Impressum

Copyright © 2010, InSide Management Partyverein, Kriens
Idee und Umsetzung: InSide Management Partyverein
Layout: Marc Wiest
Auflage: 500
PDF-Version auf: http://www.uups.ch
Schweizerpsalm 1
Es Buurebüebli 2
S’Ramseyers wei ga grase 3
Dr Schacher Seppli 4
Vo Lozärn gäge Wäggis zue 5
Mir Senne hei’s luschtig 6
Luegid vo Bärge und Tal 7
S’Träumli 8
Zogä-n-am Bogä 9
S’Vogellisi 10
Wenn eine tannigi Hose het 10
De Gämselijäger 11
All’s was bruuchsch 12
Es wott es Fraueli z’Märit gah 13
Mi Vatter isch en Appezeller 14
Det äne am Bärgli 15
Uf de Alpe obe 16
Chrieslilied 17
S’isch mer alles ei Ding 18
Heidi 19
Nach em Räge schint d’Sunne 20
Aprite le porte 21
Là-haute sur la montagne 22
Das Wandern ist des Müllers Lust 23
Eine Seefahrt, die ist lustig 24
Lustig ist das Zigeunerleben 25
Bergvagabunden 26
An den Ufern des Mexico River 27
Country Roads 28
Inhalt
Das alte Haus von Rocky Docky 29
Tom Dooley 30
Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus 31
Hüh-a-hoh alter Schimmel 32
An der Nordseeküste 33
Marmor, Stein und Eisen bricht 34
Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad 35
Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an 36
Das Schlumpfenlied 37
Die Biene Maja 38
Sierra Madre del sur 39
Zehn kleine Negerlein 40
I han es Zündhölzli azündt 41
Dr Ferdinand isch gstorbe 42
Eskimo 43
Kiosk 44
Alperose 45
Louenesee 46
Grüezi wohl Frau Stirnimaa 47
O läck du mir am Tschöpli 48
W. Nuss vo Bümpliz 49
I schänke dir mis Härz 50
Daneli 51
Träne 52
Ewigi Liäbi 53
Das Feyr vo dr Sehnsucht 54
Bring en hei 55
Swiss Lady 56
Schwan 57
Ein Stern 58
Millionen von Sternen 59
1
Schweizerpsalm
1. Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt,
Eure fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
2. Kommst im Abendglühn daher,
Find’ ich dich im Sternenheer,
Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
In des Himmels lichten Räumen
Kann ich froh und selig träumen!
Denn die fromme Seele ahnt,
Denn die fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
3. Ziehst im Nebelflor daher,
Such’ ich dich im Wolkenmeer,
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde
Tritt die Sonne klar und milde,
Und die fromme Seele ahnt,
Und die fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
4. Fährst im wilden Sturm daher,
Bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
Lasst uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt,
Ja, die fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
2
Es Buurebüebli
1. Es Buurebüebli mahn i nid, das gseht me mir wohl a juhe,
es Buurebüebli mahn i nid, das gseht me mir wohl a.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
es Buurebüebli mahn i nid, das gseht me mir wohl a.
2. ‘S muess eine sy gar hübsch und fyn, darf keini Fehler ha juhe,
‘s muess eine sy gar hübsch und fyn, darf keini Fehler ha.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
‘s muess eine sy gar hübsch und fyn, darf keini Fehler ha.
3. Und Herrebüebli git’s jo nid, wo keini Fehler hei juhe,
und Herrebüebli git’s jo nid, wo keini Fehler hei.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
und Herrebüebli git’s jo nid, wo keini Fehler hei.
4. Und wenn i eine gfunde ha, so bind en amene Schtuelbei a,
und wenn i eine gfunde ha, so bind en amene Schtuelbei a.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
und wenn i eine gfunde ha, so bind en amene Schtuelbei a.
5. Drum blieb i ledig bis i Hochzyt ha, so hätt die Lieb es End juhe,
drum blieb i ledig bis i Hochzyt ha, so hätt die Lieb es End.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
drum blieb i ledig bis i Hochzyt ha, so hätt die Lieb es End.
6. Do fallt mir no dr Jakob i, dä chönnt am End no ledig si,
do fallt mir no dr Jakob i, dä chönnt am End no ledig si.
Fideri fidera fideralala fideralala fideralala,
do fallt mir no dr Jakob i, dä chönnt am End no ledig si.
3
S’Ramseyers wei ga grase
1. S’Ramseyers wei ga grase,
s’Ramseyers wei ga grase,
s’Ramseyers wei ga grase,
wohl uf e Gümligebärg.
Fidiri, fidiri, fidiralalalala,
fidiri, fidiri, fidiralalalala,
s’Ramseyers wei ga grase,
wohl uf e Gümligebärg.
2. Der Eltischt geit a d’Stange,
...
die angere hingedry.
3. Er laht die Stange fahre,
...
und ds Gras gheit hinge drab.
4. Da chunt der alt Ramseyer,
...
mit em Stäcke i der Hand.
5. Chöit dir nid besser achtig gä,
...
dir donners Schnuderihüng?
6. Mou, mou, mir chöi scho achtig gä,
...
si keini Schnuderihüng.
4
1. I bi dr Schacher Seppeli, im ganze Land bekannt.
Bi friäner z’fletischt Byrschlti gsy, jetz bini ä Vagant.
Bi z’friede, wenn i z’Nacht chly Stroh, am Tag mys Schnäpsli ha,
Und wenn dr Herrgott Gsundhäit schänkt, s’isch alls wos bruicht jaja.
2. S’gaht uf der Wält gar artig zio, i häs scho mengisch gseh,
dass d’Lyt wäg däm verfliochtä Gäld, änand tiänd gruisli weh.
Wie schön chennts doch hie unne sy, der Vogel uf ein Boim,
är singt: “Chum liag dys Ländli a, diä Schwyz isch doch ä Troim.”
3. S’isch mengä hyt ä richä Maa, doch äbe, wies cha gah,
er stirbt und mioss sys liebe Gäld, dä andrä Lytä la.
Mä treit ä uf ä Chilehof, grad näbe’n ärmschtä Maa,
ä jede mioss as glich Ort hi, s’isch sicher wahr, ja, ja.
4. Wie gleitig gaht diä Zyt verby, es Jährli und nu eis.
Es dunkt eim, s’sett nid mögli sy, jetz bini scho ä Greis.
Und gaht de s’Himmelstürli uif, und wott ich ine gah,
So rüefeni: “He, Peterus, der Schachersepp isch da.”
5. Und gaht de s’Himmelstürli uif, staht breit de Petrus da.
Er rüeft mer zio: “Eh, salü Sepp, bisch dui nun oi scho da?
Chumm nume ine, chumm und leg, dys Himmelsgwändli a.
Diä arme und verlassne Lyt müedns schön im Himmel ha.”
Dr Schacher Seppli
5
Vo Lozärn gäge Wäggis zue
1. Vo Lozärn gäge Wäggis zue
Holje-guggu, holje-guggu
Bruucht me weder Strömpf no Schueh
Holje-guggu, holje-guggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu, holjeguggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu-guggu
2. Fahre im Schiffli öbere See
Holje-guggu, holje-guggu
Um die schöne Meitli z’gseh
Holje-guggu, holje-guggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu, holjeguggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu-guggu
3. „Meiteli, trink mer ned z’vel Wy
Holje-guggu, holje-guggu
S’Gäud das muess verdienet sy”
Holje-guggu, holje-guggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu, holjeguggu
Hoduliduli hopsassa holje-guggu-guggu
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6
Mir Senne hei’s luschtig
1. Mir Senne heis luschtig, mir Senne heis guet,
hei Chäs und hei Anke, das git üs guets Bluet.
Hudriaholeleia, hudriaholeleia,
hudriaholeleia,hudriaholiho
2. Am Morge bim Mälche, am Tag uf der Weid,
wird gsunge und gjolet, es isch halt e Freud!
Hudriaholeleia, hudriaholeleia,
hudriaholeleia,hudriaholiho
3. Und chum i zur Hütte, rüeft d’s Bethli mir zue:
„Chum hurti mi Hansli, wie lang machsch ou du!”
Hudriaholeleia, hudriaholeleia,
hudriaholeleia,hudriaholiho
4. U nes Spinnrad, u ne Bettstatt, u ne gschäggeti Chue,
das git mir mi Ätti, wenn i hürate tue!
Hudriaholeleia, hudriaholeleia,
hudriaholeleia,hudriaholiho
5. U n’es nigelnagelneus Hüsli u n’es nigelnagelneus Dach,
u n’es niglnagelneus Fäischter mit Hudle vermacht.
Hudriaholeleia, hudriaholeleia,
hudriaholeleia,hudriaholiho
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7
Luegid vo Bärge und Tal
1. Luegid vo Bärge und Tal,
flieht scho de Sunnestrahl.
Luegid uf Auen und Matte,
wachse die dunkele Schatte.
D’Sunn uf de Bärge no stoht,
o wie sy d’Gletscher so rot!
2. Luegid, da obe’n am See,
heimezue wändet sis Vee.
Loset, wie d’Glogge, die schöne,
fründli am Moos üs ertöne.
Chüjergglüt – üseri Luscht,
tuet ys so wohl i der Bruscht.
