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Wörterbuch der Westmünsterländischen Mundart

Hinweise zur Anwendung
Zur Suche eines bestimmten Ausdrucks: ! Klicken Sie auf das „Fernglas“: ! Rechts erscheint das „Suchfeld“. ! Geben Sie das gesuchte Wort, z.B. Tischdecke, ein. ! Das Programm listet alle Ergebnisse (hier mit dem Wort „Tischdecke“) auf. ! Durch „Anklicken“ in der Ergebnisliste haben Sie nun die Möglichkeit, sich die einzelnen Textstellen im Wörterbuch anzeigen zu lassen. Der Suchbegriff „Leertaste*Leertaste“ führt Sie von Sprichwort zu Sprichwort. Im Sprichwort wird ein konkreter Sachverhalt des Alltags zum allgemein gültigen Sinn des Daseins verdichtet. Sprichwörter bedürfen im Unterschied zur sprichwörtlichen Redewendung nicht einer Erklärung. Der wörtliche Sinn enthält bereits eine vollständige und gültige Aussage, nicht erst der übertragene Sinn. Aber durch die Übertragbarkeit erhält das Sprichwort seine dichterische Qualität. – Bei der folgenden Auswahl wurde diese Definition großzügig gehandhabt und es wurden auch Vergleiche, bildhaft formulierte Erfahrungssätze und Ermahnungen aufgenommen. Die als Hilfe oder Beispiel angefügten Übersetzungen sollten den Blick für die vielfältige Übertragbarkeit der Ausrücke nicht verstellen. Der Suchbegriff „**“ führt Sie zu den Redewendungen, die mit „Bääter...“ beginnen. Die Pfeile in den Artikeln verweisen auf weitere Stichwörter. 3. Abkürzungen abw. Adj. Adv. Anm. Bauersch. Bed. bes. best. etw. f. FamN FlußN Ggs. hd. iron. jd. abwertend Adjektiv Adverb Anmerkung Bauerschaft Bedeutung besonders bestimmt(e/s) etwas feminin Familienname Flußname Gegensatz hochdeutsch ironisch jemand(em/en) mod. modern n. neutrum NL Niederlande nl. niederländisch od. oder ON Ortsname Pers. Person Pl. Plural PN Personenname scherzh. scherzhaft Sg. Singular sth. stimmhaft stl. stimmlos u. und weibl. weiblich Wendg. Wendung

Kinderspr. Kons. m. männl. Mda.

Kindersprache Konsonant maskulin männlich Mundart

Zs.

Zusammensetzung

4. Verzeichnis der Ortssiglen Diese sog. Ortssiglen geben an, dass ein Ausdruck entweder ausschließlich oder in der aufgeführten Variante in diesem Ort des Sprachgebietes der Westmünsterländischen Mundart angetroffen wurde. Bo Bor Ge Hei Ot Ra Rae Bocholt Borken Gescher Heiden Ottenstein Ramsdorf Raesfeld Rh St Sü Vr We Wes Rhede Stadtlohn Südlohn Vreden Weseke Wessum

A A (Aa) Buchstabe A. van Aa bes Zet (vom Anfang bis zum Ende). Well Aa sägg, mutt ook Be säggen (→ bücken). → Stuutenknappen a ‘schon’ → all a ‘wie’ → at Aa. Ao Fluß-N Aa (bei Ra, Bor, Rh, Bo). To de Ao sägg wi ook de Becke (Ra). ääben 1; ääwen (Bo) ebenso, genauso, gleich. Se bünt ääben old (gleichaltrig). He löpp ääben langsaam wieder. Se bünt alle dree ääben dull (gleich unvernünftig). Daor is’t ääben gudd üm (ist schon in Ordnung; „das wäre doch nicht nötig gewesen“, z.B. bei einem Geschenk). Se bünt allemaol ääben völle (Sie sind alle gleich, → allees). Dat dröff di doch nich ääben vull wenn’ (Das darf dir doch nicht gleichgültig sein). Se dööt dat so föör ääben vull (nachlässig, notdürftig, nur zum Schein). → Pöll, so 1 ääben 2, ääbent; effen, effkes, ääfkes (Vr, Rae). ewwen(s) (Ra). äämt (Vr, Ge). ääms (Rh). ääwen(s), äämkes (Rh, Bo) 1. eben, eine kurze Zeit lang, einen Moment. Pack äs ääben met an! Wacht äs ääwen! ääben liggen (rösten) (kurz ausruhen). 2. soeben, kurz zuvor, gerade noch. Ik häff em noch ääwen sehn. Ik bün effkes bi em west. Zs.: soääben- auch: ääwenÄäbenbeld n. Ebenbild Ääben-ölder, -older m. Altersgenosse. Dat is’n Ääben-ölder van mi (Er ist gleichaltrig). ääbent → ääben 2 Aaber-, aaber- → Aawer-, aawerAadam, Aodam PN Adam. Fräinde (Frende) van Aadams Äinde (Ende) (über Adam verwandt, weite Verwandtschaft) Aadam- auch: AodamAadams-appel m. Adamsapfel

Aadamskostüüm n. „Adamskostüm“. De leep in’t Aadamskostüüm harüm (nackt). Aadam-un-Eewa m. blauer od. bunter Eisenhut (hochwachsende, giftige Pflanze mit helmartiger Blüte) aadelig adelig. Well richtig aadelig is, de mott’n blau (schwatt) Pläcksken an’t Gatt häbben (scherzh.). → Kabeleer, Noblessen, Odder 1 Äädelmann, Eedelmann m. Edelmann, im Abzählvers. → Käiser Aadler m. (Aadlers) Adler. den prüüßken Aadler Aadlerteeken n. Adlerzeichen (z.B. der preußische Adler als Eichstempel im Scheffel, → Iekstempel, od. Brandmarke für Pferde). Fülle kreegen dat kläine, Peerde dat groote Aadlerteeken. ääfkes → ääben 2 Ääg(e)de, Ääge, ääg(d)en, Ääg(d)en- → Äide, äiden, ÄidenAakel, aak(e)lig, aakeln → Eekel, eeklig, eekeln Ääkster → Ääkstert Ääkster-, ääkster- auch: Ekster-, eksterääksterbunt grellbunt (z.B. geschmacklos angezogen). → kaater-, kräienbunt ääksterig (Vr). eksterig (Wes, Ot, Ge, Ra) zänkisch, streitsüchtig Ääksterij (Vr). Eksterij (Wes, Ot, Ge, Ra) f. Gezänk Ääksterkoue f. Käfig für Elstern ääkstern. ekstern (Wes, Ot, Ge, We, Ra, Bor, Hei) streiten, ärgern; nörgeln, kleinlich kritisieren. Wat ligg se daor weer te ääkstern (von zänkischer Person). → prötteln Ääksternüst, -nüss n. Elsternnest. ** Bääter met’n old Wiew in’t Bedde as met ne junge Deerne in’t Ääksternüst (up’t Hecke, in’n Kräien-nüst) (Besser mit einer alten Frau wirtschaftlich gesichert leben als mit einem jungen Mädchen, dafür aber ungesichert; sagt man z.B., wenn es tagelang regnet, → Beddeplanke). → Uulenspeegel Ääksterpott 1 m. Elsternnest (kugelförmiger Nestbau, von weitem zu sehen; Jungen plünderten gern das Nest). Daor sitt noch ne dicken Ääksterpott in’n Boom. Ääksterpott 2 m. wer Streit sucht, ärgert. → Esselpott Ääkster(t). Ekster (Wes, Ot, Ge, We, Ra, Bor, Hei) m.f. (Ääksters; Ääksterken) Elster. Wo de Ääkster dat Lock mäck, kümp van’t Jaor nich de Wind (Wo der Eingang zum Elsternnest liegt, ist es windgeschützt). De Ääkster sitt up’n Tuun un gäpp. In’n Sommer steht de Ääkster up den Tuunpaol un gaapt van Hette (gähnt vor Hitze, Bor, → warm). * Wenn man ne Ääkster uutschickt, krigg man nen bunten Voggel weer (wenn jd. unverrichteter Dinge zurückkehrt, bes. von Kindern). Wegg is de Katte met de Ääkster (weggeschnappt, beim Kartenspiel). → bunt, schräien, Sprocken, Uule. Zs.: Bohn-, Hegg-, Schraap-, Schräi-, Schreew-, TuunAalback → Aalenback Aale. Aalte (Rae, Rh, Bo) f. Jauche. Aale scheppen. Aale föhrn (jauchen). Van Aale giff’t rusterige Erpel. → Fatt, Gülle, Jauche. Zs.: Farken-, Hüüskes-, Koh-, SchwieneAal(en)- auch: Aalte(n)Aal(en)back m. Jauchegrube Aal(en)fatt n. Jauchefaß. De stinkt as’n Aalfatt (grob). Aal(en)gatt n. (We, Bor) Jauchegrube, -loch, im Spottvers. → Enschede, Epe Aal(en)gotte f. Jaucherinne, gemauerte Gosse im Stall. → Mest-, Stallgotte

Aal(en)kaore f. längliches Jauchefaß auf zwei Rädern (geschlossener, doppelwandiger u. innen geteerter Holzkasten). → tünnen Aal(en)keller m. Lagerraum für Jauche. → Geerkeller Aalenkuhle f. Jauchegrube Aal(en)kump m. Jauchegrube. Ik woll de Saake äs up’n Grund gaon, sagg de Buur, as he in’n Aalkump eschotten was (Bo). Aal(en)kuum m. Jauchegrube, -keller. → Aalenback Aal(en)lock n. Jauchekeller Aal(en)pumpe f. Jauchepumpe (Damit wird die Jauche aus der Jauchegrube in das Jauchefaß gepumpt.) Aal(en)schepper m. Eimer an einem Stiel, mit dem die Jauche aus dem Lagerraum in das Jauchefaß geschöpft wurde. → Scheppfatt Aal(en)tunne f. Jauchetonne (auf einer Schubkarre) Aalfatt, -gatt, -gotte, -kaore, -keller, -kump, -kuum → AalenAalte, Aalte(n)- → Aale, Aale(n)Aamen n. Amen. Dat is so sicher as ‘t Aamen in de Kerke (Bo). He sägg öwwerall Jao un Aamen to (ist mit allem einverstanden). äämkes, ääms, äämt → ääben 2 Aanewende, -wenne. Aanewäi(n)de (Vr, St, Sü). Aanewenninge (Ge) f. Pflugwendestelle (Wendestreifen beim Pflügen, er wurde quer zu den Furchen gepflügt); Ackerrain. → Grösshegge, Hegge, vöörbi, Wendehook Äänske(de) ON → Enschede Aap m., Aape f. (Aapen; Ääpken) Affe; eingebildete Person. Wat is den Aap doch en koomisch Määske. Wat’n Ääpken (anstellerisches od. albernes Kind). He kick (süht uut) as ne Aape up’n Schliepsteen (lächerlich). Ik bün ja nich van de Aape (van’n kranken Aapen) betten („nicht auf den Kopf gefallen“). → Radd, Sort, stocken 1. Zs.: Lack-, Moos-, StrunzÄäpe f. kriechender Hahnenfuß (wächst in nassen, sauren Weiden, blüht gelb). → Botterbloome Ääpe ON → Epe aapen (Sü, Ge) sich albern, unernst, spielerisch benehmen (z.B. auffällig flirten, liebkosen) Aapen-äärs m. (Sü, Ge) affige, eitle Person Aapenfoor, -fuur n. Erdnüsse (scherzh.). → Aapen-nötte Aapengatt n. affige, eitle Person Aapengesich(t) n. eingebildete, alberne Person Aapenjan m. Hanswurst. Ik bün doch nich dienen Aapenjan! Aapenkästken Beichtstuhl (scherzh., abw., → Kapelle, Luurkasten) Aapenkopp m. Dummkopf, affige Person Aapenköster m. eingebildete, wichtigtuerische, alberne Person. Dat is so ne Aapenköster, de kann vöör Verwenndigkäit nich küürn (will mehr vorstellen, als er kann). Aapenmiege f. Maggi (scherzh.) Aapen-nötte f. Erdnuß (beliebt auf dem Teller zu Nikolaus u. Weihnachten) Aapenröcksken n. Nachthemd (scherzh.) aaperig, aapig affig, albern; eitel; verwöhnt, zimperlich Aaperij f. nicht ernst zu nehmendes Getue, Albernheit, dummes Zeug. Zs.: Naoaapig → aaperig

Aapigkäit f. Albernheit; Eitelkeit; Anstellerei. De weet van Aapigkäit nich, wu se t Gatt dräien sall (von verwöhntem, modischem Mädchen). Aard f. 1. Art u. Weise. Dat is kiene Aard (un Wiese). Up so ne Aard krigg usse Mies ne Baord! (So läuft es). 2. Herkunft; Anlage, Charakter. He is uut de Aard schlaagen. Dat is so siene Aard. He häff deselwe Aard as sien Vaader. 3. Wuchskraft. Dat Kaorn häff Aard (gedeiht gut). Dat häff a’ weer Aard kreggen (ist in Schwung gekommen). Nu häff’t Aard! (Jetzt reicht’s). → arten, besünder, dijen, Gröite, Schick, Wessen. Zs.: Af-, Buurn-, Eegen-, Jüffern-, Jungens-, Un-, WääwÄärde, Äärde-, äärden ‘Erde→ → Eerde, Eerde-, eerden aarden gleichen, nacharten. He aardt nich nao sien Vaader. → Uule aardig, aarig 1. artig, brav. Wenn ih nich aarig bünt, komm ih an’n Kattendisk! (zu Kindern bei Tisch). → Kosthuus. 2. nett, freundlich, liebenswürdig; ruhig. Et is’n aardig Käärlken. aardige Löö. 3. schön, anmutig, wohlgestaltet. ‘n aarig Maiken. 4. arglos, treuherzig, zutraulich; zahm. Den Hund is kinne Aardigen. 5. eigenartig, sonderbar. Wat häff de sik weer aarig! → raar. 6. ziemlich; sehr. Dat is aardig düür. Et was aarig warm. Zs.: eegen-, unAardigkäit, Aarigkäit f. 1. Nettigkeit, Gefallen; Geschenk, etw. Nettes. Se brachen mi ne Aarigkäit met. De Aardigkäit is dr’ af (Es ist nicht mehr schön, es ist kein Vergnügen mehr, → Nijlaot). 2. Zärtlichkeit, z.B. Küßchen. He kann de noch wall ne Aardigkäit van kriegen. 3. Gefälligkeit, Dienstbeflissenheit, Schmeichelei. Nu is he de Aardigkäit sölws, un süss is he wall so vull (nen Aos) (wenn jd. etw. erreichen will). → Kenntlik-käit, Nettigkäit, Püüseken, Schmücksken Äärdpeppel f. hartnäckiges Unkraut auf feuchten Äckern Ääre, Ääre- → Eerde, Eerdeaarig, Aarigkäit → aardig, Aardigkäit Äärle ON → Erle Äärs m.n., Äärse f. Iärs m. (St, Sü) (Äärse; Äärsken) Hintern, Gesäß. Wenn kläine Kinner kacken willt as groote Löö, dann basst ähr’t Äärsken (‘t Gatt). * Wenn dat Küüken en Äi leggen will as ne groote Henne, dann breck em’n Äärs. Dat is nett as wenn met läögen Äärs nao’n Pott gehs (Die Sache ist sinnlos). An de Kaffmölle muss dräien, as wenn de Düüwel in’n Äärs häs sitten („wie verrückt“). De Äärse häbbt wall Plass in de Welt, mon de Köppe nich (Jeder will seinen Dickkopf durchsetzen). → Gatt. Zs.: Aapen-, Baller-, Bange-, Blick-, Bummel-, Dick-, Dräi-, Driet-, Drömmel-, Föhl-, Fraog-, Froulöö-, Fummel-, Garwen-, Hange-, Jöck(e)-, Kläpp-, Klüngel-, Knooi-, Krüüs-, Nackt-, Ossen, Peerde-, Prüttke-, Sabbel-, Sitt(e)-, Söidel-, StootÄärs- auch: IärsÄärsbass(e), -bast f. Gesäß; Oberschenkel. De Wind jägg wall dicke Hööpe Schnee, män kinne dicke Äärsbassen (Büüke, Froulöö-äärse) (wenn jd. zuviel ißt u. korpulent ist). Äärse → Äärs Äärs-end(e) n. Unterende, Stoppelende der Garbe. → Kopp-ende Äärsgatt n. After äärsverdräit, assverdräit ganz verdreht, verkehrt, kompliziert. Wat he sagg, kamm de so assverdräit uut. → achter-äärs

äärsverkatt, -verkährt, assverkatt (Wes, Ot, Vr) grundverkehrt, falsch. Pack dat nich so äärsverkatt an! (unbeholfen, ungeschickt). → ewangeelsk, grundverkehrt Äärswisk, -wiss m. Wischlappen für den Hintern, im Rätsel: Gedretten, Gespöit un Äärswisk kommt up’n Heerendisk (Ei, Honig u. Rinderzunge). Äärswost(e) f. Dickdarmvorfall bei Rindern Ääskede ON → Enschede äätbaor. ettbaor (Wes, Ot) eßbar Äät(e)- auch: Ett(e)Äätediss, -disk m. Eßtisch Äät(e)forke f. Gabel zum Essen (im Ggs. zur Heugabel, → Forke) Äätegäärne, -gerne m. (Vr, Sü, Ge) wer gutes u. reichliches Essen liebt Äätekumme f. Eßteller, Eßschüssel, -napf Ääten. Etten (Wes, Ot) n. Mahlzeit, Essen; Nahrung. Bi’t Ääten schweeten un bi’t Wark freesen (un in de Karke schlaopen), dat bünt mi de Rechten. → Arbäid, Erpel, genoog, Lippe, Melk, Teller. Zs.: Aobend-, Bruudlachts-, Fasten-, Fest-, Frijdaggs-, Hochtieds, Kranken-, Meddagg-, Morgen-, Papp-, Vesperääten. etten (Wes, Ot) (ett; att, atten; gääten) essen. De atten de gudd van (Es gab gutes Essen). Daor was kinn Ääten an! (Das war zu reichlich). Ih söllt nooit mähr ääten as wa’ ih unbedingt un met Gewold harunder könnt kriegen. Nu äät un drink un krieg dr’ Uh wat bi! (Spott auf das Auffordern, → instippen, nöögen). ** Ääten un Drinken höllt Liew un Seele bääter bineene as ieserne Bände (Ge). Nümms ett mähr as de is. → Ambacht, anschlaon, arbäiden, Bett, Brood, doodgaon, dräägen, drinken, flott, frääten, heet, Hohn n., krank, lecken, Mund, schwiegen, sölws, Tropp, tweespännig, vööran. Zs.: press-, wegg-, wiederÄät(e)napp m. Eßnapf äätende Tehringe f. Zuckerkrankheit (alt). → Ssuckerkrankhäid Äätens- auch: EttensÄätenskaamer f. Eßzimmer Äätenskorw m. Korb für Butterbrote. → Botterrams-, Vesperkorw Äätenspott m., -pättken (Vr, Ge) 1. kleiner Kochtopf. 2. Essenbehälter, Warmhaltetopf für das Mittagessen bei der Arbeit Äätenstied f. Essenszeit (12 Uhr) Ääter. Etter (Wes, Ot) m. Esser. Ne gudden Ääter, de kann ook arbäiden (auch von Schlachtvieh, das gut ansetzt, → Sump). → Fräätert, löi. Zs.: Brood-, Pannekooken-, PappÄät-er(ap)pel m. Eßkartoffel (im Ggs. zu → Schwiene-erappel) Ääterij. Etterij (Wes, Ot) f. Esserei Äät(e)teller m. Eßteller Äätewottel f. Möhre, Karotte (im Ggs. zu → Foorwottel, gääle Wottel für Pferde) Äätforke → Ääteforke Äätig. Äätik, Ettik (Rh, Bo) m. Essig, Bieressig. → Suur Äätig-gurke (Rh, Bo) f. Essiggurke Äätikflässe, Ettikflässe f. (Rh, Bo) Essigflasche. → Suurfläske Äät(kar)tuffel f. (Bor, Rae, Rh, Bo) Eßkartoffel. → Äät-erappel Äätkastanje f. Eßkastanie. → tamme Kastanje Äätlääpel, -leppel m. Eßlöffel. → Suppenlääpel äätlääpelwiese läffelweise (mit großen Löffeln)

Äätnapp, -teller → Äätenapp, -teller ääts hungrig. Büs vandaage nich ääts? (Hast du keinen Appetit?). → frääts, gierfrääts ääwen → ääben 1; ääben 2 Ääwen- → Ääbenääwens → ääben 2 Aawer-, aawer- auch: Aaber-, aaberÄäwerdesken, Ääwerdisse, Äwwerdesken, Ekse; Abdiske (Ge). Häwweldisse, Käwweldisse (Rh) f. (Ääwerdeskes) Eidechse. Sägg äs „Äwwerdesken2! (Zungenbrecher, galt als Probe bei Kindern, ob sie gut Platt konnten). Aawergloowen, -ben m. Aberglaube. Mesten (Düngen) un Bääden is kien Aawerglooben (Miststreuen u. Beten, → Kohsplenter, Mistus). → Bi-, Öwwergloowen aawerglööwig, -big abergläubisch. → bi-, unglööwig Aawergunst, -goo(n)st f. Mißgunst, Neid; Eifersucht. De plaogt de Aawergoost. → Afgunst aawergünstig, -göö(n)stig mißgünstig, neidisch; eifersüchtig. He stonn aawergööstig deteggen te kieken. → afgünstig Ääwert 1. PN Ewert, Eberhard. 2. Faulenzer; Faulheit, Unlust. Wat’n löien Ääwert! Den häff ‘n Ääwert van Meddag. Du häs wall weer ‘n (löien) Ääwert up de Rügge („Faulfieber“). Wenn de Sünne hoogkümp, dann häff uh ‘n Ääwert weer under (dann beherrscht euch die Faulheit; bes. von der Frühjahrsmüdigkeit). → Drieks. Zs.: Büülabber, obber, aober, owwer, öwwer aber. Abber nu! (Da ist nichts zu machen, man muß sich damit abfinden; z.B. am Ende eines Gesprächs). → män 2 ABC-Book (Aa-Be-Ze-Book) n. Fibel, Lesebuch der Erstkläßler Abdij n. Abtei, Stift. Se wonnden under’t Abdij (waren dem Stift hofhörig, Vr). Äbdiske → Ääwerdesken Abee n. Abort, Toilette. Ääben nao’t Abee! Absatz m. Absatz, z.B. am Schuh. Jaag den Kerl, dat he de Absätze verlöss! (Ge). Zs.: Schoh-, StewwelAbsatzbolten m. Schusterwerkzeug, Eisen zum Glätten der Absätze mit Wachs (wurden zuvor mit Glas u. Raspel bearbeitet) abschluut → abseluut abschöilik, afschöilik abscheulich, häßlich. Wottelgemöös finn ik abschöilik. abs(e)luut, abschluut absolut, bestimmt. Daor woll he abseluut nix van wetten! Dat sall he absluut nich doon! Daor bün ik abschluut nich föör. absolweern leisten, ableisten, absolvieren Ach in der Wendg. met Ach un Krach (mit knapper Not). → Hals ach ach! (Ausruf des Staunens, Erschrekkens). Ach du Welt nochmaol! ach ‘acht’ → acht achen → achten Achotternan, Achotternom o Gott! (Ausruf). → Jesses achßig → achtzig Acht f. Obacht, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit. Daor nemm di vöör in Achte! (Hüte dich davor!) Daor moss Acht up gewwen (aufpassen, achtgeben). Acht is mehr as hundert Daaler (sehr wertvoll, Wortspiel mit acht u. Acht). → Essel 1.

Zs.: Obacht, ach acht. → Acht Achtel n. Achtel (Maßeinheit, z.B. für Schnaps) achten achten (auf), aufpassen. Daor moss up achten! → letten 1. Zs.: minn-, missachten, achen hinten. Dat is wied achten in de Büürte. Achten wonnt kinn Löö! (wenn Fremde von hinten ins Haus hereinkommen). Daor kriggs achen un vöörne kinn Fatsuun dran (Das will nicht gelingen, Ra). Se seht sik leewer van achten as van vöörne (können sich nicht leiden). → achter, daor, haruutschmieten Achten-neggenßigpundkerl, -käärl m. -käärlken ein Kerl von 98 Pfund (sehr mager, scherzh.) achten-öwwer → achter-öwwer achtenswäärd achtenswert achtenveertig achtundvierzig. He was ‘n Achtenveertiger (Jahrgang od. Regiment) achter hinter; dahinter. Winterdagg geht de Buur achter’t Veh (versorgt der Bauer das Vieh). He lött sik nich achter de Kaarten kieken. He wodde rood bes achter de Aorne. Daor bün wi em noch nich achter (Wir wissen es noch nicht). Büs dr’ em achter? (Hast du es begriffen). Daor söllt se di wall achter helpen (Sie werden dir wohl zur Kenntnis, Einsicht verhelfen). Ik komm de wall achter (werde es merken, erfahren). De Pastoor häff so lange frogg, he was de mi bolle achter kommen (von der Beichte). Daor sitt nix achter (ohne Kraft). Ik doo de wat achter (setze nach, setze mich dafür ein). Se häbbt sik van den Stuuten wat dr’achter daon (haben viel gegessen). Achter de Gardienen, daor sitt vull achter (verbirgt sich viel). He bliff ‘n bettken achter (z.B. beim Gehen od. in der Entwicklung, → achterdaale). De Klocke geht achter (is achter) (Die Uhr geht nach). He häff sik achter Aom loopen (ist erschöpft, → achter-aoms). He wödd van achter uut’n Huuse dräägen (ist gestorben, er wird durch die Tennentür hinausgetragen). He häff’t achter sik (überstanden; ist gestorben).→ achten, achterheer, ächterste, Buxe, Macht, Maone, praoten, trügge, vöör, vöörne. Zs.: daor-, hierachter-äärs 1. rückwärts, verkehrt herum. Dat Kalw kümp achteräärs (das Hinterste zuerst). de Kaore achter-äärs schuuwen. achter-äärs bouen (mit dem Spaten graben, wobei man rückwärts geht; bouen, pflügen, geschieht vorwärts). He mutt de achter-äärs weer bi (muß es noch einmal machen). → struuw. 2. verkehrt, dumm, ungeschickt; querköpfig. Sett de Dinge eers up de Riege, vöör dat ih achter-äärs gaot warken! De küürt immer achter-äärs (ist immer dagegen). Nett as ‘n Farken, immer achter-äärs (immer dagegen, querköpfig). → äärsverdräit, achter-uut, achterwäärds, trügg-äärs achter-af(s), -of(s) 1. weit weg; abseits, verborgen. Dat Huus stonn wat achter-af. Waor de wonnt, dat is ganz achter-ofs. → afsieds, buuten-an, sied-af. 2. hinten herum. Se sägg dat achterofs un döör de Bloome. achter-an 1. ganz hinten, hintenan, als letztes. so achter-an in de Wääke (gegen Ende der Woche). Wi sitt’t daor so achter-an (auf den letzten Plätzen). He is immer achter-an (der letzte). He steht achter-an (wird zurückgedrängt). 2. hinterher. He draawt de achter-an (läuft hinterher). Dat kümp de noch achter-an (Das folgt noch). 3. zurück(geblieben), unmodern. De Buur was lück achter-an. → achter-in, trouen, vööran

achter-aoms, -äöms, -oims atemlos, außer Atem, kurzatmig. Dat Peerd häff sik achter-aoms loopen (ist erschöpft). → achter, dämpig Achter-asse f. Hinterachse achterbacks 1. hinterrücks, heimtückisch. 2. verborgen, eingesperrt; im Hause. Ik sall mij achterbacks hollen (werde im Hause bleiben, Rh, Bo). → stuppbacks Ächterbahn(e) f. Rückenteil der Kleidung. → Vöörbahne Achterband (St, Sü, Ge, Rae); Ächterband (Wes, Ot, Ra, Hei) n. best. Band der Radnabe. → Kroonen-, Naaben-, Speekenband Ächterbatzen m. Hinterteil (z.B. vom Schwein); Schinken Achterbeen n. Hinterbein. Dat Peerd geht up de Achterbeene staon (bäumt sich auf). He stellt sik up de Achterbeene (Er lehnt sich auf, wird bockig). He sett sik richtig up de Achterbeene (strengt sich an). De Rogge is so schlecht: Wann de Müüse up de Achterbeene staot, könnt se de Aorne dr’af-frääten (von schlecht wachsendem Roggen). Ächterbollen; Achterbollen (Bor, Hei, Bo) m. Hinterbein, Oberschenkel. Ne Ächterbollen is mi leewer as ne Vöörbollen (Schinken ist wertvoller als Eisbein). Achterbredd n. Rückbrett (der Karre). → Kaorenbredd Ächterbux(e) f. Hintergeschirr bei Zugpferden (dient zum Zurückschieben od. Zurückhalten u. Bremsen des einspännigen Wagens, z.B. bei Gefälle). He häng (treckt) mächtig in de Ächterbuxe (ist mit der Arbeit zurück, zieht nicht mit). He is in de Ächterbuxe (ist im Rückstand). He häff de Ächterbuxe (Buxe) an (ist kein leichter Mensch). → Verschott achterdaale 1. hinterher; zurückgeblieben. He is immer ne Tratt achterdaale. Dat Farken is (bliff) achterdaale (in der Entwicklung). 2. in der Wendg. achterdaale doon (zuvorkommen, wegschnappen, „austricksen“). He häff em dr’achterdaale daon (Er hat ihn übervorteilt). → Understääke Achterdanz, -daa(n)s (Ot, Sü, Rae, Bo) m. volkstümlicher Tanz. → Kunderdanz Achterdarm; Ächterdarm (Wes, Ot, Bo) m. Enddarm Ächterdeel; Achterdeel (Bor, Bo) n. Hinterteil Ächterdöör(e); Achterdööre (Bor, Hei, Bo) f. Hintertür. He geht an de Ächterdöör dat Huus uut (geht hinten hinaus). → Nenn-, Siedendööre achterdriewen, -ben hintertreiben Achterdruck (Vr, St, Sü, Hei, Rae, Bo). Ächterdruck (Wes) m. Druck auf Blase od. Darm, Blähungen achter-eene → achterneene achter-eens (St, Hei) in der Wendg. Se bünt achter-eens (nicht einig). Ächter-end(e); Achter-ende (Hei) n. hinterer Teil (z.B. des Hauses); Hinterteil. so twassen (eegenwies) as ‘n Ächter-end van’n Farken (sehr eigensinnig, störrisch). → ächterste Achterfääken, -fäcken (Wes, Ot, Vr, St, Sü, Ge); Ächterfääken, fäcken (Sü, Hei) n. hinteres Brett am Kastenwagen. → Ende-, Vöörfääken Ächterfoot; Achterfoot (Vr, Bor) m. Hinterbein achtergaon hintergehen, betrügen. He achtergeht di. Achtergedanke(n) m. Nachdenken, Überlegung. met Achtergedanken (bedacht, überlegt). → Naogedanken

Ächtergeschirr, -geschier; Achtergeschirr n. (Rh, Bo) Hintergeschirr bei Zugpferden. → Ächterbuxe Achtergestell n. (Vr, Rae) hinterer Teil des Wagens. → Ächterstell Achtergewwel m. hinterer Giebel Ächterhand, Achterhand f. 1. Hinterhand (beim Kartenspiel). He häff noch wat in de Ächterhand (etw. in Reserve). 2. Hinterhuf des Pferdes achterhands (Ge) hinterrücks. → achterbacks achterharüm hinten herum. → achter-ümme achterheer hinterher; nachher. Wat böistert he de achterheer! Dann kann ik de weer achterheer draawen (bei vergeßlichen Leuten). Se leepen em achterheer (folgten ihm). De satt daor schlimm achterheer (z.B. paßte genau auf, strebsam). → achterhen, achterin Ächterheerd (Wes, St, Sü, Ra, Rae). Achterheerd (Rh) m. Herdfeuer im Rauchhaus (vor der Giebelwand am Wohnende). → loss Huus achterhen hinterher. He löpp de so achterhen. Kiek de äs weer achterhen (Einladung zu kurzem Besuch). He häff de ääben achterhen kecken (z.B. Krankenbesuch). He is de achterhen (ist z.B. strebsam, genau). → achterheer, -in achterhollen zurückhalten; verbergen; verschweigen. De vertällt di nich alls, de achterhöllt di noch wat! Achterholt; Ächterholt (Wes, Hei) n. dickes Stück Holz hinter dem Herdfeuer Ächterhook m. hinterer Winkel, Ecke (z.B. im Haus, in der Stadt) Ächterhuus; Achterhuus (Vr, Bor) n. Hinterhaus (hinterer Teil des Hauses mit Tenne u. Ställen). In’t Ächterhuus häbb wi blooß Schwiene in liggen. achter-in hinterher, hinterdrein. De Kohne loopt up de Wäide, un de Blaagen böistert achter-in. Denne, daor moss immer achter-in loopen (Dem muß man immer hinterherlaufen, z.B. von unpünktlichem Handwerker). Se sitt de achter-in, dat ähre Blaagen wat lährt (achten darauf). He was de achter-in (darauf bedacht). → achteran, -heer, -uut Ächterkaamer f. hinteres Zimmer im Haus, geheiztes Zimmer für alte Leute. → Winterkaamer Achterkaorn, -kurn (Vr, St, Sü, Rae); Ächterkaorn (Ra, We) n. nicht ausgewachsenes, schlechtes Korn, fällt beim Kornreinigen heraus. → Afkräntsel, Schmachtkaorn Ächterkaspel, -kespel; Achterkaspel, -kespel (Ot, Vr, Bor) n. abgelegener Teil des ehemaligen Kirchspiels, die von der Kirche weit entfernten Bauerschaften Ächterköcke(n); Achterköcke(n) (St, Bor, Bo) f. Küche des Bauernhauses, in der gekocht wird, Nebenküche (auch als tägliche Wohnstube benutzt; im Unterschied zur Diele, → Köcken, Vöörköcken) Achterkopp, Ächterkopp m. Hinterkopf achterlaoten hinterlassen, zurücklassen. He häff ‘n schlecht Beld achterlaoten (schlechten Eindruck). Se häff vull achterlaoten (hat ein größeres Erbe hinterlassen). achterleggen hinterlegen (z.B. Testament). Geld achterleggen (eine Kaution stellen) achterloopen hinterherlaufen. alls, wat achterlöpp (Gefolge, Anhang, von gleicher Gesinnung). → achterheer, naoloopen achtermerkaar(e) nacheinander, hintereinander, der Reihe nach. De Kinder kammen achtermerkaare uut de Schoole. → achterneene

Achtermüürwark, -werk; Ächtermüürwerk (Wes, Ot, Rae) n. Innenmauerwerk, Hintermauer achtern hinter, hinten. Dao kaos de Äöse van achtern sehn! (Pferde rannten weg, wenn sie eingefangen werden sollten). De Blaagen bünt van achtern totaal verwahrloost (bekommen nicht genug Schläge). Ik mott nao achtern (zur Toilette). Immer weer van achtern debi! (zäh aushalten). * Van achtern kaas ‘n Dingen (ne Koh) am besten in’t Gatt kieken (Im Nachhinein weiß man alles besser). De kann man am besten van achtern bekieken (Sie ist streitsüchtig, unsympathisch). He praot achtern (achter) uut’n Hals (sagt deutlich die Meinung). He praot (so helder), as wenn he achtern in’t Vääne steht (schimpft laut, → helder). → daor 2, daor-achter, schlaagen 2, schmeerig, vöörne Achternaame(n); Ächternaame(n) (Wes, Ot, Hei) m. Nach-, Hausname. → Huus-, Naonaamen achternander hintereinander. → achterneene achternao danach, hernach, hinterher. achternao kommen (hinterherkommen, zurückbleiben, später fertig werden). He krigg wat achternao (Strafe). Achternao dööt di dat leed! * Achternao is gudd praoten (küürn) (Im Nachhinein weiß man es besser). → Ende, hernao, naoheer achterneene, achter-eene 1. nacheinander, hintereinander. Et häff dree Daage achterneene räängt. Se häbbt de Beene achterneene kreggen (haben Streit bekommen). 2. instande, zurecht. Dat krieg wi wall achterneene (Das wird geregelt). Häs du ‘t Spill a’ weer achterneene? (alles in Ordnung). → achtermerkaare achternkaar (Ot) hintereinander. → achtermerkaar achter-of(s) → achterafs achter-öwwer, achten-öwwer hintenüber. Lönn di nich so wied achter-öwwer, süss fölls harunder! Ächterpand; Achterpand (Vr, Bor) n. Rükkenteil (z.B. von Kleidungsstücken); hinteres Viertel; Hosenboden, Hintern. → Ächterbahne Achterpaorte, -purte f. Hintertor, hintere Tür Achterpoot m., -poote f. Hinterbein, Hinterpfote Ächter-radd; Achter-radd (Hei, Bor) n. Hinterrad (z.B. des Wagens, Fahrrades) achter-rüggs hinterrücks, heimtückisch, hinterhältig. Dat was so ne Achter-rüggsken (ein Heuchler). → achterbacks Achtersattel (Sü, Rae); Ächtersattel (Wes, Hei) m. Hintergeschirr des Pferdes Achterschäämel (Vr, Ra, Rae); Ächterschäämel (Wes, Ot, St, Sü, Hei) m. Querstück über der hinteren Wagenachse Ächterschredden (Wes, Vr, Sü, Hei, Rae) m. schemelartiges Gestell auf dem hinteren Achsenklotz des Ackerwagens, in dem der Langbaum (→ Langwaagen) befestigt ist Achterschuft m. (Wes, Ot, Sü, Ra, Hei) Hinterteil (von Tieren) Ächterseel n. Wagenseil (hinten am Heuwagen, Erntewagen, über den Erntebaum gespannt). → Waagenseel, Wessboom Achtersied(e), -siete f. Rückseite, hintere Seite ächtersinnig (Rh, Bo) hintergründig, tiefsinnig Ächterstaalen (St, Sü); Achterstaalen (Ra) m. hinteres Bein (vom Stuhl, Tisch, gußeisernen Kochtopf) ächterste, achterste hinterste. dat ächterste Deel. de ächterste Brügge (Streichbaum beim mechanischen Webstuhl). ‘n ächtersten End (Hinterteil). He is so dumm (twassen, nijsgierig) as ‘n ächtersten

End (Ächter-end) van’t Farken. achterste vöör(n) verkehrt herum. → glööwen, Titte, vöörnste Ächterstell, Achterstell n. Hinterwagen mit Achse u. zwei Rädern, auf dem der Wagenaufbau ruht. He schlöppt dat Ächterstell nao (gehbehindert, Ge). → Achtergestell, Schäämel, Schredden, Vöörstell Ächtersten m. Hintern, Gesäß Ächterstollen (Ge, St, Sü, Ra, Bor, Hei, Rae, Rh, Bo); Achterstollen (Bo) m. Hinterbein (von Stuhl, Tisch u.a.). → Ächterstaalen Achterstommen, -stowwen m. hinteres Zimmer. → Ächterkaamer Ächterstrich m. hintere Zitze am Euter (paarig) Achterstück n. Hinterstück Achtertange (Ot, Vr, St, Sü, Hei, Rae, Bo); Ächtertange (Wes) f. hinterer Schraubstock an der Hobelbank (zum Einklemmen von Holz) achter-üm(me) rückwärts herum. → trügge achter-up hinten drauf; hinten hinauf. Gao de achter-up sitten! dat Peerd achter-up nemmen (so dressieren, daß es das Hinterteil hochhebt). → morgens, vöör-up achter-uut rückwärts; zurück. Sett de Kaore en paar Tratt achteruut! Dat Peerd schleet (kätsket) achter-uut (schlägt rückwärts aus). De Häär bewahre us vöör Armood, vöör Müggen, Wüppstättkes un Achter-uut-kätsken (beteten die Ackerbürger, die pflügten, Ra). achter-uut bouen (mit dem Spaten graben, → achter-äärs). He buurt hatt achter-uut (wirtschaftet schlecht, → trüggebuurn). Daor häbb’ke an achter-uut buurt (Daran habe ich verloren). sik achteruut arbäiden (zurückbleiben). Et geht alle wieder achter-uut (Es geht bergab, verschlimmert sich). He is hatt (reelik) achter-uut gaone (sterbenskrank). Bi usse Tied gong de Schäöperij all achteruut (ging zu Ende). Lao we dat nich achter-uut setten (nicht aufschieben). sik achter-uut hoosten (Winde gehen lassen). → Brocken, Haasen, trügge Ächterveerdel n. Hinterviertel, Hinterteil (z.B. des Rindes); Rückenteil (eines Kleidungsstückes). → Ächterpand Ächterwaage(n); Achterwaagen (Hei) m. hinterer Wagen; Hinterteil (scherzh.) achterwäägen(s), -weggens zurück. He häff nix achterwäägens laoten (1. weggelassen. 2. hinterlassen, z.B. Erbe). achterwäärds rückwärts. → achter-, trügg-äärs Achterwand f. hintere Wand, Rückwand achterwinds im Windschatten. Achterwinds in de Sünne kö’ ih’t vandaage noch wall uuthollen. achtkantig, -käntig achteckig, bes. in Wendungen wie Se häbbt em achtkantig heruutschmetten (He is dr’ achtkantig uut floggen) („in hohem Bogen“, Rausschmiß). achtpündig acht Pfund schwer. ne achtpündigen Haamer achtsaam, -sam aufmerksam. Gao daor‘n bettken achtsaam met üm! Achtspänner m. achtspänniger Pferdewagen achtspännig achtspännig acht-tehn achtzehn. → veertehn acht-tehnpündig, -pünnig achtzehn Pfund schwer. ne achttehnpündigen Haamer Achtung f. Achtung, Respekt. Daor häbbt se Achtung vöör! → Schroom achtzig, achßig achtzig. → tachentig. Zs.: hundert-,

Achtzig-Daaler-Peerd n. gutes, wertvolles Pferd. Se häff ne Kunte as ‘n Achtzig-Daaler-Peerd (von einer stattlichen Person). Acker m. (Äcker; Äckerken) Acker (mod.). → Grund, Land. Zs.: BouAckerbörger m. Ackerbürger, z.B Handwerker mit Landbesitz. → Paolbörger Ackerbou m. Ackerbau Acker-eek m.n. (Vr, Bor, Rae) Eichenlohe aus mittelgroßen Eichen (zum Gerben, im Ggs. zu → Häister- u. Boom-eek) Ackergrenze, -grää(n)ße f. Grenze zwischen zwei Ackerstücken Ackerland n. Acker-, Pflugland. → Bou-acker Ackerlöö → Ackerslöö ackern ackern (pflügen u. eggen zusammen). Zs.: bouAckersää(n)gen m. (Rh) Kartoffelsorte Magnumbonum. → Magnenbooner Acker(s)löö (Pl.) „Ackerleute“, Bauern Ackersmann m. Bauer (in Kinderversen) Ackerstraote f. Landstraße, die zum Acker führt. Up de Ackerstraote dröff’m met Waagen un Ploog föhrn. → Buurn-, Landstraote Ackerwaage(n) m. Ackerwagen Ackerwolte(r) f. Ackerwalze Adeele, Adeelken PN Adele, Adelheid. → Aolhäid Adjuss, Adjüss, Atüss, Tüss Adieu (Abschiedsgruß). Adjüss säggen (sich verabschieden) Adresse f. Adresse. an de verkährte Adresse (Dööre) kommen (an den Falschen geraten; fremdgehen) adrett sauber, fein, nett. Se kümp (nich) adrett vöör’n Dagg (unsauber, schmutzig). Advekaot, Afkaot m. (Advekaoten) Advokat, Rechtsanwalt. He kann schriewen as ne Advekaot (kann gut schreiben, ist klug). Dat Geld mutt man van de Löö nemmen, sägg de Advekaot, van de Bööme schüdden kann ik’t nich. Dat will wi wall kriegen, sägg de Advekaot, dao nomm he dat Geld. Gott wahr mi vöör’n Advekaot, ne Peerdehändler of ne Magister in de Famillie: De eersten bäiden verdeent ähr Geld met Bedreegen, un den Magister will alls te säggen häbben. * Advekaoten un Waagenraa mütt’t gudd schmeert weern. → prozessen, Vioole Adwent m. Advent. → Katwent Adwentskäärß(t)e f. Adventskerze Adwentsklocken (Pl.) Totenglocken, kleines Geläut. De Adwentsklocken, de gaot weer (vom Quieken der Schlachtschweine am frühen Morgen im Dezember). → Schlachtetied Adwentskranz, -kraa(n)s m. Adventskranz (kam erst um 1900 auf) Adwentstied f. Adventszeit af. of (Vr) 1. fertig, erledigt; erschöpft. Se häbbt dat Wark of. De Rogge is af (gemäht). He is af (Er ist müde, erledigt). → afdoon, afmaaken. 2. ab, weg; los von. Dann was den Buuk de lück af (mager geworden). Un du büs af (ausgezählt, beim Abzählvers). Et was nich wied af bi Freesen van Nachte (Es war nahe daran zu frieren). Bliew daor af met diene schmeerige Hande (Finger, Pooten)! Daor konnen de Kodden nich af (Die Sau konnte nicht ferkeln). De Kodden bünt van de Sogge af (vom Säugen entwöhnt). De is van de Melk noch nich af (unreif). Se holpen em wall van sien Arwe af (halfen ihm, sein Erbe durchzubringen, betrogen ihn um seine Erbschaft). He kann de gudd van af (trennt sich leicht z.B.

von Geld, → schäiden). Dat flügg de so af (Durchfall bei Kühen). Wahr di devan af (Hüte dich vor ihm). Et mutt drup af (Wir lassen es drauf ankommen).Ik kann dat nich af (kann es nicht ertragen). Den kann ik nich af (nicht leiden). He sitt’t em af (erzwingt es). De wuss de wat af (wußte etwas davon, → Sunndagg). Wi bünt devan af (Wir sind es los). Wenn daor van af büs, moss froh wenn’ (z.B. von einer Krankheit). He was de gudd van af (Er war es glücklich los). Et is mij good af (Ich bin damit zufrieden, Rh, Bo). He is van’t Suupen af (hat sich das Trinken abgewöhnt). He häff een dr’af (betrunken, St). Dat is mi doch te dumm af vöör de Löö (zu dumm, peinlich). Daor büs met fifftig Mark van af. → an, daorvan, gau, Jaggd, Praote, scheeten, up, van. 3. in Wendungen wie af un to (af un an) (ab u. zu, bisweilen). up un af (auf u. ab). Et geht up un af äs de Floh in’t Hemd (wechselhaft, unzuverlässig). Zs.: achter-, bääk-, barg-, buuten-, daor-, Frij-, halw-, her-, kott-, puss-, sied-, stroom-, stump-, trapp-, vöör-, vöörn-, wied, windsAf-, af- auch: Of-, ofAf-aard f. Abart af-ääten, -etten aufessen, leeressen. Moss den Teller (schoone) af-ääten! → löög, uut-ääten af-ändern, -ännern abändern af-änderlik, -ännerlik änderbar, abänderlich af-arbäiden 1. abarbeiten, mit Arbeit bezahlen. met Huusdenst afarbäiden (als Bezahlung ableisten). 2. sik af-arbäiden (sich abrackern, abmühen). He schnüff as ‘n af-arbäidt Peerd (schnauft wie ein müdes Pferd). → up-arbäiden af-argern, sik sich ärgern. He häff sik an de Deerne af-eargert. afbäädeln abbetteln. De Blaagen häbbt sik wat Steekskes afbäädelt. afbääden Abbitte leisten afbaakenen (Vr, Bo) abgrenzen. → afpäölen, uutbaakenen afbacken abbacken, fertig backen, ausbacken. → uutbacken afbäörde(l)n umbiegen; Kanten glätten. de Klumpe afbäördeln (Kanten um die Öffnung der Holzschuhe beschneiden). → üm-, uutbäördeln afbästen, -bässen entrinden, abschälen. Den Boom wodde afebäst met’n Schällbäitel. dat Äi afbästen. → afpellen afbee(de)n über-, unterbieten (beim Kauf). → upbeeden afbeegen → afbäägen Afbeld n. Abbild afbelden, -bellen abbilden afbestellen abbestellen afbetahlen abzahlen, zurückzahlen. He mott dat Geld afbetahlen. afbicken → afpicken Afbidde f. Abbitte, Entschuldigung. Afbidde doon afbidden abbitten; entschuldigen. Man kann ussen Häärgott vull afbidden, maor nich twingen. afbielen behauen, abbeilen (z.B. Holzbalken) afbieten abbeißen. * Biet alltied man so vull af, as du ook schluuken kaas! (Übernimm dich nicht). afbinden, -binnen abbinden (mit Bindfaden). den Sack afbinden (zum Tragen in der Mitte binden). ääben den Naffel met’n Tou afbinden (z.B. bei der Geburt eines Kalbes). Lämmer met’n Band afbinden (Hoden abbinden, kastrieren).

afblaa(de)n 1. Blätter abnehmen (z.B. von Runkelrüben, Kohlpflanzen). 2. abblättern. Den Bast blaadt af (Die Rinde blättert ab). afblaosen abblasen (z.B. Rahm von der Milch). → af-flöößen, afpuusten afblatten verlaschen (z.B. Balkenholz; best. Zimmermannstechnik). → Eck-, Krüüsbladd, upblatten afblitzen abblitzen. Denne häff’ke afblitzen laoten. afblöien verblühen afbloo(de)n ausbluten. dat Farken (Hohn) afbloon laoten afblööten abräumen, die oberste Schicht, Grasnarbe abstechen. de Wäide afblööten (Mutterboden abgraben). → Blöötling Afbodd n. Absage. Afbodd doon (etw. absagen) afböögen, -beegen ab-, umbiegen, (Kanten) glätten. → afbäördeln afböörn, -büürn abheben; hochheben, wegtragen. Kaas den Sack äs afböörn? Geld van de Kasse afböörn. ne brööske Henne van’t Nüss afböörn afbosseln, -bösseln bürsten, abbürsten. dat Peerd afbosseln (striegeln) afbouen pflügen, so daß eine Mittelfurche entsteht; auseinanderpflügen. ne Foore afbouen (eine Furche z.B. vom Nachbargrundstück abpflügen). → afschlaon afbrääken, -brecken abbrechen, zerbrechen, beschädigen. He häff dat olle Spill afbrocken (z.B. altes Haus abgerissen). De Eenspannsbööme bünt afebrocken. → harunderbrääken, Verzierung, warm afbraanen, -brannen abbrennen. Dat Huus is afebrannt. → ümtrecken afbrengen, -breggen abbringen (von). Dat häff he in’n Kopp, daor kaas em nich van afbrengen (hält stur an seinem Vorhaben fest). Afbröcke f. Abbruch afbröckeln, -brocken abbröckeln. Den Boomstamm is a’ wat afbröckelt (morsch). afbröien abbrühen mit heißem Wasser. dat Farken afbröien. → Bröisump afbruuken verbrauchen, abnutzen Afdack n. Kübbung, tief gezogenes Schutzdach (z.B. über den Viehständen des Bauernhauses), Seiten- od. Vordach; mit Pultdach versehener Anbau am Speicher od. an der Scheune. Dat Brandholt wodde in’t Afdack schmetten (trockener Raum zum Lagern). → Afsiede, Schleppdack Afdackplaate f. Pfette auf der Außenmauer des Bauernhauses. → Müürplaate Afdäi m. in der Wendg. Et is up’n Afdäi (Tauwetter). den eersten Afdäi (Morgentau) afdäien abtauen afdampen verdampfen, ausdampfen afdanken abdanken, zurücktreten. ne afgedankten Amtmann (im Ruhestand) Afdeckbredd n. Brett zum Abdecken von Faß, Tonne (z.B. Jauche- od. Pökelfaß). → Folge afdeckeln ausschimpfen, beschimpfen, die Meinung sagen; verprügeln. Junge, wat häff he se afgedeckelt kreggen! afdecken 1. abdecken, zudecken. De Runkelkuhle wödd met Stroh, Eerde un Loof afedeckt. 2. herabnehmen. Pannen afdecken (Dachziegel abnehmen) Afdeckplanke f. Brett zum Abdecken von Faß, Tonne. → Afdeckbredd

afdeelen abteilen. dat Farkenschott afdeelen. → döördeelen, setten afdeenen abdienen, ableisten. Den Wönner moch’t met Arbäid afdeenen. → af-arbäiden afdichten abdichten afdisseln abdechseln, Holz mit dem Dechsel, einem Beil mit querstehender Schneide, glätten (z.B. Balken, rund gefahrene Holzfelgen, Stirnholz, das nicht gesägt werden kann) afdoon 1. abladen. en Foor Höi afdoon. → afstääken. 2. wegnehmen, beseitigen. He häff ‘n Baord afdaon (hat sich rasiert). He wödd afedaon (enterbt). 3. hart arbeiten, abarbeiten, etw. leisten; sich müde arbeiten. Met twee Mann kö’ ih ‘n Hoop afdoon. Häs dat all afdaon? (erledigt). He häff wat afdaon (hat was geleistet, ist müde). Ik häbb’t afdaone (bin müde). Dat Weer dööt sik wat af, et räängt all Daage! → af afdosken, -dösken dreschen. De Mieten häbbt se afdösket met’n Dampdosker. afdööwen ersticken. dat Föör afdööwen. → Doowpott afdräägen 1. forttragen, abtragen. Up’t Vääne wodde Torf afedräägen. 2. auftragen, abtragen (von Kleidung). en ofgedräägen Stück Tüüg. en afdräägen Böis (abgetragen, alt) afdraamen → afdrammen afdraawen, -ben ablaufen, überall hingehen. He draawt de Hööke af (richtet nichts aus, z.B. trotz des Eifers). afdräien 1. abdrehen; abbiegen, die Richtung wechseln. Dao was he metneene afedräit. → ümdräien. 2. handwerklich bearbeiten. up de Dräibank afdräien (drechseln). de Pötte afdräien (die getrockneten, lederharten Gefäße bearbeiten, z.B. Kanten sauber drehen). 3. in der Wendg. afdräien up (es absehen auf, darauf aus sein). He häff’t de up afdräit (hat es darauf abgesehen). → afgedräit Afdräier m. Abdreher (Facharbeiter in der Weberei) Afdräischiewe, -be f. Töpferscheibe zum „Abdrehen“, Glätten der lufttrockenen Gefäße afdrammen, -draamen abbetteln, abtrotzen (durch anhaltendes Bitten) afdriewen, -ben weg-, davontreiben; abtreiben. dat Veh afdriewen van de Wäide. dat Wild afdriewen bi de Jaggd. Bijen afdriewen (in den Korb treiben, → aftrummen). Dat Waater driff af. afdrinken (etw.) „begießen“. De doot’t afdrinken (auf etw. trinken, z.B. Richten eines Hauses, Geburt eines Kindes). Afdröögedook n. (Bo) Trockentuch. → Dröögeldook afdröögen abtrocknen. Köppkes afdröögen met’n Dröögeldook afdröppeln abtropfen, abtröpfeln. Dat Waater dröppelt van’t Dack af. → lecken 2 Afdruck m. Abdruck afdrucken, -drücken 1. abdrücken. 2. abdrucken afdunkeln abdunkeln, verdunkeln. ne afgedunkelte Kaamer af-eggen eggen. Dat Erpel-land af-eggen (mit der Egge bearbeiten) af-fäägen 1. abfegen, abkehren. de Dääle af-fäägen. → afkehrn. 2. ausschimpfen. → uutfäägen af-fäär(d)igen, -ferrigen abfertigen. De häbb wi wall af-fäärdigt (mundtot gemacht). af-faasern zerfasern, ausfransen Af-fahrt, -faort f. Auffahrt, Stelle, an der man vom Weg auf die Straße abbiegt. 2. Abfahrt

Af-fall → Afgefall Af-fall-emmer m. Eimer für Küchenabfälle, Mülleimer. → Asken-emmer af-fallen 1. abfallen. De Blöite is all af-follen. Waor sall ik sitten? (Antwort:) Hier (Daor) is noch nümms afefollen (Dabei zeigt man auf den Daumen). 2. mißfallen, nicht gefallen; enttäuschen. Dat is mi düftig ofefollen. He is mi lellk afefollen (stark mißfallen). Denne is mi doch hatt af-follen met sien Praoten (negativ aufgefallen). → miss-, teggenfallen Af-fall-end(e) n. Abfallende (z.B. vom Brett, Balken, von der Wurst). → Boll-ende Af-fallrohr, -röhr, -rühr n. Fallrohr für Regenwasser vom Dach. → Fallrohr Af-falltunne f. Abfalleimer af-fangen abfangen. Den Druck van’t Dack wodde met ne Stütte afefangen (mit einer Stütze am Dachstuhl). af-fielen abfeilen. de Schohsollen af-fielen (abraspeln) af-fillen häuten. De Maage wodde in heet Waater daon un af-fillt van binnen (beim Schlachten). af-finden, -finnen 1. abfinden. Dat Kind wödd afefunden (erhält Mitgift, Erbschaft). 2. sik af-finden met. Daor moss di wall met af-finden! De kann sik met’n ollen Dagg nich af-finden (mit den Altersbeschwerden). Af-findung, -finnung f. Abfindung af-fisken, -fissen abfischen. den Kolk af-fisken af-flämmen abflämmen, abbrennen. de Wääge un Grääwens af-flämmen. dat Schwien af-flämmen (Borsten nach dem Schlachten absengen). De Henne wodd nao’t Plücken met’n Strohwisk afeflämmt. → sengen af-fleegen abfliegen af-fleesken, -fleeßen abfleischen, Fleisch ablösen. de Haore up’n Buck af-fleeßen (in der Gerberei). → entfleesken Af-fleesker, -fleeßer m. Abfleischer in der Gerberei af-fleeten Fäden von Bohnenschoten entfernen. Bohnen af-fleeten. → afströöpen af-flöiten abpfeifen. dat Spöll af-flöiten af-flöößen (Wes, Ot, Vr) abpusten (von Rahm auf der Milch). den Schmand van de Melk af-flöößen af-flööten (Sahne) abschöpfen af-flouen abflauen. De Wind flout af (läßt nach). af-föhlen abfühlen; abtasten. de Kribben nao Fiske af-föhlen. de nijen Erpel af-föhlen (fühlen, ob sie dick genug sind) af-föhrn, -führn wegtransportieren; ab-, wegfahren. De Buusken wödden in’n Mäi af-föhrt un an de Miete packt. De föhrt di‘t Gatt af (riskantes Fahren, → Hacke 1). af-foorn, -fuurn abfüttern. de Kinder af-foorn. Nao’t Af-foorn gaot de Buurn nao Bedde (nach der Abendfütterung des Viehs). af-frääten, -fretten abfressen. De Kaniene häbbt mi ‘n Bast van de jungen Bööme af-frääten. → Wessum af-fraogen abfragen; verlangen, fordern. He häff mi te vull affroggt föör de Koh (beim Handel). af-freesen ab-, erfrieren. Dat Erpel-loof was bes up de Grund affroorn. → verfreesen af-friewen, -riewen, -ben abreiben. Friew dat Kalw gudd af nao de Geburt! (Reib es gut trocken). den Diss met’n Lappen af-friewen (säubern). → afschüürn, Strohwisk af-füllen abfüllen. Wien in Fläsken af-füllen af-fuulen abfaulen

afgaddern, -garrern 1. absuchen, nachlesen (z.B. Kartoffeln). dat Butt afgaddern (abnagen). → naogaddern. 2. ausschimpfen. → afkanzeln Afgang m. Stuhlgang. van Armood kien Afgang (Afkommen) häbben (von ausgemergeltem Vieh od. von Armut, Hunger, scherzh.) afgaon 1. abgehen, weggehen. De bünt em met’t Geld afgaon („durchgebrannt“). Et geht mi leed af (gebe es ungern ab). Dat gong us so koomisch af (kam uns so komisch vor). Laater sall uh noch as ne Piere afgaon (Später wird es euch wohl schwerfallen). 2. in der Wendg. afgaon van (abgehen, abrücken von). Daor gao wi nich van af! (Dabei bleiben wir). Daor bünt se vull van afgaone (Die Sitte hat man aufgegeben). 3. weniger werden. afgaonde Maone. ‘t Afgaon van de Maone. → afnemmen, Arfte, drieten, togaon afgasten, -gassen abräumen od. umstellen der Garben in dichtere Reihen (wenn ein Teil des Ackers gepflügt werden soll, auf dem die Garben noch trocknen). → upgasten afgedräit 1. gut geformt. en afgedräit Deernken. 2. abgefeimt, listig. en ganz afgedräit Käärlken. → afdräien afgeeten abgießen. de Erpel afgeeten (Kochwasser der Salzkartoffeln abgießen; Wasser lassen, scherzh.). → afstötten, öwwergeeten Afgefall, Af-fall m. Abfall. In’n Ommen häbb wi den Afgefall verbrannt. Zs.: Köckenafgeläägen, -geleggen abgelegen, einsam. De wonnt ganz afgeläägen. afgestorwen verstorben. → afstarwen afgetrocken geizig; raffiniert, schlau. → aftrecken afgewwen, -gebben 1. abgeben. He häff den Hoff afgewwen. Denne kann schlecht wat afgewwen (geizig). Se häff ‘n Lääpel (dat Gebäädebook) afgewwen (ist gestorben). → stinken. 2. in der Wendg. sik afgewwen met (sich befassen mit, umgehen mit). Daor moss di nich met afgebben! De bäiden häbbt sik metneene afgewwen (voreheliche Schwangerschaft). Afglanz, -glaa(n)s m. Abglanz afglätten glätten, glattstreichen. de Kellerfluure afglätten met’n Gladd-iesen (den frisch gegossenen Estrich auf dem Kellerfußboden - durch Bestreuen mit Zement - glätten) afgraawen, -ben abgraben. Den Grund is afegraawen (z.B. ausgesandet). He häff em dat Waater afgraaben (die Existenzgrundlage genommen). afgräwweln ausschimpfen. De kann di doch afgräwweln, dat nich wees, wat säggen sass. afgrenzen, -grää(n)ßen abgrenzen. met Päöle afgrenzen. → afbaakenen, afpäölen afgriepen abnutzen durch häufiges Anfassen. Dat Bäädebook was ganz afgreppen. → befüüsten Afgunst, -goo(n)st f. Neid, Eifersucht. → Aawer-, Missgunst, Naid afgünstig, -göö(n)stig neidisch, eifersüchtig. → aawer-, missgünstig afhääkeln, -heckeln 1. abhäkeln (Maschen). 2. (jd.) ausschimpfen, mundtot machen afhaalen abholen; abnehmen. He sall de Pott-erpel van de Bahne afhaalen (Pflanzkartoffeln vom Bahnhof abholen). Se haalt de Wöske van’n Draod (van de Liene) af. → Dood, Ssettel afhacken abhacken, -schlagen

afhälsen, -halsen, -hälstern, sik sich abarbeiten, anstrengen, quälen; hasten. Wat häbb’ke mi afehälst! He was ganz afehälst (afehälstert) (erschöpft, zerschlagen). afhandeln, -hanneln abhandeln, den Preis herunterhandeln Afhang m. Abhang, Böschung afhangen 1. herunternehmen. de Pannen afhangen (Dachziegel abnehmen). 2. abhängen. Dat Flees mott afhangen, dat’t weeker wödd. afhängig abhängig. afhängig van’t Weer. Se wassen afhängig van’n ander. afhäörn 1 abfragen, abhören. den Katechismus afhäörn. de Prääke afhäörn (kontrollieren, ob bei der Predigt zugehört wurde) afhäörn 2, -haorn enthaaren. De Huud wodde met Kalk in de Küüpe afhäört (in der Gerberei). → enthäörn Afharke f. großer Rechen zum Nachharken der Getreidereste auf dem Stoppelfeld. → Aftreckharke, Foortrecke afharken nachharken, abharken, Getreidereste nach der Ernte zusammenharken. → foortrecken, naoharken Afharksel n. das nachgeharkte Getreide nach dem Ernten (wurde für Hühner u. Milchvieh verwendet). → Foortrecksel, Naoharksel, Treckfoor afhaspeln 1. abhaspeln, abwickeln (Garn). 2. sik afhaspeln (sich anstrengen, bemühen) afhasten, sik sich hetzen, eilen Afheeber, -wer m. Stahlschiene zum Abheben frisch gedrehter Ware von der Töpferscheibe. → Staolschiene afheelen verheilen. Den Finger is gudd afeheelt. afhollen abhalten. Daor lött he sik nich van ofhollen (bleibt stur). De hollt us lange van’t Bedde af (späte Gäste). kläine Blaagen afhollen (über den Topf halten). → Kollenback Afhölpe f. Abhilfe afhoobeln abhobeln, glätten afhouen 1. abhauen; abholzen. Bööme afhouen. de Henne den Kopp afhouen. 2. wegrennen. Wenn ik hou, dann hou ik af (Reißaus, Wortspiel). afjaagen abjagen, abhetzen, müde jagen; wegjagen, verscheuchen. dat Peerd afjaagen. Se moss de Fleegen afjaagen bi’t Melken. Afjach(t), Afjack f. Rüge, Rüffel, abschlägige Antwort. ne Afjacht gebben (Angst einjagen). ne Afjacht kriegen (ausgeschimpft od. verprügelt werden) afjachte(r)n wegjagen; abhetzen. De Pannen bünt van’t Huus afejacht (durch Sturm). Den Hund was afejacht. afjasken, -jassen 1. das Fell abziehen (z.B. der Kuh), schinden. → af-fillen. 2. sik afjasken (sich abarbeiten, abquälen) afkaarten „abkarten“, heimlich beschließen. Dat was ‘n afgekaart Spill. afkanten Kanten umbiegen, glätten. → afbäördeln afkanzeln ausschimpfen, „herunterputzen“. He häff em aorndlik afekanzelt. → afranzeln afkaorn abkarren (mit einer Sturzkarre wegbringen). Den Bülten wodde afekaort (ausgesandet, geebnet u. kultiviert). Afkaot → Advekaot afkäppersken abblättern, -schülfern afkappen Spitze abhauen afkäts(k)en abschlagen. de Decke met’n Haamer afkätsen (den Putz abklopfen). den Pott-ommen afkätsen (Wand u. Gewölbe des

Brennofens abschlagen, damit die verbackenen Glasurreste beim nächsten Brand nicht auf die Töpferware tropfen) Afkehr, -kähr f. Abneigung, Abkehr. Ik häbb daor Afkehr an (keine Neigung dazu). afkehrig, -kährig abgeneigt; abtrünnig. → afkörstig afkehrn, -kährn fegen, abfegen. de Dääle afkehrn. → af-fäägen, uutkehrn afkieken abgucken. in de Schoole afkieken. andern wat afkieken. He will mi de Botter van’t Brood afkieken (nemmen) (Er ist neidisch). afkienen abkeimen. de Erpel afkienen (Kartoffeln von Keimen befreien, z.B. vor dem Schälen, Kochen) afkippen abkippen, abladen (z.B. aus einer Sturzkarre). de Erpel in de Schoppe afkippen afklabastern von einem zum anderen gehen, entlanglaufen. Wi häbbt alls afklabastert un nix kreggen (Wir haben überall gefragt u. nur Absagen bekommen). afklämmen 1. abklemmen. 2. vorstechen, einteilen (beim Torfstich). → ritzen afklöörn abklären afklappen eine Klappe herunterlassen afklappern ablaufen, von einem zum andern laufen. → afklabastern afkleeden verkleiden (z.B. mit Tüchern, Brettern abgrenzen). ne afgekleedten Hook van de Schoppe föör de Kutse afkloppen abklopfen, abschlagen. met’n Fläägel afkloppen (dreschen) afknäbbeln, -knäwweln abnagen. ‘n Büttken afknäbbeln afknallen abschießen, abwerfen. afknallen spöllen („Jägerball“, Kinderballspiel mit zwei Mannschaften: Die Spieler außerhalb des Feldes müssen die im Inneren treffen oder abwerfen.) afknappen abbrechen, zerbrechen. Den Stell knappen em af bi’t Wark. Den Tand is bi’t Trecken of-eknappt. afknäppern absparen, -knausern. van’n Mund afknäppern afknapsen absparen, einsparen afknibbeln kleine Stücke abbrechen, abnehmen. den Bast van’n Boom afknibbeln afknicken abknicken. Den Boom is van’n Wind afeknickt. afknickern einen Knicker anstoßen, um den anderen Knicker zu treffen. → naoscheeten afkniepen 1. abkneifen. den Peerdestatt met ne Tange afkniepen. de Kodden de Tande afkniepen (damit sie die Sau nicht beißen beim Säugen). 2. „abzwacken“ (beim Kauf) afknipsen fotografieren. Ik lao mi so nich afknipsen. → afnemmen afknööken abbrechen afknööpen, -knöppen 1. aufknöpfen. 2. „abluchsen“, abschwätzen, abspenstig machen. Häbbt de Jungs mi doch de leste Mark noch afknööpt. → afluurn afknüppeln abschlagen, -hauen. de saoren Tööge van de Eeken afknüppeln (trockene Zweige abschlagen, um Brennholz zu sammeln) afknüppen aufknoten afkocken abkochen Afköhlboste, -böste f. Kühlriß, Haarriß (in Töpferware). → haarn 2 afköhlen abkühlen; auskühlen. den Pott-ommen afköhlen (den Brennofen durch stufenweises Öffnen abkühlen). → uutköhlen afköiern → afküürn Afkommen n. 1. Herkunft, Abstammung. → Heerkümste, Komm-af. 2. Stuhlgang. → Afgang

afkommen loskommen, ab-, freikommen. Ik kann doch en Stündeken afkommen (kann mir Zeit nehmen). He is de nett so gladd van afekommen as dat Schaop van de Wulle (hat großen Verlust erlitten, wurde betrogen, z.B. beim Handel, iron.). → Buxen-schöörn, nooit, Posten, schierlik, teschamper, Text, Waord Afkömmling m. Abkömmling, Kind, Nachkomme. → Aflegger afkoopen abkaufen. → bekoopen, rieke afköörn abkören, die Zuchtkonzession aufheben. Dat Peerd häbbt se em afeköört. ne afgeköörten Bullen. Dat Veh krigg ‘n Lock in’t Aor, et is afeköört (minderwertig, schlachtreif). He was afeköört (bei der Musterung durchgefallen, → kaputtschriewen, loosen). afkörstig (Rh, Bo) abtrünnig. He was ne Afkörstigen (machte einen Rückzieher). afkötten abkürzen; einkürzen, absägen. Holt afkötten. → aflängen, inkötten Afkrän(t)sel n. (St, Sü, Ra, Hei, Rae) schlechtes Korn, Abfall beim Dreschen in der Kornfege (halbe Ähren, sehr kurze Strohstückchen). → Achterkaorn, Kräntsel afkrassen 1. abkratzen. dat Ies van de Ruuten afkrassen. 2. sterben (grob) afkreemern, -kräämern (Vr, Sü, Ge, Rae) 1. sich wegschleichen, stillschweigend verschwinden. He is afekreemert as ‘n Hund sonder Statt. 2. sterben afkriegen abbekommen. He ha’ wat afekreggen (hat sich verletzt, weh getan). afkündigen, -künnigen abkündigen (von der Kanzel, z.B. Hochzeit u. Tod) afküürn, -köiern 1. abschwätzen, durch Reden abspenstig machen. 2. absprechen, etw. abmachen, sich verabreden. → afsprääken aflaa(de)n entladen, abladen (z.B. Garben, Heu vom Wagen). → Bocholt Aflaader m. wer die Garben vom Wagen ablädt. → Uplaader aflaagern ablagern. afgelaagert Holt (mehrere Jahre abgelagertes, trockenes Möbelholz) aflääpeln, -leppeln auslöffeln, abschöpfen. → uutlääpeln aflääsen 1. aufsammeln, -lesen. Ruupen aflääsen (Raupen entfernen). → afruupen. 2. ablesen. Man konn’t em van de Oogen aflääsen, wat he säggen woll. aflääwen, -ben alt u. gebrechlich werden, sich dem Tode nähern; sterben. Dat Peerd is aflääwt (alt, verschlissen). aflängen absägen, einkürzen. Holt aflängen (absägen). → afkötten Aflaot m. Ablaß. → Lünten aflaoten ablassen. Waater van de Bääke aflaoten. De Lienfarwe leet af (war nicht beständig, färbte ab). De Waaterfarwe wödd met Beer misket, dat de nich aflött (Bierlasur). Aflaot-ollie n. Altöl aflecken ablecken. De Hund leckt mi de Hande af. → Honning, Schnotterbellen afleggen ablegen. De Rogge moch van Hand afleggt un bunnen weern (Der Mäher legte die Roggengarben hinter sich ab, dann wurden sie gebunden). Woll Ih ääben afleggen? (den Mantel ablegen). Plaggen afleggen (Soden abstechen). afleggen met de Gaordenhacke (beim Umgraben Unkraut in die Furche legen, → afstääken). dat Bedde afleggen (aufdecken, lüften) Afleggepanne f. dreieckige Schaufel zum Einlegen von Unkraut im Garten; Torfspaten

Aflegger m. 1. Torfspaten; Vorschäler am Pflug zum Misteinlegen. → Afleggepanne, Schöör-ieser. 2. Gitter am Mähbalken der Mähmaschine zum Ablegen des Getreides (beim Selbstbinder). 3. Person, die an der Mähmaschine ablegt. 4. Ableger von Pflanzen; Nachkömmling, Kind aflehnen 1 1. ausleihen, verleihen. 2. entleihen. → uutlehnen aflehnen 2 ablehnen aflehrn, -lährn abgewöhnen, (jd. etw.) austreiben. Wi willt ähr dat aflährn. aflewwern abliefern. In’n lesten Krieg mochen wi alls aflewwern. aflieken einebnen. ne Bülten aflieken. → uplieken aflöchten beleuchten; mit Licht absuchen afloopen 1. ablaufen; herausfließen. Den Bröisump ha’ Löcker an de Sied, dat dat Waater afleep. 2. hin- u. herlaufen; besuchen. He häff de Büürte afloopen, üm ‘n gudd Peerd te koopen. Ik häbb noch verschäidene Geschäfte af te loopen. 3. durch Laufen abnutzen. De Sollen bünt ganz scheew afeloopen. He löpp sik de Hacken (Beene) af nao de Karke (sehr fromm). 4. verlaufen, ablaufen. Et is gudd afeloopen (gut ausgegangen). Et was afeloopen (vorbei). Usse Tied is afeloopen (Wir sind alt, sterben bald). Nu is’t ja meest afeloopen (fast vorbei). → Kante, Klüwwen, rieke aflöösen ablösen. dat Arwe aflöösen (z.B. ein Erbe von der Hörigkeit befreien, loskaufen) aflösken, -lössen ablöschen (z.B. Kalk, Tinte) aflucksen „abluchsen“, abspenstig machen, auf unehrliche Weise wegnehmen. Disse ollen Dinger woll ik di wall aflucksen. → afluurn, afniefeln aflünkern abgucken, ablauern; mit List etw. abnehmen. bi’t Schoolwark aflünkern. Se häbbt em dat Geld afelünkert. → afluurn aflüstern, -lustern abhorchen. He hä’e sik dat aflüstert (gehört, horchend erfahren). afluurn 1. abpassen, abwarten, erwarten, sich auf die Lauer legen. Dat mo’k noch äs afluurn, wat dat wödd (was sich ergibt). Dat ha’k em nich afluurt (ihm nicht zugetraut). → upluurn. 2. abspenstig machen. Dat könn’ we em teminsten afluurn. → afknööpen, -lucksen, -lünkern, -niefeln afmaagern abmagern afmaaken 1. abnehmen; entfernen. de Bääsen plücken un afmaaken (abstreifen). 2. erledigen, fertigstellen. dat Wark afmaaken. Häbb ih’t ook afmaakt? (die Pflichtübung erledigt, z.B. Messe, Beichte). 3. absprechen, vereinbaren; bestimmen. ne Visiete afmaaken. He häff dat faste afmaakt (vertraglich geregelt). → Baord 1 afmääten, -metten abmessen, Maß nehmen. met’n Spintfatt afmääten. → uutmääten afmäien abmähen, abschneiden. dat lange Gröss afmäien. Däörne afmäien. de Hegge afmäien afmahlen abnutzen (vom Mühlstein). Den Steen was ganz afmahlen. afmaolen abmalen, -zeichnen. Den Düüwel is noch so schwatt nich, as he afmaolt wödd! (Halb so schlimm). afmasken 1 abmaschen, abstricken afmarackern sich abrackern afmasken 2 (Bor, Hei, Rae, Rh) schwer arbeiten, abrackern, sich verausgaben, belasten afmasseln (sth.s) 1. strampeln; bloßstrampeln. Dat Kind häff sik‘t Bedde afmasselt. 2. sik afmasseln (sich abplagen, abquälen,

erschöpfen. De Koh is afmasselt nao’t Kalwen. He häff sik afmasselt. afmusseln afmatteln erschöpfen, abarbeiten. He is afemattelt. afmeenen, -määnen (Vr, St, Sü, Ge) erschöpfen, abarbeiten. Wat was he afemäänt! (müde, erschöpft). → vermeenen 1 afmelden abmelden afmelk spät nach dem Kalben noch Milch gebend. De Koh is afmelk. ne afmelke Koh (Kuh, die in dem Jahr, in dem sie gekalbt hat, noch Milch gibt, aber nicht mehr befruchtet ist). → oldmelk afmelken trocken melken. De Koh is afmolken (alt, schlachtreif). → dröögemelken Afmelkmarkt m. n. Milchviehmarkt (verkauft wurde nicht an ein Herdbuch gebundenes Milchvieh) Afmelkstall m. Stall für Schlachtvieh afmesten, -messen ausmisten. den Kohstall afmesten. → uutschmieten afmäien, -mäiten, sik sich abmühen, bemühen afmormeln mürbe, trocken werden; faulen, abbröckeln. Dat Spintholt is dr’ all afmormelt. afmuggen (Ra, Bor, Rh, Bo) 1. schlecht schneiden, „säbeln“. 2. sik afmuggen (sich abmühen, schwer arbeiten, ohne Ergebnis) afmusseln, sik (sth.s) sich mühen, schwer arbeiten; mühsam, ohne Ergebnis arbeiten. → afmasseln, -muggen afnaagen abnagen afnaffeln, -naaweln abnabeln afnäien abnähen (z.B.Falte einnähen) Afnäier m. Abnäher Afnäißel n. Abnäher afnemmen abnehmen. wat van de Haor afnemmen laoten (schneiden lassen). Schmand afnemmen (entrahmen). Waare afnemmen. afnemmen bi’t Stricken (Maschen abnehmen). Daor moss de Kippse (‘n Hood) vöör afnemmen (Anerkennung, Achtung, → Fahne, Fleerbuss). Kaarten afnemmen (Karten abheben). sik afnemmen laoten (sich ablichten, fotografieren lassen). He nomm mi genau af (musterte mich genau). afnemmende Maone (abnehmender Mond). → afgaon, schmachten, Tou, upnemmen afnicken köpfen (z.B. Fische) afniefeln (Vr, Ge, Bor, Rae) abschwätzen; heimlich, betrügerisch wegnehmen. De Wäide häff he em so langsaam afeniefelt. Dat mo’k em met’n mooi Präötken noch afniefeln. → afküürn, afluurn, weggniefeln afpacken abpacken, verpacken. nich afgepackten Ssucker (lose verkaufter Zucker) afpäigern (Vr) 1. überanstrengen, zu Tode arbeiten lassen. He häff sienen Knecht afpäigert. 2. weggehen, sich aus dem Staube machen; sterben. He is afepäigert. afpaocheln, -paogeln abstoßen, abscheuern. De Koh häff sik ‘t Haorn afepaochelt. afpäölen abgrenzen, Grenzpfähle setzen. → afgrenzen, af-, uutsteenen, uutpäölen afpassen abpassen, abmessen; den richtigen Zeitpunkt finden. Ik konn dat genou afpassen (z.B. Menge, Gewicht). Ik häff em afpasst (habe ihn bewußt getroffen). afpässern, -pästern Maß nehmen. → Pässer afpellen Schale entfernen, abpellen. dat Äi afpellen (mod.). → afbästen

afpicken, -bicken abhauen, abhacken. Steene afbicken (gebrauchte Backsteine vom Mörtel reinigen) afpingeln ab-, herunterhandeln. He häff em de fiewtig Mark afepingelt. → afhandeln afplaaten scheibenweise abschneiden, abspänen. Holt afplaaten. Moss de Erpel nich so afplaaten (nicht so dick schälen). afpläckern abstechen, abgraben. De Grääwen wodden schüüns afpläckert (wurden schräg abgestochen). afplaggen Gras-, Heidesoden abstechen afplänken verbrettern, mit Brettern verkleiden. In de Schoppe wann’ de Hilden nich afeplänkt. afplaogen, sik sich abmühen; schwer arbeiten afplücken abpflücken afprallen abprallen. → afschampen afpraoten 1. ausreden, abraten, abbringen von. Daor mo’k em noch van afpraoten, dat he daor hengeht. 2. sich verabreden. → afsprääken 3. abschwätzen afpuckeln, sik schwer tragen; sich abmühen beim Tragen afputzen abputzen, säubern. den Diss afputzen afpuusten, -puußen abpusten (Rahm von der Milch). → af-flöößen afquäälen, sik sich abquälen. Wi häbbt us afquäält, den Stubben dr’ uut te kriegen. afquasten mit einem Quast glätten (z.B. frischen Mauerputz abwässern, wasserdicht verputzen; wurde nicht mehr mit dem Putzbrett geglättet) Afquets(k)e f. Abquetschwalzenpaar (Weberei) afquets(k)en abquetschen, abklemmen afrääken abrechnen Afrääknung f. Abrechnung afrackern, sik schwer arbeiten, sich abarbeiten, abmühen. He is ganz afrackert (z.B. mager, knochig). afrahmen abrahmen, den Rahm von der Milch abschöpfen. afgerahmte Melk. → Ündermelk afranzeln, -raa(n)ßeln ausschimpfen; verprügeln. → afrunzeln afrao(de)n abraten. Doo’t nich, ik rao di daor van af. Rao mi gudd, mon rao mi nich af (über Liebespaare, die nicht beraten sein wollen, iron.). afrenten abbezahlen (z.B. in Raten od. jährlicher Pacht) africhten abrichten afrieten, -reeten abreißen afriewen, -ben → af-friewen afriffeln aufribbeln (z.B. Gestricktes) Afritt n. Zufahrt, Zugang zu Acker od. Weideland. Maak‘t Afritt äs loss! → Fohr-ritt afroopen abrufen. De Häärgott häff em afroopen. Met’n Häärgott muss staon, as wenn jeeden Moment afroopen wödds. afrossen striegeln (Pferde, Kühe); abschaben (z.B. Borsten nach dem Brühen des Schweines) afrotten ab-, verfaulen, morsch werden. Wenn dat Buutenholt van de Stubben afrott is, bliff dat hatte Holt staon. afrücken abrücken Afruff m. Abfuhr. Ik häbb ähr ne Afruff gebben (die Meinung gesagt). → Rüffel afrüffeln rügen, ausschimpfen. He häff gudd eene afgerüffelt kreggen.

afrullen abrollen. Gaorn afrullen. den Knicker afrullen (treffen beim Rollen). → afscheeten, knipsen afrunden, -runnen abrunden, rundschleifen (z.B. Holz) afrunzeln (Vr, St, Sü, Ge, Rae, Rh) ausschimpfen; verprügeln. → afranzeln afruppen abrupfen. Gaase afruppen (Federn rupfen) afrustern, -rostern verrosten. Dat Iesen was afrustert. afruts(k)en abrutschen afrüümen abräumen, abdecken. de Taofel (den Diss) afrüümen. de Pott-eerde afrüümen (die Deckschicht beim Tongraben abtragen). → afblööten afruupen Raupen absuchen (vom Kohl, Salat). → aflääsen afsaagen absägen. ne Boom afsaagen afsabbern, -sabbeln abnagen. Du muss dat Butt gudd afsabbeln. → afknäbbeln afsacken absacken; einsickern. He moch ‘n Graawen trecken, dat‘t Waater bääter afsackt (aflöpp) (einen Graben auswerfen). Afsacker m., Afsackerken, -säckerken (Wes, St, Ge, Ra, Bor, Hei, Rae, Bo) letztes Gläschen, „Rausschmeißer“. → Afsetterken afsäggen absagen, aufkündigen; verweigern. Dat kann’k nich afsäggen (ablehnen). Ik häbb em dat afsäggt! → afschlaon afsäörn, -süürn austrocknen, welken. → uutsäörn afsatteln absatteln Afschäälke, -schellke f. Aufschiebling an der Traufe. → Schäälke afschaawen, -ben abschaben Afschaawsel n. Abgeschabtes afschällen abschälen. Eekenbast afschällen (Eichenrinde zur Lohgewinnung schälen). → Appelsiene afschampen, -schammen 1. abschürfen, abkratzen (z.B. Haut). 2. abrutschen, abprallen. → Schampsteen afscheern 1. abrasieren; abschneiden. Pannen afscheern (Dachpfannen passend zuschneiden, z.B. für Kehlen zwischen zwei Häusern. 2. abdrehen, die Richtung ändern. → afdräien afscheeten abschießen. den Voggel afscheeten (beim Schützenfest). Denne häff‘n Voggel afschotten (hat Glück gehabt, hat das Richtige getroffen). den Knicker afscheeten (treffen beim Rollen, → afrullen) afschellen ausrufen mit der Handschelle. → upschellen afscheppen abschöpfen, abnehmen. den Schmand afscheppen (das Beste vorwegnehmen). van’n Meddaggspott dat Beste afscheppen afschicken abschicken; wegsetzen. de Stöhle afschicken afschirrn, -schiern abschirren, das Geschirr vom Pferd abnehmen afschlachten abschlachten Afschlagg m. Abschlag; Teil des Lohnes. Dat is ne Afschlagg as ne Doodschlagg (Verschlechterung; schlimmer geht es nicht). afschlaon 1. auseinanderpflügen, so daß eine Mittelfurche entsteht. → afbouen. 2. nachlassen; billiger werden. De Füllmeere schloog af, de is nich mehr hengstig. Wenn alls so afschlöög as dat Frijen, dann kamm dat Schääpel Rogge wall up’n Kassmänneken (wenn alles im Preis so nachließe). 3. abschlagen, ablehnen. Den Gefallen kann ik nich afschlaon. Ik schlao nix af, blooß Fleegen (wenn etw. angeboten wird, Wortspiel). → Glass Zs.: Daarden-, Lestenafschleppen, -schlöppen 1. abeggen (bes. Kartoffelacker). 2. wegschleppen. Den häff doch ne Dönnte ofeschlöppt (ist betrunken weggegangen).

afschliepen abschleifen. De Dickte van de Säiße wodde afeschleppen. af-schliepstatten heimlich davonschleichen afschlieten, -schleeten verschleißen. De Schoh bünt afeschletten. afschloowen abarbeiten, schwer arbeiten (z.B. mit der Roggenharke nachharken). He kann so allerhand afschloowen an’n Dagg. sik afschloowen (sich abarbeiten) afschluuten abschließen. Du moss de Döören afschluuten. Dat schlütt nich (schließt nicht dicht). afschmaaken abschmecken afschmänten (St, Ge, Bor, Hei, Rae) Rahm abnehmen. → afrahmen, Melksette afschmeern 1. abschmieren (mit Fett). den Waagen afschmeern. 2. verprügeln. Se häbb’n afeschmeert. afschmieten 1. herunterwerfen. Dat Peerd häff den Jungen afeschmetten. He schmitt‘n Schoow Stroh (van’n Balken) af. 2. (Gewinn) abwerfen. Et schmitt nix af (bringt keinen Ertrag). afschnappen erwischen. Daor häbbt se mi met afeschnappt (z.B. beim Schmuggeln). afschnibbeln abschnippeln, kurze Stücke abschneiden afschnie(de)n 1. abschneiden. nen ollen afgeschneddenen Mantel (trug der Maurer im Winter bei der Arbeit). All tweemaol wat afschnedden un noch te kott! (z.B. Irrtum beim Abmessen; übervorsichtig). → Aor 1. 2. zerschneiden. afschnieden un Fettpriesen (Am Abend des Schlachttages wurde das Schwein zerschnitten; am Tag darauf wurden die Verwandten eingeladen). → kotthouen, Schlachtevisiete Afschnie-draod m. gezwirnter Kupferdraht zum Lösen der Ware von der Töpferscheibe. → Afheeber Afschnitt m. Abschnitt; Holzrolle, aus dem Holzschuhe gemacht werden afschnöien Bäume beschneiden, entästen. → uutschnöien afschnuuwen, -ben wegrennen, -laufen afschöilik → abschöilik afschoofeln, -schööfeln Unkraut hacken (sehr flach, bes. Gartenwege). → afleggen, Schoofel afschoonen (Rae) klar werden (von der Luft) (alt). → upklöörn. → upschoonen afschöörn abreißen afschräägen schräg abschneiden (z.B. dicke Hölzer) afschraapen, -schrappen abkratzen, -schaben. De Strübben van’t Farken wodden met’n Schraaper uut Blick afeschraapt (Schweineborsten wurden mit einem Blechkratzer entfernt). de Erpels un Wotteln afschraapen. → Schrääper 1 Afschraapsel n. Abgeschabtes afschrecken abschrecken. gekockte Äier met kold Waater afschrecken afschriewen, -ben abschreiben (z.B. in der Schule) afschröien absengen, abflämmen afschrubben, -schrübben abschaben, abschrubben (z.B. die Schweineborsten beim Hausschlachten). → afrossen afschüdde(l)n, -schudden abschütteln. He schüdd dat af as ne Puudel den Räägen. → Hund afschülfern, -scholwern (St, Sü, Ge, Ra) abblättern. De Pannen schülfert af (bröckeln ab, z.B. bei Frost). → afblaaden Afschuum m. Abschaum afschüümen abschäumen, Schaum abnehmen. den Wostekäätel afschüümen

afschüürn abreiben, scheuern, reinigen. dat Saagehaol afschüürn met ne weeken Backsteen un met’n Lappen afriewen (den Kesselhalter reinigen). Den waaterdichten Ssementputz in’n Keller wodde afeschüürt (Putz wurde verdichtet). afschuustern abfertigen, abwimmeln. Denne häbb se mooi afeschuustert. afschuuwen, -ben 1. wegbringen, abtransportieren. Wi mochen Torf afschuuwen met de Kaore. 2. abschieben, ablehnen. Den ollen Knecht konnen se nich afschuuwen. afschwääweln (Bienen) mit Schwefellunte ausräuchern u. töten (vor dem Schleudern). → blöökern, uutschwääfeln afschwellen abschwellen afschwöörn abschwören afseepen abseifen; leisten, erledigen. Dat is een Afseepen (ein Abmachen). Ik häbb a’ allerhand afeseept (Ich habe schon einiges geleistet heute morgen, auf die Frage: Ook a’ wacker?). → afwasken afsehn 1. absehen, voraussehen, erwarten. Ik kann’t noch nich afsehn, of dat fäärig wödd. 2. anmerken, ansehen. Ik kann di’t an’t Gesichte afsehn. 3. einladen; bedienen. He moch se te Foote alle afsehn (z.B. zur Beerdigung einladen, → nöögen). De Pastoor häff de ganze Riege afsehn (versorgt, Kommunion ausgeteilt). He häff a’ eene afsehne (hat schon mal gefreit). 4. in der Wendg. afsehn up (absehen auf). * De Katte häff’t up de Müüse afesehn. 5. in der Wendg. afesehn van (abgesehen von) afsetten absetzen, nieder-, weg-, hinsetzen, -stellen. Den Sack wödd te schwaor, lao we äs afsetten. ‘n Füllen (Kalw) afsetten (Frühgeburt). Junge, binn di de Buxe unnen to, süss setts noch‘n Kalw af (sonst wird dir übel, vom Rauchen). de Pötte met de Hande afsetten (von der Töpferscheibe nehmen, → Afheeber). de Wand afsetten (anstreichen). de Bääke afsetten (mit Draht od. Standnetz absperren). sik afsetten. De Melk sett sik af (Sahne setzt sich ab). afgesatte Melk. → Gesicht Afsetter m. Ausschalthebel; Stellhebel zum Ausrücken der Kreuzspule (Weberei). → Afsetterken, Ansetter Afsetterken n. letztes Gläschen (zum Abgewöhnen); Gläschen Schnaps nach dem Essen. → Afsacker Afsettkring m. Metallhülse für Tastfühlerkontakt am mechanischen Webstuhl Afsettsaage f. Absetzsäge (hat feinere Zähne als ein Fuchsschwanz, wird zum Einsägen für Verzapfungen benutzt) Afsied(e), -siete f. 1. Kübbung, tiefer gezogenes Dach am Bauernhaus. Dat olle Gräi stonn in de Afsied. de Afsied van de Karke (Seitenschiff). → Afdack. 2. Rücken, Hüfte. Ik ha’ Piene in de Afsied. 3. Rückseite, Hintergrund. Ik holl mi daor in de Afsiede (halte mich zurück). Wiewer häört in de Afsied (spielen nicht die Hauptrolle). afsieds abseits. → achter-afs afsingen ab-, heruntersingen. afsingen van en Leed afsitten absitzen (z.B. eine Strafe). Dat kaas up eene Basse (Backe) afsitten (Kleinigkeit). afsolweern absolvieren afsööken absuchen. dat Erpel-land afsööken. Ik häbb alls afsocht un konn’t nich finnen. afspannen ausspannen, das Geschirr vom Pferd abnehmen. → af-, uutschirrn, uutspannen afspäönen Späne abhobeln

Em is de Frou afestorwen. Mi bünt de Finger afestorwen van Kölde. Afstamm m. Bedden afstääken (Beete umgraben.B. un wi bünt met‘n bettken (Geld) afspiest wodden (bei der Mitgift). → afpäölen. Abkömmling afstammen abstammen afstampen feststampfen (z. abgetrenntes Stück (z. afspenstig maaken (abspenstig machen). De stählt ussen Häärgott den Dagg (de Tied) af (Faulpelz). De häff a’ allerhand af-ssöckelt un is de doch nix bi wodden. afstääken. deen wi den Ssucker in den Broupott. De Bloomen bünt afestorwen. Up den bülterigen Wegg häff sik dat Peerd ganz afespottelt. Dat was anders afesprocken. → afdoon Afstääkspelde f. umständlich arbeiten (ohne Ergebnis). heruntersteigen afstarwen. → afleggen). -stimmen abstimmen afstiegen ab-. Stecknadel. Abstellraum. heruntersteigen.B. He stigg van de Fietse af. passieren. Lehmfußboden) Afstand m. → Knoopspelde afstählen.B. -sterwen absterben. welken. den Acker). verstarwen afsteenen (Wes. afsprääken verabreden. -ssöckeln schwer od.afspenstig in der Wendg. 2. sterben. Daor sall sik wa’ nix afspöllen (nichts Wichtiges ereignen). Wann de Maische afstockt was. Vorratsraum afstemmen. verdorren. dann auf die Leiter hängen) afspoorn (ab)sparen. von der Harke) Afstellruum m. abstechen. Se häbbt em met’n Daaler afespeest. -stecken 1. -stellen stehlen. -stehlen. Hei. 2. Ik häbb em dat Peerd afspenstig maakt. afstoffen → afstöwwen . Ge. abstecken. sik sich abmühen. abladen.B. → uut-. sich lösen af-ssockeln. überanstrengen. mit Steinen abgrenzen (z. dat Schwien met kold Waater afspöölen (nach dem Schrubben abspülen. Den Öllsten häff den ganzen Hoff kreggen. Abstand afstapp(k)en ab-. sik sich abspielen. en Foor Rogge to’t Dosken afstääken. met Naolen afstääken (die Form beim Nähen mit Stecknadeln abstecken). Höi afstääken. Bor. ne Kien afspleeten (einen Kienspan abspleißen) afspletten abspalten afspöllen. 3. dat Genick afstääken (beim Schlachten von Rindern). Dat häbbt se sik van de Mund (van’t Liew) afspoort. Spuren verfolgen (von Wild) afspotteln. afspoolen abspulen afspöölen abspülen. die obere Schicht mit Unkraut in die Furche werfen. Rae) 1. afspitten abstechen Afsplaote f. Holzspan) afspleeten abspleißen. → ielig afstocken abkochen. afspringen abspringen. Grundsteine setzen afstellen 1 abstellen afstellen 2 den Stiel abnehmen (z. mit Grenzzeichen versehen. afsperrn absperren afspiesen abspeisen. ereignen. → fien afspöörn 1 die Sparren behauen afspöörn 2 spuren.

de Bäste afstooten (sich das Fell. Ge) 1. afstuuwen. abschreiten. abgeben. → afstöwwen afstüüwen. die Haut abschürfen. → uut-tehrn aftippen die Spitze abhauen aftöögen entästen. 2. leugnen. ne Koh aftrecken (häuten). 2. abzeichnen. De Planke teekent sik af up de Müüre (bei Beton). durchstreifen. → afgeeten afstottern „abstottern“. ääben afträän (austreten). aus-. -ben abstauben. . schrittweise abmessen.B. vererben. B. → weggsuugen afsuupen ertrinken aftacken. aftehrn abzehren. uut-töögen afträä(de)n 1. bei gefällten Bäumen) de Heggen aftäckern. → uutschirrn afstreewen. abziehen. -beldken Abziehbildchen (für Kinder) aftrecken 1. ablehnen.. leugnen. Ik will dat nich afstrien. 2. -tanden Zähne verlieren. heimlich davonschleichen. abzapfen. → Fliete. He mott den Hoff afträän. Denne häff sik de Häörne all afestott (schlechte Erfahrungen gemacht). Bohnen afströöpen. abstreifen. abtreten. → af-föhlen afteek(n)en 1. Äste entfernen.B. sik afteeken (sich abzeichnen). Ik häbb ‘n Sellen äs afstrecken (z. afstütten abstützen. ne afgetandeten Ruun (alter Wallach. abstreifen. Dat moss up düssen Schien afteeknen. Wi gongen up de Dääle un häbbt us den Buuk afeträän (nach dem Essen die Beine vertreten). Will he dann immer noch nich afteeknen? (von altem Bauern). 2. ein Amt ablehnen). verletzen). 3. 2. aufgeben. -sünnerlik besonders. afströöpen 1. de Erpel afstotten. -stotten abgießen. 3. -täckern Äste entfernen (z. -ben abstützen (mit Streben) afstriebitzen (Vr. ne Haasen afströöpen (das Fell abziehen). → besünders afsuugen absaugen.B. Nix geht gäwwer up as afgetällt Geld un geklööwt Holt. unterzeichnen.afstooten abstoßen. → fleeten. de Huud aftrecken. der die Zähne verloren hat) aftällen abzählen. afstrieken abstreichen. heimlich wegnehmen. Zapfen der maschinell gefertigten Holzschuhe) aftasten. den Mest aftrecken (vom Wagen abziehen u. in kleinen Beträgen zurückzahlen afstöwwen. → riewe aftappen 1. Stoff 1 afstraffen abstreiten. ablegen. klauen afstrie(de)n 1 eine Strecke abschreiten afstrie(de)n 2 abstreiten. Blood aftappen. unterschreiben. de Halter afstrieken (ungebunden sein wollen. abtreten. auskippen. dem Pferd die Stränge abnehmen. met’n Bessen afstoffen. → aftacken. → afstuuwen. Se häbbt dat ganze Rewier afeströöpt. St. (den Hof) abgeben. abtreten. weggehen. verteilen). wegtreten. z. bestreiten. abziehen. Wi mochen den Ellenboggen up’n Stohl afstütten (beim Beten auf den Knien). alt werden (von Pferden). Hecke) afsünderlik. afstötten. Urlaub gemacht). Sünt-Jansbääsen afströöpen. verneinen afsträngen abschirren. -ben beschneiden (Baum. -tassen abtasten. He soog ganz afgetehrt uut. Brandholt afstütten met Pielerholt (beim Stapeln). Staub wischen. en Passeel afträäden. Bööme aftacken aftahnen. → afteeknen Aftreckbeld n. Zapfen entfernen (z. -stoffen abstauben.

Schieferstein zum Schärfen des Rasiermessers. Ik häff ‘n afgetrout Süster. durch Tausch erwerben aftwingen erzwingen. He trock ganz witten af (bleich geworden). abkehren. De Winkelwaare mochen se met ne Waoge afwäägen. stechen (beim Kartenspiel). hat weggeheiratet od. -wennen abwenden. Wocht män de Tied af! Se sagg dat so afwochtend (langsam. weggehen. Abwasser (in der Gosse). → Striekleer Aftreckreemen m. afwäiden abweiden afwamsen. Zange zum Abziehen des Hufeisens aftrouen heiraten. . Glätten von Mauerputz (auch beim Plattenlegen od. → Foortrecke. Afwaater n. um die Kuh zu retten) afwäägen abwiegen. Kanien. Waater Afwegg m. hartnäckig durchsetzen. ‘n kaputt Kalw afveerdeln (ungeborenes totes Kalb mit der Säge vierteln. von Töchtern des Hofes. Dat Waater trock of. Abweg. Den Öllsten is afetrocken (vom Hof weggezogen. beim Vererben). → Stich. trocken sik de Peerde de Luft of. → uut-trummen aftruuwen trumpfen. Geburtshilfe). Riemen zum Abziehen. Wenn den Sellen te hooge satt. De ha’k a’ lange den Hals aftrocken („den Hals umgedreht“). Ik häbb fiew Daaler aftrocken. → Gottengatt afwachten. Schleppharke Aftrecklatte f. den Putz lieke aftrecken (Mauerverputz gleichmäßig glätten). Schärfen der Rasierklinge Aftrecksteen m. wegziehen. met’n Treckmess aftrecken (mit der Ziehklinge bearbeiten). Klopfen in den Korb scheuchen. → afgetrocken Aftreckharke f. abziehen. Schärfen der Rasierklinge. Lederriemen zum Abziehen. De Afgetrouten nammen den Schultennaamen nich met (durften sich nicht „Schulze“ nennen). → Glätter Aftreckleer. → uptwingen afveerdeln vierteln. Aluminiumlatte zum Verputzen. Dat kann em kinn Waater afwasken (Das gehört zu seinem Wesen). aftüünen abzäunen. Veere van us wann’ all afetrout. schweren Gang). -wassen abwaschen. Towegg afwehrn abwehren afwellen mit siedendem Wasser übergießen afwenden. → afseepen). de Wäiden aftüünen aftuus(k)en eintauschen. abrechnen. dat Kalw aftrecken (mit Strick an den Beinen herausziehen. Ik häbb em dat aftruuwt. großer Rechen zum Nachharken der Getreidereste auf dem Stoppelfeld. aftrummen einen Bienenschwarm aus dem Einfangkorb (→ Jaggdhüüwe) durch Lärm u. → Waatersteen Aftrecktange f. Dat Kalw wödd langsaam afewennt (vom Säugen entwöhnt).dat Tüüg aftrecken (Bettzeug abziehen). sich davon machen. -wennen abgewöhnen. zaudernd). Dat kann di kinn Waater afwasken (Das mußt du selbst tun. Ik häbb nich afewacht (nicht bis zum Ende gewartet). entwöhnen. Brett od. vom Elternhaus wegheiraten (bes. 2. -läär n. die nicht erben). -wämsen verprügeln afwarken abarbeiten afwasken. 3. z. Se moch ‘t Gesicht afwenden. → spöölen. Betongießen benutzt). afwöhnen. Dat is een Afwasken (ein Abmachen.B. -wochten abwarten. dat Mess aftrecken (beim Rasieren). → Hoow-ieser. He will dat alltied aftwingen. dat Land aftrecken (nachharken).

→ Vreden Ahle. Dat is van ähr (Das gehört ihr). as dat Jaor üm is. De winnt mi ook kinn Jaor af (Der ist mir auch kein Jahr voraus. zu → Mäitulpe). (Ge) Pfingstrose. afwiesen abweisen afwimmeln abwimmeln Afwind m. Se häbbt dat Ähre daon (Sie haben getan. En halw Jaor ährer dood is ook nich schlimm (beim Schnapstrinken). Ottensteen is ‘n Wottelgatt (Spott der Ahauser auf Möhrenanbau in Ot).auch: ehrÄhr-. ähnen ähneln. Ahlske Speckdräägers. bevor. dann kriss nix (beim Vertrag mit Knechten od. → ähr 2. was sie konnten). eher. Dat ahnt de nich. Rh. ährer as (at) (ehe. ährer as ik drup verdach was (ehe ich mich versah). -winnen abwickeln.). -wisselnd abwechselnd. -wissen abwischen afwochten → afwachten afwosseln. Ahl is bes in’t Hättken kahl (Ortsneckereien aus Ahaus). -wisseln abwechseln (z. Ahl ON Ahle. Bauersch. sik sich abmühen. Vöör in Aol un achter in Graos. früher. Blähung. Dat was äs ne mooie Afwesslung. Ausn ON Ahaus. ‘Ehr’. Ernten sein will). Zeitvertreib. -daggs gestern. Mägden).→ Ehr-. Wüllen is noch wat. Wann du mi ähr loopen gehs. vom Nachbarn. Ahlsken Pappschleew. daor stinkt’t as ‘n Aos (Wes). ähr (Hei. → Fi-enne. -ben. 2. De wesseln af.auch: ähres- . (Ahnen) Ahne. ähr-. ehrährdaags. Auske Metten (Ssegen) (Ortsneckerei aus Wes. Ausken Wind (Spott auf die Windmühle). → Anke ahnen ahnen. ährnthalwen. dat ik dat kofft häbb. Auske Mette springt öwwer de Hegge. Rh. früher. Rae.B. wo ährer. ähr as (bevor).afwesseln. Päonie (im Ggs. z. in der Wendg. → vöördüssen Ähre ‘Ehre’ → Ehre Ähre ‘Ähre’ → Aore ährenthalwen. eine Verpflichtung abwechselnd wahrnehmen). -wisselung f. desto besser). Abwechslung. bevor). dat Klüüwen Gaorn afwinden afwinkeln (Bo) einkaufen afwinnen abgewinnen. wischt sik ‘t Gatt (Wüllen). Auske Waater-ratten (Spott auf die Schloßgräfte). ähnlich aussehen ähnlik ähnlich ähr 1. gripp sik ‘n Bladd. Bo) ihretwegen ährer 1. ne Afwind strieken laoten afwinden. wao Faschlaowend was. ehemals. → se ähr 2. → afmusseln Äggel → Eggel Ägiptiske Tulpe f. bevöör ähres. → Schelm Ahn m. Ausn is ne Stadt. Zs. Ahlen ON Ahlen (Westf. wo bääter (je eher.B. Afwesselung. Aol. von Ahaus. Bo) ihr. afwesselnd. Wüllen). Pingstroose Ahaus. → ährer. Majenne. Dat deen de Löö ährer vull (Das war früher üblich).: Nij-jaorafwisken. ährenthalben (Hei. ehr ehe. Dat ging afwesselnd. Rae. Se ahnt van nix mähr (bewußtlos). der immer der erste beim Säen u. ährer at’t düüster wodd (vor Dunkelheit). bevöör ähr.

Salt. gröön. Äideken) Egge (aus Holz od. Schier-. Paoter. Dat Äi will klööker wessen as de Henne. mien. zum Zusammenharken von Kartoffellaub). (Äier. ‘n Äideken (kleine Egge für den Garten). gebackene. Ruut-. → gröön). Ääge (Vr). Paoske-. Malle Äidenschledden m. -maaker m. ne growwe Äägede (z. Kuckucks-. Hohner-. Schwaanen-. De Äidenpinnen wann’ uut geklööwt Eekenholt. Saod-.: Bröö-. Bo). Kiewitts-. einem Ackerwagen auf Sandwegen) . verhöögen. Schleppe 1. Henne. He legg de besten Äier bowwen in’n Korw (zeigt sich von seiner besten Seite). -haok(en) m. Mände. He häff ‘n Äi leggt (war zur Toilette). -weggen ihretwegen ährgistern. Melk. äiden. → vöörgistern. Eggenmacher Äidenpigge f. -bass → Äierbast Äide. Pappendräier. Ot) eggen. lötts ‘t Hohn noch fleegen (aus Sorge um Kleinigkeiten das Große aus den Augen verlieren. ährmaols ehemals Ährn. Eggenmacher (In Vr-Ammeloe gab es viele Zimmerleute. He löpp up Äier (läuft sehr vorsichtig). Ooster-. Egge(de)n-. Gips-. Kalk-. ** Bääter en halw Äi as en löddigen Dopp (St). Ganse-. Daor wi’k noch nich äs ‘n Äi föör missen (ist wertlos). → groff. dann häs du daorvan wall Pannekooken owwer kinne Küüken.B.auch: ähretähretwäägen. Eggenzinke. Eggenschlitten (zum Transport von Holzeggen hinter einer Karre od. Fosk-. ährntwäägen. „ihren Senf dazutun“. Zs. Kruunekraane. halw. Äierken) Ei. Eggede (Wes. * Wann’s ümmer ‘t Äi wiss wahrn. äidenbreed schlichten (Egge neben Egge führen) Äidenhaaken. → schlichten Äiden-.. → Timmermann äidenbreed so breit wie eine Egge. Knick-. fuul. De fraogt di ‘t Äi uut’t Gatt (wißbegierig). de Äier (auch: Hoden. Mäi. Fraoge-. eggen (Wes. Öwwerall mott se ähr Äi bi leggen (mitreden. Speegel-. Tick-. WindÄibast. Salt-. -gissern vorgestern (alt). Kiekfösken-. Moss-. ´N Äi is´n Äi. Duuwen-. Göören-.‘Ehren-’ → EhrnÄi n. Zs. → Äärs. Wäid-. grob). Tunne. Eggenzinke Äidenpinn m. lichte. -piggen m. Nüst(e)-. die auch Eggen herstellten). Tinn-. halten zusammen). ääg(d)en (Vr). Ot) f. Tand. Eisen). Ik bün nich völle Äier mähr wäärd (bin alt. bickeln. Kabbes. Röhr-. Miegampen-. Mööwen-. in dem die Zinken der Egge befestigt sind (fünf Zinken bei der herkömmlichen Egge) Äidenbouer m. Hahn. Tand. mon dat Hohn sien Daggwark. Appel. Quecken-. Ääg(e)de. Wat häff’t ährgistern räängt! ährgistern Aobend (vorgestern abend). Lääpel-. twalw Äier.ähresglieken ihresgleichen ähret. Schlichte. Haken zum Hochheben der Egge Äidenmääker.auch: Ääg(d)en-. Wieskenäiden. Klapp-. dattien Küüken (sehr gut. ääg(d)en-. Palm. → Äidentand. Dat is een Äi un een Küüken (een Äi un een Gatt) (Sie sind sehr vertraut. → Wottelsaod). Üm een Äi sall man nich den heelen Pannekooken uutschandaalen. backen.: Erpel-. egge(de)nÄidenbalken m. *Schlao de Äier in de Panne. Haken zum Hochheben der Egge Äidenlichte f. Egge. Nettel. Schlicht-. ‘n week of ‘n hatt gekockt Äi. (Äiden. Balken. Lüüse-. Ketten-. Bor). gääl. Enten-.

Eierkopf Äierkorw m. → Äifelleken Äierbeck m. wurde roh gegessen. -modde. Eierkiepe des Händlers. Äierhandel. Rae) Osterbrauch: Eier aneinander klopfen. → Botterbloome Äierbotter f. -hermken n. Eidotter. Eierkuchen Äierkopp m. Äierbloome f. als Beilage beim Mittagessen. Röhräi Äierbrikett n. → Äigääl Äierbaas m. Eierpfanne. Zs. Äierfrou f. Ommelett (als Brotaufstrich beim Frühstück u. Eierlager (eigener Landhandel. -bass m. → Klappspaon Äier-stooten Osterbrauch. eiförmige Kohlensorte (bes. Erlös aus dem Verkauf der Eier. Kaufmann. Dat Äiergeld was föör Mooder (gehörte der Frau. der Eier verkauft Äierdopp m. Eierbrikett (Kohlensorte). Bauer. Dat is ne richtigen Äidentand! (ein Querkopf). → Äierkolle Äierbuur m. geck as ne Äierpanne (sehr verrückt) Äierpann(e)kooke(n) m. -körwken kleiner Korb zum Einsammeln der Eier. Eierhändler. Kranz aus gefärbten. Teil der Eierschale. Viktoriapflaume (mirabellenähnliche dicke Pflaumenart. Hermelin. → Äierkiepe Äiermodde f. roode Äier-rullen (Vr.B. Bäuerliche Bezugsu. davon mußte sie einkaufen). -hannel m. → Äier-ticken Äierschoppen m. nicht eingemacht). Eierhändlerin Äiergeld n. eiförmige Kopfform. → Äierkreemer Äierkolle f. → gääle Mirabelle. in dem Vers Paoßen is en Äierbeck. Bor) Osterbrauch: Eier gegeneinander rollen od. → Äierbacke. -nüss n. Handel mit Eiern Äierharmken. He häff de Äierdöppe noch achter de Aorne hangen (sehr jung. größer. Eiern handelt Äierlääpel. Hei. als Hausbrand gebraucht) Äierkooke(n). -kook m. -leppel m. Mehl. gebackene Äier. → Buurnschoppen Äier-singen Singen der Chorsänger nach Ostern in der Gemeinde Äierspäönken im Kindervers beim Petzen. Eiernest Äierpanne f. Pfifferling Äierpruume f.Äidentand m. Eierpfannkuchen (meist mit Speckstücken darin) Äierpilz m. → Armkorw Äierkranz. Ge. Eierkiepe des Händlers. Sü. → Äier-ticken .. Wi mött’t van’t Äiergeld lääwen. Haut vom Ei (z. Absatzgenossenschaft). Eierschale. ausgeblasenen Eiern (Osterschmuck) Äierkreemer. -kerl m. sä’en de Froulöö. recht sauer. beim Windei). (St) Sumpfdotterblume. Eggenzinke. Wiesel (das Eier frißt) Äierkiepe f. Rührei mit eingeweichtem Brot od. unreif). -kräämer m. auch als Butterersatz).: gääle. Eierhändler Äierbacke f. → Äidenpinn Äidotter n. der mit Hühnern u. → Äierbotter Äi(er)bast. Rührei. möglichst weit rollen (um die Wette). met de Äierkiepe loopen (mit Eiern hausieren) Äierkäärl. bickeln Äier-scheeten (St. Hausierers. → Äierbotter Äiernüst. -kraa(n)s m. Rührei. „Eiermund“. → Äier-ticken. Eierlöffel Äiermasse f.

→ Bröösel Äiloof n. spitzes Stück in einem Stück Land). Sü. Ra. nett 2. schauerlich. -geel n. Kaplüüterken Akkaord m. Dotter Äigelegge n. Alaun.Äiersüüper m. He is nett akraot weerkommen (genau in diesem Moment). Denne häff ait annere Akefietkes bi’t Ende (tut immer anders als er soll). Eiterpfropf in der Entzündung. → fien. Ra. gerade. Dat is Akkaord (Das ist vereinbart. Besonderes. → Fissematenten. Eiterblase Äiterduust m. Einschuß (z. ‘n Aiterpirk in’t Schweer Äiwitt n. Ra) Grauen. sich einigen. → akedeern akraot genau. Akkord (in der Musik). Zs. Äispel ‘Deichsel’ → Eenspann ait → alltied Äiter m. Zs. Rae) schaudern. -träönken im Kindervers beim Petzen. Überbiß der hinteren Schneidezähne bei Pferden. vereinbaren. Rae) unheimlich. -füttkes (Pl. Eigelb. im Geschwür Äiterpirk m. Vr. 1.B. 2. → Klappspaon Äier-ülk m. gruseln Äispann. feilschen. das zerbrochene Ei bekommt der. seküür. gefärbte Eier werden nach dem Suchen aneinandergestoßen. eklig äiseln (Ot.: unaktiev aktiv. Ot. Ranke Äinbiss m. einen Vertrag abschließen Akefietkes. Rh. pedantisch. Eiweiäß Ajasses Igitt! (Ausruf des Abscheus) akedeern verhandeln. Vr.) (Wes. → Inschötte Äinspann ‘Deichsel’ → Eenspann ainzigfien ganz besonders fein. im Geschwür.: Fööralarmeern alarmieren Alaun m. Huhn. ‘einmal’ → eens Äi(n)schötte f. Bi’t Äier-ticken göng et Tick üm Tick. Ge). Bo) Dummheiten.. abgesprochen. Eekloof (Hei) Efeu. → Büül-. Eigelege. (St. Ge. wer gern Eier ißt Äifelleken Haut des Eis (wurde auf Geschwüre gelegt. Akraote Löö kaos an´t Klumpeschüürn kennen: up de Hacke un vöör de Frije daor kammen se nich. Sü. Iltis. aktiev deenen (beim Militär Dienst tun) Alarm m. Vr. zieht Entzündung heraus) Äigääl. Äiertraon m. Eiterpfropf in der Entzündung. in der Wendg. → puustefien äis ‘einmal’ → eens Äischötte → Ainschötte Äisel n. Schauder. den Äinbiss weggraspeln Äinde → Ende Äin-nemmer Zöllner → In-nemmer äins ‘einig’. (Wes. St. Roggenmähl . Sü. besondere Umstände. Eiter Äiterblaore f. -fittkes. St. Alarm. der Eier raubt. Rae. dessen Ei heil blieb. Rae). Se is de ganz akraot up. etw. das Eier austrinkt Äier-ticken Osterbrauch der Kinder: Hartgekochte. Eiterbeule Äiterfinneken Eiterpickel äitern eitern Äiterpinn m. St. Ekel äiselig (Ot. → Eeföö. Ra.

Dat häbb’k a’ äs häört. Höi. Dat löpp van alleene (von selbst). He häff sik alle maakt (Selbstmord). hall (Ra) schon. Moos un Erpel alleenig kocken (getrennt. all(e)bineen(e) alle zusammen. He is ganz föör sik alleenig (mutterseelenallein). Frieden muß von zwei Seiten kommen). Alleluuja Halleluja (Ausruf der Freude) allemann jedermann. Ih seht’t alle Daage. Wienachten well noch kann. Deerne. He is föör sien Kopp alleen (allein für sich. nen Könning süht’t nich faake. Daor stönn ik allennig to (devöör) (Ich stand allein davor). → wörkeldaagsk Alldagg m. alle up’n Maol (alle zusammen). dao was graade den Krieg alle. Zs. allee(n)sk. zu → döörneene).B. Allemanns Frönd is jeedermanns Geck. → wörkeldaagsk alle 1 alle. Dat muss to alle Deele bruuken (für viele Gelegenheiten u. Badde. Dat häbb ik nich alleenig daon. Den eenen häff’t met de Mooder. → metneene Allee f. Riege alle 2 alle. → allreeds. → Ollen allebäide beide. alltags. → Oll-. in der Ehe). alleen is alleen (Zu zweit kann man sich besser helfen.: Barken-. Ik häbb de Naamens all äs häört (schon mal gehört). heel. bereits. den andern met de Dochter. Arbeiten). → allemaole. Alaunstein. hatten die Schulanfänger) all.Alaunsteen m. allais(k) genau gleich. Bööken-. → Middewinter). all weer (schon wieder). ABC Alfabeetentaofel f. een föör alle Maole (ein für alle Male). Wörkeldagg alldäggers → alldaagsk Alldaggskappe f. für sich kochen. Bodd 2. jeeder-eene. Alaunsteen to’t Bloodstillen bi’t Raseern. allennig allein. schon dagewesen). Wat he dann föör allemann nich wetten woll! Karmis backt allemann. Dat wann’ de alle. Albe f. allees. jeedermann . Alphabet. Werktagshaube der Frau. Pingstern blooß de rieke Mann (Mit dem Abstand zur Ernte nehmen die Mehlvorräte ab. Dat is all west (vorbei. einzelgängerisch). ne alldaggsen Rock (Werktagskleidung). De bünt alle allees (alles eine Sorte. alle Daage (jeden Tag). im Ggs. Tafel mit den Buchstaben des Alphabets (hing in der Schule. alldäggers (Ra) alltäglich. Se kriegt alldaagse Kost (gewöhnliches Essen). weißes Priestergewand. Een alleene kann de nich gudd wessen (Die Bereitschaft zu Freundschaft u. Kastanjen-. → alleenig. Eeken-. heelendall. (Allee-en) Allee. Se mott sik män alleene redden (allein zurechtkommen). Se häbbt alleeske Kaarten (gleiche Karten). Zs. → ääben 1. → Röchel Alfabeet n. Dat is alle allees (egal). jede. dat alldaggse Ääten. → alloo alleen(e) allein. He is alle (tot). Paosken backt se dann un wann. z. Daomaols. Pottnatt). Dat is nich alle Welt (nicht viel wert). De Twillinge seht allais uut (bünt akraot allees). Alltag. -daggs(k). Pöppelallee vorwärts. a’. zu Ende. He is alleenig. Fingerlang. von Bäumen gesäumte Chaussee. Ungemack. un ussen Häärgott süht’t nooit (Rätsel: seinesgleichen). kommen allais(k) → allees allbineen(e) → allebineene alldaags(k). → Jan.: moodersäälenalleenig. voran! (antreibendes Kommando). den daarden met allebäide. Dännen-.

