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NAI DE 2009-12 Niedrig

NAI DE 2009-12 Niedrig

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Der geheime Krieg gegen den Iran • 14

Die Hamas ist militärisch gescheitert • 22

ISRAEL
NACHRICHTEN AUS
Nr. 12 – Dezember 2009

Immanuel
«Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben» (Jes 7,14) Seite 4
BETH-SHALOM

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EDITORIAL 3

Liebe Israelfreunde
Ein altes Sprichwort lautet: «Der Feind meines Feindes ist mein Freund.» Umgekehrt könnte man deshalb auch sagen: «Der Freund meines Feindes ist mein Feind.» Die Aussage des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, wonach der iranische Präsident Ahmadinedschad ein Freund der Türkei sei, ist deshalb für Israel ein Grund zur Sorge. In den ehemals guten Beziehungen zwischen Israel und der Türkei hat sich in den letzten Monaten ein entscheidender Wandel vollzogen. Drei Ereignisse bestätigen das Ausmass dieser Veränderung. Erstens schloss die Türkei Israel von der Teilnahme des alljährlichen, am 11. Oktober durchgeführten, internationalen Luftwaffenmanövers «Anatolischer Adler» aus. Dieser Schritt wurde von der syrischen Regierung begeistert begrüsst, war aber für Israel ein Anlass, seine Beziehungen zur Türkei neu zu überdenken. Das zweite Ereignis fand zwei Tage später statt, als der syrische Aussenminister Walid al-Muallim verkündete, dass türkische und syrische Streitkräfte momentan gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchführten. Dabei erklärte er wohl zu Recht, dass dies eine bedeutende Entwicklung sei. Das dritte Ereignis war ein Treffen von zehn türkischen Ministern mit ihren syrischen Kollegen unter der Schirmherrschaft des neu gegründeten «syrisch-türkischen Rates für strategische Zusammenarbeit». Im Verlauf dieser Zusammenkunft unterzeichneten die Minister etwa 40 bilaterale Abkommen. Darüber hinaus beschloss man für April 2010 die Durchführung eines gross angelegten gemeinsamen Manövers von Bodentruppen beider Länder. In einer Abschlusserklärung gab der Rat die Entstehung einer langfristigen strategischen Partnerschaft bekannt. Der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu erläuterte, dass der Rat «ein gemeinsames Ziel verfolge, das sich auf die Vergangenheit stütze und auf die Zukunft ausgerichtet sei. In diesem Geist werden wir zusammen die Zukunft gestalten.» Der syrische Aussenminister al-Muallim meinte, diese Gemeinsamkeit sei für beide Völker ein Grund zum Feiern. Wenn man bedenkt, dass vor zehn Jahren zwischen den beiden Ländern beinahe ein Krieg ausgebrochen wäre, ist in den Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien tatsächlich ein dramatischer Wandel eingetreten. Die neue Freundschaft zwischen Ankara und Damaskus ist Teil einer gross angelegten Strategie, die Beziehungen zu den Staaten in der Region und insbesondere zu den muslimischen Ländern zu verbessern. Diese Strategie legte Davutoglu in seinem viel beachteten und im Jahr 2000 veröffentlichten Buch «Strategische Tiefe – die internationale Position der Türkei» dar. In diesem Werk beschreibt Davutoglu seine Sicht für die Zukunft, in der die Beilegung von Konflikten mit den Nachbarstaaten und ein Aufstieg der Türkei zu einer regionalen Macht, einer Art modernem Osmanischem Reich, eine Rolle spielen. Die von ihm dargelegte Strategie beinhaltet eine Abkehr der Türkei vom Westen und insbesondere von Israel. Die obigen Ausführungen sind einem in der englischsprachigen Tageszeitung Jerusalem Post unter dem Titel «Die Türkei – kein Verbündeter mehr» erschienenen Artikel entnommen. Mit diesem aktuell gewordenen Thema haben sich zahlreiche Beiträge in den israelischen Medien befasst. Die Türkei gehört neben Syrien, dem Iran und dem Irak zu den vier Ländern, die am Euphrat liegen. Von dort aus wird nach Offenbarung 9,13-18 in der Zukunft ein verheerender Krieg ausbrechen. Einmal mehr können wir erkennen, wie sich die Aussagen der Bibel buchstäblich erfüllen, obwohl man grosse Anstrengungen unternommen hat, ein Land wie die Türkei im westlichen Lager zu halten.1 Doch trotz der bedrohlichen Entwicklungen in dieser Welt dürfen wir getrost aufwärts blicken zu Dem, der durch Seine Engel verkündigen liess: «Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.» Mit diesem Wort und mit einem herzlichen Shalom grüsse ich Sie und wünsche Ihnen gesegnete Feiertage. Ihr Fredi Winkler
1

Weihnachten in der Geburtsstadt Christi. Seite 9

… dass unsere Büros zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen sind. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit! Ihre Nachrichten aus Israel

Bitte beachten Sie,

Biblische Botschaft
4 Immanuel

Jeschua und Israel

8 «Operation Gnade» oder die Evakuierung messianischer Juden aus Eretz Israel im Jahr 1948

Hintergrundinformationen aus Israel
9 Weihnachten in der Geburtsstadt Christi 10 Moderne Forschung und die Bibel 12 Mysteriöse Explosionen im Libanon 14 Der geheime Krieg gegen den Iran 18 Krise in den israelisch-türkischen Beziehungen 19 Die beste Armee der Welt 22 Die Hamas ist militärisch gescheitert 23 Israel-Delegierte in arabischem Land 24 Die Kurden auf der Seite Israels 25 Neuer Erdbebenschutzraum in Jerusalem getestet 26 Junge Juden in Israel sind konservativ 28 Israelisches Internetportal weltweit gefragt 29 Israelische Innovation für Blinde

Soforthilfe für Israel

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag auf S. 18

30 Yad Hashmonah

4 DIE BIBLISCHE BOTSCHAfT
Nachrichten aus Israel • 12/2009

Immanuel
Arno froese
Jesaja 7,14 wurde unter sehr merkwürdigen Umständen verkündet. Diese Aussage wurde nicht vor einem König gemacht, der den Herrn liebte und das Gesetz befolgte, sondern vor dem bösen König Ahas, der das Volk Juda in götzendienerische Praktiken eingeführt hatte. So warnt Jesaja 8,19 das Volk unter Ahas’ Regentschaft: «Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln! – so antwortet ihnen: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen?» 2. Könige 23,12 vermerkt über das böse Tun des Ahas, das der spätere König Josia zunichtemachte: «Der König (Josia) brach auch die Altäre auf dem Dach bei dem Obergemach des Ahas ab, welche die Könige von Juda gemacht hatten; ebenso die Altäre, die Manasse in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn gemacht hatte; er schaffte sie fort und warf ihren Staub ins Tal Kidron.» Und doch wurde dem Ahas eine gewaltige Offenbarung mitgeteilt, die er als Zeichen vom Herrn hätte erbitten sollen: «Weiter redete der Herr zu Ahas und sprach: Erbitte ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott; erbitte es in der Tiefe oder droben in der Höhe!» (Jes 7,10-11). Einmal mehr sehen wir hier Gottes Barmherzigkeit und Gnade: Ahas wurde noch eine Chance gegeben. Doch König Ahas’ Herz war verhärtet und sein Verstand getrübt. Er begriff weder Gottes Absicht für das Volk von Juda und Israel noch wusste er von der entsetzlichen Finsternis, die über der gesamten heidnischen Welt lag. Mit anderen Worten: Es war ihm egal. Und deshalb antwortete er: «Ich will nichts erbitten, damit ich den Herrn nicht versuche!» (V 12). Doch Gott machte Seine Prophezeiung trotzdem: «Darauf sprach Jesaja: Höre doch, Haus David! Ist es euch nicht genug, dass ihr Menschen ermüdet, müsst ihr auch meinen Gott ermüden? Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe,

«Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben» (Jes 7,14).

die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben» (V 13-14). Immanuel heisst «Gott mit uns» oder «mit uns ist Gott». Das sollte eine deutliche Erinnerung für König Ahas und das Volk Israel an Gottes Verheissung an Mose sein: «Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in seinen Mund legen; der soll alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde» (5.Mo 18,18). Diese Prophezeiung wurde mehr als 700 Jahre vorher gemacht, bevor Jesaja Näheres zum Messias offenbarte und das Wunder der Jungfrauengeburt hervorhob. Etwa 742 Jahre nach Jesaja wurden seine Worte erfüllt: «Während er (Joseph) aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist. Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht: ‹Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben›, das heisst übersetzt: ‹Gott mit uns›» (Mt 1,20-23). Wieder lesen wir den Namen Immanuel, und doch musste Joseph «ihm den Namen Jesus geben». Was war der Unterschied? Matthäus 1,20-23 ist einfach eine genauere Offenbarung. Jesus ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes Jeschua, welches heisst «Jahwe ist Rettung». Es drückt die persönliche Rettung auf der Grundlage des Neuen Bundes aus. Der Prophet Jeremia kündigte diesen Neuen Bund mehr als 600 Jahre vor Christi Geburt an: «Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schliessen werde» (Jer 31,31).

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Jesajas Weissagung über den kommenden Messias Immanuel wurde während einer Zeit gemacht, als einerseits grosser Abfall herrschte und andererseits die Zerstörung durch Israels Feinde drohte. Jesaja kündigte das Ende des Königtums Israels an: «Denn Damaskus ist das Haupt von Aram, und Rezin ist das Haupt von Damaskus; und binnen 65 Jahren wird Ephraim zertrümmert sein, sodass es kein Volk mehr ist» (Jes 7,8). Ephraim würde als Nation vergehen. Ephraim repräsentierte das Zehn-Stämme-Reich Israel, wie es der nächste Vers aufzeigt: «Das Haupt Ephraims ist Samaria» (V 9). Samaria war die Hauptstadt des ZehnStämme-Reichs. Auf die Prophezeiung über den kommenden Messias folgte der Grund, warum Ephraim bzw. Israel verworfen wurde: Weil «Ephraim von Juda abgefallen ist» (V 17). Hier werden wir an Jakobs Weissagung auf seinem Totenbett erinnert: «Dich, Juda, werden deine Brüder preisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein; vor dir werden sich die Söhne deines Vaters beugen. Juda ist ein junger Löwe; mit Beute beladen steigst du, mein Sohn, empor! Er hat sich gekauert und gelagert wie ein Löwe, wie eine Löwin; wer darf ihn aufwecken? Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füssen, bis der Schilo kommt, und ihm werden die Völker gehorsam sein» (1.Mo 49,8-10). Die Schrift macht klar, dass die 12 Stämme Israels ihre Identität einzig im Stamm Juda fanden, was bedeutet, dass alle Israeliten Juden werden mussten. Oft verwenden wir das Wort «Jude» falsch und ordnen den Begriff den 12 Stämmen Israels zu, bevor Juda in die Babylonische Gefangenschaft geführt wurde. Aber das Wort «Jude» trifft lediglich auf die zu, die in den Stamm Juda integriert wurden. Dies wird in 2. Chronik 15,9 bekräftigt: «Er versammelte ganz Juda und Benjamin und die Fremdlinge bei ihnen aus Ephraim, Manasse und Simeon; denn eine grosse Zahl von Leuten lief aus Israel zu ihm über, als sie sahen, dass der Herr, sein Gott, mit ihm war.» Aber auch über Juda wurde Gericht ausgerufen: «Weil dieses Volk das still fliessende Wasser Siloahs verachtet, dagegen Freude hat an Rezin und an dem Sohn Remaljas, siehe, so wird der Herr die starken und grossen Wasser des Stromes über sie bringen, den König von Assyrien mit seiner ganzen Herrlichkeit. Der wird sich über all seine Flussbetten ergiessen und über alle seine Ufer treten; und er wird daherfahren über Juda, es überschwemmen und überfluten, bis an den Hals wird er reichen; und die Spanne seiner Heeresflügel wird die Breite deines Landes füllen, Immanuel!» (Jes 8,6-8). Es scheint, a l s o b J e s a j a s e i n e und zur Schlinge für die Bewohner von Jerusalem, sodass viele unter ihnen straucheln und fallen und zerbrochen, verstrickt und gefangen werden» (Jes 8,14-15). Diese faszinierende Prophezeiung offenbart einerseits, dass Er Israel ein Heiligtum

«Siehe Tage, s , es komme n pricht Herr, der da ich mit de Haus I m srael u nd mit dem H aus Ju da eine neuen Bund s n chliessen we rde» (
Jer 31 , 31)

Gerichtsbotschaft unterbrochen hätte, als er plötzlich ausrief: «Immanuel!» Allein die Präsenz des lebendigen Gottes unter uns kann uns von schrecklichem Gericht befreien, wie es auch eines Tages über unsere Welt kommen wird. Das ist die gute Nachricht für alle, die an Jesus Christus glauben, denn Er hat versprochen: «Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!» (Mt 28,20). Das gilt den Gläubigen an Immanuel. Er wird uns nie verlassen. Gepriesen sei Gott, Christus, Immanuel: Gott mit uns! Jesaja versäumte es nicht, Immanuel deutlich zu beschreiben: «So wird er euch zum Heiligtum werden; aber zum Stein des Anstosses und zum Fels des Strauchelns für die beiden Häuser Israels, zum Fallstrick

sein wird, andererseits ist Er ein «Stein des Anstosses und … Fels des Strauchelns». Über die Erfüllung lesen wir im Neuen Testament: «Wie geschrieben steht: ‹Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstosses und einen Fels des Ärgernisses; und jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!›» (Röm 9,33). Ein wichtiger Punkt ist, dass Jesaja «die beiden Häuser Israels» erwähnt, was sich auf Juda und das Zehn-StämmeReich Israel bezieht. Obgleich das Zehn-Stämme-Reich Israel aufhörte als eine unabhängige Nation zu existieren, behielten doch alle, die sich dem Stamm Juda anschlossen, ihre eigene Identität. Das sehen wir in Offenbarung 7.

