Lerndokumentation FaGe

Situationsbeschreibungen

Arbeitsblatt 1 zu

Name Lernende Elise Börlin
Semester 1

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Lehrbetrieb, Abteilung
AZ zum Lamm WB1

Datum 22.07.14
Kurzbeschreibung zum Auftrag der Lernende:
Die Lerndokumentation ist ihr „Tagebuch“ von ihrem Lerngeschehen. Ausgehend von
Situationen, welche Sie an ihrem Arbeitstag oder während einer Arbeitswoche erlebt haben,
beschreiben Sie, worum es in dieser Situation/Aufgabe ging und wie sie diese
bewältigt haben (Arbeitsblatt 1). Fragen Sie sich, welches Wissen, welche Fähigkeiten und
Haltungen sie einsetzen mussten und was ihnen geholfen hat, diese Situation zu meistern
(Arbeitsblatt 2 und 3). Der Bildungsplan FaGe gibt Ihnen dazu eine Hilfestellung.
Sie führen die Dokumentation laufend, Ihre Berufsbildnerin, Berufsbildner nimmt
periodisch Einblick und bespricht mit Ihnen die Einträge.

Situationsbeschreibung, Auftrag:

Kompetenz

     
Klient beim Ruhen und schlafen unterstützen
worum ging es in dieser Situation/Aufgabe, wie haben Sie diese Aufgabe bewältigt?)
Viele Klienten haben am Abend Probleme mit dem Einschlafen/ am Morgen Mühe
aufzustehen. Dies hat viele Ursachen. Bei einer mir zugeteilten Klientin liegt das Problem
bei der Angst und Unruhe die sie verspürt wenn sie alleine ist und wenn es dunkel wird
sowie den Schmerzen und der Demenz. Abgesehen von den Schlafmedikamenten die sie
einnimmt gibt es einige Möglichkeiten ihr das Wohlbefinden und damit das Einschlafen zu
erleichtern.
-Schlafrituale: Der Klientin gibt es mehr Sicherheit wenn die Tür offen ist und einige kleine
Lampen in ihrem Zimmer an sind bis sie sich müde fühlt. Ein Getränk und die Glocke
sollten in Erreichbarkeit der Klientin sein. Meist sieht sie fern bis sie sich müde fühlt oder
die Nachtmedikamente einnehmen kann/möchte. Wenn sie Angst hat sollte man sich Zeit
nehmen können um ihr zuzuhören um die Angst zusammen zu erkennen und vielleicht
beheben zu können, da man im Spätdienst jedoch kaum Zeit hat gestaltet sich dies
schwierig. Die Klientin sollte vor dem zu Bett gehen nochmals auf die Toilette begleitet
werden und im Bett dafür sorgen, dass die Klientin bequem gelagert ist und möglichst
keine Schmerzen hat. Das Zimmer nochmal durchlüften.
-Alltagsgestaltung: Spaziergänge oder Aktivitäten auf dem Wohnbereich halten die
Klienten aktiv und wach und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass sie am Abend müde sind
und schneller einschlafen.
-Schlafrhythmus: Werden beim Eintritt erfragt und im Kardex des Klienten festgehalten.
Sollten durch die Pflegenden bei der Planung der Pflege berücksichtigt werden, d.h. wenn
ein Klient immer erst spät am Abend oder in der Nacht zu Bett ging, sollte er dies auch in
der Institution weiter machen dürfen.
-Wohlbefinden steigern: Schlaffördernde Tees und Kräuter, zB. Baldrian, Melisse und
Orangenblüten sowie zB. warme Milch mit Honig können das Wohlbefinden steigern und
beruhigend wirken. Bei hohen Temperaturen hilft es die Arme und Beine kühl abwaschen
zu können, wenn der Klient friert eine zusätzliche Decke oder eine Wärmeflasche.
Vielleicht hilft es der Klientin ein wenig Musik zu hören o.Ä.
Vor dem zu Bett gehen sollte auf aufpuschende Getränke wie Cola oder Kaffee verzichtet
werden.
Schlafmittel sollten als letzte Option gelten, da sie den Schlaf negativ beeinflussen. Der
Schlaf wird weniger erholsam und die Medikamente bringen meistens Nebenwirkungen wie
Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelschwäche und Bewusstseinsdämpfung mit sich.
Am Morgen beim Wecken ist besonders wichtig dass man Respekt zeigt und vorsichtig
vorgeht. Die Stimme sollte eher gedämpft sein, eine Berührung an der Schulter kann
schon reichen um den Klient sanft zu wecken, eigentlich so, wie man selbst auch geweckt

