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Donnerstag, 14. Januar 2016 / Nr.

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Herzblut in der
Trainingshalle

Von den Luzernerinnen hatte man
sich vor der Saison grundsätzlich mehr
erwartet. Die Mannschaft ist gespickt
mit erfahrenen Spielerinnen, mehrere
können Einsätze in der NLA vorweisen.
Doch das Heimteam lag vor der Begegnung mit Steinhausen auf dem letzten Rang. Und schien trotz der eng
zusammenliegenden Tabelle nicht unbedingt punkten zu wollen. Die Steinhauserinnen hatten von Anfang an die
Möglichkeit, ins Spiel zu finden. Dank
der Rückkehr von der routinierten Sarah
Rohrer nach einer Verletzung präsentierte sich die Mannschaft um einiges
stabiler als noch vor der Weihnachtspause. Auch Eigenfehler und weniger
erfolgreiche Phasen steckten die Zugerinnen besser weg als noch in den
letzten Begegnungen.

KOLIN TROPHY

Strübin und Meili gefallen

Leistungssportkategorien. Freitag, 15. Januar:
SEV Mini Kurz (15.06 bis 18.16). SEV Jugend Mädchen Kurz (18.36 bis 20.47). SEV Jugend Knaben
Kurz (21.01 bis 21.19). Samstag, 16. Januar:
Küren SEV-Mini, SEV Jugend Mädchen und Knaben
(ab 11.00). SEV-Nachwuchs U 14 Kurzprogramm
(17.36 bis 18.13). U 15 Kurz (18.21 bis 19.11).
SEV-Junioren Kurz (19.36 bis 20.29). SEV-Elite Kurz
(20.36 bis 20.55). Sonntag, 17. Januar: SEV-Küren Nachwuchs U 14 und U 15, Junioren und Elite
(ab 14.00).

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Zurück auf der Siegesstrasse

EISKUNSTLAUF bier. Die zwölfte
Austragung der Kolin Trophy in Zug
steht vor der Tür. Vom Freitag bis am
Sonntag kämpfen 274 Läuferinnen
und Läufer in sechs Leistungssportund acht Breitensportkategorien um
den Sieg. An der einzigen Zentralschweizer Veranstaltung im Rahmen
des Swiss Cup ruhen die Hoffnungen
aus Sicht der Organisatoren auf
Yvonne Buttet, die am Samstag um
20.46 Uhr zum Kurzprogramm startet.
Die 20-Jährige wurde kürzlich Siebte
an den Schweizer Meisterschaften.
Die vormalige Küssnachterin ist auf
die laufende Saison hin zum Zuger
Eislauf-Verein (ZEV) gewechselt, trainiert aber vorwiegend im deutschen
Oberstdorf. Buttet ist eine von derzeit
fünf Läuferinnen, die für den ZEV an
Schweizer Meisterschaften starten.
Für den Verein stellt die Organisation der Kolin Trophy jeweils einen
Mammutakt dar: Er ist der kleinste
Klub, der eine Etappe des Swiss Cup
ausrichtet. Die Mittel sind knapp, die
Sponsoren stehen nicht Schlange.
Jede Läuferin bezahlt rund 800 Franken Mitgliederbeitrag. Was die Hallensituation anbelangt, steht der ZEV
klar im Schatten des EVZ: Ein Umzug
der Kolin Trophy von der Trainingshalle in die Bossard-Arena ist nach
Vereinsangaben utopisch. So bleibt
als Antrieb vor allem das Herzblut.