6 DIE BIBLISCHE BOTSCHAfT
Nachrichten aus Israel • 12/2009

Gott in der Welt.» Aber ich bin so froh über die Hoffnung, die der nächste Vers vermittelt: «Jetzt aber, in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gebracht worden durch das Blut des Christus» (V 13). Der Messias kam nicht allein für Israel, sondern für die ganze Welt: «Damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat» (Joh Ohne Jesus ist der Mensch vollkommen hoffnungslos in der finsternis verloren. Auch seine Werke sind finsternis 3,16). Die grösste Gefahr, in der die Welt heute steht, ist ihre Unkenntnis über ihre Stellung gegenüber dem Gott Israels. Wenn die Politiker und grossen Männer dieser Welt auch nur ansatzweise verstehen würden, in welcher Hoffnungslosigkeit sie und ihre Nation sich befinden, würden sie sicherlich in Sack und Asche Busse tun. Aber der Stolz hält die überwiegende Mehrheit der Menschen davon ab, zur segensreichen Erkenntnis zu kommen, dass sie Sünder, verloren für alle Ewigkeit und Satan und seinen listigen Kniffen unverblüffend, dass diese Stelle über das terworfen sind – ohne jegliche Chance, auserwählte Volk Israel spricht; das Volk, aus eigener Kraft zu entkommen. Aber dem Mose sagte: «Ein heiliges Volk bist es gibt einen Ausweg, und zwar durch du für den Herrn, deinen Gott, und dich die Person, die sagte: «Ich bin der Weg.» hat der Herr erwählt, dass du ihm ein Volk Wenn Sie Jesus Christus noch nicht des Eigentums seist unter allen Völkern, die erlaubt haben, Ihnen Ihr stolzes, selbstauf Erden sind» (5.Mo 14,2). Wenn dieses süchtiges und anmassendes Ich zu Volk in Finsternis ist, wie finster und nehmen und es durch die Kraft des hoffnungslos muss dann unsere Situation Heiligen Geistes umzuformen, dann als Heiden sein? sind Sie in grosser Gefahr. Ohne Jesus, Es scheint, dass es heute in der Ge- ohne Immanuel, müssen Sie sich auf meinde Jesu zumeist vernachlässigt wird, ein schreckliches ewiges Gericht eindarüber nachzudenken, wie vollkommen stellen. Möge der Herr Ihnen in Seiner hoffnungslos der Mensch ist. Wir mögen Gnade Licht geben, damit Sie aus der auf viele eigene Dinge und Errungen- erschreckenden Finsternis des Tales der schaften stolz sein, aber diese alle sind Todesschatten in Sein herrliches Licht auch Finsternis, sogar mehr als wir uns kommen können! vorstellen können. Epheser 2,12 beschreibt unsere hoffnungslose Situation: Der Prophet Jesaja fuhr indes «Dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, weiter fort, Gericht, Unterdrückung, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels Krieg, Blut und Feuer zu verkündigen, und fremd den Bündnissen der Verheissung; bis er plötzlich sagte: «Denn ein Kind ist ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und Der Messias Israels, das Heiligtum und der Stolperstein, wird dem Volk erscheinen, das in der Finsternis ist: «Das Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein grosses Licht gesehen; über den Bewohnern des Landes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet» (Jes 9,1). Es ist ziemlich

die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst» (Jes 9,5). Er ist das Kind, das in Jesaja 7,14 angekündigt wurde: «Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben.» Er ist derjenige, der nach Seiner Auferstehung erklärte: «Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden» (Mt 28,18). Aber bis heute gibt es keine sichtbare Manifestation der Macht Christi auf Erden. Nicht Er regiert die Welt; Satan tut es, der Fürst der Finsternis und Herr dieser Welt – wie es die Schrift deutlich sagt. Trotzdem kann Satan die Autorität Jesu Christi nicht verdrängen. Seine Möglichkeiten und seine Zeit sind begrenzt. Wenn wir lesen: «… die Herrschaft ruht auf seiner Schulter …», dann wissen wir, dass dies auch geschehen wird. Das steht ausser Frage, es ist bloss eine Frage irdischer Zeit, wann dies Realität wird. Zweifellos spricht Jesaja hier von Jesus Christus, dem eingeborenen Sohn Gottes. Und beachten Sie die anderen Beschreibungen Seines Namens: «Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.» Das ist Immanuel! Wunderbarer, Ratgeber: In Psalm 119,129-130 lesen wir: «Wunderbar sind deine Zeugnisse … Die Eröffnung deiner Worte erleuchtet und gibt den Unverständigen Einsicht.» «Wunderbar» ist identisch mit der Personifizierung des Wortes Gottes, die Johannes uns in den ersten Versen seines Evangeliums vorstellt: «Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. … Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit» (Joh 1,1-3.14). Jesaja 40 zeigt die Weisheit des Herrn auf, und in Vers 14 lesen wir: «Wen hat Er um Rat gefragt, dass der Ihn verständig machte und Ihm den Weg des Rechts wiese, dass er Ihn Erkenntnis lehrte und Ihm den Weg der Einsicht zeigte?» Und später im Neuen Testament beschreibt Paulus «Wunderbarer, Ratgeber» folgendermassen: «O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und

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wie unausforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch Vater, und dein Name ist ‹Unser Erlöser von Ewigkeit her›!» Friedefürst: Frieden für die Menschheit ist schon immer das Ziel und Verlangen aller Menschen aller Zeiten gewesen. Jede Nation beschreibt sich selbst doch als friedliebend oder friedlich. Aber wenn wir uns das genauer ansehen, stellen wir fest, dass eine solche Beschreibung weit von der Wahrheit entfernt ist. Eine Nation mag sich selbst friedlich nennen, aber das heisst nicht, dass andere dem zustimmen. Andere sehen in ihr vielleicht eine brutale Nation. Mit anderen Worten: Der Friede, den der Mensch verkündigt, ist nicht der Friede Gottes. Es gibt ein Problem mit jedem Friedensvertrag und jeder Friedensankündigung. Alle befassen sich mit zahllosen Problemen und Varianten, aber keiner behandelt das einzige Problem von wirklicher Wichtigkeit: die Sünde! Es kann keinen Frieden auf Erden geben, wenn nicht das Sündenproblem gelöst ist. Die Bibel sagt, dass unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid ist (Jes 64,5). Der Frieden, den die Bibel beschreibt, ist anders. Jesus sagte: «Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!» (Joh 14,27). Jesus Christus betonte den deutlichen Unterschied zwischen dem Frieden, den Er gibt, und dem Frieden, den die Welt bietet. Es gibt einfach keinen Frieden auf Erden; es gab ihn nie und es wird ihn nie geben, solange nicht mit der Sünde aufgeräumt wird. Das ist genau das, was Jesus getan hat. Unser Friedefürst ist der einzige Retter von Sünde, weil Er den Preis dafür bezahlt hat: «Der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausrette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters» (Gal 1,4). Die Welt kann niemals Frieden hervorbringen, weil sie von Natur aus verdorben, böse und sündig ist. Deshalb ist das Bestreben der Welt, Frieden zu bringen, ein Traum, der unmöglich realisiert werden kann. Die Personifizierung des wahren Friedens ist: «Er (Jesus Christus) ist unser Friede» (Eph 2,14). Wir sollten niemals leichtfertig über den Weltfrieden reden, weil Frieden einen hohen Preis kostet; nicht den Preis von Soldaten, die mit Kriegswaffen kämpfen, sondern den Preis, den der Sohn Gottes bezahlte, der Sein Leben und Sein Blut am Kreuz von Golgatha gegeben hat. In Ihm ist der einzige Weg, der Welt Frieden zu bringen, und die Erfüllung dessen, was in Lukas 2,10.14 den Hirten auf den Feldern verkündigt wurde: «Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. … Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen!» Noch gibt es kein «Friede auf Erden», es gibt kein «Wohlgefallen Gottes unter den Menschen» … aber es wird kommen! In Jesaja 9,6 bezeugt der Prophet, was Immanuel, das Kind, genannt «Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst», eines Tages tun wird: «Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, dass er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies tun!» 

«Von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen»

ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen» (Röm 11,33-36). Unser Herr Jesus Christus ist der Anfang aller Dinge. Er ist auch der Anfänger und Vollender unseres Glaubens, Er ist «Wunderbarer, Ratgeber» in Person! Starker Gott: Psalm 50,1 weist den starken bzw. mächtigen Gott als den Schöpfer aus, der alle Dinge ins Leben gerufen hat. Auch erwähnt Jesaja den starken Gott in Verbindung mit Israels Zukunft, wenn dessen nationale Bekehrung stattfinden wird: «Ein Überrest wird sich bekehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott» (Jes 10,21). Als Jakob sich bei der Segnung seiner 12 Söhne Joseph zuwandte, sagte er: «Aber sein Bogen bleibt unerschütterlich, und gelenkig sind die Arme seiner Hände, von den Händen des Mächtigen Jakobs, vom Namen des Hirten, des Felsens Israels» (1.Mo 49,24). Der Mächtige Jakobs ist Immanuel, Gott mit uns – Jesus Christus. Ewig-Vater: Als Jesus sagte: «Ich und der Vater sind eins» (Joh 10,30), zeigte Er auf, dass Sein Name «Ewig-Vater» beinhaltet. Jesaja 63,16 sagt: «Und doch bist du unser Vater … du aber, o Herr, bist unser

Samuel Rindlisbacher
spricht über das aktuelle Thema:

«Israel und seine Zukunft» Versammlung SAR

14.11.04.12.2009, 19:30 Freitag, München DE 67550 Rheindürkheim-Worms 15.11.Baptisten Gemeinde, Kirchstr. 14 Maranatha Balingen 04.12. Rheindürkheim Samstag, 05.12.2009, 16:00 DE 42285 Wuppertal (Barmen) CVJM-Bildungsstätte, Bundeshöhe 05.12. Wuppertal7 Sonntag, Siegen 06.12. 06.12.2009, 16:00 DE 57072 Siegen Kongressz. Hoerdt 20.12.Siegerlandhalle, Koblenzer Str.
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DLM

Sonntag, 20.12.2009, 14:30 FR 67720 Hoerdt
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Sonntag, 17.01.2010, 16:30 CH 4803 Vordemwald
EFG-Gemeinde, Zofingerstrasse 12

8 JESCHuA uND ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

EIN MESSIANISCHES PANORAMA AuS JERuSALEM

«Operation Gnade» oder die Evakuierung messianischer Juden aus Eretz Israel im Jahr 1948
«Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen … Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott» (Am 9,14-15); «Und ich gebe meinen Geist in euch» (Hes 37,14).
DR. GERSHON NEREL – TEIL 41 Im Sommer 2009 hat die World Union of Jewish Studies (Weltunion für jüdische Studien) mit Sitz in Jerusalem unter dem Titel Iggud (Union) ein neues, umfassendes Werk (Band 2) mit englischen und hebräischen Artikeln über die geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklung des jüdischen Volkes veröffentlicht. Mein Beitrag zu diesem Buch behandelte das Thema «Operation Gnade oder die Evakuierung messianischer Juden aus Eretz Israel im Jahr 1948». Mit dem Codenamen «Operation Gnade» bezeichneten mehrere britische Einrichtungen eine Reihe von Geheimaktionen, die schliesslich im Frühjahr des Jahres 1948 zur Evakuierung der meisten jüdischen Gläubigen an Jeschua aus dem Land Israel führten. In diesem Zeitraum war bereits deutlich erkennbar, dass das britische Mandat über Palästina/Eretz Israel nach etwa dreissig Jahren ein Ende nehmen und der jüdische Staat gegründet werden sollte. Damals lebten im Land etwa 150 messianische Juden, die sich zu den jüdischen Wurzeln ihres Glaubens an Jeschua bekannten und unter der Bezeichnung «hebräische/jüdische Christen» bekannt waren. Im Gegensatz zu den Gläubigen im 21. Jahrhundert gehörte vor der Gründung des Staates Israel die überwiegende Mehrheit der messianischen Juden zu den etablierten protestantischen Kirchen, Gemeinden und Missionsgesellschaften, die vor allem aus Grossbritannien, Amerika, Finnland, der Schweiz und Schweden kamen. Im Gegensatz zu damals gründen heute messianische Juden ihre eigenen, unabhängigen Gemeinden und sogar gemeinnützige Einrichtungen. In den Jahren 1946 bis 1948 verbreiteten sich unter den Missionsgesellschaften und christlichen Gemeinden im Land Gerüchte über eine grosse Verfolgung von Gläubigen jüdischer Herkunft in dem neuen jüdischen Staat, der bald entstehen sollte. Man glaubte, die damalige Lage sei vergleichbar mit der Verfolgung der jüdischen Jünger Jeschuas im Land während der Zeit des zweiten Tempels. Tatsächlich wurde jedoch am Ende der Mandatszeit bis auf ein paar wenige Ausnahmen kein einziger messianischer Jude wegen seines Glaubens an Jeschua systematisch verfolgt oder sogar getötet. Nach heutiger Erkenntnis wurden vor der Staatsgründung insgesamt 94 hebräische Christen aus dem Land evaworden war, blieb nur noch ein kleiner Überrest von etwa zwei Dutzend im Land. Diese jüdischen Gläubigen waren fest davon überzeugt, dass der Zionismus ein Werkzeug im Plan Gottes war, um die geistliche Wiederherstellung Israels herbeizuführen. Sie entschlossen sich, in Israel zu bleiben, sich gemeinsam mit vielen anderen Juden für die Gründung des jüdischen Staates zu engagieren und sich darin voll und ganz zu integrieren. Zu diesem Personenkreis gehörten Abram Poljak, Pauline Rose, Solomon Ostrovsky, Mosche Immanuel Ben-Meir und Haim Joseph Haimoff (Bar-David). Nach ihrer Überzeugung erfüllten sich mit der Rückkehr der Juden nach Zion viele endzeitliche Prophezeiungen der Bibel – auch die Vision des Propheten Hesekiel über die Totengebeine im «Tal» würde nun in Eretz Israel zur geschichtlichen Realität (Hes 37,1-14). Die «Operation Gnade», die manchmal auch als «Herausschleusen», «Ausreissen» oder «Flucht» bezeichnet wurde, war in Eretz Israel ein Wendepunkt in der Geschichte der modernen jüdischen Gläubigen an Jeschua. Der kleine, noch im Land lebende Überrest erfuhr eine zahlenmässige Verstärkung durch zionistisch gesinnte messianische Juden, die nach Israel einwanderten. Gemeinsam gründeten diese beiden Gruppierungen dann neue, unabhängige Gemeinden. Heute findet sich diese Bewegung unter der Überschrift «messianisch»/«messianische Juden» sogar als Eintrag im berühmten hebräischen Wörterbuch von Avraham EvenShoshan wieder. Kritiker sehen in der Evakuierungsaktion den Ausdruck eines schwachen Glaubens. Doch der Herr hat die messianisch-jüdische Präsenz im Staat Israel aufrechterhalten und das wiederbelebte Zeugnis über den Glauben an Jeschua gefördert. 

