Hallo liebe Freunde, liebe Fahrschüler

Es ist an der Zeit, Euch über unsere Hilfsaktion in der Vorweihnachtszeit in meinem Dorf in Rumänien, wie alles gelaufen ist, zu erzählen. Die Weihnachtszeit und das Jahr 2010 sind zu Ende gegangen für viele Menschen in meinem Dorf mit tränengefüllte Augen von Dankbarkeit , Freude und Hoffnung. Ich möchte Euch Allen danken, die es möglich gemacht haben, so vielen Menschen zu helfen, so vielen Menschen eine Hoffnung zu geben. Ja wir haben es geschafft durch unsere Aktion auch viele andere aus dem Dorf dazu zu bringen, denjenigen zu helfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Die Begeisterung war überwältigend. Wir haben es hier in Köln geschafft, eine Menge Sachen zu sammeln z.B. Geld und Süßigkeiten. Am 1.12.2010 bin ich mit fast 500 kg und rund 450 Euro nach Rumänien gereist. Herr Rempe , der ein Busunternehmen besitzt ,hat mich samt Sachen zu Hause abgeholt . Am nächsten Tag nach 26 Stunden und 1900 Km sind wir zu Hause bei meiner Mutter in Rumänien angekommen. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Ihm bedanken für die nette Fahrt und für seine Hilfe. Am Donnerstag, den 2.12. haben wir dann angefangen die gebrachten Sachen zu sortieren .Im Vereinshaus waren noch andere sehr schöne Kindersachen von zwei weiteren Familien aus Deutschland gespendet worden. Am Freitag und Samstag haben wir , die Frauen aus unserem Verein und unser Pfarrer, die Sachen in das Bürgerhaus , caminul cultural wie wir es nennen, zu bringen und zu sortieren . Wir haben unermüdlich in den zwei Tagen , Weihnachtsgestecke gemacht , den Saal dekoriert und für die Tüten eingekauft und alles auf den Tischen arrangiert . In einem der kleineren Saale haben wir für alle Besucher Kaffee und Kuchen vorbereitet und für eine gemütliche Atmosphäre gesorgt. Gleichzeitig wurde bei meiner Mutter zu Hause fleißig Süßigkeiten und Obst für die 170 Kinder, 50 Älteren Menschen aus dem Dorf und für die 90 Bewohner des Altenheims eingetütet . Meine Eltern und Nachbarn haben mit Begeisterung eingetütet, auch dann als ich am Freitagabend sagte, alles müsste neu eingetütet werden , denn entweder hatten wir nicht genug für alle oder es kamen neue Sachen dazu. Dann am Sonntag war es so weit der St. Nikolaus Markt war eröffnet. Nach der Heiligen Messe , kamen die Menschen rein , manche haben sich unseren Markt angeschaut und haben sich bei uns bedankt und haben zusätzliches Geld gespendet. Die meisten aber sind da geblieben .Während der Kirchenchor uns sehr schöne Weihnachtslieder sang, haben wir innerhalb von zwei Stunden alles verkauft. Wir alle waren begeistert, wir, die alles organisiert haben sowie die Dorfbewohner. So etwas war noch nie da gewesen. Ca. 18 millionen lei haben wir eingenommen, das sind ca. 450 Euro. Super!! Ich wollte Euch auch Danke sagen als die Videokamera lief dennoch die Tränen überwältigten mich und ich konnte nichts mehr sagen. Am Montag , am Hl. Nikolaus haben 170 Kinder in der Kirche die Tüten bekommen und danach haben wir das Altenheim besucht .Die Bewohner waren in drei Gebäuden verteilt. Der Kirchenchor war auch dabei und hat die Weihnachtslieder mit Tränen in den Augen gesungen und so haben wir auch die gebrachte Tüten verteilt . Wir haben alle Zusammen geweint . Die Freude und die

Überraschung von den Leuten, als der Pfarrer sagte, dass die Spenden aus Köln sind , waren sehr groß. Am Dienstag fand noch einmal ein Treffen statt. 22 Tüten mit Kinderkleidung haben wir an arme kinderreiche Familien verteilt, die ins Bürgerhaus gekommen sind. Die älteren Menschen aus dem Dorf waren auch zum Kaffee, Kuchen und zum Weihnachtslieder singen eingeladen. Danach haben wir die Lebensmitteltüten verteilt. Diese haben mich gebeten euch zu danken. Sie wollten es kaum glauben, dass wir sogar , von so weit her, an sie gedacht haben und sie werden für uns alle und unseren Familien für unsere Gesundheit beten. Außerdem haben wir noch für eine Frau mit 3 kleinen Kindern Feuerholz besorgt, die bei minus Graden ohne Heizung im Haus gelebt haben. Ich habe die Frau besucht unglaublich. Ein netter Herr aus dem Dorf versprach uns ihr noch Feuerholz vorbeizubringen. Für eine andere sehr arme Familie, die seit Jahren kein Strom im Haus hat, kauften wir 10 Liter Diesel für eine Lampe , damit sie Abends das Zimmer beleuchten können . Sie hatten kein Geld dafür und standen Abends im Dunkel manchmal nur beim Kerzenlicht. Ca. 10 Euro haben wir Ihnen später auch gegeben für Lebensmittel für Weihnachten. Am darauf folgenden Freitag hatten wir noch Geld übrig. Ca. 80 Euro und andere Sachen haben wir noch in das Altersheim gebracht. Für Ca. 80 Euro haben wir noch Lebensmittel gekauft, damit der Pfarrer vor Weihnachten diese verteilen kann, wo es noch nötig ist. Das Kinderheim wurde von dem Pfarrer auch besucht. Es wurden von den Frauen im Dorf 250 Kohlrouladen gemacht und mit anderen Lebensmitteln dahin gebracht. Am Weihnachtstag wurden noch mehr Tüten verteilt. Auch andere Menschen h aben gespendet, die von unserer Aktion beeindruckt waren. Dieses Jahr Weihnachten war in unserem Dorf sehr viel Freude und Dankbarkeit. Es wurden viele Gebete gesprochen. Auch für uns. Was soll ich noch sagen ?! Danke Euch allen. Wir haben es geschafft, so viele Menschen kurz vor Weihnachten glücklich zu machen. Mit Liebe Vicky

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