KARL SPIESBERGER

MAGISCHE PRAXIS
MAGISCH-MYSTISCHE SCHULUNG IN THEORIE UND PRAXIS

VERLAG RICHARD SCHIKOWSKI BERLIN Die magischen Handbücher Bd. 21 Titelhinweis: 2. Auflage

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Hermetisches ABC Bd. II ALLE RECHTE VORBEHALTEN. ABDRUCK UND JEGLICHE WIEDERGABE, AUCH AUSZUGSWEISE, NUR MIT GENEHMIGUNG DES VERLAGES Copyright 1976 by Verlag Richard Schikowski Druck: Dieter Dressler, Berlin 36

INHALTSVERZEICHNIS Dem angehenden Erforscher der Grenzgebiete des Seins . ERSTER TEIL Metaphysische Spekulationen AUSSERWELTLICHE DIMENSIONEN Die Welt des astralen Lichtes Devachan oder mentale Ebene Die buddhische und die atmisch- nirvanische Ebene KABBALAH Die theoretische oder esoterische Kabbalah . Die praktische Kabbalah . Elementarbegriffe der Kabbalah Die zehn Sephiroth Die kabbalistischen Namen Gottes Das hebräische Alphabet SYMBOLIK Kreis Dreiecksymbol .. Quadrat .. Kreuz Tau Ankhkreuz Pentagramm . Hexagramm . Heptagramm Oktogon Lemniskate Neunstern . Zwölfstern Svastika Yin und Yang .. Merkur- oder Äskulapstab .. Symbole der fünf alchemistischen Elemente Symbole der drei alchemistischen Grundsubstanzen Beispiel einer Symboldeutung: Dämonische Signaturen verschlüsselt in theonischen Charakteren und Symbolen ZWEITER TEIL Erforschung des Unsichtbaren .. Verschollene Kräfte in uns? . Schaffen wir Beweise . PHYSIKALISCHE MERKWÜRDIGKEITEN I. Minderung der Schwere . Die Kraft aus Atlantis? . Hebeversuche mit einem Menschen . Neuentdeckte Verfahren Hebeversuche in Verbindung mit der Runenpraxis . Hebeversuche in Verbindung mit dem Biomagnetismus Hebeversuche vermittels Gedankenkraft . Weitere Versuchsgestaltung Minderung der Schwere bei dinglichen Objekten .. .

Magischer Kraftakt .. II. Die magisch belebten Tische .. 1. Grundlegende Versuchsgestaltung . Bildung der Kette Entspannung und rhythmisches Atmen . Bewegungsphänomene . Sitzfolge . Die Frage nach der Ursache der Tischphänomene . . 2. Prüfung der Reichenbachschen Behauptungen . 3. Der »denkende« Tisch . Nachprüfung der Aussagen Verwendung der Planchette 4. Der odische Bann . 5. Astrale (?) Störungen 6. Die Kraft der Symbole . 7. Die Kraft der Namen 8. Die Magie von Ton und Laut 9. Die Macht der verschiedenen Prinzipien PSYCHISCHE PHÄNOMENE .. Medienfrage und grenzwissenschaftliche Forschung . I. Ausgangspunkt der parapsychischen Forschung . Od — Aura — Fluidalleib Die Entdeckungen des Frh. Carl v. Reichenbach . Die Entdeckungen Albert de Rochas . Die Entdeckungen Hector Durvilles . Wer ist sensitiv? . Die Polarität des Menschen . Die odischen Stromläufe im menschlichen Körper . Die Polarität bei Tier und Pflanze Wie Sensitive die Polarität empfinden .. Isonomer Magnetismus . Heteronomer Magnetismus Geschmacksempfinden Gesichtswahrnehmung . Grundsätzliches bezüglich Polaritätsbezeichnung . . . Auffindung von Sensitiven .. Testversuche Testversuche mit dem Atemhauch Testversuche mit der Augenstrahlung .. Testung der Geschmacksempfindung Testversuche mit verschiedenen Odträgern .. Einiges über die odische Leuchte .. Ein Arm verliert an Schwere Levitieren von Hand und Arm Die magnetische Kette Ausgebrannte Glühlampen leuchten auf . II. Die Macht des magischen Denkens Golemsage und Gedankenformen . Telepathie Gedankenlesen mit Kontakt . Gedankenlesen ohne Kontakt

Die Magie des Traumes und der Spaltung Arten der Spaltung .. Phänomene spiegelmagischer Praxis Spontanes Erlebnis bestätigt spiegelmagische Schau Kristallschau . Ziehen des Kreises Zeugung des Imagospurius Namengebung Stärkung des Imagospurius Runische Kultpraktik .. Rituelle Entzündung der Lichter Einschaltformel . Einfache kabbalistische Kultpraktik Reinigung und Imprägnierung des Raumes .. IV. III. die die Wirklichkeit in Frage stellen ... Der fluidale Golem . Spiegelmagie und Kristallschau . Geistige Führung . Schaffung von Psychogonen .. Nun zur eigentlichen Kristallschau Zweck der Kristallschau . Einfache Odpraktik .. Verfertigung und Präparierung der Spiegel .. Beobachtete Zustände beim Spaltungsvorgang . . Träume. Das Experiment im allgemeinen Verwendungsweise der magischen Spiegel .Erraten von Spielkarten Gedankenübertragung auf große und größte Entfernung .. Gedankenformen — Elementale — Imagospurien .. Die Schaffung des Wesens . Wie die Kristallkugel zu behandeln ist ... Kein Forschen ohne ethische Wertmaßstäbe . Ausflüge im Astral ins Reich der Elementargeister Ratschläge zur Spaltungspraxis . Magnetisieren auf Entfernung Bildung von Psychogonen . Die spiegelmagische Praxis Wahl eines passenden Spiegels . Wie experimentiert man mit Imagospurien? .. Beweise für die Möglichkeit des astralen Wanderns. Wasserfläche als magischer Spiegel Magischer Spiegel aus Bergkristall Magischer Hohlspiegel aus Glas oder Metall Gewöhnliche Spiegel Zusätzliche Behandlung der Spiegel . Das einleitende Ritual Der Runenschutzkreis . Körperfreies Wandern innerhalb von Raum und Zeit Leibfreies Wandern innerhalb der Transzendenz Unterschiedliche jenseitige Zustände und der Meinungsstreit ihrer Bewohner .

.. Symbole des »höheren Bewußtseins« . Symbole des »Steines der Weisen« und des »Heiligen Geistes« Symbole der Gottheit Vorstufen vor Betreten des Pfades Buchstabenmystik .Bedeutung und Grenzen der Spaltungsmagie DRITTER TEIL Das mystische Erleben Mystik und Alchemie . Symbole. DER TAROT Das Rätsel seiner Herkunft und Bedeutung .. Symbole des »äußeren Menschen« Symbole der »äußeren Welt« . Die großen Arcana: Stationen der Einweihung Übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Tarotentsprechungen . die Konzentration betreffend Symbole des »mystischen Pfades« Symbole der Seele . Der mystische Traum und seine Symbolik . Kundalini. AUSKLANG . Symbole des »mystischen Todes« Symbole der Wiedergeburt .. Symbole der »mystischen Hochzeit« Symbole von Jesus . Symbole der »mystischen Taufen« . Symbole der Kundalini und der Chakras . Zusammenfassung der wichtigsten mystischen Traumsymbole . die Schlangenkraft .. Höchster Meisteraspekt Symbole des »mystischen Schülers« ... Symbole des »Bösen« Symbole des »inneren Menschen« und des »geistigen Führers« Symbole des »inneren Meisters« .

seine Gesinnung zu publizieren. Hier darf sie es nicht (wie leider zu viele ihrer Vertreter) bei einem vorurteilbelasteten sterilem »Unmöglich« bewenden lassen. Die dialektischen Materialisten dürfen nur nicht bei der menschlichen Eintagsfliege haltmachen. F. Ihre Aufgabe ist es. dessen Buch »Geburt und Tod als Durchgangspforten des inwendigen Menschen<« ein beredtes Zeugnis ablegt. der sich der Verbreitung der Lehre vom Magnetismus widmete. med. Aus unserer Zeit seien besonders genannt Dr. und dies zu einer Zeit. Wir brauchen nicht Jahrhunderte zurück zu blicken. Freilich. med. was wir ihnen nicht verübeln dürfen. die zu bahnbrechenden Erforschern okkulter Phänomene wurden. Der Arzt und Dichter JUSTINUS KERNER. Jahrhunderts ist es Dr. Es sind keineswegs. muß sich vorerst unser Bewußtsein ins Ungeahnte. Ablehnung ist erst dann am Platze.als gescheitert zu betrachten sind. FRANZ HARTMANN. was von ihrem Standpunkt aus als noch nicht erwiesen anzusprechen ist. die neuere Zeit ist nicht minder gesegnet an Männern mit akademischem Bildungsgrad. Der heute von der Wissenschaft bis zu einem gewissen Grade anerkannte Hypnotismus hatte in dem englischen Arzt JAMES BRAID seinen eifrigsten Verfechter. bloß Kritiklose. die sich auf den verpönten Gebieten des Okkultismus betätigen.inbegriffen solche. der sich in der zweiten Hälfte des 18. der sich nicht scheut. stellt uns seine von ihm kritisch beobachtete Patientin als Kronzeuge alles Okkulten schlechthin vor. vielmehr hat sich solchen Erscheinungen gegenüber die empirische Wissenschaft abwartend zu verhalten. Einfältige. ins Überkosmische geweitet haben. was die Esoterik unter einem Adepten versteht. die wirklich von »Gottes Ratschlüssen« absolut nichts weiß. einem Menschen. Entschieden erschließen sie uns damit bessere Aussichten als die im Dogma erstarrten Konfessionen. wie wunderbar exakte Wissenschaft und esoterisches Weistum sich miteinander verbinden lassen. wie es bei vielen der okkulten Erscheinungen der Fall ist. Er hat die Grenzen sinnfälligen Menschseins überschritten und ist zu dem geworden. Am Ende haben die dialektischen Materialisten gar nicht so unrecht mit ihrer überkühnen Behauptung: die Welt sei bis in den letzten Urgrund hinein erkennbar. aber den Grad hoher. Sie folgen uns dahin nicht.Dem angehenden Erforscher der Grenzgebiete des Seins Von den Orthodoxen der Wissenschaft haben wir vorläufig nichts oder nur wenig zu erwarten. in der Hypnose wissenschaftlicherseits noch als Humbug gebrandmarkt wurde. klar zu unterscheiden zwischen unleugbar als existent Erkanntem . die uns mit ihrem »unerforschlichen Ratschluß Gottes« und der Hinnähme längst widerlegter Glaubensansichten allerorts den Weg verbauen. Ungebildete. Schließlich darf eine exakte Wissenschaft nur dem zustimmen. SCHWAB. die absurd anmuten . schaut die Welt nicht mehr mit den Augen des dialektischen Materialisten an. fast jede Disziplin der Grenzwissenschaften kann auf soundso viele Vertreter aus exaktwissenschaftlichem Lager verweisen. ja höchster Wahrscheinlichkeit in sich trägt. was tatsächlich als bewiesen gilt und einer Nachprüfung jederzeit standhält.wie etwa die Auswirkungen des elektrischen Stromes — und dem. Jahrhunderts für das Vorhandensein des menschlichen Magnetismus einsetzte. allen Anfeindungen und Verfolgungen zum Trotz. wer einmal bis dahin vorgedrungen ist. wie fälschlich behauptet wird. wenn alle Versuchsmöglichkeiten . Denken wir an den Wiener Arzt FRANZ ANTON MESMER. der die höchstmögliche Entwicklungsstufe im Erdenkleide erklommen hat. selbst zutiefst überzeugt von der Existenz einer jenseitigen Welt. Ehe wir uns an die letzten Urgründe herantasten. etwa auf die Ärzte PARACELSUS und FLUDD. KERNER steht mit dieser Überzeugung in medizinischen Kreisen nicht allein da. Um 1850 war es der Arzt JOSEF ENNEMOSER. sofern nur der geeignete . dessen Hauptwerk (»Die Seherin von Prevorst«) letzte Unkenntnis meist als Roman bezeichnet. Ausgang des 19.

die nach gewonnener Erkenntnis es nicht verschmähen. so der im wissenschaftlichen Lager bestens bekannte Physiker und Erfinder WILLIAM CROOKES. Schlimm. HARTMANN hat keinen Anstoß genommen. das menschliche Unbewußte in Beziehung zum Reiche der Archetypen. wie Prof. unter ihnen Chemiker. Auch er vertritt die Jenseitslehre. deren Wert er besonders hoch für die medizinische Praxis einschätzt. GLASEN und Dr. Dr. Oder sollte man allen diesen Männern mißtrauen? Sollten sie samt und sonders Opfer von Betrügern oder eigener Irrtümer gewesen sein? Auch der Einwand wird zuweilen laut. Prof. ZÖLLNER. Ebenso weist die Pendelforschung eine Anzahl Mediziner auf. GEORG LOMER. ALFRED RÜSSEL WALLACE. FLAMMARION. ROBERT HARE.B. med. die Professoren Dr. in die Schule der Okkultisten zu gehen. Mathematiker und Astronomen. Nicht zu vergessen das »Autogene Training« des Berliner Professors Dr. JUNG. Und wer befaßte sich eingehend mit den Findungen des Apothekers EMILE COUE? Waren es nicht wiederum Ärzte. unter dem Namen PAPUS jedem Kabbalahkenner ein Begriff. SCHULTZ. Unvergessen der 1869 heimgegangene Naturforscher CARL Frh. CRAWFORD. sehr schlimm stünde es mit der exakten Wissenschaft. Schüler des Webers MAILÄNDER — andererseits solche die ängstlich beflissen sind. KARL GRUBER. DE MORGAN. die sich auf die Grenzgebiete der Forschung gewagt haben. Und wieder war es ein Arzt. GERARD ENCAUSSE. ein Saulus. BENEDIKT. schürfte nach verborgenen Weisheitsschätzen sogar bei den verlachten Alchemisten. J. Ebenfalls ein Arzt. J. was östlicher Yoga und westliche Neugeist. Wahllos nur einige Namen. eine Lanze zu brechen für die damals so verschrieene Traumdeutung. die die Macht der Autosuggestion und des Unbewußten praktisch erprobten? Bekannt durch sein Wirken ist CHARLES BAUDOUIN.Rousseau und Dozent an der philosophischen Fakultät in Genf. Materialisation und verwandter Gebiete gewidmet haben. Untrennbar ist sein Name mit der Odlehre verbunden. ehemals Professor am Institut J. Um ein Vielfaches könnte diese Liste erweitert werden. KARL ERHARD WEISS. finden wir einerseits Männer. J. leichtgläubige Narren! Zum Glück ist dem nicht so. Unter den Wissenschaftlern. med. HINE in seiner Schrift »Reichweite des menschlichen Geistes« beweist. med.Interpret zur Stelle ist. Erwähnung verdient des weiteren der Pyrmonter Nervenarzt Dr. FRANZ HARTMANN. Sanitätsarzt Dr. die unter anderem Telepathie und Hellsehen mit einbezieht. setzte. althergebrachte Namen und Begriffe zu verschweigen und durch neue Etiketten zu ersetzen. Psychokinese nennt sich die neue Disziplin. Entdecker des Kreosot und Paraffin. deren Träger sich der Erforschung der Telekinese. ANGELD BROFFERIO. daß es lohnt. VON REICHENBACH. sich mit den Grenzwissenschaften zu befassen. so als ob vordem die von ihnen nunmehr eifrig .und Neugedankenlehre immer schon empfohlen haben: Entspannung. wie etwa ein Dr. ALFRED STRAUSS. Wissenschaftler. Auf der Duke-Universität in den USA experimentieren Psychologen seit Jahrzehnten mit Erfolg. ebenso die Astrologie.B. Erinnert sei an die Pioniere Prof. der es um die Jahrhundertwende gewagt hatte. Als Mystiker reinsten Wassers anzusprechen sind der schon erwähnte Dr. FRANZ HARTMANN und der Grazer Jurist Dr. weit über FREUD hinausgehend. VON SCHRENK-NOTZING. erkannte den tiefen Gehalt von Symbol und Mythos. das Entdeckte vom Geruch des Übersinnlichen zu reinigen. die Nervenärzte CESARE LOMBROSE und Frh. G. Levitation. Einen Stab von Gelehrten verschiedener Fakultäten darf der Mediumismus verzeichnen. Körperbeherrschung und Einflußnahme auf die in uns schlummernden unterbewußten Kräfte. SIGMUND FREUD. den die Wucht der Tatsachen zum Paulus wandelte. entstammten ihren Reihen so viele kritiklose. das in schöner Systematik gibt. H. Bewandert in den schwer zugänglichen Regionen der Kabbalah war der Frauenarzt Dr. als akademisch Gebildeter sich von einem einfachen Weber in die Geheimnisse des mystischen Pfades einweihen zu lassen. C. MAPES. der deutsche Astrophysiker Prof. Teleplastie. med. allein genannte Namen sind wohl hinreichend Bürge.

propagierte Disziplin nie bestanden hätte. Wer die Grenzwissenschaften. sondern darin eigene Erfahrungen gesammelt hat. rechtfertigen sie vollauf.sich mit einigen. ob sie in das orthodoxe wissenschaftliche Labor passen oder nicht. darf getrost mit jedem wissenschaftlich Gebildeten darüber diskutieren. der Biologe. . Den Unbelehrbaren überzeugt sowieso keine Argumentation. Vor den »Exakten« zu bestehen. erkennen einander und wirken den wahren Fortschritt. jedoch die Resultate hieraus. sich ein wissenschaftliches (meist ist es bloß ein pseudowissenschaftliches) Mäntelchen umzuhängen. Dies haben in anderer Hinsicht auch der akademisch gebildete Psychologe.metaphysischen Spekulationen zu befassen. zu der in vorliegendem Bande geraten wird. und nicht immer die schlechtesten. wir legen sie im folgenden Abschnitt dar. mag dies immerhin beim ersten Anblick höchst absurd erscheinen. fehlt uns aber für verschiedene im zweiten Teil beschriebene Experimente das nötige Rüstzeug. Ohne deren Kenntnis. Somit ist es wünschenswert und eine ideale Forderung. Unwichtig daher. ehe er sich an die eigentliche Arbeit macht. sofern er es versteht. hole es nach. mehr vielleicht aus verständlicher Furcht. Einem jeden wird sein Spezialwissen beim Studium der okkultistischen Aufgabengebiete zugute kommen. Gibt es doch Okkultisten. der Unvoreingenommene aber wird die metaphysischen Ansichten und parapsychischen Entdeckungen des Laien zu würdigen wissen. diese Sucht macht sich verschiedentlich auch in okkultistischen Kreisen breit. Ein solches Erlebnis freilich ist weder mitteilbar noch exakt wissenschaftlich auszuwerten. der Physiker. Sicherlich nicht immer aus bösem Willen. der Paläontologe. Wobei dahingestellt bleibe. Seien wir in dieser Hinsicht nicht zu bescheiden. die vor jedem kapitulieren. der Arzt habe dem medizinisch nicht geschulten Parapsychologen vieles voraus. entheben den geübten Sprecher.Experimentelle zeigt der dritte Teil dieses Buches einen Weg der Forschung. wer die Esoterik in allen ihren Zweigen nicht nur studiert. der Mantramistik. wie ich sie erzielte. Atemtechnik. von vielen Mystikern längst gegangen. der Sprachforscher und so weiter. bei den Fachgenossen in Mißkredit zu geraten. die ein jahrzehntelanges Studium der Grenzwissenschaften hinter sich haben. Keinesfalls sei dem Einwand widersprochen. ob die Bezeichnung Laie gerechtfertigt erscheint bei Esoterikern. Des weiteren ist erforderlich — für den im Rationalismus Befangenen freilich eine harte Zumutung . Nur die es an sich erfahren haben. daß sich Vertreter der verschiedenen Wissensgebiete beim Studium der Grenzwissenschaften zu Arbeitsgruppen zusammenschließen. »wider den Stachel zu locken«. käme diese selbst von okkultistisch versierten Akademikern. Wer sich im Sinne einer magisch-esoterischen Wesensformung noch nicht geschult hat. nennen wir es vorsichtig . der Archäologe. Hinausgehend über das Nur. sehr wahrscheinlich sogar zu den Tiefen des schaffenden Weltbewußtseins. des Runenyoga. vollkommener Stimmsitz. Kein Leichtes ist es. Schauspieler oder Sänger der Anfangsschwierigkeiten des Pranayam. der in die letzten Tiefen unseres Bewußtseins führt. Manche dieser Arbeitsmethoden sind zwar nicht wissenschaftlich im engeren Sinne. damit jeder jedem gibt und jeder von jedem empfängt.

ERSTER TEIL METAPHYSISCHE SPEKULATIONEN AUSSERWELTLICHE DIMENSIONEN Die Welt des astralen Lichtes Seit der nachtschwarze Himmel über den Sternen zum gähnenden Schlunde unergründlicher Tiefen geworden, seit jenen Tagen wissen unsere Konfessionen ihr Jenseits nirgendwo unterzubringen. Anders der esoterisch Orientierte. Er weiß, daß es sich hier um feinstoffliche Welten handelt, um Schwingungszustände höherer Dimensionen, die die Perisomen (die Umkörper) der Gestirne bilden. Der östliche Weise spricht von sieben Daseinswelten, auf denen die geoffenbarte Gottheit ihr Schöpfungswerk vollbringt. Der für uns nächstliegende Daseinsplan, das heißt, jener atomistische Schwingungszustand, der auf die physisch-ätherische Stoffwelt folgt, ist der astrale. Mit der Astralwelt korrespondiert unser Astralleib, sie ist seine Heimat: die »Seelenwelt«, die »Welt der Empfindungen, Gefühle, Begierden und Leidenschaften«1. Viel ist über die »Welt des astralen Lichtes« geschrieben worden. Seher und Weise, Phantasten und Narren waren bemüht, in diese Wunderwelt einzudringen. Schwer doch ist es, mit irdischen Zungen zu sagen, was jenseits des hirngebundenen Verstandes die Dinge raunen. Je größer der Schauende, desto karger sein Mund, nur der Einfältige plappert drauflos. Eine völlig anders geartete Welt tut sich auf, eine Welt mit anderen Gesetzen, anderen Bewußtseinsabläufen, denen mit der Ratio nicht beizukommen ist. Nur was von jener Welt in uns sich regt, können wir erfühlen. Diejenigen Tiefenpsychologen, die im Gegensatz zur Kathederpsychologie das Unbewußte im weitesten Sinne als wichtigen Faktor mit einbeziehen, beginnen die astralen und noch höheren Regionen zu ahnen. Ein Kreis symbolisiert in seinem System die Ganzheit unseres Wesens, ein Strich, waagrecht den oberen, kleineren Teil der Kreisfläche schneidend, die Bewußtseinsschwelle. Zwei ungleiche Felder liegen somit vor: das Oberbewußte mit seiner Tagessicht, das weitaus größere unterhalb, das Unbewußte. Letzteres Feld von einer gestrichelten Waagerechten abermals in zwei Flächen halbiert, so auf den unterschiedlichen Charakter der Seeleninhalte weisend: auf das persönliche Unbewußte, resultierend aus dem Individualerleben, und auf das kollektive Unbewußte, das uns verbindet mit dem Du, mit der Umwelt, mit Volk, Rasse, Menschheit, und sehr wahrscheinlich mit noch weit mehr. Der untere Kreisbogen dieses Diagramms ist nicht mehr so scharf begrenzt wie jener, der das Wachbewußtsein umschließt; vielleicht existiert diese Trennlinie in gewissem Sinne gar nicht2! Der vorurteilsfreie Tiefenpsychologe ist keineswegs so abgeneigt, urgründige Verbindungen zwischen Mensch, Tier und Pflanze anzuerkennen und sich diese gleichsam im Schöße der Allnatur, der Weltseele, als allgegenwärtiges Bewußtsein zu denken. Nicht viel anders drückt sich der Esoteriker PERYT SHOU aus: Das Ego »ist augenblicklich mit der elementaren Energie-Zone unseres Globus verkettet. Durch dieselbe ist es verbunden mit unzähligen anderen auf dem gleichen Grundton schwingenden Wesen«. Somit ist in gewissem Sinne das Astralreich identisch mit dem »kollektiven Unbewußten« der Tiefenpsychologie, mit der »Weltseele« schlechthin. 1 Genauer hierüber: Karl Spiesberger »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« (Abschnitt: Die Schwingungsformen der Wesenheit Mensch, Seite 115). 2 Ergänzend: Karl Spiesberger: »Unsichtbare Helferkräfte« (Abschnitt: Die metaphysische Seite der Menschnatur, Seite 31—37 und Schema I, Seite 34). Nur ist in diesem Diagramm der Bereich des Oberbewußten weitaus kleiner zu denken, was leider vom Zeichner nicht beachtet worden ist.
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Erheben die meisten theosophischen Autoren die Ansicht zur Norm, das Astralreich unserer Erde beschränke sich auf diese allein (höchstens daß sie noch Wechselbeziehungen zu den Astralregionen unseres Sonnensystems einräumen), so lehren andere Richtungen hingegen: die Astralreiche ferner und fernster Weltenkörper stehen in engem Kontakte mit dem Astralplan unseres Heimatsternes. Das kollektive Unbewußte, die Weltseele, greift demzufolge in letzte Räume. Auch nach Dr. RUDOLF STEINER, Begründer der Anthroposophie, gehört zu unserer astralen Welt »nicht nur das Übersinnliche der Erde«, sondern es sind zugleich »andere Weltkörper in sie eingebettet, welche physisch von der Erde abgesondert sind«. Das würde auch das »Versetzen auf andere Sterne«, wie es beim Trancemedium mitunter vorkommt, erklärlich machen. Nur begeht man hierbei den Irrtum, die geschauten Astralzustände des jeweiligen Gestirns mit dessen physischen Gegebenheiten zu verwechseln. Die Einsichten intuitiver Psychologen, gepaart mit den Ansichten der Esoterik, befreien von dem Trug abgegrenzten Eigenseins, stellen uns mitten in die Flut alles Lebendigen. Unermeßlich weitet sich unsere Seelenheimat. Ein Band verbindet uns mit den Bewußtseinsreichen der letzten aller Sterne. Jedwede Ferne schwindet, spricht sie in eigener Brust uns an. Wir sind eben Bürger hier wie dort, schon jetzt, in diesem Leben. »Täglich verbringen wir soundso viele Stunden in den Nachtbezirken des Unbewußten«, sagt der Tiefenpsychologe. Ganz ähnlich der Okkultist: »Der Astralleib löst sich vom physischen Körper und begibt sich auf seine Ebene«3. Ohne diesem regelmäßigen Verweilen in seiner eigentlichen Heimat könnte der Mensch seine Aufgabe in der irdischen Welt nicht erfüllen. Von »drüben« holt sich der Mensch die nötige Kraft hierzu. Im Schlafe, also im Astralzustande schalten wir uns ein in den Pulsschlag der Natur-, der Weltseele. Eins sind wir dort mit dem »kollektiven Unbewußten«, dessen Tätigkeit nicht an unseren Erdenstern gebunden ist. Woran wir denken sollten, so oft wir in Schlaf und Traum versinken. Und so betrachtet ist das Astralreich kein allzu fernes Land, betreten wir es dereinst einmal am Ende unserer Erdentage als neue Heimstatt. Sehen wir uns nun Kama - loka, den »Ort der Begierdenglut«, »der Gefühle und Leidenschaften«, so an wie Seher und Entkörperte es zu erblicken glauben. Eine völlig anders geartete Welt tritt uns entgegen. Bereiche gibt es dort, wo unser flächengewohnter Teilblick einer Ganzschau weicht. Jeder Gegenstand zeigt sich in seiner Ganzheit. Durchscheinend bietet er gleichzeitig Äußeres wie Inneres dem Beschauer dar. Die Schwingung jedes einzelnen Teilchens erblickt der Hellsehende. Das astrale Spiegelbild des physischen Objektes ist .in unausgesetzter Bewegung. Die Aura tut sich dar. Der Jiva- Äther pulsiert und die Elementaressenz des Astralplanes wogt um den Beobachter. Mit unglaublicher Schnelligkeit vermögen die Bewohner der vier-dimensionalen Welt ihre Gestalt zu verändern. Die Astralmaterie gehorcht jedem Gedanken. Sofort nimmt sie die diesem entsprechende Form an. Unirdisches Farbenspiel fesselt den astralsichtigen Blick. Sattes dunkles Rot, absinkend in den dämonischen Bezirken zum tiefroten Drommetenton, in den lichteren Regionen übergehend in blaurot, soll das Charakteristikum der dort auftretenden Hauptfarben sein. Seltsame Melodien, irdisch nicht wiederzugebende Klänge, dringen an das Ohr des Hellhörenden. Aus Astralmaterie verschiedener Schwingungsrhythmen, von unterschiedlicher Dichtigkeit daher, bestehen die sieben Unterstufen von Kama- oder Preta-loka, der Wohnung der Pretas, menschliche Wesen ohne physischen Körper, jedoch in ein Kleid der Begierden gehüllt, in den Astralleib.
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Karl Spiesberger: »Der Traum in tiefenpsychologischer und okkulter Bedeutung«, Seite 16—19.

Die Dichte des Astrals bedingt seine Zugehörigkeit zu einer dieser Unterabteilungen. Je unentwickelter, triebgebundener, »böser« ein Mensch, desto gröber der atomare Zustand seines Kama- rupas. Erst der Läuterungsprozeß, dem er sich nach dem körperlichen Tode zu unterziehen hat, verfeinert die astrale Schwingungsform, was einem »Aufstieg zu höherer Stufe« gleichkommt. Spricht die katholische Kirche vom Fegefeuer, so meint sie damit nichts anderes. Der Limbus der scholastischen Theologie ebenso der Hades der Alten findet sich in den astralen Sphären. Geheimforscher vertreten die Ansicht, der Astralplan erstrecke sich bis zur Mondbahn. Die unterste Stufe, der dem Höllenzustand gleichkommt (der natürlich für die Verdammten kein ewiger ist), befindet sich innerhalb der Erde und zum Teil auf der Erdoberfläche. Im Bereich der Wolken beginnen die subtileren Schwingungen des Astralreiches. Zunächst sei festgestellt, was mit dem Sterbenden geschieht. Im Augenblick des Todes lösen sich vom physischen Körper Äther- und Astralleib, beide nunmehr die dichteste Hülle für Manas und die noch höheren Prinzipien. Vorerst bleiben sie noch miteinander verbunden, den Theosophen zufolge etwa sechsunddreißig Stunden, nach RUDOLF STEINER in demselben Verhältnis wie der Betreffende zu Lebzeiten dem natürlichen Schlafdrang Widerstand leisten konnte. Solange soll sich auch das persönliche Erinnerungsvermögen erhalten. Trennt sich der Ätherleib endgültig vom Kama-rupa, so verbleibt eine Art Extrakt von jenem zurück: das »permanente Atom«. Es enthält die Quintessenz des eben beschlossenen Lebens. Dieser »Keim« entwickelt sich weiter bis zur nächsten Geburt. Im Zustande völliger Bewußtlosigkeit geht der Entkörperte durch die unteren Regionen des Astralplanes und erwacht erst auf der seinem Entwicklungszustande gemäßen Stufe. Menschen, die an kein Fortleben glauben, werden sich ihres veränderten Zustandes zumeist gar nicht bewußt, ihre Lage kommt ihnen wohl höchst eigenartig vor, können sich jedoch diese nicht erklären. Weiter gehen sie ihren Geschäften nach, bauen aus dem Astralstoff Häuser, legen Gärten an, leben oft kümmerlich in Städten, in trostlosen Gegenden, in Wüsten: Ausgeburten ihres Bewußtseinszustandes. Die verirrte Phantasie schafft sich die Hölle selbst. Eingesponnen in Sorgen, Begierden, in starres Nicht verstehen wollen verbringen sie leidvoll die Zeit, die nicht nach irdischem Maße meßbar ist. Ob Stunden, Jahre, Jahrhunderte — unser Zeitbegriff ist erloschen. Der Traum nur gibt uns einen schwachen Widerschein vom Zeitempfinden dieser Dimension. In der Läuterungsepoche wird der ganze Lebenslauf vom Augenblick des Todes bis zurück zur Geburt noch einmal durchlebt, Qual und Pein schaffend. Furchtbare Wesen umlagern den Abgeschiedenen, um sich von dessen Leidenschaften und Begierden - so heißt es — zu nähren. Entkörperte, die ein gewaltsames Ende nahmen durch Unglücksfall, Mord oder Selbstmord, werden längere Zeit oft in derjenigen Astralregion, die der äußersten Schale ihres Kamarupas entspricht, festgehalten, wo sie immer wieder ihr tragisches Ende erleben. Eine Ausnahme bildet der geistig bereits entwickelte Mensch. Stirbt er eines gewaltsamen Todes, so verbringt er den dadurch bedingten Zwischenzustand in sanftem Schlafe. Auf der untersten Astralstufe - der »Hölle« - lebt der menschliche Abschaum. Hier gibt sich das Laster ein Stelldichein. Mörder, Dirnen, Säufer, Vivisektoren, durch eigene Verbrechen zum Selbstmord Getriebene, Schwarzmagier, daneben Dämonen, namentlich Ero - Dämonen, Inkuben und Sukkuben, Vampire, Werwölfe. Alles Wesenheiten, sich gierhaft an Medien drängend, um an deren Lebenskraft zu saugen, sie zu Lüsten aller Art verleitend, bis endlich diese Opfer spiritistischer oder magischer Experimente zu schlimmerletzt dem Wahnsinn in die Arme fallen. Nicht selten hält böses Karma jahrhundertelang den Entkörperten in dieser Region trostloser Düsternis. Grauenvolle Formen erblickt der Seher. Maskenlos treten Heuchelei, Haß, Gemeinheit, Bosheit wie Betrug zutage. Keine Tarnung gilt auf diesem Plan.

denen noch ein Rest dämmerhaften Bewußtseins innewohnt. Die Verstandesfähigkeit ihrer Bewohner ist. dritten und vierten Stufe das Fegefeuer mit allen Qualen einer verstockten. Neben Verunglückten und Selbstmördern. die sechste. jeder Gläubige findet hier den Zustand der Seligkeit. Solcherart Kundgebungen sind fast durchweg kirchengläubig oder sektiererhaft gefärbt. von Reue zermarterten Seele. Wissenschaftler. deren Erwartungen erfüllend. denen freilich mit größter Skepsis begegnet werden muß. Aber. entstammend unserem wie fremden Weltsystemen. Jahrelang wühlen Gelehrte in ihren astralen Bücherschätzen. begegnen uns hier leere Astralhüllen. gemessen an unserer. Immerhin umgibt diese Wesen vielfach unvorstellbare Schönheit.und Kultstätten. mehr noch den unbewußten Strebungen der Experimentierenden. Was von derlei »geistigen« Führern zu halten ist. Sie ist noch sehr dämonisch gelagert. unendlich geweitet. wie Schulen und Kirchen. deren Denken schon mehr nach vorwärts als nach rückwärts gerichtet ist. so . so erblickt die Mehrzahl der Okkultisten in der zweiten. Aber auch fortgeschritteneren Spirits begegnet hier der Forscher. Gärten und Landschaften schafft ihre Vorstellungskraft aus der leuchtenden Astralmaterie. sofern man. Eine der Hauptfehlerquellen spiritistischer Arbeitsmethodik. Sogar Lehr. seien diese nun intellektueller. wie schon erwähnt. Politiker: sie alle arbeiten an ihren Plänen. Wallhall der Germanen. Von dieser Sphäre und den nächst höheren empfangen die Medien ihre religiös verbrämten Botschaften. unablässig ihre frevle Flucht aus dem Leben wiederholend. in der Dantes Schau zu Recht besteht. sind in vielen Fällen Verursacher spiritistischer Phänomene. Solche in Destruktion befindliche Astrallarven. Nach Medien suchend. Angezogen von dem Magnetismus der Sitzungsteilnehmer und genährt davon. Große Dämonien. bei der obersten Stufe. dennoch sind auch sie größtenteils in einseitigem Intellektualismus befangen. der Himmel der Christen. die Frage beantwortet sich wohl von selbst. deren Egos bereits die Astralwelt verlassen haben und in Devachan eingegangen sind. Dieser für ihn nun formgewordene Himmel ist aber durchaus subjektiver Natur! Was meist nicht beachtet wird. Die zweite Unterebene (bzw. Alle ihre Bestrebungen. Gilt. Mit der fünften Unterebene beginnt das »Sommerland der Spiritisten. die unterste Abteilung des astralen Planes (nach anderer Version auch die vorletzte) als das Reich der Verdammten. gelten vorwiegend der Befriedung selbstsüchtiger Triebe und sind selten frei von Schwärmertum. oberste und letzte Stufe der Welt des astralen Lichtes ist die höchste Form des Sommerlandes. Herrliche Bauten. wodurch seine Schwingungen subtiler werden und er niederen Stufen der Astralwelt entwächst.beginnt) wird von Hellsichtigen als verzerrtes Gegenstück der irdischen Welt geschildert. irren sie durch diese Regionen. Das »Läuterungsfeuer« dieser seelischen Bewußtseinszustände löst die groben Astralatome des Kama-rupa auf. reagieren sie entsprechend den bewußten. namenlose Verzweiflung sind der Grundton dieser schauerlichen Welt. die aus irgendwelchen Gründen sich nicht von der physischen Welt trennen können. das Paradies der Moslems. Die sechste Unterstufe von Kama-loka gleicht in vielem der fünften. Mehr oder minder versteckt beherrscht subjektive Frömmelei die medial empfangenen Botschaften. wie ihn seine fromme Phantasie zu Lebzeiten erträumte. Viele Selbstmörder.Teuflische Gedankenformen durchziehen diese Sphäre des Grauens. die hier ihr Unwesen treiben. die Hölle. allein Egoismus hält sie noch fest. nur sind die Bewohner jener schon um einiges in der Erkenntnis weiter. besessen von unstillbarem Durst nach Wissen. Auf der dritten und vierten Unterstufe wandeln die noch stark erdgebundenen Verstorbenen. die ebenfalls auf Medien aus sind und bisweilen Besessenheitszustände auslösen. Künstler. wie es zuweilen geschieht. Dogmentreue Anhänger der verschiedensten Religionssysteme bevölkern diese als sternhaft leuchtend beschriebene Region. sind das Werkzeug diabolischer Intelligenzen. Astralleichname. leben hier. die ihnen eine kurze Rückkehr zum Erdenplan ermöglichen. Die siebente. künstlerischer oder religiöser Natur. verzweifelten. sinnlose Wut. existieren in astraler Form. die mit einer echten Esoterik nichts zu tun haben. Unsägliche Traurigkeit.

was ihm Freude bereitet.« .« 7 A.Stufe angehören. (A. Undinen. Besant: »Uralte Weisheit. Die erste Unterschwingung der Rupaebene von Devachan beherbergt exkarnierte Menschen. wo er seinen Kama-rupa ablegt. so der verschiedensten Gattungen von Elementargeistern. ehe sie zur Gruppenseele übergehen5. Gnomen. die er als wirklich bestehend hinnimmt. das Formlose — ist auf den höchsten Stufen von Devachan die Form erloschen und nur noch Licht und Ton und Farbe finden sich hier im höheren Himmelsleben. parapsychologischer und esoterischer Bedeutung« vom Verfasser. Ausgeschlossen davon sind nur jene. für jeden kommt die Zeit.* Man ist mit den Abgeschiedenen zusammen. Besant7. bis auch sie sich eines Besseren besinnen. was er ersehnt. verläßt das jetzt auch seines Astralleibes ledige Menschenwesen die Welt des astralen Lichtes und wechselt hinüber auf den folgenden noch höheren Daseinsplan. Das Tiergeheimnis beleuchtet: »Das Problem der Tierseele in psychologischer. Bisweilen begegnen dem Schauenden die Kama-rupas Schlafender oder jener von Magiern beider Richtungen. Oder er erblickt Gedankenelementale. aber diese Gedanken sind wirkliche Wesenheiten. wo er in Bewußtlosigkeit versinkt und in Devachan erwacht. arbeitend im Astralreich an der Evolution unseres Planeten. Als höchste Schwingungsform des Astrallichtes gelten die Kama-devas. jedoch nicht frei von Egoismus und Engstirnigkeit. Arupa. nunmehr das dichteste Vehikel. von denen die niederen vier der Rupa.gliedert sich nach theosophischer Auffassung gleichfalls in sieben Unterebenen. die drei folgenden der Arupa.) Die Fortgeschritteneren unter ihnen bekunden starkes Harmonieempfinden und entwickelten große Liebe zu ihrem Volke. »deren höchste Regung auf Erden eine engherzige. Nach STEINER ist der Mensch in der ersten Region des »Geisterlandes« umgeben von den »geistigen Urbildern der irdischen Dinge«. die noch relativ wenig Fortschritte zeigen. treibend im magnetischen Strome eines astralen Gestaltungswillens. die niemals nur die Spur selbstloser Liebe verspürten und keinerlei intellektuelle Bestrebungen zeigten. Die zweite Unterschwingung der Rupastufe beherbergt exkarnierte Menschen aller religiösen 4 5 Ober die Welt der Elementarwesen in: »Elementargeister — Naturgeister« vom Verfasser. Desgleichen verweilen die Astralgestalten verstorbener Tiere auf den verschiedenen Unterebenen. wie die Sphäre der Devas bisweilen genannt wird . das Formhafte. zuweilen auch selbstlose Liebe für Familie und Freund gebildet hatte«. Auf den unteren Stufen von Devachan träumt der zwischen Tod und Geburt befindliche Mensch seine Glücksträume. 6 Rudolf Steiner: »Theosophie. Gleich unserer irdischen Welt ist der Astralplan ein Feld des Kampfes.die »Geisterwelt« RUDOLF STEINERS6 .Stufe. Licht und Finsternis ringen hier wie dort um die irrende Menschenseele. Devachan oder mentale Ebene Sobald der zweite Tod gestorben ist. Sylphen. aufrichtige. Die Mentalwelt.heißt es. auch erschreckenster Form. oft von bizarrster. — »Der Mensch wandelt unter Gedanken. mit denen uns in der physischen Welt enge Bande verknüpften. Darüber hinaus ist das Astralreich das Tummelfeld noch anderer Bewußtseinsformen. die sich zum Großteil aber auf der Ätherebene des physischen Daseinsplanes vorfinden4. gekleidet in Mentalmaterie. Diese müssen solange in den niederen Astralsphären verharren.Rupa. engelhafte Wesenheiten. Wie schon die Namen erkennen lassen . die sich im Zustande der Spaltung befinden und bewußt astral wandern. umgibt ihn in lieblichen Gedankenbildern. Zeitweise manifestieren sich in Kama-loka auch Wesenheiten aus Devachan. Salamandern: die Zwischenwesen.

obwohl auch noch nicht in vollem Sinne. und Heimstatt hat jeder. der Naturforscher ergründet die Geheimnisse der Natur. bekannt auch unter dem Namen Kausalplan. der Gefühle usw. Jedwedes was über das Alltägliche hinausgeht. Gnostiker. Wissenschaft. neue Inspirationen empfangend. das »Gedächtnis der Natur« birgt. Dahin ist die einstige Persönlichkeit der letzten Inkarnation. Nach STEINER enthält die dritte Unterstufe der Himmelswelt »die Urbilder der seelischen Welt. aber auch solcher..Ebene dar. Philosophen. Was ihm während der irdischen Verkörperung an die niederen Welten gebunden. gleichsam als flüssiges Element des >Geisterlandes<«. der Wünsche.Glaubensrichtungen. Wer sich aufrichtig dem Dienste der Menschheit widmet. die sich zu irdischem Geschehen formen. Nunmehr ist es dem Ego möglich. (R. treten in dieser Region hervor. . aber auch solcher. der Musiker. hat keine Gültigkeit mehr! Geblieben nur ist die Summe der karmischen Keime. die den Text seiner nächsten irdischen Aufgaben bestimmt. neue Impulse. erntet hier den Lohn seines Tuns. um dereinst selber als Lehrer. In frommer Verzückung betet jeder das göttliche Wesen auf dieselbe Weise an wie in vergangenen Erdentagen. Mystiker. denen es mit den christlichen Lehrsätzen ernst auf Erden gewesen ist. Die fünfte Unterschwingung stellt die erste Unterstufe der Arupa.« Auf der vierten Unterabteilung herrscht nach A. die hingebungsvollen Naturen« erhalten auf dieser Region ihre Fähigkeiten und entwerfen die Pläne für ihr künftiges Wirken. Die Beziehungen zur Familie und zu Freunden bleiben weiter bestehen. was damit zusammenhängt. geistmordenden Buchstabenglauben. Jetzt ist der Mensch als geistige Wesenheit wirklich er selbst. »soweit sie in der Welt der Form ihren Ausdruck finden können«.) Man ist mit allen vereinigt. der die Akashachronik. Meister echter okkulter Logen. die tiefes Empfinden und einen angestrengten Denkprozeß erheischen.) Der Dichter. Man findet da die Urbilder der Begierden. Alle Ideen.) Die dritte Unterschwingung ist der Aufenthaltsort vieler Anhänger östlicher Religionen esoterischer Prägung. hier bereiten sich Künstler und Erfinder auf ein neues Erdenleben vor. Durch tiefes Nachdenken erschaut es Wahrheiten. BESANT die größte Charakterverschiedenheit von allen Himmelsebenen. Steiner. theonisch inspirierte Künstler und Denker. seine Vergangenheit zu ergründen und die Richtung seines künftigen Erdenlebens bis zu einem bestimmten Grad zu beeinflussen. da das exoterische Christentum.. Hier wesen die Urbilder der »rein menschlichen Schöpfungen« in Kunst. selbst die niedere Mentalschwingung als dichtestes Kleid ist abgelegt und der menschliche Geist lebt in seinem Geburt und Tod überdauernden Kausalleib. Alles was in dieser Welt lebt. die irgendwie im Sinne des Gottheitprinzips tätig gewesen sind: wahre Priester und Reformer. wie es gemeinhin praktiziert wird. Das Menschenwesen ist nunmehr aller irdischen Fesseln ledig. der Maler. Der ewige Wanderer hat wieder einmal eine Rolle ausgespielt und bereitet sich vor für einen neuen Part. und die Sucher nach den großen Lehren erlangen Belehrung. Steiner. Technik. mit denen uns Gemeinsames verband. »Die Früchte des religiösen Lebens und alles dessen. wird ihm fundamentales Wissen zuteil. recht wenig an Denkvermögen erfordert. als Lichtspender zum Erdenplan zurückzukehren. der Architekt bildet hier seine Talente aus. Priester östlicher Religionen. (A.. religiös eingestellte Ärzte. der der breiten Masse entronnen: Genies aller Gattungen. Echte Christen im Geiste bevölkern diese an sich noch niedere Himmelsebene. In der zweiten Region der Mentalwelt strömt »das gemeinsame Leben der irdischen Welt als Gedankenwesenheit. die hinauswuchsen über den starren. Die Kräfte der Fortgeschrittenen gelangen zur Betätigung. ist hier als lebendige Gedankenwesenheit vorhanden. Ansonsten spielt die Konfession keinerlei Rolle mehr. Die »großen Wohltäter des Menschengeschlechtes. Politik usw. haben in der Kausalwelt ihren Ursprung. Für STEINER ist die vierte Region von Devachan das eigentliche »reine Geisterland«. Besant. hat seinen Ursprung in dieser Himmelsregion.« (R.

und völlig ohne Bewußtsein. Manas. Dann müssen sie sich wieder mit Materie umkleiden. das ausgeatmete Leben des LOGOS. wie STEINER sagt. der die »Offenbarung der göttlichen Kräfte« umfaßt. Seligkeit . Buddhi. die physische. dritte Abteilung von Arupa ist als Wirkstätte hohen Initiierten vorbehalten. wirken von hier aus als Werkzeuge höherer Mächte. Die höchste Stufe der Geisterwelt führt nach STEINER an die Grenzen der »drei Welten«. und zwar in umgekehrter Folge. Intelligenz ist Ausfluß des Manas und schöpft vorwiegend aus den mentalen Sphären. Vorwiegend drei Attribute des geoffenbarten universellen LEBENS sind es. zugehörig der Arupastufe. der Domäne des dunklen Weltdemiurgen . Die siebente Unterschwingung. ehe er nicht den letzten Rest seines Karma abgetragen und auf steilem Pfade den Gipfel der Adeptschaft erklommen hat. das Unsterbliche.Es ist das »Reich der Absichten und Ziele«. die das Menschenwesen während seines Evolutionsganges zu entwickeln vermag: Sein. Keiner der gewöhnlichen Sterblichen erreicht diese Daseinspläne. werktätige Liebe auf Erden sichern die Anwartschaft. die »drei Seiten oder Aspekte des SELBST«. Unablässig strömen von Arupa die stärksten moralischen und intellektuellen Impulse hernieder zu der noch in den Klauen des Weltdemiurgen schmachtenden irdischen Menschheit. einem Adepten muß er geworden sein. leiten von dieser erhabenen Region aus unter anderem die Gruppenseelen der Tiere und Pflanzen. nicht mehr karmisch an die Erde gebunden. bzw. Nach indischtheosophischer Anschauung die menschliche Monade: Atma. Es begegnen sich »Meister der Weißen Magie. und der Zustand des Seins. der die Welt leitet«. zweite Region der Arupastufe. Seligkeit und Intelligenz. gemäß der bestehenden Weltordnung. das in seiner Dreiheit noch den höheren Manas. (A.Ebene. Eingeweihte hoher okkulter Grade sowie geistig sehr hochstehende Priester«. umfaßt. wird erreicht auf dem atmischen Plan. Die meisten freilich verbleiben nach Ablegung des Mentalleibes nur kurze Zeit in dieser Region. wo deren Rätsel für den Menschen gelöst werden. Devas. Die sechste Unterschwingung. Die sogenannten »großen Toten« leben in dieser erhabenen Region in ihrer Herrlichkeit. Hochentwickelte Wesenheiten.ist das charakteristische Merkmal der Buddhi. Auf dieser Stufe finden sich diejenigen der großen Seelen zusammen. was dem wahren Wesen der Welt am angemessensten ist«. die in den niederen Welten nach und nach zur Entwicklung kommen«. »er überschaut die ganze Welt«. Zu einem Initiierten.) Sie genießen die Gegenwart der großen Seelen der Menschheit und das »stete Jetzt« ohne irdische Vergangenheit. bzw.das Erlöstsein von den Banden der unteren Welten. das alle Kräfte und Attribute im Keime enthält. der Welt von Nirvana. Reges weises Gedankenleben. die seelische und die geistige. Ausgeschieden werden in dieser Region die letzten Spuren der Absonderung und der Wille kommt in Einklang »mit dem Willen. und nicht etwa was einfältige Okkultisten schlechthin unter einem . auf allen Stufen des Mentalplanes ihren Aufgaben obliegend. Die buddhische und die atmisch-nirvanische Ebene Mit diesen beiden hoch über menschlichem Erfassen stehenden Seinszuständen korrespondieren das buddhische und das atmische Wesensprinzip in uns. »Das Ego vollbringt«. »in allen seinen Handlungen dasjenige. um zuletzt wiederum die Fesseln des Tierleibes zu tragen. Besant. mit dem Stoff des mentalen und astralen Plans zuvor. Sie sehen »die riesigen Schätze des göttlichen Geistes in schöpferischer Tätigkeit vor sich und können die Urbilder aller Formen studieren. doch dies in wahrhaft mystischem Sinne. die sich »mit ganzer Energie höheren und intellektuellen und moralischen Bestrebungen gewidmet hatten«. denen das irdische Dasein wenig galt.

daß diese oder jene im Irrtum sind? Sind etwa die Besucher aus fernen Räumen im Irrtum. Die durch das unaussprechliche Glücksempfinden erzeugten Vibrationen ziehen Materie der buddhischen Ebene an. die Seligkeitshülle. Unirdisches in irdische Begriffe zu kleiden. Esoteriker lehren. »Sie haben in sich das Problem gelöst. Sie werden als Mitarbeiter des LOGOS. Zwar gleichen sich in vielem die verschiedenen Berichte. während Gefährten ihres Weltallabenteuers mit dem Eise der Polarnacht ringen. hinab ins irdische Jammertal. am Landungsort weiße. nimmt entschieden mehr wahr als der normal Schauende. Ein Zustand von einer Klarheit. schwarze. ebensowenig was ein Seher oftmals zu sehen vorgibt.) Jeder fühlt hier die brüderliche Gemeinschaft. Besant. Über diese zu urteilen steht uns nicht zu. eins ist mit ihnen. Ein jeder ist sich bewußt. die ihre Evolution bereits in früheren Schöpfungsperioden beendet haben und jetzt tätig sind. dessen Atome bereits einem der höchsten Schwingungszustände des Universums angehören. allumfassende. wie ihn keine der vorhergehenden Ebenen kennt. Die nirvanische oder atmische Daseinsebene ist die letzte der Seinsstufen. Vieles verdanken wir neueren Sehern und Medien. vollendet an Weisheit. den göttlichen Willen in dieser Evolutionskette zu erfüllen. die sich dem Auge zeigen. Wie viele erliegen nicht Täuschungen oder werden anderweitig irregeführt. Wer hier ein Ding mit dem Mikroskop beobachtet. (A. einer Lebendigkeit.« (A.der Reihe nach berichten. als freiwillig Entsagende. Seligkeit und Kraft. unzureichenden Sinnen. dem Diesseits aufs Haar gleichend. die sie nach . oder gemäß den Upanishaden: der Sonnenkörper. Die Güte des Fernrohrs bestimmt die Zahl der Sterne. Erhabene.Plan besteht zwar noch der Begriff der Dualität. was sich normalerweise gar nicht feststellen läßt? Jedenfalls nicht mit materiell gebundenen. darunter solche. andere wiederum Phantasiewelten wahrzunehmen glauben.) Verschiedene dieser Mahatmas. rote. anderes wiederum. Nur die höchsten unter den Adepten haben das atmische oder nirvanische Bewußtsein erreicht und somit den Zyklus der menschlichen Evolution beendet. als Vollstrecker seiner Absichten bezeichnet. daß die einen ein Jenseits schildern. Zudem ist es schwer. Allein müssen die scheinbar offensichtlichen Widersprüche tatsächlich auf falsch Geschautem beruhen? Oder entscheidet hier wie dort Art und Weise der Betrachtung. »daß er alle anderen umfaßt. indessen sich das dritte inmitten der Öde blätterlosen Gezweiges befindet. was ein Medium mitunter an Kundgebungen darbietet. das Wesen der Individualität mit Nicht-Absonderung zu vereinigen und leben als unsterbliche Intelligenzen. Zu Recht besteht die Frage: Entspricht dies wirklich den Tatsachen? Wer will feststellen. mächtige Wesen bevölkern Nirvana. und es bildet sich allmählich der Anandamayakosha der Vedantisten. ungetrennt und unteilbar«.»verbergen sich im unendlichen Lichte der Gottheit«. für die jedwede irdische Vergleiche fehlen. gelbe Erdbewohner angetroffen zu haben? So mag das eine Expeditionskorps von blühenden Bäumen schwärmen. Was will es schon besagen. Mögen die Berichte sich noch so widersprechen. namentlich die Kunde von den hohen Seinswelten. die für menschliche Wesen erreichbar ist. so mag sicherlich nicht alles buchstabengetreu stimmen. Besant. Auf dem Buddhi.jeder an anderer Stelle gelandet .die paranirvanische und die mahaparanirvanische Ebene . selbstlose. Wer will beweisen. Die weiteren Dimensionen der Allewigkeit . Jeder ist er selbst. bisweilen freilich widersprechen sie sich. wohlwollende Liebe ist die Voraussetzung für die Bildung dieses Lichtkörpers. daß die buddhische Welt unter der Herrschaft des Christusprinzips steht. das zweite von Früchte schweren. Wieder eine andere Gruppe schmachtet indessen auf glühendem Sande unter tropischer Sonne. Was Medien und Seher anbelangt. um der Menschheit Wegweiser zu sein. steigen als Nirmanakayas. altersgrauen Weisheitsbüchern. Reine. Trennung jedoch gibt es keine mehr. Jivamuktas oder »befreite Seelen«. wenn sie .Adepten verstehen. wie der Eingeweihte sagt.

Ohne gründliche Kenntnis der hebräischen Sprache und Studium der kaum greifbaren Quellenschriften ein von vornherein gescheitertes Unterfangen. inbegriffen »die übersinnlichen Vorbilder der materiellen Welt.ihrem Heimatstern senden. über die GOTTHEIT und über die Rätsel der Schöpfung. Die Kabbalah gliedert sich in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. der jüdischen Geheimlehre. Allerdings stellt die Kabbalah in ihren Grundzügen keinesfalls typisch jüdisch-orthodoxes Geistesgut dar. zumindest in ihren elementarsten Formen. .die einen schreiben ihn mit einem H am Schlüsse. Zumeist wird Kabbalah mit »Überlieferung« übersetzt und in der Zahlenmagie als »die Macht der 22« gedeutet. reicht nicht aus. uns wenigstens einige Kenntnisse anzueignen. gliedert sich die Spekulation der Kabbalisten auf in die Lehre von den zehn Sephiroth. wobei die Grenzen fließend sind. die unsere Praktiken unterstützen. Schon die Bedeutung des Namens . das Werden der Welten. Die theoretische oder esoterische Kabbalah Die esoterische Kabbalah beinhaltet die mystisch-philosophischen Spekulationen über das Mysterium des Urgrundes. Auf die Sicht. Im allgemeinen belächelt man den frommen Kabbalisten. beginnend mit Aziluth. die Welt der Formung. Ausgehend von der Gottheitsidee. über Beriah. den jeweiligen Standpunkt einzig kommt es an. der Welt der Urprinzipien. unentwirrbar. Legenden umwitterten jüdischen Wissens. gleichgültig ob sich die Expeditionsteilnehmer hierüber einig sind oder sich gegenseitig grober Täuschungen bezichtigen. um so das Armanenweistum vor dem Zugriff christlicher Fanatiker zu bewahren. einem Labyrinth gleich dehnen sich die kaum überschaubaren Gefilde dieses altehrwürdigen. und Sache vergleichender Forschung muß es sein. und Jezirah. den Emanationen des Absoluten. »enthaltend die Dämonen und alle materiellen Wesen und Dinge«. dennoch enthält jeder die lauterste Wahrheit. Belächelt aber werden auch jene. »enthaltend die zehn Urformen der zu schaffenden und geschaffenen Dinge«. der die esoterische Überlieferung des Judentums auf den Stammvater Abraham zurückführt. denn ohne die theoretischen Spekulationen gäbe es keine kabbalistische Praxis. Jeder Forscher folgt eigenen Spekulationen. endend in Asijjah. vielmehr gehört sie mit zu den großen esoterischen Lehren und stimmt als hebräische Esoterik mit jenen in den wesentlichen Punkten überein. verbindlich bloß für den gläubigen Juden. als »Übergang vom Absoluten zum Materiellen«. die anderen lassen das H weg .ist umstritten. und in die Lehre von den vier kabbalistischen Welten. die diversen Standpunkte einander näherzubringen. der Kabbalah die letzten Geheimnisse abzuringen. läßt sich nichts Genaues sagen. so heißt es. die der Welt weismachen wollen. auch die Engel und die künftigen Menschenseelen«. und ginge es an die Hundert. Dunkel. die Welt der Urschöpfung. Ein Menschenleben. KABBALAH Unerläßlich für den Grenzwissenschaftler ist das Studium der Kabbalah. die Kabbalah sei rein »arischen« Ursprungs und sei von den Germanenpriestern den Rabbinen übergeben worden. dem EN SOPH. Was uns aber nicht abhalten soll. Über den Ursprung der Kabbalah. einschließlich der zehn Sephiroth. die Welt der materiellen Ausgestaltung.

«-38 Karl Spiesberger: »Esoterische Lebensformung« (Abschnitt: Die Schwingungsformen der Wesenheit Mensch). in der Hauptsache drei: Neschamah (Geist .Diese spezifisch kabbalistische Formulierung findet sich. die Frage nach dem Woher und Wohin der Wesenheit Mensch. Aus ihr geht hervor die Weltseele. Die Lehre von den Seelenteilen: Ähnlich den sieben Prinzipien anderer esoterischer Lehren9 kennt auch die Kabbalah mehrere Wesensgrundteile. Dr.»der schöpferische Impuls oder Wille« von Jechidah . Breiten Raum nimmt auch in der Kabbalah die Reinkarnationslehre ein. Quellgrund aller Ideen. scheidet sich jedoch in Gilgul (oder Gilgula). bedarf auch des kabbalistischen Rüstzeuges.und Chiah . Wer tiefer in die Magie eindringen will. Nicht immer aber ist es für den Anfänger leicht. Ruach ist identisch mit Kama-manas. die Weltintelligenz oder Weltvernunft. Gilgul entspricht der östlichen Wiederverkörperungsidee. sondern gehört einer höher gelagerten Dreiheit an. Seelen-Schwängerung. Wiederum steht am Beginn das ABSOLUTE. in ähnlicher Form in der Lehre des Neuplatonikers PLOTIN.emanieren Neschamah. 1. hieraus emanieren die EinzelIdeen und selbständigen Seelen. ERICH BISCHOFF8 nachweist. und anstelle der vier kabbalistischen Welten. das höhermanasische Prinzip. 9 8 .Intuition . als Abbild des Ur. so ermöglicht der praktische Zweig des kabbalistischen Lehrgebäudes magisches Gestalten auf vielerlei Weise.Seele (Vegetative Seele Gemüt Tierseele«) Intellekt) Genauer aufgeschlüsselt ist Neschamah nicht das oberste der menschlichen Prinzipien. ist die Seele des sich Verkörpernden lediglich Gast in einem bereits von einem anderen Ego in Besitz genommenen Körper. Seelen-Wanderung und in Ibbur. Stellt das philosophische System der theoretischen Kabbalah vornehmlich die Domäne des Mystikers dar.höheres Erkenntnisvermögen) Ruach Nephesch (Geist . deren untersten Schwingungszustand sie darstellt: JECHIDAH CHIAH e w NESCHAMAH Jechidah . Ein anderer Zweig der esoterischen Kabbalah befaßt sich mit dem Menschen als geistige Wesenheit. der atmische Gottesfunke« .das Sein an sich.Einen (En Soph). sich durch die vielen Begriffe hindurchzufinden und Notwendiges vom Überflüssigen zu unterscheiden. Nephesch mit dem LeiblichÄtherischen und Nieder-Astralem.das »Göttliche im Menschen. das schöpferische Prinzip. die an der Formung des Weltalls arbeiten und als Ergebnis die materielle Sinnen-Welt hervorbringen. Erich Bischoff: »Elemente der Kabbalah. der Seelenschwängerung. umfassend das Reich der schöpferischen Ideenkräfte. Ur. wie Dr. bei Ibbur.Göttliche .Eine . Eng verknüpft wie bei allen esoterischen Systemen ist damit 2.

Siegeln und Magischen Quadraten schwer denkbar ist. die ohne Kenntnis von kabbalistischen Namen. so. Nicht viel anders ist es mit Engel. Verwandt der Talismankunde in manchem ist 6. gering. Das hebräische Alphabet. sind die Möglichkeiten. wobei der Sonne dann das Quadrat der Zwölf zugesprochen wird). in eine Vielzahl von quadratischen Feldern aufgeteilten Zahlengruppen. in Unkenntnis oder mit der Absicht bewußter Täuschung fälschlich als »Kabbalah« schlechthin bezeichnet. Die Symbolik nimmt ebenfalls einen breiten Raum ein. Eine Kunst. der im Runenweistum seine Parallele hat. wohl der populärste Zweig des kabbalistischen Systems. Talismane und Edelsteine. als ob dieser Nebenzweig das allereinzige Betätigungsfeld des echten Kabbalisten sei. Vier (Jupiter). mit gleichem Recht aber zur theoretischen Kabbalah zählend. jene so verblüffenden. eine Disziplin. Eng verbunden damit ist die Spekulation über 2. Auf zahlenmystischer Spekulation beruht 3.(oder (Orenda-)kräften mittels derer der geschulte Kabbalist Wirkungen in der Transzendenz wie auf sichtbarem Plane hervorruft. wirkkräftige Amulette und Talismane herzustellen ohne Verwendung kabbalistischer Elemente. Engel. Hebräische Gottesnamen spiegeln Eigenschaften der göttlichen Urkraft. die Charakter. Laut. Sieben (Venus). an deren Spitze Pentagramm und Hexagramm.Form einer bestimmten Hieroglyphe steht in Beziehung zu einem Zahlenwert und ist Ausdruck einer Idee. Fünf (Mars). Derlei Zahlenmanipulationen sind eine der typischen kabbalistischen Operationen. Des weiteren die Vielzahl von Siegeln. die Sympathiemagie.« 12 Karl Spiesberger: »Magneten des Glücks — Magie der Amulette. Esoteriker. jeder entsprechend seinem Zwecke. 4. Verfertigung von Amulette und Talismane. namentlich die Ursymbole. Der Kabbalist lehrt: Jeder hebräische Buchstabe .Die praktische Kabbalah hat vorwiegend zum Gegenstand: 1. die bei der Bebilderung alter Zauberbücher obenan stehen. deren Senkrechten. deren Ausgangspunkt die Magischen Quadrate bilden. Letztgenannte stehen in Beziehung zu den Gewalten der Destruktion. Mit Gottes-. Dämonen und anderen transzendenten Intelligenzen sind zumeist geometrische Konstruktionen. So gesehen hat es seinen ihm eigenen Zahlenwert und ist Symbol archetypischer Urbilder. Bedeutungsvoll für die praktische Magie sind die als Planetenquadrate bekannten Kamea der Drei (Saturn).und zahlenmäßig sind sie die Zentralisation von Mana.und Dämonennamen. Zur Symbolik wie zur Kabbalah zählt auch der T a r o t mit seiner Bildersprache. 10 11 Papus: »Die Kabbala Karl Spiesberger: »Magneten des Glücks — Magie der Amulette.von einigen hingegen als Quadrat der Erde bezeichnet. Talismane und Edelsteine. Mit Ausnahme der Runen. die Gottes-. die ein geschlossenes System darstellen. Mystiker und Magier gebrauchen sie.und Dämonennamen wird auch im philosophischen Bereich der Kabbalah operiert. wiewohl er kaum jüdischen Ursprungs ist. Engel. Grundlage der kabbalistischen Praxis. Symbolen. Waagrechten und Diagonalen stets die gleiche Summe ergeben11. Mithin kann ein Wort in Zahlen ausgedrückt und mit Ideenmächten verbunden werden.und Dämonennamen. Diese auch Charaktere genannte Zeichen von Engeln. Acht (Merkur) und der Neun (Mond). Aus dieser Zahlenrhythmik versuchen erfahrene Kabbalisten wichtige Lebensabschnitte zu errechnen. 5. was durch Experimente beweisbar ist. Sechs (Sonne . Bei der Konstruktion von Glyphen dienen vielfach die magischen Quadrate als Basis12.« .und Schicksalsdeutung aus Namen und Lebensdaten. die gleichfalls kabbalistische Züge aufweist. »Die hebräischen Buchstaben kombinieren heißt also Zahlen und Ideen kombinieren10!« Ein Vorgang.

Sephira. Darüber hinaus ist der versierte Kabbalist imstande. ist eine einige Form. dem jeweiligen Zweck entsprechend. ganz verborgen und verbreitete kein Licht. unfaßbaren Gottheit. En soph. die alle anderen in sich schließt«. Inbegriffen den Zeremonien exorzistischen Charakters und vieler Kultpraktiken. die Krone alles Erhabenen. Attribute. 13 14 Papus: »Die Kabbala Karl Spiesberger: »Elementargeister — Naturgeister« (Abschnitt: Rufung der Elementargeister). in sich schließend »Urgrund. die Astrologie. Praktisch angewandte Kabbalah entbindet die Kräfte der Transzendenz. der sich mit dem Einfluß des Mondes in seinen Phasen und in seinem Lauf durch die Tierkreiszeichen befaßt. im »Buch des Glanzes« heißt: »Dies ist der Anfang aller Anfänge. die königliche Form. steht der »Alte der Alten«. gab es weder Anfang noch Ende. physischer und moralischer Wirksamkeit. sowie mit der Wahl der Planetenstunden und der Tagesregenten und den Entsprechungen zwischen Planet. metaphysisch-dynamischer Sphärenbereiche«. und zwar jener sonst ziemlich vernachlässigte Teil. selbst für die himmlischen Heerscharen?« Worauf er nur die eine Antwort findet: »Allein wer die Krone schaut. Uridee. die alle anderen in sich birgt. Die zehn Sephiroth Am Anfang aller Dinge steht der »Verborgene der Verborgenen«. Sie sollen uns die mystischen Gedankengänge besser veranschaulichen und zugleich uns mit jenen Elementen bekannt machen. Als bekannte Rituale gelten: Die Anrufungen der sieben Planetenengeln (nach Agrippa v. das Diadem der Diademe . dessen Namen geheiligt sei. Metall. Kether. wie wir noch sehen werden. Beschwörungsmagie. . das »E N S O P H« (auch AIN SUPH). der schaut auch zugleich die Herrlichkeit des Friedens..« »Als der Verborgene sich offenbaren wollte. Nettesheim) und die Anrufung der 72 Genien. von der es im Sohar. der doch unerkennbar ist. Sie ist die höchste und geheimnisvolle Weisheit. Edelstein.. Bevor der Alte der Alten. Stark kabbalistische Züge weisen des weiteren die unter dem Namen Höllenzwänge verrufenen Beschwörungsformeln auf und die Formeln zur Beschwörung der Elementargeister14. die Krone. begann er einen leuchtenden Punkt hervorzubringen. Bevor dieser leuchtende Punkt nicht zum Durchbruch und zum Vorschein gekommen war. »Urkräfte. der »Ursprungspotenz«: »Die Form des Alten. Zahl.. die tief verborgene Weisheit. Diesen Satz diktierte die Erfahrung! Elementarbegriffe der Kabbalah Befassen wir uns nun mit einigen der wesentlichen Hauptbegriffe eingehender.Zudem spielt bei jeder kabbalistischen Praxis eine Rolle 7. war der Unendliche. letztere beziehen die Magie der Psalmen mit ein13. Eigenschaften der unendlichen. Am Schöpfungsmorgen entsandte die unoffenbare Gottheit aus sich die Ur.. die Krone der Kronen bereitet hatte. selbst wirkkräftige Formeln zu bilden. Die Elemente der Kabbalah vereinigen sich und gipfeln in der 8. Farbe und Pflanze. Dem EN SOPH entstrahlen die zehn Sephiroth. die alle anderen Formen umfaßt. schauen. unerkennbare Urgrund«. die wir für unsere spätere Arbeit benötigen. das En soph. gottgesetzte Potenzen (Urpotenzen) von zugleich intellektueller. Urwille«. ist der »absolute.« Und der Sohar bestätigt die Ansicht des frommen Kabbalisten über Kether.« Was den Kabbalisten veranlaßt zu der Frage der Fragen: »Wer kann den König des Friedens.

Entelechien. dessen Name geheiligt sei. zum Teil aber verborgen sind. um diese Strahlen zu erfassen.den »himmlischen Menschen« oder »Urmenschen«. deren Macht bis hinab in unsere Dingwelt reicht.denn aus Kether entstammen die anderen neun Sephiroth. die dritte das Erkannte dar. Diese (die Sephiroth). Von dem Haupt. »Rum maalah*. Geschrieben steht: »Der Alte. nach allen Seiten helles Licht verbreiten. die nie enthüllte Weisheit. Bevor wir die wichtigsten Entsprechungen tabellarisch zusammenfassen. welche leuchtend durch ihn. Urkräfte. die Urbildwelt. die ein Haupt bilden. wissen wir nicht. die geheimnisvolle Weisheit. En soph.« Dazu bemerkt der Kabbalist MOSE KORDOVERO: »Die drei ersten Sephiroth können als Einheit betrachtet werden.Chochmah Binah. Er ist die Krone. besteht in drei Häuptern. Intelligenzen. die tiefverborgene Weisheit. die 'Welt von Aziluth. das En soph symbolisiert. Kether. die alle Urprinzipien in sich birgt. wie sie der Kabbalist ehrfürchtig nennt.« Die folgenden sechs Sephiroth gliedern sich ebenfalls zu je drei und bilden so mit den über sie stehenden drei göttlichen Emanationen und mit der untersten. die auch zum Teil sichtbar. im Verein mit En soph bildet sie die unergründliche Weisheit des Absoluten. Wir begreifen ihn nur durch jene sich verbreitenden Lichter. als daß sie alle jener Leuchte entströmen. das gar kein Haupt ist. dessen Name geheiligt sei«. die »höchste Höhe«. der Sephira Malkuth — Gegenpol von Kether . Die Kabbalah spricht von den »drei Häuptern. »Eigenschaften Gottes«. ließ er aus ihr neun glänzende Lichter hervorgehen. so begreifen wir weiter nichts. heißt es: »Ein Haupt. Betrachten wir diese Leuchte. treten wir heran. Es ist dies die »höchste Welt«. wollen wir uns zuvor die Grundbedeutungen der zehn Sephiroth gut einprägen: . die »Gestalt Gottes«. Jede Sephirah hat bezug auf bestimmte Urvorstellungen.« Eine andere Dreiheit erkennt der Sohar in den ersten drei Sephiroth: Kether . Ebenso ist der heilige Alte eine erhabene Leuchte. aber an sich durchaus verborgen und unfaßlich. wie dargelegt im »Buch des Glanzes«: »Als er seine Gestalt zuerst annahm. den »Adam Kadmon«. die zweite den Erkennenden. eines im anderen gemeißelt und eines über dem anderen stehend«: Chochmah. Die erste stellt gewissermaßen das Erkennen an sich. Kether am nächsten ist die Sephira Chochmah. machen die >heiligen Namen Gottes< aus. himmlische Sphären. Was es umschließt.« Hoch über den anderen Sephiroth befindet sich der »Alte.

Wissen. Binah 4. Stärke. tritt in diesem Falle zwischen Chochmah und Binah die Hilf ssephira Daath: Erkenntnis. Pracht. Liebe. Konsistenz. Geometrisch gruppiert. die neunte zwischen die siebente und achte Sephirah. Intelligenz. Malkuth Ursephirah. Einsicht. Zuweilen wird Kether mehr zu En soph gehörend betrachtet als zu den übrigen Sephiroth. bilden die Sephiroth in ihrer Gesamtheit den vielzitierten »Kabbalistischen Baum*. Die Krone. Weisheit. die sechste Sephira ist ein Zwischenglied und tritt vermittelnd zwischen die vierte und fünfte. untereinander verbunden. Härte. Chochmah (Hochma) 3. Milde. Um deren Zahl nun nicht zu schmälern. Theoretische Vernunft. während die Mittelkolonne mehr als eingeschobener Faktor gilt. Herrschaft. Die Zahlenanordnung läuft wie bei der hebräischen Schreibweise von rechts nach links. Chesed 5. Festigkeit. Barmherzigkeit. Praktische Vernunft. Kether 2. . Gnade. für Geburah D in: Strenges Recht. Langmut. Schönheit. Reich. Ruhm. »Kanäle«. durch Linien. Jesod 10. Herrlichkeit. Hod 9. Anstelle von Chesed findet sich mitunter Gedullah: Größe. das heißt. Nezach (Nizah) 8. Tiphereth (Tiphered) 7. auch »Baum des Lebens« genannt. Dominant sind die Außenkolonnen. Glorie. Restistenz. Verstand. Güte. Fundament. Grund. Geburah 6. Sieg.1.

sephira Daath. Die nun folgenden Tabellen — die die Ansichten bedeutender älterer und neuerer Kabbalisten II CHOCHMAH IV GEDULLAH .Der kabbalistische Lebensbaum I KETHER III BINAH V GEBURAH VI THIPHERETH VIII HOD VII NEZACH IX JESOD X MALKUTH (Siehe ferner die Tabelle: Der kabbalistische Lebensbaum) Einige Kabbalisten setzen zwischen Chochmah und Binah die Hilfs. um die störende Lücke in der mittleren Kolonne auszugleichen.

Intelligenzen der Vorsehung Feuerhimmel (Caelum Empyreum) Gehirn Geist (Mens) Glaube (Fides) Keuschheit (Castitas) »Ich bin der Herr. CHOCHMA (Hodima.wie KUNRATH. »Tiere der Heiligkeit«). omnia videns) EHIEH »Ich werde sein« EHEIHE »Das Sein« Eheihe. die heiligen Tiere Hakkadesch Haioth (Chajjoth. Einen persönlichen Gott. alles sehend (Optimus. Ein erheblicher Teil der höheren mystischen Arbeit setzt die Kenntnis der Sephiroth und deren Beziehungen zu den Mächten des Universums voraus. »Beweger der gestirnten Räder« (der Sternen-Sphären) Himmelssphäre »Erste Bewegung« (Mystische Glieder des Primum mobile himmlischen Menschen) .AscherEheihe »Ich bin der ich bin« Brahma MITATRON (Metatron) Fürst der Welt SERAPHIM. wie jeder echte Mystiker.zeigen die wichtigsten Beziehungen auf zwischen Sephiroth. PAPUS. SABBATHIER. KIRCHER. 1.und Christentum predigten. dein Gott« 2. metaphysischen Prinzipien und irdischen Entsprechungen. KETHER Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären . »Tiere«) (Hajoth Hakadosch. Chochmah) Bedeutung WEISHEIT (Göttliche Weisheit) Attribute Gottes Der allein Weise (absteigend) (Solus sapiens) Zugeordnete Gottesnamen JEHOVA JAH Jod Tetragrammaton »Wesen verleihendes Wesen« Entspricht im Indischen Vischnu Intelligenz der Sphären RATSIEL (Jophiel) (Entelechie) »Bote Gottes« Engelordnung CHERUBIM »Räder« (Himmlische Chöre) Qphanim. BISCHOFF wiedergeben . R. Die Lehre vom En soph und den Sephiroths beweist es. Dr. der esoterische Kabbalist nicht. ESPRIT. (Entelechie) Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot DIE KRONE — »Alles im Gleichgewicht haltende Vorsehung« Allgütig. kennt. wie ihn das exoterische Juden. P.

funkelnde (Himmlische Chöre) Glanzwesen Chaschmalim (Hasmalim) »Die Leuchtenden« Himmelssphäre Saturn (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) (Jupiter) Glieder des irdischen Menschen Magen Menschliche Fähigkeiten Höhere Urteilskraft (Judicium superius) .« INTELLIGENZ — »Die höchste schöpferisch wirkende Intelligenz« Reich an Güte (Multus benignitate) JHWH (Jehova) JHOAH »Sein des Seins« Tetragrammaton Elohim »Gott — Götter« Schiwa TSAPHKIEL (Zaphkiel) »Betrachtung Gottes« THRONE Aralim. »Die Mächtigen« (Erellim.Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot 3. »Starke«) Der Fixsternhimmel (Firmament) Rakia — Tierkreis Herz Verstand (Intellectus) Nachdenken (Meditatio) Güte (Benignitas) »Du sollst den Namen nicht mißbrauchen« 4. CHESED (zuweilen auch Gedula genannt) Bedeutung MILDE — »Die unendliche Barmherzigkeit« (bisweilen auch: Größe) Attribute Gottes Barmherzig (absteigend) (Misericors) Zugeordnete Gottesnamen EL (ÄL) »Gott — Schöpfer« Entspricht im Indischen Maia Intelligenz der Sphären TSADKIEL (Zadkiel) (Entelechie) »Betrachtung Gottes« Engelordnung HERRSCHAFTEN. BINAH(Bina) Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären (Entelechie) Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot Lunge Vernunft (Ratio) Erkennen (Cognitio) Klugheit (Prudentia) »Du sollst nicht andere Götter haben.

GEBURAH (Gebura) Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären (Entelechie) Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot 6. TIPHERETH Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Liebe (Amor) Barmherzigkeit (Misericordia) »Gedenke des Sabbattages« STÄRKE — »Die absolute Gerechtigkeit« Stark (Fortis) ELOAH ELOHIM GIBBOR »Der Starke« — »Gott der Mächtige« Oum SAMMAEL (Camael) »Strafe Gottes« KRÄFTE Seraphim. ELOHIM VEDDATH »Gott der Starke« Haranguerbehah MICHAEL (Raphael) »Der Gottähnliche« MÄCHTE (Könige) Malachtim (Melachim) »Die Könige des Glanzes« Schin'annim (»Viele«) Sonne (Venus) Milz (Galle) Phantasie (Phatasia) Gebet (Oratio) Geduld (Patientia) »Du sollst nicht töten« Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären (Entelechie) Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot .Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot 5. Flammende »Die von Eifer brennenden Engel« Jupiter (Mars) Leber (Galle) Niedere Urteilskraft (Judicium inferius) Hoffnung (Spes) Tapferkeit (Fortitudo) »Ehre Vater und Mutter« SCHÖNHEIT. unvergängliche Langmütig (Longanimus) ELOHIM ELOHAH (ÄLOHA.

Nezah . Glorie. »Härte«) Himmelssphäre Venus (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) (Sonne) Glieder des irdischen Menschen Nieren Menschliche Fähigkeiten Innerer Sinn (Sensus interior) Erkenntnisform Verbindung (Coniunctio) Tugend (aufsteigend) Gerechtigkeit (Justitia) Gebot »Du sollst nicht ehebrechen« 55 8.Nitzach) Bedeutung SIEG — »Sieg des Lebens über den Tod« Attribute Gottes Gerecht (absteigend) (Justus) Zugeordnete Gottesnamen JHWH ZEBAOTH JHOAH TSEBAOTH (TSEBAOTH JEHOVA) Tetragrammaton Sabaoth »Gott der Heerscharen« Entspricht im Indischen Porsch Intelligenz der Sphären HANIEL (Entelechie) »Gnade Gottes« Engelordnung FÜRSTENTÜMER (Himmlische Chöre) Elohim (Aelohim) »Die Götter (die von Gott Gesandten)« Tarschischim («Strenge«. Preis. HOD Bedeutung RUHM.Netsa .7. Pracht »Die Ewigkeit des Seins« Attribute Gottes Der Erhabenste (absteigend) (Maximus) Zugeordnete Gottesnamen ELOHE ZEBAOTH ÄLOHiM SABAOTH Adonai Sabaoth — Elohim Sabaoth »Herr der Heerscharen« Entspricht im Indischen Pradiapat Intelligenz der Sphären RAPHAEL (Michael) (Entelechie) »Arzt Gottes« Engelordnung ERZENGEL (Himmlische Chöre) B'ne Elohim »Gottessöhne« (Bene Älohim) »Die Söhne der Götter« Himmelssphäre Merkur (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) (Venus) Glieder des irdischen Menschen Extremitäten (Nieren) Menschliche Fähigkeiten Äußerer Sinn (Sensus exterior) Erkenntnisform Vielheit (Frequentia) Tugend (aufsteigend) Demut (Humilitas) Gebot »Du sollst nicht stehlen« . NEZAH (Netza .

JESOD Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Tugend (aufsteigend) Gebot 10. MALKUTH Bedeutung Attribute Gottes (absteigend) Zugeordnete Gottesnamen Entspricht im Indischen Intelligenz der Sphären (Entelechie) Engelordnung (Himmlische Chöre) Himmelssphäre (Mystische Glieder des himmlischen Menschen) Glieder des irdischen Menschen Menschliche Fähigkeiten Erkenntnisform Ähnlichkeit Tugend (aufsteigend) Gebot 58 FUNDAMENT — »Die Zeugung.« . der ewige Grundstein des Bestandes« Der wahrhaft Eifrige (Verax Zelotes) EL CHAJ »Lebendiger Gott« SCHADDAI Sadai Llchai »Der Allmächtige« Prakrat GABRIEL (Entelechie) »Mann Gottes« ENGEL Ischschim »Feuerflammen« »Die Darreicher des astralen Feuers« Mond (Merkur) Phallus Subjektive Erkenntnis (Medium) Verwandtschaft (Familiaritas) Mäßigkeit (Temperantia) »Du sollst kein falsches Zeugnis geben« DAS REICH — »Reich der Formen« Der Furchtbare (Terribilis) ADONAI MELEK (Melech) »Herr und Könige Pran MITTATRON Messias (Seele des Messias) ISSIM (Ischim) (Selige) »Selig gewordene Seelen« Erde (Mond) Vagina Objektive Erkenntnis (Objectum) (Similitudo) Gottesfurcht (Timor Dei) »Du sollst nicht begehren.9.

eine zweite Auffassung der Weisheit.. in Widersprach jedoch geraten die kabbalistischen Experten miteinander bei der Zuordnung von Engel.Runen (Fa. des Aktiven über das Passive. die Vermittlerin zwischen Krone und Reich. Hod. der ewige Triumph der Intelligenz und Gerechtigkeit. die feierliche 10. Erfahrene Kabbalisten empfehlen für die magische Praxis nachstehende Zuordnung von Sephirah. das heißt. reine Vernunft. Thorn. Os. dessen Lösung Gott heißt: die höchste. LIST16. Eh. Guido v. Geburah Die Strenge. soweit es sich um die Grundbedeutung der Sephiroth handelt. Ka.Reich) pulsieren die Schöpferkräfte des Seins. Die Weisheit. Kether 2. das Rätsel. versinnbildlicht durch die zehn Konsonant. welche uns zwingt. Man) und die fünf Vokal-Runen (Ar. Bar. da hier sehr oft eine Übereinstimmung notwendig ist zwischen Planet und Planetenengel. 8. . Das Schlechte zulassen. Chochmah » Eliphas Levi: »Dogma der Hohen Magie« (Seite 165/166). Laf. »die allem Geschehen ausnahmslos zugrunde liegenden Entwicklungsgesetze«.Als notwendige Ergänzung vorstehender Tabellen noch die Definition ELIPHAS LEVIS15» über die zehn Sephiroth: Die Krone. Unverkennbar ist die einheitliche Linie der kabbalistischen Philosophie. der Ariosoph GUIDO v. weil sie stark ist. Jesod Das Fundament. Das Reich. ein für die Praxis behindernder Umstand. der Grundbegriff alles Glaubens und aller Weisheit. Nezah.Krone) und »Vollendung* (Malkuth . Thiphereth Die Schönheit. das Absolute in der Philosophie. Chesed Die Barmherzigkeit. 5. 6. Not. Rit. des Lebens über den Tod. das erste Bewegliche Chochmah Jophiel Masloth Sphäre des Tierkreises Binah Zaphkiel Sabbathai Sphäre des Saturn Chesed Zadkiel Zedek Sphäre des Jupiter Geburah Camael Madium Sphäre des Mars Tiphereth Raphael Semes (Scheines) Sphäre der Sonne Nezah Haniel Nogha Sphäre der Venus Hod Michael Cochab Sphäre des Merkur Jesod Gabriel Levanah Sphäre des Mondes Malkuth Seele des Messias Halom Jesodoth Sphäre der Elemente Von einer den Sephiroth analogen Zehn-Stufenwelt spricht auch der Vertreter des armanischen Weistums. List: »Die Ursprache der Ariogermanen«. das Weltall. 3. das verbindende Prinzip zwischen Schöpfer und Schöpfung. menschlichem Organ usw. Zwischen »Ursache* (Kether. Ur). in ihrer unverrückbaren Ordnung durch die Initiative der Intelligenz gleichgerichtet. Sig. Die ewigen Siege des Geistes über die Materie. letztere »die 15 16 1. Engelfürst und Sphären-weit: Kether Metatron Primum Mobile Reschith Hagalaim. 4. die stets wohlwollend ist. gleichgerichtet durch die Weisheit. heißt das Gute verhindern. eine lichtvolle Auf Fassung des Gleichgewichtes in den Formen. die schlummernden oder Malchut Voraussetzungen zu erkennen. Malkuth Folgerung. Binah Die handelnde Intelligenz. (Welch erhabene Vorstellung von der Poesie und ihrem hoheitsvollen Priestertum!) 7. Is. Der Sieg. die auch in der Weisheit und Güte bedingt ist. Planet. Tyr. die gleichrichtende Macht. die ganze Schöpfung. 9.

Die Urerde als das Können. Os 8 und 9. Die Erde (Mittgart) im körperlichen Äußern. Eine Ausnahme hiervon bilden Ar. X. In jeder Rune spiegeln sich die Kraftformen einer dieser zehn Stufenwelten. die Macht oder Magie).Rune THORN Vokal-Rune EH Konsonant. VI.Rune T Y R Vokal-Rune O S Konsonant. Eh 5 und 6. Die Urluft als der Wille. Die Sonne und der Blitz als Himmelsfeuer als die Ordnung. III. Hier nun die möglichst wortgetreue Wiedergabe der LiSTschen Definition der armanischen Sephiroth in tabellarischer Form17: I. Das All-Leben.Rune N O T Vokal-Rune AR Konsonant. VIII.Rune BAR Vokal-Rune O S Konsonant. List: »Die Ursprache der Ariogermanen«. Eigenschaften bildend.»zehn wirkenden Elementarkräfte die der Gottheit zunächststehenden Urideen und geistlich17 1 Guido v.Rune MAN Doch nun wieder zurück zur Kabbalah. die zwei oder mehrere Stufen umfassen. .lautlichen hohen Machtzeichen der Gotteskraft in der Dreiheit.Rune F A Vokal-Rune A R Konsonant. VII. IX.Rune R I T Vokal-Rune A R Konsonant. Sphärenwelt Das Gesetz. Die Vollendung Vokal-Rune E H Konsonant.. Sphärenwelt Verwirklichung des Zweckes in der Tat. Eh und Os. die . Die Sonne und der Blitz als Himmelsfeuer im geistigen Innern. in der die zur Tat gewordene Kraft naturgesetzmäßig wirkt. Das Urfyr als Ursache der Kraft. die Eigenschaften bildet. Sphärenwelt Wille zur Kraftäußerung. Sphärenwelt Die Ordnung. Der Uräther als die Tat. Ar erstreckt sich auf die Sphären-Stufen l bis 4. Sphärenwelt Ursache oder Kraft.Rune K A Vokal-Rune A R Konsonant. Sphärenwelt Die Ordnung in der Vollendung des Planes der Ursachen (l. V. Die Sephiroth. IV. Sphärenwelt) oder die vorgefaßten göttlichen Ideen.wie es PAPUS ausdrückt . welche die Vierheit in der Siebenheit umschließt«. Sphärenwelt Die Ordnung. II.Rune S I G Vokal-Rune IS Konsonant. Sphärenwelt Die Ordnung im geistigen Innern (psychische Ordnung) Gottkraft in Einheit in der Dreieinigkeit. nach dem die Kraft wirkt (Verhältnis zwischen Kraft und Tat. Sphärenwelt Die Ordnung im körperlichen Äußern (psychische Ordnung). Das Urwasser als das Gesetz.Rune L A F Vokal-Rune U R Konsonant. Sphärenwelt Können (Kunst als Kraftäußerungsfolge).