Die jüdischen Gläubigen waren davon überzeugt, dass der Zionismus ein Werkzeug im Plan Gottes war, um die geistliche Wiederherstellung Israels herbeizuführen
kuiert. Die meisten von ihnen wurden mit dem Schiff «Georgic» nach Liverpool gebracht. Sie blieben in England und kehrten nie mehr nach Israel zurück. Neben den Fakten und Zahlen im Zusammenhang mit der «Operation Gnade» sollte man jedoch die Symbolik dieses Unternehmens berücksichtigen und auch die Bedeutung, die ihm sowohl in Grossbritannien als auch in Israel beigemessen wurde. Schliesslich wurde die Identitätsfindung unter messianischjüdischen Gemeinden im Land jahrzehntelang von solchen Deutungsversuchen geprägt. Nachdem die Mehrheit der hebräischen Christen nach England evakuiert

HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL 9
BETHLEHEM

Weihnachten in der Geburtsstadt Christi
Mitteleuropäer, die zu Weihnachten ins Heilige Land kommen, suchen vergeblich das, was sie als weihnachtliche Atmosphäre verstehen. Dennoch richtet die christliche Welt ihr Augenmerk auf Bethlehem. Dort finden zwar Weihnachtsgottesdienste statt, doch ansonsten wird wenig gefeiert.
zurück, wo man sich in der «grossen Kirche auf Golgatha» versammelte und die Geburtsthematik erneut Gegenstand eines Gottesdienstes war. Ab dem 7. Jahrhundert war das Heilige Land meist nicht mehr christlich geprägt, trotz der späteren Ereignisse um die Kreuzfahrer und deren Eroberungen. Das hatte Auswirkungen auf die Heiligen Stätten und die Festtagsfeierlichkeiten. Europäische Geistliche hielten sich zwar beständig im Heiligen Land auf, ihre Zahl war aber niemals nennenswert. Festhalten muss man ferner auch, dass Pilgerfahrten ins Heilige Land erst gegen Ende des Mittelalters einen wirklichen Aufschwung erfuhren. Das Weihnachtsfest in Bethlehem wurde zum Beispiel von einer Kufsteiner Pilgergruppe beschrieben, die

Es sind zwar in Israel immer mehr Christbäume zu sehen, doch diese haben nur traditionellen Charakter. Ansonsten ist Weihnachten im israelischen Alltag kaum spürbar

Über Weihnachten im Heiligen Land zu schreiben, ist keine leichte Angelegenheit. Dieses Fest spielt im heutigen jüdischen Staat kaum eine Rolle. Aufgrund der Einwanderung russischer Juden seit zwei Jahrzehnten sind zwar immer mehr Christbäume zu sehen, doch diese haben nur traditionellen Charakter. Ansonsten ist Weihnachten im israelischen Alltag kaum spürbar. Ausserdem gehören die meisten Christen in Israel zu den Ostkirchen. Die orthodoxen Kirchen feiern die Geburt Christi am 6. Januar, die Armenier sogar erst am 18. Januar. In der Geburtsstadt Christi sind nur noch rund 20 Prozent der Einwohner Christen. Bethlehem hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. In der Bibel wird Bethlehem erstmals in 1. Mose 35,19 erwähnt, wo es heisst, dass Jakobs geliebte Frau Rahel «am Weg nach Ephrata, das ist Bethlehem», begraben wurde. Später fiel Bethlehem dem israelischen Stamm Juda zu. Bethlehem ist auch der Herkunftsort von Kö-

nig David. Zur Zeit Jesu Christi herrschten die Römer über das Land. Es ist bekannt, dass die Geburtsstätte Jesu ab dem 2. Jahrhundert von Christen verehrt wurde. Deshalb liess der römische Kaiser Hadrian im Jahre 135 ausgerechnet dort ein Adonis-Heiligtum errichten. Für Christen wandte sich das Blatt erstmals unter Kaiser Konstantin dem Grossen. Seine Mutter Helena liess an der Geburtsstätte in Bethlehem das erste christliche Heiligtum erbauen, das vermutlich im Jahre 334 fertig gestellt wurde. Der erste, uns heute noch vorliegenden Hinweis auf die Weihnachtsliturgie in Bethlehem geht auf die Pilgerin Egeria zurück, die zwischen 381 und 384 im Heiligen Land weilte. Ihr Bericht ist nicht vollständig erhalten, kann aber durch zeitgenössische armenische Zeugnisse ergänzt werden. Demnach bestand schon damals eine ausgeprägte Liturgie zum «Fest der Geburt Christi», das heisst, es muss bereits gewisse Tradition gehabt haben. So versammelte man sich damals in den Nachmittagsstunden auf dem Feld der Hirten. Danach wurde in der Krypta der Geburtskirche die Geburtsgeschichte nach Matthäus gelesen. In der Basilika beging man erneut mit einer Liturgie den Feiertag. Anschliessend zog man nachts unter Gesang nach Jerusalem

Nathanael Winkler spricht über das aktuelle Thema: Versammlung NAW «Warum toben 11.12. Kassel die Nationen?» 12.12. Stuttgart 13.12. Nürnberg

Freitag, 11.12.2009, 19:30

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CVJM Kassel, Wolfsschlucht

Samstag, 12.12.2009, 16:00

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Kleiner Kursaal, Königsplatz 1

Sonntag, 13.12.2009, 15:00

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Meistersingerhalle, Konferenzraum 2, Münchenerstrasse 21

10 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

1507/08 im Heiligen Land weilte. In einer bearbeiteten Wiedergabe dieses Pilgerberichts heisst es: «Einen Höhepunkt bedeutete für die Pilger zweifellos die Feier des Weihnachtsfestes im Heiligen Land, und natürlich begab man sich zu diesem Termin nach Bethlehem. Schon am Abend des 24. Dezember 1507 wurde ein feierlicher Gottesdienst in der Geburtsgrotte Christi abgehalten, und in der Heiligen Nacht selbst wohnte man drei Messen bei, die jeweils von 13 Priestern zelebriert wurden. Gleichzeitig feierten aber auch die Griechen, Syrer, Georgier, Armenier, indische und andere Christen die Geburt des Herrn, und jeder pries dieses Ereignis unter grossem Geschrei und Gesang in seiner eigenen Sprache, begleitet von Trommeln und anderen Musikinstrumenten. Dazu kamen eigene Chöre der Frauen, die offenbar nicht nur sangen, sondern auch immer wieder in die Hände klatschten, und dies alles vollzog sich unter reichlichster Verwendung von Weihrauch. Es war dies also gewiss keine Stille Nacht.» Das zeigt, dass das Weihnachtsfest in Bethlehem durch ein gewisses Gerangel der Denominationen gekennzeichnet war. Und im 18. Jahrhundert nahm dies so massive Formen an, dass die osmanische Regierung 1757 genaue Regeln zur Verwendung der Räumlichkeiten erliess. Damals hatte die gesamte Region und somit auch die für Christen so bedeutende Stadt Bethlehem eher den Charakter einer vernachlässigten, rückständigen und entlegenen Provinz. Im Westen wusste man nur wenig über diesen Landstrich. Das änderte sich erst, als die moderne wissenschaftliche AARONS GENETISCHE NACHfAHREN

Forschung aufkam und christlich motivierte Naturwissenschaftler das Heilige Land zu erkunden begannen. Ab dem 19. Jahrhundert mehrte sich in Europa das Wissen über die Menschen, Flora und Fauna und geografische Beschaffenheit im Heiligen Land. Zum ersten Mal überhaupt wurden die sogenannten heiligen Stätten vermessen, gezeichnet und deren Geschichte ergründet, wobei sich gerade auch deutschsprachige Forscher hervortaten. Der aus dem friesischen Jever stammende Ulrich Jasper Seetzen (17671811) reiste als einer der ersten europäischen Gelehrten um das Tote Meer und gelangte über Bethlehem nach Jerusalem, worüber er 1806 schrieb: «Diese Reise war beschwerlich und mit mancherley Gefahren verknüpft. Ich war der erste Europäer, der diese Gegenden, die schon lange von Griechen und Römern in den grauesten Alterthume so bevölkert und blühend waren, mit Aufmerksamkeit untersuchte.» Ein halbes Jahrhundert später sah es nicht viel anders aus. Das Land litt unter einer Heuschreckenplage und Cholera. Der deutsche Historiker Johannes Nepomuk Sepp (1816-1909) schrieb über ein Zusammentreffen zu Weihnachten in Bethlehem mit einem der bedeutendsten «Palästinaforscher», wie sie sich damals nannten, dem aus Appenzell stammenden Titus Tobler: «Noch erinnere ich mich lebhaft der ersten Begegnung, nachdem wir, ohne uns zu kennen, die wenigen Stunden nach der Feier der heiligen Nacht in einem Gewölbe des Klosters zu Bethlehem, neben einem Mörder, der aus Ägypten

geflohen war, die Nachtruhe hingebracht hatten. Ich kniete vor dem Altare der Geburt Christi mit nie gefühlten Empfindungen, als ein Mann mir zur Linken mit Messschnur und Zollstab die Maasse an der Treppe herabnahm: man konnte denken, damit die heilige Grotte ihm bis zum nächsten Besuche nicht ausgetauscht würde es war der wackere Tobler.» Auch 150 Jahre später – nach den Osmanen und Briten – haben im jüdischen Staat und unter Oberherrschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde Christus, Heiligabend, Christbaum und Weihnachtslieder in Bethlehem kaum eine Bedeutung. Dennoch ist und bleibt Bethlehem weiterhin die im Schein des Weihnachtssterns glänzende Geburtsstadt Jesu Christi. AN Kommentar: Dass in Israel das Weihnachtsfest kaum wahrgenommen wird, ist ein Bild für die Blindheit Israels, die noch über einem grossen Teil des Volkes liegt: «Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: ‹Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde›» (Röm 11,25-27). Auch für Israel ist es trotz seiner Blindheit Weihnachten geworden! CM  Lesen Sie mehr über die Geburtsstadt Jesu Christi im Blickfeld der aktuellen DezemberAusgabe des Mitternachtsruf, unter «Bethlehem, Haus des Brotes», S. 18

Moderne Forschung und die Bibel
In unserer Oktober-Ausgabe berichteten wir von einem Beweis für die Existenz der vier Stammmütter. Auf Bitten von Lesern möchten wir hier einen erweiterten Hintergrundbericht zu der modernen Genforschung und den Traditionen der Bibel folgen lassen.
Im Bericht «Beweis für die Existenz der vier Stammmütter gefunden?»1 erwähnten wir die Y-ChromosomenForschung des israelischen Professors Karl Skorecki. Seine Forschung steht eng mit den neuesten Erkenntnissen in Verbindung, mit denen wir uns im Artikel vorrangig befassten. Seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse zur Ahnenforschung des CohenGeschlechts, einer Priesterkaste des Judentums, veröffentlichte Prof. Skorecki bereits am 2. Januar 1997, damals in der britischen Fachzeitschrift Nature. Über die Zugehörigkeit zum Judentum bestimmt laut jüdischer Tradition die mütterliche Linie. Auf der Grundlage der Torah besagt die jüdische Tradition allerdings auch, dass alle Cohen direkte Nachfahren von Aaron – dem älteren Bruder des Mose – sind. Die Linie der Cohen hat also eine väterlich vererbte (patrilineare) Abfolge und wird ohne Unterbrechung von Vater auf Sohn vererbt – schon seit 3300 Jahren, somit also seit mehr als 100 Generationen.

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Der besondere Status der Cohen, deren Angehörige einst im Tempel für den Dienst am Altar zuständig waren, kommt noch heute in vielerlei Hinsicht zum Ausdruck. Einem Cohen wird bei der Lesung der Torah besondere Ehre eingeräumt, denn er wird als Erster aufgerufen. Aufgrund ihres Dienstes im Tempel galten früher für einen Cohen besondere Reinheitsvorschriften, die jedoch teilweise wegen der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n.Chr. durch die Römer aufgehoben wurden. Dennoch achtet das Rabbinat auch heute noch darauf, dass ein Cohen nur «jungfräuliche Frauen» und keine geschiedenen oder verwitweten Frauen heiratet. Ein Cohen darf nach jüdischem Ritus nicht mit Toten in Kontakt kommen, sollte folglich auch keinen Friedhof betreten. Zu bestimmten Feiertagen wird in den Synagogen über die anwesenden Cohen bis auf den heutigen Tag ein besonderer Priestersegen gesprochen. Und diese seit Jahrtausenden gepflegten Traditionen des Judentums wurden nun durch naturwissenschaftliche Fakten untermauert, die Prof. Skorecki in einer Studie vorlegte. ich direkte Nachfahren Aarons sind? Die andere Statur, Haut-, Haar- und Augenfarbe des Gastes machten Prof. Skorecki neugierig. Er beschloss, der Frage mithilfe der modernen Wissenschaft auf den Grund zu gehen. Der Mediziner machte sich an ein Puzzle: Wenn alle männlichen Cohen von einem Mann abstammen, dann müsste sich eigentlich bei allen diesen Männern zumindest irgendeine gemeinsame oder zumindest ähnliche Gensequenz finden. Jeder Mensch besitzt Einem Cohen wird bei der Lesung der Torah besondere Ehre einge46 Chromosomen, 23 räumt, denn er wird als Erster zum Lesen aufgerufen von der Mutter und 23 vom Vater. Zwei dieCohen-Hintergrund hat, ins Grübeln. Ein ser Chromosomen legen das Geschlecht Gast, ein sephardischer Jude aus Marok- fest: Das X-Chromosom bestimmt das ko, wurde als Cohen zur Torah aufgeru- weibliche und das Y-Chromosom das fen. Als er den Gast sah, ging ihm plötz- männliche Geschlecht, wobei Frauen lich eine Frage durch den Kopf: Kann zwei X-Chromosome haben und Männer es wirklich sein, dass dieser Mann und ein X- und ein Y-Chromosom. Dieses YDr. Skorecki ist Mediziner und sowohl in Haifa als auch in Toronto (Kanada) tätig. Eines Morgens in der Synagoge kam Dr. Skorecki, der selbst einen

