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Atmosphärischer Treibhauseffekt und Wasserkreislauf der Erde

Ulrich Wolff
November 2014

Ausgangspunkt der folgenden Überlegungen sei ein rotierender Planet Erde ohne
Wasser mit einer Atmosphäre, die nur Stickstoff und Sauerstoff enthält. Die
Oberfläche dieser sonst unveränderten Atmosphäre erreicht Solarstrahlung mit einer
mittleren Intensität von etwa 340 W/m2. In ihrer oberen Schicht wird ein kleiner,
kurzwelliger Anteil dieser Strahlung von Sauerstoffatomen absorbiert und seine
Energie in Wärme gewandelt. Nach dem Durchlaufen der Atmosphäre reflektiert die
Oberfläche der Kruste weniger als 10% der eintreffenden Strahlung in den Weltraum.
Der Rest wird absorbiert und in Wärme gewandelt.
Im Zustand eines Fließgleichgewichtes wird daher die gesamte absorbierte und in
Wärme gewandelte Energie an der Oberfläche der Kruste als Wärmestrahlung in den
Weltraum emittiert. Ein ausgehender Energiefluss von ≈296 W/m2 würde die lokalen
Temperaturen an der Oberfläche (ohne Beachtung ihrer ortsabhängigen Emissivität)
um eine Temperatur von ≈-7 ℃ (296K) schwanken lassen. Die Temperaturen in der
Atmosphäre würden wegen der Energiezufuhr zur oberen Atmosphäre als Folge der
Wärmeleitung über die Werte an der Oberfläche nach oben ansteigen.
Wird dieser Atmosphäre CO2 beigemischt, entsteht an diskreten Wellenlängen des
Spektrums der emittierten Wärmestrahlung eine Gegenstrahlung zur Erdkruste,
deren Quellstärke mit der Dichte des CO2 nach oben abnimmt. Die existierende
Anisotropie vergrößert die Vorwärtsstreuung und mindert die Intensität dieser
Gegenstrahlung entsprechend. Die resultierende Temperatur der Erdkruste, die sich
als Folge der durch Gegenstrahlung bewirkten Verzögerung des solaren
Energieflusses durch ihre Materie einstellt, hängt jeweils auch ab von der
vergleichsweise geringen Zeitdauer des Durchflusses der Solarenergie durch die
dann feste Materie. Die Temperatur wäre > -7℃ (> 296K). Auch in diesem Fall
steigen die Temperaturen in der Atmosphäre über der Oberfläche der Kruste an.
Eine andere Situation ergibt sich, wenn der Planet Erde zusätzlich an 71% seiner
Oberfläche mit Ozeanen ausgestattet wird. Es entsteht ein Wasserkreislauf.
Wasser verdunstet, kondensiert an Keimen und wird in Form von Wasser- und
Eispartikeln von einer atmosphärischen Wärme-Kraftmaschine kontinuierlich durch
die Atmosphäre transportiert. Die Schwerkraft beendet den Vorgang und bewirkt,
dass sich auf dem Festland ein Süßwasserreservoir bilden kann, dessen Verluste an
die Ozeane durch Rückfluss in Flüssen und Verdunstung kontinuierlich ersetzt
werden. Das hat einige signifikante Folgen:
Diese Partikel emittieren kontinuierlich Wärmestrahlung in den Raumwinkel von 4π
und entziehen damit der Arnosphäre Wärme, so dass eine Wärmesenke entsteht.
Die Beobachtung kennzeichnet diese Wärmesenke gegenwärtig mit der Tropopause
als ein Temperaturminimum knapp unter -50℃, das den gesamten Erdball
umschließt. Der Energiefluss aus dieser Wärmesenke in Form von Wärmestrahlung
ist daher jeweils etwa zur Hälfte auf die Erdkruste und den Weltraum gerichtet.

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Wärmeleitung lässt jetzt die Wärme auch von oben in diese Partikel fließen. Mit
gleichem Mechanismus fließt ihnen Wärme zu, die von der Erdkruste ausgeht. Dazu
treten Energieflüsse aus Kondensation zu Wasser und Eis und durch Konvektion, die
ebenfalls von der Erdkruste ausgehen. Der größte Zufluss von Energie zu diesen
Partikeln entsteht allerdings als Folge der Absorption von Wärmestrahlung aus allen
Richtungen.
Über 60 bis 70% der Erdoberfläche schließt die Projektion dieser Partikel auf eine
Kugelschale zweifelsfrei ein atmosphärisches Fenster für Wärmestrahlung der
Erdkruste in den Weltraum. Mit großer Wahrscheinlichkeit verursachen an zeitweise
wolkenfreien Flächen sehr kleine allenfalls als Dunst sichtbare Partikel den gleichen
Effekt. Insgesamt erhöhen diese Partikel den Anteil der reflektierten Solarstrahlung
auf etwa 30% und emittieren eine Gegenstrahlung, die trotzdem die mittlere
Temperatur an der Erdoberfläche auf etwa 15℃ ansteigen lässt.
https://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte
Wo immer das geschieht, muss sich daher ein Einfluss der Wirkung einer Interaktion
des CO2 mit Wärmestrahlungsflüssen allein auf die Veränderung ihres Spektrums
reduzieren, weil CO2 Moleküle, wie oben gesagt, selektiv Strahlungsanteile
absorbieren, die bei nachfolgender Emission entweder auf solche Partikel treffen,
oder weiterhin direkt die Erdkruste erreichen. Dadurch verschwindet ihr Einfluss auf
die Intensität der relevanten Strahlungsflüsse, die von fester und flüssiger Materie
emittiert werden.
Dieser Sachverhalt findet weder in der Diskussion des vermeintlich von
Treibhausgasen erzeugten atmosphärischen Treibhauseffektes noch in seiner
„anthropogenen“ Verstärkung Beachtung. https://de.scribd.com/doc/242156102/DerTraum-vom-anthropogenen-Treibhauseffekt-docx
Fazit: Für eine angebliche Klimasensitivität des CO2 und anderer mehr als
zweiatomiger Gase existiert keine naturwissenschaftliche Grundlage.