3. Still, a de Bärge wirds Nacht,
aber der Herrgott, dä wacht.
Gsehnder säb Schtärnli dert schyne,
Schtärnli, wie bisch du so fryne?
Gsehnder, am Näbel, dert schtohts,
Schtärnli, Gott grüess di, wie gohts?
4. Losid, es seit is: “Gar guet!
Het mi nid Gott i der Huet?
Fryli, der Vater vo alle,
loht mi gwüss währli nid falle.”
Vater im Himmel, dä wacht,
Stärnli, liebs Stärnli, guet Nacht.
8
S’Träumli
1. Plötzlich stosch im Urwald du,
im dicke höche Busch.
Da chunt en Mönschefrässer drus
und wot di schnappe husch.
Du laufsch so schnell as laufe chasch,
über Stock und Stei.
Jetz lisch du plötzlich i dim Bett,
erwachsch mit lutem Schrei...
S’isch ja nur es chlyses Träumli gsi,
Träumli sind ja doch so schnell verby.
S’isch ja nur es chlyses Träumli gsi,
Träumli sind so schnell verby.
2. Gosch mal mit dim liebe Schatz,
go bummle über s’Land.
Zum Bänkli uf em grüene Platz,
ganz nach bim Waldesrand.
Dört wosch em no äs Möntschi gä,
will s’Schätzli das gern het.
Jetz isch es plötzli nümme da
und du lisch wach im Bett.
S’isch ja nur es chlyses Träumli gsi,
Träumli sind ja doch so schnell verby.
S’isch ja nur es chlyses Träumli gsi,
Träumli sind so schnell verby.
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9
Zogä-n-am Bogä
1. Zogä-n-am Bogä dr Landammä tanzät,
wiä dr Tyyfel dur Dili durä gschwanzät!
Dulidulidui pfyft s’Klarinett.
Hitä gämmer nid i ds Bett.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
2. Sepp, nimm ds Vrenäli rächt a di anä,
häb di am Rock wiä amänä Fahne!
Nimms rächt züächä und häbs umä Büich!
Hit wird tanzät! Hit gahts rüich!
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
3. Bedälä, chaibä, tanzä’n und schwitzä,
d’Tscheppä’n abzieh und d’Ärmel umälitzä.
Hitä tanzät diä Jung und dr Alt
und d’Sü und dr Bock un dr Stier und ds Chalb.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
4. Und wenns dr Pfarrer nid will lydä,
so gendem än alti Kafimyhli z’tribä.
Wer nit tanzä’n und bedälä cha,
dem truuret, wenns ä butzt, ken Tyful drna.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
Und juppelidui und Zötteli dra,
nur immer scheen dä Wändä nah.
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10
S’Vogellisi
1. Wenn i nume wüsst wo s’Vogellisi wär,
s’Vogellisi chunt vo Adelbode her.
Adelbode liit im Berner Oberland,
z’Berner Oberland isch schön.
Ja, z’Oberland, ja, z’Oberland,
z’Berner Oberland isch schön.
Z’Oberland, ja, z’Oberland,
z’Berner Oberland isch schön.
Wenn eine tannigi Hose het
(Kanon)
1. Wenn eine tannigi Hose hät
und hagebuecheni Strümpf,
so chann er tanze wie’n er will,
es git e keini...
2. ... rira rira
Ri-ri-ri-di
Ridi-ridi-ridi-ridi-Rümpf
Rira-rira
Ridi-ridi-ridi-ridi
Rümpf-Rümpf-Rümpf-Rümpf.
3. ...duu duli duu
Dull du li du li dull
Dull duu
Duu duli duu dill du
li duu.
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11
De Gämselijäger
1. Was dr Sepp gärn macht, das muesch nid fragä,
er got grüsli gärn duruf ga jagä.
Viel lieber als än schönä Meitlirock,
hät dr Sepp sin schwarzä Gämselibock.
Jo holi holi duduh duliduh jo...
2. Am Morgä, wenn denn d’Näbel wichä,
chunnt dr Sepp denn gli dur d’Stei uf gschlichä,
än Schuss ertönt am steilä Nesselstock,
grüäss di Gott, du altä Gämselibock.
Jo holi holi duduh duliduh jo...
3. Sepp, du sötsch nid immer Gämseli triibä,
Sepp, du sötsch nid immer ledig bliibä.
Denn sonä flottä, jungä Jägersmaa,
söt es luschtigs, gäbigs Fraueli ha.
Jo holi holi duduh duliduh jo...
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12
All’s was bruuchsch
1. Ich känn en junge Maa,
vo dem chasch alles ha.
Är het es grosses Huus,
und chunt bi allem druus.
Ich ha dänn zuenem gseit:
“Weisch du n’e guete Rat,
wie’s mier uf üs’re Wält chönd schöner ha?”
Alls was bruuchsch uf dr Wält das isch Liebi,
schöni Stunde und e guete Fründ.
Alls was bruuchsch uf dr Wält hesch du sälber,
tues verschänke und freu di dra.
2. Ich känn en altä Maa,
mit lange wiise Haar.
Är hed kei Hab und Guet,
doch immer frohe Muet.
Ich ha dänn zuenem gseit:
“Weisch du n’e guete Rat,
wie’s mier uf üs’re Wält chönd schöner ha?”
Alls was bruuchsch uf dr Wält das isch Liebi,
schöni Stunde und e guete Fründ.
Alls was bruuchsch uf dr Wält hesch du sälber,
tues verschänke und freu di dra.
3. Ich känn ä jungi Frau,
ja diä gnüüsst ds Läbe au.
Si isch ä jedem Fäscht,
gaht immer spaht is Näscht.
Ich ha dänn zuenre gseit:
“Weisch du n’e guete Rat,
wie’s mir uf üs’re Wält chönd schöner ha?”
Alls was bruuchsch uf dr Wält das isch Liebi,
schöni Stunde und e guete Fründ.
Alls was bruuchsch uf dr Wält hesch du sälber,
tues verschänke und freu di dra.
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13
Es wott es Fraueli z’Märit gah
1. Es wott es Fraueli z’Märit ga, z’Märit ga,
wott dä Ma däheimä la, tralalalala, tralalalala,
wott dä Ma däheimä la, tralalalala-la-la.
2. Hans du muäsch däheime blibä, heimä blib,
muäsch de Hüehner d’Eier grifä, tralalalala, tralalalala,
muäsch de Hüehner d’Eier grifä, tralalalala-la-la.
3. Im Ofe sind sechs grossi Chüeche, grossi Chüeche,
muäsch mer au zu dene luege, tralalalala, tralalalala,
muäsch mer au zu dene luege, tralalalala-la-la.
4. Am Obig wo’s isch sechsi gsi, sechsi gsi,
sind die Chüeche gfresse gsi, tralalalala, talalalala,
sind die Chüeche gfresse gsi, tralalalala-la-la.
5. Und wo das Fraueli hei isch cho, hei isch cho,
Ma, wo hesch mer d’Chüeche wo, tralalalala, tralalalala,
Ma, wo hesch mer d’Chüeche wo, tralalalala-la-la.
6. Und hei die Hüener Eier gleit, Eier gleit?
Dr Güggel hät sis Ei verleit, tralalalala, tralalalala,
dr Güggel hät sis Ei verleit, tralalalala-la-la.
7. Da nimmt sie de Hans bim Bärteli, Bärteli,
und rüert en use is Gärteli, tralalalala, tralalalala,
und rüert en use is Gärteli, tralalalala-la-la.
8. De Hans dä springt is Nochbershuus, Nochbershuus,
de Chaschper luegt zum Fänschter us, tralalalala, tralalalala,
de Chaschper luegt zum Fänschter us, tralalalala-la-la.
9. Chaschper mir müend zämeha, zämeha,
d’Frau wot mir dä Grind verschla, tralalalala, tralalalala,
d’Frau wot mir dä Grind verschla, tralalalala-la-la.
10. Hans du muesch di nid beklage, nid beklage,
mini hed mer ‘ne scho verschlage, tralalalala, tralalalala,
mini hed mer ‘ne scho verschlage, tralalalala-la-la.
11. Ja d’Fraue sind es Lumpepack, Lumpepack,
sind us Stroh und Hudle gmacht, tralalalala, tralalalala,
sind us Stroh und Hudle gmacht, tralalalala-la-la.
14
Mi Vatter isch en Appezeller
1. Mi Vatter isch en Appezeller, düoi, düoi, düoido,
er frisst de Chäs mit samt em Täller, düoi, düoi, düoido,
2. Mini Muetter isch en Schwyzeri, düoi, düoi, düoido,
het d’Stobe volle Gitzeli, düoi, düoi, düoido,
3. Mi Vatter isch en brave Maa, düoi, düoi, düoido,
het d’Sunntigshose am Werchtig a, düoi, düoi, düoido,
4. Mi Vatter fahrt uf d’Ebenalp, düoi, düoi, düoido,
mit achtzeh Chüeh s’isch keni zahlt, düoi, düoi, düoido,
5. Mini Muetter isch e Chüechlifrau, düoi, düoi, düoido,
und wenn si hed, so git’s mer au, düoi, düoi, düoido,
6. Mi Brüeder het en brääte Rugge, düoi, düoi, düoido,
es gäb a wackri Bschöttitrogge, düoi, düoi, düoido.
