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Der Brief Des Judas

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Der Brief des Judas

Frank Binford Hole

V.bibelkommentare.Quelleninformation: Mit freundlicher Genehmigung von Christliche Schriftenverbreitung e.de . Erschienen in der Buchreihe 'Grundzüge des Neuen Testaments' (Bd. Datei erstellt von bibelkommentare.de/pdf/223. © CSV-Verlag.2008 Sie wurde automatisch generiert mit dem FPDF-Modul (www..de Diese Datei ist im Internet veröffentlicht unter: http://www.Offenbarung).fpdf. Kontakt: info@bibelkommentare.de) und einigen Erweiterungen.04.pdf Letzte Aktualisierung dieser Datei: 12. 6: Johannesbriefe .

Als solche. der kennzeichnend ist für diesen Brief. und in der mächtigen Hand des Herrn Jesus Christus werden sie alle bewahrt. Beide erinnern uns daran.5 im Blick auf den Charakter der letzten Tage und nennt den Dienern Gottes Verhaltensmaßregeln für diese Zeit. Beide benutzen das. Auch Johannes spricht in seinem ersten Brief von "der letzten Zeit" oder genauer"der letzten Stunde".Der Judasbrief hat eine sehr große Ähnlichkeit mit 2. die selbst ins Verderben gehen. was gut ist. Paulus und auch Petrus sprechen von "den letzten Tagen". auch nicht an jüdische Gläubige im Unterschied zu Gläubigen aus den Völkern: alle Gläubigen hat er im Blick. Ihr Kennzeichen ist regelrechte Abtrünnigkeit. daß nicht einmal heilige Engel sich Autorität anmaßen. dem Vater. und trotz all des Bösen. Im Judasbrief wird von den bösen Menschen nicht in derselben bestimmten Weise als von Lehrern gesprochen.1-4. Doch bei all diesen Ähnlichkeiten gibt es grundlegende Unterschiede. Beide Schriftabschnitte nehmen Bezug auf böse Menschen. als er schrieb. den Petrus vor Augen hat. da sie aus Ihm geboren sind. Schon viele weniger bedeutsame Antichristen waren als Vorläufer des kommenden großen Antichristen erschienen. Überdies werden ihnen Barmherzigkeit und Frieden und Liebe vermehrt. Die wahren Heiligen Gottes sind die Gegenstände göttlicher Liebe. Beide führen zur Illustration und Warnung alttestamentliche Beispiele an. Auch der Apostel warnt uns in 2. Timotheus 3. der sich noch verschlimmert hat gegenüber dem. der das Böse endgültig vernichten wird. und das ohne Unterschied.14. daß sie die letzte Stunde erreicht hatten. und "bewahrt" in Jesus Christus. Petrus 2. wobei dieser Ausdruck allerdings bedeutet. die wirklich das berufene Volk Gottes sind. werden die Gläubigen ganz allgemein angesprochen. dem Vater. was leicht zu erkennen ist und jedem Leser sogleich auffallen muß. Petrus und Judas. Alle sind geliebt in Gott dem Vater. die eine bestimmte örtliche Versammlung ausmachen. daß sie Abgefallene sind. Was für eine 3 . daß sie nicht nur gesündigt. sie zu erfassen. Judas spricht von "der letzten Zeit". und in Verbindung damit wird von den Engeln. Seine Sprache ist ungefähr die gleiche. Judas scheint daher einen Zustand der Dinge zu betrachten. sondern auch ihren ersten Zustand nicht bewahrt haben. wie diese Menschen es tun. Er schreibt nicht an Gläubige. wenn sich auch die sie umgebenden Übel vervielfachen. die aus der Welt heraus berufen sind. die einmal gerichtet werden.1-3. Jeder der anderen inspirierten Schreiber. und dann in der zu Jesus Christus. Beide bringen eine Folge sehr kraftvoller und anschaulicher Gleichnisse. und Sodom und Gomorra. haben aber nur äußerlich die Verdorbenheit der heidnischen Welt hinter sich gelassen. gesagt. und beide entlarven deren wahren Charakter. Sie und auch wir sind "geliebt" in Gott. wird ausdrücklich betont. das heißt an solche. einzuschärfen. um uns einen Eindruck von der schrecklichen Bosheit und Sünde dieser Menschen zu vermitteln. schauen aus nach dem Kommen des Herrn. die sich unter die Gläubigen einschleichen. die aber andere zum Bösen beeinflussen und unbefestigte Seelen mit sich ins Verderben ziehen. Paulus. wenn der Antichrist erschienen ist. Beide führen Bileam an. Bei Petrus sind die in Frage kommenden Menschen deutlich falsche Lehrer. beide erwähnen Engel. die gesündigt haben. werden sie bis zum Ende bewahrt. Er betrachtet sie auf zweifache Weise: zuerst in ihrer Beziehung zu Gott. Letztere bekennen sich zwar zum Christentum. das stattfinden wird. und wir wollen versuchen. um den Gläubigen das. das in den christlichen Bereich eindringen mag. aber daß sie Widersprechende sind. Wie schön ist dieser Ausdruck! Das ist hier der erste Ausdruck. Judas selbst wendet sich an die "Berufenen". Keine neue "Stunde" würde anbrechen zwischen der Zeit seines Schreibens und dem Kommen des Herrn. was sie über das Böse zu sagen haben. das heißt mit anderen Worten.

