You are on page 1of 21

Editorial

EDITORIAL Weiter in diesem Heft


Damen goes NLB? 2

Schmerzliche Abgänge 4
Schwierige Saison mit Happy End 9

LIEBE LESERINNEN Wilder Haufen, wasn das denn? 12


UND LESER Karl's Eggä 2

Treu dem Motto: «Lieber spät als gar


nie», erscheint das zweite Backhand Wichtige Adressen
und sogar das erste im Jahr 2006. Präsident: Stéphane Geslin, Schulhausstr. 6, 8182 Hochfelden
P: 044 862 68 77, M: 076 512 77 48
Das Ende der Saison ist nah und stephane.geslin@buelachfloorball.org
viele Teams verweilen bereits in
den verdienten Unihockeyferien. Aktuar: Manuela Wolfer, Neuweg 13, 8600 Dübendorf,
Doch eine Mannschaft hat die Fe- P: 044 821 76 39
rien überlebt, das Damen 1! Sen- manuela.wolfer@buelachfloorball.org
sationell erreichten sie den ersten
Gruppenplatz und spielen somit um Sportchef: Marco Krämer, Bahnhofstr. 22, 8172 Niederglatt,
den Aufstieg in die Nationalliga B. P: 044 850 37 84, M: 076 588 37 84
Das wär doch mal was, beide ersten marco.kraemer@buelachfloorball.org
Mannschaften in der NLB!
Sportchef Junioren Remo Manser, Bahnhofstr. 22, 8172 Niederglatt,
Die erste Herrenmannschaft muss viele P: 044 850 37 84, M: 076 581 24 60
Abgänge beklagen, nebst der ganzen remo.manser@buelachfloorball.org
Trainerequipe um Roland Fust, gehen
Ur-Bülacher Dietrich, unser geschätzte Marketing: Sandro Nötzli, Wibergstr. 16a, 8180 Bülach
Romand Bruno Fürer und Goalietalent P: 01 860 89 76, M: 079 419 53 60,
Parli. Dazu wird nach vielen Jahren sandro.noetzli@buelachfloorball.org
der 40Jährige Routinier Dani Meier in
den Unihockeyruhestand übertreten. Finanzchef: Thomas Schmitter, Fliederweg 6, 8180 Bülach,
P: 044 860 91 57,
Den Damen drücke ich ganz fest die thomas.schmitter@buelachfloorball.org
Daumen, Roland Fust wünsche ich
gutes gelingen bei unseren Nachbarn, Pressechef: Remo Trinkler, Mülibachstr. 7, 8185 Winkel,
Dani Meier viel Spass beim Jassen und P: 044 813 49 80
allen anderen eine erfolgreiche weitere remo.trinkler@buelachfloorball.org
Unihockeykarriere!

Nun aber ran an die frisch gedruckten Ansprechpersonen der Teams


Zeilen! Lasst es euch schmecken! Herren 1: Roland Fust, roland.fust@buelachfloorball.org
Damen 1: Karl Suba, karl.suba@buelachfloorball.org
Euer Pressechef, Remo Trinkler Herren 2: Marcel Wälte, marcel.waelte@buelachfloorball.org
Damen 2: Patrizia Trüllinger, patrizia.truellinger@buelachfloorball.org
Funteam: Matthias Bill, matthias.bill@buelachfloorball.org
Offizielles Cluborgan von Bülach Floorball
Elite: Remo Manser, remo.manser@buelachfloorball.org
Erscheint: 4 mal im Jahr
Auflage: 400 Exemplare Junioren A: Stéphane Geslin, stephane.geslin@buelachfloorball.org
Redaktionsleitung: Remo Trinkler Juniorinnen A: Patrizia Trüllinger, patrizia.truellinger@buelachfloorball.org
Leitung Inserate: Sandro Nötzli
Layout: Remo Trinkler Junioren B: Martin Zaugg, martin.zaugg@buelachfloorball.org
Druck: Copyprint Bülach Junioren C: Reto Vögeli, reto.voegeli@buelachfloorball.org
Club-Postkonto: 84-1729-5
www.buelachfloorball.org
Junioren D: Stefanie Meister, stefanie.meister@buelachfloorball.org

1
Damen 1

10 kleine Balljägermeisterinnen
oder wie aus der Not eine Tugend wurde
Andrea Stäubli, Stefanie Mei- wir es (wechselhafte Mann-
ster. Hier stehen wir also nun Seit letztem Sonntag steht nun fest: schaf tszusammensetzung)
am Saisonende als Gruppensie- das Damen 1 bestand den Test, nicht besonders liebten, schie-
ger da, wer hätte das zu prophe- besiegte Elch mit 2:2, nen diese Worte durchaus ihre
zeien gewagt? Klar zeigte sich die Saison ist noch nicht vorbei! Berechtigung zu haben. Die
dieses Jahr bereits im Cup, zu Das Spiel indes gar schwierig war, Gegner liessen sich von der Un-
was die Damen in Höchstform der erste Platz kam in Gefahr, vorhersehbarkeit der Bülacher
fähig sind, doch muss man denn Elche, sind sie erst in Nöten, Aufstellung aus dem Konzept
dieses Potenzial dann auch in fangen heftig an zu tröten, bringen, und so wurde aus der
der Meisterschaft umsetzen nutzen auch am Spielfeldrand Not, dank einem Esslöffel Fle-
können. Und dafür waren die Vo- mit Vergnügen Fuss und Hand! xibilität und einem Liter Kampf-
raussetzungen nicht immer die Auch der Stock und Ellenbogen geist eine Tugend und wir Grup-
günstigsten. Wer nämlich einen wurden häufig durchgezogen, pensieger (siehe kreativer Anfall
Blick hinter die Kulissen warf, und die Schiris mit Bravour oben, oder für verwirrte Seelen
stellte schnell einmal fest, dass übersahen die Tortur. auch Matchberichte im Net).
sich das bereits zu Saisonstart Bülach war schon angeschlagen, Als nächstes gilt es nun, die
kleine Kader zusehends schmä- musste sich mit Manchem plagen, Aufstiegsspiele zu bestreiten.
lerte. Zahlreiche Übel brachen Ferien und verrenkte Glieder Eine Aufgabe, die das Team mit
über die leidgeprüfte Mann- drückten arg die Anzahl nieder. grosser Motivation und vollem
schaft herein. Angefangen bei Trainer und im Goal je zwei, Einsatz in Angriff nehmen wird.
A wie Absoltutsaudumme Lang- doch fürs Feld nur zehn dabei!
zeitverletzungen, über B wie Dennoch hielt das Team dagegen,
Bedenkliche Ferienplanung und kämpfte bis zum Schluss verwegen,
C wie Cheibe Scheissprüfige, zu und als Lohn für diese Qual DANKE
D wie Desolate Seuchen aller gab’s Champagner im Pokal. Wir bedanken uns einmal
Art, war manches vertreten. Auf- Ach, so wurde dann gefeiert, mehr bei unseren Fans für
grund dieser illustren Begleiter schöne Sprüche abgeleiert, das Durchhaltevermögen! Wir
litten dann auch die Trainings- ab und zu ein Jubelschrei, hoffen, dass wir an den Auf-
präsenz und Matchanwesenheit schade, ist es schon vorbei! stiegsspielen wieder auf Eure
an Schwindsucht, es drohte Wieder kehrt der Alltag ein, Unterstützung zählen können.
stets der personelle Supergau. doch was könnte besser sein? Ein besonderes Dankeschön
Dies wirkte sich natürlich auch Denn es gibt ein neues Ziel, natürlich auch an Marianna
auf die Matchaufstellung aus, auf, ans erste Aufstiegsspiel! Herzog von der THAT’S iT! AG
welche schweren Turbulenzen für ihre rege Anteilnahme und
unterlag. Böse Zungen behaup- die Versorgung mit Bionade!
ten gar, dass die Bülacherinnen
nie zweimal in der gleichen For-
mation antraten. Ein Umstand,
der (sei der absolute Wahrheits-
gehalt der Behauptung einmal
dahin gestellt), aber durchaus
ins positive Licht gerückt wer-
den kann. Sagte doch schon
ein weiser Mann (siehe „blaues
Tupperware“): „Unsere Gegner
lieben das nicht an uns!“ Und
davon abgesehen, dass auch Der Pokal. Es ist geschafft! Die Aufstiegspiele kommen!