15
1. Det äne am Bergli,
det schtat e wissi Geiss.
I ha si welle mälche,
da haut sie mer eis.
Holeduliduliduli
Holeduliduliduliduli
Holeduliduliduli
Holeduliduli o.
2. Sie hät mer eis g’haue,
das tuet mer so weh.
Jetzt mälch i miner Läbtig
kei wissi Geiss meh’.
Holeduliduliduli
Holeduliduliduliduli
Holeduliduliduli
Holeduliduli o.
3. Vo Basel uf Züri,
det häts es Tunell.
Wämer ine chunt wirds dunkel,
wämer use chunt wirds hell.
Holeduliduliduli
Holeduliduliduliduli
Holeduliduliduli
Holeduliduli o.
4. Min Vater und d’Muetter
sind sparsami Lüüt.
Sie flicket mer d’Hose
mit Härdöpfelhüüt.
Holeduliduliduli
Holeduliduliduliduli
Holeduliduliduli
Holeduliduli o.
Det äne am Bärgli
16
Uf de Alpe obe
1. Uf de Alpe obe isch es herrlichs Läbe,
uf de Alpe obe möchte n’i sy.
So n’es Sennemeiteli het äs luschtigs Läbe,
so n’es Sennemeiteli möchte n’i sy.
Jo-lo-dei-a, joo-lo, do du ei-o...
2. I der erschte Hütte si mer inegsässe,
i der zwöite Hütte hei mir Nidle gfrässe,
i der dritte Hütte jo do isch äs gscheh,
ha der Schue verlore töif im Schnee.
Jo-lo-dei-a, joo-lo, do du ei-o...
3. I bi kei Wäutechenner, i bi kei Gschichtverzeller,
i bi vo Jugend uf ä lustige Chüeierbueb.
Schöni Meiteli küsse will i nid vermisse.
D’s Müeti sälber seit äs sig kei Sünd.
Jo-lo-dei-a, joo-lo, do du ei-o...
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17
Chrieslilied
1. Chumm mir wei go Chrieseli gwünne,
weiss am’ne-n Ort gar grüseli viel;
roti, schwarzi, gibeligääli,
zwöi bis drü an einem Stiil.
Valleri vallera, valleri vallera,
zwöi bis drü an einem Stiil.
2. S’lyt nid alls an eim Paar Hose,
s’lyt nid alls an eim Paar Schueh;
s’isch nid alls a dr Hübschi gläge,
s’lyt vil meh am ordeli Tue.
Valleri vallera, valleri vallera,
s’lyt vil meh am ordeli Tue.
3. Bi nid rych uf dere’n Ärde,
bi nid hübsch von Angesicht.
S’muess mer doch o eini wärde,
Gott verlaht die Wüeschte nid.
Valleri vallera, valleri vallera,
Gott verlaht die Wüeschte nid.
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18
S’isch mer alles ei Ding
1. S’ isch mir alles ei Ding,
ob i lach oder sing.
Han es Härzeli wines Vögeli,
darum liebe’ni so ring.
2. U mis Härzli isch zue,
s chamers niemer uftue.
Als es einzigs schlaus Bürschteli
het es Schlüsseli derzue.
3. Und du bruchsch mir nit z’trutze,
ja süsch trutz i dir ou.
So nes Bürschteli wie du eis bisch,
so nes Meiteli bini ou.
4. Drum isch mir alles ei Ding,
ob i lach oder sing.
Han es Härzeli wines Vögeli,
darum liebe’ni so ring.
Han es Härzeli wines Vögeli,
darum liebe’ni so ring.
19
Heidi
1. Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge.
Heidi, Heidi, denn hier oben bist du zu Haus.
Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein.
Heidi, Heidi, brauchst du zum glücklich sein.
Holalahidi...
Heidi, Heidi, komm nach Haus, find dein Glück,
komm doch wieder zurück.
2. Dort in den hohen Bergen
lebt eine kleine Maid.
Gut Freund mit allen Tieren,
ist glücklich alle Zeit.
Im Winter wie im Sommer auch,
wenn all’ die Herden zieh’n.
Am Morgen und im Abendschein,
wenn rot die Alpen glühn.
3. Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge.
Heidi, Heidi, denn hier oben bist du zu Haus.
Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein.
Heidi, Heidi, brauchst du zum glücklich sein.
Holalahidi...
Heidi, Heidi, komm doch heim, find dein Glück,
komm doch wieder zurück.
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20
Nach em Räge schint d’Sunne
1. Wänns de ganzi Tag au schüli grägnet hät,
so als ob es nümme höre wett,
chunnt am Abig ganz verstohle d’Sunne uf,
seit der gute Abig na im Bett.
Nach em Räge schint d’Sunne,
nach em Briegge wird glacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
Nach me täubige Gsichtli,
wird e fründlichers gmacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
Das isch so, und blibt so, mis Schätzli,
das isch der ew’gi Lauf der Wält.
Nach em Räge schint d’Sunne,
nach em Briegge wird glacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
2. Nie isch uf der Wält für eus Schmerz so gross,
das mer en mit Muet nöd träge chönnt.
S’ Läbe wär ja währli nümme läbeswert,
wänn de Mänsch gar nümme lache wett.
Nach em Räge schint d’Sunne,
nach em Briegge wird glacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
Nach me täubige Gsichtli,
wird e fründlichers gmacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
Das isch so, und blibt so, mis Schätzli,
das isch der ew’gi Lauf der Wält.
Nach em Räge schint d’Sunne,
nach em Briegge wird glacht,
du li duli duli ho, ho duli duli ho.
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21
Aprite le porte
1. Aprite le porte che passano, che passano.
Aprite le porte che passano i ticines.
E come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda di soldà.

Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
2. Te vieni alla finestra, oi bruna, oi bella bruna.
Te vieni alla finestra, oi bruna farem l’amor.
E come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda di soldà.

Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
3. Siam giovani e siam soldati e per la patria, et per la patria.
Siam giovani e siam soldati e per la patria, sappiam morir.
E come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda, la banda,
e come la sona ben, la banda di soldà.

Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
Fa mal i pè, fa mal i pè, sa marcia mal
sa marcia mal sul marciapè.
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22
Là-haute sur la montagne
1. Là haut sur la montagne, l’était un vieux chalet,
là haut sur la montagne, l’était un vieux chalet,
murs blancs, toit de bardeaux,
devant la porte, un vieux bouleau,
là haut sur la montagne, l’était un vieux chalet.
2. Là haut sur la montagne, croula le vieux chalet,
là haut sur la montagne, croula le vieux chalet,
la neige et les rochers,
s’étaient unis pour l’arracher,
là haut sur la montagne, croula le vieux chalet.
3. Là haut sur la montagne, quand Jean vint aux chalet,
là haut sur la montagne, quand Jean vint aux chalet,
pleura de tout son cœur,
sur les débris de son bonheur,
là haut sur la montagne, quand Jean vint aux chalet.
4. Là haut sur la montagne, l’est un nouveau chalet,
là haut sur la montagne, l’est un nouveau chalet,
car Jean d’un coeur vaillant,
l’a rebâti plus beau qu’avant,
Là haut sur la montagne, l’est un nouveau chalet.
23
Das Wandern ist des Müllers Lust
1. Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern.
Das muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.
2. Vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser.
Es hat nicht Ruh’ bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser.
3. Das sehn wir auch den Rädern ab,
das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern.
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich bei Tag nicht müde drehn,
die sich bei Tag nicht müde drehn,
die Räder.
4. Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine.
Sie tanzen mit den muntern Reih’n,
und wollen gar noch schneller sein,
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine.
5. Oh Wandern, Wandern meine Lust,
oh Wandern, Wandern meine Lust,
oh Wandern.
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiterziehn,
lasst mich in Frieden weiterziehn,
und wandern.
24
Eine Seefahrt, die ist lustig
1. Eine Seefahrt, die ist lustig,
eine Seefahrt, die ist schön,
ja da kann man manche Leute
an der Reling spucken seh’n.
Holahi, holahohoho, holahia, hia, hia, holaho!
2. Unser Käpt’n ist stets nüchtern
und er mag auch keinen Rum,
bei den Frauen ist er schüchtern,
na, das ist doch wirklich dumm.
Holahi, holahohoho, holahia, hia, hia, holaho!
3. Und die Möwen, froh und heiter,
kleckern öfter was auf’s Deck,
doch der Moses nimmt den Schrubber
und fegt alles wieder weg.
Holahi, holahohoho, holahia, hia, hia, holaho!
4. Kommt das Schif mal in den Hafen,
geht die Mannschaft schnell an Land,
keiner will an Bord mehr schlafen,
na, das ist doch wohlbekannt.
Holahi, holahohoho, holahia, hia, hia, holaho!
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25
Lustig ist das Zigeunerleben
1. Lustig ist das Zigeunerleben, faria faria ho,
brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben, faria faria ho.
Lustig ist es im grünen Wald,
wo des Zigeuners Aufenthalt.
Faria faria faria faria faria faria ho.
2. Sollt’ uns einmal der Hunger plagen, faria faria ho,
gehn wir uns ein Hirschlein jagen, faria faria ho.