Die Wissenschaften sind auf Beobachtung. nicht etwa entdeckt worden. und sie ist uns von denen. aber er sah sich geführt. Gott hat gesprochen. . soweit es uns betrifft. die sicher oder ohne jede Frage endgültig geklärt sind. an dem wir alle teilhaben.Der Brief des Judas Ermutigung liegt hierin! Das gibt Sicherheit und Stärke! In dieser Kraft können wir weitergehen. Das "gemeinsame Heil". Sie begann durch die vom Herrn gesprochenen Worte. sondern durch sie den Heiligen. das hel ßt: ein für allemal. Nur den Aposteln war es gegeben. daß es angesichts dieser Ermahnung doch so viele gibt. um es immer besser zu verstehen. Hole) . Deshalb war dieses Wort der Ermahnung unbedingt erforderlich. das Heil. Eine inspirierte Darstellung dieses Heils hatte der Apostel Paulus bereits im Römerbrief gegeben. eine Abhandlung über "das gemeinsame Heil" zu schreiben. Der Glaube ist "einmal den Heiligen überliefert" worden.F. aber verbessern kann man es nicht. deshalb gab Judas seine anfängliche Absicht auf. Jedenfalls war diese Überlieferung um die Zeit. Weitere Offenbarungen erwarten wir nicht. daß die Mehrzahl der Gläubigen vorschnell zu der Schlußfolgerung kam. Es war jetzt notwendig. beendet. Es war auch nur einigen gegeben. Er wurde nicht den Aposteln und Propheten überliefert. sondern er ist von Gott durch Seinen Heiligen Geist geschenkt worden. sondern indem wir aktiv dafür kämpfen. Wissenschaftler sind immer in Erwartung neuer Entdeckungen. dieses Vorhaben fallenzulassen. die wir sorgfältig beachten sollten. daß Er ihn zu dem Dienst drängte. geht alles gut.H. Wie nahe lag es da.h. Man kann das Wort zwar zurückweisen. diese Lücke auszufüllen. In dieser Aussage sind drei Punkte enthalten. ohne dabei inspiriertes Wort Gottes niederzuschreiben. daß diese von Gott Berufenen ermahnt würden.B. und das nicht nur passiv. Doch da war noch eine Lücke in der Schrift auszufüllen. die den Kampf für den Glauben nicht als ihre Sache ansehen und ihn gern wieder einigen wenigen überlassen möchten. den Glauben zu verteidigen. und es ist möglich. die hier enthüllt und vorhergesagt werden. Der Glaube ist von Gott offenbart worden. Zuerst einmal ist der Glaube überliefert. ist ein unerschöpfliches Thema. Er vereinigt alles. Sein Wort ist schriftlich niedergelegt worden. Der ganze Umfang der offenbarten Wahrheit liegt vollständig in den apostolischen Schriften vor.Der Brief des Judas (F. um dann diesen kurzen Brief zu schreiben und die Gläubigen zu ermahnen. d. was wir von Gott in Christus wissen. daß Judas bei anderer Gelegenheit seinem ursprünglichen Vorsatz nachgekommen ist. den Glauben maßgeblich festzulegen und ihn in inspirierten Schriften niederzuschreiben. Deshalb muß er um jeden Preis unversehrt festgehalten werden. Drittens ist er den Heiligen überliefert worden. Folglich müssen alle Heiligen ihn bewahren und nicht 4 bibelkommentare. bestätigt worden. Das ist ein bemerkenswertes und einzigartiges Bekenntnis. Experiment und logische Beweisführungen aufgebaut. für den Glauben zu kämpfen. Zweitens ist der Glaube einmal überliefert worden. daß die Verteidigung des Glaubens und der Kampf dafür auch eine Sache von nur wenigen sei. und Gott ehrte ihn dadurch. Judas hatte die Absicht.B. Wir haben einen ein für allemal überlieferten Glauben. die über eine hohe akademische Qualifikation oder eine Art amtlichen Status verfügen? Der Glaube ist überaus kostbar. was auf die "Wissenschaften" zutrifft. als Judas schrieb. Ist es nicht ungewöhnlich und tadelnswert. Sie haben nur sehr wenig Erkenntnisse. die von Menschen ausgearbeitet und Stück für Stück erweitert wurde. Wenn es gut steht damit.2008 .de . und in dem inspirierten Wort wiederholt Gott sich nicht. Wir empfangen es und erbitten von Gott Hilfe. die sie hörten. um die bösen Dinge zu betrachten. Hirten und Lehrer zu sein und im Glauben zu unterweisen. damit unser Glaube ihn empfange. Diese Überlieferung geschah in recht kurzer Zeit. Er ist nicht eine Sache.