Alle Zeitpläne: www.zugereislaufverein.ch

Sport

Neue Zuger Zeitung

VOLLEYBALL Der VBC Steinhausen kann seine Niederlagenserie in der NLB beenden.
Am Auftritt von Gegner Luzern
erstaunte etwas besonders.
CLAUDIA HOFSTETTER
sport@zugerzeitung.ch

Die Gäste buchten Punkt für Punkt
und setzten sich schliesslich völlig ungefährdet mit 3:0 durch (25:21, 26:24,
25:21). Besonders erfreulich war dabei
der Auftritt von Spielerinnen, die sonst
selten die Möglichkeit auf Einsatzzeit
haben. So führte beispielsweise die
junge Zuspielerin Sarah Strübin das
ganze Spiel über Regie und erfüllte ihre
Aufgabe sehr gut. Gleiches gilt für Ramona Meili. Das Steinhauser Eigengewächs bescherte ihrer Mannschaft

Steinhausens Ramona Meili (rechts) und Co.
bleiben im Rennen um einen Playoffplatz.
Bild Maria Schmid

viele Punkte im Angriff. Trainer Andreas
Grasreiner strich den Einsatz der jungen
Akteurinnen heraus: «Als Trainer freut
man sich, wenn Spielerinnen ihre
Chance packen. Es zeigt, dass wir ein
breites Kader haben. Dies kann im
Verlauf der weiteren Saison noch entscheidend sein.»
Für Steinhausen sind die drei Punkte
in der engen Tabelle Gold wert. Die
Mannschaft hatte in den vorangegangenen Matches viele Chancen auf Punkte
fahrlässig vergeben. Der Sieg gegen die
Luzernerinnen hält den VBCS in den
Playoffrängen, aktuell befindet sich die
Zuger Equipe auf Rang drei, punktgleich
mit dem viertplatzierten Aadorf.
Am Samstag wartet allerdings ein
schwerer Brocken auf die Zugerinnen:
Sie empfangen den Tabellenführer Lugano (18.00, Sunnegrund). Die Tessinerinnen stehen mit 32 Punkten unan-

gefochten an der Spitze, in der laufenden
Saison haben sie bislang lediglich neun
Sätze abgegeben. Trotzdem wird Steinhausen alles versuchen, weitere Punkte
einzufahren.

Der Coach ist zuversichtlich

Der Trainer Grasreiner sagt dazu: «Es
sind in der Qualifikation nur noch sechs
Punkte zu holen. Leider haben wir uns
durch unnötige Niederlagen im alten
Jahr in diese Ausgangslage gebracht.
Nun zählt jeder Punkt. Lugano wird ein
harter Brocken, wir werden aber versuchen, jede noch so kleine Schwäche
auszunutzen und uns auf unser Spiel
zu konzentrieren. Vielleicht liegt dann
der eine oder andere Punkt drin.»
Je nach Ausgang der anderen Partien
könnte es für Steinhausen im letzten
Spiel der Qualifikation gegen Galina (23.
Januar in Schaan) zum ultimativen

Showdown um einen Playoffplatz kommen. So oder so bleibt Grasreiner zuversichtlich: «Eine Playoffqualifikation
ist noch möglich. Wir dürfen aber nicht
an die Ausgangslage denken, sondern
müssen einfach um jeden Punkt kämpfen. Abgerechnet wird am Schluss.»

FRAUEN, NATIONALLIGA B
Ostgruppe. 12. Runde: FC Luzern II - Steinhausen
0:3. Glaronia - Obwalden (gestern, nach Red.-Schluss).
– Rangliste: 1. Volley Lugano 12/32 (35:9). 2. Galina
Schaan 12/20 (26:24). 3. Steinhausen 12/19 (24:21).
4. Aadorf 12/19 (25:23). 5. Glaronia Glarus 11/15
(18:21). 6. Volleya Obwalden 11/14 (19:24). 7. Luzern
Nachwuchs 12/12 (18:29). 8. FC Luzern II 12/10
(15:29). – Lugano für die Finalrunde qualifiziert.
FC Luzern II - Steinhausen 0:3
Sätze: 21:25, 24:26, 21:25.
Steinhausen: Strübin, Teucher, Betschart, Jost, Haag,
Gwerder, Hofstetter, Breuss, Rohrer, Zihlmann, Schreiber, Meili.

Iris Burkard – Kommunikation gestalten

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