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Zur Ehre Gottes leben

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Um zu erkennen, was die Kleidung für eine Bedeu-
tung hat, müssen wir zu dem Ursprung zurückgehen.
Vor dem Fall. Vor dem Sündenfall waren Adam und
Eva unbekleidet. Sie waren unschuldig und obwohl
sie beide nackt waren, schämten sie sich nicht.
Nach dem Fall. Nachdem die Sünde in ihr Leben
gekommen war, folgte das Erkennen ihrer Nacktheit.
Als sie sich selbst erkannten, schämten sie sich und ban-
den sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.
Die ursprüngliche Bedeutung der Kleidung war also
die Bedeckung. Kleidung soll die Nacktheit zudecken.
Die Schurze aus Feigenblättern waren von kurzer Le-
bensdauer und zerfielen, sobald sie ausgetrocknet wa-
ren. Deshalb machte Gott für Adam und Eva Kleider
aus festerem Material. Er nahm Pelzröcke und beklei-
dete sie. Seine Absicht war es, den Körper zu bedecken.
Wir sollten Neubekehrten sagen, dass der Zweck der
Kleidung nicht die Zurschaustellung, sondern die Be-
deckung des Körpers ist. Jedes Kleidungsstück, das nicht
dafür gedacht ist, wird fraglich. Kein anderer Zweck als
die Bedeckung des Körpers sollte verfolgt werden.

Die Notwendigkeit des Blutes
In Judäa trugen die Hebräer Sandalen ohne Socken.
Folglich blieben nur die Füße, die Hände und der Kopf

unbedeckt. Der restliche Körper war durch die Klei-
dung verhüllt. Wer die Bibel studiert wird wissen, dass
am Tage der Reinigung das Blut des Opfertieres auf
den Daumen der rechten Hand, auf die Zehe des rech-
ten Fußes und auf das rechte Ohrläppchen getan wurde
(vgl. . Mose ). Diese drei unbedeckten Stellen des
Körpers bestrichen die Menschen mit Blut, denn der
Rest der Person war ja von Kleidern verhüllt. Es ge-
hört sich für einen Gläubigen, dass er ordentlich ge-
kleidet ist. Die heutige Fehlentwicklung besteht nun
darin, dass man mehr und mehr in die Unkultur zu-
rückfällt und unzulänglich bekleidet ist. Kleidung, die
nicht den Körper bedecken soll, verletzt den Schöp-
fungsgedanken Gottes. Die geistliche Bedeutung des
Blutes ist die Verneinung der Zurschaustellung und
Entblößung. Als der Mensch sündigte, musste er von
Gott bekleidet werden. Auch heute ist diese Beklei-
dung eine absolute Notwendigkeit. Jede Kleidung, die
bewusst den Körper zur Geltung bringen will, muss
als »weltlich« bezeichnet werden. Geistlich gesprochen
möchte ich als Sünder ganz zugedeckt sein. Keine Stelle
an mir soll offen daliegen. Wenn mich Jesus mit sei-
nem Blut nicht völlig zudeckt, kann ich als Christ vor
Gott nicht bestehen. Durch die Erlösung durch sein
Blut sind die Sünden zugedeckt. Im Bild gesprochen
muss das, was nicht von den Kleidern bedeckt ist, mit
dem Blut des Opfertieres bedeckt sein, so dass nichts
mehr unbekleidet ist.

Der zweite Fall
Als Adam und Eva sündigten, sahen sie, dass sie nackt
waren. Jahre später trat Noah aus der Arche. Er

pflanzte einen Weinberg und wurde betrunken. Die
Folge davon war, dass er sich seiner Kleider entledigte
und nackt dastand. Adam, der erste Mensch erkannte
seine Nacktheit, nachdem er die Frucht von Baum der
Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatte. Noah
entkleidete sich nach dem Genuss des Weines. Der
Fall Adams bewirkte, dass er, der keine Kleider brauch-
te, nun Pelzröcke bekam und der Fall Noahs hatte zur
Folge, dass der Bekleidete seine Kleider auszog.

Der Altar
Nach dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten gab
Gott dem Volk das Gesetz am Berg Sinai. Er befahl
den Israeliten einen Altar zu bauen, der so niedrig sein
sollte, dass man keine Stufen benötigte. Warum? »Du
sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar steigen,
damit deine Blöße vor ihm nicht aufgedeckt werde«
( . Mose , ). Gott lässt keine Enthüllung zu. Au-
ßer den Händen, der Füße und des Kopfes, die ja vom
Blut zugedeckt sind, sollen die Kleider den Körper
bedecken. Der moderne Trend in der Bekleidungsin-
dustrie widerspricht eindeutig dem Willen Gottes.

Die Kleidung der Priester
Die Kleider der Priester waren feine leinene Beinklei-
der, die von den Lenden bis an die Hüften die Blöße
bedeckten ( . Mose , ). Die Bibel vertritt eindeu-
tig die Auffassung, dass der Mensch nicht unbekleidet
auftreten soll.

Sinnbildliche Bedeutungen
Die Bibel gebraucht das Wort »Bekleiden« um das

Verhältnis Gottes zu uns auszudrücken und um uns
die Erlösung durch seinen Sohn klarzumachen. Wir
sind mit Gottes Heil »angetan«, sind mit Christus »be-
kleidet«. Wir haben den neuen Menschen »angezo-
gen«. Unser ganzes Wesen ist überkleidet. Als Gläubi-
ge können wir uns beim Anlegen unserer Kleider die
Parallele vor Augen halten: »Ich war ehemals nackt,
ohne jegliche Bekleidung, unfähig Gottes Licht und
Gericht zu entfliehen, aber heute bin ich angetan mit
seiner Erlösung und habe den neuen Menschen ange-
zogen.« Junge im Glauben können diese Gedanken-
verbindung herstellen, um sich eine geistliche Wahr-
heit zu vergegenwärtigen. Wie gut ist es doch, dass
uns das Blut Jesu ganz zudeckt.

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