2
Werbung

Ländlich
& guet!
Landhus Büli – für alle Anlässe!
• Gepflegte Küche
• Ruhige Gartenterrasse
• Saal bis fünfzig Personen
Landhus Büli, Feldstrasse 41, 8180 Bülach • zwei Kegelbahnen
Tel. 044/ 861 11 22, Fax 044/ 861 12 02 • Genügend eigene Parkplätze

Mode

Bülach
Damen-und
Damen- und Herrenmode
Herrenmode
Kasernenstrasse66, 8180
Kasernenstrasse 8180Bülach
Bülach
Telefon 044 860 04 21
Telefon 044 860 04 21 www.mode-huber.ch

3
Abgänge NLB

Vier Abgänge, die schmerzen.


Nach dieser Saison muss sich Bülach Floorball nebst der gesamten Trainercrew, auch noch von vier Leistungsträgern der
NLB verabschieden. Grund genug um die einzelnen Spieler nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen und für die gelei-
steten Einsätze Danke zu sagen.

BRUNO «EN GARDE» FÜRER Niculin hat mit seiner soliden Lei- DANIEL MEIER
Der 23-jäh- stung auch die NLA Vertreter auf
rige Verteidiger sich aufmerksam gemacht, so
stiess erst im dass er in der neuen Saison bei
letzten Sommer Chur Unihockey in der ersten Mann-
in die erste Her- schaft einen Platz erhalten soll. Sei-
renmannschaft. ne ruhige und überlegte Art und sei-
Zusammen mit nen Einsatz fürs Team werden wir 40gi
Genf Unihockey vermissen und wünschen ihm viel
hat er einige Glück auf seinem Weg an die nati-
Erfolge in der er- onale Schweizer Unihockeyspitze.
sten Liga gefeiert. Seine Ambitionen
und seine Studiumszeit in Zürich ha- ANDREAS „DIETI“ DIETRICH
ben ihn dann zu einem Wechsel nach Dieti zieht’s ins Ausland. Der Mann der Rekorde:
Bülach bewogen. Bruno Führer hat Nach Amerika, für mindestens ein ältester NL-Spieler, ältester NL-Tor-
sich unglaublich schnell ins Team in- Jahr. Was schütze, Einziger 40er in der NL…
tegriert und war auf dem Platz stets nachher ist, Dani Meier wurde kürzlich 40 Jährig
engagiert und aktiv. Mit Bruno Fürer weiss er noch und rennt immer noch vielen ande-
verliert Bülach Floorball einen leis- nicht. Andre- ren um die Ohren. Obwohl er diese
tungsorientierten Teamplayer, der as Dietrich Saison am meisten Tore seiner Karri-
dank seiner offensiven Spielweise ist geballte ere erzielt hat und sich somit eigent-
auch für einige Tore gesorgt hat. Sei- Ladung Ener- lich auf dem Höhepunkt seiner Karri-
ne Ruhe und sein Verantwortungs- gie, Bülacher ere befinden würde, hat er gefunden,
bewusstsein haben dem Team viel Urgestein und dass es für ihn nun langsam Zeit wird
gebracht. Bülach Floorball bedankt Ehrenmitglied dem NL-Unihockeysport den Rücken
sich bei Bruno für sein Engagement von Bülach zuzukehren. Dani Meier war für un-
und wünscht ihm alles Gute für seine Floorball. Sein Einsatz und seine seren Verein und für den ganzen
Zukunft im Westen der Schweiz. Treue für den Verein sind unglaub- Unihockeysport eine Bereicherung.
lich. Ausser einem Abstecher nach Seine Gefühlsausbrüche und seine
NICULIN PARLI Kloten zu den Jets ist Dieti unserem Sprüche auf dem Feld sind legen-
Das Torhütertalent aus den Bündner Verein immer treu geblieben und hat där, wenn auch nicht immer ganz ju-
Bergen verlässt uns mit seinen unzähligen Toren zu gendfrei und auch nicht immer ohne
die NLB nach einigen wichtigen Siegen geführt. Als Konfliktpotenzial. Die Zuschauer in
einer Saison in langjähriger Captain war er Leistungs- der Kasernenhalle werden seine un-
Richtung Chur träger und Vorbild in einem. Ob als terhaltenden Momente vermissen.
Unihockey. Ansprechperson für junge Spieler, Seine zuverlässige Einstellung, sein
Der 20-Jährige Motivator fürs Team, Juniorentrai- Engagement, seine Loyalität und
wurde zu Be- ner oder als Schlichter in der Not: sein kämpferisches Herz haben Bü-
ginn der letz- Dieti hat seine Rollen immer fair lach aber immer wieder zum Siegen
ten Saison von und mit grossem Einsatz gemei- verholfen. Für Dani’s Einsatz in allen
den Bündnern stert. Für Bülach Floorabll ist Belangen möchte sich Bülach Floor-
ausgeliehen um in der Nationalliga sein Weggang ein herber Verlust. ball von Herzen bedanken. Wir hof-
Erfahrung zu sammeln. Mit unglaub- Der Verein wünscht ihm bei sei- fen, Ihn in Zukunft wieder bei uns in
lichen Paraden, nicht zuletzt beim ner beruflichen Neuorientierung irgendeiner Art und Weise im Verein
alles entscheidenden Elitespiel in viel Erfolg und hofft auf ein zukünf- halten zu können. Wir wünschen Dani
Winterthur, hat er unsere Teams tiges Engagement seinerseits in ir- Meier eine erholsame und abwechs-
immer wieder im Spiel gehalten. gendeiner Form bei Bülach Floorball. lungsreiche unihockeyfreie Zeit.

4
Werbung

5
Herren NLB

Herren 1 mal anders


An die Geschäftsstelle von Bülach Floorball kommen jeden Tag unzählige Fananfragen über unseren Klub. Nebst Auto-
grammkarten und Natelnummern der Spieler bzw. Spielerinnen, wird uns oft die Frage nach einem für Zuschauer öffent-
lichen Training gestellt. Da jedoch der Fokus der Teams ganz auf das Erreichen ihrer Ziele gerichtet ist, bleibt für Zuschauer
kein Platz im Trainingsbetrieb. Da wir aber den Wünschen unserer Fans zumindest teilweise gerecht werden möchten, haben
wir uns von der Backhand Redaktion statt eines alljährlichen Saisonrückblickes für einen (nicht immer ganz ernst gemeinten,
aber trotzdem nicht ganz unwahren…) Bericht aus dem Herren I Training entschlossen.