Dat is doch allerhand! (ein starkes Stück). Allerheiligste. Allerhill(i)gen Allerheiligen (1.B. Wi bünt allemaole nao’t Schützenfest west. „Fastenzeit“ vor Allerheiligen. wenn Kaffee angeboten wird). -fass n. → Hexe-wat-döös allenfalls (Rh. naßkaltes Novemberwetter Allerhilligste n. allersieds inlaaden (z. -wäär n. -werk n. beginnt es. kirchlicher Feiertag zum Gedenken an die Verstorbenen) Allerseelendagg m. jedermanns Freund. allens. bis geschlachtet wurde). der vieles kann alles. Allerheiligenlitanei Allerhill(i)genmaond m. Allerseelen Allerseelen (2. Allerhilligenfasten bünt monks noch schlimmer as de rechte Fasten (man hatte meist noch nicht geschlachtet u. wer an vielen Stellen freit.Allemanns. November. Eucharistie allerläi allerlei. allemets mitunter Alle-miene-Kinder-kommt-nao-Huus beliebtes Kinderspiel auf Straßen u. vielerlei. -kerl m. → Boomspeck Allerhill(i)genlittenij f. Se kommt so allemaols nao Huus.B. allemaol(s) dann u. an allen Orten allerwelts ausgezeichnet. Allerweltskäärl. → Allerseelen-. To Allerhilligen wödd dat Graff fienmaakt. Daor wann’ allerhand Löö. wird „Wolf“ u. Hund. allerlest(e) allerletzt. für den Fachmann). Angelegenheit für jedermann. Liebling (z. allerleewst(e) allerliebst. z. „Kind“ zu fangen. unstete Person. 2. → Andermannsfrönd Alle(r)mannsgeck m. von überall her. mußte „fasten“. → allgefall allennig → alleenig allens → alles allenthalwen. -ben allenthalben. November. bis alle „Wölfe“ sind). Dat is kinn (nich) Allermannswark (ist etw. Roosenkranzmaond Allerhill(i)genweer. Ik häbb van alles genoog (dankend ablehnen. überall allerbest(e) allerbeste allerhand allerhand. → eeneleste Alle(r)mannsfrönd m. sich einschmeichelt. November. Dat was mi doch ‘t Allerleewste. viele. wer bei jedem beliebt ist (z. -weggen überall allerwäärds überall.B. November. Allerhillgen. kalt zu werden). → Allerhilligenmaond allersieds allerseits. Wegen („Mutter“ u.Waorüm dann nich? Den Wolf is daor! Dabei rennen alle los: „Wolf“ versucht.B Hund). zu Familienfeiern) allerwäägen. Bo) jedenfalls.Wi könnt dat nich! . 1. besonderer Kerl. in jedem Falle. kirchlicher Feiertag). der zu jedem hält. kommt nao Huus! . He is ‘n Määske föör . → Andermannsgeck Alle(r)mannswark. He häff in’t Lääwen so allerläi anstellt. Arbeit.→ Allermannsallemaol → allemaols allemaole alle (zusammen). Allerhill(i)gendagg m. Wer gefangen ist. kleines Kind. „Kinder“ rufen im Wechsel: Alle miene Kinder. alls alles. Allerseelen Allerseelenmaond m. Allerheiligen Allerhill(i)genfasten. wann. daor sitt de Winter in (is de Winter up) de Wilgen (Wetterregel: sitzt Rauhreif in den Weidenbäumen. fängt ebenfalls. das jeden anlacht). Dat is nich allerwelts (nichts Besonderes).

Halloodria n. voran! (Befehlsruf für Pferde u. Hei) zügig voran. Almsicker Schräihälse (Ortsneckerei aus St) Alpenroose f. Ne Allsmääker. Radau. St) schon. Auffälliges. old. alles Schlechte). Spott auf Alstätter . Rhododendron Alpsen → Als Alruunkruud n. häs melääwen so’n Loopen nich sain. der alles versteht). Alleskönner (z. Umgebung. mo’ ih alls doon. Bauersch. Mooder. blaosen. immer. allsienlääwen (Bor. -maaker m. → Schelm alltied. all-lääwen (Rh. allvöördann → allevöördann allwanneer. ohne Unterbrechung. allräis. allte allzu.).alls (vielseitig zu gebrauchen). los. Bo) trotzdem. -maaker m. allwanners 1. zu Personen). Alsen. Almenak m. bisweilen. -daggs immer. fortwährend. Handwerker. Besonderes). Alstiäske Haasen. een. schnell). schuuw du mon. schon bald. sägg de Junge. Jux). de kann alls. immer allto. vorwärts. dree achtermerkaar. scherzh. Gallenleiden gebraucht). du büs doch allreeds krumm (vom Schubkarrenschieben. Bo) sein ganzes Leben. selääwen allselääwendaags. Ik bün allwanners daor (schon wieder da). Hausmeister. Unsinn. → allenfalls allgemeen allgemein. an die Arbeit. Ra. Rh. → allee Allootria. Almanachmacher. Daor is alltied wat (immer etw. Weermoot Alstätte. Wenn ih alls könnt. Rae). 2. → düüsvöördann allewiele immerzu allgefall (Hei. → Alstentee. Vielwisser allte → allto alltemaolen allzumal.u. Kalender. stets allsieds allseits alls-Knalls Ausruf beim Knickerspiel: wenn jd. De truut mi alles to! (bes. Alstiäske gaue (goode) Löi. recht all(e)vöördann (Vr. Puckel alls → alles allselääwen. Krach. → Korai allreeds.B. olloo vorwärts. sogaar van gudde Kost Köttelkes dräien (iron. Alstää ON Alstätte bei Ahaus. Alstiäske Sandhaasen. wurde für Tee gegen Magen-. Allswetter m. Ot. Darm. Wi leepen ait met bloode Beene. -ben. St. bereits. Zaunrübe (Kürbisgewächs) Als. Allselääwen häbbt se dat daon. Alsten. → fien. → allselääwen allmäälik allmählich alloo. Almanak. den ganzen Gewinn nehmen kann Allsmääker. in’t allgemeen. Alstäeske Pielepatten. Alpsen m. → Lääwendagg. Kalendermacher Almsick ON Almsick. → insgemeen Allhäid → Aolhäid all-lääwen (Rae. He mäck weer Allootria. Zugrinder. Rae) jedenfalls. Dat was allto schwaor Wark föör ähr. Et is allselääben so west (Es ist immer so gewesen). ait immer. Sü. Vr. Wermut (wuchs in jedem Bauerngarten. Münsterscher Almanach. → all. → Quecke 2. alltieds. Et gefällt mi all-lääwen. von St. räis (Wes. → Kalender Almanakmääker. alloo marsch! (los. Wi arme Lüü von Alstiä häbbt kinn Braud in’t Schapp un söllt Soldaoten holln (Ortsneckereien in Graes u.

Fußbodenbelag. Wenn ih te Foot nao Ammeln gaot. d. Ambach n. der Tag ist verschwendet. Ammelske Pappschleewe (Draodnäägels) (Ortsneckereien aus Vr u. Fuß des Amboß amböstig. → Bedde. den Hubbel up’n Amboss schlaon (biegen. teure. Ammeln ON Ammeloe. Ammelske Kniesterfinken (Wieskämpers) (Geizhälse). von Ahaus. in der Stadt. dann bün ih so möö. (Vr. → doodmisken. Zs. dann wödd’t kold (bei Nordwind in Vr zu hören). * Wenn de Düüwel in de Karke is. Amm f. → Miegetöns). (Bo) (Altäöre. Patron der Kirche von Ammeloe..h. von Vr. runden). Rh. Pastoor. Sieden-. Antonius. ambörstig → amböstig Amboss m. Januar ist oft verregnet. Denne häff sebben Ambachten un dattehn Ungelücke (bringt nichts zu Ende. -decke f. laaksken Rock met Stroh uut’n Klump (Spott auf Holzschuhmacher in Ammeloe). Bauersch. Bo).Mundart). asthmatisch (wer viel hustet. Amboßkante. Vorschlaghammer Ambosskant(e) f. (Ge.: HeebAmmeln 1. → Anfang. Rae. ist ein Versager). Amboß. Alstee m. Zs. Ik woll. Umgebung). Altaor n. Ammelske Pisspötte (Spott auf Töpfer in Ammeloe). Altuur m. SpitzAmbosshaamer m. öwwer de Ambosskante rund anschlaon. Aoltaor m. Pamp Alstee → Alstentee Alsten → Als Alstenfuusel m. Bo) engbrüstig. Als). TrouAltardääke. Altäörken) Altar. Patronatsfest am 17. doodröhrn. Altardecke Altarkäärß(t)e f. He brach sien Ambach vöör (sein Anliegen). ambörstig (Rh.: Hoog-. Wenn de Ammelsken Klocken lüüden häörs.: Klempner-. Ammelsken Pisstöns (Schwienetöns) (St.→ Ammeloe Ammeloe. Wermuttee. → Wissius Ambacht. * Twelw Ambachten un dattehn Ungemacken (Ungelücken). in Ammeln is Schützenfest (Zuruf an Radfahrer: Du fährst in die falsche Richtung). Ammelske Beschüüte („Kronenzwieback“. Säägens-. → Komjoonbanke. Ammelske Draodnäägels (Ortsneckerei). Örgel . im Ggs. Altarkreuz altreerig (Ge) aufgeregt. (Ammen) Amme. Ambosspaol m. Dat Kroonenband wödd up de Ambosskante uutetrocken (geweitet). Zs. wurde nur im Dorf Ammeloe gebacken). Alstee un Weermoot is föör alles good (Wortspiel mit alles. Schutzpatron des Viehs. Du föhrs den verkährten End uut. Bauersch. runde Zwiebacksorte. Ammelsken Prunk. schwache Bronchien hat) Amme. Huus-. Alstättsken Klinker (Steen) (hartgebrannte Ziegelsteinart. He häff van Morgen de Hilligen up’t Altaor sehn (war morgens zur Messe. großer Hammer des Schmieds. → Däälenklinker. zu → Stadtlohn). Handwerk. He stönn vöör’t Altaor. dann will he ook glieks up’t Altaor (up’n Prääkstohl).n. dat Ääten un Drinken mien Ambacht was. St). dat ih gaapt (von Wennewick nach Ammeloe). Bo) Beruf. Wermutschnaps Alstentee. Altarkerze Altarkrüüs n. 2. → ver-altereert Alwiene PN Alwine Alwiesia PN Aloysia Alwiss PN Aloys. Mäi-. ON Ammeln.

Maak äs ‘n bettken an! (Beeile dich. pro Tag. → Armood). Daor kümp he an braasken (bruusen. Plaate). Dat Holt wodde an Längen indeelt (nach der Länge. Brood an Stücke schnieden. Et was an de Tied.Ammer f. voran. He kweem de met de . Ik kann de Appel nich alle an (kann nicht alle bewältigen. Landraots-. Lao we an fietsen. He stött lück an (stottert). Waor meen Ih dann up an? (Worauf wollen Sie hinaus?). Du moss wat an’t (up’t) Fell häbben (Schläge bekommen). Seelenamteern amtieren (z. He giff’t de an (gibt es dran. Zs. auf). zu. dran. Dann de män an! (an die Arbeit). wenig schlafen). → Börgermester. Daor sitt’t Appels an’n Boom. plass. → Büroo. He krigg de wat an (Prügel). Wat häff he daor an? (Welchen Gewinn verspricht er sich). amplass van dat he nao’t Land kamm (anstatt daß er zum Acker kam). Nu löpp’t weer richtig an (Nun kommen die Leute in Scharen).B. → monks ampatt → apatt Ampel f. Dat sall de wall an sitten (z. zur Gemeindeverwaltung). So a’ ih dr’ an kommt. Raodhuus. Denk de met an (Antwort auf Abschiedsgruß „Alles Gute“).: GoldAmmer ‘Eimer’ → Emmer Ammi → Annemi amonks zuweilen. Ik hess em den Hund an (hetze den Hund auf ihn). Dat lött sik gudd an (schlägt gut ein).B. als Tageslohn). Ik häbb em de weer an kreggen (an die Arbeit). an de Mölle. Hoog-. (Ampels) Ampel. An’t Bruudlachtshuus wodde gääten. He konn nich an of trügge (Er saß fest). Daor was noch wall ne Pastoor an west (redet gut). Zs. sik amüseern an 1. an. los. braust. → Brocken. bei. Ik weet nich an of trügge (nicht ein noch aus). in. komm ih dr’ ook weer van af („Wie gewonnen. Trää (Gao) äs ne Tratt an! (Geh schneller). Daor mutt doch wat an wessen (Das wird wohl stimmen). Wi gaot nao’t (up’t) Amt (ins Rathaus. Daor bün ik lange met an west (hatte lange damit zu tun. so zeronnen“). herbei. -stowwen m.: BuurnAmtshuus n. Ik laot’t langsaam an kommen (tue alles langsam). Dat amüseert mi. Zs. einkochen). → fien). Amtsstube. an. statt amplojeern (St) verwenden Amt n. (Ammers) Ammer (Singvogel). → hälsen). an’t Föör. 4. Amtsrat Amts-stommen. z. Bürgermeister. Du soss ook an kehrn! (Beeil dich beim Kehren). He kann noch wall vull an (braucht viel). Amtshaus Amtsraod m. süss komm wi te laate! Nu plück an! (Pflück schneller). terminlich.B. inplass. 2. Zs. auf. poltert herbei). Wanneer komm ik de an? (Wann bin ich an der Reihe).→ anstatt. gawwe an schlaopen (schnell. finanziell möglich. → Schriewstommen amüseern amüsieren. schneller. Sitt’t doch nich öwwerall an (bi)! (zu lästigen Kindern). plaats anstatt. Amt. bi us an’t Huus (im Elternhaus). stuuwen)! (Er rast. Amt. He kreeg ‘n Daaler an’n Dagg (am Tag. für Ranken.: Bloomenamplass. Amtmann. Grünpflanzen). vom Schützenkönig) amtlik amtlich Amtmann m. Holt an de Miete packen (zu einem Stapel). Daor bün wi nich so an (Das sind wir nicht so gewöhnt).B. 3. Ende. bullern. auf. Fill-. herabhängender Blumentopf (z.: Börgermester-. heran.

Arbeit). -binnen aneinanderbinden. wenn es nur noch Schrot statt Kugeln gab). ssimlik. -beern die Sau zum zweiten Mal zum Eber bringen. up. -klebben zusammenkleben anandermaaken. wellen 1 anander-raaken. liek-. immer-. Wi drö’t em ook nich te völle anbesinne wessen (z. Erbe übernehmen. -binner m. schloffen. Ik häbb ‘n Hund anbunnen. ne Zigarre anbieten. dat Holt anblässen (Bäume kennzeichnen). jüngere nicht). → Hoop). Upbinder anblaosen anblasen. Se häff mi Koffie anbodden. → temoode anbetahlen anzahlen. ssöckeln. sachte-. Daor kamm so’n old Käärlken an haspeln (päölen. Hölpe anbeen. anbelangen betreffen. aneenebinden. Wat dat anbelangt. De häff ne gudden Häärgott anbäädt (gute Beziehungen gehabt). met. basten. -oimen anhauchen an-arwen vererben. anandergrenzen. binander. zusammengebunden. → trüggebäärn anbecken anschnauzen. nääben-. -binnen. waoranander. anbesinne wenn’. vöörne-. He will nich anbieten (will nicht darauf eingehen). kott-. lie-. → Blässhaaken . tesaamen ananderbinden. Öllere Peerde stonnen so. daor-. → Strieker.B. langsam heran). Dat könnt se uh nich anbesinne wessen (Das ist zuviel verlangt). Kaas’t de Löö schlecht anbesinne wenn’! (nicht zumuten). ananner aneinander. wenn sie nicht trächtig wurde. jüngere mochen se anbinden (Ältere Pferde standen vor der Gaststätte ohne Fessel. hoog-. He was kott anbunden (unfreundlich. teggen-. Se häbbt den Voggel klööwt un met’n Strick ananderbunden (beim Vogelschießen: den Vogel gespalten u. Ringe anandermaaken (schweißen). → liggen. → aneene. -äömen. hineinbeißen. launisch). aneenemaaken zusamenfügen. schuuwen. vöör. Well sien Brood häff. anbinden. rieges-. stewweln. He bitt den Appel an. → Buxe Anbinder. sich zanken. He häff mi den Gaorden anbodden (zum Kauf). teggen. de Träöten anblaosen (Blasinstrumente „einblasen“) anblässen anzeichnen. (wessen) (zumuten). her-. dat Föör met’n Püüster anblaosen. → schwaißen. van. De beckt sik daor teggensietig an! → anblecken anbee(de)n anbieten. wödd’t ook anebodden (dem wird noch dazugegeben. → tesaamenraaken an-aomen. Wat mi anbelangt. De bäiden bünt lellk anander-raakt. anbesinne in der Wendg. dien ange-arwte Handwark anbäädeln anbetteln anbää(de)n anbeten. schimpfen. Denne kaas nich alles anbetrouen! → anvertrouen anbicken → anpicken anbieten anbeißen. * Angeboddene Denste bünt selten van Dank. stappken. dat Iesen in’t Föör anandermaaken. waagerechte Stange beim Gerüstbau. a’ monks lück anbetahlen (mit der Anzahlung beginnen) anbetrouen anvertrauen. vöör-. He kamm de an schlieken (schliepstatten) (herangeschlichen). -kedden mit einer Kette zusammenbinden ananderklewwen.: bi-. einblasen. Zs. -grää(n)ßen aneinandergrenzen ananderhangen aneinanderhängen ananderketten. -binnen anbinden.Fietse an jaagen (fleegen) (kam eilig). stöttken) (kam mühsam. aneeneraaken zusammenstoßen. anbäärn.

De Kockmaschiene mott anbliewen (muß weiterhin geheizt werden). Wat häff dat van Nachte Waater anbrach (geregnet). -bööden anzünden. daß sie nicht zu kurz kommt. in Gang bleiben. Rae) anhänglich. Wi häbbt ‘n Fasaan aneblijt. Andacht. anblijen mit Blei anschießen (bei der Jagd). schimpfen. Häufelpflug. Dat kann unwies wat anbrengen (Ertrag abwerfen). → Kristenlehre. Balkenholz für Dachstuhl) anblecken. Konzentration. anbräunen. 2. → anblecken anböörn. De Ssegge soll noch weer anbücken („steht“. SunndaggsnaomeddaggsAndacht. beginnen mit. Zs. Kartoffelpflug. Morgen-. → andermanns. nicht trächtig). → Anmaaksholt Anbou m. → ümbücken anbullen die Kuh zum zweiten Mal zum Bullen bringen. dat wi anbliewt (daß wir den Anschluß nicht verlieren). verbrannte Schicht (in Topf od. -brannen anbrennen. Den Dou häff kinn Andacht. → upböörn anbööten. Acker(an)bau anbouen 1. → anbölken anbliewen. -blöcken anfahren. Dat is wa’ anebracht (zweckmäßig). → anstääken anbraanen. Dat brach Geld an (war ergiebig). 2. eingemachte Wurst). Ziege. anlehnungsbedürftig. daor mutt noch Wind bi kommen (Das Tauwetter kommt nicht richtig durch). → verbrööden anbücken. anschnauzen.B. → anscheeten anblöcken → anblecken anbohrn anbohren anbölken anschnauzen. erbringen.anblatten anschäften (z. Wi mött’t sehn.: Aobend-.B. ümbullen Andach(t) f. Wenn nich üm Geld spöllt wödd. anschreien. Lao we’t monks anbrääken (ein Fest beginnen. ne angeböörte Schlippe (aufgeschürzt).auch: AndachAndacht-lüü(de)n Läuten zur Andacht andächtig andächtig andäönig (Wes. zugetan. → Pund. anbauen (Gebäude). ne Tuunstaaken anbraanen (den Weidepfahl vor dem Eingraben gegen Verrotten anbrennen). anbauen. Anbraanßel n. Gudde Andacht! (Abschiedsgruß beim Kirchgang). „sie ist in Ordnung“. anzeigen. Se is anebrannt (uneheliche Schwangerschaft). ein Feuer anfachen. St. heranbringen. → anschieten anbröö(de)n anbrüten. ist noch brünstig. upbrengen. → Anhööpens-. Feldbestellung. is kinn Andacht debi. Mäi-. Dat häbb wi anebrach. Moss män en nij Glass anbrääken (z. nao de Andacht gaon (am Sonntagnachmittag). Anbau (am Haus). Bouploog anbrääken. dat Flees lück anbraon anbrengen. inbööten. wenn sie noch nicht trächtig waren). -büürn anheben. -brecken anbrechen. Den Papp is anebrannt. 3. He häff te vull Macht anbracht (Kraft ausgeübt). Spannung. Bor. Hei. (fromme) Stimmung. -tragen. -breggen 1. den Schinken anbrääken (→ anschnieden). Erpel anbouen (Kartoffeln mit dem Pflug anhäufeln) Anbouploog m. ne Balken anböörn. → andoonlik . -ben „anbleiben“. Rogge anbouen. schimpfen. Se häbbt em anebracht. Anböötholt n. Holz zum Anzünden des Feuers. -bucken zum zweiten Mal zum Bock bringen (Schaf od. 1. 1. Sü. 2. Ik moch dat Linnen nich anbrääken (die Leinenrolle). Interesse. wenn sie nicht trächtig wurde. → trügge-. pflanzen. Den Dagg breck an. → braanen). Andacht hollen. Pfanne) anbrao(de)n anbraten. vorab einen trinken). 2. ergeben. Se lött den Pott nich anbraanen (Sie paßt wohl auf. porgen.

→ Bäädeler. Ik loop nich so harüm as anders nümms. antragen. Ra). den andern Dagg (am folgenden Tag). → anderst). Pott. griepen. Du sühs uut as anders nümms. potten. Waomet kann ik andeenen? (beim Kaufmann). Wat anders? (Was sonst).B. Maak di äs anders as du büs! Ik soll (‘t) nich anders wetten.: waoranders. behilflich. Miene Frou is anders (schwanger). Dat Land häff he de Karke andennt (an die Kirche verkauft). dienen. zweite. anner ander(e). anners anders. * Vöör andermanns Döören häbb ih nix te kehren. Vöör sess Wääken dröff se nich up andermanns Grund kommen (Regel für Wöchnerinnen). andersk ander(e). Andersjaoren keek he äs monks harin (besuchte er uns). ‘n Andenken van usse Mooder ander. kleines Kind). Andenken n. → Allermannsgeck Andermannsgeck m.B. aufdrängen.→ anderthalw. 2. freundlicher). -daggs am anderen Tag. jedermanns Freund. een üm’n andern (jeder zweite. Wat kann ik uh andeenen (anbieten). Se is in annere Ümstände (schwanger). anders. nächst(e). Dat is owwer anders (nicht wahr). süss. ab übermorgen). ‘n Andenken uut de Suldaotentied. de Kalwer grötter! (Früher war alles besser. → helpen). Dat kann’m ook anders säggen (z. → Geck. → Allermannsfrönd andermorns. etw.Andeel m. Anderthalwanderjaoren → andersjaoren andermanns anderer Leute. Hund. In Wessum was’t anderste Huus (een üm’t annere Huus) en Klumpenmääker (in jedem zweiten Haus). ne Arbäid andeenen. nicht dazu stehen. Liebling. Een üm’n andersken (andern) mutt dran glööwen (Beim Durchforsten wurde jeder zweite Baum . Se häbbt alle ähren Andeel daorto daon (z. andere Daage (die nächsten Tage.auch: anneranderdaags. Anteil. een üm’n andersten (jeder zweite). Tabak ander. → süssjaoren andersk → anderst andersmorns → andermorns anderst. → todeenen. Et is nich andeem (nicht wahr). den nächsten Tag. in den nächsten Tagen anderhalw. Andenken.B. Us geht’t good. Reemen Andermannsfrönd m. Gedanken. een of ander (der eine od. Van den kann’k di wall wat anders vertällen (Nachteiliges). andersmorns den folgenden Morgen ändern. andeem. So vergeht eene Wääke nao de andere. * Andersjaoren wäärn de Erpel dicker. Liebling (z. De Tieden ännert sik. -dem so. den andern Morgen. de andere Wääke. jedermanns Freund. up de andere Kante (auf der anderen Seite. up andere Wiese. an dem. Anderhalw. zu Diensten sein. * Bo mannig-eene häff sik döör andermanns Schand bi dat Füürken-anbööden de Finger verbrannt (Gerüchte verbreiten u. sonst. Gott helpe de andern (Bor). de andern (die anderen). de anderen Daage. wechselweise. den Klaower fetter. Dat is anders äs fröhr! Dat ging ja boll nich anders. Rh). Dat was lück anders mennt (Es steckt mehr dahinter). andere). So kümp ‘t eene bi’t annere (mehr als man denkt).auch: annersander(s)jaoren in anderen Jahren. jenseits. Ik kann’t nich ändern (Bedauere. gespendet). Bes elf †hr kann sik ‘t (Wäär) noch ändern (Wetterumschlag bis elf Uhr). → Blaag. ännern ändern. Zs. Teil. up’n andern End setten (durcheinander bringen). andeenen 1. → gennesieds).

gefällt). Pferdegespann mit einem großen u. in der Wendg. zu kurz angeschliffen. anders-üm dräien (wenden). → andertwäägens. He föhrt anderthalwspännig. Ziegelstein von anderthalberfacher Stärke (für Außenmauerwerk). nachsagen. Dat was dat. Interesse haben). Bett für zwei Personen (Kinder) Ander(t)halwspänner m. → wiedlöftig andicken verdicken. mit größerer Schnittbreite als üblich (z. wat em dat andee (der springende Punkt). mit Tau statt Kette angespannt). -weggen. stumpf. anderwärts. da’k dr’ wall dree Daage van krank west bin (Aufregung). woanders. De Gelte wodde en Tou üm’n Hals anedaone. Dat giff’t andertwäägen ook wall (keine Seltenheit). un nu sitt se demet (Sie ist selbst schuld). etw. Andoon häbben van (Aufregung. Ännerung f. -wäägs. anedaone . z. Et is anderthalw Stunde (te gaon. De Äx (Biele) is andicke (runde Form der Schneide). Mähdrescher. Ne Schlaggholtbuuske kosten anderthalw Penning. mal da. ander(t)halwhundert. Et is Änderung van Wäär (Wetterumschwung). mit einem großen u. -jaorig anderthalbjährig. → Andoon. Daor häff he vull Andoon van (Interesse). wied) (Fußweg von anderthalb Stunden). ander(t)halwjäörig. Maschine. mal hier. Andertwäägen häff’t völle mähr räängt as hier. wat se könnt (ärgern sich. Se häff’t sik sölws andaone. anderswao(r) anderswo.) Ander(t)halwschläöper m. → Halwsteen. → ander anders-ümm(me) andersherum. Mähdrescher. heiratsfähiges Mädchen. z. auf einem anderen Weg. He ha’ anderthalwhundert Morgen. He dööt sik ‘n gudden Dagg an (lebt gut. daß das Kalben beginnt). Ik häbb’t nett anders-üm in’n Kopp (gegenteilig begriffen). Neigung. einem jungen Pferd zum Anlernen (ab anderthalb Jahren. ne Anderthalwjäörigen (junges Pferd zum Anlernen. Ander(t)halwsteen m. andoon 1. Se häbbt em wat andaon (Sie haben ihn verletzt. steif machen.B. eenertwäägen . anderwäägs anderswo.andertwäägen (einerseits. De Koh häff de all Andoon van (Anzeichen. -weggen → andertwäägens andichten „andichten“. anlegen. anderwäägen(s). bei Nachbarschaftshilfen. Mauerwerk mit der Stärke von anderthalb Ziegelsteinen. eineinhalbstöckiges Wohnhaus ander(t)wäägen(s). waor-anders ander(t)halw) anderthalb. z. befestigen. öwwer’t anderske Maol (abwechselnd. andererseits) anderwäärds anderwärts. bei Besuchen. -hunnert einhundertfünfzig. Dat häbb se em andicht. Ik häff dao so’n Andoon van hat. Änderung. ihm übel mitgespielt). 2. -festen).B. arbeitend.) antun. → Halwsteensmüüre Ander(t)halwstock m. 1. (etw. De doot sik an. mit breiterer Maschine. andick(e) knapp.B. Dat kaas du mi nich andoon! He häff sik wat andaon (Selbstmord). anderswo Änderung. sind verfeindet). anderwärts. 2. umgekehrt. Ik will mi äs ‘n ruhigen Dagg andoon.B. scherzh. Steensmüürwark Ander(t)halwsteensmüür(e) f. 2. de Sooße met Mähl lück andicken Andoon n. Anderwäägs praot’t se anders. fünf bis sechs Messer mehr) ander(t)halwspännig 1. einem jungen Pferd fahrend. Öwwer’t annerste Jaor häbb wi ne Koh schlacht (jedes zweite Jahr). hält viel von guten Dingen).

durchblicken lassen. -reichen.B. bineene aneenebinden → ananderbinden aneenebouen aneinanderbauen. Seels aneenesplitzen (alte Methode des Seilers. beisammen. → andäönig. → aneenestücken aneeneliemen aneinanderleimen aneenemaaken → anandermaaken aneenenäien zusammennähen aneeneplacken zusammenkleben aneeneraaken → anander-raaken aneeneschuuwen. Nu häff he‘t Spill weer aneene (repariert). gedaon andräägen herbeitragen. andrehen. freundlich. → anduuselt andüüden andeuten. ihn darum gebeten). Vieh). Andüüdung f. → Dräiknüppel andrängs zudringlich. -drücken zusammendrücken aneenefoolen zusammenfalten aneenehangen zusammenhängen.B. -aakeln anekeln aneene aneinander. Se häbbt de Hüüser aneenebout. leicht betrunken anedaon(e) angetan. -ben aneinanderschieben aneenesetten zusammensetzen. anedaone. Antrag. → anrelken andrucken. Seile zu verbinden) aneenestooten zusammenstoßen aneenestücken anstücken. He häff ähr ‘n Andragg maakt (Heiratsantrag). animieren . andoonlik an-eekeln. dräägen.andoonlik (Wes. -drüien androhen andröögen antrocknen. leicht betrunken.B. in einem Dorf viele Leute miteinander verwandt sind). dat Höi up’n Waagen gudd andrücken andrunken angetrunken. Vr. Et häng aneene as Kattenstrunt (Kattendreet) (wenn z. Hei. He mäck so ne Andüüdung. Den Schnieder konn den Rock noch weer aneenestücken. aufschwätzen. flicken. herantragen. Schande Andragg m. Ot. Gaorn andräien (z. freundlich. He häff em dat andräägen (Er hat ihn damit beauftragt. -düürn andauern anduuselt. -ben antreiben (z. Andräisknüppel. dat Peerd andriewen. tesaamenhangen aneeneklewwen zusammenkleben aneeneknüppen aneinanderknoten aneenelappen zusammenflicken. St. -düüselt angetrunken. Dat Höi mott andröögen. von Pferden). hilfsbereit. Rae) nett. 2. lästig (bes. De Löö wann’ mi so anedaon. → Kattendreck. de Döör andrücken (schließen). anduurn. Knüppel zum Spannen von Draht. aneenewassen aneinanderwachsen anemeern ermuntern. → anander. De Bööme staot dicht aneene. Garwen andräägen bi’t Upsetten. zusammen. andräien 1. aneenedrucken. „andrehen“. -klüppel m. -drücken an-. Den is so andoonlik teggen mi. → andoon. zudrücken. Andeutung. De will mi blooß wat andräien. Fäden verbinden in der Weberei). → anjaagen andräien. → heran-. → updrängs andriewen. -stellen aneenesplitzen verbinden durch Spleißen. Dat woll he doch ääben andüüden.

Wat wiss demet anfangen met so’n Käärl? Met hundert Mark kaas noch wall wat anfangen. den Trecker langsaam anföhrn. Föör’n Anfang is’t genugg. nijs. daor stall he ne Amboss. nachfragen. Buschwindröschen. anfraogen an-. He häff Angang (ist flink dabei). en Spöll anflöiten. De Kaniene häbbt mi de Planten anfrääten. (wat) anfangen met. Anfang. Schwung. Se esselt sik an. Den Anfang hä’ wi all (Das wäre schon mal geschafft). sagg de Schmitt (den Deew). freundlich. Haawerstroh anfüchten (zum Verpacken von Töpferware) anfüllen anfüllen. De Hund häff em anefollen. anfuchten. Daor kaas kinn Anfatt kriegen (finnen) (keine Handhabe). Dat bünt anfällige Löö. anpfeifen. anföhrn. zu Beginn Anfatt m. streiten. herzensgut. lieb. He fäng midden in’t Farken an (sehr ungeschickt). Anfänger anfänglik anfänglich. sik anfrääten (sich dick fressen). bruusket angaapen angaffen. friss. robust. Wenn den Wittklaower honnigt. an-esseln (sth. Anfänglik deen se dat anders as nu.s) ärgern. ne Anfang maaken. Pastoor Anfänger m. He häff weer sien Anfall kreggen un is daaleschlaon. anfangen. angähnen. met de Schuuwkaore den Torf anföhrn (zum entfernten Wagen bringen). ik kann’t nu noch nich säggen. nij. → tofleegen anflicken anflicken. Ne Grippe flögg di so an. De Koh kann sik ‘s Mäis wall weer anfrääten. De Kaore häff weer Angang (ist wieder flott).B. → upfüllen anfuulen anfaulen. zu faulen beginnen. nützlich). Muss mon äs weer anfraogen. → Busswindröösken an-erkennen anerkennen. anfäär(d)igen. ne Bou anfüllen (z. -führn 1 1. -föchten anfeuchten. Se häff ‘n Kalw anfoort. -transportieren. He fäng alls an un bregg nix to Ende. betrügen. He is met nix anefongen (war arm. -führn 2 anführen anfoorn. He is ne an-erkannten Mester. 2. I. Handgriff. Anfall (Herz-. findt ook kinn Ende. Ansatzpunkt. anfangs anfangs. wödd he anefloggen (von den Bienen). heute reich). weiterfahren. → faake anfangen 1.Anemoone f. Schlaganfall. anfressen. 2. -ferrigen anfertigen Anfall m. Dat föhlt sik heet an. Well kinn Anfang findt. vöörsichtig anföhrn anföhrn. früher. Anfang. -fuurn großfüttern. Wöske anfuchten (besprenkeln). → eenig. De Erpel bünt van de Müüse anfrääten. anfleegen an-. 2. De Appel bünt a’ anefuult. te Anfang (anfangs). heranfliegen. herbeifahren. zufliegen. Epilepsie). Erde anschütten). in der Wendg. → hattlik Anfang m. Zs. anstücken anflöiten 1. → anrotten. Met em kaas noch wall wat anfangen (gut zu gebrauchen. anfällig gesund. Aller Anfang is schwaor. aufziehen.: Schlagganfallen anfallen. gefällig. (Anemoonen) Anemone. 2. anfahren. De Löö söllt mi nich immer so angaapen! Angang 1 m. „anschmieren“ anföhlen anfühlen. Aufmunterung. nett. → anhollen anfrääten 1. Van Schreck .

→ anschliepen Angewähnte → Angewönnte angewwen. Dat geht di nix an! (Das geht dich nichts an). widerfahren. Roggen.B. Fiske-. hingeben. spielen). He häff nich alls angewwen an de Grenze (up’t Amt). De Peerde deen se sunndaggs bi’t Angaohuus in’n Hoff anbinnen. Fischangel. Wat gaot’t de Farken an! (kreischen). die Arbeit ruhte kurz. → Määrtenkatte. Lao we ääben angaon (ins Gasthaus einkehren. wat mi anging (Ich wußte nicht. Fisk. → Dangel. Angang 2 m. Gasthuus. angeeten leicht begießen. Bi de Löö. 1. Türangel. dull. Wagen). Kutsche abgestellt wurden (Gesangbuch u. Wat’n Angeloopte! → Toloop Angelpiets(k)e f. Fußwärmer wurden zur Aufbewahrung abgegeben). Wi kriggt anner Weer. angehen. Angelus lüüden un bääden. -gebber m. Sülte Angewwer. Stall. → Engel-des-Häärn Angelus-stunde. besuchen. anfahren (mit Pferd u. prahlen. Glockenläuten in katholischen Kirchen (um sechs.kriggs Angang (aufgeregt durch Erschrecken). Ik wuss nich. Zs. das Angeschärfte. → ankommen. -gebberig angeberisch Angewwerij. meeste Angao(ns)huus n.. Betrieb. 4. Angelrute Angelus m. 18 Uhr). 2. Wat geht he’t an? (Was brüllt. Uutspannwäärdschup. → Angaonshuus Angaohuus → Angaonshuus angaon 1. Antgeloop m. He (Se) häff Angang (hat ein festes Mädchen. angeben. Gewimmel. upstääken. Angelhaken angeln angeln. -stunne f. Angeber. FootAngelhaaken. De Runkeln bünt angaon. → Flohbieten Angeschleppene n. -gebberij f. Stachel. anreichen. de Müggen gaot’t weer so an (Die Mücken tanzen. deklarieren. → anwassen. -haok(en) m. angenehm angenehm. -gebben 1. Wat geht di an? (Was ist mit dir). 3. Dat moch wi angebben bi de Kommiesen. Angelrute. as angegotten („wie angegossen“). Besuch bei Verwandten machen). in der Wendg. 2. einen Freier. 2. 3. vertraute Adresse. anderlöö. Angeberei . Aufschneider angewwerig. Zulauf. kann eben noch gelingen). (Ge) Wirtshaus für die Kirchgänger. zwölf u. Angang häbben Angänger m. einkehren. de Garwen angewwen. Tasche für den Einkauf nach dem sonntäglichen Kirchgang Angebodd n. anwachsen. 2. wie mir geschah). Wäärdschup Angaonstaske. -tasse f. Wirtshaus für Kirchgänger. der im Dorf ein Wirtshaus für Kirchgänger fand. angeben. daor is vull Angeloopte (viel Betrieb. -stock Angelstock m. (Angeln) 1. → puchen. de Bloomen angeeten angegotten in der Wendg. Dat steht tüsken Döör un Angel (in schlechter Lage. 3. Schneide. Dat häff he van mi. → hängeln Angeloopte f. best. wer anreicht (z. Angangshuus. Abendzeit gegen 18 Uhr (Es wurde geläutet. Granne an der Ähre von Gerste u. die Garben beim Abladen). Besuch). wo Pferd u. Angel f. → Kostgänger Angangshuus n. Fischgräte. während man betete). Bor). → Angang. Angebot angeboorn angeboren. schimpft er). → anreeken.: Döör-. Daor ging ik gäärne an. dat is em angeboorn. Dat Böis sitt em as angegotten. Fremder.

B. Dännen. zutraulich. → Anwähnßel anglöien in Glut geraten angluupen.angewönnen → anwähnen Angewonnhäid f. Angewohnheit. Pferde. anstieren angrenzen. He häff em anhollen up de Straote (getroffen. de Beeste to’t Melken anhaalen (zusammentreiben). Dat . anhäufeln. -grää(n)ßen angrenzen angriepen angreifen. ängstigt. 2. Kind. He kamm met Anhang. viel Schmuck). Angstschweiß anhäägen 1. treuherzig Anhängsel n. Een Kind is en Angstkind. Dat is so ne dumme Angewonnhäid van em. Dat häbbt se hier lange anehollen (an einem Brauch festgehalten). Anhängsel.: Doodes-. vorhalten. verhätscheln (z. Braut). Familie. Zs. → Anhang anhäörn anhören. antreiben zum Laufen (bes. Kleidung). anhaalen 1. -höögen anhöhen. Angewähnte f.B. herbei-. He süht so angegreppen uut. 3. de Blaagen wodden to’t Dräien van de Kaarne anhaalt. Braut. Kühe). → Anhängsel anhangen anhängen. pflegen. Daor is kinn Anhaalen an (bei Verschwendung: kein Arbeiten. Angst. den Aom anhollen. 2. Familie. De Krankhäid häff em lellk anegreppen.B. Bor. heranholen. anhääweln. Angewohnheit (z. Dat olle Platt wödd anhollen. → bange Angstschweet m. De Kommiesen häbbt mi anhollen (an der Grenze kontrolliert). ermahnen). Sparen). Erben). andauern. → Sorgenkind Angstköttel m. gedeihen. de Arften (Erpel) anhöchten anhollen 1. He moch de Kaore (an’n Waagen) anhangen. He häff Anhang kreggen. 5. He krigg’t met de Angst (te doon). anhalten. → Buxe Anhang m. beibehalten. met Angst un Schrecken. kränkliches Kind zum Essen nötien). -hechten anheften. anheften. anhalten (zu). → bange. anhänglik anhänglich. Dat Peerd moch stramm in de Ketten bliewen. großfüttern. St. Angsthase Angstkind n. aufziehen. et wodde anehäägt. → anlichten anhäbben anhaben (z. Ik kann’t met’t Gatt nich anhäörn (Ich kann es nicht mehr hören. dat Peerd in’n Galopp anhollen. de hollt nich an (beim Feuer). Häiden-. in der Wendg. dat he met’n Harker debi kamm (Heurechen konnte nicht am Zaun entlang harken). -glupp(k)en anglotzen. (Ängste) Angst. zusammenholen. um das man sich sorgt. He moch dat Höi van de Sieten anharken. De Kölde höllt an. befestigen Anhöchte f. zuhören. Tick). Liew. Se häff sik alls anhongen (z. Angs f. De Bloomen bünt gudd anegröit. erhöhen. Dat Dier is gudd anegröit (hat zugenommen). Anhang (z. festhalten an. Ge. -hääbeln mit einem Hebel anheben. HöllenAngst. Angsthase. → an-äömen anhöchten. Hei.B. → Anwähnßel Angewönnte. bedrieten. Rae) anwachsen. 4. met Angst un Böwwen. bin es leid).B.B. zur Zucht bereithalten. → tohäägen. anharken (leicht) zusammenharken. → Bangeköttel ängstlik ängstlich. angröien (Wes. Anhöhe anhöch(t)en anhauchen. angesprochen). 2.auch: AngsAngsthaase(n) m. Anhang (z. anhollen to (anhalten zu.

Dat merkt ou maor. -dröppken mit Anis aufgesetzter Schnaps (gut für die Verdauung). -keesken (Wes. Bor.Kalw kann ik bääter anhollen as verkoopen. gute Nachbarn). z. → herankaorn Anke. anhöltig. dat du Anholt häs..B. den Boom anhouen.B. wer sich in zwei Jahren einarbeitet. De Blaagen deen dat Paoskeföör anhöön. (Wes. → Anbouploog anhööpen anhäufen. → Tuutkenmooder Anke(bess)vaader m.B. Mensch). Zucker mit Anieswürze anjaagen antreiben. anhöltlik. Bekanntschaft. Ot. immer wieder bettelt). dann können in Weert de Möllekes nich loopen (Ortsneckerei aus Bo). Mi däch all vull te vull. Ankebessmooders Tied. en Hach anhouen (eine Fallkerbe hauen.auch: AnnekenAnke(bess)moo(de)r f. St. dat Veh anjaagen anjucken ein Joch anspannen ankaorn herankarren (mit der Sturzkarre heranbringen). bei einem Besuch).B. Ot. Anisgebäck (zweifach gebacken) Aniesdroppen m. Ge. → Fallkerb anhüürn anmieten. Anisschnaps. anhouen anhauen. Ge. Anhöller m. zugetan. beim Fällen bis etwa 1950 mit der Axt u. anhöögen → anhöchten Anhöögensploog m. Den Hund is noch wall anhöltig. Halt. soll auf dem Hof bleiben). an der Fallseite ankerben. ‘n Maiken anhüürn (eine Dienstmagd einstellen). * Ne Anhöller winnt (Wer insistiert. wer hartnäckig sein Ziel verfolgt (z. → Tuutkenvaader Ankemooder → Ankebessmooder . Aniskuchen (Neujahrskuchen mit Anis gewürzt). Anschluß (z. Nix wat sik so anhpt as Schulden un schmeerige Wöschke. Dat bünt anhöltige Löö (z. beim Freien). hegen. Zs. Dat was ‘t Anhollen nich wäärd (wertlos. Well binnen twee Jaor Beene verspöört. das oft noch eine Woche nachglühte). Nij-jaorskooken Anieskööksken Anisplätzchen Anies-schnäpsken Anisschnaps Anies-ssucker m. → Ieser-. Tier. Anholt. Wenn du in de Frömde gehs. -kook m. bin sehr alt). → Fenkel. → Hollfaste Anholt ON Anholt.: PuupAniesbeschüüte f. Rh) Urgroßmutter. (Wes. z. -kerben. anhöö(de)n hüten. Kartoffelpflug. nähren. dat dat so lück an’t Braanen bleew (nährten das Osterfeuer.. moss sehn. wenn van Anholt den Wind neet so wäien dää.B. pflegen. Stütze. befreundet. durchhalten. Antholt m. 6. → Puup-aniesken Anieskeese m. kommt zum Ziel). Häufelpflug. Rae) aus Dickmilch mit Anis bereiteter Käse Anieskooke(n). St. aushalten. (Aniesken) Anis. treiben. → meeden Anies m. Ortsteil von Isselburg. Bor. wiederholt nachfragen. Aniesken met Ssucker (für die Frauen nach dem Kaffeetrinken. anthöltlik anhänglich. Rh) Urgroßvater. danach mit der Motorsäge üblich). * Anhollen dööt (is) kriegen (Hartnäckig weitermachen führt zum Erfolg. → Schlagg m. is’t Anhollen wäärd (vom Laufenlernen der Kinder. sägg Ankebessmooder (habe zuviel Erfahrung. de Kohne anhööden. Anholts(k)en Wind. Freundschaft). Ge.

Verankerung (z. Wat is em anekommen? (bei plötzlichem Tod). Ieser-. ankumm’ nächst(e) ankomm’ Jaor. angucken. Waor kicks du mi föör an? (Wofür hältst du mich). zustoßen. wat dat Dier anekommen is. -klebben ankleben ankloppen 1. befestigen. ‘n Anker Beer. Se kiekt sik scheew an (böse). anknipsen anschalten. → an. 4. → angaon. Anker. Teil des Hausgerüstes Ankerseel n. -knöppen anknöpfen anknüppen anknoten. -knäwweln anknabbern. wat em ankweem (was ihm geschah). Daor wödd ne Pinn anklosst.B. -tonne.) . Flüssigkeitsmaß (30 Quart = 34. Dat is kinn Ankieken weerd (kinn Bekieken)! (Das sieht unschön aus). → tooken ankommen 1. Denne kaas nich ankieken (unschön. Verbindung von zwei Pfosten. häßlich). Schlöttel-. 2. Daor mott ik mi schwatt föör ankieken laoten (böse ansehen lassen). anwerfen. Moss de Buuskenwedde faste anknällen (straff binden). ankommen. Lage kommen. Dat Waater kümp in Vreene nich ganz best an (von verschmutztem Berkelwasser). Ik weet nich. nicht konkurrieren). anklopfen. Daor kaas mi föör ankieken (Dafür stehe ich gerade). Hohlmaß. Se mochen den Draod üm de Kiste anknällen. (Ankers) 1. Tunne Anker 2 m. De Beschüüte wann’n van de Müsse aneknäbbelt. 5. 2. Dat kick mi alle Daage an (stört mich täglich). de wödd lossmaakt. Denne kick ook witt föör schwatt an (macht sich was vor). widerfahren. Müür-. Bierfaß. He wuss nich.ZuggAnkerbalken m. De is gudd ankieken (von schönem Aussehen). schwatt ankladden ankleben. Prääke. -knüpfen anknuurn anknurren. 2. Daor is kien Ankommen an (Man kann nicht dagegen an. brummen. Zs. 3.35 l). → Driekesmann. Lehm ankladden an de Müüre anklecksen anklecksen ankleeden ankleiden anklewwen. anklossen ankeilen. Se is daor schlecht ankommen (wird dort schlecht behandelt).Anker 1 m. Ankerbalken. anschlagen. anknällen. Ankömmling m. dat dat Kind nix ankümp (daß ihm nichts passiert). De Sogge is gudd anekommen. Se is demet ankommen (unglücklich geworden). Schlott-. Verachtung). He kamm noch in de Nacht hier an. Ik sall wall up-passen. Treck. festzurren. Ankerseil anketten. Fremder. sich entwickeln. Well ankloppt. Besucher Ankoop m. mustern (scherzh. dat Veh anketten Ankevaader → Ankebessvaader ankieken ansehen. Dat magg ik met’t Gatt nich ankieken (bekieken) (heftige Ablehnung. schrägstehender Pfosten zur Unterstützung des Eckpfostens am Haus). -kedden anketten. in best. anknäbbeln. in der Wendg. → Beerfatt. Ankauf ankoopen ankaufen anköörn zur Zucht bestimmen (von Vieh). (Ankers) preuß. → ansetten anknööpen. nörgeln anköiern → anküürn ankomm’. -hauen.: Balken-. Bes ankumm’ Wääke! (Abschiedsgruß). -knallen fest anziehen. dat Lecht anknipsen. Dat is ‘t Ankieken nich wäärd.

anmachen. bikriegen ankumm’ → ankomm’ anküürn. Dat Peerd is a’ gudd anelährt. anlegen (von Feuer). Anmaaksel. → handlangen anlaoten 1. → an. Anmaaken n. zwei Teile verbinden (z. in der Wendg. 2. hinlaufen. anlappen anflicken. Vorwand. Ik wödd met Jupp anküürt. mooi) met anloopen! He is met Trouen anloopen. met’n Schipp anleggen. Eisen). Anlaagen vöör’t Huus. Zs. 2. Den Jungen häbb se gudd anlährt. ‘t Kind anleggen (stillen). Anlieger. herbei-. anlichten anheben. de Dööre anlönnen. dann kriss de wat van met (z. Se is aneloopen. den Motoor anlaoten. anlaufen. hereinfallen. damit der Bohrer nicht wegläuft) ankribben Ufer mit langen Reisigbündeln befestigen. 2. To’t Anmaaken wodde boll immer witten Torf nommen (zum Feueranmachen). (viel) Besuch. Föör anmaaken. 2. -lowwen verheißen. Anlöppe m. anlegen. → anschicken. Erbschaft). Gartenbeet. uneheliche Schwangerschaft). anlassen. → Erntken anmaaken 1. abrichten.. → anstücken anleegen anlügen anleenen anbinden (mit einer Leine). 2. in Gang bekommen.B. 3..B. He lött den heelen Dagg dat Radio an. die Pfette. Daor kaas dumm (fain. anzünden. → . Daor bün ik ääwen anloopen (Ich habe einen kurzen Besuch gemacht). ne Anmaake sööken (einen Vorwand suchen). → verlouen anlünkern anstarren. He was van Gift rood aneloopen (aus Wut rot geworden). angleichen anliemen anleimen Anligger m. betrogen werden. Streit suchen). sik anlönnen Anloop. Pannen anlangen. → Bääkmidde. ‘t Gewehr anleggen. un den twidden Naamen is Henderk. He mäck sik ‘n Anmaaksel. Anlage. 3. zugreifen. blinzeln Anmaake f. 1. Anwönner anlönnen anlehnen. anlangen anreichen. He lött sik wat anlappen („läßt sich etw. ne Anloop nemmen. sik anleggen met (sich anlegen mit. He häff sik ne Deerne anlacht. → Bije. ansetzen. 2. → anmaaken anlööten anlöten Anlöppe → Anloop anlouen. → anseelen anleggen 1. Ik häbb de Uhr nich anekreggen. angelegt bekommen. Pech haben. → Angeloopte anloopen 1. Holz. anlest(e) → antleste anlewwern anliefern. sich bedienen bei Tisch. Schwiene wodden anelewwert. -köiern ansprechen.ankörnen ankörnen (mit einem Dorn Vertiefung in Eisen schlagen. -glotzen. in Betrieb lassen. Licht dat äs an. anlieken ebnen. He was met de Däärne aneloopen (vor-. 3. → bineenekribben. ans Zeug flicken“).: Bloomenanlachen anlachen. den Ommen anleggen anlehrn. dressieren. Grund. den Deeg anmaaken. → andräien anlasken. zerissenen Faden verbinden (beim Spinnen). anrühren. Anlauf. De häff a’ bitieten den Sellen anekreggen (hat jung arbeiten müssen). Moss di de mooi (gudd) met anleggen. wo schwaor dat is. Anmaaksen m. Anlasser betätigen. Anlaage f. -lassen laschen. versprechen. Dat Geld is gudd aneleggt. -lährn anlernen. Lecht anmaaken. Kribbe ankriegen 1.

en Knoop an de Buxe an-näien an-näögern. Lohnarbeit). anzeigen.). Dat Kind is an-nommen wodden (hatte Kinderkommunion). -nöögern. -merken an-. betrügen (grob). angenommen Wark (z. es geht ihn nichts an). Annäherung Änneken → Anna Anneken(bess)mooder. Daor is he mooi met anemaakt (mit einem Prozeß belastet). 3. was ihn bedrückte). Änne(ken) PN Anna an-naageln. ne Arbäid an-nemmen. anners. → Anböötholt anmääten. → nemmenswäärd An-nemmer m. Ik nemm an. -sen → Anmaake Anmaaksholt n. wachsen. sagen lassen. anpassen. → Miegampe anmiern lästig fallen. Gao up’t Solder to’t An-nemmen (Nimm die Garben beim Abladen entgegen). → anmaaken anmiegen bepinkeln. Daor lött he sik nix van anmerken (tut. an-näien annähen. → antrecken. 4. He häff sik nix anmarken laoten (verchwieg. anmuulen anschnauzen. Ammi PN Annemarie an-nemmen 1. Fröhr deen se jeede Spröcksken upgarrern un to Anmaaksholt metnemmen. hereinfallen. -nöögerung f. 2. un well’t nich dööt. in Wendungen wie sik wat annemmen van (sich etw. De Bloomen könnt dat Anpacken nich mähr häbben (von empfindlichen Schnittblumen). übernehmen. anmengen anmischen.→ anders. → Lehre 1. B. im Bauhandwerk) anner. anner. Anpacken (föhlen) is fies. genommen zu werden. anpachten pachten anpacken 1. Sunndagg lao wi us an-nemmen.anmengen. ermahnen anmaolen anmalen anmarken. in der Wendg. Ameise (scherzh. in ungünstige Lage kommen. Ik lao mi bi’n Schnieder ne nije Bux anmääten. bemerken. → Kranz an-nemmenswäärd wert. He häff mi weer anemiert. He nimp sik daor nix van an (fühlt sich nicht verantwortlich. dat’t so is. annehmen. anderännern → ändern anners. is nich wies (vom Schmusen). → angewwen). vermuten. sik sich annähern An-näögerung. en angenommen Kind (adoptiert). -metten Maß nehmen. Häff he sik wat anmerken laoten (Hat er ein Trinkgeld gegeben)? anmelden. -vaader → Ankebessmooder. ansetzen. Daor häff sik wat anmeldt (Ein Kind wird erwartet). Den Penning mu’k hollen. sich kümmern um). → Aos. Holz zum Feueranzünden. He namm sik dat van mi an. andersan-nüürn anschwellen.→ ander. Daor wann’ wi noch nich an-nommen (vor der Erstkommunion mit 14 Jahren). Unternehmer (z. Reisig. sik an-nemmen laoten (zur Kommunion gehen). He bleew an-naagelt staon (wie angenagelt). Pech haben. als habe er nichts bemerkt). da sonst anstrengend. anprobieren lassen. -mellen anmelden. festnageln. anrühren. 3. . anmahnen an-. de nüürt noch wa’ weer an (vermehrt sich).B. Anne. entgegen-. -vaader Annekottrien PN Anna Katharina Annemi. annehmen. Pannekookendeeg met Waater anmengen. -näägeln an-. De kann gudd an-nemmen (beim Packen der Garben wichtig. → anpissen Anmieger m. beschimpfen Anna. anfassen. → anloopen Anmaaksel. De Koh nüürt a’gudd an.

aufreden. -raa(n)ßeln ausschimpfen. Dat kann’k em nich anrääken (Dafür kann ich ihn nicht verantwortlich machen). her-. ansprechen. anstellen. Dat Peerd päck gudd an (bei festsitzendem Wagen: probiert immer wieder durch Anziehen). aufreden. → angriepen Anpäcker m. 3. an Tonne.B. Aorne anplacken (Henkel an Töpfe ansetzen). -puußen anpusten anraaken berühren. dat Föör anporgen anpotten anpflanzen anprääken aufschwatzen. He häff mi anepest. De Henne häff ‘t Äi anepickt. ne Steen met’n Haamer anpicken anpiepen Pfeife (Zigarre. (eine Arbeit) in Angriff nehmen.). Zigarette) anzünden. → anrunzeln anrao(de)n an-. Anpisser m. He häff dat ganz verkährt anepackt (ungeschickt). Nich. Mieg-ampe anplacken ankleben. Den dörfs neet anraaken (reizbare Person. anrääken anrechnen. stänkern. He dööt blooß anpriesen. Loch zum Anfassen (z. anpraoten 1. bes. → anhöögen. anpuusten. aufschwätzen. Lao we de män noch eene anpiepen (noch eine Zigarette zusammen rauchen). Waschbottich. Geschirrschrank. Strohkäärl. angreifen. anstoßen. De Krankhäid häff em anepackt. → anwecken Anrichte f.B. anschmacken anplanten anpflanzen. Dat will mi den Käärl anprääken. anlangen anrelken antrocknen. Wat häff he daor weer anericht (z. anpicken. Well vull küürt. wat he quiet will. beginnen. De Mieg-ampe häff mi anepisst (hat beißende Ameisensäure ausgeschieden). Dat mu’k em hooge anrääken! anranzeln. Dat mo’ we anpacken. De päck nich an (ist faul). zupacken. dat ik uh dat anprääken will. → Griepe. Griff od. → bepuchen anprobeern anprobieren (z. → uutpiepen anpinseln anstreichen. -pessen sticheln. Koppel-fangen. 2. raakt ook manks an (erregt Anstoß). Dat Gröss is gudd anerelkt (halb getrocknet). met de Schüppe de Kanten van’n Bedde anplacken (die Beetkanten im Garten versäubern). mitnehmen. anpinseln anpipsen anstoßen beim Knickerspiel. → Anmieger. herüberreichen. Ik lao mi van di nich anplärren! anplöögen mit dem Pflug anhäufeln. Lao wi’t anpacken! Pack ääwen met an (eben helfen). Reek mi äs ääben de Koffiemelk an! He moch em de Pinsels anreeken. Zinkwanne). anreeken anreichen. Laot uh doch nich alles anpraoten! → anprääken. Rae) Ameise (scherzh. von Krankheit. rauchen. Kübel. ewangeelsk. → angewwen. . Dat kann’k di nich anraoden! He kweem up Anraon van den Magister. -bicken leise anklopfen. halb vertrocknen. Ik prang em noch äs an. St. Hantel anpäölen anpflocken (Vieh) anpassen anpassen anpatt → apatt anpesten. → äärsverkatt. -porren schüren. ne Boom anplanten anplärren anschreien. → andeenen anprangen anbetteln. zuraten. → anhöchten anporgen. Erpel anplöögen. Kleidung beim Schneider) anputzen verputzen. Bo). 2. -langen. ins Loch „schnipsen“ anpissen anpinkeln. Anrichte. anwerfen.B. Tange. Schaden angerichtet). up-praoten anpriesen anpreisen.Greepe. Dat Huus was aneputzt (ein Putzbau). (Vr. → Wertikoo anrichten anrichten. Kaos wa’ eene met mi anpiepen.

Hei. → beschieten. anzeichnen (Bäume. sich bedienen bei Tisch. angeben (z. Anschlagg föör mi (rufen die Kinder beim Versteckspiel. → anbrengen anschirrn. betrügen.B. He häff mi met de Koh aneschetten (z. → anschlaon). anschießen. Zs. Piepverstoppen met Anschlaon (Anschlagg). He häff mi anroopen. anschlagen.anriegen anhäufeln (Kartoffeln). 2. die Zahl ansagen beim SoloSpiel). beim Freien). doodwund.B. anscharpen schärfen. die Jäger gaben Gewehrschüsse ab). aufrücken. anrühren (z. 2. mit Schüssen leicht verletzen.. -rührn 1. → anhööpen anritzen. Pannen anscheern. → anstooten). sich wieder vertragen. -rissen anreißen. Geburt od. Tod bekanntgeben. → anblijen. bellt. Anschlag. Den Buss is vöör sesstig Jaor anesäit. dat Nijjaor anscheeten (In der Neujahrsnacht wurde nach zwölf Uhr in allen Nachbarschaften geschossen.). Gudd ääten un lange schlaopen. Nu schickt uh an un kriegt uh bi! (scherzh. → Fiezebohnenstaaken anscheern passend zuschneiden.B. → toschicken. → anteeknen anröchtig (Vr. Tod bekannt gibt. He moch de Groowe ansäggen (bei den Nachbarn). as wenn he de Vermaak an häff. → Doodschlagg anschlaon 1. Anschein. od. ansabbern. upschicken Anschien m. 2. Ik häbb‘n Anroop kreggen (Telefonanruf). An de Leesten föör’n kranken Foot kammen Anschlääge (Ergänzung an normalen Leisten für orthopädische Schuhe). bei Kindern). → anhööpen anrillen anhäufeln (Kartoffeln). in der Wendg. annähern an. Et häff wall den Anschien. Dat Dier was aneschotten. in de Karke anschicken. → afscheern anscheeten 1. en Fatt anschlaon (Wein-. Rae.B. ‘n Fatt anrullen ansaagen ansägen. anzeigen. -röppe f. Dat schött all so an (Der Termin rückt näher. z. Ik häbb ähr de Wacht ansäggt (gewarnt. Teig). → angaon). → Ansprääker. ansagen. es dauert nicht mehr lange). Wat häbbt de faake dat Böömken ansaagt (Streit gehabt u. -schlagen. wer Geburt. Hochzeit od. He häff sik ne Fietse aneschafft. → Dooden. anschieten 1. krankscheeten.:Doodenansäien einsäen. anspitzen. einladen zu Taufe od. um den anderen zu treffen). berühren anröödeln verbinden mit Draht Anroop m. anrotten anfaulen. Den Wild-deew häbbt se anschetten. nöögen Ansägger m. gedroht. Dat Holt is anerott. Bo) verdächtig. → anpotten anschaffen. Holz). ne Paannekookenlööpen to’t Anröhrn. sich dazusetzen. → ankriegen. (den) Anschien häbben. zu Tisch gehen. → anmengen. anrullen heranrollen. dat . heranschießen. anschellen anläuten anschicken 1. -schiern (das Pferd) anschirren. De Hund schleet an (meldet sich. anrüchig anröhrn. He steht in’n Anschlagg (bei der Jagd). 2. den Knicker anscheeten (anstoßen. sik sich anschaffen. De Bloomen bünt gudd anschlaon (gut angegangen. St. Bierfaß). unsichtbarer Fehler). beim Kauf. die Halfter anlegen Anschlagg m. -sabbeln anlecken ansäggen 1. kaufen. einreihen. Anruf. Begräbnis. 2. anroopen anrufen.

in der Art liegen). anreichen (z. -schleeten abnutzen. (Ot. veranschlagen. Anschraage f. Hei) 1. Erdaufwurf Anschötte 2 f. dat Holt anschräägen anschriewen. → upschüünen anschüürn schüren. Vr. (Ot. . anschriewen föör’t Krankenhuus (Dank für unbezahlte Dienste..B. Ih mütt’t män hooge anschlaon (hohen Preis fordern). Ge. de Pannen anschmieten. Pääte. daor was de Flamme langs egaon.→ Uutnahme Anschriewerij f. anschnouen anschnauzen. Anschott m. St. 2. das ist ihm angeboren). -ben anschrauben anschubben anstoßen anschüünen (Vr. leicht anbrennen. anschruuwen. → Pannekooken. „aufhalsen“. → Aanewende. He häff de Biele aneschleppen. Den Haasen häff ne Anschötte kreggen. Dat is em nich van de Naobers anschlaone (z. anschleppen. En Stuuten wödd immer van bommen anschnedden! Daor moch he de öllste Dochter nemmen un nich de jüngste (Auf dem Hof sollte möglichst zuerst die älteste Tochter heiraten. De Oogenbruuen wann’ aneschräit. Vr. Dat Spill häff he mi aneschmackt. Bo). schimpfen. anschmeern 1. beschmieren. Aorne anschmacken (Henkel. → anblecken anschnuuten anschnauzen Anschötte 1 f. → anblecken anschnie(de)n anschneiden. -schlöppen anschleppen. Föör anschüünen. → anplacken. anschliepen anschleifen. Denne häff mi fain aneschmeert. Muss’t män anschriewen laoten (in de Kladde anschriewen) (anschreiben lassen). anschnäätern anschimpfen. frömd. Rae) lose überwerfen anschluuten anschließen. Backform. auf den Dachboden). Schnied dat nich an! (Sprich nicht davon). anbrechen. die Achsen liegen richtig). De Planken schluut’t nich an (Die Bretter sind nicht bündig zugeschnitten). de Garwen anschmieten. 2. Anschreiberei anschräien ansengen. den Trecker anschlöppen (wenn er nicht anspringen will). iron. hanteln).B. → Angeschleppene anschlieten. Rh. dreckig machen. Dat schleet mi van de Naobers an (schlechte Eigenschaften). Ge. Ra. Lao we nu anschuuwen (aufrücken. ankleben. -ben anschreiben (z. dat Föör anschüürn met’n Püüster anschuuwen. -werfen. Griffe ansetzen. beim Kaufmann). lohnen). anschmacken 1. in der Wendg. Grasstreifen zum Wenden vor dem Acker. -setzen. 3. ganz der Vater. bei Tisch). ansteigendes Land. He häff‘t Geld in de Kanne un lött anschriewen (Er ist dumm). 2. betrügen. anschlööpen (Wes. „andrehen“. Ge. anfachen. anschmieten hinaufwerfen. Ra. Axt). Ge.B. Schuuw äs ääben den Waagen an. → Ehre. Wat häs de Platten doch alle aneschmeert. Rae. bei Roggenmischbrot). -ben anschieben. den Schinken anschnieden. verschleißen. anschreien. (Bo) Anschuß (bei der Jagd). schärfen (Beil. He kann sik daor gaar nich anschluuten (findet keinen Anschluß). Gao up’n Kidden. ne aneschowwen Stuuten (best. anschlaon van (veranlagt sein.schlött an! De Kaore moch anschlaon (spielen. 2. angeschüttetes. Dat Kleed was all ganz angeschletten (abgetragen). bes. rieges-an). de Hunde anschüünen. → anwäien. zum Narren halten. (Ge) Stütze anschräägen anschrägen. Bo) aufhetzen. in der Töpferei.

de Kaore ääben ansetten (ein Stück versetzen). halten. He häff groot Ansehn (Er ist beliebt. wer zur Hochzeit einlädt (Sohn des nächsten Nachbarn der Braut). anwerfen. Se seht em daor föör vull an (wird für voll genommen). Feuer). den Waagen anspannen laoten. anspoorn an-. ne anstääkende Krankhäid. de Maschiene ääben ansetten. den Ploog genau ansetten (in die Furche setzten). wer einen Krankenbesuch macht Ansprääksvisiete. Dat kann ik di wall ansehn. Wat häbbt de ‘n Ansehn hat met dat Gespann (Aufsehen erregt mit den Pferden). → setten Ansetter m. besuchen. festsetzen. ansehen. Vr. Nachbarinnen bei der Wöchnerin. Dat olle Mensk häff gaar kinn Anspraake mehr (Sie wird von niemandem mehr besucht).: unansetten 1. ansetzen. anstecken (Krankheit). in Gang bringen. 2. anzünden (Licht. Em schwoll den Kraagen an (vor Wut). Dat soss em nich ansehn. (Wes. 2. Oberst od. Einschalthebel. anspannen anspannen (Pferd od. → Fiezebohnenstange. angreifen. aufhetzen anspijen anspucken anspitzen anspitzen. 3. Rae) Besuch der Verwandten u. dat Paoskefüür anstääken. Besuch. -stecken 1. Ansehn ansehnlik ansehnlich. He is daor gudd anesehne (beliebt). Sü. (Wes. en Fatt anstääken (Faß Bier anzapfen). Einrücker. bes. 3. einen Besuch abstatten. Et was lück in de Panne anesatt. anseelen festbinden. → Kraom-schüdden anspringen 1. Nachbarn kamen nach dem Tauftag). 2. ansetzen. der eine Ansprache hält. 2. Ansprääker m. ansprääken 1. Hei. Anspraake. Koffie ansetten (Kaffee kochen). Rae) 1. Einschaltfußbrett. stattlich. ne Tuunstaaken anspitzen. anstechen. He häff sik gudd wat anespoort. Schalter. so ne ansehnlike Deerne. Ansehen. in Gang kommen Anspraoke f. Ge. Ik komm Uh in’t Krankenhuus wall äs ansprääken. einen Krankenbesuch machen. Se häbbt em anespannt (an die Arbeit gekriegt). dransetzen. angesehen). Tuunpaol anspöllen die erste Karte ausspielen beim Kartenspiel anspöölen anspülen. beträchtlich. Offizier des Schützenvereins. → ankieken. festlegen. ordentlich. 2. beim Schützenfest) anstääken.anschwellen anschwellen. → anleenen Ansehn n. 2. Nööger. anbrennen. Dat junge Peerd wödd van Hand anespannt. ansprechen. dat he so klook is (Er ist klüger als gedacht). Se häbbt ne Dagg föör de Visite anesatt. kranke Löö ansprääken. 4. Dat Lachen steck so an. Ansprache. Ansprache (z. de Piepe stoppen un anstääken. 3. 2. St. St. Pfeife. 1. Met Hoogwaater is noch wall völl Holt anspöölt wodden.B. Zugstrang aus Leder für die Kutsche anspaorn anspornen. Rind ein Geschirr anlegen). zusammensparen. → Knippser ansitten ansitzen. ansehn (für). -vesiete f. sich springend nähern. De Blaagen häbbt dat . → Gästebidder. Zuspruch. Aufsehen. Ra. ansehn 1. aufsetzen. → bekliewen. den Appel is anstocken (angefault. → fäärdigmaaken. Vr. Anspraoke (Ra) f. antreiben. verwurmt). Stellhebel zum Einrücken (Weberei). Peerdegeräi Anspannreemen m. Zs. Töörstaaken. anseilen. Se kwammen to’t Ansprääken (Besuch bei der Wöchnerin: Verwandte u. He häff mi föör ne Pastoor ansehn (→ verschlieten). Ne Jääger mott manks lange ansitten.

He häff de anständig eene sitten (betrunken). anständig. anstellen. drünk se noch ‘n Köppken Koffie met. anstandshalwer. moss met Sinne män äs Anstalten maaken. → anschlaon Anstötte f. dann föllt he üm (von schwächlicher Person). Wenn he ‘n kläin Anstööteken krigg. beim Schnapstrinken). sagg de Mann. → Anstoot anstrengen. sik anstellen sich anstellen. der anstandshalber getrunken werden muß anstaon 1. daor hadde he sien Huus anstääken (Ra. wat bääter is. wu anständige Löö dat tosteht: met Bohnenkoffie un Beschüüte. → anfuulen anstiegen ansteigen anstocken anheizen. leiden mögen. Samstag vor der Kirmes: mit dem Feiern beginnen). ordentlich. Ärgernis. ich mag es nicht leiden). ehrbar. Anstandshalwer mott ik mi daor sehn laoten. ‘n anständigen Käärl. ‘n Leed anstemmen ansticken anfaulen. dat an’t Trouen kümms. → Anstandsköppken. Anstandsköppken Tasse Kaffee. Vulldoon anständig. tüchtig. de Karmis anstääken. -pülleken Flasche Bier. Dat häff mi gudd anestaone (hat mir gefallen). 2. Bildung.Huus anstocken (Brandstiftung). Anstalt. Den Hund stött an (meldet sich). Stääk de Käärßte äs an. . Stell di nich so an! (Hab dich nicht so). Wi häbbt de Karmis gistern all anestocken (Wir haben mit dem Feiern begonnen). Benehmen. → anbrääken. anstellen 2 einen Stiel an das Werkzeug machen anstellig geschickt. Den Appel is anstickt. Geck Anstalt f. die anstandshalber getrunken werden muß. 2. Anstatt van’n Peerd ha’ he de ‘n Ossen vöör.). Anstoß. benehmen. Denne häff kinn Anstand lährt. sich zieren. Stoß. Wi doot de Hochtied (Bruudlacht) anstääken (Wir beginnen das Fest). tüchtig. Dat steht mi nich an (Das paßt mir nicht. Mühe auf sich nehmen). He is anestellt (hat eine Stellung). 2. gewandt Anstellerij f. scherzh. -stännig 1. 2. Anstoß anstooten anstoßen. → Brand).. die anstandshalber getrunken werden muß Anstandsrock m. Anstalt(en) maaken (sich kümmern um. Daor häff he ne Anstötte kreggen. Du büs old genoog. Stell di nich so an äs de Henne bi’t Pissen (Zier dich nicht. 1. sik sich anstrengen. Anstand. → anbööten Anstoot. warten. He is in de Anstalt kommen (ins Landeskrankenhaus für Psychiatrie). in der Wendg. Wi häbbt de Käärßte anstocken (am Sonntag nach dem Hochamt od. z. 2. Morgenrock (der Bürgerinnen) Anstands-Schnäpsken Schnaps. -stott m. Anstand m. Anstellerei. Anständige Löö kommt bi Daageslecht nao Huus (nach dem Feiern im Morgengrauen. Wann’t nich good föör de Wanzen is. gefallen. Daor häbbt se mi upnommen. De Steen-ommen wodde anstockt. anschlagen. -ber anstandshalber. Se häff sik de Anstalt föör nix emaakt (die Mühe vergeblich gemacht). Maak blooß nich so vull Anstalt (keine Mühe mit Auftischen). Getue anstemmen. an Stelle von. He stönn mi nich an (gefiel mir nicht. in der Wendg. 1. anstehen. Dat Peerd moch sik richtig anstrengen. Lao we anstooten (prosten).B. Üm’n Anstand te verwahrn. dann weet ik nich. simulieren. sah krank aus). → Nöögeköppken Anstandspulle f. -stimmen anstimmen. anstatt anstatt. → amplass anstellen 1 1.

bes nu anto (bis jetzt). eine Arbeitsstelle. Bäume an der Fallseite kerben. -tüürn anpflocken.). Kick. uutlienen Antgeloop → Angeloopte Antholt → Anholt anthöltlik → anhöltig anticken kurz anstoßen. Zs.‘Ente’ → Ente 2. finanziell schlecht). scherzh.B. flach unterpflügen. verloren war antöörn. etw. Anzahl antappen anzapfen. Ne heele . wat Anton reep (daor heew (schloog) em de Mooder met de Panne vöör’t Gatt. anstreichen. bei Pfetten). anfassen. Zeichen in den Baum schneiden vor dem Behauen). PengelAntooniusmisse f. De Schlobbe is a’ lück anesüürt. Anstreichermeister anstücken laschen. „dran“. ein Amt annehmen). Antlitz. hu. Anstreicher. plöögen.: ÖwwerAnstrich m. Messe. häff sik ‘n grooten Tehn verbrannt. → schrödden ant → at Antall f.Anstrengung f. 2. toleste Antlid n. von Verstorbenem). mit Namen Anton begegnet. → anpacken Ante. ansüürn ansäuern.: Banken-. Antonius von Padua gelesen wurde. He is de schlecht (bedrööwt. Anstrengung. anteek(n)en anzeichnen. waor he anto was (woran er war). die zu Ehren des Hl. in best. Zs. Moss ääben de Stoppel anstrieken. nich gudd) anto (Es geht ihm gesundheitlich od. anto dazu. Dat wi’k doch män anstüürn (ins Auge fassen). säuerlich werden. den Anton van Paadua (Begrüßung. → Glaasenmääker Anstriekerledder. Vieh an Pflock befestigen anträä(de)n antreten. zuletzt. lie-an Anton PN Anton. Den Hoff is de schlecht anto (Dem Hof geht es wirtschaftlich schlecht). -tassen 1. Anten. Antoonius van Paddewaddewat. 3. schwarze Farbe markieren.: Buutenanstricken anstricken. Lage.B. → blässen. Zs. wat Anton greep (leep) (Juxvers). antasten. bi’t Wark anträän. -liere f. EntenAnteeken n. wenn jd. De Stelle mo’k in’n Nowember anträän (z. → Töns. → Äier-ticken an(t)lest(e) schließlich. Anzeichen. nije Föötlinge anstricken anstrieken 1. ne Sticke anstrieken (Streichholz anzünden) Anstrieker m.B. Leiter des Anstreichers Anstriekermester m. Maler (zugleich Glaser). Bööme anteeknen (durch Kerbe od. in Angriff nehmen. Sien Antlid was verfollen (eingefallen. → anlasken anstüürn ansteuern. Zustand. z. berühren. Se is nich anto kommen (ist nicht dazu gekommen). 2. Gesicht. ritzen. In’n Mäi mochen se dat Ssapp van de Bööme antappen (um Birkenwasser zu gewinnen). He wuss. wenn man jd. de satt bi’t Föör un schleep. Dann mo’ we de män äs ääben antassen (gemeinsam anpacken). → bedrööwt. verschwunden od. Anstrich. → bouen. → leste. Dat vulle Frääten is ‘n Anteeken van Drächtigkäit. Eier (Osterbrauch). Man wödd old. Teile verbinden (z. mit Farbe streichen. häi. anreißen. zupacken. ik bün de nich gudd anto (fühle mich krank).

→ anbetrouen. He is de leste Tied gudd anewunnen (z. 2. anreißen. Fortschritte machen. angewönnen (Bo) angewöhnen. → angaon. Tall antworten. auf sich beziehen.). → Towass anwassen festwachsen. Unannehmlichkeit. bezieht es auf sich). He treckt sik daor nix van an (nicht verantwortlich). zufliegen. zu tun haben mit). Schruuwe antreffen antreffen. → Kiel 1. Wat kann’m sik nich alle anwähnen. de Lippe antrecken (hochziehen). nicht selbst entscheiden will). Tick). Anwohner. anwennen. verheiraten. dat wat Warms an’t Gatt häs (zu Kindern im Winter).B. met de Rietmaote (met’n Treckmess) antrecken. Daor häff he sik wat van anetrocken. Dat häbb ik a’ wa’ ährer anetroffen (gesehen. 3. dat Hoow-ieser antrecken (Hufeisen nach dem Durchnageln stramm anziehen u. aufs Korn nehmen. krigg vull Antworten (wenn jd. weck anwenden. fastewassen. 2. kleines Unglück. Den ollen Dagg tredd us an. verwurzeln. antrecken 1. beobachten Anwönner m. Anlieger einer Straße. → Pund. → schuldig. Se trock sik ‘n bettken bääter an (zog sich sonntäglich an). -wennen anwenden. gebrauchen anwennen → anwähnen Anwenninge → Aanewende Anwennßel → Anwähnßel anwiesen 1. Antwort. blooß keen dröög Höi (un kinne Klüünmodde) (un junge Froulöö) (scherzh. festziehen Draod üm de Kiste antrecken. wo wied ih demet bünt (zu Schulkindern). De treckt sik dat an (nimmt sich das zu Herzen. schneiden. zuweisen. tonemmen anwiseern anvisieren. Angewohnheit. Treck di wat an. anwinnen vorankommen. → anrelken. naakend. 4. He is üm kinne Antwort verläägen. bemerkt). De Klocke wiss de Tied an. anzeigen. angenommene Gewohnheit. Wiest äs gau an. Dat is em nich anewäit (nicht in die Wiege gelegt). Anwäi(n)ßel. (Antworten) Antwort. wassen anwecken welk werden. süss krieg wi ‘t Anwassen noch. 2. Anfälligkeit. Bo) antworten anvertrouen anvertrauen. He häff sik dat Rooken anwähnt. krumm nageln). Gott (Usse Häärgott) kann’m alls anvertrouen. towäien Anwäi(n)ßel → Anwähnßel Anwass m.Klüün anwähnen. → Angewönnte anwäien anwehen.Kompanie is aneträän. Dat is ne angetroute Kusiene. → angröien.B. Soss di Klumpe (Schoh) antrecken (wenn man jd. Wat’n raar Anwäißel van em (z. auf die Füße tritt). sik wat antrecken van (sich kümmern um. Zuwachs. Lao we upstaon. De is noch in’t Anwassen (Wachstumsschmerzen beim Kind). Anwennßel n. Di tredd ook ‘n ollen Dagg an (Man wird alt). Antwurt (Rh. bemerken. nach Krankheit erholt). Dat Dier is gudd anwunnen (hat zugenommen). antwurten (Rh. en Passeel Schlaggholt anwiesen. Dat kaas macklik weer anwinnen (aufholen). so’n Anwähnen (Angewohnheit) Anwähnßel. in der Wendg. → annemmen. → Anligger anwörmen anwärmen . Dat Peerd sall lück antrecken. He häff sik den Schoh anetrocken (Er hat die Lehre angenommen). antrouen an-. anziehen. 1. Wurzeln schlagen. Bo) f. He steht daor äs anewossen. anziehen. ankleiden. Well vull frögg.

Abendhimmel Aobendlech(t) n. warmes. TrouAo → Aa Aobend. Et is noch nich aller Daage Aobend (Besser abwarten. -stunne f. -werk n. Paoske-. am Abend gemolkene Milch. Kinderweinen (scherzh. Abendstunde Aobendsünne f. Gaowen-. untergehende Sonne Aobendtied f. die am Abend getan werden muß (z.. Abendandacht Aobend-diss. Schlaop-.auch: AowendAobend-ääten. Pannekooken gaff’t meerstieds aobends. lebt gut).: Kommjoon(s)-. Kaarte-.: Danz-. laate). Abendstern Aobendstunde. Aobends könnt se nich nao Bedde un ‘s Morgens nich dr’ uut (un morgens moss se met de Kracke dr’ uut böörn) (von Kindern. Westwind aober → abber Aodam → Aadam Aodem → Aom Aol m. Abendmesse Aobendnewwel m.B. Spazierstock. Abendbrottisch Aobendgänger m. Abendruhe aobends abends. Middewinter-. dann wodde de anewüppket. Zs. Wenn’t Aobendrood glöit und dat ööwertöit (öwwertreckt). Abendnebel Aobendräägen. He löpp in sienen besten Anzugg harüm. Abenddämmerung Aobendschlobbe f. föhlen. Aobendrood giff Dröögde. → verspöllen Anzugg m. Abendregen. Jüffern-. Aole f. -räänge(n) m. et giff ‘n Aobendräägen (wenn es nach anhaltendem Regen aussieht). → Föör. Abendschule (Berufsschule für Landwirte) Aobendstern m. giff’t morgen gudd Wäär (Wetterregeln). Mooder. → Vesper-ääten Aobend-äätenstied f. Ollejaors-. Korw-. sitt) as ne Aole in de Modde (fühlt sich wohl. → drin). morgens Aobendschemmer m.). Aowend m. (Aole(n).Wenn de Klocke verspöllt ha’. → trouen. Zeit des Abendessens Aobend-andach(t) f. Sommer-. Arbeit. Abendzeit Aobendwark. Spinn-. (Aobende) Abend. → Daggstock Aobendgebääd. → Meddaggs-. → Ääteforke. → Nachtgebääd Aobendhemmel m. Abendgebet. Niklaus-. Äölken) Aal. Komm-. Abendmahlzeit Aobendmelk f. back Pannekooken. Vieh füttern) Aobendwind m. Morgenrood giff Räägen. Zs. * Wann’t Aobend wödd. Aobendrood n. . → Jass. → Luft). Morgenmelk Aobendmisse f. derber Stock. in Gang setzen. Hilligen. Abendlicht Aobendlüü(de)n n. Abendessen. Sunndagg-. so fett as ne Aol. Abendsonne. Praote-. Glockengeläut am Abend. flüssiges Schweinefutter für den Abend Aobendschoole f. Pack. -etten n. → Flucht 3. Aobendröste f. bi’t Aobend-ääten sitten. WinterAobend.) Aobendmaol n. Anzug (mod.anwüppken anstoßen. -disk m. Vullbuuks-. dann röhrt sik alle Fuulen („Am Abend werden die Faulen fleißig“. Schewiott-. Wienachts-. Abendrot. Sünte-Klaos-. Abendwind. He föhlt sik (lääwt. Abendmahl Aobendmaoltied f. Fest-. so gladd as ne Aol (Schnook). -gebett n. Mäi-. Sunndaggs-. Nij-jaors-.

Aodem. Aalfang Aolfell n. Öim (We. -läär n. → Aolsgeere Aolgaffel f. am Flegel). Aosem. Du häs Aolwäär vandaage (gut aufgelegt). Man mutt sehn. → Gansehemmel aomen. Gabel zum Aalestechen. He is te dumm to’t Aom-haalen (sehr dumm). Met de Aolforke dee wi Aole in de Bääke stääken. Aalreuse (im Fluß aufgestellt) Aole f. ÖimAomach(t) f. entwickeln Freßlust). riewen Aolhuud f. Jan de is so dick un fett.: Modde-. schwatte Jansbääse Aolbääsenbuss. → Adeele. -wäär n. Ohnmacht. He is sunder (achter) Aom (außer Atem). Äölken. in Aomacht follen. . -läär → Aolenleer Aol-liene Aolsliene Aolquappe f. schwarze Johannisbeere. mehr gezackten spitzen Zinken. schwüles. dat män‘t Aom-haalen nich vergett (daß man am Leben bleibt). Ra. → Aolhuud Aolenfett n. → Fläägel-aor. Aosem-.: Näiaolen Aale fangen aolen vom Aal stammend. De Blaagen häbbt Aolweer (haben Spaß. Piep-. Atem.Zs. Se häff sik boll achter Aom lacht (Sie hat sich fast totgelacht). Wetter zum „Anbeißen“. Fiskestööter Aolskaste(n) m. äimen. -beer(e). -busk m. Strauch der schwarzen Johannisbeere Aolbert PN Albert Aolbunge f. Atemluft. De aolene Huud wodde föör’n Fläägel bruukt. Aolenkorw m. Aom haalen (Atem holen). → Fiskekorw Aol(s)liene f.auch: Aodem-. Flußfisch (Dorschart) Aolring → Aolsring Aolsgeere f. Aom. pausieren).) Aoltaor → Altaor Aolweer. Elke. ääben in’n Aom scheeten (kurz ausruhen. Aolenkorw → Aolskorw Aol(en)leer. Aalreuse Aol(s)korw. Dreizack mit langem Stiel zum Aalestechen aolgladd aalglatt Aolhäid. -gaffel. Den Aom is dr’ uut (Er ist gestorben). Aalhaut Aolforke Gabel mit langem Stiel zum Aalestechen (zwischen den gezackten Zinken bleiben die Aale stecken). He aomt schwaor. Aomt. Rh. Olliebääse (Rh) f. Aalhaut (z. → Aolenleer Aolkorw → Aolskorw Aol-leer. Ik konn haoste kinn Aom mehr kriegen. Aalreuse in Korbform. Zs. Wörgel Aolfang m. Knee Aom. Fingerring mit spitzem Dorn an der Innenseite der Hand (wurde zum Aalefangen angelegt: Der Aal konnte nicht weggleiten.B. müde machendes Wetter (Aale beißen bei solchem Wetter gut an. im hohen Schnee). → Aort. Aalfett. → achter. Laida. Rae) m. Allhäid. z. dat kümp van all dat Aolenfett (Spottvers auf dicklichen Angler). Leine zum Aalefangen Aol(s)ring m. Aalhaut (für das Gelenk am Dreschflegel). → schwatte Drüüwkesbääse. → Aolforke. aosemen atmen. QuappAol ON → Ahle Aolbääse.B. äömen. Bor. (Aolen) Nähahle. Öölken PN Adelheid. mit drei od.

daor kann he wall so dann un wann aone (Seine Frau vermißt er ab u. He häff sik de Nacht üm de Aorne schlaon (gefeiert. trotzige Person). Leid). Zurechtweisung). dat Aor van’t Schlettgatt (altes Hufeisen als Schlaufe am Weidentor. He krasst sik achter’t Aor (denkt nach. Lage des Knöchels beim Knöchelspiel: die gewölbte Seite liegt seitlich nach oben. tuuten. schlackern. glücksellig. bes at’t em an de Aorne weer uut kümp (ißt sehr viel). nicht geschlafen). Ik sett di den Kopp tüsken twee Aorne (Drohung. daor könn wi wall aone (Hagel können wir missen). He häff de Aorne föör (hört interessiert zu). → Saidenhubbel). Wannen häbbt groote Aorne. Mände. Peddenstohl. De häff ‘n loss Aor (hört genau zu. De Blaagen häbbt de Aorne wied loss (hören genau zu).). Klopp). Laot di nich an’t Aor leenen (Laß dich nicht betrügen). Ik treck di glieks de Aorne lang (Ik schnie di glieks bäide Aorne af) (leere Drohung zu Kindern). worin der Längsbalken befestigt ist). aone wieders (ohne weiteres). Aorne trecken . nicht ohne Schnaps). besöömen. kann ich wohl missen). Daor könn wi macklik aone (Es fehlt uns an nichts). Wand f. He is noch nich drööge achter de Aorne (unreif. verlegen). bihaalen. en Äörken an de Kruuke (Henkel). Aor an’n Böggelkorw (Henkelansatz. Henkel. Äörken) 1. Äierdopp. He frett. rund. Ohr. He krigg wat an de Aorne (Ohrfeige). (Aorne. z. gewitzt. Blood. Atemnot Aom(s)piepe f. -piepe → Aomsnood. Statt.. Floh. He häff ‘n Beck loss bes achter de Aorne (großes Mundwerk). Et is em nao de Aorne follen (umgekippt). frääten. Hegge. He is gaar nich ohne (Er ist gescheit). Häbb se di gudd wat in de Aorne blaosen? (vorgeschwätzt). Haagel. → met. He lött sik nich an een Aor leenen (eigenwillige. Et is em in de Aorne räängt (Er war betrunken). ohrenartiger Gegenstand. bitrecken. heranhaalen. Luftröhre Aomt → Aom Äöne f. flöiten. flüstern. → Kappe. (Vr. Schmerz. weiß Bescheid). Rh. He kann de nich aone (z.B. Weegenstroh. Siene Alwiene. z. Schuum. sunder aonehen. Moss män up de Aorne gaon sitten (nicht hinhören). verleewt. Dat konn’ de Aorne nich häbben (die Griffe nicht aushalten). dreedübbelt. Aor an de Säiße (Ring an der Sense. He is nich ganz ohne (Er ist raffiniert. links.B. Ik schmiet di dat Dingen nao de Aorne (will es nicht mehr haben). gearbeitet. Schmurks. Se häbbt em in’t Aor föhlt (em met’n mooi Präötken öwwer’t Aor hout) (betrogen). fuustdicke. St) best. He häff (treckt) de kinn Aor van (Er zeigt keine Empfindung. mit hölzernem Keil befestigt. Sall ik uh äs bi de Aorne kriegen? (herbeiholen). Griff. Aor an’n Fläägel (Teil des Dreschflegels. Aor van de Naole (Nadelöhr). → Bickel aone. Dat muss di achter de Aorne schriewen (merken). mon se häört schlecht. strieken. noch nicht erwachsen). He schlöpp met en loss Aor (wachsam). → Roose. Muule. -piepe Aom(s)nood f. schriewen. De häff’t dick achter de Aorne (schlau.Aomnood. Pott. groote Bohne. missen. Man konn’t nich an de Aorne häbben (Man konnte es nicht anhören). 2. Bo) n. scherzh. trecken. He giff em links un rechts wat an de Aorne. gewährt eine Bitte). Daor (Dat) kann’k wall aone (Das ist übrig. → achter. Schlaufe. ohne ohne.B. Schild). vöör. Et geht ganz gudd aone mi. Uhr (We. pfiffig). ohnehen ohnehin Aor 1. zu nicht.

Geer-. Ohrring Aore f. Ohrring. → flappen Aorgrund m. in der Töpferei. Lang-. → Ockergrund Aorhängsel n. Spitz-. Aorbelle f. Ähre f. Oornd m. Hei) Hengst. Zs. (Wes). Ohrenschmalz Aornstohl m. Gasten-. WäitenAor-end(e) f. Ne Kolle Füür un ne Aorkläppse kann man nich van Danke doon (Für eine Stückchen Glut kann man ebensowenig Dank erwarten wie für eine Ohrfeige). Gatt-ende Aorfiege f. Ohrwurm. Ohrfeige (mod. äörndlik ‘ordentlich’ → orndlik Aorn(e)suusen Ohrensausen. → orndlik Aor(n)knieper m. Hahn aorndlik. Du muss di een Aor uutsööken un dat Kaorn döörbrääken. (Rae. Mooder-. Ohrenkrankheit aornlik. zu → Äärs-. Zs. Ohrenbeichte Aornd. Ot. Zs. Ge. Aorn f.) Ohrenwärmer. Haawer-. -beer m. Üörne f. Aorne afsööken (lääsen) (auf abgeerntetem Feld Ähren lesen). Twee-.: Essels-.: Dübbel-. Bo) Ohrläppchen aorflappen (Rh. → Backenstohl Aornsuusen → Aornesuusen Aorploog m. Vr. Ot. Eisenerzstein. mit langen Ähren Aorklappen (Pl. → Aornknieper Aornpiene f. Aorknieper → Aornknieper Aorläppken Ohrläppchen Aornbichte f. Aortange. Ge.auch: Uhr-. Ot. → Binnenbäär Aorbank(e) f. We. Ohrwurm. → Henkel). (Vr. (Rh. Vr. Bor).(Tonwülste formen beim Hanteln. Schlöttel-. im Ggs.). Sü. Ohrensessel. se treckt öwwer mi heer (Sie reden über mich). äörnlik ‘ordentlich’. Ortsteinboden. (Ra. Klopphengst aorig gut in Ähren stehend. -worm. Aorkläppken Ohrläppchen. Roggen-. Moss alltied alls met de Aorne nao binnen packen (Regel für das Packen von Garben). Rh. (Wes. -gehänge Aorhengs(t) m. → Aorläppken Aorkläppse f. (Wes. Aornlie(de)n n. St. an die Ohren schlagen Aorflappe f. Aor n. Vr. Stuuw-. Flapp-. (Äörnde. → Achterbeen. Fläägel-.. (St. Ohrenschmerzen Aornschmolt n. Rh. Hei). Aorne f. Äörnken) (Wes. Klopp-. Bo) n. → Binnen-. Eisenstein. Bo) ohrfeigen. Bo) (Aorne) Ähre. → Aornkrüüper. Sü). Ohrfeige. Hei) Ährenende der Garbe. Ortsteinpflug zum Brechen der Ortsteinschicht. → Aorkläppse aorfiegen ohrfeigen. De Aorbanken wodden met de Pickhacke kaputtehouen. bei dem die Hoden innen liegen. Bor. Gaffeltange Aornkrüüper m. Schleet(gatts)-. Ortstein. Staff-. Ik häbb so’n Aornesuusen. → Duuwenhahn. TweeAor 2. de Äörkes an de Müske (Seitenenden des Haubenbandes). Taube (im Ggs. He häff Aorklappen teggen de Kölde.: IeserAor ‘Ähre’ → Aore Aor. Naodel-. → Picksteen. → Undergrundploog . Haasen-. Ortsteinschicht. Uur (We. UurAorbäär. Nätt-. We. Ge) männl. of’t riepe is (Bor). bei dem die Hoden innen liegen. zu → Minne). Eber.

austauschbarer Stift. Zs. Äösken) 1. 2. Schlitzohr. Driet-. ungehobelt. Aschenbecher. halw. dat kaas met de Knieptange nich anpacken. Rh. Rott-. Uort (St. unangenehmer Geruch . so’n aoselik Weer! 2. Zs. Waldohreule Aorwedde f. äöselik 1. en Äörtken (Viertelliter Schnaps).). Racker). schlechtes Wetter Aosfleege f. 3. → hellig. Uort (St. Raawe. Schnapsflasche Aortscheed n. Hauptschwengel an der Deichsel (Zugholz zur Befestigung der Geschirrstränge am Wagen od. schmutzig. → Spijback äöselig. verregneter Sommer). Urt (Rae. össelig Aosröcke m. dat is doch so’n Äösken (z. -wäär n. Schusterahle. → Eerdwedde Aorworm m. Kläpp-. → Driet-. Dat is’n Aos. ‘n Aos van ne Deerne (Biest). Graes. → esseln Äösepott (St. SteppAort 2. Pinn-. Schwiene-. Weidenrute für die Griffe am Korb (Die Ruten wurden besonders ausgewählt). alter Frau). Nahrung). St. Pott. (Wes. 75 Pf). StinkeAos ‘As’ → As Äösebäcksken Spucknapf. Ortsteinschicht. betrügerisch. de Äöse van Blaagen (Lümmel. Sü). aufgewecktes Kind. Ohrwurm (mod. Dat häff dat Aos all fääker daon (Trinklied). Den Kläinsten. Galwer-. Mi is so aoselik in’n Buuk. 2. schmutzig machen. Insteck-. kleinlich. → räin. Rh. unansehnlich. → Ahle. gemeiner od. der in den Griff (→ Pinnheft) eingesteckt od. unartig. schlau). verschmitzt. pfiffiger Kerl. Ge.Aor-ring m. Sü. Raawen-. → Anker 1. Hei. Spucknapf Äöserij f. Wenn de Düüwel ganz äösig wödd. verkommen.B. → Aorbanke Aort 1. Zs. Ik häbb met em lange wat te äösen hat (Mühe gehabt. ne äösigen Käärl (von Grund auf böse). radderig. 2. Kartoffeln von unterschiedlichen Sorten geholt werden). Schweinerei. am Pflug). en Aort Daalers (ein Viertel Taler.B. 2. Schind(e)-. ein Viertel. Streit. grob. (Äöse. sehr schwere od. Flacheisen am Drehschemelbrett des Wagens → Flack-ieser Aor-uule f. Wettenschup 2. Rae) 1. streitsüchtig. → raar Aosem. leicht sticheln. Tunne. Gezänke Äösewark. Aasfliege. verschwenden (Futter. aoselik. Schlingel. Näi-. Krumm-. Schmeißfliege (legt Eier auf Fleisch). unwohl. -flässe f. (Äörtken) altes Maß. Bo) m. schmeerig. faules Fleisch. Viertelliter. → Aole. eisenhaltiger roter Sand Aorschlaoge f.: Biet-. → Aorbelle Aorsand m. Ohrring. Unterteilungsmöglichkeit am Kastenwagen bei etwa einem Viertel (wenn z. schlecht. Ohrwurm.: Flack-. Rae. → Aornknieper Aos n. Mestfleege äösig 1. unangenehme Arbeit verrichten. Bo) m. Platt-. -werk n. ärgern. Wat häff de Junge sik äösig maakt! ne äösigen Sommer (feuchter. dann föhrt he in’n old Wiew (von böser. zu tun gehabt). Aas. aosemen → Aom. Bo) m. Sü). aomen äösen 1. Urt (Rae. Schmutz. Abfall. gehässig. unpäßlich. 2. -geschraubt wird. schmutzige Arbeit Äöseweer. 1. → Aornknieper Aortfläske.: HalwAortange f. Unrat. zum Narren haben. (Äörte) nagelartiger. böse.

Blood-. Staol-. Sommer-. 2. Bohnen u. komisch. 1. Jans-. Puup-. Holt-. doch. Rööwen-. Sünt-Jans-. (Apparaote) Apparat. Jaakobs-. Grieskes-. in’n suurn Appel bieten un’n Kopp in’n Lock stääken (wohl od. Paradies-. beschränkt). Botter-. Rämmel-. -gurden m.B. Panne. Ablehnung). is nix van waor! Aowend. Hegg-. Plück-. Ruuk-. Schwarzwälder Uhr. jedoch. Blüte des Apfelbaumes. Hunde-. Gall-. He mott eenmaol döör’n (van’n) suurn Appel bieten. Könning(s)-. Klaor-. Glass-. -stuuten Appelfrou f. Raum zum Lagern der Winteräpfel Appelkeller m.: GesundhäidsApparaot m. Den Appel föllt nich wied van’n Boom (Stamm). WinterWittAppelblöie.: Aadams-. wehleidig apatt. Apfelbaum Appelboom-ente f. Äppelken) Apfel. Boomspeck. Jahr. sölws. böser. Apfelkuchen Appelkorw m. Sienaas-. Apfelblüte Appelboom m. Eek-. 2. Holz des Apfelbaumes (Material des Schreiners) Appelbummert. Boskopp-. Speck). Pien-.: Raseer-. Pütt-. in dem es viele Äpfel gibt. Dat häbb’ke ampatt daone (trotzdem getan). Striepkes-. übel. Aowend. ampatt. Sünt-Jobkes-. Weide mit Apfelbäumen. sonderbar. → Appelstuuten äppeln necken. Kompott-. gemeiner Kerl Aoswegg m. foppen Appelpann(e)kooke(n) m. -kook m. Dänn-. schlecht befahrbarer. Back-. Hasskes-. Wien-. Froh-. en gudd Appeljaor (gute Apfelernte) Appelkaamer f. aber. Rappel-. -höffken Weide mit Apfelbäumen. Karmis-. Kann-. heeten Blixem Appelhoff m. Vreden Apostel m. Dull-. Katwent.Aosvoggel m. Schwuck-. gedröögten. → Knocken. Kerngehäuse des Apfels Appelmicke f. ne Apatten (Sonderling). Röskes-. Ies-. (Appel(s). -blöite f. föör’n Appel un’n Äi (billig). Kenning-. besonders. Du häs een an’n Appel (bist verrückt. Muus-. man muß es tun). Stääk-.. Haawer-. Ssiepel-. Wennen-. Stück-. Apfelbaumgarten Appelgemöös n. → Roosenklocke Appelkompott n. Zs. Ring-. Aobendaowiesig (Ge) klagend. Zs. Ih könnt doch nich annere Löö bi de Appel gaon! (stehlen). Obstgarten am Haus (oft zugleich Schweineweide) Appelholt → Appelboomholt Appeljaor n. mit Äpfeln. -bungert m. Bless-. Rabau-. Zs. Apfeldieb Appelfössken (Bo) „Apfel im Schlafrock“. Ross-. Apfelgehäuse. (Ra) Apfelgebäck. Apfelpfannkuchen Appelplaate f. Apfelscheibe (für Apfelpfannkuchen) . → Appelmicke. Obstgarten Appeldeew m. Sööt-. ScheerAppel m. „Apfel im Schlafrock“ (Hefeteig). schmutziger Weg aowat ach was! (Verneinung. Korb zum Ernten von Äpfeln Appelkroose f. trotzdem. Schmolt-. Aasvogel. Reis zum Veredeln des Apfelbaumes Appelboomholt n. Aowat. Blanken-. Keller zur Lagerung von Obst Appelklocke f. Fall-. Apfelverkäuferin Appelgaor(de)n. Kolkrabe. → besünders. Foss-. Duur-. Gerät. (Apostels) Apostel. gekochte Äpfel im Eintopf (z. sinken. anpatt 1. Tooms-. Pappel-. Pannekooken-. Platt-. Brand-.→ Aobend. → Allerhilligenfasten. Apfelmus Appelkooke(n).

Gerät zum Apfelpflücken.: unAprill m. → Appelhoff Appelwien m. → Sienaas-appel Appelsienenkiste f. abber gääten wödd in Huuse (satt-ääten dröffs di blooß in Huuse) (vom ehelichen Verkehr). Made im Apfel Apport Apport! (Ruf für Jagdhunde) apporteern apportieren (vom Jagdhund) Apptiet m. „Apfel im Schlafrock“ Appeltaarte f. Zs. Apfelstück. Appetit. Apfelring (im Backofen auf Latten od. dunklen Flecken. Aprillschuurs bünt immer geföörlike Schuurs. reizt empfindliche Haut). (St. Dat is wat föör ne Appelsiene af te schällen (von einem schlechten Messer). 1. Apfelscheibe.Appelplücker m. niedliches Kind Appelwäide f. Apfelsinenkiste Appelsienensaft m. Aprillschnee is Mest (ist so gut wie Dünger). -surt n. die Leute aßen an der Kapelle Marienbrunn in der Pause Sommeräpfel. Apfelsorte Appel-ssapp m. Apfelstiel Appelstück n. Den fiewtehnten Aprill kann se kommen. Wurm. Appelringe dröögen Appelsack m. → Börger-rabatten. den sebbentehnten mutt se kommen (von der Nachtigall). 2. Drahtrost getrocknet). → schüünen Aprillbloome f. Profiet apptietlik appetitlich. weißes Pferd mit apfelgroßen. → Morgenstern Aprillschnee m.: HuusApteeker m. gemusterter Schimmel. Zeit. zu der die Äpfel reif sind Appeltrienken kleines. April. den sesstehnten Aprill sall se kommen. (Vr. Sü. -wäär n. St. ** Bääter dat Geld nao den . sägg de Frou teggen ährn Käärl. Aprillsen Wind verschännt so männig blöisaam Kind (bräunt od. wer Äpfel pflückt Appelprussioon(e) f. wat he will (vom launischen Aprilwetter). zur Zeit der Klarapfelernte (Ende August. Kleinemast. in Teig gebackener Apfel. Obstgarten. Apfelsinensaft Appelsort. Den Aprill dööt. Apfelwein Appelworm m. ne dröögen Apteeker (Laden. Aprilgewitter. Schnee im April. in dem es Medizin gab. Aprilwetter Apteeke f. → Appelplaate Appelschimmel m. Apfelschale Appelschiewe.) Appelring m. Bloodgood wodde ook ganz fien schnedden un met Appelstücke dedöör in de Panne braone (Blutwurstgericht). Zs. Narzisse. Sü) Prozession durch die Bauersch. Gudden Apptiet! Apptiet dröffs wall kriegen (dröffs di öwwerall haalen). war noch keine Drogerie). Apotheke. am 2. Apotheker. Määrtensünne. -en m. Den Aprill is so schlech un so good. Aprillweer. Aprillschuur n. Se is gudd van Apptiet (dick und fett). Weide mit Apfelbäumen. Pissewitt. Vr. Sonntag nach Mariä Himmelfahrt. → Appelkooken Appeltied f. Appelstuute(n) m. Ge) Apfelkuchen. ne Appelschimmel met dunkle Maonen (mit Monden) Appelsiene f. Apfelsine. Apfelsaft Appelstell. -be f. Sack mit Äpfeln Appelschälle f. of he giff den Tuunstaaken en witten Hood (Schneehaube auf dem Zaunpfahl). Aprills zum April gehörig.

-hüüsken Arbeiterhaus Arbäiderkonsum m. Sunndaggs-. An de Arbäid (an’t Wark) häff he ne Bröör an dood (sehr faul).B. rooken. De Koh arbäidt (macht austreibende Bewegungen beim Kalben). Hoff-. bewegen. Kleidung schmutzig sind). Huus-. Künstler). Denne. zum Hund) Arbäid f. WinterArbäiderhuus n. rieke. Gaorden-. he arbäidt (arbeitet heftig. Arbeitsbiene Arbäidsböis n. körperlich (schwer) arbeiten. Nao-. Houpt-. 2. Butt. Kopp-.: Dood-. der unüberlegt arbeitet. städtsk. sall ook etten (Wes). gerecht.Bäcker brengen as nao den Apteeker (gute Ernährung beugt Krankheit vor). fiern. Land-. Öwwerlegg-. z. prackeseern. schaamen. Muskel-. → Ääter. He arbäidt as ‘n Peerd. so daß er schwitzt). -busseluun m. Wark. Pillendräier Apteekersbitter m. Feld-. Hand-. * Vant vulle Arbäiden krepeert de besten Peerde (gaot de besten Peerde kaputt). Arbäid is föör vull Undöchte gudd. Et räängt. Handel. Zs. (Arbäiden) Arbeit. de mutt’t wetten. beim Fürsten arbeitet. Holt-.: Drecks-. Apotheker Apteekerspries m. et glückt em. * Well’t dööt. Arbeiter über Geistesarbeiter. sich verändern. Zs. Et giff wall Löö. dehnt sich). Geschäft für Arbeiter (Verbrauchergenossenschaft) Arbäiderkotten m. → Fürstenkotten Arbäiderverain m. fast(e)-. Timmer-. Stück-. -sam arbeitsam Arbäidsbij(e) f. → löi. de bliff dran (Bor). Arbäid kriegen is kinne Kunst. Eerd-. wenn sie nicht erledigt wird). der z. Straof-. wegg-. übertrieben. de aone Arbäid döör’t Lääben kommt. Fabriek-. Vöör-. → Fingerbreed. de will aone Arbäid döör de Welt kommen. Man mutt arbäiden. bääden. Klempner-. Zs. Bitterschnaps Apteekersmann m.. He häff noch nooit arbäidt (Meinung der Bauern. spijen. School-. Schläägel. Fuulhäid. sehr hoher Preis aptrimoo weg. Wegg-. Häiden-. Drecksel-. Arbäiden is föör de Dummen (St). Greepen-. wiederArbäider m. Steerne. kaputt-. Schwatt-. De Pötte arbäidt (schwinden beim Trocknen u. Vöör-. ** Kaas bääter met ne Löien arbäiden as met ne Dullen (als mit einem.. * Arbäiden schännt kien Määnske. sehr langsam arbeitet. Peerd. schmedden. Fien-. Fummel-. Haus eines Arbeiters. quillt bei Feuchtigkeit. Hääkel-. He häff de Arbäid nich erfunnen (faul). de bliff us wall (die Arbeit bleibt. Se häbbt em an de Arbäid kreggen. Holt-. Holt arbäidt (schwindet bei Trockenheit. abber Arbäid hollen (wenn jd.). -passüünken Arbeitsrock. arbeiten. dat man ook Arbäid höllt. wenn z. → düür. ab! (Ausruf. Fingerlang. Well ‘t Arbäiden anföng. Hände.B. Groff-. Buuk. Geläägenhäids-. Mannslöö. iron. * Wo’t nich schmeerig wödd. → Dulldosker). den Schnieder in sien Arbäidspassüünken . -jacke Arbäidsbusseruun. Öwwerlegg. well arbäidt. Winterarbäiden 1. Verein der katholischen Arbeiterbewegung arbäidsaam. Arbeiter.B. Knüssel-. geboorn. -bitterken bittere Medizin.. im Töpferofen). Boom. trouen. wödd ook nich arbäidt (nix verdennt) (entschuldigend. Noodstands-. Froulöö-. prackeseern. Paape. Häs diene Löö an de Arbäid? De Arbäid. hand-.: dood-. Schlosser-. nooit. Fabriek-. un sass sehn. Näi-. Arbeitshemd.

WäideArfte. Denne häbb’ke ook a’ argens sehn. ergens (Bor). Arbeitshemd. Deckelholzschuh. Rh) Grasnarbe. dat giff Arger. Zs. argend. Erbsenschote Arftenbedde n. hooge. arger. zu der Erbsen gepflückt werden Arg m. Soden. f. Arwe f. → Feernwaagen Arbäidsg(e)räi n. Ärger. Erfte (Wes. Iärfte (St.. Arbeitstisch Arbäidsdockaart m. Erftken) Erbse. Arbeitszeit Arbäidstüüg n. Rh. → nargens argenswaor → argendwaor Arger. de Arbäidsdaage (auch: Dienstleistungstage der Pächter).auch: Erften-. -schötte f. Arbeitskittel Arbäidsklumpe(n). Verdacht. Hei. Arbeiter. Arbeitskleidung. bewachsener oberer Boden der Weide mit Wurzeln.n. Daor hadde he gaar kinn Arg in. Erbsenstroh Arftensuppe f. Betonfundament im Keller. -kääl m. -gerät Arbäidshemd n. SaodArften. Arger-. Bor). Kaltblut (angelernt ab anderthalb Jahren). auf dem weiter gebaut wird Arbäids-schotte. → Grössnarwe. Daor is ‘n gudden Arf in de Wäide. Rh. Arbeiterin Arbäidspeerd n. IärftenArftenbast. → Sackschotte Arbäidstied f. Bo) irgendwo. Erbsenbeet Arftenblöie. Erbsenreiser. Arbeitsschürze. Zs. (Ra. arftengroot erbsengroß Arftenrabatte f. Handwerkszeug.) (fremde) Arbeitskräfte Arbäidsmann m. -bass m. Sü). ärgerArgerij f. -mää(n)ske m. → hoogen Klumpen Arbäidslohn m. -blöite f. Sack mit Erbsen Arftenschnöie f. -klump m. Rae.: Döpp-.Arbäidsdagg m. Zeit. Arbeitspferd. Ärger. Erbsenbeet Arftenries. Argwohn. Zweig. Arger un Verdrott will de wenn’ (muß sein). Ärger (Wes) m. Arbeitstag. -rabatt n. leege. Mark-. Arbeiter. als Vogelscheuche). Ärf (Wes) m. offener Einspänner mit zwei Rädern. ärgendargendwaor. -disk m. irgend-.auch: ergend-. De konn’ se wa’ in’n Arftenbuss setten (von geschmacklos angezogener Frau. Wachstumsschicht.: Gröss-. Arbeitslohn Arbäidslöö (Pl. → bange. Feld-. argenswaor irdendwo argendwat irgendwas argendwell irgend jemand argens (Vr. Rae. ärgens (Sü. Gerte zum Hochranken der Erbsen Arftensack m. Erbsenhülse Arftenstroh n. ‘n blauwitt gestriept Arbäidshemd met lange Mouen Arbäidskiel. Arbeiterin Arbäidsmensk(e). Van kläine Blaagen dröömen. Erbsenblüte Arftenbuss. Erbsensuppe Arftentied f. (Arften. Hei. Erbsenbeet. griese. -busk m. → Looptüüg Arf.auch: Ärger-. Ra. Ge). Arfe (Ot). Knall-. Arften säien in’t Afgaon van de Maond (Säzeit für Erbsen). Bor. St. -er n. wer tüchtig arbeiten kann Arbäidsplatte f. Ärgerei . → Deendaage Arbäidsdiss.

daor häbbt sik de Ollen schlimm an argert (über ein Sorgenkind). under’n Arm schlaon (mitnehmen). einen Arm lang. Schmacht.argerlik ärgerlich argern. Armlänge. Not.. Taske. se glööwen an miene Armood (durch Stöhnen u. Waagenarm (ärmer.u. öwwer-. Ik kiek a’ vöör Armood schääl (Antwort auf: Du häs’t wa’. rieke. He göng bes under de Arme döör de Kölke (durch brusttiefes Wasser).: Bowwen-. wenn z. Dat sall mi noch arm maaken. am Wagen. Gartenblume) armen arm machen. Arms. Ärmkes bi’t Ballspöllen (z. He moch faake den Kopp under’n Arm nemmen (klein beigeben). Kerzenleuchter (z. sik achter’n Arm packen (einhaken. ** Ne Fingerlang Geschäft is bääter as ne Armlang Arbäid (ein Stück Arbeit). ** Bääter arm in Ehren as riek in Schande (St). Se häff nich te völle under de Arme kreggen (wenig Mitgift). → Woste). z. Zs.B. Schlagg-. Pökeln. Kappe.B. Se staot daor met de Boste (met’n Buuk) in’n Arm (mit verschränkten Armen.: bäädel-. starwen. Bügelkorb (zum Einkaufen od. die Zollbeamten überzeugt). die Bonbons alle sind). He prozesst up’n Armenschien (hat kein Geld. Dat schmeck as ‘n old Wiew under’n Arm heer (schmeckt nicht gut). bekoopen. Zs. verspotten. „Armenschein“. -hüüsken Armenhaus. 1. Armenhuus n. dat was ‘n arm Volk (Wenn ik un haar ik dat bünt arme Löö) (wenn jd. „Armleuchter“ (Schimpfwort) Armlönninge f. B. bi uh mutt’t de . Kraan-. Karkenmuus. Armknochen Armkorw. Armskorw (Rh. eine Menge. braucht den Prozeß nicht zu bezahlen). 2. „hätte ich“. daor frijen he eene met Geld. Achselhöhle Armlang m. Armbruch Armelöösbloome f. Dann häff de arme Seele Ruh (zu Kindern. blood-. am Sessel Armood f. argern. An dat Kind. Blood. Bo) m. Woss mi up’n Arm nemmen? Ik bün em in de Arme loopen (zufällig begegnet). Under-. → Bost-tee. scherzh. Ne arme Frou kann mi nett so vull argern as ne rieke. gliek. wiesmaaken. Armood un Behelp-di (armselige Verhältnisse). 2. sagg de Buur. Fraog dien Mooder. Haar ik un woll ik. (Arme. Armlehne. Bummel-. Seiten der Spannsäge. Armknocken m. ärmst) arm. Armenstiftung Armenschien m.B.B. Ärmken) 1. necken. ärgern (Wes) ärgern. → Alstätte. Moss de Beene under’n Arm nemmen (Du mußt dich beeilen). fleißiges Lieschen (Topf. → Schäämel. Armkörwken met Ssiepelpannekooken. vor dem Muttergotteskästchen). fünfmal mit dem Arm). Arm. → Froulöö). → Gebildkorw Armkuhle f. Ik ha’ se so wied. z.B. arbeiten nicht.. De konn vöör Armood nich liek-uut kieken. „wäre ich“ sagt). scherzh. Muus. um vom Erlös ein Ferkel zu kaufen). He was riek an Grund un arm an Geld (hatte unkultivierten Feldgrund).B. → Armvull ärmlik ärmlich Armlöchter m. Schinken an die Reicheren verkaufen. für Fabrikarbeiter). armartiger Gegenstand. Kinder. Daor is Armood Truuw (große Armut). Argerpott m. Klagen z. buttArmbröcke f. du kaas’t wa’ maaken. Armut. wer andere gern ärgert Arm m. sich sorgen. Unterkunft für Notleidende (oft städtisch). van Armood verkoopen (z. of he föör arm begraawen weern soll (beim Schlachten. Sü). → Kolonistenhüüsken Armenkasse f. de armt nich.

as. as se wies bünt. Erwe (Wes) (Arwen) Erbe. Bauernhof. Truuwas 1. Aos n. wenn’t nich pisst. Sü). Riekdum armöödig ärmlich. Lehrmädchen einer Tochter gleichgestellt. De Buur wödd van’t Arwe schrewwen (Der Hof wird z. armsellig. De küürt (praot) di noch van’t Arwe (redet viel. Wat is Armood? Suurmoos. giff den Hoff den rechten Arwen. als ob. ärmliche Verhältnisse. As’t mooi Weer bliff. Se stried’t sik üm’t Arwe.: BuurnArwe ‘Grasnarbe’ → Arf arwen. de springt nich hooge (St). (St. Teil der Schere am Vorderwagen. -kloss. Zs. von Saat). Rae) Lärm. ein Arm voll. Erbstück. Well säälig will starwen. Se gaot as Kind uut’t Huus (z. 3. → Rüsie Arwdeel → Arwsdeel Arwe m. → at. → Armlang. → starwen. Platz. 2. bääter. Sessel Armvull m.B. fröhr göng’t armöödiger to. Hei. Erbstück Arwschup. von Legden. wie. Kaaro-. Asbeckse Pissmargreetken. Zs. 4. Diers doot. Erbschaft Arwstück n. Erbteil. Handvull Armwark. Streiterei. Dat is bi us dat As (der Anführer). Juli. daor geht’t heer. Krüüs-. → Assenholt. He lött sik van’t Arwe böörn (wird enterbt). St). dem Sohn übertragen).: Hatten-. Schmeerholt arten (Rae. Ellenbogenfreiheit. -säälig armselig Armsmoue f. -schop f. Ruuten-. -werk n. Kaas äs ääben kommen? Ik bün nu äs hier. arwet un krigg alls (z. armselig. dann brödd’t (Kirmes am 20. Häbb ih de all met arwt? (bei zu großem Vertrauen). Dat is ‘n Arwstück van miene Mooder. Denne. uut-trecken Arwgood n. as Maschienen upkammen. de armöödige Handwääwerij Armoods-spill n. wenn (alt). Un well up de Welt et längste lääwt. → wenn. wödd ‘t Höi drööge.: HoffArwe n.B. Kaarnemelk un usse Mama (als Erwiderung auf: Was ist Reichtum: Kaviar. gearwt Geld. Arwgood is Roowgood. Schüppen-. is mal. Rh) gedeihen (bes. Hoferbe. Daor ha’ se doch so ne Armood öwwer (solche Sorge).B. Arw(s). einmal. → Leewde. → ährer. als. As. Ärmel Armstohl m. Erbgut. Erwe (Wes) Erbe. -werk n. beim Verteilen des Erbes. meistens . ärmliche Verhältnisse Armoodswark. Well van Armood danzt. Ra. Arm-. Unruhe. Bauersch. in de Lucht (wenn der Hof abbrennt. Sekt u. → lääwen). erwen (Wes) erben. Zs. Äs. He moch mähr Armschlagg häbben. auf dem das Achsholz liegt. Ik häbb so’n Dost as man wat (starken Durst).wall an sitten!). dat Nünning Arwe (der Hof Nünning).auch: Erw(s)Arw(s)deel n. Lehnstuhl. Wask di as ‘n bettken! Dat häbb’k noch nich äs sehn! → eens Asbeck ON Asbeck. Besitztum. waor 2 äs. Ik häbb ‘t As trocken. so hoog as‘n Boom. mit Aussteuer bedacht). schöne Frauen. eine Menge. → Aard Arüüsie f. Bewegungsfreiheit. Wat was daor ‘n Armoodswark! Armschlagg m. (Ässe) As beim Kartenspiel. Dat was daomaols. Erbberechtigter. de spoort föör de lachenden Arwen. Dank häff he de doch nich van. redegewandt).