IX . den ein jeder von uns.VI . außerdem zu einem Bildsymbol der 22 großen Arkana des Tarot.V . zugleich ist er infolge seines Zahlen wertes. 2 zu Beth. Die kabbalistischen Namen Gottes Auf Schritt und Tritt begegnen uns Gottesnamen in der kabbalistischen Praxis. weibliche Weltprinzip. das aktive männliche Weltprinzip. Feststehend ist Schreibweise und Bedeutung der zehn mit den Sephiroth korrespondierend en Gottesnamen: 1 EHEIH = Kether 2 JAH = Chodima 3 IHOAH (I. beschreiten muß. er vor allem. Ebenso der Mensch. von der »Säule der Gnade« (II . heute oder in Äonen dereinst.). Ideenträger weltenschaffender Bildekräfte im ursachlosen Reiche der Ursachen. besonders jene uns in den mittelalterlichen Höllenzwängen überlieferten. Ausdruck bestimmter Zahlenkräfte.H. gegliedert zum »kabbalistischen Baum« (siehe Abbildung Seite 47). Die in ihnen waltenden archetypischen Wirkkräfte sind »auf jede beliebige Realität« anwendbar. der mystischen Erweckung. . den zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets. auf die Sephiroth. und diese wiederum gegenseitig aufeinander« (Papus). Keiner wird die Ketten der Materie los. der nicht die Sephiroth in sich erlebt hat. der »Säule der Stärke« (III . 3 zu Gimmel usw. Talismane. ein metaphysisches Prinzip. miteinander verbunden durch »Kanäle« oder »Verbindungswege«.VII). das sind in der Kabbalah die zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets: Sprachkräfte transzendenter Prägung.X). Ihre Zahl dürfte kaum festzustellen sein. ELOHIM GIBOR (Älohim Gibor) = Geburah 6 ELOHA(Äloha) = Tiphereth 7 IHOAH ZEBAOTH (Jehovah Sabaoth) = Nezah 8 ELOHIM ZEBAOTH (Älohim Sabaoth) = Hod 9. Hieroglyphen.sittlichen Kräfte«. Pentakeln. Glyphen oder bei Anrufungen. Stationen spirituellen Reifens. Jeder dieser Verbindungswege wiederum hat Beziehung zu einem bestimmten Buchstaben des hebräischen Alphabets (l zu Aleph. raumzeitlich symbolisiert in Form von Buchstaben. der »Säule der Mitte« (I . stehen miteinander. mit menschlicher Stimme wiederzugebende Laute. Nirgends wohl hat der Spruch des Trismegistos »Wie oben so unten« mehr Berechtigung als bei den Sephiroth. die ausgleichende Synthese. trägt sie in sich als Wegmarken innerer Entwicklung. metaphysisch: Zahlenrhythmen einer außerraumzeitlichen Wirklichkeit. SCHADDAI (Sadai) = Jesod 10 ADONAI(Adonai Melek) = Malkuth Jeder Gottesname symbolisiert in der kabbalistischen Spekulation eine »Eigenschaft Gottes«. Parallel dem Tarot weisen sie ihm den Pfad mystischen Werdens. Viele sind durch falsches Abschreiben entstellt oder bewußt unrichtig wiedergegeben. sei es auf Amulette. eine Urbildkraft der Transzendenz. Beschwörungen und sympathetischen Manipulationen. in enger Wechselbeziehung.V.H. stellen so betrachtet die zehn Sephiroth mit ihren zweiundzwanzig Kanälen dar. Das hebräische Alphabet Was in der nordischen Magie die achtzehn Futhorkrunen.VIII). Jod He Vau He Jehovah) = Binah 4 EL (Äl) = Chesed 5.IV . welcher sich aus der Summe der den Namen bildenden Buchstaben zusammensetzt. »Durch diese wirkt die absolute Gottheit auf die Welt der ersten Emanation. Damit kommen wir zu dem Grundgefüge der Kabbalah. das passive. Von den drei Säulen spricht der erfahrene Kabbalist.

Auf physischem. transformieren Kräfte der unsichtbaren höchsten Welt.Tsade . Unholden wehrten. die die Ströme des ersten Lichtes empfangen. von Aleph bis Jod. »daß die Buchstaben des Alphabets den Elementen des Alls entsprechen«.Coph. um die wichtigsten mystischen Faktoren aufzuzeigen. Allein damit sind noch lange nicht die geheimnisvollen Entsprechungen zwischen hebräischem Laut und kabbalistischer Weltenordnung erschöpft. Ähnlich dem Runenmagier gilt dem Kabbalisten jeder Buchstabe als Ausdruck einer metaphysischen Wirklichkeit. schwingt in der elementaren Welt. wirkenden transzendenten Gewalten. die den Elementen geboten. der Kenner der Kabbalah weiß um weit mehr Zusammenhänge und symbolische Bedeutungen. Die zweiundzwanzig Laute des hebräischen Alphabets. von dem alles emaniert«. »Hebräische Wörter kombinieren heißt infolgedessen auf das Universum selbst einwirken« (Papus). Gebresten heilten. Die ersten zehn Laute. der Domäne der Gestirne.Shin. Fußend größtenteils auf die Darlegung des bedeutenden französischen Kabbalisten PAPUS19 wollen wir nun Buchstabe für Buchstabe besprechen. Hervorbringerin des in Raum und Zeit getretenen Universums mit seiner gigantischen Fülle endloser Sternenheere. Die Welt der obersten Engelordnung. ganz im Sinne der Beherrscher der transzendenten Sprachkräfte der eddischen Sagas. der göttlichen Weisheit. das dem Vater zugeschrieben wird. Teil: »Das mystische Erleben«.Vau . 18 19 Siehe III. als eine Entsprechung der Elemente des Alls. einen positiven starken und einen negativen sanften): Beth — Ghimel — Daleth . der Sphäre des Sohnes. mehr oder weniger eng mit den schöpferischen Kräften des Universums verbunden«. Papus: »Die Kabbala«. astralem wie mentalem Plane diktiert die metaphysische Kraft des Lautes. Denken wir in diesem Zusammenhang an die den alchimistischen Werdeprozeß bestimmende Macht der Buchstaben beim Wiedergeburtserlebnis des Mystikers18. Die folgenden sechs Buchstaben. Demnach durch Kulthandlungen und Zauberformeln.Daraus ergibt sich unschwer die Vorstellung.Theth -Jod . Der Rest des Alphabets. Die das Leben an jegliche Kreatur verströmende Wehenseele. Unheil bannten. Engel. die sechs Laute von Phe bis Thau.Mem .Noun .Tau. Wirkstätte von Engeln verschiedener Ordnung und Gruppen.Resch . der Sphäre des Heiligen Geistes. vermitteln die Kräfte der hinter der sichtbaren Welt.Phe . sie stehen dadurch in Verbindung mit »erhabenen Intelligenzen. Drei Mutter: Aleph . die Beziehung zu den Sphären des Göttlichen wie zur Welt des Irdischen. Liebe erweckten.Caph . von denen jeder wie ausgeführt einen Buchstaben (Hieroglyphe). als »eine Macht.Zain . 2. »Die hebräischen Buchstaben kombinieren heißt also Zahlen und Ideen kombinieren« (Papus) worauf die Philosophie des Tarot und der Gebrauch von Gottes-. . 3.und Dämonennamen zu magischen Zwecken beruht. Zwölf einfache Buchstaben: He . 3. scheiden sich in drei Gruppen: 1. 2. Sieben doppelte Buchstaben (die zwei Töne ausdrücken.SamechHain . von Caph bis Hain. Haß scheuchten. Feinde bezwangen. mit denen sie aufs innigste korrespondieren: 1. Wiederum in drei Gruppen zerfallen laut kabbalistischer Überlieferung die zweiundzwanzig Buchstaben im Hinblick auf die transzendenten Bereiche. eine Zahl und eine Idee darstellt.Chet .Lamed .

Welt der Engel: 2.Zahlwert l . Dreieck Jehovas.Entsprechung: I. Ordnung = Ophanim (himmlische Formen und Räder) und die Cherubim. Bild des Menschen Prima Materie. Dreiheit. Urbild der heiligen Buchstaben. Das Immer.BETH (Beis) . Ollef) . Mensch. Muttereinheit der Zahlen.A . Fruchtbarkeit. 20 Über den Tarot: »Das mystische Erleben«. rechtes Auge. Karte: Die Priesterin. durch deren Dienst Gott das Chaos ordnete. Mantische Bedeutung: Selbstbeherrschung. das Gemäßigte. Sonntag. Fülle.Entsprechung: 2. Tarot. Wissenschaft.G (Gh) Ghimel bezieht sich: Sephira: Binah Gottesname: GADOL = »Magnos.Entsprechung: 3.(spiritus lenis) Aleph hat Beziehung: Sephira: Kether Gottesname: EHEIEH = »Wesen Gottes«. die Großen (Throne). Mund des Menschen. Strenge. durch sie erhält Gott Tetragrammaton. Spiellust. Karte: Kaiserin.GHIMEL (Gimel. Die Kräfte von Ghimel schufen: den Planeten Jupiter. Zahlwert 2 . Mantische Bedeutung: Gedanken. Weitere Entsprechungen: Vater. die man Seraphim nennt. Zweiheit. begriffliches Objekt. Geiz. Luxus. Karte: Der Magier20. Leben und Tod. Sabbat. Tarot. Mit den Kräften von Aleph wurden ins Sein gerufen: die Luft. . Frieden und Unglück. Weitere Entsprechungen: Natur. Gewandtheit oder List. Gimmel) . auch »Fundament Gottes«. »Das Haus (Gottes)«.ALEPH (Aleph. Welt der Engel: Erelim (Aralym.B (Bh) Beth bezieht sich: Sephira: Chochma Gottesname: BAHIR (Bachow) = Klarheit und Jugend. Bilden die ersten Chöre der Engel. das Prinzip des Gleichgewichtes. Zeugung. die Brust. Die Kräfte von Beth riefen ins Sein: den Planeten Saturn. Frau. Mantische Bedeutung: Zärtlichkeit. Aralim) = die Starken. Tarot.Elohim die Formen der Materie. der Große«. Verteilung. Ehrgeiz. Zahlwert 3 . Neid. Thront in der Welt des En soph. Den kein Auge gesehen. Welt der Engel: Haioth. Weitere Entsprechungen: Mutter.Hakodisch = »Tiere der Heiligkeit«. Die Hand im Ergreifen. Geist. das Wort.

Herrschaft. Tarot. Feinschmeckerei. mystische Träumerei Zahlwert 6 .Entsprechung: 4. Vierheit. Gehör und Taubheit. Karte: Hoher Priester. Weisheit. Sehen und Blindheit. Woche der Schöpfung. Wissen von Gut und Böse. da die Zahl vier dem Jupiter entspricht. Karte: Herrscher. Seelendrang. Durch sie läßt Gott EL die Bilder der Körper und alle die verschiedenen Gestalten der Materie darstellen. Vezeo Welt der Engel: 6. Vav. (bei einigen Kabbalisten folgt hier die Sphäre des Jupiters. Was richtiger sein dürfte. Die Kräfte von Daleth bildeten: den Planeten Mars. Wo dies nicht der Fall ist. kubischer Stein. Leben.VAU (Waw. Zahl des vollkommenen Zyklus. Weisheit und Torheit. Dollet) . Mantische Bedeutung: Freiheit. Zahl. Versprechen und Drohung. Zahlwert 5 . . erzeugt hat. Anziehung und Abstoßung. Woow) . Weitere Entsprechungen: Gesetzmäßige Macht. macht sich der Einfluß verschiedener Systeme bemerkbar). Welt der Engel: Hasmalin (Herrschaften). Karte: Entscheidung. Quadratur. Die Kräfte von He schufen: Tierkreiszeichen Widder. Die Kräfte von Vau brachten hervor: Tierkreiszeichen Stier. Tetragramm. Arbeit.W (V) Hat Beziehung zu: Sephira: Tiphereth Gottesname: VATHIK = der mit Glanz Versehene. Liebespfeil. Galle. Mantische Bedeutung: Ruhebedürfnis.D(Dh) Hat Beziehung: Sephira: Gedulah (Chesed) Gottesname: DAGOUL (insignis) = der Erhabene.Entsprechung: 6. Weitere Entsprechungen: Freiheit. Ordnung. Mit ihrer Hilfe erzeugte Gott Elohim die Elemente. Busen oder Schoß. Atem. Welt der Engel: Seraphim. Mantische Bedeutung: Macht. Schrecken. Wochentag und Tierkreiszeichen gegeben sein müßte. Ohr. Stolz. Auge. Atem des Weltalls. Tarot. Faulheit. Weitere Entsprechungen: Religion. Paarung. Antagonismus.DALETH (Däleth.Entsprechung: 5. Buchstabe der Frau. wie überhaupt stets eine Übereinstimmung zwischen Planet. Montag (hier gilt gleichfalls das eben Gesagte).HE (Hei) . Lingham.Zahlwert 4 .H Hat Beziehung: Sephira: Geburah Gottesname: HADOR (Hadom) = der Majestätische. die Malakim (Chor der Tugenden) durch deren Dienstleistung Gott Eloha die Metalle und alles was im Mineralreich existiert. Leber. Tarot.

(ch durch die Kehle gesprochen) Chet hat Beziehung: Sephira: Hod Gottesname: CHOSID = der Barmherzige. Die Kräfte von Zain riefen hervor: Tierkreiszeichen Zwillinge. Obdach. Karte: Triumph. . Welt der Engel (die hier mit Jod endet): Die den Menschen Intelligenz. »Der Pfeil«. »Kinder Elohims. Milz. Karte: Der Weise.T Theth hat Beziehung: Sephira: Jesod Gottesname: TAHOR = lauter. Schild. rein. Von Schadai und Elhoi als Schutzengel entsandt.THETH (Tet. »Zahl der Eingeweihten«. Siegerlust. Königtum. Furcht. Zayin.Zahlwert 7 . »Das Dach«. Weitere Entsprechungen: Verteilung.ZAIN (Sàjin. «Ein Feld«. Bene Elohim (Benai Elohim) = »Söhne Gottes«. Die Kräfte von Theth riefen ins Sein: Tierkreiszeichen Löwe. Zahlwert 8 . Abneigung. Tess) . die drei Mächte der Dreiheit und ihre vier Verwirklichungen. Karte: Gerechtigkeit. Zorn. Weitere Entsprechungen: Klugheit. Reine. Universales Gleichgewicht. jut) . Ordnung. Strebsamkeit und Kenntnis der göttlichen Dinge vermittelnden Heroen. Die Heilige Siebenheit. »Reich und Tempel Gottes«. Heth) . linke Niere. Leben. Die Kräfte von Chet riefen ins Sein: Tierkreiszeichen Krebs.Entsprechung: 9. Tarot. Wort und Stimme und Stummheit. Weisheit. Welt der Engel: 8. Tarot. Hunger. Acker. Ordnung. Ordnung. Magen.H . Zahlwert 10 . Sympathie. Die Kraft des Jod bewirkte: Tierkreiszeichen Jungfrau. Geruchsinn und dessen Mangel. Tarot. Zakai = prachtvolle Welt. Mantische Bedeutung: Klugheit.J (I) Jod hat Beziehung: Sephira: Malkuth Gottesname: JÄH = Deus (Gott). Zahlwert 9 .Entsprechung: 7. rechte Niere. Geschlechtsverkehr.CHET (Cheth. Die Leiter der Menschen von Geburt an. Dzain) .JOD (iod. Sojin. Welt der Engel: 9. Geist und Form. Turm.« Gott Elohim schuf durch ihre Dienstleistung das Reich der Vegetation (Pflanzen). Weitere Entsprechungen: Eigentum. Tetragrammaton und dessen Widerschein. Welt der Engel: 7. mittels derer Gott Elohim Sabaot das Tierreich schuf. Mantische Bedeutung: Gerechtigkeit. Mantische Bedeutung: Triumph.Entsprechung: 8.Z (S) Zain hat Beziehung: Sephira: Nezach Gottesname: ZAKAL = der Lautere.

Mannbarkeit. Roheit.CH (K) (Am Ende stehend (als Endbuchstabe) Caph hat Beziehung: Gottesname: POTENS = der Mächtige (Chabir) (Chaph als Endbuchstabe) El und Jäh Welt der Erzengel: Mittatron (Metatron = »Fürst der Angesichter«). das »primum mobile« (erster Himmel der Gestirne) leitende Intelligenz. Tarot. das Prinzip. Ordnung. Erfüllung. Reichtum.LAMED (Làmed. sichtbares Universum. Heftigkeit. Vernunft. Mantische Bedeutung: Kraft. Durch die Kräfte von Caph entstanden: Tierkreiszeichen im allgemeinen.L Lamed hat Beziehung: Gottesname: LAMMUD (doctus) = der Gelehrte.Entsprechung: 11. Unter der Führung von El und Jäh. Tarot. Bild und Symbol der Ureinheit. Engel des zweiten Himmels (»Anschauung Gottes«). deren Zahl unendlich ist. Raziel. Kaff) . Kreuzigung. Armut. Grimmdarm. bezieht sich auf Sadai (Schadai) = der Allmächtige. Mantische Bedeutung: Geduld. die Vorsteher der den gestirnten Himmel regierenden Intelligenzen. die höchste. . Weitere Entsprechungen: Kraft. die sich schließende Hand. Zahlwert 20 – CAPH (Kaf. Zeugungsfähigkeit und Impotenz. Weitere Entsprechungen: Opfer. Tarot. natürliche Grundursache übernatürlicher Dinge. Gebieter über den 3. Karte: Der Gehenkte. Zahlwert 30 .Verschnittene. Sorglosigkeit. Arbeit. Mannhaftigkeit. Lammed) . Stärke.Entsprechung: 10. zusammengefaßte Einheit. rechtes Nasenloch. Dienstag. . der Gebieter des Fürsten Orifiel (Oriphiel) mit seinen ihm untergeordneten Intelligenzen.Zeigefinger. Mantische Bedeutung: Vertrauen oder Glaube. der sich vom Stoffe befreiende Gott. der gewordene Mensch. Karte: Kraft. Himmel und die Sphäre des Saturns und die Intelligenzen 3.Entsprechung: 12. Morallehre. Kenntnis hoher Wissenschaften. Karte: Schicksalsrad. Beweise. Sonne. Die Kräfte von Lamed schufen: Tierkreiszeichen Waage. die Hand. Weitere Entsprechungen: Ordnung. Vollendung.

Tarot. Weitere Entsprechungen: Tod. Herr des 4. Gehen und Hinken. Gebieter des 6. Bewegung. Namen Gottes Ararita = der Unveränderliche.wiederum von Schebtail.Mittler zwischen der 4. herrscht über die Sphäre des Merkur und deren Intelligenz Michael. Karte: Wiederverkörperung. Zahlwert 60 . >eine Frucht«.NUN (Nunn. bezieht sich auf Jehova. den Vierbuchstabigen. Harmonie der Mischungen. Die Kräfte des Mem schufen: Wasser. Tarot.« Mantische Bedeutung: Mäßigkeit. die die Anstrahlung Gottes empfängt durch Tsadkiel. Winter. der Herr des 7. Name Gottes. Himmels und der Sphäre der Venus und ihrer Intelligenz Haniel (»Liebe Gottes«). Himmels und der Sphäre des Jupiters und seiner obersten Intelligenz Tsadklel. das Weib.S Samech hat Beziehung: Gottesname: SOMEK (fulciens. Unsterblichkeit durch Verwandlung. Bauch.Zahlwert 40 . Transmutation. Himmels und der Sphäre der Sonne und ihrer Intelligenz Raphael. 8. . Erde. Szammeck. Durch die Kräfte des Samech traten ins Sein: Tierkreiszeichen Schütze.SAMECH (Sàmech. Blinddarm. »Die durch das Gleichgewicht gemäßigten Formen. Noun) — N Am Ende stehend (als Endbuchstabe) Nun hat Beziehung: Gottesname: NORA (formidabilis) = der Schreckliche (Stora). Stärkende. Himmelssphäre . Sameck) . Mantische Bedeutung: Hoffnung. Der Einfluß von Mem (als Finalbuchstabe) erstreckt sich ferner über den 5. Liebe.Entsprechung: 14. Wiedergeburt. firmans) = der Stützende. Beweglichkeit.Entsprechung: 13. Zahlwert 50 . Weitere Entsprechungen: Rückfälligkeit.MEM (Memm) . dieser . Himmel und die Sphäre des Planeten Mars und seiner Intelligenz Samael. und 5. Bezieht sich auf Emanuel (nobiacum Deum) = »Gott mit uns«. die Waagschale der Schuld. Zorn und Wegnahme der Galle. Die Kräfte von Nun bewirkten: Tierkreiszeichen Skorpion. rechte Hand. Karte: Tod. Die Finalform von Nun bezieht sich auf den 7. Zerstörung.M Am Ende stehend (als Endbuchstabe) Mem hat Beziehung: Gottesname: MEBORAG (Meborrak) = Benedictus = der Segnende.

Beziehung zur Region des Schicksals. Schwebe der großen Mächte. Bebauung der Wüste.HAIN (Hain. Fessel. verständige Seele. Reich der Salamander. Das große magische Agens. bezieht sich auf JehovaSabaoth (Zebaoth). die im Frühling über den Westen herrschen. Zahlwert 80 . Gnain.Entsprechung: 16. weibliches Gebärorgan. Pe. (Als Finalbuchstabe) untersteht Phe die Luft. Die Kräfte von Hain schufen: Tierkreiszeichen Steinbock.PHE (Phe. Ewige Bewegung. Weitere Entsprechungen: Allgemeines Wesen. Zahlwert 70 . Tarot. Aberglaube. Ajin) — Gh (eigentümlicher heiserer.Ph (P) Am Ende stehend (als Endbuchstabe) Phe hat Beziehung: Gottesname: PHODE (redemptor) = Erlöser.Tarot. Karte: Zerstörung. . in ihrer Vielfalt einige Natur. Lachen und Wegnahme der Milz. Beredsamkeit. Hayin. (Womit die Welt der Engel endet). Weitere Entsprechungen: Gleichgewicht. Pai) . Element: Feuer. Mund und Zunge. Zerstörung durch Gegenstreben. Sturz. Verhängnis. keuchender Kehllaut) Hain hat Beziehung: Gottesname: HAZOB (Hazab) (fortis) = der Mutige. Starke. Seraphime. immerwährende. Mantische Bedeutung: Gottesfurcht. Beherrscher des Südens im Sommer. Mittwoch. »Schlange« (Astralschlange). linke Hand. Gebieter über den 9.Entsprechung: 15. Heiland und intellektuelle.Entsprechung: 17. Weitere Entsprechungen: Unsterblichkeit. Karte: Schwarzmagier. Karte: Sterne. Mantische Bedeutung: Geheim Wissenschaft. Tarot. »materielles Band«. linkes Nasenloch. wirken durch die Kraft des Phe sowie mehrere Grade von feurigen Intelligenzen. Himmel und die Sphäre des Mondes und der Intelligenz Gabriel. Tapfere. das Reich der Sylphen. Physisches und schicksalhaftes Leben. ewige Fruchtbarkeit. Des weiteren haben zu ihm Beziehung die Cherubine und mehrere niedere Grade von Luftintelligenzen. hohe Intelligenzen des himmlischen Feuers. Die Kräfte von Phe riefen hervor: Planet Venus.

Anmut und Häßlichkeit. Tarot. Zahlwert 90 . Mantische Bedeutung: Unsterblichkeit. Zahlwert 200 . rechtes Nasenloch.Mantische Bedeutung: Unsterblichkeit. »Ein Beil«. Karte: Ewiges Leben. herrschend im Reiche des Animalischen. Einbildung. Vegetation.Ts (Z) Am Ende stehend (als Endbuchstabe) Tsade hat Beziehung: Gottesname: TSADIK (Tsedek) justus = der Gerechte. Engel der Erde. Qof.Dogma. Element: Wasser. Recht. befiehlt im Herbst über den Westen. Weitere Entsprechungen: Dankbarkeit. Hierarchische Verteilung des Lichtes Okkultismus .R Resch hat Beziehung: Gottesname: RODEH (imperans) Rodech = der Herrschende Erstes göttliches Prinzip. allen animalischen Wesen Leben gebend. Element: Erde. Karte: Geistiges Leben. Die Kräfte von Tsade bewirkten: Tierkreiszeichen Wassermann. Religion. Tarot. Erkennen von allem. Schönheit. Gedanke.Entsprechung: 20. Das große Arkanum des ewigen Lebens.RESCH (Räisch) . Schlaf und Erschlaffung. Tarot. Donnerstag. Weitere Entsprechungen: Licht.Esoterik . . Reich der Nixen.TSADE (Zade) . Ariel. philosophisches Gold. Hämische Bedeutung: Sinnenwelt. Herausnahme des Herzens. Weisheit. Reflexion.K Coph hat Beziehung: Gottesname: KADOSCH (sanctus) = der Heilige. Kuuf) . »Dach«. Bezieht sich auch auf Prana. Zahl wert 100 .Kopf des Menschen. Entspricht der »Universellen Materie«. Reich der Gnome. Karte: Blinde Leidenschaft. Fortpflanzungskraft. Weiter Entsprechungen: Schatten und Reflex.Entsprechung: 18. die heilige Stadt. .COPH (Koph. rechter Fuß. gemeine Irrtümer.Entsprechung: 19. linker Fuß. Wahrheit. Mit den Kräften von Resch wurden gezeugt: Planet Merkur. Intelligenz Tharsis. Mantische Bedeutung: Ruhm. Durch die Kräfte von Coph trat ins Sein: Tierkreiszeichen Fische. dem das Gestein und alles Anorganische untersteht und im Winter über den Norden gebietet. der Nymphen.Mysterien .

wirklich esoterisch zu sein. was im Mineralreich existiert. Weitere Entsprechungen: Syllepsis (Einheit. weshalb ein Symbol niemals intellektuell »erklärt« werden kann.« Busen oder Schoß. Nur im Zustande innerer Einkehr wird dem Meditierenden kund. sprechen die Symbole. »Die Zusammenfassung des ganzen universellen Wissens. Weitere Entsprechungen: Synthese. Herrschaft und Knechtschaft. die darin schlummernden Kräfte zu nutzen. SYMBOLIK Wo das Begriffsdenken versagt. In einer Freimaurerschrift21. Tarot. Die Kräfte von Shin schufen: Feuer. um Symbol zu sein. für den Esoteriker die »Ursprache Gottes«. die den Vorzug hat. »Die in sich selbst öde Natur. Karte: Narr. vollständiger Erfolg. allem.Entsprechung: 21. Tarot. die Urform. Sadai) omnipotens = der Allmächtige.Zahlwert 300 . Symbol des Menschen. Die Kräfte des Tau brachten hervor: Montag. Einheitlichkeit). ein Transzendentes. herrschend im Tierreich.« Hierin liegt der Grund. Das Absolute. Symboldeutung bleibt letzten Endes immer seelisches Erleben. in dem Kräfte gebunden sind. erschließt den Ideengehalt. mit einem Wort: »ein Jenseitiges* aus.THAU (Taw.SHIN (Schihn. Leben spendend. Drittes göttliches Prinzip. im kosmischen Urgrund. der kultischen oder seelischen transzendenten Beziehung zum Symbolisierten.Th (T) Thau hat Beziehung: Gottesname: THECHINOTH (gratiosus) Schekinah = der Gnädige oder Gnadenvolle. Zweck und höchste Vollendung der Schöpfung. heißt es: »Das Symbol bedarf. allen vegetabilischen Substanzen den Lebenskeim schenkend. Mantische Bedeutung: Wahrheit. der im Symbol sich verbirgt. Blindheit. Sommer. 21 »Die Symbolik des Freimaurers — Von einem Bruder Meister«. ein Ideales».« Schicksal. Freitag. linkes Ohr. Empfindsamkeit. bergend das »Ding an sich«. Himmel. Der Mensch. Erlebt der Mystiker in der inneren Schau das Symbol als sinnenhaften Ausdruck waltender Ur-Ideen. weiß er doch: jedes Symbol umschließt einen Raum. Toow) . Schin. Sinh) . Narrheit. die »bildhafte Wiedergabe kosmischer Rhythmik«. Jedes Symbol drückt somit »ein Unanschauliches. was hinter der sichtbaren Form wirkt. Mantische Bedeutung: Körperliches Leben. Symbole sind die verbindende Brücke zu Außerbegrifflichem. wo Worte fehlen.Entsprechung: 22. ruhend in der Transzendenz. Seh) Shin hat Beziehung: Gottesname: SCHADAI (Schaddai. so ist der Magier seinerseits bestrebt. die Schale des Verdienstes. Zähne. fußend auf streng geometrisch-mathematischer Gesetzmäßigkeit. zu Urbildhaftem.sh (S. Der Wesenskern des Symbols liegt im Symbolisierten. Karte: Alles in Allem. Zahlwert 400 . Konstruktionen. Mikrokosmos. »Pfeil höherer Ordnung«. Tav. Zweites göttliches Prinzip. nicht Verstandesdenken. . Herzdenken.

Der Kreis ist Symbol der anfanglosen. Eng verknüpft mit den Symbolen ist die Magie der Zahl.Oktagon usw. So gestalten sie die Ur-Idee. In den Ursymbolen manifestieren sich sephirothische Kräfte. Zu Recht besteht der Satz: Nur wer die Kräfte binden und lösen kann. ist ein Magus. Der Kreis Wo träte uns dieses Ursymbol nicht entgegen? Sonne. Umschließende Symbole: Zum Beispiel Lemniskate. worunter Glyphen. verbindet mit Archetypischem. mit Urbildhaftem. 22 23 Karl Spiesberger: »Der erfolgreidie Pendelpraktiker« Siehe Karl Spiesberger: »Magneten des Glütks« — »Magie der Talismane und Edelsteine«. Charaktere fallen.Heptagramm . Symbole geben Schwingungsformen des Kosmos wieder. was freilich bis zu einem gewissen Grad von den Fähigkeiten des Experimentierenden abhängig ist. Somnambul baut die Biene ihre Zellen sechseckig. . Jedes echte Ritual. an Schönheit offenbart ihre rasch vergängliche Form. liegt die Idee des Kreises zugrunde. Genauso ist es im Anorganischen. Dem Pendler eröffnet sich hier ein aufschlußreiches Betätigungsfeld22. vollendete Wiedergabe der Hagalrune. Als Ur-Symbole gelten in der Hauptsache: Kreis .Dreieck . Planeten.Das durch ein Symbol umgrenzte Raum-Kraftfeld zu aktivieren ist mit eine der Aufgaben praktischer Magie. ebensowohl ein Wort oder eine Handlung können symbolhafter Ausdruck einer im Begrifflichen nicht wiederzugebenden Idee sein. Auch die Schneesterne gehorchen dem Rhythmus der Zahl sechs. von denen viele in den Magischen Quadraten wurzeln23. Betrachten wir nun einige der wichtigsten Symbole näher. Sie korrespondiert mit dem im Weltall herrschenden Urrhythmus der Sechs.Pentagramm . Ferner: Swastika . sich in den Schwanz beißende Schlange.Hexagramm . Die Ursymbole werden unterteilt in: Begrenzungs-Symbole: Kreis . ein Gegenstand. auf materiellem Plan. Und vergessen wir nicht: Magie und Mystik basieren auf Symbolik. einschließlich unserer Erde.Lemniskate. Sigille. oder sie sind das Ergebnis geometrisch-mathematischer Linienführungen. auch ein Bild. Mit dieser kurzen Klassifizierung ist das weite Feld der Symbolik keineswegs erschöpft. woraus sich dreidimensional die Kugel ergibt. die im geoffenbarten All zum Ausdruck kommen.Quadrat . die den Ursymbolen entsprechen. Es gibt nicht nur geometrische Zeichen. Abwehr-Symbole: Pentagramm — Heptagramm — Kreuz — Tau — Ankh usw. von einem gewissen Gesichtspunkt aus auch Kreuz — Tau — Ankh. Konstruktions-Symbole setzen sich entweder vorwiegend aus Ursymbolen zusammen. jede echte Kulthandlung hat ihren Quellgrund in der Transzendenz. Als bekanntes Ewigkeitssymbol: die in Kreisform gekrümmte. Dieserweise entwickelt jede Pflanze Blatt. Mond. Die Kräfte der Natur schaffen nach bestimmten Formgesetzen. drücken die Schöpfungskräfte in der Natur durch geometrische Zeichen aus.. Im esoterischen wie im magischen Gebrauchstum unterscheidet man zwei große Gruppen von Symbolen: Ur-Symbole und Konstruktions-Symbole.(oder Orenda-)Gehalt .das heißt die Wirkkraft eines Symbols. Als Beispiel nur die Kristalle.Dreieck . nie und nimmer endenden Ewigkeit. Runen sind gleichfalls Ursymbole. mehr noch durch Aufladen mit entsprechenden Gedankenkräften steigert sich der Mana. Auch die Mythen sind nur vom Symbolischen her zu erfassen. denen Symbolcharakter innewohnt. Wieviel an Weisheit.Quadrat. Schon durch einfaches Einoden. die der jeweiligen Schwingungsform zugrunde liegt.und Blütenwunder nach festliegenden Zahlengesetzen. Mystisches Erleben ist Symbolerleben. Unter den Konstruktionssymbolen finden sich die meisten der gebräuchlichen magischen Anziehungsmittel.

In der rituellen Hohen Magie umschließt der Kreis ein schutzgewährendes Raumkraftfeld. Der nach unten offene Halbkreis symbolisiert einerseits ein Abschließen. Der Kreis an sich ist ferner Symbol »allumfassender Weltschau«. Das SEIN ist ins Dasein getreten. Nicht minder universell als der Kreis ist das Dreiecksymbol Gleich dem Kreise ist es Symbol der Harmonie (sofern es sich um ein gleichseitiges Dreieck handelt)! Unter anderem symbolisiert es die Dreieinigkeit der kosmischen Grundkräfte: Vater Erster Gottheit Leben Bewußtsein Ur Entstehen Urda Vergangenheit Raum Geist Weisheit Manas Sohn Zweiter Leben Kraft Kraft Sein Sein Werdandi Gegenwart Zeit Seele Schönheit Buddhi Heiliger Geist Dritter LOGOS Kraft (oder): Form (oder) : Stoff Werden Vergehen Skuld (die drei Nornen) Zukunft Materie Körper Stärke Atma . andererseits ein Geöffnetsein für die Kräfte des Unten. so der Halbkreis die Seele. liegt den Planetenbahnen die Ellipsenform zugrunde. so die Ellipse für das Weibliche. Eine Entsprechung. Eine Parallele findet dieses Symbol in abgewandelter Form in der UrRune. Zugleich hat er bezug auf die nie ruhenden Kräfte im Universum und ist somit Symbol der ewigen Wiederkehr. P. Symbol der Reinkarnation. Steht der Kreis für das Männliche. Magische Kreise gebraucht man allerwegen bei Beschwörungs-Riten und anderen Kulten. wobei der Punkt in diesem Falle »den Willen zur Tat. Die Ellipse mit einem Punkt in der Mitte ist ein Hinweis auf die zentralisierte weibliche Kraft im harmonischen Sinne. den Urgrund Gottes« bedeutet. die in den Diagrammen der meisten Pendler ihren Niederschlag findet. Der Halbkreis schlechthin ist Symbol des Mondes. das sich selbst in dem Worte oder der zeugenden Schöpferkraft zusammenfaßt« (H. Ein Punkt in seiner Mitte ergibt das uralte Sonnensymbol. Ein Kreis mit dem Malkreuz ist das kabbalistische Symbol von Malkuth. auf ein Bereitsein für den Einstrom der Kräfte von oben. Vielfach finden wir die geoffenbarte Gottheit durch einen Kreis mit einem Punkt dargestellt. dessen sich heute noch die Astrologen bedienen. auf ein Sich öffnen. Der von einer Senkrechten durchschnittene Kreis gilt als weibliches Symbol. Symbolisiert die Kreisform den Geist. der Erde usw. der Tiefe. Die ungeoffenbarte Gottheit wird in diesem Zusammenhang als Kreis ohne Punkt symbolisiert. ausdrückend die Idee »des absoluten Alls.Der Kreis steht für geistige Harmonie. Der nach oben offene Halbkreis deutet unter anderem auf Empfangsbereitschaft. Wie bekannt. Blavatzky). ein Zudecken oder Verbergen (ein Symbol. das auch die Graphologie ähnlich bewertet). zugleich Ausdruck stärkster Konzentration der geistig zentralisierten Kräfte.

Oder: Der Geist der Sonne »im dreifachen Aspekt als unoffen-i. sind drei durch ein Dreieck verbundene Kreise: Ein mit der Spitze nach unten stehendes Dreieck deutet im allgemeinen auf ein Herabsteigen. Ein nach oben weisendes gleichschenkeliges Dreieck. P. das die negativen Schwingungen der Raumkraft erfaßt. die vier Jahreszeiten. Linga sharira (Ätherleib).»rte Dreieinigkeit«.Chakra und auf die allumfassende Liebe. die in dem auf der Spitze stehenden Quadrat den »Eckstein der Harmonie« erblicken. Schutzzeichen zugleich. eines »freiwillig Entsagenden«.das Prinzip des Weiblichen. der vergängliche Wesensteil des Menschen. P. phlegmatisch. cholerisch. Erde. zersetzend und belastend empfunden wird. Die gegensätzliche Wirkung der Kraft der Drei und jener der Vier tritt uns sinnfällig in der klassischen Astrologie entgegen. Bekanntlich ist das Trigon der günstigste der Harmonieaspekte. unbeseeltes Symbol. mit einem Wort: die äußerste Konzentration von Kräften. Dem Esoteriker ist es die erste geometrische Figur. die vier Weltecken.oben. wohingegen die Quadratur als einschränkend. einer jener erhabenen Wesenheiten. Das mit der Spitze nach unten weisende Dreieck kann aber auch das Symbol eines Nirmanakajas sein. Das Quadrat ist symbolhafter Ausdruck der Vierheit: die ins sichtbare Dasein getretene Schöpfung. Unerschöpflich schier sind die Ideenentsprechungen. Luft. das demzufolge also die negative Kraft der Vier besonders konzentriert. Eine Salzlösung beweist es. auf ein Von. sie stehen also schlechthin für das positiv Schöpferische und das negativ Empfangende. Steinbock. melancholisch. Kama (Astralleib). die formhafte materielle Wirklichkeit. Waage. In der Sexualsymbolik vertritt es — nach H. Der Punkt versinnbildlicht Verdichtung. . In der Vierheit äußern sich: die Elemente Feuer. so im besonderen ein Dreieck mit einer Blüte in der Mitte auf das Herz. die in der Sexualmystik eine maßgebende Rolle spielt. BLAVATZKY ist das mit der Spitze nach oben weisende Dreieck auch die universelle Glyphe. weist für den Christen auf die schöpferischen Gottgewalten. umfassend Stuhla sharira (Physis). steigt der Karmabefreite herab von hohem geistigen Plane in die Niederungen des Seins. . in dem sich ein Auge befindet. besonders energetisch wirkt.Nach H. In der Esoterik gilt die Quadratfigur als starres. Weist das Dreieck ganz allgemein auf die göttliche Dreieinigkeit. die niedere Quaternität. die sich durch das Symbol des Dreiecks ausdrücken lassen. die die menschliche Evolution bereits absolviert haben. Von keiner Macht gezwungen. die Temperamente: sanguinisch. nach der die geoffenbarte Natur schafft. Zentralisation. Gebärende. Ein wunderschönes Gottheitssymbol. Wasser.und Kegelform. göttliches Harmoniesymbol: Die wirkende Kraft im Busen des Vaters. Ein Punkt in der Mitte des Quadrates deutet auf stärkste Verdichtung von Energien im Raumkraftfeld der Vier. Ihr Niederschlag kristallisiert in Dreieck-. BLAVATZKY . um mitzuhelfen an der Evolutionierung des Menschengeschlechtes. Kaum dürften es daher viele sein. Krebs. Verschiedentlich begegnet man solchen Dreiecken unter der Vielzahl von Dämonensiegeln. So betrachtet sind Dreieck und Quadrat »die ersten Aspekte der evolutionierenden Gottheit«. im EWIGEN. die Kardinalpunkte des Zodiaks: Widder. Prana (Lebenskraft). Pyramiden.Kommen und In-die-Tiefe-Gehen. Von einem Kreis umschlossen gilt das Dreieck als positives.

eine empfangsbereite Schale. Beider Vereinigung. . Liebe natürlich als reinste. als höchste Seelenregung gewertet. des Gegensatzes. ohne die der Weltenbau undenkbar wäre. Halbkreis (Seele) bilden in der Hauptsache die uralten Planetensymbole. In der Magie sieht man in ihm ein wirksames Abwehrsymbol gegen astrale und schwarzmagische Einflüsse. Am deutlichsten kommt dies zum Ausdruck. Der Kreis innerhalb des Quadrates bedeutet: Die Materie herrscht über den Geist. Jedenfalls ist das Kreuz der Konzentrations-. tiefster irdischer Verhaftung. der Esoteriker hingegen sieht darin den Zusammenklang von Mann und Weib. Die Menschheit insgesamt ist ans Kreuz der Materie geschlagen. der Begrenzung. So hängt im Münster von Neuß am Rhein der Gekreuzigte an einem knorrigen Pfahl in Form der Rune Man. Beim Merkursymbol ebenso ersichtlich wie beim Venussymbol durch die Stellung des Kreuzes.so versichert der Christ. Die beiden Kreuzbalken weisen auch auf die Vereinigung des Göttlichen (Vertikale) mit dem Menschlichen (Horizontale). Gleich dem Quadrat ist die Kreuzform Ausdruck der Materie. Steht das Kreuz über dem Kreis. die Horizontale die negative. die offensteht für den Einstrom geistiger Kräfte. Der Kreis über dem Kreuz besagt. es spiegelt den Zustand stärkster Bindung. Als Erlösungssymbol kommt dem Kreuz eine zweifache Bedeutung zu. Leid. Beim erstgenannten tritt noch der nach oben weisende Halbkreis hinzu. bereits entronnen und befindet sich auf dem Wege zurück zum Sonnenlogos. so erhält man ein Kreuz Gewertet in diesem Sinne ist das Kreuz ein Konstruktionssymbol. in anderer Betrachtung jedoch gilt es als ein der universellen Vier entstammendes Ursymbol. die Liebe erst erlöst den Menschen. Vereinsamung. empfangende Kraft. Verwandt dem Kreuze ist die Manrune. das Planetenwesen ist dem Herrn der Welt.Das Quadrat von einem Kreis umschlossen sagt uns: Der Geist schafft harmonisch in der Vierheit. wie der gnostisch orientierte Mystiker sagt. der Kernpunkt des Quadrates. In Form eines auf die Spitze gestellten Rhombus gilt es seit alters her als Hieroglyphe für die Wiedergeburt. Kreis (Geist). Das Kreuzsymbol . weibliche. sein Kraftzentrum. Das Quadrat als solches ist Symbol des sterblichen Menschen. dann ist dies ein Hinweis.das sich übrigens lange vor Jesus in den magischen Kulten vorfindet vereinigt in sich die oppositionellen Kräfte der Dyas. Kreuz (Materie). wie einer esoterischen Lesart zufolge dies bei den Planeten Merkur und Venus schon geschehen ist. Der Gott am Kreuz befreit die Welt . so beim Symbol unseres Erdplaneten. Aufopferung stehen im Zeichen des Kreuzes. Drückt man das Quadrat in seinen vier Ecken zusammen. In der Mystik finden wir das Kreuz als Symbol des »mystischen Todes«. Die Senkrechte stellt den positiven männlichen Strahl dar. Bezogen auf den Kosmos: Die Welt der Materie emaniert aus der Ewigkeit in die Zeitlichkeit. Der Geist ist in der materiellen Vierheit gefangen. dem dunklen Schöpferdemiurgen. der Planet noch nicht zu den erlösten zählt. daß die Materie über den Geist triumphiert. von dem sie nur der Sonnenchrestos lösen kann. wenn das Kreuz in ein Quadrat gesetzt wird. zugleich »Symbol des Salzes bei den mystisch. Der Geist herrscht dort bereits über der Materie.alchemistischen Arbeiten«.

Ein weiteres sehr bekanntes Symbol erhalten wir. oder wie es die Esoterik ausdrückt: Der Schlüssel zum ewigen Selbst ist gefunden. Freimaurer und eingeweihte Bruderschaften setzen für die Loge als Geheimzeichen ein Rechteck. Das sterbliche Ich vereinigt sich mit seinem ewigen Wesenskern. kann sich beliebig vergrößern. Das Henkelkreuz fand und findet in vielerlei Variationen Verwendung als Schutzzeichen. Trigon. Kanten. Bauten. Etrusker und andere Völkerschaften ihre Verehrung zollten. das Letzte an Geist. besonders vor der Zeit des Ersten . ohne den ursprünglichen Charakter eines Rechteckes einzubüßen. was es ist. sind zumeist Ausdruck des krassesten Materialismus. So betrachtet symbolisiert das Lebenskreuz zugleich die sieben Prinzipien oder Grundteile der menschlichen Wesenheit. auf Ausdehnung und Verbreitung der Logenidee. Die Grundsymbole Kreis. kann und darf seine Grundgestalt nicht verändern. die höhere Triade. dem schon Ägypter. Daher ist es wissenden Logenbünden zum Symbol geworden. der Kreis für das Unvergängliche.auf ihren Grundfesten. das längliche Viereck. Auch seine Bedeutung ist vielfach. Das Tau steht für die im Tode dahinschwindende Quaternität. Deutlich tritt dies bei den Bauwerken der unseligen Hitler-Ära zutage. Babylonier. Inder.zeigt das Kreuz in seiner materiellen Verhaftung. Anders schon der Baustil vor dieser furchtbaren Epoche. in denen das Kubische dominiert. Trostlos die Fensterreihen in ihrer uniformierten Eintönigkeit. Quadrat herrschen auch in der Architektur. das Quadrat. was modernen Kirchenerbauern offensichtlich nicht bekannt ist. die Verbindung mit den höheren Sinnen (Kreis: Geist über der Materie) herzustellen. befindet sich das Tau in einem Quadrat: Der auf irdischem Plan materiell schaffende Mensch. und zwar des in seiner irdischen Begrenzung verharrenden Erdenkindes. Vorwiegend gilt es als Symbol des Menschen. Die Begrenzung ist durchbrochen. letzteres. dann haben wir das aus dem Ewigen herausgetretene Menschenwesen vor uns oder den nach Harmonie ringenden Erdensohn.Nicht gleichgültig ist es. wenn wir über den Querstrich des Tau einen Kreis oder eine Schlinge zeichnen: das Ankhkreuz das heilige Symbol der alten Ägypter. Durchwegs Ecken. nirgends mildert ein Rund die Starre der Vierheit. Umgeben wir jedoch das Tau mit einem Kreis oder einer sich in den Schwanz beißenden Schlange. Dem Fünfsinnenmenschen (Tau) ist es gelungen. Anstelle des Quadrates ist das Rechteck getreten. Chinesen.und Seelenlosigkeit. Hinweis auf gesetz. Inkas. das Henkel. Ihr Stil stellt eine Mischung von Geschmacklosigkeit und Zuchthaus dar. welche Form das Kreuz hat. Der über die Senkrechte (dem aufrecht stehenden Menschen) gelegte Querbalken behindert das geistige Streben. zum Schutzund Abwehrsymbol. Assyrer. will bleiben. Gleiche Balkenlänge dem Quadrat entsprungen . Ein Buch ließe sich schreiben über das seit Jahrtausenden über die Erde verbreitete Symbol des Kreuzes. Azteken. der Nilschlüssel. Crux ansata.und ordnungsmäßiges Wirken. Dem Kreuze im Aussehen nah verwandt ist das Tau das ebenfalls als Abwehrsymbol benutzt werden kann. Ein Streben nach oben ist unverkennbar. Richtig gewertet läßt das Überwiegen der einen oder anderen Form den Zeitcharakter deutlich erkennen. Tolteken. Stärker noch tritt dies in Erscheinung. Ersteres. Anders bei betonter Unterlänge: Hier wird es zum Heilskreuz.oder Lebens-' ' kreuz. Wie ein plumper vierschrötiger Alp lasten diese Gebäudemassive — erinnert sei an die ehemalige Reichskanzlei und an das Luftfahrtministerium . Die im Quadrat begründete starre Form ist überwunden.

die hohen Spitzbogenfenster. .zu. und es dürfte die Mehrzahl sein. ein einziges Empor. immer mehr sich verjüngend. mit welcher Spitze beim Ziehen begonnen wird. Ungemein magisch wirken die an das Pentagramm gebundenen Kräfte. Bögen.Gott. Allerhand Spekulationen knüpfen sich an den Fünfstern. die täglich daraus reiten. Obige Linienführung weist des weiteren auf einen bestimmten Stromlauf in unserem Ätherleib. Arme = rechte und linke Spitze. Beine = die beiden unteren Spitzen. wobei es ganz darauf ankommt. Der Femstern von einem Kreis umschlossen ist für den Ariosophen das Symbol von Walhall. Fünfmal ist im Pentagramm der »Goldene Schnitt« verborgen. das Unwissenden wie Halbwissern viel Kopfzerbrechen. Eine verschlüsselte Wiedergabe kosmischer Gesetzmäßigkeiten natürlich. das heißt: «jede Seite wird von zwei anderen im Verhältnis des Goldenen Schnittes geteilt«. Ihre Pyramiden sind eine wundervolle Synthese: die Drei und die Vier harmonisch gegliedert. die Vergeistigung in ihrer vollendetsten Form. Wohl bildet das Quadrat die Basis. Das Pentagramm der Femstern oder Drudenfuß dürfte sicherlich das bekannteste Zeichen in der praktischen Magie sein. Gedenken wir der gotischen Dome.die Welt der Tatsachen verbunden mit dem Idealen. auf Erden seine Pflicht erfüllend. Die schlanken Türme und Türmchen. ein Zeichen. In der Antike: Das Säulenrund der Griechen auf festgegründetem Fundament . allein der Bau erhebt sich in Form des Dreiecks. Kuppeln nehmen dem Kubischen von seiner Härte.wurzelnd im Materiellen. oft sogar die Haut schaudern macht. Rundungen. anhand einer Zeichnung überlieferte. es birgt den Schlüssel zur Belebung der Chakras. Hier erleben wir die Beseelung.) Mensch und Pentagramm miteinander verbunden. (Kopf = oberste Pentagrammspitze. Mannigfaltig ist die Kraft dieses Symbols.und Schicksalsdeutung. Er birgt außerdem die fünf Vokale. je nach seiner Stellung. Nicht völlig einig sind sich die verschiedenen Experten hinsichtlich Abwehr. es bannt. Ferner hat es bezug auf die fünf grobstofflichen Sinne. Beseelung spricht hieraus. strebend nach seinem wahren Zuhause. Vergeistigung. Was man von den modernen Kirchen wahrlich nicht sagen kann. AGRIPPA VON NETTESHEIM. Nicht minder symbolisierten dies die Architekten des Nillandes verrauschter Jahrtausende.Weltkrieges. auch betreffs Charakter. die in ihrer richtigen Anordnung den kabbalistischen Gottesnamen IEOUA (Jehova) ergeben: Auch eine andere Gruppierung ist möglich. wie uns der Altmeister der Magie. Nach seiner Berechnung bergen die Summen der Gradzahlen der stumpfen Außenwinkel (108 Grad) das Zahlengeheimnis der 540 Tore Walhalls und der 800 Ein-herier. Das aufrecht stehende Pentagramm zeigt unter anderem den mit gespreizten Beinen und seitlich ausgestreckten Armen aufgerichteten Menschen. Die einen. Ein Musterbeispiel hierfür dürfte wohl die neue Gedächtniskirche in Berlin sein. während andere wiederum bei der Spitze links unten anfangen (Skizze 2) und die erstgenannte Linienführung bei der Anrufung benutzen. Es zwingt herbei. die aufragenden Quadern des Kirchenschiffes: alles ist ein einziges Streben dem Lichte zu. bis nur mehr die Spitze gen Himmel weist: Der Mensch als Vertreter zweier Daseinsweiten . Säulen. dem Schönen. beginnen bei der Bannung mit der oberen Spitze (Skizze 1). der die ätherischen Kräfte in sich saugt. Gehen wir noch weiter zurück.

respektive mit dem magischen Stab oder dem magischen Schwerte. die schlagend beweisen. bei den Juden. Eine weitere Lesart bezüglich des umgekehrten Pentagrammes besagt. am wenigsten die für den Judenstern Verantwortlichen begriffen haben. Trotz verkrampften Festhaltens am Irrtum der Materie trägt er dennoch sein wahres Menschentum in sich. ihnen aufgezwungen als Schandmal in der bestialischen Naziepoche. und ziehen es auf die in Skizze 3 gezeigten Weise. — »Mittels dieses Zeichens fesselt man Dämone der Luft. Es bedarf nur offener Augen und allerwegen sprechen die Werdekräfte der Natur zu uns in der Sprache des Symbols. oder ihre Blütenblätter gruppieren sich in Form eines Pentagramms. und zwar stets ohne abzusetzen in einem Zuge. der mit den unteren Chakras die Kräfte des Oben aufnimmt. Feuer. wiewohl es noch nicht alle. wie in der Hohen Politik Schwarze Magie getrieben wird. Die mit den unteren Extremitäten gebildeten »Hörner« werden bisweilen als »Hörner Satans« bezeichnet. den Spuk der Erde«. Eines der vielen Beispiele. ferner bekannt als Magen David. Dem Esoteriker ist das Pentagramm lediglich notwendiges Werkzeug.verwirklichen hilft. eklatanter Mißbrauch eines kosmischen Symbols. so liegt das Kerngehäuse als Fünfstern vor uns. Das Pentagramm ist das Geheimzeichen des Mikrokosmos.« Aus Teilen des Pentagramms . weiß er doch. Womit wir uns das von überängstlichen Proselyten so sehr gefürchtete Symbol der »Schwarzen Magie« vor uns haben. der Dreieinigkeit. Zugleich drückt dieses Symbol die Idee der Trinität. das den alten Faust in jugendliche Begeisterung versetzte: »Ha. als Davids Schild. Zudem sieht er unter anderem im verkehrt stehenden Pentagramm den noch im Irrtum befangenen. Das Hexagramm mitunter auch Sexagramm genannt. Schneiden wir einen Apfel waagrecht durch. wenn sie astrale Kräfte anziehen oder binden wollen.Erstere jedoch drehen das Pentagramm um. das ihm die beiden Grundgesetze der Magie . was es heißt. aus. daß sich die Zirbeldrüse noch nicht in der gewünschten Funktion befindet. Oder denken wir an die Pentagrammgestalt der Seesterne mit ihren fünf streng symmetrischen Zacken. Diese Stellung des Femsterns kann auch Hinweis dafür sein. dargestellt durch ein in den Femstern eingefügtes aufrechtes Pentagramm. Zahllose Blüten zeigen es in einer Vielfalt an Farben in ihren Kelchen. Dem Esoteriker sind die karmischen Folgen ganz selbstverständlich.und Wassergeister. . welches das höhere Geistesleben und die edleren seelischen Strebungen symbolisiert: Nach ELIPHAS LEVI zielt das Pentagramm auf »die Beherrschung der Elemente durch den Geist«. Die Rechnung wurde uns denn auch präsentiert. Mannigfach begegnen wir in der Natur dem Pentagramm als Ausdruck der kosmischen Kraft der Fünf. transzendente Kräfte . es verrate den Magus.Binden und Lösen .wie ehedem Sechsstern und Runen -infernalisch zu mißbrauchen. wie näher dargelegt in »Elementargeister — Naturgeister«. welche Wonne fließt in diesem Blick Auf einmal mir durch alle meine Sinnen. Zumeist wird das Pentagramm mit Kreide oder Tusche gezeichnet oder in freier Luft mit den Schwurfingern der Rechten gezogen. nur in der Außenwelt lebenden Menschen. Ich fühle junges heiliges Lebensglück Neuglühend mir durch Nerv' und Adern rinnen.in Gestalt des Tau -symbolisierten bereits die alten Chinesen die Gottheit: TAG.

Ersterem entspricht der Vokal I (ignes = Feuer). seiner zwiespältigen Einheit«. wie wir bereits wissen. Die waagrechten Balken bilden die Arme. In dieser Symbolgliederung liegt zugleich verschlüsselt der in der Gnosis oft zitierte Gottesname IAO. der Sexualstem. dunkel das untere Dreieck. Ein Pentagramm in den inneren Sechsstern gestellt. der dieses Symbolgebilde das »große Siegel Salomons« nennt: »Das doppelte Dreieck des Salomo. Die obere Krone ziert ein Kreuz. dem Urgrund emanierte. letzterem der Vokal A (aqua ==' Wasser). wie sie aus dem Ewigen. Das Universum als Idee im »Busen des Vaters« und die in Erscheinung getretene Schöpfung. das »innere Licht«. die »Welt der Verfertigung«.der Vereinigung des Unten mit dem Oben. das Zeichen des Makrokosmos. was wir vorhin andeuteten. Hell ist das obere. Seele aus. Als Logossymbol stellt man das Hexagramm mit einem Punkt in der Mitte dar. dargestellt durch die zwei Greise der Kabbala. die alle in dem siebenten oder dem Mittelpunkt des Sternes ihre Vereinigung finden« (Blavatzky). Ähnlich wie beim Kreuz. die »Vereinigung von Feuer und Wasser«. wobei die Spitzen der beiden \ Dreiecke von zwei bärtigen. Eines jedoch bedingt das andere. .Bei den Indern ist das Hexagramm das Zeichen Visch-nus. das untere Dreieck das Wasser. so symbolisieren wir damit die gesamte sichtbare und unsichtbare Schöpfung. Beide Dreiecke von einem Kreis umschlossen symbolisieren wieder die Schöpfung. Oder mit des Kabbalisten eigenen Worten. Legen wir darum einen Kreis. Die Hände fassen sich an den Schnittpunkten der Dreiecke. dem Ensoph. die sechs Pläne. die Entzweiung. ruhend im Schoße des Ewigen. Diese Darstellung spricht aus. die^. der weiße und der schwarze Jehova. Wieder begegnen wir der Dreiheit: die Trinität der göttlichen Kräfte und deren Reflex. der unteren fehlt das Kreuzzeichen. GORSLEBEN (»Hochzeit der Menschheit«) ist das Hexagramm oder der »Weltbaum«. Das Hexagramm von der Ewigkeitsschlange umschlossen bildet die Grundform der bekannten Symbolkonstruktion des theosophischen Abzeichens. der Sechsstern. den Geist. die Spiegelung in der Welt des Scheins. wie er es unter anderem bezeichnet. mit dreifacher Krone versehenen Häuptern gebildet werden. Das geistbewußte Ich in seiner irdischen Verkörperung würde ein Kreis um das Pentagramm versinnbildlichen^ Gnostisch gewertet drückt das mit der Spitze nach oben weisende Dreieck das Feuer. weist auf den Mikrokosmos (Pentagramm) im Makrokosmos (Hexagramm). beinhaltet das Hexagramm das Urgute wie das Urböse: die Dyas. Nur das Positive im Verein mit dem Negativen bringt den Weltbau zustande. Von dieser Warte aus gesehen.« Nach R. ausgedrückt in der Vokalsymbolik durch das O (Origo = Ursprung). Eine in sich geschlossene Schlange umrahmt das Gänze. Das Ewige und das Vergängliche. In diesem Zusammenhang deutet es auf die »sechs Kräfte oder Mächte in der Natur. Bei ELIPHAS LEVI (»Dogma und Ritual der Hohen Magie«) finden wir eine Abbildung des Hexagramms. Vereintes Schaffen im Gegensätzlichen. Prinzipien usw. Audi heute noch gilt er als Symbol der »mystischen Hochzeit«.. Schon bei den Py-thagoreern galt es als Symbol der Schöpfung. Der Kreis bedeutet das Absolute. J. Makroprosop und Mikroprosop: der Gott des Lichtes und der Gott der Reflexe: der Barmherzige und der Rächer. den Körper. »das Sinnbild der >Ewigen Verschränkungs. Den Ägyptern war der Sechsstern außerdem ein mystisches Zeugungssymbol. das Zeichen des Lebens in seiner Dualität.

dessen mannigfache Bedeutung wir noch lange nicht erschöpft haben. deren Kern zwar auch von einem Quadrat gebildet wird. ferner von sieben großen planetarischen Engelwesen. Oktogon oder Achteck: entweder in einem Zug gezeichnet. Sie umschließt.geschätzt als hohes Schutzzeichen bei Mystikern und Magiern . die sich nach ihr die »Achter« nannten. In dieser Form wird es auch als Abwehrsymbol gebraucht. durch das Überwiegen der sich dadurch ergebenden Dreiecke auf Vergeistigung deutet. Sie zeigt einen 96 Rhythmus. Wir sehen immer wieder: das Hexagramm ist das Symbol der formgewordenen Welt. Die zwingenden Kräfte der Acht führen aus stofflicher Verhaftung empor zu geistiger Entwicklung. Ferner steht der Achtstern für Recht und Gerechtigkeit. sieben kosmischen und sieben planetarischen Logoi usw. den man nicht einfach gedankenlos mit »Rechnungstrick« abtun kann.ein liegendes und ein auf der Spitze stehendes – ineinandergefügt. oder zwei Quadrate . Tiefe mathematische Geheimnisse birgt die Acht. Die Acht ist eine Kubikzahl. Wir wissen von sieben Daseinsplänen. sieben Tönen in der Musik. In beiden Symbolformen dominiert mehr oder weniger das Quadrat. In der experimentellen Magie wird das Hexalpha. Der Eingeweihte trägt es auf der Stirn. Wandeln«. »ein kosmisches Kraftfeld«. Licht und Dunkel. Walten. Das Heptagramm oder der Siebenstern . vornehmlich der Gnomen verwendet. beide bedingt im materiellen Sein. im Sinne von »Werden. gilt als Symbol der geistigen Welt.Die Hagalrune in das Hexagramm gebracht. indes sie in der ersteren. sieben Farben des Regenbogens. kubisch im Dreidimensionalen zu schaffen. weist auf das Hag-All. Versenken wir uns in nachstehendes. meist als Kuriosum gebrachtes Zahlen wunder: . bei Beschwörung der Elementargeister. Im Heptagramm kommt die universelle Sieben-f alt des Kosmos zum Ausdruck. der aufhorchen läßt. eine heilige Zahl zu sein. man denke an die »hohe heilige Acht«. die es der Vier ermöglicht. In der zweiten Konstruktion wirkt die Acht rein materiell. wie es heißt. Oben und unten sind harmonisch ineinander gelagert.weniger bekannt in der zweiten Form. den Weltraum und auf die darin hegenden Kräfte in ihrem unermüdlichen Tätigsein. Sie soll Zahl der Atlanter gewesen sein. sieben Tagen der Woche. sieben Prinzipien der menschlichen Wesenheit. Die Acht genießt den Ruf.

Der neunstrahlige Stern Drei miteinander verflochtene Dreiecke (in deren Innenraum sich dieselbe Figur nochmals einzeichnen läßt. der Erkenntnis«. Schon rein bildmäßig betrachtet spricht aus der Dreieckanordnung die größere Harmonie. wenn wir sie auf uns einwirken lassen. Die Welt . der Wiederverkörperung. das Quadrat hingegen als . über die sich ebenfalls viel sagen läßt. sie weist hin auf den Urrhythmus des Lebens. und dies fort bis ins Mikrokosmische) weisen auf die Neunheit. Gewaltige kosmische Kräfte wesen im Zwölfstern Ähnlich der Zahl drei und sieben hat die Zahl zwölf viele Entsprechungen: 12 Tierkreiszeichen 12 Monate 12 Stämme im alten Testament 12 Propheten 12 Apostel usw.. A. wie ja auch in der Astrologie das Trigon als günstige Gestirnung. der Ewigkeit. Diese beiden Anordnungen sprechen für sich. Der Zwölfstern kann konstruiert werden zum einen aus drei Quadraten. Die Lemniskate spiegelt den Begriff des Unendlichen. Die waagrechte Acht ist Symbol des immerwährenden Fließens. Die liegende Acht mit einem kleinen Kreis im Mittelpunkt ergibt die Lemniskate Gleichfalls ein Zeichen aus der versunkenen Atlantis. »Überall«.<«.. mehr vergeistigt wirkenden. in der Dreiheit die Einheit . symbolisch dargestellt durch den inneren Neunstern.ein magischer Spiegel. als »Symbol der Weisheit.1X8+1=9 12 X 8 + 2 = 98 123 X 8 + 3 = 987 1234 X 8 + 4 = 9876 12345 X 8 + 5 = 98765 123456 X 8 + 6 = 987654 1234567 X 8 + 7 = 9876543 12345678 X 8 + 8 = 98765432 123456789 X 8 + 9 = 987654321 Welch seltsames Kräftespiel. in der Spiegelung. zum anderen aus vier Dreiecken. Sie symbolisiert die Evolutionszyklen. »in allen Reichen der Natur dieselbe Dreiheit: >In der Vielheit die Dreiheit.. Hier darf man wohl ohne weiteres von einer exoterischen. somit auch der Reinkarnation. . die »Tage und Nächte Brahmas«. FRANK GLAHN hat diesen Stern als den »Stern des Gottsuchers« bezeichnet. dem Irdischen verhafteten Symbolfigur sprechen und von einer esoterischen. das Hervortreten aus dem absoluten Nullpunkt und die Rückkehr ins Ur-Kontinuum: Manvantara und Pralaya. führt Genannter weiter aus. nur in der Umkehrung. bedingt durch die Zahl acht! Wie oben so unten. den Abstieg des Geistes in den Stoff sowie die Überwindung der Materie durch den Geist.

geht das Leben zurück in die Ewigkeit. Hitler aktivierte die dämonische Kraft der Svastika. fest. Erde aus. nämlich die Räume des 1. die Quadrate die Grundwertungen des Zodiaks: kardinal. Luft. den Mond. Die Svastika oder das Hakenkreuz. Siegt die Schlange rechts. Yin und Yang . die immer währende Wiederkehr. die »All-Umschwungskraft« des tätigen Weltenwillens. Dunkelheit. in dem sie einen Hinweis auf die Polarität des Lebens erblicken. lichten Pol und den weiblichnegativen. wobei Yin ebenfalls das Weibliche vertritt. 7. von Mann und Weib. gewollt oder unbewußt bleibe dahingestellt. um das Leben des Menschen. zumeist mit einer Schlange dargestellt. Hauses des Tierkreises«. Wasser. Einsaugung. Durchdringung = Yang. In astrologischer Hinsicht drücken die Dreiecke die Elemente der vier Trigone Feuer. der Stab selbst Sushumna. 4. Leben.wohl das populärste der Symbole Chinas.. Widerstand.(Vril-) Kraft. das Männliche. jeder ist zuvor nur ein halber Mensch. dunklen. Das ewige Wechselspiel der Kräfte.disharmonischer Aspekt bewertet wird. siegt die Schlange links. Die beiden um den Stab sich windenden Schlangen sind Ida und Pingala. die in ihm wesende Urpolarität. Ausdehnung. den Raum überhaupt.. Zusammenziehung. Auch auf das Kräfteverhältnis im Zodiak bezieht sich das Hakenkreuz. das Dunkle. Tod = Yin. die Sonne. das Weiche. die es der Vier ermöglicht.Taigitu oder Kyma . Die Esoterik lehrt: »Zwei Zeitprinzipien. ein schwarzer Punkt im hellen Teil der anderen: die waltenden Urkräfte des Seins. das Weibliche. Im Yoga veranschaulicht er die drei Lebensströme im Menschen. Wiederum ein Symbol in dem sich die beiden Grundkräfte der Natur spiegeln. findet sich nahezu in sämtlichen Kulturkreisen der Alten und der Neuen Welt. Die »polare Sonnen-Drehkraft« sowie die Drehrichtung der »polaren Weltkräfte« werden symbolisiert durch ein sich nach rechts drehendes Hakenkreuz (Theonium): und ein nach links schwingendes Hakenkreuz (Damonium): Der ewige Wechsel also. Psychologisch gewertet: Jeder trägt den Keim zum Anderssein in sich. entsteht das Leben. Nach GORSLEBEN geben »die Bogensegmente an den Kreuzenden genau die Kardinalpunkte wieder. das Männliche. das Empfangende. und 10. beweglich: der Kosmos in seiner esoterischen (geistigen) und exoterischen (materiellen) Einwirkung auf den Menschen. Mann wie Weib bedürfen der Ergänzung. Im dunklen Teil der einen Symbolhälfte befindet sich ein helles Auge. Yang. Was die alten Gnostiker längst wußten. die Erde.oder Äskulapstab Exoterisch bekannt als Sinnbild der Heilkunde. wie für das Schöpferische. steht für das Helle. PERYTH SHOU erblickt im Svastikasymbol ein Symbol der Wil. den Himmel. die Tat. zumal über die Bewertung der Drehrichtung vielfach noch Unklarheit herrscht. das »Pfennig-As des chinesischen Tarock« nach ELIPHAS LEVI. kämpfen um die Tat. Leider wurde es in den letzten Dezenien von entmenschten Desperados entweiht und mit Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes besudelt. den männlich-positiven. Ein Schulbeispiel für die Mehrdeutigkeit eines Symboles ist der Merkur. Ähnlich deuten unsere Tiefenpsychologen Tai-gi-tu. kubisch im Dreidimensionalen zu schaffen. >gut< und >böse<. ein dem Kreuz verwandtes jahrtausendealtes Sonnensymbol.« . Beide zusammen bilden den notwendigen Gegensatz von Geist und Materie. Licht. Tai-Gi schließt den Uranfang in sich. von Licht und Finsternis.

Das Symbol des Mercurius weist auf den schöpferischen Weltgeist.. Merkur.gilt als erstes. auch als Sinnbild der Gedanken gewertet. verschlungen in enger Umwindung. Symbole der fünf alchemistischen Elemente Das »Urstoffliche«. »Die zwei Schlangen. herab.« Reich an Symbolen ist die Alchemie. die ewiglebende und ihre Illusion (Geist der Materie) steigen. Mercurius Dargestellt durch das bekannte astrologische Merkursymbol. Bewirkt im Stofflichen das Zustandekommen alles Flüssigen. Freilich nur wenigen ist es vergönnt. um in umgekehrter Folge über Feuer. der Schwefel. Auf physischem Plane das Feurig-ätherische... Wasser Im alchemistischen Sinne unter anderem »das Bindeglied zwischen Geist und Stoff«.. Feuer »Repräsentiert das Reich des Geistigen oder das Leben«. Quecksilber. diese mit Absicht in Rätsel gehüllte Zeichen zu entschlüsseln. zu enden. so daß eigentlich mit ihm hätte begonnen werden müssen. das »Prinzip des unsichtbaren Feuers und der Liebe«. Luft und Wasser bei der dichtesten Äthermanifestation. eine den Sinnen nicht wahrnehmbare ätherische Substanz. die aus dem Unsichtbaren das Sichtbare hervorbringen. Quellgrund aller Lebensformen. Dieses Element vermittelt zwischen Raum und Form. B. BLAVATZKY kosmische Entwicklungsabläufe. von denen aber im Stofflichen stest eine überwiegt. »die Grundlage aller körperlichen Erscheinungen«. wirken drei Grundsubstanzen der Schöpfung. der »geistigen Quintessenz aller Dinge«. das geistige ewige Prinzip in der Natur und im Menschen (. als Urelement. der Erde.Symbol siehe oben). Aus ihm entsteht alles Luftig-gasartige im Kosmos. beziehungsweise fünf alchemistischen Elementen.Als »Stab des Caduceus« verschlüsselt der Merkurstab nach H. Sulphur. Symbole der drei alchemistischen Grundsubstanzen In den vier. Die zwei Schwänze vereinigen sich auf der Erde (dem geoffenbarten Weltall) zu einem. . Für das Studium mystischer und alchemistischer Schriften ist es unerläßlich wenigstens einige der gebräuchlichsten Zeichen zu kennen. Mitunter findet sich auch dieses Zeichen: Der Mercurius der Alchemisten — nicht zu verwechseln mit dem Planeten Merkur . und das ist die große Illusion . Leben im Sinne einer »Funktion des Weltgeistes«. untrennbar miteinander verbunden.

das »Stoffliche im Menschen«. geschildert ist. wiewohl sie die astrologischen Planetensymbole hierbei verwenden. gleich Gold. Unzählig die Beispiele. deren Enträtselung erst seiner Schau Wert verleihen. Ebenso muß der Erforscher magischer Disziplinen um den Ideengehalt der Charaktere wissen. dafür gibt ELIPHAS LEVI in seinem bedeutsamen Werk »Die Schlüssel zu den großen Mysterien« ein instruktives Beispiel. dasselbe gilt. Zinn und Antimon. die ausgesprochenen Bildcharakter haben. den planetaren Prinzipien sprechen. der in »Unsichtbare Helferkräfte«. dem eingeweihten Alchemisten und Mystiker. Merkur und Sal. so könnte man annehmen. Kleine Abweichungen von der Norm. Beispiel einer Symboldeutung: Dämonische Signaturen verschlüsselt in theonischen Charakteren und Symbolen Magie wie Symbolik setzen eine gründliche Kenntnis der Symbolik voraus. die wir nicht mit den gleichnamigen chemischen Stoffen verwechseln dürfen. Auch den Spiritisten würde ein tieferes Vertrautsein mit der Bedeutung der Symbole weiterhelfen. — Ausführlich dargelegt in »Runenmagie« vom Verfasser Bände spricht der Reinfall einer Spiritistin. sofern sich ihrer eine jenseitige Intelligenz bedient. deren vielfältige Ideenentsprechung jedem forschenden Grenzwissenschaftler. Jede zeigte ein Zuwenig oder Zuviel. in denen der Mystiker in seinen Meditationen verweilt. Jupiter und Erde. wenn jenseitige Intelligenzen mit hohen und höchsten Namen auftrumpfen. Mond. Doch weit mehr noch sagen Sulphur. In einer Sitzung zeichnete ein Geistwesen auf ein Papier drei Symbole. was beim Studium alchemistischer und mystischer Literatur stets zu beachten ist. Ein Schulbeispiel von vielen! 25 24 . mit denen er seine Versuche anstellt.Sal. Silber. Beim »philosophischen Kreuz«. Bekannte Zeichen. Nur zu viele lassen sich täuschen. mit denen wir uns am Schluß dieses Buches beschäftigen wollen. Ein weiteres geschlossenes System von Symbolen stellen die Runen dar. Seite 125 bis 127. Unter diesen sind mit am zielweisendsten die Bildarkana des Tarot. die Ur-Ursache aller Substanz. Und doch unterschied sich jede dieser Signaturen von der sonst gebräuchlichen Konstruktion. leuchten Symbole auf. Flüchtigkeitsfehler. fallen bedingungslos herein. Die meisten der erhaltenen »Offenbarungen« halten einer objektiven Prüfung vom esoterischen Standpunkt aus nicht stand. wenn sie von der dritten großen Gruppe. jedem Esoteriker bekannt sein müßte24. In den Zuständen höherer Bewußtwerdung. dem Symbol der Natur in ihren vier Elementarformen: fehlen zwei Punkte: Beim »Kreuz des großen Hierophanten« läuft der obere Strich in eine Gabel aus: Unbedeutsam. Salz. mag mancher denken. die es hierfür gibt25. Wie kritisch selbst anscheinend hohe weißmagische Symbole zu beurteilen sind. von Sonne. Neben den mannigfaltigen geometrischen Symbolzeichen gibt es eine stattliche Zahl solcher.

Zwei fehlende Punkte — und was sagen sie dem Initiierten! Die Mächte des dunklen Demiurgen gehen noch weiter.. anstelle des höchsten intelligenten Prinzips das blinde Schicksal bejahen. das den Streit der Erscheinungen im Nichts zum Resultat hat.Kreuzes« auf diese verzerrte Art jedoch: läßt selbst den Unkundigen stutzig werden. Drei von den auf den Hostien erschienenen Charakteren ließen den Kabbalisten sofort die Herkunft erkennen. Und doch sprechen die anscheinend vergessenen Punkte nichts anderes aus als die dämonische Entstellung der beiden eben besprochenen Symbole: Trennung -Kampf! Die vier Punkte in dem harmonischen gleichschenkligen Kreuz sind identisch mit den unaussprechlichen Buchstaben des kabbalistischen Tetragrammatons. Irrig ist die Meinung. Besonders instruktiv ist das erste. die Punkte links die Liebe. Wieder finden wir das typhonische V. Zwei Punkte bloß fehlen. zeigte. Wie nun urteilt der Kundige? Wie deutet ELIPHAS LEVI diese Charaktere? Für ihn ist das gegabelte Henkelkreuz das Zeichen des Typhon.« Durch die Spaltung der Senkrechten zur Gabel gab das Wesen eindeutig seinen dämonischen Charakter kund. Das »V« an der Spitze des dreifachen Kreuzes ist auch das Symbol des Zweifels und des Widerstreites. die »Signatur Satans«.« — »Die Lobpreisung der Tyrannei und der Empörung. Das Kreuz mit den hierarchischen Querbalken symbolisiert einerseits als dreifaches Tau den das Absolute in den drei Welten bejahenden Gedanken. sondern mangelhafte Beherrschung der Symboldeutung verleitet oft zu Trugschlüssen.« Eine wundervolle Auslegung. ein Phänomen. Die Buchstaben des Tetragrammatons müssen so geordnet sein. selbst den heiligen Kultgegenständen ihren Charakter aufzudrücken. Die Punkte rechts symbolisieren die Kraft. des Oberen gegen das Untere. des Unteren gegen das Obere. in seiner Linienführung untadelige Zeichen.. indem er sie im Widerstreit mit der göttlichen Natur anzweifelt. Was nicht weniger bedeutet als: »den Ehebruch anstelle der göttlichen Mütterlichkeit setzen. das sich in Gegenwart eines Ekstatikers und eines leidenschaftlichen Sektierers. das heißt zwei Väter werden bejaht. hinter diese Manifestation berge sich eine theonische Wesenheit. Das Ankhkreuz des Osiris in seiner richtigen Form stellt die aktive. in jedem der drei Fälle weißmagische Charaktere mit bloß unwesentlichen Abweichungen vor sich zu haben.»Die Bejahung des absoluten Reiches der Kraft und ihres ewigen Widerstreites. Hier lüftet der eingeweihte Kabbalist den Schleier: Das Lebenskreuz — ein göttlichkosmisches Zeugungssymbol. ELIPHAS LEVI berichtet von dem Wunder blutender Hostien. Sie führt zu dem Fehlschluß. Der »die drei Welten bejahende menschliche Geist« leugnet die Wahrheit. Sie schrecken nicht davor zurück. Es waren: . Beim Zeichen des Typhon bilden sich aber zwei Gerade. daß sie von oben rechts nach unten links und umgekehrt das Andreaskreuz ergeben: »Die Weglassung der beiden Punkte links bedeutet also die Verneinung des Kreuzes. Die beiden anderen Charaktere verraten gleichfalls die infernalische Gesinnung ihres Schöpfers.Die Konstruktion des »Ankh. andererseits ist es das päpstliche Attribut am oberen Ende des Hirtenstabes. mütterliche Natur der befruchtenden Gottheit dar: Das Aktivum ausgedrückt durch den aufrechtstehenden Lingam. eines abgefallenen Priesters. Also nicht der Dämon. »das älteste. gewisseste und furchtbarste aller Höllenstigmata«. väterliche und die passive. das Passivum durch die von ihm durchstoßenen Waagrechte. die Verneinung von Erbarmen und Liebe« .

ausgenommen das mit beiden Spitzen nach oben weisende Pentragramm. heilige Zahlen. das »Jod« und das »He« des großen Gottesnamens. ein satanisches Bocksgesicht darin erblickt. Eine bewußte Negierung also der göttlichen Kräfte und deren Umpolung in zerstörenden Dämonismus. die ELIPHAS LEVI dem ins Dämonische verzerrten Symbol zugrunde legt: »Der Widerstreit ist ewig. ein wenig offen« stand. Des weiteren erblicken wir die Drei und die Sieben. Das Pentagramm (mit der Spitze nach unten).. Wesentlich schwerer ist es. Und das Zeichen auf der blutenden Hostie? Der Stab fehlt gänzlich. Wiederum unverfängliche Zeichen. Der umgekehrte Fünfstern macht wohl jeden stutzig. in dem »Stab des Merkurs« eine dämonische Lagerung zu erkennen. der Umstand jedoch..« Die satanische Prägung der beiden hebräischen Buchstaben ergibt sich von selbst. den schwarzmagischen Ursprung des Zeichens zu erkennen. wenn aus unsichtbaren Welten sphinxartig Charaktere und Sigille aufleuchten.»Gott gilt der Kampf der verhängnisvollen Mächte. hier jedoch ihres positiven Wertes beraubt. Wehren sollte das Pentagramm.« . was ein Gottesname in der Umkehrung besagt. der König nützt sie aus und die Zwietracht besteht durch sie fort.« — »Die Kühnheit bedient sich ihrer. die immer schaffen. Außerdem streben die Schlangen wie widerwillig auseinander. die uns der große Kabbaiist aus seiner reichen Praxis gibt. sofern man bedenkt. Warnung und Richtschnur sein. 2. dem Eindringen höllischer Mächte. daß der Drudenfuß »nach außen zu . Treffend die Deutung. das Siegel Satans. Schon dies allein genügt. Kopf und Schwanzenden nach außen kehrend (Abbildung links). Nicht minder wertvoll ist der Hinweis Goethes. . indem sie zerstören. der Stab mit den beiden hermetischen Schlangen (Merkurstab). Statt »Jod He« steht »He Jod«. den er in seinem »Faust« gibt. zog den bösen Geist Mephistopheles erst recht herbei. da sie auf die »passive und sekundäre Dinge« symbolisierende Waagrechte gesetzt sind. selbst wenn er nicht. wie ELIPHAS LEVI.1.»Die religiösen Dinge sind passiv und vorübergehend. Bekannt ist die überlieferte Symbolform: Zwei Schlangen schlingen sich gekreuzt um einen Stab (Abbildung rechts). Mögen uns die Fingerzeige. Statt dessen steht über den Schlangenköpfen das hinlänglich bekannte typhonische »V«.« . das der Magus auf der Schwelle gezogen hatte. 3.

das tollste an magischen Wundern versprechen. . sich selbst und andere gefährdend. Lassen wir es also an kritischer Beurteilung nicht fehlen. aufs neue stets die wichtigsten Punkte klarzustellen. Markschreierisch bieten sich Lehrer und Meister den Suchenden als Führer an. die sie selbst gerne hätten. mit den verborgenen Gewalten zu operieren. Alle Sparten umfaßt er. falschen Führern und Meistern zum Opfer fallend. Demut gegenüber den sich uns kundtuenden Kräften. Die Triebfeder solcher Anmaßungen festzustellen ist nicht schwer: Reklametrick. keinen geistigen Hochmut! Demut sei die vorherrschende Gemütshaltung. Tiefreligiöse. Gewinnsucht. ernsthaft Forschende und wahrhaft Erkennende. Botschaften zu empfangen aus Gottes nächster Umgebung. kommen demnach für eine objektive Forschung. Ihre Verfasser brüsten sich mit Fähigkeiten. Unzählige scheitern. Und hüten wir uns vor jeglicher Hybris. Wie viel Schindluder wird mit der Leichtgläubigkeit ehrlich Suchender getrieben. wie wir sie fordern. um zu zeigen. Wahngläubige. magische Ströme rauschen auf. geben vor. mißleitet von zweifelhaften »Meistern« und »Großmeistern«. kehren der ganzen Sache angewidert den Rücken. Mit Unterwürfigkeit im kirchenchristlichen Sinne hat eine solche Einstellung nichts zu tun. nicht mehr in Betracht. Urteilslose werden von den zahllosen Sekten aufgesogen. Irrende. und führt uns geradewegs zum Quell. Wundersüchtige. Streng müssen wir unterscheiden lernen zwischen Glaubenslehren. zerbricht die Tafeln. im Banne verstiegener Seelenstrebungen. Andere wiederum. Ausschlaggebend bleibt das Experiment.im Labyrinth der eigenen oder fremden Dämonie. denen es an der notwendigen Kenntnis der wegweisenden okkultistischen Literatur fehlt. genug der Hypothesen und Spekulationen. angefangen von der aus dem Kaffeesatz die Zukunft lesenden Wahrsagerin bis hinauf zum Wiedergeborenen. Betrüger wie Betrogene. Alle Farben. Größer als wir vermuten ist die Zahl jener. dem »Über-Ich« oder wie wir jene unaussprechliche Seelenkraft sonst bezeichnen mögen. drohen uns fortzureißen. Theorien und den eigenen Erfahrungen. schaffen wir uns Beweise! Leider ist der Okkultismus im ganzen gesehen Tummelplatz für Sensationslüsterne. Bücher werden auf den Markt geworfen. Verstrickt in falsche Anschauungen. mit Wesenheiten höchster Daseinswelten zu verkehren. die sich in diesem Chaos sich befehdender Meinungen nicht auskennen. Fanatiker. Geltungssüchtige. Zu viele abwegige Ansichten grassieren über die okkulten Lehren. Sinnen und Forschen entbinden Gewalten.bedauernswerte Halbnarren. Irrlehrer und Weltbeglücker von eigenen Gnaden. Pseudowissenschaftler. Zeloten. werden sie zu Mitverfechtern ihnen aufgeschwatzter Halb. Wahrlich kein Leichtes. Überlieferungen. Demut vor der »Kraft in uns«. damit er sich Aufschlüsse verschaffen kann vom Wirken paranormaler Kräfte. denn auch der an fixen Ideen Krankende beruft sich auf seine Erlebnisse. vielmehr sie befreit uns von Doktrinen.ZWEITER TEIL ERFORSCHUNG DES UNSICHTBAREN Verschollene Kräfte in uns? Schaffen wir Beweise Genug des Theoretisierens. von Engstirnigen errichtet. sich in diesem Kunterbunt zurechtzufinden. verlieren sie sich. Geltungsbedürfnis. die uns befähigt. Frömmelnde. zum Adepten. wenn nicht gar von Gott Vater oder seinem Sohne persönlich. religiöser Wahn. sämtliche Schattierungen finden sich unter den Anhängern des metaphysischen Weltbildes: kritisch Eingestellte. Dogmen und Geboten. Persönliches Erleben gelte mehr als anfechtbare Theorien. oft Besessene schon . Dies muß einmal mit aller Deutlichkeit ausgesprochen werden. Noch immer kranken weite Teile der okkultistischen Kreise an einem erschreckenden Mangel an Sachlichkeit. so daß es wirklich not tut. Wobei aber der gesunde Menschenverstand nie zu kurz kommen darf. wie der von echtem Forschungsdrang Beseelte vorzugehen hat.und Viertelwahrheiten. Keine Überheblichkeit.

die uns das Rätsel lösen helfen. Ein bestimmtes Maß an Übungen sowie theoretischen Kenntnissen ist unerläßlich. sich körperlich. in seinem Gefolge zersetzender Kritizismus -. zwei Meter breit: das sind die Maße! Gewicht? Bis zu 4000 Zentner! Ihnen ebenbürtig ist der Eckpfeiler der uralten Bergfestung Sakschuaman. an den »persönlichen lückenlosen Schlußfolgerungen«. an der »eigenen unfehlbaren Methode«. Staunend ruht sein Blick auf den »häuserhohen Steinskulpturen der Osterinsulaner«. PHYSIKALISCHE MERKWÜRDIGKEITEN I. wird ständig außer acht gelassen: Die notwendige Vorbereitung. der auf den nach rationalistischer Lösung strebenden Parapsychologen nicht weniger lauert als auf den esoterisch ausgerichteten Forscher: das Klammern am Errungenen. hebe den Schleier nicht! Noch eines. Sein Fuß durchmißt das weite Trümmerfeld der Tempelstadt Tiahuanako im peruanisch-bolivianischen Hochland. Acht Meter lang. der »alles umstürzenden. Kaum einem der offiziellen Parapsychologen fällt es ein. Gleichfalls aus einem Stück gefertigt! Seine Höhe beläuft sich auf sechs Meter. also die eigenen magischen Fähigkeiten einsetzen. am Experiment einseitig haften zu bleiben. Und noch ein Fallstrick. Viele Okkultisten sind in dieser Hinsicht um nichts besser. ihn unnütz Belastende. Wie man seine psychischen und sonstigen okkulten Kräfte aktiviert. an der »sorgfältig erdachten Theorie«. die tatsächlich von jedem ernsthaft sich Mühenden durchführbar sind.Hüten wir uns ferner. vorerst einmal bei sich mit Exerzitien zu beginnen. deren Anwendung marktschreierisch jedem die Adeptschaft verheißt. teils noch recht wenig bekannten und erforschten Phänomenen. wie dem Bauwerk eingefügt? Nirgends fand man bis jetzt Maschinen noch Hilfsgeräte irgendwelcher Art. die fruchtzeitigendes Arbeiten von vornherein vereiteln: Auf der einen Seite steriler Intellektualismus. Wer nicht den Grad von Selbstverleugnung in sich fühlt. die Arbeit eines halben oder ganzen Lebens zum Einsturz zu bringen. respektive drei Meter. Immer wieder erhebt sich die Frage: wie wurden diese Riesenquader von der Stelle bewegt. Aus dieser verwirrenden Flut von Anweisungen habe ich in meinem Lehrgang: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« eine Auswahl getroffen und nur solche Praktiken aufgenommen. die die Gesetze der herkömmlichen Physik auf den Kopf zu stellen scheinen. für den Anfänger noch nicht Durchführbare. Beginnen wir mit einigen teils bekannten. seelisch und geistig abzustimmen. auf der anderen frömmelnder Gefühlsüberschwang. Minderung der Schwere Die Kraft aus Atlantis? Sinnend steht der Forscher vor den Pyramiden Ägyptens und anderer Kulturkreise und kann das Rätsel ihrer Erbauung nicht befriedigend lösen. ganz zu schweigen von denjenigen Rezepten. wie aufgerichtet. Der metaphysische Forscher darf sich nicht ausschließlich auf seine Versuchspersonen verlassen. jederzeit den mühsam errichteten Gedankenbau. alles beweisenden Hypothese«. gutgläubiges Hinnehmen bar jeden Urteils. Ohne Aktivierung der überbewußten Funktionen in uns ist alles Forschen Stückwerk. wenn so vieles hernach schief geht. um erneut mit dem Unbekannten zu ringen und auf neue Formeln zu sinnen. Ungeheuere Sandsteinblöcke — aus einem Stück gehauen! . am Fortschritt Hemmende wurde von vornherein verzichtet.sperren ihm den Weg. Wußte vielleicht die . wohl die Hauptsache. Auf alles andere. fünf Meter hoch. vermittelt die einschlägige Literatur in einer heute nahezu nicht überschaubaren Fülle. Breite und Tiefe betragen vier. Zwei entgegengesetzte Gefahrenherde drohen. Nicht zu verwundern. mysteriöse Zeugen einer prähistorischen Kolossalarchitektur. er muß schon seinen Teil mit beitragen zum Gelingen.

meines Wissens zumindest. Ein Verfahren also. jede Selbsttäuschung ausschließt. in einer Fußnote einige Zeilen. einen Gegenstand von sich aus leicht zu machen. von stattgehabten Levitationen und ähnlichen physikalischen Merkwürdigkeiten. wie mir mitgeteilt wurde. die darüber in Form einer Bildreportage als physikalisches Kuriosum berichtete. müssen bei den Hebeversuchen. die Körperkräfte ein die Norm überschreitendes Maß übersteigen. daß in der an Bänden gewiß nicht armen okkultistischen Literatur über derlei Versuche. Sage.vorgeschichtliche Technik um Kräfte. »Schwindel«. das er meistern wollte. die die Beherrschung der Umwelt durch mechanische Kräfte versucht«. Über seine Körperkraft hinaus kann niemand eine Kraftleistung vortäuschen. Menschheit« und übrige Werke. Im Gegensatz zu den Tischrückexperimenten. sucht man nach einer plausiblen Erklärung für dessen Gelingen. die Anziehung der Erde gewissermaßen auszuschalten. eben weil es. widmete diesem Phänomen. mit dem wir uns nunmehr befassen wollen. seine Seelenkräfte mit der Kraft des Dinges. und mancher Parapsychologe glaubt sogar einen gewissen Zusammenhang gefunden zu haben zwischen den physikalischen Phänomenen des modernen Mediumismus und der rätselhaften Bautechnik vorlogischer. das die heutige Technik trotz gigantischer Leistungen nicht kennt. Forscher erklärten: der Homo divinans der magische Mensch . vom heutigen Menschen vielfältig genutzt. wie der Forscher zugibt. die später wiederum in Vergessenheit gerieten? Kräfte. seine Schwere zu mindern. keine Erklärung dafür gibt. Daß es aber auch eine andere weit unkompliziertere Methode scheinbarer Schwerkraftminderung gibt. »natursichtiger« Kulturen. weil es hier einzig und allein auf die Meisterung eines normalerweise nicht zu bewältigenden Gewichtes ankommt. In diesem Vorgang schlummert das Rätsel. Noch trotzt die Schwerkraft allen Formeln. ein Verfahren. die des spiritistischen Beiwerkes entraten kann. zu verbinden. war bis vor kurzem ziemlich unbekannt. nicht hierüber geschrieben worden ist. der »Natursichtige« (wie der Münchener Paläontologe Professor EDGAR DAQUE26 ihn nannte). die vorwiegend im Menschen selbst ihren Sitz zu haben scheinen. Höchst eigenartig ist es. wie wir sie nennen wollen. von »okkulten Kräften« sprechen die anderen. . behaupten die einen. Lediglich CAMILLE FLAMMARION. Eine Methode. Diese jedoch stützte sich »auf die Kenntnis der magischen Kräfte im Menschen .. noch unbekannte Kräfte existieren. im Gegensatz zu unserer heutigen technischen Zivilisation.bewegt die Welt von außen. Aufmerksam auf die Hebeversuche wurde ich Anfang der fünfziger Jahre durch eine illustrierte Zeitung. das jedoch unser Wissen um physikalische Geschehnisse stark zu beeinträchtigen vermag. vom Kleinhirn her gelenkt. Der Großhirndenker — der heutige HOMO FABER. das beim Tischrücken meist unerläßlich ist und zahlreiche Gegner auf den Plan ruft. beweisen die mannigfaltigen Versuche auf dem Gebiet der Parapsychologie.. der Herr der Maschine . wirkte auf die Naturkräfte direkt ein.»habe eine hochentwickelte technische Kultur gehabt«. Mag sein. daß keiner der Teilnehmer gewollt oder ungewollt seine Muskeln spielen läßt. das jeden Betrug. wo scharfes Augenmerk zu legen ist. nicht mehr lange. Ein denkbar einfaches Beginnen. Schon die in weiten Kreisen populären Tischrückversuche bekunden eine der Schwerkraft entgegenwirkende Kraftäußerung. die es ermöglichen. Er hatte es verstanden. Die Frage drängt sich auf: 26 Edgar Daque: »Urwelt. Daß neben den unzähligen Kraftformen. Nur aus okkultistischen Kreisen dringt hin und wieder die Nachricht von geglückten Experimenten mit »tanzenden Tischen«. Vier Personen (unter Umständen sogar zwei) vermögen mit gestreckten Zeigefingern einen Menschen beliebigen Gewichtes vom Stuhle hochzuheben. ohne jedoch auf die Ursache näher einzugehen.