Reto Ambühl. Es ist an diesem kalten spielern und Schiedsrichtern jeweils de sind nebst dem Unihockeysport
Montagabend bereits deutlich nach locker ein Stadion kreischender Tokio grosse Handballfans und gehen
sieben Uhr, als die ersten Autos vor Hotel Fans in den Schatten. Einzig Ra- bei jeder Möglichkeit, wie dem Ein-
der Turnhalle Flur in Altstetten ein- phael „Räfe“ Adank konnte nicht an laufen, ihrem zweiten Hobby nach.
treffen. Mit der Ruhe im Umkreis der der guten Stimmung teilhaben, dies
Turnhalle ist es schlagartig vorbei als lag jedoch nicht am Duft von Corado NACH DEM EINLAUFEN
Tobias „Tobi“ Maag mit seiner fünf- Bühlers Goalieausrüstung, sondern Nach dem Einlaufen geht es logi-
hundert PS starken Sportkarosse vielmehr am schmachvollen Fernseh- scherweise in die halbstündige The-
vorfährt. Auch an diesem Montag auftritt beim Schweizer Fernsehen in orie, welche sich dank der Redege-
kommt Tobi mit leeren Händen ins der Sendung 5GEGEN5, bei welcher wandtheit der beiden Trainer Roly
Training, die bereits vor der Saison Räfe am Nachmittag mit einigen Stu- Fust und Mario Antonelli auch heute
versprochenen Leckereien für sei- dienkollegen teilnahm. So mochte wieder mehr als verdoppelt. Wobei
ne Mitspieler hat er natürlich wieder ihn auch die Bronzenmedaille der Ju- Mario sämtliche Theorien für unsere
einmal zuhause im Backofen liegen niorenweltmeisterschaft, welche Pas- beiden französischen Nationalspie-
gelassen (Anm. der Red.: Diese Le- cal „Päsce“ Helfenstein mit ins Trai- ler Bruno Fürer und Arnaud „Schotti“
ckereien aus seiner hauseigenen ning nahm, nicht richtig aufmuntern. Jotterand übersetzen muss. Während
Bäckerei hat Tobi den Mitspielern Als dann endlich alle umgezogen der Theorie platz plötzlich Stefan
versprochen, da er nach den Heim- sind, trifft auch noch Michel „Misch“ „Dude“ Dudler in den Theorieraum.
spielen in der Kasernenhalle jeweils Kade ein. Er hatte die Live Übertra- Der begabte Karaokesänger hatte
sehr viel Zeit für seine perfekt ge- gung des Olympiakurzprogramms sich an einem seiner legendären Auf-
stylte Irokesenfrisur benötigt und des- vom Schweizer Pirouetten-König tritte bei einem Sturz von der Bühne
halb aus Zeitgründen den restlichen Stefan Lambiel angeschaut und war den Finger gebrochen, deshalb muss
Teammitgliedern nicht beim obligaten sichtlich begeistert von dessen Pi- er auf das Hallentraining verzichten,
Aufräumen behilflich sein kann…) rouetten, welche noch um einiges will aber an der interessanten The-
schneller sind als seine eigenen. oriestunde trotzdem teilnehmen.
TRAINING AUF HOCHTUREN Am Ende der Theoriestunde müs-
Kurz vor halb acht herrscht dann je- EINLAUFEN sen die beiden Förderkaderspieler
doch Hochbetrieb in der Garderobe. Mit fünf Minuten Verspätung geht Daniel „Imbi“ Imboden und Albert
Das hoch gewonnene Spiel gegen es für die Mannschaft ans Einlaufen Maag wieder geweckt werden, da
Grünnenmatt vom Vortag trägt viel oder eben ans Auslaufen vom ges- sie am Vorabend die ganze Nacht
zur ausgelassenen Stimmung bei. trigen Spiel. Während dem Ein bzw. durchgemacht hatten und erst eine
Daniel Meier strahlt bis über beide Auslaufen werden noch die letzten halbe Stunde vor Trainingsbeginn
Ohren, hat er doch seinen eigenen Geschichten vom Wochenende un- von Roly per E-mail für das Training
Rekord als ältester Nationalligator- ter den Spielern erzählt, danach ist aufgeboten und so um ihren wohl-
schütze um weitere sieben Tage auf auch für Andri Manser, unseren To- verdienten Schlaf gebracht wurden.
nun 40 Jahre und 44 Tage erhöht. ptorschützen aus dem Bünderland,
Manch ein Matchbesucher mag über klar, weshalb er seit Freitagabend NACH EINLAUFEN UND THEORIE
diesen Rekord wahrscheinlich ein we- über zwanzig neue Gläser in seinem Nach dem Einlaufen und der Theorie
nig erstaunt sein, denn Dani sieht we- Schrank hat. Nach dem Einlaufen ist es nun endlich Zeit für das Hal-
sentlich jünger aus. Auch verhält er herrscht einzig zwischen Jonas Birk lentraining. Doch bevor überhaupt
sich während dem Match nicht unbe- und Etienne „Eti“ Ritter eine kleine der erste Ball gespielt werden darf,
dingt seinem Alter entsprechend, so Missstimmung, da beide für sich die muss das Stocktaschendepot nach
stellt D. M. aus Z. bei seinen verbalen grösseren Handballkenntnisse in strenger militärischer Ordnung er-
Auseinandersetzungen mit Gegen- Anspruch nehmen wollen. Denn bei- stellt werden. (Fortsetzung Seite 8)

6
Werbung

7
Gerüchteküche

Wer sich aber auf einen längeren Spiel-


teil gefreut hat, wird schnell wieder auf

Grüchtlichuuchii
den Boden der Realität zurückgeholt.
Denn das Training ist voll gestopft
mit diversen Übungen vom Pass-
spiel über das Abschlussverhalten
bis hin zum Über- und Unterzahlspiel.
Gerüchte? Mail an medien@buelachfloorball.org
«Äntli Mätchle» KASERNA NORD
Erst in den letzten zehn Minuten wird Wer kennt sie nicht, die Fanfraktion der Elite Junioren, die Kaserna Nord. Ein wild zu-
dann endlich Unihockey gespielt. Dort sammengewürfelter Haufen rotzfrecher BF Junioren, die für ohrenbetäubenden
glänzt vor allem das magische Drei- stimmung sorgen. Schiedsrichter haben Angst in die nähe der Fraktion zu gera-
eck um Topskorer und Captain Andre- ten, denn gnadenlos werden ihre Fehlentscheide mit getöse und gestik bestraft.
as „Dieti“ Dietrich, Stefan „Chnuspi“ Doch böse Zungen behaupten der Schein trügt, bei der Abschiedsrede von
(ausschliesslich unserem Captain Elite Coach Manser seien die Tränen wie tösende Wilbäche geflossen und
gestattet) Wyser und Felix „Fige“ Ei- gewisse Mitglieder gehen anscheinend jedes Wochenende in den Strei-
chenberger. Vor allem Wyser lässt chelzoo. Also ganz klar die Kaserna Nord hat einen ganz weichen Kern.
seine Klasse einige male Aufblitzen
und tankt viel Selbstvertrauen mit AMBÜHL
seiner neuen Stockkrümmung (Anm. Wer kennt ihn nicht, schreiber des Berichtes aus dem Herren 1 Lager. Hat sich
der Red.: zwei Tage später wechselte fies versteckt über all seine Kammerächen beschwert und ist selber ohne et-
Wyser nach einem miserablen Trai- was davon gekommen. Aber wir haben es Aufgedekt. Anscheinend hat der liebe
ning bereits wieder seine Krümmung Herr Ambühl eine sehr spezielle Art sich auf ein Training vorzubereiten. Laut di-
in der Schaufel). Einziger Wehrmuts- versen Zeugenaussagen wurde Reto „Partymen“ Ambühl vor diversen Trainings
tropfen bleibt Fige, welcher nicht in Zürich in üblen Spelunken mit nicht gerade sportlichen Getränken gesichtet.
weniger als drei Pfosten und vier
Lattenschüsse zu beklagen hatte. PARLI PARLA PARLETTA
Der Pündner Niculin „häschmer na ne pütel“ Parli ist angeblich alles ande-
RUHE re als ein friedlicher Alpenbewohner. Anscheinend wurde er in der Schwei-
Um viertel nach elf ist dann das Trai- zer Rekrutenschule zur Kampfmaschine ausgebildet. Diverse Zeugen
ning offiziell beendet. Die meisten Berichten auch von einem körperlichen Angriff auf unseren Pressechef.
Spieler haben es danach ziemlich ei-
lig, um so schnell wie möglich nach DER GOLDENE SCHREIN
Hause zu gelangen. So auch Andre- Zuverlässige Spione berichteten dass der Flügelflitzer Raphael «räfe»
as „Baschi“ Bachmann, da er die Adank aka Mister 5 gegen 5, einen goldenen Schrein von Dani Mei-
Tür an seinem Auto nicht zugemacht er besitzt. Ein Bild der Legende mit goldenem Rahmen auf einem
hatte, brannte während den letzten mit Kerzen dekoriertem Altar. Jeden morgen bete er zu seiner Gott-
vier Stunden das Licht im Innern sei- heit, wie ein Moslem nach Mekka! Was ist denn da geschehen?
nes Autos. Zum Glück kann Baschi
dann schnell Abhilfe geleistet werden WIE WEITER?
und so kehrt langsam wieder Ruhe Im kommenden Winter wird Dani Meier für ein halbes Jahr in die Bal-
im Umkreis der Turnhalle Flur ein… lettakademie in Moskau einrücken. Im Zentrum seiner Absicht stehen
„die Kontrolle seiner manchmal unkontrollierten Wutausbrüche und
die Ausprägung der Körpersprache“, so ein Insider aus Danis Umfeld.
RETO AMBÜHL #13

ROLY FUST VERLIEBT IN BERLIN?


