Das Thema der Hausarbeit lautet

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Die Website der StUB als Digitale Bibliothek

Autor: Ort/Datum: Seminar: Seminarleitung:

Markus Nagel IuD04 bb Bern 2.03.2005 Bibliothekswissenschaft an der HTW Chur Prof. Dr. Robert Barth

Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung.........................................................................................................................................3 1.1. Die Arbeit – ein Überblick........................................................................................................3 1.2. Begriff.......................................................................................................................................3 1.3. Schwerpunkt.............................................................................................................................4 1.4. Methode und Quellen................................................................................................................4 1.5. Entwicklung der Digitalen Bibliotheken..................................................................................5 1.5.1. DigiBib - Projekts Digitale Öffentliche Bibliothek Nordrhein-Westfalen (NRW)...........6 1.5.2. Vascoda – das Fachportal..................................................................................................6 2. Digitale Bibliothek Stadt- und Universitätsbibliothek Bern............................................................7 2.1. Beurteilungskriterien................................................................................................................7 2.2. Struktur und Design..................................................................................................................7 2.2.1. Seitenstruktur....................................................................................................................7 2.2.2. Skrolling............................................................................................................................8 2.2.3. Ladegeschwindigkeit........................................................................................................8 2.2.4. Navigation.........................................................................................................................8 2.2.5. Arten von Links.................................................................................................................8 2.2.6. Text/Typographie/Lesbarkeit............................................................................................9 2.2.7. Suche.................................................................................................................................9 2.3. Technik....................................................................................................................................10 2.3.1. Scriptsprache...................................................................................................................10 2.3.2. Server..............................................................................................................................10 2.3.3. Datenbank........................................................................................................................11 2.3.4. Betreuungskonzept..........................................................................................................11 2.4. Inhalte.....................................................................................................................................11 2.4.1. Fachinformationen..........................................................................................................11 2.4.2. Serviceinformationen......................................................................................................12 2.4.3. Kulturinformationen........................................................................................................13 3. Ausblick StUB-Website..................................................................................................................13 3.1. Kernfunktionen Digitaler Bibliotheken..................................................................................13 3.2. Änderungsvorschläge..............................................................................................................15 3.2.1. Navigation.......................................................................................................................15 3.2.2. Workflow.........................................................................................................................15 3.2.3. Personalisierung..............................................................................................................16 3.2.4. Vereinheitlichung............................................................................................................16 3.3. Teure Software contra Open Source.......................................................................................16 3.4. Literatur..................................................................................................................................18 3.4.1. Gedruckte Literatur.........................................................................................................18 3.4.2. Internetlinks....................................................................................................................18

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1.Einleitung 1.1.Die Arbeit – ein Überblick Zuerst wird der Begriff der Digitalen Bibliothek geklärt und auf wichtige Definitionen eingegangen. Danach wird die Entwicklungsgeschichte der Bibliothek hin zur Digitalen Bibliothek beleuchtet. Zwei innovative und zukunftsträchtige Digitale Bibliotheken werden vorgestellt: DigiBib und Vascoda, beides Bibliotheksverbünde aus Deutschland. Im Hauptteil dieser Darstellung soll das Onlineangebot der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (StUB) stehen, welches über die Website http://www.stub.unibe.ch greifbar ist. Schwerpunkt der Untersuchung ist das Webangebot der StUB. Neben Prüfung der Usability soll vor allem der Frage nach der technischen Umsetzung Raum gegeben werden und auch das inhaltliche Angebot analysiert werden. Eine Website ist nie fertig. Sobald ein Web-Konzept umgesetzt ist, muss man sich als verantwortliche Person Gedanken machen, wie aktuelle Anforderungen in Gestalt und Inhalt der Website einbezogen werden. Deshalb sollen zum Abschluss Änderungsvorschläge für die StUB-Website gemacht werden. 1.2.Begriff Spricht man vom Internetauftritt einer Bibliothek, so fallen recht schnell die drei Begriffe, die eigentlich synonym gebraucht werden: Digitale Bibliothek, elektronische Bibliothek und virtuelle Bibliothek. Die Begriffe der elektronischen Bibliothek und der virtuellen Bibliothek werden für die vorliegende Darstellung nicht verwendet. Das hat verschiedene Gründe: Erstens ging die Aufgabenstellung vom Untersuchungsobjekt der Digitalen Bibliothek aus: „Digitale Bibliothek: Analyse von Beispielen aus der Schweiz. Konzeption, Inhalt, Nutzung, Zielpublikum.“ Zweitens hatte der Begriff elektronische Bibliothek seine Zeit in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, als die OPACs aufkamen. Der Begriff der elektronischen Bibliothek wird heute eindeutig am seltensten benutzt, wenn er auch nicht „ausgestorben“ ist. Der Begriff virtuelle Bibliothek wird, wie man aus den Literaturangaben zur Arbeit ersehen kann, noch relativ häufig gebraucht, wird aber für die vorliegende Arbeit nicht verwendet, da er, im Gegensatz zur Digitalen Bibliothek, kein technischer Begriff ist und der Funktionalität der dargestellten Bibliotheksart eher weniger entspricht. Gegen eine Entscheidung in der Begriffsbestimmung zwischen virtueller und Digitaler Bibliothek wendet sich eine Minderheit innerhalb der Forschung.1 Da Digitale Bibliothek darüber hinaus heute am häufigsten verwendet wird, und die angelsächsische Forschung eigentlich als führend in der Bibliothekstechnologie nur den Begriff der Digitalen Bibliothek kennt, wird er als Begriff in der vorliegenden Untersuchung verwendet.2
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Der Begriff der Digitalen Bibliothek wird als Unterrubrik zum Begriff der virtuellen Bibliothek begriffen. Eine Gegenposition, wonach die digitale Bibliothek sich aus der realen und der virtuellen zusammensetzt, gibt es auch: Weisenmüller, Heidrun; Das Konzept der Virtuellen Bibliothek im deutschen Bibliothekswesen der 1990er Jahre. Köln 2000. S. 17f. „Electronic Library: „The term Digital Library is now normaly preferred“. In International Encyclopedia 2003 – renommiertes fachliches Nachschlagewerk. Auf eine ausführlichere Herausarbeitung des Begriffs der Digitalen Bibliothek muss aufgrund des kleinen Umfangs der Arbeit verzichtet werden. Weiterführende Literatur zum Begriff findet sich bei „Rösch, Hermann; Weisbrod, Dirk; Linklisten, Subject, Gateways, Virtuelle Fachbereichsbibliotheken, Bibliotheks- und Wissenschaftsportale. Typologischer Überblick und Definitionsvorschlag. In: BIT online 7 (2004) Nr. 3 S. 177ff.

