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Ein Ratgeber vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader

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Networking – Beziehungen erfolgreich aufbauen und pflegen
Ziele und Aufbau eines Netzwerkes Die Auswahl der richtigen Kontakte Networking durch Small Talk Datenverwaltung und Kontaktpflege Die Networketikette

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10178 Berlin.de. S.auch auszugsweise . 11. 4. S.Networking – Beziehungen erfolgreich aufbuen und pflegen Einleitung Die Bedeutung des Networking Seite 3 • Definition • Der Nutzen eines Netzwerks • Arten von Netzwerken Der Aufbau eines Netzwerkes • Fachliche und soziale Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in einem Netzwerk • Voraussetzungen für den Aufbau eines eigenen Netzwerkes • Die Auswahl der richtigen Kontakte • Das Sender-Empfänger-Modell • Das Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun • Aktives Zuhören • Fragetechniken Small Talk • Die Themenwahl • Der richtige Einstieg und Ausstieg se Die Netzwerkarbeit – Datenverwaltung und Kontaktpflege Die Network-Etikette • Bestandsaufnahme: Wen kenn ich? • Systematisierung der Kontakte • Fragebogen: Was können die Personen für Sie tun? Arbeitsblätter – Anhang Le Bildnachweis: Photo Alto: S. S. E-Mail info@berufsstrategie. Alle Rechte vorbehalten. 3. S. Die Verwendung der Texte und Bilder . Oranienburger Str. www. Tel 030/28 88 57-0. Stockxpert: S. 123RF: S. Pixelio: S.berufsstrategie.de pr Seite 11 Seite 15 Seite 18 Seite 19 Seite 21 Die Grundlagen der Kommunikation ob Seite 4 Seite 7 e Inhaltsverzeichnis . 7. © Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader.ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet. 18. 1. 19. 15. Fax 030/28 88 57-36. 4-5.

Ohne Kontakte wäre schon der Tauschhandel. zwischen denen er vermittelt hat. Im Gegenzug hilft der „Networker“ seinen Kontakten im Rahmen seiner Möglichkeiten. „Networking“ ist streng genommen so alt wie die Menschheit selbst. B. die früheste Form des Handels. die zum Erreichen eines bestimmten Zieles hilfreich sein können. Wissensweitergabe) • Bildung von Interessensgemeinschaften • Gemeinsame Entwicklung effizienter Strategien (z. ob Arten von Netzwerken Konkretester Nutzen ist die Akquirierung eines neuen Jobs oder neuer Aufträge und wertvolle Zeitersparnis. B. Der Aufbau eines Netzwerkes erfordert in der Regel viel Zeit und Fingerspitzengefühl. unmöglich gewesen. Ein effizientes. Jedoch immer e Die Bedeutung des Networking 3 . Zirkel und Salons sind Netzwerke. eventuell auch privater Natur • (Verbesserte) Positionierung der eigenen Person in Fachkreisen durch Einsatz im Netzwerk (z. Der Nutzen für Sie: • Neue Ansprechpartner für Fragen • Interne Informationen und immer neue Informationsquellen • Ständig erweiterte Möglichkeiten der Kundenoder Jobakquise pr Definition • Zugang zu Experten. innerhalb eines branchenspezifischen Netzwerks zur Verbesserung des Branchenstandings) • Vermittlungsfunktion mit relativ geringem Risiko • Möglichkeit. Aufgaben oder Ämter (z. als Vorstand. Auch die Freimaurerlogen. deren Ziele zu erreichen.Networking – Beziehungen erfolgreich aufbuen und pflegen „Networking“ bedeutet. dass es allen Beteiligten nutzt. B. Experte oder Moderator) zu übernehmen und dadurch mehr im Fokus zu stehen • Aufmerksamkeit • Geben und Nehmen von Hilfestellungen • Zeitersparnis • Mitgliedschaft als Zeichen für Engagement nach außen All das kommt natürlich auch umgekehrt den Beteiligten des Netzwerks zu Gute: Der Vermittler hat beispielsweise (bei Erfolg) ein gesteigertes Image als guter Tippgeber und Experte und die Parteien. Das Bilden von Interessensgemeinschaften zieht sich durch die gesamte Geschichte – bestes Beispiel sind die Kaufmannsgilden. die Zünfte oder die Hanse.und Insiderwissen und Erweiterung des eigenen Wissens • Aufbau sozialer Kontakte. ein Netzwerk an Kontakten aufzubauen. haben einen exzellenten neuen Mitarbeiter oder Chef. Im Idealfall herrscht zwischen ihnen eine ausgewogene win-win-Situation. gut funktionierendes Netzwerk basiert grundsätzlich auf: • Vertrauen • Loyalität • Gegenseitigkeit • Hilfsbereitschaft • Freiwilligkeit • Ehrlichkeit se Der Nutzen eines Netzwerkes Le Wichtigstes Kennzeichen eines gut funktionierenden Netzwerkes ist.

