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A Maya 02

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09/03/2010

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Einen tierischen Gruß an die Teams vom Albert-Schweitzer-Tierheim in Kleve und El Arca de Noè in Spanien, die

es erst ermöglicht haben, dass ich in Deutschland eine Chance auf ein Zuhause bekommen habe.

Seit fast 6 Monaten bin ich bei meinen 2 Menschen und zeige Ihnen „schüchtern“ meine Dankbarkeit.

Es war von Anfang an klar, dass es nicht einfach wird. Voller Ängste, sehr reizarm aufgewachsen, kannte ich erst mal nichts und kam so in meinem Zuhause an. Ganz langsam führten sie mich an alles heran: Im Haus und auch draußen bauen Sie immer wieder in vielen kleinen Schritten meine Unsicherheiten ab, so dass ich nur noch selten einen Schreck bekomme und wenn ist er meist 2 Minuten später schon wieder vergessen. Mittlerweile habe ich mich zu einem neugierigen Power-Mädchen entwickelt, liebe lange Spaziergänge durch Wald, Wiese und Feld, erforsche einfach alles und auch den Jagdtrieb habe ich für mich entdeckt.

Es macht aber auch doll Spaß Katzen, Hasen, und Mäuse aufzustöbern und sie zu jagen. Bisher hatte ich aber nur ein Erfolgserlebnis mit einer Feldmaus, die ich gefangen habe. Ich verstehe auch gar nicht warum mein Frauchen sich nicht wirklich darüber gefreut hat... das war doch toll.

Meine Menschen versuchen ja meistens souverän zu sein, bieten mir Sicherheit und Liebe an, aber es gibt halt auch diese Rückschritte und dann haben sie wohl ihre schwachen Momente und sind etwas traurig. Gut, das sie trotz vieler guter Fachliteratur und Tipps von erfahrenen Hundetrainern meist auf ihr Bauchgefühl hören und mir so die nötige Zeit geben, die ich benötige um Vertrauen aufzubauen.

Sie gehen eigentlich recht sensibel mit mir um, sind aber auch konsequent. Genau diese Mischung brauche ich auch um sie als Rudelführer zu akzeptieren und mich wirklich sicher zu fühlen.

So ist mein Frauchen für mich die absolute Bezugsperson geworden, ihr vertraue ich schon sehr und an ihr kann ich mich prima orientieren. Ich genieße es mittlerweile, wenn sie mein Fell mit einem Massagehandschuh ausbürstet und drehe mich dabei gerne auf den Rücken, damit sie besser an meinen Bauch herankommt. Mit ihr kann ich auch prima im Garten herumtollen und jage interessiert meinem Futterball hinterher.

Mein Herrchen und ich....tja...das ist so eine Sache mit uns. Er muss sich wohl noch etwas länger gedulden bis ich ihm gegenüber „auftaue“. Obwohl er sich auch ganz prima verhält, mich herankommen lässt und mich nicht bedrängt bin ich doch immer noch recht unsicher ihm gegenüber. Er darf mich „noch nicht“ berühren und Leckerchen aus seiner Hand nehme ich „vorsichtshalber“ auch nicht. Das muss an meiner Vergangenheit liegen. Aber wenn er diese tollen Suchspiele unterwegs mit mir macht lässt er mein Hundeherz höher schlagen, dann fordere ich ihn geradezu ungeduldig zum Weitermachen auf. Auf Spaziergängen suche ich schon mal seine Hand und lecke ihm ganz kurz die Finger. Dann ist er immer ganz gerührt. „Mann“ freut sich halt auch über diese ganz, ganz kleinen Fortschritte...und die gibt es in letzter Zeit immer öfter....Im Garten beäuge ich ihn mittlerweile nicht mehr ängstlich sondern neugierig und schaue auch immer öfter sofort nach was er wieder interessantes anstellt. Mit meinen Artgenossen bin ich echt gut verträglich, ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen, wenn sie mich „anmachen oder anbellen“. Nur wenn sie ganz forsch auf mich zugerannt kommen ziehe ich mich

erst mal etwas zurück . Aber meistens sage ich doch noch neugierig hallo. Also eben nach Sympathie und Gefallen... Und wenn mal ein Gasthund zum Toben kommt bin ich so richtig aufgedreht und freue mich tierisch.

Ich habe es doch ganz gut getroffen....und damit wir (meine 2 Menschen und ich) eines Tages ein richtig tolles Team voller Vertrauen werden arbeiten wir drei daran auch jeden Tag. Viele kleine Schritte in eine Zukunft mit Happy-End....!!!!!!!!!!!!! Feuchte Hundeküsschen von Amaya (spanische Hündin, stolze 6 Jahre alt, aber noch keineswegs ein „Oldie“) und natürlich auch ein herzliches Dankeschön von meinem Rudel Moni und Klaus (Rees-Haldern).

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