während die Menschen. Judas belehrt uns darüber. Erstere waren offensichtlich Menschen einer höheren Klasse.jetzt ein gefallenes Wesen . die "hinausgegangen waren". daß es Antichristen gab. seien es Priester oder Prediger. Wir hören heutzutage manchmal. denn das muß dem Kämpfen vorausgehen. wie die Gnade mißbraucht wurde. das diese gottlosen Menschen verübten. Es war ein Meisterstück des Widersachers. die uns zeigen.nur einige hervorragende und begabte Männer unter ihnen. ist hoffnungslos verdammt. daß sie mißbraucht worden ist und daß der Mißbrauch in vollem Gang war. Jeder wahre Gläubiee sollte also für den Glauben kämpfen. Die Sünde der Engel ist mit einem Wort umschrieben: Abfall. "sich einschlichen". Im Licht dieser Ausführungen kann man sehen. Tim 2. Kor 10. bis Gott ihn endgültig entmachtet hat. Sodom und ihre Schwesterstädte ergaben sich äußerster Sittenlosigkeit. wie wir uns im Glauben stärken sollten. Der Glaube wendet sich an den Glauben eines jeden einzelnen von uns. Im ersten Johannesbrief sahen wir. daß Menschen gegen die Lehre von der Gnade sprechen. Jeder soll ihn empfangen und verstehen. deren Angelegenheit das ist. und zwar ernstlich. werden von Judas in diesem kurzen Brief nicht beschrieben. ist im Alten Testament nicht erwähnt. Der Teufel .Gottlose. Einzelheiten darüber. Sie verließen gänzlich ihren ursprünglichen Platz und Zustand. und gleichzeitig verachteten sie in überheblicher Weise jede Autorität. Von Vers 4 an beleuchtet er den Zustand der Dinge. Die Antwort darauf ist. Was Judas hier anführt. aus einem lebenswichtigen Interesse heraus. denn wo diese Vorstellung die Oberhand gewann. daß sie anfangs an vielen Vorrechten Anteil hatten. und seine Würde ist so lange zu respektieren. die sich abkehrten. Sie durchbrachen die von Gott gesetzten Schranken und zogen sich ewiges Gericht zu. Das leitet über zu dem denkwürdigen Vers über den Wortwechsel des Erzengels Michael mit dem Teufel. Die Schrift teilt uns mit. weil sie mißbraucht werden könnte. um ihre Sünde zu verbergen. von denen Judas spricht. wie wir kämpfen sollten. An anderer Stelle finden wir. Und doch empfiehlt sie uns nicht. für sie zu kämpfen.24. jeder soll für seine Bewahrung einstehen und für ihn kämpfen. Im Fall Israels war es eindeutiger und vollständiger Unglaube. Das ist Abfall. daß wir alle fleischlichen Waffen meiden müssen und daß unser Geist sanftmütig und demütig sein sollte nach dem Beispiel des Herrn Jesus. Aber das kommt am Schluß des Briefes. wie er sich damals entwickelte und der seine Botschaft so dringlich machte. Irgendein Geschöpf. die Judas öffentlich anklagt. dem sie angeblich dienten. In den Versen 5-7 werden drei Fälle angeführt. die Lehre von der Gnade fallenzulassen. und die Ungläubigen wurden vertilgt trotz der Tatsache. Selbst ein 5 . Sie befleckten sich selbst durch fleischliche Sünden.25). hatten mit ähnlichen Dingen zu tun. 2. Drei entsetzliche Warnungen! Diese Menschen nun. Menschen eines sehr verkommenen Typs hatten sich eingeschlichen . die die Gnade Gottes in schlimme Ausschweifung verkehrten und den großen Meister verleugneten.nahm einst im Reich der Engel einen hohen Rang ein. ob Engel oder Mensch. sie waren durch Zügellosigkeit gekennzeichnet und benutzten die Gnade Gottes als Mantel. vielmehr schärft sie uns ein. dem wir dienen (siehe 2. ehe das erste Jahrhundert zu Ende ging. daß es ausreicht. Das ist eine bedeutungsvolle Tatsache. in der Kirche eine besondere Klasse von amtlich dazu bestimmten Menschen zu haben. falls es not tut.4. intelligent und philosophisch begabt. daß ein unwiderrufliches Gericht Gottes auf dieser Art des Bösen liegt. das abfällt. wie unheilvoll sich die Vorstellung ausgewirkt hat. Letztere gehörten nicht zu den oberen Klassen. da ist die große Masse der Gläubigen von jedem Mitwirken am Glaubenskampf ausgeschlossen und in einem Zustand geistlicher Unmündigkeit gehalten worden. wenn ihre Vorstellungen zurückgewiesen wurden.

