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Walter Veith (1996)_Ernährung neu Entdecken

Walter Veith (1996)_Ernährung neu Entdecken

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"Der Autor Professor Dr. Walter Veith forscht seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Ernährung. Mit diesem Buch ist es ihm gelungen, einschlägige wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre kritisch zu werten und so Empfehlungen auszuarbeiten, die dem Anspruch an eine gesunde Ernährung gerecht werden.
Das Buch liefert die Grundlagen, die zum kritischen Nachdenken über unsere Ernährungssituation anregen und den Anstoß zu einer Ernährungsumstellung geben können. Außerdem enthält es einen speziellen Rezeptteil.

In einer Zeit mangelnder oder falscher Informationen über Ernährung gibt Prof. Dr. Walter Veith wissenschaftlich fundierte Antworten auf die Fragen nach einem gesunden Lebensstil:

Wo liegen die Ursachen für Krebs, Gefäßkrankheiten, Arthritis und andere degenerative Erkrankungen?

Gibt es eine Erklärung für Übergewicht? Ist es wirklich aussichtslos, sein Normalgewicht zu erreichen?

Osteoporose - wie kann ich dem Knochenabbau vorbeugen?

Welchen Einfluß üben Nahrungsmittelzusätze auf unsere Gesundheit aus?

Birgt eine vegetarische Ernährung Gesundheitsrisiken in sich?

Was läßt sich über die vegane Lebensweise, also den Verzicht auf alle tierischen Produkte - auch Milcherzeugnisse - sagen?

Eine auch für den Laien verständliche Darstellung neuester Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft. Der umfassende Rezeptteil erleichtert die Umstellung auf einen gesunden Lebensstil. "
"Der Autor Professor Dr. Walter Veith forscht seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Ernährung. Mit diesem Buch ist es ihm gelungen, einschlägige wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre kritisch zu werten und so Empfehlungen auszuarbeiten, die dem Anspruch an eine gesunde Ernährung gerecht werden.
Das Buch liefert die Grundlagen, die zum kritischen Nachdenken über unsere Ernährungssituation anregen und den Anstoß zu einer Ernährungsumstellung geben können. Außerdem enthält es einen speziellen Rezeptteil.

In einer Zeit mangelnder oder falscher Informationen über Ernährung gibt Prof. Dr. Walter Veith wissenschaftlich fundierte Antworten auf die Fragen nach einem gesunden Lebensstil:

Wo liegen die Ursachen für Krebs, Gefäßkrankheiten, Arthritis und andere degenerative Erkrankungen?

Gibt es eine Erklärung für Übergewicht? Ist es wirklich aussichtslos, sein Normalgewicht zu erreichen?

Osteoporose - wie kann ich dem Knochenabbau vorbeugen?

Welchen Einfluß üben Nahrungsmittelzusätze auf unsere Gesundheit aus?

Birgt eine vegetarische Ernährung Gesundheitsrisiken in sich?

Was läßt sich über die vegane Lebensweise, also den Verzicht auf alle tierischen Produkte - auch Milcherzeugnisse - sagen?

Eine auch für den Laien verständliche Darstellung neuester Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft. Der umfassende Rezeptteil erleichtert die Umstellung auf einen gesunden Lebensstil. "

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03/28/2013

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Die Bedeutung der Ballaststoffe für

