TABELLE DER AUSSPRACHEZEICHEN

I. Vokale [:] der Doppelpunkt bezeichnet die Länge eines Vokals; Vokale ohne Doppelpunkt sind kurz bis halblang zu sprechen [a] kurzes a (wie in kann) [a:] langes a (wie in Hahn) [ñ] sehr offenes, kurzes, dem [a] zuneigendes ä (wie in Gangway [!gñ,w&i]) [*] dumpfes, kurzes a (wie in Rugby [!r*gbi]) [ˆ] kurzes, nasaliertes a (wie in Chambre [!(ˆbr/]) [ai] Diphthong (wie in Brei, Laib) [au] Diphthong (wie in kaum) [e] kurzes, geschlossenes e (wie in Debauche [de!bo:(]) [e:] langes, geschlossenes e (wie in Reh) [/] kurzes, dumpfes e (wie in Pinie [-i/], Gebirge) [/:] langes, dumpfes e (wie in girl [g/:l]) [&] kurzes, offenes e (wie in Fest, Gänse) [&:] langes, offenes e (wie in Bär) [&i] Diphthong (wie in engl. Wales [w&ilz] und niederl. Ijmuiden [&i!múyd/n]) [4] nasaliertes e (wie in französ. jardin [)ar!d4]) [i] kurzes i (wie in bin) [i:] langes i (wie in Wien) [.] kurzes, offenes o (wie in Ross) [.:] langes, offenes o, ein dem a angenähertes o (wie in engl. Wallstreet [!w.:lstri:t]) [5] offenes, nasales o (wie in Mont Blanc [m5!blˆ]) [.i] Diphthong (wie in Leute) [o] kurzes, geschlossenes o (wie in Vokativ) [o:] langes, geschlossenes o (wie in Lohn, Los)

[ú] [ù:] Ä [ú] [ou] [u] [u:] [y] [y:]

offenes ö (wie in Köln) langes, geschlossenes ö (wie in Köhler) Ä nasales ö (wie in Verdun [v/r!dú]) Diphthong (wie in Show [(ou]) kurzes u (wie in rund) langes u (wie in Gruû) kurzes ü (wie in Jünger) langes ü (wie in führen)

II. Konsonanten [ç] ch (wie in ich) [,] ng (wie in Länge, Bank [ba,k]) [s] stimmloses s (wie in müssen) [(] stimmloses sch (wie in Schaf) [)] stimmhafter sch-Laut (wie in Etage [e!ta:)/]) ['] stimmloser Lispellaut (wie in engl. Commonwealth [-w&l']) [+] stimmhafter Lispellaut (wie in engl. mother [!m*+/(r)]) [v] w (wie in Wasser) [w] mit stark vorgewölbten Lippen gesprochenes englisches w (wie in water [!w.:t/(r)]) oder flüchtiges, gleitendes u (wie in Zøoty [!zw.ti]) [x] ch (wie in machen) [z] stimmhaftes s (wie in Weise) Buchstaben, die zwei Laute wiedergeben, werden in der Lautschrift durch zwei Zeichen dargestellt, z. B. [ts] wie z in reizen [!raits/n] [ks] wie x in Hexe [!h&ks/]

TABELLE DER DEKLINATIONEN

Beachte: Die Kennzeichnung eines Deklinationsschemas durch ¹uª (z. B. 1u, 2u usw.) bedeutet, dass der Stammvokal im Plural umgelautet wird: a wird zu ä aa wird zu ä au wird zu äu o wird zu ö u wird zu ü Nach kurzem Vokal wird û bei angefügter Deklina-

tionsendung zu ss: das Roû/Ross Ÿ des Rosses; aber: Maû Ÿ des Maûes. Anmerkung: Bei einer Reihe von Wörtern lässt sich nicht entscheiden, ob sie der starken, schwachen oder gemischten Deklination angehören. Zu dieser Gattung von Hauptwörtern gehören insbesondere weibliche Substantive, die keinen Plural bilden. Ein Hinweis von einem solchen Wort im Wörterbuchteil auf ein bestimmtes Schema geschieht daher nur aus praktischen Gründen.

STARKE DEKLINATION Beachte: Bei Wörtern, die auf Zischlaut enden, steht im Genitiv Singular immer -es: Hals Ÿ Halses, Baû/Bass Ÿ Basses, Maû Ÿ Maûes, Schmaus Ÿ Schmauses. Maskulinum Singular 1 Nom. Gen. Dat. Akk. der Tag des Tag(e)s dem Tag(e) den Tag Plural die Tage der Tage den Tagen die Tage Nom. Gen. Dat. Akk. Singular der Adler des Adlers dem Adler den Adler Plural die Adler der Adler den Adlern die Adler 3 ebenso: der Reichtum, des Reichtums, die Reichtümer; der Gott, des Gottes, die Götter; der Wurm, des Wurmes, die Würmer; der Strauch, des Strauches, die Sträucher

ebenso: der Käse, des Käses, die Käse Nom. Gen. Dat. Akk. der Vater des Vaters dem Vater den Vater die Väter der Väter den Vätern die Väter 3u

ebenso: der Greis, des Greises, die Greise; der Riû/ Riss, des Risses, die Risse 1u Nom. Gen. Dat. Akk. der Bach des Bach(e)s dem Bach(e) den Bach die Bäche der Bäche den Bächen die Bäche

ebenso: der Bruder, des Bruders, die Brüder Nom. Gen. Dat. Akk. Nom. Gen. Dat. Akk. der Lappen des Lappens dem Lappen den Lappen der Faden des Fadens dem Faden den Faden die Lappen der Lappen den Lappen die Lappen die Fäden der Fäden den Fäden die Fäden 4

ebenso: der Baû/Bass, des Basses, die Bässe; der Saal, des Saales, die Säle; der Sohn, des Sohnes, die Söhne; der Kloû, des Kloûes, die Klöûe; der Fuchs, des Fuchses, die Füchse 2 Nom. Gen. Dat. Akk. 2u Nom. Gen. Dat. Akk. der Leib des Leibes dem Leib(e) den Leib der Wald des Waldes dem Wald(e) den Wald die Leiber der Leiber den Leibern die Leiber die Wälder der Wälder den Wäldern die Wälder

4u

ebenso: der Ofen, des Ofens, die Öfen Nom. Gen. Dat. Akk. der Deckel des Deckels dem Deckel den Deckel die Deckel der Deckel den Deckeln die Deckel 5

Deklinationen
Singular 5u Nom. Gen. Dat. Akk. der Vogel des Vogels dem Vogel den Vogel Plural die Vögel der Vögel den Vögeln die Vögel Gen. Dat. Akk. Singular des Brot(e)s dem Brot(e) das Brot Plural der Brote den Broten die Brote

ebenso: der Apfel, des Apfels, die ¾pfel 6 Nom. Gen. Dat. Akk. der Uhu des Uhus dem Uhu den Uhu die Uhus der Uhus den Uhus die Uhus

ebenso: das Maû, des Maûes, die Maûe; das Roû/ Ross, des Rosses, die Rosse; das Erlebnis, des Erlebnisses, die Erlebnisse Nom. Gen. Dat. Akk. Nom. Gen. Dat. Akk. das Floû des Floûes dem Floû(e) das Floû das Kind des Kind(e)s dem Kind(e) das Kind die Flöûe der Flöûe den Flöûen die Flöûe die Kinder der Kinder den Kindern die Kinder 11u

Femininum 7 Nom. Gen. Dat. Akk. 7u Nom. Gen. Dat. Akk. die Drangsal der Drangsal der Drangsal die Drangsal die Hand der Hand der Hand die Hand die Drangsale der Drangsale den Drangsalen die Drangsale die Hände der Hände den Händen die Hände

12

ebenso: das Ei, des Ei(e)s, die Eier Nom. Gen. Dat. Akk. das Dach des Dach(e)s dem Dach(e) das Dach die Dächer der Dächer den Dächern die Dächer 12u

ebenso: die Not, der Not, die Nöte; die Kuh, der Kuh, die Kühe; die Nuû/Nuss, der Nuû/Nuss, die Nüsse; die Braut, der Braut, die Bräute 8u Nom. Gen. Dat. Akk. die Mutter der Mutter der Mutter die Mutter die Mütter der Mütter den Müttern die Mütter

ebenso: das Dorf, des Dorfes, die Dörfer; das Schloû/ Schloss, des Schlosses, die Schlösser; das Gut, des Gutes, die Güter; das Haupt, des Hauptes, die Häupter Nom. Gen. Dat. Akk. das Messer des Messers dem Messer das Messer die Messer der Messer den Messern die Messer 13

ebenso: die Tochter, der Tochter, die Töchter 9 Nom. Gen. Dat. Akk. 10 Nom. Gen. Dat. Akk. Neutrum 11 Nom. das Brot die Brote die Kenntnis der Kenntnis der Kenntnis die Kenntnis die Bar der Bar der Bar die Bar die Kenntnisse der Kenntnisse den Kenntnissen die Kenntnisse die Bars der Bars den Bars die Bars

ebenso: das Gebirge, des Gebirges, die Gebirge; das Schnitzel, des Schnitzels, die Schnitzel Nom. Gen. Dat. Akk. Nom. Gen. Dat. Akk. Nom. Gen. Dat. Akk. das Kloster des Klosters dem Kloster das Kloster das Mädchen des Mädchens dem Mädchen das Mädchen das Echo des Echos dem Echo das Echo die Klöster der Klöster den Klöstern die Klöster die Mädchen der Mädchen den Mädchen die Mädchen die Echos der Echos den Echos die Echos 13u

14

15

SCHWACHE DEKLINATION Maskulinum 16 Nom. Gen. Dat. Akk. der Bär des Bären dem Bären den Bären die Bären der Bären den Bären die Bären Femininum Nom. Gen. Dat. Akk. Nom. Gen. Dat. Akk. die Frau der Frau der Frau die Frau die Gabe der Gabe der Gabe die Gabe die Frauen der Frauen den Frauen die Frauen die Gaben der Gaben den Gaben die Gaben 18

ebenso: der Bauer, des Bauern, die Bauern; der Geck, des Gecken, die Gecken 17 Nom. Gen. Dat. Akk. der Riese des Riesen dem Riesen den Riesen die Riesen der Riesen den Riesen die Riesen

19

ebenso: die Harmonie, die Hostie, die Liebe

Gen. der Leiter. Akk. Gen. die Abnormität. Gen. Akk. Gen. 25 Nom. Akk. Dat. Dat. das Geräucherte des Geräucherten dem Geräucherten das Geräucherte die Isomeren der Isomeren den Isomeren die Isomeren ein Geräuchertes eines Geräucherten einem Geräucherten ein Geräuchertes Isomere Isomerer Isomeren Isomere die Illustrierte der Illustrierten der Illustrierten die Illustrierte die Illustrierten der Illustrierten den Illustrierten die Illustrierten 31 30 F e m i n i n u m stark Nom. die Vettern ebenso: das Hibernakel. Dat. die Abnormitäten ebenso: die Leiter. Dat. Gen. des Vetters. Dat. Gen. der See des Sees dem See den See der Stachel des Stachels dem Stachel den Stachel die Seen der Seen den Seen die Seen die Stacheln der Stacheln den Stacheln die Stacheln ebenso: das Juwel. Akk. Neutrum stark Nom. Akk. schwach eine Illustrierte einer Illustrierten einer Illustrierten eine Illustrierte Illustrierte Illustrierter Illustrierten Illustrierte Nom. der Abgeordnete des Abgeordneten dem Abgeordneten den Abgeordneten die Abgeordneten der Abgeordneten den Abgeordneten die Abgeordneten ein Abgeordneter eines Abgeordneten einem Abgeordneten einen Abgeordneten Abgeordnete Abgeordneter Abgeordneten Abgeordnete schwach Nom. des Hibernakels. Gen. Dat. die Juwelen Nom. Akk. Akk. Akk. Neutrum Nom. die Uhr der Uhr der Uhr die Uhr Plural die Uhren der Uhren den Uhren die Uhren Nom. Dat. Gen. Dat. Gen. die Attraktionen. das Ohr des Ohr(e)s dem Ohr das Ohr die Ohren der Ohren den Ohren die Ohren 27 der Name des Namens dem Namen den Namen die Namen der Namen den Namen die Namen 26 ebenso: der Korrektor. Gen. Akk. der Schmerz des Schmerzes dem Schmerz(e) den Schmerz die Schmerzen der Schmerzen den Schmerzen die Schmerzen Nom. der Leistung. . Akk. Akk. Akk. Dat. die Hibernakeln ADJEKTIVISCHE DEKLINATION 29 M a s k u l i n u m stark Nom. Gen. des Juwels. die Korrektoren 24 Nom. der Abnormität. Singular die Tafel der Tafel der Tafel die Tafel Plural die Tafeln der Tafeln den Tafeln die Tafeln 21 ebenso: die Leistung.Deklinationen Singular 20 Nom. die Leitern Nom. des Korrektors. Dat. die Leistungen. das Auge des Auges dem Auge das Auge die Augen der Augen den Augen die Augen 28 ebenso: der Vetter. Gen. die Attraktion. Akk. schwach Nom. Dat. Dat. Dat. Akk. Gen. Gen. Gen. Akk. die Beamtin der Beamtin der Beamtin die Beamtin die Beamtinnen der Beamtinnen den Beamtinnen die Beamtinnen 22 GEMISCHTE DEKLINATION Maskulinum 23 Nom. Dat. der Attraktion. Dat.

~er endet. 2. ~e machte mach(e) achteln achtel 3 3e. ~et rechnet 3 3e. ~et bot. ~t dingte (älter: dang) ding(e)te (älter: ding(e) gedungen (seldünge. Person Indikativ Präsens das unbetonte ~e~ des Stammes ausfallen: ich angle. ~et bat. 3. bärste birst geborsten berstet (älter: birst) ~est 108 bewegen beweg 3 3e. praût/prasst praût/prasst 3 3e. ~est. ~t begann begönne/begänne beginn(e) begonnen 105 beiûen beiû 3 3e. ~t brannte brennte brenn(e) gebrannt 118 bringen bring 3 3e. Indikativ Präteritum Konjunktiv Präteritum Imperativ Partizip Perfekt I. ~t macht 3 3e. 3. ~et band. ~(e)st dränge dring(e) gedrungen 123 dünken mich dünkt (älter: deucht) dünkte (älter: Ÿ Ÿ gedünkt (älter: deuchte) gedeucht) 124 dürfen darf. ~(e)st böte biet(e) geboten 111 binden bind 3 3e. Konsonant + m. veraltet lautet die Form auch ras 3 3est prassen prasse. bissest bisse beiû(e) gebissen 106 bergen berge.TABELLE DER KONJUGATIONEN Infinitiv Indikativ Präsens 1. Sing. ~e rechnete rechne Wenn der Stamm des Verbs auf ~d. ~st. birgst. im übertragenen Sinn dagegen stark 109 biegen bieg 3 3e. praûte/prasste prasse ~e Wenn der Stamm des Verbs auf ~ss endet. ~(e)st. ~st. Sing. brätst. bricht brach bräche brich gebrochen 117 brennen brenn 3 3e. ~t drang. ~t bog böge bieg(e) gebogen 110 bieten biet 3 3e. ~est. bläst blies. Pers. ~est. fällt in der 2. ~est. dürfen durfte dürfte Ÿ gedurft 125 empfehlen emp 3 3fehle. ~et rettet 3 3e. ~(e)st briete brat(e) gebraten 116 brechen breche. birgt barg bärge birg geborgen 107 bersten berste. brichst. befiehlt befahl beföhle/befähle befiehl befohlen 103 befleiûen befleiû 3 3e. gilt die vorangegangene Regel. ~(e)st bäte bitte gebeten 113 blasen blase. ~st. werden (a) Infinitiv und 1. bäckst/backst. das ~s~ aus. ~t dachte dächte denk(e) gedacht 120 dingen ding 3 3e. ~t biû/biss. Präs. ~est. retten rett 3 3e. x endet. ~est. ~(e)st bände bind(e) gebunden 112 bitten bitt 3 3e. bäckt/ backte (älter: buk) büke back(e) gebacken backt 102 befehlen befehle. SCHWACHE KONJUGATION (VERBEN OHNE ZIFFERN) machen mach 3 3e. und das ~ss vor t wird zu û. ~(es)t. Sing. der Imperativ des Singular auf ~e gebildet.. ~t bewog bewöge beweg(e) bewogen wird in der ursprünglichen Bedeutung schwach konjugiert. ~est. angele. ~t rast 3 3e. ~. Pers. ~e rettete rette rechnen rechn 3 3e. brät briet. ~est. ~st. ~st. STARKE KONJUGATION (VERBEN MIT ZIFFERN) 101 backen backe. ~(es)t. Künftig bleibt ~ss vor t. beflisse befleiû(e) beflissen beflissest 104 beginnen beginn 3 3e. ~st. bläst. ~fiehlst.. drischst. ~(e)st bliebe bleib(e) geblieben 115 braten brate. ~st. ~e achtelte achtele Wenn der Verbstamm auf unbetontes ~el od. ~e raste rase Wenn der Stamm des Verbs auf [z] od. ~t achtelt 3 3e. dänge) ten: gedingt) 121 dreschen dresche. ~st. z. Konsonant + n endet. kann (b) in der 1. ~st. ~t blieb. wird in der 2. ~st. ~est bliese blas(e) geblasen 114 bleiben bleib 3 3e. Person Plural Präsens auf ~n. und vor dem ~t~ des Präteritums ein ~e~ eingefügt gemacht geachtelt gerast gepraût/ geprasst gerettet gerechnet { II. ~fiehlt empfahl empföhle empfiehl empfohlen . drischt drosch. ~t befliû/befliss. ~t. befiehlst. [s] = s. û. berstete). zittre od. ~t brachte brächte bring(e) gebracht 119 denken denk 3 3e. zittere rasen ras 3 3e. ~t.. berstest (älter: birst). ~(e)st (äldrösche drisch gedroschen ter: drasch) 122 dringen dring 3 3e. ~est. ~st. ~st. barst (borst. ~est.

2. ~est hiebe hau(e) höbe (älter: hübe) heb(e) hieûe hülfe kennte klömme klänge kniffe käme könnte kröche lüde (ladete) lieûe liefe litte liehe läse heiû(e) hilf kenn(e) klimm(e) kling(e) kneif(e) komm(e) Ÿ kriech(e) lad(e) laû/lass (lasse) lauf(e) leid(e) leih(e) lies . ~t fresse. ~est aû. ~(e)st griff. ~st. ~est. ~(e)st leih 3 3e. ~st. ~t erkies(e) erlisch iû/iss fahr(e) fall(e) fang(e) ficht find(e) flicht (flecht(e)) flöge flieg(e) flöhe flieh(e) flösse flieû(e) fräûe friû/friss fröre frier(e) gärte (älter: göre) gär(e) gebäre gebär(e) (älter: gebier) gäbe gib gediehe gedeih(e) ginge geh(e) es gelänge geling(e) gälte (gölte) gilt genäse genese genösse genieû(e) es geschähe gewänne (gewönne) gösse gliche glisse glitte glömme grübe griffe hätte hielte hinge Ÿ gewinn(e) gieû(e) gleich(e) gleiû(e) gleit(e) glimm(e) grab(e) greif(e) hab(e) halt(e) häng(e) 150 geschehen es geschieht 151 gewinnen gewinn 3 3e. läufst. ~t kam kann. 3. fährst. ~st. ~t heiûen helfen kennen klimmen klingen kneifen kommen können kriechen laden lassen laufen leiden leihen lesen 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 haute (älter: hieb) hob (älter: hub). erlischt esse. ~(e)st heiû 3 3e. ~st. ~t kannte klimm 3 3e. ~(e)st floh. giltst.. ~(e)st hatte hielt. läuft lief. läût/lässt lieû. iût/isst. ~(e)st Konjunktiv Präteritum erbleichte (älter: erbliche) erköre erlösche äûe führe fiele finge föchte fände flöchte Imperativ erbleich(e) Partizip Perfekt erbleicht (älter: erblichen) erkoren erloschen gegessen gefahren gefallen gefangen gefochten gefunden geflochten geflogen geflohen geflossen gefressen gefroren gegoren(gegärt) geboren gegeben gediehen gegangen gelungen gegolten genesen genossen geschehen gewonnen gegossen geglichen gegleiût (geglissen) geglitten geglommen (geglimmt) gegraben gegriffen gehabt gehalten gehangen (gehängt) gehauen gehoben geheiûen geholfen gekannt geklommen (geklimmt) geklungen gekniffen gekommen gekonnt gekrochen geladen gelassen gelaufen gelitten geliehen gelesen 126 erbleichen erbleich 3 3e. ~st. ~(e)st floû/floss. friût/frisst frier 3 3e. fährt falle. ~st. können konnte kriech 3 3e. ~st.Konjugation Infinitiv Indikativ Präsens 1. hältst. ~st. ~st. gräbst. ~t hieû. ~t 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 erkiesen erlöschen essen fahren fallen fangen fechten finden flechten fliegen fliehen flieûen fressen frieren gären gebären geben gedeihen geh(e)n gelingen gelten genesen genieûen erkies 3 3e. ~est genoû/genoss. Sing. ~t. genossest es geschah gewann. erlischst. ~t gär 3 3e. ~st. liest. hast. ~t gebär 3 3e. ~et flechte. ~(e)st leid 3 3e. fällt fange. gräbt greifen greif 3 3e. ~est helfe. lädt lud (ladete). flich(t)st (flechtest). ~t haben habe. ~est fror gärte (älter: gor) gebar gab gedieh ging es gelang galt. ~t kroch lad 3 3e. ~t. fängt fechte. ~st. iût/isst fahre. ~(e)st kneif 3 3e. ~(e)st lese. ~t gleit 3 3e. ~(es)t. ~st. ~st. fällst. ~t es gelingt gelte. ~(e)st goû/goss. ~est laufe. ~st. hängst. ~st. ~t geh 3 3e. ~est. ~t erlösche.. ~st. ~t. ~t flieh 3 3e. ~st. liest las. ~(e)st fand. (hangen) hängt transitiv schwach konjugiert 162 hauen hau 3 3e. läût/lässt. ~(e)st genas. ~t. ~t klimmte (älter: klomm) kling 3 3e. ~t lieh. ~st. ~t. hilfst. ~(e)st (älter: ~et) lasse. ~et glimm 3 3e. ~(e)st flocht. gossest glich. ~t flieû 3 3e. ~t gleich 3 3e. hält hängen hänge (hange). ficht find 3 3e. ~st (älter: gebierst). ~t gleiû 3 3e. flicht (flechtet) flieg 3 3e. ~est fuhr fiel fing focht. hat halten halte. ~t 152 gieûen 153 gleichen 154 gleiûen 155 gleiten 156 glimmen 157 158 159 160 161 gieû 3 3e. ~t klang. ~st. ~. fängst. ~(e)st hing. ~t (älter: gebiert) gebe. ~(e)st glimmte (älter: glomm) grub. ~t graben grabe. gibst. ~st. friût/frisst. ~(e)st kenn 3 3e. hilft half. ~st. ~et litt. ~(e)st gleiûte (gliû/gliss). ~est. lädst (älter: ~est). ~t 163 heben heb 3 3e. flossest fraû. Indikativ Präteritum erbleichte (älter: erblich) erkor erlosch. gibt gedeih 3 3e. fich(t)st. ~t. ~t kniff komm 3 3e. gilt genes 3 3e. ~t genieû 3 3e. ~est flog. ~st (glissest) glitt.

schossest schinden schind 3 3e. rissest risse reiû(e) reiten reit 3 3e. ~(e)st riefe ruf(e) salzen salz 3 3e.. ~est. ~(e)st pfiffe pfeif(e) pflegen pfleg 3 3e. fortgehenª schwach konjugiert schieben schieb 3 3e. ~(e)st schiene scheiûen scheiû 3 3e. ~(e)st schnitte schrecken schrecke. ~t mahlte. ~t scherte (schor) schöre wird in den Bedeutungen ¹kümmern. Indikativ Präteritum Konjunktiv Präteritum Imperativ Partizip Perfekt gelegen gelogen gemahlen gemieden gemelkt (gemolken) gemessen miûlungen/ misslungen gemocht gemuût/ gemusst genommen genannt gepfiffen gepflegt (gepflogen) gepriesen gequollen (gequellt) geraten gerieben gerissen geritten gerannt gerochen gerungen geronnen gerufen gesalzen gesoffen gesaugt (älter: gesogen) geschaffen geschallt (älter: geschollen) geschieden geschienen geschissen gescholten geschoren geschoben geschossen geschunden geschlafen geschlagen geschlichen geschliffen geschlissen (geschleiût) geschlossen geschlungen geschmissen geschmolzen (geschmelzt) geschnitten erschrocken (erschreckt) 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 lieg 3 3e. ~est mahlte mahl(e) meid 3 3e. ~est. söge saug(e) ~(e)st schaffen schaff 3 3e. schrickt (schreckt) (schreckte) (schreckte) transitiv schwach konjugiert scheid(e) schein(e) scheiûe schilt scher(e) schieb(e) schieû(e) schind(e) schlaf(e) schlag(e) schleich(e) schleif(e) schleiû(e) schlieû(e) schling(e) schmeiû(e) schmilz schneid(e) schrick (schrecke) 224 225 . ~(e)st schlänge schmeiûen schmeiû 3 3e. ~(e)st schünde schlafen schlafe. melkte (molk) mölke melk(e) ~st (milkst). ~ssest schisse schelten schelte. ~t rief. ~t nannte nennte nenn(e) pfeifen pfeif 3 3e. ~st. ~t. ~t pflegte (pflog). Sing. schrickst schrak. ~t pfiff. schiltst. ~est. ~t log. ~t rang ränge ring(e) rinnen rinn 3 3e. ~. mögen mochte möchte Ÿ muûte/musste müûte/müsste Ÿ müssen muû/muss. schmilzt schmolz. müssen nehmen nehme.Konjugation Infinitiv 179 180 180a 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 liegen lügen mahlen meiden melken Indikativ Präsens 1. ~(e)st schölte scheren scher 3 3e. ~(e)st schliffe wird in den Bedeutungen ¹zerstören. schläft schlief. ~t schuf. ~t schoû/schoss. miût/misst. ~st. ~t pries. rätst. ~est miûlingen/ es miûlingt/misslingt es miûlang/misslang es miûlänge/miss. ~(e)st nähme nimm nennen nenn 3 3e. müssen. ~st. ~st. ~st. ~st. ~(e)st schliefe schlagen schlage. ~t. 2. ~est. ~st (schlissest) schlieûen schlieû 3 3e. ~t schloû/schloss. ~st. säuft soff. ~t.schwach konjugiert schallen schall 3 3e. ~(e)st schliche schleifen schleif 3 3e. quoll (quellte) quölle quill (quelle) quillt (quellt) transitiv schwach konjugiert raten rate. schlägt schlug. ~et ritt. ~t roch röche riech(e) ringen ring 3 3e. ~t schliff. ~t rieb. ~t schmiû/schmiss. ~t lag läge lieg(e) lüg 3 3e.und an. ~st. ~. ~t schob. ~(e)st schiede scheinen schein 3 3e. schilt schalt. ~(e)st schüfe schaff(e) wird in der Bedeutung ¹arbeitenª und in Ableitung mit ver. ~et schund. ~(e)st schräke (schreckst). ~t schien. schlösse schlossest schlingen schling 3 3e. ~(e)st ritte reit(e) rennen renn 3 3e. quillst (quellst). ~st. ~(e)st söffe sauf(e) saugen saug 3 3e. ~t riû/riss. ~st. ~est priese preis(e) quellen quelle. ~(e)st riete rat(e) reiben reib 3 3e. schläfst. ~st.. ~t schlich. ~t. ~t schlang. ~t schleiûte (schliû/ schlisse schliss). ~st. ~st. ~t. ~t schallte (älter: scholl) schallete (schölle) schall(e) scheiden scheid 3 3e.Ÿ misslingen länge mögen mag. ~st pflegte (pflöge) pfleg(e) (pflogst) wird meist schwach konjugiert preisen preis 3 3e. ~t. ~st. ~t. ~st. ~t. ~t rannte rennte renn(e) riechen riech 3 3e. ~(e)st löge lüg(e) mahl 3 3e. ~st. ziehenª schwach konjugiert schleiûen schleiû 3 3e. 3. ~et schied. nimmst. ~t (milkt) mäûe miû/miss messen messe. schmilzt. ~et schnitt. ~(e)st miede meid(e) melk 3 3e. miût/misst maû. ~(e)st riebe reib(e) reiûen reiû 3 3e. ~st. ~st. ~et mied. ~st. nimmt nahm. ~(e)st ränne (rönne) rinn(e) rufen ruf 3 3e. ~t saugte (älter: sog). ~est schmölze (schmelzte) transitiv häufig schwach konjugiert schneiden schneid 3 3e. ~t rann. schmisse schmissest schmelzen schmelze. ~st. ~t. ~(e)st schlüge schleichen schleich 3 3e. ~est. ~t salzte salzte salz(e) saufen saufe. schlägst. rät riet. ~(e)st schöbe schösse schieûen schieû 3 3e. ~st. ~st. ~t schiû/schiss. säufst. müût/müsst.

seien. stirbst. wächst wäg 3 3e. ~(es)t wog (wägte) wusch. ~t sitzen sitz 3 3e. Sing. ~st. 3. tut. ~st. ~t 252 stehlen stehle. ~(e)st stank. sei. ~t vergesse. ~st. stöût. ~st. ~(e)st trog. ~t trüg 3 3e. ~st. trifft treib 3 3e. ~(e)st trieb trat. ~st. vergiût/vergisst. ~(e)st schwillt (schwellt) (schwellte) transitiv schwach konjugiert 231 schwimmen schwimm 3 3e. ~(e)st verdarb verdroû/verdross. ~(e)st sprach.Konjugation Infinitiv 226 227 228 229 230 schreiben schreien schreiten schweigen schwellen Indikativ Präsens 1. ~est. ~t sinken sink 3 3e. tust. ~et speien spei 3 3e. trägst. ~est. ~st. ~st. ~t.. ~st. ~t schrie schreit 3 3e. ~et 233 schwingen schwing 3 3e. ~t 235 sehen 236 sein sehe. ~(e)st trank. sieht bin. tritt trief 3 3e. ~st. ~(e)st schweig 3 3e. ~st. ~(e)st schwang. sprichst. verdirbst. verdrossest vergaû. wächst. ~t sprechen spreche.. ~et trage. ~(e)st stritt. ~t. ~(e)st sann. ~et sied 3 3e. ~est. ist. ~est. seiet. ~(e)st stieû. ~(e)st trug traf. ~est. Indikativ Präteritum Konjunktiv Präteritum schriebe schriee schritte schwiege schwölle (schwellte) schwömme (schwämme) schwände schwänge schwüre Imperativ schreib(e) schrei(e) schreit(e) schweig(e) schwill (schwelle) schwimm(e) schwind(e) schwing(e) schwör(e) Partizip Perfekt geschrieben geschrie(e)n geschritten geschwiegen geschwollen (geschwellt) geschwommen geschwunden geschwungen geschworen gesehen gewesen schreib 3 3e. siehst. stirbt 255 stieben stieb 3 3e. ~t 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 stinken stoûen streichen streiten tragen treffen treiben treten triefen trinken trügen tun verderben verdrieûen stink 3 3e. sind send 3 3e. spricht sprieûen sprieû 3 3e. stiehlst. ~(e)st schwelle. seid. ~t schwamm. ~t. ~t 234 schwören schwör 3 3e. ~et 237 senden 238 sieden sandte (sendete). ~(e)st sah. trittst. stiehlt 253 steigen steig 3 3e. ~st. ~(e)st schwand. ~t tue. wäscht 270 vergessen 271 verlieren 272 wachsen 273 wägen 274 waschen vergiû/vergiss vergessen verlier(e) wachs(e) wäg(e) wasch(e) verloren gewachsen gewogen (gewägt) gewaschen . stichst. schwillst (schwellst). ~st siedete (älter: sott) sang. ~st. ~est strich. ~et schritt. ~(e)st sähe sieh(e) wäre sei. ~t spalten spalt 3 3e. ~st. ~st. sind. ~t spinnen spinn 3 3e. ~st. schwoll. ~t 248 springen spring 3 3e. ~t 254 sterben sterbe. ~st. ~(e)st saû. sticht 250 stecken steck 3 3e. ~t trink 3 3e. ~(e)st troff (triefte). ~st. verdirbt verdrieû 3 3e. ~st. ~est. ~st 232 schwinden schwind 3 3e. seien sendete send(e) siedete (älter: sötte) sänge sänke sänne (sönne) säûe spaltete spiee spönne (spänne) spräche sprösse spränge stäche stäke stände (stünde) stöhle (stähle) stiege stürbe stöbe stänke stieûe striche stritte trüge träfe triebe träte tröffe (triefte) tränke tröge täte verdürbe verdrösse vergäûe verlöre wüchse wöge (wägte) wüsche sied(e) sing(e) sink(e) sinn(e) sitz(e) spalt(e) spei(e) spinn(e) sprich sprieû(e) spring(e) stich steck(e) steh(e) stiehl steig(e) stirb stieb(e) stink(e) stoû(e) streich(e) streit(e) trag(e) triff treib(e) tritt trief(e) trink(e) trüg(e) tu(e) verdirb verdrieû(e) gesandt (gesendet) gesiedet (älter: gesotten) gesungen gesunken gesonnen gesessen gepalten gespie(e)n gesponnen gesprochen gesprossen gesprungen gestochen gesteckt gestanden gestohlen gestiegen gestorben gestoben (gestiebt) gestunken gestoûen gestrichen gestritten getragen getroffen getrieben getreten getroffen (getrieft) getrunken getrogen getan verdorben verdrossen 239 240 241 242 243 244 245 246 247 intransitiv schwach konjugiert singen sing 3 3e. ~est spaltete spie spann. ~t schrieb. ~(e)st stach. ~(e)st tat. trägt treffe. sprossest sprang. ~st. ~t wasche. ~t transitiv schwach konjugiert 251 steh(e)n steh 3 3e. ~(e)st schrei 3 3e. wäschst. sei(e)st. seid Präsens: sei. tun verderbe. ~(e)st starb stob (stiebte). ~st war. ~t stoûe. ~(e)st sproû/spross. ~t 249 stechen steche. ~st. ~st. ~st. ~t schwieg. vergiût/vergisst verlier 3 3e. ~t streit 3 3e. ~(e)st stak stand. stöût streich 3 3e. triffst. ~(e)st sank. ~t trete. ~(e)st stahl stieg. ~t sinnen sinn 3 3e. ~t wachse. ~(e)st schwor (älter: schwur). ~est verlor wuchs. ~st. 2. bist.

erg. alem. eskim. ~et wandte (wendete) wendete 279 werben werbe. evang. ~st. Geol. Eisenb. Adj. AT attr. ~(e)st zwang. amerik. wiût/ wuûte/wusste wisst. frz. Bgb. wird wurde (älter: ward) das Partizip des Hilfsverbs lautet ¹wordenª 281 werfen werfe.. ~t wies. Dtschld. adv. ~t. aram. evtl. Dat. Funkw. ~(e)st 287 ziehen 288 zwingen zieh 3 3e. ~et wand. ~(e)st wiche wird in den Bedeutungen ¹weich werden. ags. afrik. Biol. ~(e)st wiese 278 wenden wend 3 3e. Anat. wirfst. Sing. Gartenb. Bauw. web 3 3e. 2. ~st. wissen. aengl. Fem. Art. fig.. dt. ~t wrang 286 zeihen zeih 3 3e. ~est. Geom. Fuûb. afrz. ~est. ~t Indikativ Präteritum Konjunktiv Präteritum Imperativ web(e) weich(e) weis(e) wende wirb werd(e) wirf wieg(e) wind(e) wisse wolle wring(e) zeih(e) zieh(e) zwing(e) Partizip Perfekt gewebt (gewoben) gewichen gewiesen gewandt (gewendet) geworben geworden geworfen gewogen gewunden gewuût/ gewusst gewollt gewrungen geziehen (gezeiht) gezogen gezwungen webte (wob. Gen. Adv. Bot. ~t zwing 3 3e. ev. ~st. Aussprache Bankwesen Bauwesen besonders Bezeichnung Bergbau Bibliothekswesen Biologie Botanik Buchwesen bulgarisch Bundesrepublik beziehungsweise Chemie chinesisch Chirurgie Dativ Deklination das heiût deutsch Deutschland Elektronische Datenverarbeitung ehemalig eigentlich Eisenbahn El. europ. bulg. Geografie Geologie Geometrie germanisch . d. ahd.Konjugation Infinitiv 275 weben Indikativ Präsens 1. bildlich finnisch-ugrisch Flugwesen Forstwirtschaft Fotografie französisch Funkwesen Fuûball(spiel) galloromanisch Gartenbau gehoben Genitiv Geographie/a.. EDV ehem. Chem. ~t zieh (zeihte). Bankw. einweichenª schwach konjugiert 277 weisen weis 3 3e. geh. Chir. Buchw. Astrol. finn. anord. wirbt warb 280 werden werde. wirst. wirft warf. ~(e)st würbe würde würfe wöge wände wüûte/wüsste wollte wränge ziehe zöge zwänge ABKÜRZUNGEN UND ZEICHEN a. ~t wog 283 winden wind 3 3e. weibliches Geschlecht figürlich. wissen 285 wollen will. Arch. 3. eigtl. Elektronik ergänze eskimoisch europäisch evangelisch eventuell femininum. Bez. Forstw. wirbst. asächs. Flugw. Bibliotheksw. ~st. Fot. ~t wich. h. bes. ~st. ~st. bzw. allg. wollen wollte 285a wringen wring 3 3e. weiblich Femininum. Akk. chin. gallorom. f. Bundesrep. Astron. ~st. Abk. ~. auch Abkürzung Adjektiv Adverb adverbial altenglisch afrikanisch altfranzösisch angelsächsisch althochdeutsch Akkusativ alemannisch allgemein amerikanisch Anatomie altnordisch Anthropologie aramäisch Architektur Archäologie Artikel altsächsisch Astrologie Astronomie Altes Testament attributiv Ausspr. ~(e)st 282 wiegen wieg 3 3e. ~st. ~t. Anthrop. ~t zog. ~. Archäol. Geogr. ~(e)st 284 wissen weiû. wobest) webte (wöbe) 276 weichen weich 3 3e. Dekl. germ.-ugr.

. Mil. portug. prädikativ Präp. B. Politik port. sächliches Geschlecht nhd. Inf. Landw. Weitere Abkürzungen befinden sich im Wörterverzeichnis als Stichwörter. Philologie Philos. niederländisch Neutrum. Tel. Kochk. abgekürzt. Kunstw. Pharmazie. Sy Tanzk. Textilw. neulat. ursprünglich usw./o. Präposition Präs. mdt. Handb.. Völkerkunde volksetym. sächlich niederdeutsch ndrl. w. undeklinierbar ung. hebr. zigeunersprachlich Zool. Volkskunde Vors. männlich Mittelalter malaiisch Malerei Marine Maskulinum. Phonetik Phonol. Kartogr. Kyb. Min. Typografie u. Substantiv süddeutsch Superlativ Synonym Tanzkunst Technik Fernsprechwesen Textilwesen Theater tibet(an)isch Television Typographie/a. grammatisch/ sprachlich nicht korrekter Ausdruck < kommt aus der . nicht belegte Form eines Wortes. Sprache bzw. Passiv Perf. Sprachwissenschaft Sprichw. i. Konj. Sprichwort Stat. Ggs Gramm. mndrl. rätoromanisch rd. Kurzw. Med. reflexiv Rel. ukrainisch umg. mnddt./ i. dgl. ä. Zahlwort o. Objekt od. Mal.l. Singular skand. Schulwesen Sg. ¾. umgangssprachlich undekl. rund Rechtsw.. intransitives Verb Völkerk. Rechtswesen refl. Physiologie Pl. zum Beispiel Zeitungsw. Meteor. Kartografie Kraftfahrzeug katholisch Kochkunst Komparativ Konjunktion Kunstwort Kurzwort Kybernetik kymrisch Landwirtschaft lateinisch litauisch Literatur. phönizisch Phon.. Religion relig. jmd. Sport Spr.spr. rotwelsch S. Verb Vet. Literaturwissenschaft maskulinum. aus dem folgenden Wort ² gestorben Verweis auf das ¹Lexikon der deutschen Sprachlehreª Die Endung .. und u. schweizerisch Schulw. Plural Pol. urgermanisch urspr.lich wurde häufig durch .. grch. Superl. Her. Philosophie phön.. n. Mask. intr.. insbes.. Tech. unter anderem. kymr. vergleiche V. i. und anderes u. S.Abkürzungen und Zeichen Gesch.. oberdeutsch Obj. i. Neutr. ital. Jh. Int. Pädagogik Part. Rhetorik rom. und dergleichen ukr. ¾. i. Zusammensetzung(en) Runenzeichen für den Laut ['] (¹Thornª) ` siehe ` a. Kfz kath. . österreichisch oV orthographische Variante Päd. Math. -s) Soziol. a. reflexives Verb V. transitives Verb vulgärlat. Myth. ungarisch unz. sogenannte(r. jmds. Theat. Physik Physiol. Numerale. TV Typ. neulateinisch Nom. wissenschaftlich Wissth. und so weiter V. oder Okk. Perfekt Pharm. Pharmakologie Philol. e. jmdm. gest. Zoologie Zus. religiös Rhet. Statistik Steig. Met./u. Steigerung Subst. Wirtschaft wiss. jmdn. lit. Kart. mlat. skandinavisch sog. Nominativ norw. unzählbar urgerm. und ähnliche(s)/ und ¾hnliches u. vulgärlateinisch Web. Soziologie Sp. mengl. jap. neuhochdeutsch nlat. Präsens Prät. Optik österr. Pronomen prov. isl.. m. süddt. refl. . S. Sprache. portugiesisch präd. Komp.. mgrch. Vorsilbe V. Lit. tibet. Veterinärmedizin vgl. Sing. t. Weberei Wirtsch. hind.isch ist oft weggelassen worden. lat. Seite scherzh. mhd.. Allg. Phonologie Phys. siehe auch = Hinweis auf ein Wort gleicher Bedeutung * erschlossene. Mar. volksetymologisch Volksk. -s)/ so genannte(r. Mus.sprache Sprachw. nddt. zählbar z. . norwegisch NT Neues Testament Num.. mfrz. Wissenschaftstheorie zählb. romanisch rotw. MA mal.. provenzalisch Psych. Geschichte gestorben Gegensatz Grammatik griechisch Handball(spiel) hebräisch Heraldik hindustanisch im allgemeinen/ im Allgemeinen indogermanisch im engeren Sinne Infinitiv insbesondere Interjektion intransitiv isländisch italienisch im weiteren Sinne japanisch Jahrhundert jemand jemandem jemanden jemandes Kartenspiel Kartographie/a. idg.. scherzhaft schweiz. oder ähnliche(s)/ oder ¾hnliche(s) oberdt. Präteritum Pron. allg. männliches Geschlecht Mathematik mitteldeutsch Medizin mittelenglisch Metallurgie Meteorologie mittelfranzösisch mittelgriechisch mittelhochdeutsch Militärwesen Mineralogie mittellateinisch mittelniederdeutsch mittelniederländisch Musik Mythologie neutrum. Psychologie rätorom. Okkultismus Opt. Partizip Pass. . Zeitungswesen zig. ä.

B. -länder). auch: Konstantinopeler Korea Koreaner Korfu Korfiot Korsika Korse Kreta Kreter Kroatien Kroate Kuba Kubaner Kurdistan Kurde Laos Laote Lappland Lappe Latium Latiner Lausanne Lausanner Lesbos Lesbier Lesotho Lesother Lettland Lette Levante Levantiner Libanon Libanese Liberia Liberianer . auch: Hawaiier Hellas Hellene Herzegowina Herzegowiner Hessen Hesse Honduras Honduraner Ibiza Ibizenker Indien Inder Irak Iraki. z. auch: Kastilier Katalonien Katalane Kenia Kenianer Kirgisistan Kirgise Kleve Klever Kolumbien Kolumbianer. Kaûler/Kassler Kastilien Kastilianer. B. die durch Anhängen der Endung -er an das unveränderte Grundwort gebildet werden und von denen es darüber hinaus keine unregelmäûige Form gibt. auch: Kalabrier Kambodschaner Kamtschadale Kanadier Kanarier Dresdner Ecuadorianer Ellwanger Elsässer Salvadorianer Emder. ¾quatorialguinea unter Guinea.) Haller Hameln Hameler. Mali Ÿ Malier. auch: Kasseler. auch: Šragonese Araber Ardenner Aroser Asiat Badener. B. auch: Kongoer Konstantinopel Konstantinopolitaner. Afghanistan Afrika ¾gina ¾gypten Albanien Aleppo Alexandria Alpen Amerika Andorra Angola Antigua Antillen Aragonien Arabien Ardennen Arosa Asien Baden Bahamas Balkan Barbados Barcelona Basel Bayern Belutschistan Bengalen Bergamo Bermudas Birma (engl. auch: Färinger Fidschianer Finne Flame Florentiner Franke Franzose Friese Gambier Genuese Ghanese. auch: Emdener Epirot Eritreer Erlanger Este Etrusker Euböer Färöer. auch: Cottbuser Dalmatien Damaskus Dänemark Dithmarschen Dominikanische Republik Dresden Ecuador Ellwangen Elsaû/Elsass El Salvador Emden Epirus Eritrea Erlangen Estland Etrurien Euböa Färöer Fidschi Finnland Flandern Florenz Franken Frankreich Friesland Gambia Genua Ghana Dalmatiner Damaszener Däne Dithmarscher Dominikaner Ischia Israel Jamaika Java Jemen Jena Jugoslawien Jütland Kaiserslautern Kaiserstuhl Kalabrien Ischianer Israeli Jamaikaner Javaner Jemenit Jenaer. die von Ländernamen auf -ien und -land abgeleitet sind und regelmäûig gebildet werden (-ier. auch: Iraner Irland Ire Kambodscha Kamtschatka Kanada Kanaren (Kanarische Inseln) Kap Verde Kapverdier (Kapverden) Kärnten Kärntner. Schweiz Ÿ Schweizer. sind nicht aufgeführt. auch: Ghanaer Graubünden Graubündner. Argentinien Ÿ Argentinier. Burma Böhmen Bolivien Bologna Bordeaux Bosnien Botsuana Brasilien Bremen Bretagne Bulgarien Byzanz Burkina Faso Capri Ceylon Chile China Costa Rica Côte d©Ivoire Cottbus Afghane Afrikaner ¾ginete ¾gypter Albaner Aleppiner Alexandriner ¾lpler Amerikaner Andorraner Angolaner Antiguaner Antill(i)aner Aragonier. z. auch: Bolivier Bolognese Bordelese Bosnier. Namen. Biblische Namen sind nicht aufgeführt. auch: Jenenser Jugoslawe Jüte Kaiserslauterer Kaiserstühler Kalabrese. auch: Kärntener Karthago Karthager Kasachstan Kasache Kassel Kasselaner. sind nicht aufgeführt. England Ÿ Engländer. auch: Kolumbier Komoren Komorer Kongo Kongolese. z. auch: Hamelner Hannover Hannoveraner Hawaii Hawaiianer. auch: Bosniake Botsuaner Brasilianer Bremer Bretone Bulgare Byzantiner Burkiner Caprese Ceylonese Chilene Chinese Costaricaner/ Costa-Ricaner Ivorer Cottbusser. auch: Bündner Grenada Grenader Griechenland Grieche Groûbritannien Brite Guatemala Guatemalteke Guinea Guineer Guyana Guyaner Haiti Haitianer. auch: Iraker Iran Irani. auch: Badenser Bahamaer Balkanese Barbadier Barcelonier Basler Bayer Belutsche Bengale Bergamaske Bermuder Birmane Burmese) Böhme Bolivianer. auch: Haitier Halle (Saale) Hallenser Halle (Westf. Zusammengesetzte Namen sind unter dem Grundwort zu finden.Von geographischen Namen abgeleitete Einwohnernamen Namen.

auch: Uelzener Ugander Ukrainer Umbrer Ungar Urner Usbeke Valencianer Valparaiser Venezianer Veneter Venezolaner (US-)Amerikaner Sachse Saintlouisianer/ Saint-Louisianer Saint Lucia Lucianer Saint Vincent Vincenter Salamanca Salamanquese Salomonen Salomoner Salzgitter Salzgitteraner Sambia Sambier Samoa Samoaner Sankt Gallen Sankt Galler San Marino Sanmarinese/ San-Marinese Sansibar Sansibari Sardinien Sarde Saudi-Arabien Saudiaraber. auch: Troer Tscheche Turanier Türke Turkmene Uelzer. auch: Tokioer Toledaner Toronter Toskaner Trevisaner Tridentiner Tripolitaner Trojaner. auch: Lyoner Madagasse Madeirer Madrilene. auch: Panamaer Pandschab Pandschabi Parma Parmesane. auch: Zyprer -beurer (Ottobeurer) -brücker (Saarbrücker) -brückener (Zweibrückener) -felder (Oebisfelder) -hausener (Oberhausener) -häuser (Mühlhäuser) -hofener (Sonthofener) -hofer (Solnhofer) -höfer (Königshöfer) -inger (Überlinger) -kircher (Neukircher) -kirch(e)ner (Lenzkirch[e]ner) -märker (Altmärker) -leber (Eisleber) -loer (Buchloer) -seer (Tegernseer) -städter (Neustädter) -stätter (Hallstätter) -wälder (Schwarzwälder) -weiler (Ahrweiler) . auch: Neap(e)ler Nepal Nepalese Nicaragua Nicaraguaner Niger Nigrer Nigeria Nigerianer Nikosia Nikosianer Ninive Ninivit Norwegen Norweger Numidien Numider Orleans Orleaner Padua Paduaner Pakistan Pakistani. auch: Madrider Malaysia Malaysier Malediven Malediver Mallorca Mallorquiner Malta Malteser Mantua Mantuaner Marokko Marokkaner Marseille Marseillese. auch: Weimarer Westfale Wiesbad(e)ner Wittenberger Zairer Zürcher Zypriot. auch: Pakistaner Palästina Palästinenser Palermo Palermitaner. auch: Schwiebuser Senegal Senegalese Serbien Serbe Sevilla Sevillaner Seychellen Seycheller Westfalen Siam Siamese Wiesbaden Siebenbürgen Siebenbürger Wittenberge Siena Sienese Zaire Sierra Leone Sierraleoner/ Zürich Sierra-Leoner Zypern Simbabwe Simbabwer -beuren Sizilien Sizilianer -brücken Slowakei Slowake Slowenien Slowene Sofia Sofioter -felde Somalia Somalier -hausen Sparta Spartaner Sri Lanka Srilanker/Sri-Lanker Stadthagen Stadthäger -hofen Steiermark Steirer. Panamese. auch: Swasiländer -ingen -kirch Syrien Syrer Tadschikistan Tadschike Tanganjika Tanganjiker -mark Tansania Tansanier -leben Tarent Tarentiner -loe Texas Texaner Thailand Thai. auch: Mosambiker München Münchner Münster Münsteraner Namibia Namibier Navarra Navarrese Neapel Neapolitaner. Saudi Schlesien Schlesier Schottland Schotte Schwaben Schwabe Schwalm Schwälmer Schweden Schwede Schwiebus Schwiebusser. auch: Thailänder -see -stadt Thale Thalenser -statt Theben Thebaner -wald Thüringen Thüringer Tibet Tibetaner. auch: -weiler Tibeter Veronese(r) Vietnamese Walache Waliser Walliser Wallone Weimaraner. auch: Sudaner Swasiland Swasi.Geographische Namen Libyen Ligurien Lissabon (Lisboa Litauen Lombardei Lothringen Lugano Lyon Madagaskar Madeira Madrid Libyer Ligurer Lissabonner Lisbonenser) Litauer Lombarde Lothringer Luganese Lyonese. auch: Marseiller Marshallinseln Marshaller Martinique Martinikaner Mauritius Mauritier Menorca Menorquiner Mexiko Mexikaner Milet Milesier Monaco Monegasse Mongolei Mongole Montenegro Montenegriner Montevideo Montevideaner Mosambik Mosambikaner. auch: Philippiner Piemont Piemontese Pisa Pisaner Polen Pole Pommern Pommer Pompeji Portugal Preuûen Provence Puerto Rico Rätien Rom Ruanda Rumänien Ruûland/ Russland Sachsen Saint Louis Pompejaner Portugiese Preuûe Provenzale Puertoricaner/ Puerto-Ricaner Räter Römer Ruander Rumäne Russe Togo Tokio Toledo Toronto Toskana Treviso Trient Tripolis Troja Tschechische Republik Turan Türkei Turkmenistan Uelzen Uganda Ukraine Umbrien Ungarn Uri Usbekistan Valencia Valparaiso Venedig Venetien Venezuela Vereinigte Staaten von Amerika (USA) Verona Vietnam Walachei Wales Wallis Wallonien Weimar Togolese. auch: Palermer Panama Panamene. auch: Steiermärker Steinhagen Steinhäger Sudan Sudanese. auch: Parmer Pavia Pavianer Persien Perser Peru Peruaner Pfalz Pfälzer Philadelphia Philadelphier Philippinen Filipino. auch: Togoer Tokioter.

d. z. h. Österreich und der Schweiz) zum Teil unterschiedlich gehandhabte Rechtschreibung zu vereinheitlichen. Hieraus entstanden im Jahre 1986 die so genannten 1. August 1998 gültig. h. Vase) artikuliert werden.und Kleinschreibung wurden von einigen Kultusministern und Ministerpräsidenten kritisiert Ÿ. Text der amtlichen Regelungª umfasst zwei Teilbereiche: erstens ein Regelwerk und zweitens ein Wörterverzeichnis. Die im Folgenden gegebenen Informationen über die wichtigsten neuen Regeln der deutschen Rechtschreibung beruhen auf dem amtlichen Regelwerk. B. die ihm 1955 von der Kultusministerkonferenz zugesprochen wurde. An der neuen amtlichen Schreibweise wird sich in der Folge aber auch die nicht amtliche orientieren. z.Ÿ24. erfolgte eine nochmalige Korrektur der Reformvorschläge. die neuen Regeln wurden zum 1. einige der Unregelmäûigkeiten in der Laut-Buchstaben-Beziehung beseitigt werden. die ¹Wiesbadener Empfehlungenª. von dem ¹Internationalen Arbeitskreis für Orthographieª.Informationen zur neuen deutschen Rechtschreibung Für die deutsche Rechtschreibung galten bis zum 1. der Forschungsgruppe Orthographie Rostock. B. Das Inkrafttreten der Reform ist am 1. B. die Übereinstimmung eines Lautes mit einem Buchstaben. kann v stimmlos (z. Im Jahre 1958 entstanden z. Wiener Gespräche.und Zusammenschreibung C Schreibung mit Bindestrich D Groû. z. h. Unterschiedliche Wortstämme (wie z. d. Aufgrund der Berücksichtigung des Stammprinzips ergeben sich folgende Neuerungen: A1 Einzelfälle mit Umlautschreibung Neu: Bändel (zu Band ) statt bisher: Bendel behände (zu Hand ) statt bisher: behende belämmert (zu Lamm) statt bisher: belemmert Gämse (zu Gams) statt bisher: Gemse Quäntchen (zu Quantum) statt bisher: Quentchen schnäuzen (zu Schnauze) statt bisher: schneuzen überschwänglich (zu Überschwang) statt bisher: überschwenglich verbläuen (zu blau) statt bisher: verbleuen Wechte (¹Schneeweheª) statt bisher: Wächte (nicht zu wachen) aufwendig (zu aufwenden) oder aufwändig (zu Aufwand ) Schenke (zu ausschenken) oder Schänke (zu Ausschank) aber wie bisher: Eltern (trotz alt) . Saite. Das amtliche Regelwerk besteht aus Regeln sowie aus Einzelfestlegungen. aber unterschiedlich geschrieben. Da jedoch die deutschen Kultusbehörden den Vorschlägen nicht einhellig zustimmten Ÿ insbesondere die geänderte Fremdwortschreibung sowie einige Fälle der geänderten Groû. Stele. Die endgültige Entscheidung über die Rechtskräftigkeit der geplanten Orthographiereform sollte ursprünglich bereits Ende September 1995 fallen. die in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland. weiter) gleich ausgesprochen. Mit dieser Konferenz wurden die Reformbestrebungen vorläufig zu einem Abschluss gebracht. d. Ziel der damaligen Orthographiereform war es.und Kleinschreibung E Zeichensetzung F Worttrennung am Zeilenende A Laut-Buchstaben-Zuordnungen (einschlieûlich Fremdwortschreibung) Das Lautprinzip der Schreibung. Sirene). Mais. Auf der Grundlage dieses Vorschlags fanden schlieûlich 1994 die 3. Vesper) oder stimmhaft (z. B. Dabei wurde der Beschluss gefasst. geregelt werden. Orthographischen Konferenz von 1901 in Berlin. Das vorgelegte Regelwerk wurde von allen Teilnehmern der Konferenz befürwortet und musste noch auf politischem Weg in den einzelnen Ländern vertraglich abgesichert werden. Da mit der Rechtschreibreform von 1901/02 zwar eine einheitliche Schreibweise für den deutschsprachigen Raum begründet wurde. 8. Im Jahre 1992 wurde das Arbeitsergebnis dann unter dem Titel ¹Deutsche Rechtschreibung. Vorschläge zu ihrer Neuregelungª veröffentlicht. bestehend aus Vertretern des Instituts für deutsche Sprache. der Deutschen Demokratischen Republik. diese jedoch keine Systematisierung und Vereinfachung der deutschen Schriftsprache beinhaltete. und 1980 fand sich erstmals ein Arbeitskreis zusammen. mehr. Meer. a. B. Seele) oder eh (z. kann das Phonem [e:] durch die Buchstaben e (z. Bis zum Jahr 2005 gilt eine Übergangsregelung für die deutsche Orthographie. gleiche Wortstämme Ÿ besonders in Ableitungen und Zusammensetzungen Ÿ werden gleich geschrieben. die ihren Sitz am Institut für deutsche Sprache in Mannheim hat. ist im Deutschen nicht immer gegeben. Damit besitzt der Dudenverlag nicht mehr die Regelungsgewalt für die deutsche Rechtschreibung. Zukünftig soll dem Stammprinzip stärker Rechnung getragen werden. sehr) wiedergegeben werden. des Koordinationskomitees für Orthographie Wien und der Arbeitsgruppe Rechtschreibreform Bern. B. 1998 die Beschlüsse der II. Umgekehrt kann aber auch ein Buchstabe mehrere Aussprachevarianten besitzen. die für eine ¹gemäûigte Kleinschreibungª sowie für eine vereinfachte Zeichensetzung plädierten. B. 1994 statt. eine Beratungsgrundlage für das geplante Reformwerk erarbeiten zu lassen. ee (z. In Zukunft werden ¾nderungen der deutschen Rechtschreibung von der ¹Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibungª. B. Eis.. Mit diesen Zielsetzungen stimmten jedoch Österreich und die Schweiz nicht überein. das keine Angaben zur Worttrennung und -bedeutung enthält. an denen politische Beamte und Wissenschaftler aus den deutschsprachigen Ländern teilnahmen. Regeln und Wörterverzeichnis. Der Staat besitzt Regelungsgewalt für die staatlichen Institutionen. B. Die Rechtschreibreform betrifft sechs Bereiche: A Laut-Buchstaben-Zuordnungen (einschlieûlich Fremdwortschreibung) B Getrennt. Wiener Gespräche vom 22. 1977 wurde beim ¹Institut für deutsche Spracheª in Mannheim eine neue ¹Kommission für Rechtschreibfragenª gegründet. Juli 1996 beschlossen worden. Wiener Gespräche. bis zu diesem Zeitpunkt können die alten noch neben den neuen Schreibweisen gebraucht werden. Die ¹Deutsche Rechtschreibung. Mithilfe der neuen Rechtschreibregeln sollen u. Ebenso werden die Diphthonge ai (z. Seite. dem mehrere Treffen von Wissenschaftlern aus der Bundesrepublik Deutschland. Kaiser) und ei (z. B. Seite/Saite und Mal/ Mahl ) werden aber Ÿ trotz gleicher Lautung Ÿ weiterhin ihre abweichende Schreibweise behalten. die 1902 als Regelwerk veröffentlicht wurden. B. B. überschwänglich (zu Überschwang) statt bisher überschwenglich. 11. insbesondere für Schule und Verwaltung. gab es immer wieder weiter gehende Reformvorschläge. Auch in den Siebzigerjahren kam die Rechtschreibreform wieder ins Gespräch. der Schweiz und Österreich folgten. Diesen folgten 1990 die 2.

1 f. -phot. nach kurzem Vokal tritt anstelle von û immer ss. rh oder gh beibehalten. Telefon (statt Telephon) und Grafik (statt Graphik). Hier wird die bisherige Schreibweise beibehalten. Ebenso wie f anstelle von ph gebraucht wird. scharmant neben charmant usw. Die neue Regelung betrifft jedoch nicht diejenigen Wörter.und -graph.angewendet werden. g kann in einigen Wörtern ph. Rhythmus. schlau) und dementsprechend Rauheit statt bisher: rauh und Rauhheit Känguru (zu anderen Tiernamen wie Kakadu. potentiell substanziell (zu Substanz) neben bisher: substantiell A6 Einzelfälle Neu: rau (zu den anderen auf -au auslautenden Adjektiven wie blau. z. B. Graphit (neu: Grafit) und bei allen Wörtern mit den Morphemen -phon-. t. Philosophie. gh ersetzen Bei einigen Fremdwörtern hat sich die f-Schreibung gegenüber der ph-Schreibung bereits durchgesetzt. Sauerstoff-Flasche. B. Maû Ÿ Maûe. z. Bislang wurde der zweite Wortbestandteil durch Bindestrich abgetrennt. Zäheit selbstständig neben bisher: selbständig Zierrat statt bisher: Zierat A7 Fremdwörter Eine groûe Anzahl der im Deutschen gebräuchlichen Fremdwörter ist bereits der deutschen Schreibweise angeglichen worden. Frottee. A4 Verdoppelung der Konsonantenbuchstaben nach kurzem Vokal Infolge der angleichenden Schreibweise der Wortstämme oder Flexionsformen erhalten einige Wörter zukünftig einen doppelten Konsonanten. potenziell (zu Potenz) neben bisher: Potential. Gnu) statt bisher: Känguruh Neu: Föhn statt bisher: Fön Rohheit.2 ee kann Ø. th. die nicht mehr als eine Zusammensetzung begriffen werden: z. Diese Schreibweise kann auch bei Delphin (neu: Delfin). -tiell zukünftig auch -zial.: Neu: Ass (zu Asse) statt bisher: As Karamell (zu Karamelle) statt bisher: Karamel Mopp (zu moppen) statt bisher: Mop nummerieren (zu Nummer) statt bisher: numerieren platzieren (zu Platz) statt bisher: plazieren Stepp (zu steppen) statt bisher: Step Tipp (zu tippen) statt bisher: Tip Tollpatsch (zu toll ) statt bisher: Tolpatsch A5 Endet das Stammwort einer Ableitung auf -z. die ph. B. r statt rh sowie g statt gh geschrieben werden. B. Die in der Rechtschreibreform vorgeschlagene Neuschreibung der Fremdwörter betrifft nur den Allgemeinwortschatz. um einen ¹allmählichenª Integrationsprozess der neuen Schreibweise zu ermöglichen. rh. Phänomen. die Orthographie der Fremdwörter in einigen Fällen der deutschen Schreibweise anzupassen. Mittag. -ziell gebraucht werden. Diese Schreibweise ist nicht mehr obligatorisch. FrottØ. Kaffee-Ersatz. B. A7. hierzu auch Abschnitt C). Es gibt aber auch viele Wörter. Neu: dass statt bisher: daû Fass Ÿ Fässer statt bisher: Faû Ÿ Fässer Fluss Ÿ Flüsse statt bisher: Fluû Ÿ Flüsse Kuss Ÿ küssen Ÿ küsste statt bisher: Kuû Ÿ küssen Ÿ küûte passen Ÿ passt Ÿ passend statt bisher: passen Ÿ paût Ÿ passend Wasser Ÿ wässerig Ÿ wässrig statt bisher: Wasser Ÿ wässerig Ÿ wäûrig usw. nicht den der Fachsprachen.. See-Elefant (vgl. aber auch bei nachfolgendem Vokal bleiben alle drei Konsonanten erhalten: Neu: Flanelllappen statt bisher: Flanellappen Flussstrecke statt bisher: Fluûstrecke genusssüchtig statt bisher: genuûsüchtig Schifffahrt statt bisher: Schiffahrt wettturnen statt bisher: wetturnen Diese Regelung gilt auch für das Aufeinandertreffen von drei gleichen Vokalen bei Zusammensetzungen. Neu: Delfin neben bisher: Delphin Grafit neben bisher: Graphit Getto neben bisher: Ghetto Jogurt neben bisher: Joghurt Panter neben bisher: Panther Tunfisch neben bisher: Thunfisch Katarr neben bisher: Katarrh Myrre neben bisher: Myrrhe Hämorriden neben bisher: Hämorrhoiden A7. differentiell essenziell (zu Essenz) neben bisher: essentiell Potenzial. z. dennoch. Zähheit statt bisher: Roheit. r. Man schreibt also wie bisher Schifffracht. Theologie. B. Neu: Differenzial. . kann in einigen Fällen t statt th. B. Seeelefant Der Bindestrich kann jedoch zur besseren Lesbarkeit beim Zusammentreffen dreier gleicher Buchstaben Ÿ sowohl bei Konsonanten als auch bei Vokalen Ÿ verwendet werden: z. so können neben den Endungen -tial. z. zu frz. grau. B. Die neue und die alte Schreibung werden zunächst nebeneinander gebraucht werden. Fetttropfen. Neu: Kaffeeersatz. z. gieûen Ÿ gieût usw. differenziell (zu Differenz) neben bisher: Differential. Foto (anstelle von Photo). Nugat neben Nougat. z. Mithilfe der neuen Rechtschreibregeln wird versucht.A2 Neuregelung der s-Schreibung Künftig wird û nur noch nach langem Vokal und nach Diphthong geschrieben. th. Rheuma usw. Øe ersetzen Neu: Dragee neben bisher: DragØe Exposee neben bisher: ExposØ Kommunikee neben bisher: KommuniquØ Varietee neben bisher: VarietØ A3 Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben Bei dem Aufeinandertreffen von drei gleichen Buchstaben in Zusammensetzungen sollen grundsätzlich alle Buchstaben geschrieben werden.

B. -isch oder -lich ist: Neu: bekannt machen statt bisher: bekanntmachen leicht fallen statt bisher: leichtfallen nahe bringen statt bisher: nahebringen zufrieden stellen statt bisher: zufriedenstellen übrig bleiben statt bisher: übrigbleiben Sofern das Kriterium der Steigerbarkeit bzw.und Zusammenschreibung im Reformwerk von 1902 nicht ausreichend festgeschrieben wurde. nach Wörterverzeichnis der amtlichen Regelung) als regelungsbedürftig gilt. Verbindungen. Sekretär. Majonäse) A7. T.und Zusammenschreibung Da die Getrennt. B.6 sch kann ch ersetzen Neu: Ketschup neben bisher: Ketchup Schikoree neben bisher: ChicorØe (bereits jetzt schon so: scharmant. heiûblütig. werden in der Regel wie bisher stets zusammengeschrieben (liebäugeln. radfahren. Adjektive oder Partikeln. darstellen. wettmachen. In einzelnen Fällen ist jedoch künftig auch Getrenntschreibung möglich: Neu: haushalten oder Haus halten statt bisher: haushalten B5 Partikeln. in denen das Adverb nicht als selbständiges Wort vorkommt. Verbindungen mit dem Verb sein werden künftig stets getrennt geschrieben. schlafwandeln. aber: Auto fahren). ist dieser Bereich in den folgenden Jahrzehnten in der Duden-Rechtschreibung zum Teil uneinheitlich geregelt und damit unnötigerweise verkompliziert worden (z. wenigstens durch sehr oder ganz. wenn der erste Bestandteil eine Ableitung auf -ig. sofern sie nicht eine untrennbare Wortverbindung (wie schlafwandeln. wenn der erste oder der zweite Bestandteil erweiterbar oder steigerbar ist. die mit Verben untrennbare Wortverbindungen bilden.4 u kann ou ersetzen Neu: Buklee neben bisher: BouclØ Sufflee neben bisher: SoufflØ (bereits jetzt schon so: Nugat) A7. einfach usw. Man schreibt sie nur im Infinitiv. B4 Substantive. heimsuchen). Scheck usw. B9 B10 Verbindungen aus Partizip und Verb werden getrennt geschrieben: Neu: gefangen nehmen statt bisher: gefangennehmen verloren gehen statt bisher: verlorengehen B11 B2 Zusammensetzungen aus Substantiv und Verb werden getrennt geschrieben. Neu: Eis laufen statt bisher: eislaufen Kopf stehen statt bisher: kopfstehen Not tun statt bisher: nottun Rad fahren statt bisher: radfahren (wie bisher: Auto fahren) Maû halten statt bisher: maûhalten Staub saugen neben bisher: staubsaugen B3 . A7. wie schon bisher. Etikett) A7. Mithilfe der neuen Regeln soll versucht werden. schlussfolgern) bilden (vgl.) A7. Fasson) A7.9 Einzelfälle Neu: Portmonee neben bisher: Portemonnaie B Getrennt. B4). B1 Die Getrenntschreibung ist künftig der Normalfall. wehklagen.A7. wenn das Adjektiv in dieser Verbindung steigerbar oder erweiterbar ist. z. im Partizip I und im Partizip II sowie im Nebensatz bei Endstellung des Verbs zusammen (wie bisher: abholen. Bei Zusammensetzungen wird stets getrennt geschrieben. Generell wird wie bisher zusammengeschrieben. Haschee.3 ä kann ai ersetzen Neu: Frigidär neben bisher: Frigidaire Nessessär neben bisher: Necessaire (bereits jetzt schon so: Mohär. Neu: ab sein statt bisher: absein B6 B7 Verbindungen aus einem auch als selbständiges Wort gebrauchten (zusammengesetzten) Adverb und Verb werden in der Regel getrennt geschrieben: Neu: anheim fallen statt bisher: anheimfallen überhand nehmen statt bisher: überhandnehmen auseinander gehen statt bisher: auseinandergehen B8 Zusammengeschrieben werden. B. diese Unstimmigkeiten in der deutschen Orthographie zu beseitigen. Dränage. bleibt es dem Schreibenden überlassen. feilbieten. Erweiterbarkeit keine klare Entscheidung für oder gegen die Getrenntschreibung bietet. vieldeutig. er holt sie ab). wenn der erste oder zweite Bestandteil in dieser Form als selbständiges Wort nicht vorkommt. Dies gilt insbesondere für die Zusammensetzungen von Adjektiven und Verben (vgl. während die Zusammenschreibung (z. ob er einen Begriff getrennt oder zusammenschreibt. Adjektiv und Verb werden getrennt geschrieben.7 k kann qu ersetzen Neu: Kommunikee neben bisher: KommuniquØ (bereits jetzt schon so: Likör.5 ss kann c ersetzen Neu: Fassette neben bisher: Facette Nessessär neben bisher: Necessaire (bereits jetzt schon so: Fassade. fehlgehen. B9). vollbringen. Adjektive oder Substantive können mit Verben trennbare Zusammensetzungen bilden. z. wissbegierig. Auûerdem wird getrennt geschrieben.8 Die englische Pluralendung -ies wird zu -ys Wörter aus dem Englischen erhalten das Mehrzahl-s nach deutschem Muster: Neu: Babys statt bisher: Babies oder Babys Gullys statt bisher: Gullies oder Gullys Hobbys statt bisher: Hobbies oder Hobbys usw.

und Kleinschreibung stand deshalb bereits mehrfach im Mittelpunkt der Diskussion um eine Reform der deutschen Orthographie.B12 Verbindungen aus Verb (Infinitiv) + Verb werden stets getrennt geschrieben: Neu: kennen lernen statt bisher: kennenlernen sitzen bleiben statt bisher: sitzenbleiben C Schreibung mit Bindestrich C1 Die Schreibung mit Bindestrich ist grundsätzlich dann zu verwenden. durstlöschend (= den Durst löschend). bahnbrechend (= sich eine Bahn brechend). In einigen Fällen ist die Schreibweise mit Bindestrich jedoch vorgeschrieben. a. irgendjemand statt bisher: irgend etwas. Adjektive. Um dennoch eine Systematisierung und Vereinfachung der Groû. musisch begabt.und Kleinschreibung zu bewirken. B13). abschreckend hässlich). UKW-Sender. B. wenn der erste Bestandteil erweitert oder gesteigert werden kann (vgl. Die ursprünglich vom ¹Internationalen Arbeitskreis für Orthographieª vorgeschlagene ¹gemäûigte Kleinschreibungª (Kleinschreibung der Substantive. jahrelang (= mehrere Jahre lang). angsterfüllt (= von Angst erfüllt). Nicht mehr obligatorisch ist der Bindestrich beim Aufeinandertreffen von drei Vokalen: Neu: Seeelefant oder wie bisher: See-Elefant (Siehe hierzu auch A3) C3 Komposita aus Anglizismen werden wie die deutschen Zusammensetzungen behandelt und künftig ebenfalls ohne Bindestrich geschrieben. bei denen der erste Bestandteil für eine Wortgruppe steht bzw. Neu: Hairstylist statt bisher: Hair-Stylist Happyend oder Happy End statt bisher: Happy-End Jobsharing statt bisher: Job-sharing Bei Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv wie Blackbox. B.oder Zusammenschreibung treffen. wie viel statt bisher: soviel. So ist z.und Kleinschreibung Die bislang gültige Regelung der Groû. -isch oder -lich endet oder der erste Bestandteil ein adjektivisches Partizip ist (riesig groû. wieviel (bereits jetzt schon so: so viele. z. nicht öffentlich (Wortgruppe) oder nichtöffentlich (Zusammensetzung). die unterschiedliche Schreibweise von in bezug auf und mit Bezug auf. Nach dem Artikel werden Substantive/Substantivierungen generell groûgeschrieben. ob er diese als Wortgruppe oder Zusammensetzung verstanden wissen will. Die zum Teil verwirrende Regelung der Groû. x-beliebig. Softdrink usw. 20-jährig. Davon betroffen sind auch Zusammensetzungen. Blumentopf-Erde neben Blumentopferde.) konnte sich bei den Wiener Gesprächen jedoch nicht durchsetzen. B17 Einzelfälle a) Getrenntschreibung Neu: so viel. wenn das zugrunde liegende Verb (Infinitiv) vom ersten Bestandteil getrennt geschrieben wird. geschlechtsreif. Soft Drink statt bisher: Soft Drink Blackbox od. D1 Substantive/Substantivierungen werden auch in präpositionalen oder anderen festen Verbindungen groûgeschrieben. (Hier wird die bisherige Schreibweise mit Bindestrich beibehalten.). B. Eigennamen u. B. Ich-Sucht neben Ichsucht usw. Black Box statt bisher: Blackbox D Groû. B. Neu: kochend heiû statt bisher: kochendheiû B16 Getrenntschreibung bei Zusammensetzungen mit einem Partizip gilt auch. dummdreist usw. wenn der erste Bestandteil auf -ig. ob er einen Bindestrich verwendet oder nicht. z.und Kleinschreibung verursachte häufig Unsicherheiten beim Schreiben. fernsehmüde. Diese schreibt man wie bisher zusammen. so bleibt es dem Schreibenden überlassen. 100-prozentig Suffixe werden wie bisher ohne Bindestrich geschrieben: 68er Der Bindestrich kann zur Verdeutlichung der Wortbestandteile freier verwendet werden als bisher: z. Mit dieser neuen Regelung kann der Schreibende häufig selbst entscheiden. ist in Anlehnung an die Herkunftssprache auch Getrenntschreibung möglich: Neu: Softdrink od. B13 Substantive. sind die folgenden grundlegenden Regelungen getroffen worden. um die unterschiedlichen Bestandteile deutlich voneinander abzuheben. irgend jemand (bereits jetzt schon so: irgendwer. wenn die unterschiedlichen Bestandteile von Zusammensetzungen verdeutlicht werden sollen. Neu: 8-Pfünder. 27-Tonner. Neu: sitzen geblieben (wegen: sitzen bleiben) statt bisher: sitzengeblieben zufrieden stellend (wegen: zufrieden stellen) statt bisher: zufriedenstellend Rat suchend (wegen: Rat suchen) statt bisher: ratsuchend Laub tragend (wegen: Laub tragen) statt bisher: laubtragend C2 B14 B15 Zusammensetzungen mit Partizipien bzw. wenn mit der Zusammensetzung eine Präposition oder ein Artikel eingespart wird: z. O-Beine. scheuûlich grün. Verbstämme.) Der Bindestrich nach Zahlzeichen ist obligatorisch. wie viele) b) Zusammenschreibung Neu: irgendetwas. irgendwann) D2 . Neu: ernst gemeint (sehr ernst gemeint) statt bisher: ernstgemeint dicht behaart (sehr dicht behaart) statt bisher: dichtbehaart Lässt sich bei den Wortbildungen mit Adjektiven/ Partizipien in einzelnen Fällen keine klare Entscheidung für Getrennt. Adverbien oder Pronomen können mit Adjektiven oder Partizipien Zusammensetzungen bilden (denkfaul. heute mittag und gegen Mittag ohne ein fundiertes grammatisches Vorwissen nicht zu verstehen. Adjektiven werden auch getrennt geschrieben. Beschränkung der Groûschreibung auf den Satzanfang. Bei Zusammensetzungen mit einem Partizip wird getrennt geschrieben.

Die Höflichkeitspronomen Sie und Ihr werden dagegen wie bisher groûgeschrieben. im Wesentlichen. heute. Dritte Welt. dein. noch einmal zuzuhören. Neu: einen Satz auf Deutsch sagen statt bisher: einen Satz auf deutsch sagen D4 Bezeichnungen für Tageszeiten. Neu: ¹Wann kommst du?ª. Leid. schreibt man nun groû. der Satz ohne ein Komma mehrdeutig ist. Bange. Neu: jmdm. Pleite und Schuld werden nur noch in Verbindung mit den Verben sein. bange machen Pleite gehen statt bisher: pleite gehen Schuld haben statt bisher: schuld haben es tut mir Leid statt bisher: es tut mir leid D6 Aus nicht deklinierten Adjektiven bestehende Paarformeln. und ging hinaus. E Zeichensetzung Die neuen Regeln sehen hier einen gröûeren Entscheidungsfreiraum für den Schreibenden vor. Neu: Vor Anstrengung keuchend (. D8 D9 Die Groûschreibung bei Eigennamen wird durch das Wörterverzeichnis der amtlichen Regelung festgelegt. Neu: Es war ein herrlicher Sommertag (. euer. die Abtrennung von Konsonanten. im geheimen im Dunkeln tappen statt bisher: im dunkeln tappen im Groûen und Ganzen statt bisher: im groûen und ganzen das Gleiche sagen statt bisher: das gleiche sagen der Einzelne statt bisher: der einzelne des Näheren statt bisher: des näheren es wird das Beste sein statt bisher: es wird das beste sein zu Mute neben bisher: zumute zu Gunsten von neben bisher: zugunsten von aber: am besten (der Superlativ wird wie bisher kleingeschrieben). wie bisher: der. oder und verwandten Konjunktionen ist bei Hauptsätzen nicht mehr obligatorisch. euch stets kleingeschrieben. morgen gebraucht werden.oder Partizipgruppen muss kein Komma mehr gesetzt werden. E3 Bei direkter Rede soll das Komma nicht weggelassen werden. die in Verbindung mit gestern. im wesentlichen. F Worttrennung am Zeilenende In der amtlichen Regelung zur neuen deutschen Rechtschreibung wird die Worttrennung am Zeilenende in sechs Paragraphen beschrieben. Letzte Ölung. Die Groûschreibung gilt weiterhin. die. die Berücksichtigung der einzelnen Wortbestandteile sowie Ÿ generell von geringerer Bedeutung als bisher Ÿ die Zusammensetzungen in der Herkunftssprache. bleiben und werden kleingeschrieben. Neu: erste Hilfe statt bisher: Erste Hilfe das goldene Zeitalter statt bisher: das Goldene Zeitalter das schwarze Brett statt bisher: das Schwarze Brett Neu: das ohmsche Gesetz (nur bei Abtrennung durch Apostroph wird wie bisher groûgeschrieben: der Ohm©sche Widerstand ). das andere D3 Farb.und Kleinschreibung ist hier rein formal geregelt.) kam er die Treppe herauf.) ins Kino zu gehen. fragte sie mich. Heiliger Vater. im Folgenden. wenn die Fügung als Ganzes ein Eigenname oder ein als solcher aufzufassender Begriff ist. Nach dem Doppelpunkt ist grundsätzlich mit Groûschreibung fortzufahren.Neu: auûer Acht lassen statt bisher: auûer acht lassen in Bezug auf statt bisher: in bezug auf (wie bereits jetzt: mit Bezug auf ) alles Übrige statt bisher: alles übrige auf dem Trockenen sitzen statt bisher: auf dem trockenen sitzen im Allgemeinen. werden kleingeschrieben. Ein Komma kann jedoch zur Verdeutlichung der Satzgliederung gesetzt werden. E1 Das Komma bei und. im Geheimen statt bisher: im allgemeinen. E2 Bei (erweiterten) Infinitiv. dir und ihr.und Sprachbezeichnungen werden nach Präpositionen groûgeschrieben. Die Regeln im Einzelnen: F1 Geschriebene Wörter trennt man am Zeilenende nach Sprechsilben. werden groûgeschrieben.1 st ist künftig zu trennen: . wenn der Kommentarsatz folgt oder nach der direkten Rede weitergeht. Die Groû. Die wesentlichen Kriterien für die Worttrennung sind die Gliederung nach Sprechsilben. ihm noch einmal zuzuhören (im Vergleich zu:) Ich rate ihm. Ich rate. die in einer festen Verbindung mit einem Substantiv stehen. Bange machen statt bisher: jmdm. ansonsten groû.) und wir verbrachten den ganzen Tag am Meer. Gram. im folgenden. Neu: heute Mittag statt bisher: heute mittag gestern Abend statt bisher: gestern abend morgen Früh neben bisher: morgen früh am Montagabend statt bisher: am Montag abend Neu: montagabends oder montags abends statt bisher: Montag abends D5 Wörter wie Angst. Sie sagte: ¹Ich komme gleich wiederª. auûer wenn die Satzstruktur dies erforderlich macht bzw. die Personen benennen. Neu: Sie hatte geplant (. D10 In der schriftlichen Anrede werden die vertraulichen Anredepronomen du. z. B. Neu: Arm und Reich statt bisher: arm und reich Groû und Klein statt bisher: groû und klein Alt und Jung statt bisher: alt und jung D7 Adjektive. Gemäû dieser Regelung ergeben sich die folgenden Neuerungen: F1.