Wegziehen. die VP hochzustemmen. »Hebeltechnik! Die Finger bilden den Hebel. durchgeführt werden und es wird fast immer zufriedenstellend verlaufen. — hochzuheben? Vor allem. probiere man es sogleich noch einmal. Mit dem so vorgestreckten Finger unterfassen die Vordermänner die Kniekehlen der VP. Nun falten die H die Hände und strecken den rechten Zeigefinger (es darf ebenso gut der linke sein) vor. der Atem einen kurzen Moment gehalten. ähnlich wie bei der magnetischen Prozedur. der Körper relativ leichter. »wird ein Teil der Erdanziehung aufgehoben. wenn es sich nur um Hebeltechnik handelt! 2. Hierauf sofortiges Händefalten (das Abschleudern kann beim letzten mal unterbleiben). nur die Zeigefinger in Aktion treten dürfen. Ruhen sämtliche Hände aufeinander. Wieso erschöpft sich sofort wieder die erzeugte Kraft. wie gesagt. alles beruhe auf Atmung. besser noch auf einen Hocker. »Je weiter der Brustkorb. was jedoch nur äußerst selten von Erfolg begleitet ist.« Ein Akademiker tippt auf die Wirbelsäule. Die Praxis spricht eine andere Sprache. Auf das Kommando »hebt!« wird bei gleichmäßigem Anheben versucht. Abschleudern insgesamt fünfmal wiederholen. sofern die VP nur einigermaßen über Körpergewicht verfügt. das Gelenk den Drehpunkt. Händeauflegen. dehnt sie sich nachher wieder aus. Da schrieb einer. Jedenfalls ist es angebracht. verbunden mit einigen kräftigen Schleuderbewegungen der Hände. den Hebeakt solange fortzusetzen bis es wirklich nicht mehr geht. bei Druck zusammengepreßt. das in der Illustrierten beschrieben war. Warum gelingt es nicht. unterfassen und hochheben wie geschildert. und sollte daher nie unterbleiben. ohne jedoch einen Druck auf diesen auszuüben. wie sich bei meinen zahlreichen Versuchen ergeben hat. und lediglich eine solche kommt für den Versuch in Frage.« »Nein«. bereiten sich die aktiven Teilnehmer auf den Hebeakt wie folgt vor: Die H schichten ihre Hände (mit den Innenhandflächen nach unten) übereinander auf den Kopf der VP. die beiden Vordermänner seitlich von ihr links und rechts. Vier Personen (ebenfalls gleichgültig welchen Geschlechtes) . Natürlich wird das Ganze ein vergebliches Bemühen bleiben. um so leichter das Gelingen. Nach dem Vorversuch erst.wir wollen sie die Heber (H) nennen — gruppieren sich um die VP. wie der Nachversuch schlagend beweist? . Balancetrick. wird langsam eingeatmet. die wir bei keinem Versuch außer acht lassen dürfen: 1. Begreiflicherweise wird sich die Frage aufdrängen: Wie erklärt sich dieses eigentümliche Phänomen? Besagtes Blatt veröffentlichte einige Ansichten seines Leserkreises. wobei. Auf diesen hat das Körpergewicht zu lasten.« Diese Blütenlese wuchernder Schreibtisch-»Erkenntnisse« mag genügen. der er die Eigenschaft einer Spirale zulegte. der stets der Kontrolle halber dem eigentlichen Versuch vorangeht. widersprach ein zweiter. Die Reihenfolge der Hände tut nichts zur Sache. rusultierend aus der Gewichts Verteilung. die Hintermänner deren Achselhöhlen. »Durch die entstehende Fliehkraft nach oben«. sodann zieht man die Hände rasch weg und atmet aus. Die Versuchsperson (VP) setzt sich bequem auf einen Stuhl mit nicht zu hoher Lehne. Sie zwingt uns folgende Fragen auf. Ähnlich einer Stahlfeder.verliert die Versuchsperson an Gewicht — oder nehmen die aktiven Teilnehmer an Stärke zu? Hebeversuche mit einem Menschen Ohne jede Schulung kann das Experiment. Aus diesem Grunde ist der Nachversuch so instruktiv. und zwar zwei im Rücken. so heißt es wörtlich. eine entsprechend schwere Person ohne vorbereitende Manipulation — wie Handauflegen usw. Ist der Versuch gelungen.

Neue Arbeitsweisen wurden gefunden. falls er stark genug. frühere Runenforscher. Sogleich ging es ans Probieren. Okkultes scheint dem Hebephänomen anzuhaften. Ein erheblicher Fortschritt. stets triumphierte die Kraft der Runen. Obenan stand die Macht der Runen. 27 Eine grundlegende Einführung in das Runenwissen vermittelt »Runenmagie — Handbuch der Runenkunde« vom Verfasser. von denen das illustrierte Blatt berichtet sowie eigene. sonst voll des Lobes über die in diesen Symbolen schlummernden Kräfte. die irgendwie mit körperlicher Berührung in Beziehung standen. Oft klappte es so ausgezeichnet.auf die wir gleich zu sprechen kommen . noch wirksamere Praktiken das übliche Handauflegen ersetzen könnten. der das Seltsame des Vorganges in ein noch rätselhafteres Licht stellt. Wieder im gleichen Rhythmus einatmen und abermals I oder Is singen oder summen. Und wie steht es mit der »federnden Wirbelsäule« bei jenen Versuchen .Kaum.wo vor dem Hebeakt überhaupt keinerlei körperliche Berührung mit der Versuchsperson stattfindet? Irgend etwas Unbekanntes. Zuweilen kamen bereits sicher scheinende Theorien ins Wanken. Hebeversuche in Verbindung mit der Runenpraxis Versuche mit der IS-Rune: Ist auf Grund des Vorversuchs die VP auf natürliche Weise nicht zu bewältigen. Überraschende Ausblicke eröffneten sich. Die Resultate unserer zahlreichen Versuchsreihen waren nicht einheitlich.3. Nach gleichzeitigem Ausatmen wird tief eingeatmet und tunlichst in derselben Tonlage und Lautstärke der Runenlaut oder das Runenwort mantrisch gesprochen. Umstritten ist immer noch die Frage: Wo liegt die Ursache? Verliert die Versuchsperson an Gewicht? . sonst aber von niemanden zuvor berührt. selbst Konzentration ist nicht unbedingt erforderlich. Auch nicht unbedingtes Daran glauben noch Suggestionsformeln sind dazu nötig. ob nicht andere. Lediglich der Wille der Versuchsperson. Als einmal bei einem meiner Experimentalabende eigentümlicherweise mit bloßem Händeauflegen absolut nichts zu erreichen war. dann wiederum mußten wir uns mit bescheideneren Ergebnissen begnügen. heute freilich noch höchst rätselhafte Art zu steigern. Neuentdeckte Verfahren Alsbald drängte sich mir der Gedanke auf. Der Erfolg blieb nicht aus. Absichtlich führten wir viele Versuche rein mechanisch ohne jede Aufmerksamkeit durch. An der unterschiedlichen Schwere meines Körpers merkten die Heber. mithin aufrecht stehend und mit emporgestreckten Armen. obgleich von Sensitivität oder gar Medialität seitens der Heber noch des zu Hebenden nicht die Rede sein kann. ob ich mich passiv verhielt oder ob ich dagegen dachte.Asanas ein. wie bekannt. um sie und nehmen dabei die verlängerte Allschaltung des Is. Anscheinend stehen wir vor ganz neuen Möglichkeiten. daß selbst ganz »Gewichtige« gehoben werden konnten. Einige Hinweise zum Weiterforschen für alle mit den Runen gut Vertrauten27. retteten die Runen die Situation. . Wohl kaum die Methode des Handauflegens. Wiegekontrollen. Schlagend widerlegte die ständig sich entwickelnde Runenmethode sämtliche Erklärungsversuche. seine Körperkraft auf einfache. kann das Gelingen unter Umständen in Frage stellen. stellten keinerlei Gewichtsveränderung fest.Runen. Einige Versuchsgestaltungen sprechen dafür. Gleichgültig ob in kleineren Zirkeln oder in größeren Kreisen. denn bei Anwendung der Runen wird die Versuchsperson nur beim Hochheben angefaßt. deren Tragweite nicht abzusehen ist. Also läge es an den aktiven Versuchsteilnehmern? Demnach würden diese stärker. Merkwürdig. scheinen von ihrer Schwere lösenden Macht nichts gewußt zu haben. gelingt es dem Menschen. andere wieder nicht. Erstmalig habe ich 1954 in der nur in wenigen Nummern erschienenen Zeitschrift »Mensch und Kosmos« darauf hingewiesen. so gruppieren sich die Teilnehmer.

hernach übergehen ins Ur.Runenstellung. Schwebestriche sind vorzuziehen. wobei die Handflächen entweder zum Kopf oder zum oberen Teil des Rumpfes der VP weisen.Is . dazu noch mit völligen Neulingen auf diesem Gebiete und in Anwesenheit einer hochkritischen Kommission. Die Runen. tief eingeatmet und der entsprechende Laut intoniert. In der Regel genügt eine fünfmalige Wiederholung von Runenhaltung und Strich. Versuche mit weiteren Runen: Gut eignet sich ferner die Fa. Bei der kombinierten Runenstellung schenke man den Nachversuchen erhöhte Beachtung. Vor jedem magnetischen Strich wird eine geeignete Runenstellung eingenommen. da sie. einen erstaunlichen Erfolg erzielt. In einigen seltenen Fällen war sogar für Stunden hinaus ein vorbereitender Akt überflüssig. Das weitere wie sonst: Hochheben Nachversuch. Nicht unbedingt müssen Runenlaut oder Wort stimmhaft sein. Sonst ändert sich an der Versuchsgestaltung nichts. So habe ich bei zwei Fernsehaufnahmen. welche die beste Wirkung zeitigt. Versuche mit der Ur-Rune: Wieder bei gleicher Gruppierung hinab in die Ur-Beuge.Man .Rune: Fünfmal in Allschaltung I oder Is. Jede Rune läßt sich verwenden. Beim Laf.Ur: Nachdem die Runen im einzelnen ihre Kraft bewiesen haben. vorzüglich der Hagalrunengriff.Is .erproben. besonders in Verbindung mit Runen. Runenlaut und Runenwort .Ur.Mudra.Stellung. mit bloßem Denken und Schwebestrichen.Runen. kombiniere man sie miteinander. Als Beispiel: Is .das einfache M und das Mantram Man . ergibt das Experiment. Wie sich wiederholt ergab.oder neunmalige Wiederholung angebrachter erscheint. sodann Arme zur Man. b) Erprobung der demagnetisierenden Strichführung. der das Gewicht des Versuchsobjektes vergessen macht.Man . und zum anderen: Ur . a) Is.Man.ohne sie wie sonst abzuschütteln . Versuche mit mehreren Runen: Kombination von Is . mehr überzeugen. wo ein lautes »Man« nicht angebracht erschien. erschöpfte sich die akkumulierte Kraft nicht sofort nach einmaligem Hochheben. jeden körperlichen Kontakt vermeidend. b) In geänderter Reihenfolge: Man . Dreimal vermochten wir mühelos die sonst gar nicht so leichte Versuchsperson hochzuheben. Inmitten eines weiten Kreises von über vierzig Teilnehmern eines Runenkursus saß eine 85 . mit Berührung oder ohne Berührung. oder ob eine sieben. Hebeversuche in Verbindung mit dem Biomagnetismus Nicht selten erwies sich der menschliche Magnetismus als schweremindernder Faktor. Versuche mit der Man -Rune: Gruppierung in Man. Nach Verklingen des Runentones werden die Hände . a) Man magnetisiert die Versuchsperson mit einigen Strichen von Kopf bis zu den Füßen. Daselbst verweilen bei fünfmaligem U oder Ur. (Von den Füßen zum Kopf. Hebeversuche vermittels Gedankenkraft Die Kraft des Gedankens ist gleichfalls ein Helfer.Asana zielen die Fingerspitzen nach Hals oder Kopf.) c) Mit Einbeziehung der Runen.Haltung erweitern mit entsprechendem Mantram.Ur. Zuweilen gelang der Hebeakt mehrmals hintereinander. Späterhin probiere man. ob nicht schon dreimaliges Wiederholen genügt. lassen sich ebenfalls in die Versuche einbauen.Asana mit U oder Ur.Insgesamt fünfmal.auf die übliche Weise verschränkt und die VP untergefaßt.

Bestimmt ist ein klobiger Tisch ein unverfänglicherer. um außerhalb des Versuchsraumes ihre Vorbereitungen zu treffen. in die Höhe. Instrumenten oder Maschinen das menschliche »Es werde« tritt. Auch beim toten (?) Objekt wirkt eine Kraft der Gravitation entgegen.Kilo schwere Dame. Fünfmal genügt zumeist. als sei es egal. Nachversuch nicht vergessen! 2. Der Probeversuch erweist. die nicht unbedingt am Heben beteiligt sein müssen. Hände falten. darunter ein 84 jähriger. wir vier Heber. anschließend vollziehen sie den Hebeakt. Als sehr . Schweigend dachten alle wenige Minuten nur: »Die VP wird ganz leicht. Die Teilnehmer umstellen in gleichen Abständen den Tisch. Zunächst wähle man eine Rune. mittels magischer Kunstgriffe entbinden. Danach kehren sie sofort zurück und dem weiteren steht nichts mehr im Wege. Hebeversuche mit beliebigen Gegenständen gehen analog den Experimenten mit menschlichen Versuchsobjekten vor sich. Hier fallen jederlei Einwände weg. denn Magie ist allerorts am Werk. nahezu Unsinniges: Die aktiven Teilnehmer. sie hochzuheben. indes die übrigen vier Teilnehmer eine der wiederholt erprobten Runenstellungen um den leeren Stuhl einnehmen. 3. Nach vollzogener Praktik bittet man die Wartende herein läßt sie Platz nehmen und versucht. halte ich für verfrüht. ohne sich um die VP zu kümmern. Der Tisch wird magnetisiert. Mitunter scheint es. Das runische Verfahren. Das Objekt selbst wird genau so behandelt wie ein Mensch. die wir. was getan wird. Wiederum werden die Hände in gewohnter Weise gefaltet und der Zeigefinger unterfaßt (möglichst nur das letzte Glied. Beide Verfahren haben wir mehrmals mit gutem Gelingen praktiziert. die allenfalls noch beim Menschen geltend gemacht werden könnten. von einem Teilnehmer oder mehreren. Je nach Gewicht und Form des Gegenstandes beteiligen sich vier. Selbst damit waren Treffer zu verbuchen! Mancherlei wurde noch versucht. wo anstelle von Apparaten. unterfassen der Tischplatte und auf das Kommando »Hebt« gleichzeitig anheben unter Vermeidung jeder Gewichtsverlagerung. wiederauflegen. pressen ihre Handfläche ein paar mal fest gegen die Wand. weil nicht zu beeinflussender Versuchspartner. Und nun etwas ganz Simples. dann versuche man es mit Runenkombinationen. ihre Hände auf die Platte übereinander aufschichtend. wie weit die normale Muskelkraft reicht. drei oder bloß zwei Personen. Minderung der Schwere bei dinglichen Objekten Was beim Menschen möglich ist. fasse man mit ganzer Fingerlänge zu. nur muß etwas getan werden. Ansonsten ist der weitere Verlauf wie beim lebenden Objekt: Wegnahme der Hände. wenn es not tut. das sich bisher als stärkster Faktor erwiesen hat. b) Die VP verbleibt auf ihrem Sitz und die Heber begeben sich hinaus. Schleuderbewegung.« Dann faßten wir zu und hoben die Dame. um sie gruppiert. im Höchstfälle zwei Glieder) die untere Seite der Tischplatte. um der Schwere beizukommen. noch zwei Versuchsmöglichkeiten: a) Die VP verläßt den Experimentierraum. doch hierüber zu berichten. Einige Versuchsgestaltungen: 1. ohne uns im geringsten anzustrengen. nennen wir es ruhig. man muß sich nur aufs Kombinieren und Variieren verlegen. sollte das bei leblosen Dingen nicht ebenso gut möglich sein? Diese Vermutung bestätigte sich vollauf. mit den Händen. Weitere Versuchsgestaltung Um die Frage nach der wahren Ursache noch kniffliger zu gestalten. Nur wo es sich um ganz schwere Stücke handelt.

Das Kraftfeld wird mit Hilfe der Runen außerhalb des Versuchsraumes gebildet.wirksam zeigte sich die Verbindung Is . namentlich bei Gebrauch der Runen. Dann. daß vom einzelnen Objekte bewältigt werden konnten. bestehen doch ganz erhebliche Gegensätze hinsichtlich Versuchsbedingungen und Arbeitsweise. Obwohl beide Versuchsreihen . mit denen wir uns noch ganz speziell beschäftigen werden.« Wie konkret dieser Ausspruch wohl zu nehmen ist. Unwiderleglich bezeugen Versuche der verschiedensten Art das Vorhandensein einer der heutigen Wissenschaft noch nicht bekannten Naturkraft. Zwei der am Heben Beteiligten stellen eine oder mehrere Runen und streichen nach jedesmaligem Singen des Runenlautes mit beiden Händen magnetisierend über die Tischfläche. aufeinander abgestimmte. den Tisch mit hochgestreckten Armen zu halten. Ignoranten stören kaum. denn nichts beweist treffender den tatsächlichen oder scheinbaren Gewichtsverlust. wie lange es möglich ist. Zweifler. die normalerweise seiner Körperkraft trotzten.Man . möglichst medial veranlagte Sitzungsteilnehmer und magischer Zwang begünstigen das Tischrücken. wagte ich den Vergleich mit Galvanis Froschschenkelversuchen. die ohne Elektrizität einfach undenkbar wäre. Jenseitiger Beistand kommt nicht in Betracht. Wer kann es wissen. Man achte besonders darauf. In »Runenexerzitien für Jedermann«. wenigstens ist mir kein Fall zu Ohren gekommen. Spötter. heißt es doch im Rigsmal von KONR.Tischrücken wie Hebeversuche -eine Verringerung der Eigenschwere des Objektes zum Ziele haben. dann vermochte ich das Gewicht ohne die geringste Anstrengung hochzustemmen soweit die Arme reichten und sonder Mühe wieder abzusetzen. wie bereits vorhin besprochen.und Ausatmen und Konzentration auf Man genügte vollauf. 4. vor allem jener auf kabbalistischer Basis. Unverkennbar haben wir es hier mit einem unbekannten Agens zu tun. Wir erlebten es des öfteren. Kombination von Runen und Magnetismus. Bei einiger Schwere des Versuchsobjektes halten die Finger dem Druck kaum lange stand. Fünfmaliges stummes Ein. mit einemmal setzte die Schwere so plötzlich ein. Ohne muskuläres Zutun selbstverständlich. Normalerweise schaffte ich dasselbe mit Mühe bis zur Gürtelhöhe.Ur. als ich allein mit einem schweren Gewicht experimentierte. Nahm ich jedoch schweigend die Manrunenstellung ein und erfüllte mich in Gedanken mit der Kraft dieser Rune. wer mitmacht. den Tisch rasch genug abzustellen. Eines geschulten Magiers kann man entraten. Aus den zuckenden Froschschenkeln von damals erwuchs die Technik unserer Zeit. Besessenheit und . Weitgehend gleichgültig ist es. dem Runenkundigen: »Auch hat er zumal acht Männer Stärke. was zwar ohnehin wenig fruchten dürfte. Lediglich die Beherrschung des Runenyoga und der magnetischen Praxis ist von Vorteil. Kein noch so starkes Licht stört. Auch andere Versuche bewiesen hinreichend. daß wir Mühe hatten. Dunkelheit. Magischer Kraftakt Die Weisen der Edda haben anscheinend um eine solche Kraft gewußt. die in ferner oder naher Zukunft schon jegliche Schwere überwinden hilft. sehr im Gegensatz zu den Tischrückversuchen. als ruhe der Tisch bar jeden Gewichtes auf unseren Zeigefingern. Alles das ist bei den Hebeexperimenten unwichtig. läßt sich bei letzteren ein außersinnlicher Eingriff schwer in Abrede stellen. worin ich erstmals die Hebeexperimente mit dinglichen Objekten beschrieb. 5. Niemand wird gefährdet. ob nicht unsere Forschungen die Wege weisen zu einer Titanenkraft. die ein mehrmaliges Hochheben begünstigte. Bei noch so nüchterner Beurteilung der Sachlage. das Mensch wie Ding vom Banne der Gravitation zu befreien scheint. wurde mir erst klar. Das aber ist ja gerade die Probe aufs Exempel.

Sehr wahrscheinlich bilden wir in jedem Falle auf die eine oder andere Weise ein Kraftfeld. Die magisch belebten Tische Wohl eine der ältesten Methoden. sich vom Vorhandensein außersinnlicher Kräfte zu überzeugen. unbekannt einer dem Metaphysischen abholden Physik. was wohl als das Plausiblere angenommen werden dürfte. Jeder Punkt ein Plus. die hungern nach »höchsten Offenbarungen«. ob so oder so. wie sie vorgeben nach »höherem Menschentum« strebend. ist zweifellos die des Tischrückens. vorerst wenigstens. Entweder das Gravitationsfeld wird vorübergehend abgeschirmt. nach Prophezeiungen.. beachte immerhin anfangs diese alte Forderung und halte Metallsachen fern vom Tisch und von den die Kette schließenden Händen zumindestens. uns folgen kann. obgleich es vielfach gefordert wird. abzulegen sind. die Existenz einer Kraft zu beweisen. das Wirken einer »psychophysischen Kraft« erblicken. Die einen schwören darauf. so nüchtern wie nur möglich. Gibt es einen idealeren Test. die sich des Menschen als eine Art von Katalysator bedient? Gewiß.andere Gefahren. innerhalb dessen etwas vor sich geht. Da aber die Runenmethodik nicht die einzige ist. Für einen Kräfte mehrenden fluidalen Einstrom sprächen in erster Linie die Runen. bleibe dahingestellt. als Ergebnis zahlloser Experimente genommen. Unwissende. die der Spiritismus birgt. Wo Vertreter beider Geschlechter zugegen sind. Auch wollen wir so vorgehen. Ob nun der Tisch geleimt oder genagelt sein muß. sechs bis sieben. ob Metallgegenstände. das in Frage stehende Gebiet bloß vom Hörensagen kennend. wechsle männlich . II. Die Zahl der Teilnehmer sei nicht zu hoch. oder die Kraft der Muskeln wird gesteigert. mehr noch herumexperimentiert. so ist es gar nicht so einfach. schon jetzt eine für jede Versuchsgestaltung passende Hypothese zu entwickeln. Wer ganz sicher gehen will. sprechen von unbewußter oder gewellter Täuschung. ist die Tatsache einer Schwereminderung nicht mehr hinwegzuleugnen. zudem höchst gefährlich. die die Teilnehmer bei sich tragen. Ich habe nie einen sonderlichen Unterschied beobachten können. während die anderen lediglich darin eine »Kraftprojektion«. so daß es nicht als Behinderung empfunden wird —. Betrügern bietet sich kein Wirkungsfeld. genügt. Subjektiv betrachtet. Grundlegende Versuchsgestaltung Schwere Versuchsobjekte meiden wir vorläufig. stellen einfach alles in Abrede. Gerade den vorurteilslosen Skeptiker gilt es zu überzeugen. sofern das Motiv hierzu sich mit dem Irregeleiteter deckt. dem «Trug tanzender Tische« ihr Augenmerk zu leihen. Wie nun soll der Forscher sich verhalten? Fraglos. späterhin Rotlicht oder der Schein einer Kerze. Ein leichtes drei. Manche wiederum. die schon eingangs aufgeworfene Frage. Der Anfang ist wohl den wenigsten fremd. Für die ersten Versuche empfiehlt sich völlige Dunkelheit. daß jeder. der »fromme Umrahmung«. ob das Objekt an Gewicht einbüßt oder die Körperkraft zunimmt . Gelegentlich arbeitete ich sogar mit eisernen Tischen. Bisweilen genügt schon ein einziger Sitzungspartner. Mit der Zeit darf volle Beleuchtung. die in Anwendung kommt. Beginnen wir also.oder vierbeiniges Tischchen. Ein durch Tatsachen Bekehrter ist für die grenzwissenschaftliche Forschung entschieden wertvoller als eine Schar kritikloser Schwarmgeister. auf diese Weise Kontakt mit dem Jenseits zu bekommen. die Zahl spielt keine Rolle. zuviel wurde schon darüber publiziert. selbst Sonnenlicht einfache Tischexperimente nicht behindern. Gebete verwirft.möglicherweise durch Aufnahme »ätherischer Feinkraftwellen« bleibt vorläufig unentschieden. 1. nach ihren lieben Anverwandten und derlei mehr. verwerflich das Unterfangen. scheiden aus. finden es unter ihrer Würde. Gesänge.

wodurch ein Zustand kritiklosen. Findet sich eines im Verlauf der Versuche. den Tisch zu einer Bewegung aufzufordern. um so erfreulicher. oder es ertönt irgendwo. Ehepaare sitzen besser getrennt. atmen sie tief und gleichmäßig. Vorläufig genügt es. Selbst leichte oder stärkere Trancezustände können auftreten. bei der gemeinsamen Ausatmung mittels der Hände odische Kraft in die Tischplatte einzustrahlen. Ist der Tisch einmal in Bewegung. Regel sei: keine Haltung darf unbequem sein oder gar zu Verkrampfungen führen. Dieser Rhythmus wird beibehalten. wenn sich die Teilnehmer auf Runenyoga oder ähnliche Praktiken verstehen. Auf diese Weise erwachsen bei einem oder dem anderen dann wie von selbst Fähigkeiten medialer oder magischer Natur.mit weiblich zwecks eines harmonischen polaren Ausgleichs. so verstärke man mit stärkster Konzentration den in der Kette kreisenden Strom. unverrichteter Dinge abzubrechen. wenn die Teilnehmer gut aufeinander abgestimmt sind und auch sonst volle Harmonie herrscht. was auf verschiedene Weise möglich ist. indem die rechte Wade mit der linken Wade des Rechtssitzenden sich kreuzt. der Tisch keinerlei Anstalten macht sich zu bewegen und man genötigt ist. Falls dieser auftritt ist zu achten. daß von alledem nichts eintritt. ja der Tisch wird sogar. Die kleinen Finger schließen den Kontakt mit dem Sitznachbar. bleibt das Möbel bewegungslos. sofern gute Sensitive am Versuch beteiligt sind. Wo sich der obere Kontaktschluß als zu schwach erweist. wird die Wartezeit sich ständig verkürzen. Vielfach beginnt er damit von selbst. manches Mal sofort nach Kontaktschluß unaufgefordert hochschnellen. ohne daß man sich sonderlich um den nachbarlichen Kontaktschluß kümmert. Der Zirkelleiter lasse daher langsam tief ausatmen und dirigiere im folgenden leise das Ein und Aus. wie Kritiker nicht ganz zu Unrecht behaupten. die oft schädlich das Experiment beeinflußt. falls er nicht zu schwer ist. Von Vorteil wäre es aber. Regelrechte Kälteschauern sind nicht ausgeschlossen. bis es geraten erscheint. In spiritistischen Zirkeln folgen nun Gebete und religiöse Gesänge. wer ihn am stärksten empfindet. der Gesicht und Hände streift. Ebenso gut kann es passieren. nicht selten ist es ein kalter Lufthauch. vorwiegend bei den ersten Versuchen. Rhythmisches Atmen begünstigt die Entspannung und verstärkt das in der Kette kreisende Fluid. Entspannung und rhythmisches Atmen Nachdem sich die Zirkelteilnehmer körperlich wie geistig weitmöglich entspannt haben. leichtgläubigen Hinnehmens geschaffen wird.ruhen zwanglos auf der Tischplatte. wird er durch den unteren verstärkt. Manche werden ihn sogar durch die Kleidung hindurch verspüren. Mitunter bedarf es einiger Sitzungen^ bis in den Tisch Leben kommt. Beim oberen Kettenschluß ist hin und wieder ein zeitweises Übereinanderlegen der Hände anstelle des Kleinfingerkontaktes angebracht. Auch wehrt es der Ungeduld. Mit Medien rechnen wir nicht. Später allerdings. Bildung der Kette Die Hände . leises Knacken.an den Tisch.Finger leicht gespreizt . dann genügt das bloße Aufliegen der Hände. auf Minuten absinken. zumeist im Tisch. Dann ist die Frage nach dem Medium wohl gelöst. Ansonsten wende sich der Leiter etwa nach einer Viertelstunde -während die anderen rhythmisch weiteratmen . . Oder einfacher: Aneinanderstellen der Füße reihum. Fruchtet die Aufforderung nicht.

das auf Wissenschaftlichkeit Anspruch erheben darf. so schalte man einige Minuten Atemrhythmus mit Kraftabgabe dazwischen. Sehr wahrscheinlich zeigt sich des öfteren. daß mehr nicht unbedingt ein Mehr ergeben muß. Als erstes verlange man Neigen. wobei man fortgesetzt die noch verbleibende Kraft des Tisches beobachtet. Vom ersten Abend an halten wir jede bemerkenswerte Einzelheit. Die Frage nach der Ursache der Tischphänomene Gelingen die Erstlingsversuche. rasch. Woraus man ersieht. wenn der Tisch gleich von vornherein versagt. Im Moment genügt es. kein Bekämpfer des »Aberglaubens« soll Wasser auf seine Mühle haben. erst einzeln. daß nach Ausscheiden dieses oder jenes Zirkelgliedes der Tisch bedeutend stärker reagiert.. die Bewegungsäußerungen des Tisches sorgfältig zu studieren. Einer nach dem anderen schalte sich der Reihe nach aus. durchs Zimmer schreitet. welche Intelligenz sich in dem Tisch manifestiert. Natürlich werden Bedenken und Beschuldigungen laut werden. Probeweises Aussondern ist ferner am Platze.. den Grad der Verwendbarkeit jedes Teilnehmers zu prüfen. so ist schon die Möglichkeit geschaffen.. Jedenfalls.oft und oft habe ich dies Skeptikern demonstriert — und jenem von unten. wozu er von sich aus imstande ist. Zuweilen muß die Sitzfolge geändert werden. damit er zeige. schwerfällig. er möge nun wieder weitermachen. je nüchterner zunächst die Arbeitsweise ist. zögernd. diese viel . Das heben wir uns für spätere Versuche auf. Ein Platzwechsel eines oder einiger Teilnehmer kann den Verlauf des Experimentes begünstigen. Zwischendurch gebe man dem Tisch volle Freiheit. Unverkennbar der Unterschied im Druck. stille zu stehen und versuche. dann gemeinsam durch Druck auf die Platte. um sofort von Schwindel und Betrug zu sprechen.Bewegungsphänomene Gewöhnlich wird gefragt. daß der Tisch sich bewegt. Freilich müssen auch wir den Tisch wie eine Person anreden. Sodann befehle man dem Tisch. den wir ausüben .. So fordere man den Tisch auf. trat einer dieser ins Zimmer. erzielte ich mit jedem einzelnen von ihnen stärkere Tischbewegungen als mit allen gemeinsam in der Kette. Bei manchen kann dies bis zum völligen Stillstand selbst eines leichten Versuchsobjektes führen. Ein Zeichen. um so überzeugender dann jene Fakten. besonders bei Ignoranten. Dabei studiere man den Unterschied zwischen vorhin und jetzt. Das Aussondern von Sitzungsteilnehmern führte aber auch zu einer anderen überraschenden Entdeckung. Bei leichten Tischen kein Problem. sich zu mir neigt. Heben. ungestüm. Oft genügt schon eine Person im Sitzungsraume..« Auch so habe ich mit Tischen gearbeitet. der mir zuweilen arg zu schaffen machte. Obwohl samt und sonders für den Versuch gut geeignet. widerwillig. außer man versucht es mit Formulierungen etwa folgender Art: »Ich will. Anwürfen begegne man sofort mit entsprechendem Gegenbeweis. sie muß nicht einmal am Experiment teilhaben. Senken nach den verschiedenen Richtungen. der Betreffende schwächt durch seine Teilnahme die zum Experiment benötigte Kraft. Kein Zweifler. Sitzfolge Zum anderen ist es notwendig. Oft geschieht dies unaufgefordert. Ohne sorgfältige Aufzeichnungen kein Forschen. die späterhin aus der magischen Methode erwachsen. Ein fataler Störungsfaktor. die gleichen Bewegungen hervorzubringen. infolge des Anhebens von den Beinen her. oft auch wendet der Tisch sich nur einer Person zu. Verringern sich seine Leistungen. ebenso wohl Mißerfolge protokollarisch fest. Wahrscheinlich werden sie mannigfaltiger Natur sein: mühsam.. meist dem Zirkelleiter. Natürlich Grund genug. Blitzartig versagte der Tisch. heftig.

Reichenbach: »Die odische Lohe«. allen bekannten Naturvorgängen widersprechendes Ereignis. darf. Unbestritten. gehorcht Befehlen oder widersetzt sich diesen. von Kräften allerdings. Obschon für REICHENBACH an der Tatsächlichkeit der Tischteste keinerlei Zweifel bestanden. ließ er jenseitigen Einfluß nicht gelten. wie BRAID. Eigentlich ein ungeheuerliches. denn sofort wäre der Strick aus seiner Fassung geglitten. Wunder genannt von den anderen . widerstehend dem stärksten Muskeldruck. einzig und allein das den Teilnehmern entströmende Od. Dennoch lassen wir die spiritistische Hypothese noch unberücksichtigt. tiefgründiger Forscher. letzter Abschnitt »Die Tischbewegungen«. Aller Wissenschaftlichkeit zum Hohne heißt es dann »sich der Magie ergeben». das sich auf der Platte sammelt und daselbst gewisse Wirbelströme erzeugt. ist sicherlich nicht allzuschwer zu beweisen.»physikalische Kuriosität« zu studieren. was nicht selten vorkommt. Wir gehen der Gravitation nunmehr von einer anderen Seite zu Leibe als bei den Hebeversuchen. so meinte er.wissend darum. Objektivität stehe über allem. Weder auf fromme Bräuche versessen noch auf die Hilfe von Trancemedien streben wir nach jenen seltsamen Testen . in der Odkraft die wahre Ursache der Tischbewegungen gefunden zu haben. Jedenfalls scheint er eigenen Willen zu besitzen. . Durch diese geschickt gewählte Versuchsanordnung vermochte keiner auf den Tisch durch Muskelkraft einzuwirken. Entdecker des Odes. ein schmales. In diesen Löchern steckte das genau passende Ende eines lose herabhängenden Strickes. dessen Platte rundherum an den Seiten in regelmäßigen Abständen angebohrt war. dessen anderes Endstück von einem der Teilnehmer gehalten wurde. Immer schwerere Versuchsobjekte. Bei Fortgang der Versuche wird das physikalisch scheinbar so wohlbegründete Gesetz der Schwere mehr und mehr an Gültigkeit verlieren. Alles bewirkt. Schwieriger schon ist es. daß es nirgends ein dem Naturablauf spottendes Wunder gibt. Er selbst hat — im Gegensatz zu anderen »Erklärern« . wie seinerzeit FARADAY annahm. viel gelästerte und doch nicht hinwegzuleugnende — nennen wir es vorsichtig einstweilen . weitergegangen werden. Was sich sicher sehr bald herausstellen wird.umstrittene. Ein toter Gegenstand wird unter den Händen mit einem Male lebendig. Erst wenn diese beiden von vielen Parapsychologen ins Treffen geführten Faktoren entsprechend berücksichtigt worden sind. noch so mysteriös Erscheinende ist Ausfluß von Naturkräften. inwieweit das Unterbewußtsein im Spiele ist. falls sie sich als unzureichend erwiesen haben. Erst sei festgestellt. angehörend einer anderen Dimension als der. die die Bewegungen des Tisches sodann hervorrufen28. Wohl als erster glaubte Frh. des weiteren. der Wiederentdecker der Hypnose erklärte.dahingehend viele Versuche angestellt. werden wir heranziehen. Strittig nur: ist das Od alleiniger Verursacher der Bewegungen? Oder treten noch 28 Carl v. Natürlich war so etwas nur in einem Kreise Hoch-sensitiver möglich. langgestrecktes Objekt. Entschieden sprach er sich dagegen aus. wir müssen an das Versuchsobjekt Kraft abgeben. 2. Bekannt sein »Strippentisch«. in der wir atmen. Nach einiger Zeit bewegte sich der Tisch. Prüfung der Rechenbachschen Behauptungen Daß nicht unbewußte Muskelbewegungen die Phänomene bewirken. wobei wir freilich dann unsere nüchterne Arbeitsweise ändern müssen. REICHENBACH. ebenso wenig die Pulsation des Blutes. Selbst das noch so wunderbar. welche Rolle möglicherweise unserer Strahlkraft zukommt. um irgendwelche Effekte zu erzielen.als Betrug bezeichnet von den einen. eine klare Antwort zu geben auf den dritten Einwurf: Ein den Händen entströmendes Fluid rufe die seltsamen Erscheinungen der »tanzenden Tische« hervor. v.

6. die Handflächen eine Zeitlang aneinanderzulegen oder die Hände zu falten. Aussondern der Zirkelmitglieder. Eine Behauptung. Meist nur bei größeren Tischen möglich. Erwärmung der Tischplatte. 4. daß Magnetiseure zu einem Glase Wein raten. Odverstärkend soll zeitweiliges Auflegen der Backenseite auf die Tischplatte sein. lehnte eine jenseitige Mitwirkung ab. die nicht jedermann sympathisch sein dürfte. Finger aufkrümmen. der den Automagnetismus beherrscht. sondern lediglich wieder einmal zeigt. Runenexerzitien usw. Mantrams. 3. Die Tischplatte muß daher mindestens handwarm sein. Ein Faktum. wie plattes Auflegen von Handfläche und Fingern. Wobei noch zu beachten bliebe. die ja eine direkte Aufladung des Tisches von unten her bezweckt. hat richtig beobachtet. Hinterstehende legen die Hände auf die gleichpolige Schulter der Sitzungsteilnehmer. Manche seiner Thesen stehen im Widerspruch zu den von mir erzielten Resultaten. worauf ja bereits hingewiesen wurde. zwar entspricht diese nicht ganz der Forderung REICHENBACHS. auch umgekehrt. In langjähriger Versuchsarbeit will REICHENBACH eine bestimmte Gesetzmäßigkeit im Verhalten der Odkraft bei Tischrückexperimenten entdeckt haben. Außer Zweifel: eine so kritische Natur. deren Platten aus kaltem Marmor bestanden. oder rechte Hand auf die Tischfläche und die linke auf den rechten Handrücken des Nebensitzenden. wie gesagt. wirken nach REICHENBACH: 1. das gegen keinen von uns spricht. Des weiteren Reiben der Hände. 8.und Runenpraktiken ein. Auf diese Weise läßt sich die Kette durch nicht am Tisch Beteiligte verstärken. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch. besonders letztgenannte erwiesen sich als stark kraftsteigernd. ehe man die Kette bildet. . Bemerkt sei. Eine Maßnahme auf die REICHENBACH besonderen Wert legt. ob es gleichgültig ist. Allein. Füße auf den unteren Tischsteg. Immerhin man erprobe auch diesen Punkt. Nichts gegen diese Anregung. Kopfseite auf den Tisch legen. Sogar auf die Anteilnahme des Unterbewußtseins verzichtete er weitgehend. um den Biomagnetismus zu mehren. Den Kommentar hierzu liefert das Verhalten des Tisches. Wir gingen bisweilen noch weiter und schalteten Atem-. 5. dennoch fand ich seine Feststellungen nicht durchweg bestätigt. den jeder kennt. Odverstärkend.weitere Einflüsse hinzu? REICHENBACH. 7. welche Backe aufliegt. Hände flach auf die Tischplatte legen. Kälte ist der Anreicherung von Od feindlich. Selbstladung vor Beginn der Sitzung durch Falten der Hände. Ein Vorgang. REICHENBACH empfiehlt. 2. unsere Strahlkraft zu steigern? Aufnahme von Lebenskraft mittels Pranaübungen. Wir probierten zwischendurch andere Formen der Handkette. wie REICHENBACH es war. daß im okkulten Geschehen das »Sowohl — als auch« vorwaltet. Den Versuchen tat dies jedoch keinen Abbruch. Alkohol steigert die Odkraft der Experimentierenden. Er unterscheidet hierbei odverstärkende und odmindernde Einflüsse. tunlichst mit den Zehen. verfügen wir nicht über subtilere Mittel. Zu Recht. Vokalatem. wobei Fingerspitzen und Nägel die Platte leicht berühren. wiewohl ich mit Tischen operierte. die Tischbewegungen fördernd. In diesem Falle bilde man eben die Fußkette. kleinere sind selten unten mit Leisten verbunden.

Entweder auf die Finger der beiden Nachbarn rechts und links . ohne daß sich weder die eigenen Daumen noch die Kleinfinger der Sitzungsteilnehmer berühren. Übereinanderlegen der ungleichnamigen Hände und Füße. Kreuzweise Überlagerung der kleinen Finger bei der Kettenbildung. 6. Ignoranten im Räume oder gar in der Kette. doch man erprobe es. Längst halte ich mich bei der Handauflage nicht mehr an die befohlene Norm. Selbst wenn derselbe tags zuvor stattgefunden hatte. Wieweit dies für andere Zirkel gültig ist. die negative Seite der Sache. Ein stark übermüdeter Teilnehmer stellt bereits das Experiment in Frage. 5.Odmindernde. die rechte Hand mit dem linken Nachbarn. 2. Kalte Tischplatte. die andere. Zumeist genügt es schon. So wenigstens hat es REICHENBACH in seinem Kreis erfahren. Gänzlich erlischt die Kraft und keinerlei Tischteste ergeben sich . also die linke Hand (nicht wie sonst die rechte) mit dem rechten Sitznachbar Kontakt faßt. kein Schnupfen oder sonstige Indisposition störten die Versuche.bei nachstehenden Vorkommnissen: 1. 2. Dies jedoch ist nur die eine. wobei es noch sehr auf die Menge des zu sich genommenen Genußgiftes ankommt. Schon ein gewöhnlicher Schnupfen kann dafür verantwortlich sein. was zweifellos auf den mit dem Geschlechtsakt verbundenen Odver-lust zurückzuführen ist. den Odstrom der Kette vollends unterbinden.so wenigstens die Erfahrungen REICHENBACHS . 7. blieb dem forschenden Freiherrn merkwürdigerweise verschlossen. daß sich der Tisch nicht hebt. Was REICHENBACH hart zu schaffen machte. Ärger. fromme Gesänge.oder (was naturgemäß eine Zerreißung der Kette zur Folge hat) die Finger der einen Hand auf die Fingerrücken der anderen eigenen Hand. 4. zum anderen Male mit direkter Berührung. die Tischbewegungen mindernde Einflüsse sind: 1. . zum einen Male die Arme so zu kreuzen. Die Ergebnisse ließen trotzdem nichts zu wünschen übrig. daß sie weder die Brust noch sich selbst gegenseitig berühren. wie REICHENBACH stets feststellte. blieb mir bisher erspart. Seelische Disharmonie. Demzufolge dürfen sich die Kleinfinger des einen Teilnehmers mit den der beiden Sitznachbarn nur seitlich berühren. Psychologisch erklären sich hier die Gebräuche der Spiritisten: Gebet. Kann ich nur hundertprozentig unterstreichen. Depressionen sind ein wesentlicher negativer Faktor. Musik. war dadurch die Kraft der REICHENBACHschen Kette gebrochen. schlimmer noch wirken Unpäßlichkeit oder gar Fieber. 3. Körperliche Indisposition. Mir erscheint es nicht wesentlich.Oder hat er sich hierüber ausgeschwiegen? 3. Was so zu verstehen ist. 4. die positive. Kreuzen der eigenen Beine übereinander ist ebenfalls von großem Nachteil. wenn die Hände der Teilnehmer flach auf der Platte liegen. Auch mit linker Hand auf rechter Schulter. Die Rechte der Hinterstehenden auf die linke Schulter der Sitzenden. Ganz im Gegensatz zum Alkohol soll laut REICHENBACH Koffein hemmend auf Stärke und Güte der Odkraft wirken. 5. Kaffeegenuß. Alle Finger übereinander gelegt. einmal war ich sogar gezwungen bei Fieber und Schüttelfrost zu experimentieren. Ähnlich der eben genannten soll auch diese Versuchsanordnung. Kummer. Desgleichen nachfolgender Vorgang: . Die eigenen Arme gekreuzt. daß man bei der Kettenbildung die Arme vor der Brust kreuzt. muß von Fall zu Fall erprobt werden. Stattgehabter Geschlechtsverkehr. Ferner bleibt zu erproben.

sei aus eigener Erfahrung hier noch eingefügt. b) wo eigene Findungen seinen Resultaten widersprechen. Oder er bleibt so lange bewegungslos. der den Tisch nach verschiedenen Seiten reißt. beziehungsweise ovale Form der Kettenbildung entsteht ein Odwirbel. Der »denkende« Tisch Streifen wir nun jene Teste. sich in manchen aber noch verwickelter gestalten. Sobald ich meine Hände wegzog. mitunter gar nicht anheben. Folglich schwanken die Mitteilungen vom sinnlosen Buchstabengemengsel bis zum grammatikalisch einwandfreien Satzgebilde. Demzufolge müßte sich der Tisch bei gleicher Handhaltung — also bei Aufstellung der Teilnehmer nebeneinander in einer Front . welche besagt: Die Tische bewegen sich in Richtung des den Händen entströmenden Odes. runde. Die Arme werden gekreuzt wie bei Punkt 6 und dem Vordermann aufgelegt. das Problem der »tanzenden Tische« wird sich dadurch in manchen klären. Eben wie man es mit ihm vereinbart. Beim »denkenden« Tisch spielt das Od-magnetische Fluidum wohl nur mehr die untergeordnete Rolle einer für die Tischbewegungen notwendigen Kraftzufuhr. Ließ ich jedoch den Arm los. Das Erstaunlichste. bis der von ihm gewünschte Buchstabe genannt wird. aber auch sehr schlechte. Sollte es auf eine bestimmte Menge Wasser ankommen? Einer Prüfung bedarf auch die Ansicht REICHENBACHS. selbst ein Finger reichte aus. wenn ich hierauf eine Hand ganz leicht auf die Platte legte. zugleich das Gefährlichste. Fragen mit einem vollständigen Satz zu beantworten. Offen bleibt freilich die Frage. . die sich REICHENBACH anscheinend nicht vorgelegt hat: Wie aber verhält es sich mit dem vorgeblichen Odwirbel in allen jenen Fällen. Ein Glas Wasser auf dem Tisch. Zuweilen schafften wir es. Es gibt ausgezeichnete Buchstabierer. Man spricht das Alphabet und er hebt und senkt sich solange.ob die Odkraft allein genügt. sämtliche Tischrückphänomene restlos hieraus zu erklären. wo sich der Tisch gehorsam in die ihm anbefohlene Richtung bewegt? Forschen wir also weiter. Daß der Tisch zu buchstabieren versteht. Die Hinterstehenden berühren mit gekreuzten Armen die Schultern der an der Kette Beteiligten. Wie sehr es oft auf einen Teilnehmer ankommen kann. stand der Tisch. die sich andauernd irren. denen der Freiherr und andere Forscher aus dem Wege gegangen sind. Schließlich vermochten wir noch weiter zu gehen. Langsam hob ich die mit mir verbundenen Arme in die Höhe. 9. Meist aber genügte es schon. Jeder Forschungskreis wird so seine eigenen Erfahrungen machen. so daß die neben mir Sitzenden nur eine Hand auf der Platte hatten. indem ich das Handgelenk des einen oder beider Nachbarn umfaßte. den Tisch zu früh oder zu spät. lieber beantwortet er sie mit einem kurzen Ja (dreimal Anheben) oder Nein (einmal Anheben). Dann verharrt er in Ruhe. Bisweilen ist der Tisch zu bequem. 140 c) .nur in Richtung der Fingerspitzen fortbewegen. Ohne mein Zutun bemühten sich die Teilnehmer manchen Zirkels vergebens. Das Wasser saugt sofort das in der Kette kreisende Od an sich. um den Tisch wieder in Tätigkeit zu setzen. um nicht mit ihrer alles erklären wollenden Strahlungstheorie Schiffbruch zu leiden. Durch die geschlossene. 3. Vielleicht deswegen. als Folge tritt augenblickliche Tischruhe ein. Diese Beobachtung REICHENBACHS habe ich noch nie bestätigt gefunden. bis »sein« Buchstabe an der Reihe ist. sind Kundgebungen prophetischen Charakters.als wichtigster Punkt .8. ähnlich etwa den elektrischen Wellen beim Funkgerät. um einwandfrei festzustellen a) wieweit REICHENBACHS Hinweise Fehlerquellen vermeiden helfen. ist nichts Neues. antwortete der Tisch auf diese Kontaktunterbrechung sofort mit Stillstand.

berücksichtige man folgende Fragen: »Bist du der Astral eines noch Lebenden?« (Auch das kann unter Umständen der Tisch behaupten. daß sie selbst im täglichen Leben nichts unternehmen. Noch ist mir ein Fall gut in Erinnerung . von Dichtern. Zu oft leider sind es echte Sibyllensprüche. Nun gibt es wiederum Manipulationen. erkundige man sich ganz einfach: »Wer oder was eigentlich bist du?« Weitere Fragen wären je nach erhaltener Antwort: »Auf welcher Daseinsebene befindest du dich?« Oder: »Auf welcher Stufe?« (Um auch die spiritistische Terminologie einzubeziehen. Die drei Letztgenannten stellten sich als Naturwesen vor: ein Baumwesen und zwei Gnome.) »Bist du der Astral eines Verstorbenen?« Sollte auch das verneint werden.Gomiel. oft wiederum die Namen berühmter Persönlichkeiten. Hernach aber kam der Pferdefuß. so hat man damit oft seine liebe Not. der diesen grenzwissenschaftlichen Forschungszweig nicht zu Unrecht in Verruf gebracht hat. Was davon zu halten ist. nicht unähnlich mantramistischen Wortgebilden. Was die Namen dieser »Wesenheiten« betrifft. aber auch nichts stimmte mehr. wie ich aus eigener vielfacher Erfahrung bestätigen muß. Heutzutage wird den irdischen Berühmtheiten durch »Untertassenmänner« und Planetarier aus fernen Sonnenreichen der Rang arg streitig gemacht. als hätten wir ein intelligentes Wesen vor uns. sie sind nur insofern von Interesse. vornehmlich diejenigen.Useas -Cerysi .Isoa . sondern weil das Gesagte tatsächlich zuweilen zutrifft. Nichts.Gefährlich deshalb. . gewinnt dadurch über dasselbe Macht. Wird dies bejaht. Entweder es folgt eine prompte Ablehnung oder eine sinnlose Häufung von Vokalen und Konsonanten. Als Probe: Limoi . Ein Übelstand. was beruht auf Einmischung des Unterbewußtseins.wo sich gegen alle logische Erwartung der erste Teil des Prophezeiten auf das Tüpfelchen erfüllte. der von vornherein gewarnt hatte. welches sagt: Wer den Namen eines Wesens kennt. Sie erfüllen sich zwar. selten jedoch so. angeblich Verstorbenen zugehörend. Manche entwürdigen sich soweit. die besonders Astralwesen verhaßt zu sein scheinen.Ino . Zwischendurch mögen ganz seltsam klingende Lautverbindungen Zustandekommen. der die davon Betroffenen in ein Chaos zu stürzen drohte. Alles weitere war infernalischer Schwindel. Der Leiter des Zirkels frage etwa: »Ist eine Wesenheit im Räume?« Oder: »Will eine Wesenheit mittels Tisch mit uns in Verbindung treten? « Oder so ähnlich.Loni Himu . soweit sie sich als Ausfluß außerkörperlichen ichhaften Denkens erweisen. Herrschern. wie wir es vermuteten. Ich könnte eine lange Reihe nennen. Aber gerade dieser Teil des Tischrückens erfreut sich leider der größten Beliebtheit. Ungern anscheinend nennen die »Intelligenzen« ihren Namen. und was kann schlechthin nur als Eingreifen außersinnlicher Wesensformen zu bewerten sein? Sprechen wir also einmal mit dem Tische so. dürfte jedem Verständigen einleuchten. Sehr oft sind es Allerweltsnamen. nicht etwa weil sie durchweg Schwindel sind. Sollte jenes alte Gesetz der Magie recht behalten. Doch greifen wir nicht vor. ohne vorher ihren »Geist« gefragt zu haben. geschlagen geben mußte. wo ich mich. Heerführern und anderen Großen.er liegt schon weit über zwanzig Jahre zurück . auf einfache Weise zu prüfen: was ist an den Phänomenen Odmagnetische Natur.) Vielleicht noch die Fragen: »Welchem Prinzip unterstehst du?« »Welcher Planetenwesenheit gehörst du an?« Selbstredend darf den Aussagen des Tisches zunächst kein objektiver Wert beigemessen werden. die vorgeben der Astralwelt anzugehören. doch nirgendwo bietet sich eine bessere Gelegenheit. vor allem deren dämonischen Regionen.

Denken wir nur an das fehlerhafte Buchstabieren. Verwendung der Planchette Falls mediale Personen zugegen sind. nicht durch Heben und Senken. Zwei Personen schaffen es meist schon. Entscheidend hierbei ist die Imaginationsfähigkeit des Experimentators. sondern durch Rücken des Glases auf die Fragen zu antworten. Eventuell noch »Ja«. Das Verfahren selbst ist denkbar einfach. es sei dieser oder jener Verstorbene. Allein. damit wir Nachforschungen einleiten können. sind es ichbewußte Geistwesen oder . worin die Buchstaben des Alphabets sowie die Zahlen von 0 bis 9 geschrieben werden. wie Animisten und Tiefenpsychologen behaupten. kann zwecks schnellerer Abwicklung der Unterhaltung eine Planchette verwendet werden. dessen Umfang sich mit der Größe der quadratischen Buchstabenkästchen deckt. »Ungewiß«. dann ist unbedingt zu fragen. Eine Glasplatte auf die Vorlage schützt die Beschriftung und erleichtert das Gleiten des Glases.wie einige annehmen unpersönliche Ätherkräfte. Er ziehe auf dem Fußboden einen dicken Kreidestrich. Die Fläche wird in quadratische Felder von ungefähr 7 mal 7 cm geteilt. so wollen wir es im folgenden mit anderen Methoden versuchen. daß sie uns zu beweisen sucht. daß Unkundige den schlimmsten Unfug damit treiben. daß unerforschte Seelenteile möglicherweise in unsere Versuche eingreifen. Haben wir uns bisher im Grunde kaum in unserer Arbeitsweise von der herkömmlichen Art des Tischrückens unterschieden. an die infernalischen Prophezeiungen. Größe etwa 60 mal 40. Darüber stülpe man ein Glas. »Nein«. was wir — sofern es ein uns bekannter Abgeschiedener ist — nicht wissen. an was er gestorben sei. Die Teilnehmer sitzen bequem um den Tisch. »Aus« und die Wochentage und Monate. Nun fordert man den Tisch auf. Besonders nach all jenem sei gefragt. Sind die Kundgebungen Äußerungen des menschlichen Unbewußten. ob er noch Angehörige besitze. im Vordergrund steht immer das sattsam bekannte Problem: Animismus oder Spiritismus. 4. so einfach. wo er gelebt habe. die Auskunft über ihn geben können. das Unterbewußtsein mit uns sein Spiel treiben? Spuken bloß vom Wachbewußtsein losgelöste Teil-Iche in den Tischen? Zweifellos: je weiter die Tiefenpsychologie hinabtaucht in die Rät-selschlünde unserer Ichheit. kann ebensowohl aus dem Unterbewußtsein telepathisch ausstrahlen und den Tisch beeinflussen. die wir bei derlei Experimenten entfesseln? Die Kardinalfrage für den Forscher lautet: Von wo entstammt der gestaltende Wille.Nachprüfung der Aussagen Behauptet das im Tisch tätige Agens. gleichzeitig diesen mit starken odischen wie gedanklichen Kräften der Abwehr . Was uns an den Aussagen eines Verstorbenen bekannt ist. Hochsensitive sogar allein. desto mehr müssen wir gewärtig sein. wie ich sie im Laufe vieler Jahre im Experiment erarbeitet habe. auf dessen Platte das Schriftschema liegt. der im Tisch unverkennbar sich kundtut? Sollte. Ein Stück Pappe genügt. sich und anderen zu Trug und Schaden. Der odische Bann Die Tischbewegungen können willkürlich beeinflußt werden. wir dürfen uns dabei nicht ins Uferlose verlieren! Wie primitiv müßte nicht unser Unterbewußtes sein und von welch dämonischer Bosheit zuweilen. Alle legen sodann den rechten Zeigefinger leicht auf den oberen Glasrand. die man sich ganz gut selbst anfertigen kann. Ob mit dem Tisch oder mit der Planchette. Das Glas befindet sich auf »Aus«.

deren Konstruktion allerdings eine umfassende Kenntnis der Symbolik und Talismanologie voraussetzt. dann folgt das Übliche wie mit dem Strich. wird er das unter Anstrengung daraufgesetzte Bein hastig zurückziehen . ihn zu überschreiten. auch nur einen einzigen Schritt darüber zu tun. Anstelle des Entodungsvorganges wird der Kreidestrich einfach mit einem feuchten Lappen weggewischt. Nun ziehen wir einen Kreis anstelle des Striches. hat jede gedankliche oder sonstige Behinderung des Tisches zu unterbleiben. Die erste Aufgabe lautet: der Tisch möge in den Kreis gehen.wie zahlreiche Versuche mich lehrten . später als Odform. ist aber die Odung exakt durchgeführt worden. Der Mühe des Entodens enthebt . wie eine unsichtbare Mauer. Er kann sogar Odschicht auf Odschicht türmen bis zur Tischhöhe und darüber hinaus.die entsprechende Glyphe. je nach dem Konzentrationsvermögen des Betreffenden. wie festgebannt darauf verharren. Befriedigen die Versuche. Die zweite Aufgabe besteht darin. Vielleicht ereignet sich hierbei ähnliches. daraus zu entweichen. Der Experimentator streicht über die erwählte Stelle ganz einfach einige Male mit der Hand magnetisierend darüber. Ähnliches wird sich ereignen.oder. über die er sich nicht zu neigen vermag.ein der Tischbreite entsprechendes Stück zu entladen. Bloßes Darüberstreichen ohne bewußte Einstellung auf den Vorgang genügt. an beliebiger Stelle der Odballung . Gelingt der Versuch. stellt man den Tisch kurzerhand auf den magisch geladenen Strich: entweder eiliges nach rückwärts Schreiten oder ohnmächtiges darauf Verharren. dem Kreise zu entrinnen. dann ziehen wir den Bannstrich imaginär. Die Versuche sollen das Wechselspiel erweisen zwischen hemmender Odkraft und der im Tische waltenden »Intelligenz«.ladend. In der nächsten Versuchsphase bleibt der den Strich ziehende Experimentator der Kette fern. Nach meiner bisherigen Erfahrung wird die den Tisch hemmende Kraft eine sehr unterschiedliche sein. Nur das auf den Boden verpflanzte Agens hat jetzt seine Schuldigkeit zu tun. so wird der Tisch wie an eine imaginäre Wand prallen. geschweige denn. Sodann entfernt der Experimentator durch entodendes Streichen schichtweise das aufgespeicherte Od. so ist der Strich noch nicht genügend entodet. Weiter: Dem odisch präparierten Kreidestrich wird durch Entodung alles Bannende entzogen. Mit größter Konzentration selbstverständlich. Die Hand geht mit jedem neuen Strich etwa fünf oder zehn Zentimeter höher. Zögert der Tisch immer noch. über den odisch präparierten Strich zu gehen. wie es mir einmal passiert ist. daß der Tisch in den Kreis gestellt wird und er versuchen soll. zuerst mit Kreide. plötzlich innehielt und aufgeregt spontan 29 Über Odpraktik ausführlich in »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis«. daß er hindurchkommt.29 Sogleich wird sich der Tisch tiefer und tiefer darüber neigen und schließlich frischweg darüberschreiten.was letztens Ziel des Versuches ist — daß der Tisch vor dem Kreidestrich haltmacht und durch nichts zu veranlassen ist. . Wohlgemerkt: Nur die dem Strich mitgeteilte Kraft darf wirken! Ist derselbe einmal entsprechend präpariert. Entsprechend der Stärke der stattgehabten Imagination und der Kraft der operierenden Wesenheit (falls eine solche am Werke ist) wird der Versuch mehr oder weniger gut gelingen. das Hindernis zu überwinden. Auf diese Weise ist es möglich. Es kann durchaus vorkommen . Nachher schalte er sich wieder in die Kette ein und befehle dem Tisch.die sonst völlig intakt bleibt . als der Tisch nach vergeblichem Bemühen. Wohl mag er Anstalten machen. was mitunter auch vorkommen kann. Was vorkommen kann. Man lasse auch andere Sitzungsteilnehmer Bannstriche ziehen.

« (Ob dafür wirklich nur unser Unterbewußtsein verantwortlich gemacht werden darf?) Mit der Zeit muß die auf reiner Imagination beruhende Arbeitsweise mehr und mehr in den Vordergrund treten. Noch mehr. dem Rechnung getragen werden muß. wenn es scheint. — Es mag Versuchsabende geben. höchst unangenehm empfunden und sollte nur in wirklich gerechtfertigten Fällen angewandt werden. die die mediumen Unstimmigkeiten hervorruft.wenn die gewöhnliche Arbeitsweise versagt und Magie entscheidet . Klare Aufschlüsse kann nur eine intensiv geführte objektive Forschung erbringen. Kopfschmerz. Wissen wir den Namen einer sich meldenden.buchstabierte: »Laß mich hinaus. mit welchen Kräften wir experimentieren. beklemmenden Druck im Scheitelzentrum. die mit allen Kräften unserem Willen zuwiderhandeln sucht. Erleichterung schaffen den Betroffenen gründliche Entodung. Umstritten bleibt: wirkt die in der Kette kreisende odische Emanation derart störend auf den sensitiven Organismus ein oder gehen diese widrigen Zustände zu Lasten einer im Tisch tätigen außersinnlichen Wesenheit? Ebenso gut könnte die Ursache in einer zweiten im Räume weilenden Intelligenz zu suchen sein. Scharfe Skeptiker freilich dürften dennoch die telepathische Macht der Bewußtseinstiefen geltend machen. zuvor einige Winke bei astraler Hemmung des Tisches oder astraler Belästigung der Teilnehmer. von einer bestimmten Richtung wie ängstlich abrückte.kommen wir der Antwort näher auf die Frage: wo die Trennlinie liegt zwischen animistischen Geschehen und transzendentalen Manifestationen. gedanklich Bannstriche. an denen sich der Tisch besonders störrisch benimmt. Ganz so. hält man diese unter ihn. In äußerst . als sei eine Macht am Werke. 5. magisch hierzu Befähigter. Man kann dabei auf sehr hartnäckigen Widerstand stoßen. davor sich neigen. den Befehlen nicht mehr gehorchte. sich steigernd bis zu Übelkeit und Brechreiz. Auch das Verbrennen des Namens beschränke man auf Ausnahmefälle. die vielleicht nicht einmal absichtlich stört. angefangen von einem unangenehmen Empfinden in der Magengegend. Oft erlebte ich es. was zuweilen auch von sensitiven Zirkelteilnehmern verspürt wurde. insonderheit Glyphen. stoße man mit einer scharfen Klinge unterhalb der Platte oder in deren Umgebung einige Male kräftig durch die Luft. Die Manipulation wird. an Kraft verlor oder völlig zum Stillstand kam. Ist der den Bann ausübende Experimentator nicht mit in der Kette. den Namen zu verbrennen. als sei ein absolut böses Wesen am Tisch. Bei stärker Medialen traten an Hysterie grenzende Anfälle auf. Arme und Beine erlahmten spontan. Kraftzufuhr durch Magnetisieren. Schwächezustände. Bannmauern und Bannkreise. wie ich feststellen konnte. Ein Einwand. und kaum dürfte er auf seinem Platz verbleiben. welchen Eindruck dies auf den Tisch macht. also Reinigung der Aura durch demagnetisierende Striche. Falls sich einmal das Versuchsobjekt besonders ungebärdig aufführt. widerborstigen Wesenheit. daß der Tisch ohne ersichtlichen Grund plötzlich unruhig wurde. dann dürfte wohl einigermaßen die Gewähr gegeben sein. Vorsichtig wird erst eine Blattecke angezündet und beobachtet. unterstützt von suggestivem Zuspruch. unverständliches Zeug buchstabierte. stellt man die Flamme auf den Tisch. als ob eine Gegenkraft sich einmischte. Wirksam erweisen sich des weiteren Talismane. Möglicherweise ist es deren Strahlkraft an sich. bringe man eine brennende Kerze in dessen Nähe und heiße es. Bei ganz widerborstigem Verhalten. oder sie fielen in Trance. Erst in einem späteren Stadium der Versuche . wo es den Anschein hat. so schreiben wir diesen auf ein weißes Blatt Papier und drohen. Ohne Wissen der Kettenglieder ziehe ein Unbeteiligter. Astrale (?) Störungen Ehe wir weitergehen. denn noch wissen wir nicht. daß der Tisch sich unbeeinflußt bewegen kann.

Die Pendelkontrolle bestätigte den Hinweis des Tisches. Anstelle der einzelnen Namen können auch regelrechte Bannformeln treten. Über diese Art des Pendelns und dem dabei Erlebten. sie werden heftiger oder kommen zum Erliegen. Ecken. der andere zieht hinter ihm das Pentagramm. der Engeln wie der Sephiroth sinnvoll miteinander verbunden sind. 6. so beobachte man ihn eine Weile. was jedoch keinesfalls beweist. schlug der Pendel munter von einem Bein zum anderen. Derjenige. Gewöhnlich wechselt er bloß den ihm unbequem gewordenen Platz. Nicht mehr die bewußt eingesetzte Kraft des Experimentators soll siehe odische Bannung . nicht selten wütenden Ausschlägen Pendelstille ein. Um jederlei Suggestion von vornherein vorzubeugen. Wiewohl es freilich sehr gut möglich ist. wobei sich folgendes ergeben kann: Die Stärke der Ausschläge wechselt. nur wenn die Kraft des Magus ihr zu stark zu Leibe rückt. jetzt vielmehr gilt es. spricht dabei einen der kabbalistischen Gottesnamen mantrisch aus. Nun zu dem anscheinend astralbedrängten Versuchsobjekt. wo der hemmende Einfluß zu suchen war. Ebenso beeinflussen unter den Pendel gehaltene Glyphen. Winkel. Die Kraft der Symbole Schürfen wir noch tiefer. Das Verhalten des Pendels läßt zumindest darauf schließen. Schon das Pendeln gestattet magische Versuche. und dies in verschiedenen Zugrichtungen.hartnäckigen Fällen greife man zu exorzistischen Maßnahmen. daß der »Störenfried« nicht mehr im Zimmer sei. was jenseitigen Ursprunges sein könnte. um in dieser ungewohnten Höhe die störende Schwingung festzustellen30. entzieht sie sich diesen Attacken. Die Pendelausschläge gestatten auch auf Art und Geschlecht der »Intelligenz« zu schließen31. bei welcher Spitze des Pentagrammes mit dem Ziehen begonnen wurde. und zwar in der bereits bekannten Linienführung zum Zwecke des Schutzes und der Abwehr. Fast scheint es. wodurch die verschiedenartigen Ausschläge entstehen. ziehe man ein Pentagramm. je nachdem. für das kaum mehr das Unterbewußtsein zur Erklärung herangezogen werden kann. Schlägt der Pendel aus. daß dadurch neben einem vielleicht stattfindenden Eingriff seitens der Astralwelt ebenso wohl Veränderungen in der Aura des Pendlers einhergehen. 30 . In der Regel tritt nach anfänglich heftiger werdenden. wenn zwei sich in den Rollen teilen. So manches Mal sieht es direkt nach Spielen aus.der Zielstrebigkeit des Tisches einen Wall errichten. Zumeist zeigte es von selbst durch Hinneigen an. der das Pentagramm in der Luft mit kräftigen Strichen zeichnet. Nischen. auf einen Stuhl zu steigen. der eine pendelt. Allerdings wäre es denkbar. besonders das Zusammenwirken zwischen Pendel und Pentagramm. auch Sitzgelegenheiten schenke man besondere Aufmerksamkeit. als ob die angegriffene Intelligenz diesen magischen Manipulationen Widerstand entgegensetzt. Wie immer es sei. Bleibt er nicht von selber stehen. in Karl Spiesberger: >Der erfolgreiche Pendelpraktiker«. Hin und wieder mag es sogar nötig sein. wird stets im Rücken des Pendlers das Pentagramm gezogen. Nehmen wir wieder das Pentagramm. Zunächst den in der Magie sehr gebräuchlichen Namen Adonai. Vorteilhafter ist es. Unter den Tisch gehalten. Zur Kontrolle experimentiere man daher auch mit Pendel und Pentagramm ohne Tisch und allem. 31 Über diese Art des Pendelns und dem dabei Erlebten in Karl Spiesberger: »Der erfolgreiche Pendelpraktiker«. Oder man erweitere den Versuch. das Verhalten des Pendels bei den Tischrückversuchen verdient Beachtung. die in magischen Zeichen ruhende Mana. auch dies muß in Betracht gezogen werden.Kraft zu beweisen. daß der Pendel gewollt abgelenkt wird. darin die Namen Gottes.

Sie drehten einfach den Tisch in die hierfür passende Lage. Nun umgeben wir den Tisch mit mehreren Drudenfüßen. Hier ist es wie bei weiland Faust um seine Macht getan. Man zeichne den Fünfstern mit kräftigen Kreidestrichen auf den Boden. . Sehr findige »Intelligenzen« wandelten den Zauber der Abwehr in den der Anziehung um. 5. 4. den Befehl. In der Regel machte er vor der bannenden Spitze halt oder er rückte in entgegengesetzter Richtung aus. Nun soll er sich daraufstellen oder hinweggleiten. alle mit der einen Spitze ihm zugewandt. Selten nur erlebten wir es. Jetzt Pentagramm mit nur einer Spitze dem Tisch zugekehrt. die Hände leicht auf der Platte. 2. daß der Tisch über den aufrecht stehenden Drudenfuß ging. Vor den beiden Spitzen stehe der Tisch in mäßigem Abstand. Man gebe ihm. Beschädigung des Fünfsterns durch Unterbrechung einer seiner Linien. darüber zu gehen. Ist Vorstehendes zur Genüge erprobt.1. wird die Stellung der Pentagramme verschiedentlich verändert. Oft bedarf es dieser Aufforderung gar nicht. Jeder Schenkel sei ungefähr einen halben Meter lang. besonders wenn sich im Tisch ein dämonischer Einfluß geltend macht. 3.

dann zwinge man ihn. Ist eine »Wesenheit« so stark. dann verstärken wir einfach dessen Mana. . der so gleichzeitig als Name Gottes steht: oder Meine diesbezüglichen Versuche ergaben. wobei wir uns auch des Bannstriches bedienen: Scharf gilt es zu unterscheiden. Zusätzlich laden wir die Pentagramme mit starken eigenen Abwehrkräften. weiter jedoch nicht. was nicht unbedingt notwendig ist. Bestenfalls gelang es dem Tisch. Wir schreiben in seine Mitte den hebräischen Buchstaben Jod. inwieweit ein Symbol an sich wirkt und was es an Kraft von uns empfängt. Aufschlußreich ist es. Gelingt es dem Tisch. das Pentagramm zu überschreiten. Die entsprechende Glyphe wird immer nur die von uns eingepflanzten Schwingungen zerstören. sage man ihnen nie mehr über Art und Zweck des Versuches. den Unterschied festzustellen zwischen geschulten Magiern und nichtgeschulten Laien. Man lasse letztere Pentagramme auf den Boden zeichnen. daß dieser weise das Pentagramm an Stärke gewinnt. über die Spitzen zu kommen. nie aber die Macht des Symboles beeinträchtigen.6. den Weg. der Macht des Femsternes zu trotzen. den er genommen. 8. wiederum zurück zu geben. Um jedoch jede vorgefaßte Meinung auszuschalten. 7.

indem wir zwei Kategorien verwenden: 32 Entsprechendes Material hierüber in »Runenmagie« vom Verfasser. Oktogon. Heptagramm. zeichnen wir im folgenden verschiedene Symbole einzeln auf Pergamentstreifen und legen ein Zeichen nach dem ändern a) zuerst auf dem Boden. dessen Kraft späterhin potenziert werden kann durch Hinzufügung kabbalistischer Namen. vorzugsweise von Sonne und Saturn.Diese Art von Symbolmagie läßt sich nun füglich erweitern. wie das Möbel eilends dem Zeichen zustrebte oder energisch davon abrückte. beim zweiten keinem. bieten ein interessantes Betätigungsfeld. und zwar: Beim ersten Versuch ist das verwendete Symbol den Teilnehmern bekannt. wird das Sonnenkreuz zum sogenannten Satanskreuz. Ankh. Des weiteren das Gottheitssymbol. Beachtung schenke man auch den Runen. Es wird ohne vorherige Kenntnisnahme verdeckt aufgelegt. Ferner das leider zu satanischen Zwecken mißbrauchte Svastika. unterm Tisch. auch nicht dem Zirkelleiter. . Um von Fall zu Fall zu ermitteln.und Glyphenformen32. Doch selbst damit wollen wir es nicht bewenden lassen. Je nach der in dem Tische tätigen Kraft. von seiner Psykraft). Dreieck. b) nachfolgend auf die Platte des Tisches.Symbol in seinen beiden Drehrichtungen: Mit kleinen Strichen versehen. inwieweit das im Tisch agierende Agens auf die Kraft des Symboles an sich anspricht und wie weit es beeinflußt wird vom Unterbewußten her (vom Mana des Experimentators sozusagen. Lemniskate sowie die Symbole der Planeten. nicht zu vergessen Kreuz. Tau. jene drei mittels eines aufrechtstehenden Dreiecks verbundenen Kreise. den einzelnen und ihren Binde. Hexagramm. Wir gestalten die Versuche noch differenzierter. erlebten wir es.

denn zahllos sind die Variationen. Hier nur einige Hinweise. tritt nun noch deutlicher zutage: etwas im Tische unterscheidet scharf zwischen theonisch und dämonisch. Bei den durch Jahre angestellten Versuchen wurde diese stets wiederkehrende Beobachtung nur an wenigen Abenden zuschanden. selbst zu entscheiden. gezeichnet ohne jede Einstellung auf Bedeutung und Zweck. Nun mag es sich ergeben. das Symbol schlechthin. bis man ihn aus der fatalen Situation befreit. auf den Boden: und befehlen dem Tisch.1. es kann aber auch sein. Aus dieser Erwägung heraus gilt es mit möglichst vielen Namen zu operieren. Dahingestellt bleibe. ob sich bei jedem und jederzeit dieses rätselhafte Agens äußert. latein oder hebräisch. dem Vierbuchstabigen. sich darauf zu stellen. 7. soweit mir bekannt. mitunter sich wie feierlich vor diesem neigt.Was wird geschehen? Vielleicht wird er mit wildem Ruck seinem früheren Standort zustreben oder er verharrt bewegungslos. wohin er sich bewegen will. Symbole. präpariert nach allen Regeln der magischen Kunst (Aufladung mit Od. zu widmen: .so wenigstens schien es . wozu die Kenntnis der Kabbalah unerläßlich ist. Ein schier nie versiegendes Forschungsgebiet. noch nirgends im Zusammenhang mit Tischrückversuchen hingewiesen wurde. oder er rückt wie wütend aus. "Was sich schon bei den Symbolen ergeben hat. Nun stellen wir ihn kurzerhand auf den Namen. Man lasse den Tisch dreimal vor dem Gottesnamen sich verneigen. Jetzt schreiben wir gegenüber dem Gottesnamen einen Namen dämonischen Charakters: wobei wir aber dem Tische volle Freiheit lassen. Es kann vorkommen. Unter Umständen probiert er vielleicht des öfteren. Außerdem .repräsentiert nicht jeder Name für jedes »Wesen« dieselbe Kraft. . Vom tiefen Hinneigen bis zur wütenden entgegengesetzten Neigung kann man je nach sich kundtuender »Wesenheit« die verschiedensten Nuancen studieren. zumindest sind wir bei unseren Experimenten auf dieses Etwas gestoßen. bar aller Kraft.und Gedankenkräfte usw. 2. wo sich der Tisch einfach über alles setzte. daß der Tisch schnurstraks dem dämonischen Gegenpol zustrebt und wohlgefällig auf dem Namen verharrt. Besondere Sorgfalt ist dem hohen (den Juden auszusprechen nicht erlaubte) Tetragrammaton. um aber meist schleunigst wieder kehrtzumachen. daß der Tisch entweder spielend über den Namen gleitet. Die Namen der Kabbalah traten anstelle der Symbole oder wurden mit diesen kombiniert. wenigstens mit einem Bein auf die Schriftzeichen zu kommen. Wir schreiben den Gottesnamen ADONAI. Das ist angewandte Symbolmagie. auf die.). Beides beobachteten wir oft und oft. Die Kraft der Namen Und noch einen Schritt ging ich weiter. Ich spreche hier aus vielfältiger Erfahrung. Neben den Gottesnamen erprobe man die Namen der Sephiroth und die der Engeln. bei unseren Versuchen wenigstens war es so. dreimal vielleicht wie bestätigend auf den Boden klopft. Stark sensitiv Veranlagte verspüren hierbei einen merkbaren Kraftentzug. Widerstrebende »Intelligenzen« zwinge man durch magischen Befehl. beziehungsweise darüber zu schreiten. daß er wie schutzsuchend auf Adonai eilt.

»Gott dereinst zu schauen«. sofern er sein Hochziel. Mephistophiel usw. V. Vorerst jedoch verfahre man rein mechanisch und versuche sie sodann durch Entodung oder mittels Glyphen wirkungslos zu machen. Aller Wahrscheinlichkeit wird er im Zickzack wandeln. Ich habe dies des öfteren erprobt. Als Gegenspieler der Gottesnamen wählen wir die Namen: Luzifer. wenn sich der Tisch zur Not noch über ein Sigill oder einen Namen hinwegzusetzen vermag und man ihn durch weitere Charaktere oder Namen so lange schwächt. Astaroth.Du darfst nicht«. Ähnlich verstärkt man auf diese Weise die Kraft der Symbole. Um die in dem Namen schlummernde Manakraft unter Beweis zu stellen. H. Auch deren Siegel. wie sie sich in den Höllenzwängen und bei AGRIPPA VON NETTESHEIM vorfinden. wird derselbe ohne jede Einstellung auf eine beabsichtigte Wirkung niedergeschrieben. Marbuel. bis er vollends aktionsunfähig geworden ist. auch die Magischen Quadrate mit ihren diversen Verspannungen eignen sich für diese Versuche. (Zweifellos werden jetzt viele entsetzt von »Schwarzer Magie« sprechen.Jehova (Jahwe = Jahewe) = Jod He Van He = J. Zum Beispiel wird um das Pentagramm ein Gottesname geschrieben oder in die Spitzen eingefügt. = Die Vielfalt seines Ausdruckes gibt nicht durchweg einheitliche Resultate. Was aber kaum gelingen dürfte. Durch Zusammenfügung geeigneter Zeichen und Namen wird deren Kraft vermehrt. Ein Gutteil des Gelingens schwerer Experimente verdanke ich ihm. nicht aus dem Auge verliert!) Schreiben wir also abwechselnd auf der einen wie auf der anderen Seite theonische und dämonische Namen auf den Fußboden und gebieten wir dem Tisch geradenwegs hinüberzugehen. Wohl aber kann ein Name oder der odisch geladene Kreis durch Überschreiben wirkungslos werden: . Beelzebuth. doch für den nach Erkenntnis Strebenden gilt kein »Du sollst nicht . je nachdem die ihn treibende Kraft dem einen oder dem anderen Prinzip huldigt: Anstelle der Dämonennamen und Namen der Engel nehme man zwischendurch Siegel und Charaktere. Aziel. später freilich sollen Zeichen wie Namen mit dem eigenen magischen Influxus aufgeladen werden. H. was sich besonders dann zeigt. Wir werden uns noch im nächsten Abschnitt mit ihm zu beschäftigen haben. wie verschiedentlich festgestellt.

die sich nicht auf das »Wesen« bezog. daß wir es tatsächlich mit jenseitigen Wesen zu tun haben? Selbst jetzt noch werden viele im Verhalten des Tisches nichts weiter erblicken als nach außen projezierte Äußerungen der eigenen Seele. . ohne daß wir im Moment etwas von unserem Möbel forderten. bedarf es schlagender Argumente. Zettel. Die allerdings oft sehr.(Der zuerst geschriebene Name Adonai wird mit dem Namen Belial überdeckt. Um wenigstens eine physikalische Merkwürdigkeit unter Beweis zu stellen. Die Magie von Ton und Laut Solange beim Tischrücken das Versuchsobjekt noch mittels Muskelkraft bewegt werden kann. 8. andererseits durch »Aziel« zerstört. werden von diesem. sehr eigenartig anmuten. uns des Schwindels zu zeihen.werden die Zettel auch verdeckt aufgelegt! Sehr kommt es bei diesen Experimenten auf die betreffende »Wesenheit« an. Wir ließen ihn gewähren. um zu beweisen. Solche schicke man einfach weg. dreimal. Ein Beispiel: Wir experimentierten zu zweit mit einem leichten Tischchen.. Von den »Spielereien« mit Odstrichen. tief. durch Schütteln beseitigt. Auch das verläuft nicht immer so nach Wunsch. inmitten unserer Unterhaltung. auf den Tisch gelegt. die dem »Wesen« besonders zusagten. und mögen sie noch so frappierend anmuten. wirklich aus. solange werden Spötter. Notgedrungen müssen wir von »Wesenheiten«. was allerdings von den eigenen magischen Fähigkeiten abhängig ist. schwächen oder ganz aufheben. Bei Vorhalten der Zettel wird der Tisch so reagieren wie bei dem auf den Boden Geschriebenen. rückte der Tisch los. Erst ein Blick auf die Schreibtischplatte sagte alles: darauf lagen Zettel mit Namen. falls er das darauf Stehende ablehnt.allein reichen die aufgezeigten Teste. Die Hände ruhten darauf. können je nachdem. Symbolen. ähnlich den Hebeversuchen.wieder zur Testung des Unterbewußten . bei ihm nicht Zusagendem. Da. unsichtbare Kraftwälle lassen sich so im Räume errichten. Ignoranten und Besserwisser nicht müde werden. Namen und dergleichen sprechen wir lieber gar nicht. Zumeist aber wird er. Bei allen diesen Versuchen darf die auf der Platte ruhende Handkette den Tisch in seinen Äußerungen nicht behindern! Zettel untergelegt.. von dem Zettel abrücken. Man kann auch die Namen rein imaginär auf den Fußboden oder in der Luft schreiben. mit Namen oder Zeichen versehen.) Der magische Kreis einerseits durch »Adonai« verstärkt. seine Kraft steigern. Wir wußten uns sein Benehmen nicht zu erklären. beziehungsweise will mitmachen. Er steuerte dem Schreibtisch zu. Nicht jede eignet sich hierfür. machte davor halt und verneigte sich langsam. Selbstverständlich . von »Intelligenzen« sprechen .

das jedem noch so festen Druck der Hände trotzte. neigte sich. ein klobiges Ding. Sprich den Gottesnamen (wie bei allen Anrufungen üblich und vom Runenyoga sowie den Praktiken der Mantramistik her bekannt) langsam. zum Christentum übergetretener Jude. Merkwürdig nur. »da die bösen Geister nur bei solchen Anlässen Gehorsam leisteten. wie die »veschu Kabbala maschiit«. versuchte ich es im weiteren Verlauf der Experimente mit der Magie von Laut und Ton.mit der Einschränkung allerdings: nur wenn das »richtige* Wort gesprochen wurde! Dieses auf Grund kabbalistischer Studien entwickelte Verfahren bewährte sich hervorragend. SAMUEL FRIEDRICH BRENTZ. lasse beschwerte Tische »aufgehen«. Sie belasteten einen Tisch mit vier Zentner Steine und ließen außerdem noch mehrere Personen darauf steigen. Der Name Gottes werde hierbei nicht mißbraucht. die zur Verherrlichung Gottes dienten«33. versicherten aber: jeder von diesen bösen Geistern habe einen guten Engel zum Herrn.Was nützen die erstaunlichsten Teste. Nachdem die Studenten ein kabbalistisches Wort gesprochen hatten. sondern es sei die »Kraft Gottes«. ein metaphysisches ließ seine Vormacht ahnen. Noch vor dreihundert Jahren übten die Juden die Kunst des »Tischaufgehens«. ganz wie bei den Hebeversuchen. daß es in den meisten Okkultistenkreisen unbekannt zu sein scheint. Jüdische Studenten zeigten zu Fürth ihrem Gastgeber aus Dankbarkeit gleichfalls eine Probe ihrer magischen Kunst. beschuldigte um 1610 seine Glaubensgenossen der Zauberei durch »Tischaufgehen«. mantrisch. die darum wissen? Die Anweisung zu dieser Magie der Namen. beziehungsweise die Arme darauf stemmen.oder schweigen diejenigen. ein Beweis. CARL KIESEWETTER sprach hierüber 1893 im Rahmen eines Vertrages über die Entwicklungsgeschichte des Spiritismus. und diesen guten Engel riefen sie an.bis der Versuchsgegenstand in Bewegung gerät. Nicht Kischuph (Zauberei). den keiner der beliebten Einwände zu entkräften vermochte. Sichtbare. Nachdem es feststand. ARNOLD gegenüber gaben einige Juden die Hilfeleistungen von Dämonen zu. wenn es nicht gelingt. Alsbald schien ein physikalisches Gesetz durchbrochen zu sein. Merkwürdig ist nur. Wiederhole dies solange . Vermutlich wird der erste Abend 33 Carl Kiesewetter: »Die Entwicklungsgeschichte des Spiritismus von der Urzeit bis zur Gegenwart« . Ein aus Osterburg gebürtiger. er hob sich auf Befehl. hob sich der Tisch in die Luft und senkte sich kraft desselben Wortes wieder auf den Boden. Lediglich ein Bericht aus einer alten Chronik bestätigte mir nachträglich unsere magische Arbeitsmethode. könnte ungefähr so lauten: Nach dem üblichen Kettenschluß befehle dem Tisch oder der im Räume weilenden »Intelligenz« im Namen von Adonai sich zu manifestieren. wie ich sie bewerkstelligte.anfangs vielleicht eine Stunde und mehr . neue Wege zu suchen. Dieser Umstand veranlaßte mich. daß der Tisch magischen Einflüssen zugänglich ist. für deren Echtheit noch so große Wahrscheinlichkeit zeugt. jede Art von Beeinflussung auszuschalten. handgreifliche Tatsachen bekräftigten es unwiderleglicht Hier stand ein Tisch. die praktische Kabbala. von denen ich damals allerdings noch nichts wußte. behauptet DSALMAN ZEBI. um schwere Objekte zu beleben. Empirisch war der Beweis hierzu erbracht. Dies aber ist notwendig. In einer fünf Jahre später erschienenen Gegenschrift des Juden DSALMAN ZEBI wird das Tischaufgehen keineswegs geleugnet. bestritten jedoch wird die Anschuldigung. lehre. Des weiteren berichtet KIESEWETTER von dem Astronom CHRISTOPH ARNOLD. der im Jahre 1674 in einem Brief ebenfalls ein solches »Tischaufgehen« erwähnt. Geheimkundige Juden. stapfte durch das Zimmer. daß die okkultistische Forschung diesen Fingerzeig KIESEWETTERS bisher unbeachtet gelassen hat . sollen weit Unglaublicheres zustande gebracht haben. sollen die Tischrückversuche jedermann restlos überzeugen. Kabbalisten. schien spürbar an Gewicht zu verlieren . sich hierbei der Hilfe der Elementargeister zu bedienen. Nur selten aber verfügt ein Forscher über geeignete Zirkelglieder.

so. Das Möbel rührte sich an manchen Versuchsabenden nicht vom Fleck. Die dynamische Kraft des Namens ist keine einheitliche! Der Hauptinfluxus ging aus . Naturgeister am Werke waren. so daß wir uns gezwungen sahen. Ohne Hinzuziehung immer neuer Prinzipien ging es ganz einfach nicht. den Namen Satan hingegen mied. wir mußten eine Vielfalt von Wesenheiten gelten lassen.vom ersten Hei. Kaum erdacht. Wohl oder übel. die Ursache des magischen Tischphänomens auf einfache. daß das wuchtige Versuchsobjekt von jenseitigen Intelligenzen dirigiert wurde. wie es sich nachträglich herausstellte. Das vornehmste Augenmerk jedoch gelte dem geheimnisvollen. V. war diese Hypothese schon erschüttert. Was lag näher als zu schlußfolgern: Laut Vibrationen steigern die odische Schwingung und verstärken dadurch den in der Kette kreisenden Strom.kaum voll befriedigen. Selbst Prinzipien versunkener Kulturkreise mußten herangezogen werden. daß der Tisch sich ohne weiteres auf Luzifer stellte. das andere mehr jenem verbunden. Zwischendurch versagten sämtliche der bisher ermittelten Rufformen. erst beim Ertönen des langgezogenen I kam Leben in das schwere Möbelstück. Wir mußten von vornherein mit gegenpolaren intelligenten Kräften rechnen.wie wir ungezählte Male bei stets gleichbleibender Gesetzmäßigkeit konstatierten . Elohim Gibbor usw. Die zahlreichen Versager zwangen dazu. H. Doch nicht das He war anscheinend der Verursacher. Die Macht der verschiedenen Prinzipien Schon bei den Versuchen mit geschriebenen Namen und mit Symbolen zeigte sich eine polare Zweiung in theonisch und dämonisch. Gleichgültigkeit. die sich dem Chrestosprinzip unterstellt hatten. und zwar von Wesenheiten verschiedenen Charakters. Diese Lautverbindung läßt sich mantrisch besonders gut gestalten. So schien es beispielsweise Intelligenzen zu geben.Hei nie so machtvoll. Bereits hier machten sich Abweichungen geltend. da. denn streng unterschied der Tisch zwischen dämonisch und theonisch. versagte mitunter deren Kraft ganz und gar. Mehr noch mußte ins Detail gegangen werden. »natürliche« Weise erklären zu können. Wie es sich immer wieder zeigte. Befremdenderweise erwies sich das Schluß. Bald aber erwies sich diese Begriffsbildung als noch zu summarisch. nicht selten sogar strikte Ablehnung. H. Die neue Theorie erklärte Fehlschläge wie Erfolge. Die bekanntesten: Sadai. Das eine »Wesen« fühlte sich mehr zu diesem Gottesnamen hingezogen. Was bei früheren Experimenten Erstaunliches gezeitigt hatte. Die Kabbalah bietet reichliches Material. Allein noch eine andere Merkwürdigkeit ergab sich bei diesen Experimenten. geheiligten J. mit der ich frappante Fakten erzielte. die wieder ganz anders behandelt werden wollten. So konnte es vorkommen. Obschon den verschiedenen Lauten eine gewisse Macht über den Tisch nicht abgesprochen werden konnte. als scheine Satan die niedere. Luzifer die höhere Oktave . als Jod He Vau He oder in dieser Vokalisierung: JUD HEI WOOW HEI. beziehungsweise es verstärkte sich deren Intensität. jedoch nur bei richtiger kabbalistischer Ansprache. Versuche es mit anderen Namen. In der Hauptsache traten hier die ersten Bewegungen des Tisches auf. Anfangs glaubte ich. Insbesonders zwischen Satan und Luzifer unterschieden manche scharf. hatte es den Anschein. während andere dagegen rebellierten. die Arbeitshypothese zu ergänzen und die Möglichkeit eines Beteiligtseins jenseitiger Wesenheiten einzukalkulieren. blieb mit einemmal ohne jede Wirkung. Wieder andere gehorchten der saturnischen Machtsphäre oder rein diabolischen Wirkkräften. Ganz ähnlich bei den dämonischen Namensfaktoren: sichtliches Hinwenden. 9. Ehie.

von den dienstbaren Geistern der Luft Talefo. Hier bedarf es eines anderen Modus der Rufung. Zum Beispiel: »Im Namen des Sonnen-Logos.Demiurgen. mochte sie hundertmal die richtige sein! Es kann mitunter vorkommen. Mit Satan fühlten sich in der Regel nur Verkörperungen der niedersten Schwingung wesenseins. Allein es ist nicht durchweg vonnöten. Sie gehorchen im Namen des Erdgeistes.Chrestos = Christus = Jesus (der) Christus. Ferner nenne man in Verbindung mit der Lautmagie zugleich das von der »Intelligenz« erwählte planetarische Prinzip. Wieder ein Argument mehr gegen die alleinige Wirksamkeit der Lautmagie. im Namen von Aratron. im Namen der Urmütter.. ziehe man die dazugehörenden Gottes-. Trotz noch so konzentriert gesprochener Zitation dieses oder jenes Mitarbeiters blieb diese völlig wirkungslos.und Dämonennamen heran. indes noch so lautmagisches Rezitieren der nicht zu sagenden keinerlei Resultate ergibt. selbst bei den schwersten Objekten nicht. Wirkungsvoll von den Urmüttern erwiesen sich die Namen Isis und Nahema.»Im Namen des Mars. »Astralschwingungen« mit stark sexuellem Einschlag beispielsweise gehorchen weit lieber im Namen der Urmütter. Man zeichne einfach Symbole und Charaktere der einzelnen Planeten auf den Boden und beobachte das Verhalten des Tisches.Oder gibt es noch weitere Prinzipien. Engel. Abschnitt fung der Elementargeister«. auch »SaturnDemiurgen«).Prinzip. Eine weitere Gruppe der »astralen« Mitarbeiter unterstand ihrer Reaktion gemäß dem planetarischen Prinzip. bei denen sich offenkundig ein Aufwärtsstreben zeigte. im Namen der heiligen Dreizahl. im Namen des großen Pan.. obwohl damit die Möglichkeit ihrer Rufung noch lange nicht erschöpft ist. auf diese Weise. im Namen des sie beherrschenden Elementes. Viele »Intelligenzen« unterstellten sich dem Chrestos. daß anscheinend keinerlei Magie von Ton und Laut fruchtet. Ulachor. Sollte etwa keine »Wesenheit« zur Stelle sein? .) gebiete ich dir.des negativen Prinzips zu sein.: »Im Namen des Saturn-Logos«. Hier galt die Gleichung: Sonne = Sonnen-Logos = Sonnen.auf die Persönlichkeit des Experimentators an. Sytry. Bei einer dem Saturn unterstehenden Wesenheit lautet die Formel etwa: »Im Namen des heiligen Saturnus (bzw. den Tisch zu bewegen!« Dies ist eine einfache wie oftmals schon bewährte Formel. Ist das erwählte Gestirn bekannt. Bei einigem Verständnis lassen sich unschwer weitere kraftmehrende Potenzen einbauen. Wohokoi. im Namen der über sie gesetzten Elementargeister34. Gohor. in deren Namen verschiedene »Intelligenzen« gerufen werden wollen? So scheint es tatsächlich. auch die entsprechende Sephira sowie die Zahl des Planeten. Puneho.« . Ferner seien aus der stattlichen Zahl genannt: Caymas. sein Quadrat und dessen Verspannungen und seine Charaktere. von denen der Erde Foray.. Von deren richtigem Erkennen hängt der Erfolg ab. Nicht zu vergessen die verschiedenen Kategorien der Naturgeister. In ersterem Falle (Sonnen-Logos) läßt sich das Christusprinzip sinngemäß einfügen. Kuwor und Paymon. Orias. Und noch eins: bei den Tischrückversuchen kommt es .. Zumindest reagierte eine Anzahl »dämonischer Intelligenzen«. im Namen des Hüters. Zuweilen genügt einfaches Sprechen der richtigen Formel vollauf. Durch Fragestellung oder noch besser auf handgreifliche Art kann dies ermittelt werden.« usw. Alphur 34 Karl Spiesberger: »Elementargeister — Naturgeister«. die mantrische Zitation beizubehalten. . wie wir sie von AGRIPPA VON NETTESHEIM her kennen. im Namen von Cassiel (usw.im Gegensatz zu den Hebeversuchen .

zwischen den Zeilen zu lesen weiß. Nin-a. dürfte von selbst dahinterkommen. die Kraft der alten »Götter« scheint noch zu leben.assyrischen und anderen Prinzipien zu wiederholten Malen bestätigten. Elohim der Ägypter. Luftgeister immer auf: »Sylphe verschwinde«. und so fort. der Sonne). Elohim der Philister. Elohim Esaus. Falegoi (Wasserelement). der sich auch zur Entlassung eignet. die schwere und schwerste Tische meistert. . wieder genau der Zeile entsprechend.Marduk. tibetische und so fort. Die Zitation der letzten Strophe brachte den Tisch zum Stillstand. bestimmte Runen bevorzugten. wie stark die Runen auf den Tisch einzuwirken vermochten.zur (Herrin der angeschwollenen Gewässer). Auch die Rezitation von Gedichten. Wogoros. Elohim der Moabs. »Feuerwesen«. Stark an Kraft und Wirkung erwiesen sich: Ea. gleichfalls eine Bezeichnung für den Gott des Mondes. Mit Rücksicht darauf duldete er notfalls ein ihm antipathisches Tier mit auf der Platte. Sukkus (Istar). Ninki-gal (assyrisch: Nin-birutu. Silik-mulukhi (assyrisch: Maraduk). Bagavad Gita. ihrem Element entsprechend. Zumeist waren »Naturgeister« tätig.(Feuerelement). die Seirim. usw. dem Guten. Auch das Pantheon versunkener Kulturkreise hat anscheinend seine Macht noch nicht eingebüßt. Wer im Handbuch für Runenkunde. enthalten in meiner Novelle »Albin Udos Wandlung«. Mit der Zeit wird der Tisch zu einem vorzüglichen Instrument. magische Kraftpotenzen aufzuspüren.Baal. welche Runen herangezogen wurden. Ganz allgemein erwiesen sich stark die Rune Is und Man. Sylphe!« »Verschwinde in Flammen. Beim Sprechen der ersten Strophe reagierte bei mir der Tisch stets auf die das »Wesen« betreffende Zeile. Sonnen.Parra. Auf Mond und Isis ansprechende »Intelligenzen« hatten Vorliebe für Katzenfiguren. Baal Peor. i Zyboleth. Kaum der Erwähnung bedarf es wohl. dem alle Götter entsprossen. Gebeten. Auf immer neue Prinzipien stößt man. Eworkay. auch Allat). Ilu Davkinu (akkadisch: Dingira). Sin (Gott des Mondes. Baal Sebub (oder Baal Sewuw) und Dagon. auch Eni-zuna genannt). Amon. Wiederum war es nicht gleichgültig. Sogar Spuren von Totemismus waren zu erkennen. indische. wie erstaunlich nuanciert der Tisch auf die einzelnen Stellen einging. griechische. El Ha Es. bewies. zitiere man den »Spruch der Vier» aus Goethes Faust.Noch eine Art von Magie gibt es. Erdgeister auf: »Kobold sieh mühen«. In meiner zur Zeit noch im Manuskript vorliegenden Novelle »Ilomea« ist ziemlich durchsichtig die Praxis . »Erdwesen« oft die Urrune. in »Runenmagie«. Ystowe. über die aber hier nichts gesagt werden kann. von Stellen aus heiligen Büchern wie Bibel. wie Experimente mit akkadisch. Geist des Utu (Sarnas. vermied aber bei seinem Lieblingstier jede zu starke Bewegung. Schon das Singen der Runen bei Bildung der Kette beschleunigte das Eintreten der Tischteste. um ein Herunterfallen zu vermeiden. die ihm nicht zusagten. »Luftgeister« verließen das Objekt bei: Leucht in Meteorenschöne. Elohims der Edomiter. Mondbezüglich ist ferner Nannar. Ein den Tisch ungemein kräftigendes Zeichen war: Es bezieht sich auf Ilu. i Wolgor. die. Ebenso blieben die Elohims der Alten nicht wirkungslos. Besonders ein stark luziferisches Gedicht: »Dem Bruder im nächtigen Schweigen«.chaldäisch. Salamander«. Elohim der Hebräer. Unweigerlich schüttelte der Tisch diejenigen Tierfiguren ab. Genannt seien folgende: Jahwe. Sin läßt sich auch mit mondmagischen Faktoren kombinieren. erweisen sich unter Umständen von Vorteil. Um die Elementarzugehörigkeit eines sich meldenden »Naturgeistes« festzustellen. dem Einen.