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Der Begriff Digitale Bibliothek wurde von Al Gore bekannt gemacht und in Folge völlig synonym mit der virtuellen Bibliothek gebraucht. Weissmüller führt drei Kennzeichen für die Digitale Bibliothek3 an: Erstens liegen viele digitale Dokumente vor. Zweitens ist auf das Angebot einer Digitalen Bibliothek ortsunabhängig über den Webbrowser zuzugreifen. Über eine einheitliche Benutzeroberfläche soll zum Dritten die Benutzung mit einem Mehrwert gegenüber den konventionellen Angeboten der Bibliothek erfolgen.4 1.3.Schwerpunkt Betrachtet werden kann eine Digitale Bibliothek von unterschiedlichen Standpunkten aus. Die Fachzugehörigkeit des Bibliotheksnutzenden entscheidet, was unter dem Begriff verstanden wird. Das Bibliothekspersonal wird in einer Digitalen, respektive elektronischen und virtuellen Bibliothek immer eine herkömmliche aber computerisierte Bibliothek sehen. Für einen Informatiker5 handelt es sich bei einer Digitalen Bibliothek „um eine grosse Datensammlung mit unstrukturierten Daten“[,um] [...] eine spezielle WWW-Applikation.“6 Für eine sozialwissenschaftlich tätige Person ist eine Digitale Bibliothek vor allem eine Community, in der Einzelne oder Gruppen mittels Informationsressourcen oder –systemen miteinander verkehren.7 Zum Untersuchungsobjekt muss einschränkend gesagt werden, dass die Digitale Bibliothek der StUB zweigeteilt ist, in einen OPAC8 des Verbundsystems IDS (Informationsdienst deutsche Schweiz) und in einen zweiten Teil, der Webangebote der StUB anbietet. Der OPAC wurde grundsätzlich für den IDS einheitlich entworfen und ist nicht Teil dieser Untersuchung, sondern es soll nur das Webangebot unter http://www.stub.unibe.ch betrachtet werden. Um Begriffskonfusionen zu verhindern, muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, dass in der Forschung eigentlich der OPAC als Digitale Bibliothek bezeichnet wird und das Webangebot der StUB, wie es hier untersucht wird, als Sammlung von Subject Gateways bezeichnet werden würde. Trotzdem wird im Folgenden immer von der Digitalen Bibliothek die Rede sein. Bei der vorliegenden Aufgabenstellung war das ebenso gemeint. 1.4.Methode und Quellen Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Informationsquellen, die in diese Arbeit einfliessen: Projektberichte von erfolgreich lancierten Digitalen Bibliotheken. Diese sind in der Regel als PDF-Dokument auf der Website der jeweiligen Digitalen Bibliothek herunterzuladen. Daneben gibt es vereinzelt Zeit3

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In Folge wird vom Eigennamen der Digitalen Bibliothek ausgegangen und daher das Wort auch immer gross geschrieben. Weisenmüller; Bibliothek. S. 18ff. Der Einfachheit halber wird die männliche Schreibweise verwendet. Boles, Dietrich; Integration von Konzepten und Technologien des Electronic Commerce in digitalen Bibliotheken. Oldenburg 2002. S. 21. Dito. Online Public Access Catalogue – Elektronische Form des Bibliothekskatalog

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schriftenartikel, die Themen aus dem Spektrum der Digitalen Bibliothek bearbeiten. Wichtigste Quelle für die vorliegende Arbeit war die Website der StUB selbst. Unterstützend dazu, wurde ein Gespräch mit dem Webmaster der StUB geführt. Aus veröffentlichter, sprich gedruckter und verlegter Literatur, welches in der Regel den grössten Teil an referenzierter Literatur ausmacht, wurde auch Information in dieser Arbeit verwertet, jedoch nur sehr spärlich. Es liegt ja in der Natur der Sache, dass solche Veröffentlichungen zu Fragen der Telekommunikation sehr schnell von der Entwicklung überrollt werden und veralten.

1.5.Entwicklung der Digitalen Bibliotheken9
Weisenmüller unterteilt die Zeit der Digitalen Bibliothek in drei Abschnitte: Die Jahre 1991-1993 überschreibt sie mit „Skepsis und erste Annäherung“. Für diesen Entwicklungsschritt steht ein Vortrag von F.G. Kaltwasser, Bibliotheksleiter der Bayrischen Staatsbibliothek, aus dem Jahr 1991. Er trägt den Titel „Das wissenschaftliche Bibliothekswesen im Spannungsfeld von Wiedervereinigung, europäischer Kooperation und neuen Techniken“10. Kaltwasser erwartete unter den Vorzeichen der „Neuen Techniken“ grundlegende Veränderungen des Bibliothekswesen. Bei seinem angedachten Szenario tauchen mit der Vernetzung und der elektronischen Datenübertragung grundlegende Elemente einer Digitalen Bibliothek auf. Kaltwasser ermutigte seine Fachkollegen, sich eingehend mit den neuen technischen Möglichkeiten für das Bibliothekswesen auseinander zu setzen. Einer zweiten Phase, die Weisenmüller in die Jahre 1994-1996 verortet, gibt sie den Titel, „Zwischen Euphorie und Kritik“. Mit grossem Eifer entdeckte man im Bibliothekswesen das Internet, fand es gar „sexy“11 und publizierte über den Zusammenhang von Bibliothekswesen und Internet. Solche Begeisterung rief aber auch die Kritiker auf den Plan. Kritische Fragen, wie „Internet – und kein Ende?“12 wurden gestellt oder man warnte vor dem um sich greifenden „Internet-Enthusiasmus“.13 Die Bibliotheken sahen sich in dieser Phase mit Anfragen von Bibliotheksnutzern nach Recherchemöglichkeiten im Internet konfrontiert. Nachdem sich 1994 an verschiedenen Bibliotheken Internet-Arbeitsgemeinschaften gründeten, dauerte es nur noch eins, zwei Jahre, bis verschiedene Bibliotheken mit ihren OPACs im Internet präsent waren.14 Da Weisenmüller ihre Untersuchung im 2000 schrieb, kann sie nur noch eine dritte Phase ausmachen, zwischen 1997 und 1999. Sie bezeichnete diese Zeit als Zeit der „nüchternen Gelassenheit“. Das Thema des Internets und der Bibliothek blieb in diesen Jahren das wichtigste Thema. Allerdings packte man das Thema pragmatischer und nüchterner an. Man versuchte, beide Themen zu integrieren und begann über die virtuelle Bibliothek zu sprechen.15 Die Zeit, in der wir uns seither befinden, kann man vielleicht den Arbeitstitel „Schisma oder das persönliche Wissensportal“ geben. Der Fortschritt der
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Obwohl die Entwicklungen in der angelsächsichen Welt der in Europa und im speziellen der im deutschsprachigen Europa voraus ist, soll hier nur auf Digitale Bibliotheken im deutschen Sprachraum eingegangen werden. Schon die Entwicklungen im deutschsprachigen Europa sind hinsichtlich der Digitalen Bibliothek nur sehr schwer zu überblicken. Ein Einbeziehen des angelsächischen und frankofonen Entwicklung würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. In: Wissenschaftliche Bibliotheken im vereinten Deutschland / 81. Deutscher Bibliothekartag in Kassel 1991. Frankfurt am Main, 1992. (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie / Sonderheft ; 54). S. 375 - 396. In: Bibliotheksdienst 28, 1994. S. 12. Marloth, H.; Internet – und kein Ende? In: Bibliotheksdienst 28. S. 1958ff. Neubauer, Karl Wilhelm; Binder, Wolfgang; Vom Netz zur virtuellen Bibliothek. Zitiert bei Weisenmüller; Bibliothek S. 34. 1995 machten den Anfang: Hochschulbiblothekszentzrum (HBZ) mit Verbundskatalog Nordrhein-Westfalen, Darmstädter Bibliotheken, UB Hannover und UB Karsruhe. Themen aus dem Jahr 1997 waren: „Weiter auf dem Weg zur virtuellen Bibliothek!“ an der 2. InetBib Tagung in Potsdam, „Bibliotheken – traditionell, aktuell, virtuell“ am 17. Bayrischen Bibliothekstag.

