (vgl. die hier von einem Einheitsband umspannt werden. rial Dagegen ist in die bloße die Form und Es ist in das bloße Mate- bereits die wahren Urglieder umschließende Einheit mit hineingenommen. Gedas nau dasselbe aber mitgemeint. Was hier von Form und Material überhaupt ausge- . Ueberflüssigkeit darum eine unsinnige und eine pleonastische Verschrobenheit. liehe ist das eine Relationsglied. zwischen Form und zur leeren Material stiften Im Unterschied der inhaltlich erfüllten. Das Zusammen von Form und erst die Vollständigkeit Material macht darum allerdings dieses und Abgeschlossenheit Be- ziehungsganzen aus. sind Die wahUr- ren Elemente das "^o^jmatgj^ale Unsinnliche und das vormateriale Etwas. bereits mit ein. Zwischen ihnen allein besteht das sie allein um das sich hier alles dreht. fehlt also im Vergleich zum ganzen GeForm und dem bloßen Material noch die Immerhin jedoch füge der bloßen Ergänzung durch das Gegenglied des Urverhältnisses. im Vergleich mit terial tritt Form tritt in dem bloßen Ma- im ganzen Form-Material-Gefüge nicht etwa der lediglich das eine Zusammenschluß der Elemente. vom Material.

Die Bestimmtheit der Einzelform lediglich als eine Abbreviatur für den Sach- verhalt anzusehen. bedienen wir uns der Abkürzungen in der Formartigkeit in einer be- „Dingheit" oder „Kausalität". bedeutungsbestimmendes Moment genannt werden. die Form zum bestimmten Gehalt sich spezialisiert. Folgenden Log. tem Material hingeltend gedacht werden lediglich spitztheit der rial. enthält also den Ausdruck für die Eingeengtheit und Zuge- Eorm überhaupt und : auf ganz bestimmtes Mate- Beispielsweise lediglich um zu illustrieren: statt sie ge- umständlich zu sagen theoretische Form.— macht wurde. . Obwohl der Form soll diejenige ' Vgl. so hat stimmten Kategorie die Bezogenheit des Unsinnlichen auf ganz bestimmtes. Philos. insoweit rade bestimmtgeartetes koexistierendes sinnliches oder soweit sie in- gerade bestimmtgeartetes sukzedierendes sinn- liches Material betrifft. Wie Formartigkeit überhaupt das mit einem Hinweisungssymptom überhaupt versehene ünsinnliche darstellt. Dazu bedarf es jedoch zunächst einer Verständigung über das Prinzip der kategorialen Differenzierung ^ Zugrundegelegt wird hier eine Ansicht. Form g e h a 1 1 oder „Bedeutungs bestimmtBesonderheit am Material. nach der die Zerspaltung in die Mannigfaltigkeit der Einzelformen ganz und gar vom Material herstammt. auf gerade dies und dies und kein anderes Material einen Ausdruck gefunden. Die Bestimmtheit heit". muß auf dahinter stehenden wahren Elemente des dabei vor- liegenden Strukturverhältnisses zurückgegangen werden. so repräsentiert die bestimmte Einzel- form das mit einem Hinweis sogar auf bestimmtes Einzelmaterial bereicherte ist ünsinnliche. z.. d. daß das Unsinnliche zu ganz bestimmsoll. 57 ff. auf die zugespitzt. muß 102 — Auch bei sich jetzt auch an der Einzelform und ihnen am die Einzelmaterial bestätigen. Wie als solcher die ßezogenheit überhaupt.

Es muß aber noch besonders berücksichtigt werden. daß das bedeutungsbestimmende Moment am Material und das Material in seiner ganzen sammenfällt. hin- Zerspaltung in die Einzelformen auf. überall sich wiederholende Grundverhältnis zwischen dem jenes Form überhaupt auf der dem bestimmten Material auf der andern Seite Ünsinnlichen und der terialen Yerhältnisgliedes licht. dann bildet der bedeutungs- bestimmende Faktor nur deutungsbestimmend für seins die ein abstraktes Moment. So ist eine gatz. heit stattfindet. das nur infolge der Variabilität des die Vielheit der ma- Formen ermögall in denen ja lediglich das Betroffensein des mannig- faltigen Materials durch das Eine — hierbei Form werdende — ünsinnliche einen Ausdruck findet. . weshalb ungeachtet aller sonstigen sol- Verschiedenheit alles Sinnlich-Anschauliche schon als ches . Bedeutungs- schicht einen von außen her Unsinnliche spielt stammenden ist. Bezogen- Hat man einmal genommen. um seiner allgemeinen sinnlichen Anschaulichkeit Realsein willen.— in der 103 — die Sphäre der Form liegend. Widerschein. kein so gibt das letzte das sich im Hinsichtlichkeitscharakter die des Ünsinnlichen kundtut. dem gegenüber Geheimnis. eine Urverhältnis. als ein Seiendes bezeichnet werden muß. tungsmäßige Bestimmtheit am allen Material. h. in obwohl es das das hier Beziehung stehend gedacht wird. B. einen und vor. neues Rätsel mehr Es liegt immer dasselbe. alle konkreten Fülle nicht zubis in Läßt man nämlich das Material nicht seiner Unendlichkeit konkreten Individualität als be- deutungsbestimmend fungieren. enthält doch bereits d. be- die „Gebietskategorie" des RealIn- unterschiedslos sinnKch-anschaulichen halten anhaftende sinnliche Anschaulichkeit überhaupt und nichts anderes weiter. doch bereits das die Material mit hinein. als das.

gleichsam in in Bereiche zerfallend. Im Inbegriff des Kausal- in diesem Herrschaftsbereich der Kausalität. ist gegenüber der unendlichen Fülle „herrscht" die kategoriale Einzelform über eine Materialseinzelheiten. hänge gleichmäßig Kausalzusammenhänge Dasjenige. ist bedeutungsbestimmend für Kausalität nur die allen Einzelheiten des Bereichs zukommende Gruppenbestimmtheit. ist aber bedeu- tungsbestimmend lichkeit an diesen nur ihre sinnliche Anschau- überhaupt. b in der Kausalrelation steht. der die individuellen sinnlich anschaulichen Konkretissima stehen. Ebenso muß z. materials. innerhalb den Kategorien. B. h. daß im Bedeutungs- . daß all unzähligen konkreten individuellen Kausalzusammensind. der Charakter der über den Materials- bereich herrschenden Allgemeinheit. In diesem Falle. alles sondern einigen wenigen Material durchsetzenden Grundformen sammeln. pflegt. Damit aber ist ausgemacht. a.— ist 104 — in zwar gewiß eine Kategorie. so verbindet sich - für uns wie selbstver- mit der transzendental der Hinsichtlichkeit logischen Formartigkeit. Da nur dieser Fall für die „apriorische Form" berücksichtigt zu werden ständlich d. kann dessen willen es mit allem übrigen doch nur das um Kausalmaterial übereinstimmt. Und zwar stehen der ]^e- reiche die Materialseinzelheiten um ihres bedeutungsbestim- menden Gruppencharakters willen in der bestimmten Kategorie. nicht in Unzahl splittert von sich Der Formgehalt von sich in zer- eine Unendlicbkeit läßt formalen Einzelgestaltungen. das bedeutungsin bestimmende Moment für die Kategorie der Kausalität Vollmaterials gelegen sein. um dessen willen sein. So steht das Material. in dem das bedeutungsbestimmende Moment des verschwindend Materials. mit und Erfüllungsbedürftigkeit des Unsinnlichen. die jener ganz allgemeinen Eigentümlichkeit des anschaulichen die schuld daran ist.

sich somit ergeben.— 105 — gehalt der Kategorie wie über die Hingewiesenheit auf das bedeutungsbestimmende Moment und den ganzen Materialsbereich. dann ist über die bestimmte Kategorie. vom Material aus angesehen. so auch mit einem Schlage über die Bezogenheit auf alle Gruppen einzelheiten entschieden ist. einzelner Kategorie lassen. in die es durch die Angabe „Ma- . daß in der Einzelkategorie das Verhältnis zum Einzelmaterial hat. Und ebenso verhält es sich. bereits einen symptomatischen Ausdruck gefunden so ist dabei unter Einzelmaterial nicht bloß der bestimmte Materialsbereich im ganzen. son- dern ohne weiteres auch jede letzte Materialseinzelheit zu verstehen. Es hat Gegenglied wiesenheit gelegt ist. daß bestimmtes Mate- rial eine bestimmte und keine andere Kategorie „verlange**. bereits entschieden. sogar so in Einzelform die Hinge- zum besonderen Material folgt bereits nieder- Daraus einer nun wiederum es : genau so unsinnig. um die es sich allein handeln kann. die betreffende Kategorie bereits Wenn darum hier gezeigt wurde. Aber wenn man es einmal be- troffen denkt. rial auch. Und ebenso heit ist umgekehrt mit einer beliebigen Materialseinzel- durch das bedeutungsbestimmende sie Moment hindurch festgelegt. daß wie im Formcharakter der überhaupt die Bezogenheit des Unsinnlichen zum materialen überhaupt. eine Beziehung und einzelnem Material sich stiften zu Denn wie in die ist Form in die das Verhältnis zum Mate- überhaupt. Durch die Bestimmtheit des materialen Etwas und die theo- retische Form überhaupt. wie von besonderen Beziehung zwischen ist Form und zwischen Material zu reden. was man gewöhnlich auch so ausdrückt. so ja Einzelform die Beziehung zum besonderen Material bereits hineingenommen. Man kann oder ein bestimmtes Etwas entweder kategorial unbetroffen betroffen denken.

Auch hierfür gilt die eigentlichen ßeziehungsglieder und Strukturelemente sind nicht Einzel- form und bestimmtes Material. Will man ungekünstelt und das dem wahren Sachverhalt zusich entsprechend Kategorie und Kategorienmaterial so grundeliegende Einheitsgefüge erfassen. die Vorstellung eines Zusammenpassens und Nichtzusammenpassens der Glieder noch ganz unbegreiflich. In diesem Strahlenbüschel von Relationen findet ein sich nirgends der geringste Ansatzpunkt für Harmo- nieren und Disharmonieren von Elementen. daß die ürbestandteile die der theoretischen Struktur überhaupt bei mit in Reihe solcher Elemente eintreten. Für das Hinweisen des Unsinnlichen zu bestimmtem Material. es In der Urregion nämlich gibt dadurch nur das Hinweisen auf das des Einen noch undifferenzierten Unsinnlichen — zum Material werdende — mannigfaltige Etwas oder die Betroffenheit dieses Etwas durch das Eine Unsinnliche. ist des Urverhältnisses So lange man in dieser Urregion verharrt. sondern ünsinnliches überhaupt und bestimmtes Etwas. muß man jeden Augenblick an dahinterstehenden den wahrhaft letzten Gliedern orientieren. denen von Zu- sammengehörigkeit und UnZusammengehörigkeit. also für die einzelnen . Der Schein in einer Berechtigung dieser ganzen Vorstellung tritt erst hervor. für die Betroffenheit einer einzelnen Materialsbe- stiramtheit durch das Unsinnliche.— terial" 106 — ist schon hineingestellt wird. Erst die verschrobene Uebertragung des Strukturverhältnisses auf Kategorie und Kategorienmaterial schafft die Vorbedingung dafür. wenn der Sachverhalt der Urregion der Sprache der kategorialen Bedeutungsdifferenzierung ausgedrückt wird. von einer Auseinanderreißung glieder. die der Relationen und der Relations- Rede sein kann. die betreffende Kategorie : bereits eindeutig fixiert.

nämlich wird vergessen. Es wird der Anschein erweckt. daß die ganze Bezogenheit. Material hat bedeutungsbestimmend wer- Dadurch sind die Vorbedingungen für eine VerdunkZunächst lung der Verhältnisse in der Urregion gegeben. daß zwischen den selbständig gewordenen einzelnen Kategorien und den einzelnen Materialsbestimmtheiten allerlei Bezie- . daß es eine Vielheit von Kate- gorien entsprechend der Vielheit der bedeutungsbestimmen- den Momente gibt. daß die Kategorie nichts anderes ist als der Ausdruck für eine jener Beziehungslinien (des Strahlenbüschels). die Richtung der Beziehungslinie. schon ganz und eindeutig in der Kategorie gehalt liegt. sondern außerdem soviel Kategorien. im Bedeutungsdie der Kategorie deren materiale Erfüllung gleichsam besorgt ist. bestimmte Kategorie geprägt.— eine 107 — wird dann je gibt es Beziehungslinien aus jenem Strahlenbiischel. es wird ignoriert. zum Material hinführenden also Strahlen- eine Vielheit von gleichsam in ihrer Rich- tung zum Material verschiebbar oder beweglich gewordenen Kategorien. von denen jede losgelöst gedacht wird von der in ihr eindeutig festgelegten. richtung. zwischen Kategorie und Material noch ziehung zu statuieren. als bedeuteten Kategorie und Bezogenheit zu einem bestimmten Material etwas Verschiedenes. Dann nicht mehr bloß das Eine ünsinnliche und die Mannigfaltigkeit des Materials. Eine solche Vielheit von Kategorien aber. als man Momente am den lassen. daß somit in ihrem bestimmten Bedeu- tungsgehalt nicht nur der im Unsinnlichen liegende An- fangspunkt der Linie enthalten. vorgezeichnet und So wird Möglichkeit eine Be- geschaffen. sicht Jetzt braucht bloß noch in Rück- gezogen zu werden. ermöglicht nunmehr auch die Vorstellung. sondern auch ihr materialer Endpunkt andeutungsweise und symptomatisch bereits eindeutig festgelegt ist.

will man die ganze Redeweise vom Zusammengehören und Nichtzusammen- gehören verstehen. Jetzt ist und einzelnen Materials- angegeben. heit also durch die Angabe seiner Betroffenist durch das Unsinnliche überhaupt. rung des Umstandes hinzu. Argumentation ergibt Genau dieselbe wenn man Harmonieren und Disharmonieren vom Material aus betrachtet. h. daß Unsrer fällt es jedem dieser Elemente Denkweise das bestimmte Gegenglied bereits festgelegt in die (le^ensUtzlichkeit eingelebten immer äußerst schwer. kommt dann noch in ist. welche besondere Künstlichkeit es sich stets noch dann schieht ja hinzutritt. sinnvolle Es wird der Schein erweckt.— hungen dies 108 — sich. den Beziehungs- gefügen zu einzelnen Kategorien stücken passen oder nicht passen. auf einer künstlichen Auseinanderreißung von bestimmter Kategorie und bestimm- tem Material. wenn nach der Sache — und gerade das ge— um das Zusammender Verschiebung der gehören und Nichtzusammengeliören gerade von Kategorie und Kate^'orietimaterial iiandelt. über die Kategorie genau so entschieden wie vorher durch Angabe der Kategorie sich über das Material. Das angebliche Harmonieren wie das Disharmonieren beruht also auf einer künstlichen Auseinanderreißung von Kategorie und Kategorienmaterial einerseits und der in ihnen bereits festgelegten Beziehungsrichtung andererseits oder. Durch die Angabe eines bestimmten Materials als „Materials". wiederum über die Strahlenrichtung und d. der Beweglichmachung der Redie Ignorie- lationen und ihrer Glieder. welche Gegenglieder in als wäre es eine Frage. den Sachverhalt der gegen- . was auf dasselbe hinausläuft. feiDdlicher und freundlicher Art bestehen. Man muß auch hier wieder erst eine Nichtdeterminiertheit vortäuschen. Zu Elemente gegeneinander.

also die Positivität die GegenMaterial standsregion hineinzuverlegen. Der Versuchung schwer widerstehen. die gegenständlichen Relationen zu vergegenwärtigen sucht. daß durch den Abstand zwischen den gegenständ- . stehe „ihr" Man meint. was dem betreffenden Element in als die Wahrheit. gebührenden oder geforderten Gegenglieder. — Wenn in der Einleitung die Behauptung aufgestellt wurde. Wahrheit. alles Urteilens sind niemals die „Gegenstände" sondern Gebilde. Es darf somit gegen die Gegensatzlosigkeit der bildlichen Region kein Einwand aus dem Umstand genommen werden daß das Erkennen sobald es . zerstören. ist. in denen die Gegenstände bereits mit entstellenden Strukturzusätzen überdeckt sind.— satzlosen Urregion. so ist eine Wiederherstellung der y ursprünglichen gegensatzlosen Struktur als des Maßstabes der Urteilsobjekte jederzeit möglich. in seiner ursprünglichen Unverdorbenheit zu lassen. h. Gültigkeit hineinzufälschen. „seiner" Kategorie. Die unmittelbaren „Objekte" selbst. Wir können läßt sich kaum umhin. über deren positive odfer Qualität eine Entscheidung aussteht. gültiger oder richtiger Weise. immer versucht zu umschreiben. 109 — ein wo schlecht und recht nur stehen Hin- weisen und eine Betroffenheit vorkommt. in das schlecht und recht bestehende in Verhältnis eine gegensätzliche Richtigkeit. zu Gebilden. die das doch in Material. Aber dies einmal durchschaut. ur- hersich . zukommt. ihn mit Glossen zu versehen. Kategorie erfasse Material „Seine" Kategorie und „ihr" erscheinen dann als das. die gerade das es worauf ankommt. negative d. Die Gegenstände werden zu Urteilsobjekten umist gearbeitet. sie ist durch die gegensätzliche Positivität Es eben eine Bemächtigung der Gegen- stände stets verbunden mit einer Auseinanderreißung und einer nachträglichen Zusammenpassung der zerstückelten Elemente.

bilden die des Urteils. so keit das "Wesen der die Nichtgegenständlich- verschuldenden Künstlichkeit genauer gekennzeichnet worden..Form" als die zerstückelnde üm- gestalterin. Erst wenn diese Künstlichkeit der nachbildlichen Region durchschaut ist. in die Urteilsstruktur hinein- aber doch bei gleichzeitiger Zerstörung der gegenständlichen Urstruktur. denkt man dabei die . oben S. zerstückelt. läßt sich eine Klarheit darüber ge- winnen. in welchem Sinne die nichtgegenständliche . Gibt man dem scholastischen Begriffspaar „Form" — „Materie" des Urteils diese besondere Nebenbedeutung.Form" des Urteils der gegenständlichen . Xicht unversehrt. Erst seit Kant kann es jedoch den Begriff der ford. 86).— liehen sich die 110 — und den nicbtgegenständlichen logischen Phänomenen fundamentale Gliederung der gesamten Logik beist jetzt stimmt. die „Materie'' als den zu verarbeitenden Gegeneinem erkennt- stand. sondern Elementen. dann läßt sich verstehen. nur mit ihren isolierten Gegenstände die „Materie" für die „Form" Die nachbildlicbe Struktur ist „Form" im Sinne der U mformung.. . faßt man also dies Begriffspaar mit nistheoretisch-prägnanten Beigeschmack und reflektiert nicht nur man der auf die Allgemeinheit der Form gegenüber Variabilität der individualisierenden Materie (vgl. daß bei Kopernikanischer Orien- tiertheit der Logik die „formale" und die „materiale" Logik sich auf die nichtgegenständliche und die gegenständlicbe Region verteilen müssen. Xunmehr läßt sich auch das Verhältnis zwischen der Urteilsregion und den transzendentallogischen Phäno- menen noch weiter verfolgen.Materie'" gegenübersteht. kann die gesamte vorSeit der 4 kantiscbe Logik als formal durchschaut werden. h. Denn es hat sich ja ergeben. malen Logik überhaupt geben. daß zwar freilich die Ele- mente der Gegenstandsregion gearbeitet werden.

hierens von den Gegenständen vorgetäuscht. Kantischen Revolutionierung sondern e i n Logisches und das Gesamtdas gebiet der Logik zerfällt in Freilich ist das Formallogische und Materiallogische. des Gegenständlich-Logischen festgehalten wer- Die Nichtgegenständlichkeit bedeutet eine Distanz gegenüber den Gegenständen nicht im Sinne einer Erhabenheit über sie.— das Logische . formalen Logik Phänomene der — z. Seine angeblich davon unabhängige Selbständigkeit und Verständlichkeit wird nur durch die Hartnäckigkeit eines Abstramit deren Elementen wirtschaftende Allerdings sind die Urteil. daß diese Allanwendbarkeit der formallogischen Phänomene sie lediglich dem Umstand dankt wird. Das Formallogische darf nicht etwa so gedacht werden. auf deren Basis es sich erst als eine Komplikation aufbaut. Doch für den genaueren Sinn dieser Nichtgegenständlichkeit muß streng am Primat den. B. Schluß — durch eine alles beherrschende Allgemeinheit ausgezeichnet. Begriff. daß es über dem Transzendentallogischen als eine höhere logische Region des noch garnicht auf Gegenstände gehenden. die sich dann erst durch Hineinnahme der Gegenstände. daß an die auch über die letzten Unter- schiede innerhalb liche Urstruktur. durch Anwendung auf zum Materiallogischen verengerte. 111 ist — das „Formale" nicht mehr . sie. um Gegenstände noch unbekümmerten „reinen" Logos schwebte. es sollte bedacht Aber ver- werden . als Vielmehr hat theoretisches sich umgekehrt das Formallogische in seiner Dienst- ein Organon herausgestellt. der Gegenstände erhabene gegenständ- die Gespaltenheit in Kategorie und Ka- . das sich in der theo- retischen Gesamtökonomie nur und Mittel- stellung den Gegenständen gegenüber begreifen läßt. damit ein ganz bestimmter der eben einfach Begriff des Formallogischen fixiert. mit dem Nichtgegenständlichen zusammenfällt. sondern eines Nichtheranreichens an sie.

aber erhält die spezifisch theoretischen Einschlag . 112 . nach der Kopernikanider schen Interpretation sogar von allem kategorialen. d. — als anknüpfen und nachträgliche Kom- plikationen gerade von dieser samt sind. allem gegenständlichen h. und sonders zu verstehen festgestellt In diesem Sinne. also spezifisch theoretischen Gehalt sich verstehen läßt. Phänomene be- daß ihr Sinn. ausschließlich gorien Die Kategorien In die Kate- bergen den spezifisch theoretischen Gehalt. gehört die ürteilslehre der „formalen Logik" an. Denn nach der hier vertretenen Auffassung alle gehören ja in deren Bereich nichtgegenständlichen logi- schen Phänomene und nicht etwa nur die Gebilde der sog. daß in der gegennicht nur das logische ürphänomen sondern daß geradezu das Spezifische des Theoreti- schen. nämlich ihre Strukalso tureigentümlichkeit als solche. das kann nunmehr eindeutig werden. der für die Urteilsregion maßgebliche Gegensatz der Qualität repräsentiert gar nicht ein spezifisch theoretisches. sondern ein Ihren allgemeinstes Geltungs- und Wertphänomen. ^formalen Wahrheit". „Form" der Gebilde. das dem theoretischen Gebiet überhaupt das Gepräge Gebende und es von allem Atheoretischen Unterscheidende dort seinen Sitz hat.— tegorienmaterial. muß sich versenken. Es muß aber der Primat ständHchen Region liegt. also in der eigentümlichen und „Schluß". h. ihr „formales" Wesen. tungsgehalt des Theoretischen kennen lernen Er fehlt geradezu in „Urteil" all all den Strukturkomplikationen. von mit völligem Absehen von allem „Inhalt" und und d. wer den eigentümlichen Bedeuwill. in denen die vorkantische Logik ganz eigent- lich das Theoretische verkörpert sehen mußte. Die Eigen- tümlichkeit dieser sekundären theoretischen steht doch gerade darin. des Gegenständlich-Logischen mit der Zuspitzung verfochten werden. wie „Begriff". In Tat.

in denen die eigentlich theoretische Bedeutsamkeit vortritt. . einzige Gerade das. daß ihr in ihrer Materie ein. sondern dadurch. mit denen bei ihnen operiert wird. aber doch so. Dadurch erst wird zur theoretischen Gegenspezifisch theo- So stammt ganz allgemein das retische Gepräge der Strukturpbänomene stets aus den Ele- menten. den nachbildlichen Struksie. nicht 113 — so Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit und durch ihre solche. gegenständlicher Bestand. Lehre vom sie bereits in . sind. also aus ihrer „Materie". nämlich die gegen- ständliche Urstruktur. was das Thema der vorkantischen Logik bildete. daß so einerseits die Elemente des gegenständlichen Urbilds in die Urteilsstruktur hineinragen.— das Nein. wenn ein- auch innerhalb des Urteilsgefüges seine eigene Struktur büßender. gestattet noch ein Nachwort zur metagrammatischen Prädikationstheorie. nicht aus ihrer „Form". falls eindeutig korrespondiert. erweist sich somit jetzt als ein Umkreis von Phänomenen. aber als „Subjekt" und „Prädikat" sind jenseitigen Region Lask. gamicht kenntlich herder Urteilsstruktur Mit der Xichtgegenständlichkeit widerstreitet es nicht. nämlich nichts anderes gerade Kategorie und Kategorienmaterial die Gegensätzlichkeit überhaupt sätzlichkeit. turzustand versetzt gedacht sind obwohl der urteils- entnommen. Kate- und Kategorienmaterial stellen sich zwar als die echten. daß sie hierbei unter Preisgabe der urbildlichen in eine nachbildliche Struktur eingehen. auch das Ja und als Struktureigentümlichkeit die Struktur daß elemente als die spezifisch theoretischen. Diese Einsicht. den Gegenständen entnommenen Urbestandteile aller gorie theoretischen Strukturgliederung dar. doch bereits nach ihrer Stelo Urteil. Anderndie wäre nicht einmal eine Angliederung der ürteilsstrukdie tur an transzendentallogische Region und damit ganze metagrammatische Prädikatstheorie möglich gewesen.

die nach der Zerstücklung sind. was an sich in fertiger unzerstückelter Ganzheit besteht. Urteil völu. Freilich gestellten ist es allbekannt. ob. die Bezeichnungen Subjekt und Prädikat für Kategorie und Kategorienmaterial im gegenständlichen Urzustand zu gebrauchen.— lung innerhalb ihr Subjekts- lU — Denn Kategodie der Urteilsstruktur gekennzeichnet. in dem schlichte setzt nur das Stehen des Materials in der Kategorie gibt. 67 ff'. kann der Sache nach das Logische nur als nichtgegenständlich und folglich in diesem Sinne als einer sein. und Prädikatscharakter. daß gerade in dem als hier fest- Sinn der Nichtgegenständlichkeit die vorkantische höchsten Ausprägungen nicht will. wonach ausdrücklich sich rien als ein es sind und um ein Prädiziertes Hinein stellen charakterisiert des Materials in die Form handelt. Es ist deshalb unstatthaft. zusammenfallende „Begriff" einem (vgl. In genau de'r^Tben Distanz zum Gegenstand aber wie das Urteil steht der in dieser Hinsicht mit lig dem 49 f. nämlich offenes ja bar eine Zerstörung des Urzustandes. so kann dies zunächst einmal in einem Sinne gemeint sein. der mit der . während der „Schluß" und malen Wahrheit'' in die sonstigen Gebilde der „forder noch größeren Abstand Xichtgegenständlichkeit sich befinden. tiges Subjekt und Prädikat zu fungieren berufen in an sich aber den Gegenständen ein voj^^jj^je|^J^j|ii^ und vorprädikatives Dasein führen. es vielmehr Dort gibt lediglich als solche Bestandteile.). das nachträgliche Zusammenstückeln und Aufbauen dessen voraus. bloß formalen Bedeutung fähig ge- nommen worden Wenn trotzdem von seiner ontolo- gisch-metaphysischen Bedeutung geredet wird. S. Logik in ihren „formale Logik" angesehen werden Allein insofern in der ge- samten theoretischen Philosophie vor Kant die Gegenstände als dem Logischen jenseitig gelten. setzt die Künstlichkeit.

m. sondern lediglich wiederum der „Materie". Aristoteles. Aehnliches könnte vielleicht auch für die Wahrheitszusammenhänge wie den Syllogismus dies angenommen werden. sich nicht bein den gnügt hat. So korrespondiert eindeutig ja. wie sich herausgestellt hat. Boden der vorkantischen Grundanschauung vermag nämlich eine noch so hohe gegenständliche Bedeutung des Logischen der Sache nach letzten Endes immer nur auf das Hineinragen der eben logosfremden Gegenstände in die für sich eben doch nichtgegenständlich bleibende logische Re- gion hinauszulaufen. die ontologische Bedeu- tung nicht dem syllogistischen Phänomen selbst zukommen. dem ürteilsgefüge die gegenständliche Urgliederung. so würde man die gegenständliche man sich wie dort an einen metagrammatischen und urteilsjenseitigen so hier an einen metasyllogistischen und in den Syllogismus bloß hineinver- arbeiteten Bestand zu halten haben. daß mit einem solch beschei- denen die Maß von gegenständlicher Bedeutung des Logischen a. ohne daß die eigentümliche „Form" des Urteils etwas von Abbildlichkeit aufwiese. aber doch eben nur als deren bloße noch überdies umgestaltete „Materie". Das heißt aber nichts anderes.— 115 — und Gegen- zweifellosen Logosjenseitigkeit der Gegenstände standsdiesseitigkeit des Logischen versöhnbar Auf dem ist. falls überhaupt berechtigt sein sollte. W. Die in Wahrheit auf einer Gegenstän- den garnicht vorkommenden Strukturkomplikation beruhenden nachbildlichen Phänomene sollen dennoch gleichzeitig 8* . die in ihm Auf- nahme zu finden vermag. als daß ungeachtet zutretender aller auf der theoretischen Seite neu hin- Strukturphänomene weitestgehendes und durch treues sie hindurch wenigstens ein Widerspiegeln der Gegenstände und der gegenständlichen Gliederung verstattet ist. vorkan tische Logik. Auch hier würde. Wollte Relevanz herausfinden. Allein es ist zuzugeben.