Hirschlein nimm dich wohl in acht,
wenn des Zigeuners Büchse kracht.
Faria faria faria faria faria faria ho.
3. Sollt’ uns einmal der Durst sehr quälen, faria faria ho,
gehn wir hin zur Wasserqellen, faria faria ho.
Trinken das Wasser wie Moselwein,
meinen, es müsste Champagner sein.
Faria faria faria faria faria faria ho.
4. Wenn uns tut der Beutel hexen, faria faria ho,
lassen wir ‘nen Taler wechseln, faria faria ho.
Treiben wir die Zigeunerkunst,
hab’n wir den Taler schon wieder bei uns.
Faria faria faria faria faria faria ho.
5. Wenn wir auch kein Federbett haben, faria faria ho,
tun wir uns ein Loch ausgraben, faria faria ho.
Legen Moos und Reisig rein,
das soll uns ein Federbett sein.
Faria faria faria faria faria faria ho.
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26
Bergvagabunden
1. Wenn wir erklimmen sonnige Höhen
streben dem Gipfelkreuz zu.
In uns’ren Herzen brennt eine Sehnsucht,
die lässt uns nimmer in Ruh.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir.
2. Alles zu wagen ohne zu zagen
stehen wir in der steilen Wand.
Herzen erglühen, Edelweiss blühen,
vorbei geht’s mit sich’rer Hand.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir.
3. Gipfel bezwungen, Freiheit errungen,
ach wie so schön ist die Welt.
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen,
alles vom Herrgott bestellt.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir.
4. Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen,
Berge sie leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,
Brüder auf Leben und Tod.
Lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind treu, ja treu.
Lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind treu.
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27
An den Ufern des Mexico River
1. An den Ufern des Mexico River
zieht ein Wagenzug ruhig dahin, ja dahin.
Und ich bin ja so glücklich und zufrieden,
dass auch ich ein Cowboy bin.
2. Bin im Westen von Texas geboren,
mit den Pferden, da kenn’ ich mich aus, ja mich aus.
Seht dort drüben am Waldrand, da steht es,
mein geliebtes Rancherhaus.
3. Wenn am Abend die Feuer entflammen,
da schlägt höher dem Cowboy sein Herz, ja sein Herz.
Und er träumt von vergangener Liebe,
und von Treue und Sehnsucht und Schmerz.
4. Wenn ich einmal muss reiten ins Jenseits,
wenn gekommen mein letzter Tag, letzter Tag.
Dann gräbt ihr mir Cowboys, als letztes,
an den Ufern des Rivers mein Grab.
28
Country Roads
1. Almost heaven, West Virginia
Blue Ridge mountains, Shenandoah River.
Life is old there, older than the trees,
younger than the mountains, growing like a breeze.
Country roads, take me home,
to the place where I belong,
West Virginia, mountain mama.
Take me home, country roads.
2. All my mem’ries gather ‘round her,
miner’s lady, stranger to blue waters.
Dark and dusty painted on the sky,
misty taste of moonshine, teardrops in my eye.
Country roads, take me home,
to the place where I belong,
West Virginia, mountain mama.
Take me home, country roads.
3. I hear her voice, in the mornin’ hours she calls me.
The radio reminds me of my home far away.
Driving down the road I get a feeling
that I should have been home yesterday, yesterday...
Country roads, take me home,
to the place, I belong,
West Virginia mountain mama.
Take me home, country roads
Country roads, take me home,
to the place I do belong,
West Virginia, mountain mama.
Take me home, country roads
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29
Das alte Haus von Rocky Docky
1. Dieses Haus ist alt und hässlich,
dieses Haus ist kahl und leer,
denn seit mehr als fünzig Jahren
da bewohnt es keiner mehr.
Dieses Haus ist halb verfallen
und es knarrt und stöhnt und weint,
dieses Haus ist noch viel schlimmer als es scheint.
Das alte Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt.
Kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder dass es bebt.
Das Haus von Rocky Docky sah Angst und Pein und Not.
Es wartet jeden Abend auf’s neue Morgenrot.
2. Dieses Haus will ich bewohnen,
komm’ vom Wandern ich zurück,
denn das Haus ist voller Wunder
und voll heimlicher Musik.
Alle Sterne hör’ ich singen
und die Schatten am Kamin
leiten zu den Träumen meiner Jugend hin.
Das alte Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt.
Kein Wunder dass es zittert, kein Wunder dass es bebt.
Das Haus von Rocky Docky sah Angst und Pein und Not.
Es wartet jeden Abend auf’s neue Morgenrot.
3. Dieses Haus ist alt und hässlich,
dieses Haus ist kahl und leer,
denn seit mehr als fünzig Jahren
da bewohnt es keiner mehr.
Dieses Haus ist halb verfallen
und es knarrt und stöhnt und weint,
dieses Haus ist noch viel schlimmer als es scheint.
Das alte Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt.
Kein Wunder dass es zittert, kein Wunder dass es bebt.
Das Haus von Rocky Docky sah Angst und Pein und Not.
Es wartet jeden Abend auf’s neue Morgenrot.
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30
Tom Dooley
Alles vorbei, Tom Dooley,
noch vor dem Morgenrot,
ist es geschehn, Tom Dooley,
morgen da bist du tot.
1. Keiner wird um dich weinen.
Auf deinem letzten Gang
wird keine Sonne scheinen,
klingt dir kein Glockenklang.
Alles vorbei, Tom Dooley,
noch vor dem Morgenrot,
ist es geschehn, Tom Dooley,
morgen da bist du tot.
2. Hinter den blauen Bergen
wartet ein kleines Haus.
Hinter den blauen Bergen
bist du nicht mehr Zuhaus.
3. Nimm dir noch einen Whisky,
trink ihn mit dir allein.
Das ist ein harter Whisky
und wird dein letzter sein.
4. Nie wieder mehr im Leben
siehst du das Sonnenlicht.
Gnade, die kanns nicht geben,
Gnade, die gibt es nicht.
5. Willst du noch etwas sagen?
Bald ist der Tag erwacht.
Hörst du die Turmuhr schlagen?
Das ist die letzte Nacht.
Alles vorbei, Tom Dooley,
noch vor dem Morgenrot,
ist es geschehn, Tom Dooley,
morgen da bist du tot.
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31
Muss i denn, muss i denn zum
Städtele hinaus
1. Muss i denn, muss i denn
zum Städtele hinaus, Städtele hinaus,
Und du, mein Schatz, bleibst hier?
Wenn i komm’, wenn i komm’,
wenn i wiedrum komm’,
Kehr’ i ein, mein Schatz, bei dir.
Kann i glei net allweil bei dir sein,
Han i doch mein Freud’ an dir!
Wenn i komm’, wenn i komm’,
wenn i wiedrum komm’,
Kehr’ i ein, mein Schatz, bei dir.
2. Wie du weinst, wie du weinst,
Dass i wandere muss, wandere muss,
Wie wenn d’ Lieb’ jetzt wär’ vorbei!
Sind au drauss, sind au drauss
Der Mädele viel, Mädele viel,
Lieber Schatz, i bleib dir treu.
Denk du net, wenn i ‘ne Andre seh’,
No sei mein’ Lieb’ vorbei;
Sind au drauss, sind au drauss
Der Mädele viel, Mädele viel,
Lieber Schatz, i bleib dir treu.
3. Über’s Jahr, über’s Jahr,
Wenn me Träubele schneid’t, Träubele schneid’t,
Stell’ i hier mi wiedrum ein;
Bin i dann, bin i dann
Dein Schätzele noch, Schätzele noch,
So soll die Hochzeit sein.
Über’s Jahr, do ist mein’ Zeit vorbei,
Da g’hör’ i mein und dein;
Bin i dann, bin i dann
Dein Schätzele noch, Schätzele noch,
So soll die Hochzeit sein.
32
Hüh-a-hoh alter Schimmel
1. Hüh-a-hoh, alter Schimmel hüh-a-hoh,
unser Weg ist der gleiche sowieso.
Hier und dort und überall sucht ein jeder seinen Stall,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
Hier und dort und überall sucht ein jeder seinen Stall,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
2. Hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh,
geht’s bergab, sind wir alle beide froh.
Aber geht es dann bergauf, hört die gute Laune auf,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
Aber geht es dann bergauf, hört die gute Laune auf,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
3. Hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh,
geht’s bergab, sind wir alle beide froh.
Über Stock und über Stein, aber brich dir nicht das Bein,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
Über Stock und über Stein, aber brich dir nicht das Bein,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
4. Hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh,
ja wir zwei gehn zusammen sowieso.
Durch die Wüste, durch den Sand, in ein schön’res, bess’res Land,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
Durch die Wüste, durch den Sand, in ein schön’res, bess’res Land,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
5. Wenn wir nette Mädel sehen, wenn ein holdes Auge blitzt,
bleiben wir ein Weilchen stehen,
doch wir wissen, dass es uns nichts nützt.
6. Hüh-a-hoh, alter Schimmel hüh-a-hoh,
unser Weg ist der gleiche sowieso.
Hier und dort und überall sucht ein jeder seinen Stall,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
Hier und dort und überall sucht ein jeder seinen Stall,
hüh-a-hoh, alter Schimmel, hüh-a-hoh.
33
An der Nordseeküste
1. Damals vor unendlich langer Zeit,
da machten wir Friesen am Wasser uns breit.