Sicher ist: Roly Fust wird in der kommenden Saison mit seinem schwe-
dischen Trainerkollegen das Unihockeyteam aus Berlin führen. Doch da
ihm dieser Job nicht sein gewünschtes Arebitspensum erfüllt, konnte
ihm die Berliner Klubleitung in letzter Sekunde eine Statistenrolle in der
Telenovela „Verliebt in Berlin“ des Privatfernsehsenders Sat1 verschaf-
fen. „Roly Fust sei topmotiviert, unter seinem neuen Chef (Roger Scha-
winski) einen guten Job abzuliefern, Priorität habe jedoch vorerst noch
das Unihockeyteam“, so zitiert ihn zumindest ein Berliner Klubmitglied.

8
Elite

BF-Elite A Saisonrückblick 2006 – Spannend


von der ersten bis zur letzten Minute
Vor einem Jahr kämpfte man am Ende der Saison in den Playoffs. Auch dieses Jahr war’s wieder spannend.Gekämpft wurde
mindestens so hart, dieses Mal aber gegen den Abstieg.

Stefan Schupisser. Im Auftaktspiel cenlos, doch die zwei Spiele gegen 2:0 Führung stand man zur Spielmit-
dieser Saison erwartete man den die direkten Konkurrenten Alliga- te einem 2:5 Rückstand gegenüber.
gleichen Gegner wie im allerersten tor Malans und Lok Reinach konn- Doch man gab nicht auf und die gan-
Elite A-Spiel von Bülach Floorball ten beide gewonnen werden (Lok ze Mannschaft kämpfte angefeuert
(welches damals verloren ging) nach spektakulärer Verlängerung). von wiederum sehr vielen Zuschau-
überhaupt. Diesesmal aber be- ern weiter, so dass es nach 60 Minu-
siegte man die Alligatoren aus Ma- SCHLUSSSPURT ten 6:6 unentschieden stand. Es ging
lans. Ein gutes Omen? Man meinte Nun begann der „Schlussspurt“. in die Verlängerung und Bülach be-
es, zumal man dieses Mal schon im Aufgrund der Tabellensituation lagerte das Churer Drittel. Doch wer
ersten Spiel die ersten drei Punkte wollte man mit einem Sieg gegen keine Tore schiesst, bekommt wel-
mit auf den Weg nehmen konnte. den direkten Konkurrenten WaSa che... Es war nur noch etwas mehr als
Im nächsten Spiel gegen den „gros- den Ligaerhalt in greifbare Nähe eine Minute zu spielen, als 2 Churer
sen“ SV Wiler-Ersigen konnten leider holen. Doch wiederum fehlte die nö- entwischten und mittels eines Kon-
trotz einer sehr guten Leistung kei- tige Kaltblütigkeit und man kehrte ters das Spiel entscheiden konnten.
ne Punkte mit nach Hause genom- ohne Punkte von St. Gallen zurück. Nach dem Spiel dankte die Mann-
men werden, dennoch schaute man Gegen die Tigers aus Langnau schaft Remo Manser für die Langjäh-
positiv in die Zukunft. Auf diesem spielte man zwei Drittel gut mit, rige Trainertätigkeit. Manser selbst
Saisonstart konnte man aufbauen. doch damit gewinnt man leider kei- ernannte Paul Schmid zum Fan
In den folgenden Spielen konnte ne Punkte. Nachdem man von GC der Saison 2005/2006 und dank-
man aber leider nicht mehr an diese schlicht überrollt wurde, deutete te danach Seiner Freundin, seinen
Leistungen anknüpfen. Gegen Lok alles darauf hin, dass die Saison Eltern und Albert Maag, dem dies-
Reinach konnte wegen mangelnder für die Abstiegskandidaten in der jährigen Captain und Langjährigen
Chancenauswertung nur ein Unent- zweitletzten Runde entschieden wer- Stammspieler der Elite-Junioren.
schieden erreicht werden, gegen das den würde. WaSa spielte gegen Lok Nun ist’s also geschafft, die Elite Ju-
bisher sieglose WaSa verlor man so- Reinach, Bülach gegen Winterthur. nioren von Bülach Floorball werden
gar nach einer Dreitore Führung noch. Endlich konnte Bülach die nötige auch das nächste Jahr in der Elite A
Trotz grossem Einsatz fehlten uns im Leistung abrufen und kämpfte Win- spielen. Zu diesem Erfolg haben si-
richtigen Moment die Routine und die terthur mit 4:1 nieder. Da Wasa cher Trainer Remo Manser, welcher
Kaltblütigkeit, was dazu führte, dass ebenfalls gewann, stand fest: Bülach sich auch in schwierigen Zeiten immer
der „Strich“ bedrohlich näher kam. bleibt A-Klassig, Wasa ebenfalls, voll für die Mannschaft eingesetzt
Nach drei weiteren Sieg- Rychenberg Winterthur wird die näch- hatte und alle Zuschauer, die unse-
losen Spielen stand das erste ste Saison in der Elite B verbringen! re Spiele regelmässig besucht und
Derby gegen Winterthur an. Zur Mo- Dieser Sieg machte es Trainer Man- uns angefeuert haben beigetragen.
tivation gegen einen Kantonsriva- ser einfacher, nach 6 Jahren seinen
len zu spielen kam, die Wichtigkeit Rücktritt als Elite-Trainer zu kommu- MERCI!
eines „Sechspunktespieles“ dazu. nizieren. Er wird nach langer Zeit und Die Elite-Junioren, möchten
Die Anspannung war im Team auch nachdem er die Elite Junioren von sich hiermit ganz herzlich bei
zu spüren und die letzten Trainings Bülach Floorball in die höchste Liga Remo Manser für die Langjäh-
waren alles andere als optimal. geführt hatte in einer anderen Mann- rige Trainertätigkeit bedanken.
Der schlechten Vorzeichen zum schaft von Bülach als Trainer amtieren. Ebenfalls möchten wir uns bei allen
Trotz konnte das Spiel dank gutem Klar, dass man also im letzten Spiel Zuschauern bedanken, welche unse-
Einsatz schlussendlich gewonnen nicht einfach untergehen wollte, auch re spiele regelmässig verfolgen. Ganz
werden. Dies verlieh dem Team wenn der Gegner Chur hiess. Endlich besonders möchten wir unseren Fan-
den nötigen Spirit für die nächsten vom Druck befreit konnte man bald in club «Kaserna Nord» hervorheben,
Spiele. Zwar war man sowohl gegen Führung gehen. Doch irgendwie wollte der uns, wenn immer möglich, mit
Chur als auch Wiler-Ersigen chan- es wieder nicht gelingen: Nach einer Banner, Horn und Stimme unterstützt!