unterhaltsame und (sozial) kompetente Persönlichkeit zu erweisen. Die Beherrschung der Kunst des Small Talk erfordert zunächst die Kenntnis einiger Grundmerkmale von Kommunikation. eine angenehme. wie der Empfänger seine Botschaft verstanden hat. Daraus resultiert seine Reaktion. e Die Grundlagen der Kommunikation 4 . etwas Bestimmtes zu tun oder zu lassen. denn wenn es in den wenigen Minuten eines Gesprächs in der Regel auch nicht um existenziell wichtige Themen geht. Der Empfänger fühlt sich angesprochen und kann entsprechend reagieren. miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.bzw. B. ein Gespräch in seinem Sinne zu steuern. IV. und übermittelt diese an den Empfänger. Mimik und Formulierung seines Anliegens sind für den Empfänger wichtige Anhaltspunkte für seine Interpretation der Botschaft. zu Person B. Appellebene Die Aussage oder Frage kann eine Aufforderung enthalten. dem Empfänger. Erst im Moment der Reaktion bekommt der Sender einen Hinweis darauf. seine Absicht. pr ob Während dieses Vorgangs kann nun an verschiedenen Stellen das Risiko entstehen. geht es trotzdem um etwas sehr Wichtiges: Es geht darum. in der die Gesprächspartner zueinander stehen. Der Sender übersetzt seine Absicht dabei in Worte. der Empfänger Worte nicht kennt (z. Völlig zu Unrecht wird er häufig als „oberflächliches Gerede“ abgetan. Das Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun Für den Kommunikationswissenschaftler Schulz von Thun kann sich eine Botschaft auf vier Ebenen abspielen: I. in Tonfall.Networking – Beziehungen erfolgreich aufbuen und pflegen Das Sender-Empfänger-Modell Le Sender Nachricht Dieses mit am häufigsten gebrauchte Kommunikationsmodell beschreibt den Vorgang einer Informationsübermittlung von Person A. Dieser versteht und interpretiert die Nachricht. ist der Small Talk. III. Mit diesem Wissen wird es leichter. dem Sender. leichte Gesprächsatmosphäre zu schaffen und sich als interessante. Tonfall. oder die der Sprecher sich wünscht. sein Gegenüber einzuschätzen. Sachebene Hier geht es um den reinen sachlichen Informationsgehalt und die wortwörtliche Bedeutung einer Nachricht. Mimik und Gestik. II. die akustische Übermittlung durch Lärm gestört wird oder der Empfänger die Botschaft falsch interpretiert. die als Kontakt durchaus lohnenswert erscheint und im Gedächtnis bleibt. also in eine Nachricht. Selbstoffenbarungsebene Der Sprecher sagt etwas über sich selbst und signalisiert mit seiner Äußerung.). weil der Sender seine Absicht nicht klar formuliert oder den Empfänger täuscht (durch Ironie etc. Fachbegriffe). Das hilft dem Empfänger. wie der Sender es beabsichtigt hatte – z. Gefühls. se Empfänger Eine der besten Brücken. dass die Information nicht so zum Empfänger gelangt. B. Beziehungsebene Auf dieser Ebene geht es um die Beziehung.