Wesen und Bemetaphysisch- Inhärenzverhältnis und ürteilsgefüge. Aus demselben Grunde konnte er selbst nicht formale sich auf ihn ebenso die formale Logik berufen. doch der sie nichtgegenständlichen als Formen so geartet daß immerhin „Leitfaden" zur Entdeckung der gegenständlichen Kategorien zu dienen vermag. lassen. wie es andererseits daß Logik zu treiben gedachte. sind die beiden verschiedenen Für Kant logischen in Sphären nicht so voneinander geschieden. was sich nicht zusammenzwingen zu Deshalb herrschen denn auch die verschiedensten Ander Aristotelischen Logik sichten über das Verhältnis seiner Metaphysik. daß die beiden Regionen sich wie zwei Inbegriffe nichtgegenständlicher und gegenständlicher Momente gegenüberstehen. Zwar das steht auch für Kant außer Zweifel. daß der einen Strukturkompli- kationen auftreten. Konstitution der Gegenstände In diesem Sinne sollen bei Aristoteles substantielles griff. zweifellos ist. abbildliclies lat finden so. Es verdient sodann besonders hervorgehoben zu werbei Kant selbst das Verhältnis der formallogischen und der transzendentallogischen Sphäre anders bestimmt wird. und daß entsprechend aber auch nicht die gegenständlichen Momente Korre- in den formallogischen Phänomenen kein . Reihe selbst sich hineinerstreckenden Reviers der for- Aber ungeachtet ihrer zweifellos bloß soll mallogischen Relevanz und Nichtgegenständlichkeit die sein. daß hier der Versuch gemacht wird. Doch eben darum würde sich letzten Endes herausstellen reale müssen. in Eins zu- sammenrücken zu läßt. daß zendentalen Logik in der Eroberung eines neuen. daß die transzentallogischen . als es hier geschah. und logische Gegründetheit einander korrespondieren. und daß die Schöpfung der transden.— die 116 — abbilden. von denen es in der andern keine Spur gibt. in die Gegenstände Logik besteht.

treten die formallogischen Phänomene vielmehr als die aus- gehöhlten und verblaßten Doppelgänger der gegenständlichlogischen Formen auf. so gibt es für die „Ableitung" der Katego- rien aus ihr offenbar zwei Fälle. mene enthält. Sieht sche Region ein abbildliches Analogon der Gegenständlichkeit repräsentiert. daß die formallogikonsequent durchgeführt. dann entspringen die Kategorien.und Kategorientafel unternimmt Kant vielmehr einen Entwurf logischer Mo- mente mit einem genauen Parallelismus zwischen analytischen und synthetischen Einheitsformen. ständliche trifft können gegen- Formen garnicht abgeleitet werden. Als Abhandlung besonders interessant in für sei hervorgehoben.— Momente als 117 — Materie in die nichtgegenständlichen Formen hineingearbeitet und etwa aus diesem Grunde aus ihnen wieder herauserkennbar wären. daß der Bejahung und Verneinung Po- . daß die Kategorien garnicht echte gegenständliche Formen. Die Ansicht. Entweder die Kategorien sind echte Kategorien. Dann sind sie nur scheinbar aus Denn aus echt formallogischen Strukturkomplikationen. man von et- den Fällen ab. Dieser Fall liegt hinsichtlich der Qualität Thema dieser und der Modalität vor. sondern lediglich das Produkt einer unberechtigten Projizierung formallogischer Phänomene das ins Gegenständliche sind. in denen die Urteilstafel heimlich schon was auf die Kategorientafel zugestutzt sie einmal an. Dieser Fall zu. Mit seiner Urteils. der Urteilstafel abgeleitet. besonders für die Kategorien der „Relation" Die andere Möglichkeit besteht darin. Anstatt der gegenständlichen Gliederung gegenüber einen Strukturüberschuß aufzuweisen. daß und nimmt man durchweg echt formallogische Phänoist. ist hier Dar- aus muß sich folgendes Resultat ergeben. Man braucht angeblich die ersteren bloß auf Gegenstände überhaupt zu beziehen. aus denen also gerade aller gegenständliche Gehalt herausgefallen sein muß.

Ihre Stellung bestimmt so einerseits durch ihre gegenständliche Bedeutung. zu tun hatte. und sie dringt ferner zum logischen Gehalt dem sie innerhalb der gegenständ- . Das der tiefste Sinn ihres „materialen" die es Charakters gegen- über aller Strukturlogik. Indem die die transzendentale Logik Kants die Kategorie sie erstmalig in die Domäne der Logik hineinzieht. Situationen. ja. Sie der Gegenstandsregion herrschende Strukturform. die der Negation (und der Position) eine gegenständ- liche Bedeutung geben. über alle Strukturlogik hinausgegangen zu sie Damit entdeckt der nichts Geringeres als den Gehalt des Logischen. also durch den Abstand gegenüber der nichtgegenständlichen Region. das schlichte Aufeinanderangewiesensein der Urbestandteile. S. Geghedertheiten. vor. Das Kriterium der Zugehörigkeit zu den Kategorien muß jedenfalls auf einem ganz andern ist Wege gewonnen ist werden. immer nur mit Gefügtin heiten. (vgl. worauf merkwürdig selten geachtet wird. Durch Aufdeckung der Logizität enthüllt eine neue. Die Kategorie als die der gegenständlichen Region angehörende Gehaltsform sich zu bezeichnen. 112).— sition 118 — und Negation gegenständlich kategoriale Repräsentanten zugeordnet werden. Hierdurch gesellt sich Kant. überhaupt sein. der Reihe derer zu. nämlich die in der Gegenstands- region selbst leistet die Kopernikanische Tat zweierlei. So beherbergt Kants Kategorien- tafel logische Gebilde aus den verschiedensten logischen Re- gionen. bringt ungeheure Neuerung mit sich. ausschließ- lich in der ist gegenständlichen Region seinen Sitz hat. und so- dann durch den Unterschied der Gehaltsform von der Strukturform. zipiell Ihr logischer Ort aber jetzt wenigstens prin- auf das Schärfste markiert. wie vorher bemerkt wurde ob.

56). als Form und Ma- In dieser Hinsicht bildet das Kategorien- material das letzte und äußerste Material. das theoretische oder Erkenntnismaterial in die Gewalt der theoretischen oder Erkenntnisform zu bringen. sondern die gegenständlichen Strukturelemente als gegenständliche Strukturmaterie. Je nach dem . was für die die vorkantische Logik Materie abgab. die transzendentallogische Formstelin lung zuweist ob.Theoretische neben dem Gegen- ständlich-Theoretischen so auch der vorkopernikanische Formbegriff neben dem kategorialen unbehelligt bestehen. Entsprechend bleiben zwei verschiedendeutige Erkenntnisbegriffe nebeneinander in Kraft.— liehen 119 — Damit ist Strukturform (vgl. mit der Funktion des Er- kennens. Erstens sind die Gegenstände jetzt in eine Strukturform (schlichtes Ineinander von Kategorie und Kategorienmaterial) und eine in Strukturmaterie (Kategorie und Kategorienmaterial) bilden nicht die zerlegbar. die das. S. bleibt jedoch wieder im Kopernikanischen Zeitalter wie das Sekundär. sichtigt man nun nur die nichtgegenständliche Strukturform. Begrifispaare auf die ist beiden Zeitalter der Losolidarisch Immer aber Es dabei die Form mit dem Spezifischen des Theoretischen. nämlich in Gegenstände. in doppelter Hinsicht die Scheidung in formales und ein materiales ein Moment hineingetragen. Unter diesem Gesichtspunkt Gegenstände. Sodann aber stehen sich in anderer Hinsicht die gegenständlichen Strukturele- mente innerhalb ihrer Strukturform terial gegenüber. somit Kategorie und Kategorienmaterial. die letzte Materie. so verteilen sich die beiden gik. Es gibt also zwei Begriffe von formalen : und materialen Berück- Faktoren den von Strukturform und Strukturmaterie und für einen Augenblick unter Strukturform den von Kategorialform und Kategorienmaterial. Jedesmal aber des ist es der Sinn des theoretischen Gebiets und Erkennens.

die Scheidung der beiden Formarten gar nicht . da fungiert Bewältigung der Gegenstände durch die nachbildliche Erkenntnisform als ein Werkzeug der Hinein- stellung des Kategorienmaterials in die Kategorialform. Alle Redewendungen dagegen. wodurch sich also das erst konstituiert. bilden ja auch in Dem Sekundär-Logischen gegenüber primärlogischen Kate- der Tat die den goriengehalt bergenden Gegenstände ein jenseitiges Angrifi'smaterial.und Strukturfomien klassifizieren. was nach der andern Be: deutung die Materie ausmacht in diesem früher der rie der Gegenstand. Bei der Doppeldeutigkeit des Formbegriffs kann geradezu alle man Phänomene nach Gehalts.und Erkenntnis-. Es fällt aber. Erkennen heißt: metagrammatischen PrädikationstheoGewalt der zugrundegelegten transzendentallogischen Sinne Unbetroffene in die das kategorial logischen Kategorialform bringen.— 120 — zum Range Form-Material-Begriff bedeutet nämlich das Erkennen ent- weder die Hineinhebung des kategorial unbetroffenen. bei rationalen aller und des empirisclien Abgrenzung des Denk. der die kategorialen Gehaltsformen „Formen des AVissens". wie jetzt ausdrücklich nachgetragen wer- den muß. Nur bei Auseinanderhaltung logischen dieser beiden Formarten gibt es eine Orientierung in der Logik. in denen der Form- spielt. Anteils". werden und die sekundären Struk- turphänomene durcheinandergeworfen. begriff irgend eine Rolle diese Schei- Bei allen Gegenüberstellungen des Erkenntnisfaktors.. Im Gesamterkennen die aber vereinigt sich beides. also gleichsam vorgegenständlichen Materials in die es der Gegenständlichkeit erhöhende kategoriale Form. müssen ohne dung an der gleichen Zweideutigkeit leiden. In einem zweiten Sinne aber be- deutet das Erkennen die Hineinarbeitung der Gegenstände als eines Rohmaterials in die es umgestaltenden theoreti- schen Strukturformen.

Log. die bloß „formale Bedeutung" des Logischen gezeigt 1 Ueber sie vgl. gen formallogischen Phänomenen. daß den Strukturphänomenen Unterschlupf finden läßt und so die Identität mit dem Widerspruch. und erst die Kopernikanische Tat führte zur Entdeckung eines eigenen Gehalts des Logischen. Auch bei Kant finden die flexiven Kategorien keine besondere Stätte in re- neben den übriz. wie denn in der Tat auch als nichtgegenständliche logische Momente der „formalen Logik" zuzuweisen sind.. standskategorien aus Nur von den darum konstitutiven Gegenals sind die reflexiven deren niedere Ableger zu verstehen. obgleich kategoriale Gehaltsformen darstellend. die Andersheit mit der Negation. Formen Was Kant fälschlich von den Strukturkomplidas gilt kationen statuierte (vgl. verblaßte Phänomene Um ihrer Nichtgegenständlichkeit willen konnten diese auch von der vorkopernikanischen Logik in sie logischen Formen. sie in kann G eh alt s formen nicht durchsie Es ist deshalb äußerst charakteristisch. d. das Subsumtionsverhältnis des Besondern zum Allgemeinen mit dem Urteil und dem Syllogismus Zusammenhang bringt. kantische Logik ganz Nun war aber die vor- und gar an den Strukturkomplika- tionen. Umgekehrt sind Re- gion außer Strukturphänomenen auch kategoriale vertreten. . bei Lotze. den Bereich des Logischen gezogen werden. Philos. S. und wo. Erstlich gibt es ja eine Strukturform auch in der Gegenstandsin der nichtgegenständlichen region. also an den Strukturformen. Die vorkantische Logik muß ihre ihnen eben darum ratlos gegenüberstehen und Sonderstellung als logische schauen.— 121 — mit der von gegenständlichen und nichtgegenständlichen Phänomenen zusammen. ob. orientiert. wie B. von diesen nichtsie gegenständlichen „reflexiven" Kategorien: daß Parallelerscheinungen gegenständlich logischer sind^. sondern kreuzt sich mit ihr. 139 tf. 117).

Einl. nun umgekehrt jedes erdenkliche gegenständliche wie nichtgegenständliche. gehalts. Vorr. Allerdings hat Kant . 77 ff. h. VIL Ueber die analytischen Einheitsformen A 95. B IX. die Tendenz.wie strukturartige Phänomen als Kate- gorie auszuzeichnen. „ Form Verstandesform " als „Inhalt" oder „Materie" immer gerade der „Gegenstand" oder das „Objekt" gegenüber. A 245. zum Zeichen dessen. indem die Gepflogenheit aufkam. 377. 267. „logische Funktionen" „ohne allen Inhalt". wie im Kopemikanischen Zeitalter der Logik der alte haben. B 175. 122 - da werden gleichfalls reflexiv-kategoriale und Strukturphänomene unterschiedslos nebeneinander behandelt \ Die Durcheinandermengung von Gehalts.. setzt. Logik. d. weshalb denn auch die bloß analytischen Einheitsmomente für sich als „bloß logische Formen".. ohne Be- ziehung auf den Gegenstand. diese „Form des Denkens ' Lo t z e Logik. B 346. : « Vgl.— werden soll. 3. ff. Historisch ist die Kantische Philosophie der Schauplatz des doppelten Formbegrifi"s geworden . formale Logik als und die ebenso unbekümmert um allen Unter- schied der Objekte wie um deren etwaige „empirische" oder „transzendentale" Bestandteile charakterisiert wird-. B 79 170. bezeichnet werden. Dieser in Fehler der Einordnung von Strukturphänomenen allerdings die Reihe der Kategorien haftet auch der Kantischen einer Kategorientafel an und vor und ebenso vielen Entwürfen gerade Kategorienlehre nach ihni. 4. 298. Wo und der neue Eormbegriff nebeneinander Platz Kant den Begriff der „formalen" Logik festder da steht für ihn der nichtgegenständlichen „bloßen des Denkens". Kap.und Strukist turform aber auch für die Kategorienlehre selbst ver- derblich geworden. Buch. 171 ff. .

Einl. 599 f. h. zu jener Region der Wahrheitsals oberstes zusammenhänge. 33) des Ineinanderenthaltenseins. zur „logischen Form im also die Verhältnisse der Erkennt- nisse aufeinander". die in Gehalts. in neuen Formbegriff einzuführen. aufzulösen ob. des Urteils in die „formalen" Beziehungen der urteile untereinander. begriiFen bei keineswegs die in dieser Abhandlung Bergmann bei herrscht Doch 1 Vgl... 189 S. über nach seiner Ansicht Prinzip der Satz des Widerspruchs herrscht. So ist bisher eine ganze Mannigfaltigkeit von FormIhre oberste Einteilung ist begriffen aufgetreten.. also in das „Analytische" in diesem Sinn% S. die wiederum in nichtgegenständliche und gegenständliche Strukturformen zerfallen.. soll jedoch B 79 f. 38) -. zu verengern wie er denn überhaupt geneigt ist.. vgl. 82 S. Log. Die letzteren gehören der ürteilsregion an. 57 ff. einen Daß es innerhalb ihrer wiederum reits früher zur Aufbau von Form-Materie-Verhältnissen gibt. noch einmal Zerlegung in Materie und Ver- standesform hineinzutragen.. meisten Beachtung hat der Stufenbau von Form. die in den „Gegen- stand". begriff beherrscht Dieser transzendentale Formdie ganze Kritik denn auch der reinen Vernunft. Reine Log. die nachbildliche „Form" engsten (vgl. den „Inhalt" des Formallogischen. „die allge- Form meinen und formalen Gesetze des Verstandes und der Vernunft" zur „Form der Wahrheit" oder „formalen Wahr- heit".— überhaupt". 49 f. \ Im macht Unterschiede zu diesem formallogischen Formes begriff nun aber geradezu einen die ganze Absicht der Vernunftkritik aus. VII.und Stoffgefunden. Die nichtgegenin ständlichen nicht einmal scheiden sich solche von in nachbildlicher („formale Wahrheit") und solche von nachbildlicher Bedeutung. ist beSprache gekommen (ob. d. die „bloße 123 — des Erkennens". - Am Bergmann .und Strukturformen. S.

die Formen. Es ist nämlich bloß noch erforderlich . daß das keit. von Gültigkeit und Ungültigkeit.— erst 124 — dritten im zweiten Abschnitt des Kapitels genauer behandelt werden. so fehlte fast stets die entscheidende Besin. und Ungültignicht jenseits Wert und Unwert. Anders ausgedrückt: wert der Nichtübereinstimmung kann nicht aus Wert der Uebereinstimmung und der Undem bloals ßen Uebereinstimmen und Nichtübereinstimmen stammen. . nung darauf. woran Gültigkeit . der falls Andern- könnte auch den übereinstimmenden und nicht über- einstimmenden Gebilden keinerlei Wert zukommen. Doch in dem . Die Uebergegensätzlichkeit als Wertmaßstab der Gegensätzlichkeit. Es bedarf jetzt noch eines entscheidenden Schrittes über das bisher gewonnene Ergebnis hinaus. je . Zweiter Abschnitt. letzten Maßstabs zu ziehen. hingestellt haben. gerade als um 80 gekünstelter anzusehen. gender. die Gegenüberstellung der urbildlichen Erst dann findet und der nachbilddie lichen Region ihren Abschluß. nicht übereingestimmt wird. Konsequenzen aus dem Begriff der Meßbarkeit und des Der Grundgedanke ist einfach fol- Wenn alle Nachbild- und Uebereinstimmungs- theorien die Gegenstände als das Urbild von Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit. nur darum solchem AVarum weil soll denn auch durchaus mit etwas überabgewichen werden? eingestimmt und nicht davon . Es muß also der Maßstab und das Urbild von AVert und Unwert maßstäblicher und urbildlicher Wert sein. vertretene Tendenz. womit Wert übereingestimmt und bereits liegt. gemessen werden der von Gelten und Wert überhaupt liegen kann. höher" sie sind.

das ursprüngliche sein während den positiv gültigen . der Logizität in die Gegenstände ermöglicht auch die Hin- einverlegung der Geltungs. Wert kann nicht der und abgeleiteter Wert das Spezifikum der NichtGeltenund Wert überhaupt. und der in ihr vorkommende AVert. man .— Xur positiver 125 — nicht der Wert und Unwert.und Wertartigist keit des gegenständlichen Urbilds alle der Sache nach für Nachbilderst und Uebereinstimmungstheorien zwingend. sondern nur ein nachbildlicher sein. Aber auf dem Boden der Kopernikanischen Lehre Die Hineintragung kann mit ihm ernst gemacht werden. sondern nur Geltungsbildet und Wertgegensätzlichkeit Spur keit gibt. sondern auch das Geltungsartige in eine ganz neue Fläche. keit der Mit der Gegensatzjenseitig- sich nicht Geltungs- und Wertso jenseitigkeit verbinden. in die der Gegenstände selbst. die Geltungs. wovon es in der urbildlichen keine So muß der Unterschied von Gegensatzlosigin das Geltungs- und Gegensätzlichkeit auch Gegenstände kann vielmehr und Wert- problem eingeführt werden. findet Wenn man daß sich recht besinnt. zum Gedanken Denn ohne den gegensatzlosen geglie- Wert sind positiver Wert und Unwert gerade von derten Sinnganzheiten — und um derartige Wertgegen- sätzlichkeit handelt es sich hier allein — unbegreiflich. Von zugestandenen Wertartigkeit Urteilsgegen- sätzlichkeit führt Weg unvermeidlich des gegensatzlosen Wertes. Und und zwar muß das urbildlich gegenständliche Gelten wiederum .und Wertartigkeit in sie. nachbildlichen Region. und Wertgegendaß dieses gelsein sätzlichkeit s auf ein Jenseits hinweist tungs- und wertartig der der überhaupt geradezu der muß. Dieses Argument von der Geltungs. kann in der nachbildlichen Region seinen Ursprung haben. aber Wert überhaupt. So wird durch die Kopernikanische Lehre nicht nur das Logische. hineinversetzt.

des Geltens und des heit .und Wertartigkeit. Es kann die positive Wahrheit nicht ihre eigene mehr der höchste Maßstab. nicht mehr und tritt Norm die Norm der Wahrheitswidrigkeit'sein. Das Nichtstehenbleiben bei der Gegensätzlichkeit führt innerhalb des Geltungs- Nichtstehenbleiben bei der Geltungslichkeit. Philos. die am Gelten erst hervortritt.. d. wenn dieses auf die ihm gebührende AnGel- erkennung von Seiten der Subjektivität bezogen wird. daß die Wertartigkeit eine bestimmte Bedeutungsnuance ist. Ist die Yerschlingung des Geltungs. tungsartigkeit erscheint als dann als Anerkennungswürdigkeit. mit der Geltungsartigkeit die Positivität für solidarisch verbunden zu halten. Die ürteilsregion ist keineswegs die Ursprungsstätte der Geltungs. Es mag lediglich angedeutet werden. 83 und 90). in sie zu verleiten geeignet war stär- oben S. und Wertgedankens zu einem und Wertgegensätzund Auf darum dann eine Auseinanderhaltung zwischen Geltungshier Wertbegriff wird nirgends Gewicht gelegt.— 126 ungültigen ürteilsgebilden nur um des gegensatzlos-urbild- lichen Geltens willen ein sekundärer Geltungs- und Wert- charakter innewohnt.und "Wertbegriffes mit dem Gedanken der Gegensätzlichkeit zerstört. so ist die Versuchung noch ker. 8o mußte sich am meisten die gerade für die logische Geltungs' und Werttheorie Ueberge- Vgl. Aber wenn schon die Kopernikanische Hineintragung des Logischen in die Gegenstände zu einer Projizierung des Gegensätzlich-Logischen (vgl. Wert*. Wertes. so hört die ausschließliche tiven Messung der Unwertigkeit an der posiWertigkeit auf. . Log. 8 f. Anstelle dessen vielmehr die Messung gleichmäßig der positiven Wahram und der Wahrheitswidrigkeit am höchsten Maß gegensatzlosen Urbild der Wahrheit.

Gerade um ihres Geltungs. Demgegenüber die Geltungs- und Wertbetontheit der Kategorien von Zusammengehö- gleichzeitig mit ihrer der Alternative rigkeit und Unzusaramengehörigkeit entrückten üebergegenJa.und Uebereinstimmungstheorien.und W e r t Charakters willen scheinen die kategorialen Relationen das emphatische Epitheton der „Zusammengehörigkeit" zuverdienen. wenn sie als von einer der gegensätzlich nachüberlegenen Dignität eingesehen des übergegensätzlichen bildlichen Geltungsregion wird. gilt es. und Wert in die Gegenstände selbst. oben S. sich mit Nur dann Fug die Kategorie als die den Gegenstand kon- stituierende logische Geltungsform in die Gegenstandsregion versetzen.— gensätzlichkeit 127 — der Kopernikanisch interpretierten Gegen- stände verbergen. nämlich sie dabei auf das Niveau der nachbildlichen Wertposi- tivität herabgezogen wird. macht überhaupt erst Aufgabe und Ziel des Erkennens verständlich. Nur durch den Gedanken sich überhaupt Wertes läßt daß die Wertartigkeit der Gegenohne standsregion mit gutem Gewissen vertreten. 90). . h. können dessen in . Gerade alle Nachbild. es erhält die Koperni- sätzlichkeit aufrechtzuerhalten. Dies zeigte sich gelegentlich schon bei der Hineinlegung des Gedankens der Zusammengehörigkeit in die kategoriale Relation (vgl. kanische These geradezu erst ihre Stütze durch die Herder läßt vorhebung des zwischen den verschiedenen Regionen Geltungsartigkeit bestehenden Abstandes. die Denn nur das sein . ja überhaupt begreiflich. wer- den erst unter der Kopernikanischen Voraussetzung ge- rechtfertigt. unter der Bedingung können Gegenstände das sie letzte Ziel der er- kennenden Bemächtigung. Die zu Ende gedachte Kopernikanische Lehre die Hineinverlegung gerade von Gelten d. die man gewöhnlich als für die vorkantische Erkenntnistheorie charakteristisch ansieht.

nur sind um Der Gedanke des Wertmaßstabs ist uralt. worauf alles ankommt. sondern übergegensätzlich-wertartige zu begreifen. ihrer lediglich ihrer vermeintlichen Metalogizität. Es ist die Geltungsartigkeit der Ge- als eine nicht positive. Es lieist. das ist es. wie nachgewiesen worden als ganz andern Ebene sowohl die Positivität wie die Negativität. Gegensatz- verdankt. ihre heit über Erhaben- Wert und Unwert. Wertfremdheit. genstände tige. so zeigt sich jetzt. gegensatz es scheinen und Gegenstände dann lediglich wegen ihrer vermeintlichen Wert jenseitigkeit lich diese So sind denn im Begriff des Gegenstandes unausweichbeiden Momente mit einander zu verbinden und : die im vorigen Abschnitt dargetane Unberührtheit durch den Gegensatz von Positivität und Negativität die die durch Argumentation dieses Abschnitts gesicherte Geltungs- und Wertartigkeit. Daß denn aber dies beides. Aber als Wertmaßstab fungierte meist der positive Wert. Aber ohne die Einsicht in ihre Geltungs. In ihnen die Negativität und die ge- .— 128 — und mit seinen uachbildlichen AVabrheiten das Erkennen habhaft zu werden sucht. daß diese gültigen Wahrheiten erstrebenswert der geltuugshaltigen Gegenstände willen. wenn in ihnen selbst bereits Gültigkeit und Wert steckt. gen ja eben die in einer Gegenstände. Und uralt ist auch die Gewohnheit. Wenn die nachbildlichen Wahr- heiten über sich hinausweisen auf den Gegenstand. in Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit Uebereinstiramung und Nichtübereinstimmung mit den als Urbild gedachten Gegenständen zu sehen. die Als jenseits des Wert zu stehen. So läßt sicli die uralte Uebereinstimmungstheorie aufrecht erhalten. als sondern gegensatzjenseieine ihre Gegensatzlosigkeit nicht wertneutrale. Wertmaßstab und Gegenstand. zusammenfüllt.und Wertartigkeit wird die Uebergegensätzlichkeit der Gegenstände.