Aschenlade im Kochherd od. Holzasche Askenlaa(de) f. Flugg-. Mülltonne. Äss n. In’t Erpelföör meeken wi Asken-erpel. Düngen gebraucht). Well daor de Aske met tokrassen mott.verregnet). 2. Brikett-. Aschenloch.B. Aschermittwoch Askegatt n. mit Schlacke u. Asche (bes. SchaddenAske. → Föörschleew. Aschensalz Askenschleew m. → schüürn. Energie. Daor sitt ‘n gudd Äss in (gute Art. Teil des Brennofens der Töpferei. St. Blasrohr zum Anblasen des Feuers. Rae. (Wes. Gruss-. Aschenloch. Askensalt m. Knocken-. Sseggenbuck. Erpel in de Aske leggen (im Kartoffelfeuer rösten). in der Asche geröstete Kartoffel.). Zahnrad auf der Mühlenachse Aske. Loch am Herdfeuer für die Asche. Verdünnen z. Asche. -püüster → Askenpott. Ahaus) as-de(r)-to → as-ter-to Assenkopp m. → Esse 2 . wobei der Priester Weihwasser sprengt. Asche befestigter Weg. Gesundheit). Kuhle seitlich am Herdfeuer für Glut u.auch: AsseAskedagg m. Eingangssegen vor dem Hochamt mit Rundgang durch die Kirche. → Askenkuhle Askekrüüs n. Anfang des Segensgebetes. Art. Aske trecken (den Aschenbehälter unter der Feuerung des Töpferofens während des Brandes leeren). → Penn-ende Assenradd n. Glut (aus Gußeisen). 2. Mülltunne Asken-er(ap)pel m. Asbeckse Pruumenbuurn.) Ass. ‘n Diss schüürn met Aske un Sand. um die Gunst zweier bemüht u. Gerät zum Zusammenkratzen der Asche im Backofen. is te beduurn (von jd. vom Haus entfernt).: Blöötlings-. Aschenhaufen Asken(kar)tuffel f. Karbied-. 2.. Ra. -püüster Asperges-me 1. von Kaffee mit Wasser (scherzh. 1. Taske. Rasse. Zs. der keinen guten Ruf hat). Holt-. Topf für Asche u. Bo) f. Staub aufwirbelt. ‘n Stohl weggnemmen un tüsken twee Stöhle in de Aske gaon sitten. He satt sik (He feel) tüsken twee Stöhle in de Aske (wenn sich jd. Sü. Asche (früher auch etw. Vertiefung für Glut u. Aschenkreuz. Weg aus Schlacken Aske(n)pott m. → Doowpott Aske(n)püüster. 1. keinen Erfolg hat). wer das Pusterohr in die Asche setzt. Bo) Aschenloch. → Föörpüüster. Neigung (zu etw. Anfang der Mühelnachse. Vertiefung seitlich am Herdfeuer für Glut u. Aschenschaufel Askenwegg m. -püüßer m. → Af-fall-emmer. → Askenkuhle Askenpatt m. Pott-. Askenhoop m. → Ommenkrässer Askenkuhle f. Komfoor Askenschüppe f. Asse (Rh. Glutlöffel. in heißer Asche geröstete Kartoffel. des Herdfeuers. Ot. Asbeckse Kässenfretters (Ortsneckerei aus Legden bzw. Aske röhrn (mit dem Schüreisen stochern). sik en Askenkrüüs haalen (katholischer Ritus am Aschermittwoch) Asken. Glass-. → Sinnerwegg Askepott.auch: AssenAskenback m. He is ne Askenpüüster. Kraft. → Askenerappel Askenkrässer m. Ofen Askenlock n. wurde zum Waschen u. Koll-. Aschenbecher (Rh) Asken-emmer m.

Anstrengung. ‘ärgern’ → Essel 2. Astloch. Ge. as-de(r)-to (Wes. De Asse wödd in’n Assenkloss inlaoten. Achsennagel. so at’t woll. Zs. sechs Zoll) Assenkopp m. Achsverschluß Assenkloss m. deen se up Sied wat deteggen schwaißen. Maß des Achsenklotzes (drei Fuß. Hei. → noostfrij astrant scharf. in der Wendg. ant wie. (Assen) Achse. → Penn-ende Assenlüns m. Möllen-. De Magister is wahne astrant. Fietsen-. Dat Veh mäck sik as-ter-to. flott. vorzüglich. ohne Astlöcher (von Holz). Ast 2 m. barsch. ‘zänkisch’. ässelig. Verzweigung von Ästen ästig ästig. Feste fiern. u. → ährer). (Äste. WaagenAsse. (Asters) Aster (Blume).Asse f. Dat Spill geht (löpp) so aster-to (ausgezeichnet). Ploog-. Dat Weer konn wenn’. Radd-. ne höltene Asse. besonders. → Hasterij as-ter-to. Stell. Astgabel. Vr. tackig Astlock n. → Assenkloss assverdräit. Asse. so bleibt es). -verkatt → äärsverdräit. Ra. de Asse van’n Töi (Hauptwelle des mechanischen Webstuhls). auf dem der Drehschemel des Wagens auf der Achse ruht. Vöör-. → wäägen 2). a’. Eisenband. ne ieserne Asse van neggenzig Pund van’n Schmitt haalen (Wagenachse). -verkatt Ast 1 m. → Dräikranz. Achsennagel Assenradd n. Anfang er Mühlenachse. Zs. wo ‘t se fallt.: KellerÄssel. Zs. ‘t. → Oost.iAschen-i → AskenAssenband n. wäägen at (damit. So boll at’t geht (so schnell wie möglich). → Truuw au → autsk August PN August . strabant at. up’n Ast nemmen (auf die Schulter nehmen) asteblief(t) bitte! bitteschön! ästemeern ‘schätzen’ → estemeern asten (Ra) schwer tragen. Bo) gut. Holzteil zwischen den Rädern. Trumpf beim Kartenspiel. Et is so lang at’t breed is (Es bleibt sich gleich). He moch den Ast afsaagen. Waagen Assenklossmaote f. → as attakeern herausfordern. (Assels) Assel (Ungeziefer). sich abmühen Aster f.: Achter-. schartig. auf dem der Drehschemel des Vorderwagens ruht. Topp-ende. Patent-. asträine Waare (von gutem Wagenholz). WinterAsterij f. → Oostlock asträin astrein. Et is so at’t is (So ist es. Zahnrad auf der Mühlenachse Assholt n. Ästeken) Ast (mod. streng. SchuuwkaorenÐ. AskeÄsse ‘Kraft’ → Esse 2 Assel f.: Harwst-. Denne is so schlecht as-ter-to (sehr schlecht). Bollerwaagen-. → ööstig.‘asche’ → Aske. esselig. Achsenklotz. Sü. ässeln ‘wer stichelt’. Wenn de Assen te lichte wann’. sehr. Astgaffel f. kippen. kurz angebunden. Nich so a’ ih denkt. Dat räängt asder-to (Es regnet stark).). Kaoren-. das die Wagenachse festklemmt Assendopp m. Holz. Krück-. esseln Assen. ährer at (bevor. attakieren Atüss → Adjuss Atuu m. → schnaor.

August (Monat) Auktsioon. -brüür m.B. Bettler Bääd(e)ler m. beddelBäädel m. Bettelei. in Wendungen wie Ne Däärne uut de Stadt häff´n Bäädel an´t Gatt. Ne Hund. schlee. übertrieben fromme Frau Bäädel-. zu Beginn der Fasten (Drei Tage lang wird das Sakrament „ausgesetzt“). Zs.August m. Axt. -helf(t) n.. (Äxen) großes Beil. haben schlechten Ruf). → A. un ne Frou. 40-Stundengebet. dann . Beutel des Bettlers. Wenn de Buur nich schwemmen kann. → Schuuwkaore. ‘n Bäädelbüül bliff nich allselääben vöör eene Dööre hangen (von der Armut). Sü. Stuutenknappen bä pfui! (Ausruf des Ekels.) Gebetstag(e). von Studenten) Bäädelbröör. Schaft. Bettelsack. Bäädelbröör un Bessenbinder (Beide sind aufdringlich. up-passen auts(k). well an de Klinke kann. scheinheilige Person Bäädekuuse f. Behälter aus Leinen zum Tragen der Axt auf dem Rücken Äxenstell. Wenn he Pech häff. Bo) Wallfahrt Baadehüüsken Umkleidehäuschen (z. Betbank in der Kirche Bäädebook n. → Gebäädebook Baadebux(e) f. Axtstiel B B (Be) Buchstabe B. Veertig-Stunden-Gebääd Bäädefahrt. Wann den eenen Bäädeler den andern wat giff. 2. Gebetsgeläut. (St. Bettler. -en m. Bäädedaage (Pl. → Geldbüül. bäädel. He is up´n (an´n) Bäädel. Rh. Auktion (bes. von der Kirche. Baadkaamer f. de ‘n Auto häff. Bää(de)dagg m. Gebetsglocke. dann ligg’t an de Baadebuxe (an’t Waater) (Ausrede. Ge. Auksioon f. (Autos) Auto. beim Holzverkauf). z. Bettelbrief (bes. Abscheus) bääd-achtig sehr fromm. → Striekstock). vagabundieren. Bettler. bäädel-arm bettelarm Bäädelbreew m. de bünt selääwendaags nich in’t Huus. Badezimmer Bäädeklocke f. ne Äx to’t Klööwen (Spaltaxt). Stiel der Axt Äxenholler m.auch: Beddel-.B. au au! (Ausruf des Schmerzes) Äwwerdesken → Ääwerdesken Äxe. schriewen.: HollÄxen-elf(t). Badeteich Bäädekopp m. auch z. ne Äx to’t Vöörhouen (scharfe u. frömmelnde. das zum Beten vom „Engel des Herrn“ auffordert Bäädekloppe f. → Hiepe. De Deern häff ‘t verkährte Bäädebook (Gesangbook) (ist evangelisch). Bor. Äx f. → Bidd-dagg. an einer Badestelle am Bach) Baa(de)kaamer. Bäädelbüül m. 1. Badehose. -faort f.B. dünne Axt). → höögen Ausn → Ahaus Auto n. schwaor. Gebetbuch. Rae. oft betend Bäädagg → Bäädedagg Bäädebank(e) f. Armut. dann danzt de Engel in’n Hemmel. Betschwester Baadekolk m.

De Höhner baad’t in’n Sand (scharren. → kruulen. Bettlerin Bäädelmann m.: Öwwer-. Wind. badd.verlüss de Bäädeler et Brood noch uut’n Büül. → Käiser bäädeln. schlaopen. Bettelweib Bäädemünte f. beckBaakaamer → Baadekaamer bääk-af. Issel). Wenn dien Bääden Geld kost. lachen. Hemmel. 2. Et geht de Bääke harunder (1. Bäädelvolk n. plumpsen. → Bäär. badden. in’n Venüüspott baan (baden am Samstag im warmen Wasser aus dem Viehkessel). Bettler (alle zusammen) Bäädelsack m. De bäädeln. bääten (Wes. Hamsterer. im Abzählvers. den Bach. z. Bettelkind Bäädelkunte f. Betschwester Bäädstunde → Bäädestunde bääen → bään Bääk-. Ralle. → Aa. Mijnheer. bääk. Bo) Betmünze. → Aawergloowen. Waater. -stowwen m. Fluß hinab Bääke. Hei) f. grünfüßiges Teichhuhn. prackern Bäädelpack n. Bettelstab. He häff sik bäädt (hat gebetet).auch: Beck-. Ot. Badezimmer Bääd(e)stunde. elfmal). Hei) betteln. beddeln (Bor. ein Boot. dat deen blooß de Jungs. → Koh. Ot. Bettler. met de Bääke af (bachab). Well wennig weet. Doodenbääden ‘mit heißem Wasser behandeln’ → bään Baadestommen. Räägen. Well bääden lehrn will. -fiss m. Solange at de Wind van Oosten kümp. Bettelei Bäädelkind n. Ik komm an´n Bäädelstaff terechte (sagt der Händler. mutt up’t Waater gaon (Not lehrt beten). Flußfisch. -stunne f. bääden) beten. bruuks üm Räägen nich te bääden (gegen alle Vernunft beten). (We. z. Ra. Den eenen verdennt sien Geld met Arbäiden un den andern met Bääden (mit Nichtstun: Bauern über Akademiker). Bettler (alle zusammen) Bäädelwiew n. bääden bi’t Ball-spöllen (beim Ballspiel an der Mauer: mit gefalteten Händen. baan baden. Misse. We. springen. wenn ein Kunde handeln will). Es geht mit jd. der jeweils größte Wasserlauf einer Gegend (z. Pracker Bäädelerij f. Pütt. Häs di all bäädt? Solang as du so bääds. Es treibt abwärts. rossen 2. → Waaterhohn . Bor).: dood-. wäägen dat se kinn Wark ha’n (über Arbeitslose um 1930). up-passen. wödds du ‘n armen Mann! (fromm tuend. Aa. Zs. leegen. Betstunde Baadkaamer → Baadekaamer Bäädler → Bäädeler Bäädschwester f. wühlen). (Bääken. bääden vöör’t Ääten (Tischgebet). abwärts). Daor häbbt Trieshohner baad’t (Spuren von Rebhühnern im Sand). Bor. -of bachabwärts. Bor. UnderBääk(en). Zs. Berkel. bruuks du föör mi nich met bääden (scheinheilig). Süßwasserfisch Bääk(en)hohn. starwen bääden. Vaader-unser.B. Käiser. Ge. Bääksken) Bach.B. Vr).auch: Beck(en)Bääkenbrügge f. prötteln.B. Mann. -höhnken n. bedden (Ra) (bedd. Häär. In’n Kolk baan. Becke (Wes. häff licht bääden. Brücke über den Bach Bääkenfisk. Geldabgabe an die Kirche baaden. Bettelsack Bäädelstaff m.

stürmisch benehmen. dicker Knüppel. Wasser aus dem Bach. bädden 1. He is met Bääkwaater dööpt (ist hier zu Hause). -schötte f. köhlen. → trecken Bää(n)sel (Wes. baar Erpel (Salzkartoffeln. mit heißem Wasser behandeln (Geschwür. Ra) m. Zs. Liekdöörner bään in heet Waater met Haawergötte. „Pöstchen“ (alt). die betrunken z. Bääkenpuls(k)er m. ungeschlachte Person (grob im Aussehen u.: Aor-. Bachufer Bääk(en)midde f. Wat’n Baalamm van ne Jungen (wilder. → Mijnheer). Eber. Rüpel. Bääkwäide f. → Muhkoh Bääk-oower n.: Buuskenbaar bar. Bi uhe Baalammen häbb wi kinn Ooge todaon. Bachufer bääk-up bachaufwärts. Ramm-. baalammen sich albern. unbeholfener Mann. Gewebe auch mit Kokosfasern verstärkt). Vr. We. von der Kirmes zurückkommen. Fluß hinauf Bääkwaater n. wild. 2. Vöördook Baan m. weiter Bottich. wildes Feiern Baalifatt n. (Baals) (Vr. wüstes Benehmen. männl. schwerer Jutesack Baalamm m. ungeschickte. (Ra.B. De Bääke höört den Anligger bes Bääkmidde. Arbeitsstelle. Baalammerij f. drööge). Ot. → frääten. baar betahlen. Binnen-. Kind. Schweers met heet Soodawaater bään. sieden.). entzündete Stelle) feucht erwärmen. Dat Wostwaater mott nich kocken. Mitte des Baches. (Bäärs. Fluß (z. grobes. 2. Flußschiffahrt Bääken-ülk m. grober Sack. → Posten. Beer m. Pleseer Bäär. Wiese am Bach. → Schloowe. Fischotter Bääkhohn. (Vr. wüst feiern. et mott bääen (Kochwurst muß darin ziehen). lutter. Sü.. Sojamehl (kam aus den Kolonien. baan → baaden bään. Ge). Fluß Baal m. Bor. Brumm-. lauter. heiß baden. bähen. das im Wasser spielt u. ausgelassenes. Daor döös baar Geld bi (Das bringt nur Verluste). 2. -midde → Bääkenhohn. Bai(n)ßel (St. herumtoben. Weide.Bääkenkant(e) f. dicker. Benehmen). 2. SchwieneBäär ‘Birne’ → Peere . Dat Land was baar Löcker un Bülten (sehr uneben). Grobian). Bi baar te dicke Tööge namm’ wi dat Kott-ieser (für allzu dicke Äste). bää(d)en. -midde Baakoh f. (Bäänsels) 1. pappen. → schnieden. → bihen. Mittagessen ohne Fleisch. Sü. den Bach. rein. Hei) 1. → Probaalsack Baalschotte. Bär. planscht Bääkenschipperij f. Kuh (Kinderspr. Baantjen Beschäftigung. Farkens-. schwerer Jutesack für Kraftfutter. Baar so laate gingen wi nich nao Bedde (allzu spät). ungehobelter Junge. → Bääsel. unbeherrschte. Zs. nur. einweichen. nicht etwa Milchkaffee). He häff ‘n mooi Baanken. → blood. Bor) Sackschürze. unbeholfene. (Baalammen) Tölpel. großer. in Vr: Berkelwasser). Brüll-. Ih gaot wegg as ne Häär un kommt weer as ne Bäär (Bäädeler) (von Bauern. Rh) großer Sack. mutwilliger Junge. Bäärken) 1.B. Junge Baal(i)sack m. → blöökern. Puggen-. de Beene bi Gicht in Höisaod heet bään (verschiedene Heilmittel). Schwein. halbe Schürze aus Jute. Flusses. Se drünken baar Melk (reine Vollmilch. Baanken. We.

dat Flees bliff blööderig. brünstig (von der Sau). Müür-. Kroose-. Bäären. Kass-. Rae) f. Beerenstrauch. Flöite(nholt)-. sehr. Berndhinnerk PN Bernhard-Heinrich Bäärnken-van-Gaolen in Spottversen wie Bäärnken-van-Gaolen konn puchen un praolen. Lou-. Lehr-. Zs. → Määrt Bäärn. Fohr-. von der Sau.→ Bääse. Knack-. johlen. (Bääsken) Herr. well hier Buur un Baas is. En gudd Farken bäärt dree Daage.: Äier-. Jaggd-. Stöcke-. wüst feiern). Knall-. bäärs(k). Schnee-. Boss 3. ne bäärske Sogge. Mähl-. Ieben-. Ik bün em baas. Eerd-. Wat bünt se doch an’t Bäärn (un an’t Braasken) (saufen. -busk m. → Borg m. Meister. Stengel-. Baas m. Düüwels-. Beer(e) (Ot. fahren Bääsen. Bick-. wüst benehmen. Waakel-. verschnittener Eber (alt). Sünte-Jans-. Chef. De Sogge bäärt. Spraakel-. Steck-. Scheer-. Krüüs-. beers(k) rauschig. Quecke-. Brümmel-. Ra) sich grob. → Babaaskäärl. WienBääsel → Bäänsel Baaselij f. Ra. Holunderboom-. Buller-. Hinne-. schafft es nicht). Tuffel-. Zuchtsau (noch nicht gedeckte Sau) bäärn. beern brünstig sein (bes. Schnotter-. z. Dat is mi ne Baas! ne Baas van ne Käärl (tüchtig. Du büs mi‘n Bääsken (zu einem Kind: du Racker!). (Bääsen. St. De Farken draff’m nich schlachten. wenn de bäärt. unüberlegt rennen. tebaas.auch: Beer(e)nBääsenbuss. Stachelbeere. Beerenstrauch . Puche-. Et was baas gudd. We. rote). maor wat de Frou sägg. Korb zum Sammeln von Beeren. Zs. He häff de Haore up’n Kopp staon as so’n bäärs Farken (Haare stehn zu Berge). Blau-. Bargeld Bäärgelte f. häff de Rügge vull Piggen. wüstes Benehmen baaseln (Wes. (Wes. Johannisbeere (schwarze u. Wesselbaas überlegen. Jans-. He bliff de kinn Baas öwwer (bleibt nicht Herr der Lage.auch: BeerBäärbeen → Beerbeen Bääre. Voggel-. Bäärnken-van-Gaolen häff ‘t Gatt vull Naolen. Is de Baas in’t Huus? (Hausherr). De Katte bäärt. Fleer-. Ik bün de Baas in’t Huus. Beerensaft Bääsenstruuk m. Erpel-.‘Birnen-’ → PeernBäärnd → Bennerd Bäärndharm.Bäär. steif sitzt). * Den Hund höllt met denne. Spöll-. Bääseken) Beere. geschlechtsreifes Schwein. Pluff-. Schleh-. well de Baas is (Der Hofhund hält zu seinem Herrn). Jöcke-. → baaskönnen Bääse. St. Strieke-. Drüüwkes-.. Zuchtschwein. Foor m. „Mordskerl“). konn leegen un fleegen un alle Löö bedreegen. Baargeld n. Hei. Kaor-. kann nich sitten of liggen (wenn jd.B. → Heiden Bääsenkorw m. Bor. dat geböört! De will’k doch wiesen. Schwucke-. → Bickbääsenkorw Bääsen-ssapp m. De bäärt acht Daage an eenen Tuur (kommt bei Sauen selten vor. von ausgiebigem Feiern). Berndharm PN Bernhard-Hermann Bäärndhinnerk. Schlachte-. ganz. BääsenBäärfoor m. Hei) unüberlegtes. Krissel-. Foss(en)-.: Aol-. auch von anderen Haustieren).

Ehefrau. Krach machen. bäbbeln kindisch sprechen. Napf (z. bange. Unterkinn. Faß. dat denne sik noch bäätert. Besserung. baatsig (Bo) plötzlich. für das Vieh in der . Genesung. Bäbbelken Bonbon. Gudde Bääterung! Zs. Gesundhäid. Bo) schlagen. Bääterung f. better (Wes. liebevoll tätscheln. Se trock sik lück bääter an (zog sich sonntagsfein an). at ik nich bääter weet (soweit ich weiß). beste. Kaas ‘n Bäbbel nich hollen? 2. Hooghäid. (Bäbbels. blaue Brünte). He häff ‘n Bäbbel te wied loss hat. ne Bäätere van hoogen Komm-af (Dame höherer Herkunft). Moss nich denken. Kübel.B. irdenes Gefäß zum Aufbewahren der Milch). -schnuuten m. weern. (Bäcke. Geschwätz Babeluun m. Markt. → Häbbel. Denne kann’k noch wall baas (Mit dem kann ich es wohl aufnehmen). gudd. Bäbbelschnuute f. He is all an de Bääterung. fien. Beerenwein (aus Johannisbeeren u. baasplacken. ein Pferd. satt. He wuss ‘t nich te bääter (wußte es nicht besser). vull.B. De bünt wat Bääteres. → Backer. → Baas Bäbbel. zum Besseren hin verändern. metgaon. Bo) schlagen Babaaskäärl m. He weet alls bääter (schulmeisterlich). He wödd nich weer bääter (sterbenskrank). weinen. → bamstig baatsen (Rh. -schup f. anderen Beeren od. Dat dööt mi bääter gudd. Rh. → Bömbsken babbeln. Babbel m. Ik soll nich bääters wetten (wüßte es nicht anders). Et konn noch Bääterschup inträän. streicheln. as wo wat kommen mutt. scherzh. viel spricht Babbelken.) baaskönnen (jd. Bääterschop. -kerl m. ** Hier is´t bääter as midden up´t Markt (wenn jd. wer alles kann. beklaagen. Früchten) Baaskäärl. lallen. (Vr) bes. De Koh wödd nich weer bääter (nicht wieder gesund). Bo) Schlag baats. Trog (z. Schlagg. tüchtiger Kerl (meist iron. Dat kamm nucks baats (ganz unerwartet). kreggel.) gewachsen. weeten. bettern (Wes. in die warme Stube tritt). Schnäbbel Bäbbeler m. Rindflees-suppe. Ot) besser. ein Kind) Baate → Badde baaten → batten bääten → bääden bääter. tüchtige Person. Rae. He is an’t Bäätern (wird gesund). Welt Bääter. bassplacken anerkennend u. Besserung.B. Mund. wer schnell u. (Baatsen) (Rh. → griese. Traghimmel bei Prozessionen. Plappermaul Babbelerij f. Ot) bessern. lück bääteren Besöök. Dat weet ik bääter (habe ich anders gehört). leicht klopfen (z. bäätere Löö („bessere Leute“.auch: Betterbaatern (Bor. Herrschaft). Et konn wall bääter (Es könnte besser gehen). Räbbel. Dat dööt di bääter (tut dir gut). klagen Babbelschnuute. mähr. überlegen sein. → kloppen bäätern.Bääsenwien m. Bäcksken) 1. Luus. bäätere Brünte (Schürze für Feiertage.. Untied.: VerBaats m. gesund. Driete. miene bäätere Hälfte (Ehemann. → Hemmel Back m. as wenn de Pastoor mi gudden Dagg sägg (Maurerspruch beim Trinken).). reichere Leute. ** Bääter wo wat is. hämmern. Bäbbelken) 1. (St) Baldachin.

→ Wange.). Groff-.: blau-. nicht überzeugt). Zs. Gruss-. backte Peeren (Backbirnen). Fimpen-. Dat kaas di van de Backe strieken (putzen) (keine falschen Hoffnungen). Asken-. Melk-. -burd m. an dem gebacken wird Backdeeg m. Potte-. Hange-. Zs. Jao. Zs. Klüwwen-. Möppkes-. de Backe van’n Schruuwstock (Schraubstockbacke). Bäcker. Model. Ohrensessel. Bäcker m. Backenknochen. wenn man eine einfache Sache kompliziert macht). Holt-. Seepen-. Bröö-. -bleck n. Backteig Backe f. Gefängnis. Middewinter. Den Wind jägg di döör de Backen (eisiger. → mankeern. Bäckerei. paarig angeordnet. inbööten. 2.: Brood-.Weide). schneidender Wind).: Äärs-. Torf. Laade-. Ring-appel Backblick. Puggen-. Schruuwback(e)läien (Wes. de Backen an de Zilinderpötte (halbschalenartige Griffe an Zylindertöpfen. Fien-. morgen backt se Bröödkes (ausweichende Antwort. Klau-. fast(e)-. Brood backen. Büülkes-. De Katte van den Bäcker häff’t daone (wenn man den Übeltäter nicht ermitteln kann: Beim Bäcker ist immer eine Katze). Pannen-. → flöiten). Mehl. stocken 1. Backenknochen Backensessel m. backte (backene) Äier (Rühreier). Kodden-. Wange (mod. Bäcksken) 1. backte. Farks-. Kooken backen. WijwaaterBack-appel m. „geh zum Teufel“. 2. → Apteeker. Scheer-. → Kappe). → Brood. Ecke. Dann is ‘t Backen (Mengen) düürer as ‘t Brouen (z. 2. → Kiewenbutt Backenknocken m. Pisspott. Kollen-. Kooken-. (Backen. backenförmiger Gegenstand. Buller-. Vaader-unser. Ohrensessel Backenstohl m. das verbacken wird backen (bäckt. → Aornstohl Back(en)tand m. Backenzahn. Puuste-. Föör-. Spais-. Koteletten Backenbutt n. Brood-.B. Uutwask(e)-. → Kookenblick Backbredd n. Zs. Peere. et backeläit us an Dummen (Arbeiter fehlen). Koste. Zs. → Backpeere. ** Bääter nao’n Bäcker as nao’n Dokter (Gute Ernährung beugt Krankheiten vor). ne hölten Back föör’t Veh (Holzkübel). Waske-.: Aal(en)-. Möller 1. Bäckers un Möllers hollt immer Brood (auch in Notzeiten). Ot. Hamster-. Suup-. Hunde-. fehlen (an etw. Bröi-. Kopper-. schellen 1 Backemähl n. döörbrääken. Honnigkooken-. Schmiggsel-. Backe. Karmis-. Spekulatiusform Backdagg m.. Et backeläit us nich an Klooken. Hosti-en-. bei Reparaturen. backten. Schmuuse-. Backblech. Kaor-. getrockneter Apfelring als Backobst. Pötte backen (Steinzeug brennen). Blood-. achter de Back sitten (im Gefängnis sitzen. Jauche-. Kinne-. Spööl-. Suppen-. Kanienen-. Spij-. Waater-. → Kiewe. hinkriegen. Potte-.: Pannen-. Salte-. Gao hen backen (Laß mich in Ruhe. → Hacke 1. -bäörd(e)ken Backenbart. → Pietermann). Steen(e)Backerbrood n. Dat häbb’ke so nett backeläit. St. Geer-. Kuhle. Pluuster-. Steene- . backen) backen. Sü) 1. Gelaß.). Buurn-. Äöse-. vom Bäcker gebackenes Brot Backerij. lechtBackenbaord. Tag. Vr. die sich nicht mehr lohnen od. → Kiewentand Backer. Schwattbrood-. Bäckerij f. sööten. → Becken. verüben. ausrichten. Se häff roode Bäckskes.

→ Brood-. → Klaos-. → Backstommen Back-kaste(n) m. meist im Speicher großer Höfe. Ge. in dem sich die zum Backen nötien Gerätschaften wie der Backofen befanden . 2. Menge Brot (wurde zum Bäcker gebracht) Backsmann m. getrocknete Birne (haltbar gemacht durch Trocknen im Backofen). in dem Brot gebacken. In’n Back-kasten kruupen (die Wärme suchen). Pfannkuchenpfanne. Rae) Hefeteigfigur od. Raum zum Backen im Backhaus. gemauerter Backofen. -rogge f. → Backwark Backhette f. geschwätzige od. blaue Hauszwetsche. z. Bäckerwagen (Federwagen mit Plane od. Backstein. → Maschienenkasten Back-kastendöör(e) f. -schötte f. (Wes. Gewölbe darüber aus Bleichsteinen. -spättel m. Backofen der Bäckerei). Brouspieker Backsteen m. Backofen (freistehendes Backhaus außerhalb des Hauses. Backblech Backpruume f. Roggen zum Brotbacken Backs m. Tür des Backofens am Herd backläien → backeläien Backlohn m. De bünt tweemaol in’n Back-ommen west (sind raffinierter als andere). Ziegelstein. Backstube in der Bäckerei. Sü. -ber m. Teil des Kohleherdes. -hüüsken freistehender. gebrannter Lehmziegel. → Bäckerwaagen Bäckerschotte. Backstube. → Wackmann Backmolle f.n. Speicher. Ommenscheeter Backschüüwer. → Bruudlachts-ääten. Brotschieber. Spekulatius (für die Kinder zum Nikolausfest). Hei. Stuutenkäärl Backspäddel. geschlossener.. Ot. Frau des Bäckers Bäckerwaage(n) m. → Backommen. Backpflaume (haltbar gemacht durch Trocknen im Backofen). Du glöis as ‘n Back-ommen (rot. Bäckerwagen. mit einer Lehmschicht abgedeckt. geküfertes Gefäß zum Anrühren des Teiges (der dann auf dem Tisch geknetet wird) Backmann m. Backhaus. Gebäck. 1. ein Nebenraum befanden). → gebackene. (Bo) Brotschieber Bäcksel n. Bäckerschürze Bäckerske f. im Backhaus. Mehl für eine best. Timmerkaamer Backscheeter m. gedröögte Peere Backplaate f. Brotschieber Backspieker m. Rindflees Backroggen m.Bäckerkaore f. in Lehmmörtel verlegt u. Holzaufbau). Korn gelagert wurde (diente auch als Wohnung). Backwerk. → Finger). dickliche Person. bei Fieber). -stowwen m. Back-ommensplaate f. Lohn für den Bäcker (fünf Groschen pro Zentner) Backlööpen n. Raum. Hei. He häff sik sölws den Back-owwen inhouen (hat sich selbst geschadet.. Backofen im Haus.B. Backhitze Backhuus n. Boden u. -spieker Back-kaamer f. De dicke Backpanne! Backpeer(e) f. Backofen. Holztrog zum Kneten des Teiges Back-ommen. → Backs. kutschenähnlicher Geschäftswagen für hausierende Bäcker Backg(e)räi n. St. Mehl u. Backhaus (vom Haupthaus getrenntes kleines Haus. in dem sich der Backofen u. → Backspieker. Backblech Backpanne f. → holländsk Backstommen. -owwen(t) m.

: Wichtenbaffken laut klopfen. -schötte f. Baffe f. → Barwe. nich up de lange Bahne (Bank) schuuwen (nicht aufschieben). Keggel-. sich nach unten verengender Holztrog. Rull-. Bahn. Kurort. Schadden-. Rüümstraote). in der Wendg. se bünt backwied (lose wie bei einem Faß. Schneise. nicht anliegend. Teil der Festkleidung (→ stiewen Staot). Zs. Zs. up de Bahn gebben. He is in’t Badd west. -werk n. alle Badde wat (immerhin etwas. Jan-Peeter. Ruts(k)-. bäiteln . Zs. He baffken met de Fuust teggen de Dööre an. Bo) Bay. Badde. zum Schluß des Festes verbrannt od. Schlepp-. abschicken). → Backtrogg Backtand → Backentand Backtrogg m. Backus m. middelste. Bai m. Rüngel-. De Bänder gaapt. Knubben.Backsump m. Den Boom wodde uutehouen to ne Backtrogg (Trog aus einem Baumstamm). badden → batten baff ‘erstaunt’ → paff Bäffe. gladde Bahn maaken (aufräumen. früher wurde darin der Schwarzbrotteig mit bloßen Füßen geknetet). Tichel-. Spinn-. Knee-. Baate f. (Wes. St. Tabaksorte (Feinschnitt). im Ggs. Backtrog (großer. → buffken Baffschotte. Frauenschürze aus Bahnen genäht(Modell der 50er Jahre) Bahnhoff m. De schmitt ook alls met bäide Hande üm (ungeschickt). Rh. Unterstützung.: HäärnBäi n. Knicker-. → Steenebahne. He is bi de Bahn (bei der Bahn beschäftigt). Ried-. Dat Spinnen. Luur-. (Bahnen. → Haamer. dao pissen se (he) in’n Rien. Ra) Strohpuppe (Fastnachtssymbol. Bahnhof Bahnhüüsken Bahnwärterhäuschen am Bahnübergang Bahnkäärl. Glier-. → klaor. -kerl m. Biester-. Bahndamm. Eisenbahner Bahre. bäideln → Bäitel. Hilfe. was man kriegen kann). Bad. Kalk-. Morioo. VöörBahnenschotte f. beerdigt wird). Wi häbbt‘n Backus weggebracht un verbrannt. grob gewebte Wollstoffart bäide beide. Badd n. → Insatz. Weizen zum Backen. Gebäck. an der Gaststätte in der Nachbarschaft aufgehängt u. Badeort. Schlier-. man muß mit wenig zufrieden sein). (We. Backwerk. Zs. Alle Badde wat. Jans-Faschlaowend. Bahn f. → Fritz. Tüüg-. Fläche zum Trocknen der Lehmsteine. → Schottersteen Bahne. Hinke-. Barre. Iesen-. Bähnken) 1. Bäffken) weißer. dat ging met bäide Hande. Putz-. Steene-. Latzschürze mit eckigem Oberteil Bahn → Bahne Bahndamm m. Vääne-. Spais-. Feld-. Laternenmast od.: Ächter-. Eisenbahn. met bäide Hande denao griepen (met bäide Beene drup springen) (nehmen. das zur Fastnachtszeit an einem Baum. He häff de Bäffe vöör. met sik bäiden (zu zweit). Lehm-.: alleBäidel. 3. (Bäffen. Bimmel-. Schloffen 1 Backwäite(n) m. steifer Latz. → Gebacksel backwied hohl. Ies-. Baore (Bo) f. Zuschuß. nao de Bahne brengen (aufgeben. sagg de Mügge (de Floh). Den Anstrieker dee van bäids: anstrieken un Ruuten insetten. Backtrog zum Kneten von Schwarzbrotteig. (Bahren) Bahre. → Back). 2. zu → Saodwäiten Backwark.

Stemm-. Dank-ook. → Stemm-ieser. eher als Spiel) Balge-trää(de)n den Blasebalg treten. Zs. Tuur. De Mutte kamm em to Balge (griff ihn an. Buxe. Haus. → Beck. Vr. Stränge. (Balken. Liew. Kold-. taumeln. Göös-. dies in best. → afstääken). Leege-. Warmbäiteln. in Poosen bäiern. Schrott-. Bäidel m. von einem Trinker). → Buuk-. Frääte-. bäiern un Balge-trään (sich prügeln) Balgpiene f. 3. flunkern 1. Dopp-. tratschen.: Blaose-. spee. Hof. Holt-. Glockenseil. Last. Löggenbalgen. * Fall van’n Balken un häs kinn Nood. Blasebalg. Kotten). Stoot-. Spitz-. bösartig). Wat häff he ne grooten Bais (Haus. bitrecken. Balkenholz. → Bimmel-bammel. Balg m. Se häbbt de noch lange van bäiert. Bäirock bäier im Kindervers bim. dazu im Takt eine dritte kleinere. wackeln. Bälgsken) 1.B. 1. Schaukel (alt. Körper. wo ik de Koh nao’n Balken hen brengen sall (Verlegenheit). Spill Bäißel → Bäänsel Bäitel. Balance. 1. He häff de Haore te Balge (Barge) staon (wuschelig). Daor fall’ke nich üm van’n Balken (Das wirft mich nicht um).: weggBäierstohl m. 2. Bauholz. Lock-. Glöckner Bäierlöö (Pl. → Pröttel. . → Büngel 1 Bainßel → Bäänsel Bäirock langer Unterrock aus grobem Wollstoff (war kürzer als der Kleiderrock. Sachen. über ihn). Katten-. reden. Klööw(e)-. schaukeln. Zs. → böögen. 2. Gebindebalken. up de Beene bäiern (schwanken). de Balankse hollen balankseern balancieren Balge. bäideln meißeln Balanks(e) f. in Tuurn bäiern. → balgeträäden. Et föllt em te Balge (fällt auf ihn. Bälksken) 1. Liewpiene Balken m. Holl-. 2. 2.. Bodenraum über der Tenne (Die Bretter liegen weniger dicht als beim → Solder). → Köster Bäiermann m. He häff den ganzen Bais verloorn met Huus un Hoff. Stuhl zwischen den Glocken. 2. Schäll-. Leibschmerzen (derb). kriegen. Leib. He häff´n Bais up (ist pleite). wanken. sich (nicht ernsthaft) streiten Balgerij f. Balg. Läuteküster. auf dem der Läuteküster sitzt Bäiertou n. Wo kümp de Koh (Katte) nao’n Balken hen? * Ik weet nich.) Glöckner bäiern 1. schwatzen. die → Hilde ist niedriger als der Balken). Art zu läuten vor großen Festen (Mit angebundenem Klöppel wurden zwei Glocken einseitig geschlagen. Ra. best. nao’n Balken stääken (Fuder abladen. den man bei schlechtem Wetter raffte) Bais m. Rae). bäier. Bauch. Zs.bäiderläi beiderlei bäidersieds beiderseits bäien aus grob gewebtem Wollstoff. Dick-. He krigg wat up’n Balge (Schläge). fall van de Hilde (van’n Stohl) un büs dood (Glück haben. St. schwingen. Stääk-.: Bläss-. Holt n. Abschnitten). He häff den ganzen Bais dedöörbracht (dedöörmaakt) (z.’n bäien Rock (gestreifter Frauenrock). sik sich balgen. 4. (Bäitels) Meißel. Huus. Dinge zusammen. Streiterei (nicht ernstlich. kleine Gefahren können schlimmer sein als große. (Bälge. bam.

→ Wennsuuse Balkenheck(e) n. der auf einer Seite mit einem Stein beschwert ist. Tannenspalierlatten von 1 x 2 cm. träge . heruntergeworfen werden. zu Betondecke). Ot. (Bälle. Bällken) Ball. Sü) üppig. im Zweiten Weltkrieg). He steck de Nässe nao’t Balkenschlopp (Er ist gestorben. (Wes.od. He kann uut’t Balkenschlopp frääten (ist sehr groß. Bällekes (Frikadellen). Foot-. Bohlen.Zs. Zs. Brücke aus Brettern. Toreinfahrt mit einem Schlagbaum. Anker-. VölkerBall-bickeln Ballspiel an der Mauer Ballböisken → Balleböisken balldiesig. Ploog-. großzügig. → Ieser-anker Balkenbrand m. Korn abgeladen od. Petroleumzuglampe Balkenledder. Ge. Schnie-. Vr. Leiter zum Dachboden. Keggel-. de Bälle (Hoden). Rae) Luke im Heuboden über der Tenne (durch die Heu u. → sölwstgebrannt Balkenbrij m. bulldiesig. Dachbodenratte. balliesig (Wes. Spöll-. -lier(e) f. Gewwel-. schwenkbarer Arm für Kesselhaken am Herdfeuer. → Boomhecke Balkenlaage. Decke des Hauses aus Balken. Schnee-. beim Feiern der → Pingsterbruud. Gebunds-.). selbstgebrannter Schnaps. Balkenlampe f. Kehl-. Tuffel-. Hecken-. Längs-. riewe balldoowig (Vr) langweilig. → Balkenschlopp Balkenratte f. Schleiereule (nistet auf Dachböden von Scheunen u. de was Könnig (Spiel beim Kinderschützenfest od. → Balkenschlopp Balkenhaase(n) m. Schoppen-. verschwenderisch. → Liekspier Balken-uule f. Speichern) Ball m. Huus-. Stroh-. der Tote wurde vor der Beerdigung unter der Balkenluke aufgebahrt).: Aiden-. Stando-met-den-Ball. Bretterdecke (aus Eichen. Scheer-. Tennendecke. He kick et leste Maol döör’t Balkenlock (Er ist gestorben). Luke im Heuboden über der Tenne. Plodden-. → Dackhaasen Balkenhaol n. Dunder-. → Hildenledder Balkenlock n. Holt-. Vr. Höi-. Well’t eerste den Ball döör dat runde Lock schmeet. Fast-. Grenz-. Hahn-. Planken über einen Graben Balkenflees. He glüpp as ne olle Balkenratte. Waldkauz. Se schmiet’t sik de Bälle to (halten zusammen. Harken-. St. Drööge-. Mehlwurst aus Roggenschrot u. Bretterboden auf den Balken des Hauses Balkengatt n. schalüüns Balkenschleet n.: Bickel-. Ot. Rundholz für die Tennendecke Balkenschlopp n. Katze (scherzh. → bickeln. Rauchfleisch (am Küchenbalken aufgehängt) Balkenfluur(e) f. → Schiewen-schmieten). Blut vom Schlachtschwein (Gericht zur Schlachtzeit). Dack-. Dachbodenluke. St. Haor-.B. → Dackrenne). arbeiten nicht gegeneinander). Tüsken-. ohne Konzession destillierter Obstler (z. -laoge f. TwassBalken-anker m. → bandiesig. -fleesk n. Ies-. Löggen-. Mäi-. Wat bünt de Löö balldiesig! De is’t nich so balldiesig wennt (nicht so üppig gewöhnt). Verbindung vom Sparren zum Balken. Schüür-. Hüüle-. → Bloodbrood Balkenbrügge f. die mit Zwischenraum untergenagelt wurden). mit einem Geländer versehen). Kloot-. → Huusratte. Dat Huus häff noch ne Balkenlaage (im Ggs.

→ Bullerböis Ballerbüsse f. ausgelassen. → ballstüürig Ballerböis n. Angst haben). en Ballen Stroh. Fuust.) Flegeljahre. plump. grobe. bollstüürig (St) wild. Sü. an’n Band hollen (an der Leine führen). (Ballens) Ballen. laut schimpfende. → Fläägel-. lautes Geräusch. Knallerei (z. Bammel häbben (1. .: Foot-. Zs. hastig bei der Arbeit u. Rae) Hefegebäck (in Öl in einer Pfanne mit Vertiefungen gebacken). böisterig Bambusbessem. Tau. stürmisch. unüberlegtes Handeln. Bändeken) 1. Raosejaore Ballerkopp m. Arbeiten Ballerjan m. grob. im Wesen). -panne Bällehüüsken Lager für Knicker (Töpferei) Ballen m. verrückt. Pannekooken. Et is ballerig Wäär. währenddessen läuft ein anderer zu einer best. wild. Strohballen ballen. Puffer Balleböiskespanne f. grobe. Glück im Unglück haben. laut schimpfender Mann (unüberlegt. Rae) Pfanne mit runden Vertiefungen zum Backen von Hefegebäck.: bucksBallerij f. → Bullerbüsse. 2. Polterer. ungeschickte Person. Vr. → ballerachtig. lärmen. er kann von der Gegenpartei abgeworfen werden). arbeiten Ball-houen Kinderspiel. He häff ‘n Däärnken an’n Band (Er freit). 1. 2. → bullerig. Bor). De Klocke stonn bamstig still. Band. laut schimpfende Person ballerig 1. Zs. karbamstig Band n. grobe. nen Ballerbüül van ne Käärl Ballerbux(e) f. aufschwätzen). → Olliekrabbe. der Flinte). laut. → baats. unruhig. (Bände(r).Ball(e)böisken. hastig sein. → bummeln bamstig (Bor. (Vr. Borböisken (Wes. unkontrolliert. et giff anner Wäär. ‘n Bändeken to’t Strohbinden (Bindfaden. aufdrängen. grober. → Ball-schlaon balliesig → balldiesig Ball-schlaon Kinderspiel (Der Ball wird mit einem Stock möglichst weit geschlagen. Dat dee he in de Ballerjaorn (in jugendlichem Leichtsinn). → Pladausen Ballerkunte f. De Jungs bünt so ballerig vandaage. → Arm. unbeherrscht. Bomböisken. unüberlegt. 2.: Janbammeln baumeln. jähzornige Person. en ballstüürig Määnske. Ballenwaage(n) m. toll. He ballt de Fuust in de Taske (versteckte Wut). Rh. De Koh häff de Bände all loss (Anzeichen fürs Kalben). → Schneese Ballspöll n. plötzlich. laute Person baller-achtig grob. → Püfferkes-ieser. bääden. Besen mit Bambusstiel Bammel m. Stelle. unruhige. grobe. -merse f. laut schimpfende Person ballern 1. Krach machen. Preß-.B. Zs. Seil. Bor. Bor. Sü. in der Wendg. Knee. Straßenbesen. 2. laut schimpfende. Buuk. Wagen für Strohballen (mit hohen Eisengittern) Baller-äärs m. laut schimpfende Person Ballermääse. -n m. Polterer. Ballspiel Ball-spöllen Ballspielen. Ot. Hand. Bo) schlagartig. De Blaagen bünt so baller-achtig. Schnee-. Kalbaanis Ballerbüül m. Rügge ballstüürig (Wes. grobe. schimpfende Person. De willt se mi an’n Band doon („andrehen“. laut schimpfende Person Ballerjaore (Pl. an’n Band kriegen (zügeln). grobe. grobe.

Määt-. 2. → Spoolworm Bandwormwottel f. → hasseln. Stroh-. Speeken-. Fietsen-. Soom-. Dat Kind is nich te bändigen (unbeherrscht. Binde-.Bändchen). updriewen. Daor maak wi us nich bange vöör (Das schaffen wir leicht). Bänne f. → Staff. Gängel-. Eisenreifen am Rad. 2. schüchtern. Well den Düüwel will bännigen. schreckhaft. Jaageband Bandgröss. Stuuw-. (Bänden) Gruppe von Menschen od. bange maaken (ängstigen). Jaage-. Schliep-. Bandit bändigen. Naaben-. Truur-. Strump-. Assen-. beim Feiern). queckenartige Grassorte. Lang-. Lind-. Steern-. Puppen-. Stääk-. Maot(e)-. Bandsäge. Wi hä’en ne Saagekuhle bes twee-untwintig. Band van de Fietse (Fahrradreifen aus Gummi). Kettenhund (männl. bännigen bändigen. Linnen-. 2. De Koh is bandloos.). Topp(en)-. Kappen-. Steck-.B. → Mände Bandel m. Müür-. Schlöttel-. ne ganze Bände Volk. später verzinkter Eisenreifen). Schoh-. (Bo) Rainfarnkraut. Meeter-. Bandmaote f. Fahrradfelge mit einem Stock vor sich hertreiben. hat jedoch Trächtigkeitserscheinungen. Sieden-. Maßband (beim Bau). Grund-.) bandloosen wild. Zs. wild). Tieren. Sicht-. Sammet-. Schötten-. Bandmaß. Gummi-. Hassel-. verschwenderisch. Reif am Faß (Weidenholzreifen. Stoot-. Seel. He is so bange as de Arfte in’n Pott. sie wird nicht mehr tragend. Felgen-. großer Wäschekorb ohne Henkel. ne heele Bände van Jungs. Kött-. → balldiesig Bandiet m. dat is ne heele Brüllerij. (Bänden) geflochtener Korb. unbeherrscht sein. Tropp Bände 2. Bandwurm (Schmarotzer. schräg) Bände 1. ne Bände Veh up de Wäide. Döörtreck-. Ieser-. Kott-. Felge vom Rad zum Reifenschlagen (Kinderspiel). ausgelassen (z. herlaufen. (Bandels) 1. Ring-jaagen Bandlammer(t) → Bankelammert bandloos 1. unruhiger Junge bandreckeln vom Hund: Geschlechtsverkehr ausüben Bandsaage f. toben. Stuuk-. banteln (Rh. Draaken-. He is nich bange (forsch im Auftreten. wilder. → Hubbel. brüllt wie ein Stier). -gräss n. → weerig 2). Wöske-. In-. Bo) Kinderspiel: Reifen od. bei Kühen). mutt räin van Sünden wessen (St). → Trää Bandworm m. Band uptrecken (Eisenreifen aufziehen. Radau machen. → bandloosen Bandreckel m. brüllkrank (Gebärmuttererkrankung der Kuh. Zs. 2. bes. Kopp-. übermütig. bange wenn’ (fürchten). Fordern). Tappen-. Bandgras. → Plaatenband bandiesig üppig. viele. Reif aus Eisen (z. Hood. → Haltestrang. Plaaten-. Bandbelag der Frauenhaube (schmal u. WosteBandbelagg m.u. 1. Wat bünt se weer an’t Bandloosen. Krallen-. He is de so . Driewe-. Menge. Zentimetermaß bandraosen (Hei) wild hin. Lauffläche der Räder am Ackerwagen. De Blaagen bünt ratz van de Bände (uut Rand un Band) (unbändig. -n n.: Schuuwebandeln. Moaree-. → Meddel. Kroonen-. Weel-. Schruuwen-. → Koroona. Buxen-. Waaterquecke Band-ieser. Schmiedearbeit). Hossen-.B. Band-jaagen Reifenschlagen (Kinderspiel). Fatt-. → Piernkruud bange ängstlich.: Achter-. → bandeln. Strick 1. Bandeisen. mannstoll (scherzh. für Fässer). Packs-. Müsken-. Packtstou-. Naffel-. daor kreeg wi ne schwaore Bandsaage. Bande f.

Melk-. Banke an’t Spinneweel. das beim Tanzen auf der Bank sitzen bleibt. Holzschaber in der Töpferei (zum Reinigen der Walkebank u. (Bänke. (Banketten) 1. Haken der Hobelbank (eiserner. → glaaserig. Hand-dook-. St) „Mauerblümchen“. Blech. döör de Bank (wegg) (im allgemeinen. Bankenruum m. meistens). → Baalamm banken (Wes. ungestüm benehmen. Köcken-. Klapp-. School-. Iemen-. Hook-. Dräi-. Ommen-. das waagerechte. in dem die Hobelbänke stehen (im Ggs. herwippen (z.: Aor-. Frij-.u. auf dem Stuhl). Bääde-. Potte-. Bänkskes an’t Föör (bankartiger Mauervorsprung am Herdfeuer. ängstliche Person. Newwel-. Schaawe-. dann giff’t Räägen (hinter einer dunklen Wolke).B. Wenn de Sünne achter ne schwatte Banke undergeht. Schublade in der Hobelbank für Werkzeug Banklammer(t) → Bankelammert bankrott bankrott. ** Bääter Jan is bange as Jan is dood. Fläche der Hobelbank Banke. -haok(en) m. Bank → Banke Bankbladd n. bankartiges Brett. Zs. Klumpen-. unbeholfene. He mäck sik vöör Bangigkäit wat in de Buxe. → Jan-Bange. → Bahne. Ängstlichkeit. Bandlammer(t) m. bangeln bankelammen herumtoben. flache Ende klemmt das Holz fest. winkliger Haken mit gerauhter Faßfläche zum Festklemmen von Werkstücken. Heerdföör-. Raum der Schreinerei. Angsthase Bangigkäit f. Pass-. Karken-.B. Fenster-. Wolkenbänkedeern wild sein. Zs. Tööne-. Schmand-. Bank (z. Vorgänger der Schraubzwinge. Klüüse-. Banken-anton m. Gaorden-. Ik sall di de Bänke richtig setten! (werde dich zurechtweisen). Ständer an der Hobelbank zum Stützen langer Werkstücke Banklaa(de) f. Fundament beim Hausbau. → Müürsteen). Mädchen. das runde Ende wird senkrecht in die Hobelbank gesteckt. De Hund banket. Streifen zu beiden Seiten des Weges. Schnee-. gewöhnlich. Kirchen-. Du saogs noch leewer. Bankette. Bloomen-. dat he vandaag bankrott göng as morgen (unfrommer Wunsch). → büngeln Bangepier(e) f. Foor-.bange vöör as de Düüwel vöör’t Krüüs. ungeschickte Person (nicht ernst zu nehmen).od. Häcksel-. sich wild. Veersitter-. 2. Brood-. Bankrottsmölle f. Drecksel-. → baalammen.: SsuckerBankhaaken. Hoobel-. Angsthase Bangebux(e) f. Angsthase bangeln hin. Tölpel. Ot) läufig sein. bankartiger Gegenstand. Koor-. grobe Person. des Scheibenkopfes) . Vr. Bänke (Gestell zum Zersägen von Brettern). 2. Se häff met Banken-anton fiert. Köttel. Spille-.) Bankschrääper. -schrapper m. Rou-. Foot-. Kaffeemühle (scherzh. Schulbank). pleite. Hüüwen-. (Wes.) Bank-knech(t) m. Angsthase Banghaase(n) m. → baalammen Bank(e)lammer(t). toben. zu → Maschienenruum) Bankette f. Bänksken) 1. Angsthase Bangeköttel m. Wat sitt ih daor weer te bangeln! (zu Kindern). Kommjoon-. ungeboorn Bange-äärs m. Müür-. Schlaoge). Ot. Krüüs-. Bank f. Angsthase Bange-ssipp f. Piere. Döör den Stuuten is ne Bank döör (Wasserstreifen. Örgel-. Schnie-.

Werkzeug zum Rundbiegen (der Kanten) von Blech Bäörd(e)mess. Scheusal. Wandbrett. Käiser. Hemd-. Bartnelke. so dick as ne Baors (von einem kräftigen Jungen). Bo) f. BoosenBaord. Bordstein. Zs. Hippen-. sabbeln. Spitz-. Baorske f. brummen. den Baord (sachte) daor af maaken (dr’af doon) (1. (Bäörden. → Richel). Sü). rasieren. Bäördeken) Borte. solange as man se scheert. (Barbutzen) (Ra. mit dem die Kanten am Holzschuheinstieg beschnitten werden.Bännaatz → Bennerd Bänne → Bände bännigen → bändigen banteln → bandeln Bäömann m. -er n. (Ge) Bauchspeicheldrüse vom Schwein (wird meist weggeworfen) Bäöte f. zurechtsetzen). prömmeln. Under-. BurdBaorde. Burde (Rae. Burd (Rae. Bord (an Hemd. Rh. Wat lecks du den Baord denao? Waorüm häbbt de Wiewer kinne Haore an den Baord? Se könnt nich schwiegen. Patriarchen-. von Metallgefäßen) um einen Draht biegen. (Bäörde. prächtig. Bäördeken an’t Hemd (z. → Aard. Werkzeug. VullBaord 2. Sü). Bäördken) Bart. Honning. Den Jungen häff in baraabels Mesterstück maakt. Juuden-. Buord (St. „ausschimpfen“. spijen.B. pusse-passe. → röödeln Bäärdeltange f. Bo) m.(Bäörde. Burd (Rae. Bo) m. Bäötken) Haubenlerche. Bäördeken an’n Boosem (Stehgardinchen. uutbäördeln bäärden → bäördeln Baordhaor n. → Buddekäärl Baord 1. Dat göng em nao’n Baord (nach seinem Willen. → Kopp).: Hääkelbäördeln. Buord (St. Ge) Schnitzmesser.: Backen-. Stääk-. bawaabel besonders gut. Bäördken) Saum. Hose).: Bööker-. → Leewing baraabel(sk). Zs.: Buxen-. Zs. Rh. Sü). Bo) m. üm’n Baord gaon (schmeicheln). (Barbiers) Friseur. Burd (Rae. (Ot. → Binnenmess.: Rotz-. Rh. Bord. en Bäördeken maaken (Rand als Abschluß bei schablonierten Wänden). Kinderschreck. Saum. Zs. Dunder-. Sü. SteenBaors 2 m. Hei) Friseur . Se häbbt em den Baord afmaakt (scheert) (haben ihn zurechtgewiesen. De Bäörse hä’en ne Kaom up’n Puckel (Kamm). prozessen. Rood-.B. Tausendschön. Barthaar bäördig bärtig Bäördmess → Bäördemess Baordnelke f. rund treiben. (Bäörse. Bäörsken) Flußbarsch. Lao di nich ‘n Baord scheern! Dat Schwien krigg ‘n Baord dr’af (wird geschlachtet). → Duusendschöönken Baordsteen m. Zs. Stehkragen). Sseggen-. ihm die Wahrheit gesagt). → schampen Baore → Bahre Baorle → Barle Baors 1 m. bäörden Rand (z. Buord (St. Schnook-. Vr. Kinn. Baorden an de Buxe. ne baraabelske Koh (Prachtexemplar) Barbier m. Buorde (St. Schnätter-. Schlöttel-. Rh.auch: Buord-. Rock.. → Scheerbaas Barbutz m. (Vr) (Bäöten. Sü). HossenBaord 3. schmeern.

Birkhahn Barkhohn n. als Erbsenstange) Barken-ssapp m. das in der Höhe verstellt werden kann). Barkenloof n. aufrecht. bargen. Parchem m. → Haawer-. dat’t migg (bei Hochdruck. dann räängt’t. Birkenzweig mit Blättern Barken-upschlagg m. Stöckhaol Bargrunge f. Zs.auch: Berk(en)Barken-allee f. Bargsken) 1. ‘n Barg packen (Garben od. wichtige Persönlichkeit. Krack-. Wenn den Baromeeter stigg. Barksken) Birke. Birkenzweig Barkentoog n. Fisch aus der Berkel. Bo) m. kleine Erhebung. Kappbarg). -fiss m. (Baronessen) Baronesse Baronn m. 3. Sü. → Weerglass Baroness f. Daor höllt se met achter’n Barg (hält damit zurück). barkene Rieser Bark(en). Flußfisch. Bor. He is ‘n Barg öwwer (erlöst. Birkhuhn. Rae. barg. reiche Person). Menge. (Baronnen) 1. → Haawerbarg. Haufen. Zs. → Bääkenfisch barken. blattloser Birkenzweig (für Besen u. Barkenholt.auch: Berg-. Pfosten des Kornstapels. bergbarg-af. Barmherzigkeit. ‘ Knuurepott Barle. Baorle ON Barle bei Ahaus-Wüllen. Baorlske Sandhaasen (Ortsneckerei: Sandgruben bei Wüllen-Barle) barmhattig. → Haor. Zs. 2. Baron. viel. steil Barke. borgen) 1. Bor) Pfosten des Kornstapels im Freien (Träger des Daches. Bor. bergen. 1. Saod-. -of bergab bargen (bargt. Birkengehölz. ‘ Mäienstegge Barkentack n. gestorben). -er n. Berg (Wes.: Leege- . barmhättig (Wes) barmherzig.: unBarmhattigkäit f.: Haawer-. retten. berken (Wes.Barchent. Kapp-. zusammenreißen). in der Wendg. Bo) aus Birkenholz. von Birken gesäumte Straße. best.). ohne Dach).). ‘n Barg Geld. wenn’t noch natt is. Baumwollflanell Barg. Dat is ne dicken Baronn (korpulente od. (Barge. Strohbündel aufschichten. (Wes. Kornstapel im Freien (mit od. → holländsk. Aufschlag von Birkensämlingen Barkenwaater n. → Mäie Barkel → Berkel Barkelfisk. 2. Bo) f. → Unwettenhäid Bärnd → Bennerd Baromeeter m. Person (scherzh. Berke (Wes. Barometer. Birkenholz. bes. barg. Möllen-. verbergen bargig bergig. De könnt sik nich bargen vöör Lachen (sich nicht halten. 2. Birkenwasser Barkenstegge f. He steht daor as ‘n Ossen an’n Barg (verlegen). aufnehmen. (Barken. daor wödd de weeke van. Sü. Häärgotts Barmhattigkäit. Berg. de Barge (Hügelland). dat brennt ook. Rae. Birkenlaub Barkenries. Birkenallee Barkenholt n. scherzh. Barkhahn m. Barchent. Barkenwaater is gudd föör de Haore. St. hügelig Bargroo(d)e f. Hoop 1. StockeBarg-. 2. Birkenwasser. → Bargroode barg-up bergauf.

Bo). Bässkeshochtied f. Ruhe bewahren. steife Kleidung (z. Totenbahre (Vr. Ik häbb den Bast so natt kreggen. Bollen. Seitenholz. auf gekochter Milch. (Bässe) Brummbaß. De häff Beene as Bassen un Bassen as Möllen-assen (sehr dick). (Bäste. De Klumpe basken up de Dääle. De Kaniene häbbt ‘n Bast van de jungen Bööme af-frääten. Geföhl. → Blaue. Bast up de Melk. → hassebassen Bass 2 m. z. Ra. Bassert → basterig. Ei). Sü. Piek-Dame im Kartenspiel. Sperre. Aufsatz). Oberschenkel. wer steife Verbeugungen macht. Haut’ → Bast Basse f. Schale (z. Schote. (Bassen) (Wes.auch: BerwenBarwenboom m.: Äärs-. Se sitt’t met eene Basse up de Bank (sehr eng). Schüppen-Daame. (Bassengs) Zinkfaß. beim Reisigbündel machen). bassern.→ bastensBassenstööterken 1. Bahre.. Dat Peerd kamm met de Bassen an de Bööme (zu eng eingespannt vor der Karre). 2. Fettschicht auf erkalteter Flüssigkeit. Bor. → Porreer barsten → basten Barwe. -hurn n. Bass m. Olle f. Lodder-.B. → Houptboom 2. Bästeken) 1. in der Wendg. Täödelbassen. → Bahre Barwen. bässen → basten. an´n Barrieer. (Wes. Kommiss. Schläge für Kinder. Ungelaadene (ungenöögte) Gäste kriegt Bohnen (Erpel) met de Bäste. Hinterteil. Kartoffel. St) f. 3. → Gattmölleken bassens. 2. Nuss. Rahmen der Sturzkarre. Zs. laater häbb wi de Bööme buuten dran maakt. öwwer de Basse houen (über den Oberschenkel. Strie-. Vr. Bor. Baßhorn bässig → bästig Bässkeshochtied → Bassenhochtied bassplacken → baasplacken Bast. von Zwiebel. Titt. → Kommiss Barre → Badde Barrieer(e) f. Bassenhochtied f. bastern. Ot. Militär. bästen Bassenflees. Berwe (Wes. Zs. Vr. Haut. Bor. Barrieere betahlen (Wegezoll bezahlen). De Blaagen bünt an’t Basken. Dat Flees wodde in’n Basseng trüggeleggt (ins Pökelfaß). Dann krigg et wat vöör de Basse (im Kindervers). 4. Fell. -fleesk n. Baßstimme.: BrummBass ‘Rinde. Fleisch vom Hinterteil (des Kalbes) Basseng n. Schlacker-. Pobacke. Frack des Dirigenten). wat up’n Bast kriegen (verhauen werden). Hauptbalken am Karrenaufbau (leiterähnliches Grundgerüst ohne Räder u. Batzen. lärmen. Peerde-. Rae) 1.Barras m. 2. (Barwen) 1.B. nich met ne Bass (langsam. Ssaanke-.B.. Rinde. ungeschickte Person basserig. Rae) Hauptbalken des Sturzkarrenrahmens Baselüünken → Busseruun basken (Vr) poltern. → gasken Bass 1 m. . Schenkel. He is bi’n Barras. De Bööme satten frühr in de Barwe. bei der Arbeit). Chausseegeldstelle. Ot. Glieks giff’t Bassenhochtied! (Drohung). (Barrieeren) Schranke. Bein. Bastert Basshaorn. → afsitten. Bassin. De satten all met eene Basse up Naobers Grund (von sehr kleiner Hofstelle). → Huud.

Medizin. Bastflöte (z. (Batzen) 1. (Basters. Tao-. Eeken-. Oberschenkel. Schützenverein) batten. Rou-. spleißen. bringt Gewinn). batts(k) ansehnlich. Et batt nich. Bästerken) großer. Saodpanne. → Pannenschüppe. scherzh. Ra) überstürzt. bost. . Den Boom sitt bastensvull (z. magg ik basten. bässen (Wes). → Knicker. Wann ‘t Waater sackt. en batts Froumääsk Batz → Bertus Batzdich Donnerwetter! (Ausruf des Erstaunens). Bo) (bast. springen. abschälen. Et batt nich mehr (Es hilft nicht mehr). bassern mit großen Knickern spielen bastern 2. Dat batt em wat (hilft ihm gut. Zs. einen Riß bekommen. hasse-. Käpper-. bässen entrinden. Ge). Schoofel. bassen. aus junger Weidenrinde gefertigt) bästig. büülen. Stöitert. Dat batten nich (klappte nicht). Dat batt! (Das reicht. Schwill-. Haufen Geld. Peersicken-. Holt bästen. Basser(t) m. → bastern bastern 1. Arften-. Überlaufen voll. voll (von übermäßigem Essen) bastens-satt zum Bersten satt. genügt!).: Äier-. dann bast (knappt) ‘t Ies (auch: vom Furz beim Wasserlassen). Bohnen bästen. man soll es nicht übertreiben).B. badden helfen. dicker Knicker (meistens aus Ton.B. → verbastern Baster(t). Schlammschaufel. et schaadt nich. springen. Genöögen.: Olliebastevull → bastensvull Bastflöite f.: hasseBaster → Bastert Baster. Wilgenbasta genug! (Ausruf) basten. bassern Tierrassen kreuzen. großes Stück (z. ne glaasen Bastert. Sspiepel-. nen Schlagg vöör’t Basten uutschäiden (einen Schlag vor dem Bersten aufhören. Junge Arften wann’ bästig. basserig (St. selten aus Glas. sägg de Buur. mischen. Wenn’t nich waor is. Zs. Dat Froumääsk bäss vöör Nijsgierigkäit (platzt vor Neugierde) → Äärs. Batze f. Nötten-. barsten (Rh. → Basse.B. hasten. Rössel-. zum Treffen der kleineren Knicker). gebasterte Kaniene. bosten) bersten. bosten. (Batzen) große Schaufel mit umgebogenen Rändern.B. bastend vull. 2. Dat kann mi nich baaten un di nich schaaden (beim Trinkgeld geben). bässig was viel Schale enthält. → döppen bastens. Batzdich. Schüppe Batzen m. He is an de eerste Lögge nich ebasten (süss was he a’ lang nich mähr anander te kriegen) (lügt nicht zum ersten Mal).: buller-. Boom-. Zs. Erpel-. kaputtbästen. Grind-. baaten. dao schloog de Koh met’n Statt in’n Melk-emmer (Bo). Up de Karmis was’t bastensvull. hastig..auch: BasserBaster-knickern mit großen Knickern spielen.Zs. Bataillon (beim Militär.: rouBataljonn n.auch: bassensbastensmaote zum Bersten satt. Fleisch). Buuk. nützen. Obstbaum voller Früchte). übersatt baste(ns)vull zum Bersten. Bohnen-. Zs. helpen dööt´t ook nich (z. → flöppenvull basterig. ne Bastert to’t Anscheeten.

Ziege (scherzh. Korinte. Nösse. Herdfeuer.. → Wark. Höi. die Hose vollmachen). de Löö den Beck lossdoon (dichtdoon) (Anlaß zu Gerüchten geben bzw. Groot-. Lecker-. Lache-. (Becke. beck. → blecken. dat Holt föör Klumpe be-arbäiden be-arwen beerben bebäärlik viel.: schänneBecken. Grää(n)se-. Wask(e)-. Gröön-. De kann gudd met’n Beck. Feuchtgebiet bei Bor.u. Schraowen. Zs. Ot. Acker bewirtschaften bebröö(de)n bebrüten Beck m. Zs. Klumpen. Rae) laut schimpfen. -deer n. betagt . Erpel. (Wes. schimpfende Person. Besonderes. Wijwaaterbecken (Wes. groff. kann’k nich be-antwaorden. Waater. Schnaabel. SchlaotBeck-. Foor 1 n. wassen.).: Flööß-. Sandstein aus den Baumbergen (für Fußbodenplatten. De Koh wödd döör’n Beck molken (vom Futter. → Aor 1. → Back.→ BääkenBecker(t) m. ** ‘s Mäis ne Beck vull is bääter as ‘s Harws ne Balge vull (vom Viehfutter. danebengegangen ist). → kattfenstern. Zs. → Bleckert beckfechten diskutieren.Zs. üm dat Older te sehn.iBachi → Bääk-. Vr. wenn bei der Arbeit etw. lumpen.: MiegeBe-amtenfierdagg m. frech redet. Bauersch. St. He häff ‘n grooten Beck (Großmaul). Laot he den Beck (Mund) män nich so wied lossdoon! (Er soll nur ruhig sein). Bläär-. Plundermelks-. Bor. Ot. verschlieten. das im Frühjahr mehr Nährwert hat). Scheer-. kontern).. laot’t mi äs küürn. Vr. Sü. ‘n Beckemsken (Beckümsken) (ein Schildbürger. be-arbäiden bearbeiten. Ra). Beckem ON Beckum. -wurden beantworten. scherzh. Mittwochnachmittag (Die Beamten hatten frei. vull. (Beckens) Milchschüssel (mit zwei Henkeln. → Bergmannskoh be-antwaorden. bääkBeckbääse. muulfechten Becking ON Becking. Schnabel. Mund. groot. Kääkel-. Hollt äs de Beck. Rae) wer viel schimpft od. holder-de-bolder. Muule. Se häff vull an’n Beck (Schwätzerin). Honning. Fiske-.: Ächter-. so’n bebäärlik Spill (etw. Beckum. verbraanen. Sü. ohne Ausguß). stoppen. -beer(e) → Bickbääse Becke → Bääke Beckedier. Fenstereinfassungen) bawaabel → baraabel Be-amter m. → Schelm bedaagt alt. be-äösen beschmutzen (z. viel) bebouen den Hof. Reer-. HumpelBaumberger Sandsteen m. (Be-amten) Beamter. Becksken) Maul.: Äier-. Schmand-. ‘n Beckedier van’n Froumääsk Beckem(sken) → Beckum Becken n.) Be-amtenkoh f. Zs. streiten. Waord.B. mit Farbe bekleckern. Dat Peerd moch’m in’n Beck kieken. Melk-. Daor häff he ne Beckingsken maakt (Schildbürgerstreich). besonders. Gröss. lossmaaken. Wat’ke nich weet. mit Worten streiten.

** Bääter in’n old Bedde as up’n nijen Tuun (vom Heiraten. wenn einem etw. Bettlänge 1. en bedorwen Määske (sittlich verdorbener Mensch) Bedd-dääke. twee Bedden met Arften (Erbsenbeete). Mooder. Ostewind.B.: Arften-. Hemmel-. → bedenken bedächtig überlegt. 2. Bettdecke Bedde n. Wottel- . Süüse-. in’t Bedde sitten (krank sein. upmaaken. die Schicht mußte ein Polster für das Schlagholz des Flegels bilden). → fäärdigmaaken. dann büs sicher krank. Ernst. Klüün-. Ehe-. Zs. Beet. He ett met Bedacht (Er ißt bedächtig). bedarwen verderben (alt). Miege. Trää-. iron. Bohnen-. Gäste-. Spott auf die Mundart von Alstätte). Gaorden-. Stroh-. andere haben den Vorteil davon. besitzlos. ernst. nicht einfällt). Beddeken) 1. Vernunft. He is demet in’t Bedde west (hatte Geschlechtsverkehr). -sam vorsichtig. ruhig. Bettlade. van’t Bedde up’t Stroh leggen (von Toten). bedacht bedachtsaam. Kabbes-. Under-. Bettdecke Bedd-dook m. -decke f. ohne Papp nao Bedde (Strafe für Kinder). Schotte. Haia-. Ortsneckerei. in Wendungen wie Et is em nich bedacht. Kraom-. He was de recht bedaon (gedaon) met. Lessekant. Nich föör andere Löö‘t Bedde terechtemaaken (arbeiten u. glööwen. Höi an Bedden sträien (in kleinen. → Essel 1). Dat Bedde treckt em van de Beene (Krankenlager macht schlapp). die Ähren lagen übereinander. Bett. Nüürn-. Gurken-. Antwort: Nix te danken. Groote-Bohnen-.Bedach(t) m. besonnen. Bruuds-.). Pöll. Ligg äs ‘n paar Daage in Bedde. beetartige Reihe. De helpt di wall van’t Bedde up’t Stroh (machen dich ärmer. Menge beim Dreschen). → Döske. Lao we nao Bedde gaon. → afhollen. Bettuch. Floot-.). Klooster. Bankbett an der Drehbank des Drechslers). → Ümsicht bedach(t) überlegt. en Bedde dosken (Schicht der ausgelegten Garben auf der Tenne dreschen. Hegge. Daor is em nix van bedach (Es ist nicht ernst gemeint. Nacht. Kasten-. (Bedden. Kuckuck). Überlegung. Roosen. een Bedde dosken vöör’n Papp (ein Durchgang mit dem Flegel vor dem Morgenbrei). lange. Is Uh dat bedacht? (Meinen Sie das wirklich?) Et is mi bedacht (Ich meine es ernst). Well met de Hohner nao Bedde geht. Kruud-. Öwwer-. Nu help mi äs van’t Bedde up’t Stroh (ungeduldig. bettartiger Gegenstand (z. Bettstelle. Ruut-. Garwen-.80 m). Dao ligg dat Bää weer up de Ää (auf der Erde. Kuhle. Bedankt! Büs ook bedankt! (Danke. 2. scherzh. upstaon.n. bedäödelt → betäödelt bedaon fürsorglich. Puppen-. Doske-. Gartenbeet. dree Mark füftig. Schneese. Spass. Kracke. Sess Bedde wann’ een Schuft (best. ‘n Bedde bi’t Klüün-maaken. Starwe-. länglichen Flächen). Mo’k di äs van’t Bedde up’t Stroh helpen? (1. uut’t Bedde kloppen (driewen. berechnend bedanken bedanken. Schlaot-. Kind(s)-. Bloomen-. Verderb (alt). Kinder-. aus der Not helfen. Häbb ih in’t Huus gaar kinne Bedden? (zu späten Gästen). schmieten). → Verdarw. Foot-. de kann ook met de Hahnens upstaon. Et steht up´n Bedarw (Es verdirbt). Ssiepel-. Bedarw m. uut-trecken. verkehrt. durch Betrug arm machen. → Ääksternüst). Lampenfett. Bettgestell. uut’t Bedde springen un in de Buxe scheeten (plötzlich aufstehn). nur zum Schein). 3. Kranken-. → verdarwen. Bedacht. Deck-. Dooden-.

Rae) geküferter Bettwärmer. zu Bett zu gehn. genähte Pantoffeln (getragen von Kranken im Bett od. → Börgerklocke Beddekoue f. 2. Seitenstück der Bettlade. → Höipiepe Beddepisser m. Hei. → schlimm beddeln → bäädeln Beddemiegersklööre f. De bünt in de verkährte Beddstää jung west (Armut. → Ääksternüst). Maak-sachte Beddesack m. Bettstelle. Strohsack Beddespree(de) f. → Help-up. Schlaopenstied. daß man ins Bett muß) Beddekiste f.Beddebüür(e) n. → Beddekaste. Wiegenhimmel. -fäär(e) f. Truhe für Bettzeug Beddeklocke f.) Bettschuhe. Sü. -jüfferken Bettwärmer mit erhitztem Eisenbolzen. → Beddekaste. bäädelBeddelaaken n. -poss m. Schlafzimmer Beddekanne f. ohne Bildung). 1. Seil über dem Bett. später Abend. Glockenschlagg um 22 Uhr (Zeit für die Bürger. → Bookwäitenbulster. Pfeife mit geschlossenem Kopf (wegen der Brandgefahr). as ‘n old Wiew dat Gatt öwwer de Beddeplanke schlöppen (vom Heiraten. → Pluffe Beddekaamer f. → Börgerklocke.. Zeit. beddel. Federchen. mit Schiebetür od. gestrickte od. → Lessekant Beddestaalen m. -quass m. Tagesdecke für das Bett Bedd(e)stää f. 1. Gardine). (Wes. blasse Gesichtsfarbe (scherzh. ** Bääter ne junge Däärne frijen. Bettpfosten. → Nachtschloffen Beddepiepe f. haltbar) Beddefluuse f. Se häff de Fööte nao de Beddstää staon (heiratswillig). Bettuch. Bettlade. 2. blasse Gesichtsfarbe (scherzh. Sü. um sich daran aufzurichten. → Beddekaste Beddekruuke f. Kopfkissen Beddepost. Rae) Inlett. Bettnässer Beddepissersklööre f. → Beddlaadenstaalen Beddestock m. Beddepöll n. Ot. Vr. ins Bett zu gehen). Häs ne Beddefluuse an’t Tüüg sitten. Nachttopf. Flaum. Et was kold van Nachte: De Beddelaakens wann’ tüsken Mann un Frou witt (iron. Bettschrank. Beddegaonstied f. He satt met’t Gatt up de Beddeplanke. Bor. → Togg Beddefättken (Wes.) Beddeplanke f. Bettnässer bedden → bääden Beddepanne f. Wandbett. innerer Federbettbezug. im Winter in den Holzschuhen). → Beddekruuke Beddekant(e) f.) Beddemiegert m. Bettfeder Beddeflöö(r) f. Laken (aus Leinen. kam auf das Unterbett). glatter Stock zum Feststecken der Leinenlaken . (Hei) Wandbett. war mit Spreu gefüllt). Bettpfosten. Bettkante Beddekaste f. Wärmflasche. Apfelsorte Bellefleur (grünrot. Bettwärmer Beddel-. Ge. Doppelkissen. Vr. St. → Beddetünneken Beddefeere. → Steegpanne Beddepantoffeln. Klooster Beddequast. Wärmflasche. -tuffeln (Pl. → Beddlaadenstaalen.→ Bäädel-. in de Beddekaste praoten (vorreden. Haawer-. eingebautes Wandbett. in der Wiege. → Hemmelbedde Bedd(e)juffer f. Upstaonstied Beddehemmel m. von allen Seiten mit Brettern abgedichteter Raum als Schlaftstelle.). Bettsack als Matratze (bes. Bettschrank (in der Küchenwand.

Bendiene PN Bernhardine. De Runkeln häbbt de Grund bedeckt (von gut angegangenen Runkelpflanzen). bedööwen betäuben. bedeckt Wäär (bedecktes. bedenkt sik ook de Gecken. Bettwäsche Beddjuffer → Beddejuffer Beddlaa(de) f. Daor was he lück in Bedrammnis (in Verlegenheit). Rae. He lött sik up’t (in’t) Gatt (van vöörne bes achten) bedeenen (läßt sich bis zum letzten bedienen). beschönigen. Wenn’k so bedenk! Dat häbb’ke nich bedacht (Das war dumm von mir). Du moss mi dat nich so mooi bedräien. → bedacht bedenklik bedenklich Bedenktied f. → Diena bedisseln besprechen. Bettbezug Beddetünneken geküferter Bettwärmer (für heißen Sand od. mit den Sterbesakramenten versehen. regnerisches Wetter) bedeenen 1. De Kracke moch wi met twee Mann bedeenen (den Hebel betätigen). Bettzeug. heißes Wasser). Nach dem Aufkommen der Dreschmaschinen wurde dieses Stroh eigens mit dem Flegel gedroschen. bedenken. Not. Wat de Ollen bedisselt. Bettwäsche Beddewöske f. beschämt Bediene.Beddestohl m. Dat is de Straofe. ratlos. Mispel Beddetogg m. → todenken. 2. Verwendet wurde nur mit dem Flegel gedroschenes Stroh aus ganzen Roggenhalmen. → berichten. He weet’t te bedräien. Ärger. sik bedenken (überlegen. 2. Hatten bedeenen (Herz bedienen im Kartenspiel). erstaunt. Bedenkzeit. unempfindlich machen bedöppert → bedeppert bedräägen. He häff sik bedaone van Schrick. abtöten. Knechte und Mägde bedenken 1. → Fläägelstroh. Ik geff Uh twee Daage Bedenktied. überlegen. bedrückt Bedraamdhäid f. → Bedraamdhäid bedrammt → bedraamt . bedenken (mit). * Wenn’t sik de Wiesen (Klooken) bedenkt. 3. Stuhl im Schlafzimmer für Kleidung Beddestroh n. bedeppert. Ärger. Sorgen. bedrammt (Ot. Sorgen. bedrängt. denken an. Bor. Bedrängnis. → Bedrammnis Bedragg m. zustehen. Bo) verdutzt. Füßen) Beddstää → Beddestää bedecken bedecken. De häbbt us gudd bedacht (haben uns großzügig beschenkt).B. sik sich betragen bedraamt. elend. Sü. ausfüllen. → Föötentünneken Beddetüüg n. Bettgestell Beddlaadenstaalen m. Dienerschaft. Über die Strohlage kam ein Federunterbett. in die Hose machen). mit Knopf oben u. das Bett (Auf die Bretter kam eine dicke Lage Roggenstroh. die das ganze Bett ausfüllte. Angst. Betrag bedräien verdrehen. zögern). versehn Bedeente f. gebühren. Bettpfosten (gedrechselt. beschließen. darüber das Leinenbettuch). 3. bedoktern ärztlich behandeln bedoon beschmutzen (z. daor häbbt sik de Jungen an te hollen. Mijnheer. → hendräien Bedrammnis f. He is bedeent wodden. Bettstroh für die Wiege. Bedeenen. bedienen. ik häbb ‘t Gatt vull Dübbelkes (Skatausdruck). -döppert verwirrt. de em bedeent is (die er verdient hat).

Dann bedtritt us den Lesten noch dat Hecke (das jüngste Kind benimmt sich unehrenhaft). met’n bedröppelt Gesichte. 2. → Staot bedrinken. Bäärnken-van-Gaolen. un se bedrügg di weer. Wat’n groot Bedriew! bedriewen. sorgenvoll. puchen. Handel). De steht äs Bedreeeger te Book (ist als Betrüger bekannt). glööwen. Dat was ne bedrööwten Dooden (ne bedrööwte Groowe) (tragisch verunglückt. Blood. in der Wendg. 2. ‘n bedrööwt natten Sommer. benommen. bedrööwt wennig (sehr wenig). Bedreegerij f. Holland Bedüdd. recht. Dat Farken feel bedüüselt üm (betäubt vom Schlachter). verwirren.: gottbedröppelt traurig. → Bedüdd Beduuling f. übervorteilen (beim Kauf od. sehr. -dümmeln. Met den Kooken is mi dat bedroggen (beim Backen nicht geglückt. Met mi sölws bün ik noch nich bedroggen (sagt eine Frau. Bedeutung. → bedundert. So as he mi dat bedüdd häff. Betrug. traurig. betrübt. betrügen. Bedreegen findt sien eegen. betrügen. → beduuselt. Wat bedüdd dat? Et häff nix te bedüüden. 1. Dat is mi bolle bedroggen (wäre beinahe schiefgegangen. berauscht. Bedrugg m. bei Kreislaufstörungen). He bedriff ne kläinen Hoff (Landwirtschaft). sprachlos. Betrügerei bedrieten 1. Wat häff he den Stell daor bedrööwt an sitten (falsch eingestielt). nicht voll bei Verstand. Zs. handeln. De mäisten wödd’t in de Karke bedroggen (beim Heiraten). → truurig). jämmerlich. Bedeutung. Wat’n bedrööwt Spill (traurige Angelegenheit). Belang bedümpeln. . Betriebsamkeit. Et kann em ook bedreegen (Es kann auch danebengehen). Se was ganz bedummelt (unsicher. Bedeutung. niedergeschlagen. miseraabel. nicht glücken. sik sich betrinken bedrööwt 1. bedrückt. mutt den Wegg daorhen gaon. betäubt. beim Essen nicht bekommen). He kick de so bedröppelt in. bedüüdend kläiner as (viel kleiner). 2. lellk. 2. Räise. mit Kot beschmutzen. -dunnert geistig verwirrt. betrügen. die keinen Mann findet). benebelt. He häff em lellk bedretten. Bedreeger m. → Advekaot. geistig verwirrt. -dummeln 1. → beschieten. Absicht. leegen. unterschlagen. taumelig. tuußken. Beduud m. bewußtlos. schlecht. mißlingen. → Bedüüdung. bedümpeln Beduud → Bedüdd bedüüden 1. Well licht glöww.B. Dat häff ginn Bedüdd (hat nichts zu bedeuten). Et is te beduurn (bedauerlich). bedeuten. bedüürn beteuern. schlecht bekommen). → betünteln bedundert. jung gestorben. Et süht bedrööwt uut (nicht gut. erklären. → anto. Betrüger. bedüürlik (St) bedauernswert. unordentlich. wödd licht bedroggen. deselwe Beduuling beduurlik. so wat könn wi bääter bedriewen (Selbstironie von Bauern). behaupten beduuselt. 2. -ben betreiben. z. trouen. armselig. vertuschen. Bedreeg diene Koh. Bedüüdung f. besonders. bedrööwt Wäär. leid tun. → Bedreegerij. → beteeken. beschämt. Leewer ne Kaore Mest aflaaden as schriewen. He bedritt sik vöör Angst (macht vor Angst in die Hose). Dat was nich de Beduuling! 2. leicht betrunken. zeigen. bedauerlich beduurn bedauern. bedenklich). betäuben. verüben. Räise Bedriew n. versichern. De Löö bünt te beduurn (tun einem leid). dumm. bedüüselt schwindelig.bedreegen 1.

been (bädd. Trecke-. Patt 1. bewältigen). Nacken. versetten. ganz nackt). Mark n. Gatt. bodden. helpen. afloopen. Ik sall die äs Beene maaken (dich flott machen. Ik häbb em hundert Mark bodden. bodd. Lang-. anhollen. an die Arbeit kriegen. Et schloog (schott) mi in de Beene (Ich bekam zittrige Knie vor Schreck). Humpel-. Graff. bäide. Holt-. Blase in der das ungeborene Kalb sitzt. Basse. Ik sall di Beene maaken! (Beeil dich) → achterneene. He löpp us vöör de Beene (ist im Wege). He is weer up de Beene (wieder gesund). schlaon. → terechtestuuken). kold. Hammel-. He was lück bedüüselt (angetrunken). Zs. Krumm-. Schweet-.Ik was ganz beduuselt. Pass up. Hinke-. Dat Peerd häff kinn gudd Beewark. → daaleträäden). ein Gerücht. donne. Rekken. nüchtern. bodden) bieten. Hoow-. He krigg kinn Been an de Grund (kann nicht Fuß fassen). Kluus-. → Krückstock). bes. gatte Beene (offene Beine). Froulöö. blood. Beense. Beer-. Laade-. Dat heele Dorp was up de Beene. Hals. dat’t nich Beene krigg (nicht gestohlen wird). Butt. rösten 1. Et löpp em üm de Beene (Fööte. Sääbel-. Koh-. He is van de Beene follen (gestürzt). Häs se üm de Beene loopen (z. Veer-. Kopp. scherzh. Dat moss under de Beene kriegen (Das mußt du schaffen. Hecken-. Buxen-. Gatt-. He was ganz bedüüselt van’t Danzen (schwindelig). Et is kinn Beenbröcke (kein großes Unglück). beesen . Kinds-. wenn man gesund bleiben will. Se is schlecht up de Beene (kann nicht gut gehen). Beinarbeit (bes. Beinbruch. Hossen-. Farken.: Achter-. (Beene. beensen → Beese. Ies-. Et is mi alle in een Been loopen (zum zweiten Glas Schnaps. Steen. Arm. Stohl-. Kott-. von Reit. Buxenpiepe. Ix-. Rou-. gebrechlich). Wat kost dat? (Antwort:) Wat ne Geck de föör bödd! beegen → böögen Been n.. böönern. aufgestanden). Reh-. bloode Beene bes an´n Hals (tiefer Ausschnitt. verkehrt. Oo-. Twee-. under de Beene brengen (trääden) (unterdrücken. Vöör-. lang. de Beene in de Hand (under’n Arm) nemmen (schnell laufen). bummeln. recken. Häärgott. Beenewark. Buuk. loss. Strampel-. → Pinne). z. Lampe. Waaterblaose Beenbröcke f. beeden. Dree-.). → Flööß. Hand. Straol-. He häff de Beene van sik stocken (ist gestorben). Peerde-. Statt. böwwen. He kann de Beene nich mähr van de Grund kriegen (ist müde. Vöörderbeen → beeden Beenblaose f. Teckel-. Beenken) Bein. Kinder). Wo geht’t? (Antwort:) Up de Beene am besten. in der Wendg. Staake-. Schwiene-. verwirrt). Zugpferd). Diss-. dat Schwien (den Boom) van de Beene trecken (schmieten) (ein Schwein/einen Baum umwerfen beim Schlachten/fällen).B. Ommenpiepe. Up een Been kaans nich staon. Fuß. Foot. Waske diene Beene as ‘n bettken (deine Füße). Nösse-. hoogeböörn. -werk n. Pulle-.u. trecken. Ottensteen. dat Huus van de Beene schmieten (das Haus abbrechen. lääwen. Haake-. Titt. Binnen-. He sett de Beene in’n Sand (sträubt sich). He is a’ froh up de Beene (früh wach. Öwwer-. Fruchtblase. Dat helpt em gau weer up de Beene. as ik uut’t Karussell kamm. dann rääng’t di ook nich in’t Gatt (Man muß in Bewegung bleiben. alt. rasten. Säcke) (Er ist dumm. Den Boom steht met de Beene in´t Waater (dicht am Wasser). Dick-.B.

Rösken beesen. Naober-.: Buxen-. ‘Bier’ auch: BierBeerbeen. dat Beer met nao Dortmund nemmen („Eulen nach Athen tragen“). Fest. Bierkanne Beertunne f. kann nicht genau bezeichnet werden). Bier (Ot. Wehranlage Beer n. Bierhefe Beerglass n. → Kroos Beerkuts(k)er m. -gess f. Wagen des Bierverlegers Beese. Bierfaß. an Kirchen. Bierdeckel Beere → Peere Beerfatt n. 2. Bierzapfer (z. 2.) Beesenhood m. Biergeschmack. Rh. Warm-. Man lääwt so tüsken Beer un Schuum (in Ungewißheit. beensen aus Binsen (geflochten). Biersuppe Beersüüper m. → Pisspöttken. 2. -flässe f. Bierbrauerei Beerbuuk n. → Ossentratt. Dat ligg so tüsken Beer un Schuum („weder Fisch noch Fleisch“. zur Hochzeit) Beerbrouerij f. Fatt-. Schatte-. Bierkanne Beerkeller m. Säufer Beertappen m. Dünn-. Bier. Harwst-. Fläsken-. Alls met Maote. Sommer-. Fahrer der Brauerei Beerpapp m. Ge. Honnig-. Bierzeitung (z. Kindel-. We. Bäärbeen n. Könnings-. Beer in’n Emmer un dann met’n Schleew debi (vom Trinken).Beer m. Bo) n. → Binse. Beerbinde f. Määne-. woran man ist). → Anker 1 Beerfläske.B. ne Büül met Hoppen föör den Beergeschmack (beim Bierbrauen) Beergest. Hüte verwendet). Huus-.auch: BeensenBeesendoch(t) m. am Stauwerk der Wassermühle u. De junge Löö häbbt weer ‘n Beer. Bärenklau (blau blühendes Unkraut. (Beerken) 1. Zs. Zs. man weiß nicht. Schnaps) met’n Emmer un Speck bi’n Pannekooken. aus Binsen geflochtener Hut für Kinder . Frij-. Wehr. beim Schützenfest) Beertöite f. Biersuppe. Nao-. Dröppel-. Warmbeer Beer-ruuten (Pl. Hei. Bierglas Beerkanne f.B. -tünneken Bierfaß Beerwaage(n) m. Stau. Windenknöterich. (St) 1. Groowen-.: wilden Beerbladd n. Dooden-. → Erpelbuuk Beerdeckel m. Bor. Tanz. → Stohlmatte Beesen. Molke-. 1. Bierflasche Beergeschmack m. Bierkrug Beerkruuke f. Beense f. Bierkeller Beerkroos m. WinterBeer ‘Eber’ → Bäär Beer ‘Birne’ → Peere Beer-. Voggel-. Beer (Fuusel. Stützmauer an den Längsseiten des Töpferofens. das über den Boden kriecht). (Beesen) Binse (wächst in den sauren Moorwiesen. Binsendocht (Das Mark der Binsen wurde als Docht für Öllampen verwendet. Bierkrug (dekorierte Flasche aus Steinzeug zum Einschenken von Erntebier). → Old-. Ackerwinde.) Fensterbierscheiben beers(k) → bäärsk Beersuppe f. Lecke-. Schütten-. Zapfhahn am Bierfaß Beertapper m. beesene Stöhle (Stühle mit Binsensitzen). Old-. Ra. Mäi-. wurde für Stuhlmatten. dicker Bauch. Laager-. St.

Löggen-. naß machen befuin beschimpfen (mit dem Ausruf „pfui!“). Et is befroorne van Nacht (leicht angefroren). Den Wegg wödd stark beföhrt. He häff de sik a’ nao befroggt. Biest.: Koh-. Bor. schmeerig Beestmelk → Biestmelk beet (Ot. unanständig. befinden. En Piärd. erkundigen. Rae) anfrieren. → Matte 2 Beesenwäide f. Leege-. Stuhl mit Binsengeflecht. unverschämt. grob. Verputz mit Binsen. fassen. Beester) 1. in der viele Binsen wachsen beesig (Vr. dreckig.a. Wat ne Beesterij! Beesterstall → Beestenstall bees(t)lik 1. mit der Faust draufhauen begaapen 1. viel. Bees n. befummeln. Bo) „pleite“. befrieren. dreckige Angelegenheit. Rindvieh. He kann’t nich . Weide. → underfinden beföhlen befühlen. WäideBeestemelk → Biestmelk Beestenstall. schmutzig. Kohveh beföhlen (Kühe durch Befühlen schätzen. de Beeste in’t Huus haalen (die Kühe holen). De Kohne in’n Stall wann’ missgööstig un befratten sik. Reckel). Hei. Bor. Rae) emsig. De Beeste dräägt ‘n Statt so hooge (Anzeichen für Regen). Dat Waater is befroorne (mit dünner Eisschicht bedeckt). grobe. → bisserig beeslik → beestlik Beest. rote Beete. 2. He is met Krankhäid befollen (behaftet). wüst. → boss Beete f. sehr. De Grund is befroorne (oberflächlicher Frost). Wat’n Beest van’n Käärl! → Biest. Kohveh. → koh-achtig.Beesenputz m. Et häff beestlik räängt. unten in die Stuhlmatten gestochen). Bor. beschäftigt. Ge. frech.: roode befallen befallen. (Beeten) Rübe. Schweine). befuchten. dadurch beschmutzen. → afgriepen. oft in die Hand nehmen u. Melk-. Zs. → riepen befrijen befreien befrönden befreunden. Zs. schaffen. Kuh. beschämen befummeln betasten befüüsten 1. Beesterstall m. begaffen. De Erpel bünt up’t Land befroorne. Schweinerei. ne Ossen un ne Buur bünt dree Beester (St. -finnen begutachten. -führn befahren. de Piggen under in’n Beesenstohl stääken (Die Dornen zum Verschließen der Würste wurden zum Aufbewahren u. Wat was denne beestlik! 4. dat dat so kümp (Das wird so kommen). Et is beestlik heet. 2. Binsenstuhl. Kuhstall Beesterhüüsken Schuppen für Jungvieh Beesterij f. De Schiewen befreesen in’n Winter. erstaunt (mit offenem Mund) von oben bis unten angaffen. befrääten. befraogen befragen. Ne Buur kaas nich anders kriegen. Dat sass sehn un befinden. etw. ‘n beesliken Käärl. merken. Pack män an. -föchten befeuchten. nicht beim Bezahlen). (Beeste. Ik ben beet (Ich habe nichts mehr). → taxeern beföhrn. → Buur. schmutzige Person. dat Peerd lött sik gudd beföhlen (Das Pferd ist gutmütig). sik sich gegenseitig das Futter wegfressen (z. geschäftig. gemeine. taxieren). He is met em befröndt. befreesen (Sü. 2. 3. groß. begreifen.B. -fretten. Kühe. → Rapp-putz Beesenstohl m. ‘n beeslik Dingen. 2. as wenn em befretts (großzügig bei Tisch.

→ Dullen 1. begliekteeken → beliekteeknen beglieken → belieken begluupen. Begaogen. Ge. Dat is gudd te begaapen (vom Bezahlen). beerdigen. sik sich begnügen begraawen. Trillkrankhäid begaon 1. begiern → Begehr. Habgier. bekannte Angelegenheit. begehrn begieseln mit Rauhreif bedecken. begrie(p)smuulen (St. „bearbeiten“. Rae) beschimpfen. begriest un ver-oldert begriesmuulen → begriepsmuulen Begripp m. → Beseff Begun ‘Wagon’ → Wegon behaagen behagen. begeeten begießen. begann. De Peerde wodden met de Schwöppe begaon (gepeitscht. es dreht sich im Kreise (Mittel des Tierarztes: Aderlaß). Begierde. Dat begeff di män. Vorstellung. gefallen. Begriff. → Genöögen 1 behandeln. beglickteeken. Dat Holt was vandaage düftig begieselt. daor moss noch maol henloopen (wenn jd. -glupp(k)en belauern begnöögen. beginnen. begehrlik. begunnen) anfangen. begierlik gierig. Dat is ‘n wieden Begripp (ist vieldeutig). verschwenderisch. Einsicht. aufgeben). Dat kann’k nich begaapen (ist nicht zu schaffen). -hanneln behandeln . hartnäckig daran festhaltend). 1. Dat Schwien häff Begaogen (häff de Begaon). eins versetzen begriesen ergrauen. Begaon. hintergehen. Paapen Hand un Buurn Begehrlik-käit währt in alle Eewigkäit (Kirche u. verständlich. → arm). verstehen. Daor bün ik nich begehrlik up (nicht darauf versessen). Ahnung. He häff mi dat begrieplik maakt. Begrääwnis f. Begier begehrlik. Se häbbt ‘n gudd begotten (gut einen getrunken). begierlik. He is schwaor van Begripp (begreift schwer). → natt Begehr. Begier. Daor kann ik nix met beginnen. De Arbäid behaagt em nich. begiern begehren begewwen. Bor. begehrlik kieken. He is gawwe van Begripp (begreift schnell). beginnen (beginnt. De Oogen bünt begehrliker (grötter) as ‘n Buuk. → gülsik. dat mi dat passeert is. betrügen. alt werden. jd. bestehlen. 2. → Groowe begriepen begreifen. begannen. Begier f. Häs’t begreppen? Wat denne eenmaol begreppen häff (stur. Et is nich te begriepen (verstaon). He häff de kinn Begripp van. Beerdigung. Dat Spill kaas di ruhig begebben. -gebben begeben. Gier der Bauern. inhaalig Begehrlik-käit f. Begaowen (St) m. Dat is ‘n groot Begripp. Gier. Ik häbb’t up em nich begreppen (bin nicht für ihn). habgierig. dat häff kinn Sinn. Sü).begaapen. Krankheit beim Schwein: Kreislaufstörungen. Sü. in Wendungen wie sik begewwen (Abstand nehmen. Fliete. Daor ligg ne Juude begraawen. -ben begraben. Daor kaas di kinn Begripp van maaken. → intus begrieplik begreiflich. gezähmt). stolpert). De Straote is begieselt (reifglatt). → Unwettenhäid begehrn. Dat kann’k mi doch nich begriepen. 2. He is in Geld begraawen (hat Geld im Überfluß: reich.

Well sik nich weet te behelpen. in der Wendg. überzeugen bekennbaor erkennbar. erkennen. behaften. beharbargen. He is met Ungemack behangen (vom Unglück verfolgt). → Kennis bekennt → bekannt bekenntlik freundlich. -werk n. Ra. bei sich behalten. Behelf. sich erinnern. lange Haare an den Beinen der Pferde (bes. Daor känn Ih Uh up verlaoten. kündig. maor ook kien Dood-schmachten (Sparsamkeit in Notzeiten). bekennen 1. Behüüsung (Vr. Löö. merken. Kind. behottsaam (Ra) behutsam behott (Vr. Rh. bereden. Sü. Dat moss di behollen! Moss sehn. dat in behollene Hande bliffs (noch etwas vorbehältst. behootsaam. Zs. 2. Bo) Bekannter. sehen. behüüden behüten.Behang m. durchsprechen.: Hoffbe-ielen. → föör. -hennig behende. is nich wäärd. Bo) besprechen. Dat bünt Bekennessen van us. findt immer Plass. Behüüsinge. inthollen. gefällig. Peerde könnt gudd behollen (erinnern sich gut). Ge. He is so bekannt as ‘n bunten Hund. bekennt bekannt. sik bekannt maaken (sich namentlich vorstellen). he is behölplik. Behelf Behelpenswark. Mutthoop behölplik hilfsbereit. Wat ne Behelperij! behelpswiese behelfsweise behendig. -sam. Hofanlage (alle Gebäude). St. bei Belgierpferden) behangen behängen. Beholl m. Behelf. geschickt. (Rae. behäörlik gehörig. beschlagen. Provisorium Behelperij f. beschieten bekallen (Bor. Behausung. Behendigkeit behexen behexen. Bekanntschaft . Plass 2 Behelpens-spill n. sik sich beeilen. kinn Beholl maaken van (nichts merken) behollen behalten. De Duuwen häbbt em dat ganze Dack bekackt. at he lääwt. → kenntlik Bekenntschup. Bekenn(e)s f. Zs. Notbehelf. -herbergen beherbergen Behelp n. → gewahr. warm). -schop f. bekaakeln besprechen. Dat kann’k nich behoupten. As wenn’t behext is van Morgen (nichts klappt). → Armood. St. He häff ne mooie Behüüsinge. Be-iel di äs ‘n bettken! bejoonassen betrügen bekääkeln. -hennigkäit f. Den Dooden was nich mehr bekennbaor. → bedrieten. Bor) f. bereden. Zs. Et is ‘n bekenntlik Määnske. → Riekdom. De Behüüsung is te kläin. vorbehalten. Dat is behäörlik wat. de Balkens met de Biele behouen. Rae) behutsam behouen behauen. tratschen bekacken mit Kot beschmutzen. Hei. Daor is kinn Behelp (Es geht wirtschaftlich gut). -kährn bekehren. Behüüd uh Gott! (sagte man vor gefährlicher Arbeit). umstimmen bekannt.: unbekehrn. sagen. schnell. bekennen. de Spooren behouen (die Sparren abbeilen) behoupten behaupten. Behelpen is kien Satt-ääten. De Köster was noch nich te bekennen. → uut-trecken. well sik behelpen willt. → händig Behendigkäit.: Noodbehelpen behelfen.

der Mütze. knausern beknuppt (Vr. Rh) haften bleiben. dicht gedrängt. → Oogenverköggelerij beköiern → beküürn bekommen bekommen. Besichtigung bekieken besehen. bedrückt. (Belääge) Belag. He häff sik a’ weer bekreggen. bekniepen geizen. eng. -klebben bekleben bekliewen (Sü. Belagg up de Tunge. → Arbäid). biköggeln täuschen. -köiern 1. Uutstüürbeklaagen beklagen. bereden.Bekiek m. Ik lao mi de Oogen nich beköggeln. fängt’t meestieds bomm an. Veh (Gewass) bekieken (bei Besuchen nach dem Kaffee. In de Stadt. fien. Bostfeeber bekliff (Schwindsucht ist ansteckend). Laot’t dij gudd bekommen! (Zum Wohl. Ik sall´t wall nich mähr belääwen. → ankieken. besprechen. daor kaas wat belääwen! Dat häbb ik noch nich belääwt. beschwätzen. → verlääwen Belääwnis f. beschränkt. Wat ne bekloppten Hund. erholen. Dat Kleed sitt beknuppt.: Band-. Zs. wat mi vandaage passeert is (unglaubliches Geschehen). belaa(de)n beladen belääwen. Sü. Ik häbb se nich mooi belääwt (unangenehm in Erinnerung). Of ik dat noch wa’ belääwe? Ih müttit völle belääwen. He leet sik nich beküürn. kiene Armen kann’t afloopen. -ben erleben. überreden. finanziell). Wenn eene bekloppt wödd. Straoten- . vormachen. Belagg up de Straote (Straßenpflaster). vorgaukeln. dann kaas wat belääwen! (Drohung). Kiene Rieken kann’t bekoopen (afkoopen). Bottrams aone Belagg (Aufschnitt). (sik) van binnen bekieken (schlafen). Rae. beklommen. Rae) 1. 2. → benout beköggeln. Well sowat belääwt häff. anstecken. bekoopen kaufen. Sass sehn un belääwen! Junge. ne Schnää Stuuten met Belagg. bes ih van Ollerdum doodgaot. bekööcheln. zu Verstand kommen. eingeschrumpft beküürn. He häff sik weer bekrabbelt (gesundheitlich. Bor. bekrumpen eng. Mi is beknuppt temoote. (Hei) Beschauen. etw. Karken van buuten. Bor. Zs. Ge. beschränkt. Se satten ganz beknuppt (auf engem Raum). anschauen. den Belagg üm dat Plättken (Bandbelag. → Maone).: Ööste-. Wäärdschuppen van binnen. bekrackeln bekritzeln bekränzen. → anstääken bekloppen behauen bekloppt verrückt. Dat kaas di bekieken! (Ausruf des Erstaunens). Handeln). Fiezebohnen. sich beruhigen. 2. spotten über. Belagg m. bekladden beschmutzen beklecke(r)n bekleckern beklewwen. → Gaorden). Rh). → rieke). Dat is em nich gudd bekommen (vom Essen od. sik sich erholen. Erlebnis belachen belachen. de geht dat alltied nao. bekrabbeln. owwer du wödds ook noch old un dächs an mi. Se häbbt em belacht wäägen siene wieden Buxenpiepen. sik sich aufraffen. (der vergißt das nie). von Sinnen. hooge Barge van unnen bekieken (von bequemen Leuten. anners göng’t ook nich (vom Sterben. ** Bääter bewahrt as beklaagt. achter-rüggs alles bekööcheln (heimlich verhandeln). -krää(n)ßen bekränzen bekriegen.

WandBelder. Höch(t)e-. → Wöskersheed belöchten beleuchten belohnen belohnen belouen. Heiligenbildchen). → Braobänder. Muddergotts-. bunte Bellerkes (z.B. herunterhängender Fetzen. en Beld maaken (fotografieren). erklären. beglickteeken (Rae. De Bottrams bünt schlecht beleggt (zu wenig Aufschnitt). bezahlen (Schulden. Belleken) 1. Rh. schweres Hufeisen. in der Wendg. He häff mi ‘n schlecht Beld achterlaoten (schlechten Eindruck hinterlassen).B. beglieken (Wes) begleichen. 2. eine Behauptung). Glockenheide (meist auf Moorboden).Belang m. dümmlich. begliekteeken (We). Trou-. behindern belemmert 1. De häff alle Bellen anhongen (trägt viel Schmuck). versprechen. Krüüs-. Daor hangt de Bellen bi (z. Statsjoons-.B. (Bellen. → Bedudd.B. anlernen. daor bi’t Beld an’n Wegg (Segensstation). beletteern einquartieren. → Beschlagg belehrn. Gebilde. en Beld föör’n Maoler (bildhübsch). blau od. Maaser-. ausgleichen. → gelährt belemmern hindern. Dat kann’k nich beleggen (z. Anhänger (der Halskette). Belle(r)ken) Bild. anweisen. → verlouen Belse f. Stand-. Bo) bezeichnen.: Aor-. Dat is nich van Belang (nicht wichtig). Belsen de seht uut as kläine Pruumen. de sitt’t an dat Schleesenholt (am Schlehdorn). Den ollen Mann belüllt sik heelmaols. Komjoon-. → scheew. Geschöpf. Schöpfung beleegen belügen beleggen belegen. Zs. Schmuck. Bilderrahmen Beldsel n. -lowwen verheißen. Säägens-. für Pferde. Klingel-. He häff em dat Book belout. -lährn belehren. Rechnung). Pferderasse: schweres Kaltblut. Schnotter-. 2. belauschen. → quarteern Belgi-er m. dat is een Ding. Kasten-. belappen flicken Beld n. Haor-. reuig. Müsken-. Reserwe-. (Belder. TüüteBellhee(d) f. (Belsen) Pflaumensorte (klein. betreffen. ‘n Beld van ne Deerne (sehr schönes Mädchen). klarmachen Belle f. Hilligen-. von zerrissener Hose). bedauernswert. Wiewer belehrn un Waater in´n Sewwe dräägen. wenn Fäden am Saum unordentlich herunterhängen). Jammer-. Nu moss di dat Geschnääter äs belüstern! . Af-. belüllen besabbeln (mit Spucke). Mönsterländer belgis(k) belgisch.: Ääben-. Vöör-. Saaks belangen belangen. belümmeln betrügen belüstern. Peerde belährt maaken. Zs. Beller. Se häbbt de Bellen uut’t Gatt hangen (z. → liekemaaken beliekteek(n)en. belustern anhören. gelb). blöde. sik en Beld maaken. Familljen-. Bilderbuch Belder-rahmen m. Stern-. Dooden-. z. rundlich. Aftreck-. He kick de so belemmert in.auch: BellerBelderbook n. Speegel-. Dat kann mi nich belangen (geht mich nichts an). Köcken-. Bedeutung.B. He is de recht belemmert an. genau zeigen. Gnaoden-. Wichtigkeit. die Holz schleppen mußten) belieken. → Plodden. belgisk Iesen (bes.

Ik was de eerst wall teggen. Benten ON Bentheim. benaodeeligen benachteiligen. He mäck sik dat Lääwen nich so benout (ist bequem. als man leisten kann). Engel. Wat wi benöödigt. schwül. Een van de Kinder wodden alltied benaodeelt. Jan-.: Buxen-. schwindelig benöödigen benötien. geizig. Dat häbb ik a’ lange beluurt (beobachtet. benewwen → binääben Bengel m. drückend. dann benemmt uh lück fatsüünlik (Ermahnung der Kinder). → benaamen benöömen benennen. verwirrt. überreden. → beschienen) bemöien. jd. beengt. Benouthäit f. He kamm de ganz benewwelt nao Huus. Bentheim. gewußt). → missdeelen benaorichten. 2. 2. → benöömt benääwen → binääben benaodeelen. Pass up. Knüppel. Bännaatz. Van Nacht was’t benout. → begluupen. de Koh bemigg di! Dat is’n Käärl. Bempen. benout Wäär. He häff sik nich gudd benommen. unbesorgt. nöti sein. mon daor häbb’ke mi doch bepraoten laoten. Futtertröge für Pferde od. -metten bemessen bemaolen bemalen. Bäärnd. Ik hopp. He sitt lellk in Benoudigkäit. -möiten. durchsprechen. beklommen. Ne Frou wödd in’n Huusholt benöödigt. Wenn de Visiete kümp. Schweine). He bemöit sik üm ne Deerne. Bempene Sümpe (Steintröge. Bernd PN Bernhard. besprechen. Bennad. Strie(de)benommen benommen. dat is de all. mulmig Benoutigkäit. sik sich bemühen. Et wödd alls bepraot. ausdrücklich. Benou(d)igkäit. benöömt namentlich. Angst. de is nich wäärd. Prengel. Zs. Beklommenheit. Schlingel. dumm. tätscheln. begütert bemiegen bepissen. Ssuckerstengel Bennerd. benaorichtigen benachrichtigen Bende → Bände Bendiene → Bediene Bendierk PN Bernhard Theodor benebben → benääben benemmen. durchhecheln. de Müürn un Decken bemaolen bemiddelt bemittelt. ‘n Drümpel van Bempener Steen (Bentener Steen. → beknuppt. Atemnot. 2. . binout (St) 1. → besicken bepläckern (Ge) streicheln. -nebbelt 1. 1. brauchen. benebelt. Daor kann’t di noch benout bi weern. Man sall män so vull bepissen as’m ook natt (fucht) kriegen kann (nicht mehr wollen. anstreichen. → Glücksaake.beluurn beobachten. Dat häff wi nich so benöömt (anders genannt). dat em de Hunde bemiegt (grob. Mugge-. Lümmel. → placken bepotten bepflanzen bepraoten 1. dat ik uh nich benaodeelt häbb. binaamen namentlich. tratschen. Metföllerken benewwelt. Bempener Sandsteen) (eine Schwelle aus Bentheimer Sandstein). Nötte bemääten. sik sich benehmen. 2. beäugen bepacken vollpacken bepissen bepinkeln. → Steentrogg be-oddern beordern be-ööge(l)n mißtrauisch besehen. → Natz. Bemöi di nich üm de Saake! → uh Bempen → Bentheim benaamen. Junge. belauschen. leichtsinnig). → Büngel. benout.

He mott Geld berappen. Industriegebiet. bargBergamotte → Pergamuttenpeere Bergmannskoh f. bequeemen. Berwen. → Fett-priesen bequacksalwern ohne Arzt behandeln. Barg-. → Kollenpütt Bericht m. kennenlernen). St. Sü. De häbbt sik beriekert (auf Kosten anderer). absehen. Hühner. bes nu anto (bis jetzt). dat Schwien bepuchen (beim Schlachten das Schwein bewundern). → versehn beriekern bereichern. versääten . Bor) Sterbesakramente. mit den Sterbesakramenten versehen (Vr. Barwenbes. → Bääke Berk(en). wu se’t doon willt. übermäßig hervorheben. → schweeten. berichten. He mott dat Gräi berappen. -rührn berühren beröien. Betz PN Engelbert beruuken beriechen. Batz. van hier bes nao Grolle. beraon → beraoden berappen bezahlen. Bergisches Land. St. Sü. → oneern beraodschlaon beratschlagen. sik teggensietig beruuken (abtasten. berg. → enten 1 beringen mit einem Ring versehen (Tauben. berääken abrechnen. → ankomm´. Berliener Truufel (dreieckige Maurerkelle). Hochsaison des Topfhandels). Berliener Waaterfuuge (sehr dünne Fuuge mit wenig Mörtel. bes bomm vull. veredeln. Ziege (scherzh. Dagg. August. Bor).bepuch(t)en loben. Wi föhrt met Erpel nao’t Bergske. He is van’n Düüwel besääten (boshaft). in’t Bergske Äier verkoopen. Berg-. Se willt noch beraon. Dat kann wachten bes ternao (bis später). bes daorhen (bis dorthin). Et was ‘n beruurt Spill. vorhersehen. beriesen pfropfen. sich entschließen. Bes denao (naoheer)! Bes laater! Bes gliek! Bes düsse Daage! (Abschiedsgrüße). bis (Wes). -rüien bereuen Bertus. Dat kaas van de vönne berääken. Barkel FlußN Berkel. up füftig Jaor berääken. Kroone Bernd → Bennerd beröhrn. Ruhrgebiet. → Inmaakstied. → Knirschfuuge) Bernardus Namensfest des hl. Wat fraog wi Buurn nao Berlien! (Was geht es uns an). Bernhardus (20. De Pastoor sall met de Berichte kommen. Schweine) Berke → Barke Berkel. 2. sik sich bequemen. Ge. → löhnen beredden beritten. Bergse Sandhaasen (Ortsneckerei) Berg. (Vr.→ Bark(en)Berlien ON Berlin. Sü) bis. berichten 1. De wollen dat eerst sölws bequacksalwern. → all. De Löö wann’ an’t Beraodschlaon öwwer’n Verkoop. → Be-amtenkoh Bergmotte → Pergamuttenpeere Bergs(k)e Bergbau-. allreeds Berg ON Berg bei Dingden. → rieden bereed (Rae) bereits. berechnen. beschnüffeln. schon. bäs (St. laate besaagen besägen besääten besessen. → Ruukevisiete beruurt bedauerlich. → bedrööwt Berwe. bes an’t leste (bis zuletzt).). Ge.→ Barg. Soss di män allmäälik bequeemen un upstaon.→ Barwe. pfuschen. sik beraoden. → liekerääken berao(de)n beraten.