1 Die Silbentrennung bei Fremdwörtern orientierte sich bislang (zumindest bei Wörtern griechischer und lateinischer Herkunft) an den jeweiligen Stämmen. Internationaler Arbeitskreis für Orthographie (Hrsg. F1) neben bisher: Re-striktion F3 Buchstabenverbindungen wie ch. (Wie bisher: Pap-pel. (Falken-Verlag) Ÿ Aktualisierte Auflage Ÿ 1995./Kircher. Regeln und Wörterverzeichnis.. Wien 1994. ph. Hagen (Reiner Padligur Verlag) 1996. Die neue deutsche Rechtschreibung. Mit-streiter. Die Neuregelung auf einen Blick. Rest-strahlen. Wien. Vorlage für die amtliche Regelung. Sitta. Informationen zur neuen deutschen Rechtschreibung: Nach den Beschlüssen der Wiener Orthographiekonferenz vom 22.. N. aber oft nicht mehr als solche empfunden oder erkannt werden. F6. Neu: Quad-rat neben bisher: Qua-drat möb-liert neben bisher: mö-bliert Mag-net neben bisher: Ma-gnet pyk-nisch neben bisher: py-knisch F5 Zusammensetzungen sowie Wörter mit Präfix oder Suffix trennt man zwischen den einzelnen Bestandteilen. Keine Wüteriche am Werk. Stanze. Tübingen (Gunter Narr Verlag) 1996. Folgen mehrere Konsonantenbuchstaben aufeinander.2 Ein einzelner Vokal darf am Wortanfang und in der Wortmitte. F3. Egelsbach (Hänsel-Hohenhausen) 1994. so kommt der letzte auf die neue Zeile. Die bisherige Trennungsweise bei Fremdwörtern bleibt jedoch weiterhin zulässig. Text der amtlichen Regelung.. hrsg. Österreich und die Schweiz. Deutsche Rechtschreibung. Gütersloh (Bertelsmann Lexikon Verlag) 1996. Verkehr. nicht aber am Wortende abgetrennt werden: Neu: a-ber statt bisher: aber o-der statt bisher: oder Ru-i-ne statt bisher: Rui-ne na-ti-o-nal statt bisher: na-tio-nal F2 Ein einzelner Konsonantenbuchstabe zwischen Vokalbuchstaben wird bei der Worttrennung auf die neue Zeile gesetzt. Deutsche Rechtschreibung. hrsg. Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Bibliographisches Institut & F. Mannheim 1994. 11. Zabel. Eine Zusammenfassung von Dr. Vorschläge zu ihrer Neuregelung. letz-te) Neu: schöns-te statt bisher: schön-ste Fens-ter statt bisher: Fen-ster Res-triktion (auch Rest-riktion. können künftig nach den allgemeinen Trennungsregeln (F2-5) getrennt werden. Heller (Sprachreport-Extraausgabe vom Dezember 1998). Die Orthographischen Regelbücher des Deutschen. in: Der Sprachdienst 1/95. Va-ter. n oder r entweder entsprechend F2 getrennt oder ungetrennt auf die neue Zeile gesetzt werden (vgl.. die von der Wortherkunft her gesehen Zusammensetzungen sind. H.. Institut für deutsche Sprache (Hrsg. Einzel-haft. in-stabil. Institut für deutsche Sprache. F6 Wörter. Neu: Zyk-lus neben bisher: Zy-klus Chi-rurg neben bisher: Chir-urg Al-ler-gie neben bisher: All-er-gie Nos-tal-gie neben bisher: Nost-al-gie He-li-kop-ter neben bisher: He-li-ko-pter pa-ral-lel neben bisher: par-al-lel Literatur zur Rechtschreibreform Augst. H. abblenden. kom-men. auch F6). H. hrsg.). Können ± Lehren ± Lernen.). Brockhaus AG. H. Neu: ei-nan-der neben bisher: ein-an-der wa-rum neben bisher: war-um vo-ran neben bisher: vor-an he-rein neben bisher: her-ein be-o-bach-ten neben bisher: be-ob-ach-ten .. Die neue deutsche Rechtschreibung. Mannheim 1998. Diskussion Rechtschreibreform. rh. Was ist neu? Was bleibt?.. Kommentierte Bibliographie zur Reformdebatte von 1970Ÿ1992. B.1 ck wird nicht mehr in k-k aufgelöst: Neu: Ha-cke statt bisher: Hak-ke schme-cken statt bisher: schmek-ken tro-cken statt bisher: trok-ken Zu-cker statt bisher: Zuk-ker F4 In Fremdwörtern können die Verbindungen aus einem Konsonantenbuchstaben + l. Anwalt-schaft) Irreführende Trennungen (Neuer-öffnung statt Neueröffnung. S. Zabel. Deutsche Rechtschreibung. Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht. K. K. Reform der deutschen Rechtschreibung. sh oder th geben einen Konsonanten wieder und werden nicht getrennt. Zabel. A. Duden. 1Ÿ18. (Wie schon bisher: Papp-plakat.). Stuttgart (Ernst Klett Verlag) 1998.Ÿ24.. Tübingen (Gunter Narr Verlag) 1992. gegen-steuern. von der Dudenredaktion in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und dem Koordinationskomittee für Orthographie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.Neu: Fens-ter statt bisher: Fen-ster kos-ten statt bisher: ko-sten Nes-ter statt bisher: Ne-ster F1. G. M. Regeln und Wörterverzeichnis. Rechtschreibreform. erschienen 1995 im Bertelsmann Lexikon Verlag. Willenpart. was jedoch zum Teil der allgemein üblichen Trennung nach Silben widersprach. Tübingen (Gunter Narr Verlag) 1995. Heller. sch. Bei Fremdwörtern gelten künftig ebenfalls die allgemeinen Trennungsregeln. Seeu-fer statt See-ufer) sollten vermieden werden. vgl. Niedernhausen/Ts. von der Gesellschaft für deutsche Sprache. H. von der Gesellschaft für deutsche Sprache./Dehn. 1994 für Deutschland. Internationaler Arbeitskreis für Orthographie (Hrsg. Das gilt auch für ck. Institut für deutsche Sprache.

med. min (Minute). Mon.5 3 3. d. unter anderem). (und andere[s]. Gerhard Wahrig ². B. genormte Zeitangaben. drei Liter Alkohol.. so wird kein weiterer Punkt gesetzt: Das geschah in Frankfurt a. M. Bei den A. mit Punkt geschrieben. S. postalische Vorschriften weichen allerdings häufig von dieser Schreibweise ab. so gilt folgende Regel: Ist der letzte Buchstabe der Abkürzung identisch mit dem letzten Buchstaben des vollen Wortes.s ` Betonung (2.b. Merkmal zahlreicher indoeuropäischer Spachen (` Indogermanisch). Darauf folgt der Abkürzungspunkt: die Bde. Sek. (Monat). A. O. Frankfurt a. am Satzanfang bzw. (etwa: Shakespeare). wird beim Sprechen sowieso die Beugungsendung ergänzt. Das heiût . neu bearbeitet von Dr. phil. 10 l Wasser. Für Gesellschaft mit beschränkter Haftung sind beispielsweise folgende Abkürzungen geläufig: GmbH. wie metrische und auf dem Dezimalsystem aufgebaute Maûe und Gewichte. ohne Punkt zu schreiben. [!d. (Dutzend). nicht metrische oder nicht dem Dezimalsystem zugehörige Maûangaben.H. A. dürfen nicht verwendet werden.m. Ohne Punkt schreibt man z. die Pkw(s). B. Im anderen Falle schlieût sich die Flexionsendung an den Abkürzungspunkt an: des Jh. k.s Werke (etwa: Schillers Werke). (Minute). = Abkürzungen.LEXIKON DER DEUTSCHEN SPRACHLEHRE Von Dr. auch wenn im ausgeschriebenen Wort diese Endung gar nicht vorkommt: des Pkw(s). GMBH.4 2.. A. . . wenn eine der allgemein üblichen A.. des EKG(s). von Maûangaben dürfen nur dann verwendet werden.e (= die Jahrhunderte).3 5 Ablaut Regelmäûiger Wechsel bestimmter Vokale in etymologisch (` Etymologie) zusammengehörigen Wörtern und Wortteilen. PKW oder Pkw (Personenkraftwagen). s (Sekunde). am Satzanfang steht.s: .kt/r !me#t]. (= dem Herrn). wenn die Maûangabe ohne Ziffer steht: das Meter als Längenmaû. falls dies aus Ersparnisgründen für sinnvoll gehalten wird: S. die Zeichencharakter haben. die man nach deutschem Brauch ohne Punkt schreiben würde. M (Mark). Zur Entstehung des A. stud. Im Einzelnen kürzt man mit Punkt ab z.. Noch weniger als dem Kurzwort (` Kurzwortbildung) sieht man einer Abkürzung die Herkunft an. die im vollen Wortlaut ausgesprochen werden: usw.. war ursprünglich eine Ersparnis beim Schreiben. die Jh. Petra Kürten 1 2 2. Währungseinheiten.. weil man sie verkürzt spricht: cand. Der Zweck der A. Früher wurden fast alle A. 4 4. Dtzd.4). chemische Elemente. in diesem Artikel: A. SSW (Südsüdwest). wie die Eintragung im Handelsregister lautet. B. N (Norden). S (Schilling). G.1 3. A. GmbH. (und so weiter). M. wenn eine Ziffer vorangeht: 1 m Bleirohr. -ende: A. . a. A. . so wird die Flexionsendung direkt angehängt. heute dagegen ist es allgemein üblich. So werden z. A. CDU (Christlich-Demokratische Union). (am Main). o. die man auch verkürzt spricht oder die den Charakter von Symbolen haben (Maûe. jur.: A. ohne Punkt (3. die AG(s). Steht eine Abkürzung mit Punkt am Satzende.1 2. werden im Allgemeinen nicht dekliniert. chemische Zeichen). auch in die gesprochene Sprache ein. u. besonders auch Namen. DM (Deutsche Mark). wird nicht abgekürzt: Zum Beispiel erlaubte ich ihm nicht. (= die Bände). In.1 4. Später drangen die A. . (an der Oder). A. Walter Ludewig ².. die EKG(s). aus einer Fremdsprache übernommene A. AG (Aktiengesellschaft). erweitert von Prof. Möchte man die Flexion jedoch deutlich machen.s (= des Jahrhunderts).: In einem Text öfter vorkommende Wörter. (Sekunde). Himmelsrichtungen.. dem Hrn. in Firmennamen so geschrieben. Bei den mit Punkt geschriebenen A. H (Wasserstoff). Ausnahmen von dieser Regel sind sehr zahlreich. wenn sie mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben werden: m (Meter). von Maûeinheiten u.2) kann im Genitiv Singular des Neutrums und im Plural bei allen drei Genera die Endung -s stehen. bei denen jeder Buchstabe einzeln gesprochen wird: BRD (Bundesrepublik Deutschland). Zusätze zu mehrfach vorkommenden Ortsnamen: Frankfurt a. Man unterscheidet zwei Arten des A. 10 ha Land.2 4. (Inch). Min.. g (Gramm).2 2.2 Abkürzungen Kurzformen häufig vorkommender Wörter oder Wortfolgen. Dr.3 2.

Spielerei. Verstand. Arbeit. Gegensatz..]: nehmen ± nahm ± genommen.4 Substantivierte Infinitive bzw. das munter e Kind Plural die kräftig en Männer der kräftig en Männer den kräftig en Männern die kräftig en Männer Plural die klug en Frauen der klug en Frauen den klug en Frauen die klug en Frauen Plural die munter en Kinder der munter en Kinder den munter en Kindern die munter en Kinder . Verben und auch anderen A.a. Minute. den kräftig en Mann Feminium: Singular Nom. Erblindung. Güte. Sauberkeit. die seit Jakob Grimm als schwach bzw. wenn es die Mitglieder einer bestimmten Regierung bezeichnet.e sind Ableitungen von Substantiven. oder Zusammensetzungen. Feindschaft. die aufgrund ihrer ` Valenz weitere Objekte benötigen: das Kind bemalt die Wand. Bildhauerei. Klaus humpelt. Wissenschaften und Künste: Philologie. starken Verben. Band.Ableitung 1. die durch äuûere Flexion.h. Rückkehr. Adjektiv. in veränderten Formen. sie können neben ihrer abstrakten Bedeutung in Einzelfällen auch konkret gebraucht werden: (er brachte seinen Raub nach Hause). Man unterscheidet dabei zwei Arten der Deklination. Schweigen. der Bruch. jener. Geschwindigkeit. ¾rger. erscheinen 1. Instinkt. stark bezeichnet werden. z. [e#] ± [a#] ± [. das Lernen.3 Von Verben abgeleitete Abstrakta (Vorgangsbegriffe): der Raub. Ehebruch. Adjektive: das Lesen. Physik. erfolgt durch ` Ablaut und/oder Anfügung von ` Suffixen: so sind z. So ist das Wort Unschuld zunächst A. die einzelnen Kasus durch besondere Endungen zu kennzeichnen. Handlungen: Lesen. die Substantive Bund. z. Freude. A.. manche dieser Wörter können jedoch. den Wechsel in der Klangfarbe. das Neue.1 higkeit besitzt. B. -haft. ist eine Wortart.en mit Suffixen. Helligkeit. -isch. jeder. stellt etwa ein Sechstel des gesamten Wortschatzes der deutschen Sprache.1 wenn vor der Wortgruppe Adjektiv + Substantiv der bestimmte Artikel oder ein Pronomen mit voller Beugung: dieser. Im Gegensatz dazu stehen Verben. Gramm. Die Mehrdeutigkeit dieser Wörter wird jeweils im Sinnzusammenhang der ` Rede aufgehoben. ` Substantiv. ist noch im heutigen Deutsch charakteristisch für die Tempusbildung der sog. Eigenschaften: Länge. -ig. dem munter en Kind(e) Akk. 3. Vorgänge: Schlaf. 3 Unter dem Gesichtspunkt der ` Wortbildung gibt es folgende Gruppen von Abstrakta: 3. Bindung von dem Verbum binden abgeleitet. Farbe. -lich. und Substantiv unter dem Oberbegriff ` Nomen zusammengefasst. dem kräftig en Mann(e) Akk. Sanftmut. steht: Maskulinum: Singular Nom. den Wechsel in der Vokallänge. Numeri und Genera mit verschiedenen Endungen gebildet werden. 3. konkrete Bedeutung annehmen: Kleinigkeit(en). Binde. Verhältnisse (Beziehungen): Ehe. Schöne. Krankheit. ist Eigenschaftswort am üblichsten. Tod. absolutes Verb Verb. Kraft. Das A.: [e#] ± [a#] ± [o#]: stehlen ± stahl ± gestohlen. Heiterkeit. kann aber auch konkrete Bedeutung annehmen. Musik. das im Unterschied zum Konkretum die Eigenschaften von Gegenständen (Personen und Dingen) oder nicht gegenständlichen Erscheinungen bezeichnet. Anlass. Abstraktum 1 Begriffswort.. partizipiale Bildungen u. der klug en Frau Akk. Zustände: Wärme. Nach den Bedeutungsbereichen lassen sich folgende Gruppen unterscheiden: Vorstellungen: Gedanke. Kälte. Löten. Die schwache Deklination des A. Zähigkeit. d. nimmt aber in dem Ausdruck eine Unschuld vom Lande konkrete Bedeutung an und bezeichnet ein naives. 2 Manche Abstrakta erhalten in bestimmten Verwendungszusammenhängen konkrete Bedeutung. Seele. Eigenschaftswort Das A. Flüssigkeit(en).]: brechen ± brach ± gebrochen. der kräftig e Mann Gen. Ableitung. das von der ` Zusammensetzung und der ` Präfixbildung zu unterscheiden ist. Wahre. Ruhe. Adjektivum. das heiût durch Deklination. in einer unveränder. ` Morphem. Form. das innerhalb eines Satzes ohne zusätzliche ` Objekte oder ` Ergänzungen auskommt: es regnet. einfältiges Mädchen. Als deutsche Bezeichnung für A. Beginn. Der A. Die meisten A. des munter en Kindes Dat. B. der klug en Frau Dat. Süûigkeit(en). [&] ± [a#] ± [. die klug e Frau Neutrum: Singular Nom. Triebkräfte: Ursache. Das A. Klugheit. 2. das Wachsen. In der traditionellen Grammatik sind A.h. Kameradschaft. Maûe und Zeitbegriffe: Meter. den qualitativen A. ¹Primäreª (einfache) Adjektive gibt es im Deutschen nur etwa zweihundert. Demokratie. besonders im Plural. 3. Ebenso ist Regierung zunächst A.1 Abstrakta auf -heit und -ung: Blindheit.s kommt dann vor.]: bergen ± barg ± geborgen. Gerechtigkeit. Erkrankung. das Leiden = Krankheit).2 ten Grundform und 2. (aber mitunter konkret: das Schreiben = Brief. oder die Abtönung. den quantitativen A. -sam usw. des kräftig en Mannes Dat. Bedürfnis. Derivation Mittel der ` Wortbildung. das munter e Kind Gen.2 Abstrakta auf -keit (-igkeit): Ewigkeit. die klug e Frau Gen. Krieg. jeweils für die einzelnen Kasus. Monat. Härte. [&] ± [a] ± [. Kilowattstunde. d. oder die Abstufung. die Heirat. die wie das Substantiv die Fä. wie -bar. B. kann im Dt. Traum. Unruhe. Drang. 2.

Der Plural dieser Deklinationsreihe mit unbestimmtem Artikel wird ohne Artikel.. also stark gebildet. edl en Wein Femininum: Singular Nom. zahlreiche. . verdammter! Das prädikativ verwendete A.7 2. während es z.2 Stark dekliniert werden A. dass die Wortgruppe Adjektiv + Substantiv ohne Artikel oder Pronomen mit voller Beugung steht. und steht unter 2. In der Regel steht es vor diesem und erscheint dabei mit veränderten Formen. so haben sie die gleiche Endung: nach gutem.4 2. attributiv 2. formgleich ist. manch. unser. meist gehobener oder dichterischer Sprache. manch. die starke Endung an das A. die parallele Beugung: beide jüngere Geschwister (also wie 2.5 2. 2. steht das attributive A. ebenso kein sowie die Possessivpronomina mein. keines alt en Buches Dat. sehr gemütlich. werden wie A. beim Neutrum im Nom. z. undekliniert nach dem Substantiv: Der Franz. Maskulinum: Singular Nom. Sing. einen neu en Schuh meine neu en Schuhe Femininum: Singular Nom. Papa Fittig. im Plural). sonst überall die schwache. dass es vorwiegend mit der ` Kopula sein. bei dieser Endung ist). . a. Folgen mehrere A. zur Charakteri- 2. stets die Endung -(e)n steht.2 . doch begegnet neuerdings auch die starke Form: manche groûe Künstler. dreckiges! Mist. edl em Wein(e) Akk. einem neu en Schuh meinen neu en Schuhen Akk. über die Verschiedenartigkeit der Endungen ` 2. aber auch mit anderen Kopulaverben das Prädikat bildet. zahlreiche treffende Beispiele.8 3 3. wenn der unbestimmte. haben also nach ` 2. meist schwach gebeugt: beide jüngeren Geschwister. stark dekliniert: in manch hartem Streit. meist in schwacher Form: folgendes treffende (seltener: treffendes) Beispiel. etliche. rein e Seide Gen. 2. adverbial. kein alt es Buch Gen. deiner lieb en Mutter Akk. deine lieb e Mutter Gen. trägt diese Bezeichnung aufgrund der Tatsache. dekliniert: Lump. werden die Wörter solch. Nach unverändertem solch. ein Schüler hochgelehrt. Die syntaktische Funktion des Adjektivs lässt sich folgendermaûen gliedern: 1.Adjektiv Diese Deklination lehnt sich an die schwache Deklination des Substantivs vom Typus Bote an. rot es Blut Plural neu e Schuhe neu er Schuhe neu en Schuhen neu e Schuhe Plural lieb e Mütter lieb er Mütter lieb en Müttern lieb e Mütter Plural alt e Bücher alt er Bücher alt en Büchern alt e Bücher Neutrum: Singular Nom. Sing. In besonderen Fällen. mehrere. eine Ausnahme bildet hier nur der Akk. gilt als veraltet. B. verschiedene. dazu sämtliche und alle selbst dekliniert.e im Sing. dem zugehörigen Substantiv seine Stellung im Satz anweisen. Dabei tritt das A. rein er Seide Akk. . prädikativ 3. Nach folgend steht im Sing. Mask. die Endung -en gegenüber der älteren -es durchgesetzt. altem. und Akk. dein. des Mask. Försters Fritze. Wenn jedoch das Mask. edl er Wein Gen. hat sich.1: Maskulinum: Singular gemischt Plural schwach Nom. bei der auûer im Nom. ein neu er Schuh meine neu en Schuhe Gen. . rot en Blutes Dat. sein. (Bei unser und euer gehört -er zum Stamm. Grundzahlen sowie die unbestimmten Zahlwörter: viele. so folgen die A. und Neutr.6). Sing. mit dem folgenden Substantiv eine begriffliche Einheit bildet: mit vortrefflichem rotem Weine gefüllt.6 2. . die Endung -es: gutes Menschen Leid. sämtliche näheren Angehörigen.e nur in dem Falle. edl en Weines Dat. unzählige. deine lieb e Mutter Plural unsere lieb en Mütter unserer lieb en Mütter unseren lieb en Müttern unsere lieb en Mütter Hier tritt beim Maskulinum im Nom.e: zweier guter Freunde.1 3. In der Stellung vor dem Substantiv kommt es in einigen stehenden Wendungen auch unverändert vor: ruhig Blut.e in schwacher Form: solche groûen Künstler. eines neu en Schuh(e)s meiner neu en Schuhe Dat. erhält das A. kein alt es Buch Plural keine alt en Bücher keiner alt en Bücher keinen alt en Büchern keine alt en Bücher Nur im Gen. Sing. . jener.e aufeinander. rot es Blut Gen. auch wenn das letzte A. einige. verschiedene alte Herren. blond und kraus. gutes Mutes.4 die gleichen Endungen wie die nachfolgenden A.. euer. es übernimmt die Endungen des bestimmten Artikels (bzw. je nach dem Kasus. welch werden die A. des Fem. im Plural gewöhnlich in starker Form: folgende widersprechende (auch: widersprechenden) Sätze. endungslose Artikel ein. und Neutr. (Busch) In sehr erregter Sprache wird auch das nachgestellte A. Bei der Charakterisierung von Personen oder Gegenständen tritt das A. die schwache Endung -(e)n hat. Jung Siegfried. und Neutr. rot em Blut(e) Akk. das A. andere.3 Eine gemischte Form der Deklination gibt es im Singular. im Nom. welcher hervorragende Mann!. welch groûer Künstler!. rein er Seide Dat. keinem alt en Buch(e) Akk. soweit das Substantiv die Genitivendung -s zeigt. allen groûen und kleinen Kindern. einige Restformen sind erhalten. jeder). Mama Fittig. attributiv neben ein Substantiv. welch (bes.2. der Demonstrativpronomina dieser. Hier muss also das A. elender! Schwein. deutschem Brauch. B. deiner lieb en Mutter Dat. bei solch törichtem Geschwätz. keines-falls (gegenüber jüngerem jedenfalls) u. vieler schöner Tage. Sing. rein e Seide Neutrum: Singular Nom. . . der mit dem Nom. treu und friedlich. in dem das Substantiv auftritt. . einzelne.e behandelt. gut Freund. Nach beide wird das nachfolgende A. ihr vor der Wortgruppe Adjektiv + Substantiv erscheinen. während er mit kein oder den Possessivpronomina schwach gebildet wird wie unter 2..

-o. furcht ± bar. woher. wo. Ableitungen sind mit einem ` Suffix und/oder ` Präfix versehen: un ± zweifel ± haft. *das gerne Malen. sehr. vorkommen: er scheint kräftiger. steht in Verbindung mit sein. eng verwandt mit . Auf das Subjekt bezogen wird das A. lassen sich wegen der Lautgestalt ± wenigstens in der Hochsprache ± nicht deklinieren. Mithilfe dieser Umformungsprobe kann zwischen 3 Adjektivadverbien und reinen Adverbien (wie gern.s vor.i. . Bei anderen Verben ist das Prädikativ auf das Objekt bezogen: ich finde ihn ganz vernünftig. Der prädikative Gebrauch. sie hatten in den älteren Stufen der sprachlichen Entwicklung auch noch kennzeichnende Endungen (ahd. In früheren Grammatiktheorien wurden unveränderte Adjektivformen als Adverbien bezeichnet. Steht das A. gern. . d. fühlst du dich gesund?. wenn sie ein Geschehen charakterisieren (` Adjektiv 3. ich denke an dich. prädikativ mit dem Substantiv in Verbindung bringen. fuchsteufelswild.1 3. wie. er nimmt darauf Bezug. das kann als erledigt gelten. Umstandswort Unveränderliche ` Wortart mit verschiedenen Funktionen im Satz. im Griechi- Adverb. ist für jede der unter ` 3 beschriebenen syntaktischen Aufgaben geeignet. hintere. bleibt schön. gewärtig. es steht für ein präpositionales Gefüge: der Artikel nimmt auf das Buch Bezug. eisern.1 2. bald.e treten und deren Bedeutung abtönen oder präzisieren: Fritz ist hoch begabt. abends . wie kommst du zurecht? 1 2. Adjektivadverbien kann man im Gegensatz zu reinen 4 Adverbien steigern: Heiner malt am buntesten. schnell. das einem Subjekt oder Objekt ein ` Prädikativ zuordnet. er hört schwer. die orientierenden A. kann in seiner Grundform auch vor andere A. leise gearbeitet. bleiben also unverändert: ein lila Kleid mit rosa Punkten. folg ± lich. sie haben prima Zeugnisse nach Hause gebracht.e. mit einem ¹Elementarverbumª sein. ausfindig. werden.3 3 3. dort. hat hier Stellvertreterfunktion. Ausgehend von der Bildungsweise unterscheidet man die folgenden Gruppen von A. eine Handlung: abspenstig. als Prädikatsnomen bei Verben wie sein. un ± gern. auch noch im Althochdeutschen und ` Mittelhochdeutschen (-o bzw.2 2. . Der Gebrauch als ` Pronominaladverb: das A. Die neueren ± und zwar sowohl die rein an der Form orientierten als auch die inhaltsbezogenen ± Grammatiktheorien gehen bewusst vom gegenwärtigen Sprachzustand aus und sprechen daher von A. Hierher gehören auch zweigliedrige Ausdrücke wie fix und fertig. wohl aber wertend: sein Verhalten war typisch. manche stellen. . auûer ± dem. als er ist.5 3.2 3. Ein Rest hat sich in der Form lange erhalten: es dauerte lange. Ausgehend von ihrem syntaktischen Bezug im Satz sind die wichtigsten Funktionen des A. europäisch. nicht jedoch attributiv bzw. platonisch. . woher?. gern. -e). dar. Die Grammatik hat diese unveränderten A.. Dieser Bezug lässt sich mithilfe der folgenden Umformungsprobe (= Attributsprobe) nachweisen: Heiner malt bunt. Der Gebrauch als ` Relativadverb: das A. spricht man heute von Adjektivadverbien: Du sollst deutlich schreiben. die aus fremden Sprachen übernommen wurden. das kommt mir merkwürdig vor. . golden. Es kann jedoch auch in attributiver Funktion beim Adjektiv. wird. also nicht: *die Theatervorstellung war damalig. . Heiners Malen ist bunt.e das Geschehen charakterisieren: er hat gut. das A. drauûen (Ort). Bei einer solchen adverbialen Konstruktion kann man 2 das Adjektiv lediglich mit dem substantivierten Infinitiv des Verbs.ien: reine A. -e).3 schen und Lateinischen hatten diese Formen besondere adverbiale Endungen.4 3. gestern. heiûen.e (obere. die Mutter hält die Suppe warm. Der Gebrauch als ` Interrogativadverb: das A. ein Verb. . werden. Im Gegensatz zum ` Relativpronomen wird das Relativadverb jedoch nicht dekliniert.s: Der adverbiale Gebrauch: das A.2 Adjektivadverb 1 Adverbial verwendetes ` Adjektiv. *Heiner malt am gernsten. Ein Geschehen oder eine Tätigkeit wird im Allgemeinen durch ein Verb geschildert. 3. schuld. Der attributive Gebrauch: das A. wo wir uns verabredet haben. Auch hier liegt adverbialer Gebrauch des A. Einige attributiv verwendete A. wesentlich älter als . hölzern .formen früher auch den Adverbien zugerechnet. werden . so gibt es die näheren Umstände des im Satz ausgesagten Geschehens an.: das neue Theater ist anders. einen Zustand: eingedenk. B. Sie sind also zumeist auf die attributive Stellung neben einem Substantiv beschränkt. wo?. So können z. Nicht jedes A. Bei manchen Verben wird es mit als oder für angeschlossen: ich halte das für richtig. Adverb und Substantiv stehen. machen verbunden. . Das A.1 4.) unterschieden werden. wohin. bestimmt ein Verb näher: Marion steht dort. das ist ein recht schönes Bild. wie sternhagelvoll. das bunte Malen.ien bestehen nur aus einem einzigen Stammwort: heute.3 3.) im Allgemeinen nicht prädikativ verwendet werden (mit Ausnahme wertender Aussagen). lassen sie sich nicht als vorangestelltes Attribut verwenden: er malt gern. . du kannst das nicht ungeschehen machen.6 . Wie das Relativadverb wird das Interrogativadverb nicht dekliniert. vor ± her. mhd. *diese Praxis ist ärztlich. Zusammensetzungen lassen sich in selbständige Wörter zerlegen: dort ± hin. klipp und klar und zusammengesetzte A.3). leid. jederzeit (Zeit). gewahr. wohin ich auch gehe.Adjektivadverb sierung eines Seins in der unveränderten Grundform neben ein prädizierendes Verb. Anstelle solcher Adverbien können aber auch A. Adjektiv oder ein anderes A. übernimmt in diesem Fall die Rolle eines ` Interrogativpronomens. kann ein Nomen. näher bestimmen: der Spieler dort wird ausgewechselt. der näheren Charakterisierung dieses Geschehens dient das ` Adverb: er hat hier. einen Vorgang: ansichtig. warte bitte dort. steht hier anstelle eines `Relativpronomens. (er)scheinen. neben ± an. Da reine Adverbien undeklinierbar sind. 4 4. Da im Neuhochdeutschen die Endung weggefallen ist und somit Formengleichheit mit den adjektivischen Grundformen besteht. bleiben: das Wetter ist. die sie seitdem abgelegt haben. *Heiner ist bunt.en mit adverbialer Funktion (` Adjektivadverb). er arbeitet sehr oft nachts. im Zusammenhang mit dem Verbum. wohin?. umsonst (Modalität) gearbeitet. wie?. Andere wiederum kommen nur in der unveränderten Form im Prädikat vor: schade.

Diese Gruppe gibt Auskunft über: den Grund im engeren Sinne (kausal): also. 4. derart. lag er krank im Bett. den Zweck. Er ist gebürtig aus den USA. sie sind notwendig. Auch Infinitiv. nötigenfalls. damit ein Satz grammatisch vollständig ist. 4.en handelt es sich um Adverbialergänzungen. instrumental: Er fuhr mit seinem Wagen hinterher. gebürtig oder wohnhaft : Sie wohnt in Hamburg. (Umstandswort des Ortes. manchmal.2 2. das die näheren Umstände angibt. mehrmals. konzessiv: Trotz der Kälte ging er spazieren. (` Kausalbestimmung) 2. dass die Präposition nicht eng mit dem Verb verbunden ist. Notwendigkeit. sooft ich zu ihm kam. (` Temporalbestimmung) Zeitpunkt: Er war am letzten Sonntag bei uns. drinnen.. Temporalsatz. A. unten. 5 Zum adverbialen Gebrauch von Adjektiven: ` Adjektivadverb. also. anders.4 kausal: Er kam wegen seiner Erkrankung nicht.en unterscheiden sich von Letzteren dadurch.2 Temporales A. deshalb. Konditionalsatz. die Begründung. Möglichkeit u. eilends. damals. 4. Diese Gruppe gibt Auskunft über: Verhaltensart: gern. sonst.4 Kausales A. woher? dorther. heraus. Notwendigkeit. ging er spazieren. Grad oder Intensität: so. wie lange? bisher.. meistens. die Einräumung (konzessiv): jedenfalls.en sind häufig präpositionale Gefüge. bezieht sich auf einen ganzen Satz: ich habe leider die gesamten Unterlagen verloren. wohin? dorthin. Ausgehend von der Art der Umstände. hinunter. sich befinden. 1 1. Temporalsätze: als ich ihn besuchte. des möglichen Grundes = konditional: wenn du nicht artig bist. ± *Er ist gebürtig. zweimal.h. Instrumentalsatz. wie oft? zeitweise. einst. Wirklichkeit. um zum Sport zu gehen. Herkunft: Er kommt aus Frankfurt. Er nimmt die grammatische Stellung einer ` Adverbialbestimmung ein und charakterisiert somit die näheren Umstände eines Geschehens. dass 1 der zweite Hauptsatz eine dem Inhalt des ersten entge- . genug. Zahl oder Maû: mehr. Adverbialsatz. vielleicht. Von der syntaktischen Funktion her kann die A. Adverbiale. dass wir spazieren gehen konnten. Sie folgen nach Verben und Adjektiven wie sich verhalten. (` Modalbestimmung) Art des Verhaltens: Sie ging mit groûer Freude hin. adversativ: Hans blieb noch länger am Ort. unterhielten wir uns angeregt.2 2. lassen sich die folgenden Gruppen unterscheiden (` Adverb 4): Lokale A. damit du später etwas kannst. Zahl oder Maû: Heute Grad oder Intensität: Das Publikum folgte der Rede mit groûem Beifall. freute er sich. A.7 Der Gebrauch als Satzadverb: das A. musst du zu Hause bleiben. vergebens. indem er in die Hände klatschte.1 2. bald. rechts. entgegensetzend In ` Satzverbindungen kann der Fall eintreten. Konzessivsatz. folglich. sicherlich. ` Konjunktionalsatz.¾: Das kann man mit völliger Sicherheit sagen. (` Lokalbestimmung) Ort: Es liegt auf dem Tisch. Kausalsatz. damit ein Satz grammatisch vollständig ist.3 Adverbialbestimmung. allzu. geschehen. des Zwecks = final: lerne fleiûig. Umstandssatz Der A. konsekutiv: Er arbeitete bis zur völligen Erschöpfung an dem Projekt.1 2.3 Modales A.2 2 2. seitdem. solange ich bei ihm war. Finalsatz.en stellen Adverbialangaben dar. dafür. Modalsatz. wo du stehst. darum. hierfür.3 2. wo wir hergekommen sind. unter denen sich die im Satz ausgedrückte Verbalhandlung vollzieht. der Folge = konsekutiv: das Wetter war so schön. die Absicht (final): dazu.1 Lokales A. dort. (`Satzadverbial) 4 Ausgehend von der Art der Umstände. demzufolge. ± *Sie wohnt.oder Partizipialkonstruktionen können die Funktion von Adverbialsätzen übernehmen: ich bin zu erschöpft. wir wollen hingehen. Die meisten A. die sie beschreiben. wohl.adversativ 3. des Mittels = instrumental: er schlichtete den Streit. Umstandsbestimmung Satzglied. aufwärts. Richtung: Hänge das in den Schrank. Modale A. verlieû er das Zimmer. final (` Finalbestimmung): Er nutzt jede freie Stunde zum Lesen. Sie dürfen je. Möglichkeit u. Es werden lediglich Zusatzinformationen geliefert: Sie besitzt ein Haus in Hamburg. wohnen. indem er ruhig blieb. während sein Freund abreiste. ¾. hast du deine Sache gut gemacht. Zeiterstreckung: Sie schlief den ganzen Tag. habe ich dich nicht mehr getroffen.1 1. sondern im Gegenteil durch andere Präpositionen ersetzt werden kann: Der Hammer liegt auf / neben / unter dem Tisch. lassen sich die folgenden Gruppen unterscheiden: 4.4 3 4 adversativ. schon. einen Grad angebend: soweit ich sehe. Lokalsatz. Temporale A. konditional: Ich werde nach Möglichkeit kommen. Folge (konsekutiv): folglich.3 doch nicht mit Präpositionalobjekten verwechselt werden. wie man es von einem guten Schüler erwarten durfte. (Umstandswort der Zeit): wann? heute. Kausalsätze (im weiteren Sinn): zur Angabe: des wirklichen Grundes = kausal: weil ich zu spät kam. der Richtung und der Herkunft): wo? hier. Komparativsatz.: völlig. des Mittels = instrumental: der Lehrer verschaffte sich Gehör. trotzdem. die sie beschreiben. Modalsätze: vergleichend: er war interessiert. sehr. (Umstandswort des Grundes). sie sind nicht notwendig.h. womit. des ¹unzureichendenª Grundes = konzessiv: obwohl es regnete. oben. entweder als obligatorische ` Ergänzung oder als freie ` Angabe auftreten: Nur bei wenigen A. deshalb. Richtung: so weit der Blick reicht. damit. das Mittel (instrumental): dadurch. besonders. Konsekutivsatz. sich betragen. nirgends. demnach. gleichwohl. Kausale A. fortan. d.es: Lokalsätze: Ort: bleibe. die Bedingung (konditional): andernfalls. Wirklichkeit. gehört wie der ` Subjektsatz und der ` Objektsatz zu den Gliedsätzen. Man unterscheidet die folgenden Arten des A. (Umstandswort der Art und Weise). 1 2. sehen wir riesige Wälder. d. verärgert und unverständliches Zeug murmelnd.

dieses Vorhaben kostet dich keinen Pfennig. doch. ist in manchen Sätzen obligatorisch (` Aktant).h. Dann spricht man von einer adversativen Verknüpfung der Sätze. Nach inhaltlichen Kriterien lassen sich zwei Arten des A. ferner in Zeitangaben auf die Frage: wann?: letzten Sonntag waren wir bei Schulzes zu Besuch. jedoch ein besseres Verständnis einer Formulierung ermöglichen: er beraubte die alte Frau ihres Geldes. bezeichnet nicht nur das Bewirkte (wir bauen ein Haus). Jedoch ist auch diese Begriffsbestimmung zu einseitig: Der A.1 3. so dass ein grammatischer Satz entsteht. Die obligatorischen A. auf ein Objekt zielenden) Verben. Akkusative des Inhalts können aber auch zu ` intransitiven Verben treten: er kämpft einen harten Kampf. ` Rektion. man nennt ihn einen Meister seines Faches. Die Art und Anzahl der A. dessen ungeachtet. das sich durch wen oder was? erfragen lässt. der durch die Konjunktion während eingeleitet wird: während ihr euch amüsieren könnt. Viele von ihnen können durch syntaktische Konstruktionen mit ¹machenª oder ¹bewirkenª umschrieben werden.6 Agens Verursacher einer Handlung.3 3. 2 2. deutlich hervortritt. zwar ± aber: ihr könnt euch amüsieren. 2 Der A.h. ob der ` Stamm ein Verb oder ein Adjektiv ist. den 2. A. sondern auch etwas. 1 Das A. Abhängig davon. um einen Vorgang nach zeitlichen bzw. indes(sen).en der Verben im Einzelnen: iterativ: Verben. v. Die durativen Verben beschreiben eine Handlung oder einen Vorgang als einen zeitlich nicht strukturierten Ablauf. Fall. können zwei A. nichtsdestoweniger. sondern. 1 2 3 3.e stehen: Fritz hat mich einen Trick gelehrt.2 3. Sie sind von der Valenz des Verbs unabhängig und zahlenmäûig nicht festgelegt. gleichwohl. aber wir müssen arbeiten. h.en sind Ergänzungsbestimmungen des Verbs. diminutiv: Verben zum Ausdruck einer geringen Intensität: hüsteln ± husten. d. es muss stehen. intensiv: Verben mit der Bedeutung eines besonders hohen Grades von Intensität: brüllen. das ¹das von der Handlung Bewirkteª kennzeichnet. als Inhalt: eine Schlacht schlagen. hat im Dt. sticheln. Jh. sie beschränkt oder berichtigt. repräsentiert durch das ` Subjekt des Satzes. was schon vorhanden ist und von der Handlung nur betroffen wird (wir bewohnen ein Haus). Im Gegensatz dazu wird bei den nicht durativen Verben die durch eine Beginn.. allein. die ein ¹Verursachenª beschreiben.en. frei) enthalten. Satzmuster. Man kann sie beliebig innerhalb eines Satzes hinzufügen oder weglassen: er beraubte ohne jeden Skrupel die alte Frau ihres Geldes. die für die strukturell korrekte Konstruktion eines Satzes notwendig sind: er beraubte die alte Frau. Reihen bildende Flexionsoder Wortbildungsmorpheme. ` Suffixe: Sie sind dem Stamm nachgestellt (freund ± lich). er wird auch in Adverbialbestimmungen verwendet. Ergänzung. muss zunächst einmal grundsätzlich unterschieden werden zwischen durativen (= imperfektiven) und nicht durativen (= perfektiven) Verben. eine treffendere Übersetzung wäre deshalb etwa ¹Effektivusª gewesen.en wird durch die ` Valenz des Verbs bestimmt. schon im 1. schreien. dass sie zwar nicht für die Struktur des Satzes zwingend notwendig sind. nennen u.oder Endphase begrenzte Entwicklung eines Geschehens betrachtet. d. frei nicht vorkommende.. kausativ/faktitiv: Gruppe von Verben. Die fakultativen A. Akkusativobjekt Durch die ` Rektion bzw.e sind abhängig von ` transitiven (d. damit der Satz grammatisch (vollständig) ist: er wiederholt die Frage. kreischen. Die A. Bei lehren. meist jedoch werden sie durch eine der folgenden ` Konjunktionen miteinander verbunden: aber. die eine Tätigkeit bezeichnen.en unterscheiden sich von den obligatorischen dadurch.2 3 4 Affrikata. sonst. In anderen Sätzen ist es fakultativ. kosten. müssen wir arbeiten. d. ` Passiv 1 Gegenbegriff: ` Patiens Akkusativ. dagegen. bei der Datumsangabe: Mittwoch. vielmehr. Oktober (damit der A. Chr. er schläft den Schlaf der Gerechten. auch in Wertbestimmungen: das ist keinen Pfennig wert.s unterscheiden: das affizierte (oder äuûere) Objekt: die Tätigkeit trifft den Gegenstand: einen Hund schlagen. in beiden Fällen ist die Funktion des Akkusativs die eines Objektes (` Akkusativobjekt). jedoch. inhaltlichen Gesichtspunkten zu charakterisieren. es kann stehen: sie hat (einen Preis) gewonnen. das nicht frei ist.Affix gengesetzte Aussage macht. 2 Diese können unverbunden nebeneinander stehen. Darüber hinaus kann ein Satz noch freie Angaben (` Angabe. trotzdem. h. (` Satzmuster) Aktant Satzglied. In ` Satzgefügen wird der adversative Gedanke durch einen Nebensatz ausgedrückt. Man unterscheidet zwischen obligatorischen und fakultativen A.4 .1 2. aber noch eine andere Funktion. hingegen. Wenfall 1 Die Bezeichnung Akkusativ (der ¹die Anklage betreffendeª Kasus) ist eine falsche. dennoch. ¾. das effizierte (oder innere) Objekt: die Tätigkeit bewirkt den Gegenstand: als Ergebnis: eine Münze schlagen. bei Varro begegnende Übersetzung des griechischen Fachworts ai©tiatikh pivsiV. saufen. die eine zeitliche oder räumliche Erstreckung angeben: der kleine Junge ist erst einen Monat alt. 4. unterscheidet man zwischen kausativ und faktitiv. Nach der Position dieser Morpheme gegenüber dem ` Stamm unterscheidet man: ` Präfixe: Sie gehen dem Stamm voraus (Un ± sinn).2. Bei der A. wurden als Beispiele maskuline Substantive im Singular verwendet). Affix Zusammenfassende Bezeichnung für gebundene. die eine ständige Wiederholung von Handlungen oder Vorgängen kennzeichnen: streicheln. angeriebener Laut ` Konsonant 1. sondern in Abhängigkeit vom Verb eine Leerstelle besetzt. nur. oder durch die doppelgliedrigen:einerseits± andrerseits. 1 2 3 4 Aktionsart Semantische Kategorie des Verbs. ` Valenz des Verbs gefordertes ` Satzglied im ` Akkusativ. lächeln ± lachen. das Figürchen ist einen Fuû hoch.

punktuell: Verben. von denen es höchstens ein ¹unpersönlichesª Passiv gibt: hungern (es wird gehungert). Lautverschiebung sowie den Beginn des iUmlauts. A.s als Tätigkeitsform erläutert. Erd e). dass das A.1 1. mit der Bedeutung ¹mit etwas versehenª: besohlen. gelingen. der durch einen festen Bestand an Ausdrucksformen realisiert wird. bevor der übergeordnete Satz weitergeführt wird. lachen ± läche ln) und der Umlaut bzw. B. ¹Das glaube ich nichtª. ein Komma. der gebückt ging.oder Ausrufezeichen. Die morphologischen Mittel zur Bildung solcher A. auch die Formen anderer Verben stellt. ¹lässt du es bleiben.e ist weiterhin gekennzeichnet durch den Einfluss der 2. erd a. Im Wortschatzbereich ergeben sich gravierende Veränderungen durch die stetige Ausbreitung des Lateinischen. egressiv: (= resultativ): Verben. Man darf sich das A.5 3. z. sich setzen. durch welche der Übergang von einem Zustand in einen anderen verdeutlicht wird: altern.1) abgeschlossen: Fritz antwortet: ¹Ich werde diese Aufgabe morgen erledigen. bei Verben. umschlossen: Dann traf mich ein Blick. Dort wird die Bedeutung des A. finden. Personalpronomina: ich sah einen Mann auf der Straûe. Tatform.8 3. charakterisieren auch einzelne Wörter als von anderen ausgesprochen oder geschrieben: 1 1. Anapher Verweis auf ein vorher erwähntes Element der Rede. Die aphabetische Reihenfolge der Buchstaben dient u. und ist deshalb die Grundlage der meisten Wörterbücher (` Wortschatz 5). es steht stattdessen nach dem schlieûenden A. 750 ± 1050). ihre Wurzeln suchten zwischen den Steinen Halt. scheinen. B.en ist der um 765 in Freising entstandene ¹Abrogansª. sondern ein Vorgang.en sind die vorhandenen vollen Endsilbenvokale (z.en sind im Deutschen die Präfigierung (auf ± wachen. ahd. Das dt. Stehen die Ankündigungsworte innerhalb oder hinter der Rede. besteht aus 2 mal 26 Schriftzeichen für Groû. Stehen Ankündigungsworte vor der Rede. Glossen (= Erläuterungen. sofern die folgende Silbe ein [i] oder [i#] enthält (` Umlaut). abkühlen. frieren. so werden sie mit ` Doppelpunkt (1. Alemannisch. die Erweiterung der Infinitivendung. die Platte aus massivem Eichenholz. antwortete Franz. Fränkisch).und Auslaut nach langem Vokal: û. entfernen. durch die keine Tätigkeit. ist als Ausdruck einer Handlungsrichtung zu bezeichnen. sondern es handelt sich um eine Vielzahl von Dialekten (z.9 3. die ein Geschehen kennzeichnen. Schlieût die Rede vor den Ankündigungsworten mit Punkt oder Komma. umschlossen. Das A.) Die älteste Überlieferung des A. das auf einen kurzen Zeitpunkt begrenzt ist: platzen. der Ablaut (glatt ± glätten. den Wortbestand einer Sprache übersichtlich aufzuführen. so gilt folgende Regelung: Schlieût die vor den Ankündigungsworten stehende Rede mit Frage. Akzent ` Betonung Alphabet Der Bestand an Buchstaben in einer festgelegten Reihenfolge. Althochdeutsch Erscheinungsform der deutschen Sprache zur Zeit des Frühmittelalters (ca. mit deren Hilfe sich die Entfernung oder Beseitigung von etwas ausdrücken lässt: enteignen. jedoch ist zu beachten.7 3. Relativpronomina: ich sah auf der Straûe einen Mann. geschehen. B. bei dem es sich um ein spätlateinisches Synonymwörterbuch mit ahd. 3.und Kleinbuchstaben: A a F f K k P p U u Z z B b G g L l Q q V v C c H h Mm R r Ww D d I i N n S s X x E e J j O o T t Y y Dazu kommen 2 mal 3 Zeichen für Umlaute: ¾ ä Ö ö Ü ü und 1 Zeichen zur ausdrücklichen Kennzeichnung des stimmlosen s im In. die den Verlauf und Abschluss einer Handlung ausdrücken: erlangen. er ging gebückt.e jedoch nicht als eine homogene Sprache vorstellen. häufig in Verbindung mit dem Umlaut (husten ± hüste ln.6 3. so fallen Letztere vor den Anführungszeichen weg. Wichtigstes Merkmal des A. in dem mit Riesenbuchstaben geschrieben stand: ¹Musst du mir das wirklich antun?ª Ferner werden angeführte Textstellen (Zitate) von A. fragte Paul. die zum ` Mittelhoch- 4 Anführungszeichen Umgangssprachlich auch ¹Gänsefüûchenª genannt. ¹Ich glaube nichtª. Bairisch.ª Auch wörtlich wiedergegebene Gedanken werden oft in dieser Weise von A. umrahmt: Hebbels ¹Maria Magdalenaª schlieût mit den Worten Meister Antons: ¹Ich verstehe die Welt nicht mehr!ª A. erwiderte Paul. a. dazu. so setzt man diese Zeichen vor das schlieûende A.ª Innerhalb der Rede stehen Punkt. er ± langen). Nach dem schlieûenden Anführungszeichen folgt dann ein Komma. sagte Franz. Im Rahmen dieses Prozesses werden [a. Frage. Übersetzungen) handelt. ù] umgelautet. bei reflexiven Verben: sich freuen.2 2 3 4 . Tätigkeitsform Das A. u.Anführungszeichen kausativ: tränken (= trinken machen) faktitiv: schärfen (= scharf machen) privativ: Verben. (Hier ist besonders die Übersetzungstätigkeit der Klöster zu erwähnen. z.10 deutschen hin abgeschwächt werden. Possessivpronomina: an der Felswand wuchsen Fichten. y.ª ¹Wenn du mir nicht glaubstª. nhd. ` Direkte (= wörtlich wiedergegebene) Rede (im Gegensatz zu ` indirekter Rede) wird von A. entflammen. Zur Formenbildung ` Konjugation 3. inchoativ: (= ingressiv): Verben. sagte die Mutter. verschleiern. B. ¹Genügt das?ª. ein Verhalten ausgesagt wird und zu denen es ein Passiv überhaupt nicht gibt.und Ausrufezeichen vor dem schlieûenden A. regnen. o] zu [e. ornativ: Verben. ¹Beeil dich!ª. verblühen. ¹dass du Recht hast. transformativ: Verben. aufwachen ± aufwecken). die mit dem ` Passiv unter dem Oberbegriff ` Genus Verbi zusammengefasst wird. 4 1 2 3 Aktiv. Pragmatische Anreihung: im Zimmer stand ein Tisch. die den Beginn eines Vorgangs oder einer Handlung bezeichnen: erblühen.

Halt still! Im Gegensatz zur alten Regelung steht nun grundsätzlich kein A. bezieht sich das A. Ein solcher Gegensatz kann auf unterschiedliche Art ausgedrückt werden: 1. und die Groûschreibung die Grundform des Namens besonders betont (Einstein©sche Relativitätstheorie). So albern war er. so werden diese Redeteile von ¹halbenª A. Ich werd mal sehen. Bei längeren Auslassungen im Wortinneren (im Gegensatz zum unbetonten e): D©dorf (Düsseldorf). Gauû© Lebenszeit. Raucher ± Nichtraucher. freie ¹Holdseligª. Im Gegensatz zur früheren Regelung ist eine Vereinfachung dahin gehend eingetreten. . . stehen: Gestern stand in der ¹Zeitª . ew©ger Bund. 1. wenn er innerhalb des Textes unverändert bleibt: Gestern habe ich mir ¹Die Zeitª (oder: die ¹Zeitª ) gekauft.Angabe. Mann) ¹Ja . dass beispielsweise das weggefallene End-e nicht mehr durch einen A. ` Ergänzung. Buch. aber: wässrig (wässerig). Stein. wenn es eine gesamte Gattung oder Klasse bezeichnet. ans. Frau. vor dem Genitiv-s von Namen steht (Bismarcks Reden. Im Ermessen des Benutzers liegt nach der neuen Regelung das Setzen eines A. ` Inlaut. umrahmten Satzes ein weiterer Satz oder ein Wort angeführt wird. Gegenbegriff: ` Synonymie Apostroph.Das putzt ganz ungemein© . Die Wortbedeutung ist von begrifflich-verallgemeinernder Art.3 durch zwei entgegengesetzte Affixe. so darf er nicht in A. Grimm©sche Märchen. um die Grundform des Namens zu verdeutlichen. Auslaut Antonymie 1 Beziehung zwischen zwei semantisch entgegengesetzten Wörtern. verwendet werden. Gebäude usw.2 1. Bruder ± Schwester. (Storm) 5 Buch.ª (Th. Possessivpronomen usw. dies veraltete Wort hatten ihre Freunde für sie wieder hervorgesucht. (Th. im. der Hund ist der bekannteste Jagdbegleiter. Marx© Werke . aufs.2 durch ein entsprechendes ` Affix. Hier wird durch den A.2 Appellativum. Obwohl in der Regel kein A. der bestimmte Individuen (Personen. Pflanze. Länder.3 3 3. wird das Endungs-s durch A. .und Zeitungstitel. Das Gleiche gilt auch für -sch. Dabei unterscheidet man zwischen generischem und nicht generischem Gebrauch: Generisch wird ein Substantiv dann verwendet. am. 1 Fälle. in denen man nach wie vor einen A. dass .1 2. . . Satzmuster Anlaut Der erste Laut eines Wortes. Will man die einzelnen Individuen einer Gattung bezeichnen. . eingeschlossen: ¹Nenne mich . Der A. sagte sie gleich am ersten Tage zu Tony Buddenbrook.1 1. . Lass mich in Ruh!. Grass© Blechtrommel.1 3. 1 1.1 Beim Genitiv von Eigennamen. sondern: .3 2 2. Tier. auf eine gesamte Gattung: Mann. dient dabei der Verdeutlichung.Das nimmt sich gut aus©. eingieûen ± ausgieûen. 7 Wenn innerhalb eines von A. Ku©damm (Kurfürstendammm). So können etwa dem grammatisch vollständigen Satz Ich gehe ins Kino folgende weglassbare Angaben hinzugefügt werden: Heute Abend (temporale ` Adverbialbestimmung) gehe ich vielleicht (modale Adverbialbestimmung) mit meiner Freundin (junktive Adverbialbestimmung) ins Kino.Das schmückt das Zimmer©. Kindª. wenn kein Artikel.s in den folgenden Fällen: Bei umgangsprachlichen Verschmelzungen: Leg©s auf©n Tisch!. Ferner wird nach der neuen Regelung dann ein A. Sie hat sich insgesamt ¹nurª acht Mal verschrieben. -û. mehr für das ausgelassene Endungs-e bei Substantiven und bestimmten Verbformen: Freud und Leid. verwendet werden: da kommt ein Opel angefahren. oder: . -tz. Sie spiegelt charakteristische Merkmale der Gattung wider: Das Haus ist die Wohnstätte des Menschen. so sprach er. 1.Sesemi©. gesetzt: Bei Verschmelzung von Präposition und Artikel: ins. Auslassungszeichen Durch einen A.2 2. freie Im Gegensatz zu den vom Verb abhängigen obligatorischen und fakultativen ` Aktanten ein für die Satzstruktur nicht konstitutives Element. Gattungsname Im Gegensatz zum ` Eigennamen. kann der A. gesetzt. -z oder -x auslauten. Titel von Literaturwerken und Gedichten werden meist in A. möglich ist aber auch die Kleinschreibung ohne A. Behüt dich Gott!. wird verdeutlicht. Versuch©s doch mal mit©m Schraubenzieher! Hierbei handelt es sich häufig um die schriftliche Wiedergabe von gesprochener Sprache. so spricht man von nicht generischem Gebrauch: Das ist ein schönes Haus. den Hund von nebenan mag ich wirklich gern. habgier©ge Menschen. Haus usw. unsre Meinung (unsere). ersetzt. Beispiele findet man häufig in dichterischen Texten: Das Wasser rauscht©. -ss. in diesem Fall sind beide Wörter an entsprechender Stelle affigiert: liebe voll ± lieb los. Er sagte nicht: . die auf -s. Beim Genitiv-s und der Endung -sch im Falle von Personennamen: Lotti©s Lädchen. Genau wie bei der früheren Regelung wird nach wie vor kein A.1 durch Wörter verschiedener Herkunft: groû ± klein. setzen muss. ` Vokal oder ` Konsonant. . die Alpen sind das Mekka der Wanderbegeisterten. Wagner©sche Oper. können auch der (bisweilen ironischen) Hervorhebung dienen. Helmholtz© Schriften. Man kann den jeweils zu einem Titel gehörigen Artikel mit in A. zum.s im Ermessen des Benutzers. wenn das Wort ansonsten schwer lesbar oder missverständlich wäre. 1.) benennt. dass man in einem Wort einen oder mehrere Buchstaben weglässt. Mann) Angabe. angezeigt wird. Ich probier das aus. Leibniz© Geburtsort. setzen. gesetzt: Er hat kürzlich wieder in Bismarcks ¹Gedanken und Erinnerungenª gelesen. Barbaras Texte). 1. dementsprechend auch Silbenanlaut. das Wasser schwoll.2 2 . Wird der Artikel jedoch verändert. Auch Eigennamen können in Einzelfällen als A. (einsteinsche Relativitätstheorie). Wenn beim Imperativ das Endungs-e weggelassen wird: Sag nichts!. Ferner steht in einigen anderen Fällen die Setzung eines A. kannst du mir eine Cola geben?. welches das Gegenteil von einer Sache oder einem Sachverhalt ausdrückt: freundlich ± unfreundlich. 6 A. In der heutigen ¹Weltª steht. davorsteht: Sophokles© Tragödien (aber: des Sophokles Antigone).

wird der be- 4 4. der unbestimmte A. A. Nom. eine einer einer eine Neutr. wenn das Prädikatsnomen Beruf.: ein. dessen Betonung aber ebenfalls mit der Zeit abgeschwächt wurde. Gen. so dass sie zur Kennzeichnung der Formen nicht mehr ausreichten. besonders aus der Antike. eine. die. die. ebenso weibliche Namen. Neutr. verweist auf etwas. es sei denn. ¹Der Herr ist ein Lehrer unseres Sohnes. das liebliche Fest. die Erde. oder bei Abstrakta: das Altertum. der Wannsee. Orten und Ländern stehen im Allgemeinen ohne A.4). ` Numerus mit dem darauffolgenden Substantiv übereinstimmen (` Kongruenz). hat verschiedene Funktionen: ¹Der Herr. Darüber hinaus gibt der A. Im Deutschen hat man zu diesem Zweck das ` Demonstrativpronomen der. Blut.: der.2 Deklination Sing. dem 30. die Schönheit. der bestimmte A. Seen u. Die in der deutschen Grammatik seit dem 17. bezeichnet wird. eine Weltanschauung oder die Nationalität bezeichnet. Bisle-Müller 1991). werden. deutlich gemacht werden soll. Die Bekannten hatten damals zu der Festlichkeit verschiedene Freunde zu sich eingeladen. 2.1 4. Berge. am Montag. Numerus eines Substantivs kennzeichnet. die alternativ auch die maskuline Genitivendung -s bekommen können: der Tod des Achilles. (` 3. Vater 1979. Ist eine Person oder Sache für Sprecher und Hörer aufgrund der Situation oder des gemeinsamen Wissens von vornherein identifiziert. der des dem den Fem. das Leben der Maria (Marias. .3 4. wenn es angibt: einen Vornamen: Fritz Schulze. mit als an das Beziehungswort angeschlossen: Fritz als bester Schüler seiner Klasse hatte Aussicht. Kasus und Numerus durch Endungen kenntlich gemacht. Klempnermeister Schwarz. 2 Bestimmter A.oder Berufsbezeichnung: Professor Dr. Mask. ein Zentner Kartoffeln. Herr Dr. der Chef. Dat. der Mond. Beisatz 1 Ein substantivisches ` Attribut (2. ` Kasus u. zu dem es gehört. . benennt häufig eine bisher nicht genannte Person oder Sache. an. September.10 .: der Schwarzwald.5 4.7 4. eine Standes. Diese Endungen sind in den meisten dieser Sprachen im Lauf der Zeit mehr oder weniger abgeschwächt. Gen.: 2. gesetzt: ¹Darauf trat der Bundeskanzler an das Rednerpult.Artikel Apposition. wenn der Kasus. war der Klavierlehrer unseres Sohnesª.9 4. die Natur. sagt die Mutter zu einer Bekannten.2).4 4. 3 Meist steht die A. 3.8 4. da der A. Dat. hinter dem Beziehungswort und wird dann durch ` Kommas eingeschlossen: Pfingsten. Schulze als leitender Arzt des Krankenhauses gab ein positives Gutachten ab. Ohne A. so stehen die neu eingeführten Begriffe zunächst ohne A. Hektor. Nom. oft: der Rektor (der Universität).) erhalten den bestimmten A. die Hauptstadt. bei denen es keinen Plural gibt: Seide. Landschaftsnamen (Gebirge. Der bestimmte A.. war gekommen. er besitzt hier identifizierende Funktion. 2 Es steht vor dem Beziehungswort. das herangezogen. ob die vorgestellte Person oder Sache bei ihrer ersten Nennung bekannt oder nicht bekannt ist: ¹Gestern begegnete ich einem jüngeren Herrn. MFN Hier entfällt der A. Mariae). eine Maû. das im gleichen Kasus steht wie das Substantiv oder Personalpronomen. ein eines einem ein Plur. Akk. die Regierung des Augustus. wenn aber ein Gegenstand aus dem Stoff oder eine (un)bestimmte Menge des Stoffes gemeint ist. die der der die Plur. reiste er ab. auch hier ist die Betonung abgeschwächt. sondern syntaktisch. eben nicht nur das Genus. bes. Deklination Sing.ª So heiût es auch: die Sonne. Ohne Komma werden stehende Beinamen angefügt: Karl der Groûe. die in der Folge mit dem bestimmten A. Glas. die auf -s (-x) enden. Der A. das.1 Er ist vom Zahlwort abgeleitet. Er muss in ` Genus. der Genitiv.1 In den älteren Zeiten der indogermanischen Sprachen (` Indogermanisch) wurden Genus. Flüsse. handelt es sich um eine Mehrzahl von Personen oder Sachen.6 4. gehört zu den veränderlichen ` Wortarten.ª Der unbestimmte A. und es stellte sich heraus. ein. Schulze. 4 Gelegentlich wird eine A. dass die Kennzeichnung des Genitivs sonst nicht möglich wäre (die Pfalz. ¹Der Herr war früher Lehrer.2 Artikel. einen Verwandtschaftsgrad: Onkel Fritz. Demonstrativpronomina) als A. sondern auch Kasus u. ` Possessiv-. Brot.n unterschieden: 1. MFN das des dem das die der den die 3 Unbestimmter A. einen Titel. das im Zusammenhang der Rede als bekannt vorausgesetzt oder präzisiert wird. Papier. die Elbe. im Prädikatsnomen ordnet das Subjekt einer Klasse zu: er hat hier klassifizierende Funktion.ª Kein A.. Honig. Funktion. der Vater des Astyanax. Die neueren Grammatiktheorien bestimmen den Begriff A. bzw. häufig nicht (traditionell) morphologisch-semantisch. In der traditionellen Grammatik werden folgende zwei Arten von A. mit A. der mir gleich bekannt vorkam. der eben vorüberging. ein eines einem einen Fem. ein Verhalten. Akk. B. .ª Namen von Personen (auch Gott und Christus sind Namen geworden). wirkt gelegentlich generalisierend: ¹Der alte Mensch erinnert (= alle alten Menschen erinnern) sich eher an Vorfälle in der Jugend als an Ereignisse der jüngsten Zeit. Geschlechtswort 1 Der A.2 4. so wird auch bei der ersten Nennung der bestimmte A. dass wir einmal bei Bekannten aus Anlass eines Dienstjubiläums zusammengetroffen waren. stehen ` Stoffnamen. 2.: 3. a. Der Herr grüûte mich. steht. Personennamen. Dabei werden auch einige ` Pronomina (z.wörter aufgefasst (vgl.ª Der unbestimmte A.oder Mengenbezeichnung: ein Glas Bier. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung Geschlechtswort ist irreführend. Der bestimmte A. die Türkei). der Brocken. versehen. Mask.

Papier ist geduldig ± gib das Papier her! (den Bogen Schreibpapier. Befehlen. Konjunktiv Präsens des Verbs in Spitzenstellung: Nehmen Sie bitte Platz! Seien Sie mir willkommen! Eine Reihe von Aufforderungen kann durch Umschreibung ausgedrückt werden: ein Wunsch durch mögen: mögest du wieder ganz gesund werden!. in einem passivischen Sinn in Verbindung mit sein. Brot ist das wichtigste Nahrungsmittel ± habt ihr das Brot (die Brote) nicht vergessen (einzukaufen)? 4. die sofort widerlegt werden konnte.s bei Substantiven ` Substantiv 4. Hauchlaut 1 In der indogermanischen Ursprache (` Indogermanisch) gab es bei den Verschlusslauten (` Explosiva. B. der Versuch. Alter schützt vor Torheit nicht. er sei nicht dabei gewesen. verbunden mit der 3. Substantiv: im gleichen Kasus wie das zu bestimmende Substantiv. Häufig handelt es sich um ` Relativsätze: das ist der Junge. Pronomen: dieser Mann. kann erscheinen als: Adjektiv: der gute Schüler. Person (Sing. Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. morgen zu mir zu kommen. Beifügung Nach der älteren Grammatik jede nähere Bestimmung von Nomina. die blühende Rose. th.2 2. und Plur. den Ausweis). Adverb: der Mann da. sie sind daher besser zu vermeiden. T.Aspirata stimmte (identifizierende) A. Person (Sing. auch im Altgriechischen (bei den stimmlosen Verschlusslauten). Aspirata. Das zu einem Substantiv tretende A. eine Lüge. nicht dürfen: du musst bei der Wahrheit bleiben!. Gliedsatz (` Attributsatz). Zahlwort: zwei Menschen. der dritte Tag. dass ich zu spät käme. bietet eine gute Sicht. 2 Im heutigen Deutsch werden nur die stimmlosen (` Konsonant 1. im Genitiv: das Haus des Vaters. 1 Attribut. ` Konsonant 1. Person ist die so genannte Befehlsform (` Imperativ. etwa: das Recht.). er sei nicht dabei gewesen. im Indischen. 2 2.2 5 2. kein selbständiges ` Satzglied. die Auswirkungen (1:) der Kürzung (2:) der Bundesmittel (3:) für die Studienförderung (4:) nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. private Schulen zu errichten. z. eine gebieterische Weisung durch einen Infinitiv mit zu in Verbindung mit haben: du hast zu warten.2 2. t. Relativsatz: der Platz. meine Befürchtung. dass du die Vorschriften beachtest. als wir zuletzt beisammen waren. sondern lediglich Satzgliedteil. Bitten oder Wünschen. bh.3 2. d. wobei das Verb in Spitzenstellung steht. ohne dass dies in der Schrift in Erscheinung tritt. h. wo wir stehen. in schroffem Ton durch eine rhetorische Frage mit wollen: willst du endlich vernünftig werden! oder durch einen Imperativ mit lassen: lass dir das nicht noch einmal einfallen! Natürlich kann auch von einem auffordernden Verb ein Infinitiv mit zu oder ein mit der Konjunktion dass eingeleiteter Gliedsatz abhängig gemacht werden: ich bitte Sie. wenn sie eine Eigenschaft. Als A.). falsch gehandelt zu haben. Fragesatz: die Frage. die sich auf einen ganzen Satz bezieht (Satzattribut): Fritz behauptete.3) Verschlusslaute p. behaucht (` Konsonant 1. Infinitiv mit zu: das Bemühen zu helfen. Attributsätze folgen dem Bezugswort meist unmittelbar. jetzt gilt es (heiût es) noch einen kleinen Rest zu erledigen.5 2. Diese Form des A.3 2.7 2. aber auch jeder Konjunktionalsatz kann diese Aufgabe erfüllen. was ihn hoffentlich zu weiteren guten Leistungen anspornen wird. liegt weit zurück. Befehlssatz) gerichtet.4 1 2 2. Zur Verwendung des A. ich war sehr froh.11 Ohne A. von dem ich dir erzählt habe. mit Präposition: Iphigenie auf Tauris. Person (Sing. Je länger derartige Attributketten sind. zu Adverbien: er kam sehr gern zu uns. sie haben sich in einzelnen indogermanischen Sprachen erhalten.1 2. gesetzt: Seide glänzt ± ich habe nun doch die Seide gekauft (= ein Stück von dem besprochenen Seidenstoff). in einigen Fällen auch auf die 3. das Fuûballspiel gestern. er hielt sich eine Woche lang in Paris auf. ` Attribut 3): Wir lobten Fritz für seine Erfolge in der Schule. Einige Beispiele für Attribute zu anderen nominalen Wortarten: zu Adjektiven: der drückend heiûe Tag. dein Freund. an die ein Hauchlaut angetreten ist: ph. um so schwerer sind sie mitunter zu überblicken. Mitunter werden mehrere A. Der A. z. eine Aufforderung durch sollen: du sollst die Wahrheit sagen!. das Wetter in diesem Sommer.e aneinander gereiht: das Recht (1:) zur Errichtung (2:) von privaten Schulen. kh. wer Recht hat. Aufforderungssatz Neben dem Aussagesatz und dem ` Fragesatz eine der drei grundlegenden Satzarten. ob die Aufgabe zu erfüllen ist. die Reise nach Italien. (3:) im mährischen Raum. wir saûen im Theater ganz vorn.2) auch solche. du bist frech wie Oskar. der eine nähere Bestimmung zu einem Substantiv gibt. war grundlos. konnte sofort widerlegt werden. ich erwarte (muss darum bitten). der gedeckte Tisch. ein Gebot (Verbot) durch müssen bzw. heiûen: jetzt ist noch ein kleiner Rest zu erledigen (= muss erledigt werden). Er dient zum Ausdruck von Anweisungen. ` indirekte Rede: die Behauptung. und Plur.4 . einen Vorgang oder Zustand nur allgemein nennen: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. An eine 2.1 4. eine slawische Kirche im mährischen Raum zu errichten. wird auch eine nähere Bestimmung bezeichnet. das Bewusstsein. Der ` Modus des Verbs ist zumeist der ` Imperativ. dh.5) gesprochen.6 2. stehen auch Abstrakta. k aspiriert.s wird als ` Apposition bezeichnet. Konjunktionalsatz: der Tag. gelten.1 2. gh. Auch ` Modalverben sind in Aufforderungssätzen gebräuchlich. und Plur. Einer höflichen Form dient die Anrede Sie. bezieht sich meistens auf die 2. aber auch auf die 1. Auch zu einem ganzen Satz kann ein Attribut treten (Satzattribut. Person Plur. der Versuch (1:) der Gründung (2:) einer slawischen Kirche Attributsatz ` Gliedsatz. sofern er über ein Bezugswort im übergeordneten Satz verfügt: ich stelle mir die Frage.8 3 4 4.). ist unentschieden. du darfst nicht länger warten!.