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Informationstechnologien und, damit einhergehend, die Veränderungen im Internet gingen und gehen rasend schnell vorwärts. Es herrscht permanenter Innovationsbedarf in den Bibliotheken, bei gleichzeitiger Mittelkürzung von Seiten der Öffentlichen Hand. Das führte zum einen dazu, dass, so die Klagen, es zu einer Spaltung kam.16 Naturwissenschaften mit ihrem Informationsbedarf werden nicht oder nur noch unzureichend von den Bibliotheken bedient. Die Informationsvermittlung wird hier hauptsächlich von der Informatik sichergestellt und braucht das Dienstleistungsangebot der Bibliotheken nicht mehr. Nur das Informationsangebot für die Geisteswissenschaften wird von den Bibliotheken betreut. Diesem erkannten Mangel bei der Informationsvermittlung von digital vorliegenden Informationsquellen stehen inzwischen eine Vielzahl von innovativen Projekten der Wissensvermittlung gegenüber. Zwei Projekte sollen kurz vorgestellt werden. 1.5.1.DigiBib - Projekts Digitale Öffentliche Bibliothek Nordrhein-Westfalen (NRW) Seit dem 31.12.2002 ist DigiBib unter der Adresse http://www.digibib.net/ online und entwickelte sich zu einer Erfolgsstory. Laut Angaben auf der Website beteiligen sich aktuell, neben den drei Gründungsbibliotheken, 146 Stadtbibliotheken, Öffentliche Bibliotheken und Universitätsbibliotheken hauptsächlich aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Über ein gemeinsames Webinterface kann nach Büchern, Zeitschriften, Artikeln, elektronischen Dokumenten, Regionalbibliographien sowie Büchern und Zeitschriften aus internationalen Katalogen der beteiligten Bibliotheken recherchiert werden. Die angemeldeten Nutzer haben die Möglichkeit, über den Link Historie an vergangene Suchergebnisse zu gelangen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, aus den Suchergebnissen heraus so genannte Merklisten anzulegen. Nach Anmeldung bei einer der beteiligten Bibliotheken, erhält man, wenn gewisse Bedingungen zutreffen, Zugang zu den besonderen lizensierten Quellen der jeweiligen Bibliothek. Nach erfolgreicher Authentifizierung via IPCheck stehen neue Funktionen bereit.17 1.5.2.Vascoda – das Fachportal www.vascoda.de ist nach eigenen Aussagen „ein interdisziplinäres Internetportal für wissenschaftliche Information in Deutschland“18. Die Ausrichtung ist anders als bei DigiBib. Während es sich bei DigiBib um einen riesigen Bibliotheksverbund handelt, welcher eine einheitliche Suche im gesamten Verbund ermöglicht, nach Medienart, Buch, Zeitschrift und elektronisch vorliegenden Dokument (e-Doc) sortiert, ist Vascoda ein Fachportal, welches eine interdisziplinäre Recherche in virtuellen Fachbibliotheken19 ermöglicht. Dabei sollen die virtuellen Fachbibliotheken folgende Kernmodule aufweisen: Ein Webkatalog,
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Kuhlen, Rainer; Ein Schisma der Bibliotheken? Was ist vom 92. Bibliothekarstag (9.-12. April 2002) in Augsburg zu erwarten? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. April 2002. Dieser Artikel provozierte eine grosse Debatte, in dem er den Bibliotheken vorwarf, sich zu stark um die Bestandssicherung gekümmert zu haben und dabei die Beschaffung und den Nachweis als entscheidende Bereiche der Informationsversorgung vernachlässigt zu haben. Das Webinterface erscheint dann im Layout der ausgewählten Bibliothek. Sowohl die Möglichkeit, auf die Historie vergangener Suchanfragen zurückzugreifen, als auch Merklisten (Favouriten) anzulegen, steht dann in der Vollversion zur Verfügung, das heisst, Angaben bei Favoriten werden erstmals möglich und Merkliste sowie Historie bleiben über ein Logout hinaus gespeichert und können bei einem erneuten Login wieder verwendet werden. Soweit nur einige Funktionen aus dem komplexen Funktionskatalog der Digitalen Bibliothek. Unter dem Link „Info“ findet sich unter der Überschrift „DigiBib-Hilfe von A bis Z“ eine Liste der wichtigsten Funktionalitäten. Siehe: www.vascoda.de/de/wir.html (zuletzt besucht 26.01.2005). Zum Begriff der virtuellen Fachbibliothek, siehe: Rösch, Hermann; Virtuelle Fachbibliotheken – in Zukunft Fachportale? Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven. In: Information - Wissenschaft und Praxis. 55. Jahrgang, 2004, Nr. 2. S. 73

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nicht nur eine blosse Linkliste, führt Internetquellen auf, welche nach Qualitätskriterien ausgesucht werden und durch standardisierte Metadaten und Fachthesauri beschrieben sind. Mit einer fachlichen Suchmaschine sollen alle auf der Website erschlossenen Inhalte durchsucht werden. Ein Verweis zu den für das Fachgebiet wichtigen Bibliothekskatalogen gehört ebenfalls zu den Kernmodulen. Eine Meta-Suchmaschine sollte eine integrierte Fachrecherche durchführen können, das heisst, in mehreren Modulen gleichzeitig suchen können. Ein Dokumentenlieferdienst müsste die Dokumente greifbar machen, welche nicht online verfügbar sind. Vascoda will nicht mehr nur Verweise auf den physischen Ort, an dem sich ein Dokument befindet, nicht mehr eine Digitale Bibliothek, sondern eine Sammlung von Subject Gateways20 sein. 2.Digitale Bibliothek Stadt- und Universitätsbibliothek Bern Seit Sommer 2003 ist die zweite Version der StUB-Website unter der URL http://www.stub.unibe.ch online. Sie wurde von der Webdesign-Firma Unic mit Standorten in Bern und Zürich entworfen und wird vom Fachreferenten der StUB mit 80 Stellenprozenten betreut. 2.1.Beurteilungskriterien Die Website soll anhand ihrer Bedienbarkeit untersucht werden. Dazu werden Methoden und Kriterien der Web Usability herangezogen.21 Diese wurden aus den Software-ergonomischen Normen abgeleitet.22 Drei verschiedene Untersuchungsverfahren werden unterschieden: Untersuchungen auf der Basis von Web Styleguides23, Usability Testing24 und Logfile-Analysen25. Für die vorliegende Untersuchung der StUB-Website werden Web Styleguides benutzt. 2.2.Struktur und Design 2.2.1.Seitenstruktur Es gibt zwei Vorlageseiten. Zum Einen die index- oder home-seite und eine Vorlage für Seiten, die mit Inhalt dargestellt werden sollen. Die Vorlagen bestehen aus Tabellen, welche mit Platzhalter und Bilder ausgerichtet wurde und sind mit HTML erstellt. Die Darstellung der Website wurde für die Auflösung 800x600 optimiert, wobei der Inhalt ausgehend von links oben im Browser dargestellt wird. Jeder Browser kann die Website korrekt darstellen. Netscape der Version 4.7 und abwärts, kann kein CSS umsetzen, was aber zu keinem erheblichen Verlust an Surf-Komfort führt. Für das korrekte Interpretieren der Hauptnavigation wird Java
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Dienstleistung im Internet, welche ausschliesslich wissenschaftliche Internetressourcen erschliesst, welche mit anderen Internet-Dienstleistungen gekoppelt werden können und damit eindeutig Portalcharakter haben. Siehe: Rösch; Weisbrod; Linklisten, Subject Gateways. S. 183f. Bartel, Torsten; Die Verbesserung der Usability von WebSites auf der Basis von Web Styleguides, Usability Testing und Logfile-Analysen. Berlin, Stuttgart 2004/52, S. 6ff. Siehe z.B. „internationale Norm ISO 9241“, ebenda; S. 4ff. Das Verfahren ist expertenorientiert, und die Webstyleguides sind Normen, welche sich, aufgrund von empirischen Untersuchungen und Theorien aus der Psychologie, der Infomatik, der Software-Ergonomie und des Grafik-Designs für die Erstellung von Websites herausgebildet haben. In diesem benutzerorientierten Verfahren werden Testpersonen aus der Nutzergruppe der Website ausgewählt, die exemplarische Aufgaben erhalten und diese anhand der Website lösen müssen. Hierbei handelt es sich um ein reaktives Verfahren, weil sich die Testpersonen der Testsituation bewusst sind. Hier handelt es sich um ein nicht reaktives Verfahren, d.h. die tatsächlichen Aktionen werden aufgezeichnet und ausgewertet.