De Straote was morgens besäit met Glassschöören. Den höltenen Schleew wodde en bettken beschaawt (glatt geschliffen). besudeln beschlackern besudeln Beschlagg n. Uhrkette aus Haar u. → genööglik beschaskert (Ge) betrunken Bescheed m.: Ieser-. Zs. met Beschlagg beleggen (beschlagnahmen. säggen) (melden.). mitteilen. Bescheid. rot werden. Dat will nix besäggen. z. 2. bedeuten. an Wagen. zu sagen haben. beim Hufbeschlag benutzt) Beschlagghaamer m. 2.) Beschlaggkaste(n) m. Kopper-. ne beschlaone Käärl. Hemmelfahrt. erreichen. Daor ligg de Bescheerung! beschicken schaffen. z. 2.B. → bedrieten. 1. geistig rege. Eisenbeschlag (z. Bescheed gewwen (doon. Wat is de beschlaagen! (kennt sich gut aus).n. Werkzeugkiste (für Hufbeschlag). Halskette mit Brustkreuz). ängstlich. mit Kot beschmutzen. sik beschlaagen (Brauch: Verlobungsgeschenke austauschen. Daor was nix te beschicken (nichts auszurichten). → Bodd).B. ausgeschimpft). in die Hose machen. besudeln beschlabbern bekleckern. Truhen. Räise beschlaagen 1. Denne is nich wäärd. 1. Grobschmied Beschlaggtange f. Beschlaghammer des Hufschmieds (Mit einem Spalt werden Hufnägel herausgezogen. beschlagen. Dat beschaamt mi! beschaamt verschämt. schüchtern. gewarnt). Fässern. De Lampe bescheen ähre griesen Haore. Hufschmied. → beschlaon. Hufeisenbeschlag). beschlaatern bekleckern. Ik häbb em effen Bescheed daon (ihn informiert. schleifen. Weet ih daor Bescheed? (Kennen Sie sich da aus?). Hufzange . dat em de Sünne beschinnt (→ bemiegen). ‘t Beschlagg föör’t Loophecke. → ssimmlik bescheern bescheren. De Fensters bünt beschlaagen (mit Wasserdampf). mit Speichel besudeln. beleuchten. in Wendungen wie in Beschlagg nemmen.B. He weet daor Bescheed as in siene eegene Buxentaske. sich besudeln besäggen 1. besprechen. beschlaone aufgeweckt. mit Eisen beschlagener Kasten Beschlaggschmitt m. vom Zoll). ne Sump met dübbelt Beschlagg. 2. besagen. Ik häbb em gudd Bescheed säggt (ausgeschimpft. beschaamen sich schämen. → Schlagg m.besabbern. -sabbeln bekleckern. beschienegen bescheinigen beschieten 1. betrügen besäien besäen. beschienen bescheinen. dreibeiniger Eisenbock des Hufschmieds (bei der Hufpflege u. → Bruudkrüüs beschlaagen. berichten. Unglück (iron. Beschlaobuck m. übersäen. Se was ganz beschaamt. Se häbbt sik beschlaagen. beschäiden bescheiden. bewandert. übervorteilen. 2. He kann’t gudd besäggen (Er kann gut darüber reden). betrügen. Mißgeschick. Bescherung. -ben hobeln. die Meinung gesagt. He beschitt sik in’n Schlaop (von unverhofftem Glück). → blöö beschaawen. 2. He sägg den Schandarm Bescheed (erstattet Anzeige). LoopheckenBeschlaggbuck. besäibeln 1. beschenken Bescheerung f.

heimlich tun. → Schüütepapp . 2. Vollmilch od. beschubben betrügen Beschubber m. Zwiebacksuppe. beschnüffeln 1. Rae) Hersteller von Balkenwaagen Beschüüte f. ‘n Stück Grund te koopen. nochmals gebacken. Blechkasten für Brot u. kürzen beschnie(de)n beschneiden. wurde bes. bestimmen. zu Beerdigung u. Betrüger.Beschlaobuck → Beschlaggbuck beschlaon 1. Ssuckerwaater met Beschüüte (bei Kinderfesten). Wat häbbt de bäiden daor weer te beschmuusen? beschnibbeln Spitzen abschneiden. quer auseinandergeschnitten. beschließen. Rae) Gräben. mit dem die gebackenen Hefebrötchen auf dem Backblech auseinandergeschnitten wurden Beschüütenpapp m. Brood.B. (Beschüüten) 1. de Beschüüte instippen. von Pferdemähne).: Anies-. (We. aneinanderstoßende Hefeteigbrötchen. beschneiden (von Bäumen). Beschluß beschluuten 1. 2. voller Schuppen (z.B. Rae) (Beschüülen) Balkenwaage mit zwei Waagschalen. best. Zwieback. Et is beschlaone. De Ruuten beschlaot. Räude. beschnüffeln. ausdünnen. Furchen ziehen Beschlötte f. beschneddene un unbeschneddene Jödden beschnijen mit Schnee bedecken. auskundschaften beschooten Nötte Muskatnuß. beschnöien zurückschneiden. -schnoopen wegnaschen. en Peerd beschnien (Hufe beschneiden). Den Mähnstrang is ganz beschubbt. -er n. beschmeern beschmieren.Weißbrotteig mit Zucker für Zwiebäcke Beschüütenkaste(n) m. Sperrwaoge Beschüülenmääker. dann wurde jedes Teilstück quer durchgeschnitten u. → bestrieken beschmieten bewerfen beschmuddeln beschmutzen beschmuusen schmusen. rund. → beschlaagen beschlaone → beschlaagen beschlööten (Bor. Gebäck (auf dem Backblech gebackene. wurden längs u. → Schaolen-. dat Geld beschnöien (Geldmittel kürzen). Öwwer-. mit Eisen beschlagen). He häff mi den Wegg beschrewwen. verunreinigen. langes Messer. -ben beschreiben. Krümel. → Beschüütentrummel Beschüütenklöösken Suppenklößchen aus Paniermehl u. beschlagen mit Wasserdampf. Milchsuppe mit Zwieback (als Nachtisch) Beschüütenmess. Rissel. Ei Beschüütenkrömmel m. Stehlen geben). Stippmelk. → uutschnöien beschnööpen. neugierig sein. Koffie met Beschüüte. beenden. Dat Ääten wodde met dicken Ries beschlotten. Zieback. beschlagen (z. Dat Peerd wödd nijs beschlaon (erhält neue Hufeisen). * Well dat Schmandpöttken nich vöör de Katte wahrt. UnderBeschüütendeeg m. Ssucker-. → Koffiebrood Zs. -maaker m. Beschüüle f. → Schubbejack beschubbt schuppig. → binnen. verschmutzen. de wödd beschnoopt (Man soll keine Gelegenheit zum Naschen od. (We. 2. unehrlicher Händler. Wi häbbt beschlotten. Paniermehl Beschüütenmelk f. abschließen. → Ammeloe. wurde in den Kaffee getunkt). Taufe angeboten. dat Brood met Botter beschmeern. vöörne 2. → Muskaatnötte beschriewen. De Straoten bünt beschnijt un gladd.

sik besprääken laoten (abergläubische Praktiken). → unbesämmt besoppen betrunken. daß Jugendliche od. Zs. Begriff. ersparen. 2. Rae) ohnmächtig beschweerlik. Dat Wiew is ‘n rechten Bessem! → Gaffel. Ik häbb mienen Besöök („Regel“ der Frau). Besöök kriegen. besinnen. donne. Besöök is immer gäärne sehn: wenn he kümp. empfindlich. He häff daor kinn Beseff van (hat keine Ahnung davon). stinkbesorgt besorgt. Denne häff ähr de Aorne besöömt. Besitzer besollen besohlen. → versollen Besöök m. Ge. as ne Henne besitten kann. Großmutter. Bräutigam untereinander. Bedienstete das Reich für sich haben).: Kranken-. mit Ruhe reagieren). sik nachdenken. Rae) bepinkeln. pingelig.Beschüütentrummel f. um sich kennen zu lernen (vor der Verlobung). Bessemken) Besen. Daor steht he as ‘n besickten Hund (Papagai) (as’n bepissten Puudel) (niedergeschlagen. absägen (z. Hei. → upsööken Besööksdagg m. Bessen m. Blechkasten für Brot u. . → besuupen. bespree(de)n ausbreiten. daß die Hausfrau nicht zu Hause ist. stramm. He is de besehn up (nimmt es sehr genau). → Begripp. → Ruuke-. besitzen Besitter m. Ra. besprechen. -vesiete f.: stiew-. betrübt. Den Plass was besatt (besetzt). En Bröißel Äier is so vull. of wenn he geht. Schnüffelvisiete besetten besetzen. besicken (Vr. sorgenvoll bespöiten besprengen. Wessum. → Bessmoor Bessem. Besuch. wählerisch (im Essen). → Spree Besse f. Zwieback (sicher gegen Mäuse) beschwaoget (Vr. den Brand besprääken. Denne kaas de Schoh in’n Löppe besollen (versollen) (im Lauf besohlen: von sehr langsamer Person). Besuchstag besöömen beschneiden. damit sie sich beruhigt. besöömte Planken. Besitz besitten 1. beschwäörlik beschwerlich. Denne kann eene besoppen praoten (redet viel). sich erinnern Besitt n. Ik mott met’n Naober noch ääben de nächste Vesiete besprääken. Bretter). Vorstellung. sitzen auf. He kann sik noch wat bespoorn.B. Zs. 2.s) (Bessems. → Visiete. Möite un Kosten bespoorn. (hat sie geschwängert). durch Besprechen heilen. → uutspoorn besprääken 1. Plaan besehn(e) sorgfältig. Besehnsvisiete. beschweern beschweren beschwichtigen beruhigen beschwöörn beschwören Beseff m. Geld bespoorn. Dat is beschweerlik Wark. erster Besuch der Eltern von Braut u. bebrüten. (sth. ‘n Bessen uutstääken (Zeichen. verlegen). De moss öwwer’n Bessem pissen laoten (von leicht erregbarer Frau. Teggenbesööken besuchen. genau. Ääben de Bloomen bespöiten! bespoorn sparen. Dat bliff us bespoort.

s) Besenbinder. De besteht sik nich gudd (Sein Geschäft geht nicht gut). dat Bestaon (Existenz). Zs. Et was ne spierigen Bestand (schlecht gedeihende Frucht).auch: BessenBessembinder. De is so schlech.: AnkeBessmooderskind n. am besten. Dat Beste hoppen un’t Schlechste verwochten. Großmutter. Zs. -stecken bestechen bestählen. Schüümer. Dat is best mögglik (kann gut sein). Dauer. desto beständiger dat Weer.: Bambus-. s) Ginster zum Besenbinden Bessemhee(d) f. -stehlen. → bessemschoone Bessemries. -möörken f. Dat was ne beste Koh (sehr gute Kuh). → growwe Heed bessemräin (sth. Koh. He lacht ‘t Beste selws dr’of (wenn jd. z. -stännig beständig Je loopender de Winde. -er n. Du büss ne Käärl as usse Bessmooder. Scheer-. uutmaaken Bessembraom m. Ssapperloot.s) Besenreisig bessemschoon(e) (sth. Bessmoo(de)r. dat drööfs nich doon (von der Substanz leben). De Düüwel ritt up sien Bessmoor. → Kevelaer. Rieser-. Hand-. Enkelkind Bessvaaderstohl m. → bääter. Sessel best → beste bestääken. Hexen-. Well’t beste kann. Ooma. Braom-. Pott-.s) Besenheide. een met’n Bessemstell vöör’t Gatt (Spottlied der Kinder auf Fuhrmann Terpelle. Dat was (heel) best (sehr gut). De kann nich bestaon (hat z. Dääl-. Stommen-. Haor-. Schrubb-. Kleid). Wi doot usse Beste (unser Bestes). leste. Großvater. Vr). un dat was ook kinne Käärl! De Düüwel sien Bessmooder was ook ne schööne Däärne. Spass. (sth. Westen. paoske-. -binner m. He is ne Käärl up sien beste (up’t beste) (im besten Mannesalter). mott’t doon (Wer es am besten kann. beständig. hoppen. Enkelkind be-ssoppen beschmutzen Bessvaa(de)r m. in’t beste Tüüg (im besten Anzug. Feldfrucht). von schlechter Qualität).s) besenrein Bessemstell. * De beste Koh steht vöör in’n Stall. muß es tun). Kehr-. An´n Bestand naagen. (sth. 1. in siene beste Jaoren.Zs. Bestand m.: aller-.B. bestaon bestehen. Zs. Hoff-. (sth. → Bäädelbröör. Schüür-. Dat kann nich bestaon (Das gibt es nicht. Wohnzimmer. Bessvaaders Buss (gehört allen). (sth. gudd. dann föllt’t nooit teggen. Pellajupp häff Junge kreggen: een witt. Dat is nich te best (nich ganz best) (nicht besonders gut. -en m. een schwatt. Dunder-. StraotenBessem. Bestand (mit Pflanzen. → besten Stommen . -stellen bestehlen. as se noch jung was.B. Zustand. (sth. Heed-. das geht nicht).s) besenrein. über seine Witze selbst am meisten lacht). De süpp as ne Bessembinder. → Ehrlik-käit best(e) beste. Hausierer. Mählsack. Besitz. kein Geld. 2. de bestählt Vaader un Mooder noch. twiddebeste Kaamer f.: AnkeBessvaaderskind n. Loof-.s) Besenstiel. sehr gut. kein Talent). Köttel-. Köcken-. → Oopa.

besten Stommen, Stowwen Wohnzimmer, schönster Raum des Hauses mit Ofen, für Besuch. Ik mott noch ääben nao’n besten Stobben hen („austreten“, scherzh.). Besteck n. Besteck Bestecklaa(de) f. Besteckschublade bestellen 1. bestellen; ausrichten. Dat will ik ähr bestellen. * Well vull bestellt, mutt vull betahlen. 2. bestimmen. Ik woll di ja nich bestellen, maor ik ha’t doch gerne, dat’t so döös, at ik säggt häbb (höfliche Art zu bestimmen). → Mussikant bestemmen, -stimmen bestimmen bestgudd, -good sehr gut; sehr wohl. Dat kann bestgudd wessen (ist gut möglich). Dat kann’k mi bestgudd vöörstellen. Se wussen dat bestgudd (sehr genau). bestiegen besteigen. dat Peerd bestiegen bestimmen → bestemmen bestimmt bestimmt, gewiß. Dat is bestimmt nich waor! bestöhlen, sik (Vr, Sü, Bor, Rae) sich bestocken. De Rogge bestöhlt sik (Aus einem Korn wachsen mehrere Halme). → lodden, stöhlen bestooten bestoßen, behauen. Steene bestooten. → blesseern beströien → beströien bestraofen bestrafen bestraolen bestrahlen, bescheinen. Wi will’t us van de Sünne bestraolen laoten. bestredden rittlings. Du sitts daor as ne Hahn: bestredden up de Nenndööre. → bestrieden 1, breedbeenig, gestredden, Striebasse bestrie(de)n 1 breitbeinig laufen, schreiten; im Reitersitz sitzen; herumschreiten, -fahren. de Schlagglöcker bestrieden (um die Schlaglöcher herumlaufen, -fahren). dat Spöör bestrien (zwischen den ausgefahrenen Wagenspuren fahren). → Bommfracht, strieden 1 bestrie(de)n 2 1. bestreiten, schaffen. kaans’t so ääben bestrien (so gerade schaffen). Dat kann’k noch wall bestrien (bezahlen, aufbringen, schaffen). 2. abstreiten bestrieken bestreichen. de Müüre met Spais bestrieken (verputzen, beschmieren). dat Brood met Botter bestrieken. Ik häbb de Koh dat Geer met Melkfett bestrecken. Bestrieksploog m. Beetpflug zum flachen Pflügen. → Striekploog bestrien → bestrieden beströien, -sträien bestreuen. de Köckenfluure met witten Sand beströien (am Samstag) bestusst schwer von Begriff Bestüür 1, Pos(i)tüür, Posituur f.n. Ding od. Person von großem, klobigen Format. De Maschiene, dat was so’n Bestüür. ne Postüür van’n Froumääsk (große, stabile Figur). → Statuur Bestüür 2 n. Lenkung, Regelung; Verwaltung, Regierung, Herrschaft. Ik ben met mien Bestüür tefrääne (mit meinen Verhältnissen zufrieden, Bo). → Stüür n. bestüürlik, postüürlik riesig, unförmig bestuuwen, -ben vollstauben, bestauben. Et bestüff alls met dat Mählsäcke-uutschüdden. De mooie Schäppe wann’ doch totaal bestowwen. besübbeln → besüwweln besünder, besünner besonder(s), ausgefallen, anders. Besünder Tüüg, daor häört ook ne besündere Frou in (z.B. von modischer

Kleidung). Se häff ne besünnere Aard (eigenwillig). He is ne Besünderen (absonderlich, wunderlich). besünders, besünners besonders. He is nix Besünders (ganz normal). Giff’t hier wat Besünders? (z.B. bei großem Zulauf). → Nijs besuupen besaufen. De maakt se met Schmuu besoppen (mit Ein-, Überreden „um den Finger wickeln“). En nöchtern Kalw un´n besoppen Käärl passeert nix. Besoppen Mund spreck Hattensgrund (sagt die Wahrheit). → Schutz-engel besüürn bedauern, bereuen, büßen. Dat moss’k apatt gudd besüürn (mußte ich „ausbaden“). besüwweln, -sübbeln 1. beschneiden, mit der Schusterahle bearbeiten. 2. betrügen, übervorteilen. → besäibeln betahlen bezahlen. Dat is met Geld nich te betahlen! Dat laot se sik gudd betahlen. Den eenen moss betahlen, un den annern moss’t Geld gebben (bleibt finanziell alles gleich, wenn z.B. etw. gleich teuer ist). Van’t Betahlen, daor wödd’t (meerste) Geld van alle! → bestellen, Buxe, danke, Dood, drao, händig, kontant, Saage, so, to, Westentaske, Zins Betahlerij f. Bezahlerei Betanz → inbetangsie betäödelt, bedäödelt leicht angetrunken. → betünteln beteek(n)en 1. bedeuten, bezeichnen. Et ha’ nix te beteeken (nicht von Bedeutung). Wat häff dat dann te beteeken? 2. etw. darstellen, vorstellen, erreichen. Denne häff wat te beteeken (1. hat Bedeutung. 2. hat schon viele Dummheiten gemacht). Du beteekens nix (kannst nichts ausrichten). Denne häff van sien Lääwen all wat beteekt (von sich reden gemacht). Betong m. Beton. → Glass-aske. Zs.: Koll-askenbetöönt (Vr, St, Sü, Rae) knapp, selten, gesucht. De Erpel bünt van Jaor hatt betöönt. Ne Huusbruud was betöönt (hoch im Kurs). De Bouplässe bünt so betöönt (knapp, daher teuer). → knapp, raar beträä(de)n betreten beträötert (Vr, Sü, Ge, Bor, Hei, Bo) angetrunken. → Träöte betrecken 1. beziehen. dat Bedde betrecken. 2. schneiden, schnitzen, glätten (mit der Ziehklinge, → aftrecken, Treckmess). 3. erreichen, schaffen. He konn dat gudd betrecken. → begaapen. 4. zum Narren halten; hintergehen, hinterhältig betrügen, gemein behandeln; verprügeln. Denne häbb se gudd betrocken. Dao häbb se em kahl betrocken. 5. in der Wendg. Et betreckt (sik) (Wolken ziehen auf). betrocken Wäär. betrockene Lucht (bewölkt) Betreckmess, -er n. Ziehklinge, -messer (Werkzeug z.B. des Holzschuhmachers). → Treckmess betreffen betreffen. He kann’t wall, et betreff kinne Armen. betruuen, -trüüen betreuen betruurn betrauern Bett. Bitt (Wes, Ot, Bor, Hei) m. (Bette) Biß. noch nich äs ne Bett in de Mund (nichts zu essen). Wenn ih nich ääten willt mienen Bett, dann söll ih ääten mienen Schett, sägg de Muus (bei angenagtem Brot, Schinken). → Bette Bette f. (Betten) 1. Biß. 2. Anbeißen an der Angel. He häff kinne Bette hat (Die Fische haben nicht angebissen). He häff Bette (Er hat Hunger auf etw.). Zs.: PeerdeBetter-, better-, bettern → Bääter-, bääter-, bäätern

bettken bißchen. De bünt met’n (kläin) bettken nich mähr tefrää (große Ansprüche). En bettken te laat is vull te laat. Völle Bettkes giff een Vull. Wo’n bettken helpt, daor helpt vull ook (z.B. von Medizin). Badde, Bette, Dreet, Fitzken, helpen, lück betuckt (Ge) bestürzt betünteln 1. umsorgen, verwöhnen (z.B. krankes Kind bemuttern, verhätscheln). 2. betrügen (Ge, Ra). 3. sik betünteln (sich betrinken, Rh, Bo). He was betüntelt (leicht angetrunken). betuppen, betuppern betrügen. → betuttern betütteln, betüttken umsorgen, verwöhnen (z.B. Kinder verhätscheln). → betünteln betuttern betrügen. → betuutern betüttken → betütteln betüüdelt (Bor) angetrunken. → betäödelt betüügen bezeugen betuutern, betüütern (Ot, Vr, Bor, Rae) 1. umsorgen, verwöhnen, verhätscheln. 2. betrügen. De häff mi lellk betuutert. Häs di weer betuutern laoten? → betünteln betwaolen (Vr, St, Ge, Hei, Rae) sich verirren betwieweln bezweifeln. Dat wi’k doch betwiefeln, dat denne de Waorhäid sägg. betwingen bezwingen Betz → Bertus be-uurdeelen beurteilen. Dat kann’k nich be-uurdeelen. bevöör bevor. Wocht äs, bevöör du wat undernemms. → ähr 2, vöör bevöördeelen bevorteilen bevöörstaon bevorstehen. Dat steht us noch bevöör. bewäägen bewegen; regen; rütteln bewääglik beweglich; (geistig) rege, fix. Dat is’n bewääglik Käärlken. Bewäägung f. Bewegung bewäätern bewässern Bewähr (Rh) n. Unruhe, Getue. Bi allen Bewähr moch ik miene Arbäid doon. bewahrn achten auf, beschützen; bewahren; schützen (vor etw.). Gott sall mi bewahrn! Gott bewahr us vöör Föör un Wind un vöör Löö, well nich ährlik bünt. In´t Huus is’m am besten bewahrt. → beklaagen, Nücke bewährn, -wehrn bewähren bewältigen bewältigen bewampeln → bewimpeln bewandert sich auskennend, bewandert. In de Kaarte was he gudd bewandert. bewarkstellen, -werkstellen bewerkstelligen. → warkstellig Bewass n. Bewuchs; Bepflanzung Bewies m. Beweis bewiesen beweisen. Dat kaas nich bewiesen. bewillkommen begrüßen. Bewillkümp! (Sei willkommen, Rh). bewimpeln (Rae, Rh, Bo) in der Wendg. met vull Bewimpeln un Bewampeln vertällen (ausführlich, umständlich berichten) bewölken bewölken. Et bewölkt sik. bewonnen bewohnen. Se bewonnt ’n groot Huus. bewündern, -wünnern, -wundern, -wunnern bewundern bewwern, bewwerig → böwwen, böwwerig Bewwe(r)ske → Böwwe-eske

bi. bij (Rae, Rh, Bo) bei, an, zu. De ging bi Krücken (bi’n Stock) (Er ging mit Gehhilfen; er hatte fast kein Geld mehr). Dat is bi miene Tied upekommen (zu meiner Zeit). bi ‘t Ääten (während des Essens, → under). Dagg bi Dagg (Tag für Tag). bi Punde koopen (pfundweise kaufen). Waor wat is, daor kümp immer wat bi (Reichtum zu Reichtum, → Hoop 1). Et geht de weer bi (Es geht los). Lao we de män bi gaon (beginnen). Et sitt de faste bi (1. jd. ist stark, muskulös. 2. jd. ist geizig). He sitt de faste bi (ist reich, finanziell gesund). Ik was de nich bi. He is de weer bi (aus Bewußtlosigkeit erwacht, bei Verstand, → bikommen). He is noch gudd bi (rüstig, geistig rege). De Koh is gistern bi west (wurde gedeckt). Daor is he up Tied bi west (voreheliches Kind). Se häff all wat bi sik (schwanger). → an, hento, üm. Zs.: de-, daor-, her-, hier-, kott, nääben-, nao-, vöör-, waorbi- auch: bijbi-akedeern einhandeln bi-an nebenbei, nebenan; aneinander. De Schoppe stonn bi’t Huus bi-an (neben). He löpp hier bi-an (Er ist nicht eingeladen, aber ißt mit, gehört eigentlich nicht dazu). bibberig zitternd. → böwwerig bibbern zittern (bes. vor Kälte). → böwwen Bibi m. (Bibis; Bibiken) (Vr, Sü, Ge, Rae) steifer, schwarzer Hut, Melone. schwatten (stiewen) Bibi Bibladd n. Beilage (einer Zeitung) bibottern, -böttern „zubuttern“, zusetzen (Geld verlieren bei wirtschaftlichem Rückgang). → in-, tobottern Bibrää (Pl.) Seitenbretter am Kastenwagen. → Biplanken bibrengen, -breggen beibringen, lehren, begreiflich machen. Moss em dat lück sachte bibrengen (vorsichtig, z.B. eine unangenehme Neuigkeit). Bichte f. (Bichten) Beichte. Bichte sitten beichthören. Zs.: Aornbichten beichten. hen bichten gaon (zur Beichte gehen). * So fien bicht kien Buur; wat he nich wetten will, lött he uut (Man soll es nicht so genau nehmen). Wi gaot en bettken bichten (iron.). Ähr eenmaol bichten as drup verzichten (von leichtfertigen jungen Männern). → Griepspaon Bichterij f. Beichte. De Bichterij göng loss. Bichtstohl m. Beichtstuhl. → Aapenkästken, Luurkasten Bick m. (Hei) (Bicke) Sensenhaken als Hilfe beim Mähen. → Pickhaaken Bickbääse (Vr, St, Rae, Bo). Beckbääse (Rh). Bickbäär (Ra, Rae). Bickbeere (We, Hei). Beckbeer(e) (Wes, Ot, St, Ge, Bor, Rh) f. Wald-, Blaubeere (wurden getrocknet, Heilmittel gegen Durchfall). Bickbääsen hier, Bickbääsen daor, kommt maor eens in’t Jaor (Bo). → Blaubääse, Peeter-un-Paul Bickbääsen- auch: Beckbääsen-, Bickbeer(e)nBickbääsenbuss, -busk m. 1. Waldbeerstrauch. 2. Wald, in dem Waldbeeren zu finden sind Bickbääsenkorw m. Korb zum Sammeln von Waldbeeren. → Schaole Bickbääsenpann(e)kooke(n) m. Pfannkuchen mit Waldbeeren Bickbääsenstruuk m. Blaubeerenstaude. De Erpel süht uut as so ne Bickbääsenstrüüker (von schlecht wachsenden Kartoffelstauden). Bickel m. (Bickels; Bickelken) (Ot, Vr, Sü, Ge, Ra, Rae) 1. Sprungbein, kleiner Fußurzelknochen von Schaf od. Ziege (wurde als Knöchelspiel, Geschicklichkeitsspiel bes. der Mädchen gebraucht:

z.B. wurden vier Knöchel gleichförmig hingelegt od. geworfen. In der Zeit zwischen Hochwerfen eines Balles u. Auffangen mußten die Knöchel in eine andere Lage gebracht werden. Es wurde bis zum Ersten Weltkrieg bes. auf dem Schulhof gespielt). → Äöne, Büüke, Gääte, Gösserken, Hilten, Kaitken, Köttken, Schlängesken, Stäöne. 2. harter Gegenstand. so hatt as ‘n Bickel. Et bünt alle Bickels! (ungare od. erfrorene Kartoffeln). Wat ne suurn Bickel! (z.B. unreifer, saurer Apfel). Bickelball m. (Ot, Vr, Sü, Ge, Ra) Gummiball (früher beim Spiel mit Schafs- od. Ziegenknöcheln benutzt). → Bickel bickelhatt (Ot, Vr, Sü, Ge, Ra, Bo) steinhart, knochenhart. Et is bickelhatt verfroorne. → köttelhatt bickeln (Ot, Vr, Sü, Ge, Ra, Rae, Bo) 1. spielen mit Knochen von Schaf od. Ziege. → Bickel. 2. in der Wendg. Ball bickeln (Ballspiel an einer Mauer, den Ball mit der flachen Hand auf den Boden prellen). 3. rollen, kullern. De Träönen bickelt em öwwer de Kiewen. Se hüült, dat de Träönen män so bickelt. Äier bickeln (Osterbrauch: Eier gegeneinander rollen, → Äier-rullen). Zs.: Ball-, KöttkenBickelspöll n. (Ot, Vr, Sü, Ge, Ra) Mädchenspiel mit Knochen von Schaf od. Ziege. → Bickel, Hiltenspöll bicken ‘Steine beschlagen’ → picken 2 bidaale unten; nach unten. He is de bidaale (Er ruht sich aus). Et is de bidaale (Es harmoniert nicht). Bidd-dagg m., Bidd-daage (Pl.) Gebetstag(e) um Wachstum, Segen für die Früchte des Feldes (am 25. April, Markustag) od. um Schutz vor Krankheit u. Krieg (drei Tage vor Christi Himmelfahrt). → Bäädedagg Bidde f. (Bidden) Bitte. Zs.: Afbidden (bidd; badd, badden; bedden) bitten. Se bidd’t doch alle üm’t dägglike Brood. → fraogen Biddprussioon(e) f. Prozession vor Christi Himmelfahrt biderhand rechts. dat biderhande Peerd (rechts gehendes Pferd, vom Kutscher aus). → haar 2, nao-, vanderhand Biderhandsied(e), -siete f. rechte Seite (z.B. beim Zweiergespann, Kutschwagen). → Naoderhandsiede bidoon 1. hinzutun, dazutun. Daor doo ih Geld bi (muß man Geld zusetzen). → bibottern. 2. decken lassen. → bilaoten, bücken bidräägen beitragen (zu etw.). He kann sien Deel ook wall bidräägen. Bidragg m. Beitrag, z.B. Beitragszahlung (für einen Verein) bidrucken, -drücken zusammendrücken Biebel f. Bibel; dickes Buch. Wat ne dicke Biebel! He kick drin as de Koh in de Biebel (verständnislos). Vandaag geht alls nao’n Düüwel, sägg de Junge, dao hä’ he siene Biebel verloorn. Biebelspröck m. Bibelspruch Bieberlaaken n. Biberbettuch bi-een(e) → bineene Biele f. (Bielen; Bielken) Beil. Den kaas met de Biele in de Kunte houen, dann dräit he sik noch nich ümme (kümmert sich um nichts, ist gleichgültig, dickfellig). → Hiepe. Zs.: Bree-, Hack-, Hand-, Holt-, Hou-, Klumpen-, Schäll-, Schlachte-, Schmacke-, Spund-, Uuthöllebielen mit dem Beil abschlagen, beschlagen (z.B. Baumrinde)

Bielenbladd n. „Blatt“, Metallteil des Beiles zwischen Schneide u. Stielfassung Bielen-elf(t), -helf(t) f. Beilstiel. → Bielenstell Bielenschräiner m. Schreiner, der grob, schlecht, ungenau arbeitet. → Buuskenschräiner Bielenstell, -en m. Beilstiel Biemenhorst ON Biemenhorst, Bauersch. von Bo. Biemenhorster Tichelbuurn („Ziegelbauern“, Ortsneckerei aus Bo) bi-enkaar(e) → bimerkaare Bier, Bier- → Beer n., BeerBiese 1 f. (Biesen; Biesken) kurz andauernder Regenschauer. Daor mäcks ne Biese met (anstrengende Arbeit, bei der man schwitzt). Zs.: Haagel-, Määrten-, Räägen-, SchneeBiese 2 f. (Biesen; Bieseken) Litze, Rüsche, streifige Verzierung an Kleidungsstücken. Se hadde Biesen an’n Rock. Zs.: Plüüsbiesen regnen (schauerartig), stürmen. Et häff gudd ebiest. Häff’t gudd biest? (Hat es gut geregnet, gut was angebracht; sind die Erwartungen erfüllt). → räängen Biesenweer, -wäär n. Regenwetter biesig regnerisch, stürmisch. biesig Wäär (Regenwetter, schlechtes, schauerartiges Wetter) Bieskenbloome f. Waldweidenröschen Biest n. (Biester; Biestken) Biest; böse, gemeine Person. Dat verdammte Biest! → Beest Biest(e)melk, Bies(t)melk, Beestemelk f. Erstlingsmilch nach dem Kalben (wurde für Weißbrot od. - mit rotem Ocker vermischt - zum Streichen von Giebelbrettern, Türen, Truhen verwendet; stark eiweißhaltig). → Büülkesbacker, klüüterig, Vöörmelk Biestemelk-emmer m. Eimer für die Erstlingsmilch, zylindrischer Messingeimer (Darin wurde die Erstlingsmilch für Weißbrot zum Bäcker gebracht.) Biesterbahn(e) f. in der Wendg. up de Biesterbahne kommen (auf Abwege, auf die falsche Bahn kommen, in Saus u. Braus leben). Wi bünt demet up de Biesterbahne (ins Stocken geraten). → Bissebuss, Rull-, Rüngelbahne Biesterbux(e) f. nervöse, sich herumtreibende Person (z.B. junges Mädchen). → Gänger biesterig unruhig hin- u. herlaufend, in Bewegung, aufgeregt, verwirrt. → bisserig, böisterig Biesterij f. Verwirrung; Gemeinheit. He schmitt et in siene Biesterij vöör de Grund. biestern herumirren, unruhig herumlaufen (z.B. Vieh), in die Irre gehen; nicht richtig im Kopf sein. → bissen Biesterpatt m. in der Wendg.up’n Biesterpatt kommen (auf die falsche Bahn kommen) Biet-aos n. bissiges Tier (Pferd, Hund) bieten (bitt; beet, beeten; betten) beißen. De Hahnens bünt an’t Bieten (Hahnenkampf; Streit der Platzhirsche). Bitt de Hund ook? (Antwort:) Wisse wall, wann’s em ‘n Stück Brood (ne Koste) toschmitts! Groote Hunde biet’t sik nich. Naobers Hunde biet’t sik nich. De biet’t sik nich (unterstützen sich, halten zusammen, z.B. geschäftlich; lieben sich). Daor beeten se sik drüm as Hunde (schlugen sich z.B. um ein begehrtes Objekt). Wann’t ne Hund was, hadde et di all betten (wenn man etw. sucht, was zur Hand liegt). Pass up, dat’t di nich bitt (wenn jd. etw. sucht, iron.). Dao woll

se nich up bieten (Das lehnte sie ab; dazu wollte sie sich nicht äußern, → hüppken). up de Tande bieten (die Zähne zusammenbeißen, durchhalten). Daor bitt he sik sölws met in’n Buuk (schadet sich selbst, macht einen Fehler). Dat scharpe Gräi bitt as de Dunder (ätzt, z.B. von Lauge). Dat bitt sik (paßt nicht, bes. von Farben). → Appel, blecken, Gaogel, Gröss, hatt, Holtfloh, lecken 1, löggen, Muus, Nössegatt. Zs.: fast(e)-, Hahnen-, kahl-, kaputt-, weggBieterkes (Pl.) Zähnchen (Kinderspr.) Bieter(t) m. bissiges Tier (Pferd, Hund). Zs.: Bullen-, Finger-, Kräienbiets (Rh, Bo) bissig Bifall m. Beifall bifallen mager werden. He was hatt bifollen (Er war - z.B. durch Krankheit - plötzlich „eingefallen“). Wenn de Lamme afbünt van de Öien, dann fallt se wall bi (Die Muttertiere werden wieder schlank). → tesaamenfallen Bifoor, -fuur n. Zufutter bifoorn, -fuurn zufüttern. De soll wa’ wat bifoorn (nebenher füttern, bei Schweinen, Kälbern, Kühen, die nicht genug Futter auf der Weide haben). → naofoorn Bigeschmack → Bischmaak Bigloowen, -ben m. (Ot, Vr, St, Ge, Rae) Aberglauben. → Aawergloowen biglööwig, -big (Ot, Vr, St, Ge, Rae) abergläubisch bihaalen heran-, herbeiholen. Denne moss du an de Aorne bihaalen (zwingen). → bitrecken bihand 1. bei der Hand, zur Hand. Daor wann’ se forts met bihand (z.B. schnell bei der Arbeit). 2. links, z.B. das links gehende Pferd vom Gespann. dat bihande Peerd; dat bihande Been (das linke Bein). → Hand, Handpeerd, naoderhand bihäörn dazugehören. Dat häört de so bi. bihen (daran) vorbei. Dat is ganz de bihen (Es ist ganz schlimm). Et geht de baar bihen (Es geht daneben, fällt aus der Reihe; iron: es geht sehr gut). He was ook a’ bihen (z.B. krank, senil). bihollen beibehalten, dabeibleiben bij, bij- → bi, biBije, Bij f. (Bijen; Bijken) Biene. Well’t Geld will sehn stuuwen, legg’t an in Bijen (Immen), Tabak un Duuwen (von Hobbies, die Geld kosten). → Blöite, Honning, Ieme. Zs.: Arbäids-, Glaasen-, HonnigBijenhaaken m. Eisenhaken zum Verbinden der Jaggdhüüwen Bijenhonning m. Bienenhonig Bijenhuus n. Bienenkorb. → Bijenkorw Bijenhüüwe f. Bienenkorb. Wat häff de ne Bijenhüüwe up! (sonderbarer Hut, scherzh.). → Bijenkorw, Spiele Bijenkäärl, -kerl m. Imker Bijenkappe f. (Ge) Bienenkappe, Imkerhaube. → Iemenkappe Bijenkaste(n) m. Bienenhaus, Bienenkasten (kam etwa 1920 auf) Bijenkönni(n)gin f. Bienenkönigin. → Bijenmoor Bijenkorw m. Bienenkorb (hat eine spitze Form, einen aus Weiden geflochtenen Unterkorb, der mit Kuhdreck u. Lehm abgedichtet wurde u. außen von Sumpfgras, → Meddelgröss, einen wärmenden Mantel erhielt; oben ein strohgeflochtener Knopf zum Anfassen u. Tragen) Bijenmoor f. Bienenkönigin Bijenpiepe f. Pfeife des Imkers

Bijenrööte, -rüüte f. Bienenwabe Bijenrüssel m. Saugrüssel der Biene Bijenschuur n. Bienenstand, Bienenhaus. ‘n Lääwen äs in’t Bijenschuur (sehr unruhig). → Bijenkorw, Iemenschuur Bijenschwarm m. Bienenschwarm. Ne Bijenschwarm in’n Mäi is mähr wäärd as ‘n Foor Höi (Blütenbestäubung). Bijenschweet m. „Bienenschweiß“, im Rätsel. → Wass Bijenstall m. Bienenkorb. Et geht to äs in’n Bijenstall (ein Kommen u. Gehen, Ra). → Bijenkorw Bijenstecke m. Bienenstich Bijenvolk n. Bienenvolk Bijenwass n. Bienenwachs Bijmeese f.; Bijmiesken (Bo) Kohlmeise (Blau- u. Gelbmeise). De springt harüm as so’n Bijmeesken (von kleinen Kindern). so händig as ne Bijmeese (flink). → Schiet-in’t-Föör, Koll-, Piep-, Tüntelmeese, lüüden biklöörn nachfärben, beitönen (z.B. von reparierten Stellen an Möbeln) biköggeln → beköggeln bikommen 1. herankommen, erreichen. Den Haasen lött sik nich bikommen. Daor is schlecht bi te kommen. 2. zu sich kommen. He kümp all bi (erwacht z.B. aus der Ohnmacht). → Buulekäärl bikoopen hinzukaufen. → tokoopen bikriegen, sik sich bedienen bei Tisch. Nu kriegt uh bi un schnied’t uh döör un laot de Köste met’t Weeke maor liggen (vom Auffordern bei Tisch, scherzh.). → ääten Bilaa(de) f., Biläädken Beilade in der Truhe od. Kommode, Lade oben im Koffer. → Inkästken, Kofferlaade bilaa(de)n hinzuladen (z.B. auf einen Wagen). → tolaaden bilangs. bilängs (Wes, Ot, Ra) vorbei, daneben. Et gong de bilangs (ging daneben). met een Foot bilangs trään (danebentreten, z.B. auf der Leiter verunglücken). Et löpp em de bilangs (geistig verwirrt, durcheinander, z.B. altersverwirrt, → Foot). Et is de nich bilangs (ist normal). → vöörbi bilaoten 1. herbeilassen. Ääben de Kalwer to’t Suupen bilaoten. 2. decken lassen. Kaniene bilaoten. de Koh bilaoten. stillekes bilaoten (von Vieh, das sich unbemerkt deckt u. trächtig wird). → bi, bidoon Biliene f. kurze Steuerleine für Pferde, gebraucht bei einspännigen Wagen u. Karren (im Ggs. zur langen → Krüüs-, Ploogliene). → Peerdeliene Bille f. (Billen; Billeken) Hinterbacke, Hintern. Kinner met’n Willen, de kriegt wat vöör de Billen (Brillen). billen (Ot, Vr, St, Hei, Rae, Bo) picken, hämmern, schärfen (der Mühlsteine, mit dem zweiseitigen Hammer, → Billhaamer) Billenstatt m. Brunnenkresse; Löffelkraut Biller m. wer den Mühlstein schärft Billhaamer m. (Ot, Vr, St, Ra, Hei, Rae, Bo) zweiseitiger Hammer zum Schärfen von Mühlsteinen (in der Form des Dengelhammers, → Haarhaamer). → Latt-, Pick-, Schaalhaamer billig 1. billig. Billiger kaans kien Stich kriegen (beim Kartenspiel). 2. recht. Wat’n eenen recht is, is ‘n andern billig. Zs.: spottBilljoon f. Billion bilöftig beiläufig, nebenbei. Dat häbb we so bilöftig daone. Dat häbb ik so bilöftig häört (zufällig).

biloopen einlaufen, schrumpfen (Stoff beim Waschen) Bilsenkruud n. Bilsenkraut. → Hexenkruud bimerkaar(e), bi-enkaar(e) zusammen, miteinander. He häff sik ne Pröttel bimerkaare kofft (sich zusammengekauft). De Buxe was bimerkaare ploddt (notdürftig geflickt). → inmerkaare bimengen hinzumischen Bimmbamm n. baumelndes Ding (Kinderspr.). → Bummbamm Bimmel-bammel im Kindervers Bimmel-bammel, ‘n Köster van Ammeln, de Häärens van Vreen, de schlaopt alleen (der Küster von Ammeloe u. die geistlichen Herren, Kanoniker des Vredener Stiftes; Vers beim Schaukeln im Schaukelpferd, ursprünglich Lied zum Glockenläuten). → bäiern Bimmelbahn(e) f. Kleinbahn, Bummelzug. → Pengel-anton bimmeln mit einer Klingel od. kleinen Glocke läuten. → pengeln Bims-steen m. Bimsstein binääben, -nääwen, benewwen, -nebben, -nääwen daneben. Et is de binääben gaon. → denääben Binaame(n) m. Beiname, Übername, Hausname. → nöömen, platt 2, Tonaamen binaamen → benaamen binander, -nanner beieinander, zusammen. Wi mött’t bineenekommen, üm binander te wessen (Ra). He häff se nich alle Fiewe binander (bineene) (nicht gescheit). → bineene binanderbinden, -binnen zusammenbinden, -ziehen. den Hubbel binanderbinden (den Reifen aufziehen, durch Hitze dehnen, so daß er sich beim Erkalten fest um das Rad legt) binanderfallen, -foolen → bineenefallen, -foolen binanderknuffeln zusammenknüllen, ausdrücken. ne Lappen binanderknuffeln. → tesaamenknuffeln binanderknüppen zusammenknoten. dat Dööksken binanderknüppen (Taschentuch zu kleinem Behälter knoten) binanderleggen → bineeneleggen binandernöögen zusammen einladen. Se willt de Löö to ne Bruudlachte binandernöögen. binanderpacken zusammenpacken. Se häbbt den Pröttel binanderpackt (z.B. beim Umzug). binanderschicken, bineeneschicken aufrücken, zusammenrücken. Schickt kott binander, dann könnt de noch mähr sitten. → upschicken binandertrecken zusammenziehen binandertüünen grob zusammennähen, flicken. → binandertahnen, tesaamentüünen binao beinahe. Binao was he van de Ledder follen. → bolle Bind n. (Binde; Bindken) Maß beim Haspeln (50 Umdrehungen, danach wird abgebunden; war der Tagessatz beim Spinnen für Mägde). → Fette 2, fissen, Haspeldraod, Klanke, Loot, Stück Binde, Binne f. (Binden; Bindeken) Binde, Schlips. een achter de Binde geeten. Zs.: Buuk-, Naffel-, SchnurrewitzBinde- auch: BinneBindeband n. Bindfaden Bindedraod m. Bindfaden Bindefrou f. Binderin bei der Roggenernte (bindet die Garben) Bindegaorn n. Strohband, Hanfgarn auf Rollen, Bindeseil für Strohgarben für den Selbstbinder, für die Heu- u. Strohballenpresse. → Strohtou

Bindeglass n. Einweckglas zum Zubinden Bindemoue f. Bindeärmel (zumeist aus derbem Leinen: die Binderinnen zogen sie zum Roggenbinden über die Arme). → Muff 2 binden, binnen (bindt; bunn, bunden; bunden) binden. dat Radd binden laoten (den Reifen kleiner machen als das Rad). Binn di ne Katte vöör’t Knee, dann kaas kieken (bei Dunkelheit). → braanen, Moue. Zs.: fast(e)Binder 1, Binner m. Binder, Mähbinder (Mähmaschine, die auf den großen Höfen Mitte der 20er Jahre aufkam), Garbenbinder. → Mäier. Zs.: An-, Bessem-, Book-, Buusken-, Fatt-, Kranz-, Mäi-, Sack-, Schaa(n)ßen-, Stohl-, Stroh-, Tunnen-, Up-, Ver-, VöörBinder 2, Binner m. Kragen, Schlips Bindereemen m. schmales Lederband, bindfadenartiger Lederriemen (benutzte der Schuster zum Nähen). Bindereemen to’t Lasken van de Driewreemens. → Näireemen Binderock m. Wickelrock; Kleiderrock als Unterrock. → Under-rock Bindeschotte, -schötte f. 1. Arbeitsschürze, die umgebunden wird; Halbschürze (aus Seide) bei der alten Tracht. 2. Schürze zum Roggenbinden (mit losen Ärmeln, weiß). → Vöörbindschotte Bindetou n. Bindeseil, Hanfgarn für Mähbinder u. Ballenpresse. → Bindegaorn Bindfaa(de)n m. (St) stärkerer Bindfaden (mod.). → Packtou bineene, bi-eene zusammen; gemeinsam. Wi häbb ‘t Höi bineene. Man mutt de Gedanken bineene häbben (mit Verstand, konzentriert). He was nich mähr ganz bineene (etw. wirr). Se bünt stäödig bineene (mögen sich leiden). Bineene döggt se nich un van-eene willt se nich (von Kindern, die sich zanken, aber zusammenbleiben wollen). → binander, in-eene, metneene, tesaamen, wärmen. Zs.: all(e)bineenebäädeln zusammenbetteln bineenebliewen, -ben zusammenbleiben bineenebrengen, -breggen zusammenbringen bineenedräägen zusammentragen bineenedriewen, -ben zusammentreiben bineenefallen, binanderfallen zusammenfallen. Den Gast feel bineene (Der Garbenstand fiel bei Wind zusammen). → ineenefallen bineenefinden, -finnen 1. sich (Sachen) zusammensuchen, -finden. 2. sich zusammenfinden. Junge Löö findt bineene. bineenefoolen, binanderfoolen zusammenfalten, -legen (z.B. Wäsche) bineenegaddern, -garrern zusammensammeln, -raffen. Dat häff he sik bineenegaddert (erworben, z.B. durch Fleißarbeit). bineenegrapp(k)en zusammenraffen (habgierig) bineenegrubbeln (Vr) zusammenraffen, sammeln bineenehaalen zusammenholen. → sprocken bineenehangen aneinanderhängen. → Klette bineenehäörn zusammengehören, passen. Dat häört bineen as Papp un Pannekooken (von zusammengehörigen Sachen, Personen). bineenehollen zusammenhalten. dat Gräi (de Penninge) bineenehollen (vorsichtig, sparsam umgehen mit, gut wirtschaften). He kann’t nich bineenehollen (ist verschwenderisch). → ääten, schraapen bineenehööpen anhäufen bineenekehrn, -kährn zusammenfegen bineeneklappen zusammenklappen, einstürzen. Entweeder et klappt of et klappt bineene (Wortspiel). bineeneklewwen, -klebben zusammenkleben

bineenekloppen zusammenschlagen bineenekniepen zusammenkneifen. De Farken wodden bineenekneppen (bissigen od. stark wühlenden Schweinen wurde eine Klammer angelegt, → klammen). de Oogen bineenekniepen (nicht sehen wollen). dat Gatt bineenekniepen (sterben) bineenekommen zusammenkommen. Sunndagg kweemen se bineene (kam z.B. Familie zu Besuch). → binander bineenekoopen zusammenkaufen. Wat de Löö so bineenekoopt! → bimerkaare bineenekrassbosseln sparen, raffen bineenekrassen zusammenkratzen, -scharren bineenekribben Ufer befestigen. De Bääke wodd met’n paar Buusken bineenekribbt (Der Flußlauf wurde mit Reisigbündeln enger gemacht). → an-, verkribben bineenekrimpen sich zusammenziehen, einlaufen (Stoff) bineenekruupen zusammenkriechen. vöör’t Trouen all bineenekruupen bineenelääsen zusammenlesen, sammeln bineenelääwen, -ben zusammenleben bineeneleggen, binanderleggen zusammenlegen. He legg dat Geräi bineene (legt das Werkzeug bereit). Wöske bineeneleggen (falten nach dem Bügeln) bineenenemmen zusammennehmen. He namm siene Kraft bineene. bineenepassen zusammenpassen. De bäiden passt gudd bineene. bineeneplacken 1. zusammenkleben, -kneten. 2. zusammenführen von Brautleuten (scherzh.). → bineeneschrumpeln bineeneprangen festtreten, -trampeln. Den Brood-deeg wodde met bloode Fööte bineeneprangt (Schwarzbrotteig wurde mit bloßen Füßen geknetet). bineeneraaken 1. zusammenscharren (z.B. die Asche um das Feuer für die Nacht einscharren, Heu od. Stroh nachharken), zusammenraffen. 2. zusammenstoßen bineeneraffken zusammenraffen, -kratzen bineeneroopen zusammenrufen bineenesacken zusammensacken bineeneschicken → binanderschicken bineeneschlaon zusammenschlagen. Ik schlao dat gau ääben bineene (repariere es schnell u. provisorisch). den Deeg bineeneschlaon (den Teig kneten, schlagen) bineeneschleppen, -schlöppen zusammenrechen. Höi in Kidden bineeneschleppen un to Hööpe maaken. Erpelruut bineeneschleppen met ne growwe Äide bineeneschluuten zusammenschließen bineeneschmieten zusammenwerfen. Lao we de Buule bineeneschmieten. bineeneschraapen, -schrappen zusammenkratzen. schoone bineeneschraapen, dat nix verkümp (sorgfältig z.B. Essensreste zusammenkratzen; geizig) bineeneschrecken zusammenzucken, sich erschrecken bineeneschrumpeln 1. zusammenschrumpfen, faltig werden. ne bineeneschrumpelten Appel. 2. „zusammenreden“. Se bünt bineeneschrumpelt (Das Brautpaar wurde durch Empfehlung zusammengeführt, scherzh.). → bineeneplacken bineenesetten zusammensetzen, -stellen bineenesööken (sich Sachen) zusammensuchen. He hä’ne bineenegesochten Anzug an (nicht sein eigener, z.B. unterschiedliche Hose u. Jacke, nicht passend).

bineenestuuken zusammenstauchen, maßregeln. Denne häbb’ke düftig bineenestuukt. bineenetahnen, -tanden schlecht zusammennähen (scherzh.). → binandertüünen bineenetällen zusammenzählen bineenetrecken zusammenziehen. → Rösselbast, splitzen bineenewonnen zusammenwohnen binnen 1. innen; hinein. Komm binnen! (Tritt ein). Et schleet nao binnen (nach innen, z.B von einer Krankheit). De Peerde wodden binnen beschlaon (in der Schmiede beschlagen, wegen der kurzen Wege zum Feuer u. wegen des Anbindens der Pferde). Häbb ih Meddag a’ binnen? (Habt ihr das Mittagessen schon aufgegessen). Dat helpt di nich ährer, as’t binnen häs (wenn jd. schlecht ißt). Wat nao binnen wäss, dat mott wegg (Regel für das Beschneiden von Bäumen u. Sträuchern). binnen ne Wääke (innerhalb einer Woche). 2. innerhalb. → bekieken, binnenste, blank, buuten, gaar 2, Grund, harin, van binnen → binden Binnenbäär, -beer m. Eber, bei dem die Hoden innen liegen; Zwitter (wird in der Regel vom Tierarzt kastriert). → Aorbäär, gebreckig, Üüterbuck Binnenbeen n. Innenseite des Beines Binnenbruun n. Leberkrankheit; Verdauungsstörung bei Rindern. De Koh häff Binnenbruun. binnendoon hineintun, hineinbringen. de Kohne binnendoon (die Kühe in den Stall bringen). de Waage binnendoon (den Wagen in den Schuppen fahren). → t Höi binnendoon (Heu einfahren) binnendöör innen hindurch. Wi föhrt binnendöör (den kürzesten Weg, z.B. nicht die Haupt- sondern eine Nebenstraße). Binnendöör(e) f. Innentür, innere Tür, z.B. Zimmertür Binnenfetter m. dicke Person (hat das Fett innen, scherzh.) Binnenform f. innere Form (z.B. des Holzschuhs) binnengaon hineingehen. De Maaslöö willt noch binnengaon (nach der Kirche in die Gaststätte gehen). Binnenhengs(t) m. Hengst mit nur einem Hoden. → Klopphengst binnenhuuse → binnenshuuse binnen-in innen, mitten drin. De Keller van’t Huus was binnen-in. Binnenkant(e) f. Innenseite (z.B. des Holzschuhs, des Hauses) binnenkommen hineinkommen. Komm binnen! (Tritt ein). Kommt binnen, dann könn ih nao buuten kieken (scherzh.). → harinkommen, Klumpen binnenkriegen hineinbekommen; begreifen. Dat häbb’ke nich binnenkreggen. Binnenlängte f. Innenlänge (z.B. des Holzschuhs, d.h. Maß des Fußes) Binnenmaote f. Innenmaß (z.B. des Holzschuhs), lichte Weite Binnenmess, -er n. Werkzeug des Holzschuhmachers: kurzes Messer mit runder Schneide für die Innenhöhlung Binnenmüür(e) f. Innenmauer, Innenwand. Binnenmüüre maaken (ein Haus z.B. ausbauen, umbauen) Binnenmüürwark, -werk n. Innenmauer binnenpacken hineinpacken; unter Dach packen. Dat Eekenholt wodde binnenpackt. Binnenpättken „innerer“, nicht öffentlicher Weg. en Binnenpättken döör’t Holt hen

Binnenpott m. Innentopf. Binnenpott in’n Vehpott (Einsatz im Viehfuttertopf). ne iesern Binnenpott in de Höipiepe (Einsatz in der Pfeife, Schutz vor Brand). → Vehpott Binnenputz m. Kalkverputz für innen Binnenruum m. Innenraum (des Hauses), Innenseite (z.B. des Holzschuhs) binnenscheeten 1. hereinschießen, plötzlich hereinkommen. Ik bin de so met binnenschotten. 2. einfallen. Et schött mi nett binnen (fällt mir gerade ein). → tüskenscheeten binnen(s)huuse innen im Hause, im Hausinnern, drinnen; ins Haus. binnenshuuse bliewen. Bün ih binnenshuuse west? Et gaff ook ne Mestfaalte binnenhuuse, wao de Bullens drup leepen. De Kinder kammen achtermerkaare binnenshuuse. → uuthüüsig Binnensied(e), -siete f. Innenseite binnenstääken, -stecken einstecken. He häff alls binnenstocken (in die Tasche gesteckt). binnenste innerste. dat binnenste nao buuten hen (verkehrt herum, von Kleidung). → binnen, kronk Binnentaske, -tasse f. Innentasche (in der Jacke od. Hose) Binnentaster m. zirkelähnliches Werkzeug (des Tischlers, Holzschuhmachers.) Binnenwand f. Innenwand; Innenseite (z.B. des Hufes) Binnenwandung f. Innenwand (des Holzschuhs, des Hauses), Innenbeschichtung (z.B. eines Eisenbehälters) Binnenwark, -werk n. Arbeit im Haus. → Huuswark Binnenwegg m. innerer, nicht befestigter Weg (durch die Bauerschaft). → Binnenpättken Binnte f. nähere Umgebung, Gegend, Nachbarschaft, Bauerschaft. Et ligg in de Binnte (in der Nähe). → Büürte binout → benout Binse f. (Vr, Ra, Rae, Rh, Bo) (Binsen) Binse. → Beese, Pickrösken. Zs.: RossBinsen (Pl.) in der Wendg. Dat geht in de Binsen (geht daneben). Biplanke f. Seitenbrett zum Erhöhen des Kastenwagenaufbaus. Up de Kaore kwammen Biplanken up. → Deckbredd, Mest-, Siedenplanke, Upsetter Biraod m. Beirat (z.B. in einem Verein) Birne f. (Birnen; Birnken) Glühbirne. In de Köcken was ne Birne van twintig Watt un en Birnken in Krüüsform (Andachtslämpchen). Zs.: Schiethuusbis → bes bischeern schneiden, beschneiden. de Hegge bischeern. De Pannen wodden bischeert (Die Dachpfannen wurden für den Dachausbau zurechtgeschnitten). bischicken aufrücken (z.B. bei Tisch). → upschicken Bischlööper m. Schlafgenosse (in einem Bett); Ehemann Bischmaak, Bi(ge)schmack m. Beigeschmack. An den Koffie, daor was Bischmaak an (z.B. an schlecht sortiertem Kaffee). → Siedschmaak bischnie(de)n schneiden, beschneiden (z.B. Dachpfannen) → bischeern Bischopp m. Bischof. Buur bliff Buur, man kann de wall nen Bischopp van maaken, apatt kinn vernüftig Määnske. Bischoppsmüske, -müsse f. Mitra Bischopps-staff m. Bischofsstab

bisehn, sik sich ansehen. Dao stönn ne Hattkoh un bisöög sik in’t Waater. → bekieken bisetten zusetzen, hinzufügen. He häff nich vull bi te setten (kann gesundheitlich od. finanziell nicht viel machen). → tosetten bisiet(e) beiseite, abseits; zur Seite. Ik sall’t ääben bisiete leggen (weglegen). bisiete Mooderhand un Vaaderhand (an der Seite von Vater und Mutter) Bisitter m. Beisitzer (in einem Verein, z.B. der Nachbarschaft) bispringen helfen biss-achtig (sth.s) unruhig, unstet, beschäftigt, eifrig Bisse 1 f. (sth.s) nicht gelungene, minderwertige Butter. → Bissebotter Bisse 2 m.f. (sth.s); (Bissen; Bisseken) 1. dünne Wurzel (bes. der Rüben). Moss de Bissen in de Grund kriegen un faste anträän (beim Pflanzen von Runkeln). De Rööwen met ne fiene Bisse, de schmeeken bääter as de met ne growwe Bisse. 2. Schweineschwanz (scherzh.). → Ribbe. Zs.: RööwenBisse 3 f. (sth.s) in der Wendg. up de Bisse (auf Trab, unruhig, unterwegs). Se was den ganzen Dagg up de Bisse. → Bissebuss Bissebass(e), -bast f. (Bisse- mit sth.s) unruhige, unstete Person. → Bissekaore Bissebotter f. (sth.s) nicht gelungene, wäßrige, minderwertige Butter (wenn es nicht „buttern“ wollte, keine richtigen Flocken gab, z.B. bei Gewitter od. wenn man zuviel warmes Wasser in die Kirne gab). → dull Bissebuss, -busk m. (Bisse- mit sth.s) in der Wendg. up’n Bissebuss (terechtekommen) (1. verwirrt, nervös werden, durcheinander kommen. 2. aus der Bahn kommen, auf die schiefe Bahn geraten.) Se is met’t Trouen up’n Bissebuss kommen (nicht glücklich geworden). → Biesterbahne Bissebux(e) f. (sth.s) unruhiger od. schneller Mann. → Hissebisse Bissegatt n. (sth.s) unruhige, unstete Person Bissehütte f. (sth.s) (Bo) Schutzdach, um sich bei Gewitter unterzustellen. → Schuurdack Bissekaore f. (sth.s) unruhige, unstete Person (die alles schnell machen will, viel hin- u. herläuft) Bissekunte f. (sth.s) unruhige, unstete Person Bissel → Jan Bissel Bissemääse, -merse f. (sth.s) unruhige, unstete Frau bissen (sth.s) fluchtartig wegrennen, unruhig hin- u. herlaufen (von Rindern, die Schutz vor Bremsenstichen od. bei Gewitterschwüle Schatten suchen; dabei heben sie den Schwanz). * Wann de eene Koh bisst, steck de annere den Statt up (Wenn einer etw. kauft, muß es der andere auch haben). He häff so lange schlaopen, dat he nu nao de Arbäid bissen mutt (eilig laufen). → biestern, hissen, rappeln, Schuur 1, wied. Zs.: weggbisserig, bissig (sth.s) 1. unruhig, nervös, aufgeregt. 2. eilig, beschäftigt, übereilig. en bisserig Käärlken. → beesig, bissachtig, biesterig, weerig. Zs.: hisseBisser(t) m. (sth.s) wer viel unterwegs ist Bissetante f. (sth.s) unruhige, unstete Frau bissig bissig (z.B. Hund). → Bietert bissig (sth.s) → bisserig

Bissloo(k) m. (sth.s) (Sü, Rae, Rh, Bo) Schnittlauch. → Bisse 2, Schmall-look Bistand m. Beistand bistaon beistehen, helfen. He steht mi bi. Bistrich m. kleinere Zitze an einer normalen Zitze des Kuheuters bistrieken austreiben, in der Wendg. Dat dee’k em bistrieken (Das würde ich ihm austreiben; das würde ich verhindern). Bitanzie → inbetangsie bitieten, bitied(s), bitieden rechtzeitig; in aller Frühe. Komm bitieden van de Karmis nao Huus! → flöiten, Tied bitrecken 1. herbeiziehen. He lött sik an de Aorne bitrecken (herbitrecken) (eigenwilliger Mensch, muß zur Arbeit gezwungen werden). → bihaalen. 2. einziehen. Suupen kann’k nich mähr, stött mi’t män öwwer’n Balge, et sall wall bitrecken (es wird wohl durch die Haut einziehen, scherzh.). 3. wirken, nutzen. Dat treckt de owwer nu bi (z.B. von reichlichem Düngen, von einer kräftigen Ohrfeige). Bitt → Bett bitter bitter. Bitter föör de Mund is föör’t Hatte gesund (von Medizin). * Wenn de Muus satt is, dann is’t Mähl bitter (Wenn man übersättigt ist, schmeckt nichts mehr). → Lieden, Pille. Zs.: gallenBittern m., Bitterken Kräuterschnaps, Gewürzschnaps. Zs.: Apteekers-, Hoppen-, Raawenbittern Kräuterschnaps trinken. He bittert de gerne eene. bittersööt(e) bittersüß bitterwennig sehr wenig Bitterwottel f. Waldengelwurz (Doldengewächs) Blaa → Bladd blaaden, blaan 1. blättern. in’n Book blaan. 2. Blätter abnehmen (als Futter). Runkel blaan. Kohl blaan. → blaodern blaa(de)rig, blääderig, blädderig blätterig. Zs.: dree-, veerBlaag n., Blaage f. (Blaagen) Kind (leicht abw.). Sett usse Kinner nich bi annermanns Blaagen, well Lüüse häbbt. Well Blaagen lossschickt, krigg Blaagen weer. Wenn wetten wiss, wo diene Blaagen bünt, muss de Naobers fraogen. Schwatte Blaagen un witte Puggen, dat ziert den Hoff (→ blank, Jungen). ‘t Schott vull Blaagen, Pelz vull Lüüse un een Köiken bi de Sogge (Armut). Sewwen Blaagen, een Bedde, un alle willt se an de Müüre schlaopen (sagt die Mutter, wenn Kinder sich streiten). Junge Wiewer un olle Mannslöö, dat giff ‘n Schott vull Blaagen (→ Hahn). Wenn de Blaagen wild bünt, dann giff’t Unwäär (Kinder sind wetterfühlig). Schlao nümms siene Blaagen dood, man weet nich, wat dr’uut wassen kann (→ Paopst). → Arger, Fräätebalge, Hund, Krach, marsch, pissen, reern, schooien, Ssiepel, tällen, under, verwennd. Zs.: Börger-, Buurn-, Dorp-, Düüwels-, Naober-, Rott-, Schnotter-, School-, StraotenBlaageng(e)räi n. 1. Sachen, die Kindern gehören. 2. Kinder (alle zusammen, leicht abw.) Blaagengetüntel n. Kindereien, Tändelei Blaagenjannaagel n. Kinder (alle zusammen, abw.) Blaagenmaneere f. Kinderart Blaagenspill n. 1. Kinder (alle zusammen, abw.). 2. Kindereien; von Kindern gemachte Sachen. → Blaagenwark Blaagentied f. Kinderzeit

Blaagentüüg n. lästige, unruhige Kinder Blaagenvolk n. Kinder (abw.) Blaagenwark, -werk n. Kinderarbeit; schlechte Arbeit, z.B. Lehrlingsarbeit Blaagerij f. Albernheit, Kinderei; kindlicher Kram, kindliches Getue blaagig kindisch. → kinder-achtig blaaken, blaakern (Ge, Ra, Hei, Rae, Bo) blinken, schillern; fahl, bleich leuchten od. scheinen. De Sünne blaakt so (fahle Sonne vor dem Regen). → lecken 3, stääken blaakig, blaakerig rauchig; fahl; glänzend, schillernd. Et is blaakig Wäär (fahl scheinende Sonne vor dem Regen). → bleek blaan → blaaden Bläärbeck m. Schreihals. → Reerbeck Bläärgatt n. weinerliches Kind. → Bläärmuule Bläärhals m. weinerliches Kind, Schreihals. → Schreewhals blaarig → blaaderig bläärig weinerlich Bläärkunte f. weinerliche Person. → Pläärkunte Bläärmette f. weinerliches Kind Bläärmuule f. Kind, das viel weint, um jede Kleinigkeit jammert, Heulsuse. ne Bläärmuule van’n Blaag bläärn 1. laut weinen, heulen, jammern (von Kindern). 2. schreien, brüllen; muhen, blöken, meckern (Kühe, Schafe, Ziegen). De Beeste bünt an’t Bläärn. blabberig, blabbern → plapperig, plappern Bladd n. (Blaa, Blaade, Blää; Blädd(e)ken) 1. Blatt (der Pflanze). Blaa up de Bööme un Blaa van de Bööme bünt schlimme Tieden föör olle Löö (→ Loof). He nimp kinn Bladd vöör’n Beck (redet deutlich, schimpft). 2. Blatt Papier. dat Bläddken (Zeitung, z.B. Stadtanzeiger, → Krante). → gröön 3. Blatt beim Kartenspiel. He häff ‘n gudd Bladd. 4. blattartiger od. blattförmiger Gegenstand. Bladd van de Panne (Fläche der Dachpfanne, → Waaterloop). Bladd van’n Diss (Tischplatte, Tafel). Bladd van ‘n Sellen (breiter Riemen am Brustblattgeschirr). dat Bladd van de Saage (Biele, Säiße) (das Sägeblatt, der flache Metallteil von Beil, Sense). ‘n lang Bladd (wenn jd. die Zunge herausstreckt). Zs.: Bank-, Beer-, Bi-, Bielen-, Bost-, Buurn-, Buuskohls-, Dick-, Diss-, Döören-, Dree-, Driet-, Eck-, Eeken-, Els(en)-, Gatter-, Halsketten-, Hiepen-, Hülskrabben-, Hunde-, Kabbes-, Kamper-, Karken-, Kastanjen-, Klaower-, Kohl-, Krüüs-, Lääpel-, Loorbeer-, Lorken-, Missioons-, Moos-, Morgen-, Pumpen-, Rabarber-, Rewolwer, Roosen-, Rööwen-, Runkel-, Saage-, Säiden-, Säißen-, Sälwen-, Schlaot-, Schulder-, Schüppen-, Silwer-, Spraakel-, Sseggen-, Stääkrööwen-, Suur-, Tabaks-, Tee-, Vöör-, Wääge-, Wäägeriks-, WääkenBladdfeere, -fäär(e) f. Blattfeder (am Klapptisch, Küchentisch) Bladdknoppe f. Blattknospe Bladdlampe f. kleine Petroleumlampe (mit Spiegel; z.B. an der Küchendecke od. transportabel). → Sied-, Speegel-lampe Bladdluus f. Blattlaus Bladdreemen m. Riemen des Brustblattgeschirrs bläddrig → blaaderig Bladdsellen, -söllen m. Brustblattgeschirr (für Arbeit der Perde auf leichten Bäden). Bi’n Bladdsellen was noch ‘n Lichteküssen un ‘n Koppstück bi. → Kummet, Haamer-, Nackensellen, hoogen Sellen

Bladdsied(e), -siete f. Buchseite. → ümschlaon Bladdstrieker m. (Vr, St, Rae, Bo) Gerät des Dachziegelmachers zum Formen von Feldbrandziegeln. → Strieker Bladdstück n. Teil des Brustblattgeschirrs Blaffkert ‘Klumpen’ → Plaffkert Blafong ‘Zimmerdecke’ → Plafong Bläier m. (Bläiers) Weißfisch, Rotauge (Flußfisch). → Rood-ooge, Schlije Blamaasche f. Blamage blameern blamieren. Schutz-engel, pass up un blameer di nich (vom Trinken). Blamüüser m. Schilling (alte Münze) blank 1. sauber. blank maaken van binnen un buuten (waschen). so blank as ne Schnook (von gut gewaschenem Jungen). Blanke Schwiene un schmeerige Blaagen, dat is ‘n gudd Teeken (→ Blaag, Kodde, schmeerig). Dat Blankste in de Karke is ‘n Droppen unner de Nösse. → blenken. 2. klar. blank Waater (klares Wasser). 3. hell, weiß. 4. überschwemmt. De Wäiden stonnen in natte Winters monks wääkenlang blank. Dat Höi steht in’t blanke Waater (nasses Wetter im Juni). 5. nackt, bloß. He krigg wat vöör’t blanke (bloode) Gatt (vor den bloßen Hintern, → Blanken). Zs.: blitzblanken Ssucker m. Kandiszucker blanke Sünt-Jansbääse, -beer(e) f. weiße Johannisbeere. → roode, schwatte Sünt-Jansbääse, witte Drüüwkesbääse Blänke 1 f. (Blänken) 1. Wasserstelle, Pfütze. Blänken in’t Vääne (Stellen, an denen sich das Wasser sammelt, → Schlänke). 2. Hauspumpe. De Blänke is nooit drööge, de Bünte wa’ (Wortspiel). Blänke 2 f. (Blänken) (Vr, Sü, Bor, Rae) nettes Mädchen. ne Blänke van ne Deerne Blänkede f. Wasserlache, Pfütze. → Blänke 1 Blanken m. 1. klarer Schnaps. → Klaorn. 2. Silbermünze. twee Blanken (ein Taler). föör ne Blanken un ne Döit. He is noch kinn twee Blanken weerd (wertlos). 3. bloßer Hintern. Et giff wat vöör’n Blanken. blänken → blenken Blanken-appel m. Apfelsorte (gelb, süßsauer) Blankleer, -läär n. glänzendes Leder (z.B. für Aktentaschen) blaodern, blaorn blättern, abspringen. De Wand wodde kälkt, bes et blaorde (absplitterte). Blaore, Blaor f. (Blaoren; Bläörken) Blase (z.B. an Händen u. Füßen). Blaoren an de Fööte. He dööt sik de Blaoren nich döör (ist faul). → Blaose, Föör, Hacke 1. Zs.: Aiter-, Blood-, Brand-, Hette-, Klämm-, Quettblaorn → blaodern Blaose f. (Blaosen; Bläösken) 1. Blase. Et räängt Bläöskes up’t Waater (von anhaltendem Regen). Blaosen schmieten (beim Kochen). 2. Harnblase, Schweineblase; Fruchtblase. De Blaose wodde upeblaosen, dröögt un bruukt, üm Steen-ollie te haalen. De eerste Blaose is de a’ west, et Waater is wegg (Anzeichen für die Geburt). → Blaore, Magister, Schwill, Zentner. Zs.: Been-, Farken-, Gallen-, Kinder-, Knapp-, Kodden-, Luft-, Puggen-, Schuum, Schwiene-, Seepen-, Ssiepel-, WaaterBlaosebalg m. 1. Blasebalg (der Orgel, in der Schmiede). 2. Angeber; Wortführer. → Püüster

Blaosebalgträäder m. Blasebalgtreter Blaosebüül m. Angeber, Prahler Blaosegiege f. Angeber, Prahler blaosen (blöss; bloss, bloosen; geblaosen) 1. blasen, pusten. He geht hen blaosen (z.B. Trompete blasen). ** Bääter hatt geblaosen as sik de Muule verbrannt. He weet nich von Tuuten noch Blaosen (hat keine Ahnung). Blaos mi in de Taske (an’t Gatt)! („Rutsch mir den Puckel runter“, → Tuuten). Well alls genoog häff, de wödd immer noch mähr in’t Gatt blaosen. → Aor 1, Flöite, Lock, Spieker m.n., Stoppelhahn, Taorn, Vaader-unser. 2. angeben. He blöss sik wat terechte. Zs.: weggBlaosepiepe f. 1. Blasrohr zum Anblasen u. Schüren des Herdfeuers. 2. Angeber. → Püüster Bläöser, Blaoser m. 1. Bläser, Musikant. de Bläösers (Blaskapelle). 2. Kuh, die Scheidenriß nach oben hat. 3. Angeber. → Pucher, Windmääker. Zs.: Glass-, WindBlaosetüüte f. Angeberin Blaoshaorn, -hurn n. Blashorn blaosig angeberisch Blaosmusiek f. Blasmusik, Blasorchester blass blaß. He süht blass uut. Wat büs blass üm de Nösse. Zs.: liekenBlässbäitel, -bäidel m. Schäleisen für Eichenrinde. → Schällbäitel Blässe f. (Blässen; Bläss(e)ken) 1. weißer Stirnfleck, durchgehender langer, breiter Streifen von der Stirn bis zur Nase (bei Pferd, Kuh, → Schnibbe, Stern). 2. Stirn. Ik häbb ‘n Schweet vöör de Blässe staon. 3. Pferd, Kuh mit Stirnfleck (Pferde-, Kuhname). Dat kann Bläss (Hans, Piet) nich trecken (Das ist zu viel, zu teuer, geht über meine Möglichkeiten). 4. schmutzige Frau, schmutziges Mädchen; eingebildete Person. ne Blässe van’n Froumääsk (van ne Däärne). 5. Markierungszeichen an Bäumen. ne Blässe dr’an schlaon (Bäume zeichnen vor dem Fällen, → Boste). 6. Verletzung. He häff ne Blässe afkreggen. → blesseern, Bünte. Zs.: Schnüürblässen Bäume anzeichnen, vor dem Fällen ritzen. → kennteeknen, ritzen Blässhaaken, -haok(en) m. Ritzmesser zum Anzeichnen von Bäumen (im Forstwesen). → Ritzmess Blässhohn n. Bläßhuhn, Wasserhuhn. → Blässtüüte, Bääken-, Waaterhohn Blässmess, -er n. Ritzmesser zum Anzeichnen von Bäumen (im Forstwesen). → Blässhaaken Blässtüüte f. (Ot, Ra, Hei) Bläßhuhn. → Blässhohn blatten 1 auf einem Blatt fiepsen, Rehe anlocken. → fiepsen blatten 2 laschen (z.B. beim Schreiner: zwei Balken miteinander verbinden) Blattern (Pl.) chronische Form von Rotlauf Blatt-tied f. Blattzeit bei der Rehjagd (ab August, wenn Rehe gejagt werden dürfen) blau blau. He häff ne blauen Näägel (blauer Fingernagel vom Hammerschlag, → blund). De Ruuten wodden teggen de Fleegen met blaue Farwe strecken (Stallfenster wurden im Sommer blau gekalkt, Fliegenschutz). Et is blauen Damp in’t Holt, et giff ander Wäär.

He häff blau Blood; he häff ‘n blau Pläcksken an’t Gatt (adelig, → aadelig, Odder 1). He lügg ‘t Blaue van’n Hemmel (lügt sehr gut). Zs.: dunkel-, düüster-, hell-, hemmel-, inblaue Bloome f. Kornblume (alt). → Tremse 1, Roggenbloome blaue Brünte f. (Ge, Rh, Bo) Arbeitsschürze (mehr für den Stall). → bääter, griese Brünte blauen Buuskohl m. Rotkohl. → rooden, witten Buuskohl. blaue Glöcksken 1. Wiesenglockenblume. 2. Akelei (wurde als Heilmittel gebraucht). → Klockenbloome blauen Kiel, Kääl Arbeitskittel. Wat giff’t daorföör? En blau Kielken un ne pilooske Buxe (Frage des Knechtes). → Buurnkittel blaue Kippse f. Schirmmütze für Männer blaue Schwester f. weltliche Schwester (Krankenschwester, Fürsorgerin) im Ggs. zu → Kloosterschwester blauen Waage(n) m. „Bollerwagen“ mit Latten u. Brettern, blau angestrichen (kam nach 1900 allmählich auf). → Boller-, Treckewaagen Blaubääse, -beer(e) f. (Vr, St) Heidel-, Blaubeere. → Bickbääse blaubacken blaue Farbe annehmen beim Brennen von Ton. blaubackte Pannen. → blaustocken Blaue f. Pik Dame (beim Doppelkopf). → Basse, Olle f. bläuen 1. blau färben, blau anstreichen. de Wand bläuen (mit blauer Kalkfarbe). de Pötte bläuen (Stadtlohner Töpfe wurden blau gefärbt, blau bemalt). 2. die Wäsche nach dem Bleichen mit Wäscheblau behandeln. → Bläusel, blööwen blaufarwen blaufärben; blaudrucken (Küpenfärberei als Reservedruck). Hexen un blaufarwen in eenen Pott (Blaufärben wurde als Zauber, Hexerei aufgefaßt, da sich die Farben gelb-grün-blau entwickeln, wenn das Kupfervitriol mit Sauerstoff reagiert). Blaufarwer m. Blaufärber. → Farwer Blaufarwerij f. Blaufärberei Blauflaster n. Basaltpflaster (gilt bei Nässe als glatt). → Blaukopp Blauhäörnken, -hürnken n. Malhörnchen des Töpfers zum Dekorieren der Ware. → Maolhäörnken Blaukopp m. 1. Basaltpflaster. 2. Nagelsorte, Blaustift. → Klumpen-näägel. 3. Blauköppken (Blaumeise) bläulik bläulich Blaumann m. Arbeitskittel. → blauen Kiel Blaumeese f. Blaumeise. → Bijmeese Blauschimmel m. scheckiges Pferd Bläusel, Blööwßel n. 1. blaue Farbe, Kalkfarbe (z.B. für Küchenanstrich). 2. Wäscheblau, Ultramarin (Damit wurde die Wäsche nach dem Bleichen gebläut.) bläuseln blau färben. → bläuen blausieden blauseiden Blauspecht m. Blauspecht blaustocken reduzierend brennen (ohne Sauerstoffzufuhr). blaugestockte Panne (best. Dachpfanne: Die Oberschicht ist durch das reduzierende Brennverfahren von Rauch gefärbt.) blauwitt blauweiß. ‘n blauwitt gestriept Kielken (z.B. MaurerSchreinerkleidung) Bleck, Bleck- ‘Blech’ → Blick, BlickBleck- ‘schimpfen’ auch: BläckBleckbüsse f. Schwatzliese; schimpfende Frau

blecken 1. bläcken (Ra, Hei, Rae, Rh, Bo) 1. bellen. He ligg daor te blecken as ‘n Kettenhund. * Bleckende Hunde biet’t nich. * Ne Hund, de hart bleckt, den bitt nich (Bo). Daor bleckt kinn Katt of Hund nao (merkt keiner). 2. schimpfen, ausschimpfen, kommandieren. He häff wat te blecken kreggen (wurde ausgeschimpft). Dat Blecken kann ik alleenig no wall naokommen (bei der Überlegung, einen Hund anzuschaffen, Wortspiel mit Bedeutung 1 u. 2). De Olle woll keenen Rüür in Huus häbben, de konn’t Blecken wall alleene. He kommandeert den Hund un bläckt selws (überheblicher Mensch, der anderen etw. aufbürden will, wofür er sich zu schade ist, Bo). 3. (bellend) husten. → becken, bölken, Kettenhund, Reegel blecken 2 (Ot) blinken blecken ‘aus Blech’ → blicken Blecker m. (Ot, Ge, Rae) Schäleisen für Eichenrinde (zur Lohgewinnung). → Lohmess, Schällbäitel Bleckerij. Bläckerij (Ra, Hei, Rae, Rh, Bo) f. Zank; Geschimpfe Blecker(t). Bläcker(t) (Ra, Hei, Rae, Rh, Bo) m. schimpfende Person. Dat is ne grooten Bleckert. → Beckert Bleckfenne f. (Wes, Ot, Vr) schimpfende, keifende Frau Bleckhaamer m. schimpfende Person (bes. Mann) Bleck-kunte f. schimpfende Person Bleckminna f. schimpfende Frau Bleckpanne f. (Vr, St, Sü, Ge) schimpfende Frau Blecktöite f. schimpfende Frau Bleckwiew n. schimpfende Frau bleek blass, bleich. De Sünne schinnt so bleek (fahl, → blaakig). De wuss daor wall so bleek wat van (hatte eine blasse Ahnung davon). Zs.: doodBleekboom m. Schlagbaum am Tor, das zur Bleiche führt (wurde auch zum Ablegen der Wäsche benutzt). Wann de Froulöö an’t Wöskespöölen wann’, dann satten immer wecke up’n Bleekboom. Bleekdudd(en) m. Holzschuh od. Löffel zum Besprengen der Wäsche auf der Bleiche. → Bleek-klumpen Bleeke f. (Bleeken) Bleiche, Wiese (nahe dem Haus), auf die die Wäsche od. das Leinen zum Bleichen gelegt wurde. Zs.: Linnenbleeken bleichen; Wäsche od. Leinen bleichen (Die Wäschestücke wurden auf der Wiese ausgebreitet u. mit Wasser gründlich besprengt. Bevor sie von der Sonne getrocknet waren, wurde der Vorgang wiederholt, oft tagelang). → flööten Bleeker m. halbgarer Backstein (beim Feldbrand) Bleekgraawen, -ben m. Wassergraben auf der Bleiche (wurde gestaut, damit genug Wasser vorhanden war) Bleekhütte f. Bleichhütte, Wächterhütte an der Bleiche (Um Wäschediebstahl zu verhindern, wurde dort Tag u. Nacht Wache gehalten.) Bleekhuus n. Bleichhütte. → Bleekhütte Bleek-klumpe(n), -klump m. beschädigter Holzschuh mit langem Haken daran zum Wasserschöpfen u. Besprengen der Wäsche auf der Bleiche. → Flööte 2, Geete-, Rapp-, Scheppklumpen, Göite Bleek-kolk m. Teich an der Bleiche Bleek-kuhle f. Teich an der Bleiche Bleeklääpel, -leppel m. langer Holzlöffel zum Besprengen der Wäsche auf der Bleiche. → Bleek-klumpen

Bleekplempe f. (Bor) Schöpflöffel für Wasser auf der Bleiche. → Bleeklääpel Bleekschepper m. (St) langer Holzlöffel zum Besprengen der Wäsche auf der Bleiche. → Bleek-klumpen Bleekwäide f. Rasen- od. Wiesenstück nahe dem Haus, worauf die Wäsche zum Bleichen gelegt wurde Bleekwieske f. (Ge) Wiese zum Wäschebleichen. → Flöötwieske Bleeseken, Bleeske(n); Blieseke (Wes, Ot, Ge, Ra, Bor, Bo). Blinseke, Blense(ke), Blinske (Rh) f.n. (Blees(e)kes; Blees(e)ken) Stechfliege, Bremse, Blindfliege. Wenn de Bleeseken (Fleegen, Müggen) stääkt, giff’t ‘n Schuur. → Epe, Reken, Sünnenbrand Bleeseken- auch: Blieseke-, BlinsekeBlees(e)kenmääker, -maaker m. „Blindfliegenmacher“ in Ortsneckereien. → Reken Blees(e)kenstecke m. Bremsenstich (führt zu Schwellung der Haut) Blende f. (Blenden; Blendeken) 1. Blendlade, Fensterlade, Jalousie. 2. Rand, Besatz, z.B. am Kleid. Wullkleed met siedene Blenden. Zs.: HoltBlender m. bessere Steinart zum Verblenden der Mauer. → Verblender Blendlaa(de) m. Blendladen (aus Holz, außen am Haus, Stall) Blend(müür)wark, -werk n. Verblendmauerwerk, Außenmauerwerk. → verblenden Blendraamen m. Türrahmen Blendwark → Blendmüürwark blenken, blenkern blinken, glänzen, scheinen, glitzern. Se blenkt van wieden (z.B. auffällig gekleidet). He blenkt (glänzt, glumpt) as ‘n schwatt Kalw in’n Maonenschien (as’n Kalw, dat met Äier foort wödd) (z.B. sehr fein angezogen, iron.). → blank, blinken, glänzen Blense(ke) → Bleeseken Bless-appel m. (Ot, Vr, St, Ge, Rae) Apfelsorte „Noblesse“. → Haasenkopp Bless(e) f. Kuhname. Dat kann Bless nich trecken (es ist finanziell nicht möglich). blesseern, blessiern, blessüürn, plesseern, bläsüürn bestoßen (z.B.Steine); verschrammen, verkratzen; verletzen (z.B. Rinde von Bäumen abmachen). Ik häbb mi bläsüürt (die Haut abgeschürft). Du häs mi de Äxe blessüürt (Du hast Schrten in die Axt gemacht). Dat sall he noch blessüürn mötten (Das wird er mir noch büßen). → bestooten, Blässe Blick m. (Blicke) Blick. Zs.: Oogen-, ÖwwerBlick n. Bleck (Rae, Rh, Bo) n. (Blicken; Blicksken) 1. Blech. ‘n Blicksken an’n Klump maaken (Holzschuh mit gesprungener Kappe wurde mit einem Streifen Weißblech zusammengehalten). 2. Kehrblech, Schaufel. Haal mi äs ‘n Blick vull Gruus (eine Schaufel voll Kohlen). → olderwetsk. Zs.: Back-, Fuug-, Kehr-, Koffie-, Kooken-, Rood-, Ssenk-, Wittblick wundgescheuert od. taubes Gefühl habend (vom Reiten, Radfahren). Kriss ‘n blicken Äärs. Blick- ‘Blech’ auch: BleckBlick-äärs m. „Wolf“, Wundsein od. taubes Gefühl der Sitzfläche u. Oberschenkel (vom Reiten, Radfahren) Blickboom m. Riffelwalze über dem Warenbaum am mechanischen Webstuhl

Blickbüsse f. Blechdose Blickdack n. Blechdach Blickdööse, -doose f. Blechdose. ‘n Blickdöösken föör de Salwe (→ Salwendööse) Blick-emmer m. Weißblecheimer (z.B. für Marmelade) blicken. blecken (Rae, Rh, Bo) blechern. en blicken Emmer Blicklappen m. Stück Blech. Et was mon ‘n Blicklappen (nur aus wertlosem Blech, z.B. ein Orden; ein unbrauchbares Gerät). → Lootlappen Blickniete f. Blechniete mit flachem Kopf (zum Nieten von Ofenrohren, im Ggs. zur Eisenniete, → Ieserniete). → Döpper Blick-ommen, -owwen(t) m. Ofen aus Blech od. aus Gußeisen mit Blechverkleidung. → Guss-ommen Blickpanne f. Pfanne aus Blech Blickplaate f. Kehrblech Blickscheere f. Blechschere Blickschmitt m. Blechschmied, Eisenarbeiter Blickschöttel f. Blechschüssel Blicktöite f. Kanne aus Blech Blieseke → Bleeseken Bliewe, Bliebe f. Bleibe bliewen, blieben (bliff; bleew, bleewen; blewwen) bleiben. Bliff’t gudd? (Bleibt das Wetter gut?). Buur is Buur un bliff Buur (Ra). Waor bliffs? Kümms nich met? Moss män trecken! (Kannst du nicht mithalten? z.B. beim Grasschneiden). Vandaage bliff’t an’t Räägen (regnet ununterbrochen). Et bliff nix so at’t is. (Alles verändert sich). Wenn’t gudd is, mutt’t gudd bliewen (Nichts mehr ändern, alles so lassen, → laoten). Et was di wall blewwen (Wenn jd. etw. vergessen hat: man hätte es wohl für ihn bewahrt). Daor bliff kinn-eene loopen (Jeder muß sterben). Se is in’t Kindbedde blewwen (gestorben). Daor bliff’t bi (Das wird vergessen). Wenn’t de män nich bi bliff (Wenn es nur nicht vergessen wird). → schriewen, schuldig, staon, Taske, wenni. Zs.: hier-, weggBlij n. Blei. → Loot, Pottloot. Zs.: Senkblij froh, fröhlich, freudig; freudestrahlend, glücklich. Ik bün de blij van. Ik was blij to (sehr froh). Wenn de blij met büs, dann häs de mähr van. Waor kann’m dann so’n Maiken blij met maaken? (Was kann man ihr schenken?) De Blijsten gaot vöörup (die Fröhlichsten bei der Beerdigung, wenn man mit dem Verstorbenen nicht gut auskam od. erbt). → froh, Schosteen, Schüppen-Könning Blijdack n. Bleidach blijen mit Blei eingießen, verglasen (z.B. Kirchenfenster) blijen aus Blei Blijfarwe f. Bleiweiß, Fensterfarbe Blijfeere, -fäär(e) f. Bleistift. Blijstift Blijglass n. Bleiverglasung. → Lootglass Blijklumpe(n), -klump m. Bleiklumpen Blijkoffie m. Kaffee der Nachbarinnen nach der Geburt. → Häidenkoffie Blijkoggel f. Bleikugel Blijköppken Tasse Kaffee nach der Geburt. → Blijkoffie Blijmennige f. Bleimennige (Voranstrich als Rostschutz) Blijpenne, -pinne f. Bleistift. ne groote (growwe) Blijpenne (Zimmermannsbleistift)

Blijschup,-schop f. (Ot, Vr, St, Sü, Rae) Freude. Vaader brach de Blijschup, dat den Sönn schrebben ha’ (die frohe Nachricht, wenn Feldpost kam). blijschwaor bleischwer. → lootschwaor Blijstift m. Bleistift (mod.). → Blijpenne Blijwitt n. Bleiweiß, Bleifarbe, Fensterfarbe. De Windfäärn wodden met Blijwitt strecken. Blijwittfarwe f. Bleiweiß, Bleifarbe blind 1. blind. Ne Blinden was froh, wenn he’t sehn konn (z.B. bei geringen Farbfehlern). Nao’t Dosken find’t ne blinde Henne ook noch äs ‘n Köörnken. Blinde Welt, wat haspels (wackels) du in’n Düüstern! (z.B. alte Leute über das Gespräch der Jungen beim Freien). Liebe is blind, den eenen föhrt (löpp) se in’t Schääpel, den annern in’t Spind (trifft Reiche wie Arme; Maße: 40 bzw. 10 Pfund). Leewde is blind, se föllt nett sowall up’n Kohdreet as up’n sieden Lind. 2. nicht sichtbar, z.B zugemauert od. verputzt (Fenster, Tür). ne blinde Döör. De Rahmen was blind (tomesselt). → Blindrahmen. Zs.: farwen-, halw-, nacht-, schnee-, stockblinde Fiske, Fisse (Pl.) „arme Ritter“ (Schnitte Brot od. Zwieback in Milch u. Eigelb gelegt, dann gebraten) Blind-dook m.n. Augenklappe, Augenblende. → Blindlappen blind-dööken die Augen mit einem Tuch bedecken. → blindlappen Blind-döör(e) f. zugemauerte Tür. → Blindrahmen Blindekoh f. „Blindekuh“ (Kinderspiel) Blinde-Müüse-jaagen Jugendstreich (In den Gummiverschluß der früheren Bierflaschen wurde eine Schraube od. ein dicker Nagel gesteckt u. eine Schnur mit vielen Knoten daran befestigt. Das Gummi wurde von außen an eine Scheibe gedrückt; während man die Schnur mit den Knoten locker durch die Hand gleiten ließ, ergab sich ein gleichmäßiges, klapperndes Geräusch.) Blindfleege f. Blindfliege. → Bleeseke Blindgänger m. Blindgänger (z.B. Nichtskönner od. uneheliches Kind, scherzh.) Blindhäid f. Blindheit. He is met Blindhäid schlaagen (unvernünftig, dumm). → Gemeende Blindholt n. Holz unter dem Furnier (nicht sichtbar) Blindlappen m. Augenklappe, Augenblende (Tuch od. Sack, wurde ausbrechenden Rindern od. Pferden vor die Augen gebunden); Augenbinde (z.B. bei Entzündung des Auges für Menschen od. Pferde). → Schüiklappe blindlappen die Augen mit einem Tuch bedecken, verbinden (z.B. bei ausbrechendem Vieh, beim „Blindekuhspielen“) blind-öögen 1. Augenbinde anlegen. → blindlappen. 2. blinzeln. → kniep-öögen Blindrahmen m. „blindes“, vorgetäuschtes Fenster (ausgemauerte u. verputzte, dann schwarz gestrichene Fensteröffnung) Blindwark, -werk n. (Vr, St, Ge, Rae) nicht sichtbare Füllung blindwegg blindlings. Blindwegg häbb ik em glofft. blinken glänzen, glitzern. Et blinkt as ne kopperen Käätel. → blenken Blinseke → Bleeseken Blitz m. (Blitze; Blitzken) Blitz. De Blitz is de ääben längs houen. Wahr di vöör’n Blitz (Warnung an Übermütigen). → Blixem, Löchte, vöörbi, wahrn

Blitz-ableiter m. Blitzableiter. Ne Eeke is ‘n gudden Blitzableiter. blitzblank sehr sauber, reinlich blitzen blitzen Blitzschlagg m. Blitzschlag Blixem m. (Blixems) 1. Blitz. as ne Blixem (sehr schnell).Et treckt as ne Blixem (Es zieht sehr; Zugluft). 2. listige, pfiffige, gescheite Person; raffinierter, böser, gemeiner Kerl; Teufel. ne Blixem van ne Jungen („Teufelskerl“, abw. u. anerkennend). Dat is ne heeten Blixem (ein temperamentvoller Bursche). Gao (loop) nao de Blixem! (Ablehnung, → Blocksbarg). Dat di de Blixem haal, wat ne grooten Käärl! (Ausruf der Verwunderung). → Dunder, Gattskäärl, heet, Löchte. Zs.: heeten blixems (Vr, St, Sü, Ge) sehr, besonders. De ha’ blixems gäärne Bier mocht („verflixt“ gerne). He was blixems gudd (sehr gut). → daibels, doikers, miraakels, wunders Block m. (Blöcke; Blöcksken) Block Blöck-, blöcken, Blöckerij, Blöcker(t) → Bleck-, blecken, Bleckerij, Bleckert Blockrahmen m. hölzerner Fensterrahmen für Massivmauerwerk Blocksbarg, -berg ON Blocksberg im Harz, in der Wendg. Gao nao’n (scheer di up’n) Blocksbarg! Denne sollen se nao’n Blocksbarg jaagen (verwünschen dorthin, „wo der Pfeffer wächst“). → Blixem, Maone, Tabak, Wööste Blockverband m. best. Mauerverband (mit „Dreiviertelsteinen“ an den Ecken) blöi → blöö Blöie f. (Blöien; Blöiken) Blüte; einzelne Blüte. Wat is daor ne mooie Blöie an de Bloome (Ra). → Blöite, fleegen. Zs.: Appel-, Arften-, Bloomen-, Bookwäiten-, Boom-, Dießel-, Flass-, Fleer-, Kamillen-, Kassen-, Linden-, Peern-, Peersicken-, Schleh-, Wostepinnenblöien blühen. He häff de Erpel an’t Blöien (riepe) (Löcher in den Socken, bes. an der Ferse). He süht uut as ‘t blöiende Lääwen, (→ blöisaam). Gudd, dat’m nich weet, wat us noch blöit. → Grummeltaorn, riepe, Roggen, Root Blöienknöppken Blüte, Blütenknospe (z.B. am Apfelbaum) Blöienprach(t) f. Blütenpracht blöisaam, -sam blühend. He süht blöisaam uut. en blöisaam Määske. → Aprills Blöite f. (Blöiten; Blöiteken) (Ge, Ra, Bor, Bo) Blüte; Blüte insgesamt (z.B. Baumblüte, Heideblüte, Rapsblüte). Of de Bijen dräägt, häng af van de Blöite (Ra). Et steht alls in Blöite. → Blöie. Zs.: Blöie Blöitied f. Blütezeit blond blond. → blund. Zs.: hell-, lecht-, roodblöö; blöi (Ge) schüchtern, verlegen, verschämt, furchtsam. He kick so blöö drin. Dat Jüngsken is noch blöö. Muss nich blöö wenn’! (zugreifen). Wenn de Blööen wat häbbt, dann häbbt de Driesten a’ dreemaol wat (Die Frechen sind im Vorteil). → beschaamt, blööde, schüi Blood. Bluud (Rh) n. 1. Blut. He krigg Blood in de Aorne (1. bekommt rote Ohren. 2. wird geschlechtsreif, von Jungen). He is

weer bi Blood kommen (genesen, gesundheitlich od. finanziell). * Waor ‘t Blood nich löpp, daor krüpp’t. * Dat Blood krüpp, wo’t nich gaon kann. Blood, dat treckt (Blutsverwandte halten in bestimmten Fällen zusammmen, auch wenn sie sich nicht leiden mögen; z.B. vom Streiten u. Wiedervertragen von Geschwistern). 2. armer Mensch, „Schlucker“. Dat is ook so’n Blood! Dat is ‘n bedrööwt Blood (armseliger Kerl, z.B. kränklich, vom Schicksal geplagt). ‘n jung Blood (junger Mensch). → blau, blooden, Löö. Zs.: Halw-, Kold-, Ossen-, Warmblood, bloot bloß, nackt, unbedeckt. met bloode Fööte. met bloote Beene (barfuß). met bloote Hossen (ohne Holzschuhe). met’n blooden Kopp harümloopen (barhäuptig, ohne Mütze). Kaas doch nich met’n blooden Kopp nao buuten loopen! (Hut aufsetzen). He is met’t bloode Gatt nao Vreene kommen (arm). bloode Erpel (Stipperpel met’t bloode Gatt) (Salzkartoffeln ohne Fleisch od. Gemüse). → baar, bineeneprangen, blank, naakend, Schääpelsäi Blood-, blood- auch: Bluud-, bluudBlood-appel m. Blutapfel blood-arm 1. blutarm. 2. sehr arm. ‘n blood-armen Käärl. → buttarm Bloodback m. Schüssel für das Blut des frisch geschlachteten Schweines Bloodbergamotte → Bloodpergamutte Bloodblaore f. Blutblase. → Klämmblaore Bloodbööke f. Blutbuche. → Roodbööke Bloodbrood n. aus Roggenschrot kugelig geformte Mehlwurst (mit Schweineblut, fein geschnittenen Speckstückchen, Grieben u. Gewürzen, wurde ohne Beutel od. Darm im großen Kessel gekocht, bei der Zubereitung gern zusammen mit Apfelstückchen in der Pfanne gebraten). → Balkenbrij, Braodwoste, Koggel, Prosse, roode Büülwoste blööde dumm, blöde. ‘n blööden Kissmann (blödes Kalb). → blöö Bloode-Gatts-Käärlken Tränendes Herz (Gartenstaude). Bloode-GattsKäärlken, komm äs hier, ik will di antrecken! (Jux). → Herz-Mariä Blood-eggel m. Blutegel (wurde zum Schröpfen z.B. gegen Blutvergiftung u. bei Bluthochruck angesetzt) blood-eggeln Blutegel ansetzen; zur Ader lassen. Ik sall di bloodeggeln (Ich werde dich zurechtweisen). blood-ehrlik, -ährlik grundehrlich blooden, bloon 1. bluten. He blödd as ‘n Farken. Se bünt schlapp wodden van’t Bloon (ohnmächtig durch Blutverlust). Wo konn he de doch hieraoden, de blödd doch nich äs mähr (zu alt, keine „Regel“ mehr). Junge, de Mund blödd di! (Antwort:) Dat is gesund Blood (Spuren vom Essen am Mund, z.B. Marmelade). 2. harzen, Saft verlieren. Den Kassenboom blödd. → hassen. Zs.: dood-, Nösseblööderig blutig, blutend. In Schwaoremaagen, daor kweem blööderig Mett in. → bäärn Bloodfink m. (Ge) Rotfink. → Doompaape, Flassfink Bloodflacken m. (Bo) Blutfleck Bloodgood n. (St, Sü, Ge) Mehlwurst aus Blut u. Roggenschrot. → Bloodbrood Blöödhammel m. Dummkopf Bloodhund 1 m. -hünneken (Vr, Sü, Ge, Rae) Mehlwurst aus Blut u. Roggenschrot. → Bloodbrood. Bloodhund 2 m. Bluthund, sehr scharfer Hund

Bloodkanne f. Kanne zum Rühren u. Aufbewahren des Blutes beim Schlachten. → Bloodpott Bloodknüüdel m. (Vr, St, Sü, Ge, Rae, Rh, Bo) Mehlwurst aus Blut u. Roggenschrot. → Bloodbrood Bloodkooke(n), -kook m. (Ra, We, Bor, Hei, Rae) Mehlwurst aus Blut u. Roggenschrot od. Buchweizenmehl. → Bloodbrood, Brüünekooken Bloodkoste, -köste f. Blutkruste, Schorf. → Rowwe Bloodkralle f. rote Perle, Koralle. → Roukralle Bloodkruud n. Blutweiderich Bloodkumme f. Schüssel zum Auffangen des Blutes beim Schlachten. → Bloodpanne Blood-odder f. Ader, Vene Bloodpanne f. Pfanne zum Auffangen des Blutes nach dem Abstechen eines Schweines (geeignet wegen des flachen Randes; das Blut wurde danach im → Bloodpott gerührt.) Bloodpeer(e) f. Birnensorte (rot, dunkel) Bloodpergamutte, -bergamotte f. rote Bergamotte (Birnensorte). Permuttpeere Bloodplacken m. Blutfleck Bloodpott m. hoher Steinzeugtopf, in den das aufgefangene Blut beim Schlachten gegossen wurde, um es zu rühren bloodrood blutrot Bloodschweer, -schwäär n. 1. Blutgeschwür. 2. Getränk: Eierlikör mit Fruchtlikör Bloodsdroppen m. Blutstropfen Blöödsinn m. Unsinn blöödsinnig blödsinnig Blood-spijen Blutspucken; Tuberkulose. → Schwindsucht Bloodsüüger m. Blutegel, Blutsauger; Ausbeuter. → Blood-eggel Bloodwost(e) f. Blutwurst. → Roodwoste blööen → blööwen blööken blöken, meckern (von Schafen od. Ziegen) blöökerig rauchig, brenzlich, rußig. Dat häff ‘n blöökerigen Bischmaak (nach Rauch schmeckend; bei stark rauchendem Herdfeuer bekam das Essen einen rauchigen Geschmack.) blöökern 1. qualmen. 2. ausräuchern. Iemen met Schwääwel-lunte blöökern (Bienen mit Schwefellunte töten,→ af-, uutschwääweln). 3. mit heißen Dämpfen behandeln (z.B. das entzündete Euter mit Glut u. Honigwaben darauf heilen). met Kamille blöökern (Kamillendampfbad; inhalieren unter einem Handtuch, gegen Erkältung od. Entzündung). → bään Bloome, Bloom f. (Bloomen; Blöömken) 1. Blume. Et bünt mooie Blöömkes, wenn se plückt bünt (von Neugeborenen, wenn die schwere Geburt vorbei ist). In’t Lääwen en Blöömken mähr (nach der Geburt eines Kindes). 2. Blüte. * Dann is Honnig in de Bloome (winkt der Gewinn). 3. blumenartiges Muster. De hädden so ne kräftige Bloome (von Birkenholz für Schuhe). → achter-afs, Glass. Zs.: Äier-, Aprill-, Armelöö-, Biesken-, blaue, Botter-, Dießel-, Feld-, Fleegen-, Fleer-, Flees-, Ganse-, Gaorden-, gedröögte, Gift-, Gold-, Haawergift-, Harwst-, Heedwigs-, Honnig-, Hummel-, Hunde-, Hundepölle-, Ies-, Joosefs-, Kamillen-, Kaorn-, Karmis-, Ketten-, Klaower-, Klocken-, Knapp-, Knipps-, Knöppkes-, Koffie-, Koh-, Kuckucks-, Kummer-, Lääwer-, Löös-, Määrten-, Mäi-, Maon-, Marie-en-, Meddaggs-, Näägel-, Ooster-, Ossen-, Paoske-, Papier-, Pingster-, Pott-, Puuste-, Ringel-, Roggen-, Schlöttel-, Schnee-, Schnie-, Sommer-,

Sseggen-, Ssiepel-, Stern-, Stink(e)-, Stroh-, Studenten-, Sünnen, Sünt-Jans-, Tabaks-, Tee-, Trechter-, Tremsen-, Tulpen-, Vöörjaors-, Waater-, WullBloomen-ampel f. Ampel, Übertopf zum Hängen für Rankengewächse Bloomen-anlaagen (Pl.) Blumenbeete, -anlagen (vor dem Haus) Bloomenbank(e) f. Blumenbank Bloomenbedde n. Blumenbeet Bloomenblöie, -blöite f. Blumenblüte Bloomenbuss, -busk m. Blumenstaude; Blumenstrauß Bloomendruuw(e) f. Blumenstrauß; viele Blumen auf kleiner Fläche Bloomen-eerde, -äärde f. Blumenerde Bloomengaor(de)n, -gurden m. Blumengarten Bloomeng(e)räi n. Blumen, Blumenbeete (alle zusammen) Bloomenhöffken Blumengarten, Anlagen, Blumenbeet vor dem Haus Bloomenkohl m. Blumenkohl Bloomenkranz, -kraa(n)s m. Blumenkranz Bloomenküümen, -küüwen m. Blumenkübel (als Schmuck) Bloomenpott m. Blumentopf (aus Terrakotta, rotbraune, unglasierte Ware). Daor kaas kinne Bloomenpott met gewinnen. → Schlöttel Bloomenrabatte f., -rabatt n. Blumenbeet Bloomensaod n. Blumensamen Bloomensöötken Apfelsorte (rund, dick, grau-rot) Bloomenspill n. Blumen, Blumenbeete (alle zusammen) Bloomenständer, -stänner m. Blumenständer Bloomenstengel m. Blumenstengel Bloomenstruuk m. Blumenstrauß Bloomenteller m. Untersetzer für Blumentöpfe Bloomentied f. Blumen-, Blütezeit Bloomentriene f. Blumennärrin Bloomenwaase f. Blumenvase bloon → blooden blooß; bloots (Bo) nur, bloß. blooß ‘s Sommers (nur im Sommer). Kiek di dat blooß an! Blööße f. enthaarte u. abgefleischte Haut (die der Gerber bearbeitet). en Trummelfell uut gedröögte Blöößen (aus ungegerbten aber getrockneten Häuten) bloot → blood Blööte f. Blöße. De Striebass lött de Blööte sehn (z.B. von breitbeinig sitzendem Mädchen). blööten (Wes, Ot, Vr, St, Ge, Hei) 1. abgraben, bloßlegen; freilegen. Torf blööten. den Boom blööten (die Wurzeln vor dem Fällen freilegen, → schwatt). 2. Zähne wechseln bei Pferden (Ab 2 1/2 Jahren machen die Milchzähne den neuen Zähnen Platz). He häff all blööt (Die Michzähne sind schon weg). Wenn de twee-enhalw Jaor wann’, dann begunnen de Peerde te blööten, un dann wodde äs ne Tand uutebrocken. → brääken Blöötling m. (Wes, Ot, Vr, St, Ge) brauner Feldtorf, oberste Torfschicht, jedoch tiefer als Torfsoden (→ Schadden), minderwertiger, lockerer Torf als Brennmaterial (wurde in viereckigen Stücken gestochen, bis zum Ersten Weltkrieg). Blöötling stääken (Feldtorf stechen, nach der Frühjahrsbestellung). Blöötling satt nich in’t Feld, de satt up’t Venne. Dat Zwillbrookske Vääne is towossen met Heed un Büske, daor sitt nix äs Blöötling. → afblööten, Feldschaddentorf, Schadden 1

bes. bobben-. En Bookeltsen Jungen häff dübbelt Verstand. verfroren. Bobbm-. Krechting is en Hundeschott. Bookelske Breedmääsen (Angeber). Stadtlohn. Bookeltse Pääperbüsse (Spott auf den Kirchturm von Bo. Wat van Bookelt kümp. He häff sik den Näägel blund schlaagen (blauer Fingernagel). Uppet Market. Bookelse Fugger (Spott aus Reken). schlagen (Tonmasse). Sü. Flachs). → Ooge Bluusenknoop m. stark husten. Bo) 1. Bluud-. → blond. → Schlaotmuule. bommBocholt. Ge. Glut von braunem Feldtorf. Blood-. blössig (sth. walken. Bookeltse Bummelotten (Spott auf Leineweberei. Zs. darüber ein großer Kasten zum Kippen. Mien Hatte blubbert (klopft). Asche. 2. daawersken blund 1. Taske usw. tüsken Ree un Bookelt in de Büsse. 2. Rh. in fünf Touren getanzt. Bookelsen Steen (Ziegelsteinart als Verblendwerk. -asse f. Ree is en Lock. He häff de heele Nacht bockt. Völlegefühl od. Zs. blau vor Kälte. Vr. Bookelse hooge Kaore (hohe. blutunterlaufen (Farbe der Blutergüsse). Hei. bobbm. Bor. bo dann? → hu. → dao Bobben-. Rae. In’t Komfoor dao ko’ ih Blöötlings-aske in doon (geeignet für den Gluttopf des Fußwärmers). blund un blau. Rae) blaue Odenwälder (Kartoffelsorte. s) 1. Bookelse Quadrillje (volkstümlicher Tanz. wo Fläske. bu (Wes. Bookelt ON Bocholt.: kott- . als. klopfen. → Alstätte. Bo laate is’t? Bo lange häs daor Wark an? (Wann ist die Arbeit fertig?). Et is närgens bääter as in Bookelt. von rötlicher Farbe). blööen bläuen (lederharte Gefäße mit blauer Schmalte dekorieren) Blööweschmalte f.: roodBlunde. Bo ik noch jung was. gesagt wird).B. Erpel bünt blund (haben bläuliche Flecken. stampfen (z. bo länger bo leewer. → buffken. blond (Bo). is ‘t Aflaan nich wäärd (Ortsneckerei aus Bor). Blusenknopf bo. kurzatmig. bloodBluuse f. asthmatisch. ungeputztes Kupfer). Timphood böcken. schlagen. Bor). 3. rötlich. blund Kopper (bläulich angelaufenes. beben. wie. Bookeltse Newwelkappen.→ Blood. 2. in Vr nach Mundart von St). (Ot. bocken 1. blau. He häff ‘n bockt (hat in Auseinandersetzung gewonnen). Blähungen habend. → amböstig. Farbe zum Dekorieren von Steinzeug (mit Kobalt od. bloots → blooß blööwen. Bookelt is ne mooie Stadt. Bookeltsen Wind. schlecht. bluud. → dosken. Rooden Bluud. je. → Placken). → Borken. Bluse. Stadtlohn). daor wödde bocket (wurde geprügelt.→ Bomm-. Mangan. der einer Pfefferstreudose glich). 2. zwei kleine Vorderräder u. St. zwei hohe Hinterräder. von Kohlenfuhrleuten benutzt). ‘n blund Gesicht (Gesichtsfarbe eines Trinkers). schwere Sturzkarre aus Bo. Wasser. → Kunderdanz).Blöötlings-aske. pochen. Tonbrei u. hauen. so ne Bluuse van’n Froumääsk (korpulente Frau). einem Schuß Essig angerührt) Blööwßel → Bläusel blösserig. Borken geht noch all so wat. püüsterig blösüürn → blesseern blubbern zittern. De Bookeltsen gaot met de Flässe in de Büsse teggen de Wisse (Ortsneckerei aus Hei. bo older bo gecker. Blunne f.

einladen zur Hochzeit. WaskeBoddel m. ääben ne Boddel drinken Boddem. Beerdigung). VerBodde m. Böddeken) (Vr. großer. auch als Verneinung. wi bünt up’n Bodden (Faßboden).Böcker. St. bes. bügelartiger Gegenstand. kritisch angemerkt). Zs. Hand-. Vr) Bescheid geben.B. Holzwerkzeug des Töpfers. (Bodden) Bote.: Breew-. Hei. Et räägnt alle Bodd. Öwwer-. Kaos (faort) met de Bodde metgaon (mit der Nachricht mitgehn. Einladung. hölzerner Bottich. 2. Tag vor den hohen Festen. Dooden-. -schop f. Zs. Abstinenztag(e). Moor-. Zs. He mott bodden (Er muß z. Maische-. (Bödden. → Bottermolle. Quatemberdaage. Küüten-. ne Böckert van ne Jungen. Bügel. → Schlaage. Ieser-. Zs. den Bodden van de Schoh met de Brandsolle (Unterteil des Schuhs). wenn man nicht einverstanden ist).B. Bo) Schnaps (alt). → Böcker.B. → nöögen. Holt-. Foot-.: Brou-.u.: Af-. Man dröff nich in’n Fatt melken. Faß. (Boddens) Unterseite. Uppen-. breitschultriger Junge od. → Fastendagg. Groowen-. von der Kirche gebotene Fastentage (bes.: Dooden-. Holt-. Wi mott’t Mähl bestellen. Bodd n. Rae. Bodd gebben (doon) (benachrichtigen. Bodde ‘Boden’ → Boddem Bödde f. ‘n Böddeken to’t Botter-knään (Napf zum Butterkneten). (Vr. z. Den häff jeeden Bodd wat (Er hat ständig etw. Ge) in Wendungen wie alle Bodd (jeeden Bodd. Zs.: QuatemberBoddenholt n. wo . bofui pfui! (Ausruf des Ekels. Keller-. an dem von der Kirche Fasten geboten war Boddfasten. Boden.: Gröss-. Rae.. Nachricht. elke Bodd) (jeden Augenblick). z. Teil des Ackerwagens. dat kinnen Bodden häff. Dööre. LiekBoddengang m. → Bodde f. Sü. den Bodden van de Taarte (Tortenboden). Griff am Korb. Holzhammer (Werkzeug des Holzschuhmachers). Bo) m. Abscheus) Bogge → Boggen Böggel 1 m. Vr. Handböcker bocklamm → booglamm Bodd m. Zs. oft ärgerlich gesagt. (Ge) kleiner Holzhammer. Leed-. Bericht. (Böggels) 1. Fatt-. Wat is de Boddschup? (Was ist los). großer Hammer. St. He sägg wall Bodd (gibt Bescheid). Ge. Mitteilung. Flees-. He häff en Bodd metekreggen (bekam gute Ratschläge). zu einer Hochzeit einladen).B. Nachricht. Daor kriss wall Bodd van (Das wird wohl quittiert. mit dem er die Bodenstärke eines Topfes festlegt Boddschup. Rand des Kübels Boddfassdagg m. Fasten. → Bodd n. Liek-. → Böögert Bockhaamer m. Bocker (Bor. Dat is de Boddschup! (die Wahrheit). Botschaft. Bodden. Speckbodden (Wes. Mitteilung. Groowen-. Botengang Böddenrand m.: Danz-. -fass n. Büüke-. Quatembertage. TöörBöcker(t) m. Bodd stüürn (Nachricht geben. Mann. → Schnaps. PostBodde f. de Böggel. anderes). Bo) Kübel. starker. Boddelken) (Ot. z. Zs. vor den hohen Feiertagen). Ge. Küümen. Bütte. weil die Einladung zu spät kam). Bodde m. Se dee mi gudd Bodd met (gab mir gute Ratschläge mit auf den Weg). Ge-. (Boddels.

z. → Pääperkruud Bohnenmähl n.: Brääk-. plücken. Schreew-ääkster Bohne f. über der Straße am Ortseingang. Böggel van de Säidelkaore (Spriegel. Ge. Koffie. Korw-. Löcherstechen (nur für große Bohnen). Handtasche (mit Bügelgriff) Boggen. de Böggens maaken (Kantenbefestigung in Bogenform. Spitzen). Kuggel-. St. Saod-. Krüüpers-. Zs. Rae) Eichelhäher (alt). → Böömkes-setten. Ell(en)-. Den Boggen binn wi uut Dännengröön. → Passeel).f.: Bolten-. → Pottebredd Bohnenschnibbel m. kränzen Bohäi ‘Lärm’ → Pohäi Bohle f. Bohnenschote Bohnenkoffie m. Fenster-. bei neugierigen Fragen). Ra. → döörscheeten). Bohnenkraut (Gewürzpflanze). Zs. Tunnel-. Rund-. (Wes. Papierblumen geschmückt). Kleeder-. Armkorb zum Einkaufen. Bogge. Böggen. Schraap-. StiegBöggel 2 m. Bohnenschale Bohnenbedde f. (Bohnen. De Katte leep met’n grooten Boggen üm den Hund hen. Spannbogen für das Wagenverdeck). Boogen (We. Schnie-. → Planke Bohn-ääkster m. Buss-. Stao-. → Schnibbelmölle Bohnenpott m. Räägen-. krumme Pfeife. Speck-. * Dat bünt diene Bohnen nich. Zs. Topf zum Einmachen von Bohnen Bohnenpötter. so schrao as ne Bohnenstaaken (sehr mager) . Peerde-. runde Erhebung im Gelände. Puff-. Bogen aus Steinzeug über den Feuerkanälen im Brennofen.: Kipp-. → Münster. Gerät zum Schneiden von grünen Bohnen (Stangenbohnen).B. Hei. -bass Bohnenschote. Döören-. beim Mauerbau. halblange. Ik häbb de ne Bohne mähr up daon (Antwort auf: Dat is gudden Koffie!). Böggsken) Bogen (z. Bohnenbeet Bohnenbraaner. → halwlang Böggelkorw m. Hochzeitsbrauch (Am Abend vor der Hochzeit wird die Haustür mit einem Kranz aus Tannengrün u. Ot. Staake-. Den Boom wodde an Bohlen schnedden. Kaffeeröster. Bohnenhülse Bohnenstaaken m.B. Potte-. → Armkorw Böggelsaage f. Bogen aus Tannengrün). Spitz-. Schnibbel-. witte Bohnenbast. z. → Koffiebraaner Bohnendopp m. Böhnken) Bohne. (Böggels) (Rh) kleine. Schlaot-. -potter m. Bohnenstange. Bogensäge Böggeltaske. Nenndöör-. Bor. an Kissen. → Markolle. -branner m. Daor kann he nich vull Bohnen met fangen (kann keine Ehre damit einlegen). → gröön. Bohnenschnitzel Bohnenschnoie f. → Peerdebohnenmähl Bohnenmölle f. → Kuckuck.B. Mehl aus gemahlenen Ackerbohnen. de bruuks du nich te döppen (meine Angelegenheiten. ViggelienenBoggen-setten Errichten eines Ehrenbogens mit Girlanden aus Laub od. bruune. Tannengrün (z. Flitze-. Bohnenkaffee Bohnenköppken Tasse mit echtem Bohnenkaffee Bohnenkruud n. -brenner. Häs daor ne Bohne inhangen? (dünner Kaffee.dat Langwaag inlöpp. He was ratz van (totaal in) de Bohnen (ganz von Sinnen. wenn der neue Pastor ins Amt eingeführt wird). -tasse f. kläine. groote. Fieze-. Gerät zum Bohnenlegen od.B. Bo) (Boggens. Bügelsäge. Feld-. Vr. → Höggel Böggelpiepe f. (Bohlen) Bohle. Wibbel-.

Sturm. Wat’n böisterig Wäär! → jächterig. Böis m. Froulöö-. böig. purzeln. St. (Arbeits)Jacke.: Dännen-. (Wes. gefüllter Beutel. 2. Vr. Schlangen-. → Böidel böideln. Pluuster-. Loop-. Ge) Bohrwinde (im 19. -tasse f. St. aufgeregt. Doll-. Person. Drill-. → Bullenstroh. Schreihals Bölkebröör. Zs. Leege-. Naaben-. windig. He häff ‘n Böidel vull (ist betrunken). 1. Jh. groff as Bohnenstroh (sehr grob). Löggen-. Ot. Bohrmaschine bohrn bohren. Mannslöö-. unruhig. Striepen-. starker Wind. He böidelt öwwer de Wegg hen. Ot. unordentlicher od. Richtung zu schießen. draufgängerisch. Bohnenstange. Zs. die Richtung zu halten. TischlerHolzschuhmacherwerkzeug. Noppen. Mann. Hei) Bö. zu der die Bohnen gepflückt werden Bohr n. dumm as Bohnenstroh (zu nichts zu gebrauchen). Böhrken) Bohrer (z. Holt-. 2. -deer n. Dräi-. Hand-. → ballstüürig. Trinker. → Fiezebohnenstaaken Bohnenstroh n. boin drupdoone! boin drupdoone ganz! (Der Stein mußte zur Seite gelegt werden im Ggs. Flüssigkeiten verschütten. → Dräibohr. brüllt . Kiel 1. mit geradem Rücken). Näägel-. Rüüm-. Waor häff ‘n Möller Schreck vöör? Vöör Böisterwind un hellige Wiewer (Jux). → Kamisool. wackeln. Steen-. Wat is’t doch an’t Böistern! Böisterwind m. mit der der Holzschuh zum Ausbohren festgekeilt wird Bohr-(üm)schlagg m. Wat’n böisterigen Käärl! Dat is Famillie van böisterig! (Er ist sehr wild). dat beste Böis antrecken. → Pöidel. Bohnensuppe Bohnenstück m. der viel schimpft u. 2. Schlagg-. Längten-. Ümschlagg Bohrwinde f. Bohrwinde (Werkzeug des Zimmermanns) Böidel m. Schwöidel-. Vr. sehr voll. Böisken) Männerjacke. Bor. Spitz-. Betrunkener. stürmisch. → bummeln. He böidelt in’n Graawen. (Bohrs.Bohnenstange f. Rechts-. später aus Eisen). stürzen (von Kindern u. die viel schimpft. brüllt Bölkedier. Den ollen Böidel! Böidelert m. as wann he ne Bohnenstange schlocken hadde (läuft steif. 2. Haawerkaff Bohnensuppe f. langer Handbohrer für Bodenprobe vor dem Tongraben). 2. He löpp. Harken-. (Wes. dick. baumeln. ganz voll. (Ge) Trinker. Rh) 1. → Buusewind bolde → bolle Bolder. Betrunkener. Betrunkenen). → Böidel boin (Bo) Befehl beim Knickerspiel. → schocks Böis n. bullerig Böisterij f. Buller-.→ BollerBölk m. Dopp-. starker Wind. -brüür m. Rock. büngeln 1 böidelvull 1. Lääpel-. Wams (wurde über dem Arbeitskittel getragen). wehen. Sturm böistern stürmen. biesterig. WottelBohrmaschien(e) f. Weer-. WinterBöistaske. Praote-. verkehrt. baumelnder. St. wild. Stück Land mit Bohnen Bohnentied f. unüberlegt. Klemmeinrichtung. Baller-. (Rh. Rülpser. Ieser-. Klumpen-.B. (Bölke) (Vr. Drillings-. → Knee Bohrpraame f. Jackentasche böisterig 1. Knarre. aus Holz. genau in best. Pluuter-. zu → strieks). pöideln 1. Links. Zeit. Stock-. Bo) (Böise. Schüppen-. betrunken. Bohnenstroh.: Arbäids-.