So ist man als stets geneigt. lichkeit oder Realität. gehörigkeits.. übereinstimmenden Obgebraucht Wirklichkeit oder jektsgefüge gegenüber. Lehre vom . Damit ist aber inner- halb des Nichtnegativen das Positive und das üebergegensätzliche vermengt. Dieses gegensätzliche Sein . der gemäß dem Negativen nichts anderes als immer nur das Positive gegenübergestellt wird. in den Gegenständen selbst eben9 Lask. wo es auch Ne- gativität gibt. entgegenzusetzen. so die ün- daß der Satz gilt: nur da. gibt es Positivität.— darum fallen sie aber 129 — ist sinnlos. mit der Wirklichkeit. ein Ausdruck positive Wertigkeit. den Tatbestand als die positive Wahrheit. daß die Wertigkeit genau derselben Region angehört wie wertigkeit. Dieser Abstand zwischen der gegenständlichen Uebergegensätzlichkeit und der gegensätzlichen deutlichsten in Positivität pflegt immer wieder verkannt zu werden. also des Aristotelischen öv xXr^d-ec. Es steht den unwirklichen oder irrea- len Gebilden die Wirklichkeit oder Realität urbildlich. teilsentscheidung vorschwebt. den zur Täuschung verführenden wahrwirklichen heitswidrigen Objektsgefügen die Wirklichkeit oder Realität ihren Gegenpart. daß es von diesem „Sein" Urteil. ist garnicht die Wirklichkeit oder Realität an sich sondern immer nur das künstlich wie es als umgearbeitete Strukturgebilde. Denn es ist hinlänglich gezeigt worden . von der es keinen Gegensatz gibt . Man Realität offensichtlich stets in einer doppelten Bedeutung einmal im Sinne einer ReaHtät. und dann im Sinne der gegensätzlichen Wirk(hc. da- gegen gegensätzlich nur das Reich der mit den Gegenständen. gensätzliche Gespaltenheit anzunehmen. Und es ist hinlänglich gezeigt worden. mentiert sich Die Verwirrung dokuder tief am eingewurzelten Denkgewohnheit. Eben positive auch nicht mit der Positivität zusammen.oder Objekt das der Ur- ist lediglich Zusammenfür die Zukommensgefüge.

wofür die Gegensätzlichkeit positiver und negativer Sachverhalte. Vgl. S. 76 tf. eine durch die Positivität und in Negativität des Sinnes.. des im Urteil Gemeinten. Man darf die der Beteuerung gebrauchte „Wirklichkeit'" der bloßen Wahrheitspositivität Gegenständlichkeit mit der gegensatzjenseitigen verwechseln^.. Ein weiteres Dokument für Realität. S. L. i no n g. ff. B.. Abh. . Vgl. I. II. 153 f. ü mperz Weltanschgsl. 101 Re i n ac h ff. die Vieldeutigkeit liefert von Sein. 98 Münch. vom Gegenstand wie der Sinn des Urteils und Er stellt vielmehr ein in dieser Hinsicht als solches eine Hineintragung der Gliedein meist nicht scharf gekennzeichnetes Zwischengebilde zwischen Gegenstand und Sinn dar : rung des gegensätzlichen Sinnes Interpretation der Gegenstände die Gegenstände. 42 Anm. gegenständliches Sein und Positivität auseinandergehalten. des Seins und des Nichtund Sichnichtverhaltens. ^ * f.. Realität vgl. Urt. auch ob. das entscheidende Kriterium seins. 597 f. Ueberarbeitung durch die gegensätzliche Sinnstruktur dazu auch ob. Und doch befindet er sich nicht in einer so klaren Distanz Satzes. vgl. 65 ff. 147. S. Philos. Lipps. f. 109) ^ Von diesem schillernden Begriff leichtesten des Sachverhalts aus wird darum auch am das Hinübergleiten in die metaphysische Verabsolutierung des Positiven und des Negativen verständlich*. Bergmann. * Ueber die Doppeldeutigkeit u. Weshalb derselbe am aufschlußreichsten für die ganze Stellung des Aristoteles zum Problem der Urteilsgegensätzlichkeit sein dürfte. Unt. Existenz. 1911. Ueber Annahm. Er scheint zunächst ganz der Region des Sinnes und zwar des ganzen Urteilssinnes. 43 Anm. 12 . ob. von Sein. die Gegenstände bereits der (vgl. anzugehören. 220 . if. abgibt 2. des Sichverhaltens sache. der „Tatdaß" und „daß nicht". Klar wird von Log..— sowenig eine 130 wie in — dem entgegengesetzten nicht Spur gibt von Nichtsein. neg. * Hus s e r 1 . Begriff auch II b. Z. Theor. Me d. Gegenstand und „Sache" der Begriff des „Sachverhalts".. R. z.

Wirkliche und Reale. etwa der sinnlichGegenstandsbereich. Das \ \ dem Gegenstand Uebereinstimmende. den Gegenstand (vgl. die alle das Nicht- und Irreale mit einer Doppeldeutig- Versuche einer Logik des Nichtseienleicht in den und Unwirklichen Verwirrung bringt. Wirklichen. 1 entstellenden Komplikation behaftet.— Der Grund I 131 — liegt für die Zusammenwerfung des Gegensatzlosauf der l Gegenständlichen und des Positiven \ Hand. ganz im Unterschiede zum 1 nicht existierenden Zentauren. nämlich ein nicht sinnlich Existierendes. in den Gegenstand die Positivität hineinzulegen. Freilich ist nicht nur das Seiende . das positive und nur das positiv wahre Sinngefüge enthält doch wenigstens wenn auch mit einer Positive ist eben das mit . davon verhandelt schiedener Gegenstandsbereich gemeint sein. In diesem Sinne . dessen materiale und kate9* . und man gelangt ferner auch garnicht anPositivität. Unwirkliche keit behaftet. reflektiert Man begeht somit un- immer jenen durch die Kopernikanische These begünstigten Fehler. . Unwirklichen. und dann unter dem Nichtsinnlichen. so schiebt man umgekehrt dem Gegen- stand auch die Positivität unter. ein Nichtseiendes. wie soeben aus angenommen wurde Gegenstandsbereich. Realen anschauliche bestimmter Ausschnitt der Gegenstände. ein unwertiges Gebilde diesem sondern ein anderer. Es ein kann nämlich unter dem Seienden. es sich garnicht Dann die um etwas Unwertiges und Negatives. was „gilt". das. z. sondern in einer andern Hinsicht auch seiende. ^^ \ ) ders an den Gegenstand heran als vermittelst der sich da- zwischenschiebenden positiven Wertigkeit Wie ihr sich also aus der und nur aus der Gegenstand re- konstruieren läßt. / oben S. 98/99). Irrealen nicht. sonist dern die Negation heit eines nur Umschreibung für Anders- davon verschiedenen Nichtnegativen. ist B.

. auf der unwer- Abweichung vom „Existierenden" beruht. andere Mal die Abweichung des Wirklichkeitswidrigen von der Wirklichkeit als seinem Urbild. aucli hier im nächsten Kapitel angewandten Ausdrucksweise zwischen transzendenten und immanenten Gegenständen unterschieden werden. einen auch die hier als nichtgegenständlich bezeichneten nachbildlichen „Objekte" mit- umfassenden Gegenstandsbegrift" prägt. erweist sich jetzt auch als Urbild des ^ Ob man. ist eine lediglich terminologische Angelegenheit. Das eine Mal ist das Nichtwirkliche selbst ein an- derer gegensatzloser Gegenstand. es der künstlichen das andere Mal gehört Zwischenregion der gegensätzlichen ür- teilsobjekte an ^. wie für ist das Logische und den Wert. Die nachbildliche nicht di e. also auf der Nichtübereinstimmung mit dem Gegenstand. entsprechend erschienen bisher alle Sinngebilde als in einem Abstand von den Gegenständen stehend und nachbildliche trifft auf die Region dieselbe eingeschränkt.— goriale 132 — lediglich Elemente gerade innerhalb des sinnlichen Existenz- bereichs liegen und dessen „Nicht-Existenz" auf dem Unwert tigen eines kopulativen Objektsgefüges.und Wertartigkeit von der nachbildlichen die urbildliche bis Region wird gegenständ- es erforderlich. als geltungs- und wertartiges Beziehungsganzes oder Strukturgebilde. noch andere Begriffe ins liche Urbild zurückzuschieben. wie die Gegenstandstheorie tut. Allein für den Sinn nunmehr Argumentation zu. Das schlichte ür- gefüge der echten Struktureleraente als Stätte von Gelten und Wert. Das in sich abgeschlossene als wertartige Ganze von Strukturelementen wurde „Sinn" bezeichnet. — vorgenommenen Uebertragung nicht nur in Mit der jetzt der Logizität. Die Nichtalso wirklichkeit bedeutet heit eines das eine Mal die Verschieden- Außerwirklichen von dem Wirklichkeit genannten das Gegenstandsbereich. sondern auch der Geltungs. sondern eine Region des Sinnes. Es muß dann eben gemäß einer geläufigen.

133 eines Woran .Sinnes. bedeutet. Sodann aber es terminologisch von höchstem Wert. den Ausdruck „Sinn" in ebenso wie den Terminus Bedeutung" auf ein einem absoluten hinweisenden und nicht nur in einem Substrat ist Sinne zu gebrauchen. h. Als wertartiges. den Ter- minus „Sinn" auf angedeutet wurde die Gebilde der nachbildlichen Urteils- region einzuschränken.. Diese entstehen erst auf — wie bereits Subjektivität. nichts weiter als die schlichte Das gegensatzlose Urverhältnis also Yerklammerung der beiden echten ürbestandteile. indem Sinn immer „Sinn von". Allein zu- ein in der Subjektivität Antreffbares. terminologisch daran Anstoß zu nehmen. Sinnes aufweisen. einem Substrat. ganzen messen als eines solchen eines Einheitsgefüges sich läßt. das muß selbst bereits die Einheit und Ganzheit des . der urbildliche Sinn in den Gegenstand Der Abstand ist als zwischen gegenständlicher und nachbildlicher Region eine Distanz nicht mehr zwischen Gegenstand und Sinn. so ist es allerdings auf den ersten Anblick denkbar. Eben darum scheint nur auf sie der Ausdruck „Sinn" zu passen. wie das Logische und das Geltende so auch ein. in sich abgeschlossenes Ganzes von Struk- turelementen erfüllt es alle Erfordernisse des Sinnbegriffs. sondern zwischen urbildlichem und nachbildlichem Sinn anzusehen. nächst steht ist — wie hier freilich nicht näher zu begründen — sprachlich dem nichts im . Wege. ein von — dem Boden der d. so insbesondere von Subjektsakten. die Gegenstände in ihrer Urstruktur. der mit seiner Logizität und Geltungsartigkeit sich verbindenden Maßstabsstellung des Gegen- . die Künstlichkeit als Sinn . Es scheint zweckmäßig zu sein. Wenn hier die Gegenstände selbst als urbildlicher theoretischer Sinn bezeichnet werden. Ablösbares. repräsentieren das vollständige schlichte Urbild des Sinnes. Damit rückt.

nun diesen Ertrag der bisherigen Untersuchung. um daß die bild hat. sondern von nur eine Art der Wahrheit. dagegen Wahrheit und Wahrheits- gemäßheit ebenso wie Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit im Verhältnis des Abstandes zwischen Urbild und Nachbild oder zwischen ' Maß und Gemessenem. ' Allerdings wird bei diesen nachbildlichen „Wahrheiten* immer Es ist an die Gefüge des ganzen Urteilssinnes. also an die „Richtigkeiten" gedacht. die „Wahrheit über" positiver sie. den Urteilssinn und den Gegenstand auf diesen ge- meinsamen Nenner des Sinnes zu bringen. die urbildliche mag Wahrheit als Wahrheit ohne Beinamen bezeichnet.— Standes keit. 134 — der Möglich- dem nachbildlichen Sinn gegenüber. dem Gegenstand zusammenfällt^. einen markanten und auffälligen sprachlichen Ausdruck zu verleihen ^ Dasselbe wie vom Sinn gilt aber auch vom Ausdruck (im „objektidarf. ist dann wieder nicht die. zu einem sprachlichen Ausdruck zu bringen. positive Wahrheit an einer gegensatzlosen ihr Urdaß nicht die positive. die im Abstand von den Gegenständen stehende Wahrheit. Es stehen darum AVuhrheitsVer- gemäßheit und Wahrheitswidrigkeit zu einander im hältnis des Gegensatzes. . die positive Wahrheit aber — zum Zeichen ihrer da- nachbildlichen Stellung — als „Wahrheitsgemäßheit" von unterschieden werden. Und es ist über- jedoch zuzugeben. daß es sich hierbei lediglich um eine terminologische Zweckmüüif^keitslrage handelt. und mit es gibt jenseits Wahrheit und Wahrdie heitswidrigkeit die gegensatzlose urbildliche Wahrheit. wofern man unter „Wahrheit" ven" Sinne) das Ganze theoretischen Sinnes verstehen Die Geltungsregion des gegensatzlosen Sinnes als darf dann Region gegensatzloser „Wahrheit" bezeichnet werden. Die nachbildliche. „Wahrheit". sondern die gegensatzlose Wahrheit den höchsten Punkt im theoretischen Gesamtgebiet einnimmt.

— haupt (las 185 — und das Gegen- Abstands- oder Meßbarkeits- satzverhältnis klar auseinanderzuhalten. aber nicht Wertgegensatzjenseitigkeit im Sinne der übergegensätzlichen Wertartigkeit. Hingabe an das kategorial be- an das in der Gewalt der logischen Form stehende Material. keit. Der aber sich Begriff des übergegensätzlichen Sinnes muß nun auch Konsequenzen für den Erkenntnisbegriff nach ziehen. erschei- nen. über- urteil sartiges Erkennen korrespondieren. Gegensatzindifferenz und Wertneutralität. . Nach der neuen Terminologie bedeutet somit in widrigkeit" das dem Terminus „Wahrheitsdas gegensatzlose Urbild. sondern nur als Untergegensätzlichals keit. und nicht das. ist. dagegen dem übergegensätzlichen Sinn ein übergegensätzliches. wozu die sie Wahrheitswidrigkeit im Abstand. kann alle Nichtgegensätzlichkeit nicht als Gegensatzjen- seitigkeit. somit als schlichte troffene. Für den Standpunkt der Verabsolutierung des Gegensatzes. sondern nur als Gegensatz. Neben dem Wertgegensatz gibt es nur Wertgegen- satzdiesseitigkeit im Sinne der Nichtwertartigkeit. ein urteilendes Erkennen. wozu im Gegensatz steht. „Widrigkeit" drückt mithin von jetzt an nicht das Gegensatz-. Zum Gedanken der Gegensatzjenseitigkeit im Sinne der Uebergegensätzlichkeit kann es da noch garnicht kom- men. Wort „Wahrheit" nicht aber die positive Wahrheit mithin das . als Ein solches Er- kennen wäre Subjektskorrelat der durch die Struktur- komplikationen hindurch wieder hergestellten schlichten Urstruktur. sondern ebenso wie Gemäßheit das Abstandsverhältnis aus. der Bindung des Wertes an die Gegensätzlichkeit. Insofern Erkennen das Subjektskorrelat des Sinnes muß dem gegensätzlich gespaltenen Sinn ein gegensätzlich gespaltenes.und Wertdiesseitig- nicht als Ueber-. an das urbildliche Strukturgefüge der mit dem .

auf gegensätzlich gespaltene Objekte. Wahrheit" im bloßen Form-Material-Gefüge beschlossen ist und mit dem Gegenstand zusamnientallt.— unzerstückelten Gegenstand losen Wahrheit. 136 — zusammenfallenden gegensatzPrädizieren im ursprünglichen somit als metagrammatischen Sinne. so müßte er auf dem in ürverhältnis Allein diesem Verhältnis. ist sondern gerichtet. kann der Wertcharakter nicht liegen. angesehen werden. in dem es nur ein schlichtes Nicht. charakter (vgl. S. darum nicht Hineinsteilens in eines die kategoriale Funktion. kein irgendwie das ja kein „harist. aber als Aktivität eines Prädizierens. freilich noch ohne PrädikationsEin solches Er- ob. kennen darf nur Empfängerin des Gegenstandes. . nach der theoretischer Sinn oder . ob das Ur- gefüge als Ganzes oder ob eines seiner Elemente der eigentliche Sitz des Wertes als ist. erscheint. auf den gegeusatzlosen Gegenstand selbst es Damit ist als Korrelat der gegensatzjenseitigen transzendentallogischen Gegenstandsstruktur ein urteilsjenseitiger und transzendentallogischer Erkenntnisbegriff auf- gestellt ^ — Bisher liche ist soviel erreicht worden. Ganzes. nicht als irgendwelches Schalten mit seinen isolierten Ele- menten. einer formenden Es erfaßt das unzerstörte oder wiederhergestellte Urbild. das Erkennen entsprechend als schlichte Gegenstandsbemächtigung So liefert die in der . Verlegt man den Wert in das Urgefüge beruhen. zu denken. wie die Stehen der Inhalte in den Kategorien ürteilsentscheidung gibt. monisches" und also wertbetontes im bloßen Hinweisen und in der Betroffenheit. in daß das gegenständals Urgefüge seiner Ganzheit und Einheit überaner- gegensätzliches Urbild des Wertes und des Sinnes kannt werden muß. Aber jetzt fragt es sich. Form. • So muß er denn in den Elementen bau für die gesamte vorangegangene Darstellung den UnterLogik der Philosophie" herrschende Auflassung. als 113).

des Hinweisens steckt das schlechthin mannigfaltigkeitslose wertartige Gel- dem sich in jeder Einzelform als Symptom erweist auf bestimmtes Material der trübere Beansetzt. deutungsgehalt Das Bedeutungsmoment sich als das principium individuationis des Geltungsartigen. Vielmehr nur im Unsinulichen über sich hinausweist. allein ist Das Unsinnliche und das UnStätte der Geltungs. sondern sätzlich Geltungs- muß als übergegen- und AVertartiges begriffnen werden. das dem Theoretisch-Unsinnlichen gegenüber in der Situation der Betroffenheit zu stehen vermag. h. Das Unsinnliche und entsprechend jede Einzelform darf nun nicht mehr etwa als ein untergegensätzlich und unterwertartig Neutrales angesehen. erhält erst Geltungs- und Wertbegriff seinen Ort in den Grundbegriffen der gesamten Geltungsder Das Gesamtbild von Struktur des Gel- tungsartigen erhält damit seine wesentlichste nachträgliche Ergänzung. zur Form werdend.— selbst stecken. ten überhaupt. der dem ganzen die Gebiet das Gepräge gebenden Wahrheitsform. sinnliche artigkeit. Was . Mit dem Einen Unsinnlichen schlechthin fällt und mannigfaltigkeitslosen auch Gelten und Wert zusammen. sein. das Material beispielsweise sinnlich-anschaulicher und wertfremder Art das. selbst.und Wertder Damit philosophie. kann die AVertartigkeit gelegen sein. also auf Seiten des spezifisch logischen Feingehalts. Und die Vielheit der Formbedeutungen wertartigen erweist sich jetzt als ein Strahlenbüschel Hingeltens. 137 — nicht Aber offenbar im beliebigen Irgend- etwas.und wertartiger Formen. Kann doch d. In die frühere Zeichnung von der theoretischen Urstruktur und ebenso in die ganze Bedeutungsdifferenzierungslehre ist diese Wertfärbung reinen jetzt einzutragen. Das Ünsinnliche Vielallen und damit das wertartige Gelten zerlegt sich in eine In ihnen heit geltungs.

. als auf der gegensatzlosen Urrelation a n der geltungs. . lichen Bestandteil verdankt das materiale Moment gen von dessen Glanz lediglich betroffen wird. überträgt sich ja jetzt gerade und ausschließlich auf die kategoriale Formenwelt. die sich dem Einen Geltungs. 34 f. daß der Ursprung des Gel- tungs. ohne selbst etwas zur theoretischen Geltungsartigkeit beizutragen ' '.und Wertcharakters nicht nur ins gegensatzlose Ur- gefüge zurückzuschieben zes seine Geltungs- ist. wie sich ursprünglich der Wert. freilich. Sitz des nach der der selbst Wertes sinnartiger Gefüge im Verhältnis der einem einzelnen wertindifferenten Elemente zueinander gesucht wird.und überhaupt ein Das GelSchon tungs. und Ganzheiten des nachbildlichen Jetzt wird eingesehen. mehr in Element des Urgefüges steckt. sondern ein Einheitlich-Eines sein. sondern dieses selbst als Gandage- und Wertartigkeit nur seinem unsinn. Der beson- dere Bedeutungsgehalt der Einzelform. Indem so hin einfaches Wert in letzter Moment verlegt wird.und wertartigen wertindifferente Faktor. als eine Belastung. jetzt herausgestellt hat. der Linie in ein schlechtist gänzlich mit jener der Verabsolutierung des Gegensatzes der Sache nach stets zugrundeliegenden Anschauung aufgeräumt. Viel. Pliilos..— 138 — vorher von der Uebergegensätzlichkeit der urbildlichen Region ausgemacht wurde. in einem Element des Denkbaren überhaupt. um nur dieser Einfachheit willen kann das Urphänomen von Gelten und Wert nicht ein gegensätzlich Gespaltenes. Als gel- tungs- und wertartig erscheinen der gewohnten Betrachdie Einheiten tungsweise immer nur die wertigen und unwertigen Urteilsgefüge Sinnes.und Wertartige überhaupt als das Unsinnliche schlechthin einfaches Moment. d.und Wertmoment überhaupt ist anhängt. Um Vgl. Form der geltungs. auch Log. ist zum Material beruhend.

die .q müssen für diese Auffassung das im Sinne der untergegensätzlichen aufdringlichst Wertartige. ^\ioi. Nun ist freilich die frühere Argumentation streng aufrecht zu erhalten. es positive und Wahrheitswidrigkeit geben sich dies Wahrnur aus dem Zusammenspiel für klären heit ist. Aber daraus in daß es eben positive in der Wahrgibt. Ruht das Wertmoment gerade und als ausschließlich in . weder positiv wahr noch wahrals heitswidrig sein können indifferent gelten. indem sie den Wert ins harmonische und disharmonische Verhältnis rücken läßt und so konsequenterweise die Elemente zu wertindifferenten Bestandstücken herabsetzt. Wertartige zu neutralisieren und zu Die kategorialen Formen . dann muß sich gegensatzlose Gültigkeit geradezu verdecken. erkannt werden was abgeschlossene Geltungseinheit das Ganze der nachbildlichen aufzutreten pflegt Struktur. wertindifferenter Elemente zu erfolgt. nämlich Es zeigt sich ferner jetzt . gerade das ursprüngentwerten. stellt des Wertes das Wertgegensätzliche. sondern nur gekünstelten Region überhaupt Gegensätzliche W^ahrheit und Wahrheitswidrigkeit besteht nur durch Verdrängung und Verleugnung des ursprünglich . heit daß. Als Formen unsinnlichen Bedeutungsgehalts können für diese Auffassung von der sinnlich sie zwar auch anschaulichen Masie terialsmasse abheben. mehr muß Logik als vom ursprünglichen jetzt das und des Wertes abliegend in der als die einzig . daß die Verabsolutierung der Gegensätzlichkeit. Neutralität Das upotepov npbc. geradezu in Schat- den ursprünglichen. den übergegensätzlichen Wert ten. der Positivität oder Negativität der Gefüge in denen die sich deren Kategorien Elemente auftreten . dazu lich kommen muß.— wieviel 139 — Sitz des Geltens . wenn soll. . und Wahrheitswidrigkeit garnicht der urbildlichen. aber des Wertcharakters müssen entbehren.

begriffen werden. 140 — wahren und wahrheits- Freilich gibt es keine keine positiven und negativen Kategorien.— Wertartigen. die Grundanschauungen der gesamten mit bis- irgendwie dem Geltungs- und Wertbegriff operierenden Logik unabweislich zur Entwertung und Neutralisierung der Kategorien. mußte bei der Gleichsetzung und Wertgegensatz Regionen ver- borgen bleiben. widrigen . So führen herigen . Diese Schwierigkeiten lösen sich eben nur durch die Einsicht auf. So um ihnen diese Dignität zu erhalten. gegenüber diesem Gegensatz. tungs. diesem Ergebnis Denn das Logische und Theoreder Trans- tische überhaupt sollte als ein „Vernunff'-Gebiet und daals mit auch die kategoriale zendentalität tige Form mit dem Wert bekleidete Verstandesform.und Wertartigkeit überhaupt möglich durch Kant der Form und der ganzen geschaf- . blieb denn. nicht auf einer Unvon Wert sondern auf einer Uebergegensätzlichkeit beruht. nichts anderes übrig. Nur durch den kategorialen Begriff ist der übergegensätzlichen es Gel. als allgemeingül- und notwendige Apriorität. daß verschiedene der Wertigkeit übereinander bestehen und daß in der niederen die Wertartigkeit der höheren verwischt wird niederen noch . wie umgekeine bei kehrt in der höheren von der anzutreffen ist. Und doch konnte wiederum bei gerade die Geltungs. Spur ihrem Somit büßen die (gegenstände Eingehen in die nachbildlichen Strukturgefüge außer ihrer ürstruktur auch die gegensatzlose Wertartigkeit ihres kategorialen Elementes ein. tät. sondern auf einer Jenseitigkeit ter-.und AVertlogik sich niemals beruhigen. als überempirischer Gehalt. damit aber zugleich gegensätzliche Positivi- in sie hineinzulegen. als doch wiederum Geltungsartigkeit. Daß aber diese Indiiferenz gegen Wahrheit und Wahrheitswidrigkeit nicht auf einer Diesseitigkeit.

Urteilsgefüge zugibt. reine Wert-. — Der sekundäre Charakter des gegensätzlichen Wertes und Unwertes läßt sich auf den radikalsten und scheinbar wenn ausgemacht wird. Die durch das Fehlen dieses Begriffs verschuldete unvermeidliche Unausgeglichenheit der bisherigen Transzendentalphilosophie am Augen geführt Daß aber wird tralität der Schluß dieses Abschnittes werden. 141 — muß entweder die unbe- fenen gegenständlich-logischen Region ihre Stelle im System Ohne ihn streitbare Gegensatzindifferenz oder aber die Geltungsartigkeit der Kategorie preisgegeben werden. eine Geltungs- und Wertneuist. sondern lediglich um eine Bedeutungs-Ange- legenheit handelt. Gegensätzlichkeit und untergegensätzliche Neutralität machen eben nicht die einzigen Möglichkeiten des Wertmoments aus. Kategorien zu vertreten. Es ist ihnen als dritte die Uebergegensätzlichkeit anzureihen. . tischen Wer die Wertgegensätzlichkeit muß auch den gegensatzlosen theore- Wert der Gegenstände anerkennen. stellt sich Gegenüber dem gegensatzlosen Wert der Wertgegensatz bereits als eine Bedeutungs- spaltung dar. paradoxesten Ausdruck bringen daß es sich beim Wertgegensatz garnicht mehr um eine . Hier der zeigt sich die absolute Unentbehrlichkeit des Begriffs üeberge- gensätzlichkeit für die Grundbegriffe der Logik. gänzlich versperrt dieses Abschnittes folgt aus dem zu Beginn angeführten der Maßstabsargument. Dagegen die Z w e ischlechthin reines Wertmoment sein. Wie könnte es sich auch anders verhalten? Das Wertmoment ist ein schlechthin einfaches und vielNur che gegensatzlose Wertartigkeit kann heitsloses.— der Logik anzuweisen. Dieser aber kann lediglich in dem die Gegenständlichkeit konstituierenden Moment der Kategorie seinen Sitz haben. noch eingehender vor der Ausweg.

die ursprüngliche Wertartigkeit freilich verdrängendes (vgl. unvergleichliches Bedeutungsmoraent gefaßt Nur des das Hinnehmen des gegensätzlichen Wertes als eines Letz- ten und Unzerlegbaren positiven kann über Sie diese Spaltbarkeit Wertes hinwegtäuschen. 139 f. t von AVert und Unwert muß des eine Mehrheit von Wert bedeutungen darstellen wofern Ernst mit der Mannigfaltigkeitslosigkeit Wertes gemacht wird. Materiale ist WahrAngele- heitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit eine genheit lediglich der materialen Einzelheiten des theoreti- schen Sinnes. alle Das Wertmoment überhaupt muß wie über schiede. Darmit das Auszeichnende dieser Bedeutung sdifferen- zierung. Diese beiden sich verschiedenen Bedeutungsdifierenzie- rungen spielen eben in den beiden durch den Abstand . für die Bedeutungsbestimmend ganz sind eigentümlichen die Wertbedeutungen des Gegensätzlichen auf beruht auseinan- dergerissenen Elemente des nachbildlichen Gefüges. Aber darum bildet keineswegs die materiale Einzelheit für sich schon das ausreichende bedeutungsbe- stimmende Moment dafür. die Dasselbe ist gilt nun aber auch für Unwertigkeit. daß sie sich der Zerspaltung in die kategorialen Einzelformen kreuzen muß. charakteristischen für diese beiden Regionen Strukturrelationen.— h e i 142 bereits . darauf beruht auch der Umstand. voneinander getrennten Regionen des Sinngefüges ab be- ruhen auf den verschiedenen. ganz ausgezeichnetes und werden. so auch über den Gegensatz Unter- von positivem Wert Prinzipien und Unwert erhaben deutungslehre tivität des sein. ob.). in demselben Sinne eine Resultante aus Wertartigkeit vität des überhaupt und Negati- Wertes. Denn in der urbildlichen Re- . Nach den der Be- muß in der positiven als ein Wertqualität die Posi- Wertes zur Wertartigkeit überhaupt hindabei zutretendes. S.