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Script verwendet. Sollte auf Client-Seite dieses aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet sein, funktioniert die Hauptnavigation ebenfalls, es fehlen nur die zusätzlichen Navigationspopupfenster der zweiten Hierarchiestufe. Unter dem Begriff Barrierefreiheit versah man jedes Bild auf der Website mit einem Alt-Tag. Die Website wird nicht mit Frames dargestellt. 2.2.2.Skrolling Die Website ist so konzipiert, dass die Homeseite (http://www.stub.unibe.ch) auch bei der kleinsten heute noch denkbaren Auflösung (800x600 Pixel), ohne zu scrollen, komplett dargestellt wird. Bei längeren Inhaltspassagen ermöglichen Links, als Pfeile gestaltet, den Sprung an den Anfang der Seite. 2.2.3.Ladegeschwindigkeit Die Prüfung wurde mit dem Geschwindigkeits-Analyseprogramm von http://www.websiteoptimization.com durchgeführt. Das Ergebnis wird gesamthaft als zufriedenstellend bezeichnet. Kritisiert wird die Gesamtgrösse der eingebundenen Scripts sowie die Anzahl der verschiedenen Grafikelemente, die für den Aufbau jeder Seite benötigt werden. Bei einer Übertragungsrate von 56K (analoges Modem) dauert der Verbindungsaufbau 14.98 Sekunden. Eine ISDN Verbindung mit 128K braucht 4.59 Sekunden und mit einem Breitbandanschluss von 1.44Mbps wird die Site nach 0.40 Sekunden im Browser geladen. Als Vergleich dazu: Die Website der ETH-Bibliothek braucht je nach Verbindungsbreite, 6.17 Sekunden, 2.03 Sekunden und 0.36 Sekunden für den Aufbau der Site. 2.2.4.Navigation Es gibt eine Hauptnavigation mit den Menüpunkten Recherche, Bibliotheken, Service, Veranstaltungen, dazu eine horizontale Subnavigation, welche die Seiten aufführt, die jeweils auf gleicher Ebene liegen. Die Seitenstruktur weist höchstens fünf Hierarchiestufen auf. Damit die Surfenden nicht den Überblick verlieren und jederzeit wissen, wo sie sich in der Struktur der Website gerade befinden, zeigt ein „Tracking“, welches sich oben rechts unter der Subnavigation befindet, die Unterpunkte, ausgehend vom jeweiligen Hauptmenüpunkt, in dessen Ordnung man sich befindet. Zusätzlich zu Hauptnavigation, Subnavigation und Tracking findet man auf der Website noch Navigationselemente, die eigentlich auf keiner Website fehlen dürfen, weil sie sicherstellen, dass der Benutzer ohne grosse Suchanstrengung wichtige Inhalte der Website finden kann. Das sind bei der StUB-Website graphische Links zu Home-Seite, zur Index-Seite, zum Suchformular und zu einer Sitemap von jeder Seite aus. Ein Link zu einer FAQ-Seite findet sich bei diesen graphischen Links nicht, was aber nötig wäre.26 2.2.5.Arten von Links Es gibt vier verschiedene Arten von Links, drei davon werden in der zentralen CSS-Datei definiert und eine
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Bartel; Usability. S. 23f.

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über das Java Script welches für die Navigation zuständig ist. Auf der Website ergeben sich dadurch drei verschiedene Darstellungen der Links. Die Links im Content werden als unterstrichene Texte in schwarzer Schrift dargestellt, genau wie das Tracking und sind dadurch gut sichtbar. Die Navigation, vertikal links und horizontal oben, präsentiert sich in der Schriftfarbe weiss, vor blauem Hintergrund, was ebenfalls sehr gut lesbar ist. Vor der sonstigen grafisch ansprechenden Gestaltung wirkt das Unterstreichen der Links wie ein Ausflug in die Anfangszeit der Websgestaltung und damit etwas bieder. 2.2.6.Text/Typographie/Lesbarkeit Als Schriftart wird die gängige, serifenlose Fontfamily Verdana, Arial, Helvetica verwendet. Zwischen der Textgrösse für die Navigation und der des Inhaltes wird kaum unterschieden. Die Navigationsschrift ist zu klein und hat auch zu wenig Platz und wirkt deswegen bisweilen unübersichtlich. Das Tracking würde in einer anderen Darstellung einen wichtigen Beitrag zur Übersichtlichkeit innerhalb der Navigation der Site leisten. Direkt unterhalb der horizontalen Navigation wird es aber wahrscheinlich oft übersehen, wäre aber zur Standortbestimmung des Users das entscheidende Hilfsmittel. 2.2.7.Suche Für die Suche wird eine Volltextsuche über Google verwendet. Die Funktionalität der Suche ist sicher ausreichend, jedoch erscheint das Suchergebnis im vorgegebenen Google-Design. Für ein einheitliches Layoutkonzept, bei dem man Corporate Design Grundsätze verwirklichen will, ist ein solches Design aber störend. Und es gilt zu bedenken, dass Google seine Suchroutine nicht offen legt und Werbung auf der Resultatseite nicht zu verhindern ist. Momentan dauert es ungefähr einen Monat, bis Google neue Webinhalte indexiert hat. Während diesem Monat können neue Webinhalte über die Suchmaschine nicht gefunden werden. Neben dem Instrument einer Suchmaschine, welche Inhalte der Website indiziert und suchbar macht, ist zu fragen, wie schnell wichtige Informationen auf der Website, ohne Zuhilfenahme der Suchmaschine, gefunden werden können. Dazu sind alphabetische Indexdarstellungen, eine Sitemap sowie eine gut durchdachte Sitestruktur unerlässlich. Sowohl die alphabetischen Indices, als auch die Sitemap enthalten Links zu allen einzelnen Webseiten und man erhält dadurch einen Eindruck von der Grösse und Komplexität der Website. Die Sitemap sollte eigentlich neben den Verweisen auf alle einzelnen Seiten auch einen Eindruck von der Struktur der Website vermitteln. In der bestehenden Form erfüllt sie diese Funktion aber nur bedingt, denn sie ist zu überladen. Da die Website so viele einzelne Seiten unter ihrem Dach vereint, ist der Navigation anhand der Sitestruktur grosse Bedeutung beizumessen. Grundsätzlich ist wegen der Übersichtlichkeit zu empfehlen, die Hauptnavigation nicht mit zu vielen Menüpunkten zu überfrachten. Auf der StUB-Website gibt es die vier Hauptmenüpunkte Recherche, Bibliotheken, Service und Veranstaltungen. Angesichts der Grösse der Website führt die Beschränkung auf der ersten Hierarchiestufe dazu, dass bereits auf der dritten Stufe, die weiterführenden Navigationslinks nicht mehr in der zu erwartenden Weise aufgeführt werden, da der Platz für die Navigationslinks der zweiten, dritten und vierten Ebene reichlich eng ausgefallen ist. Die Navigationslinks der dritten und vierten Ebene bestehen oft aus vier bis fünf Worten und brauchen daher sehr viel vom sowieso begrenzen Platz.

