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Leseaufzeichnung  „Hilfsmittel“ für Interpretation

Äußere Handlung Seite Innere Handlung- Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Erkenntnisse Seite
I.1 „wir“ 9km hinter front 13-16 „Latrinen-Idylle“, kein Scham mehr, genießen Ruhe, Rauchen, Essen...spielen 17-18
viele Tote  viel Essen, Tabak... Skat
↓ 70 Tote  80 Lebende (Ironie des Schicksals) ↨ erste Gedanken über Tot / Glück
- Rückblick: Klassenleiter Kantorek für Krieg Erzählerkommentar über Irrglauben der Erwachsenen
 „eiserne Jugend“  melden sich freiwillig + des 1. Klassenkameraden (Brehm)  Alleinsein
- Besuch im Lazarett (wegen Kemmerich)
I. 2 Kasernenhofleben neu 28-27 -Fühlen sich vom früheren Leben abgeschnitten – „nicht eingewurzelt, vom 25-27
Krieg weggeschwemmt“ – Bsp. : Kemmerichs Stiefel
-Gefühle/Empfinden hat sich geändert – sind verroht- 10 Wochen Militär
entscheidender als 10 Jahre schule ► richtige Soldaten geworden
Drill: Austreibung des Guten willens  - Aufgeben ihrer Persönlichkeit (wie Zirkuspferde)
Harte Ausbildung bei Himmelstoß  Kriegt sie nicht klein
↓ Schikane
↓Himmelstoß= wildgewordenes Postpferd  Satire
Gute Vorbereitung auf Kriegseinsatz  „Wir wurden hart, misstrauisch, mitleidlos, rachsüchtig und roh- und das war
29 auch gut so“
„Ich“ beobachtet Phasen des Sterbens  schwerer 31 Paul versucht beistand zu geben  Kameradschaft
Abschied - ↓ Franz Kemmerich stirbt nicht allein
Kemmerich stirbt im Lazarett 34  Hilflosigkeit, Übelkeit, Mitleid, Mitgefühl...

I.3 Quartiernahme kein essen, kalt 36 Kat „besorgt“ Essbares und teilt mit allen ► Kameradschaft
↓ 6. Sinn
2. Kompanie wird aufgefüllt Viel Stress mit Rekruten  keine Erfahrung im Krieg
Erinnerung an Ausbildungszeit  sehnen sich zurück
Himmelstoß an die Front versetzt wird => Rückblende Bäumers in der er sich an die Nacht erinnert, in der sie
Himmelstoß auf dem Nachhauseweg von seiner Stammkneipe verprügelten
I.4 2. Kompanie wird mit einem Lastwagen hinter einem
dürftigen Wald abgesetzt und dringt per Fuß zum
Frontabschnitt durch
Überraschungsangriff, u.a. mit Gasgranaten - einzige
Deckung ist ein Jägerfriedhof
- nach dem Angriff finden sie den Rekruten der vorher
Kanonenfieber hatte mit einer zerfetzten Hüfte wieder
I.5 sie unterhalten sich darüber was sie machen würden, wenn
kein Krieg mehr wäre
- während der Diskussion stößt Himmelstoß zu ihnen
- im Gespräch mit Himmelstoß, der nicht recht weiß was er
sagen soll, geben ihm Tjaden und Kropp einige freche => Himmelstoß heult, stürmt davon und droht ihnen an vors Kriegsgericht zu
Antworten, da sie wissen, dass ihnen Himmelstoß nichts kommen
mehr anhaben kann, und sie missachten seine Befehle die
er ihnen als ihr Vorgesetzter gibt -Fazit von Bäumer und Müller: von den 20 Mann in ihrer ehemaligen Klasse
wären sie maximal noch 12 ( 7 tot, 4 verwundet, einer in der Irrenanstalt)
- am Abend folgt ein Verhör in der Schreibstube von Leutnant Bertinck
über die Vorfälle mit Himmelstoß => Tjaden erhält 3 Tage, Kropp
einen Tag Mittelarrest
- Katczinsky und Bäumer fangen 2 Gänse in einem Gänsestall
- sie verzehren die Gänse gemeinsam, heben auch für Kropp und Tjaden
noch etwas auf