9
Werbung

• Verkauf von Wohnungen, Häusern


und Bauland
• Erst- und Wiedervemietung
• Bewirtschaftung / Verwaltung von
Miethäusern und Stockwerkeigentum
• Bewertungen
• Bautreuhand

10
Wilder Haufen

Von Indern, Ramona und australischer Schoggi


Der «Wilde Haufen» folgt getreu seinem Namen keinem Schema, ist jedesmal anders. Hier wird über alle lehrreichen, wis-
senswerten, aussergewöhnlichen, überraschenden, witzigen, skurrilen und blöden Geschichten und Begebenheiten
in und um die Unihockeyszene berichtet. Dem «Wilden Haufen» entgeht nichts, auch nicht der erste Auftritt
der indischen Unihockey Nationalmannschaft, die Geheimnisse von Ramona Gabathuler und Köbi Kuhn
und die Machenschaften der australischen Schoggimafia.

Dominik Wild. Was war ich beein- zielte Resultat in einem Länderspiel
druckt, als Mr. Mohd Seraj Ansari, der dar. Also mir haben die Inder späte-
Präsident des indischen Floorball Ver- stens im letzten Drittel dieses Spiels,
bandes, letztes Jahr ankündigte, Uni- welches übrigens alleine 1:19 ver-
hockey innerhalb von fünf Jahren zum loren ging, doch etwas Leid getan.
zweitpopulärsten Sport im Land zu
machen und gleichzeitig bis 2010 mit Fakten,
die die Welt nicht braucht
200’000 Spielern in Indien rechnet. Die Top 10 der höchsten Resultate:
Nun, anfangs Dezember fand in Männer
Singapur die Asia Pacific Floorball 01.12.05 Singapur Indien 41:2 APAC
02.12.05 Australien Indien 39:1 APAC
Championship statt und da war doch 03.12.05 Japan Indien 33:0 APAC
16.05.95 Finnland Japan 30:0 EM
tatsächlich der erste Auftritt der In- Ruzario Robert Ubaldo, weder ein Bösewicht 11.05.96 Finnland Singapur 30:0 WM
noch ein indischer Collina. 19.05.04 Schweden Deutschland 25:0 WM
der geplant. Und naja, was habe ich 21.05.02 Russland Malaysia 25:1 WM
gestaunt. 200’000 Spieler waren an- absitzen und er sorgte sogar noch 16.08.97 Schweden Lettland 25:2 WM
10.05.94 Schweden Dänemark 24:2 EM
gekündigt worden, fürs erste Turnier für einen Treffer im Spiel gegen 16.04.99 Schweden Australien 22:1 SIFC
wurde dann offenbar selektioniert Australien. Naja, wenn wir es genau Damen
und selektioniert, bis dann - Beweis- nehmen, war es halt das falsche Tor. 03.05.97 Schweden Österreich 32:0 WM
03.05.97 Finnland Japan 30:0 WM
foto 1 liegt vor - eine Auswahl vorlag, Wenn wir schon beim Turnier sind, 14.11.03 Ungarn Slowakei 28:0 FS
die wahrhaftig ihresgleichen sucht. die Inder haben nicht wirklich so toll 03.09.04 Schweden Singapur 28:0 FS
05.09.04 Schweden Singapur 26:2 FS
Im Team der Inder sind so klingende abgeschnitten. Sie haben alle vier 06.05.97 Norwegen Japan 23:0 WM
10.03.95 Schweden Russland 22:0 FS
Namen wie derjenige von Ruzario Ro- Spiele verloren, dabei zwar immer- 16.05.95 Schweden Lettland 21:0 EM
bert Ubaldo, der der indischen Truppe hin fünf Tore geschossen, jedoch 10.02.01 Finnland Deutschland 19:0 FS
04.05.97 Schweden Deutschland 18:0 WM
wohl den nötigen Respekt verschaf- insgesamt deren 135 (ja, genau,
fen soll. Nein ehrlich, dem möchte richtig gelesen) kassiert. Aber dafür REKORD, REKORD, REKORD!
man auch nicht nachts im Wald be- werden die Inder noch für lange in Mitte Dezember ereignete sich Aus-
gegnen... Im Turnier hat er sich dann den Rekordbüchern verewigt sein, sergewöhnliches in der Salibandyli-
aber offensichtlich zurückgehalten, denn das 2:41 gegen Gastgeber iga, Finnlands höchster Liga. Im Spiel
nur eine einzige Strafe musste er Singapur stellte das höchste je er- zwischen dem Heimteam Helsinki IFK
und SC Classic aus Tampere gab ein
Spieler richtig Gas. Henri Johansson
von Classic benötigte nicht mal 4
Minuten für einen Hattrick und sah
dann offenbar keinen Grund, die Tor-
produktion einzustellen. Als das Spiel
nach 13 Minuten und 35 Sekunden
1:7 stand, hatte Johansson natürlich
alle 7 Tore für Classic geschossen.
HIFK kam jedoch bis auf 7:8 he-
ran, ehe der 20jährige Johansson
nochmals zwei Treffer zum 7:9 und
7:10 schoss und dann im letzten
Drittel noch den Assist zum wich-
tigen 8:11 spielte. Wichtig des-
halb, weil schlussendlich Classic
Beweisfoto 1: Die indische Auswahl - nein ehrlich, wir verstecken niemanden, das sind alle... nur gerade noch mit 10:11 siegte.

11
Wilder Haufen

RAMONA UND KÖBI ist die Presse nach zuletzt vier Nie-
Nicht erst seit dem Badewannen-Fö- derlagen in Folge gegen Finnland
teli im Magazin «unihockey.ch» ist Ra- aber etwas nervös. Die Fähigkeiten
mona Gabathuler das Unihockey-Star- von Natitrainerin Kristina Landgren
let schlechthin. Im Haifischbecken der Carestam werden plötzlich arg in Fra-
Kurzhaarfrisuren - auch genannt Na- ge gestellt. Alles was sie könne, sei,
tionalteam - sticht Ramona mit ihrer während einer Partie den Spielern
im Vergleich zu den Kolleginnen ge- auf den Rücken klopfen und «Weiter
radezu überbordenden Weiblichkeit so, Jungs» sagen. Als dann Superstar
regelrecht heraus. Geschminkt und Köbi zu Ramona: «Wir sind bereits ein gutes und Nati-Captain Niklas Jihde für die
mit perfekter Frisur erfolgt jeweils ihr Team!» Freundschaftsspiele gegen Tsche-
Auftritt auf den Unihockey-Feldern. nehmen. Und siehe da, am näch- chien absagte, titelte das Magazin
Die neuen ärmellosen Tenues ihres sten Morgen war ein Bild von ihr im «Zorro» ziemlich derb: «Jihde pissar på
Clubteams Piranha Chur - übrigens Sonntagsblick. Köbi Kuhn, mit dem landslaget». Übersetzung überflüssig.
Turbo Top von Erima, kann ich ande- sie abgelichtetet wurde, bezeichnete
ren Teams nur ans Herz legen - tragen sich und Ramona später bereits als DANI MEIER EIN JUNGSPUND
auch ihren Teil zur Ramonamania bei «gutes Team». Unsere Ramona schien Für ein TV-Spiel in Finnland zwischen
und offenbaren zudem ungeahnte aber auch nicht weniger beeindruckt Meister SSV und Classic wurden extra
Details (siehe September-Ausgabe gewesen zu sein: «Ich war während drei Unihockey-Legenden reaktiviert
von «unihockey.ch»). Auch in diesem diesem Augenblick sooo nervös, dass - allesamt über 40! Esa Karjalainen
Zusammenhang äusserte sich Team- ich keinen Ton heraus brachte...» (41), Jarmo Perttilä (44) und Heikki
kollegin Sabrina Arpagaus - übrigens Nun gut, ich kann «Köbi-National» Vienola (45) gaben ihr temporäres
die Freundin vom diesjährigen Bülach- verstehen. Auch unser Pressechef Comeback bei SSV. Schlussendlich
Goalie Niculin Parli - auf die Frage, von Remo Trinkler wurde nach dem gewann SSV mit 8:7. Die drei Vete-
welcher Mitspielerin sie nie ihre Kin- Damenspiel der Stargames häu- ranen kamen dabei nicht auf wirklich
der hüten lassen würde: «Vor Ramo- figer an der Bar im VIP-Bereich ge- viel Einsatzzeit. Allerdings bewies Esa
na, will sie mit ihrem riisa Usschnitt sichtet als am Spielfeldrand und Karjalainen, mit 73 Einsätzen üb-
all mini Buaba nervös macha würd.» schwärmt wahrscheinlich heute noch rigens Schwedens Rekordnational-
Ganz nach dem Motto «sex sells» von einer gewissen Begegnung... spieler, dass er immer noch über ei-
also hat der Verband Ramona an nen guten Schuss verfügt. Er schoss
die internationalen Sportnacht in NERVÖSE SCHWEDEN in der 56. Minute das 7. Tor für den
Davos geschickt, um die Ehrung für So langsam nähert sich die WM-Sai- Titelverteidieger. Da muss dann
den Weltmeistertitel entgegen zu son ihrem Höhepunkt. In Schweden wohl selbst Dani Meier kapitulieren.