Er dient . auch einen ` Gedankenstrich (8).1 satz eine der drei grundlegenden Satzarten. versehen (während ein Aussagesatz als Zitat seinen Punkt verliert (` Punkt 1. dementsprechend auch Silbenauslaut. ` Inlaut Auslautverhärtung Verlust der Stimmhaftigkeit von Verschluss. Person. B. .) Sonderzeichen (` Interpunktion). dass ich Sie endlich einmal wiedersehe!. wir wollen wünschen. 1 1. Befehlssätzen): sprich doch endlich einmal lauter!. . . hingewiesen: Hält man . das könnte dir ja so passen! Die Ausrufesätze werden durch ein ` Ausrufezeichen abgeschlossen. . um sie hervorzuheben: Das Alter der Eiche wird auf 500 Jahre (!) geschätzt. sich auch dazu zu äuûern. der Herr Vorredner sollte einmal über diesen ausgezeichneten Vorschlag nachdenken. Ruhe!. so wird auf die Weglassung von Satzteilen. um ¾uûerungen des Staunens han. nein!.3 oder des Plusquamperfekts. der Fisch wiegt doch satte vier Pfd. dessen emotional bestimmte Aussageweise (auf. wie oft habe ich dir das schon gesagt!. in einer Form. ( .. 3. so bleibt der zitierte Satz mit dem A. wie schade!. dass die Gruppe zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet ist: wir wollen (müssen) nach Recht und Gesetz handeln. er will zum Ausdruck bringen. Person Plur.ª Mitunter liest man anstelle der A. mit der 1. der Freude: oh. aber. Intonation. 2 Wird ein Text.f. nein. 1 Wird eine Rede oder ein Gedanke nicht bis zum vollständigen Satzende geführt ± der Leser soll und kann die Auslassung ohne Schwierigkeiten ergänzen ±. . (Lewandowski) 3 Stehen die A. Ein A. durch müssen: ich muss mich überwinden.2 Der A. . . des Zornes: du bist aber ein altes Ekel!. so wird der nachfolgende Punkt als Satzzeichen weggelassen. ein Brief nur auszugsweise abgedruckt. .4 Auch hier kann das Begehren von einem auffordernden Verb in Form eines Infinitivs mit zu oder eines Gliedsatzes mit der Konjunktion dass abhängig gemacht werden: ich möchte sie auffordern.4) Das A. Detektive ± Detektiv [f]. .Aussagesatz 2. zwischen oder hinter dem abgedruckten Text meist durch A. Person können Aufforderungen gerichtet sein.1 grund einer starken inneren Bewegtheit) durch eine bes. wie freut mich das. dass das Wetter besser wird. ` Vokal oder `Konsonant.s] ausgesprochen: geben ± gab [p]. ganzen Sätzen oder auch längeren Textteilen vor.6 2 Aussagesatz Neben dem ` Aufforderungssatz und dem ` Frage. Es kann sich z. die die Unumgänglichkeit der Aufforderung ausdrückt. 4. den Weg gewaltsamer Veränderung und den folgenloser Reflexion . Ein Punkt als Abkürzungszeichen darf jedoch nie in die A. Paul!ª.z] wie [p.2) im absoluten Auslaut. für gleichermaûen unakzeptabel. ehe es zu spät ist!. .2 Auslassungspunkte (. das war aber schön!. ` Anlaut. .3 1. 3. so stehen an ihrer Stelle häufig drei Punkte: Der Horcher an der Wand . Ich hatte Recht. Mitunter werden auch Ausrufe ohne Prädikat hierher 3 gerechnet: ein abscheulicher Sturm heute!. lo bes ± lo p (des Lobes ± das Lob). oft auch durch Zusatz von Partikeln (bes. integriert werden: 1.t.2 deln: das war aber ein langer Kerl!. in Klammern wird mitunter einer Aussage beigefügt. (` Klammern 1. Ausrufen (Sätzen oder Einzelwörtern): oh!.k. ¹Benimm dich endlich anständig. . Bilder ± Bild [t].) möglich. hier ist für die Zeichensetzung die Art des übergeordneten Hauptsatzes maûgebend (` Punkt 2): Ich habe ihn mehrfach gebeten. . wann wirst du endlich vernünftig! in Briefen nach der Anrede kann auch ein A.1 des Präsens.1 1. es sei darauf hingewiesen.g. . Nur zwei Wochen später befanden sie sich schon wieder in demselben alten Trott . er solle nicht immer so spät anrufen.2): ¹Nimm dich in Acht. Ausrufesatz Satz.und Reibelauten (` Konsonant 1. wenn mit der Verwirklichung nicht zu rechnen ist: wäre doch nur schon alles vorüber. ja) realisiert wird. Sehr geehrter Herr Professor! Wenn ein Ausrufesatz oder Aufforderungssatz als Zitat (in Anführungszeichen eingeschlossen) in einem Aussagesatz enthalten ist. Sie zu sehen! Ausrufezeichen (!) Es wird gesetzt: nach Aufforderungssätzen (Wunsch-. dann ist praktisch-politische Emanzipation nur im Bereich entscheidungsrelevanter Dialoge . 4. . entscheidet euch. lasst uns entschlossen handeln. .5 Oft wirkt auch der Indikativ des Präsens oder Futurs ± in bestimmtem Ton gesprochen ± als Aufforderung: du gehst jetzt nach Hause und wirst sofort deine Sache erledigen.v. Dabei werden [b. oder ärgerlicher Erregung: das hat aber laut geknallt!. . bin den ± ban t . welche Freude. . und zwar im Konjunktiv 4. wir haben unsere Pflicht zu erfüllen! 4 Auch an eine 3. . steht nicht nach abhängigem Aufforderungssatz. der Herr Vorredner möge das bedenken.2 des Präteritums.d. rief die Mutter. nach Ausrufen in Frageform: wie lange soll ich noch in der Kälte herumstehen!. . am Satzende. für die es keine verbindlichen Vorschriften gibt. stehen (` Briefschreiben 1): Liebe Mutti!. Berge ± Berg [k]. wenn mit der Möglichkeit der Verwirklichung zu rechnen ist: man nehme . . kann eine Aufforderung ausgesprochen werden: Wenn der Sprecher einen Wunsch anderer zum Ausdruck bringt oder diese Aufforderung aus eigener Überlegung hervorgeht: in entschiedener Form durch sollen: ich soll gehen. wenn eine Verwirklichung nicht mehr möglich ist: der Herr Vorredner hätte lieber (früher) darüber nachdenken sollen! 4.5 1. . . wird in folgenden Fällen verwendet: der Sprecher äuûert als Mitglied einer Gruppe eine Aufforderung zu gemeinsamem Handeln: seien wir einig!. oder ich . eine Rede. wird©s bald! 3 Auch in der 1. Auslaut Der letzte Laut eines Wortes. in einer hypothetischen Form: ich sollte einmal eine Zeit lang ausspannen.1 und zwar im Singular. Im ` Mittelhochdeutschen wurde diese lautliche Erscheinung auch noch in der Schriftsprache wiedergeben: mhd. Verse ± Vers [s].4 1.

h ist im Allgemeinen stumm: Agence Havas. ew wie [u:]: Revi ew. s bleibt am Wortende oft unausgesprochen: apropo s.5 5 Befehlsform ` Imperativ Beifügung ` Attribut Betonung. (t] 3. eau wie [o]: H aute Couture.Aussprache zur Wiedergabe eines Sachverhalts und schlieût mit einem Punkt. Na tion. Wenn der Sachverhalt als ungewiss. Tabelle S.1. ` Inhaltssatz. Christian. so steht das Verbum im ` Indikativ. höch st [s]. Fremdwörter aus dem Griechischen: ph wie [f]: Philoso phie. Fremdwörter aus dem Lateinischen: t vor i + nachfolgendem Vokal wie [ts]: kondi tional. Chur. die Tenues p t k vielfach aspiriert gesprochen. teils stimmlos gesprochen: stimmhaft am Wortanfang vor Vokal: Sohn. Konsonanten: c vor a o u wie [k]. Laute werden in der Schrift durch ` Buchstaben dargestellt.2). stimmlos am Wortende: da s. 19) entwickelt worden.2 4. streben [(p.1 was hast du gesagt? du bist verrückt! das geht doch nicht! Er hebt das Wort hervor. Fris eur. Camembert. des Wortes (Wortakzent) und der Silbe (Silbenakzent) durch Betonung einzelne Glieder hervorgehoben. Niv eau. ist ein ` Hauptsatz und formal durch die Zweitstellung des finiten Verbs gekennzeichnet: der Wind weht. und meist im Wortinnern: be ste. Direktri ce. kann jedoch durch die Schriftzeichen nicht genau wiedergegeben werden. 19). 3.2b). 3. [ú]. am Silbenende wie [f]: Detekti v. g vor e und i wie stimmhaftes [)]: Gara ge. h.1 und 1. 2 Soll der Sachverhalt im A. Fer se [z]. vor e und i wie stimmloses [s]: Centime.4 ch wird nach e und i anders als nach a o u gesprochen (` Allophon): i ch re chne [ç]. auûer wenn das Suffix -lich darauf folgt: königlich [!kù:nikliç]. 2 Der Unterschied zwischen der Zahl der Buchstaben und der Laute ist besonders auffällig bei den ` Vokalen. anlautend in manchen deutschen Eigennamen (Ortsnamen) als [k]: Cham. geringer Lippenöffnung) gesprochen werden. 3. B. z wie stimmhaftes [z]: Ga ze. Akzent Innerhalb der Rede werden auf der Ebene des Satzes 1 (Satzakzent). er geht zur Schule. im Wortinnern zwischen Vokalen: Ra sen. no ch. ou wie [u:] Ouvertüre.3 Das h wird im Silbenanlaut gesprochen: hier her. bedingt oder möglich dargestellt werden soll. Fremdwörter aus dem Englischen: a wird manchmal wie [&i] gesprochen: G ate. Staat. häufiger kommt es in Fremdwörtern vor und wird in der Regel als w [v] gesprochen (` 4. geschriebenes v im Allgemeinen wie [v]: ner vös. aw wie offenes [.2) gesprochen: A sche [(]. jedoch meist ohne deren Aspiration. Chemnitz. das ist schön. Zu derartigen Unterschieden zwischen Buchstabe und Lautung kommen in Fremdwörtern noch weitere hinzu. un ser. von 1. Chiemsee.5). Re h (` Vokal 4. vor s Hau s. Am sel. wenn etwas als nicht wirklich (irreal) dargestellt werden soll). nach 1 m n r zwischen Vokalen: Fel sen. die kurz oder lang. 3. ebenso vor stimmlosen Konsonanten: des Detekti vs.2 ihm ist in diesem Artikel besonders die Rede.6 g wird im Wortausgang -ig häufig als Reibelaut (i) ch [-iç] gesprochen: König. Den Satzakzent trägt ein bestimmtes Wort im Satz: 1. mit einer mehr oder weniger deutlichen Behauchung (h) versehen. C úur. h. ` Gliedsatz. Träger des Wortakzentes ist eine Silbe des Wortes. 3 Der A. .9 v wird als f gesprochen (` Konsonant 2. kann auch die Form eines ` Gliedsatzes haben (abhängiger A.3 4. 4 4. oy wie [oaj] l oyal. (r)rh wie [r]: Rhetorik. 3 Aber auch Konsonanten haben mitunter verschiedene Lautung. Chlodwig. Aussprache 1 Die Art und Weise der Realisierung von ` Lauten. auf das es dem Sprecher besonders ankommt. qu wie [k]: Quivive. entsprechend g wie [d)]: Gir genti.1 4.:]:L awntennis. Gilet.8 s wird teils stimmhaft. (i)ll wie [j] oder [ij]: Gu illotine. mit möglichst groûer bzw. im Silbeninnern oder -auslaut dient es als Dehnungszeichen: Ha hn. g vor e und i wie stimmhaftes [d)]: Gin. wie kurzes [ñ]: C amping. 3. Von diesen werden hier nur die geläufigsten aufgeführt: Fremdwörter aus dem Französischen: Vokale: ai.). Vgl. weil in einigen Fällen nicht jedem Laut ein Buchstabe entspricht (die Zeichen in eckigen Klammern sind Aussprachezeichen der Internationalen phonetischen Umschrift. ai wie [&:]: f air. Wu cht [x]. vor p und t wird anlautendes s als sch gesprochen: sparen. Nasallaute ` Nasal 2. ihre A. u wie [y] B udget.5 sch wird als einheitlicher Reibelaut (` Konsonant 1. un s. 3. au. Kata rrh.1 So werden z. Rent ier. oi wie [oa:] Mem oiren. entsprechend gh wie [g]: Respi ghi.7 ng ist ein einheitlicher velarer Nasal (` Konsonant 1. Der A. Pa tient. ow wie [au]: Cl own.2 Die Mediae b d g werden im Silbenauslaut im Allgemeinen stimmlos. eu. so steht meist der ` Konjunktiv (ebenso. úu wie [ù:] bzw. Wegen dieser Unterschiede zwischen Buchstaben und Lautung ist für die hochsprachliche Lautung eine ` Lautschrift (` Tabelle der Aussprachezeichen S. Fremdwörter aus dem Italienischen: c vor e und i wie [t(]: Cinque cento. 3. ch vor e und i wie [k]: Chianti.4 4. ou wie [au]: B ounty. als wirklich (real) dargestellt werden. offen oder geschlossen (d. d. ay wie [&]: Qu ai d©Ors ay. wobei sowohl der Indikativ als auch der Konjunktiv stehen können.10 Das Zeichen des Vokals u wird zwischen q und einem Vokal als w gesprochen: Quelle [kv].2): Ri ng [. also wie Tenues gesprochen (` Auslautverhärtung). 1. 3. wie [o:]: B owle. auslautendes er wie [e:]. ier wie [ie:]: Din er.] 3. Splitter. a ch.

also besonders bei gelegentlichen Ereignissen: Schubert-Konzert. wohl im Altgriechischen gewesen. dabei erfolgt die Zerlegung meistens an der Stelle. Bei Zusammensetzung von Adjektiven gleichen Ranges kann Bindestrich-Schreibung erfolgen: süû-saure (neben: süûsaure) Soûe. B. wenn sie sonst unübersichtlich würden: das Hand-in-Hand-Arbeiten. zur Unterschrift über.e: Johann-Friedrich-Straûe. `Labial Bindestrich 1 Der B. Bäckerei. Prinz-Albrecht-Allee.4 4. 3. Herderschule. bzw.Briefschreiben 1. dein.1 4. Bei substantivisch gebrauchten Zusammensetzungen. Baum-Ast. überwiegend musikalisch ist die B. 20-Pf-Marke. Bewässerung und Entwässerung. 3. zerlegen. Ist-Aufkommen (neben: Istaufkommen). 2 Ergänzungsbindestrich Er vertritt bei Aneinanderreihung mehrerer Zusammensetzungen. Überwiegend dynamisch ist vermutlich die lateinische Sprache betont worden. Dieselmotor.und Verbot. geschrieben. wenn du bald antworten könntest. Ziffern und Formelzeichen: a-Moll. ist formgleich mit dem ` Gedankenstrich und dient bei bestimmten Wortgefügen entweder als Ergänzungszeichen oder zur Erläuterung sonst undeutlicher Zusammensetzungen. Unfall. Bei mehrgliedrigen Namen von Straûen. Kaffee-Ersatz (neben: Kaffeeersatz). unterschieden: 1. das Auf-Länge-Schneiden. anstatt: Lieber Vater! bzw. GrünDung.6 4 4. bes. 3. 18-jährig. auf die weder ein Ausrufezeichen noch ein Komma folgt. 3-Tonner. so auch. x-beliebig. gekoppelt werden. eine dynamische oder exspiratorische und 2.und Schulzestraûe. bei den anderen Wörtern zu ergänzenden Bestandteils: Ein. 3/4-l-Flasche. Stilistisch bedenklich ist die Anwendung bei unselbständigen Ableitungsmorphemen: Ge. Diese steht ohne nachfolgenden Punkt: .3 4.5 4. Manchmal werden durch B. gekoppelt. wird zusammengeschrieben: ein blaurotes (violettes) Kleid. Bach-Fest. Durchkopplungsbindestrich Mehrgliedrige Bezeichnungen werden mit B. ihr.und Schadens-VersicherungsGesellschaft. Sehr geehrter Herr Paul. Vitamin-C-haltig. wo die Bindung am losesten ist: Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft.und -ausgabestelle. spricht. so dass man am besten von ¹überwiegend dynamischerª oder ¹überwiegend musikalischerª B. und zwar normalerweise der Vokal (z. euch. wenn sie Zahlen enthalten: Goethe-Schiller-Denkmal. Schiff-Fahrt (neben: Schifffahrt). Bau-Mast. während die Konsonanten ± wie ihr Name sagt ± meist nur Mitlaute sind. auch manche norddeutschen Mundarten gehören hierher. Bei ` Diphthongen ist stets der eine Vokal stärker betont als der andere: in laufen ist das a Träger des Silbenakzents. Mozart-Abend. Feuer-Versicherungs-Anstalt. (` Groû. Sehr geehrter Herr Paul! Brieftext: Nur die Pronomen der höflichen Anrede 2 ¹Sieª und ¹Ihrª sowie von ihnen abgeleitete Formen werden immer groûgeschrieben. PolstermöbelSpezialhaus. bei substantivisch gebrauchten Infinitiven wird ein B. Karl-Marx-Platz.2 4.und Konditoreimaschinen und -geräte. aber z. hier ist Wiederholung vorzuziehen: Gebot und Verbot. Von-der-Schulenburg-Park. das Für-gut-Befinden. das Sit-in). gesetzt (das Make-up. euer) werden hingegen kleingeschrieben: Über eine baldige Antwort von Ihnen würden wir uns freuen. B. Beugung ` Flexion Bilabial ` Konsonant 1. Kaiser-Wilhelm-Turm. Die persönlichen und possessiven Pronomen der vertrauten Anrede (du. dir. die dann durch B.2 Ferner kann der Bindestrich der Hervorhebung einzelner Bestandteile von Zusammensetzungen dienen: IchLaut (neben: Ichlaut). Unabhängig von ihrer Bedeutung werden zusammengesetzte Farbbezeichnungen zwar in der Regel zusammengeschrieben. 2. Ecke Müller. während das u den Konsonanten näher steht. unübersichtliche Wortzusammensetzungen kann man in zwei oder mehr Bestandteile. Anlagen oder Bauwerken stehen B. 2.und Entwässerung.3 Bindestrichschreibung erfolgt in Zusammensetzungen mit einzelnen Buchstaben.1 chen wird heute meistens durch ein Komma ersetzt. aber: Goethehaus.2 Beim musikalischen Akzent wird dieses Sprachglied mit gröûerer Tonhöhe gesprochen. Wenn aber eine einheitliche Farbtönung gemeint ist. 2 Ihrer Natur nach werden zwei Arten der B. 2.3 Zumeist kommen beide Arten des Akzents in einer Sprache vor. wenn der Name besonders hervorgehoben werden soll. 5-mal.3 Innerhalb einer Silbe ist der Klangträger ein Laut.und Ausgang.1 Lange. Januar-Februar-Heft. Branchen-Fernsprechbuch. 3 Erläuterungsbindestrich 3. in lang). Gepäckannahme. eine musikalische.: das Inkrafttreten. Be. Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten.5 3. denen ein Bestandteil gemeinsam ist.6 Bindewort ` Konjunktion Briefschreiben Anrede: Das früher in Anreden übliche Ausrufezei. der Übersichtlichkeit wegen kann jedoch wahlweise auch die Schreibung mit Bindestrich erfolgen: schwarz-rot-goldene oder schwarzrotgoldene Fahne. dass das hervorzuhebende Sprachglied mit verstärktem Atemdruck (Exspiration) ausgesprochen wird. Drucker-Zeugnis.e Missverständnisse vermieden: Druck-Erzeugnis. 12mm-Stabeisen. Substantivierte Infinitive mit Zusätzen werden gekoppelt. 8-Zylinder. In diesem Fall beginnt der Text mit einem Kleinbuchstaben: Lieber Vater.1.1 Der dynamische Akzent wird dadurch bewirkt. Beim Zusammentreffen dreier gleicher Buchstaben kann ein Bindestrich gesetzt werden: Tee-Ernte (neben: Teeernte). Es wäre toll. ein gelbgrünes Gemisch.und Kleinschreibung 5) Gruûformel: Vom Brieftext leitet man in der Regel mit 3 einer Gruûformel. Sturm-und-DrangZeit. Gründung. Verpackungsmittel-Kontor. Zweigliedrige Zusammensetzungen mit einem Namen werden mit B. die Stelle des nur einmal genannten.4 3. Suffixe nach Zahlzeichen werden wie bisher ohne Bindestrich geschrieben: 68er.

8. unterschieden. er schenkt seiner Tochter ein Spielzeug. zwischen . Die reine D. Zum Problem der unzulänglichen Entsprechung von B. vor. das erste Drittel. 93. im Akkusativ (ohne am). In Verbindung mit Orts.3 2. das für den Satz nicht strukturell notwendig ist. Nov. April[. so wird in jedem Fall nur ein Komma gesetzt: Am Freitag. a.1 2. oder als Apposition: zwei Fünftel Mehl. November 1993. ` Vokal. wird sie kleingeschrieben und nicht in den Plural gesetzt: ein zehntel Millimeter. Nov. 3.: Am Dienstag. 1 2 2. auch indirektes Objekt. substantivisch verwendet wird. ` Valenz des Verbs gefordertes ` Satzglied im ` Dativ. tritt in den folgenden schriftlichen Formen auf: 03. bei. den 11. der eher eine Bewegungsrichtung kennzeichnet): an.11. aber persönlich Stellung nimmt. 1993. Sie werden aus den ` Ordinalzahlen abgeleitet. Dabei werden die folgenden Arten unterschieden: Der Dativus Commodi (= Dativ des Nutzens) bezeichnet eine Person oder Sache.93. schreibt man groû: ein Fünftel. dann die Rune überhaupt. November begannen die Schwierigkeiten. ist das in Büchern verwendete Schriftzeichen zunächst der lateinischen Sprache im Unterschied zu der in Holz. Consecutio Temporum ` Zeitenfolge das vs. das Buch liegt auf dem Tisch. auf das sich die Handlung des ` Subjekts bezieht. Der D. in fünf Hundertstelsekunden. um derentwillen etwas geschieht: die Tante kauft ihrem Neffen ein Spiel. über. und bezeichnen eine Teilmenge: das Drittel. die in einem grammatisch korrekten Satz nicht weggelassen werden darf. September um drei Uhr.B. so wird sie nicht durch Komma vom übrigen Satz getrennt. 3 Wenn die B. Hier ist auch Zusammenschreibung möglich: ein Zehntelmillimeter. Steht die D.und Uhrzeitangaben gelten die folgenden Regeln: Ohne Komma steht eine einfache kombinierte Tagesund Uhrzeitangabe mit Präposition: Sie kam am 20. Fall. und Laut ` Aussprache. ` Konsonant. .4 . . Stellt die Uhrzeit den letzten Datumsbestandteil dar. dem 20. Buchstabe Schriftzeichen. Februar. Beim notwendigen D. ` Rechtschreibung. dass ` Konsonant 2. 03. Häufig vorkommende Verbindungen einer B. Stein oder Eisen geritzten Rune. erscheint die Bezeichnung der jeweiligen Gesamtmenge als Attribut: drei Viertel seines Einkommens. 2 Eintel und Zweitel werden nur in der mathematischen Sprache gebraucht: 2/301 = zwei Dreihundertundeintel. 03. Diese Regelung ist jedoch nicht obligatorisch (` Komma 6. gehören. 8 Halb nach dem Zahlwort ein wird dekliniert und undekliniert gebraucht: zwei und ein halbes Jahr = zwei(und)einhalb Jahre. auf. Ergänzung im Wemfall Durch die ` Rektion bzw. Sechzehntelnote. als Maûangabe dient. raten.) verlieûen sie die Stadt. Häufig bezeichnet er hier eine Ruhelage (im Unterschied zum Akkusativ. 03. gegenüber. Beim freien D. gegen drei viertel acht. die nicht direkt an der Handlung beteiligt ist. vierthalb usw. vom freien D. 6 B. handelt es sich um eine durch die ` Valenz des Verbs geforderte Ergänzungsangabe (` Ergänzung). hinter. 4 Wenn die B. August(.1) z.en sind eine Untergruppe der Zahlwörter (` Numerale). 3.1 Dativ. 3.1 2. in denen sie denselben Kasus (den Dativ) wie die Wochentagsangabe aufweist. der B. 7 Substantivierte B. Der Dativus ethicus (= sittlicher Dativ) bezeichnet eine Person. der Junge ähnelt seiner Mutter. schaden.Bruchzahl Mit freundlichen Grüûen Peter Westermann Es grüût dich dein Peter Bruchzahl 1 B. auf folgende Verben: ähneln. Das Komma steht jedoch vor der Uhrzeit. zwei Drittel vom Ertrag seiner Ernte. Datumsangabe D. adjektivisch halb: die Hälfte des Huhns = das halbe Huhn.. Der Begriff Stab bezeichnete ursprünglich wohl den senkrechten Hauptstrich der meisten Runen. 17 Uhr im groûen Sitzungssaal einen Entschluss fassen. 1 2 2.en in Uhrzeitangaben unmittelbar vor Kardinalzahlen werden kleingeschrieben: um viertel fünf. bei Präpositionen. Wemfall ` Kasus des Objekts.2 Veraltet sind Zusammensetzungen dritthalb (= das dritte halb = zwei[und]einhalb). an die das Suffix -tel (von Teil) tritt. Achtelliter. Er findet sich vornehmlich in der volkstümlichen Redeweise: pass mir bloû auf deinen kleinen Bruder auf! Eine andere Funktion erfüllt der D. kann durch die Hilfsfrage ¹Wem oder was?ª ermittelt werden. In Bezug auf die Abhängigkeit vom Verb wird der notwendige D. um (ein) Viertel vor fünf. Monat und Jahr.] in Paris an. als Bestimmungswort mit einem Substantiv als Grundwort ergeben Zusammensetzungen: Viertelstunde. in. Besonderheit bei am: Bei Wochentagsangaben in Verbindung mit am (im Dativ) trennt man die Monatsangabe für gewöhnlich in den Fällen mit zwei Kommas ab. Statt Zweitel sagt man substantivisch die Hälfte. oder davor und dahinter ein Komma gesetzt werden: Wir kommen Donnerstag.1 Für ein(und)einhalb wird oft anderthalb (= das andere [zweite] halb) gesagt: in anderthalb Jahren. Schlieût sich die Monatsangabe jedoch im Akkusativ an.n geben Auskunft über Tag. 8. den 13. in drei viertel Stunden (oder) in einer Dreiviertelstunde. Die B. Der Dativ folgt u. so kann entweder nur vor der D.n dienen zur Schreibung der ` Laute einer Sprache (` Alphabet). November 1993.11.2 2. handelt es sich um ein Satzglied. wenn sie nicht durch eine Präposition angeschlossen wird: Wir werden auf unserer nächsten Sitzung am 15. nach drei viertel Stunden. Deklination Die Formabwandlung (Beugung) der Nomina. ein Fünftel. nach drei Viertelstunden.1993. in fünf hundertstel Sekunden. unter. sieben Zehntel.2 Dativobjekt. neben.

Akk. MFN das die dessen deren1/ derer2 denen dem die das dies(es) dieses diesem dies(es) diese dieser diesem diese Fem. Nom. 1 2 3 Erweiterungen des D. die dort drüben auf dem Tisch liegt. Die Substantive kommen in der Regel nur in einem Genus vor. sind unterscheidende Zusätze an Schriftzeichen.ª impliziert. Umlautzeichen (ä. Gen. 20ff. Das Deutsche kennt die folgenden D. Neutrum. Mit einem solchen (solch einem) Betragen kommst du nicht durch. 4 Die Deklination der D. Stellvertreter: Stell dir das bloû vor! Die hatte ich aber ganz anders in Erinnerung. Deminutiv. dasjenige. vier Kasus: ` Nominativ. das. 1 Plur. der ` Numerus (die Zahlform) und gegebenenfalls das ` Genus (grammatisches Geschlecht) bestimmt werden.e aufgeführt. ` Suffix 3. ` Pronomen und ` Numerale. zurückweisend: Er hat sich schon wieder beschwert. lat. Ferne im Verhältnis zum Sprecher auszudrücken: dieser (nah) ± jener (fern). So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig. Im Gegensatz zur Konnotation ist diese Bedeutungsart konventionell festgelegt und wird nicht durch das persönliche Empfinden eines Sprechers beeinflusst. jenes. Die D.s der sind: der-. Femininum.ö. um Nähe bzw. Man unterscheidet im Dt. Mundart Im Gegensatz zur ` Standardsprache regional bedingte Variante einer Sprache. dieses. die. die. Buch ± Büchlein. Begleiter: Diese Vorstellung hat mir besonders gut gefallen. Akk. kann sowohl vorausweisenden als auch zurückweisenden Charakter haben. die anderen Wortarten meist in den drei Genera.1 5. S.2 6 4 Demonstrativpronomen. ` Genitiv. schwache und gemischte Deklination. der-. jener. 2 Die meisten Sprachen. und drei Genera: Maskulinum. das verwendet. garçon. die sich durch Unterschiede in der Aussprache. die deren der die diese dieser dieser diese der dessen dem den dieser dieses diesem diesen zurückweisend. Denotation Bedeutung einer sprachlichen Einheit. zwei Numeri: ` Singular und ` Plural. . ermöglicht dem Sprecher. sind in den Artikeln zu den unter 1 aufgeführten Wortarten im Einzelnen angegeben.) fr›re. Furcht erregend. Sie weisen meist auf Besonderheiten in der Aussprache hin: (frz. hinweisendes Fürwort Das D. durch die der ` Kasus (Fall). deren Name bis jetzt noch nicht aufgerufen wurde. celui-ci ± celui-ça. farbenprächtig . dasselbe. oberhalb oder unterhalb des Wortes.). vorausweisend: Es können sich all die freuen. Aus entstehungsgeschichtlicher Sicht sind die D. Das ist eine Unverschämtheit.1 5 5. frz.e älter als die Hochsprache. Dialekt. in runden Klammern sind die Möglichkeiten ihrer orthographischen Wiedergabe angegeben: . diminutiv ` Aktionsart Diminutiv. ` Akkusativ. . Mask. ` Adjektive. dem Wortschatz und der Syntax von den Varianten anderer Regionen unterscheidet.2) sind die vier in der deutschen 1 Sprache vorkommenden D. die vom jeweiligen Kontext und der Situation unabhängig ist. Die D. 2 vorausweisend Diphthong. Dat.: der. die meist auf einen nachfolgenden Relativsatz hinweisen: wir bitten diejenigen. in besonderer Weise auf Personen oder Sachen hinzuweisen. Fritz sagte im Wesentlichen dasselbe.1 Derivation ` Ableitung deskriptiv ` normativ diakritisches Zeichen Diakritische Z. der und dieser zeigt folgende Formen: Sing. Gegenbegriff: `Konnotation Dental. So ist beispielsweise die denotative Bedeutung von Urwald ¹nicht bewirtschafteter tropischer Regenwaldª. so auch das Deutsche. um ein Handzeichen. die mit unseren Plänen einverstanden sind. Verkleinerungsform Zu vielen Substantiven werden durch Anfügung der Suffixe -chen oder -lein Verkleinerungsformen gebildet: Haus ± Häuschen. Gen. die-. meist attributiv gebrauchte Demonstrativpronomina hin: Mit derartigen/dergleichen Ausreden machst du dir keine Freunde. Doppelvokal Im Artikel ` Vokal (2. Ich hätte gerne jene Zeitung. Nom.Diphthong Für das Deutsche unterscheidet man nach der von Jacob Grimm (1819) aufgestellten Typologie die starke. dadurch wird die Funktion der genannten Wortarten und -gruppen im Satz für den Hörer bzw. der Nomina wird mit der ` Konjugation der Verben unter dem Obergegriff ` Flexion zusammengefasst. 3 Das D. ` Artikel. Dekliniert werden ` Substantive (` auch Tabelle ¹Deklination der Substantiveª. engl. die-. die die Gleichartigkeit eines Gegenstandes oder Sachverhaltes mit einem zuvor erwähnten bezeichnen: Hans äuûerte seine Meinung. während die konnotative Bedeutung Komponenten wie ¹undurchdringlich. stellt die verschiedenen Formen. Dabei kann es sowohl die Rolle des Stellvertreters als auch die des Begleiters (` Pronomen 2) eines Substantivs einnehmen. Dat.ü). Neutr. Leser erkennbar. besonders in der Umgangssprache. Dativ. this ± that. Am häufigsten wird der. Die Formen der D. jene. Zahnlaut ` Konsonant 1. dieser. Sie bilden daher häufig die Grundlage für sprachhistorische Untersuchungen. realisieren zwei parallele demonstrative Möglichkeiten. hic ± ille. z. B. diese. Mehr auf die Art und Beschaffenheit weisen folgende.

Leib ± Laib In der Schreibung hat sich meist ei durchgesetzt. a. Kainsmal. (Th. wiederholte noch einmal: ¹Was ist dasª. räuspern.). Montag. . 3 eu ± äu Feuer. Mann) Sätzen und Satzteilen: Aber in seinen Augen war noch immer jener Glanz. der aus einer anderen Welt zu kommen scheint: Der Meister Unwirrsch hörte nichts von dem Flüstern und Schnattern der Weiber. Futterland). Freitag. Teufel. Leiche ± Laich. ist 1. dazu die meist auf die Jagd bezogenen Ausdrücke: Weidmann. Fräulein ± Frau. Bezeichnung einzelner Gegenstände 1 oder Lebewesen im Gegensatz zum Gattungsnamen (`Appellativum). Heide (Nichtchrist) ± Heide (Sandboden). Seen.3 1. die Schreibung ai gehalten: Mai. Filme. täuschen ± tauschen. ay) [au] ± (au) [. Schleuder. war plötzlich auf glatte Bahn geraten und schnurrte nun. Verleger. Es handelt sich dabei um Personennamen (Vor. Parteien. nämlich Sonntag. ey.direkte Rede [ai] ± (ei. Weide ± Waid.oder Lehnwörtern kommt äu nicht vor: Abenteuer. Rheumatismus. die aus Vorausgegangenem gezogen wird. Durch die Orientierung der neuen Rechtschreibung am ¹Stammprinzipª fallen mehr Wörter als früher in diese Kategorie: schnäuzen ± Schnauze. säumen ± saumselig. rasch hinzu: ¹± geschaffen hat mit allen Kreaturenª. Dienstag. während ihr Gesicht sich aufklärte. Im ungebeugten Stamm von Fremd. Meere u. Main. um auf eine Folgerung. verbläuen ± blau. In anderen Wörtern werden durch die Schreibung ai Bedeutungsunterschiede gekennzeichnet: Weise ± Waise. B. 1 1. dann wird vor diese Wörter ein Komma gesetzt: Die Woche hat sieben Tage. Räude. Namen von Schiffen und Flugzeugen. Rainer. als Ankündigungszeichen steht vor: direkter (wörtlicher) Rede: Und die kleine Antonie. Eingeweide. Bücher [Buchtitel: `Substantiv 4. Redakteur. d. Hotels.und Kleinschreibung 1. äu wird geschrieben. dabei können die Namen oft mehrmals vorkommen. . . Mainz. Schullehrer. Hai. Kolon (:) Der D. Walt Whitmans bewegter Entwicklungsgang ist wohl typisch: Schriftsetzer. wenn die Aufzählung angekündigt wird durch Wörter wie nämlich. ¹Wir werden einen schönen Sommer habenª. Eiche (Baum) ± eichen (das gesetzliche Maû prüfen. oy) Ein D. teuer. Der D. steht nicht. in Wörtern wie Jubiläum. also kein D. er sah nichts von ihrem Durcheinander. dass mit seiner Freihandelspolitik der englische Handel und die englische Industriemacht sich weit in der Welt ausdehnen konnten: England eroberte die Märkte. Bei den beiden anderen kommt die Schreibung mit y nur noch in Fremdwörtern vor. ein Zusammenfassungszeichen. Der D. in hui. B. Gebirge. bei denen ein verwandtes Wort mit au nicht gegeben ist: Säule. Seite ± Saite. ¾. Der D. pfui) vorkommende ui keine Rechtschreibschwierigkeiten. äu.1 1. . Mais. daû mich Gottª. direktes Objekt ` Akkusativobjekt Doppelpunkt. o. heute ± Häute. Balalaika. Taifun. Flüsse. Gebäudenamen) und geistigen Werken (Bühnenstücke. stellten sie fest. rein ± Rain. von menschlichen Einrichtungen (Firmen. betäuben ± taub. Baikal. Bauten: Theater. Berge. Doch kommen auch Wörter vor. Ausnahmen: Bayern (bayerisch) und Namen wie Mayer. Trochäus sind die beiden Vokale auf zwei Silben verteilt.. h. weidlich. Eichamt) ± Eichen (kleines Ei). Tokaier. Montag. Samstag. um geographische Namen (Länder. Haus ± Häuser In der Schreibung überwiegt eu: Euter. Bei einigen Wörtern hat sich. die eine silbische Einheit bilden und von denen der erste stärker gesprochen wird und deshalb den Klang des Gesamtlautes bestimmt. direkte Rede Die direkte Rede wird in ` Anführungszeichen (1) eingeschlossen. .2.2 1. Im Übrigen ist auf Folgendes hinzuweisen: 2 ei ± ai Kaiser ± Laie ± Maid. z.3]. ausweiden. Zeitungen). Von diesen vier D. Zeitungsreporter. Leute ± Geläute. Wiederkäuer ± kauen. sprach darauf langsam: ¹Ich glaube. Architekt. Bauhandwerker. aber im einzelnen Fall der Nennung sind bestimmte einzelne Personen oder Sachen gemeint. Donnerstag. Mittwoch. als Zusammenfassungszeichen steht: wenn auf die Anführung von Einzelheiten ein zusammenfassender Satz folgt: Frau und Kinder.en bieten au und das ganz selten (z. schäumen ± Schaum. glückstrahlend und unaufhaltsam.y] ± (eu. Städte. 2. imperfektiv ` Aktionsart egressiv ` Aktionsart Eigenname ` Substantiv 4. sich an etwas weiden. Bai. fügte. hinzuweisen: Gladstone sorgte dafür. den ganzen Artikel daher.4 2 2. er sah auch den Schwager nicht. wenn ein Wortstamm au vorliegt: vorläufig ± laufen. wohl mit Rücksicht auf ihre Herkunft.2 3 durativ. bis dieser ihn an der Schulter packte und ihn auf nicht sehr sanfte Art ins Bewuûtsein zurückschüttelte. Er sagte: ¹Ich mag nicht mehrª. ist eine Gruppe von zwei Vokalen.und 2 `Familiennamen). ein Ankündigungszeichen. . Vereine. ai. In einigen Wörtern kennzeichnet verschiedene Schreibung Bedeutungsunterschiede: Beute ± Gebäude. . Maische. Beyer usw. Dienstag.1 2. gräulich ± Grauen. Hein ± Hain. Zur Schreibung nach Doppelpunkt ` Groû. achtjährig und zartgebaut. Haus und Hof: Das alles hatte er im Kriege verloren. und ging hinaus. Lakai. sträuben. Im Gegensatz dazu steht die `indirekte Rede: ¹Bitte lass micht nicht im Stich!ª. Reue. blickte aus ihren graublauen Augen angestrengt nachdenkend und ohne etwas zu sehen ins Zimmer hinein. flehte sie. Meyer. Trotz verschiedener Bedeutung werden gleicherweise mit ei geschrieben: Weide (Baum) ± Weide (Gras-. (Raabe) Aufzählungen: Die Woche hat sieben Tage: Sonntag. Straûen. Schleuse.. Raiffeisen.

` Komparation 4. wenn nur dadurch ihr Geschlecht gekennzeichnet wird: die Droste-Hülshoff. ein Akkusativobjekt: ich höre im Nachbarhaus 0jemanden1 Klavier spielen. ist ein Artikel notwendig: der kleine Fritz. in Konditionalsätzen statt: wenn wir rechtzeitig benachrichtigt werden. auch ganzer Sätze. gut o. darüber hinaus wird bei antiken Namen nicht selten auch im Dativ und Akkusativ der Artikel hinzugefügt. mit Ausnahme von Titeln: Professor Schmidt. z. der leiseste Zweifel. dass . Marxens Lehre. den Bestand an nicht abgeleiteten Wörtern (` Ableitung). der im ` Satzmuster des jeweiligen Eigenschaftswort ` Adjektiv Einzahl ` Singular Elativ Steigerungsform des Adjektivs.1 zu fragen. 0bist du1 einverstanden?. der Balkan. sind z. ` Konjugation Enklise Verschmelzung eines kurzen und schwach bzw. trotz dieser ¹Ersparungª ist das Verständnis der Rede aus der Situation heraus ohne Schwierigkeiten möglich. in der Rede. so werden .1 dass du so unverständig bist! Fragesätze werden bis auf das Fragewort verkürzt: dann kam ich weiû nicht wer. armenisch hayr. dies sollte man möglichst vermeiden.und Ländernamen haben vielfach keinen Artikel bei sich. etwa mit der Bedeutung notwendig. was den Grundbestand. besteht meistens darin. der Form nach identisch mit dem absoluten Superlativ: der geringste Lärm. . Ganze Hauptsätze werden in affektischer Sprache erspart: wenn du doch Recht behieltest 0. und bist du nicht willig. Ellipse. 0das1 weiû Gott! ein Adjektiv als ` Prädikativ. das betrifft vor allem viele Namen aus dem griechisch-römischen Sprachbereich: des Atlas. das aus dem ` Indogermanischen stammt und dadurch Gemeinsamkeiten mit den entsprechenden Wörtern anderer Sprachen der indogermanischen Sprachfamilie aufweist. des Perikles. (Goethe) In nachlässiger Sprache wird gegangen ausgelassen. Ein Artikel wird auch bei weiblichen Namen gesetzt. Die E. heute waren wir reiten 0gegangen1. ¾. des Kallimachos. wenn rechtzeitig benachrichtigt. Der Grund für die E. das die Formabwandlungen (` Flexion) der veränderlichen ` Wortarten kennzeichnet. .. nicht rechtzeitig eintreffen. . Neologismus Entscheidungsfrage. der Irak.. . aber auch: wir werden. des Augustus. 0es ist bedauerlich.: Gestern waren wir schwimmen.Ergänzung 3 Personen. weggetreten! 7 8 9 10 Endung ` Morphem. des Attis. zur Stelle sein. Ein sehr hoher Grad kann auch durch andere Ausdrucksmittel bezeichnet werden. d. sätzen: von maûgebenden Männern 0. leicht. möglich. in Kausalsätzen: ich konnte. 0komm1 her mit dem Buch! das Subjekt: 0ich1 danke!. . naheliegend. ` Lehnwort. In Gliedsätzen treten gern Verkürzungen ein.1 wie Herr Schulze und Herr Meyer 0es sind. warum . Der Genitivartikel des wird bei Personennamen gesetzt. h. unbetonten Wortes mit dem vorausgehenden betonten Wort.: die Ukraine. dass die eigene Sprache noch keine Bezeichnung für ein neu entstandenes Ding oder einen Sachverhalt kennt. Ergänzung Im Unterschied zur freien ` Angabe ein konstitutiver Bestandteil des Satzes.1 werde ich darauf hingewiesen (statt wie Herrn Schulze usw. althochdeutsch fater. sondern einen sehr hohen Grad zum Ausdruck bringt. die auf Kürze bedachte Kommandosprache: stillgestanden!. sowie ± veraltet ± im Geschäftsstil: 0ich1 teile Ihnen hierdurch mit. B. namentlich y Namen + lich. ` Deklination. die auf -s oder einen anderen Zischlaut enden und bei denen deshalb der Genitiv nicht durch die Endung -s deutlich gemacht werden kann: das Ei des Kolumbus.. dann wäre uns geholfen1!. Der heutige ` Wortschatz des Dt. Länder. man sieht doch wo und wie. Im Gegensatz dazu stehen die erst im Laufe der weiteren Sprachentwicklung aus anderen Sprachen übernommenen Wörter. die Schweiz. zum Beispiel: Vater. lateinisch pater. oft in Verbindung mit dem Subjekt: 0ich wünsche einen1 guten Tag!. indirekter Fragesatz Epenthese Einschieben von Lauten im Wortinneren ohne etymologische (`Etymologie) oder morphologische (` Morphologie) Motivation. eine Präposition: 0durch die1 Spieûruten laufen. der Sudan. besteht zu etwa einem Viertel aus Erbwörtern.). Gegenbegriff: ` Proklise Entlehnung Erweiterung des Wortbestandes einer Sprache durch Übernahme eines Ausdrucks aus einer Fremdsprache. Diese Reduzierung ist mit Lautschwächung oder Lautverlust verbunden: gehst du ± gehste. 0ich habe1 keine Zeit!. das Elsass.: es ist 0notwendig o. so brauch© ich Gewalt (Goethe). das antike Rom. Auslassung Aussparung einzelner Teile. 0sei1 still!. wohl um das Nebeneinander von werden zu vermeiden: werden wir rechtzeitig benachrichtigt. Â griechisch pathr (pater). Sprache. ¾. tocharisch pàcar. 0das1 mach© ich!. das Nachkriegsdeutschland. Veraltet sind Genitivbildungen wie: Vossens Luise.und Landschaftsnamen. kennzeichnet bes. der Dichter Gerhart Hauptmann. auch als Flexionssuffix bezeichnet (` Suffix 2). da zu spät benachrichtigt. lediglich um die Aussprache zu erleichtern: Spindel y mhd. Gewehr ± ab!. wenn aber ein ` Attribut (eine ` Apposition) dabeisteht. Erbwort Ein Wort der dt. ein fakultativer oder obligatorischer ` Aktant. die keinen Vergleich. Dabei wird ausgelassen: in den meisten Fällen die Verbform. in Vergleichs- 1 2 3 4 5 6 . altindisch pitµr. . spinnel. Fremdwort. das Rheinland. die ` Fremdwörter und ` Lehnwörter. Satzfrage ` Fragesatz. das Gewehr ± über!. B. werden wir zur Stelle sein schreiben wir. Bundeskanzler Schröder. die stets mit Artikel gebraucht werden. betrifft. 0auf der1 Maschine schreiben.

Mädchen auch männliche. um zu zeigen. sofern es sich nicht um freie Angaben handelt: Kaffee macht mich munter. . Verschlusslaut ` Konsonant 1. (du) schriebst. Kluge zugrunde liegen. ` Semantik 2. Müller.2 2.2 faktitiv ` Aktionsart fakultativ ` Aktant Fall ` Kasus Familien-. Sprachraum Familiennamen an den Rufnamen getreten. ` Substantiv 4. kann eine obligatorische ` Ergänzung sein: die Summe bleibt zur Verrechnung. durch die eine Absicht. 4 Zur Verwendung des Artikels bei Personennamen ` Eigenname (3). deren Geltungsbereich auf eine bestimmte Person und Zahl ¹begrenztª ist (finis lat. sensibel ± engl. Sie stellen beim Erlernen von Fremdsprachen häufig Fehlerquellen dar: dt. Der Präpositionalinfinitiv kann nicht nur für Finalsätze.1 2. 4 Ergänzungsfrage ` Fragesatz. . wir gingen alle zur Groûmutter. Finalsatz Bezeichnung für eine Art der ` Adverbialsätze (2. in Form eines Prädikatsnomens (` Prädikativ): Karl ist Lehrer. Sie werden eingeleitet durch die Konjunktionen dass oder eindeutiger damit. von denen meistens einer zum Rufnamen bestimmt wurde. 2 Später wurde es üblich. .und Personennamen 1 Der Rufname (im christl.en lassen sich unterscheiden: die E. Gottlob Sophie Christiane von Stein (eine Schwägerin der Frau von Stein). oder auch eine freie Angabe: er ging zum Mittagessen ins Hotel. (er) wird schreiben. Adenauer. z. in Form von ` Kasusobjekten: ` Genitivobjekt: wir gedenken des Verstorbenen. Die folgenden E. um einen groûen Erfolg zu erringen. (Es ist verständlich. ` Akkusativobjekt: er wiederholte die Frage. wird auch ein ` Substantiv mit diesem Genus bezeichnet. In diesen Beispielen ist das Subjekt des Hauptsatzes zugleich auch der Träger der in der Infinitivgruppe ausgedrückten Handlung. Femininum Weibliches Geschlecht der ` Nomen (und ` Pronomen). Einige Beispiele: der Komponist Carl Maria von Weber. sondern des grammatischen Geschlechts (` Genus).3 3 Faux Amis Aus dem Französischen (= ¹falsche Freundeª) stammender Begriff zur Bezeichnung von Wörtern aus jeweils unterschiedlichen Sprachen. Als Familienname von Adligen erscheint oft der Name des Stammsitzes: Dietrich von Wettin. z. nicht im Sinne des natürlichen. beschäftigt sich ferner mit der lautlichen Entwicklung und der wortbildungsmäûigen Zusammengehörigkeit von Wörtern. . er ist auf Rache aus. Paulsen. Zum Teil sind sie vom Rufnamen des Vaters abgeleitet: Peters. Finalbestimmung ` Adverbialbestimmung (2. 1 2 2. meist ergibt sich das zur Infinitivgruppe gehörige Subjekt aus dem Zusammenhang: In dem Aufsatz werden weitere Einzelheiten angeführt. Bereich auch Taufname) kennzeichnet als Eigenname eine Person (und meist auch deren Geschlecht). die E. um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. die E. sensible (= vernünftig). in biblischer und altertümlicher Sprache auch auf dass: wir wollen uns beeilen. (Luther) Sehr häufig steht anstelle eines konjunktionalen F. Figur ± frz. der Heiligen des Tages ihrer Geburt. dass . finite Verbform Form. . also die ` Infi- . dt. die zwar ähnlich geschrieben bzw.. final Den Zweck oder das Ziel eines Geschehens (einer Tätigkeit) bezeichnend. dass der Verfasser des Aufsatzes etwas zeigen will). sondern auch für Konsekutivsätze verwendet werden.1). Das ist jedoch nicht immer der Fall. Katholische Eltern nannten ihre Kinder oft nach dem bzw. der Entwicklung ihrer Bedeutung (auch im Vergleich mit anderen Wörtern) und der Verwandtschaft mit Wörtern gleichen Ursprungs in anderen Sprachen. er gibt sich zu dieser Sache her. die nicht nach Person und Zahl bestimmt sind.4). in Form eines ` Präpositionalobjektes: es wimmelt von Ameisen. Der Form nach handelt es sich um Präpositionalgefüge. Die F. auf dass wir zugleich mit ihm leben sollen. Als F.2 Explosiva. B. Rothe. Meier oder Eigenschaftswörter: Starke. Vor. gesprochen werden. (wir) haben geschrieben. dass (damit) wir nicht zu spät kommen. Es können auch Berufsbezeichnungen: Becker. Die E. von Ortsnamen: Hagen. Gegenbegriff: infinite Formen sind solche. T. indirekter Fragesatz Etymologie Lehre vom historischen Ursprung der Wörter. zwecks näherer Ermittlungen zum Polizeirevier zu kommen. ¹Grenzeª). Seit dem Mittelalter sind im dt.: (ich) schreibe. die den Zweck einer Handlung oder eines Geschehens angibt. ` Dativobjekt: er ähnelt seinem Vater. jedoch verschiedene Bedeutungen haben. in Form der verschiedenen ` Adverbialbestimmungen. Sie werden aufgefordert.es 2 eine durch um zu eingeleitete Infinitivgruppe (Präpositionalinfinitiv genannt): Der Pianist setzte seine ganze Kraft ein.1. die E. dadurch erhielten Knaben auch weibliche Vornamen. 1 und zwar für Gliedsätze. ein Zweck ausgedrückt wird.Ergänzungsfrage Verbums erscheint. Hans Magdalene Storm (ein Sohn Theodor Storms). (ihr) hattet geschrieben. (sie) sind gekommen (` Konjugation 1. den Kindern mehrere Vornamen zu geben. Explosivlaut. 3 Die Familiennamen sind auf verschiedene Weise entstanden.4). der für uns gestorben ist. figure (= Körper).

. bist du denn ganz von allen guten Geistern verlassen?. um ein aus einer fremden Sprache übernommenes Wort.2 Fremdwort Im Unterschied zum ` Erbwort und ` Lehnwort handelt es sich bei dem F. 2. oder Plur. ob sie allein oder im Satzzusammenhang stehen. Diese Fragen beginnen mit einem Fragewort (` Interrogativpronomen oder ` Interrogativadverb). worauf wartest du? dass du mich endlich zu Worte kommen lässt. d. aus dem Lateinischen: Senat. verbunden sind? Auch auûerhalb der Rednersprache gibt es diese Frageweise bei gefühlsbetonten Ausrufen: wie oft habe ich dir schon gesagt. .2). der Tonfall zeigt einen Ausdruck von Erstaunen (daher Verwunderungsfrage). geschrieben (` Konjugation 1. ¹Wer kauft Liebesgötter?ª lautet die Überschrift eines Goethe©schen Gedichtes. sie fordert eine Entscheidung zwischen zwei (manchmal auch mehr) vom Fragenden bestimmten Möglichkeiten heraus: fahrt ihr im Sommer nach Oberbayern oder in den Schwarzwald? habt ihr in der Schule als zweite Fremdsprache Französisch oder Latein gelernt? Man bezeichnet diese Doppelfragen deshalb auch als bestimmte Entscheidungsfragen ± im Gegensatz zu den unter 2. T. Flexion. das sich dem Dt. h. Christ. B. Mode. beschränkt: was soll ich (sollen wir) heute Abend tun? (vgl.2). 2 Die durch die Frage geforderte Antwort kann entweder eine Entscheidung sein oder eine Ergänzung des Wissens des Fragenden. d.1). Sie sind. 3 Eine Sonderart der unter 2 genannten Fragen sind die Überlegungs. zu Zustimmung oder Ablehnung anregen: ist es notwendig. in Klammern wird häufig zu einer Aussage beigefügt.5 gesätzen haben: du bist das gewesen?. Im Unterschied zum ` indirekten Fragesatz richtet sich die Frage hier unmittelbar an den Angesprochenen. in Aussprache. Fragesatz (direkter) 1 Der F. verdeutlicht: Frage: Wer oder was? ± Auf die Frage ¹wessen?ª antwortet der Genitiv. Fragezeichen (?) Satzzeichen. werden verschiedene Kongruenzbeziehungen (` Kongruenz) geschaffen. Daher unterscheidet man Entscheidungs.und Ergänzungsfragen. doch kann die Antwort auch als Satz erfolgen (daher Satzfrage): ich habe gestern/noch nicht geschrieben. Durch die F. Ein F. auf die 1. um den Hörer (Leser) stärker anzurühren: Wie nimmt ein leidenschaftlich Stammeln Geschrieben sich so seltsam aus! (Goethe) Wie schön ist es heute morgen! Solche Ausrufe sind nicht zu verwechseln mit rhetorischen Fragen (` Fragesatz 4). kannst du denn nicht aufpassen? Bei diesen Beispielen könnte aus diesem Grund auch ein ` Ausrufezeichen (1.4). woran dachtest du? an unser gestriges Beisammensein. so bleibt der zitierte Fragesatz mit dem F. wie bei den rhetorischen Fragen (4) wird in den meisten Fällen keine Antwort erwartet. DerSprecher will durch die Fragestellung den Angespro- chenen stärker.1 2. Ein F. erst noch auf die Gefahren hinzuweisen.3 1. Beispiele: aus dem Griechischen: Demokratie. 2. 2. wird im Allgemeinen mit dem ` Frage. darauf folgt wie bei der Entscheidungsfrage die ` finite Verbform und dann erst das Subjekt. soll ich ins Konzert gehen? (2. Kollege.3) gesetzt werden. Formal ist dieser Fragetypus durch die Umkehrung von Subjekt und Verbalform. sie werden nicht selten von Rednern angewendet. in seine Gedankengänge einbeziehen. Orakel. ` Morphem 2. warum hast du nicht an dem Treffen teilgenommen? weil ich krank war. als es ihm durch eine Aussage möglich wäre. die mit . das einen Fragesatz kennzeichnet. Auch einzelne Fragewörter werden. ihn zum Nachdenken.2. aus dem Französischen: Chaussee. wenn man sie als fragwürdig hinstellen will: Das Alter der Eiche wird auf 500 Jahre (?) geschätzt (` Klammern 1. ist neben dem ` Aussagesatz und dem ` Aufforderungssatz eine der drei grundlegenden Satzarten. konsultative. Pers. Beugung Oberbegriff für die beiden an den veränderlichen ` Wortarten möglichen Formabwandlungen: für die ` Deklination der Nomina und für die ` Konjugation der Verben mittels Flexionsmorphemen. durch F. durch die Spitzenstellung des Verbs gekennzeichnet. es ist schon gleich Mitternacht? Sie sind eine Mischung von Ausruf und Frage. schreibend.2). beantwortet. . bei gefühlsbetonten Ausrufen. meist mit dem Modalverb sollen. denen die Frageform gegeben wurde. z. soll ich mir jetzt noch den Vortrag anhören oder lieber zu Bett gehen? (2. 2. hier ist für die Zeichensetzung die Art des übergeordneten Satzes maûgebend (` Punkt 1.2) verliert): ¹Komme ich noch zur rechten Zeit?ª. Sing. mit einem Satzglied. Es steht: nach einem unabhängigen Fragesatz: Wo gehst du hin? Wie lange willst du bleiben? auch als Überschrift: Was heiût und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? (Schiller) Wenn ein Fragesatz als Zitat (in Anführungszeichen eingeschlossen) in einem Aussagesatz enthalten ist. auf die der Fragende gar keine Antwort erwartet.1 1.3). die die Form von Aussa.oder Zweifelsfragen (auch deliberative.4 2 2. h.2 1. Es kommen auch Fragen vor. versehen (während ein Aussagesatz als Zitat seinen ` Punkt (1. fragte er.6 zeichen abgeschlossen. angepasst hat.1 besprochenen allgemeinen Entscheidungsfragen. Rheuma. steht nicht: nach einem indirekten Fragesatz. wohin fahrt ihr? nach Berlin.2 Die Ergänzungsfrage wird meist mit einem Wort (daher auch Wortfrage).3 Eine Mittelstellung zwischen diesen beiden Formen nimmt die Doppelfrage ein. zwischen Subjekt und finitem Verb in Person und Numerus (die Kinder basteln) oder dem Substantiv und seinen adjektivischen Attributen (sie hat eine interessante und spannende Geschichte geschrieben). dass du nicht so spät nach Hause kommen sollst?. 1 1. Betonung und/oder Schreibweise nicht oder nur z. dubitative Fragen).1 Die Entscheidungsfrage fordert die Antwort ja oder nein heraus (daher auch Bestätigungsfrage): hast du den Brief beantwortet? ja/nein. das aber auch in Form eines Gliedsatzes auftreten kann: wer hat eben gesprochen? ich. 4 Eine weitere Sonderart sind die rhetorischen Fragen.Fremdwort nitive und `Partizipien: schreiben. Der direkte F.

die Nennung von etwas Unerwartetem: Mit ihren groûen Augen sah sie fest und tief in die schöne Welt und schloû sie dann geraume Zeit. Diese Wörter haben die Aufgabe. I wohl aus den Formen von werden und dem Partizip des Präsens: ich werde schreibend. Sputnik. Zukunft Zeitstufe (` Tempus) des Verbs. ± Fast den ganzen Sommer hindurch dauerte der Kampf gegen den Oheim Grünebaum. In der Gegenwartssprache haben diese Elemente jedoch ihre morphologisch-syntaktische Funktion verloren. I wird gebildet aus dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv des Präsens: Aktiv: ich werde schreiben. Das F. wenn ich den Brief geschrieben habe. bei denen die Setzung weniger durch verbindliche Regeln vorgeschrieben wird. der das Blut erstarren machte. Die als umständlich empfundene Umschreibung bewirkt. gewesen) sein. Funktionsverb Verb.bzw. dann folgt auf den G. den Eintritt. geschickt zum Streiten. ¹um der Furcht willen in der Nachtª. im Frühjahr wird mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen. Schah. dafür wird man meist sagen: ich bin froh (ich will froh sein). Rabbi. Sie starb in dem Winter an einer Kinderkrankheit. Vorgangs.2 2 2. als vielmehr jeweils durch stilistische Erwägungen bedingt ist.1 1. wie viel sie von all der Pracht und Lieblichkeit mit sich hineinnehmen könne in die Dunkelheit. dass eine Handlung in der Zukunft abgeschlossen ist. Im Allgemeinen kann der G. da es auch ohne den Einschub gesetzt werden müsste: Und wenn warmherzige Menschen uns anliegen um ihretwillen. aus dem Hebräischen: koscher. Sam wäre nicht daª ± ¹Ja. Zu den Funktionswörtern zählen die Wortarten ` Artikel. aus dem Englischen: Trust. er wird wohl Recht haben. Rikscha. Man zieht also auch hier einfachere Formen (Präsens/Perfekt) vor. (Raabe) Einschaltungen: Gehört die jeweilige Einschaltung zum Vordersatz ± in dem anschlieûenden Beispiel ein Gliedsatz ±. II steht besonders in einem Gliedsatz. als alle Gewappneten in Israel. ` Pronomen. Fugenzeichen. I kann auch zum Ausdruck einer Annahme. Er bezeichnet im Einzelnen: einen Wechsel von Sprechern: ¹Du meinst?ª ± ¹Je nun. zur Aufführung bringen. Passiv: der Brief wird geschrieben werden. Zwei würden des Schatzes besser frohª ± ¹Doch wennª ± ¹Wenn was?ª ± ¹Nun. einer Vermutung dienen.in Kindergarten entsprach beispielsweise ursprünglich einmal dem Genitiv Plural.2 Vermutung bezieht sich in diesem Fall auf ein vergangenes Geschehen: das Kind wird weggelaufen sein. die kleine Sophie. Bildung und Funktion des Futur II Das F. seine Frau wird ihn verlassen haben. nur noch eine grammatische Funktion. nehmen wir an. um auszudrücken. Kompositionsfuge Bindeglied zwischen zwei unmittelbaren Konstituenten einer Wortbildung. nächsten Dienstag fahre ich nach Berlin. Es gibt zwei futurische Tempora.2 Fugenelement. Zustandspassiv: morgen wird der Auftrag erledigt (worden. aus dem Russischen: Machorka. die eine zukünftige Handlung bezeichnet. die auf die Gegenwart bezogen ist: sie wird im Kino sein (jetzt). Himmel srichtung. Beefsteak. das diachronisch gesehen häufig auf eine alte Flexionsendung zurückgeführt werden kann. Hobby. welches eine so feste Verbindung mit einem Nomen eingeht. Reibelaut ` Konsonant 1. In solchen Kontexten erfüllt das F. in Erfüllung gehen. Sonn enschein. Da diese Formen noch umständlicher sind als die des F. begeisterte oder auch nur neugierige ± denn wo ist 1 2 3 4 5 6 7 . Das -er. daû man©s ± mit seinen eigentümlichen Augen gesehen hätte ± hallo! ± Donner und Hagel. Funktionswort Bezeichnung für Wörter mit rein grammatischer Funktion. Hund eleine. Vorzukunft) benutzt der Sprecher. Fürwort ` Pronomen Futur. Kolchos. Das F. und als wenn nicht von Adam herunter ein ganzer Schwanz von Schustern hinge ± einer am andern. II kann eine Annahme ausdrücken. Beachtung finden. der bessere Wache hielt. dass es seine Eigenbedeutung entweder ganz verliert oder diese zumindest stark reduziert wird. es wird gebildet mit dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv des Perfekts: Aktiv: morgen werde ich den Auftrag erledigt haben. Frikativ.1 Gedankenstrich (±) Er gehört zu den Sonderzeichen (` Interpunktion). sollte man©s nicht glauben ± bis dahin. den Winter ± das Grab. das Exkrementum von die ganz achtbare und notable Reihe! ± I da soll ja ±ª (Raabe). ± ¹Apoplexia spasmodica!ª sagte eine Viertelstunde später der Doktor. Kind ergarten. I: ich werde froh sein. ein Komma. (Raabe) einen Übergang zu etwas Anderem: Um das Bett des Königs Salomo standen mit Schwertern in den Händen sechzig Starke.Frikativ amüsieren. Entstanden ist das aktive F. ` Konjunktion und ` Präposition. zu Häupten der Witwe und ihres Kindes jedoch stand ein Geist. 3 1 1. wenn dieser eine vorzeitige Handlung enthält gegenüber einer Hauptsatzhandlung im F. ich meine nur so. Kibbuz. und diese miserablige naseweise Kröte. II (Futurum exactum. Sahib. als ein Pausenzeichen angesehen werden. die 2. besonders wenn durch temporale Umstandsbestimmungen auf die Zukünftigkeit der Handlung hingewiesen wird: ich komme gleich. die Beziehungen zwischen den anderen Elementen im Satz zu kennzeichnen. indem es die Verbindung zwischen dem Subjekt und dem (präpositionalen) Objekt herstellt. wenn ich den Brief geschrieben haben werde.s I. Bildung und Funktion des Futur I Das F. freilich. dann ± ª (Geibel) eine Pause: In das Klirren und Klingen mischte sich ein Schrei. Zur Formenbildung ` Konjugation 3. Orange. dass zukünftige Handlungen sehr häufig durch das Präsens ausgedrückt werden. als wolle sie versuchen. aus auûereuropäischen Sprachen: Banane. Auch das F. (Raabe) stockende oder verwirrte Rede: ¹So©n Knirps ± will sich an der ganzen ehrbaren Schusterei vergreifen! ± der Deibel ± wenn man©s nicht mit höchst eigenhändigen Ohren gehört hätte. finden sie nur selten Verwendung. wobei das auslautende d im Laufe der Zeit abgeschliffen wurde.

1 2. den Besitzer kennzeichnet: das Dach des Hauses. ein Raum mittlerer Gröûe. B. . getrennt: ¹Augen ± rechts!ª ¹Die Augen ± links!ª ¹Das Gewehr ± über!ª ¹Gewehr ± ab!ª ters Mantel ist verschwunden.4 2 2. Genitivus qualitatis: Genitivkonstruktion zum Ausdruck einer Eigenschaft oder Beschaffenheit: Waren bester Qualität. Genitivus possessivus: Genitivkonstruktion.P. Mann) Ein G. Schlieûlich erwähnen spätere Aufzeichnungen ± und damit hätten wir endlich den Beleg ± eine Frau. sich bemächtigen. Wesfall 1 Einer der vier ` Kasus des Deutschen. einen nicht zu Ende geführten Satzteil: ¹Nur eben noch diese Formalität wäre nebenher zu erfüllen .2 wendet. 1 1. oft durch präpositionale Fügungen ersetzt. wenn auf den Einschub eine nähere Bestimmung folgt.2 3 4 Gegenwart ` Präsens Genitiv. Am häufigsten wird der G. das unterschiedliche Bedeutungsverhältnisse zum Bezugsnomen haben kann. anstelle eines ` Doppelpunktes (2. welcher zur Bezeichnung von Zugehörigkeit. in diesem Moment machen allerdings nur zwei Dinge ihre Anwesenheit glaubhaft.). den schlicht Ebenbürtigen. Genetiv. Nicht unser ist die Pedanterei. welche die Zugehörigkeit zu einer Person oder Sache bzw. der Aufsatz bedarf einer Überarbeitung. nennt das Subjekt zu dem im übergeordneten Substantiv enthaltenen Verbalvorgang: das Gebet der Gläubigen / = die Gläubigen (= Subjekt) beten / (der Verbalvorgang ¹betenª impliziert Gebet). das Auftreten des ` Genitivobjektes hingegen ist seltener.Genitivobjekt da die Grenze zu ziehen ±.und Fragezeichen stehen bei einem Einschub vor dem G. Diese Funktion hat der Genitiv in der Gegenwartssprache nur noch im Zusammenhang mit einer sehr kleinen Gruppe von Verben. sich bedienen.e werden auch als Infinitv mit ¹zuª ausgedrückt.s. Der Genitiv kann durch das ` Interrogativpronomen ¹wessenª ermittelt werden. ` Valenz des Verbs gefordertes ` Satzglied im ` Genitiv. 2. kann auch statt eines Kommas gesetzt werden. da sie gedanklich zu dem Vordersatz gehören: Mit wütendem Blick brüllte er ± sein Gesicht lief dabei rot an ±: ¹Verschwinde und lass mich um Himmels willen endlich in Ruhe!ª eine Auslassung. ein Raum von mittlerer Gröûe (Gen. Mann) Doppelpunkte hingegen stehen nach dem G. wo ihm der Kammerherr ± und zwar in dem alten Teil. Fall. eine Niederlage erniedrigendster Art. nennt das Objekt zu dem im übergeordneten Substantiv enthaltenen Verbalvorgang. (Th. besonders durch solche in Verbindung mit ¹vonª. Bei dieser Funktion lassen sich die folgenden Gruppen beschreiben: Genitivus definitivus/explicativus: Genitivkonstruktion. die Ermordung / der Mörder / des Präsidenten (jemand (Subjekt) ermordet den Präsidenten (Objekt)). welche das Bezugselement näher erklärt: die Strafe der Verbannung. da der G. sie enthielt sich der Stimme. . Mann) ¾hnlich kann der G. die noch Teil des Vordersatzes ist. sich entledigen. . weitere Verben: ermangeln. Sabines Kinder.). (Th. Mann) Das Komma entfällt jedoch.o. die Kunst des Fechtens ± die Kunst zu fechten. . ¹wegenª. die Erziehung / der Erzieher / der Kinder (jemand (Subjekt) erzieht die Kinder (Objekt)). . Manche Präpositionen erfordern den G.ª.. In der Kommandosprache werden Ankündigungsund Ausführungsbefehl durch G. h. In neuerer Zeit wird das G. (H.. wenn dieses zu schwach erscheint: Bei sinkender Dämmerung wurde der zum Zivilisten Verwandelte unbeanstandet am Rande der Stadt hin zum Schloû geschafft. . wird dieser Kasus jedoch im gegenwartssprachlichen Gebrauch zunehmend durch den ` Dativ ersetzt. die irgendwo mir gegenüber stehen. z. Piwitt) Ausrufe. hier nicht an der Nahtstelle zwischen vollständigen Teilsätzen steht. ihre Stimme und ihr Geruch soweit ich sie unter der Zeitung unterscheiden kann. er brüstete sich seiner sportlichen Leistungen. da sie zu der entsprechenden Ergänzung gehören: Und sie hatte gewählt ± und ob sie gewählt hatte! ±. Besitz oder Eigenschaft dient.. sondern der heiligen Hermandad . die Rede des Abgeordneten. als daû er die Partei der Hungerleider nehme? (Raabe) Durch G. haben wir ein Recht mit uns zu geizen und die Inständigen schnöde zurückzustoûen? (Th. der Vater von dem Jungen (Gen.2) stehen. ihren Hans Christian.1 1. Die meisten dieser Verben werden nur noch in der gehobenen Sprache gebraucht. Bei der Transformation muss das Substantiv aufgelöst werden in die allgemeine Form ¹jemand tut .und Bestimmungswort ± Wortfamilie. Hier. als ` Genitivattribut ver. Genitivus partitivus: Genitivkonstruktion zum Ausdruck einer Teil-Ganzes-Relation: einer der Schüler. wie auch in anderen Fällen. sitzen oder liegen muû. die Ergebnisse der Verhandlungen waren insgesamt zufrieden stellend.3 1. den ihr Bestimmten und Zukommenden. nämlich wieder nur ihn.2 1.e werden häufig in Überschriften oder Inhaltsangaben die aneinander gereihten Einzelheiten getrennt: Vom Bau der Wörter: Silbe und Stamm ± Bildung neuer Wörter ± Die Ableitung ± Die Zusammensetzung ± Grund. Va- Genitivobjekt Durch die ` Rektion bzw. Abhängig von der Interpretation der zugrunde liegenden Satzkonstruktion unterscheidet man weiter: Genitivus subjectivus: Der G. die Anordnung des Vorgesetzten / = der Vorgesetzte (= Subjekt) ordnet an / (der Verbalvorgang ¹anordnenª impliziert Anordnung). (Th. die Eintragung auf der polizeilichen Meldetafel vorzunehmen). 8 9 10 11 12 Genitivattribut Attribut im ` Genitiv. Dürfte ich wohl um die Güte und Gefälligkeit ersuchen ±?ª (d. der eine Folgerung andeutet: Aber es war schon Recht ± was konnte man von solch© einem Hungerleider anders erwarten. qual. Dächer von Häusern. Genitivus objectivus: Der G. ein Bruchteil einer Minute. dem Torgebäude der sogenannten Bastille ± ein hoch unter dem Dach gelegenes Zimmerchen als Versteck und Asyl im Einvernehmen mit der Verwaltung zubereitet hatte. poss. Infinitivische G. Demgegenüber gibt es . Sie sind häufig reflexiv: sie gedenken der Toten. das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Feminina: -ade -age -an -ei -elle -ette -heit -igkeit -ik -in -ion/-ation -(i)tät -itis -keit -schaft -ung Olympiade. Honig. von dem sie ausgeht. Standhaftigkeit Musik. im Deutschen ` Aktiv und ` Passiv. In der Grundform (im Nominativ) des Substantivs wird das G. der Überfallene ist von dem Verbrecher schwer verletzt worden. Löffel -er Bläser. der Adler. der Hengst ± die Stute. der Verbrecher hat den Überfallenen schwer verletzt. dass das G. Linde. ebenfalls Kollektiva (` Kollektivum) und Verbableitungen mit dem Präfix Ge. die. Westen. grünes Kleid = Neutrum. das Reh. auf das sie sich beziehen. der Floh. Das G. Pendler -ling Däumling. das entbehrt nicht einer gewissen Komik. ¹Genusbestimmtª hingegen meint. trägt neben ` Kasus und ` Numerus dazu bei. Ihr Genus richtet sich jeweils nach dem Substantiv. Osten.3 Wäldchen. . Rektor 4. Doktorand -ant Brillant. Satzes wird als Aktiv (Tätigkeitsform) bezeichnet. der Kater ± die Katze. das Schwein. umfasst die Klassen ` Maskulinum. er brüstete sich mit seinen sportlichen Leistungen. die sich schwerpunktmäûig auf das ` Substantiv. weil das Subjekt tätig ist. Regiment Benzol. Nikotin Dressing. 2. Adjektive (das 4. ` Femininum und ` Neutrum. Optimist -ler Postler. mit deren Hilfe in der Gegenwartssprache keine Neuwörter mehr gebildet werden können (` Suffix). Verhaftung Neutra: -chen. das Adjektiv. ¹Genusfestª bedeutet. Tablette Frechheit. Was im Aktiv Tätigkeit ist. wie z. die dem natürlichen Geschlecht entsprechen: der Hund ± die Hündin. 3 Das G. nicht genusfest. Tapferkeit Botschaft. Dabei ist zu beachten. Neutra. Häufig wird das G. Fluidum Dogma. dass von den genusfähigen Wortarten nur das Substantiv sowohl genusbestimmt als auch genusfest ist. Politik Lehrerin.2 .und Blumennamen sind Feminina: Eiche. Tränke Bäckerei. Estrich. König -iker Graphiker. Anonymität Rachitis. das angezeigt. grammatisches Geschlecht 1 Grammatische Kategorie (lat. Beamtentum Substantivierte Infinitive (das Malen).(das Gewässer. Bei den Tiernamen erscheint die G. der Kirschbaum. Etage Schwinge. Schweinerei Bagatelle. Süden. das Fräulein. im Gegensatz dazu drückt der 2. B. eines Wortes bestimmen können. dass das Merkmal zwar relevant ist. 2 Das G. Neutra: das Pferd.Genus einzelne Wendungen. Thema Sakrament. sich jedoch in Abhängigkeit von einem Bezugswort ändern kann. Genus. Promenade Garage. die Meise.-lein -icht -in -ing -(i)um -ma -ment -ol -tum 4. Hearing Datum. genus. sondern genusveränderlich (z. . hier sind auch solche aufgenommen. Bezeichnungen für Himmelsrichtungen sind Maskulina: Norden. Satz Akkusativobjekt war. auch in der ` Standardsprache erhalten geblieben ist: sich seines Lebens freuen.4 Wahre). wird im 2. als grammatisches Geschlecht stimmt mit dem natürlichen Geschlecht (lat. Feminina: die Ente. Frikadelle Toilette. Satz aus. Im Gegensatz zum Substantiv sind die anderen Wortarten. was im 1. erscheint im 2. B. die heute nicht mehr produktiv sind. Handlungsrichtung Auf Verben bezogen bezeichnet der Begriff ` Genus die Handlungsart. die ` Kongruenz von Beziehungswörtern innerhalb eines Satzes zu verdeutlichen (die interessante Geschichte). Pl. Man kann eine Handlung. und deshalb wird die Form Passiv (veraltet: Leideform) genannt. jedoch auch auf den ` Artikel. Optimismus -ist Jurist. dass dem Subjekt etwas geschieht. Satz Subjekt war. erscheint im Vorgangspassiv als Geschehen. d. Nur bei einigen Tiernamen gibt es Begriffspaare. als Subjekt. Täter -ich Teppich. Die meisten deutschen Baum.h. Es handelt sich also bei der sprachlichen Gestaltung desselben Vorgangs um zwei Blick- 4. eine Tätigkeit oft von zwei Punkten aus betrachten.1 Maskulina: -and Proband. Fabrikant -el Deckel. in denen das G. Pfeife. Fräulein Dickicht. grüne Wiese = Femininum). Rose . Genus Verbi. Menthol Bürgertum. das Mädchen. genera: grammatisches Geschlecht). Oxidation Universität. ¾rztin Reduktion. Substantivische Zusammensetzungen aus zwei oder 5 mehreren Bestandteilen haben das Genus des Grundwortes: der Fensterrahmen. Bronchitis Höflichkeit. So gibt es im Dt. 4 Im Folgenden findet sich eine Übersicht über die wichtigsten Endungen. auf den sie sich richtet: 1. Informatiker -ismus Fanatismus. Beispiele für Maskulina: der Hund. einmal von dem Punkt. Pronomina (das Ich) und Partikeln (das Wenn und Aber) sind immer Neutra.zuweisung oft völlig willkürlich. Die Verbform des 1. Verwandtschaft Unterhaltung. die Sau ± der Eber. das ` Pronomen und das ` Adjektiv bezieht. die weibliche Lebewesen bezeichnen: das Weib. als die ¹handelnde Personª meist mithilfe des Dativs ausgedrückt. das Gerenne). eindeutig festgelegt ist und sich in keinem Kontext ändert. Kehricht Benzin. Pfifferling -or Katalysator. grüner Mantel = Maskulinum. durch die Artikel der. die Ente ± der Erpel (Enterich). das spottet jeder Beschreibung. die Ameise. durch ein ` Präpositionalobjekt ersetzt: sie denken an die Toten. die das G. die Gartenlaube. zum anderen von dem. Was im 1. Fittich -ig Pfennig. sexus) als Merkmal von Lebewesen nicht durchgängig überein. dass es etwas ¹erleidetª. Schönheit Helligkeit.

beiseite. welches Sie dort gegenüber sehen . (Zu den jeweils ersten Bestandteilen vgl. Liegt jedoch eine Wortgruppe zugrunde. Schlange stehen. hielten bereit). Adjektiven als erstem Bestandteil der Wortgruppe. . teilnehmen . logisch denken. drunterliegt) Adverbien als erstem Bestandteil auf -einander oder -wärts: aufeinander prallen. Verbindungen mit Verben als zweitem Bestandteil Untrennbare Zusammensetzungen mit einem Verb als zweitem Betandteil schreibt man stets zusammen. Sie nachtwandelt häufig. Dabei schreibt man Wortgruppen getrennt und Zusammensetzungen zusammen. Adverbien oder Pronomen als erstem Bestandteil erfolgt auch hier Zusammenschreibung. darin. auch innerhalb der einzelnen Kategorien. deutlich machen. dunkel gefärbt. Ist der erste Bestandteil der Wortgruppe ein (adjektivisches) Partizip. dick belegt. jahrelang (mehrere Jahre lang). superklug. Adjektiven.3 Getrennt. dunkelblau. Verbindungen mit Adjektiven oder Partizipien als zweitem Bestandteil (Auch hier kommt es in vielen Fällen zu Abweichungen gegenüber der alten Regelung.).u. Früher war dieser Bereich eine groûe Fehlerquelle. Verbindungen mit einer Form des Verbs sein: da sein (da gewesen). kennen lernen.und Zusammenschreibung Die Getrennt. Hiervon sind Fälle zu unterscheiden. darunter und davor als erstem Bestandteil. den folgenden (zusammengesetzten) Adverbien als erstem Bestandteil der Wortgruppe: abhanden. in denen der erste Bestandteil bedeutungsverstärkende oder bedeutungsmindernde Funktion hat. darüber. zustatten.) Der Plan war fehlgeschlagen. es sei denn. . was darunter liegt! ( .3). bekannt machen (Die Sendung hatte ihn noch bekannter gemacht. Das frühere Argument der ¹übertragenen Bedeutungª für Zusammenschreibung hat fortan keine Gültigkeit mehr.6 2. -isch oder -lich ist: winzig klein. wenn sie eindeutig als solche verwendet werden. vorlieb.3). . selbstsicher. in denen der erste Bestandteil eine Ableitung auf -ig.4 2.5 2. zuhanden. Aber: Das Grundstück.). rückwärts geleiten. stark erkältet (` 1. blendend weiû.1 1. zugute. kochend heiû. rötlich gelb (` 1. Substantiven als erstem Bestandteil der Wortgruppe. vonstatten. und man hat deshalb den Ausdruck Genus Verbi mit Handlungsrichtung verdeutscht.) den Adverbien dahinter. gestochen scharf. Getrenntschreibung hingegen erfolgt bei: (Hier kommt es. Maschine schreiben. spazieren gehen. fertig sein. . und wunder. Zusammenschreibung erfolgt ferner..noch steigerbar ist: Das kannst du mir nicht weismachen! Viele Köstlichkeiten und Spezialitäten wurden auf dem Jahrmarkt feilgeboten. Partizipien als erstem Bestandteil der Wortgruppe: getrennt schreiben. Im Gegensatz zur alten Regelung stehen bei der Entscheidung ¹Wortgruppeª versus ¹Zusammensetzungª formale und nicht semantische Kriterien im Vordergrund.B. Notwendiges Kriterium dafür ist. Rad fahren. Die Lehrerin ermahnte die Schüler. Als erste Bestandteile kommen Substantive. er widerspricht nicht. wenn es sich bei dem zugrunde liegenden Verb um eine Zusammensetzung handelt: irreführen (wegen irreführend). ( . verloren gehen. Leid tun. schlafwandelnd. zupass. Ein weiteres Kennzeichen für Getrenntschreibung liegt dann vor. Daher schreibt man Zusammensetzungen mit ihnen als erstem und einem Verb als zweitem Bestandteil stets zusammen: heimfahren. Getrennt schreibt man auch bei Wortgruppen. gefangen nehmen. wenn der erste Bestandteil in dieser Form als sebstständiges Wort nicht vorkommt und er weder erweiter. Ableitungen auf -ig. Die Wortbestandteile heim-. ist G. wenn der erste Bestandteil der Wortgruppe steigerbar ist: dicht besiedelt. ihn zu maûregeln? Was sie ihm auch vorwerfen. schlug fehl). bei denen die Reihenfolge der Bestandteile immer unverändert bleibt. vorwärts weisend. . die gesteigert oder erweitert werden können: leicht fallen (Es war ihm noch leichter gefallen. dass an der Weggabelung weitere Informationen bereitgehalten würden. Die Getrenntschreibung ist als der Normalfall anzusehen. 1 1.2 1. in denen ein selbstständiges (Pronominal-)Adverb und ein Verb eine Wortgruppe bilden: Er wird sich einer starken Front gegenübersehen. Bei Zusammensetzungen. brandaktuell. Trennbare Zusammensetzungen mit Verb schreibt man im Infinitiv. irreführen. preis-. Ein Kennzeichen für Zusammenschreibung mit Verben als zweitem Bestandteil ist auch. wenn es sich um eine Zusammensetzung handelt. In einigen Fällen kommt es hier zu Reihenbildungen: bitterkalt (bitterböse). ( . . drauf und drunter: Schau mal. . überhand. in denen keine klare Zuordnung zu den oben genannten Fällen vorgenommen werden kann.7 . so schreibt man hingegen getrennt: leuchtend rot. möglich. himmlisch leicht. Adjektive und Partikeln (Präpositionen) vor: Warum hört man nicht auf. und -lich als erstem Bestandteil: übrig bleiben.1 2. zuteil: Sie hatten etwas Geld beiseite gelegt. bei Aufsätzen nicht sofort draufloszuschreiben. Auto fahren. ` 1. Bei trennbaren Zusammensetzungen wechselt die Reihenfolge der Bestandteile in Abhängigkeit von ihrer Stellung im Satz.1. so erfolgt Getrenntschreibung: Rat suchend (wegen Rat suchen). es handelt sich um die umgangssprachlichen Kurzformen drin.und Zusammenschreibung richtungen. -isch. eine Präposition oder ein Artikel) eingespart wird: butterweich (weich wie Butter). In Zweifelsfällen. teilweise zu Abweichungen gegenüber der alten Regelung. teilnehmend. wett-. in den beiden Partizipien sowie bei Endstellung im Nebensatz zusammen. Bei der Untersuchung wurde eine Verkrümmung der Wirbelsäule festgestellt. irre-. teil-. .3 2. übereinander liegen. anheim. . sitzen bleiben. dass gegenüber der freien Wortgruppe ein Element (z. drüber. 2 2.) Bei Substantiven.werden als verblasste Substanive interpretiert. Verbstämmen. stand-. erfolgt ebenfalls Zusammenschreibung. zunichte. Hierbei handelt es sich um Zusammensetzungen. Z. Verben als erstem und zweitem Bestandteil der Wortgruppe. Es war vereinbart. Jetzt sorgt die neue Regelung gegenüber der alten für Einheitlichkeit: Eis laufen. die in Texten unmittelbar nebeneinander stehen.Getrennt. zusammen sein. genau nehmen (Sie nahm die Dinge auch noch genauer als ihre Schwester). .2 2.und Zusammenschreibung beschäftigt sich mit Wortformen. Sie Mückenplage hatte überhand genommen. fürlieb. Auch hier sorgt die neue Regelung gegenüber der alten für gröûere Einheitlichkeit: liegen lassen. tropfnass.