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2.3.Technik Im folgenden Abschnitt wird die Website unter einem technischen Blickwinkel betrachtet. Es wird dargestellt, aus welchen Programmen, Scriptsprachen und Datenbanken sich die Website zusammensetzt, und es wird ein Blick auf das Betreuungskonzept geworfen. 2.3.1.Scriptsprache Als Scriptsprache werden hauptsächlich HTML und PHP verwendet sowie etwas Perl. Für das HTML wird der Editor Dreamweaver gebraucht. Beim PHP werden vorgefertigte Scripts verwendet, die es zuhauf im Internet gibt, und für den Gebrauch auf der Website angepasst. Mit solchen PHP-Scripts werden die Module Newsletter und Mailformulare realisiert. Sie erscheinen nicht im Layout der StUB-Website. Für das korrekte Darstellen der Website in einem Browser sind zwei verschiedenartige Dateitypen unerlässlich. Es werden zwei Java Scripts benötigt, die für das Funktionieren der Navigation zuständig sind. Diese liegen im Stammverzeichnis auf dem Webserver und werden aus der Datenbank mit den entsprechenden Daten gefüllt, auf die Seitenvorlage eingebunden und durch den Browser interpretiert. Ausserdem braucht es eine zentrale CSS-Datei. Mit dieser, welche das Gesamtaussehen, vor allem hinsichtlich der Darstellung der Schrift, steuert, verhält es sich eigentlich ebenso wie mit der Navigation. Die CSSDatei liegt als Tabelle innerhalb der Datenbank vor, muss also bei Änderungsbedarf nur an einem Ort geändert werden und wird so in die beiden Vorlagen automatisch eingebunden. 2.3.2.Server Beim Webserver handelt es sich um einen Apache 1.3.26, welcher auf einer Linuxplattform Redhat 7.1 läuft mit PHP 4.2.2 und MySQL 3.23.36. Die StUB bietet einigen ausgewählten Institutionen Platz auf ihrem Webserver: Da wäre zum einen die Gosteli-Stiftung, ein Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung. Dafür betreibt die StUB einen virtuellen Server mit der Adresse: http://www.gosteli-foundation.ch Für die Vereinigung der juristischen Bibliotheken der Schweiz wurde ebenfalls ein virtueller Server mit der Adresse: http://www.lawlibraries.ch eingerichtet. Zum dritten wurde für DigiBern, einer Website mit einer Sammlung von Texten zu Geschichte und Kultur von Stadt und Kanton Bern, ein virtueller Server zur Verfügung gestellt. Er hat die Webadresse: http://www.digibern.ch Darüber hinaus erhält die IG WBS, die „Interessengruppe der wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Schweiz“ Platz auf dem Webserver der StUB (http://biblio.unibe.ch/extern/igwbs), sowie die Schweizerische Vereinigung der Musiksammlungen (http://biblio.unibe.ch/ascm), die Arbeitsgruppe Kartenbibliothekarinnen / Kartenbibliothekare der Schweiz (http://biblio.unibe.ch/bbs/maps/index.html), die D-ACH, dieArbeitsgruppe deutscher, österreichischer und schweizerischer Kartographiehistoriker (http://biblio.unibe.ch/dach) und die dazugehörige Zeitschrift CARTOGRAPHICA HELVETICA (http://biblio.un-

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ibe.ch/dach/ch/ch) und die ICA, die Commission on the History of Cartography (http://biblio.unibe.ch/icachc). Der Historische Verein des Kantons Bern erhält mit der Adresse (http://biblio.unibe.ch/extern/hv) ebenfalls Serverplatz auf dem Webserver der StUB. 2.3.3.Datenbank Die Website wird komplett aus einer MySQL-Datenbank gesteuert. MySQL ist eine relationale OpenSource-Datenbank unter der GPL27. Sie wird als die populärste Open-Source Software bezeichnet und läuft optimal in Webservern mit WAMP (Windows-Apache-MySQL-PHP) und, wie Beispiel der StUB mit LAMP (Linux-Apache-MySQL-PHP) Systemen. Die Inhalte der Datenbank sind in verschiedenen Tabellen abgelegt. Änderungen von Aussehen und Inhalt der Website werden direkt in die Datenbank eingegeben. 2.3.4.Betreuungskonzept Wie bereits oben erwähnt, wird die StUB-Website von einem Webmaster mit einem 80%-Pensum betreut. Er arbeitet hauptsächlich mit dem Werkzeug phpMyAdmin an der Datenbank. Zur Planung und Entwicklung der Website gab es auch eine Gruppe innerhalb der StUB, welche dem Webmaster beratend zur Seite stand. Momentan arbeitet der Webmaster an einem PHP-Programm, welches Aktualisierungen ohne phpMyAdmin ermöglichen soll, da es sich gezeigt hat, dass an der Mitbetreuung der Website Interessierte, mit phpMyAdmin nicht zurechtkommen. Dieses neue Programm ist browserbasiert und in der Erprobungsphase. 2.4.Inhalte Die Inhalte der Website lassen sich auf zwei verschiedene Weisen strukturieren. Zum einen lassen sich Fachinformationen von Serviceinformationen unterscheiden, und ausserdem kann man Inhalte danach ob sie von anderen Websites verlinkt oder selbst beigesteuert sind. 2.4.1.Fachinformationen Fachinformationen findet man auf der StUB-Website unter dem Menüpunkt „Recherche“. Neben einem Link zum OPAC werden die Fachinformationen in fünf Rubriken unterteilt: Datenbanken, Zeitschriften und Zeitungen, Fachinformationen, Berner Links und Allgemeine Internet-Links. Für die Datenbankrecherche werden in einem Formular sechs Bereiche angegeben: Fach, Name der Datenbank, Datenbankart, Zugänglichkeit, Fachbereich sowie die Datenbankgruppe, mit der das Suchobjekt möglichst genau beschrieben werden kann. Teilweise werden die Einträge mit dem SFX28 verknüpft, womit in Bezug auf die Zugänglichkeit des Suchobjekts sehr komfortabel recherchiert werden kann.29
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General Public License - Lizenz für freie Software. „SFX ist eine Software der Firma Ex Libris und ermöglicht auf der Basis des Standards OpenURL kontextsensitives Linking in allen Teilen einer elektronischen Sammlung, z.B. elektronischen Zeitschriften, Abstract- und Indexdatenbanken, Online-Bibliothekskatalogen, usw. Welche Datenquelle mit welchen ergänzenden Informationen verknüpft wird, bleibt dabei in der Kontrolle der Bibliothek. Typischerweise kann mit SFX z.B. ein bibliographischer Nachweis aus einer Abstract-Datenbank direkt mit dem Volltext des entsprechenden Artikels in einer elektronischen Zeitschrift, mit dem Bibliothekskatalog oder mit einem Dokumentlieferdienst verknüpft werden; dabei werden die Lizenzberechtigungen (IP-Bereich) berücksichtigt.“ Siehe http://www.zb3.unizh.ch/ids/sfx.htm Da die Berechtigung um Dokumente ansehen zu können, mit den Universitäten ausgehandelt werden, ist SFX mit der IP-Adresse gekoppelt, um sicher zu gehen, dass nur von der Universität aus zugegriffen wird. Um nicht die