Knallhart recherchiert: Die australische Schoggimafia


Aufmerksame Besucher unserer Homepage konnten vor nicht all zu langer Zeit im Forum ein Gespräch von den zwei
Bülach Floorball-Mitgliedern mit den Pseudonymen Speedy und Silvie (Namen der Redaktion bekannt) und dem aus-
tralischen Schokoladen-Dealer Grant M. aus Perth (34, Name ebenfalls
der Redaktion bekannt) belauschen. Ganz offensichtlich ging es dabei um
eine äusserst delikate Transaktion. Dabei sollten mehrere Exemplare des
in der australischen Party-Szene zunehmend beliebten Schokoladenrie-
gels Tim Tam den Besitzer wechseln. Tim Tams werden in den höchst dubi-
osen Geschmacksrichtungen «Känguruh», «Koala» und «Dingo» gehandelt.
Well... ich gebe es ja zu, ich habe da ziemlich viel Quatsch erzählt. Bei Tim
Tam handelt es sich aber tatsächlich um den in Australien beliebtesten Scho-
koladenriegel. Im Schnitt isst jeder Australier 20 Stück davon im Jahr. Ge-
gessen werden die Dinger zu 66% abends vor dem Fernseher. 69% der Aus-
tralier teilen ihre Tim Tams gerne mit Freunden, obwohl 40% die Riegel vor
Familie und Freunden verstecken... hä? Und dann war da noch das: 50% der
Tim Tam-Liebhaber mögen den «Tim Tam-Suck». Auf beiden Seiten ein Stück
abbeissen, ein Ende in heissen Kaffee oder Tee stecken und... «suck hard»!
À propos Australien: Wie der australische Verbandspräsident Scott
O’Brien über den chinesichen Staatspräsidenten Unihockey in die Volks-
republik bringen wollte und vieles mehr in der nächsten Ausgabe. Speedy und Silvie bandeln mit der australischen Schoggimafia an.

12
Juniorenabteilung

Die B Junioren mit einer schwierigen Saison


2006/2007 war sicherlich eine schwierigere Saison. Die Ziele waren sehr hoch gesteckt, doch zu neu war das ganze Kader.
Trotzdem entstand ein guter Teamgeist und es kann sehr gut für nächste Saison weitergearbeitet werden.

Donat Mehr. Im Frühling begann die nun freitags unsere Trainingshalle. war es klar, dass wir es nicht so ein-
neue Saison der Junioren B mit vie- Bis zu den ersten Spielen wurde aus fach haben würden, doch trotzdem
len neuen Spielern. Die einen neu den vielen Neulingen nun eine Mann- waren die Erwartungen der Spieler
von den C Junioren, andere die man schaft, der noch etwas an Team- und Fans gross. Doch wie immer ver-
von früheren Gegnern kannte oder geist fehlte, jedoch nicht an Ehrgeiz. schliefen wir den Start des Spiels.
einfach manche die neu mit diesem Mit einem 5:1 Rückstand gingen wir
Sport angefangen hatten. Daher Diese hochgesteckten Ziele schienen in die Pause, doch wir kamen voller
war unsere Mannschaft ziemlich zu- nach den ersten beiden Spieltagen Selbstvertrauen wieder heraus. Wir
sammen gewürfelt und wir hatten es immer ferner, denn von insgesamt konnten bis auf 5:4 verkürzen, aber
schwer, ein neues Team zu bilden. 8 möglichen Punkten brachten wir für mehr reichte es nicht. Mit unnö-
Dazu kam auch noch, dass wir nur nur einen einzigen Punkt nach Bü- tigen Strafen wurden wir aus dem
einmal in der Woche Training hatten lach zurück. Punkte mussten nun her Rhythmus gebracht und erlaubten
und das in Kloten, zusammen mit und dies gelang auch, 2 Siege am es dem Gegner, noch zwei Tore zu
den A Junioren und den Elite Juni- 3. Spieltag stärkten das Selbstver- schiessen. So verloren wir mit einem
oren. Leider war uns die Zeit nicht gut trauen und den Ehrgeiz enorm. Der unglücklichen 7:4. Nach diesem
gelegen, so dass nie ein komplettes Teamgeist der Mannschaft wuchs Spiel war klar wo man sich unbedingt
Team in der Halle stand. Zudem war und fast alle gaben in den Trainings bessern musste, nämlich in der Aus-
anfangs Saison das Trainer Problem alles um bei den nächsten Spielen lösung und der Defensive. Durch in-
noch nicht behoben. Trainer Martin dabei zu sein. Am 11. Dezember wa- tensive Trainings hofften wir nun bis
Zaugg, der anfangs das Training noch ren die nächsten Spiele angesagt. auf den zweiten Platz vorzustossen.
alleine machen musste, bekam aber An diesen Spielen stimmte die Lei-
dann Hilfe von Philippe Zehnder. stung, dennoch vergaben wir den DAS ENDE DER SAISON
zweiten Match nach einer 4:0 Füh- Doch es kam anders. Der zweite
SOMMERFERIEN VORBEI rung noch 5:6. Nach diesen Spielen Platz war in weiter Ferne gerückt
Nach den Sommerferien war nun end- gab es eine Pause über Weihnachten, und wir mussten uns Ende Saison
lich wieder einmal ein Training nur für doch vor den Ferien hatten wir noch mit dem siebten Platz begnügen.
die B Junioren in der MZH Bachenbü- ein traditionelles Weihnachtsessen Wir gewannen gegen die beiden Letz-
lach. Diese Saison waren hohe Ziele im Restaurant Frieden. Nochmals ten und konnten noch Embrach, das
für die Junioren B gesteckt, nämlich vielen Dank für die feinen Spaghetti. ein Platz vor uns platziert ist schlagen.
Platz eins oder zwei auf der Tabelle Zufrieden war sicherlich niemand,
und damit die Regionalmeisterschaft HEIMRUNDE aber wir wissen jetzt wo wir uns
zu erreichen, doch um solche Ziele Die Erholungspause tat uns offen- verbessern müssen und gehen
zu erreichen, reichte ein Training pro bar gut, denn das zeigte sich an der mit volldampf ins Sommertraining.
Woche gewiss nicht, so organisier- Heimrunde der Bülacher. Im Hohfuri Einziger spärlicher Wehrmuhts-
ten die Trainer endlich eine zweite bezwangen wir den UHC Obersiggen- tropfen der Saison war die Tordif-
Halle. Das Schulhaus Hohfuri ist tal mit 12:4. Beim zweiten Match ferenz, +24 trotz siebtem Rang.