2 Nach ihrer Funktion unterscheidet man folgende Arten der Gliedsätze: ` Subjektsätze. 5. gar nichts.) Fritz nach Hause kam. sei fleiûig. substantivische Bestandteil wird dann groûgeschrieben: Bigband oder Big Band. B. ` Inhaltssätze). inmitten. Parataxe) hervorgegangen. Die Stellung des G. Nach dem Anschluss der Gliedsätze an den übergeordneten Satz. gr. Prädikativsätze und Attributsätze.arten auch ohne Einleitewörter auftreten (` 5). Lebenswerk. eine Nachstellung dieses Satzgliedes hinter die finite Verbalform bewirken: als Fritz gegen 20 Uhr vergnügt zurück kam in seine Wohnung. ob er die Fügung als Zusammensetzung oder als Wortgruppe versteht: aufgrund (auf Grund). Softdrink oder Soft Drink. wer hat damals eigentlich gewonnen (= wer .3 Fügungen mit gar werden immer getrennt geschrieben: gar nicht. wo schon alles vorbereitet war. . 5. obwohl ich dich sogleich habe rufen lassen. gewonnen hat). Gliedsätze: Relativsatz: Fritz. . du hast nicht Recht. 5 Einige Einzelfälle 5. An die Stelle von Gliedsätzen. Überwiegend vorangestellt werden demnach Gliedsätze.) Aus ehemaligen Substantiven als zweitem Glied mit hinzutretender Präposition usw. In anderen Fällen wiederum ist nur Getrenntschreibung möglich: zu Ende. 3. warst du damals bei der Gesellschaft mit dabei (= ob du . werden zu einer Einheit verschmolzen. Nebensatz 1 Dem ` Hauptsatz syntaktisch untergeordneter Teilsatz eines ` Satzgefüges. im Indikativ stehen: ich glaube (behaupte). indirekter Fragesatz: ich weiû nicht. können. Brotrinde.1 Im Gegensatz zur alten Regelung sind alle Zusammensetzungen mit irgend. wann Fritz nach Hause kam. Konjunktionalsatz: als (sooft. da ja im Winter die Sonne erst spät aufgeht. ein diesem vorausgehendes Geschehen oder eine bekannte Ursache aussagen. Das Satzschema behält bei diesen Gliedsätzen im Gegensatz zum Hauptsatz die ` finite Verbform dem Satzende vor: Hauptsatz: Fritz kam nach Hause. Gleichsetzungsnominativ ` Prädikativ Gliedsatz. allzu sehr.4 Bei Fügungen mit allzu ergibt sich ebenfalls ein Unterschied zur alten Regelung. zu Hilfe..2 Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv. Adjektiven. so viele Kinder. Softdrink. der zweite. meist in gehobenem Stil. die nach dem Schema der Hauptsätze gebildet sind: Subjekt ± finite Verbform ± weitere Satzglieder. Objektsätze. 1. allzu bald. kann Satzgliedwert haben oder die Funktion eines ` Attributes zu einem Beziehungswort im Hauptsatz erfüllen. mithilfe (mit Hilfe).nun grundsätzlich ein Wort: irgendwann. zu Hause (österr. . . so ruf an! Konzessivsätze: sei es auch schlechtes Wetter. irgendwer.2 . Blackbox oder Black Box. kannst du nicht kommen. ob wir ihm werden Vertrauen schenken dürfen. Indirekte Fragesätze. von denen ein Infinitiv abhängig ist: Fritz. Jedoch können einige G. ich bin nicht sicher. Zwei Sätze. die der von Hauptsätzen entspricht. haben wir uns gleich zu Tisch gesetzt. unterscheidet man: ` Relativsätze. obwohl u. Manche der unter 3 genannten G. wenn der Sprecher sich für die Richtigkeit des Gesagten einsetzt. auch ohne Einleitewörter vor: Die folgenden konjunktionslosen Gliedsätze beginnen mit der finiten Verbalform. er sei nicht zu Hause gewesen. .. Airbag. unter der Hand.2 Die Unterordnung (lat. der ` Aufforderungssatz wärest du gesund! mit der Folgerung: dann könnten wir auf Reisen gehen.1 Der G. anstatt. Subordination. . dabei warst). so bleiben wir hier. ` Hypotaxe) ist aus ursprünglicher Neben. mit dass eingeleitet. Präpositionen geworden. Workstation usw. Die finite Verbform steht dabei häufig im Konjunktiv (` indirekte Rede): er sagte. Blackbox. wollen) und lassen. ausgedrückt durch die Einleitewörter. indirekte Fragesätze und Konjunktionalsätze. . 5. Pronomen oder Partikeln mit Substantiven werden wie mehrteilige Substantivierungen zusammengeschrieben: Apfelbaum. Irreale Vergleichssätze: du tust so. ich höre. meistenteils. schweiz. 4 Aus Wortfügungen entstandene Adverbien und Präpositionen (Auch bei diesem Kapitel der Getrennt. dass du kommst.1 Verbindungen aus Substantiven. die dem Sinn nach eng zusammengehören. können in Anlehnung an die Herkunftssprache auch getrennt geschrieben werden. . sie kann aber auch. irgendwas. gar kein. zu: wärest du gesund. . zuleide (zu Leide). . irgendwo. du bist in München gewesen. die als Entscheidungsfragen mit ob. können auch Sätze treten. weil. der das Subjekt folgt: Konditionalsätze: sollte es morgen regnen. du seiest einverstanden. mögen. ich weiû nicht mehr recht.2 5. sind teilweise Adverbien bzw. die Gliedsätze werden meist durch bestimmte Subordinationswörter eingeleitet (Einleitewörter ` 3). auch: zuhause). Adverbialsätze. Eine Ausnahme zeigen zusammengesetze Tempora der Modalverben (dürfen. sehen wir uns in 14 Tagen wieder. Trotz der Wortstellung. damit 3 4 5 5. 1. die Arbeit muss erledigt werden.arten kommen. Im Laufe der Entwicklung bildeten sich für die Unterordnung besondere formale Kennzeichen heraus. so erfülle wenigstens deine Pflicht.2 Fügungen mit so schreibt man hingegen im Gegensatz zur alten Regelung immer getrennt. Nur zusammen schreibt man: beizeiten. aufseiten (auf Seiten). ich dachte. als Ergänzungsfragen mit einem Interrogativpronomen oder -adverb eingeleitet sind. Auch können stilistische Gründe. zuliebe.1 6.es zum Hauptsatz kann verschieden sein.Gleichsetzungsnominativ 3 Verbindungen mit Substantiven als zweitem Bestandteil 3.1 5. müssen wir noch im Dunkeln zur Arbeit gehen. sollen. handelt es sich hier der Funktion nach um Gliedsätze. Das gilt auch für so viel und so viele: so viel Geld. müssen. Nachsätze: ich hoffe. Verbstämmen. weil ich das nicht hatte glauben können. als wüsstest du von nichts (statt: als ob du von nichts wüsstest). der pünktlich hatte nach Hause kommen wollen. hast du auch keine Lust.und Zusammenschreibung kommt es in einigen Fällen zu Abweichungen gegenüber der alten Schreibweise. man unterscheidet: Vordersätze: wenn nichts dazwischenkommt. werden umgangssprachlich nicht selten als selbständige Fragen formuliert: ich erinnere mich nicht recht. dann könnten wir auf Reisen gehen.3 6 6. den Inhalt einer Aussage näher bestimmen (abhängige Aussagesätze. In einigen Fällen steht es im Ermessen des Schreibenden. die fremdsprachlicher Herkunft sind. etwa der Anschluss eines Relativsatzes an ein Satzglied. der nach Hause kam. z. Auch diese Beispiele sind trotz der Hauptsatzform als Gliedsätze anzusehen. a. die eine Bedingung des Hauptsatzgeschehens.oder Beiordnung (Koordination. Man schreibt hier immer getrennt: allzu oft. die. als ich nach Hause kam.

Groû- und Kleinschreibung
du versetzt wirst; ich kam leider zu spät, so dass ich dich nicht mehr antraf. Überwiegend nachgestellt werden ` Objektsätze, ` Final- und `Konsekutivsätze, deren Geschehen zeitlich auf das Hauptsatzgeschehen folgt; ferner die meisten anderen Gliedsätze. Im Übrigen ist die Stellung der Gliedsätze frei; im Allgemeinen enthält der an zweiter Stelle stehende Satz, auch wenn es der G. ist (!), die wichtigere Mitteilung, auf die es dem Sprecher vor allem ankommt. 6.3 Zwischensätze (Einschubsätze): die häufigste Art sind attributive Relativsätze: der Mann, dem wir begegneten, kam mir bekannt vor. Jedoch können auch andere Arten eingeschoben werden: wir sehen uns, wenn nichts dazwischenkommt, in 14 Tagen wieder. Wenn dieser Satz einem anderen untergeordnet wird, etwa durch ich hoffe, dass . . ., und die Abfolge Vordersatz ± Hauptsatz beibehalten werden soll, ergeben sich für den Einschub folgende Möglichkeiten: ich hoffe, dass, wenn nichts dazwischenkommt, wir uns bald wiedersehen; aber auch: dass wir, wenn nichts dazwischenkommt, uns bald wiedersehen; oder besser: dass wir uns, wenn . . ., bald wiedersehen; d. h., der Einschub kann nach dem Einleitewort des G.es, aber auch nach seinen ersten Satzgliedern erfolgen. 7 Aus dem letzten Beispiel ist zu ersehen, dass nicht nur einem Hauptsatz, sondern auch einem G. ein weiterer G. untergeordnet werden kann; man spricht dann von Gliedsätzen 1., 2. usw. Grades und nennt sie ein ` Satzgefüge. 8 Infinitivgruppen mit zu und Partizipialgruppen können in manchen Fällen an die Stelle von Gliedsätzen treten (` Infinitivsatz, Partizipialsatz): unsere vornehmste Aufgabe ist es, den Frieden zu erhalten; der Bundeskanzler, von seiner Amerikareise zurückgekehrt, unterrichtete sogleich die Bundesregierung über das Ergebnis seiner Besprechungen mit dem amerikanischen Präsidenten.

Griechisches Alphabet ` Transliteration Es umfasst 24 Buchstaben: Groûbuch- Kleinbuch- Translitestaben staben ration 1. A a a 2. B b b 3. G g g 4. D d d 5. E e e 6. Z z z Å 7. H h e (gespr. a) 8. Q J th 9. I i i 10. K k k 11. L l l 12. M m m 13. N n n 14. X x x 15. O o o 16. P p p 17. R r r 18. S s, V s 19. T t t 20. U u y (gespr. ü) 21. F j ph (gespr. f) 22. C c ch 23. Y y ps Å 24. W w o Name Alpha Beta Gamma Delta Epsilon Zeta Eta Theta Iota Kappa Lambda My Ny Xi Omikron Pi Rho Sigma Tau Ypsilon Phi Chi Psi Omega

Groû- und Kleinschreibung Die Verwendung groûer Anfangsbuchstaben (Majuskeln) war schon lange vor der Erfindung des Buchdrucks üblich. In der althochdeutschen Zeit (` Althochdeutsch) wurde in den Handschriften am Anfang eines Abschnittes ein groûer, schön verzierter Buchstabe gemalt. Dieses Verfahren wurde allmählich erweitert: Kapitel, Absätze, Strophen begannen mit groûen Buchstaben. Als sich im 16. Jh. der Punkt als Endzeichen eines Satzes durchgesetzt hatte, war auch der Groûbuchstabe am Satzanfang üblich. Im Innern eines Satzes war dagegen der Gebrauch noch recht frei. Nicht grammatische Überlegungen, sondern das Bedürfnis, gewisse Wörter hervorzuheben, führten zur Anwendung der Groûbuchstaben; der Brauch begann, wie schon in den lateinischen Handschriften, mit Eigennamen und erweiterte sich dann auf Titel (Kaiser, König, Papst), gewisse Kollektivbezeichnungen (Welt, Mensch) und christliche Begriffe (Apostel, Christ, die Weisen aus dem Morgenlande, Evangelium u. a.). Seit dem Erscheinen von Luthers Übersetzung des Neuen Testaments (1522) wurde eine Anzahl von Büchern herausgebracht, die Anleitung zum Lesen- und auch Schreibenlernen geben wollten. Wenn diese überhaupt auf die Schreibung von Groûbuchstaben eingingen, so forderten sie solche meist zur Hervorhebung und Betonung für Satzanfänge und Eigennamen (insbesondere für den Namen Gottes, der ganz in Groûbuchstaben geschrieben werden sollte). Die Anweisungen zur Groû- und Kleinschreibung in diesen Büchern stimmten häufig nicht überein. Oft waren es in dieser Zeit die Buchdrucker, die über den Einsatz von Groûbuchstaben entschieden. Grammatische Überlegungen zum Gebrauch der Groûbuchstaben stellte als erster der Schulrektor Johannes Becherer aus Mühlhausen in Thüringen an. Er forderte 1596, neben den Satzanfängen auch ¹meistensª die Substantive und ebenso die Adjektive, die aus Eigennamen abgeleitet sind, groûzuschreiben, ¹wie Gott, Rom, Römischª. Das letzte dieser Beispiele, ¹Römischª, zeigt, dass Becherer von der in lateinischen Texten üblich gewordenen Schreibweise ausging. Er fand manche Nachfolger, aber auch Gegner; die Buchdrucker aber waren es ± das betonen die Gegner immer wieder ±, die den Gebrauch der Groûbuchstaben als Zierde und zur Hervorhebung der Substantive recht willkürlich erweiterten. Im 18. Jh. wurde die inzwischen üblich gewordene Groûschreibung der Substantive auch von den Grammatikern sanktioniert. Nach Gottscheds ¹Deutscher Sprachkunstª (1748) werden im Satz alle Wörter, vor die man einen Artikel setzen kann (also die Substantive), groûgeschrieben, weil sie als ¹Hauptwörterª ein besonderes Gewicht hätten. Nachdem sich die Groûbuchstaben endgültig durchgesetzt hatten, blieb es nicht bei der Groûschreibung der eigentlichen Substantive, sondern folgerichtig mussten auch Wörter anderer Wortarten, wenn sie substantivisch gebraucht wurden, groûgeschrieben werden. Das führte wieder zu Fehlermöglichkeiten, die kaum abzugrenzen waren, so dass im 19. Jahrhundert der Kampf gegen die Groûschreibung der Substantive erneut einsetzte. Jacob Grimm hat sich im Vorwort seines ¹Deutschen Wörterbuchesª für die Kleinschreibung eingesetzt und sie auch selbst praktisch durchgeführt; dabei haben ihn allerdings weniger das Streben nach einer Erleichterung der Rechtschreibung als viel-

Groû- und Kleinschreibung
mehr sprachgeschichtliche bzw. schriftgeschichtliche Gründe geleitet. Für eine ¹gemäûigte Kleinschreibungª, bei der nur die Eigennamen groûgeschrieben würden, plädierten auch die ¹Wiesbadener Empfehlungenª aus dem Jahre 1958. Sie fanden jedoch nicht die notwendige Zustimmung. Auf der Wiener Konferenz (1994) wurde die Frage, ob man Substantive wie ¹Baumª, ¹Hausª usw. überhaupt groûschreiben sollte, ein weiteres Mal diskutiert. Die Mehrheit der Kommission entschied sich auch hier wieder gegen eine ¹gemäûigte Kleinschreibungª und für eine ¹modifizierte Groûschreibungª. Die neue Regelung führte zu einer leicht vermehrten Groûschreibung bei substantivierten Wörtern. Satzanfänge Das erste Wort eines Satzes, einer Überschrift, eines Textes wird grundsätzlich groûgeschrieben: Schnell bogen sie in den Waldweg ein und schon bald war niemand mehr zu erkennen. Als der Mann nun die Weggabelung erreicht hatte, musste er sich für einen der Pfade entscheiden. Für Überschriften, Werktitel usw. gilt diese Regelung auch dann, wenn sie innerhalb eines Satzes vorkommen: Unter all den aufgeführten Stücken fand ¹ Der Kaufmann von Vendigª den gröûten Beifall. Die Regel, das erste Wort eines Satzes groûzuschreiben, gilt auch für Ganzsätze, die nach einem Doppelpunkt beginnen. Bitte beachten Sie: Das Rauchen auf den Zimmern ist leider untersagt. Gebrauchsanweisung: Man nehme . . . Nach einem Doppelpunkt wird auch die durch ihn angekündigte direkte Rede mit groûem Anfangsbuchstaben begonnen. Und er kommt zum Freunde: ¹ Der König gebeugt, . . .ª (Schiller). Dies gilt auch für Sätze, die nicht in Anführungszeichen stehen, etwa weil der Schreiber sie an sich selbst richtet: Da wuûte ich: Nun gilt es die ersten Schritte zu tun auf dem Wege, den ein neues Dasein mir anbietet. Und ich stand vor der Frage: Wie wird dieses neue Dasein aussehen und wer wird darüber bestimmen? (Hans Graf von Lehndorff). Folgt aber der direkten Rede ein Begleitsatz, so fährt man klein fort: ¹Was wollt ihr?ª, ruft er, vor Schrecken bleich, . . . ¹Mich Henker!ª, ruft er, ¹erwürget . . .ª (Schiller) Im Gegensatz zur bisherigen Regelung beginnen nun nach einem Doppelpunkt auch Ganzsätze, die eine Schlussfolgerung oder eine Zusammenfassung beinhalten, mit einem Groûbuchstaben: Die Bemühungen des Detektivs waren am Ende doch erfolgreich: Der Mann konnte überführt werden. Frau und Kinder, Haus und Hof: Das alles hatte er im Krieg verloren. Lediglich Aufzählungen nach Doppelpunkt beginnen nach wie vor mit kleinem Anfangsbuchstaben, da es sich hierbei nicht um Ganzsätze handelt: In der Kunstgewerbeausstellung sah man viel Schönes: formschöne Keramik, handgewebte Stoffe, . . . Zusammenfassungen des vorher Gesagten oder Schlussfolgerungen aus diesem werden nach dem Doppelpunkt kleingeschrieben, wenn sie nicht als Ganzsatz aufgefasst werden: Haus und Hof: alles ist verloren. Substantive Substantive bezeichnen Gegenstände, Lebewesen oder abstrakte Begriffe. Man schreibt sie grundsätzlich groû. Dasselbe gilt auch für Namen: Bild, Wand, Vorstellung, Frankreich, Marie. Die Regel hat ferner Gültigkeit für Substantive aus anderen Sprachen, wenn sie nicht direkt zitiert werden: einen Drink nehmen, etwas Make-up auflegen, sein Know-how einbringen.

1 1.1

1.2

2 2.1

Setzen sich solche aus anderen Sprachen entlehnte Wörter aus mehreren Bestandteilen zusammen und haben die Wörter als Ganzes die Funktion eines Substantivs, dann werden auch alle substantivischen Bestandteile im Wortinneren groûgeschrieben: das DesktopPublishing (neben: Desktoppublishing), der Full- TimeJob (neben: Fulltimejob), der Soft Drink (neben: Softdrink). Groûschreibung gilt auch für Wortzusammensetzungen mit Bindestrich bei substantivischem Gebrauch: die Ad-hoc-Entscheidung, das In-den-Tag-hinein-Leben. (` 3.2 Substantivierte Verben) Ausgenommen von dieser Regel sind Wörter, die mit Abkürzungen, zitierten Wortformen und Einzelbuchstaben beginnen: die km-Zahl, der dass-Satz, der i-Punkt. Nach der neuen Regelung werden auch alle Substantive groûgeschrieben, die Bestandteile fester Gefüge sind, sofern sie nicht durch Zusammenschreibung ihre Eigenständigkeit verloren haben. Bei den Gefügen handelt es sich insbesondere um Substantive in Verbindung mit einer Präposition oder einem Verb: mit/in Bezug auf, auûer Acht lassen, Rad fahren, Eis laufen, Pleite gehen. In Verbindungen der Verben sein, bleiben und werden mit angst, bange, gram, leid, pleite und schuld werden Letztere jedoch als Adjektive interpretiert und daher kleingeschrieben. Mir wurde angst und bange. Nun war die Firma pleite. Substantive zur Bezeichnung von Tageszeiten wie ¹Morgenª, ¹Nachmittagª und ¹Nachtª werden nach den Adverbien ¹vorgestern, gestern, heute, morgenª und ¹übermorgenª groûgeschrieben: Wir treffen uns dann wie vereinbart morgen Nachmittag. Du wirst es nicht glauben, aber heute Morgen fiel mir das Aufstehen besonders leicht. Substantivierungen Substantivisch gebrauchte Wörter anderer Wortarten gelten als Substantive und werden daher ebenfalls groûgeschrieben. Dieser substantivische Gebrauch wird meist durch den Artikel kenntlich gemacht; dabei kann der Artikel auch mit einer Präposition verschmolzen sein. In anderen Fällen weist ein Indefinitpronomen oder ein anderes Pronomen auf den substantivischen Gebrauch hin. Substantivierte Adjektive und Partizipien: Wie schon nach der alten Regelung werden auch weiterhin substantivierte Adjektive groûgeschrieben. Allerdings wird im Gegensatz zu früher eine gröûere Anzahl entsprechender Adjektive als Substantivierungen gedeutet: im Allgemeinen, es ist das Beste, alles Übrige. Groûschreibung gilt insbesondere in Verbindung mit Wörtern wie ¹alles, allerlei, etwas, genug, nichts, viel, wenigª, wobei nur in wenigen Fällen Abweichungen gegenüber der alten Regelung bestehen: wir wünschen alles Gute, es gab allerlei Interessantes, ich möchte etwas Süûes, das ist nichts Neues. Im Gegensatz zur alten Regelung werden künftig auch vergleichbare substantivierte Adjektive in festen Wendungen und bei übertragener Bedeutung groûgeschrieben: zum Besten geben, im Folgenden, im Trüben fischen, auf dem Laufenden sein, auf dem Trockenen sitzen. Im Gegensatz zur alten Regelung gilt auch konsequente Groûschreibung in Fällen von paarweise auftretenden, nicht deklinierten Adjektiven als Personenbezeichnungen: Jung und Alt, Arm und Reich (aber: durch dick und dünn).

2.2

2.3

3

3.1

Hilfsverb
Groûschreibung gilt auch für substantivierte Ordnungsadjektive und sinnverwandte Adjektive. Hier kommt es zu Abweichungen von der alten Regelung: Er ging als Erster durchs Ziel. Jeder Dritte äuûerte sich ablehnend. Der Nächste bitte! Ferner schreibt man Sprachbezeichnungen groû, sofern ihr Gebrauch eindeutig weder adjektivisch noch adverbial zu interpretieren ist: Sie sprechen flieûend Italienisch. Aber: die italienische Küche. Bestimmte feste Verbindungen aus Präposition und Adjektiv ohne vorangehenden Artikel werden jedoch kleingeschrieben: Über kurz oder lang müssen wir eine Entscheidung treffen. Sie können sich ohne weiteres an die angegebene Adresse wenden. Kleinschreibung erfolgt ebenfalls bei Superlativen mit ¹amª, nach denen mit ¹Wie?ª gefragt werden kann und bei adverbialen Wendungen mit ¹aufsª. Dieser Artikel ist am interessantesten. Dieser Weg ist am gefährlichsten. Ich gratuliere Ihnen aufs herzlichste (oder: Herzlichste). Aber: Wir sind aufs Schlimmste eingestellt. Sie wurde aufs schlimmste (oder: Schlimmste) zugerichtet. Substantivierte Verben: Auch hier erfolgt, wie schon nach der alten Regelung, Groûschreibung: Es war ein einziges Kommen und Gehen. Beim Einladen des Gepäcks stieû er sich den Kopf an der Klappe. Es ist zum Lachen (aber: Er hatte nichts zu lachen.) Handelt es sich um mehrteilige Fügungen, deren einzelne Bestandteile durch Bindestrich miteinander verbunden sind, so werden das erste Wort, der Infinitiv sowie alle substantivischen Bestandteile groûgeschrieben: Es ist zum Nichtmehr- Aushalten. Es war ein angenehmes Hand-inHand- Arbeiten. Substantivierte Pronomen und Kardinalzahlen: Sofern diese Wortarten eindeutig als Substantiv verwendet werden, erfolgt Groûschreibung: Ich habe ihr das Du angeboten. Die Familie stand nun vor dem Nichts. Sie schreibt eine Fünf nach der anderen. Im Regelfall werden jedoch Pronomen und Kardinalzahlen unter einer Million kleingeschrieben: Dies hat schon manchen interessiert. Bitte zähl bis fünf! Diese vier habe ich schon einmal gesehen. Kleinschreibung erfolgt ferner grundsätzlich bei Formen von ¹vielª, ¹wenigª, ¹einª und ¹andere(r, -s)ª: die vielen, dieses wenige, die einen und die anderen. Substantivierte Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen: Auch hier erfolgt in eindeutigen Fällen von Substantivierung Groûschreibung: Es wird kein Morgen geben. Nun steht er vor dem Aus. Es gibt Menschen, die haben immer ein Aber einzuwenden. Bei mehrteiligen substantivierten Präpositionen schreibt man jedoch nur den ersten Bestandteil groû: das Sowohl- als- auch, das Entweder- oder. Eigennamen Eigennamen schreibt man grundsätzlich groû: Peter, Frankfurter Rundschau, Neuseeland, Moskau. Bei mehrteiligen Namen, welche nicht substantivische Bestandteile enthalten, werden neben dem ersten Wort, abgesehen von Artikel, Präpositionen und Konjunktionen, alle Bestandteile groûgeschrieben: Heinrich der Achte, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Johann Wolfgang von Goethe, Freie und Hansestadt Hamburg, Naher Osten, Deutsches Rotes Kreuz. Ableitungen von geographischen Eigennamen auf ¹-erª werden groûgeschrieben: der Schweizer Käse, die Berliner Kunstszene, der Kölner Dom, eine Frankfurter Firma.

3.2

3.3

Bei adjektivischen Ableitungen von Eigennamen auf ¹-(i)schª erfolgt in der Regel Kleinschreibung. Eine Ausnahme liegt lediglich dann vor, wenn die Grundform eines Personennamens durch einen Apostroph abgetrennt wird: das ohmsche / Ohm©sche Gesetz, die darwinsche / Darwin©sche Evolutionstheorie. Handelt es sich bei substantivischen Wortgruppen, die mit einem nicht substantivischen Element beginnen, zwar um feste Verbindungen, jedoch um keine Eigennamen, so erfolgt Kleinschreibung. Hier kommt es in einigen Fällen zu Abweichungen von der bisherigen Regelung: das schwarze Brett, die erste Hilfe, die schwedischen Gardinen. Groûschreibung erfolgt lediglich dann, wenn es sich bei den Wendungen um Titel, fachsprachliche Bezeichnungen, besondere Kalendertage oder historische Ereignisse handelt: der Regierende Bürgermeister, das Fleiûige Lieschen, der Erste Mai, der Zweite Weltkrieg. Anredepronomen Die Anredepronomen ¹Sieª und ¹Ihrª sowie deren Flexionsformen werden grundsätzlich groûgeschrieben: Hätten Sie an dem Angebot Interesse? Wir würden uns freuen, einen Ihrer Mitarbeiter in unserm Haus begrüûen zu dürfen. Die Anredepronomen ¹duª und ¹ihrª sowie die abgeleiteten Possessivpronomina ¹deinª und ¹euerª werden in allen Flexionsformen kleingeschrieben. Das gilt auch für Briefe: Liebe Christine, vielen Dank für deinen Brief. Leider befürchte ich, dass ich dir . . . Substantive, die zu anderen Wortarten geworden sind, schreibt man klein. Dazu zählen: Präpositionen: dank dem Fleiû (des Fleiûes), kraft des Gesetzes, zeit seines Lebens, Adverbien: abends, anfangs, eingangs, allerhand, heutzutage, jahrelang, Konjunktionen: falls, teils und unbestimmte Zahlwörter: ein bisschen, ein paar.

4.4

4.5

5 5.1

5.2

6

3.4

4 4.1

4.2

Hauptsatz Der H. ist im Unterschied zum abhängigen ` Glied- 1 satz ein selbständiger ` Satz. Entsprechend den verschiedenen Leistungen des Satzes lassen sich für den H. folgende Wortstellungstypen unterscheiden: Beim ` Aussagesatz, ` Aufforderungssatz und bei 2 der Ergänzungsfrage (` Fragesatz 2.2) steht der verbale Satzkern, also die finite Verbform, in Zweitstellung: du bist gesund, du sollst kommen, wo bist du? Dabei besetzt beim Aussage- und Aufforderungssatz meist das Subjekt die erste Stelle, wenn nicht eine andere Bestimmung zur Hervorhebung an diese Position gerückt wird und das Subjekt dem Verb folgt; gestern warst du krank, hierher sollst du kommen; bei der Ergänzungsfrage steht das Fragewort an der Spitze, und das Subjekt schlieût sich an das Verb an. Beim Befehlssatz und bei der Entscheidungsfrage 3 (` Fragesatz 2.1) steht die finite Verbform in Spitzenstellung; im Befehlssatz schlieût die Verbalform das Subjekt mit ein: kommt her!, während dieses in der Entscheidungsfrage dem Verb folgt: warst du in der Schule? Im ` Gliedsatz (4) steht dagegen die finite Verbalform in der Regel am Satzende.

4.3

Hauptwort ` Substantiv Hilfsverb, Hilfszeitwort Verb, das nur in Verbindung mit einem ` Vollverb eine 1

vom Stamm des Konjunktivs Präs. nicht abgeschlossenes. ein X für ein U vormachen (jmdn. mögen.Homonymie vollständige Aussage leisten kann. so erfüllen sie die Leistung von Vollverben: er ist Schüler. Grundform (des Infinitivs): schreib-e!. Gegenbegriff: ` Parataxe Künstlerpech (kleines. lass dich nicht verführen (abschrecken)! Imperfekt In der lateinischen und griechischen Grammatik übli. wenn sie zur Bildung der zusammengesetzten Verbformen beitragen.: jmdm. B. ` Gliedsatz). Bei H. betrügen). haben werden als H. werden. Person) zu richten (` Aufforderungssatz 2. gehört somit zum Präsenssystem und bezeichnet ein zwar vergangenes. sofern. Aus diesem Grund verfügt es nur in sehr eingeschränktem Maûe über ` Valenz. Befehlsform Eine der drei als ` Modus bezeichneten Aussagearten des Verbs. wollen zu den H. Die 2. aber auch in manchen deutschen Grammatiken noch vorkommende Bezeichnung für ¹erste Vergangenheitª. 3 Stehen diese Verben jedoch in Verbindung mit einem Prädikatsnomen. Ein satzwertiger Infinitiv (` Infinitivsatz) oder ein satzwertiges Partizip (` Partizipalsatz) vermögen einen Gliedsatz der oben beschriebenen Art zu ersetzen. kann mehrfache Unterordnung vom Hauptsatz zum jeweils nächstniedrigeren Gliedsatz vorliegen: (Ich bin der Meinung) HS. er klingt veraltet: sei(d) beruhigt!. er wird Ingenieur. Es ist demnach nicht nur Ausdruck einer Zeitbestimmung. imperfektiv. wobei die Bedeutung auf einem Bild oder einer anderen nicht wörtlichen Interpretation beruht. Die Form des I. täuschen. findet nur selten Verwendung. Die einzelnen Bedeutungen sind nicht unmittelbar miteinander verwandt. mhd. den Plural schreibt man im Neuhochdeutschen zur Unterscheidung von der Präposition seit mit d: seid! Der passivische I. 4 Einige Grammatiker zählen auch die ` Modalverben dürfen. der selbst im strengsten Winter diese geographischen Breiten nicht verlässt und auch seinen Gesang nicht einstellt. die Redewendung sich freuen wie ein Schneekönig auf den kleinsten heimischen Singvogel. sondern auch einer ` Aktionsart. weiû Im Einzelfall lässt sich jedoch die H. ist die nachdrücklichste Form. jmdm. nicht zutrifft. Durch den Austausch von einzelnen Gliedern kann 2 keine sonst übliche Bedeutungsveränderung erzielt werden. wiz (Farbe) ± weiz (Verbform) nhd. Das I. Da dies auf die Zeitstufe der ¹ersten Vergangenheitª im Dt. ein Y für ein V vormachen. aber ¹nicht vollendetes. sein und haben mit dem Partizip Perf.1). In einer H. also der wörtlichen Lesart 3 gelten die unter 1 und 2 beschriebenen Phänomene nicht. da das etymologische Kriterium unscharf ist. weil mir kalt ist.. geht man meistens ± im Gegensatz zur ` Polysemie ± von einer unterschiedlichen Etymologie der Wörter aus. durativ ` Aktionsart Impersonale ` unpersönliches Verb Idiom Wort oder feste Wortgruppe. Imperativ. (wie er sich zu verhalten hat) GS2. Hypotaxe Unterordnendes Gefüge (Subordination) von ` Satzgliedern oder Teilsätzen (` Satzgefüge. die aktiven Perfekt(Plusquamperfekt-)Formen: ich bin (war) gekommen. sei(d) mir gegrüût! Vor Gott befohlen! ist sei(d) ausgelassen. 2 Sein. hat die folgenden Kennzeichen: 1 Die Gesamtbedeutung ergibt sich nicht aus der Bedeutung der einzelnen Glieder: . Idiomatik Wissenschaftliche Forschungsrichtung.: das Haus ist gebaut (worden) (` Konjugation). die Passivformen: ich werde (wurde) gesehen usw. unbedeutendes Missgeschick). So bezieht sich z. nachdem. eine Aufforderung an eine oder mehrere angesprochene Personen (2.2 geleitet. die aus mehr als einem Wort besteht.s wird im Singular im Allgemeinen gebildet durch Antritt von -e an den Stamm der 1.en bezeichnet. fleiûig. ich schalte die Heizung ein. abgeleitet: sei. wird im Deutschen formal markiert durch: subordinierende ` Konjunktionen: weil. hier irreführend und durch ` Präteritum zu ersetzen. häufig schwer von der ` Polysemie trennen. dessen Vortrag eine groûe Wirkung erzielte. nämlich den Zaunkönig. dass die lautliche Entwicklung von verschiedenen Ausgangswörtern ¹zufälligª zu demselben Ergebnis führt. verständig. werden und sein mit dem Partizip Perf. müssen. Ein I. ist in den alten Sprachen vom Präsensstamm ab. habe (hatte) gesehen. (dass er auch alleine wissen sollte) GS1. Homonyme entstehen dadurch. dessen. wenn usw. im Vollzug befindlichesª Geschehen oder Sein. Lutz Röhrich (1971) untersucht in seinem zweibändigen Werk die sprachgeschichtlichen Grundlagen für viele Bilder solcher feststehenden Begriffe. Die Interpretation eines solchen Satzes ergibt keinen Sinn. jedoch bei unterschiedlicher Bedeutung.en. (wenn er von seinem Vorgesetzten etwas will ) GS3. schreibt! Bei dem ` Hilfsverb sein wird der I. (über Ausnahmen ` Konjugation 2. Handelt es sich um eine feste Wendung. Der I. In der nicht idiomatisierten. sollen.4). welcher usw. die. können.1 che. z. Plur. das ist der Redner. Homonymie Gleichheit der Ausdrucksform von Wörtern hinsichtlich Orthographie und Aussprache. B. die sich mit der Beschreibung und Klassifizierung von ` Idiomen beschäftigt. ist die Bezeichnung I. lautet mit derselben Form des Indikativs gleich: ihr schreibt. so spricht man von einem Phraseologismus. So bildet werden in Gemeinschaft mit dem Infinitiv das aktive Futur I: ich werde kommen. Meist wird eine Umschreibung vorgezogen: lass dich mal sehen!. Der Verlust der Durchsichtigkeit solcher Bildungen 4 wird als Idiomatisierung bezeichnet. ` Relativpronomen: der. Die H..

Bittens o. steht alles: durch Streichung all es Irrelevant en konnte der Bericht doch noch gerettet werden. ob du kommst. in der Rede selbst wird dann ohne Rücksicht auf das Tempus des Leitverbs für ein Präsens der direkten Rede der Konjunktiv des Präsens. Fragens. man). jeder jedes/ jeden jedem jeden Fem.1 3. tatsächlich stattfindend oder stattgefunden hinstellen will. etwas. ` unbestimmtes Zahlwort Indikativ. an der Spitze steht ein Einleitewort. abhängiger Fragesatz Im Unterschied zum direkten ` Fragesatz ein Gliedsatz. Wirklichkeitsform Eine der drei als ` Modus bezeichneten Aussagearten des Verbs. andere haben Stellvertreter. Wenn ein Sprecher von sich selbst sagt: ich war am Mittwoch in Bonn. du sagtest. die Form auf -es verwendet. Manche Indefinitpronomina haben nur Stellvertreterfunktion (jedermann. jemand und jeder: unbestimmt im Numerus Mask. er sagte uns heute. Sing. Manche I. die Substantivfunktion übernehmen und dementsprechend keine Genitivendung auf -(e)s aufweisen. u. einer. Für das I. Die Antwort bezieht sich auf das mit dem Einleitewort Er- 2 3 4 5 6 1 2 3 indirekte Rede. wenig kommt auch adverbialer Gebrauch vor. all vor Demonstrativ. er sei am Mittwoch in Bonn gewesen. etwas. das hat uns viel / wenig genützt. wer das gemacht hat. Bei ein bisschen. Selbstverständlich ändert sich bei der indirekten Rede unter Umständen auch die Angabe der Person. sondern im ` Konjunktiv wieder. ebenfalls zwei Formen: Bei Substantiven. sie würden später kommen (Konjunktiv Perfekt haben . mitgeteilt = Indikativ. 2) es ist falsch.2 .oder Possessivpronomina: all die groûartigen Eindrücke. 3) ich fragte ihn. wie sie gesprochen wurden. . wir kämen wohl noch zur rechten Zeit (der von der Grundregel geforderte Konjunktiv des Präsens wir kommen ist gleichlautend mit dem Indikativ. die im Genitiv auf -(e)s enden. Numerus jedes jedes/ jeden jedem jedes jemand jemandes jemand(em) jemand(en) 3 3. distanziert sich der Sprecher von dem Gesagten und überlässt die Verantwortung für die Wirklichkeit des Gesagten dem ursprünglichen Sprecher der Worte. warum du gelogen hast. bleiben in Begleiterposition undekliniert: mit etwas / ein bisschen Wasser verdünnt. die hinsichtlich Genus und Numerus als unbestimmt gekennzeichnet sind. Beispiele ` 3. unbestimmtes Fürwort 1 ` Pronomen (3. Akk.1(3). Ergänzungsfragen werden durch ` Interrogativpronomina oder -adverbien eingeleitet: 1) sage mir. steht allen: angesichts all en Widerstandes gab die Parteiführung auf. kommen = Indikativ). alle. Die Antwort ist ja/nein. Mask. der einen unbestimmten Umfang oder Grad eines Geschehens angibt: wir wollen ein bisschen / etwas spazieren gehen. du habest das kommen sehen. kein). Indirekte Fragesätze werden umgangssprachlich auch ohne Einleitewort als selbständige Fragen formuliert (` Gliedsatz 5. Er wird in der Regel vom Sprecher dann angewendet./Neut. abhängige Rede 1 Im Unterschied zur ` direkten Rede. vor Substantiven. 2) ich weiû nicht.und Begleiterfunktion (jeder. der ja eine Möglichkeit oder Nichtwirklichkeit ausdrückt. gibt ein Sprecher bei der indirekten Rede eigene Worte oder die eines anderen Sprechers nicht im ` Indikativ. . Mask. weil ihm die Konjunktivform des Präsens zu gekünstelt erscheint: er sagte. der einem übergeordneten Satz angeschlossen wird. kann aber auch als Satz gegeben werden. für eine Vergangenheit der des Perfekts. etwa: 1) ich komme (nicht). jede jeder jeder jede unbestimmt in Genus Neutr. irgendwer. im Gegensatz dazu ` Konjunktiv. sämtliche. ob ich) wirklich daran glaube. nur wenn es sich ± ähnlich wie bei der ` indirekten Rede ± um früher getane eigene oder fremde ¾uûerungen handelt. für einen künftigen Vorgang der des Futurs I gesetzt (Konjunktiv I): ich sagte. viel. ¾. bei der die Worte so. wenn dieser ein Geschehen oder Sein als wirklich. du musst viel fleiûiger werden. der übergeordnete Satz weist auf die Frage hin oder lässt einen Tatbestand in Ungewissheit oder Zweifel. fällt deshalb nicht als Konjunktiv ins Ohr). indirekter Fragesatz. Auch wenn der Sprecher Worte wiedergibt. 3) ich möchte wissen. ich sei glücklich.indirekter Fragesatz inchoativ ` Aktionsart Indefinitpronomen. 2 Deklination der I. kann die Form jedoch wechseln: die Kraft jed es Ries en. ob er (er fragte mich. seine Freunde hätten ihm mitgeteilt. Imperativ. um das Irreale zum Ausdruck zu bringen: warum hast du mir vorgelogen. du hättest Recht (statt: du habest).2 4 5 Normalerweise wird bei jeder im Gen. Das Satzschema zeigt wie bei allen Gliedsätzen Endstellung des Verbs. ob das richtig ist. aber: die Form jed es Blatt es oder jed en Blatt es. wiedergegeben werden. weicht man aus auf den Konjunktiv des Präteritums oder des Plusquamperfekts (Konjunktiv II): ich sagte. . Der Modus der indirekten Frage ist meist der Indikativ. Mitunter weicht ein Sprecher auch zum Konjunktiv des Präteritums aus. Konjunktiv Futur I werden . Bei Adjektiven. wird er gern den Konjunktiv des Präteritums oder Plusquamperfekts verwenden. . Dat. mit der Wahl dieses ` Modus. Meinens. wo du gewesen bist. Die indirekte Rede wird in der Regel durch ein Verb des Sagens. Nom. die seiner Meinung nach offensichtlich Unwahrheiten enthalten.1) zur Benennung von Personen oder Sachen. Wie bei den direkten Fragesätzen unterscheidet man zwei Arten: Die Entscheidungsfrage wird durch die Partikel ob eingeleitet: 1) sage mir. Gen. Wenn aber diese Konjunktivform nicht deutlich als solche erkennbar ist.3). wird das Verb in den Konjunktiv gesetzt./Neut. all gibt es in seiner Rolle als Begleiter im Gen. die in Frage gestellt werden. so wird ein anderer Sprecher diesen Sachverhalt wie folgt darstellen: er sagte. mit viel / (ein) wenig Geduld. 4. die im Genitiv die Endung -(e)s haben. 2) ich frage dich. ihr hättet Unrecht (statt: ihr habet). er werde kommen. eingeleitet. auch in Verbindung mit Adjektiven wird ein Grad angegeben: das Wetter ist heute etwas besser als gestern. 3.1 3. du hättest deine Schularbeiten gemacht? (statt: habest nach der Grundregel).

Auûer dieser Form kommen auch noch der I. Partizip mit haben. sein.: 3 Es handelt sich um stark flektierende Sprachen (` Fle. wobei die Vergleichssprachen bezüglich ihres Baus und Wortschatzes verwandt sind. welche man durch den Vergleich von Einzelsprachen beschrieb. Die Kennzeichen des I. bei denen das 2.1 xion). Ist er ein Fragesatz. Der I. Indoeuropäisch 1 Durch den Vergleich einer Vielzahl von Sprachen rekonstruierte ¹Urspracheª. den Vorgang oder Zustand. was ich dir gesagt habe (Relativsatz = das. des aktiven Präsens ist die 1. des aktiven Perfekts sowie die entsprechenden Passivformen vor. ¹nenntª. Plural) beschreiben. Der reine I. Der Terminus kam im 19.1 3. Eine Antwort wird in vielen Fällen nicht zu erwarten sein und nicht erwartet.v.indirektes Objekt fragte. das Iranische. was. hier wird die Aussage des Gliedsatzes nicht in Frage gestellt). das Slawische u. lernen schreiben. 3) weil ich Angst hatte. Dual.und Satemspra- . Jh.m. hat man ihn auch als Nominalform des Verbs bezeichnet. so steht ein Punkt: ich weiû nicht. historische Sprachwissenschaft entwickelte. Es handelt sich um eine Form des Verbs. das Germanische. die sich als Stichworteintrag im Wörterbuch findet.2). ob du dich meinem Vorschlag anschlieût oder einen anderen Weg weiût. die ± ohne Bezug auf eine Person ± lediglich den Verbalbegriff. die Entscheidung darüber ergibt sich aus dem Sinnzusammenhang der Rede: ich weiû nicht mehr genau. -n (steig-en. a. 2) bei meinem Freund. ist dieser ± wie meist ± ein Aussagesatz. Der Nachbildungsversuch dieser gemeinsamen. wie viel Uhr es ist. du darfst kommen. so schlieût ein Ausrufezeichen ab: Sage mir doch. 3 Genera (` Genus: Mas. Nennform. Tabelle unten). (vgl.3. verurteilt worden sein (` Konjugation 1. sind u. gekommen sein. Fragesatz). was er unternehmen solle.endungen -en. jeweils benannt nach ihrer Bezeichnung für ¹hundertª. werden verbunden ist: geschrieben haben. Grundform Der I. 2 Diese Lautgesetze bilden auch die Grundlage für die Unterscheidung zwischen Kentum. d. gehört zusammen mit den ` Partizipien zu den infiniten Verbformen. so wird ein Fragezeichen gesetzt: weiût du. Auch indirekte Doppelfragen sind möglich: sage mir. also etwa: 1) ich. Femininum. als sich eine indogermanische bzw. was ich dir gesagt habe (indir. Neutrum) und 3 Numeri (` Numerus: Singular. wieviel Uhr es ist! 3. das Keltische und das Italische. ich kann nur wiederholen. Mitunter ist es schwierig.2 gen anderen Verben: du musst gehen. nach Abstrich der I. bestraft werden. Zu den Kentumsprachen gehören u. kletter-n) ergibt sich der (Präsens-)Stamm des Verbs. auf. wie viel Uhr es ist? Enthält er eine Aufforderung. zu den Satemsprachen hingegen das Indische.3 chen. nicht belegten Grundsprache erfolgte mithilfe von Lautgesetzen. a.h. Meist wird der I. lassen ihn laufen u. Das abschlieûende Satzzeichen richtet sich nach der Art des Hauptsatzes.2. steht nach den ` Modalverben und eini. besonders wenn es sich um die Wiedergabe von Fragen aus weit zurückliegenden Zeiten handelt: unser Groûvater legte sich damals die Frage vor. sehen dich kommen. wir gehen spazieren. Es lassen sich 8 ` Kasus. mit der Präposition zu verbunden. helfen aufräumen. Er 3 kann die Funktion eines Subjektes haben: sich zu be- 4 5 indirektes Objekt ` Dativobjekt Indogermanisch. Grundform des 1 Verbs und damit die Zitierform.2 Infinitiv. a. infinite Verbform ` Konjunktiv 2.3. einer westlichen und einer östlichen Gruppe. Da seine Anwendung mitunter in den Bereich des Nomens (Substantivs) übergreift (` 6). eine indirekte Ergänzungsfrage von einem Relativsatz zu unterscheiden.2 kulinum.

2 Inlaut Laut (` Vokal oder ` Konsonant) im Innern von Wort oder Silbe. muh. ` Klammern. . An den substantivierten I. auch wenn das flektierte Verb hier ebenfalls die zweite Satzgliedstelle einnimmt. Der Form nach handelt es sich um einen Konjunktionalsatz. wieso. Eine allgemein gültige Regelung der I. . aber auch äuûerer Vorgänge wie Laute und Geräusche: hatschi. um Besorgungen zu machen. ` Punkt. also meist nach Sachen oder Sachverhalten: was machst du?. ksch. Der Form nach handelt es sich um Infinitivgruppen (` Gliedsatz 8). ohne zu treffen. ` Ausrufezeichen. ` Auslassungspunkte. erfüllt einen doppelten Zweck. Reden ist Silber. die Sonderzeichen: 7. 6. wann (Zeit).Obj. . Schmerz: au. ohne zu klagen. ein weiteres Eingehen auf die Worte des Vorredners erübrigt sich. sich klar auszudrücken. a. in dem ein ` Infinitiv mit zu einen `Konjunktionalsatz ersetzt: wir hoffen. Das I. z. ` Anlaut. 2. Zu den I. Schweigen ist Gold.). tatü-tata. die sich dann bei den Zeitgenossen allmählich durchsetzten. ich beabsichtige. er schoss wiederholt. mäh. 5 Die Funktion einer ` Modalbestimmung haben I. Der uneingeleitete I. die leichten Satzzeichen. du kämst erst morgen ( . . igitt. ticktack. das der Untergruppe der hinweisenden 1 Fürwörter angehört (` Pronomen 3. . etwa zum Ausdruck von Überraschung: oha. pfui. im Sommer zu verreisen.en ausgedrück werden: hallo. pst. er fängt an zu arbeiten (Akk. Inhaltssatz ` Gliedsatz. Bei der ` Finalbestimmung wird der I.. um Geld zu verdienen. uns bald wiederzusehen. 10. meckmeck. also das Senken und Heben der Stimme. gab es nicht. die schweren Satzzeichen. ` Anführungszeichen. quak. stundenlang zu warten (Präpositionalobjekt) u. die am Ende vollständiger Sätze stehen können: 1. B. aber auch die Funktion verschiedener ` Ergänzungen einnehmen: du scheinst Recht zu behalten (Teil des Prädikats).. B. nanu. dient auch dazu. ` Interrogativum Die I.). Man unterscheidet 10 Arten von Satzzeichen: 2 A. können Attribute treten: das Betreten des Grundstücks ist verboten. andere Zeichen kamen allmählich dazu. autsch. welches Kind spielt nicht gern? Die I. Ausrufewort Unveränderliche ` Wortart. . ` Interrogativum Interrogativpronomen. dürfen nicht mit den Interrogativadverbien (` Interrrogativadverb) verwechselt werden. hast du Zeitung gelesen! 6 Der I. des aktiven Präsens kann auch substantiviert werden: das Lieben bringt groû© Freud©. wodurch (Mittel). Jh. Nennformsatz ` Gliedsatz. Objektsatz). plumps. wie viel (Menge). er ist imstande. dass-Satz. bis der gelehrte Buchdrucker Aldus Manutius in Venedig gegen Ende des 15. wer? fragt nach Personen: wer ist da?. Der I. sie habe keine Ahnung ( . Satzzeichen Die I. Auch Aufforderungen zu bestimmten Handlungsweisen können durch I. C. sie sagte. Interpunktion. Zeichensetzung. die innerhalb von Satzgefügen gesetzt werden: 4. intensiv ` Aktionsart Interjektion.gruppen mit ohne zu: wir werden das schon schaffen. gehören: wer? was? welcher?. ` Gedankenstrich. Ihre Aufgabe ist 1 es 1. auch für die Betonung und das Einlegen von Pausen.2) und sowohl Stellvertreter. Interrogativadverb. dass du . mit zu verwendet werden: die Fähigkeit. hältst du lange Reden!. 3.gruppen mit (an)statt zu: anstatt zuzugreifen und konkret etwas zu verändern. sie schreibt. . weist in einem Fragesatz auf eine unbekannte Person oder Sache hin. ` Konjunktion 2. darf nicht mit dem ` Interrogativpronomen verwechselt werden. hauruck. 8. ohne uns besonders anzustrengen.Interrogativpronomen herrschen ist nicht immer leicht. ` Doppelpunkt. warum (Grund). das Verbrechen begangen zu haben (Gen.). dass sie . Der Punkt war schon im Altertum gebräuchlich. 4 Auch als Attribut kann der I. 2. lerne leiden. mit um zu eingeleitet: er geht in die Stadt. Freude: ei.s für seine Druckerei feste Regeln aufstellte. er wurde bezichtigt. hopla. Fragefürwort Pronomen. ` Auslaut Instrumentalsatz Bezeichnung für eine Art des ` Adverbialsatzes. erfragt werden damit einzelne Elemente einer Gesamtheit: welche Schuhe gefallen dir am besten?. sollte jedoch nicht mit einem Hauptsatz verwechselt werden. indem er ununterbrochen Witze erzählte. . ` Komma. was? fragt nach Nichtpersönlichem. und zwar für Umstandssätze des Mittels.als auch Begleiterfunktion hat. wozu (Zweck). dass wir uns bald wiedersehen ± wir hoffen. miau. die ` indirekte Rede wiederzugeben. welcher? wird vornehmlich attributiv verwendet. was will er denn?. 9. dem laut Lesenden Hilfen zu geben für das geregelte Dahinflieûen (den Rhythmus) des Lesens. Das I. der die Funktion eines Satzgliedes übernimmt (` Subjektsatz. .. Das gilt auch für I.). Ein derartiger ` Gliedsatz wird häufig durch indem eingeleitet: Der Komiker erheiterte die Gesellschaft. die meist der Bezeichnung von Gefühlsäuûerungen dient und auûerhalb des Satzzusammenhangs steht. Frageumstandswort Untergruppe der Adverbien (` Adverb). oh. ` Semikolon. heiûa. ein Satzgefüge grammatisch zu gliedern und damit seinen Aufbau übersichtlicher zu machen. hurra. wie (Art und Weise). sind im Gegensatz zu den Interrogativadverbien 2 deklinierbar: Infinitivsatz.-Obj. ` Fragezeichen. wo (Ort). womit. Er kann mit dass eingeleitet werden oder uneingeleitet sein: ich dachte. statt Schularbeiten zu machen. 5. wumm. kikeriki. Die Satzzeichen haben zum Teil eine lange Geschichte hinter sich. Widerwillen: bäh. juchhe. die Fragen nach den Umständen einleiten.

Mask. hundert. welches? welches?/ welchen? welchem? welches? MFN welche? welcher? welchen? welche? Bei welcher? kann im Gen. zwei Mal usw. zweimal (bei besonderer Betonung auch: ein Mal. in Norddeutschland früher noch der Sechser für das 5-Pfennig-Stück in Erinnerung an das in Preuûen 1821-73 übliche. eine Billiarde = 1000 Billionen. zwischen zwei Formen ausgewählt werden. Durch das ` Suffix -ig entstehen daraus Adjektive. sowohl direkte als auch indirekte Ergänzungsfragen einzuleiten (` Fragesatz 2. Zehner (= 10-Pfennig-Stück). ` Verb 4.) (klingeln). wer? wen? Sing. Beipiele: Normalstellung: Keiner hat ihm geholfen. alle neune werfen (beim Kegeln). das 1 2 2. usw. Akk. Grundzahl Eine Art des ` Numerals. Deklination ` Artikel 3. Die K. Neutr. eine Billion = 1 000 000 Millionen. Hundert und tausend bezeichnen im Plural eine nicht genau bestimmte. Von zwei und drei kommt der Genitiv zweier/dreier Männer. 2 In dem Satz das Buch gehört dir (Normalstellung) kann durch Spitzenstellung des Pronomens: dir gehört das Buch das Dativobjekt zum Schwerpunkt des Satzes werden. Milliarde usw. Substantivierungen mit der Endung -er werden für Münzen bzw.2. Tausend.: Er hilft ihr.en werden im Deutschen absolut und attributiv gebraucht. Lässt man in dem Satz das Buch gehört dir den Stimmton am Schluss sinken. Umgangssprache und Dialekt kennen auch eine Nominativ. zu dritt) gehen. 3 Da die I. alle viere von sich strecken. es klingelt. kann ihre Gestaltung eine Schwierigkeit für das Lesen oder Sprechen eines geschriebenen Textes darstellen. attributiv heiût es ein. man umschreibt vorzugsweise durch: von welchem Vogel / Bären usw. für Banknoten gebraucht: der Fünfer (= 5-Pfennig-Stück). hunderttausend usw. nicht zielend Als i. das folgende Adjektiv ist gemischt zu deklinieren: was für ein langweiliges Gerede er bloû täglich von sich gibt! Dabei wird ein bei Stoffbezeichnungen und Pluralen weggelassen: was für Wein ist das?. I. was für Leute waren dort? Interrogativum. (Zu den Wortstellungstypen: ` Wortstellung. welcher? welches?/ welchen? welchem? welchen? und Fem. eine. welche? welcher? welche? welche? Neutr.en sind nur wenige deklinierbar: eins (altes Neutrum) wird absolut gebraucht. in der etwas vorhanden ist: eins. drei usw.Interrogativum Kind spielt. I. steht immer noch eine Grundzahl: eine Million. Mask.) Irrealis ` Konjunktiv 2 iterativ ` Aktionsart Kardinalzahl. sofern der Genitiv des nachfolgenden Substantivs auf -(e)s endet: welch es (welch en) Vogel s Nest ist ausgeraubt worden? aber: welch es Bär en Fell ist verkauft worden? Diese Genitivformen werden jedoch nur selten gebraucht.1 Gegenbegriff: ` transitiv Inversion (lat. ach du grüne Neune!.5 3 . fünfe gerade sein lassen.3 2. Nom. Nom. Gen. die in attribu- Sing. Durch Zusammensetzung mit -mal werden Zahladverbien (` Zahladverb) gebildet. Frauen. deren Variation (ebenso wie die Veränderung der Wortstellung) eine semantische Funktion im Satz erfüllt. zwei Milliarden usw. so bekommt der Satz den Charakter einer Frage (` Fragesatz 5).: Hilft er ihr? / N. und Neutr. zehn. ich begegnete dem Freund..und Akkusativendung -e: dazu gehören zweie. Nach welcher? wird das folgende Adjektiv schwach dekliniert: welchem bunt en Schal gibst du den Vorzug? 4 Was für ein? fragt nach der Art oder Beschaffenheit von Belebtem und Unbelebtem. eine Milliarde = 1000 Millionen. Von den K. Dat.2 2.: Ihm hat keiner geholfen. Vor Million. Mask. er schreibt. Dat. man kann sie klein. steht ein Demonstrativpronomen (Artikel) davor. B. eine Million = 1 000 000. zwei. wir gedenken des Verstorbenen. Gen. Intonation 1 Stimmführung innerhalb des Satzes. was? was? Plur. Sie bezeichnet die Anzahl. Tausende/tausende von Gefangenen.4 2.: Gerade kommt sie an.: Sie kommt gerade an. wer? wessen? wem? wen? Plur. ein (wie das ` Indefinitpronomen [irgend]ein). werden in der traditionellen Grammatik Verben bezeichnet. so bleibt das Zahlwort unverändert: dieser (der) zwei Männer.2. fünf Millionen. mein eines Bein ist umgangssprachlich. Diese Fragewörter sind geeignet. auch auf allen vieren umherkriechen.1) intransitiv. nicht in Ziffern schreibbare Menge. Satzmelodie.oder groûschreiben: Hunderte/hunderte von Menschen. in einigen Wendungen ist im Dativ die Endung -en erhalten geblieben: zu zweien. dreien (heute meist: zu zweit.1 2. z. (Zur Hervorhebung von einzelnen Satzteilen ` Betonung 1. in Schrift und Druck nicht bezeichnet wird. tausend. Von beiden gibt es auch die substantivierte Form im Singular: das (halbe) Hundert. Fem. die keine ` Ergänzung im Akkusativ fordern (` Satzmuster). die eine Wiederholung benennen: einmal. Kinder vor. etwa gleichwertige 6-PfennigStück (= 1/2 Silbergroschen). so hat der Satz Feststellungscharakter. Akk. Fünfziger. eine Trillion = 1 000 000 Billionen. Fragewort Zusammenfassende Bezeichnung für ` Interrogativadverb und ` Interrogativpronomen. indirekter Fragesatz 4). / N. invertere = umdrehen). Umkehrung der Grundwortstellung (im Deutschen: Subjekt ± finites Verb) innerhalb eines Satzes. hebt man dagegen den Stimmton am Schluss. I..

Als k. die eine Anzahl von Arten. die eine Verteilung benennen: je zwei. aber doch eher als Mittel des Hauptsatzgeschehens dar: dadurch. Kausalsatz. darum stehen weil-Sätze oft nach dem Hauptsatz (` Gliedsatz 6. Jedoch können die beiden Konjunktionen oft ausgetauscht werden. ` Parenthesen) werden mitunter an Stelle von ` Gedankenstrichen (7) in K. . . zumal (da) wir schon einige lobende Besprechungen gelesen hatten (d. Ein Mittel zur Durchführung einer Handlung geben Instrumentalsätze an. je hundert. Einschaltungen (Schaltsätze.1 1. das Geschehen des Hauptsatzes so zu gestalten.1 2. vor.3 . .. wird der Wahlkampf über anderthalb Jahre andauern. Einen ¹möglichenª Grund geben ` Konditionalsätze an. 2 In der traditionellen Grammatik erfolgt eine Unterscheidung von ` Casus rectus und ` Casus obliqui: dem Nominativ als einzigem K. gesetzt: Aus Vulci stammt eine Göttin ± oder ist es eine Frau? ± mit langem Zopf (der auf anderen Bildern manchmal fast bis auf den Boden herabhängt). Dadurch. umso mehr als geben Gründe an. Weil gibt im Allgemeinen die besonderen Gründe für einen Einzelfall an. zur Übereinstimmung des Substantivs und der attributiv gebrauchten anderen nominalen Wortarten ` Kongruenz. eingeschlossen: Er war ein Fremder aus Syrakus und (was die Ratsherren von Abdera in Respekt hielt) ein naher Verwandter des älteren Dionysius. darum sind diese da-Sätze häufig vorangestellt. h. 1 2 3 4 5 6 kausal Den Grund für ein Geschehen oder eine Handlung angebend. sie nennen eine Bedingung.Klammern tiver Funktion vor ` Verbalsubstantive treten können: dreimaliges Klingeln. kausativ ` Aktionsart Klammern Sonderzeichen (` Interpunktion). kam er gerade noch pünktlich zur Abschlussfeier. wir sind umso lieber auf seinen Vorschlag eingegangen. Ein Beispiel aus der Zeitung: immer mehr junge Menschen lieûen sich in den letzten Jahren als Mediziner immatrikulieren. Auch in dem Verhältnis Hauptsatz / ` Konsekutivsatz liegt eine Kausalität. die ihre syntaktische Funktion (insbesondere der Substantive) im Satz kennzeichnet. ` Dativ und ` Akkusativ. darum. gerade u. durch Anfügung von -fach (veraltet -fältig) werden Multiplikativa gebildet: hundertfach. als es wenigstens nicht regnet. die für das Hauptsatzgeschehen ausschlaggebend sind: wir haben gern zu dem Buch gegriffen. wohl aber. es gab noch andere Gründe. Das Gleiche gilt für ` Finalsätze: hier liefert der Hauptsatz in gewissem Sinne einen Grund für den im Gliedsatz ausgedrückten Zweck. der zwar besteht. als er unseren eigenen Vorstellungen entsprach. Diese Begründungen sind oft der wichtigere Teil der Aussage des Gesamtsatzes. in besonderen Fällen kommen auch eckige [ ] und spitze 0 1 K. dass stellt das Gliedsatzgeschehen zwar auch als Begründung.2).). 4 Durch Voranstellung von je vor K. bloû. Demgegenüber leitet da mehr allgemein bekannte Gründe ein. Die Konjunktionen zumal (da). wie man es erwarten sollte. insofern der Hauptsatz einen Grund für die Folge nennt. . da. von deren Erfüllung oder Einhaltung das Geschehen des Hauptsatzes abhängig ist. .en Charakter des Vergleichssatzes vom Typus: . aber nicht genügend wirksam ist. . die den tatsächlichen Grund für das Geschehen des Hauptsatzes nennen. a. Durch Zusammensetzung von Genitivformen auf -er mit -lei entstehen undeklinierbare Gattungszahlwörter. (Wieland) In diesen Fällen steht am Ende des eingeschalteten Satzes kein Punkt.en Charakter können Adverbien (` Adverb). Einen ¹unzureichendenª Grund geben ` Konzessivsätze an. Auch hierfür ein Beispiel aus demselben Zeitungsartikel: da die nächsten Bundestagswahlen erst im nächsten Herbst stattfinden. dass er den Schnellbus nach Stade erreichte. und zwar der ` Konjunktionalsätze. ` Adverbialbestimmungen (` Kausalbestimmung) und Gliedsätze (` Kausalsatz) haben. Kasus.en entstehen Distributivzahlen. deshalb. Runde K. K. ` Genitiv. ` Komparativsatz 5. die zu einem im Hauptsatz geschilderten Geschehen oder Umstand die Ursache oder den Beweggrund nennen. Begründungssatz 1 Eine Art der ` Gliedsätze. zur Formenbildung ` Deklination. Fall 1 Grammatische Kategorie der nominalen Wortarten (` Nomen). Über den k. Im Dt. Die einleitenden Konjunktionen dieser Kausalsätze sind vor allem weil. Insofern (als) schränkt die Hauptsatzaussage ein auf die im Nebensatz angegebene Begründung: man kann das Wetter insofern noch gut nennen. 1. vielfach nach ¹Vorschlagswörternª wie deswegen..oder Ausrufezeichen: Plötzlich trat (das konnte niemand erwarten) (wer hätte das erwartet?) (hört gut zu!) eine völlige Wendung ein. Gattungen angeben: eine Nachspeise aus dreierlei Früchten. Ihre formale Kennzeichnung durch besondere Endungen erfolgt nicht durchgängig. ohne Endungsmorphem werden alle anderen Fälle gegenübergestellt. Ihre Form ist zumeist rund ( ). haben sich von den 8 ursprünglichen indogermanischen Kasus nur 4 erhalten: Nominativ. die Ursache eines Geschehens bezeichnet. die den Grund. . ein Kleid aus zweierlei Stoff. wie er ist. ein Frage. aber den Ausschlag gab. weil der Arztberuf so attraktiv war und weil das Wunder der Brotvermehrung in kaum einem anderen Bereich so wahr geworden zu sein schien. sie nennen einen Umstand. der wichtige Teil der Aussage steht dann oft im Hauptsatz. Erläuternde Zusätze (Sätze oder Einzelwörter) werden in runde K. Wenn dagegen ein eingeklammerter Satz auf einen ab- 2 2. für die es keine verbindlichen Vorschriften gibt. dass . wenn nötig.e Gliedsätze im weiteren Sinn bezeichnet man folgende Gliedsatzarten: Einen ¹wirklichenª Grund geben ` Kausalsätze an. tausendfältig.2 Kausalbestimmung ` Adverbialbestimmung. zweimaliges Verhör. Man nennt die Urnen Kanopen (Bezeichnung für die Eingeweidebehälter der ¾gypter).2 3 4 5 1 1.

Gezwitscher. die eine Vielzahl von Personen oder Dingen als Einheit in Form eines singularischen Substantivs zusammenfasst. Eckige K. Lumpenzeug. Flechtwerk.bzw. angegeben. Komplex. Gewühl. Anpöbelei. Kollektiva auf -welt bezeichnen eine Gesamtheit als weithin gegliedertes Ganzes: Inselwelt. Arbeiterschaft. Generation. Gesinde. mit dem Suffix (-er)ei (teilweise ` pejorativ): denominale Bildungen: Fischerei. von Dingen. T. ist das meistgebrauchte Satzzeichen unserer 1 ` Interpunktion innerhalb des Satzes. . Komma Das K.1). Grünzeug. Unterzeug. mit dem Fragezeichen will der Schreiber oder Herausgeber seinen eigenen Zweifel an der angeführten Textstelle ausdrücken.) Gelegentlich findet man ein eingeklammertes Frageoder Ausrufezeichen. die eine gemeinsame Eigenschaft kennzeichnet: Grünzeug. Poussiererei. das die Lästigkeit eines wiederholten Vorgangs betont: Gepfeife. Kehricht.: fair ± [f&:r]. um innerhalb fremder Anführungen (Zitate) einen eigenen Zusatz des Schreibers oder Herausgebers zu kennzeichnen. Sie werden gelegentlich verwendet. mit dem Ausrufezeichen etwas besonders hervorheben (oft zustimmend).6 lichkeit der Bestandserweiterung an Kollektiva unterscheiden durch Übernahme von ` Fremd. Gebirge. Verkehrswesen. Bereitschaft.] Nach Capri war leichtbewegte See. Dreckzeug. Aufzählung von gleichrangigen Wörtern und Wort. Kollektion. Schuhzeug. Bettzeug. Werk. Nachtzeug. werden mitunter zu besonderen Zwecken gesetzt. Familie.). mit dem Präfix geteils denominative Bildungen: Gerippe. Seil(mann)schaft. Buschwerk.) finden lasse. gilt also als Verbrecher (auch: also [folglich. dann aber auch bei Sachen: Barschaft. Lehrerschaft. Sir E. das zunächst einen Zustand oder ein Verhalten bezeichnet: Vormundschaft.4.1 2. Gefluche. z. oder in der Anwendung von Abstrakta auf eine Vielheit von Trägern einer Eigenschaft oder eines Vorgangs: Jugend.6) Eckige K. (Nähere Einzelheiten folgen im 5. Routinekram. von Dingen. bes. der Busch. Grey sagte mir.2 gruppen . er würde bereit sein. die Einzelhandlungen zu einem Gesamtvorgang zusammenfassen: Gebrumm. den 7. Gestühl. Gekicher. Gestüt. -zeug eine positive bzw. bei Personen: Priesterschaft. Turnerschaft. Kulturgut.und Zeitbezeichnungen für die in dem Raum oder der Zeit Befindlichen: der ganze Rathausplatz klatschte dem Redner begeistert Beifall. Ausrufezeichen 1. Allgemeingut. Bürgschaft. Gedärm. Wohnungswesen. 1. Es hat die Aufgabe. Gezänk. -kram. In Kroppzeug (niederdeutsch krop = Kleinvieh) und Viehzeug greift die Sachbezeichnung -zeug in die Welt der Lebewesen über. Kleinkram. dem Leser den inneren Aufbau des Satzes deutlich zu machen und dadurch ein flieûendes Lesen zu erleichtern. Eckige K. Getute. das Wild. Von diesem Gebrauch kann man eine äuûere Mög. Zeug. . Altererbt sind Bildungen mit dem Suffix -icht : Röhricht. Kollektiva auf -kram sind häufig abwertend: Papierkram. Mai 1876. so daû mehrere Damen dem Neptun ihr Opfer brachten .3 1 2 3 4 5 Kollektivum.7 gung der Neutra Gut. Gebein. Schreibkram. z. B. Naschwerk. Errungenschaft. zu einem Bericht des deutschen Botschafters Lichnowsky in London: Revolutionäre Bewegungen wie im Jahre 1848 infolge der darniederliegenden Erwerbstätigkeit werden eine Folge sein (!W. Klasse. Der Bestand an Kollektiva wird auf verschiedene Weise erweitert. Dickicht. Kollektiva auf -werk bezeichnen das vom Menschen oder der Natur Geschaffene: Backwerk. Tischzeug. Wache. Als Beispiel der Anfang eines Briefes von Moltke: Neapel. Kollektiva auf -zeug bezeichnen einerseits eine Gesamtheit von Mitteln oder Geräten: Nähzeug. negative Wertung. Pflanzenwelt. Geräusch. und für Sachen: Aggregat. Schreibmaterial. Kollektiva auf -wesen gehören überwiegend der Sprache der Wissenschaft und der Verwaltung an: Bildungswesen. . die als etwas durch das Vorderglied Bestimmtes dienen: Riemenzeug.Kollektivum geschlossenen Satz folgt. mit dem Suffix -schaft . oder in der Anwendung von Raum. Gemüse. Gruppe. Gebälk. werden gelegentlich bei Zusätzen innerhalb von runden K. Als Beispiel Randbemerkungen Kaiser Wilhelms II. Lehnwörtern für Personen: Clique. Schlichtungswesen.4 2 2. Unterrichtsmaterial. (` Fragezeichen 1. . Waschzeug. Geplärre. Während Bildungen mit -wesen und -werk im Allgemeinen kein wertendes Element enthalten. verkürzt oder zusammengezogen: Fach(genossen)schaft. besonders häufig mit Substantiven: Geistesgut. [Moltke brachte seines Asthmas wegen einige Wochen in Italien zu. Andererseits können Bildungen mit -zeug abschätzige Bezeichnungen für eine Gesamtheit nicht im Einzelnen genannter Gegenstände sein: Blechzeug. Papierkram. deverbale Bildungen. Burschenschaft. die natürlich jeweils erläutert sein müssen. vereinzelt auch mit Partikeln: Beiwerk. gesetzt: Er hat die Gesetze übertreten. da sich dann vielleicht ein Ausweg (?!! W. Papierzeug. Schulwesen. so wird vor der Endklammer ein Punkt gesetzt: So weit ist der Verlauf der wichtigsten Ereignisse in groben Zügen geschildert. Blechzeug. . so wird in diesem und anderen Nachschlagewerken die Aussprache der Wörter in eckigen K. dann aber eine kollektive Bedeutung erhielt. sie werden zusammengesetzt mit Adjektiven: Freigut. Tierwelt. Zeitungswesen. Gerenne. Schreibzeug. Kleinkram. Sammelname Bezeichnung. Gesträuch (` Präfix 3. Kollektiva auf -gut beinhalten in einigen Fällen eine positive Bewertung: Gedankengut. mitunter mit Suffix -e. Gelegentlich kommen Zusammensetzungen mit -material vor: Bildmaterial. Wesen. Wurzelwerk. Viele neue Kollektiva werden gewonnen durch Anfü. man kann eine innere Möglichkeit der Bestandsvermehrung erkennen etwa in der Anwendung einer Individualbezeichnung (mit bestimmtem Artikel) auf eine Vielheit: der Feind. Gemäuer.2 2. Gemeinwesen. geben Zusammensetzungen mit -gut bzw. Priesterschaft. Schuhwerk. somit oder mithin] gilt er als Verbrecher).). mit uns zusammen im Sinne einer Fristverlängerung in Wien vorstellig zu werden (nutzlos! W. des Maskulinums Kram und des Femininums Welt (` Suffixoid). Kapitel.