Erktb. um Gemeinsamkeit lediglich im Sinne der Unbestimmtheit. . Rickert.. sondern im künstlich komplizierten nachbildlichen Gefüge stehendes Glied ist das Material bedeutungsbestim- mend für das gegensätzliche Wertmoment. ursprünglichen nämlich der hingeltenden Form losgelöst und auf das ganze ßeziehungsgefüge übergegangen. als ein nicht im Urverhältnis des Urgefüges. Das ist Wertmoment Stätte. Wert. Zur gegensatzlosen Region wird dabei gar nicht fortgeschritten.und Sinnsphäre gehören ^ darf nicht mit der urbildlichen Uebergegensätzlichkeit verwechselt werden. hat sich ja hier von seiner . Es handelt einem solchen um- fassenderen Wertbegriff um Gegensatzlosigkeit lediglich im Sinne der Indifferenz und der nachträglichen Abstraktion. 38 ff. Kantst. . 1909. um deren willen Wert und Unbeide in wert beide in weiterem Sinne Wert. Zwei Wege d. sondern Wert. Die nach Verdrängung des urbildlichen Wertmoments in der gekünstelt-nachbildlichen Region übrigbleibende ge- meinsame Wertartigkeit . ebenso Aber in der künstlichen Region erweist sich als bedeutungsbe- stimmend dafür auch der kategoriale Bestandteil. dern als 143 — Sinn e i gion steht auch alles Einzelne an sich in der kategorialen Nicht der als Material der n z e 1 h e i t . die negativen Sinn und Widersinn. Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit.— Form.und Sinnbegriff der positiven und negativen AusgeprägtAber der Gedanke einer urbildlichen Gegensatzlosigkeit jenseits von Wert und Unwert wird sich bei dabei garnicht gestreift. einem weiteren Sinne Sinn darstellen die positiven und Phänomene somit jedenfalls in beide die nicht in die Sphäre des Wertfremden. Auch mit dieser ge- meinsamen Wertartigkeit wird allerdings ein gegensatzloser heit gegenübergestellt. son- künstlichen Region angehörendes losge- rissenes Strukturelement. vielmehr gerade ausdrücklich im Gesichtskreis 1 Vgl.

insbesonin dere der Metaphysik.— 144 — Aus der Gegensätzlichkeit verharrt. der Zwi- schengegensätzlichkeit und der Uebergegensätzlichkeit ^ — So häufig auch der Gedanke der Uebergegensätzlichkeit in der Geschichte der gesamten Philosophie. Es wurde indessen bereits hervorgehoben. der Logik selbst ist merkwürdig sätzlichkeit selten gerade vom Problem der ürteilsgegen- aus der Begiüff der ebenso suprapositiven wie theoretischen supranegativen Gegensatzlosigkeit gewonnen daß für worden. das Unin die und Schlichte vor der Differenzierung der gegensatzlose Gegensätze dia ist : Wert im Sinne der vox meDie die nachträgliche und nivellierende Abstraktion aus gespaltenen Phänomenen. denn die Gegensatzregion wird garnicht verlassen sie . Log. die dem Wert. vorkommt. lichen Region ist das Eine differenzierte Der gegensatzlose Wert der ursprüngund schlechthin Reine. Es gibt satzlosigkeit im Sinne der Untergegensätzlichkeit. unzerlegbare Phänomene bestehen . ihrem Bereich wird durch bloße ^'ernachlässigung der Gegensätze. das gattungsmäßig Allgemeine die die unbestimmte Mitte. . Oberbegriff im media gebildet. den bereits gegensätzlich vox media steht nicht über den Gegensätzen.und Bedeutungsfremden eignet. bleiben. über dieses vgl. 48 ff. die vorkopernikanische Nachbildtheorie des Erkennens mit ihrer Verlegung der Gegenstände ins Metatheoretische deren ' Gänzlich außerhalb der Gegensatzregion überhaupt gibt es außerdem noch die Gegensatzlosigkeit im Sinne der Gegensatzfremdheit. denn sie umfaßt ja gerade die vielmehr ganze GegensatzregioD Gegensätzen als ihr : steht zwischen den somit Gegen- Durchschnitt. durch Ab- sehen von der charakteristischen AVertigkeit und Unwertigkeit. aber auch nicht unter den Gegensätzen. gewonnen. Durchschnittlichkeit ein eines Wertes und Sinnes Sinne der vox überhaupt. Phil. die dabei als letzte. d.

4. övxa) über die der Subjektivität. S. 6. freilich ohne auch hier wieder zwischen bloßen der Gegensatzdiesseitigkeit der Wahrnehmung und machen ^ \L 10. daß bei Aristo- bei ihm die gegensätzlich gespaltenen Sinngefüge des Einander-Zukom- mens eine Zwischenstellung einnehmen zwischen der bloßen Subjektivität und der von ff./!) der einzelnen. 4. P r a n 1 1. Ij Mai er a s I. Met. 39.. aus dem Kopulationsgefüge herausgenommenen er Elemente andererseits ^. dem „Denken" und angehörenden gegensätzlich gespaltenen Aussagegefüge heraushebt.. 3 Met. der Gegensatzjenseitigkeit eines der Gegensätzlichkeit entrückten reinen Denkens einen Unterschied zu 1 Bes. wobei er gleichzeitig die Positivität tivität die Nega- aus der Metaphysik verweist. c. aller Subjektivität unberührten Gegenständlichkeit (39 Die für den Gedanken der UeberSinne Seiende gegensätzlichkeit entscheidende Tat des Aristoteles besteht darin. Immerhin stellt deutlich den Begriff des übergegensätzlichen Erkennens auf.avoca). III. de an. Es sind somit bei Aristoteles drei k Lehre vom Urteil. IX.— gativität sich viel 145 die Erhabenheit über die Positivität ebenso wie über Ne- mehr aufdrängen mußte (83 ff.). Und doch findet sich eine ausdrückliche Reflexion auf diese allen Ueber- einstimmungstheorien heit der zugrundeliegende Gegensatzentrücktin Gegenstände nur dem ersten großen vorbild. 430 b 27 ff. 17 tt'.. 6 19 ft'. lichen teles. 115.. - cat. 1051b ff.). gute und schlechte Gegensatzlosigkeit keit einerseits also die Uebergegensätzlich- und die Gegensatzindifferenz (aup-TcXo"/. in die nach ihm nur dabei ohne die das in die Kategorien eingeteilte übergegensätzliche eigentAllerdings behandelt er die liche Sein gehörte eigentliche Abgrenzung gegeneinander . 1027b— 1028a. daß er das im eigentlichen (xuptwc: (S'. Ausbau der Uebereinstimmungstheorie Es wurde bereits früher erwähnt. 10 .

). 44 u. Positivi- so bildet doch die unerläßliche Orientierung über den logischen Ort tät und Negativität gleichmäßig umfassenden Urteilsregion die Einsicht in ihre gemeinsame Distanz gegenüber einem Diese richtige Einordnuug in das urbildlichen Maßstab. nämlich die ungeachtet aller Hervorhebung eines Vorrangs der Positivität vorherrschende Koordinierung des Positiven und des Negativen. Problemgeschichtlich wäre es nun die bedeutsamste Frage. daß der erste große Entwurf einer Urteilslehre auf einer nachher nicht mehr erreichten Höhe steht. 13. So kann man sagen. mag sie auf vorkopernikanischem oder auf Kopernikanischem Standpunkt stehen. die nichtmetaphysische Relevanz der Gegensätzlichkeit nicht theoretischen erhalten. mit Mai er I. darum nicht aus. konsequent aufrecht zu wie sich denn überhaupt bei ihm das Verhältnis zwischen der logischen und der metalogisch-metaphysischen (vgl.— Gerade das Positivität . Seins- sphäre schwer bestimmen läßt oben S. 115 f. Freilich vermag Aristoteles. 39 nur zwischen der sachlichen und der Urteilswahrheit zu unterscheiden und in der ersteren die gegensatzlo?e und die positive Wahrheit zusammenzufassen. Ganze der theoretischen Philosophie für ist gleich dringlich jede Urteilstheorie . unter ihn herabgesunken Denn dings der Vorrang des Positiven ist. und endlich die Wahrheit der urteilenden Aussage. 10. wie früher bereits bemerkt wurde. WahrheitsbegriflFe auseinanderzuhalten eine sachartige : wo eine gegensatzlose Wahrheit. so unbestreitbar aller- dem fast die gesamte nachfolgende Urteilstheorie wieder ist. . 146 — Messung der was dem Aristoteles zum Vorwurf gedieser gleichmäßigen macht wird und was aus und der Xegatiyität an den Gegenständen folgt. Es reicht also eine übergegensützliche und zwei gegensätzliche. macht das seiner ganzen ürteilstheorie aus in Tiefste und Berechtigtste und bezeichnet den Punkt. also da. ob bei Kant und dem Kantianismus. vor dem Negativen auch Vorbedingung für die der ganzen.

I. logischen Region der „unmittelbaren Erkenntnis". B. wobei Wahrheit und Irrtum durch Uebereinstimmung und Nichtüberstimmung mit der den Gegensätzen entrückten unmittelbaren Erkenntnis gemessen werden soll. B. der Vernunft.. 199. 215 f. 198 f. zeigt sich der auffällige Umstand. wiederholenden" Charakter des Urteils erkennt. 188.. 240.. . In ihm wären vor allem auch die Verdienste von Fries darzustellen gewesen. II. 10* . 206. 141). oben S. 243. . I. Vernunft". nachbildlichen. 205. Hier sei nur soviel ange* bloß daß Fries auf das klarste den sekundären. 289 ff. 30. der s.— wird. und alle transzendentallogischen Subjektsrepräsentanten wie das Bewußtsein überhaupt. Zu dieser Auseinanderhaltung der Regionen wird das Gegensatzproblem in Beziehung gebracht und die Gegensätzlichkeit ausschließlich der Reflexion zugewiesen. daß auch zendentalphilosophischen Logik die Reflexion ausdrücklich auf diesen Punkt gerichtet ist bereits niemals wurde ^ daß Und es vorher darauf hingewiesen worden. das er darum zusammen mit Begriff und Schluß aus der urbildlich-transzendentaldeutet. s. xion wird der Vernunft gegenüber als bloße . s. herausnimmt und als bloße Formel . I. Metaphysik. Neue Kr. 210. die transzendentale Apperzeption. als Mittel" und „Werkzeug" charakterisiert. der kategorialen Synthese. das reine Ich. 1824. sich in der bisherigen Transzendentälphilosophie die Spuren jenes durch das Fehlen des Uebergegensätzlichkeitsbegriffs anlaßten Dilemmas zeigen mußten. die ja einfach Der Verlockung eines problemgeschichtlichen Exkurses darüber mußte widerstanden werden. 202. der eine . des "Wiederbewußtseins einer ursprünglichen Erkenntnis" der mittelbaren Erkenntnis". z. ver- entweder auf die Gel- tungsartigkeit oder auf die Gegensatzentrücktheit der trans- zendentallogischen Region zu verzichten (vgl. bloß -wiederbeobachtenden" »Reflexion" zuweist. Neue Kr. 266. 1807. Der Sache nach müssen freilich in jeder Kantianisti- schen Transzendentali^hilosophie die transzendentallogischen Geltungsbegriffe. also die Begriffe der kategorialen Form.Form". die daraus folgende 147 — Gegenstände hineinverlegt die theoretische Gültigkeit in die Konsequenz einer gegensatzlosen Allein hier in der transfast theoretischen Geltungsartigkeit gezogen wird. Neue Kritik Die Refle. 188. 339 f. z.

daß der Xoyoc im Sinne der antiken Logik kein Orientierungspunkt für die transzendentallogische Region zu sein vermag. Doch leitet die keit. und die transzendentale „Synthesis" der Kategorie nichts mitein- ander zu tun haben. § 19. Wo Kant der „objektiv gültier sie den gen" Einheit und Synthesis gedenkt. so müssen die Gegenstände eine übergegensätzliche Yerklammerung von Kategorie und Kategorienmaterial darstellen. die Gültigsie eine wo auch immer spielt. den willkür- lichen und relativen. negativen Synthesen gegenüber ^ Aber die negativen. findet man nirgendwo einer übergegensätzlichen Geltungsartigkeit irgendwie Erwähnung Rolle getan. V. Kann man tige sich nicht des Eindrucks schwer erwehren. im Sinne der posi- tiven Gültigkeit zu verstehen. kategorialer Relation und Material (vgl. mithin und Kategorienmaterial. ungültigen Synthesen repräsentieren. Man vergegenwärtigt sich den ganzen Abstand zwischen der transzendentalen und der vorkantischen Logik. übergegensätzlicher im Sinne gedeutet werden. den unwertigen. wie sich herausgestellt hat. rücksichtigung der zwischen den gegenständlichen Geltungsgebilden » und den z. Und wie die gegenständlichen Kategorien überselbst gegensätzliche Formen.— für 148 — Geltungsartigkeit das gegenständliche Urbild selbst einzutreten haben. da stellt assoziativ veranlaßten nur „subjektiv ^rültigen". B. des Xoyo^.). sein sollen. Vielmehr ver- Kantische Darstellung fortwährend dazu. das. S. was ohne irgendwelche Be- anstatt im Abstand im Gegensatz zu den ungültigen Ge- fügen steht? Es wird jedenfalls positiv r. Kr. daß die Aristotelische „Sjnthesis" des Aussagegefüges. d. gültigen Gefügen bestehenden Vgl. daß die ihnen gegenübergestellten objektiv gültigen Synthesen positiv gül- Gefüge zwischen Kategorie also Zusammengehörigkeiten. Gefüge zwischen 90 ff. ob. . wenn man bedenkt.


kürlichkeit

149


gegenübergestellt.

Strukturdistanz lediglich die objektive Gültigkeit der Will-

und

Subjektivität

Es wird

nirgends irgendwie

zum Ausdruck

gebracht,

daß doch die
die

kategorialen Synthesen, auf deren

Rechnung

Erhöhung
als

des sinnlichen Impressionsmaterials zur Gegenständlichkeit

kommt,

in

den ungültigen Gebilden ganz ebenso
sind, wie in

Ele-

mente vertreten

den positiv gültigen und den

gegensatzlosen Strukturganzheiten.

Es wird nirgends dar-

auf Rücksicht genommen, daß es infolgedessen ganz schief
ist,

die kategorialen

Synthesen und die ungültigen Gefüge

einander gegenüberzustellen.

Daß
durch

das transzendentale Gediese

genstandsproblem garnicht

Entgegensetzung,

sondern allein durch den Hinzutritt des gegensatzlos Geltungsartigen

zum geltungsfremden
noch, daß

sinnlichen Impressions-

material getroffen wird.

Dazu kommt

Kant

ausdrücklich die trans-

zendentallogische Einheit

der Apperzeption

mit der aus-

schheßlich der nachbildlichen Urteilsstruktur angehörenden

Kopula verquickt und ferner aus
tät
u.

Positivität

und Negativioben
S.

gegenständliche
117,118).

Kategorien

macht

(vgl.

74

Wäre

das Problem der Gegensatzlosigkeit nur irgend-

wie in den Gesichtskreis der transzendentalphilosophischen

Erörterung getreten

,

so

hätte

das Bewußtsein überhaupt

und der ganze transzendentalphilosophische Subjektsapparat
ausdrücklich als Repräsentant des
gegensatzlosen Stehens

der Inhaltlichkeit in der transzendentalen
net

Form

ausgezeich-

werden müssen.

Ausdrücklich

in eine

Distanz

dazu

wäre das gegensätzlich gespaltene Urteilen zu bringen geals ein auf Zerstücklung des Urbilds beruhendes wesen
,

Stellen, „Bringen",

„Subsumieren" des Materials unter die
ein

kategorialen Einheitsmomente, als
suchen, mit

fortwährendes Ver-

dem transzendentalen Urbild übereinzustimmen.


Urteilsartig

150


nur das nachbildliche
Sonst droht das

darf nicht

das transzendentale Ich und der

transzendentale Verstand,
„empirische'-

sondern

Erkennen gedacht werden.

Bewußtsein überhaupt anstatt übergegensätzliches theoretisches Urbild, anstatt ein
logischen,

Erkennen im echt transzendentalals Ziel vor-

der gegenständlichen Urstruktur entsprechenden
sein,

Sinne zu

nur wie das Idealbild der uns

schwebenden Erfüllung des Positivgültigen, also nur wie
Vorbild des Urteilens, zu erscheinen
:

ein

anstatt den logischen

Ort für die gegensatzlose Wahrheit
wie
die

abzugeben

,

sich

nur

Verkörperung

der

Wahrheitsgemäßheit
Anblick zugunsten

auszu-

nehmen.

Es könnte auf den
Interpretation

ersten

einer

der

gesamten

Kantianistischen Lehre

vom

Bewußtsein überhaupt im Sinne der Uebergegensätzlichkeit
darauf hingewiesen werden, daß das Bewußtsein überhaupt

doch offenbar

als ein

höchstes und einheitliches, nicht aber

als ein gegensätzlich gespaltenes

und dementsprechend denn
als

auch

als ein

nur bejahendes, nicht aber

ein der Alter-

native von Bejahung

und Verneinung unterliegendes

ge-

dacht werde.

Es entspreche nun
eine

dieser Ausschließlichkeit

der Bejahung eine Alleinherrschaft der positiven Wahrheit.

Dadurch aber werde

unspältige Positivität

über die

ganze Region emporgehoben, in der es die Zwiespältigkeit
von Positivität und Negativität
gegenzuhalten
:

gibt.

Doch dem

ist

ent-

mit einer solchen bloßen Entrückung einer

Positivität über
tivität ist

den Gegensatz

von Positivität und Negadie

noch gar keine Garantie dafür gegeben, daß
der Gegensätzlichkeit,
Positivität
die

Verabsolutierung
einer

ja
ist
,

stets

mit

Bevorzugung der

verbunden

vermie-

den wird.

Dazu nämlich genügt keineswegs schon jede
Aufgehoben lieit der Gegensätzlichkeit
statuiert.

These, die irgendwie oberhalb der Spaltung in die Gegensätze eine


Denn
es könnte

151

die Gegensätzlichkeit als

damit lediglich

Begleiterscheinung eines der Zweiheit von Treffen und Verfehlen, die Gregensatzlosigkeit aber als Objektskorrelat der

Unfehlbarkeit eines Subjektsverhaltens gedacht werden
len.

sol-

Einer solchen Auflassung gegenüber würde sich aber

erst die entscheidende

Frage erheben, ob hierbei
bloß in

die gegen-

satzlose

und

die gegensätzliche
sei,

Wahrheit nicht ihrem
beiden Fällen

Weob

sen nach

dieselbe
Regionen

auf ver-

schiedene

des

Subjektsverhaltens

bezogen:

nicht hierbei dieselbe, nämlich die positive Wahrheit, zwei-

mal

auftritt

;

nämlich einmal, wie
,

sie

vor dem Danebennoch kon„gegensatzlos"

treten der Wahrheitswidrigkeit

also gleichsam

kurrenzlos
dasteht,
rigkeit.

und

lediglich
als

in

diesem Sinne

und sodann

der Widerpart der Wahrheitswid-

Dann gäbe

es

dem

W

e s e

n

nach

eben

doch
einzig

nichts anderes als allein die positive Wahrheit.

Das

maßgebende Kennzeichen besteht nämlich darin, daß
gegensatzlose Region unabhängig von
allen sonstigen
d.

die

Anihrer

gaben

in

sich

selbst

,

ihrem

eigenen Wesen,
,

h.

eigenen sinnartigen

Struktur

zeichnetes charakterisiert

nach als etwas Ausgeund der Wahrheitswidrigkeit die
die

gegensatzlose Wahrheit übergeordnet,
heitsgeraäßheit

positive

Wahr-

aber

wenigstens

gerade

der

Struktur

nach

beigeordnet

wird.

Durch den unverkennbaren
durch

Abstand von ünzerstückeltheit und Zerstückeltheit,
dann
die übergegensätzliche

diese unübersehbare Distanz der Struktur geschieden, steht

Region nicht nur der Walirder Wahrheitsgemäßheit ge-

heitswidrigkeit, sondern auch

genüber.

Nur

so läßt sich der

Abstand zwischen den

bei-

den Regionen einer exakten Erforschung unterwerfen

^.

1 Wollte man von einer doppelten Positivität und entsprechend von einem dopi^elten Ja reden, etwa nach dem Vorgange Krauses, der eine ,.nngegenheitliche Jäheit* und eine .Gegenjaheit'^ ausein-


Auch
in

152

der

moderuen logischen Werttheorie sind

niemals die verschiedenen Regionen der Wertartigkeit bei

Wahrung
mehr

der zwischen ihnen bestehenden Distanz zu einem

einheitlichen Gesamtbild zusammengearbeitet worden. Vielzeigt sich

auch hier das Schwanken zwischen den bei
der
Gegensätzlichkeit
einzig

der Verabsolutierung

übrig-

bleibenden beiden Möglichkeiten, zwischen der Xeutralisie-

rung der transzendentallogischen

Gegenstandsregion
sie.

und

der Hineinverlegung des positiven AVertes in

Windelband hat Kants kategoriale
Urteil
als
'.

.,

Regel

der Vor-

stellungsverbindung" als Wahrheitsnorm gedeutet und das
ein

alternatives Verhalten

gefaßt

Hier scheint ein

zum Wahrheitswert gegensatzloses Reich von Formen
sein.

und Normen der Wertgespaltenheit des urteilenden Verhaltens
als

Maßstab gegenübergestellt zu

Aber abgenoch ge-

sehen davon, daß der Normbegriff den Gedanken der üebergegensätzlichkeit garnicht einschließt,
zeigt
w'as später

werden

soll,

steht hier die Wertartigkeit der Kategorie

noch unverbunden nel)en der Wertartigkeit der Urteilsregion.
Die Urteilstheorie drängt aber zur Entwertung der Kategorie,

und

dieser

Konsequenz hat Windelband nachgegeben, indem
als

er die

Kategorien

Arten der „Relation"

in die wertindif-

ferente Region der bloßen „Vorstellungsbeziehung" hinein-

verweist

2.

Dieselbe Notwendigkeit
.,

,

die

Kategorien

dem

Bereich der
bereits
bei

Vorstellung" zuzuerteilen, hatte sich
herausgestellt
-K

vorlier

Bergmann

Ueberhaui)t

muß

andt;rhält (Vorl.

lediglich eine
tivität
sollte.

üb. d. Syst. d. Philos., 1828, 4U8), so wäre damit unzweckmäßige Terminologie eingeführt, da die Posiund das Ja für die gegensätzliche Qualität reserviert werden

Präludien P,
Beitr. 180
20r,.
ff.,

l'.»ll.

184

tt".

Beitr.

z.

Lehre
4(i,

v.

neg. Urt., 171
f.

ff.

*

185, V. Syst. d. Kat..

Festschr.

K. Fischer*,

1907.
»

Reine Lotrik ö

IJ— i:,.

zu einer Bei ein- ihm werden darum die Fundamente heitlich gedachten. 168 ft'. der Erkenntnis" Im „Gegenstand noch einfach als wird die Kategorie nichtvorstellungsmäßiger Bestand und als '. bes. nicht die ganze Kategorie sein . Kategorie in der Kommt dem Soll doch die Frage ebenso wie Sie in der Bejahung und „vorstellungs- Verneinung vor. Die in der Urteilsentscheidung hinzutre- tende "Wertqualität ergänzt dann erst das Kategorienfrag» VH. lässigte Er hat die von Ueberbrückung der zwischen Kategorienlehre und Urteilslehre bestehenden Kluft in Angriff genommen. . wertindifferenten vorstellungsmäßigen Bestand vertreten sondern n ihr nur ein bloß vorstellungsmäßiger Gehalt. hat Rickert den meisten Logikern vernach- gemacht. muß offensichtlich mäßigen" Bestand zugewiesen werden. so kann v o die im ist. daß die Kategorien Sammelnamen des bloß „Vorstellungsmäßigen" rubriziert werden. Den zip der Versuch. steht Aber bei ihm denn auch diese Einheitlichkeit unter dem Zeichen dadurch erst voll des die zum Durchbruch gelangenden und gesamte Logik durchherrschenden Primats der Urteils- lehre und folgeweise der Wertgegensätzlichkeit. die "VVertartigkeit der Kategorie festgehalten nun trotzdem und mit den der es aus der Urteilstheorie sich ergebenden Konsequenzen Neutralisierung in Einklang gebracht werden. Urteilsform gefaßt Doch das widerstreitet zu offenbar den Voraussetzungen der Urteilstheorie. gelegt die Kantischen und die vorkantischen Partien der Logik umspannenden Theorie. ein bloßes Kategorienfragment.— überall im 153 — sich Rahmen des der werttheoretischen Logik die Neutralisier ung Transzendentallogischen unter den darin doku- mentieren . die Probleme der Urteilslehre ausdrück- lich und systematisch mit dem transzendentallogischen Prin- Kategorie in Verbindung zu bringen.

sich von diesem gegensätzlichen Ja unterscheiden Aber ergänzt man auch die Darstellung in diesem soll. daß in die Kategorie schon stellungsmäßigen Bestand vorkommt. als aus Punkte. Rechnung getragen. Aber ist es denn auch berechtigt dieses Jamoment Jedenfalls als das gegensätzliche Wertmoment zu fassen? findet sich von dem einzigen Probierstein einer ausdrück- lichen Orientierung an der Gegensatzlosigkeit. So die Position aufrecht daß die "Wertqualität des Urteils der kategorialen ist Form zuzuerteilen und doch gleichzeitig dem Umstand im bloß voreben die h. . daß auch eine Alleinherrschaft des Ja im Bewußtsein überhaupt. 17. ist Die Beder Ausurteils- die auf einanderhaltung der vorstellungsmäßigen und der mäßigen Bestandteile begründete Urteilsentscheidung und somit das durch die Unkenntnis und die Zerstücklung des gegenständlichen Urbilds .'" „Im übri-. ab.— ment zur erhalten. gende Jamoment. von der allein geredet wird. dem es das Verneinen gibt. Erktheor. Nirlie- daß das in der Kategorie dem Bewußtsein überhaupt stammend. von der An- gabe der Strukturdistanz. so ist vorher bereits festgestellt worden. nachdem dies Es ist das Bejahen. . auch hier keine Spur. Zwei Wege d. Das ur- "Wertmoment der Kategorie aber teilsmäßiges gegensätzliches Urteilsmoment Jamoment. d.. sehen wir. neben „Von den negativen Urteilen festgestellt ist. * Ebda 16/17. jahung. 154 — ist vollen Kategorie." gen können wir uns auf die Bejahung beschränken gends wird hervorgehoben . — nach der Terminologie dieser Abhandlung deutungsgehalt" und in ihr — in ihren neutralen Wertmoment zu ist zerlegen'. das durch die Frage hindurch- gegangene positive Verhalten. ihren Es ist Form „Be- wertfreien Vorstellungsgehalt. die Emporhebung der Bejahung über den Gegensatz von Be* S. .