Die Jahre vergingen wie Saus und wie Braus,
aber breit seh’n wir Friesen auch heute noch aus.
An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
sind die Fische im Wasser und selten an Land.
2. Nach Flut kommt die Ebbe, nach Ebbe die Flut.
Die Deiche sie halten mal schlecht und mal gut.
Die Dünen sie wandern am Strand hin und her.
Von Grönland nach Flandern, jedenfalls ungefähr.
An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
sind die Fische im Wasser und selten an Land.
3. Die Seehunde singen ein Klagelied,
weil sie nicht mit dem Schwanz wedeln können, so’n Schiet.
Die Schafe sie blöken wie blöd auf dem Deich
und mit schwarzgrünen Kugeln garnier’n sie ihn reich.
An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
sind die Fische im Wasser und selten an Land.
An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
sind die Fische im Wasser und selten an Land.
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34
Marmor, Stein und Eisen bricht
1. Weine nicht, wenn der Regen fällt (dam dam, dam dam)
Es gibt einen der zu Dir hält (dam dam, dam dam)
Marmor, Stein und Eisen bricht,
aber unsere Liebe nicht.
Alles, alles geht vorbei,
doch wir sind uns treu.
2. Kann ich einmal nicht bei dir sein (dam dam, dam dam)
Denk daran, du bist nicht allein (dam dam, dam dam)
Marmor, Stein und Eisen bricht,
aber unsere Liebe nicht.
Alles, alles geht vorbei,
doch wir sind uns treu.
3. Nimm den goldenen Ring von mir (dam dam, dam dam)
Bist Du traurig dann sagt er dir (dam dam, dam dam)
Marmor, Stein und Eisen bricht,
aber unsere Liebe nicht.
Alles, alles geht vorbei,
doch wir sind uns treu.
Marmor, Stein und Eisen bricht,
aber unsere Liebe nicht.
Alles, alles geht vorbei,
doch wir sind uns treu.
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35
1. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad,
meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
meine Oma ist ‘ne ganz patente Frau.
2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio...
3. Meine Oma hat ‘nen Nachttopf mit Beleuchtung...
4. Meine Oma hat ‘nen Petticoat aus Wellblech...
5. Meine Oma hat ’nen Handstock mit ’nem Rücklicht...
6. Meine Oma hat ‘ne Brille mit Gardine...
7. Meine Oma hat ein Waschbecken mit Sprungbrett...
8. Meine Oma hat ‘ne Glatze mit Geländer...
9. Meine Oma hat im Strumpfband ‘nen Revolver...
10. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen...
11. Meine Oma hat ‘nen Bandwurm, der gibt Pfötchen...
Meine Oma fährt im Hühnerstall
Motorrad
36
Ich fange nie mehr was an einem
Sonntag an
1. Es war ein Sonntagmorgen und ein Regenbogen sagte mir:
“Das wird ein schöner Tag für dich.”
Als es Mittag wurde, und kein Tommy kam,
verlor die Sonne ihren Glanz für mich.
Bis zum Abend sass ich, denn der Sonntag sollte
unser schönster Tag im Leben sein.
Doch dann kamen sie, und sie sagten mir:
“Dein Tommy, der kommt nie mehr heim.”
Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an,
weil ein Sonntag mir meinen Glauben nahm.
Liegt ein Sinn darin, ich werd es nie versteh’n,
denn das Leben wird immer weitergeh’n.
Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an,
weil ein Sonntag mir meinen Glauben nahm.
Liegt ein Sinn darin, ich werd es nie versteh’n,
denn das Leben wird immer weitergeh’n.
2. Es war ein Sonntag, schöner kann ein Tag nicht sein,
als bei mir und Tommy die Liebe begann.
Mit dem schönsten Traum schlief ich am Abend ein,
ein neues Leben fing mit diesem Sonntag an.
Warum ist es wieder so ein schöner Sonntag,
der mir ohne Grund meinen Tommy nimmt?
Und mir nichts mehr bleibt als der leere Trost:
“Jedem Menschen ist sein Schicksal vorbestimmt.”
Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an,
weil ein Sonntag mir meinen Glauben nahm.
Liegt ein Sinn darin, ich werd es nie versteh’n,
denn das Leben wird immer weitergeh’n.
Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an,
weil ein Sonntag mir meinen Glauben nahm.
Liegt ein Sinn darin, ich werd es nie versteh’n,
denn das Leben wird immer weitergeh’n.
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37
Das Schlumpfenlied
1. Sagt mal, von wo kommt ihr denn her?
Aus Schlumpfhausen, bitte sehr!
Sehen alle da so aus wie ihr?
Ja, die seh’n so aus wie wir.
Soll ich euch ein Liedlein bringen?
Ja, wir wollen mit dir singen.
Ich kenn ein Lied mit ‘nem schönen Chor.
Spiel es uns bitte einmal vor.
La-la-lalalala-lala-lala, la-la-lalalala-lala-lala....
2. Geht ihr denn durch einen Wasserhahn?
Wir geh’n durch einen Wasserhahn.
Und auch durch ein Schlüsselloch?
Ja, auch durch ein Schlüsselloch.
Gibt es eigentlich sehr viele Schlümpfe?
Ja, so viel, wie kaputte Strümpfe.
Finden Schlümpfe tanzen fein?
Ja, aber nur auf einem Bein.
La-la-lalalala-lala-lala, la-la-lalalala-lala-lala....
3. Warum seit ihr Schlümpfe klein?
Wir wollen gar nicht grösser sein.
Nehmt ihr die Mützen mit ins Bett?
Ja, sonst sind wir nicht komplett.
Habt ihr auch Schulen in Schlumpfhausen?
Ja, da gibt es nur noch Pausen.
Was möchtet ihr am liebsten tun?
Schlumpfen ohne auszuruh’n.
La-la-lalalala-lala-lala, la-la-lalalala-lala-lala....
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38
Die Biene Maja
1. In einem unbekannten Land,
vor gar nicht allzu langer Zeit,
war eine Biene sehr bekannt,
von der sprach alles, weit und breit.
Und diese Biene, die ich meine
nennt sich Maja (Maja).
Kleine, freche, schlaue Biene Maja.
Maja fliegt durch ihre Welt,
zeigt uns das was ihr gefällt.

Wir treffen heute uns’re Freundin
Biene Maja.
Diese kleine, freche Biene Maja.
Maja, allerliebste Maja,
Maja (Maja), Maja (Maja),
Maja erzähle uns von dir.
2. Wenn ich an einem schönen Tag
durch eine Blumenwiese geh’
und kleine Bienen fliegen seh’,
denk’ ich an eine die ich mag.
Und diese Biene, die ich meine
nennt sich Maja (Maja).
Kleine, freche, schlaue Biene Maja.
Maja fliegt durch ihre Welt,
zeigt uns das was ihr gefällt.

Wir treffen heute uns’re Freundin
Biene Maja.
Diese kleine, freche Biene Maja.
Maja, allerliebste Maja,
Maja (Maja), Maja (Maja),
Maja erzähle uns von dir.
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39
Sierra Madre del sur
1. Wenn der Morgen kommt
und die letzten Schatten vergeh’n,
schau’n die Menschen der Sierra
hinauf zu den sonnigen Höh’n.
Schau’n hinauf,
wo der weisse Condor so einsam zieht,
wie ein Gruss an die Sonne
erklingt ihr altes Lied:
Sierra, Sierra Madre del Sur,
Sierra, Sierra Madre.
Oh, oh, Sierra, Sierra Madre del Sur,
Sierra, Sierra Madre.
2. Wenn die Arbeit getan,
der Abend-Frieden beginnt,
schau’n die Menschen der Sierra
hinauf, wo das Abendrot brennt.
Und sie denken daran,
wie schnell ein Glück oft vergeht,
und aus tausend Herzen
erklingt es wie ein Gebet:
Sierra, Sierra Madre del Sur,
Sierra, Sierra Madre.
Oh, oh, Sierra, Sierra Madre del Sur,
Sierra, Sierra Madre.
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40
Zehn kleine Negerlein
10. Zehn kleine Negerknaben schlachteten ein Schwein;
Einer stach sich selber tot, da blieben nur noch neun.
9. Neun kleine Negerknaben, die gingen auf die Jagd;
Einer schoss den andern tot, da waren’s nur noch acht.
8. Acht kleine Negerknaben, die gingen und stahlen Rüben;
Den einen schlug der Bauer tot, da blieben nur noch sieben.
7. Sieben kleine Negerknaben begegnen einer Hex’;
Einen zaubert sie gleich weg, da blieben nur noch sechs.
6. Sechs kleine Negerknaben gehn ohne Schuh und Strümpf;
Einer erkältet sich zu Tod, da blieben nur noch fünf.
5. Fünf kleine Negerknaben, die tranken bayrisch’ Bier;
Der eine trank, bis dass er barst, da waren’s nur noch vier.
4. Vier kleine Negerknaben, die kochten einen Brei;
Der eine fiel zum Kessel rein, da blieben nur noch drei.
3. Drei kleine Negerknaben spazierten am Bau vorbei;
Ein Stein fiel einem auf den Kopf – da blieben nur noch zwei.