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Der Link „Zeitschriften und Zeitungen“ führt zu Listen über die gedruckt vorliegenden Zeitungen, nach den Teilbibliotheken der StUB aufgeteilt, sowie zu Verweisen in den OPAC für Zeitschriften, welche ebenso gedruckt im Besitz der StUB sind. Weiter führt der Link zu zwei Onlinezeitschriften-Datenbanken: Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek ist Service von einem Konsortium vieler Hochschulbibliotheken. In diese Datenbank kann jede der zugehörigen Bibliotheken Einträge zu den Onlinezeitschriften vornehmen, zu denen sie selbst Zugriffsmöglichkeiten ausgehandelt haben oder sowieso besitzen. Dieses Zugriffssystem wird ebenfalls über die IP-Adresse des anfragenden Computers gesteuert. Als Ergebnis der IP-Analyse werden in den jeweiligen Browsern mit einer Ampel gezeigt, ob von der IP-Adresse aus ein Vollzugriff oder ein Teilzugriff erlaubt ist, oder ob gar keine Zugriffsmöglichkeiten bestehen. Der Link zu „Directory of Open Access Journals“ verschafft, entsprechend der Philosophie von Open Access, freien Zugriff zu Onlinezeitschriften, welche aus Protest gegen das Geschäftsgebaren der führenden wissenschaftlichen Verlage gegründet und betrieben werden. Mit der Rubrik “Gedruckte Zeitschriften und Zeitungen in weiteren Bibliotheken“ wird der Zugriff zu verschiedenen Zeitschriftendatenbanken hauptsächlich aus der Schweiz ermöglicht: zum Schweizer Zeitschriftenportal (SZP) zum Zeitschriftengesamtkatalog Schweiz (VZ) sowie zur Deutschen Zeitschriftendatenbank (ZDB) und zur Datenbank ausländischer Tageszeitungen in Schweizer Bibliotheken DAT. Zu jedem Fachgebiet der Berner Universität wurde von den jeweiligen Fachreferenten spezielle Linkverzeichnisse, Subject Gateways, erstellt, die unter Recherche und Fachinformationen anzuwählen sind. Sie sind alle nach dem gleichen Muster aufgebaut, aber unterschiedlich in der Informationsqualität, mit den Rubriken: Aktuell, Fachprofil mit Verweisen zu Sammlung und Bestände, gedruckte Nachschlagewerke und gedruckte Zeitschriften, elektronische Zeitschriften, Datenbanken, Elektronische Nachschlagewerke, Berner Links sowie als Varia den Link „Weitere Informationsquellen im Internet“. Nahezu alle Fachinformationen der StUB-Website sind von anderen Webportalen verlinktes Material. Es gibt aber auch Informationen, die von der StUB aus ins Internet eingespeist werden, zum Teil im Layout der StUB-Website und damit klar als von der StUB ausgehend zu erkennen und Informationen im anderen Design, z.B. die Fachinformationen auf den oben genannten virtuellen Servern der StUB, www.gosteli.ch, www.digibern.ch und www.lawlibraries.chu sowie was unter der Hauptbibliothek als Spezialbestände aufgeführt wird. Erwähnenswert bei diesen Beständen ist besonders die Ryhiner-Kartensammlung http://biblio.unibe.ch/stub/ryhiner. Mit dem Service elektronische Dissertationen der Universität Bern, können Dissertationen über die StUB-Website im Internet veröffentlicht werden. Mit einem Suchformular sind Abstract und Volltext unter der Adresse zu finden: http://www.stub.unibe.ch/index.php?p=1&i=729 2.4.2.Serviceinformationen Die Serviceinformationen sind auf zwei Bereiche aufgeteilt. Ausgehend vom Menüepunkt „Bibliotheken“ findet man die Informationen, die auf die jeweilige Bibliothek bezogen sind, und ausgehend vom Menüepunkt „Service“ lassen sich Informationen aufrufen, die für alle fünf Teilbibliotheken gemeinsam gelten. Die Themen, die in allen Teilbibliotheken einheitlich gelten, sind folgende: Es wird erklärt, wie die „AnmelArbeitsplatzunabhängigkeit bei der Recherche wieder einzubüssen, müssten Zugriffsmöglichkeiten auf eigene arbeitsplatzunabhängige Datenspeicher möglich sein.

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dung als Benutzerin/Benutzer“ vonstatten geht. Über ein Mailformular können die Bibliotheksbenutzer Anschaffungsvorschläge und Mitteilungen machen. Über den Kurierdienst und die Fernleihe erhält man die notwendigen Informationen ebenfalls unter dem Menüpunkt „Service“. Der Menüpunkt „Neuerwerbungen der StUB“ führt direkt zu einer Aufstellung im OPAC. Mit „Stellenangebote der Bibliotheken“ und „Medienmitteilungen“ wird diese Rubrik abgeschlossen. Informationen der einzelnen Bibliotheken sind weiter unterteilt in „Informationen“ und „Service“. Unter Informationen stehen nähere Angaben zu „Aktuelle Informationen zur StUB-Hauptbibliothek“, „Öffnungszeiten“, „Stadtplan/Standorte“, „Spezialbestände“, „Benutzungsreglemente“, „Ausbildungsangebote“, „Gastseiten“, „Intranet HB“. Als Serviceleistungen, die auf die einzelne Teilbibliothek bezogen sind, werden Links zu Erklärungsseiten wichtiger räumlicher Einrichtungen geschaltet. Am Beispiel der Hauptbibliothek an der Münstergasse werden Links zu „Ausleihe/Katalogsaal“, zu „Führungen, Schulungen“, zu „Hauptbibliothek: Neuerwerbungen“, zu „Lesesäle“, zu „Zeitungen und Nachrichtenmagazine“, zu „Computerarbeitsplätze“, dem „Vortragssaal“ und „Besondere Dienstleistungen“ aufgeführt. Unter „Besondere Dienstleistungen“ versteht man Dublettenliste, Schriftentausch und Datenbankabfragen. 2.4.3.Kulturinformationen Die StUB nimmt auch einen Kulturauftrag in der Stadt war. Davon zeugen die Informationen, die über den vierten Hauptmenüpunkt „Veranstaltungen“ erschlossen werden können. Die StUB bietet regelmässige Vorträge an, besonders das Veranstaltungsgefäss „Buch am Mittag“ sei hier zu erwähnen. Daneben veranstaltet sie Ausstellungen. Am 11. März 2005 beginnt die nächste Ausstellung mit dem Thema „Rossica Europeana westliche Russlandbilder“ Unter „Spezielle Anlässe“ wird momentan das Programm zur Museumsnacht am Freitag den, 18. März 2005 präsentiert. 3.Ausblick StUB-Website Im vorliegenden Schlusskapitel soll die StUB-Website als Digitale Bibliothek anhand den von Hermann Rösch aufgestellten Kernfunktionen30 Digitaler Bibliotheken betrachtet werden und Änderungsvorschläge daraus abgeleitet werden. Daran anschliessend sollen noch einige Softwarelösungen betrachtet werden, unter dem Motto „teure Softwarelösungen versus Open Source-Lösungen“. 3.1.Kernfunktionen Digitaler Bibliotheken Für die Anforderungen von Digitalen Bibliotheken sind die drei Kennzeichen, die Weismüller 1999 anführte, nicht mehr ausreichend.31 Rösch unterscheidet neun Kernfunktionen von Digitalen Bibliotheken oder Bibliotheksportalen:
•Zentraler
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Einstieg:

Überschriften zitiert nach: Rösch; Fachbibliotheken. S. 79f. Es liegen viele digitale Dokumente vor. Ortsunabhängiger Zugriff auf das Angebot. Einheitliche Benutzeroberfläche schafft Mehrwert gegenüber den konventionellen Angeboten von Bibliotheken.