B. die zu verachten wir uns nicht erlauben können. Wie oft hören wir vielleicht die Leute über Satan in einer leichtfertigen und spöttischen Weise reden. Und in alledern. nicht auf Gottes Weise. der diesen Weg ging. Warum sollten denn ihre Anstrengungen und ihr Nahen Gott nicht angenehm sein? Solange sie Ihn anerkennen. Hole) . können sie da nicht nahen und anbeten. In dieser Sache gibt es nichts Neues unter der Sonne. Wehe diesen Menschen! Sie werden ihrer ewigen Qual nicht entrinnen. die den Sachverhalt deutlich vor uns stellen. Diese Menschen taten nicht nur das. Das ist reiner Eigennutz. sie gehen noch immer auf dem Weg Kains. Nun hatte Gott dadurch. Wieder werden drei Begebenheiten aus dem Alten Testament angeführt. Dinge. sondern überließ das dem Herrn.2008 . den er lehrte und durch den er viele in Israel verführte und unter das Gericht Gottes brachte. Der Irrtum. als es ihm vorteilhaft schien. "Was irgend sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere verstehen. war eine sündige Verbindung mit der götzendienerischen Welt. Dieser Brief spricht von "dem Weg Kains" und "dem Irrtum Bileams".F. und er hat ihm seinen Namen aufgeprägt. wenn nicht den höchsten Platz in der Hierarchie der Engelwelt. Satan ist ein Geistwesen. . wird uns in Vers 11 anschaulich skizziert. Das war der Irrtum.Der Brief des Judas (F. Im zweiten Petrusbrief lesen wir von "dem Weg Bileams". was an sich gut war. Judas nimmt kein Blatt vor den Mund. wie es ihnen gefällt? Das jedenfalls möchten sie tun. Laßt es uns nicht wieder tun. und das wird zu einem einträglichen Geschäft. den Bileam praktizierte. Diese Menschen gingen den Weg Kains. Doch in beiden Briefen ist es derselbe Gedanke. Ach. darin verderben sie sich. die sie verstanden.Der Brief des Judas unter den Engeln mit so hoher Würde ausgestatteter Erzengel Michael respektierte ihn. Daraus wollen wir lernen." Über geistliche Dinge spotten sie. daß auch wir nicht tun. das einmal eine führende Stellung einnahm. Man gibt sich einen religiösen Anschein. angezeigt. und an seinem Ende steht das Wehe. die sie nicht verstehen.de . die ihre eigenen Gedanken dem Wort Gottes vorziehen. übt er noch ungeheure Macht aus. der damit 6 bibelkommentare. daß der Tod eines Stellvertreters Seine Weise war. wovon selbst Michael sich zurückhielt.B. Der Anfang ihres Weges entspricht dem Weg Kains. hatte er nur ein Ziel: Geld zu machen und Lohn zu lieben. Warum sollte Gott nicht zufriedengestellt sein auf eine Weise. wie sie Kain recht erschien? Er wollte es im Eigenwillen auf seine eigene Art machen. Es gibt Mengen von Menschen. nur seine eigenen Gedanken. Er tadelte ihn nicht selbst. Obwohl er abgefallen ist.H. "Sich für Lohn dem Irrtum Bileams überliefern" ist der nächste Schritt. zu mißbrauchen. Er wollte Gott nahen. Das ist ein Weg des Eigenwillens in göttlichen Dingen. Kain hatte keinen Glauben. Wieder und wieder zeigt sich das Böse in denselben Formen. Aber er wollte es auf seine Weise tun. daß Er unsere ersten Eltern mit Röcken von Fell bekleidet hatte. und das ist immer noch ungeheuer populär. Wirklich eine furchtbare Anklage! Der Lebensweg dieser Menschen nun und im besonderen vielleicht der Verlauf des von ihnen verübten Bösen. Bileam war ein spiritistisches Medium. Doch unter der schützenden Macht unseres Herrn brauchen wir ihn nicht zu fürchten. Unwissende und arrogante Menschen neigen im allgemeinen dazu. sondern sie verdarben sich selbst in Dingen der Natur. das sich aus der wahren Erkenntnis Gottes so viel zu eigen machte. in göttlichen Dingen. und der Glaube Abels hatte das erfaßt. in natürlichen Dingen richten sie sich zugrunde. was er praktizierte und lehrte. wie es sich in ihren Nachfolgern immer weiter fortsetzt. nimmt den gleichen Verlauf und kommt zu demselben Ende. Kain war der erste. Vers 10 enthält eine scharfe Anklage. und wir mögen das auch schon getan haben.

daß nach allen Seiten schreckliche Beispiele dafür reichlich vorhanden sind. Geld kosteten. Bileam lebte genügend lang. besonders eine. statt uns selbst Rechte anzumaßen. und eine Zeitlang schien es. Sein Vorgehen war "Verkehrtheit". In diesem System sehen wir die Religion als eine Macht. Die Tatsache ist auffallend. wie die Fußnote sagt. in der die Kirche sich unter den Schutz der Welt stellte und das Verderben des römischen Systems einsetzte. die wir den Herrn Jesus Christus lieben. Laßt uns. Darüber hinaus ging es auch nach dem Tod noch um Geld. Der Titel des ins Englische übersetzten Schriftstücks war "Die Religion des Geldes". die die Gnade Gottes in Ausschweifung verkehrt haben. das heute die Christenheit erfüllt. daß das noch immer auf viele zutrifft. daß wir in allem Seinem Willen unterworfen sind. "dachte dies und sagte das. reden sie. Korah stellte sich in seiner Anmaßung gegen Mose und Aaron. Es ist sicher nicht unnüchtern. in dem aufgezeigt wurde. genau wie Judas es sagt. "Jesus Christus". die sich Christen nennen. Sie waren "Flecken" oder. sich selbst zu weiden und nicht die Herde. Die Geschichte Roms durch die Jahrhunderte liefert uns ebenfalls viele und schreckliche Beispiele von Menschen. die Geld und Reichtum anstrebt. In diesem Sinn waren jene bösen Menschen. daß Bileam und seine böse Lehre gerade im Sendschreiben des Herrn an die Versammlung in Pergamos erwähnt werden (Offb 2). Er hebt weitere Charakterzüge hervor in einer Reihe von anschaulichen Bildern. bis zum höchsten Grad entwickelt. Dies ist die dritte und letzte Stufe im Fortschreiten des Bösen. daß sie sich gegen Christus stellen. die sich unbemerkt eingeschlichen hatten und nun kühn im gemeinschaftlichen Leben der Gläubigen ihren Platz behaupteten. daß das so übersetzte Wort eine gezackte Klippe bedeutet. eine schreckliche Bedrohung. nachdem er seinen eigenwilligen