I.6 - wegen einer bevorstehenden Großoffensive der


Alliierten muss die 2. Kompanie 2 Tage eher zur
Front
- die Patronen- und Handgranatenvorräte werden
reichlicher
eines Nachts folgt dann der erwartete schwere Angriff  da sie neben ¼ Edamer Käse auch noch Schnaps bekommen, haben die
Soldaten ein mulmiges Gefühl
- einige Rekruten bekommen Unterstandsangst, wollen aus
dem Unterstand hinaus
- Gegenstoß der Deutschen nachdem die Einschläge  nehmen Konserven der Gegner mit, da eigene Vorräte knapp sind
aufgehört haben
- ein gegnerischer Angriff wird durch die deutsche
Artillerie zerfetzt
- Angriffe wechseln ständig mit Gegenangriffen ab => viele Opfer, vor allem Rekruten, die noch keine Erfahrung im Stellungskrieg
haben
- Himmelstoß und Bäumer unter einem Unterstand   Paul beschimpft Himmelstoß
Himmelstoß tut schwerverletzt nach Streifschuss  nach Aufforderung d. Leutnants: Anschluss  überholt sogar Leutnant
- Haie Westhus stirbt => nächster Freund Bäumers tot
- die 2. Kompanie hat schwere Verluste hinnehmen müssen (von 150 auf 32
Mann geschrumpft)
I.7 - auf Angebot von Himmelstoß vertragen sie sich wieder Aufzählung seiner gefallenen Freunde und Klassenkameraden
mit ihm
- blicken auf ein Plakat vor dem ehemaligen Fronttheater - für Kropp und Bäumer ist sie ein Wunder, sie haben vergessen das es so
auf dem ein Mädchen mit Sommerkleid abgebildet ist etwas gibt
- Vergleich des Mädchens mit dem Frieden
- lernen beim Schwimmen in einem Kanal 3 verbringen die Nacht mit den Frauen im Haus
französische Frauen kennen von ihnen
- sie machen Tjaden betrunken
- Bäumer erfährt das er 17 Tage Heimaturlaub bekommt - er fragt sich, wer nach dieser Zeit noch alles leben wird
- muss danach nicht gleich zur Front, sondern erst zu einem
6- wöchigem Kursus ins Heidelager

- als ihm zu Hause seine Schwester die Türe aufmacht, bekommt Bäumer einen
Heulkrampf
- Bäumers Mutter ist krank (wahrscheinlich Krebs) - seine Mutter fragt ihn, ganz anders als sein Vater, fast nichts über den Krieg
und Bäumer ist sehr froh darüber
- auf der Straße trifft Bäumer seinen Deutschlehrer, der ihn der Direktor weiß alles besser, er sagt das sich die Soldaten beeilen sollen dass
zu einem Stammtisch „mitschleppt“ bald Frieden wird
- Bäumer findet sich nicht mehr in seinem Zimmer zurecht, kann sich nicht
mehr integrieren
- Bäumer erfährt von Mittelstaedt, dass ihr ehemaliger - Mittelstaedt rächt sich an Kantorek, indem er ihn auf dem Kasernenhof mit
Lehrer Kantorek als Landsturmmann eingezogen worden allerlei undankbaren Aufgaben düpiert und Kantorek nachmacht
ist - Bäumer freut sich sehr darüber und kann nicht begreifen, dass er vor so
einem Mann einmal Angst gehabt hat
- Bäumer muss zu Kemmerichs Mutter gehen und die - Bäumer verschweigt wie qualvoll Kemmerich starb  erspart Leid
Nachricht vom Tod ihres Sohnes überbringen
- der Abschied von Zuhause fällt ihm sehr schwer
- Bäumer bereut es trotzdem nach Hause gekommen zu sein

