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„Alles verging mit der Zeit, und alle waren so arm wie zuvor.

Nur die Deutschen


hielten unbeugsam an ihrer Besitzstandswahrung fest, der im Grenzland so
charakteristisch für sie war“. Aus den Worten des chilenischen Schriftstellers und
Nobelpreisträgers Pablo Neruda klingt Bewunderung heraus. Im Gegensatz zu vielen
seiner Landsleute schafften es die deutschen Kolonisten, sich unter der widrigen
Lebensbedingungen der Frontera, dem Gebiet der Mapuche-Indianer zwischen den
Flüssen Biobio und Tolten durchsetzen, Landwege und Häuser zu bauen,
Landwirtschaft zu gelangen.
Ähnlich wie die deutschen Einwanderer in der sogennaten Chilenischen Schweiz
hatten nur wenige Jahrzehnte zuvor deutsche Kolonisten weiter südlich die Axt an den
undurchdringlichen Urwald gesetz und dort ab 1850 aus einer ungastlichen Zone ein
Siedlungsgebiet mit neuen Ortschaften wie Puerto Varas, Llanquihue, Frutillar und
Puerto Octay geschaffen. Die Geschichte der damals vom chilenischen Staat geförderte
deutsche Einwanderung ist hinlänglich durch Bücher, Museen und Zeitdokumente
bekannt, das historische Resultat eindeutig: durch die deutsche Pionierarbeit gewann
Chile die zwei neuen Provinzen Valdivia, Osorno und Llanquihue, bekräftigte somit
seinen Besitzanspruch vor europäischen Mächten wie England und Frankreich und
schloss später durch die zweite deutsche Einwanderungswelle in der Gegend um
Temuco die Lücke zwischen Zentralchile und dem Süden.
Hartnäckigkeit, Disziplin, Pünktlichkeit und Fleiss sind einige der Attribute, die
oft den Deutschen zugeschrieben werden, obwohl auch andere Nationen einige dieser
Tugenden für sich beasnpruchen können. Doch man darf davor ausgehen, dass es die
ersten deutschen Einwanderer nicht geschafft hätten, wenn dieser unbedingte
Leistungswille nicht vorhanden gewesen wäre.
In diesem Zusammenhang fallen mir zwei weitere Beispiele ein. Als Ende
vergangenen Jahres die chilenische Wirtschaf die Talsohle der Rezession durchschritten
hatte, liess der deutsche Unternehmen Horst Paulmann eine riesige Schrift an seinem
Costanera Center anbringen: ARRIBA CHILE! Kein zweiter Name steht in in diesem
Land für so viel Aufbauwillen, der sich auch nicht durch einen einjährigen Baustopp
unterkriegen lässt. Und, zweites Beispiel, bedeutend kleiner als der geplante 300 Meter
hohe Turm, aber nicht weniger symbolisch: Das Erste, was meine Eltern noch in der
Nacht taten, nachdem das schewere Erdbeben vom 27. Februar unsere Wohnung kräftig
durcheinander gebracht hatte, war: Aufräumen, Ordnung schaffen, die Zerstörung
möglichst schnell hinter sich lassen. Aufwärts Chile! – Ist das typisch deutsch?

PRIVATE INITIATIVEN

„El tiempo pasa y todos siguen tan pobres como antes“. Sólo la población
alemana se aferró inflexiblemente a la defensa de sus derechos adquiridos, que en
la zona fronteriza era tan característico para ellos”. De las palabras del escritor
chileno y ganador del premio novel, Pablo Neruda, la admiración queda fuera. A
diferencia de muchos de sus compatriotas, los colonos alemanes se impusieron
construir viviendas, caminos y practicar la agricultura bajo las condiciones de vida
desfavorables en el territorio mapuche entre el río Bíobío y el Toltén.
Al igual que los inmigrantes alemanes en la llamada Suiza chilena, los
colonos alemanes habían instalado, sólo pocas décadas antes………. Fueron
fundadas nuevas localidades como Puerto Varas, Llanquihue, Frutillar y Puerto
Octay. La historia de ese tiempo de los inmigrantes alemanes promocionados por
el estado chileno esta documentada por libros, museos y documentos de la época.
El resultado histórico es claro: a través de las labores pioneras de los alemanes,
Chile se adjudicó las dos nuevas provincias Valdivia, Osorno y Llanquihue, por
consiguiente confirmaron su derecho de posesión ante potencias como Inglaterra y
Francia y luego en la segunda ola de inmigrantes alemanes en la región de Temuco,
la brecha entre centro Chile y el sur.