.— danken len 155 — für den jahung und Verneinung. Die weitere Untersuchung positiver Sinn dann darauf zu und richten.'. Nachdem vom Gegensatz zwischen "Wert und Unwert die Rede war. insofern er im Gegensatz liche zum Unwert steht. werden. muß. Ebenda 22 f. in eine ausschließ- Beziehung gebracht. die In Ueberein- stimmung damit wird ausgemacht. wie Widerspruchslosigkeit. Norm 40/41. Gegen- Kann doch der Gegensätzlichkeit des Treffens die und Verfehlens immer auch die gegensätzliche Positivität. und ist der allgemeinste ist theoretische Wert. nicht das geringste Kriterium satzlosigkeit. heißt es: „Die allgemeinste Form haupt fällt dann mit dem Begriff des positiven Sinnes über- zusammen . die doch jenseits des Gegensatzes von positivem Sinn und Unsinn stehen. gar keine Bürgschaft der Ge- Uebergegensätzlichkeit darbietet. der Normbegrifi' aller rien. wie später noch zu zeigen sein wird (im Abschn. daß Logik mit dem des „Formproblem des Erkennens'- die Voraussetzungen wahren und nicht des falschen Urteils sucht ^. welche Formen im besonderen der Sinn haben und nicht Unsinn zu sein. die Richtigkeit als Wahrheitsgemäßheit und sogar Maßheißt stab ' und Vorbild gegenübergestellt werden. die Identität usw. d. Aus demselben Normtheo- Grunde 2. dem ein einheitlicher Maßstab der Zweiheitlichkeit für den Begriff' der des Befolgens und Ueberschreitens gegenübergehalten wird. mit III. Ueberdies aber werden ganz ausdrücklich die Probleme der kategoria- Form. des positiven Sinnes überhaupt konstituieren. gerade zum positiven Wert. Wo als der entscheidende Gesichtspunkt der Struktur nicht ist.K die B. 2 . bestimmend da kann auch die „Transzendenz" nicht gefaßt Strukturjenseitigkeit enthält. .). die den Begriff z. Kap. diese um Formen sind wieder durchweg Werte.

einerseits Absolutheit des Wertes. 12r) Zwei Wege. der Erfah- rungsurteilen den Objektsynthesen zugesprochen wird". Ihm gegenüber muß die kategoriale Gegen- standsform „ zur bloßen indiiferenten Voraussetzung einer . Philosophie der Kunst. Erk. Wertungsmöglichkeit '. Irrealität" stehenden der Ja-Realität"... 2(5. Einen ähnlichen Versuch. llGff. und ihren Ort hat dem genau an dem Kreuzwege. 53 . der im . « ä So So Zwei Wege. nämlich die Xeutralisierung der kategorialen die Gegenstandsformen und tivität in Hineinverlegung der Wertposiin den Gegenstand. also all diesen zur transzendentallogi- scheu Region gerechneten Gebilden. von der Subjektivität in die dieser Hinsicht und andererseits Loslösbarkeit des Sinnes. 154/Ö. 121 f. Realität" oder . 22 23 41.. Ggstd.. 1909. wo Ja nicht näher steht als und Nein auseinandertreten" ^ » Hier zeigt 21. 82 Kritik der Kantischen Krkenntnislehre. 64. 1". die Bejahung heischende AVert positiv ität zugewiesen und der ßegrifi' eines „bein positiven sonderen Erkenntniswerts Realität. 57. die zur „wertneutralen Regel der Objektsyn- „dem Ja des Wertes Nein. bei diesen Voraussetzungen als ^Transzendenz'* die nichts anderes verstanden.. Hier wird mit unzweideutiger Entschiedenheit der . 21. d. 119.— svird 156 — Ebenso unter dann immer nur absolute Bejaliungswürdigkeit. seine Heterogeneität im Vergleich mit seinen realen die Substraten -.. f. f. Gegensatz zur . 98. die Unabhängigkeit '. zur bloßen konstituierenden" Be- dingung der „Struktur" des bewertbaren Objekts. „Erfahrung" „wert- positiver Synthesis".Realbejahung". der Wertgegensätzlichkeit führen muß. these "... 84.. Wirklichkeif. hat im Anschluß an Rickerts Lehre Christiansen unternommen. als dem Objekt der . zu vereinigen. ff. die . zu denen die Verabsolutierung beiden Konsequenzen.. sich mit ausgef. herabgedrückt werden. herausgearbeitet. Wirk- lichkeit" in concreto..

Erster Abschnitt. Das macht nis in es erforderlich. wie es zu jener künstlichen Zwischenregion zwischen den Gegen- ständen und der Urteilsentscheidung. die sein Hineingebanntsein ihm einen Schauplatz gewährende Subjektivität. 157 — daß die bisherige Wertlehre nur die Alternative von Wertgegensätzlichkeit und untergegensätzlicher Wertneutralität kennt. die Erlebbarkeit des Gegenstandes und des Sinnes überhaupt. Allein wenngleich bisher im ganzen ledigKch der m-bildlichen und so eine bloße vergleichende Deskiiption der nachbildlichen Region gegeben wurde. Es ist bisher noch ganz unenisehieden gelassen.— zeichnete!. durch Berücksichtigung davon wird tung in nunmehr die Betrach- das Wesen der gekünstelten Region eindringen können. wie im . daß an dem Zunichts standekommen der nachbildlichen Gefüge als anderes der antastende Eingriff der Subjektivität Schuld sein (vgl.Verhältnis. Macht doch das in Subjekt-Objekt.Klarheit. das Subjekt-Objekt. S. hat es sich doch bereits als unabweisbar aufgedrängt. Der immanente Ursprung Ton Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit. Die Subjettivität als EutstehuDssgnmd der Gegeusätzlichkeit. zu den gegensätzlichen Strukturgebilden des nachbildlichen Sinnes. Denn zu deuthch tragen diese dem Erst unzerstückelten gegenständlichen Urbild gegenüber den Stem- der Gewordenheit und Geschaffenheit an sich. Drittes Kapitel. kann pel ob.Verhält- die Darstellung hineinzuziehen. überhaupt kom- men kann. 94).

der Eingeschlossen- heit ins Erleben. Bei Zugrundelegung dieser Standpunkt der Terminologie wird nicht etwa ein Standpunkt der Erlebensoder Bewußtseinsimmanenz. gerät. Läßt man sein. Der Ausdruck . äußeres Schicksal. also der GeDie Immanenteinem solchen Sinne Transzendenten enthält Sie besagt lediglich das eine andere Situation. dann beschlossen ' dem Sinn des Uebersteigens. als mag wie als Objektgewordenheit so auch der Zustand Lnmanentgewordenheit. die sich in der Diskussion bildet hat der Immanenzphilosophie im und besondere auth in Jahrhundert herausgeRickerts . sondern ein Transzendenz vertreten '. Die Situation der Vorgefundenheit akten. mit der auch Logik des Sinnes zu den Subjekts- rechnen hat. . stand ohne jeden Abbruch ist Genau der transzendente Bees. ürtatsache aus. ist. daß nur tion. als eine zufällige die das davon unabhängige Transzendente. Hinübergeraten in Insofern hierbei die Situation der ein Transzendenz eingebüßt wird. 19. so das Verhalten der Subjektivität eine Stätte darzubieten.Transzendenz" wird somit hier nicht im Sinne sondern im Sinne der l'nabhiinjriKkeit von der mithin in der Bedeutung. genstand oder der urbildliche Sinn.— allgemeinen Teil der Logik 158 — eine alle genauer darzutun wäre. nicht aber irgendwie Bestand oder Struktur des Trans- zendenten aufgehoben wird. des in dem Erleben Yorschwebens. Aber gemeint wird eben mit der Rede von der die Situa- Immanentwerdung des Transzendenten. involviert Transzendentes allerdings immanentes einen Wider- spruch. Subjektivität gebraucht. unabhängig von dieser Situation der Erlebtwerdung entsprechend als Trans- zendenz bezeichnet werden. worauf das Subjektsverhalten gerichtet lich als ein in erscheint ledigSituation. der auch immanent wer- den kann. Die Immanentwerdung dessen. Gegenstand der Er- kenntnis* zngrundegelegt wird. werdung des in deshalb gar keinen Widerspruch.

falls. Damit aber jektivität einen viel eminenteren Charakter. . eine geduldige Empfängerin. so mußte entspre- chend auch die Subjektivität tasterin der Ungekünsteltheit gerade als An- und als Anstifterin der Ge- künsteltheit unberücksichtigt bleiben.— so besteht die erlebtheit. Und dazu fordert vor allem gerade die Tatsache lichen Sinnstruktur auf. Er muß so gedacht werden. Allein die Rolle der Subjektivität erschöpft sich keines- wegs damit. der gekünstelten nachbildfür sie soll ja. 29. transzendenter Gegenstand" gilt gleich- daß das Transzendente dabei bereits als der Subjektivität entgegenstehend. zu sein. Dementsprechend darf sich die Gegenüberstellung von Transzendenz und Im- manenz nicht stützen.. d. wie Denn gerade angedeutet wurde. somit bereits in seiner Objektsstellung gedacht wird. vgl. daß er jene Kluft zwischen Ungekünsteltheit ist. und Gekünsteltheit verständlich zu machen geeignet Wie nun die nachbildliche Sinnstruktur nicht in ihrer in ihrer Rolle Gekünsteltheit erkannt zu werden pflegt. Er ist eine kurze Bezeichnung für das in der Situation der Immanentgewordenheit seine transzendente Struktur bewahrende Transzendente. 72. lediglich auf einen so einfachen Sachverhalt Sie bedarf einer Erweiterung. Log. Von dem Ausdruck . Die bisherige Fassung des Transzendenzbegriffs erweist ^ sich. 159 — in Transzendenz lediglich der bloßen Nicht- im bloßen Stehen außerhalb der Subjekt. Diese prägnante Be- deutung der Immanenz als der Struktur angetastetheit als und die prägnante Bedeutung der Transzendenz der entsprechenden Unangetastetheit mußte ganz zurücktreten. ein bloßer Schauplatz des transzendenten Gegenstandes \ das eine Glied des Subjekt -Objekt -Verhältnisses.Objekt- Relation. die Subjektivität verantwortlich gemacht bekommt der Abstand zwischen Transzendenz oder Unabhängigkeit von der Subjektivität und Immanenz oder Eingeschlossenheit in den Bereich der Subwerden. Phil.

Von all solchen durch die Subjektivität etwa verschuldeten hier allein die Fähigkeit der Subjek- Abänderungen kommt tivität in Betracht. Me- taphysik so geläufige Unterscheidung zwischen dem. Subjektivität in jeder Hinsicht unabhängige. als der Subjektivität vorschwebend vorkommen kann. nämlich als Unangetastetheit in einer ganz bestimmten Richtung und zwar speziell gegenüber den auf Rechnung der Subjektivität kommenden Eingiiffen in die Struktur. 160 — in Wenn den folgenden Ausfühin rungen der Begriff der Ünangetastetheit rückt.— somit als unzureichend. Die Subjektivität lernt man hierbei erst in ihrer wah- . Die im vorigen Kapitel erörterte gegen- satzlose Ursprünglichkeit und Urbildlichkeit erscheint dann als eine ganz besondere Art von Transzendenz oder Unbe- rührtheit durch die Subjektivität. genauer. daß beim Erleben des mit dem gegenständlichen daß der von der Urbild zusammenfallenden transzendenten Sinnes sich Ab- weichungen von ihm einstellen. also der trans- zendente Sinn oder der Gegenstand. zerstörend in die Struktur des Sin- nes einzugreifen. mit einem in seinem Bestände irgendwie veränderten Sinn vorlieb nehmen muß. als es zu auf die Logik zu übertragen. so wird damit der den Vordergrund die in der Versuch gemacht. Es soll aber. anstatt den Ge- genstand in seine Gewalt zu bekommen. was auf Rechnung subjektiver Unkommt. geschehen pflegt. Die Voraussetzung für eine antastende Betätigung der Subjektivität wird nun offenbar nur durch die Urtatsache dargeboten. was derart seinem an kurz angetasteten Bestand nach nur als Objekt. das Erleben. in viel höherem Umfang. sich besteht. nicht glatt und unverändert ins Erleben eingeht. was an zulänglichkeit und dem. von jetzt als ein „Immanentes" im Unterschied zu der bloßen „Immanentgewordenheit" des unan getastet bleibenden Ti anszendenten bezeichnet werden.

Nun hat sich als bedeutungsbestimmende Voraussetzung für die Künstlichkeit der nachbildlichen Strukturgefüge vorher die Verselbständigung und Auseinandergerissenheit der gegenständlichen Strukturelemente herausgestellt. kennen. die nur als Ob- jekt des Erlebens. reicht nämlich der Willkür1 L a s k Lehre vom . daß vom gegenständlichen Sinn differierende Gebilde des Sinnes der Subjektivität vorschweben. läßt sich leicht verstehen. etwas Neues schaffenden und insofern aktiven Leistung. d. der Erschaffbarkeit und Zerstörbarkeit entrückt? Kann bilden bei der gänzlichen Heterogeneität zwischen Sinngedie und Erlebensrealitäten als die Subjektivität je etwas anderes bloße Realisierungsstätte abgeben. Gebilde somit. Worin vermag sich ? nun aber diese fatale Aktivität des es Erlebens zu betätigen Was soll überhaupt heißen. der Sinn als zu ihr in einem anderen Verhältnis dem der bloßen Loslösbarkeit stehen? So scheint es auf den ersten Anblick. daß die Subjektivität zur Urheberin wird für ein neues Reich des Sinnes neben der gegenständlichen Region? Sind denn nicht die Geltungsgebilde des Sinnes dem Entstehen und Vergehen. bestehen. h. nicht trans- zendenter Weise. weist sich in Und jetzt er- der Tat. Dann müßte Boden der also ein Novum und der Struktur gegenüber der transzendenten Struktur Subjektivität ganz und gar erst auf dem durch sie entstehen. aber nicht an sich. Gerade soweit Urteil. daß auch Gebilde des Sinnes ihren Ursprung in der Aktivität des Erlebens haben Es hat nichts Befremdliches an sich. ist. in ihrer ganzen Selbständigkeit und EigenSie erscheint nicht lung bloßer Hingabe. Und doch können. 161 — mehr in der Stel- ren Bedeutung. sondern in ihrer Veränderungen anstiftenden.— mächtigkeit. den transzendenten Bestand antastenden. daß gerade dies die Künstlichkeit begründende Phänomen durch die Aktivität des ICrlebens erklärbar .

muß immer das nachträglich erst aufbauen und zusammensetzen. sondern das ganze Ziel ihres Nachforschens. die Elemente derart gesondert zu erleben. daß in ihnen das Gegenglied der Relation noch nicht steckt. sich logische gilt. beruht Elemente. hier man auf die ürtatsacbe.— stößt 162 — die sich somit als die fun- bereich und die Eingriffsmöglichkeit der Subjektivität. mit den isolierten Elementen zu openämlich die einzelnen Mateals Ihr schwebt jederzeit das. das wird für das Erleben fortwährend zum Problem. anstatt dessen vielmehr bloß verstattet rieren. zendenterweise ganz unsinnig ist. auf dieser fundamentalen Unkenntnis des selbst- verständlichen transzendenten Ineinanders die von Kategorie und Kategorienmaterial. führt zu einer Zerstücklung. was transzendenterweise ist. damentale Voraussetzung der ganzen Gekünsteltheit erweist: daß der Subjektivität nicht ein einfaches adäquates Hin- nehmen des gegenständlichen Bestandes in seiner Ganzheit in und ünzerrissenheit. was vor und unabhängig von aller Was trausZerstücklung im transzendenten Urbild liegt. nämlich die Frage. noch nicht enthalten zu sein scheint. ist. zu welcher Kategorie differenziert. Auf einer Unzulänglichkeit des Er- lebens also. seiner urbildlichen Fertigkeit ihr und vergönnt. welches einzelne Material überall den Materialsbereich der einzelnen Kategorie ausmacht. welche Materialsstücke in welchen Kategorien stehen. garnicht ein Isolierbares rialsstücke und Sie die einzelnen Kategorien. ein Geson- dertes vor. AVie ja über- haupt auf theoretischem (Gebiet der urbildlichen Sinnstruk- . Abgeschlossenheit. Form überhaupt dann wenn es irgend ein bestimmtes einzelnes Material in kategorialer Betroffenheit zu erfassen oder anders ausgedrückt. ganze Isolierung der Diese negative Fähigkeit der Subjektivität. zu einer Atomisierung des gegenständlichen Urbilds. Für die Subjektibildet gerade vität ist es nicht selbstverständlich.

Aktivität entrückten und über sie erhabenen Region Die. wie sich im zweiten Kapitel herausstellte. in die das gegenständliche Rohmaterial eingeht. als als eine geschaffene. Obwohl die „Gekünsteltheit" der gegensätzlichen Region bereits durch die Ausmachungen des vorigen Kapitels außer Zweifel gesetzt wurde. so hat sich die Berechtigung dieser Charakterisierung jetzt noch in einem neuen Lichte gezeigt. Die zur gegenständlichen Urstruktur hinzutretenden Strukturzusätze. erwiesen. diese „Formen".— und einzige 163 — tur gegenüber alle Aktivität des Subjekts nur eine entstel- lende und untergrabende sein kann. stellen. wofern das eigentliche wahre Ansich in einer ungeschaifenen. das Gegenständlich-Logische mit dem Transzendent-Logischen zusammenfällt. sind jetzt somit in ihrer immanenten Entstandenheit erkannt. In der vorkantischen Logik. hatte ter. das Formallogische mit Es sich jetzt. das Logische immanenten Charak- und als transzendent wurde nur das Metalogische an- 11* . Dadurch bewahrheitet sie sich die frühere Redewendung. das Artefakt der Subjektivität Gegenüber der Ungeschaffeuheit der mit dem transzendenten Gegenstand zusammenfallenden stellt Wahrheit sie gleichsam das Menschenwerk von Wahrheitsge- bilden dar. Die künstliche Region hat sich gemachte. auf einer Zerstücklung des Gegenstandes aufgebauten nachbildlichen Gefüge lassen sich jetzt einfach als die durch die Urstruktur fundamentale Unkenntnis der transzendenten hindurchgegangenen und folgeweise durch nachträgliches Zusammenstückeln zustande gekommenen Gebilde charakterisieren. daß dem Immanent-Logischen. nach der Komplikationen dar- zu denen die Gegenstände durch die Subjektivität zeigt gleichsam „verarbeitet" werden. so muß man wiederum sagen. also der liegt. eine das Geschöpf.

Der Sinn selbst ist stets etwas Unerschaffbares.. Log. von einem geschaffenen Sinn muß genauer von einem Sinn * Beispielsweise auch bei Sigwart. . gehört der immanenten Region an^. gleichmäßige Immanenz beider.. man von so der subjektiven Bedeutung" des Nega- wird dadurch wiederum der Umstand geradezu Positivität verdeckt. daß in der immanenten Region ungeachtet durch die Subjektivität geschaffenen Künstlichkeit die Siunartigkeit erhalten bleibt. Zunächst ist zu beder denken. § 343. sondern Trans- zendent-Logisches und Immanent-Logisches einander gegenüber. subjektive '• Bedeutsamkeit gebührt. Mit ihrer SchafStatt fung erschöpft sich die Produktivität des Erlebens. Doch den. 287 ff. wie Nicht die Negativität. 1886. V o k e 1 Erfahrung und Denken. Log. das Urteil »eine Funktion von bloß subjektiver Form* ist. Nur mit dieser Einschränkung darf von einer Erzeugung durch die Subjektivität geredet werden.. Die Koordinierbarkeit von Positivität und Negativität erweist sich jetzt als die . 1 1 . sich 164 — Logik dagegen stehen In der Kantianistischen nicht Transzendentes und Logisches. auch Lotze. in es muß jetzt noch etwas genauer bestimmt werhier welchem Sinne mit Recht von der Schaffung einer neuen Sinnregion geredet wird. aus denen Region des Sinnes sich zusammenfügt. Das eigentlich Erzeugbare sind lediglich die durch Isolierung entstandenen künstlichen Bau- steine für den Aufbau eines neuen Sinnes. sondern die ürteilsregion als solche. Durch das isolierende Erleben werden aus dem transzendenten Sinn heraus eine künstliche lediglich neue Elemente. findet sich daß die Urteilsverknüpfung und -Trennung nicht in den Gegenständen liegt. . gleichsam neue Bausteine geschaffen. 297 ff. 106 f. P. Spricht tiven. die Aristotelische Erkenntnis. Vgl.— gesehen. daß der genau dieselbe bloß der Negativität.

Aber nachdem der sein Operateur zurückgetreten selbst. unterwühlten Boden der sich dem durch die Subjektivität aufgewühlten baut. dann folgt daraus sofort weiteres. Diese auch der immanenten zur Verkennung der Region eignende Absolutheit hat . der Boden gelockert. Gibt es einmal die gegenStrukturelemente. sind die verselbständigten Ele- mente durch das isolierende Erleben einmal erzeugt. allerdings erst Auf i ' dem den durch die Subjektivität bereiteten Bo- tritt der Subjektivität von neuem etwas Subjektivität seiner Dignität und Gültigkeit nach von der entgegen. h. ist. den es nur auf einem durch die Subjektivigibt. Denn die unbedingte gekünstelt / Normativität ist ja dem transzendenten und dem viel / l immaneiiten Sinn gemeinsam. sich durch die Zerstörung der transzen- denten Struktur hindurch die Absolutheit des Geltens und Es treten dadurch folgende beiden : Momente allseitigen deutlich auseinander \ die Transzendenz mit ihrer Unabhängigkeit von der Subjektivität. was jeder Willkür und Aktivität des Erlebens entzogen verschiebbaren sich ist. einander losgerissenen dann \ -i erhebt ein neues Reich des Sinnes . Ist erst oder isolierten Elementen auf- einmal durch die Unfähigkeit des Erlebens d. Unabhängiges Gewiß ist die Subjektivität in gewisser Hinsicht die Erzeugerin dieser ganzen Region. Trans- ^zendenz und Anerkennung heischende Absolutheit der i Norm fallen also keineswegs zusammen. mit aller Willkür des subjektiven Meinens andererseits. insbesondere mit ihrer Unangetastetheit der Struktur einerseits und die Absolutheit oder Unbedingtheit des Geltens und des Wertes mit ihrer Unabhängigkeit von ^ N^ ihrem Forderungscharakter. das in den harmonischen und disharmonischen Beziehungen zwisehen den künstlichen Strukturbestandteilen besteht.— die tät 165 — aus Rede sein. spricht Werk für sich So bewahrt des Wertes.

Quasitranszendenz" Damit die Unerschaffbarkeit der quasitranszendenten sich Gebilde klar zum Ausdruck komme.). Die Wahrheitsgemäßheit die Kluft das absolut Bejahungswürdige. als seien die einzelnen wahren und wahrheitswidrigen Sinngefüge von der Subjektivität zusammengefügte. zwischen den isolierten Strukturelementen das Zusammengez. Es besteht „an sich". der zeitlichen Wegen dieses Herausfallens aus der Fläche Realität und des sich damit verbindenden Absolutheitscharakters möge den w^ahrheitsgemäßen und zuge- wahrheitswidrigen schrieben werden. 155 der Absolutheit des Sinnes schon seine allseitige Transzendenz zu erblicken bildliche heit. absolut ist zwischen beiden. So vereinigt die nach- Region Unbedingtheit und immanente Gekünstelt- Durch ihr verschiedenes Verhältnis zur gegensatzlosen Region an dieser meßbar. Zeitloses und Zeitliches überhaupt geschieden sind. Und des zwischen der Wertartigkeit dieser künst- lichen Sinngefüge und der zeitlichen Tatsächlichkeit realen Erlebens die ganze Heterogeneität. durch die Gel- tendes und Realseiendes. d. in Strukturimmanenz beigetragen und dazu auch ob. c Wahrheitswidrigkeit. nehmen Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit selbst an der Absolutheit satzlosen der gegenist Region teil. Sinngefügen . unabhängig von der bejahenden oder verneinenden Entscheidung darüber. die Wahrheitswidrigkeit das absolut Verneinungswürdige. S. zwischen Kausalität und dem Material a.— 166 — verleitet. f. hören und Nichtzusamm engehören. (vgl. insbesondere als seien die wahrheitswidrigen Sinneinzelheiten durch . zwischen Kausalität und das Xichtzukommensverhältnis der es besteht ferner Wahrdem Material a. b das Einander-Zukommen der heitsgemäßheit. B. muß man vor der im übrigen leicht sich aufdrängenden Vorstellungsweise hüten. h.

so hat sich jetzt genauer bestimmen lassen. quasitranszendenterweise sind (wie im Abschnitt sich zeigen wird). an sich. Wenn in der Einleitung angekündigt wurde. sondern aufgesucht und entdeckt. d. h. Die Aktivität des Erlebens aber diesem über der Zerstücklung des transzendenten Sinnes aufgebauten Inbegriff quasitranszendenter Gebilde gegenüber auf dasselbe Maß wie dem transzendenten Sinn gegenüber auf ein herausgreifendes Erleben. in zeitloser Ewigkeit Sind die einmal geschaffen. tigen. daß die Subjektivität garnicht imstande anzustiften. dann bestehen zwischen ihnen durch ihre Künstlichkeit hindurch die harmonischen und die disharmoist nischen Beziehungen. so wenn auch nicht als von der Subdoch als vom Verfehlen unabhängig gedacht werden sollen. und es bleibt dem Erleben nur die übrig. eingeschränkt.— vorgerufene Kombinationen. was 2. daß als Vorbedingung für das Zustandekommen der Region lediglich jene Urtatsache der UnIneinanders nachbildlichen kenntnis des transzendenten und die schon . Dämlich auf ein Vorsichhintretenlassen und Immanentwerdenlassen der Einzelheiten. Auch das immanente Reich der Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit wird nicht angestiftet. gefunden oder nicht gefunden. daß auch die unwertigen Gebilde. Lediglich im Sinne solchen Herausgreifens der Elemente fixiert das Erleben bestimmte Sinngefüge als seine Objekte. jektivität überhaupt. Zwischen den so herausgegriffenen Elementen besteht immer an sich Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit. kombiniert es deren Bestandteile. 167 — sich Verwirrung und Durcheinanderwerfung der Elemente her- Man muß vergegenwärist. durch Bejahen und Verneinen immanentgemachten Gefüge sie richtig als das zu erleben. wahre und wahrheitswidrige Sinngefüge vermag sie Anzustiften vielmehr lediglich die Isoliertheit von künstlichen Elementen überhaupt.

und in Subjekts-. h. Aus keit des der Antreffbarkeit des Sinnes in der Tatsächlich- Erlebens ergeben sich in letzter Linie zwei große für die Forschungsgebiete theoretische Philosophie. Oder aber auch dem subjekmit diesem aufs klarste zuwenden. die ihre Erlebensrealitäten ganz un- bekümmert um deren Trägerschaft gegenüber und Hinwendung zum Geltungsartig-Nichtseienden untersucht und ausschließlich im Umkreis des Wert. wertgegensätzlich u. transzen- denten Bestandes anzusehen ohne daß damit dafür noch der hinzutretenden. darüber. Verhalten dazu.und Sinnfremden verharrt. d. Wahrheits. der Realisierungsstätte theoretischen tiven sich Sinnes. treffenden oder verfehlenden Stellung- nahme bedarf. daß man Sinn und Subjektivität . unabhängig jedenfalls von der Entscheidung gespaltener Gebilde (vgl. Auch zweiten Aufgabenkreis unterscheidet sie sich von der Psychologie. oben 20 f. S. Danach bestimmt Begriff des sich nun die Sonderstellung. Sie kann entweder und vorzugsweise Sinnstruktur und kategorialen Formgehalt zu ergründen suchen. noch einfach der theoretischen Subjektivitätslehre zuweisen. nämlich das Bestehen von an sich.— daraus allein 168 — des es hervorgerufene Zerstücklung ist. die die Lehre vom angetastet immanenten Sinn sich einnimmt.und Erkenntnis-. aletheiolo- gische und gnoseologische Probleme. Er ist auch dadurch noch nicht zu gewinnen. 34) — ist Mit dem Begriff des immanent-gekünstelten Sinnes ein ganz eigentümliches Thema innerhalb der Logik ab- gegrenzt. Und weiterhin ist überhaupt die ganze Lehre von den primären Objekten der Urteilsentscheidung begreiflich gemacht. So zerfällt in das Gebiet der Logik in Objekts. Der immanenten Sinnes läßt nämlich weder einfach der theoretischen Sinnlehre.

zu einem in seinem Bestände von ist. die nicht bloß aus sinntheoretischen .— zusammennimmt. diese Isolierbarkeit Denn vom Substrat gestattet auch die Quasitranszendenz des immanenten Sinnes. der muß über der Loslösbarkeit des Sinnes geradezu blind sein gegen den Abstand zwischen Angetastetheit und Unangetastetheit. S. was aus der möglichen Immanenz des Immanentwerdung des transDie Differenz zwischen Ge- zendenten Sinnes hervorgeht. Dadurch käme man bloß des „immanentgewordenen" im Unterschiede zu läßt. daß es eine Aktivität des Erlebens die nicht ein Verhalten viel- gibt. aber keineswegs zum Begriff des „immanenten" Sinnes (vgl. sich bringt oder kurz sie erst es Also der Einsicht. über diesen Unterschied ob. immanent werden zum Begriff dem vom Subjektssubstrat getrennt gedachten Sinn. Die Lehre vom immanenten Sinn ist zwar eine Lehre vom Sinn. gibt. der Subjektivität unabhängigen Sinn sondern die eine neue Struktur des Sinnes mit schafft. 160). gezeigt. daß eine Art des Sinnes eigentümlichen bei dem für als das Verständnis seiner S i n n artigkeit Voraussetzung die unterminierende Ar- beit der Subjektivität hinzugenommen werden muß. Es hat sich ja vielmehr daß die Losgelöstheit des Sinnes von den Subjekts- akten noch lange nicht seine Transzendenz verbürgt. aber eine solche. die Wer Immanenz des Sinnes nur als Immanentgewordenheit kennt und dementsprechend sich bei der Losgelöstheit des Sinnes als bei der echten und einzigen Transzendenz beruhigt. Und ebenso bedeutet das Eingehen in die Subjektivität noch nicht Sinnes. sondertheit von der Subjektivität und Hineingebanntheit in sie genügt also noch in keiner Weise. Für den Begriff' des immanenten Sinnes bedarf es mehr der Einsicht. um sich in den Pro- blemen der theoretischen Philosophie zurechtzufinden. den Sinn in ihr 169 in — die Subjektivität eingehen.