I.8 - Bäumer ist nun bei seinem 6- wöchigem Kursus im als Rekrut unter Himmelstoß ausgebildet
Heidelager
- bemitleidet russische Kriegsgefangene im Lager  weniger essen als
sie selbst  viele Tote
↓ Russen sind Kameradschaftlicher als Deutsche
- Bäumer bekommt am letzten Sonntag seines Kursus
Besuch von seinem Vater und seiner Schwester Erna
- erfährt das seine Mutter in der 3. Klasse im Krankenhaus
liegt und operiert werden muss
I.9 -muss einige Tage auf die 2. Kompanie warten hat von starken Verlusten gehört, doch seine Freunde sind alle noch da  erst
Sorge dann Erleichterung
Gerüche: 2. Kompanie nach Russland
Kaiser zu Besuch um Eiserne Kreuze zu verteilen  alle sind stolz
- Bäumer enttäuscht, stellte sich Kaiser größer, mächtiger und mit
donnernderen Stimme vor
- Diskussion über Entstehung und Sinn des Krieges
-Gerücht war falsch  Rückkehr an die Front
- Paul meldet sich freiwillig zu einer Patrouille - nach Granateneinschlag: heftiger Angstanfall  verlaufen
- die Patrouille wird ausgeschickt um festzustellen, wie
weit die feindliche Stellung noch besetzt ist
- Feuerangriff der Franzosen
- ein Trupp Soldaten geht über Bäumers Trichter, sie
entdecken ihn nicht
- danach beginnen die Deutschen zu feuern
- Soldat springt in seinen Trichter  tötet ihn  Buchdrucker Gérard Duval getötet  Gewissensbisse, verspricht seine Frau
zu benachrichtigen und ihr anonym Geld zu schicken
- Bäumer bekommt Todesangst, seine Vorsätze von vorhin sind ihm völlig
egal, Lebensgier steigt in ihm auf
- in Dunkelheit: Bäumer kriecht aus Trichter - nächster morgen: fragt er sich, was er zu dem Franzosen im Trichter für
- später findet Bäumer Katczinsky und Kropp, die seine Unsinn gefaselt hat
Leiche schon suchten
I.10 - sie müssen mit 8 Mann ein Dorf bewachen, welches nach  eig. Relativ angenehmes Leben in diesem Dorf sind Glücklich/Erleichtert
zu starkem Beschuss geräumt wurde
- sie finden sehr gute Nahrung, z.B. 2 Ferkel und bereiten
ein Festessen vor => fast 14 Tage verbringen sie so nur mit
Essen, Trinken und Bummeln
- nachdem Landsleute die Ortschaft verlassen haben
und an den Deutschen vorbei sind, Angriff der
Franzosen
- Kropp und Bäumer werden unter Beschuss der Franzosen Kropp und Bäumer: von einem Leiterwagen voller Verwundeter aufgenommen
verletzt, doch sie können sich in einen kleinen Unterstand und in ein Feldlazarett gebracht
retten
- Kropp fragt sich was er hat und kündigt an, sich im Falle  Suizid gefährdet?
einer Amputation umzubringen „Ich will nicht als Krüppel durch die Welt laufen “
Nacht im Lazarett unerträglich  kein Schlaf
 7 Tote in diesem Saal in einer Nacht
- nachdem sie im Feldlazarett lagen werden Kropp und - als Kropp eines Tages Fieber hat und an der nächsten Station ausgeladen
Bäumer nun in einen Zug, der sie in Richtung Heimat werden soll, täuscht Bäumer mit einem Trick auch vor das er Fieber hat, mit
bringt, verfrachtet dem Ziel das die beiden zusammen bleiben => an der nächsten Station werden
beide ausgeladen => will Kropp nicht alleine lassen => Kameradschaft
kommen beiden in katholisches Krankenhaus  gutes Essen und gute Pflege
 beide im gleichem Zimmer
- wegen der Morgenandacht der Schwestern wachen die => Bäumer wirft eine Flasche => die Schwestern machen die Tür zu und es ist
Soldaten auf Ruhe
- Bäumer erzählt, wer die acht Mann auf ihrem Zimmer sind und welche
Verletzungen sie haben
- sie erfahren von Josef Hamacher was das Sterbezimmer „...es ist ein Zimmer wo die Sterbenden hinkommen um den Transport in die
ist Totenhalle zu erleichtern, außerdem müssen die Anderen denjenigen dann
nicht sterben sehen...“
- später wird Bäumer operiert, denn seine Knochen
wachsen nicht zusammen
Hamacher behauptet, dass der Chefarzt beim Operieren nur  Operation = Verschlechterung
Experimentiert  die beiden werden trotzdem operiert
- da es Albert sehr schlecht geht, wird ihm das Bein amputiert
 er kündigt Selbstmord an
Bäumer bekommt Heimaturlaub  Abschied von Kropp fällt ihm schwer  guter Freund will ihn nicht
alleine lassen (Sorge) könnte ja vll. In Zwischenzeit sterben
Kameradschaft

I.11 - im Winter kommt Bäumer wieder an der Front an - Soldaten zählen Wochen des Krieges nicht mehrschon zu lange Krieg

Paul erzählt in Rückblende was geschehen ist - Detering versuchte nach Deutschland zu fliehen  kam vors Kriegsgericht
 haben seitdem nichts mehr von ihm gehört
- Berger bekam Frontkoller und wollte einen verletzten Meldehund erschießen
=> dabei bekommt Berger einen schweren Beckenschuss
Müller auch tot ihm wurde aus nächster Nähe eine Leuchtkugel in den Magen geschossen =>
nächster ehemaliger Klassenkamerad und Freund Bäumers tot
↓ vermachte ihm seine Stiefel von Kemmerich
Kompanieführer Bertinck und Leer kamen um starben durch Granatsplitter, der zuerst Bertinck traf und danach noch die
Kraft besaß, Leer die Hüfte aufzureißen => er verblutet => wieder ist ein
ehemaliger Klassenkamerad und Freund Bäumers tot
Sommer 1918: schwerster und blutigster Krieg auch Friedensgerüchte kursierten => die Soldaten wurden ungeduldig und
kriegsmüde
Kat fiel beim Essenholen Schienbein zerschmettert  Bäumer verband ihn und trug
ihm zum Verbandsplatz Kat wurde vom Splitter am Kopf getroffen als
Bäumer bei der Verbandsstation ankam, war Kat schon längst tot => Bäumers
bester Freund ist tot
I.12 ► die ursprünglich 7 Mann aus seiner ehemaligen Klasse sind tot, auch von
den alten Leuten sind nicht mehr viele da
► an der Front herrscht große Hoffnung auf Waffenstillstand und Frieden
- stellt Thesen über das Leben nach dem Krieg auf => er ist absolut
erwartungslos  weis nicht mehr so recht was er mit seinem Leben anfangen
soll
- Bäumer fiel im Oktober 1918 an einem Tag der ruhig und „ er war vornübergesunken und lag wie schlafend in der Erde; sein Gesicht
still an der Front war machte so einen gefassten Eindruck, als wäre er fast damit zufrieden gewesen“