25. Dezember 2009, 10:00 Weihnachtsfestgottesdienst
Marcel Malgo spricht über das Thema:

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12 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

Chromosom wird immer vom Vater auf den Sohn vererbt. Männer, die alle den gleichen männlichen Vorfahren als Stammvater haben, müssten demnach im Hinblick auf eben dieses Y-Chromosom eine ganze bestimmte Sequenz aufweisen, die nur ihnen zu eigen ist. Gerade beim Y-Chromosom treten relativ oft Mutationen auf, die eine gewisse Konstanz aufweisen, wenn eine gemeinsame Erbfolge vorliegt. Genau an die Betrachtung dieses Aspektes machte sich Prof. Skorecki. Er und sein Mitarbeiterteam entdeckten in ihrer Forschung tatsächlich, dass ein auffällig hoher Anteil von Juden (98,5 %), die aus einer Cohen-Linie stammen, im Y-Chromosom eine ganze bestimmte, ihnen eigene Sequenz – einen sogenannten Marker – aufweist. Das gilt gleichermassen für aschkenasische und sephardische Juden. Andere Studien, die daraufhin durchgeführt ISRAELISCHE ANGRIffE?

wurden, bestätigten diese Erkenntnis. Diese Studien gingen noch einen Schritt weiter, denn darin wurde festgehalten, dass der Ursprung des gemeinsamen Erbguts rund 3000 Jahre zurückliegt. Damals machte diese Entdeckung viele Schlagzeilen, rief aber – wie in der Welt der Wissenschaft üblich – auch Zweifler auf den Plan. Es stimmt durchaus, dass sich diese ganz bestimmte Gensequenz, die in Fachkreisen auch «Cohen modal haplotype» genannt wird, ebenfalls in einigen wenigen nichtjüdischen Gruppen – beispielsweise unter Italienern – in recht auffälliger Häufigkeit findet. Darum begann man, eine weitere patrilineare Gruppe des Judentums unter die Lupe zu nehmen: die Leviten. Sie sind die Nachfahren Levis, des Sohnes Jakobs und Urgrossvaters Aarons. Auch unter den Angehörigen dieser Gruppe fand sich ein spezifischer Marker, der bei rund 50 Prozent der un-

tersuchten europäischstämmigen Leviten auftritt. Weiterhin gestützt werden diese Ergebnisse durch Studien im Kreis eines afrikanischen Stammes, der von sich selbst behauptet, vom Judentum abzustammen. Die Lemba leben im südlichen Afrika. Sie verstehen sich als Nachfahren jemenitischer Juden. Wenngleich sie bis vor einigen Jahren keine jüdischen Traditionen pflegten, hielten sie sich an die Überlieferung, dass Ehen mit Nichtangehörigen des Stammes tabu sind. Männer anderer Stämme werden bei den Lemba grundsätzlich nicht akzeptiert. Auch unter dieser Gruppe fand sich eine bedeutende Anzahl Männer, die Träger des «Cohen modal haplotype» sind. AN  Weiteres dazu in einem übersichtlichen englischen Text: http://www.simpletoremember. com/articles/a/cohanim-dna-connection/ 1 Nachrichten aus Israel 10/09, S. 21

Mysteriöse Explosionen im Libanon
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Hisbollah-Miliz den Südlibanon im Laufe des letzten Jahres zu einem Waffenarsenal umgewandelt hat. Das ist ein Verstoss gegen die UNO-Resolution 1701, doch anscheinend stört sich niemand wirklich daran. Inzwischen häufen sich merkwürdige Zwischenfälle.
Im Libanon sind UNO-Truppen stationiert. Doch den Soldaten der UNIFIL (deutsch: Interimstruppe der Vereinten Nationen in Libanon), die die Situation im südlichen Libanon und an der Grenze zu Israel im Auge behalten sollten, scheinen die Bewegungen der Hisbollah-Kämpfer nicht weiter zu stören. Diese horten schon seit geraumer Zeit fleissig Waffen aller Art. Dabei ist das Deponieren von Kriegsmaterial im Südlibanon laut UNO-Resolution 1701, die nach dem Libanonkrieg 2006 verabschiedet wurde, strikt verboten. Offiziell sollten solche Machenschaften unterbunden werden, doch die Blauhelme unternehmen nur wenig. Einige behaupten, dass die UNIFIL keine Konfrontation mit der kampfstarken Hisbollah-Miliz riskieren will und daher lieber so tut, als würde sie nichts sehen. Aus israelischer Sicht kann man diese neue Realität nicht ignorieren, geschweige denn akzeptieren. Daher war die israelische Armee gezwungen, aussergewöhnliche Schritte

Die Soldaten der uNIfIL haben Angst vor einer Konfrontation mit der kampfstarken Hisbollah-Miliz. Sie tun so, als würden sie nichts sehen

zu unternehmen, um der Welt diese Realität vor Augen zu führen. Das scheint zumindest die Erklärung hinter einer ganzen Reihe von merkwürdigen Explosionen zu sein, die sich in verschiedenen Dörfern im Südlibanon

zutrugen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, zivile Wohnhäuser seien gesprengt worden, doch wenn man die Macht der einzelnen Explosionen berücksichtigt, wird klar, dass dort Waffenarsenale in die Luft gejagt wurden.

Neues Jahr – neue Andacht?
Rainer Schmidt Lothar Gassmann

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Mit Mose durchs Jahr
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Jesus Christus allein
Die täglichen Andachten dieses Buches sollen zur Stärkung des Glaubens in der Endzeit dienen. Wie wunderbar ist es, wenn wir einmal nach der Vollendung dieser Zeit Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und Ihn gemeinsam mit allen Erlösten in Ewigkeit rühmen und preisen. Daran möchte «Jesus Christus allein» immer wieder erinnern und den Blick auf unseren Erlöser lenken. Taschenbuch, 508 S. Bestell-Nr. 187950 CHF 22.–, EUR 14.–

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365 x Jesus kommt wieder
Die Bibel enthält genügend Aussagen über die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, um uns täglich daran zu erinnern. Genau dies tut dieses Andachtsbuch, in dem Gottes herrliche Versprechen gesammelt wurden. Werden Sie täglich an wunderbare biblische Verheissungen erinnert und bleiben Sie so wachsam. Hier wird die lebendige Hoffnung des Christen hochgehalten! Taschenbuch, 319 S. Bestell-Nr. 187310 CHF 7.50, EUR 4.–
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14 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

Die letzte Explosion dieser Art wurde Mitte Oktober in der Kleinstadt Tayr Filsi in der Nähe der südlibanesischen Stadt Tyros registriert. Die Explosion zerstörte das Privathaus eines hochrangigen Hisbollah-Angehörigen namens Abdul Nasser Issa. Unter den fünf Toten sollen auch Issa und sein Sohn sein, wie internationale Nachrichtenagenturen meldeten. Schnell wurde deutlich, dass es sich um eine gewaltige Explosion gehandelt haben muss, da für deren Stärke nur im Haus gelagerten Waffen verantwortlich sein konnten. Die Hisbollah-Miliz dementierte diese Tatsache nachdrücklich. Daraufhin präsentierte die israelische Armee Luftaufnahmen, die eindeutig belegen, dass sich nach der ersten Explosion weitere ereignet haben. Ausserdem war auf Bildern zu sehen, wie Hisbollah-Angehörige aus den benachbarten Häusern grosse Gegenstände herausholten und auf Lastwagen verluden. Das konnten nur Raketen gewesen sein. Die israelische Armee selbst übernahm jedoch keine Verantwortung für die ausgelöste Explosion, obwohl die libanesische Armee bekannt gab, dass man nur wenige Stunden vor dem Zwischenfall eine unbemannte israelische Drohne beobachtet habe, die im Luftraum eben dieses Gebietes aufgetaucht sei. In den Wochen zuvor war es zu ähnlichen Explosionen gekommen, ebenfalls im Südlibanon, südlich des Flusses Litani. Eine dieser Explosionen ereignete sich lediglich 20 Kilometer von der israelischen Grenze zum Libanon entfernt. Die von der israelischen Armee vorgelegten Luftaufnahmen von zahlreichen Kratern deuteten erneut auf detonierte Raketen hin. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse meldete sich Israel vor Kurzem in aller Öffentlichkeit zu Wort und wies darauf hin, dass Syrien fortwährend für die Bewaffnung der Hisbollah-Miliz sorge. Israelische Nachrichtendienstquellen machten schon vor Wochen deutlich, dass die HisbollahMiliz im Südlibanon auf rund 160 Dörfer und Städtchen verteilt circa 300 illegale Waffenlager aufgebaut habe. Dazu hiess es auch: «Die Iraner bezahlen, die Syrer schmuggeln, die Hisbollah versteckt und die UNIFIL ziert sich, etwas zu unternehmen.» ZL 

WAffENTRANSPORTE

Der geheime Krieg gegen den Iran
Neben den Hinweisen, die sich bezüglich einer massiven Bewaffnung der Hisbollah im Libanon finden, häufen sich die Affären um die von der israelischen Marine abgefangenen Schiffe. In Israel bezeichnete man dies bereits als «die Kämpfe des geheimen Krieges gegen den Iran».

Das Schiff «francop» auf dem Weg von Iran nach Libanon, wurde von Israel abgefangen. Es war vollbeladen mit Munition

Ein Teil des Kriegsmaterials, das über die syrisch-libanesische Grenze in den Südlibanon gelangt und in den Waffenarsenalen der Hisbollah-Miliz verschwindet, stammt laut israelischer Angaben aus dem Iran. Dieses werde auf dem Seeweg transportiert. Dabei mehren sich die Zwischenfälle auf hoher See, denn erneut wurde ein Schiff mit illegaler Waffenladung abgefangen. In diesem Zusammenhang muss man zunächst in Erinnerung rufen, dass die US-Marine erst Mitte Oktober 2009 das Schiff «Hansa India» der deutschen Firma Hansa Treuhand auf seinem Weg vom Iran nach Syrien gestoppt hatte. Laut Auskunft der Reederei sei das Schiff schon seit Jahren an die iranische Staatsreederei verpachtet. An Bord wurde ein umfangreiches Waffenarsenal entdeckt. Die Amerikaner fanden sieben Container mit Geschosshülsen des Kalibers 7,62 Millimeter – offenbar Munition für Kalaschnikow-Gewehre. In einem der acht Behälter befanden sich Rohlinge, die für die Herstellung von Geschossen benutzt werden können. Die Ermittler vermuten, dass es sich um eine Waffenlieferung aus Iran nach

Syrien handelt, die entweder für die syrische Armee oder für die schiitische Hisbollah-Miliz bestimmt war. Anfang November erregte dann ein weiteres Schiff Aufsehen. Zum Leidwesen der Israelis war das internationale Interesse jedoch relativ gering. Denn ausgerechnet in jenen Tagen richtete sich das Augenmerk der Weltpresse einmal mehr auf den Goldstone-Bericht, über den vor der UNO-Vollversammlung abgestimmt wurde. Rund 180 Kilometer vor der israelischen Küste hatte eine Spezialeinheit der israelischen Marine das Schiff «Francop» abgefangen. Auf diesen Gesamtkontext nahm denn auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit scharfen Worten Bezug: «Die Übernahme des Schiffs durch unsere Marine illustriert die grosse Absurdität: Auf der einen Seite schickt der Iran Waffen in Wespennester von Terroristen, um unsere Zivilisten zu töten. Auf der anderen Seite zeigt der Goldstone-Bericht mit dem Finger auf Israel», so Netanjahu, der zugleich beteuerte: «In den nächsten Tagen werden wir diese Absurdität unseren Freunden weltweit präsentieren.»

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Genau das tat Israel wenig später auch. Das Schiff war in den Hafen von Aschdod gebracht worden. Und dorthin wurden die Medien sowie alle in Israel anwesenden ausländischen Diplomaten eingeladen, um mit eigenen Augen zu sehen, welche Rüstungsgüter sich an Bord befanden: Sage und schreibe mehrere Hundert Tonnen Kriegsmittel, verstaut in 36 Containern mit der Aufschrift «IRISL» (Islamic Republic of Iran Shipping Lines). Unter den Kriegsmitteln befanden sich unter anderem 3000 107- und 122-mm-Raketen bzw. Mörser, 300 Tonnen Artilleriegeschosse und Handgranaten sowie 10 000 Schuss Munition für Kalaschnikow-Gewehre. Das Schiff «Francop» gehört der Hamburger Reederei Bartels und fährt unter der Flagge von Antigua-Barbuda. Der polnische Kapitän des Schiffes äusserte sich in den Medien empört über den Inhalt der auf dem Schiff transportierten Container, da dadurch das Leben seiner 10-köpfigen Besatzung gefährdet worden sei. Israel liess alle Besatzungsmitglieder auf freien Fuss. Man ist sich sicher, dass sie vom Wesen der Schiffsladung keine Kenntnis hatten.

Ein israelischer Nahal-Offizier im Hafen von Ashdod. Die Munitionskisten werden geöffnet

Für die Rüstungsgüter waren 32 Lastwagen zum Abtransport erforderlich. Israel brachte die Waffen grösstenteils in Lagerhallen unter, in denen auch die Waffen der «Karin-A» lagern.