Denn als geltungsartig ist auch der angetastete Sinn transsubjektiv. und seiner Hineingebanntheit in der bisherigen in sie. kann nur dann auszureichen scheinen.— 170 — sondern bei oder aletheiologischen Bestandteilen besteht. wie der Spinozistische Gott unpersönlich Auch die immanente Region ist Region nicht der subjektiven Hingegebenheit. wenn auch noch Erleben die so stark auf die Subjektivität zurückweisende Geltungsartigkeit seins- und darum. wenn man sich bei der Gegenüberstellung jener beiden Situationen jektivität des Sinnes. der die Wahrheitslehre sich nur über einem gnoseologischen Unterbau erheben kann. Sie ist Sinnlehre. Wo Logik — insbesondere bei Bol- zano und Husserl — die Zerfällung in die nicht seins- und . Auf diesem ganz eigentümlichen Ineinanderhaken von Gnoseologie und Aletbeiologie beruht das Auszeich- nende der Lehre vom angetasteten Sinn. subjektsfremd. transsubjektiv. in objektive und subjektive Logik. so so wahr alles seinsartig ist. und doch läuft ganz und gar auf eine Lehre vom transsubjektiven Sinn hinaus. sondern des der Subjektivität entgegengeltenden transsubjektiven Sinnes. wenn auch bedeutungs- mäßig noch fremd so stark belastete.Transzendente sinnartig ist dennoch — wie wert- und — gibt so auch transsubjektiv. dritten Es somit einen Problemkreis der Logik neben den reinen Wahrheitsnomene. innerhalb dessen lich es sich ausschließ- um das Vorhalten oder den Eingriff der Subjektivität dreht. und trotzdem bedarf struktur. und den reinen Subjekts- problemen: die Probleme der immanenten logischen Phä- Die reinliche Aufteilung der theoretischen Philo- sophie in Sinnprobleme und Subjektsprobleme. Ist doch jede. heit ist Auch imma nente W ahreine subje ktsumihnlich. sie der Subjektivität für die Sinnsie Sie ist Subjektivitätslehre. ist. seiner Losgelöstheit von der Subberuhigt. Das Nicht .

der Logik Aber die weitere Arbeit muß auch die Angege- tastetheit dieses immanent gekünstelten. bleibt durchaus in den Schranken der Quasitranszendenz ^ bleibt bei aller erstrebten Es Abwendung von der Subjektivität noch eine starke Verstricktheit in die Subjektivität bestehen. los- der seine Stätte erst und aus- der Subjektivität lindende und in diesem ist Sinne nur loslösbare Sinn. Doch für das Gegensatzproblem überhaupt kommt dieser Unterschied in dem vorliegenden Zusammenhang * Allerdings nicht in Betracht. . Insofern rücken unter dem Gesichtspunkt des Gegensatzproblems alle bisherigen Vertreter der Logik des reinen Sinnes mit dem gesamten traditionellen Stehen- bleiben beim gekünstelt immanenten Sinn zusammen. schließlich in d. h. Die echte Transzendenz aber der Zustand des Sinnes vor aller Berührung mit der Subjektivität. der idealen Aussagebedeutungen bei Husserl. aber eben nicht anders denn als von der Subjektivität lösbar vorkommende. da kam es zunächst auf die entscheidende Tatsache der Sinnartigkeit überhaupt an. auf die Loslösbarkeit des Sinnes — der Sätze „an — von den realen Substraten gedrungen zu haben. Hiervon und von einem daraus folgenden Sichweitertreibenlassen zum Begriff des urbildlichen gegensatzlosen Sinnes serl keine ist bei Bolzano und Hus- Rede.— geschehensartigen 171 — und in Gebilde des Sinnes die realen Subjektsakte vorgenommen wurde. Aufgedeckt wird der zwar von der Subjektivität loslösbare. zum Problem machen. während hinter der Selbständigkeit des quasi- tigkeit ist mit „Wahrheit" und „Falschheit" hierbei Richund Falschheit des Urteilssinnes und nicht der Gegensatz des primären Objekts gemeint. Das bei „Ansich" der Wahrheiten und Falschheiten an sich Bolzano. „Wahrheiten" und „Falschheiten an sich". Und sich" es ist die historische Bedeutung dieser Logiker ge- wesen. gegensätzlich dieser spaltenen Sinnes.

54 ff. Werk Bolzanos 1909. Bolzano. D. Begriff d Philosophie. 1902. in der Im damit ersten Abschnitt ist die Subjektivität lediglich als Zerstücklerin als der urbildlich -gegenständlichen Region und Bodenbereiterin der quasitranszendenten primären in Objektsgefüge darin bereits mentiert. über sein Erwachsensein hinwegtäuschen erst -.. Bejahung und Verneinung.stand.. Auch bei R i c k e r t handelt es sich vielmehr lediglich um den Unterschied zwischen Losgelöstheit des Sinnes und Verbundenheit mit den Subjektsakten. Wenn sich eine aktive Leistung der Subjektivität doku- so kann damit doch lediglich eine erste Etappe bekundet haben. Richtigkeit und Falschheit Urteilsentscheidung. V. vgl. Bergmann. An der Stelle des transzendenten Sinnes steht bei Rickert wie bei Bolzano und Husserl der Gegen. Logos 1910. Marty. 313 18 ff-. 34 ff. nämlich die der Urteilsentscheidung » Palagyi. fällt die hier durchgeführte Auseinanderhaltung und des immanenten Sinnes nicht mit der von Rickert vertretenen zusammen. philos. ohne daß die über sich hinausweisende Künstlichkeit jedes vom Gegenstand unterschiedenen theoretischen Sinnes be^ Terminologisch des transzendenten rücksichtigt wird. Unter- suchungen. transzendenten Sinnes lediglich die bloße Ablösbarkeit des nach ist seiner Berührung mit der Subjektivität die Insofern der Polemik gegen eines völlige Losgelöstheit und Unabhängigkeit nicht als solchen immanenten und nur Die Absodarf immanent erkannten Sinnes von der Subjektivität die Ablösbarkeit eine gewisse Berechtigung nicht abzustreiten ^ lutheit und des immanenten Sinnes über seine Gebundenheit an die Subjektsbasis.. Zwei Wege. Kant und ff. .— Sinnes 172 — steht. auf dem Boden der Subjektivität nicht Zweiter Abschnitt. 22 ff. B. sich Betracht gezogen worden. Es muß noch eine zweite und ab- schließende hinzutreten.

Nach dem Sündenfall des Erkennens gilt es nicht mehr. heißt nun aber. die Als nächstes und unmittelbares Ziel hat sich immanente Region des gegensätzlichen Sinnes dazwischen- geschoben.— selbst als 173 — zu eines Stellungsnehmens den gegensätzlichen Gefügen der immanent-angetasteten Region. ein worden für Richtigkeit und Falschheit des Das zum Abschluß gelangende Erkennen muß darum gegensätzlich gegensätzlich gespaltenes Verhalten zu einem selbst schon gespaltenen Sinn. sondern des sätzlichen Sinnes sich zu bemächtigen. des transzendenten. was ge- oder verfehlt werden kann. daß nicht das gegensatzlose Ur- sondern das selbst am Urbild meßbare nachbildliche Reich der Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit das unmittelbare Maß abgibt für Richtigkeit und Falschheit dabei das. Denn selbst es ist zwar die urbildliche Gegenstandsregion das letzte und höchste Ziel des Erkennens. muß ein alternatives Ent- scheiden über sein. heit. Wert und Unwert der quasitranszendenten Richtigkeit Gebilde und Falschheit muß auf Ueber- einstimmung und Nichtübereinstimmung mit dem beruhen. Sobald aber feststeht. der Urteilsentscheidung. immanent gegen- Das bild. Nicht nur die Wahrheitsgemäßist sondern auch die Wahrheitswidrigkeit richtig was aufgesucht und troffen erfaßt werden ist soll. Aber für das durch die Unkenntnis des schlichten Inein anders der transzendenten Strukturelemente hindurchgegangene Er- kennen ist die urbildliche Region ein verlorenes Paradies geworden. richtunggebend geUrteilssinnes. was selbst mit dem gegensatzlosen Urbild übereinstimmt Daraus ergibt sich oder nicht übereinstimmt. daß an Stelle der ursprünglichen . in der Einleitung behandelte das bereits Sichkreuzen der beiden Gegen- satzpaare Bejahung und Verneinung und Richtigkeit und Falschheit.

in der Urteilsentscheidung. Es kommt aber sofort nicht auch der sekundären Region gegenüber eine Unkenntnis fortbesteht. Trifft oder verfehlt doch die Urteilsentscheidung das quasitranszendente Sinngefüge garnicht anders als so. so ergibt sich daraus. weiß auch widerstreitet. nicht. was mit ihm übereinstimmt oder ibm Zu dieser zweiten. . Nun leuchtet in es daß die Urteilsentscheidung als der Tat anders gefällt werden kann. den nachbildhchen Objektsgefügen gegen- über fortbestehenden Unkenntnis kommt nun im als sich ab- schließenden Subjektsverhalten. Denn wer das Urbild nicht kennt. Urtatsache der zweiten Etappe. ein. der Gegensatz von Treffen und Verfehlen hinzu. Nun nicht handelt es sich. daß ihr ein mit dem quasitranszendenten übereinstimmendes oder ist übereinstiramendes Sinngefüge vorschwebt. wie bereits in der Einleitung her(S. son- dern auch des Sinnes. 14). daß sie es für ein d. Auf die Unkenntnis folgt Erkenntnis oder Ver- kenntnis der immanenten Sinngefüge.— eine sekundäre Region in 174 die — daß jetzt Funktion des Maßstabs ein- gerückt ist. genau dasselbe Abstandsverhältnis zwischen einer Maßstabsregion und einer gemessenen Region sich noch einmal wiederholen muß. vorgehoben wurde auch bei der Urteilsentscheidung um eine Gegensätzlichkeit lediglich des Verhaltens. positiv wahres oder wahrheitsnicht- widriges Gefüge hält. nicht anders als so. diese wieder- um auf dem Hindurchgegangensein durch also darauf an. sondern durch die weitere Unkenntnis auch noch der immanenten gegensätzlichen Maßstabsregion. als ein neues irreduzibles Phänomen. ob die Unkenntnis. Falschheit Richtigkeit eines und deshalb die Wertqualität Sinnes. h. Es beruhte nun das Zustandekommen einer nachbildlichen Region auf einer Zerstückelung der urbildlichen. hindurchgegangen nicht nur durch die ursprüngliche Unwissenheit hinsichtlich des gegenständlichen Urbilds.

bei gleichzeitiger Unerlebtheit Wert. als Das primäre Urübergegensätzlich muß Maß und Urbild zweiter Ordnung auch relativ gegensatzlos sein. den Sinngefüges Denn die auf die immanente wie früher Region sich übertragende Unkenntnis zu einer Zerstücklung.oder Unwertcharakters. nämlich im Verhältnis zu Richtigkeit und Falschheit. muß genau zu einer Auseinanderreißung der Elemente führen und so im Vergleich mit der Region der wahrheitsgemäßen und wahrheitswidrigen Gefüge eine weitere Steigerung von Künstlichkeit und Komplikation ver- schulden. h. es erfolgt eine ganz analoge Zer- stücklung der quasitranszendenten Region wie dort der . bloß als Obwohl vorschwebend und nicht einmal gibt es als quasitranszen- dent bestehend.und Unwertcharakters der harmonischen und disharmonischen Relationen eine Erlebbarkeit solcher Beziehungsgefüge von Kategorie und Kateihres gorienmaterial bei gleichzeitiger Unentschiedenheit über ihre Wertqualität . dennoch auch hier ein vom Sub- jektsakt objektartig teilsobjekt aber ablösbares Gebilde. Region unerhört ist. so verschuldet nun des Weiteren die Unkenntnis auch des AVert. Kurz. mit dem primären ürteilsobjekt. d. so hier die Auseinanderreißung sogar von Beziehungsgefüge und dessen Wertqualität. Wie nämlich anders die die Unkenntnis des transzendenten IneinErlebbarkeit der einzelnen isolierte Struktur- elemente zur Folge hatte. Damit ist aber bereits das Entscheidende auch über die Struktur des bei der Urteilsentscheidung vorschwebenfestgelegt.— 175 — vorlie- nämlich Uebereinstimmung und Nichtübereinstimmung des vorschwebenden mit dem quasitran szendent genden Sinn. die in der transzendenten Wie dort die Auseinander- reißung von Kategorie und Material hervorgerufen wurde. wovon es in der quasitranszendenten Region keine Spur gibt.

Quasitranszendenterweise Angabe von Kategorie und Einzelmaterial auch schon der harmonische oder disharmonische Charakter der zwischen ihnen bestehenden Beziehung bestimmt. ohne noch über seine Wertqualität zu entliegt scheiden. was davon tatsächlich erlebt wird. und dem. Wenn das erkennende Verhalten ein kategoriales und ein materiales Element aus der immanent angetasteten Region herausgreift. da die Wert- noch unentschieden bleibt.— transzendenten. a n diesem immanent ein des Wert- ünwertcharakters noch entbehrendes Gebilde. zu dessen gesonderter Erfassung die Entscheidung über seine Wertqualität erst als nachträglicher Schlußakt des Subjektsverhaltens hinzutritt. und insofern muß man diesen Wert und Un- wert als bereits immanent geworden ansehen. Der Erlebtheit nach dagegen gibt es ein der Wertqualität noch entbehrendes Sinngefüge. zusammenpaßt. Wie es in der ersten Etappe Frage gab. In der ersten Etappe . Es muß darum unterschieden werden zwischen dem. 176 — Grad für Und dieser höhere künstlicher Aus- einandergerissenheit tion des die ist maßgebend die ganze Endsta- immanenten Sinnes. was in der ersten Etappe als immanentes Objekt bereits geschaffen. noch nicht mit in die Erlebtheit eingeht. die welches Material in der zweiten mit welcher Kategorie das Problem. was Wert und Unwert hat. dann dennoch als Ergebnis oder bereits eine quasitranszendente Wahrheitsgemäßheit Wahrheits- widrigkeit vor. so Sinngefüge ob einem positive selbst oder negative Qualität zukommt. mit Die Wertqualität wird zu einem der Elemente im ist Gefüge des ürteilssinnes. dann hat das Erleben aus dem Reich der immanenten Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit bereits etwas herausgegriffen und abgesteckt. G eoder meint und erlebt jedoch wird vorliegenden Bestand lediglich qualität noch ungeraeint.

in das richtige und wird. falsche Beziehungsgefüge des Urteilssinnes. so Urteil. Obwohl gefüge aus dieses der Wertqualität noch beraubte Sinnder nachbildlichen es den beiden Bestandteilen ist. Dieses die Elemente des künstlichen Sinnes und ihre Bezogenheit doch noch der VollGefüge. Sinnstruktur zusammengesetzt bereits soweit hat als in der obwohl das Erleben diese kommen lassen.— 177 — wie das der Subjektivität reicht das Erleben nicht soweit. so wird sich im folgenden auch hier zeigen. des nachbildlichen Sinngefüges entbehrendes Gebilde. muß Lask. so wird hier sogar die künstliche Beziehung zwischen Kategorie und Kategorien- material ihrer positiven und negativen Wertqualität beraubt. repräsentiert es wegen der mangelnden Wertqualider Abgeschlossenheit tät noch ein ganz unvollständiges. zu dessen für sich indifferentem Glied die Kategorie herabsinkt. daß dieses Beziehungsgefüge wiederum als wertin- differentes Element in ein komplizierteres. Wie dort der Wert von der Kategorie in ein Beziehungs- gefüge einrückt. Herausgreifen und Immanentwerdenlassen. zeichnet werden. diese aufeinander bereits enthaltende und ständigkeit des Sinnes ermangelnde bloße be- „Vorstellungsbeziehung". eingebaut Da nahme mit der Fixierung des Sinnfragments das Erkennen sich hinsichtlich aller übrigen Momente mit alleiniger Aussich der Wertqualität bereits festgelegt hat. satzlose Wie dort aus der Kategorie der gegen- Wert herausgesogen wurde. beiden Elemente Form-Material-Relation stehend vor sich hinzu- stellen. mag als „Sinnfragment" Die dem Sinnfragment anhaftende potenzierte Künstlichkeit manifestiert sich somit ebenso wie die Künstlichkeit der ersten Etappe in einer mit der Auseinanderreißung der Elemente zusammenhängenden künstlichen Entwertung und Neutralisierung. Lehre vom 12 .

h.). Abs. z. Philos. „Das Bisherige beruht bloß auf dem beson- . * In der Frage: „Ist a die Ursache . Mit dem Begriff des Sinnfragments begreiflich gemacht. § 54. neueren Urteilsdie Auseinanderhaltung die Durchweg herrscht besonders theorie jektivität. wahre Herkunft zu durchschauen. Es mit Recht gelehrt wird. oder hinsichtlich dessen es bei bleibender zum Verlangen nach Entscheidung kommt'. ob. wie und den Schlußakt der Wertentscheidung. S. (vgl. Unerläßlichkeit überhaupt und gegen die ihm in der Region der Urteilsentscheidung zugedachte Rolle garnicht seine polemisiert. 34 f. h. Verneinung und Frage Dieses die gleichen: überall kommt es hierbei mindestens schon zur Herausgrei- fung des Sinnfragments. sind. 1. Es ist jetzt auch ersichtlich daß dieses von fast allen Urteilstbeorien ein ohne höchst den geringsten Arg fragwürdiges zugrundegelegte Gebilde repräsentiert Phänomen und für eine am Unja gekünstelten orientierte Darstellung gar sehr der Erklärung bedarf. d. Ein Vorläufer dieser Lehre ist H e r b a r t Lchrb. Einl.— die zweite 178 — die Etappe des Subjektsverlialtens auf Wertent- scheidung darüber beschränken. i. ist nun den allge- meinen Prinzipien der Lehre vom Subjekts eingriff gemäß wie es im ganzen Aufbau der Struk- turelemente zu jenem bereits früher behandelten Gebilde einer bloßen qualitätsindifferenten „Vorstellungsbeziehung-' kommen muß geworden. was für eine Wahrheitsgemäßheit oder eine WahrUnentschiedenheit bloß heitswidrigkeit erachtet wird. mit der Wertqualität in noch garnicht beschäftigtes Verhalten. die „vorstellungsmäßigen Bestandteile" für Bejahung. Wiederum aber wird gegen dieses Gebildes die Berechtigung. Sinnfragment ist jenes „dasselbe". Zerlegung in ein „vorstellendes". zweier Etappen der Subd. worüber bejahend oder verneinend entschieden. Nur kommt eben in der alles darauf an. d.

die Urteilstheorie den „vorstellungsmäßigen" d. das. zur Fixierung des Sinnfragments. die In dem Umstand. als wertindifferent. also die kategorialen und die materialen Bestandteile unterschiedslos zum gleichen Niveau so zeigt sich hier eines „Vorstellungsmäßigen" herabdrückt. Bloß die Ent- aus. zur ist 179 — es in der Tat genau wie bei Bejahung und Verneinung bereits zur ersten Etappe des SubjektsverhalKopulierung der herausgegrifienen Elemente. indem man sie und Prädikats bringt. h. wie hier nicht weiter auszuführen nur zwischen den SinneinzelErst heiten in der Region des vollendet-gemeinten Sinnes. das Verhalten dazu als „teilnahmlos" und „gleichgültig" hinstellt. daß die Region des Urteilssinnes dem Sinnfragment eignende gesteigerte Depotenzierung tritt zur Voraussetzung hat. zum Widerspruch führt. Den "Widerspruch gibt ist. es ja.— von b?" tens. in dieser Sphäre potenzierter Künstlichkeit hat der Satz seine Stelle. scheidung steht noch ist gekommen. vom Widerspruch selbe Dagegen im Reich der wahrheitsgemäßen und wahrheitswidrigen Gefüge kann das- immer nur positiver oder negativer Qualität sein. sowohl bejaht wie verneint. Das Sinnfragment ferner auch „dasselbe". welchen in die man von Relation des Subjekts Begriffen macht. dem Urteile gemein. Als vorliegend als immanent deshalb schon von der Frage wahrheitsgemäßer oder abzulösen. jetzt erst die Künstlichkeit zutage. wahrheitswidriger Sinn freilich gemeint immanent ist nur das Sinnfragment. von Neuem die zur Neutralisierung der Kategorie führende Konsequenz. als der der Frage und Frage. aber alles nach Abzug der Wertqualität Uebrigbleibende. es ist daher Urteils. Für die Urteilstheorie deren Gebrauche. gegen auf der Eigentümlichkeit des Das Nachfolgende beruht daEntscheidung der 12* . der Urteilsregion in ihrem ganzen Umfange Indem Bestand.

solchen so enthält Vorstellen eines kategorialen Gehalts eines geltungsindifferenten Bestandteils eine künstliche Beraubung in dieser und Entleerung. daß hier im „Vorstellen" und durch das Vorstellen ein an sich Geltungsartiges zum Geltungsindifferenten zusammenschrumpft. doch das bloße als die Kategorie. bloßes „Vorstellen'- beispielsweise der Kausalität als eines Elements der Vor- stellungsbeziehung oder als des vorstellungsmäßigen Bezie- hungsmomentes Frage rerseits selbst. sei etwas Gel- Norm-Artiges. Er geht auf Logisches genau so wie auf Sinnlich-Alogisches.— gibt es ein 180 — des kategorialen Gehalts. Wert-.. beispielsweise die Kausalität. Angenommen. Kontrastierung mit Die ganze zutage. Wer sich auch sonst meint. Wird doch es in der Tat auch in der die Kategorie . als Nor- men und Werte anerkannt sind. daß und des Alogischen. Wofern nun aber andedoch genug Anzeichen — und auch dafür gibt — gerade die Kategorien als apriorische Gültigkeiten. der Abhandlung verfochtenen Lehre von nen. des Unsinnlichen und des SinnlichAnschaulichen gänzlich ignoriert. vor.vorgestellt". daß in dieser hier ganz im Einklang mit den Abhandlung ver- tretenen Prinzipien der Immanenzlehre eine durch die Subjektivität verschuldete Herabminderung vorliegt. einer in der Urteils- region herrschenden „Künstlichkeit" verschließen zu kön- wird in diesem Punkte stutzig werden müssen und sich der Einsicht nicht zu erwehren vermögen. Das die heterogensten Bestandteile ist in zusammenfassende seine „Vorstellen" der Tat nur verständlich durch der Urteilsentscheidung. Unbestimmtheit dieses Vorstellungsbegriffs tritt grell wenn bedacht wird. Er ist ein Sammelname für alles . liegen offensichtlich hier unüberwundene Unausgeglichenheiten tungs-. wofern es er die Urdualität des Logischen nur irgend- wie als Bestandteil oder „Materie" für die Urteilsentschei- dung in Betracht kommt.

123 Anm.. L. lediglich auf einer künstlichen Verdrängung sogar der gegen- sätzlichen Wertartigkeit. 181 ~ Erdenkliche mit alleinigem Ausschluß der gegensätzlichen Er ist geradezu ein AVahrzeichen der Außer- achtlassung der letzten und wahren Unterschiede zugunsten der gekünstelten Urteilsregion. der Wertneu- So erledigt sich durch die Einsicht in das Wesen der Wert- gegensätzlichkeit auch das ganze tralität. Phänomen — als was die Bei der Erörterung des Urteilssinnes läßt sich die Gegensätzlichkeit dessen. der der „Vorstellung" eine ganz bestimmte Stelle im theoretischen Aufbau von . ob. R. vgl. so wenig der Standpunkt der theoretischen Philosophie über- haupt sein. . 39 ff. 50 f. So zweifellos nun diese ganze Lehre vom Vorstellen mit ihrer Xeutralisierung auch der Kategorien innerhalb der Urteilsregion ihre Berechti- gung hat darf — wie denn überhaupt in dieser Abhandlung die Urteilslehre selbst garnicht angegriffen wird sie — . logische Phänomene wären. An sich gibt es nur übergegensätzlich Wert- artiges auf der einen und Sinnlich-Anschaulich-WertfremErst auf den beiden Stufen der des auf der andern Seite. S. Künstlichkeit gesellt sich dazu zunächst die Gegensätzlichkeit und dann die Neutralität des Geltens und des Wertes. So beruht das ganze Bestehen neutraler wertdie zugleich freier Gebilde. erteilter die aus Wertqualität bestehen.. der Gefüge Sinnes. Es kann nun zu- * Das trifft jedoch nicht in vollem Maße für Bergmann zu. primären Objekte vorSinnfragment und zudes schweben. bes. also der Gefüge. 59 u.— "Wertqualität ^. mit dem Ja und dem Nicht versehenen von Richtigkeit und Falschheit tiven und der Gegensatz dieses positiven oder nega- Urteilssinnes auseinanderhalten.. wie diese bereits auf einer künst- lichen Verdrängung der urbildlichen Uebergegensätzlichkeit sich aufbaute. Materie" und „Form" anweist.


tigkeit

182

nächst das, als was die Objekte der ürteilsentscheidung

vorschweben, unabhängig von der ihnen anhaftenden Rich-

und Falschheit untersucht werden.
ver-

Die im Verhältnis zu der des primären Objekts
wickeitere Struktur des in der Bejahung

und Verneinung

vorschwebenden Sinngefüges beruht darauf, daß beim Bejahen und Verneinen die von der

Vorstellungsbeziehung

getrennte "Wert- und Unwertqualität als etwas dieser ausdrücklich als

zukommend Erachtetes

vorliegt.

Man muß

geradezu sagen, daß der das Objekt der Bejahung bildende

Sinn ein Hingehören der Wahrheitsgemäßheit, der das Objekt der Verneinung bildende
heitswidrigkeit
ein

Hingehören der Wahr-

zum

Sinnfragment enthält.

Der der Bestellt also

jahung und der Verneinung vorschwebende Sinn
nicht etwa wie Wahrheitsgemäßheit
keit ein bloßes

und Wahrheitswidrigein

Harmonieren und Disharmonieren von KateGefüge von Sinn-

gorie

und Kategorienmaterial, sondern

fragment und Wertqualität, ein mit zuerteilter Wahrheits-

gemäßheit oder

Wahrheitswidrigkeit behaftetes Sinnfrag-

ment

dar.