2. Wille. Fleisch vom Schinken Böller m. Böllerschuß . am Morgen vor der Hochzeit od. De eene bölkt teggen den andern up (Der eine übertönt den anderen). * Kohne.Bölkehals m. des Schützenfestes zum Wecken. Dat wann’ män kläine Bollen. Schnee-. unüberlegte Person Bollerkopp m. gröhlen. Dat was noch ne Bollen wegg (ein Ende. He häär dat Gekiewe bolle wunnen.: Ächter-. die häufig brüllt bölken 1. Boll f. (Ge) Kornrade (rotblühende Nelkenart. → rööpsen bölk(e)riek(e) (Wes. → stinkerieke Bölkerij f. Salut schießen. kleines Geschützrohr. Strie-. säggt de Ollen. brüllt bölkriek(e) → bölkerieke Bölkwaater → Bölkewaater Boll n. De kosten bolle nix (sehr billig). 3. sagt Bolle hä’ ik’t daone!). fast. De Kohne bünt an’t Bölken. 1. kurzes Ende. haoste. 4. ne Bollen Holt (ein Stück Holz). → Bollstatt. → binao. knallen (z. Bölleken) 1. (Böllken) (Sü) kurzes Stück (z. bolde 1. Schreierei. Vöörbollen stutzen (den Schwanz). Hahnen-. He bölkt vöör (van) Geld (ist sehr reich). laut reden. aufstoßen. → blecken. von der Wurst). die laut schimpft. vergäät’t eerste ähre Kalwer (vom Weinen am Grab. (Böllers) Böller. → Bollen Boll ‘Kornrade’ → Bolle boll → bolle bolldiesig → bulldiesig Bolle. Zs. Frau. treckt Klumpe an. → Boll. eine Wegstrecke). bald. Sprudelwasser. de ‘t meeste bölkt. Bolle is noch lange kinn klaoren Roggen. kleiner Handwagen. Wittkopp. Boll is kinne Rogge (Kornrade ist noch lange kein Roggen. rieke. vom Brett. bullerig.B. bes. wenni Bollen m. St. Bo) sehr reich. Geschrei bölkesatt sehr satt Bölk(e)waater n. Kuh. Bullerjan Bollerkaore f. → Melk. Oberschenkel. 2. Bolle is nich wied van Grolle (Ort Groenlo NL. → Kribbelwaater Bölkewiew f. → Bolle. beinahe. 2. -fleesk n. Speck-.B. Häbb ih Gicht in de Bollen. grober Kerl. bellend husten. schreien. So boll at’t geht (so schnell wie möglich). bollerig. → Ballerkopp bollern → bullern böllern Schüsse abgeben. 2.). Wortspiel mit bolle. → hüülen). Bein. → Bollerwaagen. der Wurst). früher im Korn zu finden) (alt). Ot. Schmacke-. → Bollmähl. stramme Böllekes (stramme Waden). teggen-up. Kattenkopp Bollerböis. Knolle. te völle vergaon (von einer Mooreiche). Böllerschötte f. Rae. Schreihals Bölkekoh f. Abfallende (z. wenn Kinder sagten Bolle doo ik ‘t). -buxe. ne Bollen Speck (Speckseite). → Affall-ende Bollenflees. bei der Fronleichnamsprozession während des Segens). Bollerjan → Bullerböis. -buxe. Schwiene-. Raade boll(e). kupeern Boll-end(e) n. → Kornraade. Vr. brüllen. → böllern. De Peerde wodden böllt. wenn jd. Schenkel. Mineralwasser (scherzh. (Bollen.B.

Bolte m (Bolten. He kümp van bobben draawen (von oben herunter).auch: Bobbm-. vergääten. wird gelb). He is bowwen uut gaon (aus der Haustür am oberen Ende des Hauses). Boll(mähl) is kinne Rogge (Abfall ist kein Roggen). He geht nao bowwen (stirbt. -kedde f. Bor. wu’t daor bomm uutsüht (vom Jenseits). (Boltsen. Ge). bombenfast(e) sehr fest. Bölteken) Bolzen. Zs. bobbm-. schlecht Fußball spielen Bolzplass m. z. als erhitzbarer Einsatz am Bügeleisen). Rae) 1. Den Haawer geht nao bomm hen (wächst zu schnell. Bobben-. Vr. koupierter Schwanz. Hei). → Bolten-ieser. (Vr. renovieren). Ge. bowwen-.: Pääpermüntenbomm.: Absatz-. Haar-. Et weet nümms. im ganzen Haus Ordnung schaffen. → bekloppt. St. → pollshuusig. sicher. lärmen. → Kottstatt bollstüürig → ballstüürig bollwarken. Eisendorn (z. von Bundeisen in der Schmiede) Bolts (Vr. war bis um 1960 sehr gebräuchlich). terechtekommen Bollkette. Hei. am Leiterwagen zum Verstellen der Bretter od. bowwen. SchruuwenBoltenboggen.: Määrtenbolzen grob. Rae) m. De Karke was met de Bomben ineeneschmetten (kaputteschmetten) (bombardiert). He bölkt van bomm daale (schimpft tüchtig). -werken. → striekevull). bullwarken (Wes. Zs. St. oberhalb. bobben 1. n. → Kaater. → Babbelken.B. 2. dao will usse Bennad noch met spöllen (man verleiht ungern. Großreinemachen. bomm. Bömsken Bonbon. Ot. Ge) kurzes Stück Kette Bollmähl n. St. Waater Bomm-. -n n. De Katte mäck wat bomm mien Bedde. Niete 2. Bullhuus (St. kleiner Handwagen. Bowwen-. Schnie-.Bollerwaage(n) m.). harup.B. Armbrust Bolten-ieser. → Bolle Bollstatt m. → blauen Waagen. putzen. 2. Stutzschwanz (bei Pferden). Rad des Handwagens Bollhuus. scherzh. bes bomm vull (randvoll. Rüümstraote. wurde verfüttert. Kaas ussen Bollerwaagen wall kriegen (lehnen). bobben- . stark Bomböisken → Balleböisken Bömbsken. oben. -boogen m. Achse des Handwagens (wurde von Hand geschmiedet) Bollerwaagenradd n. Hausputz. mooi. Boolhuus (Vr). Handkaore Bollerwaagen-asse f. galt als minderwertig). Boltsen (Ot. Eisenschere (zum Schneiden z.).B. Sü. Spielplatz Bombe f. bommen. Bollhuus hollen (ordentlich aufräumen. St) Abfallmehl (entsteht beim Schroten von Roggen. Steeken. Böltsken) Kater (alt). in der Wendg. scherzh. → Striek-ieser Boltenscheere f. Zs. Sü. Stock. hart arbeiten Bolten. Strunt. van bomm daale (direkt von oben). Doo mi de bomm män lück in (unnen kann’t löög bliewen)! (beim Nachschenken. Et was bommen ‘n Keller. feiner als Kleie. blooß een Radd nich. He ha’ de Fietse bes bomm an vull (ganz betrunken). (Vr. Bolzen-. Fußball-. (Bomben) Bombe. Stummelschwanz. „Bollerwagen“ (nach dem rappelnden Fahrgeräusch auf dem alten Feldpflaster. der erhitzt wurde). poltern. Hei). Bolzenbügeleisen (Plätteisen mit herausnehmbarem Einsatz.

2. oberer Teil des Hofes bomm-in obendrein. Solder. Saod-. He häff den Bönne weer richtig vull hat (sehr betrunken). Rh. Rh) Kuhle in der Nähe des Hauses zur Aufbewahrung von Kartoffeln. Ställen (als Schlafstätte für Kinder u. Sü. oberes Ende Bommfrach(t) f. Eisen (z. He kann sien Kopp nich böögen (Dickkopf). ‘n breed Bönne. Örgel-. → Vöördööre Bommel m. Miete 1 bööden → bööten Boog m. dat Ieser böögen. Gerät zum Biegen von Hölzern od. He is de bomm-up (hat sich gut vorangearbeitet). Höi-. Klumpen-. sik böögen vöör Lachen (→ knööken). Dat Peerd ha’ ne Druckstää an’n Boog. Quaste. solang as he jung is. hohe Fracht auf dem Ackerwagen. Oberboden. Gott giff den Roggen. Knechte benutzt). Legge-. Hintern. He lügg. Nötte). boogen. → Hildenledder bommschesters(k) (Vr. Bommkaamer f.B. „Oberstübchen“. boggen) beugen. Bönn m. Häcksel-. Sa’k di äs in’n Bönne packen (zum Hochheben. z. beim Stuhlmacher. Rae) aus Manchesterstoff. (Bööge) Brustknochen beim Pferd. → Hilde.→ Bostknoop Böögemaschien(e) f. dat sik de Balken böögt. Floot-. Schnie-. manschestern bomm-up obenauf. Rae. → Böidel. He kreeg noch bomm-in wat up’t Fell (Schläge. Schlaot . wenn du met Bommfracht föhrs (Man muß mit gefährlicher Fracht zwischen der Spur. Oberteil des Bienenkorbes. Ra. Moss ‘t Spoor bestrien. Bor. → Knecht. an der Jacke. → Naokieker. → Öwwer-arm Bommdääke. Haawer-. (Wes. Oberbett. „Schürzenjäger“. Oberladung. Bo) aber nein! bonne. Bömmelken) baumelndes Anhängsel. Bo) (bögg. * Man mutt den Boom böögen. Krömmel-. Hosenboden. den Nacken böögen (nachgeben). Verstand Bommkorw m. Bomseens → Jans Bomseens Bömsken → Bömbsken bonee (Rae. Rh. an den „Kanthaken“ nehmen. nicht durch Schlaglöcher fahren). Strafe). Biegemaschine. ‘n Bommel an de Müske. beegen (St. Oberlicht Bommledderken. Haustür am oberen Ende (Wohnende) des Hauses (weniger benutzt als die → Nenndööre). → Korwhüüwe Bommlech(t) n. -lierken kleine Leiter vom Futterboden zum Dachboden. StrohBönnejääger m. ne bommschesterske Buxe. → boomsieden. → Hahnholt). Kontrolleur von Speichern. Unna. Hohner-. bunne welch. 3. Troddel. Kaff-. (Bommels. → Böönejääger Bönnekuhle f.: Flees-. Empore in der Kirche. was für. → Öwwerbedde Bommdöör(e) f. kleiner Vorratsraum. Wat schlöppt denne ‘n Bönne nao (betrunken). boog. → Erpelkuhle. St. 1.bomm-an obenan Bomm-arm m. owwer he brägg ne nich up´n Bönne (Häärgott. Oberarm. hochgelegener Raum über den niedrigen Wohnräumen od. Zs. Mütze. (Bönnen) 1. in der Wagenschmiede) Boogen → Boggen böögen. Kornboden. Speck-. He kann alls böögen un brääken (Kraftprotz). Orgelbühne De Frouen satten bomm up’n Bönn (Empore der Synagoge). Miete 1. St. Bommhoff m. 2. -decke f. Bonne Arbäid is dat? → wecke. → Plüümel bommen → bomm Bomm-end(e) n. wonne Bönne.B. biegen.

Miss-. Trou-. Anschreibebuch. -tasse f. Heggen-. wodurch die Vorderhand lahmt. → Böckert. Hainbuchenhecke. Daor stao’k föör te Booke (Dafür stehe ich ein). wer Bücher schreibt. -hannel m. te Booke staon (unterschreiben. Treppen) Böökenstamm m. dann kraakt de. Buchenwald Böökenhegge f. Buchenblatt Böökenboom m. (Vr.: haa(ge)-. Buchfink Bookhandel. -burd m. Dat Book is doow. Kock-. Stamm-. Fest-. Karken-. Bookbinder. 2. Böökenholt häbbt wi nich bruukt. Wenn de Speeken loss in’n Naabn sitt’t. Buchenstumpf Böökentack n. Gebääd(e)-. Zs. → Haageböökenhegge Böökenholt m. Buchenzweig Böökentoog n. -binner m. böcklamm.B. Lääse-.: Räägen-.Zs. langsam wachsendes Buchenholz (Material z. → Bedreeger. iron. Buchenzweig Böökerbaord. Bö. Schulden-. Buchenallee Böökenbladd n. RoodBook-ecker f. Buche Böökenbuss. Ik stao bi em noch in’t Book. Köör-. Bücherregal Böökertaske. Vergääten(s)-. groff. wenn die Speichen des Wagenrades lose in der Nabe sitzen). sehr kräftige Person. 2. (Bööien) Windstoß. Prääke-. Buch. strieken. weggBöögert m. Bookelt → Bocholt bööken aus Buchenholz. Buchhandel . Daor kann’k ‘n dick Book van schriewen (Davon könnte ich viel erzählen). Brääkert booglamm. Belder-. Faschlaowend-. Pacht-. Böök (Rae) n. schwatt. Schauer. für Wagen ungeeignet). Urkunde. dann is ‘n Waagen bocklamm. Buche. Bääde-. WaordenBook 2. Buchenholz. -busk m. De leewe Gott (Usse leewe Häär) mäck’t Book to (wenn jd. → Schooltaske. Bo) Buchecker (mod. Ik stao de alleen föör te Booke (trage allein die Verantwortung).). → Schlaopholt Böökenloof n. Teeken-. Buchecker(n). Zs. Tornüster Böökeschriewer.B. bocklamm. Rääken-. Dunder-. Denne lügg as ‘n Book („lügt wie gedruckt“). Zs. Gesang-. stirbt). WindBook 1 n. → rieke. Haage-. -sam biegsam Bööie f. 1.: Blood-. (Bööker. Buchbinder Bööke f. Kontroll-. -ber m. School-. quaatern. Hitler-. Vertällster-. Buchengehölz. Book is dreekäntig nett as Bookwäitensaod. böögsaam. Schriftsteller Bookfink m.: graade-.). Leeder-.: ABC-. Wi häbbt all ‘n Book (über Bauern. Protokoll-. Kark-. bekannt od. die Diskussion zu Ende). verantwortlich sein für). schwergängig (z. dat stickt te gau (Buchenholz war zur Verarbeitung z. für Stühle. Doske-. 3. Familljen-. Bücherregal Böökerbredd n. Buchenlaub Böökenpässling m. Mäi-andachts-. Kontobuch. Kraftprotz. heggen-. Zs. Hand-. Krankheit bei Pferden: Druckstelle vom Geschirr am Brustknochen. Dann is’t Book to (Dann ist alles aus. Dööp-. 2. wittBööken-allee f.B. Schultasche. bucklamm 1. Buchenstamm Böökenstubben m. → Book 2’ Bookels. Bööksken) 1.

ne Bookwäitenblöie honnigt blooß vöörmiddaggs (Bienen konnten nur vormittags Nektar aus Buchweizenblüten holen). → Haawerkaff. Van de wilde Buckwäite schlaagt em dat nich an (Er hat es geerbt. Kindermatratze gebraucht).Bookholler m.. rechts. -fuur(e) f. St) Spelz. Kehr di links üm. z.B. Furche im Buchweizenacker. Bookwäite. büs ook verfroorne? (sagten die Bauern um den 14. Buchweizenpfannkuchen. Eigenschaften. wegg-gaon Bookwäitensack m. entlassen). Buckwäite(n) m. Bookwäitenbulster m. verhaageln bookwäiten aus Buchweizenmehl. für die „Mehlwurst“. damit die Frucht kräftig wird). Teig für Buchweizenpfannkuchen Bookwäitenfoor(e). wurde Ende Mai u. Verlaot Bookwäitensemmel m. Buchweizenblüte.auch: BuckwäitenBookwäitenblöie. He dee dat in de wilde Bookwäite (unüberlegt). ‘t Geld in de Bookwäite schmieten (verschwenden). Bookwäit säien. dreikantigen Buchweizensamen). sauer) Bookwäitenpüfferken Hefegebäck aus Buchweizenmehl (süß. Kaarnemelkspapp met Bookwäitenmähl (war ein Frühstück) Bookwäitenpann(e)kooke(n) m. (Vr) Buchecker Bookwäite(n). im Juni gesät). Pissküssen Bookwäitendeeg m. die den Geschmack verbessern). Spreu von Buchweizen (wurde für die Wiege. -Hinderk m. Buchweizen (früher für die Bewohner der Sandböden eine wichtige Anbaupflanze. as wenn em de Bookwäite verfroorne is (guckt grimmig). → Struuwen. Wiewer Raod un Buckwäitensaod gerödd alle sewwen Jaor eenmaol. Buchweizenpfannkuchen. als Pfannkuchen u. → frömd). Säi de Bookwäite nich so dicht. rechts (Kinderlied. Juni während der Blüte zum empfindlichen Buchweizen. Den kick. Birnensorte (langhalsig mit roter Backe. z. grau. als Bindemittel unter den Kalk gemischt) . Spiellied. (Vr) Buchecker Booknötte f. In Bookwäitenpannekooken mott ne örndlike Fensterschiewe in (von Speckstücken. ne bookwäiten Pannekooken Bookwäiten. in Leiermelodie gesungen). de Katte mott de underdöör loopen können un bowwen öwwerhen (Zwischen den Halmen muß Platz sein. auch zu jd.B. best. nicht grüßt). Haawer mäien. -blöite f. → Book 2. rechts. billiger als Weizenmehl). Bookwäitensaod un Froulöö Raod geht selten up (gröit blooß alle sewwen Jaor). Kleie. da der Buchweizen empfindlich gegen Frost ist. Buchweizensamen. (Ot. Ik find dat Geld ook nich in de Bookwäite (bekomme es nicht umsonst). Spelzen von Buchweizen (wurde zum Aufbewahren der Mettwürste benutzt od. Bi’t Bookwäiten-dosken moch wi de Klumpe uut-trecken (schonender Umgang mit dem empfindlichen. Sack für Buchweizenmehl Bookwäitensaod n. Buchhalter Book-kaorn n. Hossenföötling. Vr. der morgens nicht spricht. Man soll’n in de Bookwäite jaagen (zum Teufel jagen. → Bookwäitenpannekooken Bookwäitenmähl n. Bookwäitenpeer(e) f.f. Is uh de Bookwäite verfroorne? Gudd’n Morgen. mit Rosinen). → Hecke. → Roggenbloome Bookwäiten-Jan-Hinnerk. Buchweizenmehl (früher ein wichtiges Nahrungsmittel.

Pruumen-. Mürten-. Schussee-. ansaagen. Ssettel-. Baumrinde. → Advekaot. Blick-. am Wagen. Holunder-. Heck(en)-. z. Köör-. verplanten. ik mott dr’ ook hatt föör arbäiden. Säißen-. Rull-. Voggelkassen-. Waakel-. de Bööme van ne Kaore (Einspannbäume einer Pferdekarre). Sü. -bass m. kräftig. -blöite f. den Bindebaum des Erntewagens auf das vollbeladene Fuder auflegen u.Holm der Leiter. Böömken) 1. stiew. → Acker-. 2. Pussel-. Voggel(bääsen)-. kruuse. den Webstuhl bespannen. Holz am Schlagbaum. verwachsen. Schlagg-. Tüüg-.. Sieb für Buchweizenmehl (aus Roßhaar od. Ge) Lohe von dicken Eichen (schlechtere Lohe als von jungen Eichen). Barwen-. Schuuwkaoren-. Schnotterbääsen-. stark. ‘n böömig Dingen (etwas sehr Starkes. Boste-. midden. Wickelbast (z. Böör-. Acker mit Buchweizen bookwinkeln (St. festbinden. Linden-. Peersicken-. veerBöömken-Böömken-verwessel-di „Bäumchen wechsel dich“ (Kinderspiel) Böömkes-setten (St) Hochzeitsbrauch: Aufstellen von geschmückten Birken vor dem Haus der Braut. Lerchenfalke Boomheck(e) n. Kastanjen-. Nötte(n)-. Baumfalke. langsaam. in hohlen Bäumen mit verrottetem Laub u. jung. Leiter zum Obstpflücken . Fuug-. Dissel-. potten.B. Saod-. Hasskesappel-. 2. Stück-. Haol-.) Bookwäitenstroh n. Wallnötten-. Krist-. Well-. wie ein Baum. saagen. Zs. Flankeer-. * Usse Häärgott stüüwt de Bööme. St. Pratt-. Marie-en-.: een-. Richt-. Ge. böömig Holt (Stammholz). Driew-.n. Mispel-. Quecke(bääsen)-. Wedden-. Fuul-.: Appel-. Waagen-.Bookwäitensewwe n. Häister-eek. Wääwers-. Pötter. bearbeitetes Holz. dreieckiges Messer mit Stiel zum Glätten der Rinde von Obststämmen boomlang sehr groß (von Personen) Boomledder. Ploog-. Kett-. Waaren-. Dook-. beim Veredeln von Bäumen benutzt) Boomblöie. Kaor(en)-. Stuuw-. Baum. ne Käärl as ne Boom (kraftstrotzende Person). Eenspanns-. Buchweizen wurde geschrotet. Duur-appel-. Appel. ein kleiner Vorrat jeweils mit besonders feinem Sieb ausgesiebt. Kassen-. Fleer-. am Pflug. Zs. Pöppel-. langes. Wess-. Toreinfahrt mit einem Baumstamm mit Wurzelende als Schlagbaum. Erde unter Bäumen u. → Boggen-setten. Eeken-. → Balkenhecke böömig 1. → Wessboom Boomfalke m. Ieben-. Holt-appel-. Bleek-. Flees-. Schlacht-. Holz (wurde als Blumenerde benutzt) böömen 1. Festes). Graawen. feinem Draht. Spill-. sperrig. de Bööme uut’n Buss schlöppen (rücken). kränzen Boomkrässer m. 2. Bladd. Höi-. -äärde f. Schlagg m. Mäi-. WilgenBoombast. Baumblüte Boom-eek m. Sü. Ik kann‘t Geld nich van de Bööme schüdden. aufbäumen. die Kette auf den Kettbaum aufziehen. Gaorn-. Pütt-. am Webstuhl (→ Kettenboom). schwack. Stuuk-. -liere f. Palm-.B. Scheer. silwernen. Lammersken-nötten-. Striek-. Dännen-. Buss. Stammloh Boom-eerde. Houpt-. Schatten-. (Vr. Festmeeter-. Gewold. uutrieten. Buchweizenstroh Bookwäitenstück n. (Bööme. Straoten-. Rae) einkaufen ohne zu bezahlen: anschreiben lassen im Rechnungsbuch Boolhuus → Bollhuus Boom m. Stäiger-. Poreer-. Zweck. Baumstamm für best. Peern-. Dräi-. Bööken-. Wienachts-. Krüüs-. ähr dat se in’n Hemmel wasst. Wende-.

Raab-ollie Boompötter. Baumpflanzgerät Boompütt m. Trockenobst (anstelle von Speck während der Allerheiligen-Fastenzeit. Ot. → Splint 1. St. Baumstamm. Ih bünt doch Böönejäägers! 2. Garnscheibe (am mechanischen Webstuhl) Booschoole f. bes. St. -potter m. St. Baumschule Boomsiede f. Baumwollgarn Boomspeck m. Baumwolle boomsieden aus Baumwolle. stürmisch. Einspann für ein Pferd). → Lien-. Schere. toben (z. St. Baumwollspinnerei Boomwullstoff m. Baumwollgarn Boomwullspinnerij f. Splintholz. Ot. ausgelassenes Kind. bes. (Wes. Baumwipfel Boomwolte(r) f. Ge) Kartoffelsorte Magnumbonum. Sü. Vr. Baumscheibe. Bretter (grob geschränkt für frisches Holz.B.). feiern. auch für Lampen gebraucht). feines Öl (z. unbeherrscht böönern. wild u. Vr. → höllen. Baumwolldocht (in der Petroleumlampe) Boomwulle f. 180 cm lang. Sü. Baumreihe (z. Katuun boomwullen.Boomlööper m. spielen. (Vr. 35 cm Durchmesser.). ungestüme Person. Obst od. Ackerwalze aus einem Baumstamm (wurde mit einem breiten Beil achtkantig. Ot. Bügelsäge für Bäume u. auch zum Auslichten der Obstbäume). Rae) 1. Raps. Sü. → Allerhilligenfasten Boomstamm m. Bor. → Magnenbooner Böön(e)jääger m. wilde Person. Teufel (St) böönen → böönern Bööner → Böönert böönerig (Wes. Kleiber) Boom-marder m. Baumwolle (mod. (Vr.B. De böönert alls van de Beene (laufen alles um). Junge. ausgelassen sein. Baumwurzel Boomwulldoch(t) m. → röisken Bööner(t) m. Leinöl (zum Backen von Buchweizenpfannekuchen). Baumwollstoff. unmaneerlik böönern. Wat’n Böönert van’n Jungen! .B. Hand. (Boonas) (Vr. Laufzapfenrahmen mit Lager. kurz vor dem Schlachten.od. Wassertröge) boomstark sehr stark Boomstubben m. → Kuhlsaage Boomscheere f. mit der Bäume beschnitten werden. zum Reinigen von Blasinstrumenten. Sü. Baumwolldocht (in der Petroleumlampe Boomwottel f. -wüllen aus Baumwolle (mod. böönen (Wes. → Brääsaage Boomschiewe. außen je ein Eisenring u. Baumstumpf Boomtopp m. Sümpe van uutgehöllte Boomstämme (Back-.). Sturm). ca. → boomsieden. dann allmählich rund gearbeitet. 1. boomwullene Hemde Boomwullgaorn n. St. Vr. → Manschesterstoff Boona f. Sü) 1. als Begrenzung eines Landstückes) Boomriete f. Wellboom Boomwulldoch(t) m. Rae) wild. durcheinander werfen. Rae) Feldrain mit Obstbäumen Boomsaage f. -be f. hart arbeiten. 2. Baumbrunnen (Brunnenform aus zwei gehöhlten Baumhälften) Boomriege f. 2. Baumläufer (Spechtmeise. → bommschestersk Boomsiedengaorn n. Baummarder Boom-ollie m. St) wüste.od. → Boomsiede. scherzh.

Börg (Vr. → Bäänsel. Rae). Füür stocken is nett so schlimm as Füür bööden (von übler Nachrede. (Vr. Wi bööt’t (stockt) hier nich föör de Gaanse! (Mach die Tür zu! → Haaken. botten) Feuer machen. abheben. Pannekooken. -burd m. Zs. Vr. Ra. Ot.: SchosteenBoosenboard. Waagenwippe Böörbuck m. tragen. wenn sie ihnen das Kind auf den Arm gab. Schwarzarbeit) betreibt Böör. Ge.: hoog(e)-. diente.B. Et is nix te böörn (kein Geld zu bekommen). Nu bün ik owwer an Böört (an der Reihe). Sü. Boosem.). Sims am Rauchfang des Herdfeuers. büürn (Wes. St. Börgsken) als Ferkel verschnittener Eber. Holz). → Richel Boosenfööleken (Wes. He is an’t Böört.a. schmale. (Wes. (Böösels) kräftiger Junge od. St. ne Böösel van ne Junge (Kraftprotz). (Boosems) bis zur Decke reichender Aufbau über dem Herdfeuer als Rauchfang des Schornsteins. Rae) Profil. Bössel Boosem. iron. um einen auszugeben). St. → Foss Borböisken → Balleböisken Borculo. (Wes. Böötken) Boot bööten. ereignete sich 1916) Borg m. . anheizen. Bo). → Böörboom Böörfrou f. → Boosenkleed Boosengardienken. wer ein unzünftiges. ängstliches Tier. Gerüst im Rauchabzug zum Aufhängen von Fleisch u. Se was so groot as ‘n Boosen hoog. Telt). Vr) 1. Vr. Rae. → Boosenkleed Boosenkleed n. büörn (St.B. Bor. der als Gestell für Teller u. heben. dat Borkuloose Schuur (den Borkuloosken Wind) (heftiger Wirbelsturm. Sü) 1. He is Börge wodden (Er ist auf einer Bürgschaft sitzen geblieben. Ik kann ‘n Pott alleene noch wa’ böörn (sagte die Mutter. St. wenn der Sohn zu früh freite). St. Hebamme. Würsten booshaftig boshaft Booshäid f. z. botten. Geld erhalten. weiß an den Festtagen). Hei. Bosheit Boot n. Mann. → Hääwel. Hemmel. * Dat kaas män in den Boosen schriewen! („in den Schornstein schreiben“). Bor. Borkuloo ON Borculo. NL. Zs. Brauch bei der Taufe: Die Paten gaben der Hebamme Geld. Holzverkleidung des Herdfeuerüberbaus Boosenwieme f. kläppen. (Wes. (Börgen) Bürge. Borr (Ge) (Börge. Rh) Hebel mit bockartigem Gestell. (Ot. → Kussienkleedken Boosenkussien n. bunten Stoff. → Wiesemoor Böörgeld n. Ge. Pitter. 2. Schnieder 2 Borg f. KindBöört n. Rae. (Boote. Böösel m. Bor). Vr. (Vr. Bo). → Rookfang. bööden (Bo) (bött. Vr. nicht legitimes Handwerk (z. Könn’ we nümms in’n Boosen böörn? (einen Anlaß zum Feiern finden.. Peckelhääring.Böönhaase(n) m. gekräuselter Volant. Bo) Gardine am Sims des Herdfeuers. gefaltete Gardine am Überbau des Herdfeuers (aus dunklem. Rae) geregelte Reihenfolge. bott. Boosen m. → Arwe. Ge) Hebel (zum Bewegen schwerer Objekte. → Foor m. Ot. -gedienken Gardine am Sims des Herdfeuers. 2.auch: BüürBöörboom m. Huus-. (Borgen) Burg Börge m. böörn.

Gäämen is no wat. einfache Leute. Hä’ den Börgermester nich sienen Polßist un de Pastoor nich sienen Düüwel. Trachten.. dat bünt Börgerblaagen (Spottvers der Bauernkinder. St. Gesellschaft „Erholung“ im 19. Vereinsfahne (der Bürgervereine. → lehnen börgen bürgen Börger m. Pferdemarkt in Borken Borkske → Borken Borkuloo → Borculo Borr → Borg m. Et giff mer een Borken. Bürgerschützen) Börgergrund m. → Newwelkappe Börgerklocke f. Rae) Bürgerkinder. De Borksken gaot met de Flaske in de Taske in de Büske teggen de Wieske (Ortsneckerei aus Bo. (Wes. Bürger. Borgen bregg Sorgen. Glanz. Bürgerhaus. vom Heiraten). (Vr.u.: Acker-. St. → Beddeklocke börgerlik bürgerlich Börgerlöö (Pl. Ge. von der Arbeit. In Borken könnt se gudd schnorken (Oeding). Zs. Rae. wenn man nichts verdient). Rae) Goldhaube (der Bürgerfrauen. Raodhuus Börger-rabatten (Pl. → Amt. Wohnhaus in der Stadt Börgerkappe f. Land im Besitz eines (reichen) Bürgers Börgerhuus n. Wääske is en Ssieppellock. -schop f. Süüdlohn is en Hundeschott (Bor-Gemen). können se bäide nix maaken. Borkske Ratten tüsken twee Latten. Van’n Buur nao de Börger. tüsken twee Müüse. Ge.B. Stadtkind. Brügge. Wann de Osse Börgermester wödd. Ik sitt so fast as Borken (festgelegt durch Verpflichtungen). → Paolbörger Börgermester m. Borkenkäfer Borkenmarkt. mao van’n Börger nao’n Buur. später als die Bauern). Sü.) (Vr. in dem Spottvers Börgerrabatten met’n Pisspott up’n Nacken. Bössel-. Borken is ne Stadt. knappen de Lüüse (Bor-Gemen).) Bürger. Ra). SpießBörgerblaag n.so fast as Borken (Grolle) (sehr fest.B. Borkske Ruupen gaot nao Gäämen hen Waater suupen (Bor-Gemen).Frauenhaube). → Amtmann. → Boumann. Bor. angibt. in Leiermelodie gesungen). Bo) Glockenschlag um 22 Uhr (wenn die Bürger zu Bett gehen. → Buurnblaagen) Börgersaake f. Borste → Bost-. Großvieh. In Borken. Borkske Roode (Kartoffelsorte. → Börgerrabatten. vornehme Gesellschaft Börgschup. bösseln . Borkske Puggen (Rh). Borksenmarkt (Rae) m. → Blunde. dat föllt suur (z. Rathaus. stewweln Börgermester-amt n. borßeln → Bössel. Borkske Ratten häbbt en Pott up’n Nacken (Hei). Angelegenheit der Bürger Börgerverain m. Boste Borßel. wie die befestigte Stadt). Bürgschaft Borken ON Borken. in Bor). satt’n met’t Gatt up’n Mosterpott. dat geht as ‘n Örgel. Borst-. Bürgermeister. (Vr. Borksken Wind (wenn jd. dann is de nich met ümmegaon. Börger-. Borkske Markt (→ Borkenmarkt). Börgerblaagen. Borkske Haspel (Drehkreuz in Gassen). Bor) Bürgerverein (z. Ge.borgen borgen. rund. Buurnblaagen Börgerfahne f. Dao kaas kinn Börgermester bi weern (bei einem schlechten Geschäft. Borßel-. wo man Flässe. St. Tässe usw. Käpperbast) Borkenkääfer m. sagt). dao äät’t se den Papp met de Forken. Jh. verleihen. -blaage f. gudd’n Apptiet (Antwort der Bauernkinder auf den Spottvers. Sääbel an de Sied.

auch: Bossel-. Böösel. eingebrannt u. schlagen. Boste. Schwein). Bössken) 1. De Hund is an’t Bossen. 2. aus Schweineborsten als Pinsel). → Kolonist Bösselmääker. → Arm. We. → beet bosseern Steine roh behauen. → quädderig Boss-stück n. St). Fatt-. schweern. Dat Kind höllt de Tande alle uut de Boste (hat beim Zahnen Bronchitis od. jagen heraustreiben. wilder Junge.T. scharren. hat alles verloren.B. (Böste. Jan-. in die Erde hineingraben (z. Tüüg-. Boskop. Bor). Zs. Bossel. wosseln. He nimp sik te vull vöör de Bost (ehrgeiziges Vorhaben). Knirps. vom Hund. Borste (Rh. He is boss (Er hat nichts mehr. Bo) m. Apfelsorte (eine gelb-rote u. dreckiger Junge. WicksBössel. uut’n Huuse bössen. → Marie-enblöömken Bösselkolonie f. (Bössels. schuften. Bössken) Kleinkind. -maaker m. → Boss 2.bös → bes boso wieso. eine grüne Sorte). Husten. He häff noch män twintig Jaor vöör de Bost (ist noch ziemlich jung). → busseln. im Knickerspiel. Hand-. Schoh-. Rundholz zum Verschluß der Tonne. → Duur-appel Bosskopp-appel m. vöör de Boste häbben (noch vor sich haben). kratzen.: WaagenBoss 2 m. . Kleeder. inwiefern. bosseln. Zs. Ge. → Bössel. Bo) bürsten. Boskop. bossieren Bössel. Kannen-. Bo) 1. 2. arbeitslose „Tippelbrüder“. Ik was so ne Boss van veer Jaor. Staol-.: lossbössen (Vr. → Gööre. z. St.: Decken-. Rotzbengel. tüchtig arbeiten. kleiner.: krassbossen 1. aufgeschossener od. Rae. ne Bössel van ne Jungen. an der die Flügel angeschraubt sind Bost. Lärm machen beim Schießen. Chef. Buchse der Radnabe. an de Bost leggen (häbben) (Säugling stillen). wühlen. ist „pleite“). BorßelBösselken (St) Marienblümchen. → woso Boss 1 m. De Pugge bossen in’t Wottelbedde. Heim für Nichtseßhafte. Bürstenmacher. kräftige. Draod-. schießen. (Rh) Stelle der Mühlenachse. Borßel (Rh. Bronchitis). Tand(e)-. de Bösse inbraanen in den Naaben (wurden z.: LuuseBoss 3 m. 3. Zs. 2.B. (Bösse. Zs. Eisenhülse. 2. wegstoßen. Kost. Maulwurf. worin die Achse läuft. un dann geht dat Quaaken hen un weer (von tratschenden Nachbarfrauen). Ra. gudd wat vöör de Bost häbben (reich sein). Weer-. Zs. Schüür-. borßeln (Rh. Nichtseßhafter. fest eingeschlagen). (Bösse. bis nichts mehr vorhanden ist). Bürste (aus Heidekraut. musseln 1. We willt uh äs boss ääten (alles aufessen. Ik häbb’t up de Bost (erkältet. etw. als Topfreiniger od. Zs. Haor-. → Baas boss nichts mehr. Bösteken) Brust.: weggbössen ‘bersten’ → basten Bosskopp m. Bösselken) 1. hasten. starke Person. → Büsse 2. Dann leggt se de Böste up de Hegge. wegwerfen. grubbeln. tüfteln (Vr. Bürstenbinder bösseln. Bo) f.

halblange Tabakspfeife. → Piepe Bostknoop m. → Ääpe. Frömde. Bruuds-. Bauholz. Lederschurz vor der Brust Bostpien(e) f. * De Säcke dicke lappen un de Botter dünne schmeern. Brusttuch Boste. 2. Brustknochen → Boog Bostlappen m. Blume mit gelber Blüte (1.n.auch: → BorstBostbladd n. → afkieken. fien.B. rissig (z. Sprung. Heek. Riß. De klööwen de Botter so dick drup. Spalte. Hohner-. Schmerzen in der Brust Bostreemen m. Klööwe. * Gudde Botter is winterdaggs te hatt. Schulterknochen (beim Pferd). Bös(te)ken) 1. -kern m. Runkelrüben) Bostleer. as wenn se de Koh schitt (verschwenderisch).B. -läär n. Lungenentzündung. Brustkasten. -tasse f. Flamm-. Brustentzündung (bei Wöchnerinnen) Bostkanne. Trägerrock. -wer n. -werk n. stark. Nood.: Äier-. Bruststück. bestes Bruststück vom Rind Bostkaste(n) m. Zs. Bisse-. Fisk.: iesBostfeeber. Brustblatt am Vordergeschirr des Pferdes. 1. Hahnenfoot . Stuutenknappen. ne Bostrock uut Wulle met lange Mouen. Bruchstelle. mittelgroß) Botterbloome f. Schnitzbrett (schnallte sich der Holzschuhmacher um bei der Arbeit mit dem Ziehmesser. bringen). (Bosten. Madamm. → Äierbloome. Butter. Baum am Webstuhl. kläine Botterbloome (Hahnenfußgewächs). geröst.: SpraakelBostwark. asthmatisch). Henne. → Blässe. RoodBost. „Sumpfdotterblume. Spott nich met de gudde Botter. Mess. Zeichen auf Bäumen. üppiger Busen Bott → Bodd Botter f. Lederschurz vor der Brust (z. → Brügge bösterig. Ganse-. Säugling Bostklöpper m. hat Glück. beim Schnitzen. 3. He häff kinne gudden Bostkasten („schwach auf der Brust“.: Afköhl-. Zs. Schneiden von Brot. Brustbaumbrett (am Webstuhl) Bostbredd n. Mäi-. gaar 1. von Händen). Naoberlöö. → Treckmess) Bostdook m. Brettern (Bo). Pedde. Brustbaum. Zs. dull. schmeern. SpörrieBotter-appel m.: Gääl-. Brustriemen am Pferdegeschirr Bostrock m. Dat Glass häff ne Boste. böstig geborsten.Zs. Apfelsorte (grün. Teil des Schlachtviehs. Böste f. bostig. Brustzucker Bost-taske. Zs. du kaans noch äs an’t drööge Brood kommen (Man soll bescheiden sein). Kandiszucker. heet Schmolt up’n Bostkasten schmeern (zum Lösen bei Husten). Schlüsselblume). → Sellen Bostboom → Bosteboom Bostboomplanke f. Bostkind n. Bo). sommerdaggs te week un immer te weenig (Butter gab es nie reichlich). KantenBoste ‘Brust’ → Bost Bost(e)boom m. dann komm ih wieder! (es durch Sparsamkeit zu etw. Raom-. scherzh. Rööwen-. Brusttasche (außen an der Jacke) Bost-tee m. He föllt met’t Gatt in de Botter (verbessert sich. Riss. der Kuh Bost-ssucker m.). Hatt-. → Hemdrock Boststück n. Hahnenfuß. Brusttee (wurde eingenommen gegen Husten). 2. Nemm vanaobend äs ne gudden Arm vull Bost-tee (Nimm die Frau in den Arm. Ies-.

StuutenBotterram. -pepier n. → Botterlööpen. Werfen u. Stößer in der Kirne. Mi juckt de Nösse (Antwort:) Dann giff’t ‘n gudd Botterjaor. Steinzeugtopf für Butter Botterpuls. Karro 1. → Koffie Botterkorw m.). Sü. Butterpilz Botterpott m. St) Butternapf zum Kneten der Butter. böttern buttern. dickbauchig) Botterpilz m. Butterklümpchen.: Honnig-. in der Wendg.). Ik kann mi ook keenen Füftigmarkschien up’t Botterram leggen (Ich kann nicht alles umsonst tun. 1. Wenn di’t Gatt jöckt. Zuckerschicht). Schinken(flees)-. Ge) Pergamentpapier. → Botterwelle bottern. es konnte ein bis fünf Stunden dauern. in der Wendg. in dem die Butterklumpen durch Wässern. -leppel breiter Holzlöffel (zum Kneten od.Botterbrood n. Doch wenn’t bottern sall (will). → kaarnen Botternapp m. plodderig. Wässern der Butter). Butterfaß. → Bottermolle Botterpapier.u. -kook m. in Form eines Schafes zu Ostern. De Tieden mochen noch weerkommen. Ik kann wall van groote Bottrams kläine maaken (Selbstironie). Bottram n. (Bor) Butternapf. später aus Porzellan) Botterfatt n. He sitt met’t Gatt in’t Botterfatt (Er hat sich . Kneten mit dem Butterlöffel zur Butterrolle verarbeitet wurden. → Botterlööpen Botterförmken Butterform (z. Stootkaarne Botterknoop m. Butterbrot (mod. dann giff’t ‘n gudd Botterjaor. Frää. wann’t blooß nich in Driete gerödd. upin Botterdagg kommen (zu einer guten Gelegenheit kommen) Botterdööse.durch Arbeiten . Korb für Butter (zum Einkaufen od. aber auch rechteckig.B. Et will nich recht böttern (gelingen). -kanne f. Zs. -püls m. → Botterram Botterdagg m. geküferter Butternapf (mit Griffdaube) zum Kneten der Butter Bottermelk f. → Dräi-. -doose f. → Kaarnemelk Bottermolle f. hölzerner. Butterkirne (zum Stoßen od. um die Butter zum Markt zu bringen). meist rund. Fuust. Puls Botterflööte f. St. Butterbrotdose (für Fabrikarbeiter) . Butternapf zum Kneten der Butter. gedrechselter Napf. Schmolt-. Butterbrotkorb. Den lesten Droppen van de Melk is ‘n Botterknoop (der letzte Tropfen Milch von der Kuh ist am fettesten). Bor). Butterbrot. innen mit Kerbschnittdekor) Botterjaor n. (Vr. 2. (Vr. Butternapf.auch: BottramBotterramsdööse. Butterdose (früher aus Zinn. → Botterschleew Botterlööpen m.gut herausgemacht). Sahne mit der Kirne zu Butter verarbeiten (Der Erfolg war unterschiedlich. Einschlagpapier von Butter (Innenseite wurde auf die Brust gelegt für die Lunge) Botterpeer(e) f. Drehen). Keese-. bis sich Klumpen bildeten). -doose f. Botterkaarne. Schnää. → Kaarnepuls Botterram. → Botterramskorw Botterkumme f. → Bottermolle Botterlääpel. Gellerts Butterbirne (grün-gelb. → Bottermolle Botterkump m. Zuckerkuchen (Hefekuchen auf dem Backblech mit Mandel. dat de Börger föör’n Botterram arbäiden mochen (über die Nachkriegszeit). Buttermilch (mod. dann bottert’t nich. Botterkooke(n). Butterkuchen. → Brügge.

wer ein Haus bauen läßt.: kuhl-.) Bottram. Vesperzeit Botters. Zs. in Rollen von zwei Pfund zum Verkauf angeboten. Weißbrot aus feinem Mehl. (Bouten.B. zu Ostern). Roggenernte). Straoten-. . (Häuser) bauen. hölzernes Buttermesser (mit geriffeltem Blatt. Tüsken-. Landwirtschaft allgemein. Bau. BotterramBou m. Butternapf Botterspaan. Stelle. → Lääger n. Erntezeit. uut’n Bou gaon (aus dem Haus. feines Salz (zum Würzen der Butter) Botterschäöpken Butterform in Form eines Schafes (zweiteilig. Sportübung: zwei Kinder mit dem Rücken aneinander heben sich abwechselnd hoch Botterwaoge f. Butterrolle (Die Butter wurde nach häufigem Durchkneten zu Rollen geformt u. An-. Piepe. Höhle. Üm-. Ackerfurche Bougrundstück n. Fußschüssel (oft aus Zinn) Botter-wäägen best. Hausbau. Gang. up’n Bouacker gaon (Landwirtschaft betreiben). breiter Holzlöffel. Bauen (z. Stück Butter Botterstuute(n) m. → Botterram Bottersalt n. Butterbrottasche (z. saodBouerij f. Roggen-.od.→ Botterram. Ackerland. → Botterlääpel Botterstück n. → achter-äärs. Ernte. De Börger hä’en nich alle ne Ploog. dat mö´ich jung doon. Vesperkorw Botterramstaske. → Botterlääpel Botterschöttel f. Pott. bes. Frühstücks(brot)korb (für die Arbeiter auf dem Feld od. Flass-. → setten. Tuffel-. Klinker-. Bauwagen (beim Straßen.. 2.: Acker-. Dass-. Ver-. Kanienen-. Haawer-. → Fabrieks-. Böiken) 1. → Sacktaske Botterramstied f. → drieteweeke Botterwelle f. -spaon m. pro Schlag eine Kanne Schnaps ausgeben). Umbau des Hauses) Boufoore f. WäägeBou-acker m. Hausbau) bouen 1. süss bliff´t debi. Butterteller. Milch u. vor die Tür gehen. Bauherr. An-. -tasse f. loss-. Land-. dat Bouen dee ne Fohrmann. Landwirtschaft betreiben bou-baats → bous Boubuude f. He häff sik bout (hat ein Haus gebaut). Butters (Pl. Botterspäöne (breite Schneidezähne) Botterspäddel. De Bouhäär mutt de trouen (Zimmermannsspruch: Der Bauherr muß den ersten Nagel zur Verbindung der Sparren einschlagen. Up-. -herr m.) Butterbrote (mod. -spättel m. Fossen-. nao’n Bou gaon (zur Arbeit des Maurers). pflügen. Bau von Tieren. Bottram. Bou nich so schnaor längs de Foore! (Pflüg nicht so dicht an der Furche entlang). in’n Bou (Getreideernte. De Peeren bünt botterweek. Huus-. Butter (zu Ostern) Botterteller m.B. 3. → Sünt Jobke. plöögen. in der Fabrik). De häbbt noch Bou-acker debi (als Nebenerwerb). Nij-. aus Sackleinen). Under-. Zs. delangs. Vöör-. Waage zum Abwiegen von Butter botterweek(e) butterweich. spazieren gehen). Höi-. Butterbrotkorb. 2.Botterramskorw m. Bouen un trouen. breiter Holzlöffel zum Buttern. zum Abteilen fürs Wiegen).). → Botterförmken Botterschleew m. an der ein Haus gebaut werden kann Bouhäär. → Ackerland bou-ackern Ackerbau.

→ Pick-. (Wes. für Maurer u. nervöse od. altes Ackerland. -esche Böww(e)gröss. ängstliche Person bowwen → bomm böwwen. zu schwerer Arbeit). Strickhaaken Bouwaage(n) m. röistern Bowwen-. flach). Böwwenliene setten (Windmühlenflügel zu drei Vierteln bespannen) Böwwergrund m. bewwern zittern. -kante. kabaatz. Bovölle mo’k betahlen? → wovull Böww(e)-eske. → Huusplass Bouploog m. Sense (Daran befindet sich unten ein Haken zum Zusammenraffen des Getreides u. (Vr. De Beene böwwet em under’t Gatt (von Angst od. Rae. Kniesense. Bousand uut de Sandkuhle haalen. Pflugland. in die Holme eingekerbt sind). Bewwe(r)ske f. Sand für Mörtel. pardous Bousaiden m.) Ackerbürger. Bauplatz. Em böwwen de Buxe vöör’t (under’t) Gatt (Angst). Espe. Mauersand. bommBöwwenliene f. Schöörgrund Bouknech(t) m. Daor kaas ‘t Böwwen bi kriegen (das Zittern. St. böwwern. → Peerdeknecht Boumesterken (Ra) Bachstelze. → Boumann 2 Boupeerd n. → Buckploog bous. → Timmerholt Bouland n. Erntearbeit bouwarken. Boumann 2 m. 1. Bausand. → Bouwaagenledder Boulöö (Pl. Bauholz. Leiterwagen. (Wes. Leiter für den Hausbau. beben. Vr. -lier(e) Leiter des Ackerwagenaufbaus (paarig). Sü. Rengste. in der Wendg. pappeln. → Buur. Bauplatz. Rh. 2. das der Maurer tragen muß. „Ackergaul“ Bouplass m. -männeken (Ot. gewichtig u. der die Aufsicht über Pferde u. Bauer (alt). Getreidesichel Boustrick n.. St. → Öwwerlippe böwwern → böwwen . jeeden Tratt ne Bouplass (wenn jd. -lier(e) f. Schleifbrett zum Nachschleifen der Sichel od. bibbern. Vr) Kniesense. zu → Feld. Ge. → Rengstenwaagen Bou(waagen)ledder. → bibberig Böwwerkant(e) f. Dachdecker (mit stabilen 22 cm engen Sprossen. Oopa häff all böwwerige Hande. bewwerig zittrig. Ackerwagen. Stellpflug. Sü. Getreidesichel Bousand m. Wagen hatte. 2. unruhige. Bo) Großknecht. -werken Ackerbau betreiben bovull. Groot un floot helpt den Boumann uut de Nood (is föör den Börger good) (Bauern pflügten für Geld bei den Bürgern ziemlich großzügig: breit u. (Wes.Bouholt n. → Angst. de Böwwerkante van’t Disslaaken (Oberseite des Tischtuchs) Böwwerlippe f. im Ggs. bou-baats bauz! → baats. Ge. Saodledder Bouwark. Großknecht. zum Ausrollen der Garben). mit großen Schritten geht). -werk n. -völle wieviel. Acker. die pflügen Boumann 1 m. 1. → Messelsand Bousich(t) m. Pferd für die Feldarbeit. Oberlippe. Bo) Bachstelze (alt). → Quick-. Sü. Ge. -gräss n. die wegen des Gewichtes. Bockpflug. Fürchten). Zitterpappel. Rae) Wetz-. Ge. bebend. Oberseite. St. Rae) fruchtbarer Oberboden des Ackerlandes böwwerig. Sü. Leiter des Ackerwagenaufbaus. Zittergras → Zittergröss Böwwekunte f. Espenloof. riddern. Wippstatt Boumester m. bowwen → Bomm-. → Boumester Bouledder. → Flechte 1.

kott-. -n n. gebrannt) 1. Vr. wenn se brocken hadden (wenn die Milchzähne herausfielen. Thymusdrüse am Hals von Kälbern (wird gebraten. daale-. Se wassen an’t Brääken un Bouen. (Braaken) 1. verbrennen. böwwerste Stöwweken („Oberstübchen“. Ruine. → Ies. dann sitt ‘t Böwwerste van sölws loss (Wenn man gestapelte Dinge ungeschickt abräumt). Brecheisen Brääkmann m. brennt se nich lange (dann is de kinn Lösken mähr . 3. Dat was so ne olle Braake. He häff ‘t Waord ebrocken (Versprechen nicht gehalten). Breegen m. 2. He ha’ nix te brääken un te bieten (nichts zu beißen. De lött nix te Potte braanen (paßt auf. Flachs brechen. -gröss → Böwwe-eske. Ieser. (Ot. Zahnwechsel haben (bei Pferden). brecken (Wes. Hei) (brennt. abbrennen. Zs. brandmarken. Knocken-. 3. abbrechen. weggBraakenwottel f. rösten. Oberseite böwwerste oberste. wesseln. Se brannden alle Buusken. Rh. Zahnwechsel bei Pferden von 2 1/2 bis 3 Jahren Brääker(t) m. sehr kräftige Person. Rae). -böhnken gelbe Brechbohne. * Wenn olle Schüürn braant. Zs. Hei) (bräck. Wachsbohne. Ot. Zs. Se wodden verkofft. Wat ne Braake van ne Koh! → Schraage Braakemölle f. ungestüm laufen. 2.: nachtbrääken. Koffiebohnen braanen. We.: FlassBraake 2 (Wes. Braan. 2. -siete f. Brennbraanen (Vr.auch: → BreckBrääkbohne f. Schnibbelbohne Braake 1 f. VerBrääk-ieser. St. Brechstange. → anbraanen). Flaschenöffner (scherzh. → Schabracke. ist klug. erbrechen. Gerät zum Brechen des gedörrten Flachses. brennen.) braakstempel nutzlose Arbeit verrichten. 2. Ge. bracken. → Kattenwottel Brääker → Brääkert Brääkerij f. gilt als Delikatesse). Verstand). → rabraaken. Bracke (Ot.). He bräck sien Been. De Piepen brannden acht Daage (vom Feldbrandofen. Vr. Baldrian. Rae) 1. kaputt-. → Piepe). Bor. → blööten. Kuh). brennen (Wes. → gääle Bohne. wenig Geld). brack. 4.: Bütte(n)-. bei 2 1/2-3jährigen Pferden). brechen. brannde. loss-. St. → Bäägert. Umbau. → Finger). Bregen. altes Haus. 4. 2. heizen (z. → bomm Böww-eske. Tande-. Änderung am Haus. umbauen (Haus). eingeteilt in Kanäle. (Braaken) Flachsbreche. loslegen. Bo).auch: → Brann-. „Brechmann“ Brääkstange f. brannden. -gröss Bröö → Bredd Bröögen. → Hassens Brääk. In-. He bindt sik ne braanende Buuske vöör’t eegene Gatt (Er schadet sich selbst. Gerät zum Brechen der gedörrten Flachsstengel. Zs. → Braake 1 braaken 1. Wat bün ich doch an´t Braakstempeln (Was halst ihr euch doch überflüssige Arbeit auf. Hirn (von Kalb. Uut-.Böwwersied(e). (Bröögens) 1. magere Kuh. brannen (Bor. Nacken. sehr kräftige Person. De Oogen wassen a’ brocken (kurz vor dem Tode). Em brennt ‘t Geld in de Taske (kann kein Geld behalten). St). brocken) 1. wüst arbeiten. Töpferofen). → Räbbel. Vr. Sü.B. Kraftprotz. Ünderste te eerst. Rh) f. Toom. Ge. ne Brääkert van ne Jung.: Bütten-. Dat Veh wodde brannt. 2.

→ Sprockenholt Braddel m. Brennessel. prockeln. Brandnettel f. Schüdde-. Wüstling Braasker(t). unüberlegt arbeitet Bracheermester m. Strohwisk. (Bracken) (Vr.an) (vom späten Freien. → Gescher. Welle 2. Stadtlohn Bracke 2 f. stocken 1. überstürzt. trabaals Braaskenbüül. BrawierBracheerer m. → Kuhl-. wüst feiern. Wüstling braaskig. Zs. in der Wendg. bracheern.B. ungeordneter Haufen. bewegliches Brett am Wagen. wertlose alte Sachen. Schnapsbrennen Brääsaage f. → Brassel. Brachse (Flußfisch. → määten).: hatt-. Rae). -owwen(t) m. → Brasse. brenzlich. daor satt he sik in de Braan-nettel. Rh. Brann-nettel. aufgeregt. Bo). z.: Bohnen-. z. stachelig). Juxwort. durch dick u. brasseln. → Rengste Bracke 3 f. Rae). köhlen. unbeherrscht. brageern. Ziegelbrenner. wütend sein. prahlen. Steuer für Bierbrauen u. ungestüm Bräästohl → Breddstohl Bräätuun m. wer sich wüst benimmt. St. suupen un bracheern. dünn) Braaskefett n.B. Brääsen m. Braskenbüül m. Bretterzaun Brääverschlagg m. Brettsäge.auch: Brageer-. SchwattBraanerij. Dann nemm doch eenfach Braaskefett (als Antwort auf Ik kann nich gudd loopen). großtun. Stöcker. → Buxe. brenns (Vr. von der Liebe älterer Leute. → plappern. 2. Durcheinander. (Ra. 2. Pröttel . (Bracken) Seitenstück. herumalbern. Gestrüpp. brasken Krach machen.Brannerij f. Ge. braasken. Suur-. brawiern (Bo) sich wüst benehmen. Bo) trockenes Reisigholz. Et rück so braans. Bo) sperriger Zweig Bracke ‘altes Haus’ → Braake 2 Brackholt n. sägg de Düüwel. herumtoben. Rh) angebrannt. weggBraaner (Vr. wild. fiene un gewohne Bran-nettel. St.: FuuselBraan-nettel. Brasker(t) m. (Brääsens) 1. Wat rück dat hier brenns! → bränderig Braanstüür f. unüberlegt arbeitet bracheern. Schnapsbrenner. Schnaps-. laut reden. brääns (Wes). We. bei der Jagd. laut redende Person. Bor. sabbeln Bracheer. Hei) m. Haal den Braddel äs van’n Balken! He häff vull Braddel an’n Kopp (viel um die Ohren). braskig laut. döör Busk un Braask (quer durch Wald u. Zs. 1. → Nettelsaod Braan-ommen. dicke Person Braask. Braas (Bor) m. Zs. He leep as ne Bracke (so schnell wie ein Jagdhund). wer sich wüst benimmt. Braan-nettelhook m. arbeiten. sich wild benehmen. Ge. Brenner (Wes. Plankensaage Brääsem. baufälliges Haus. → bäärn. Bretterverschlag brabbeln undeutlich sprechen. unüberlegt handeln. stürmisch. Dat Kruud kenn ik. mit Brennesseln verunkrauteter Acker Braan-nettelsaod n. Brennesselsamen (Heilmittel). → drawaalen Bracke 1 f. Feldbrandofen braans (Vr. → Fuuselstöcker. in der Wendg. Sü. → Fuuselstöckerij. Lampe. lauthals feiern. wilde. He bracheert sik eene längs. Branner (Bor. ungestüme od. Wirrwarr. Gestrüpp. Koffie(bohnen)-. (Bracken) Jagdhund. schimpfen. Brennerei. Ra.

auch zum Abwehren von Eisschollen). dann braant se uh neet! (Aus grünem Brennholz kocht heißes Wasser heraus. Doodenbuur. 2. wo Brennholz gelagert wird. Schmöll-. Horn des Nachtwächters u. rothaarige Person Brandhaaken. → Föör-. bracheern Bräi. Präibräien. → praamen Brand m. Brand bääden (besprääken) (beten. der Feuerwehr. 3. → anstääken). → Bruudlachtshuus. → braans. De Beschüütenränder schmeeken bränderig (etw. verschlissen. Inhalt des Töpferofens. Et kümp in Brand (beginnt zu brennen). Gaststätte. Ge. Brennholzscheit Brandholtskloss m. Stelle. Kneipe Brandfoss m. Dat Huus stonn in Brand. Grööne Bräine bünt achtern heet. Brennholzstapel Brandkalk m. Ieshaaken Brandhaorn. kolle(n). Haus des „nächsten Nachbarn“. nicht mehr fest. bitter). Sü) weinen (von Kindern). Sünnen-. Bruud-nao-Bedde-brengen. Aberglauben). Bräin(d)e) 1. Sü. Stockhook Brandhoop m. Bräi. war Aufgabe der Kinder). Brennmaterial. (Brammen) (Bo) mürrisches Gesicht bramsen (Wes. so maager as Brand (sehr mager. Brand haalen (Holz holen. naodel Bramme f. noch nicht gelöschter Stückkalk . → Tuutemannshaorn Brandholt n. baufällig. Vorsicht!). besprechen bei Brandwunden). He steck sien Huus in Brand. Bo. bruien (Bo) stricken (alt). -hurn n. brageern → Bracheer-. bränderig Ääten. Brand föör’n Winter. -spaltens). Vorrat an Kohlen. Rh. Entzündung. → Holt-. 2. Zs. -haok(en) m. Hette-. Brennholz. (Brände. um davon zu leben. Brand puusten (kreuzweise über die Brandwunde blasen. Garbrand im Töpferofen. Rae) Feuerbock. 1. 5. 2. → stricken 1 Bräinaodel. Brandblase Brand-emmer m. Brand. Hals-. Schnaps. unordentlich. bramken (Wes. alt. Grööne Brände un olle Wiewer moss van de Määse bliewen! (Bor). eisernes Gestell für das Brennholz auf dem offenen Herdfeuer. → helder. Loop di nich in Brand! (Nicht so eilig). (St. → Schlaggholt Brandholts-end(e) n. → rappelig Brageer-. durcheinander. bräiden (Vr). üm sik an’t Füür te wärmen (Er veräußert sein Letztes. wenn’t klöwws un wenn’t verbraans (von der schweren Arbeit des Holzschlagens u. laot se liggen. Brandwunde.braddelig 1. Zs.: FranzBrandewienshuus n. Ik häbb’t em gudd up de Brände daon (anständig die Meinung gesagt). Brennholzscheit Brandhook m. -naole f. Feuer. SuurBrandbuck m. zerbrechlich. → Brandroode Brandblaore f. auf der Tenne für Brennmaterial. Feuerlöscheimer (früher aus Leder) bränderig. Bo) angebrannt. Bo) Stricknadel (alt).: Balken-. Feld-. Hemmel-. 4. schwatten-. An Brandholt kaas di dreemaol an wärmen: wenn’t daalemäcks. schwerer Eisenhaken mit langem Stiel (brauchte die Feuerwehr zum Abreißen brennender Strohdächer. unsicher. in dem die Hochzeit gefeiert wurde (Bei der Ankunft des Hochzeitspaares wurde Branntwein getrunken). → Strickstock. Brand uut’t Vääne (Torf aus dem Moor). branderig (Bor.‘Porree’ → Präi. (Vr. Foss Brand(e)wien m. → Bruudlachtshuus. → brandmaager). Bo). Ecke in der Küche od. Branntwein. angebrannter Holzscheit. Brennholz.

schweres Kaltblutpferd. zur Brand. Nacken-. Sü. Ge. Haasen-. schwarzer Brenntorf. Brannerij → braanen. Braten. Branner. Kasten für Brennholz (stand vorn auf der Tenne) Brandklocke f. Bo) (Bratkartoffeln). Kalws-. Braanerij Brann-nettel → Braan-nettel Braobänder m. Brandmauer im Haus (zwischen Wohnungs. Wasserloch für den Brandfall brandmaager sehr mager brandmarken mit Brennstempel markieren. Brandprozession zur Erinnerung an einen Stadtbrand Brandröcke f. Stapelraum) Brandnettel → Braan-nettel brandnij sehr neu. Lamm-. St. Stelle. 3. Begrenzungsmauer im Töpferofen (zwischen Feuerung u. Dat mäck den Braoden ook nich mähr fett! in Bräödeken (Filetstück vom Schwein. Feuerwehrspritze. Ganse-. Se äät’t un drinkt. Brandmeister (Amt in der Nachbarschaft: mußte den Feueralarm u. De Peerde ha’n en Brandteeken up de linke Basse. Brandkaste(n) m. Schwiene-.B. Bauunternehmer kontrollieren.B. dat ähr de Buuk nao Braobant steht (Sie essen sehr viel). Schuppen für Brennholz Brandsolle f. Ge) Bratkartoffeln (aus gekochten Kartoffeln. Kontrollgang durchs Haus (Schornsteinfeger. Zs. gebraone Erpel (Vr. Lummer-. Sü. Ge) 1. Gestell für das Brennholz im offenen Herdfeuer (damit das Holz von unten Luft bekommt). Et treckt an de Brandklocke (wenn ein Kind weint). Rae) Feuerbock. braoden) braten. 2. Vr. Polizei u. He is in de Brandkasse gaon. → Fuuss-erpel). 2. Brandtorf stääken Brandwehr f. die man loswerden will). (Wes. Brandzeichen (z. aus Brabant stammend. (Rh) Feuerwehr Brandwien → Brandewien Brängel ‘Knüppe’. bei Tieren. Hei). → Erpelplaaten . brodden. das Löschen organisieren) Brandmüür(e) f. Braod-appel m. Suurbraoden. holländischer Schäferhund Braobant Brabant. dann giff’t kolle Braod-erpel (zu Kindern. Braaner. Fässern).Brandkasse f.u.u. Bo) Feuerwehrspritze Brandsprütze f. Feuerversicherung. ob die Einrichtungen zum Feuerlöschen. Gao nao Huus un piss Mooder ‘t Föör uut. Brandstempel.) (Vr. → Waatersprütze Brandstää f. Se ligg in de Sünne te braon (zum Braunwerden). Innensohle des Schuhs Brandspöite f. St. Ge. Holländer. braon (brödd. Löschteich. Sunndaggs-. → Belgi-er. Kanienen-. → Föörbuck Brandsalwe f. Braod-erpel (Pl. → gloodnij Brandprussioon(e) f. Brandsalbe Brandschau f.: Enten-. braone Tuffel (Rh. → Brandteeken Brandmester m. Braon m. „brandneu“. (Vr. Bor. (Vr. Reh-.) Brandschoppe f. Ra. → Filee). Hammel-. 1. Ra). Bratapfel (im Backkasten gebraten) Braoden. Braod-erappel (Wes. Brandglocke. Gefahrenverhütung vorhanden sind. an der es gebrannt hat Brandteeken n. Brandkolk m. Brandgeruch Brandroo(de) f. Pferde). Brandsohle. Rae. mit Brandzeichen versehen (z. Brandtorf m. Stallteil). ‘Bengel’ → Prengel brannen. brodd. St.

umgebrochenes Ackerland. De Braod-erpel bünt in de Panne an’t Bräödseln. Gebratenes.brawiern → Bracheer-. Bratfleisch Braodpanne f. Kratzwunde. -fleesk n. → Sandbuur Bräömen → Bremen Braomries. unaufgeräumter Haufen. Braotuffel (St. Sü. Bratwurst. floot. Braskenbüül. Ginsterstrauch Braomwösteken (Bor) kleine Mettwurst für Kinder.: Bessem-. Bratpfanne Braodpeer(e) f. Dat Land ligg braok. Begeisterung. Besenginster (zur Herstellung von Besen). hektisch arbeiten. Rh) (Pl. Brast m. Speckstücken. Rae).) Bratkartoffeln Braodfett n. Wut. Ginsterbesen Braombuss.s) m. FarweBraombessem. Ot. Rae) gedörrte Birne.s) poltern. Schlachtzeit. Bratsen an de Müüre (Mörtelspritzer an der Wand) Brawier. sich ein Essen in der Pfanne bereiten. Wenn van’n Pisspott en Braodpott mäcks. grob vorpflügen. Wurst mit Buchweizenmehl (→ helle. St. dat stinkt immer! Bräödsel n. wütend. -busk m. → Backpeere Braodpott m. Kasserolle. vull Brassel an’n Kopp häbben (viel gleichzeitig um die Ohren haben). braasken Brass. Ginsterzweig Braomstruuk m. Se braoken dat Stoppelland. schöörn. wütend sein. Brao(d)kartuffeln (Ge. Winterbraoken flach pflügen. → Schülpe. brachliegendes Ackerland. Bratse f. die Arbeit). → bouen. Schälpflug. sich wild benehmen. (Braoken) Brache. Ginsterstrauch Braombuur m. → Brääsem Brassel (sth. Erregung.: Sommer-. Braaskenbüül. Vr. He bräödselt sik wat terechte. braoden Braotuffel → Braodetuffels brappelig (Wes. Braoke f. ungepflügt. braon → Braoden. → Gebraodsel bräödseln 1. aus Roggenschrot. (Bratzen) Schramme. braten. Ge. -n m. Braaskert. Bauer im Sandgebiet (Westmünsterland).B. → Braddel brasseln (sth.: schwatte Braodwostentied f. Bratfett Braodflees. Zs. schwatte Braodwoste. plöögen. → rappelig brasken. strieken Braokland m. in der Wendg. braskig → braasken. bracheern brecken → brääken .) braok brach. Narbe. Brachland Braokploog m. dat de Stoppeln so ääben drunder wann’. herumtoben. 2. → braasken Bratske. in der Pfanne zubereitetes Essen. Durcheinander. Striekploog Braom m. → Jööselwoste Braon.Braodetuffels (Bo). in Brast wenn’ (aufgeregt. Plunder. Braskert. Ginsterstrauch. (Wes. brutzeln. Zs. unbeherrscht. → Bloodkooken. (Brassen) Brachse (Karpfenart). Blut u. in Fahrt sein) Brasse f. Ge) wild. -er n. gebratene Mettwurst. erregt. Ik bün den ganzen Brassel leed (z. Zs. den Hausrat. Bratensoße Braodwost(e) f. Braodsooße f. Winterzeit (scherzh. Brachpflug (in der Höhe verstellbarer Pflug zum Vorpflügen). witte Braodwoste) od. Lärm machen.

überreden. Hohlziegel (niederländischer Machart). grob). breit. Vr. 2. Ende-. zu → Spitzploog breedpraoten überall herumerzählen. Bi’t Böörn dröffs nich breedbeenig staon. äs wenn he en Bredd vöör’n Kopp häff. Potte-. Breede → Brette breedflaaks (Vr) breit. Bost-. Breedmääse. Ge. Dat Höi ligg daor so breedflaaks (ausgebreitet). Schapp-. Haaken-. 1. Schuuwkaoren-. Tunnenstohl Breebiele f. School-. He sitt daor so breedflaaks vöör de Döör. süss kaas di ne Bröcke böörn. Schlöttel-. Schaol-. Spund-. Ne Breed-dosker de dosket in de Bredde. Dat Toppholt lagg breed. He leet sik breedküürn. Profiel-. Lääpel-. Tüsken-. quer. überall herumerzählen. → breed breedkallen (Bor. → groff. Nix te breed häbben (ärmlich leben). Wat kick se breed (unfreundlich. Steern-. Fimpen-. → Bocholt Breedmieger(t) m. Eeken-. -dösker m. Wark-. Waagen-. Planke. Bi-. Fluur-. He häff ‘n breed Krüüs (einen breiten Rücken). → Breedschnuute). hochnäsig). Schnie-. He treckt ne breede Lippe (verzieht das Gesicht zum Weinen). Waske-. Kant-. Fummel-. Under-. (Ot. Putz-. wied un breed (weit und breit). wenn ein Mädchen statt eines Jungen geboren wurde. .B. 2. Schäämel-.. breiter Pflug. Se krigg’t genau up’t Bredd (vorgeschrieben. Zs. Sprütz-. Trapp-. → Langdackske Breed-dosker. breitschlagen breedkrempig mit breiter Krempe (am Hut) breedküürn. → groot. → holländsk. Striek(e)-. geschlossener Kinderstuhl mit einem Topf unter dem Sitz (Kanzelstuhl). fingerbreedbeenig breitbeinig. Bööker-. De is breed vöör’t Gatt (1. Houbiele breed 1. Holzstuhl. → breedflaaks. → Brödd-. Angeber. abw. Bo) überreden. dummen-. Breitbeil (Zimmermannsbeil mit seitwärts gebogenem Stiel zum kantigen Abbeilen der Balken). Hoog-. → bestredden Breed-dackske f. Kack-. → Boomwolter. Deck-. Kernholz. Rae) breiter Dachziegel. (Brää. Solder-. behäbig. was sie zu tun hat). Breitdrescher. Spring-. stiew. Rahmen. Schriew-. Stoot-. → Plankenholt Breddstohl.: Achter-. Dat is so breed as’t lang is (von einer Seite nicht vorteilhafter als von der anderen). → breedpraoten. Hacke-. Schoppen-. Hossenmiegert Breedploog n. Stäiger-. Et gaff richtig wat up’t Bredd (gut zu essen). Holt-. -köiern 1. Staff-. Man mutt sik nich breeder maaken. Frau. Mest-. stark. trääden.. zu → Hääkeldosker). eingebildet). Bräästohl m. -merse f. Se is so breed vöör’t Gatt (eingebildet. Schmeer-. der Breite nach. De häff’t breed vöör’t Gatt (großzügig beim Geldausgeben). He dööt (lögg). Back-.: äiden-. Fenster-. ausgebreitet. Wi häbbt ‘n dick Fell un ‘n breeden Puckel (sagt man bei Vorwürfen). breitschlagen. Wat krieg wi dann wat up’t Bredd! (Dann wird gefeiert!). as man is. WöskeBredde → Brette Breddholt n.bredaol ‘nichts Besonderes’ → predaol Bredd n. hoher. Stell m. Sied(en)-. 2. Breddken) Brett. Upsatz-. Gewwel-. He häff dat öwwer’t ganze Kaspel breedpraot’t. im Ggs. 2. Afdeck-. Kruuwaagens-. Steen-. daor kommt de Garwen intwass drin (Die Garben kommen quer hinein). Büügel-. hochmütig. Mädchen (z. Zs. breite Dreschmaschine (im Ggs. Spöll-. Footbodden-. Schaal-.

: Fietsen-. Bremse im Fuhrwerk. Wi mott’t us ‘n bettken bremsen un nich so hatt arbäiden. Pröttel-. Privileg. wegg-. Brieftaube Breewkasten m. Dööp-. Bi’t Beschlaon wodde dat Peerd de Bremse upsatt. großtuend. wiederbrennen. Bruudstück-. -be f. Geburts-. Los. WilleBreewbodde m. Ssettel). → Schlaotlippe breedspöörig 1. 4. → borgen.: Bäädel-. Kaas du den Breew wall lääsen? (Antwort:) Jaowall! → Brügge. breitspurig 2. → Spitzkopp. Breewken) 1. Sied. Zs.B. De Brette van de Raa was dree un veer Toll. Es wurden die Zettel mit den Adressen der Verwandten gezogen. gebührender Vorrang. brenns → braanen. quadratische Drachenart.: Dummen(s)-. Nijaors-. → Remme. Zs. → Glück. Dooden-. Koop-. Mäiräägen bregg Säägen. Briefträger. Schulder-. die von den Nachbarn eingeladen werden mußten. bracht) bringen. -schnuuten m. 2. überall herumerzählen) Breegen → Bräägen Breete → Brette Breew m. in Wendungen wie De is so wies as ‘t Driethuus (Schiethuus) van Bräömen (sehr geizig). breggen (brengt. Brömse (Ot. → remmen Bremskloss m. He häff sik breedschlaon laoten. Sterbefall. Zs. Bremsscheibe Brems-seel n. Briefträger. beim Marktwagen. 3.). Breewkes trecken (Brauch in der Nachbarschaft bei Hochzeit od. braans Brette. mißmutige Person (unfreundliche Miene). brachen. → Frijmarke Breewtaske. Brief. Uploopbremsen bremsen. fäärdig-. de öllsten Breewe (die ältesten Rechte. Pacht-. Radd-. weer-. → nijsgierig Bremsbacke f. Jagdwagen). Bremsklotz Brems-schiewe. (Bretten) Breite. dat Brewier bääden . breedschuldrig breitschultrig Breedschnuute f. 2. z.breedschlaon breitschlagen. hoog(e)-. brach. Bredde f. Fahrzeug (war nur bei schnell fahrenden Pferdewagen vorhanden. Foot-. -tasse f. vom ältesten Familienmitglied). Zs. Brieftasche breggen → brengen Bremen. Breede. Knebel für die Oberlippe des Pferdes. Gaowen-. Spindel. SpoorBrewier n. Zettel. Brenner. großspurig breedträä(de)n breittreten (z. Stechfliege. Bremsbacke Bremse 1. Braaner. Breete. Butterbrot. überreden. 5. Ge) f. Sü. Bruudlachts-.B. Postbote Breewduuwe. Briefmarke (mod. (Bremsen) 1. So wurde einseitige od. Briefkasten Breewmarke f. Urkunde. Gesellen-. absichtliche Überlastung vermieden.: Bruud-nao-Bedde-. Buch für das Stundengebet. z. Kettboom-. Bremsseil (am mechanischen Webstuhl) Brems-spindel f.B. Tied. -be f. Postbote Breewdrääger m. rund-. → Bleeseken Bremse 2 f. (Bremsen) Bremse. Bräömen Straße in Vr. Haores-. Holzschraube zum Andrehen der Bremsen am Wagen brengen. (Breewe. (Brewiers) Brevier.

Vr. → Erle Brikett n. de Brinker Köttelpeern (Ortsneckerei) Britske 1. zur Fastnacht eingeladen. Sü.) Britske 2 f. -asse f. (Britsken) (Wes. Schlette. St. um zur Fastnachtsfeier einzuladen. (Vr. Brot). Butten-. Werkzeug. In-.: Af-. De bünt alle met eenen Brij gebotten. Bauersch. Zs. * Wat hölp Käärße un Brille. Ge. Gerät. → Aard. weiß nichts zu erwidern). Pass diene Brocken bääter up (z. in Ortsneckerei.: kaputt-. 2.B. einbrocken.) Brocke → Brocken Bröcke f. 3. (Britsken) Pritsche. Brillenträger Brink m. Brillenglas Brillenhüüsken Brillenetui Brillenkieker(t) m. Rae) wer ein best. dickflüssige Masse. er muß ein best. Naffel-. an den Rauchfang geklopft. → breedbeenig. as he kockt (upscheppt) wödd. vom Arbeitsgerät). Rae) schlechte od. Sü. da sie sich noch beim Ablöschen bewegte) Brille. sik ‘n Bröcke böörn (zu schwer heben. Brocken. Brocke m. Brikettasche (z. Allerlei. kleines Stück (z. mit der → Britske an den Rauchfang klopfen. Wolkenbröckelig brüchig. Britse f. Zs. wird aufgesägt.: Balken-. Tunne. auf den Tisch od. schlichte Liege. Lärminstrument für Fastnacht (hartes. Bo) nörgeln Brij m. weggBrocken. Zs. Oogenglass. Mähl-. damit wird z. in Ortsneckerei. Kleidung. de Brocken dedaale schmieten (achter-uut . Ribben-. Steen-. Breitopf. (Brijken) Brei. wenn de Uule nich sehn will (von einem unbelehrbaren Menschen.: Äier-. Brilleken) Brille. (Brillen. brocken bröckeln. Den Brij wödd nich so heet gääten. (Brocken. Lied singen u.B. Nickel-. kantiges Stück Holz. Brill f. Rae. von Ra. war gefährlich. (Briketts) Brikett (Kohlensorte). aus dem Töpferofen.B. He häff gudd wat in de Melk te brocken (gutes Auskommen). PannassBrijbuck m. Grasfläche. Bröcksken) 1. (Bröcken) Bruch. He böört sik ginn Bröcke (ist faul). Zs. Grünfläche. → Braake 2. Rae) Schlaginstrument. Knocken-. sich einen Bruch heben). festes Brillenetui Brillenglass n. Ot. Hippe briddeln (St. Brood (Holt) an Brocken schnieden. Been-. Legg di up de Britske! Britsken-. bröselig bröckeln. Et was in (an) Brocken (entzwei).B. angedickte Milchsuppe (dicker als → Papp). kranke Kuh.: QueckenBrink ON Brink. Lääse-.: Bullen-. Amt in der Nachbarschaft innehat (zumeist das jüngste Mitglied der Nachbarschaft.Bricke f. TorfBrikett-aske. (Bricken) (Vr. St). harümpraoten. Arm-. Gescher. He häff nix in’n Papp te bröckeln (ist arm od. Zs. → Erle brij-ig breiig Brijpott m. geht von Haus zu Haus. SünnenBrillendööse. an Brocken kaputtschmieten. -doose f. Scherbe. ne gladden Bröcke. Zs. → Bille.B. auch: → BritsenBritskenmester m. z.

he hä’t all mooi bröddelig. henschmieten) (Arbeit. Dat is weer ne Bröie vandaage (Nieselregen. der Wärme entwickelt) Brood n. 3. Torfbrocken → bröckeln Brockenmelk f. de kümp wall weer (z. z.B. Et is ‘n schrao (suur) Brood (schwerer Broterwerb). Brutei Brööback n. Ge. Häff man sien Brood (Wenn wegg is de Nood). St. dat Schwien bröien (Borsten vom geschlachteten Schwein abbrühen). Suppe. die im Backofen getrocknet wurden. 2. Alkoholkonsum. Zs. Bröödkes (Brötchen. Brood un Botter kann de wenn’. Rae. Heimat verlassen muß). Brood wödd unegaal verdennt un un-egaal vertehrt (Der eine kommt leichter durchs Leben als der andere). als Brötchenhälften. Brot. (Vr.Speck). → Bröößel. (Bröö. as wenn he von kinn Brood bitt (sieht schlecht aus). Amt unter Protest aufgeben. He süht de uut.: Klumpen-. → schröddelig Bröddstohl m. dessen Können imponiert). Zs. Brühwasser (zum Abbrühen) Brömmelbääse. → Beschüüte). als Trost.B. Dann wodd Mähl bröit föör de Beester met heet Waater. Ge. bruddeln bröddelig. Zs. aus einem Brutgehege geschlüpfte Küken). Geld). abbrühen.B. -beer(e) → Brümmelbääse Brömse → Bremse 1 Bröö → Brood Bröö-äi n. Frühbeet (zumeist mit Pferdemist abgedeckt. Loh-.). ** Bääter en Brood in de Kiepe as ne Feere up’n Hood (das Geld nicht für Tand ausgeben). Denne de is an Brood (Papp) gewönnt. Pumpernickel (im Ggs. → Bröisump Bröie f. St. Bäckerskinder mütt ih kinne Bröödkes doon (→. broddelig krankhaft hohl od.B. seine Stelle. im Streit kündigen). locker hustend. Brot als allgemeines Grundnahrungsmittel. Schwarzbrot. Wostebröien sieden. Vr.u. noch nicht nach Hause gekommen ist). Broterwerb. -kettel m. brööden Bröiback m. Rh) hoher geschlossener Kinderstuhl mit einem Topf unter dem Sitz. Holztrog zum Abbrühen der Borsten von geschlachteten Schweinen. mit heißer Milch übergossene trockene Weißbrotbrocken. Rindflees-. trübes Wasser (z. Wi bünt noch ‘n Brood in’t vönne (haben noch Vorrat. wenn jd. iron. Kessel mit heißem Wasser zum Abbrühen von geschlachteten Schweinen Bröißel → Bröößel Bröisump m. → Stuuten). bes. Ot.schmieten. Giff Gott Nood. überbrühen. giff he ook Brood (Man soll Gottvertrauen haben). (Wes.B. Bröikäätel. schlechter Kaffee). wenn jd. Öwwerall wödd Brood ebacken (z. Mistbeet. Bo). Rae) langer Holztrog (zum Abbrühen von Schweineborsten nach dem Schlachten durch Übergießen mit kochendem Wasser) Bröiwaater n. als Trost. Tabak un Fuusel mott de wenn’ (vom Tabak. kochen. Verwirrung. Bröödken) 1. → Knabbelmelk Brodd f. . Lebensunterhalt. De sitt in de Bröie (in Verlegenheit). bes. → Breddstohl.: Hohner-. Roggenbrot od. Den kann mähr as Brood ääten (von einem. Nebel). dann kümp de Dood (Es ist im Leben nichts vollkommen.: WepsenBroddel (Ge) Durcheinander. Brut (z. Brühe. → Braddel. He moch düftig hoosten. zu Weißbrot.

häbbt ‘n Brood-deeg noch an de Beene (kommen eilig. brodden. 1. der aus dem Tonschneider kommt u. (Wes. Twintigpund(s)-. Speck. sich einschränken. Vesper-. -knällen m. Jao-. Köster-. Ge. bröön (brödd. Rae) Kaffeeklatsch mit Brötchen (ohne Kuchen. Peerde-. Wenn de Froulöö nix üm de Hande häbbt. Bäädeler. Koopmanns-. abber nich mähr brödd (von der zweiten Frau.B. dickes Stück Brot. 5. Nu backt he sööte (kläine) Bröödkes (wenn jd.: Bäädel-. Waater. Wostebrood-äätend. Föttke-. brodd. Halwschääpel-. Daor kommt se an van Hössel (Hörsteloe). auch nur ein Mensch). das lieber Butterbrote als warme Speisen mag). gewerblicher Bäcker. → Groffbacker Broodbank(e) f. Egge-. Paape. -fretter m.. Kegelclubs u. Botter-. → anbeeden. Bo) m. bidden. Kommis-. Johannis-. Jans-. Pech. bieten. Prääke-. -ettend in der Wendg. VullBroodform f. 4. Pott-. aber selbst keine Kinder mehr bekommt). Nood. -etter m. maager. Haal äs ääben en Broodknällen föör de Peerde! Broodknapp(en) m. Crosewick. brööden. dann sitt’t se daor te bröön (sitzen müßig am Feuer). de kluckt. Rosienen-. Juuden-. Haasen-. Dood. Roggen-. dat een met’n Brood uut de Karke kommen is (In der Kirche kann man nichts verdienen). Schmolt-. Tippel-. von Kolleginnen. Kaarte-. -bäcker m. Brotknust Broodkorw m. Paochel-. Junge. Arbeitgeber Bröödkesvisiete. Brotkorb. Möppkes-. keine Kosten verursacht). ne mooien Brood-ääter (Nichtsnutz). kold. Bölke-. Schwarzbrotteig wurde mit den Füßen geknetet). Broodback m. Büülkes-. Bröör. Proviantbeutel (beim Militär). 2. Regal für Brot in der Backstube Broodbüül m. Ik-. der viel Brot ißt Brood-deeg m.ä. Lou-. ne brood-äätende Profeet (kein Alleswisser. Wark. Mussel-. Zs. Koffie-. Dat bünt alle Brood-ääters (auch nur Menschen). Broor. Halw-. No nich sehn. Schwatt-. riewe. Butterbrotkorb. z. Steef-. monatlich. Kooken. Brotende. Bröörken) Bruder. Korinten-. satt. zur Weiterverarbeitung abgemessen wird. Stuuten. -herr m. Grosken. Sünne. Süsters un Bröörs (Geschwister). Lööter-. → Arbäid. → Broodprofeet Brood-ääter. meistens am Morgen. Zs. Schwarzbrotteig. Brotform Broodfrääter. -vesiete f. Blood-. wer viel Brot ißt Broodhäär. Vr. Brotteig. in der Töpferei: Tonstrang. z. Dat frett kinn Brood (wenn etw. Crosewick. drööge. Sünt-Jans-. Ik bruuk ne Frou. → Buukreemen) . Brüür (Rh. Frömde. Schlagg m. den Broodkorw hööger hangen (weniger essen. brotförmiger Gegenstand.) Broodknallen. Schwarzbrotbäcker. Kööchel-. Fuske-. Knust. Plass-. Spind. (Bröörs. Tüntel. in der Wendg. Sü. Puche-.: Backer-. Schapp. ne kläinen Brood-ääter (Kind. Dienstherr. Brooder. Brotbeutel. brodd) brüten. Botter. Kluus. Knust Broodknuuw m. wer viel Brot ißt. To-. backen. St.Ungegönnt Brood wödd ‘t meeste gegääten (von der Mißgunst der Menschen. die Kinder übernimmt. Pucher. Bo). röödig. klein beigeben muß). Brotkorb Broodbacker.B.

Broodspaan. Ge. Sü. -männe f. Schüssel für Brotteig Broodmacke f. meist aus Holz). -hurn n. → broodäätend. Sü. -er n. Nichte Bröörskind n. Ge. → besitten. St. Vandaage vöör de Hemmelspaorte un morgen vöör’t Broodschapp (himmelhochjauchzend. Tantensägger Bröörs-sönn m. Sü. → Graawen). een Bröißel Äier (12-15 Eier. → Backtrogg Broodworm m. Se fratten de Broodkosten van’n Disk (aßen sehr gierig. -spättel m. (Wes. → Broodspind Broodscheeter m. bes. → Säisaod Broodschapp n. zu Tode betrübt. We. Gebrodd. → Koh-haorn Brookhirtner m. Moor. Broodkrömmel m. oft wandfest eingebaut). (Vr. zum Brotbacken. (Ot. -spaon m. Dat bünt ook män Broodprofeeten (sind keine Alleswisser. St. Sü. St. Bo) Mehlwurm. Brotschieber. → Broodpapp Broodtrogg m. durch Erhitzen angedickt) Broodprofeet m. Ge) „brotessender Prophet“. (Ot) Kuhhirte Brookland n. (Brööke) Bruchland. Vr. Ge. Broodsaod nao’n Bäcker doon. Gelegge brööseln bröckeln (z.B. Broodspäddel Broodschnää. He mutt noch mehr Broodkosten ääten (um zu wachsen). Ra. Vr. Ge. von zu trockenem Ton beim Brennen) bröös(k) → bröödsk . → Peerdeknallen Broodmände. Bröißel n. → Stuuten-ommen Broodpapp m. We) Brotschieber zum Einschießen der Laibe in den aufgeheizten Backofen.B. Brotmesser Brood-ommen. -köste f. -schnitte. (Wes. Zusammenschlagen des Teiges. (Vr. St. Roggen. Bruchland bröön → brööden Broor. → Mäi-. → Broodschapp Broodsuppe f. → Scheeter Broodspind m. Bruthenne Brook m. St. Wosteprofeet Broodsaod n. → Backscheeter. Rae) Schrank zum Aufbewahren des Brotes. Dutz. die eine Henne bebrüten kann). Ot. Schüssel für Brotteig Broodkump m. St. (Wes. Rae) Brutgelege. Rae) Teigmesser (zum Kneten u. n. Ge. Vr. Butterbrotskorb Broodmess. Vr. → Mählworm Brööhenne f. Ra. Rae) hölzernes Signalhorn der Kuhhirten im Moor. mit der Arbeit. Vr. Neffe. Ge. Bröör → Brooder Bröörsdochter f. ist kein „Evangelium“). Brotsuppe. hungrig). Ge.Broodkoste. St. in der Wendg. Brotkruste. Ot. Nichte. → Stuutenschüüwer brööds(k). -schnedde f. Schrank zum Aufbewahren des Brotes (Küchenschrank. -ber m. mit dem Aufbruch bei einem Besuch). Wirtschaftsschrank. (Wes. → Deegspaon Broodspäddel. Öhm-. St. Brotkrümel Broodkumme f. Ge. -owwen(t) m. Rae) Getreide. (Wes. bröös(k) (Wes. Knust. Ge. dicke Brotscheibe. Rae) brütend. Vr. Neffe Bröößel. (St. hölzener Trog zum Kneten von Schwarzbrotteig. Bor. Se sitt daor äs ne bröödske Henne (wie eine Bruthenne: Sie beginnt nicht z. tiefliegendes Weideland Brookhaorn. Brotschieber. Brotschnitte Broodschüüwer. Rae) Backofen für Schwarzbrot. was sie sagen. Milchsuppe aus Brotresten (in die Milch gebrocktes Schwarzbrot.

Zs. Ge. brüllende Hette („Bullenhitze“). -gess f. (Brüggen. Rae) sieden. Braubottich. inbööten Brouer m. zurechtkauen). Butterbrot. Sü. vöörnste. de Brügge. Johannes Nepomuk. Gebrüll . WosteBrüggenhill(i)gen m. in dem das geschrotete Malz gekocht wird Brouküümen. → Bostboom). Brückenheiliger.B. kaas nich föör alles bruuken. bei einem gestauten Bach). Vr. -kettel m. Blasen werfen (von kochendem Wasser). Balken-. St. St. Den Pannkooken is bross (locker u. Werg. Knüppel-. Möllen-. Sü. Ssucker-. Braubottich Broupanne f. → bullern Brüddigam → Brüüm Brügge f. Stempels-. kross). → Funder. St. Brosse f. Rae) Bottich zum Bierbrauen.n. Zs. Braurecht Brouspieker m. → Backspieker Bruch m. (Vr. Ge. well under de Asse sitt (Eisenverbindung zum Verstärken der Wagenachse). → Natuursteen bruddeln (Wes. Ge. mürbe. de Brügge van’t Töi (Brustbaum am Webstuhl. Naturstein. (Brosken. Wann ‘n Brouer de west is.Broske. zerbrechlich. Speck-. Rae) Schreihals brüllen brüllen. Wende-. Bierhefe Broukäätel. (Vr. Figur des hl. gaot daor nich mähr up! → kross Brosse f. Brügg(e)sken) 1. → Broukäätel Brourech(t) n. 2. knusperig. in dem das Bier gebraut wurde. Kanaol-. brückenartiger Gegenstand. Eerd-. Brügge an’n Klump (Schaft am Holzschuh). Waske-. „Brückenkopf“. Planken-. Sü. Ge) Korb für Butterbrote. (Brossen) (Bor) zu Kügelchen gekautes Flachsteilchen (wurde zum Schießen mit dem „Pusterohr“ gebraucht). Brückenpfeiler im Wasser (z. → Maischefatt Brougaste f. brüchig. → Stüwwenkopp Brüggenkorw m. (Wes. de Brossen van de Kötte kouen (sich Kügelchen aus Flachsteilchen. Braugerste Brougest.: Bääken-. → Frackwaare Bruchsteen m. → Geerback Broue → Bruue brouen brauen. Ausschußware der Töpferei. Hou-. Nood-. → Jans Bomseens Brüggenkopp m. Frää. Bier brauen. Dat Eskenholt is bross. Schinken-. 3. Schwellen-.: BeerBroufatt n. → Botterramskorw bruien → bröien Brüllbäär. → bruusen 2 Brüllerij f. Brouerij f. Steen-. Brücke. -beer m. Braukessel Broupott m. sondern für Brot ausgeben). St. -küüwen m. Kaas de Brügge (den Breew) wall lääsen? (So fragte man Kinder mit großem Butterbrot). Braukessel. bruukt ‘n Backer nich mehr te kommen (Man soll das Geld nicht für Bier. Speicher. De Börger schmeert Brüggen. Brauerei. Sü. Braukessel. Messel-. Bierbrauer. Maischefaß. de man wall weggpuußen kann (dünne Butterbrote). Brösken) Brosche bross locker. → Proffen Broubödde f. Spööl-. Vr. Dat Ies is völl te bross. → backen. → Breew.

Bo). Vr). liederliche Frau. bei der Holzverarbeitung). Du olle Brummpott van ne Jungen! → Grumm-. Zs. Brommbeer (Hei) f. 2. Motorsäge z. Ot. Moped Brummfleege f. Bor). 3. iron. Wat ne brutaalen Käärl! brutzeln brutzeln. unfreundliche Person Brummbass m. z. Rae. St. Halbschürze aus Jute od. sprechen. brünstige Kuh. Brummkreisel. He mott een Jaor nao de Brüünse Ossenschoole (In Brünen war die Landwirtschaftliche Winterschule). süss kweemen de Brummfleegen dran. → Pietermann Brünen. böse. Brummkreisel. Ge. ne brüllske Koh.B. → Hüüleball. Brustbeutel der Soldaten (z. griese Brustbüül m. → pröttsk Brummsaage f. Dat Radd droog up de Brüstung van de Speeke. unzufriedene Peron. 1. → Bandloose. (Vr. Wenn’t achten brummt. Ra. wer immer nörgelt. Reliquie) Brüstung f. → Brummfleege. → Aosfleege brummig mißgelaunt Brummkloot m. unzufrieden. → Allerhilligenfasten). Person. Hummel. brüllsk brülls(k) brünstig (von Kühen). Ik gao nao Brüünen hen Salt haalen (wenn man keine genaue Antwort geben wollte auf die Frage: Waor gehs hen? Bor). 3.: blaue. 3. schmollen. des Holzfällers Brummschwarm m.B. -beern-. ne dicken Brummer. brummen. → tamm Brümmelbääsen. Brüünen ON Brünen bei Hamminkeln. Brüstung (z. → bullsk Brummbäär. brümmeln brummen. im Stall). Bor. rücksichtslos. Vöördook. wer nörgelt. → bäärs Brünte f. Flugzeug im Zweiten Weltkrieg Brummfiets(e) n. Brömmelbääse (St. de Brüünske Fasten (wenn Fleisch vor dem Schlachten knapp ist. Musikkreisel. Rh. → kräömen. → prömmeln. Baßgeige. Jutesack (gebraucht für schmutzige Arbeit. die weint. für Geld. Schotte.. Dokumente. eigensinnig. 1. tiefe Stimme. Bo). im Gefängnis sitzen. Schloowe. is’t Hatte gesund (von Blähungen). mürrische. De Schinkensack wodde ümmedaon. „brummige“. murmeln brummen 1. -beer m. 1. braten .B. wortkarg. → Brummpott. brüllendes Rind (bes. Hummel. Rae. schlecht gelaunt ist. braunes Pferd brünstig brünstig. „brummt“ Brummpott m. Ortsneckereien aus Bo). He is in Brüünen up de Ossenschoole west (heuchlerisch. We. BrommbeernBrümmelbääsensaft m.B. Brömmelbeer(e) (Ge. → bääter. brüllt od. Bruunen m. Bo) Sackschürze.Brüller(t) m. Rae. Drammert. De Schwiene bünt brünstig. → Brummkloot. Brombeere. brutaal frech. Brombeerranke brummeln.). Kettensäge. → Naolaot Brummstall m. Bulle). Rae) Gefängnis (scherzh. Daor is’t an’t Brummen (Die Frau liegt in Wehen). 2. aus Wut keine Antwort geben. 4. tief singen od.auch: Brömmelbääsen-. murren. der erste ausfliegende Bienenschwarm. 2. Targepott brümms brummig. → Naffel 1 Brummer(t) m. Rh. Schmeißfliege. Brombeersaft (Mittel gegen Erkältung) Brümmelbääsenranke f. 2. (Brünten) (Ge. Mann mit tiefer Stimme Brümmelbääse (Wes. Schmeißfliege. schimpft. Du hölls wall de Brüünsken Fasten (Brünen war evangelisch. -dopp Brummkopp m.

Hochzeitskoch Bruudlachtsnööger m. Hose als Hochzeitsgabe an die männlichen Trauzeugen. Rindflees-/Hohnernatt. Suppenflees met Ssiepelsooße/Rindflees met Backpruumen. Ehebett Bruudsbotter f. Brautschleier Bruudschmuck m.Bruud f.auch: → Bruudlachs-. inleeden. hübsch dekorierte Butter. Hochzeitskleid. Möller. De Bruud häff de Katte nich gudd foort (wenn es am Hochzeitstag regnet). uuthaalen. → Hochtiedshuus Bruudlachtskleed n. → Schulten-naamen. -breggen verschiedene Hochzeitsbräuche in den Bauerschaften (z. → Welle 2 Bruudsbux(e) f. die Männer die Braut in voller Kleidung ins Bett. Hochzeitsbitter. Ne Dooden un ne Bruud. ‘ Hochtied. StääBruudkrüüs n.: Huus-. in Ortsneckerei. Brautkreuz (zumeist goldenes Brustkreuz als Verlobungsgeschenk). Schinken als Geschenk. Karmis-. vielseitig ist). Suurmoos/Buuskohl met Speck un Schinken/halwen Kopp. * Nao’t Dosken häbbt de Hohner Bruudlachte (satt zu fressen). Bruudlachts-ääten. → Frijersfööte Bruudschinken m. 2. für die Nachbarn Kaffee kochen.. der zur Hochzeit mitgebracht wurde (wenn man zur Hochzeit für zwei Tage eingeladen war. ging die Nachbarschaft nach der Hochzeitsfeier um ein Uhr nachts mit dem Brautpaar vom → Brandewienshuus zum Haus der Braut: die Frauen steckten den Bräutigam. Zs. prahlt). wer zur Hochzeit einlädt. → Bruud-uut-trecken. bes. Heute wird oft verschiedener Schabernack getrieben). → Gästebidder Bruudlachts-schinken m. → Troudagg Bruudlachtsgast m. doo män een Nülleken af föör’t Mostert-haalen! (wenn jd. → Troukleed Bruudlachtskock m. Schläier. Groowe. → golden. der Schinken wurde am Knochen mit einer Rose verziert. Schinken als Geschenk bei Einladung der gesamten Familie zur Hochzeit Bruud-nao-Bedde-brengen. Pingster-. → Knapphemd Bruudschatz m. * Man kann män tiedliks up eene Bruudlachte danzen (Man kann nicht auf zwei Hochzeiten zugleich tanzen).) Bruudschläier m. Daraufhin mußten die Brautleute aufstehen u. ruhig. Brüüde bünt alltied riek. → beschlaagen Bruudlacht(e) f. Mitgift. Hochzeitsfest (alt). de dräägt’t an Döören un Fenster uut (Beides ist teuer).-.B. Brautschau. Up wuvull Bruudlachten kaas du wall danzen? (wenn jd. Brautschatz. Hochtied. dicken Ries met Kaneel un Ssucker/Pudding) Bruudlachtsbreew m. Hochzeitsgeschenk Bruudlachtshuus n. Piggen-. Hochzeitstag. Brautsegen Bruudsbedde n. Hochzeitshaus (in dem gegessen wurde). → fangen. Hochzeit. Hochzeitsgast Bruudlachtsgeschenk n. (Brüüde) Braut. 3. Schläier Bruudsää(n)gen m. He geht up Bruudschau („auf Freiersfüßen“). bes. Hochzeitsessen (häufige Speisenfolge: 1. Schmuck der Braut . -etten n. Van eene Bruudlachte kümp de andere (Feste als Gelegenheit für neue Bekanntschaften). -breewken Brief als Einladung zur Hochzeit Bruudlachtsdagg m. Velen Bruudschau f. Butter als Hochzeitsgabe an die Braut. silwern Bruudlachts.

Brauttisch Bruudsvaa(de)r m. Eröffungstanz am Abend der Hochzeit (Ehrentanz der Brautleute) Bruudsdiss. → Bruudsmaagd Bruudsmisse f. In dat Stück van Saake bin ik nich te bruuken (In der Angelegenheit bin ich . z. 1. wurde das Brautkleid gegen ein schlichteres gewechselt. Zs.: OogenBruuk m. → Bruudnao-Bedde-brengen Bruue. 2. Brautjungfer. → Kistenwaagen-föhrn Bruudstaofel f. 1. wertvolles Stück der Aussteuer). danach wurde der Bräutigam gefragt. Brautkerze. Kuh als Mitgift der Braut (wurde bekränzt u. Brautkleid Bruudsklumpe (Pl. Brautkuß Bruudslöö (Pl. Brautgabe. Bruudskiste f. Hei) Hochzeitsbrauch: Die Geschenke werden zum Hof der Brautleute gebracht. Kranz vor der Tür des Hochzeitshauses. (Bruu(n)en) Augenbraue. feierlich abgeholt) Bruudskooke(n). Brautwagen (mit grünen Birken. Hochzeitstorte Bruudskranz. Trauzeugin der Braut (immer zu zweit) Bruudsmaid f.) geschnitzte Brautholzschuhe Bruudsknech(t). Dat konn he nich bruuken (Das ärgerte ihn). De Kaore wödd bruukt föör Erpel. einen Durchschlag betrachtete). Zs. Kleidungsstücken.B.od. Bruune. Brauttisch Bruudsgeschenk n. Brüüdsknecht (Rh) m. 2. Dat bruukt nich te wenn’ (Das muß nicht sein).B. wenn er sie z. Brautvater Bruudswaage(n) m. Bruuk un Maneern. → Brüümspiepe Bruuds-schapp m. Geschenke der Braut an die Trauzeugen (oft Kleidungsstücke). gefüllter Wäscheschrank als Mitgift für die Braut Bruudstruuk m. Brautmutter Bruudspaar n. -disk m. Ge-.: Faschlaowends-. 1. 2.: unbruuken 1. -kraa(n)s m. Brautgeschenk Bruudskäärß(t)e f. Den Jüngsten moch de Bruudskäärße dräägen. Brautpaar Bruudspiepe f. Blumenstrauß der Braut Bruudstück n. gebrauchen. St. ob ihm die Braut noch gefalle. Zs. He häff sik de Bruuen verbrannt. Wagen der → Pingsterbruud Bruud-uut-trecken verschiedene Hochzeitsbräuche (z. Schwager der Braut Bruudsdanz. Schrank Bruudstück-brengen. → Schraapkiste Bruudskleed n. durch einen Schleier od. (Brüüke) Brauch. Tonpfeife (meist mit Blumendekor). einer Fahne geschmückter Leiterwagen). -breggen (Vr. Brauttruhe (gefüllt mit Leinen u. Aussteuerteil.Bruudschoh f. brauchen. → Kistenwagen. -kook m. Brautschuh Bruudschwaoger m. Sü. Runkel un Rööwen. Miss-. 2. Verbruukbaor brauchbar. Broue f. Wacholderzweigen u. nao ollen Bruuk un Sitten. Kranz auf dem Kopf der Braut Bruudskuss m. -daa(n)s m. Brautjungfer.) Brautleute Bruudsmaagd f. Brautmesse Bruudsmoo(de)r f. Trauzeuge der Braut Bruudskoh f. Sitte.B. Ge.

im Ggs. eingedrückt (von überreifem Obst u. Feldfrüchte). sik bruuken (sich anstrengen).B. Troutüüge Brüümsmaagd f. z. → röökern. den Bruus met ‘n Schüümer dr’ afscheppen. Bräune. Mehlwurst aus Blut u. Hose des Bräutigams (festliche Kleidung) Brüümshuus n. üppig wachsen (z. → bruusket. → licht). 2. → schwatten. liggen. 3. gääl-. Torfsorte). Schmierseife. wittbruune Bohne braune Bohne. Rae) bräunlich Bruune → Bruue Brüüne f.: lossbruusen 2 1. Ra). von herabfallendem Wasser. Dat Peerd häff ‘n Bruus vöör’n Beck staon.: fahl-. → Määrtensünne. Maronenröhrling (kleiner brauner Pilz. De Rogge bruust (brüllt) up’t Land (Der Roggen steht üppig. wächst unter Tannen). Dröppelfall. Braus“).: warmBruuskeplacken m. sprödem Heu). Zs. Gras.B. Pferd mit rotbraunem Fell. 2. brausen.: HalsBrüünekooke(n). Schnur. lück bruun Waater (dünner Kaffee). lechte un düüstere Bruunen met schwatte Mahnen un’n schwatten Statt Brüünen → Brünen brüünen 1. He brüünt sik in de Sünne. sich erwärmen. 2. kastanjen-. räuchern. Brauner. quetsken bu → bo . plaogen Brüüm. De Wind was an’t Bruusen. -kook (Ge. Bruud un Brüüm. hell-. bruusend wassen. Vr. rood-. Zs. bruusend kocken (mit Blasen u. Tonpfeife (meist mit Blumendekor). → Bloodbrood Bruunen m. sünnen Bruunkappe f. Zs. Bruunekooken (Ra. zu → witte Bohne bruune Seepe f. 2. witten Torf bruun-achtig (Wes. Zs. Trauzeugin des Bräutigams Brüümspiepe f. schäumen.: PingsterBrüümsbux(e) f. Roggenschrot. Hitzkopf. Dampf). Haus des Bräutigams Brüümsknech(t) m. → anfuulen. überreif). bräunen. Trauzeuge des Bräutigams. → Föörkopp bruusen 1 1. → dran. Brüddigam (Ge) (Brüüms) Bräutigam. → Schnurrebutt Bruusekopp m. maaken. ne Bruunen (Pferderasse. wird reif. → suusen Zs. → Bruudspiepe bruun braun. kack-. Met de Tied wödd dat Holt bruun (vergilbt). Hei) m. Hitze bilden. (Rh) von Kindern gebasteltes Spielzeug aus Knopf od. in der Wendg. bruun as ne Pedde (as ne Nötte). Fallobst). den Appel is bruusket (hat Druckstellen). dat gaff ne schööne Brüüne. Späöne to’t Röökern van Schinken. Dat Höi bruust (von sehr trockenem. → Teggengänger. → Schuum. schwatt-.nicht zu gebrauchen). Knochen u. stark wehen. braune Farbe. Schaum. matschig. (Ge) Bluterguß. → Suus Bruusekatte f. Ge. in Bruus un Brand („in Saus u. → grööne Seepe bruunen Torf m. dunkler Torf (best. Getreide. → Häär-öhme brüünlik bräunlich Brüünsk → Brünen Brüür → Brooder Bruus m. Druckstelle bruusket weich. 1.

-disk m. Bucht is. stiew. (Vr. Buusken-. beugen. Haasen-. Hass(e)-. * Ne ollen Buck leckt ook noch gäärne (an) en gröön Bladd. 2. Ziegenbock). Schweinehürde. desto stiewer dat Haorn. Fiel-. Dree-. Kurve. 1. Mäien is mon bucken. Gestell. Vr. Klump-. Ssünte Katriene. ne Bucht in de Müüre Bucht 2 f. Nao Geld. Arbeitsgestell des Gerbers. Gestell (z. Mensch). We. Ne Buur is ne Buck. Ülk. → du Bucht 1 f. Mäien is män bucken (vom Mähen in gebückter Haltung. störrisches. Rh. ältere Kuh als Schlachttier. Stäiger-. Treck(e)-. Kutschbock. ne Buck van’n Peerd (bockiges Pferd). Krümmung. Bücksken) 1. Kutsk-.: Beschlagg-. Kurzhaarfrisur (bei Frauen).B. Stroh-. decken lassen. Melk-. ne Bucht in’n Wegg. stump. zumeist beim Handel). bi’n Buck doon (1. → Gebundpost. bücken (Bor) bücken. Ploog-. dat is warken (iron. Saage-. Bäär-. bockförmiger Gegenstand. de mott ook wetten van Staon (Bidoon) (Beides gehört zusammen. Üüter-. Stolt.). Sseggen-. Brand-. Zs. Büüke-. Spreu. maor harken. Wortspiel mit bucken u. Daor bün ik ne Buck in (darin bin ich stur). Miege-. Buch f. → weggschmieten bücken brünstig sein (bes. Hou-.B. is’t ne Saagebuck (Wortspiel mit Bedeutung 2. wat uut de Wanne flügg (aus der Kornfege). Küchentisch Buckel → Puckel bucken. u. Föör-. z. Vääne-. St. → Buff. Draod-. De Kaniene bückt. z. Kaninchen. Gestell zum Binden von Reisigbündeln. eigensinniges.: Erpel-. störrisch. De häbb’ke fien (mooi) bi’n Buck daon (laoten) (Den habe ich gehörig „angeschmiert“. Küümen-. Erfolg steht die Mühe). Sünden-. Bock (Schafs-. Zs. Abfall. grüne Topfpflanze („Bubikopf“. güst. Stääkband). (Bücke. Waskebuckbeenig bockbeinig. in dem der Dachdecker beim Schieferdecken sitzt. Rae) dreibeiniger Tisch mit Klapptafel. hat zähes Fleisch). Dräi-. vor dem Ertrag. (Buchten) Schaf-. Holt-. stures Wesen (Tier od. Spool-. Kanienen-. Probeer-. Klaower-. männl. zum Narren halten). Häbb se di weer bi’n Buck hat? (übers Ohr gehauen). St. daor buckt sik jeeder-eene nao. Ge. Sägebock. altes. 2. verdräit. → Ruut. Petersilie in einem Tontopf) buchstabeern. z. „wer A sagt. Hippen-. Quergebinde beim Fachwerkhaus. Rüüm-. St). Schafen. bustabeern buchstabieren. Buchten in de Wäide Bucht 3. de Ssegge an’t Bücken maaken (zum Bock bringen. Rudd-. de Bücke upsetten (Gerüst). wenn ne ümdräis (up’n Koop stells).) Buckdiss. Kräis-saagen-. Schaa(n)ßen-. zwei Pfosten. betrügen. Hätt-. 3. Bücketied f. muß auch B sagen“. querköpfig buck-buck-buck beim Pfänderspiel: buck-buck-buck. Hääkel-. Bo) Blasen werfen Bubikopp m.B. 3. ne ollen Buck (z. Ot. Den lesten mott ‘n Buck lappen („Den Letzten beißen die Hunde“). * Olde Bücke häbbt de stiewsten Häörne. Ra) Unkraut. * Je öller den Buck. (Buchten) Biegung. Se mochen den Buck (Sack) lappen (Sie mußten es ausbaden. aus einem Balken. zwei Kopfstreben. → Bucklappen). Schafe . rieden. bücken. Reh-. * Well weet van Bücken (Bullen). schlechtes Zeug. 2. Prell-. Schnie-. Ssegge. Ge. Höi-.B. Brunstzeit der Ziegen u. von Ziegen. Breed-.B. → Buur). Kaninchen. Jung-. Kaninchen). dann bückt alle Sseggen un Schnieders. → A). wat sall den doon? (Dabei wird auf den Rücken geklopft. Untüüg. UnBuck m.bubbeln (Wes. Flees-. (Wes. Schaops-. Ramm-.

Vr. Daor is de Buddkäärl in! (abschreckend zu Kindern. (Wes. komfortabel (z. → Wertiko Büffel m. stürmisch. Büffet.B. Rae) Brustblattgeschirr. Büffel. Gebäuden). unbeherrscht Buckschaop n. z. BookwäitenBuck-weggbrengen. grob. -breggen (Wes. St) „Buhmann“. Ra. Ge) hölzerner Beetpflug (vom Pferd gezogen. leicht graben. Gespenst. Stoß Bühr m. → bossen Buddelworm m. → blubbern Buffkert m. „Buhmann“. 2. → Bouploog. Gespenst. bockig Bücking. Bor. Rae) Ungeziefer Buddkäärl → Buddekäärl Buff m. Buuk-staon sich als Leiter benutzen lassen („Räuberleiter“ z. up’n wilden Buff (Buck) lossjaagen (kommen) (ohne Überlegung u. Verbeugung Buckjagg(d) f. -kerl m.B. Rae) Brauch zum Abschluß der Hochzeitsfeier: Ein bockartiges Gestell (einem Ziegenbock ähnlich) wird zum Hause jenes Nachbarn gebracht. Schaf.B. gewaltig. Bückling m. Schaopslamm Bucklappen m. (Pferde-)Karren mit vier Rädern. um im Rauchfang nach Würsten zu sehen). von Wohnungen. 1. (St. störrisch. große Kornscheune (mod. unfreundlich. der Lenker befindet sich zumeist auf dem Vorderwagen) Bucklamm n. St. Bockmühle (Ständermühle. ne Büffel van ne Käärl büffelig stur. Anrichte. Buckwäiten. Budd(e)käärl. Verkleidung der Steine Bulder. 2. → balldiesig Bulldogg(e) m. Vr. ohne Anmeldung kommen) Büffee n. Ge. St. Teil des Mahlganges. Bockjagd. festes Tuch. geräucherter Hering. → Fatteschoppe Bucksellen. Ploogstell. wenn er nicht (mehr) decken soll Buckmölle f. Rehjagd (ab 15. Ot. Stattploog bücks 1. (Bück(l)inge) 1. (Rh) Schafsbock. in der Wendg. Bulldogge (Hunderasse). 2. trotzig.→ Bookwäite. Mai) Buck-kaore f. ‘n Ploogstock to’t Verstöcken van’n Buckploog. → Buddekäärl. unhöflicher Mann. Bückling. beim Besteigen eines Baumes. hinten zwei große Räder. → Garw-. damit wurde rund gepflügt).→ Bullerbulldiesig (Vr. das dem Schafsbock umgebunden wird. Ziel wegrennen. → Bäömann.buckig störrisch. an den Ofen zu gehen). junges männl. St. brünstig (Schaf. Ge. mürrisch. St). Knochenmann. Büffelken) 1. sich dumm anstellend buffken schlagen. nicht zu nahe ans Wasser. (Wes.). Ziege. üppig. Kullemann . kastenförmige Windmühle) Buckploog m. Kippkarre mit hohem Kutschbock (vorne zwei kleine. → Bladdsellen Buck-springen Bockspringen (Kinderspiel) Buck-staon. Traktor (Vorkriegsmodell Lanz-Bulldog) Bulle → Bullen Bullemann m. beim Fastnachtsbrauch. ungefälliger. unfreundlich. -söllen m. → stääsk bucksballerig (Wes. Ge) wild. Ge. → Schaopsbuck Buckschoppe f. → Puckel-staon Buckwäite. klopfen. in dem die voraussichtlich nächste Hochzeit stattfindet. Teufel. (Büffels.f. Buulekäärl buddeln wühlen. bolldiesig (St) großartig. 2. Mien Hatte dat buffket so (lauter Herzschlag). bulliesig (Ot). Kaninchen). Rundlööper. (Wes.