Weg eingeschlagen hatte. weil diese Versammlung prophetisch die Epoche darstellt. Aber wir wissen es jetzt besser. wovon wir in 4. das Fegefeuer abzukürzen. daß er "den Lohn der Ungerechtigkeit" liebte. als ob seine Eigennützigkeit sich gelohnt hätte. Mose 16 einen genauen Bericht finden. so anmaßend. darauf sehen. deren Bedeutung wir uns klarmachen müssen. Die bösen Menschen. ja um Geld. seine Verkehrtheit hat viele Nachfolger gehabt von dem Tag an. die in den Tagen des Judas das Böse auffällig verkörperten. kommen wir In den Versen 12 und 13 zu den Menschen zurück. um durch seinen Irrtum viel Verwüstung in Israel zu stiften. Viele andere Formen des Irrtums haben starke Züge. Nie waren Menschen in Sachen der Religion überzeugter von sich selbst und ihren Kräften. ebenso wie eine verborgene Klippe die Schiffe gefährdet. Kain lebte noch manches Jahr. wie das Böse fortschreitet und im völligen Abfall endet. und sie brachte schnelles Verderben über ihn. "Klippen" bei den Liebesmahlen dieser frühen Christen. Ohne Geld gab es tatsächlich nichts. über die das Meerwasser hinwegspült. Ach. denn Petrus schreibt von Bileam. materiellen Gewinn zu erzielen. denn es galt. Korahs Sünde war Selbstherrlichkeit und Anmaßung in göttlichen Dingen. bis heute. Dagegen hatte die Anmaßung Korahs ein schnelles und drastisches Gericht zur Folge. Ihr Verlangen ging dahin. Judas warnt uns vor ihrer wahren Natur. hatten sich dem Irrtum Bileams überliefert. und daß wir. für Seine Rechte eintreten. als Judas schrieb. und wir glauben. daß wir Seinen Ruhm suchen. da wir diesem erleuchteten Zeitalter angehören. Vor Jahren gab es in Spanien ein Papier.verbunden wird. die Judas enttarnte. daß alle vermeintlichen Wohltaten. damit wir sie meiden 7 . Wenn Vers 11 skizziert." Ein sehr düsteres Zeichen! Das Gericht kann jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen. wenn auch vielleicht nicht in diesem Umfang. Heute sind Menschen. nicht den unseren. So werden wir wohlgefällig vor Ihm sein. wenn wir sagen. die Rom von der Geburt bis zum Tod anbot. Es scheint. Schließlich ist da der Widerspruch Korahs.

was uns die Schrift über diesen denkwürdigen Mann sagt. fruchtleer". heimsuchen: Sein Gericht wird sie wegraffen. mit der ein Meteor durch den Raum schießt und dann im Dunkel verbrennt. wovon der Wind ein Bild ist. Doch erst im Neuen Testament wurde es enthüllt. Im nächsten Bild sind sie gleich Wolken. Ihre eigenen Schändlichkeiten schäumen sie aus. wenn der Herr kommt. doch sind diese Worte sehr bedeutungsvoll. ohne etwas auszurichten. den wir am Schluß der Verse 11 und 12 erreichten. der sowohl die Kraft seines Lebens als auch die seiner Entrückung war.Der Brief des Judas (F. der früheste aller Propheten. Die Pluralform des Wortes weist auf Dinge hin. In dem Land. jedoch ohne Wasser. wie das Gericht diese Abtrünnigen erreichen wird. um das Gericht auszuführen. 1. So gaben sich auch diese Menschen den Anschein. weil das Evangelium die Welt zugerüstet hätte.zuerst der Natur nach und dann als unter Gottes Gericht stehend. . Es geschieht durch direktes Eingreifen des Herrn. aber diese haben keine. das beständie leuchten könnte. daß er ein Prophet war. Ihn 8 bibelkommentare. die auf abscheulichste Weise die greuelhaftesten Dinge tun und sagen. die Ungerechtigkeit des Menschen ihren Höhepunkt erreicht haben wird. Sie sind unbeherrscht. daß Vers 15 von Gottlosen und Gottlosigkeit spricht. und zwar. die ihnen zur Beschämung sein müßten. was schon seit den Tagen Henochs vorhergesagt worden war. wo Judas schrieb. Diese Menschen tun verheißungsvoll. Zweifellos sieht er sie prophetisch unter dem Gericht. Mose 5 berichtet von dem herausragenden Charakterzug seines Lebens. daß er nicht wem ger als dreihundert Jahre mit Gott wandelte. deren sie sich aber eher noch rühmen. Im Herbst erwarten wir. Hier im Judasbrief sehen wir. Die letzten Worte in jedem der Verse 11.de . Sie gleichen "spätherbstlichen Bäumen. Bei Seinem Kommen wird der Herr sie überführen und ihre Schuld. weil ihr Licht sehr bald in der Schwärze der Finsternis für immer erlischt. Weiter sind sie vergleichbar den rasenden und schäumenden Meereswogen. Er wird nicht etwa kommen. daß er in die Gegenwart Gottes entrückt wurde. Judas nennt sie auch "entwurzelt". Wir alle kennen die Geschwindigkeit. Von den frühesten Zeiten an ist es also eine offenbare Wahrheit gewesen.B. denn sie sind zweimal erstorben .B. Seine Worte machen es sehr klar. Sie wird so offenkundig und entsetzlich sein. sondern wurden selbst durch Satans Macht getrieben. wenn der Herr kommen wird inmitten Seiner heiligen Tausende.H. Alles. So würde es auch ihnen ergehen. daß der Herr Jesus der HERR (Jehova/Jahwe) selbst ist. Es fällt auf. die sie dann anerkennen müssen. daß nur noch ein überführendes und vernichtendes Gericht übrigbleibt. Wir erfahren auch von seinem wunderbaren Ausgang. in den Versen 14 und 15 spricht Judas deutlich davon. Hole) . der in Herrlichkeit erscheint. Sie haben kein Licht. Aber sie hatten nichts zu geben. als ob sie dem ermatteten Erbteil Gottes Erfrischung brächten.F.Der Brief des Judas können. daß. die der Wind dahintreibt. daß der Herr selbst einmal erscheinen wird. weil sie Regen verhießen. Fünftens sind sie gleich Irrsternen oder Meteoren. soweit wir wissen. Hebräer 11 berichtet uns von seinem Glauben. waren Wolken willkommen.2008 . Früchte an den Bäumen zu finden. Dies spricht wiederum von Gericht und bringt uns zurück zu dem Punkt. nur Satan hat Gewalt über sie. der kommen würde. um mit der schamlosen Bosheit des Menschen abzurechnen. ist in wenigen Worten enthalten. Der erste Prophet sprach im Blick auf den Tag des Menschen von den abschließenden Ereignissen. Es geht um gottlose Menschen. 12 und 13 weisen auf Gericht hin.