Kraft erst beseelt die an Wort und Zeichen gebundenen Kräfte. die eigene Unwissenheit. reagierte der Tisch meist wunschgemäß. ein neuer homo divinans ist im Werden. sein unterbewußter Einfluß. besonders wenn dieser sich in Trance befindet. Näheres in Karl Spiesberger: »Elementargeister — Naturgeister«. Die Ergebnisse drängen dazu.weiterhin alles Magische belächeln.« Ungeahnte Versuchsmöglichkeiten erschließen sich. da die magische Operation nur dann glückt . das magische Element bei der Erforschung der letzten Rätsel mit einzubeziehen. Auch hierfür liegen Beweise von ernstzunehmenden Forschern vor36.vermerkt. die Manifestationen hervorruft. der die Dinge zu beseelen weiß. Elementargeister: durchweg aber Bewohner der niederen jenseitigen Welten. Dämone aller möglichen Grade. Was nun die sich meldenden »Intelligenzen« anbelangt. sprachen die anderen sie. Daß eine Veranlagung bei den magischen Tischrückversuchen vonnöten ist.viele Versuche bewiesen es -. Entweder es sind Projektionen des Unterbewußtseins. das eigene Unvermögen propagieren. Mag der homa faber . dürfte der schon erwähnte Umstand erhärten: Sprach ich die magischen Worte. gemäß dem alten Spruch: »Nur der ist ein Magier. Die empirischen Resultate und die sich daraus ableitenden Schlußfolgerungen dürften nicht nur die Konturen des okkulten Weltbildes schärfer zeichnen. Nicht ausgeschlossen ferner ist es. Besonders die Elementargeister sollen beim Tischrücken ihre Hand im Spiele haben35. jedoch sind die Betreffenden als magisch geschult zu bezeichnen. was sie zu sein vorgeben: entkörperte Menschen. hieße nach alledem. schwere Versuchsgegenstände dagegen setzen ganz bestimmte Manipulationen voraus. gelingt es unter dem Druck des Beweismaterials. 36 Karl Spiesberger: »Die Aura des Menschen«. Demzufolge wäre der amtierende Magus eine Art von Katalysator. Verständlicherweise wird der rationalistisch eingestellte Wissenschaftler mit der Sache nichts zu tun haben wollen. daß wir es hier mit einem physikalischen Phänomen zu tun haben. seine ihm innewohnende Mana. so kann man hier natürlich sehr verschiedener Ansicht sein. verharrte er unbeweglich. Jedenfalls hat die Praxis zu Genüge bewiesen . Abschnitt »Welchem verhängnisvollen Irrtum Spiritisten verfallen«.der entgottete Maschinenmensch . oder sie sind tatsächlich das. zu keiner Zeit noch war das Magische im Menschen tot. Wohl nicht allzu viele sind zur Zeit befähigt. den Weg der magischen Forschung mit Aussicht auf Erfolg zu beschreiten. die uns die transzendente Seite der Natur erschließen hilft. keinesfalls jedoch Angehörige der Devachanebene oder gar eines noch höheren Daseinsplanes. und es wird nie sterben. Nur bei ganz wenigen Versuchen allerdings gehorchte der Tisch auch anderen Teilnehmern. Nie. sie werden auch an der exakten Tatsachen weit bedenklich rütteln. obzwar keiner der Beteiligten es an Willensanspannung und Konzentration fehlen ließ. mit kleinen Objekten läßt sich jederzeit erfolgreich operieren. ja selbst der aufgeschlossene Parapsychologe dürfte ohne gründliches magisches Studium . Seite 97 »Physikalische Teste«. hervorgebracht durch magische Manipulation. 35 . wobei der übliche Kettenschluß vollauf genügt. Die magische Forschung rundweg ins Reich menschlichen Aberglaubens. rätselhafter noch als die Hebeversuche. mag die Menschheit zuzeiten noch so tief im Schlamme materialistischer Entartung waten.und mögen wir noch soviel Hypothetisches abstreichen -. menschlicher Verwirrung zu verweisen. Nie ist hierbei mit Sicherheit auf Erfolg zu rechnen.was mit harter Arbeit am eigenen Ich verbunden ist -kaum von der Stelle kommen. daß der Fluidalleib eines der Teilnehmer. Magie als exakte empirische Wissenschaft anzusprechen. Klar ist auch erwiesen. wenn sie in Einklang stehen mit der gerade anwesenden »Intelligenz«.

wo das Medium rein vom Unbewußten her handelt. der nachzuspüren es sich wohl der Mühe lohnt. Sehr kompliziert sind jene Fälle. sei es in der Kunst oder sonstwo. in Trance befindlich. Dank der herrschenden Dunkelheit vermochte keiner der Versuchsteilnehmer deren Umrisse wahrzunehmen. Abwehrend streckte ich meine Hand in diese Richtung. Das Medium. das Wesen stocke und blicke auf meine erhobene Rechte. Psychotherapeutische Durchleuchtung der Medien ersparte manche mißliche Enttäuschung. der Medizinalrat SCHINDLER: »Das oft verlachte Tischrücken wird der Weg werden. seine Sensitivität zu steigern. allen Aberglauben zu tilgen. Darum sollte der metaphysische Forscher versuchen. aus unerklärlichen Gründen sich aus seiner Starre lösend. Das übel berüchtigte Tischrücken . der Medien entraten.ein Wort. mit mehr oder weniger gutem Durchschnitt fürlieb zu nehmen. wobei materielle Vorteile. erst bis ich sie am eigenen Leibe verspürt hatte und andere Übende . Im folgenden bedarf es fast durchweg geeigneter Mittler. Sagte nicht schon 1857 ein Gelehrter. seine psycho-magischen Fähigkeiten zu erwecken. obzwar diese schon bei den Tischrückversuchen die Arbeit um manches erleichtern helfen. wie etwa in folgendem: Ein Medium. Spiesberger: »Auf den Spuren der Seherin. Sofern es nur gelingt. Sopp und K. Die meisten Experimentatoren sehen sich gezwungen. Wenigen Forschern nur war es vergönnt . er weiß um die autonome Rolle jener Seelentriebe.« . deren Aussagen sich besser überprüfen lassen. nebenbei mit sich selbst zu experimentieren. Gewiß erfordert dies viel Zeit und Geduld.Auf alle Fälle aber wirkt ein simpler Tisch. Den ehrlich Suchenden wird solch ein Erlebnis nachdenklich stimmen. Das Medium jedoch atmete sofort erleichtert auf und versicherte. Nur Selbsterlebtes führt zu unerschütterlicher Gewißheit. daß sich hier eine noch unerforschte Naturkraft ankündet. Die Geängstigte beschrieb genau den Standort der angeblichen Intelligenz. die tiefsten Probleme der Menschnatur zu lösen. änderte ich meine bisherige Einstellung. allein erheischt die Erlangung irgendeiner Fertigkeit. Dem Tiefenpsychologen leuchtet dies ein. bei der sich die ganze Skala der okkulten Phänomenologie abspielte37. Vertrautsein mit der magischen Arbeitsweise erleichtert in vielem die Medienkontrolle. Unbemerkt von den Übrigen zog ich in der Luft das Pentagramm. Laute sein Urteil wie immer auch. Begnadete Medien sind nicht minder selten als die Genies in Kunst und Wissenschaft. wird er die Tatsache gelten lassen müssen. das jeder Gelehrte sich heute noch auszusprechen scheut — wird dereinst für den Philosophen wie den Psychologen die größten Probleme deuten helfen.wie etwa einem JUSTINUS KERNER . fühlte sich von einem Wesen bedroht. Ganz läßt sich natürlich nie die Gefahrenquelle des mitagierenden Unbewußten beseitigen. Lange wurde von mir die Kraft der Runen angezweifelt. jeden Betrugsverdacht glaubhaft zu entkräften. Die Erfahrungen anderer Forscher festigen das eigene Fundament.eine Sensitive studieren zu dürfen. Akademische Grade allein tun es nicht. immer noch 37 Justinus Kerner: »Die Seherin von Prevorst« sowie E. nicht gleichfalls große Mühe? Natürlich muß eine Begabung hierfür vorhanden sein. instruktiver als Bände theoretisierender okkultistischer Literatur. mehr noch die Geltungssucht hintergründig wirken. Zu oft nur wird Mediumschaft vorgetäuscht.unabhängig voneinander! gleicherweise davon berichteten. Leider ist die Medienfrage das Sorgenkind des parapsychischen Forschers.« PSYCHISCHE PHÄNOMENE Medienfrage und grenzwissenschaftliche Forschung Bisher konnten wir der Sensitiven. aber auch manches als Aberglauben Verlachte wieder einzureihen in die naturgemäßen Vorgänge einer magisch-schöpferischen Tätigkeit des Menschengeistes.

jenes Teiles bekanntlich. Alsbald schnellte der Tisch hoch. mit dem wir denken und wollen. die sofort daraufhin einsetzten. schrieb sie einer dunklen. sondern eine zusammengesetzte Schwingungsform. Fluidalleib gehören gewissermaßen zur Grundstruktur des Menschen und sind an sich kein Getrenntes. Spiegelmagie betrieb. Eine »unsterbliche Seele«. die Kräfte. Echte Medien werden sich eher magischen Könnern als akademischen Laien zur Verfügung stellen. Allein auch rein subjektive Erfahrungen . Nicht die Frage nach dem akademischen Grad ist ausschlaggebend. welcher Schulung. obgleich sie vorwiegend Medium war. abseits sitzende Dame jedoch. Auch Madame BLAVATZKY soll Verursacherin von Manifestationen gewesen sein. Die Seherin von Prevorst konnte es.Aura . Eines dürfen wir nicht außer acht lassen: Medien sind meist willenlose Werkzeuge unbekannter Gewalten. die wiederum im Metaphysischen wurzelt. Der grenzwissenschaftliche Forscher warte also weniger auf den Zufall. was ich damit bezweckte. auf den wir noch zu sprechen kommen. Ohne Astral. sondern er strebe lieber danach. durchweg Laien. sogleich: »Es weicht!« -In einem anderen Kreise erprobte ich Zeichen und Namen. Eine alte. welchen Übungen er sich unterzogen hat und weiter unterzieht. die man sonst den Geistern zuschreibt. So mühten sich einige leidlich sensitive Personen vergebens mit einem nicht allzu schweren Möbel. hatte für das für die anderen sonderbare Verhalten des Tisches stets eine Erklärung. Der Fluidalkörper als solcher ist keine einfache. Hierin liegt eine große Gefahr. Und sie hatte recht. hatten keine Ahnung. Nicht immer kann alles rundweg mit Autosuggestion abgetan werden. Je mehr der Erforscher der Grenzgebiete seine Übersinne aktiviert.mit geschlossenen Augen und im Tranceschlaf. mit ihrem Sitz »Nirgendwo« im . obzwar auch der magische Weg seine Tücken hat.und Astralleib sowie das mentale Prinzip. wichtiger vielmehr ist es. Schuld gab sie meinen magischen Manipulationen. Handgreifliche Beweise sind immer die überzeugendsten. ohne es zu wissen. Zwei Kraftfelder ergänzen sich somit harmonisch. zu beherrschen und zu erforschen. weil die ihn beherrschende Intelligenz den Raum verlassen habe.Fluidalleib Od. sind Sender und Empfänger gut aufeinander abgestimmt. Der Magus hingegen ist bemüht. I. die an dem Experiment nicht teilnahm. die er durch sein Tun entfesselt.besonders wenn unabhängig davon andere Forscher Analoges berichten . sagte sie gelassen. wachen kritischen Sinnes magisch zu wirken. bösen Wesenheit zu. worauf ich saß. Die heftigen Bewegungen. Ihr vollauf berechtigter Widerwille gegenüber okkultistischer Dilletanten erhält dann keine Nahrung mehr. Mitunter vermag magischer Zwang mehr als Durchschnittsmedialitä Die Tische beweisen es. als er. Ausgangspunkt der parapsychischen Forschung Od .und Mentalleib wäre ein ichbewußtes Fortleben nach dem leiblichen Tode auf astralem Plane unvorstellbar. Das Od durchflutet die Aura. Jetzt stehe der Tisch still. die Aura wiederum ist nur ein Teil des Fluidalleibes.und sei diese Realität »bloß« die Realität einer anders gearteten Bewußtseinswelt. Aura. desto reichere Erfahrungen im Transzendentalen werden ihm zuteil. Hierher gehört die Vision jenes Mannes. Sie umfaßt Äther. Die Gefahr ist hier wesentlich geringer. Probehalber setzte ich mich inmitten der Kette auf die Tischplatte und wirkte magisch auf das störrische Objekt ein. Eine Erklärung. der über den physischen Körper hinausragt. Die Zirkelteilnehmer. Psychologen JUNGscher Prägung werden sicher ihre Archetypen ins Treffen führen.haben Anspruch als real zu gelten . der ihm möglicherweise eine brauchbare Versuchsperson in den Weg führt. Die Schau der alten Dame stand tatsächlich in vollem Einklang mit dem von ihr kritisierten Praktiken und dem daraus resultierenden Verhalten des Tisches. Mit erstaunlichem Kraftaufwand hob er ausgerechnet den Teil.

daß sich ein wirklich fortschrittlich denkender Dialektiker zum Spiritualisten. Nun. den psychischen Bereichen angehörenden Disziplin versuchen. Die Priorität auf diesem seither so wenig begangenen Gebiet gebührt unbestritten drei Pionieren. sofern man ihm mit naturwissenschaftlicher Exaktheit die metaphysische Wesensseite des Menschen beweist. mit dem weder der metaphysische noch der rationalistische Forscher etwas anzufangen vermögen. In zwei seit Jahren vergriffenen Bänden39 haben sie ihre Erfahrungen niedergelegt. daß durch Bekehrungsversuche konfessionellen Charakters aus einem eingefleischten Materialisten ein Christ oder sonst ein Gläubiger wird (was mir gar nicht so wünschenswert erscheint). deren bahnbrechende Versuche . ebenso wesentliche Punkte aus dem REiCHENBACHschen Erfahrungsgut. Schließlich geht es ja auch darum. an dem ihr Weltbild krankt. ohne gleich mit dem schwersten Geschütz. das nicht nur dem menschlichen. erfahrene Okkultisten wissen. zum Esoteriker entwickelt. die nicht der Logik entbehrt und durchaus berechtigt erscheint. in absehbarer Zeit mit einem Materialisationsmedium zu arbeiten. ist ein zu verwaschener Begriff. die uns den Weg dahin bahnten: REICHENBACH . Schwerlich. so muß sich dieses Etwas bereits im lebenden Menschen befinden. Nicht so allgemein bekannt in den Kreisen okkultistisch Interessierter sind bedauerlicherweise die Franzosen ALBERT DE ROCHAS und HECTOR DURVILLE. der Materialisation aufzufahren. ganz besonders schön an Magneten und Kristallen. noch lange über die gesunde Vernunft zu dominieren. hat bloßes gläubiges Hinnehmen von Nichtzubeweisendem wenig Aussicht. Aura und Fluidalleib.das menschliche Empfindungsvermögen auszuscheiden und den Fluidalleib vom physischen Körper zu trennen — klar bewiesen haben. sondern sich ebensowohl an Anorganischem beobachten läßt. Da wir ohnehin kaum in der glücklichen Lage sein dürften. die Quintessenz ihrer Forschungsergebnisse aufzunehmen. wieso ein Phänomen wie EINER NIELSEN38 von Seiten der offiziellen Wissenschaft keinerlei Beachtung gefunden hat. wie Sensitive versichern.doch ist es nicht von der Hand zu weisen. Eine Forderung. den Aufgeschlossenen unter den Rationalisten (die ihre Weltschau ebensowenig befriedigt wie die Suchenden im religiösen Lager ihr Glaube) den Kardinalfehler aufzuzeigen. Ich war bemüht. de Rochas: »Die Ausscheidung des Empfindungsvermögens« sowie H. Wiederholt sei: mit naturwissenschaftlicher Exaktheit. in meiner Studie: »Die Aura des Menschen«. Die Frage lautet kurz und bündig: Was vom Menschen lebt nach dessen physischem Ableben weiter? Oder man kann es auch so formulieren: Sofern etwas von uns weiterexistiert. eben mit der Nachentdeckung von Od. ist er doch aufs engste verknüpft mit dem OD. geht es doch beiden um eine konkrete Feststellung. Der Name REICHENBACH ist jedem Okkultisten längst zum Begriff geworden. unkontrollierbaren Glauben pochen. um so zur Nachentdeckung ihrer Forschungen Dr. wo eine Entdeckung. Obzwar die Materialisation der schlagendste Beweis wäre und es unverständlich ist. unwiderleglich aufzuzeigen. so wollen wir diesen gewiß interessantesten Forschungszweig einstweilen wenigstens beiseite lassen und unser Glück nach den Hebe. sich demnach auf dem Wege des Experimentes erfassen lassen.ROCHAS . eine Erfindung die andere jagt.und Tischrückversuchen mit einer höchst aufschlußreichen. jenem Agens. Im Zeitalter des Raumfluges. mögen immerhin weite Kreise auf altüberkommenen. Durville: »Der Fluidalkörper des lebenden Menschen«.Körper und ihrem dereinstigen Aufenthaltsort »drüben in der Ewigkeit«. 39 38 . daß dies durchaus im Bereich des Möglichen liegt. tierischen und pflanzlichen Organismus entströmt. A.DURVILLE. daß die esoterische Lehre von den feinstofflichen Prinzipien der Menschnatur sowie die Möglichkeit einer magischen Beeinflussung und Behexung keineswegs Ausgeburt kranker Gehirne ist.. Ob so etwas möglich ist? wird man fragen. Hans Gerloff: »Die Phantome von Kopenhagen«.

daß die Schau der verschiedenen Versuchspersonen in den Grundzügen übereinstimmte. Durchweg ergaben sich höchstens Unterschiede des Wahrnehmungsgrades. Mögen weiterhin Unbelehrbare die Realität des von den Sensitiven Wahrgenommenen bestreiten und als rein subjektives Erlebnis und daher als sehr anfechtbar abtun . die den Eindruck von warmer bewegter Luft erweckt. Womit bewiesen war: schmerzempfindlich im eigentlichen Sinne ist nicht der physische Körper. Ihm gelang durch entsprechende magnetische Strichführung das Empfindungsvermögen bei seinen Sensitiven nach außerhalb des Körpers zu verlegen. Entweder die Versuchsperson reagiert auf das Odlicht. Welcher Art waren nun die Entdeckungen des Dreigestirns REICHENBACH . mittel oder stark sensitiv veranlagt. so den Leib in zwei Pole scheidend. weil wir hier den ersten real wahrnehmbaren Ansatzpunkt einer Aura vorfinden. dessen Vorkommen uns besonders beim Menschen interessiert. befähigt. Die Nerven registrierten den Eingriff nicht! Anders aber. in zwei leuchtende Schwingungsfelder.im Laufe seiner Forschertätigkeit lernte REICHENBACH Hunderte (!) kennen . oder sie sieht wie jeder andere Nichtsensitive eben nicht.ROCHAS DURVILLE. farblos. vorwiegend rötlich die linke. in dem es so finster ist.anzuregen. Halten wir fürs erste fest: Odlicht und Odlohe sowie die farbigpolaren Felder des Körpers (Erscheinungen. schon von minder Sensitiven in der Dämmerung und bei vollem Tageslicht wahrgenommen werden kann. die.oder wie die östliche Esoterik ihn bezeichnet: Linga sharira 40 Die dem Körper zugedachten Stiche mußten natürlich unmittelbar unter Umgehung der exteriorisierten Zone erfolgen. Den Sensitiven erscheint der menschliche Körper in zwei Hälften geteilt. . Was durchaus wörtlich zu nehmen ist. Indirekt hatte also ROCHAS mit diesen Experimenten den Ätherleib . am ehesten die Belohung der Fingerspitzen. Über die mehr oder minder vollkommene Wahrnehmungsfähigkeit entschied der Eignungsgrad. Nach Ausscheidung der Empfindungsfähigkeit konnte ROCHAS dem Körper der Versuchsperson unbeschadet Stiche oder sonstige Unannehmlichkeiten zufügen. Erst durch diesen ist der grobstoffliche Leib. Fehlerquellen oder gar beabsichtigter Betrug schalten aus in einem Räume. stach er im Abstand von einigen Zentimetern in die den Körper umgebende Luft.bewiesen zur Genüge die Existenz eines leuchtenden Agens. sondern das ihn durchdringende und umhüllende aurische Fluidum.nichts jedoch schafft die Tatsache aus der Welt. und welcher Vorbereitungen unsererseits bedarf es. Reichenbach Seine Sensitiven . Die Entdeckungen Albert de Rodias Einen bedeutenden Schritt weiter noch ging in der Entdeckung der menschlichen Aura der französische Oberst DE ROCHAS. denn die Pole des Magneten weisen an ihren Enden das gleiche Farbenspiel auf. Sofort reagierte die so mißhandelte Person40. ob schwach. seinen Fährten zu folgen? Zunächst einiges über den Forschungsbereich der genannten Experimentatoren: Die Entdeckungen des Frh. Damit war die geheimwissenschaftliche These bewiesen. Außer dem nur im absolut Finstern den Sensitiven wahrnehmbaren Odlicht entdeckte REICHENBACH noch eine andere diesem verwandte Nebenerscheinung. die Physis. die odische Lohe. die sich nicht nur beim Menschen vorfinden). daß man buchstäblich die eigene Hand nicht vor den Augen sieht. Carl v. ihm zugefügtes wahrzunehmen. was freilich meist großer Geduld bedarf. sind somit eine Realität und müssen sich jederzeit bei Einhaltung der hierfür erforderlichen Bedingungen erneut beweisen lassen. derzufolge sich das Empfindungsvermögen im Ätherleib befindet. das typisch Charakteristische an den Erscheinungen blieb stets dasselbe. blau strahlt die rechte Körperhälfte.

so teilte er sich. Diese erstaunliche Feststellung führte geradenwegs zum Bildzauber. wie er uns entgegentritt. Fakten. von ROCHAS noch bereichert durch Einbeziehung der Fotoplatte und des Fotobildes. keinesfalls eine Einheit darstellt. noch lebte. . In ihm befanden sich Bewußtsein. an denen nicht zu rütteln ist. weshalb der Fluidalleib stets in der Nähe seines in Trance befindlichen Besitzers blieb.die übrigens sein Landsmann DE ROCHAS gleichfalls bestätigt fand — erwiesen einwandfrei. Dennoch ist es ihm geglückt (oder gerade deshalb). Was nicht mehr und nicht weniger besagt. jenes metaphysischen Vehikels also. Wodurch auf experimentellem Wege die tatsächliche Existenz des Astralleibes bewiesen war. der »silbernen Schnur«. höchstens Bestätigung seiner Erfahrung. Ferner: Das uns innewohnende Agens (Od. Hier haben wir die experimentelle Spaltungsmagie in vorbildlicher Weise vor uns. Praktiken. Dieser Umstand erklärt. dessen Abbild sie sind. den beodeten Gegenstand überging. hatte sich auf Wanderung begeben. das sofort auf den physischen Leib überging. erbrachten die Versuche DURVILLES. war nur ein »leerer Sack«. das über die Grenzen des materiellen Körpers hinausragt. Ein Vorgang. Halten wir als letztes fest: DURVILLES Entdeckungen . Halten wir also zum zweiten fest: Unsere Empfindungen haben ihren Sitz im Feinstofflichen.Magnetismus) ist übertragbar. denn das auf ein Objekt verladene Od der Versuchsperson hielt die Reperkussion mit dieser aufrecht. indes er dem Seher nunmehr hellglänzend erschien. Während die Versuchsperson im somnambulen Schlafe weilte. des fluidischen Vehikels beraubt. es sei denn. daß der Mensch. was der derzeitige Körper uns jetzt ist. den Tatsachen und setzt seinen Ehrgeiz drein. die wir unter anderem kennen als Einodung. fühlende. der sich den hellsehenden Sensitiven in der typisch odpolaren Färbung präsentierte. und der Astralkörper. Sie bildeten neben dem Studium der Exteriorisation einen weiteren Teil der Forschungen des französischen Obersten. sehr bedeutsame Entdeckung dieses verdienstvollen Forschers war die den Magiern bestens bekannte Übertragungsmöglichkeit des od-magnetischen Agens. die seine eigentliche. Der für die Physis lebensnotwendige Ätherleib war zu ihr zurückgekehrt. zu den Wachspuppenexperimenten und ähnlichen Sympathiepraktiken meist nicht ganz einwandfreier Magier. die letzten fehlenden Glieder in der Kette des Beweises zusammenzufügen. Was die Phänomene der Exteriorisation bereits als sehr naheliegend aufzeigten. man kann ihn wahrlich nicht okkultistischer Schwarmgeisterei bezichtigen. als daß ein Teil der Empfindungsfähigkeit der Sensitiven auf.entdeckt. der sich zwangsläufig an die vorgenannten Versuche reihte. das erhärtete zur Gewißheit der gelungene Austritt des Fluidalleibes. die Reihen der prinzipiellen Neinsager zu verstärken. agierte außerhalb des Körpers ihr feinstofflicher Wesensteil. mit ihm das mentale Prinzip. Daß der Körper überhaupt noch atmete. man verschließt sich. sondern Sammelpunkt ist verschiedener Prinzipien. Eine weitere. blind sein wollend. seine denkende. Suchte der Fluidal von sich aus oder auf Befehl einen entfernten Ort auf. das ihn mit dem Träger des Lebensprinzips verknüpfte. Die Physis. das uns nach dem leiblichen Tode in der Astralwelt das sein wird. Mit wissenschaftlicher Nüchternheit hat DURVILLE seine Experimente durchgeführt. der nicht allzu schwer zu erklären ist. woraus sich ergibt: Die Beeinflussung mittels odisch geladener Objekte liegt durchaus im Bereich des Möglichen. vollende Wesenheit bilden und die schon bei Lebzeiten unabhängig vom vergänglichen Körper zu existieren vermögen. daß wir im letzten Grunde metaphysischer Natur sind. Daß Letztgenannten etwas von demjenigen anhaftet. Die Entdeckungen Hector Durvilles Den endgültigen empirischen Beweis. Magnetisieren oder Imprägnieren von Gegenständen. worauf er sein odisches Leuchten verlor. verdankte er dem feinen Bande. Wille und Empfindung. ist für den Pendler keine Neuigkeit.

in dem die Versuchspersonen oft bis zu einer und mehr Stunden ausharren müssen. Immerhin ermöglichen Kilnerschirm und Aurabrille schon dem weniger sensitiven Auge. Je mehr nun ein Mensch derlei Anzeichen auf sich vereinigt. zeitweilig unseren Körper zu verlassen und. Lediglich bei den Experimenten mit dem Fluidal muß unbedingt das Medium in den hierfür geeigneten Zustand gebracht werden. sie meiden Gedränge und größere Gesellschaft. daß er zu den Sensitiven zählt. gemäß dem Grade der jeweiligen Sensitivität. Versuche auf Od-magnetischer Basis. Abhold sind sie Lärm und Getöse. unabhängig von ihm. stets bedarf es guter Sensitiver. werden bei fleißigem Üben um so rascher vorankommen. ehe sich die ersten Wahrnehmungen einstellen. Damit wollen wir uns im folgenden eingehender beschäftigen. schon hier. die für Sensitivität sprechen. finden sich eine stattliche Zahl von Eigenschaften und Gewohnheiten. Unangenehm empfinden sie Metalle und längeres Halten der beim Gruß dargereichten Rechten. um ausnahmslos jedermann das Vorhandensein der Aura zu demonstrieren. außer bei besonders sensitiv Veranlagten. der heute durch eine andere Erfindung. das Nach. um so berechtigter erscheint der Schluß. Vielfach sind sie wechselhaften Stimmungen unterworfen. Sie sitzen lieber in Richtung Nord oder West als gegen Ost oder Süd gekehrt. selbständig zu agieren. die die Aurasicht erleichtern. um die Experimente des hier besprochenen Dreigestirns erfolgreich wiederholen zu können. Kilnerschirm und Aurabrille sind nun freilich keine Wunderapparate. ebenso in meiner Aurastudie. Sensitive schlafen zudem gerne allein. die bei vollem Wachbewußtsein fernempfindlich sind. Jenseitsforscher holen ihre Fakten von »drüben«. Ganz so einfach ist es nicht. dann ist es wohl als sicher anzusehen. Nur einiges daraus: Unruhiger Schlaf. Häufiger soll die Sensitivität bei kranken und jungen Menschen zu finden sein als bei gesunden und alten Personen. neben der Steigerung der eigenen magischen Fähigkeiten. Hilfsmittel zu ersinnen. Große Verdienste hat sich ferner DURVILLE durch seine grundlegenden Studien über die Gesetze des menschlichen Magnetismus erworben. Die Beobachtung des Odlichtes erfordert keinen Schlafzustand. er ging vom »Hier«. der bestimmt nicht der Wissenschaftlichkeit entbehrt): Ist es uns möglich. daß wir.Verlegen der Empfindung oder der Austritt des Fluidals. sicherer noch Schlafwandeln. der den Kreis überzeugend schloß. Allein es gibt noch mehr Merkmale als hier aufgeführt. Bisweilen stößt man auf Sensitive. die sich in Trance versetzen lassen. wohl aber einen absolut lichtdichten Dunkelraum.Die Folgerung hieraus (wohl nur mehr ein kleiner Schritt weiter und kein allzu gewagter Schluß. reden im Schlaf. Findige Köpfe waren bestrebt. das A und O. Wie bei jeder okkulten Disziplin ist auch hier ein gerüttelt Maß an Übungen erforderlich. . Auch leiden sie oft unter kalten Füßen. Sei es die Wahrnehmung der odisch leuchtenden Aura. Besonders wünschenswert wäre die magische Fähigkeit der gewollten Spaltung. ist doch das Auffinden von Sensitiven. die man nur aufzusetzen braucht. So erfand seinerzeit der englische Arzt KILNER den nach ihm benannten Kilnerschirm. tunlichst solcher. in Fleisches Banden noch. mit denen vertraut zu sein notwendig ist. Diejenigen. DURVILLE ging den umgekehrten Weg. die Aurabrille. entkörpert. daher rasch verstimmt. verdrängt wurde. dermaleinst nicht weniger als bewußte Wesen fortbestehen werden. Wer ist sensitiv? Bei REICHENBACH und DURVILLE. Eigene Sensitivität macht bis zu einem gewissen Grade unabhängig davon. Odlicht und Aura zu schauen.außen. der eigentliche Ausgangspunkt jeder parapsychischen Forschung. vom Menschen aus. die von Natur aus stark sensitiv veranlagt sind. vorübergehenden Migräneanfällen und Verdauungsbeschwerden. rufen Jenseitige zu Zeugen auf. außerdem noch Teste untrüglicherer Natur.

womit keineswegs behauptet sei. Letzten Endes meinen alle Autoren ja dasselbe. Eine völlig abwegige Benennung. med. nicht vom Autor verschuldet. Die Polarität des Menschen Gleich dem Magneten besitzt der menschliche Körper sein positives und negatives Spannungsfeld. dem heillosen Wirrwarr an Bezeichnungen für das menschliche Strahlungsvermögen endlich Einhalt zu tun. Nervenstrahlkraft. ein Fehler. nämlich der. oder schlechthin Od. mit dieser Bezeichnung den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Seine polare Lagerung ist sogar um einiges komplizierter als bei den gebräuchlichen Stahlmagneten. daß streng genommen das menschliche Agens gar keine magnetischen Eigenschaften im Sinne des physikalischen Magnetismus besitze. vitales Agens. . wählte deshalb einen neuen Namen. Somit hätte FEERHOW besser getan. Nicht so der Mensch. Ein mißlicher Faktor. und umgekehrt. worunter die Parapsychologen die paranormalen Äußerungen der Seelenkräfte verstehen. Und noch ein Umstand macht sich in diesem ohnehin nicht einfachen System zuweilen störend geltend. Bei ihm haben wir einige polare Achsen zu berücksichtigen: eine Hauptachse und mindestens drei Nebenachsen. Eine in jeder Hinsicht gerecht werdende Universalbezeichnung für das hier in Frage stehende Agens fehlt zur Zeit noch. wenn wir über die polare Natur des menschlichen Körpers Bescheid wissen. war hier negativ. Allein Namen sind nun einmal zur Orientierung notwendig. Animalelektrizität. Noch schwieriger gestaltete sich das Problem bei Beidhändern. dem sonst so überaus verdienstvollen Dr. ihm demnach nicht die Bezeichnung Magnetismus zukomme. Eines allerdings stört beim Studium dieses vortrefflichen Buches. Vitalprinzip. die obendrein zu Verwechslungen führt mit jenem gleichlautenden Begriff. damit wir beim Studium der einschlägigen Literatur nicht in die Irre gehen. Bei allen auf Verteilung der Achsenfelder fußenden Untersuchungen muß auf obige Anomalien Rücksicht genommen werden. So kann eine Stelle. es bei dem von DURVILLE gewählten Namen: »physiologischer Magnetismus« zu belassen. Machen wir uns daher mit einer Reihe von Namen vertraut. DURVILLE hat in seinem Werk: »Die Physik des Animalmagnetismus« die Resultate seiner vielfältigen Erfahrung auf dem Gebiet des Biomagnetismus niedergelegt. was nicht immer leicht zu ermitteln ist. Sie sollen uns richtungweisend sein. FEERHOW. Nicht ausgeschlossen. leider den denkbar unglücklichsten: Animismus. Nervenfluidum. Hier überschneiden sich die polaren Achsen. sondern von seinem deutschen Übersetzer. wie immer sie die bisher viel zu wenig erforschte Schwingung benennen mögen: ob Animalmagnetismus. möglicherweise bei dem anderen negativ sein. Einigen wir uns auf Od-Magnetismus. Erinnert sei an AKSAKOWS Ausführungen in seinem Werk: »Animismus und Spiritismus«. Das genaue Gegenteil galt für die Linkshänder. bei jenen also. bemüht. Eine Vielzahl von Namen für ein und dasselbe Ding erschwert aber das Orientierungsvermögen oder setzt es ganz außer Kurs. Was dort positiv. die sich an ihren Enden mit je einem Pol begnügen. Erst der sogenannte Zufall brachte dem Forscher des Rätsels Lösung (ob es die endgültige ist. Enthalten wir uns des Streites. daß noch andere. bleibe dahingestellt): Nur bei ausgesprochenen Rechtshändern stimmte die aufgefundene Polarität in jedem Falle. Wie wohl hinlänglich bekannt. Vitalmagnetismus. dem Spiritismus zuzuschreiben. von DURVILLE nicht festgestellte Abweichungen auftreten. Heilmagnetismus. die bei dem einen positiv ist. FEERHOW jedoch ließ sich von der Erwägung leiten. rangieren unter dem Namen Animismus auch jene Phänomene. der DURVILLE lange zu schaffen machte und die in vielen Versuchsreihen festgestellte Gesetzesmäßigkeit zwischendurch wieder über den Haufen warf. die die Jenseitsgegner sich weigern. die mit gleicher Geschicklichkeit mit der Rechten wie mit der Linken hantieren.Um vieles wird unsere Arbeit erleichtert. FEERHOW. daß die Pollagerung nicht durchweg bei allen Individuen die gleiche ist.

wie beim Stabmagneten. Die Polarität der Finger: Positiv sind Ring. Die Mitte von Kopf und Rumpf wird abermals in ein polares Spannungsfeld geteilt. Größte Strahlkraft besitzen die Spitzen der Daumen und Kleinfinger. letzterem die der Sekundärachse zufällt.(respektive Rücken-) front. positiv ist die Brustfront. Brustbein bis zum Nabel. Als erste und wichtigste: a) Die Primär. c) Die sekundäre Längenachse (Kopf / Fußachse). Genau das Umgekehrte gilt bei der linken Hand: Innenfläche negativ. der Handrücken ist negativ. mit dem Kopf als positivem. schwankend in einer Breite von zwei bis fünf Zentimetern. wobei ersterem die Rolle der Primärachse. einem kurz. den Füßen als negativem Pol.und Kleinfinger. wie aus der Abbildung zu ersehen ist. Als weitere Achse nennt DURVILLE: b) Die sekundäre Dickenachse (Front/Rückenachse).vergleicht DURVILLE mit zwei ineinandergeschachtelten Hufeisenmagneten. Nebenher entdeckte .und Rückenfront stellen je eine polare Schwingung dar. Vorder. negativ die Rückengegend. Kinn. Als Pole von starker Intensität gelten dabei Stirn (+) und Nacken (—).Betrachten wir uns nun die einzelnen Achsen. negativ Daumen und Zeigefinger. (Reichenbach allerdings bezeichnete die rechte Seite als odnegativ. auf der Vorderseite von der Stirne über Nase. Weitere Nebenpolaritäten Hinzu tritt die Polarität der Hände. Sie umfaßt die Vorder. Die Innenhandfläche der Rechten ist positiv. die linke negativ ( —). Die rechte Körperseite ist positiv ( + ). Rücken positiv. die negativ ist. die linke als odpositiv.) Ebenso weist der Rücken längs der Wirbelsäule eine drei bis vier Zentimeter breite Region auf. und zwar zieht sich diese besondere Region.) Die eigentlichen Pole befinden sich in den Händen und Füßen.die dominierende Breitenachse und die mehr untergeordnete Dickenachse . Die dritte Achse umfaßt den Körper in seiner ganzen Länge. worauf wir noch zurückkommen. Neutraler Punkt ist der Damm. neutral der Mittelfinger.oder Breitenachse (seitliche Polarität). (Auf der Abbildung mit + bezeichnet.und einem langschenkligen. Der Scheitelpunkt ist neutral. namentlich an deren Enden. Die beiden Achsen . Sie ist positiv.

Er verläuft wie folgt: aufsteigend vom linken Fuß über Waden. Der Strom steigt an der gegen den Daumen hin gelegenen Seite jedes Fingers empor. Polarität der Glieder: Die Außenseite der Gliedmaßen gilt schlechthin als positiv. deren Innenseite negativ.DURVILLE bei seinen Sensitiven noch eine Unterpolarität der Finger.oder Seitenachse. zeigen sich bei sensitiven Personen ganz spezifische . den Kreis schließend. Sekundärpolar betrachtet ist die Frucht am Stengel negativ. Strom der Finger. Die Polarität bei Tier und Pflanze Tiere sind so polarisiert wie der Mensch. über Arme. Agiert jedoch die ganze Hand. Strom der Arme. Sekundäre Stromläufe: Strom der Brust /Rückenachse.weitgehend zurück. Die Knollen (Kartoffeln) sind an der Wurzelseite positiv. Die große Zehe entspricht dem Daumen. Kinn. Die odischen Stromläufe im menschlichen Körper Neben der Polarität. ein odischer Stromlauf. Bein und Fuß. umkreist die Fingerwurzel und geht auf der anderen Seite wieder zurück. Blüten positiv. Arme. Wie Sensitive die Polarität empfinden Entsprechend dem Grade ihres gesteigerten Wahrnehmungsvermögen. Schenkel. Indifferent sind die Zehenwurzeln. Dieser fließt abwärts längs der Wirbelsäule. der Strom der Breiten. sondern auf die odischen Ströme. hinunter zum Kleinhirn. daher bereitet Sensitiven das Reiten mancherlei Unbehagen. Gesicht (Mittellinie). Von hier überspringend zum linken Fuß. Hals. passiert den Damm und steigt vorne hoch über die Nabelgegend zu Hals. Gehirn. Der Strom verläuft seitlich vom Daumen den Arm aufwärts. Die polare Einwirkung des Magnetiseurs richtet sich nicht auf die Polarität. Indifferente Zone dieser Polaritätsgruppe stellen bei den Armen die Schultergelenke dar. gegen den Daumen zu negativ strahlt. Als Ganzes gesehen sind die Früchte positiv. geht noch ein Zweites vor sich. Die Zehen weisen analoge Polaritätsunterschiede auf. abwärts seitlich zum Kleinfinger und vom Zeigefinger im Bogen überspringend zurück zum Daumen. die Knollen negativ. und andererseits über die rechte Flankenseite zu Lende. weil sie gleichpolar auf dem Pferde sitzen. die kleine Zehe dem kleinen Finger. das dem Normalmenschen weitgehend mangelt. Schädeldach. Hände. Auch sie besitzen die stärkste Strahlkraft. Schenkel. derzufolge jeder Finger gegen den Kleinfinger hin positiv. Allgemein bewertet jedoch besitzen die rechten Gliedmaßen stets ein Mehr an positivem Strahlungsvermögen. von hier aus absteigend nach der rechten Schulter. wo er. als Primärstrom gewissermaßen. Bei Pflanzen sind die Gipfelpartien sowie Zweige. das Schultergelenk umkreisend. so tritt diese untergeordnete Polarität die übrigens nur Hochsensitive wahrnehmen dürften . so den Stromlauf schließend. Hände einerseits (was auch beim aufsteigenden Strom der Fall ist). Blätter. das freie obere Ende negativ. die linken hingegen an negativem. ohne freilich an dieser etwas zu verändern. genauer: Stromläufe. wieder einmündet in die Wirbelsäulengegend. Als wichtigster. die er allerdings berücksichtigen muß. Indifferent sind die Fingerwurzeln. die Wurzelpartien negativ. am oberen freien Ende positiv. bei den Beinen die Pfannen der Hüftgelenke.

42 Hierüber in Heinrich Jürgens: »Spiegel-Praxis und Spiegel-Magie« sowie in K. beim Weibe begreiflicherweise das negative. Ergänzend sei noch hinzugefügt: gegengeschlechtliche Einflußnahme (falls der Mann die Frau oder diese den Mann magnetisch behandelt41) wird stärker empfunden als gleichgeschlechtliche. die irgendwie mit der Polarität zusammenhängen. gesteigert sind Sensibilität und Muskelkraft. vorzüglich bei Beeinflussung der oberen Partien. Heteronome Behandlung erweckt laut DURVILLE aus dem »Magischen Schlafe«. Dieser Einfluß stimmt froh. Im allgemeinen überwiegt beim Manne etwas mehr das positive Element. Schwächer allerdings als bei der Fremdbeeinflussung. links auf links -irritiert schon Schwach. die zurückstrahlend isonom wirken. rechts auf links. vorzugsweise bei Bestrahlung der oberen Partien. Parallel einher geht damit ein Wärmeempfinden. Heteronomer Magnetismus . Somit bleiben ihnen wohl einige Spiegelpraktiken versagt. ob ein isonomer. B. Bei Hochsensitiven steigen sich der Zustand bis zur Anästhesie und »zur völligen Erschlaffung der Körperkräfte« (Paralyse). 41 Über die magnetische Behandlungsweise ausführlich in K.gegenpolare Behandlung. ausgelöst durch die Polaritätsunterschiede. gegenpolarer Einfluß zugrunde liegt. Gute Sensitive empfinden die eigene isonome Einwirkung (z. rechte Hand auf die rechte Brustseite) unangenehm. traurig und macht den Kopf schwer und dumpf. erfrischend. Spiesberger: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis«. in dem die Sensitivität und Muskelkraft sich steigern. das heißt gleichpolarer. Isonome Behandlung bewirkt ein Zusammenziehen der Muskeln.also gleichpolare Einwirkung. Isonomer Magnetismus . rechts auf rechts. befreiend und übt eine mehr oder minder starke Anziehung aus. oder besser ausgedrückt eine »Lauwidrigkeit« (Reichenbach) oder »Laue« (Durville/ Feerhow). Stehend fühlt sich die Versuchsperson von der magnetischen Strahlung angezogen. Streng zu beachten bleibt bei allen Versuchen. Sensibilität und Muskelkraft. Seine erregende Wirkung bereitet ihnen Übelempfinden. angenehm.und Mittelsensitive.wirkt entsprechend dem Grade der Sensitivität beruhigend. oder die Linke auf die rechte Brust) angenehm. weil ja die Spiegelfläche die odischen Strahlen reflektiert. so daß demzufolge die gegenpolare Behandlung noch angenehmer wirkt. links auf rechts . stimmt sie trübe. so fällt die Versuchsperson in den »Magischen Schlaf« (Durville). Die Körpertemperatur ist erhöht. Vermindert sind jetzt Körpertemperatur. entsprechend dem bekannten Gesetz: Gleichnamige Pole stoßen sich ab. gemäß dein Gesetz: Ungleiche Pole ziehen sich an. Im Stehen fühlt sich die Versuchsperson zurückgestoßen. oder ein heteronomer. die heteronome (rechte Hand auf die linke Brustseite. So zum Beispiel die Verstärkung der magnetischen Strahlkraft bei der magnetischen Behandlung in Verbindung mit einem den ganzen Körper wiedergebenden Stehspiegel42. Dem bald vorübergehenden Zustand der Erregung.« . Bei Hochsensitiven ist vorgenannte Wirkung noch intensiver und tritt um so rascher zutage. lösen Anästhesie und Muskelsteifheit ab. Im Stehen fühlt sich die Versuchsperson »förmlich zurückgestoßen«. wohltuend. Spiesberger: »Runenexerzitien für jedermann. Hält der magnetische Einfluß weiter an. Bei stark sensitiv Veranlagten übt meist das eigene Spiegelbild einen abträglichen Einfluß aus. die gleichpolare um so widriger dagegen.Reaktionen.

Auf jeden Fall liegt Rechtspolarität vor. die linke (rötlich. Nun aber ergeben wie allgemein bekannt Blau und Gelb = Grün. einigermaßen wenigstens. die linke Körperseite und den negativen Magnetpol: rötlich oder orange. ein anderer diese als negativ bezeichnet. REICHENBACHS Sensitive sprechen von Gelbrot. der negative Magnetismus entwickelt die Eigenschaften der Basen. Einigen wir uns zwecks besserer Verständigung auf die Bezeichnung rechtspolar (dem Polwert der rechten Hand. links in Gelb oder Orangerot. Beim Zusammenschlagen der Hände schießt nach Angaben seiner Versuchspersonen eine grüne Lohe empor. Das gilt gleichermaßen auch von allen . Schwachsensitiven erscheinen im »Zustande der Hellsichtigkeit« (mit dem somnambulen Wahrnehmungsorgan oder im Wachzustand im absolut dunklen Räume) Menschen. Dann ist es gleichgültig. respektive rechten Körperseite entsprechend) und linkspolar (linke Hand. die Versuchspersonen von ROCHAS und LUYS von Rot. wenn wir uns abgewöhnen von positiv und negativ zu sprechen. DURVILLE weiß das Gelb zu begründen. Sehr gute Sensitive sehen verschiedene Nuancen im Indigoblau. als ob eine faule Frucht im Wasser läge. Manchen Sensitiven ist es. Mittelsensitive sehen Genanntes wesentlich deutlicher. über den ein Sensitiver verfügt. nicht aber mit dem Farbphänomenen der linken Seite. ebenso Rotgelb. Beim Menschen sind Kopf und Extremitäten leuchtender als die übrigen Körperteile. Gesichtswahrnehmung Hier kommt es sehr auf den Grad des Wahrnehmungsvermögen an. Möglicherweise handelt es sich um einen schwer definierbaren Zwischenfarbton. Hier also scheint ein Beobachtungsfehler vorzuliegen. Mit der Wahrnehmung Blau rechterseits erklären sich alle Forscher einverstanden. bei DURVILLE und anderen ist das genaue Gegenteil der Fall. und jene von DURVILLE schwören auf Gelb. woraus der Forscher schließt. und zwar von verschiedener Intensität. Mittel. bitter. ob der eine die blaue Strahlung der rechten Körperhälfte als positiv. Für REICHENBACH galt die rechte Körperseite (blau) als odnegativ. Der Kopf strahlt wie in eine Aureole gehüllt. Positiv geladenes Wasser hat für Sensitive säuerlichen Geschmack. etwa wie Zitronensaft oder sonst eine säuerliche Frucht. gelbrot) als odpositiv. fade. vergleichbar dem Seifengeschmack oder dem von Natronkarbonat. Daher unterscheiden REICHENBACH und seine Nachentdecker zwischen Schwach-. Grundsätzliches bezüglich Polaritätsbezeichnung Hinsichtlich Bestimmung der Polarität herrscht eine bedauerliche Verwirrung. Zudem ist für Sensitive Blau die angenehmste Farbe. daß die Farben nicht einfacher. Metalle usw. dazu farbig die rechte Seite des Menschen und den positiven Pol des Magneten: blau. ebenso wenn die Finger beider Hände genau aufeinanderliegen. linke Körperseite): eventuell auch rechtsodisch und linksodisch. Damit stehen wir vor einem heillosen Durcheinander. in einen »weißlichen oder grauen Lichtschimmer« gehüllt. Hochsensitiven erscheint der ganze Leib intensiv leuchtend: rechts in schönem Blau oder Indigo. »lauwidrig«.Geschmacksempfinden Der Geschmack der Sensitiven weiß genau zu unterscheiden zwischen positivem und negativem Magnetismus. und zwar zeitigt positiver Magnetismus die Wirkungen der Säuren. negativ behandeltes Wasser empfinden sensitive Geschmacksnerven alkalisch. Gelb hingegen die allerunangenehmste. Magnete. und ist erfrischend. dem wir nur abhelfen können.und Hochsensitiven. sondern zusammengesetzter Natur sind.

Mittelsensitive nehmen ebenfalls Wärme wahr. Machen wir uns mit den wichtigsten vertraut. Nach Eintritt des Höhepunktes der Empfindungsfähigkeit (Sensibilität) verliert sich . was erprobt werden muß. dann glauben sie sich »gewaltsam angezogen«. Exteriorisations. die Sensitivität vermuten lassen. gibt es eine Anzahl Testmöglichkeiten.Experimente und mancherlei mehr undenkbar. wird sich sehr beruhigt fühlen. Das Gesicht blicke nach Norden oder Westen. mehrerer Sensitiver. Wie nun entdeckt man diese? Einige Eigenschaften. An der heteronomen und isonomen Einwirkung ändert sich verständlicherweise nichts. noch besser. 2. »verbunden mit einem heftigen Gefühl der Bedrückung«. Schwachsensitive empfinden etwa nach zwei bis drei Minuten mäßige Wärme. Im Liegen Kopf dem Norden zugewandt. Anwesend seien möglichst wenige. Testversuche Magnetische Einwirkung 1. Entfernt man die aufliegenden Hände nach dreißig bis vierzig Sekunden langsam. Die Versuchsperson. Von nun an also soll nur mehr von rechtspolar und linkspolar die Sprache sein. hierauf wirkt er links auf links ein (gleichpolar. von denen noch die Rede sein wird. außerdem fühlen sie sich bedrückt. (Für Leser von: »Die Aura des Menschen« der wichtige Hinweis: Die darin gegebenen Polbezeichnungen bei Besprechung von REICHENBACHS Od und odischer Lohe entsprechen den oben angeführten REICHENBACHschen Polwerten!) Auffindung von Sensitiven Ohne Sensitive sind Odforschung. außer der Experimentator verfügt selbst über die nötige Sensitivität.anderen Erscheinungen polaren Charakters. Beim Wegziehen der Hände verspüren sie eine »fast unwiderstehliche Anziehung«. . heteronomer Magnetismus). Ausgangspunkt jeglicher Versuche dieser Art ist das Ermitteln eines oder. sei geräumig. b) Nun beeinflußt der Experimentator mit seiner Rechten die linke Körperseite der Testperson. dessen Mitte die Testperson einnehmen soll. so fühlen sie sich leicht angezogen. nachfolgend wird der Kopf schwer. beginnend in der Brustgegend. Dieser Test kann auch mit beiden Händen zugleich gemacht werden. also nicht nach einer ergiebigen Mahlzeit experimentieren. DURVILLE bezeichnet die Westrichtung als die günstigste.Experimentator legt ihr beide Hände flach auf die Schulterblätter. die Füße dem Süden. der Versuchsperson durchweg sympathische Zuschauer. sodann seine Linke der rechten Brustseite (gegenpolar. horizontal. Vorbedingung: Die Versuchsperson muß gesund sein. a) Der Experimentator nähert langsam seine rechte Hand der linken Körperseite der zu testenden Person. kennen wir bereits. da Mauernähe schadet. Hochsensitive haben in wenigen Sekunden schon ein starkes Wärmeempfinden. Versuch: Annäherung (Applikation) einer Hand. Jedoch genügen diese nur unvollkommen. Jederlei absichtliche Beeinflussung durch Gedanke und Wille hat zu unterbleiben.diese Sensibilität und es tritt allmählich der »Magische Schlaf« ein. Das Zimmer. Der Magen darf nicht überladen sein. Das Herz schlägt schneller. Nach den Erfahrungen DURVILLES reagieren auf diese Behandlung: Nichtsensitive überhaupt nicht. Versuch: Versuchsperson sitzt. da sie nichts verspüren. Um Sensitive und vor allem den Grad dieser seltenen Gabe richtig zu beurteilen. der Kopf wird noch schneller schwer. isonomer Magnetismus). demnach keinerlei Suggestion anwenden. . wohl ausgeruht und im seelischen Gleichgewicht. die Lider schließen sich. Werden die Hände langsam horizontal entfernt. sofern sie sensitiv.sofern man die Hände weiter auf der Versuchsperson beläßt . der Kopf wird noch rascher schwer als bei den Mittelsensitiven.

der Einfluß eines gleichnamigen Poles erregend. Die Teste der 4. Das Gesicht in gleicher Blickrichtung mit ihr und wie sie die Arme gesenkt. links auf rechts. (Gleichpolar und gegenpolar ausprobieren. weil isonom). -Dasselbe mit der linken Hand. links auf links (mit gekreuzten Armen). und zwar zuerst die rechte Körperseite an der linken Seite der Testperson (heteronom). Die Feststellungen der Sensitiven waren stets die gleichen. d) Beide Hände zwischen die Schulterblätter flach anlegen. b) Rechte Hand gegen den Nacken (anziehender Effekt. hierauf rechts neben rechts (isonom). Die Rechte wird gegen ihre Stirne gerichtet. Linke Hand gegen den Nacken (abstoßend. Die beruhigende Strahlung des rechten Fußes auf die linke Körperseite haben DURVILLES Sensitive sogar rascher und angenehmer verspürt als jene der rechten Hand.rechts auf rechts. Die beruhigende Einwirkung senkt die Körpertemperatur. f) Sodann Wendung. bedarf es anfangs einiger Zeit. der zweite Anziehung zur Folge haben. Nun zur Dickenachse.und gegenpolarer Stellung wiederholen. des weiteren bei Behandlung von Kopfkongestionen. 4. Wieder auflegen oder im gebräuchlichen Abstand bestrahlen: heteronom . -Mit der linken Körperseite ebenfalls beide Möglichkeiten erproben. der isonome unangenehm empfunden werden. das Urteil »Nichtsensitiv« zu sprechen.rechts auf links. mindert die . lindert Schmerzen. Der erste Versuch wird Abstoßung. da heteronom). Hat man in Einzelversuchen die sensitive Person mit Erfolg getestet. Hände oder Fingerspitzen beider Hände auf die Arme des zu Testenden richten. so wird diese von Hochsensitiven selbst noch in einem Abstand bis zu fünfzig Metern wahrgenommen. Selbst bei Nichtsensitiven. Was die Strahlkraft der Hände anbelangt. »Der Einfluß eines ungleichnamigen Poles wirkt beruhigend. Durchweg müßte laut DURVILLE der heteronome Einfluß angenehm. der andere nach hinten). sogar durch Wände hindurch. Versuch: a) Die Versuchsperson steht. geht man zu nachstehender Versuchsreihe über: 3. c) Die Handteller gleichzeitig gegen Brust und Rücken gerichtet. wie die Erfahrung beweist.« Des weiteren Versuch mit beiden Händen zugleich.Das Ergebnis im Falle vorhandener Sensitivität: Die Manipulation löst einen Zustand der Erregung aus. ehe die Sensitivität voll in Erscheinung tritt. Das unter e) Getestete in gleich. direkt und auch im Abstand von einigen Zentimetern bis zu einem und mehr Metern. lassen sich schneller noch durch eine Berührung von Stirn (rechtspolar) und Nacken (und Hinterkopf . beim ersten Mißlingen. Hüten wir uns jedoch vor dem Fehler.) e) Stand seitlich der Versuchsperson. die durch Einwirken auf die seitlichen Pole des Leibes erzielt werden. Versuch: Innenhandflächen oder Fingerspitzen der rechten Hand: zunächst gegen die linke Brustseite der Versuchsperson halten im Abstand von einigen Zentimetern oder direkt auflegen (heteronom). demnach Blickrichtung entgegengesetzt (der eine sieht nach vorne. und isonom . die Erprobung der Brust/Rückenfront.« Bedeutungsvoll ist die Front/Rückenachse (Dickenachse) bei Herbeiführung des »Magischen Schlafes« und Erwecken aus demselben. Wieder isonome und heteronome Handhaltung.linkspolar) erzeugen. Versuchsreihe führten zu dem Satze: »Dieselben Phänomene. Sodann rechte Hand auf die rechte Brustseite (isonom). Zufolge den Beobachtungen DURVILLES unterscheidet sich die Bestrahlung der Arme in keiner Weise von jener der Brust. Dieselben polaren Auswirkungen bekunden auch die Füße.

das rechte Auge die linke Brustseite (heteronom). Sofern im Schlafe weilend: Erweckung. laue Wärme. Testversuche mit dem Atemhauch Warmer Hauch wirkt rechtspolar. mehrt die Muskelkraft. Wobei noch ein weiteres Faktum hinzutritt: die Veränderung des Geschmackes. beunruhigend. . da isonom. b) Beide Augen richten sich auf den Rücken (Schulterblätter). e) Genau im umgekehrten Sinne wirkt die Blickbeeinflussung auf der Rückenseite. besser von »Lauigkeit«. beim Erwecken der Nacken. Rechtspolar geodetes beeinflußt die rechte Körperseite im isonomen Sinne. Im Stehen sterben mitunter die Beine ab. Kalter Hauch ist linkspolar. Im Stehen wird sich eine leichte Anziehung bemerkbar machen. Testversuche mit der Augenstrahlung 1. Kopf fühlt sich abgestoßen. Man haucht bei leichtgeöffnetem Munde auf die nackte Haut oder auf die nur sehr dünne Bekleidung. wenn das linke Auge diese Stelle (also die rechte Brustseite) fixiert. Beim Einschläfern wird der Hinterkopf (Kleinhirngegend) behaucht. Beim Einschläfern von Sensitiven wird die Stirn behaucht. b) Linkes Auge in das rechte der Versuchsperson (heteronom). Blick trübt sich. Späterhin Schlaf. ohne diese direkt zu berühren.und Willensimpulse stärken die Intensität der Strahlung des Magnetiseurs. um zu erhärten. doch ist der Wille für ein Zustandekommen der Phänomene nicht unbedingt notwendig. 2. Odisch laden mit der Hand: a) Zwei bis drei Minuten ein Glas in die Hand nehmen. Resultat: Frische. Diese beiden verschiedenen Wirkungsweisen von warm und kalt bedarf weiterer Bestätigungen. Augen auf die Vorderfront des zu Testenden gerichtet (heteronom). c) Rechtes Auge fixiert rechte Brust seile (isonom). Leichtigkeit und Wohlgefühl. Er wird angewandt in einer Entfernung von 10 bis 15 Zentimetern. d) Vorstehende Zustände schwinden. Mit einem Auge.Empfindlichkeit sowie die Muskelkraft und erzeugt Frische. führt zu Gereiztheit und Unwohlsein. oder vorteilhafter: b) Die Fingerspitzen einer Hand auf die Wasserfläche halten. erzeugt ein Gefühl der Schwerfälligkeit und der Wärme. usw. oder ob ihr nur ein individuell bedingter Wert beizumessen ist. Sensitive wird dies beruhigen und erfrischen. Stark Sensitive empfinden. Durchgeführt mit beiden Augen. beim Erwecken die Stirn (Großhirn). Kalter Hauch hilft bei Beklemmungsgefühl im Kopfe. wieweit diese Kegel als allgemein gültig betrachtet werden kann. Was schließlich von allen Testversuchen bis zu einem gewissen Grade gilt. die Lippen hermetisch auf die Haut zu pressen. Der anregende oder erregende Einfluß steigert Körpertemperatur und Empfindsamkeit. Herzklopfen.: a) Blick eine Zeitlang auf die Brust. Sogar bei Besessenen soll der Atemhauch die Heilung begünstigen. Audi wird empfohlen. 1. Testung der Geschmacksempfindung Beodetes Wasser wirkt auf Sensitive genauso wie der Magnetiseur selbst. linkspolar behandeltes im heteronomen und umgekehrt. Denk. Herzklopfen und Beklemmung. Gefühl des Angezogenseins. Resultat: erregend. Beruhigung. Erregung. Resultat: Beklemmung. a) Rechtes Auge unverwandt in das rechte der sensitiven Person (isonom). bzw.

lau. die anderen Objekte hingegen verlieren es relativ schnell. ein zweites mit dem Ring. schwächere Magneten zu verwenden. aufgeladen mit der rechten Hand. eine physiologische. Aufladen mittels Atemhauch. Mit Fug und Recht kann man daher von der physiologischen Kraft des Magneten sprechen. Was nachzuprüfen ist. Metallen und der Elektrizität ausgesetzt sein.und Kleinfinger (rechtspolar) ! Ein Versuch. Nur soll das menschliche Od besser im Geschmack sein als das Magneto-Od. Testversuche mit verschiedenen Odträgern Der Magnet besitzt neben der allgemein bekannten physikalischen Eigenschaft noch eine zweite. Zudem muß stets die Stärke des Magneten dem Sensitivitätsgrad des zu Behandelnden angepaßt sein. Der warme Hauch verleiht dem Wasser einen erfrischenden Geschmack. Voll und ganz übernimmt er die Rolle des Menschen. Feste Objekte sind trocken. überdies verliert sich die Strahlung des Magneten schneller. Aber nur ein neuer Magnet sollte für diese Zwecke benutzt werden. Magneten. Erprobung des sekundären Magnetismus der Finger: Ein Glas Wasser mit Daumen und Zeigefinger (linkspolar) bestrahlen. Brechreiz erzeugend. der die Rolle des Magnetiseurs spielte. denn man hat die Beobachtung gemacht. Jahre mitunter. Bekanntlich war es ja ursprünglich der Magnet. Die Bestrahlungsversuche mit den diversen Polaritätsfeldern des Körpers können mit dem Magneten wiederholt werden. kühl und schattig aufzubewahren und dürfen nicht dem Einfluß von Schall. Nach den Angaben DURVILLES entspricht der positive Pol des Magneten der rechten Hand. die Wasserexperimente auch einmal auf dieser Basis durchzuführen. (rechtspolar) schmeckt säuerlich. sodann: a) In einer Entfernung von etwa 15 bis 20 cm ein Glas mit dem rechten Auge fixieren. die der Magnet noch nach Jahren seiner Herstellung besitzt. Da ein Magnet Wasser wie feste Gegenstände ebenso auflädt wie ein Mensch es vermag. Ein Glas Wasser warm behauchen (rechtspolar). der Wissenschaft noch nicht bekannte Eigenart. Wodurch sich manches Versagen bei der Behandlung mittels eines Magneten erklären dürfte. So empfiehlt DURVILLE zwecks Prüfung der sekundären Polarität der Finger kleine. widrig. so lohnt es sich sicherlich. besser noch gut verbindet. im Gegensatz zu seiner physikalischen Wirkung.) b) Linkes Auge blickt auf das andere Glas (rechtes Auge schließen!) In der Regel wird das Ergebnis der Augenstrahlung schwächer empfunden als die durch die Handstrahlung ausgelöste Wirkung. wie DURVILLE feststellte. demnach . (Wobei man das linke Auge schließt. 2. Magnetisieren mit den Augen: zwei Gläser Wasser werden in einigem Abstand voneinander aufgestellt. der kalte einen lauwidrigen. bei anderen Objekten noch geringere Zeit.Wasser. das andere kalt (linkspolar). Flüssigkeiten behalten das aufgespeicherte Od am längsten. die ALBERT DE ROCHAS eingehend erforschte. der wahrscheinlich nur bei Hochsensitiven zur Zufriedenheit verlaufen dürfte. Hier übrigens befinden wir uns bereits im Bereiche der »Mumia«. ist somit rechtspolar nach unserer Sprachregelung. nimmt seine physiologische Kraft mehr und mehr ab und erlischt schließlich ganz. angenehm. die in ihren Äußerungen ganz der odischen Strahlkraft des menschlichen Körpers gleichkommt. 4. Nach wenigen Wochen schon. So hält es sich beim Wasser höchstens acht bis zehn Tage. 3. Odisch aufladen lassen sich ebensogut andere Flüssigkeiten sowie feste Körper. oft sogar nach Tagen und früher. mit der Linken geodetes Wasser hingegen alkalisch. wie Beobachtungen ergaben. Sie sind in echter Seide oder in paraffiniertem Papier aufzubewahren. frisch. Beodetes Wasser sollte nicht gekocht werden. Mit dem Magneten lassen sich dieselben Versuche anstellen wie wir sie vorhin schilderten. der negative Pol der linken Hand.

ob isonom. Alles REICHENBACHsche Versuche. wie nicht anders zu erwarten. diesen Strahlungen ausgesetzt.. So leitet beispielsweise ein Draht oder ein Faden das Wärmeod weiter. manche empfanden sogar. in der Phase der Abkühlung jedoch linkspolar. Das eine Ende hält der Experimentator. Elektrizität Sie zeigt ebenfalls dieselbe physiologische Eigenschaft auf odischer Basis. Auf kurze Distanz leitet auch ein trockener Seidenfaden oder eine Schnur das Od weiter. Diese empfinden. Glasstäben. trotz der Hitze »das Gefühl angenehmer Frische«. In dem einen Zimmer hält der Experimentator das Drahtende. Ehe wir noch auf andere Od ausstrahlende Faktoren hinweisen. linkspolar.als linkspolar zu bewerten. Ein Glas Wasser. ob heteronom. sofern sie sich mit der Vorderfront des Körpers der Wärmequelle nähern. Fäulnis usw. Sie strahlen reichlich rechts-polares Od aus. indem man ein Ende in die Nähe einer Wärmequelle bringt. wie Sensitive darauf reagieren. Zu beachten bleibt: je länger die Leitung. Sie empfindet nicht anders als wie bei der Direktbestrahlung mit dem Magneten. trockenen Schnüren und Seidenfäden. im anderen die Versuchsperson das andere. sei einer weiteren odischen Erscheinung Aufmerksamkeit geschenkt: der Weiterleitung des odischen Agens. Mit diesem auf solche Weise mit tellurischem Od erfüllten Stab beode man Wasser auf die bekannte Art und erprobe. worauf gute Sensitive ansprechen. Gleichpolares Bestreichen mit der Hand oder Halten des Magnetpols verstärkt dessen odische Kraft. Ein an einem Ende erwärmter Stab strahlt odisch rechtspolar. Versuche mit Leitungsdraht 1. sein linkspolarer im gelblich-rötlichen. Kamin. brennende Lampen usw. in mäßiger Entfernung von ihm die Versuchsperson das zweite. Sein rechtspolarer Pol leuchtet im bläulichen Od-schein. 5 bis 8 Minuten in die Nähe eines wärmestrahlenden Ofens gestellt. An dem einen Ende eines Magneten wird der Leitungsdraht befestigt. Hochsensitive reagierten nicht nur sinnentsprechend auf die Polaritätsunterschiede. mehrfach gewundenen.) sind gleichfalls Odspender. 3. Der Draht verbindet nunmehr zwei Räume miteinander. 2. Wasser.Oder es wird ihr das für sie bestimmte Ende an verschiedene Körperstellen gehalten.. Experiment: Man lege einige Zeit einen Holzstab genau in Richtung Nord-Süd. Chemische Vorgänge erzeugen gleichfalls Od. Gärung. Kohlebecken. . werden begleitet von odischen Erscheinungen«. mit dem anderen Ende auf die bereits bekannte Weise die sensitive Testperson behandelt. hat auf Sensitive denselben Einfluß wie durch menschliches Od angereichertes. isolierten Kupferdraht. Wärmequellen (Ofen. lädt sich dadurch mit rechtspolarem Od auf. Wir nehmen einen möglichst langen. Durch Darüberhalten laden wir je ein Glas Wasser damit und geben unseren Sensitiven davon zu trinken. von Durville nachgeprüft und bestätigt gefunden. Sämtliche chemische Vorgänge wie »Destillation. Tellurischer (Erd)-Magnetismus Gleich den Magneten hat auch er eine physiologische Komponente. desto mehr Zeit bedarf das Od zum Durchlauf. Sonnenstrahlung wirkt im Sinne von rechtspolar. . was der Versuchspartner im Nebenraume tat oder fühlte. können sich durch den Leitungsdraht Eindrücke und Bewegungen mitteilen« (Durville). Mondstrahlung. Experiment: Wir reiben mit einem Wollappen einen Glasstab (entspricht der Rechtspolarität) und einen Harzstab (Linkspolarität). »Neben den rein physikalischen Wirkungen. Das Od pflanzt sich weiter fort in Metalldrähten.

Mit Wasser gefüllte Gläser umkreist ein Pendel ca. Kreisförmige Bewegung: Die sitzende Versuchsperson (sofern für dieses Experiment geeignet) im Uhrzeigersinn umgangen. . die man gut verkorkt. so wird deren Verhalten dasselbe sein wie bei den anderen Einflüssen odischer Art. Natürliche Kristalle (Gipsspat. Von links nach rechts: Wasser schmeckt angenehm frisch. sondern er wird bei Annäherung der Innenhandfläche an die Polenden einen Hauch verspüren. Entschieden besser ist ein guter wacher Sensitiver im dunklen Räume als ein Hypnotisierter im halbdunklen. ebenso strahlen Chemikalien und Tiere wie der Mensch. Wirkung: säuerlich. Experiment: Gießt man eine Anzahl chemischer Flüssigkeiten ab in Fläschchen. Das ist seine odische Wirkung« (Durville). oder im Halbdunkeln. Basen linkspolares. Solche Voraussetzungen sind: Versuche im absolut Dunkeln bei vollem Bewußtsein der Versuchsperson. 2. was für Mantramistiker und Runenpraktiker von großem Interesse sein dürfte. kühl. Experimente mit Bewegungsod: 1. daß diese unter bestimmten Voraussetzungen das Odlicht wahrnehmen. Pflanzen und Früchte entsprechend ihrer Polarität. Edelsteine strahlen. abzüglich der leuchtenden Aureole. wird sehr unangenehm empfunden. 5 bis 8 Minuten. Bewegungsod. so kann man die Odkraft weiterleiten. 3. Man kann damit auch Wasser odisch laden. eklig beim linkspolaren Pol. 6. welche Hand die Kreisung vollzieht. wie gar nicht anders zu erwarten. säuerlich. die dieser über dem Kopfe besitzt. und wirkt man damit auf die Versuchsperson ein. Man setzt es einfach der Strahlung eines dieser Fläschchen aus. bei umgekehrter Umgehungsrichtung erwacht sie wieder. Letztere wirkt erregend. Wickelt man einen Draht um so ein Fläschchen. so wird der sensitive Beobachter nicht nur die Odleuchte wahrnehmen. Rotgelb an der Bruchstelle. angenehm beim rechtspolaren . 2 bis 3 Minuten. wobei es gleichgültig sein soll. b) von rechts nach links: schmeckt lauwidrig. 5. »Jedes Metall übt eine physiologische Wirkung aus wie die Strahlung des Magneten. so flackert diese wie eine Kerzenflamme. allerdings können sich hier leicht Fehlerquellen einschleichen. Linksdrehung linkspolar. Stark Sensitive fallen mitunter dabei in Schlaf. indem sich die Versuchsperson um ihre eigene Achse dreht. a) von links nach rechts (Uhrzeigersinn).Säuren erzeugen rechtspolares Od. Rühren mit einem Stabe in einem Glas Wasser. Schwerspat. frisch. besonders stark. ca. Nicht anders verhält es sich beim Einkreisen des Kopfes der Testperson mit einer Hand. dann besteht die Wahrscheinlichkeit. 4. daß selbst für Mittelsensitive vorerst mehrere Sitzungen von zwei bis drei Stunden Dauer vonnöten sind. Selbst ein Kreisel beeinflußt je nach Drehrichtung Sensitive und entsprechend der Hand. Reibung und Bewegung sind weitere gute Oderzeuger. Bläst man die odische Leuchte. Gottharder Bergkristall) zeigen am freien Ende Blau. Desgleichen leuchtet eine angeschlagene Glocke je nach Stellung und Schallintensität. schläfert diese ein. Schall erzeugt ebenfalls Od. Einiges über die odische Leuchte Ermittelten vorstehende Teste Sensitive. die ihm entgegengehalten wird. Reibungsod zum Beispiel entsteht durch das in der Röhre fließende Wasser. Rechtsdrehung ist rechtspolar. Metalle strahlen Od aus. Nahezu alles leuchtet. von rechts nach links: Wasser schmeckt lauwidrig. Legt man einen größeren Kristall horizontal über die Tischkante oder einen Stuhl. Betont sei. Erzeugung von Rotationsod.laulich. wobei sich der sensitive Beobachter im somnambulen Zustande befinden soll.

Levitieren von Hand und Arm Eine weitere Sensitivitätsprobe empfiehlt BERNHARD RICHTER43. Kurz oder lang beginnen bei Sensitiven die oberen Fingersehnen auf dem Handrücken zu zucken. Gelingt der Versuch (der einmal mit bekleidetem Arm. den Unterarmrechtgewinkelt. so. als ob er etwas fassen wolle (nämlich das Od der Aura). Zwei Personen. Allerdings erfordert die Sache ein beträchtliches Maß an Geduld. Innerlich ruhig und völlig ausgeglichen setze man sich bequem an einen Tisch. Die Gedanken sind unterstützend auf das Leichterwerden des Armes gerichtet. . nähert sich der Experimentator nach den demagnetisierenden Strichen mit beiden Händen dem zu behandelnden Arm. Allein dies entspricht nicht dem. männlich oder weiblich. nachfolgend mit unbekleidetem durchgeführt werden soll). Ohne Wissen der Versuchsperson. zuletzt auf den ganzen Arm.. Der ganze Körper biete ein Bild restloser Entspannung. Muskeln gelockert. immer dabei auf das Leichterwerden des Armes eingestellt. . Diese von ihm in unermüdlicher Arbeit entwickelte Methode ist seiner Überzeugung nach gleichzeitig ein vorzügliches Training zur Steigerung der Sensitivität. Mit aller Kraft stelle man sich nun vor wie der od-magnetische Strom den Arm abwärts hin zur Hand fließt. Ist es soweit. jedoch ohne Zutun eines Zweiten. Auch hier soll ein Arm in Schwebe gebracht werden. und zwar zuerst dem Unterarm. geistig passiv auf einem Stuhl. wie lange der Arm ohne Stütze und ohne Zutun seines Besitzers in Schwebe verbleibt. ein Versuch. den er geistig über der Stuhllehne schwebend schaut. Mehr als geringe Teilerfolge sind in den ersten Übungszeiten wohl kaum zu erwarten. Hierauf dieselbe Einstellung auf die Hand. schwebt dieser waagrecht zum Handrücken. bis sämtliche fünf Finger die Tischplatte verlassen haben. Diesen Vorgang wiederholt er rasch hintereinander einige Male. Um der Schwere des Armes noch besser beizukommen. lege den Arm ungezwungen. Der Blick ruht während des ganzen Vorganges auf der Mitte des Handrückens. wird nun ganz sacht der Stuhl entfernt und abgewartet.Ein Arm verliert an Schwere Ein leicht durchführbares Experiment zur Ermittlung Sensitiver finden wir bei JOHANNES VEHLOW im ersten Bande seines astrologischen Lehrwerkes. sodann zieht er ganz allmählich mit stärkster Konzentration seine Hände parallel zur Brust hoch bis ungefähr zum Hals und schüttelt sie kräftig. genügen hierfür. was mit obigem Versuch beabsichtigt ist. den rechten Arm in leicht waagrechter Haltung und ohne die mindeste Anstrengung auf die Lehne eines zweiten. der einige Verwandtschaft zu unseren Hebeexperimenten aufweist. die Hände nach jeder Strichführung ähnlich wie bei den Hebeversuchen abschüttelnd. Geübt wird rechts wie links. die am besten die Augen geschlossen hält. genügend Suggestibilität vorausgesetzt. die Hand leicht dachförmig nach oben gebogen. Die eine sitzt körperlich entspannt. Gedanklich wird jetzt der Befehl erteilt: der Zeigefinger möge sich heben. hierbei mit den Fingern ins Leere greifend. Ausdrücklich: Keine Suggestion anwenden! Sicherlich zeitigt ein Suggestionsbefehl ein ähnliches Ergebnis. konzentriere man sich gleicherweise auf den Mittelfinger usw. lässig auf. entsprechend dem Grade der 43 Bernhard Richter: »Die Levitation nach eigenem Willen«. Erstes Anzeichen des Gelingens. so wird der Arm alsbald die Stuhllehne verlassen und einige Zentimeter über derselben schweben.die andere führt im Abstand von etwa zwei Zentimetern langsam sieben demagnetisierende Striche aufwärts von der Hand zur Schulter. seitlich neben ihr stehenden Stuhles gestützt.

Ausdauer (Richter übte Stunden hindurch!) und dem der vorhandenen Sensitivität.) zu entfernen. Wie bei den Tischrückversuchen wechsle männlich mit weiblich. Oberer Kontakt: Rechte Hand mit gespreizten Fingern (Handteller nach oben) auf das Knie des linken Nachbars. Somit hilft auch die magnetische Kettenbildung Sensitive aufzufinden. Manche ziehen zudem eine ungerade Teilnehmerzahl vor. Als beste Anordnung für jede Art Kettenbildung gilt folgende: Der Leiter sitzt mit dem Gesicht nach Süden. In der Kette steigern sich die od-magnetischen Ströme um ein Vielfaches. später muß das gleichmäßige Atmen ganz von selbst vor sich gehen.Nach kurzem Schweigen Atemrhythmus. weiterleitende Pol . Die magnetische Kette Für eine Reihe von Experimenten erweist sich die Kettenbildung von Vorteil. ihm gegenüber ebenfalls eine stark sensitive Person weiblichen Geschlechtes. den Fußbodenbelag (Teppiche usw. . wenn Vertreter beiderlei Geschlechter zugegen sind. nicht selten verfallen sie ganz spontan in Trance. in leichter Berührung seitlich mit denen des Nachbars. Beine berühren sich wechselseitig. Ihm zur Seite möglichst zwei Sensitive. sendende. Neben der mediumistischen Forschung. aufnahmebereite. Antipathien im Kreise stören erheblich. Unterer Kontakt: Knie berühren sich seitlich mit denen des Nachbars. den der Leiter anfänglich dirigiert.Körperhaltung lose.der sensitivste Teilnehmer oder das Medium als der empfangende. Fußsohle fest auf den Boden. am besten Frauen. Gesundheit der Teilnehmer und gegenseitige Sympathie sind unerläßlich. Eventuell stelle ein Pendler die richtige Sitzordnung fest. Augen. demnach rechtes Bein eng an die Wade des rechten Partners. die Spitzen der kleinen Finger nehmen Kontakt mit denen der beiderseitigen Sitznachbarn. je nach Zweck des Experimentes. Oberer Kontakt: Innenhandflächen ruhen auf dem Tisch. Fernheilung sowie bei telepathischen Versuchen. Je nach dem Zweck der Kettenbildung dominieren in ihr zwei Pole: der Leiter als der aktive. Stark sensitiv Veranlagte geraten in exaltierte Zustände. Oberer Kontakt: Rechter Handteller auf das Knie des Linkssitzenden. Unterer Kontakt: Derselbe wie zuvor (oder wie unter 3 gegeben). . Beleuchtung: Rotlicht. entspannt. 3. Ferner ist auf die Polarität zu achten. Die Teilnehmer sitzen um einen (womöglich runden) Tisch. geschlossen halten oder auf einen in der Mitte des Tisches befindlichen Punkt gerichtet. Oberer Kontakt: Hände aufeinanderlegen. Rechte Handfläche auf den linken Handrücken des Sitznachbarn. Die oberen Daumenglieder berühren sich. Varianten des Kettenschlusses: 1. Ehepaare sollten wegen des meist eingetretenen od-magnetischen Spannungsausgleiches nicht nebeneinander sitzen. Sonst wie bei Versuch eins. linker Handteller auf . Unterer Kontaktschluß wie zuvor. dessen linke Hand die aufliegende Rechte umschließt. auch auf ein zur Handlung passendes Symbol. 2. Finger etwas gespreizt. Unterer Kontakt: Füße bequem auf den Boden. Tischrückversuchen und Erzielung diverser parapsychischer Phänomene. . Einige empfehlen.Gedankenstille. läßt sich die magnetische Kette mit Erfolg anwenden bei magnetischer Behandlung. Kettenbildung ohne Tisch. (Handteller auf Handteller.) 4. Finger beider Hände ineinander verschlungen.