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Es ist notwendig, dass es einen zentralen Einstiegspunkt zum Login der Website gibt. Bisher verfügt nur der OPAC über die Möglichkeit, sich über ein Loginformular das Angebot zu personalisieren. Auf jeder Seite ist der Link auf den OPAC und damit auf eine Personalisierung des Angebots, an prominenter Stelle rechts oben angebracht. Eine Personalisierung der StUB-Website ist aber noch nicht möglich.
•Simplizität:

Diese Forderung wird von der Website vollumfänglich erfüllt. Alle gängigen Browser auf Windows-, Linuxund Mac-Plattformen stellen die Webinhalte in brauchbarer Weise dar.
•Leistungsfähige

Suchwerkzeuge

Google ist zwar sehr wohl eine leistungsfähige Suchmaschine. Für die benötigten Dienste einer Digitalen Bibliothek kann sie aber nicht genügen, aus den bereits oben erwähnten Gründen des nicht einsehbaren Retrievalverfahrens sowie der ebenfalls sehr verzögerten Indexierung. Ausserdem bietet Google nicht die Möglichkeit, einzelne Inhalte mit Metainformationen zu belegen, um die Suche nach semantischen Gesichtspunkten durchzuführen.
•Aggregation

grosser Informationsmengen, Strukturierung und Aufbereitung von Informationen

Die Kernfunktionen vier und fünf sind für die Betrachtung der StUB-Website zusammengenommen. Die StUB-Website beinhaltet eine grosse Menge an Informationen. Sie werden logisch strukturiert. Wegen den im Seitenlayout vorgegebenen Anordnung der Navigation wird diese Logik aber manchmal nur erschwert ersichtlich.
•Integration

von Zusatzfunktionalitäten

Für die StUB-Website gelten als Zusatzfunktionalitäten der Newsletter und die verschiedenen Mailformulare. Die wichtigsten sind die Anschaffungsvorschläge und Mitteilungen, sowie die Möglichkeit über den Browser Mails an jeden Mitarbeiter zu verschicken. Bei beiden Funktionen werden Scripts verwendet, die frei im Internet verfügbar sind. Sie sind bis auf die Layoutfrage gut ins Gesamtkonzept eingebunden.
•Personalisierung

Der Trend bei Portalen, auch bei Digitalen Bibliotheken, geht eindeutig in die Richtung der Personalisierung der Angebote und, damit einhergehend, der individuellen Verarbeitung gefundener Informationen. Der OPAC ist personalisierbar, das Webportal nicht. Gerade um die Recherchecomputer der Bibliothek vor Ort besser nutzen zu können, muss es möglich sein, die eigenen Suchergebnisse in personalisierbaren Wissensspeichern abzulegen, um arbeitsplatzunabhängig daran weiterarbeiten zu können. Nur auf diese Weise ist der Vorteil nutzbar, über die StUB-Website an Informationsangebote zu kommen, die an die StUB IP-Adressen gebunden sind. Die folgenden drei Kernfunktionen Kommunikation und Personalisierung, Kommunikation und Kollaboration, Validierung von Informationen lassen sich wegen der fehlenden Personalisierbarkeit nicht realisieren.

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3.2.Änderungsvorschläge Aus dem Gesagten lassen sich vier Änderungsvorschläge ableiten. 3.2.1.Navigation Die Website hat ein sehr ruhiges und dem Thema angemessenen Layout. Ausserdem war es bisher sehr löblich, die Website auf 800 x 600 Pixel zu optimieren. Da aber heutzutage nur noch sehr wenige Computer nur diese Auflösung darstellen können, ist diese Beschränkung nicht mehr notwendig, zumal mit dem begrenzten Platzangebot bei 800 x 600 zu wenig Raum vorhanden ist, um die grosse Informationsmenge angemessen zu präsentieren. Im vorliegenden Beispiel besteht nur die Möglichkeit, die Navigation in einer sehr kleinen Schriftgrösse erscheinen zu lassen. Dadurch wirkt die Website bisweilen sehr überladen. Eine Möglichkeit wäre es, die Website in der Breite den neuen Bildschirmgrössen und den erhöhten Auflösungsmöglichkeiten anzupassen.32 Dazu wäre wahrscheinlich nur eine minimale Layoutveränderung erforderlich. Eine andere Möglichkeit würde darin bestehen, die zweite Hierarchie der Navigation noch zusätzlich auf den links vertikalen Menübalken zu verlegen unter die jeweiligen Hauptmenüpunkte. Das würde auch zur Übersichtlichkeit der Website beitragen, denn der beengte Platz ist ja der, der horizontal für die Navigation zur Verfügung steht. Soll das Layout der bestehenden Website komplett überarbeitet werden, bietet sich für die Präsentation der Navigation eine doppelte Navigation an. Während die eine Navigation die Webinhalte strukturell erschliesst, könnte eine zweite nicht hierarchische Navigation, die Website nach Themen erschliessen. Bei der Themenauswahl müsste man sich auf wenige wichtige Stichwörter begrenzen. Eine weitere Vereinfachung der Navigation besteht in der konsequenten Wahl der Navigationsstichwörter nach der Regel: so kurz und sprechend wie möglich. 3.2.2.Workflow Für die Betreuung der Website ist der Webmaster allein verantwortlich, sowohl was die technischen als auch die inhaltlichen Fragen der Website anbelangt. Für die technischen Belange ist das auch Aufgabe des Webmasters. Für alle nichttechnischen Bereiche der Website, wie z.B. die Struktur und die Präsentation der Website, könnte eine sich regelmässig treffende Redaktion wichtige Impulse geben. Ein wichtiger Teil der Website sind die nach Fächern geordneten Fachinformationen (kleine Subject Gateways). Der Workflow läuft hier so, dass die Fachreferenten, die für die einzelnen Bereiche zuständig sind, in unregelmässigen Abständen den Webmaster über vorzunehmenden Änderungen informieren und dieser führt die Änderung auf der Website aus. Diese Praxis könnte auf zwei verschiedene Weisen optimiert werden: Durch einen Terminplan könnte festgelegt werden, dass jeden Monat ein Update der Fachinformationen vorgenommen wird. Das könnte man auch auf der Website und über einen Newsletter kommunizieren. Dadurch könnte man Studierende auf die
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Heutzutage hat ein kleiner gängiger TFT Flachbildschirm 17 Zoll Durchmesser und mindestens 1280 x 1024 Auflösung.