) nun mit vereinten Kräften die Sache zum Erfolg zu führen. Hier unten im Saale. Die nach der alten Regelung noch relevante Unterscheidung zwischen reinen und erweiterten Infinitiven. wenn der Infinitiv in einen übergeordneten Satz verschränkt ist oder der Hauptsatz dadurch vom erweiterten Infinitiv eingeschlossen wird. Er machte mehrere Anläufe. ggf. die Struktur des Satzes für den Leser verdeutlichen möchte oder nicht. Werden Wortgruppen wie geschweige(. 2. Meine Tante.1 Gleichrangige Wörter und Wortgruppen. hatte sich zum Glück dann doch nicht bestätigt. entfallen.) dass. sondern nur frische Erdbeeren. wenn der erweiterte Infinitiv auf Hilfsverben oder die Verben brauchen. ein trockener italienischer Rotwein.) übersenden wir Ihnen heute das neue Produkt.5 Das K. Das ist doch klar wie Kloûbrühe! Ich arbeite mehr denn je. 1998. nachgestellten Erläuterungen. der Experte.. an wen ich mich noch wenden soll. Ferner ist das Setzen des Kommas nicht sinnvoll. werden durch Komma voneinander getrennt. 4 Gliedsätze 4. gibt es nun nicht mehr.) fasste sie wieder Mut. aber herzlich. Entweder wir raffen uns jetzt auf(.) wütend schreiend und polternd(. die nicht durch eine anreihende Konjunktion wie und usw.18. es war wohl im Sommer 1946.4 5 6 6. in Form von Parenthesen. Durch die gute Nachricht angespornt(. Seine Befürchtung.und Adjektivgruppen steht es im Ermessen des Schreibenden. Sie trug einen schwarzen. Spaû. werden durch K. die unverbunden aneinander gereiht sind.) das Büro seines Chefs. aber der Sprung wollte ihm nicht gelingen. ausgelassenes. dass ein zum Infinitiv gehöriges Glied am Satzanfang steht. Du scheinst heute eine ziemlich schlechte Laune zu haben. 2. dass er sich noch einmal meldet geschweige(. oder und beziehungsweise.Komma 2. um das noch einmal zu betonen. als dass sie sich einem Mann an den Hals geworfen hätte. angekündigten Wortgruppen usw. Dienstag. gesetzt werden: Montags kam er immer etwas zu spät(.) oder wir können die Sache vergessen. . da sind wir allein. von Hauptsätzen ab. es oder dies auf den Infinitiv hin. oder. eng anliegenden Rock.und Literaturangaben. die Struktur des Satzes in besonderer Weise zu verdeutlichen. finden wir äuûerst interessant. verbundenen Hauptsätzen ein Komma gesetzt werden musste.1 Hauptsätze. um wie viel Geld es dabei geht. so kann auch im Fall von anreihenden Konjunktionen ein K. dann setzt man ein K. eine begnadete Köchin. Eines Abends. besonders aber für Blumen. welche auch Auswirkungen auf die Kommasetzung hatte. als (auch). Kunst und Literatur. eingeschlossen. Bei Infinitiv-. abgesehen davon (.2 Im Gegensatz zur alten Regelung. die neue rote Tasche. so kann ein zusätzliches K. Die Schulden beantrage ich ohne Erhebung von Gebühren zu erlassen. entfallen: Wie oft soll ich dir das noch sagen und wann wirst du endlich zufrieden sein? Geht es dem Schreibenden jedoch darum. Dasselbe gilt für entgegenstellende Konjunktionen: Sie hatte nicht zu viel versprochen.3 Werden gleichrangige Wörter oder Wortgruppen durch entgegenstellende Konjunktionen wie aber. pflegen oder scheinen folgt. Das Komma trennt Gliedsätze verschiedenen Grades: Sie war zu intelligent.1 Gliedsätze trennt man durch K. ob er durch ein Komma. Partizip. hervorgehobenes Satzglied. fuhren wir dann doch noch den Umweg über Köln. Ich mag weder ¾pfel noch Birnen.. noch usw. dass er ein grundehrlicher Mensch sei und dass man ihm bedingungslos vertrauen könne. so entfällt das K: Der Gärtner hatte die Blumen und das Gemüse versorgt. trennt Gliedsätze gleichen Grades. jedoch. Wir glaubten alle.4 Kein Komma hingegen steht vor vergleichenden Konjunktionen: Es war interessanter als erwartet. sondern all meine Bekannten einladen. von diesem ab: Deinen Bruder. Zeit. sofern sie kein Satzglied gemeinsam hatten. mehrteiligen Orts-. Sie mag keine Himbeeren. Das K.1 . verbunden. Er.s die Gliederung des Satzes in besonderer Weise deutlich machen: Wenn du mir hilfst. Jg. Sie interessierte sich für Pfanzen. Sie hatten sich alle daruf gefreut(. . Weist jedoch ein Wort wie das. 4.3 4. weder . auûer der Schreibende möchte durch das Setzen eines K. das durch ein Pronomen oder Adverb wieder aufgenommen wird. sondern voneinander getrennt. 18 Uhr. das Projekt wurde ein voller Erfolg. 2. Bei eingeschobenen Gliedsätzen schlieût man mit einem paarigen Komma. . so kann das K. Ich hatte diese Reise zu unternehmen schon lange im Sinn. Kein Komma steht zwischen nicht gleichrangigen Adjektiven: die allgemeine politische Lage. Das K.: hart. hatte uns wieder einmal mit einem köstlichen Essen verwöhnt. entfällt im Normalfall bei den Konjunktionen und. der ihr nicht das Wasser reichen konnte. Im Falle von Einschüben werden sie mit einem paarigen K. Heft 5. vom Schreibenden nicht als Ein- heit angesehen. tauchte er plötzlich wieder auf. Ich werde nicht nur meine Freunde.) dass usw. Freizeit.) dass er ernstlich vorhat. Entspannung. trennt ein vorangestelltes. Nun weiû ich auch nicht mehr. dann werde ich dir das nicht vergessen. . Obwohl wir uns eigentlich gar nicht darauf eingestellt hatten. 18. den konnte der Mathelehrer noch nie leiden. wenn der Satz noch weitergeht: Es war ein fröhliches. so muss ein Komma gesetzt werden: Den verdächtigen Mann in der Menge zu finden. für das Projekt zu arbeiten. 3. Er verlieû(. S. beschwingtes. wenn du wirklich nicht kneifst.2 Sind gleichrangige Wörter oder Wortgruppen durch und. eingefügt werden: Ich kann mir nicht vorstellen. Hotel Lehmann. Zusätze und Nachträge Zusätze und Nachträge. auch durch ein paariges Komma. weiû schieûlich ganz genau. miteinander verbunden sind. Ein Komma ist jedoch in keinem Fall sinnvoll. voneinander getrennt: Beruf. 2. nach der bei einer Reihung von vollständigen mit und usw. sowohl . Wie telefonisch vereinbart(. Ihren Vorschlag. Das Komma entfällt ferner am Ende einer Aufzählung. wirklich gelungenes Fest. werden mit Komma abgetrennt. kann jetzt durchgängig vor und das K. dass im Zweifelsfall niemand hinter ihm stehen würde. das war gar nicht so einfach. Wohnungs-. Handelt es sich um formelhafte Gliedsätze. doch.2 4.) und niemand nahm ihm das übel. (Goethe) 3 Hauptsätze 3. Substantivgruppen.

hättest du nicht tun dürfen! Und mit stillgefaûten Zügen spricht er: ¹Na. Bei der Bildung dieser so genannten Vergleichsformen unterscheidet man im Deutschen drei Stufen: 1. (Schiller) Das.. kannst du bitte die Musik leiser stellen? Den Dank. Die Stufenfolge würde also heiûen: jung ± älter ± alt. besonders. kein Umlaut tritt ein bei Adjektiven mit dem Diphthong au: faul ± fauler. dem 7. in der Regel keinen 2. -en. Dame. finstreren. -haft: lebhafter. so ist das Setzen von Kommas freigestellt: Der grandiose Autor berühmter Dramen(. (Bei dunkel ist der Ausfall des e obligatorisch. u tritt oft Umlaut ein: arm ± ärmer.Komparation Folgt im Falle von Substantivgruppen der Eigenname einem Titel..) Der Komparativ geht im Allgemeinen vom Positiv des gleichen Wortes aus: älter ist also eine Steigerung gegenüber alt. -lich: stattlicher. so ist die Jugend heute!ª (Wilhelm Busch) Nein. Das trifft aber nicht immer zu: eine Charakterisierung als ältere Dame wird im Allgemeinen beim Hörer die Vorstellung wecken. . potztausend! Also doch!!ª ¹Ja. rief er verzweifelt. die Grundstufe (Positiv). Bestandteile von mehrgliedrigen Namen oder vorangestellte Titel werden nicht durch Komma abgetrennt: Heinrich der Löwe. auch Adverbien werden die Vergleichsformen von Suppletivstämmen gebildet. womit er keineswegs sagen will. die doch nur Sinn hat. wenn sie zum Positiv desselben Wortes in Beziehung gesetzt wird. Professor Dr. wenn du .: die sehr schnelle Strömung ist auûerordentlich gefährlich. bequem ± bequemer. hängt in der Regel vom Standpunkt des Sprechers ab. diesen hohen Grad zu bezeichnen. dies ist eine ernste Sache! 8 Bei der ` direkten Rede werden grundsätzlich keine K.2) haben im Allgemeinen den bestimmten Artikel bei sich: es ist das Beste.) stattfinden. der Komparativ ist vom Gegenpol des Positivs ausgegangen. setzen möchte oder nicht: Die Ausgaben(. trockner. in der Schillerstraûe 8(. schlieût sie mit paarigem Komma ein. zu setzen. die Höchststufe (Superlativ.s weggelassen. .2 3 4 5 6 7 . 2 Der Komparativ wird durch Anhängen von -er gebildet: schön ± schöner..) die Fahrt nach Düsseldorf doch noch angetreten. Fritz ist der gröûte unter seinen Mitschülern. 7 Besonders hervorgehobene Anreden.3) wird der Superlativ mit am oder auf in Verbindung gebracht: er läuft am schnellsten von allen. ob er etwas als Zusatz oder Nachtrag empfindet und dementsprechend ein K. beste fällt das s aus. gut ± besser ± beste. hoch. Prädikativ gebrauchte Superlative (` Adjektiv 3. Steigerungsstufe). Zu vielen Adjektiven gibt es einen Gegenpol und damit ein Gegenwort. dunkel ± dunkler. wenig ± minder ± mindeste (neben weniger ± wenigst ). in höchste. aber keinen Vergleich ausdrückt. der übergeordnete Satz mit und weitergeführt wird.) wird auch in hundert Jahren noch die Menschen mit seinen Werken erfreuen.. ist die Verstärkung der Grundstufe durch Wörter wie sehr. Er fügte hinzu: ¹Ich hätte mehr von eurer Freundschaft erwartetª. Von welchem Pol der Vergleich ausgeht. mit den Ausgängen -e. 2. finstrer.) einschlieûlich Essen und Getränke(. interessanter. comparare (= vergleichen) abgeleitete Bezeichnung einer grammatischen Kategorie des ` Adjektivs. ist ein K. denn mit Vergnügen!!ª ¹Ei. Engelhardt. andere schwanken). 1 Auch in der Grundstufe (Positiv) lässt sich ein Vergleich mithilfe der Partikeln so und wie anstellen: Fritz ist (nicht) so groû wie Hans.und Literaturangaben kann das schlieûende K. unzureichend und besser durch Vergleichsstufe zu ersetzen. . Die Vergleichsform orientiert sich dann nicht selten an diesem Gegenpol. B.1 Dabei ist zu beachten: Bei Adjektiven mit dem Stammvokal a. o. d. 3. ferner bei Partizipien: überraschender. entfallen: Die Anhörung soll am Mittwoch. a. wenn er .) entgegen besserem Wissen(. Gelegentlich fällt im Komparativ von Adjektiven auf -el. Eine andere Möglichkeit. das sind Stämme. 2. Diese Form wird nicht selten auch auf den prädikativen Gebrauch übertragen: es ist am besten. Steigerungs-. grandioser. ungemein o. . bunter u. Jedenfalls ist die deutsche Bezeichnung Steigerungsstufe für Komparativ. -ig: schattiger. auch 2. 6. sondern nur. Es gibt jedoch häufig inhaltliche Beschränkungen: es macht z. weil es hier mit dem voranstehenden Vokal zur selben Silbe gehört (vgl. auch 1. die einen sehr hohen Grad. begehr ich nicht. Du. -er das e aus: dunkler. klug ± klüger (jedoch: falscher. Von den meisten Adjektiven können Vergleichsformen gebildet werden. . wenn in deklinierten Formen noch eine Endung mit e folgt: trocknerem. Wohnungs-. Komparation. .2 Häufig liegt es im Ermessen eines Schreibenden. dass damit noch keine alte Dame gemeint ist. nächste ist das stammauslautende h (der hohe.November. also: schlecht ± besser ± gut. Auch wenn die direkte Rede mit einem Frage. Er bezeichnet das letzte Glied einer nach Gröûen geordneten Reihe.oder Mehrstufe genannt). in gröûte. Ausrufe oder Stellungnahmen grenzt man durch Komma ab bzw. froher. das sollten Sie auf keinen Fall tun! Auf jeden Fall. der nahe) in ch gewandelt. er hat seine Familie aufs beste/Beste versorgt. Auûer diesen Vergleichsstufen gibt es noch eine Steigerungsform. und bei fremdsprachlichen Adjektiven: genialer. und verlieû das Haus.oder Rufzeichen endet bzw. begabter. Steigerung Von lat. ¾.) William Shakespeare(. Bei mehrteiligen Orts-. höchst. locker ± lockerer sowie mit den Suffixen -bar: dankbarer. Nun hatte er(. Im Unterschied zum Komparativ ist hier eine Steigerung gegenüber dem Gegenpol ausgeschlossen. dass es ihm nicht mehr so schlecht geht wie vorher. den ` Elativ. Bei einigen Adjektiven bzw. klein ± kleiner. er ist am glücklichsten.. ` Adjektivadverbs und der Partizipien zum Ausdruck von Gradangaben. -sam: sorgsamer. groû ± gröûer. dass es ihm schon gut geht. -el. die Vergleichsstufe (Komparativ. die zusammen mit andersstämmigen Grundwörtern eine formale Wortgruppe bilden: viel ± mehr ± meiste. einer Berufsbezeichnung o. -er: lose ± loser. Der Superlativ wird im Allgemeinen mit dem Suffix -(e)st gebildet. ¾. Höher. wenn du . offen ± offener. -en. h. neu ± neuer. ¹Lasst mich nicht im Stich!ª. aber nahe).) waren weitaus höher als erwartet. Zeit. Das kommt häufiger vor: ein Kranker sagt: es geht mir besser. mein Lieber. Bei adverbialem Gebrauch (` Adjektiv 3.

mein Freund und ich. 1 2 3 4 Der Form nach gehört der K. wird Fritz sein Ziel zweifellos erreichen (= als strebsamer Mensch wird Fritz sein Ziel erreichen). dass. welches als vorangestelltes und damit betontes ` Prädikativ das im Haupt. . Voraussetzung an. Der Form nach gehören die Komparativsätze zu den Konjunktionalsätzen. und 2. vor allem im Bereich der Verwaltung und des Geschäftslebens. sehr ± mehr ± am meisten. sowie partizipiale Wendungen: angenommen. und 3. Auf diese Weise werden Zusammengehörigkeitsverhältnisse innerhalb eines Satzes ausgedrückt. dass . sofern vorhanden. Person die 1. Jedoch wird nicht selten dieses zusammenfassende Pronomen weggelassen.3 3 5 1 2 2. (Schiller) als wenn.und Gliedsatz. Im Allgemeinen richtet sich das Verb nach dem Subjekt. so wird am besten vor dem Verb ein zusammenfassendes Pronomen im Plural eingefügt. zu den ` Konjunktionalsätzen. Die meistgebrauchte Konjunktion ist wenn: wenn du Fieber hast. so handelt es sich dabei um ` Attributsätze (` Attribut 2. Vergleichssatz Innerhalb der ` Gliedsätze eine Unterart der ` Modalsätze. dass. Der ` Modus im K. Steigerungsstufe ` Komparation Komparativsatz. wer es war. Sätze auch Infinitive (` Infinitivsatz) oder satzwertige Partizipien (` Partizipialsatz) treten. Auch präpositionale Wendungen: im Falle. können sie damit rechnen.2 Komplement ` Ergänzung komplexer Satz Syntaktisches Gebilde.7): im Fall. Mit dem Begriff K. geht u.2 2. . 1. zu steigern. der Vorfall aus dem letzten Jahr zeigt sich mir noch so lebhaft in der Erinnerung. als wenn (als ob) er uns zustimme. Komparativ. den Vorrang: ich und du (du und ich) sollten uns wieder vertragen (sollten = 1. Kongruenz Formale Übereinstimmung von mindestens zwei Konstituenten.1 2. 8 Im Gegensatz zu den Adjektiven lassen sich nur von wenigen Adverbien Vergleichsformen bilden: oft ± öfter ± am öftesten. ihr seid.? ). setzen wir uns in den Garten. weil die entsprechende Eigenschaft entweder vorhanden ist oder nicht.). Die Konjunktion wie zieht einen allgemeinen. gehe. a. 2. Vergleichsstufe. Adjektive wie nackt. dass können den K.1 2. Bedingungssatz 1 Eine Art des ` Gliedsatzes. er kennzeichnet die Art eines Hauptsatzgeschehens durch einen Vergleich. Plur. unter der Voraussetzung. so wird der Konjunktiv des Präteritums gesetzt: wenn das Wetter schön wäre.oder Temporalsatz handelt: wenn der Regen aufhört (= falls oder dann. . wie er ist. wird in erster Linie die formale ¹Übereinstimmungª von Subjekt und Prädikat in ` Person. schwanger oder bleiern können aus dem Grunde nicht gesteigert werden. ihr könntet uns in der neuen Wohnung besuchen. Wenn wird aber nicht nur als Einleitewort für Konditionalsätze verwendet. dass.3 Kompositum ` Zusammensetzung Konditionalsatz. schlieûe die Gartentür ab! Manchmal ist schwer zu entscheiden. die Adjektive physikalisch. meine älteren Geschwister). weiterhin stimmt es. würde ich nach Asien reisen.: du und ich. 2 2. ist im Allgemeinen. wir sollten uns wieder besser vertragen. wenn die Bedingung wirklich (real) oder auch möglich ist.Kongruenz Sinn. gesetzt den Fall). mit dem das Hauptsatzgeschehen verglichen wird: Und es wallet und siedet und brauset und zischt. wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt. gleichartigen Vergleichsfall heran: benimm dich. möglichen Vergleichsfall ein: ich hatte den Eindruck. als wenn ich ihn gestern erlebt hätte. In der Schriftsprache. Gehören mehrere Subjekte verschiedenen Personen an (ich. vor der 3. würden wir in den Garten gehen. Schlieûen sich die dass-Sätze an die Substantive Fall. Numerus und ` Genus bezeichnet. einen ¹möglichen Grundª (` kausal) für das Geschehen des Hauptsatzes nennt. . dann hat bei Zusammenstellung von 1. wie es sich gehört. mit Konjunktiv des Präteritums oder Plusquamperfekts einen irrealen. ausgedrückt durch morphologische Mittel. sondern auch für ` Temporalsätze: wenn es dunkel wird. wird der Vergleichssatz mit als eingeleitet: er blieb länger weg.. der Indikativ. angeschlossen an ein Adjektiv. dass. das aus mehreren Teilsätzen besteht. du bist morgen nicht zu Hause. als wenn (als ob) ihr zu Hause wäret (auch: als wäret ihr zu Hause). wenn . dass die Bedingung nicht wirklich (irreal) ist. nicht zutreffenden Vergleichsfall: tut. sofern gebraucht: falls (sofern) die eben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. dass ich krank bin. wird er sein Ziel erreichen. tatendurstig. wird mich Herr Schulze vertreten. mit dem Prädikatsnomen (` Prädikativ) überein: das bin ich gewesen. ob es sich um einen Konditional. K. wie wenn oder als wenn führen mit Indikativ einen bestimmten. häufig falls. gern ± lieber ± am liebsten. Person den Vorrang vor der 2. nämlich ich bzw. als er geplant hatte. Eine besondere Form des Vergleichssatzes ist der Typus: wie er ist. du.). . du und dein Freund. vorausgesetzt. Will der Sprecher dagegen zum Ausdruck bringen. Auch das Geschehen des Hauptsatzes wird dann als irreal dargestellt und im Konjunktiv ausgedrückt. die 2. Bei verschiedenartiger Modalität im Haupt. das waren meine älteren Geschwister (von das wird ausgesagt. . geschichtlich usw. wenn es meine finanzielle Lage zulieûe. er usw. der eine Bedingung. dabei hat die 1. also besonders nach Komparativ im Hauptsatz. realen Einzelvorgang ein.und Gliedsatz gleiche Subjekt charakterisiert: strebsam. Nach partizipialen Wendungen hat der Gliedsatz oft die Wortstellung von Hauptsätzen: angenommen (vorausgesetzt. so . der Person: ich bin. wird daher im K. 2. solltest du ins Bett gehen. gesetzt den Fall. einleiten.4 . wir wollen verreisen. zusammenfassende Bezeichnung für Satzreihe und ` Satzgefüge. als ob führt mit Konjunktiv Präsens einen angenommenen. wie obige Beispiele zeigen. Der Sinn derartiger Komparativsätze ist kausal: da Fritz strebsam ist. An die Stelle von untergeordneten Gliedsätzen (` Hypotaxe) können innerhalb k.

Wird eine Mehrzahl von Subjekten als Einheit oder Ganzheit empfunden. bezeichnet weiterhin die syntaktische Übereinstimmung der nominalen Wortgruppen hinsichtlich des Genus. Person: ich/wir (den Sprecher oder eine Gruppe. Meist wird man in solchen Fällen ausweichen auf eine Formulierung wie: du solltest mit deinem Freund (deinen Freunden) zu uns kommen. Sing. Im Unterschied zur formalen K. ± Erste Gruppe ± Zweite Gruppe ± Dritte Gruppe 2. hinsichtlich des Genus erstrebt: Frau Schulze ist Studienrätin. der Vorgang vom Sprecher dargestellt wird. die Befehlsform = den Imperativ. nimmt das Verb verschiedene Formen an.1). 3. Busch) Wird eine Pluralform nur als grammatische Form genannt oder als Einheit aufgefasst. Man unterscheidet: 1.1 Das Verb richtet sich auf den Träger der Handlung.6 4 5 6 . Konjugation Beugung des ` Verbs Übersicht Allgemeines 1 Übersicht über die Formen 1.4 3. eine alte Frau.). 3 3. eure Freunde und ihr solltet am Sonntag zu uns kommen. 6. Man unterscheidet: 1.1 Starke K. Partizips 2. manche jungen Männer.2 Infinite Formen ± Infinitiv ± Partizip 2 Formenbildung 2. dieser junge Mann.oder vorgangsschilderndes Aussagewort zu genügen. ihr solltet zu uns kommen. und 3. 2. das Prädikat schieûen eine Tierbezeichnung als Akkusativobjekt (für Menschen müsste es heiûen: er schieût auf .2 3. sie.2 Vollverben Um seiner Funktion als zustands. da sitzen Plüsch und Plum voll Verdruû und machen brumm! (Wilh. ¹Max und Moritzª ist eine lustige Geschichte. die Vergangenheit = das Präteritum. eine stattliche Herde Rinder wurde vorbeigetrieben. die Zukunft = das Futur I. des Numerus: Mehrere Subjekte erfordern im Allgemeinen das Verb im Plural: Seht. Person richtet sich die Person des Verbs im Plural nach dem zuletzt genannten Subjekt: du und dein Freund (du und deine Freunde. .6 Perfektbildung mit haben oder sein 3 Konjugationstabellen 3. die Wirklichkeitsform = den Indikativ. 4.1 Finite Formen ± Person ± Modus ± Tempus ± Genus verbi 1. Prädikat und Objekt) bezeichnet. Übersicht über die FORMEN: 1 Finite Formen: 1. wird jedoch bei metaphorischem (übertragenem) Gebrauch aufgehoben. (Sprichwörter) Ist ein Substantiv im Plural mit einem Mengenbegriff attributiv verknüpft. wird mit dem Begriff semantische K.2 Schwache K. steht das Prädikat im Singular: mein Mitarbeiter und Freund (dieselbe Person!) hat mir mitgeteilt . 2. 2 und 2 gibt (ist) 4. eine riesige Menge Menschen war versammelt. Bei dem grammatischen ` Subjekt es richtet sich das Prädikat nach dem logischen Subjekt: es waren viele Menschen eingeladen. folgt. Kasus und Numerus (` Deklination): ein alter Mann.oder Mehrzahl). ist also die Mengenbezeichnung Attribut.3 Unregelmäûige K.5 Bildung des 2. 80 Jahre ist ein schönes Alter. ihr und eure Freunde) sollten am Sonntag zu uns kommen. 5.4 Personalendungen 2. vollendete Zukunft. Person die 2. steht das Prädikat bei Betonung des Mengenbegriffs im Singular: eine groûe Schar Freunde hatte ihm gratuliert. . Lust und Liebe zu einem Ding macht alle Müh und Arbeit gering. 2. steht oft der Singular: Maû und Gewicht kommt eins vor Gericht. die Gegenwart = das Präsens. Das Verb gibt die Zeit (das Tempus) an. K. die Vollendung = das Perfekt. reinen Herzens sein.5 3. 3. Hoffen und Harren macht manchen zum Narren.3 3. Haus und Hof ging (neben: gingen) verloren. dies ist jedoch nicht bei allen Wörtern durchführbar: Ute ist Lehrling (` Suffix 5. Man unterscheidet: 1. Person: du/ihr (den oder die Angesprochenen). .. liegt der Ton auf dem Substantiv. K. die Person (die durchaus auch eine Sache sein kann) und ihre Zahl (den Numerus). 3. Sind die Subjekte ` Abstrakta. Person: er. ein Schwarm Bienen sammelten viel Honig. so steht das Verb im Singular: Bücher ist der Plural von Buch. es/sie (den oder das Besprochene in Ein. steht das Prädikat im Plural: eine Schar Freunde waren gekommen. Sonderfall: wenn auf die 3. ein kleines Kind. die Vorvergangenheit = das Plusquamperfekt. in diesem Fall sind die Substantive Attribute zur Mengenbezeichnung.1 Hilfsverben ± sein ± haben ± werden 3. des Genus: Nach Möglichkeit wird auch K. 2. eine Herde Rinder wurden vorbeigetrieben. eine Menge Menschen waren versammelt.1 3. des Zustands oder Vorgangs. die (selten vorkommende) Vorzukunft = das Futur II. bei schönem Wetter. die Möglichkeitsform = den Konjunktiv. der sich der Sprecher zurechnet). Ist das Umgekehrte der Fall. wegen schlechten Wetters. Die semantische K. ist das zusammenfassende Pronomen ihr notwendig: dein Freund und du (deine Freunde und du). in der die Handlung. 2. der Zustand.Konjugation bei der Zusammenstellung von 2. . (auch semantische Verträglichkeit oder Kompatibilität) die inhaltliche Übereinstimmung beispielsweise von Subjekt und Prädikat (bzw. Das Verb kennzeichnet die Auffassung des Sprechers über die Wirklichkeit (Realität oder Realisierung) der ausgesagten Handlung (des Zustands oder Vorgangs) durch eine bestimmte Art (den Modus) der Aussage. Der Begriff K. So erfordert das Prädikat bellen das Subjekt Hund.

die 2. kommen.5) (Imperativ: werde!) . Es zeigt sich.oder Vorgangsarten (das Genus Verbi): 1. Plqpf. hauen. Der Infinitiv (Nennform. stehen u. die ¹Leideformª = das Passiv. Bürge] ferner: bersten (2). Abtönung: e Ï a: 1 Verb gehen ± ging ± gegangen (unregelmäûiges Verb) Å Ï Æ 4. noch unterteilt in insgesamt 41 quantitativ verschiedene Abstufungen (Veränderung der Vo- Æ Å kalklänge. den Infinitiv Präsens Aktiv: a) sprechen. schnauben. und 3. Grundform (Präteritum und 2. = Langvokal. er stiehlt. 3:88 Verben) aufgeführt. Partizip mit der Endung -en gebildet sind. wandernd. Prät. Ind. 1. Bruch] ferner: erschrecken (intr. Perf. Einschränkungª) Formen (auch: Personalformen). Diese Formen. Endung -en bzw. dass die Formen des Beispiels a mit einem Wechsel des Stammvokals (` Ablaut) und im 2. Akt. -(e)t: gesehen. sprechen (2). gelten (2).: gesehen haben. Grundform (Infinitiv und 2. Partizip ein Dentalsuffix -te bzw.2 Infinite Formen: Dazu kommen nun zwei Formen. (2) Mit dieser Ziffer sind die Verben mit dem Stammvokal e (ä. Ind. Partizip oder Partizip des Präsens. Ind. Die Formenfülle lässt sich im Allgemeinen zurückführen auf drei Grundformen: 1. Nach diesen Möglichkeiten kann jede Form gebildet und bestimmt werden. au im Infinitiv gekennzeichnet. Partizip) haben gleiche Stammvokale. Abstufung: e a o: 5 Verben brechen (2) ± brach (bräche) ± gebrochen [Flachsbreche. treffen (2) ÆÆ Æ 4. verderben (2). gerechnet. selten: befähle) ± befohlen ferner: empfehlen (2). 2. Das Partizip (Mehrzahl: Partizipien). Partizip oder Partizip des Perfekts. Partizip: gesprochen. Nach der Art der Abtönung sind drei Verbgruppen zu unterscheiden: 1. Abtönung: e a o Å Å Å Å 1. saugen. vornehm. Partizip und Formen der Hilfszeitwörter haben. 2 FORMENBILDUNG: Die Formen des Verbs sind entweder einfach (Präsens und Präteritum des Aktivs) oder sie werden aus dem Infinitiv Präs. Sing. 1. zeigte. Inf. z. 4.. (3) Hinter der Form des Präteritums ist in ( ) die 1. ein i (ie) haben (e/i-Wechsel): du nimmst. 2. Sing. finis. stechen (2). 23ff. gehen (Endung -en. stehlen (2) [Diebstahl] Å Å Å Ï 2. während der Infinitiv abweicht (11 Abtönungen). Abstufung: o e a o: 1 Verb nehmen (2) ± nahm (nähme) ± genommen [Nachnahme.: 1. und 3. sterben (2). 2. Ausnahmen innerhalb dieser Gruppe bilden die Verben: schaffen. und 3. Inf. Abstufung: o e a o: 3 Verben. Perf. Abtönung: e u o: 1 Verb werden (2) ± wurde (im Singular ursprünglich und heute noch in feierlicher und dichterischer Sprache: ward. 2. z. Präs. o. Die drei Grundformen haben verschiedene Stammvokale (7 Abtönungen). stecken. Akt. Ausnahmen innerhalb dieser Gruppe bilden die Verben: bewegen. gebärt. die den Vorgang in seiner Unabgeschlossenheit bzw. dazu werden noch ausgewählte Beispiele für den Ablaut und andere Erscheinungen bei etymologisch zugehörigen Wörtern vorgestellt. in einzelnen Fällen -n: wechseln. 2. Umlaut zu ä. Plur. Sing. Diese Abtönungen sind z. = 1. Inf. -bar.Konjugation Eine weitere grammatische Kategorie des Verbs gibt dem Sprecher die Möglichkeit. werfen (2) ÅõÆ 3.: Die Grundformen der starken K. Brache. weben. ansonsten im Singular: an den Plural angeglichen) (würde) ± (ge)worden (` 2. die 1. 3. und 2. ö. Person Plural Konjunktiv Plusquamperfekt Passiv: ihr wäret gesehen worden. es gibt zwei Formen: 1. Pass. das 1. Inf. oder dem 2. gegangen sein. Sing. b) zeigen. befehlen (2) ± befahl (beföhle. Daher unterscheidet man zwei Handlungs. ¹Grenze. des Konjunktivs aufgeführt. heiûen finite (lat. o = Kurzvokal). Akt. in seiner Vollendung im Aktiv oder Passiv ausdrücken. gären. Akt. werden mit ` Ablaut gebildet.) (2). Endung -end. bei denen mit der 2. von ihm gibt es im Einzelnen vier Formen. Abstufung: e a o: 9 Verben bergen (2) ± barg (bärge) ± geborgen [borgen. innerhalb der Gruppen sind sie alphabetisch nach Abtönungen und Abstufungen geordnet. er fällt. B.: sehen. (2 nur noch in gehobener Sprache. Akt. gezeigt. 3. äu eintritt: du fällst. Sing. 2. (` Tabelle der Konjugationen S. Sing. das 2. Präs. wandern). o. schelten (2). Die ¹Tatformª = das Aktiv. der einfach den Verbalbegriff nennt. Konj. = 2. Imp. Abtönung: ä a o: 1 Verb gebären (2) ± gebar (gebäre) ± geboren. Partizip) haben gleiche Stammvokale.1 Starke K. die 1. Gruppe die drei Grundformen haben verschiedene Stammvokale: Å Å 1. das 2. die nicht nach Person und Numerus begrenzt sind und die deshalb als infinite Formen bezeichnet werden. Präs. Ind. und 3. -t an den unveränderten Stamm tritt. Entsprechend unterscheidet man zwei Arten der K. Gebärde] 2. Im Folgenden werden 173 starke Verben nach diesen Gruppen (1:48. Zu beachten ist noch Folgendes: (1) Mit dieser Ziffer sind die Verben mit dem Stammvokal a. 2. T. 3.: gesehen werden. B.) Dieser vollzieht sich an den Grundformen im heutigen Deutsch in 26 qualitativ verschiedenen Abtönungen (Veränderungen des Vokals an sich). Präs. die in der 2. gebäre!) [Geburt. helfen (2). deren Geltungsbereich nach Person und Numerus genau begrenzt ist. gehen. -nd: sehend. Präs. Vernunft] Æ Å Æ 3. es verdirbt. z. dazu kommt noch eine gröûere Anzahl unregelmäûiger Verben. die starke (a) und die schwache (b). 2:37. B. gewandert. einen Vorgang oder eine Handlung aus verschiedener Perspektive darzustellen: zum einen aus der Sicht des Handelnden und zum anderen aus der Sicht des Betroffenen. Aktiv: sprach. werben (2). wenn sie mit Umlaut gebildet wird. Bahre. Pass. das Präteritum einen abweichenden (8 Abtönungen). Pass. Grundform).ö) im Infinitiv gekennzeichnet. 1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv: ich sehe. während bei denen des Beispiels b im Präteritum und im 2.: gesehen worden sein. sie sieht. meist: gebärst. Brocken. Akt. sein und werden zusammengesetzt. a.

schwellen (intransitiv) (2) 5. einen Zustand verändernª schwach) ferner: heben. Schöffe] wachsen (1) ± wuchs (wüchse) ± gewachsen [Gewächs. schelten] Å Å Å 2. bücken] ferner: bieten. ätzen. anbändeln. schlieûen. schlingen. Gift. Stunde] 4. Abtönung: e a e Å Å Å 1. stund allmählich verdrängt. und Imp. Gesäû. verlieren. Abstufung: a Ï a: 2 Verben fangen (1) ± fing ± gefangen ferner: hängen (1) 2. fliegen. Gruppe: 2. Bucht.Konjugation 5. Abstufung: ö o o: 1 Verb erlöschen (intr. schaben. Abtönung: a o o: 1 Verb erschallen ± erscholl (erschölle) ± erschollen (z. Gerücht. und 3. Stuhl. Abtönung: e a a: 1 Verb stehen ± stand (stünde. lesen (2). lassen (1). Flosse. Abtönung: o a o: 1 Verb kommen ± kam (käme) ± gekommen [Abkömmling] Å Å 5. Abtönung: o ie o: 1 Verb stoûen (1) ± stieû ± gestoûen [Stoû. selten: begänne) ± begonnen ferner: gewinnen. dringen. Ind. schöpfen. Heu] ferner: laufen (1) 8. schwingen. Abtönung: e o o: Å Å Å 1. schwimmen. Lager] 2. schwüre. gib) [Gabe. Stadt. Präs. Ruhm. Abstufung: ö o o: 1 Verb schwören ± schwor (jüngere Form. Abtönung: Ï a u: 18 Verben binden ± band (bände) ± gebunden [Band. weben Æ Æ Æ 2. aus-. Fährte. trinken. schwinden. spinnen õÆ Æ 7. Abstufung: e a e: 6 Verben geben (2) ± gab (gäbe) ± gegeben (2. Flotte. und 3. T. kriechen. Abstufung: e a e: 4 Verben essen (2) ± aû (äûe) ± gegessen [Aas. heute meist schwach: schindete) [Schund] 7. Abtönung: Ï u u: 1 Verb schinden ± schund (schünde) ± geschunden (Prät. stottern. flott. wringen. schlafen (1) Æ Æ 2. Floû. schmelzen (intransitiv) (2). jetzt meist schwach) [Zwieback. salzen (salzte). Abtönung: au ie au: 2 Verben hauen ± hieb ± gehauen (neben hieb kommt heute auch haute vor) [Verhau. stutzen . klingen. aber freigebig] ferner: genesen. stetig. drösche. geschehen (2). Iterativ (` Aktionsart): betteln] 3. Abtönung: a u a Å Å Å: 1. Abtönung: u a a: 1 Verb Å Å Å tun ± tat (täte) ± getan (unregelmäûig) [Tat. begegnen heute schwache Formen. quellen (intransitiv) (2). Abstufung: e o o: 7 Verben dreschen (2) ± drosch (veraltet: drasch. Blust. Falle. winden. er-. Abtönung: ö o o Å Å Å 1. 3. Abstufung: Ï a e: 1 Verb õÅ Æ sitzen ± saû (säûe) ± gesessen (mit Konsonantenwechsel) [Sessel. fliehen. Suffix: -tum] 2. treten (2) Æ Å Æ 2. Abstufung: ie o o: 11 Verben flieûen ± floss (flösse) ± geflossen [Fleet. schieben. ringen. stinken. raten (1). Abstufung: a u a 6 Verben fahren (1) ± fuhr (führe) ± gefahren [Fahrt. sinken. Schelle. flechten (2). Kausativum: fällen] ferner: halten (1). Abstufung: a u a: 4 Verben backen (1) ± buk (büke) ± gebacken (Prät. Ferge. Sing.: gibst. da schwöre dem Ind. melken (2). Abstufung: e o o: 5 Verben bewegen ± bewog (bewöge) ± bewogen (= veranlassen. Abstufung: ie a e: 1 Verb liegen ± lag (läge) ± gelegen [Kausativum (` Aktionsart): legen. anrüchig. Abtönung: a i a Å Å: 1. erkiesen. Fuhre] ferner: graben (1). Statt. führen. gibt. Abtönung: i a e Å Å 1. zwingen 6. springen. finden. sehen (2). stieben. Gestade. Abtönung: Ï a o: 6 Verben beginnen ± begann (begönne. sinnen. riechen. jünger: stände) ± gestanden (älteres Prät. berüchtigt. ruchbar] 7. singen. rinnen. gleichlautend ist) ± geschworen [Schwur] Å Æ Æ 2. wiegen. mahlen (mahlte) Æ Å Æ 2. Abstufung: a ie a 4 Verben blasen (1) ± blies ± geblasen [Blase. Flut] ferner: genieûen. Sattel] õÆ Æ 6. Wuchs] waschen (1) ± wusch (wüsche) ± gewaschen [Wäsche] 3. Abstufung: Ï a e: 1 Verb õÅ Å bitten ± bat (bäte) ± gebeten [beten. veraltet: dräsche) ± gedroschen [Drusch] ferner: fechten (2). Fluss. in der Bedeutung ¹die Lage. Stätte. Stöûe]. Geschäft. laden (1). ziehen Æ Æ 2. triefen.) (2) ± erlosch (erlösche) ± erloschen 8. gieûen. daneben erhält sich die ältere Form schwur. blähen] ferner: braten (1). spalten (spaltete) ÆõÆ 3. Grundform haben gleichen Stammvokal: Æ Æ Æ 1. nachgiebig. scheren. messen (2). in der Bedeutung ¹arbeitenª schwach) [Schaffner. Abtönung: u ie u: 1 Verb Å Å rufen ± rief ± gerufen [Ruf. u. schieûen. Präs. Abstufung: Ï o o: 2 Verben õÆ Æ glimmen ± glomm (glömme) ± geglommen (heute wird überwiegend die schwache Beugung verwendet) [Glimmer] ferner: klimmen õÆ Æ 6. Abtönung: ä o o: 2 Verben gären ± gor (gäre) ± gegoren (heute auch schwach: gärte. Kausativum: setzen. unregelmäûiges Verb) [Stand. Abtönung: ei ie ei: 1 Verb heiûen ± hieû ± geheiûen [Geheiû] 3. gelingen. Gruppe: 1. Bogen. vergessen (2) Æ Å Æ 4. Freisasse. verdrieûen 3. fertig. fressen] ferner: fressen (2). Furt. Abstufung: ie o o: 11 Verben biegen ± bog (böge) ± gebogen [Kausativum: beugen. schlagen (1). pflegen. Konj. Abstufung: a ie a: 5 Verben fallen (1) ± fiel ± gefallen [Fall. Grundform haben gleichen Stammvokal: 1. sprieûen. frieren. Bündel] ferner: dingen. flöûen. Gebäck] schaffen ± schuf (schüfe) ± geschaffen (= hervorbringen. Satz. die vor allem beim einfachen Verb schallen geläufiger sind) [Schall. sieden. Hieb. Bund. Abtönung: i o o Å Å 1. tragen (1). Kausativum: atzen. hat gegärt) ferner: wägen Å Æ Æ 3. Gebinde.

leiden. streiten.1) erscheint bei Verben mit dentalem Stammauslaut (du redest. gleiten. Partizip wird der Präsensstamm erweitert durch Hinzutritt von -(e)t und Vorantritt von ge-. Sing. 3. leben] ferner: gedeihen. leugnen] ferner: trügen 10. gesaugt.). atmen. ihr achtet. -en -en -en -en -en -en 2. d. schleifen. flöhe) und die man besser vermeidet. und 2. fällt auf. preisen. Sing. Die Formen des Konj. Abstufung: au o o: 2 Verben saugen ± sog (söge) ± gesogen (heute häufig schwach: saugte. scheiûen. kreischen. deren Stämme auf zwei Konsonanten enden (Verschluss. Präs. bei denen sich im Präteritum und im 2. Partizip auûer den Dentalsuffixen noch andere Kennzeichen finden. bei der heute auf den präsentischen Stammvokal e ein nn oder nd folgt. schmeiûen. u.2). die auf den Indikativ übertragen wurde und von der auch das Partizip abgeleitet wurde. h. -(e)t -et -(e)t -(e)t -et -(e)t -et 3. und die 3. leihen. Gruppe. (Diese Formen werden heute nicht mehr verwendet. vor allem neu entstehende Verben werden schwach konjugiert: filmen ± filmte ± gefilmt. reiûen. -(e)t -e ± -e -e -e Plur. Bei der 1. schreien. daher bezeichnet man diese Gruppe als ` Präteritopräsentia. 1. -e -e ± -e -e -e 2. er widmet. dass das Endungs-e fehlt. Prät.2 Schwache K. unterbleibt zur Vermeidung einer Verwechslung mit säugen) [Sog.: Das in Klammern gesetzte (e) (Murmelvokal [/] ` Vokal 2.Konjugation Å Å Å: 9. weichen Unter den hier genannten Formen der starken K. werden vermieden. findest. 3. die zwar korrekt sind. Deuchte ist eine regelrecht umgelautete Konjunktivform zu einem verloren gegangenen dauchte.4 Präsens Präteritum Ind. Einige Verben. steigen.: 2. wurden bereits bei den starken Verben aufgeführt: gehen.oder Reibelaut und Nasal): du atmest. im neuzeitlichen Gebrauch beim Rundfunk und Fernsehen wird nur senden ± sendete ± gesendet gebraucht. 2) denken ± dachte ± gedacht bringen ± brachte ± gebracht dünken ± deuchte ± gedeucht Bei diesen Verben geht der Stamm auf g oder k aus. haben ± hatte ± gehabt. seufzen] 11.5). mag. kann. Ind. Die schwachen unregelmäûigen Verben lassen sich in mehrere Gruppen zusammenfassen: 1. die 2. u. aber ungewohnt klingen. 2. der Stammvokal war ursprünglich a. du rettest. b) senden ± sandte ± gesandt wenden ± wandte ± gewandt Diese Gruppe. heftet) und bei Verben. der im Präsens umgelautet wurde. ge-atm-et.: Bei den schwachen Verben bleibt der Stammvokal in allen Grundformen der gleiche. ¹Rückumlautª). dieser Wörter: ich weiû. Konj. ge-zeig-t. bei denen derartige Kennzeichen neben dem Ablaut auftreten.. vor t wurde daraus mit Nasalausfall ch (vgl. tun. rettet. schweigen. muss. 2. Personalendungen: 2. Ind. schleiûen. a) brennen ± brannte ± gebrannt kennen ± kannte ± gekannt nennen ± nannte ± genannt rennen ± rannte ± gerannt 1. B. kneifen. Ind. Grundform werden mit Dentalsuffixen gebildet: im Präteritum wird der Präsensstamm erweitert durch Hinzutritt von -(e)t-. Abtönung: ei i i 1. a) wissen ± wusste ± gewusst 3. Präs. spleiûen. Plur. im Übrigen verläuft die Formbildung wie bei den Präteritopräsentia. schreiten. Sing. Präs. atm-et-e. schleichen. aber auch z. ei Ï Ï: 23 Verben õõ sich befleiûen ± befliss ± beflissen (heute üblicher: sich befleiûigen: schwach) [Fleiû. er reitet. daran schlieûen sich die Personalendungen an. meiden. streichen. schw. greifen. also: zeigen.) Gebräuchlich sind heute nur die Formen dünkte. endungslos ist sonst das starke Präteritum. Heute gehören die meisten Verben zur schwachen K. st. u. wo ein umlautbewirkendes i früh aus- fiel. st. genäse. b) die Modalverben dürfen ± durfte ± gedurft können ± konnte ± gekonnt mögen ± mochte ± gemocht müssen ± musste ± gemusst sollen ± sollte ± gesollt wollen ± wollte ± gewollt. weisen. -(e)st -est -e -(e)st -est -(e)st -est 3. Bei senden und wenden kommen (heute zunehmend gebräuchlich) auch die Formen sendete ± gesendet (` 2.Imp. göre. siech (?)] ferner: schnauben Æ Æ 2. sein ± war ± gewesen. treiben. im 2. jedoch erhalten blieb (sog. 1. er will waren ursprünglich Konjunktiv Präsens.3 Unregelmäûige K. -en -en -en -en -en -en Bemerkungen: Zu den Endungen des Ind. wendete ± gewendet vor. speien. Sing. Konj.) ursprünglich Präteritalformen gewesen. Partizip gebildet mit grammatischem Wechsel s/r: wesen/war(en). ihr rechnet. Abtönung: au o o Å Å 1. scheinen. reiben. . schw. Zu ihnen wurden dann neue schwache Formen des Präteritums und des 2.: Die unregelmäûigen Verben sind gröûtenteils schwache Verben. Abtönung: ü o o 2 Verben: lügen ± log (löge) ± gelogen [Lug. gleichen. hatte ursprünglich a als Stammvokal. s. Abstufung: ei ie ie: 16 Verben bleiben ± blieb ± geblieben [Leib. B. darf. soweit die Voraussetzungen gegeben sind (` 2. du willst. geflissentlich] ferner: beiûen. soll und will. schneiden. Partizips gebildet. zeihen 2. pfeifen. schreiben. Abstufung. stehen. im Präteritum. Verschiedene Stämme: das Präteritum ist von demselben Stamm wie das 2. Hinsichtlich des Vokalwechsels e/a liegen bei denken und bringen dieselben Verhältnisse vor wie bei der 1. bleichen (intr. mögen ± mochte). In der Tat sind diese Formen (auûer will. die später als Präsens gebraucht wurden. ich will. ja leicht etwas lächerlich wirken (z. scheiden. zeig-t-e. übernahmen dann die Aufgabe des Indikativs. reiten. Umlaut 2. gedünkt. Abstufung: au o o: 1 Verb saufen (1) ± soff (söffe) ± gesoffen [Suppe. Im Präteritum ist der Stammvokal verkürzt und der stammauslautende Labial b weggefallen. 3. sind manche.

das hätte nicht geschehen dürfen.steht im Allgemeinen. in der Schriftsprache sollte das nur aus rhythmischen Gründen (auch Versmaû) zulässig sein. entspringen. û. zerreiûen. voll !endet. gewehklagt. ihr sprängt. bei Anfangsbetonung steht ge-: über !setzen (ich über !setze). Akt. weil hier das Präfix betont ist). heizt (heizest).1) mit (2) gekennzeichneten Verben mit e/i-Wechsel fällt das e weg: lies. saûest. kann das e fehlen.(emp-). manche Wendungen sind veraltet. Den gleichen Ersatz-Infinitiv bildet das Verb brauchen. du hättest dich darum kümmern müssen. hinter-. Das 2. aber ihr trätet. hast du ihn nicht um Hilfe rufen hören? Ferner das Verb lassen: der Lehrer hat den Schüler am Montag zu sich kommen lassen.Konjugation Geht der Stamm auf einen Zischlaut (dentalen Reibelaut oder dentale Affrikata. Akt. somit einen vollzogenen Übergang . bewundern. zugenommen. zu deren Bildung es gebraucht wird. getrennt werden (` Partikelverb. aber nicht sch). Präs. ohne die Vorsilbe ge-: gerinnen. die aus ursprünglich syntaktischen Wendungen entstanden sind und heute zusammengeschrieben werden. misshandeln. vergessen.an die Spitze. wird es mitunter noch verwendet: du bliesest. mögen. Dazu gehören: a) alle transitiven Verben: ich habe einen Brief geschrieben. ob der Verbalstamm oder der erste Bestandteil betont wird. schmolzest. z. Es handelt sich dabei um a) die ` Modalverben dürfen. die den Ton auf der 1. auch sagt man oft: ich habe ihn rufen gehört. gelustwandelt (` Getrennt. das der Träger der infinitivischen Handlung. hören. über !setzt. ` Aktionsart). Bei anderen hat sich mehr und mehr das 2. schwitzt (schwitzest). rissest. herausgekommen. Die Vorsilbe ge. gebrandmarkt. Bestandteil betont ist. des starken Konj. Fall fehlt das ge-.zwischen die Bestandteile gestellt: abfallen (falle ab). iss. die von zusammengesetzten Substantiven abgeleitet sind. ich habe ihm nicht helfen können. gesungen. sprechen. abgefallen. je nachdem. er hat seine Brille liegen gelassen. gefallen. gemutmaût. empfangen. !vollgelaufen. tritt. beiût (beiûest). Verben mit den unbetonten Präfixen ge-. missgestimmt. gesprochen. Sing. wenn die Form trotzdem deutlich und gut sprechbar bleibt: du sprächst. be-. das allerdings den abhängigen Infinitiv mit zu fordert: das hättest du nicht wirklich zu tun brauchen. Manche dieser Partikeln (über-. um-. vergessen. misshandelt (jedoch missgestaltet.bilden sowohl feste als auch unfeste Zusammensetzungen. zusammengestoûen. gesagt. aber du wuschst. haushalten. die mit Partikeln oder Adjektiven zusammengesetzt sind. erledigt.gebildet. die Vorsilbe: du bist gesehen worden. gehandhabt. Präs. geronnen. unter-. In der 2. herauskommen (komme heraus). handhaben (ich handhabe). lustwandeln (ich lustwandle). 1. mutmaûen (ich mutmaûe). u. 2. wollen. die auûer dem Infinitiv auch noch ein nominales Objekt haben. entsprungen. singen. Partizips: Das 2. Anfangsbetonte Verben. Partizip geworden (von werden) verliert in den Formen des passiven Perfekts. Verben. können. Partizips den Inf. Substantiv + Verb). wenn sie mit einem Infinitiv Präs. Plur. Prät. Partizip durchgesetzt: ich habe ihn kennen gelernt. beim schwachen Verb die Endung -(e)t.bilden das Part. dabei wird das ge. zer-. sagen. Bestandteil betont sind. stattfinden. voll !enden (voll !ende). Im Plur. gleich ob sie transitiv oder intransitiv sind: er hat sich in den Finger geschnitten. ich habe dich schon von weitem kommen sehen. Diese Vorsilbe steht bei allen einfachen Verben. Silbe tragen: fallen. die in den finiten Formen des Präs.gewöhnlich weg: du reist (reisest). Dazu gehören Verben. Bei den im Verzeichnis der starken Verben (` 2.und Zusammenschreibung. wuchsest. aber du fändest. die einen einzelnen Augenblick einer Handlung herausgreifen.und stellen es zwischen die Bestandteile: freimachen. Perfektbildung mit ¹habenª oder ¹seinª: 2. b) alle reflexiven Verben. Das Perfekt mit sein bilden diejenigen der deutschen Verben. unmittelbar hinter den abhängigen Infinitiv. Bei anders betonten Verben fehlt das ge-: 2. Das Endungs-e des Imperativs im Sing. aber: !übersetzen (ich setze über den Fluss). ver-. wehklagen (ich wehklage). und Prät. Präs. wird in der Umgangssprache oft ausgelassen. Ausnahme: siehe bei Verweisungen (neben regelrechtem sieh). es hat den ganzen Tag geregnet.5 Bildung des 2. brandmarken (ich brandmarke). zum Ausdruck des Perfekts anstelle des 2. Silbe betont ist. es hat nicht sein sollen. Ind. zunehmen (nehme zu). Die Endungen des starken Indikativs Präteritum gelten auch für das Präsens der ` Präteritopräsentia. durch-. trennbarer Verbteil). werden mit der Vorsilbe ge.6 Die meisten der deutschen Verben bilden das Perfekt mit haben. aber: !volllaufen (das Fass läuft voll). in denen der 1. b) einige Verben. stimmt der Imperativ mit dem Ind. ich hatte dich am Sonntag treffen wollen. er hat sich gefürchtet. stattgefunden. Person überein. bewundert. gehört. aber du wächst (*du wächsest nicht möglich). hören. Sing. ent. im 1. sollen. !übergesetzt. setzen das ge. freigemacht. die eine sinnliche Wahrnehmung ausdrücken: sehen. miss. die eine Handlung in ihrem Verlauf (ihrer Dauer) schildern (durative Verben. 4. er-. in der 2. hausgehalten. Partizip hat im Allgemeinen die Vorsilbe ge. also logisches Subjekt des abhängigen Infinitivs ist. Sing. Auch Verben. Der Kreis der Verben war früher noch gröûer. Ind. ihr habt gebummelt. 3. tz. zusammenstoûen (stoûe zusammen). 7. wi[e]der-) und das Adjektiv voll. heute auch das -(e)s. erledigen.und beim starken Verb die Endung -en. Tabelle) aus (s. empfangen. setzen ge. andere nur in gehobener Sprache üblich: Ihr habt mich weidlich schwitzen machen (Goethe). wenn sie auf dem 1. verbunden sind. so fällt in der 2. ` Konsonanten. müssen. 5. 6. Prät. der 2. wenn der Infinitiv auf der 1. der Herr hat den Diener eintreten heiûen. Ersatz-Infinitiv: Eine Anzahl Verben setzen. zerrissen. c) die intransitiven Verben. im Einzelnen gibt es Sonderfälle.

seid! Infinitiv Präs.sie waren gewesen wäre gewesen wär(e)st gewesen wäre gewesen wären gewesen wär(e)t gewesen wären gewesen Futur I Sing.ich war 2. sie ist sanft errötet. 1.er/sie/es war Plur.wir werden gewesen sein 2. er ist in die Schule gegangen. süddt.du wirst haben 3. 1.sie sind gewesen sei gewesen sei(e)st gewesen sei gewesen seien gewesen seiet gewesen seien gewesen Plusquamperfekt Sing. sein Glas ist zersprungen. Perf.er/sie/es hatte Plur. 1.er/sie/es war gewesen Plur.ich habe gehabt 2.wir waren 2. so bildet er das Perfekt mit haben: Rainer hat gerudert. Rüdiger gesteuert.du hast gehabt 3. weil in der Regel die Vorstellung von der Ortsveränderung die von der Dauer überwiegt.ihr wart 3.du hast 3.ihr seid 3.ihr seid gewesen 3.er/sie/es ist Plur. ¹stehenª. auch ¹liegenª. Dabei wird das Verb oft transitiv verwendet: Rainer hat das Boot gerudert.ich bin gewesen 2. bei Verben der Bewegung das Perfekt mit ¹seinª zu bilden. Will der Sprecher nur die Tätigkeit angeben in ihrer Dauer oder ihrem Verlauf. 1.ich werde sein 2.1 HILFSVERBEN sein: Indikativ Sing. 1.sie hatten gehabt hätte gehabt hättest gehabt hätte gehabt hätten gehabt hättet gehabt hätten gehabt Plusquamperfekt Sing. 1.du wirst sein 3.ihr werdet sein 3. wir sind nach Hamburg gefahren.du hattest gehabt 3.sie werden sein werde sein werdest sein werde sein werden sein werdet sein werden sein Futur II Sing.ich hatte gehabt 2. sei! Plur. sein Perf. 1.wir werden haben 2. du bist bei mir geblieben. Entsprechend: bei der Unglücksfahrt hatte Herr Schulze (das Auto) gefahren.wir hatten 2. 1.wir waren gewesen 2. wenn er Ortsangaben (Ausgangspunkt oder Ziel) hinzufügt.wir haben gehabt 2.wir sind 2. 1.sie werden gewesen sein werde gewesen sein werdest gewesen sein werde gewesen sein werden gewesen sein werdet gewesen sein werden gewesen sein Imperativ Sing. er ist ertrunken.ihr habt 3. Bei einigen Verben der Bewegung kommen daher beide Perfektbildungen vor. Will der Sprecher aber die Ortsveränderung zum Ausdruck bringen.ihr hattet gehabt 3.er/sie/es hatte gehabt Plur. das Eis ist geschmolzen. 1. 1.wir sind gewesen 2.er/sie/es ist gewesen Plur. 1. daher oft: er ist den ganzen Tag geschwommen.sie sind Präteritum Sing. 1.ich hatte 2.du hattest 3.sie waren wäre wär(e)st wäre wären wär(e)t wären Perfekt Sing.wir haben 2. 1.wir hatten gehabt 2.du bist 3. 1.wir werden sein 2.du warst gewesen 3.ihr hattet 3. Ferner bilden ¹seinª und ¹bleibenª das Perfekt mit ¹seinª: ich bin bei dir gewesen. gewesen haben: 3 Konjugationstabellen Präsens 3.er/sie/es hat Plur.ich werde haben 2. ¹sitzenª.er/sie/es wird haben Plur. 1.du wirst gewesen sein 3. Präs.er/sie/es wird sein Plur. 1.sie haben gehabt habe gehabt habest gehabt habe gehabt haben gehabt habet gehabt haben gehabt Perfekt Sing.ihr werdet haben 3.ihr werdet gewesen sein 3.er/sie/es wird gewesen sein Plur. Futur I Sing.ihr wart gewesen 3. Die Neigung geht mehr und mehr dahin. 1.ich bin 2. er war gegen einen Baum gefahren. und das ist stets der Fall.du warst 3.du bist gewesen 3.sie werden haben werde haben werdest haben werde haben werden haben werdet haben werden haben . seiend 2.ich werde gewesen sein 2. gewesen sein Partizip 1.sie haben Konjunktiv sei sei(e)st sei seien seiet seien Konjunktiv habe habest habe haben habet haben Präsens Indikativ Sing.sie hatten hätte hättest hätte hätten hättet hätten Präteritum Sing. 1.ihr habt gehabt 3. 1.Konjugation aus einem Zustand in einen anderen oder eine Ortsveränderung ausdrücken: ich bin aufgewacht. er ist erkrankt.ich war gewesen 2. so bildet er das Perfekt mit sein: Rainer ist zur Insel Norderney gerudert. 1.ich habe 2. 1.er/sie/es hat gehabt Plur.

wir werden geworden sein 2.er/sie/es wird werden Plur.du warst geworden 3.ich bin geworden 2.er/sie/es war geworden Plur. 1. b) ein schwaches Verb. ich sah 2. 1.du wirst werden 3. 3. das das Perfekt mit sein bildet: bleiben.wir werden gehabt haben 2. Präs.ich werde gehabt haben 2.sie waren geworden wäre geworden wär(e)st geworden wäre geworden wären geworden wär(e)t geworden wären geworden b) Sing. ich lobe du lobst er/sie/es lobt wir loben ihr lobt sie loben lobe lobest lobe loben lobet loben c) Sing. 3.du wurdest 3. 1. geworden (als Hilfszeitwort: worden) werden: Präsens Indikativ Sing. habt! Infinitiv Präs.du bist geworden 3. 1. 3.ihr wart geworden 3.wir werden 2. 3.sie werden Konjunktiv werde werdest werde werden werdet werden VOLLVERBEN 3. 1. ich bleibe du bleibst er/sie/es bleibt wir bleiben ihr bleibt sie bleiben leibe bleibest bleibe bleiben bleibet bleiben Futur I Sing. werde! Präs. 3.sie sind geworden sei geworden sei(e)st geworden sei geworden seien geworden seiet geworden seien geworden a) Sing. 1.ihr werdet geworden sein 3. 1. 1. habend 2.er/sie/es wird Plur.wir wurden 2. haben Perf.ihr wurdet 3.Konjugation Futur II Sing. 1.ich werde 2. 1. habe! Plur.wir werden werden 2. 2.du wirst geworden sein 3. das das Perfekt mit haben bildet: sehen.er/sie/es ist geworden Plur. gehabt Infinitiv Imperativ Sing. Perf. bei diesen Verben gibt es kein Passiv. gehabt haben Partizip 1. Plur.wir sind geworden 2. Plur.ihr werdet 3. 2. wir sahen 2. 1. 1.sie werden geworden sein werde geworden sein werdest geworden sein werde geworden sein werden geworden sein werdet geworden sein werden geworden sein Imperativ Sing. das das Perfekt mit haben bildet: loben. Plur. sie sahen sähe sähest sähe sähen sähet sähen . 1. er/sie/es sah Plur. 2. 1. Perf. werdet! Perf. Indikativ ich sehe du siehst er/sie/es sieht wir sehen ihr seht sie sehen Konjunktiv sehe sehest sehe sehen sehet sehen Plusquamperfekt Sing. 1. 1. du sahst 3. Präs. Aktiv Präsens Perfekt Sing. 1. 1. 2. geworden sein Partizip 1. 2.du wirst 3.er/sie/es wird geworden sein Plur.2 Es werden drei Beispiele vorgestellt: a) ein starkes Verb. 1.ihr werdet werden 3.er/sie/es wurde Plur.sie wurden würde würdest würde würden würdet würden c) ein Verb.er/sie/es wird gehabt haben Plur.ich war geworden 2. werden Plur.ich werde werden 2.ich wurde 2.ihr seid geworden 3.ich werde geworden sein 2. ihr saht 3. Präteritum Sing.ihr werdet gehabt haben 3. 2. 1. 1.sie werden gehabt haben werde gehabt haben werdest gehabt haben werde gehabt haben werden gehabt haben werdet gehabt haben werden gehabt haben Futur II Sing. 1. werdend 2.sie werden werden werde werden werdest werden werde werden werden werden werdet werden werden werden Präteritum a) Sing.wir waren geworden 2.du wirst gehabt haben 3. 3.

du hast gesehen 3. Plur. 1. 2. wir werden bleiben 2. ich blieb du bliebst er/sie/es blieb wir blieben ihr bliebt sie blieben bliebe bliebest bliebe blieben bliebet blieben a) Sing. 1. 1. 2. ich werde sehen 2. ich habe gelobt du hast gelobt er/sie/es hat gelobt wir haben gelobt ihr habt gelobt sie haben gelobt habe gelobt habest gelobt habe gelobt haben gelobt habet gelobt haben gelobt c) Sing. Plur. sie haben gesehen habe gesehen habest gesehen habe gesehen haben gesehen habet gesehen haben gesehen b) Sing. du warst geblieben geblieben 3. ich werde geblieben sein 2. er/sie/es wird gesehen haben Plur. 1. 1. ihr hattet gelobt 3. du hattest gelobt 3. 1. sie sind geblieben sei geblieben sei(e)st geblieben sei geblieben seien geblieben seiet geblieben seien geblieben Plusquamperfekt a) Sing. wir werden loben 2. 1. er/sie/es ist geblieben Plur. er/sie/es wird sehen Plur. sie werden gelobt haben werde gelobt haben werdest gelobt haben werde gelobt haben werden gelobt haben werdet gelobt haben werden gelobt haben c) Sing. ihr werdet sehen 3. ich werde gesehen haben 2. 3. 1. 1. 1. ihr werdet gelobt haben 3. 1. 2. du wirst bleiben 3. sie werden geblieben sein werde geblieben sein werdest geblieben sein werde geblieben sein werden geblieben sein werdet geblieben sein werden geblieben sein . er/sie/es hat gesehen Plur. ich lobte du lobtest er/sie/es lobte wir lobten ihr lobtet sie lobten lobte lobtest lobte lobten lobtet lobten Futur I c) Sing. ich hatte gesehen 2. 3. ihr hattet gesehen 3. 1. 1. wir sind geblieben 2. 2. ihr wart geblieben 3. er/sie/es wird bleiben Plur. 1. er/sie/es wird loben Plur. 1. er/sie/es hatte gesehen Plur. ich habe gesehen 2. 1. ich werde gelobt haben 2. ihr werdet geblieben sein 3. Plur. 1. sie werden gesehen haben werde gesehen haben werdest gesehen haben werde gesehen haben werden gesehen haben werdet gesehen haben werden gesehen haben a) Sing. ihr seid geblieben 3. ihr werdet bleiben 3. du wirst sehen 3. sie hatten gesehen hätte gesehen hättest gesehen hätte gesehen hätten gesehen hättet gesehen hätten gesehen b) Sing. ihr habt gesehen 3. wir hatten gelobt 2. 2. er/sie/es hatte gelobt Plur. wir waren geblieben 2. ich werde loben 2. 3. du wirst loben 3. sie werden bleiben werde bleiben werdest bleiben werde bleiben werden bleiben werdet bleiben werden bleiben Futur II c) Sing. 1. ihr werdet gesehen haben 3. wir werden geblieben sein 2. ich werde bleiben 2. sie hatten gelobt hätte gelobt hättest gelobt hätte gelobt hätten gelobt hättet gelobt hätten gelobt b) Sing. 1. 3. 1. du wirst gelobt haben 3. 3. ich hatte gelobt 2. du bist geblieben 3. wir haben gesehen 2. wir werden sehen 2. er/sie/es wird gelobt haben Plur. 1. wir werden gesehen haben 2.Konjugation b) Sing. 1. du wirst geblieben sein 3. 1. ihr werdet loben 3. er/sie/es war geblieben Plur. 1. 3. 1. 2. sie waren wäre geblieben wär(e)st wäre geblieben wären geblieben wär(e)t geblieben wären geblieben geblieben c) Sing. du wirst gesehen haben 3. er/sie/es wird geblieben sein Plur. sie werden loben werde loben werdest loben werde loben werden loben werdet loben werden loben b) Sing. wir werden gelobt haben 2. du hattest gesehen 3. 1. 1. ich war geblieben 2. 1. sie werden sehen werde sehen werdest sehen werde sehen werden sehen werdet sehen werden sehen Perfekt a) Sing. ich bin geblieben 2. wir hatten gesehen 2.

ihr wart gelobt worden 3. du würdest gesehen. ihr werdet gelobt 3. loben. wir wurden gelobt 2. 1. du bist gesehen worden 3. wir sind gesehen worden 2. 1. er/sie/es wurde gelobt Plur. 1. ihr würdet gesehen. er/sie/es würde Plur. sie würden Sing. du bist gelobt worden 3. wir waren gelobt worden 2. ihr wurdet gesehen 3. 2. sie würden gesehen. 1. 1. 1. ihr würdet sehen. Plur. er/sie/es wird gesehen Plur. wir würden sehen. 1. er/sie/es war gelobt worden Plur. ich würde 2. 3. er/sie/es war gesehen worden Plur. sie wurden gesehen b) Sing. sehend 2. 1. Fut. 1. ihr werdet gesehen 3. er/sie/es ist gelobt worden Plur. 1. 3. wir würden 2. du würdest sehen. sie werden gelobt Konjunktiv werde gesehen werdest gesehen werde gesehen werden gesehen werdet gesehen werden gesehen werde gelobt werdest gelobt werde gelobt werden gelobt werdet gelobt werden gelobt Plusquamperfekt a) Sing. c) Sing. 1. ich war gesehen worden 2. sie würden sehen. sie wurden gelobt würde gesehen würdest gesehen würde gesehen würden gesehen würdet gesehen würden gesehen würde gelobt würdest gelobt würde gelobt würden gelobt würdet gelobt würden gelobt Imperativ Sing. c) bleiben bleiben bleiben bleiben bleiben bleiben mit würde umschriebene Form des Konj. du würdest 3. sieh(e)! Plur. sie sind gelobt worden sei gesehen worden sei(e)st gesehen worden sei gesehen worden seien gesehen worden seiet gesehen worden seien gesehen worden sei gelobt worden sei(e)st gelobt worden sei gelobt worden seien gelobt worden seiet gelobt worden seien gelobt worden lobend gelobt bleibend geblieben Passiv (Vorgangspassiv) Präsens Indikativ a) Sing. 1. wir waren gesehen worden 2. ihr seid gelobt worden 3. 1. du wurdest gesehen 3. loben. II a) würde gesehen. 1. 1. ich bin gelobt worden 2. loben. ich würde sehen. ich werde gelobt 2. loben. er/sie/es wird gelobt Plur. ich wurde gesehen 2. ihr seid gesehen worden 3. er/sie/es würden gesehen. 1. loben. wir wurden gesehen 2. 3. er/sie/es wurde gesehen Plur. du warst gesehen worden 3. ich werde gesehen 2. b) loben. 1. er/sie/es würde sehen. wir werden gesehen 2. gesehen haben Partizip 1. a) Sing. gesehen loben gelobt haben bleiben geblieben sein Perfekt a) Sing. sehen Perf. sie werden gesehen b) Sing. I Akt. ich bin gesehen worden 2.Konjugation mit würde umschriebene Form des Konj. Plur. ich war gelobt worden 2. wir werden gelobt 2. 2. Präs. er/sie/es ist gesehen worden Plur. 1. ihr wart gesehen worden 3. sie waren gelobt worden wäre gesehen worden wär(e)st gesehen worden wäre gesehen worden wären gesehen worden wär(e)t gesehen worden wären gesehen worden wäre gelobt worden wär(e)st gelobt worden wäre gelobt worden wären gelobt worden wär(e)t gelobt worden wären gelobt worden . du wirst gelobt 3. wir sind gelobt worden 2. 2. du warst gelobt worden 3. Fut. ihr wurdet gelobt 3. 3. 1. 2. seht! lob(e)! lobt! bleib(e)! bleibt! Infinitv Präs. 1. 1. du wirst gesehen 3. du wurdest gelobt 3. sie sind gesehen worden b) Sing. ich b) gelobt haben gelobt haben gelobt haben gelobt haben gelobt haben gelobt haben geblieben sein geblieben sein geblieben sein geblieben sein geblieben sein geblieben sein Präteritum a) Sing. wir würden gesehen. 1. Perf. sie waren gesehen worden b) Sing. ihr würdet 3. ich wurde gelobt 2.

1. gelobt worden sein 1. sie werden gesehen werden b) Sing. sie werden gelobt werden werde gesehen werden werdest gesehen werden werde gesehen werden werden gesehen werden werdet gesehen werden werden gesehen werden werde gelobt werden werdest gelobt werden werde gelobt werden werden gelobt werden werdet gelobt werden werden gelobt werden Imperativ a) Sing. a) ich würde du würdest er/sie/es würde wir würden ihr würdet sie würden b) gesehen. I Pass. gelobt worden sein Plur. gesehen worden sein b) werde (sei) gelobt! werdet (seid) gelobt! b) gelobt werden gelobt worden sein Zustandspassiv Präsens Indikativ Sing. sie werden gesehen. gelobt worden sein Konj. Fut. 3. wir werden gesehen. 3. du wirst gesehen werden 3. 1. du wirst gelobt werden 3. gelobt worden sein 2. ich bin überrascht 2. wir sind überrascht 2. Sing. Sing. gelobt worden sein 2. ich bin überrascht gewesen 2. 1. er/sie/es war überrascht gewesen Plur. wir werden gelobt werden 2. gelobt worden sein 3. du würdest gesehen. II Pass. gelobt worden sein Plur. Sing. ihr wart überrascht 3. Plur. gelobt worden sein 2. 1. gelobt worden sein 2. er/sie/es wird gesehen. 1. sie sind überrascht gewesen sei überrascht gewesen sei(e)st überrascht gewesen sei überrascht gewesen seien überrascht gewesen seiet überrascht gewesen seien überrascht gewesen mit würde umschriebene Form des Konj. du wirst gesehen. ich war überrascht 2. 1. 1. gelobt worden sein 2. ich werde gesehen werden 2. Fut. ihr würdet gesehen. Plusquamperfekt Sing. gesehen. ihr werdet gesehen. er/sie/es wird gesehen werden Plur. du bist überrascht 3. sie würden gesehen. ich werde gelobt werden 2. gesehen. gelobt worden sein 3. er/sie/es ist überrascht gewesen Plur. ich werde gesehen. 2. sie werden gesehen. du werdest gesehen. ihr seid überrascht gewesen 3. 1. 2. ihr wart überrascht gewesen 3. 1. du warst überrascht gewesen 3. gelobt werden gelobt werden gelobt werden gelobt werden gelobt werden gelobt werden Perfekt Sing. gesehen werden Perf. wir sind überrascht gewesen 2. gelobt worden sein 2. 1. wir waren überrascht 2. sie waren überrascht wäre überrascht wärest überrascht wäre überrascht wären überrascht wär(e)t überrascht wären überrascht mit würde umschriebene Form des Konj. 1. er/sie/es ist überrascht Plur. 1. ihr werdet gelobt werden 3. werdet (seid) gesehen! Infinitiv a) Präs. 1. er/sie/es werde gesehen. 1. ich war überrascht gewesen 2. 1. 1. gelobt worden sein 3. ihr werdet gesehen werden 3. sie sind überrascht Konjunktiv sei überrascht sei(e)st überrascht sei überrascht seien überrascht seiet überrascht seien überrascht Futur II Ind. gesehen. er/sie/es wird gelobt werden Plur. ihr werdet gesehen. gesehen.Konjugation Futur I a) Sing. 1. ihr seid überrascht 3. ich werde gesehen. ich würde gesehen. 1. gesehen. gelobt worden sein 3. Sing. sie waren überrascht gewesen wäre überrascht gewesen wär(e)st überrascht gewesen wäre überrascht gewesen wären überrascht gewesen wär(e)t überrascht gewesen wären überrascht gewesen . 1. gelobt worden sein Plur. wir waren überrascht gewesen 2. gelobt worden sein Präteritum Sing. gelobt worden sein 3. du warst überrascht 3. werde (sei) gesehen! Plur. wir würden gesehen. gelobt worden sein 3. du bist überrascht gewesen 3. er/sie/es würde gesehen. wir werden gesehen werden 2. er/sie/es war überrascht Plur. wir werden gesehen.

1. . 3. 3. X ist bekannter als Dichter denn als Maler. unveränderliche ` Wortart. er kam mir vor wie ein alter Mann. überdies reihen meist einen Satz an den vorigen an. kausal (im engeren Sinn: die K. nämlich. nämlich wird eine erläuternde Bestimmung angereiht. 1. Bei den koordinierenden K. Wortgruppen und Sätze aller Art. ich werde überrascht sein 2. denkt anders als du. im Passiv. 1. vergleichend: dabei unterscheidet man: a) Gleichsetzung von Gröûen: (so-) wie. 2. 3. formelhaft: mehr denn je. umso weniger hast du Grund. konditional (bedingend): sonst. 1. du wirst überrascht gewesen sein 3. Fritz habe Unrecht. kausale K.en weisen darauf hin. dass das negierte Vorsatzgeschehen ¹möglicherª Grund für das Geschehen des folgenden Satzes sein kann (= wenn du nicht . .3 mit würde umschriebene Formen des Konj.en (im weiteren Sinn begründend. du wirst überrascht sein 3. andernfalls (` 1. Fut. überrascht sein Perf. koordinierende K. (so)wie. ja. weder ± noch.en werden fünf Arten unterschieden: kopulative (anreihende) K. bes. Fut. wir werden überrascht sein 2. b) Gegenüberstellung ungleicher Gröûen: nach Komparativen und ¹andersª: als. 3. 3. d. 2. ich würde überrascht gewesen sein du würdest überrascht gewesen sein er/sie/es würde überrascht gewesen sein wir würden überrascht gewesen sein ihr würdet überrascht gewesen sein sie würden überrascht gewesen sein Imperativ Sing. die K. geh von der Straûe. wir werden überrascht gewesen sein 2. Manche Formen und Formengruppen werden von vielen Sprechern überhaupt nicht angewendet (z. 2. nach negativem Satzteil: sondern. aber kaum in der Umgangssprache gebraucht. konzessiv (einräumend): trotzdem. disjunktive (ausschlieûende) K. als er dies und jenes nicht bedacht hat. die solche Verbindungen nachdrücklicher herstellen. in beiden Gruppen aufzeigen lassen. dass das Vorsatzgeschehen ¹nicht ausreichtª. restriktiv (einschränkend): insofern: du behauptest. nichtsdestoweniger. sie lassen sich in folgende Gruppen untergliedern: 1. ihr werdet überrascht gewesen sein 3. Wörter bzw. ` kausal 2): 1. du hast insofern Recht.).en (im weiteren Sinn) bezeichnen Art und Weise. du hast Unrecht. während (und) auch mehr eine Art Nachtrag anfügt. bzw. sie werden überrascht gewesen sein werde überrascht gewesen sein werdest überrascht gewesen sein werde überrascht gewesen sein werden überrascht gewesen sein werdet überrascht gewesen sein werden überrascht gewesen sein 1. ihr werdet überrascht sein 3. seid überrascht! Infinitiv Präs. subordinierende K.spaare. die Gliedsätze einem anderen Satz oder Satzglied ¹unterordnenª.en sind: oder. dich zu beklagen.en verbinden Wörter. modale K. denn (meist um doppeltes als zu vermeiden): Fritz ist gröûer als Hans. er/sie/es wird überrascht gewesen sein Plur. jedoch.5). Dazu.en. die Wörter (Wortgruppen) oder Sätze ¹neben. . gehst. dennoch. ich werde überrascht gewesen sein 2.en geben einen ¹wirklichenª Grund oder eine Erklärung zum Vorhergesagten an): denn. ich würde überrascht sein du würdest überrascht sein er/sie/es würde überrascht sein wir würden überrascht sein ihr würdet überrascht sein sie würden überrascht sein 1. II Pass. andere werden vielleicht schriftsprachlich. Plur. Damit ist über die Sprachüblichkeit dieser Formen noch nichts gesagt. 1. 2.2). unmöglich Futur I Sing. . sowohl ± als auch (wie). 1. sei überrascht! Plur. sonst wirst du überfahren. 2.en. entweder ± oder. Wortgruppen oder Sätze miteinander zu verbinden. dennoch. um das Geschehen des folgenden Satzes zu negieren bzw. das Futur II.en: 1. 1. ja (sogar).1 Futur II Sing. dagegen. umso: diese K. B. der Imperativ des Passivs). gleichwohl. auûerdem. nicht nur ± sondern auch. 2. Sing. Konjunktion. sie werden überrascht sein werde überrascht sein werdest überrascht sein werde überrascht sein werden überrascht sein werdet überrascht sein werden überrascht sein 1 1. 1. überrascht gewesen sein Mit diesen Tabellen ist eine Übersicht über die grammatisch möglichen Formen gegeben worden. zudem. Innerhalb dieser Gruppen kann man Untergruppen nach ihren Funktionen unterscheiden.oder beiordnenª. negativ geschweige (denn) ein steigerndes Satzglied hinzufügt.5 .en drücken einen Gegensatz zweier Gröûen oder Vorgänge aus: aber. wirst du . die sich z. indes(sen).Konjunktion Man unterscheidet zwei Arten von K. Sing. h. ebenso äuûerte sich der Abgeordnete Meyer. der Abgeordnete Lehmann kritisierte das Verhalten der Regierung.en zeigen in Verbindung mit einem ` Komparativ die mengenoder gradmäûig ausgedrückte Steigerung (Intensivierung) oder Verminderung (Vernachlässigung) eines Geschehens gegenüber dem Geschehen des Vorsatzes an: du siehst nicht gut.en weisen darauf hin. 2.4 mit würde umschriebene Form des Konj. umso (desto) besser musst du im Straûenverkehr aufpassen. I Pass. von Satzinhalten: ebenso: er ist so groû wie du. Durch und zwar bzw. adversative (entgegensetzende) K. T. 1. proportional: desto. anderenfalls (` 1. Bindewort Nicht flektierte. 3. auch. hierher gehören vor allem und. vielmehr. Auûerdem gibt es K.2 1. er/sie/es wird überrascht sein Plur. auch sonst. doch. deren syntaktische Funktion darin besteht. die K. Plur.

vergleichend: wie.. er habe mehrfach versucht. Konsekutivsatz.): indem. Instrumentalsatz. ± umso). Dabei drücken manche K. Konjunktiv. sobald (als). bevor. . modal (i. temporal zum Ausdruck einer 1.): 1. sein (es) sei.5 Konnotation Zusätzliche Bedeutungselemente eines Wortes oder einer ¾uûerung. Manchmal lässt sich jedoch auch der K. auf dass (` Finalsatz). ` Temporalsatz. solange). es wird ein Gliedsatz eingeleitet. Konsekutivsatz. . In seiner eigentlichen Funktion als Möglichkeits. 3. ein nicht zur Verfügung stehendes oder in Anspruch genommenes Mittel kennzeichnet: er schaffte seine Aufgabe. 5.I nur selten Verwendung: Grundlage für die Verhandlungen seien die Ergebnisse der letzten Sitzung.2 2. ohne dass er sich besondere Mühe gegeben hätte (bei gleichem Subjekt im Haupt. konzessiv: obgleich. einmal auszuspannen. andere eine Dauer (während. er ruhe in Frieden! Daneben taucht der K. (in)sofern.II nicht vom 3 Indikativ unterscheiden: er sagte. Möglichkeitsform Eine der drei als ` Modus bezeichneten Aussagearten des Verbs. deshalb: es regnete. ob leitet einen Gliedsatz ein. der Vorsatz gibt den Grund an): dazu. S. Bei den subordinierenden K. Konditionalsatz. bin ich zur Hilfe gern bereit. daher. Konjunktionalsatz Durch eine subordinierende (unterordnende) ` Konjunktion eingeleiteter ` Gliedsatz. in dem gefühlsmäûige oder soziale Wertungen zum Ausdruck kommen. wird dann verwendet. Gleichzeitigkeit: während. der einen begleitenden Nebenumstand zum Hauptsatzgeschehen angibt: indem er sich von seinem Platz erhob. dass du gekommen bist (Objekt). B.Konnotation zu machen. konsekutiv (eine ¹Folgeª gegenüber dem ¹begründetenª Vorsatzgeschehen bezeichnend): also. konditional: wenn.). Imperativ 2 2. Man unterscheidet zwei Arten des K. das etwas Gegenständliches nennt: Haus. Wunschform findet der K. Modalsatz. mithin. 5. Gegenbegriff: ` Denotation . konsekutiv: (so) dass. wenn ein Geschehen oder ein Sein als nicht wirklich bzw. ob das richtig gewesen ist (Subjekt). das einen nicht vorhandenen Umstand. eine ¹Absichtª bezeichnend. 4. ich höre. e. wie wenn.II verwendet (` indirekte Rede). w. Brot. modal (i. 4. ` Indikativ. Kochrezepten oder Konstruktionsbeschreibungen) auf: man nehme drei Eier und 100 g Mehl . konnte ich endlich ausspannen. (in)soweit. Der K. zumal (da). [jedes Mal] wenn) aus. . Nachzeitigkeit: bis.I in anleitenden Texten (wie z. wohingegen: während wir geradeaus gingen. ich frage dich (sage mir). Der Hauptgebrauch des K.bzw. final (einen ¹Zweckª. eine nicht eingetretene Folge kennzeichnet ohne dass (` Konsekutivsatz). noch andere eine Wiederholung (sooft. So haben z. wenn schon. eine Einschätzung oder eine Aufforderung ausdrücken.I bezieht sich jedoch auf die ` indirekte Rede: Klaus erzählte. tatsächlich stattfindend oder stattgefunden beschrieben werden soll. einen Wunsch. Die K. wenn auch. demnach. S.4 Konkretum Im Gegensatz zum ` Abstraktum ein Substantiv. w. daher blieben wir zu Hause. In solchen Fällen ist eine Umschreibung mit würde vorzunehmen: ich fragte mich. e. fragliches Geschehen oder Sein zum Inhalt hat: es ist ungeklärt. der ein (tatsächliches) Geschehen oder Sein zum Inhalt hat: es ist gut. B. bog er nach rechts ab. ob das richtig ist (Objekt).I. dazu wollen wir eine Reise unternehmen. ehe. proportional: je (-desto. instrumental: indem dass. Neben seiner Funktion als Ersatzform für den K. so kann etwa Jugend entweder das Lebensalter bezeichnen (Abstraktum) oder die Gesamtheit junger Menschen (K. dass du gekommen bist (der Gliedsatz ist logisches Subjekt des Hauptsatzes). Neben der Unwirklichkeit eines Geschehens kann der Konjunktiv eine Möglichkeit.und Gliedsatz auch infinitivisch: ohne sich besondere Mühe gegeben zu haben). 4. seit(dem): als ich alles erledigt hatte. Vorzeitigkeit: als. richtete er Worte der Begrüûung an die Anwesenden.en einen Zeitpunkt (bis. falls. S. `Substantiv 7 2. dient der K. 5. 3. man falte die Kanten nach innen .en unterscheidet man die folgenden Arten: adversativ: während. Komparativsatz.I mit dem ` Indikativ zusammen. Papier. folglich. je nachdem: je fleiûiger du bist. Fallen die Formen des K. . umso bessere Erfolge wirst du haben. die Wortpaare Werktätiger ± Arbeitnehmer. soviel: sofern ich kann. obwohl.s: Konjunktiv I: er wird auf der Grundlage der Formen 1 des Infinitivs gebildet (` Konjugation 3): werden: (es) werde. sofern (` Konditionalsatz). Konjunktiv II: er wird auf der Grundlage der Formen 2 des Präteritums gebildet (` Konjugation 3): wurde: (es) würde. S. nachdem). trotzdem. Zu diesen beiden Gebrauchsweisen gehört als Negativum ohne dass. bei der Störungsstelle anzurufen. Unwirkliches auszudrücken.II hauptsächlich dazu. und zwar dass einen Gliedsatz. Finalsatz. dann würde ich vieles anders machen. indessen. wenn: er begann schon mit den Vorbereitungen. Jedoch kann auch ein Abstraktum konkrete Bedeutung erhalten. 2. 3. wie man es hätte erwarten können: es regnete. sich beschweren ± meckern eine unterschiedliche K. dass er Fingerabdrücke hinterlassen hatte. als.3 2.): dazu gehören: 1. darum: es tut uns gut. Aus diesem Grunde wird er auch als Irrealis bezeichnet: hätte ich die Möglichkeit noch einmal von vorne anzufangen. trotzdem gingen wir spazieren. umso mehr (als) (` Kausalsatz). nachdem. als ob (` Komparativsatz). 2. war: (es) wäre. als. final: dass.): weil. kausal (i. als sie noch unterwegs war. damit. so werden stattdessen die Formen des K. solange als.1 2. wiewohl (` Konzessivsatz). ob er mir wirklich etwas erzählen würde. dadurch dass leitet einen ein Mittel bezeichnenden Gliedsatz ein: der Verbrecher konnte dadurch überführt werden. da. als wenn.en dass und ob leiten auch ` Inhaltssätze ein. der ein unsicheres. restriktiv (einschränkend): inwiefern. 2. Kausalsatz. kausal (i. seltener indessen.