2. Zwei kleine Negerknaben, die wuschen am Nil sich reine;
Den einen frass ein Krokodil – da blieb nur noch der eine.
1. Ein kleiner Negerknabe nahm sich ‘ne Mama;
Zehn kleine Negerknaben sind bald wieder da.
41
I han es Zündhölzli azündt
1. I han es Zündhölzli azündt und das het e Flamme gäh
und i ha für d’Zigarette welle Füür vom Hölzli näh,
aber ds Hölzli isch dervogspickt und uf e Teppich cho
und es hätt no fasch es Loch i Teppich gäh dervo.
2. Ja me weiss was cha passiere, we me nid ufpasst mit Füür,
und für d’Gluet ar Zigarette isch e Teppich doch de z’tüür
und vom Teppich hätt o Grus chönne ds Füür i ds ganze Hus
und wär weis, was da nid alles no wär worde drus.
3. S’hätt e Brand gäh im Quartier und s’hätti d’Füürwehr müesse cho,
hätti ghornet i de Strasse und dr Schluuch vom Wage gno
und sie hätte Wasser gsprützt und das hätt de glych nüt gnützt
und die ganzi Stadt hätt brönnt, es hätt se nüt meh gschützt.
4. Und d’Lüt wären umegsprunge i dr Angscht um Hab und Guet,
hätte gmeint s’heig eine Füür gleit, hätte ds Sturmgwehr gno ir Wuet,
alls hätt brüelet: “Wär isch tschuld?” Ds ganze Land i eim Tumult,
dass me gschosse hätt uf d’Bundesrät am Rednerpult.
5. D’UNO hätt interveniert und d’UNO-Gägner sofort o,
für ir Schwyz dr Fride z’rette wäre beid mit Panzer cho,
s’hätt sech usdehnt natina uf Europa, Afrika,
s’hätt e Wältchrieg gäh und d’Mönschheit wär jitz nümme da.
6. I han es Zündhölzli azündt und das het e Flamme gäh
und i ha für d’Zigarette welle Füür vom Hölzli näh,
aber ds Hölzli isch dervogspickt und uf e Teppich cho –
Gottseidank dass i’s vom Teppich wider furt ha gno.
42
1. Dr Ferdinand isch gstorbe, ojeh ojeh ojeh.
Dr Ferdinand isch gstorbe, es tuet mer hütt no weh.
Är wo so vil het gworbe um liebi im Quartier.
Dr Ferdinand isch gstorbe, das arme Tier.
2. Win i doch geng mys goudi am Ferdinand ha gha.
E son e stouze Moudi wird nie meh öpper ha.
Geng d’Liebi het ne tribe, nie ds Müüs- und Vögelfah.
Är isch mys Vorbild blibe, dä Chatzema.
3. Wenn är sys unbeschwärte, ganze Läbe lang
het gsunge i de Gärte und nüt als Minnegsang.
De ischs im albe glunge ds Härz z’rüere vo sym Schatz.
Är het für d’Chatze gsunge, doch nid für d’Chatz.
4. So het är ou am gröschte Nachwuchs ds Läbe gschänkt.
Das tuet eim albe t’röschte wo a sys Stärbe dänkt.
E huufe Ferdinändli spaziere no dür d’Stedt,
sit das ne dr Herr Brändli erschlage het.
5. S’get Lüt, me sött se strafe, verschliesse ds Härz dr Kunscht.
Si wei geng nume schlafe und hei ke Sinn für d’Brunscht.
So het ou dr Herr Brändli, mit emne Topf für d’Nacht,
däm arme Ferdinändli es Ändi gmacht.
6. Dr Ferdinand isch gstorbe ojeh ojeh ojeh.
Dr Ferdinand isch gstorbe es tuet mer hütt no weh.
Är wo so vil het gworbe um Liebi im Quartier.
Dr Ferdinand isch gstorbe, das arme Tier
Dr Ferdinand isch gstorbe
43
Eskimo
1. Kennet dir das Gschichtli scho
vo dem armen Eskimo
wo in Grönland einisch so
truurig isch um ds Läbe cho.
2. Är het dank em Radio
Fröid ar Musig öbercho
und het dänkt das chan i o
so isch är i ds Unglück cho.
3. Nämlech är het sech für zwo
Fläsche Labertran es no
guet erhaltnigs Cembalo
gchouft und hets i d’Höhli gno.
4. Doch won är fortissimo
gspilt het uf sym Cembalo
isch en Ysbär inecho
het ne zwüsche d’Chralle gno.
5. Kunscht isch geng es Risiko
so isch ar um ds Läbe cho
und dir gseht d’Moral dervo
choufet nie es Cembalo
süsch geits euch grad äbeso
wie däm armen Eskimo
wo in Grönland einisch so
truurig isch um ds Läbe cho.
44
Kiosk
1. Är sammli für ne guete Zwäck, seit dä Fritz wo da vor mer schteit,
derby muess i sälber sammle, we das so wyter geit.
Sie wei alli öpis vo mer, z’Militär u z’Schtüürbüro,
obschon sie erscht grad chürzlech hei mi Zahltag übercho.
2. Nächhär heisst’s i mire Schtammbeiz: “Du, zahl mer no es Bier!”
aber i weiss nid wohär nä, i bi schliesslech sälber schtier,
u da chunnt scho wieder eine, wott e Zigarette nä,
natürlech isch’s mi letzschti gsy u es Füür hanem ou no gä.
Bini Gottfried Schtutz e Kiosk?
Oder bini öpe e Bank?
Oder gsehni us wie es Hotel?
Oder wie e Kasseschrank?
3. Ja, da chunnt sone wilde Hippie mit gflickte Hosebei
u fragt mi überfründlech: “Säg, hätsch mer nid zwe Schtei?”
u chuum zäh Meter wyter, da quatscht mi eine a,
es längem nid für z’Bösbillet, öb är chönnt es Füfzgi ha.
4. Un’ i chätsche mi Chätschgummi, da lacht mi es Meitli a,
laht d’Wimpere la klimpere u seit: “Darf i eine ha?”
äs wüssi nid wo pfuuse, öb’s vilech gieng bi mir?
aber sie hei mer doch grad kündt, i schtah sälber vor dr Tür.
I bi Gottfried Schtutz kei Kiosk!
I bi Gottfried Schtutz kei Bank!
U i gseh nid us wie es Hotel!
U nid wie e Kasseschrank!
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45
Alperose
1. Blüemlisalp ire Summernacht,
nachdem i ha a Bärgtour gmacht,
do ha si trofe vor dä Hütte uss,
si hätt Wasser gholt für ä Bluemestruss.
2. Uf am Bänkli vor em lääre Stall,
seit si zu mir: “Es isch kei Zufall,
i gloube mir sei nume einisch hie”,
als wärs ä Film, vergissenis nie.
Alperose, chöme mir i Sinn.
Alperose, si das gsi denn.
Alperose, müesse das gsi sie,
wo näbe üs im Heu gläge si.
3. Si zäme zoge am gliche Ort.
Wo dä Herbscht isch cho, da isch si weder furt.
Furt isch furt u gly hets gschneit,
Liebi chunnt und Liebi geit.
4. Das isch jetzt scho äs Wieli här,
hätt mängisch wölle, dass es nid eso wär
und immer wenn i die Bärge gseh,
isch es wieder um mi gscheh.
Alperose, chöme mir i Sinn.
Alperose, si das gsi denn.
Alperose, müesse das gsi sie,
wo näbe üs im Heu gläge si.
Alperose, chöme mir i Sinn.
Alperose, si das gsi denn.
Alperose, müesse das gsi sie,
wo näbe üs im Heu gläge si.
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46
Louenesee
1. I weiss no guet, wo i ar Sunnä bi gsässe,
wyt ewäg vom Lärm vo dr Stadt.
I weiss no guet, wie i ha chönne vergässe,
dert hinge bim Louenesee.
2. S’het mi packt, i ha gspürt das i gah mues,
eifach furt id Rueh vor Natur.
Ganz älei mit em Chopf voll Gedanke,
dert hinge bim Louenesee.
Immer wenn i wider dra dänke,
a das Gfüeu denn am Ufer vom See.
De merki wie guet dass mir ta het,
i gloube i gange no meh, a Louenesee.
3. I weiss no guet, wo i ar Sunnä bi gsässe,
wyt ewäg vom Lärm vo dr Stadt.
I weiss no guet, wie i ha chönne vergässe,
dert hinge bim Louenesee.
Immer wenn i wider dra dänke,
a das Gfüeu denn am Ufer vom See.
De merki wie guet dass mir ta het,
i gloube i gange no meh, e Louenesee,
ja i gange no meh, a Louenesee, a Louenesee, a Louenesee,
i gange no meh, a Louenesee.
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47
Grüezi wohl Frau Stirnimaa
Ja, Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed si wie sind Si au so draa?
Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed Si wie gaht’s däm ihrem Maa?
Ja, Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed si wie sind Si au so draa?
Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie sind Si au so draa? Hi!
(Instrumental)
Ja, Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed si wie sind Si au so draa?
Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed Si wie gaht’s däm ihrem Maa?
Ja, Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie läbed si wie sind Si au so draa?
Grüezi wohl Frau Stirnimaa
säged Si wie sind Si au so draa? Hi!