6.die eine Glühlampe durch bloßes Bestreichen zum Aufleuchten bringt. Anschläge im Zweitaktrhythmus. Spielend leicht gelingen derlei Versuche . Kopf leicht vorgeneigt. Zu gebrauchen sind fast alle Lampen. Unterer Kontakt wie zuvor. sie dürfen auch neu sein. Linke Hand auf den rechten Oberschenkel des Sitznachbars.erhoben.) 5. Lösen des oberen Kontaktes nach etwa zehn . Kopf leicht geneigt. Atemrhythmus.' Anfangs lenkt der Leiter die Bewegungen mit leiser. außerhalb der Kette. Bisweilen erfüllt grünliches Licht . Die Innenhandflächen fassen Kontakt mit dem Oberarmkopf.nur nicht jedem! Doch davon später. Gongschläge. Ausgebrannte Glühlampen leuchten auf Eine Erscheinung. monotoner Stimme. Oder es sitzt in des Kreises Mitte eine sensitive oder heilungsbedürftige Person. Übereinstimmend wurde bisher bei den zahlreichen Versuchen . da sie aber möglicherweise im Zusammenhang mit der Odkraft steht. und zwar das Bild einer Frau Hellsehmedium. Die Schwingungen seien gleichmäßig und nach vornehm etwas mehr betont. Knie. um einen Mittelpunkt gelagerte Kreise in schwarz und weiß. Gestrichen wird über die bekleidete oder unbekleidete Körperstelle. wollen wir uns erst jetzt mit ihr befassen. auf die der odmagnetische Strom geleitet wird. (Blickrichtung gilt auch für Übung 3. Das abgegebene Fluid kann von Leiter und Teilnehmer kraft ihrer Imagination im Innern des Kreises aufgespeichert werden und dessen Stärke mittels Pendel oder von guten Sensitiven geprüft werden. beim Ausatmen: Ausstrahlen des angesammelten od-magnetischen Fluides mit der erhobenen Rechten. Kniekehle. Zudem eignen sich die Beugen der Finger besser als die Spitzen. Linker Arm auf die linke Schulter des anderen Sitzpartners. wenn sich die Schwingungskurve ganz rechts oder ganz links befindet. Rechter Arm . Augen geschlossen oder auf eine in der Mitte des Kreises auf dem Boden liegende Zeichnung gerichtet. ab und zu nur stößt man auf eine. Atemrhythmus: Beim Einatmen bewußte Pranaaufnahme. Taschenlampenbirnen und Neonröhren sind ebenfalls taugliche Objekte. im völligen Dunkel natürlich. die eigentlich im Abschnitt »Physikalische Merkwürdigkeiten« hätte besprochen werden müssen. Man benötigt hierzu weiter nichts als ausgebrannte Glühbirnen. Schenkel. wobei stets auf eine trockene Haut zu achten ist. Einzige Bedingung: absolut trockene Hände! Nicht gleichgültig ist ferner.den Handrücken des Rechtssitzenden. Einbezogen werden können Magenund Herzgegend. Die Leuchteffekte sind von unterschiedlichem Charakter. Augen schließen. die sich für das Experiment nicht eignet. der unser Knie umfaßt.bis fünfzehn Minuten. wie es heißt . Anregung zu diesen Experimenten gab mir ein Buch von ISBERNER-HALDANE (»Arisches Weistum«). Die Birne wird mit der einen Hand gehalten und mit der anderen leicht gerieben.die besten Ergebnisse erzielt mit dem Handballen. Oberer Kontakt: Rechter Arm rückwärts auf die rechte Schulter des rechten Nachbars.eigenen wie fremden . welche Stelle der Hand die Birne bestreicht. Nach geraumer Zeit: den etwas vorgebeugten Oberkörper von links nach rechts leicht kreisförmig schwingen. Handfläche nach außen zur Kreismitte weisend. Vorzüglich eignen sich hierzu konzentrische. Zu starkes Rückwärtsneigen ist zu vermeiden. Kontaktschlüsse wie bei 3 oder 4. der Handwurzel und dem Daumen/Zeigefinger-Winkel. erhöhen die suggestive Wirkung. nach Ansicht des Verfassers auf Grund eines die Norm übersteigenden starken Magnetismus. Rückgrat.im Ellenbogen gewinkelt .

. der ich das Phänomen zeigte.. sofern man ihn am äußersten Ende mit der einen Hand hält und die andere über die ganze Röhre streicht. wer den Versuch ausführt. Rieb ein für diese Versuche nicht Befähigter nach mir die Birne und gleich darauf wieder ich dieselbe. um so mehr. dann müßte es ja egal sein. bald schwächeres Maß an fluidischer Kraft schließen.. da. am dritten war ich nun sehr überrascht. ehe die Leuchteffekte einsetzten.) die Lampen rascher und besser aufleuchteten. am Hals. In diesem Fall müßten dann doch wohl andere als elektrische Kräfte die Erscheinung bewirken. wie beobachtet. Meine Mutter.. wie ich den Berichten eines Experimentators entnehme. Wäre es nur der Reibungsvorgang an sich. Wird er anderswo gefaßt. Nach einer Weile hellte die Birne klein auf.« Rauchen soll bisweilen. und zwar an jeder Stelle eines Fingers. Der Erfolg war groß.. wodurch sie sehr beunruhigt war. Ich brauchte gar nicht mehr zu reiben. daß mir das Experiment nicht mehr gelingt? das doch vorher so leicht durchzuführen war. ich brauchte nur mehr mit der Birne über irgendeine Stelle meines Körpers zu streifen und sie leuchtete sofort grün oder auch hell gleichmäßig stark auf. sehr nachteilig auf die Versuche wirken. Bei mir als Nichtraucher schlug einmal ein sehr positiv verlaufender Versuch ins völlige Gegenteil um. .) Oder ist doch •vielleicht die schwere seelische Erschütterung. Sollten etwa doch od-magnetische Vorgänge im Spiele sein? Die nicht bei allen Versuchen gleiche Leuchtstärke ließe sich ohne weiteres auf ein bald stärkeres. am Gesicht. ineinander. dann dauerte es jedesmal geraume Weile. sagte nach einer Weile. zum anderen werden die hierfür Befähigten nach einer Reihe von Versuchen merken. schwachen Blitzen gleichend. daß es mir jetzt absolut nicht mehr gelingen will.Oder ein anderer Vorfall: Bei . Seltener leuchten unmattierte Birnen in eben beschriebener Weise auf. Nach kurzem Reiben mit der inneren Handfläche leuchtete die Gasfüllung der Birne hell auf. als ich zur Prüfung dieser Behauptung eine Zigarette voll aufrauchte. Es dauerte dann immer eine Weile. Für gewöhnlich wird Reibungselektrizität als Erklärung herangezogen. wie mir mitgeteilt. Hier glühen zumeist die beiden Enden der aus der Glasisolierung ragenden Zuleitungsdrähte punktförmig auf. Keine irgendwie geartete Witterung hat bisher meinen nicht gerade wenigen Experimenten geschadet.. Hell leuchtet der Glaskörper eines Leuchtstabes in voller Länge. Ob das am Wetter liegt? (Was ich bisher nie beobachten konnte.« Und kaum einen halben Monat später: ». Abzuwarten bleibt. so leuchtet stets nur das bestrichene Teilstück.« Noch ein weiterer Umstand ist gründlicher Beobachtung wert. So schrieb mir eine Frau: »Ich machte meine ersten Versuche. Oftmals bessern sich die Resultate bei fortgesetztem Üben.. überall. bis sie wieder aufleuchtete. Oft fließen grellere Lichtstreifen. mögen sie immerhin stets dieselben Versuchsobjekte benutzen. ich solle damit aufhören.. K.. ganz gleich. wie wechselvoll die Leuchtkraft der Birnen sein kann. Nur freilich spricht einiges dagegen. nach kraftstärkenden Exerzitien (Belebung der Hände durch Runen.Mudras und dgl. Die Birne hellte sofort stark auf. Nicht zu Unrecht. Positiv lautet der erste: ». die ich in jüngster Zeit durchmachen muß. denn während des Aufleuchtens habe sie am ganzen Körper ein Prickeln verspürt.. daran schuld. Ob so etwas auch der Reibungselektrizität schadet? Seelische Zustände scheinen ebenfalls mitverantwortlich zu sein. Sp. ob ich sie am Glasteil oder am Metallsockel hielt. ich muß Ihnen leider mitteilen. Am zweiten Abend ging es etwas besser. ob dies nur Zufallsergebnisse sind.das Vakuum der mattierten Birnen. Dem ist aber nicht so! Zum einen gelingt das Experiment nicht jedem und seien seine Hände noch so trocken.

das heißt einer sehr geringen Menge bei hoher Spannung. zwanzig Sekunden entstanden weitere Blitze von wechselnder Stärke. Jetzt müßte die Birne unbedingt aufleuchten.. begann das Medium mit dem Reiben und nach fünfundzwanzig Sekunden leuchteten die ersten roten Blitze auf. Birne mit ihrem Gewindeteil in ein feststehendes Stativ klammern. knackte es im Klavier. noch wurde die Atmung oder der sonstige Wasserstoffgehalt der Luft berücksichtigt. Sp. Um überhaupt schwaches Leuchten sehen zu können. damit die bereits ausgeatmete Kohlensäure entfernt wird. ohne dabei auszuatmen (wegen des Wasserdampfes).« Wozu ich meinerseits bemerken möchte. bis die Phänomene vorläufig aufhörten. Als nachdenklich stimmendes Kuriosum noch der im Auszug gegebene Bericht des Leiters einer Arbeitsgemeinschaft für angewandte Parapsychologie: ». (An sich dürfte dies nicht der Grund des Versagens gewesen sein. Hiernach ist die Birne bis zum Schluß des Experimentes einige Grade Celsius über Raumtemperatur zu halten.) Als das Medium bemerkte. nachdem ich das Gelenk der Hand umfaßte. müssen unbedingt die Augen vorher im Dunkeln ausgeruht haben (10 bis 20 Minuten). daß es keine ausgebrannte war.. daß das Leuchten auf einer Aufladung mit statischer Elektrizität beruhen muß Bei Versuchen mit statischer Elektrizität. Zudem ist der Raum vorher gut zu lüften. K. einen Versuch mit den Glühlampen zu machen. Kleiner Heizapparat in nächste Umgebung! Auf die so angewärmte Glühlampe schlägt sich dann bestimmt keine Wasserhaut. angewärmtes Katzenfell. Nun zu den Ratschlägen eines physikalisch versierten Skeptikers: ». destillierten Wasser nachspülen. dann mit warmem. ist es sehr notwendig. Zugleich fing die Stehlampe ganz leise an zu summen. Grünes Licht haben wir nicht in der Birne beobachten können. wer die Möglichkeit hat. weil keine kaputte Birne im Hause wäre. wo das Leuchten auftritt. Wasserstoff und Kohlensäure leiten den elektrischen Strom totsicher ab.. Er fiel erfolgreich aus.. was wir benötigten. die ableitend wirkt! Als Heizapparat daher keine Wasserdampf erzeugende Verbrennungsflamme benutzen. Immerhin. Man könnte somit die Spannungshöhe am Ausschlag festhalten bis zum Augenblick. Angeregt durch Ihren Experimentalbericht bat ich unser Medium. daß die Glühlampe vorher gründlich durch Abseifen gereinigt wird. daß sich ein Geist mit uns beschäftigte. Beim Experimentieren darf auch nicht über das Objekt geatmet werden (H2O und CO2!). BRAUNsches Elektroskop (Elektrometer mit Skala) mit der Glühlampe an der geriebenen Stelle mittels feinem dünnen Draht verbinden. der >Zufall< lieferte uns. schlägt bestimmt der Zeiger aus. kamen wir dahinter. Ein unsichtbarer Helfer verschaffte uns überhaupt erst die nötige Grundlage hierzu. und was dabei besonders interessant war: Das Unternehmen wurde durch einen Spuk gefördert. Darauf das Medium: >Das kenne ich schon.. man müsse den Versuch aufschieben. Nachdem das Medium und ich die Lampe ohne Erfolg bearbeitet hatten. mit der er das Versuchsobjekt hielt.. Ich nehme bestimmt an. Falls Elektrizität vorhanden. In Zwischenzeiten von ca. Weder wurden die Birnen gereinigt. auch nicht die Augen an das Dunkel gewöhnt. Zur objektiven Aufladung nimmt man ein gut gesäubertes. Überhaupt ist ein Hygrometer aufzuhängen zur Kontrolle des Wasserstoffgehaltes in der Luft. Fettspuren genügen oft zur schnellen elektrischen Entladung. Nachdem die Birne abgekühlt war. Ich selbst . leuchtete diese sofort. dann gründlich mit Leitungswasser abspülen... im ganzen zehn. kann auch nach den oben gegebenen Weisungen seine Versuche anstellen. Ein Zeichen. sofort wird die Birne durchbrennen !< Und so geschah es.einem der die Lampe erfolglos bearbeitete.. Man kann das Stativ erden und zur weiteren Kontrolle.. ob sich Elektrizität angesammelt hat. denn Schmutzspuren. zum Schluß die Birne in reinen Alkohol tauchen zur allerletzten gründlichen chemischen Reinigung. womit man die Birne schlägt und reibt. daß keines obiger Argumente bei unseren Versuchen je Beachtung gefunden hat.

seinerzeit im Stummfilm verkörpert von dem unvergessenen Darsteller dämonischer Charaktere PAUL WEGENER. die bei einigen besonders stark in Erscheinung zu treten scheint und wahrscheinlich durch entsprechende Übungen noch gesteigert werden kann. zwei in einer halben Stunde. Zuerst sahen wir uns erstaunt an. ein sichtbarer Abschiedsgruß . wo sie versagte. wir hatten doch an einer genug. nach dem Urbilde des biblischen Adam aus Erde Geschaffene. darunter sehr Robuste. Vom okkultistischen Standpunkt keineswegs unmöglich. Golem. Nicht mehr die ungefüge Materie erwacht hier zum Leben.sofern richtig beobachtet . das jederzeit seinem Meister zur Verfügung steht. Von Frau H. Brust oder in den Mund steckt. und wie unnötig war das. Bezeichnenderweise strahlten jene Stellen (namentlich Handballen und Fingerbeugen) an denen die Lampe aufleuchtete odisch stärker als jene. Schwer ist es. Die Vermutung von geheimgehaltenen magischen Manipulationen ist nicht von der Hand zu weisen.« Da flammte die Birne plötzlich wieder auf. dem der Magier Leben einhaucht. II.wie die Eskimo das zauberkräftige Gebilde nennen . Sie war gar nicht durchgebrannt. festzustellen. die mit der Aurabrille die Phänomene prüfte. also muß unser Gast die Birne gelockert und dann wieder festgemacht haben. die daran gebunden werden. Vielleicht ist es ein ganz besonderes Agens. ob die Golemsage nur dem Traum vom künstlich geschaffenen Roboter entsprang oder ob ihr tatsächlich tiefer greifende Praktiken zugrunde liegen. Da knackte es nochmals im Klavier und kurz darauf erlosch eine von den beiden Birnen der Deckenbeleuchtung. Sie schaffen vielleicht sogar ein wohlfeiles Instrument zur Registrierung einer bislang unbekannten Strahlenart. beziehungsweise um einen Tätigkeitsakt der eigenen Psykraft bleibe dahingestellt. das ist nicht tragbar für die Haushaltskasse. Kraft dieses Zaubergebildes lenkt der Eskimo-Magier den Betreffenden ganz nach Willen. das nicht in gleichem Maße jeder besitzt und keineswegs vom Gesundheitszustand des Betreffenden abhängig ist. Hier ist es ein Gerüst aus Knochen. Der Vorfall scheint unerklärlich. Wir dankten unserem unsichtbaren Gast für seine rechtzeitige Hilfe. Am bekanntesten wohl wurde der Golem des Prager Rabbi Löw. sich an die bezeichnete Person zu heften. der zu dämmernden Leben erwacht. ärgerlich: >Meine guten Birnen..ist ein Astralwesen gebunden. sofern man nicht annimmt. berichtet verschiedentlich von solchen magisch belebten Geschöpfen. Jedenfalls bieten die Glühlampenversuche mancherlei Anregungen. Bewußt kann er dieses in die Ferne wirken lassen. Nur darf man sich nicht zu sehr an das buchstäbliche Wort halten. sondern fluidale Kräfte sind es.. Nach wie vor ist das Problem des kabbalistischen Homunkulus ungelöst und umstritten.hatte keinen Erfolg. dann aber wurde Frau H. Z. sobald ihm sein Schöpfer nach geheimen Riten eine Rolle mit kabbalistischen Zeichen in die Stirn. Unbeseelte. das Medium. An diesen Tubilac . sich vergebens mit den Birnen abmühen. Für ein vom Menschen her wirkendes Agens spricht . Ein Stück . Schriftliche wie mündliche Überlieferung sorgten für deren Verbreitung bis in unsere Tage. Die Eskimo haben eine ähnliche Spukgestalt. denn ich sah durchaus Gesunde. speziell die jüdische. Gestaltlose. Die Sage. Ob es sich nun um Geistwesen der üblichen Art gehandelt hat oder um eine andere transzendentale Potenz (Elementarwesen?).. Die Macht des magischen Denkens Golemsage und Gedankenformen Durch die Jahrhunderte spukt die Mär vom Golem.die Wahrnehmung einer Sensitiven. Z. zum Teil auch in Tiergestalt verfertigt. indem er dem Tubilac einfach befiehlt. sein Name sagt es: der Ungeformte. ohne dabei das Geheimnis zu lüften. daß hier Telekinese vorliegt. war sie bestimmt nicht verursacht.!« Hier scheinen tatsächlich metaphysische Kräfte am Werk gewesen zu sein.

Einige Esoteriker führen ja auch den unheimlichen Fluch. obgleich. Was ja für jede Art von Magie gilt. Die Kenner wissen. Um Fehlerquellen weitmöglichst fernzuhalten. die indische Geheimlehre sagt dasselbe. man könne derlei Gedankenwesen an einen beliebigen Ort dirigieren. Ähnlich also dem Magier der Eskimo sind sie der Meinung.weiter. Nur zwei Mittler stehen der Kontrolle zur Verfügung: Pendel und hellsehende Sensitive. zugestanden. wo sie dann ihren Einfluß geltend machen gemäß dem Willen des Experimentators. Größe und Umfang der Pendelschwingungen waren jeweils abhängig von der stattgehabten Odaufladung und von der Stärke der Imagination. Gelingt es jedoch. dann gewinnt zweifelsohne diese Hypothese an Wahrscheinlichkeit. Schreibt man doch den untergegangenen Atlantiern Gedankenschöpfungen zu von einer derart magischen Kraft. die selbst heute noch nicht völlig erloschen sein soll. sofern man über diese Dinge mehr als das nur Herkömmliche weiß. Vor dem Versuch darüber gehalten. an der das Od entzogen wird. Die Versuche sind völlig harmlos. zumeist einer Sensitiven entzogen. worauf schon Paracelsus klarschauend verwies. auf dem ich mancherlei Überraschungen erlebte. sofern. sackte sie sogleich merklich in sich zusammen. dafür zeugte das Verhalten der Sensitiven. im Experiment Gedankenwesen zu erzeugen. 44 45 Praxis in: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« vom Verfasser. Über die Chakras: ebenda . Womit nichts durchaus Neues behauptet wird. Arbeiten mit Od. bei den Gedankenformen und Psychogonen moderner Okkultisten und tibetischer Mönche. Und dies mit gutem Grund. Es ist ein höchst seltsames Gebiet. Der Pendel ließ auch eine Schwächung des in Anspruch genommenen Chakras45 erkennen. Zuvor frisch und munter. Die Fluidalsubstanz. Zum erfolgreichen Experimentieren genügt das Gegebene. der auf den Pharaonengräbern lasten soll. wie gesagt. Sie gestattete daher höchstens eine fünfmalige Odentnahme. dabei das charakteristische Diagramm einhaltend. Damit aber ist die Basis geschaffen. wurde auf ein mit Symbolen versehenes Pergamentleder übertragen und vom Pendel bestätigt. Letzten Endes jedoch entscheidet die Imagination. anschließend sofort eine entsprechende magnetische Behandlung erfolgt. ließ ich zuerst Unbeteiligte pendeln. Fehlt sie. Immerhin läßt sich deren Beweiskraft durch Vergleiche mit den Ergebnissen anderer Forscher steigern. Eine meiner Versuchspersonen reagierte besonders stark. nach vollzogener Praktik jedoch geriet er sofort in lebhafte Schwingung. Durch weiteres wiederholtes Einstrahlen war es möglich.und Gedankenschwingungen ist ein Experimentieren mit dem Unsichtbaren. deren Wirkungsweise den Handlungen unbeseelter Wesen gleichkomme. und wir sind bei den Elementalen der Inder und Theosophen. Vorschriften zur Zeugung magisch wirksamer Psychogone findet man selten und nur höchst unvollkommen. Daß es sich dabei um eine tatsächliche Kraftübertragung handelte. die den Entzug von Od physisch verspürten. Beider Resultate haben freilich nur relativen Wert. dem kabbalistischen Golemrätsel sowie dem Geheimnis des nordischen Tubilac nachzuspüren. die Größe der schon vorhandenen fluidalen Form bis auf das Doppelte zu erhöhen. Hier zeigte es sich. auf solche magische Willensgebilde zurück. dann erst überzeugten sich die Versuchsperson und ich. verharrte er bewegungslos. dann helfen selbst die ausführlichsten Unterweisungen nicht. Schon bei der Herstellung dieser Gebilde ergaben sich diverse Merkwürdigkeiten. daß willentlich geformten Od. Wissende Okkultisten vertreten den Standpunkt. wie notwendig ein Vertrautsein mit dem Biomagnetismus ist: denn sachgemäße magnetische Behandlung ersetzte sofort die entzogene Kraft44. Robustere Naturen allerdings fühlen weder ein Schwinden ihrer Energien noch das charakteristische Ziehen an der Stelle. die Versuche sich variabler gestalten lassen. die bei der Zeugung der Odform vorgewaltet hatte. Nur Vermutungen allerdings. warum sie schweigen. mangelt ihr an Willenskraft. das mit der geistigen Vorstellung übereinstimmte.und Gedankenschwingungen Impulse eingepflanzt werden können.

bald dort im Raum feststellbar. Da der Versuch von Tischrückexperimenten begleitet war. Ich hielt den Pendel direkt über den Versuchsgegenstand.die ihren in Abständen über den Kreidestrich. Von hier aus führte den Boden entlang ein Kreidestrich zu einem ebenfalls mit Kreide gezogenen Kreis. und dies an einigen Abenden hintereinander. deren jeder annähernd die Hälfte der gesamten Kraft besaß. Gewiß will das noch nichts besagen. worauf sofort der Pendel stillstand. auf die der Pendel reagierte. So mancherlei Unerwartetes trat zutage. Markanter schon waren diejenigen Fälle. Hier mußten sie verharren. so stand allmählich mein Pendel still. Demnach war es also. Sehr merkwürdig war des weiteren die Wirkung von Laut und Ton auf die erst im Entstehen begriffene Schwingung. daß es sich sogar in zwei Teile spaltete. ergab sich der Verdacht von astralem Vampirismus. als ob dieses tatsächlich den Kreidestrich entlang gegangen war. Wie entodet schien das Pergament. Die Ergebnisse eines anderen Forschers. der hartnäckig verblieb. Wir standen. Interessanter noch waren die Versuche mit dem »Wesen« selbst. bei anderen hingegen. was deren Größer werden zur Folge hat. daß bei diesen Praktiken sich Diesseits und Jenseits durchdringen. war es nicht möglich.Die Schwingungsform läßt sich bei genügender Schutzmaßnahme aufbewahren und kräftigen. An dem sich immer gleichbleibenden Pendeldiagramm war es bald da. So schickte ich einmal eine solche Schwingungsform gedanklich weg. ereignete sich wiederum das gleiche: Lebhafte Pendelausschläge zuerst mit nachfolgender Pendelruhe. worauf mir der Zunächststehende Beginn und baldiges Ende seiner Ausschläge mitteilte. das hier bereits den Ausgangspunkt zum fluidalen Golem oder astralen Tubilac darstellte. solange wir es wollten und dann wiederkehren. Sandte ich nun — wortlos selbstverständlich — die Odform aus. Nunmehr ermittelten wir das Psychogon im Kreis. Erneut aufgeladen. Jedoch im Augenblick des Stillstandes setzte sich der Pendel des zweiten Experimentators in Bewegung. die künstlich geschaffene Fluidalform zu erhalten. Bei einigen Versuchen »gehorchte« unser Phantom so gut wie keinem unserer Befehle. Die dabei gemachten Erfahrungen können schwerlich mit »Selbsttäuschung« wegdisputiert werden. gestatten ebenfalls den Schluß.mit bannenden Odstrichen. Sicher könnte alles dieses noch auf das Konto gegenseitiger gedanklicher Beeinflussung geschrieben werden. Auch außerhalb desselben.ließ ein anderer die Odschwingung immer höher anwachsen. wo ich das »Wesen« kraft meines Wollens an einen vorher nicht bestimmten Ort schickte und es von den anderen dennoch gefunden wurde.denn der Pendel sprach in der gewohnten Höhe nur mehr sehr mäßig an oder gar nicht . einander den Rücken zugekehrt. der bei Herstellung seines Psychogons bis zum letzten gegangen war und bei dem sich nachträglich Spukhaftes ereignete. So wenigstens schienen es die stark verminderten Pendelausschläge zu beweisen. Während der eine mantrisch gesprochene Laut die Form anscheinend zusammenpreßte . Eine andere Versuchsanordnung war diese: Auf einem Tischchen lag das fluidal aufgeladene Objekt. Obzwar der Pendel noch zu Beginn des Abends darüber in einer Höhe von einem halben Meter kräftig ausschlug. Bei einigen Versuchen gelang dies ohne Schwierigkeit. Den Gedankenphantomen wurden Impulse eingepflanzt: sie mußten beispielsweise auf Befehl das Leder verlassen und sich an eine genau bezeichnete Stelle des Raumes begeben. . jeder in einer anderen Ecke des Zimmers. ebenso auf das bereits vorhandene Psychogon. kam es alsbald zu einem völlig unmotivierten Stillstand. Nicht so glatt verlief das Ganze. sodann der zweite dasselbe. sondern es verließ einfach selbstherrlich seinen Platz. Hellsehversuche stimmten mit den Pendelresultaten überein. den Strich weiter und hinein in den Kreis. Das Psychogon sollte nun von dem Leder fort. das aus dem Rahmen der gewohnten Erfahrungen fiel. zwei weitere Pendler von mir abgewandt . Unwahrscheinlicher noch mag es klingen. Keiner von uns vermochte auch nur die Spur einer Strahlung feststellen. versperrten wir ihm den Weg -ähnlich wie dem Tisch .

daß sich das »Wesen« immer dort vorfand. Es sei zu furchtbar. meine Ergebnisse verwunderten ihn keineswegs. wie sonst. Das Phantom spaltete sich in eine gelbe und in eine grüne Spirale.warteten wir bis zu dem Augenblick. Ehe ich sie in Trance versetzte. Wortlos schickte ich das Phantom auf seinen Platz zurück. die sich in ständiger Rotation befand. wohin wir es laut Plan dirigierten. Gleich darauf fühlte sie sich von der Spirale umschlungen. probierte ich es drüben an dem großen Tisch.« 46 . sie seien ihm bloß Bestätigung eigener Resultate. Von der Höhe einer Arm-lange. konnte auch fernräumlich verwirklicht werden.Was innerhalb des Versuchsraumes möglich war. Das Phantom schilderte die Sensitive als eine silberfarbene Spirale. Die Spirale wuchs bis zu sechzig Zentimeter. ohne wie sonst zur gewohnten Stärke anzuwachsen. Obwohl die Sensitive die Vorstellung. Auch der Zeitpunkt stimmte. worauf der Pendel meines Partners das uns wohlbekannte Charakterdiagramm zeigte. Diese seltsame mediale Schau deckte sich mit den Erfahrungen eines bekannten parapsychischen Forschers. Wir hatten nämlich nicht. von dem weder mein Mitarbeiter noch ich eine Ahnung hatte. Bei einer anderen Gedankenform gewahrte sie darüber einen Lichtschein. das Leder auf den Tisch gelegt. der jedenfalls für die Echtheit ihres Hellsehens spricht. in dem ein Gedanke aufblitzte. erstere strebte zu ihr. Darauf bat das Medium. nahm sie sofort dessen veränderte Lage wahr. desto höher wuchs auch die Spirale an. da die Sensitive plötzlich aufschreiend Halt gebot. Er teilte mir mit. in der Breite schwoll sie von etwa zwanzig Zentimetern bis zu dreißig und darüber an. Als sie aber schlief. Zwanglos die Erklärung: Der dritte Experimentator .. Je höher nun der Ton erklang. die aber der Schlafenden nicht bekannt waren. Ein zweites Psychogon nahm sie ebenfalls als rotierende Spirale46 wahr.von unserer Umgruppierung nichts ahnend -hatte sich eben wie gewöhnlich auf die vereinbarte Stelle konzentriert. was unaufgefordert vom Medium sogleich bestätigt wurde. Nach monatelanger Aufladung des Psychogons setzte er dieses seinem Mitarbeiter Bezeichnend dafür bei Karl Weinfurter: Die Mystische Fibel. als ich eine Glyphe darüber hielt. vor ihr läge das zu beschreibende Objekt. der weit über die allgemeine Form hinausragte. II. legte ich absichtlich das Pergamentstück vor ihr auf einen Stuhl mit dem Bemerken. Besagter Forscher war noch viel weiter gegangen. Hier also befand sich das »Wesen«! In Gedanken schickte ich es auf sein Pergament.. Teil: »Das Fundament aller Kräfte . letztere zu mir. Eigenartig war nach Schilderung der Sensitiven das Aussehen dieses Gebildes. sagte sie. lediglich die Farbe war eine andere. Nur einmal klappte es mit der Rückkehr nicht ganz. der aber sofort schwand. Auf Anregung meines Freundes. Um diese Zeit kam sofort Leben in unsere Pendel. das drüben auf dem Tischchen lag. mit in den Tranceschlaf genommen hatte. Nur ein genauer Plan stand uns zur Verfügung. schob ich behutsam das Versuchsobjekt seitlich auf den Diwan. Unser abwesender Freund konstatierte stets. ist der Wirbel oder die Spirale . wo es vereinbarungsgemäß von dem dritten Experimentator wieder zurückgeschickt wurde. man möge am Flügel einen bestimmten Ton anschlagen. Augenblicklich schlug der Pendel wie üblich aus..das Psychogon also dem Befehl folgend das Pergament verlassen hatte .. zurück. sondern seitwärts auf ein kleines Tischchen. was geschah. denn grobsinnnlich konnte sie diesen Vorgang unmöglich wahrgenommen haben. erreichte es oben eine Ausdehnung bis zu vierzig Zentimeter und ging nach unten spitz zu. Nachdem bei gleichzeitig durchgeführter Pendelkontrolle Stillstand eintrat . Gegen Ende des Versuches sah sie außerdem über dem gespaltenen Phantom einen blauen Schein. sie möge mir im Schlafe das vor ihr liegende »Wesen« beschreiben. analog den lautmagischen Versuchen unter Pendelkontrolle. Leider konnte die Tonskala nicht genügend ausgeschöpft werden. Nun noch die Wahrnehmung einer Sensitiven. Zu einer genau festgelegten Zeit wurde das »Wesen« in ein weit über einen Kilometer entferntes Zimmer geschickt. Nach Ablauf der festgesetzten Frist gerieten unsere Pendel nur kaum merklich in Schwingung. Ein Umstand.

größtmögliche Gedankenleere seitens der Versuchsperson sind für gutes und rasches Gelingen notwendig. Beide Disziplinen wurden von mir schon früher andernorts (»Esoterische Lebensformung« und »Unsichtbare Helferkräfte«) entsprechend gewürdigt. Große Möglichkeiten bieten diese Versuche im Freien. Anfangs begnüge man sich mit einfachen Gegenständen. Noch komplizierter wird der Fall. soll ein dem Empfänger nicht bekannter Gegenstand in schwer greifbarer Höhe aufgefunden werden: auf einem Schrank.und Gedankenkraft. Es fehlt lediglich die sichtbare Form. Der Befehl hierzu wird wiederum rein telepathisch erteilt. Allein auch diese Vorschriften existieren.— ohne dessen Wissen natürlich — fernmagisch auf den Kopf. der magische Homunkulus. Suggestion und Hypnose stehen in enger Beziehung zueinander. Der Sender faßt nun ganz leicht. einem Ring. später dann wähle man eine Stecknadel. Vermag doch ein geschickt beobachtender Empfänger (»Perzipient«) aus dem unwillkürlichen Spiel der Muskeln des gespannt auf sein Vorhaben konzentrierten Senders (»Agent«. Ein gleiches erfahre hier die Telepathie. Damit sind wir vielleicht wieder sehr nahe dem Fluch der Pharaonen. Die Möglichkeit seiner Existenz war immer schon gegeben und wird weiterhin gegeben sein. Telepathie Der Gedanke als reale Kraftform tritt bereits offenkundig bei Suggestionszuständen. Selbstverständlich ohne Wissen des Perzipienten. Allerwegen gibt es Parallelen. einer Brosche. dem sogenannten Gedankenlesen mit Kontakt. Mit Recht spricht man daher bei derlei Versuchen mehr von einem Muskellesen als von echter Telepathie. verklemmt in einen Bilderrahmen oder gar auf dem Gesimse oder einer Rosette eines Beleuchtungskörpers. worum es geht. unter Steinen oder in der Erde versteckt werden können. Unzählige Varianten lassen sich durchführen. Alle diese Experimente sind den Golemsphänomenen nahe verwandt. möglichst nur mit den Fingerspitzen der linken Hand den rechten Puls des Empfängers und bestimmt im weiteren Verlauf im Geiste jede Phase des einzuschlagenden Weges. in Schaubuden und Varietes oft gezeigten Art. Außerdem lasse man die Versuchsperson genau festgelegte Handlungen vollziehen. Schwerer wird für sie das Experiment. einem Messer. eine Handtasche. jede zweckentsprechende Geste. . Stärkste Konzentration seitens des Telepathen. eine Lade. die immerhin noch leicht ins Auge fallen. wie etwa Hochführen des Armes. Zugreifen der Hand und ähnliche Handlungen. Der ganze Vorgang ist denkbar einfach: Ein Gegenstand wird versteckt. Als Versteck kommt in Frage ein unauffälliger Winkel. solange die Kraft der Imagination Gedankenformen auf feinstofflichem Plan erstehen läßt. Diesen halte man unter strenger Kontrolle. was von dem Betroffenen als widriges Kälteempfinden wahrgenommen wurde. »Urheber«) Richtung und Lage des versteckten Gegenstandes festzustellen. zum Beispiel das gefundene Objekt an einen bestimmten Platz zu legen oder einem der Anwesenden zu überreichen. Beginnen wir mit der einfachsten. um welches Objekt es sich handelt. auch die Rocktasche eines der Zuschauer darf es sein. Hypnose und Telepathie zutage. Nur müssen wir die Oberlieferungen richtig deuten. keineswegs ins Reich der Fabel verwiesen werden darf. Anfänglich soll die Versuchsperson wissen. Lehrte doch schon die Magie der Alten das Aufladen von Gegenständen durch Od. so daß der Golem. die zur Auffindung des gesuchten Objektes beiträgt. auf Bäumen. wenn ihr unbekannt ist. etwa einem Bleistift. denen insgeheim ein Psychogon auf den Schoß gesetzt worden war. wo Gegenstände im Gestrüpp. Dieses eigenartige Kälteempfinden konstatierten mehrere Sensitive. ja sogar ein Haar. wobei freilich von einer reinen Gedankenübertragung noch nicht gesprochen werden darf.

. Letztgenannter Umstand freilich mag als zweischneidiges Schwert erscheinen. Überraschend stellte sich heraus. Wird im Kreise von Zuschauern gearbeitet. wecken die inneren Kräfte und machen empfänglich für Gedankeneinflüsse von außen. gedanklich gelenkt. Versuchsanordnung: Der Sender stelle sich hinter den Empfänger und suggeriere diesem wortlos. unauffällig neben der Versuchsperson einherschreitend. ehe man nicht einige Sicherheit gewonnen hat. Entschieden besser ist es. Niemals darf die Empfangsbereitschaft so weit gesteigert werden. wenn ein gedankenstarker Sender mit einem überaus aufnahmefähigen Empfänger zusammen arbeitet. steigern die Sensitivität. Abschnitt: »Der Innere Sucher. Haben wir eine für kontaktlose Gedankenübermittlung gut geeignete Person gefunden (was zumeist kein Leichtes sein dürfte). Beharrlich zog mich mein Partner nach links. Der Empfänger entspanne sich während der Dauer des Versuches vollständig und überlasse sich ganz jedem in ihm aufzuckenden Impuls. — Unterstützend kann auch im Visavis-Stand der Zentralblick (Blick auf die Nasenwurzel des Gegenüber) mit einbezogen werden. Ein Vorgang. Spiesberger: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« — Weckung der Innenkraft. die jedoch in der Regel erst nach einer langen Reihe von Versuchen erreichbar ist. Einbiegen in diese oder jene Straße usw. Gedankenlesen ohne Kontakt Eine zu erstrebende Hochleistung. Ziel ist.Jeder Experimentator versuche sich als Sender und Empfänger. wogegen ich aber sehr bald protestierte. daß der Sender die Bezeichnung der Richtung verwechselt hatte und anstatt »links« unausgesetzt »rechts« dachte. Die Lösung? . aus einem Muskelleser ein echter Gedankenleser zu werden. daß sie uns . was er tun soll.der sich 47 Siehe K. nach rechts auszuschwenken. Kehrtwendung. und auch dann nur. Ein Vorfall sprach besonders dafür. Ich entsinne mich einer Anzahl von Fällen aus jungen Jahren (wir betrieben damals die Suchexperimente als eine Art Gesellschaftsspiel). sondern wurde von mir seinerzeit mit einem für Gedankenlesen hervorragend begabten Freunde . die Experimentierenden weder durch Zeichen irrezuführen noch durch negative Gedankenhaltung zu irritieren. Bisweilen erhöhen magnetischer Rapportschluß48 und Erzeugung leichter Somnolenz (durch Suggerieren oder magnetische Striche. Telepathische Versuche. obgleich ich in mir deutlich einen Impuls verspürte. ihn dem Gesuchten entgegenzuführen. willfährigen Werkzeug anderer werden läßt. da in mir die Vorstellung »nach rechts« nicht weichen wollte. Wille und oberbewußtes Denken seien weitmöglich ausgeschaltet. unverzüglich anzurufen. daß es nicht gleichgültig ist.« 48 Ausführlich in »Esoterische Lebensformung: »Das magnetische Verfahren« und »Suggestion — Hypnose — Somnambulismus«. Hierfür geeignete Versuchspersonen werden übrigens selbst beim herkömmlichen Muskellesen bald merken. Letzten Endes kommt es also doch auf Telepathie an. Es muß in ihm wollen. zum willenlosen. In solchen wenig wünschenswerten Fällen ist die Macht des willensgeladenen Gedankens der Abwehr. so vereinbaren wir mit dieser während eines Spazierganges beispielsweise. die ihr in den Sinn kommen. so ist diesen einzuschärfen. ob der führende Teil scharf zu denken vermag oder nicht. Platznehmen auf der und der Bank. die eindeutig die Echtheit reiner Gedankenübertragung bezeugten. des Schutzes. sie möge alle diejenigen Handlungen spontan ausführen.In Anbetracht der Zuschauer wollte mein Freund den negativen Ausgang des Experimentes verhüten und half deshalb ein wenig mit Ziehen nach. Dieser Sinn wird vom Telepathen. regelmäßig und oft durchgeführt. Schweigend ergehen Befehle wie: Stehenbleiben. ähnlich wie beim Auffinden verlegter Gegenstände mit Hilfe des »Inneren Suchers«47. auf Zeugen zu verzichten. oder beides) die Empfangsbereitschaft des Sensitiven. Empfohlene Versuchsgestaltung ist kein am Schreibtisch ersonnenes Rezept.

RHINE und seine Mitarbeiter bei ihren besten Sensitiven in Kauf nehmen. ohne jede nervöse Anspannung in Ruhe verharrt. vereinbare man beim Zahlenexperiment eine Zahl innerhalb von eins bis zwanzig oder dreißig. RHINE49 an der Duke Universität in den USA seit Jahren unter strengster wissenschaftlicher Kontrolle handhabt. als walte hier ein verborgenes Gesetz. an das er intensiv denkt. ob man bessere Resultate erhält. Zwecks späterer Kontrolle schreibe man unbemerkt die in Frage kommende Zahl nieder. Am besten ist es. Dreieck oder Runen ermöglichen. die Augen schließt und das Abbild des geistig Vorgestellten überträgt. Die andere zumeist geübte Methode ist: mit zentralem Blick den Empfänger zu fixieren und mit stärkster Konzentration an Zahl. Rune oder sonstiges Symbol zu denken. wie es zum Beispiel Kreis. ob die erzielten Treffer •wirklich über die mögliche Zufallsquote hinausgehen. Die Versuche können ferner dahin abgewandelt werden. diese eine Vorstellung darf den Telepathen dabei erfüllen. ohne den Empfänger anzublicken. Versuchen wir es auf einfache Weise: Nachdem die Karten gut gemischt sind. Runen und andere Symbole gedanklich sendet. das Bild betrachtet. oder wenn man nach geraumer Zeit das Fixieren einstellt. wie es der Forscherkreis um Prof. bis in ihr der Name der erwählten Karte aufblitzt. daß man zuerst nur Zeichnungen wählt mit ganz einfachen Linienführungen.auch für hypnotische Experimente überdurchschnittlich eignete . B. Um den Versuch nicht anfangs zu schwer zu gestalten. Selbstredend notieren wir genau die Ergebnisse. zu ziehen. Wichtig ist. Sehr instruktiv ist ferner das Erraten von Spielkarten. Wir dürfen keinesfalls ungeduldig werden. Die Daten eines Abreißkalenders eignen sich zu diesen Versuchen nicht minder. das die Erfolgskurve steigen und sinken läßt. wenn man unausgesetzt. Zudem lasse man sich das telepathisch Übermittelte vom Sensitiven zeichnerisch wiedergeben. Es dürfte klar sein. Rhine: »Die Reichweite des menschlichen Geistes«. das Zahlenbild mit konzentrierter Aufmerksamkeit und sendet es dem Empfänger zu. wird ein Blatt gezogen und das Bild der Versuchsperson in Gedanken gesendet. Ob so. Zu erproben wäre des weiteren. Oder er legt eine Anzahl Karten verdeckt auf den Tisch und überläßt dem Empfänger die Auswahl. Dies mußten selbst Prof. etwa zwölfmaliges Ziehen und Erraten der gezogenen Karte. natürlich muß der Sender die Lage des von ihm erwählten Blattes kennen und ständig im Geiste festhalten. Nur dieser eine Gedanke. Glaubt sie den richtigen Impuls empfangen zu haben. ohne sich jedoch einer bestimmten Vorstellung hinzugeben oder gar ein Mißlingen zu befürchten.oftmals auf der Straße wie in Parkanlagen unauffällig durchgeführt. daß die Versuchsperson geduldig. Befriedigen die Erfolge. Eine andere Versuchsreihe verläuft folgendermaßen: Der Sender hält der Versuchsperson die gemischten Karten fächerförmig entfaltet hin und fordert sie auf. indem man Zahlen. Tarotbilder. wenn es nicht gleich nach Wunsch vonstatten geht oder wenn nach anfänglichen Erfolgen die Treffer plötzlich absinken. wie eben beschrieben. Die Gesamtsumme wird erweisen. in beiden Fällen ist scharfes Denken unerläßlich. ungesehen von den anderen. nenne sie ohne Zögern das ihr bewußtgewordene Blatt. Man betrachtet ganz einfach. Das gleiche gilt beim Senden von Symbolen. ob so. oder noch besser. Es scheint. Diese muß ganz Erwartung sein. das von ihm gewünschte Blatt. bis das Kartenbild vor dem inneren Auge erscheint. Augenschließen und bequeme Sitzhaltung erleichtern die körperliche und geistige Entspannung. dann steht dem entscheidenden Schritt nichts im Wege: die 49 I. Auch diese Resultate sprechen hochprozentig für eine Gedankenübermittlung von Hirn zu Hirn. Tarotkarte. stets eine Versuchsreihe mit einer Anzahl vorher festgelegter Einzelexperimente durchzuführen. .

er kann auch ein Foto der Versuchsperson im Augenblick der Übertragung fixieren. auf den er mit aller Kraft seine Gedanken und sein odisches Fluidum überstrahlt. um so mehr vielleicht. das den Machtwahn der Mächtigen auf Erden zunichte macht.Rune. das beide Praktiken . Als Senderune gilt unter anderem die Fa. Der Sender atmet gleichfalls rhythmisch und überträgt. Der Magnetiseur stelle sich so deutlich wie nur möglich die Gestalt seines Patienten vor und vollziehe an dieser imaginären Gestalt die übliche magnetische Prozedur. So plastisch wie nur möglich stellt er sich das zu Übermittelnde vor. Bei großen Entfernungen ist der geographisch bedingte Zeitunterschied mit in Rechnung zu setzen. Oder er gebrauche einen gewöhnlichen. Jeder Impuls. besser noch einen magischen Spiegel. der sich einstellt. abgedunkelten Raum Platz. auf Kraftaufnahme eingestellt. Eng verbunden mit der telepathischen Praxis ist das Magnetisieren auf Entfernung. Versuchsgestaltung: Empfänger wie Sender nehmen in einem ruhigen. und zwar in »verlängerter Allschaltung« mit nach vorn weisenden Handflächen. Zur selben Stunde liege der zu Behandelnde bequem auf einem Ruhebett. erliegt er nur zu leicht der Versuchung. ganz auf Empfang. wird sofort festgehalten. Fernsprechverbindung erleichtert die gegenseitige Kontrolle wesentlich. Man bilde die gebräuchliche magnetische Kette.Gedankenübertragung auf große und größte Entfernung Zum ersten genügt das Nebenzimmer. die entsprechende Rune zu stellen. Abschnitt: »Was uns Hypnose und Telepathie lehren«. das vorher genau festgelegte Gedankenbild. Auch hier fungiere man abwechselnd als Sender und als Empfänger. den nötigen Konzentrationszustand erreicht zu haben. ist für den nicht ganz Gefestigten freilich gegeben. immer mit der Vorstellung der Fernübertragung des ausgesandten Fluides. tunlichst mit genauer Zeitangabe. Lasse sich keiner dazu verleiten. Allein unbedingt wichtig ist. geschildert ist. Zur Hochpolung empfiehlt es sich. Viele magische Disziplinen setzen telepathisches Können voraus. Ein harmonisch aufeinander abgestimmter Kreis kann sogar Gruppensendungen versuchen. Die Gedankenübertragung darf auch in Runenstellung vor sich gehen. Versuche haben gelehrt. dabei das Antlitz des Empfängers im Geiste imaginierend. seine erlangte Macht zu mißbrauchen. da ihm ja sein dunkles Tun nicht nachgewiesen werden kann. wenn er glaubt. wie in »Unsichtbare Helferkräfte«. In diesem passiven Zustand erwartet er die telepathische Übermittlung.Gedankenübertragung und Magnetisieren . der alles ausgleichenden Gerechtigkeit. Ersterer schließt die Augen. reißt auch ihn unbarmherzig aus seiner vermeintlichen Höhe und richtet ihn hier wie drüben. genau die Zeit des Versuches zu vereinbaren. wobei sich jeder der darin befindlichen Teilnehmer scharf auf den vorher festgelegten Sendeimpuls konzentriert. wobei er die Augen geschlossen halten kann. . Städte. Die Gefahr. in dunkle Bezirke abzugleiten. am besten bei gedämpftem Kerzenlicht. daß im Prinzip Straßen. Mag immerhin sein magisches Können menschlichen Gesetzen tausendmal spotten. Sobald er den Boden der Forschung verläßt. die Sender vom Empfänger trennt. ein Verfahren. atmet rhythmisch und schaltet seine Gedanken aus. ja selbst dazwischenliegende Länder und Kontinente dem menschlichen Gedanken keine Grenzen zu setzen vermögen.in sich vereinigt. das Gesetz des Karmas jedoch. von dem aus wir unsere Gedanken dem Sensitiven zusenden. Nicht zu vergessen die wortlose Suggestion bei direkter Übertragung von Mensch zu Mensch. gegen Störungen gesicherten. Allmählich jedoch erweitern wir die Entfernung. Alle das magnetische Verfahren unterstützenden Hilfsmittel sowie die bei der Telepathie gebräuchlichen sind angebracht. Gut eignet sich weiter die Is-Rune. weder von Liebe noch von Haß geblendet.

zu Leistungen.Bildung von Psychogonen Gedankenformen — Elementale . denen wir ratlos gegenüberstehen. Kraft. sind Zwangsvorstellungen. Ein krasses Beispiel: Ein Weib. was in Wirklichkeit nicht sein kann. einer Leidenschaft. Das Buhlen mit Vorstellungen ist durchaus nicht zollfrei. solange eben. den Komplex. Da also Gedanke wie Gefühl tatsächlich Schwingung. und zwar solche. zum Gefoppten einer jeder Logik höhnenden Seelenstimmung. die aufbauen oder zerstören.Naturgesetze scheinbar spottend . stärkt somit das psychische Substrat. Sie machen den haltlosen Träumer zum Besessenen. gefühlsbetont zu denken. Ein Stück kaltes Eisen auf die Stirn eines Sensitiven gelegt. unter diesen Begierden. Versuchen wir nun auf experimentellem Weg festzustellen. Daher die Forderung. greift diktatorisch ein in die Tätigkeit der Zellen. Hat es sich doch herumgesprochen. vermehrt deren Intensität. andererseits er Gefahr läuft. das jahrelang in Gedanken einem anderen anhängt. gleichgültig wie immer die Lebenslage sei. Die Bezeichnung »Gedankenformen« für diese sonderbaren Erscheinungen. diesem Gefühle glutvolle Bilder leiht. die sich in der . einer Seelenstimmung. wie es der Psychotherapeut bezeichnet. Die Folgen einer solchen negativen Gedanken. wieweit wir also befähigt sind. glüht für das Zellenbewußtsein unter dem Suggestionsgedanken auf. sich zurechtträumt. jede Regung des Gemüts spiegele sich. Sehnsüchten und Affekten leidet. dem Hellsehenden wahrnehmbar. wie umgestaltend die Macht des gefühlgeladenen Gedankens bis in den Alltag hinein oft wirkt. steigert demzufolge jedes Daran denken das ursächliche Gedankenkraftfeld. Der eingebildete Kranke zieht kraft eines solchen Denkens mit der Zeit die so gefürchtete Krankheit tatsächlich herbei. jedem Fluch. unliebsame Rückschläge zu erleiden. und sofort schaffen die betroffenen Zellen das getreue Bild einer echten Verbrennung. Jedes Nachhängen einem Gemütszustande. erniedrigen ihn zum Narren einer abstrusen Idee. Woraus jeder zugleich die Lehre ableiten sollte: nicht eher auf magischem Gebiete zu arbeiten. wie wir wissen. Es hat schon seine Berechtigung. entfessele dort Kräfte. zielklar. zum Sklaven eines Verlangens. die durch die Schriften der »Neudenker«. positiv. wenn seit eh und je sämtliche echten Schulen der Mystik wie der Magie strengste Gedankenzucht und bedingungslose Beherrschung des Gefühlslebens von ihren Neophyten fordern. Zwangshandlungen und anderes mehr. ist esoterisch gesehen eine weitaus größere Betrügerin als jene. ist auch die Behauptung weiter esoterischer Kreise. Substanz sind.Imagospurien Mit dämonischer Gewalt beherrscht der Gedanke zuweilen Nervenzentren. durch Monate. der sie ins Leben ruft. wie scharf umrissen unsere Gedankenschöpfungen. Affektgeladene Wunschbilder schaffen Psychogone von oft geradezu dämonischem Ausmaß.und Gemütseinstellung sind alsdann Krankheiten der verschiedensten Art. Psychogone gewollt zu schaffen. die bei Beachtung bestimmter Voraussetzungen einer Kontrolle zugänglich sind. was nichts anderes heißt als starke Psychogone ins Leben zu rufen und diese unausgesetzt zu nähren und zu kräftigen. in unserer Aura. »Neugeistler« und anderer Erfolgsverkünder wie ein roter Faden hindurchgeht: unausgesetzt. die einmal der Verführung eines Augenblickes erliegt. reagieren auf Liebe und Haß. bis er nicht sein Denken und Fühlen unter Kontrolle gebracht. ja wenn es sein muß selbst durch Jahre. Hier liegt die parapsychologische Begründung der von der Kirche so sehr verpönten Gedankensünden. durch Wochen. zwingt sie . bis der Wunschgedanke sich verstofflicht hat und Wirklichkeit geworden ist. Bekannt. jeder Gedanke. wie stark die emotionellen Schwingungen unserer Seele sind. sie antworten jedem unserer Gebete. lahmt Muskelgruppen. je nach dem Impuls.

plastischer nun der Gedanke ist. die chemische Schicht der Platte durch Gedanken oder Handstrahlen zu beeindrucken. Leider besitzen nur sehr wenige Menschen das notwendige Maß an Hellsichtigkeit. wie wir sie bei LEADBEATER und BESAMT51 finden. bietet der Spektauraninschirm des englischen Arztes Dr. um solche subtile Wahrnehmungen zu machen. 52 Siehe Friedrich Feerhow: »Die Photographie des Gedankens oder Psychographie«. wo Anlage zu echtem Hellsehen vorhanden ist. tritt noch die od-magnetische Ausstrahlung hinzu. auch Gemütszustände auf die Fotoplatte zu bannen. bekannt als Kilnerschirm. Dr. zu beachtlichen Resultaten geführt. Je größer diese emotionelle Erregung. Beides . Inbrünstiges Gebet. Sie umfassen also mehr das Gebiet des geistigen Gestaltens und sind gewissermaßen Willensprojektionen. An seine Stelle ist die Aurabrille getreten. Leadbeater.oder wie sie FEERHOW nennt: Psychographien52 . So zum Beispiel dürfte ein Gebet. tiefe Mutlosigkeit. Versuche. Weit besser umreißt daher der von dem Wiener Arzt FEERHOW geprägte Ausdruck Psychogon die aus psychischen »Substanzen« entstehenden Erzeugnisse der Gehirn. Für Fotoexperten einige Anregungen: Gedankenfotos . Um so erstaunlicher und überzeugender. Im allgemeinen jedoch laufen die Versuche der Gedankenfotografie darauf hinaus. der Psychogone hervorzubringen versucht. vom Chittam oder von Chitta. Dort aber. Aura und Psychogone auch minder Sensitiven sichtbar zu machen.Form wie Farbe . desto Scharfumrissener ist die Form dieser Seelenerzeugnisse. Eine weitere Möglichkeit.Besant: »Gedankenformen«. Verschiedentlich haben auch Versuche. Psychogone sind demnach Produkte mental-astraler Schwingungen. um so intensiver auch das Farbenspiel. wie dies bei einem empfindsamen. läßt sich diese schulen und im Trancezustand steigern. Nach außen pojeziert.scheinen irgendwie naturgesetzlich festgelegt. etwa eines Gegstandes. einer Zeichnung und ähnliches. mit denen viele schon mit mehr oder weniger Erfolg operieren. SURYA und andere Forscher durchführten. die G. der jedoch nicht leicht zu beschaffen sein dürfte. quälende Eifersucht. aber auch Hoffen und Vertrauen: alle diese Emotionen beschäftigen Hirn wie Herz. . bestrebt sein. sich mit seiner ganzen Vorstellungskraft den gewählten Emotionen hinzugeben. Nur selten aber ist in solchen Momenten ein geeigneter Hellseher zugegen. worauf FRIEDRICH FEERHOW schon vor mehr als vierzig Jahren aufmerksam machte. gesprochen oder gedacht von einem kalten Atheisten. Die esoterisch-theosophische Formel hierfür würde lauten: Denken — Manas = mental plus Fühlen = Kama = astral.und Seelentätigkeit. Nachahmenswert wären folgende Beispiele: DARGET hielt in der Dunkelkammer bei Rotlicht die gefalteten Finger über die Platte und 50 51 Ausführlich darüber in Karl Spiesberger: »Die Aura des Menschen«. Fotoplatten gedanklich und psychisch zu präparieren. KILNER. letztes Verzweifeln. Stets freilich muß der Experimentator. Im Yoga spricht man vom »Gemütsstoff«. hingebende Liebe. religiös veranlagten Menschen beobachtet werden kann. W. schwerlich die intensiven Farbtöne in seiner Aura aufleuchten lassen. flammender Haß. BARADUC soll allerdings unter Einbeziehung elektrischer Spannungen ein spezielles fotografisches Verfahren entwickelt haben. das ihm ermöglichte. besonders wenn starke gefühlsbetonte Affekte daran beteiligt sind. ergaben eine weitgehende Übereinstimmung mit den farbigen Abbildungen von Gedankenformen (besser Psychogone).Aura50 oder auch getrennt von dieser abspielen. Erinnert sei an die Experimente des aus Tours stammenden Majors DARGET und des Pariser Arztes BARADUC.sind die Wiedergabe eines Vorstellungsbildes auf einer hochempfindlichen Fotoplatte. Je konzentrierter. da die Versuchspersonen erst hinterher mit den Bildern bekannt wurden. ist nicht ganz zutreffend. Am aufschlußreichsten allerdings ist das Beobachten spontaner Gemütserregungen. denn es wirken ja hier zusammen Gedanken plus Gefühlskräfte.

sprach gleichzeitig bei stärkster Willensentfaltung: »Ich will. eine neutrale Unterlage (Papier. oder im letzteren Fall besser vielleicht vor die Brust. wobei die Fingerspitzen abwärts zur Fotoplatte weisen (im Abstand von einem Zentimeter). es ist dies das uns bereits bekannte Verfahren der Willensprojektion auf eine der oben genannten Unterlagen. daß darauf das Bild dieses Stockes erscheinen soll«.und Imaginationskraft. Stärker schon wird so ein Fluidalgebilde. während die Linke abwärts weist. schalenförmig. die Fingerspitzen auf das Pergament . die wir hindirigieren können. Einfacher zweifellos ist es. Wagen wir uns also an die Bildung eines solchen Elementais oder Imagospurius. Spricht dieser für uns. so legen wir die rechte Hand leicht auf die Milzgegend unserer Versuchsperson. In der Regel lagen diese superempfindlichen Platten in einer besonderen Entwicklerlösung. um DARGETS Ergebnisse zu überprüfen. sah aus »wie Schneewirbel. daß im Interesse der Wissenschaft diese Platte einen Eindruck empfängt!« Was zustande kam. einen Gedanken darauf zu fixieren. mit dem konzentrierten Willen. Mag zwar dem Pendelergebnis die objektive Beweiskraft des auf die Platte gebannten Psychogramms ermangeln. Oder: Die Rechte ruht auf dem Milz.die Hände zusammenhalten. Schaffung von Psychogonen Beginnen wir mit der einfachsten Art. mit dem Impuls. irgendein Vorstellungsbild optischen Ursprungs. dann dürfen wir in unseren Versuchen weitergehen und Psychogone bilden. Neben Gedankenprojektionen wagte sich DARGET an Emotionsbilder. sammeln es im Handteller und strahlen es . wie ich es in »Der erfolgreiche Pendelpraktiker« beschrieben habe. indes die Sensitive ausatmet. wenn wir es gehörig mit odischer Substanz aufladen und uns dabei das gegenpolare Spannungsverhältnis der Geschlechter zunutze machen. indem er eine Platte oder einen Film der in Affekt befindlichen Versuchsperson an die Stirn band. Leder. die wir zuvor stets sorgfältig entoden. Pergament usw. die zu Elementalen werden. Vielleicht entdecken fotokundige Okkultisten eine leicht beeindruckbare Platte oder einen hochempfindlichen Film. Wieder mit stärkster Willens. Einfache Odpraktik Wir bitten eine Sensitive sich bequem auf ein Lager zu legen und sich körperlich wie geistig völlig zu entspannen. die unserem Willen gehorchen. der in der Mitte etwas gelichtet ist und sich am unteren Rand verdichtete«. Oder: Er betrachtete lange seinen Spazierstock und »darauf hielt er im Dunkeln seine Fingerspitzen auf die Glasseite einer im Entwickler befindlichen Platte.über auf das bereitliegende Stück Pergament oder Leder. Zudem hatte DARGET außerdem noch ein anderes Verfahren: Er band seiner Versuchsperson »eine gegen das Licht durch Papierhüllen geschützte Platte an die Stirn* und ließ jene »bedenken*. so gibt es dem Sachkundigen immerhin doch genügend Aufschluß. Sodann stellen wir auf eine der uns bekannten Arten den magnetischen Rapport her. Ist dies geschehen.ausatmend . Unterwerfen wir uns diesem Gradmesser erlangter Imaginationskraft. ob man schon ein Meister des plastischen Denkens geworden ist. Auch zwei Personen können miteinander experimentieren. gleichzeitig saugen wir mit größter Vorstellungskraft das odische Substrat aus der Milz. Nun atmen wir tief ein. Im Zustand stärkster Konzentration oder einer heftigen Gemütswallung bindet man dann Platte oder Film auf die Stirn. indem sie . und zwar die Rechte des einen und die Linke des anderen. Schon das einfache »Bedenken« im obengenannten Sinn legt Zeugnis ab.Chakra und verbleibt dort bis zum Schluß des Entzuges. zu Imagospurien. wohin es uns beliebt.) gedanklich und odisch zu imprägnieren und sodann auszupendeln.

Zumeist genügen drei Stück. Diesen Vorgang wiederholen wir fünf-. Es stärkt den persönlichen Magnetismus. die ebenfalls odisch gereinigt und mit unserem Influxus geladen ist sowie eine Anzahl von Kerzen aus reinem Bienenwachs. Imagospurien können auch rituell-magisch gebildet werden. berücksichtige besser die dem jeweiligen Planeten entsprechende Zahl. Ein Zeichen. Zum Beispiel bei Imagospurien. Stärke und Charakter. Esoteriker erblicken in ihr den Teil eines alten ägyptischen Mondkultes.wo es mit dem eigenen Od vermischt wird -. am besten bei Mondschein. ähnlich wie bei den Runenexerzitien. Ebenso kann mit umgekehrter Handhaltung (links Entzug. denn diese wirkt stark auf die unterbewußten Seelenschichten ein. der kabbalistische Elemente zugrunde liegen. zumindest sollten Arme und Oberkörper frei sein. Wer nur einigermaßen sensitiv ist. niemals aber die des Kopfes. Seidene Wäsche oder Bekleidung ist unbedingt abzulegen. abergläubisches Beiwerk.gerichtet. Halten wir uns jederzeit vor Augen: das Unbewußte in uns will magisch angesprochen sein.schon nach einigem Üben die feinen Vibrationen in den Händen und im Kopf verspüren. rechts überstrahlen) der Versuch gemacht werden.oder neunmal. demzufolge sind fünf Kerzen vonnöten. Wählen wir als erstes eine Arbeitsweise. Die hierzu notwendige Kulthandlung ist keinesfalls überflüssiges. dann sind wir genügend vorbereitet.Chakras einschließlich der Zirbeldrüse. sodann strahlen wir es während der Ausatmung mittels der linken Hand auf das Objekt. zudem eine Kreide. prüft man sogleich mit dem Pendel auf Umfang (Höhe. wie man sie bei Neuerungssüchtigen zuweilen findet. wird . Vielerlei Möglichkeiten bieten sich hierbei. wer jedoch Kulte nach astrologischen Gesichtspunkten vornimmt. entsprechen nicht . Vor dem festgesetzten Termin des Versuches praktizieren wir eine Zeitlang in der Phase des zunehmenden Mondes sowie bei Voll-mand die Isis-Übung. steigert Sensitivität und magische Fähigkeiten. dann möglichst wenig bekleidet. daß an der Sache doch etwas ist! Dieser Kraftentzug ist selbstverständlich sofort nach Schluß des Experimentes durch Magnetisieren wieder auszugleichen! Niemand führe derlei Versuche durch. Immer halte man sich hinsichtlich Zahlenentsprechung an die uns von AGRIPPA VON NETTESHEIM und anderen Magiern überlieferte Zahlenzuordnung.und Kopf. Bei Hochsensitiven mußte ich zumeist schon nach dreimaligem Entzug abbrechen. mittels einfacher Odpraktik Psychogone zu schaffen. Keine beengenden Kleidungsstücke dürfen die Atmung beeinträchtigen. der sich nicht wirklich auf sachgemäßes Magnetisieren versteht. die dementsprechend antworten. vorausgesetzt. Bei entsprechender Einstellung belebt das IsisExerzitium die Hand. darf deshalb nur nach Sonnenuntergang geübt werden. die außerdem durch entsprechende Gedankenkräfte verstärkt werden kann. daß es der Zustand der Sensitiven verträgt. die mit starkem Willensinfluxus imprägniert werden sollen. Im Augenblick der Einatmung entziehen wir — wie vorstehend — mit der rechten Hand das odische Fluidum und leiten es durch unseren Körper . sieben. Gestatten es Jahreszeit und Umstände. die Experimente im kultischen Sinn auszubauen. beziehe man die Kräfte des Planeten Mars mit ein. Sinngemäß lassen sich zur Odentnahme auch andere Chakras heranziehen. Glückt es uns. Ausdehnung). Zahlenzuordnungen. Die auf das Pergament gebannte odische Schwingung. Vor allem lädt es den Ätherkörper auf mit Mondprana. Hier muß besondere Vorsicht walten. Einfache kabbalistische Kultpraktik Als Requisit benötigen wir wiederum ein Stück entodetes Pergament. Ihre Praxis ist in »Esoterische Lebensformung« gegeben. Während des Übens ist das in die Handflächen einfließende Mondprana zu erfühlen.

reinigen die Aura. bewußt nach allen vier Himmelsrichtungen Kraft ausstrahlend. banne ich jedweden negierenden Einfluß aus diesem Raum. Allezeit wohne darin Friede und Harmonie. rhythmischen Atemzügen. mit starken Willensimpulsen durchtränkten Kreide ziehen wir mit stärkster Konzentration auf Schutz und Abwehr einen für den geplanten Zweck genügend geräumigen Kreis. HOD und NETSAH (auch andere Namensbeziehungen sind gestattet). zu zeugen ein Wesen. zum Beispiel spreche man beim Anbrennen jeder Kerze: Im Namen von ADONAI.) Reinigung und Imprägnierung des Raumes Aufrecht stehend in der Mitte des Raumes . um sie wurde ja der Schutzkreis gezogen.mit erhobenen. Allenfalls sind auch zwei Kreise gestattet. Während wir so dem Raum unsere Gedanken.und Strahlungsimpulse einpflanzen. die wirken in den gestaltenden Rhythmen des Mondes. Dieses Lichtritual sei feierlich vollzogen.indes die oder der Sensitive entspannt auf einem bequemen Ruhebett liegt oder gleichfalls steht und die gesprochenen Worte mitdenkt . (Weihrauch oder sonstigen wohlriechenden Harzen oder Kräutern. kraft meines magischen Willens: Es werde Licht! Oder: Dem Licht weiche die Finsternis! Nunmehr nimmt die eigentliche magische Handlung ihren Anfang. Auf diese Weise wird der ganze Raum mit unserem Fluidum erfüllt. im mantrischen Tonfall: Im Namen von ADONAI (auch mehrere Gottesnamen dürfen sinngemäß gebraucht werden). Pause. Nunmehr überschreitet der Experimentator. Geschlossen wird der Kreis mit einem mit der Spitze nach außen weisenden Pentagramm. . verbunden mit neun tiefen. weit ausgebreiteten Armen. die eigene sowie die unserer sensitiven Versuchsperson. bei der Macht und Kraft von GEBURAH. beim Schein einer Kerze. wobei auch kabbalistische Namen gedacht oder mantrisch intoniert werden können. heilbringenden wie verderblichen Charakters.den Erfahrungen der alten Kabbalisten. sprechen wir: Im Namen von ADONAI. sodann: Bewußt verbinde ich mich mit den schöpferischen Kräften. die seit Beginn der Handlung brennende Hilfskerze in der Hand. was wir in das Psychogon einpflanzen wollen. Vor Beginn der Kulthandlung. Der Experimentator spricht mit hoch erhobenen Armen: Kraft meines magischen Willens beginne ich das feierliche Ritual. Vergessen wir nicht: auch Räume lassen sich mit Gedankenformen laden. Die Versuchsperson befindet sich bereits darin. Mittels eines Fidibus werden die Kerzen entzündet. an der Spitze des Pentagrammes den Kreis. je nach Einstellung. entspannen wir uns. Nach dreimaliger Wiederholung obiger Worte Linke senken und mit der erhobenen Rechten einen Kreis über dem Haupt ziehen. die männlich oder weiblich sein darf. gemäß meinem Wunsch. entscheidend ist. Die Bienenwachskerzen werden nun im gleichen Abstand um den Kreis oder im Kreisring aufgestellt. In den dadurch entstehenden Kreisring werden Gottesnamen geschrieben oder Schutzsymbole gezeichnet. herrsche und walte mein magischer Wille in diesem Raum! Heute und jederzeit! Ziehen des Kreises Mit der odisch präparierten. Hierauf räuchern wir mit entsprechenden Drogen. das mir dienen soll und gehorchen in allem und jedem.

wird auf die bereits bekannte Weise Od entnommen. wie vielleicht der eine oder andere abfällig meint. und dies solange den Chakras Od entzogen wird.und Strahlungsvermögens. zur Zeugung des Imagospurius Jetzt ist allerstärkste Konzentration notwendig. Stets aber müssen diese dem Imagospurius eingepflanzten Ideen mit der Kulthandlung übereinstimmen. Fünfmal wird in dieser Pose (Isrunengriff) der I-Vokal gesungen.und Symbolentsprechung an. Daher sind diese Art Experimente zugleich eine ausgezeichnete Schulung der Denk-. mit dem es sich arbeiten läßt. gepaart mit starken Willensimpulsen. Schließlich erhärten Pendel.Pose neunmal mantrisch: ISIS. Zusätzlich ist eigentlich nicht der passende Ausdruck. Nach weiteren drei tiefen Vollatemzügen geht der Experimentator in Rumpfbeuge (Urrunenstellung): Bewußt verbinde ich mich mit den gebärenden Kräften der heiligen Mutter Erde. Wir wählen einen solchen. Besonders kommt es auf die Planeten. diese mit jenen. haben also nichts mit magischer Spielerei zu tun. so atmet der andere aus. da Mars miteinbezogen. In unserem Fall. Dreimal intoniert er dann den Vokal U. Als Symbol könnten wir der Fünfzahl entsprechend auf dem Pergament ein Pentagramm zeichnen. Vorstehende mantrische Übungen steigern die seelische Bereitschaft und stärken zugleich das odische Schwingungsfeld. Das der oder dem Sensitiven entnommene Od stellt gewissermaßen nur die Form. Die Versuchsperson. plastisches Denken. dem Milz. An weiteren Beispielen soll das später noch gezeigt werden. muß es ein mit starken Energien geladener Imagospurius sein. Es dürfen auch beide Hände auf die Chakra-gegend gelegt werden. Darum müssen wir uns von vornherein klar sein. . ebenso ist S als Summlaut günstig. in dem also die Vokale und Halbklinger M und N nach Möglichkeit überwiegen.Übung mit.und Willenskraft.wie Hellsehkontrolle jederzeit die Stärke unseres Imaginations.Anschließend in der bereits bekannten Isis. Diesmal aus zwei Zentren. der ihm eingeprägte Gedanke jedoch verleiht ihm die zielgerichtete Dynamik. oder besser gesagt. sich im Augenblick der Odüberleitung anstelle der stummen Ausatmung des U-Vokales zu bedienen. Vorstellungs. sofern hinreichend geschult. was wir mit Recht als Imagospurius betrachten dürfen. noch einiges Räucherwerk in die Schale zu werfen.und dem Magen-Chakra. Nun folgen fünf rhythmische Vollatemzüge und die Worte: Bewußt verbinde ich mich mit den energetischen Schwingungen des Demiurgen Mars! Dann streckt der Experimentator den rechten Arm vor und erhebt den Zeigefinger. schafft einen Imagospurius. Der Versuchsperson. Dem so geschaffenen »Wesen« wird auch ein Name zugelegt. der tonmagisch gut auszusprechen ist. denn mit der gedanklichen Durchdringung der geschaffenen Od-schwingung beginnt ja erst die Existenz dessen. den er während der anschließenden Lautübung fixiert. und zwar ein sechsmaliger Entzug aus ersterem. lade man sie zusätzlich mit entsprechenden Gedankenimpulsen. Ist durch Odübertragung auf das Pergament die Schwingungsform geschaffen. Vorteilhaft ist es ferner. Nur zielgerichtetes. ehe zum Hauptteil übergegangen wird. welche Impulse wir zu akkumulieren beabsichtigen. die völlig gelöst auf einem Lager ruht oder auf einem Stuhl sitzt. ein neunmaliger aus letzterem. den die Versuchsperson leise mitsummt. den wir zeugen. die Hülle des Psychogons dar. In diesem Fall strahlen beide Hände das angesaugte odische Fluid auf das am Boden liegende Pergament über. Atemrhythmus nicht vergessen! Atmet der eine ein. Die Versuchsperson verweilt indes schweigend in Meditation. macht die Isis. Zweckmäßig ist es.

Während der Aufladung spreche man das »Wesen« lautmagisch mit Namen an. Namen und Zahl... Nunmehr» wird das Psychogon mittels Pendel auf Größe und Stärke seiner Ausstrahlung geprüft. vor neugierigen Blicken sicheren Ort aufbewahrt. ist zu erwägen.zu kräftigen. welche . Wie schon erwähnt. Stehend breitet der amtierende Magus die offenen Handflächen über das vor ihm auf einem Hocker oder Tischchen liegende Pergament . der Tierkreiszeichen. Ausgezeichnete Möglichkeiten bieten des weiteren die Runen und deren Kombinationen. größer und stärker werde. Fühlt sie sich hinreichend gekräftigt. Ehe man einen mit Runenkräften erfüllten Imagospurius schafft. im Osten beginnend.. kraft dieses Willens bist du gebunden an diesen Ort. dienstfertiges Geschöpf behandelt. In einer stillen Stunde löse man die Umhüllung und lege das Pergament auf eine gut entodete Unterlage. sowie jene. Das in echte.(Name). fünf. Sachgemäßes Magnetisieren ersetzt der Versuchsperson die verausgabte Kraft. In gleicher Weise darf sich auch die »Mutter« des »Wesens«.. werden die Kerzen gelöscht und der Kreis entfernt.. dich zu binden. demnach das Wissen um Formeln.Namengebung Wiederum ein ritueller Akt.. ob und wie rasch das Produkt unserer gedanklichen und psychischen Energie tatsächlich an Größe. im Namen der Demiurgen. Hinzu kommt ferner ein Vertrautsein mit den Kultpraktiken der Runenmagie.. die Sensitive. Der Name wird lautmagisch gesprochen und gleichzeitig auf das Pergament in lateinischen oder hebräischen Buchstaben geschrieben.. Die Seidenhülle wird nur entfernt bei Pendelkontrolle oder bei Versuchen mit dem Psychogon. um Runenkreis und Schlagen der Runen und um das die Handlung umrahmende Ritual. rufen Experimentator und Mitarbeiter dreimal (bzw.. beende ich feierlich die magische Handlung. endend im Norden. Runische Kultpraktik Voraussetzung ist. Das Pendelbild wird erweisen.. Abschließend redet ihn der Magus wie folgt an: . Nun werden mit der Rechten vier mit der Spitze nach oben weisende Pentagramme in der Luft gezogen. höre deinen Namen: . so ist es. an Intensität zunimmt.oder neunmal) das »Wesen« bei seinem Namen.. Stärkung des Imagospurius Ehe man mit dem magisch ins Leben gerufenen Phantom zu arbeiten versucht.. Kraft meines Wollens. ebenso die Resultate späterer Pendelprüfungen. ist es zweckmäßig. bei den Demiurgen des Mars und des Mondes. daran beteiligen. im Namen von ADONAI.. kraft meines Willens bist du geworden.. daß der Experimentator die Runenströme zu empfangen und weiterzuleiten versteht. sodann fasse man es fest ins Auge und strahle ihm unter stärkster Willenskonzentration mit der Rechten oder mit beiden Händen od-magnetisches Fluidum zu. wie dein Dienst es erheischt. so sei es! Im Namen von ADONAI.. Das Ergebnis wird sofort vermerkt. Man spreche auch sonst mit ihm. lassen sich Psychogone an Symbole binden. die die Urschwingungen der Schöpferkräfte symbolisieren. In meinem Ermessen liegt es. und zwar nach jeder Himmelsrichtung eines. Sehr eignen sich hierfür die Symbole der Planeten. zu lösen.. um Runensigille und Glyphen.einige Wochen etwa . meinem Willen entsprungen.innerhalb des Kreises natürlich -und spricht: Wesen. die ihre Kräfte zum Werke geliehen. Sobald dies geschehen ist. es eine Zeitlang . bei den gestaltenden Mächten der Mutter Erde. so das bereits mehrmals genannte Pentagramm oder andere Ursymbole. tunlichst schwarze Seide gehüllte Pergament wird an einem. Von da ab wird der Imagospurius wie ein lebendes. sage ihm. daß es infolge der Kraftzufuhr wachse.

von solchen jedoch nur. heilige.Runengriff: Hagal: schöpferische Kräfte des Alls strömen uns zu. Ferner werden die den in Bildung begriffenen Imagospurius belebenden Runen gestellt. über Süden nach Westen. zieht aber diesmal nicht das Pentagramm. im Osten oder Norden beginnend. dessen Symbol wir in nebenstehender Binderunen-Kombination auf das Pergament zeichnen. sondern er schlägt die Hagalrune. die Bienenwachskerzen (im allgemeinen genügen drei) aufgestellt. die Runenzeichen darin verteilt. darin sich alle für die Runenrituale notwendigen Hinweise finden. unserem Beispiel zufolge: Eh. innerhalb derer der ganze Futhork eingezeichnet wird. glühe! Erleuchte die Nacht! Und nachdem alle Kerzen brennen: Ringsum Dunkel. das wir vermöge unseres Willens zeugen. ruft letzterer feierlich in Manrunenhaltung: Im Namen der heiligen Runenmächte schaffen wir ein Wesen aus unserer Kraft. Wesen. die mit dem beabsichtigten Zweck harmonieren. Urfeuer des FA. aus der Kraft des OS. aus männlich und weiblich. aus positiv und negativ. folgt die rituelle Entzündung der Lichter. Nach Verglühen des Räucherwerkes tritt der Experimentator in die Mitte des Raumes.Runen in ihm wirksam werden sollen. Man. Wir verwenden die Runen Is. Arehisosur. Ur. geeint durch der EH. Die Schaffung des Wesens Ehe der Imagospurius aus den odischen Fluiden der Sensitiven und des Magus geformt wird.Rune Macht. aus unserer Schwingung. aus der Kraft des FA.Arahari. . unserem »Wesen« den Runennamen Ehfaos beizulegen. Lichtkraft des AR. empfange und trage fortan in dir die Kraft von EH FA OS! Aus der Manrunenstellung übergehend zum Hagal. weil wir uns entschlossen haben. Seite 103. leuchtet den Irrenden!53 Anschließend folgt die Einschaltformel um die Kräfte des Oben und des Unten aufzunehmen. sondern im Namen von Gibor. ewig im All. Während der Experimentator an der bereitstehenden Hilfskerze den Fidibus entzündet und damit das erste der Lichter in Nordrichtung aufflammen läßt. Natürlich könnten wir ebensogut eine andere Verbindung von Runen wählen. Sind die Kreise gezogen. Arehisosur und andere Runennamen sind sinngemäß bei der Raumimprägnierung einzubeziehen. im Namen der Erdmutter usw. spricht er feierlich die Worte: Mächte des Lichtes. zerreißt das Dunkel! Flamme. Hagal: 53 Wörtlich entnommen »Runenmagie«. ringsum Nacht! Wir inmitten der Helle! Weichen dem Lichte mußte die Finsternis. Die sonstigen Vorbereitungen sind wie bei der kabbalistischen Kultpraktik. Wiederum nach jeder Richtung der Himmelsrose. lodernd seit Anfang der Zeiten. Fa und Os. Das einleitende Ritual Im Anschluß hieran wird diesmal nicht im Namen von Adonai oder anderen kabbalistischen Namen vollzogen. sonnengeboren an der Welten Beginn. Der Runenschutzkreis besteht aus zwei Kreisen. Hagal: schöpferische Kräfte des Alls wirken in uns.

Wie experimentiert man mit Imagospurien? Ist das Phantom hinreichend mit Od-.das gebärende und schützende Prinzip . einerlei.schöpferische Kräfte des Alls wirken durch uns. wie schon erwähnt. Nach der Odüberleitung auf das mit dem Symbol des »Wesens« versehene Pergament folgt die Namengebung.und von Man . die Art und Charakter der Kulthandlung bestimmen. hierfür geeignete Runenverbindungen zu ersinnen. oder das Psychogon wird im Namen der heiligen Runenmächte. Arehisesur und ähnliche. wird unschwer auf noch stärkere Art und Weise Psychogone runenmagisch beseelen. die wir mit dem entsprechenden Gedankenund Odinfluxus aufladen.und Runenkräften aufgeladen. OS.von Tyr .) Viele sowohl einfache wie komplizierte Kombinationen von Runenkräften zur »Beseelung« von Psychogonen sind möglich. Die Beispiele sind selbstverständlich nur richtungweisend und können nach eigenem Ermessen abgeändert werden. das nunmehr magisch ins Leben gerufen wird.Rune der göttlichen Magie und des kosmischen Zeugungsprinzips . Wochen und mehr erforderlich. Zum besseren Verständnis noch zwei Anregungen: Mit Hilfe von Bar . Die Handlung als solche endet im Namen von GiborArahari. wer obendrein zwischen den Zeilen zu lesen versteht. Runenpraktikern fällt es gewiß nicht schwer. ist auf die mit dem Psychogon korrespondierenden Runen bezug zu nehmen. nur treten wiederum anstelle der Gottesnamen Namen mit runischem Charakter. Im vorliegenden Fall auf EH. wie sie uns vom kabbalistischen Ritual her geläufig ist. (Weitere Hinweise finden sich in »Runenmagie« auf Seite 103 und 104. FA. wozu. hat das Pendelbild den gewünschten Aufschluß über Größe und Stärke des Fluidalgebildes erbracht. Beispiel I: Wir nennen das »Wesen« Manbar oder Barman. Hieran reiht sich das Schlußritual. Immer wird er so angeredet als hätte man ein . dann können wir getrost einige Versuche damit wagen. Beispiel II: Der Name des »Wesens« ist Bartyr oder Tyrbar.bilden wir zwei Psychogone. Auch während der Odentnahme und der dem Entzug vorangegangenen Anrufung des »Wesens«. Nach der uns hinlänglich vertrauten Methode wird nun der Akt der Odentnahme aus den in Frage kommenden Chakras vollzogen. angesprochen. in dem zuerst die Hagalrune nach den vier Himmelsrichtungen geschlagen wird. Gedanken.und Erweckungsrune . Der gezeugte Imagospurius hat vollends unserem Willen zu gehorchen.die Zeugungs. ob die Befehle gesprochen oder bloß gedacht werden.

daß das Phantom wieder zu seinem Ausgangspunkt . also körperlich wie geistig weitgehend entspannt sein.durchgeführt wird. 2. wird auf dem Boden ein Kreidestrich gezogen. "Weitere Ausgestaltung der Versuche: Der fluidale Golem Imagospurien. ein anderer über die vom Versuchsleiter später bezeichnete Stelle. den der Imagospurius zu nehmen hat. so wird der oder die Schauende den »Irrtum« richtigstellen. sich auf Brust. Besitzt jemand im Experimentalkreis die Gabe des Hellsehens. auch die einer ganzen Gestalt. sobald sich diese im Tranceschlaf befindet. lege man vor dem Einschläfern — wie ich es seinerzeit getan .) 4. Zwischen Pergament und dem vorgesehenen Platz. Ungeachtet dessen befehle man: »Beschreiben Sie uns das vor Ihnen liegende Pergamentstück. tierischen oder der Phantasie . 1. Über diesen muß das Phantom laut Befehl langsam darüber gleiten. 3. hin zu einem erwählten Platz innerhalb des Raumes. 6. was geplant ist. die kilometerweit entfernt sein darf. wobei der Experimentator. Selbstredend ohne deren Wissen. (Siehe: »Golemsage und Gedankenfomen«. ein dritter Pendler dazwischen. Unter den gleichen Versuchsanordnungen wird nun das »Wesen« in das Nebenzimmer geschickt. zweckmäßig ohne vernehmbaren Befehl. und zwar: a) Der Bestimmungsort innerhalb des gewählten Raumes wird genau festgelegt. jedoch schaltet sich ergänzend in die Mitte des Weges. Ist der erste Pendel zum Stillstand gekommen und der zweite in Bewegung. Bei Einhaltung der geforderten Bedingungen dürften obige Vorschläge günstige Ergebnisse zeitigen. das »Wesen« an eine materielle Form zu bannen. so schickt der Experimentator das Psychogon wieder zum Ausgangspunkt zurück.zurückkehrt.also auf das Pergament . Der Versuchsleiter schickt den Imagospurius in eine andere Wohnung. Kopf oder Schoß einer überdurchschnittlich sensitiven Person zu setzen. ohne deren Wissen das Psychogon rein gedanklich dirigiert. Dem Imagospurius wird befohlen. wohl aber muß sich diese in Empfangsbereitschaft befinden.das Pergament in den Gesichtskreis der Versuchsperson. Was sehen Sie?« Ist es wirkliches Hellsehen. wohin sich unser unsichtbarer Mitarbeiter begeben soll. darf sie logischerweise keine Ahnung haben. 5. Die Form kann eine geometrische sein (Kegel. Der Experimentator befiehlt dem »Wesen«.unabhängig voneinander . Um jedoch einigermaßen sicher zu gehen und nicht Opfer vorgefaßter Meinung zu werden. an Amulette und Talismane gebunden. Zudem besteht die Möglichkeit einer Stärkung der festeren Bindung. einer menschlichen. wenn die Pendelkontrolle von zwei oder gar mehreren Personen . Von dem. indem man ganz einfach das Pergament beispielsweise mit einer Wachsmasse umgibt. wie im Abschnitt »Golemsage und Gedankenformen« geschildert. sich von dem Pergament wegzubegeben. so versetze man die betreffende Person in Trance und verlange eine umgehende Beschreibung des Phantoms. der sein Instrument über den Kreidestrich hält. An Überzeugungskraft gewinnt jedenfalls der Versuch. Pendelkontrolle wiederum wie bei Punkt eins. b) das Psychogon wird an einen der zweiten Versuchsgruppe unbekannten Platz geschickt und muß dort mittels Pendel aufgespürt werden. Der Pendler hält den Pendel über das Pergament. dessen Namen und Charakter wir kennen. und jene gewinnen ebenfalls dadurch. 7.dienstfertiges Lebewesen. In beiden Fällen veranlaßt der Leiter der zweiten Gruppe. Würfel) oder die eines Kopfes. Zuvor ist selbstverständlich die genaue Uhrzeit festzulegen. Fernmündliche Verständigung zwischen beiden Versuchsgruppen schließt Fehlerquellen hinsichtlich abweichender Zeitbestimmungen aus. stärken diese. entferne es jedoch sogleich aus deren Blickfeld.