Jungviehweide Buller. voller Pickel). im Wesen). Vr. holperig. up’t Buller-ies terechtekommen (auf die schiefe Bahn geraten) bullerig. (Wes. ‘n bullerigen Jungen. Ge) im Zorn schimpfen. → Frattenkruud. ungehobelte Person. St. → Bohnenstroh Bullentüüg n. St. 3. stur). Heggen-. Teufel. Rh) Schöllkraut (Die gelbe austretende Milch wurde gegen Warzen. Ot.B. in der Wendg. Rucksack-. Bullenziemer (grob) Bullenstall m. Zs. bollerig 1. → räppeln. geschlechtsreif sein (von Kühen). „Buhmann“. Bullenkruud is gudd teggen Weerten. Bor. → Kalbaanis bullerbasten. Stier. in der Wendg. Bor. He geht demet nao’n Bullen. → Ballerbuxe Buller-ies n. Kattenwottel Bullerbüsse f. Vr. (Wes. -hurn n. Bullenhorn Bullenhette f. unruhig.) Bullenwäide f. -kerl m. Bollerböis n. Rae. „Bullenhitze“ Bull(en)käärl. Vr. unüberlegte. Bülleken) Bulle. St. ‘n bullerig Gesicht (z. Ge. die eifrig od. Rae) brillenähnliche Scheuklappen aus Leder für schwere od. Bor.Bullen. → Ballerböis Bullerbraaken m. Sü. (Wes. Bullen (alle zusammen. → Buddekäärl Bullenkalw → Bullkalw Bullenkopp m. abw. Ge. polternd. Person. ungestüme Person. grobe. Gespenst. gefährliche Bullen Bullengeld n. der im Zorn schimpft. Schlacht-. (St. (Bullens. Weertenkruud Bullenpääserik. die unüberlegt od. Steinkrug für 6 l) Bull(en)kruud n. „Bullenstroh“.auch: BulderBullerbaas m. -pesserik m. häöbelig . Koh-. Bulle m. (Vr. Ge. (Wes. Ge. → böisterig. handelt. De Koh bullt. schimpft.: Deck-. (Wes. → Ballerbüsse Bullerbüül m. voller Schlaglöcher). Bullenschwanz Bullenstroh n. He häff ne Kopp as ne Bullen (dickköpfig. Weide für Bullen. wild arbeitet. grob. Rae) Person. ‘n bullerig Wäär. ungestüm. unsauber. wild. dumm as Bullenstroh (stockdumm). Ge. Aufschneider Bullerbuxe. Bullenkruud föör de Kohne. Bullenkopf (Krugform. grobe. Määrt Bullenbieter m. Bor. das Kraut als Heilmittel für Kühe verwandt). Dat Äiergeld is föör der Frou un dat Bullengeld is föör´n Mann (ironisch).B. → bülterig. St. Erlös aus dem Verkauf von Bullen. die im Zorn schimpft Bullerback m. Vr. uneben. die im Zorn schimpft. Bullenstall Bullenstatt m. hastige Person (bei der Arbeit u. St. → bücken. der im Zorn schimpft. Ot. Rae) grober Kerl. poltern Bullerbasse. → Buddekäärl bullerballen (Wes. ungestüme Person. 2. ne Bullerbasse van ne Käärl. Bullenziemer Bullenpiss m. St. → Braaken-. → Äiergeld Bullenhaorn. grobe. unordentlich. Person. Ge) „Buhmann“ für Kinder. -bast f. Baldrian. Rae) grober Kerl. Rae) bissiger Hund Bullenbrill(e) f. Bollerbux(e) f. Wäidebullen brünstig. Ge. beschäftigt tut. St. wenn se nich bullen willt (Worterklärung). -bassen im Zorn schimpfen Bullerböis. Motoor-. Angeber. ne bullerige Straote (z.

purzeln. poltern. (Wes. → Baller-. Wat bullert mi’t doch in’n Buuk. Anhöhe. → Dundertaorn bulliesig → bulldiesig Bullhuus → Bollhuus bullig 1 brünstig (von Kühen). Bo) Feldsand bült-up bergauf . Wagen auf unebener Straße). (Wes. Rubbel. → Ballerjan Bullerjaore (Pl. streng dich an). St. Zs. Kaffküssen bült-af bergab Bülte f. Raosejaore Bullerkopp m.) Flegeljahre. St) Spelzen. -turn m. Ot. Ot. 3. Beule. Vr. Stuuwe-. Möllen-. wild. Vr.Bullerij f. → Ballerkopp Bullern m. ungestüme. Mehl. (Bültens. Ge. wilde. „Polterhans“. Ve. vom Hafer od. St. Bültken) 1. Bültken) (Bor. → bullerig. Ge. Zs. Treck Buur. viel. polterig Bültsand m. Ot. Ge. gebraucht). tunnen bülterig uneben. (Wes. männliches Kalb. (Wes. Gewitter mit Regenschauer Bullertaorn. Bülte m. He bullert in’t Lock. → bruddeln. → Bedde-. flache Erhebung im Gelände. rumpeln (z. St. Rae) halbkastrierter Bulle (bösartig. Blasen werfen beim Kochen (von sprudelndem Wasser). Ot. rappeln. Ggs. St. Rae. (Bulstern) (Wes. → pelzerig Bulstermölle f. → fromm). Spreu (Abfall bes. Bollerjan m. et giff en Bullenkalw! (schwerer als ein weibl.: Kanienen-.: lossBullerschuur n. gluckersken. 2. Zs. Vr. Menge. Haawersack. Bouillon. Suppe Bullkäärl → Bullenkäärl Bullkalw. → Braake 2. → Kaff. hinfallen. von Sinnen sein. Mäi-. Daor kümp ne Bülten bineen.B. → ringen. Ge. Ge) hart. Vr. → bullsk bullig 2 (Wes. Praot mi kinnen Bülten an’n Kopp! → Duust. Bullenkalw n. (Wes. → Starkenkalw Bullkruud → Bullenkruud Bull-osse(n) m. (Bültens. Buchweizen). Haufen. wüstes Tun. Vr. Rh. stur (von Personen) Bulljonn f. → Büülmölle bulstern Spreu vom Korn trennen Bulstersack m. St) „Beutelkasten“ in der Mühle zum Sortieren von Kleie u. Bo) altes Haus. uplieken. kleiner Hügel. St. ringförmig zum Trocknen aufstellen. Rae) ungeschickte Person bullern.: Bookwäiten-. bülterige Huud (unreine. Rae. St) mit Spreu gefüllter Sack als Matratze. ungestüme Person. Rae) Lärm. Haawerbulsterig voll von Schalresten. Bouillon. Sand-. unbiegsam. De Bulstern van de Bookwäite bruuken se in de Pissküssens (wurde für die Wiege. picklige Haut). Suppe Bulljonnsuppe f. bollern 1. Spelzen. (Wes. Gepolter. → ballern. → halwverschnedden bulls(k) brünstig (von Kühen) bullwarken → bollwarken Bulster m. Kindermatratze. laut schimpfen. → Ballerij Bullerjan. Kafeete Bülten. 2. Kalb. Torfbülten Torf aufhäufeln. Vr. polternde Person. Gewitterwolke. → Barg. bülterigen Grund.

schaukeln. unregelmäßig u. → Bommel Bummel 2 m. krumm. Weide mit Obstbäumen. Spaziergang. 2. Puggen-.: AppelBums m. taumeln. ohne Haltung.n. wackeln. St. Zs. He häff ne Büngel an’t Been (Er ist unfrei. Den Bund. klopfen. bünnig bündig. De Krüüpersbohnen wodden an Bündekes upebunden un weggehongen to’t Dröögen. → Baord 2. Stroh. → Bocholt Bummeltriene f. 98%iger Methylalkohol. an der Hose. Röidel. -netz (meist zum Aalefangen). tiefliegender Viehtransporter (mit gebogener Achse bei Holzrädern). Röidel Büngel 2 m. 2 (Bünde. Bümmel m. 2. Rae) 1. Fiske-. „baumelndes Lot“. mit der gewebte Leinenstücke nach der Kontrolle markiert wurden.B. baumelnd. Bümmelken) 1. langsam. St. . langsame Person. → Maaksachte Bummel 1. 2. Et gaff ne Bums. langsames Mädchen. langsame Person Bummel-arm m. was er möchte). RöhrBund n. → Bummelotten bummelig 1. bumsen geräuschvoll aufschlagen. unzuverlässig arbeiten Bummelotten m. (Bünde. 1 (Bo) Genossenschaft. kott un bündig.B. an de Dööre bumsen Bumskopp m. Viehwagen.Bummbamm m. Farken-. Personenzug Bummert. Bummelant. kann nicht tun u. Ge. schoukeln. nicht regelmäßig arbeitende. Möhren). büngeln 1. nasse Weide. Landstreicher. Bummel 1. schwankend. Draod-. Fischreuse. dickes Seil mit beiden Enden an einem Baumast befestigt). (Bungen) 1. Strick über dem Bett zum Aufrichten. Bündchen. ne Bummel maaken. WeddenBüngel 1 (Vr. (Bummelöttken) (St. → Schoppen Bund m. → messkantig Bunge f. Daor häbb se sik ‘n Büngel met an’t Been daon (z. 2. Strohbündig. 2.: Aol-. Anhängsel. Bungert m. gelähmter. de knipp so (sitzt zu stramm). → flaneern Bummel-äärs m. De Taofel bummelt (wackelt). künstlich hergestellter. 3. baumelndes Anhängsel. Bümmels. Geräusch beim Aufschlagen. Schwiene-. → Bimmbamm. Faden mit Bleimarke daran. Doppeltrichter als Reuse. Klotz aus Holz. → Büngel 1. langsame Person. junges Paar mit unehelichem Kind. bümmeln 1. Gewicht an der Kette am Hals von Hunden. Veh-.B. → böideln. bündig maaken (winkelig). (Wes. arbeitsscheue od. 2. Zs.: Schlöttel-. herunterhängender Arm Bummelant m. 2. Zs. He bummelt up de Beene (taumelt). → Bummel 1. baumeln. Zs. baumelndes Ding. schließend. He bummelt in’n Graaben. Troddel. → schlackerig bummeln. Fallen. Vr. → Fiskekorw. dicker Kopf Bunaschnaps m. Pferden (soll Tiere am Ausbrechen hindern). → Balkenbrand Bund m. (Bummels. passend. wackelig. Schaukel (alt). Bünd(e)ken) verengter Bund unten am Hemdärmel u. → Drömmeltriene Bummelzugg m. ‘n Bümmelken an de Müske.: Hossen-. Umzug der Kinder nach dem Kinderschützenfest. Rindern od. Bünd(e)ken) Bündel (z. Sü). (Büngels) Knüppel. Bo) 1. Püngel (Bo) m. Ge. (Büngels. (Rh) 1. Büngelken) Kinderschaukel (z. schlaff. lassen. fliegendichter Schrank im Keller.

Buur gao nao Huus. Buurlo ON Burlo. „aufgetakelte“ Frau. Daor kümp ‘n grooten Bunken an (eine dicke Wolke). (Bunkens) 1. → Gröön-. ‘n bunten Hand-dook (blaues Handtuch. → Kloss). Buntspecht. ne Bunke van ne Käärl (z. kunter-. Klumpen. 2. Kuh. bes. obere Erdschicht über dem Weißtorf. met de Beene büngeln. schwattbunt). Büsken) kleiner Wald. Maakt ‘t nich te bunt (treibt es nicht zu toll). owwer daor bliewt noch etlike Bööme staon (In unserer Altersgruppe sterben schon manche). Kellern. Kluuten. Humme di. Zs. Tossen Bunker m. nicht nach Hause will).) Bungert → Bummert Bunke f. Baorde büörn → böörn Burga PN Walburga. ne Bunken Eerde (Erdklumpen. schlechter. kleines Zahnrad. Bünteken) 1. schwattBünte f. Hei) m. kaater-. → kluuterig Bunkler n. großes Stück. Zs. röideln büngeln 2 mit einem Halsklotz versehen. so bunt as ‘n Ääkster (as ne Kräie) (z. Raum. Bünte (sagt man beim Melken). ne grooten un ne kläinen Buntspecht (zwei Arten). He häff den Hund nich büngelt (Es war Vorschrift. 2. Humpen. Burd(e) → Baord. ne bunte Koh (→ roodbunt. maolen. Busch (Vr. hopp (Ortsneckerei) Bürokraat m. Bunker. Et giff mehr bunte Hunde (nicht voreilig bezichtigen). Schwattspecht Buord(e). Windpocken). grobe Person. baumeln. als sog.). (Bunkens) Klumpen. Ge. Bürokrat.B. (Bünten. Wi häbb dat Waater met’n Bunker-öwweken dou hollen. dat . Placken.: ForstBuss. rotbunte Kuh. Buntwäsche).: IesBunker-ommen. von bunter. St. → Bengel. Büroo n. (Büske.od.B. Lünten. Zs. Strunt. dat Veh in de Büske driewen (Waldweide). Schadden gestochen und nach dem Trocknen als Brennmatereial verwendet Bunken. → Flaatsen. Name der Leitkuh. Zs. -owwen(t) m. (Büroos) Büro.: SpörrieBuntspecht m. der ersten Kuh im Stall). typisch für schwere Böden). In de Dööre nao de beste Kaamer was bunt Glass in. das die Kraft von der Hauptachse der Mühle (→ Könning) abnimmt bunne → bonne bünnig → bündig bunt bunt. → Walburga Burlo. Werkstätten (Kriegsware 1943-45). von Hautpickeln. gääl-. Brocken. wurde mit einer Geldstrafe geahndet. Schüngel-de-Büngel. Amt. → Amt.: ääkster-. Bor. → bummeln. Kronrad. Sü) schaukeln. Bunke m. schwattbunt. kräien-. Zs. ne Bunke Flees. Prengel. durchtriebener Mensch) Bunk-eerde f. auf dem noch viele Geschwister sind. Buurlo hoppla. de häbbt dat Schwill tüsken de Finger (Schwielen zwischen den Fingern). du häs kinne Büngel an! (wenn jd. * In ussen Busk bünt se ook all an’t Houen. Haus (abw. Büroangestellter. rood-. Püngel. De Bürokraaten. Scholle. Rae). → Blänke. roodwitt.: Hundebüngeln 1 (Vr. Rind (schwarz. bunt angezogene. geschmackloser Kleidung od. bunkig klumpig. Busk (Wes. Ortsteil von Borken.Einheirat auf einem Hof. → bekannt. Blässe. kleiner Blechofen zum Heizen von Bunkern.

Wildnis. BuschBussard m. „das Handtuch werfen“). schuften. Gemeens-.: Arbäids-. 2. Tienkanns-. Erpel-. ungepflegter Wald. dat büs (Juxvers). Waldrand Bussmieg-ampe f. resignieren. Kläister-. Mispel-. Spoor-. Zs. Wat büs? Ne Büsse. Oberhemd (meist blau). Stadts-. ungestüme Person. Sticken-. Pläite-. Fleer-. Milchkanne). Braom-. Elsen-. Bääsen-. (Bussarde) Mäusebussard. Zs. 2. Nötten-. Roosen-. Fabrieks-. Telgen-. Eeken-. Büssken) 1. Drinkens-. WaskeBüsse 2 f. Fürsten-. → Braask. groß u. -bel m. Sälwen-.: Knall-. Jansbääsen-.Gatt vöör’n Busk (teggen’n Buss an) schmieten (aufgeben. Waater-. → bossen. (Büssen. Büssken) Jagdflinte. Gestell an der Hauswand zum Trocknen gewaschener Milchkannen (in der Nähe der → Waskekaamer). Waldgras Busshengs(t) m. grobe Person Büsse 1 f. Pääper-. (dickliche) Frau. Den Gaorn was de räinste Busskaasie! Busskant(e) f. Karbied-. Trampel-. bes. Döörnen-. Haor-. Spooken-. -gräss n.B. Kääkel-. Bickbääsen-. Dat is doch so ne Büsse. Pluff-. Wagenrad im Boden. WeddenBuss. Steenollies-. Kruud-. tüfteln (erfolglos). → Düppe.auch: Busk-. Tienlitters-. Arften-. Baselüünken (Bo) Arbeitsjacke. Hinnebääsen-. Hegge. (Büssen. im Ggs. → Holtdüüwel. dichtes. Fiezebohnen-. musseln 1 Busseluun → Busseruun Büssenholt n. Zs. (blauer) Männerkittel. Wattholt-. Unterholz. Täödel-. De Jungs häbbt den Hund ne Büsse an’n Statt bunnen. gerade gewachsene Eiche im Wald (als Möbelholz. niedrig wachsende Bohnensorte → Krüüpersbohne Bussdüüwel. SünteJansbääsen-. bussen (sth. Esken-. Schneeballen-. → Pluffholt Büssenreck(e) n. Feern-. Spöit-. Büchse. Knapp-. Palm-. Melk-.: Aolbääsen-. Prowinz-. Proff(e)Buss-eeke f. bes. 2. auf der Achse drehbar. Steckbääsen-. Maggi-. Koffie(bohnen)-. JanBussgröss. midden. → Busseruun Bussrüüter m. → Pluffe. Karken-. Rolle von einem Pferd gezogen). ungekörter Hengst Busskaasie f.: Baller-. Tuffel-. Busseluun m. Blick-.s) vor sich hin arbeiten. zum Trocknen der Milchkannen (am Brunnen) Busseruun. 1. Kanne (z. Luuse-. Knabbel-. Schlehn-. ungehobelte. Buller-. Sammel-. wilde. Winde. Bloomen-. → Rüüter . Männerkittel od. Waldameise Bussrump m. Plapper-. Schnääter-. Fett-. Junge. 1. He leep in’t bloode Busseluun nao buuten. Bääken-.: MuuseBussbohne f. Bisse-. Possen-. Dännen-. Schlicker-. Buschbohne.. Zs. zur Eiche in einer Wallhecke. Draguun-. Gefaor. verwildertes Gestrüpp. Splenter-. → Walleeke) busseln. Zs. Bolzenschußapparat. Kinderschießgewehr. Holunder (Holz für den Bolzenschußapparat). Waldeiche. Waakel-. Hüls(krabben)-. → Kiel 1. Drehbock zum Roden von Baumstümpfen (wurde mit Drahtseil u. Mählbääsen-.

St. hartherziger. Els-. (Bütte. 2. Mark-. Ende-. Juuden-.B. St). gut reden kann). teschamper Büttenbrääker. He föllt öwwer siene eegenen Bütte (Beene) (ungeschickt). Knocken. → Buxen-schöörn. quält andere). Muskelkater).Buss-uule f. Knabbel-. donne. finanziell). -brecken. Van sebben Jaor an wodden de Peerde eers faste in de Bütte (kräftig genug zum Ziehen schwerer Frachten). → büüken Bütte(n)-brääken. (Bütten) kleiner hölzener Trog zum Kneten von Weißbrotteig. schlee as ‘n Butt (sehr stumpf). De häff de besten Bütte to’t Arbäiden in de Muule (in’n Mund) (wenn jd. Telefoneerbutt → butts butt-arm (Wes. Lampe. Heilpraktiker (iron. Schnotter-. → blood-arm Bütte. Hüppen-. Schinken-. Gliederreißen. Statt-. Hunde-. Ge) Fastnachtsbrauch: Schinken u. Weddepiene Butters → Botters Büttesetter m. rundes Holzgefäß zum Waschen. St. He is de met (aone) Bütte-brääken van afekommen (glimpflich. Denne häff de Bütte de nich nao staon (nicht geeignet. krakeelen. Rheuma.) Butt(e)mähl. Knochenmehl (als Dünger) bütten laugen. Waldeule Busswindröösken Anemone. Schulder-. Ik waog miene Bütte daor nich an. z.B. ungeschickt). Kack maor kinn Büttken! (Sei nicht so zimperlich). * Wao Bütte bünd. bünt ook Hunde. Knocheneinrenker Büttfatt n. → büüken Buttfiller m. Nood. trecken.: fien- . Hilten-. Schnurre-. → Striekedokter Butten-hollen (St.: Backen-. Waschfaß. He häff de Büttkes noch nich schlotten (zu jung für schwere Arbeit). „mit einem blauen Auge“ davon gekommen. -brecker m. Se häff’t em richtig an de Bütte säggt (deutlich die Meinung gesagt). Bütt f. Zs. Ge) knochig. (Vr. Rügge-. iron. Elektriseer-. Sü. Butte-brääken Knochenbrechen. Piene in de Bütte. z. Ik schlao di de Bütte kott. → Huud). He konn de Bütte de nich vöör kriegen (konnte den Anfang nicht finden. Würste bei den Nachbarn abholen (acht Tage vor Fastnacht). Büttken) Knochen. losskommen. Rügge. → afsabbeln. Flööte Büttebrääken → Bütten-brääken büttebrääkend. Rae) 1. → Bödde. Ik häbb’t vandaage weer in de Bütte (Rheuma. Büttemähl n. einweichen. Knaaster-. de dögget. → Knockenbrääker. Hei. de se mögget.). dao bünt ook Hunde (von schönen Mädchen. Suuge-. Vandaage hä’ ik de Bütte (keine Lust). so hatt as ne Butt (knochenhart). -breckend knochenbrecherisch. Rae) sehr arm. Spölke-. Fell. Butte(n)piene f. Zs. ne Butt van ne Käärl (kräftiger. Knaakse-. Geizkragen büttig. Hals. de Wöschke bütten. stumpfes Messer (mit dem man nur noch Knochen abschaben kann). grober Arzt. Ribben-. Gliederschmerzen. Flees. Peesen-. De stönnt met gesunde Bütte. Nich klaagen met gesunde Bütte! Dat breck em kinn Bütte (Das schadet ihm nicht. -doktor Büttendokter m. Heilpraktiker. Ge. → Wost-uphaalen Büttepiene. in der Wendg. → sitten. * Waor Büttkes bünt. Buschwindröschen bustabeern → buchstabeern Butt m. nüchtern. grobe Person (nicht feinfühlig. loopen. Nössen-. Kiewen-.n. Wat’n büttebrääkend Wark! (schwere Arbeit. buttig (Wes. er ist nicht tot). groff. grober Kerl).

dat ‘m nich twee Büüke häff (bei gutem Essen). Gääte Büükebödde f. groote Wöske.). Bügeleisen (mod. platzen. (Büüke. Speck-. Faulpelz). Karmis-. plötzlich. TuffelBuukbinde. Schnieder-. Geföhl. → Bickel. Büükerske. 1. Zuerst wurde Aschenlauge aus Buchenholzasche gewonnen. Butzenschiewe. rücksichtslos. → Arm. Fensterglas) Buude f. → Büükschraagen. Ge. Fett-. Riege. bauchiges Faß . Bügelbrett Büügeldook n. Könning. unliebenswürdig. Vr. 2. (Buuden) 1. viermal im Jahr. Den Buuk was de lück af (vom Abmagern). Braobant.B. Ärsbasse. plump. Up’n Buuk schlaopen. etw. Schlierbahne. Leibbinde Büükbuck → Büükebuck Büüke 1 f. Schmeer-. beim Schmuggeln). Kuhle. Klumpen-. Waater. Rammel-. Daor sitt nix achter (in) as ‘n Buuk vull warme Woste (ohne Charakter. → büüken. Zs. Kost. Sik up’n Buuk leggen un met’t Gatt todecken (z. Knubbel-. Daor häbb wi us up’n Buuk in de Foore schmetten (bäuchlings in die Furche gelegt. Buuke best. Lage des Knöchels beim Knöchelspiel: Er liegt mit der Wölbung nach unten. Höhe ca. gefühllos. Den Buuk is wall vull. schrao. Werkstatt. Rae) großer Waschbottich. De häff ‘n dicken Buuk (schwanger). abber de Oogen noch nich. et giff ‘n Stöttschuur (beim Schnapstrinken). die nur zwei Hemden haben). Leib. dumme Erzählung. abweisend. → Büükefatt büüken die „große Wäsche“ waschen (Die Nachbarfrauen halfen sich gegenseitig bei der großen Wäsche. von armen Leuten. -be Butzenscheibe (best. suddewasken Büükerske → Büüke Buukfatt n. → Striek-ieser büügeln bügeln (mod. rauh. Untersatz für Bügeleisen Büügel-ieser. Waskebuck Büük(e)fatt n. Lecker-. -n n. z. Moppen-. Lock. bieten. wahr di. Unmögliches).B. grob. Holt-aske. Schmiede. vullschlaon. Am folgenden Tag wurde die Wäsche mit der wieder heiß gemachten Lauge mehrfach übergossen. Ik häbb’t (kriegt’t) in’n Buuk (Leibschmerzen). großer Waschbottich. Den Buuk moch wegg. SchuusterBüügelbredd n. 80 cm). butt 1. Wöske Büüke 2. → Büükefatt Büük(e)buck m. krassen. vööruut. Liew. (Wes. Schwiene-. Rae) große Wäsche. stur. -binne f. Durchmesser ca. klook. Stuutenknappen. -küüwen n.: Dick-. durchgewalkt u. Leewer ‘n Buuk basten. 2. Waschbottich für die große Wäsche (stand in der „großen Küche“ auf einem dreibeinigen Gestell.buttkold. Kirmesbude. -koll sehr kalt butts. → bütten. → strieken Buuk m. lachen. Ge. Been. Zs.5 m.). Ingewäide. Plunder-. Wind. Lechtmissen-. He feel butts up’t Gröss. Fietsen-. as de Kost verdarwen laoten Bääter den Buuk as de Kost verdarwen. ** Bääter ne dicken Buuk van’t Frääten as ne krummen Puckel van’t Arbäiden (wer viel vom Essen hält). dreibeiniges Gestell für den Wäschebottich. Een Hemd up’n Buuk un een up’n Struuk (als Wäscheleine. → Waskeküümen Büük(e)küümen. Markt-. (Vr. Erpel-. Schaade. St. Waord. Wess doch nich so butts! Sägg dat nich so butt! 3.: Bou-. Scheet-. Kraom-. Buuk. Gatt. mit der Hand gewaschen). Büüksken) Bauch. dat schlöpp sik gäwwer. Bügeltuch Büügelfoot m. Hange-. klobig. Titt. De Froulöö bünt an’t Büüken.

Sack. 2. → Pott-aske Buukmelker m. um den Bauch der Kuh gespannter Behälter. Ge) unteres Seil der Garbe. Schraagen. Bi’n Büül schäidt sik de Fröndschup (In Geldangelegenheiten gibt es keine Freundschaft). Gürtel (zumeist aus Leder.B. → Broodkorw). Wi häbbt us Buukpiene lacht. Bauchladen (des Hausierers) Büüklaaken n. Racker. Ge) leicht gebauchter (Stadtlohner. → Koppel-leer). keuchen (z. Bor. → Tittenspeck Büükstaaken m. Pause machen (nach einer Anstrengung). Bauchfell. Den eenen hoppt up den Büül. → Ssilinderpott Buukreemen m. Vr. Se häff den Büül (Sie hat in wirtschaftlichen Dingen das Sagen). (Vr. Leibschmerzen. lääwen. ne Büül van ne Jungen. den andern up’t Geld (Ge). Tölpel.B. Waskebuck Buukseel n. → Hood). Spott). kam in die Wurst). (Büüls. Ik häbb ‘n Buukschlaagen (Angst. → Liewpiene Buukpott m. bis heute üblich). der Hausschlachter trug. 3. der in die Ablauföffnung des Waschbottichs gesteckt wurde (Die Lauge wurde aufgefangen u. Gegenleistungen bezahlen. → Dreebeen. die zum Auslaugen mit kochendem Wasser begossen wurde). großes. He höllt ‘n Dummen up’n Büül (geizig). Rae) dreibeiniges Gestell für das Waschfaß. Langsam bi´n Büül un händig bi´n Hood helpt mancheen jung Blood (St. grobes Leinentuch über dem großen Waschbottich (wurde mit der im Laufe der Zeit angesammelten Holzasche gefüllt. 2. Magerspeck Büül m. Lausbub. Bauchfleisch Buukhaore (Pl. bauchatmen. He kamm hier buukschlaagend an van’t Loopen. → Bäädeler. Buukpien moss weggschmachten (Gesundheitsregel). mit Naturalien od. → Waskestock buukstaon → buckstaon Buukstück n. Beutel. 1.B. Kopp-pien moss wegg-ääten. Herzklopfen). Kattengewinn. 2. Bauchnabel Buukpien(e) f. met’n to-en Büül betahlen (tauschen. → Schmachtreemen. . wieder verwendet). Bauchriemen beim Pferdegeschirr buukschlaagen eilig Luft holen. in den beim Melken die Milch fließt (statt in den Eimer) Buuknaffel. wo Buchenholzasche (zum Waschen) gesammelt wurde Büük-küümen → Büükeküümen Buuklaaden m. Buukpiene an’n grooten Tehn (keine ernstzunehmende Krankheit. Schredden. Se möggt sik so gäärne lieden äs Buukpiene (zerstritten). Waschküche. Lachen un Hüülen geht in eenen Büül (in een Pöttken) (wechselnde Stimmung z. → Koppseel Buukspeck m. starke Bewegung der Bauchmuskulatur). 1. Pferden nach schnellem Laufen. bei Kindern). 4. → Waskekaamer Büük-kuhle f. Kuhle am Herdfeuer. sich erholen. Ge. den Buukreemen knapper schnallen („den Gürtel enger schnallen“. Sack (z.) Wollgras. Geldbeutel. Zwerchfell Buukflees. -naawel m. Bauchspeck (vom Schwein. → Wullgröss Büük-kaamer f. wie ihn z. Ooge. Portemonnaie.B. Pott. Einkaufstasche aus Manchesterstoff mit zwei Eisenringen als Griff). Stange im Waschbottich Büükstaff m. Büülken) 1.Büükfatt → Büükefatt Buukfell n. (Wes. (St. Büükschraagen m. langer Stock. lehrn. von Hunden. -fleesk n. auch Westerwälder) Einmachtopf aus Steinzeug.

Wind-. Tabaks-. Trampel-. Leder). Knicker-. Braasken-. beuteln. Ra. → Kruul-. Speck. z. Wi mött’t de Kuhle todecken. Splenter-. Klabaster. Weer-. Kamillen-. Hoden. „auf Biegen u. Vr. auch von hohem. Ne dröögen Buur steht gäwwer weer up as ne versoppenen (Ein zu trockener Sommer schadet weniger als ein verregneter. Oogen) in (enthält kaum Speckwürfel). Häbbel-. -bäcker m. in Wendungen wie Dat geht up Büülen of Basten (aufs Ganze. Schinken-. Brood-. helle. Mussel-. → Buddekäärl. In Büülwoste bünt kiene Fierdaage (Sunndage. Fiske-. Frääte-. Zs. Stönne-. Steen-ollies-. Manschester-. Zs. von Stoff. im Beutel gekochte Wurst aus Blut mit Roggenschrot. bes. nassen Land). → Büülwoste. → Büülmähl). trockenem bzw. Vr) Tölpel. süss früss us de heele Buule kaputt (z. Ende-. Möppken-. Linnen-. mit Alaun u. Raose-. ungeratener Junge. Lou-. Blut. Rott-. → Blood-. ne grooten (dicken) Buur (reicher Bauer). (Buurn. → Masse 2. in einem Beutel. Schnotter-. ne heele Buule. mit geringerem Hofbesitz). St. Ne Buur is verwennder met . Knooie-. Lööter-. Roodwoste. Lohnbäcker (erhält die Portionen Mehl beutelweise von den Kunden u. Klingel-.B. → Büülmölle Büülkesbacker. Inkoops-. Targe-. Stinke-.B. Staubmehl. Haufen). Sieben des feinen Weizenmehls Büülsand m. was es wolle).: griese. Praote-. Kock-. 3. Büülkeswost(e) f. schlecht arbeitender Schneider (der nicht viel Ahnung vom Nähen hat). Wostebrood Büülkeswoste → Büülwoste Büülmähl n. 3. Mahlsand. Pröttel-. Mahl-. Beutelkasten in der Mühle zum Reinigen. Klocken-. sehr fein gesiebtes (gebeuteltes) Mehl (für Weißbrot. Klammer-. Se häbbt ‘n jungen Buur kreggen (den ersten Sohn. Schlacker-. Haufen Runkeln). sich blähen) Büülkaste(n) m. Bi’t Tuusken van Ossens kriss noch ‘n Büül ümsüss debi (Wortspiel). Prääke-. daor sitt ‘n Buulekäärl in. Geld-. Klaage-. Buller. → Flickschnieder. 2. „Beutelkasten“ in der Mühle zum Sieben des Mehls. Treck(e)-. Buhmann. → Dampmähl Büülmölle f. Lunge. roode Buur m. ne kläinen Buur (´n Büürken) (kleiner Bauer. niedrigem. ne ganze Menge Buule (sehr viele. Nörgel-. feiner Sand. backt davon Brot od. Hofbesitzer. Quaater-. (Wes. wurde im Wasserkessel gekocht). daor dröff ih nich bi kommen. sieben. Frij(e)-. Puche-. Brust-. -kerl m. → Sönn). Pingel-.: Bäädel-. Dröpsen-. Wasser vermengt auch als Tapetenkleister verwendet). Angeber Büülwost(e). 1.B. gebüült Mähl (Feinmehl. WosteBüül-ääwert m. Gespenst. Driete-. Tüntel-. Schmeer-. ne heele Buule Masse. Büürken) Bauer.beutelartiger Gegenstand. verarbeitet mitgebrachte Erstlingsmilch im Weißbrotteig. aus der Form gehen. ausbeuteln (z. inbüülen 1. ungezogener. Bullemann büülen (Wes. Blaose-. Brechen“). Kungel-. trecken. Möllsand Büülschnieder m. In’n Suupkolk. Faulenzer Buule f. 2. Baller-. Dat kann büülen of basten (Koste es. Lögge-. Leege-. → Biestemelk) Büülkesbrood n. Knicke-. „Beutelwurst“ (Wurst aus Roggenmehl. Kispelts Buur (Bauer Kisfeld). (Wes. Stange Buulekäärl. sik büülen (schwellen. Mähl-. Mehl reinigen. große Menge. Dröppen-. Feinmehl. Föhl-. Vr) große Menge. Bo) 1.

Ne Buur is ne Buck. Vaader-unser. Knecht. vermooden. Dooden-. in Vr zum Amtshaus der Gemeinde Ammeloe. Knewwel. Buurn-amtmann m. → Buurschup. dat frett he nich. He is buur-af maakt. (Rae. up. buur-of in der Wendg. Wat ne Buur nich kennt. wannen. holländsk. riek. De Buurij. Reckel. küssen. Bischopp. dann dritt he (→ Foore). Schwiene-. Buurinne f. riegen. Loh-. schmedden. buur-af maaken (enterben. (Vr. Krüüs-. Torf-. Büür (Büüren) Inlett. Peddestohl. Lechtmissen 1. Waagen-. WullBüür → Büüre n. Jungen. Buurbodde f. → Löö). (Büüren) (Wes. latiensk. bis zur Gemeindereform 1969). Schmeer-. prozessen. Baas. gefräätig. Hundeschuur. Sand-. Rae) Nachbar. de nich stönnt. → Baadebuxe. Ies. Koh-. Ik bün satt. wann’n ümdräis. Ge) Bauerschaft. Quecken-. so’s Gescherr“. Buurderij f. Kläi-. Ruuten-. Foore. stönnen. Schüppen-. Bor. Hähnkes-. Stewwel. ik häbb ne Buur in’n Balge (St). Kodde. einen Bauernhof haben. Tuffel-. wirtschaften. Fenster. doodschlaon. Büürte Büüre n. Hatten-. Rh. Mest-. best. melk. dann bitt he.B. → Feebruaar). Dissel-. Truuw-. Könning. He buurt gudd. Zeit genug. Amtmann der Gemeindeverwaltung . Melk-. Stuuten-. So Buur so Peerd („Wie der Herr. dat is wall schwaor Wark. Ne Buur un ne Stier is een Dier. → Naober buurn Bauer sein. uutfraogen. Buck. Dääle. Bauernart Buurn-amt n. dann frögg he: Wat suck? Wann ne Buur in de Stadt kümp (von jd. He häff gudd in siene Taske buurt (zum eigenen Vorteil). Föör-. Fell. Häär-. Dröppelfall. bichten. Kinne Buur. Landwirtschaft. → achter-uut Buurn-aard f. Bi’n Buur kenns di nooit uut: packs em in’t Muul. Feebruaar. Owwerstiggt. Messler. Tichel-. Kötter-.sien Peerd as met sien Wiew (geht sorgsamer mit seinem Pferd um als mit seiner Frau). Och Buur. Naober-. Wenn ne Buur nich mähr stönnt.) (Vr.. Ne Buur is ne Buur (geistig unbeweglich). Wi gaot nao’t Buurn-amt (z. Amt in der Gemeinde Buurderij → Buurij Buurdorp → Buurndorp Büüre f. unbeschufft. Haagebööke. Schulten-. Rae) Nachbarn Büürmann m. Se häbbt em buur-af maakt (Er durfte das Erbe nicht antreten). entmündigen). Holt-. säängen. Ik-. Bauernbote. Kaff-. Ringelduuwe. Braom-. Heed-. Zs. sagt der Knecht. Börger. Mugge-. Tandepiene. De dümmsten Buurn häbbt de dicksten Erpel. Schosteen. de Lucht häng noch vull Daage (Nur langsam. nij. buur-af. Daor stehs as ‘n Buur an’t Kribbeken (verlegen). Spörrie-. packs em an’t Gatt. nöödig. humme. Frou. Metgeföhl. bäuerlicher Betrieb. Lütten-.: Äier-. Hengste-. dann is he krank (vom häufigen Klagen.. bliewen. Schüppen Buur (Bube im Kartenspiel). He wonnt in de Büüre. innerer Federbettbezug. Schelm. Unwettenhäid. der kein Benehmen hat). Koh. Fürsten-. Bo) Bäurin Buurlo → Burlo Büürlöö (Pl. Begehrlikkäit. Föhr-. Kollen-. dattehn.: BeddeBuurij. Schaops-. wenn der Bauer ihn zur Arbeit antreibt). Zs. Gemeindeverwaltung. Ssiepel-. Batzdich. henkieken. Berlien. Pacht-. Kalw. Bor. Klüün-. Mussel-. Krüüs Buur.

→ Schloowe). hinter dem Buben wird der Kartensatz vervollständigt. → blauen Kiel Buurnknech(t) m. Bauernhaus Buurnjunge m. -busk m. Haustaube. z. Dat Buurnlääwen is ‘n Schloowenlääwen (ein Leben mit der Arbeitsschürze. vom Trinken). kleiner Bauernhof. aber einen Buben. Buurnmeerske. Bauernmädchen. → Buurn-öhm Buurnhochtied f. Buurn-aster f. -bläddken Landwirtschaftliches Wochenblatt Buurnbuss. Bauernjunge Buurnjungs (Pl. Buurnkoffie m. wer als erster keine Karte mehr hat. Buurnhinnerk m. -määrske f. Bauernhof. Tisch in der großen Bauernküche Buurndorp. -kääl m. bäuerliches Gerät Buurngrund m. (Wes. En Wäär äs ‘n Buurngatt: rüüsterig. Börger-rabatten Buurnbladd m.B. Nemm di ne Buurndeerne. altertümlich). Ne runde Frou un ne dicke Katte ziert ne Buurnköcken (Ra). → Ssuckerijs-koffie Buurnkost f. dat bünt Buurnblaagen (Spottlied in Leiermelodie gesungen). als Mittel gegen Hautkrankheiten gehalten). -be f. Room Buurnhuus n. Bauerngarten Buurngatt n. schmeerig un natt.) Buurnduuwe. Bauerntisch. Knecht auf dem Bauernhof Buurnköcke(n) f. in der Wendg. Bauernmädchen Buurnmaneer(e) f.a. kann damit eine neue Reihe beginnen. vor od. St. Buurn-. Döör dat kläine Ströttken kann ‘n ganz Buurn-arwe döör (durch die Kehle.) Bauernkinder. Hoferbschaft. Wer keine passende Karte hat. → Börgerblaagen. -mädchen. → Öhm. Dat was hier ährer alls Buurngrund. Ersatzkaffee. Ge. Hof. -däärne f. Bauernart. sitt’t met’t Gatt in’n Mostertpott. -disk m. Naturalien) Buurndiss. Lebensart der Bauern (einfach. Bauernhochzeit Buurnhoff m. Erbe. Bauernleben. reich an Arbeit. Buurnblaagen sitt’t met’t Gatt in’n Graaben. Bauernessen. der für die Bauern backte Buurnblaagen (Pl. Wald im Besitze eines Bauern Buurndeerne. Bauerngemeinde Buurng(e)räi n. schlicht.) Bauernfrauen. so’n Buurndörpken (kleiner Ort. -ben n.) Getränk nach Art des aufgesetzten Likörs mit Rosinen Buurnkiel. Se deen dat nao olle Buurnmanneer. Schwarzbrotbäcker in der Bauerschaft (oft zugleich Müller). Lachduuwe Buurnfrou f. Bauerndorf. Lachtaube (wurde im Haus u. unverheirateter Onkel auf dem Hof. → Feldkrässer. -darp n. in der Wendg. Bäuerin. dao krömmelt immer noch ‘n bettken nao (Ein Bauernmädchen hat Mittel. Bauernküche. deftige Kost Buurnkotten m. bäuerlicher Besitz. frecher Bauernjunge Buurnmaiken n. leicht abw. -gurden m. Buurngemeende f. weiße Winteraster Buurnbacker.Buurn-arwe n. Bor) Bauersfrau . Ot. -töchter Buurngaor(de)n. -bäcker m. de häff Sand in’n Äärs. Gewonnen hat. Bauernfrau Buurnfroulöö (Pl. → Wönnershuus Buurnlääwen. Buurn-leggen einfaches Kartenspiel (Ein Bube wird auf den Tisch gelegt. Arbeitskittel der Bauern.) Buurnlümmel m.

Redensart der Bauern Buurnwaage(n) m. Vr.). Ne Buurn-öhm un ne Wallach: aone de geht’t nich up’n Buurnhoff. Klappen für Gitter im Stall. sie bei einer Witwe einheiraten konnten). bes. Hofhund Buurnschlächter m. Beet im Bauerngarten. -nönndöör(e) f. → Stadtpolßäi Buurnpost. Olle Buurnpöste de staot faste (Reiche Bauern sind im Handel überlegen). -werk n Bauernarbeit (Arbeit des Bauern.. Bauernpolizei (war zuständig für die Außenbezirke).Buurnmussikant m. de wochten de blooß up. (Vr. Buurnstallströier. Bauerschaftsschule. -poss m. Kastenwagen Buurnwark. nur in der Stadt geläufig) Buurnschoppen m. Metzger. → Äierschoppen Buurnschussee f. männlicher Hund auf dem Bauernhof. dat ne Hahn van’t Recke feel (Sie warteten darauf. → Döörenschlächter Buurnschmitt m. z. Ne Buurnstallsträier is de noch wall an (von recht dummer Person. schwere Arbeit) Buurnwegg m. od. → Nenndööre Buurn-öhm(e) m. → Kunderdanz Buurn-uutdruck m. Ge) Bäuerliche Bezugs-. De Buurn-öhms. daß ein Bauer starb u. Schotterstraße in den Bauerschaften. gudden Aptiet (Spottvers der Schulkinder aus der Stadt auf Bauernkinder. unverheirateter Onkel auf dem Hof. bäuerlicher Volkstanz (scherzh. Arbeit für Bauern. wie z. grober.B. → gries.B. → Pappfrääter Buurnpolßäi. Buurnpappschleew m. füttern. → Schotterschussee Buurnsollo m. der für Bauern arbeitet Buurnschnieder m. Spiel beim Doppelkopf (Bube ist Trumpf) Buurnspill n. Absatzgenossenschaft. Mond (scherzh. bes. Türen. Einbildung. Antwort → Börgerblaagen) Buurnreckel m. -rabatt n. Fachwerkgerüste) Buurntwist m.) Buurntimmermann m. die nur zum Stallstreuen taugt). Hooge in’n Kopp un leege in de Knippe. zu → Stadtschoole (abw. → Hookpost Buurnrabarber m. schlechte Straße.B. z. schlechter. Landschule im Ggs. Schneider auf dem Lande Buurnschoole f. Buurnstand m. bäuerliches Gerät Buurnsplien m. Sääbel an de Sied. hofseitige Tür des Bauernhauses. Buurn-öhms häbbt keene Kinner un starwt nich uut. Eggen. pflügen. -pulßäi f. → Buurnschussee Buurnstuute(n) m. en Speckhassen as ne Buurn-nenndööre groot. Bauernwagen. -sträier m.B. Ausdruck. nicht instandgehaltener Weg. → Drietwegg . Wolfsmilchgewächs Buurnrabatte f. Bauernstolz Buurnstraote f. witt Buurnsünne f. Hausschlachter. Dünkel (bei Bauern).. in der Wendg. Wagenleitern. z. Schmied aus dem Dorf. Buurnrabatten met’n Pisspott up’n Nacken. u.B. Wirtschaftsweg. „Bauernpfahl“. Schotterstraße. dat is ne Buurnsplien (von eingebildeten Leuten). Sü. großes Bauernweißbrot. Bauernstand Buurnstolt m.B. ungehobelter Junge. schlechte Straße. Schützenfesten spielt) Buurn-nenndöör(e). Zimmermann in der Bauerschaft (fertigte z. altmodischer Musikant (der z. St. auf Bauernhochzeiten. in der Wendg. best.

Mäidagg. gemeinschaftliche Hilfe der Anlieger z. Daor häbbt se ne Buuske an spoort (Daor schellt noch ne Buuske an) (nicht ganz gar. Vr. Ge.). um Würste zu sammeln). Bauerschaft Buurslöö (Pl. mit Gerten aus Weide. → Böisterwind. Ümgeegend. -schop f. die Arbeit war unbeliebt. -werker m. Rae) heftiger. Ge) Rainfarnkraut (wurde gegessen gegen Würmer). derb Büürte f. Haubock. Schusseebuusken. Gegend. buußen (Rae. sagte man nach dem 40stündigen Gebet). damit weniger hineinpaßte beim unbeliebten Hand. stark wehen. → Schaanßen. Et is ‘n Wäär vandaag! Kaas kienen Hund nao buuten jaagen. Bo) stürmen. Plackschnee Buuske. böiger Wind. Krüllen-. (Wes. bei trockenem Wetter). daß es ihnen später schlecht geht). Ge) wer im Auftrag der Gemeinde Wegebau leistet (als faul verschrien) Buurwark(er)sköörken (St. Wat buust de Wind. hab es geschafft). St.: Dännen-. Bo) Reisigbündel fertigen (Arbeit im Winter. Räinefarn buur-of → buur-af buurs.B. büürs bäuerlich. → Houbuck.Buurnwönner m. toben (vom Wind). Rae) Hand. (Vr. wer Reisigbündel bindet Buuskenbuck m. Ge) Heuerling. -werken (Wes. bes. Wedde. Schaanße.) Bauern. dao mött’t de Knechte män hen buusken gaon (iron. Eiche od. Spanndienst für die Gemeinde) buusen (Vr. Vr. De Büürte döör wann’ se an’t Wostuphaalen (Fastnachtsbrauch: von Hof zu Hof gehen. Rollööken. Birke zusammengebunden. braanen. → Liewtüchter Buurnwormkruud n. St. heulen. Ge. Bo) f. Gestell zum Zerkleinern von Reisigholz für die Reisigbündelfertigung. → halwgebacken). Ne Buurnwönner is dat Leste. denen man wünscht. Vr. St. Kribb-. von Töpfern u. Se treckt sik buurs an (unmodern). Ot. → Piernkruud. Nu häff de Pastoor föör’n Jaor de Buusken weer in de Wedden (Der Pastor hat es geschafft.u. → böistern Buusewind m. Schlaggholt(s)-. Bäckern gekauft zum Heizen). → bineenekribben. Ot. Gabel mit zwei kurzen Zähnen (zum Aufladen der trockenen Reisigbündel auf den Wagen) .auch: BuußenBuuskenbää(n)sel m. Vr. beim Wegebau (Sie waren dazu verpflichtet. von schlechten Leuten. Ge. Bauerschaft. (Wes.u. dickerer Knüppel im Reisigbündel Buuskenbinder. St. -binner m. Jach-. Bauer buurswegg bäuerlich. → buurswegg Buurschup. → kläin Buursmann m. Währinge buurwarken. Rh. Buuße (Rae. Denne. St. de mott doch ne Buuske mehr unner’t Gatt häbben (in der Hölle.) Buurwarker. ein bißchen verrückt. weil unbezahlt. Zs. Rae. Ge. (Ot. Föör’n Vehpott bruuken wi anderthalw Buusken (zum Erwärmen des Viehfutterkessels). Kaspel. Bo) kleine Sturzkarre (ohne Aufsatz. (Buusken) Reisigbündel als Brennholz (wurde aus den Wallhecken geschlagen u. Ik häbb miene Buusken bunnen (beim Kartenspiel: hab genug. wat ‘n Düüwel dretten häff (Armut der Heuerlinge). spradderig. Sturm. Giff’t noch wat Nijs in de Büürte? → Binnte. Spanndienste leisten. upbuusken 1 Buusken. Rh. -paol Buuskenforke f.

B. → Schlaggholt Buuskenhoop m. draußen. der nur grobe Arbeiten macht. (Vr. Weißkohlstrunk Buuskohlstunne f. St) „St. so gehandelt. Vr. → Folge. Messer zum Anfertigen von Reisigbündeln. z. wenn man etw. Weddendeew Buuskholt → Buuskenholt Buuskohl m. (Wes. St. Gerät zum Zerkleinern von Weißkohl Buuskohlsbladd n. nao buuten hen (nach außen. Buuskenwedden un junge Froulöö (gudde Deerns) wodden nommen. St. Sauerkraut aus eingemachtem Weißkohl. Weißkohl (alt). Judasmarkt“ in St. Et is alls nao buuten schlaon (Krankheit erscheint als Ausschlag). buusken. Vr. wo se schellden (dorthin. Zs. 1. Rae. wo sie fehlten. Länge von Reisigbündeln. Wuss daor Buuskohl drin potten (wenn jd. Bo) Weißkohl-. De hadden buuten Wark (Arbeit im Freien). rooden. großer Haufen von Reisigbündeln. geküfert. Ende Oktober. Kohlblatt Buuskohlschaawe. Buuskohlstrunk m. un bracht. witten Buuskohlfatt n. → Schlaggholthiepe Buusk(en)holt n. im Ggs. Gerät zum Binden von Reisigbündeln Buuskenries. -be f. Dat Loh wodde to Buusken bunnen van normaale Buuskenlängte (Die geschälte Eichenrinde wurde nach dem Trocknen gebündelt u. → Juudasmarkt Buuskohlsplante f. dünne Weiden-. -klüppel m. wo se wann’. Buuskenwedde met’n Ooge (biegsame Rute mit einer Schlinge). Fienschräiner Buuskenseel n. Rae. Messer zum Anfertigen von Reisigbündeln. verbrochen hat). das Schlagen von Weidenruten galt nicht als Diebstahl). Holzstampfer für Sauerkraut. Bußgebet. Weißkohlpflanze Buuskohlspott m. Suurmoos. Vr. 2. Bor). ** Et geht bääter Buuße prääken as Buuße doon (St. zu reichlich Butter od. Aufschnitt nimmt). Krauthobel. Wat häff de Buuskohlstämpers! (dicke Beine). großer Zylindertopf Buuskohlstämper m. Zweig. Seil zum Einbinden der Reisigbündel Buuskenwedde f. loser Deckel auf dem Sauerkrautfaß (mit Findling beschwert) Buuskohlskopp m. (Wes. (Wes. Rae) Sauerkrautfaß. Buuskenbuuten 1. außen. → Kabbesmölle Buuskohlsfolge f. → witten Kabbes. Buußen. buußen. Bo) Weißkohlkopf Buuskohlsmarkt m. → Buuskenhoop Buuskenpresse f. Steen Buuskohlmölle f. Sauerkrauttopf. → Buuskohlfatt Buuße f. Reis für Reisigbündel Buuskenschräiner m. Brennholzvorrat am Hof. der Inhalt wurde mit großem Stein beschwert). Buuße doon (Buße tun. → Buuske. St. -er n. Blaagen nao buuten! (wenn die Erwachsenen unter sich sein wollen). zu → Bielen-. Reisigholz.n.) Buuskenmess. St. (Wes. dicker Knüppel im Reisigbündel Buuskenlängte f. aufgestapelter Haufen von Reisigbündeln. dat Veh . Buße. äußerlich). nichts kann od. → Hiepe Buuskenmiete f. ungenau arbeitet. → Moos. Birkenrute zum Zusammenbinden der Reisigbündel. Rae. Buuße.→ Buuske.Buuskenhiepe f. Vr. Schreiner.: blauen. Brennholzvorrat am Hof (war oben dachförmig gepackt) Buuskenknüppel. Bo) Sauerkrautfaß (aus Holz. -er n.

außerhalb. Wenn dat Buutenholt van de eekene Stubben afrott’ is.B. Außentür. im Garten) Buutenwegg m. Et is ne Buxe kölder wodden (kälter geworden. Ausland. um die Weiden herum Buxe. Bux.B. Du kanns de Buxe ja noch män ääben upbinden (ohne Erfahrung). Küfers) Buutentuun m. Ik mutt ääben uut de Buxe („austreten“). -of außerhalb. Looptuun Buutenwand f.B. Außenmauer Buutenpättken Weg außen herum. bliff dat hatte Holt staon. Arbeit im Freien (auf dem Feld. Ik sall em de Buxe anbinden (warnen vor. Dat geht di an de (in de) Buxe (mißlingt). Du kriggs’t an de Buxe (bi de Buxe) (verlierst z. Se wonnden buuten-af de Stadt (am Stadtrand). Schmerz). in der Jacke) Buutentaster m. des Holzschuhs) buutengewohn (Vr. → Fietsenband. He häff de Buxe üm’t Gatt hangen (schlöörn). Vr. Außenverkleidung. He krigg wat vöör de Buxe (wird verhauen). vöörbuuten-af. Schoole. He woll gäärne buuten-an wonnen (auf dem Lande). Weg außen herum. äußere Holzschicht des Baumstammes. von best. buusken. des Schuhmachers. Außenanstrich Buutenband n. außerhalb. des Holzschuhs) Buutenmaote f.B.B. Außenwand. Mi kommt se ganz schlimm an de Buxe met’t Betahlen (Sie holen mir das letzte Geld aus der Tasche). Außenseite büütenste äußerste. → Uutland Buutenländer. büütenste. äußere Form (z. z. eine Unterhose mehr). → binnen. De höllt kiene Bux an’t Gatt (ist bankrott).B. äußere Tür Buutenform f. des Hauses.: te-. z. Wo Buxen bünt. -deem (Wes. Außenseite (z. des Holzschuhs). dann sofort arbeiten).B.B. Se bückten buuten de Tied (waren außerhalb der normalen Zeit brünstig). bei einem Prozeß).B. beim Kartenspiel od. → Uutländer Buutenlängte f. → frij). He wonnt buuten Dorp. Ge) außerdem. Büxe f. Außenwand des Hufes Buutenwark.B. buuten Ungemack (wenn inzwischen kein Unglück geschieht.B. Zs. in die Enge treiben). Korw. underdack. → achter-af. Buutenkant(e) f. -werk n. Kaans ‘t nargends häbben as an de Buutenkant van de Klump (z. Fahrradreifen. z. zirkelähnliches Werkzeug (z. → buuten. beim Kartenspiel. buutenköpps auswendig. den büütensten Stock van de Kracke (der äußerste Stock des verstellbaren Hebels). (Buxen. beim Feiern bis in den Morgen u. um das Haus herum Buutenputz m.B. Ausländer. Se kriegt em an de Buxe (erwischen ihn). ver-. St. -länner m. -siete f. Fietsenmantel buutendem. De treckt di de Buxe uut (betrügen dich.nao buuten doon (nach draußen bringen). Außenlänge (z. Sü) außergewöhnlich Buutenholt n. üüterste Buutentaske. Büxken) Hose. Außenmaß (z. Maak de Dööre van buuten to! (Rausschmiß). Kalkverputz für außen Buutensied(e). des Holzschuhs) Buutenmüür(e) f. Tied. → uutwendig Buutenland n. 2. De Buxe brennt em vöör’t Gatt (hat es eilig). gelt’t kinne Röck (Männersache). Handel). außer Buutendöör(e) f. -tasse äußere Tasche (z. buuten-an draußen. Se bünt em achter de Buxe (achter’t Gatt) (verfolgen ihn). van eene Bux in de andere (z. → Farkenloop. Se häff de Buxe an (Die Frau hat . Buuten-anstrich m. Auslauf (für Schweine).

-burd m. old. → Hossenmiegert Buxen-nemmen (Ot. groot. von unehelichem Kind). He was natt bes an’n Buxenbaord. sacken. Hahnholt. Se häff’t vöör de Buxe kreggen (z. Bo) Nachbarschaftsfest der jungen Männer. Ge. der Bräutigam sei von der Kanzel gefallen u. Klaater-. wer in die Hose macht (grob). -bernd m. trecken. Manschester-. Hosenklappe. Daaler. losse. jd. Tüntel-. Ies. Drömmel-. -riemen Buxenschaißer m. → Buxenlidd Buxenknoop m. Klüngel-. Buller-. → Mäiräägen Buxenlichte f. griepen. Hoop. Ratte. Dreeveerdel-. → Buxennemmen Buxendrääger m. Hosenbein Buxenbeer. Klappe der alten Hose. St). unbeholfen. laoten. Bisse-. Dat stopp wi em achter den Buxenbaord (z. Dat häff ook ‘n Büxken an (hat etw. Schnaps für diese Vorfeier spendieren). He vertällt. Wes. Hosengürtel Buxenbaord. Hosenbein. Düüwel. Strick-.). Stritz. Rae. Küür-. Den Haawer krigg de Buxe nich uut (Die Rispen kommen nicht heraus). Hosenklammer für Radfahrer Buxenklappe f. Gürtel. Se häbbt em de Buxe vöör de Dööre hangen (hinausgeworfen). He häff kinn Bux of Balg (hat gar nichts. Mest. Schöör-. → graleern. de Buxe anhäbben (kein leichter Mensch sein. eine andere Art. Bo). Hosenbund. männliche Person Buxengaspel f. 1. Bux harunder (beim Skat: Null ouvert. Vr. dem Bräutigam die Hose stehlen. Rae) Feier zum kirchlichen Aufgebot der Brautleute (Beim Aufgebot heißt es. z.B. Die jungen Männer der Nachbarschaft kommen zum „Gratulieren“. -kerlken kleiner Junge. Ende. indem sie unter dem Vorwand. → afsetten. De Bohnen häbbt kinne Buxen an (von zarten Bohnen. Biester-. habe sich die Hose zerrissen. Pump-.zu Hause das Sagen). Baade-. uneheliche Schwangerschaft). wer Hosen trägt. Hosenträger Buxenlidd n. Föör. Quaater-. Sunndaggs-. Prääkstohl Buxenpiepe f.B. → Lichte. 2. Buxenschaißer . Müürmanns-. die noch keine dicke Haut haben). Schiet-. Hosengürtel. Angsthase Buxenreemen m. Schlaater-. Daorn. Weer-. hollen. St. altkluges Kind Buxenklamme(r) f. → Ächterbuxe). Under. . zu ärgern. prozessen. Kaiser. strammtrecken. Hatte. Zs. suusen. Messlers-. WullBuxenbäärnd. Jungs-. Daor ha’ se sik leewer föör in de Buxe drieten sollt.: Ächter-. im Spottvers der Kinder König.B. → Klappbuxe Buxenmieger(t) m. Buxenbeen n. Mannslöö-. Schüür-.B. Klapp-. böwwen. Häärgott. Bange-. Bruuds-. Fett-. die Brautleute müssen z. kleines Kind Buxenband n. so kläin as ‘n Buxenknoop. ein Arbeitsgerät mitnehmen). z. eenerläi. Gratulieren zum Aufgebot der Brautleute. Vääne-. Praote-. Juckpulver od. dat hä’ se noch weer dr’uut maaken konnt (von einem Mißgeschick. eine neue Hose fertigen zu lassen. Föhl-. Kinder-. -bier n. Baller-. kleiner Junge. Prömmel-. Hosenträger (mod. He löpp as wenn he bäide Beene in eene Buxenpiepe häff sitten (läuft sehr langsam u. Buxenpisser m. Hosenknopf. zu bedeuten). Schnalle der Hose. des Hosengürtels Buxenkäärlken. Schlodder-. Rh. Schlaop-. Spendeer-. Karten offen hinlegen). Pund. Knirps. Dat häff kinn Büxken an (Unsinn). Schlacker-. wer in die Hose macht. Lööter-. wat kinn Büxken anhäff.B. Brüüms-. Ried-. Kuckuck. (St. Spitzen-.

dä da! (Ausruf.→ Koor.→ Schussee. -tasse f. Den Mann ha’ daagens noch nich äs fiew Mark (als Tageslohn). Aufforderung).→ KroomCoesfeld. SchusseeChemisette → Schamiesken Chor. von Vr. recht. → sodaaliks Daage → Dagg Daagedeew → Daggdeew daagelang tagelang.) Crosewick. Dä. den Tag über. Hosenschlitz. das Geld von Coesfeld taugte daher nicht viel. Chaussee. Jahrhundert zur Hessenzeit zuviel Geld. alsbald. De Käärl is so schlecht as ‘t Koosfelder Geld (Der Rat von Coesfeld münzte im 18. Kroosewick ON Crosewick. Christ(en). Krist(en)Chroom. → Bescheed.→ Krist. zum Kind. delliks (Ge) sofort. Daagelohn → Dagglohn Däägen m. auf der Stelle. St).B. ne Däägen met twee Griffe daagens. D da. daages. St. → Buxen-nemmen Buxensticke(n) m.B. geschwind. jeden Tag. Daor sitt man daagelang achter. täglich. Is dat kinn gudd Koop? (So wurde der Ruf der Drossel gedeutet. KoorChrist. Wes) Nachbarschaftsfeier zum Aufgebot der Brautleute (Stehlen der Hose des Bräutigams). Brooder un ik göngen nao Kroosewick. Bauersch. Ge) ON Buxterhude (bei Hamburg) in Wendungen wie Wo woss hen? (Antwort:) Nao Buxteruusen hen Gaanse melken. Un dat döös du daaliks! (z. → Kohstall Buxen-stellen (Ot. → Poosemuckel C Cent → Zent changeant → schansiert Chapeau claque → Schappoklack Chauffeur → Schufföör Chaussee. He is de met (aone) Buxenschöörn van afekommen (Er ist ohne größeren Schaden davongekommen. daor häs’t Miraakel! daabern. → Bütten-brääken). ümkehrn Buxteruusen. Nao Buxteruusen hen Driete klööwen (auf neugierige Fragen). daabersken → daawersken daadelik(s). Nachbarschaftsfeier zum Aufgebot der Brautleute. 2. Vr. das man an Manchesterhosen anzünden konnte (Kopf mit Schwefel) Buxentaske. Buxterhuude (Wes. passiert ist). kofften twee Brood föör een Loot.Buxen-schöörn n. Hosentasche. daags am Tage.B. in Buxterhuude. z. hat Glück im Unglück gehabt. Koosfeld ON Coesfeld. in der Wendg. Teil der Schützenuniform). (Däägens) Degen (z. beim Hinreichen. → Buxen-nemmen Buxenstall m. Ik mott daadeliks nao Huus. Ik . wo de Hunde uut’t Gatt (met´n Statt) bleckt. Chor. daaliks. 1. wenn etw. Streichholz.

heeden-. Bedd-. oll-. -läär. fier-. mähen. huck(e)daalebrääken. Dat kümp vöör (an’t) Daageslecht (zum Vorschein. -drücken herunterdrücken. Vr. -döör(e) → Däälenbessem. Füttern. ‘s Winters mochen we dreemaol daags foorn (Vieh füttern). → anständig. Däälbessem. Dääksken) Decke. Se häff dreemaol daags en ander Ding an (andere Kleidung). * Daags nao’t Markt is’t ‘n Jaor te laat. Ausmisten). fällen. dunder-.: ähr-. Tal. heel-.: Danz-. Et was bolle noch kinn Daageslecht (sehr früh morgens). Et is as Daageslecht (sehr hell). Stroh daaledoon. Öwwer-. (Däälen) Tenne. -läär n. Bi ne Buur mott’t van de Dääle kommen (dort wird das Geld verdient). Kalk-. froh-. häbb wi Säcke üm de Hööwe bunnen. Wenn en Peerd up gladde Grund daalefeel. nieder. Dat ligg daor in’t Daal. Tageslicht. daalefallen hinabfallen. Lehm-. daags vöörheer. halw-. befestigter Raum zwischen den Ställen (früher mit Lehmfußboden). Olle Löö moss Daagestied säggen! Se säggt sik kinn Daagestied mähr (sind sich böse).föhr tweemaol daagens nao Stadtlohne. daagens nao de Geburt. Bomm-. z. Wenn man so daagesdagg süht. Zs. (Dääken. → dedaale. (Dääler) n. Tageszeit. Diss-. melääwen-.B. Dechant Daal n. Ge). -owwer. Zs. Neuigkeit des Tages Daages-ordnung f.: hen-. mäi-. Schnee-. harunder. verpaßte Gelegenheit). guten Abend sagen). Et is daalefollen (liegt am Boden). Schüürdaale hinab. vöör Daagsleer kommen (zum Vorschein kommen). Den Boom wodde met de Winde daaledrückt. He kümp daages nao de Markt (einen Tag zu spät. Frost). daags denao. tagsüber. → Ledder. hen. daags van (de) vönne (tevöör) (am Tag vorher). wörkeldaagesdagg (Wes. de Rogge daaledoon. wat de Löö bineenekoopt! Daagesfleege f. sommer-.B. einreißen. sunn-.B. wünsken) (grüßen. Ge. Arbäiden un Bääden was bi us an de Daages-ordnung. Pferdedecke. → öwwerdaggs Daagestied f. -döör(e) Dääle f. → vöörbi daags → daagens Daagsleer. -brecken abbrechen. → henfallen. sprechfaul). Eintagsfliege Daageslech(t) n. all-.B. Bo) tagtäglich. den Boom daaledoon. Daagestied beeden (säggen. Zs. Fahren. Peerde-. Schoppen-. gönnen Daagesnij-igkäit f. St. Dreschplatz. → Dagg). herabtun. He kümp so drööge vöör Daageslecht (kommt so trocken daher. dat Huus daalebrääken daaledoon 1. → ümhouen daaledrucken. ander-. Huus-. Daggleer. winter-. Sü. z. Schlaop-. darden-. hinunter. Rae. Decke f. Sattel-. He häff mi noch nich äs Daagestied bodden. daages-öwwer. 2. guten Morgen. daags drup (einen Tag später). → Daageslecht. Dat kann kinn Daageslecht (Lecht) verdräägen (z. Zs. in der Wendg.: Altaor-. Fluur-. Leer 2 Dääke (Vr). Ies-. He krigg’t van bomm daale. pardous . Tagesordnung. Wi häbbt noch up de Dääle te doon (z. von Schwarzhandel. To-. abladen. Et geht up un daale (auf u. Schmuggel). daggs-öwwer (Bo) am Tage. selääwen-. WullDääken m. Ik föhl mi leste Tied so daale (niedergeschlagen. De Grund is so hatt as ne Dääle (hart vom Treten. ab). Küssen-. Ra.

bis zur Küchenwand). Hofhund. neerlaoten daaleleggen niederlegen. De Koh ligg daale. Tenne Däälen-end(e) n. De Nenndööre was an’n Däälen-end in’n Gewwel. hinab. daalen 1. De Mannslöö häbbt dat mackliker.B. Es regnet viel. (jd. Et lött vandaage gudd daale (1. Häff he dann gudd daalelaoten? (Hat er etw. daalemaaken abhauen. De häbbt den ganzen Buss in eenen Dagg daalemaakt (abgeholzt). -huuken. → Schlopp Däälenmüür(e) f. → af-.B. daaleliggen liegen. Tennenwand.). strien äs ‘n Däälenhahn (stolz einhergehen). de Hegge (dat Untüüg) daalehollen daalehouen niederhauen. He pleert siene Schooltaske daale. Es bringt viel Gewinn. z. darniederliegen. → frissmelk. mähen. Den Boom is daalejacht van'n Storm. -nüss n. → Rieserbessem Dääl(en)döör(e) f. Ik häbb em daalt. de lött nich daale (lässt die Milch nicht einschießen. upjachtern daalekneen niederknien daalekriegen herunterbekommen (z. → Fluurdääle Däälenhahn m. zu Boden schlagen daalehucken. He lött sik daale (setzt sich hin). einsichtig werden. tüssen. Tennenende des Hauses. Hausschwalbe daalepleern. bes. Rae) Häufchen Kot. scherzh. zu Verstand kommen). herunterlassen. Tennenbesen. die viel schimpft). Ge. schleudern.B. → hendaale daalehollen unterdrücken. -pläärn zu Boden werfen. → daaleschmieten daaleprangen niedertreten . Sü. (St. Ik gao ääben daaleliggen (ausruhen). Fußbodenbelag. De Rogge ligg daale. bezwingen. -köiern beruhigen (durch Zuspruch).). Se is ussen Däälenhund (Person auf dem Hof. Dao kaas den Kopp rüig daaleleggen (Dort kannst du dich ruhig hinlegen. Luke über der Tenne zum Dachboden.) beruhigen (z. sik daalen (sich beruhigen. Dääl(en)klinker m. → daalen daalelaoten herab-. → inbouen Dääl(en)schwalwe f. gut bezahlt). → underkriegen daaleküürn. dort ist z. niedrig halten. -n m. auf den Boden legen. Ik legg mi lück daale (ausruhen). → Heggenstööterken. wenn ein Fremder melkt). sik in die Hocke gehen. keine Feindschaft). → Hoffhahn Dääl(en)harke f. hart gebrannter Stein.daalegaon hinabgehen daalehen nieder. Holz fällen). → Hucke Daalehuckersnüst. hölzerne Harke (wurde beim Dreschen auf der Tenne benutzt) Dääl(en)hund m. hinlegen. „springen lassen”. Hoferbe (scherzh. gesamte Tennenlänge (von der Giebel. fällen. Reiserbesen. Tennenfußboden. durch Zuspruch. Huckedaalsnüst daalejachte(r)n niederreißen.B. de Froulöö mött’t immer daalehucken (beim Wasserlassen). Dääl(en)bessem. Pott uh daale! (Setzt euch. → daalepraoten. 2. de Melk daalelaoten (Milch geben beim Melken). Trost). Däälenfluur(e) f. 2. → Koppmüüre Dääl(en)luuke f. He sall sik wall daalen. Tür zwischen Küche u. Hei. He lagg sik daalehen. → Alstätte Däälenlängte f. beim Handeln). Hofhahn. daalepotten „hinpflanzen”. De Koh pratt.

Daor setts di doch daale! (erstaunt). → Acht. -luuke. Ge. daanßen → Danz. dadde (St. daaleschriewen. Hei. scherzh. → daalepotten). den dadden Deel (ein Drittel). → daardens). Mee-. Wat’n däämlig Dier! Well „näämlik” met h schriff. däärde (Wes. Bor). handeln Daamensollo n. Wat kost dat? ‘n Daaler. → daalen Daaler m. hinwerfen. TruuwDäämelack m. sich setzen. sik daalesetten (sich setzen). Lao we´t mon daalerääken up tien Pund. He is up de Straote daaleschlaone (zu Boden gefallen). bei beschädigten Dingen oder beim Ermitteln des Nettogewichts. Rieksdaalerääken abrechnen. Kind-dööpe. Zs. Drittel . Rh. Dame (Brettspiel) däämlik. Bo) n. best. → raar. → upböörn daaleschmieten nieder-. Re. de derde Klocke (best. Spiel beim Doppelkopf (Dame ist Trumpf).: Dööp-.to’t daarde (drittens. festtreten. Franz van Saales häff de Bux vull Daalers (Juxvers). → Kiek-.→ Denst. We. Inbeldung. Ra. ein Gerücht). z. (Daamens) Dame. däämlig dämlich. he süpp ne leewer uut (sehr dumm). Derdel (Rae. komisch. derde (Rae. ne Daaler un de Kost (Tagessatz für Hausschneider). Ot). -ben hinschreiben. nach unten abrunden. Ot). Dummkopf. Schüppen-.daalepraoten beruhigen (durch Zuspruch). abziehen. Hatten-. Daans-. under Daardel. Zs. duusend. → Haamerschlagg. Dat Peerd schmitt sik daale (wirft sich auf den Boden). Wildstamm daalesitten niedersitzen. Wenn Damp daaleschleet (harunderschleet). niedertreten. Ruute 1 Daans. Denstdaarde. -luuke.B.: Ehrn-. danzen Däänst. is däämlik. zu Boden stoßen daaleträä(de)n 1. → Been daaletrecken herunterziehen daaletwingen bezwingen Däälglässken (Vr. Schmiet’t Uh daale! (Setzen Sie sich. -schwalwe Daame f. 2. zwei Teile für den Torfstecher). dree Mark füftig (mehr verlangt. (Daalers) Taler. We. Luurfenster Däälharke. -hund → Däälenharke.). kaas nich twee uutgebben. Ge. Danz-. Daddel (St. einfältig sein. Bo) dritte. Ra) kleines Fenster zwischen Küche u. dumme Person däämeln dümmlich. Tenne. -hund daaliks → daadeliks Däälklinker. Ge. Ra. giff’t Räägen. Daamenspöll n. üm ne Emmer Waater üm te kippen. niederschreiben daalesetten niedersetzen. -legen. Sü. Wenn blooß eenen Daaler häs. alt. scherzh. starwen. sonderbar. dredde (Vr).B. Daamensollo geht öwwer Buurnsollo. Däänst. Bor). Krüüs-. -schwalwe → Däälenklinker. Ruuten-. Se häbbt up´n Daarden wonnt (Jeder dritte Garbe gehörte dem Grundherrn). dat Höi daaleträän. Juudas-. Gundelkraut daaleschlaon niederschlagen. zu Boden schlagen. → Pracke. Gesundhäid. drei Mark. unterdrücken. Den is te däämlig. Hei. Karro-.. dat Peerd daalepraoten. Den Torf wodde üm ‘n dadden daon (ein Teil für den Eigentümer. Häbb di nich so däämlik (Stell dich nicht so an). Daalerskruud n. Däärdel (Wes. Penning. → hensetten daalestooten niederstoßen. Dat woll se gäärn daaleträän (z. Kirchenglocke in Bo).

Danz-. → daarde daarhalw. zwischen zwei zusammenstehenden Häusern). Ge). Mien Hatte is an’t Daabersken (klopft schnell. frijen. St. (Däcker. Panne. Taorn-. Haken. Daas-. Schüür-. Under-. Jansloof Dackloot n. Nood-. zum Durchführen von Dachreparaturen. Hauslaub. Dachstube Dacklatte f. → Fack.→ Denst. Karken-. Reed-. vibrieren (von beweglichen Teilen). Rae. Topp-. → Balkenhaasen Dackhöchte f. beben. Dachbalken. Bo) zittern. DeernsDaas.) Däätskopp m. Dachfirst Dackfenster. Nücke. Däärns. Dachhöhe Dackhüüsken Dachausbau (z. → Läihaamer Dackhaase(n) m. Hauswurz.→ Deerne. der außen unter der Traufe hing od. zu Kindern). heute aus Kiefernholz Dackledder. Dachlaub. z. Dachfenster.bis dreijähriges Pferd) daarhalwtöllig zweieinhalb Zoll lang. derdenDaarden-afschlaon. unter den Ziegeln an den Sparren befestigt wurde (für Dachdecker. Kopf. Schlepp. Fettkraut (Steingewächs. daarhalw Toll (2. liegt nicht fest). Hammer des Dachdeckers.B.5 Zoll) daarhalw. Katze (scherzh. daabern (Hei. bewegt sich beim Betreten). -daggs am dritten Tag. Dack van de Pannenschüüre (Schutzdach für Trockengestelle in der Ziegelei).auch: darrhalwdaarhalwjäörig. Dachdeckermarke aus Blei . daabersken (Vr. In’n Pannekooken mött't vull Dackfensters in wenn’ (Speckwürfel. hämmert).: Af-.). -jaorig zweieinhalbjährig. → Fierdagg). daardens drittens (mod. darrhalw zweieinhalb. Dachboden Dackdecker m.daarden. Blij-. Dääst.). Sattel-. Stroh-. (Däätse. -ofschlaon „Drittenabschlagen”. Zs. -liere f. Gewwel-. Inbellts krank is noch schlimmer as de daardendaagse Kölde (als der Tod). Dachdecker Dackfast. Schirm-. -haok(en) m. He häff ‘n Dack öwwer’n Kopp (Obdach. Vöör-. Kaminfeger. das auch auf Dächern wächst). Kreisspiel der Kinder daardendaags. Blick-. Dachleiter. Dat will ik leewer under Dack doon (ins Trockene bringen). Moorboden. 2.B.B. -fass m. Wi willt under Dack gaon. daawern. → Kiek-uut Dack-kaamer f. de daardendaagse Kölde (Leichenstarre am dritten Tag).auch: däärden-. Erker mit Fenster). daarhalwtöllige Näägel Däärne. Huus-. Sü. daaßen → Danz. Dachlatte. dicker Kopf (abw. Ik sall di äs up’t Dack stiegen (Drohung. dawweln Dack n. DenstDääts m. De Grund daawert (lockerer Untergrund. Loof-. dadden-. früher aus Eichen-. Pannen-. en daarhalwjäörig Peerd (zwei. → Däöskopp daawersken. Schoppen-. → Renne Dackhaaken. Dachrinne (z. -fää(n)ster n. Bleibe). danzen Dääst. bei Brand zum Herunterreißen des Strohdaches). Dummkopf. Schädel. Dat Bredd daawersket (wippt. → Ieshaaken Dackhaamer m.B. Schett-. Leiter des Dachdeckers Dackloof n. WalmDackbalken m. Dackgotte f. Däcksken) Dach. Den daardendaggsen Gast is mon Last.). Den Käärl is under Dack (under de Pannen) (gesichert). → blubbern. den dritten Tag danach. Schädel (abw. Huus-. 65 mm. Heed-. Däätsken) Kopf. → Dunderbaord. z. 1. Öwwer-.

De weet ook wall. Driewjaggd-. Wenn du so lang was as dumm. Mittelpfette beim Fachwerkbau Dackstommen. Jaor. mit der Arbeit aufzuhören. hollen. Kinder-. Flugg-. Bruudlachts-. vandaage den Dagg (heute. andoon. Harwst-. Mäi-. eerste. Gooden Dagg in’t Huus (Begrüßung. → kruus. ’n Dagg döör. → afstählen. Zs. Lewwer-. Dachstuhl. Newwel. Back-. Botter-. Schuhart. Wat daor passeert is. He häff noch keenen Datterich (ist noch rüstig). Dachstroh. Bääde-.noch beim alten Pfannendach). → Balkenschlopp Dackschoh m. langsame Person. De kümp demet van’n (vöör’n) Dagg (ist selbstbewußt. → Dräigatt däddeln trödeln. (Man sall´t nich up de ollen Daage setten – dat Trouen und dat Kinderkriegen. → Reed dadde. Jaakobs-. dann kaos uut de Dackrenne suupen. kaputtkriegen. Helpe-. Holt-. Dagg vöör Dou (vöör Dagg un Dou) bün wi losseföhrt (in aller Frühe). Doodes-. Hemmelfahrts-. Quartier). De Daage loopt so wegg (Die Zeit vergeht schneller. -naole f. 1. Daotum. → Deckstohl Dackstohlsplaate f. Nu kümp he demet van’n (vöör’n) Dagg („Nun läßt er die Katze aus dem Sack”. . Dagg m. Drahtschlaufe od. dann sass du nich inkocken. überstehendes Dach Dackpanne f. womit der Dachdecker schonend auf dem Schieferdach gehen konnte (weiche Sohle aus Seilen) Dackstock → Daggstock Dackstohl m. Jaor(s)-. Se kreeg dat Spinneweel van’n Dagg (holte das Spinnrad hervor). Dunder-. Hölper-. → Spill). näöger. Loose-. Bidd-. herrisch im Reden. betont). Dachstube. eingebildete od. Wohnung im oberen Stockwerk Dackstroh n. Daddel → daarde. Hunds-. Lääwe(n)-. weder beim Stroh. → Dokter). Glücks-. stuhlartiges Gestell des Dachdeckers. Jaggd-. Met´n ollen Dagg kümp van alls (Im Alter hat man viele Gebrechen). Kind-dööps-. Denst-. waor de Dagg föör daor is („Sie ist nicht auf den Kopf gefallen”). Drööge-. dann gaot de Glaase weer loss („Regel” der Frau. Daor bünt noch mähr Daage in de Wääke (Aufforderung. van Dagg to Dagg. Allerseelen-. Kommjoon-. Boddfass-. öwwer Dagg (tagsüber. ans Tageslicht. -stowwen m. leste. → döddeln Dadderich. kann bald sterben). Faste-. Daardel Däddelgatt n. strengen. Doske-. old. den Dagg van de vönne (am Tag zuvor). vandaage. Besööks-. Kraom-. Groowen-. Geburts-. Fest-. Hochtieds-. → Köln. als man denkt). Frij-. Datterich m. Miene Daage bünt de west (Meine guten Tage sind vorbei. Dachrinne (beim mod. Nadel zum Befestigen des Strohs oben auf dem Dach (wurde mit Stroh überdeckt) Dack-öwwerstand m. He kann uut de Dackrenne frääten (Er ist sehr groß. → öwwerdaggs). lääwen. He is ‘n Mann van eenen Dagg (sehr alt. Frijers-. Et kümp so allerläi van’n Dagg. Wat häbb ik daor Dagg un Nacht läägen! Dagg vöör Dagg (Dagg bi Dagg) (täglich). Bes düsse Daage (Abschiedsgruß). up’n gudden Dagg (eines guten Tages). → Leer 2).Dacknaodel. Schemme. Luft). Dings-. → Timmerlöö. Dachziegel Dackrenne f. daagens. Deen-. dat is nich alle van´n Dagg kommen (zutage. Fier-.: Allerhill(i)gen-. 2. Auftreten). Karmis-. Zittern (von alten Menschen). Määrten. (Daage) Tag. He häff ‘n Dadderich un schlackert de Melk uut’t Kümpken. ich bin alt). He will de nich met vöör’n Dagg (Er will nicht mit der Sprache heraus). Arbäids-. → Hildenkieker). Goose-. Wenn du diene Daage häs. Loope-. Dachbau. Inhööde-. Aske-. satt. Se häff ähre Daage. Lohn-. Kooken-. Land-.

driete. WosteDaggdeew. Dat is so mien Daggwark (z. bei der geschimpft wird. 2. Arbeit der Frau wie Kochen). 1. Unglücks-. doikers Dai(n)s. Dat is doch ‘n Daibels-spill. dat Wark! 2. Daagedeew m. Pingst(er)-. Össkes-. Saoter. Sunn-. Hei. dat de Fietse a’ weer platt is! → Düüwelswark Daibel-un-Dooria-Prääke. miraakels Daibels-spill n. daikers → Döiker. däibeln (St) schimpfen. Düüwel. School-. danzen. Pleite. Quatember-. Donnerwetter! (Kraftausdruck) daibels. Winter. Sünte-Mattens-. Handstock. energische. Rh) Lockruf für Gänse. Teufel. He ging up Dagghüür nao de Buur (arbeitete als Tagelöhner). De Grund däit. Räägen-. Sü. Donnerwetter! (Fluch. → Aobendgänger. Sü. Well-. Markt-. Se konnen loopen äs de Daibel (schnell). Dackstock m. 1. -werk n. Krückmann. Tagewerk. Miete. Ooster-. Wörkel-. Däibel (St) m. → Peerdehölpe Dagghüür(d)er m. Tagesarbeit eines Tagelöhners. Ge. Schoppen-. döikers. Gudden-Dagg-. Wenn’t Aard sall häbben to’t Däien. Ra) Tagelöhner Daggschicht f. (jiddisch) Not. Schlacht(e)-. Tagschicht Daggschlaop m. Wark(en)s-. (Vr. . Ra. dann mutt’t suusen un wäien. Tagedieb Dagg-geld n. Tagelohn dagghell(e) taghell Dagghüür(e) f. 2. → blixems. Wandelstock. vertrackte Sache. Bo) (auf)tauen.B. 1. bei der Mission däi-däi (Rae. → piele-piele däien (Vr. St. Pracke Daggwark. Alltagskleid Daggleer → Daagesleer dägglik täglich → bidden Dagglohn. Sünt-Jans-. Armut. sehr. Räise-. Dai(n)s-. Tagelöhner dagglöhnern als Tagelöhner arbeiten daggmäien (Vr.auch: Däibeldaibeln. Ge. Teufelswerk. Kraftausdruck). Geldmensk Daibel. Dat was jao daibels gladd in’n Winter (spiegelglatt). -Präädigt f. Ziegenmelker (Nachtschwalbenart) daggs-öwwer → daages-öwwer Daggstock. Waske-. De bünt des Daibels (ärgern gern). → Kostgänger Daggkleed n. Zs. Geldverlegenheit. Starwe-. Tagtraum. Rh. Muddergotts-. Dat Ies däit. Wat was se weer an’t Daibeln! → düüweln. Feldmaß. Wann’t sall däien. Sü. Sünnen-. Nij-jaors-. fluchen. Tagelohn. ne daibels gudden Käärl. Spazierstock. De Daibel jao! → Döiker. Ra) als Tagelöhner arbeiten Daggmäier m. Wat’n Döibel! 3. Oll-.B. Sewwenschläöper-. Et is alles Bruch un Dallas (Es ist alles verkommen. kouragierte Person. mutt’t suusen un wäien (Ra). → douen Daiker. St. Dänzer Dalles. Döibel. Dai(n)ßer → Danz. Trou-. Gaostock. zerbrochen. Daibel. Dat sall ‘n Daibel doon. Dallas m. Predigt. Tagelohn Dagglöhner m. Sommer-. z. Daagelohn m. Tagelöhner. Röste. Schmachte-. däibels (St) besonders. Dat moch he daibels gäärne. dai(n)ßen. Paoske-.Maon-. Schützenfest-. Pacht. Danz-. Spöll-. verzwickte. Naamens-. Vöör-. Spazeer-.: lossDaibelschlagg m. Ge.

He is nich gudd up’n Damm (fühlt sich nicht gut). Eerd-. → Dampkäätel. Et dampen em lellk in de Oogen (er hat sich geirrt. kurzatmig. Dao mo’k as Damp achterdoon (Druck ausüben). → Grundholt Dällen → Dellen dällern (Ge) klopfen. z. Dalleskäärl m. en Dämpken gaon laoten (1. Kessel der Dampfmaschine. is’t warm. „vergallopiert”). (St. Daags vöör’t Schützenfest meeken se ‘n Dämmerschoppen. → Dampköttel dämpig. Dampflokomobile zum Dreschen. WääweDampdosker. Weer. He is noch gudd up’n Damm. Dampfmaschine. Dampflokomobile.: Erpel-. Stuuw-. Vääne-. De lügg. breiter Fahrweg. Krankheit älterer Pferde: Luftnot. Ganseköttel. Strich. Titte. an de Döör dällern Damast m. 1. Kartoffeldämpfer. Schosteen. 2. Glutkasten zur Herstellung von Holzkohle aus der Backglut Zs. alte Zugmaschine. 2. → Diek 1. Dämmerschoppen. 2. in Wendungen wie gudd up’n Damm (gesund u. de Dämme tüsken de Flammkählen (Mauern im Brennofen zwischen den Feuerkanälen auf der Ofensohle). Salt-. Ge) Bovist. dat ‘t em dampt van’n (öwwer’n) Kopp (lügt tüchtig). et sall wall ‘n Schuur gewwen (Wetterregel).B. neblig. → daaleschlaon. dömpen. Dampf. Ärger). (Dammen) Zitze am Euter von Stute. Druckkessel für Viehfutter. eine Pfeife rauchen. 3. Damast(stoff) damasten aus Damast. -dösker m. Sogg. Wo’t dampt.: Bahn-. Dampfdreschmaschine. Kartoffeldämpfer. Waor’t dampt (qualmt).nichts ist in Ordnung). Druckkessel für Viehfutter . sä’ de Kräie. Zs. Zs. leicht qualmen. wenn im Winter nur Heu gefüttert wird). Waater-.: Dopp-. Nu häs de Kacke an’t Dampen! (Nun hast du die Bescherung). 2. legen gut). Dat Peerd steht in Damp (schwitzt). 1. Sü. 1. sich beeilen). blösserig. → qualmen.: Pulwer-. diesig. KnüppelDamme f. sterben). Dampfkessel. → Schuss. → Hass. (Dämme) 1. 2. daor gong se bi’n Hohnerköttel sitten. dat Vehfoor dämpen dämpen ‘ersticken’ → dömpen Dämper m. 2. (Dämpe. Dat Peerd is lück dämpig. dämperig 1. ne damasten Beddetogg Damm m. Deich. dämpig Wäär. Damm. püüsterig Dampkäätel. voller Nebelschwaden. De eersten Dammen bünt bi de Sogge de besten (geben die meiste Milch). He blöss as ‘n dämpig Peerd (schnauft). daor hadde he up’t Ies schetten. → amböstig. sägg de Foss. schlagen. Lohndrescher mit Dampfdreschmaschine dampen dampfen. mit Dampf garkochen. Zank. rüstig). Daomaols. Waasem. meketts. Dämpken) 1. jd. der Pleite macht. Schinkendammeln → dawweln Dämmerschoppen m. Trennwand. Et is dämperig in’t Holt. De Hohner bünt up’n Damm (sind gesund u. Asthma (erkennbar an Schmerzen in der Flanke. -kettel m. Daor was Damp in de Köcken („dicke Luft”. 2. Kipp-. Schuuw-. Denne häff ne Dallas in dree Klöören (ist ein großer Angeber). Damp m. Sau. sik uut’n Damp (uut de Dämpe) maaken (sich aus dem Staube machen. Wasserdampf. fliehen. Uulenspeegel dämpen dämpfen. entsteht. dao häbbt se noch met Damp dosket un saagt (mit Dampfmaschine). → Dämper. asthmatisch. daor is’t warm. TuffelDamp-er(ap)pel m. Zs.

Bo) Dampfwebstuhl Damptöi m. Dampfwebstuhl (mit Transmission. Rae. De Bloomen bünt dankbaor (blühen lange). auf Gratulation zur Hochzeit. → Büülmähl Dampmaschien(e) f. dree Mark füftig (scherzh. im Sägewerk) Damp-ploog m. wieder). Antwort z. Dank. Kiefernzapfen (wurden als Saatgut zum Zweck des Aufforstens gesammelt).: unDankbaorkäit f. dann. Rh. dankenswäärd dankenswert.: Gott-. die von der Dampfmaschine getrieben wurde) Damptuute f. darauf. Dampfwalze. Ot. nur mit Worten bedankt. is ook dankenswäärd (Antwort z. Kiefer. → Aorkläppse danken danken.auch: DannDänn-appel m. 1. Dat geböörde. St). Vr. (Vr. Dankschreiben. Hei. → doodfoorn). Daor häs doch kien Dank van (undankbar). Dampwolte(r) f. Van den Damp van’n Dampköttel wödds blind van. Gotteslohn. sehr fein gesiebtes Mehl. van danke (recht. Fichte. Tannen-.B. bestand aus zwei stationären Lokomobilen mit Dampfkesseln u. auch nach der Beerdigung dann 1. ich bedanke mich. dann ik so’n Junge was van acht-tehn Jaor. Dat kann’k te Danke kriegen (Den Lohn kann ich überall bekommen). Daor kümms under de Dampwalze (Da bleibt nichts über). Nadelholzbaum (verschiedene Sorten. Danne (Wes. nicht nach seinem Geschmack). wuDänn. (Wes. Stuuwdamp Dampmähl n. → Klinke 2. Ge. einem Pflug). Dampfpflug (wurde z. als. → Daaler). → Arwe m. Rae. Den Dank was nich te dicke (Es gab nicht viel zu essen. Dann mö’ wi noch foorn un melken. z. auf: Dat was doch nich nöödig west!) Dank-ook Danke-auch. . Danke van’t sölwe! (Danke gleichfalls).B. od. 2. Zs.Dampköttel m. mit Dampf betriebene Maschine (z. Besten Dank! (Antwort:) Ik ha de ook süss nix föör nommen (’ eegentlik). Hei. Denne kö’ ih nix van danke doon (maaken) (nichts recht machen). → Fuckepott Dampmölle f. Ik sägg danke! Met danke-danke kaas’t betahlen (wenn sich jd. Ge. → danke Dankschriewen.: van-. Van Dank-ook häbb wi ‘n heelen Balken vull (wenn jd. Dank wetten (sich bedanken). Wat nemmenswäärd is. Ot) f. St. Nix te danken. in der Wendg. passend). Zs. Sirene auf dem Dach der Fabrik Dampwääwekaamer f.B.B. -ben n.. Hilde. Ne Hund is dankbaor föör Schlääge. in der Weberei) Dampstohl m. Döörenklinke. → growwe Dänne. → fiene Dänne). Dampfheizungsrohr (z. Dampfwalze Dank m. → Lokomobiele Damprohr. danken nao’t Ääten (Tischgebet).B. dann un wann (hin u.. anstatt zu bezahlen). -röhr. He häff mi vöör de Arbäid Dankbaorkäit bewessen. Undankbaor dankbar. 2. → allemann. zum Urbarmachen von Feldgrund in den 30er Jahren gebraucht. plücken Dänn-appelsaod n. ver-. bes. St. Bo) Websaal mit Dampfwebstühlen Dampwalze f. We) Bovist (der Staub wurde zum Betäuben der Bienen gebraucht). Tanne. danke danke. Ge. (Wes. ist nicht gut genug. Dampfmaschine. dat met veer Füllen alls gudd gaon is. vöör-. Samen aus Fichtenzapfen Dänne. Zs. nur „danke” sagt. Dat is em nich van danke (paßt ihm nicht. -rühr n. → Stoff-erappel. Dampfwebstuhl.B. Maggs usse Häärgott danken.

→ Armood. Tanzen hergerichtete Tenne danzen. Kiefern-. Fichten) aus den niedergefallenen Zapfen (nicht gesät od. fiene. Tannenallee. auch zum Säen von Tannensamen. Tannenwald. Schwöppe. -potter m. St. Sü. Dänzken) Tanz. Dää(n)ßer. dai(n)ßen (St. Fichtenallee Dännengröön n.: fien-. Hochzeitshauses).: VöörDanzerij f. Kiefer). Tanzlied Danzmester m. (Ot. Tannenholz. Fichtennadel Dännenpötter. Kiefern-. zum Feiern u. Fichtenallee Dännenbohr n. We) m. Tänzer.: Feld-. Kiefern-. Fichtengrün. * Nen ollen Essel is schlecht danzen lährn. 2. Dat kümp haruut bi de ganze Danzerij! Danzleed n. → Dänn-appel Dännentoog n. Kiefern-.: Achter-.auch: DannenDännen-allee f. Fichtenholz (bes. mit Tannen bepflanzte Parzelle Dännen-naodel. -aowend m. → Feld-. Kaarne. Tanzveranstaltung. Dai(n)s (Sü. Tanzerei. Dai(n)sDanz-aobend. Tannennadel. puupen. Nadelholzbäumen Dännenschleet n.B. gepflanzt) Danz. Ot. über der Tenne) Dännenstrubbe(n) m. Dat dännene Holt wodde in’n Vehpott bruukt (zum Heizen des Viehkessels). Kiefern-. * Föör Geld kann man den Düüwel danzen sehn (Für Geld kann man alles haben). Kiefernzapfen. → Boggen Dännenholt n. Is den Danz ook nich mähr ganz jung. pissen.auch: Daa(n)s-. Aufschlag von Tannen (Kiefern. Fichtenzweig Dännentappen m. Upschlaggdännen. Dännenkamp m. → Dännenpötter Dännenboom m. Fichtenholz (Rundholz zur Abzäunung od. Kiefern-. Tanzboden. Tanzabend Danzbodden m.B. Zs. Ge. -naole f. Tannengrün. We) m. als Ersatz für Bretterboden z. Daa(n)s. Oldwiewer-. 1. He is up’n Danzbodden west (ist zum Tanzen gewesen). Zs. Tanzmeister. Tannenallee. Fichtenholz. De Buurn gaffen sik nich met dännen Holt af. des Brautwagens. Rae) Gerät zum Pflanzen von kleinen Setzlingen. 2. Vioole. Puppe. Dannengröön met Rööskes (Schmuck z. Ra. Kunder-. daa(n)ßen. groffDännen.B. Strubbendänne Dännentack n. → Dänne Dännenbuss. (Wes. Bruuds-. Tannengehölz. durch Viehverbiß in der Heide). We) tanzen. Ge. Strubben-. kleine Libelle Danzmusiek f. Weihnachtsbaum. verkrüppelte. Fichtengehölz. Zs. (Bo) Tannen-. Dai(n)ßer (Sü. Tanzlehrer. St) Tannenzweig. alle kommt se in Schwung. Kiefern-. Fichtenwald Dännenbuuske f. Fichtenzweig Dännen-upschlagg m. Gerät zum Pflanzen von Tannen. Muus. Sü. Zs. Kiefern-. Fichte.: kaputtDänzer. Zs. verwachsene Kiefer (z. Reisigbündel aus Tannenholz Dännendiek m. als Baumaterial). Ehrn-. Houptsaake. Ge. Ot) aus Tannenholz. dannen (Wes. Tannenzweig. Ball.Hohner satten sik ‘s Nachs in de hooge Dännen (zum Schlafen auf den Tannen vor den Hühnerställen). aus Kiefern-. Bruudlachte. Nadelbaum (Tanne. (Dänze. growwe. Küüper. -busk m. Danzdääle f. Tanzmusik . SchwöppenDanz. Hei. 1.

St. heer daorhen dahin. We. → Kindhäid daorheer dorther. Ra. We. früher. waor 2 Daod f. debi. Moss di daorin schicken (Man muß sich damit abfinden). wao se alle daor bünt. Dao ik noch jung was.B. döör daorföör dafür. Ge. Sü. Nu. dumaols damals Daomeler(t) m. dou dao. Tapeeten kannden wi doo noch nich. We. → drin. Dat häbb wi nich daor (vorrätig). un daorbi bliff dat ook! Wat sall se sik daorbi blooß dacht häbben! → bi. Daorföör häbb ik nich arbäidt! Dat häs daorföör! (z. Daor passeerde et. Pastoor daor. Daordöör kamm Verdrott! → dedöör. Se häbbt dat Danzen aone Danzschoole elährt. De is in de Daorhäid. naseweis). daor achten in de Büürte (da hinten). däösig daor 1 (Wes. kann’k ‘t jao säggen. gaff’t noch kinne Autos. met . Stell di nich so däönig an! → daomelig. Mädchen. so hier un daor. Se wann’ alle daor (anwesend). da. → hier.auch: daodaor-achter. De moss met Raod un Daod to Siete staon. We. dort. Bor) Dummheit. Se wull ait met de Nösse daor-achter staon (neugierig. Dat was immer so. harin. hierhen daorin dahinein. Vr. Daorheer kamm de Wind („Daher wehte der Wind“). da. Vreden daor 2 1. daomaols. Daor ligg he. Wat wuss daormet säggen? Wu doo ik daormet? (Wie mache ich das).→ deheer. taumelig däömeln (Vr) viel reden Däömern → Dömern däönig dusselig. Schwachsinn (z. in de Daod (in der Tat). dumaolig damalig. de daomaolige Tieden. von dort. mannstoll). to dumaolige Tieden daomaols. als. -ächter dahinter. Tanzschule. dann. dumm. reeden. Se is ne daore Dööse (einfältige Person. Sü. Ge. hiermet. → Dööwken. töricht. Rae) weinerlich. dorthin. St. dran daorbi dabei.B. hierbi daordöör dadurch. daor büs ja (Begrüßung eines Eintretenden). (Daoden) Tat. → hen. dumm). Dat was ne gudde Daod. einfältig. Vr.Danzschoole f. daor un doow (töricht u. → demet. Ra. Zs. He is nich ganz daor (nicht ganz bei Bewußtsein. Bes daorhen! (Abschiedsgruß). daor gennen (da drüben) De Wegg geht daor langs (längs) (dort entlang). Ik gao daor up to (bis dort hin). Dummkopf daomelig (Wes. Daoran häbb’ke nich äs dacht! → an. Dao. Hei) weinerliche Person. Daor-achter hadde he sik verstoppt. blöde. dao ‘Tauwetter´. Wi mott't daorhen (to). Ra. nicht ansprechbar). das Jungen nachläuft). Vr. St. → föör Daorhäid f. → as. bo. → de 2. Sü. daor un dummdrieste (dreist. ‘getaut’ → Dou 1. Se mochen daor ümhen gaon (drum herum). Altersverwirrtheit). vorhanden.: Öwwerdäödelik → döddelik daomaolig. Kinder un Daore säggt dat Waore (St). He kümp daor vandann (von dorther). Kick. doo damals. in daormet damit. tuun. Sü. 2. Bor. (Wes. dumm. Bor) dumm. einen Klaps). (Wes. → achter daoran daran. St.

He häff sik in de Däörne verhaspelt. Vr) Dornenstrauch. Dree-. Tuuten-. -unner darunter. deshalb.. Kaas se mi up’n Nacken binnen.auch: Düörnen-. Up Stroh ligg’t sik ook wall gudd up. teggen. Rae) langstielige Sichel zum Schlagen von Dornengestrüpp. -t´üssen dazwischen. Duorn (St. dichtes Gestrüpp Daorntenschlach(t) f. → drunder. was’t ümsüss. Geburt). Teddor daorteggen dagegen. Vertreibung der Drohnen aus dem Bienenstock nach der Begattung der Königin daor-öwwer darüber. daorteggen daornao danach. Rh. (Vr. dann göng’k demet döör ne däörne Hegge (Antipathie gegen eine Frau). de Däörne mäien (Gestrüpp schlagen). Däörnken) Dorn. → denao. früher. -newwen daneben.: wittDäörnen. zum Räumen von Gräben) Däörnensäiße f. ümteggen. demnach. düörne(n) (St. → däörnig. Bo) dornig. nao 1. Woste-. → dröwwer. Annere Löö könnt daortüsken nich metpraoten. dorthinüber.B. → Drohne Däörnte f. to daortomaolen → daotemaolen daort´üsken. Piggen-. Daorteggen is dat män minn (damit verglichen). ungeschickten Laufen). In de Beddekaste kamm Stroh. binääben. daorto staon (Sitte. Schleh-. Sü). (Wes. tüsken daor-üm(me) darum. haröwwer. Bo) dornig. ne dürnene Hegge (Dornenhecke. Rh. → Dierk. Hoow-ieser-. Spitz-. Durs. DürnenDäörnenbuss. → detüsken. Rh. De Löö nemmt sik de Tied daorto (nehmen sich Zeit). Daornte f. daotieds (Rh. Daornenbuss. Ge. → harüm. dat stönn daorto. Ot. → däörnen Daornt m. Et was daorüm te doon (Es ging darum). → Däörnenmess Däörnenmess. vor 1900). langstielige Sichel zum Schlagen von Dornengestrüpp.Daorn. -busk m. Wat is daorto nöödig? Et häört daorto. Sü. durnig (Rae. Rh). üm. langstielige Sichel zum Schlagen von Dornengestrüpp (z. Witt-. Bo) m. → denääben. Daornao kümp nix mähr! Daornao te rääken. Haage-. öwwer Daors. Dürs (Rh. He dögg daorto nich. Daor-öwwer mött wi sölwer bestemmen! Daor-öwwer wodde nich eküürt (z. tenao. dürne(n) (Rae. Brauch sein). Ne pilooske Buxe föör’n Hielkesmääker. demgegenüber.: Dier-. Daorteggen is kinn Kruud ewossen. Dornenbusch. Dornenhecke Däörnenhiep(e) f. up-enteggen daortied(s). -nebben. Heggen-. Hei. Heede-. harunder. (Däörne(n). -wen. Hexen-. daorunder leegen noch Erpel (um Kartoffeln vor Frost zu schützen. Ruuke-. (Daornten) Drohne. Sü). hieröwwer. Durn (Rae.B. -er n. Bo) damals. Rood-. Sichel zum Schlagen von Dornengestrüpp Däörnensichel f. Wat ligg daortüsken? (Was springt dabei heraus). → deto. We). deswäägen daor-under. Daorto kann ik nix säggen. St. kurze Sense für Dornengestrüpp Däörnenschwaa(den) m. -busk. Zs. → deteggen. daorüm nich (Das macht nichts). → vöörtieden daorto dazu. → Däörnenmess däörnig (Ra. zwischen. Dat gong daornääwen. under . Daortüsken mott män underschäiden. naoheer. Wostepiggendaornääben. aus dem Grund. -gestrüpp Däörnenhegge f. uut-un-daornao däörne(n). Bo) PN Theodor. He häff Däörne in de Buxe (vom Aussehen. Daor-öwwer mutt jeeder-eene (da hindurch). Zs.

B.B von Schriftstücken). zur Dachsjagd geeigneter Hund. (Wes. → drup. Dachsfett (wurde zum Einreiben rissiger. Eigenschaft geerbt). Hei. ‘t 1. Zs. Dünn-. daoschken → Doske. Holzwerkzeug zum Reinigen der Därme Darp. Dick-. Dasselfuuge met ne Rille Dassfett n. Daoschke-. nicht aufpassen. Wo de Dasselfleegen schiet’t. das. Wat is mi dat doch föör’n Doon (Was ist das doch für ein Verhalten. Magenbremse. Dasselfliege. Ik bün daor-up to gaon(e) (auf ihn zu gegangen. dämlich. uut daorvan davon. (Dasse. → Gräwwel. SchlundDarmschrääper. Dööskopp m. → daomaols daotieds → daortieds daotomaolen → daotemaolen Daotum n. dann löpp’t di dünne döör’n Darm (schlechter Verdienst). Wess nich so dumm. harup. zur Versöhnung). Dat so’k nich wetten. (Ot. gibt es eine Hautentzündung). Hohner-. well nich so däösig is! He praot di dull un däösig (dusselig). . dao(r)tomaolen einst. Daorvöör stönn noch ne olle Schoppe. → Dääts Dasselfleege f. däösig. → Däöskopp däösen. 2. z. damals. Ra. (Darme) Darm. Daorvan kümp dat! Daorvan häs dat (z. Flachs) darrhalw → daarhalw Dass m. Tolpatsch daotemaolen. von alten Personen oft dat statt den). Wat häs daor-uut nu emaakt? → haruut. dat olle Scheper (FamN. Kranz-.: rammdäösken → dosken Däöskopp.daor-up darauf. Papier-. Daor-up kaas di verlaoten. Eingang zum Dachsbau dat. entrüstet). Katten-.). Rae) Dummkopf. Zs. Dachsbau dasseken → disseken Dassel m. up daor-uut daraus. → Eeste.: Dou-. → devöör. döösen dösen. spröder Haut verwendet). → Jaortall Darm m. Rae) vorstehende Fuge. nemm di eene. met Dagg un Daotum (genau. (Darren) Trockenraum. Gliewen in de Huud moss met Dassfett inriewen. dörren (Gerste. Sü. Doske-. (Dassels) Kopf. Heißlufttrockner. daorvan af (davon abgesehen). einfältig. dümmlich sein.: Achter-. → dütt. dat giff Maaden (eigentlich: wo sie Eier unter die Haut der Rinder legen. Dat deen se blooß. daß. FrechDassbou m. Zs. döösig dumm. z.B. De Koh hadde ne Klanke in’n Darm (Darmverschlingung). damit. Wenn’t alleene van Schwiene soss häbben. → Mäiworm Dasselfuuge f.: Flassdarren trocknen. Gerstenmalzdarre für die Hausbrauerei (Die gekeimten Gerstenkörner wurden zur Bierherstellung gedörrt). Daor-up was ik alleene wall kommen. Dörper Darre f. dat se daor nich hen mochen. Datum. van daorvöör davor. Dasshund m. -schrapper m. St. hierup. Se däösen in den Dagg harin. dosken Däösel m. Darper → Dorp. Et göng daor-up an (in dieser Richtung). Dackel Dasslock n. Dässken) Dachs (mod. → devan. dazumalen. Zs. (Däösels) Dummkopf. handeln. vöör Daoschke. Dummkopf Däöspaddel m. St.

Pott-. dazu. → Plafong. Ot. Oberbett Deckbredd n. vöör-. -jaorig dreißigjährig. Ot. → Biplanke.: Beer-. de Frou. Ot. → daawersken. dettig (Wes) dreißig. Sü) albernes Benehmen. St. herumalbern. → daor 2. → bi. er ist tot). Pappen-. Fatt-. eene. die sich ergänzen). Haorn. wudatsölwe. de Mann. Debi wenn’ is alls. Herumbalgen. operiert). → Deckelpott. 1.Se häbbt em debi hat (z. Sü. de Löö. Spund-. Regiment). Sü) albernes Mädchen de 1 (betont mit langem e) der. dieser. zappelig. Ik moch de Frou nich wenn’ (betont: möchte nicht an ihrer Stelle sein). Koffer-. of daor päss ook ‘n Deckel up. St. Schuuw-. Dat sass noch debi tällen (hinzuzählen). Se dawwelt sik as ‘n paar junge Hunde (necken sich verliebt). Topfdeckel). (Deckels. Deckbulle Decke f. Laot de Dawwelerij! (zu Kindern). Piepen-. Et is debi teggen gaone (mißglückt). z. -tien. Suurmoosfatt . (Wes. Leed 2 dattehn. Sü) albernes Mädchen dawwelig (Wes. Spielerei. He dee ‘t Holt debi (lieferte das Holz). lehrn Deckbedde n. nooit. den Deckel van de Tüügkiste. Zs. Dawwelscheese f. kalwern Dawwelerij f. Lao wi noch ne Laoge Höi debi up packen (oben drauf packen). Ot. dettehn (Wes). albern. He häff sik ne Mark debi verdennt (Nebenverdienst. He häört debi (gehört zur Familie). der debi dabei. Dattiener (Dreizehner. rieden dattig. Ne sewwenjäörigen Wallach un ne dattigjäörigen Öhm.B. Vr.: nao-. Seh to. → den de 2 (unbetont) da. Zimmerdecke. Vr. Daor moss nich immer met de Nösse debi wenn’ (nicht vorwitzig sein). hinzu. Oogen-. -doose f. (Wes. He dööt’t debi (Er stirbt). * Up jeeden Pott pöss ne Deckel (wenn zwei sich finden. tändeln. Deckelken) Deckel (Kisten-. De häff us debi hat (hat uns mit Witz hineingelegt). Vr. He is de weer. → danke. Vr. die. Trogg-. St. Pütt-. prattig. Rae) albern herumspielen. ReedDecke ‘Stoffdecke’ → Dääke Deckel m. (Wes. → toverdeenen). Den Hahn is gudd under’n Deckel (muß geschlachtet werden).: Pliester-. Sarg-. St. dattien (Ge. de häört up’n Buurnhoff (beide arbeiten gut). → Reckel Datterich → Dadderig dattien → dattehn dattig. Kannen-. unruhig. De Jungs bünt an’t Dawweln.B.Zs. Sü. Ot. Vr. Zs. daorbi.auch: dettigdattigjäörig. → neggen. dammeln (Wes. sich zum Spaß zanken. Pannen-. In de dattiger Jaorn was ‘t Geld knapp. Se häbbt em ‘n Deckel up de Nösse daon (den Sargdeckel. → Decklieste Deckbullen m. foppen. Rae) verspielt. 2. Bor) dreizehn. Sturzkarre. -selwe. Wat bünt de Hunde an’t Dawweln. Gärtopf für Sauerkraut. → platt 2. ‘t sölwe. oberer Teil der Windfeder. He häff’t debi (hat es bei sich). Kaans di noch ne Schnää debi ääten. ‘t selwe dasselbe. Dat deen se de Tied (betont: damals). * Kinn Pott is so scheel (scheew). TunnenDeckelfatt n. querköpfig dawweln. Aufsatz am Kasten der Karre. dat du debi büs (dazugehörst). Bor. diese. He kreeg wat up’n Deckel (wurde zurechtgewiesen). St. Daugenix → Döggenix Dawweldööse.

große Sode zum Abdecken bes. Rae) Teigspaten aus Blech zum Abstechen von Teig (Bäckerwerkzeug) Deegrulle f. Wi mött’t de Koh decken laoten.B. in dem der Dachdecker während der Arbeit am Schieferdach saß. viereckiger Quast für Deckenanstrich im Ggs. (Deelen. z. daale. ausschimpfen. → Dackstohl Decktied f. Rüggen-. VöörderDeel ON Deel. wenn das Pferd rossig ist) dedaale hinunter. -quass m. twass dedöörmaaken verschwenden. (Vr. Olden-. Ra. → Suurmoos deelen teilen. Wi häbb’t (bünt) dedöör (haben zu Ende gearbeitet.: Ächter-. Kooken-. Dran). WäitenDeegkrabbe f. Oberteil von z. hindurch. der Kartoffeleinlagerung (aus niederen Stellen im abgetorften Moor). → Brocken.n. Deckenbossel. Werkzeug des Strohdachdeckers. Heide-. zum runden → Wittelquast Deckhaaken. Grassode zum Abdecken bes. pardous. Heefe-. harunder. die Meinung sagen. Dat Tüütken Steekskes mo’ ih uh ehrlik deelen. Rae) Teigmesser für Schwarzbrot (aus Holz od. en heelen Deel (viel. nieder. Teig. Under-. → Erpelkuhle Deckschadde(n) m. Sü. Kleidung. der Kartoffeleinlagerung. Sü. Stadt-. Knee. → döörwassen). Sü. Zs. Dat Klüünbedde wodde deelt (vorgeschnitten). Arws-. zur Zucht zugelassener Hengst Decklieste f. → Dackhaaken Deckhengs(t) m. stuhlartiges Gestell. Bauersch. De häbb’ke gudd eene deckelt. Backtrog Deel m. → upmaaken Deeg m. Nuudelholt Deegspaan m. döör. Man konn sik wall an dree Deele deelen (z. von der Arbeit auf dem Hof). Ssucker-. große Moos-. Zeit der Begattung (z. Gärtopf mit Deckel für Sauerkraut (wird seit dem Zweiten Weltkrieg in Stadtlohner Töpfereien produziert). Nao-. zugrunde richten. Deelken) Teil. Suur-. → Kookenrulle. → Patentpott decken decken. Pannekooken-.Deckelkorw m. Deckelpott m. Einwecktopf. Ge. St. en Deelken koopen (einkaufen. → Footlieste Deckplagge f. -bössel m. Vöör-. gekörter. Ra. (St. Korb mit Klappdeckel (für Butter. Quast für Deckenanstrich Deckenquast. Rae) Heidesode.B. Kinds-. Teggen-. Butterbrot) deckeln schlagfertig erwidern. Moss nich alls dedöörmaaken. Schrankgesims. Torten-. Heefe-. → Deckplagge Deckstohl m. → bidräägen. platt 1 dedöör durch. große Menge). Ra. den twalwten (fieften) Deel (Bruchzahlen).B. → daordöör. von Hei. Rh. Deckleiste. Stückchen Kuchen). He häff den Hoff dedöörmaakt met Suupen un Schwadden (den Hof „vertrunken”). → döörgaon). Wi häbbt de Rogge dedaale (gemäht). Roggen-. begatten. Dat ganze Huus ligg dedaale (Alle sind krank). Tüsken-. Windfeder. An-. Zs. Bor. (Vr. Den Deeg mott upgaon. Brood-. Öwwer-. -haok(en) m. Stuuten-. Eisen) Deegtrogg m. Bürste. deelen bi’n Handel (den . Teigrolle. Bookwäiten-.B. Dat Ruut is (wöss) dedöör (wächst durchs Getreide. Dat Peerd geht dedöör (reißt aus. St. met alle Deelen (mit allem Drum u. Deckzeit. sind fertig).: Back-. Vertäfelung. Den Pääten kreeg den sessten Deel van den Plass aobends nao de Visiete weer met.

Deerne (Wes. 1. → loosen). flöiten. 1. → Pottstall Deepte. deep bouen. StaotsDeerns. Kiekfosk. Mädchenkleidung. meestendeelwiese teilweise. Zs. Zs. Deendaage (Pl. Den Kolk ha’ ne gudde Deepte (sehr tief).auch Däärns-. Diärns-. Deer. He moch deenen (Militärdienst ableisten. un deels lagg et. strieken. floot). dünne. sägg de Däärne. -tasse f. Öwwer’t Vääne (Waater) deelt sik dat Schuur (teilt sich das Gewitter).deels.: LockDeer. Tiefpflug. gröttsten-. Vr. → Froulööschoole Deerns-sied(e). Wi göngen nao de groote Deernsschoole. Daor moch he deepe in de Knippe griepen (etw. miene Deerne (meine Freundin. ** Bääter deemöödig föhrt as hoffäärdig loopen. wenn’t de Junge mao will (Zustimmung. Rae. Mädchen (alle zusammen. Miss(e)-.: miss-. weibl. Et was äs ne Deerne uut Vreene. Ot. Seite der Mädchen (z. Deernsnaame(n) m. Zs. Dat is deermaaßen schlecht uutfollen (sehr schlecht ausgefallen). 2. ne junge Deerne. Mädchenname. DiernsDeernskaamer f. Sü). Bo) f. -mäötig demütig. → Diener.: Karken-. Zs. Se häff dree Jaor bi us dennt (war als Magd angestellt).Preisunterschied teilen). Zs. Mädchenkleid. teuer bezahlen). Ge. Mädchentasche. allgemein). Holtdaage. Däärne (Ge).: missDeener m. Deernken) Mädchen. Bo).: Buurn-. Spanndenste deenen dienen.) Dienstleistungen der Pächter. Köln.→ Dier. Verlobte. se droog witte Söckskes un ganz kotte Röckskes. aufgeschossene Person (Rae) Deernstüüg n. Karmis-. (Deerns. zu → braoken. Schule). Hei. 2. de harr ‘n Paar heel mooie Beene. grooten-. → Jungs-siede Deernstaske. bes se drööge wassen (bis sie nicht mehr einnäßten). Bescheidenheit deemöödig. → Arbäids-. Naober-. → halw. Wicht. → Maid). deep Waater. abw. Dierdeermaaßen dermaßen. Mädchenschule.) . Demut. nützlich Deepde → Deepte deep(e) tief. Landschoh. Zs. Vorname. Zs. Tiefstall für Jungvieh (Jauche blieb im Mist.. in der Kirche od. Esselings Deerne (die Tochter von E. teils. döör deepen Schnee. deels .B.: kneeDeep-ploog m. We. Ra. Rh). Gäärne (gäärne). deepe Wäide.: eens-. → klimmen. → Froulöönaamen Deerns-schoole f. veerdeels teilweise. zum Teil Deemood f. Verbeugung. Dierne (Rh. im Ggs. Diener. im Ggs. Deels stonn dat Gewass. Lehr-. Den Wönner moch dree Daage in de Wääke bi de Buur arbäiden: dat wann’ Deendaage. Helpedagg. Pulßäideenlik dienlich. → Undergrundploog deepsinnig schwermütig Deepstall m. Et mott deep loss (tief gepflügt werden. Bor. Driewjaggd-. Deepde f. → Dochter). zum → Hoogstall). Tiefe. → Bessmooder. Diärne (St. Jungs droogen Deernskleeder. -siete f. Oogen-. Sietdem was se nie mähr alleene (Limerick. Kammer der Mägde Deernskleed n. Froumensk.

wenig glaubhaft). Büs demet! (Abschiedsgruß). -längs entlang.: Appel-. denne der. Deggel f. dacht. Et göng delangs (Es ging daneben. gedacht) 1. bei einem Fest. Tasken-. (Dellen) dicke Scheibe Brot. → langs. Rae) 1. deggeln → Dengel. naoders. We. Wat’n dellig Dier! delliks → daadeliks demet damit. Gudd demet! (Soweit gut). Dat was nich so dehen esäggt (war ernst gemeint). Bou äs ääben delangs! (z. Wu is’t demet? (Wie geht’s). Ulk dehen dahin. 2. of.). Wess du äs so old as ik. -wen. → Amboss. von unerfahrenen Jugendlichen). heer. → rumeneern den. drüm demoleern beschädigen. Wat geht de Wind deheer! Wat geht’t weer deheer (Was geht es laut zu. jenen. jener. → Haar. → daormet. degger arbäiden. gesund. deggeln die Sense schärfen (mod. dachten. nachher. De denkt blooß van twelwen bes Meddagg (z. Nu häbb di ‘n bettken denao! (Benimm dich entsprechend). Teggen Deewe is schlecht tüünen (Gegen Diebe kann man sich nicht schützen). wat so bruukt wodde. später. Dat was’t degger alle (Es hätte fast gelangt). Zs. → tedegge deggie-deggie (Wes. Striepen. dann dächs noch faake an mi.: Peerdedellern schlagen. etw. demnach. Löggener. delangs. gar. De denkt nich wieder. gründlich.B. Wäide-. deteggen denao danach. Tuuten). Ra. Bor. He mäck’t denao. → daornao. Denk de met an (Antwort auf einen . den. noch schnell erledigen). → haarn 1 dengeln ‘unterwegs sein’ → düngeln denken (denkt. Ik häbb daor nich up edach (nicht daran gedacht). vorbei. Bes denao! (Bis nachher). vöör de Döör dellern. nao. Se nammen so wat deheer. -newwen daneben. → ballern dellig kräftig. beinahe. entlang. Veh. as se kiekt. Bor. He löpp demet (ist geistig verwirrt. Patt 2 Dengelg(e)räi n. Geet nich delangs (Gieß nicht vorbei). terechte. denne de (der.). Wedden-. Dagg-. Stähl-. ääben met de Panne delangs gaon (mit der Schaufel die Furche egalisieren). däch. Ik mutt delängs (Ich muß gehen). fast. → de 1 denääben. ging mir an der Nase vorbei). zerstören. (Dengels) Schneide der Sense (die dünn gehämmert wurde). dat he Verschell krigg. He häff’t demet daone (ist gestorben). oft abw.B. dengeln degger (Sü. → binääben. Wilddeftig → düftig Degge → Dögge Deggel.B.Deew m. Well ha’ dat dacht! Denk de nich an (Von wegen. schnell beten vor dem Essen. vöörbi Dellen m. Rae) Lockruf für Hühner. Nösse. Nu wödd’t doch kott denao wat! (Nun wird es doch bald zu bunt). → Hottentotten). Dat Veh häört to den Hoff (hinweisend). (Deewe) Dieb. → Foot. → Haargeräi dengeln. daornääben. kommt nicht in Frage). Ge. (Bo) Dengelgerät. daagens denao (am Tag danach). ganz u. Breng noch ‘n paar Dellen Brood föör de Peerde met. Hohner-. He küürt so wat deheer (redet so daher. lärmen. tenao Dengel. → tick-tick deheer daher. met. Gau-. Waor büs demet? (Wo bist du mit deinen Gedanken). -nebben. denken. → Knallen. daneben. z. Staaken-. gau ääben delangs bouen. Nu sitt’t se demet (Nu staot se demet) (Nun haben sie die Schwierigkeiten. → daorheer. Zs. sind in Verlegenheit).

umso. denns dessen. He häff mi ne schlechten Denst daon. Och. → Deendaage Denstjaor n. de 2 derde. -kurn n. kostenloses Getreide (Teil des Lohnes für Pächter) Deputaatsaod n. Ik sall di denken helpen! bi mien ganze Denken (seit ich denken kann. Praot nich immer detüsken! Et is em detüsken schotten (eingefallen. Bo). dattig detüsken.B. Daor denk doch nich an! (Das bilde dir doch nicht ein). Diensttasche Denst-tied f. dettig → dattehn. → Gaap-. → je deswäägen. schwiegen. → de 1 Denst. → Ankebessmooder. Zs. DintenDeppert → Döppert Deputaatholt n. Ik bün deteggen! Se wann’ deteggen (feindlich. SpannDenst. -tasse f. (Denste) Dienst.) Dienstleistungstage der Pächter. Dat däch mi nich mähr (Daran erinnere ich mich nicht mehr. dr’ da. z. Dienstzeit Denstvolk n. → schaamen deteggen daneben. Denten. dücht. Denkzettel. Dens. Widerrede). → binnenscheeten).: Huus-. teggen deto dazu. Daor häff he sik kinne Denst met daon (hat eine Dummheit gemacht). Se küürn deteggen up (waren dagegen. kostenloses Brennholz (Teil des Lohnes der Waldarbeiter) Deputaatkaorn. Zs. es ist schon lange her). Et kümp faake wat detüsken. -tüssen dazwischen. Mägde Dente. → anbeeden. dat Stück deteggen (das daneben liegende Stück Land). Köster-.auch: Dää(n)s(t)Denstdaage (Pl. Dienerschaft. wat he gistern belääwt häff (von bestraftem Hund).: wiederDenkmaol n. soweit ich mich erinnern kann). -weggen deswegen (mod. beim Erzählen). Se kwammen gudd detüsken (wurden in die Gemeinschaft aufgenommen). He is der nich. unversöhnlich. sich erinnern. → daortüsken. Gudden Apptiet). -selwe derselbe. Dienstjahr Denstmaagd f. Daardel des´ölwe. He is ganz deteggen (krank. Nössenstüüwer denn denn denne → den dennes. Dat däch em vandaage noch. wat däch mi dat noch gudd (Daran erinnere ich mich noch gut. dagegen. Gesinde. Morgens eerst ‘n Krüüs maaken: deswäägen moch Wijwaater in de Pöttkes wenn’.).→ Dinte. Dat dööt daor gudde Denste. → daor. Derdel → daarde. Zs. Dää(n)s(t) m. 2. → daorteggen. bi mien Denken nich mähr (zu meiner Zeit nicht mehr).Wunsch. tüsken . Knechte u. gegenüber. Nacht-. Denkmal. Dienstmagd Denst-taske. dieselbe(n). → Hegge desto desto. ’n Denk-ssettel verpassen (metgewwen). He häff mi ne Denst daone (einen Dienst erwiesen). schwach).: KriegerDenk-ssettel m. → daorüm. Moss alltied diene Nösse detüsken häbben! (Sei nicht so neugierig). Karken-. kostenloses Saatkorn der. → daorto dettehn.