Die «Karin-A» war ein Schiff, das anscheinend im Auftrag des damaligen PA-Präsidenten Arafat Waffen schmuggelte und 2002 von Israel abgefangen wurde. AN 

Der Weg mit Gott – ein tolles Abenteuer
Ihr Kind hat eine Entscheidung für den Herrn Jesus getroffen? Dann ist dieses Buch ein ideales Geschenk. Der Bibellehrer John MacArthur gibt praktische Tipps für das Leben mit Gott. Leicht verständlich schreibt er über die Bibel und gibt nützliche Antworten auf brennende Fragen. Die Sätze sind kurz und die Aufmachung jedes Kapitels ist farbig und bebildert. Geeignet für Kinder im Lesealter. Gebunden, 192 Seiten, ab 8 Jahren Bestell-Nr. 180330, CHF 25.–, EUR 15.–

Auf dem Weg zum Kreuz
In «Auf dem Weg zum Kreuz» gibt es eine Menge zu entdecken. Zu jedem Kapitel gibt es interessante Hintergrundinformationen über Kultur und Gewohnheit der Menschen zur Zeit Jesu, über die erfüllten Prophezeiungen und vieles mehr. Ein bemerkenswertes Kinderbuch, das alle Ereignisse der Leidenswoche Jesu und Seiner Auferstehung akkurat und der Reihe nach erzählt und erklärt. Gebunden, 239 Seiten, ab 8 Jahren Bestell-Nr. 170590, CHF 27.30, EUR 14.95

Daniel und seine Freunde
Kids und Teens singen von Gottes Treue. In passenden Liedern für unsere Zeit wird von Daniel und Gottes Wirken in seinem Leben erzählt. Zwischen den 10 Liedern gibt es auch immer wieder kurze Passagen, in denen die Geschichte leicht verständlich erzählt wird. Musik-CD, ab 5 Jahren Bestell-Nr. 131830, CHF 19.–, EUR 12.–
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Josef – Träume werden wahr
Auf packende Art und Weise wird auf der CD abwechslungsweise durch frischen Gesang und kurze Erzählpassagen geschildert, wie Gott mit Josef zum Ziel kam. Musik-CD, ab 5 Jahren Bestell-Nr. 131950 CHF 19.–, EUR 12.–

Kinder-Mal-Bibel
105 Bibelgeschichten beinhaltet dieses Vorlese- und Ausmalbuch. Der Vorlesetext und das dazu passende Ausmalbild umfassen jeweils eine Doppelseite. Machen wir unsere Kleinen mit Gott bekannt! An jede Geschichte schliessen sich auch drei Fragen zur Vertiefung an. Taschenbuch, 218 Seiten, ab 3 Jahren Bestell-Nr. 258190, CHF 11.30, EUR 5.90

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Alle Termine im Überblick
Organisierter Kinderhütedienst K Samuel Rindlisbacher Samuel Rindlisbacher Thomas Lieth Marcel Malgo Norbert Lieth Thomas Lieth Samuel Rindlisbacher Nathanael Winkler Nathanael Winkler Erich Fischer Weihnachtsmusical Nathanael Winkler Fredy Peter Marcel Malgo Norbert Lieth Samuel Rindlisbacher Marcel Malgo Norbert Lieth Matias Steiger Marcel Malgo Marcel Malgo Samuel Rindlisbacher Restaurant «Zum Engel», Rue de la Republique 53 Kleiner Kursaal, Königsplatz 1 Schranne Saal, Untere Torstrasse 3 Maranatha Baptisten Gemeinde, Kirchstrasse 14 Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39 Matias Steiger Jan Eisses Jan Eisses Jan Eisses Samuel Rindlisbacher B Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15 B H B H B H B H K B B B H B K B H K K K K K B B H B H K K B H B B H B H B H B H K K K B H B H K

Agenda vom 01.12.2009 bis 31.01.2010
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Änderungen vorbehalten. Die Agenda im Internet, immer aktuell: www.mitternachtsruf.ch

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DE 53913 Heimerzheim

oranzeige • Voranzeige • Voranzeige • Voranzeige • Voranzeige • Voranzeige • Voranzeige • Voranzeige

Osterkonferenz 1.-5. April 2010

Der MORGEN bricht an

mit Norbert Lieth, Elia Morise, Reinhold Federolf und Marcel Malgo Thema:

18 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

ISLAM KONTRA ISRAEL

Krise in den israelisch-türkischen Beziehungen
Die Türkei war bislang das einzige muslimische Land, zu dem Israel wirklich gute Beziehungen hatte. Als Bindeglied zwischen Europa und Asien schien das Land bisher sogar ein strategisch wertvoller Bündnispartner zu sein. Doch jetzt zeichnen sich schwerwiegende Probleme ab.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnet den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gerne als «mein Bruder». Auch Die Beziehungen, die zwischen Ankara und Jerusalem gesponnen wurden, gehen auf das Jahr 1958 zurück. Damals fanden erste, geheim gehaltene Zusamer am Aufbau dieses Bündnisses arbeitete. Das Bündnis erlebte Höhen und Tiefen. Durch den Sturz des Schah-Regimes in Persien brach 1979 der Iran aus diesem Bündnis aus. Chomeini und seine Nachfolger wurden zu erbitterten Erzfeinden des jüdischen Staates. Doch auch die Türkei sah in dem radikal-muslimischen Regime im Iran eine Gefahr für die eigene Sicherheit, weshalb dem Land am Bosporus zunächst sehr da an lag, die r Beziehungen zu Israel – vor allem auf militärischem Gebiet – auszubauen. In den 1980er und 1990er Jahren nahm sowohl die militärische als auch die sicherheitspolitische Kooperation zwischen Israel und der Türkei beispiellos gute Formen an. Die türkische Armee, die sich selbst als Verteidiger des säkularen Charakters der muslimischen Türkei verstand, wahrte diesen Ansatz zunächst noch, obwohl es im Land 2003 zu einem politischen Machtwechsel gekommen war. Die türkische und die israelische Armee führten wiederholt Manöver durch. Für die israelischen Luftstreitkräfte bedeutete die Zugänglichkeit des türkischen Luftraumes, Langstreckenflüge üben zu können. Als dann die AKP – die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung – mit ihrer islamisch-konservativen Ausrichtung unter Erdogan an die Macht kam, machten sich die ersten Unterkühlungen im israelisch-türkischen Verhältnis bemerkbar. Erdogan dehnte seine Macht schrittweise auch auf die Ränge der Armee aus, was sich im ersten Schritt negativ auf die militärischen Beziehungen zu Israel auswirkte und sich seit einigen Wochen auch in der Politik niederschlägt. Erdogans letzter Iran-Besuch, seine innige Umarmung Ahmadinedschads und seine Ausführungen zur «humanitären Nutzung der Atomenergie seitens des Iran» wurden in Israel als Warnzeichen verstanden. Zugleich trafen im Jerusalemer Aussenministerium Botschaften aus der Türkei ein, dass man die gegenwärtige Krise gerne beilegen wolle. Vielleicht ist man in der türkischen Regierung zur

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnet den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gerne als «mein Bruder»

meinte er in letzter Zeit mehrmals, dass der israelische Aussenminister Lieberman nur einen Plan im Kopf habe: eine Atombombe auf den Gazastreifen abzuwerfen. Vor dem Hintergrund solcher Bemerkungen bekommen weitere Zwischenfälle eine noch ganz andere Bedeutung: In letzter Minute erteilte die Türkei Israel eine Absage und liess die gemeinsamen Manöver der Luftstreitkräfte platzen. Stattdessen übten die Türken lieber mit den Syrern. Im türkischen Fernsehen ist eine Telenovela zu sehen, die israelische Soldaten als blutrünstig hinstellt. 43 Prozent der Türken gaben bei einer Meinungsumfrage an, dass sie lieber keine jüdischen Nachbarn haben wollen. Es liessen sich noch viel mehr Aspekte anführen, die auf äusserst problematische Grundeinstellungen gegenüber Israel hindeuten.

mentreffen zwischen David Ben-Gurion und Adnan Menderes statt, der bis 1960 in der Türkei regierte. Sie unterzeichneten damals ein über längere Zeit geheim gehaltenes Verteidigungsbündnis. Damals war die Türkei ein laut ihrer Verfassung säkulares muslimisches Land. So wurde die Türkei für Israel zu einem wichtigen Bindeglied in einem strategischen Bündnis. Dem gehörten damals auch das muslimische Persien unter dem Schah und das christliche Äthiopien an. Das gemeinsame Interesse der Bündnispartner war, eine Verteidigungslinie gegenüber Syrien, Irak und Ägypten zu schaffen. Diese drei arabischen Staaten waren damals nicht nur die gefährlichsten Feinde Israels, sondern auch die der anderen drei Bündnispartner, die BenGurion an Bord holte. Der erste Ministerpräsident Israels legte zweifelsfrei einen strategischen Weitblick an den Tag, als

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Einsicht gekommen, dass gute Beziehungen zu Israel auch gute Beziehungen zu Frankreich, Grossbritannien und Deutschland bedeuten, die hinter Israel stehen. Und wenn die Türkei weiterhin mit der EU liebäugelt, dann sind gute Beziehungen zu diesen drei wichtigen Staaten des europäischen Kontinents sozusagen eine Grundvoraussetzung. Israel hat nach wie vor ein enorm grosses Interesse an guten politischen und militärischen Beziehungen zur Türkei. Doch die Warmherzigkeit, die diese Beziehungen einst prägte, scheint einstweilen verflogen zu sein und wird so schnell wohl nicht wieder zurückkehren. ZL Kommentar: Niemals wird der Islam Frieden mit Israel schliessen, denn das wäre ein Eingeständnis des absoluten Scheiterns dieser Religion. Vielmehr lautet die Frage: Islam oder Judentum? Als Christen wissen wir, wer am Schluss die Oberhand haben wird. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei dürften daher eher angespannt bleiben und wohl eher schlechter werden. Bitte lesen Sie diesbezüglich auch das Grusswort auf Seite 3. CM  «GEGOSSENES BLEI»

Die beste Armee der Welt
Bereits im März 2009 berichteten wir über die Äusserungen eines britischen Obersts namens Richard Kemp. Er liess damals eine Meinung hören, die man in der Welt sonst kaum hört. Inzwischen hat er seine Ansichten erneut bekräftigt.
«Es hat nie eine Zeit in der Geschichte der Kriegsführung gegeben», so sagte Oberst Richard Kemp in einem BBC-Interview am 9. Januar 2009, «in der eine Armee mehr dafür getan hat, die Zahl der zivilen Opfer zu reduzieren, als die israelische Armee es in Gaza tut.» Das waren deutliche Worte von einem Mann, der eine langjährige Militärkarriere hinter sich hat. Er kämpfte 1991 als Captain der britischen Armee im ersten Golfkrieg. Später diente er mit den UN-Truppen in Bosnien. Vor seinem Ausscheiden aus der Armee war er von 2001 bis 2006 als Kommandant in Afghanistan tätig. Während in der Welt im Herbst die Worte des Goldstone-Berichts durch die Medien geisterten, hielt Kemp einen Vortrag vor der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen. Es war seine Antwort auf den GoldstoneBericht. Kemp sprach im Namen der UN Watch, einer unabhängigen Organisation, die die Arbeit der Vereinten Nationen unter die Lupe nimmt. Seine Aussage war knapp und bündig, fundiert und eindeutig. Kemp lobte den Generalstab der israelischen Armee für ihre exzellente Leitung der Operation «Gegossenes Blei». Zudem sagte er, dass die israelische Armee ohne Zweifel jene Armee der Welt sei, die den höchsten moralischen Standard habe. Das waren recht aussergewöhnliche Worte zugunsten Israels. Ansonsten war die Anhörung, bei der Kemp sprach,

Neu

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Ein Licht geht auf
«Wer immer du bist, wie immer du dich fühlst, was immer du getan hast, da ist ein Licht, das dir scheint.» Eine evangelistische Weihnachts-CD mit einer fesselnden Kurzbotschaft und ansprechenden Liedern.

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20 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

durch eine eindeutige anti-israelische Rhetorik, wenn nicht sogar eine unfundierte Propaganda gekennzeichnet. Kemp berichtete unter anderem, dass die israelische Armee im Verlauf ihrer Militäroperation zwei Millionen Flugblätter abgeworfen habe, um die Bewohner über bevorstehende Angriffe zu warnen. Darüber hinaus seien zur Warnung der Zivilisten rund 100 000 Privathaushalte angerufen worden. Ferner sagte er auch aus, dass zahlreiche israelische Aktionen, die darauf ausgerichtet waren, Hamas-Kämpfer auszuschalten, abgesagt wurden. Dies einzig und allein aus dem Grund, weil in letzter Minute festgestellt wurde, dass sich zu viele Zivilisten in der unmittelbaren Umgebung aufhielten. Als ehemaliger Militär meinte Kemp zudem, dass die israelische Armee aus seiner Sicht einen grossen taktischen Fehler begangen habe, indem sie während der Kampfhandlungen humanitäre Hilfsgüter von Israel in den Gazastreifen passieren liess. «Das sind wichtige Charakterzüge der israelischen Militäroperation», sagte er. «Diese Militäroperation war gegen

Oberst Richard Kemp: «Es hat nie eine Zeit in der Geschichte der Kriegsführung gegeben, in der eine Armee mehr dafür getan hat, die Zahl der zivilen Opfer zu reduzieren, als die israelische Armee es in Gaza tut»

Tage der Verkündigung mit

Fredy Peter

Dienstag, 15.12.2009, 20:00 DE 78464 Konstanz

SMD Konstanz (Studentenmission), Lorettosteig 3 Thema: «Der Trost, der wirklich tröstet»

Freitag, 29.01.2010, 19:00 DE 53913 Heimerzheim

Gemeinde Heimerzheim, Höhenring 191 Thema: «Der Umgang mit dem Wort Gottes»

Samstag, 30.01.2010, 19:00 DE 53913 Heimerzheim

Gemeinde Heimerzheim, Höhenring 191 Jugendstunde zum Thema: «Geöffnete Augen»