Gewiß gibt es noch ein weitaus stärkeres Verfahren der Aufladung. Sehnsüchten einer gläubigen Menge? Ganze Räume können psychisch imprägniert werden womit wir nichts Neues sagen. Wissen und Einfallsreichtum entscheiden.entsprungenen. anscheinend verwechselt man nur die Dimensionen. Ein Fünkchen Wahrheit dürfte wohl der Sage zugrunde liegen. sonstige Kultgegenstände . Edelsteine. Mit der Zeit wird die Figur. Soweit es nicht die Versuche erfordern. die den Imagospurius birgt. Bestrahlen sowie durch Runenströme sollten innerhalb festgelegter Zeitabstände auch im Rahmen eines Rituals erfolgen. Die im steten Rhythmus sich wiederholende Kraftzufuhr durch Bedenken. je nach dem vollzogenen Ritual. Blicken Unbeteiligter ist sie zu entziehen. Engeln. Bestreichen. und zwar in hebräischer. Die Größe einer solchen Figur betrage fünfzehn bis zwanzig Zentimeter. leite die hierfür geeigneten Runenströme in die Figur über. Der Name des Imagospurius wird in die Form. Wer runenmagisch arbeitet. Auch stärke er deren Aura auf diese Weise. ist jedwede Infizierung durch andere Fluide zu vermeiden. zu einem gewaltigen Akkumulator magischer Kräfte.sind sie denn in den meisten Fällen etwas anderes als solche psychische Akkumulatoren. die Mär vom magisch gezeugten Roboter. Wieweit hier Phantasie und Wirklichkeit ineinandergreifen. Stirn oder andere Stellen geritzt. Reliquien. oder in deren Sockel. . der Aufspeicherung an Kraft. zauberkräftigen Fetischen. Unsere an eine materielle Form gebundenen Phantome. lüften möglicherweise das Geheimnis eines uralten Menschheittraumes. gespeist aus den Gebeten.und Fluchwirkungen. vom Golem der jüdischen Legende. Regelmäßiges Magneti-sieren erhöht die Strahlkraft des Phantoms. bleibe unentschieden. doch genügen zum Experimentieren die hier gegebenen Winke. Zwanglos erklären sich so Segens. lateinischer oder runischer Beschriftung. Statuen von Heiligen. Wundertätige Bilder. in Brust. Wünschen. sie darf sich unbeschadet ebensowohl bis zu einem Meter und mehr erstrecken. Um so mehr durchtränke man möglichst oft die Form mit den eigenen odischen wie mentalen Kräften. die wir nach Belieben aussenden und wieder zurückrufen. Göttern.

die er jedoch nur dann beschreiten darf. frei somit von jeder Verantwortung. was andere damit machen. die schärfere Kralle. Diesen »Forschern« geht es bloß darum. wie weit ein Lebensstil. Das menschliche Raubtier herrscht. Er erfindet doch nur. Allerorts sehen wir. für das Wohl der Menschheit zu wirken. wer von den weltlichen Herrschern und Kirchenfürsten? So wird denn das Teuflischste ausgeklügelt und nicht danach gefragt. zeigten die letzten Jahrzehnte. und sei er noch so »christlich-abendländisch« getarnt.« Darauf aber pochen lauthals jene. ethische oder gar religiöse Wertungen seien für ein exakt wissenschaftliches Arbeiten untragbar. weil sie die objektive Auswertung der gewonnenen Fakten trüben. Ausbeutung wird zur Staatsmaxime. findet er sein himmelschreiendes Tun absolut in Ordnung. ist gestattet. die allerwegen auf den Regierungsstühlen. unbeschwert von jeder Ethik. um im Nu möglichst vielen den Garaus zu machen. Wohin aber erst kämen wir. weiterhin ihren einträglichen Raub verteidigen und schamlos mehren. und klar ersichtlich ist es schon. Eine magisch-esoterische Lebensformung ohne Befolgung dieser unabdinglichen Voraussetzung ist ausgeschlossen. sind Dogmen und Verbote. in den Parlamenten und Generalstäben. bar jeder wirklichen Moral. seine Worte ins Gegenteil verwandelt. knebelnd den freien Geist. der zwar vorgibt. deren letzte lautet: »Du sollst nicht begehren deines nächsten Gut. ungerührt aber bleibt beim Schmerz der von ihm gemarterten Kreatur. das Kind im Mutterleib elendiglich umkommen oder. ob der Säugling in der Wiege. wohin wir steuern. Als Nur. Erst gar der Wissenschaftler im Schlepptau größenwahnsinniger Politiker und skrupelloser Wirtschaftshyänen! Was kümmert ihn das kategorische: »Du sollst nicht töten!« Wer hat sich schon bisher daran gehalten. fern echter Religiosität? Binnen kurzem würden wir Spielball derselben Mächte. Spiegelmagie und Kristallschau Kein Forschen ohne ethische Wertmaßstäbe Den Fortgeschrittenen. daneben noch die Höhe des Rüstungspotentials! Und das gar nicht so selten im Namen des allbarmherzigen Nazareners. die.III.Wissenschaftler. das stärkere Gebiß triumphiert. das nicht auf diesen ethischen Begriffen fußt. Gewalt regiert anstelle des Rechts. Presse und Kunst ihre Marionetten haben. der achten. in Wirtschaft. Wohin moralische Verkommenheit führt. bei allen berechtigt erscheinenden Einwänden gegen okkultistische Standpunkte muß dennoch stets das ethische Moment vollauf gewahrt bleiben. Wirtschaft. in der Magie schon einigermaßen Versierten. Dividende und Börsenkurse sind die gängigen Wertmaßstäbe der »Herrn dieser Welt«. furchtbar entstellt. Ähnlich sein Kollege. . wie sie der Esoteriker versteht. Zwar wollen die Äußerungen nicht verstummen. wenn er alle Grundforderungen tatsächlich erfüllt hat und in ethischer Beziehung einwandfrei dasteht. dessen Lehre man mißbraucht. Aber gerade auf diese »esoterische Ethik« kommt es an! Kein Tun. Wissenschaft und seinen Sozialbestrebungen gebracht hat. Verbrechen werden von der Justiz legalisiert. der Vivisektor. die im Mittelalter noch den freien Denker den Henkern der Inquisition überlieferten. Bei allem nötigen Skeptizismus. es mit seiner Politik. Mit einem Wort: das Gesetz des Urwaldes herrscht. haben heute nichts mehr mitzureden. noch Satatnischeres zu ersinnen. zeitlebens dahinsiechen. ohne festfundierte Ethik. unter dem Bruch der siebenten. So geht es auf keinen Fall! Schon bei Außerachtlassung der natürlichen Sauberkeit stirbt dem Chirurgen der Patient. legten wir bei Erforschung der letzten Dinge. ebensowenig maßgebend sind die staatlich sanktionierten Moralbegriffe. das ist ihre Sache. Was bleibt. Unbestritten: Kirchendogmen. bei aller zu begrüßenden Nüchternheit im Denken wie im Urteilen. Zu bald wären wir samt und sonders Besessene. Ohne ethische Sauberkeit im Denken wie im Handeln gibt es keinen Rechtsstaat. wenn das Heute einstmals Früchte trägt. nichts gemein haben. nicht minder die selbstverständlichsten Ursatzungen der Menschheit. bei der Auswertung der transzendenten Kräfte den gleichen verhängnisvollen Maßstab an. selbst wen wir uns unter der Führung hoher und höchster Wesenheiten wähnten. die sowieso mit einer wirklichen Ethik. erschließen sich immer neue Gebiete der Forschung. zu oft sogar der fünften Satzung.

handelt es sich doch . Was nun die Phänomene der Spiegelschau betrifft – Ignoranten schreiben sie gerne der Einbildung zu .durch magische Tricks. mancherlei dieser Manifestationen sich zugleich auch auf physisch-realem Plan ereignen. Beispiele aus der Literatur vermeide ich absichtlich. das in der allgemein zugänglichen Literatur nur schwer oder gar nicht zu finden ist. möglicherweise stellen sie den direkten Einbruch in die Welt der Dämonien dar. bisweilen auch beider. Betrachten wir nun einige spiegelmagische Phänomene.erscheinen im Spiegel mehr oder minder deutlich erkennbare Schemen fremder Persönlichkeiten. Phänomene spiegelmagischer Praxis Zweifelsohne zählen die Spiegelmagie und die ihr verwandte Kristallschau zu den geheimnisvollsten wie verschrieensten okkulten Praktiken.so äußern sich diese zunächst im Dunkler werden. Obschon.immer wieder stelle ich es fest . ihr Leben zum Besseren wenden zu können. Pfade der Erkenntnis dem Sehenden. Für diese wie jene gilt ganz besonders das vorhin Gesagte. Über Herstellung und Präparierung dieser bei den Experimenten Verwendung findenden Spiegel existieren zahlreiche Vorschriften. Wieder andere verlangen fürwitzige Anweisungen zu nicht ungefährlichen magischen Experimenten. manchmal jedoch mit erstaunlicher Deutlichkeit für eine Zeitlang hervortretend. sei es gestattet. meist im Zustand mehr oder minder fester Trance. Wege gibt es. »Aber nur der wird ein Wissender. so daß ruhig gesprochen werden darf.Leider glauben zu viele noch .mitunter wird auch der Körper miteinbezogen . Man mag einwenden. das eigene Erleben — wenn auch nicht immer den imposanten Schilderungen anderer entsprechend . Allein wirklich Brauchbares für eigene Studien findet sich nur selten. daß es besser wäre. Allein es ist darüber schon viel zu viel bekannt. hart oft an den Grenzen der Schwarzen Magie. verstreut findet man in der grenzwissenschaftlichen Literatur Berichte über gelungene Experimente. Auch von PARACELSUS ist ein Rezept erhalten. um ein hellsehendes Wahrnehmen. setzen sie warnend hinzu. auch dies muß zugestanden werden. die die Natur ihrer Schleier zu berauben suchen.und Kristallmagie herangehen. Jedenfalls wird man verstehen. Den Eingeweihten waren seit je die seltsamsten Visionen der magisch belebten Spiegel mehr als nur Selbstbetrug. Wir kommen noch ausführlich darauf zurück. Unter Beachtung der aufgezeigten Grundsätze wollen wir jetzt an die Spiegel. Wir dürfen dem Negativen. dem Dämonischen keine Angriffsflächen bieten. Wahres wie Falsches. oft aber auch ganz gewöhnlicher Spiegel erzielten Phänomene sind eigentümlicher Art und streifen mitunter das Gebiet des Dämonismus. . beziehungsweise teilweisen oder gänzlichen Verschwinden des Antlitzes des Experimentators oder seines Mediums. Zudem gibt es moderne Verfertigungsmethoden unter Vermeidung alles unnötigen Beiwerkes. »Dem Wissenden gilt keine Grenze!« war und ist die uralte Losung jener. Experimentieren auf diesem Gebiet verlangt ein wohldurchdachtes Training nebst einem Wissen. meist solche im Stile finstersten Mittelalters. über diese Disziplin zu schweigen. Die mittels solcher magischer. das in seiner Art viel Logisches enthält. Versteckt. einige Einblicke in eigene Forschungsresultate zu geben. wechselnd oft in Sekundenschnelle und in andere Formungen übergehend.um rein mediales Erleben. Schwer nur und mit äußerster Vorsicht lassen sich hier konkrete Beweise ermitteln. die durch das Dunkel ins Helle führen. Irrwege dem Blinden! Auch auf dem Gebiet der Spiegelmagie gibt es eine Unzahl Suchender — und eine kleine Anzahl Wissender. mehr als bloße Folgeerscheinungen der Hysterie und Autosuggestion.vorweg sei dies festgestellt .ist am beweiskräftigsten. der ringend einst Suchender war«. weshalb auf ein ethisches Fundament soviel Wert gelegt wird. Ehe nun dem Fortgeschrittenen (ausschließlich für diesen sind die praktischen Hinweise gedacht) Aufschlüsse vermittelt werden. vielleicht auch nur die Fühlungnahme mit den dunklen Bereichen unseres Unterbewußtseins. Anstelle des Gesichtes . Nachdrücklich gewarnt sei der Ungeschulte vor fürwitzigen Versuchen.

Unvermutet.Selbst Visionen unpersönlicher. woran keiner gedacht hat? Überdies verlöre sich auch ein solcher Deutungsversuch im Okkulten. und allmählich verdämmert alles ringsherum. schoß es mir unwillkürlich durch den Sinn. Die körperliche Schwere scheint zu schwinden. Wie die Überlieferung bekundet und die Erfahrung bestätigt. Mitunter verflüchtigten sich die Schatten und zutage kamen die verschiedenartigsten Gesichter. nie das seine. Eine Anzahl im magischen Kreis aufgestellter Kerzen erhellten deutlich Gesicht und Gestalt. blickten wir. Auf meine Frage. um den anderen etwas vorzugaukeln. Alles in allem kein erfreulicher Anblick. Mein Mitarbeiter jedoch fragte mich nach Beendigung des Experimentes. Als erstes ein Mann mit dunklem Seemannsbart. eines floß ins andere über. bloß die eine oder andere Partie des Gesichts beherrschend. in den vor uns befindlichen großen Stehspiegel. daß mein absichtlich starkes Mienenspiel darunter völlig verschwand. ohne sonstige Veränderung des Spiegels. Doch weiterhin schwand und veränderte sich nur mein Konterfei im Spiegel. Mein Gesicht. das meines Partners dagegen. Milchigweißer Nebel umwölkt den Spiegel und gerät zusehends in stärker werdende Rotation. zumeist in der Gegend des Solarplexus und der Zirbeldrüse. Gelingt es dem Auge und dem Bewußtsein. es war eine der planetarischen. blieb unverändert. mehr durch Zufall. sodann ein Kopf mit mächtiger Glatze und phantastischen Auswüchsen beiderseits des Schädels. anderen weichend. Während einer Anrufung.und Schattenwirkung zu erproben. Sein Spiegelbild blieb wie es war. anstatt der Augen kreisrunde Höhlen. nunmehr dunkel und verschwommen. nicht menschlicher Formenprägung werden von Medien beobachtet. basierend auf dem Unterbewußten zweier Menschen . nahm fratzenhafte Formen an. Spontan. um die Licht. Nach kurzer Zeit jedoch trübte sich mein Spiegelbild. um nicht in völlige Bewußtlosigkeit zu fallen. noch dazu bei kritisch eingestellten Menschen! Wie stark müßte die Imaginationskraft des einen sein. schrieb aber die Erscheinung meiner Einbildung zu und schwieg. von solcher Dichte. dem Grade der Sensitivität entsprechend. fratzenhafte Teile eines unbekannten Wollens. Das subjektive Empfinden vor Eintritt oder während solcher Phänomene ist meist individuell gefärbt. kam aber zwischendurch wieder zum Vorschein. ob ich denn das merkwürdige Geckengesicht mit dem zierlichen Bärtchen auch gesehen hätte! Oder beruhen die angeblich wahrgenommenen Visionen lediglich auf zwei Faktoren: Autosuggestion plus Telepathie? Doch um welch komplizierte Vorgänge im Bereiche zweier Seelen müßte es sich hierbei handeln. Zuweilen war der Kopf gänzlich weg. den Stillstand dieser Drehung abzuwarten. obgleich wir probehalber verschiedentlich die Plätze innerhalb des Kreises wechselten. schilderte er mir zu meiner Überraschung alle die eben geschauten Details. viele verschwanden. wobei sie sogar von einer dritten. wurde ich auf die spiegelmagischen Phänomene aufmerksam. formen sich oftmals aus der Spiegelgestalt des Experimentators die Phantome. nichtsahnenden Person wahrgenommen wurde). Letztgenannte Erscheinung schwand. Nicht unbedingt jedoch muß die Schau so verlaufen. schmales Antlitz. Alsbald wiederum schob sich ein graues Etwas vors Gesicht. In diesem Wust wenig Menschliches an sich habender Grimassen erblickte ich für kurze Zeit ein harmloses. Ein echtes Geckengesicht. Selbsttäuschung. noch ehe sie sich recht geformt hatten. ein dunkler Schatten war an seine Stelle getreten. Kaleidoskopartig wechselten die Bilder. In der Hauptsache tritt ein nicht gerade angenehm zu nennendes Empfinden auf. •was er sehe (und nicht ob er auch das sehe!).diese Nuß hat eine . Oft bedarf es großer Energie. wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Eine Fratze jedoch mit unförmig breiter Nase und übergroßen Nüstern zeigte sich des öfteren mit großer Deutlichkeit (sogar Wochen später bei Wiederholung des Versuches. mehr Schatten als Form. ein geradezu neckisches Gesicht mit zierlich kleinem Bärtchen. dann erscheint nach Verflüchtigung der weißen Fläche meist die eigentliche Vision. wie ich mich durch einen kontrollierenden Seitenblick überzeugte. machen sich eigenartige physische Zustände bemerkbar. mein Partner und ich.

In einem Falle stimmte in der Hauptsache sogar die Schau zu viert überein. die transitorischen und mundanen Winkelbildungen hemmend wie fördernd einzugreifen. eisiger Lufthauch umwehte uns. desto mehr an Erscheinungen offenbaren sich ihm. Zudem scheinen. Bei einem anderen Experiment wiederum sahen wir im Spiegel statt meines rechten Auges einen großen. Regel ist: je sensibler. wie für die grobstofflichen Sinne irgendein Vorgang in der sichtbaren Welt. Mit ausschlaggebend ist die augenblickliche körperliche und seelische Verfassung. von Stellen ausgehend. Für das feinstoffliche Wahrnehmungsvermögen sind sie ebensogut eine reale Tatsache. Vorerst sind dem Forscher die Spiegelphantome als solche wichtig. als sänke die Temperatur um uns. scheußliche. Einmal zuckte das Medium während einer Schau entsetzt zusammen. sei vorläufig dahingestellt. Einige Male strich er von der Decke herab. astrologisch gesehen. Den Beweis für die tatsächliche Existenz dieser sich nur den hochgepolten Seelenkräften erschließenden Erscheinungen liefern schlagend die aus den Experimenten sich ergebenden Erfahrungen. widerliche Kälte drang durch die Haut. Augen aus edelgeformten Frauenantlitzen blickten es an. Was nun die Phänomene selbst anbelangt. als wollten sie die Tiefe des Spiegelgrundes verlassen. Oftmals verlaufen die Versuche gänzlich negativ. Die widerwärtige Fratze und das Geräusch im Zimmer hatten sich gleichzeitig manifestiert. Nicht jedes Experiment gelingt. starr glotzenden Augapfel. Daß Erklärungen. Die medialste unter den Teilnehmern bemerkte darüber hinaus noch weitere Veränderungen meines Spiegelbildes. Diese sorgfältig zu prüfen ist seine Aufgabe. zu keiner befriedigenden Lösung des Rätsels . in denen die Aussagen voneinander abweichen. Sie sind durchaus nicht die Ausgeburt kranker Gehirne oder Produkte der Hysterie. Augenscheinlich spricht ferner die im Geburtshoroskop verankerte Grundveranlagung mit. Am Flackern der Kerzenflammen sahen wir. medialer jemand ist. woher sie kommen und was sie sind. Mag über die seltsamen Gesichte geurteilt werden wie immer auch. Des weiteren kam es zu Wahrnehmungen anderer Art. Vereinzelt blieb es nicht nur bei den Spiegelphänomenen. und zugleich krachte es in einer Ecke des Raumes. So schien es zuweilen. ähnlich dem eines Pferdes.doppelte Schale. zu untersuchen. daß alle zugleich dasselbe wahrnehmen müssen. Auch Worte und Zeichen magischen Charakters beeinflußten unter gewissen Voraussetzungen die Spiegelphänomene. Dann gab es wieder Erscheinungen typisch antiken. teilweise indischen Charakters. daß eben jener Mensch wahrnehmungsfähiger. Bei sich selbst wie bei mir sah es im Spiegel Vorgänge weit über mein Wahrnehmungsvermögen hinaus. was sie vorzustellen scheinen — Wesenheiten außersinnlicher Welten —. das heißt eine Person noch Eindrücke aufnimmt. wie er unaufhörlich wechselte. Oder ist die gleichzeitige Wahrnehmung zweier oder mehrerer Personen kein Beweis? Selbst jene Fälle. kaum zu beschreibende Fratzenbildungen näherten sich drohend. Vielmehr beweist dies. Eine Reihe von Experimenten mit einer hierfür besonders prädestinierten Versuchsperson bestätigten meine Erfahrungen in der spiegelmagischen Disziplin. Es ist demnach keineswegs die Norm. über die vom materialistischen Standpunkt aus nicht gerichtet werden darf. Dem spekulativen Glauben freilich ist hier weiter Spielraum geboten. medialer ist. Männerköpfe mit wallenden Bärten schienen ihm freundlich zuzunicken. Völlig wach hatte das Medium die merkwürdigsten Gesichte. ob sie wirklich das sind. so daß er auf Schwingungszustände reagiert. die den groben Sinnen des »Normalen« unerreichbar sind. dem erfahrenen Okkultisten sind diese Schemen mehr als bloße Halluzinationen. andere hinwiederum sind nur für einen Teil der Beobachter von Erfolg begleitet. zeugen nicht gegen die Sache. basierend auf Autosuggestion und Halluzination. die den anderen Teilnehmern nicht mehr zugänglich sind. wo nicht die mindeste Möglichkeit für Zugluft bestand. so.

könnte man sich mit dieser so abstrusen okkulten Disziplin befreunden. Sicherlich ist eine uns noch fremde Schwingungsform im Spiel. Selbst ein Jenseits mit Engeln. den Visionen spiegelmagischen Charakters reale Existenz abzusprechen. Da ich einmal irgendwo gelesen hatte. Dämonen. Sind doch selbst aus der Vielzahl bisher festgestellter Strahlungen und Wellen nur ganz wenige mit unseren gewöhnlichen Sinnen wahrnehmbar. um nicht weiterhin im Dunkeln zu tappen. ein Brief. Eigentlich ist gar nichts Übernatürliches an unserer Hypothese. nachdem ich Ihren Artikel jetzt gelesen habe. um nichts geheimnisvoller wie all die Rätsel und Geheimnisse. denn wer die Kristallkugel zur Hand nimmt oder sich vor den Spiegel setzt. ebenfalls nur Manifestation. Eine Zigarette rauchend grübelte ich über verschiedene Probleme nach. die mir. wie wir längst wissen. Hier wörtlich die Wiedergabe des Schreibens: »Unter Bezugnahme auf Ihren Artikel über Spiegelmagie möchte ich Ihnen folgendes Erlebnis schildern. das unser Auge normalerweise nicht zu erfassen vermag. Nur wenn Erwartung und die dadurch sehr wahrscheinlich in Aktion tretende Autosuggestion in Wegfall kämen. exkarnierten Menschenwesen — einmal gründlich erforscht und für jedermann überzeugend nachzuweisen — ist weiter nichts als ein Stück der unendlichen Natur. bin aber kein überzeugter Spiritist. Wird. Kaum wird dann noch jemand daran Anstoß nehmen. Der größte Teil der Angestellten war zu Tisch gegangen. der Schall verstummt. und ich befand mich allein im Zimmer. Eine solche Forderung könnte nun einmal nicht erfüllt werden. Je mehr unsere Naturerkenntnisse sich weiten. sehr zu denken gibt. Trotzdem machte ich vor einiger Zeit eine merkwürdige Entdeckung. Spontanes Erlebnis bestätigt spiegelmagische Schau Verständlicherweise neigt der exaktwissenschaftlich ausgerichtete Kritiker zu der Ansicht. daß man sich durch das Anstarren eines glänzenden Gegenstandes in Selbsthypnose versetzen kann. Darum werden wir wohl oder übel. dürfte inzwischen wohl klar geworden sein. der erwartet ja etwas. in dem sich die Sonnenstrahlen spiegelten. so nur kann die Schwingungsform Mensch in Kontakt kommen mit den Wesensformen feinätherischer Bereiche. Es war um die Mittagszeit in meinem Büro. beginnt er die Gottheit zu leugnen. wenn seine Forderung vollauf erfüllt wird? Müssen dann nicht seine Einwände ein für allemal verstummen? Mir liegt so ein Bericht vor. was für mich nicht . Demnach werden also niemals Spiegel und Kristall vor dem strengen Rationalisten Gnade finden? Was aber dann. wenn er der Existenz einer noch weitaus feineren ätherischen Substanz zustimmen soll. versuchte ich rein spielerisch dieses Experiment und konzentrierte meine Sehkraft nur auf diesen hellen Fleck. wo er »unmöglich« sagt. denn dort. Kristallisation gewissermaßen von zum größten Teil noch sehr unbekannten Schwingungszuständen. eben doch eine »höhere Wirklichkeit« miteinbeziehen müssen. Die Möglichkeit des Wahrnehmens fluidaler Schwingungspotenzen ist — unter gewissen Voraussetzungen selbstverständlich — durchaus zu bejahen. wirklich an den Wissenschaftler eine so ungeheure Zumutung gestellt. einem Schwingungsgefüge.führen. die unsere Tage füllen. und lautlos unserem Ohr dröhnt die Harmonie der Sphären. da mir mein nüchterner Beruf — ich bin Verwaltungsangestellter — kaum Zeit zu irgendwelchen Experimenten läßt. von dieser Tatsache ausgehend. Ein Zuviel oder Zuwenig an Vibration -und das Licht hört auf. und sie leugnen ist sträflicher noch als sie zu lästern. spiegelmagische Versuche beinhalten keinerlei prüfenswerte Beweise. desto sparsamer wird der Mensch mit seinem »Unmöglich« werden. Ich selbst stehe allen okkulten Dingen zwar offen gegenüber. um ihn magisch zu gebrauchen. nämlich irgendeine Schau. ist doch der Mensch und alles um uns her. Die Grundvoraussetzung freilich ist und bleibt: die Höherfolung der Sinne. und dabei fiel mein Blick zufällig auf den glänzenden Aschenbecher auf meinem Schreibtisch. für uns Licht zu sein. der mir vor Jahren nach Veröffentlichung von Experimentalergebnissen der Spiegelmagie zuging.

was ich Ihnen geschildert habe. noch wenig erforschten Umständen dem geistigen Auge sichtbar werden. Allmählich verschwammen die Umrisse der umstehenden Möbel und Gegenstände. denn diese Erscheinungen sahen mir beinahe nach Wahnvorstellungen aus. Frauen. zuletzt von einer unheimlichen Schärfe der Gesichtszüge. Es wogte wie Nebel um mich. wurzelnd in Bewußtseinsschichten. sofern nur die Emperie. entstammend dem »kollektiven Unbewußten«. die unter bestimmten. Aber für mich als Laien ist das alles höchst merkwürdig. Nur schade. In einem allerdings ist die grenzwissenschaftliche Forschung im Hintertreffen und wird es wohl bleiben. Jedenfalls müßten die sich gegenseitig bestätigenden Wahrnehmungen — die experimentell erzielte und die spontan in Erscheinung getretene Schau — auch dem streng wissenschaftlich Urteilenden. ein bestimmtes Gesicht im Gedächtnis zu behalten. dann schärfer werdend. Für Sie wird das. was ich gesehen hatte oder wenigstens vermeinte. die der Fünfsinnenwelt nicht mehr zugänglich sind. Vom Standpunkt des Tiefenpsychologischen aus beurteilt. um nicht zu sagen. wunderbar. Nur daß es bei mir kein Spiegel war.so darf sie trotz allem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Die Gesichtslinien waren von einer derartigen Schärfe. daß es sich um die Anfangsstadien der Selbsthypnose handelte und war erfreut über das teilweise Gelingen meines Versuches. da mich die Augen bereits schmerzten. daß der Verstand darunter leidet. als sich plötzlich in dem hellen Fleck Gesichter und Köpfe herauszuschälen begannen. während ich dieses alles wahrnahm. die Erfahrung. wie schon dargelegt. Ich hatte das dumpfe Gefühl. weil die von Ihnen geschilderten Begleitumstände sich fast haargenau mit den meinigen decken. Ich wußte ja nicht. Dadurch war es mir nicht möglich. wie ich es selten auf Fotos gesehen habe. Es waren Männer. läßt in mir ein ganz seltsames. Die Bilder wechselten. Überhaupt kam ich mir ziemlich erschöpft vor. indem er mal größer. Bärtige. besonders deswegen.einfach war. Mein Verstand sagte mir. der mir bis dahin vollkommen unbekannt war und wurde dadurch wieder an mein seltsames Experiment erinnert. Irgendwie kam mir alles unheimlich und unfaßbar vor. Die Schläfen pochten. gesehen zu haben.« Spricht nicht dieses so völlig unerwartete Erlebnis — ganz mit den von uns erzielten Ergebnissen wie mit der Überlieferung übereinstimmend — schlagend für die Realität der spiegelmagischen Erscheinungen? Eine Realität freilich. um Unterstellungen. daß ich durch Zufall in die Geheimnisse einer anderen Welt eingedrungen sein soll. Hinterher grübelte ich noch lange nach über das. Ich wiederholte das Experiment nicht mehr. Wenngleich die Arbeitsweise des Okkultisten erheblich von der herrschenden Forschungsmethodik abweicht — was eben einmal in der Natur der Sache liegt . wie bei einer Mikroaufnahme. Gleichzeitig. mal kleiner wurde. die bereits auf einer höheren Wahrnehmungsebene liegt. in irgend etwas noch nie Dagewesenes versehentlich hineingetappt zu haben und wandte den Blick ab. Der glänzende Fleck wurde milchigweiß und schien sich zu bewegen. beinahe erhebendes Gefühl aufkommen. die okkultistische Hypothese bestätigt. hervorgerufen durch das fortwährende Starren auf den glänzenden Gegenstand. Der Gedanke. Kinder. Glatzköpfe. da ich befürchtete. daß die Bilder so schnell wechselten. Nun las ich jetzt in Ihrem Experimentalbericht erstmalig den Ausdruck >Spiegelmagie<. Manche waren nur Sekundenbruchteile sichtbar. Ich nahm nun tatsächlich an. Auf deutsch: ich bekam eine Gänsehaut. daß alles nur Halluzination sei. fröstelte mich und Schauer jagten mir über den Rücken. zu denken geben. wie Sie sich in Ihrem Bericht ausdrückten. alte und junge Gesichter. insbesondere dem Psychologen. kaleidoskopartig. Es gibt Versuche — und diese dürften wohl überwiegen — die sich nicht . Zuerst unklar. daß solch starke Konzentration dermaßen anstrengt. nichts Neues mehr sein. handelt es sich möglicherweise um archetypische Bilder. Deshalb ließ ich die Finger davon.

wer hier fachkundig mitreden will. ist ebensogut mit dem Kristall möglich und umgekehrt. Gleiches gilt von experimentellen Hochleistungen. eigenen Forschens findet. daß der Schreiber obigen Briefes ein zweites Mal oder öfter noch die gleiche oder ähnliche Vision gehabt hätte. tunlichst viele Fakten zu registrieren. Rein gar nichts nützt es. Gleich hier zeigt es sich. auf dem der neue Mensch des neuen Zeitalters weiterbauen wird im Sinne der Evolution des noch unerlösten Erddemiurgen. obwohl manche glauben. Unerläßlich für das Arbeiten mit Spiegel und Kristall ist ein absolut beherrschter Körper. der darin die Bestätigung eigenen Erlebens. wie sie überhaupt hinsichtlich einer Selbstschulung für magische wie mystische Zwecke einen durchweg ablehnenden Standpunkt einnehmen. wer das grundlegende Pensum wirklich gearbeitet hat. entweder als medial Schauender oder als das Medium unterstützender Magus. Vorbereitung: Ganz so einfach. So reiht sich Baustein an Baustein zu wohlgefügtem Fundament. ist der Gebrauch von Kristall und Spiegel nicht.entlarver eben nicht weitergekommen. Vieles. muß sein Scherflein an okkultem Können dazu beitragen. als kritischer Beobachter Spiegel.über die Schwere des Unterfangens hinwegzutäuschen! Regel bleibt: selbst bei guter Veranlagung für derlei Experimente bedarf es geraumer Zeit. So versicherte mir eine Praktikerin. seien die Visionen noch so überzeugend . Wer in dieser Disziplin auf Beweise aus ist. ehe wir die spiegelmagische Praxis näher erläutern. der seine Kritik gilt. 54 1 Ausführlich behandelt in Karl Spiesberger: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis«. Jeder Beweise beinhaltende Bericht trägt zur Klärung der umstrittenen Probleme bei. trotz ihrer oft geradezu genialen Versuchspersonen. die die Voraussetzung schaffen für diese Art Versuche.sich. ehe sie sich des Besitzes der nicht allzu häufigen Gabe der Kristallschau rühmen konnte. die hier die Arbeit begünstigen: Entspannung Atmung . daß trotz Prädestinierung. An sich sind die Grenzen dieser beiden Praktiken fließend.Experimentieren mit der Begründung ab. worauf nachdrücklich hingewiesen sei. Leider wollen viel zu viele von Übungen. Drei Übungsfaktoren sind es vornehmlich.Zuschauer als vollgültiger Erforscher der okkulten Gebiete hingenommen werden. es beeinträchtige die von jedem Experimentator zu fordernde Objektivität. sind die exakt wissenschaftlichen Medienbeobachter und . Ebensowenig vermögen spontane Gesichte — überkommen sie den Schauenden noch so überraschend. bis Kristall oder Spiegel sich dem Neophyten dieses abseitigen Zweiges der Magie offenbaren. Kristallschau Schenken wir zuerst der Magie der Kristalle unsere Aufmerksamkeit. weil er sich in jener Sportart. . Ich glaube kaum. Wissenschaftlich Orientierte lehnen oft ein solches Mit.beliebig mit stets gleichbleibendem Erfolg wiederholen lassen wie etwa ein Experiment aus den Bereichen der Physik oder der Chemie. was sich mit dem Spiegel erreichen läßt. Um so notwendiger daher. Wiewohl ein jeder zu seinem Leidwesen feststellen muß. wie viele vorgeben. Als ob etwa dadurch ein Sportkritiker voreingenommen wird.oder kristallmagischen Versuchen beizuwohnen. nichts wissen. Niemals kann der Nur.selbst. trotz eifrigen Übens Monate verstrichen. praktisch betätigt.Blicktraining54. er ist Ansporn jedem. wiederholen sich spontane Ergebnisse besonderer Art so gut wie nie. muß schon einiges mit in die Waagschale werfen! Weil sie dies nicht vermochten. mit dieser geheimnisumwitterten Disziplin eine okkultistische Varieteschau veranstalten zu können.

unterziehen wir sie vorerst einer sachgemäßen Entodung. Am besten ist es. ob das grundlegende Pensum erfüllt wurde oder nicht. Gut muß daher das Auge geschult sein. damit er befähigt werde. gelöst. die ideale Forderung zu erfüllen und eine Kugel aus echtem Bergkristall zu benutzen. ruhig muß es in ihm sein. Laut alten Anweisungen fördert Bergkristall das Hellsehen. die Bilder zu schauen. Selten wohl wird ein Experimentator in der Lage sein. tunlichst blasenfreie Glaskugel. um so inniger wird unsere Aura. jedoch so. Obschon wir nicht des festen Blickes des Hypnotiseurs bedürfen. eher die Lider ein wenig gesenkt. seelisch wie geistig imstande. Ruhe — Stille — Schweigen: nichts anderes darf ihn erfüllen. namentlich wenn wir sie aus der Hand des Händlers erhalten haben. mit einem Wort: Schulung des zentralen Blickes55. zu verstummen hat der Widerstreit der Gefühle. drei Kerzen um die Kugel zu gruppieren. unser Unterbewußtsein mit ihr verschmelzen. die erwachende Hellsicht in Kristall und Spiegel zaubert. Je sorgfältiger.und Gefühllebens. Demnach: Blickübungen. nur eine solche Ruhigstellung schaltet vom Körperlichen her weitgehend jederlei Störung aus. . ruhend auf einem Sockel aus dunklem oder schwarzgebeiztem Holz (der aber nicht unbedingt erforderlich ist). ohne störende Lichtreflexe selbstverständlich. wie am besten das Objekt zu betrachten ist. alles Eigene erlöschen. Leer muß es werden. Jeder variiere sie nach eigenem Ermessen. Ob wir nun in die Kugel blicken oder in den Spiegel sehen. soweit natürlich nur. schon gar nicht dulden wir eine Odverunreinigung. Verschiedentlich wird empfohlen.oder Spiegelschau belästigen. sind die Voraussetzungen erfüllt. möglichst das von wohlriechenden Bienenwachskerzen. und zwar so. Kein abseitiger Gedanke darf den Experimentator während der Kristall. Parallel der äußeren Entspannung geht die innere. Sind wir körperlich. 55 Ausführlich behandelt in Karl Spiesberger:'»Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis«. der Atem mühelos und gleichmäßig fließt. Der Raum sei Dunkel. Wie die Kristallkugel zu behandeln ist Zunächst besorgen wir uns eine gut geschliffene. die ja sowieso sich gegenseitig bedingen. in jedem Falle muß ein krampfhaftes Hineinstarren vermieden werden. ist das Augentraining so ziemlich dasselbe.Nur wenn der Körper völlig entspannt ist. Augäpfel wie Lider unbeweglich verharren. wenn sich die Lichtquelle im Rücken befindet. daß der freie Ausblick nicht gehindert wird. Daß die Kugel weder verstaubt noch sonstwie verschmutzt sein darf. daß die Kugel deutlich sichtbar ist. nicht weit aufgerissen. Ehe wir die Kugel ihrer Bestimmung überführen. Die Kugel. Nach Gebrauch hüllen wir die Kugel in echte Seide. einen Versuch in dieser Disziplin zu wagen. wie sie ein Anfassen und Betasten durch andere mit sich bringt. stellen wir auf eine mit schwarzem Tuch überzogene Tischplatte. Schon ein kaum merkliches Abschweifen. gelten auch diese Hinweise nur als richtunggebend. Jetzt geht es um die Beherrschung des Gedanken. Augenbäder. Höchstes Augenmerk gelte dem Blick. daß wir mühelos ungefähr ihren Mittelpunkt fixieren können. nur Kerzenlicht erhelle ihn mäßig. Auch halten wir sie den Blicken Neugieriger fern. Odaufladung vor dem Gebrauch ist anzuraten. Wiederum wird es sich zeigen. Wie stets. dann steht nichts im Wege. Mit der Zeit fühlt jeder von selbst heraus. kultmäßiger die Kristallkugel (ein gleiches gilt für den Spiegel) behandelt wird. dem Geforderten gerecht zu werden. darüber sind wohl kaum Worte nötig. Tränen behindern begreiflicherweise gleichfalls die Schau. Gleich dem Körper sei das Auge entspannt. wie Erfahrung ihn im Laufe der Zeit lehren wird. ein geringfügiges Zucken der Lider — und die Vision zerrinnt.

daß sich nichts von alledem ereignet. vielleicht sieht er darin eine ihm gänzlich fremde Gegend. es kann ebensogut ein Wohnraum oder sonst eine menschliche Behausung sein. was durch gründliches Lüften. Anbringen oder.und Schlafraumes. die da möglicherweise kommen können. dann ist der Zeitpunkt da. Arrune usw. Ist die Bewußtseinsleere eingetreten. Wer schon ein längeres Augentraining hinter sich hat. lüfte den Raum. Nicht ausgeschlossen. und er wird zum Beobachter bekannter oder fremder Personen. — sollte besser anfangs abgebrochen werden. Gestalten agieren. wie immer bei den Entspannungsexerzitien. er nichts Menschliches. Immer ist das Geschaute genauestens aufzuzeichnen. Weitere Sicherungen vor astralen Übergriffen bestehen im Tragen und Anbringen von Abwehrsymbolen mannigfaltiger Art. Wo störende Vorfälle auftreten — solche. Nach Schluß des Experimentes. bis völlige innere Ruhigstellung erreicht ist. nunmehr .Nun zur eigentlichen Kristallschau Nachdem der Experimentierraum ebenfalls gut gereinigt ist. Nunmehr entspannt sich der Experimentator. wo ja oberster Grundsatz ist: es atmet! Die Augen bleiben vorerst geschlossen. Fünf bis zehn Minuten genügen vorerst. Ziehen von weißmagischen Symbolen (Kreuz. Gesichter zeigen. mitunter von überirdischer Schönheit. gleichgültig ob das Resultat befriedigt oder nicht.). fördert das Zustandekommen der Schau. eigenartige Geräusche. besonders über der Schlafstätte. Eigentlich sollten sich nur Kenner der Magie mit diesen Praktiken beschäftigen. Medien in starker Trance. Pentagramm. ganz im Gegensatz zu den Übungen des Pranayam. unsichtbares Bedrängt werden usw. Runenpraktiker verfahren hierbei am zweckmäßigsten nach der in »Runenexerzitien für jedermann« Seite 95/96 gegebenen Anleitung. ist natürlich dem Ungeübten gegenüber im Vorteil. steht nichts im Wege. wie sie uns vielfach begegnen. Nachfolgend entode man die Aura gründlich. wenn man mit den magischen Schutzmaßnahmen nicht oder nur ungenügend vertraut ist. bis kein abschweifender. und Symbole. dafür jedoch Farben. die eine besondere Deutung erheischen. sie können übrigens auch die Kugel (oder den Spiegel) mittels Runenkräften gemäß der auf Seite 98/99 gegebenen Anleitung präparieren. und brenne abschließend Weihrauch oder sonstiges passendes Räucherwerk. namentlich dann. Hat man seine Eignung für Kristallschau genügend erprobt. wird derselbe mit starken Gedanken. wie eisiger Hauch. die Lider zu öffnen und in die Kugel zu schauen. ohne alles Zutun pulsiert. schließe man die Augen und verweile wie zu Beginn eine Zeitlang in Stille und Schweigen. gebräuchliche. Ohne bestimmte Erwartung harre er der Dinge. von Schutzglyphen. Hagal-.und Runen an den Wänden des Experimentier.und Odkräften aufgeladen. gegebenenfalls imprägniere man ihn mittels Runenkräften. Allein auch der Fortgeschrittene darf die Dauer des Versuchs nicht übertreiben. Leichter Trancezustand. Die Entfernung zwischen Objekt und Auge bestimmt das individuelle Sichtvermögen. der die Beobachtung der Vorgänge eben noch gestattet. Anfänglich dehne man das Experiment nicht zu lange aus. oder solche. Zweck der Kristallschau Der Anfänger tut gut. daß sich in der Kugel Köpfe bilden. Tränen und Brennen der Augen werden ihn wohl kaum mehr belästigen. die nicht mit dem körperlichen Befinden zu tun haben und möglicherweise astraler Natur sind. keine rebellierende Gemütsbewegung dem inneren Schweigen Widerstand entgegensetzt. nichts Körperhaftes schaut. sollten nicht ohne einen Beobachter experimentieren. die das Erinnerungsvermögen nach dem Erwachen beeinträchtigt. hindernder Gedanke. Sind die vorbereiteten Maßnahmen — denen noch ein passendes Mantram oder Raunen entsprechender Runen folgen kann — beendet. Weihrauch oder andere Schutzräucherung geschieht. wobei der Atem. Es kann aber auch sein. sich vorerst keine besonderen Ziele zu stecken. wird in einem bequemen Stuhl Platz genommen.

sind zumeist im Handel zu beschaffen. wahrscheinlich den Jahrhunderten AGRIPPAS und PARACELSUS entstammende Anleitung betrachten. Es heißt dort: »Anfertigung eines Erdspiegels: Verschaffe dir ein rundes. Über ein Gefäß mit Wasser und einen gewöhnlichen Spiegel verfügt jeder. Auf folgende Weise kann auch das Eintreten von Trancezuständen gefördert werden: Man stelle die Kugel in die Mitte der dunklen Tischfläche. bei Platten aus Bergkristall dürfte dies nur sehr schwer der Fall sein.und Kristallmagie«. bleibt jedem selbst überlassen. Eine ziemliche Auswahl also. wenn wir es so bezeichnen wollen. I. Cinvat: »Experimentalmagie«. Hohlspiegel. Zum anderen erhebt sich die Frage: Welche Spiegeltypen. der nicht widersprochen werden soll. Mit den nötigen Bemerkungen dazu in Klammern. Anfängern und weniger glücklich Begabten diene die Kristallkugel vorwiegend zur Unterstützung ihrer Konzentrationsübungen und zur Vertiefung der Meditation. zu dem man die meiste Beziehung zu verspüren glaubt. die der Totengräber dir gerne besorgt (zur damaligen Zeit war ja vieles 56 Magischer Brief I: »Spiegel. D. . Die spiegelmagische Praxis Wahl eines passenden Spiegels Gibt es gewisse Arten von Spiegeln. wie wir sie bei der Kristallkugel — bei der lediglich Material (Bergkristall oder Glas) und Größe zur Debatte stehen — nicht finden. Welches Spiegelmodell nun gewählt wird. wie sie in den dunklen Zeiten der Magie geübt worden sind. Kuriositätshalber und weil immerhin ein Körnchen Wahrheit darin steckt. des weiteren Bergkristallplatten. wollen wir uns einmal eine solche.ihn vor Gebrauchnahme entsprechend präparieren. der dann im Kristall vor die Augen treten soll. Verfertigung und Präparierung der Spiegel Eigentlich müßte man ja — wollte man sich an alte Vorschriften halten — den für magische Zwecke benötigten Spiegel selbst herstellen. man greift zu demjenigen Objekt. Natürlich halten wir uns nicht an abstruse Praktiken. Eine Ansicht.das Experiment nach eigenem Ermessen zu gestalten. dazu ein Stück Teer und (man erschrecke bitte nicht) zwei größere Gebeine. daß schon bei diesen Experimenten blitzhaft Visionen auftreten. Sehr wahrscheinlich muß die Beantwortung dieser Frage gemäß der individuellen Eignung von Fall zu Fall abgewandelt werden. obgleich ich dieser Behauptung nicht unbedingt zustimmen möchte. Je kultmäßiger dabei verfahren wird. sich im Geist an einen vorher erwählten Ort zu versetzen. stehen uns für unsere Versuche zu Gebote? Empfohlen werden da konkav gewölbte Spiegel aus Glas oder Metall. Womit eigentlich bereits die wichtigsten Aufgabengebiete des magischen Kristalls umrissen sind. ja selbst die spiegelnde Wasserfläche eines Gefäßes56. oder sich in irrationale Räume des Vergangenen wie Zukünftigen zu begeben. etwa Gegenwärtiges in der Ferne zu schauen. zumindest aber — ist dies nicht möglich •. aus schwarzem Glas oder aus Kupfer verfertigt. um so wirkkräftiger wird der Spiegel. Hier zu raten ist schwer. geschliffenes Glas (von Hohlglas ist keine Rede) von etwa 20 bis 25 Zentimeter Durchmesser. Nicht ausgeschlossen. bilde wie bekannt die Handkette und alle Teilnehmer heften den Blick für die Dauer des Kettenschlusses darauf. Am besten. die sich für magische Versuche besonders eignen? Es wird behauptet: ja.

gefüllt bis zum Rand mit gewöhnlichem oder destilliertem Wasser oder mit einem gleich zu besprechenden Aufguß. denen vielfach Mithilfe bei der Spiegelmagie zugesprochen wird — an den Spiegel zu binden. ist Sache des Herstellers.oder Hohlglas verwendet wird. dadurch Erdwesenheiten — Gnome. Nun zu dem schon erwähnten Aufguß. richtig durchgeführt. Dem Beryll selbst wird nachgesagt. daß dazwischen noch genügend Raum verbleibt. destilliertes Wasser aufzunehmen. selbstverständlich ist sie. Gehe damit bei abnehmendem Mond vor dem Schlag der Mitternachtsstunde an einen Bach oder an eine Quelle. handelt es sich doch hauptsächlich um eine Fühlungnahme des Unterbewußtseins mit dem erkorenen Objekt. den Spiegel vor sich auf ein schwarzes Tuch zu legen. wieder mitternachts. ohne ein Wort mit jemanden zu sprechen (damit die Konzentration nicht gestört wird) nach Hause. falls man sich den Spiegel selbst anfertigt. Magischer Spiegel aus Bergkristall Hierzu sind zwei dünngeschliffene Platten aus Bergkristall nötig. geteerte Seite nach unten (von Gebeinen ist hier Gott sei Dank nicht mehr die Rede). Beim nächsten Neumond begebe dich an einen verschwiegenen Kreuzweg. und stelle dir mit aller Deutlichkeit vor. besonders solche. Ehe man jedoch den Zwischenraum mit dieser Flüssigkeit oder mit der des PARACELSUS füllt. schlage den Spiegel samt den beiden Gebeinen (auf die wir natürlich verzichten) in ein schwarzes Tuch (echte Seide) und hebe ihn sorgfältig auf. in manchen Punkten immerhin brauchbare Vorschrift. nimmst du den Spiegel aus der Erde.) Für die weiteren Versuche wird empfohlen. Ob Flach. Beim nächsten Vollmond zur Mitternacht hole ihn wieder heraus und jetzt werfe einen Blick hinein. Bekanntlich werden dem Beryll starke magische Kräfte zugeschrieben. Diese werden an den Rändern so miteinander verkittet. ohne jedoch einen Blick hineinzutun. Demnach wäre eine gleichzeitige Rufung der Gnome nicht falsch. In der siebenten Nacht. Dem Wasser fällt lediglich die Aufgabe der Odreinigung zu. Du selbst verharre auf den in XKreuzesform gelegten Gebeine. schmelze unverzüglich den Teer und überziehe den als Rückseite dienenden Teil des Glases. das von PARACELSUS stammen soll: . Schlag zwölf grabe an dessen Ostrand ein tiefes Loch. lege Teer und Glas hinein. blicke gen Osten. ein Rezept. darauf den Spiegel.« (Durch den innigen Kontakt mit der Erde soll der Spiegel wohl mit Erdkräften aufgeladen werden.möglich).« (Ein Verfahren. er eigne sich vorzüglich als Zauberspiegel.) »Nun verlasse schleunigst den Ort und meide jede Begegnung. streue vorsichtig Erde darüber und mache die Stelle unkenntlich. Vor Gebrauch wird das Wasser stark mit Od getränkt. ebenso empfiehlt sich eine Aufladung mit Runenströmen.) »Ist der Teerüberzug erkaltet. welche Kräfte. Manche Magier sind der Überzeugung.« (Worauf die Versprechung folgt. was er zu sehen wünscht. besonders mit jenen der Erdrunen. gegen das nichts einzuwenden ist und zu dem auch noch heute geraten werden kann.) »Nimm nun Glas und Teer aus dem Wasser und begebe dich. Wasserfläche als magischer Spiegel Schon ein Glasgefäß auf schwarzer Unterlage genügt. lege zu unterst die gekreuzten Knochen.« (In dieser Imaginationsübung liegt zweifellos Methode. sogleich werde der Magier darin alles sehen. Daher die Betonung der Neumondphase. soll darin zuvor ein Beryll drei Vollmondnächte lang gelegen haben. eine Stunde lang. Suche sogleich ein Gewässer auf und lege an einer nicht allzu tiefen Stelle den Spiegel hinein. setze man die Schüssel mit Wasser obendrein einige Stunden dem Vollmondlicht aus. was du mit dem Spiegel bezweckst. Wo es durchführbar ist. welche Schauungen er dir vermitteln soll. Soweit die in vielem schwulstige. die bei der Magie der Kristalle und der Spiegel wirksam sind. die geteerte Seite nach oben. ohne Totengebein um nichts weniger wirksam. wobei die Stille der Natur sehr förderlich ist.

Laut bestehender Anweisungen soll das Objekt zwischen null und ein Uhr nachts mit dem Od des Magiers durchtränkt werden. Gewöhnliche Spiegel Wie schon bekannt und eigene Versuche ergaben. Hier beginnt nun die eigentliche Imprägnierung. wenn Wert darauf gelegt wird. Manche ziehen den kalten Auszug vor. Zusätzliche Behandlung der Spiegel Wenn wir schon unseren magischen Spiegel nicht selbst von Grund auf herstellen. . nach innen gewölbt) je nach Aszendent.oder Goldlösung zu tauchen. Erdrunen usw. den zumeist aus Kupfer bestehenden Hohlspiegel (konkav. a) Als erstes befreien wir ihn von anhaftendem fremden Od. Sodann hüllen wir ihn in reine schwarze Seide und bewahren ihn so auf. namentlich wenn er aus durchsichtigem Glas ist. vor allem. wobei bei einigen Konstruktionen außerdem die eigenen magisch bedeutsamen astrologischen Werte mit einbezogen werden. Erst recht beugen wir einem Zugriff seitens fremder Hände vor. weil hierbei noch eine andere Schwingungsform mit in Aktion tritt. daß er vor neugierigen Blicken geschützt ist. passende Symbole (Anziehungssymbole. c) Nun warten wir bis zum Eintritt der zunehmenden Mondphase. Wie schon darauf hingewiesen. Falls diese den persönlichen Wünschen nicht entsprechen. überziehe man mit einem gut streichbaren Teerpräparat. b) Angebracht ist zudem. indem wir ihn eine Weile unter fließendes Wasser halten und ihn nachträglich entoden. so müssen wir ihn nach Ansicht der spiegelmagischen Experten zumindest gleich nach Erhalt dementsprechend behandeln. kann dies auch mittels Runenpraktiken geschehen. Ferner findet sich die Vorschrift.Man nehme eine gehörige Menge Belladonna und Stramonium und koche sie eine Zeitlang im Wasser. Sonnen. Jedenfalls wird genannter Auszug für wirkkräftiger gehalten als aqua destillata. Die Rückseite des Glasspiegels. das Spiegelbild des ganzen Körpers mit in das Experiment einzubeziehen. eignen sich unsere Gebrauchsspiegel oft ganz vorzüglich. In der Magie Erfahrene verwenden besondere Spiegelglyphen kabbalistischen oder runischen Charakters.und Mondstand seines Benutzers in eine Silber. lasse man sie von einem Fachmann anfertigen. Magischer Hohlspiegel aus Glas oder Metall Diese sind im Handel zu beschaffen. Auf den nachfolgenden Seiten werden zwei Beispiele (Abbildung I und Abbildung II) von Spiegelglyphen gezeigt. was sogar noch um vieles wirksamer sein dürfte.) auf die geteerte Rückseite zu ritzen oder zu zeichnen. aber auch den Schwarzspiegel.

Ist der Mond -nicht sichtbar. In der Vollmondnacht und in den darauffolgenden beiden Nächten wird er mindestens durch drei Stunden dem Mondlicht ausgesetzt. Abbildung II Beispiel einer individuellen Spiegelglyphe unter Berücksiditigung der Positionen der Radixplaneten. d) Diese Behandlung wird dem Spiegel Nacht für Nacht bis zum Eintritt des Vollmondes zuteil. 278 . legen wir den Spiegel trotzdem aus. gegeben aus Aszendent. Sonnenstand. damit er wenigstens von den durch die Wolken dringenden Strahlen getroffen wird.Abbildung I Beispiel einer für jeden Spiegel passenden Glyphe. Geburtsgebieter und starker Aspektierung.

sofern nicht eine Anrufung geplant ist . Bisweilen wird empfohlen. j) Für den Astrologiekundigen besteht außerdem die Möglichkeit. einzelne Schutzrunen oder zu Binderunen vereinigt.und Engelnamen schreibt. wiewohl verschiedene Spiegelpraktiker die Neumondstellung nicht minder günstig bewerten. so wird versichert. also Entodung der eigenen Aura. sind dem Experiment keineswegs abträglich. einen Talisman zu tragen. Hierauf . ein spezielles Räucherwerk erfordern. Unbeschadet können es zwei Kreise sein. im Gegenteil. ist nichts einzuwenden. g) Ähnlich der Kristallkugel ruhe der Spiegel auf einem dunklen Holzgestell auf einer schwarz überspannten. vorteilhafter noch im Buddhasitz. Dunkel sei auch die Bekleidung. Fische und Krebs sowie in den Erdzeichen. Hierauf schaltet er vom positiven Sender um zum passiven Empfänger. sondern Magus und Seher in einem sein will. diese zuerst zu vollziehen. sodann Entspannung — Gedankenstille — Schweigen. die Blickrichtung der erdmagnetischen Aura anzupassen. wenn man . um so die lunare Strahlkraft laufend zu erneuern. Nebenbei können auch die tattwischen Schwingungen berücksichtigt werden. ein stark wirkendes Schutzsymbol. Einige Experimentatoren ziehen es vor. je nach Art der Praktik. Neben dem Mond werden als magisch bedeutsame Planeten vornehmlich Neptun und Saturn genannt.oder Eichenholz aufzubewahren. Buchsbaum. dann dürfen ihre Flammen nicht die Spiegelfläche treffen. ebensogut eignen sich Runen hierfür. Aufladung durch Selbstmagnetisieren (gewöhnlicher Automagnetismus. i) Räucherung ebenfalls wie bei der Kristallschau. so hat der Experimentator. sofern nicht bestimmte Experimente. falls er nicht mit einem Medium arbeitet. Süden oder Westen. Stehen Kerzen auf dem Tisch. ebensowenig gegen das Ziehen eines Schutzkreises um den Experimentator. nicht zu großen Tischplatte. sie gelten als Einfallstore astraler Kräfte. Sehr gut eignet sich hierzu ein am Hals geschlossener Mantel aus echter Seide.e) Vorstehende Prozedur sollte jeden Monat zur Vollmondzeit vorgenommen werden. Ist der Versuch mit einer Anrufung verbunden. auch die Namen der Sephiroth oder mit dem Experiment übereinstimmende Siegel. wie etwa Anrufungen besonderer Natur. die Zeit des Experimentes mit den jeweiligen Mundankonstellationen und den in seinem Geburtshoroskop in Auslösung befindlichen Transiten abzustimmen. So wird angegeben. Wiederum ist eine gründliche Vorbereitung notwendig. besser noch in Verbindung mit Runenströmen). Das Experiment im allgemeinen Der Verlauf des spiegelmagischen Versuches unterscheidet sich im Prinzip kaum von den Experimenten mit der Kristallkugel. insonderheit im saturnbeherrschten Steinbock. beziehungsweise man setze alle Futhorkrunen in den Ring. muß die Erfahrung lehren. Spiegel in beiden Händen im ägyptischen Sitz. Der Runenkundige versteht sich noch auf andere wirksame Kombinationen. in deren sich ergebenden Ring man kabbalistische Gottes. Wie weit diese Behauptungen sich als stichhaltig erweisen. wie weit die Ergebnisse tatsächlich von der Himmelsrichtung abhängig sein könnten. den Spiegel mit beiden Händen zu halten. indem man die Sitzhaltung wiederholt ändert. eine entsprechende Glyphe. wie manche es vorziehen. Quadraturen.Übergehen zum eigentlichen Experiment. den in Seide eingeschlagenen Spiegel in einer gleichfalls mit schwarzer Seide ausgeschlagenen Schatulle aus Eben-. f) Empfohlen wird des weiteren. Zudem soll es Vollmond sein. Gegen die Forderung. h) Beleuchtung wie bei der Kristallschau. doch lasse man sich davon nicht allzusehr beeindrucken und probiere erst einmal aus. Bequemer Sitz vor dem Spiegel oder. Günstig bewertet wird in der magischen Astrologie der laufende Mond in den wäßrigen Zeichen Skorpion.

die von uns ausgehende od-magnetische Strahlung auf uns zurück. Karl Spiesberger: »Runenexerzitien für jedermann« (Seite 156 bis 159). in deren Gegenwart die Manifestationen auftreten. und mit Fug und Recht darf der die Vision im Spiegel oder Kristall Wahrnehmende als Medium bezeichnet werden. Zufolge der Ansicht verschiedener Okkultisten strahlt der Spiegel — sozusagen unser Spiegelbild . verbände sich höchstmögliche Medialität mit einem Höchstmaß an magischer Gestaltungskraft. Immer selbstverständlich im Rahmen seiner magischen Fähigkeiten. denn er vermag die Kräfte. Getrennt zeigen sich bei Hypnose und Telepathie. wenn es geraten scheint. daß bei glücklicher Veranlagung Magier und Medium in einer Person vereinigt sein können. beides in einen Topf werfen zu können und bezeichnen jeden. die beiden gegensätzlichen Fähigkeiten. verfällt er nicht in willenslähmende Trance. erliegt er nicht den astralen Einflüssen. vom Magier zum Medium. einem gewöhnlichen oder einem magischen Hohlspiegel.oder Stehspiegels. Verwendungsweise der magischen Spiegel a) Zur magnetischen Behandlung: Hierzu bedürfen wir eines großen. Die unter Aufsicht des Zirkelleiters im Trancezustand befindliche Versuchsperson. um ein einfaches Beispiel zu nennen. weiter nichts. Auch für die autosuggestive Beeinflussung eignet sich der Spiegel vortrefflich. sondern verfolgt er weiter die Situation als klar urteilender Beobachter. Sie bestätigt. was man mediale Veranlagung nennt. b) Für telepathische Zwecke: Der Sender sitzt oder steht vor dem Spiegel. die sich vor seinem Kreis materialisiert und sogar mit ihm spricht. In solchem Falle sind zwei Experimentatoren erforderlich. ist Medium. die Kraft des Senders und die Fähigkeit des Empfangens. Zweifellos ist der Anrufende. als Medium schlechthin. Aus diesem Grunde wird ja stets die Anwesenheit eines tüchtigen Versuchsleiters gefordert. wobei diese Superklugen mangels fundierter Kenntnisse auf diesem wahrlich nicht leicht zu ergründenden Gebiet folgenden Umstand außer acht lassen: In der Regel ist das Medium nur Mittler (sein Name sagt es schon).so sagen darf. Werkzeug demnach. bleibt aber in anderer Hinsicht dennoch Magier. Noch stärker in der Wirkung ist die »Runomagnetische Praxis auf spiegelmagischer Basis«58. dürfte wohl niemand bestreiten. die er dank seines Könnens auf den Plan ruft. denen engere oder weitere Grenzen gesetzt sind. Hier tritt klar zutage. Anders beim magisch Tätigen! Er kann dieses Beistandes entraten. was bei anderen Disziplinen nicht unbedingt notwendig ist. Ebensowohl vermag man einen anderen auf diese Weise magnetisch zu behandeln. bis er sie entläßt. eine Wesenheit zu zitieren. die ganze Gestalt wiedergebenden Wand. dann hätten wir es mit einer Persönlichkeit zu tun. steht dieser zwischen Spiegelfläche und Magnetopath. . Magier. der die Phänomene Herbeizwingende. nach Wunsch und Wollen zu dirigieren. ohne diese nach eigenem Willen zu lenken oder wenigstens Halt zu gebieten. worüber oft so fruchtlos debattiert wird. dem okkulte Fähigkeiten eignen. Gelänge es jedoch einem Experimentator. dem er 57 58 Hochinteressant geschildert in Josef Dürr: »Experimentalmagie«. Diese Feststellung gilt für alle einschlägigen Zweige der okkulten Forschung. das den außersinnlichen Einflüssen sich hingibt. Idealzustand wäre es. besonders in Verbindung mit Anrufungspraktiken. Daß er natürlich auch das besitzen kann. so bei der Spiegelmagie. und imaginiert darin möglichst plastisch das Antlitz des Empfängers. nämlich: ob denn überhaupt Unterschied bestehe zwischen Magier und Medium. bis zu den Erscheinungen der Materialisation. bis zu einem gewissen Grade besitzen muß. Endziel magischer Entwicklung. wie zum Beispiel JOSEF DÜRR57. Wodurch wir uns selbst zu magnetisieren vermögen. die Magus und Medium in einem ist. Einige glauben. wie ich selbst aus eigener trüber Erfahrung mit unbelehrbaren Besserwissern weiß.

welche Tore wir hier aufreißen. Zeigen sich irgendwelche Erscheinungen. auf die wir anschließend genauer eingehen. stärkstens konzentriert. . eben weil sie das ganze Spiegelbild wiedergeben. FRANZ BUCHMANN. Vor Beginn des Experimentes reinige man die Spiegelfläche mit einem in reinem Weingeist getränkten Wattebausch. gut entspannt. Besseren Erfolg noch verspricht die Anwendung von Runentelepathie. die er über viele Kilometer hinweg mit einem zweiten Experimentator anstellte. Man stelle sie in entsprechendem Abstand vor den magischen Kreis. 59 Buchmann. mögen sie zuweilen auch unheimlich wirken. c) Zum Hellsehen: Hier ist die Praxis ähnlich derjenigen der Kristallschau. Beschwörungen.darf hier nicht fehlen. seiner zur Übertreibung neigenden Phantasie zu erliegen. Letztgenannte eignen sich infolge ihrer Größe bei Anrufungen besonders gut. sitzt gleichfalls vor dem Spiegel. den man hernach im Räucherfeuer verbrennt. umrissen. die Kristall und Spiegel bieten. nur ein mit solcherart Experimenten Vertrauter sollte sich daran wagen. Nie vergesse man die Entlassungsformel abschließend zu sprechen und den Raum magisch zu reinigen. egal. ebenfalls magische Spiegel59. In großen Zügen sind damit die Forschungsmöglichkeiten. Wieder können die kraft ihrer Herstellung und Form ausschließlich magischen Zwecken dienenden Spiegel oder solche des herkömmlichen Gebrauches benützt werden.dann. von der wir ausgegangen sind bei der Besprechung selbsterlebter spiegelmagischer Phänomene. Magischer Schutz . nochmals aber sei darauf hingewiesen: Niemand begebe sich auf dieses so wenig noch erforschte Gebiet. Der Empfänger.Naga: »Schlüssel zu den 72 Gottesnamen der Kabbala«. mit Od-. Vor allem hüte man sich. wurden früher mittels des Erdspiegels Diebe oder sonstiges Gelichter gesucht. Hier ist schon ein umfassendes magisches Rüstzeug — Anrufungen. Sodann lade man den Spiegel. beziehungsweise hält diesen in Händen und wartet aufnahmebereit. ob nun das Experiment erfolgreich verlief oder nicht. solange er nicht die unerläßlichen Voraussetzungen hierzu theoretisch wie praktisch .Pentakel. Auch für Spaltungsexperimente. Glyphen usw. behalte man die Nerven und beobachte sie kalten Blutes. wie bekannt. wissen wir doch nicht. d) Zur Astralschau: Damit sind wir bei der Praktik angelangt. Wie wir bisweilen lesen oder hören. seine Gedanken zuschickt.NAGA verwendete bei seinen Anrufungen der Genien. kabbalistisches und anderes Wissen -vonnöten. . Aber auch von schwarzmagischem Tun in Verbindung mit dem Erdspiegel weiß die Fama zu berichten. eignet sich die Spiegelmagie.erfüllt hat. gegebenenfalls mit Runenkräften auf.

Einige markante Beispiele dieser Art führte ich früher schon auf in meiner Studie: »Der Traum in tiefenpsychologischer und okkulter Bedeutung«. Zumeist im Traum. wofür ihnen geschulte Medien zur Verfügung standen. auf feinstofflichen Daseinsebenen. Das Traumleben läßt sich aufgliedern in verschiedene Grundgattungen. mitunter jedoch entströmt tiefgründige Weisheit dem unergründlichen Born der Nachtgesichte und spiegelt uns Visionen zu. 2. in denen Dinge und Handlungen. Die Magie des Traumes und der Spaltung Gelenktes Traumleben und die Kunst der Spaltung oder Projektion sind ineinandergreifende Fertigkeiten. wird er ihn des Aberglaubens zeihen. um außerkörperlich als Spuk in Erscheinung zu treten oder Medialveranlagten seinen Willen aufzuzwingen. läppisch. Märchen oder Mythos zu hüllen. banal sind im allgemeinen ihre Vokabeln. Weit eher. wobei die feinstofflichen Prinzipien des Mediums experimentell zum Austritt gebracht werden. deren Inhalt nichts gemeinsam hat mit jenen üblichen Traumvorgängen. Bewußt verläßt der Schwarzmagier die physische Hülle. . Doch von Träumen soll die Rede sein. erscheint gewagt. Arten der Spaltung Die Magie der Spaltung oder der Projektion umfaßt: 1. okkultes Wissensgut in das Gewand von Sage. auf dem physischen Plan. Leicht ist es wahrlich nicht. Vielerlei Beweise zumindest sprechen dafür. seine vorgeblich außerkörperlichen Erlebnisse unterbewußten Gestaltungskräften zuschreiben.IV. wie es heißt. Unwesentlich. die abwegigste Phantasie geradezu Orgien feiert. denken wir nur an HECTOR DURVILLE. würde zu weit ab vom Thema führen60. 2. um. Der Spaltungskörper als solcher kann sich bewußt werden und betätigen 1. Wie kaum anders zu erwarten. Die sich im Grau des Mittelalters verlierenden Kunden von Spaltungsphänomenen haben ihre modernen Verfechter gefunden. Zudem vermochte der Magus selbst seinen Körper zu verlassen. »astral zu wandern«. wie Beobachtungen ergaben. hat es das Volk doch seit je verstanden. deren Beherrschung befähigt. Die Fremdspaltung. Des weiteren im vorliegenden Band: »Der mystische Traum und seine Symbolik«. Doppelgänger und Werwölfe leben noch immer im Glauben des Volkes. Auf sie einzugehen. sie vorübergehend zu Besessenen machend. b) Unbeabsichtigte (spontane) Spaltung. Daß selbst Tiere von ihnen nicht verschont blieben. Die eigene Spaltung. ist den zahlreichen Werwolfssagen zu entnehmen. Kein noch so fortschrittlich denkender Psychologe aus dem wissenschaftlichen Lager wird ihm hierin beipflichten. und mit einem weiteren Traum gleichen Charakters wollen wir uns hier beschäftigen: 60 Hierüber mehr in »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« vom Verfasser. zumeist auf dem Astralplan. Abschnitt »Grundgattungen des Traumgeschehens«. Sämtliche dieser Überlieferungen durchweg als erfunden zu betrachten. die die Wirklichkeit in Frage stellen Der beste Kontaktvermittler zwischen »Hier« und »Drüben« ist der Traum. irdische Bilder weit hinter sich lassend. jede Logik höhnend. steht der Forscher mit dieser Feststellung einsam auf weiter Flur. wirr durcheinanderfließen. so bei den Versuchen DURVILLES. sich im Wirrwarr der Traumgeschehnisse zurechtzufinden. Hundertfältig ist die Sprache des Traumes. durchaus verständlich. Von den wissenden Magiern wurde die Spaltungsdisziplin schon seit alters her gepflegt. Der Magus verläßt bewußt seinen Körper. ein Tranceerlebnis spaltungsmagischer Natur. bisweilen im Zustand der Trance. indem er irdische Örtlichkeiten besucht. nicht nur den Rätseln des Unbewußten näher zu kommen. sondern darüber hinaus den Fesseln der physischen Natur zeitweise zu entrinnen und in andere Seinszustände überzugehen. Hier ist zu unterscheiden: a) Gewellter Austritt. Träume. Auch der Walpurgisritt der Hexen ist.

fühlte sein Federnkleid — demnach also war er Wirklichkeit. muß unbedingt solchen Erfahrungen die ihnen zukommende Beachtung geschenkt werden. Ein moderner Kronzeuge ist der Engländer FREDERICK C. Ein ganz natürlicher Vorgang wie mir schien. aus denen hervorgeht. mitunter sogar im Wachzustand. Was wir astralwandelnd erleben. Denkbar schwierig ist es. Eher schien es. einem Bekannten. Der Beweis hierfür ist nicht leicht zu erbringen. was Traum schlechthin? Beweise für die Möglichkeit des astralen Wanderns Sind Schlaf und Traum wirklich die Eingangspforte zur Transzendenz? Halten wir Ausschau nach Fakten. erlischt in der Regel im Augenblick des Erwachens. kam es prompt. greifbarer als Irdisches. geschweige jetzt. daß wir auf Erden schon die dreidimensionale Körperwelt zu sprengen vermögen. Ich hatte ihn nun in meiner Hand. Mag das Tun des einsamen Wallers noch so greifbar für ihn sein. Nur zu verständlich. So hatte ich einmal die Absicht. daß der Astralwandelnde von einem anderen im Traum. — »Von wo hast du das schöne Tierchen her?« erkundigte sich der zweite. Übrigens beschränken sich nicht ausschließlich sämtliche Spaltungsvorgänge auf die Erfahrung des leibentbundenen Wanderers. jedoch am nächsten Morgen nicht die Spur einer Erinnerung. Sculthorp: »Meine Wanderungen in der Geisterwelt«. Bekannte traten ein. schwerlich abnehmen. bei den Spaltungsphänomenen zu einer objektiven Bewertung zu kommen. Nicht viel anders dürften in Skepsis verstrickte grenzwissenschaftliche Forscher urteilen. Ich überlegte hin und her. In Erstaunen lediglich versetzte mich der amselgroße. Also zugefaßt — allein der Vogel blieb. trotz der enormen Vielgestaltigkeit des Traumlebens. bunte Vogel auf dem Kissen dicht an meinem Kopf. den ich sehr begabt für derlei Versuche hielt. Körperfreies Wandern innerhalb von Raum und Zeit Möglicherweise wandeln wir vielleicht mehr des Nachts umher als gemeinhin angenommen wird. werden ihm seine Behauptung. Viel zuwenig noch sind wir uns unseres zwiefachen Bürgertums bewußt. Bleibt die Frage: Was ist Wirklichkeit. Die Berichte eines Astralwanderers tun es nicht. die aber jetzt nicht zur Debatte stehen. wie das zutrauliche Tier zu mir gefunden haben mochte. in die ein zweiter nicht zu dringen imstande ist. War der Vogel da vor mir am Ende ein Traumrest. die sich in der Bewußtseinssphäre eines Menschen abspielen. bei den verschiedensten Individuen gleiche oder ähnliche Züge. die bescheinigen. Um diesem schwierigen Problem beizukommen. sind es doch Vorgänge. wiederholt finden sich Berichte. abgesehen von jenen Fällen wie bei DURVILLE.Noch am selben Tag traf ich den 61 Frederick C. Freilich jene. er habe im Astralleib oft und oft jenseitige Welten besucht. bedarf es des Analogiebeweises. Wie aber war er hereingekommen? Die Tür ging auf. Noch nie hatte ich so ein Tier besessen. als ob ich die Nacht in traumlosem Zustand verbracht hätte. erblickt worden ist. für den Außenstehenden bleibt es letzthin Traum. im Schlafe zu erscheinen.Ich erwachte. Zeigen sich. . Im Höchstfalle billigen sie ihm ein phantasiefrohes Traumleben zu. Oder es wurden sonstige von jenem verursachte Manifestationen wahrgenommen. die im Gehirn den alleinigen Brutapparat jeglicher menschlicher Intelligenzäußerung erblicken. . Verzichten wir auf Beispiele aus ferner und fernster Vergangenheit. augenscheinlich ist unsere Zeit nicht minder reich an Tatsachen dieser Art. Gab es da noch einen Zweifel? Weiter grübelte ich. SCULTHORP61. grübelte — grübelte — bis ich die Augen aufschlug und — munter war. der in meiner Phantasie sich spiegelte? Dann mußte das fragliche Tier ja sofort verschwinden. Nun die Probe aufs Exempel: »Was habe ich in meiner Hand?« »Einen Vogel«. sobald ich danach greife. Ich stellte mich vor dem Einschlafen dementsprechend ein.

grinste ich. Da passierte etwas ganz Seltsames: Ich befand mich nicht nur im Bett.war. deswegen bist du ja gekommen^ Daß ich davon wußte.< Es reichte ihm Zigaretten und Pfefferminz. versicherte er. . der. .sagte er . Noch wußte sie nichts davon. schelmte es. >Er soll selber kommen.. Da ertönte abends um neun Uhr in der Kammer.>Das ist Spuk<. dennoch stimmten die Details. STAINTON MOSES.< . »Ein ungewöhnlicher Traum jedenfalls«.« Dies ein Erlebnis des Magier GUNTER K. . >und nun rück schon raus damit. mir seinen Traum der vergangenen Nacht zu erzählen. Sein erstes war.Zur gleichen Zeit lag die Seherin in tiefem Schlaf und tat diesen Ausruf.< Tatsächlich hatte er mich tags zuvor scherzend gefragt. >Grüße ihn von mir und gib ihm das.< . daß GUNTER K. als aber mein Kollege schon morgens aufkreuzte. so bei Dr.« — Indiskretion seitens eines Dritten kam nicht in Frage. war ein vollständiger KO . schloß er.»Das erste dessen ich mich erinnere . Der Vater der Seherin war gestorben. schreibend an seinem Schreibtisch.« .Er: >Übrigens. Wir hören noch einiges darüber. Ein für magische Praktiken ungemein begabter Mann Ende der Dreißiger . akustisch wahrgenommen worden ist.< . ob er ihr einen Kuß von mir geben dürfe.« Befremden mag.>Einfach durch die Wand<. ich sei sodann an sein Bett getreten und habe mich mit ihm eine Zeitlang unterhalten. »Bei gelöschtem Licht.ahnungslosen Partner meines mißglückten Spaltungsversuches. stotterte er. nachdem ich mir bewußt geworden bin.« Wieder nur ein telepathisches Phänomen? Noch ein aufschlußreicher Fall aus jüngster Zeit. »dabei so greifbar wirklich wie keiner meiner Träume sonst. Bewußt kann ich meinen Körper nicht verlassen. den ich hier etwas gekürzt und stilistisch geändert wiedergebe. Als unsichtbarer Zuschauer sah ich wie das Mädchen ihm lachend entschlüpfte.mit dem ich seit langem korrespondiere. die sich nicht absichtlich von ihrem Körper lösen. Eben fragte das Mädchen wo ich sei. Erwacht meinte sie: »Sie habe sich doppelt gehört. meditierte ich gerade. Gewiß gäbe es noch eine andere Erklärung: Telepathie. Das Leuchtzifferblatt der Uhr zeigte genau 22 Uhr. wo er gestern um 22 Uhr gewesen und was sich dort ereignet hatte. in dem ich unvermutet in der Mitte des Zimmers gestanden hatte. MATTIESEN (»Das persönliche Überleben des Todes«) von dem stark medial veranlagten Rev.« (GUNTERS Astral hat hier wirklich vorzüglich beobachtet. >Wie willst du bloß hereingekommen sein bei geschlossenen Türen und Fenstern. daß ich neben meinem Körper stand und ihn anblickte. mit angezogenen Beinen im Bett sitzend. ein leises »Ach Gott«. in der der aufgebahrte Leichnam lag. sondern gleichzeitig im Zimmer eines kilometerweit entfernten Hauses und war Zeuge eines Gespräches zwischen einem Arbeitskollegen und der Tochter des Hauses. vollwach. Der Geistleib sich abgetrennt zu haben schien und ein unabhängiges Dasein zu führen . der. als hätten zwei aus ihr gesprochen. wurde ich stutzig. noch vorher einen Ort bestimmen. Er: >Ich weiß es nicht. sich gleichzeitig an zwei Orten befunden hat. E. von vielen.. Er könne es beschwören.. die ich mir zurechtgelegt hatte. außerhalb meines Körpers zu sein.Schlag für seinen gesunden Menschenverstand. Nun ein durch den Dichterarzt JUSTINUS KERNER belegtes Beispiel eines spontanen Spaltungsvorganges. und er schied von ihr. Aber war es mehr als Traum? Der nächste Tag erbrachte den Beweis. Meine Dispositionen beginnen erst. . Frech sagte ich ihm auf den Kopf zu. Hierüber äußert er sich wie folgt: »Auf Ihre Frage.Ich (der astrale GUNTER) >Denkste.. Bei diesem Wetter dürfte er wohl zu Hause sein.nennen wir ihn GUNTER K. schickte mir einen Bericht über eine körperfreie räumliche Exkursion. deutlich vernommen von dem zufällig anwesenden Arzt des Verblichenen. ich soll dich von ihm herzlich grüßen und dir in seinem Namen einen Geburtstagskuß geben.) »Zunächst glaubte ich an Sinnestäuschung. Allein auch anderswo wird ähnliches berichtet. woraus mancher auf Hellsehen schließen dürfte. zählt zu jener Gruppe Astralwanderer. GUNTER K. wohlweislich hatte ich niemanden in mein Vorhaben eingeweiht. plötzlich eine Spaltung erlebte.

ihm nachzueifern und rät zu Traumexerzitien. Ein Projektionist sah sich »außerhalb seines Bettes im Zimmer stehen und seinen Körper im Bett liegen«. Doch gebe man sich anfangs nicht gleich zu großen Erwartungen hin. Waagrecht hob ein geistiger Helfer bei dem ersten Spaltungsversuch einer Frau deren Astral aus dem Körper. Der Schreck trieb ihn in seinen Körper zurück. ins Treffen. Städte. »daß der Doppelgänger jedes Menschen.. Stieß in dieser Lage mit den Füßen an die Fensterscheibe.wie Dr. Müssen es denn gleich Ozeane überquerende Projektionen sein? Schon die ersten tastenden »Gehversuche« des Astrals unweit seines physischen Vehikels sind nicht minder aufschlußreich. wird schwer zu 62 63 E. Es ist immer eine eigene Sache. während sie ihren Körper unten auf dem Ruhebett« erblickte. mir selbst zu Füßen.« Auf höchst einfache Weise bereitet sich JÜRGENS auf sein Spaltungsexperiment vor: »Ich gebe mich vor dem Schlafengehen der intensiven Vorstellung hin: In dieser Nacht reise ich über den Ozean nach Südamerika. vermutlich auf der Erde gelegene«. zuletzt zurück in den Körper. Ich verlasse schwebend das Zimmer. . die hinreichend bestätigt. Wie er gekommen. aufsuchte.ebenfalls »über Länder und Meere schwebte«.« Auch ich schwebte durch das Zimmer. ich wachte schon ganz hell. die tags auf ihrem Bett lag. Projektionisten führen lediglich »den lebendigen Eindruck der Wirklichkeit«. Flüsse. Berge dahingeschwebt ist. über die Anden nach Chile und zurück. der im Schlafe »oft ferne Länder und unbekannte Städte.« Es ermangelt auch nicht an Berichten von Spaltungspraktikern.. Beweis für ihn. Ganz so handhabte es eine astralwandernde Dame. die . Er befürchtete. entsprechend der vorgenommenen Route.. Sehr aufschlußreich für mich ist das von Dr. Mattiesen: »Das persönliche Überleben des Todes« Heinrich Jürgens: »Traumexerzitien«.. von rücklings schräg ist woanders wiederum die Rede.Und eine andere von Dr. die ich bekam. zuerst in horizontaler Lage . MÜLLER schreibt . Gleichfalls horizontal. so fährt er wieder zurück. Wer jemals hoch über Häuser. doch nicht zu durchstoßen vermochte.. weiter waagrecht verbleibend. Ebenso interessant für mich ist MÜLLERS Bericht über jenen Herrn. verrät ein großer Könner. erfüllt von dem nicht zu beschreibenden Gefühl des Befreit seins von jeder irdischen Bedrückung.. immer noch vollbewußt... Gerade hierin ähneln sich die Wahrnehmungen.. Zugestanden. Rücklings schräg gings dann zum Ofen hin. KARL E.. über die hell leuchtenden Alpen. es gibt kaum eine Kontrollmöglichkeit. . Bald hernach fühlte ich mich wieder in der fleischlichen Hülle. MATTIESEN zitierte Projektion ist: ». MÜLLER geschilderte Erlebnis einer Dame. Wie erging es mir einmal? Ich gewahrte mich am Ende meines Bettes. desgleichen ein Mann. bereitet Minderbegabten oft nicht zu bewältigende Schwierigkeiten. er sei gestorben. Wiesen. Einer dieser. schied mein neuer Mensch. Mein Gemüt lag in tiefer Betrachtung.. hoch zur Decke. HEINRICH JÜRGENS fordert seine Leser auf. steige hoch und die Fahrt nimmt in den Lüften ihren Anfang. über den Ozean . Plötzlich sah sie sich »nahe der Zimmerdecke um den Leuchter schweben. Sollte wirklich allen diesen Wahrnehmungen weiter nichts zugrunde liegen als bloße Traumvorgänge? Dazugehörig sind wohl auch die aller Erdenschwere enthebenden Flugträume. aus dem materiellen Körper treten und sich unter gewissen Voraussetzungen in unbegrenzte Entfernung fortbewegen kann63. Sicherlich ein guter Rat. liebt es vorzugsweise nachts im Astral zu reisen. Prompt nach dem Einschlafen beginnt die Reise. HEINRICH JÜRGENS. die mit voller Absicht »auf Fahrt gehen«. Was diesem ein Leichtes. nach Rio de Janeiro« usw. den solche Traumreisen ihnen vermitteln.. stieg.. Zuerst geht es über . und vereinigte sich wieder mit seinem Körper. die ich streifte.. Gebirge. dann schwebte er durch die offene Tür und wieder zurück. von dem alten ab und ließ mich auf dem Bett liegen wie ein toter Klotz62. Wälder. und in der Entzückung.. KARL E. daß derlei nächtige Weltreisen mehr sind als Traumphantasien. worin es heißt: »Dann schwebte er durch den Raum... wie es gemacht wird.

Wahnsinn wäre es gewesen. daß es nur Traum gewesen. einst wohl die Tür. Städte . stand nunmehr im Freien. Rissige Mauern im Geviert von Zimmergröße. hat verständlicherweise viele mobil gemacht. überkam mich die unbezähmbare Lust. — Ich wandte mich dem Steg zu und musterte die Tiefe unter mir. befiel mich. Nach diesem »besteht ein Entsprechungsverhältnis des Himmels zu allen Dingen der Erde«. Wo aber war ich? fragte ich mich. die ein dermaßen dingliches Jenseits einfach für zu absurd erachten. Ein schwindelnder Schlund. Doch etwas in mir hielt mich mit aller Gewalt zurück. Geröll zu Haufen in Winkeln und Ecken. sah ich mich einmal innerhalb eines zerfallenen Gemäuers . Dies nicht erst seit SCULTHORP oder anderer Astralforscher unserer Tage. das Moos.Ein in der Geisterwelt erlebter Vorfall ist dem Verstande viel deutlicher als irdische Ereignisse . Abermals mich besinnend. wie ich sie Jahre später in den Ruinenstädten Ostia und Pompeji zu Gesicht bekam . dahinter ein mächtiger Busch. schmierig. die nicht zu enden schien. Der Tastsinn funktionierte ausgezeichnet. so unten also. mich mit aller Wucht gegen den Dornbusch zu werfen.Die Finger betasteten die schmutziggelbe Wand. Dörfer. Wenige Meter weiter führte ein Pfad über einen Holzsteg.Ich schritt durch den schmalen Durchlaß.Es ist anzunehmen. frohlockte ich. vermischt mit Sand. Demnach sagt SCULTHORP nichts Neues. das »wegen seiner Klarheit und Deutlichkeit von dem gewöhnlichen Traum leicht zu unterscheiden sei. ein knorrig-massives Gewirr sein Geäst.. Straßen. Häusern. sich in diese spitzige Phalanx zu stürzen. Meiner bewußt werdend. »Als ich im Jenseits eine gewöhnliche Backsteinmauer betrachtete.Schließlich ein heftiger Ruck und ich erwachte. Eine Art sogenannter Träume unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Traumkategorien durch ihren überaus anschaulichen Charakter und haften nachhaltig in der Erinnerung. . gegenständlich im Räume wie hier auf Erden unter Sonne und Mond.« so SCULTHORP. sofern die Astralpilger richtig beobachten und tatsächlich mehr als träumen. nichts Ungewöhnliches: »Die meisten Sphären gleichen irdischen Örtlichkeiten. Dennoch scheint es nun einmal Regionen in den inneren Welten zu geben.Ich besah mir meine Umgebung. Es gibt Landschaften. . das ins Maßlose wuchs. Sand und Steinen Unkraut. . hinabzuspringen.überzeugen sein. ließ aber sofort davon ab. Auf Ziegeln.der ich doch schlief und das Ganze bloß träumte . daß ich träume. auf Erden . Eine willkommene Testprobe. ich wollte mich hinabstürzen. schon bei SWEDENBORG stoßen wir darauf. . körnig. mir ergeht es nicht viel besser.oder in der Transzendenz? Wie weit war ich von meinem Leib getrennt? Sicher galten die geometrischen Maße hier nicht. wie Lehm. Ich gestehe offen. ganzen Landschaften. .« Man kann ihm nur beipflichten. die spärlichen Pflänzchen. Feucht fühlte sie sich an.mir dabei völlig im klaren. SCULTHORP vertritt den Standpunkt. Das Schauen von Wohnräumen. Prägte es mir gut ein. Bäumen. Wie oben. das Abbild grobstofflicher Dinglichkeit. Ich möchte seine Feststellung nicht bezweifeln. Doch das Trugbild wich nicht. Die Finger bekamen es zu verspüren. eine Schlucht.und versuchte. . dazu sperrig der Busch. . falls es nicht durch andere Traumgeschehen verwischt wird. nahezu alle Menschen haben »gelegentlich in der Nacht ein geistiges Erleben«. — Unvergessen bis heute diese unglaubliche Realität des Wahrgenommenen.ähnlich jener leidlich erhaltenen Bauten. Unbeschreibliches Grauen. Schon lange vor Inkenntnisnahme seines Buches konstatierte ich ziemlich dasselbe. Am Boden Geröll. Leibfreies Wandern innerhalb der Transzendenz Stoßen sich auch drüben hart im Raum die Dinge? . Scharf fixierte ich die Mauer. konnte ich jedes Korn des Mörtels und der rauhen Oberfläche der Steine sehen . daß ich ja eigentlich schlief. . Dennoch. . Hinter seinem sattgrünen Blätterkleid drohte ein Heer spitzer Dornen. daß mein Körper im Bett lag und schlief. dabei keinen Augenblick vergessend. wofür ich eine Vielzahl solcher selbsterlebter »Traum«-Vorgänge ins Treffen führen könnte.