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48
O läck du mir am Tschöpli
Oh läck du mir,
oh läck du mir,
oh läck du mir am Tschöpli,
oh rutsch du mir de Buggel ab,
oh blaas du mir id Schueh!
Dei digge dei digge dei digge
digge digge...
Oh läck du mir,
oh läck du mir,
oh läck du mir am Tschöpli,
oh rutsch du mir de Buggel ab,
oh blaas du mir id Schueh!
Chum mir gö ga Beeri sueche,
s’isch ja gar ke Wolf im Wald.
am eis nöd,
am zwoi nöd,
am drüü nöd,
am vieri nöd,
am föifi chunnt de Wolf.
Oh läck du mir,
oh läck du mir,
oh läck du mir am Tschöpli,
oh rutsch du mir de Buggel ab,
oh blaas du mir id Schueh!
A zellä, Bölle schelle,
d’Chatz gaht uf Walliselle,
chunnt si wider häi,
hät si chrummi Bäi.
Oh läck du mir,
oh läck du mir,
oh läck du mir am Tschöpli,
oh rutsch du mir de Buggel ab,
oh blaas du mir id Schueh!
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49
W. Nuss vo Bümpliz
1. D’W. Nuss vo Bümpliz geit dür d’Strass,
liecht u flüchtig, wie nes Gas,
so unerreichbar höch.
Bockstössigi Himbeerbuebe,
schüüch u brav wie Schaf,
schön fönfriesert,
chöme tubetänzig nöch.
U d’Spargle wachse i bluetjung Morge,
d’Sunne chunnt s’wird langsam warm.
2. Sy het meh als hundert Ching
u jede Früehlig git‘s es nöis.
Het d’Chiuchefänschterouge of
u macht se zue bi jedem Kuss.
U we se lachet wärde Bärge zu Schtoub
u jedes zäihe Läderhärz wird weich.
D’W. Nuss vo Bümpliz
isch schön win es Füür i dr Nacht, win e Rose im Schnee.
We se gseh duss in Bümpliz,
de schlat mir mis Härz hert i Hals u i gseh win i ungergah.
3. Sy wohnt im ne Huus us Glas,
hinger Türe ohni Schloss,
gseht dür jedi Muur.
Dänkt wi nes Füürwärch,
win e Zuckerstock,
läbt win e Wasserfauauauau.
Für se git’s nüt, wo’s nid git,
u aus wo’s git, git’s nid für ging,
sie nimmt’s wie’s chunnt u lat’s la gah.
D’W. Nuss vo Bümpliz
isch schön win es Füür i dr Nacht, win e Rose im Schnee.
We se gseh duss in Bümpliz,
de schlat mir mis Härz hert i Hals u i gseh win i ungergah.
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50
I schänke dir mis Härz
I schänke dir mis Härz, meh ha ni ned,
du chasch es ha we de wotsch, es esch es guets ond es get
no mängi wo’s wörd näh, aber der wördis gäh.
1. D’Szene esch e chlyni Bar ergendwo, i dere Stadt
ond i bstöue e Whiskey u hocke ergendwo ab wo’s grad Platz het
u luege so chli ome wär so omenang hocket,
aber kenne tue i niemer hie inne,
überau hocke Lüüt hinger de Schampus-Chöble, gäng e Frou un e Typ,
u nippe a ne Flüte u hange anenang a, u rede öppis öber nüüt,
u nume e be elei, hie u do wächslet s’Liecht,
u hie u do verschwinde weder zwöi irgendwo,
u irgendeinisch geit hinde e dunkublaue Vorhang uf.
Henger em Vorhang hets e Böni
u uf de Böni steit e Frou wo i de Ungerhose ergend sone Schou zeigt.
2. I luege so chli zue u i hocke so chli do,
u gspöre plötzlech dass i ergend so ne Hang uf em Chnöi ha,
u dräie mi um, u näbe mer hocket eini wo e no nie vorhär ha gseh,
u fragt mi öb i eleini sig, u si sig o alei,
u i söu ned öberlege, u i gfaue’re eso, u si wöu eifach e chli rede.
Vellecht söt i hie no säge, sie gseht schön us,
si esch e schöni, met schöne länge Hoor,
u klar bi ni närvös worde u klar ha ni tronke,
u mit jedem Schluck het si mi no chli schöner afo dönke,
u nach jedem Glas Champagner het si gäng no eis wöue,
u i ha zaut u zaut bes i eifach nöm ha chönne, u ha gseit:
“Hey wey mer ned zo mer oder so?” U si het gseit:
“I chönnt di so verwöhne, so ire haub Stung chönnt i cho,
u jetz säg mer eifach nume no wievöu- säg wievöu-
wievöu gesch mer wenn i chume?”
I schänke dir mis Härz, meh ha ni ned,
du chasch es ha we de wotsch, es esch es guets ond es get
no mängi wo’s wörd näh, aber der wördis gäh.
I schänke dir mis Härz, meh ha ni ned,
du chasch es ha we de wotsch, es esch es guets ond es get
no mängi wo’s wörd näh, aber der wördis gäh.
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51
Daneli
Är het gseit, dr Daneli vom Trueb
dr Daneli vom Trueb, oh, dr Daneli vom Trueb.
Denn är het gmeint, dr Daneli vom Trueb:
“Ig wett o mau, holdrio!”
1. Guet ufgleit isch dr’Dani we är steit,
aber ohni das Meitschi chunnt är nid.
Sini Fankhuser Gabe, usem Fankhusergrabe,
het ihm im Trueb sis Härz verheit.
Är het gseit, dr Daneli vom Trueb
dr Daneli vom Trueb, oh, dr Daneli vom Trueb.
Denn är het gmeint, dr Daneli vom Trueb:
“Ig wett o mau, holdrio!”
2. Siner Fründe hei ihm gseit, “so Dänu gang dra!”
Nimm ds’Gabi mit i ds’Höi, u när geit’s los mit euch zwöi.
Aber s’chunnt nur guet mit, “Dänu e chli Muet!”
Mit de Hose fasch a, u s’wird wiitergah!
Är het gseit, dr Daneli vom Trueb
dr Daneli vom Trueb, oh, dr Daneli vom Trueb.
Denn är het gmeint, dr Daneli vom Trueb:
“Ig weiss nid wie, holdrio!”
Jo-ludui, jo-lo-dudu...
Är het gseit, dr Daneli vom Trueb
dr Daneli vom Trueb, oh, dr Daneli vom Trueb.
Denn är het gmeint, dr Daneli vom Trueb:
“S’isch schön im Bett, holdrio!”
Är het gseit, dr Daneli vom Trueb
dr Daneli vom Trueb, oh, dr Daneli vom Trueb.
Denn är het gmeint, dr Daneli vom Trueb,
dr Daneli vom Trueb, holdrio!
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52
Träne
1. I ha ne Träne i mine Ouge
u drin schpieglet sich dis Gsicht.
Isch’s e Troum wo seit “für immer”,
wo cha gä u nie wird nä.
2. Du hesch e Träne i dine Ouge,
ha gmeint Giele gränne nid.
Es isch z Gfüeu wo o mau weh macht
u me truurig isch Tag und Nacht.
Säg mir Herrgott – bruchsch e Brüue?
Bruchsch es Hörgrät?
Merksch Du nid, mir rede nüm.
Säg mir Herrgott – isch’s di Wiue?
Isch’s mi Troum? – Isch s’jüngschte Gricht?
Säg mir bitte – was isch grächt u schlächt,
säg mir bitte – han i äch Rächt u was isch – d’Ewigkeit.
4. I han ne Träne i mine Ouge,
s’isch aus so schtiu u i bi ellei.
Dr Mond schiint häu u a mir verbii
u i schlaafe hüt Nacht nid i.
5. Du hesch e Träne i dine Ouge,
si seit dir: “S’isch aus nüm so
wies mau gsi isch – u was gsi isch,
sisch wies söu – u so geits o.”
Säg mir Herrgott – bruchsch e Brüue?
Bruchsch es Hörgrät?
Merksch Du nid, mir rede nüm.
Säg mir Herrgott – isch’s di Wiue?
Isch’s mi Troum? – Isch s’jüngschte Gricht?
Säg mir Herrgott – bruchsch e Brüue?
Herrgott no mau –
bruchsch es Hörgrät, ghörsch mi nid?
Säg mir Herrgott – isch’s di Wiue?
Ghörsch Du nid, was i z säge ha?
Merksch Du nid, was i gärn hät gha?
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53
Ewigi Liäbi
1. Nimm mich i Arm und drück mich fescht a dich
und la mi nummä los.
Ich tanke mich grad a dier uf, will’s eifach so guet tued,
ich ha di gärn, ich bruchä dich, ja ich bi süchtig nach diär,
doch Garantiä chan ich diär keini gä, dass es für immer so wird si.
Ewigi Liäbi – das wünsch ich diär,
ewigi Liäbi – das wünsch ich miär,
ewigi Liäbi – numä für üs zwei,
ewigi Liäbi – fühl mich bi dier dehäi.
2. Säg nid für immer und säg nid niä,
ich gibä alles für dich uf.
Di Blick hed igschlagä i mis Härz, hesch mich zum brännä bracht.
Trofä vo dem Stromstoss, wo so guet tued, würdi alles mache,
alles gä, alles für dich tuä, ich la dich nümmä los.