Mitlaut Gegenbegriff: ` Vokal 1 K. Bezeichnung: (Hals-) Zäpfchenlaut. Dabei wird im 1. der eine Folge des Vorsatzgeschehens darstellt. (gerollt/geschlagenes Zäpfchen ±) [r] in Rasen [!ra:z/n] 7.en entstehen dadurch. Bezeichnung: Lippenzahnlaute. [k]. Velare. weil ein überhöhter Grad eines Umstandes ± im Hauptsatz mit der Partikel zu angeführt ± dieses verhindert. sein Vorschlag ging zu weit. 2. danach lassen sich folgende Gruppen aufstellen: 1. Es leitet u. 3. Konsonant. [n].. 2 Das Einleitewort ist meist (so) dass: ich war müde. [d]. . Folgesatz 1 Eine Art des ` Gliedsatzes. Der hintere Gaumen. Die Infinitivgruppe hat hier konsekutiven Sinn: so . h. an der dem Atemstrom ein Widerstand entgegengestellt wird). Bezeichnung: Zahnlaute. [ç] in wichtig [!viçtiç] [j] in jäten [!j&:t/n] 5. als dass er ohne weiteres bei den Anwesenden Beifall fand. Uvular. in der die Hemmung oder Einengung vorgenommen wird) und 3. weshalb er schlieûlich seine Tätigkeit aufgeben musste. Tenues).und Gliedsatz meist infinitivisch: ohne zu einem Entschluss zu kommen).es kann auch der Infinitiv mit um zu stehen (Präpositionalinfinitiv. wird durch ohne dass eingeleitet: er stellte Überlegungen an. das Gaumensegel: Die Zunge wird mehr oder weniger in Richtung des hinteren Gaumens gebracht. d. [./n] [x] in Krach [krax] 6. der eine Folge oder Wirkung des im Hauptsatz ausgesagten Geschehens ausdrückt.1 Artikulationsstelle An den folgenden Stellen der Mundhöhle wird dem Atemstrom ein Widerstand geboten. n [p]. [P]. 4 Eine mögliche Folge. wird durch als dass eingeleitet: sein Vorschlag war zu weit gehend.3). die stimmhaften [b]. Die Zähne: Der vordere Rand der Zunge wird hinter die obere Zahnreihe oder in ihre Nähe gebracht. 1. Bezeichnung: Lippenlaute oder. der gleichfalls an das Gymnasium zurückgekehrt war. bei betontem so mehr der Grad der Ermüdung an ihrer Folge erläutert. Labiodentale. Königliche Hoheit). Das Halszäpfchen: Es vibriert gegen die hintere Zunge. um in der obersten Klasse zu unterrichten (Thomas Mann. ob beim Sprechen die Stimmbänder mitschwingen oder nicht). [k] in Kiste [!kist/] [g] in Geld [g&lt] [. [g]. ich war so müde. [f] in Fahne [!fa:n/] [v] in Wäsche [!v&(/] Bilabiale und Labiodentale können zu den Labialen zusammengefasst werden. Glottisverschlusslaut: Sprachlaut. In den Übergangsbereich zwischen beiden Gruppen und damit unter die Sammelbezeichnung fällt auch: [pf] in Pflege [!pfle:g/]. ` Finalsatz 2): Doktor Überbein angehend. weil beide Lippen beteiligt sind. die nicht eingetreten ist oder eintreten soll. Mediae) bezeichnet (` 1. Satz mit tonschwachem so nur die Tatsache und ihre Folge festgestellt. einen Hauptsatz ein. 7 Anstelle eines K.] in drängen [!dr&. entsprechend kann auch weshalb an die Spitze eines Gliedsatzes treten: seine Krankheit war nicht mehr zu heilen. dadurch wird die Nasenhöhle in den Sprachraum einbezogen und die Resonanzfähigkeit erhöht: [m]. so dass mir die Augen zufielen. Explosivlaute: Zunächst wird ein Verschluss der Mundhöhle gebildet und dann durch einen Luftstoû gesprengt. die Artikulationsstelle (= die Stelle der Mundhöhle. so war er in seiner ungewöhnlichen Laufbahn noch nicht so weit vorgerückt. die Stellen werden nach ihrer Lage im Mund von vorn nach hinten aufgeführt: 1. 3 Unter den koordinierenden ` Konjunktionen (1) wird bei den konsekutiven auch deshalb angeführt. Laryngal. dass mir die Augen zufielen. Dentale. Bezeichnung: (Vorder-) Gaumenlaute. Bilabiale.2 Die angeführten K. Nasenlaute.. ohne dass er zu einem Entschluss kam (bei gleichem Subjekt im Haupt.Konsekutivsatz Konsekutivsatz. Gaumensegellaute. Die Lippen: Die beiden Lippen werden mehr oder weniger kräftig zusammengepresst. die nicht eintreten konnte oder kann. Palatale. Verschlusslaute. [g] als Media (Plur. als dass er ohne weiteres Beifall gefunden hätte. Von diesen werden die stimmlosen [p]. Der vordere Gaumen: Die Zunge wird in seine Nähe gebracht. [t]. der Vorschlag geht zu weit. dass er in der obersten Klasse unterrichten konnte. [p] in Pilz [pilts] [b] in blau [blau] [m] in mit [mit] 2. Die Unterschiede zwischen den einzelnen K.en werden auf verschiedene Art gebildet. Aspiration und Dauer vornehmen. 5 Eine Folge. a. Bezeichnung: Kehlkopflaut.. [h] in Hemd [h&mt] Knacklaut. Explosiva. [k] als Tenuis (Plur. ohne dass er dabei besonderen Erfolg gehabt hätte. als dass sein Urheber mit Zustimmung rechnen könnte. Untere Lippe und obere Schneidezähne: Durch Anlegen der Lippe an diese Zähne wird der Atemstrom eingeengt. [t] in Tag [ta:k] [d] in Draht [dra:t] [n] in Nebel [!ne:b/l] [l] in leicht [laiçt] [s] in das [das] [z] in Saft [zaft] [(] in Schild [(ilt] [ts] in Zeit [tsait] [t(] in Tscheche [!t(&ç/] [)] in Genie [)e!ni:] [d)] in Gin [d)in] 4. Weitere Differenzierungen lassen sich nach der Intensität. [d]. dass die beim Sprechen verwendete Atemluft zeitweise gehemmt oder eingeengt wird.]. 2. welcher durch Kehlkopfverschluss und anschlieûende Öffnung gebildet wird: n n [P] in verabreden [f&r!Papre:d/n] Artikulationsart 1. die Artikulationsart (= die Art und Weise. Bezeichnung: Hintergaumenlaute.. 6 Die Irrealität einer Folge wird oft noch durch den Konjunktiv ausgedrückt: Fritz gab sich viel Mühe. Nasale: Gaumensegel und Zäpfchen hängen lose herab. [t].en sind bedingt durch die folgenden Faktoren: 1. die Sonorität (= die Unterscheidung zwischen Stimmhaftigkeit und Stimmlosigkeit. im 2. und zwar des ` Konjunktionalsatzes. [b]. Der Kehlkopf: Lautbildung durch Hauchen.

[v]. Harke. [s]. [v].5 1. [x]. Die Schreibung mit f wird jetzt als die geläufigere Variante angesehen: Mikrofon (Mikrophon). gelost. Vogel. [ç]. frech. sondern dehnt ihre Aussprache etwas.6 2 2. Sulfid. [d)]. Reibelaute. [)]. vier.2 fangen ± Finale ± raffen ± Vater ± Vesper ± Strophe f wird geschrieben in deutschen Wörtern: Flachs. [ç]. [d]. drauûen. in bestimmten Fällen auch g. Sklave. Diese Unterscheidung deckt sich für die Verschlussund Reibelaute mit der Unterscheidung nach Sonorität. lösen. Nach der neuen Regelung wird nach kurzen Vokalen nur noch ss verwendet. fertig. [g]. Vibranten: Die Zungenspitze oder das Halszäpfchen werden in Schwingung versetzt. Dauer Konsonanten klingen. [(]. st erscheint besonders auch im Superlativ: der kleinste. von. Diphtherie. Fortes: [p]. Maû. Angeriebene Laute. Lesung. fleiûigste. Decke. Die Schreibung Fantasie beschränkt sich nach der neuen Regelung nicht mehr auf die Bedeutung ¹Musikstückª. Volk. losen. Phosphor. Lenes: [b]. Ferner ist die f-Schreibung nun auch in Delfin und Grafit möglich.3 1. [z]. d)s bleibt in allen Konjungationsformen. Omnibus. x. ph wird in Wörtern griechischer Herkunft verwendet: Philosophie. denken. n [t]. Liquide. so dass man von einer Länge des K. [. Bei der Verwendung von Groûbuchstaben wird û zu ss: Straûe ± STRASSE. Frau.en zusammen. das ± dass : Da s ist das Haus. -is. Seitenlaut. Konjunktion Die entsprechende Regel lautet: das wird mit s geschrieben.en gibt die Tabelle S. der beste (trotz: besser). [d]. vergaû. schwache K. [m]. ob sie einfach oder doppelt geschrieben werden. [g]. n. [v]. Beugungsfälle werden aber mit ss geschrieben: Erlebnisse (` Vokal 2. Eine Übersicht über die K. Fotokopie (Photokopie). Bock. des. [x]. [pf]. Physik. fürchten. da s der GroûDemonstrativRelativpronomen pronomen Artikel = dieses = welches vater so zeitlos hat bauen lassen. Frevel. [)]. dass ein Reibegeräusch entsteht: [f]. das auch als ss oder û geschrieben wird. so spricht man diese häufig nicht zweimal aus. [j]. viel. k-Laute 2. [h]. [)]. lose. auch in Zusammensetzungen: als. ks. Spaû. [(]. 1. [z]. ` Aspirata. Westen. Frikative: Dabei wird der Atemstrom an verschiedenen Stellen des Sprachraums so eingeengt. Vogt. [f]. häufiger in Wörtern nichtdeutscher Herkunft: Veilchen. Ferment. Elefant. 4. Phlegma. gleichgültig. Vlies.2). bei denen das nicht der Fall ist: [p]. die meisten. û (¹eszettª. Tieck. Rechtschreibung der K. [h]. Muûe. Pulver. Affrikate: Ein Verschlusslaut steht in Verbindung mit einem Reibelaut (Frikativ) der gleichen Artikulationsstelle ein: [pf]. v kommt in einigen deutschen Wörtern vor: Vater. voll (aber: füllen). Wurst. Seitenlaute und Schwinglaute werden auch zusammengefasst als Dauerlaute. die Losung. Wesfall (aber: wessen). cks. flicken. [t]. Einfaches s wird geschrieben: a) in der Lautverbindung sp und st: Wespe. das Küsschen.3 Balken ± Brücke ± Mokka ± CafØ ± Christ ± Zwerg Für den Laut [k] gibt es eine ganze Anzahl verschiedener Schreibungen: k. es. ausnahmsweise in Eigennamen nach den Konsonanten l. [s]. auch ¹scharfes sª) wird nach der neuen Regelung geschrieben: a) Nach langen Vokalen: stoûen. -us: Erlebnis. -as.en sprechen kann: a nnehmen. Gegenüber der alten Regelung wird auf diese Weise der Wechsel von ss zu û bei gleichen Wortstämmen aufgehoben: der Kuss. [s]. das Los. weshalb. unterdes (aber: dessen). Schwinglaute. 6.Konsonant 3. dass es noch heute gefällt. [x]. [ts]. 87. aber: der gröûte (groû). Intensität Man unterscheidet nach der Intensität der Muskelspannung: Starke K. die Küsse.en. wenn man dafür dieses oder welches einsetzen kann. ch. als Doppel-f nach kurzem Vokal: Waffe. c) im Auslaut kurzer einsilbiger Wörter. los. Fotograf (Photograph). [j]. [(]. f-Laute 2. r oder nach langem Vokal: Vogel von Falckenstein. [ts]. lesbar.en gibt es feste Regeln: s-Laute Die Lautlehre unterscheidet stimmhaftes s [z] und stimmloses s [s]. lies. b) Nach ` Diphthongen: fleiûig. Stimmlose Laute. Ableitungen und Zusammensetzungen unverändert: lesen. Nach der neuen Regelung kann jedoch in allen Wörtern mit den Stämmen phon. für k + s: chs. da sie im Deutschen nicht allein Träger einer Silbe sein können. Flieûlaute. ` Präfix ver-. [P]. Bismarck. Planck. flach. Sofa. immer kurz. wolltest. Aspiration Der bei den stimmlosen Verschlusslauten [p]. [r]. phot und graph ph durch f ersetzt werden. du willst. Vize-. [f]. ck steht nur nach kurzem Vokal: backen. Demonstrativoder Relativpronomen ist.en Für einzelne K. bis. [d)]. [k] die Mundhöhle sprengende Luftstoû bewirkt im Deutschen. [k]. las.4 1. Stoff. folgen. Vetter. welken. ck. der aber in der Schrift nicht besonders bezeichnet wird. Griffel. beiûen. Vieh. Fistel. bei denen die Stimmbänder des Kehlkopfes schwingen: [b]. Lateral: Die Atemluft entweicht zu beiden Seiten der Zunge: [l]. c. Atlas. Fiber. 5.]. Iltis. Stoûen aber ± in zusammengesetzten Wörtern oder auch im Satzzusammenhang ± zwei gleiche K. in Wörtern fremden Ursprungs: Franse. von Seeckt. [t(]. Am häufigsten kommt die Schreibung k vor: Haken. für die Lautverbindung k + w: qu. i m Monat. [ç]. wenn es also Artikel. Wulst. des Kusses. [t(]. er loste. [j]. [n]. vor. Hefe. [z]. b) in den ` Suffixen und Wortausgängen: -nis.en. sondern ist eine Variante zu Phantasie. gs. dass an diese Verschlusslaute ein Hauchlaut tritt.1 . [t]. nur die Konjunktion wird mit ss geschrieben. [l]. leserlich. kk. Sonorität Hiernach werden unterschieden: Stimmhafte Laute. [k]. die Vorderen. (gerollt/geschlagenes Zäpfchen ±) [r].

beredt. wie: Baracke. der auch in anderen Zusammenfügungen als mit -lich vorkommt. fix. wöchentlich. aber auch in einigen Wörtern deutschen Ursprungs. statthaft. Antiqua. wesentlich. Büchse. öffentlich. in denen das Grundwort (-geburt. stracks (strecken). In Fremdwörtern. riskant. erquicken. cremefarbig. -schlag) von einem Verb abgeleitet ist. Mixtur. daher: Totenbett.Konsonant ck ist auch in einige Fremdwörter eingedrungen. Orient. Cocktail. In Fremdwörtern. Nixe. Chianti. schreiend. Axt. Kontinent.mit dem d des Stammausgangs zu dt zusammengezogen: sandte. Auslautendes g. gesandt. todgeweiht sind zwar Zusammensetzungen mit einer Verbalform. axial (aber: Achse). werden jedoch Partizipialformen. tagsüber. entsprechend: Stätte. ebenso wenig versehentlich (zu versehen). c erscheint in manchen Fremdwörtern im Anlaut: Cape. -end. wenn auch nicht so stark behaucht wie k. Melancholie. auch bei den Genitiven dessentwegen. Klecks (klecken). in der Amtssprache beziehentlich (zu beziehen). fortlaufend. Konfirmand Die Partizipien des aktiven Präsens deutscher Wörter werden im Auslaut mit d geschrieben: blühend. flehentlich (zu flehen). In Stadt. -ant. kk nach kurzem Vokal in einigen Fremdwörtern: Akkord. Stuck. derentwegen. Schock. wovor Schauder [Horror] empfunden wird oder werden soll). wird cks geschrieben: Häcksel (hacken). Makkaroni. das auslautende t findet sich auch in anderen Wörtern. Quittung. die zugezählt werden soll). oder dem alten Akkusativ des Singulars um meine(n)twillen. Diesen Wörtern steht eine andere Fremdwörtergruppe gegenüber. z. anstatt. städtisch wird dt geschrieben zur Unterscheidung von Statt. wissentlich sind nicht von den 1. ch ebenfalls in Fremdwörtern im Anlaut: Chaos. totenstill. namentlich. im Passiv gebraucht wurden (Gerundivum). gelegentlich. Adjektive mit to dVerben mit to ttodelend totarbeiten totgeschwiegen todernst totfahren totgehetzt todschick totlachen tot geboren todsicher totschweigen (tödlich) (töten) Bei Substantiven ist es ähnlich: Todfeind Totgeburt Todsünde Totschlag Substantivische Zusammensetzungen. Statthalter. militant. todesmutig. mitreiûend. ¾. stattgeben.ohne Kasusendung (auslaufendes d klingt ebenso stimmlos wie das t ` Auslautverhärtung) in Zusammensetzungen auftritt. Orchester. Wenn aber tot. in todgeweiht ein Dativobjekt: dem Tod geweiht. Auch in Ableitungen: Gewandtheit. -ent. Clown. sechs. Gelegentlich kommt die Schreibung ks vor: links. die anderen mit d geschrieben. Buchsbaum. und zwar in todbringend ein Akkusativobjekt: den Tod bringend. g vor stimmlosen K. bugsieren. Hexe. Keks. Textilien. der konfirmiert werden soll). die oft auch zu Substantiven geworden sind. -end. Gesandtschaft u. Deichsel. allenthalben. B. horrend.en und vor d wird meist stimmlos. er lädt. Xylophon. tragbar. im Auslaut mit t (-ent/-ant) geschrieben: intelligent.oder tod. Quarz. meine(n)twegen (¹von meinen Wegenª = von meiner Seite). um die vermindert werden soll). todbringend. Curry. gilt folgender Grundsatz: Zusammengesetzt werden: . In morgendlich hat der Gleitlaut wohl unter dem Einfluss von abendlich die Form d angenommen. die vielleicht ursprünglich die Funktion eines Partizips des passiven Präsens hatten. -and leidend ± konsequent. Kokken. morgendlich Die Wörter hoffentlich. obwohl beide Wörter aus dem gleichen Stamm hervorgegangen sind. Konfirmand (einer. Minuend. Buxtehude. Fabrikant. Tod ± tot Todesanzeige ± Totenschädel ± todkrank ± totschlagen ± Todfeind ± Totschlag Der Tod wird stark dekliniert: des Todes. Verwandtschaft. Der Tote wird schwach dekliniert: des Toten.ein Objekt zur Verbalform dar. Koks. wechseln ± Häcksel ± Examen ± links ± flugs Für die Lautverbindung k + s steht meist die Schreibung chs: wachsen. ungeachtet der Aussprache bleibt jedoch die Schreibung g: klug. paradox. Xaver. Todesstoû. Plexiglas. stattfinden. Summand. Courage. Sie sind im Deutschen meist zu Substantiven geworden: horrend (etwas. aber mit reinem Stamm: Gewand. aber hier stellt die Form tod. gesprochen (` Auslautverhärtung). Summand (eine Zahl. Partizipien hoffend. 2. die nicht von 1. begegnet x: exerzieren. Hier hat sich zur besseren Sprechbarkeit hinter dem n am Schluss einer unbetonten Silbe ein t entwickelt als Gleitlaut. Knicks (knicken). Chlor. Chor (Gesang). eigentlich. Hier handelt es sich um lateinische Verbaladjektive. Versand. Entsprechend begegnet gelegentlich gs: unterwegs. Totenwache. Quote. daher: Todesfall. Picknick. er trägt. ordentlich. Jagd. er lag. Beredsamkeit. wissend abgeleitet. in denen meist ein Stamm mit ck erkennbar ist. In einigen Wörtern. die aus dem Lateinischen kommen.. Partizipien abgeleitet sein können: ordentlich. Konfirmand. meist einer Notwendigkeit. Ochse. Gleitlaut hoffend ± hoffentlich. Qualm. werden mit t. Minuend (eine Zahl. in den ursprünglichen Dativen des Plurals allenthalben. Die Lautgruppe k + w [kv] wird in deutschen und in Fremdwörtern qu geschrieben: Qual.4 d-t-Laute wenden ± wandte ± gewandt ± Gewandtheit ± Gewand In einigen Verbalformen wird das Dentalsuffix -t. die im Stammauslaut ein d hat: horrend. erwachend. Lachs. latent. der Student. später aber zum Ausdruck einer Möglichkeit. Adjutant. Trecker.

Holz..4): Schifffahrt (Schiff-Fahrt). Abruzzen.1 2. der nunmehr auch Tunfisch geschrieben werden kann. Lothar. zwischen wenn und das 2. Pozzuoli. (Omni)Bus. Foto (grafie). reizen. Flöz. kitzeln. bleiben. selbst nicht gesehen habe. wenn mich auch niemand von euch gesehen hat. Diese Wörter sind endbetont: LKW ( Last kraft wagen). Berta. Skizze. sind wir doch verreist (verreisen wir doch). K(raft)rad. Hetze.3 2 2. und zwar des ` Konjunktionalsatzes. ganz.3 rende ` Konjunktion (2. bei denen die Aneinanderreihung von Buchstaben ein phonetisches Wort ergibt: Agfa ( Aktiengesellschaft für Anelinfabrikation). schützen. (Violin)Cello. mitunter auch englischer Herkunft. Verneinte Konzessivsätze können mitunter durch auch 5 ohne dass eingeleitet werden: auch ohne dass ich den Vorgang selbst gesehen habe. heiûen. Athlet ± Commonwealth ± Thusnelda ± Gotha th begegnet in Fremdwörtern meist griechischer. Bei der Aussprache solcher Wörter unterscheidet man: Bildungen.1 1. soll er doch etwas von sich hören lassen.4 steht. bei dem nur der erste Teil erhalten bleibt: Uni (versität). Ferner schreibt man jetzt Jogurt neben Joghurt und Spagetti neben Spaghetti. die die Verbindung von Subjekt und Prädikatsnomen herstellen: Anne ist Studentin. Konzessivsatz Einräumungssatz. Thron. kann entweder nur das erste Wort (Politbüro ± Politisches Büro) oder gleichzeitig auch das zweite (Intervision ± Internationale Television) gekürzt werden. Intermezzo. Ablaut) vollzieht: kochen (Verb) ± Das Kochen (Substantiv). wenngleich. Flusssenke (Fluss-Senke). werden. Fern (sprech)amt. Nach kurzem Vokal wird tz geschrieben: Schatz. Akku (mulator). Panter. Aids 1 1. Das gilt gleichermaûen für K. komplizierteren Regeln bezüglich des Zusammentreffens dreier gleicher Buchstaben gilt nun. obschon. z ± tz ± zz heizen ± Grenze ± Hitze ± Razzia Auf langen Vokal. Satzband Bindeglied zwischen dem logischen Subjekt und Prädikat einer Aussage. Wörth.. aber: auch wenn das Wetter schlecht wird (werden sollte). Nur in einigen altdeutschen und erdkundlichen Namen hat sich das th erhalten: Theodor. Konversion Wortbildungsprozess (` Wortbildung). r folgt z: Lazarett. wiewohl: obgleich (wenngleich) er sich krank fühlte. sondern erst eintreten könnte. Byzanz. Schwanzwort: verkürztes Wort. die K.. Herz. Mathe (matik).. Diese Sätze berühren sich näher mit ` Konditionalsätzen. Potenzial. clipping Kopfwort: verkürztes Wort. potenziell (wegen: Potenz). hat er keine Mühe gescheut . dass unschöne Schriftbilder entstehen. die durch die Verkürzung meist mehrerer Ausgangswörter entsteht. neben: essentiell. potenziell. Bei dieser Art der K.2 1. dass alle drei stets erhalten bleiben. 2.. bei denen jeder einzelne Buchstabe für sich ausgesprochen wird. -tiell/-ziell Im Gegensatz zur früheren Regelung gilt jetzt hier durchgängig: Gibt es verwandte Wörter auf -z. kann ich mir doch eine Vorstellung machen = obwohl ich den V. Auch die komplizierten Buchstabengruppen rrh und gh wurden durch die Reform in einigen Fällen vereinfacht. neben Myrrhe auch Myrre und neben Hämorrhoiden auch Hämorriden möglich. U-Bahn ( Untergrundbahn).2 . Bildungen. Seit der Rechtschreibreform ist neben der Schreibung Panther auch die Schreibung ohne h. besonders durch auch wenn ausgedrückt: obwohl das Wetter schlecht war (ist). essenziell (wegen: Essenz).6 Zusammentreffen dreier gleicher Buchstaben Im Gegensatz zu den früheren. n. Initialwort. Dasselbe gilt für Thunfisch. Bozen. Vornamen deutscher Herkunft werden heute in der Regel nur noch mit t geschrieben: Günter (gegenüber: Günther). möglich. eine Art des ` Gliedsatzes. EDV ( Elektronische Daten verarbeitung). bei dem nur die umklammernden Auûenteile erhalten bleiben: Öl (baum)zweig. Buchstabenwort. 2 Als einleitende Konjunktionen dienen: obgleich. 2. Rothenburg ob der Tauber. das im Deutschen sprachlich realisiert wird durch die ` finiten Verbformen von sein.. Akronym K. kann ich . neben: Potenzial. Man unterscheidet die folgenden Arten: Kurzwort. Diphthong u. obwohl. In neuerer Zeit dringt trotzdem auch als subordinie. (Eisen)Bahn. Für den Fall. In Fremdwörtern erscheint zz: Jazz. In einigen Fällen werden Anfangsbuchstaben mit vollständigen Wörtern zusammengesetzt: D-Zug ( Durchgangswagenzug). Brezel. wenn schon. ¹räumtª das Vorliegen eines Umstandes ¹einª. so war ich doch in der Menge dabei. Thüringen.Konversion der Konjunktion können Satzglieder treten: wenn Fritz (sein Vater) schon nicht kommen kann. Indiz. Mo (torho)tel. so ist die Schreibung mit -z nach dem Stammprinzip Hauptvariante: substanziell (wegen: Substanz). das Geschehen des Hauptsatzes zu beeinflussen. scheinen. Zoo (logischer Garten). Mäzen. So ist jetzt neben Katarrh auch Katarr.5 -tial/-zial. Kauz. die durch die Addition der Anfangsbuchstaben oder -silben mehrerer Wörter oder Wortteile entstanden ist. ergötzen. duzen. bei dem nur der hintere Teil erhalten bleibt: (Regen)Schirm. Glied Kopula. Hans wird Elektriker. verreisen wir doch. LVA ( Landes versicherungs anstalt). (` Prädikativ) Kurzwortbildung Produktive Art der Wortbildung.n wie für Vokale. Suffix.4) vor. Dieter.en l. kann zusätzlich freier als früher ein Bindestrich gesetzt werden (` Bindestrich 3. Stutzwort. 1 Der K. engl. neben: substantiell. Kreuz. wenn auch. Teeei (Tee-Ei). Klammerwort: verkürztes Wort. Dieser Sachverhalt wird durch die mit wenn zusammengesetzten Konjunktionen. liegt nicht so sehr ein ¹unzureichenderª als vielmehr ein ¹möglicherª Grund (` kausal 3) vor. der aber ¹unzureichendª (` kausal 4) oder überhaupt ungeeignet ist. Wenn der unter 1 genannte Umstand nicht schon be. bei dem sich der Übertritt von einer Wortart in eine andere ohne morphologische Kennzeichnung (` Ableitung.

heim.. ` Konsonant. Handel: Kaufmann (caupo). Für die Darstellung dieser Grundeinheit im Wörterbuch wird von den verschiedenen möglichen ` Wortformen abgesehen und eine konventionelle Form gewählt (Substantive werden in der Regel im Nom.2 lokal Örtlich. Steinbau: Mauer (murus). Man unterscheidet 3 Arten. wo ich auch hinschaue.ien zählen zu den ` Pronominaladverbien. Einige der oben genannten L. die ± selbst schallarm ± erst durch die Verbindung mit Vokalen zum Klingen kommen.en werden meist mit ± s gebildet: des Akku s. Liquida Laut L. Der Genitiv und der Plural (soweit vorhanden) von K. Kirsche (cerasum).2. Weinbau: Wein (vinum). überall/nirgends. Termini aus Wissenschaft und Technik: sie enthalten oft Morpheme. Das ` Genus der K. dass häufig Wortkörper verwendet werden. die ein a oder o enthalten: Odol. ` Konsonant 1. . Der Form nach ist der L. eine Herkunft auf die Frage woher?: daher. daneben auch: die Bus se.1 3. Sie werden in der Schrift durch die ` Buchstaben dargestellt. ` Vokale = Selbstlaute. So haben die Germanen bereits in voralthochdeutscher 2 (` Althochdeutsch) Zeit etwa 600 inzwischen eingedeutschte Wörter aus dem Lateinischen übernommen. ` Konsonanten = Mitlaute. Schreibung. Penicillin.. Wall (vallum). Mit K. Lokalsatz ` Gliedsatz mit der Funktion einer lokalen ` Adverbialbestimmung. die ursprüglich aus dem Griechischen oder Lateinischen stammen: Telegramm. Kunstwort K. die von den Sprechorganen hervorgebracht werden und aus denen sich die Silben und Wörter zusammensetzen. 6 Labial. Pfingsten (pentekoste). herauf. Lippenlaut ` Konsonant 1. die dem Wort seinen Schall geben. aufwärts/abwärts. Auch das Vordringen des Christentums hat manche griechischen und lateinischen Wörter zu uns gebracht: Kirche (kyriake). die künstlich entsteht. Labial Laryngal. wo wir vor Jahren schon einmal waren. 3 3. Flieûlaut Zusammenfassende Bezeichnung für Laterale (Seitenlaute) und Vibranten (Schwinglaute).en können selbst wieder Zusammensetzungen gebildet werden: Lokführer.2 4 5 nes Wort. dorther. Phonetik Lautschrift Im Gegensatz zur Buchstabenschrift (` Aussprache. dorthin. ich kann keinen meiner Freunde entdecken. sie bezeichnen: eine Örtlichkeit auf die Frage wo?: hier. Bahnwärter. in denen die römische Kultur ihrer eigenen überlegen war: Militärwesen: Straûe (strata). 1 2 3 4 Lokalbestimmung Adverbialbestimmung des Ortes. Buchstabe. es gibt jedoch einzelne Ausnahmen: das Kino (der Kinematograph). wobei kein klares Entsprechungsverhältnis besteht. überallhin. Adjektive in der undeklinierten Form angegeben).e sind die einzelnen Töne und Geräusche. Betonung und Flexion mit der Zeit vollkommen an die jeweilige Sprache angepasst hat und nur noch vom Fachmann als solches erkannt wird. Allgemein gilt für das L. herunter. da. links/rechts. Pfeil (pilum). ausgedrückt entweder durch ein Lokaladverb.Lokalsatz ( Acquired Immune Deficiency Syndrome). Azetylen. und 2. und zwar aus Lebensgebieten.1) oder durch einen ` Lokalsatz. dahin. ein ` Relativsatz. (` Tabelle der Aussprachezeichen S. die Lok (Lokomotive). oben/ unten. mischen (miscere). an deren Erzeugung die Lippen beteiligt sind. um leicht einprägsame Begriffe zu schaffen. Man unterscheidet: Warenbezeichnungen: bei dieser Gruppe fällt auf. Rettich (radix). Ziegel (tegula).1). Seitenlaut ` Konsonant 1. Rechtschreibung) eine Schreibweise.. Vokal) Lehnwort 1 Im Unterschied zum ` Erbwort handelt es sich bei dem L. dort. heraus. 1 Angabe eines Ortes auf die Frage wo?: ich habe ihn dort 2 getroffen. Most (mustum). Pfund (pondus). das einen örtlichen Umstand bezeichnet.en entspricht im Allgemeinen dem der vollständigen Wörter: das Krad (Kraftrad). Azubi ( Aus zubildender). 19.1. Man unterscheidet dabei 1. Münze (moneta). opfern (operari). ist ein neuer Stadtteil entstanden. Kloster (claustrum). Zewa. Tempo. dass es sich in Aussprache. Liquida. ` Fremdwort Lexem Fachwort der Sprachwissenschaft. ` Konsonant 1. Kalk (calx). das Foto (die Fotografie). einen Ort bezeichnend.1 Lateral. drauûen/drinnen. eine Richtung auf die Frage wohin?: hierhin. die Akku s. Sing.1 Labiodental. hinein/hinaus. die die Ausprache von Wörtern lautgetreu wiedergibt. Kehlkopflaut ` Konsonant 1. um ein aus einer fremden Sprache übernomme- Lokaladverb Ein ` Adverb. herein. Zusammenfassender Begriff für Bilabiale (Lippenlaute) und Labiodentale (Lippenzahnlaute). Nikon. hinauf/hinunter. ` Phonem. des Pulli s. der PKW (Personenkraftwagen). Verben im Infinitiv des aktiven Präsens. zurück. durch eine präpositionale Wendung (` Adverbialbestimmung 2. Lippenlaut Bezeichnung für Sprachlaute. die Pulli s. mit dem die Grundeinheit des ` Wortschatzes bezeichnet wird (` Morphem 2. Neutron. wo bisher Trümmerfelder waren. Die international standardisierte Lautschrift wird von der IPA (International Phonetic Association) festgelegt. Gartenbau: Kohl (caulis). die Kräd er. Dauerlaut.

Ist das Subjekt im Haupt. e. aber auch Notwendigkeiten usw. dürfen: eine Erlaubnis: du darfst hier bleiben.en bezeichnet man eine Gruppe von Verben.en (~ 1150±1250) verwendet wird. negiert zum Ausdruck von etwas moralisch Verwerflichem oder Strafbarem: du sollst nicht töten. 3 Satzadverbien (` Adverb 3.4 2. schon. dass: indem er bedürftigen Talenten half. das Geschehen oder Sein. Der Restriktivsatz schränkt die Gültigkeit der Hauptsatzaussage ein: (in)sofern. Hinsichtlich der Modalität werden mehrere Arten unterschieden: Der Modalsatz i. bezieht sich auf: 1 die Kategorie ` Modus (` Indikativ. sondern des grammatischen Geschlechts (` Genus). 1 2 3 4 5 6 Modalbestimmung Adverbialbestimmung. Maskulinum Männliches Geschlecht der ` Nomen (und ` Pronomen). Erscheinungsform der deutschen Sprache zur Zeit des Hochmittelalters (~ 1050±1350).3 einige Beispiele angeführt sind. wo wir im Sommer waren. ahd. mit deren 4 Hilfe sich ebenfalls Vermutungen. 6 Diese Lokalsätze haben im Unterschied zu ` Attributsätzen die Funktion von ` Ergänzungen: der Ort. 2 die Typisierung von Sätzen nach den Kategorien Behauptung. Der Vergleichssatz kennzeichnet die Art und Weise des Hauptsatzgeschehens durch einen Vergleich: ` Komparativsatz 1. hat nur wenige hundert Einwohner (Attributsatz als freie ` Angabe). woher du gekommen bist! 4 Angabe der Herkunft auf die Frage woher?: ich komme dorther. müssen. welche als weitgehend überregional und normiert beschrieben werden kann. bei dem vollklingende Vokale in unbetonter Silbe abgeschwächt werden à à (ahd. Modaladverb Umstandswort. Infinitivbildungen mit haben oder sein: ich habe zu nä. wirst du keinen Erfolg in dieser Sache haben. das M.4. Frage. Diese Sprachform bezeichnet die feudalhöfische Literatur. so wird der Gliedsatz häufig durch den Infinitiv mit zu ersetzt: er ging durch die Menge. Befürchtungen.3 2. modal Die ¹Art und Weiseª bezeichnend. salb en). der Fall ist zu untersuchen. dadurch. soviel: soviel ich mich erinnere. salb e. ohne dass es den anderen auffiel. ohne dass er die Hilfe anderer in Anspruch nahm. welche Wünsche. scon o ymhd. je nachdem: ` Konjunktion 2.en (die entsprechende Modalität ist jeweils angegeben): wollen: ein Wille: ich will nach Hause gehen.5 hen. um die Einstellung des Sprechers gegenüber einer Aussage auszudrücken. wobei der Terminus überwiegend zur Beschreibung des Klassischen M. Man unterscheidet mehrere Unterarten. (in)soweit. geht die Uhr jetzt falsch.3 angeführt werden. dadurch. Modalsatz ` Gliedsatz. Aufforderung. Das Hauptkennzeichen des M. hoffentlich. das möchte ich nicht noch einmal hören. ` Modalverben wie können. geh zurück. siehst du Wiesen und Felder. Konjunktiv. von denen jeweils einige Beispiele im Artikel ` Adverb 4. wird auch ein ` Substantiv mit diesem Genus bezeichnet. salb o(:)n ymhd. hat damals Herr Lehmann die Festrede gehalten. bezeichnet die Art und Weise (die Modalität) des Geschehens. das die Art und Weise eines Geschehens ausdrückt. Wie bei den ` Modaladverbien unterscheidet man auch hier mehrere Unterarten. gibt die begleitenden Umstände des Hauptgeschehens an. der einen übergeordneten Satz durch nähere Angaben über die Art und Weise seines Geschehens ergänzt. ausdrücken (` Satzadverbial). Mitlaut ` Konsonant Mittelhochdeutsch. nicht im Sinne des natürlichen. sollen: eine Aufforderung: du sollst endlich den Brief schreiben. wo du früher gewohnt hast. die die Art und Weise eines Geschehens ausdrückt. gen. der Erfolg war ihm sicher. auch hier geht es meistens um eine Notwendigkeit. Hoffnun- Modalverb Als M. salb a. Vermutungen usw. mhd. ohne nach links und rechts zu blicken. mögen: ein Wunsch: möge es dir gut gehen. der Form nach handelt es sich dabei um ` Konjunktionalsätze. Konjunktion: indem: indem er sich gemächlich eine Zigarre ansteckte. 5 Angabe der örtlichen Erstreckung (Ausdehnung) auf die Frage wie weit?: so weit du blicken kannst. wird durch den Infinitiv ausgedrück. negiert ein Verbot: du darfst nicht mitkommen. eine Aufforderung auszudrücken (hier muss auch die Umschreibung mit würde erwähnt werden).5 . ich mag nicht zu Hause bleiben. sollen.und Gliedsatz das gleiche. eines Ziels auf die Frage wohin?: geh. Mit dem Vergleichssatz berührt sich der Proportionalsatz. wohin du willst!. Als M. umso). dass du die Schraube verstellt hast.3. in dem das Geschehen oder Sein des Hauptsatzes hinsichtlich des Grades (der Intensität) durch Gegenüberstellung zu dem des Gliedsatzes erläutert wird: je (-desto. Es folgen einige Beispiele zum Gebrauch der M. S.Maskulinum 3 Angabe einer Richtung.2 2. fuhr er in seinem Bericht fort. Das Nichteintreten des Begleitumstandes und die Nichtanwendung des Mittels wird durch ohne dass ausgedrückt: er ging aus dem Zimmer. von denen im Artikel ` Adverbialbestimmung 2. verschiedene Einstellungen zur Wirklichkeit bzw. ohne dich anzustrengen. die meist in Verbindung mit dem Infinitiv eines ` Vollverbs gebraucht werden. sie sind auch nicht zu verwechseln mit ` Objektsätzen: ich will euch berichten. bei der es darum geht. Imperativ). Damit verbunden ist eine Vereinfachung des Formenbestandes bei der ` Konjugation und ` Deklination.en besteht in dem so genannten Endsilbenverfall. verbalisieren lassen. Modalität Syntaktisch-semantische Kategorie. müssen: eine durch äuûere Umstände herbeigeführte und dadurch zwingende Notwendigkeit: du musst 1 2 2. gewann er sich viele Freunde (Goethe).1 2.7) wie vermutlich. wo wir im Sommer waren. Der Instrumentalsatz bezeichnet ein Mittel zur Durchführung des Hauptsatzgeschehens: indem. Die eigentliche Handlung. Der Begriff der M. schon e ynhd. leider.

entstammt dem Strukturalismus. mein). z.1 3. du kannst nicht länger bleiben. aber auch in anderen Sprachen. Umlaut). teint. für die Vokale gibt es z.t. Ableitungs-M. Während bei den reinen Vokalen das Gaumensegel hochgezogen ist. Bau) oder Teil eines Lexems ist (z.e. kennt man auch Nasalvokale. `a. Aussageweise Beim ` Verb unterscheidet man drei Modi: den ` Indikativ.ung. durch den eine oder mehrere angesprochene Personen nachdrücklich zu einem Tun aufgefordert werden.1 2. folglich auch in den daher über. embl›me.e haben können.e: Flexions-M.: die unter 2.e kommen nicht als Einzelwörter (Lexeme) vor. dass ich etwas von dir haben will. Auch die M. sondern mit dem Infinitiv: ich habe das nicht tun wollen.3 4 Morphologie ` Wortbildungslehre Mundart ` Dialekt Nasal. mehrfache Schreibweisen: [ˆ] ambassadeur.en treten und der Weiterbildung oder Umwandlung von einer Wortart in eine andere dienen. können: eine Möglichkeit: kannst du Französisch sprechen?. lassen: eine Veranlassung. ich lasse dich nicht mitfahren. so dass auch die Nasengänge in den Sprechraum einbezogen sind. Er-bau.e sind alle M. aber: ich habe das nicht gewollt. soll auf das Fehlen von Flexions. Sie üben lediglich grammatische Funktionen aus und dienen dem Aufbau eines Satzes (an.gruppen stehen. Ausgehend von ihrer Form lassen sich im Deutschen weiterhin unterscheiden: Diskontinuierliche M. M. Väter. ergeben das Gesamtm. Wortbildungslehre. und den ` Imperativ. die häufig einem ` Lexem entspricht (z. Über die Formbildung der unter 2. welche nicht direkt aufeinander folgen.e sind alle M. Null-M. Haus). die zu den veränderlichen Wortarten treten und dabei grammatische Funktionen 2 2. auf. das einen Infinitiv mit zu bei sich hat: du brauchst das nicht zu essen.) können im Prinzip (nicht in jedem einzelnen Fall) ` Lexeme sein (Bau. Hand-schrift. Partizip verbunden. hängt bei Nasalvokalen das Gaumensegel herab.en hinweisen.e oder M. Gang. den Unterschied zwischen / an/ /der/ /Wand/ und / An-lasser/. In anderen Fällen haben sie keinen oder nur begrenzten Inhalt. Bau. Deklination). wobei es im Wesentlichen um die Segmentierung von Wörtern bzw. hast du lange warten müssen? 2.6 genannten M.e und AbleitungsM. reiten.en werden mit haben zusammengesetzt. bei denen die Nasenhöhle zur Artikulation benötigt wird. die im Anschluss an freie M. Welt-bild. Ritt. obwohl sie die Form der unter 2.e werden die ` Konsonanten (1. Im Französischen. Basism. Nasallaut Als N. so dass der Luftstrom seinen Ausweg nur durch die Mundöffnung findet.s ausgedrückt (` Ablaut. Ä [ú] parfum. kann auch ohne Vollverb gebraucht werden: er kann schon gut Deutsch. B. bin gewesen. Sofern im konkreten Fall eine Identität zwischen den beiden Phänomenen besteht. B. Man kennt im Französischen 4 Nasalvokale. Gebundene M.e. Be-bau. B. T. b) Person: 1 und 3. Reims. besteht bau-en aus zwei.] bezeichnet. Alternations-M.e: mehrere Morphe. etwa durch besondere Wör- .en (` Konjugation. ist sie rein zufällig. geh-en. mit dem der Sprecher etwas als wirklich stattfindend oder stattgefunden aussagt. B..er).t. Saint-Germain. Das fehlende Vollverb (sprechen. ` Präfix.2 nommenen Fremdwörtern. [4] impromptu.e: sie bezeichnen Leerstellen. die durch verschie. den ` Konjunktiv. [5] fait accompli.2 beschriebenen Funktionen werden durch phonematische ¾nderungen (` Phonem) innerhalb eines M.er.1 dene Mittel realisiert wird. Die Perfektformen aller M.: ge-lande. trinken) ergibt sich in solchen Fällen aus dem Kontext.6 2.e als morphologische Einheiten sind grundsätzlich von ` Silben als den konkreten Lauteinheiten eines Wortes zu trennen. oder verschiedene Wortstämme nehmen die entsprechenden Aufgaben wahr: flieh-en.en verschiedene Klassifizierungstypen: Ausgehend von ihrer Funktion: Freie M. Der Begriff M. jedenfalls nicht als wirklich dargestellt wird. Das Null-M. vgl.Negation pünktlich sein. Sie werden in der traditionellen Grammatik als ` Affixe bezeichnet. dadurch erscheinen die Laute gegenüber den reinen Vokalen etwas getrübt. enf ant terrible. (Vgl. in der Schrift folgt m oder n. B. faim. die zu freien M.en zusammensetzen (z. ein Daraufhinwirken: lass dir doch ein neues Kleid nähen!. Je nach Untersuchungsaspekt unterscheidet man bei den M. sein. Mensch. Einerseits kann sich eine Silbe aus mehreren M. 3 3.2 3. Dunkerque.oder Ableitungs-M.e. Montmartre. ging: a) Tempus: Imperfekt. ich hätte lieber den Pudding essen mögen (ich hätte ihn lieber gemocht).st. Von modalem Gebrauch spricht man auch bei negiertem brauchen. Entsprechend: du hättest schreiben sollen. negiert eine im Allgemeinen wohl gültige oder zu erwartende. ge-koch. Wortbildungen geht.2): [m]. Vater. Verneinung Vielseitige sprachliche Kategorie. die Bildung des Imperativs geh-é zu gehen und die Ableitung von Schlaf-é zu schlafen. B. jedoch in Kombination mit einem Infinitiv nicht mit dem 2.2 Nebensatz ` Gliedsatz Negation.1 zuletzt genannten M.7 3 4 5 6 Modus. gehören hierher (gröû.e (Grundm. ausüben. [n] und 1 [. sondern die durch andere Elemente getrennt sind. geh.en). Mann. es berührt sich mit verneintem müssen.1 bis 2. c) Numerus: Singular).3. welche die Komparation ausdrücken. im Einzelfall aber nicht zwingende Notwendigkeit: du musst nicht denken. z. Monophthong ` Vokal 1 Morphem Kleinste funktionale Einheit einer Sprache. das Kind mag keine Milch. Das M. andererseits kann ein einzelnes Morphem aus mehreren Silben bestehen: ges-tern.en ` Konjugation 2. durch den etwas als wünschenswert oder möglich. er-bau-en aus drei M. intØrieur. ich habe nicht bleiben dürfen. floh. z. Suffix Man unterscheidet hier Flexions-M.

anorganisch. legt ein Geständnis ab. Schreiber. Erscheinungsform der deutschen Sprache in der Neuzeit (ab ~ 1350). das wird er kaum tun. Klingel.e.in einigen Fällen auch eine verstärkende Bedeutung [also nicht verneinend] haben kann: Unkosten. nie und nimmer. Partizipien) durch bestimmte Morpheme: durch das ` Präfix un-: Unruhe. Nomen acti Von einem Verb abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung des Ergebnisses einer Handlung: eine tiefe Grube.. Nomen agentis Von einem Verb abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung eines Handelnden: der Reiter.[z a:gen]. Lehrling. B. unangenehm. perfektiv ` Aktionsart Nomen Oberbegriff für die deklinierbaren Wortarten. er besitzt groûe Kenntnisse. Aberglaube. nicht unbedenklich. durch bestimmte Pronomina: niemand/nichts (zu: jemand/etwas). Deutsch entspricht die doppelte N. nhd. das Glas hat einen Sprung.1 2. Überzieher.e als relativ einheitliche Schriftsprache durch. um eine bisher nicht bekannte Erscheinung zu erfassen. Neuhochdeutsch. nicht im Sinne des natürlichen. sondern des grammatischen Geschlechts (` Genus). Als N. Durch die Dehnung in offener Silbe õ werden Vokallängen bewirkt (z. ich habe durchaus nicht diese Absicht. Geschworene. Gegenbegriff: ` Nomen agentis Nomen proprium ` Eigenname . Bei der Monophthongierung wird ein ` Diphthong in einen einfachen Vokal verwandelt (z. durch Zusammensetzung mit nicht-: Nichtfachmann. also Doppelvokalen (z. nichtöffentlich (oder: nicht öffentlich). g ut ). Die Verneinung von Nomina (Substantiven. noch nicht ganz. Sing.2 5. Präs. Gegenüber anderen germanischen Sprachen (` Indogermanisch) weist das N. Unter den verschiedenen Dialekten setzt sich im Laufe des 18. nichts für ungut.1 5. ich habe gar nicht aufgepasst. aus dem Griechischen: anomal. Gegenbegriff: ` Nomen patientis Nomen Instrumenti Von einem Verb abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung eines Geräts: Bohrer. nhd. das sich durch Monophthongierung. Reisende. ein kostbarer Fund. Am Anfang der Entwicklung dieser Sprachstufe steht das Frühn. Eindringling.en ist in starkem Maûe durch die Bibelübersetzung Luthers. das hat nicht Hans. Schläfer. Spaziergang.3 m Ïn. Zug (Eisenbahn). g uot. Emporkömmling. Ampelkoalition. Im Rahmen der Diphthongierung verändern sich einfache (lange) Vokale zu Diphthongen. nicht durativ. ungepflegt. In Fremdwörtern begegnen Präfixe. die Eröffnung des neuen Ladens erfolgt am . disqualifizieren. eine kleine Öffnung. im weiteren Sinn werden ihm auch die deklinierbaren ` Numeralia und die ` Pronomina sowie der ` Artikel untergeordnet. Jh.3 6 Nomen Actionis Von einem Verb abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung einer Handlung: er setzt zum Sprung an. Die Entstehung des Frühn. impotent. Kassierer. Nichteinmischung. m ein).. der Sträfling. nhd. das ist nicht ungefährlich. Ortsbezogen: nirgends.2 2. Ind. kein (zu: [irgend]ein). zeitbezogen: nie(mals). die ebenfalls eine verneinende Wirkung haben: abnorm. parsen. Eine abgeschwächte Verneinung wird durch das Adverb kaum im Sinne von ¹beinahe nicht. Adjektiven.Neologismus ter oder durch bestimmte Morpheme. Turner. mhd. widerrechtlich. Neologismus Zu einer bestimmten Zeit neu gebildetes Wort.e folgende Kennzeichen auf: ` Auslautverhärtung. Hebel.. B. Beim ` Verb werden ` Infinitiv und ` Partizip als 2 Nominalformen bezeichnet. das Gespräch begann am . ausgeprägtes Flexionssystem (` Deklination. des veralteten Verbs geschweigen): Ich war noch nicht in England. die Erfindung des Buchdrucks sowie das Aufkommen des Bürgertums geprägt. eine Wortgruppe im Satz oder auf den ganzen Satz beziehen. indirekt. geschweige (denn) in Amerika. B. dass un. mhd. Dirigent. nichtrostend (oder: nicht rostend ). Sänger. nhd. sondern Peter gesagt. wahrscheinlich nichtª ausgedrückt: das glaube ich kaum. das N. Schwätzer. Diphthongierung und Dehnung in offener Silbe auszeichnet. Sie kann sich auf ein einzelnes Wort. Nonkonformismus. Schere. der Wurf gelang. An ein verneintes Glied wird eine Steigerung im Sinne von ¹noch wenigerª angeschlossen durch geschweige (denn) (zur Konjunktion erstarrte 1. wird auch ein ` Substantiv mit diesem Genus bezeichnet. besichtigt eine Ausstellung. diesen Vorfall kann man nicht ungeschehen machen (man muss ihn als geschehen hinnehmen). für 1 Substantiv und ` Adjektiv. Verhör. kaum hundert Zuhörer waren anwesend. kein Mensch ist unsterblich. Dazu werden die üblichen Wortbildungsmittel verwendet: Kombination bekannter ` Morpheme: Umwelttonne. 2. Pfeife. Die Verneinung durch Negationswörter: durch die Partikel nicht: Fritz raucht nicht. ` Entlehnungen aus anderen Sprachen: campen. Konjugation). (zu beachten ist dabei. Leuchter. Eine Verstärkung von nicht wird durch Vorsatz von gar oder durchaus erreicht. 4 5 5. Masseur. antichristlich. Nichtraucher. durch das Konjunktionspaar weder noch: wir sind auf der Reise weder durch Bonn noch durch Köln gekommen..4 3 Neutrum Sächliches Geschlecht der ` Nomen (und ` Pronomen). sagen [z agen].. auf die sich die Handlung richtet: die Geliebte. kontraproduktiv. durch bestimmte Adverbien: keinesfalls. mhd. das Treffen der Freunde. 2 2. Unwetter). die Firma richtete eine Niederlassung ein. Wälzer (Buch). Nomen patientis Von einem Verb abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung einer Person oder Sache.. bes. Missgunst. (durch ein Negativwort vor einem durch Präfix verneinten Nomen) einer Bejahung: es ist nicht unangenehm. der Hinterlader.

Dritte. Die hier in Klammern gesetzten Stützwörter haben die Funktion. die letzteren werden heute den ` Indefinitpronomen und den ` Zahladjektiven zugeordnet. Eitelkeit. von diesen werden abgeleitet: Verteilungszahlwörter (Distributiva) durch Voranstellung von je. 1. Präpositionalobjekt: ich ärgere mich (darüber). ordo) ein Endglied heraus: der Erste. die mit den O. zehnmal. 3 Die Klassifizierung der bestimmten Zahlwörter in der traditionellen Grammatik beruht auf der Unterscheidung von Kardinal. aber im pluralischen Sinn: ös werd©s enk wieder z©samma nehma müaû©n (L. dass ich dich antreffe = dich anzutreffen.en gemeinsam ha- Numerus. Dritte. hast du zweimal geklingelt?. Nominalisierung ` Ableitung eines Substantivs (¹Nomenª im engeren Sinne) aus einer anderen Wortart: Adjektiv: reif ± die Reifung.Ordinalzahl Nomen Qualitatis Von einem Adjektiv abgeleitetes Substantiv zur Bezeichnung einer Eigenschaft. kennzeichnet im Satz das ` Subjekt sowie das Prädikatsnomen (` Prädikativ). Wiederholungszahlwörter (Iterativa) durch Anfügung von -mal (als Adverb gekennzeichnet. Milde. welche darauf abzielt. wohin das führen soll. in denen unter Wegfall des Endungs-t das Suffix -tel (= Teil) angefügt wird (Substantiv): Drittel. bei denen die verbale Aussage durch Adverbialbestimmungen vervollständigt wird. nach ihrer Bildungsweise benannt. ihren Freund zu besuchen (Akkusativobjekt). Dreistigkeit. präskriptiv Eigenschaft einer sprachwissenschaftlichen Betrachtungsweise. ` Zahladverb): erstens.e werden nach dem jeweiligen Kasus bzw. 4 Im Einzelnen wird unterschieden: 4. alle anderen von ihnen abgeleiteten Wörter wurden den entsprechenden Wortarten zugeordnet. Die Art und Anzahl dieser ` Ergänzungen wird durch die ` Valenz bzw. bei der Übung werden die Arme je viermal seitwärts und vorwärts gehoben. Ebenso stehen die Anredeformen in diesem ` Kasus. Zweite. Zwanzigste. 4. zweitens. drittens (vgl. 1 2 Numerale. Aufzählungswörter durch Anfügung der Endung -ens (Adverb. warum du nicht gekommen bist. hundert. ob du Recht hast. Oberbegriff für ` Singular (Einzahl). Von einem im Indogermanischen vorhandenen Dual (Zweizahl.und Ordinalzahlen. Gattungszahlwörter durch Anfügung von -lei an die Genitivformen auf -er (Adjektiv): zweierlei Tuch. Ernst. Die O. Hundertste. sie drücken eine zahlenmäûig wiederkehrende Verteilung aus: je drei Mann wurden ausgeschickt. Hitze. dass du nicht aufgepasst hast. 2 In der älteren Grammatik unterschied man zwischen bestimmten und ` unbestimmten Zahlwörtern. Thoma: Erster Klasse). das den Bezugspunkt des Verbalvorgangs charakterisiert und somit die Aussage über das ` Subjekt ergänzt. ich wünsche. Dualis (paarweise vorkommende Elemente) und ` Plural (Mehrzahl). sonst -te. Zahlwort 1 Gruppe von Wörtern. das präpositionale Verhältnis zu verdeutlichen. ös (ihr) und enk (euch) Spuren erhalten. im Bairischen es. Genitivobjekt (selten): wir müssen uns noch einmal vergewissern. Sie haben für Erste und von Zwanzigste an die Endung -ste. Schönheit. normativ. Vervielfältigungszahlwörter (Multiplicativa) durch Anfügung von -fach oder -fältig (im Wörterbuch dem Adjektiv zugeordnet): die A-Schule hat die dreifache Schülerzahl der B-Schule. Armut. wem wir wollen (Probe: wir helfen ihm jetzt).2 die ` Ordinalzahlen: der Erste. Satzergänzung ` Satzglied. Werfall Die ¹Nennformª eines ` Nomens ohne Deklinationsendung (` Deklination). Im Satz müssen Subjekt und Prädikat im Numerus in 2 der Regel übereinstimmen (` Kongruenz). z. ich habe den Kindern erlaubt. die Sprache nicht nur zu beschreiben (dieses wäre deskriptiv). Krankheit. (` Nomen) und des Verbs. 3 4 5 6 obligatorisch ` Aktant Ordinalzahl. dass du an mich gedacht hast. Tausendste. Häufig treten an die Stelle von Objektsätzen auch Infinitivgruppen mit zu: ich hoffe. Verb: laufen ± der Läufer. dass du mich besuchst = besser: mich zu besuchen (Präpositionalobjekt). Objekt. Zwanzigstel. Man unterscheidet dementsprechend: ` Genitivobjekt ` Dativobjekt ` Akkusativobjekt ` Präpositionalobjekt Objektergänzungen ` Ergänzungen der verbalen Aussage durch ` Objekte im Unterschied zu Umstandsergänzungen. ` Substantivierung Nominativ. Zahl 1 Grammatische Kategorie der nominalen Wortarten . Im Gegensatz zur alten Rechtschreibung werden substantivierte Ordnungszahlen jetzt groûgeschrieben. von diesen werden abgeleitet: die ` Bruchzahlen. B. Zweite.en heben aus einer ansteigenden Zahlen¹reiheª 1 (lat. die Superlativadverbien bestens. ich habe dich oft (dazu) aufgefordert. ich weiû nicht. Fall. Objektsatz ` Gliedsatz. der die Funktion eines Objektes zum Verb des übergeordneten Satzes übernimmt als: Akkusativobjekt: ich habe gehört. eines Zustandes: Gröûe.1 die ` Kardinalzahlen: eins. Viertel. Paarigkeit) sind bei uns nur noch in Dialekten. drei. Hundertste. sie sind häufig nicht weglassbar. Alter. Die O. wenigstens). zwei. ich danke dir (dafür). Ordnungszahl Eine Art des ` Numerals. Zwanzigste. ` Zahladverb): einmal. Der N. was der Mann gesagt hat (Probe: wir müssen uns noch einmal dessen vergewissern). Insbesondere die Endung -ste weist auf die Bildung der ` Superlative hin. zehn. Nur diese sind im Wörterbuch noch als Numeralia gekennzeichnet. die aufgrund ihrer inhaltlichen Gemeinsamkeit in manchen Grammatiken zu einer besonderen ` Wortart zusammengefasst werden. sondern Normen für ihren ¹richtigenª und ¹gutenª Gebrauch aufzustellen. tausend. dass du in Rom warst (Probe: ich habe es gehört ). Dativobjekt: wir helfen jetzt. a. dass du hier bleibst. ` Rektion des finiten Verbs bestimmt.

hast sie umgangen. zerreiûen. wenn sie in Relativ. ich komme zurück. habe bewohnt. und zwar steht das 1.. Wortinterne Paradigmen sind beispielsweise die Flexionsreihen der ` Deklination und der ` Konjugation: das Haus.en können ein Akkusativobjekt bei sich haben. Wortstellung 2. Ina gehören zum engsten Freundeskreis. unfest: widerspiegeln. herab. -her. h. so können anstelle der Gedankenstriche bzw. Gegenbegriff: ` Syntagma Parataxe Gleichordnendes Gefüge von ` Satzgliedern oder Sätzen. Die Mannschaft ± sie hatte es sich redlich verdient ± feierte nach dem Spiel gebührend den Sieg.und Konjunktionalsätzen und dadurch am Satzschluss stehen (` trennbarer Verbteil): abschreiben. -her. auch wenn das einfache Verb (z. versalzen. oder.en werden gebildet mit über-. hochheben. umher. hinter-. entfallen. ich zerreiûe. Glieder nur in den infiniten Formen des Verbs (Infinitiv. dass sie ebenfalls die ¹Höchststufeª einer Reihe angeben. während bei festen ` P. Zwanzigstel. P.en sind überwiegend unfest. als ich durcharbeitete. unfest (nicht lokal): ich arbeite den Text durch.en werden u. als ich zurückkam. unfest: der Soldat ging zum Feind über. ich liefere ab. hin. dar. -hin. (Die P. treten Abgrenzungsprobleme gegenüber dem Wortbildungstyp der ` Zusammensetzung auf: emporarbeiten. wobei ver. . Klaus . weil man sie mir unterstellte. mit dem man die vier nicht flektierbaren ` Wortarten ` Adverb. -auf. zweitens. besonders dort. Partizip das Präfix ge.en werden abgeleitet: ` Bruchzahlen: ein Drittel. Sonst werden die Glieder getrennt. -ein. z.gebildet. als er überging.en vor: hintergehen (= nach hinten gehen). unfest: ich hole mein Buch wieder (= zurück). welcher abschrieb. wenn ich es wiederhole. einher. Die durch die P. habe zerrissen. ` Konjunktion und ` Interjektion zusammenfasst. Bei zusammengesetzten O. 2 Von O. wo es sich bei dem Partikelteil um ein adverbiales Element handelt. abgeschrieben. der in einen übergeordneten Satz eingeschoben und von Kommas eingeschlossen ist. haben sie durchfahren. In einigen Fällen. wenn er den Hunger übergeht. -bei. kein besonderer Nachdruck. ausgedrückte Nebenordnung wird im Deutschen markiert durch: ` koordinierende ` Konjunktionen (= syndetisch. Entsprechend bei P. Tante Emma) geht (rennt.1 2. ist übergegangen.4 Partizip. unfest: ich stelle mich bei dem Regen lieber unter. (tel = Teil). in Gedankenstriche (7) oder ` Klammern (1. nach. das Haus. auf.) Partikel Oberbegriff. B. hat ihn hintergangen.ornativ ben. wenn ich mich nicht unterstellte. springt) über (auf) die Straûe (den Weg). z. ` Präposition. asyndetische Reihung (= unverbundene Aneinanderreihung): Heiner . des Hauses.3). weil ich zerreiûe.en trägt das 1. d. unter-. hat sie mir unterstellt.1): ich schreibe den Aufsatz noch einmal auf besseres Papier ab. ein. bei ihnen fällt im 2. daran. ` gleichgeordnete Gliedsätze): und. um: fest: du umgehst die Vorschrift. einem Gliedsatz (6. dessen (deren) formale Unabhängigkeit vom eigentlichen Satzverband durch die Interpunktion gekennzeichnet ist: meist ist die P. weil ich ablieferte. weggehen. her. mit. hinter: in der Hochsprache kommen nur feste Verbindungen vor: sie hinterging ihn. durch-. die man durch Anfügung der Endung -ens bildet: erstens. dagegen kommen umgangssprachlich auch unfeste P.. ist nicht zu verwechseln mit dem Zwischenoder Einschubsatz. ich gehe hinter. Glied (der Verbalstamm) betont ist. Feste P. Gegenbegriff: ` Hypotaxe Parenthese. weil ich bewohne. Einundachtzigste. Partizip) und bei den finiten Verbformen. aus. -an usw.am häufigsten Anwendung findet: bewohnen. zusammen. hat jedoch jetzt den Charakter von einem ` Präfix. fortfahren. hinab.1 Paradigma Menge von Elementen. (` Präfixbildung) 2 2. ver-. Schaltsatz. drittens (vgl. unfest: ein Gerücht geht um. wi(e)der-: über: fest: er übergeht den Hunger. vorbei. vor. -an usw. Zweihundertunderste. gehen) intransitiv ist. Partikelverb 1 Verbreiteter verbaler Wortbildungstyp: anfangen.en ergeben sich bei der Masse der Partikeln: ab. als wir sie durchfuhren. B. ornativ ` Aktionsart Orthographie ` Rechtschreibung Palatal. ist umgegangen. (Ein)tausendfünfhundertundachte. -vor. um-. dem Haus.en ist nur das letzte Glied eine O. Aufzählungswörter (` Zahladverbien). er-. habe es wiedergeholt. Klammern auch Kommas stehen. -zu. Bei solchen unfesten P. bin zurückgekommen. durch: fest: wir durchfahren die Stadt. der Partikelteil ist dabei häufig aus ei- ner Präposition oder einem Adverb hervorgegangen.: der Dreiundvierzigste. B. die Superlative bestens. wenn ich sie wiederhole.en mit wider-: fest: widersprechen. wieder: fest: ich wiederhole meine Worte. wenn du sie umgehst. weder an die Person noch an den Numerus gebundene Form des ` Verbs. zurück usw. will mich unterstellen. weil sie ihn hinterging. Einschaltung Ein in einen Satz eingeschobener Satz (manchmal auch ein Wort oder eine Wortgruppe).. zu.2) eingeschlossen. erste ist Superlativ zum Komparativ eher = der Früheste. a. wenigstens). habe abgeliefert. ent-. Glied stets den Hauptton.2 2. u. 1.3 2. -an -aus. unter: fest: man unterstellt mir die Behauptung. aufhören. abschreibend. fest verbunden sind die 1. mit den Präfixen be-. er hatte nun alle Arbeiten erledigt und ging nach Hause. habe sie wiederholt. als es umging. Mittelwort Neben dem ` Infinitiv eine infinite (nicht konjugierte). die an bestimmter Position im Satz oder auch im Wort austauschbar sind: Er (Peter. wenn ich abschreibe. entgegen. -in. Feste und unfeste P. an. bei. habe durchgearbeitet.en das 2.weg (` oben umgehen). zer. hat ihn übergangen. Glied dann meist am Satzende (` Satzklammer. Vordergaumenlaut ` Konsonant 1. Nur unfeste P. hintan. Feste P. ich bewohne. 2. Liegt auf der P.

2). des Präsens (auch P. suchte uns sogleich auf. der gelungene Streich. durch eine präpositionale Ergänzung mit von ausgedrücken. genannt): lesend. er sah sich von den Nachbarn getäuscht. Nach der Art des Verbalgeschehens unterscheidet man zwei Kategorien des Passivs: Das Vorgangspassiv setzt sich zusammen aus dem Partizip Perfekt des ` Vollverbs und einer Form des ` Hilfsverbs werden. ein brennendes Interesse. freut sich.3 2. Das durch das Verb ausgedrückte Geschehen wird hier als Vorgang und nicht als statischer Zustand dargestellt: der Lack wird entfernt.1 3. Man spricht hier von persönlichem P. Aktiv: die Firma Meyer baut ein Haus. P. daher veraltet ¹Leideformª). In adverbialer Funktion: zähneknirschend ging er weg. Frau Lehmann bekommt ein Kind. ob es sich wirklich um ein P. zu einem Substantiv. Das P. nimmt: Der Satz Herr Sch. da waren die bürgerlichen Gruppen.3 2 2. * der Traum zerstört. eingetroffen. Hier wird das Subjekt nur durch das Pronomen es vertreten. untrennbarer Verbteil. der Abgeordnete. des Perfekts stellt ein Geschehen oder Sein als vollendet oder vollzogen hin (Vollendungsform). fürchtet. suchte uns sogleich auf lässt sich ver-kürzen zu: Herr Sch. Das Subjekt (` Agens) des Aktivs lässt sich im P.und Superlativbildungen vor: ein treffenderer Ausdruck. es handelt sich dabei um ` intransitive Vorgangsverben mit perfektiver Bedeutung (` Aktionsart 2). Prädikativisch gebraucht wird das P. handelt. der pünktlich in Bremen eingetroffen war. die sinnvollste Lösung. es kann dir nicht geraten werden (dir kann nicht geraten werden). ist unbedingt zu vermeiden = der F. der Mann war sehr entgegenkommend (` Adjektiv 3. genannt): gelesen. Das Zustandsp. d.2): das P. In adverbialer Verwendung: das hast du treffend gesagt. ein unbedingt zu vermeidender Fehler = der F. der Sterbende. in bestimmtester Form.1 1. Auch reflexive Verben sind nicht passivfähig: er schämt. Substantive: der Vorsitzende. Dasselbe gilt auch für ` unpersönliche Verben: es regnet. das P. welches bei entsprechender Satzstellung auch weggelassen werden kann: es wurde viel gearbeitet. Das P. eine zuvorkommende Haltung. das eine Möglichkeit oder Notwendigkeit ausdrückt: seine leicht zu durchschauenden Absichten = die Absichten sind leicht zu durchschauen = es ist leicht.satzes verwandelt werden.. kann wie jede Verbalform weitere Ergänzungen zu sich nehmen: er hatte die ein wenig tief liegenden Augen seines Vaters. der Traum ist zerstört worden. die freie Hand mit zierlichen kleinen Gesten bewegend. des dadurch entstandenen Zustands bezeichnet: das gefallene Laub. des Perfekts (auch P. Der Übergang vom Partizip zum Adjektiv ist flieûend.2 Partizipialsatz. eilend.1). auf das eine Handlung gerichtet ist. Bei der unter ` 1 besprochenen Umformungsmöglichkeit von Aktivsätzen in P. Perfekt Aktiv: die Leidenschaft ist gekommen. Passiv: das Haus wird (von der Firma Meyer) gebaut.. In beiden Fällen beruht die Bildung auf einer Form von sein in Kombination mit dem Partizip Perfekt. Gelegentlich kommen wie bei Adjektiven Komparativ. wenig zahlreich und auf die groûen Städte beschränkt.2 3 3. Das P. geeilt. Mit vorangestelltem zu ergibt sich das sog. die sich hieraus ergebenden Folgen. die Flucht des überstürzt auf den Thron gesetzten Königs.2 2. Gerundiv.2 3. Im Gegensatz zum ` Aktiv ist beim P. Passiv.2 2 2. Es kann attributive Funktion haben: brennende Sonne (` Adjektiv 3. also das Objekt eines transitiven Verbs: die gebratene Gans. auf das eine Handlung gerichtet ist (grammatisches Subjekt ` Subjekt 3. bilden.. Adjektive: ein dringender Brief. des Präsens stellt ein Geschehen oder Sein als ablaufend oder bestehend dar. 1 1. Um festzustellen. Durch Wechsel der Wortart ergeben sich aus dem P.Patiens Zwei Formen werden unterschieden (` Konjugation 1. (` Adjektiv 3. Das P.3).sätze ist Folgendes zu beachten: Bei ` transitiven Verben kann das Akkustivobjekt des Aktivsatzes (Patiens) in das Subjekt des P. Zu Besonderheiten in der Bildung trennbarer. Es wird attributiv gebraucht: zu einem Substantiv. Von manchen transitiven Verben lässt sich kein Passiv bilden: hier hast du eine Mark. das Gerät war nicht angeschlossen. kann für alle Zeitstufen gebildet werden (` Konjugation 3). Zustandspassiv Präsens: der Traum ist zerstört. Das Zustandspassiv wird gebildet durch das Partizip Perfekt des Vollverbs in Verbindung mit einer Form des Hilfsverbs sein: die Straûe ist von Autos völlig verstopft.oder ` Konjunktionalsatzes über- Patiens Im Gegensatz zum ` Agens Element innerhalb eines Satzes. A.1). sagte er . das das Ziel (Patiens) einer vollzogenen Handlung bezeichnet. er sprach gebrochen Deutsch. das wird dringend gebraucht. muss unbedingt vermieden werden. Eine weitere Probe ist die Rückführung in das Präsens Aktiv: die Zeit kommt (nur auf der Grundlage des Perfekt Aktiv möglich). kann die Form worden hinzugefügt werden: * die Zeit ist gekommen worden. der Geschworene. Leideform Eine der beiden Handlungsrichtungen des Verbs (` Genus Verbi). die Treppe wurde geputzt.1 4 3. in dem eine Partizipialgruppe die Funktion eines Relativ. zu durchschauen. es rauscht.1 3 3. des Perfekts auch über die zusammengesetzten Verbalformen wie ich bin gelaufen hinaus: der Brief liegt in der Schublade aufbewahrt. (Beispiel: ` 1). In prädikativer Funktion: der Vorgang war durchaus verblüffend. I oder 1. P. pünktlich in B. sondern wird repräsentiert durch das Ziel (` Patiens. der treffende Ausdruck. eine ausgesprochene Abneigung.1 1 1. ` Passiv 1 . das den Träger (Agens) eines abgeschlossenen Vorgangs bzw. das Subjekt nicht mit dem Handelnden identisch. die zuvorkommendste Haltung. der sie ausgeliefert waren. II oder 2. Mittelwortsatz ` Gliedsatz. erbittert über die unzulängliche Führung. im Präsens und Präteritum darf nicht mit dem Perfekt und Plusquamperfekt des Aktivs verwechselt werden. Sowohl transitive als auch ` intransitive Verben können jedoch ein unpersönliches P. Oft wird das Attribut mit längeren Ergänzungen auch unflektiert nachgestellt: die Soldaten kehrten heim..

2 Im Hinblick auf diesen Gegenwartsbezug steht das P. deteriorativ Semantische Eigenschaft von Ausdrücken mit abwertender. P. nicht Gift. sondern durch das Possessivpronomen ersetzt. Attributiv werden die Genitivformen bei Substantiven kaum gebraucht. ich habe das vergessen (weiû es jetzt nicht mehr. Pers. und Plur. Pers. Teil III. du kämmst dich. ich meiner mir mich wir unser uns uns du deiner dir dich ihr euer euch euch 2. wie sie ausgefallen ist). was ich dir reiche (Lessing). heute haben wir eine Mathematikarbeit geschrieben (ich bin gespannt. Pers. euer. auf das. Phonem Die kleinste bedeutungsunterscheidende sprachliche Einheit. was besprochen wird. 3 Bedeutungswandel beispielsweise des Wortes Weib vom neutralen Begriff der erwachsenen Frau bzw.2) bezeichnet wird und eine gefühlsmäûige Anteilnahme des Sprechers oder des Angesprochenen ausdrückt: pass mir gut auf! Die 3. oder weist auf ein folgendes Prädikativ hin: es ist spät. die Mutter hat Kuchen gebacken (wir können ihn jetzt essen). Akk. Nom. dass wir Ihrer gedenken werden. 4 ersetzt das ` Reflexivpronomen das Objekt: ich wasche mich. Solche semantischen Einheiten entstehen durch: 1 Wortbildungsmittel in Form von ` Suffixen bzw. Akk. hieû im Mittelhochdeutschen und noch bei Luther mein. wohl in Anlehnung an unser. Ge. dass du Unrecht hast? Es nimmt auch ein vorangegangenes ` Prädikativ wieder auf: bist du zufrieden? ich bin es. persönliches Fürwort 1 Eine Untergruppe des ` Pronomens (3. im Spätmittelhochdeutschen kam. Für die 2. auch: unsereiner. es führen viele Wege nach Rom. Der Gen. dein Hut. wir. sie. sie. es irrt der Mensch. sie haben©s (= es = dessen) kein© Gewinn (Luther). das gilt besonders. es seiner ihm es Plur. Gen. wenn das Subjekt ein Gliedsatz ist: es ist nicht gut.1) der Vergangenheit. Person oder eine Gruppe. oder eine Infinitivgruppe mit zu: es ist nicht schön. das mitansehen zu müssen. auf: Nom. solang er strebt. du. deiner (seiner) auf. ist bezogen auf denjenigen (diejenigen). die anstelle eines Substantivs steht: sie ¹nenntª bestimmte Personen (auch Gegenstände): (ich. Anzahl und Art der P. Personen nicht gekennzeichnet. ihr. die Sprecher und Hörer bekannt sind (` Anapher). Ihnen vertrauen und Sie hoch schätzen. Ihrer. sich = ` Reflexivpronomen. der Ehefrau zur abfälligen Bezeichnung für Frau. müde.(Geplärre). P.s ein.pejorativ pejorativ. z. es war im Mittelhochdeutschen auch Genitivform. Personalpronomen. ihm Akk. er kauft sich ein Haus. Person(en). er. gegenüber der Feststellung: wir waren in Italien). es. tritt als Höflichkeitsform die groûgeschriebene 3. Die Beschreibung des P.objekt). die die ` finiten Verbformen (zusammen mit der Kategorie des ` Numerus) kennzeichnet. Krauts zur Bezeichnung der deutschen Soldaten bzw. dass der Mensch allein sei. 2. sein): Und als der Herre mein ansichtig ward (Schiller. und 2. die im Singular nach dem Genus unterschieden werden: Sing. ` Präfixen: -ler (Umstürzler). Ursprünglich partitiver Genitiv bei Zahlwörtern: unser drei. nur in Verbindung mit aller kommt das Genitivattribut vor: aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn (Luther). Sing. der 3. . ihn Fem. mit der 2. über den (die) gesprochen wird bzw. gegenüber: ich vergaû das [bald wieder] ). treten Formen des P. Person hat folgende Formen. 1). Dat.4 3 3. negativer ` Konnotation. Pers. wir erhofften uns bessere Zustände (Dativobjekt). für die 1. also meine Socke. Sie: seien Sie versichert.3 Perfekt. und 2. Deshalb ist das vergangene Geschehen häufig für die Gegenwart bedeutsam: ich habe Recht behalten (habe jetzt noch Recht). du. Eine besondere Form für das Reflexivpronomen gibt es also nur für die 3. P. wir sind in Italien gewesen (und denken jetzt noch gern daran. der sich der Sprecher zugehörig fühlt.. 2 Neubildungen: engl. perfektiv ` Aktionsart Person Grammatische Kategorie des ` Verbs.6 u. sie tröstet sich (Akk. die in der lat. -isch (kindisch). seiner Dat. wir bezeichnen die sprechende 1. 2. der Deutschen im Allgemeinen.e sind von Sprache zu Sprache verschieden. die Form meiner. 3 Über die Bildung der Perfektformen ` Konjugation 2. Pers. /m/ und /d/ in mein-dein. Mask. als Tempus in Gegensatz zum ` Präteritum. In der gesprochenen Sprache verwischen sich jedoch allmählich die Unterschiede zwischen diesen beiden Zeitformen.inventars einer Sprache er- Das Geschlecht ist bei diesen 1.) begegnet es: willst du (es) gar nicht einsehen.2 2. es ist Arznei. Sing. Die 1. Gen.1). bezeichnet den Sprecher selbst. Sie. die 3. wobei das aus der Sicht der Engländer spezifische Kennzeichen des Sauerkrautessens auf die gesamte Person (Nation) übertragen wird. Grammatik als Dativus ethicus (` Dativ 2. das ein vergangenes Geschehen oder Sein meist aus dem Blickwinkel der Gegenwart betrachtet. -ling (Schwächling). Plur. Ihnen. sie ihrer ihnen sie 2.1 es erscheint: 3.2 oft als Vorläufer des eigentlichen Subjekts und ermöglicht seine betonte Endstellung: es war einmal ein Müller. Ein umgangssprachlicher Gebrauch ist die (im Sinnzusammenhang entbehrliche) Verwendung des Dativs. wendet sich der Sprecher an einen (oder mehrere) Hörer.1 Die Deklination zeigt folgende Formen: Nom. Wenn Subjekt und Objekt eines Satzes identisch sind. wird Frühling. der war arm. Dat. sie hat sich in Resten erhalten: ich bin es (= dessen) satt. (` unpersönliches Verb) Auch als (entbehrlicher) Vorläufer eines Objektsatzes (Akk. ein Rest der alten Form begegnet im Blumennamen Vergissmeinnicht. dein (auch: 3. sie ihrer ihr sie Neutr. 3. B. ihr die angesprochene(n) 2. Vergangenheit 1 Ein ` Tempus (` Konjugation 1. ` 4). er Gen. 2 ich.

Etage Im Einzelfall lässt sich jedoch die P. Pfingsten. kann durch die Hilfsfrage ¹Wie verhält sich das Subjekt?ª bzw. ` Numerus. euer.formen bei Nomina ` Deklination.) auf: (Beispiele:) wem gehört der Füller? ± das ist mein er. Akk. d. b. steht in den Zeitformen ` Präsens und ` Präteritum. Sportler. Schachfigur. im Unterschied zur ` Phonetik. da das etymologische Kriterium unscharf ist. es drückt gegenüber einem vergangenen Geschehen ein zeitlich noch vorausliegendes Geschehen aus: als (nachdem. Satzaussage ` Satzglied. gebildet durch das ` Partizip des Perfekts mit den Präteritalformen von haben oder sein: ich hatte gelesen. ` Laut. Dat. Die formale Abhängigkeit von dem Bezugswort. z. ¹Was wird über das Subjekt ausgesagt?ª ermittelt werden. da bezog sich der Himmel mit Wolken. Deklination des P. findet ihren Ausdruck in den verschiedenen P. die neben dem Subjekt notwendig sind. Mehrzahl Grammatische Kategorie der Nomina und Verben. Etymologisch (` Etymologie) gesehen handelt es sich um den Genitiv des Personalpronomens.3 mengesetzten Tempora anzutreffen. Positiv. Sing. das zusammen mit dem ` Subjekt die 1 Grundform eines einfachen ` Aussagesatzes bildet. ` Intonation) sowie die materiellen Grundlagen der Prozesse von Sprechen. dein.6 und 3). besitzanzeigendes Fürwort ` Pronomen zum Ausdruck von Besitzverhältnissen. Zur Bildung der P. Vokal. MFN meine meiner meinen meine Prädikat. h. kaum war die Sonne aufgegangen. von einer gemeinsamen Etymologie aus: Läufer = a. steht in enger verwandtschaftlicher Beziehung mit dem ` Personalpronomen.) und -(e)s (im Nom. Alimente. an dessen Stelle es steht. beschränkt sich im Deutschen auf die 2 ` finite (flektierte) Verbform. Tropen. Zusammengehörigkeit bzw. Das P. Phraseologismus ` Idiom Plural. Gen. Gegenbegriffe: Singular. an zwei Bezugsgröûen: es richtet sich erstens nach dem Bezugswort. Polysemie Inhaltliche Mehrdeutigkeit eines Ausdrucks.2 3 Sing. Wird es ohne Artikel verwendet.. die sich mit den tatsächlich realisierten Lauten bzw. Ostern. Neut. Pluralwort Bezeichnung für deutsch. Zur Bildung der P. ihr. Subjekt und P. die nur (= lat.. Vorvergangenheit. stellte er fest. Graupen. dass. Mask. kann sowohl Begleiter.1 2.s am Beispiel mein: 1 2 2. Spesen. müssen in Person und Numerus übereinstimmen (` Kongruenz): ich sitze. Das einfache P. Sing. Das P. Spazierstock. Grundstufe ` Komparation Possessivpronomen. Zuordnung: mein. war gegangen. Flitterwochen. Eingeweide. 2 Es bezeichnet eine ¹mehr als vergangeneª Zeit.und fremdsprachige Substantive. 3. Diese Verwendungsart beschränkt sich schwerpunktmäûig auf den gehobenen Sprachgebrauch. tantum) im Plural vorkommen. Kosten. was sich noch in einigen Formen widerspiegelt: ich ± (meiner) ± mein. (` Rektion. c.als auch Stellvertreterfunktion übernehmen: Als Begleiter orientiert sich das P. mein meines meinem mein Plur. B..s aus: soll ich d en/mein en Rock oder d ie/mein e Hose anziehen? Die formale Abhängigkeit von dem Substantiv. Pluraletantum. c. vor dem es steht und zweitens nach dem Substantiv. Plusquamperfekt. Futur I: die Gelder werden flieûen.: möchtest du Peters / seinen oder Utas / ihren Malkasten ausleihen? Als Stellvertreter nimmt das P. für das es steht.formen bei Verben ` Konjugation. sondern auch die Eigenschaften von Lautfolgen (` Betonung. um einen grammatisch korrekten Satz zu erzeugen. In Abhängigkeit von seiner ` Valenz bestimmt der finite Prädikatsteil Art und Anzahl derjenigen Satzglieder. sobald) er eingetroffen war. Holzstück. In Verbindung mit dem Artikel entsprechen die Endungen der schwachen Adjektivdeklination: wem gehört das Buch? ± es ist das meine.Prädikat möglichte der Strukturalismus durch seine Arbeitsmethoden der Segmentierung und Klassifizierung. Diphthong Phonologie Lehre von den ` Phonemen als abstrakten Einheiten des Sprachsystems. Ferien. sind nicht nur die einzelnen Laute. Gliedmaûen. Diäten (in der Bedeutung ¹Aufwandsentschädigungª). du ± (deiner) ± dein. Blattern. Konsonant. Vergangenheit. b. meine meiner meiner meine Neutr. Mask.. Masern. sein. schwer von der Homonymie trennen. Satzmuster) Das einfache P. Teppich Stock = a. Phonetik Wissenschaft von den ` Lauten. Das mehrteilige P. Perfekt: ich habe schon gefrühstückt. die Rolle eines nominalen Satzgliedes ein. Lautlehre. Auslagen (in der Bedeutung ¹ausgelegtes Geldª). Lautfolgen und deren materiellen Eigenschaften befasst. 3 Die Wahl der jeweiligen Präteritalform von haben oder sein korrespondiert mit der des ` Perfekts (` Konjugation 2. Das P. Nom. Im Gegensatz zur ` Homonymie geht man bei der P. ist hauptsächlich bei den zusam. wem gehört das Buch? ± das ist mein (e)s. Pluralische Funktion kann beim Substantiv auch von der Sammelbezeichnung (` Kollektivum) übernommen werden. Gegenstand der P. Dualis. Hören und Verstehen. Nachwehen. . wobei die unterschiedlichen Bedeutungen Parallelen aufweisen und häufig auf einer Grundbedeutung basieren. so treten die zusätzlichen Endungen -er (im Nom. drückt sich in der unterschiedlichen Flexion des P. mein meines meinem meinen Fem. vollendete Vergangenheit 1 Ein ` Tempus des Verbs. unser. die Hunde schlafen./Akk. vor dem es steht.