Bor. Schnuute. De Rogge steht so dicht as de Haore up’n Hund (reiche Frucht). Staude). intimes Verhältnis). hartnäckig Dicke f. bei ungerechten Vorwürfen). Zs.: PannekookenDickdarm m.→ Deerne-. stilleleggen. klappt gut). höhere Beamte). Bo) dir. Fetthenne (Zierpflanze. Dat is . Book. Dezember di. Kottföötken Dickbladd n. de Wäide dichtemaaken (einzäunen) dichten dichten. → Häspel. De Dickbälge. 2. gesund sind). → riemen Dichter m. Knööp mi äs ääben dat Jass dichte. dicke Person. Wat geht’t devan! (Es geht gut von der Hand. Well was daor weer nich dicht? (Wer hat eine Blähung abgehen lassen). reicher Herr. dat dat nich dicke wodde (damit es nicht gerann. dich. drääws(k) (Vr. waaterdicht(e)doon zumachen. reicher Hof). vertraut. dat Dicke van’t Vöörbeen (Eisbein). -drääwes(k). dicker Bauch. Rae) träge. Trumme. * Unnen dicht un bomm’ licht (von alten Leuten. befestigen. dicht(e)knööpen. Mastdarm. Baors. Aor 1. nach dem Schlachten). → daorvöör. usse Mönsterländske Dichterske dichthollen. unnatürlich dickes Kalb (das abgeviertelt werden muß).. Dicke Eeken wann’ de nich te saagen (kein bes. → Fetthenne Dickbuuk m. Zs. reichlich. Stellpott. St. → Drillmaschienken dibbeln in Abständen säen (mit Sämaschine) dicht. phlegmatisch. → lossknööpen dicht(e)maaken zumachen. (dickes) Eisbein. Et is dicke Luft (1. He kümp van’n dicken End herin (durch die Tennentür). vor. abschließen. -maschienken Gerät zum Legen der Runkelsamen in Reihen. -knööpen dick → dicke Dick-äärs m. beleibt. die noch klar denken u. → Endepüngel dickdrawws(k). Ommenpiepe. He mutt vandaage richtig devöör (schwer arbeiten). un-. -knööpen → dichtehollen. DeernsDibbelmaschien(e) f. 1. Seepe). Ooge. → Schmeerbuuk. → Bookwäiten. dickfellig. * Wi häbbt en dick Fell un ‘n breeden Puckel (z. dich dicht. Sü. (Dicken) (St. → Damp). Hinkeln dick(e) 1. dicke Person (Spott). de Dööre dichtedoon (abschließen). Stao ih devöör. wörmt sik et beste (bessere Stellung als Vorteil. Et was ‘n dick Wark tüsken (met) de bäiden (befreundet. -knöppen zuknöpfen. → Fräätebalg Dickbeen n. reicher Bauer od. → Dübbel-länder. 2. Dickdarm. Leibschmerzen).B. Dichterin. Geschäftsmann. He häff ‘n dick Liew (z. Dat Loof steht dicht up’n Boom.: räägen-. schließen. Diärns. Nu kiek di dat blooß an! → säggen Diärne-. rullen. Een van uh häff nich dichtehollen (hat ausgeplaudert). schweigen. → Statt devöör davor. Bo) Fehler beim Seilchenspringen od.B. Hackepaol. dick.devan davon. Streit. → Äärsbasse. → Beck. vöör Dezember m. → Krüüs. De Koh is dicke (hat Blähungen. dicke Person. Ooge. de Dickbälge („die oberen Zehntausend”. → wind-dicke). Dichter Dichterske f. Ge. de bünt bääter in Foor (Worterklärung). Eene moss Blood schlaon. 1. 2. todoon dicht(e)hollen dichthalten. 2. dij (Rh. mo’ ih der ook döör. → Peerde-äärs Dickbalg(e) m. * Well et dichtste bi’t Föör sitt. neblig.

→ Kuusen-. VääneDiek 2 m. Post-. intelligent). betrunken. betrunken machen.dicke genoog. Eisbein. 2. → dicken Jass dicken Jass m. reicher Herr (iron. Wintermantel. meeter-. kanoonen-. reiche Person. Zs. dicken Ries met Kaneel un Ssucker (Sand-ssucker) (Nachspeise beim Festessen). dummen-. stamm-. Starrsinn. best. → Melkries. Fiske-. Diek 1 m. Wi häbbt noch ne dicke Stunde Tied. de Dicken (die Reichen). stell(en)s-. Dickkopf. → donne). → dickdrawwsk Dickfelligkäit f. tüchtig erkältet). Wi gaot öwwer’n Diek. -koppigkäit f. → Fosk-äier dick-köppig. labbrigen Nick-kopp (Rh). -fuurn 1. öwwer-. dickliche Person. Under-armsDicktenhoobel m. Trotz. knülle-. Körperfülle. drieten-. finger-. reich. großtun. → fettmaaken.). 1. schieten-. Staapelsteens-. Stutzer. 2. träge. Kind. feindlich. Dicke. Kaulquappe.) Froschlaich. Ooma häff’t schlimm (sehr viel Salbe drauf. Milchreis (alt). Wi häbbt’t noch dicke (haben noch reichlich Zeit). 1. Teich. starrköpfige Person. Wintermantel. -jacke. staapelsteens-. Ieser-. Alle willt se ähren Dick-kopp döörsetten. 5. Allee. stiepel-. Hobelmaschine.B. dicklicher Junge.B. He häff se dick maakt (geschwängert). stur. duudel-.: Enten-. Et göng in’n Diek (Es ging daneben). He is dicke daor (geistig rege. De häff de dicke wat an (ist sehr krank). winddick Bois n. z. Sturheit dick-köpps(k) dickköpfig. Stell(en)s-. so dicke as ne Koh (Pedde. twassen Dick-ollie n. De Dickte van den Boss möök wi nao de Länge (die Dicke der Radbuchse entsprechend der Länge). → Kottföötken Dicksack m. 2.: Dännen-. dicker Kurzmantel. bockig. Unempfindlichkeit dickfoorn. Pastoor. Dieksken) schmaler. grob). Dick-kopp 1 m. → köpps(k). → Damm. → donnefoorn Dickigkäit f. He häff’t in’n Diek fallen laoten (aufgegeben). Zs. Blähung bei Kühen. Zs. → wind-dicke. breiter Fahrdamm. Loh- . bes. unempfindlich. Faaden-. ** Bääter en uprechten. Flußfisch. Melkries dickedoon angeben. Du häs’t ook dicke (gudd) dran (z. Steenkes-. erhitztes Leinöl Dickpoot m. 1. Dicke dran. → grootdoon dickfellig dickhäutig. fuust-. starrsinnig. → Puupsack Dickte f. De häff ‘n dick Knee (außereheliche Schwangerschaft. 4. Quappaole. wichtig tun. → Südlohn Dick-kopp 2 m. 3. scherzh. dicke Jacke. → Bruudlachts-ääten. Zs. → Buur. langer. sternhaagel-. → Hoobelmaschiene Dickwams m. dicke Person. fall-. Dat häff he in’t dicke Gatt edaone (in betrunkenem Zustand. → Dank. Rotauge Dick-köppe (Pl. Abrichter. 2. Uule). knüppel-.: an-. -koppig dicköpfig. unversöhnlich Dick-köppigkäit. mästen. Dickhäutigkeit. He kann van Dickigkäit nich loopen. Finger-. stiewnackigen Dickkopp as en duuknackigen.: Dummen-. Schluusenkopp. Luus-. erhöhter Weg. (Dieke. → Fettwams. Daor will he sik blooß met dickedoon. schwanger. Dickmilch dicken Ries m. → Driewert 2 dicke Melk f. müürsteens-. unempfindlich.).

Trampel-. Sü. Ganse-. Koh-. Garten voller Disteln dießelig. gemeine Person.auch: DisselDießelblöie. → as. Stelle im Acker od. (St. (Diemen) Garbenmiete. Hei. winterdaggs.B. Jao. Distelfink. Bor. Naage-. Dienken → Diena diensglieken → dienesglieken dientwäägen. → Daors. En Dier is wa’ stumm abber nich dumm. Sü. Männerhosen. Dierken) Tier. Dierns → Deerne. Rae. WäideDießel. Dat was ‘n Dier van ne Knolle (sehr große Knolle). neblig. Twingedij → di . He is blooß dientwäägen kommen. Peerde-. Un-. dat is’t Diene. Flachsdocke auf dem Rocken des Spinnrades. -durn m. Maak äs de Oogen to. Wat’n Dießen van’n Froumääsk! → Fette 2. Miene Dochter is better as de Diene! Diena. (Vr. Dissel (Bor. Dussel-. Buur.: Bölke-. wat du dann noch sühs. DeernsDierquäälerij f. getragen z. Blüte der Distel Dießelbloome f. Sü.auch: → DeerDierdaorn. ungezogenes Kind. Du moss ne fäinen Diener maaken! → Deener dien(e)sglieken deinesgleichen. Bor. Distel Dießelfink m.: Dou-. Bo) aus derbem Baumwollstoff. Zs. um deiner willen Diener m. Rae) Zange zum Distelnziehen Dießeltrecker m. Spaten zum Ausstechen von Disteln Dießelstääker. Rae) Gerät zum Distelnziehen Dießen m. Zs. Ge. Koh-. Un dann bün ik dat lellke Dier west (der Schuldige. Tierquälerei diesig diesig. (St. -stecker m. Dießelken) Distel. Bor.: JanDierne. Dier. Dietrich. meist blau gefärbt. un dann häbbt se ‘t arme Dier weer (sind niedergeschlagen). Melk-. Dienken PN Bernhardine dien(en)thalwen. Manschesterstoff). → engelsk Leer Dieme f. zähe Hose.Diem m. Ge. -weggen deinetwegen. Dull-. Den Dießen moch fien wickelt weern. Holzfuhrleuten). Bo) derber. (Dießens) (Vr. wenn ein Rat nicht gut war). ne diemske Buxe (steife u. Diere.: Flass-. (Dießels. Rae. Zs. Lang-. Verbeugung. Du sühs usse Häärgott wall föör dienesglieken an. Den frechen Dießen! Gao äs an de Kante. -ben deinetwegen. de Dießeln an’n Kopp houen (die Disteln hacken bei Hackfrüchten). disselig (Bor. von Bauern. strapazierfähiger Baumwollstoff (für Werktagskleidung. → Dreedaorn Dierk PN Theodor. diesig Weer Dießel. du Dießen van ne Däärne. Schwiene. Sü. Spinnrocken. Zs. Diener. Deer (Vr) n. Stääk-. → week. Ge) 1. -blöite f. Huus-. älter als → Piloo. → Gaste 1 diems(k) (Bor. (Diers. -spaon m. → Petitt Dießelhook m. Hei) f. Ra. dien dein. Berberitze. Klewwe-. Hei. → Wocke. 2. Hei) voller Disteln Dießelspaan. ‘n unwies Dier (etw. Gerät zum Ausstechen von Disteln Dießeltange f. WäideDier. verrückte Person). Jung-. Nüüre.

aufgehen. aufgehen (von Korn. drekt. Tinte. Dispuut m. DiskDissbeen n. Katten-. Dinges häff mi dat vertällt (best. Raose-. Dat Holt van’n Radd dröff nich krimpen of dijen (weder schrumpfen noch sich ausdehnen). FaschlaowendDinte. Schuuster-. Tintenfleck Dintenpott m. Paochel. wäien. Aobend-. Spööl-. Dirk → Drieks Disch. Dissbladd n. de dröff in sebben Jaor nich trouen (wer an der Ecke sitzt. Auseinandersetzung. Se häbbt a’ weer Dispuut ehat. Schriew-. metneene. Arbäids-. Buurn-. Zs. quellen. → riesen 2). ungenannte Person). Tischplatte . → Enkt Dinten. Klumpen. Meddagg(s)-. Spöll-. Uut-treck. Disch-. (Dinger. Tüntel-. Streit. Koffie-. mit Dill gewürzte Gurke Dillkruud n. Hochtieds-. Tintenfaß Dintenklecks m. De Gaste mott dijen (beim Mälzen). Dienstag. Klapp-. 2. Vesper-. Kinder-. Diss. Zs. Daor staot se weer te dispeteern. UnDinges n. Steen-. Dat Dingen was kaputt. Stommen-. Schiet-. → Taofel. Piss-. under.: missDill m.: Ääte-. Bruuds-.dijen 1. Schrott-. Name nicht einfällt). Bookwäitendeeg mutt twee Stunden dijen. Tischbein. Well de Dissbeene tüsken de Beene nemmen mott. De Woste dijt noch bi’t Kocken (Die Würste quellen). → Hook). Stamm-. Ehrn-. Sache. Köcken-. Gegenstand. WienachtsDiss. Schnieder-. Disk. unmittelbar. Anekdote). Rh) f. Dill (Gurkengewürz) Dillgurke f. Dingesken) Ding. → spijen. Vr).→ Diss. Buck-. Wi häbb’t weer under’n Diss (vertraulich abgemacht). Karmis-. wenn’t beginnt te kienen. Strunt-.: Fabrieks-. schwellen. Dillsoße (mit Dill gewürzte Mehlschwitze für Salzkartoffeln) Ding. Dissken) Tisch (mod. Örgel-. Daor häbbt se Dinger maakt (Dummheiten). He woll Dinges noch Bescheed säägen. → Bladd. Arften un Bohnen dijen. Dat Saod dijt. De dijt as ne Stuuten (wird dick. Ik häbb gaar nich mien Dingen met to’t Schriewen (Stift). gedeihen. rieklik. Häärn-. Näi-. schöön. under’n Diss drinken (betrunken machen). Murks-. Middel-. (Disse.auch: DentenDintenfatt n. Angelegenheit. wachsen. Kenns dat Dingen van Ottensteene? (die Geschichte. Kruup-. → Ding Dingsdagg m. diskutieren. Eeken-. upgaon. Dente (Wes. Zs. Nacht-. Disk. Et is alls flott up’n Diss (ist alles reichlich auf dem Tisch). Dinge(n) n. Disk (We) m. dreks direkt. Disch (Ot. Tischfläche. Dat is van Dinges bout wodden. Kunst-. Plodden-. Schenk-.auch: Disch-. Dill Dillsooße f. Wat’n Dingen! (erstaunt). Fiss. Zs. Ik häbb de direkt nix met te doon (maaken). Dissdiskoteern diskutieren dispeteern disputieren. Tintenfaß direkt. Ding (wenn einem ein Wort od. Man kann maor een Dinge doon (nur eine Sache zur gleichen Zeit gut machen). Saat).).: dullen.

Tischtuch (mod. Dat soss toch nich säggen! (Das ist unwahrscheinlich). Deichsel fuhr Disselfalle f. Tischgebet. -schleggel m. Zs. Rae. Tischkante disskante → düssekante Disslaa(de) f.s) (Rae. Zs. Stock zum Befestigen des Schwengels in der Deichsel. den annern föör de Undöchte. Funzel-. albern.Dissdääke. Schublade (für Besteck) im Tisch Disslaaken n. Dissel. bei Stirnholz). Käärßten-.). Anschäften. püüseken Dissel 1 f. dübbelt dobbeln würfeln doch. Disskante f. → Esselpott Disselschläägel. Tischdecke. Boomwull-. Docht. mit dem Zimmermannsbeil glätten disseln (sth. Vr) spielerisch zanken. Bauer. → dissekendasseken Disselpott (sth. schmusen. -kleed disse → düsse disseken-dasseken (sth. DießelDisselboom m. Taofeldook. Zs. -fuß Diss-rücken Tischrücken (abergläubisch) diss-sied(s) → düss-sieds Diss-staalen m. Tischordnung Dissplatte f. war gefährlich z. De geht gudd met em an’n Dissel (Gespann. Lampen-. wo nicht gesägt werden kann. -decke f. → Disselwaoge Disselstange f. Zimmermannsbeil mit querstehender Schneide (zum Glätten von Balkenholz. der zwei Pferde hatte. Intange. zugleich Hammer für kleinere Reparaturen unterwegs Disselkopp m. Den eenen moss män ehrn föör de Döchte. → flapsen. dort. Mooder sprack dat Dissgebääd. (Dissels) Dechsel. Eisendorn zum Befestigen des Schwengels in der Deichsel. → Taofelkleed ditt → dütt Dobbel m. wo die Deichsel (für zwei Pferde) eingepflockt wird disseln dechseln. Falle Disselhaamer m. → Disselhaamer Disselwaoge f. streiten.s) m. Döchtken) Docht. (Dobbels. Tugend. → Disselboom. toch doch. (Ge) Tischplatte.s) (Ot. Rh. liebkosen. Twee Peerde göngen an’n Dissel.: WaagenDissel. → Disslaaken. → Waoge Dissfoot m. Sü.B. Ehepaar). Deichselschwengel für Zweispänner. (Vr. → Disselhaamer. → Dissbladd Disspoot m. Tischdecke (mod. → Läöte. Bo) Tischbein. Bo) zanken. wer Streit sucht. Döbbelken) (Rh) Würfel Döbbel-. Ge. → Dögge .: HöllDissel 2 f. Schere am Vordergestell des Wagens. Tischlade. tändeln.). Bolzen. → Disselboom Disselstock m. (We) Tischtuch (meist von weißem Leinendamast) Diss-ordnung f. Deichselschwengel für Zweispänner.‘Distel’ → Dießel. Tischbein Dissgebääd n. döbbelt → Dübbel-. → Taofelkleed Dissdook n. Doch m. Tischbein Disswöske f. mit Wagen u. Eisendorn an der Deichsel mit Scharnier für den Schwengel. TraonDöchte f. kurze Deichsel (für Gespann) Disselbuur m. (Dochte. Deichsel für Zweispänner.: Beesen-. Deichsel für Zweiergespann.

Schnaps (scherzh.: ArbäidsDocke f. viel reden.) Döddelgatt n. von einem Pferd gezogener zweirädriger Wagen ohne Verdeck. Klumpen. Daor sitt kinn Dogg in (kein Leben. → allebäide. → Küür-. wer das Hohlziegeldach mit Strohpuppen abdichtet Dodd → Dudd. Wat döggen sall. He döddelt sik wat terechte. schnell). Junge). musseln 1. verwirrt.: Bröörs-. Döddeken) kleine Menge. De Dögge in de Midde. kleines. (Doggen) Dogge (Hunderasse). Strohgeflecht für Hohlziegeldach. → bineene. tölpelhaftes. → duddelik. Döchterken) Tochter. redselige Person. → Täödeldööse Döddeldraod m. unkonzentriert (bes. Tugend. de heelen de Döchter in’t Huus. vergeßliche od. De dögg in’t beste Fell nich (charakterlich schlecht). redselige Person. Dodden 1 Döddel. de truut ook kinne andern. fromm. Dodd (Ra) m. Degge f. Dogg döggelik (Vr. Praotewaater Döddelwiew n. ist ungesund). Krankhäid. räängen . (Döchter. Schulten. Döddeken. anschnieden. → Scheese. gute Art. Zs. zusammenhanglos od. Kläin-. dickliches Kind (bes.B. dummelik. Kraft. mott de Mooder föhrn (Well de Dochter häbben will. ne Dodden van ne Jungen Dogg m. 2. kerngesund). Dat Nije. äs wann he de Muule vull Tande häff. Schoon-. Hand. erzählen. Graofen-. langsame. → döggend döggen taugen. schwatzhafte Frau Dodden 1. von alten Leuten). dat dögg meerstieds nich (auf die Frage: Wat giff’t Nijs?).auch: TöttelDöddeldööse. Huus-. → Täödelgatt döddelik. tüddelig Döddelkunte f. benommen. Bor. mott nao de Mooder frijen). Schwatzliese. Daor ligg ne Dodden in de Gotte (ein Klumpen Dreck). -doose f. Jagdgefährt. grobes Band vor dem Strecken (Spinnerei). schwatzen. Rae) tugendhaft. tötteln 1. ’n Dodden weggschmieten (Nasenschleim schneuzen mit den Fingern). Tochter von großem Bauern (Standesunterschied gegenüber → Deerne). das viel redet. (Docken) Strohpuppe. Groote Buurn. taumeln. → täödeln Döddelwaater n. → Dudd Dodden 2 m. döttken. → Dögge. → verdocken Docker m. nicht ganz klar sein. Naober-. Geff em noch ne Dodden Papp (einen Löffel Brei). Mooder. däödelik taumelig. dat’t män so dögg (läuft tüchtig. Daor sitt ne gudde Dögge in (ist wüchsig. → drömmeln. mutt van wied heer kommen. Döddelken) unkonzentrierte. daor satt he tüsken twee Kloppen (Paapen). 2. He löpp. Schwieger-. Kind. Fuck Dogge f. Zs. von alten Leuten).: BullDögge. Temperament. doddelik. herumwerkeln (ohne Ergebnis od. verwirrte. fiewte. Butt. Ziel). (Dodden. Lichtputzschere Dockaart m. Steef-. Ge. Zs. Süsters-. sagg de Düüwel. ehrsam. so’n Döddeken Höi (ein kleines Fuder). Häufchen. vergeßlich. → Döchte.Dochter f. vergeßliche Person (z. stump. (Dodden.). Esse 2. schwatzhafte Person döddeln. Well sölws nich dögg.: StrohDocken m. St. Sü. Telefon (scherzh. VöörDochtscheere f. Leben. Zs. Hier dögg’t nich (Hier ist es nicht geheuer). → Strecke docken Strohpuppen unter die Hohlziegel des Daches schieben. Well de Dochter will frijen.

Flegel. Ärztin Doll m. Sü. Denne is kinne Döit wäärd. Arztbesuch. ärztliche Behandlung. Dann mött’t se doch met’t Waater vöör’n Dokter. lärmen Dölz m. schimpfen. Döggenich (Hei) m. Instrumente. (Dokters) Arzt. besonders. tugendhaft. Zs. Rh.döggend gut.: Bütten-. -stift (aus Eichenholz). St. herumlaufen Döllmann m.: unDöggenix. ärztlich behandeln. Bohrer des Holzschuhmachers Dollen m. schriewen. Döhlken) Dohle Dohlen-nüst. Land-. He doktert sik wat terechte. Strieke-. Veh-. umständliches Arbeiten. Gang zum Arzt.: QuaaterDölzkopp m. Dann mött’t se de doch met vöör’n Dokter (Farbe bekennen. → salwern. Lammert. → Dagg. ne Doll van ne Käärl (ungehobelter Mann). ausprobieren. Mienen Gang is kienen Doktersgang (nihht so teuer). plumpe. (Dölzken) Tölpel.: Griepe-. 3. daikers sehr. daibels Döit m. Rae) lästig im Wege stehn. Leer 2). (Dollen. (Dohlen. → Däöskopp . unüberlegt handelnde Person. Taugenichts. Tolpatsch. Fluch). Du döiers di wat terechte! Döier(t) m. Dat schmeck döikers lecker. St.B. Dat deen se döikers gäärne. döllen (Vr. → blixems. Krankhäid. Oogen-. 1. Lümmel. -nüss n. breit etw. fromm. Rae. basteln. herumstehen (von kleinen Kindern). Den Dokter kann an mi nix verdeenen (Ich bin sehr gesund). Dokterske f. → Nix-nutz Dohle f. lang u. Daikers ook! („Verflixt”). Käiser. unzuverlässige od. NüstDollbohr (Hei. mal dort sein. Ssucker döikers. Dummkopf. 2. Dohlennest Döibel → Daibel döiern mal hier sein. Dat kläine Dölleken (kleines. Peerde-. ne unwiesen Dollen. plumpe. Met’n Dokter düürt et dree Wääken un aone een-untwintig Daage (von der Grippe). dumme. 3. Dat was döikers gudd. unzuverlässig sein. Doktor. Scheidemünze). Basteln doktern 1. tüfteln. Nichtsnutz. umständlich arbeiten. → Blanken. Deut (bis 1816 geprägte nl. ’n lecker Dölleken (hübsches Mädchen). 2. Dölleken) Kerl. Daiker m. Piss-. lachen. Dullbohr (Ra) n. Kleinkind. Daugenix (Bo). Daor geff’ke kinne Döit föör (ist mir fast nichts wert). Donnerwetter! (Ausdruck des Erstaunens. WaaterDokterg(e)räi n. → Dodden 2. 2. Düüwel. plumpe Sache od. schwachsinnige Person. geradestehen für. Zs. ehrsam. Holznagel. → Flasterer. Teufel. Besteck des Arztes Dokterij f. überlegen. 1. Zs. Den ollen Döiert! Döiker. (Dollens) 1. Bo). → Doll. Frau des Arztes. Mensken-. Den Daiker noch as an! → Daibel. Ge. Zent Dokter m. rundliches Kind). ne Dölz van ne Jung. Dölz. 2. Sü. erzählen Doktersgang m. Person. tölpelhafte Person. Rae) unschlüssige. z. dümmliche Person döllmern (Vr). (Vr. Tande-. wahrhaben wollen. Se was an’t Doktern met’t Knee. Dat schmeck as de Döiker (sehr gut). Knocken-. best. döllwern (Hei) brüllen. Münze. Zs. Koh-.

He süht uut as de Dood (sieht krank aus. schieten-. döö(n)sten. sticken 1 donne betrunken. Alkoholrausch. hinfällig aus). Houptsaak et dönnt (wenn’t män dönnt)! dönnen 2 ächzen. Van Wien häs ne mooiere Dönnte as van Beer. Gaist. Zs. → dööwen. He küürt as de Domineer van Rekken (redet ununterbrochen). überragen. Denne steht de Dood in de Oogen. eingebildet). ümsüss. Däömern. Rh. Wulfsdood tot. Dönnte f. halw-. döönstig Weer. gotten-. Däömerske Sandhaasen (Ortsneckereien) Domineer m. koffie-. geregelt. An den Dood mött’t se starwen (sagte z. Sü. St. Den Dood sall em wall afhaalen (sterbenskrank). neblig. näöger. → Nachtigall). Nood. Sü. Zerstörungen dönnen 1 betrunken. Se mött’t met’n Dood betahlen. unvernünftige Arbeit im Zusammenhang mit Alkohol. nüchtern. Se dönnt de so achter-an (kommt stöhnend hinterher). Metgeföhl. Wi häbbt gistern äs ne billige Dönnte hat (waren eingeladen zum Fest). dao woch män noch met (zu einem . He is so fromm as de Domineer van Rekken. sachte. dumeneern (Wes. Lääwen. Dat is dood Land (totes. Jaor. Wat löpp daor ne Domineer (stolz. in betrunkenem Zustand. Trinker Donnemannswark. Rae) evangelischer Pastor. Betrunkener. öwwerwinden. Geht di ‘t good. schimpfen Dömern. egaal.: Hunde-. Hei. gliek.: drieten-. -fuurn betrunken machen. -werk n. De Henne dönnt bi’t Leggen. Bo) umständlich erzählen dömpen. Es war eine „Schnapsidee”). → dickfoorn Donnekäärl. -kerl m. * Den eenen sien Dood is den andern sien Brood (Vorteil des einen aus dem Unglück des andern. der Töpfer. He kann nich an’n Dood kommen (von Sterbenskrankem). St. Vr. berauscht machen. Se könnt dat üm’n Dood nich laoten. → dämpig. dann kümp de Dood. Betrunkener. Ra. He häff se donne maakt (geschwängert. dünsten dünsten dönstig. satt. bei Keuchhusten). schmeerig. von Vr. → Doodengrääwer. Rae. lärmen. Wat wiss drinken? Is egaal. Tod. (Wes. He sagg dat in’n donnen Kopp (in’t donne Gesicht) (1. knurren. → Lünten dömmeln (Rae. Verlaot. stöhnen. Wi bünt ussen leewen Heer blooß eenen Dood schüldig.B. Zs. Kruud. He is raar an’n Dood kommen (ungeklärte Todesursache). hinfiel).domeneern. ** Bääter donne as geck (unwies). grob). dat Föör dömpen. berauscht. toben. döö(n)stig. Dummheiten. Dat Kind was mi bolle dömpt (z. → Dagg. dämpen ersticken. * Dat find (nimp) ne sachten Dood! (Das erledigt sich). fall-. wüste Flegeleien. Vr. sternhaageldonnefoorn. Jan-. He kamm weer met’n donnen Kopp (betrunken). unnütz). unfruchtbares Land). Gesicht. He häff den Dood in de Oogen staon (sieht schlecht. stille. Dood könn Ih noch lange wenn’. Schnudden. Döömern ON Dömern. Dat kann ik up’n Dood nich lieden (uutstaon). duusend. dominieren. Mooders-. Trinker Donnemann m. donne äs ne Koh (ne Pedde. Däömerske Schaope. Bo) 1. dünstig dunstig. Uursaake. Ne halwe Dönnte is weggeschmetten Geld (eine halbe Sache taugt nicht. newwelig doo → dao Dood m. Bauersch. Ge. dunstrig. ne Uule). wenn etw. Hund. 2. 2. gestorben. unsachte. → afschleppen Donst. → halwdonne). Dunst dönsten.B. Ypern). Doo(n)st. Dunst m. → dicke. Dat is föör den Dood (zwecklos.

in der Wendg. Rae. Totengräber. sik verbluten dood-doon unterdrücken. He häff de Doodenbellekes a´fäärig (ist sterbeskrank). wasken. Toter. → kaputt-arbäiden Dood-arbäider m. lebendig. Et was ne dood-ehrliken Käärl! → grund-ehrlik Dooden m. Sü. krank. -ährlik sehr ehrlich. Bor. Andenken an den Verstorbenen.). Leichentuch Doodengrääwer. wenn’t nich waor is! (Beteuerung. scherzh. Bedde. Beerdigung. Groot of dood (im Geschäft groß mitmachen od. den Dooden ansäggen (den Tod bekannt geben). faulenzen (iron. Kodde. Verstorbener.). wochten. rechnen ab). sölws. Kaffeetrinken nach der Beerdigung. Totenfeier. → doodbääden Doodenbedde n. → gesund). Liek. Sterbegebete sprechen.Kranken. Vull Glück met’n Dooden! (Begrüßung am Schlachttag). En Stück van’n Dooden. → ährer. . → Föhr-. hüüsen. gar nicht). kinne Dood-driewer wenn’ (faul sein) dood-ehrlik. Lettenij. (St.). → Groowen-nööger Dooden-bääden Beten. wer zur Beerdigung einlädt. Lao we’t män dood-doon! (Sprechen wir nicht mehr darüber). Pötter. Laot sacken. → doodsäggen doodbleek totenbleich. Waagenbuur. → liekemaaken Dood-driewer m. → Groowe Doodenbeld n. Totenbote. De wo’k nich dood (kaputt) achter de Schoppe liggen häbben! (heftige Ablehnung). weh. -ber m. überarbeiten. muusedood-arbäiden. Wark. henschlaon).). bange. → Groowennööger dooden-bodden (Rh) einladen zur Beerdigung. twidde Doodendook m. löschen. begleichen. -belleken Totenbild. → bedrööwt. Fett-priesen. Zs. der den Leichenwagen u. wer zur Beerdigung einlädt. die Pferde stellen muß. lebendig. erübrigt sich). sägg den Doodengrääwer (wenn eine Last heruntergelassen werden soll). Doodenbodde m. z. sterbenskrank). Ge. Balken. Totenschein. Ik will gäärne dood wenn’ (Ik will wall dood ümfallen. → Hattwarker doodbääden beten vor dem Sterbebett. met’n Dooden gaon (bei der Beerdigung mitgehen). Dat dööt sik sölws dood (Das erledigt sich von selbst.n. Noodnaober. spannfähiger Nachbar. am Totenbett sein. wo is’n Fuusel (beim Schlachten. ausmachen. solange die Leiche aufgebahrt steht. scherzh. Bruud.: halw-.. → liekenblass doodbloo(de)n. Weerte. Totenbote.B. Totenzettel. as wenn he ‘n Doodengrääwer (den Dood) van de Schüppe sprungen is (sieht schlecht aus. Faulenzer (iron. up’t Doodenbedde liggen Doodenbeer. → Frohkraom).: PrussioonsDooden-ansägger m. den Hochzeitswagen fahren u. Zs. → ansäggen Doodenbreew m. Met ähr bünt se an’t Doodbääden (Sie ist sterbenskrank). Bo) Trauer-. Totenbett. Gräwwel. Wi doot’t dood teggen uh (Wir begleichen die Sache. Einladung zur Beerdigung Doodenbuur m. En Dooden häff en Lääwenden bi de Fööte (nach Fehlgeburt folgt oft Schwangerschaft). vergääten. Dat Kind is dood geboorn (Fehlgeburt in den letzten Monaten. sik sich totarbeiten. Denne süht uut. -bier n. dat Föör dood-doon. Den Öhm häff sik daor dood egääten (wurde bis zu seinem Tod dort gepflegt). Düüwel. Ra.

→ Starwedagg Doodesfall m. Haus. Todestag. Se häbbt sik doodföhrt (sind mit dem Wagen tödlich verunglückt). Sü. de wödd noch bruukt (wenn Freunde sich per Auto od. Todesfall (mod. Totenwache. Dat Doodenhemd is aone Tasken. de Doodenklocke lüüden. Streußelkuchen (beim Kaffeetrinken nach der Beerdigung) Doodenkopp m.). dann moss demet rääken. Friedhof Doodenkiste f. Totenkopf. Liekwegg dood-ernst toternst Doodes-angs(t) f. → Liekenhuus Doodenkaamer f. Ochsenblut. (Wes. Doodenwaage(n) m. 1. für Deckanstrich. Totenzettel.). → Säidelkaore. Denne will wi nich doodföhrn. Beerdigung. Leichenwagen. → Doodenbuur Doodenschraagen m. → besten Stommen) Doodenkaore f. ook wo se de nich mähr met nao de Karke föhrn. Jahrestag des Todes (mod. → Doodenkaore. Bor. Rh) Totenmahl. → Liekendook Doodenlöchte f. Bo) Totenhemd.). Rae.). Näägel Doodenkleed n. → Kissfatt. Fahrrad begegnen. überfahren. → Nachtwaake doodenwaaken Wache halten am Totenbett. Trauerhaus. Kauz. Kaffeetrinken nach der Beerdigung Doodenkooke(n). Friedhof). Sarg (alt). → Ossenblood Doodenlaaken n. 2. aufgebahrt wird Doodenhüüsken Leichenhalle (am Krankenhaus od. Totenvogel. . → Doodenbuur Doodenwaake f. Totenhemd (mod. Weg zum Friedhof.Doodengroowe f. -führn zu Tode fahren. in dem der Verstorbene lebte u. → Doodenhemd Doodenklocke f. well brengt se dann nu wegg? (Wer wird beerdigt). Liekenwaagen Doodenwaagen-föhrn. Ge. Wenn den Doodenvoggel röpp. (Hei) Nachbar. zweirädriger Wagen mit Segeltuchverdeck zum Transport des Sarges. Leichenweg. Totenstille Doodenvoggel m. → nachtwaaken Doodenwegg m. → Starwefall doodföhrn. Leichenblässe Doodenkoffie m. -kook m. Sterbegeläut. in dem der Verstorbene im Sarg aufgebahrt wird (meist im Wohnzimmer. Wagen zum Transport des Sarges. -führn den Sarg zum Friedhof bringen (war Pflicht in der Nachbarschaft). De Doodenklocke geht. → Groowen-. → Groowe Doodenhemd n. Katafalk Dooden-ssettel m. → doodlüüden. Seel Doodenklööre f. Den Doodenvoggel röpp in’n eersten Düüstern. Totenlaterne Dooden-lüüden Läuten der Totenglocken Doodenmisse f. Totenmesse Dooden-naober m. Saodwaagen Doodenkarkhoff. Raum. Doodenhuus n. Totenglocke. Totenschein. He mott de Doodenkiste föhrn. → Sarg. scherzh. Leichentuch (Decke über der Leiche gegen Fliegen). → Hennekleed. (St. Den Gewwel wodde met Doodenkopp strecken. Ge. De Doodenkaoren häbbt se noch lange bruukt.B. Todesangst Doodesdagg m. → Doodenbreew Doodenstille f. -kerkhoff m. der den Leichenwagen fahren muß. Eule. braun-rote Farbe z.

Dat wödd egääten! Wenn ih dran doodgaot. well schlecht maakt weern will.). Met „danke.doodfoorn. doodfromm sehr brav. He häff sik doodeschotten (Selbstmord).). das bis zur Erschöpfung Eier legt Doodlegger 2 Leichenwäscher doodlöiern. Anschlagg is kinn Doodschlagg (rufen die Kinder beim Versteckspiel mit Anschlag). überfüttern. das schlägt u. Et süht uut. sik sich zu Tode faulenzen. → Doodenklocke doodmaaken töten. -mischen. kommt fiewe to de Groowe. schlecht doodgeboorn totgeboren. → Lääwen doodscheeten erschießen. → Hilde). → gau doodlüü(de)n verläuten (des Toten). dann moss twee doodschlaon. Dat Kaorn is doodriepe (Körner fallen auf den Acker). Bi’n Bou. sehr gut u. Hühnerrasse: Huhn. sik von selbst zu Ende gehen.B. bekannt geben. best. doodmöö(de) todmüde. Doodgaon mütt’t we alle! → Olderdoom. Et löpp sik wa ‘n Maol dood. Trouen un Doodgaon (Starwen). Wenn de dree Buurn under eenen Hoot wiss häbben. mit Papier. stillegen. Well gudd maakt weern will. -maaker m. den Tod von jd. Wenn eene Fleege doodschlees. De Ääkster häff sik doodleggt (Jungenstreich: immer wieder die Eier wegnehmen. brav. -fuurn todfüttern. sik doodleggen (bis zur Erschöpfung Eier legen). → lammfromm doodgaon sterben. Doodlegger 1 m. tritt doodmisken. Totschlag. sik zu lange rühren. → Handlangerschoole doodsäggen 1. dao büs aobens doodmöö. → Sakrament Doodmääker. ne doodgudden Käärl doodhouen totschlagen doodjaagen verunglücken (mit dem Wagen). Well froh doodsäggt wödd. lääwt lange. friedfertig. 2. danke” kaas Katten un Hunde doodfoorn (wenn man nur „danke” sagt. Dat is ‘n doodgeboorn Kind (zum Scheitern verurteilt). hoogriepe doodröhrn. ansagen.). doodgudd herzensgut. -rührn. sik übermäßig essen. Dann leewer ‘n halw Jaor ährer doodgaon (beim Trinken). aber nicht der Mann. doodkrank sterbenskrank doodlachen. Well wödd nu weer doodludd? (Wer ist gestorben). → Afschlagg doodschlaon totschlagen. bis die Elster tot im Nest liegt). Kaas di nich so händig dood-arbäiden as doolöiern. scherzh. sik sich totlachen doodleggen 1. Dat Waater häff sik doodloopen. mutt doodgaon. → döör-. de häff sik doodmisket (wenn das Mischen zu lange dauert. sik zu lange mischen beim Kartenspiel. (fast) für tot ansehen. In Ammel was de äs een. doodloopen. scherzh. as wenn he daorbi doodschlaagen wodden is (bei unfertiger Arbeit. → öwwermööde doodnüchtern ganz nüchtern doodriep(e) überreif. Föör doodleggen (ersticken. Bi’t Holthouen is een bi doodekommen. mutt man ähr . 2. He is doodsäggt un lääwt immer noch (war sterbenskrank). Doodschlagg m. gutmütig. ne doodfrommen Schloffen. gefährliches Tier. dat geht nich nao’n Older (un nich nao de Schöönhäid). Werkzeug ist da. → uutneeneleggen). -fretten. ermorden. De Peern bünt doodriepe. z. doodfrääten. Wenn de doodgeht. mutt trouen (guter Ruf nach dem Tod. He häff sik doodefrääten (scherzh. → doodföhrn doodkommen verunglücken. schlechter nach der Hochzeit). bruuk ih’t nich weer te ääten (zu Kindern).

→Roosenkranz).B.: Afdrööge-. Bo) Warenbaum am Webstuhl dööken 1 (Wes. Se was dood-to krank (sterbenskrank. Linnen-. Leinen. sik sich verwachsen. Schnötter-. Paopst doodschmachten verhungern. He häff sik doodsoppen. haia.B. Schöttel-. Et is alls in drööge Dööke (alles in Ordnung). Zs. flugglamm Dook m. Sü. Stück Stoff (Wollstoff. → Lappen). Ge. Bost-. Lappen. Bo) tauchen. die Wahrheit sagen. Schaal-. Tiebet-. Latten-. → kaputtwarken Doodwarker. Nuckel-. Rae) Feuer ersticken. lag im Sterben). Dat wöss sik dood (Das gibt sich). Sack-.n. Timp(en)-. Todsünde. Bedd-. Rae. → anscheeten. überhäufen (z. Spij-. angeschossen. Todesstoß Doodstuuke f. De was wall ne Doodsünde wäärd (von hübschem Mädchen. dao wödds met doodschmetten (Es gibt zu viel davon). doodstääken. Vöör-. Windel. Dat wi us hier nich doodwörmt! (wenn man z. Faulenzer (iron. unterdrücken. ist das Brennmaterial feucht od. Schultertuch. statt nachzulegen). Büügel-. (Vr. Ümschlagg-. Halstuch).B. doodstocken ein Feuer ersticken. großer Schreck. Bor. faulenzen (iron. Teeken-. etw. nachzulegen). Stoff-. Waofel-. Se häff dat Föör met Papier (natt Holt) doodstockt. Taofel-. Strunz-. (Dööke. Öwwerschlagg-. Ik kreeg doch ne Doodschreck.’n Beck noch extrao doodschlaon (redet viel). Schnuuw. Wass-. dem Tode nahe. Sebben Hontken könnt een Peerd doodstääken. Rae. -werken. sik sich überarbeiten. -werker m. -sünne f. Schüür-. Ge. näher an den Herd rückt. Todesstoß. Kleinkinder aufziehen). Se häbbt den Ommen met’n mooi Präötken doodewörmt (haben vergessen. Vr. Waske-. → doodstocken doodwund verwundet. → Dood-arbäider. Kraagen-. klarmachen). Noppen-. Schotten-. Dööksken) Tuch. uut de Dööke doon (trocken legen. 2. Dooden-. Gäste-. ausgehen lassen. zu früh verbraucht). St. Sij-. WullDookboom m. sich erübrigen. Lieken-. Spööl-. viel heizen ohne Erfolg (z. dood-to auf den Tod zugehend. → daaleträäden dood-unglücklik totunglücklich doodwarken. Säi-. doodwitt totenbleich. Doodsünde. zuviel herumstochern. Todesangst. Doodstötte f. Hals-. doodsuupen. doodträä(de)n 1. → behelpen doodschmieten erschlagen. → Blaag. an Trunksucht sterben. St. Sütterlien-. Sü. zu Tode stechen. → liekenblass doodwörmen (Vr. Stick-. schwere Sünde. Litter-. Dat sall ik ähr wall uut’n Dook (uut de Dööke) doon (ihr die Meinung. Knüpp-. Diss-. Mund-. zertreten. Se häff dree Kinder in de Dööke (drei Kleinkinder). Melk-. Ot. Ik doo den Kläinen en räinen Dook vöör (eine frische Windel). Blind-.). sik übermäßig trinken. Sü. Hand-. ausgehen lassen. Met dat Spöll. ’n Dööksken up’n Kopp (Kopftuch). Lao di doch kinn Dööksken vöör de Oogen binden (Laß dir nichts vormachen. Näi-. Teller-. Drööge(l)-. -stecken erstechen. mit Warenangebot). Hattwarker doodwassen. Kinder-. Doodschreck m. He häff ne Doodstuuke kreggen. St. Tasken-. Dat is ‘n Dööksken vöör’t Ooge (Selbstbetrug).). untertauchen .

was man ohne weiteres leisten kann.: Wat bün Ih flietig). Pfarrer. leisten. → kieken). schaffen. He dööt. daor bruuks ne Äxe. verkährt doon lährt dübbelt (Nur durch Ausprobieren lernt man.: blinddooks(k) aus Wollstoff. Well’t daone häff. steht de nich bi (wer es kaputt gemacht hat). Daor is kinn Doon an (z. arbeiteten zusammen mit der Bauersch.). dat laot äs (Wes). He häff in Plodden daon (war Textilkaufmann). He dööt in alls (Krämer). wat se willt (übermütig. geben um). wo’t gaone häff (z. Wat man gäärne dööt. He dööt ‘t Veh uut’n Stall. He dööt wall wat (strengt sich an). züchten keine Schweine). wat he kann (nutzt alle Chancen). beim „Blindekuh-Spielen”). He dööt.B. großspurig). Daor häbb wi nix met te doon (kinn Doon met) (Mit den Leuten verkehren wir nicht). Heiraten). die Augen verbinden. . Ik häbb’t daone (zu Ende. arbeiten. Wat’t doon kann. He dööt’t nich mähr lange (stirbt bald). sik (wat) doon (sich unterscheiden). Met ne Biele is de kinn Doon an. He is demet an’t Doon (z. de weet. Daor kaas’t gudd met te doon häbben (umgänglich). machen. doon in (handeln mit etw. deen. Zs. Se doot. Döömern → Dömern Doomhäär. Et was mon üm fiew Minüüten te doon (z. zu teuer).. doon äs (tun als ob). Wat’t so doon kann (Was es hergeben kann. ist faul). Dann is de noch wall Doon an (Das ist zu bewältigen). Daor doo wi nich met. etw. Schluss in’n Doom! (Schluß für heute). dat lährt. Se häff daor wat te doon (zu erledigen).B.beim Erzählen). Domherr. Dom. etw. Lao wi’t doon! Wi will’t so langsam doon (aufbrechen). Well’t daon häff.B. nicht völlig verausgaben). De Wäide dööt’t gudd (ist wüchsig). → döör). Wi häbb gudd Doon demet. -herr m.dööken 2 mit einem Tuch versehen.B. Dompfaff. De Jacke dööt’t noch wall (ist noch gut genug). Daor doo wi nich in (z. daon) 1. verkehren. sich handeln um. Freunde). Ik mott di noch ääben dööken (z. tun. Anerkennung). doon an (etw. nichts zu ändern). Daor häbb wi nix üm edaon (nichts drum gegeben). De Bloomen doot’t nich (gedeihen nicht). un nich wat’t lidd (nur tun. Dat was ‘n ganz nett Doon (angenehme Beschäftigung). Daor was nix an te doon (nichts zu machen. Wat is de te doon (und dann . bewältigen). De doot sik eenen Dagg (Altersunterschied von einem Tag). keinen Ärger). wat he kann.B. wat Ih könnt! (Abschiedsgruß). Wi mott’t Wark doon (arbeiten). Dann was’t daone. Du moss doon. dat weer lück döös (Ermahnung zur Arbeit). Wi doot vull metneene (sind gute Nachbarn. Daor kaas kinn Doon met häbben (unangenehme Person). doon üm (z. ausführen. mutt man langsam doon! Well dööt. Antwort auf ein Lob. dat he lääwt. Et wödd Tied. Dat is nich mien Doon (ist nicht meine Art). ne dooksken Rock. auskommen mit). as wenn he druck is. lieben sich). dee. Wat gäärne döös. vom Handel. Doot. Et häff em nich vull daone (keinen großen Schaden zugefügt). nur fünf Minuten zu spät). De doot sik nix (sind ebenbürtig. → Estern Doompaap(e) m. äs wenn du nich gudd wies büs (dich dumm stellen). Et kann de wall met doon (Lob.B. Gimpel doon (dööt. Wi deen met Köckelwick (feierten. is wäärd. Wat’n dumm Doon (ohne Nachdenken). repariert etw. schaffen. Doon. → laaksk Doom m. -gewebe. Dat dööt sik nich vull (macht keinen großen Unterschied). He magg’t nich doon (hat keine Lust. He dee in Peerde. halten zusammen. Daor häbb ik nix kinn Doon met hat (keine Schwierigkeiten. Köckelwick). Hausbau.B. → Bloodfink.B. fertig. z. verrichten. Gimpel. doon met (Umgang haben mit. betreiben).

Kirchenbuch (früher Bevölkerungsregister). Taufregister. Nooddööpen 1. sind fertig. döönstig → Donst. → doon). erzählen Doo-nich-good m. Se was döör un döör natt (→ döörenatt). welldöönen (Wes. Taufgarnitur. nicht wählerisch beim Essen sein (Zeichen von Gesundheit). weer-. Zs. daor-. → arbäiden. untertauchen. Se geht noch föör veertig döör. öwwer. doon up (achten auf. Den Handel is noch nich döör (noch nicht perfekt). recht-. Et is de weer döör (vergessen). loss-. nij. laoten. Taufstein. Dat Peerd häff ‘n Dööpschien verloorn (Das Alter ist nicht mehr an den Zähnen zu bestimmen. He häff mi dat Geld daon. St. vull-.: KindDööpkäärß(t)e f. nij. → Geschichte. staon. → Bank. under-. Du moss gudd döör-ääten! Döör-angel f. weh. Doo mi äs ääben dien Kniew hier. scherzh.: Kind-. Taufkerze (wird bei der Erstkommunion u. tüsken-. den Koffie dööpen (mit Wasser verdünnen). Halsgatt. → Fünte Dööpwaater n.Daor was et em nich üm te doon. He dööt nix up sik (schlampig. 2. Taufwasser Döör → Dööre döör 1. Bor. Taufbrunnen. Doo mi ‘n Daaler (zu kleinen Kindern).) Dööpsteen m. (Rh. de-. Et räängt de weer döör. Täufling Dööpkleed n. Zs. schmutzig). döönsten. Leewde. egaal-. lieke-. Et was em nich drüm te doon (Es ging ihm nicht darum. Hegge. He häff ‘t Book all döör (gelesen). sölws. twass-. sööte. Se is de van döör loopen (gaon) (weggelaufen). hier-. Sü. Dook. endewend-. Pleseer. → Pucke Dööpling m. -kleedken Taufkleid. Nu häbb wi’t döör (geschafft. 2. -etten alles aufessen. Rae) schwatzen. Korw. seer. helpen. De ett nich döör. Taufpate Dööpregister n. er hatte etw. Et is acht Uhr döör. taufen. groot-. quaod-. anderes im Sinn). → Geburtsbreew Dööpdaaler m. lustige Erzählung. Se loopt de heele Büürte döör. Trauung erneut verwendet). Taufkind. öwwer’n Dööpsteen hollen (taufen). kieken. → Kinderkäärßte Dööpkind n. üm. So steht’t in’t Dööpbook (So stimmt es). Täufling Dööp-pääte m.: binnen-. Ge. geben. 2.: daale-. Hand. vöör. Se löpp döör’t Huus. dood-. waordöör-ääten. Kirchenbuch. wegg-. → Dööpbook Dööpschien m. dicht(e)-. nix. Pastoor. hindurch. Taufschein. Dat Ruut wöss döör de Rogge (durch den liegenden Roggen). den die Paten der Hebamme schenken Dööpe f. unter Wasser drücken. Et was drüm te doon (bis zum Äußersten. lieke-. Bo) Tunichtgut Döönken n. kaputt. Latte. Schmööksken. Zs. → Troubook Dööpbreew m. dicke-. Anekdote. bääter. Türangel . hen-. Dat stonn alls in de Dööpbööker van de Karke. durch. Taler. Zs. midden-. eben noch erträglich). vöör-. eendoon. zu Ende. Ik kenn dat Huus döör un döör. hendoon. sorgen für). → Bääkwaater. vorbei. Putze. nix-. weeten 1. dönsten. Taufschein He häff ‘n Dööpbreew verloorne (eingebildet). Vertällsel Doonst. Doo ähr ‘n Händken! Ne Stand-uhr dee vandaage völle Geld (brächte viel Geld). dönstig Dööpbook n. Taufe.

verwahrlosen. 2. durchsetzen Dööre. Dat Gewinde is döördräit. -brocken zerbröckeln. Nich döörbieten! (Den Schnaps muß man in einem Zug trinken). De Peerde konnen öwwer de Dööre kieken (Halbtür). Man sall (kann) ginnen Hund vöör de Dööre (nao buuten) jaagen (von bes. -bregger m. durchscheuern. -dösken durchprügeln. döördrucken. Döörken) Tür. De Lährjunge moch up-passen. (Döören. -ben hindurchtreiben. He häff sik de Blaore in de Hande döördaon. wenn man Kindern etw. ausreißen.B. gibt). sagg Backers Tante. All weer ‘n Möppken. Se was totaal döördräit. → dedöörmaaken. Runkel döördräien. Ik ha’ de Dööre in de Hande (wollte grade gehn). → dood-. He häff alls döörbrach met Suupen (met’n Handel). De Ratten häbbt de Kiste döörbetten. → döördrewwen döördröögen vollständig trocknen döördröppeln durchtropfen. 3. Verschwender. dat he de Klumpe nich döörbohrn. 4. -drücken durchdrücken. üm em te puckeln. 2. -oimen durchatmen döörbääden durchbeten. halbieren döördosken. teilen. döörblaa(de)n durchblättern döörbohrn durchbohren. Müürmann). spazieren gehen). vöör de Dööre setten (hinauswerfen). -binnen durchbinden. durchdrücken. zerteilen. → uutbrääken döörbraanen. sich abmühen. durchbrechen. verdreschen döördouen gänzlich (auf)tauen. ne döördrewwenen Käärl van ne Jungen. schlechtem Wetter). Döör f. Dat Iesen wodde met’n Spitzhaamer döördrewwen (Es wurde ein Loch hineingetrieben). -breggen durchbringen. nervös. durchsprechen. Den Balken is döörbrocken. sik met (in) de Dööre verdoon (fremdgehen. döörgedräit überdreht. -brannen durchbrennen. Daor is de Dööre! (Hinaus! → buuten. weggehen. De Dackgotte is leck. -brecken 1.döör-aomen. ausstreichen. Dat Ies is noch nich döördout. → döördräien döördrewwen durchtrieben. den Venüüspott döördräien. in Teile brechen. Erpel. döördräien durchdrehen. → döördräit döördräit. De Beeste bünt (döör’n Tuun) döörbrocken. uutdoon. vöör de Dööre wenn’ (gaon) (frische Luft schnappen. Lock. Ik häbb ähr de Dööre wessen (de Bux vöör de Dööre hangen) (habe sie hinausgeworfen). ohne Pause arbeiten. Föör di steht immer de Dööre loss (zu gern gesehenem Gast). en Schweer döördoon (ausdrücken).tebrääken. döörbrääken. → döörbrääken döördeelen durchteilen. verschwenden. Van Meddagg mött wi mao döördoon. -äömen. Se häbbt mi a’ in de Dööre Bodd edaone (mich nicht einmal eintreten lassen). → Upmääker döörbröckeln. Dat häbb wi alle all döörbäädt! → döörhääkeln döörbieten durchbeißen. He föllt met de Dööre in’t Huus . → döördriewen döördriewen. De Farken gaot teggen de Dööre up (sind unruhig vor Hunger). Wi häbb’t in’t Book döördaon (Rechnung beglichen). anstrengen. fliehen döörbrengen. z. → Adresse). verwirrt. et dröppelt döör. → döörsetten döördoon 1. He häff ‘n Sack döörbunnen. → kott. ernährn Döörbrenger. döörbinden. einen vollen Sack mit Bindfaden in zwei Hälften teilen. Mett döördräien (durch den Fleischwolf). un daor brack (brockte) se’t midden döör (sagt man. löschen. ausbrechen.

Wonnstommendööreen(e) → döörneene döörenander → döörnander Döörenbladd n. Türöffnung. Back-kasten-. Stall-. de lött man (de bliff) an de Döörenklinke hangen (wenn jd. daor konn’n se wall noch eene so met döörfoorn. Blind-. Koppschlächter Döörenschlott n. Tüsken-. döörfraogen. -boogen m. Binnen-. Huus-. He frätt sik so met döör (ißt z. Bomm-. Korbbogen (Fünfpunktebogen) der Hoftennentür. Köcken-.B. Nenndöörboggen Döörendrümpel. → Lüsterfinke Döörenkussien n. Ommen-. Schüüren-. Durchfall döörflitzen schnell hindurchrennen. Schapp-. ist lästig). Türschwelle. Juudenhuus. -fuurn durchfüttern. Klinke 1. Spangen-. döörforsten durchforsten. Den Dank. Türschlüssel Döörenspeegel m. sich nur mit Worten bedankt. -solle m. Unannehmlichkeiten verkraften). Vöör-. Daor mott he sik döörfrääten (Ärger. Zugluft durch offen stehende Türen döörewegg → döörwegg Döörfall m. up de Döören loopen (hausieren). Schlott. Bruud. Ot. -poss m. Däälen-. bei Verwandten). → Döörenhängsel Döörenhängsel n. Rull-. Glass-. Karken-. ganz durchnäßt. Hei. Türschwelle Döörenfüllung f. worin die Tür läuft döörenkaar(e) → döörmerkaare Döörenklinke f. Angel. Türschloß Döörenschlöttel m. Türfüllung Döörenhaaken. Türpfosten. → mestnatt. Denne häs stäörig up de Döören te loopen (up de Dööre liggen) (kommt oft. Ik will dat Volk nich up de Dööre häbben loopen. En-. Under-. weerhelpen). Ge. Schrank-. Schiewe. Geldbüül. De Müüse häbbt den Sack döörfrääten. döörnatt durch u. → Stiepel Döörenpost. Türblatt. Taorn-. Türfüllung. Türloch im Neubau döörenatt. Sü. Ingangs-. Schuuwe-. Sied(en)-. Kaamer-. Vr. kehrn 1. Türangel. Gelait. -fuhrn hindurchfahren döörfoorn. den Wald aushauen döörfrääten. → Hilde. Middel-. Füllungs-. Sack. sik sich durchfragen . Stommen-. → schöiken Döörenschlächter m. → Döörenkussien Döörensüll. Türplatte Döörenboggen. Uutloops-. Peerdestalls-. Rae) Hausschlachter. plump).: Ächter-. -dörpel m. Hoff-. Plagge. Planke.(unvermittelt. Keller-. Angel. (Wes. He was döörenatt schweet’t (durchgeschwitzt). Türrahmen Döörenlock n. Den Döörensüll was hööger as de Dääle. -fretten durchfressen. Nenn-. Klapp-. Türgehänge. durchschlüpfen döörfohrn. Straoten-. → Huus-. → andermanns. Drümpel Döörentogg m. inloopen. Türenbekleidung. Paopst. -haok(en) m. → Korw-. Zs. Bi de Buurn. toschlaon. Nääben-. Bäädelbüül. Aobends keem den Döörenschlächter to’t Ofschnien (zum Zerteilen des Schweins). Türklinke. → Döörendrümpel. St. palsken Döörenpaol m. koopen. Buuten-. (Bo) wegnehmbarer Ständer in der Tennentür. Wonnkaamer(s)-. sik döörfrääten. Eeken-. Schoppen-. durch naß.

fliehen. 2. → Hohnergatt döörgedräit → döördräit döörgeern. Grünkohl. geschafft. erledigen. 2. 4. durchsprechen. meistens. anhalten. Rae) 1. döörhollen durchhalten döörhouen durchschlagen. döörgaon äs (angesehen werden als). Wirsing. Rae. Möhren. 2. → döörhääkeln döörkallen (Sü. Dat Peerd geht döör. Peerengemöös. hindurchgehen. bis zum Ende durchsuchen (von den Zeilen des Kartoffelackers). schnell kirnen. meistens. bevor die Butter entsteht. zerschlagen Dooria Donnerwetter! (Ausruf). lange Karten spielen. schiefgehen. De Dööre häng döör. Bor. danebengehen. Zs. Bi’t Holt-föhrn mossen se sik met Peerd un Kaore döörknodden (durch schlechte Waldwege). -klettern). hin u. wieder. Eintopf. -heckeln 1. Du moss dat Park (de Riege) ganz döörgaddern. He is döör’t Schlimmste döörhen. Hühner. → Kellerdöör. gewöhnlich. Eintopfgericht döörgraawen. Farkenfoor döörknodden. De Knechte göngen döör äs Öhms (lebten in der Familie wie Verwandte). döörntied(s) oft. weglaufen. Dat häbb we alle all döörhääkelt! döörhacken zerhacken. met’n Kamm döörgaon döör de Farwe (bewirkte Maserbild auf Möbeln). Dat is mi döörgaon. döörhangen durchhängen. Vr. allgemein. Daor konn wi döörhen strieden (hindurchsteigen. -ben durchgraben döörgriepen durchgreifen döörhääkeln. 5. se schlütt nich mähr. St. -klatschen. Bo) durchsprechen döörkäts(k)en durchhauen. durchschauen. Döörgänger m. Dat kaas daor döörhen spreen (dort ausbreiten). Ausbrecher (Vieh).B. durchsprechen. durchgehen. Nu bün we de döörhen (Nun ist es überstanden. Den Wien moch döörgäärn vöör’t Affüllen. Sauerkraut). 3. Steene met’n Haamer döörkätsken döörkeemen durchkämmen döörkieken hindurchsehen. Hei. He packen de döörhen (faßte durch). andauern. Ot. -schlagen.döörgaddern. Den Naffel häng döör (Nabelbruch). in der Wendg. durchsehen döörkienen auskeimen. -garrern auflesen. immer wieder. -gäärn durchgären. → döörgekockt döörkommen durchkommen . vöör dat se up de Eeste kweem. Pottdöörneene. → dedöör. Stampfgemüse (z. klatschen. Dat kolle Weer geht noch döör. Den Boom wodde döörhackt. Döörgatt n. sik 1. Türloch für Katzen. Pottaasie. Flachs durchhecheln. → döörstooten döörkaarten (Wes. Ne gudden Buur kick däörgaonstieds nao’t Veh. Ge. döörkocken durchkochen. → uutgekockt Döörgemöös n. Ra. He hadde döörntieds Krakeel met em (immer wieder). döörgekockt ausgekocht. 2. raffiniert. De Gaste moch döörkienen. Ge. Se häff de döörhen esprocken (hat sich durchgesetzt). durchmischen. döörknodden. sich durcharbeiten. → döör). döörhen hindurch.: WottelDöörgemööspott m. Stielmus. → Dunderkitz döörkaarnen ohne Unterbrechung kirnen. Ra. Rh. döörgaons(hen) durchweg. → Uutbrääker döörgaon 1. döörgaonstied(s).

geht schwankend. de wodde döörmäst bes veerhundert Pund. Düker. Sü) Durcheinander. sik sich durchmogeln. ne Moospott döörneene (Eintopf aus Grünkohl u. unter dem Weg. → Suuse. durcharbeiten. Durchmesser. Ge. umständlich. mageren Ton mischen). döörnäien 1. De Müüse häbbt den Sack döörnaagt. → Bookwäiten döörmaaken 1. Kartoffeln). in die Weide. en groot Döörneene. 2. Querstange im Gerüst für Stangenbohnen. → döörknodden döörnaagen durchnagen. De Blaagen schmiet’t alls döörnander (machen Unordnung). (Vr. verprügeln. döörenander durcheinander. Man soll’n äs döörlaoten. Zs. He muggelt sik män so döör. → döörschmuggeln döörmuggen. -knabbern. Bo) durchwaten. sik sich abmühen. Zs. durchladen (Gewehr) döörlääsen durchlesen. überlasten. -nanner. -metter m. überladen. Pott-eerde döörmisken (fetten u. -köiern besprechen. erleiden. döörmengen durchmischen.döörkruupen hindurchkriechen döörküürn. 2. abarbeiten. St. Ra. Sü) durcheinander. zu Ende nähen. De Rogge ligg döörnander (wurde vom Sturm durcheinandergeweht). An de Waage was ‘n Radd van twee Meeter Döörmääter. dööreen(e) 1.: Pottdöörmerkaar(e). 2.B. Zs. → Düüker. durcheinander. raffiniert döörnander. quälen. durchlassen. nervös. → Döörneene. gehbehindert. Döörmääter. Rae) durchtrieben. → Döörmerkaare. → döörnäit döörnäit (Sü. durchprügeln. Lääs äs döör! Döörlaot m. döörneenemisken döörmoogeln. → Eerdekidden. Se häbbt de heele Nacht döörmaakt (gefeiert). -missen durchmischen. die Wagenräder stehen gespreizt).: Waaterdöörlaoten 1. -mässen ohne Unterbrechung mästen. → demet). ist geistig verwirrt. Durcheinander. sik sich durchmogeln döörmorßen (Rh. Doo mi twee Mark! (Antwort der Frau:) Owwer drink nich alls döörneene! (scherzh. → döörneenemengen Döörmerkaare n. Döörlegger m.: Pottdöörneen(e). 2. döör(e)nkaar(e) (Vr. hindurchnähen. → döörneenemantsken döörmästen. St.). durchsprechen döörlaa(de)n 1. He mott wat döörmaaken. de Kaarten gudd döörmisken. De Asse is döörlaane (die Achse vom Gewicht verbogen. 2. döörmants(k)en durcheinandermischen. -matschen. De Fietse geht döörenander (ist altersschwach). . Durchlaß z. durchmachen. Unordnung. Se geht döörmerkaare (1. → Stell n. döörlaotende Grund (Sand). Wotteln döörmerkaar (Eintopfgericht aus Möhren). → Fiezebohnenhütte döörliggen wundliegen (im Krankenbett) döörloopen hindurchlaufen. weglaufen. Ne olle Sogge. durchstapfen döörmuggeln. ausreißen. → döörneene döörmisken. → döörneene döörnatt → döörenatt Döörneene n. 2.

döörneeneloopen 1. Unordnung machen. Dat Ruut wöss döörneene (Unkraut wächst durchs Getreide). → döörmerkaare. runzlig. 2. verhaspelt sein. döörneeneloopen döörneenehaspeln verhaspeln. mengen döörneenemengen durchmischen. döörpraoten durchsprechen. He löpp döörneene. Den Schohmääker moch de Solle döörpinnen. beim Erzählen). z. Regen zerdrückt). verrückt. umständlich. mischen. entscheiden döörprobeern ausprobieren döör-rääken durchrechnen döör-rää(n)gen durchregnen döör-reeken durchreichen . senil). kneten. Dat Mett wodd döörneenemengt met Salt. So’n döörneenewassen Gesicht! (z. He geht ook all düftig döörneene (ist älter geworden. gar nett. Pott-eerde wodde döörneeneschlaon. einen Stift. döörneeneknodden kneten. -breggen durcheinander bringen döörneenegaon 1. sich entschließen döörpattken hindurchstapfen.B. verkehren mit. kräftig durchschütteln döörneenewassen durcheinander wachsen. in Verwirrung bringen.B. schwankend. We gongen noch wall vull döörneene met de Naobers. walken. → döör-ssappken döörpinnen durchnageln. gehbehindert gehen). 4. -rühren döörneenekraomen durcheinanderkramen. döörneenepraoten durcheinandersprechen döörneeneschlaon vermischen. hindurchwachsen. vom Sturm. → döörnander döörneene. durch feuchte Wiese). döörneenemants(k)en durcheinandermischen. löpp de Melk döörneene.auch: dööreenedöörneenebrengen. kneten. 3. miteinander verkehren. Moss nich alls döörneeneschmieten! döörneenesetten durcheinander wühlen. döörneenesitten verwickelt. Vieh).B. He geht döörneene as ne olle Schuuwkaore. Nu haspel doch nich alls döörneene (z. De Löö bünt döörnett. döörneenemisken. vermengen döörneeneknottke(r)n durcheinandermischen. Den Sellen satt ganz döörneene. → doon. gerinnen. -wühlen döörneeneküürn. gehbehindert gehen. döörnkaar(e) → döörmerkaare döörntied(s) → döörgaonstieds döörpacken durchgreifen. walken. Ik bün ganz döörneene.B. zittern die Hände). umständlich. 2. de Beene döörneeneschlaon (schwankend. Den Spais wodde eerst gudd döörneenesatt. -köiern durcheinander sprechen. -missen durcheinandermischen. döörneenesprääken durcheinandersprechen döörneenewalken durcheinanderschlagen.geistig verwirrt. → döörmerkaare döörneeneschmieten durcheinanderwerfen. warzig). Wann’t warm is. döörnett ganz u. Se küürn a’ alls döörneene (von alten Leuten). sauer werden. Et löpp em döörneene (ist verwirrt.B. durchwaten (z. He kümp daormet döörneene. durcheinander laufen (z. geistesgestört sein. Nagel hindurchschlagen. Dat Kaorn was döörneenewassen (ausgewachsen od. Man mutt den Deeg gudd döörneenemisken. sich schwerfällig bewegen.

rücksichtslos handeln. dat is siene Buxe („Pantoffelheld”. 2. -mogeln. sik döörsetten (sich durchsetzen). durchsetzen.B. durchsetzen (mit etw. Bor. Steinzeug. Spitzdorn (Werkzeug in der Schmiede). → bikriegen döörschöörn durchreißen döörsetten 1. klug). 2. He schlött sik so rech un schlech döör. → döörmuggeln döörschnie(de)n durchschneiden. den Mutthoop döörsetten (Komposthaufen umschichten u. durchrühren. → döörstooten döörschluuken. Ge. -mischen. (Flachs) durchhecheln. döör-riepe Rogge. De Lucht is döörschlaagen (z. Bor. wegen Sturm). ihn zu schlachten). Sü. döör’n Döörschlagg kieken (Hochzeitsbrauch: Die Braut muß durch die Löcher des Siebes gucken. zurechtkommen). Ge. → uutsijen döörsitten durchsitzen. soviele Leute sie durch die Löcher sieht. → doodriepe döör-rieten. Hei.döör-rämken (Wes. Rae) überschlagen. → döörhääkeln. -reeten durchreißen döör-rispen (St. döörsewwen durchsieben döörsijen durchseihen (z. Döör ne Boom. Dat schleet immer weer döör („Dummheit vererbt sich”). etw. -schlucken herunterschlucken döörschmieten hindurchwerfen.). -roste(r)n durchrosten döörsaagen durchsägen döörsacken hindurchsacken. wu se sik döörschlaon mutt (lebenstüchtig. soviele Kinder wird sie bekommen). -schleeten verschleißen. He mott alltied sienen Willen döörsetten. iron. St. 3. → döörsetten döörsööken durchsuchen . → döörhääkeln döör-rustern. Dat enzigste. döörschlieten.B. dat de in’t Land nich döörsacken. z. Bor. Rae. Wortspiel). Dat Lecht konn ääwen noch döörschienen. döörschlaagen (Wes. döörschienen durchscheinen. ohne Eintrittskarte). Kaorn döörsetten (Korn mit der Schaufel durchrühren. → Bruud-nao-Bedde-brengen döörschlaon durchschlagen. → verschlaagen Döörschlagg m. waor he sik döörsett (döörsitt). durchsprechen. daor moss ne Kipse döörschmieten können (Kronen auslichten. zwei Quergriffen). sik döörschlaon (sich durchschlagen. Rae) 1. durchsprechen. Se willt sik so döörschmuggeln (z. Den Kinkelspeck was gau döörsalten (im Pökelfaß). überreif. sich (heimlich) durchschlagen. trennen. Milch). Hei. -klatschen. 2.B. Durchschlagg. döörscheeten durchschießen Häs de ne Bohne döörschotten? (von dünnem Kaffee.). Frühr häff man lichtere Kaoren bout. Se weet. etw. einsinken. Schnie de män döör (Nachäffen des Hahnenschreis: Es wird Zeit. Runkeln ääben döörschlaon un dann hacken. 1. mit Mist durchsetzen). Vr. Bo) durchhecheln. den Stall döörsetten (mit einer Trennwand durchteilen). mit durchlöchertem Boden u. ganz abnutzen. döörsalten durchsalzen. Sieb (aus Blech od.B. → Schnotterbelle döörschmuggeln durchschmuggeln. vom Heizen). -rispen döör-riep(e) sehr reif. erwärmt. teilen. damit es nicht muffig wird).

Sticken-. Schachtel. 2. Rh. 2. kräftig die Meinung sagen. döörstääken. Dat Veh ssappket döör de natte Bääkwäide. Durchziehband döörwalken schlagen. Brillen-. Klaater-. sik sich hindurchzwängen. döörwassen Speck (Bauchspeck). Dose. Rammel-. Küür-. Koffie-.döörspielen. 2. Rae. → döörssoppken döör-ssoppken 1. Pass up. Pääpermünt-. Trampel-. Puuder-. nachlegen) döörstooten 1. Schmeer-. döörswegg durchgehend. Täödel-. Prüüm-. Kläpp-. Dat Peerd häff de Boste döörtrocken (wund geworden vom Geschirr). altmodisches Mädchen. entschließen. -sprecken 1. Tüntel-. sik sich hindurchquälen. Plapper-. döörspöölen durchspülen döörsprääken. döörwassen Kaorn (ausgelaufenes Korn). aus der Pfanne nimmt. Botter-. Ge. St. Schlicker-. Döddel-. döörewegg. döörneene döörwassen. → dedöör. Ssigaretten-. 2. Wi häbbt gistern eene döörtrocken. → Saage. durchzechen. → Schachtel. auf dem Wege der Besserung sein döörstapp(k)en durchstapfen. durchsprechen. ein ernstes Wort sprechen. Wurst). dat nich döör de Gliewen döörtredds! (durch die Ritzen der Bodenbretter). -waten döörstocken tüchtig heizen. → döörkaarnen döörstrieken durchstreichen döörströöpen durchstreifen döörsuupen durchzechen döörswegg → döörwegg döörtällen durchzählen döörtasten. Hei. Bo) f. Tee-. Pääper-. Stowwen-. 2. durchweichen. Döörtreckband → Döörtrecksband döörtrecken 1. abmühen döörwörmen durchwärmen Dööse. Döösken) 1. Doose (Bor. -wämsen verprügeln Döörwarder m. Ra. (Rae) Messer. durchziehen. 2. Rappel-.: Blick-. De Moue is döörstott (Der Ärmelrand ist abgenutzt). das Feuer nicht ausgehen lassen (anfachen. Döörtreck(s)band n. Botterams-. (Döösen. Nu gawwe döörstooten! (kurz bevor Butter entsteht). durchkneten (Teig. kräftig durchschütteln. durchstechen. Bo) 1. Ssigarren-. → daor 1. Spelden-. 2. Schlöör-. durchscheuern. 2. Knapp-. Daor häff he sik döörspielt. → döörwassen döörwegg. kräftig verhauen. Ssaanke-. Räbbel-. Ring-. durchstoßen. durchsetzen döörträä(de)n (hin)durchtreten. Rh. Kääkel-. Müsken-. alte Frau. mit dem man Pfannkuchen wendet od. Tabaks-. Seepen-. Splenter-. 3. Rae. Uhr- . → döörneenewalken döörwamsen. -tassen. Stönne-. Vr. → döörgaonshen döörweeken durchweichen döörwörgeln. sich entscheiden. ohne Unterbrechung kirnen. sik 1. Spoor-. Dawwel-. durchwaten. Salwen-. Dat Weer was döörwassen (wechselnd). Läipennen-. Quaater-. Klapp-. -stecken 1. Griffel-. → Pannekookenmess döörwassen (hin)durchwachsen. wieder gesund werden. sich durchsetzen döör-ssappken (Wes. Kautabaks-. -wossen durchwachsen. Ssucker-. Zs. Spöll-. sich durchtasten. Schlacker-. durch nasse Wiese stapfen.

albern. törichte Person.) Augen. iron. dämpfen. He is doow up de Aorne (hört nicht. → Dummigkäit Dööwken n. dönsten. dumm. → Gütze. Piepen-. Nieteisen. Wat kieks weer döpperig uut de Oogen? Döppers (Pl. Gesenk. Maak diene Döppers doch loss! → Döpp-ooge . Bohnen-. Irdenware. Rae) Holzkohle. Dummkopf. Sauen: können nicht säugen). → Bohne. zügeln. aufmachen (z. Drill-. Doppel. Houpiepe Doppbohr n. Nieten setzen.B. löschen (bes. 1. 2. doowe Aore (Roggen mit tauber Ähre).: Äier. z. taub. Et kümp nich uut’n Dopp (ist kränklich). Wat’n daor Dööwken! Doowkolle f. Dat häff kinne Doowen häört (Das werde ich mir gut merken. Doppelkopf (beliebtes Kartenspiel). Pinn-. Ieserniete. Dat Book (de Nötte) is doow (Buchecker. Föör’n klaoren Kopp spöllt he winterdaagens Doppelkopp.B. Ge. des Holzschuhmachers). schwerhörig. halw. De Ommenpiepen wodden döppt. Oberteil des Holzschuhs. Hei. dumme Person.B. Düppen (St. -bäidel m. Däöskopp Doost. Pietsken. Hülsenfrüchte. Piggen-. das vergesse ich ihm nicht. Sü. He sitt daor te döppen (Die Augen fallen ihm zu). krüpp in’n Dopp (Alte Leute werden kleiner). Ra. Lade od. Oberteil der Niete (kam in den Schraubstock). Kohlendämpfer (aus Eisen. He is richtig uut’n Dopp ekommen (Er hat sich gut entwickelt. dämlich. Dopp-ooge. krankhaft.B.→ DübbelDoppelkopp m. dööstig → Donst. Niet-ieser döpperig schläfrig.). des Holzschuhmachers) Doppdamme f. de Döppe (Augenlider). gebrechlich). zum Löschen der Glut). Hei. Rae) m.döösen. Hülse. → Blick-. (Vr. → Döppert döppen 1 1. so doow as ‘n Ülk. → afdööwen. → Dounettel Doowpott m. Eekel-. Kappe. Zs. (Wes. Gefäß für Kohlen in einem Fußwärmer.-. Föörback Dopp m. däösig. Bor. Nuffen. He is üm’n Dopp kommen (tödlich verunglückt). räängen. schälen. Löffelbohrer. → Holtkolle Doownettel f.B. z. → Dööwken. 2. Döppken) Schale. was er nicht hören will). Dummheit. Nuß ist taub). → Döppken. benommen. Dräi-. Finger-. → Kluuten). dat Äi döppen. 2. Rae) Glutbehälter. Hou. → dömpen Doowhäid f. Pfeifenkopf.: stockdööwen 1. Ge. doowe Nötte (unbegabte Person). küürn. De krüpp in’n Dopp (wird alt u. Zs. döösten. Ies(e)-. dumme. Wat old is. De Tante was all ‘n bettken doow. Döppen. ersticken. döppen 2 nieten. Kohne met Doppdammen kaas schlecht melken un schlecht verkoopen. Nüll-. Tunne. (Bo) Taubnessel. pflückreife Erbse Doppbäitel. Eierschale. Arften döppen. Rundmeißel (Werkzeug z. Den Käärl mott dööwt weern. 2. dönstig doow 1. Buntmetall od. Lüll-. Taubheit. Eier). Hüüle-. Hohlwarze (unnormal od. vom Feuer: Luftzufuhr nehmen). bei Kühen. (Döppe. St. He häff Döppe up de Oogen (hat die Augen nicht offen). Verschluß an der Wagenachse. klook. -erfte f. blinzeln. Bor. Rundbohrer (Werkzeug z. St. Dööskopp → däösen. Assen-. Nötten-. Aschenbehälter. Askenpott. 3. Döpper m. taub. TrillDöpp-arfte. döösig.

Hack-kloot. Mann. Döske. Düppert (St). Setzkreisel für Jungen. He häff te völle Dopptitten an´n Boom laoten (den Baum nicht gut ausgeästet → schnoien 1) → Doppdamme Dorp. Rh. Rae) m. fünf bis zum ElfuhrKaffeetrinken). St. Pensum beim Dreschen (z. (Ot. Darp n. -fäär(e) f. DorßeDoskebedde n. Vr. zum Dreschen auf der Tenne der Länge nach beetartig ausgebreitete Strohgarben. Dreschmaschine. Dat löpp as ‘n Döppken (läuft gut.Döppert. → Dosker . sie begannen um vier Uhr auf der Tenne: Die ausgelegten Garben wurden mit dem Dreschflegel im Takt geschlagen. → Bedde. -blaage f. Doske Doskebook n. Dorfkind Dörpel ‘Schwelle’ → Drümpel Dörper. Daoschke (Ge). Dörpken) Dorf.. Ra. -fleggel m. Dussel. Papptied. → frömd. He kann rääken as ‘n Döppken (Er kann sehr gut rechnen). Wi häbbt frühr ook vull Doskefeern maakt. an dem gedroschen wird Doskefeere. Doske-. eins u. zwei vor dem ersten Breiessen. Dorfbewohner Dorpkarke. Dreschflegel Doskegang m. dorstig → Dost. → Drubbelschlagg 2 Doskedagg m. Rh) (Dörper. Deppert (Rae) m. -kerke f. vorstehendes Auge. Darp ON Dorp. Dorße-. „Grünschnabel”. He wonnt up’n Darp (im Dorf).B. → Dopp. tölpelhafte Person. Ge. Dopp-ooge n. Dorfschmied Dorpschoole f. Dorße (Bo) f. → Bedde. Bauersch. Driewe-. Wat büs doch ne ollen Döppert! → bedeppert Döppken Kreisel. Dreschmaschine Doskemaschien(e) f. → Straotendrieter Dorp. -kerl m. * Moss alltied de Karke midden in’t Dorp laoten (Maß halten). von Dingden. Zs. Dorfstraße Dorst. Dorfkirche Dorpkind n. Bor. dosken Dortmund ON Dortmund. küürn Döpp-ooge. der an der Dreschmaschine arbeitet Doskekaste(n) m. → Klocke). blaues Auge. → Döppers Dopptitt m. Kark-.. Tag. wannen Doske. Dorfkind. Hei. Sü. vier u. → Doske Doskekäärl. verletztes. Wat häff he noch Döpp-oogen (sieht verschlafen aus). -bööksken Anschreibebuch des Lohndreschers Doskedäärk m. erneut geschlagen). Mannschaft zum Dreschen.auch: Döske-. (Bor) mit alten Kleidern angezogene Strohpuupe (beim alten Borkener Brauch zum Ende des Dreschens).auch: DarpDorpblaag n. Darpse Putten (Ortsneckerei aus Lankern). Dummkopf. Darper (We. Rae. Durchgang beim Dreschen über die Garben hinauf u. dostig Dorße. gewendet u. Dorfgemeinde Dorpstraote f. Doskefläägel. NaoberDorp. Hei. → Beer n. Nüst. Ra. dorßen → Doske. Klumpenmääkers-.. Dorpkinder bünt fröndliker. dörwen → dröwwen Doske. grobe. Bor. Blattfeder an der Dreschmaschine (aus Holz von weiblicher Esche).) Dorfbewohner Dorpschmitt m. Hei. hinunter (Zwei Gänge waren nötig). Rae) Hohlwarze. Daoschke-. Dorfschule Dorpsgemeente f. -titte f.: Buurn-. de säggt Uh noch Daagestied (grüßen). Dorplöö (Pl. de vulle Döske (sechs Mann. (We.

Fluchten-. Schüddel-. helle Distel. Durst. eisfrei. Drescher. Ot. dann gao nao Feldkamps Hünneken. Dost as ‘n Peerd. Morgentau. Dao (Ge. → klewwen. döstig. 2. am Kopf. durchgehechelt). owwer nümms van mienen Dost. den Winter is noch nich te Ende. „verdroschen”). lüüden. Pinnen-. Wenn de Buurn Visiete häbbt. frostfrei. (Ot. Zs. Ra. Wi hadden em to’t Dosken bestellt. bummeln. Wat häbb’ke de up dosket (geschlagen. Et is dou Weer (Es friert nicht mehr). weggDosker.: Gööbel-. Eisschmelze.B. → Newwel). Mannslöö. Douen. Rae) wegnehmbarer Ständer in der Tennentür. He häff ne dostige Lääwer (trinkt viel. Beule (z. Lohn-. → Stiepel dossen. dorßen (Bo) dreschen. lääwt se van’n Dou (wenn sie den Boden bedeckt haben). kleines Kind. → Schmackert Doudießel f. du häs wall twee an’t Waater-dosken! (Du spinnst). Wenn de Knollen de Grund binnen häbbt. Dötzken) kleines Kind. He häff ne Doudass gewwen. kaos ’t Waater kuum dou hollen. Den Dou is de noch nich ganz döör. Hei. Knirps. En kollen Douen is ‘n wissen Douen (Allmählich einsetzendes Tauwetter taut gründlicher). → Heek.: Koffie-. Zs. Den Kläinen dottket so achter mi heer. wannen. dossen (Rae. Hääkel-. blind. Kötte) van eene Grötte (gleichgroße Geschwister. → Dulldoske→. vöör Dou un Dagg (Daage) (in aller Frühe. schlagen. Stoß. klüngeln. Ge. aufgetaut.: Breed-. dösken. Dat Ies is dou. (Dössels) (Wes. stöttken Dottker(t) m. (Dötze. dao (Ge. Zs. Dou 2 m. Dorst (Rh. dösskern (Wes). Häcksel-. → mööde. Alle küürt se van mien Suupen. Ge). schlendern. StiftenDössel m. Papptied. Dull-. Bruudlachte. Spitz-. Du häs de nich eene. Döst. Tauwetter. De Pumpe wodde met’n Ommen dou maakt. Ohrfeige. Papp. Daor häff de een Waater dösket (Arbeit für Verrückte. loss dou ‘du’ → du Doudass m. 1. Standdrusch). → Draodkorw. → Dütte). Daor wödd den Dosker up’n Stand bedrewwen (stationäre Dreschmaschine. dorstig (Rh. St. Gänsedistel (gelb blühend) . → Bedde. dösskern → dosken Dost. Ge. Zs. unzertrennliche Kameraden). Milchdistel. Den Douen geht döör (Das Tauwetter hält an). He häff mähr Dost as Geld (Trinkschulden).: Honnigdou. Dreschmaschine. Sü. Tau. klopfen. → Dott. Bo) durstig. Klapp-. Kessling). Bor.: Äidottken. Dott m. Ra) tauend. Zs. kleiner Junge. dat pisst di liek in’t Münneken (Spottvers.: Mäidötten → dütten Dotter n. Dösker m. Rh). Zs.Doskemölle f. Eidotter.: IDou 1. Rae) wer nicht vorankommt. abgetaut. St. Dat was ‘n Winter. (Dötte. Kindervers). Dreschmaschine dosken. Ra) m. daoschken (Ge). Schuft 1 f. Dött(s)ken) 1. Naodostig. dann wödd richtig dosket (alles wird durchgesprochen. Häs Dost. 2. Bo) m. däösken (Ot). Wat ne kläinen Dott! Twee Dötte (Knötte. Mäi-. → döddeln. dottkern schleppend gehen.. Vr. Zs. trödelt Dotz m.

Taubnessel. anderes Material an einer Wand befestigen) Döwwelradd n. Fundament der Hauptachse in der Windmühle. Packen. Schultertragejoch für Wassereimer Draaken 1 m. Träger. milder Frühjahrswind douweern. ohne Eisenbänder. Hossen-. windstille Dougröss. die auch noch etw. Tragbalken. Sonnentau (insektenfressende Pflanze) douloopen tautreten. Zs. dräägen) tragen. Düwwel (Bo). -voggel . -leppel m. Taunacht. Sprocken-. suur. Ge. Holznagel. Löchten.: HoltDöwwelholt n. → däien. Dräägebalken m. Käärßten-. → Windfleeger. Gäste. de dout gäwwer (Schnee schmilzt schneller an windiger Stelle). Neggen Dounächte. Sü. Ra) Drachen (Kinderspielzeug aus Holzlatten u. den Draaken uplaoten (steigen lassen). UpDräägereemen m. Krüüs-. Den Döwwel wodde kold (drööge) drin ehouen (ohne Leim). -wäärn tauen (vom Tauwetter). → Lichteküssen Dräägjück. → Drachtreemen Dräägering m. Ge. Tauwetter Douwind m. Maigang machen.B. Draaber → draawen. Nösse. düwweln (Bo) dübeln. dounatt taunaß. Fahnen-. weggDrääger m. Douworm m. früh am Morgen durch den Tau laufen.B. De Rogge was dounatt. droggen. die anderen sind größer). tautreten. → Doownettel. dann is ‘n Haawer gudd (nach dem Schnitt neun Tage trocknen lassen). Zs. taunasses Eis Doulääpel. → Mäigang Douweer. Zs. wandern (z. Tragekorb. Sargträger bei Beerdigungen (die Notnachbarn. Papier). Dounettel f. klagt). tauen. Sü. → Wöskekorw dräägen (drägg. ne Döwwel föör de Felgen (runder Dübel zum Verbinden der Felgenteile).: hoog(e)-. Maone. droog. dann muss’t män schleppen (wenn jd. Flees. (Draakens) (Wes. Henkelkorb (bes. für Wäsche). St. Tautropfen Douen → Dou 1 douen auftauen. → Könning Dräägekorw m. Rae) Rad mit Dübeln in den Felgen (z.: roode. Sack-. droogen. für Dübel geeignetes Holz (glattes Eichenspaltholz) döwweln. Zs. mitnehmen wollen). Döwwelken) Dübel. mit Holznägeln z. Äätende un dräägende Gäste. kraaken. Draawer Draabs → Drabbes Draagebalken. -jöck n. Trageriemen (Hauptriemen des Pferdegeschirrs). de kaas nich häbben (z. Milchschorf bei Säuglingen Döwwel. taunasses Gras Dou-ies n. -gräss n. (St. nur für Sandwege) dr’ → der draaben. Tragering (Teil des Pferdegeschirrs: Eisenringe am Tragekissen. m. → Pinn. schleppen. Bor. am „Vatertag”). Wind. die die Deichselbäume halten). To-. (Döwwels.: Breew-.Doudroppen m. → Fett. Buxen-. Et fong faorts an douweern (Das Tauwetter begann sofort). Speck-. schmelzen. He häff de Dräägers drunder (bekommt vom Mädchen einen „Korb”. -wäär n. früh am Morgen durch taunasses Gras laufen. nächsten Nachbarn). witte doutrappen 1.T. Wenn’t nich dräägen kaas. Hemmel-.B. → doutrappen Dounach(t) f. 2.

Kurve. Volkstracht Drachte (Pl. Den Ollie was te drabberig. De Koh häff sik de Dracht uut-arbäidt (herausgepreßt). Dragunn (Ge) n. Sü.B. He moss de richtige Dracht in de Klumpen kriegen (damit sie passen). → Eckstreebe. Rae. schwerfällig. Vr. Drach (Drachten) Paßform (z. 1. andere zur Arbeit an. Zs. Bindfaden für den Drachen. → Liew. Estragonstaude Dräi m. hoog(e)Drächtigkeit f. Kadraff. (Ot. schimpfende Person (treibt z. dracksig (Vr. freche od. Ge. → jaagen.B. Sü. Zs. robuste. Straol drachter ‘dahinter’ → achter drächtig trächtig. Drach f. zähe Person (die viel schaffen od. Tölpel. He kann ‘n Dräi nich . auf denen das Pferd steht u. St. → Drapp. in der das ungeborene Kalb sitzt. langweilig. Wi bünt all up’n (in’n) Dräi (an der Wegbiegung). Solle. lieke Draawer. sture Person (kann u. will sich nicht umstellen. Dao wodde schwäörer noch föör ähr de Dracht (Kummer. (Drachten) Last. Ecken des Hufes. schimpfende. Zs.: eegen-. schwerfällige. Dat Kalw häff döör de Dracht schlaon (hat die Blase durchstoßen). gemeine. 2. Frau).) die äußeren Enden. Drabbes. SsuppelDragooner m. draaksig. stur. langsam. Traber. 2. „Dreh”. unbeweglich. ümschlaon Dracht 2. schnell laufen. verkraften kann. (Drachten) Tracht. Ot. unangenehme Person. Ssuckel-. bes.: Schuckel-. Bor. bequem. stur. Bo). tragend. dickflüssig. vom Holzschuh). (Drachten) Gebärmutter der Kuh. schwerfällige. Rae) langsame. De Koh is drächtig. Draabs m. dickfellige Person. → Anteeken Drachtreemen m. sik up’n Draff maaken (sich auf Trab bringen. Biegung. Gau an loopen un up lieke Ende draawen! (wenn jd. Dracht 3. Drach f. anpassen). Hei. Rae) 1. Sü. Blase. St. (Wes. bequem. Estragon Draguunbuss. dräwwsk drabbig → drabberig Dracht 1. Trächtigkeit. dat was so ne Draaken! Draakenband n. → Dräägering drackig träge. (Dräie) 1. Wat’n stiewen Draaks. draaben traben (Gangart des Pferdes). (St. Den Ollen. Ra) Drachenschnur. Ge) zähflüssig. träge. -busk m. wer immer unterwegs ist drabberig. Drabbes draaks (Wes. 2. Sü. → draaks dracksig → draaks draf ‘ab’ → af Draff m. Vr. schwerfällig. → Windfleegertou Draaks m. drappig (Vr. Se is alltied up’n Draff (in Eile). kommandiert). Leid). → Draaken 2. holen soll). Hauptriemen des Tragekissens am Pferdegeschirr. eilig etw. He lügg noch hätter (flotter. Wat häff denne ne Dragooner van’n Wiew! → Pluuto Draguun. unruhige Person. So ne Drabbes van ne Jungen! → Draaks. in der Wendg.Draaken 2 m. Drach f. so wied a’ ih em schuuwt. drabbig. ruht (paarig). gehen. beeilen). woran man schwer zu tragen hat. quertreibend. gäwwer) as ‘n Peerd draawt (lügt oft). Trab. Hei. Trageriemen. (Draakens) schwerfällige od. hä’ ih em (sehr stur). Rae) unbeholfene. Schüngel-. Wat is he vandaage weer draaks bi’t Wark! → drackig draawen.: KettDracht 4. Draaber m. Sü.

fas(e)-. Mädchen). He häff ‘n Dräi faort kreggen (wußte sofort.B. → Wende-ieser. an der Viehweidengrenze. 2. → lieke. up de Schiewe dräien (auf der Töpferscheibe dem Ton Form geben). Kruuken-. → Balkenhecke. an der Häckselmaschine). alberne Person (bes. Dräi-äärs m.). Tappen-. drehen. am Schleifstein. Up Karmis lao ik di dräien (laß dich das Glücksrad drehen. → Wennsuuse Dräibuck m. Zs. Drehbank (in der Schlosser.kriegen (wird nie fertig. Vr. beim Wagenbau). Pillen-.: Af-. → Bohr-ümschlagg Dräiboom m. An ne Kaffmölle kaos die krank an dräien (muß man kräftig drehen. 3. → Botterkaarne Dräikaore f. → Dräikrüüs Dräidopp m. -bäidel m. am Griff der Maschine war ein Haltestrang). Flacheisen am Drehschemel des Wagens. dann mochen de trecken (beim Häckseln von Stroh. einen Gefallen getan hat. -äärsken (Vr. → Äärs). Zs.. → Gatt. in Betrieb sein. Bo) 1. z.: HoltDräibohr n. Freude. Drechsler. → Graawen). Eingeheirateter. Schwungradd.B. Setzkreisel. den Hintern affig drehend bewegen. best. We. De Wind dräit (sik). wer eine „Hausbraut” heiratet dräi-äärßen (Wes. 3. WindDräi(ers)huus n. indräien Dräibäitel. Drehkreuz am Fußweg. eingebildete. in eine andere Richtung abbiegen. sich drehen. → Schliet-ieser Dräikaamer f. Schruuwen-. rundDräier m. Griff zum Drehen (z. Hei) 1. eingebildete. → Dreedraod dräien. Drechslerwerkstatt). 2. Dat is noch wall ‘n Dräi-äärsken! 2. Werkzeug zum Gewindeschneiden (mit aufgesetztem Knebel in viereckigen Löchern). St. → Döppken. das (beim Gehen) den Hintern drehend bewegt. St. → loopen).od. Loophecke Dräihuus → Dräiershuus Dräi-ieser. Se häbbt daor ährn Dräi an. Hei. Mädchen) Dräikloot m. Ra. Liern-. Bohrwinde. affiges Mädchen. für Mädchen). -hüüsken Töpferwerkstatt. drehbarer Kesselhalter über dem Herdfeuer. alberne Person (bes. dicker. → Muus. wenn jd. ein Geschäft. → Däddelgatt Dräihälsken Wendehals (Spechtvogel) Dräihaol n. Kesselhaken mit Kurbel u. Töpferwerkstatt mit Töpferscheiben Dräikaarne. Rae) 1. Zahnstange für schwere Kessel (Viehkessel) Dräiheck(e) n. → Dräi-ieser. (Wes. → Houpt. Wi mochen dräien helpen in de Warkstää (z. -n n. Spaß (Bo). kann nicht recht beginnen). Kurbel. wenden. Pott-. am Kesselhalter. Papp-. 1. → Driewekloot . Zs. Bor.B. met’n Ploog dräien an de Enden van’t Land. Sü. Kreisel aus Holz (Spielzeug bes. Drehtor zur Viehweide. → afdräien. worum es geht). → Dräikaamer Dräigatt n. Stohl-. 2. Wenn den Dräier bomm was. einheiraten (scherzh. Kirne mit Kurbel. Et dräit gudd (Es läuft gut. draien (Rh. ümheer. hoog(e)-. Wedde. Dreheisen. St. Hack-kloot Dräidraod m. Katten-. Haspel.: dull-. sich albern bewegen. Sü. gezwirnter Faden. 1.B. 2. Drechslerwerkzeug) Dräibank(e) f. Meißel (z. Dreckselbanke.. -kanne f. Bo) Toreinfahrt mit drehbarem Schlagbaum. Vr. De Mölle dräit (Die Mühle ist in Betrieb). eingebildete Person.

Fessel Dräikranz. blau gefärbt für Arbeitskittel. → Dräikrüüs. Karussel Dräi-örgel. biegsamen Zweigen. mit best. nervöse Person (bes. Stoffart in Köperbindung (Fischgrätköper. Hundekette.des Weidedrahtes). am Wagen) Dräiradd n. Seil). Drehschemel. Zs. Schwindelgefühl. beim Tanzen Drall m. „Drehwurm”. Spannknüppel. Mädchen. Nörgler. → Drall. nöttkern.B. Wu bün wi dran? (Woran sind wir). daor mutt wat dran wenn’ (darf nicht zu mager sein. teemen drammerig nörgelnd.: KürassDräll 2 m. im Schritt einer Hose. Wirbel.B. in stark gezwirntem Garn. Stootschiewe. He is . an der Viehweidengrenze. Strudel im Fluß. Gräwwelpott Drammpott m. Rae) Zwickel. -orgel n. Stock in einer Schlinge des Einzäunungsdrahtes zum Spannen (z. -kraa(n)s m. (damit sich die Kette nicht verdreht). B.B. (Drällen) Wirbel in den Borsten des Schweines (gilt als Zeichen für Gesundheit). -be f. → Drall. alberne Person (bes. unterm Hemdärmel Dräimölle f. an der Kuh. beim Weben). → Drulle drammen nörgeln. Dräll 1 m. an der Drehbank) Dräirööster m. Kettenwirbel.B. St. prall. Drehtür. → Dräikranz Dräischiewe.B. dreieckiger eingenähter Einsatz z. Drehorgel Dräi-örgelkäärl. Antriebsrad zum Drehen (z. hölzerne Schraubzwinge. Schwungrad. geeignet zum Binden von Reisigbündeln) Dräiwarf f.B.Dräikniepe f. → Haspel Dräikunte f. Geschoßdrehung (z. Drehkreuz in der Umzäunung. → drillen 3. Töpferscheibe. am Tor.B. Drehschemel am Vorderwagen. -kerl m. quengeln. am Kesselhalter u. Drehung im Garn. 1. wer nörgelt. 2. Drehscheibe im Feldbahngleis Dräischüüte f. Weerstrübbe drall drall. eingebildete. an. → Schruuwtwinge Dräiknüppel. z. a. Stootschiewe Dräiwarf m. -pürtken 1. drehbarer Teil des Vorderwagens auf dem Achsenklotz → Assenkloss Dräikrüüs n. Sü. beige für Matratzenbezüge). betteln (vom Kind). → Andräis. 2. en drall Maiken Dramm m. → Dräi-äärs Dräipunkt m. scherzh. Nu dramm mi doch nich immer an de Kopp! Buurn häbbt alltied wat te drammen. runder u. Daor is ‘n Drall in (z. weinen. dicklich. vierarmiges Drehkreuz am Fußweg. Drehscheibe des Töpfers.). Ge. Kind) dran dran. zum Festzurren von Draht). → Schubbe-. -klüppel m. 2. Frau) Dräisock m. Spannknüppel. zanken. angeberischem Gang) Dräilaske. Wöhle 2 Dräikolk m. 1. → Brummert. durch die ein Weg läuft. unruhige. Frau. (Wes) starker Kaffee. → Wöhle 2 Dräipäörtken. drehbares Teil z. Orgeldreher Dräipäölken kleiner Knebel (z. Strudel im Fluß. (Vr. den der Dreher an der Töpferscheibe am rechten Fuß trug (aus Baumwollgarn gehäkelt).B. grober Strumpf.od. -lasse f. quengelig Drammert m. drehbarer Rost am Herdfeuer Dräischäämel m. Weidenbaum (mit bes. An ne Frou. → Kööper. Drehpunkt (z. Leierkastenmann. quengelt (bes. unzufriedene Person. Mädchen mit geziertem Gang. Hei. unzufrieden sein. → Kettenwarf Dräiworm m. → Foot-.

Dräödken) 1. → Papp. verfolgt sein Ziel).B. stur. He moch ‘n Stell dran faste maaken. Trunk. Sogge. Man weet bi em nooit. → Tuun). → Leer 2). drin. Höibuck Draodbunge f.schlecht dran. Zwirn. Dree-. Zs. 2. gezwirnter Draht. → dräöig. Getränk. -naagel m. Fleegen-. Rij-. Kopper-. Dräng(e)rohr. Messing-. 2. → Iesernäägel. Küüken-. ZuckeDraodbossel. rauhe. mißhandelen. In’t Betahlen bünt se drao (Mit dem Bezahlen haben sie es nicht eilig).: Afschnie-. De wäiden under’n Draod hen (Er tat etw. Kanienen-. met’n Draodkorw (met ne Gaobel) Waater haalen (unsinnige Arbeit). Drainagerohr. Binde-. Ik bün so drao in’n Hals (heiser). zögernd. Dräö inhaalen (Kettfäden einziehen am Webstuhl). → Faadem. beim mechanischen Webstuhl) Draodnäägel. Stachel-. Hohner-. scherzh. Masken-. Dräng de nich te hatt up. dräwwsk Draod m. Drahtnagel (bis vier Zoll). Kabel). Drööge-. → Schwienetunne Drank m.B.). → dosken Draodlitze f. Ssenk-. trocken. He ha’ vull Dräöde kaputt (zerrissene Kleidung). -küüwen m. zäh. De Wäiden wann’ nich dichte. Tweerns-. Moss di lück dran bruuken (dich anstrengen). Küür-. Zs. Schwaiß-. Drahtkorb. Klee. Weidezaun. mit dem der Töpfer das frisch gedrehte Gefäß von der Scheibe abtrennt). -rühr n. Tacke(n)-. träge. → Fietse Draodfalle f. He is so drao äs ne Schuuwkaore. Wäide-. Fischreuse aus Draht (bes. Langsiete. drangseneern. . Wull-. ’n Draod in de Naodel doon (fäädemen) (einfädeln). heran drängeln drängeln drängen drängen. 3. He spinnt sien Dräödken wall gudd (macht gute Arbeit. Verbotenes. „kratzbürstige” Person Draodbuck m. up Draod („auf Draht”. in der Wendg. Dräi-. Spinnfaden). ne fuule (schlechte) Naod (vom langen Nähfaden). He ha’ kinnen dröögen Draod mähr an’n Liewe (ganz durchnäßt). Tonrohr drangsaleern. querköpfig. daoran. quälen Drangtunne f. Ne langen Draod. Röödel-. → an. Gestell zum Trocknen von Gras. -röhr. Stroom-. Schaops-. geschmiedeter Nagel. Fiske-. Draod was de nich. Drahtlitze (z. He kümp schmeerig vöör’n Draod (kommt schlampig daher. Schohnäägel. für Aale) Draod-essel m. Et was ‘n dünnen Drank. vom Pferdegeschirr. Faden (z. Draht (z. wo’m dranto is (wie man dran ist). → dran drao 1. Haspel-. Doo noch Waater dran. 1. gibt auf). (Dränke. glööwen. transeneern bedrängen. Kupferdraht mit zwei Griffen.). den Handel is noch nich döör. He giff’t dran (hört auf. Nähgarn. Ieser-. auf der Hut). -bössel m. → Draodröiter. Karr(e)kas-. Farken-. Dränksken) Trank.B.: DünnDrank-küümen. Faß für Schweinefressen. Dat sitt nich dran (Das können wir uns nicht leisten). Frücht-. Drahtbürste. langsam. Roosen-. ungefällig. Fahrrad (scherzh. Spann-. bes. den Pott met’n Draod van de Schiewe nemmen (dünner. Schreck-. Näi-. Puggen-. → scharp. Falle aus Drahtgeflecht (einer Fischreuse ähnlich) Draodkorw m. (Dräö(de). schlichten. ist fremdgegangen. Döddel-. Prickel-. Back noch ‘n Piepken dran (Spruch der Töpfer bei der Geburt eines Mädchens. Faß zum Tränken des Viehs dranto dran. an.

ungehobelte. des Stuhldrehers. schmutzige Arbeit. → bracheern dräwws(k). Wat is dat doch ne dräwwske Koh! Wess nich so dräwws! (stur). Drapp loopen (schnell laufen). döör Dreck un Driete loopen (durch Schmutz u. Nösse. Engerling. Drapp maaken (sich beeilen). Drahtschere Draodseel n. → Schmeerlock Dreckplaate f. Kartoffelwurm. Wäideworm dräöig drahtig. Sü) laut u. → Kehrblick Dreckpooten (Pl. wer Leitungen legt. Fleegen-. Wennewick Draodregulierer m. Füße. → Dree-. De Fiezebohnen bünt old un dräöig. Drechselmesser dreckseln drechseln. StraotenDreck-arbäid → Drecksarbäid drecken von der Kuh: Fluß aus der Scheide geben nach dem Kalben. Zs. De Buxe steht van (vöör) Dreck (steif von Dreck). in Ortsneckereien. Bo) erwischen. Ge. → Touschlääger. drao. Nienborg. gar verwahrlost). Wat is daor ‘n Dreck uut dat Schweer kommen (Eiter). Gestell zum Trocknen von Gras. zum Zersägen des ungeborenen Kalbes). Elektrozaun spannt (scherzh. schwere. We. → Iesersaage Draodscheere f. → Putzhook dreckig dreckig. in Schwung bringen). up’n (in’n) Drapp brengen (auf Trab.B. → Dräibanke Drecksel-ieser. Trab (Gangart des Pferdes). Drahtsäge. träge. Wat is dat Scheermess weer draotig.: dickDreck m. Gronau. Elektriker. Bliew daor met diene Dreckpooten van (af)! (zu Kindern). Höibuck Draodsaage f. Schnee. He mutt drapp nao bomm. → drao Drapp. Bo) schnell. Trapp m. Larve des Saatschnellkäfers. faserig. → Geld. Schlamm). 4. Drechseleisen (z. Klee. Katten-. querköpfig. 2. Drechselbank. drappeern. Dreck. → Stappe 2 Draodworm m. Dummkopf. Schmutzecke. dräwwken 1. feine Säge (z. sture Person. → Piere. schmutzige Stelle. → dräien . Waater. Zickzackschlitz zur Fadenverkreuzung (Weberei) Draodröiter m. 1.Spieker m. Dreckhook m. grummeln. Daor lagg alls in Driet un Dreck up de Grund. → Wöhle 2 Draodtuun m. zurückhaltend bei der Arbeit. ungeliebte Arbeit Dreckschüppe f. dreckig un speckig (ungewaschen. se dreckt noch. Spanngerät für den Weidezaun. De Peerde sollen up’n Drapp loopen. sehr schmutzig). Stellmachers) Dreckselmess. → Drabbes. dräwwesk. hart. dreckige Grund (nasser Boden) Drecklock n. Kehrblech.: Düüwels-. 3. draotig draotig stumpf. De Koh is noch nich schoone. drao. Drahtzaun. Seiler. Drahtzieher (altes Handwerk). Ungeziefer allgemein. -er n. dickfellig. die schwer zu putzen ist.). Zs. packen drappig → drabberig drawaalen (Vr. Dreck(s)-arbäid f. trappeern (Ot.) schmutzige Hände od. in Dreck un Driete (Dreck un Speck) verkommen (ganz u. Kehrblech Drecksel-arbäid f. 2. faul. Wendfeld. stur. -n n. → Ammeloe. 2. Ra. Drechselarbeit Dreckselbank(e) f. Vreden. → Draff drapp (Ge.B. Ottenstein. → bästig. flott. Drahtseil Draodtrecker m. wüst feiern.

→ dübbelt Dreefoot m. He häff de Klookhäid dreedübbelt achter de Aorne sitten (sehr klug. → Graapen.Dreckskäärl. robuste. → Draodbuck Dreedaorn. Arbeitsständer aus Gußeisen. Pflaumen) dreegen (drügg. Gemeiner Sauerdorn (wächst auf kalkhaltigen. → Moorkatte). dreiseitig dreeklöörig dreifarbig.B. → Dräier Dreckslerij f. Dreehook m. trockenen Böden). Gestell zum Trocknen von Klee. Den Handlanger moch met’n Spaisvoggel van’t Dreebeen de Bouledder up (Tragegestell. Dreieck dreejäörig. → Dräidraod. Bo) drei. Dat konn em ook dreegen (könnte schief gehen. Dat Weer drügg. -owwen(t) m. → Dierdaorn Dreedraod m. Sand Dree-. -werkstatt Dreckspatz m. dicker. droggen) trügen. → Dreesprung. Steenbredd. → Dreetimpen Dreekantfiele f. Wollfaden. ein weiteres Pferd bei der Ernte) Dreelööper m. halbwüchsiger Junge . Eisenbeschlag mit drei Löchern am Doppelschwengel des Wagens (verstellbares Einspannen der Pferde: z. Lao’we ne gudden Dreedraod terechte bröien. Birnen u. 1. starker Kaffee. raffiniert). dreieckiges Stück. Kochtopf aus Gußeisen mit drei Füßen Dreefrucht f. -wäär n. Dree-eck n. ein Loch weiter bei übermütigem Pferd. Naamen. → Venüüs Dreebuck m. Dauerregen) Dreckwaater n. -kerl m. schmutzige od. Drechselarbeit. 3. -durn m. drogg. dreckige Person (bes. dickfellige Person dreedübbelt dreifach. Schraagen. charakterlich schlechte Person Drecksler m.B. schmutziges Wasser Dreckweer → Drecksweer dredde → daarde dree. Kochofen. Ge). → Drulle 1. Rh. es muß mehr ziehen. dreifach gezwirnter Faden. → Vioole Dreelocks-ieser. → eewig. Berberitze. schlechtes Wetter (z. Et giff mähr dreeklöörige Katten as eene (Es gibt wohl mehr schöne Mädchen. bes. z. Wäschebottichgestell). dreifarbige Katze ist selten. Dreiblattofen. Kind) Dreckstraote f. -käntig dreieckig. dree. Langpoot dreeföötig dreibeinig Dreefootpott m. Dreiecksfeile. schmutzige Straße Dreck(s)weer. -jaorig dreijährig Dreekant(e) f. 2. Du kriggs’t dreedübbelt weer (Vergeltung). Draht. Dreieck. Kochofen mit dreipassiger Platte Dreebladd-ommen.B. Dreefrucht uut’t Glass (eingeweckte Äpfel. Dreigespann). Spais-ständer. -blää(de)rig. Gestell auf drei Beinen (steht auch auf unebenen Böden.auch: Drie-. Dreieck (mod. Melkstuhl.). -blädderig dreiblättrig Dreebladd n. Drechsler. auf dem Mörteltrage u. gußeiserne Fußform des Schusters (verschiedene Ausführungen). → Dreehook dree-eckig dreieckig dree-erläi dreierlei dreefack dreifach. drie (Rae. ’n Dreeklöörigen (Trio. drieDreebeen n. droggen. Dreiblattofen. zähe od. → Saagenfiele dreekantig. Steinbrett in Schulterhöhe aufruhen). drei Obstsorten zusammen. Tweebeen dreebeenig dreibeinig dreeblaa(de)rig. -n n.

dreieckiges spitzes Stück (Land). ne dreetandske Forke Dreetimpe(n) m. wertlose Kleinigkeit. Heugabel mit drei Zinken Dreetandforke → Dreetandsforke Dreetandgreepe f. Ferkel. -titte f. Klee (nur vorübergehend zum Heuen.B. Zs. Dreispann Dreespänner m. dreifache Halteleine für Pferd u. Kaninchen) Dreepunds-stuute(n) m.dreemaol dreimal. → Fitzken.: Gröss-. bißchen. → dreekäntig Dreespann m. ne dreemaol Klooken (klug. üppig wachsend). lück.. Se deen de Wöske up’t Dreesken (Weide zum Wäschetrocknen. Kuheuter mit nur drei Zitzen. zu trinken). Bo). Kot. Daor stöör ik mi doch ne Dreet an (Das interessiert mich nicht). Weißbrot von drei Pfund Drees (Dreese. 1. die nur aus drei Zitzen Milch gibt Dreet m. Fohlen (Führungsleine mit drei Strängen: zwei für das alte Pferd. well häff di dretten. → Veertandhäcker Dreetand(s)forke f. → Dreebeen Dreepünder. Nagel von drei Zoll Länge dreetöllig drei Zoll lang. Papp. SchaopsDrees PN Andreas. Spier. drei Pfund wiegendes Tier (z. wo kümms vandann? (zu jd. Köttel. ne Dreeveerdel Kanne Fuusel (3/4 Liter). Straßeneinmündung. De Polka wodde dreetuurig edanzt. Heugabel mit drei Zinken Dreetandhäcker m. Höi-. -pünner m. z. → Tweestrampen Dreestrang m. maor kinne Dreet mähr (Das ist auch alles. Heugabel mit drei Zinken. → Dreekante Dreetitt m. Gestell auf drei Beinen. Kuh mit drei Zitzen. einer für das junge zum Anlernen) Dreestrich m. Daor ligg ne Dreet up de Grund. Graes. Kuheuter mit drei Zitzen. Dreispann. kleine Menge. beim Roden von Baumstämmen. Exkremente. der sich aufspielt. Dreck. → Dreebeen. Hacke mit drei Zinken (für Hackfrüchte wie Runkeln). Dreiviertel. Mist. Daor fraog ik ne Dreet nao (geff ik ne Dreet üm). Schmutz. Se bruukten dreetöllige Näägels. → Driete.B.: → Driete Dreetand m. Dreischarpflug dreesiedig. → Nijangesäite. dreizinkige Gabel). die nur drei Zitzen hat od.. → Aort . De is all dreemaol sewwen west (ist sehr klug). Giff mi män noch ‘n Dreetken (ein bißchen zu essen od. → Stich Dreestock m. Baum mit drei dicken Ästen. man hält nicht viel von ihm. Dreesken) m. Bo). Zs. dreibeiniges Gestell.B. -sietig dreiseitig. Dat is mon ne Dreet Arbäid (Es lohnt sich nicht). → Sünt Drees Dreeschaar f. 2. Einsaat von Gras od. → Höiforke dreetands(k) mit drei Zinken. Acker mit Gras od. Dreeveerdel n. Et was jao mon ‘n Dreetken (z. Puup. Daor kaas ne Dreet up an (unzuverlässig). raffiniert). Klaower-. (Dreetken) 1. 2. → Dreestrich Dreetöller m. wenig Geld). „Dreibein” mit Flaschenzug beim Brunnenbau od.B. Dreet. Ne gooden Käärl. Fisch. Scheet. dreifach gegabelter Gegenstand (z. Kuh. Wagen mit drei Pferden dreespännig dreispännig Dreesprung m. Iets. dreistöckiges Gebäude Dreestramp(en) m. → ümtrecken Dreepoot m. angibt). dreetuurig dreimal wiederholend.

Dreizack (Werkzeug z. Sü. Hinnerk driest(e) dreist. du kaas uut Driete Geld maaken (aus Lehm. Bor. Stutzer. dretterig Weer (naßkaltes Wetter. Mann) Driet-aos n. De Kohne draff man de Rööwen nich met Driet un Strunt vöörschmieten (Man muß Steckrüben abkratzen od. Bo) Stück Land. (Drietken) 1. Zs. antreiben. Kot. Dreiviertelstunde. Bo). Dreiviertelhose.: dummdriestewegg dreist Driestigkäit f.B. Dreistigkeit Driet → Driete Driet-äärs m. Ra. Bo) best. schlecht. wenn etw.→ dree. Drietbladd n. . Knickerbockerhose. -stunne f. quälen. unzuverlässige Person (bes. in Driete un Strunt verkommen (ganz verwahrlost). von Durchfall). → frech. * Je mehr at man in ne Driete herümmeröhrt (röhrt). män den Röcke kriegt se de nich an. unbekümmert. Pumphose. dretterig un schetterig (z. Wat häs mi daor ‘n Drietbladd daone! Driete f. Ton. Miege. Dressuur f. vom Töpfer). (Drepsen) Trespe. drekt → direkt Drempel → Drümpel Drepse. Schmiet’t män drieste kaputt (ruhig. Ge. → Ääwert.. Du kaas de wall wenn’. nur zu. dreeDriekesmann m. de up dat Missbook sitt (schitt). ne dretterigen Buur. steife Person. schlechtes Blatt beim Kartenspiel. fester Mist. Et geht em ganz dretterig (schlecht). Mistkerl. Streit). → Hemmelfahrt Drewwe f. unzuverlässige Person. drettig schmutzig. z. scheuchen. Grasart als Unkraut im Weizen dresseern dressieren dressjaakeln (Ge) ärgern. Dröpse (St. daor sitt wa’ Drewwe in. halblanger Mantel. graach. Polka. Rh. Rae. → ümdräien Drieks. Rock. wenn man friert. Dressur dretterig. Drietert. Erde abschlagen). des Drechslers) dreks. klööwen. → Dreeveerdel-. ** Bääter donne as dretterig (St). In dat Waater. → rotterig). Tanzart. annere Löö döör de Driete trecken (schlecht machen). je mehr stinkt se. Dree-. (Rh. löien Drieks (Faulenzer). hetzen. → Drees drewwes(k) → dräwwsk dribbeln trippeln (z.B.Dreeveerdelbux(e) f. Dreck. Rock (wurde aus altem Mantel gemacht) Dreeveerdelstunde. verkommen. Drie-. Schmutz. Doo Oopa nich so dressjaakeln! (zum Kind). Drewwes m. (Sü. Exkremente. z. Mispel. Wat is dat Drieste in de Kerk? (Antwort:) De Fleege. Jungenhose Dreeveerdeljacke f. Stutzer. zur Toilette muß). Ärger. Strömung. Up dat Driet-aos kaas di doch nix up verlaoten. Nao de Karke (nao’t Markt) mochen wi dreeveerdelstunds te Foot loopen. Mistkerl. → trämpeln drie.B. Ik sall di äs ‘n bettken dressjaakeln. → Dreck. Loopjass Dreeveerdeljass m. Rae) f.B. Driet m. Dreezack m. → Wüllen dreeveerdelstunds eine Dreiviertelstunde lang. hinfällt). Se könnt vandaage völle: Se könnt van Driete wat maaken.B. jagen. Dirk PN Heinrich. De Lucht is so dick as Driete (Gewitter. stiewen Drieks (pedantische. ruhig. drie.