Hans Gerloff: »Die Phantome von Kopenhagen«. gewissermaßen die Anmeldung..« Immerhin mutet es äußerst sonderbar an. wird schwerlich von seiner Überzeugung abzubringen sein. wer sich einmal draußen im Räume glaubte. Wir sehen.. was sagte die Astralwallerin CAROLINE LARSEN? »Ich bin weit und breit im Raum gereist und habe Himmelskörper sowie viele Gegenden der Geisterwelt besucht. Museen. wurde NIELSEN das Gelübde abgenommen.. Nicht immer muß dies ein angenehmes Dahinsausen sein.« Auch CAROLINE LARSENS Astral wurde ständig von einem geistigen Führer begleitet... auch hier alles höchst irdisch. sondern eine wirkliche Befreiung des Geistes. der die gleiche Schwingungszahl dieser Sphäre angenommen hat. als Medium hinabzugehen. sie können betastet und behandelt werden . Allein. angekündigt worden als Trost für erlittene große Enttäuschung. Maschinenhallen und Erholungsheime will SCULTHORP gestoßen sein. Hinter diesen standen hübsche kleine Häuser mit Gärten.. Merkwürdig bleibt das Durcheilen des Raumes. das Wohnzimmer und die Schlafräume«. In diesem Tempel. das heißt eben Verstorbene. Dann eilte er wieder mit seinen Begleitern blitzschnell durch den Raum und wußte sich alsbald inmitten des Sitzungskreises64. Als sie hielten. Ob dem tatsächlich ein realer Vorgang zugrunde liegt? Ein überlichtschnelles Überqueren der unendlich scheinenden Kluft zwischen Gestirn und Gestirn. so erscheinen ihm alle Dinge fest und solid. »den Klassenraum. . Dies erinnert unwillkürlich an eine Szene in JEAN PAUL SARTRES Buch »Das Spiel ist aus«. Viele werden sagen. ging es wieder mit Mica in »unendlicher Eile durch den Raum. Die zweite Reise hatte während des Schlafes stattgefunden. Eine kühne und sicherlich auf Protest stoßende Annahme. Alles scheint auch stofflich. zurück in sein Schlafzimmer65«. ehe er Einlaß findet. fällt wirklich nicht leicht. zuvor registriert wird. Daran zu glauben. umgeben von vielen Geistwesen. seinem geistigen Führer. die kaum je zuvor der Erde gegeben wurden.. stets treu seiner Arbeit zu bleiben. Mit unfaßlicher Eile fuhren wir durch den Raum . wohl mancher 64 65 Dr. . Abends zuvor war sie ihm von Mica. ». desgleichen an den von SWEDENBORG geschilderten »Tempel der Weisheit«. . Du selbst bist mein Schüler in diesem Haus gewesen und hast gewünscht. Aber es war kein Traum. wenn SCULTHORP sein Haus und seinen Laden drüben wieder findet. gegenständlich. Die Universität übrigens erinnert an die jenseitige »Halle des Lernens«. Ich sah da meinen Körper in tiefem Schlaf liegen . darunter einer. befanden sie sich in einer Allee »mit vielen schönen Bäumen. also fest für den Geistkörper. bis wir plötzlich hielten und uns auf dem Rasen vor einem großen Haus befanden . >Dies ist die Universität^ sagte Mica. Freilich. die in ihrem nächsten Erdenleben die Aufgabe als Geistesarbeiter aufnehmen sollen. doch rufen wir uns zwei »Seelenreisen« des berühmten dänischen Materialisationsmediums EINER NIELSEN ins Gedächtnis: Das eine Mal wurde er während einer Sitzung von weißgekleideten Gestalten »mit furchtbarer Schnelligkeit durch den Raum geführt«. Hans Gerloff: »Die Phantome von Kopenhagen« Dr. es sei ein Traum gewesen... wo ebenfalls jeder Neuankömmling. die er auf sich genommen. wo ich Dinge gehört und gesehen habe. wo Gestalten in bunten Trachten gingen.. in der MABEL COLLIN ihre Inspirationen empfangen haben will. oder wenn er zu Beginn einer Projektion in die niederen Sphären vorerst zumeist ein Büro.« Denn »sobald der Geistkörper die gleiche oder nahezu die gleiche Wellenlänge eines Zustandes hat. Schlüssige Beweise allerdings vom Vordringen des Astrals in Weltallstiefen fehlen. Nachdem er mit diesen Erinnerungen ausgetauscht hatte. >hier unterweise ich alle. Einige seiner ehemaligen Kameraden begrüßten ihn freudig.. und auf deine Bitte wurde ich dein Führer<!« Sie traten ein und er kannte alles wieder.. Auf Ausstellungen. aufsuchen mußte. mit dem er eng befreundet gewesen. Am Ende der Allee lag ein großer weißer Tempel mit vielen Säulen davor«..

wird das wenig angenehme Empfinden des Fallens kennen, als stürze er durch Ewigkeiten. Zudem - muß es sich unbedingt um Himmelskörper des uns sichtbaren Universums handeln? Könnten es nicht ebensowohl feinstoffliche Globen sein, von denen die Geheimphilosophie des Ostens spricht. Oder die feinstofflichen Bereiche irgendeines Gestirnes, dessen physische Welt der Astralwanderer zu betreten vermeint. Bei der greifbaren Körperlichkeit des wahrgenommenen Jenseits ist SCULTHORPS Frage, ob die ihm begegnenden Geistwesen ebenfalls greifbarer Natur sind, durchaus verständlich. So verfiel er denn einmal auf die List, einen »dieser herrlich aussehenden jungen Männer« im Vorbeigehen zu streifen. Kaum jedoch hatte er ihn berührt, ergriff dieser seine »Hände und begann zu lachen«. Nicht nur seine Berührung hatte das Wesen empfunden, sondern zugleich seine Gedanken wahrgenommen. SCULTHORP: »Wir sind greifbar für andere auf der gleichen Ebene oder in der gleichen Geist-Vibration, und unsere Gedanken können ebenso leicht wie ein Buch gelesen werden.« Ähnliches - wiederum ehe ich SCULTHORPS Buch kannte - widerfuhr mir einmal, nur daß ich mich hierbei weniger gesittet benahm. In dem beglückenden Gefühl, ledig des Körpers, schritt ich über einen großen Platz. Um mich lustwandelnde, in unbekannte Tracht gekleidete Gestalten. Mich unsichtbar wähnend, juckte es mich, meinen Vordermann ein wenig zu foppen und versetzte ihm einen Puff in den Rücken. Jäh wandelte sich meine Schadenfreude in bleichen Schrecken, denn mit unfaßlicher Schnelligkeit hatte sich der Geneckte mir zugewandt und, hart Körper an Körper, starrte ich in ein nicht menschliches, breites Vollmondgesicht, mehr gemalt als wirklich scheinend, umrahmt von einem übergroßen, kahlen Ballonschädel. Diabolischer Triumph, grausame Tücke spiegelte sich in den verzerrten Zügen. - Der Schreck ließ mich erwachen, bereichert um die Lehre, daß Unfug allerwegen faule Früchte zeitigt, selbst in unseren sogenannten Träumen. So sind der Gefahren, die auf den Projektionisten lauern, nicht wenig. »Mein Schutzgeist hatte mich durch ein Medium davor gewarnt, auf eigene Faust Astralreisen zu unternehmen, also ohne die Hilfe geistiger Führer«, erzählt SCULTHORP. »Diese Warnung ist sehr begründet.« Dies ist wohl einer der Gründe, weshalb nicht jederzeit eine Projektion möglich ist, oder eine solche vorzeitig abgebrochen wird, wie es auch mir verschiedentlich erging, sofern meine Abenteuer mehr als nur Träume waren. Einmal stand ich in einem mäßig hellen Raum. Vor mir im Stuhl ein Mann, markig der Cäsarenschädel, stählern die Züge, wissend der Blick. Mehrmals wiederholte ich, bewußt sei es mir, daß ich körperfrei, von ihm die Bestätigung erwartend. Die schmalen Lippen schwiegen, doch in den Augen stand, was zu wissen ich begehrte. - Hierauf stieg ich auf den Sims des offenen Fensters und schwebte die enge, ansteigende Gasse hoch. Plötzlich verschlangen daherwallende Nebel die Häuser um mich. Das brauende Nebelgrau, drohend mir zustrebend, schien sich zu Gestalten zu formen. »Astral!« zuckte es in mir auf - und schon war ich wach. Sehr massiv der Überfall, von dem GUNTER K. mir erzählte: »Als ich nachts wieder einmal im Astral im Treppenhaus herumspukte, hatte man anscheinend versucht, mich zu entführen. Ich setzte mich entschieden zur Wehr, so gelang es nur, mit mir die Treppe herauf und herunter zu fahren, wo ich mich schließlich befreite. Da mich das Wesen von hinten hochgehoben und an sich gedrückt hatte, erblickte ich nur seine sehr muskulösen Arme und die schön gepflegten Hände.« Eine Frau fand bei ihrer Rückkehr des öfteren ihren Körper von einem Geistwesen besetzt. Indem sie seitlich eintrat verdrängte sie den Eindringling. Von tiefstehenden Geistwesen wurde der Astralwanderer YRAM angegriffen. Als bester Schutz erwies sich »das Ausstrahlen von Gedanken der Liebe.« — Sehr instruktiv in bezug auf Geschautes, lauernde Gefahr und vor allem auf die reale Bestätigung des astralen Erlebnisses ist ein Bericht des vorhin genannten GUNTER K., der

hier, wiederum im Stil geändert, auszugsweise gegeben sei. Wichtig für die Einschätzung des Faktes sei ferner bemerkt, daß sich GUNTER K. zur besagten Zeit in äußerst prekärer Lage befunden hat. »Morgens, bei hellem Sonnenschein, saß ich frisch und munter im Bett und las. Unvermutet stand ich plötzlich in einer völlig fremden Gegend. Ein Mann nickte mir freundlich zu. Sodann wußte ich mich wieder auf meinem Lager. Dies ging einige Male hin und her, bis ich schließlich dort verblieb, auf einem Bauernhof inmitten eines Tannenwaldes. Die Sonne schien, Tautropfen glitzerten im Morgenlicht, Vögel sangen, Hühner liefen lärmend im Hof umher. Der Fremde - etwa vierzig, mittelgroß, breitschultrig, dunkelhaarig, in grüner Lederjacke, Breecheshose, derben Stiefeln, das Hemd leicht geöffnet - sog strahlenden Gesichtes genüßlich an der halblangen Pfeife. (Ist GUNTER K. nicht ein erstaunlich guter Beobachter?) Ich fragte mich, stehe ich auf irdischem Plan einem irdischen Menschen gegenüber — oder weile ich auf astraler Ebene? Eigentlich war alles so unglaublich erdenhaft. Selbst das moosüberwucherte, schmucklose Dach paßte stilecht zum Ganzen. Andererseits bestand für mich aus Gründen, ich habe sie Ihnen früher bereits dargelegt, kein Zweifel in wessen Diensten und Auftrag mein Gegenüber handelte. (GUNTER K. spielt hier auf mögliche Auswirkungen stattgehabter Beschwörungsexperimente an.) - Der Fremde nun, gemütlich weiter schmauchend: >Ich weiß, daß dir geholfen werden muß. Was du brauchst ist Geld, und das schleunigst. Geh' getrost, es ist dir gegeben^ - Und schon war ich wieder zu Hause in meinem Körper, anscheinend aber noch nicht ganz im Tagesbewußtsein, denn vor mir schwebte ein Totoschein. Fertig ausgefüllt! Zudem hatte ich das Gefühl, als sei der Raum voll dunkler Wesenheiten, die mich ermunterten, sofort mein Glück zu nutzen. Der Spuk behagte mir nicht. Rundweg lehnte ich ab. - Sogleich stand ich wieder auf dem Waldhof meinem Gönner gegenüber. Er drängte: >Nun, warum zögerst du? Kein zweites Mal wird dir so ein Angebot. Ergreif die helfende Hand.< - Und wieder war ich in meinem Körper, und noch immer schwebte der ominöse Schein vor mir. Ich schrieb den Tip ab. Ein gedeckter Scheck, ausgestellt von Unsichtbaren. Dabei war mir, als klänge Jubelgeschrei um mich. Unbesorgt, ich löste ihn nicht ein, trotz meiner fatalen Lage, verlor auch nicht die Nerven, als bei der nächsten Ziehung dieser Tip über dreißigtausend Mark einbrachte.« Dahingestellt bleibt, ob Hellsehen oder echtes Astralwallen im Spiele war, unstreitig jedenfalls ist der transzendentale Einfluß hierbei. Der mögliche Einwand, das rasche Hin und Her spreche gegen einen Spaltungsvorgang, ist wenig stichhaltig, heißt es doch: Die unsichtbaren Welten sind um uns, subtiler nur in ihrer atomaren Schwingung. Nicht zu vergessen, die Begriffe von Raum und Zeit sind Vorstellungen unseres Hirnverstandes, gültig einzig für den tagwachen Gebrauch. Unterschiedliche jenseitige Zustände und der Meinungsstreit ihrer Bewohner Die mannigfachsten, irdischen Gegenden gleichenden Gefilde durchstreifen die Astralwanderer, Unterstufen der Astralwelt vermutlich. Zwischendurch ist auch von »glänzenden Sphären« die Rede; so bei SCULTHORP, der von einer »von oben kommenden weißen Helle« spricht, der Mittagszeit in den Tropen gleichend. Weilend darin, hat er den Eindruck, »mehr zu wissen oder leichteren Zugang zu jedem Wissen zu haben«. Auch ist die Fortbewegung eine mühelosere. Dahingestellt bleibe es, ob er damit das Sommerland des hohen Astralplanes erreicht hatte oder am Ende schon eine der Unterstufen der Rupa- Ebene des Devachanplanes. In mancher Nacht wurde SCULTHORP mitunter in »drei oder vier verschiedene Sphären geführt«. Jedem Sphärenwechsel ging ein Zustand der Bewußtlosigkeit voraus, in dem sein Astralleib der Schwingung der zum Besuch in Aussicht genommenen Region angepaßt wurde. Auf der neuen Schwingungssphäre erst stellte sich wieder das Bewußtsein ein. Maßgebend ist die Schwingungszahl. Die Verschiedenheit der Schwingungsrhythmen scheiden die Unterebenen voneinander, trennen Daseinsplan von Daseinsplan, dadurch den

menschlichen Prinzipien ihre Grenzen setzend. Nachdrücklich: Nur denjenigen Schwingungszustand schaut der Astralwaller oder der nach dem Körpertod leibentbundene Mensch der seiner transzendentalen Schwingungszahl entspricht. Was zugleich die oftmals aufgeworfene Frage beantwortet: Wieso Astralwesen oder leibfreie Projektionisten ungehindert durch einen Menschen hindurchgehen können, ohne von dessen Fluidalleib behindert zu werden. Der unterschiedliche Grad der Dichte entscheidet. — Hier noch eine Schranke, die Gutgläubigen zur Fußangel wird. Die Ansichten Jenseitiger entsprechen dem Daseinsplan, auf dem sie sich befinden; vielleicht prägnanter ausgedrückt: Die sie bewegenden Meinungen und Strebungen bestimmen ihren Standort in der Transzendenz. Wohltuend unterscheiden sich hierin SCULTHORPS Feststellungen von den anmaßenden Beteuerungen ach so vieler Jenseitsdilletanten. Belehrt, zumeist genasführt nur von Wesenheiten, die lediglich ihre Stufe kennen, glauben sie, die letzte Weisheit sei ihnen kundgeworden. Niemand kann über seinen Bildungsgrad hinaus verfügen, will er bei der Wahrheit bleiben, so hier wie dort; womit durchaus nicht bestritten sei, daß sich den Jenseitigen andere - nennen wir es - Informationsquellen erschließen als dem Erdgebundenen. Doch dieses Schöpfen aus höheren Bewußtseinsreichen setzt bereits einen höheren Entwicklungsgrad voraus, als ihn der Durchschnittsbürger (akademische Grade und weltliche Würden zählen nichts) bei seinem endgültigen Übertritt in die Astralwelt besitzt. Selbst in den höheren Schwingungsbereichen hat individuelles Wissen immer noch den Vorrang vor dem absoluten Weistum der göttlichen Seinsebenen. Daher, und nur daher, dieses Tohuwabohu von Glaubensmeinungen. Es scheint zu stimmen: Jeder findet drüben seinen Himmel, seine Hölle, sein Fegefeuer, ganz seinem Glauben gemäß. - Und diejenigen, die an gar nichts glauben? Nun, sie bleiben ebenfalls, solange sie sich nicht eines Besseren belehren lassen, arme, verblendete Narren, wie alle hier auf Erden, die das goldene Kalb ihrer Begierden, Süchte und Irrungen umtanzen, oder wie diejenigen, die um eines falschen Glaubens willen gegeneinander zu Felde ziehen. Auch drüben noch. Immer noch drauf und dran, möglichst viele in die Zwangsjacke ihrer philosophischen Ansichten und Glaubensmeinungen zu locken, ihre »allein richtige Weltanschauung« zu propagieren. So sind sie denn, um ihre Ergüsse weiter zu geben, aus nach Medien oder sie suchen Astralwanderer zu überzeugen. Neben solchen aus Unkenntnis oder aus infernalischer Absicht errichteten Wahngebäuden falscher Weltsicht und Gottschau, erbauen die sich ehrlich mühenden Wesenheiten im großen und ganzen nicht viel bessere Tempel ihrem Glauben. Jeder bleibt eben Streiter seiner bisherigen Ansicht, bestrebt, seiner Meinung zum Sieg zu verhelfen. Da geht es, um ein Beispiel zu nennen, um die heiß umstrittene Frage: Wiederverkörperung oder nur einmaliges Erdenleben? Geistwesen treten für die Reinkarnation ein - Geistwesen laufen Sturm wider die »Irrlehre der Reinkarnation«. Jenseitige wettern gegen diesen »hirnvernebelnden Trug«, populär geworden durch H. P. BLAVATZKY, die ihn aus dem Osten importierte, und jetzt angeblich aus der Transzendenz reumütig ihre Stimme erhebt in diesem Streit der Meinungen, um abzuschwören und gutzumachen, was sie als Mensch dadurch gesündigt. Verständlich, daß die Echtheit des BLAVATZKY- Geistes in weiten Kreisen arg bezweifelt wird. Immerhin, wer an Verwirrung seine Freude findet, kann zufrieden sein mit dem, was die BLAVATZKY post mortem - echt oder nicht - mit ihren Kundgebungen angerichtet hat. Unendlich schwer für den Ungeschulten, sich in diesem Wust der Täuschungen zurecht zu finden, fällt es selbst dem gewiegten Forscher nicht immer leicht, Wahres vom Falschen zu unterscheiden. Undurchschaubar fast sind die Masken, in die sich die Gefolgschaft des negativen Prinzips der Schöpfung hüllt. In den lichteren Sphären finden sich bereits Wesenheiten, die den dämonischen Verwirrungskünsten nicht mehr unterliegen. In diesen Bereichen gibt es - wie SCULTHORP auf Grund seiner Besuche sich überzeugte - »weder Sekten noch dogmatische Ideen, keine

trennt. Zwietracht sät. ein Bild der Transzendenz zu gestalten und dieses zu konfrontieren mit den uns überlieferten Lehren. Niemandes persönliche Einblicke in jenseitige Zustände dürfen zum allein gültigen Maßstab erhoben werden! Die uns erwachsende Aufgabe besteht darin. aus dem bunten Mosaik vielfältiger Beobachtung. Ist doch das gefährlichste für sie der Mensch. einem Adepten höchster Weihe. Wir leben nun einmal unter dem Einfluß dämonischer Impulse. Dies erklärt die Existenz der vielen sich befehdenden religiösen Richtungen. müßte eigentlich. Sucht er sich doch loszureißen vom Troß des Fürsten dieser Welt. die in den Bereichen der niederen Welten. Raummangel verbietet es. die im Lauf der Geschichte zu soviel Spaltung und Blutvergießen Anlaß gaben und noch geben«. Nur soviel sei hier vermerkt: Um jedes Ego. Zum einen wird er Erlebnisse der Astralwanderer in den unterbewußten Gestaltungsbereich der Träume verweisen. Astralwallern. der menschlicher Stellvertreter. wie betont. die verwirrt. Niemanden soll daraus ein Vorwurf gemacht werden. der sich uns auf dem Weg zum wahren Sein entgegenstellt. Erst eine solche Gegenüberstellung gestattet weitgehende Schlußfolgerungen. vorerst einmal die Realität der Elementargeister klipp und klar zu beweisen. ehe man über den Besuch ihres Reiches zu debattieren sich erkühnt. das sich auf den Pfad begibt. der Schöpfung überhaupt. die vielen einander widersprechenden okkultistischen Vereinigungen. die von der Verschiedenartigkeit jenseitiger Welten zu berichten wissen. Beliebig ließen diese Beispiele sich vermehren. Gespalten sind Nationen und Parteien.Religionsgesellschaften mit ihren äußerlichen Formen. einschließlich der Erdenwelt. Namentlich dann sollten sie schärfste Kritik walten lassen. Es ist die Dyas. dem allerdings bieten sich hier gleich zwei willkommene Angriffsflächen dar. Ein mühevolles Unterfangen. Wieviel theosophische Gesellschaften gibt es seit Gründung der ersten. Gesellschaften. der nachzudenken beginnt über Sinn und Zweck seines Erdenseins. die nun einmal das Menschsein bedingt. Jederzeit! Kein Forscher vergesse dies. gespalten ist seit Jahrhunderten die Christenheit. gewonnen von möglichst vielen Medien. Sehern und sonstigen Erforschern des Drüben. dem echten Mystiker überlassen bleiben. Medien. Wer natürlich die Existenz dieser Wesen verneint. gedächten wir nicht dem Zwischenreich der Elementarwesen. Sekten und Logen. behaftet mit allen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Möchten doch diese Worte die Priester aller Bekenntnisse ernstlich überdenken. Leser meines Buches »Unsichtbare Helferkräfte« mögen noch einmal die Abschnitte »Urmächte der Transzendenz« und »Jenseitige Helferkräfte und ihre Gegenspieler« gut überdenken. als weltumspannend einzige gedacht. Ausflüge im Astral ins Reich der Elementargeister Unvollständig wäre unsere Betrachtung über astrale Exkursionen. und wie viele »echte« Rosenkreuzergemeinschaften konkurrieren gegeneinander. . und im heutigen Lager der Okkultisten sieht es um nichts besser aus. wie wir es ja allerwegen sehen in den Belangen des Materiellen wie des Geistigen. Über den Wert solcher Manifestationen ein Urteil abzugeben. wahrhaftig auf Erden nicht bedarf. das Thema fortzuführen. zum anderen fordern. Astralpilger SCULTHORPS Worte beherzigen. von vornherein irrezuführen. Bald wohl kämen sie sich weniger wichtig vor und kaum mehr als so unersetzliche Stellvertreter eines Gottes. zudem noch den Spaltungsmagiern mit größtem Mißtrauen begegnet. Um nicht weniger aber sollten auch Seher. keiner der Astralwaller auf seinen Pilgerzügen durch die Transzendenz. gewiß. die jedweden spirituellen Fortschritt zu unterbinden trachten. errichten die Gegenmächte allerorts ihre nach falschen Zielen weisenden Wegmarken. Nur eingedenk müssen wir uns dieses erschwerenden Umstandes bleiben. zudem behindert von jenen Dunkelmächten. wenn sie Schauungen und Botschaften aus angeblich allerhöchsten Regionen empfangen. spaltet.

Zwingt schon die Annahme einer von exkarnierten Menschen bevölkerten Jenseitswelt nicht gerade wenige (namentlich Okkultisten der animistischen Richtung) zu einem Schritt, der nur höchst ungern getan wird, um so unzumutbarer das Ansinnen, eine Dimension anzuerkennen, in der es von Märchengestalten strotzt, von Gnomen, Nixen, Salamandern, von Feen, Sylphen, Baum-, Wolken- und Sturmgeistern. Dennoch haben Experten der okkultistischen Bewegung für die Elementargeister mutig eine Lanze gebrochen. Wahllos seien genannt: Dr. FRANZ HARTMANN, Dr. FRITZ QUADE, G. W. SURYA, THERION, HANS STERNEDER, A. M. GRIMM, JOACHIM WINCKELMANN, Lord DOWDING. Dem östlichen Esoteriker sind die Zwischenwelten der Elementargeister genauso existent wie die transzendenten Sphären der menschlichen Evolutionskette. Weit größer als schlechthin angenommen, scheint die Zahl derer zu sein, die behaupten, mit den Geistern der Elemente in Berührung gekommen zu sein. Seit Erscheinen meines Buches »Elementargeister Naturgeister« wurde mir mancherlei Wundersames mitgeteilt. Ein nüchterner Staatsanwalt meinte mit aller Selbstverständlichkeit, als ich Bedenken äußerte: »Aber diese Wesen gibt es doch, da hilft kein Leugnen. Als junger Student begegnete ich ihnen in den Bergen. Mein Führer, der mein Erschrecken bemerkte, beruhigte mich: >Nur ka Angst. Dös san die Bergmandln, die tun nix.<« Eine schmerzliche Lücke in der okkultistischen Bildung eines jeden, den diese Frage nicht bewegt. Nach Dr. med. FRANZ HARTMANN gehört das Wissen um die Elementargeister dem Mysterienwissen an. Gerade für den Erforscher parapsychischer wie paraphysikalischer Phänomene ist es notwendig, sich diesem Problem zuzuwenden, sollen es doch vielfach Naturgeister sein, die die physikalischen Teste bewirken und für so manchen Spuk und Schabernack verantwortlich zeichnen. Mir liegt eine Anzahl Berichte vor von dem wiederholt zitierten GUNTER K. über seine Ausflüge in die Regionen der Elementargeister. Hören wir davon einiges: »Ich hatte schon einige Male im Astral Begegnungen mit Wasserwesen, hielt das Geschaute zunächst jedoch für Traumphantasien, schließlich wurde ich eines anderen belehrt. Eine Seenixe sagte mir einmal, auf kleinere Wasserjungfrauen zeigend: >Und das hier sind die hier wohnenden Nixlein.«« »Eines Nachts sodann befand ich mich im Astral wieder an dem kleinen Fluß in unbewohnter Gegend. Zwei Nixen erwarteten mich, reichten mir freundlich die Hand und unterhielten sich mit mir. Abseits eine Schar kleiner Wassermädchen, mich scheu, miteinander wispernd, betrachtend. Sie schienen aber trotzdem über meinen Besuch recht erfreut zu sein. Die Landschaft war strahlend hell, nirgendwo ein Schatten, demnach muß es das Licht einer anderen Dimension gewesen sein. In EO glitzerndem Sonnenlicht hätten die Nixen unmöglich ihr Element für längere Zeit verlassen können. Zudem war es Nacht.« Ein andermal, nach Anrufung der Wasserwesen: »Ich begab mich hernach (nach der Anrufung nämlich) zur Ruhe und schlief alsbald ein... Nun befand ich mich außerhalb der Deiche. Es war sehr dunkel und Flutzeit. Schattenhaft gewahrte ich eine Anzahl von Wesen, an deren Ausstrahlung ich fühlte, daß es männliche Wasserwesen waren, zugleich bemerkte ich, ebenfalls an der Ausstrahlung, daß die weiter ab in der See befindlichen Wesen weiblich waren. Zum besseren Verständnis möchte ich sagen, daß Begegnungen auf dem feinstofflichen Plan nicht anders sind als Begegnungen in unserer Stoff weit, nur ist der Astralleib weitaus empfindlicher als der physische Körper. Er hat die Eigenschaft, ein Wesen, das ihm gegenübersteht oder das er nicht sieht zu fühlen. An dem auf ihn treffenden Fluidum kann man gut unterscheiden, ob das Wesen männlicher oder weiblicher Natur ist. Das männliche Wesen fühlt sich im Gegensatz zum weiblichen dumpf an; es wirkt wie Druck. Das weibliche Fluidum hingegen dringt ein und wirkt angenehm und belebend. Allerdings nehme ich an, daß sich die Wirkung des männlichen wie des weiblichen Fluids eines Elementargeistes bei einer Magierin genau umgekehrt verhält... Doch zurück zu meinem Abenteuer. Ich bemerkte, wie mich etwas gegen meinen Willen - ein Sog - in die See

hinzuziehen trachtete. Waren es die darin befindlichen Nixen? Ich kämpfte mit aller Kraft dagegen an. Dieses mag sein, mein voreiliges Entgegenstemmen bedeutete den sofortigen Abbruch der astralen Wanderung. Vielleicht hätte ich doch nicht so rasch in meinen Körper flüchten sollen. Möglicherweise habe ich mir dadurch viele Sympathien verscherzt.« Nicht nur mit Nixen, Gnomen, Salamandern will GUNTER K. in Berührung gekommen sein, sogar die mehr noch angezweifelten Baumgeister durfte er beobachten66. »Heute will ich Ihnen von einem Baumwesen berichten, weiß ich doch jetzt mit Sicherheit, daß es diese Art von Wesen gibt. Ich hatte eine große, schöne Kiefer ins Auge gefaßt. Vielleicht ist es ein heidnischer Kult, den ich hier ausführte.« (Gemeint ist die Anrufung der Baumgeister.) »In der darauffolgenden Nacht befand ich mich im Astralkörper nochmals auf dem Platze, wo die Kiefer stand und es bot sich mir die Gelegenheit, das unter dem Baum befindliche Wesen zu betrachten. Der Körper, aufrecht stehend, ungefähr siebzig Zentimeter hoch, war, ausgenommen die vogelkrallenartigen Füße, mit einem dichten Pelz von Fransen besetzt, von der Länge und Farbe der Kiefernnadeln, vereinzelt auch kleine, braune Flecken in dem Fransenkleid. Die oberen Gliedmaßen, am Körper anliegend, waren gleichfalls mit besagten Fransen bedeckt. Hals und Kopf kahl; letzterer im wahrsten Sinne ein Holzkopf, klobig, in Höhe und Breite fast gleich; die Lippen von der Färbung des Kienspans. Schweigend, unbeweglich verharrte das merkwürdige Ding, während ich es etwa zwei bis drei Minuten lang betrachtete.« »Gewiß, ich hätte Ihnen von alledem schon früher berichten können, allein ich konnte und wollte es lange nicht glauben, daß all das Geschaute tatsächlich die Wahrnehmung einer anderen Wirklichkeit war. Inzwischen jedoch hat mich mancherlei Aufschlußreiches hiervon überzeugt. Auch mußte ich erkennen, wieviel Mühe sich diese Wesen machen, um uns von ihrer Existenz zu überzeugen. So viele Wesen möchten freundschaftliche Bande mit uns knüpfen; sie können es nur deshalb nicht, weil wir blind und taub sein wollen.« Damit dürfte das Thema Astralwandern um einige nicht unwesentliche Erfahrungen bereichert sein. Denjenigen, die astrale Ausflüge in die Transzendenz für möglich erachten, Begegnungen mit Elementargeistern jedoch als falsch verstandene Traumbilder verwerfen, sei schlicht gesagt: Was von dem einen gilt, muß logischerweise auch von dem anderen gelten! Entweder sind sämtliche Schauungen reale Wahrnehmungen, nur eben die anderer Seinsstufen - oder die Astralwanderer sind allesamt Opfer einer riesengroßen Selbsttäuschung. Ihren Irrtum entschuldigt der Tiefenpsychologe bestenfalls mit der Erklärung: Der Glaube an eine mit Geistern verschiedenster Art bevölkerte Jenseitswelt - gestärkt oft noch durch stimulierende Manipulationen (Meditation, Anrufung u. a. m.) - weckt die jederzeit im Menschheitsbewußtsein untergründig gegenwärtigen Vorstellungen, Archetypen, die alsdann im Schlaf oder im Trancezustand vor das innere Auge treten. Mithin: agierende Spirits auf astraler Ebene, Nixen, Baumgeister und ähnliche Märchengestalten - archetypische Bilder nur, weiter nichts. Ratschläge zur Spaltungspraxis Wie bei allem, so ist auch für die Spaltungsmagie eine von Haus aus bestehende Begabung unerläßlich. Die Eignung hierfür mag ganz spontan sich zeigen, kann ebensowohl ungeweckt im Verborgenen bleiben. Latente Fähigkeiten lassen sich entwickeln, schon in Aktion befindliche wesentlich steigern. Entschieden leichter hat es hierbei der, der bereits entsprechend vorgebildet ist. Umfassende Übungssysteme - wie Yoga, Runenmagie und ähnliches - nehmen das grundlegende Training für Astralwandern vorweg67. Als erstes:
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Über diese seltsamen Geschöpfe einiges mehr in K. Spiesberger: »Elementargeister — Naturgeister«, Abschnitt »Audi Baumwesen und Berggeister anscheinend doch mehr als bloß Märchengestalten.« 67 Zwei bewährte ineinandergreifende Schulungsmethoden in: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« und »Runenexerzitien für jedermann« vom Verfasser.

Entspannung - Erlangung des passiven Zustandes. Nicht zum erstenmal wird hier auf dieses fundamentale Exerzitium hingewiesen, dem sich kein Neophyt ungestraft entziehen kann. In den gleichen Tenor stimmen versierte Astralwanderer. Auch bei ihren Vorbereitungen für das große Abenteuer nimmt dieses für Körper, Gemüt und Geist so wichtige Training breitesten Raum ein. »Während mehrerer Monate .. . übte ich mich nach dem zu Bett gehen in dieser extremen Entspannung, bis es mir gelang, nachdem alle Körpergefühle verschwunden waren, mein Bewußtsein auf der messerscharfen Schneide zwischen Schlafen und Wachen aufrecht zu erhalten ... Ich pflegte vollkommen still und entspannt zu liegen, bis... die körperliche Anstrengung abgeklungen war und die Atmung leicht und ruhig wurde!« (Sculthorp.) Entspannungsübungen in ausgestreckter Rückenlage gehören auch bei S. J. MULDOON und HEREWARD CARRINGTON zu den Anfangsgründen der Technik des Astralwallens68. Neben anderen Grundexerzitien - rhythmische Atmung, Konzentration, Versenkung schenkte der Projektionist YRAM ebenfalls der Entspannung größte Beachtung, dabei die Notwendigkeit moralischen Lebenswandels und tätiger Nächstenliebe betonend. Von einer Astralwallerin ist bekannt, daß sie auf Geheiß ihres Gurus mit Entspannungs- und rhythmischen Atemübungen beginnen mußte. Der rhythmische Atem bändigt den Körper, beruhigt das Gemüt, stillt die Flut der Gedanken. So vorbereitet kommt der zweite Übungskomplex an die Reihe, umfassend: Konzentration Meditation - Autosuggestion, Schulungsphasen, zielend auf die Wirkungssphäre des Unterbewußtseins; denn ohne Mithilfe des unterbewußten Wollens ist jederlei Anstrengung von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der gemeinhin übliche Wille ist ein trefflicher Helfer bei den Verrichtungen des Tages, auf den Astralleib aber hat er keinen Einfluß. Wichtig ist das Imaginationsvermögen, die Kunst, sich einen Vorgang bildhaft vorzustellen. Zumeist wird im Bett geübt. Aber auch unter freiem Himmel, worüber es heißt: »Gehe in die Stille der Natur! Lege dich in den magnetischen Meridian. Schließe die Augen. Atme tief und rhythmisch! Konzentriere dich auf die Vorstellung des Aufgehens in das All. — Dann öffne die Augen, schaue bei vollster Passivität des Körpers unverwandt in den blauen Himmel! Ein tiefes Sehnen muß dich erfüllen, den Körper zu verlassen, aufzusteigen in das Unendliche, in die Weite, die Raumlosigkeit. - ... Fühle immer mehr die Schwere des Körpers vergehen. Fühle die Lockerung, die Lösung des Astralkörpers ... Nun schließe die Augen!... Du fühlst und denkst nichts! In dir ist Ruhe, ist Bewegungslosigkeit... Darauf atme wieder tief und rhythmisch. Und noch einmal schalte dich aus, den Körper, die Denktätigkeit. Gehe ein in das große Nichts... Dann rufe das Bewußtsein zurück. Mit dem Beruhigungsatem schließe die Vorübung.« (Magischer Brief II, »Spaltungsmagie«, Verfasser JOHANNES MÜLLER, alias Frater JOHANNES.) Zudem rät genannter Autor, sich nachts bei Vollmond mit lunarem Prana aufzuladen, die Sonnenprana- Übung als Mondprana- Übung zu praktizieren. Hierbei wird die Vorstellung verbunden, durch das dem Körper zugeleitete Mondprana lockere sich der Astralleib besser. Angebracht ferner sind automagnetische Striche entlang des Körpers69. Bei S. J. MULDOON und HEREWARD CARRINGTON70 lautet die Vorschrift »sich selbst während des Prozesses des Einschlafens zu beobachten«. Der Versuch zielt dahin, sich zu erinnern, daß man zwar noch wach sei, jedoch schon hart an der Grenzscheide stehe, die Wachsein und Schlaf voneinander trennt. Vorerst gilt es, das Bewußtsein bis in den hypnogenen Zustand zu erhalten, dem normalerweise kurz darauf der Schlaf folgt. Als weitere Vorübung nennen obengenannte Verfasser das Fahrstuhlverfahren. Liegend auf dem Rücken im Bett, tunlichst vor dem Einschlafen, stelle man sich vor, man läge in einem Fahrstuhl auf dem Boden und fahre Etage um Etage hoch; angelangt in der letzten, erhebe
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Sylvan f.Muldoon: »Die Aussendung des Astralkörpers«. Ein aufschlußreiches Werk. Pranaübungen und automagnetische Praxis in: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« vom Verfasser. 70 Sylvan J. Muldoon: »Die Aussendung des Astralkörpers«. Ein aufschlußreiches Werk.

Nicht selten ahnt der Astralpilger die bevorstehende Projektion voraus. An die Füße denken während des Entspannungszustandes soll ebenfalls die Loslösung des Astrals erleichtern helfen. Auf ähnliche Weise erlebte Dr. Bei diesen manifestiert sich vorerst das Astralbewußtsein im Traum. Ich bewegte meine Hände und konnte mich so etwas nach vorn oder rückwärts. Frei wird er erst jenseits dieser Zone. deren gute Projektionsergebnisse die Folge waren von »sehr gewissenhaft und ernsthaft durchgeführten Meditationsübungen«. wenn eine Projektion fällig war. weil ich dann etwas wie eine starke elektrische Welle das Rückenmark hinauf verspürte. so frage man sich. Eingliedern in Kategorien. eine vorher festgelegte Handlung zu träumen. Ein anderer Astralwandler wiederum. KARL E. Zum zweiten: Versuch. Bei dieser normalen Rückenlage lösen sich alle Teile des Astrals gleichzeitig von der Physis. Beobachtete Zustände beim Spaltungsvorgang Nach SYLVAN MULDOON bewegt sich der Astral bei normaler Projektion und Rückenlage des Körpers »um einen Meter nach oben. spricht auch SCULTHORP. wo er wegen der Wirkung der Silberschnur einige Male hin und her schwankt. betont neben den Konzentrationsübungen »die Wichtigkeit. KARL E. Dann ist er befähigt. ob man auf der Erde oder im Astralen sei. und bewußt auszusenden. bis er seine Starre verliert und frei wird«. Deutung ihres symbolischen Charakters. MÜLLER schon als Knabe eine Spaltung. die Arme längs des Körpers ausgestreckt. Von »abendlichen Übungen der Konzentration und des Bewußtbleibens« nach dem zu Bett gehen und dieser Weise auf ein Erlebnis hoffend.« Dies auch mittels magischer Spiegelpraxis. wohin ich will. bis sie zur Gewohnheit wird und dann auch beim Aufenthalt in der Geisterwelt wirkt. Es gelingt mir immer leichter. etwa anderthalb Meter über dem Bett und ebensoviel seitwärts. und warum? Diese Übung bewirkt ein inneres Erkennen und Wahrnehmen. so nach SCULTHORP: »Wenn während des Tages etwas Ungewohntes geschieht oder sich zeigt. kommt auf dem Boden zu stehen.. auch aufwärts und abwärts bewegen. über seinen Willen zu verfügen. sich der Traumhandlung während des Träumens bewußt werden und nach eigenem Ermessen im Traume handeln. die im Nacken gipfelte und manchmal einen Schlag im Sonnengeflecht bewirkte. »Nachdem ich im Bett lag und vermutlich schlief. MÜLLER berichtet von einer Frau. daß die ersten Exkursionen des Astrals von spiraligen Bewegungen begleitet waren. Darüber SCULTHORP: »Immerhin wußte ich oft. einen Plan zu machen und ihn durch fleißiges Üben der Autosuggestion erfolgreich auszuführen«. Dr. Dies war von einem eigenen Gefühl begleitet. Ich lag auf dem Rücken. unterstützen autosuggestiv den Spaltungsprozeß: »Mein Astralkörper lockert sich immer mehr.man sich und betrachte im Stehen genauestens die imaginierte Umgebung. zu jeder Zeit. Ehe er die Höhe von ein oder zwei Metern erreicht. zum Beispiel das Aufsteigen in dem imaginierten Fahrstuhl. meinen Astralkörper zu lösen. dreht sich dann in der vertikalen Lage. weil er sich. sei es bloß die auffällige Ladung eines Lastwagens. Noch nicht aufeinander abgestimmte Schwingungen oder auftretende Wirbel in der Astralwelt werden als Ursache angenommen. noch im Aktionsbereich der Silberschnur befindet. an jedem Ort. STAVELY BULFORD. bei Anfängern meist selten der Fall.« CAROLINE LARSEN . schwankt er innerhalb der ersten dreißig Zentimeter deshalb hin und her. wie schon erwähnt. Worauf man sich wieder hinlegt und zum Ausgangspunkt hinunterfährt. leicht kann er den Körper verlassen und keine Materie ist ihm irgendwie hinderlich. sie muß fortgesetzt werden. fühlte ich mich plötzlich in waagrechter Lage in der Luft.« Bisweilen wurde beobachtet. Auch tagsüber sollte des geplanten Vorhabens gedacht werden..« Traumbeobachtung und Traumexerzitien lautet die nächste Forderung: Aufzeichnung der Träume. der mich samt dem Bett schüttelte. aber immer nur einen Meter. dem Magischen Brief II entnommen. Nachfolgende Sätze. wo Zug und Schub des astralen Bandes auf ihn einwirkt.

Für erstgenannten kommen vorzüglich Schutz. der den Zutritt zu den göttlichen Seinszuständen verwehrt. daß sie sich sogar im Astral als unsichtbare Helfer zu betätigen vermögen. sich körperlich zu entspannen und in Ruhe nachzudenken. . von dem physischen Einfluß wegzukommen und das für mich notwendige Verfahren beherrschte. die geistige Führung betreffend. Unter anderem schreibt er: »Jedenfalls schien mein geistiger Helfer nun befähigt. ganz wie im Falle EINER NIELSEN und anderer. Geistige Führung Von SCULTHORP ist es ja bekannt. jeder Muskel erstarrte und »sie verlor das Bewußtsein für einige Augenblicke und befand sich dann auf dem Boden neben dem Bett. einer Toten ähnlichen Körper liegen sah«. auf dem sie ihren bleichen. Die buddhisch-atmischen Bewußtseinssphären bleiben ihr verschlossen. Ohne restlose Disziplinierung von Körper und Gedanken geht es eben nicht. Bedeutung und Grenzen der Spaltungsmagie Wohl kaum dürfte jetzt noch die Frage aufgeworfen werden. daß ihm mitunter selbst bei stärkstem Bemühen keine Projektion gelang und daß ihm jenseitige Führer bei seinen Projektionen zur Seite standen. Es bedarf also unbedingt der Kenntnis magischer Schutzmaßnahmen und der geistigen Führung. Je mehr Astralforscher Erfahrungen sammeln. Einem DANTE gleich dürfte nur ein Mystiker höchsten Grades die Ebenen der inneren Welten durchwandeln. sich im Astral zu betätigen. daß schon die leiseste Bewegung den dünnen Faden zerreißt. darüber wurde schon früher gesprochen. und Hand in Hand damit die Existenz transzendenter Seinszustände.überkam im Bett eine »tiefe Bedrückung und Angst«. meinen Geistkörper leicht vom Fleischkörper zu trennen. ist Sache der Begnadung. so bei Bedrängten als Schutzgeist fungierend. trägt doch die Magie des bewußten Wanderns erheblich dazu bei. ob es denn von Nutzen sei. empfiehlt SCULTHORP. MATTIESEN.« und: »es traten keine heftigen Vibrationen des Astralkörpers auf wie zuerst. Über die niederen Daseinspläne vermag sie kaum hinauszuführen. daß er sich »plötzlich von einer weißgekleideten Gestalt in die Geisterwelt geführt fand«. ihre Ergebnisse miteinander vergleichen.und Abwehrsymbole und kabbalistische Machtworte in Betracht. der beide Bewußtseine verbindet. die Magie der Spaltung als letzten Zielpunkt der okkulten Disziplinen zu betrachten. Nur die in uns erweckte Triade hilft den Abyssus überqueren. ich vermute. Bei aller Großartigkeit sind ihr Grenzen gesetzt. Daß Astralwandern nicht ganz ungefährlich ist. daß mein geistiger Helfer nun verstand. die feinstoffliche Natur des Menschen zu bestätigen.« Von dem Lokomotivführer Skilton erzählt Dr. gleichzeitig weist er auf den mißlichen Umstand. die nicht erzwungen werden kann. der zweite. Allerdings wäre es verfehlt. Erst diese zwei Faktoren bürgen für ein gefahrloses Durchstreifen diesseitiger wie jenseitiger Gefilde im Astral. Dieser Begleiter blieb ihm bis zur Rückkehr in den Körper treu an seiner Seite. Von sehr weit fortgeschrittenen Exkursionisten wird gesagt. Um sich die astralen Erlebnisse beim Erwachen besser zu vergegenwärtigen. um so überzeugender werden die Konturen des esoterischen Weltbildes.

Zudem. noch unbekannte psychische und transzendentale Kräfte zu erforschen und. besonders mit lieben Angehörigen. wohl das Wesentlichste. Ausbildung des Äther. ob es sich wirklich um derart hohe Wesenheiten handelt. Weckung der Chakras. Am Rande erwähnt sei jedoch: mancherlei Berichte liegen vor. Das Ziel des zweiten Weges ist ein äußerst mannigfaltiger. Ätherialisierung des Körpers. Genau wie wir sind sie dem Tode. wie er von den meisten geübt wird. Vergeblich strebt nach okkulten Kräften hier. Gleich dem Spiritisten bleibt auch er in den Niederungen der Transzendenz stecken. die Weitung des Bewußtseins über alle Bewußtseinsstufen hinaus und sie umschließend. läßt der esoterisch nicht eingeweihte Spiritist völlig außer acht. Bloßes Üben. daß die Bewohner seines Sommerlandes sehr vergänglicher Natur sind. So wertvoll die im Experiment gewonnenen Teste unbestreitbar sein mögen. in das Nirvane. da sie den morschen Bau des Materialismus untergraben. das Eingehen in die Dimension des Buddhisch-atmischen. die Magie und die Mystik. vollbringen. Die Reifestationen. bestenfalls über den Mentalplan. in Kontakt zu kommen. mittels Tischklopfen. losgelöst vom Rad der Wiederkehr. vorbereitend im Stall der Materie die Geburt des Christus. . das Große Werk. Aber selbst dann ist es noch höchst fraglich. Ziel des Spiritismus. Der Mystiker bedient sich derselben Bezeichnungen wie der in Verruf geratene. der sie egoistisch zu mißbrauchen beabsichtigt. angeblich auf die Kunst des Goldmachens und die Bereitung des Lebenselexiers eingefuchste Adept. Erwachen der Kundalini. im Zustand von Samadhi. wie Gutgläubige behaupten. In seltenen Fällen nur scheinen Ausnahmen zu existieren. was an dieser Behauptung Wahres ist. Und in mystisch orientierten Kreisen verstummt die Ansicht nicht: nur ein Erweckter könne das Magnum Opus. die unio mystica. technische Exerzitien allein genügen auf dem mystischen Pfade nicht. Im allgemeinen ist der Magus bestrebt. Endzweck: Der Durchbruch zu Gott. ist Hochziel des dritten Weges: Die Entfaltung der höheren Prinzipien. der Wandlung unterworfen. weil im großen und ganzen jegliche Kritik unterbleibt. Ein ethischer Wandlungsprozeß hat sich im werdenden Mystiker zu vollziehen: die Alchemie der Seele.und Astralleibes. wie wir gesehen haben. nutzbringend auszuwerten. endlich frei vom Zwang unerbittlichen karmischen Geschehens: die Wiedergeburt (nicht Wiederverkörperung !) Stufen zu diesem ach so fernen Ziel: Sublimierung des Grobstofflichen. Mystik und Alchemie haben mancherlei gemeinsam. Mit Hilfe der Medien. Planchette. Schilderungen von gelungenen Transmutationen von Blei in Gold. Unablässig webt so der Mystiker das Kleid des neuen Menschen. Zu rasch nur gerät er in eine verhängnisvolle Sackgasse. die jeder Mystiker passieren muß. In der Regel sind sie Spielball schwer zu kontrollierender Kräfte menschlicher Bewußtseinstiefen. hin zum kosmischen Allbewußtsein. kommt keiner von ihnen hinaus. sobald die Stunde zu neuerlicher Fleischwerdung schlägt. Müßig zu erörtern. die in der metaphysischen Praxis dominieren: Der Spiritismus. so beschließend den Kreislauf der Geburten. Über die Astralwelt. so wenig Nutzen jedoch hat davon der ewige Teil in uns. wenn möglich. Die Erlangung der letzten. Aktivierung der Ätherströme.DRITTER TEIL DAS MYSTISCHE ERLEBEN Mystik und Alchemie Drei Disziplinen sind es. dem Menschen auf Erden mögliche Entwicklungsreife. sind analog den alchemistischen Prozessen. Zumeist artet dieses Unterfangen in pseudoreligiösem Mystizismus aus. automatischem Schreiben und Sprechen versucht man mit den Abgeschiedenen. ist die Verbindung mit der Welt der Jenseitigen.

« alchemistisch: »Die Leblosmachung. wodurch im menschlichen Willen der göttliche Wille befestigt wird. Die Transmutation oder Verwandlung: mystisch: »Verwandlung. W. Die Sublimierung: mystisch: »Sublimation durch Erhebung der Seele zum Reiche ewiger Wahrheit. respektive der Aktivmadiung der latenten Lebensprinzipien«.in der Steißbeingegend. W.« alchemistisch: Solutio (Lösung). Strauß). »Die Durchdringung mit Feinstoff« (Dr. seine wahre Natur zu erkennen. A. wie leicht ersichtlich. 6. dem Schlangenfeuer. Eingerollt gleich einer Schlange ruht sie beim noch unentwickelten Menschen . Die Mortifikation: mystisch: »Die Ertötung durch Oberwindung der verkehrten Begierden.Die Vernichtung des Körpers zum Zweck der Freimachung des Geistes. bei welcher ein fester Körper in Dampfform aus der Retorte ausgetrieben und in der Vorlage wieder in fester Form aufgefangen wird. Alchemistisch: Das Produkt einer starken Hitze aussetzen. was den Menschen an die Erde bindet und ihn hindert. . Die dritte Reinigungsperiode. Geßmann: »Die Geheimsymbole der Alchymie. mystisch betrachtet: »die Ausrottung aller schädlichen Keime letzter egoistischer Engherzigkeit« (Dr. Anderer Version zufolge in der Gegend zwischen After und Sexualorgan. Arzneikunde. med. 5. Sieben konzentrisch ineinander gelagerte Hohlkugeln aus astraler und äthischer Materie. im Yoga das A und O der inneren Entwicklung. FRANZ HARTMANN71. Die Solution oder Auflösung: mystisch: »Auflösung von dem.« 7.« — »Die Kunst. vertreten von dem Mystiker Dr. Strauß). Astrologie« . A. Muladhara.« alchemistisch: »Das Aufsteigen aus einem niedrigeren in einen höheren Zustand. 1906 G.« alchemistisch: Perefactio (Putrefactio).« 3.« »Sublimieren: trockene Destillation.Chakra beigelegt wird. teils 71 72 Franz Hartmann: »Chemie und Alchemie« — Theosophischer Wegweiser. dessen Name zuweilen dem Milz. Jahrgang VIII. Die Purifikation oder Reinigung: mystisch: Reinwerden »von allem. das Steißbein. zweitgenannter Ort scheint wohl identisch zu sein mit dem vorderen Sexual-Chakra. durch welche der Mensch aus einem tierähnlichen Geschöpf als ein höheres Wesen aufersteht und in ein unsterbliches Dasein tritt.Yogis behaupten es .« Kundalini.Hier eine Klassifizierung. die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen. Die Animation: mystisch: »Die Belehrung der Seele durch die Kraft des auf sie einwirkenden Lichtes der göttlichen Gnade.« 2. Die Fixitation oder das Festmachen: mystisch: »Das Festwerden im Gehorsam. um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen. »Die Umwandlung der festen Form eines Körpers in die flüssige. Zeigt den Akt »der Lebendigmadiung des Körpers.« 4. GESSMANN72 1.« alchemistisch: »Die Umwandlung eines unedlen Metalles in Gold oder Silber unter Einwirkung der Tinktur oder eines Partikulars. der Schlangenkraft. Nicht anders in der Mystik.« alchemistisch: Belebung.oder Wurzel. Dieses Chakra wiederum halten zumeist die Vertreter der indischen Yogaschulen geheim. und in der Formulierung von G. Erstere.« alchemistisch: »Der Vorgang des Festmachens einer flüchtigen Substanz. was nicht heilig und unsterblich ist. bei verschiedenen Systemen nur unter anderen Namen bekannt. die Schlangenkraft Viel hört man von Kundalini. »Die Reinigung oder Läuterung eines Stoffes. Beides Chakrastellen der sexuellen Sphäre.« Darunter fällt auch der Vorgang der Kalzination.Chakra. das von den Theosophen ängstlich totgeschwiegene Svadhistana.

Sushumna. Das Nervenfluidum. Das innere Wachsen und Reifen ist eng mit dem Erwachen der Kundalini verknüpft. das die Nervenstränge durchflutet. Wieder andere vertreten die Ansicht.philosophiert worden. »dessen Zentrallinie sie Sushumna nennen«. die Wirbelsäule. Aus diesem verständlichen Grunde wird vor einer vorzeitigen.Chakra von unten her einströmt. seien. dem »Stab des Meru« (oder des Brahma). Symbol der »Lebenswinde«. richtig gelenkte Verstandestätigkeit bei Pingala. entlang der Wirbelsäule. Die beiden Schlangen sind Hinweis auf Ida und Pingala und das im Zustand der Erweckung hochzüngelnde Schlangenfeuer. Drei Grade innerer Weihen stellt die Belebung dieser drei Kanäle dar. nicht sachgemäßen Erweckung dieser furchtbaren Macht gewarnt. dem »Merudanda«. im Gegensatz zu den Kräften der Vitalität. dessen Mittellinie ja das Rückgrat versinnbildlicht und zugleich Sushumna bedeutet. teils rund um diese geordnet«. aber auch die Entwicklung der psychischen Kräfte und der magischen Fähigkeiten.und Gefühlsbeherrschung bei Ida. W. das Eingehen in höhere Daseinsebenen und Herübernehmen der dort empfangenen Eindrücke ins Wachbewußtsein. Leadbeater: »Die Chakras«. die drei mystischen Kanäle empor. die nach Ansicht einiger Tantrikas im verlängerten Mark verlaufen. Zufolge der indischen Geheimphilosophie befindet sie sich im Innern. Sushumna die zentrale Energie. glühenden Feuern der Unterwelt«. »die Chakras gleich einem Knoten aus Bambusstäben aufgereiht«. bergen in sich das Schlangenfeuer. Roma und Kyanga für Nadis die parallel der Wirbelsäule verlaufen sollen. . symbolischer Hinweis auf den »Stab des Brahma«. Sushumna überstrahlt den ihr eigentümlichen tiefblauen Ton auf die Nachbarnadis und führt zu höchstem geistigen Erwachen. teils innerhalb des Hohlraumes der Zellen des Rückgrates. Asketen tragen daher die Bambusgerte oder den dreiknotigen Bambusstab. in die mittlere Röhre des Rückenmarks.Kanales befänden sich noch zwei ineinander geschachtelte Kanäle: Vajrini und Chittrini. rechts flankiert von Pingala. über jene physiologisch nicht feststellbaren Röhrchen. Zu dem hochroten Farbton von Ida gesellt sich das Gelb von Pingala. eine Manifestation von Kundalini.steht in enger Beziehung zur Schlangenkraft. Ida. Pingala den männlichen. der Nadis. links von Ida. unwiderstehlich zwingt73. ist gleichfalls ein Aspekt. die Befähigung. Sie gehört zu den »furchtbaren. Zurückgreifend auf die Symbolik sei auf den Merkurstab verwiesen. innerhalb des Sushumna. das den Körper selbst über die Unbilden des grimmigen Hochlandwinters triumphieren läßt . Pingala . Hervorstechende Charakterzüge sind: Trieb. das im allgemeinen nur in den äußersten Kugelschalen tätig ist. Die transhimalajsche Schule hingegen verlegt den Hauptplatz der drei Nadis wie folgt: Sushumna. die in der Sonne ihren Ursprung haben. In diesem Zusammenhang sei erinnert an die brahmanische Schnur. 73 C. wobei sich jede erreichte Gradstufe durch besondere Farben und neu hinzutretende Eigenschaften ausdrückt. so heißt es weiter.Chakras«. Ida und Pingala links und rechts davon. Viel ist über diese drei Nadis . Auf letzterem. den physischen Körper bei vollem Bewußtsein zu verlassen.die geheimnisvolle Tumo-Übung der Tibeter .»im Hohlraum des Wurzel. der peripheren Kugelschalen. Zuweilen finden sich die Ausdrücke Uma. Die Kraft der Kundalini ist eine Kraft der Tiefe. feiner in der Struktur als Spinnweben. Ebensowohl die Erzeugung des inneren Feuers. auch Brahmananda genannt. Im »Laboratorium der dritten Logoskraft« schafft sie an der Entwicklung neuer Elemente. im Zentrum der Erde. Chittrini. wie Hellsehen in Zeit und Raum. Ida bezeichnet den weiblichen Aspekt der Kraft. deren eine Aspekt zum »Niedersteigen in immer größere Tiefen der Materie« unbarmherzig. Außerdem strömt noch »das harmlose Feuer der äußeren Hüllen«. die in das Wurzel.

ebensowohl Besessenheit und ähnliche abnorme Bewußtseinszustände. deren Funktion gesteigert wird und die damit im Zusammenhang stehenden Fähigkeiten.Funktion. in der Magengegend als eigentümlicher Schmerz. Eine Vorschule der Kundalini. die feinstofflichen Prinzipien zu beleben und das in den äußeren Schalen tätige Schlangenfeuer anzufachen. das über die Kräfte des Sympathikus (Sonnengeflecht) die Nerven beherrscht« . der Kundalini bis zum »tausendblättrigen Lotus« zu leiten vermag. Selbst jahrelanges Mühen lohnt nur selten in vollem Maß. Sexuelle Enthaltsamkeit gehört mit zu den Grundforderungen. In seltenen Fällen kann ein physischer oder seelischer Schock. steigt durch Willenseinstellung unterstützt. Beim Hochsteigen ergießt sich die Kraft in jedes der auf ihrem Weg befindlichen Chakras. Darüber hinaus trägt jede Übung. wie Schlag.und 74 Gegeben in Karl Spiesberger: »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis«. vorübergehend läßt er dann das Herz schneller schlagen. Wer die Weckung der Kundalini erstrebt. kein Nikotin. Exerzitium: Vorbedingung: Körperliches Wohlbefinden. Nicht früher jedoch sollte damit begonnen werden. ehe sich die ersten positiven Anzeichen zeigen. was mit einem mehr oder weniger fühlbaren Wärmeempfinden einhergeht. Meditation. die sich nunmehr gleich Blumenkelchen aufrichten. Mantram. allmählich hoch. es in dieser Hinsicht den indischen Yogis gleichzutun.Kundalini. erzeugt er Atemnot. entbunden der Latenz. sei es Pranayam. wie sie verschiedentlich empfohlen wird. woselbst sie. denn das sexuelle Geschehen hängt eng mit Kundalini zusammen.und Gefühllebens obenan. Trotz dieser manchmal sehr störenden Begleiterscheinungen bedeutet der Durchgang von Kundalini eine gewaltige Belebung dieser Zentren. Schwer. Pflanzen. die Seligkeit der Vereinigung mit ihrem Herrn Paramaschiva genießt. Sturz. Im Hals.Praktik ist die Transformation der Sexualkraft in Geisteskraft74. blumenreich beschrieben. Runenyoga usw. seelisches Gleichgewicht. Unvorstellbare Wonnen werden dem verheißen. keinerlei sexuelle Betätigung! Die Nahrung bestehe aus Frischgemüse. nahezu unmöglich ist es für uns Abendländer.Chakra macht er sich unter anderem als leises Ziehen bemerkbar. Zur Erweckung der Kundalini . muß längst zum Meister geworden sein in der Beherrschung seines Körpers. . Sehr nachteilig wirkt sich oft eine übermäßige In. Erregung und dergleichen spontan zu einer teilweisen Erweckung der Kundalini führen. keinen Alkohol. geistige Spannkraft. dazu bei. Langsam ebbt alsdann das heilige Feuer wieder zurück nach Muladhara. wo er eine wichtige Schwelle überschreitet.Setzung der unteren Chakras aus. Dieser Einstrom löst ganz bestimmte spezifische Empfindungen aus. bevor nicht die noch zu besprechenden Forderungen der Vorbereitungsstufe erfüllt sind. Viel Fleiß freilich wird wohl erforderlich sein. Ethisch einwandfreies Tun ist oberstes Gebot. Sexuelle Exzesse können sehr leicht die unerwünschte Folge vorzeitigen Aufflackerns des Kundalinifeuers sein.nun eine Vorübung.das »Lebensfeuer. in der Kunst des vergeistigten Atmens und in jener der Imagination. Angelangt in der Höhe des Milz. die allerdings im Gegensatz zu der sich langsam und geordnet vollziehenden Belebung meist chaotisch verläuft und nur sporadisch diese oder jene psychischen Fähigkeiten vorübergehend in Aktion setzt. Neben bester Gesundheit und beharrlicher Geduld steht die Reinheit des Gedanken. Vorbereitung: a) Neun bis zwölf Tage vor Beginn des Exerzitiums kein Fleisch.

Obstsäften. b) Am Tage des Exerzitiums: Gründliche Reinigung des Körpers, außen wie innen. In diesem Zusammenhang wäre noch das Darmbad zu erwähnen, das beim Hatha Yoga und bei den Anhängern der MazdaznanBewegung große Beachtung findet. Nach dem Reinigungsvorgang Entodung der Aura und Salbung mit gutem Pflanzenöl. c)Säuberung des Raumes, räuchern mit Weihrauch; aufladen des Zimmers mit positiven psychischen Kräften. Unterstützend dürfen ferner entsprechende Symbole an den Wänden angebracht werden. Keinesfalls aber ist es gestattet, im Orbis dieses Zeitraumes Versuche astralen Charakters anzustellen. Zeit und Ort: In den Stunden der Dämmerung oder nach Sonnenuntergang, auch in der Stille der Nacht. Lärmgeschützter, normal temperierter Raum. Ebensogut im Freien, sofern Gewähr geboten, vor jeder Störung sicher zu sein. Körperhaltung: Im Buddhasitz, auf einem Teppich oder einer seidenen Unterlage. - Kopf leicht nach vorn geneigt, Hände an die Stirn, an deren Mitte sich die drei mittleren Finger berühren. Kleinfingerspitze an die Nasenwurzel, Daumen verschließen die Ohren. Oder: Hände auf den Rücken in der Steißbeingegend verschränken. Die eine Hand umfaßt dabei das Gelenk der anderen. Oder: Im Shava-Asana (die tibetische Totenlage, bzw. die Sie- Runenlage), Augen geschlossen. Atmung: Einleitender rhythmischer Kraftatem, der allmählich langsamer und flacher wird, währenddessen die Atempausen zwischen aus- und einatmen bis zu zehn und mehr Sekunden ansteigen, bis schließlich »es* in uns atmet, das Körperempfinden schwindet und so der Zustand also eintritt, der bereits Ziel der Entspannungsexerzitien ist. Meditation: Nach völligem Stillwerden Innenschau: a) Konzentration auf den Ätherleib. Erfühlen wie er den physischen Körper durchflutet und in steigendem Maße erwärmt. b) Vorstellen einer über der Stirn schwebenden, wunderbar strahlenden Sonnenscheibe, dabei in Gedanken AUM oder die Silbe MA sprechen. c) Konzentration auf die Steiß-Kreuzbeingegend sowie auf den zwischen After und Geschlechtsorgan befindlichen Damm, bis es dort zu einer spürbaren Erwärmung kommt. d) Hinlenken aller Gedanken auf das Wurzel- Chakra mit der Vorstellung eines Rades, das immer stärker kreist und dessen Farbton vom dunklen Rot in ein intensives Blaurot übergeht; bei Erhitzung der Unterleibszone. e) Daraufhin, als schwerster Akt, Hochführen der so mobil gemachten Kundalinikraft. Darüber lesen wir: »In der Meditation, durch den Willen angeregt, steigt Kundalini in Chittrini auf.« Oder: »Durch die Konzentration auf Ida und Pingala wird das heilige Feuer< erzeugt.« Mit stärkster Kraft wird nun das Schlangenfeuer in die mystischen Kanäle - die zuerst fadenstark, später in Stärke eines Nagels, Bleistiftes, Fingers zu denken sind - emporgeführt, langsam die Wirbelsäule hoch, wobei es, in der Höhe eines der Chakras angelangt, einströmt. Ist es gelungen, die Schlangenkraft über Hals und Nacken hinaus zu bringen, was wohl in den allerseltensten Fällen und dies nur nach langem unablässigen Mühen vor sich gehen dürfte, stelle man sich vor, wie sich Kundalini in zwei Ströme teilt, die in entgegengesetzter Richtung auseinanderstreben; der eine empor zum Scheitelpunkt, der andere abwärts zum Steiß. In

diesem Empfinden des Auf- und Abflutens verharre man längere Zeit, dann erst leite man die erweckte Kundalinikraft allmählich wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt. Nach einer Weile hingebenden Schweigens beende man freudig dankend das Experiment. Entweder man begibt sich sodann sofort zur Ruhe oder gehe an die am Herzen liegenden Aufgaben heran. Strickt zu meiden ist das Zusammensein mit materialistisch eingestellten trivialen Menschen. Das Erlebnis eines mit Worten nicht zu beschreibenden Gefühles wird demjenigen verheißen, dem es gelingt, das mystische Experiment der Schlangenkraft in letzter Vollendung durchzuführen. Unsägliches Glücksempfinden wird ihn durchschauern, Lichtphänomene werden ihn umfluten und Schöpferkräfte zur Gestaltung drängen. Okkulte Fähigkeiten von höchster Vollkommenheit stellen sich ein. Doch ein zweischneidiges Schwert sind diese Errungenschaften für alle jene, die nicht Maß zu halten wissen. Sie erliegen den lockenden Verführungen. Körperlicher und geistiger Zusammenbruch sind die Folgen der mißbrauchten Kundalini. Eine die Schlangenkraft ohne Forcierung weckende Methode ist das Buchstabendenken, mit dem wir uns noch eingehend beschäftigen werden. Der mystische Traum und seine Symbolik Mehr noch als für den Forscher im Bereich des Magischen gewinnt für den Schüler der Mystik das Traumleben an Bedeutung. Seit SIGMUND FREUD, dem Begründer der wissenschaftlichen Traumforschung, ringt die Tiefenpsychologie dem Traum Geheimnis um Geheimnis ab. Der rein sexuelle Charakter des Traumes, den die Freudianer betonen, gilt längst nicht mehr. Der Psychotherapeut weiß, der Träumende vermag vorzudringen bis zum kollektiven Unbewußten, bis zu den archetypischen Urbildern. Daß darüber hinaus die Botschaft des Traumes noch anderen, transzendenten Bereichen entstammen kann, mit dieser Ansicht freilich können sich die psychotherapeutischen Schulen aller Richtungen noch immer nicht befreunden. Allein feststeht, bestimmte Traumkategorien verlangen geradezu eine Auslegung in okkultistischem Sinn, ungeachtet des Widerspruchs orthodoxer Psychologen, die glauben, jedes dieser Traumphänomene - seien es Vorahnungen, Alpträume, Spaltungszustände, Erscheinungen Verstorbener, Rückerinnerungen an frühere Erdenleben usw. - nach herkömmlicher Manier dem Unterbewußtsein aufhalsen zu dürfen. Gleichgültig ob Anhänger von FREUD, ADLER, JUNG oder anderer, sie alle erblicken immer nur in diesen Träumen eine seelische Situation des Traumakteurs. Noch wollen sie es nicht wahrhaben, daß nicht bloß Traumas, Verdrängungen, Komplexe, die traumauslösenden Faktoren darstellen75. Sehr wohl vermag der Traum darüber hinaus unterbewußte Situationen zu versinnbildlichen, die unser Verhältnis zur Transzendenz aufzeigen. So gesehen kann das Traumleben Gradmesser esoterischen Reifens sein, Wegweiser auf dem Pfad zur Wiedergeburt. Die mystische Sprache des Traumes schildert den Prozeß eines Individuationsvorganges: das Verhältnis des vergänglichen Ich zum unsterblichen Selbst. Die auftretenden Symbole können in gewissem Sinne als Archetypen bezeichnet werden. Sie sind von unendlicher Vielfalt. So gibt es zahlreiche Symbole für den »äußeren« wie für den »inneren« Menschen, vielerlei Bilder, die auf den »mystischen Schüler« weisen, auf den »geistigen Führer«, auf den Stand der »mystischen Arbeit« usw. Der »mystische Pfad« mit seinen Stationen, das »Erwachen der Kundalini«, die »In- Funktion- Setzung der Chakras« und vieles andere tut sich dem Schauenden kund. Diese Bildersprache schildert die geheimsten mystischen Zustände, die »Taufen«, den »Tod«, »Wiedergeburt und Hochzeit«. Die höchsten Seinszustände, »Christus«, der »Stein der Weisen«, der »Heilige Geist« und die »Gottheit« offenbaren sich dem Mystiker in symbolischem Gewand im Traum und in der Vision.
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Beispiele hierfür in Karl Spiesberger: »Der Traum in tiefenpsychologischer und okkulter Bedeutung«.

Wer sich auf den mystischen Weg begibt, muß unterscheiden lernen, von woher seine Träume stammen. Doch ausdrücklich: nicht jeder Traum hat mystische Bedeutung. Weitaus seltener sind die Offenbarungen des Überbewußten als die Mitteilungen aus den unterbewußten Bereichen. Der »äußere Mensch« tritt dem Träumenden mehr oder minder feindlich entgegen. Bedenklich ist es, bedrohen ihn reißende Tiere, ein Drache oder ein wilder farbiger Stier; Anzeichen, daß das Niedere im Menschen noch die Überhand hat. Dasselbe gilt, ist der Mystiker im Traum von Verschwörern umgeben, von Gegnern bedrängt oder gerät er in Gefangenschaft. Der Kampf mit dem Doppelgänger weist auf das Ringen mit der niederen Ichnatur. Einen Zentauren sehen oder selbst einer sein, heißt: noch dominiert das Tierische in dir. Ähnliches sagt unverblümt ein Schwein, noch dazu, wenn es sich im Schmutz wälzt. Auch der Tiefenpsychologe würde aus solchen Traumbildern das Vorherrschen des Triebsinnlichen ersehen. Gewarnt sei der Schüler, erblickt er einen Kobold. Sein noch erdverhaftetes Ich versucht ihm einen Streich zu spielen. Bedrängt ihn ein Teufel, so droht ihm Gefahr durch Versuchung vom Hirnverstand her. Bei starkem Löwengebrüll triumphiert der äußere Mensch. Klingt dagegen das Löwengebrüll ängstlich, noch dazu aus weiter Ferne, dann fühlt sich das sterbliche Ich durch die mystischen Übungen in seiner Existenz gefährdet. Ebenso deutet das Hören von Hufschlägen darauf hin, daß der äußere Mensch durch die mystische Arbeit beunruhigt wird und um seine Vorherrschaft bangt. Auch als »alter Adam«, Gastgeber, Hofnarr, Wahnsinniger, Vagabund, Maskierter stellt sich das Vergängliche dem Träumenden dar. Ein Käfig symbolisiert den in der Welt lebenden Menschen, in dem die Seele noch eingekerkert ist. Ein schwankes Rohr ist Warnung für den Unbeständigen. Strohwisch, Hülse, Haus sind Bilder des menschlichen Körpers. Ein Reiter hoch zu Roß zeigt den Sieg an über das niedere Ich. Wie bekannt ist auch in der Psychotherapie der Reiter Symbol der Triebbeherrschung. Eng verbunden mit dem vergänglichen Menschen ist die »äußere Welt«. Die Symbole der »äußeren Welt* stellen sich dar als Markt, Stadtplatz, Theater, Schenke, Laden, in bedenklichen Fällen als dichter Wald, Labyrinth, Sumpf, Miststätte, Fallgrube, Gift und ähnlichem. Von Bedeutung ist es, wie der Mystiker im Traum agiert, mit welchen Gefühlen er hinnimmt, was ihm widerfährt. Steht er im Schlamm oder auf einem Dunghaufen, ist er beschmiert oder geschwärzt, dann gehe er in sich, es ist höchste Zeit, und bekümmere sich weniger um weltliche Dinge. Begierden, Leidenschaften, schlechte Gedanken und Taten kommen zum Ausdruck in Form giftiger Insekten, Skorpione und eklem Gewürm. Wellenschlag und Brandung symbolisieren die Stürme der Außenwelt. Götzenbilder verraten, wie sehr noch der mystische Schüler den Lockungen der äußeren Welt Verehrung zollt. Ebenso weisen Ehebruch und Hurerei auf die Gier nach niederen Genüssen. - Verfolgtsein, Kampf, Turnier, Duell, Lärm künden neben dem Ringen mit dem äußeren Ich die; Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten der äußeren Welt. — Sich im Exil befinden, besagt: du bist ausgestoßen aus dem Paradies, verbannt in die Welt der Materie. Symbole des Bösen, vorwiegend Satans, sind: Basilisk, Kreuzotter und anderes giftiges Gewürm. - Der Ziegenbock ist Symbol der magischen Kräfte, die im Übenden erwachen. Das Verhalten der Tiere bekundet die Einstellung des Träumenden zur Schwarzen Magie. Das Schwarzmagische an sich wird durch alles Linksseitige gekennzeichnet. Dem niederen Ich, der materiellen Welt und dem Bösen stehen der »innere Mensch«, der »geistige Führer«, als Vertreter der »inneren Welten« gegenüber. Der »innere Mensch« gibt sich als »neuer Adam«, gutgesinnter Nachbar, Genösse, Bruder, schöner Mann oder als Müller, das Mahlen überwachend. - Ein aus dem Ei schlüpfendes Küken ist Symbol des in uns zur Geburt drängenden neuen Menschen. Das »innere Ich« kann ferner durch einen Obstkern versinnbildlicht werden oder ein tiefes Bergwerk. Ein Lamm ist Hinweis auf den gottergebenen Menschen. Begegnet der Mystiker im Traum einem vorwurfsvoll blickenden Fremden, so ist dies eine Mahnung seines göttlichen Selbst, dem er

schlimmer noch eine stürmische Wasserfläche ist Ausdruck noch nicht gebändigter Gedanken. Einstieg in ein Bergwerk. Feuer anmachen. eine Schildkröte oder eine Schnecke mit Haus deuten auf den sich in sein Inneres zurückziehenden Mystiker. sich rufen hören. Namentlich Krücke und Laterne sind Zeichen geistiger Hilfe und Führung. . ein Herz schauen oder einen Schlupfwinkel aufsuchen sind als Fingerzeige zu werten. auch als ruhiger. als Erklimmen steiler Bergeshänge oder einer Pyramide. wogegen ein ruhiger Weiher oder das Erleben vollkommener Stille die Frucht gelungener Gedankenstillung sind. die der Schüler zu fangen sich abmüht. bemüht.In einen Brennpunkt sehen. — Tiere ausweiden. — Ein offener Eingang. ein schöner Garten oder eine herrliche Frühlingslandschaft verkünden das neue. der göttlichen Gnade verlustig zu werden.Verbergen dar. so kann er mit der geleisteten Arbeit zufrieden sein. Eine unruhige. im mystischen Schüler erwachende geistige Leben. steinigen Wegen. verlöschende oder gar erloschene Kerzen deuten auf nachlässiges Üben. Die »Gottheit': offenbart sich dem Schauenden als gewaltiger Felsen. Die Symbole der »mystischen Konzentration« sagen dem Schüler mit welchem Erfolg er arbeitet. Glimmendes oder schwaches Feuer sind Zeichen mangelnder Konzentration. Gelehrter. Sie sind warnender Hinweis. Der »mystische Schüler« selbst agiert im Traume als Arbeiter. der Übende möge sich auf das geistige Herz konzentrieren. . Rekrut sein bedeutet die Aufnahme in die Reihen des geistigen Heeres.Junges sprießendes Grün. Richter. als Aufforderung. Mißernten und Hagelschlag sind Folgen eines Fehltrittes oder ungenügender mystischer Arbeit. Ritter oder Templer. General.Vernimmt der Mystiker ein Zischen im Traum. Mönch. . so darf er auf geistige Belehrung hoffen. Das Betreten des Pfades kündigt sich an als beschwerliche Wanderung auf dornigen. trockenes Heideland. als mühseliges Bezwingen eines Gletschers. ferner durch Tragen von Bürden und Behauen rauher ungefügter Steine. Als höchster Meisteraspekt sind anzusprechen: der gekreuzigte. Ausgehendes Feuer. daß sein Inneres noch verschlossen ist. den mystischen Pfad betreten zu dürfen. so möge es ihm klar werden. die irdischen Schlacken wegzuräumen. eine geöffnete Pforte.Der Eintritt in unser tiefstes Innere stellt sich auch als ein Sich. Die Symbole des »mystischen Pfades* und seiner Stationen sind unendlich vielfältig. Weiser. Zumeist tragen diese Erscheinungen verschiedene Symbole. Die Gestalt eines Baumeisters oder Architekten symbolisiert den Schöpfer. Hieroglyphen . ist das Versprechen. Eintretende Dürre dagegen. daß die geistige Kraft im Übenden abnimmt und er Gefahr läuft. älterer Bruder. als Bauer. weißer. Die alten Rosenkreuzer bedienten sich oft des Bildes eines oder mehrerer flüchtender Hasen. auf eine Scheibe zielen oder Pfropfen eines Baumes sind weitere Symbole der mystischen Versenkung.Wegweiser und Meilensteine bezeichnen zurückgelegte Abschnitte oder neu zu betretende Wegstrecken auf dem mystischen Pfad. Liest er hingegen in alten unbekannten Büchern. Sieht der Träumende ein geschlossenes Buch. Ofen heizen. Lehrer. majestätischer Stier oder in Form eines mit der Spitze nach oben weisenden Dreiecks. brennende Kerzen sehen.sich entfremdet hat. Sieger oder Prinz. zumeist im Weinberg.Der erfolgreiche Mystiker tritt auf als Held. ebenso als Soldat. Wogende Getreidefelder und reiche Getreideernte sprechen gleichfalls für gutes Gelingen der Konzentration. . als Rauchfangkehrer. Symbole der »inneren Führung» sind alle autoritären und wohlmeinenden Personen: König. Ein zusammengerollter Igel. guter Freund.selbst. . des weiteren manifestiert sie sich als Hundertarmiger oder gibt sich zu erkennen als Brausen des Sturmes. Vater. kennzeichnend den Gottesstreiter. den Baumeister aller Welten. . auch als gefährliche Seereise und Expedition in unbekannte Länder oder als Besuch einer fremden Stadt. der auferstandene verherrlichte Christus und Gott Vater als Ehrfurcht gebietender Greis. weisen auf den Konzentrationsvorgang. Grollen des Donners oder flammende Lichterscheinung am Firmament. Bischof. Hirte usw. — Engel oder Heilige sind oft Manifestationen des Innengottes. den eigenen Acker bestellend.

ein Tunnel. Grillenzirpen. deutet auf Einführung in die »mystische Loge«. Das Erleben einer feierlichen Hochzeit ist die Verheißung der Einswerdung der Seele mit dem Heiligen Geist. Verwesen zu tun hat. Ruinen.und Trompetenstöße kündigen das »Jüngste Gericht in uns« an. Die Aufnahme in die »unsichtbare Bruderschaft der inneren Welten« wird in Traum und Vision durch Händedruck oder Unterzeichnen eines Vertrages besiegelt. Wie sogenannte »Zufälle« an der Traumauslegung beteiligt sein können. vernimmt er den Hahnenschrei.Posaunen.und Feuersymbolen. Übersiedeln. Symbol der sieben Chakras sind ein siebenarmiger Leuchter. insonderheit von Raben oder Krähen. eine Fichte oder Astknorren. – Ein Bauplatz versinnbildlicht den inneren Tempelbau. die Kreuzigung erleiden sind weitere Symbole. um in die höheren Regionen zu gelangen. ein Skarabäus. den Wohnort wechseln bedeutet den Übergang vom äußeren zum inneren Leben.schauen heißt: die Mysterien werden sich ihm entschleiern. Weitere Wiedergeburtssymbole sind: ein Ei. die erste Stufe der Einweihung. oder der Zerberus.Charon. . Aas. Bedeutsames Geflüster im Traum verspricht das »innere Wort«. Die »mystischen Taufen« verbergen sich unter anderem in den Wasser.als. Verschwunden war plötzlich der Pfad. sowie Hundegebell sind Kinder der »Hölle«. Gruft. Eine Stiege und die Art des Ersteigens drücken Fortschritt oder Rückschlag aus. Verbrannt werden steht in Beziehung zur Feuertaufe. Leichenzug.Weib. ich schleppe mich einen schmalen.Durst haben. Das Erscheinen eines großen flammenden Sternes ist das Zeichen der nahenden Wiedergeburt. Verfaulen. so ist seine Seele noch nicht erleuchtet. . Die erreichte Wiedergeburt drückt sich in der Zahl dreizehn aus. Die Füße vermochten sich kaum . die Erlangung des göttlichen Allbewußtseins. Wandert der Neophyt in der Dämmerung. Immer beschwerlicher wurde der Anstieg. Bezeichnend ist es. Aufzucken von Blitzen oder Erscheinen der Uräusschlange. Wer einen Hahn sieht. daß oftmals mystische Symbole im Traum geschaut werden. Als Zeichen der »mystischen Hochzeit'' gelten das Hexagramm und eine goldene Krone.fühlen. die betreten wird. was mit Sterben. Beschuldigt sein stellt das Gottesgericht dar. Die Erweckung der Kundalini: ihr Erwachen macht sich bemerkbar durch Hitzeempfinden. Das Erreichen dieser Stufe wird mitunter durch Schau eines Tempels oder durch Überreichen eines Schlüssels angekündigt. Belebt werden oder vom Tod erwachen sind Bilder der »mystischen Auferstehung«. eines weiblichen Schoßes oder ein Sich. Tröpfeln hören. dann liegt die größte Strecke des Weges hinter ihm. Sehen und Hören eines Bienenschwarmes. verletzt werden. wie Sarg. Totenschein erhalten. \erprügelt oder gegeißelt werden. die auf bestimmte Zustände beim »mystischen Tod« hinweisen. verfault sein. desgleichen ein deutlich wahrnehmbares Gegacker. durch reines Wasser waten oder schwimmen deutet auf die Wassertaufe. Grabgeläute. durch den man schreitet. steinigen Pfad bergan. dem Henker begegnen und ähnliches mehr. Schließlich konnte ich mich nur mehr kriechend mit größter Anstrengung fortbewegen. Symbole der »mystischen Wiedergeburt sind unter anderem das Sehen eines Embryos. der Fährmann. Ehering und Ehebett sind Versprechen der »mystischen Hochzeit«. In einer erlesenen Versammlung sein. menschliche Gebeine. bis mir zuletzt ein gewaltiges Felsmassiv den Weg versperrte. ein frisch entpuppter Schmetterling. Sitzen in einer Schulklasse bezieht sich auf die »mystische Schule«. Ausfallen der Zähne. dem naht die geistige Erleuchtung. deren Bedeutung erst hinterher durch eigenartige Fügung dem Betreffenden klar werden. Den »Wiedergeborenen« kennzeichnet der Phönix. Bodenlose Tiefe gähnte unter mir. Den »mystischen Tod* symbolisiert alles das. Vergehen. Die bevorstehende Verbindung des inneren mit dem äußeren Ich kann sich zuweilen auch durch zwei schnäbelnde Tauben ankündigen. Blüten sind Anzeichen des Erblühens der ätherischen Lotosblumen. zeige folgendes Beispiel: Ich träumte. Durst löschen verspricht die Ankunft der göttlichen Weisheit. . Weiter: das Geflatter vieler Vögel. starker Regen.

Die Linke krallte sich in die Felswand. Unsichtbare Hände zogen mich empor. weideten Tiere.« Anschließend ist auch vom Schwanken des Seiles und dem »steinigen und felsigen Weg« die Rede. Wenige Tage später spielte mir eine seltsame Fügung Aufzeichnungen in die Hände. deren Symbolik keine allgemein gültige sein kann. hat den mystischen Traumvorgängen eine eigene Schrift gewidmet. Noch im Erwachen erfüllte mich ein tiefes Sehnen nach dieser paradiesischen Landschaft. Eine weitere Bestätigung wurde mir. Verzweifelt blickte ich nach oben. Wer sich daran wirdt hencken. wie ich ihn noch nie gefühlt hatte. die Rechte schlang das Tau um den Leib. erblickte ich einen engen Spalt in der Wand. In dunklen Worten weist ein eisgrauer Mann den Weg zur Befreiung. weil individuell. . Der Felsgigant symbolisiert das Göttliche. Wörtlich sagt er am Schlüsse: »Das Seil wird man jetzt sencken. Ein schmaler Gang führte darin zu einem fensterähnlichen Ausflug auf die andere Seite. der tschechische Mystiker. Da gewahrte ich ein Seil.noch auf dem spitzen Felsgrat zu halten. was von der jeweiligen Traumsituation zu halten ist. auf sanft ansteigendem Wiesenland. Zusammenfassung der wichtigsten mystischen Traumsymbole (nach Karl Weinfurter) KARL WEINFURTER. Jeden Augenblick drohte der Strick zu reißen. zur »Chymischen Hochzeit« (Christian! Rosenkreuz) greifen mußte. das ein jeder. was Traumauslegung im mystischen Sinne anbelangt. Verfehlungen und daraus sich ergebende Prozesse geistigen Reifens oder drohende Gefahren. dessen Bildersprache den Mystikern aller Zeiten und jeder Zunge die gleichen. höheren Lebens. Langsam kam es aus der Höhe auf mich zu. . ein instruktives Werk77. Fröhliche Menschen spielten und lagerten in Gruppen. Der Ausblick auf das grünende Weideland ist Verheißung eines neuen. Verzögerungen. atmete das ferne Idyll. worin das erste Kapitel von einem Turm erzählt. auf der rechten Seite. wie schon angeführt: Botschaften aus unserem Überbewußtsein. Der stetig steiler werdende Weg ist ein klarer Hinweis auf den mystischen Pfad. ob diese erreichte oder kommende Stationen anzeigt: Fortschritte. in dem viele Menschen schmachten. wertvolle Aufschlüsse vermittelt. Frieden. einem Impuls gehorchend.Weit draußen. das zu uns spricht. Alles. von dem allein nur Hilfe kommen kann. In grauenhafter Höhe schwebend. und jedem. anspornt oder warnt. ewig gültigen Wahrheiten verkündigt. Drüben. unserem Überselbst. Wieder vorbeischwingend warf ich mich entschlossen in den Felsenschlitz. war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen! 77 Karl Weinfurter: »Die mystische Fibel« (Band I). denn es lehrt. In höchster Not griff ich danach. Hier nun kurz ein Überblick über die wichtigsten dieser mystischen Symbole: Wir haben vorwiegend zu unterscheiden Symbole des »äußeren Menschen« Symbole der »äußeren Welt« Symbole des »Bösen« Symbole des »inneren Menschen« und des »geistigen Führers« Symbole des »mystischen Schülers« 76 Die »Mystische Fibel« (Band I) von Karl Weinfurter. unbedingt zu Rate ziehen sollte. die mir den Traum verständlich machten76. als ich Monate später. die gewissermaßen ein mystisches Traumbuch darstellt. der sich auf den Pfad begibt. Der selb soll werden los. uns auf diese Weise ermuntert. begann das Rettungsseil zu schwingen wie ein Pendel und schleuderte mich hart an dem Felsen hin und her. Weit über alle psychotherapeutische Aufhellung unterbewußter Seelenvorgänge. stehen die Offenbarungen des überbewußten zeitlosen SELBST.

Schale . der niedere Verstand. schwimmend auf einem Baumstamm (der erlöste Mensch) Starkes Löwengebrüll (Bedrohtsein vom äußeren Menschen) Ängstliches fernes Löwengebrüll (durch die mystischen Übungen bedrohtes äußeres Ich) Käfig (äußerer Mensch als Kerker der Seele) Rohr (schwankender Mensch) Strohwisch .farbiger.Haus (menschlicher Körper) Flasche (menschlicher Körper) Scholle der Erde Bienenstock (Bienen = Kundalini = Seele) Joch (weltliche Versuchung) Kreissegment Hufschläge (der äußere Mensch wird durch die Übungen unruhig) Ausfegen (Vorbereitung für Christi Empfängnis) Symbole der »äußeren Welt* Sumpf . Brandung (Stürme der Außenwelt) Götze (Anbetung der äußeren Welt) Hurerei (an äußeren Genüssen kleben) Ehebruch (wie zuvor) Ausmisten .Hofnarr Wahnsinniger .Symbole.Vagabund . aber auch Hinweis auf die Ausweisung aus dem Paradies) Turnier (Kampf mit der Außenwelt.Maskierter Satan (aber auch Symbol der Versuchung) Teufel (das sterbliche Ich.Stadtplatz . vor allem Löwe und Drache Fleisch unreiner Tiere (äußerer Mensch in seinem Körper) Schwein (der fleischlich gesinnte Mensch) Larve — Raupe Haare von Tieren (beziehen sich auf Leidenschaften) Eichhörnchen (der äußere Mensch) Eichhörnchen. Symbole des »äußeren Menschen Adam. wilder Stier .Schenke Mist – Skorpion Erdkreis sehen (bedeutet: an die Erde gefesselt sein) Laden (die äußere Welt.Vorhang – dichter dunkler Wald . schlechte Taten) Spielen (man gibt immer noch weltlichen Dingen den Vorzug) Exil (Symbol der Außenwelt. das kleine Ich) Verschwörer Revolte (das äußere Ich revoltiert) Gegner – Gefangener Kampf mit dem eigenen Ich (den äußeren Menschen bekämpfen) Zentaur (das Tierische hat die Oberhand) Pferd . auch mit dem äußeren Menschen) Kampf (in jeder Form bedeutet immer im Widerstreit sein mit der äußeren Welt und dem äußeren Ich) Symbole des »Bösen* Basilisk (Symbol Satans) Kreuzotter (Symbol Satans) Schlange (Symbol Satans) Linkerseits (bedeutet stets Schwarze Magie oder das Verkehrte) Geisbock (Symbol magischer Kräfte.Theater .Rind Hornvieh .Hülse .Markt .Schlamm (sich mit der Außenwelt beschmutzen) Beschwärzt sein (zuviel des Erdenstaubes haftet uns noch an) Behext sein (das geistige Auge ist dem Schüler noch verschlossen) Eiter (innerer Unrat. der »alte« Adam Jüngerer Mann oder jüngere Frau Gastgeber . Begierden.Raubtiere (symbolisieren auch die äußere Welt).Labyrinth . . aber auch Versuchung oder Verführung) Kobold (das äußere. oder der zersplitterte Mensch) Wellenschlag. die die »Konzentration« betreffen Symbole des »mystischen Pfades« Symbole der »Seele« Symbole der »Kundalini« und der »Chakra« Symbole des »höheren Bewußtseins« Symbole der »mystischen Taufen« Symbole des »mystischen Todes« Symbole der »Wiedergeburt« Symbole der »mystischen Hochzeit« Symbole von »Jesus« Symbole des »Steines der Weisen« und des »Heiligen Geistes« Symbole der »Gottheit«. auseitern: man wird innere Unsauberkeiten nicht los) Lärm Bedroht sein (Hindernisse der äußeren Welt bedrohen den mystischen Pfad) Verfolgt werden (die Außenwelt macht zu schaffen) Grube (Tücken und Schlingen der Außenwelt) Gift Insekt (deuten auf Leidenschaften.reißende Tiere .

der das außenreich zähmt.Bruder (alles Symbole des göttlichen Ichs) Fremder (das Höchste in uns.Wachen -Saat Zielscheibe .General .Baum pfropfen . die Konzentration betreffend Hasen fangen oder jagen (altes Symbol der R + C. wobei es ganz auf das Verhalten des Reiters im Traum oder in der Vision ankommt) Sieger .Hirte .Bischof .aus Ton verschiedene Tiere schaffen (alles Hinweise auf die mystische Konzentration) Samen sehen (konzentriere dich auf die innere Gottheit) Mineral (Schätze geistiger Art erlangen durch die mystische Konzentration) Getreide (Erfolg durch gute Konzentration) Bild sehen (Mahnung zu besserer und regelmäßig durchgeführter Konzentration) Fechten (Kampf mit den die Konzentration verhindernden Gedanken.Laterne (Hinweis auf geistige Führung und Unterstützung) Höchster Meisteraspekt Christus am Kreuz oder als Verherrlichter Gott Vater als Greis Symbole des »mystischen Schülers« Arbeiter (im Weinberg arbeitend) Winzer . ungenügende Konzentration) Ruhige See (gute Konzentration) Stürmische See (unruhiges Denken) Das Herz sehen (konzentriere dich auf das mystische Herz.Mönch . dem äußeren Menschen) Küchlein (der innere Mensch.Beten .Märchenheld (den siegreichen Schüler versinnbildlichend) Symbole. das zu denken gibt. die Hindernisse zu beseitigen) Diener (Zeichen der Demut) Held Igel Ausgelöschte Kerze (der faule Schüler.guter Freund .Magnetnadel . ein Symbol. Nun heißt es. hinweisend auf die mystische Konzentration) Schildkröte (nach innen gehen) Sich selbst verbergen (Eintritt ins Innere) Heizen Brennende Kerze Herd (auch den Körper durch die Konzentration heizen) Feuerlöschen (Warnung.Prinz .älterer Bruder Engel .Krücken .Müller . auch Kampf mit .Lehrer .Ritterschlag empfangen (wie oben) Templer Reiter (der Mystiker.schöner Mann . der »neue Adam« (zum Unterschied vom »alten«. dem wir entfremdet sind) Heilige sehen (Manifestation der inneren Gottheit) Majestät (innere Gottheit) Engel (kann unter anderem das göttliche Ich symbolisieren) Symbole des »inneren Meisters Greis .zeigt ferner die Neigung zur Magie an) Symbole des inneren Menschen und des geistigen Führers Adam.Weiser (mit verschiedenen Symbolen an Kleid und Händen) Vater .Gemälde . der in uns geboren wird) Obstkern (inneres Ich) Kreismitte (Zentrum des geistigen Herzens) Lamm (der ergebene Mensch.Spaten . Herzgrube) Schlupfwinkel (Konzentration auf das geistige Herz) Stille erleben (vollkommene mystische Konzentration) Zusammengerollter Igel .Richter – König .Genösse .Bauer (den eigenen Acker bestellend) Müller (der übende Mystiker) Ofen (Symbol des Mystikers) Rauchfangkehrer (der Schüler ist bemüht.Offizier .Begleiter Fremder (sofern dieser gute Absichten hegt) Prediger . mit neuem Fleiß zu Werke gehen) Zischen vernehmen (Symbol des gut arbeitenden Schülers) Schnecke im Haus (der sich in sich selbst zurückziehende mystische Schüler) Rekrut (die Aufnahme als Gottesstreiter ist erfolgt) Soldat (Gotteskämpfer) Rüstung (derselbe Hinweis) Ritter .Gelehrter . sich in Gottes Willen fügen) Tiefes Bergwerk Müller (der das Mahlen beaufsichtigt) Nachbar . die Konzentration läßt nach) Glimmen schwaches Feuer (schwache.

Dornen . nicht darin lesen können (das Innere ist noch nicht aufgeschlossen) Offenes Buch (dein Inneres ist aufgeschlossen) Lesen in unbekannten Büchern oder alten Folianten (du wirst geistige Belehrung empfangen) Hieroglyphen sehen (Versprechen der Entschleierung der göttlichen Mysterien) Beleuchtung (Versprechen der geistigen Erleuchtung. in diese treten (den wissenden Brüdern folgen) Versammlung in geschlossenem oder verborgenem Lokal (die mystische Loge) Tempel sehen oder in gar betreten dürfen (Erweckung des inneren Lebens) . das innere Leben) Eingeweide draußen haben (das innere Leben wird sichtbar) Frühling (das innere Leben keimt) Ohr sehen (nach innen lauschen) Eintritt in eine fremde Stadt (Eingang in die geistige Welt) Bürde tragen . was du versprochen hast) Bogen . erste Stufe der Einweihung) Kleine Säule (Wegweiser auf dem Pfad) Trockene Heide (geistige Mißernte) Verdorren (Abnehmen der geistigen Kraft infolge mangelhaften Übens) Dämmerung (die Seele ist noch nicht erleuchtet) Die Brust enthüllen (das Innere enthüllen.Kreuz (der mystische Pfad steht offen) Expedition in ferne unbekannte Länder (immer Hinweis auf den mystischen Pfad) Eisiger rutschiger Pfad (Warnung vor Sturz) Grünsprossende Blätter . besser noch.blumige Wiesen (das neue in dir sprossende Leben) Garten (Symbol des Paradieses.Blasebalg (Zeichen großer Kraftentfaltung) Dreschflegel (Entwicklung der geistigen Kraft) Umgürtet oder gerüstet sein (Vorbereitung zum mystischen Kampf) Soldatenlager. bereits ein sehr hoher mystischer Zustand) Bauplatz. Gletscher oder Pyramide (sich auf den mystischen Pfad begeben) Seereise (ebenfalls Antritt des mystischen Pfades) Weg (bedeutet immer den mystischen Pfad. namentlich wenn es ein steiler oder steiniger Weg ist) Hindernisse .Felsen (deuten gleichfalls auf die Schwere des Weges) Auf das andere Ufer gelangen (Obergang in die geistige Welt) Zusammenrufen hören (zum mystischen Pfad berufen sein) Ziegel sehen (du sollst den mystischen Pfad betreten) Einen Fund machen (Betreten des mystischen Pfades) Zahl neun sehen (Anfang des mystischen Pfades) Offener Eingang (der mystische Pfad steht offen) Abreise . demselben angehören (die geistige Bruderschaft. der Einstieg ins Innere) Stampfen von Pferdehufen (das äußere Ich ist aufgewühlt) Symbole des »mystischen Pfades« Bergabhang (der steile mystische Pfad) Berg besteigen. in demselben aufgenommen werden (in die Reihe der geistigen Kämpfer treten) Heer. in Sklaverei sein (noch ist die Seele eingekerkert) Geschlossenes Buch. ihr zugehören) Schulklasse (die mystische Schule) Schule (Vereinigung der mystischen Schulen) Händedruck (Vertrag schließen.Gegnern) Gläsernes Meer (Zeichen vollkommener Konzentration) Brennpunkt schauen (konzentriere dich auf das mystische Herz) Tiere ausweiden .grünes Gras . auf demselben arbeiten (der innere Tempelbau) Nach etwas greifen (Sehnsucht nach Gott) Kerze (Versprechen des inneren Lichtes) Meilensteine (Abschnitt des Pfades) Teig (mystische Umwandlung bei Betreten des Pfades) Stiege (Fortschritt in der Mystik) Mond (Anfang einer neuen Periode des Pfades) Beschuldigt sein (inneres Gottesgericht. Aufnahme in die unsichtbare Bruderschaft) Fußstapfen sehen. sich dem Herrn offenbaren) Feierlichkeit (Versprechen verschiedener geistiger Gaben) Flüstern hören (Versprechen des inneren Wortes) Versprechen erhalten (Erweckung des inneren Lebens) Groschen sehen oder erhalten (Mahnung zur Pflichterfüllung.Hinuntersteigen ins Bergwerk oder in die Tiefe (Symbole der mystischen Konzentration als Anzeiger eines in die Tiefe Dringens. halte.Steine behauen (die Beschwerlichkeiten des Pfades) Dürre (Verlust der Gnade Gottes) Fesseln tragen.