Sonntag, 31.01.2010, 10:00 DE 53913 Heimerzheim

Gemeinde Heimerzheim, Höhenring 191 Thema: «Der Trost, der wirklich tröstet»

einen Feind gerichtet, dessen bewaffnete Kämpfer sich wissentlich und absichtlich hinter wehrlosen Zivilisten verschanzten. Doch die Hamas schaffte es – übrigens ähnlich gut wie die Hisbollah – den Medien genau das Gegenteil vorzugaukeln. Sie ist Experte darin, sich als Opfer auszugeben und dafür Ereignisse schlichtweg in einem anderen Licht darzustellen, als es den faktischen Abläufen entspricht.» Kemp kritisierte auch die Medien sehr scharf, und machte den unterschiedlichen Menschenrechtsorganisationen schwere Vorwürfe. Er hielt ihnen vor, vollkommen unkritisch plumpe anti-israelische Propaganda aufzugreifen und der israelischen Armee jedes Mal, wenn sie aktiv werde, Kriegsverbrechen vorzuwerfen, ohne dabei harte Fakten zu evaluieren. «Dabei muss man bedenken», sagte er, «dass die israelische Armee vor Herausforderungen steht, die wir Briten gar nicht erfassen und begreifen können.» Im Hinblick auf die hohe Zahl der palästinensischen Todesopfer meinte Kemp, dass man Fehler, die nun einmal bei Kriegshandlungen passieren, nicht gleich automatisch mit Kriegsverbrechen gleichsetzen dürfe. «Krieg ist blutig, wobei auch immer wieder Fehler gemacht werden. Solche Fehler unterlaufen auch den Briten und Amerikanern immer wieder bei den Kampfhandlungen im Irak und in Afghanistan. Viele der palästinensischen Todes-

opfer im Gazastreifen – so muss man klar festhalten – sind das Ergebnis der Kampfstrategie der Hamas, deren Kämpfer die Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht haben.» Kemp beendete seine Ausführungen mit der Feststellung, dass Israel keine andere Wahl hatte, als zur Aktion zu schreiten. Dabei habe es sich um die Verteidigung von Zivilisten auf souveränem Hoheitsgebiet Israels gegen feindliche Übergriffe der Hamas gehandelt. Dann wiederholte er nochmals seine Aussage bezüglich der Bemühungen der israelischen Armee im Hinblick auf die Reduzierung der zivilen Opfer. Wie schon im Januar 2009 sagte er, dass noch nie zuvor eine Armee der Welt derart umfassende Bemühungen unternommen habe. ZL Kommentar: Solche Stimmen sind selten, jedoch wie Balsam auf der Seele Israels! Jesus hat gesagt: «Die Wahrheit wird euch frei machen» (Joh 8,32). Wer die Wahrheit über Israel bejaht, sollte auch offen für die Wahrheit des Evangeliums sein: Denn davon hängt es letztendlich ab, wo man nach dem Tod ist – ob im Himmel oder in der Hölle. CM 

Neue Weihnachts-Botschaften
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Kennen Sie die Weihnachtsgeschichte im Römerbrief? Nein? Anhand der Angaben im Römerbrief erläutert Norbert Lieth die wunderbare historische Begebenheit von Jesu erstem Kommen in diese Welt. Audio-CD Bestell-Nr. 136600 CHF 6.50, EUR 4.–

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O heilige Nacht
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Die Charis-Sänger singen neue Weihnachtslieder in einem aussergewöhnlichen, bemerkenswerten Stil. Musik-CD Instrumental Bestell-Nr. 131870 CHF 19.–, EUR 12.–

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Weihnachts-Verteilschriften
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Was Gott im Himmel liess, als er auf die Erde kam
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22 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

STuDIENERGEBNIS:

Die Hamas ist militärisch gescheitert
Die israelische Militäroperation im Gazastreifen liegt fast ein Jahr zurück. Doch in den letzten Wochen machte die Operation «Gegossenes Blei» in vielerlei Hinsicht wieder und wieder Schlagzeilen. Eine Studie sagt jetzt: «Die Hamas ist militärisch gescheitert.»
Im Herbst veröffentlichte ein namhaftes amerikanisches Forschungsinstitut eine Studie, deren Schlussfolgerung lautet: Der militärische Kampf der Hamas während der Operation «Gegossenes Blei» ist als gescheitert und die angewand«militärischen Kampf der Hamas» befasst. Cohen und White bezeichnen in ihrer Studie den Kampf der Hamas im Januar 2009 als die erste Feuerprobe, die der militärische Arm dieser islamischen Bewegung zu bestehen hatte. Seit Sommer Kampfhandlungen begannen, ging die Leitung in den Untergrund und nahm nur noch geringen Einfluss auf den militärischen Kampfverlauf. Während der Zeit der Kämpfe wurden keine nennenswerten Bodengefechte registriert, in denen die Hamas Stellungen hielt. Im Allgemeinen vermieden es die militärischen Einheiten der Hamas, in direkten Kampfkontakt mit den israelischen Truppen zu kommen. Wenn dies doch einmal geschah, so dauerten diese direkten Konfrontationen nur wenige Minuten. Die Hamas wollte zwar gerne als eine Front antreten und geschlossen kämpfen, doch die Kämpfer waren darauf nicht vorbereitet und wurden somit nicht dem Image von Soldaten einer Armee gerecht, als die sich die Hamas in der Öffentlichkeit gerne präsentiert.» In ihrem Bericht im Auftrag des Washingtoner Instituts für Nahost-Studien halten Cohen und White zudem fest, dass die Hamas im Vergleich zum Kampf der Hisbollah im zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 weniger gut kämpfte, während die israelischen Verteidigungsstreitkräfte ihr Operationsvermögen stark verbessern konnten. Hätte Israel die Operation fortgesetzt und sein volles technologisches und nachrichtendienstliches Potenzial noch eine gewisse Zeit weiter ausgeschöpft, wären die militärischen Kräfte der Hamas zusammengebrochen. Dann würde die Hamas heute nicht mehr im Gazastreifen herrschen. Zum Abschluss betonen Cohen und White, dass Israel weiterhin die Lage wachsam beobachten muss. «Natürlich zieht auch die Hamas aus diesen Ereignissen ihre Lehren. Schon in den Wochen nach Ende der Kampfhandlungen wurden die ersten Militärs aus ihren leitenden Positionen entfernt. Die Hamas wird weiterhin anstreben, die Hisbollah nachzuahmen. Zudem bewaffnet sich die Hamas weiter, darunter auch mit Raketen, die eine grössere Reichweite haben und zielsicherer sind.» ZL  Die Studie ist einzusehen unter: www.scribd.com/doc/20805271/

Die Hamas wird weiterhin versuchen, die Hisbollah nachzuahmen

ten Kampftechniken sind als grundsätzlich falsch anzusehen. Die militärischen Kampfziele der Hamas wurden nicht erreicht und Israel wurde zudem nur wenig Schaden zugefügt. Einer der Verfasser dieser Studie diente noch bis vor anderthalb Jahren als stellvertretender Leiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet. Früher durfte sein Name nicht veröffentlicht werden, doch diese Publikation nennt ihn offen als Co-Autor: Yoram Cohen. Cohen hielt sich im Laufe des letzten Jahres in den USA auf, denn er hatte im Rahmen eines Forschungsjahres Urlaub genommen. Eine der Früchte dieses Forschungsjahres ist die Studie, die er zusammen mit dem amerikanischen Wissenschaftler Jeffrey White herausgab. Es ist die erste Studie dieser Art, denn noch nie zuvor haben sich hochrangige Sicherheitsexperten mit dem

2005 hatte die Hamas ihre Armee im Gazastreifen kontinuierlich aufgebaut. Laut Schätzung zählt der militärische Arm der Hamas rund 15 000 Bewaffnete. Er verfügt über eine Angriffseinheit, die unter anderem für den Beschuss von Israel mit Mörsern und Raketen verantwortlich ist. Hinzukommen Bodentruppen, die so ausgerüstet sind, dass sie der Verteidigung dienen sollen. Das Vermögen und Wissen, eine militärische Schlagkraft aufzubauen, soll aus dem Iran, aus Syrien sowie aus dem Libanon in den Gazastreifen gelangt sein. Die Verfasser der Studie halten fest: «Trotz des Versuchs, den Kampf der Hamas in ein positives Licht zu rücken, wurde durch die tatsächlichen Ereignisse zweifelsfrei deutlich: In militärischer Hinsicht hat die Organisation nur wenige der angestrebten Ziele erreicht. Als die

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AuSSERGEWöHNLICHER ANBLICK

Israel-Delegierte in arabischem Land
Unter den arabisch-muslimischen Staaten gelten die kleinen Scheichtümer am Persischen Golf als relativ gemässigt. Dennoch bot sich im Herbst in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein ganz aussergewöhnlicher Anblick, den man in Israel nicht erwartet hätte: Dort wehte die Flagge des Staates Israel!
Die konstitutionelle Monarchie der Vereinigten Arabischen Emirate, in der der Islam Staatsreligion und die offizielle Amtssprache Arabisch ist, unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dennoch gab das israelische Aussenministerium bekannt, dass in den Vereinigten Arabischen Emiraten «israelische Delegierte als gleichberechtigte Mitglieder empfangen» wurden. Bei den Delegierten handelte es sich um Simona Halperin vom israelischen Aussenministerium und Dr. Avraham Arviv vom israelischen Ministerium für In rastruktur. Sie nahmen zusamf men mit 150 weiteren Delegierten aus rund 70 Ländern an der ersten Konferenz der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) teil. Im Rahmen der Konferenz wurde in diesem Land zum ersten Mal überhaupt die israelische Fahne offiziell zur Schau gestellt. IRENA wurde erst im Januar 2009 in Bonn ins Leben gerufen. Der internationalen Initiative haben sich bisher 137 Staaten der Welt angeschlossen, darunter 46 afrikanische, 36 europäische, 32 asiatische sowie 14 amerikanische Staaten und neun Länder aus Ozeanien. Israel gehörte zu einem der ersten Staaten, die sich der Gründungscharta anschlossen und ihre Mitgliedschaft erklärten. IRENA wurde von den Regierungen dieser Länder damit betraut, sich mit der Entwicklung und nachhaltigen Nutzung von erneuerbaren Energien in aller Welt zu beschäftigen. Als Hauptsitz der Organisation hatten sich unter anderem Bonn und Wien beworben, doch die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, machte das Rennen. Langfristig soll der Hauptsitz nach Masdar verlegt werden. Masdar, dessen Bau 2008 begann, soll die erste Ökostadt der Welt werden und befindet sich rund 30 Kilometer östlich von Abu Dhabi. In Israel zeigte man sich erfreut, dass die beiden israelischen Delegierten ohne Probleme in das Emirat einreisen durften und zudem auf ihrem Konferenztisch die israelische Flagge zu sehen war. Darüber hinaus trugen die beiden Delegierten an ihren Revers gut sichtbar Anstecknadeln mit der israelischen Flagge. AN 

Bibelwoche
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12 Mal jeweils 3 wunderschöne Bilder (1 grosses und 2 kleine) und 12 ermutigende Bibelverse – jeden Monat werden Sie an Gottes Bundesvolk erinnert. Die stimmigen Fotos vermitteln einmalige Eindrücke aus Israels Alltag, Gesellschaft und Natur. Die Kalenderblätter sind in hellen Pastellfarben gehalten. Der hochwertig gestaltete Kalender ist für jede Wohnung eine echte Bereicherung! Bestell-Nr. 345100 CHF 19.80 EUR 12.–

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Thema: «Schritte durch die Bibel»
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Tournee durch Deutschland Nachrichten aus Israel • 12/2009 mit Jan

24 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
«WIR LIEBEN ISRAEL»

Eisses

Die Kurden auf der Seite Israels
Sie hören eine biblische Botschaft zum Thema:

«Zehn Gründe, um durchzuhalten»
 Kleiner Kursaal, Königsplatz 1 

Mitten im kriegsgeschüttelten Irak gibt es – wie eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage ergab – eine gar nicht so kleine Gruppe von Menschen, die offen zugeben: «Wir lieben Israel.»
Eine besondere Personengruppe Die Meinungsumfrage wurde unter im Nahen Osten sprach sich vehement der Leitung des Wissenschaftlers und dafür aus, engere Beziehungen zum jü- Journalisten Khader Domli durchgedischen Staat aufzubauen. Bei dieser führt. Domli meinte dazu, dass sich Gruppe handelt es sich um eine der zwei Drittel der Kurden darüber im ethnischen Minderheiten, die man im Klaren sind, von solchen Beziehungen Irak findet, nämlich um Kurden. Allei- wirtschaftlich profitieren zu können. ne im nördlichen Irak sollen laut Schät- Dem liegt auch die Grundannahme der zungen zwischen 3,5 und 4,5 Millionen Kurden zugrunde, dass Israel nicht nur Kurden leben. Diese persischsprachige eine starke und wichtige Macht im NaBevölkerungsgruppe lebt in der Auto- hen Osten ist, sondern dies auch weinomen Region Kurdistan im Nordirak, terhin bleiben wird. im Ländereck zwischen der Türkei, SyDa tanzen die Kurden im Nahen rien, Irak und Iran. In der Türkei und Osten natürlich vollkommen aus der im Irak stellen Kurden eine geschätz- Reihe, denn dort schlägt Israel durchte Minderheit von 20 Prozent der Ge- weg erbitterter Hass entgegen. Das samtbevölkerung, gilt auch für die im Iran sollen es Bürger solcher sieben Prozent Juden und Kurden führten Staaten, mit deund in Syrien zwinen Israel einen schen 2,5 und fünf ein harmonisches Leben Seite Friedensvertrag Prozent der Bür- an Seite. Damals half Israel hat, nämlich mit ger des Landes den Kurden bei ihren Bestre- Ägypten und Jorsein. danien. Der Grund Die unter ira- bungen, unabhängigkeit zu für diese aus dem kischen Kurden erlangen Rahmen fallend u r c h g e f ü h r t e de Haltung der Meinungsumfrage Kurden ist in der brachte erstaunGeschichte zu suliche Ergebnisse zutage. Die Umfra- chen, in der es enge Verbindungen zwige führte ein grosses Meinungsfor- schen Kurden und Juden gab. schungsinstitut in Erbil durch, eine der In den 1950er Jahren lebten in Kurzentralen Städte der kurdischen Pro- distan noch rund 18 000 Juden. Juden vinz Arbil im Nordosten des Irak. 87,5 und Kurden führten ein harmonisches Prozent der befragten Personen gaben Leben Seite an Seite. Damals half Isan, sich bewusst zu sein, dass zwischen rael den Kurden bei ihren BestrebunKurdistan und Israel enge historische gen, Unabhängigkeit zu erlangen. Das Verknüpfungen bestehen. Die grosse beschränkte sich nicht nur auf militäMehrheit der Befragten sprach sich rische Beratung. Damals lebten beiauch dafür aus, engere Beziehungen spielsweise Angehörige des Mossad zum jüdischen Staat knüpfen zu wol- in Kurdistan. Sie standen den Kurden len. Mehr als 61,4 Prozent der Befrag- bei ihren Autonomiebestrebungen unten forderten die autonome kurdische ter anderem nachrichtendienstlich zur Regierung dazu auf, zumindest die Seite und kümmerten sich gleichzeitig wirtschaftlichen sowie die kulturellen um die Einwanderung der kurdischen Beziehungen zwischen ihrem Volk und Juden nach Israel. Diese guten BezieIsrael zu intensivieren. Sie sind zudem hungen zwischen Kurden und Israel der Ansicht, dass man dies nicht – wie bestanden auch dann noch weiter, als im Nahen Osten üblich – geheim halten sich zwischen Israel und der Türkei sollte. Sie sprechen sich vielmehr für engere Kontakte zu entwickeln beoffene und offizielle Beziehungen zu gannen. Das war schon damals sehr Israel aus. bemerkenswert, denn schliesslich be-

14.01.2010, 19:30 DE 70372 Stuttgart 15.01.2010, 19:30 DE 91555 Feuchtwangen 16.01.2010, 19:00 DE 67550 RheindürkheimWorms 17.01.2010, 15:00 DE 90478 Nürnberg

Schranne Saal, Untere Torstrasse 3 

Maranatha Baptisten Gemeinde, Kirchstrasse 14 

Meistersingerhalle, Konferenzraum 4, Münchenerstrasse 2 

Kurhaus Freudenstadt, Am Promenadenplatz 

18.01.2010, 19:30 DE 72250 Freudenstadt 19.01.2010, 19:30 DE 68169 Mannheim 20.01.2010, 19:30 DE 57072 Siegen

Paul-Gerhardt-Kirche, Paul-Gerhardt-Strasse 6 

Kongresszentrum, Siegerlandhalle, Atrium Saal, Koblenzer Str. 