Die Struktur des ürteilssinns muß so gedacht
als

werden, daß

das eine seiner Elemente immer die bloße
als

Vorstellungsbeziehung,

das andere Element die Wert-

oder Unwertqualität gedacht wird.
Urteilsstruktur als Niederschlag der

So muß
beiden

die vollendete

verschiedenen

Etappen angesehen und danach gegliedert werden.
Sinn des Urteils „a
ist

Der
aus

die

Ursache von b"
(a,

setzt sich

der Vorstellungsbeziehung
tiven Wertigkeit

b- Ursache) und der posidieser

zusammen,

die bei

Bejahung dem
sind
die

Sinnfragment

als

zukommend

erachtet wird.
,

Bejahung und Verneinung, Ja und Nein
gemäßheit und Wahrheitswidrigkeit an
Sie sind Ausdrücke
für das

sprachlichen Ausdrücke für die Zuerteilung der Wahrheits-

das Sinnfragment.

dem Sinn hingegebene Sub-


jektsverhalten.
selbst zu,

183


sich jedoch

Wendet man
als

dem

ürteilssinn
so

dessen bloßes Subjektskorrelat
die

sie darstellen,

steht
keit

für

zukommend
Ausdruck

erachtete Wahrheitswidrig„nicht"

der

sprachliche
ist

zur

Verfügung.

„Nicht"

nämlich die Bezeichnung nicht etwa für Wahr-

heitswidrigkeit, sondern für die

im voUendet-gemeinten Sinn

neben
als
ist

dem Sinnfragment isoliert auftretende und diesem zukommend erachtete Wahrheitswidrigkeit. Nicht das Objektskorrelat von Nein, von Verneinen. Es ist
Ausdruck
für Subjektshingegebenheit

nicht wie nein ein

an

Sinn,

sondern ein objektiver Ausdruck für einen Sinnbefreilich für ein

standteil selbst,

Element des vollendet imes

manenten Sinnest
keinen

Leider gibt
als

dagegen für die ge-

meinte Wahrheitsgemäßheit

objektiven Sinnbestandteil

vom subjektiven Ja gesonderten Ausdruck, der sich vom Ja ebenso unterschiede wie Nicht von Nein. Man muß sich deshalb mit dem einen Wort Ja für die subjektive Seite der Bejahung wie für das objektive Ja behelfen und das Ja verschiedendeutig in den beiden Gegensatz,

paaren Ja-Nein und Ja-Nicht terminologisch verwenden^.

Dazu kommt noch, daß

bekanntlich

das objektive

Ja

in

der sprachlichen Formulierung weggelassen
übrigens zu entnehmen,
.nicht"
als

wird und an

*

Daraus

ist

daß

es

unzulässig

ist,

die

Wahrlieitswidrigkeit mit Hilfe der Negation zu definieren,

mehr umgekehrt das
der

gemeinte

da vielWahrheitswidrigkeit

Wahrheitswidrigkeit gegenüber etwas Abgeleitetes darstellt. Dasselbe gilt von all den Wendungen, mit denen vorher die Wahi*heitswidrigkeit umschrieben wurde, wie ^.Nichtzusammengehören*, „Nichtzukommen" usw. Doch von den Gründen, aus denen sich hier und sonst die Negation vordrängt, ist an diesem Orte nicht zu handeln. Wie in dieser Abhandlung überhaupt auf die Lehre von der

Negation nicht genauer eingegangen wird. 2 Der von Bergmann, Hauptp. d. Philos., 1900, 5 nach Analogie des berechtigten „ichts" für das objektive Ja verwandte Ter-

minus jicht"

ist

aus sprachlichen Gründen unhaltbar.


,a
ist

184


tritt.

seine Stelle die bloße Aussageform
die

Es heißt
ist

einfach:

Ursache von b " und nicht: „a
ist

ja die Ursache

von b".

Empfindlicher

der Mangel einer

Bezeichnung

für den ganzen in der ten Sinn, da die

Bejahung und Verneinung gemeinpositiv

und negativ von zu weitem und vieldeutigem Gebrauch sind, und die Ausdrücke
Ausdrücke
sprachlich inkorrekt
des Sinnes
:

bejahter und verneinter Sinn

wären.

Es

gibt

somit drei Gegensätze

den von

"Wahrheitsgemäßheit und "Wahrheitswidrigkeit, von Ja und
Nicht, von Kichtigkeit

und Falschheit.

Die beiden letzteren
in

kreuzen
hältnis,

sich.

Die beiden ersteren aber stehen
nur der

dem Verder vor-

daß nicht etwa der "Wahrheitsgemäßheit und "Wahr-

heitswidrigkeit, sondern

gemeinten,

schwebenden und dem Sinnfragment zuerteilten Wahrheitsgemäßheit und "Wahrheitswidrigkeit das Ja und das Nicht
korrespondiert, dagegen der "Wahrheitsgemäßheit
heitswidrigkeit als

und Wahrdem Bejahungs- und Verneinungswürdigen nur das richtige Ja und Nicht entspricht. Zu diesen Gegensatzpaaren des Sinns kommen als bloße Korrelate die Gegensätzlichkeiten der dem entsprechenden Sinn hingegebenen Subjektivität hinzu:
Treffen und irriges Verfehlen.

Bejahen

und Verneinen,

vom positiven und negativen Urteilssinn Lehre von der Kopula hineinzuarbeiten. neuem die ist von Die Kopula erschien früher als die künstliche qualitätsbeIn die Lehre
raubte Relation zwischen den isolierten Elementen des im-

manent angetasteten Sinnes
kann
sie als

(vgl.

ob. S.

34

f.

u. 74).

Jetzt

das Bindeglied der Elemente innerhalb des Sinn-

fragments verstanden werden.
Prädikat und Kopula
einen der beiden
ist

Die Einteilung

in Subjekt,

deshalb die UntergUederung des
des Urteilssinnes,

Glieder

nämlich der

Vorstellungsbeziehung.

Am

Gesamtverhalten des urteilen-

den Erkennens bildet das bloße Prädizieren im Sinne des

185


von Subjekt und
für
(z.

bloß „vorstellungsmäßigen" Kopulierens

Prädikat die gemeinsame vrertindifferente Unterlage für das

bejahende und verneinende
Verhalten, bei
für die Frage).

Verhalten wie auch

das

dem

es zu keiner

Entscheidung kommt

B.

Man kann

sagen, daß Subjekt

und Prädi-

kat durch Bejahung und Verneinung in eine entweder har-

monische oder disharmonische
setzt

Beziehung zueinander gedes

werden

sollen.

Denn
eine

die Zuerteilung

harmoni-

schen und

disharmonischen Charakters an das Sinnfragsich
in

ment läßt

das

Prädikat mit dem

Subjekt

für harmonierend oder disharmonierend erachtende, in eine

zusprechende oder absprechende Zuerteilung des Prädikats

an das Subjekt, äquivalent umformen.
-immer mehr als
beziehung, es
ist

Das Prädizieren im
ist

Sinne eines solchen Zusprechens oder Absprechens
die

also

Vornahme der bloßen

Vorstellungs-

die bereits mit

hinzutretender QualitätsSinnfrag-

entscheidung sich verbindende Herstellung des
ments.
liche

So

ist

Subjekt, Prädikat

und Kopula der sprachfür
die Herstellung

Ausdruck
Ausdruck
es

für die erste Etappe,

der Vorstellungsbeziehung, Ja und Nein dagegen der sprachliche

für die

hinzutretende

ürteilsentscheidung.

Insofern

die

wertindifferente

Verbundenheit der

Ele-

mente

ist,

die in der ürteilsentscheidung

nachträglich für

harmonisch oder disharmonisch erklärt wird, kann man mit

Anpassung an
drücken
,

diese potenzierte Künstlichkeit sich so aussich

daß Bejahung und Verneinung

auf nichts

anderes als auf die Kopula beziehen kann ^
dikat,

Subjekt, Prä-

Kopula, Ja und Nicht sind insgesamt Ausdrücke

^

Hier wäre genauer zu zeigen, daß allen sprachlich-grammati,,

schen Verhüllungen dieses Sachverhalts zum Trotz das nicht'' als gemeinte Wahrheitswidrigkeit nichts anderem als einem fragmentarischen Sinngefüge
,

aoristischen "

zukommen kann, wonach beispielsweise auch Wendungen wie ,non a" zu deuten wären.

die

Das würde zu (vgl. in der Einleitung S. die wie Rickert ein ge- Lotze. Wie in in der und Unwertigkeit das größte Gewicht Bejahung die Wahrheitsgemäß- so wird der Verneinung die Wahrheitswidrigkeit als dem Sinnfragment nung die ist zukommend das erachtet. besteht. dem ob. des entsprechenden bejalienden Urteils^. ein Ur- über ein versuchtes oder vollzogenes positives Urteil. nachgewieseneu Zirkel führen ist 22). » Sigwart. nämlich über nicht. Sie darum teil und B. Brentano. Logik. Bergmann. an sich tragen. §§ 392 flf. ist unbestreitbar. sondern für Bestandteile . ausdrücklicher Zuerteilung und „Ausgesagtheit'-. und des negativen Urteils leicht Der Vorrang des positiven Urteils. über die Falschheit ein Urteil über ein Urteil. wie ja die vorher auf Strukturebenbürtigkeit von positiver Wertigkeit gelegt wurde. der darin Bejahung indirekt das trans- daß in der richtigen zendente Urbild getroffen wird. Erdmann. so doch Symptome ausdrücklicher Gemeinheit. während die Negation sich begnügt. Beide sind gleichmäßig die Entscheidung über ein Gebilde. Aber um so schärfer muß wiederum an der Koordiniertheit tiven der logischen Struktur des posi- und des negativen schon immer Urteils festgehalten werden. Logik. . heit. § 20. eine Entscheidung über genau a s s wie ist Bejahung. Vielmehr allen denen beizutreten. eine Wahrheitswidrigkeit als solche bloßzustellen. darum.— nicht für 186 — die das Subjektsverhalten. Von der Unterscheidung der zwei Etappen sich des Sub- jektsverhaltens aus läßt nierbarkeit des positiven die Streitfrage der Koordi- entscheiden. objektiven Sinnes aufgegriffenen. Windelband.d Die Verneiel b e**. wie Sigwart Sinnfragment. die obwohl nicht Momente des Aussageverhaltens. Erdmann ein Urteil wollen. I«.. naues Entsprechen von Bejahung und Verneinung lehren. . freilich für von der Subjektivität die immanent gewordenen Elemente.

ist mit dieser Koordinierung von Positivität und ob. mit begnügt. Erk. Auch. S. der Gegenstand selbst wiederherstellen die (vgl. d. Die Urteilsentscheidung Mit Recht hat man ist eben als ein kenntnis und Frage hindurchgegangenes Verhalten zu fassen. 98/99). wo eine Be- jahung Frage kommt. Urt. Beitr. das Während das negative Urteil sich davom Gegenstand abweichende wahrheitsBejahung vorschwebenden wahrheitsnach Abzug der nachbildlichen Struk- widrige Gefüge als solches zu kennzeichnen. gemäßen Gefüge turüberdeckung . Fortlage: 188. S. Fries.. Windelband. sich als eine vollendende Auch das positive Urteil die schließt Etappe an Herausgreifung des als ein Sinnfragments an. wie die übergegensätzliche Wahrheit jenseit selbst von Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit. Log. was im negativen Urteil für Unwert nung.. ist die der Wertqualität noch ent- behrende bloße Unterlage ist Bejahung und Verneibejaht Wenn in Sigwart sagt.— hinsichtlich dessen die 187 — aussteht. Bejahung im unmittelbarsten Dienst des Endzwecks der Gegenstands- bemächtigung. ohne daß durch Un- bereits eine darauf gerichtete Entscheidung gedacht darf. teilsjenseitig-transzendentallogischen S. so zu erwidern: wie verneint wird stets ein Gebilde. 493. ferner z.. also bejaht Frage werden oder verneint werden kann . . So steht ausschließlich . also Entscheidung noch über das Sinnfragment. 95. ob. Lehre v. bart. öfter hervorgehoben worden (vgl. das zunächst nur in steht. Syst. Erkennen das. 1852. urob. * So Rick e r t . dazu noch über Bachmann: ülrici. 135 f. Negativität der Vorrang des Positiven nicht in Widerspruch bereits 131). hingestellt wird. vgl. bes. Gegenstand d.. läßt sich von dem in der richtigen aus. 95 f.). Von ihr führt ein einziger Schritt zum (vgl. sie darum als die Antwort auf eine Frage bezeichnete Daß steht. verneint wird nur. über Herneg.

liegt die HerausDie a. davon. Urteil für disharmo- füge {a. Sinn „a In dem von der Bejahung gemeinten Ursache von b" «a. Hier zeigt wie unerläßlich die Auseinanderhaltung der drei Ge- gensatzpaare. b-Ursache).a ist die Ursache von b" <(a. so Da in der zweials ten Etappe des Subjektsverhaltens nichts anderes die "Wertentscheidung hinzukommt. ob dem Sinnfragment die ihm quasitranszendent gebührende Richtigkeit ist Zu- sammenstimmen. jenseits von Ja und Nein der Behandlung des mit Sinnes ist dem Ja und dem Nicht nunmehr auch das Kriterium von und Falschheit zu bestimmen. b- Ursache) Angenommen nun. des mit dem Ja und mit dem Nicht behafteten . im primären Objektgeliegt dem quasitranszendenten Ansich . Es liegt demnach ist ein falscher Sinn. zunächst bloß indifferente kopulative Bezogenheit von b und Ursache wird im verneinenden nisch erklärt. Der verneinenden Urteilsentscheidung . bist Ursache)-Wahrheitswidrigkeit) also in sich nicht zusam- menstimmend.WahrheitsgeSinnfrag- mäßheit) dagegen läge eine Harmonie zwischen ment und Bejahung sich. kann auch Richtigkeit als und Falschheit von nichts anderem abhängen "Wertqualität zuerteilt wird oder nicht.— Xach behafteten Richtigkeit 188 — steht. Falschheit Nichtzusammenstimmen zwischen Sinnfragment und Wertqualität. der Wahrheitsgemäßheit und der Wahrheitswidrigkeit. es besteht eine Disharmonie zwischen dem Sinnfragment und der ihm zuerteilten Wahrheitswidrigkeit. nach eine Wahrheitsgemäßheit immanent vor also die in so stimmt der Verneinung . zuerteilte Wahrheitswidrigkeit nicht zum Sinnfragment ist der vollendet-gemeinte Urteils- sinn der Negation „a nicht die Ursache von b" ({a. ein falsches vernei- nendes Urteil vor. die enthielte somit einen richtigen Sinn. als zukommend erachteter Wertqualität vor. greifung des Sinnfragments b-Ursache) zugrunde..

— Sinnes. das es in der relativ gegensatzlosen Region des Maßstabs nicht gibt. und das auf einer Auseinanderdie reißung der Elemente beruht. loser Maßstab hier also der Urteilssinn um einen Grad ent- gekünstelter als das primäre Objekt. der Richtigkeit 189 — ist. Gegenstand mit Verlust seiner eigenen Struktur primären Objekte hineinverarbeitet . gleichfalls unter Zerstörung ihrer Struktur als „Materie der Urteilsent- scheidung". Und wiederum der kommt im falschen Gefüge noch Verschobenheit Wertqualität gegen das Sinngefüge hinzu. lichkeit solcher Isolierung der Elemente Wiederum ist dem die Künst- positivwerti- gen und dem unwertigen Sinn gemeinsam. Urteilssinn gibt es somit neben dem vorschwebenden neben dem. „Materie" in die so werden diese nachbildlichen Gefüge . und der Falschheit. und neben der immanent vorliegenden Wahrheitsgemäßheit oder . ist So bestätigt sich denn. Richtigkeit und Falschheit sind im Urteilssinn nicht nur in mitgemeint. sie liegen ihm vor. mit dem Ja behaf- teten positiven und mit dem Nicht behafteten negativen als Sinn. liche sich der wahrheitsgemäße und wahrheitswidrige über die Zerstück- Wie der urbildals ist. So wie baut sich der richtige und der falsche Sinn genau so über der Locke- rung der quasitranszendenten Region auf. lung des transzendenten Urbilds erhob. a. Im . in den Urteilssinn einverleibt. Gemeint sind dort vielmehr nur Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit als einem Sinnfragment zukommend. spricht Und wiederum dem Uebereinstimmen und Nichtübereinstimmen des gegensätzlichen Sinnes mit dem Maßstab ein solches Zusammenstimmen und Nichtzusammenstimmen von dessen Elementen untereinander (hier also von Sinnfragment und Wertqualität). daß der gemessene Sinn immer als sein relativ gegensatz- um einen Grad komplizierter .lso was der Sinn gemeint ist.

Man ur- dann . Dann wird die positive oder negative dem Sinnfragment zukommend gemeint ihm zukommend gemeinte Qualität bloß „versteht" nicht als als sondern eine „vorgestellt".— Falschheit. . der Prädizierung fortzusetzen der losgerissenen Elemente sich noch weiter Es kann nämlich nicht nur das Sinnfragment. dar. behandelte während ein die bisher „Vorstellungsbeziehung" Sinnfragment im Verhältnis wahrheitswidrigen Sinn war. Aber in diesem Falle ist das bloß Vorgestellte nicht das bisher behandelte Sinnfragment. was quasitranszendente . zum wahrheitsgemäßen und Das. also das Gefüge des Urteilssinnes selbst. . man vermag sodann auf über das die bloße „Vor- stellung" die Entscheidung bloß Vorgestellte nachzufolgen. sondern der Sinn des bejahenden und verneinenden Urteils. hier aus ist nun schließlich auch noch zu verdaß der ganze Prozeß der Auseinanderreißung und Von stehen. das ster sich aus dem Sinnfragment Ordnung und der ihr im Ja und Nicht zuerteilten Wertqualität zusammensetzt. ein Sinnfragment im Verhältnis zum richtigen stets und falschen Sinngefüge. 190 — Wahrheitswidrigkeit noch die vorliegende Richtigkeit oder Es ist somit nicht nur zwischen immanent vor- liegendem und als gemeint vorschwebendem. sondern auch noch zwischen dem meint vorschwebt vorliegt. aber teilt nicht. sondern sogar auch das vom bejahenden vermag. oder verneinenden Urteil ablösbare Sinngefüge. man hier vergegenwärtigt sich den Sinn des Urteils. man Auch identifiziert sich nicht mit ihm. Qualität . was innerhalb des letzteren als ge- und dem . bloß „vorgestellt" werden. und entschieden über Wahr- wird über Richtigkeit und Falschheit heitsgemäßheit bloßer nicht und Wahrheitswidrigkeit. . was in ihm ungemeint bloß zu unterscheiden. stellt Ein derartiger ein Vorstellungsbestand demnach Sinnfrager- ment zweiter Ordnung.

Aus tigkeits- der vorangegangenen Charakterisierung der Rich- und Falschheitsregion in geht hinlänglich hervor. wie Sigwart will. daß die Subjektivität der zweiten Etappe dem quasi- transzendenten Sinn gegenüber in dieselben Schranken eingeschlossen ist. Wie nämlich ausgesetzt. dort.— nächst als dieser 191 — noch entbehrend erlebt. wie in der ersten Etappe gegenüber dem transzendenten Sinn. nämlich mit der Zerstücklung der . ein solches Entscheiden über bereits entals ein „Urteil über ein nicht aber. die sich diese zweite Auseinandergerissenheit hindurch wiederum zu einem Reich quasitranszendenter Beziehungen zusammenschließen. so führt auch die Unkenntnis der durch angetasteten Region zu nichts weiterem als zu einer neuen Verselbständigung von Elementen . schon die einfache Negation. Wie aber ferner dort die Unkenntnis des transzendenten Ineinanders nur zur Zerstücklung des transzendenten Sinnes. im tigkeits- Herausgreifen ihrer aus dem neuentstandenen quasitrans- zendenten Reich. derartiges Sinnfragment zweiter Ordnung. Sie gelten ganz unabhängig vom treffenden und irrenden Verhalten. wird hierbei wiederum zu- Wertqualität Erst eine Entscheidung über ein schiedenen Sinn. darf mit Recht Urteil" bezeichnet werden. genau so verhält es sich hier zum zweiten beMal: die weitere Zerspaltung in Sinnfragment und Wertqualität einmal angenommen. Die eigentliche Aktivität ist auch hier mit einer Auflockerung.und Falschheitsgefüge. bestehen wiederum quasitranszendent zwischen ihnen die harmonischen und disharmonischen Rich- und Falschheitsbeziehungen. und die Urteilsentscheidung besteht in nichts anderem als im Habhaftwerden solcher Richtigkeits. Richtigkeit oder Falschheit hat. die Lockerung des Bodens einmal vordisharmonische Beziehungen Wahrheitswidrigkeit harmonische und der Wahrheitsgemäßheit und stehen.


haft

192


Auch
hier
ist

primären Objekte beschlossen.

es unstatt-

so

sehr

sich

auch solche Anschauungsweise zuzu sagen, daß der falsche Sinn durch

nächst aufdrängt

,

die Verfehlung, durch die

Verkennung des immanent VorVielmehr bestehen die Falsch-

liegenden angestiftet wird.

heitsgefüge ebenso unabhängig
tigkeitsgefüge
tigkeit
lich

vom Verfehlen,
sich in

wie die Rich-

vom

Treffen,

und das ganze Reich der RichAbhängigkeit ledigZer-

und Falschheit befindet

von der durch die

Subjektivität verschuldeten

stücklung der primären Objekte.

So wenig wie für das

Bestehen der "Wahrheitswidrigkeit, bildet das Verfehlen die

Voraussetzung auch nur für das Bestehen der Falschheit.

Es

bestünden

die

disharmonischen

Beziehungen zwi-

schen den durch die Subjektivität infolge ihrer Unkenntnis
auseinandergerissenen Elementen (den Sinnfragmenten und
der Wertqualität), auch
nis als

wenn auf

die anfängliche

Unkennt-

Schlußakt des Erkennens eine unfehlbare Entschei-

dung

folgte.

Die Aktivität des Verfehlens aber erschöpft
es der Subjektivität dabei passiert,

sich darin,

daß

einzel-

nen falschen Sinn aufzugreifen. Denn das „Zuerteilen" der
WertquaUtät
ist

ja nichts anderes

als

das Erfassen

eines

quasitranszendenterweise disharmonischen Gefüges zwischen
dieser Wertqualität
ist

und einem Sinnfragment.
als eines

Das Irren

genau so ein Habhaftwerden

an sich Bestehen-

den wie das Treffen.
gegriffen

Was

das Treffen und Verfehlen auf-

und erlangt

hat, liegt

denn auch
vor,

als Richtigkeit

und Falschheit des Urteilssinnes

unabhängig von jedem

Meinen und Dafürhalten
Objekts.

,

genau

so

unabhängig wie die

Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit des primären
FreiHch
ist

das Irren eine irreduzible Tatsache.

Aber
ihren

es ist die

Veranlassung nicht für das Bestehen der

falschen Sinngefüge, sondern lediglich dafür,
bereits

daß

sie

über

durch

die

Unkenntnis

allein

verschuldeten


Mit
all

193


gesagt,

quasitranszendenten Bestand hinaus ins Erleben eingehen.

dem
Sinne

ist

nun

bereits

daß

es

genau

in

demselben

die

Absolutheit

und Quasitranszendenz
gibt.

wie des wahrheitsgemäßen und wahrheitswidrigen so auch
des richtigen

und falschen Sinnes
die

Absolut

ist

die

Kluft zwischen Richtigkeit und Falschheit.
zeitloser Ewigkeit

Es bestehen in Harmonien und Disharmonien zwiWiederum spielen schen Sinnfragment und Wertqualität.
sich die

Beziehungen des Sinnes

zwischen lauter erhalten

gebliebenen Elementen der transzendenten und immanentangetasteten Region ab, bloß daß nicht nur ein einfaches,

sondern
zuteil

ein

zweifaches
ist.

isolierendes Zubehauensein ihnen
ist

geworden

Es

der richtige und falsche Sinn

wieder ablösbar von den

zeiterfüllenden Akten,
ist

und

wie-

derum
sein.

gilt:

was meßbar

an Sinn,

muß

selbst sinnartig

Es kann deshalb keine Rede davon

sein,

daß der

Irr-

tum mit bloß psychischem sinnfremdem Erlebensbestand zusammenfällt und nicht in den Bereich logischer Betrachtung gehört.

Die Unrichtigkeit
,

ist

genau so sinnartig übergenau so
ent-

haupt wie
fernt

die Richtigkeit

die Richtigkeit

vom

urbildlichen Sinn wie die Unrichtigkeit.

Es

gibt

in der

Tat Falschheiten an sich ebenso wie Richtigkeiten
„ewige Unwahrheiten" (Palagyi) wie „ewige

an

sich,

Wahr-

heiten".

Wenn

man, wie

in dieser

Abhandlung

geschieht,

die Künstlichkeit sich möglichst weit herauf in der Region

des Sinnes erstrecken läßt, so

ist

die Kehrseite davon,

daß

die Sinnartigkeit überhaupt möglichst tief nach unten aus-

gedehnt wird.

Mit dem von den Akten

der Urteilsentscheidung abist

lösbaren richtigen und falschen Sinn

endlich der „Sinn

des Satzes" und „des Urteils", also das, was stets als Prototyp des Sinnes, der theoretischen
Gültigkeit,

der theolt>

Lask.

Lehre

vom

Urteil.


!

194


er-

retischen
reicht.

Wertigkeit und Unwertigkeit gegolten hat,
fällt

Es

auch mit den "Wahrheiten und Falschmit

heiten an sich Bolzanos.

den idealen ürteilsinhalten Die Koor-

oder Aussagebedeutungen Husserls zusammen.
dinierung
sich",

aber von
diese

„Wahrheiten" und „Falschheiten an
häufig
bestrittene

gerade

Position

Bolzanos

und Husserls ^ hat
daß
es

ihre tiefe Berechtigung.
gilt


,

In der Lehre vom Urteilssinn

es

die Einsicht,

neben den gegensatzlosen und gegensätzlichen Gel-

und Wertphänomenen transzendenter und quasitranszendenter Weise keinerlei geltungs- und wertindifferente bloß
tungs„vorstellungsmäßige'' logische Gebilde gibt,

noch

in einer

anderen Hinsicht zu befestigen.

Sie

muß

sich jetzt

an den

einzelnen Bestandteilen der geltungsartigen Ganzheiten be-

währen.
Glieder,

Es

läßt sich zeigen,

daß
als

die

zusammengesetzten
des
Urteils,,

die sog. .,Begriffe"

Bestandteile

sich in bezug auf Geltungs-

und Wertartigkeit garnicht von
Dieser Sachverhalt er-

/

den Urteilsgefügen unterscheiden.
gibt

sich

jetzt

als

eine einfache

Konsequenz der im
von

er-

sten

Kapitel
„Urteil".

vorgenommenen

Isivellierung

„Begriff"

und
I

Zu

diesem Zwecke brauchen bloß die für die Objekts-

gefüge der Urteilsentscheidung gewonnenen Unterscheidun-

gen auf die Begriffe übertragen

zu

werden.

Da

ist

vor

allem auseinanderzuhalten, was der Gemeintheit und was

dem

quasitranszendenten Ansich
ist.

nach

in

den Begriffen

enthalten

nämlich

die

Der bloßen Gemeintheit nach repräsentieren Begriffe in ihrer Isoliertheit, aus dem Satzals aveu
'j'j[ir,Aoy.y^c,

gefüge herausgerissen,

XsyoiJLEva,

einen

bloßen Niederschlag zusammengedrängter bloßer „Vorstellungsbeziehungen ".
'

Lediglich die
,

erste

Etappe der SubD. philos.

Vgl.

P

a

1

agy

i

Kant

u.