Schlüssel erhalten (die erste Stufe des Pfades ist erreicht) Pakt schließen (Vertrag mit Gott) Zwirn (wichtiges Symbol der uns leitenden Hand Gottes) Donnerschlag (wichtiger mystischer Zustand) Funken wahrnehmen (der Herr nähert sich dir) Johanniswürmchen sehen oder von ihnen umschwirrt werden (deutet auf die sich nahende Gottheit) Eimer tragen oder Wasser damit aus einem tiefen Brunnen schöpfen (Erreichen der Gottesweisheit) Hahn sehen (der Zustand der geistigen Erleuchtung tritt bald ein) Hahnenschrei hören (der Weg ist nun größtenteils hinter dir) Symbole der Seele Gitter (Kerker der Seele.Totenschädel -Totenschein erhalten . Symbol der sieben Chakras) Astknorren (besonders wenn sieben an der Zahl.Sarg .morscher Leichnam Peitsche .Anfang der Taufe) Im reinen Wasser waten oder im Wasser schwimmen (mystische Taufe) Starker Regen (bezieht sich ebenfalls auf die mystische Taufe) Tröpfeln (gleichfalls ein Hinweis auf die Wassertaufe) Besprengen der Wäsche (1.Säbel .Walfisch - .Ruinen .Grab . die göttliche Seele) Schönes Mädchen (göttliche Seele) Magd (göttliche Seele.voll sich erschließende Blume (sehr wichtiger Hinweis auf das Aufblühen.Aas . in Freiheit befindlich (die befreite Seele) Zwitschern hören (Jubel der befreiten Seele) Nonne — Prophetin — Schmetterling — Geliebte — Schönheit — Fee (das buddhische Prinzip. Kundalini.Kreuz . im obersten Chakra befindlichen) Fichte (Lebensbaum.Würmer . die erwachende Kundalini) Blitz (Erwachen der Kundalini) Uräusschlange (Symbol der Kundalini. deuten immer auf die Chakras) Laube . auch die weibliche Gottheit) Wasser (weibliche Gottheit und Seele) Schlange (göttliche Seele.Körper zerfällt in Stücke . meist seltsamer Art. Taufe) Keller (Hinweis auf die geistige Taufe) Scheiterhaufen oder Verbrannt werden (steht in Beziehung zur Feuertaufe) Symbole des »mystischen Todes* Skelett . vernehmen (das Nahen der weiblichen Gottheit.verfault sein . die Erweckung der Chakras) Symbole des »höheren Bewußtseins Reine Quellen Flammen Stempel einbrennen (Kennzeichen des Erwählten) Explosion hören = Sich erhitzen = (mystische Zustände) Zur Erde fallen = Symbole der »mystischen Taufen Heiligen Hain sehen (Eintritt in den Vorhof des Tempels . a.Gruft .Speer . zumeist der aufgestiegenen.Kadaver .Vermorschen faule Zähne oder Ausfallen der Zähne . Taufe) Blüten (deuten u.Nest (Symbol des mystischen Herzens oder des HerzChakras) Blüte . eingesperrt sein (ebenfalls die in den Banden der Materie befangene Seele) Sklaverei (die besonders schwer gefesselte Seele) Vogel. auf die 2. sofern die Schlange sich nicht als bösartig erweist) Symbole der Kundalini und der Chakras Hitze (die Kundalini ist im Erwachen begriffen) Biene — Bienenschwarm sehen und hören (deutet auf die Erweckung der Kundalini) Laute. die Seele ist noch eingekerkert) Haft. das weibliche Prinzip in uns. der sechste Wesensteil des Menschen.

Henker .Ei . namentlich ein Skarabäus .Käfer. Künder des mystischen Todes sein) Stoß erhalten (Zustand.sich schwach fühlen .angeschossen oder erschossen werden (alles Zustände. wodurch man in höhere Regionen gelangt) Blasen hören (Jüngstes Gericht in uns) Leichenzug oder Trauergeläute (Ankündigung des mystischen Todes) Sandalen sehen (Vorbereitung für den mystischen Tod) Übersiedeln (mystischer Tod.Sterbeglocke hören -Gebell von Hunden (der Eintritt in die Hölle) Charon sehen (ebenfalls Eintritt in die Hölle.Flattern oder Schwingen vieler Vögel hören . a.von Dornen gestochen werden .Zerberus sehen .durch Schuß verwundet werden oder getötet sein . Tote erwachen (die mystische Auferstehung) Dreizehn (höchste Zahl in der Mystik.Hacke .faule morsche Knochen . die zum mystischen Tod gehören) Blüten (können u. der zum mystischen Tode führt) Verprügelt werden (Zustand vor dem mystischen Tod) Durst haben (Zustand beim mystischen Tod) Symbole der Wiedergeburt Rhombus (Glyphe der Wiedergeburt) Weiblichen Schoß sehen (Versprechen der Wiedergeburt) Jesuskind (gleichfalls Ankündigung der Wiedergeburt) Rosen .Schläge .tote Körper sehen .Sehen menschlicher Gebeine .Untergang der Welt oder des Menschen .Dornenkrone .Friedhof sehen . Bestätigung der erreichten Wiedergeburt) Phönix (der Wiedergeborene) Symbole der »mystischen Hochzeit« Hexagramm (Symbol der mystischen Hochzeit) Ehering erhalten Ehebett sehen (beides Versprechen der mystischen Hochzeit) Feierliches Gelöbnis oder die eheliche Treue halten (ebenfalls Verheißung der mystischen Hochzeit) Verlobung.Reise per Bahn .Mehl .Krähen oder Raben .Glocke hören .frisch entpuppter Schmetterling (alles Symbole der Wiedergeburt) Sich als Weib fühlen (das Nahen der Wiedergeburt) Großen Stern sehen = Embryo sehen = (die Wiedergeburt naht) Weihnachten = Durch Tunnel gehen (gehört zur Wiedergeburt) Bauch (Embryo des Kindes) Geboren werden (mystischer Zustand bei der Wiedergeburt) Fenster (deutet auf eine bestimmte Phase bei der Wiedergeburt) Gackern hören (das Jesuskind wird geboren) Durst löschen (Ankunft der göttlichen Weisheit) Tote beleben. daß ein Teil des mystischen Todes erreicht ist) Degen sehen oder mit ihm umgehen (Ankündigung des mystischen Todes) Grab (Versprechen des mystischen Todes) Geisel (eine Vorstufe zum mystischen Tod ist erreicht) Herzseite (Nahen des mystischen Todes) Gericht (eine bestimmte Phase des mystischen Todes) Kreuzigung (mystischer Tod als solcher) Stürzen (gehört zum mystischen Tod) Schnitt ins Fleisch .aus dem Körper kriechen . Übergang vom äußeren zum inneren Leben) Verwundet sein durch einen Pfeil (zeigt an. beziehungsweise verlobt sein (die mystische Hochzeit steht bald bevor) Schnäbeln von Tauben (die Verbindung des inneren mit dem äußeren Ich) Goldene Krone erhalten (Vollzug der mystischen Hochzeit) .Winter .

Eine Tätigkeit. 2. Hieraus resultiert: 3. dem unbedingte Aufmerksamkeit geschenkt werden muß. auch der geistigen Bruderschaft) Blaue Farbe (Himmel. in den Grundzügen sich gleichend.Donner vernehmen (Offenbarungen der Gottheit) Vorstehende Deutungen sind nur ein kleiner Auszug der wichtigsten mystischen Traumsymbole. etwas Einmaliges vor sich geht. Künstler. In der Regel wird der mystische Traum von einer inneren Gewißheit begleitet. Kompromißlose Dienstbereitschaft für Mensch und Tier im Sinne des Evolutionsgesetzes. bei der herzlich wenig Nutzen herausschaut. obgleich — dies ausdrücklich — davor gewarnt sei. ehe sie den beschwerlichen Weg der Einweihung betreten. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Traumerlebnissen. jeden x-beliebigen Traum sofort als mystische Offenbarung zu bewerten. haben alle Neophyten der verschiedenen einschlägigen Schulen zu erfüllen. bleiben Traumvorgänge mystischen Gehaltes im Gedächtnis haften.Symbole von Jesus Brütende Henne Skarabäus Gatte Kristall König Medizin Lamm Symbole des »Steines der Weisen« und des »Heiligen Geistes« Diamant (Symbol. Lehrer. Leider ist diesen.feuriger Phönix (Symbol des Heiligen Geistes) Schwan (indisches Symbol für den Heiligen Geist. Das Streben nach höheren Erkenntnissen. Sie dürfen nicht unbeachtet bleiben. Wer hat . nach Sinn und Zweck der Schöpfung und der transzendenten Ursache alles Vorhandenen. Als oberste Triebfeder ihres Entschlusses haben zu gelten: 1. Mitstreiter zu werden im Kampf gegen die herrschende Ungerechtigkeit dieser Welt. göttliche Ebene) Brausen des Windes (die Gottheit naht) Flammen am Himmel . Ein weites Wirkungsfeld tut sich hier vorzugsweise jenen Vertretern der menschlichen Gesellschaft auf. Grenzenloses Mitempfinden mit der leidenden Kreatur. daß hier etwas Außerordentliches. das für beide gilt) Weiße Taube .Zuflucht Juwel Burg . die wir nur fetzenhaft zumeist herübernehmen und die alsbald im Bewußtsein verblassen.Schloß Greis (Gott Vater) Kreismitte Weltregent . Die meisten der Herren Politiker haben es satt. Was vermögen sie im Dienst der Menschheitsentwicklung zu leisten. die mit ihrem Beruf gewissermaßen an vorderster Front stehen: Ärzte. ihm die Marksteine seiner inneren Entwicklung vor Augen führen. die dem Mystiker als Wegweiser des Pfades dienen. in der hohen Politik Tätigen. mit dem Verlangen. für die Entrechteten einzutreten. namentlich Letztgenannte. Vorstufen vor Betreten des Pfades Einige unabdingbare Forderungen. die besagt. heutzutage zumeist mehr um einen einträglichen Posten zu tun. Wissenschaftler und ganz besonders Politiker. mit einer Deutlichkeit oft geradezu. Schriftsteller. gültig auch für den Westen) Symbole der Gottheit Felsen Anker Schild. ganz wie bei den Spaltungsvorgängen. Journalisten. wirkliches Geschehen mit seinen Eindrücken weitaus in den Schatten stellend.Kaiser Ruhiger weißer Stier Geheimnis Große Säule Hundertarmiger (Symbol der göttlichen Allmacht) Dreieck (Symbol des göttlichen Geistes) Turm (Symbol der Gottheit.

Weitaus schwerer noch als die Wiedergeburt im Geiste ist die des Körpers. das heißt. Wer jedoch diesen höchsten aller alchemistischen Prozesse vollzogen hat. Wer sich aber den mystischen Pfad als Lebenszweck erkor. es muß sich ihr jedoch noch ein anderes Moment beigesellen.schon Lust. Eine Anzahl Eigenschaften und Fähigkeiten sind die Voraussetzung hierfür und müssen daher gewissenhaft erarbeitet werden. Beherrschung des Gedanken. zwischen »Vergänglichem und Dauerndem«78. Sie ist Vorbedingung und ein Prozeß nebenher. Von wo diese eigenartige Methode ihren Ausgang genommen hat. Duldsamkeit. Wörter in bestimmten Regionen seines Körpers denken. ist Herr geworden über Krankheiten. um nicht doch ein weniges an ihrer Erlösung beizutragen. verschlüsselt und von den meisten der Anhänger unverstanden finden wir ihn wieder im Brauchtum der Freimaurerei. Praktiken hierzu in »Esoterische Lebensformung in Theorie und Praxis« vom Verfasser . Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es der alte Rosenkreuzerweg. wohl mehr als dünn gesät. Der Wille zur Befreiung. 3. Gleichmut. die . dem er bis zu tausend Lebensjahren zu trotzen vermag. Zeichen. wissen wir nicht. 1. Eine Transmutation findet im Verlaufe seiner mystischen Arbeit statt.vielleicht seltsam oder gar absurd anmutende . 2. Vertrauen auf die »Kraft in uns«.* Die Sehnsucht. B. von der Lauterkeit und Standhaftigkeit eines von kirchlichen und weltlichen Henkersknechten zu l öde geschundenen und lebenden Leibes verbrannten GIORDANO BRUNO sind in unserer Zeit. damit der alchemistische Gestaltungsprozeß im Mystiker sämtliche Schwingungsprinzipien erfaßt. Hinzufügen muß er seinen Übungen. den Banden der Materie für immer zu entrinnen. Meditation und Kontemplation ein. Die körperliche Wiedergeburt setzt die geistige voraus. Selbstbeherrschung. wäre Toleranz entschieden fehl am Platz! 5. Breiten Raum nehmen in der praktischen Mystik Konzentration. wie allen Ernstes behauptet wird. Hinzu kommen noch festgelegte Fingerstellungen (Mudras) und Handgriffe. Damit wäre der Prozeß einer äußeren wie inneren Wandlung eingeleitet. geübt. Jesus und Mohammed sollen ihn gekannt haben und gegangen sein. zwischen »Beständigern und Unbeständigem«. der Wunsch. »Konzentration des Verlangens auf das Ewige. Gegen alles. ja Gebieter selbst über den Tod. Unterordnung des Handelns in den höheren Willen. Silben. was dem göttlichen Evolutionsgesetz zuwiderläuft. 78 79 Siehe A. 4. Gebresten und altern. gleichgültig wo das Schicksal ihn hingestellt hat. »Vom Unwirklichen führe mich zum Wirklichen«. Die Schulung der Unterscheidungskraft das Unterscheidenlernen »zwischen Wirklichem und Unwirklichem«. Willensstärke. Buchstabenmystik Mit der ethischen Wandlung allein ist es noch nicht getan.und Gefühllebens. er muß Vokale. sich für eine die Menschheit fördernde Idee Unannehmlichkeiten auszusetzen. in der man sich so gerne Christ nennt. ist er doch im Besitz der »Tinktur«. Männer. sondern eine bis ins letzte Molekül wirkende Alchemie des Körpers. Ohne freilich dabei sich selbst aufzugeben. Gelassenheit. dem URGRUND näher zu kommen. Sie ist zweifacher Natur. Standhaftigkeit in jeder Lebenslage79. So gering kann seine Stellung in der Welt nicht sein. Der echte Mystiker treibt nicht bloß eine Alchemie der Seele. des »Lebenselixiers«.Praxis des Buchstabendenkens. dem königlichen Yoga. Konsonanten. Griff und Wort beweisen es. so wenigstens behauptet es ein esoterischer Maurer: I. Erlangung seelischen Gleichgewichtes. heißt ein theosophischer Leitsatz. die vom Stofflich-leibhaften bis zu den subtilsten seelisch-geistigen Zuständen die gesamte Erscheinungsform Mensch von Grund auf verwandelt: die Wiedergeburt. dessen unverbrüchliches Ideal muß es sein. vorzugsweise im Rajah Yoga. der keinem wahren Alchemisten fremd war und ist. des »Steines der Weisen«. Wie unumgänglich die Versenkung auch sein mag. dem geistigen Fortschritt des Menschengeschlechtes zu dienen und so an der Schaffung menschenwürdiger Zustände mitzuhelfen. Besant: »Einweihung«.

hervorgerufen durch das Üben von Lauten. Das Denken von Buchstaben »öffnet uns die Welt der Ätherströme«. v. aktiviert Schwingungen subtilsten Charakters im stofflichen Molekül des Leibes. Grund dessen in der Kabbalah den Buchstaben des hebräischen Alphabets magischer Charakter zugesprochen wird? Oder den Runen im Runenalphabet. über die Meister wie Schüler der Mystik strengstes Stillschweigen bewahren. Sein Mana entbindet. Infolge Einwirkens des unsichtbaren Feuers (»Feuerluft«.». der Prager Mystiker KARL WEINFURTER.im Prinzip dasselbe.. durch das Einwirken der »Luft« auf das »Wasser« wird »Quecksilber«. ob wir Mantramistik treiben. riecht den Schwefel. ALFRED STRAUSS und Frh. Die Magie der Talismane und Edelsteine« . Letzterer.. So wenigstens schreibt der Adept SUETON. entfaltet die Chakra. und zwar infolge rhythmischer Schwingungen. Strauß). SEBOTTENDORF. Dr. Seither ist es jedem möglich.« . Andere. ja die meisten Phänomene des Transzendentalen sind darauf zurückzuführen. ob wir mit Runen arbeiten oder Anrufungen auf kabbalistischer Basis vollziehen: in jedem Falle ist es das in den Lauten wirkende transzendentale Agens. Ist es etwas anderes als die Kraft des Lautes. verbindet uns mit dem den irdischen Elementen zugrunde liegenden Urprinzip. das ist das Buchstabendenken für den geistigen Leib. v. Fakten einfacher Natur. 80 Karl Kolb: »Die Wiedergeburt« (kurz Buchstabenbuch genannt). die Praktiken der alten.« 82 Über die Manakraft in K. Die Kraft des Lautes entfaltet sich beim Hineindenken von Buchstaben in den Körper am stärksten. Spiesberger: »Magneten des Glücks. schmeckt das Quecksilber und das Salz. »indifferenter Äther«) auf die »Luft« entsteht »Schwefel«. löst einen »Bewegungsrhythmus« aus. deren Wahrnehmung als erstes vom Neophyten gefordert wird. Auch diese beruhen in ihrer Wirkung nicht zum wenigsten auf der Macht der ihnen zugrunde liegenden Lautkräfte. Später waren es vorwiegend der Kerningschüler KARL KOLB. Dr. eine Methode. was gleichbedeutend ist mit einem dem metallurgischen Alchemieprozeß analogen Vorgang. die auf den Propheten zurückgeführt wird. Karl Weinfurter: »Der brennende Busch« — »Die mystische Fibel«. das allmählich eine Umlagerung der Moleküle verursacht. Was liegt dem Buchstabendenken eigentlich zugrunde? Auf welchem metaphysischen Faktor fußt es? Es basiert auf der Allgewalt der Lautkräfte in der Schöpfung! Viele. Gleichgültig also. Im Verlauf der weiteren Übungen muß er scharf auf das Auftreten genau in Reihenfolge verlaufender Farbtöne achten. nicht minder im feinen Gefüge des Ätherkörpers und der noch höheren Prinzipien.KERNING. das Mana (nicht Manas82).denn das Wesen der Buchstaben ist nichts als eitel Kraft und Stärke« (K. Alfred Strauß: »Die Wiedergeburt« (enthalten in »Theurgische Heilmethoden«). Kolb). läßt sie lebhafter kreisen. In seinen Schriften enthüllt er mehr oder minder deutlich den Ursinn der freimaurerischen Geheimnisse. vermittelte uns ein geschlossenes orientalisches System . deren Eigenlebendigkeit sich schöpferisch im Körper bemerkbar macht« (Dr. wobei ihm das Traumleben wertvolle Hinweise vermittelt. Buchstabendenken erzeugt einen fühlbaren »Strahlungsdruck«. »entbindet gewisse Nervenmittelpunkte. SEBOTTENDORF. noch wissenden Maurer an sich zu erproben. die dem Suchenden wertvolle Fingerzeige gaben80. wodurch der alchemistische Prozeß eingeleitet wird.das heute noch von Derwischen und ihren Schülern praktiziert wird. was KERNING lehrte . dem wir den Erfolg verdanken. 81 Frh. »Was das Atmen für den irdischen Leib ist. Der Schüler des mystischen Pfades nimmt alle drei Ingredienzen wahr. und vermöge des Einflusses des »Wassers« auf die »Erde« wird »Salz«. weckt die schlafende Kundalini. Mohammed soll sie angeblich in verschlüsselter Form dem Koran eingefügt haben81. weit wichtigere Erlebnisse noch. dem Futhork? Gleiches gilt von magischen Formeln wie mantrischen Sprüchen. Sebottendorf: »Die Praxis der alten türkischen Freimaurerei. Buchstabendenken bewirkt eine »Ätherialisierung des Körpers«. sind wegweisende Marksteine für den künftigen Adepten. A.

so finden wir vorwiegend zwei Methoden der Buchstabenmystik: eine. Nunmehr die Vokalreihe: I E O U A.die Ansicht. Oberschenkel. beruft sich auf den Brief eines ihm unbekannten Pastors. den Rist. gleichfalls imstande ein Urteil aus eigener jahrelanger Erfahrung abzugeben.so KARL WEINFURTER . Beharrlichkeit und Mut. etwa so.ist es unmöglich. Mantrische Silben (vorzüglich OM). ehe die Wiedergeburt als höchster Preis winkt. Selbstüberwindung. die andere. dann in die Zehen.und ausatmen zu können. die Hinwendung an das göttliche Prinzip. Nicht zu vergessen die Konsonanten. stellen sich Anfechtungen. Gefäße. sprechen von einer Reihe von Gefahren. die Buchstaben in ihrem natürlichen Ursprungsort — in Mundhöhle und Kehle . Auf dieselbe Weise folgen A und O. Zähne. Andererseits wiederum vertreten erfahrene Mystiker . Geduld. worin es heißt. selbst jene. in allen Organen und Teilen seines Leibes Buchstaben denkend ein. die Buchstaben also zuerst in die Fußsohlen hineinzudenken. dann speist er sich mit himmlischem. Auch Mut! Nachdrücklich wird diese Eigenschaft vom Neophyten gefordert. die das Denken mit verschiedenen Griffen verbindet. der guten Willens ist. Versuchungen. Nerven. als ob man sie im Augenblick des Denkens auf oder in die Haut schriebe. daß derjenige. der eine Zeitlang in ununterbrochener Kette in die Füße gedacht wird. Geübt kann werden im Liegen. an die innere Führung. die Knöchel. Ohne tiefes religiöses Erfülltsein . Das mag wohl die Ursache sein. Vorerst auf der Hautoberfläche. Eine ähnlich lautende Anweisung empfiehlt in der Brustmitte . die die verschiedenen Autoren geben. -Wie nun sollen wir beginnen? Wie üben? Studieren wir die Vorschriften. I A O: der heilige Gottesname der Gnosis. woraus das ewige Leben quillt. Sprüche sowie Gebete sollten gleichfalls in die Fußsohlen und andere Körperteile gedacht werden. . die nicht bagatellisiert werden dürfen. denn »der Mensch muß sich fähig machen. der mystische Pfad sei für jeden gangbar. späterhin aufwärts: Waden.Sitz des mystischen Herzens die Buchstaben zu denken und sie von da aus dem Körper zu übermitteln. Knie. unbeschadet allen Anfeindungen zum Ziel gelangt. Zunge. mystischer Erlebnisse teilhaftig zu werden. Sitzen. Begonnen wird am besten mit dem Vokal I. Das ganze Alphabet muß seine Kräfte im Körper offenbaren.« Nicht spricht dagegen. unvergänglichem Manna. Des weiteren wird empfohlen. auch die in anderen Alphabeten schlummernden Manakräfte zu entbinden. Unerläßlich ist daher die mystische Meditation. Prüfungen diesseitiger wie jenseitiger Herkunft fordern viel an Selbstkontrolle. weshalb so mancher selbst nach jahrelangem Buchstabendenken und Anwendung der Griffe nicht den leisesten Erfolg verspürt. Knochen und Mark. KARL KOLB schlägt vor. KARL WEINFURTER rät bei den Füßen zu beginnen. Dr. täglich eine Stunde das ABC in die Füße »hineinzubuchstabieren«. vor allem hebräische Buchstaben zu denken und Runen. der einer höheren Macht vertrauend sich auf den Weg begibt. sich die Form der Buchstaben zu veranschaulichen.Nicht zu Unrecht wird vielerorts vor leichtfertigem Herumexperimentieren auf mystischem Gebiet gewarnt. gilt es doch den Abyssus mit allen seinen Schrecken zu durchqueren. Im vorgeschrittenen Stadium werden sodann die Buchstaben hineingedacht in Muskeln. ALFRED STRAUSS. verbunden mit gesteigertem Machtbewußtsein. die versichern.was freilich nichts mit irgendwelchem konfessionell gebundenen Glauben zu tun hat . es an lauterer Gesinnung und der nötigen Beharrlichkeit nicht fehlen läßt.in Gedanken zu bilden und sie dann durch den Körper bis zu den Füßen abströmen zu lassen und sie daselbst mit stärkster Vorstellung zu erfühlen. Infolge Eindringens in die Welt der Ätherströme und der damit einhergehenden Weckung der astralen Sinne und Umpolarisierung sexueller Natur. die sich auf den bloßen Denkvorgang beschränkt. Verlockungen verschiedenster Art ein.

A. deren maurerisches Wissen heute noch lebendige Esoterik atmet83. halbbogenförmig an. Der A-Griff: Der Daumen steht senkrecht. wobei die Fingerspitzen den linken Oberarm fest berühren. in einer Linie zum Ellenbogen. Sämtliche Griffe werden nach Beendigung des jeweiligen Übungsabschnittes waagrecht von 83 Rudolf Frh.»um auch das O fühlbar zu machen« . Ar und Os die gleichen Elemente.dem schöpferischen Prinzip verwandt . Sebottendorf: »Die Praxis der alten türkischen Freimaurerei« . so lege man den A-Winkel der rechten Hand an den Hals. Exerzitium: Mit erhobener Rechten. Nachfolgend ist der O-Griff an der Reihe. Die klarste Sprache scheint wohl SEBOTTENDORF zu sprechen. wiederum im A-Winkel.Weg in seinen elementaren Anfängen. -Werden I und A deutlich im Zeigefinger. der unablässig in Gedanken festgehalten wird. so wird das A-Zeichen gebildet. den Buchstaben I. A . Ist die Hand genügend durch das O belebt. die übrigen Finger schließen sich. Der O-Griff: Daumen und Zeigefinger der Rechten bilden einen Kreis. Mittelgriff (von KERNING nicht gegeben): Etwa eine Handbreite tiefer als der Brustgriff. Daumen an der Halsschlagader.und O-Zeichen werden auf die gleiche Art wie bei KERNING mit der rechten Hand gebildet. Tageszeit und Zeitdauer nach Belieben.und Os-Griff gleicht völlig den hier beschriebenen Maurergriffen. Drei Griffe oder Mudras sind bestimmend von Anfang an: der I-. in genanntem Finger zu empfinden. Nach und nach werden die Anweisungen komplizierter und sind nicht mehr so eindeutig gegeben.mit dem »Wasser«. Anders dagegen bei KERNINGS Griffsystem. das mit leichter Krümmung . der A. Hier müssen die Anweisungen genau befolgt werden. Der Halsgriff bleibt sich ebenfalls gleich. wie er arbeiten will. (Zeigefinger am Kehlkopf. Schlußgriff (verkürzter Bauchgriff): Die gewinkelte Rechte wird links vom Nabel angesetzt. I . Wichtig ist die innere Bereitschaft! Jedem bleibt es überlassen. und dies im Auftrag orientalischer Ordenshäupter.v. selbst im Gehen. beziehungsweise im Daumen und der Handfläche wahrgenommen. Der I-Griff: Bei geballter rechter Faust wird der Zeigefinger kerzengerade emporgestreckt. praktiziert: Brustgriff: Die zum A-Zeichen gewinkelte Rechte wird mit der Innenhandfläche auf die linke Brustseite gelegt. Bauchgriff (der Meistergriff): Ausgeführt mit der zum A-Winkel geformten Rechten knapp unter dem Nabel. den Zeigefinger in Augenhöhe.verbindet mit dem »Feuer«.Ausdruck des Geistigen . wird versucht. A-Griff und Ar.Stehen. Im Runenweistum vertreten Is. rechtwinklig in einer Ebene zur flachen Rechten. das Erfühlen des O in der zum Kreis geschlossenen Hand.und der O-Griff. Derselbe Vorgang vollzieht sich mit der zum Winkelmaß geformten Hand beim Denken des Buchstaben A. I-. O — in Beziehung zum Stofflichen — mit der »Luft«.) Von hier aus wird der Strom der Sprachkräfte des I und A durch den Körper hinab in die Füße geschickt. nicht minder bei den SEBOTTENDORF. leicht eingekrümmt.an den Leib gelegt wird. Der Is. worauf seinerzeit schon SEBOTTENDORF hingewiesen hat.Übungen. Das System der türkischen Maurerei. Entspannung und Ruhigstellung der Gedanken ist Grundbedingung. Soweit der KERNING.Mudra zeigen ebenfalls Übereinstimmung. lediglich die Haltung der Daumen weicht etwas voneinander ab.

. sieben Tage erweiterte Übung mit si .. kaha ja as. andernfalls ist das Bisherige weiter zu üben. Alamar (3 Tage). ka erzeugen schließlich strahlendes Weiß. Meistergriff und Koranworte cham. was um so mehr noch für die noch folgenden Teste gilt. Als erstes müssen empfunden werden: Schwefelgeruch: Nach genügender Belebung der rechten Hand durch das l. tasam. abgezogen. Formeln hierfür sind: Alam und Alamar. bildet den A-Griff und denkt nunmehr konzentriert: sä sä sä . Wer hier ungeduldig wird. sonst alles wie zuvor mit Halsgriff. sowie das O in der oben ausgeführten Weise.sä . Für die Vorarbeit sind zehn Tage veranschlagt. Schlußgriff und die Silbe na in der Nacharbeit bewirken ein Verfärben von Weiß über Grau . hat im voraus schon verloren! Als nächstes muß das geistige Auge einen schwärzlichen Schatten erblicken. bis der Geschmackstest auftritt. Sobald diese Wärme deutlich empfunden wird. taha. Nur wenn sich tatsächlich feiner Schwefelgeruch feststellen läßt.) bei emporgestelltem Zeigefinger. ist das Vorstehende zu wiederholen. weiterhin sä in Gedanken gesprochen und der so erregte Strom hinab in die Füße geschickt. Geschmack von Quecksilbersublimat: Mindestens zwei Wochen lang bildet man das I-Zeichen mit der Silbe si.so und Hals. Aus dieser Waagrechten geht sodann die Hand scharf in einen rechten Winkel über und gleitet senkrecht seitlich des Körpers herab.. beziehungsweise Leib. In der Regel geht es natürlich nicht so fix nach Vorschrift. Brust griff und die Koranformeln: alar. Treten diese nicht auf. wenn nicht. Alar (7 Tage). Die Vorarbeit umfaßt die Griffbildung von I. das sich nach und nach aufhellt zu grüner Frische. Gesprochen wird sie im Geiste hintereinander (si si si. letztgenannte sind zu beleben durch die Koranwörter: Alam (2 Tage). das A-Zeichen und der Halsgriff. Der Arm soll beim I-Zeichen senkrecht nach oben gestreckt werden. endend in gelblichem Weiß.Hauptarbeit .und A-Zeichen führt man den Zeigefinger an die Nase.. Nunmehr sind die Farberlebnisse an der Reihe. Die Hauptarbeit muß von einer Reihe genau festgelegter Phänomene begleitet sein. Bereits nach Alamas sollte die Zunge an der Zeigefingerspitze einen salzigen Geschmack wahrnehmen. tasam bewirken die Farbnuancen von Blau zu schwachem Rot und fahlem Grün. Alamas (2 Tage). drei Tage die Handgriffe und einfache Vokalbildung.und Bauchgriff. Nach einiger Zeit läßt man die Hand sinken. Anschließend wird die so gewinkelte Hand an den Hals gelegt (Halsgriff). tritt anstelle des einfachen Vokales die Silbe »si«. der Pfauenschwanz der Alchemie. so dürfen nicht eher weitere Übungen einbezogen werden bis nicht die Arbeit die gewünschten Erfolge zeitigt. dann führt man zwecks Kontrolle den Zeigefinger an die Zungenspitze.« Der Bauchgriff beendet bei gleichzeitigem Einsprechen von »so so so . Salzgeschmack: Ihn zu erlangen helfen das I-Zeichen mit der Formel si.. cham asak. jas. A und O. cham führen zu einem Farbenspiel verschiedenster Nunancierung. den »Rabenkopf« der alten Alchemisten.. so darf wieder eine Etappe als erfüllt betrachtet werden. tas. darf weitergegangen werden.. das Zeichen A mit dem Halsgriff und dem Koranwort Alam.« die Übung. Gefordert wird Erwärmung des Zeigefingers beim I und trockene Wärme im hochgereckten Daumen beim A. Ist einwandfrei bitterer Geschmack festzustellen.Nacharbeit. Hierauf übt man das O-Zeichen mit der Formel »so so so .. Der Übungsprozeß gliedert sich in drei Phasen: Vorarbeit . Mittelgriff und die Formeln: alam.links nach rechts über den Hals. sa.

was soviel wie »die Befragte« bedeutet. Des weiteren sagt LEVI: »Er muß hermetisch sein. Pique. mit eigenartigen Bildsymbolen ausgestattete Kartenblätter. Dies im Umriß in dem von SEBOTTENDORF übermittelten orientalischen Weg. was vor allem von den 22 großen Arcana gilt. mit den Tarokkarten. ist der Tarot »das ursprüngliche Buch und der Schlüssel zum Gewölbe der Wissenschaft«. PAPUS. DER TAROT Das Rätsel seiner Herkunft und Bedeutung Der Tarot . wie das Spiel heute noch in Österreich und Böhmen heißt. Nach dieser Version stellt der Tarot eine bildsymbolische Zusammenfassung der 42 Bücher des Thot dar. Vierzig entsprechen unseren profanen Spielkarten: Karo. Kaum wohl waren die Zigeuner die ersten . ist der Meinung. die Zigeuner hätten den Tarot vor etwa fünfhundert Jahren nach Europa gebracht. der Hinweis auf seinen mantischen Charakter. für den . Viele nennen den Tarot das »älteste Buch der Welt«. das Gesetz. der französische Kabbalist. Wer sich dazu berufen fühlt. So umfassend ist der Tarot. Nebenbei bemerkt soll das Buch Thot den Ägyptern schon vor sechstausend Jahren bekannt gewesen sein. Achtundsiebzig an der Zahl. Für ELIPHAS LEVI.eine der rätselvollsten Disziplinen.Ausdauer — Mut — Reinheit in Wollen und Tun — unerschütterlicher Glaube an ein in Mensch und All waltendes GEISTIGES PRINZIP. Gute Vorarbeit leisten Vokalatmung. Ähnliches wird in der Zendsprache ausgedrückt: tarisk. Seiner Ansicht nach stammt dieses 84 Siehe Eliphas Levi: »Dogma und Ritual der Hohen Magie« . Die verbleibenden sechsundfünfzig Karten des zweiten Teiles umfassen die kleinen Arcana oder Geheimnisse. ausgehend von einem der größten esoterischen Geheimnisse plötzlich bei dem mehr oder minder verrufenen Kartenspiel landen? Fehlt nur noch das Kartenlegen! Auch dazu kommen wir noch. »ich verlange die Antwort«.die mit Hilfe des Tarots wahrsagten. wie wir vorhin zeigten.« Ehe wir den verschiedensten Spekulationen über die Herkunft des Tarot Raum geben. Sie bilden die Trümpfe und stellen damit »eine Art universelles Alphabet« dar.Geduld . Und nie vergesse man die Forderungen zu erfüllen. in zwei Gruppen gegliedert. daß wir. wie er kabbalistisch. Treff. Mutet es nicht seltsam an.möglicherweise vielleicht in Europa . Altägyptisch steht für Tarot Tarnt. Herz. Als »Buch des Thot« oder »Hermes« schreibt man es dem ägyptischen Gott der Weisheit zu. . Woraus der mantische Charakter des Tarot ersichtlich wird. der Hauptteil umfaßt die Karten eins bis zweiundzwanzig: die großen Arcana oder Geheimnisse. Teil der Symbolik wie der Kabbalah . lautet es dann. Der erste. Zu schaffen wohl nur für besondere Auserwählte. die an jeden Jünger des mystischen Pfades gestellt werden: Verschwiegenheit . Übrigens verbirgt sich ja in seinem Namen. das auf vielerlei Weise ausgelegt werden kann. vorerst die Frage: Was haben wir uns unter dem Begriff Tarot vorzustellen? Karten. Einige lesen das Wort verkehrt und streichen außerdem das T nach dem A. mache sich auf den Weg. magisch und theosophisch ist84.und Gelb zur vollen Röte.birgt die Geheimnisse des mystischen Pfades. Mantramistik und Runenexerzitien. der vom Mystiker so heiß ersehnten Purpurfarbe. ansonsten langt meist ein ganzes Leben kaum. dem bedeutenden Kabbalisten. Zu beachten bleibt: keinen Tag darf mit dem Üben ausgesetzt werden. und sie datierten damals schon sein Alter um weitere zweitausend Jahre zurück.bei täglich zweimaligem Üben in Dauer von je zehn Minuten achthundertzweiundzwanzig Tage vorgesehen sind.Tora.

GEBELIN veröffentlichte die angeblich ursprünglichen Tarotsymbole der zweiundzwanzig großen Arcana. daß der Tarot »ein Dokument altägyptischer Esoterik« sei. Wer von ihnen darf mit den meisten Treffern rechnen? Jedenfalls die Sensitiven. Bei rein handwerksmäßigem Gebrauch.Oder verdient es tatsächlich einen Platz inmitten der vertretbaren okkultistischen Disziplinen? Es kommt ganz darauf an. wird sich lediglich nur in eigene Phantasmagorien verstricken. Vergangenes und Künftiges spiegeln. obzwar sie nicht immer nur die echten Tarotkarten bevorzugen. die ausgerechnet die Karten so zueinanderfügen. Als erster. Die Veranlagung zu einer solchen Schau kann völlig unvermutet aus der Latenz treten. für die die Karten gelegt werden. wurzelnd in den tiefsten Geheimnissen. als reine Scharlatanerie rundweg abzulehnen? . Mögen immerhin die Zeichnungen voneinander abweichen. Karten zu legen«. die aus dem metaphysischen. muß schließlich das beste Intuitionsvermögen versagen. der Grundcharakter ist unverkennbar. kann aber auch durch richtige Schulung geweckt und kultiviert werden. die keineswegs mit bloßem Zufall zu erklären sind. Fehlschlag. ebenso schalten sich die unterbewußten Strebungen derjenigen Person. sehr wohl aber läßt er sich metaphysisch begründen. Italien und anderen Ländern. Was ist über seine Herkunft stichhaltiges bekannt? Wenig Positives und viel Widersprechendes. Jedes Kartenbild ist die Entsprechung einer besonderen Idee. Kehren wir nun wieder zum Tarot zurück. Haß. Und Indien ist dem Dr. daß Kartenorakel oft geradezu verblüffende Resultate zeitigen. mit den Begriffen der Kausalität jonglierenden Denken. das in mehr oder weniger engem Zusammenhang steht mit den karmischen Gestaltungsmächten. besser Mißbrauch. FRANK GLAHN. wie Erfolg. Der ganze Vorgang ist demnach ein Schöpfen aus dem individuellen und dem kollektiven Unbewußten. daß die Reihenfolge ihrer Symbolbilder Gegenwärtiges. dem irrationalen Sein in das sichtbare reale Dasein drängen86. Eben ein irrationaler Vorgang. Wer nicht dahin vorzudringen und daraus zu schöpfen versteht. auf mantische Deutung zielende. der eingehend über den Tarot geschrieben hat.Rätsel umwitterte Nomadenvolk aus Indien. die am laufenden Band gewissermaßen die Karten legen. wird der 1728 geborene Franzose COURT DE GEBELIN genannt. niemals aber zu echten Prophezeiungen gelangen. Tod. Erinnert sei an A. entzieht sich unserem. Trennung. Ägypten als 85 86 Frank Glahn: »Das deutsche Tarotbuch« Karl Spiesberger: »Die Kunst. Treue. Welche Kräfte nun am Werk sind. um mit MEYRINK zu sprechen. Rationalistisch betrachtet. wie die vielen Kartenlegerinnen beweisen.85 Zwei Seiten umfaßt der Tarot: eine esoterische.) . von wem das Divinationsverfahren ausgeübt wird. den Tarot als Kartenorakel zu benützen. die Natursichtigen. Ansonsten jedoch ist es längst erwiesen. mit ein. GERARD ENCAUSSE auch die Heimat des Tarot. Verweilen wir kurz bei letztgenannter. Dieser räumlich nirgends zu greifende Bereich waltender archetypischer Ideenmächte muß erfaßt werden. Selbst tiefer schürfende Okkultisten fanden es nicht unter ihrer Würde. ist der seltsame Hergang der Kartenprophetie durch nichts plausibel zu machen. Eifersucht usw. Ein Wort noch nebenher über die Kartomanten selbst. (Die Abschnitte: »Natursicht und Prophetie< und »Gestaltende Kräfte der Bewußtseinstiefen«. deren Unterbewußtes noch mit dem »Reiche der Ursachen«. Mit diesen im Irrationalen wesenden Ideenmächten tritt nun das Unbewußte des Kartomanten in Beziehung. und eine exoterische. Veränderung. Geschäftemacher. schalten von vornherein aus. in Beziehung steht. Gewiß mag der Einwurf laut werden: Was ist schon vom Kartenschlagen zu halten? Ist es nicht als Humbug. der den Nachweis zu erbringen suchte. Karten mit Tarotsymbolen finden sich in Frankreich. Liebe. Das Beispiel der Zigeuner hat Schule gemacht.

in die Thot persönlich die rätselhaften Zeichen eingegraben hat. entzifferte Papyrusrolle befunden hatte. worauf ich bereits in meinem Handbuch der Runenkunde (»Runenmagie«) hingewiesen habe. Der französische Kabbalist ELIPHAS LEVI hingegen tritt für eine hebräische Herkunft der Tarotbilder ein. wie wir aus der Kabbalah wissen. Dem Esoteriker erschließen sich in den Symbolen des Tarot »eine Reihe universeller und absoluter Ideen«. dem. In den Mysterien der verschiedenen antiken Kulturkreise spielte er eine hervorragende Rolle. Auf jeder Karte der zweiundzwanzig großen Arcana . dem Tarot eine ganz andere Wiege zu. »ist die Magie der Alten uns ein verschlossenes . FRANK GLAHN glaubte zwischen den Tarotkarten und den Mondstationen Berührungspunkte gefunden zu haben. schreibt sie in ihrer berühmten »Geheimlehre«. Andere Überlieferungen lassen es bei Ägypten nicht bewenden und verlegen den Ursprung des Tarot nach Atlantis.daß die Tempelmauern das durch Jahrtausende streng gehütete Geheimnis des Tarot preisgeben mußten. einem jüdischen Abtrünnigen der ägyptischen Geheimschule zu Alexandrien. »Das wirkliche Tarot«. H. je ein Buchstabe.Kommentar vertreten hat. doch vieles spricht einheitlich für seine ursprüngliche Bedeutung. P.sollen laut H. aufgekommen. MAXWELL die Tarotkarten zu Planeten und Tierkreiszeichen in Beziehung. Andere wieder leiten die Symbolbilder des Buches Thot von verschiedenen Sternbildern ab. CHRISTIAN zum Beispiel weiß wiederum von achtundsiebzig aus Goldblech verfertigten Blättern zu berichten. der Tarot sei erst zur Zeit Karls VI. haben wir es zu danken . So bringt Dr. BLAVATZKY. Historisch ist diese Version natürlich nicht. wo sich die auf Geheiß des Papstes Clemens XVI. Wieder einer anderen Version zufolge. »Ohne den Tarot«. P. Zwar wird selbst hier seine Herkunft nicht völlig geklärt. schreibt ELIPHAS LEVI. worauf LEVI größten Wert legt. HARTLESS in seinem Jamblichus. Je weiter wir schürfen. Nur dem Verrat des Simeon -Bar. so FABRE D'OLIVET und ETTEILLA-ALLIETTE. Selbst aus der Astral-Mythologie suchte man den Tarot herzuleiten. Man warf ihm theosophische Schwärmerei vor. B. Hier lüften sich die Schleier des undurchdringlichen Geheimnisses. Vom Vatikan aus.Jochai. »Kugeln der Hekate« genannt . so heißt es.die genau der Zahl der Laute des hebräischen Alphabets entsprechen — befinden sich. »kann nur in den babylonischen Zylindern gefunden werden. ein bestimmter Zahlenwert zukommt. A. denn einerseits scheinen die Zigeuner tatsächlich aus Indien zu stammen. Wohl kaum zu Recht.so wenigstens behauptet CHRISTIAN . was neuerdings auch PAUL BRUNTON vertritt. BLAVATZKYS Angaben im britischen Museum untergebracht sein. soll Kunde vom Tarot in die Kreise der damals Wissenden gedrungen sein. Die Ansicht des bedeutenden Okkultisten PAPUS wurde bereits erwähnt.Ursprungsland des Tarot bezeichneten nach GEBELIN auch andere französische Autoren. Das Kernproblem des »rätselhaften Buches Thot« ist seine esoterische Seite. soll der Tarot aus den Runen hervorgegangen sein. die 1854 A. Die Priesterschaft der Stadt Memphis soll sich im Besitz dieses Ur-Tarot befunden haben. Die Meinung verschiedener Gelehrter. Das nachweisbar älteste Tarotexemplar stammt Kennern zufolge aus dem Jahre 1392 und ist im Besitz der Pariser Nationalbibliothek. wie ja auch Ägypten oft als spätatlantische Kolonie bezeichnet wird. mit kleinen Zeichen bedeckt — Wahrsageräder. andererseits weist die maßgebende Vertreterin der indischen Theosophie.« Diese drehbaren Zylinder. weist GUSTAV MERINK in seinem Roman »Der Golem« entschieden zurück. desto mehr Ansichten verwirren. v. Das Gegenstück haben wir in den Runen des Futhork und in den Buchstaben des hebräischen Alphabets.

Aber auch die letzte. Er hat den kühnen Versuch einer Rekonstruktion der Initiationsvorgänge im Tempel zu Memphis gewagt. die. Flammen verriegeln züngelnd den Ausgang. UXKULL enthalten die Bilder des Tarot in Symbolen unser gesamtes Wissen. was wir Menschen fassen können.ein Einweihungsmysterium. Ein Weib reicht ihm den Labetrunk.« Nach WOLDEMAR v. Wieder hält er stand.wie UXKULL aufzeigt -miteinander in ursächlichem Zusammenhang. Weichen muß die Versucherin. Auf tun sich die Tore einer zweiten. Ein unterirdischer See nunmehr sperrt ihm den Weg. verschieden bezeichnet wurden. die der Isis. Gebückt. Das dritte Bildsymbol leitet den Horusweg ein. offenbart sich ihm. die er als »Frucht von Studien in Werken von «.entsprechend entschlüsselt . je nach Gegend und Religion. Enger und enger wird der Felsengang. der zu großen Höhen führt. bald nur mehr kriechend.Weiter dringt er vor.Aus schreitet er. Jedes Bild ist gewissermaßen . hat er zu bezwingen.Allein steht der Neophyt. Kühn wagt er den Sprung. in eines der großen Mysterien der Kabbalah einzudringen. der sich vor ihm auftut. In das Geheimnis eines jeden Bildes weiht der Hierophant den jungen Priester in den kommenden Tagen ein. Doch nur Spiegelung war das verheerend scheinende Feuer. Die Zahlen des ersten Weges.wie ein anderer Okkultist es nannte — »das stenographische Siegel ganzer Gedankenketten. . . Okkultisten und Mystikern« wie als Resultat eigener Einfühlung bezeichnet. . Und es wird kaum noch wundernehmen. Die Zahlen des zweiten Weges.Feierlich empfängt ihn die Priesterschaft. Der Weg zum »Erkennen der Wahrheit und zum Verstehen der großen Gesetze von Sein und Werden*. den »Weg des Leidens*. Die Tür hinter dem Altar schließt sich. UXKULL Ausdruck verliehen in seiner Schrift. Lockende. Mit Bild zwei beginnt der »Weg der /s/'s«-.Spärlich nur leuchtet das Ölflämmchen in seiner Hand. langgestreckten Halle. Das Wissen um Gott und Sein. Dreifach ist der Pfad. Am Anfang des Pfades stehen die gefürchteten Prüfungen. . . Die Bilder der einzelnen Wege stehen . Verblüffend ist ihre zahlenmagische Beziehung zueinander. CHRISTIAN sagt unter anderem: »Jede Goldtafel bildete ein Blatt des hermetischen Buches und enthielt die figürliche Darstellung mehrerer Zahlen und Buchstaben. das die bilderreiche Sprache des Orientes als eine >Pforte< (zum Wissen) bezeichnete. Mutig stürzt er sich in das zweite Wagnis. vielleicht schwerste aller Prüfungen vermag ihm nichts anzuhaben. Uxkull: »Die Einweihung im alten Ägypten . Was die Gottheit offenbaren wollte. um Welt und Mensch. ergeben in der letzten Reduktion zwei. das Wirken der Gottheit. Magische Kräfte in ihm werden wach. zwängt er sich mit letzter Kraft hindurch. die des Osiris .Den gähnenden Schlund. mit einem Wort ein Hierogramm. des dritten Weges. .Eine Halle gewährt Rast. wenn die Zahlen des Horus. nach dieser Entschlüsselungsmethode die Reduktionszahl drei auf weisen. der Pfad zum Schatten.Die Kunst der Deutung dieser Arcana übertrug sich mündlich und insgeheim in den Einweihungszeremonien der Tempel. ist in ihnen enthalten87«. Schriftlicher und mündlicher Unterricht sowie Intuition und Inspiration führen dazu. . Diesem Gedanken hat WOLDEMAR v.« Der Tarot . Mit dem ersten Bild beginnt der »Weg des Osiris. deren Bedeutung zufolge ihrer Entsprechungen mit Menschen und Dingen ein Arcanum oder Geheimnis bildete. . Auch ihnen bietet er Trotz. .Buch und ohne ihn ist es unmöglich. Zweiundzwanzig Wandgemälde schmücken sie. verführerische Nacktheit droht seine Sinne zu umstricken.bergen in der reduzierten Quersumme die Eins. Je elf rechts und links: die Hieroglyphen des Tarot. — Ein Hindernis liegt hinter ihm. Er zeigt das Walten Osiris.« P. 87 1 Siehe das vortreffliche Buch von Woldemar v.

So nützlich ihre Tätigkeit immerhin in mancher Hinsicht sein mag. selten nur im okkultistischen Sinn geschult und mit dem nötigen esoterischen Verständnis begabt. Ihre Anschauung. und die Angehörigen einer jeden Gruppe werden zum Tarot eine andere Einstellung haben. nach niederen magischen Kräften Gierende. Die kleinen Arcana scheiden sich in: 1. KERNING. Namentlich das Johannesevangelium spricht deutlich von der Wiedergeburt im Geiste.das Einswerden mit dem göttlichen Wesenskern in uns . Hinsichtlich des »mystischen Pfades« wie über den okkulten Weg ganz allgemein wollen wir noch einmal kurz und klar festhalten: Okkultist ist letztens jeder. das Universelle. denn vieldeutig sind die Symbole. Bevor wir die großen Arcana besprechen. Die zweite. dem Geheimnisvollen Verfallene. Die erste große Gruppe umfaßt die Allerweltsokkultisten: Neugierige. exoterisch betrachtet. Vorstehende Gründe machen es durchaus verständlich. »ist der ganze mystische Weg enthalten und durch sie deutlich bezeichnet. Schwerter 3. Zepter (Stäbe) 2. Der »innere Mensch« profitiert nicht viel davon. zuvor einiges über die kleinen. in sichtbaren und unsichtbaren Meistern ihr Heil zu finden glauben.die Erlangung des kosmischen Bewußtseins. auch jetzt noch in diesem Sinne am »rauhen Stein« arbeiten. die in irgendeiner Organisation. Sie sind die »wahren magischen Waffen« der Mysterien. Die Stäbe symbolisieren. »die menschliche Intelligenz im Kampf mit . Leider sind sie in ihren Ansichten in der Regel zu einseitig orientiert. schreibt er in seinem Buch >Der brennende Busch<. ihr Wissen geht meist über niederen Sensationsokkultismus und herkömmliche parapsychologische Erfahrungen hinaus. oder wie der Mystiker es nennt: Die Wiedergeburt. ja. Immerhin bieten sich ihnen bereits mannigfaltige Wege zu einem mehr oder weniger ernsten Arbeiten am eigenen Ich. Wir können. wie wir von SEBOTTENDORF wissen. ebenfalls noch ziemlich umfangreiche Gruppe umfaßt jene. der Esoterik und des mystischen Pfades. Betrachten wir einmal die seltsamen Bilder.Ahnend erkennen wir. meist sogar gefährlich und verwerflich.oder gar nur Kartenspiel. Uralt ist der mystische Weg. Die Überwindung der Materie . In der dritten Gruppe. obzwar einer ihrer bedeutendsten Meister. »In diesen Arcana«. KARL WEINFURTER sieht in den zweiundzwanzig Arcana Stufen der inneren Erweckung auf dem Wege zur geistigen Wiedergeburt. in Sekten und Bünden den Halt suchen. Seine Symbole werden zu jedem eine andere Sprache sprechen. weiter einzudringen. Verschlüsselt bergen ihn die Lehren der echten Rosenkreuzer und Alchemisten vergangener Jahrhunderte. Dem niederen Okkultismus huldigen auch zahlreiche Forscher auf den verschiedenen Gebieten der Parapsychologie. daß sich nur einem im Geiste Wiedergeborener. Sensationshungrige. stets dem Reifegrad des Auslegers angepaßt. ohne tieferes Bedürfnis zumeist. Pokale (Schalen) 4. Münzen (Pentakel). In unseren Tagen bewahrt noch die Freimaurerei die wichtigsten Schlüssel zu den Mysterien der inneren Erweckung. I. Fruchtlos ihr Tun. haben sie doch den wahren Sinn der Erdenpilgerschaft erkannt. es fehlt doch das Umfassende. was sie freilich nicht wahrhaben will. B. zahlenmäßig die kleinste. jedoch nur für die. er findet sich schon in den Evangelien. einem Erweckten. der letzte Sinn des Tarot voll erschließen kann. die ihn kennen«. und ihre türkischen Brüder. Sie alle arbeiten auf ihre Weise mit an der Erlösung des Erddemiurgen. den freimaurerischen Symbolen neues Leben gegeben hat. dem Irrationalen befaßt. befinden sich die Vertreter der Hohen Magie. der sich mit dem Verborgenen. ja müssen dabei verschiedene Gruppen unterscheiden. Nur kennt sie den Gebrauch nicht mehr. daß der Tarot mehr ist als bloß ein Wahrsage.

LIEBENFELS. so unten. die Becher oder Schalen stellen das Erhaltende. die verborgene Kirche. LANZ v. daß auch die folgenden Tarotbilder ihren Ursprung von weiteren Sternbildern herleiten. das sie mit ihrem Mantel verbirgt. Die großen Arcana: Stationen der Einweihung Die erste Karte des Tarot wird der Magier genannt. Stab-As auf die schöpferische Intelligenz. auch Gaukler oder Zauberer. Wir sehen einen Mann. Im Gegensatz zur ersten. die prima materia«: alle diese Ideenbegriffe liegen nach ELIPHAS LEVI der ersten Tarotkarte zugrunde. Pokal und eine Münze. das »materielle Glückt. der Fruchtbarkeit und der Macht«. die Schwerter deuten auf Arbeit. zugleich aber auch die Dinge. die göttliche Mutter. der seiner Zahlenkabbalah die Tarotbedeutung zugrunde legt.Wie oben. ELIPHAS LEVI beschreibt die Figur auf der Karte als »eine Frau. KARL WEINFURTER. Schwert. des Fortschrittes. die universelle Kraft. die Frau. Schwert-As weist nach ELIPHAS LEVI auf die kämpfende Intelligenz. die »die Tore zu beiden Reichen öffnen sollen. Hohepriesterin. UXKULL spricht von der Karte des Osiris. die alles Geschaffene beherrscht. ordnet der Eins den Willen zu. Kreuze oder Schwerter weisen auf den Magen. Hoffnungen. »Sein und Geist. Vor dem Magier auf einem Tisch liegen Stab. Muttereinheit der Zahlen. wie sie uns überkommen sind von ELIPHAS LEVI. Die Hände des Magiers gebieten im Himmel und auf Erden. andere Autoren. das aktiv schaffende Urprinzip. Gleichzeitig versinnbildlicht diese Haltung den Buchstaben Aleph. die Gnosis. die Münzen. die Mutter«: alle diese Ideenmächte spiegeln sich. Ferner drückt die Bildsymbolik des ersten Kartenblattes die absolute Idee der Gottheit aus. Mensch und Gott. die Münzen symbolisieren das Geschlechtliche. Die zweite Karte ist Ausgang des Isisweges. das Gesetz. nennt sie UXKULL. Um vieles variabler noch wird die Deutung in Verbindung mit anderen Kartensymbolen. UXKULL. Bei UXKULL hält sie in der Rechten zwei Schlüssel. das Heiligtum. Abwegig desgleichen scheint die Annahme. aus der alles hervorgegangen ist.den Schwierigkeiten des Daseins«. Wille. die atmende Brust dar. . Die Stäbe zum Beispiel weisen auf den Kopf und auf die Gedanken. Im folgenden wollen wir uns mit den großen Arcana beschäftigen. Isis. Triebe. mit denen er sich im Leben auseinanderzusetzen hat und die richtig gebraucht werden sollen. deren Zugang im Hintergrund ein Vorhang versinnbildlicht«. die das absolute AKTIVUM symbolisiert. »Das Haus Gottes und der Menschen. mitunter Päpstin. begriffliches Objekt. . Weniger wahrscheinlich dürfte die astral-mythologische Version sein. ERNST HENTGES. aber auch die geistige Zeugung. Außerdem stehen eben genannte Zeichen in Beziehung zum Körperlichen. Des weiteren sieht LEVI in den kleinen Arcana die »Prinzipien der Bewegung. der die Nahrung umgestaltet. wobei wir uns vorwiegend an die Auslegungen halten. der jede gezeugte Kreatur Untertan. WOLDEMAR v. stellt sie das absolute PASSIVUM dar. Pokal-As auf die liebende Intelligenz. in der erhobenen Rechten den Zauberstab. Geschick beinhaltet die Karte des Magiers. WOLDEMAR v. die Zweiheit. die Pokale oder Becher auf Wünsche. Energie. absolutes Aktivum. wie wir wissen. der erste im hebräischen Alphabet. wie ELIPHAS LEVI darlegt. definiert UXKULL. die auf ihren Knien ein Buch hält. in dem zweiten der Tarotsymbole. die Kabbalah. indes die Linke zur Erde weist. LIEBENFELS. Mannigfach ist die Bezeichnung dieser Karte. Münz-As ist Hinweis auf die »Seele der Welt«. die Waffen für den Daseinskampf. auf Hindernisse und Enttäuschung. nicht zu vergessen die Zahlensymbolik von LANZ v. derzufolge das Sternbild des Orion das himmlische Vorbild zur ersten Tarotkarte gewesen sein soll.

die UXKULL bringt. definiert der Kabbalist. auf die »alles durchdringende Lebenskraft«. mitunter einen Pharao dar. Einige sehen in ihr auch die höhere Weiblichkeit. als Zeichen hat sie einen Adler. in dezentem Kleid die Rechte. die wir uns im Leben aneignen müssen. was seinen Anfang genommen hat und versinnbildlicht wird durch die vorhergehende Karte. somit auch der Tarot. Gut und Böse. Autorität und Religion. Das siebente Tarotbild weist auf eine wichtige Etappe des Osirisweges. durch den Geist. Eremit. Das Kartenbild stellt einen Kaiser. Austausch der Kräfte. des Leides. Oder nach UXKULL: Die Liebenden. — Bild eins: Die Gottheit ist für uns unerkennbar. Stoff und Materie treten in Erscheinung. Ein weiß und schwarz gekleideter Schüler knien vor ihrem priesterlichen Initiator. Das absolute NEUTRUM. der Verwirklichung. wie das Bild genannt wird.Durch Bücher erlernbares und durch mündliche Überlieferung zu erwerbendes Wissen verheißt der Weg der Isis. sind. Klugheit. ELIPHAS LEVI kommentiert das Bild wie folgt: »Eine Frau mit Flügeln und Krone hält am Ende des Zepters die Weltkugel. sieht LIEBENFELS im Prinzip der Drei. Gleichgewicht. Die achte Karte kündet Gerechtigkeit. »Herkules am Scheideweg* nennt KARL WEINFURTER dieses Bild. Waage und Schwert in den Händen haltend. in dieser Sonne spannt die Liebe ihren Bogen und droht dem Laster mit dem Pfeil«. Wir erblicken darauf eine Frau mit verbundenen Augen. der exoterischen Form. Kapuziner. die uns ELIPHAS LEVI zeigt. wie vieldeutig Symbole. dargestellt durch Karte sieben: Verwirklichung. schreibt WEINFURTER. Wahrheit. mit dem der eigentliche Weg der Mystik beginnt. stellt einen »auf einen Stab gestützten und .Göttliche Gesetze erzeugen Autorität. Der Mensch hat sich zu entscheiden zwischen dem Pfad zur Rechten und dem zur Linken. Ehe.« Weitere Auslegungen der sechsten Tarotkarte sind: Liebe und Schönheit. der Weg der Tat. seinen Anfang. Tat. die intelligenten Gaben. Erfolg. Mit dieser nimmt der Horusweg. Das fünfte Blatt nennt sich der große Hierophant. der Geist an sich. Die Vier als Symbol der Verstofflichung. Tarotbild sechs: Über einen Jüngling »strahlt die Sonne der Weisheit. zuweilen das höhere Selbst. Woraus wieder ersichtlich wird. Der Mystiker sieht in dem Wagen den menschlichen Körper. in ihr wirkt sich aus. »Die menschliche Seele am Scheideweg. auf Grund derer die Gottheit ihre Pläne verwirklicht. die wir jetzt erst besprechen. Nach ELIPHAS LEVI zeigt das Blatt »einen gekrönten Eroberer« auf einem zweirädrigen Wagen. Ein Jüngling steht unentschieden zwischen zwei Frauen. »Der Mensch zwischen Laster und Tugend«.« Die Kaiserin oder Königin. Triumph. Die Hieroglyphe. — Nur durch das »Vorhandensein gewisser Gesetze« ahnen wir sie (ausgedrückt durch Bild vier). das Bild der Seele und des Lebens. den es durch den Wagenlenker. Die fünfte Karte. Nach LIEBENFELS beinhaltet die Zwei Wissen und Wissenschaft. Tarotkarte neun hat verschiedene Bezeichnungen: Pilger. . Karte drei weist auf Religion in der äußeren. verführerisch nackt die Linke. Sieg. oft der Pharao oder der Papst genannt. ist Ausdruck von Verstand. Verkappter. des weiteren: Vorsicht. durch Karte vier. beziehungsweise Liebende. Die Pferde vor dem Gefährt stellen die Gedanken dar.Zwischen Weisheit und niederer Sinnlichkeit hat der Mensch zu entscheiden. Wesentlich ausführlicher ist die Zeichnung. zu beherrschen gilt. . wird durch die dritte Tarotkarte ausgedrückt. Weisheit. Harmonie und Schönheit (symbolisiert durch Bild fünf). der den Weg angetreten hat*. wie sie das erhaltene Wissen zu verwerten gedenken. Geheimnis. »Diese Karte betrifft das Seelenleben des Menschen. zugleich aber auch Gesetz und Wille. ist ein Hinweis auf die Natur. Aktion. Prüfung und Versuchung. Karte sieben heißt: »Der Wagen« oder »Wagen des Osiris. Ihre Farben verraten. der Hohepriester.

den Sichaufopfernden will man darin erblickt haben. die zwischen Löwenpranken ein Schwert hält«. die Beine gekreuzt. Da sich nun auf dem Bild die Monde in der Nähe der Nabelgegend befinden. der den Mysten leitet. »Einen Augenblick hänge ich«. Es weist auf den Umschwung aller Dinge hin. Nur Unbeständiges umgibt uns. Lange vor Jesus von Nazareth schon. Die Abbildung zeigt uns eine Frau. weiß der Wissende. magische Kräfte hat er dadurch entwickelt (Bild elf). betont WEINFURTER nachdrücklich.eine Lampe vor sich hertragenden Weisen« dar. die Sonne unter dem Nabel. Darüber eine »Sphynx im Gleichgewicht. die Füße. Aus Büchern wurde Wissen gesammelt (Bild zwei). daß der mystische Zustand. Selbstverleugnung. und Typhon. wo andere den Kopf haben. Viel hat man an diesem Tarotbild herumgedeutet. der sich von den Füßen her zum geistigen Leben entwickelt. Eben erwähnter Stab muß. Nach UXKULL die vierte Etappe des Isisweges.« GUSTAV MEYRINK bringt am Schluß seines berühmten Romans »Der Golem« seinen Helden Athanasius Pernath in die gleiche mysteriöse Lage. die Wahrheit hat der Neophyt erkannt (Bild acht). lautet die versteckte Warnung. Beherrschung der Triebnatur. »die friedlich und ohne Anstrengung den Rachen eines wilden Löwen schließt«. Bild zwölf — der Gehenkte — die am meisten diskutierte und wohl rätselvollste Hieroglyphe. das nun unter der Herrschaft des magisch Wollenden steht. Mut. fährt auf dem Rad hinauf.. spirituelle Macht. In den Rockschößen des Gehenkten befinden sich zwei Mondsicheln. Der Löwe ist hier Sinnbild des niederen. welcher Maler oder . Für den Mystiker ist es kein gewöhnlicher Einsiedler. der durch Leiden zur Reife führt. der an einem Fuß mit den auf den Rücken gebundenen Händen derart aufgehängt ist. »Kopf abwärts. Ein Markstein auf dem Horoswege. Für ihn ist das Tarotsymbol des Gehenkten der »Schlüssel zu den von (dem esoterischen Freimaurer) KERNING neuerdings enthüllten mystischen Übungen. die unser Tun überwachen. Nichts ist von Dauer. »daß der Weg des Kreuzes der einzige Weg aller Völker sei«. sieben Astknorren zeigen. zwischen Himmel und Erde«. der Böse. Selbstvertrauen. Verwirktes Karma drängt zur Auslösung. der hier durch die Wüste wandert. mündlicher Unterricht wurde empfangen (Bild fünf). Es ist der Mensch. Überwindung der Leidenschaften. Hermanubis. Opfer. der Einweiher. daß sein Körper ein mit der Spitze nach unten gerichtetes Dreieck und seine Beine ein Kreuz über dem Dreieck bilden. der in den Füßen zu denken versteht. und der Kopf von der Sonne beschienen wird. die leider meist auf neueren Karten fehlen.auf der Gaumenwurzel. zuweilen auch das »kosmogonische Rad des Ezichiel«. magisches Können. WEINFURTER jedoch ist anderer Ansicht. Sie versinnbildlicht die hohen geistigen Kräfte. ELIPHAS LEVI beschreibt sie folgendermaßen: »Ein Mensch. Nach indischer Anschauung liegt der Mond . war dieser Weg sowie das Symbol des Kreuzes bekannt. erreicht worden ist. triebverhafteten Ichs.Chakras. ein Hinweis auf die sieben Haupt. sinkt abwärts zur Tiefe. der gute Gott. beziehungsweise Schicksalsoder Glücksrad.wie WEINFURTER ausführt . die beim Aufstieg der Schlangenkraft maßgebend beteiligt sind und von dieser der Reihe nach geweckt werden. der geheime mystische Führer.. richtig gebracht. daß es nicht gleichgültig sein kann. Strafe. Bild zehn der Tarotsymbolik wird genannt das »Rad des Lebens. Wechselvoll ist das Glück. die geflügelte Schlange. Die gekreuzten Beine besagen. wodurch sie viel von ihrem esoterischen Wert einbüßen. Nicht umsonst wird das zehnte Arkanum das Schicksalsrad genannt. die bereits seit uralten Zeiten (in geheimen Kreisen) bekannt waren«.« Was auf eine ganz bestimmte Phase der mystischen Erweckung hinweist. Die elfte Tarotkarte der großen Arcana symbolisiert laut verschiedener Experten: Kraft. »Der so hängende Mensch hat dort. den man als »Umstellung der Lichter« zu bezeichnen pflegt. Es ist der Verkappte. Jetzt dürfte es wohl klar sein. so heißt es dort.

der Tod. die Umpolung der Kräfte. Das fünfzehnte Blatt des »Buches Thot«. Trennung. als »ein einsamer. ohne das geringste seines geistigen Inhaltes einzubüßen. HARTLESS setzte die Tyrrune mit dem Gehenkten gleich. der Teufel. die die Wahrheit verdrehen. Dornenvoll ist der Weg. Hängend »am windkalten Baum« erkennt ODIN urplötzlich die Macht der Runen. der auf einem Feld hinschreitet und gekrönte Häupter mäht. die Macht der Himmlischen darstellend. Karte dreizehn: Der Sensenmann. denn nur so konnte er sich am besten »suchend hernieder neigen«. das nur durch Selbstüberwindung bezwungen werden kann. Der Name »Mäßigkeit« für dieses Blatt. die Ungerechtigkeit.Zeichner sich an die Rekonstruktion der Tarotsymbole wagt. Umwandlung. LIEBENFELS: »Regeneration durch Zucht und Einschränkung. wie es wiederholt geschieht.« Auf dem UxKULLschen Bild knien vor diesem Wesen zwei Jünger. »das die Vollendung des Großen Werkes darstellt«. ohne dabei einen Tropfen zu verschütten. Die fünfzehnte Tarotkarte ist eine wichtige Station des Horusweges. die zu bestehen sind. Der Mensch. Dieser Vorgang symbolisiert die Wiederverkörperung. Der Gehenkte. mit den geistigen Gewalten. WEINFURTER spricht hier vom »mystischen Tod. Bei UXKULL steht ein Mädchen. die Arbeit am eigenen Wesen. mit all seinen pantheistischen Attributen. Interessant ist die Bildsymbolik dieses Kartenblattes bei ELIPHAS LEVI: »Der Teufel. ist eine wenig glückliche Bezeichnung. dürfte sicherlich bereits den Verfassern der altnordischen Edda irgendwie bekannt gewesen sein. birgt die Lüge. für esoterische Zwecke nicht. Antrieb. Transformation. halbtierische Ungeheuer« sitzt. Gleichzeitig ist sie Hinweis auf den Übergang von einem Daseinsplan zum anderen. die Versuchungen. das Unabwendbare. Ebenso ist für EUPHAS LEVI der zwölfte Tarottrumpf eine hochbedeutsame Glyphe. geht wohl aus seinen Worten deutlich hervor. auf dem das »halbmenschliche. Die Vierzehn bedeutet nach LANZ v. Hier finden wir Hinweise auf einen ähnlichen Einweihungsvorgang.« Weiter ersieht man nach HENTGES aus ihr: Entschlußfähigkeit. Karte vierzehn zeigt einen Engel. »die das Lebenselixier bilden». nur nach »langjähriger Praxis der Mystik gefunden werden«. mißverstandener Pilger (ausgedrückt durch Bild neun) gerät in die verzweifelndsten Lagen (Bild zwölf) und hat mit Lügen und Ungerechtigkeiten zu kämpfen. LIEBENFELS bringt die Zahl fünfzehn in Beziehung mit Magie. Mit Ketten sind sie an den schwarzen Kubus gefesselt. den Stolz. Der französische Kabbalist sieht darin ein hohes alchemistisches Symbol. Auflösung beinhaltet diese Hieroglyphe. den Horus den Strebenden . Gleichzeitig stellt sie das Prinzip der Erlösung dar. Daß der Kopf abwärts gehangen. Denken wir nur an ODINS Runenlied. wie WEINFURTER versichert. Umsturz der Verhältnisse. Der letzte Sinn der zwölften Tarotkarte der großen Arcana kann. Zum Kartenschlagen mag es zur Not reichen. Das ewige Selbst wechselt die irdischen Formen. Echte Alchemie und wahre Mystik entsprechen sich immer. aber auch die Gefahr des Sturzes durch Schwarze Magie. der aus einer Schale in eine andere die beiden Essenzen schüttet. Falsches lehren und die Seele an sich fesseln« (Bild fünfzehn: der Teufel). am »Meer der Unendlichkeit« und gießt den Inhalt des einen Gefäßes in das andere. auch das Fatum. »Wiederverkörperung« drückt den geheimen Sinn entschieden besser aus. Bei KARL WEINFURTER weist sie auf eine weitere Stufe der Entwicklung inneren Reifens: auf das »Hinabsteigen zur Hölle im >Feuer des göttlichen Zornes<«. der Bock von Mendes oder der Baphomet des Tempels. Mystisch gewertet ist der vierzehnte Tarottrumpf ein Symbol des Umgießens des Heiligen Geistes in die Seele. über den der Prager Mystiker noch manches Interessante zu sagen weiß.

Außerdem weist das Mondsymbol auf die unterbewußten Strebungen hin. Das neunzehnte Tarotbild. »Ein vom Blitz zerschmetterter Turm«. wie ELIPHAS LEVI erläutert. Was besagt. Zwei Menschen. Tarotbild sechzehn: Der Blitz. Bei UXKULL sehen wir einen Reiter auf weißem Roß über eine blühende sonnenbeschienene Ebene jagen. und nunmehr »dem vollen Leben zum Sieg verhilft«.»bei der Feuertaufe nähert sich der äußere Mensch bereits seiner Gottheit«. Hoffnung. Vereinigung*. >Der strahlende Stern ewiger Jugend« sagt ELIPHAS LEVI. Auf den meisten Tarotkarten sieht man überdies unter dem Mond zwei Türme emporragen. Das Ego hat den irdischen Plan überwunden und geht ein in höhere Daseinssphären. Im achtzehnten Tarotbild glaubt WEINFURTER verschlüsselt die Bluttaufe zu finden. der vom Blitz getroffen entzwei birst und in Flammen aufgeht. sind von der Höhe in die Tiefe der Ruine gestürzt . Andere wiederum ersehen hieraus die Abtragung des Karmas.. Wahrheit aus. denn .« WALDEMAR v. die uns auf dem Osirisweg als Schöpfer.nennt W. Der Reiter ist Sinnbild jener unaussprechlichen Kraft. Leidenschaft. UXKULL »Volles Leben*. Aus Lüge und Ungerechtigkeit kann nur Zerstörung entstehen. Der Zahlenkabbalist setzt die Achtzehn mit Enttäuschung. der den Blitz der Zerstörung sendet«. Für ihn enthält es weitere Hinweise auf Zustände der inneren Entwicklung. daß der Rhythmus der Inkarnationen beendet ist.. UXKULL nennt dieses Blatt »Hoffnung. Wir erblicken darauf unter anderem sieben Sterne über einem Mädchen. »Ruine«. Anarchie spricht aus diesem Hierogramm. wie alle anderen aus dem vorhergehenden. »wahrscheinlich der von Babel. die jedoch geheimgehalten werden. als »Beherrscher des Lebens und des Todes. ein Mann und ein Weib. auch »Sonne des Osiris. sonst wird zumeist diese Karte als »Sterne* bezeichnet. Aus dem Wassertümpel kriecht ein Krebs. Unfall und Katastrophen legt ihr LIEBENFELS zur Last. Der Krebs deutet die Rückentwicklung an. zweifellos Nimrod und sein falscher Prophet oder sein Diener. UXKULL legt diesem Arkanum die Bedeutungen »Haus Gottes«. die sich in einer »befestigten Umzäunung die Hand« reichen. Karte siebzehn mit ihrer Bildsymbolik spricht Zukunftsfreudigkeit. Rückschläge. »Erlösung und Neugeburt« leitet WEINFURTER von dem sechzehnten Tarotblatt ab. falsche Freunde und Fehlschläge in Beziehung. im allgemeinen die »Sonne-* genannt -letzte Etappe des Osirisweges . Gesetzgeber.wie WEINFURTER versichert . die sich vereinigen. Wörtlich führt er aus: »Du siehst einen Turm.weist. allgemeiner Ruin schreiben ihr andere Tarotausdeuter zu. Dies Bild entsteht. davor einen Hund und einen Wolf. Mit Lügen und Ungerechtigkeit kann man nicht aufbauen. Aufstieg. Auch weist es auf ein ungewöhnliches . Die mystische Bedeutung des neunzehnten Tarotgeheimnisses ist die Feuertaufe. die den Mond anheulen. oder zwei sich umarmende Knaben: Sinnbilder des »äußeren und inneren Menschen«.« Die Sechzehn ist eine fatale Zahl. sondern nur zerstören. Betrug. Bei ELIPHAS LEVI zeigt die Karte zwei Kinder in strahlendem Sonnenschein. Glaube. denn es zeigt den Mond. das aus zwei Krügen Wasser in den Fluß gießt. den Rückschritt in der Menschheitsevolution durch Vorherrschen der niederen Triebkräfte. Erhalter und verwirklicher entgegentrat. gefolgt von Niedergang. von dem Bluttropfen zur Erde fallen. WEINFURTER sieht in der siebzehnten Tarotkarte den mystischen Zustand der Wassertaufe symbolisiert. Vom obersten Stock stürzt aus dem Fenster sein gekrönter Erbauer mit ausgebreiteten Armen zur Erde. Die Krone fällt von seinem Haupt. In der exoterischen Auswirkung bedeutet Bild neunzehn nach ERNST HENTGES Glück und Freude sowie Erfolg in materieller Hinsicht. Daher wohl befindet sich auf den meisten Bildern des neunzehnten Tarottrumpfes ein Menschenpaar. v. »Zerstörung« zugrunde. Chaos.

ihn zu vertreiben oder sich zu verteidigen«. Sie stellt den »Narren* dar. ohne daß er daran denkt. Gewöhnlich wird dieses Tarotblatt »die Welt«. Der irrende Geist hat sich zur göttlichen Klarheit durchgerungen und ist eins geworden mit seinem Urgrund. THERION. dem Narren. WEINFURTER erblickt in dem einundzwanzigsten Hierogramm »den mystischen Adepten. Zahlenmystisch vollkommen richtig gesehen. Es weist auf Protektionen aller Art. beziehungsweise »Frau Welt« genannt. der den Tarot vorzugsweise zu dem sephirothischen Lebensbaum in Beziehung bringt. und dies mit folgender Begründung: »Durch die Bilder des Thot ist alles gezeigt worden. wäre Narrheit. die kabbalistische Krone. Der »Weg des Horus« ist damit abgeschlossen. wie dies beispielsweise ELIPHAS LEVI tut. . wechselt in den verschiedenen Tarotsystemen ihren Platz. Darüber hinaus noch etwas zu suchen. seine Kleider sind in Unordnung und lassen unbedeckt. setzt die Null an den Anfang aller Tarotbilder. die letzte Karte der großen Arcana. der den höchsten Sieg errungen hat«. ist umgeben von den vier geheimnisvollen Tieren mit Stier-. Des weiteren findet sich die Bezeichnung: »Gott alles« oder >Gott Alles in Allem«. »Im neuen Körper ersteht der Mensch nach dem mystischen Tod«. Für den Zahlenforscher JÖRG LANZ v. beißt ihn. Weshalb nun aber die Bezeichnung Narr? Darauf gibt der Mystiker KARL WEINFURTER die einleuchtende Antwort: Der Narr ist der Mensch vor Antritt des mystischen Pfades! Daher läßt auch genannter Autor den Tarot mit der Null. Skorpion und Wassermann. so der Mystiker.Lebensschicksal. Schon seine Numerierung »einundzwanzig« beziehungsweise »null« fordert zum Widerspruch heraus.und Menschenhaupt. »denn aus der Null ist alles hervorgegangen«. Der Exoteriker schließt aus der zwanzigsten Karte auf wechselndes Glück sowie berufliche Änderungen. Für ihn bedeutet sie »Erreichen und Erfolg«. UXKULL stellt den Narren an den Schluß der zweiundzwanzig Bilder. vollauf befriedigen kann sie nicht. dem Narren die Einundzwanzig zuzuordnen. Bei ELIPHAS LEVI lesen wir: »Ein Genius bläst in die Trompete und die Toten verlassen die Gräber. Eine Frauengestalt. LIEBENFELS ist die Einundzwanzig ebenfalls eine Glückszahl. Es wird hier gewissermaßen die karmische Bilanz gezogen. Die zweiundzwanzigste. Sinnbilder der vier Weltecken. demzufolge die Karte treffender eigentlich der Makrokosmos heißen müßte. Gleichzeitig sind sie Abbild hoher kosmischer Wesenheiten.wie LEVI definiert . die Weisheit.« Mag diese Ansicht wohl in mancher Hinsicht einleuchten.« Hier ist die Schlußphase des Isisweges. Die Tarothieroglyphe auf dem Kartenblatt bezieht sich auf die höchste der Sephiroths. Darum hat das letzte Bild den Namen Null und die Überschrift: >Der Narr<. Die zwanzigste Tarothieroglyphe trägt den Namen »Gericht oder »Unsterblichkeit* und bezieht sich auf die Auferstehung von den Toten. Noch weniger ersichtlich ist der Grund. beginnen. . was sie verbergen müßten.dem Zufall Nachlaufenden.Außer den zweiundzwanzig Bildern gibt es nichts. der ihn verfolgt. Löwen-. Der mit der Gottheit sich vereint wissende Myste hat die Unsterblichkeit erlangt. »Erweckung und Wiedergeburt* legt auch der Ariosoph LIEBENFELS der Zwanzig zugrunde. Adler. der zweifellos voll seiner Albernheiten und Laster ist. der kardinalen Zeichen des Zodiaks: Stier. beziehungsweise »Alles in Allem«. Die einundzwanzigste Karte (bei ELIPHAS LEVI die zweiundzwanzigste) heißt der »Mikrokosmos. »einen . auf Kether. und ein Tiger. Löwe.

. In die letzten Geheimnisse des »Buches Thot« führt nur jahrelanges Beschäftigen mit dieser wohl schwersten aller esoterischen Disziplinen. Freimaurer und andere befassen . Maßgebend ist der Reifezustand. wir haben auf seine mantische Verwendung hingewiesen sowie auf seine traurige Entartung. Der Tarot in seinem Verfall ist ein erschütterndes Menschheitsdokument. Alchemisten. der erreichte Grad der Verinnerlichung. dessen sich der Spielteufel bedient. dem Tarok.wurde aufgezeigt.Wir haben das »Buch des Hermes« kennengelernt als geheimen Einweihungsritus.mit der sich verschiedentlich mancherlei Systeme. . Das innere Wort muß sprechen. Das Grundsätzliche über die Bedeutung des Tarots . Viel mußte unausgesprochen bleiben.bis zur Schnapsspelunke! Ein Sakrileg ohnegleichen.Vom Einweihungstempel . Intellektuelles Verstehen allein tut es hier nicht.

Pferde: Gedanken. der den Körper beherrscht (Wagen: Körper. Zain Achte Karte: Gerechtigkeit — Gleichgewicht — Wahrheit Gesetz — Ordnung — Urteilskraft Gegensätzlichkeit Das Seelenleben des Mystikers. Vau Siebte Karte: Der Wagen — der Wagen des Osiris Der Geist. Daleth Fünfte Karte: Der Hierophant — der Hohepriester — der Papst Der geistige Mensch Religion — transzendentes Wissen Idee — Inspiration Autorität — Verstand Korrespondiert mit: Geburah. Thet Zehnte Karte: Das Schicksalsrad — Glücksrad — Rad des Lebens Schicksal — Wirken des Karmas — Starkes Auswirken von Karma Wechsel des Glückes Ehrgeiziges Streben Korrespondiert mit: Malkuth.Wille Energie — Konzentration Korrespondiert mit: Chesed. Beth Dritte Karte: Die Herrscherin — die Königin — die Kaiserin Das absolute NEUTRUM – der Geist Das höhere Selbst Die höhere Weiblichkeit Macht und Wissen Aktion — die Tat — Beobachtungsgabe Die Ehe Korrespondiert mit: Binah. Jod Elfte Karte: Magische Kräfte Spirituelle Macht Die Beherrschung des niederen Ich (symbolisiert durch den Löwen) Kraft — Mut — Selbstvertrauen Überwinden der Leidenschaften Tatkräftiges Bezwingen auftretender Schwierigkeiten Korrespondiert mit: Caph Zwölfte Karte: Der Gehenkte Prüfung — Opfer — Sühne — Selbstverleugnung — der sich selbst Opfernde Machtlosigkeit Korrespondiert mit: Lamed Dreizehnte Karte: Der Tod — der Sensenmann Transformation — Umwandlung — Erneuerung Der mystische Tod Trennung — Ende Verhängnis Das Weib Korrespondiert mit: Mem Vierzehnte Karte: Wiederverkörperung — Unsterblichkeit Symbol des Umgießens des Heiligen Geistes in die Seele Regenerierung durch Zucht und Einschränkung Arbeit an sich selber — Umpolung der Kräfte Antrieb — Entschlußfähigkeit Umsturz der Verhältnisse Mäßigkeit Korrespondiert mit: Noun Fünfzehnte Karte: Der Schwarzmagier Der Teufel — Baphomet — der Bock von Mendes Prinzip der Erlösung und der magischen Höherentwicklung Magie Blinde Leidenschaft — Haß — Lüge — Ungerechtigkeit — Willkür — Stolz — Unordnung Das Unabwendbare — Fatum — Fatalität — Selbstüberwindung Das Hinabsteigen zur Hölle im »Feuer des göttlichen Zornes« Korrespondiert mit: Samech . Triebe) Weiße und Schwarze Magie Der Weg ins Ungewisse Der Strom des Weltlebens Triumph — Sieg — Erfolg — Verwirklichung Korrespondiert mit: Nezach. Gimmel Vierte Karte: Der Herrscher — der Pharao — der Kaiser Das Ego Der Stoff — die Verwirklichung Gesetz . He Sechste Karte: Die Liebenden — der Liebende — Liebespaar — Liebe — Zuneigung — Schönheit Die menschliche Seele am Scheideweg — Herkules am Scheideweg Himmlische und irdische Liebe Versuchung und Prüfung Das Gute und das Böse Das Weib Kampf gegen Lebens-Widerstände Korrespondiert mit: Tiphereth.Isis Intuition Die äußere Form der Religion Das Wissen — die Wissenschaft Korrespondiert mit: Chodimah.Osiris Wille — Initiative — Geschick — Waffen für den Lebenskampf Korrespondiert mit: Keiner. Chet Neunte Karte: Der Pilger — Der Eremit — der Kapuziner — der Verkappte — der Weise — der Einweiher — der geheime mystische Führer Der auf sich selbst Gestellte Weisheit — Klugheit — Geheimnis Enthaltsamkeit — Einsamkeit Korrespondiert mit: Jesod.Übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Tarotentsprechungen Erste Karte: Der Magier — der Gaukler — der Zauberer Das absolute AKTIVUM . der den Weg angetreten hat Kraft durch Liebe Recht durch Gewalt Korrespondiert mit: Hod. Aleph Zweite Karte: Die Hohepriesterin — die Priesterin — die Päpstin Das absolute PASSIVUM .

Selbsttäuschung. von dem Bluttropfen herabfallen Die mystische Bluttaufe Unterbewußtes Abtragung des Karmas Materialismus — Sinnestäuschung — Betrug — falsche Freunde — Enttäuschung — Fehlschläge Korrespondiert mit: Tsade Neunzehnte Karte: Die Sonne — Sonne des Osiris Allumfassendes Licht Geistiges Leben — volles Leben — ewiges Wort Zwei Knaben. aber auch weltliche Würden. die sich umarmen: der äußere und der innere Mensch Die mystische Feuertaufe Liebespaar Erleuchtetes Genie Ungewöhnliches Lebensschicksal Glück in materieller Hinsicht Freunde Korrespondiert mit: Coph Zwanzigste Karte: Ewiges Leben — Unsterblichkeit Erwachen — Wiedergeburt Hohe Inspiration — Gabe der Prophetie Karmische Bilanz — das Gericht Auferstehung von den Toten Der Mensch im neuen Körper nach dem mystischen Tod Berufliche Veränderungen — Wechsel des Glücks Korrespondiert mit: Resch Einundzwanzigste Karte: Gott alles — Alles in Allem Mikrokosmos Das der Seele enthüllte Mysterium Der mystische Adept. der den höchsten Sieg errungen hat Welt Frau Welt Erfolg — Erreichen Protektion mannigfacher Art Korrespondiert mit: Schin Karte null: Der Narr — »Ein dem Zufall nachlaufender Mann« — der Mensch — der Tor Den äußeren Zufällen unterworfen sein Der Mensch vor Antritt des mystischen Weges Mißerfolge. Ehren und Erfolge Korrespondiert mit: Thau . Fehlgriffe. gefolgt von Niedergang — Rückschläge Vermessenheit Das Haus Gottes — die Pyramide Erlösung und Neugeburt — bestimmter mystischer Zustand Materielle Bande Korrespondiert mit: Hain Siebzehnte Karte: Sterne — »der strahlende Stern ewiger Jugend« Hoffnung — Zukunftsfreudigkeit Vereinigung Ideale — Wahrheit — Glaube Weltseele — Metaphysik Reinheit des höheren Wissens Weissagung Schmetterling auf einer Blume — die Sonne und die sieben Planeten Erlösung Die mystische Wassertaufe Korrespondiert mit: Phe Achtzehnte Karte: Chaos — Leidenschaft — blinde Leidenschaft Der Mond Mond.Sechzehnte Karte: Der Blitz Ruin — Katastrophe — Zerstörung – Unfall Aufstieg.

darfst. kein »Es-ist-nicht. Das vormals scheinbar mechanisch-automatisch ablaufende Weltgetriebe hat sich gewandelt zum geisterfüllten Metakosmos. an dem wir Anteil haben als Wesenheiten unvergänglicher Natur.sollst. behindern nunmehr des Forschers klar wägenden Blick. noch sonstige Parolen. du.niemals.und. entstammend einem außersinnlichen Weltkontinuum. in die Welt gesetzt von evolutionsfeindlichen Dunkelmächten. Weiter geht die »Alchemie des Ichs«. . weiter die Ergründung der Transzendenz.nicht«.Wege.nicht. die wir zu verknüpfen miteinander uns bestreben. Geglättet ist der rauhe Stein und eingefügt in den geistigen Tempelbau der dem Licht entgegen Schreitenden.sein«. Kein »Du.AUSKLANG Zwar immer noch am Anfang des magischen wie mystischen Erkundungspfades .kann. weiter die Arbeit am Großen Werk. Magier und Mystiker — hat sich unsere Weltsicht dennoch um ein Gewaltiges geweitet. denn unermeßlich ist der Werkplatz des WELTENBAUMEISTERS. zu einen Medium.

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