3 2 2. Das P. sind mehrere Partikel zusammengefallen.(ahd. die so genannte Präfixbildung zeichnet sich dadurch aus. Objektsprädikativ: Man betrachtet ihn als einen Lügner. wie ich es niemals für möglich gehalten hätte. empfiehlt es sich. durch Tonlosigkeit abgeschwächt. vertreiben. beurkunden. Unmenge.(gr. Der finite Prädikatsteil nimmt im Aussagesatz normalerweise die zweite Satzgliedstelle ein: Er kommt heute später zurück. zeitlich ¹dem Ende zuª: erbrechen. ¹gegenª. bei Substantiven: Unlust. erwerben. -aufführung. erlauben. im Wörterbuch): verhauen. Die Zusammensetzung des Kollegiums bleibt.(lat. kann in den folgenden grammatischen Kategorien auftreten: als Prädikatsnomen (Gleichsetzungsnominativ): er ist / bleibt Präsident.e: Auch diese P. Prädikatsadjektiv: er bleibt sich selbst treu. poly. be-. anti. Beim Verb ist es zu er. Prädikatsnomen ` Prädikativ Präfix. heute lässt sich eine einheitliche Bedeutung von ver. ¹gegenª): Antikörper. vertrauen. ersetzen. von etwas Anfänglichem: Urzeit. atypisch. in-: Invariante.vor Verbalstämmen nicht mehr angeben (` Artikel ver.4 1. ver-: in diesem P. Antwort. ertrinken. die anderen Verbformen sind infinit (` infinite Verbform).5 2 2. entspringen.und ir-: Illegalität.8): in der Bedeutung ¹töten/sterbenª: erschlagen.2 2. ¹allein. der die Handlung des Verbs aufhebt: entfalten.(gr. -wald. entfliehen. unangebracht. entfärben. Aus der Grundbedeutung ¹ausª ergibt sich die Bedeutung von einem Ausgangszustand.3 2. monographisch.e. -abstimmung. unabhängig. entflammen. ähnlich wie un. Sie steht im Gegensatz zur Suffigierung. habe) repräsentiert den finiten Prädikatsteil. er. (her)ausª bedeuteten. Unzahl. eine Trennung. urgemütlich. ernähren. inaktiv. Das P. entzünden liegt in en = hinein (mit Gleitlaut) zugrunde. unbefriedigend.(lat. Anreiz). bedrängen. international. Nicht immer drückt un.2 Prädikativsatz ` Gliedsatz.2).4 . ur-/er-: als nominales P.e nach ihrer Verwendung zu gliedern: 1.. Unreife. beschreiten. ent. Prädikativsatz: sie schien doch so zu sein. Manche der Verben sind von Substantiven abgeleitet und bedeuten ¹versehen mitª (= ` Aktionsart 3.2): ursprünglich = ur-. -heimat. resultativ (` Aktionsart 3. 1 Nominale P. wie sie letztes Jahr war. betreiben.1 1. verbieten. vor Vokalen an-: Analphabet.e waren ursprünglich selbständige Wörter. unaufhörlich. (in allen drei Fällen handelt es sich um Negationspräfixe). Unrat.6): bewölken.(lat.. unausbleiblich. was man einen Intellektuellen nennt. behindern. emporª. verknüpfen. es deutet demnach oft einen Gegensatz an. älter ant-. verhüten. mit bei verwandt. beruhen. dis.e gibt. ¹alleinª): Autobiographie. -eigen. enthaupten. auto. hatte anfangs Richtungsbedeutung. Prädikatsadverb: Anneliese ist dort.1 2. erziehen. bei beiden Wortarten. erfrieren. ertränken. ¹zwischenª): Interhotel. Prädikatsakkusativ: sie nannte ihn einen Geldverschwender. antisemitisch. auch ein steigerndes Element: Unkosten. -mensch. Mehrteilig sind auch solche Prädikate. ¹vielª): Polygamie.Prädikativ Die flektierte Verbform (werden. In Abhängigkeit von der syntaktisch-semantischen Beziehung der entsprechenden Konstituenten im Satz unterscheidet man zwischen: Subjektsprädikativ: Herr Weidemann ist Bäcker.(gr. Irregularität. die nur bei Nomina vorkommen. ur. inter. die ¹vor(bei). Unkraut. auch: erwidern. verschlafen. 3. Intransitiv sind: behagen. Mit Adjek- 1. 2. entführen. produktiv sind: a-. auch in den Morphemvarianten il.3 1.2 1. aber auch intransitiv: befahren. mono. Da es einige P. es kann ein negatives Element einführen: Untat. korrelativ. entbinden. weg. bekommen. ko.bekommt auch das P. -schrift.(gr. drückt also einen Gegensatz aus.einen Gegensatz aus. bezieht sich auf das Subjekt. diskontinuierlich. Vorsilbe Die Wortbildung mithilfe von P. manche kommen sogar nur mit dem P. -text. unbedeutend. inchoativ (einen Anfang bezeichnend. der die Stelle eines Prädikatsnomens (` Prädikativ) einnimmt: er ist. ` Aktionsart 3.(` 1. Prädikativ Nominaler Satzteil.bei manchen Adjektiven eine verstärkende Bedeutung: uralt. Es gibt aber auch andere Entstehungsmöglichkeiten: in inchoativer Bedeutung: entschlafen. urkomisch. beseelen. un.und kor-: Kopilot. Unschuld. ein Rückgängigmachen der Handlung: entlassen. verlaufen. erhören. erzielen. unberührt. Das P.2 1. erleben. ¹auseinanderª): Disharmonie. bei Nomina. polychrom. entladen. vor: unabänderlich. ¹zusammen mitª) auch in den Varianten kon. 1 1.e (bei Substantiven und Adjektiven): 1. ferner: erlösen. hat sich die Form ur. -bild. ungenügend.7): erblühen. Unzucht.ist eine Negationspartikel. verbrauchen. der zusammen mit einem Kopulaverb (` Kopula) das Prädikat bildet. urverwandt.1 un. entfetten. die P. int-. Verbale P. bezieht sich auf das Objekt. einzigª): Monokultur. dass ein gebundenes Morphem an den Wortanfang tritt. die von meist zusammengesetzten Verben abgeleitet sind. beschlieûen. Konfrater. die sich aus einem ` Modalverb und einem Infinitiv zusammensetzen: Sie sollen jetzt endlich anfangen. autodidaktisch. erschrecken. bei Verben. bewachen. Unfall.geworden (` 2. vgl. beharren.kommt besonders häufig bei Adjektiven vor.erhalten. erheben.en. besitzen. verbummeln. Es folgen einige wichtige nominalen Fremdp. erwähnen. urplötzlich.1 2. verbrennen. unaufhaltsam. die Bedeutung verallgemeinerte sich vielfach auf eine Verstärkung und Bewältigung der verbalen Tätigkeit hin: bedecken. die sowohl in Verbindung mit Substantiven als auch mit Adjektiven stehen und im Deutschen auf synchroner Ebene noch analysierbar bzw. Die Stellung des finiten Prädikatteils bestimmt die Satzart (` Wortstellung). verbinden. entfesseln. der Wortbildung mithilfe von ` Suffixen. in entbehren die alte Negationsform en (Gegenstück zu gebären). unabdingbar. Bedeutung: örtlich ¹(her)aus. erliegen.

vergüten. habe missachtet. B. instruieren. uneinig). anlässlich. Charakteristisch für diese Bildungen ist. und zwar bezeichnen sie einen Ort: z. auch übel). missgelaunt. P. auch den Vorgang selbst: Gebrüll. Gefährte und ist darum geeignet. aber auch mit Genitiv: binnen dreier Jahre. verwässern.5 2. die im Deutschen auf synchroner Ebene noch analysierbar bzw. Mit dem Stellungswechsel ist ein Wechsel des regierten Kasus verbunden bei: zufolge des Befehls = dem Befehl zufolge. ohne. von Amts wegen. entlang des Gebirgszuges = dem Gebirgszug entlang liegen die Dörfer (Ruhe). bei dank oder bei regionalem Gebrauch. wegen. zu missachten. Auch bei Adjektiven kommt das P. geheim.bedeutet Sonderung. feste ` Partikelverben. bei. 2. über.3) werden nur solche behandelt. gegenüber unserem Haus. dank deiner Hilfe. verbessern. dem Verbot zuwider. für. missverstehen (Missverständnis). während einiger Wochen.4 3. verkeilen.(vor Vokalen des-): demotivieren. Akkusativ zur Bezeichnung einer Bewegungsrichtung: an. unbeschadet. Pronomina erhalten unterschiedliche Formen (` 3). zerstückeln. verschiedenartigª wie in misslich (was verschieden ausfallen kann. zu. modale: mit Erfolg. Bei Verben bildet das P.verstärkend: verdeutlichen. hinter. Verhältniswort 1 Unveränderliche ` Wortart. Bei Verben ging die Grundbedeutung meist verloren. Aktionsart 3. trotz deines Leugnens.1 1. statt. um.3 3. nächst. entlang (` 2. in die Bar. gegenüber. binnen (` 3. entgegen. doch kommt auch Nachstellung oder Umrahmung vor. vor. wider den Feind. mittels. um Gottes willen. durch.. für unsere Verhältnisse.5 3 3. ohne Zögern. Die P. gegen. mit.6). betreffend.3 2.2 4.1). 1. gebären.e. dir zuliebe. vermöge.6 3 3. Es folgen die wichtigsten verbalen Fremdp. Trennung. d. längs. die ein ¹Machenª bedeuten (Faktitive. ¹Verkehrung ins Gegenteilª: missachten. oberhalb/unterhalb. gegenüber. Dativ zur Bezeichnung einer Ruhelage. von. in Berlin.1 4. eine perfektivierende Bedeutung. gestatten. Wortgruppen) zueinander in Beziehung zu setzen. Nach den durch sie gekennzeichneten Verhältnissen lassen sich die P.en unterscheiden in: lokale. bei dir. entsprechend. die sich daraus entwickelte. gesund.en fordern: der Mann ist für diese Tätigkeit nicht geeignet. Dativ: ab. gerade. re-: reproduzieren. temporale: Zeitpunkt: am Jahresende. missbilligen. Wie im nominalen Bereich (` 1. Missgeschick. Wörter (bzw. Gewächs.2 3. seitens. Weiterhin können Substantive mit ge. Auch Adjektive können bestimmte P. in-: insistieren. Nachgestellt werden: dringender Geschäfte halber. neben. unweit. meist mit dem Dativ: binnen drei Jahren. Geschenk. einen Ausgangspunkt: von (ab) Berlin. Übersicht über die P. der Dativ hat sich gehalten in trotzdem. bes. Gelegentlich wirkt ver. zersetzen.es mit sich brachte. weil ich missachte.3). gefallen. weil der Hauptton auf dem Verb liegt: ich missachtete. missgestalten (missgestalt[et]). Mit dem Stellungswechsel kann ferner eine Andeutung des Sinnverhältnisses verbunden sein: über die Brücke gehen (lokales Verhältnis).4 2. im Übrigen ist dieser Sinn zurückgetreten: gedenken. Bei einigen Verben haben sich jedoch die Betonungsverhältnisse geändert.. ¹übelª: misshandeln. nach München (lokal). d. Geflüster. gemäû. nach. zufolge (` 2. deren Funktion im Satz darin besteht. misshellig (verschieden tönend. verehren.2 Präfixbildung. vor dem von ihnen abhängigen Wort. Gebinde. gestehen. In den Wendungen: Dank sei.3). rekapitulieren. zufolge (` 2. genau. infiltrieren. missdeuten. dass gedas Kennzeichen des 2. entgegen. unter. hat dazu geführt. verschönern. zwecks. kraft.. miss-. gewinnen. in dessen Rahmen ein ` Affix vor den ` Stamm gesetzt wird. und Trotz sei geboten. binnen (` 3.4): verjüngen. Präfigierung Mittel der Wortbildung.6).e bei Nomina und Verben ge. das ganze Jahr über (temporal). h. (in Einzelfällen. Partizips wurde. Präposition. auûer. Beginn eines Zeitabschnitts: seit deinem Geburtstag. Auf diese Weise können sich ` Adverbialbestimmungen: das Bild hängt an der Wand. volle Form in Missetat. um vieles besser. gebieten. auf. die bei ihnen stehenden Substantive bzw. in den Ferien. ungeachtet.1 3. die Bahn fährt den Gebirgszug entlang (Bewegung). dass der Stamm zwar mit verschiedenen Präfixen. Mit Substantiven entstehen Bewirkungswörter: verschalen. Die P. zerkleinern. in. trotz allem.(entspricht dem lat.1 2.en regieren verschiedene ` Kasus. Beide Präpositionen sind heute vorzugsweise mit dem Genitiv verbunden: dank eures guten Willens. verheilen. nebst.2 2. gehorchen.ein Ergebnis eines verbalen Vorgangs bedeuten: Gebräu.Präposition tivstämmen (oft im Komparativ) bildet es Verben. vergällen. trotz. h. Die Substantive Dank und Trotz sind P. Gemahl.2 2 2. nach einem Jahr (temporal). zwischen: in die Stadt gehen.5 3. oft zusammen mit dem Suffix -e: Gebirge (` Kollektivum). Grundbedeutung ursprünglich ¹wechselseitig. Geschrei.3). Geschwätz. das sich von der ` Ableitung und der Zusammensetzung unterscheidet. während. V.und Nachstellung sind möglich bei: entgegen meinem Vorschlag = m. seit. in der Stadt leben. vor: gemein. folgte früher der Dativ. geschehen. daraus entwickelte sich ¹verkehrtª: missbrauchen.1 3. ist auch der Dativ möglich).3 . desinfizieren. hinsichtlich.3). Im Gegensatz zum Substantiv und zum Adjektiv handelt es sich dabei um einen verbreiteten Wortbildungstyp des Verbs. Umrahmung kommt vor bei: von Mittag an.6 4 4. betreffs. de. Vor. samt. zerpulvern. aus Köln. Gewühl (` Suffix 3. Gemälde.en geworden: dank. Kollektiva zu bilden. zerschlagen. binnen wird heute nur noch zum Ausdruck eines Zeitverhältnisses gebraucht. aus. ungeachtet. entlang (2. reparieren. zuwider. demontieren. ` Attribute: das Bild an der Wand ist nicht deutlich zu sehen und ` Präpositionalobjekte ergeben: seine Aussage beruht auf Wahrheit. wegen. wie ihr Name sagt. Zeiterstreckung: binnen zwei Monaten. zer. Teilung: zerstreuen. der Bildung (dem Namen) nach (modal). wie sie sich bei den meisten Substantiven und Adjektiven findet: missbilden (Missbildung). Genitiv: abseits. wider. produktiv sind: dis-: disqualifizieren. jedoch nicht allein vorkommt. laut. mangels.. con-) bezeichnet bei Substantiven ein Zusammen(sein): Gebrüder.en (nach den regierten Kasus zusammengefasst): Akkusativ: bis. eine Richtung: nach Rom. weil die Hervorhebung des Gegenteils die Betonung des P. bezüglich.en stehen im Allgemeinen.

3 4 Präteritum.. und zwar bestimmte: z. dieser. weil sie sowohl Kennzeichen der starken als auch der schwachen Verben aufweisen (` Konjugation 2. Gegenwart 1 Ein ` Tempus des ` Verbs. zusammengesetzte Form des ` Futurs vermieden wird. Personalpronomen. sich: ` Reflexivpronomen.3). dein Buch. so dass diese Zeitfunktion vom ehemals starken Präteritum übernommen wurde. Die P. Präsens. mit dem Hammer. da kommt mein Weib gelaufen in der Angst des Todes . ¾nderung des Vokals im Sing.. fragen nach. infolge des Unfalls. sie nennen stellvertretend Personen und Sachen. der Mann. Hinweisende Fürwörter: sie weisen den Hörer ± auf Bekanntes hin: z. die 1. Adverbialbestimmung 3) ist beim P. Possessivpronomen. B. 4. zu dem (welchem) ich mich durchgerungen hatte. warten auf: der Mann fragt nach dem Weg. Viele Promomina können jedoch beide Funktionen wahrnehmen.. die zugehörige Präposition eng mit dem finiten Verb verbunden: denken an. wer?. niemand. können. Im Gegensatz zum präpositionalen Gefüge (` Angabe. etwas) oder Begleiter eines Substantivs (mein. das durch eine Präposition eingeleitet wird. ist somit auch geeignet zur Voraussage: ich komme bestimmt. meine Frau ist heute abgereist. und folgt dann dem Regiment. forschen nach. Da lief ich frisch hinzu. das über die unmittelbare Gegenwart hinausgeht: Hans besucht die Oberschule (seit 5 Jahren. du. welcher) sein. sollen. sie.. B.Präpositionalobjekt 4. dieser. 4 Der Form nach gehört das P. Diese Reduzierung ist mit Lautverlust oder Lautschwächung verbunden: ein Haus ± ©n Haus. Messer und Gabel nieder. und zum Befehl: II. Präpositionalobjekt Durch die ` Rektion bzw. zählen Verben wie: wissen. seine (= des Schülers) Versetzung. Bei dieser Funktionsverschiebung der Tempora sind die folgenden Veränderungen zu beobachten: Das ursprüngliche Präsens solcher Verben ging verloren. ehemals ` starkes Verb. Sing.. Um die nun fehlende Präteritalform zu ersetzen. Gegenbegriff: ` Enklise Pronomen. zur Erholung.. Das P. Interrogativpronomen. sah den fröhlichen Herrn mehrere Augenblicke starr und bleich an. mein Vater. welcher? ` Interrogativpronomen. Man klassifiziert die Verben als unregelmäûig.ª 3 Auch künftiges Geschehen wird sehr häufig in das P. B. Person) wird etwas als zugehörig oder ihn betreffend zugeordnet: z.. unbetonten Wortes mit dem folgenden betonten Wort. B. der gute Vorsatz. wartet auf seinen Freund. glauben an. Es kann ein gerade ablaufendes Geschehen bezeichnen: das Kind spielt (gerade) mit dem Ball. ferner allgemein gültige Tatsachen: zwei mal zwei ist vier. etwas. wischte den kalten Schweiû von der Stirn und goû auf das Gewühl und Rumoren in seinem Innern sehr schnell hintereinander drei Gläser Wein. Pers. 2. unbestimmte: z. man: Indefinitpronomen.00 Uhr als Nachhut die Höhe 1 km südlich. es ` Personalpronomen. freie. Relativpronomen. irgendwer. jeder. und ich fahre in drei Tagen nach. Zur Formenbildung der Pronomina im Einzelnen ` Demonstrativpronomen. zu Sing. trotz meiner Bitte. und 3. u. und 3). jemand. Über den Unterschied zur 2. ich. . wurden schwache Formen mithilfe des Dentalsuffixes (t . und Plur.. Possessivpronomen. sich Aufschluss zu suchen: wer. Vergangenheit 1 Der Form nach die 2. kann somit Stellvertreter (ich. Grundform (` Konjugation 2 Pronominaladverb. das im Dt. Person stimmt in den Formen mit dem Personalpronomen überein. Vergangenheit ` Perfekt. B. ± auf ihm Unbekanntes hin und regen ihn durch die Frageform dazu an.. bei der eine Zusammensetzung aus den Adverbien da. vielfältige Funktionen hat. Zuordnende Fürwörter: sie ordnen etwas einer Person oder Sache zu: dem Bereich des Sprechers. . jener. klagen über.2 Präteritopräsentia Plur. hier und wo mit Präpo- . . die anstelle von Substantiven stehen. er legte Löffel.4 kausale: wegen dieses Vorfalls. dabei macht man oft durch eine ` Temporalbestimmung (Adverb) die Zukünftigkeit deutlich: heute Abend gehen wir ins Theater.. 1 2 3 3. lachen über. Zu den P.) gebildet. solch: Demonstrativpronomen. was er nicht lassen konnte. ¹Präteritopräsensª. dessen präteritale Form im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte die Bedeutung des Präsens übernommen hat..): Schiller lässt im Tell Baumgarten berichten: ¹Ich hatte Holz gefällt im Wald. es wird schwerpunktmäûig in der geschriebenen Sprache eingesetzt: Johannes Unwirrsch tat auch. gesetzt. Das P. oder 3. sich fürchten vor. die Stelle eines ` Nomens einzunehmen oder als ` Attribut zu einem Nomen zu treten. und es dauert noch 4 Jahre). 2. weisen die unten beschriebenen Kennzeichen auf: 1. Bataillon hält bis 10.1 3. der (welcher) mir begegnete. 3. I. Fürwort Veränderliche ` Wortart. ist das P. derselbe.. Im Einzelnen lassen sich die folgenden drei Gruppen mit je zwei Untergruppen unterscheiden: Fürwörter. Angesprochenen oder Besprochenen (1. dürfen.: ` Relativpronomen. 2 privativ ` Aktionsart Proklise Verschmelzung eines kurzen und schwach bzw. das ` Tempus der historischen Erzählung und schildert vergangenes Geschehen in seiner Abgeschlossenheit. der. Präsens ist endungslos: ich / er weiû / kann. um es dem Hörer besonders lebendig und gegenwärtig zu machen (historisches P. Indefinitpronomen. .. wodurch die umständlichere. die ihm bei seinem aufgeregten Zustande baldigst zu Kopfe stiegen (Raabe: Der Hungerpastor)..5 Weitere Beispiele ` Adverbialbestimmung 2. 2. Umstandsfürwort Untergruppe des ` Adverbs. Reflexivpronomen. ` Valenz des Verbs gefordertes ` Satzglied. des Präsens (also des ursprünglichen Präteritums): ich weiû / kann ± wir wissen / können. . 2 Für vergangenes Geschehen benutzt der Sprecher (Erzähler) gelegentlich das P. deren Funktion im Satz darin besteht. die 1. er. zur 1. Grundform (` Konjugation 2 und 3). einer meist vorher genannten Person oder Sache wird ein in einem Gliedsatz ausgesagtes Geschehen zugeordnet: z. die (welche) ich gestern las. du hast sicher kein Glück mit deinem Vorhaben. in der Zeitung. mögen. aber auch etwas.

Andererseits unterscheidet man mitunter gleichlautende Wörter mit verschiedener Bedeutung durch unterschiedliche Schreibweise. woran usw. [f] durch f oder v). 5.und Zeitungstiteln. Wenn ein Aussagesatz als Zitat. steht: am Schluss eines Aussagesatzes: Mein Freund ist gestern zu Besuch gekommen. Der P. Wenn in einem Satzgefüge ein abhängiger Fragesatz oder auch ein abhängiger Wunsch. dass in der alten Orthographie verfasste Schriftzeugnisse dem Leser weiterhin zugänglich bleiben. Dazu kommt die Einführung groûer Anfangsbuchstaben für die Substantive. es wurden ein oder mehrere P. bei der Anschrift und der Unterschrift (` Briefschreiben). sondern oftmals auch danach. khünfftigen Monatt. Jh. 1998 gültige Regelung festlegten. Volck.e. Orthographie Die Ursachen für Probleme mit der deutschen R. so wird der zitierte Aussagesatz nicht mit P.und viereckige P. s für [s] und [z]).oder Befehlssatz vorkommt. im 19. Er wurde nicht nur wie jetzt unten neben die Buchstaben gesetzt. unter anderem). die in ihrem Phonembestand mit der deutschen Sprache nicht völlig übereinstimmt. uns doch zu helfen. und 18.s verwendet. Er sorgte für eine bessere Wohnung/dafür. Ich komme allein nicht zurecht.oder Befehlssatz: Teile mir sofort mit. Als einheitliches Satzschlusszeichen wird der P. [(] durch sch). verwandte Wörter möglichst gleichartig zu schreiben. unndt. steht nicht: bei manchen Arten von ` Abkürzungen. worüber. Ausrufezeichen 1. diente zur Trennung von Wörtern. aus.: Ich habe ihn dringend aufgefordert. drei. 1986 fand die so genannte 1. Wiener Konferenz mit . Jahrhundert bemühten sich u. 4. Schon daraus ergibt sich die Notwendigkeit von ver. Folgende Prinzipien sollten schwerpunktmäûig berücksichtigt werden: ± Verringerung der Anzahl der jeweiligen Regeln. der die notwendige Volkstümlichkeit der Schreibweise geradezu ausschlieût. darunter. a. das Auffälligste war damals die Aufblähung der Konsonanten: Marckt. 6. selbst wenn sie die Form eines Satzes haben: Der Präsident schaltet sich ein 1 1. da eine internationale Kommunikation immer wichtiger wird und ± Sicherstellung der Tatsache.5): ¹Ich möchte nicht in deiner Haut steckenª. Substantiv 4. April. Der P. Im 17. die im vollen Wortlaut ausgesprochen werden: usw. das in Anführungszeichen eingeschlossen ist. Nach der 1.2. wann unser Freund kommen wird? Ein Ausrufezeichen setzt man bei einem Wunsch. 2. Der P. es gab runde. wenn diesem ein besonderer Nachdruck fehlt: Sei doch bitte so gut. bei usw. In dem zweibändigen Werk ¹Sprachwissenschaftliche Untersuchungen zu einer Reform der deutschen Orthographieª (1981) setzten sich mehrere Forscher mit den wichtigsten Fragestellungen zu diesem Thema auseinander. Der P. Kurtzweil. ist nicht deklinierbar und steht anstelle einer sachbezogenen Präpositionalgruppe (Präposition + Substantiv im Dativ oder Akkusativ) und erfüllt die syntaktische Funktion einer ` Adverbialbestimmung oder eines Präpositionalobjektes: Die Bananen liegen in der Schüssel/darin. vorliegt: darauf. 3. sagte Paul. Jh. ± Betrachtung der deutschen Orthographie im Verhältnis zu anderen Sprachen. Manche Mundarten haben eine von der Hochsprache abweichende phonematische Struktur. mit dem ein Satz abschlieût. abgeschlossen (` aber Fragezeichen 1. Ein P. 3 diese Regelung zu reformieren. Der Bestand an ` Phonemen entspricht nicht der Zahl der Buchstaben. B. Ambt. Ein P. nach Ordnungszahlen: der 3. Orthographischen Konferenz (1876 von der preuûischen Regierung einberufen) fand 1901 eine zweite Konferenz statt. kann oft auch anstelle eines Ausrufezeichens am Ende eines Wunsch.2 bindlichen Regeln für die R. ein Grundsatz. B. Sätzen. erst seit Anfang des 16. er solle uns doch besuchen.2 2 3 4 5 punktuell ` Aktionsart Rechtschreibung. Freyer. Ich habe ihn dringend gebeten. a. nemblich. Der Gymnasialdirektor Konrad Duden (1829±1911) verfasste 1881 unter Anwendung der Regeln für die preuûische Schulorthographie ein ¹orthographisches Wörterbuchª. Jahrhundert setzte sich Jacob Grimm für eine Schreibung der Wörter aufgrund ihrer ` Etymologie und der sprachgeschichtlichen Zusammenhänge ein. Wilhelm I.1 1. auf der Teilnehmer aus dem Deutschen Reich. und deshalb haben manche Sprecher dieser Mundarten zusätzliche Schwierigkeiten mit der R. Handelt es sich jedoch beim Hauptsatz selbst um einen Fragesatz. so ist ein Fragezeichen zu setzen: Weiût du. so ist doch der Charakter des Hauptsatzes als Aussagesatz für die Setzung des Schlusspunktes maûgebend: Ich weiû nicht genau. auffzuhencken. B. In den ersten Jahrhunderten der Neuzeit lag die Rechtschreibung weniger in den Händen der Schriftsteller als in denen der Buchdrucker. sondern auch oben daneben und in mittlerer Höhe. manche Phoneme durch verschiedene Buchstaben wiedergegeben (z..e gesetzt. (und so weiter).oder Befehlssatzes gesetzt werden. setzten Bestrebungen ein. wann unser Freund kommen wird! Bei einem abhängigen Wunsch. bei ` Überschriften (insbesondere auch Buch. erscheint bereits auf altgriechischen und altrömischen Inschriften und in Handschriften.oder Befehlssatz steht demgegenüber ein P. an das sich weitere Folgewerke anschlossen. es gab bis zum Mittelalter kein einheitlich geregeltes System der ` Interpunktion. auf. Punkt Das Satzzeichen. Unsere Schrift war geschaffen zur Schreibung der lateinischen Sprache. nach ` Abkürzungen. scharpff. Gottsched und Adelung um eine Reform. so dass oft für mehrere Phoneme nur ein Buchstabe verwendet wird (z. Schon zu Beginn des 20. andere Phoneme wiederum nur durch mehrere Buchstaben dargestellt werden können (z.3). in Briefen hinter dem Datum. Die Schreibung strebt nicht nur nach phonematischer Wiedergabe des gesprochenen Wortes. hierin.Rechtschreibung sitionen wie an. sind 1 vielfältig: 1. was bei der substantivischen Verwendung von Wörtern anderer Wortarten eine Fülle von Schwierigkeiten bereitet. in einem anderen Aussagesatz enthalten ist. wann unser Freund kommen wird. und hilf mir mal. Männer wie Schottel. (und andere[s]. Österreich und der Schweiz die bis 1996 bzw. Versen. u.

wie sie in der Schriftsprache dargestellt werden. Diese Verben haben zusätzlich ein Akkusativobjekt: sich etwas aneignen. Schreibung mit Bindestrich 4. wird in Einzelfällen auch nach ` Morphemen getrennt.und Kleinschreibung ist eines der Hauptanliegen der Reformbemühungen seit 1945. in der noch die alten neben den neuen Schreibungen Gültigkeit haben. August 1998 in Kraft. Worttrennung am Zeilenende. Fremdwort). Eigennamen und Anredepronomen beschränkt wird. reflexives Verb. weil sie die Beziehung zwischen gesprochenem und geschriebenem Wort der Herkunftssprache und nicht des Deutschen widerspiegelt. Eine Lösung der Frage nach Groû. rückbezügliches Zeitwort Verb. sich einer Sache schämen. Besondere Probleme ergeben sich bei Infinitivund Partizipialkonstruktionen (` Komma 5) und beim Komma vor und bzw. (` Konsonant 2.und Kleinschreibung 5. Getrennt. Bei einer geringen Anzahl steht das Reflexivpronomen im Dativ. dass das Schriftsystem nur zwei Möglichkeiten der grafischen Darstellung zulässt. Probleme bereitet die Trennung von Fremdwörtern sowie die Buchstabenverbindung st und auch ck (` Silbentrennung 2. Zeichensetzung 6. Ergänzungen zum Verb werden häufig durch Präpositionen angeschlossen: sich bedanken für. Sie sah u. Der ¹Internationale Arbeitskreis für Orthographieª erarbeitete ein neues Regelwerk als Grundlage für die geplante orthographische Reform: ¹Deutsche Rechtschreibung: Regeln und Wörterverzeichnis. Einige wenige Verben hatten früher. Mithilfe der neuen Regeln soll die Schreibung stärker vereinheitlicht werden.3. Abgesehen von der Trennung nach Silben. sich etwas ausbitten. werden 3. Probleme bei der Rechtschreibung ergeben sich dadurch. Reflexive Verben sind nicht passivfähig. nämlich die Getrenntschreibung oder die Zusammenschreibung. B. Ton. werden Groûbuchstaben zur Kennzeichnung von Satzanfängen. die nur mit einem Reflexivpronomen auftreten können.4. Das Reflexivpronomen ist zwar ein notwendiger Bestandteil des Verbs.2 ± 2. Die Schreibung von Fremdwörtern bereitet häufig Schwierigkeiten. Die Reform trat am 1. So gilt beispielsweise Getrenntschreibung als Normalfall: kennen lernen. Unechte reflexive Verben können sowohl reflexiv als auch nicht reflexiv gebraucht werden. Text der amtlichen Regelung. Am 1. Das Objekt wird durch ein ` Reflexivpronomen repräsentiert. Tübingen 1996ª. Sofern eine Sprache zwischen Groû. und damit auch das Komma. Demgegenüber ist das Deutsche die einzige Sprache. 1 3.und Zusammenschreibung). ss oder û (` Konsonant 2.5 im Deutschen als Gliederungs-.und Kleinschreibung unterscheidet. e. Juli 1996 wurde die Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung von den amtlichen Vertretern unterzeichnet. ph. Künftig wird /s/ nach langem Vokal und Diphthong û geschrieben.2 2 2. oder (` Komma 2. ohne dass sich die Bedeutung grundsätzlich ändert: er beruhigt sich (seine Mutter). Zur Vereinfachung des Systems werden einige Buchstabenfolgen wie th. verhalten sich wie ` absolute Verben. Künftig können auch Fremdwörter nach den allgemeinen Worttrennungsregeln getrennt werden. Groû. sich umsehen in. Bei den heimisch-deutschen Wörtern besteht ein Problem darin. Künftig können die Kommaregeln freier gehandhabt werden.4 2. Delfin neben Delphin. V. rh. bei Fluss). 45-jährig. sich besinnen auf.und Kleinschreibung). andere haben noch jetzt ein Genitivobjekt bei sich: sich seines Lebens freuen. Man unterscheidet zwei Arten: Echte reflexive Verben sind solche. 3). um sie dem deutschen Aussprachesystem stärker anzupassen. B. dass die Verwendung von Groûbuchstaben auf Satzanfänge und Überschriftenanfänge. auûerdem ist die Buchstabenverbindung st zu trennen und ck nicht mehr in k´k aufzulösen. B.1).3 3.und Pausenzeichen verstanden. ersetzt.1 3.6 nie am silbischen Prinzip. sitzen bleiben (` Getrennt. Die Reform umfasst sechs Teilbereiche: 1. Dadurch ist die deutsche Orthographie um vieles schwieriger als die Orthographie anderer Sprachen. dass es verschiedene Möglichkeiten gibt. Buklee neben BouclØ usw. Laut-Buchstaben-Zuordnungen (einschlieûlich Fremdwortschreibung) 2. Die Trennung nach dem morphematischen Prinzip bei Fremdwörtern ist schon allein dadurch schwierig. nämlich als s. Bei der Schreibung mit Bindestrich werden Zahlen in Verbindung mit Adjektiven künftig mit Bindestrich abgeteilt. Viele der nebeneinander stehenden und gedanklich zusammengehörigen Einheiten des Lexikons befinden sich in einem Übergangsbereich zwischen einer Wortbildung und einer syntaktischen Gruppe.und Zusammenschreibung 3.1 3. Bei ihnen hat das Reflexivpronomen den Stellenwert eines selbständigen Satzgliedes. Die deutsche Worttrennung orientiert sich in erster Li. Als einer von drei Lösungsvorschlägen wurde von dem ¹Internationalen Arbeitskreis für Orthographieª die Substantivkleinschreibung angeboten. der die einzelnen Morpheme in der Herkunftssprache zu identifizieren weiû (` Silbentrennung 3). Somit ergeben sich z. Das Reflexivpronomen ist weder weglassbar noch kann es durch ein anderes Pronomen oder Substantiv ersetzt werden: er freut sich. die Kürze bzw. Es können sich auch adverbiale Bestimmungen anschlieûen. r. z. eine grammatischsemantisch-logische Akzentuierung im Satz vorzunehmen. etwa des Ortes: sich befinden in. sich entschlieûen zu.2 3 .1). Myrre neben Myrrhe. doch hat es aufgrund der oben beschriebenen Merkmale keinen Satzgliedcharakter (` Satzglied) und damit auch nicht den Stellenwert einer durch die ` Valenz des Verbs geforderten ` Ergänzung. a. T. die folgenden Schreibungen: Tunfisch neben Thunfisch. Das Reflexivpronomen steht meistens im Akkusativ. z. in der darüber hinaus die Groûschreibung auf Substantive angewendet wird. Dieser Vorschlag konnte sich jedoch bei der 1996 beschlossenen Reform der deutschen Orthographie nicht durchsetzen (` Groû. vor.reflexives Verb Vertretern zahlreicher europäischer Länder statt. Bis zum Jahr 2005 besteht eine Übergangszeit. ou oder Øe z. Nach kurzem Vokal ist /s/ in der Schriftsprache durch ss dargestellt (auch am Wortende. Eigennamen und höflichen Anredewörtern verwendet. * er freut seinen Nachbarn. bei dem das Objekt der Handlung mit dem Subjekt identisch ist: ich kämme mich. Sie dienen dazu. Ebenfalls verwirrend ist die Beziehung zwischen den ` Phonemen /z/ und /s/ und der Art. Länge von Vokalen wiederzugeben (` Vokal 3 und 4). 50-prozentig. Die Satzzeichen. dass nur derjenige die Morphemgrenzen bestimmen kann. * er freut.

. dauern bis . der en: die Ferien. Zur Verstärkung des Ausdrucks dieser Wechselseitigkeit wird häufig das Wort . das in absoluter Form verwendet (zur Formenbildung ` Demonstrativpronomen). wofür (für das) so viel geworben wird. welcher (statt: der) der Sitzung nicht beiwohnen konnte. die Relativsätze einleitet und im Allgemeinen mit w. bezügliches Fürwort Untergruppe des ` Pronomens (3. womit... deren (nicht: derer) meine Schwester sich noch gut erinnert. 3 4 5 6 7 1 1. Akkusativ: ich verletzte mich (eine Frau). auch bedeuten. sich. und 2. was) usw. es sollte nicht mit dem Gen. und zwar als: ` Subjektsatz: wer zuerst kommt. . Relativadverbien werden häufig durch Präpositionen plus Relativpronomen ersetzt: ich interessiere mich für das Buch zur Fernsehserie. Akk. oder an ganze Satzinhalte: es geht uns gut. Reflexivpronomen. Wird der R.1 Rektion 1 Die Fähigkeit eines Wortes.. dass die einzelnen Geschehensträger sich ¹wechselseitigª beeinflussen. reciprocare ¹in Wechselbeziehung stehenª). wohin. die Tanten . Relativadverb Eine Gattung der ` Pronominaladverbien. sie freuen sich (Akk. hat nur eine besondere Form. Das Subjekt ist dementsprechend hier nicht einfach mit dem Objekt identisch. so muss diese vor dem Relativpronomen stehen: Das ist der Junge. wird meist der. er nimmt sich (Dat..reziprokes Verb 3. Plur. was (Nominativ und Akkusativ) schlieût Relativsätze besonders an pronominale Neutra an: alles.: wir wollen die Tante besuchen. der durch ein ` Relativpronomen oder ` Relativadverb eingeleitet wird. welche. sowohl im Sing. . .3) 1 Mit seiner Hilfe wird das Geschehen eines Gliedsatzes auf eine Person oder eine Sache bezogen: Der Redner. der eine den anderen = reziprok). das ich gerade lese. Ist der R. woran.3 2. den ` Kasus eines von ihm abhängigen Wortes zu bestimmen. woher. Relativsatz. dessen Brief heute ankam. deren Ankunft bevorsteht. . sie trösten sich (jeder sich selbst = reflexiv. 4 Die Stellung des R. (Caroline von Humboldt) Angaben über die Art und Weise durch wie: die Art. wir kaufen uns ein Buch. man trank sich zu (` reziprokes Verb). Bezugssatz Gliedsatz. Man unterscheidet die direkte R.. vieles.. so verallgemeinert er den Bezug. ebenso Zeitangaben: Mittwoch ist der glücklichste Tag. diesen Gebrauch des Reflexivums bezeichnet man als reziprok (es kann dann durch einander ersetzt oder durch Zusatz von gegenseitig verdeutlicht werden). mit dem sich gestern mein Sohn geprügelt hat.. . In der 3.. des Demonstrativpronomens derer verwechselt werden. Im Genitiv Fem.: wer auf den Text vorbereitet ist. die heute begonnen haben.: . Sing.. du hast dir etwas gekauft. Person (Singular und Plural) treten die entsprechenden Formen des ` Personalpronomens ein: ich fühle mich wohl.. die zwar vom Verb als notwendige Ergänzung gefordert werden. er beginnt dann mit wer/was (= jeder.. der. deren. heiût also das R. ein gleich lautender Artikel folgen würde: der Abgeordnete Sch. was wir auch von euch hoffen. 2 Als R. es tritt besonders dann auf. Plur.. Im Genitiv lauten die Formen: Sing. bei denen aber der Kasus von der jeweiligen Präposition regiert wird). wenn auf das R. rückbezügliches Fürwort 1 ` Pronomen. alles. ` Prädikativsatz: meine Nichte wird. wo die Sonne am längsten hinscheint. Dat.2 2.. worüber.) Hilfe. Seltener wird welcher.. Relativum. malt zuerst. Plur. 2 Eigenschaft des Verbs. vielmehr besteht eine reziproke Beziehung zwischen mindestens zwei Personen (Objekten): Martin und Rolf helfen sich (= Martin hilft Rolf und Rolf hilft Martin).. meine Gabriele. so spricht man von einem freien R. dürfte keine Probleme haben. deren.beginnt: wo. Bezieht sich der R. die Gruppe begrüûte sich.). durch eine Präposition eingeleitet. wo du bist. Diese Fähigkeit haben im Dt. sondern ein ¹wechselseitigesª Verhältnis ausdrückt (lat.. sie umarmten sich. Fehlt das Bezugswort. so heiût er relativischer Anschluss: Er hörte überhaupt nicht auf zu reden. dessen. der heute Abend gesprochen hat. die Verben (` Ergänzung). welches ausdrückt. ich habe mir das angeeignet.) darüber. . . Fritz. (bei Kasusobjekten) und die indirekte R. du hast dich beeilt. was. der (Relativpronomen) sich gestern mit meinem Sohn geprügelt hat. .1 2. 2 Das R. .1 Auch in Verbindung mit dieser Gruppe kommen unterschiedliche Kasus vor. an Superlative: das Beste. wo deine Briefe ankommen. die ` Präpositionen (die z. kann das R. 3 Wenn das Subjekt eine Mehrzahl darstellt.. das Buch liest sich gut. T. so hat er attributive Funktion (` Attributsatz): Das ist der Junge. Person (Singular und Plural) in den beiden Kasus Dativ und Akkusativ verwendet wird. welches gebraucht. was ich jetzt machen soll. (bei ` Präpositionalobjekten. was.... wir erholen uns gut. Für die 1. Er kann die Funktion eines Satzgliedes übernehmen. wann. was sie sich seit Jahren vorgestellt hat.: die standen sich bei. ihr bildet euch etwas ein. Steht ein Relativsatz ohne Bezugswort vor dem Hauptsatz. Relativpronomen.. die. Ortsangaben werden mitunter durch das ` Pronominaladverb wo relativisch aufgenommen: im obersten Stockwerk. ` Objektsatz: ich möchte wissen... die aber im Gegensatz zum ` reflexiven Verb kein rückbezügliches.2 2 2.) viel heraus. einem Bezugswort im Hauptsatz zugeordnet.s im Satz ist möglichst weit vorn: als sich Fritz mit seinem Freund getroffen hatte. Plur. wie er sich benahm. Aktant). dass das Objekt einer Handlung mit dem Subjekt identisch ist. auf die gesamte Aussage des Hauptsatzes. 4 In einigen Fällen kann reflexiver Gebrauch die Funktion des Passivs haben: die Ware verkauft sich reiûend. etwas. dessen. die für die 3. ihr setzt euch hierhin.. wie.4 3 reziprokes Verb Verbkonstruktion mit Reflexivpronomen.. sie holen sich (Dat.. ` Adverbialsatz: bleibe. Person: er irrt sich (Akk. als auch im 1. das Buch.. Präpositionalkasus: er zweifelt an sich (seinen Fähigkeiten). deren (nicht: derer) sich meine Schwester . Dativ: er erlaubte sich (seinem Freund) etwas. verschiedene Kasus regieren) und die Adjektive (` Satzmuster).. was die ganze Zuhörerschaft völlig entnervte. . die Form der von ihm abhängigen Satzglieder zu bestimmen (` Valenz. die Verwandten.

Die Wörter eines Satzes sind grammatisch aufeinander bezogen und bilden eine Sinneinheit. d. Ein Gefüge enthält mindestens einen Haupt. die Ersatzprobe: Ein S. und das Gefüge (` Satzgefüge. Bei dem Attribut handelt es sich nicht im eigentlichen 1 1 2 3 4 2 2. Ein ` Gliedsatz ist ebenfalls vollständig. die auch als Periode bezeichnet werden. Auch Glieder innerhalb der Gliedsätze können wie. Er besteht mindestens aus den Satzgliedern ` Subjekt und ` Prädikat. wenn ich mit der Arbeit fertig bin. Präpositionale Fügungen: Das wird ohne Zweifel ein groûer Erfolg. besteht er mindestens aus Subjekt und Prädikat? Ist der Satz grammatisch selbständig.und Gliedsätzen ergibt 1 ein S. Zu den zusammengesetzten Sätzen zählen: die Reihung (` Parataxe): Es tut mir Leid. Bei den Satzgliedern ist zu unterscheiden zwischen: ` Subjekt ` Objekt ` Adverbialbestimmung. jedoch nicht grammatisch vollständig ist. dass du uns bald besuchst (Gliedsatz 1. deren Analyse in der Regel auch den Kontext berücksichtigen muss. Ein Kurzsatz ist kein Hauptsatz. ohne dass sich der Sinn (wesentlich) ändert: Die Kinder (Subjekt) spielen (Prädikat) im Garten (Adverbial). was sich auch in der Betonung ausdrückt. jedoch von einem Hauptsatz oder einem anderen Gliedsatz abhängig: . Rhema ` Thema Satz Sprachliches Gebilde. Die Bezugsgröûe von S. ` Objektsatz. ¹Wem?ª für das ` Dativobjekt. ` Hypotaxe): Ich komme. Grades: Relativsatz (Attributsatz): Attribut zu Reise). h. ein oder mehrere Glieder des Hauptsatzes werden durch Gliedsätze ausgedrückt (` Hypotaxe). Die traditionelle Grammatik unterscheidet für das Deutsche vier S. ich habe keine Zeit mehr. weil ich völlig überarbeitet bin und weil ich mir schon lange keine Ruhepause mehr gegönnt habe. meist oberhalb der Wortebene. S. Diese Stellungnahme kann sich auf den Wahrscheinlichkeitsgrad (vielleicht) oder den emotionalen Wert (leider) der Aussage beziehen. Nach dem Spiel (Adverbial) bekamen (Prädikat) die Kinder (Subjekt) einen Apfel (Objekt). Prädikativsatz. Satzgefüge Eine Verknüpfung von Haupt. h. ¹Wer oder was?ª für das ` Subjekt. Fragesatz: Objekt zu erzählen). die Kette lässt sich fortsetzen und ergibt dann kompliziertere S. h. vgl.Rhema gegenseitig hinzugefügt. mit deren Hilfe die jeweilige Funktion eines Satzgliedes ermittelt werden kann. Zu den einfachen Sätzen gehören: der Kurzsatz: Bleib stehen! Schweig! und der Einfachsatz: Die Sonne scheint. Objekt. weil er zwar selbständig. jedoch unterhalb der Textebene. das anschlieûende Beispiel zeigt folgende Satzglieder in Satzform: ich hoffe (Hauptsatz). während du auf der groûen Reise warst (Gliedsatz 4. die Fragemethode: Es gibt bestimmte Fragewörter. ` Adverbialsatz.en können erfüllen: Adverbien: Es hat kaum einen Sinn. Im Garten spielen die Kinder. Ein Einfachsatz ist immer Hauptsatz. kann er unabhängig von anderen Sätzen oder einem anderen Satz stehen? Ein ` Hauptsatz ist sowohl vollständig als auch selbständig: Ich suche einen Schlüssel. Grades. Bei den Satzbauformen muss eine grundsätzliche Abgrenzung zwischen einfachen und zusammengesetzten Sätzen vorgenommen werden.2 derum als Gliedsätze. Eine Reihung besteht aus mehreren gleichgeordneten (Haupt-)sätzen. Ich brauche etwas Entspannung. Der Satz übernimmt in der Rede kommunikative Funktionen. welche andere Sätze einbetten. Adverbialsatz und Attributsatz. Grades: Temporalsatz: adverbiale Bestimmung der Zeit zu erlebt haben). Beispiele ` Subjektsatz. Satzglied Funktionseinheit des Satzes.und einen Gliedsatz.2 2.e haben daher den logisch-funktionalen Status von Sätzen. Grades: Inhaltssatz (Objektsatz): Objekt zu hoffe). Zum genaueren Verständnis des sehr umfassenden Begriffs S. auftreten.en ist der Gesamtsatz..3 Satzadverbial Syntaktisch-semantische Satzfunktion von Satzadver- 3 ... bien (` Adverb 3. nunmehr 2. Später erhielten sie etwas. Grades: indir. Prädikat.) Unter die Satzarten fallen der ` Aussagesatz ` Fragesatz ` Aufforderungssatz/` Ausrufesatz. wenn das Wetter besser wird. wird die folgende Einteilung vorgenommen: Nach Satzgliedern (` Satzglied) Satzbauformen. lässt sich als Ganzes durch ein einzelnes Wort oder durch eine Wortgruppe ersetzen. Objektsatz.er und einen Satzgliedteil: ` Subjekt. Das Reflexivpronomen kann auch durch einander ersetzt werden: Martin und Rolf helfen einander. Für diese Einteilung der Sätze spielen zwei Kriterien eine wichtige Rolle: Ist der Satz grammatisch vollständig. die dich bis nach Indien führte (Gliedsatz 5. (` Prädikativsatz). d. Die Funktion von S. damit wir uns in aller Ruhe erzählen können (Gliedsatz 2. (Satzglieder können jedoch auch die Form von abhängigen Sätzen (` 4) haben. Man nennt sie Satzgliedprobe: die Verschiebeprobe (Umstellprobe): Satzglieder können innerhalb eines Satzes als Ganzes verschoben werden..1 2. Grades: Finalsatz: adverbiale Bestimmung des Zweckes zu besuchst) was wir erlebt haben (Gliedsatz 3.. Adjektive: Natürlich helfen wir euch. ` Subjektsatz. Adverbial (und Attribut). ¹Wen?ª für das ` Akkusativobjekt usw. häufig ist er auch um andere Satzglieder erweitert.7) zum Ausdruck einer subjektiven Stellungnahme des Sprechers. d. Zur Identifizierung der Satzglieder gibt es die folgenden Verfahren.

in dem Satz: Er beweist dem Vater das Gegenteil das Akkusativobjekt eine notwendige Ergänzung. mit welchen ` Objekten und ` Adverbialbestimmungen zusammen das Verb einen grammatisch als vollständig und richtig empfundenen Satz bilden kann (` Valenz. Dieser Bereich der S. entweder kommt ihr zu uns oder wir besuchen euch (disjunktiv). mit Wörtern entgegengesetzter Bedeutung (` Antonymie: lieben. Bei den Ergänzungen wird unterschieden zwischen solchen. hassen). die zur Erzeugung eines grammatisch richtigen Satzes notwendig sind. Die S. nicht freie ` Angaben erfasst. ist bisher weniger erforscht. Über die Zeichensetzung ` Komma 4. Satzmuster. das ` Lexem. er hat den Aufsatz zwar gelesen. S + Vb + PräpO Sätze wie: seine Aussage beruht auf Wahrheit. Satzsemantik Sie hat die Aufgabe. die Wortbedeutung zu klären. in dem Satz: du tust mir Leid erscheint das Adjektiv mit der Rektion Dativobjekt. Lexikalische S. stellt Bedeutungserweiterungen fest und Verengungen. das Dativobjekt eine fakultative Ergänzung (` Aktant). S + Vb + GenO entsprechen Sätze wie: wir gedenken des Verstorbenen. So ist etwa in dem Satz: der Nachbar ist auf seinen Vorteil bedacht das Präpositionalobjekt abhängig vom Adjektiv. Das ` Subjekt als in jedem Satz notwendiges Element erscheint in allen S.3 Satzverbindung Satzreihe aus nebengeordneten/gleichgeordneten ` Hauptsätzen.1. Satzbauplan. zu rekonstruieren. satzwertiger Infinitiv ` Infinitivsatz satzwertiges Partizip ` Partizipialsatz Schaltsatz ` Parenthese schwaches Verb ` starkes Verb Selbstlaut ` Vokal Semantik Lehre von der Bedeutung der sprachlichen Zeichen.:S + Vb + (DatO) + AkkO zugrunde (die fakultativen Ergänzungen werden in Klammern notiert). entsprechend ihrer Rektion.n werden nur ` Ergänzungen. ein guter Schütze. durch die Entwicklungsgeschichte eines Wortes und den Vergleich mit anderen indogermanischen Sprachen (` Indogermanisch) eine ursprüngliche Bedeutung. die inhaltliche Struktur von Sätzen zu untersuchen. die über die phonematische Ebene hinausgehen (` Phoneme sind lediglich bedeutungsunterscheidend). ` Etymologie Sie versucht. seine ¹Grundbedeutungª. die Magier kamen. Ich mag (bunte Blumen). aber nicht verstanden (gemeinsames Subjekt und Objekt).. der ` Satz (und jeder seiner Teile). ich kann nicht zu dir kommen. und versucht auf diese Weise. die S. so entsteht meist ein zusammengezogener Satz: ich habe keine Lust mehr und gehe nach Hause (gemeinsames Subjekt). sie unterscheidet bei gleichlautenden Wörtern (` Homonymie/Polysemie: Bogen) die verschiedenen Bedeutungen. (Bunte Blumen) mag ich. so dass sie die übrigen Satzglieder umklammern. 1 Die Sätze können unverbunden (asyndetisch) nebeneinander stehen: er lag auf der Wiese. untersucht. Bedeutungstragend sind alle Sprachzeichen.). Satzmodell Die nach formalgrammatischen Kriterien erarbeiteten Grundstrukturen des dt. Rektion). S + Vb + Adl/lok (= lokale Adverbialbestimmung) Sätze wie: er wohnt in Mainz. dass andere Satzglieder zwischen die Prädikatsteile treten. Semasiologie Dieser Zweig der S. 2. welche verschiedenen Bedeutungen ein Wort haben kann. dem S. So ist z. oder welche Veränderungen sich im Laufe der Zeit ergeben haben. dem S. angeben. der gute Anzug. sie klärt die Bedeutungen durch Vergleich mit sinnverwandten Wörtern (` Synonymie: helfen. bildliche Übertragungen und andere Möglichkeiten. B. und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort (kopulativ). Bisher hat sich die S. 2 ` Hilfs. jedes Mal hat gut einen anderen Sinn. Bedeutungsvielfalt einzelner Lexeme Die genaue Bedeutung vieler Wörter ergibt sich oft nur aus dem Zusammenhang der Rede (des Textes). denn ich muss verreisen (kausal). Textsemantik Sie beinhaltet die Untersuchung der Bedeutungsstruktur von ganzen Texten oder Textteilen. vor allem mit der Bedeutung einzelner Wörter befasst (lexikalische S. 3 Auch für bestimmte Adjektive lassen sich S. 3 Haben die verbundenen Sätze ein gemeinsames Satzglied.1 2. doch keiner verstand zu deuten die Flammenschrift an der Wand (adversativ). unterstützen) bzw.n. welche Beziehungen zwischen verschiedenen Wörtern bestehen (` Wortfeld). auf ihre Beziehung zu den von ihnen bezeichneten Gegenständen oder Sachverhalten.2 2. Einige weitere Beispiele für S. untersucht diese Sprachzeichen im Hinblick auf ihren ¹Inhaltª.Semantik Sinne um ein S. beschreiben. Satzes. 1 Die S. also das ` Morphem. die im Satz erscheinen können. Ein gutes Kind. weil es nicht ohne sein Bezugswort verschoben werden kann. Weitere Beispiele und Hinweise zur Zeichensetzung ` Komma 3.und Modalverben: Er wird/muss nach Hause kommen. Daher ist beim Attribut von einem Satzgliedteil zu sprechen. sondern von dem bezeichneten Gegenstand oder Sachverhalt. eine gute Mathematikarbeit. und solchen.: dem S. er genoss die warme Sonne. aber nicht müssen. Dieses kann der Fall sein bei: 1 ` trennbaren Verbteilen: Der Zug fährt pünktlich ab. 2 Von den S. 2 Sie können auch durch koordinierende ` Konjunktionen (1) miteinander verbunden sein (syndetisch): und blindlings reiût der Mut ihn fort.4 3 4 . 1 2 2. Diesem Beispielsatz liegt das S. Die semantische Beschreibung auf dieser Ebene wird seit einigen Satzklammer Bei mehrgliedrigen Prädikaten besteht die Möglichkeit. Onomasiologie Diese geht nicht vom Wort aus.

aber. To-des-anzei-ge. b) Dabei werden die Lauteinheiten ch. eingeleitet wird: Ganz deutlich und von unumstöûlicher Wahrheit war ihm die Art. A-der. a) Waa-ge. Schiff-fahrt. dass ein Text mehr ist als eine bloûe Menge von Sätzen. meis-tens. I-gel. Todes-anzeige. die mit mehreren Buchstaben geschrieben werden (Doppelvokale aa. sch. äu) können nicht getrennt werden. Gedankenstrich. Semikolon. tat-kräftig. aber. Strümp-fe. eu: Sa-bo-teu-re.) 1 Das S. Die Bestandteile werden wieder als einfache Wörter behandelt: tat-kräf-tig. städ-tisch. die Verwand-ten. deren Fenster nach dem Hof hinaussahen. die davon ausgeht. wenn der zweite Satz gegenüber dem ersten eine Begründung gibt. Drechs-ler a) Einzelne Konsonanten werden zur folgenden Silbe gezogen. ea: Beef-steak. besteht entweder aus einem Vokal oder einer ¹Zusammenfassungª mehrerer Laute (Konsonanten und Vokale): o-ben. deren einzelne Begriffe an sich durch Komma (` 2) getrennt werden. Haus-tür. Die S. obwohl diese Gruppen Lauteinheiten bilden: ng: Klin-gel. ei-nan-der (neben: ein-an-der). dient auch dazu. in der kleinen Schlafkammer. da auf sp ein weiterer Konsonant folgt: knusp-rig. Dehnungs-ie. behan-deln. eine schwächere als der Punkt. Ausrufezeichen. Zu-cker. zu) oder mehrsilbig: zusam-men-schrei-ben. ou: Trou-ba-dour. Zusammengesetzte Wörter und Wörter mit einem ` Präfix werden in erster Linie nach Bestandteilen abgeteilt. so können sie getrennt werden. wie Gott dem Adam den Odem einblies. Sil-ben-tren-nung. dt: Städ-te (Plural von Stadt). Petrole-um. Strichpunkt (. (Raabe) 2 Solche Zusammengehörigkeit liegt besonders auch vor.n innerhalb eines Wortes stimmt in der Schreibung in den meisten Fällen mit der Sprechweise überein (` Silbentrennung). wech-seln. zeigt aber zugleich an. c) Von mehreren Konsonanten tritt immer nur der letzte zur folgenden Silbe. .1 Mehrsilbige einfache und abgeleitete Wörter Altona-er. Le-ber-tran. Fens-ter. lag sie manche Nacht wachend in groûen Sorgen. Es trennt in Satzverbindungen vollständige Hauptsätze. Schie-fer. Feu-er. daher. Mehrsilbige einfache und abgeleitete Wörter und Wörter Wörter mit einem Präfix werden getrennt nach Sprechsilben: Bestandteilen: Mei-nung Mein-eid Wel-ten Welt-ende be-loh-nen Lohn-empfänger glät-ten Glatt-eis En-te ent-eisen 2 Deutsche Wörter 2.Semikolon Jahren von der Textlinguistik gefordert. Vokalische Lauteinheiten. sp: Knos-pe. ver-kau-fen. hingegen o. au eu. hi-nein (neben: hin-ein). hat eine stärkere Trennwirkung als das Komma. rau-schen. Eu-le. Komma. oo.2. Fremdwörter 3 Für Fremdwörter gelten dieselben drei Hauptregeln 3. Diphthonge ai. Rän-ke. flei-ûig c) Wen-dung. Koffe-in. Klammern. um sich und ihr Kind ehrlich durchzubringen. Fragezeichen. äu-ûern. tz: trot-zen. diese wieder nach Sprechsilben.1) kommen in Fremdwörtern noch andere. pf: Hop-fen. melde-pflichtig. enger zusammengehörige Begriffe zusammenzufassen: Unsere Interpunktion kennt 10 Satzzeichen: Punkt. Für die Lautgruppe ck bedeutet das gegenüber der alten Regelung eine Vereinfachung. Ein Wort kann einsilbig sein (auf. ei. st: Kas-ten. chs: drech-seln. Nach der neuen Regelung können hingegen einzelne Vokale nun genau wie Doppelvokale abgetrennt werden: o-ben. Au-ge. Hierher gehören auch die Konsonantengruppen: nk: sin-ken. Fens-ter-glas. Die Lautgruppe st fällt erst durch die neue Rechtschreibung unter diese Regelung. Ach-sel. Has-pel. U-fer. Silbentrennung 1 Mehrsilbige einfache und abgeleitete Wörter (` Ableitung) werden nach Sprechsilben abgeteilt. û als einfache Konsonanten behandelt. beispielsweise: ee: Mee-ting. also etwa mit Konjunktionen wie denn. nach Silben getrennt: wa-rum (neben: war-um). Die Trennung der einzelnen S. Silbe Kleinste Sprecheinheit der Rede. her-ab. Semikolon. ee. ¾. Zusammengesetzte Wörter und Wörter mit einem Prä. als das Weib aus der Rippe des Mannes erschaffen wurde. Fin-ger. so können sie getrennt werden: Jubilä-um. die Gesandten. dass sie inhaltlich zusammengehören: Die arme Frau muûte sich sehr quälen. E-feu. Stüt-ze. als lautliche Einheit ist nicht mit dem ` Morphem als morphologischer Einheit zu verwechseln. Individu-um. jedoch. bei längeren Aufzählungen (Wortreihen). Chauf-feu-re. Doppelpunkt. prämi-ieren. Trau-ung Treffen mehrere Vokale zusammen.2 fix Sie werden zunächst in ihre Bestandteile zerlegt: Dienstag. ei-tel. na-iv. Zu den im Deutschen untrennbaren Doppelvokalen und Diphthongen (` 2. während dagegen der erste kritische Zweifel in dem Kinderkopf entstand. deshalb. Bilden Vokalgruppen keine Lauteinheit. Fenster-glas. an-geln. wenn sie keine Lauteinheit bilden. Ei-sen. Auslassungspunkte. Wes-pe. Freu-de b) po-chen. Ern-te. denn ¹das tat doch weh!ª (Raabe) 3 Das S. Hit-ze. Klin-ker. anpflanzen. hin-ein. mel-de-pflich-tig. Im Gegensatz zur alten Regelung wird nun auch bei verdunkelten Zusammensetzungen. schimp-fen. bei denen die Bestandteile für den heutigen Sprecher nicht mehr unbedingt erkannbar sind. Anführungszeichen. In gleicher Weise werden die Konsonantengruppen ng und dt behandelt. ck. eine Folgerung zieht oder einen Gegensatz ausdrückt. Oze-an.1 wie für die deutschen Wörter (` 1).

Diph-therie. Einzahl Grammatische Kategorie der Nomina und Verben ` Numerus. ` Präfix.2). In einigen Fällen existiert ein Nebeneinander von starker und schwacher Konjugation bei demselben Ausgangsverb. Konjugation 2. die den Ablauf des Lesens stören.2 Einzelne Konsonanten werden zur folgenden Silbe gezogen. groû. vermieden. Nach der neuen Regelung muss st auch in Fremdwörtern getrennt werden: Kas-te. th: Ame-thyst. Bei Neueingängen in den Wortschatz wird immer schwach konjugiert. Es wurden z.en die ältere Gruppe dar. Deshalb werden Trennungen. soll der erste Wortteil am Ende einer Zeile das richtige Auffassen des ganzen Wortes ermöglichen. Singularwort 1 Substantiv. n oder r kann nach der neuen Regelung auf diese Weise getrennt werden. gilt auch hier. Fab-rik. h. die Oder). = Wurzel).. Exhaus-tor. das nur im ` Singular vorkommt und keine Pluralformen kennt. wel. Kleinstab-nehmertarif. welche den Präteritalstamm ¹ohne fremdes Zutunª. Insbesondere werden zusammengesetzte Wörter möglichst nur in der Wortfuge zwischen den Bestandteilen getrennt. also ¹aus eigener Kraftª. Im Gegensatz dazu stehen die schwachen Verben. Standardsprache Überregional gebräuchliche Ausprägung der Sprache einer Sprachgemeinschaft (z.. dass in Konsonantengruppen der letzte Konsonant zur folgenden Silbe tritt. Soller-füllung. Teil. die zur Bildung des Präteritalstamms ein Dentalsuffix (t. Spargel-der. erweitert werden: brech-en. B. dass nur noch diese Art der Konjugation sprachlich produktiv ist. durch Wechsel des Stammvokals bilden können: s ingen ± s ang ± ges ungen. starkes Verb Terminus nach J. Brech-ung. Einzelfälle der Umlautschreibung an den Stamm angeglichen: behände (zu Hand). der Abtrennung des letzten Konsonanten einer Konsonantengruppe (Chir-urg oder Chi-rurg. die Kälte). (du) brich-st. Simplizia können nicht auf andere Wörter oder Wortstämme zurückgeführt werden. In diese Gruppe gehören vorwiegend: a) ` Eigennamen (der Schwarzwald. Sig-nal. Diensten-de. Feld. Einbruch. nommen werden sollen: Öl ± Pflanzenöle. Amt. h elfen ± h alf ± geh olfen (` Ablaut. ge-broch-en.formen bei Verben ` Konjugation. e) substantivierte Infinitive (das Schwimmen. Holz ± Naturhölzer. (oder: I-schias) sch: Ha-schee.4. Haus. Dip-lom. weich. Fettau-gen. Nai-vität. das Malen). Häus-er. klein. Is-chias. Dieb. d. Berg.). Vielmehr steht die morphologische Trennung von Fremdwörtern neben der Trennung nach Sprechsilben bzw. Grimm (1819/1837) zur Bezeichnung derjenigen Verben. Im Rahmen der neuen Rechtschreibung ist der Wortstamm stärker ins Interesse gerückt. welche nach Abstreichen der Flexionsendungen übrig bleibt. Ty-phus.). wobei teilweise eine Bedeutungsdifferenzierung eingetreten ist: wiegen: w og ± wieg te. Er bezeichnet die Sprache der Mittel. th und rh als einfache Konsonanten: ch: Epo-che. zuun-gunsten.1. das nur aus dem ` Stamm besteht. trägt die Grundbedeutung und kann durch ` Ableitung. das Blei). dünn.2 ches bzw. Simplex In der ` Wortbildung einfaches. Alternativ hat der Schreibende auch die Möglichkeit. b) ` Stoffnamen (das Wasser. Be-haus-ung. des Deutschen).) Einzelnes Morphem oder Morphemkonstruktion. Koor-dination. die sich hauptsächlich an der Schriftsprache orientiert. B. 3. d. ph: Geogra-phie. Nach dem ¹Stammprinzipª sollen Inkonsequenzen bei der Schreibung desselben Stamms vermieden werden. (Die Trennungen sind hier keine Silben-. ferner beispielsweise auch die Verdopplung von Konsonantenbuchstaben nach kurzem Vokal (` Vokal 3. der Lehrkörper). Ableitung. Regis-ter. Häufig wird der Begriff mit ¹Hochspracheª synonym (` Synonymie) verwendet. Dualis Singularetantum. Auch bei einer Verbindung aus einem Konsonantenbuchstaben mit l. dabei gelten auûer ch und sch auch ph. findet man in der Literatur zwei unterschiedliche Interpretationsweisen: Das den Wörtern einer ` Wortfamilie zugrunde lie. rh: Diar-rhö. schaffen: sch uf ± schaff te. dick. zumindest jedoch nicht erschweren.) benötigen: spielen ± spiel te ± gespiel t. Gegenbegriffe: ` Zusammensetzung. Urin-stinkt.starkes Verb 3.B. wenn entsprechende Sortenbezeichnungen vorge- . also nicht: beer-digen.. (er) brach. Inter-esse oder Inte-resse usw.2). ` Ablaut und ` Umlaut verändert bzw. auch wenn sie den Regeln entsprechen.3 Die Regel. Gegenbegriffe: ` Plural. Präfixbildung Singular. Quad-rat. bei Nomina ` Deklination. Der St. die alte Regelung anzuwenden und diese Buchstabenverbindungen nicht zu trennen: Pub-likum (neben: Pu-blikum usw.1). Quäntchen (zu Quantum). Zur Schreibung von th und gh: ` Konsonant 2. V. welche auch die sprachliche Richtlinie für die öffentliche Verständigung darstellt. Bei der S. Dass Fremdwörter bei der Trennung in die Bestandteile ihrer Herkunft aufzuteilen sind. Zur Bildung der S. d) Abstrakta (` Abstraktum) (die Klugheit.und Oberschicht. Gegenbegriff: ` Pluraletantum Sprachgeographie ` Dialektologie Stamm Zu dem sprachwissenschaftlichen Begriff St. 2 Pluralbildung tritt in den meisten Fällen nur dann ein. z. c) Kollektiva (` Kollektivum) (das Gebüsch. h. belämmert (zu Lamm). Stammwort Ein Wort. Sprachgeschichtlich gesehen stellen die st. Stängel (zu Stange). also weder zusammengesetztes noch abgeleitetes Wort. welches sich dementsprechend nicht in unmittelbare ` Konstituenten zerlegen lässt: gut. Haus. Tiefe-bene. sondern Morphemtrennungen. gilt nicht mehr als alleinige Regel. kaufen ± kauf te ± gekauf t (` Konjugation 2.1 gende Basismorphem (` Morphem 2. Drucker-zeugnis (meist ist Druck-Erzeugnis gemeint). 4 Nichtanwendung der S. Vgl.

kann aber auch ein substantiviertes Adjektiv oder Zahlwort sein: der Mann arbeitet. der Nom. Akk. Holz. Benzin. darf nicht mit dem Prädikatsnomen oder auch Gleichsetzungsnominativ (` Prädikativ) verwechselt werden. Glas. 2 Der Singular bezeichnet im Allgemeinen die formlose Stoffmasse. Bei dem Bestimmungswort handelt es sich um ein Substantiv oder einen Namen: Heinemannallee. steht im Nominativ und stimmt in Person und Numerus mit dem flektierten Prädikatsteil (` Prädikat) überein: Die Bäume sind noch nicht (vom Gärtner) gepflanzt worden. Lindenstraûe. Gegenstandssatz ` Gliedsatz.1 2. eine schwache und eine gemischte Deklination (` Tabelle der Deklinationen. Das S. endet der Gen. der Gerechte muss leiden. Gräser. eines schickt sich nicht für alle. Dasselbe gilt auch für ` Adjektive und Numeralia (` Numerale). und Neutr. Am Grünen Grund. Milch. Seife. kann in einem Satz das ` Subjekt oder eine ` Ergänzung stellen sowie in freien ` Angaben bzw. Weine.und Ländernamen. -straûe. z. Friedrich-Schiller-Straûe. Nach der starken Deklination werden S. Silber. An den Vier Linden. Dynamit u.n: Diamant. du schreibst. Staub. 2 3 3. Gas. Wein. die dann die Art und Gattung bezeichnen: Gase. Zink. andere Stoffe: Wasser. Kaffee. Nennwort Veränderliche nominale ` Wortart mit vielfältigen syntaktischen Funktionen. Lüfte. Misthaufen. sind einige Besonderheiten zu beachten: Das erste Wort eines St. In anderen Fällen bezeichnet der Plural Einzelstücke aus dem Stoff: Gläser. Sulfonamid. in attributiver Funktion zu einem anderen S. endet auf -(e)n. Plur. 1 2 3 4 2 2. Tau. -platz. Alte Weseler Landstraûe. -weg usw. ` Numerus und ` Genus) lassen sich drei Arten unterscheiden: eine starke. Tücher. Das S. -s oder ist endungslos mit oder ohne Umlaut. Rauchschwaden. Auch der substantivierte Infinitiv ist in der Subjektposition möglich: Reden ist Silber. 3 Bezeichnungen für Edelsteine sind Gattungsnamen (` Appellativum). Silbersachen. Bier. Rauch. der Dat. Feminina: Bronze. Eiweiû. der Dat. Nom. Satzgegenstand 1 Das ` Satzglied.s ausmachen. Sing auf -(e)s. B. Messing. Platin. als: ` Relativsatz: wer©s glaubt. -er. Wiener Straûe. Schneemassen. bezeichnet den wirklich Handelnden bzw.n sind dem ` Genus nach oft Neutra. den Handelnden des in einem Satz ausgedrückten Verbalvorgangs an. Ein wichtiges Merkmal des S. S. S. Sie können auch mit anderen Wörtern Zusammensetzungen bilden: Goldwaren. Benzol. Neue Kämpe. Neutra sind ferner häufig chemisch-pharmazeutische Fachwörter: Aspirin.). Aus diesem Grund unterscheidet man zwischen dem grammatischen und dem logischen S. a. die Grundform des einfachen Aussagesatzes. -sorten ein: Getreidearten.s wird immer groûgeschrieben. Gold. ist in der Regel ein Substantiv oder Pronomen.2 3 4 Substantiv. welches einer Aussage ¹zugrunde liegtª. Gen. endet auf -e. gibt den Verursacher bzw. Natrium. Mehl. Öl.2 4 1 Subjektsatz. Hilfsfrage: Wer oder was ist noch nicht gepflanzt worden? Das logische S.: Metalle: Blei. Sulfat. sofern sie einen Teil des St. Krögerweg. Fehlt die Möglichkeit der Pluralbildung. wird selig. die auf -er abgeleitet sind: Hamburger Allee. ` Genus Bei der ` Deklination der S. wobei das Grundwort ein typischer Vertreter der Klasse ­Straûenbezeichnungen¬ ist (-allee. Zucker. sondern durch eine Wortgruppe repräsentiert wird: Kardinal-von-Galen-Ring. weniger oft Maskulina: Stahl. Türkis.Steigerung Steigerung ` Komparation Stoffname 1 Bezeichnung für Stoffe aller Art.1 3. Fleisch. Opal. Belgischer Platz. Straûennamen Bei der Schreibung von St.e (nach ` Kasus. der die Stelle des ` Subjekts im Satzgefüge einnimmt. Pluralendung -e: Sing. Sand. -graben. Eisen. der Fisch des Fisch es dem Fisch( e) den Fisch der Fluss des Fluss es dem Fluss( e) den Fluss . Das grammatische S. ` indirekter Fragesatz: wann ich eintreffe. ist noch ungewiss.n haben sich Plurale gebildet. Schokolade. Hilfsfrage: Wer oder was hat die Bäume noch nicht gepflanzt? Das S.5) dass: dass du uns besuchen willst. Zusammenschreibung erfolgt in folgenden Fällen: Der Straûenname besteht aus mehreren ` Konstituenten. Es kann durch die Hilfsfrage ¹Wer oder was?ª ermittelt werden und steht im ` Nominativ. Getrenntschreibung erfolgt bei Orts. wenn der Bestimmungsteil der Bildung nicht durch ein Einzelwort. Häufig gibt es gar keinen Plural: Blei. Kohle. Bei gebeugten Adjektivformen schreibt man jedoch getrennt: Schmale Straûe. auf -(e) (das e wird in beiden Kasus oft weggelassen). In den Gärten. Schlossplatz. Kupfer. Ein Gliedsatz kann ebenfalls anstelle des Subjekts stehen (` Subjektsatz). Das S. Öle. Milch.1 Subjekt. über das also etwas ausgesagt wird. Es liegt eine Zusammensetzung aus einem ungebeugten Adjektiv und einem entsprechenden Grundwort vor: Altheide. den Verursacher des Geschehens: Der Gärtner hat die Bäume noch nicht gepflanzt. 17ff.s im Deutschen ist seine Verbindung mit dem Artikel.e aller drei Genera abgewandelt. ` Inhaltssatz: mit der ` Konjunktion (2. so treten Zusammensetzungen mit -arten. Dat. Hauptwort. Ihre Kennzeichen sind: Beim Mask. Schweigen ist Gold. Von manchen S. beim Fem. Zusammen mit dem Prädikat bildet das S. Bindestriche sind dann zu setzen. sind beide Kasus endungslos. Papiere. Stadtgraben. Maskulinum: 1. Neumarkt. Hölzer. Kakao. nicht S. Fleischsorten. Friedrich-Ebert-Anlage. Zinn. Der Handelnde oder Verursacher eines Geschehens muss jedoch nicht notwendigerweise im Satz immer als Subjekt ausgewiesen sein. Tee.). ist sehr erfreulich. hinzutreten. Dingwort. 1 2 3 3. Schnee. Saphir.

Gen. die Kenntnis der Kenntnis der Kenntnis die Kenntnis die Kenntniss e der Kenntniss e den Kenntniss en die Kenntniss e die Braut der Braut der Braut die Braut die Bräut e der Bräut e den Bräut en die Bräut e 4. Akk. Nom. Akk. Pluralendung -e (mit Umlaut selten): Sing. Akk. Pluralendung -s (diese ist aus dem Niederdeutschen [bei anderen Wörtern aus dem Französischen oder Englischen] übernommen und hat sich vor allem bei Tiernamen und ` Kurzwortbildungen eingebürgert. Gen. Plur. Akk. Gen. Dat. Gen. Gen. Dat. Gen. Nom. Akk. Dat. Akk. Dat. Plur. Plural endungslos (nur Mutter und Tochter): Sing. Nom. Dat. 2. Plur. Pluralendung -e (ohne Umlaut selten): Sing. Plur. Akk. Nom. Zebras. Gen. Nom. Akkus. Gen. Akk. Dat. das Ufer des Ufer s dem Ufer das Ufer die Ufer der Ufer den Ufer n die Ufer das Kloster des Kloster s dem Kloster das Kloster die Klöster der Klöster den Klöster n die Klöster Femininum (Pluralendung -er kommt nicht vor): 1. Unis. Nom. Nom.Substantiv 2. Plur. Akk. Nom. Gen. die Töchter der Töchter den Töchter n die Töchter . Dat. Nom. Plural endungslos: Sing. Plural endungslos (mit Umlaut selten): Sing. Dat. die Mutti der Mutti der Mutti die Mutti Plur. Akk. Akk. Pluralendung -s: Sing. das Jahr des Jahr es dem Jahr( e) das Jahr die Jahr e der Jahr e den Jahr en die Jahr e das Floû (urspr. Akk. Pluralendung -er: Sing. Nom. Gen. mask. Dat. das Kind des Kind( e) s dem Kind( e) das Kind die Kind er der Kind er den Kind ern die Kind er das Kalb des Kalb( e) s dem Kalb( e) das Kalb die Kälb er der Kälb er den Kälb ern die Kälb er Plur. Nom. Tiefs): Sing. Gen. Nom. Akk. Pluralendung -er: die Fisch e der Fisch e den Fisch en die Fisch e die Flüss e der Flüss e den Flüss en die Flüss e Sing. die Mädel s der Mädel s den Mädel s die Mädel s 3. der Kerl des Kerl s dem Kerl den Kerl die Kerl s neben Kerle der Kerl s Kerle den Kerl s Kerlen die Kerl s Kerle der Vati des Vati s dem Vati den Vati die Vati s der Vati s den Vati s die Vati s 4. Dat. Nom. Nom. Plur. die Mutti s der Mutti s den Mutti s die Mutti s Neutrum: 1. Akk. Akk. Akk. Plur. die Tochter der Tochter der Tochter die Tochter Plur. Gen. Gen. der Pfarrer des Pfarrer s dem Pfarrer den Pfarrer die Pfarrer der Pfarrer den Pfarrer n die Pfarrer Nagel Nagel s Nagel Nagel Nägel Nägel Nägel n Nägel Boden Boden s Boden Boden Böden Böden Böden Böden 2. Hochs. Nom. der Geist des Geist es dem Geist( e) den Geist die Geist er der Geist er den Geist ern die Geist er der Mann des Mann es dem Mann( e) den Mann die Männ er der Männ er den Männ ern die Männ er 3. die auf einen Vokal ausgehen: Uhus. Dat. Dat. Gen. Dat. Dat. Akk. Nom. Gen. Pluralendung -s: Sing. das Mädel des Mädel s dem Mädel das Mädel Plur.) des Floû es dem Floû( e) das Floû die Flöû e der Flöû e den Flöû en die Flöû e 3. Dat. Nom. Dat. Gen. Dat. Akk. Gen. Nom. Gen. Dat.