die Ernährung wird mehr und mehr er-

kannt. Das Konzept, daß Ballaststoffe
eine präventive Rolle bei Kolonkrebs

spielen könnten, wurde erstmals im Jahr

1971 unterbreitet, als Burkitt die Vorstel-

lung entwickelte, Ballaststoffe könnten

durch Regulieren der Geschwindigkeit

und des Volumens der den Darm pas-

sierenden Nahrung Kolonkrebs vorbeu-

gen.16

Seit dieser Zeit haben viele Studi-

en die Richtigkeit dieser Hypothese be-

wiesen." Insbesondere der Verbrauch

an Vollwertgetreide korrelierte umgekehrt

zum Auftreten von Kolonkrebs.18

Auch

Gemüsefasern, so stellte sich heraus,

bieten Schutz, und das NCI (Nationale

Krebsinstitut der USA) hat daraufhin vor-

geschlagen, bevorzugt eine Vielzahl von

Nahrungsmitteln wie Vollwertgetreide,

Gemüse und Obst als Ballaststoffergän-

zungen zu essen. Der Verzehr an Bal-

laststoffen sollte gegenüber den mo-

mentanen Werten von 10-15 g/Tag min-

destens verdoppelt werden.19

Der Ballaststoffverbrauch in den in-

dustrialisierten Ländern ist aufgrund des

übermäßigen Verzehrs von raffinierten

Nahrungsmitteln sehr niedrig. Moderne

Getreidemühlen zum Beispiel trennen

die natürlichen Faserstoffe und den Wei-

zenkeim vom Weizenkorn ab und neh-

men dem Weizen so seine natürlichen

Ballaststoffe. Die Weizenkleie ist reich an

nicht stärkehaltigen Polysacchariden

oder Ballaststoffen, die das Volumen

vergrößern und die Darmmotilität begün-

stigen. Fernerhin enthalten diese äuße-

ren Schichten des Weizenkorns die

Aleuronschicht mit den Vitaminen des

B-Komplexes, Phosphor, Eisen und Pro-

teinen in ausgewogenem Verhältnis. Der

Weizenkeim ist reich an Thiamin (Vitamin

B1), das essentiell ist für den Kohlenhy-

dratstoffwechsel, und Vitamin E. Vit-

amin E findet sich zusammen mit mehr-

fach ungesättigten Ölen im Weizenkeim

und bietet so natürlichen Schutz gegen

die Bildung freier Radikale bei der Ver-

dauung dieser essentiellen Öle. Das Au-

genmerk auf Vollwertgetreide zu richten,

stellt die einzig vernünftige Art dar, Ge-

treide zu sich zu nehmen. Die Verwen-

dung von steingemahlenem Mehl wird

daher empfohlen.

Die Vorstellung, unter Vollkorn ver-

stehe man das Zusetzen reichlicher

Mengen ungemahlener Körner oder Ge-

treidebruchstücke zum Mehl, entbehrt

auch jeglicher Logik. Diese festen Be-

standteile passieren den Darm un-

verdaut und beschädigen auf ihrem Weg

nur das empfindliche Epithel. Sie fördern

weder die Wasserretention im Stuhl

noch bieten sie eine ausreichend große

Oberfläche für die Elimination von Aus-

scheidungen. Mehl zum Brotbacken

sollte ganz gemahlen sein, und wenn

Vollkorngetreide in Form von Cerealien

zum Frühstück verwendet wird, muß es

gut gekocht sein, um einfach zerkaut

und leicht den Verdauungstrakt passie-

ren zu können. Nimmt der Ballaststoff-

anteil in der Nahrung zu, verringert sich

die Darmpassagezeit und die Stuhlmen-

ge und Zahl der Defäkationen erhöht

sich.' Außerdem ist bei einer fasser-

stoffreichen Ernährung die Konsistenz

des Stuhls viel weicher als bei ballast-

stoffarmer Diät, was Obstipation und
seine Folgeerscheinungen wie Colitis,
Appendizitis, Divertikulose
und Hia-
tushernien
verhindert.

Hafer- und Bohnenzubereitungen

enthalten große Mengen an wasserlösli-

chen Ballaststoffen und sind besonders

effizient zum Senken von Serumchole-

sterin. Insbesondere das LDL-Choleste-

rin, die Variante, die zum Verstopfen der

Blutgefäße führt,"'"'" ist davon be-

troffen. Man entdeckte in einer Studie

mit 20 männlichen Erwachsenen, die er-

höhte Cholesterinwerte hatten, daß

durch das Hinzufügen von Haferkleie

r36

2. Kohlenhydrate und Ballaststoffe

und Bohnen zur Ernährung die LDL-

Cholesterin-Konzentrationen um 23 %

bzw. 24 % gesenkt wurden.' Die Zufuhr

von Kleie ist nicht annähernd so effizient

zur Cholesterinsenkung wie die Wirkung

der Ballaststoffe aus dem vollständigen

Getreidekorn,' was die Bedeutung des

Verzehrs vollwertiger, unraffinierter Nah-

rungsmittel im Hinblick auf normale

Cholesterinspiegel betont. Einige Studi-

en suggerieren die Plazebowirkung von

Haferkleie,'" aber andere Studien ha-

ben bewiesen, daß diese Schlußfolge-
rung offensichtlich unbegründet ist.'

Durch die Bindung von Cholesterin und

Gallensäuren reduzieren die Ballaststoffe

nicht nur den Cholesterinspiegel, son-

dern schützen auch vor Kolonkrebs, weil

sekundäre Gallensäuren, die durch die

bakterielle Umwandlung von Gallensäu-

ren entstehen, karzinogen sind.' Die

Beziehung zwischen dem Auftreten von

Kolonkrebs und der Ballaststoffaufnah-

me ist in Abbildung 2.6 dargestellt.

Weizenkleie kann auch die Östrogen-

konzentrationen von Frauen senken, ins-

besondere das Serum-Östrogen und

Östradiol.33

Das Vorhandensein von frei-

em und an Albumin gebundenem Östra-

diol wurde mit einem erhöhten Risiko für

Brustkrebs in Verbindung gebracht 34

, so

daß die Kleie Schutz gegen diese Form

des Krebses bieten kann. Auf welche

Weise Ballaststoffe vor Krebs schützen,

37

ist unbekannt. Es existieren auch zwei

Arten von Ballaststoffen, die sich in ihrer

Funktion unterscheiden.

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