Ewigi Liäbi – das wünsch ich diär,
ewigi Liäbi – das wünsch ich miär,
ewigi Liäbi – numä für üs zwei,
ewigi Liäbi – fühl mich bi dier dehäi.
3. Ich weiss Liäbi chunnt und gad,
wiene Cherzä schmelzt si wäg.
Ja, wienes Lied hört sie eifach uf
oder sie haut eifach ab.
Niemmer seid, es sigi liecht, es isch es einzigs Gäh und Näh,
s’git kei Verlüürer oder Gwünner i dem Würfelspiel.
Ewigi Liäbi – das wünsch ich diär,
ewigi Liäbi – das wünsch ich miär,
ewigi Liäbi – numä für üs zwei,
ewigi Liäbi – fühl mich bi dier dehäi.
Ewigi Liäbi (ewigi Liäbi), ewigi Liäbi (ewigi Liäbi),
ewigi Liäbi (ewigi Liäbi), ewigi Liäbi (ewigi Liäbi)
ewigi Liäbi (ewigi Liäbi), ewigi Liäbi , o-oh-o-ohh
u ewigi Liäbi
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54
Das Feyr vo dr Sehnsucht
1. Mängisch fliessid ai Träne, wemmä sich nimmä verschtahd.
Mängisch schtahds i dä Schtärne, wen äs mid eys weitergahd.
Schick eysi Träime zum Himmu, gib dyni Hofnig nid uf.
Üsi Liäbi für immer, la doch dym Härz freyä Lauf.
Das Feyr vo dr Sehnsucht
mahlt diär Schattä vor Einsamkeit.
Und s Glick vo der Ärde
sind Momänt vo dr Zärtlichkeit.
S’Füür vo der Sehnsucht
brönnd sech teuf id Härze i.
Was immer dui tuesch, was immer dui willsch, i ghör diär.
2. Mängisch fühlsch dui ai Schmärze, bruichsch defür nur eis Wort.
Mängisch spürsch sie im Härze und gahsch schnäll vo mier furt.
D’Sehnsucht kennt Höchi und Tiefi doch das macht d’Liebi erscht schtarch.
Au wenn sich Gfühl mal verliefi, liebe’n i di jede Tag.
Das Feyr vo dr Sehnsucht
mahlt diär Schattä vor Einsamkeit.
Und s Glick vo dr Ärde
sind Momänt vo dr Zärtlichkeit.
Und s’Füür vo der Sehnsucht
brönnd sech teuf id Härze i.
Was immer dui tuesch, was immer dui willsch, i ghör diär.
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Bring en hei
Chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, zu mir...
(1,2,3,4,5,6,7,11)
1. S’ganze Lebe nume für 90 Minute,
es wartet alles nur uf di.
Das isch mini Mannschaft, das sind mini Helde,
i leb mis Lebe für’s Spiel.
Bitte Herr im Himmel gib eus Chraft und lo eus ned lo schtoh.
Stürmer chum drück scho ab und schenk eus no es Goal!
Chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, zu mir...
2. All si am schreie, all si am gumpe,
mir sind d’Legände vo Morn.
Nume no e blinde Schiri, chan eus no schtoppe:
“Schiri, i weiss wo dis Auto schtooht!”
Bitte Herr im Himmel gib eus Chraft und lo eus ned lo schtoh.
Stürmer chum drück scho ab und schenk eus no es Goal!
Chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, zu mir...
3. Es Gschänk vom Himmel, wänn du am Ball bisch.
Ängel singe, es wird fantastisch.
Es Gschänk vom Himmel, wänn du am Ball bisch.
Und Ängel singe, es wird fantastisch.
Chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, chum bring en
chum bring en hei, zu mir...
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56
Swiss Lady
1. Sie war ziemlich schlank, sie war gertenschlank
und manchmal nahm er sie aus seinem Schrank.
Dann machte er Musik und legte zärtlich die Hand um sie.
Er spielte Rock’n’Roll, er spielte Dixieland
und war bekannt als die “One-Man-Mountain Band”.
Er sagte: “Durch sie allein ist die Welt voll Musik,
sie gibt mir alles und vergisst mich nie.”
Sie ist meine Swiss Lady
und ich ein Mann aus den Bergen.
Und wer sie einmal gehört hat,
der kann mich sicher versteh’n.
Ja, sie ist meine Swiss Lady
und ich ein Mann aus den Bergen.
Und wer sie einmal gehört hat,
weiss nur ein Alphorn klingt so schön.

Jahu-di-du, jahu-di-du
a’um Swiss Lady, a’um Swiss Lady, a’um.
2. Wenn er nach Hause kam nahm er sie in den Arm,
wo er sie liebevoll auseinandernahm.
Doch vorher spielte er nochmal im Dixiestil.
Und sind in tiefer Nacht die Leute aufgewacht
und haben sich beschwert, dann hat er nur gelacht.
Er sagte: “lch lad’ euch ein und wir feiern ein Fest,
weil meine Lady noch nicht schlafen will.”
Sie ist meine Swiss Lady
und ich ein Mann aus den Bergen.
Und wer sie einmal gehört hat,
der kann mich sicher versteh’n.
Ja, sie ist meine Swiss Lady
und ich ein Mann aus den Bergen.
Und wer sie einmal gehört hat,
weiss nur ein Alphorn klingt so schön.

Jahu-di-du, jahu-di-du
a’um Swiss Lady, a’um Swiss Lady, a’um.
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57
Schwan
1. Ä Spange im Mu, ä Bröue im Gsicht,
Zöpfli u schlächt im Turnunterricht.
So mänge blöde Witz het si denn
über sich müesse lah gah.
2. Uf em Schueuwäg isch si geng alleini cho,
u geng we mir si höch hei gno,
het si die Gschicht verzeut vom graue Änteli,
u was de schpäter isch gsi...
Ä Schwan so wiss wie Schnee,
värgässe was isch gscheh, yeah
u d’Flügu trage si so wit,
wöu’s keni Gränze meh git...
für dä Schwan so wiss wie Schnee.
3. Nach dr Schueu han i nümm vo’re ghört,
das het mi no mängisch gschtört.
I hät ire doch so gärn gseit,
das, wo denn isch gscheh, das tuet mer leid.
4. U grad vo letscht, da hocki ire Beiz,
da seit ä Schtimm zu mir: “Säli, wie geits?”
I träie mi um u ha si fasch nümm kennt,
u wo si so vor mir schteit...
chunnt’s mer d’Sinn, was si denn het gseit.
Ä Schwan so wiss wie Schnee,
värgässe was isch gscheh, yeah
u d’Flügu trage si so wit,
wöu’s keni Gränze meh git...
für dä Schwan so wiss wie Schnee.
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58
Ein Stern
Einen Stern der deinen Namen trägt,
hoch am Himmelszelt,
den schenk ich Dir heut Nacht.
Einen Stern der deinen Namen trägt,
alle Zeiten überlebt,
und über unsere Liebe wacht.
1. Seit Jahren schon leb ich mit dir,
und ich danke Gott dafür,
dass er mir dich gegeben hat.
2. Als Erinnerung an unser Leben,
möcht’ ich dir heut’ etwas geben,
ein Geschenk für alle Ewigkeit.
Einen Stern der deinen Namen trägt,
hoch am Himmelszelt,
den schenk ich Dir heut Nacht.
Einen Stern der deinen Namen trägt,
alle Zeiten überlebt,
und über unsere Liebe wacht.
3. Irgendwann ist es vorbei,
und im Himmel wird Platz für uns zwei,
doch dein Stern bleibt oben für immer und ewig stehn.
4. Und auch noch in 1000 Jahren,
wird er deinen Namen tragen,
und immer noch der schönste von allen sein.
Einen Stern der deinen Namen trägt,
hoch am Himmelszelt,
den schenk ich Dir heut Nacht.
Einen Stern der deinen Namen trägt,
alle Zeiten überlebt,
und über unsere Liebe wacht.
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59
Millionen von Sternen
1. Es gibt – Millionen von Sternen,
uns’re Stadt – sie hat tausend Laternen.
Gut und Geld – gibt es viel auf der Welt,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich.
2. Es gibt – tausend Lippen die küssen
und Pärchen – die trennen sich müssen.
Freud und Leid – gibt es zu jeder Zeit,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich.
Schon der Gedanke, dass ich dich einmal verlieren könnt’,
dass dich ein and’rer Mann – einmal sein Eigen nennt,
er macht mich traurig – weil du für mich die Erfüllung bist.
Was wär’ die Welt für mich – ohne dich?
3. Es blüh’n – viele Blumen im Garten,
es gibt – viele Mädchen die warten.
Freud und Leid – gibt es zu jeder Zeit,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich.
Schon der Gedanke, dass ich dich einmal verlieren könnt’,
dass dich ein and’rer Mann – einmal sein Eigen nennt,
er macht mich traurig – weil du für mich die Erfüllung bist.
Was wär’ die Welt für mich – ohne dich?
4. Es gibt – sieben Wunder der Erde,
tausend Schife – fahren über die Meere.
Gut und Geld – gibt es viel auf der Welt,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich,
aber dich – gibt’s nur einmal für mich.
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