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Sp· gege die Verdringung

Am 14. Februar erlebt am Dresdner staatsscnausplet , unde Dresden" seine Urauffuhrung

it einer Urauffilh­ Zeit der 1. Reichs-Theater­


rung melde sich festwoche 1934, mit der ..das
das Dresdner Pro pagandaministerium die
Staa schauspiel i der Dis­ Kunststad fur ihre besondere
kussion urn den 13. Februar Treue zum NS-Regime aus­
zu Wort. In "Wunde Dresden" zeichnete." Der zweite Teil
wird eine Textcollage spiele­ handelt von der Zerstd runq
risch auf der Biihne angebo­ des Dresdner Stadtzentrums
ten, die Regisseur Vo lker durch alliierte Luftangriffe.
Losch und der Dramaturg Ste­ Irn Zentrum des dritten Teils
fan Schnabel gemeinsam mit stehen Szenen, die die politi­
dem Chor Dresdner Bilrger er­ sche Instrumentalisierung
arbeitet haben. Fur die In­ des 13. Februar von 1945 bi
szenierung sind dabei Klassi­ heute t hematisiert. Der Lei ­
ker- Texte von Gaet h , Heb­ faden der spielerischen Ge­
bel, Kleist. Schiller ebenso schichtsanalyse stamrnt, so
Gru ndlage wie Dokumente das Regieteam. von Heiner
der Zeitgeschichte. die in in­ MUlLer: .Der Dialog mit den
und ausUindi scher Presse ge­ Toten darf nicht abreifsen.
funden wurden. AuBerdem bis sie herausgeb n, was an
fanden Augenzeugenberichte Zukunft mit ihnen begraben
der Katastrophe Verwendung, GroBe eines antiken Boten­ dens bieten. Wobei. wie das worden ist." md
so der Brief eines Soldat n, berichts." Inszenierungsteam betont,
im an 1945 in Pirna ge­ Die Inszenierung. Der Thea­ .dl e blinden Hecken und Ver­ " Die Wund Dresden" . Premiere
schrieben. Dieser Brief hat. terabend ist in drei Teile ge­ dranqunqen im Selbstbitd der am 14 0 Febru t, 19.30 Uhr. Schau­
wie Dramaturg Schnabel in qliedert, die einen Bilderbo­ Stadt" aufgezeigt werden sol­ splelhaus, DD. Ticket s ab 14 Euro
einem Interview sagt : ..... die gen aus der Geschichte Dres­ len. Der erste Teil spielt zur unter (0351) 491 35 55

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