Gen. Plur. Die Groûgruppe der ` Eigennamen zeigt einige Besonderheiten in der Deklination. des Iraks (mask.und Familiennamen ohne Artikel nehmen im Genitiv die Endung -s an.2 4. S. auûer wenn ein Wort vorangeht. auf -(e). von Laos. Hat die Person mehrere Namen oder einen Titel.). Gen. lassen sich fem. der Pfalz. von Tunis. Dat.Substantiv 3. oder der Genitiv wird durch von umschrieben: das Gedicht ¹Luiseª von J. Dat. Akk. soweit sie in die deutsche Sprache fest eingebürgert sind. Dat. Plur. Wird der Verfassername vor dem Titel genannt. Nom. Maskulinum: Sing. Sing. Akk. die als Ortsbestimmung zu verstehen ist. Geographische Namen werden. Furcht. Kennzeichen: beim Maskulinum auûer im Nom. Hat also der Titel einen Artikel. Akk. Frische. der geistvolle Witz in Curt Goetz© Film ¹Das Haus in Montevideoª. z. Gen. Dat. Vernunft. Akk. Nom. Filmen. Titel von Büchern. Weile. Plur. x. endungslos. so bleibt dieser unverändert: Lessing verkündete eine Religion allgemeiner Menschlichkeit in seinem dramatischen Gedicht ¹Nathan der Weiseª. Gen. das traurige Ende von Wilhelm Buschs ¹Frommer Heleneª. Nom. x oder z werden mit Apostroph versehen: Karl Marx© ¹Kapitalª. kein Umlaut.3 Neutrum (selten): Sing. wie in der starken Deklination Gen. Kennzeichen: im Sing. so hat nur der letzte Name das -s: Karl Augusts Stil. ¹Nathan der Weiseª: die Hauptrolle in ¹Nathan dem Weisenª.4 Maskulinum: Sing. Dat. Enden die Namen auf Zischlaut (s. Akk. Peters Frau. der Weser.-s an den Vornamen: die Lieder Walthers von der Vogelweide. Gen. steht ein Artikel oder Adjektiv davor. das Bett des Bett( e) s dem Bett( e) das Bett die Bett en der Bett en den Bett en die Bett en das Auge des Auge s dem Auge das Auge die Auge n der Auge n den Auge n die Auge n 5 . Dichtungen. ¹Der Tagesspiegelª: die heutige Ausgabe des ¹Tagesspiegelsª. so wird dieser weggelassen. andernfalls erhält der Familienname das -s: die Werke Leopold von Rankes.e dekliniert. wenn sie Maskulina oder Feminina sind. Plur. Personen. Fremdwörter werden. ein dann etwa an erster Stelle stehendes Adjektiv wird groûgeschrieben. Gen. Akk. werden im Allgemeinen mit Artikel angeführt: das Leben des Perikles. Nom. die Amtszeit Bundeskanzler Kohls. auf -(e)s. ¹Westöstlicher Diwanª: der Dichter des ¹Westöstlichen Diwansª. Vossens ¹Luiseª (veraltet). Geduld. Voû. Nom. die Schönheit des alten Heidelberg(s). Dat. übergeordnete Wort hinter dem Namen. S. so wird auch heute oft das -s weggelassen: die Lage Wiens. Dat.3 Die gemischte Deklination kommt beim Maskulinum und beim Neutrum vor. deutsche Namen auf einen Zischlaut s. wie deutsche Wörter dekliniert. 3. Plur. beim Femininum Sing. Enthalten Namen eine Bezeichnung mit von. Dat. Maries Mann. der Spatz des Spatz es( en) dem Spatz( e)( en) den Spatz( en) die Spatz en der Spatz en den Spatz en die Spatz en Vetter Vetter s Vetter Vetter Vetter n Vetter n Vetter n Vetter n See See s See See See n See n See n See n 4. Steht ein Gattungsname vor dem Titel. Akk. Steht das dem Gen. Veraltet bei weiblichen Vornamen auf -e: Sophiens (Mathildens) Zimmer. Zeitschriften werden immer dekliniert. die Anführungsstriche stehen erst nach dem einleitenden Artikel. daher gibt es diesen nur in der starken Deklination. Nom. B. Nom. das sie klar als Genitiv erkennen lässt: Mommsens Römische Geschichte: die Römische Geschichte des Historikers Mommsen. Akk.2 Die schwache Deklination findet sich nur beim Maskulinum und Femininum.und Ländernamen im Neutrum haben meist im Genitiv ein -s. so fällt der Artikel des Titels weg: das Vorspiel zu Wagners ¹Meistersingern von Nürnbergª. die Lehren des Kopernikus. stets endungslos sind. Weibliche und männliche Vornamen erhalten im Genitiv die Endung -s: Irmgards Hochzeit.1 Femininum: Sing.e mit der Pluralendung -(e)n haben keinen Umlaut. H. im Genitiv lauten sie: des Rheins. Gen. der Bär des Bär en dem Bär en den Bär en die Bär en der Bär en den Bär en die Bär en Knabe Knabe n Knabe n Knabe n Knabe n Knabe n Knabe n Knabe n Sonderfall Herr Herr n Herr n Herr n Herr en Herr en Herr en Herr en 4 4.e. Da Feminina im Sing. die Zeit Rudolfs von Habsburg. so tritt das -s an die Ortsbestimmung: Walther von der Vogelweides Lieder. Fremdsprachliche Namen. Orts. die auf s enden. Bräune. Plur. Milch. Dat. durchgängig die Endung -(e)n. wie beim Maskulinum. z) so wird meist Umschreibung mit von vorgezogen: die Lage von Mainz. die keinen Plural bilden. Nom. û. kein Umlaut. û. Gen. mit Artikel versehen und wie andere S. die Zahl der Zahl der Zahl die Zahl die Zahl en der Zahl en den Zahl en die Zahl en Mauer Mauer Mauer Mauer Mauer n Mauer n Mauer n Mauer n Katze Katze Katze Katze Katze n Katze n Katze n Katze n 3. keiner der drei Deklinationsarten zuweisen. die Grenzen Deutschlands. wie bei der schwachen Deklination -(e). so tritt in der Regel das Gen. ¹Der grüne Heinrichª: ein Kapitel des ¹Grünen Heinrichsª. die Überreste des antiken Italien(s).

Suffix
5.1 Viele Fremdwörter, besonders aus dem Französischen oder Englischen, haben im Plural die Endung -s: die Hotels, Bankiers, Forts; Bars, Tricks, Trusts. 5.2 Fremdwörter aus dem Italienischen auf -o haben häufig auch -s im Plural, jedoch auch die italienische Endung -i: Kollos ± Kolli, Portos ± Porti, Tempos ± Tempi. 5.3 Lateinische Neutra werden oft mit der Endung -a versehen: Maskulinum ± Maskulina, Minimum ± Minima, Nomen ± Nomina, Tempus ± Tempora; Maskulina auf -us haben in seltenen Fällen, wenn sie zur o -Deklination gehören, -ie: Famulus ± Famuli, Modus ± Modi; wenn zur u-Deklination gehörig, in einigen Fällen us: Kasus ± Kasus [u:]; sonst meist die deutsche Endung -en: Rhythmus ± Rhythmen, Organismus ± Organismen, Virus ± Viren, Genius ± Genien, Typus ± Typen. 5.4 Feminine Fremdwörter auf -ur deklinieren schwach: die Zensur, der Zensur, die Zensuren; Maskulina auf -or, die auf der vorletzten Silbe betont sind, nach der gemischten Deklination: der Mótor, des Mótors, die Motóren; aber: der Majór (auf der Endsilbe betont) dekliniert stark: des Majórs, die Majóre (ähnlich wird mitunter Motór, ohne Rücksicht auf die lat. Herkunft, auf der Endsilbe betont und bildet die Motóre). 5.5 Manche Fremdwörter bilden den Plural sowohl nach der deutschen wie nach fremdsprachlicher Art: der Atlas ± des Atlas(ses) ± die Atlasse (Atlanten); der Balkon ± die Balkone (Balkons); das Lexikon ± die Lexiken (Lexika) u. a. (` jeweils im Stichwortverzeichnis nachzuschlagen). 6 Auch von deutschen Wörtern werden mitunter mehrere Pluralformen gebildet, die dann meist verschiedene Bedeutung haben; z. B. der Band (Buch) ± die Bände; das Band ± die Bänder (Gewebestreifen) ± die Bande (Fesseln); der Bauer (Landmann, Schachfigur, Spielkarte), des Bauern ± die Bauern (schwach dekliniert); der Brunnenbauer (stark); das Bauer (Käfig), des Bauers ± die Bauer (stark); die Sau ± die Säue (stark: allgemein = Schweine), die Sauen (schwach: weibliche Schweine). 7 Von der Bedeutung her lassen sich folgende Arten von S.en unterscheiden: das ` Abstraktum das ` Konkretum das ` Appellativum der ` Eigenname das ` Kollektivum (Sammelname) der ` Stoffname Substantivierung Umwandlung von Wörtern einer anderen Wortart in Substantive, so dass das Wort der Ausgangswortart wie ein Substantiv verwendet wird: z. B. Verb: leben ± das Leben; Adjektiv: alt ± die Alte; ` Groû- und Kleinschreibung 3; ` Nominalisierung Suffix 1 Wortbildungsmorphem, das an das Wortende tritt. Mithilfe von S.en werden Wörter von anderen abgeleitet (` Ableitung, ` Wortbildung). Ursprünglich waren S.e häufig selbständige Wörter, die in Zusammensetzungen das zweite Glied bildeten. Sie haben meist im Laufe der sprachlichen Entwicklung ihre Form verändert, so dass ihre ursprüngliche Bedeutung nicht mehr zu erkennen ist. In Anlehnung an bereits bestehende Wortbildungsmuster traten sie später auch an andere Wortstämme. 2 Man unterscheidet zwei Hauptklassen von S.en: 1. Stammbildungss.e oder auch Ableitungsmorpheme

und 2. Flexionss.e oder auch Flexionsmorpheme (` Morphem 2.2). Die Letzteren unterteilen sich nach den beiden Arten der Formabwandlung (` Flexion), der ` Deklination der Nomina und der ` Konjugation der Verben, in Kasus- und Personalendungen und sind in den angegebenen Artikeln behandelt. An dieser Stelle wird nur von der ersten Hauptklasse, 3 den Stammbildungssuffixen, gesprochen. Sie werden getrennt nach Wortarten aufgeführt, zu deren Bildung sie beitragen. Substantive. Hier ist es zweckmäûig, den Bestand nach 3.1 Personenbezeichnungen und Nichtpersonenbezeichnungen zu untergliedern. Sie können von Verben, Substantiven und Adjektiven abgeleitet sein. Personenbezeichnungen 1. -er, -ner, -ler: die meisten Personenbezeichnungen haben das S. -er, das gelegentlich zu -ner, -ler erweitert wird; sie benennen Personen nach der Tätigkeit, die sie ausüben, bzw. nach dem Bereich, dem sie angehören, oder der Sache, mit der sie zu tun haben. Der gröûte Teil der Bildungen ist von Verben abgeleitet: Lehr-er, Bäck-er, Schneid-er, Nachfolg-er; aber auch: Eisenbahn-er, Schül-er, Berlin-er, Bühnenbild-ner, Sport-ler. 2. -(l)ing: das S. -ing bezeichnete die Zugehörigkeit und Herkunft von Personen: Wik-inger, Merow-inger; jetzt hauptsächlich in Bildungen wie: Säug-ling, Täuf-ling, Impf-ling, Jüng-ling; mit abwertender Bedeutung: Emporkömm-ling, Feig-ling, Wüst-ling. 3. -in: eine Fülle von weiblichen Personenbezeichnungen wird mit diesem S. von einer männlichen abgleitet: Königin, ¾rztin, Gattin, Freundin. 4. Fremds.e: -and: Konfirmand; -ant/-ent: Musikant, Student; -är: Aktionär; -ist: Germanist; -eur: Ingenieur; -ier: Offizier; -iker/-ikus: Fanatiker, Luftikus; weibliche Bildungen: -ess(e), isse: Prinzess, Baronesse, Diakonisse; -euse: Friseuse. Nichtpersonenbezeichnungen (` Abstrakta, ` Konkreta). Die S.e sind meist andere als bei den Personenbezeichnungen. 1. -ung: Das S. ist sehr produktiv und bildet häufig von Verben abgeleitete Geschehensbezeichnungen: Werbung, Reinigung, Kundgebung. 2. -e: Hilfe, Pfeife, Länge; in neuerer Zeit auch Jargonbildungen wie Schreibe (für Schriftstück oder die Art zu schreiben). -e kommt oft zusammen mit dem ` Präfix Ge- vor und bildet dann Kollektiva und (abwertend das Wiederholen einer Handlung bezeichnende) Verbalabstrakta: Gewerbe, Gehege, Gebirge, Gelände; auch ohne -e: Gebell, Gebälk; Gelaufe, Gelaber, Gerufe. 3. -nis: bezeichnet, sofern von Verben abgeleitet, ein Ergebnis oder den Ort des Geschehens: Bewandtnis, Erkenntnis, Gefängnis; auch: Finsternis, Bündnis. 4. -(er)ei: benennt häufig den Ort, an dem Berufstätige (-er) arbeiten: Bäckerei, Schlosserei; auch ein Geschehen: Hehlerei, Schlosserei. Ableitungen wie Brüllerei, Fahrerei, Raserei haben abwertenden Charakter und stehen in Konkurrenz mit Bildungen wie Gebrüll. 5. -heit, -keit: ursprünglich selbständiges Wort mit der Bedeutung ¹Zustand, Art, Wesenª: Kindheit, Bosheit, Freiheit, Gelehrtheit; Heiligkeit, Traurigkeit, Brauchbarkeit, Einsamkeit; Kollektiva: Menschheit, Christenheit. 6. -schaft: ursprünglich selbständiges Wort mit der Bedeutung ¹Zustand, Verhaltenª; Freundschaft, Gemeinschaft, Wissenschaft, Leidenschaft; auch mit kollektiver Bedeutung: Priesterschaft, Lehrerschaft. 7. -tum: ursprünglich ebenfalls selbständiges Wort mit der Bedeutung ¹Würde, Standª: Christentum, Heldentum, Irrtum, Wachstum, Eigentum.

Superlativ
8. Fremds.e: -(i)ade: Marinade; -age: Blamage; -enz/ -anz: Existenz, Relevanz; -ie: Monarchie; -ik: Metaphorik; -ion/-ation: Exkursion, Oxidation; -ismus: Liberalismus; -ment: Engagement. Verkleinerungss.e (Diminutiva): -chen, -lein Die Verwendung der Verkleinerungsform erfolgt oft mit Gefühlsbetonung; häufig in Kombination mit dem Umlaut. Endet das Grundwort auf g oder ch, so wird aus Gründen der Aussprache meist -lein verwendet; endet es auf l, meist -chen: Bächlein, ¾uglein; Kügelchen, Röllchen; Endungs-e wird ausgelassen: Häschen, Püppchen. 3.2 Adjektive können von Verben, Substantiven, anderen Adjektiven, auch Pronomina und Adverbien abgeleitet sein: 1. -ig: gebräuchlichstes Adjektivs.; bezeichnet Besitz, Beschaffenheit, ¾hnlichkeit: eilig, freudig, felsig, niedrig, gütig, fällig, ergiebig, meinig, dortig, baldig. 2. -(e)n/-ern: Stoffbezeichnungen: seiden, hölzern. 3. -lich: entstanden aus einem Substantiv mit der Bedeutung ¹Leibª (vgl. Leiche), gibt es Art, Merkmal oder Besitz an: königlich, lächerlich, weiblich. Endet das Stammwort auf -n, so tritt vor -lich der Gleitlaut -t-: wesentlich, versehentlich; in morgendlich ist in Analogie zu abendlich ein -d- als Gleitlaut eingesetzt. 4. -isch: bezeichnet Herkunft und Art: diebisch, närrisch, kantisch, hessisch, griechisch, linkisch, neckisch. Zu beachten ist, dass -isch gegenüber einer -lich-Bildung mit demselben Stamm abwertend wirkt: kindlich ± kindisch, bäuerlich ± bäurisch. 5. -bar: Bedeutung ursprünglich ¹fähig zu tragenª: fruchtbar, ehrbar; dann verallgemeinert: offenbar, drehbar, essbar, haftbar, unbeirrbar. 6. -haft: ursprüngliche Bedeutung etwa ¹behaftet mitª: sündhaft, vorteilhaft, lebhaft; gibt auch Art und Eigenschaft an: flatterhaft, wohnhaft, pöbelhaft, massenhaft. 7. -sam: sittsam, genügsam, heilsam, gehorsam. 8. Fremds.e: -abel: passabel; -al: pastoral; -an: momentan; -än: mondän; -ant: elegant; -ar: elementar; -är: populär; -at: rabiat; -ell: konstitutionell; -ent: eminent; -esk: grotesk; -ett: komplett; -ibel: flexibel; -id: schizoid; -il: labil, stabil; -iv: negativ; -os: rigoros; -ös: voluminös. 3.3 Verben 1. -eln: das S. deutet u. a. eine Abschwächung des ursprünglichen Vorgangs und/oder eine Wiederholung an: kränkeln, tröpfeln, nörgeln, wackeln. 2. -ern: wirkt iterativ und intensiv (` Aktionsart 3.1 und 3.3) und kommt häufig bei schallnachahmenden Wörtern vor: klimpern, plappern, plätschern, stottern. 3. -igen: ursprünglich zur Bildung von Faktitiva (` Aktionsart 3.4): verflüchtigen, ermutigen, erniedrigen; auch: reinigen, entschuldigen. 4. -ieren: Fremds., das auch an deutsche Basen gehängt wird: radieren, disputieren; buchstabieren, hausieren.

handelt sich dementsprechend um ähnliche, nicht um vollständig gleiche Bedeutungen. Die Hauptbegründung für das Nebeneinander mehrerer fast bedeutungsgleicher Begriffe liegt darin, dass die Sprache über verschiedene Ausdrucksebenen (z. B. Fachsprache, poetische Sprache, Umgangssprache, Dialektsprache) verfügt: Fernsprecher ± Telefon, entschlafen ± sterben. Gegenbegriff: ` Antonymie Syntagma Lineare Kette von strukturierten sprachlichen Ausdrücken, die in einem engen Zusammengehörigkeitsverhältnis stehen. Es kann sich dabei um einen ganzen Satz, eine ` Adverbialbestimmung, ein ` Satzglied mit seinen ` Attributen o. ¾. handeln. Die Elemente eines S.s zeichnen sich durch Bedeutungsgemeinsamkeiten, welche einen bestimmten Kontext bilden, sowie durch ` Kongruenz der Flexionsformen aus. ` Segmentierung, Strukturalismus Gegenbegriff: ` Paradigma Syntax, Satzlehre Ein Teil der Grammatik. Die S. untersucht die Funktion der ` Wortformen und ` Wortarten im Satzzusammenhang. Aus der syntaktischen Analyse von Sätzen werden die ` Satzglieder und ` Satzmuster gewonnen. Zum Gegenstandsbereich der S. gehören auch die Unterscheidung von Satzarten (` Satz, ` Gliedsatz, ` Hauptsatz) sowie die Regeln der ` Wortstellung. Tätigkeitswort ` Verb temporal Zeitlich, das Zeitverhältnis betreffend.

Superlativ, Höchststufe, 2. Steigerungsstufe ` Komparation Synonymie 1 Inhaltliche Übereinstimmung von zwei oder mehreren sprachlichen Ausdrücken bei unterschiedlicher Lautung bzw. Schreibweise. Man unterscheidet zwischen totaler S. und partieller S. 2 Die Bedingung für totale S. ist die völlige Gleichheit der Bedeutung von Begriffen. Sie können somit in jedem beliebigen Kontext ausgetauscht werden. Dieser Fall ist in der Sprachwirklichkeit äuûerst selten. 3 Von partieller S. spricht man, wenn Begriffe in einigen, jedoch nicht in allen Kontexten austauschbar sind. Es

Temporalbestimmung ` Adverbialbestimmung (2.2) der Zeit; gibt die näheren zeitlichen Umstände des Satzgeschehens an. Sie wird ausgedrückt entweder durch ein ` temporales Adverb, durch eine nominale Wendung oder durch einen ` Temporalsatz. T.en i.e.S. geben verschiedene Zeitverhältnisse an, wobei sich Überschneidungen ergeben können: einen Zeitpunkt (Frage: wann?). Dabei ist zu beachten, dass auch ein längerer Zeitraum als Ganzes gesehen oder ein bestimmter Ausschnitt aus einem längeren Zeitraum den Charakter eines Zeitpunktes haben kann: im Jahre 1914 war Wilhelm II. Kaiser (das ganze Jahr wird als Zeitpunkt aufgefasst); im Jahre 1914 brach der Krieg aus (genauer: am 1. August); weitere sprachliche Mittel zum Ausdruck eines Zeitpunktes: andere präpositionale Wendungen: vor (in, nach) acht Tagen, am (späten) Abend, am 1. Mai, um 5 Uhr, zu Ostern; der Akkusativ: Rom, den 7. Mai 1993; der Hund ist letzte Nacht gestorben; der Genitiv: des Morgens (Abends), eines schönen Tages; eine Zeitdauer (Zeiterstreckung) (wie lange?): präpositionale Wendungen: während des Krieges, zeit seines Lebens, binnen drei Jahren; wir verreisen auf vier Wochen; ... zieht sich über vier Jahre hin; Akkusativ der Zeiterstreckung: der Hund lebt nur noch kurze Zeit; die Rede dauerte zwei Stunden; das Kind war einen Monat alt; das Licht brannte die ganze Nacht (hindurch); den Anfang einer Zeitspanne (seit wann?); präpositionale Wendungen: seit seinem Geburtstag, seit langem,

1 2 2.1

2.2

2.3

Überschriften
seit 8 Tagen, von (der) Geburt an, ab 1. Januar; Ende (bis wann?): bis Mitternacht, bis zum Morgengrauen; Anfang und Ende: vom Morgen bis zum Abend; 2.4 eine Wiederholung (wie oft?): sonntags, täglich, nachmittags.

Formale Hinweise auf die Th.-Rh.-Gliederung geben die Wort- und Satzgliedstellung bzw. der Satzakzent (` Betonung). Der Satzakzent liegt dabei immer in dem Bereich, der mit Rh. bezeichnet wird. Ein ebenfalls in der Literatur häufig verwendetes, alternatives Begriffspaar zu Th./Rh. ist topic/comment.

1

2

3

4

Temporalsatz ` Konjunktionalsatz, der durch eine temporale ` Konjunktion (2.2) eingeleitet wird; er gibt nähere zeitliche Umstände zu einem Satzgeschehen in Form eines ` Gliedsatzes an. Temporalsätze kennzeichnen wie ` Temporalbestimmungen folgende Zeitumstände, daneben aber auch, wo möglich, die Zeitverhältnisse: Gleichzeitigkeit, Vorzeitigkeit und Nachzeitigkeit des Gliedsatzgeschehens zum Hauptsatzgeschehen: Zeitpunkt: als ich nach Hause kam, war es spät; nachdem ich nach Hause gekommen war, ging ich zu Bett; bevor ich nach Hause kam, hatte Fritz geputzt. Zeitdauer: während ich unterwegs war, besuchte uns die Tante; ich bleibe hier, solange du mich brauchst. Anfangstermin einer Dauerhandlung: seit Fritz mehr übt, hat er gute Zensuren. Endtermin: warte, bis ich zurückkomme (zurückgekommen bin); bevor ich verreise, muss die Arbeit fertig sein. Wiederholung: sooft (jedesmal, wenn) Fritz zur Schule geht, trifft er Herrn Schulze.

transitiv, zielend T. nennt man Verben, die durch ein ` Akkusativobjekt ergänzt werden, das bei der Passivtransformation zum Subjekt des Satzes wird: ich schreibe einen Brief. Echte ` reflexive Verben (2), die ein Reflexivpronomen im Akkusativ bei sich haben, gelten jedoch nicht als t., sondern als ` intransitiv, weil keine Passivtransformation möglich ist: Herr Meyer bedankt sich für unseren Hinweis.

Transkription Umschrift. Verfahren zur Wiedergabe gesprochener Sprache, z. B. mithilfe einer ` Lautschrift. Transliteration Bei der T. wird ein Text, der einer bestimmten Buchstabenschrift entstammt, Zeichen für Zeichen in eine andere Buchstabenschrift umgewandelt, z. B. von der ky± rillischen in die lateinische Schrift: ABTOMOb NLb = Automobil. Trema Diakritisches Zeichen, das aus zwei Punkten besteht, die über den ersten von zwei aufeinander folgenden Vokalen gesetzt werden. Das bedeutet, dass die betreffenden Vokale getrennt gesprochen werden (= Diärese) und keinen Diphthong bilden: Aluten [ale!u:t/n] (= Inseln zwischen Beringmeer und Pazifischem Ozean), frz. nol (= Weihnachten).

Tempus, Zeitstufe 1 Grammatische Kategorie des ` Verbs, durch die der zeitliche Aspekt seines Geschehens aus der Perspektive des Sprechers dargestellt wird. Das grammatische T. darf nicht ohne weiteres mit dem tatsächlichen Zeitverhältnis gleichgesetzt werden; so kann etwa das Präsens im Dt. auch ein zukünftiges Geschehen ausdrücken. Auch ist die Kategorie des T. nicht auf temporale Funktionen beschränkt; so kann z. B. das Futur modale Funktion haben: Er wird noch nicht zurück sein (Vermutung). 2 Zur Formenbildung ` Konjugation (1.1 und 3); man unterscheidet 6 Stufen: 1. das ` Präsens, 2. das ` Präteritum, 3. das ` Perfekt, 4. das ` Plusquamperfekt, 5. das ` Futur I, 6. das ` Futur II. Über das zeitliche Verhältnis dieser Tempora zueinander unterrichtet der Artikel ` Zeitenfolge. Thema Zusammen mit Rhema Grundbegriffspaar der funktionalen Satzperspektive (Mathesius 1929), in deren Rahmen Sätze im Hinblick auf ihren Informationswert gegliedert werden. Dieses Oppositionspaar erfährt in der Forschung unterschiedliche Interpretationen: 1 Identifizierung von Th. mit dem traditionellen Begriff des Satzgegenstandes (` Subjekt) (= das, worüber eine Aussage gemacht wird) und Rh. mit der Satzaussage (` Prädikat) (= das, was über den Satzgegenstand ausgesagt wird). Hier ersetzt man den Begriff Rh. oft durch Prädikation. 2 Th.: Das, was einem Diskurs allgemein zugrunde liegt; Rh.: worüber gerade gesprochen wird. 3 Th.: Das bedingt durch die Information des sprachlichen Kontextes dem Rezipienten Bekannte; Rh.: dementsprechend das Unbekannte, Neue: Klaus (Th.) hatte einen Unfall (Rh.).

trennbarer Verbteil Erster Bestandteil eines unfesten ` Partikelverbs (` Präfix bzw. ` Präfixoid): ab ± laufen, auf ± hören. Wird das Verb in einer finiten Form gebraucht, so ist 1 der Partikelteil abzutrennen und an das Satzende zu stellen (` Satzklammer). Dieses gilt jedoch nur bei Erst- und Zweitstellung der ` finiten Verbform: Läuft die Frist morgen ab? Die Frist läuft morgen ab. Jedoch bei Endstellung: ich weiû nicht, ob die Frist morgen abläuft. Trennbare Verben sind anfangsbetont. Das Partizip 2 Perfekt wird mit ge- gebildet, welches zwischen Partikel und Stamm tritt: !anhören ± angehört; !teilnehmen ± teilgenommen. Liegt Doppelpräfigierung vor, wobei das erste Präfix betont und das zweite unbetont ist, so entfällt das geim Partizip Perfekt: !abbestellen ± abbestellt; !anerziehen ± anerzogen. ¾hnlich wie trennbare Partikelverben verhalten sich 3 idiomatische Prädikatsteile, z. B. in den Fügungen: er fährt gerne Rad; sie läuft gerne Eis (` Getrennt- und Zusammenschreibung 1.3). Gegenbegriff: ` untrennbarer Verbteil

Überschriften Nach Ü., die vom folgenden Text deutlich abgehoben sind, wird kein Punkt gesetzt, auch wenn sie Satzform haben. Zur Verwendung von Anführungszeichen, der Groûschreibung und der Deklination ` Substantiv 4.3 (Buchtitel u. a.).

Sie werden wie attributive ` Adjektive (2. so kann das es ausfallen: mich friert. die den Bestand bis in die Gegenwart vergröûern: aus Substantiven: teil-en. zer ± laufen. dürstet. Diese wurden früher in den Grammatiken unter den Zahlwörtern angeführt. y. sondern nur das unpersönliche es. spielt eine Rolle in der Konjugation: ich trage ± du trägst.Umlaut Umlaut Vokalumfärbung. oder durch Präfix und Suffix: beleid-igen. er-statt-en. erkranken. raschelt. davonschwimmen. mit Erweiterungen durch ` Suffixe: fröst-eln. zer-klein-ern. die gewisse körperliche und seelische Empfindungen des Menschen ausdrücken. mehrere. Manche Verben. Gegenbegriff: ` trennbarer Verbteil Uvular. In Ausnahmefällen können einige dieser Verben anfangsbetont sein. Wertigkeit Fähigkeit bestimmter Wortarten (vorzugsweise der Verben. fassen. einige. ver-sünd-ig-en. ver-ur-teil-en. Impersonale Darunter sind Verben zu verstehen. Heinrich! Mir graut©s vor dir. hagelt. da die beiden anderen Termini (Tätigkeitswort. nagel-n. heute rechnet man sie meist zu den Adjektiven oder den ` Indefinitpronomen. ` Prädikativ). dürfen.e werden mit den Buchstaben ä. er usw. es wächst und gedeiht in der Natur (Wachstumsverben). schweigen. Deren Besetzung ist die Voraussetzung für die Konstruktion eines grammatisch korrekten Satzes (` Rektion). müssen. dunkelt. klopft.tritt hier an den Wortanfang: !frühstücken ± gefrühstückt. Hintergaumenlaut ` Konsonant 1. viele (mehrere. Die in Abhängigkeit von der Valenz des Verbs stehenden Satzpositionen werden auch als ` Aktanten bezeichnet. Adverbien: abziehen. werden. Sachsen ± sächsisch. die in der Regel kein persönliches Subjekt bei sich haben (ich. Zäpfchenlaut ` Konsonant 1.3 1. ziehen wird erweitert durch Präfixbildungen (` Präfix): verbiegen.objekt vor dem Verb. In Abhängigkeit davon. rauscht. taut.4 2 Velar. durch die spätere Schreibung unkenntlich geworden: Eltern (zu alt). reift. z. du. schlafen. zweiwertige Verben In solchen Konstruktionen muss ein Objekt vorhanden sein. be-güt-ig-en usw. kommen. Der aus der lateinischen Grammatik übernommenen 1 Bezeichnung Verb (= Wort) ist der Vorzug zu geben. Monika füttert den Hund. Im Normalfall ist der Partikelteil unbetont.oder Dativobjekt hinzutreten: es friert mich. er-krank-en. werden mit dem Subjekt es versehen: es zieht. Beispiele: Koch ± Köchin. herbstet. !wetteifern ± gewetteifert. Vor allem kommen Ableitungen aus anderen Wortarten hinzu. 1 1. helleren Vokals entstanden ist. ö. . denn es gibt auch Verben wie sein. folgt ihnen jedoch ein attributives Adjektiv.1. die über kein Subjekt im eigentlichen Sinne verfügen. in der Komparation: klug ± klüger.1 1.). welche kein Objekt fordern. ` a. ent-fessel-n. jedoch bei anderen Objekten nicht: zieht es Ihnen?. tröst-en.5 Verb(um). unterscheidet man: nullwertige Verben Dies sind vorzugsweise Witterungsverben. alt-ern. des ` Modus. wie viele der vorhandenen Leerstellen eröffnet werden. er!zählen ± erzählt.3). die durch den Einfluss des folgenden. knistert. die eine bestimmte Zahl nennen. Der Terminus Zeitwort kennzeichnet lediglich die grammatische Kategorie des ` Tempus. Die Bezeichnung Tätigkeitswort ist zu eng. so zeigt dieses verschiedenartige Behandlung: alle (keine) alten Leute (schwach). wenige) alte Leute (stark). ú. ü. rein-ig-en. Andreas schenkt Heiner eine Schokolade. Das Partizip-Perfekt-Morphem ge. es zieht mir (in den Rücken).gebildet: be!stellen ± bestellt. die Funktion des ` Prädikats und ist somit meist Träger des Aussagekerns (der aber beispielsweise auch durch ein Nomen ausgedrückt werden kann. a. einwertige Verben In diese Gruppe fallen diejenigen Verben.2) stark dekliniert. aus Adjektiven: bleich-en. dazu in dichterischer Sprache: es tagt. Claudia weint. nachtet. aber auch der Nomen und Adjektive) eine bestimmte Anzahl und Art von Leerstellen in ihrer Umgebung zu eröffnen. des ` Genus Verbi. auf alle ` transitiven Verben zu. säu-ber-n. schneit.1. ver-steif-en. donnert. keine. der etwa ein Viertel des deutschen Wortschatzes angehört. Hass ± hässlich. Eine Gruppe dieser Verben sind die Witterungsverben: es regnet. jung ± Jüngling. Zeitwort Veränderliche ` Wortart. folg-ern. ` Artikel 3 1 2 unpersönliches Verb.en: bie. flimmert. 2 Der U. zer-fleisch-en (wobei das Präfix in den meisten Fällen schon zum Substantiv gehört).6 . Geräusche werden oft in unpersönlicher Form ausgedrückt: es kracht. steht das Akk.y] bezeichnet (` Vokal. ù:. 1 Die Vokale a o u in betonter Silbe sind durch ein i (j) der folgenden unbetonten Silbe im ` Althochdeutschen zu ä ö ü umgelautet worden. blitzt. B. und durch Zusammensetzungen mit Präpositionen od. die keine Tätigkeit ausdrücken. stolz-ieren. Bei anderen Verben kann es als Subjekt stehen. U.2 gen. Zeitwort) nur einzelne Kategorien dieser Wortart berücksichtigen. bei der Diminution: Vater ± Väterchen. Präfixe: be-grenz-en. Es schneit. ist gekennzeichnet durch die Kategorien der ` Person. des ` Tempus und der ` Aktionsart. Bildungsgruppen: Die Gruppe der einfachen V. 3 4 5 untrennbarer Verbteil Erster Bestandteil eines festen ` Partikelverbs (` Präfix): ent ± eisen. schwimmen. dreiwertige Verben Diese Verben fordern neben einem Subjekt zwei Objekte. Valenz. Im Satz übernimmt das V. Das trifft u. Partikel und ` finiter Verbteil bleiben stets ungetrennt. be-wert-en. des ` Numerus. hungert. äu [&:. viele. entkommen. &. dämmert. Zu diesen unpersönlichen Konstruktionen kann ein Akkusativ. y:. einige. Das V. 3 Mitunter ist ein früherer U. alle. unbestimmtes Zahlwort Neben den Zahlwörtern (` Numerale). Tätigkeitswort. wenige.2 1. Das Partizip Perfekt wird ohne ge. stein-igen. mark-ieren. wenn die möglichen Subjekte in ihrer Fülle nicht genannt werden sollen: es grünt und blüht. in der Deklination (Pluralbildung): Mutter ± Mütter. friert. gibt es solche. die eine Menge ungenau angeben. Morphem 3.

besprochenen Person oder Sache im ` Singular oder Plural. laufen. sich aufhalten. mit Präpositionalobjekt: arbeiten an. mittleren bzw. mittel oder tief. B.e.en (echte und unechte): er bedankt sich.3 2.1 (Die Doppelpunkte weisen auf V. die Zungenlage ist entweder hoch. er begegnet dem Freund. Die Unterschiede zwischen den einzelnen V.länge hin. 7 Den finiten V. bügeln.e 2 Monophthonge (Einlautv. haben. Auflistung der deutschen V. bleiben.2 und 3): schreiben. 6 Bei der Beugung (` Konjugation 1. Schwinglaut ` Konsonant 1. die Atemluft strömt dabei ungehindert durch den Mund.1 Zustandsverben: sie bezeichnen den Ablauf eines Geschehens. da die Tätigkeit meist auf eine Person oder Sache gerichtet ist. mit dem das Geschehen vollzogen wird: Schraube. ` Modalverben drücken eine Modalität des durch den Infinitiv des Vollverbs bezeichneten Geschehens aus.: ich darf. aufblühen. suchen.en werden die ` finiten Verbformen von den infiniten Formen (` 7) unterschieden. Vokal des 2.3 Voll-. lesen. es handelt sich um die ` Infinitive des Präsens und Perfekts im Aktiv und Passiv und die beiden ` Partizipien (` Konjugation 1. geschrieben werden.oder Präpositionalobjekte bzw. Durch Nominalisierung lassen sie sich als Substantiv: das Lernen und als Adjektiv verwenden: der lernende Schüler. werde anrufen. z. Flügel ` Nomen Instrumenti.1 Transitive und intransitive V. Sinn.1.2 2. das Eis schmilzt. dienen. mit u für o: Spruch. er gedenkt des Freundes. geschrieben haben. sterben. gedenken. stehen. danken. Nach ihrer Bedeutung sind zu unterscheiden: V.en sind solche.ª unbestimmter Klangfarbe.2 Vorgangsverben: sie zeigen in der Regel ein Geschehen an. kämpfen. sprechenden. das im Passiv als Subjekt erscheint: einen Brief schreiben.oder Wortauslaut vorkommt) in Gewebe [g/!ve:b/] [&] in hätte [!h&t/] .3 nach der zeitlichen Einstufung durch das ` Tempus: Präsens. keine Ergänzung fordern: es regnet. Spross. die den Zustand. Perfekt. angesprochenen Person oder der 3.4 nach der Verhaltensrichtung durch das ` Genus Verbi: Aktiv und Passiv. die Tätigkeit schildern: bleiben. was zu geschlossenen. lesen. Futur I (und II). schreibend. die kein Akkusativobjekt. eintreten für. Sog. die ein Geschehen bezeichnen: Kampf ` Nomen Actionis. muss. Präteritum. Stoû. Griff. Numerus und Modus. schwimmen. Speisereste verderben. helfen. 6. geschrieben (worden) sein.. liegen. Schreck. gehören hierher die ` transitiven Verben: schreiben.1) der V. verstummen. dunkle Klangfarbe resultiert. der nur im Silben. das Ergebnis eines Geschehens: Spalt ` Nomen acti. Schwung.1 1. dabei kann der Ablautvokal von jeder der drei Grundformen (` Konjugation 2) herstammen: Vokal des Präsens: Fall.en bedingen die folgenden Faktoren: die Lippen sind entweder ungerundet oder gerundet. leiden an. werden. Liquida Vokal. 4 Nach den Fügungsmöglichkeiten unterscheidet man: 4. die von dem Geschehen betroffen wird: Täufling. lernen. mit i für e: Tritt. ruhen. woraus eine helle bzw. mit u für o: Guss. Vokal des Präteritums: Zwang. Über die Formenbildung im Einzelnen ` Konjugation 2 und 3. finden. Nach ihrer Bildung sind zu unterscheiden: Ablautbildungen bei starken Verben (` Ablaut). 6.2. glimmt.e): 2. wenn sie in Gemeinschaft mit Partizipien oder Infinitiven zur Bildung zusammengesetzter Verbformen beitragen: ich bin gegangen. Fund. Partizips: Gang. offenen V. habe gelesen. Die finiten Formen sind genauer bestimmt: 6. Perfekt. an der Wand hängen. die nicht näher bestimmt sind nach Person. werde angerufen. Burg.. das von einem Handlungsträger ausgeht: gehen. 3. sich rühmen. Plusquamperfekt. das zu Veränderungen führt: erlöschen.5 Verbklammer ` Satzklammer Verbstellung ` Wortstellung Vergangenheit ` Präteritum. will sagen.en mit ihren jeweiligen Unterarten voneinander unterscheiden.e entstehen dadurch. aber auch andere: mit Dativobjekt: gehorchen. Selbstlaut Die V. eine handelnde Person: Schreiber ` Nomen agentis. 6. ` intransitive V. Schieber (Maschinenteil) ` Nomen patientis. 4.. gehen. das gelernte Gedicht. Hilfs. die ein Akkusativobjekt fordern.und Modalverben: ` Vollverben sind solche.4. schreiben. das sind solche.3 Tätigkeitsverben schildern ein Geschehen. Schwur. schwellen. Plusquamperfekt Verneinung ` Negation Vibrant. eine Person oder Sache. ein Gerät.en: ` transitive V. Vorgang. mit Genitivobjekt: sich bemächtigen. das Feuer brennt. Suffixbildungen: Beispiele zu diesem Punkt sind angeführt ` Suffix 3. geschrie- ben. Imperativ. wohnen. der 2. 3. Lauf. Grab.2 nach der Realität (Realisierung) des Geschehens durch den ` Modus: Indikativ.) [a] in Matte [!mat/] [a:] in Papst [pa:pst] [/] (kurzer ¹Murmelv.1 2. Verbalabstraktum ` Nomen Actionis Verbalsubstantiv Ein von einem Verb abgeleitetes Substantiv. ` Hilfsverben sind sein. bestehen aus. er beruhigt sich.Vokal 3 An Bedeutungsgruppen sind zu unterscheiden: 3. Maû.s bezeichnet. Konjunktiv. 5 Nach der semantischen Kategorie der ` Aktionsart lassen sich perfektive (Vollendung anzeigende) und durative (den andauernden Verlauf anzeigende) V. rauchen. beistehen.1 nach der Person: der 1. er wartet auf den Freund.2 ` reflexive V. kochen. ohne etwas über seine Dauer auszusagen: sein.en führt.en sind solche. dass die Stimmbänder im 1 Kehlkopf durch ausgeatmete Luft zum Schwingen gebracht werden. Schund. 4. 1 1. sondern andere Kasus. daher werden diese Bildungen auch als Nominalformen des V.2 2 2.4 2.formen gegenüber stehen die infiniten Formen.

1 Faden ± Besen ± holen ± Bude. Bürste. Tunnel. In einigen einsilbigen. Wand. Sonderfall: Das Suffix -ismus bleibt bei der Deklination unverändert: der Realismus ± des Realismus. o 4. ¾rztin. b) durch ein h. doppeltes z als tz geschrieben: Wecker. wahr. Lehm. Bart.e a. nachahmen. Maat. ng: Gold. folgt häufig nur ein zum Stamm gehöriger Konsonant. c) Langer i-Laut ˆmir ± Fibel ± ihm ± wieder ± Diplomatie ± Vieh Langes i ist nur in wenigen deutschen Wörtern unbezeichnet: mir. Kosten. Ladung. Koog.e Die Kürze eines V. Feder. dazu gehören auch ch. Lohn. das in manchen Wörtern Rest eines früheren ch ist. Meer. Fehler. bleibt in der Regel das h erhalten: ihr geht. Doppeltes k wird als ck. Fee. Reede. ab.s wird in diesem Fall also nicht bezeichnet: Tag. ob. passen. Ein langer V. meist satzunbetonten Partikeln oder anderen Wörtern folgt auf kurzen V. e. Häufiger erscheint das lange i ohne Dehnungszeichen in Lehn. gehemmt Geht die kurzvokalige. bücken. in umgelauteten Formen wird aber nur ein ä oder ö geschrieben: Aal. Seele. die Iltisse. Paar ± Pärchen In einigen Wörtern werden die langen V. du ruhst. Erwägung. Ehe. rt. Sühne. Arm. kann auch vor den zum Stamm gehörigen Konsonantengruppen rd.] in Motte [!m. früh. Die Doppelkonsonanten bleiben auch in konjugierten Formen erhalten: es knallt. b) Dehnungs-h Sohle ± Rahm ± Bohne ± sehr. sch. Karren. flechten.yd/]) (selten: [ui] in pfui [pfui] Aus der Lautung eines Vokals lassen sich jedoch keine eindeutigen Schlüsse bezüglich seiner Schreibung ziehen. Glut. Ruhe. -us verdoppeln das n oder s: Verkäuferinnen. er trifft. vom. Ostern. hören. hat. Galgen. glühen. aber: denn. 3 Kurze V. Karamell. . fähig. zum. Witz. Messner. Strümpfe. klingen. Muff.en in Anlehnung an andere Wörter derselben Wortfamilie verdoppelt: Ass (wegen Asse). paddeln. Herz. Wert. Maschine. er sah. daher auch in der Ableitungssilbe -in(e): Benzin. ohne dass die Länge bezeichnet wird: Herde. Brache. -is. Struwwelpeter.e a. Schwert. Zähigkeit. westdeutschen ± Personen. zart. Beet. Harz. gen. weg. Moos. warten. Erde ± Schwarte ± Harz Auf einen langen V. werden.Vokal [&:] in Bären [!b&:r/n] [e:] in beten [!be:t/n] [i] in bitten [!bit/n] [i:] in bieten [!bi:t/n] [. Schnecke ± Fratze. Fülle. Jedoch kann auch ein langer V. froh. die Primasse. bei o durch i oder e Straelen. Lid. Reihe. 3. bemoost. Bemühung. schmelzen. leihen. aber: säen. Schuster. Lange V.2 Haar ± leer ± Moor. Mopp. Stepp[decke]. Nische. Los. des Globusses.s wird vor l. doof. Drehung. Roggen. nur. mischen. einer Stammsilbe folgen mindestens zwei Konsonanten. Bibel. du kannst. Grevenbroich.e): [ai] in weich [vaiç] [au] in Haus [haus] [. Gewalt. aber: Blüte. Hose. Kenntnisse.1 Unbezeichnete Kürze Falke ± Kranz ± Durst ± Kampf Auf den kurzen V. platzieren.e a. wenn (im Unterschied zu den. Naht. höher. Lehrerin ± Lehrerinnen. aber: er fährt. vokalisch anlautende Endung oder Ableitungssilbe folgt: sehen. der Primas. m. bis. Auch wenn auf solche Stämme eine konsonantisch anlautende Beugungsendung oder ein Ableitungsmorphem (` Morphem) folgt. Schuh ± blühen Die Länge des V. Es gibt kaum sichere Regeln. hin. seelisch (aber: selig!). um. brechen.s (Dehnung) wird entweder nicht bezeichnet oder bezeichnet: a) durch Verdopplung der V. o. als Längenbezeichnung: nah. Maar. nur ein Konsonant: an. es gedeiht. mit.und Ortsnamen bei a durch e. Tipp. putzen. Tee. Klee. r häufig durch ein h bezeichnet: prahlen. Igel. n. bei konkreter Bedeutung wird ein Plural auf -ismen gebildet: Organismen. ferner: Mond. Weg. die Länge des V. Saat. sehr. Verhältnis ± Verhältnisse Die ` Suffixe -in. knirschen. Heer. ferner. jäh. Durch die Rechtschreibreform werden in einigen Einzelwörtern Konsonanten nach kurzen V.y] in Gebäude [g/!b.t/] [o:] in Boot [bo:t] [ú] in Götter [!gút/r] [ù:] in Öl [ù:l] [u] in Rum [rum] [u:] in Ruhm [ru:m] [y] in füllen [!fyl/n] [y:] in fühlen [!fy:l/n] 2. waagerecht ± wägen. wann. Elfe. bohrt. Ersparnisse. dann. wen). wenn auf einen langen Stammsilbenvokal eine unbetonte. e. Arbeiterinnen. Geweih. Vaerst. am. rz stehen. Boot ± Bötchen. Biber. so wird die Kürze durch Verdopplung dieses Konsonanten gekennzeichnet: krabbeln. Rettung. vor mehreren Konsonanten stehen: hoch. betonte Stammsilbe auf einen Konsonanten aus. Erbe. dir. lehrt. -nis und die Fremdwortausgänge -as. 3.e 4 Die Länge eines V. Appell. berührt. drehbar. Mädchen. Beere.2 Diphthonge (Doppelv. rsch. Teer. nummerieren. in. Coesfeld. Auch im Stammauslaut dient h. Reh. Summe. Gespenst.oder Fremdwörtern. o vor einem einzelnen Stammkonsonanten (auûerdem in Geest) sowie im Auslaut durch Verdopplung gekennzeichnet. Geburt. a) Verdopplung der V. wir. e. Ampel. Schuh. Tollpatsch. Unbezeichnete Länge 4. d) in manchen ± bes.s wird entweder gar nicht oder durch Konsonantenverdopplung bezeichnet. c) bei i auch durch ie. Saal ± Säle. Voigt. Erz.2 Konsonantenverdopplung Ebbe ± Kasse ± Latte. Kuppe. Arzt. verrucht. werden. bin.

die mehrere Worttypen unterscheidet (` Stamm. Vorgangspassiv ` Passiv 2. semantische. Die Wörter werden nach verschiedenartigen Gesichtspunkten klassifiziert. 100 Drachmen. erscheinen auch in der Mehrzahl häufig in der singularischen Grundform: 4 Pfund Sterling 8 Pence.oder Modalverben trägt das im Infinitiv stehende V. (Die nicht flektierbaren W.2 2 3 4 Wortbildungslehre. er stiehlt. Wortart Jedes Wort einer Sprache lässt sich aufgrund bestimmter Merkmale einer Klasse von Wörtern. Vollverb Subklasse des Verbs.. Die morphologische Struktur der Wörter ist Gegenstand der ` Wortbildung.es zu einer Beschreibungseinheit. wird meist eine Pluralform gebraucht. ` Ableitung. ` Zusammensetzung. Der Begriff des Lexems ermöglicht die Zusammenfassung aller Wortformen eines W. Klassifizierung. 40 000 Lire. auszudrücken. 6 Dollar. nicht flektierbare. grundsätz. 1 Wort Das W. was in der Schrift durch Leerstellen zwischen den Wörtern und beim Sprechen durch (mögliche) Pausen zum Ausdruck kommt. ` Zusammenbildung. Zusammenbildung. -ier. ` Zusammenrückung). er sieht (vgl.es (einschlieûlich der Bedeutungsveränderungen) wird von der lexikalischen ` Semantik untersucht. Miene. T. Zustände. das mitunter in Beziehung zu einem ch-Laut steht: Vieh (mundartlich Viech). Zusammenrückung. T. schreibt man klein: sonntags (= an jedem Sonntag). sieden. die exakte Definition des Begriffes als Fachwort der Sprachwissenschaft erweist sich jedoch als auûerordentlich schwierig. es geschieht (vgl. Lexem. bei Fremdwörtern in den betonten Suffixen -ie. Struktur und Flexion von Wörtern ist Hauptgegenstand der W.en werden auch unter dem Begriff ` Partikel(n) zusammengefasst). Es ergibt sich zunächst eine Zweiteilung nach dem (formalen) Kriterium der Flektierbarkeit. die ` Zusammensetzung (Kirsch-baum) und die ` Präfixbildung (aus-lachen). Die Gesamtheit der Wörter einer Sprache nennt man 6 ` Wortschatz. z.1 Witterungsverb ` unpersönliches Verb Wochentagsnamen W. Gewöhnlich wird langes i als ie geschrieben: in deutschen Wörtern: wieder. Ereignisse usw. Geschichte).Wortbildungslehre Dehnungs-h kommt nach i nur in den Formen des Personalpronomens ihm. In Verbindung mit Hilfs. der W.en: das ` Adverb die ` Konjunktion die ` Präposition die ` Interjektion. ziehen (vgl. ihn. Zucht). Die Einteilung der W. intrigieren. 20 Kopeken. In einigen Wörtern tritt zum ie noch ein heute stummes h. Spiegel. schon vorhandener Wörter bilden. 1 2 3 3. Die Untersuchung der Entstehung. Ziegel. -ieren: Regie. Mit der Einteilung der Wörter in ` Wortarten wird versucht. Adjektiv und Artikel).5 lich selbständig. 3. Bei den flektierbaren (veränderlichen) W. Die Entstehung von Wörtern beruht auf zwei verschiedenen Vorgängen: Die erste Möglichkeit besteht darin. wenn die vielfältigen Funktionen des W. Der Einteilung der unveränderlichen W. ` Morphem. ihnen. unveränderliche W. Der bedeutungstragende Aspekt des W. Die Abgrenzung innerhalb der deklinierbaren W.en: konjugierbar: das ` Verb deklinierbar: das ` Substantiv das ` Adjektiv der ` Artikel das ` Pronomen das ` Numerale. wird zwar von den Sprechern einer Sprache intuitiv als sprachliche Einheit erkannt. ` Lexem und ` Wortform hat die Linguistik weitere Beschreibungsmöglichkeiten geschaffen. die eigentliche Aussage. Durch die Begriffe ` Morphem. in Lehnwörtern: Brief. hier. Im Unterschied zum Morphem ist das W. Die Funktion der Wörter im Satz ist ein Gegenstand der ` Syntax.1 Währungsbezeichnungen Männliche und sächliche W. B. lieben. 3000 Peseten. schieben. Mieder. für weibliche W. veränderliche W. Flucht). die noch immer (mit einigen Abwandlungen) die gebräuchlichste ist.en der dt. Schema der W. Die drei wichtigsten Arten der Wortbildung sind: die ` Ableitung (Einsam-keit).en in diesem Wörterbuch folgt im Wesentlichen der aus der griechisch-lateinischen Grammatik überlieferten Klassifizierung. bei der im Gegensatz zum ` Hilfsverb oder Modalverb die finite Verbform die Fähigkeit besitzt. ` Wortschatz). Klavier. sie verfügen über ` Valenz. zuordnen. er gedieh (vgl. du befiehlst. Die V. Riegel. Riemen. Präfixbildung (` Präfix). sie nach gemeinsamen Eigenschaften (semantischen/syntaktischen/formalen) zu klassifizieren. syntaktische und formale Kriterien spielen dabei eine Rolle. Sprache flektierbare. (Die deklinierbaren W.: 10 Kronen.en werden auch unter dem Begriff ` Nomen zusammengefasst). ihr und des Possesivpronomens ihr vor. Suffix. Zwiebel. viel. die adverbial gebraucht werden und damit die ständige Wiederholung eines Geschehens oder Tuns ausdrücken.en ergibt sich eine weitere Zweiteilung aus der Unterscheidung von ` Deklination und Konjugation.es in all ihren Differenzierungen vollständig erfasst werden sollen. Ferner lassen sich Wörter mithilfe anderer.en bilden somit das Zentrum der Wortart Verb. Stamm.en erfolgt z. Gesicht). gediegen). 50 Euro. fliehen (vgl. z. nach syntaktischen Aspekten (für Substantiv.. nach semantischen Gesichtspunkten (Pronomen und Numerale).en liegen im Wesentlichen syntaktische Kriterien zugrunde. . Morphologie Lehre von der Bildung und Flexion der Wörter. seine Lautgestalt hingegen wird von der ` Phonetik beschrieben. Wörter neu zu prägen (= Wortschöpfung. selbständig Handlungen.

1 1. verhungern. neue Wörter entstehen durch die verschiedenen Mittel der Wortbildung. So gehören beispielsweise zu dem Feld Aussetzen des Lebens die Verben sterben. besteht aus Wörtern. was das Volk mit so groûen Anstrengungen erworben hat (Blücher). Dadurch. als Befehlssätze an die 2. Ergänzungsfragen (` Fragesatz 2. kommt ihr bei einem Spaziergang einmal wieder bei uns vorbei? In Gliedsätzen hat die finite Verbform in der Regel Endstellung: als ich in München war. Einkommen. bei Spitzenstellung die Gesamtheit der Satzglieder von der Verbform umrahmt ist: der Vater hat gestern einen langen Brief an die Tante in München geschrieben. weil ich dich nicht getroffen habe.2): wer lacht da?. folgende Regeln aufstellen. jedoch gibt es auch Wörterbücher. durch Wortschöpfung (z. wohin wollen wir gehen?. zunächst für die W. deine Gedanken sind von den meisten Leuten nicht ohne Widerspruch aufgenommen worden. dass du fleiûig lernen musst.3 2 2. mit Konjunktiv in der 3.. meist das Subjekt.: gib jetzt Ruhe!. wird der Inhalt eines Einzelwortes durch seine Feldnachbarn mitbestimmt. das wolle Gott verhüten!. a. Pers. Plur. als ` Neologismus. bei denen einerseits eine gewisse inhaltliche Zusammengehörigkeit. einer Sprache wird dargestellt in Wörterbüchern oder Lexika. von denen allenfalls in der Sprache der Dichtung abgewichen werden kann. (regelhafte Zweitstellung) (Th. die ein Wort je nach seiner Funktion im Redezusammenhang annimmt. zukünftig usw. Die im Dt. Bei zusammengesetzten Verbformen stehen Infinitiv und 2. geht ihr mit? bei Aussagesätzen gelegentlich in dichterischer Sprache: Klingt im Wind ein Wiegenlied (Spitzenstellung). Ausgehend von der finiten Verbform lassen sich für die W. so dass bei Zweitstellung der finiten Form der gröûte Teil des Satzes. kommen (= Konjunktiv!) Sie mit! 3. wird durch einige verbindliche Grundregeln eingeschränkt. Gruppe von Wörtern. ist Fritz verreist?. dass ein Wortfeld möglichst lückenlos wie ein Mosaik aufgebaut ist. Dasselbe gilt für unfeste ` Partikelverben: wir laden Sie für morgen Abend zum Essen ein. in der 1.. verbluten. davor ist nur Platz für ein Satzglied. des Lexems Herr: (des) Herrn.3 2 3 4 Wortstellung Die Folge der Wörter (eigentlich: der Satzglieder) im Satzzusammenhang.: (ich) arbeite. die eine Verwandtschaft in ihrer ` Etymologie aufweisen und gleiche oder ähnliche Stämme haben. möge es dir weiterhin gut gehen! Entscheidungsfragen (` Fragesatz 2. Pers. der ` Fremdwörter und der ` Lehnwörter. Der W. seine ¾hren senkt das Korn . ersticken. Die ` Wortbildungslehre beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten der Entstehung neuer Wörter aus vorhandenem Wortmaterial. den Brief habe ich schon abgeschickt. 1 1. die Ausgliederung nach der Herkunft der Wörter: es ergeben sich die drei Gruppen der ` Erbwörter. einer Sprache ist nicht als unveränderliches Inventar von Wörtern anzusehen. heute schrieb ich einen Brief. zugrunde gehen. Wörter mit gleichem Stamm ` Wortfamilien. Aufforderungssätze mit Konjunktiv: der Mensch versuche die Götter nicht. er befindet sich vielmehr in ständiger Entwicklung: Wörter veralten und werden ungebräuchlich. Das finite Verb steht in Spitzenstellung: Aufforderungssätze 1. hört auf damit! 2. Auskunft. deren Prädikat durch ein ` Hilfsverb im Perfekt oder Plusquamperfekt gebildet 1 1. ` Syntax Wortherkunft ` Etymologie Wortschatz Gesamtbestand der Wörter einer Sprache. kommen wir zum Schluss! 4. z. Storm: Juli). du darfst morgen nicht zu spät zur Schule kommen. auch in lebhafter Umgangssprache. können sich jedoch sowohl lautlich als auch semantisch stark auseinander entwickeln. umkommen.1 1. Eine Gliederung des W. relativ stark ausgeprägte Freiheit in der W. W. in denen die Wörter in der Regel alphabetisch geordnet sind. in Hauptsätzen: Die finite Verbform steht in Zweitstellung. Partizip in Endstellung. Pers. Wortfeld Im Gegensatz zur ` Wortfamilie.es lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten vornehmen: die Ausgliederung nach Wortarten: jedes Wort lässt sich aufgrund bestimmter Merkmale einer ` Wortart zuordnen. B. Abkommen. Zukunft. Unterkunft. Wortform Im Unterschied zum ` Lexem (das die abstrakte Einheit des ` Wortschatzes darstellt) die Gestalt. (die) Herren. Plur. Die Mitglieder einer W. werdet ihr von euren Verwandten erwartet? Die gleiche Umrahmung findet sich bei Modalverben mit Infinitiv: du musst mich bald einmal besuchen.2 1. wem©s gefällt.en des Lexems arbeiten sind z. Gruppe von Wörtern.Wortfamilie Wortfamilie Im Gegensatz zum `Wortfeld. die einen ähnlichen Inhalt haben. die Ausgliederung nach semantischen Kriterien: Wörter mit inhaltlichen Gemeinsamkeiten bilden ` Wortfelder. Abkömmling. mit Konjunktiv. Ausnahme: in Gliedsätzen. Ein W. nach Sachgruppen o. (er) arbeitete. So handelt es sich beispielsweise bei -kunft um eine ¹Tochterfamilieª von kommen: Ankunft. mit mögen im Konjunktiv Präsens als Ausdruck eines Wunsches: mögen die Federn der Diplomaten nicht wieder verderben. das ertrage. etwa nach Wortstämmen.: kommen: ankommen. als Anredeform: seien Sie mir willkommen!. B. andererseits jedoch eine gegenseitige inhaltliche Begrenzung besteht. Der W. in denen die Anordnung der Wörter nach anderen Gesichtspunkten vorgenommen wird.1): hast du es schon erledigt?. aufkommen. Sonne warm herniedersieht (Endstellung).1 . herkömmlich usw. Die Zweitstellung findet sich in folgenden Sätzen: Aussagesätze: der Vater schreibt einen Brief.2 1.: seien wir Freunde!. B. ` Kurzwortbildungen wie Komintern oder Hapag) oder werden aus anderen Sprachen übernommen. besonders wenn ein doch darin vorkommt: kommt der Kerl doch auf mich zu und legt los. verdursten.

Auch die ` Kardinal. 20-Pfennig-Marke. fünfzehn Milliarden. in der Satzverbindung: Gleichzeitigkeit: die beiden Vorgänge werden als gleichzeitig geschehend berichtet: 1. dass du nicht hast mitkommen dürfen. (die ersten vier Zeitstufen stehen selbstverständlich auch in zeitlicher Beziehung zueinander). abgeleitet von den ` Kardinalzahlen: einmal. doch kann er mitunter auch an erster Stelle stehen): 1 Zahladjektiv Zu den ` unbestimmten Zahlwörtern bzw. einzeln. ` Indefinitpronomen gehörige Wörter wie gesamt. also Endstellung: Ergänzungsfrage: sage mir. Liebe. ein Dritter. erfolgt Bindestrichschreibung: 8-Zylinder.3 1. 2. Zahladverb Zwei Gruppen des ` Numerals geben nähere Umstände an: 1 Wiederholungszahlwörter (Iterativa). so schreibt man sie groû: die Zwei.en über eine Million schreibt man getrennt: zwei Millionen dreihundertzwanzigtausend. Blei (` Artikel 4. Zahlen und Ziffern Bei der Schreibung ist Folgendes zu beachten: Schreibung in Buchstaben (Zahlen von 1 bis 12 werden meist in Buchstaben ausgeschrieben). 5-Mark-Stück. Gas. so ist keine weitere Erörterung notwendig. Consecutio Temporum Von den im Artikel ` Tempus angeführten sechs Zeitstufen können vier. Werden gröûere zusammengesetzte Zahlen in Buchstaben geschrieben. stehen meist in zwei aufeinander folgenden Sätzen: das können zwei Hauptsätze sein: eine ` Satzverbindung. es regnet. 2. die wie Adjektive verwendet werden. Vorgänge oder Zustände.und ` Ordnungszahlen sind als bestimmte Z.3 . ein Viertel.e Personen und Dinge lässt sich ein ` Plural bilden: Männer. Zahlwort ` Numerale Zeichensetzung ` Interpunktion Zeitenfolge.en kommt es zu Abweichungen gegenüber der alten Regelung.4 3. so schreibt man sie bis zur Million zusammen: dreihundertfünfzehntausendvierhundertsieben. die böse Sieben. das Futur II.2. . . in der Regel mit Artikel.. 2 Aufzählungszahlwörter abgeleitet von den ` Ordinalzahlen: erstens. er sei es nicht gewesen. steht die finite Verbform vor dem das Geschehen angebenden Infinitiv: schade. da wird schon wieder etwas Neues auf dich zukommen (oft wie 3. der später geschehen wird.4 ` indirekte Fragesätze werden als Gliedsätze behandelt. 2. (Der Zwischenraum kann auch durch einen Punkt ersetzt werden. nicht z.3: da kommt . da stellte er schon den Fernseher an (da hat er schon den Fernseher angestellt). der Raum. sind aber auch ` Abstrakta: Glaube. viel. wohl aber messbar sind Stoffnamen: Seide. da stellt er schon den Fernseher an. zahlreich. Pferde. darum blieben wir zu Hause (sind wir . Z.1 1 1. absolut gebraucht werden. ein den Vorgang näher kennzeichnendes Adverb steht meist unmittelbar vor dem Infinitiv: obwohl du hättest fleiûig lernen müssen. Im Falle von Zusammensetzungen mit Ableitungen schreibt man nun mit Bindestrich: in den 70er-Jahren (auch: 70er Jahren). ordnen dagegen ihre Aussage zeitlich immer in ein Verhältnis zu einer anderen Zeitstufe ein: das Plusquamperfekt berichtet.) bis wird entweder ausgeschrieben oder durch einen 2. es regnete (hat geregnet).2 In konjunktionslosen Gliedsätzen (` Gliedsatz 5. Z. der Erste. Plusquamperfekt und Futur II.e dieser Gruppe zuzurechnen. 10mal. da werden wir lieber zu Hause bleiben (oder auch im Präsens: da bleiben wir . Werden sie substantivisch gebraucht. der vor dem ersten geschehen ist. du wirst die eine Sache noch nicht erledigt haben. in dem er seine Büchermappe hatte liegen lassen. die ersten/drei/alle/drei Bände.2 waagerechten Strich bezeichnet: 1914 ± 1918. sie werden also nur relativ gebraucht.1.10). Vorzeitigkeit: der Sprecher berichtet einen Vorgang und stellt dazu einen zweiten. Ableitungen hingegen schreibt man weiterhin zusammen: 20stel. .). zu). 18-jährig (` Bindestrich 3. 3. 70er. Entscheidungsfrage: . nämlich das Präsens.2 3. (diesen zweiten stellt er der Zeitfolge wegen oft an die erste Stelle): 1. ein achtel Liter.. Bei Aneinanderreihungen mit Maûangaben erfolgt nach wie vor Bindestrichschreibung: 100-m-Lauf. Vergangenheit oder Zukunft geschehen. Schreibung in Ziffern (` auch 1. was vor einem vergangenen Zeitpunkt geschah.4): 2 Groûe ganze Zahlen werden häufig von den Einerstel.1) ist Spitzenstellung erforderlich: bist du einverstanden. weil du genauer hättest hinsehen sollen. Z. von diesen Wörtern lassen sich nur in besonderen Fällen Pluralformen bilden. geblieben). Hauptstraûe 10 ± 12.und Gliedsatz: ein ` Satzgefüge. 2 ± 3 Meter. 2. mit diesem in Beziehung. die eine Zahl als Ziffer enthalten. darum bleiben wir zu Hause. das Präteritum. Die übrigen zwei Tempora. ebenso Ordinalzahlen als Bestandteil eines Namens: Karl der Fünfte. oder auch Haupt. kaum war er am Abend nach Hause gekommen. es wird wohl regnen.e stehen wie andere Adjektive (attributiv) beim Substantiv: die roten / wenigen Autos. bei abgekürzter zweiter Jahreszahl auch durch Schrägstrich: 1914/18. aufs 100stelGramm genau. zählbar Von Bezeichnungen für z. zweimal.1 1. seine interessanten / drei Bücher. . Hoffnung. . deren zeitliche Stellung zueinander beschrieben werden soll. kaum ist Hans nach Hause gekommen.3). 3. Bei Zusammensetzungen. wer das getan hat. nicht z. gelten die Regeln für Hauptsätze: er sagte. Bei 2 3 3.3 in ` indirekter Rede. 2. 150-prozentig. sie schildern den Vorgang oder Zustand als in der Gegenwart. Wenn Zahlen attributiv gebraucht werden. weil man nichts hat deutlich erkennen können. bei der ` Objektsätze von einem Verb des Sagens abhängen. ob du dabei gewesen bist.2 1.Zeitenfolge wird. schreibt man sie klein: zwei Bücher. Steine. was zu einem zukünftigen Zeitpunkt vergangen ist. (diesen zweiten stellt er der zeitlichen Folge wegen oft an die zweite Stelle. Nachzeitigkeit: der Sprecher berichtet einen Vorgang und setzt dazu einen zweiten. Im Bereich der Zusammensetzungen mit Z. das Perfekt und das Futur I.. zweitens usw. kann aber auch zur Hervorhebung vor die finite Verbform treten: obwohl das längst hätte erledigt sein müssen.1 len nach vorn in Dreiergruppen mit einem Zwischenraum abgesetzt: 3 450 687. .

2 4.en vgl. jetzt bist du mit der einen Sache fertig. . werde ich ihn zum Briefkasten bringen (statt des kaum üblichen Futurs II im Gliedsatz wird hier meist das Perfekt gesetzt: wenn du . jetzt fängst du schon wieder mit einer neuen Aufgabe an. in konjunktivischen Gliedsätzen `indirekte Rede 2. sondern erfassen auch die Partikeln.3.4 4 4. . Komposition Ein Wort. . werde ich den Brief schreiben (oft auch wie 3. bringe ich ihn zum Briefkasten. da es zu einem Futur I im ersten Satz keine Form gibt. Rabenmutter. bringen. ich habe gewartet.und Zusammenschreibung 2. ich warte so lange. werde ich .1. . Vorzeitigkeit: der Vorgang des Gliedsatzes wird als vor dem des Hauptsatzes geschehend ausgesagt: 1. brachte ich ihn zum Briefkasten (habe ich ihn gebracht). während du nähst. Fürchtegott. in diesem Fall kommt wohl weniger das Zeitverhältnis als die Verteilung der Aufgaben auf die zwei Personen zur Geltung). Wenn du den Brief geschrieben haben wirst.4 2 3 Zustandspassiv ` Passiv 2. Z. 3. oder auch das Präsens: wenn du . Handtuch. werde ich . eben warst du mit der einen Sache fertig (bist du . mausetot. . ist ein Goldschmied ein Schmied. Zusammenbildung Mittel der ` Wortbildung. das zwischen ` Zusammensetzung und ` Ableitung anzusiedeln ist. Nachzeitigkeit: der Vorgang des Gliedsatzes wird als nach dem des Hauptsatzes geschehend ausgesagt: 1. weil ihr die umschriebenen Zeitformen zu umständlich sind. schreibst. Hemdhose. wann wirst du an die nächste gehen? auch umgekehrt: wann wirst du dich an die neue Aufgabe machen? Du bist ja jetzt (aber auch: gerade erst) mit der alten fertig. nähst. ` Getrennt. ich warte so lange. oft imperativische Sätze werden zu einem Begriff: Wagehals. bis du gekommen bist (hier lässt sich die Nachzeitigkeit gegenüber dem Hauptsatz kaum anders als durch Gleichzeitigkeit ausdrücken). schrieb ich den Brief (als du damals genäht hast. Vergissmeinnicht (` Zusammenrückung 2). 3. welche aus einer syntakti. schreiben). trotzdem.en an: Maikäfer. . feuergefährlich.1 schen Gruppe hervorgegangen ist. Die inhaltlichen Beziehungen. die wohl logisch begründet sind. 2. Allgemein: Wortbildung. bei Nachzeitigkeit des Gliedsatzes der bei Gleichzeitigkeit entspricht. Springinsfeld. tz. Daran schlieût sich ein Ableitungssuffix (` Suffix) an: Gesetze geben: Gesetzgeb ung. ich wartete. auch Kompositum genannt. Ballspiel. . B. schreibe ich den Brief. 2. sch.3 1. die in der Fachliteratur nicht einheitlich verwendet wird. Zukunft ` Futur Zusammensetzung. 3. gewesen). Gernegroû. Habenichts. . in dem ein s-Laut enthalten ist.1 1. Nachdem du den Brief geschrieben hattest. geschrieben). Dieser Art gehören die meisten nominalen Z. Freundeshand. als du nähtest. Zusammenrückung Bezeichnung für eine besondere Art der ` Zusammensetzung. preisgekrönt.3: wenn du . dass die Z. x. tollkühn. einen Vergleich: grasgrün (grün wie Gras) usw. . bis du da sein wirst (geläufiger: da bist). ` Getrennt. Taugenichts. Satzkomposita: Kurze. einen Zweck: Schreibheft (Heft zum Schreiben).1±3 handelt es sich um Schemata. z. 2.1. Vaterunser. = 3.2 1. das aus zwei oder mehr selbständig vorkommenden Morphemen gebildet wird. Fleischer (1982) beschränkt den Begriff auf die Satz. lieb haben: Liebhab er. denen der Sprachgebrauch (besonders der mündliche) nicht immer folgt. û. Die Wortbildungsmittel der Z. bis du ankommen wirst (dafür meist: bis du ankommst oder auch angekommen bist). im Satzgefüge: Gleichzeitigkeit: 1. In der Schrift werden die s-Laute durch die folgenden Buchstaben-Zeichen wiedergegeben: s. z. die den zweiten Vorgang in eine noch weitere Zukunft setzen könnte.1 4.Zeitwort 1. Im Allgemeinen wird man sagen können.3 4. ich werde warten.und Zusammenschreibung 1. wobei sowohl die Wortfolge als auch die Flexionsendungen beibehalten wurden: Sauregurkenzeit. auch bei diesen Beispielen 4. lassen sich darüber hinaus feiner untergliedern. Die erste an diesem Wortbildungsprozess beteiligte Konstituente wird hier nicht repräsentiert durch ein einzelnes Wort. bei denen die zweite unmittelbare Konstituente nicht Wortart und semantische Grundkategorie der Gesamtbildung bestimmt: Dreikäsehoch. Kopulativkomposita (Dvandva): Zwei Wörter verschiedener Bedeutung werden nebeneinander gestellt und ihre Bedeutungen gewissermaûen durch eine unausgesprochene ¹Sowohl-als-auch-Beziehungª miteinander verbunden: Strichpunkt. dieses Jahr: diesjähr ig. bis du da sein wirst (geläufiger: da bist).2 komposita (` Zusammensetzung 1. Zu den adjektivischen Zusammensetzungen vgl. wenn du heute Abend nähen wirst.4 5 Zeitwort ` Verb Zischlaut Volkstümliche Bezeichnung für einen ` Konsonanten. Zu den verschiedenen Arten von verbalen Z. . Das Kompositum kann beispielsweise bezeichnen: ein Besitzverhältnis: Königsschloss (Schloss des Königs). . . eine Ortsangabe: Amerikareise (Reise nach Amerika). Wenn du den Brief geschrieben hast. die durch das erste Glied (das Bestimmungswort) genauer abgegrenzt wird. geschrieben hast. . . Hundeleine. 2. letzte) Glied (das Grundwort) die allgemeine Begriffskategorie an. sondern durch eine Wortgruppe. der Gold verarbeitet. 1 1. 3. in denen Bestimmungswort und Grundwort zueinander stehen können. bittersüû. von denen aber die lebendige Sprache oftmals abweicht.1±3 aufgezeigten Beispiele stellen Schemata dar. habe ich .3). Diese in den Abschnitten 3. Kartoffelsuppe.2 . Bei den nominalen Zusammensetzungen lassen sich nach inhaltlichen Gesichtspunkten folgende Gruppen unterscheiden: Determinativkomposita: Dabei gibt das zweite (bzw. bis du kamst. Über die Z. sind nicht auf die veränderlichen Wortarten beschränkt. Hoheslied. hilfreich.

Aussprachewörterbuch. Hamburg. (19943): Grundriû der deutschen Grammatik. Reine und gemäûigte Hochlautung mit Aussprachewörterbuch. Deutsche Rechtschreibung (1992): Vorschläge zu ihrer Neuregelung. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Hermann. Leipzig.-D. red. ders. ± Kritische Ausgabe. Besch. W. Stuttgart/Leipzig. Tübingen. (19882): Terminologie zur neueren Linguistik. 2 Bde. a. Würzburg. Langner. a. Stuttgart. Berlin. H. Darmstadt. (19634): Grundlagen der deutschen Satzlehre. O. von / Henne. Die deutsche Rechtschreibung (1999): verf. J. (1996): Einführung in die Sprachwissenschaft. Lewandowski. H.L. Kluge. Berlin. W. (196919): Deutsche Aussprache. (1975): Strukturen der Syntax. Hg. Gestalt und Leistung. bearb. Glück. (19952): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen. Th. Hentschel. Wörterbuch der deutschen Standardaussprache (19903): Bearb. H. Frankfurt. 2 Bde.Literatur zur Sprachlehre: Abraham. Bünting. W. K.) (1985): Lexikon sprachwissenschaftlicher Termini.) 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ob hierfür ein Schutz besteht. Turnhout  Wissen Media Verlag GmbH. Ulrike Hönsch ´ Oliver Mingers Redaktionelle Mitarbeit: Paul Kaltefleiter ´ Heiner Müller Datentechnik.de Hier finden Sie auch weitere aktuelle Informationen und Serviceangebote des Verlages.. Library of Congress Catalog Card Number: 66-17134 7. das zuerst 1966 im Bertelsmann Lexikon Verlag erschien. Sabine Krome Redaktion: Stefan Grosser ´ Christiane Hemkendreis Redaktionelle Mitarbeit: Heiko Hartmann ´ Oliver Mingers ´ Michaela Stüttgen Die Leitung der Neuausgabe 2000 hatte Dr. als solche gekennzeichnet. Heiko Hartmann ´ Dr.wahrig-sprachberatung. Margarete Lawetzky Lexikon der deutschen Sprachlehre: Dr. Petra Kürten Redaktion: Dr. Christa Förster ´ Imgard von Beckerath Dr. Consorten (glcons. Sabine Krome Die Leitung der Neuausgabe 1997 hatte Dr. Petra Kürten Redaktionsleitung: Dr. Gernot Hempelmann Hans-Peter Wahrig Die Neuausgabe 1980 wurde bearbeitet von Ursula Hermann Die Neuausgabe 1986 wurde bearbeitet von Ursula Hermann ´ Renate Wahrig-Burfeind Klaus Rüme ´ Norbert Raum Die Leitung der Neuausgabe 1994 hatte Dr.86  pro Minute deutschlandweit) und unter der Internet-Adresse: www. Sabine Krome Redaktion: Dr. Warenzeichen. Renate Wahrig-Burfeind Redaktionsleitung: Dr. Dr. haben mitgearbeitet: Prof. vor Benutzung von bestimmten Zeichen für Waren beim Deutschen Patentamt in München anzufragen. Grammatik und Zeichensetzung beantwortet die WAHRIG-Sprachberatung unter der Telefonnummer (01 90) 89 89 60 (1. Gisela Benecke ´ Ursula Hermann Klaus Laabs ´ Norbert Raum ´ Elmar Stenzel ´ Dr. Walter Ludewig ² ´ Barbara Kaltz Etymologie: Friedrich Gohlke Dr. Christhild Tschentscher ´ Dr. soweit feststellbar. Satz und Layout: DATACOPY. Gerhard Wahrig ² ´ Ursula Hermann Dr. Gebrauchsmuster und Patente sind in diesem Werk. Köln Herstellung: Günter Hauptmann ´ Martin Kramer Fragen zur Rechtschreibung.de) Druck und Bindung: Brepols. Renate Wahrig-Burfeind Lexikon der deutschen Sprachlehre: Dr. Es wird aber empfohlen. Renate Wahrig-Burfeind Lexikon der deutschen Sprachlehre: Dr. Renate Wahrig-Burfeind Fachliche Bearbeitung: Dr. Lohfert. vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage Einbandgestaltung: Groothuis.An diesem Werk. Gütersloh/München 2002 (vormals Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH) Alle Rechte vorbehalten ISBN 3-577-10079-6 .

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