Geben Sie dem Anderen nie das Gefühl. Alle Netzwerke haben gemeinsam. se Le • Forcieren Sie nicht auf Biegen und Brechen eine Kontaktaufnahme. Dinge ändern sich oder brauchen Zeit. Freiwilligkeit. So sparen Sie Ihrem Gegen pr Wie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung herrschen natürlich auch innerhalb eines Netzwerkes bestimmte Regeln. nach denen es funktioniert. dass er nicht bereit ist. • Pflegen Sie Ihre Kontakte auch. • Wenn Sie ein Versprechen geben. dass es denjenigen in ernste Schwierigkeiten bringen könnte. • Fordern Sie eine Gegenleistung nie ein. Einen alten Schulkameraden. Sich für einen Kontakt nur dann zu engagieren. B. • Wenn Sie um Hilfe bitten. wenn diese lieber im Hintergrund bleiben wollen. Respekt. wenn Sie merken. kann es trotzdem der falsche Zeitpunkt sein. den Sie bekanntermaßen nie mochten und dem Sie seit 20 Jahren aus dem Weg gehen. Bedrängen Sie denjenigen auf keinen Fall! Akzeptieren Sie ein „Nein“. • Für den Aufbau eines Netzwerkes gilt: Überlegen Sie sich sorgfältig. Höflichkeit. die sie in Verlegenheit bringen könnte. Der Idealfall für beide (Kontakt-) Parteien ist eine win-win-Situation. Behalten Sie die Namen Ihrer Kontakte für sich. Ihre Glaubwürdigkeit ist ein wichtiges Kriterium für Ihre Stellung innerhalb des Netzwerks. z. zu kommunizieren. auch wenn diese nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. solange Sie sich nicht ausgenutzt fühlen. achten Sie darauf. wenn er für Sie gerade nützlich ist. zu Ihrer „Nichtbeachtung“ geführt. die Sie nicht kennen. Loyalität. nur weil er e Die Network-Etikette 19 . am Anfang mehr zu geben als zu nehmen – allerdings nur.Networking – Beziehungen erfolgreich aufbuen und pflegen Auf folgende Regeln sollten Sie insbesondere achten: • Als „Neuling“ innerhalb eines Netzwerkes sollten Sie bereit sein. dass Sie es halten können. dass sie auf Vertrauen. wird Ihnen auf Dauer schaden. sollten Sie nicht unverbindlich zu einem Essen einladen. Selbst wenn Sie sich mit Ihrem Traumkontakt in einem Raum befinden. Ehrlichkeit. Formulieren Sie Ihr Anliegen konkret und bitten Sie nur um für Sie und Ihre Kontakte Machbares. wenn es aktuell beruflich oder privat keinen „Grund“ gibt. abhängig oder dankbar sein zu müssen. was Sie als Gegenleistung bieten können. bedanken Sie sich in jedem Fall. überlegen Sie sich bereits im Vorfeld. wenn eine offensichtlich mögliche Hilfestellung durch eine Kontaktperson nicht erfolgt. Diskretion und Geben und Nehmen basieren. • Haben Sie Hilfe erhalten. weil er gerade in einem für ihn wichtigen Gespräch ist oder eindeutig signalisiert. • Bringen Sie Ihre Kontaktperson niemals in eine Situation. ob über wertvolle Zeit und erhöhen so seine Hilfsbereitschaft. wen Sie kontaktieren können. Möglicherweise haben Gründe. • Akzeptieren Sie es.

...................................................................................................................... Wenn Ihnen zu dem ein oder anderen Punkt niemand einfällt............................................................. • Wer ermutigt Sie? Was gibt Ihnen Auftrieb? ............................ Fachartikel und Presseberichte? ob • Wer kann Ihnen wichtige Impulse geben? e .................................................. die diese Funktion erfüllen können............. • Wer weiß über die wirtschaftliche Entwicklung Ihrer Region gut Bescheid? ..................................................... Überlegen Sie.............................................Networking – Beziehungen erfolgreich aufbuen und pflegen Arbeitsblätter 3............................................................. so sollten Sie Ihr Netzwerk in diese Richtung systematisch ausbauen: ....... • Le se 23 pr • Wer schickt Ihnen Informationen................................................................ ob Sie zu jedem unten aufgeführten Stichpunkt mindestens eine oder mehrere Personen finden................................................................................................................. was diese Personen für Sie tun können! Schauen Sie auf die Personen............................. ............................ • Wer ist im selben beruflichen Umfeld tätig wie Sie und kann Entwicklungen einschätzen? ................................... die Ihnen eingefallen sind und überprüfen Sie nun......................................................

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