daß sie die Gnade Gottes in Ausschweifung verkehren und ihren einzigen Gebieter und Herrn verleugnen. eifrig dem Guten nachjagen. Das Evangelium wird das ihm bestimmte Werk erfüllt haben. um von ihnen etwas zu ihrem Vorteil zu erlangen. Danach nimmt das Gericht seinen Lauf. Trotzdem würde Gott sie herausfinden. Keiner wird das ungestraft tun. In Vers 20 spricht er wieder die wahren Gläubigen an. Wir haben nicht wie früher Israel ein Allerheiligstes empfangen. Die Menschen.h. Erstens sollen wir uns selbst auf unseren allerheiligsten Glauben erbauen. sie zu erkennen. Diese Menschen.zweifellos über sich selbst . die den Geist nicht hatten. Judas erwähnt ferner. das darin besteht. wer diese Heiligen sind und wie sie in den Himmel kommen. die unzweideutig zeigen. was sie angesichts dieser Schwierigkeiten kennzeichnen sollte. trugen diesen Stempel: sie waren sinnliche oder natürliche Menschen. wie der Geist Gottes bemüht ist. daß wir den Glauben aufbauen sollen. Wir sind es. Andere Schriftstellen unterrichten uns darüber. In seinen Belehrungen setzt er vier Schwerpunkte. wie so manche noch immer denken. bevor er seinen Brief schrieb. unzufriedene Personen. Was für ein verächtliches Bild bietet uns dies alles. Er braucht nicht aufgebaut zu werden: wir können ihm nichts hinzufügen. Judas gebietet uns auch. Doch der Grund dafür liegt nicht bei denen. Weiter haben wir in den Versen 16-19 eine Beschreibung und Bloßstellung dieser unversehens eingedrungenen Menschen. Der Heilige Geist ist die Kraft der Einheit. wie sehr diese Menschen davon entfernt sind. Es heißt von ihnen. Wir dürfen ihn nicht verletzen oder verfälschen. einen festen Standort im Glauben erlangt haben. gegen die sie ihre Anklagen richten. Das ist der rechte und wahre Anfang. daß wir. aber auch die anderen Apostel hatten offensichtlich Zeugnisse in diesem Sinn gegeben. Er besagt nicht. die in den letzten Tagen kommen und nach ihren eigenen Lüsten leben. die Judas vor Augen hatte. uns den Charakter dieser Menschen zu verdeutlichen. Sie reden stolze Worte . Wir können nie zu viel darin unterwiesen oder zu fest darauf gegründet sein. damit er unser eigentliches Leben wird. Petrus 3. Statt dessen haben wir einen allerheiligsten Glauben. Judas klärt uns aber nicht nur über das Böse auf. sind die Anstifter von Trennungen. auf ihn gegründet.und lieben eine pompöse Sprache. damit wir in der Lage sind. die von den Aposteln des Herrn gesprochen worden sind. 9 . die sich beschweren.zu empfangen. daß uns der Glaube als eine vollkommene und vollendete Sache übermittelt worden ist. ist aber das untrügliche Kennzeichen derer. d. während sie gleichzeitig vor einflußreichen Personen kriechen und schmeicheln. daß nichts sie zufriedenstellen kann. Ihre Begierden beherrschen sie so sehr. Wir müssen auf ihm auferbaut werden. soweit es uns betrifft. den Geist Gottes zu haben. daß sie Murrende und Klagende sind. und er zeigt auf. der Worte zu gedenken. Gläubige aus der Welt heraus für den Himmel zu sammeln. Es ist wirklich ungewöhnlich. Den Geist zu haben. die Christus wirklich angehören. sondern fordert uns ebenfalls auf. Ein düstereres Bild der Gottlosigkeit können wir uns unmöglich ausdenken. Sie endet bei Abspaltungen. Er wird kommen. Judas spricht von ihm als dem "allerheiligsten" Glauben. Wir haben in dem Brief schon gesehen. Wir mögen den Glauben empfangen und. begleitet von Seinen Heiligen. Mit diesem Hinweis schließt Judas ihre Beschreibung. die der Erbauung bedürfen. und als Abgefallene werden sie umkommen. damit sie mit Ihm erscheinen. aber wir dürfen an diesem Punkt nicht stehenbleiben. die den Geist nicht haben. In 2. sondern in ihren eigenen Lüsten. Nur Toren stolpern da hinein. um die Erde durch Gericht zu reinigen.3 lesen wir von Spöttern. Beachte sorgfältig den Wortlaut. Doch sie hatten sich unauffällig unter die Gläubigen eingeschlichen. daß "sie sich absondern". Die Beschreibung beginnt damit.