CVJM Kassel, Wolfsschlucht 

22.01.2010, 19:30 DE 34117 Kassel 23.01.2010, 15:00 DE 30625 Hannover

Gemeindezentrum, Helstorfer Str. 21 (Nähe med. Hochschule) 

Kulturhaus «Aue», Goethe-Strasse 2 

24.01.2010, 16:00 DE 08280 Aue/Sachsen 25.01.2010, 19:30 DE 99089 Erfurt

CVJM Gästehaus, Gerberstrasse 14a 

Innere Mission München, Landshuter Allee 40

26.01.2010, 19:30 DE 80637 München

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trachtet gerade die Türkei die Kurden als Staatsfeinde. Die guten Beziehungen zu den Kurden werden auch heute noch seitens Israel gepflegt. Das beschränkt sich keineswegs nur auf die offiziellen Kontakte. In Kurdistan trifft man immer wieder auf israelische Touristen und auch Geschäftsleute. In den letzten Jahren half Israel vor allem medizinisch-humanitär in Kurdistan. Herzkranke kurdische Kinder werden beispielsweise immer wieder in israelischen Krankenhäusern behandelt. Erst kürzlich gab Masud Barzani, ein kurdischer Politiker im Iran, öffentVORBEREITuNGEN Auf ERNSTfALL lich bekannt, dass er in Kurdistan sehr gerne eine diplomatische Repräsentanz des Staates Israel sehen würde. ZL Kommentar: Vieles weist darauf hin, dass ein grosser Teil der Kurden Juden oder zumindest jüdischer Abstammung sind. Man glaubt, dass es diesbezüglich in Zukunft noch weitere wissenschaftliche Erkenntnisse geben wird. Es ist bezeichnend: Menschen, die bezeugen, Israel zu lieben, kann man fast immer einer der zwei Gruppen zuordnen: Die eine setzt sich aus Juden zusammen, die andere aus vor Christen. Ansonsten gibt es relativ wenig Personen, die zu den Freunden Israels gehören. Juden oder Leute, die jüdischer Abstammung sind, spüren oft eine starke Verbundenheit und Liebe zu Israel. Manchmal geschieht es, dass Personen dieser Gruppe nicht einmal wissen, dass sie Juden sind, aber sie bezeugen eine grosse Sympathie zum jüdischen Volk. Die andere Gruppe, die Christen, lieben Israel, weil sie den Geist Gottes haben, der auch in und an Israel wirkt. Jesus ist der Erlöser Israels und der Christen! Das schafft eine untrennbare ewige Verbindung zwischen Israel und uns. CM 

Neuer Erdbebenschutzraum in Jerusalem getestet
Um auf alle Eventualitäten bei einem grossen Erdbeben vorbereitet zu sein, wurde kürzlich in Jerusalem ein neuartiger Schutzraum getestet. Ausserdem führten die Rettungs- und Bergungskräfte des Landes eine Grossübung durch.
In Israel werden immer wieder seismologische Aktivitäten verzeichnet, wenn auch in den letzten Jahren nur von geringer Stärke. Die Epizentren der Erdbeben finden sich oftmals in den Nachbarstaaten. Doch häufig werden sie auch in der Region des Toten Meeres lokalisiert, das auf der syrisch-afrikanischen Grabenspalte liegt. Schon in der Bibel werden wiederholt Erdstösse erwähnt (vgl. Hes 38,19; Am 1,1; Apg 16,26). Erdbeben verwüsteten im 8. Jahrhundert Bet Sche’an in der Jordansenke und im 13. Jahrhundert die Küstenstadt Akko. Mitte des 16. Jahrhunderts kam es wegen solcher Erdstösse in Jerusalem zu schwerem Schaden. Die letzten grossen Erdbeben wurden im Heiligen Land 1834 und 1927 verzeichnet. Auch in Jerusalem bebte die Erde in den letzten Jahrzehnten mehrmals. Allerdings waren die seismologischen Aktivitäten so gering, dass viele Einwohner der Stadt davon aus den Nachrichten erfuhren. Am 11. Februar 2004, als man auf der Richterskala eine Stärke von 5,3

«Die Tage

Noahs»
Über dieses aktuelle Thema spricht

Norbert Lieth
in

CH 3415 Hasle Rüegsau
Kürzlich wurde in Jerusalem ein neuartiger Schutzraum getestet. Ausserdem führten die Rettungs- und Bergungskräfte des Landes eine Grossübung durch

Gemeindezentrum Projekt 33, Lützelflühstrasse 33

Sa. 23.01.2010, 09:00

26 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

mass, entging jedoch kaum einem Bürger des Landes, dass sich der Boden unter seinen Füssen bewegt hatte. Damals kam es in verschiedenen Regionen des Landes zu Sachschäden. Somit muss man sich in Israel und Jerusalem durchaus mit der Gefahr eines Erdbebens beschäftigen. Dies tat erst kürzlich die Jerusalemer Stadtverwaltung, als sie einen neuartigen Erdbebenschutzraum testete, der insbesondere die Schulkinder der Stadt besser schützen soll. Der innovative Stahlraum war zu Testzwecken in eine Jerusalemer Schule eingebaut worden, die abgerissen werden sollte. Um ein Erdbeben zu simulieren, wurde das Gebäude nicht abgerissen, sondern eine Sprengung vorgenommen. Die Testpuppen im Schutzraum kamen zur Zufriedenheit der beteiligten Ingenieure bei der Sprengung des Gebäudes nicht TRADITION uND RELIGION

zu Schaden. Aufgrund dieses Erfolgs wird nun in Jerusalem erwogen, solche Schutzeinrichtungen in einer Ecke eines jeden Klassenzimmers einzurichten. Im Falle eines Bebens könnten es die Lehrer so schaffen, ihre Schüler innerhalb von 15 Sekunden in Schutz zu bringen. Kurz nachdem dieser Test in der Presse bekannt gemacht worden war, tauchten die nächsten Meldungen betreffs möglicher Erdbeben in Israel auf. Das israelische Verteidigungsministerium hatte die militärischen und zivilen Rettungs- und Bergungskräfte des Landes zu einer Erdbebenschutzübung zusammengetrommelt. Darunter befanden sich alle relevanten Einheiten des Kommandos zum Schutz der Zivilfront, die Polizei, die Feuerwehren und die Einheiten des «Magen David Adom» (Roter Davidstern). Es war die grösste

Übung dieser Art in der Geschichte des Staates Israel. Dabei stand vor allem die Kommunikation und Zusammenarbeit der einzelnen Rettungs- und Bergungskräfte innerhalb der ersten 72 Stunden angesichts erschwerter Bedingungen nach einer solchen Katastrophe im Vordergrund. AN Kommentar: Diese Meldung ist nicht uninteressant, denn die Bibel spricht in der Offenbarung über ein zukünftiges, noch nie so stark da gewesenes Erdbeben, das Jerusalem in drei Teile zerreissen wird. Dabei ist es hochinteressant, dass geschrieben steht, dass dann die Städte der Heidenvölker fallen werden, nicht aber Jerusalem! Die gottlose Welt geht durch die Gerichte in der grossen Trübsal unter, aber Israel bleibt erhalten! Man lese Offenbarung 16,17-21. CM 

Junge Juden in Israel sind konservativ
Das jüdische Volk hat auch während seines jahrtausendelangen Exils seine Traditionen gewahrt, die eng mit der Religion in Verbindung stehen. Umfrageergenisse im jüdischen Staat zeigen nun aufschlussreiche Ergebnisse.
In der Moderne brachte die Emanzipation einen Umschwung im Leben der jüdischen Gemeinden in der westlichen Welt. Das führte zu einer Öffnung und gewissen Angleichung. Heutzutage ist die Existenz des jüdischen Volkes gerade aufgrund von Assimilation in den meisten westlichen Ländern regelrecht bedroht. Israel als jüdischer Staat achtet hingegen auf die offizielle Einhaltung gewisser Traditionen, doch das sagt nichts über das Selbstverständnis der Bürger aus. Eine erst kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage zeigte nunmehr, dass die jungen jüdischen Erwachsenen des Landes wieder wesentlich mehr zur Pflege von Traditionen tendieren und auch vermehrt einen Weg zu ihrer Religion finden. Viele Jahrzehnte lang wurden in Israel zwei Gruppen einander gegenübergestellt: Säkulare gegenüber Religiöse, wobei letztere oftmals ausschliesslich mit der orthodoxen und der ultraorthodoxen Bevölkerung identifiziert wurden. Inzwischen ist längst klar, dass dieses Bild keineswegs derart schwarz-weiss gezeichnet ist. Denn im Laufe der Jahre nahm die Bevölkerungsgruppe, die sich als «traditionell» bezeichnet, immer mehr zu. Charakteristisch ist, dass diese Bevölkerungsgruppe in den säkularen Sektor integriert ist (was beispielsweise Arbeitsplatz und Wohngegenden an-

Im Laufe der Jahre nahm die Bevölkerungsgruppe, die sich als «traditionell» bezeichnet, immer mehr zu

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Sie suchen nach einer präzisen Bibelübersetzung mit Angaben von Parallelstellen, hätten aber gerne eine etwas grössere als die sonst gebräuchliche Schrift? Diese zweispaltige Elberfelder-Bibel 2006 mit ihren vielen Querverweisen dürfte einem solchen Wunsch entsprechen. Die Schrift ist grösser als in üblichen Bibeln und gut lesbar!

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geht). Dennoch entzündet sie SabbatKerzen, spricht am Freitagabend den Kiddusch, geht in die Synagoge, hält die jüdischen Speisegesetze ein usw. Eine neuere Meinungsumfrage deutet auf eine Verstärkung dieses Trends vor allem unter den jüngeren Juden des Landes hin. Die Umfrage wurde vom Verbund der Markt- und Meinungsforschungsinstitute «Target Group Index» (TGI) durchgeführt. Befragt wurden junge jüdische Erwachsene im ganzen Land im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, also jene Generation, die sich gerade ein eigenständiges Leben, eine berufliche Karriere und auch eine Familie aufbaut. Die knapp 3000 befragten Personen sind repräsentativ für die gesamte Bevölkerungsgruppe. Die 20 bis 35 Jahre alten jüdischen Bürger Israels stellen rund 1,3 Millionen der 5,4 Millionen zählenden jüdischen Gesamtbevölkerung. Interessant ist weiter, dass rund 900 000 dieser 1,3 Millionen Personen im Land Israel zur Welt kamen. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die jüdische Religion und auch die jüdischen Traditionen wichtig sind und sie diese wahren wollen. 73 Prozent bezeichneten einen «religiösen Glauben als etwas sehr Wichtiges». Rund zwei Drittel der Befragten hält beispielsweise die jüdischen Speisegesetze ein. 71 Prozent fasten an Jom Kippur, und rund 40 Prozent sind dafür, dass am Sabbat nicht nur die Geschäfte, sondern auch Restaurants, Kneipen und andere Vergnügungsstätten geschlossen bleiben sollten. Interessant ist auch, dass sich von dieser Bevölkerungsgruppe, die mehr als 20 Prozent der jüdischen Einwohner Israels ausmacht, rund 43 Prozent an erster Stelle als Juden definieren und erst nachfolgend als israelisch bezeichnen. AN Kommentar: Wie würden wohl solche Umfrageergebnisse in den europäischen Ländern aussehen? Niemals so gut wie in Israel, wo ganze 84 (!) Prozent der Bevölkerung den jüdischen Glauben wichtig finden. Ja, 73 Prozent bezeichnen ihn sogar als sehr wichtig. Israel ist auch diesbezüglich nicht zu vergleichen mit anderen Nationen. Es scheint, dass das Volk immer mehr auf die Begegnung mit dem Messias vorbereitet wird! CM 

ANSWERS.COM

Israelisches Internetportal weltweit gefragt
Das Internet ist heutzutage eine wichtige Informationsquelle. Ein israelisches Portal gehört zu den weltweit führenden Internetseiten, die Internetnutzer aufsuchen, um Fragen zu klären, für die man früher ein Lexikon zur Hand nehmen musste.
Wie gross ist die Entfernung zwischen Zürich und Jerusalem? Was gilt als weltweit bestes Rezept für Schokoladenkuchen? Welche Blumen sollte lassung in New York. Answers.com kann bei der Antwortsuche sogar ähnliche Fragen anderer Benutzter anzeigen und somit den Benutzern wichtige Querver-