Lerndokumentation/August 2011

Lerndokumentation/August 2011 .Lerndokumentation FaGe Situationsbeschreibungen Arbeitsblatt 2 zu werden möchte und dabei die Schlafgewohnheiten des Klienten beachten und die Pflege danach richten.

14 Situationsbeschreibung Welche Normen und Regeln mussten Sie einhalten? Welches Wissen mussten Sie bei dieser Situation einsetzen? Welche Fähigkeiten mussten Sie bei dieser Situation einsetzen? Welche Haltung mussten Sie bei dieser Situation einsetzen? Welche externen Ressourcen (Hilfsmittel. 3.Entspannende Rituale und erkennen von Bedürftnissen des Klienten (bei Hitze/Kälte/Angst/Schmerzen) -Klar mit Klient kommunizieren um Gewohnheiten festhalten zu können. Werkzeuge) mussten Sie bei dieser Situation einsetzen? -Fähigkeiten: -Schlafrituale erkennen und unterstützen .07. Abteilung Az zum Lamm.Lerndokumentation FaGe Situationsbeschreibungen Arbeitsblatt 3 zu Name Lernende Elise Börlin Semester 1 2 3 4 5 6 Lehrbetrieb. -Klient beobachten (Nebenwirkungen von Schlafmedis. Lerndokumentation/August 2011 .und Nachtschichten machen durfte.8: Da ich noch keine Spät. im Zimmer 106 die allerdings am Morgen nicht mehr über ihren Schlaf berichten kann. S. Kardex des Klienten Beschriebene Situation einordnen Zu welchem der 14 Kompetenzbereiche im Bildungsplan FaGe ordnen Sie die beschriebene Situation zu? Was ist unterschiedlich zu der typisch formulierten Situation? Worin bestehen die Unterschiede und weshalb? Was bereitet Schwierigkeiten beim Transferieren und warum? Klient beim Schlaf unterstützen. Erfolg von Schlaffördernden Massnahmen im Tandem besprechen und festhalten) Haltung: Respekt gegenüber den Gewohnheiten und Bedürftnissen des Klienten Externe Ressourcen: zB. am Abend früh ins Bett geht aber meist nicht durchschläft oder früh erwacht. Sit. kam ich noch nie in die Situation einen Klienten eine ganze Nacht oder den Abend lang bis zum Einschlafen zu betreuen. WB 1 Datum 22. Ausser Fr.

da den meisten Pflegenden die Zeit und Geduld fehlt um für eine Klientin da zu sein bis sie einschläft. dass es viel schwieriger in der Praxis ist. Rückmeldungen/Stellungnahme der Berufsbildnerin       Datum Einsichtnahme/Besprechung:       Lerndokumentation/August 2011 Name Berufsbildner:       . man kennt ja schlaffördernde Massnahmen von sich selbst und andernen.14 Situationen reflektieren Wie schätzen Sie die Bewältigung der Situation/ der Aufgabe ein? Was ist gut gelungen und warum? Was ist nicht gelungen und warum nicht? Welche Erkenntnisse ziehen Sie daraus? Schlaf zu unterstützen konnte ich in der Praxis noch nicht direkt anwenden. Eigentlich ist es mehr "logisch".Lerndokumentation FaGe Situationsbeschreibungen Arbeitsblatt 4 zu Name Lernende Elise Börlin Semester 1 2 3 4 5 6 Lehrbetrieb. Abteilung Az zum Lamm.7. Ich könnte mir nur vorstellen. WB 1 Datum 22. Ich bin schon gespannt auf meine ersten Spätdienste.