Wir sind völlig abhängig. für das wir kämpfen. In der Hitze des Kampfes geschieht nichts leichter. dann wird die Liebe Gottes in uns sein und ihr wundervolles Wesen unserem Leben mitteilen. Nicht "zum Heiligen Geist". Wir sind Menschen mit Zukunftsaussichten! Böse Menschen um uns herum mögen ihre Zahl vervielfachen. Wenn er auch seine Widersacher nicht überzeugen kann. . daß dies zu Gläubigen gesagt wird.Der Brief des Judas wo Engel sich mit Furcht zurückhalten. Der Glaube muß die Grundlage sein.B. denen er auf intellektueller Ebene nicht gewachsen ist. Wir sollten in sie eingetaucht sein. angeregt werden. Mit Paulus sind wir natürlich überzeugt. unserem Herrn" (Röm 8. Wir sollten hierin das genaue Gegenteil dieser gottlosen Menschen darstellen. ernstlich für den Glauben zu kämpfen. Aber das ist doch nicht die Weise der Berufenen. bevor er das Banner wird. die vom Heiligen Geist. Gebet ist ein Ausdruck der Abhängigkeit von Gott. Viertens sollen wir die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben erwarten. Dann ist es im Ozean. verstehen. daß nichts "uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes. Hole) . die nach Seinem Sinn sind.Der Brief des Judas (F. Es ist viel. dann wird er nicht als Zweitbester aus dem Konflikt hervorgehen. aber weitaus mehr wird noch folgen. wir sollen als solche beten. möchten sich in eine Auseinandersetzung stürzen wegen einer Frage. Einige Leute. die ermahnt werden.H. das heißt. und der Ozean ist darin. Thessalonicher 4. die Judas beschrieben hat. auf die wir aufgebaut sind. die uns unangenehme Menschen mit ihren Urteilen bereiten. und Er wird uns niemals fallen lassen. Gebete.39). das in den Ozean geworfen wurde. was wir heute schon haben.B. um so mehr werden wir moralisch und geistlich gerüstet sein.2008 . sind sicher sehr ernstlich und richten auch etwas aus. Würdenträger zu lästern. Nun. Unsere Auferbauung auf ihn ist zweifellos nur eine Voraussetzung hierzu. Drittens sollen wir uns in der Liebe Gottes erhalten. die einen Kampf um seiner selbst willen lieben. die in Christus Jesus ist. als daß wir aufgebracht werden und vielleicht unseren Gleichmut verlieren. in den Kampf einzutreten. wenn überhaupt. als ob wir uns Ihn als einen Gegenstand des Glaubens außerhalb von uns vorstellen müßten. daß sie Zeuge von etwas sind. die von dem Geist. Wir sollen uns ihrer bewußt sein und in ihrer Wärme und Kraft bleiben. und völliger Abfall mag bevorstehen. Wir rechnen nach 1. so werden etwaige Zuschauer doch sehr wohl wahrnehmen. können wir über den Ärgernissen stehen. Wenn wir uns in der Liebe Gottes erhalten. und wir sollten das wissen und es in unserem Gebet bekennen. aber wenn er selbst auf seinen Glauben auferbaut ist und im Geist betet. doch wir haben einen wundervollen Ausblick und setzen große Erwartungen in das Kommen des Herrn. der in den Herzen der Gläubigen wirkt.15-17 mit Seinem 10 bibelkommentare. Wenn wir uns so in der Liebe Gottes erhalten. Nach ihrem Gefühl mögen sie sich völlig selbst genügen. beaufsichtigt werden und die daher Gebetsanliegen aussprechen. die sie nur unvollkommen. Wir sollen "in" ihm beten. das weit erhabener ist als nur verstandesmäßiger Scharfsinn. genau wie ein Eimer oder ein Gefäß. Ein Gläubiger mag sich in ein Streitgespräch verwickelt sehen mit Menschen. Aber auch wir sollten sie in der stillen Tiefe unserer Herzen fest erfassen. Und je wirklicher wir auf ihm auferbaut sind. Wir dürfen uns jedoch gegenseitig wieder daran erinnern. Seine Liebe hat uns fest ergriffen. und deshalb verachten sie Herrschaften und fürchten sich nicht. Unsere Gebete sollen also im Geist sein. An dieser Stelle wollen wir wieder auf das Hauptanliegen des Briefes zurückblicken. der außerhalb von uns ist. der in uns wohnt. wenn er weiter sich in der Liebe Gottes erhält.de . daß wir mit allem Ernst für den Glauben kämpfen sollten. die in Gott dem Vater geliebt und in Jesus Christus bewahrt werden.F. Zweitens muß dieses Beten "im Heiligen Geist" geschehen.