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Wichtigkeit der Webinhalte der StUB-Website hinweisen und dadurch die Bindekraft der Website erhöhen. Diesen Workflow könnte man auch automatisieren. Mit einem Content-Management-System (CMS) kann man einen Workflow einrichten und es den daran Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Änderungen sehr einfach über ein Browserformular auf der Website einzugeben. Mit einer solchen automatisierten Aktualisierung der Website kann auch das Präsentieren universitätseigener E-Dokumente, wie E-Dissertationen sehr erleichtert werden. Von hier aus könnte man mit dem Einrichten eines Pre-Print Servers beginnen. 3.2.3.Personalisierung Personalisierung der Bibliothekswebsites werden in vielen Digitalen Bibliotheken im deutsch- und englischsprachigen Ausland vorgenommen.33 Gerade im Hinblick auf die immer grösser und unübersichtlicher werdende Informationsmenge, kann ein personalisiertes Webangebot bei Strukturierung und Präsentation der Inhalte wichtige Dienste leisten. Die angemeldete Person kann im zur Verfügung gestellten Mass die Inhaltspräsentation der Website so steuern, wie sie es braucht. Personalisierung mit einer leichten Aktualisierungsmöglichkeit der Website, könnte auch ein Schritt hin zur Zurverfügungstellung von Wissensspeicher für die Studierenden und Nutzer der Bibliothek darstellen. 3.2.4.Vereinheitlichung Die Website wird zwar einheitlich über eine MySQL-Datenbank gesteuert. Darüber hinaus gibt es aber viele Angebote der Website, die nur mit grosser Mühe über das System bearbeitet werden können. Davon zeugen unter anderem die Seiten, die nicht im Layout der StUB erscheinen. Der Aufwand, ein selbst zusammengestelltes Websystem gut zu dokumentieren, ist sehr gross. Ausserdem ist die Kompatibilität des eigenen Systems mit einem anderen oft nicht oder nur sehr schwer herstellbar. Ein CMS der gehobenen Klasse stellt für verschiedenste externe Daten normalerweise eine geeignete Schnittstelle zum eigenen System her. Ausserdem wäre die Dokumentation des System bei Wahl eines CMS sichergestellt. 3.3.Teure Software contra Open Source Das Betreiben der StUB-Website mit einem CMS ist unumgänglich, um notwendige Neuerungen auf der Website umzusetzen. Der CMS-Markt wird heute von CMS-Produzenten beherrscht, die ihre Softwarelösungen zu recht hohen Preisen anbieten. Für den Funktionalitätsumfang, den eine StUB-Website bräuchte, wäre mit einem Anschaffungspreis zwischen CHF 50 000 und 100 000 zu rechnen, ohne Linzenzkosten und wiederkehrende Updatekosten. Neben dem nahezu nicht mehr zu überschauenden Markt der kommerziellen CMS, hat sich ein Markt etabliert, der CMS unter den Regeln der Open Source Lizenz34 veröffentlicht. Wikipedia nennt die folgenden:
z.B. Die Bibliotheken, die der DigiBib angeschlossen sind: http://metis.hbz-nrw.de Die GNU General Public License besagt, dass man zu vier Freiheiten ist man verpflichtet ist: 1. Man darf das Programm für jeden Zweck nutzen 2. Man darf das Programm kostenlos verteilen oder verkaufen. Der Quellcode muss dabei entweder mitverteilt werden oder öffentlich zugänglich sein. 3. Das Programm darf beliebig verändert werden, aber auch hier muss der Quellcode vollständig zugänglich seinen.
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Mambo, MediaWiki, OsCommerce, Plone und Typo3, wobei PHPNuke, Post-Nuke nicht vergessen werden dürfen. Marktleader in dieser Sparte der CMS ist aber eindeutig Typo335. Neben der grossen Verbreitung (mehr als 1000 neue Referenzen wurden allein 2004 gemeldet) des nahezu unbegrenzten Funktionalitätsumfangs36 und seiner einfachen und intuitiven Bedienung, rechtfertigt seine Stellung die völlige Freiheit in Layoutfragen. Typo3 arbeitet mit selbst zu entwerfenden Designvorlagen und ist optimal dokumentiert. Inzwischen sind neben den vielen englischsprachigen Dokumentationen37 mehrere deutsche Bücher38 zu Typo3 erschienen und es gibt sehr gute Newsgroups zu Fragen rund um das System.39 Was Typo3 für die vorliegende Website besonders empfehlenswert macht ist die recht komfortable Benutzerverwaltung, womit sich Personalisierung realisieren liesse und die Werkzeuge für den Workflow. Darüber hinaus liessen sich relativ einfach alle bisherigen Informationen und Dienstleistungen vereinheitlichen, sowie in Bezug auf Kommunikation einige neue Dienstleistungen ohne Schwierigkeit anbieten.

4. Diese veränderte Version darf ebenfalls kostenlos vertrieben oder verkauft werden, wobei auch hier der Quellcode vollständig verfügbar sein muss. 35 http://typo3.org/ und www.typo3.com 36 Typo3 ist modular aufgebaut. Neben einem grundlegenden Funktionsumfang gibt es unter http://typo3.org/extensions/repository/list/ momentan 689 sogenannte Extensions, die von anderen Typo3Entwicklern angeboten werden und den Funktionalitätsumfang der eigenen Typo3-Installation erweitern. 37 Hier sind nur die offiziellen aufgeführt: http://typo3.org/documentation/document-library/Matrix 38 Altmann, Werner; Fritz,Rene; Hinderink, Daniel; Typo3 Enterprise Content Management. München 2004. Stöckl, Andreas; Bongers, Frank; Einstieg in TYPO3. Bonn 20052. 39 Nur die deutschsprachigen seien hier erwähnt: http://typo3.org/documentation/mailing-lists/german-user-list-archive http://www.typo3.net

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3.4.Literatur 3.4.1.Gedruckte Literatur Altmann, Werner; Fritz,Rene; Hinderink, Daniel; Typo3 Enterprise Content Management. München 2004. Bartel, Torsten; Die Verbesserung der Usability von WebSites auf der Basis von Web Styleguides, Usability Testing und Logfile-Analysen. Berlin, Stuttgart 2004/5. Boles, Dietrich; Integration von Konzepten und Technologien des Electronic Commerce in digitalen Bibliotheken. Oldenburg 2002. Kuhlen, Rainer; Ein Schisma der Bibliotheken? Was ist vom 92. Bibliothekarstag (9.-12. April 2002) in Augsburg zu erwarten? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 8. April 2002. Rösch, Hermann; Virtuelle Fachbibliotheken – in Zukunft Fachportale? Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven. In: Information - Wissenschaft und Praxis. 55. Jahrgang, 2004, Nr. 2. Rösch, Hermann; Weisbrod, Dirk; Linklisten, Subject, Gateways, Virtuelle Fachbereichsbibliotheken, Bibliotheks- und Wissenschaftsportale. Typologischer Überblick und Definitionsvorschlag. In: BIT online 7 (2004) Nr.3 Stöckl, Andreas; Bongers, Frank; Einstieg in TYPO3. Bonn 20052. Weisenmüller, Heidrun; Das Konzept der Virtuellen Bibliothek im deutschen Bibliothekswesen der 1990er Jahre. Köln 2000. Wissenschaftliche Bibliotheken im vereinten Deutschland / 81. Deutscher Bibliothekartag in Kassel 1991. Frankfurt am Main, 1992. (Zeitschrift fuer Bibliothekswesenund Bibliographie / Sonderheft ; 54). 3.4.2.Internetlinks http://www.vascoda.de/ http://www.digibib.net DigiBib unter der Adresse http://www.websiteoptimization.com Geschwindigkeits-Analyseprogramm http://www.gosteli-foundation.ch Gosteli-Stiftung http://www.lawlibraries.ch Vereinigung der juristischen Bibliotheken der Schweiz http://www.digibern.ch Geschichte und Kultur von Stadt und Kanton Bern http://www.zb3.unizh.ch/ids/sfx.htm Erklärung SFX http://typo3.org und www.typo3.com CMS Typo3: http://de.wikipedia.org Freie Enzyklopädie

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