Bolzano,

Bergmann,

Werk

B. Bolzanos, 12

ff.


jektsaktivität ist

195


Die
Begriffe,

dann

in ihnen niedergelegt.

als aveu a\)imlov.y]c, Xsyojxeva,

können deshalb, wie von Ari,

stoteles

bis zur

Gegenwart einmütig gelehrt wird
sein,

weder

richtig

noch falsch
sie

freilich nicht,

weil

sie

Elemente,
Richtig-

sondern weil

wertberaubte Gefüge darstellen.

keit und Falschheit

kommen

erst

im Urteil hinzu. Aber im

Urteilsgefüge wird mit der Entscheidung über das dort im

Vordergrund stehende,

also über das

im

Einzelfall aktuell ge-

meinte Sinnfragment, implicite auch über die im Zustande
begrifflicher Niedergelegtheit befindlichen Nebenkopulations-

gefüge, also über die bereits

immanent gewordenen und
,

als

herausgegriffen fixierten

Sinnfragmente

mit

entschieden.
in

In dem Urteil „insektenfressende Pflanzen

kommen

Eu„in-

ropa vor", wird nicht nur das Vorkommen dieser Pflanzen
in

Europa, sondern implicite auch das Sinnfragment
als

sektenfressende Pflanzen" selbst
hingestellt,

ein wahrheitsgemäßes

sodaß im ganzen Urteil das Nebenurteil „es gibt
„einige Pflanzen

insektenfressende Pflanzen" oder

fressen

Insekten" eingeschlossen
richtig oder

liegt,

ein Urteil, das

nun wiederum

So wird im Kausalurteil über Dinggefüge mitentschieden usw. Kurz, die nicht mehr
falsch
sein

kann.

isoliert auftretenden,

sondern in einem von der Urteilsent-

scheidung bereits ergriffenen Objektsgefüge stehenden Begriffe

bedeuten
sie

viel

ständigung;
valent,

sind

mehr als die Begriffe in ihrer Verselbdem Sinne nach Urteilsgefügen äquiAngelegenheit des erkenEinzelfall zur Rolle der
sie

und

es ist lediglich eine

nenden Herausgreifens, daß
Begriffsstellung

im

im Rahmen eines Urteilsgefüges herabge-

drückt sind^
^

Damit

ist

standteile gleichmäßig

aber keineswegs gesagt, daß alle Worte als Satzbe, Begriffe" in diesem Sinne bedeuten. Einzelne

Worte können der sprachliche Ausdruck z. B. auch für kategoriale Formen oder für die positive und negative Wertqualität sein.

13*

als Trotzdem bilden diese Gefüge bloße „Vorstellungsbeziehungen" die Unterlage für einen unabhängig von der Entscheidung immanent vorliegenden Wert oder Unwert. leuchtet auch unmittelbar forderlich.und Wert- artigkeit gar kein Unterschied zwischen den einzelnen Be- dung. sie so ist wiederum einzu- nichtsdestoweniger der Quasitranszendenz sind. der „Vorstellungen an sich" von den „Sätzen an sich" und den Urteilen. ein. daß es Wert und „geurteilt" wird. und den ganzen Objektsgefügen der UrteilsentscheiJene sind ebenso wie diese als „Materie" der Ur- teilsentscheidung bloße Vorstellungsbeziehungen. Richtigkeit oder Falschheit zu be- erst abgewartet werden. Unwert nur da gibt. nach wahrheitsgemäß Pflanzen" falsch ist. sehen. Die ganze Lehre von dem Unterschied als bloßen. wie sich das es ob das erste Gefüge richtig bejaht. das zweite richtig verneint. Das Aber um es zu begreifen . die zweite für eine die erste für eine Wahrheitsgemäßheit.und Wertartigkeit der . daß das Begriff sgefüge „insektenfressende oder „viereckiger Zirkel" weder richtig noch Denn um kommen. Erst dann befreit man sich von dem Dogma. das von Wahr- heitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit. innerhalb des Urteilssinnes richtig oder falsch. von den einzelnen Satzbestandteilen der Wertgegensätzlichkeit nicht unterliegenden „Bedeutun- gen" im Unterschied zur Geltungs. wo Es griffen besteht somit in bezug auf Geltungs. als primäre Objekte der Quasitranszendenz nach dennoch wahrheitsge- mäß oder wahrheitswidrig . muß freiUch Urteil dazu stellt. dazu ist er- neben dem Gegensatzpaar von Richtigkeit und Falschheit ein davon unabhängiges zweites. anzuerkennen. Wahr heit s Widrigkeit. oder wahrheitswidrig Es ist ganz zutreffend.— daß 196 — als Charakterisieren sich somit die isolierten Begriffe Niederschlag von Sinnfragmenten.

und es etwas Andersartiges die bloß be- „Bedeutungen". — sich Das doppelte Maßstabsverhältnis zwischen den Regionen des dreifach abgestuften Sinnes läßt doppeltes Normationsverhältnis ansehen. Unters. Log. II. Behauptung einer eingehenderen Aus- einandersetzung. wodurch als der Anschein entsteht.— Sätze S wird hinfällig. insbesondere mit Rücksicht auf Abschn. auch als ein Wie nämlich der Sinn im Verhältnis zu dem an ihm meßbaren gegensätzlich geteilten Sinn zum relativ gegensatzlosen Maßstab wird. 197 — von „Begriff" wenn mit der bloß psychologischUnterschieds ". alles auf kategoriale Formen. 1 Richt- Lotze. Kap. ^ Freilich bedürfte diese Zwei Wege. auf bloß wertindiffereneigentlichen ten Bestandteilen Allein die Elemente des im Mittelpunkt stehenden Hauptgefüges sind ja Kategorie und Kategorienmaterial. Sinnganzheiten und Sinnfragmente gibt daneben nicht grifflichen als zurückführen . sondern von sich eingliedernUrteilsgefüge den. liegt Norm oder Forderung außer der Bedeutung des Maßstabs noch der Hinweis auf einen Adressaten der halten. Rickert. baue sich dieses auf ihnen auf. das sich nach der Norm und d. Husser 1 . 521.-5. grammatischen Relevanz des und die „Urteil" ernst gemacht wird Die Begriffe reprälediglich sentieren im Unterschiede zum Satz oder Urteil Geltungs- im Einzelfall im Hintergrund stehenden Gefüge. 33 ff. so wird er zur gespaltenen „Norm" im Verhältnis zu dem gegensätzlich Verhalten. dem Sinne nach dem So läßt sich ebenbürtigen Ne- bengefügen. deren und Wertartigkeit von der des Hauptgefüges überstrahlt bloß als wird. . Norm ist ist das an die Adresse der Subjektivität Gerichtete. Log. das dem gemessenen Sinn als Denn in Subjektskorrelat entspricht. h.. V. 3. auf ein VerNorm zu richten hat. und die Begriffe spielen nicht die Rolle von Bestandteilen.

sondern gegensätzlich gespaltene Subjektivität hineingetragen. was sich hier in ein Gebieten Aber das gegensatzlose und Verbieten Denn — um im Bilde zu bleiben — erlassen werden Gebot und Verbot an die entgegengesetzten Adressen vom selben Ausgangspunkt aus. Es springt vielmehr der Forderungscharakter wenn das transzendente Gelten lediglich auf bezogen gedacht wird. In die selbst gegensatzlose Norm DaDie wird das Hinblicken auf eine nicht gegensatzlose. tenes so pflegt sich mit dem Forderungscharakter zuteil die Bezogenheit auf die der Norm werdende gegensätz- liche Stellungnahme.— punkt für die Subjektivität. Es genügt überhaupt schon völlig. die bloß emp- fangende. sondern nur entstammende Gewohnheit. den Normgedanken eine der allzugroßen Vertrautheit mit der gegensätzlichen Region mit der Bezogenheit auf die Gegensätzlichkeit zu verknüpfen. Da nun jedes tatsächliche Erkennen ein durch die Unkenntnis und die Unterwühlung des transzendenten Urbilds hindurchgegangenes und darum gegensätzlich gespalist. ist es. durch wird sätzlich es möglich. 198 — Fordern und der Dem Norm sein entspricht das Gehorchen. Es ist aber keineswegs unerläßlich. auf das Treffen und Verfehlen. ohne weiteres zu verbinden. das Erfüllen. Fordern spaltet. aber nicht gegensätzlich gespaltene Subjektivität Es bedarf für den Normbegriff gar- nicht des Hintergedankens an die fortwährend vom Unwert für ihn als die des Verfehlens bedrohte Subjektivität. Norm kann ihrem Zugekehrtsein nach der einen wie in ein nach der andern Richtung betrachtet und dadurch dern Seite hin zerlegt Gebieten nach der einen und ein Verbieten nach der anwerden. das in der Region der Gegensätzlichkeit ein Befolgen oder Uebertreten kann. bereits hervor. der gegensatzlosen Norm ein gegen- gerichtetes in Bedeutungsmoment anzuhängen. dem Sinn die Subjektivität .

das primär gegensatzlos ist.— zu denken. Philos. auf der einen und dem Geltungsfremd-Seienden der Erlebenstatsächlichkeit. . nicht die Bezogenheit auf die Gegensätzlichkeit. in das einzugehen dem Sinn dennoch d. sierbarkeit überhaupt. zu Heidelberg. ihm eine Stätte gewäh- lich die Erforderlichkeit für eine sich Das Fordern bedeutet ledigdem Sinn möglicherist weise hingebende Subjektivität. d. Logik: Ber. Vernunft i. meinen Vortrag üb. über die Kluft hinweg. üb. ruft den Normcharakter am transzendenten Sinn hervor. die an. auch dieses Derivativum sei- Norm der oder das Fordern. sondern zwischen dem Geltungsartigen überhaupt. d. Die Kluft ist nicht die zwischen der Norm auf der einen unoB^olgung wie Uebertretung auf der andern Seite. auf die bloße heraus. von ner Verschlingung mit letzte Gegensätzlichkeit loszulösen. d. III. die zwischen Sinn und tatsächlichem Substrat besteht. ist. sondern auf die Geltungsfremdheit des tatsäch- lichen Erlebens. sondern die Eeali- . f. jenseits der Gegensätze steht. prakt. rende Subjektivität. ^ U^ das zugleich wert. 199 — bloße Empfängerin und Realisierungsstätte gegenüberstehend Die Normativität des Sinnes springt nämlich überhaupt. gegenüberliegende Möglichkeit gegensätzlichen Verhaltens. Es kommt somit darauf des Geltungsbegriffs. also gegen- Vgl. Für die besondere Färbung der Normativität genügt eben so läßt sich das Vorangegangene zusammenfassen das Konbedingte — — frontieren des Sinnes mit der Tatsächlichkeit des Erlebens. schon durch seine Bezogenheit auf die Aktivität eines Subjektverhaltens durch den Hinblick auf eine Adresse überhaupt. Kongr. 675. h. der Hinblick auf das Sinnfremde des Erlebnisses. intern. Primat d. also nur eine durch den begleitenden Nebengedanken an ein Verhalten überhaupt Nuance des transzendenten Wertes^. die gestattet Nicht die Uebertretbarkeit.und unwert-.

S. Seite.— satzfremd Seite. 152 155). ist. immanenten Sinn leuchtet zunächst in die daß in die Einteilung die bestimmten und durch die . Schließlich braucht aber die Norm nicht einmal sein. einer Auch im eine letzteren Falle steht gegenüber. Die gegensätzliche Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit ist gegensatzlose die der Richtigkeit und allein Falschheit. Wie ja auch die Gegenüberstellung von Norm auf der einen. Begriff der Ge- gensatzlosigkeit u. diesseits der Gegensätze auf der andern Endlich ist noch zu beachten. als gebietende und verbietende Forderung. daß die Relativität der Gegensatzlosigkeit für die Norm genau Xorm so gilt wie für den Maßstab. niemals zum (vgl. stellen. im Verhältnis zu dem zu was normiert werden positive Wie denn auch und als zu allen Zeiten der Wert als seine eigene ist. Normgemäßheit und Normwidrigkeit auf der andern also die ganze Normtheorie. 200 — steht. wird an der Einen zwei heitliche Befolgung Norm die Gegensätzlichkeit Auch dieser Norm kommt Abeines Verhaltens gemessen. zu führen braucht auch ob. ein heitlichen Norm Gedanke der Gegensatzlosigkeit damit noch garnicht erreicht. freilich als eine bloße Bejahungsnorm. durch den Sinn In Anbetracht der Lehre vom ein. Und doch wird der solutheit und Quasitranszendenz zu. ermöglicht jetzt einen Ueberblick über die Gesamtheit des erkennenden Verhaltens. Aber auch über Wahrheitsgemäßheit kann auf- man als Norm dem treffenden und verfehlenden Sub- jektsverhalten. — die Die Berücksichtigung der verschiedenen Rollen. gedacht werden. Norm des Unwerts angesehen worden So kann die positive Richtigkeits- norm sehr wohl als an das treffende und verfehlende Er- kenntnisverhalten ergehend. die Subjektivität dem Sinn gegenüber zu spielen vermag. relativ gegensatzlos soll.

Von solcher Art erwiesen sich die Unterschafft. die vielmehr für s. die aber Subjektsaktivität dennoch nur so die Voraussetzung doch wiederum zu einem bloßen Subjektskorrelat gegenüber der von ihr selbst angestifteten Region des Sinnes wird. die eine Vielheit subjektiven Verhaltens darstellen bei Gleichheit in des Sinnes. z. und die Unterschiede des Treffens und Verfehlens. Hier muß das principium divisionis ausschließlich auf selten stehen. s. schließlich bei dem sich entscheidenden Verhalten kommt . und je nachdem Aus- gehört es dem Bereich der Subjektskorrelate von objektivem Sinn oder der bloßen Subjektivitätsunterschiede an. daß sie schiede der Urteilsqualität. kehrtheit zu und Bekümmertheit um Sinn Es kann nun das auf das bloße Herstellen der „Vorstellungsbeziehung" folgende und das Erkennen abschließende Stellungnehmen zur Wertqualität ein unentschiedenes oder ein sich entscheidendes Verhalten sein. gibt. daß dem gleichen Sinn sich ein vabei die- riierender Erlebensbestand gegenüberbefindet. stand als solcher.— Subjektivität selbst 201 — Hat sich erzeugten Verschiedenheiten des Subausreicht. der Subjektivität da ja der Sinn diesem Fall eine Konstante bildet. der Initiative die der Subjektivität entspringen. Sinnes in keiner Weise entsprechen. des Bejahens und Verneinens. daß es solche Unterschiede des Subjektverhaltens die zwar einerseits garnicht bloßes Korrelat eines von der Subjektivität unabhängigen Sinnes sind. jektsverhaltens nicht doch ergeben. Auch sen rein der Variabilität des Erlebens verdankten Subjektsunterschiedlichkeiten ein bloßer kommt freiHch für die Logik nicht mannigfacher bedeutungsfremder psychischer Besondern dieser Bestand in seiner Zugein Betracht. denen Unterschiede des Es gibt aber endlich in der Tat auch solche Verschie- denheiten des Subjektsverhaltens. Die Differenzierung wird hier da- durch allein bewirkt.

daß . also Bejahen und Verneinen. darstellt. und der daraus des Satz von der ausgeschlossenen dritten Qualität Urteils. was gelehrt wird — wie seit Aristoteles mit Recht sein — „wahr" und „falsch" kann. bei der es sich um reine Subjektsunter- schiede handelt.— es 202 — nämlich zur Abgeschlossenheit eines dem Verhalten vor- schwebenden und von ihm ablösbaren Sinnes. weil es nur in ihm zur Ganzheit eines gemeinten Sinnes kommt. daß gerade das sich entscheidende Verhalten. den Typus der Subjektskorrelate aufweisen muß. Aber aus dem Begriff des Sinnes folgt ferner sogleich. so gibt es nur zwei Arten der Qualität. daß es neben Bejahen dritte Urteüsqualität und Verneinen keine alle geben kann. Urteilsqualität nach der Wertqualität vorschwebenden Sinnes. Daraus geht hervor. also irgendwie zur Wertqualität stellungnehmende Verhalten bereits jener prinzipiell anderen Region der Subjektivität angehört. daß neben Bejahung und Verneinung auf die erste rein „vorstellungsmäßige" Etappe der theoretischen Subjektivität folgende. nur das zur Entscheidung über die dem Sinnfragment zuzuerteilende Wahrheitsgemäßheit oder Wahrheitswidrigkeit gelangende Verhalten. als „Urteilen" auszuzeichnen. Gegensätzdie sich lichkeit eine zweigliedrige nämlich Richtet von die positivem Wert und Unwert. oder nur das. das dementspre- chend Richtigkeit und Falschheit mit sich zu bringen vermag. so ist ersichtlich. Unter diesem Gesichtspunkt der Trägerschaft ablösbaren Sinnes läßt sich weder die Frage noch das problematische Verder Bees folgt halten („problematisches Urteil" bei Windelband) jahung und Verneinung koordinieren. nur das Verhalten somit. so wahr Disjunktion. Es empfiehlt sich darum auch. Es zeigt sich nämlich auf der andern alles übrige. Was zunächst die Frage anlangt. Seite.

Man vergegenwärtigt sich aber die reinen Subjektsunterschiede gerade am besten durch Hinblick auf die Gradunterschiede der Gewißheit. . in denen das problematische Verhalten die besondere Stellung der Indifferenz ein- nimmt. und daß allein das differenzierende Moment.— sie 203 — und Frage drei der Bejahung und Verneinung nicht koordiniert werden kann. Für das problematische Verhalten aber es als ist Nullpunkt in einer graduierbaren. sondern „Gefühl" ^ ein der theoretischen Wertqualität gemeinte hier jedoch Es läßt sich sogar ausmachen. sich somit keineswegs des Verhaltens bei Gleichheit Dagegen einer die Frage spezifiziert sich als ein Drittes neben Bejahen und neuen Vielmehr bildet Verneinen nicht durch das Auftreten irgend Qualität des als Objekt ablösbaren Sinnes. Sinnes als ablösbaren Ob- Denn gerade die Wertqualität stellt ja ein dar. die vielmehr als ein bloßes Subjektskorrelat objektiver Rationalität des Sinnes gefaßt werden kann. Allein es hat sich ja vorher daß eines der Unterschied von Bejahen und Verneinen mit der Gegensätzlichkeit eines dabei vorschwebenden jektes verbunden ist. Verneinung verschiedene Verhaltungsarten zum „selben" Sinnfragment. herausgestellt. von diesem Nullpunkt an aufsteigenden und absteigenden Reihe gefaßt werden muß. Zwar sind Bejahung. daß Es ist ausdrücklich nicht von Evidenz die Rede. hier das subjektive Verlangen nach Entscheidung einzig entscheidend. der Gleichheit des objektiven Bestandes die Diffe- renzierung allein durch die Subjektivität bewirkt. Moment des Sinnes und nicht der Subjektivität Der Unterschied von Bejahen und Verneinen bestimmt etwa durch die bloße Subjektivität des Objektes. Allerdings ist auch mit der Gewißheit zweifellos zugewandtes kein sinnunbekümmerter Erlebensbestand bloß als solcher. als Danach könnte sei bei es auf den ersten Anblick so aussehen.

bei der Nichtentscheidung fehlt sie.. daß demselben immanent-gemeinten und vorschwebenden Sinngefüge gegenüber. Sinnes so ungraduierbar wie der Sinn wie theoreti- Wert und Unwert. z. Bejahung und Verneinung sind scher bloße Subjektskorrelate objektiven selbst. eine unendliche Abstufbarkeit der Gewißheit gibt^ tritt. ürteilsentscheidung ist mit Gewißheit verbunden. Trotzdem liegt die Gewißheit in als einer ganz anderen Schicht der Subjektivität die beiden Subjektskorrelate Bejahung und Verneinung. Denn Lelire v. ist wie Positivität und Negativität. . Da so hier also der Fall ein- daß verschiedenerlei Subjektsverhalten können allein bei Gleichheit des objektiven Sinnes vorliegt. Urt. ne^'. nämlich das Sinnfragment von und die beiden rivalisierenden Wertqualitäten. sind. 204 — auch Gewißheit heischend "Wahrheitsgemäßheit und Wahrheitswidrigkeit wie Bejahung so Es bestehen ferner zweifellose Beziehungen zwischen Gewißheit und Urteilsentscheidung. die Es gibt auf Rechnung der Erlebensmehr oder weniger gewisse Be- jahungen oder Verneinungen desselben Objekts. schiede der Gewißheit seite die Gradunter- kommen. Schon ein die Konti- nuierlichkeit des Intensitätsgrades ist Symptom dafür. > Vgl. Das es erhellt einfach daraus. sondern nur vom Erlebensbestand herrühren kann. kontinuierliche In- tensitätsabstufung gibt es nur in der Sphäre des Sinnlichen. gilt für Dasselbe verschiedenen Ungewißheitsgrade beim unent- schiedenen Verhalten objektiv zum Sinnfragment. daß diese Variabilität nicht vom Sinn. dem nur das ungraduierbare einfache Bejahen und Verneinen entspricht. 18ü f. In den Subjektsphänomenen ein abstufbarer Gewißheit und Ungewißheit jedoch Erlebensbestand von kontinuier- licher Gradabstufung hineingenommen.— und Verneinung fordernd. denen keine herausgegriffen und herausgemeint als wird. 1) Beitr. wobei gleichfalls das Gleiche vorliegt. Windel and.

Einteilungen der Urteile und alle Urteilstafeln aus allen Einteilungsprinzipien möglichen Regionen und sie unbekümmert um ihren ganz verschiedenen logischen Ort nebendes Sinnes der Subjektivität und herholen einander aufführen. das der gegensätzlichen Wertqualität und damit des Wertes noch beraubte Sinnfragment das „Objekt" der bejahenden und verneinenaus. um Strukturrelationen der „formalen Wahrheit". ganz anderen Schicht der Subjek- in einer Schicht. stets tritt 205 — Gewißheit. so lassen sich . lation teils handelt es sich um kategorialen Formgehalt. der auch das problematische Ver- halten angehören muß. es einem bestimmten Abschnitt der Logik zuzuweisen. Da vom Standpunkt der doppelten Auseinanderreißung maßgebend ist. stellt somit garnicht irgendetwas Einheitliches dar. das es rechtfertigt. Die einzige im Spezifikum der ist Urteils- region heimische Einteilung die nach der Qualität. vom problematischen Verhalten und von ergeben. Soviel aber wird schon hier ohne weiteres ersichtlich. die In Lehre von der Modalität spielen bloße SubjektsunterBei den Arten der Quantität und der Reteils schiede hinein. in die Alle übrigen region Einteilungen betreffen irgendwie Urteils- von auswärts hineinragende Momente. solche des kategorialen Formgehalts wie der bloßen Subjektivität. daß ihre alle sog. Auf die Konsequenzen. diesem Ungraduierbaren. Was alles im Kapitel des Urteils abgehandelt wird. die sich daraus für die Lehre von der Frage. aber nicht in der des Sinnes und des Wertes. deshalb als etwas Andersartiges zu Bejahung und Verneinung. der für die Urteilsregion den Entscheidung bildet. liegt in einer hinzu und tivität. soll den Unterschieden der „Modalität" hier je- doch nicht eingegangen werden.— dieses Graduierbare. die Wertqualität erst mit dem entscheidenden Verhalten herzugebracht wird.

Die Lehre von der Urteilsgegensätzlichkeit soll hier zum Schluß hin.i> Uilcben v.. (l. daß das mäßige" Objekt nur infolge gesteigerter Künstlichkeit seines Wertcharakters beraubt erscheint. h. bei denen gerade auch die Spal- tung in die Gegensätze ganz und ausschließlich auf Rech- nung des Subjektsverhaltens kommt.- Krlclii II- (leim Beitr. charakist.— 206 — unter diesen Voraussetzungen der Urteilstheorie die Unterschiede nach der Qualität und nach der kategorialen Relation als Einteilungen nach dem subjektiven Stellungnehmen Urteilsobjekts und nach der Verschiedenheit des terisieren^. der Wertgegensätzlichkeit darin. z. Windel band. . sondern zugleich des "Wertes und des Sinnes ist. dem Geschaffenen ein Ungeschaffenes. aber transsubjektive. 185. auf immanente. der übergegensätzlichen transzendenten Wertregion und der für sich untergegensätzlich-wertfremden lichkeit ' si (1. von den Subjektsakten loslösbare. neg.. C\ f. und für solche Wert- gebiete wie das ethische. die Frage den ob auch auf ästhetischem Gebiet positivwertigen liches Urbild. gegen- sätzlich gespaltene Sinngebilde gibt. solches ist 182 f. und unwertigen Gebilden ein übergegensätz- übersteht. und sodann. gegenFür die Logik besteht jedenfalls das Geheimnis daß aus der Berührung nnlichen Tatsächals Urt. klärt Er wird verschieden denen es werden müssen für solche Wertgebiete wie das theo- retische und das ästhetische. Wobei jedoch eben nicht zu vergessen in daß die Einteilung nach der Qualität Wahrheit nicht eine „vorstellungs- bloße Scheidung des Verhaltens. lediglich hingedeutet werden — darauf — weist er- auf umfassendere Aufgaben der gesamten philosophischen Wertlehre Es dreht sich dabei um den Ursprung der Wertgegensätzlichkeit überhaupt. Sodann wird aufzuwerfen sein.j\ Vgl.

hier. wie die eigentlichen zur Und doch zeigt sich gerade Pole im All des Denkbaren durch gegensatz- <^ ( das gegensatzentrückte Transzendente und die fremde „Materie'" gebildet werden. . Die sinnlicH-wertsomit allerdings fremde Erlebenstatsächlichkeit wird Ursprungsstätte des Unwerts.— zeitliches 207 — sinnlichen Realität zuge- Faktum und damit der das hörig — und so auch des immanente Zwischenreich des Gegensatzes Unwertes hervorgeht.

152. j Bachmann 187 Anm. 43 Anm. 62 ff'. 140. 186 f. 92.. 73 Anm. Bonitz 29 Anm. 194 Anm. I ' . 76 Anm.. 62 f. Anm. 130 Anm. 186. Trendelenburg 44 Anm. 145 f. 73 Anm. Bolzano 23.. Kant 1—8.. H... Schleiermacher 49 Anm. 38..208 Namenregister. Schwegler 41 f.. Spinoza 170. 15 Anm.. Maier 15 Anm. 172 Anm.. 77 f. 15 Anm. 74... Meinong 23. 90. 61 Anm. 23. Anm. f. Anm. Bergmann. Aristoteles 10... 164 Anm.. Stumpf Herbart 23. 61 ff. IWindelband 50 Anm. 153 ff.. 183 Anm.. 152. 35 Anm. 130 Anm. 86.. 24 Anm.. Prantl 25 Anm. 23. Anm. 206 Anm. 194.. 51 Anm. 158 Anm.. 197 Anm... 23. 178 Anm. Natorp 50 Anm. 52 f. Richter 15 Anm. H. 78 146_1. Anm. Lotze 75 Anm. Schuppe 49 Anm.. 180 Ulrici 187 Anm. 186 f. ff. Anm. 147 Anm. 193 Plato 29 f. 202. Anm. 26. 191. 38—44. Bergmann. 62 f.. 49—52. 121 f.. Apelt. 172 Anm. . 73 Anm. Anm. 130 Anm. 62 Anm.. 123 Anm... 61 f. 204 Anm. 170 ff... J. 51 Anm. 62 Anm. Sigwart 164 Anm. 29 f.. 187 Anm. 156. 145 Anm. jVolkelt 164 Anm. 115 ff.. 0. B.. 186 f. Krause 151 Anm. 197 Anm.. 49 Anm.... Fries 61 Anm.. 110 f. 40 ff. 63 Christiansen 26.. 75 Anm.. Cohn 35 Anm.. 32. 186.. 50 Anm.. 202.. Descartes 26. 187 Anm... 39 Anm.. 51 Anm.. Anm. Marty 23. Anm. 47 Erdmann.. 58.. 116—123.. 114.. Anm.... 50 Anm... Fortlage 187 Anm.. 35 Anm. 50 Anm..53... 25 f.. 1G4. Eisler 33 Reinach 130 Anm. Husserl 9. Gomperz. 130 Anm. Stoa 25 Anm. Anm. 63 Anm. 33 Anm.... 51 Anm.. Rickert 23. Anm. 145 129. 186.... 143 Anm.. 194. 195. 197 Anm... 15 Anm. Gerlach 23. 73 Anm.. 181 Anm. 164 Apelt 61 Anm. Brentano 23. 49 Anm. 72 Anm.. 74 Anm. 40 ff. 41 Anm. Palagyi 172 Anm. 172 Anm. 148. 186. 170 ff.. Anm. 23. Mehmel 23. 61-64... 75 Anm. 73 Anm.

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