Das Internetportal Answers.com

man vorzugsweise im Herbst im Garten pflanzen? Welches Tier war als erstes Lebewesen im All? Antworten auf solche Fragen hätte man früher in einem Lexikon suchen müssen. Doch auf viele sehr spezifische Fragen hätte man dort vermutlich keine Antwort bekommen. Im Zeitalter der modernen Kommunikation ist dies jedoch längst kein Problem mehr, denn es gibt schliesslich Portale im Internet, die zu allen möglichen Fragen Auskunft geben. Vielen Benutzern ist Wikipedia bekannt, doch kürzlich stellte sich heraus, dass auch ein israelisches Portal zu den weltweit am meisten gefragten Informationsquellen gehört. Das Portal answers.com bietet Antworten auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Taqalog an, eine der Sprache der Philippinen. Answers.com wird von Jerusalem aus betrieben und hat eine Zweitnieder-

netzungen anbieten. 69 Angestellte und 550 Ehrenamtliche beschäftigen sich mit der Formulierung von Antworten und versuchen dabei, so genau, fundiert und aktuell wie nur möglich zu sein. Das hört sich einfach an? Ist es aber nicht, denn dahinter steckt viel Arbeit, wie auch der Generaldirektor Bob Rozenstein einräumte. Das Portal begann vor rund zehn Jahren seinen Weg unter einem anderen Namen. Heute gilt es als eine der benutzerfreundlichsten Internet-Informationsquellen. Die grösste Schwierigkeit war, private Investoren zu finden, die dieses Projekt unterstützen. Inzwischen gehört answers.com längst zu den weltweit am meisten besuchten Internetseiten. Bei einer Meinungsumfrage zeigte sich, dass das Portal in den USA auf Platz 13 liegt. Die Internetbenutzer in den USA suchen dieses Portal wesentlich häufiger

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auf, als beispielsweise die Portale von CNN oder von der New York Times. Alleine im September 2009 tummelten sich bei answers.com 56,4 Millionen amerikanische Internetsurfer. Es rangiert unter den Informationsportalen weltweit auf Platz 32. In seinem Jerusalemer Büro gab sich Rozenstein angesichts dieser beeindruckenden Zahlen recht bescheiden. Er meinte, dass dieses aussergewöhnlich hohe Surferaufkommen wohl schlicht und einfach auf den Beginn des Schuljahres und des Lehrbetriebs an den US-Universitäten zurückzuführen sei. Doch er sagte auch, dass der Er«SOuNDSCAPES» folg auch noch auf andere Faktoren zurückzuführen sei. «Das Portal ist gleich einem Schneeball, denn einmal in Gang gesetzt und durch weitere Nachfragen und Impulse genährt, wurde aus diesem kleinen Schneeball schon längst eine Lawine», meinte er. «Je mehr Internetbenutzer sich einschalten und Fragen stellen, desto mehr Antworten gibt es und desto grösser wird die Datenmenge. Durch unser ausgeklügeltes Vernetzungssystem bleibt alles aber dennoch übersichtlich.» Dennoch gab Rozenstein zu, dass die Betreiber des Portals in den zehn Jahren seiner Existenz rund vier Mal die grundsätzliche Strategie geändert haben. Heute ist es längst ein prosperierendes Unternehmen. Die Einkünfte des ersten Halbjahres 2009 belaufen sich auf fast sieben Millionen Euro. «Obwohl wir längst den Durchbruch geschafft haben, darf man sich keineswegs auf den Lorbeeren ausruhen», meinte Rozenstein. «Wir haben auch weiterhin viele Herausforderungen zu meistern. Es ist schön, endlich Früchte der Arbeit zu sehen, doch damit werden wir uns nicht zufriedengeben.» ZL  Der Link zum Portal: www.answers.com

Israelische Innovation für Blinde
An der Hebräischen Universität wurde mithilfe einer neuartigen Software und Algorithmen eine Art neue Sprache entwickelt, die die Wissenschaftler «Soundscapes» nannten. Die Töne können blinden Menschen dabei helfen, Objekte zu «sehen».
Dr. Amir Amedi arbeitet im Fachbereich für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität Jerusalem. Er ist der Auffassung, dass Töne blinden Menschen ebenso einen räumlich-visuellen Eindruck verschaffen können, wie Echolot Fledermäusen zu «sehen» hilft. Zusammen mit seinem niederländischen Kollegen Peter Mejeri hat er bereits mehreren blinden Menschen beigebracht, anhand der spezifischen Töne grundlegende Formen von physischen Objekten erkennen zu können. Dr. Amedi ist nämlich der Ansicht, dass, wenn Fledermäuse dank Echolot Töne aussenden und so «sehen» können, auch blinde Menschen Töne bestimmten Formen zuordnen können, einerlei ob sie von Geburt an blind oder im Laufe ihres Lebens erblindet sind. Wichtig ist dabei, dass die Patienten nicht mit den optischen Nerven des Auges sehen, sondern dafür ihren visuellen Kortex einsetzen. Die «Soundscapes»Sprache kann ihnen so beispielsweise ermöglichen, Formen zu erfassen. Dr. Amedi ist der Auffassung, dass Blinde dank dieser neuen Art Sprache letztlich sogar Objekte «sehen» können, die sie noch nie visuell erfasst haben. «Anstatt blind wie eine Fledermaus zu sein, kann man letztlich auf eine Art und Weise wie eine Fledermaus ‹sehen› », sagte Dr. Amedi dem israelischen Wissenschaftsportal Israel 21c. «Theoretisch ist es möglich, eine Hightech-Audio-Brille zu entwerfen, die visuelle Informationen in Audiosignale umwandelt, die blinde Menschen interpretieren können.» Die «Soundscapes»-Sprache funktioniert in Kombination mit einer Webcam und einem Mikrofon. Während Dr. Amedi seinem Patienten einen bestimmten Ton vorspielt, präsentiert er ihm ein Objekt, beispielsweise einen Stock oder einen Ball. Die blinde Person kann dieses Objekt abtasten und soll es anschliessend zeichnen. Dieses Bild wird zu einem Buchstaben dieses neuen Alphabets, bei dem es sich um einen ganz bestimmten Ton handelt. Töne können dann beispielsweise kombiniert werden. Die Webcam wird dazu benutzt, das Gesehene in Töne zu verwandeln. Wenn man den Algorithmus – der nichts anderes als ein definiertes, systematisches Lösungsverfahren ist – erlernt hat (also letztlich dieses Ton-Alphabet kennt), dann kann man sich Objekte vorstellen und auch «sehen». Dr. Amedi meinte, die von ihm entworfene neue Sprache könne man in zehn bis 20 Stunden erlernen. Das habe er bereits an zehn Testpersonen erprobt. «Unsere Versuche haben auch noch etwas anderes zutage gefördert: Unser Gehirn kennt eine Arbeitsteilung. Unterschiedliche Bestandteile des Gehirns

Das Prinzip funktioniert wie bei fledermäusen mit Echolot

sind für verschiedene Funktionen in diversen Gehirnlappen zuständig, die wiederum in Unterlappen gegliedert sind, die jeweils andere Funktionen übernehmen. Wir haben dabei festgestellt, dass bei von Geburt an blinden Menschen die Hörrinde ganz anders aktiviert wird. Erlernen sie jedoch unsere neue Sprache, so wird plötzlich auch der visuelle Kortex aktiviert. Bei Personen, die im Laufe ihres Lebens erblindet sind, stellt sich nach dem Erlernen unserer Sprache eine Wiedererlangung der Funktionen dieses brachliegenden Gehirnbestandteils ein.» Dr. Amedis Testpersonen sind bereits in der Lage, eine Vielzahl von Objekten «sehen» zu können, wobei der Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem betont, dass im Gegensatz zur Blindensprache (Braille), seine Sprache «Soundscapes» eine universell verständliche Kommunikationsform ist. AN 

30 SOfORTHILfE fÜR ISRAEL
Nachrichten aus Israel • 12/2009

Nachrichten aus Israel®
Schweiz: Missionswerk Mitternachtsruf Abteilung Beth-Shalom Ringwiesenstrasse 12a CH 8600 Dübendorf Tel. 0041 (0)44 952 14 17 Fax 0041 (0)44 952 14 19 E-Mail: beth-shalom@mnr.ch Deutschland: Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V. Abteilung Beth-Shalom Kaltenbrunnenstrasse 7 DE 79807 Lottstetten Tel. 0049 (0)7745 8001 Fax 0049 (0)7745 201 E-Mail: beth-shalom@mnr.ch Zeitschriften Schweiz: Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-Shalom «Nachrichten aus Israel» Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 Dübendorf Tel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11 E-Mail: nai@mnr.ch Deutschland: Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-Shalom «Nachrichten aus Israel» Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 Lottstetten Tel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201 E-Mail: nai@mnr.ch Die «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch in englischer, französischer, holländischer, portugiesischer, rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache. Erscheinungsweise: monatlich. Abonnementspreise jährlich: Der regelmässige Bezug der Zeitschrift in der Schweiz, Deutschland und Österreich bedingt Kosten von jährlich 15 EUR / 24 CHF. Übrige Länder, Preis auf Anfrage Einzahlungen Schweiz: Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-Shalom Postkonto 80-11535-0 oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäffikon ZH Konto 1152-0772.695, Bank Clearing 752 Einzahlungen Deutschland: Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-Shalom Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Konto 139220-700 oder Sparkasse Hochrhein, Waldshut, BLZ 684 522 90 Konto 06600670 Einzahlungen österreich: Allgemeine Sparkasse Oberösterreich, Linz Kontonummer 00000-118902 BLZ 2023 Herstellung: GU-Print AG, Urdorf Israelreisen: Missionswerk Mitternachtsruf Abteilung Beth-Shalom-Reisen Ringwiesenstrasse 12 a, CH 8600 Dübendorf Tel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19 E-Mail: reisen@mnr.ch Gästehaus: Beth-Shalom, P.O.B. 6208, Hanassi Avenue 110 IL 31060 Haifa-Carmel, Israel Tel. 00972 4 837 74 81, Fax 00972 4 837 24 43 E-Mail: beth-shalom-israel@mnr.ch Eingedenk dessen, dass alle menschliche Erkenntnis Stückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverantwortlich ihre persönliche Sicht dar. Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieser Ausgabe: ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks Für die Inhalte der fremden Webseiten, auf die verwiesen wurde, wird keine Haftungsverpflichtung übernommen. Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verknüpften Seiten haben wir keinerlei Einfluss. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf die verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich hinweist.
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Yad Hashmonah
Dank Ihrer Mithilfe durfte in Yad Hashmonah ein blühender Garten entstehen, der vielen Israelis das Evangelium nahebringt. Nun ist dieses Soforthilfeprojekt abgeschlossen.
Liebe Freunde von Beth-Shalom! Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür. Die Zeit der Besinnlichkeit erinnert uns daran, was Gott uns geschenkt hat. Paulus drückt es so aus: «Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondem Himmel hat seine Zeit» (Pred 3,1). Und so ist die Zeit gekommen, da das Projekt in Yad Hashmonah seinen Abschluss findet. Es war eine fruchtbare Zeit und der biblische Garten durfte – dank Ihrer Mithilfe – stetig wachsen. Bis zum Ende diesen Jahres werden wir Ihre Spenden gerne an Yad Hashmonah weiterleiten. Ab dem 1. Januar werden wir uns dann neuen messianischen Projekten

Im Garten von Yad Hashomah

dern aufgrund seiner Barmherzigkeit – errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäss Erben des ewigen Lebens würden» (Tit 3,4-7). In diesem Gnadengeschenk mit Ihnen verbunden grüssen wir Sie ganz herzlich! An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlichst bei Ihnen für Ihre treue Unterstützung der Soforthilfeprojekte in Israel bedanken. Es ist für uns immer wieder ein Geschenk der Ermutigung zu sehen, was Sie für Gottes Volk und Seine Kinder in Israel tun. Ohne Ihr Mittragen wäre so manche notwendige Verbesserung im Assaf-Harofeh-Krankenhaus oder die Erweiterung in Yad Hashmonah nicht möglich gewesen. Der Herr segne Sie dafür tief und reich! Der Prediger sagt: «Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter

zuwenden. Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie auch die neuen Projekte sowie natürlich auch weiterhin das AssafHarofeh-Krankenhaus unterstützen. Sie können das tun, indem Sie auf dem beiliegenden Zahlschein vermerken: «Assaf Harofeh» oder «Messianische Arbeit». Jede Spende geht ohne den geringsten Abzug nach Israel weiter! Helfen Sie uns auch im kommenden Jahr, Israel zu helfen. Wir danken Ihnen für all Ihre Verbundenheit und wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, in der Der im Mittelpunkt steht, der uns hat «errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde» (2.Tim 1,9). Mit einem herzlichen Shalom Conno Malgo 

Neujahrstagung
1. Januar 2010, 14.30 Norbert Lieth
spricht über das Thema:

Vor der letzten

Sintflut
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Musikalische Umrahmung Grosser Büchertisch Kinderbetreuung Herzlich willkommen!

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32 HINTERGRuNDINfORMATIONEN AuS ISRAELon
Nachrichten aus Israel • 12/2009

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Die alttestamentlichen Psalmen bergen immense Schätze!

Sie preisen Gottes Erhabenheit und Gerechtigkeit und geben einen Überblick über die Heilsgeschichte Gottes von der Erwählung Israels bis hin zum jüdischen Überrest der letzten Tage.

Nicht zuletzt offenbaren die Psalmen prophetisch den Messias Israels, und zwar sowohl in Seiner Niedrigkeit als auch in Seiner Herrlichkeit. Deshalb erstaunt es nicht, dass das Neue Testament auf zahlreiche Aussagen der Psalmen Bezug nimmt. Sich mit diesen messianischen Weissagungen und ihrer heils- und weltgeschichtlichen Brisanz zu beschäftigen, vermittelt geistliche Horizonterweiterung. Der Autor Norbert Lieth bietet mit seinen Ausführungen wertvolle Gedankenanstösse und Hilfestellung. Er legt eindrücklich dar, wie viele Prophezeiungen sich bereits erfüllt haben und was die Zukunft für Israel und die Völker bringen wird. Ein Mut machendes Buch!

Messianische Psalmen

(Norbert Lieth) Buch, gebunden, 280 Seiten Bestell-Nr. 180270, CHF 22.00, EUR 13.00

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