Dies soll nicht sein. solche zu retten. Dieses Wort ist wichtig für uns. die Liebe Gottes und die kommende Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus. Es wird eine Tat der Barmherzigkeit sein. der den Herrn liebt. Wenn wir sie beherzigen. Nur wenn er in einer solchen Gesinnung handelt. Wir mögen das Böse deutlich sehen und uns gefühlsmäßig ganz entschieden dagegen einstellen. und fähig sein. an die der Brief gerichtet ist. wo dieses Leben seine Heimat hat und sich uns in seiner ganzen Fülle erschließt. die für Sein Handeln mit uns so bezeichnend sind. wenn Er Seine Heiligen zu sich selbst versammeln wird. Hier. erbauen wir uns. Und sie wird uns ans andere Ufer. die bis zu einem gewissen Grad von den bösen Menschen beeinflußt oder verführt worden sind. wird er davor bewahrt. Dann überlassen wir sie ihrer Verunreinigung. das sie beschmutzt hat. daß wir nicht untätig dieser wunderbaren Vollendung entgegensehen. und hier allein. beten wir. Die "einen" in Vers 22 scheinen Menschen zu sein. es zu erleben. Unsere Augen werden emporgelenkt zu "dem. obwohl jemand. Wir haben es nicht verdient. wir warten auf das Kommen des Herrn. die in Vers 23 betrachtet werden. das nur in einem Geist tun darf. sind offensichtlich tiefer in das Böse verstrickt und dadurch verunreinigt worden. erhalten wir uns und stehen in Erwartung. was vorausgegangen ist! Wir kommen heraus aus der Finsternis menschlicher Bosheit und Abtrünnigkeit wie auch selbst aus den Streitigkeiten und Anstrengungen der wahren Gläubigen angesichts des Bösen und treten in das klare Licht der Macht und Herrlichkeit Gottes. Wie erquickend ist da der Gegensatz zu dem. und je lebendiger uns diese Hoffnung erfüllt. Doch selbst diese sind. Die vier Ermahnungen des Judas betreffen also den Glauben. Wir haben für den Glauben zu kämpfen. selbst versengt oder befleckt zu werden. alles miteinander in einen Topf zu werfen. dürfen wir uns freuen und Ihm danken. den Heiligen Geist. Wir brauchen auch keine Erweckungsbewegungen zu erwarten . ebensowenig wie Vergebung und Erlösung. das sie zu verzehren droht. noch zu retten. der frei von jeglichem Selbstvertrauen ist. ist wahre Ruhe für das Herz zu finden. Die "anderen". wird hier Barmherzigkeit genannt. sondern dort wellen. alle gleich zu behandeln. wenn möglich.obwohl Gott in Seinem Erbarmen solche schenken kann. Er muß das Feuer fürchten. die Verführten mit den Verführern. Nein. noch die gottesfürchtigen Gläubigen. der sie befreien möchte. Diese Ermahnungen sind persönlich gehalten und sprechen jeden an. der euch ohne Straucheln zu bewahren vermag". Wir sollen nicht darauf hoffen. eine Krönung aller anderen barmherzigen Werke. zum ewigen Leben in seinem vollsten Sinn bringen. das Er selbst herbeiführt. in der sie eine Beute des Feuers werden. wir haben uns auch 11 . einfach aufgrund der Barmherzigkeit. uns selbst auf ihn zu erbauen. denn wir sind von Natur aus sehr geneigt. Nun kommen wir zu den Versen 24 und 25. Dann werden wir nicht nur das ewige Leben haben. die der Brief anprangert. Dieses gewaltige Ereignis. Solche sind sorgfältig zu unterscheiden und mitfühlend zu behandeln. um so besser werden wir den Kampf des Glaubens bestehen. und wenn Er es tut. daß Welt oder Kirche sich noch bessern. Wir müssen einen Unterschied in bezug auf sie machen. Sie werden als "die einen" und "die anderen" bezeichnet. Die Verse 22 und 23 enthalten weitere Ermahnungen bezüglich unserer Haltung gegenüber zwei verschiedenen Gruppen von Menschen. gerade dadurch aber auch schnell bereit sein. die irgendwie in solche abscheulichen Dinge verwickelt sind. Diese sind weder die bösen Menschen. Aber wir sind im Begriff. und das Fleisch hassen. Doch wir werden ermahnt.Kommen in die Luft.

wenn ihr Lichtglanz durchbricht.Der Brief des Judas (F. daß Er uns vor Straucheln zu bewahren und vor Seiner Herrlichkeit tadellos darzustellen vermag. wenn wir auf dem Weg straucheln.H. Hole) . um andere aus ihrer Verunreinigung und ihrem Verderben zu retten. . Wir werden vor Seiner Herrlichkeit dargestellt werden. aber Ruhe in uns selbst oder in unseren Anstrengungen können wir dabei nicht finden. uns selbst in der Liebe Gottes zu erhalten. Wir mögen Gnade haben. Ruhe können wir jedoch nur in der Tatsache finden. jetzt und in alle Ewigkeit! Amen. 12 bibelkommentare. bedeutet das nicht. haben wir allein uns selbst zu tadeln.Der Brief des Judas abzumühen. und nicht einmal das Licht dieser Herrlichkeit wird einen Fehler in uns bloßlegen! Was für ein Vorzug! Was für ein Triumph der Gnade und Macht Gottes! Nichts bleibt übrig.B. Doch wenn wir straucheln.F.de . Majestät. zumindest bis zu einem gewissen Grad.B. als sich in der Gegenwart eines solchen Heiland-Gottes zu beugen und durch den Herrn Jesus Ihm Herrlichkeit. das wir endgültig fallen. Macht und Gewalt zuzuerkennen. Weil Er das vermag.2008 .

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