13
Werbung

SPONSORENLAUF 2005 Hier noch einige Details :


Der Sponsorenlauf im Juni 2005 war für Läufer und Läuferinnen : 122
Bülach Floorball und auch für Kids Kid- Anzahl gelaufenen Runden : 2662, entspricht 266,2 Km
ney Care ein voller Erfolg. Schlussend- Läufer mit den meisten Runden : 29
(Mario Meier, Daniel Imboden, Albert Maag,, Jürg Rauchenstein, Martin Zaug)
lich beliefen sich die Einnahmen auf über
21600.—Fr., was zwar gegenüber dem auf Durchschnitt VIP Lauf : 22
den Laufblättern eingetragenen Betrag (Der darauf folgende Muskelkater des Finanzchefs deutete zwar auf 122 Runden)

noch ca. 1200 Fr. minus bedeutet, ander- Höchster Sponsoreneinsatz : 25 Fr. pro Runde
seits trotzdem ein stattliches und über den Kleinster Beitrag : 5 Fr. pauschal
Erwartungen liegendes Resultat bedeutet. Die meisten Sponsoren (Anzahl) : Daniel Schmid (Elite) mit 26
Den grössten Betrag : Daniel Schmid (Elite) 1075 Fr.
Nochmals ein ganz herzliches Danke- Beitrag für Kids Kidney Care 7016 Fr.
schön an alle die aktiv mitgemacht, Spon-
soren gesucht haben und natürlich den
Sponsoren, die dann auch bezahlt haben,
sei der Betrag klein oder gross gewesen.

Ohne diesen Sponsorenlauf, und das muss


ganz klar gesagt werden, hätten wir die Sai-
son nicht mit Zuversicht angehen können.
Im nächsten Jahr wird kein Sponsorenlauf
stattfinden, aber eine nächste Gelegenheit
wird sich sicherlich wieder bieten und dann
hofft der Vorstand wieder auf ein zahlreiches
und engagiertes Teilnehmerfeld wie 2005.

14
Junioren

Junioren C das Jahr 2005

Mannschaftsportrait mit Pokal., das Bild konnte leider nicht noch mal geschossen werden, aber der zweite Rang verdient genauso Respekt.

KURZER RÜCKBLICK bewiesen, dass auch sie ein Team zu ein Wunder helfen können, um die
Stephan Urech. Die Saison 04/05 vielen Siegen bringen können. Wel- Regionalmeisterschaften noch zu
war ein prägendes Erlebnis für die che Junioren, die von den Junioren erreichen da man dieses Jahr nicht
Junioren C. Zuerst gewinnt man D heraufkamen, konnten sich leicht ganz so gut wie unser Partnerteam
ohne Punktverlust die Gruppe und ins Team integrieren, dank einer sehr Stadel-Niederhasli ist. Aber auch
dann gewinnt man sogar noch die guten stocktechnischen Ausbildung der 2. Platz ist eine hervorragende
Regionalmeisterschaft! Wie war dies bei den Junioren-D. Leider hätte nur Leistung, die Respekt verdient.
möglich?? Denn bisher waren die
Junioren C nie wirklich erfolgreich.
Der Grund weiss niemand genau.
Einerseits liegt es sicher an den drei
Topscorer Adi, Roger und Christoph,
aber nur mit drei Spieler gewinnt nie-
mand eine Regionalmeisterschaft.
Das Team war ausgeglichen und hat-
te einen hervorragenden Teamgeist.
Diese Bilder sagen mehr als Worte:

DIE SAISON 05/06


Jeder sagte den Trainern: „ Ohne die
Topscorer werdet wir wieder genau so
sein, wie in den Saisons vor 04/05“.
Das Team belegte aber den zweiten
Rang mti gerade mal 2 Punkten ab-
stand! Die älteren Junioren, die letzte
Saison schon dabei wahren, haben Solche Bilder sah man häufig, ein Tor folgte dem nächsten.

15
Werbung

3ALMINGLANCIERTZWEIKOMPLETTNEUE3CHAUFEL
0LATTFORMEN 3ALMING8UND3ALMING8 AUFDER
"ASISDERREVOLUTIONËRENu6ARIABLE4ORSION4ECHNOLOGYh
644 $IESERMÚGLICHT$IRDIEPERFEKTE!USWAHLAN
3CHAUFELN AUF$EINENINDIVIDUELLEN3PIELCHARAKTER
ANGEPASST

3TIFFMEHR0OWERUNDKNALLHARTE3CHàSSE
3OFTFàRBESSERES"ALLGEFàHL

,ETTHEGAMESBEGIN

3TIFF 3TIFF
%XTRATORSION %XTRATORSION
SUPPORT SUPPORT

2EG 2EG
-EDIUMTORSION -EDIUMTORSION
SUPPORT SUPPORT

3OFT
,ESSTORSION
MOREFEEL

$URA3OFT3PEZIAL'RIP
#ONIC3HAFT
!MORPHOUS'RAPHITE
83 &LEXMM
3ALMING83TIFF

$URA3OFT'RIP
4HIN3HAFT
!MORPHOUS'RAPHITE
83 &LEXMM
3ALMING83TIFF

16
Karl's Eggä

für alle Teilnehmer/Innen, „wollen“ Herz, das unmögliche zu versuchen,


Karl's Eggä wollen alle, aber „können“ können sondern vorher schon im Innern ka-
halt immer nur Drei und darum ge- pitulieren, Eine Beobachtung die mir
hört die Sicht auf den Medaillenspie- in verschiedenen Nachwuchsspielen
gel zu den bevorzugten Spielchen aufgefallen ist. Verlieren kann man
der Medien. Das kann auch nervig immer, die Frage ist nur W I E! Wenn
sein, denn nicht alle teilnehmenden ich schon beim Begriff „Verlieren“ bin,
Nationen können – vielleicht auch stört es mich ganz gewaltig, dass eine
wollen – den Riesenaufwand an fi- beträchtliche Anzahl von Spenden zu-
nanziellen, materiellen und zeitlichen gunsten des Sponsorenlaufes ihren
Möglichkeiten erbringen, um mit Verpflichtungen nicht nachgekom-
möglichst vielen Medaillen nach Hau- men sind, Ich sage klar und deutlich,
se zu kommen, deshalb relativiert das ist UNFAIR und zwar gegenüber
Vor kurzem erlebten wir mit „Olympia sich der Medaillenspiegel von selbst. 1.) dem Club, 2.) demjenigen der sich
Torino“ die ganze Faszination des um Spenden bemüht hat und 3.) all
Sportes, mit all seinen Facetten, so- Was können und sollen nun junge jenen die dem Club mit ihrer Spende
wohl im positiven wie negativen Sinn. Sportler/innen, auch diejenigen von geholfen haben. Noch ist es mög-
Strahlende Sieger/Innen und Me- Bülach Floorball, von den Wettkämp- lich, dies grosszügig nachzuholen.
daillengewinner, zutiefst enttäuschte fern mitnehmen und in ihre eigene
Verlierer, hadernde Athleten/Innen, Gedankenwelt aufnehmen. Zualler- Nüt für unguet und bis zum
weil sie ihre Normalleistung bzw. den erst die simple Feststellung: „OHNE nächsten Mal
Kick für etwas mehr, nicht abrufen FLEISS, KEIN PREIS“ !!! Ich und Wir
konnten. Aufgefallen sind mir aber müssen bereit sein, unseren Sport mit Ihr
auch Teilnehmer/Innen die eine tie- Freude, Spass, Engagement, Geduld,
fe Zufriedenheit ausstrahlten, weil Disziplin und grossen Willen auszuü-
ihnen für ihre Verhältnisse eine Lei- ben, denn es gibt keinen unschlag-
stung gelang, die sie nur erhoffen, baren Gegner, nur Kontrahenten die
aber nicht erwarten konnten. Hut ab nicht bereit sind, mit Leidenschaft und

En Harras für «füfzg Stutz!»


Wer möchte auch zu Hause und nicht nur an den Heimspielen von
Bülach Floorball BIONADE geniessen können?
Jetzt ganz einfach einen selber zusammengestellten Harass bestellen!
Die 24 Plätze in den Harassen können nach Belieben mit den BIONADE-Geschmacksrichtungen

Holunder, Litschi, Kräuter und Ingwer-Orange bestückt werden.

Jetzt zugreifen und die gute Erfrischung geniessen!

BESTELLUNG BEI:
Sandro Nötzli
Marketingchef
Bülach Floorball
sandro.noetzli@buelachfloorball.org

17
Werbung

18
Die Juniorenabteilung

Die Zusammenarbeit nimmt Formen an


Seit nunmehr einer Saison arbeiten die Juniorenchefs der Vereine Bülach Floorball und White Wolves Stadel-Niederhas-
li zusammen. In diesem ersten Jahr konzentrierten sich Thomas Schäfer und ich darauf, ein einheitliches Gesamtausbil-
dungskonzept auf die Beine zu stellen. Was heisst das nun konkret, und wie sieht die Zusammenarbeit nun überhaupt aus?

GEMEINSAMES TRAININGSHANDBUCH Trainer sollen in das Buch einflies- tiviert, ihr Amt weiter auszuüben.
Remo Manser. Oberstes Gebot bei sen und so dazu beitragen, dass
der Festlegung des Konzept war es, das Buch mit der rasanten Entwick- WEITERE GEMEINSAME TÄTIGKEITEN
dass in beiden Vereinen auf jeder lung des Unihockeysports mithält. Des Weiteren schwebt mir die Idee
Juniorenstufe die selben Trainings- vor, kommende Saison ein Juni-
schwerpunkte gelten. Nebst eines GEMEINSAME TRAINERAUSBILDUNG oren-Plauschturnier durchzuführen,
sinnvollen Erlernens des 1x1 des Für die kommende Saison haben bei welchem die Spieler aus beiden
Unihockeys soll damit auch garan- sich Thomas Schäfer und ich einiges Vereinen miteinander und gegen-
tiert werden, dass die Junioren bei vorgenommen. Als erstes soll eine einander spielen. Das ganze soll
einem Vereinswechsel innerhalb erste gemeinsame Trainerausbildung an einem Wochenende stattfinden
der beiden Partnervereine die best- stattfinden. Thema soll dann sein: und die beiden Clubs einander et-
möglichen Voraussetzungen haben. „Wie plane ich eine Saison, was ge- was näher bringen. Es soll die Ge-
Aus diesem Konzept heraus entstand hört dazu?“ Ein bekannter Schweizer legenheit geben, dass sich Spieler,
das Trainingshandbuch, die Grundlage Unihockeytrainer hat einmal gesagt: Trainer, Eltern, Vorstandsmitglieder
der Trainerarbeit in beiden Vereinen. „Nur wer gut plant ist in der Lage, gut etc. einmal näher kennen lernen.
zu improvisieren“. Es erscheint uns In weiterer Ferne wurde auch ins Auge
Jeder Trainer der beiden Vereine hat enorm wichtig, dass unsere Trainer gefasst, evt. mal ein Trainingslager ge-
nun so ein Handbuch, in welchem wissen, was während einer Saison meinsam durchzuführen. Ideen dazu
genau steht, auf welcher Junioren- alles auf sie zukommen kann. Eine sind vorhanden, und bei Gelegenheit
stufe welche Übungen sinnvoll sind gute Planung kann den Trainern viel werden Thomas und ich auch da
und zwar von der Unihockeyschule an Problemen und Aufwand ersparen. unsere Anstrengungen vornehmen.
bis hin zu den A-Junioren Grossfeld.
Des weiteren enthält das Hand- Für die weitere Ausbildung der Trai- Grundsätzlich kann das erste Jahr
buch Informationen über die rich- ner möchten Thomas und ich vor der Zusammenarbeit als Erfolg er-
tige Ernährung im Sport, Übungen allem direkt in den Trainings mitwir- achtet werden. Die beiden Vereine
zum Stretching, zur Stärkung der im ken. Dies bedeutet, die Trainer direkt sind einander näher gekommen
Unihockey benötigten Muskulatur, während den Trainings zu beobach- und sind beide von den Ideen be-
zur Vermeidung von Verletzungen, ten und ihnen Feedbacks zu geben, geistert. Eins ums andere umzuset-
mentales Training, und vieles mehr. sie auf Fehler oder auf Schwächen zen, dies wird die Aufgabe sein die
Es handelt sich aber hierbei sicher genauso aufmerksam zu machen, Thomas Schäfer und ich in Zukunft
nicht um ein vollendetes Werk. wie auf ihre Stärken und Potenziale. angehen werden. Wir hoffen, wir
Dieses Trainingshandbuch soll wach- Nur so fühlen sich die Trainer auch können vielen Junioren und deren
sen. Die Erfahrungen unserer jungen betreut und sind Ende Saison mo- Familien damit Freude bereiten.

19
Pressestelle

Das Leben eines Pressechefs


Viele Leute fragten sich in letzter Zeit, was macht eigentlich so ein Pressechef von
Bülach Floorball genau?
Nun, ich will es euch schildern.
DER ALLTAG
Natürlich musste ich meine Lehre als Informatiker abbrechen, um
optimal für dieses Amt zur Verfügung zu stehen.
Ein normaler Arbeitstag fängt für mich so gegen 10 Uhr früh an. MEIN HAUS
Um auf Touren zu kommen fahre ich meistens mit meinem be-
scheidenen Firmenwagen zum Frühstück ins Hotel Hilton. Es
kommt vor, dass ich mit meiner guten Kollegin Paris ein bisschen
Zeit habe. Da wir aber beide sehr beschäftigte und bescheidene
Leute sind, kommt das eben eher seltener vor.
Bevor ich mich ausgehungert um meine Mittagsmahlzeit küm-
mern kann, schaue ich noch kurz in meinem Pressebüro vorbei.

DAS PRESSEBÜRO MEIN AUTO


Hier läuft alles bereits auf Hochtouren, denn ich kann immer
auf meine loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen zählen!
Alles sehr intelligente, gebildete und tüchtige Presseleute...
Als erstes gibts gleich mal ein intensives Meeting um den Überblick
zu behalten. Thema heute: "Clubmitglieder dazu bewegen, Texte
fürs Backhand zu verfassen". Individuell werden Päärchen gebildet
die für verschiedene Personen zuständig sind. Bei der Auswahl der
Schreiberlinge wird nach strengen Kriterien aussortiert. Danach
gehts los und ich verstehe bis heute immer noch nicht warum meine
Mitarbeiterinnen nicht mehr Schreiberlinge überzeugen konnten?!?
MEIN BÜRO
WERBUNG IST WICHTIG
Da der Laden jetzt läuft und ich mich kurz zwei Stunden in der
Kronenhalle mit Speisen versorgt habe, kann ich mich weiter auf
die Socken machen. Als nächstes fahre ich in der Schweiz hin und
her, denn es ist wichtig ein bisschen Werbung für den Club zu ma-
chen (Mein Auto hat einen Bülach Floorball Kleber, ich weiss jetzt
aber gerade nicht genau wo). Das ganze Werbeprozedere, wie ich
es nenne, dauert nicht all zu lange, der Staat war so nett mir eine
Spezialbewilligung was Geschwindigkeiten angeht zu erstellen,
sonst würde das Werbeprozedere sich ein bisschen in die Länge
ziehen.

DIE MEDIEN
Gegen späteren Nachmittag kommen die wichtigen Gespräche,
Interviews und Meetings mit den Radio-, Fernsehstationen und
Printmedien. Nicht selten kommt es vor, dass verschiedene Mana-
ger bei mir um unsere Spieler werben, zum Glück kann ich diese
an meinen Vorstandskollegen, dem Sportchef Krämer weiterlei- MEINE MOTIVIERTEN
ten, denn ich habe ja schon genug mit der Presse diskutiert. MITARBEITERINNEN (2 DAVON)

FEIERABEND
Natürlich, Feierabend ist jedermanns Sache, aber ich muss gestehen, dass ich doch manchmal
nach Büroschliessung die Arbeit vermisse. Zum Glück habe ich ein gutes Heilmittel: Ich ziehe mich
in mein «Häuschen» zurück und spiele im Keller ein bisschen Unihockey mit den Elite Junioren.

20

Related Interests