→ Aos-. Hund. Stelle mit üppigem Graswuchs um einen Kuhhaufen herum. Pferd. Düüwel. dretten) koten. Haasebuur dritt so suur dreemaol achter´t Hundeschuur. So ne bangen Drietert! verwennde Drieters. Hoop 1. Hecke. Angsthase. Haasebüürken dritt so süürken van hier bes achtert Hundeschüürken (Spottvers). Angsthase. ganz u. wenn jd. Tunne drieten (dritt. Wegg drietenatt völlig durchnäßt. Wiwat. Toilette (grob). Wiwat. → Dreet. -kerl m. → schietendonne Driet(e)poll m. → schietendicke drietendonne völlig betrunken. 2. → botterweeke. He hüült üm jeeden Driet. Schandkerl. Mestfleege Drietgatt n. He gong af äs ne drietende Hund (kleinlaut.: Fleegen-. ungelehriger Junge Drietkäärl. kötteln. unzuverlässige Person (bes. → hassebassen). → schliepstatten. schieten. köttelhatt Drietfleege f. Mädchen).) schlechtes Blatt beim Kartenspiel . WäägenDrietesplenter m. Nössegatt. Kalw.. wie’s will). Zs. → Hüüskesback. drett. daor kaos wall ‘n Driethuus up bouen (Er ist sehr niedergeschlagen). dretten. Häs du di in de Hande dretten (kackt)? (z. Katze). Lao’t hen drieten loopen (gaon)! (Laß gehn. Zs. grob). Haamerschlagg. Faulpelz. → Drieks. He mäck ne Lippe. Faulpelz. Schiete. Katten-. Faß im Plumpsklo. Kuhfladen. Laot uh in (hen) Drieten wat gudd gaon (in Aarigkäit wat drieten) (Abschiedsgruß. Klo. scherzh.: Ollie-. kaputt. → piep-egaal Drieteküüwen m. Paorten-.B. Straoten-. scherzh. Dreet. etw. Se is driete verwennd. Waord. Kiekfösken-. Driethook m. den löien Drietert.Pisspott. Schopf. Schmeißfliege. Buxe. Schandkerl. → Köttelpoll. Statt). struntnatt drietendick(e) völlig betrunken. Velen driet-egaal ganz egal. Koh-. He kümp de weer an drieten (fällt zur Last. Spörriekoh.B. Voggeldriete sehr. Kothaufen Driethüpper m. → daibels Drietebüül m. (Ge) Wiedehopf. Schwiene-. Den löien Drietebüül is immer achter-an (ist immer der letzte). „sternhagelvoll” drieteweek(e) sehr weihh. hinfällt). Huus. z. praoten. → Schiethuppe Driethuus n. -hööksken kleines.B. Ik driet di wat (Lao di wat drieten)! (heftige Ablehnung od. Driethoop m. Abschiedsgruß. oft nur die ersten beiden Wörter laut gesagt). Wat’n Drietpölleken (wirrer Haarwuchs. wertloses Stück Land. ** Et is bääter. wertlose Kleinigkeit. Dat is jao mon so’n Driethööksken. spijen. bißchen. → Äärswisk. wenn he di eenmaol in’t Jaor in’n Pott dritt as jeeden Dagg in’n Pott kick (as alle Daage drin kick) (Heuerling über den Grundherrn). unangenehme Person. einen Haufen machen (von Kuh. Frack.). Mistkerl Drietkaarten (Pl. → Bremen. Hohner-. kleine Menge. → mest-. Se häff ’t Gatt drietenatt kreggen. du olle Drietgatt! (Juxvers. Stinkert. z. Strunt. miegen. lästiger od. wenn Gäste unbedingt gehen wollen. gar. Schietpoll Drieter(t) m. unangenehme. nijsgierig Drietjunge m. → Schmeerbüül. Strang. ungern gesehen). Kotspritzer drietevull völlig betrunken.

VoggelDriewer 2 m. Ploog-. Zutreiber. Stillekes-. Schafen Drietklööwer m. Ge.Drietkaore f. (Driewels) (Bo) kleiner. schmutziger Weg.od. 2. Trummel. 1. daor häbbt de Maaslöö hatt ümteggen. wer (zur Arbeit) antreibt. (Vr) Eisenreifen zum Reifenschlagen. Sü) 1. Koh-. Sü. Mistkerl. kegelförmiger Holzkreisel mit Einkerbungen. loopen). → klööwen Drietpoll → Drietepoll Drietsack m. Froulöö. dreewen.: Twass- . lästiger Junge.). wer schmutzige Witze erzählt. Wi bünt met de Gelte an’t Driewen (treiben die Sau zum Eber). Driewekunte f. → Driewert 1. durch Kot verbackene Haare bei Kühen od. Dat Holt beginnt te driewen (beginnt zu knopsen. Holzteil für die Werkbank zum Festkeilen. De Duuwe lött sik van den Aornd driewen (Paarungstrieb). „Jägerlatein”). verschlissene Karre. dann moss di Schaope hollen (koopen) (wenn jd. z. wer es eilig hat (scherzh. zur Arbeit antreibt. frecher. * Wenn du well driewen wuss. Driewelkloot (Bo) m. Et driff us nümms (keine Eile). Twass-. 2. Modde-. Maschinen. Bor. Harüm-. der mit einer Peitsche angetrieben wird (Mädchenspiel). → Hohnerköttel.: hoog(e)-. Treiberei (bei der Arbeit). → Jaageband Driewegelte f. Spörrie. stand schräg gegen den Stamm). Dat Waater fong an’t Driewen (begann zu sieden). 1. → Kracke 1 Drieweband n. → Rottweer Drietwegg m. → Driewpinn Driewer ‘Mantel’ → Driewert 2 Driewerij f. (Vr. twass-. → Drewwe. schlecht gebaute od. → Driewekloot. Dat Foor. ** Ne gudden Driewer is bääter as ne schlechten Hund. schlechtes Wetter. St. Treibbaum. böser. weiter mit der Peitsche angetrieben). unzuverlässige Person Drietkladde(n) m. Eile. Wat ne Driewerij vandaage! Zs. To-. dafür geeignet ist. kleiner. dat driff (abführendes Futter). getrockneter Kot. Wi häbbt in een Driewen sewwen Haasen schotten (bei der Treibjagd. drewwen) treiben. Stinksack.: Dood-. → Buurn. Bi de Driewjaggd mött’t de Driewers ‘t meerste Wark doon. Dat Waater driff (fließt. Dull-. -wäär n. → Drietebüül Drietweer. schlechter. Zs. drei Meter langer Stempel mit Eisenspitze (Zubehör der Winde beim Fällen von Bäumen. noch nicht trächtige Zuchtsau Driew(e)kloot. Schmeerwegg Driewboom m.B. Kuhfladen (wurde als Brennmaterial verwendet). 2. Bo) mit dem Kreisel spielen (wurde in Drehung gebracht u. kegelförmiger Kreisel mit Einkerbungen (Mädchenspiel). De Kohne wodden up de Wäide drewwen. dreew. wer grobe u. → Driewekloot Driewelkloot → Driewekloot drieweln (St. Veh-. hineingetrieben wird. Werkzeugteil. schmutzige Arbeit verrichten muß od. zur Eile mahnt). weggDriewer 1 m. Treiber bei der Treibjagd. drillen 2 driewen (driff. Rae. auszutreiben). laot’t dat Driewen wenn’. Exzenterwellenzahnrad am mechanischen Webstuhl. in’n Hook driewen (in die Enge treiben). → Driewert 1 Driewel m. → Drillkloot. der zum Antreiben dient od. nicht instand gehaltener. Zs.

2. Dat drillt. Treibsand. auf den Boden geworfen). (Driften) 1. Ge. → trillen Drillmaschienken Gerät zum Legen von Runkelsamen in Reihen. Antrieb. Trieb der Pflanze. das abführt (z. Holzkeil. Strömung im Fluß. fleißig. 2.B. Drillkloot drillen 1 mit einer Maschine Samen in Reihen legen. → Dibbel-. mit dem die Reifen um das Faß festgetrieben werden Driewhuus n.23 cm Innenlänge). Holzschuhgröße. vorantreibt. auf dem das Vieh zur Weide getrieben wird. Kreisel für Jungen u. dringlich bitten (bes. → Setteliene drillklooten. Updriftig 1. Zeit des Viehtriebs. → Drillmaschienken drillen 2 den Kreisel antreiben. Trillkaater. 2. Fließsand. → driewen Driewhaamer m. Mantel. → Kiel 2. → Driewer 1 Driewer(t) 2 m. best. eilig. Drilling. Dat löpp as ‘n Drilldopp (wenn eine Sache. treibender Arbeitgeber. beim Freien. 1. am Dreschkasten). bes. Anzug. → Drilling Drillkloot. 3. Treibweg (Viehtrift). Daor wann´n twee Driewetieden foor Kohme: s`Mäis un s´Harws. Drillkloot drillen 3 quengeln. auf die das Vieh getrieben wurde Driew-wegg m. Arbeit gut vorangeht. → Jäcker Driewetied f. Driew-ies n.B. Ra). Bor. Futter. 1. Wottelmaschienken . robustes Kleidungsstück. Vorarbeiter. Bo) Holzpflock. (St. Treibhaus. Drillinge to Froulöö kniepen (betrügen beim Verkauf von Holzschuhen) Drillingsbohr n. Zug. wer etw. Trilldopp m. mit einer Peitsche angetrieben. Zs. Treibeis Driewjääger m. des Holzschuhmachers) zum Festkeilen dient. antreibt. Lebenskraft. hastig Drillbohr n. 3. aus Holz gedrechselt. der an der Werkbank (bes. → drammen drillen 4 drillen. Binderiemen zum Laschen. Mädchen. Hei. 19 1/2 . Eisenspitze (wird mit dem Faden der Peitsche. Runkelrüben). Treiber bei der Jagd.B.) Treibjagdtage (Dienstleistung der Pächter). → Driewer 1 Driewjaggd-daage (Pl. De Frou was den Driewer (die treibende Kraft). Bohrer für best. He häff ne gudden Driewert an. Lederband. trillklooten mit dem Kreisel spielen. der herumgerollt wird. Daor is nix kinn Drift in. Hammer zum Auftreiben der Bänder am Faß (Werkzeug z. Treibriemen (z. -fuur n. Treibriemen am Spinnrad. Kreisel für Mädchen.Driewer(t) 1 m. → Driewekloot. dreiläufige Flinte. Praame Driewreemen m. Holzschuhgröße (größer als Frauenholzschuhe. des Böttchers) Driewholt n. Treibjagd. mit Rillen u. Holzkeil. → Döppken.: Heer-. → Fuck. 2. Rae. Sü. flott. soldatisch ausbilden Drilling m. → Vehstegge Drift f. → drieweln. Weide. → Wellsand Driew-wäide f. Drillbohrer Drilldopp. von Kindern). Hier is’t dull as in’n Driewhuus (St). → Deendaage Driewkloot → Driewekloot Driewpinn m. → Reemenfabriek Driewsand m. bei der Arbeit.B. Trillkloot m. Driewfoor. z. säen (durch die Räder der Maschine haben die Samen gleichmäßigen Abstand). Eile. → Driewer 1 Driewjagg(d) f. Leben.

drank. fastefrääten. Drink mon. Zs. Kommt in de Köcken wat drinken! (Kaffeetrinken. Ge. langsame Person . → ääten. Vespertied Drinker m. → Drinkgeld Drinkstüüwer. → aobends). Hei. drangen. Well weet eene te drinken. Ääten is ook düür. Drinken dööt he wall gudd. Trinkglas Drinkpenning m. → waarschouwen drollig drollig.: KoffieDrinkgeld n. Rae. -plöögsken Gerät zum Legen der Runkelsamen. dran. Trinkgeld. de weet ook eene te verdeenen. Dat Drinkgeld föör de Wiesemoor was een Daaler un en halw Pund Koffie (Abgabe der Paten an die Hebamme). spaßig.: Koffie-. hinein. Et was so’n drollig Deernken. drüüen. für den Gästebitter) Drinkwaater n. Kaffeetrinken. Ot. → Drinken Drinkenskorw m. → Drillmaschienken drin in. Kaffeezeit. Rh. → Daornt dröien (Wes. Föör de Messlers was üm elf Ühr Drinkenstied. → Elf-ührken. dönnen. blooß he ett de nich bi (Trinker). Einkaufskorb Drinkenstied f. Zuschlag. dranken. → Drömmelgaorn. Dromedaar n. Sü) drohen.B. We. altes Perd (scherzh. Trinkgeld (z. drungen) drängen. langsame Person (bes. Schinken.).. -büssken Kaffeekanne (für die Vesper auf dem Feld). Essen u. Gebummel Drömmeler(t) m. ‘s Nachens nich drin un ‘s Morgens nich dr’ uut (vom Aufstehen. hinein. ne Frääter nich (Ra).Drillploog m. langsame Person Drömmelbux(e) f. Dröhnken) Drohne. drunken) trinken. drüien (Vr. Trinkmilch Drinken n. -ber m. 2. Drocken → druck. Se dringt de up. Trödelei. Bo). Vr. Se atten. vespern. Dat sitt nich drin (paßt nicht.B. → Drömmelert Drömmel-äärs m. in dringen (dringt. dickes Garn mit starkem Drall. steifes. Frau) Drömmeler → Drömmelert Drömmelerij f. festgelegte Abgabe. Trinkgeld. -körwken feiner Korb aus Weidenruten (in dem das Essen aufs Feld mitgenommen wurde). He sitt drinto (hat sich festgearbeitet). Vesper.. (Drohnen. Kaos ‘t Drinken ääben metnemmen nao’t Land hen. Diss. Vesperbrot für die Feldarbeit. → into drock. Ra). → Koffie drinken (drinkt. ne Drinker günnt ook andere wat. langsame Person. He kick kreggel drin. Wi ha’n Haawer all drin (eingefahren). (sik) eene drinken (einen Schnaps trinken). drüwwen (St. wat to’t Drinken (Getränk). stuuwen 2. → Drinken). Trinker. Drucken Drohne f. weggDrinkensbüsse f. De dröit mi. De lött’t drin sitten (wirtschaftet nicht gut. → Drank Drinkemelk f. Pause. Koffiedrinkens-. ist z. (Hei) Trunk. wat drin satt (tüchtig). Garnrest. Drinkglass n. drein. harin. ist nicht tüchtig). → Ssossen Drömmel m. Zs. Bor. Trinkwasser drinto drinnen. dat wi noch Land debi koopen söllt.. → daorin. → Koffietöite Drinkensg(e)räi n. Drink m. zeitlich nicht zu schaffen). dat Drinken up’t Land brengen. Trinken (Kaffee) für die Vesper bei der Feldarbeit. ** Bääter ne Drinker as ne Frääter. drang. (Drömmels. Drömmelken) 1.

Salt. faul. langsames Mädchen drönnen (Wes. helpen.: knocken-. kold-. Stää. Tag.Drömmelfaa(de)n m. drööge wasken („Katzenwäsche”. langsames. de Kruuke drööge loopen laoten (beim Töpfer: Schrägrillen an der Außenwand anbringen mit Hilfe einer vibrierenden Schiene ohne Wasser). reeken. → anvertruuen. träge. trockenes Essen ohne Getränk). kork-. Reststückchen u. langweilig). langsam. mästen. drööge Krüüpers (Wintergemüseart). der Weberei od. natt. Peckelheering. He was drööge (trank nicht mehr). Ra. ne dröögen Buur (Nerk. walm-. Garnrest. wiederverwendet. Ot. öwwer-. dröög → drööge Dröögde. des neu aufgezogenen wurden abgeschnitten u. dröögen Frangen (Blutkrankheit des Schweins. Bor. De Koh wödd drööge (die Milch versiegt). zögern Drömmelpeeter m. Schaop. Daageslecht. drööge Droppens (Regen ohne erkennbare Wolken. kaas wall Mähl van maaken. Trockenkammer. ohne Gebäck). dröögen Hoosten. der sofort verdunstet). Dat is so ne Dröögen. Dat Kalw moss män drööge friewen. nutzt die Abwärme) . Prüümert) (trocken von Charakter. → Wöskeliene Dröögehördeken n. Palm. schmeerig). rappel-.: Sommerdröög(e) trocken. dröögen Koffie (nur Kaffee. zu → natt. sprocken-. Piet.B. Et geht mi so drööge harunder (z. langsamer Mann drommels(k) (St. wi mött’t an’t Foorn. Daor is kinn dröög Brood an te verdeenen (Es lohnt sich nicht). von Kühen). Wäscheleine. Draod.B. Torf. durchhängender Faden mit Drall Drömmelgaorn n. piepen. Höi. Dat Veh. Stippert). Strohblume). oldmelk). blood. Apteeker. langsame Person Drömmel-liese f. Wi konnen dröögen Foots döör de Bääke gaon (bei Trockenheit). an dem etw. außergewöhnlich Drömmeltriene f. Deernskleed. z. ne groote Dröögte. klüngeln. für neues Garn). → Hördeken Dröögekaamer f. Kork. wortkarg. Fisselräägen. Hier sitt’t wi drööge un warm. Vr. dat drönnt all so. Stipp-erpel. Trockenheit. bummeln. drööge Bloome (getrocknete Blume. Dat bünt mon ‘n paar drööge Droppens. spork-.B. unaufmerksam arbeiten. Strotte.ä. → afmelken. Blänke. de Koh drööge melken (maaken. Aor 1. Wi satten up’n Dröögen (hatten nichts zu trinken). langsam gehen. Trockenraum (z. Zs. Abfallende vom Garn (die Enden des Kettengarnes des fertigen Stückes u. klüngelig. → baar. Nordenstoff. Bi dröög Wäär kaas gaar nich genoog doon (von der Bauernarbeit). → Aobendrood. im Ggs. He geht so drömmelig (trödelt). Den Waagen is drööge loopen (hat kein Fett mehr). Dröögte f. Drömmelkunte f. Dook. langsame Person drömmelig langsam. → suddewasken). Rae) um Futter betteln (z. drööge Erpel (Salzkartoffeln. gut trocknet Dröögedook → Dröögeldook Dröögedraod m. Töpferwerkstatt: in der Nähe des Brennofens.B. tao. Lattenrost zum Trocknen von Obst u. langsamer Mann Drömmelpott m. Frijdaggs-ääten. Zs. Rae) merkwürdig. Sü. warm. Bor. für Dochte od. windDröögedagg m. → Schnellgaorn Drömmelgatt n. umständliches Mädchen drömmeln trödeln. pulwer-. setten) (trocken melken vor dem Kalben.

verschlafen droomen. räängen Droppen. wortkarge Person. Maagen-. Nett as ‘n Ossen. dat em den Dröppel an de Nösse fastefrüss. Ge. → Dröögedraod dröögen 1. Bo) Lakritze. → Droppen Dröppelbeer. das nachtropft beim Zapfen.B. (Wes. Traufe. → upgaon drööm-achtig träumend. Wat de Buur nich mähr bruukt. Arzneimittelschrank Dröögeprüümer(t). Obst im Backofen). schläfrig. Rae. → Dröpsenbüül Dröppenfall → Dröppelfall . Waaterdroppen tropfen Dröppenbüül m. Schweet-.ä. dörren (z. Arzneimittelschrank im alten dörflichen Lebensmittelgeschäft (wo es keine Drogerie für Wurmpulver u. Prüümert Dröögeruum m. sture. Dröppenfall m. unentschlossen Dröömerij f. dröömen träumen. Träönen-. Zs. He häff ‘n Droppen an de Nösse hangen.: lossDroogenschäppken Drogen. Kaffeekanne mit Kran (aus Zinn od. → Kräänkeskanne dröppeln tröpfeln. 2. -pröimer m. trockne.: Anies-. → Dröögekaamer Dröögeschüüre f. → drööge.u. de giff alle sewwen Jaor nen Droppen (Melk) (Es lohnt sich nicht. Dropp is gudd föör’n Maagen. (Dröppels. verschlafenes Mädchen Drööse. Dröppken) 1. Trockenlattentrommel (Weberei) Dröögte → Dröögde Droom m. Tropfen. Vr. Paoske-äi Dröögeliene f. → Pastoor. dat sett he under’n Dröppelfall. → Afdröögedook. → Dröppel. Trockentuch. Bier. alkoholisches Getränk. (Bor. Tropfenfänger. → frömd Dröömer → Dröömert dröömerig träumerisch. Drüüsendrööwen trüben Dropp m.n. langweilige Person. Ik häbb noch kinn Dröppken hat. träumerische Person Dröömkunte f. das danebenläuft. Rh. Den Grund häört mi bes an’n Dröppelfall. Dou-. Droppe m. Handtuch. (Drööme. Bloods-.Drööge(l)dook m. Scheune mit Trockengestellen für Dachziegel Dröögetrumme(l) f. De dröömt met losse Oogen (Er ist unaufmerksam). Räägen-. Tropfenfall unter der Traufe. Träumer. Zs. Et is so kold. (Droppens. Dröppelken) Tropfen. langweilige od. Nössen-. Dröppe f. → Droppen). Dröösen. → Drops 1 Dropp ‘Schwarm’ → Tropp Dröppel m. Dröömken) Traum. verschlafene Person Dröömliese f. trocknen. → Lecke Dröppelfang m. St. He drinkt den Droppen räin uut. Spültuch. → Leckebeer Dröppelfall. -bier n. Ra. schlecht angelegtes Geld. Träumerei Dröömer(t) m. Sü.→ Drüüse. gedröögte Peern.u. 2. ääben en Dröppken haalen (drinken). Oogen-. Bor). Dat Waater dröppelt van’t Dack. gab) Droogenschränksken Drogen. Messing). Appels un Pruumen (Backobst wurde zu → Kaarnemelkspapp gegessen). Wäscheleine. Schwämmchen an der Tülle der Kaffeekanne Dröppelminna f. Trockenraum.

anschließend Schnaps getrunken. Droppwaater (Vr. (Wes. → daor-öwwer. Drost m. in kleinen Gruppen.) drubbelwiese häufchenweise. schläfrige Person. Drubbel m. Ge. Et geht dröwwer un drunder. häufchenweise. Se droffen dat nich. Drössel m. Ringspinnmaschine. He was (lagg) in Druck (in Bedrängnis. Droschkenkutscher Drossel 1. → drubbelwiese Droppwaater → Dropswaater Drops 1 m. Ra) n. ein drittes Mal zu Ehren der Schnitter gedroschen. Feinspinnmaschine. Hausfrau nahmen auf Stühlen in der Tenne Platz. öwwer dröwwerheer drüberher. → Drossel Droste. → dröppkeswiese Druck m. Ra) kleines Kind. We. droffen. Vr. wobei die Drescher die Garbenreihe entlang droschen. Drops Drops 3 m. (Dröpse) (Ge. dröppkeswiese. droff. Kette. Häusern). de den Roggen häff wassen laoten. Drübbelken) kleine Traube. Verlegenheit). → Druuwe. ängstliche Person (bes. Dat draff’t nich gebben. Bo) (dröff. → Dröppenbüül Drops-stange f. den Richtbaum zu bringen) Drubbelschlagg 2 m. Tropp drubbeln sich häufen. Gruppe (von Pflanzen. Rae. Hausherr u. Droschke f. . Lakritzstange Dropswaater. dicht beieinander). Dat dröff wall so wenn’ (auf die Frage: Wu geht’t? Nicht besonders gut). dörwen (Rh. wenn das letzte Paar Sparren aufgerichtet ist (Signal. kleiner Junge. Schwicht. Menschen. Rae) langsame. ähnlich wurde ein zweites Mal zu Ehren von Hausherr u. (Drosken) Droschke Droskenkuts(k)er m. Rh) Lärmen mit Hochgeschrei u. Ge. dat häört daor nich hen (z. Bor. Grubbel. Trosselkops (Weberei. (Dröpse) flacher Fruchtbonbon. Rasseln mit Ketten beim Richten eines Hauses. De Löö stonn’ up’n Drubbel (auf einem Haufen. Ra. Tieren. (Sü. (Drubbels. → schwatten Geetling.B. Kaas bääter dröwwerheer gaon as drümharüm (z. → Drömmel Drosselkops(e) f. der älteste Drescher befahl: Den eersten Drubbelschlagg föör ussen leewen Häär. Zs. dröwwer darüber. Getränk für Kinder Droske. Dat Veh löpp up’n Drubbel in de Wäide (als Schar.B. ne Drubbel Bööme (Baumgruppe). f. Se kommt dröppkeswiese an loopen. Et dörf us kinn Mense sehn (Bo). (Drosten) Droste (ehemaliger Landvogt. We.droppenwiese tropfenweise. Spinnerei) Drosselmaschien(e) f. in Wasser aufgelöste Lakritze als Hustensaft od. Herde). bei einer dicken Person). in kleinen Mengen. → Doskedäärk. bei Betrug). „Schlafmütze”. De Medizien moss droppenwiese in-nemmen. Frau). Verwaltungsbeamter) dröwwen. -frau. (Drossels) Drossel.: GrauDrossel 2. drowwen) dürfen. Sü. f. Ra. (Vr) langweilige od. De Erpel liggt up’n Drubbel (Haufen). über. Rae) Lakritze. oberhalb. tröppkeswiese in kleinen Gruppen. → Dropp Drops 2 m. → uuthollen. aufgestellt. dicht zusammenkommen Drubbelschlagg 1 m. (Bor) alter Borkener Brauch zum Ende des Dreschens (Vor der Tennentür war eine Strohpuppe. Gao män dröwwer. Druck. Hoop 1. (Bor. Wat was he daomaols föör ne Drops! Dröpse → Drepse Dröpsenbüül m. Feinspinnmaschine. haröwwer. St.

Stehs daor te drucksen. So druck.B. drück (Rae) beschäftigt. → Drücker Druckpapier. Et geht wied drümheer (z. Iele drucken. herum. → sachte). fien. Et geht so drüm (z. Eile. bedrücken. → ümheer . He is druck met nix (met Nixdoon). Müüre. bankrott). Druckten m. sägg Steenmanns Jupp. Drocken m. Hast. In’n Roggenbou wann’ de de Buurn druck (hadden se’t druck). Treibjagd (Wildschweinjagd) Druck-knoop. → dröwwerheer drümheer drumherum. Zeitnot. Heftzwecke Druckte f. Sattel. dringlich.B. Vr). Münster. Zimmermannstechnik). bei einer umständlichen Rede). Zs. Dat drückt mi nich (Das sind nicht meine Sorgen).: Achter-. 2. Wi häbbt ne drocke Tied. Piek n. eilig. Drülle f. → Dreedraod. He drückt sik vöör de Ärbäid. Et gong drüm („Es stand auf der Kippe”). daor bliff ‘n Lääpel in staon. In-. drümme drum. drücken.B. → Druckte. Geschäftigkeit.: fast(e)-. (Drullen.B. Koggelknööpken Druckfarwe f. → Druckknoop. → bisserig. Maakt uh nich te druck! (Abschiedsgruß: Immer mit der Ruhe. Druckknopf (mod. ‘n eenfack gedrückt Kleed (einfach bedruckt). kaputt-. Eile. weggDrücker m. an den Füßen) Druckstift m. Wat häs dann föör’n Drucken? Wenn up’t Land kinn Drucken was (z. Sünt Jobke Drucken. daor noch wat maaken. Faschlaobend. Du söchs wall fäärdige Arbäid. Daor was he ‘n paar Stunden met drock (fien) (Das dauerte ein paar Stunden). sich schämen. Maakt uh kinne Druckten (langsam an. Af-. → ducken. um. ** Bääter demet verläägen as drüm verläägen (z. drücken laoten (drucken lassen). Den Haasen drückt sik (versteckt sich. Geschäftigkeit.). drock. arbeitsreiche Zeit. an dat Kleed mott ne Drücker an. Rentner. kinn Tied. dat Gebund drücken (hebeln. (Drullen) Flyerspule der Strecke beim Streckwerk (Weberei) drullen (Bo) spinnen drüm. viel zu tun habend. Öie 2. Eile..Zs. Druckpapier drucksen sich drücken. Vr. Druckstelle (z. föör Trall noch ne Kaore maaken (De Frou will ook noch wat maakt häbben. drucken. Praoteköppken Drulle 2 f. der sehr beschäftigt war. niederdrücken. Wenn den rousten Druckten is daone (Wenn die Hauptarbeit geschafft ist). Antwort auf die Frage: Wu laat is’t? Is’t all Koffietied?). Öwwer-. nach der Ernte). keine Umstände). drücken 1. üm de Blaagen wat up’n Balge te houen) (Juxvers von einem Schmied. Ge) starker Kaffee. → Druckte Drückjagg(d) f. Geschäftigkeit. Druckfarbe Druckhäid f. hier noch wat maaken. vom Geschirr.B.. wiss met de Waohrhäid nich haruut? Druckstää f. Uut-. -pepier n. besser zu viele Freier als gar keinen). Katte. so druck. → Drucken Druckten → Druckte drüien → dröien Drulle 1. → üm drümharüm drumherum. Drülleken) (Ot. duckt sich). Waor drückt de Schoh? drückend Weer (schwül). Se häff ne gudde Drulle kockt. Dullen 2. -knopp m. Den Hoff geht drüm („geht drauf”. ääben ‘n Drülleken kocken (ein paar Tassen Kaffee zum Schwätzchen halten). Waaterdruck. kaas wall van Druckhäid nich an de Arbäid kommen. Druckknopf.

daor-up. Du häs ne Tratt drup (gehst eilig). Johannisbeere. Bor. Dolde. Zs. (Druuwen. drunner unter. vom Kuhstall. witte Drüüwkesbääsenwien m. Zs. → Jansbääse.B. Trüü druunken schmollen. He kümp nich mähr öwwer’n Drümpel (öwwer de Döörnsolle) (stirbt bald). Dat Peerd häff de Drüüsen (geschwollene Drüsen am Hals). Et geht rund drümhen. unter dem Mützenboden. Rh) mißmutige. Süll. Kohstallsdrümto rundum. → duunsk Drüüsken → Drüüken Drüüse. Se häbbt daor so ne Druuw in de Wäide staon (Baumgruppe). → Drubbel. → rundümto.auch: → DröösenDrüüsenkrankhäid f. Strauß. drupdoon mij un dij (Kommando beim Murmelspiel. Arbeitswütiger). → Drank drup drauf. Sü. Zs. Drööse (Ra. harunder. Haarschleife. → Kliere Drüüsen. Et beste was. ümto drunder. mutig) Drupgänger m. WienDrüüwkesbääse. Büschel. Män sägg ja wall äs ‘n Waord bi’n Drunk (beim Trinken. Bruuks nich drümhen te praoten! → ümhen drümme → drüm Drummer(t) m. Voggelbääsen-. bes. up drupdoon darauftun. umher. Johannisbeerwein drüüwkeswiese häufchenweise. Gruppe von Tieren od. Bo). (Vr. He kümp noch anders öwwern Drümpel as met de Fööte vöörup (noch nicht sterbenskrank). z. Draufgänger (z.auch: drunnerdrunderhen darunterher. Lymphknoten im Fleisch.drümhen drumherum. Se häff de Dröösen (Erkältung). Rae) hölzerner Setzkreisel für Jungen. SüntJansbääse. Schleife der Frauenhaube hinten auf u. Haor-. De Iemen satten sik an ne Druuw (traubenförmig). Ra. → Gertrüü. Bo) m. Sü. Et mutt drup an. Trank.: roode. Hei. Menschen. brummige Person druuns(k). Drüüsken PN Gertrud. schwatte. St. ik laot se gaar nich öwwer den Dörpel kommen (Rh). widerborstig. uut Druuwe f. → Toschlääger drüüen → dröien Drüüke(n). Spanne drupgaon drauflosgehen (eilig. -beer(e) f. → bäide. Ik woll’t doch nich drup an kommen laoten (darauf ankommen lassen). beleidigt sein Druunker(t) m. Traube. Arbeiter mit dem Hammer am Amboß. Drüüks(ken). → Rümpel. 2. Jungen. ne Druuwe Ssiepel (Erpel) (aus einer Knolle sind mehrere Triebe entstanden). → Drammert Drummkloot m. Druuw m. → Froulööjääger druploss drauflos Drupschlääger m. → drubbelwiese drüwwen → dröien . druunig (St. Nörgler. Drempel (Vr). Ra) trotzig. nicht so gemeint). Rh. bockig..B. Schiet-. → Hack-kloot Drümpel.: Döören-. Drömpel. Hei) f. St. Ik bün drup uut (im Begriff). Bor. Trittstein. Drüüwken) 1. Dörpel (We. Büschel Hinterhaar. Getränk. Erkrankung der Halsdrüsen beim Pferd (wurde mit warmem Heusamen behandelt) druut → daor-uut. (Vr. under drunder. → Ieser Drunk m.: Bloomen-. haruut. → boin. Schopf. schocks. (Drümpels) Türschwelle. schüüns. → dröwwer. (Drüüsen) Drüse. 3. Ge.

B. ne dübbelte Dööre nao de Dääle. Ik häbb daor so’n Düch-mi. Doppelschwengel an der Deichsel des Zweispänners (am Schwengel werden die beiden Ketten des Pferdegeschirrs befestigt). groß u. Dütte .auch: Düppel-. Bo) du. Bo) doppeldeutig. Bor. Doppelparzelle (zwei durch einen Wall getrennte Parzellen) Dübbelponni m.: dree-. St). Doppelkinn Dübbeldecker m. Dublette f. dat konn wa’ bääter. * Man kann sien Lääwen nich säggen. waor (wu) en Dübbelken rullen kann (wenn jd. Klaorn). * He will föör’n Dübbelken up’n eersten Plass sitten (will alles umsonst). Apfelsorte (dick. gewürfeltes Muster (z. düppelt. Rae) oft (alt). Zweistüberstück). auf Handtüchern) → verschotts dübbelt. -schleggel m. veerdübbelte Filips f. Sü. * De arbäidt met dübbelten Schläägel (verdienen doppelt). Rae) Delle. sagt. → dücht düch(t). Vertiefung. Zs. → Dübbelschläägel). So as mi dücht. Bor. Ahnung. zweideutig. Ge. platt. Sü. -lenner m. Zügel zum Lenken der Pferde (vor dem Wagen od. Wat düch di? (Was meinst du davon?). tweemaol. dou (Rh. beim Hochzeitsessen). → Twee-aore Dübbelbaord m. → inbelden. Waoge Dübbelsteenken (St. → Peerde-. Se kommt un gaot. → Tweelööper Dübbelpasseel f. du. Et gaff kinne dübbelten Teller (nur Suppenteller für alle Gänge. zweiläufiges Gewehr. Bo) doppelt. → dübbelt. DöbbelDübbel-aore f.) Dübbelflinte f. → Kotten 2. → Stüüwer). Halm mit zwei Ähren. dübbelten Schläägel (Doppelschwengel. großes Butterbrot. → Dublette Dübbelken n. Ploogliene Dübbel-lööper m. 15 Pf. zweifach. ne Dübbelten (Schnaps. döbbelt (Rh. (Dubletten) Doppelflinte. Meinung. (Vr. Rae) rautenartiges. → Dübbelflinte Düch-mi n. wer einen Seitensprung macht (scherzh. → mien Dübbel. äs’t ähr gudd düch. du wiss lääsen un kaas nich äs buckstabeern (So wurde der Gesang des Buchfinks gedeutet. nl. Met ne Dublette kaas met eenen Schötte twee Höhner scheeten. → denken dück (Sü. → Dülle. bes. -aor n. oft Dücke f. Ge. (Dücken) (Wes. dübbelt un dreefack. ducht) in Wendungen wie Mi düch (Ich meine. Pflug). Vermutung. → faake. Dat düch mi ook (bejahende Antwort). gelb) Dübbel-lender. Dübbelt näit höllt bääter. Münze (zwei Stüber od. Bor.du. twee-. Doppelpumpe dübbelriemig (Wes. daor is ne Dücke in. duch(t) (ducht. → bedeenen Dübbelkenning-appel m. Ehebrecher. Vorahnung. du. zweiläufiges Gewehr. Doppellender. Doppelflinte. Bor. Du. → Dick-äärs Dübbel-liene f. In den Kettel. doppelzüngig Dübbelschläägel. lang) Dübbelte f. als Zugtier vor dem Federwagen des hausierenden Lebensmittelhändlers) Dübbelpumpe f. Doppelschnitte. Ge. schweres Pony (z.B. Ge. Ik häbb twee Dübbelten up. Hei. besonders breites Kalb. St. Rae) Birnensorte (gelb-grün. mich dünkt). das könne nicht passieren.. Mi duch de nich gudd van. St. De bünt per Du.

Verdickung am Beil. unbeherrschte. geht durch). 2. unüberlegt handelnde Person. → dulldräien). zornig. an der Axt. Wann ‘t Gatt vull is. düüselig. im Spiel od. → baffken. Dat is ‘n dull Dier (tolle Person). gut. Zs. 1. deftig tüchtig. dücken → duuken Dücker → Düüker Ducknacken. He geht dull van Gatt (tobt. Panne. Dodd (Rae. ne dulle Schruuwe (überdreht. Büs ne düftigen Jungen. bei Gewitter. unbeherrscht. (Düllen) Fassung für den Stiel am Beil. duuknackig Dudd. Puggenduddelik. tobendes Tier. verrückt. Tagelöhner (Sie kamen zu zweit od. → döddelik duffken (St. wendeten u. Sü. Farken-. An de Taofel bün ik ‘n düftigen Käärl (Bei Tisch leiste ich was. De Lääwer wodd met’n Düll eschlaon (mit dem dicken Teil des Beiles feingeschlagen. zu . versessen auf). wildes. altersschwach. St. Farkenschleew. → Ballerjaore).ducken. eilige. Mehl. vor Benutzung des Fleischwolfs). Ra) 1. Stechapfel Dullbohr → Dollbohr Dulldassjööner. iron. der ununterbrochen drosch. gut aussehend). wild. Bo).). däösig. (Wes. He kick so duddelik uut de Oogen (verschlafen. Et was düftig gudd (sehr gut). viel arbeitet. Fastnachtsdienstag.B. Fastnachtsmontag. Rae) ungestüme. Scheppnapp. ‘n düftig Maiken (z. schmitt he met’t Gatt weer üm. He floog as ne Dullen up de Arbäid (wie verrückt). Rh) m. → düllen. → Bissebotter). geleistet hat). Ra. Ganseküüken.: käärls-. He mäckt’t te dull (schlägt über die Stränge). morsches Holz). Düftig föör ne Mark füftig (Jux von Kindern. ducknackig → Duuknacken. während andere die Garben hinlegten. Sü. etw. fähig. ne Dudden vull Foor. stoßen. ne düftige Buurndeerne (tüchtig. unbesonnen. Wat ‘n Dullen met de Hande upnimp. → Roosenmaondagg Dull-appel m. → Dodden 1. → schlämperig). Rae) schlagen. → Faschlaowend dullen Maondagg m. Wat ne dulle Minna (ausgelassene. -dösker m. Dudden. → Dullkassjööner Dulldier. Modde-. taumelnd. runder Napf mit Stiel zum Schöpfen des gekochten Schweinefutters. das Stroh abnahmen. wer übertrieben schnell u. Dullsjööner m. aufgedunsen). gescheit. → Arbäid. Hei. verrückte Person Dulldosker. schwindelig. mannsdullen Dingsdagg m. stark. Schaufel. Dat Peerd wödd ganz dull (scheut. → Buurnschlagg. is ‘n Kopp dull (vom Betrinken). düftig uutpraoten (deutlich die Meinung sagen). dullen Grund (morastiger od. tedegge. kräftig. duddelig (Ge. Drescher. Zorn. schwindelig. Fisk. Schwieneschepper. ik weet’t ja wall (iron. Lohndrescher. klüftig. De Däärne is so dull as Botter. stürmisch. schlöörig. von Sinnen.B. verrückte Person). dulle Jaore (Flegeljahre. dull Holt (stockiges. wenn jd. (Dudden) Kelle. klug. für Korn u. Gewinn aus einem Geschäft). Axtrücken. düftig mesten (gut düngen).). dulle Botter (z. heftig. Kodden-. Dat kost düftig Geld! Daor sitt düftig wat an (z. He is de ganz dull up (wild. Zs. fleißig). begabt.: Bleek-. → tüddelig. buffken düftig. Driewhuus. redselig. He häff dat so in sienen dullen Kopp daon (in Wut). sandiger Boden. -deer n. Den Stellen sitt in’n Düll van de Greepe. Taorn Düll m. Ooge dull toll.B.

→ dütten düllen 2 (Ot. Übermut. Taumelloch (Getreidekraut) Dullgatt n. Wat häbb ih ‘n Dullen vandaage! He löpp in’n Dullen uut’t Huus. Knopf gebastelt. Wu dumm dat monks . so dumm äs ‘n Ossen. düllen. wer übertrieben viel u. jähzornig. aus einer Laune heraus). macht surrendes Geräusch beim Ziehen). dullköppig. Rae) Spielzeug (aus Bindfaden u. jähzornige Person dullköpps. Ra. oft mit roter Backe) Du-lüggs Kartenspiel für Kinder. ungestümes Benehmen. -müsse f. → Schelm Dülmener Roose f. He konn frääten as ne Dulldöschker (Dosker) (sehr viel).dritt.. Krankheit beim Schwein od. Zorn. → Leegen-un-bedreegen dumaolig. Gerede. He dullt de män so heer. Dullgaste f. plumpe. daomaols dumeneern → domeneern dumm dumm. dann gezwirnt. Zs. → Dullerij Dullhuus n. Trunkenheit. schnell arbeitet. dumaols → daomaolig. Rae) ungestüme Person. Tollhaus. Nu bün wi de Dummen. → öwwerdräien Dulldriewer m. bes. Sü. Düllte. -füür n. Tollheit. Beule. St. Se deen dat uut Jux un Dullerij (zum Spaß. Sü. Dat is mi te dumm af. Bor) Haube der Bürgerinnen (aus weißem Tüll mit vorgesetzten Kräuseln) Dullsjööner → Dulldassjööner Düllte f. verlegen. * Dree Dummen maakt eenen Klooken rieke. Bor. beschämend. Vertiefung. unbedacht. ne Dülle in’n Emmer. Streiche). wer ununterbrochen arbeitet. (Wes. (St. beißt sich dabei in den Schwanz). phantasieren (z. Herz-Zehn beim Doppelkopfspiel Dülle f. Hei. (Sü. Unsinn. ungestüme Person dulldräien überdrehen (von Schrauben). Rotlauf (ansteckende Schweinekrankheit. unbeherrschte. Dütte Dullen 1 m. (Düllen) Beule. Hund (rennt im Kreis herum. wildes. ohne Unterbrechung arbeiten. unüberlegt. hitzköpfig Dullkruud n. → Schnurrkatte Dullkopp m. He dullt sik wat terechte. mannstolles Mädchen Dullhäid f. Eile. Hei. → Dücke. zu den Ackerbürgern). im Fieber). sich wild benehmen. He dullt alle vedann. Dat is dumm Tüüg (Tüügs) (dummes Zeug. Apfelsorte (hell mit roten Streifen.: PuggenDullmüske. → Dülle Dülmen ON Dülmen.B. → Müüsekruud. Ge. Gefleckter Schierling. -koppig hitzig. Dat is ‘n Dingen uut’t Dullhuus (verrückte Sache). Bilsenkraut (giftig). -kassjöönken Faden an der Peitsche zum Antreiben des Holzkreisels Dullkatte f. 2. → Drucken dullen toben. → Begaogen Dullen 2 m. Dullkassjööner m.B. Vertiefung. Hast. Et is mi te dumm vöör de Löö (Naobers) (beschämend). Rae) feinschlagen (mit dem dicken Teil des Beils) → Düll Dullenföör. unüberlegte. die nach innen schlägt) Dullerij f. unüberlegtes Benehmen. → Dulldassjööner Dulle f. von einem kleinen Denkzettel). Daor wödd he nich dummer nao (z. Et was mi lück dumm (verlegen). best. → wullacken düllen 1 (Ra) einbeulen. Bor.

Daumenschutz aus Leder. unkonzentriert handeln. Ik weer doch so dummelig. verkalkt. dumpig dumpf. Alle Dummen lang kümp de eene (in kurzen Abständen). Dummendickte → Dummensdickte dummenlang daumenlang Dummenlängte → Dummenslängte Dummen-näägel. unbeholfen laufen. Essel 1. dumpig Weer. frech. Nösse. → fraogen. vergeßlich. Dackrenne. → Büül dummenbreed daumenbreit Dummenbreedte → Dummensbreedte dummendick(e) daumendick. Kreislaufstörungen). Bohnenstroh. nüchtern. He feel met ne dumpen Klang dedaale (mit dumpfem Ton). Guddhäid. -brette f. (Dummens. öwwer’n Dummen binden (an der Mähmaschine binden. dummdriest(e) dummdreist. -naagel m. → Aom. Daumenbreite Dummen(s)dickte f. strohdumm-achtig vergeßlich. dummelik. Zs. Daumenbreite Dummen(s)längte f. → dunkern Dummhäid f. doon. Küüken. Flöhe häbbt wi tüsken de Dummen-näägels knackt. Puckel. Veerdeljaor.loopen (kommen) kann! (Wie es der Zufall will). dann kaos’n stundenwied häörn schräien (reern) (dann schräien he den ganzen Dagg).5 cm starke Bretter). Dummheit. → döddelik. up’n Dummen sabben (am Daumen lutschen). He keek noch dummelig uut de Oogen (verschlafen). altersverwirrt. unbeholfen. → Koller Dummkopp m. laufen. in der Wendg. He is noch nich dummelig (geistig noch klar u. 1. dummersken (Hei) dämmern. Wann Dummhäid weh dööt. fromm. -uhr n. Wenn Kinder Dummhäiden maakt. verkalkt. lück dummelig up de Beene (in’n Kopp) (schwindelig. Nervenkrankheit bei Pferden. über den Daumen. aus dem die Salbe mit dem Finger od.Daumennagel. Dümmken) Daumen. Bullenstroh. → Salwenpöttken Dummen(s)breedte. ik häbb’t a’ weer vergääten. Hüütling dump dumpf. starwen. dunkel werden. rege). Daumen herausgeholt wurde. → Fingerling. kurzer Schlaf. backeläien. Buur.: stock-. he krigg nich mähr alls met. → dummelig Dumm-aor. He kann van Dummigkäit nich liek-uut kieken (Er ist sehr dumm). dat geht Vaader bes an’t Knee un Mooder bes an’t Hatte. dösen. taumelig. He häff sik dat uut’n Dummen (uut de Finger) soggen (erfunden). schnell binden. geistig verwirrt. Dummkoller m. He löpp so dummdriest to! → daor 1 dummelig. tolpatschig. Melk. dümmelig wackelig. passeern. lang. dummendicke Planken (ca. lehrn. Dummen m. Vaader wödd lück dumm-achtig. He dummelt so vöör sik hen. das Bindeseil wird oft nicht fest genug). schwül. Stolt Dummigkäit f. lossloopen. Dummheit. Dummenpöttken Salbentöpfchen. Daumenlänge Dummerjan m. benommen. dumm-achtig dummelik → dummelig Dümmelken n. unbeholfen. unkonzentriert. Dummkopf dummern. → Nüffken dummeln taumeln. → dämpig . Se schmeert de Botter dummendicke up’t Brood. He is kinn Dumm-aor (ist klug). Dummkopf Dümmling m.

Geschimpfe. Donnerwetter! (Ausruf.: Kopp-. Quellwolke. (Rh) Übermut. 1. Rh. schreckt jung un old (dat lückt nich. → Dullerij Dunderment n. → mesten. 2. → bieten. Donner. → gefaßt. Zs. (Wes. Schelm (auch anerkennend). Kraftausdruck). Donnerwetter! (Ausruf. 1. 1. Dunderschlagg naomaol! Dunderschuur n. aus dem bei Gewitter gebetet wurde („Der große Baumgarten” von M. dann was he an’t Dundermenten. Splien dunkel dunkel (mod. modischer Hut Dunderkiel m. dicke Luft. Sü. -daggs donnerstags Dunderdagg m. Mistel Dunderbook n. Rh. Bo) donnern. → Dunderbaord.Dunder. 1. Ge. We.: GröönDunderhood m. Et is eerst Maondagg. sind selten. Hauswurz (Heilkraut). Strafpredigt. → Dackloof Dunderbessem. 2. draufgängerisches Kind). Donnerbalken. Kiek. → Aawergloowen Dünger m. Wenn’t nich gudd leep. Lümmel. ne Dunder van ne Jungen.B. Zs. Wenn’t dundert in’t kahle Holt. St. Dünkel. Sü. 1. Rae. provisorische Toilette Dunderbaord. St. Kraftausdruck). Kraftausdruck). dundern. Dunner (Ra. -n m. (Wes. daor düngelt se weer nao de Stadt hen. van ne Dreet ne Dunderschlagg maaken (übertreiben. fluchen. Wat kann den Käärl dundermenten. öwwerloopen). → Puup). 2. Wat ne Dunderkiel van ne Jungen! Dunderkitz Donnerwetter! (Ausruf des Erstaunens). Donnerwetter! (Fluch) dundermenten (Vr. Wortspiel). Dünkel. Rae) schimpfen. He kreeg en Dunderschuur (Strafpredigt. hergehen.auch: DunnerDunderbalken m. Donnerstag. Ge.: KanoonenDunder. → gängeln.). KunstDünk m. → Buller-. dat was a’ wat! Dunderknall m.. 2. Quellwolke. He ha’ ne hoogen Dünk. Gewitterschauer. → Kruud Dunderkulterij f. Donnerschlag Dunderkopp m. Donner. → Blixem. schüngeln düngen düngen (mod. Einbildung. Rh) Gebetbuch. a’ weer de hollen Lappen met de Dundertäörne (Gewittertürme mit wolkenfreien Flächen dazwischen).u. Grummeltaorn Dunderwörmken Gewitterwürmchen düngeln. Dunnerkitz un Dooria! Dunderkitzken. Hei. dengeln hin. von Cochem) dunderdaags. dunnern (Ra. Zs. 3. Schießpulver. → Schuur 1). unangenehme Person. -burd m. Dundert. Grummel. Lümmel. St. Donner. Donnerwetter! (Ausruf).). Den Dundert jao! Dundertaorn. Rae. 2. Zs. öwwerkommen Dunder(t) m. 2. „Donnerwetter”. unterwegs sein.: lossDunderschlagg m. -turn m. in de Köcken häbbt se all weer Dunderdagg (Streit. → Holt n. Du Dunder! den kläinen Dunder (z. → dunker . aufwendiger. Gewitterwolke. Donnerwetter! (Ausruf. Dünkel m. → Dundertaorn Dunderkruud n. Dünger. Hauswurz. Ra) Einbildung. Hei. Hut mit breitem Rand (trug der Pastor). → Dünk. Bo) m. 1. Dann wädd’t Dunderdagg! Glieks is Dunderdagg (gleich gibt’s Schläge). dann starwt vull olle Löö) (von Wintergewittern.

zu Eintopf. diesig. Dürs → Daors düsse. Dünnbier. → Naogöite dünn(e) dünn. wäßriger Kaffee). wäßriges Essen). Mettwurst). Bohnen-. dämmern. → Darm.: Kassendünn → dünne Dünnbeer. disskant(e). däörnen. Schemme. Dünnhegge (Bo) f. Zs. dünne Plaaten schnieden un dicke drup leggen (von Schinken u. durnig → Daorn. Kartoffelsuppe. Dünndarm m. wäßriger Kaffee.dunkelblau dunkelblau dunkeln → dunkern dunkelrood dunkelrot. alkoholarmes Bier. Rae) dünnes Getränk. Schüppenstell. Durchfall Dünngemöös n. empfindliche Stelle an der Stirn) Dunner. disse diese. düüster. düssekante diesseits . düppelt → Dübbel-. Döppert Durn. Jööselwöstken. tweedunkern. Schläfe (dünne. düsse Tied (jetzt. heutzutage). Dat Iesen wodde dunkelrood (rotglühend erhitzt). dönsten. an düssen End. dunkelroodglöönig dunkelrot glühend dunkelroodwarm rotglühend dunker dunkel. De Wand wodde dunker strecken (mit dunkler Farbe). Dummkopf. De bünt dünne säit (dünn gesät. → dönstig Duorn. Kartoffelsuppe (ohne Fleischbrühe). Dunder-. Düörnen. (Dussels) 1. denkfaul. Se deen dat in’n Dunkern (Düüstern) (bei Dunkelheit). düörnen. Gemüsesuppe. Dummkopf.B. -kanne. loss). dünstig → Donst. unbedachte Person dusselig stumpfsinnig. bes. geistig langsame Person dusseln dösen. schemmer-. Et wödd dunker (Es dunkelt). Düppert → Döppen. dönstig dunstrig dunstig. Sü. Dunner-. (Wes. Zs. däörnig Durs. nao düsse Kante (auf dieser Seite). dünn Wark (z. → düüstern Dünn n. → gennesieds Dussel m. Dünndarm Dünndrank m. → däösig Dusselkopp m. WaaterDüppel-. Dünnhegge → Dünnegge Dunst. Gemüsesuppe. dübbelt Düppen. Striekstock Dünnegge. düsse Siete. unachtsam sein düsskant(e). Et is dunstrig Weer. Blechkanne zum Liefern von Milch. selten). dunkeln dunkeln. Dummkopf. däörnen. -bier n. Papp.B. → Melkbüsse. dünn Gemöös (dünne Suppe) (Gemüsesuppe). Däörnen-. dunnern → Dunder. → hatt. → dunkel. dürne(n).: Melk-. dieser. düsse Daage. „Blümchenkaffee”. → Dünngemöös. Dat ha’k in’n Dussel daon (im Tran. Dat Dier is dünn up’n Mest (hat Durchfall. St. Bor. Erbsensuppe (im Ggs. -deer n. DäörnenDüppe f. → Gemöös) Dünnhäid. sik dünne maaken (verschwinden). Zs. unüberlegtes Handeln. Dussel häbben (Glück haben) Dusseldier. unbedacht). Ge.→ Daorn. (Düppen) Milchkanne. Dünnhäid (Hei). dünsten. Et fäng an te dunkern (Abenddämmerung bricht an). 2. in der Wendg. dundern Dünnflitz m.: halw-. ne dünnen Drank (z. Durnen-. pott-.

1. Zollstock (alt). düübeln. wäägen dütt un dat (wegen Kleinigkeiten) Dütte f. He düngelt so achternao.→ Duuwenduudeldick(e) stark betrunken Duudelkaste(n) m. Duukenacken. → Dummen Düümstock m. den Duudelsack flöiten. Radio. gebeugt gehender Mensch.: Halwdutzendwiese dutzendweise Duube → Duuwe Düübel. Rae) stumpf. untertänig. Dat sall’k em düüdlik uutleggen (erklären). zum Verkauf. Dütt un dat un süss noch wat (Ra). dötten einbeulen düttsied(s) (Bor. ohne Hals. Haarersatz zum Auffüllen des Knotens. Ziehharmonika. Schlagglock Duuknacken. Dutzend. Kanal. düüdlik deutlich. Bor. düss-sieds van de Bääke. → düttsieds. ne Dutz Äier. föör Düttkes un Dättkes (dies u. en düüdlik Wäördken säggen (deutlich die Meinung sagen. zwischen Ahaus u. Düttken) Haarknoten bei Frauen od. → Heering). → Nüffken dütten. Einbuchtung. Dat was van Anfang an düüdlik (war abtzsehen). DüüwelsDuuben. dudeln Duudelsack m. De Strööpers duukt sik achter’n Struuk. Daunenkissen düngeln trotten. en Dutzend Blaagen (viele Kinder). verstecken. Den Emmer häff ne Dütte. verbergen. den Kopf hängen lassend. → Döörlaot. (Dütte. duuns(k) (St. Tollstock Duune f. Dücker (Rh. Zs. eingezogenen Schultern (krankhaft). stur. ditt dieses. von Kindern. Duckmäuser duuknackig. 2. Dat Wild duukt sik (versteckt sich). servil. → Dick-kopp. Ducknacken. dickfellig. untertänige Person. Düübels. Dudelsack. 2. → Tuuw. beleidigt. ‘n kläin Düttken doon. dücken (Bor) sich ducken. ohnmächtig. Duuknacker m. Dutzend n. Bo) diesseits. Wasserdurchlaß auf dem Weg. → Dücke. ermahnen). Daumen (im Kindervers). → Gansehemmel). Zs. Dülle Düttken n. → Rappelkasten Duudelmusiek f. en halw Dutzend. → Bröößel. leicht buckelig. (Duunen) Daune Duunenküssen n. (Dütten) Delle. ‘n Dutz Fiske an de Wedde (Stockfisch auf Korbweidenrute aufgespießt. → Düüstermöllenmarkt Dutt m. (Bo) kurzer Schlaf. ducken (Ot). diss-sied(s) diesseits. Düüstermölle ON Düstermühle. verdrießlich. düüweln. bes. trotzig. De Starke . duuken. Ge. Legden. zeigen. gebeugt. Rh. Dudelmusik duudeln auf einem Musikinstrument üben. kaduck Düüm m. gennesieds düssvöördann → düüsvöördann Düstermühle. Bo) m. dattehn. ducknackig 1.düss-sied(s).. Duukenacken → Duuknacken Düüker. Rh. → Trecksack düüden deuten. Vertiefung. dütt Maol (dieses Mal). Meßlatte. bockig. → Maot-. Zoll (Maßeinheit) Düümerling m. sik duuken. düttsied un günnsied van’t Darp Dutz f. mit abfallenden. He düdd in düsse Richtung. widerborstig.→ Düüwel. He häff den Hemmel föör’n Duudelsack ankecken (war betäubt. Drehorgel.: Haordütt. das).

Bo) Tausendschön od. hundert duusenderläi tausenderlei Duusendgüldenkruud n. Baum des Dauerapfels. wird später mehlig). in’t Gatt te düür (viel zu teuer). teurer Laden. währen.B. → Bosskopp. Sü. Geißblatt.: öwwerdüüraabel haltbar. schwätzt viel). (Duusende) Tausend. so donne as duusend Mann (völlig betrunken). Bartnelke. Duur f.: Jaorduusend tausend.is duuns (störrisch. andere farbig blühende Blume (Jelängerjelieber. Düür-appel m. genoog. He was so halw in’n Duusel (benommen). z. en düüraabel Spill. Se ha’en groote Düürten (finanzielle Belastungen). He düürt mi (tut mir leid). taumelig. → Geld. Teuerung. → Düürkoop Duus → Duust Duusel m. dat was ‘n duurhaft Spill. bedauern. Benommenheit. teurer Laden düürkoop teuer Düürkreemer. . ca. -kräämer m. dann bünt de nich mähr in’t Huus te hollen (volljährig. Zs. Dat düürn ne dicke Stunde. Düürverkööper m. → währn. Käärl so düür. will nicht aufstehn). teurer Laden. Zs. Et is nich van lange Duure (hält nicht lange). ümsüss. Dao könn ih nich bi duurn (Mit dem kann man es nicht aushalten). Dat kümp us düür (te staon). Verlustgeschäft). Zs. Knuust. Druckstelle. De kann di Düüste an’n Kopp praoten (kann gut reden. wedderlik. Tausendschön. dauern. Duus f. Düüstken) Beule. Ik küür mi dull (dumm) un düüselig. düüselig. Tausendfüßler Duusendschöönken n. Daor häff he Duusende in sitten laoten (z. Zs. aushalten. stääsk. eingeschnappt). man kann jao boll nett so good nao’n Apteeker gaon. Bartnelke) Duust. Düürkoop m. schwiemelig düüseln schwindelig werden Duusend n. Et düürt lange. 2. -schüür n. He konn in’t Bedde nich düürn. Proostemaoltied. teurer Händler. Ne Duur-appelboom drägg üm’t annere Jaor (jedes zweite Jahr). → duurhaft Duur-appel. Tausendgüldenkraut Duusendlööper. Goldlack. up (de) Duure (auf Dauer. Wenn de Blaagen duusend Wääke old bünt. → leed. lagerfähiger Apfel. teurer Einkauf. Spill. Wu geht’t? (Antwort:) Et konn wall duusend Daaler bääter! → finden. griese Renette Duur-appelboom m. He häff ne Duust an’n Kopp. Schwindel. → luunsk. tegewwe. Dauerapfel (ganz rot. Rh. Bor. Wat’n düür Spill. frech. Waor bliff se dann up de Duure? (später). schwindelig.: underDuur → Duure düür teuer. Ra. Wullstoff. -looper m. Wat kick he de so duuns in (mürrisch. → bedüüselt. (Vr. 3. → Baordnelke Duusendschuur. düürn 1.: Uutduurhaft dauerhaft. Verdickung. Praot mi kinne Düüste an’n Kopp! (Das ist doch Gerede). spieten Düürte f. Duure. leiden. (Düüste. Ge. Dauer. düüselik benommen. → Knoop.B. 20 Jahre). in Zukunft). → Düürverkööper düürlohns(k) (St. Rae) teuer im Lohn duurn.

St. so schwatt as ne Düüwel. He häff ‘n Düüwel an de Kette leggt (hat gebeichtet). Düüwelken) Teufel. Ge) ständig weiter. berühmter Pferdemarkt.B. Markt in der Düstermühle am ersten Montag im August. schemmer-. he dee män düüsvöördann (ließ sich nicht aufhalten.: Breew-. Ringel-. → platt 2. Düüts(k)land n. Wat kick de düüster drin (finstere Miene). düssvöördann (Ot. (Düüwels. geht he up Söcke (macht die Untaten heimlich u. → Frijers-. Wieder up in Düütsland (weiter nach Deutschland hinein. in’n eersten Düüstern (Dämmerung). as wenn em de Düüwel achter de Buxe is. düüster Weer (diesig). Lach-. wuvull bliewt sitten? Nich een! (Scherzfrage). machte stur weiter). schmüstern. De bünt in’n Düüstern wossen (sagt der Zimmermann über krumme Sparren). leise). Duuwe. In de Schoole mochen wie erst düütske un dann latienske Schrift lährn (nach der Sütterllinkam die sog. Zs. duustern (Rae) dunkeln. Uule. picke-. → Tremse 2). plattdüütske Schrift f. raawen-. Buurn-. dämmern. Normalschrift). heimlich). ohne Unterbrechung. Zank. Duube f. Nu stao ik doch in’n Düüstern (ohne Brille). et räängt) up Düüwel komm haruut (sehr stark).: hoog-. → allevöördann düüts(k) deutsch. Klie-markt düüstern. gut werden soll. düüstere Daage (im Dezember). Düübel m. Daor sitt’t twintig Duuwen up’t Dack. ik scheet de fiewe af. Mäidüüster dunkel.B. tappen-.: Aiter-. WildDüüwel. Düüwken) Taube. He knipp de Katte in’n Düüstern (macht es heimlich). bes. sack-. → blind. düüster (schwatt) Tüüg (Trauerkleidung). Toddel-. Wenn den Düüwel old wödd. wat ‘n Düüwel dretten häff (von unangenehmer Arbeit. föhlen. hat man oft Pech). pott-. De Düüwel häff kinn Sunndagg. Kattenbalge. Sü. des Handlangers). tweedüüsterblau dunkelblau Düüstermölle → Düstermühle Düüstermöllenmarkt m. Sütterlinschrift. sticke-. stuuwen 1. Faake sett sik dann de Düüwel met’t Gatt drup (Wenn etw. → Schweetfoss). vom Grenzland aus). Zs. wi könnt fraogen (Wenn man den Weg nicht genau weiß).Zs. böse Person. krickel-. so gries as ne Duuwe (graue Haare). üm den Düüwel (Daibel) nich! Wann den Düüwel storwen is. is he noch lange nich dood. Huus-. ne griese Duuwe (eine grauhaarige Frau). hochdeutsch.: halw-. Dat is ‘t leste (Wark). He löpp. in’n Düüstern (im Dunkeln. Dann maak ih van eenen Düüwel twee (tiene) (Dann wird es noch schlimmer). Mißgunst). (Duuwen. Et gaff düüstere Bruunen met schwatte Mahnen (dunkelbraune Pferde). Feld-. → Bije. ne düüsteren Foss (rotbraunes Pferd. (Bo) Dunkelheit düüster-rood dunkelrot düüsvöördann. Zs. Holt-. z. Et wödd all düüster (Abenddämmerung). Wi häbbt noch ‘n düüts Gesichte bi us. düüster Tüüg (Trauerkleidung). Den eenen is den andern sien Düüwel (z. ssappen-. stock-. Vr. He häff ‘n Düübel in de Oogen staon (He häff den . → dunkern Düüsternis f. Düüster Wark is halw Wark (Arbeit bei Dunkelheit). Ssiepel. He keek nich up. de Duuwe in de Borkske Tremse (Vogel mit Kirschen im Schnabel in der Borkener Maikrone. Et beginnt all te düüstern. Deutschland. He lügg (he arbäidt.

Daor sitt ‘n Düüwel bi under (Das geht nicht mit rechten Dingen zu).B. Bittersüß (giftiger Nachtschattenstrauch) Düüwels-spije f. Heek. komplizierte Angelegenheit Düüwelskruud n. düüwels. Altaor. Quaoden. Sü. Biebel. Kloppe. Spaon. Stelte. leew. Karke.. mon düüwels schlecht. abw. wer verleumderische Gerüchte verbreitet . nix. Braan-nettel. geigenähnliches. Franzosenkraut) Düüwelslöchte f. -kerl m. Kiewitt. → Äärs. selbst gebasteltes Lärminstrument für Fastnacht. schweeten. afmaolen. opfern. wütend. Dat sall doch met’n Düüwel togaon (wenn man etw. danzen. to. nagelbarer Stein aus Sägemehl u. -blaage f. Taske.Düüwel in’n Nacken) (böser. Schruuwstock. dann sitt he all up’t Heck (Bor). Teufelsding. düübeln schimpfen. houen. * Wann’m van’n Düüwel küürt (praot). Karmis. Stellpott. Schaum an Gräsern Düüwels-spill n. Wulle. bange. Düüwelsgäige f. Seide (scherzh. unangenehm. schännen. Pänd-. Düüwel. Sünte Klaos. Seide (scherzh. Teufelsding. Stell m. Man sall de Düüwelkes in de Planten nich wacker maaken! (das Gift in den Kräutern).) Düüwelstodrääger m. „Teufelsgeige”. düübels(k) 1. Gatt. Börgermester. Teufeslzeug. nicht umgänglich. dann is he all daor of schickt ‘n old Wiew (dann is he de of he kümp). Bärlappsporen. „Knackbeere” des Schneeballstrauches. Zement Düüwels-strick n. nu krieg ne di! Dann sall di doch den Düüwel haalen! (unfrommer Wunsch). Ge. verzwickte Arbeit Düüwels-steen m. „Teufelsfraß”. Kind-dööpe. klebend) Düüwelsfrääten. Saatan. sagt Ik mutt). Hoop 1. 2. den Düüwel an de Wand maolen (schwarzsehen). Teufelskerl (anerkennend od. Beere des Faulbaums (lehmartig. scheinheiliger Kerl). Dat is ja dat Düübelske! Et is wall Häärgottsweer. bändigen. Klouenkasper. zornig reden. Holt-. Beere des Faulbaums. * Wenn ih öwwer ‘n Düüwel praot’t. schlecht erzogenes Kind Düüwelsdreck m. Krüüs. Dat magg’k üm den Düüwel nich lieden. Daor häff kinn Düüwel of Dood van wetten (Niemand wußte davon). Mess. * Wenn’s van’n Düüwel kalls. uuthollen. St). Gott. eene. komplizierte. zornig. kruus. → daibeln. -naole f. (wenn jd. Peetrus. → Spraakelbääse Düüwelsblaag n. Zs.. Väänedüüweln. immergrüne Pflanze (verschiedene Sorten. schlau. Wostehaorn. → Pluffbääse. Dögge. Seele. flööken. (St. nüüdlik. schlecht. z.) Düüwelskraom m. → Spraakel düüwels(k). (Ra) 1. He praot van’n Düüwel un mennt mi (Er schimpft). Wat is he weer düüwels! düüwelske Näinaodel. verzwickt. Mund. -beer(e) f. Bessmooder. Tornüster. äösig. düübelsDüüwelsbääse. gliek nemm ik di weer met (sonntags an der Kirchentür gesagt). durchtriebener od. Gebäädbook. Hexenmehl. Schwung. Geld. Schuuwkaore. Faulbaum (Material des Schreiners). → Fuckepott Düüwelsgaorn n. Rae) Libelle Düüwelskäärl. Hangsolder. unheimliche Sachen Düüwelsholt n. vertrackt. -fretten n. Häärgott.: Buss-. Buurnwönner.) Düüwelsgräi n. uutmaaken düüwels → düüwelsk Düüwels-. Schwaoger. 2. Mütten is ‘n Düüwelsfrääten (dröwwen is Hemmelsääten.auch: Düübels-. dann sitt he up’n Tuun. sien. scheern 2. Hölle. → Hexenmähl Düüwelsranke f. Düüwelken wochte hier so lange. Kralle 1. durchsetzen will). Stölpe 2. Hei. versääten 1. Geld-.

„Mädchen für alles” (z. Ge. Taube Düüwkeskiste f.‘quer’ → twass. -werk n. Bo). Du-Wort. (St. -fuur n. Sü. Ge. Se dwaddelte so’n Endken den Footpatt nao. Rh). Hei. Ra. Taubenkäfig. Rae. erzwingen will. → Aornd Duuwenhuus n. Hei. (St. Taubennest Duuwenschlagg m. Twaol-lech(t) n. Zwielicht. wer schlendert Dwäil (Bor. Rae) Truhenart (mit Schnitzdekor mit paarig angeordneten Vögeln. Rae. twassDwingelant (Bor. Ge. Ra) m. der untergeordnete. → Lachduuwenkoue Duuwenköttel m. Taubenschlag Duuwen-scheeten Tontaubenschießen Duuwenwiewken weibl. Ge. unangenehme Arbeit verrichten muß). echt Gold. dwoll. Sü. He häff ähr dat Du-Waord anebodden (vertraulich „Du” angeboten). düwweln → Döwwel. → Aornd. Twaddeler(t) m. Taubenkot (wurde als Dünger verwendet) Duuwenkoue f. echt.B. dwollen. De bäiden deen sik duuzen. Taubenschlag (über einer Tür). → Quaol-lecht dwass. Aufnehmer (alt). Irrlicht. Bor. Jahrhunderts) duuzen duzen. Angestellter. Ik lao mi nich as Düüwelstojääger bruuken! Düüwelswark. schwanken. langsam gehen.auch: → DuubenDuuwenfoor. Twäidel (Rae) m. St. Taubenfutter Duuwenfrönd m. → Haagelkaorn Duuwen. dwollen) sich verirren. Ebbe. Bo) männl. → Twingedießen dwingen ‘zwingen’→ twingen E Ebbe f. Hühnerhabicht Duuwenhahn m. verzwickte Arbeit. schlendern. Taubenei. 2. Zs.). → duuzen Düwwel. Taube (alt). Kufentruhe des 18. Sü. Dwäilken) Wischlappen. Klemme’ → Twang. Du-Waord. De sägg kinn Du-Waord (sagt keinen Ton).Düüwelstojääger m. das etw. Rae). ech echt. Kröpper. döwweln dwaddeln. → quaodloopen Dwaolech(t). Ra. → Föidel Dwang. Unwetter. unangenehme. Twäil (Ra. -wurd n. schlechtes Licht. Vogelbauer Duuwenmänn(e)ken männliche Taube (mod. dwass. baumeln. trotziges Kind. -wäär n. (Dwäile. Sturm u. Taubenschlag Duuwenkaater m. twaddeln taumeln. Hahn. Dwaddeler(t). (Wes. Twass-. Voggel Duuwen-nüst. Hagel Duuwen-äi n. Twänger dwangsterwiese ‘zwangsweise’ → twangewiese dwaolen (Vr. -nüss n. Dat is ne ganz Echten (tüchtiger Kerl). Dwengelert (Ge. Rae. Sü. Taubenfreund Duuwenhaawk(e) m. Dwänger ‘Zwang. Et is Ebbe in de Kasse. → Düüwelsspill Düüwelsweer. Ebbe un Floot. Herumschwärmer. wer viel unterwegs ist. 1. Lachtaubenkäfig. Quälgeist. Bor. Bo) (dwaolt.: un- . Rae) männliche Taube Duuwenkaste(n) m. Dwass-.

). eegengebrout Beer. Eigenart. Et frett sik wall eegen (von zugelaufenen Tieren. VeerEckbladd n. die ihm gehörten). (Eede) Eid. Eigenheit. pachten. eigensinnig eegendrächtig eigensinnig Eegendum.. → Ailoof Eegen n. eegen-aar(d)ig eigenartig. Wat’n eegen Nüst (trotziges Kind). nicht zum Handeln). Hoff un Land was alle usse Eegen. ecklig. Dat was so’n eegen Määske. der Weideumzäunung) Eckpieler m. → höökig. eigenwillig. Vr. Eigentümlichkeit. Spill. Eckzahn. Jeede Knecht ha’ siene eegene Kiste (eigene Truhe mit Sachen. → Oogentand Eed m. Dat häff he eegenhändig daon. Dat is ‘n Teeken van Echtigkäit. (Wes. eigensinnig. Teil des Hufes. Dat was ne ganz Eegenen (eigensinnig. eegene Haore (natürliches Haar). sölwsgemaakt Eegenhäid f. Ecke f. Denne. eegenhändig. Eckpfeiler Eckpost. → Eckpaol Ecksteen m. Ot.B. Se geht ährn eegenen Patt (Wegg) (eigenwillig). eigen. → Huusbeer. eigensinnig Eegenbou → Eegenverbou Eegendöömer m. Dat is Kinder eegen (Kinderart). Eigentum. sess-. Grund. das Eigene. de häff so siene Eegenhäiden. St. Huus. → Drachte Ecktand m. Echtheit Echtigkäit f. werden heimisch. scherzh. absonderlich). eegengebackt (Bo) selbstgebacken. eekeln Eckeltewwe f. Et räängt an alle Ecken un Enden döör. Eck n. zinkenförmig zugeschnittenes Balkenende (für best. -doom n.: Dree-. eeklig. Eckpfahl. Eckstein Eckstreebe f. He kümp üm de Ecke. → Egge. Hook. Eckpaol m. Zs. recht-. Ecke. Patrööner. Eckpfahl (z. von ausgeliehenen Sachen. in der Art liegend. Eigentümer eegendöömlik eigenartig. Et wödd kinne Essel in siene eegene Stadt (sien eegene Dorp) kröönt („Der Prophet gilt nichts in seiner Vaterstadt”). → Eekelworm Eckelworm → Eekelworm eckig eckig. Stemme Eegen-aard f. wunderlich. Wi hadden blooß eegengemaakte Buusken. Zs. Dat Land was usse eegene.Ech(t)häid f. → hand-. He häff daor ‘n Eed föör daone (einen Eid darauf geleistet). Se dööt nao ährn eegenen Kopp. Ge) Maikäfer. Eigentum eegengebacken. . Recht-. Sü. sölwsgebrout eegengemaakt selbstgemacht. → sölwsgebacken eegengebrout selbstgebraut. -poss m. Pottstaalen. Hundeschuur. Zimmermannstechnik. zwei Balken zu verlaschen) Ecke → Eck Eckel. 3. eegen 1. He mott äs siene eegene Meenung säggen! Wi häbbt dat blooß föör ussen eegenen Kopp daone (nur zum Hausgebrauch. → Graes Eedelmann → Äädelmann Eeföö n. Dat was so siene Eegen-aard. ne eegengebackten Stuuten. eckeln → Eekel. He lött’t up’n Eed ankommen (riskiert einen Eid). -hännig eigenhändig. Echtheit. 2.: dree-. (Rh) Efeu. → bedreegen.

eigen. in dem es viele Eicheln gibt Eekelkääfer m. Den Eek kocken. Bor. He föhlen dat Eek. Ekel. de höllt noch van gudde Grund. Möller 2 eeken Lohe absondern (vom Holz). Eichenrinde (zur Gewinnung von Eichenlohe für Gerbereien). Daor häbb ik ‘n Eekel an. -kenntig eigensinnig. Bor. → eegenkäntig eegen(t)lik. Eekel n. Vr) Maikäfer. dat daor nich met arbäiden kaas. -klääwerske (Sü. dat is noch Eegenverbou.: Buss-. StammEek-appel m.eegenkäntig. (Eeken. We. → Gall-appel (wurde zur Herstellung von Tinte verwendet) Eekboom → Eekenboom Eeke f. Feld-. Rae) eigensinnig. Maikäfer. → nao-sik-to eegenrechtig selbstklug. Heiden Eekeljaor n. Daorföör eekel ik mij (Rh). -kräwske f. Eekenkläwwerske. Eegen(ver)bou m. → fies Eekelpiepken Kapsel. dat gaff de Lohbröie (Gerbsäure). Eekelkääfer. Jahr. Sü. aakeln (Vr). Ge) f. → Eekelworm Eekelkräöte f. Zs. zu → Telge). Stüüw-. → Eekelworm Eekelkrääwken n. -krääwken. Schäll-. Ne Eeke mutt sebben Jaore schlaone wenn’ un sebben Jaor schnedden weern (muß sieben Jahre im Stamm liegen u.n. He is so eegensinnig. eigensinnig eegensinnig eigensinnig. eegenwies eigensinnig. Eckelworm m. Kläwwerske.: Acker-.. Dat eekelt mi. → Ächter-ende Eek m. Aakel (Vr). Eegentlik mott dat anders wenn! Ik wo’ de eenlik nix vöör hat häbben (Antwort auf: Besten Dank!). Häister-. → Eekelworm Eekelmast. Gallapfel (alt). -döppken Kapsel. Widerwillen. of dao gudd Speck up satt (Wachstumsschicht mit Gerbsäure). WallEekel m. eigennützig. Eekenklääwer (St). eenlik eigentlich. Dat Eekenholt fäng an te eeken. De Faate wann’ alle uut eeken Holt. et giff blaue Plackens. Hülse der Eichel. (St. Eekenkläwwe (Sü. Bo). Mäikääfer. eckeln (Ge) ekeln. Zs. well daor häng. → eenkennig eegenklook (Wes. (Ot. Aakel (Vr). Maikrabatzen. → Eckeltewwe. Sü) Maikäfer. (Eekeln) Eichel. St) Maikäfer. nach dem Einschnitt sieben Jahre trocknen). -kräöte. Eckel (Ge) widerliche Person.. Ge. Den Tebak. im Ggs.. en Aakel van ne Käärl Eekeldopp m. → Eekelpiepken. eigenwillig. Boom-. Ra. selbstklug eegenlik → eegentlik eegen-nütt selbst-. Speck. (Vr). (Vr. Eeksken) Eiche (ausgewachsen. ne eekene Saodkiste. eeken eichen. Eichelmast eekeln. Eckel (Ge) Abneigung. → Eekwaater. → Blitzableiter. ne ganz eegenwiesen Patrööner. Abscheu. aus Eichenholz. He häff ne Eekel an’t Wark (arbeitet ungern). Moor-. Hei. dicke. Wenn’t vull Eekeln un Nötten giff. selbst angebautes Gewächs. Eekeln föör de Farken. selbstgerecht. Dat Eek kamm daor enkelt in de Lohmölle. Ne Eeke. Hülse der Eichel Eekelworm. eekene Spielen (Staakens) (Eichengerüst einer . St.. Eekel f. dann giff’t ne strammen Winter (Wetterregel). -mass f.

Eichenstumpf Eekentack n. Eeken-. dat brennt stolt (heizt besser. Eichrinde Eekenbladd n. Eichenholz (Schreinermaterial). -poss m. Dat is ne eekene Buur (kapitalkräftig). Eskenholt. Faß aus Eichenholz Eekengarre f. → Eekholt Eekenklääwer(ske). De häbbt frühr ne Eek-katte van Veelen nao Stadtlohn döör’t Holt jaagen konnt (so viel Wald). Wipfel der Eiche Eekentoppholt n. Eichenklotz Eekenknüppel.B. -nüss n. → Eek-katte Eekholt n. Barken-.). * Eeken Holt. nicht gepflanzt) Eekhaorn. Eichenbrett Eekenbuss. Ge. Eichenwald Eekendiss. Eichhörnchenschwanz . 1. als Spazierstock. de häbbt vull länger eekene Uutstüürn maaken laoten äs de Börger (Eichenmöbel). (Auszählvers. → eeken Eek-kaater m. geeignet für Wagenachsen). → Eek-katte Eek-katte f. Eeken-allee f. → Wallpässling Eekenplanke f. Eichenpfahl Eekenpässling m. Eiche. Kranz aus Eichenlaub Eekenlohe f. Lohe absonderndes Holz. Eichenknüppel Eekenkranz. langsam wachsende. Schwachholz der Eiche Eeken-upschlagg m. Rae. Eichenrute Eekenholt n. De Buurn hä’en dat eekene Holt up’n Balken sitten. Stock aus Eichenholz (z. -bohle Eekenpost. → Eek-kaater. auch auf die Heirat von Schulzentöchtern bezogen). Tisch aus Eichenholz Eekendöör(e) f. Eichenpfahl (Ständer im Fachwerkhaus) Eekenstamm m. Harzholz. is de Buur ook noch so stolt. -kraa(n)s m.. Tür aus Eichenholz Eekenfatt n. St. -busk m. -kläwwerske → Eekelkrääwken Eekenkloss m. Eichenlaub Eekenpaol m. du sass säggen. Eichenlohe. Eichhörnchen. daor söllt de fiewentwintig staon. als „Flitzebogen”) Eekenstubben m. Ik will wetten üm ne Fleege. Katt-eeker Eek-katten-jaagen Eichhörnchen jagen (sonntägliches Jungenspiel im Kiefernwald) Eek-kattenkoue f. Kasten. 2. (Vr. Eichenstamm Eekenstock m. Sü. Eichhörnchennest Eek-kattenpott m. Eichenaufschlag aus Eicheln (nicht gesät u. Bo) Eichhörnchen (mod. Eichengehölz. -bass m. Bööken-. Eichenzweig Eekentopp m. -hurn n. → Vioole Eekenbredd n. → Eekhaorn.Lehmwand). knorrige Eiche (bes. St). Ik will wetten üm ne Spaon. Eichenblatt Eek(en)boom m. Käfig für Eichhörnchen Eek-katten-nüst. dat ik leege. Eichhörnchennest (kugelförmig) Eek-kattenstatt m. Eichenplanke. -klüppel m. Eichenallee Eekenbast. Eichenzweig Eekentoog n. -kättken Eichhörnchen (alt). -disk m. → Eek Eekenloof n.

→ eens). Wat’n eendäönig Määnske. de eeneleste Koh in’n Stall. Versteckenspiel. Elend. Eins 2.: elk-. vöörleste eene-meene-muh im Abzählvers der Kinder vor dem Fangen. häßlich. elendiges. wedderlik Eekloof ‘Efeu’ → Äiloof eekschällen schälen der Eichenrinde zur Lohgewinnung. Dat ging eenen teggen’n annern an (Einer ging gegen den andern an).). Se bünt een un alles (halten zusammen). → Eek Eelend n. Jammer. Eichenlohe. Dat is so’n eeklig Geföhl (seltsam. ecklig (Ge) eklig. unangenehm). → ääben 1). jämmerliches Leben. So kümp ‘t eene bi’t andere. eenojüngste zweitjüngste. een Stück nao’t andere (viel hintereinander). up een Maol (plötzlich). zweitletzte. gleich. aak(e)lig (Vr). een üm’n andersten (jeder zweite). Een Mann geht eenen Wegg (kann nur an einer Stelle arbeiten). mannig-. Jammer. Not. Dat is mi ganz eendoon (ist mir ganz egal). → Blecker. ‘n ganzen Aobend an eene Wääge vertällen (in eenen wegg) (in eins. ne ein. eelendig elend. Gebäude. Wat een doon kann. → twiddekläinste eenelest(e) vorletzte. krank) Een f. mäck twee nich möö (was einer allein kann). jeeder-. een un datselwe (einunddasselbe). Se häff all ‘n Hoop Eelend un Sorgen belääwet.B. Remiese. → Loose. könnt twee bääter (zu zweit ist es leichter). Vull Buurn hadden daor noch ne Een staon. → twiddejüngste eenekläinst(e) zweitkleinste. → lieke eendrächtig einträchtig een(e). Zs. een of andern magg’t nich mehr wetten (einige wissen es nicht mehr). aakelig Weer (naßkalt). Et geht van’t eene in’t annere (Man hat viel zu tun). Schuppen in Form einer Eins (mit einseitig überhängendem Dach). Schällbäitel Eekschäller m.od.eeklig. Dat is dr’ Eene! (Das ist vielleicht einer. ruhig. komisch. → twiddebeste eenejüngst(e). een Mann van jeede Famillie to’t Bääden (Totenbrauch). uut-tällen . → eenmöötig eendeels → eensdeels eendoon einerlei. een of andern Dagg (ein paar Tage). nich-. Kaarte. staon. Schirmschoppe een → eene een-assig einachsig eenbeenig einbeinig eenböömig unverheiratet (scherzh. → eenlööpig Eendaggsküüken n. ne eelendigen Käärl Eelendsmänneken bedauernswerter Mann (z. Dat Peerd was sien een un alles. Dat was mon so’n Hööpken Eelend. eenen uut de Pulle nemmen (einen Schluck Schnaps). einen Tag altes Küken eendäönig einfältig. ne ennböömigen Mann (Junggeselle. Scheune zum Trocknen von Eichenrinde Eekwaater n. Wat eene kann. Se bünt van eenen Older (gleichaltrig. eine(r). Einzelgänger). Düüwel. Penning. für sich. ne eekligen Käärl. → Äi. ussereenebeste zweitbeste. 1. Dat was ‘n eenekläinsten van’n Tropp. → venienig. entrüstet). Gott. Been. → twidde-. Wat satt he daor eelend in Bedde (sehr krank). arm. eelend. He drinkt sik eenen. → icke-bicke-buh. kinn-. → Schällbäitel Eekschüüre f. unsympathisch. Dat Eelend kick em uut de Oogen. Schäleisen für Eichenrinde.

einig. -spännig eenmaol einmal. → eens). Sü. eenig anfangen (gemeinsam anfangen. Einmarkstück Eenmood m. Se bünt sik eenig (mögen sich leiden). schlicht. enns (Rh) 1. eenmöödig. traurtig). → eens Een-maol-een(e) n. De lääwen so eenfackwegg. Einmaleins. schlicht. -möötig einsam. Bi us sall ‘n Eene-öllsten wall Pastoor weern. 2. 2. eenmoods eenmood(s) (Ot. → eenböömig. De Eenigkäit wodde nich groot schrewwen (Sie zankten sich oft). eenersieds einerseits. well de Buxe anhäff. Se bünt eens (handelseinig). einfach. eenlik → eegentlik eenlööpig 1. → Schimmel 1 eenfackwegg einfach. He lääwt eenmoods up’n Hoff. -hännig einhändig eenig 1. eenfach einfach. Streit). Se mossen sik eenigen. nij. allein. Zs. → alleen eenojüngst(e) → eenejüngste een-öögig. St. Dat döös blooß eenmaol! (drohend zu Kindern. ‘n ganz eenföltig Määske (ein einfacher Mensch). eegenkenntig. bescheiden. dat kläine un dat groote Een-maoleen eenmaolig einmalig Eenmarkstück n. neusiedeln. Rh). ne eenlööpige Flinte. Man kann män eenertwäägen gewehrn (nur an einer Stelle etw.: Uneenjäörig. Einigkeit. menschenscheu. -käntig mit nur einer Kante eenkennig eigensinnig. He was so’n eenmöötig Määske (Einzelgänger). Bor. → andertwäägen eenfack.: handels-. uneenigen einigen. Einsamkeit. ne eenriegig geknööppte Weste eens. an einem Ort. → eendäönig. He is föör sien Eenmood (ist allein). einläufig (vom Jagdgewehr). Ra. gemeinsam. Daor is kinn Eenigkäit (Zank. * Et is eenerläi. wenn se mon gudd upbunnen is (vom Bestimmen in der Ehe). → eensdeels eener(t)wäägen. Se bünt sik eens wodden. -jaorig einjährig eenkantig. He gong eenfack in Tüüg (einfach gekleidet). selbständig werden. schüchtern. in die Kuhle rollen. -weggen irdendwo. Eenigkäit f. ledig. We. Wat’n eenkennig Jüngsken! → blöö. eenfarwig einfarbig → eenklöörig eenföltig einfältig. Übereinstimmung. He göng in (föör) sien Eenmood up’n Patt (ging ganz allein). Sü. gewöhnlich. gleichgültig.eene-öllst(e) zweitälteste. einig. große Dummheit. inkennig eenklöörig einfarbig Een-Kühlkes-knickern Murmelspiel: Aus best. een-oogig (Bo) einäugig Eenpenningstück n. äi(n)s (St). Se wodden sik nich eenig. unverheiratet. für sich. verlassen. Se bünt sik nich eens (Sie haben . → eendäönig eenhändig. → twidde-öllste eenerläi einerlei. → friss. erledigen). Zs. Einpfennigmünze eenriegig einreihig. Ge) einsam. He sitt in sein Eenmood (Er ist einsam. Entfernung muß man einen anderen Knicker treffen u. Wao we de no eenmaol bünt (Wenn wir nun schon mal da sind. Vr. -).

dat eenzigste Päölken. Äispel (Ge. → eenersieds eens-geliek. Sü. Erdbeere Eerdbääsen. Dat is alle eens (egal. 2. Boom-. Einspänner. Deichselbaum am Wagen. Hei. Se häbbt em under de Eere bracht (beerdigt). Hölle. → Bedde. Junggeselle eenspännig 1. Eere. Hemmel. Zs. Einzelgänger. eenspierig einzeln. in eens wegg (ohne Unterbrechung). ‘n eenspöörigen Wegg (schmaler Weg) eenstemmig. Töpfererde. Gaorden-. Landmaschine für ein Pferd.auch: Äi(n)spann-. → döörsetten Eepe → Epe Eerd. dito Eenspann. einstöckiges Gebäude eenstöckig einstöckig. ledig. → eendoon). Ennspann. → eenböömig. -glieks (Wes. -stimmig einstimmig Eenstock m. wo di dran fastehollen kaas (von Zigaretten. Rae) dasselbe. He häff den Stuuten in eens upegääten. Erde) Eerd-damm m. eentöönig eintönig. einerseits. He süht uut. -beer(e) f. aus Ärger). schlecht. bald. Iärde (St. äs wenn he a’ lange under de Eerde läägen häff (äs eene. Erde. Korb für Erdbeeren (aus Spanholz geflochten) Eerdböwwen → Eerdeböwwen Eerdbrügge f. Mutt-. Moor-. Soden u.auch: Äärd-. IärdEerdappel. Einspann. eenspännig föhrn (mit einem Pferd). einspännig. langweilig eenzig. -bewwen n. Et mott eentieds wat weern.→ Erappel. Hei) m. 2. Rohton. → äs. dann bracken de Eenspannsbööme. St. bes.Streit). abgedeckt mit Steinplatten.auch: Eere-. ErappelEerd-arbäid f. well under de Eerde hen kümp) (sieht schlecht aus). enge Verwandte). PottEerde.auch: EerdbeernEerdbääsenkorw m. Zeit. → fett. enzig einzig. Erdwall Eerde. eene eensaam.B. eendeels (Ra) einesteils. zu best. ‘n eenstöckig Huus eentied(s) eines Tages. schrao. Äi(n)spann (St). Ne Dooden mott dree Daage bomm Eerden staon un den Haawer sebben Daage (zum Trocknen). in eens (auf einmal. Komm ih noch eentieds weer? (Abschiedsfrage an Besucher. -sam einsam eenschläöp(r)ig einschläfig. ‘n eenschläöpig Bedde (Bett für nur eine Person) eensdeels. Deichsel für ein Zugtier Eenspann. Gabeldeichsel. Denne bregg (krigg) mi noch under de Eerde (z. EnnspannEenspänner m. Äärde. tweespännig Eenspannsboom m. Vr. 2. Äär(d)e-. eens in de Wääke (einmal wöchentlich). Wat’n eenspierig Gewass! eenspöörig einspurig. in einem Zug). iron. IärdeEerd(e)böwwen.).: Bloomen-. einmal. schwatt. Erdbeben . Brücke über einen Graben (mit gemauertem Gewölbe.n. Dann geht’t noch wall eentieds loss. Wagen. 1. Erdarbeit Eerdbääse. ebenso. Sü) f. Ääre. Eerdappel. Dat döös blooß eens! (→ eenmaol). Den Dooden steht bowwen (öwwer) Eerden (ist noch nicht beerdigt). 1. Dat kann ik in äis afmaaken (bei dieser Gelegenheit). Modde-. mager. Wenn de Waagen met Gewold weer uut de Spöörs sollen. 2. an der Karre.

Hei. (Vr. Erdklumpen Eerdekumme → Eerdenkumme eerden. eerste. mit Erde umwallt).). ‘n äärden Piepken met’n langen Stell (Tonpfeife). Hei. → Eerdmiete Eerdlock n. Tonkeller in der Töpferei. zu früh kommt). -schüppe Eerdschuuwkaore f. iärden (St. zuerst). anfangs (mod.B. tamm Eerdwulf m. Hotte f. Erdloch Eerdmest. iersteerst(e). (Wes. → döörmisken. Ge. Rae. Stützwall eines Feldbrandes gegen Hitzeverlust Eerdwedde f.. Erdkuhle (z. Kompost.B.B. aus Ton. → Eerdpanne.: pottEerde(n)kumme f. Erddamm. wat ik ’t eerste of leste sall doon (viel Arbeit). Zs. St. Pferdekarre für Erde (zum Abtransportieren von Erde beim Urbarmachen. erstens. Tier aus dem ersten Wurf. 2. Sü) irden.auch: iärst-. Sü.).. Sü. Bo) irdene Schüssel Eerdenlääwen. Sü. den Eersten gewwen (zum Dienstantritt einen ausgeben. -mess m. Sü. Erdwall. leste. Erdwall. → Darre. beim Poldern. un daor kamm en nich drächtig Peerd vöör (Leichenwagen für ein Kind. Frühkartoffel. Ik komm de eersten Daage (Anfang der Woche). Schaaden eerstens 1. Sau.→ Eerde. Erdenleben Eerdhoop m. 2. der zum Fest will. döörkienen.) Erdstrahlen Eerdwall m.u. Bo) Malzdarre. die zum erstenmal wirft. de Mooisten bünt ’t eerste wegg! (zum Sohn. eerstlik. Rae) Maulwurfsgrille Eere. nöödig. Trocken. Erdschaufel. → Feldschaddentorf Eerdschoofel f. Bräunvorrichtung für die gekeimte Gerste bei der bäuerlichen Brauerei (eingebaut im Haus od. iron. Kinderholzschuh Eeste f. Malz rösten auf der Malzdarre . Sü. Poldern). Vr. 1. äärden. Erstling. → Dübbelken. schwere Schubkarre Eerdstraolen (Pl. Eerdkeller m. Rae. → Hunde-ommen Eerdschadde(n) m. Groowe Eerd(e)kluute f. Wes). Ge) dörren. ierst(e) (Rh. → Plaggenmest Eerdmiete f. -owwent m. → to´t eerste. Sü). Ik weet nich. stabile. mit Heidesoden vermischter Stallmist. Eerdeeerst. Torfsode mit Sand vermischt. → Aor-. iärst(e) (St. St. in die Erde gebauter Keller Eerdkluute(n) → Eerdekluute Eerdkuhle f. Ausbaggern). freistehender Töpferofen (ohne Dach. 3. Bo) erste(r). Erdhummel Eerdkaore f. Eere. En Kind kööm up de Eerdkaore. ausgeworfene Erdreihe (z. z. Korw-wedde. zur Wintereinlagerung von Kartoffeln). (Vr. -kluuten m. Molt eesten (Wes. Bo) Weidenrute (zum Korbflechten benutzt). Erdhaufen Eerdhummel f. to’t Eerste (‘t Eerste) (als erstes. Erdkuhle (z. -ben n. mälzen. 1. zur Wintereinlagerung von Kartoffeln) Eerd-ommen. (Eesten) (Wes. Den Eersten mott döör de Gotte (döör’n Graaben) loopen (Der erste hat die meisten Schwierigkeiten). Een mott ’n Eersten wenn’ (Entschuldigung. bes. kürzlich eerstlik zuerst Eerstling m. → Instand). Maak gau an at weggkümms.B.Eerdekidde f. wenn jd. 2. Speicher).

sowieso. am Ende). Dat Eggebrood (met Kosten) dat willt se rech nich ääten. vornehm. Kante (z. Schnitt. effangells → Ewangeelium. Ruut-. In’n Dood bünt se alle egaal. Bo) Zugloch der Wärme für die Malzdarre seitlich neben dem Herdfeuer.Eestlock n. Daor wann’ se egaal met te gange. gleichermaßen.B. De Egge is dr’of (Der Schnitt ist weg. Et ligg mi egaal in’n Sinn (Ik häbb dat egaal in’n Kopp) (denke immer daran). 2. Bi’t Backen mutt egaale Wörmte wenn’. Wat höllt eewig? (wenn etw. gleich. Et düürt ne Eewigkäit (sehr lange). anstellerisch.: Blood-. Vr. (Ot. egaalwegg dauernd. -fuur(e) f. Sü. → ääben 1. Et düürt eewig (Et düürt eewig un dree Daage) (Es dauert sehr lange). Schwien-. vom Chorgesang: im Wechselgesang). → Aadam-un-Eewa eewig ewig. gleichmäßig. Fröide. He kümp eewig un dree Daage nich weer.‘Egge’ → Äide. z. im Winter im kalten Bett. einerlei. Sau-. ewangeelsk effen. 2. → stäörig Egge f. gleichmäßig. immer. geziert. beim Bohren. ÄidenEggefoor(e). He dööt. aufhetzen. Ge.: flöit-. Egg(e)den. Schneidekante (z. St. Ehe . ordinäre Frau Eggelwaater n. rosige Gesichtsfarbe). Se bünt an’t Eggewetten (z. piep-. Sü. Blutegel. He süht uut as ’t eewige Lääben (blühend. Dat is te kott an de Egge kommen (zu dicht an den Rand. Dat geht egaal kaputt.u. He krüpp as ne Eggel inmerkaare (ineene) („igelt sich ein“. He is in de Eewigkäit gaon (gestorben). hinfällt). Lääwer-. (Wes. St. Ge) 1. → Bloodsuuger. Ge) unordentliche. → Kantstuuten Egge(de). am Holzschuh). schiet-. künstlich. Zs. Bor) Brot mit Kruste (hat im Steinofen am Rand gelegen). fortlaufend. Axt. das Messer ist stumpf. Sü. (St. z. Dat is mi egaal. egaal breed (gleich breit). → Uulenspeegel Eewigkäit f. Dat häff he sien ganze Lääben egaaldöör daone. WeerEggelkopp m.B. Schärfe. Suppe von Igelfleisch (wurde gegen Rachitis eingenommen) eggen ‘eggen’ → äiden eggewetten (Vr.B. gudd). (Eggen) 1. hat Angst). immer wieder. Pflügen). Muuse-. Zs. -määre f.B der Sense. → Eeste eetepeteete übergenau. dat eewige Lecht (Öllampe am Altar: Ewiges Licht als Hinweis auf die Gegenwart der Eucharistie. → Immerwährende Hilfe). streiten (mit Worten). gute Qualität). Sü.B. ebenso. Tuun-. Igel. mit der Gesundheit. unegaaldöör dauernd. → wett-eggen Ehe f. → Rügge Eggebrood n. (Eggels. Dat höllt eewig un dree Daage (sehr stabil. an de Egge wenn’ (vollkommen fertig. Rou-. 2. Ge. as wenn he eewig lääwt (sichert sich ab für alle Zukunft). gleich. Eggelken) 1. effkes 'eben' → ääben 2 egaal 1. He schlöpp egaalwegg bi’t Lääsen in. des Messers). → gliek. 2. → Unwettenhäid Effangeelium. muß geschliffen werden). „etepetete” Eewa PN Eva. 3. Furche auf der Grenze zweier Parzellen (meistens tiefer liegend) Eggel m. sich gegenseitig ärgern. Ewigkeit. (die Sense) durch Hin. ausgepumpt. gleichgültig. Kurzhaarfrisuur Eggelmeere. Herstreichen mit dem Wetzstein schärfen. Et geht öwwerall egaal (im Alter.

Eksterij. auf Ehre u. des Braut-. im Gefolge des Schützenkönigs. Ehre bewahrt.: Unehrn. Ehrenwort Ekse ‘Eidechse’ → Ääwerdesken Ekster. de was bomm an (beim Schützenfest). Et is aller Ehre weerd (bei Verdiensten Ehre antun). Kost bespoort (wenn eine Einladung zum Essen ausgeschlagen wird. ekstern ‘ärgern’ → ääksterig. Knabbel-. Ehrnrech(t) n. Daor is de beste Ehre dr’af (z. Schützenbruder) ehrnwäärd ehrenwert Ehrnwaord.: UnEhrgeföhl n. Ääksterij.B. → Aardigkäit. Zs. Ehrfucht Ehre. Dat Troongefolge satt an’n Ehrndiss. unterwürfig. grund-. Kost. Penning Ehrn. den Verstorbenen zum Friedhof zu fahren Ehrnteeken n. → anschriewen). Dat geht em an de Ehre (is em de Ehre tenao). Ehestandsdroske f. devot. Ehrenplatz. → bewahren. der Schützenkönigin). -daa(n)s m. Dat was ‘n ehrlik Wark. Ehrerbietung. Kribbel. Ehrlichkeit. dood-. das Recht in der Nachbarschaft. Ehestand. un de häbb’ke noch nich funden. → Juuden-. -wurd n. unentgeltlich. Ehebett Ehelääwen. Telefoneerbüttken .B. Eene Ehre is de andere wäärd (wenn man sich für Hilfe od. Ähre f. Ekster.Ehebedde n. ehr. Liebedienerei. Eheleben ehelik ehelich Ehestand m. Met Ehrlik-käit is kinn Bestaon up de Welt (vom Müller). Ik söök nen ährliken Mölder. -ber ehrenhalber Ehrnkleed n. flatteern. dat du kümms. Kinderwagen (scherzh. Zs. Geschenk erkenntlich zeigt). Orden (z. Ääkstereksterig. Denne häff öwwerhoupt kinn Ehrgeföhl.auch: Ähr-. Den Könning kreeg ‘n Ehrnplass. ährlik ehrlich. ganz abgearbeitet. → Staotskleed Ehrnplass m.‘Elster’ → Ääkstert. Königspaares) Ehrndiss. Et is mi ne Ehre af. waor 1. → Döchte. Ehrendame (z. Dat is so wat in’n Ehestand (Klagelied von Ehemännern). Anerkennung bedacht. unEhrlik-käit f. -ben n. ährehrbaor ehrbar Ehrbaorkäit f.) ehr ‘ehe’ → ähr 2 Ehr-. (Eleewen) Praktikant beim Bauern (arbeitete ohne Entschädigung. ehrlik. St). Dank ehrdäönig ehrerbietig. ehrnhalwer. Zs.B.B. kriecherisch. Ehrgefühl. (Ehren) Ehre. Anzug verschlissen. Et is alls to (föör de) Ähre Gottes (umsonst. Ehrenkleid. -disk m. der → Pingsterbruud) Ehrndanz. Feststaat (z. Ehrentanz (z. ’n ehrdäönig Männeken Ehrdäönigkäit f. Abzeichen. Ehrerbietung.: blood-.auch: ÄhrnEhrndaame f. De Koh was ährlik (nicht geschmuggelt.B. Nijlaot). hat keine Fehler). ääkstern Eleewe m. → arm. ährn ehren. Blumen welk. für Soldat. brauchte nicht jede Arbeit zu tun) Elektreseerbüttken empfindliche Stelle am Ellenbogen.

von übertrieben ordentlicher Person). Beckenknochen vom Schwein (am Knochenschinken sichtbar) Else f. → Sudde 1). für die Drescher: Kaffee mit Brot u. ellenlang sehr lang Elli PN Elisabeth. Ge. dat giff gudd Füür. „elfunddreißigste“. → Kattuun 1 Ell(en)boggen. Erlenwäldchen Els(en)holt n. -busk m. Ra. Sü. Alles met Maote. wann. Axt).elektris(k) elektrisch. Helft.. für robuste Holzschuhe. Frohköppken. Wenn’t Elsbladd so groot is as ’n Penning. Bor). 1. Brühtröge). → Kuhlsaage Elsbladd → Elsenbladd Elsbutt n. Et was so’n elfjäörig Maiken. in der Wendg. Elf (Vr. elektrisken Scheer-apparaat. dat eene singt. St. -boogen m. vom Feinsten zu sein). Sü. De fehlt noch ne elsene Buuske (Er ist geistig beschränkt. → Finestrigkäit elk → elke elkaar. → spraakeln). wurden in die Ställe gestellt zur Abwehr von Krankheiten) elsen aus Erlenholz. Bor) manch einer. 2. Ra. Kaffeezeit um 11 Uhr (z. Elf Ühr is Drinkenstied (Spruch der Maurer: um 11 Uhr wird Schnaps eingeschenkt). Ra. Ellenbogen. mähr elfjäörig. Ellboggen → Ellenboggen Elle f. Se häff alls up’t Elwendattigste (alles piekfein. St. Rae) Baumsäge (zum Sägen von Brettern in der → Saagekuhle). * Wenn anners kien Wedden häs. → elkebodds elkebodds (Vr. Elf ‘Stiel’ → Elft elf elf. brennt schlecht. → Drinkenstied. Elsenholt. dao schloog he siene Frou met de Elle. St. elke Bodd (manchmal). lecht. Els(en)bladd n. Bor) jede(r). Butter). → Elf-ührken. Elwendattigste n. dann röpp den Kuckuck as ’n Könning (Anfang Mai). dann u. un de Sudden (Schadden) de lüstert (milde Hitze. Et bruukt nich alls up’t Elwendattigste feddig weern (braucht nicht alles perfekt od. elke Emmer eenen Schepper Mähl (vom Mischen des Futters). dann bünt elsene de besten (taugen überhaupt nicht zum Binden von Reisigbündeln. Vr. St. Erlenstrauch. Elft. elektriske Kockmaschiene (Elektroherd). Sü. (Elsen) Erle. (Ellen) Elle.: Äxen-.. Elsenbuss. → Liesbett Ellingsaage f. Schwarzerle (Pfähle von Erlen. Bor) etliche Male. → halwgebacken). Se gaot met elkaar (haben ein Verhältnis).B. Sü. Ik häbb em dat elkekehre weer säggt. Blatt der Erle.B. → Aolhäid elk(e) (Vr. die zu grünen begannen. ein jeder elkekehr(e). Elke Dagg mochen de Blaagen hen Erpel gaddern. Ge. Längenmaß. → merkaare Elke PN Elke. BielenElf-ührken Schluck Schnaps zur Herrenstunde. öfter elk-een(e). (St. iron. Element. dat Elektriske (Strom) Element n. elkander einander. scherzh. → fossig . elektrisken Draod (Wäidetuun). -kähr(e) (Wes. elker-een(e) (Wes. Meddagg. sägg de Schnieder. Helf (Ge) f. Vr. daher für Backofen gut. ’n elsen Toog. ‘t elektriske Büttken (→ Elektreseerbüttken). (Elften) Stiel (von Beil. Erlenholz (z. Sü. Twee-ührken Elf-undattigste. Erlengehölz. -jaorig elf Jahre alt. St. He is in sien Element. He bruukt Ellenboggens (Draufgänger). Sü) manchmal. Zs. immer wieder.

Teer-.B. dann treckt se alle nao ähren End (Ge). Den Emmer is van Emalge. Melk-. ’t Ende van’t Jaor. Farken-. Et was ‘n Ende te loopen. in . → Piere Elwendattigste → Elf-undattigste em. auf gutem Boden) Elsentack n. Wegstück. * Dat dicke Ende kümp achternao.. olle Löö an’t Ende brengen (bis zum Tode pflegen. (Emmers. He süht uut. Kalk-. Erlenrundholz Els(en)stubben m. ‘n ein (unbetont). Schrubb-. Et is mon ‘n kott Enneken in’n Hals. Wenn’t üm Geld geht. vorbei. Foor. Föör-. Kruud-. Biestemelk-. en 1. einen. → Liesbett Els-stubben → Elsenstubben Elstoog n. en End Packtou (Stück Bindfaden). spottend). Du föhrs ‘n verkährten End uut (in die falsche Richtung). Feierabend machen). Nao de Misse ging’t en Koffie-drinken. → Süüger. → hen. Verpflichtung der Kinder. ‘n. Prosse-. Ra. (Sü. → eene en 2 hin. Äinde (St. Ik bün ‘n ganzen End ölder as du (viel älter). Besonderes). ’n kläin Endeken (kleines Stück Weg).: Af-fall-. (Enden. Daor is’t Ende van wegg (übertrieben). → he emaleert. z. We) m. üm (Vr. Bor) Mehltau Emmer. Emma PN Emma Emmel m. * Dat Ende sall de Last wall dräägen (Die Sorgen kommen zuletzt. Enne. End. Wijwaaters-.B. He kann dr’ kinn Ende an kriegen (kinn End van finden) (kann nicht damit aufhören). He geht en Kalwer foorn (geht in den Stall u. Woss mi up’n Emmer nemmen? (zum Narren haben). ganz achten an’t Ende van de Welt. Bo) ihm. Eimer. Email. Löske-. Et gött met Emmers (regnet heftig). Erlenstumpf mit vielen Ausläufern (an Gräben u. Strecke. Ik bün de met’n Emmer Waater bi west (habe gereinigt). Dat is ‘t Ende van’t Leed. 4. Asken-. en Kälwken. Peerde-. ihn. (Elwen) Engerling. Ende. einem. Spööl-. Schluß(stück). wo’t lecker schmeck (kurzer Genuß). helpen. langsam wachsendes Erlenholz Elsenschleet n. Et geht up’t Ende to. Ik häbb dat van em ekreggen.n. He süpp den Fuusel emmerwiese. Bo). Et is an’n End (zu Ende. Endeken) 1.Elsenpässling m. De häff immer gecke Dinge bi’t Ende (macht immer etw. Ik keek so ääben an bäide Enden uut de Buxe (war noch klein). eimerartiges Ventil aus Leder im Pumpenrohr. übergibt sich. Schmeer-. Otte-. Daor kommt se ‘n ganzen End met wegg (Das reicht ein gutes Stück). Sü. Emmerken) 1. He is de boll met an’t Ende (dem Bankrott od. Schwiene-. ne emaleerten Emmer Emalge f. → Ollen). → Beer n. He geht en blaosen (Er geht Trompete spielen). Zipfel. 2. He was ‘n End wegg (ein Stück weit). He schmitt (stött) ‘n Emmer nich üm. Waater-. Zs. kurzes Stück. an den Wurzeln von Spörgel). Daor was’t an’n End. he süpp’n leewer uut (weiß sich zu helfen. dem Tode nahe). WöskeEmmer-rand m. Ammer (Rh) m. Ik lao mi nich up’n Emmer setten (betrügen). kooken Ende. gestorben). Erlenzweig Elwen m. Ende. Wi willt de nu en Ende van maaken (aufhören. → däämlik). imaleert emailliert. Eimerrand emmerwiese eimerweise. Pütten-. Erlenzweig Elsholt → Elsenholt Elsken PN Elisabeth. Blick-. äs wenn de Elwen dran naaget (Engerlinge nagen z. Honnig. Mähl-. 2. 3. Brand-. Ssenk-.

Zs.. Topp-. Büs ‘n Endepüngel ook quiet? (nach Blinddarmoperation. Vr. üblich). Rae) vorgebautes Zimmer des Bauernhauses (seit dem 18. ÄindeEndebredd n. He häff sik lellk up’t Ende satt (sich aufgeregt. (Vr. Stirnholz. das herausgeklappt werden kann. Wurstende (bekamen die Kinder in der Metzgerei) Endekipp m. Enge. → Endepüngel Endefääken. Hass-. leste. middelste. aufrichten). → Fääken. Frende. Gewwel-. loss.). ein Stück lang. → Vöörkaamer endliks endlich Endöör(e) f. Aor-. faste. Akefietken. Speeken-. Endiewjenschlaot m. WosteEnde. → Achterbredd. Endiviensalat Endkaamer f. unmittelbar. (Wes. Se was up’n Ende (aufgestanden).od. Dat Peerd steht engbeenig. Wääken-. De Rogge bliff nich up’n Ende staon (ist zu üppig. endewend-döör (Ra. Latien. Kopp-. → Knuuw. Däälen-. wurstgefülltes Ende des Schweinedickdarms (für Mehl. Blutwurst. Stamm-. St. Endbrett am Kastenwagen. up’n Ende (aufrecht. 2. → endewend-döör eng → enge engbeenig vom Pferd: mit den Beinen dicht zusammen. Hei.auch: Enne-. Bor) ganz u. → Endefääken. -knäppken Brotende. → Endefääken Endeknapp(en) m. große doppelte Außentür am Wirtschaftsteil des Bauernhauses. Sü) Endbrett bei der Sturzkarre. Hoofd-. Gao up’n End sitten (Setz dich gerade hin). Sü. mit einem Holzdorn verschlossen). Sseggenbuck. Achter-. (Wes. Endbrett beim Kastenwagen. Wende. Blinddarm. Fööt(en). -weggens ein Stück Weg. Mien-Gott-un-kien-. 1. ärgerlich. up’t Ende setten (aufstellen. Lääwens-. Dat Endholt an de Klumpe trock mehr Dreck an (wurde dunkler). Gatt-. Last.: Äärs-.B. Bomm-. Ammeln. Runkelsaod. Hei. Bor. St. langer Wurmfortsatz. scherzh. Torfwagen. Stellpott. stump. 2.Wendungen wie up’t Ende. Röchte. anloopen. Vr.u. -fäcken n. Sü. Vr. Wende-. gereizt).. Af-fall-. Jh. St. Endbrett beim Kastenwagen. Sü) 1. gar endewiese streckenweise Endholt n. Patt 1.: knee- . -büttken der letzte Knochen (z. Macke Endekopp m. wird vom Wind umgelegt). ganz entlang. faake. → benout. Ik häbb enetwend de Garben uppebunden. Endrohr des Fuchsbaus Endepüngel. Zs. St. im Schweineschwanz) Endebüül m. stick. → knee-eng Enge f.. Dickdarm. vom Bett). Piepen. ander. → Nenndööre enetwend längs. Anfang. → Engte eng(e) eng. De Gaste staot up’t Ende (Die Garben stehen). Boll-. Oberende (z. Visiete. Brandholts-. Entepümmel (Bo) m. große Tennentür. Ge.B. Ächter-. Rae) Endbrett am Kastenwagen. Vöör-. Pröike. Ik bün de endewäägens met em gaon. Stell m. beim Kasten. ünderste. eng un beknuppt. → Kopp-ende Endepiepe f. (Wes. Praol-. dicht. Kunt-. Endefääken Endebutt n. → Aadam. Daor kweem (was) se up’n End (Da wurde sie böse. Widerspruch angemeldet). spoorn. gerade). Endeschütt n. Schnittfläche vom Baum. Waske-. Mastdarm. Entepümpel (Bor). → Endefääken endewääg(en)s. Woste. Vöörfääken Endekeswost(e) f. singen.

einzelne. → Diem engelske Krankhäid f. Daor was äs enkelt eene. 2. zu jd. Engelken) Engel. Ot. Ge. unverheiratete Person. → Eenspänner enkelkehr(e). Feder wurde erst in den Oberklassen der Schule geschrieben. Bo) Tintenfaß aus Porzellan (z. ’n Engelken (in’n Himmel) (gestorbenes Kind). wann. vereinzelt. → Angelus. Ääpe is en Aalengatt. bei kirchlichen Festen). enge Stelle. Bo) hochgelegenes Ackerland. Enkert (Bor. Einzelgänger. Zs. Ge. Meddagg-lüüden Engelhaor n. Rae. Et is bi de Engelkes (gestorben. radikaal.B. → Eske Enk ‘Tinte’ → Enkt Enkel m. He satt in de Engte (in der Klemme. mager). Sü. → Bäädeler. 2. Manchester Karo (für strapazierfähige Hosen).: SchutzEngelbert PN Engelbert. einige. Enk (St. NL. Vr. kümp se trügge. Bo). Dat kamm enkelt vöör (selten). verstellbarer. Bor. fester Baumwollstoff.n. Dat hadden noch enkele olle Löö.auch: int. (Vr. Ssuckerstengel. Tüpfelfarn. → Söötwottel Engel-land n. England. 1. → Betz Engel-des-Häärn-lüü(de)n Angelus läuten. Daor kamm enkelt eene (ab u. nicht üppig.u. Ik graleer to’n Engelken in’n Hemmel (sagte man beim Tode eines Kindes. Griffel). → Spinnmaschiene engels(k) Leer. 3. das noch nicht die Erstkommunion empfangen hatte). (Enten) Pfropfreis beim Veredeln von Bäumen. (Enkels) Knöchel am Fuß. ent. Engelsüß. ne Ente met Oogen (Knoppen) (Pfropfreis mit Knospen). Dat Peerd will nich döör de Engte. Tintenfaß Enkpott → Enkerspott Enkt. -kähr(e) vereinzelt. bes. z. → Dinte. selten. → Dintenpott. Rae) ent-arwen enterben. dann u. Läipenne enns → eens Ennspann → Eenspann Enschede. De is ent-arwt wodden.Engel m. owwer nich föör immer. He is so enkelt (dünn u. buur-af Ente 1 f. mager. Bo). Dat kann’k wall föör enkelkehre doon. * Schick ne Katte nao Engelland. ’n Engelken (Mädchen in Weiß.). feststellbarer Schraubenschlüssel engels(k) englisch. einzelne Male. in Not). Sü. vorher nahm man Schiefertafel u. Ää(n)ske(de) ON Enschede. Einzelkind. → afdoon. vorsichtig). Rachitis Engte f. Ink (Bo) m. Den kann de Pieren häörn flöiten in Engelland (ist mißtrauisch. as wann uh ‘n Engelken öwwer de Tunge pisst (von gutem Kaffee. Obstbäumen. in de Engte driewen Enk m. dünn. aufgeschossen). in Ortsneckerei: Ääskede is ne Stadt. Dat is en Geföhl. (Engels.B. sägg se „miau” (Man soll nichts Ungewöhnliches erwarten). Bor). Sü. Enge.f. Läär n. Inke (St). Penne1 Enkert → Enkt Enk-kocker m. Engel-länder m. vereinzelt. Enkel enkel → enkelt Enkelgänger m. Tinte (Mit Tinte u. Enk(ers)pott m. Gronau is noch wat. Engländer. eingelassen in den Schulbänken). Enkelkind n.(Wes. Christbaumschmuck aus weißer Glaswolle Engelkruud n. he häff de sik nich nao hat (hat sich unwürdig verhalten). . Schnaps). De Boom süht lück enkelt uut (nur wenig Ast. Rae. → Sorgenkind enkel(t) 1. (St. Blattwerk.

Vr. De Eepske Prossioone häff us de Blieseken metebracht (Sü). abfleischen. → of 1. bis die äußersten nicht mehr mitkommen u.: Krick-. Entenbraten Entendiek m. wenn de Greep tebreck. Entenküken Entenlock n. Peerenboom-. uuthäörn enthollen. Entennest Entenschnaabel m. -geschnääter n.auch: → Ennen-. Entenflügel Entenflott n. → Paol-hollen enteggen ‘entgegen’ → integgen enten 1. Gronau Epistel f. entweeder entweder (mod. Entenstall Entenstall m. -fleeßen entfleischen. Eep steht up de Greep. 2. Entenschnabel Entenschott n. Entenstall Entepocke f. Wild-. He wodde van de Suldaoten entlaoten. upproppen. Ääpe ON Epe. entsagen. Graawen. RoosenEnte 2. in Ortsneckereien: Eepske (Ääpske) Pattenten (Pielepatten). St. sik sich entschließen. De Speeken wodden een un halw Jaor buuten henpackt to’t Entlohen. Zs. (Enten. Stock-.: Appelboom-. veredeln. Eepske Bleesekes (Wüllen). schutzimpfen. Ententeich Entenküüken n. → af-. Bläschen nach der Impfung entfleesken. Furcht entschluuten. uutfleesken enthäörn. Eepske Plaggenstääkers (Ahaus). Entenei Entenbrao(de)n m. Piele-. 2. Lock-. Vr. → raar. Ententeich Entenfeere. De krigg lellk de Epistel lääsen („Gardinenpredigt”). entlohen auslohen durch Wässern. → arbäiden. Entenfleisch Entenflöggel m. Striekstock enzig → eenzig Epe. Patt-. Schnapp-. (Episteln) Epistel. → Lewieten Erappel. -nüss n. Erpel- . wenn’t nich räägen. → Waaterlinse Entengeschnaater. Schoow. Rh) f. dat de Lohe de gäwwer uutging. Ententeich. De Huud wodde met Kalk in de Küüpe enthaort (vor dem Gerben). → impen. (Ot. Entken) Ente. → beriesen. → af-. Durchgangsloch für Enten in der Stalltür Enten-nüst. „Entengrütze” (Wasserlinsen. → inthollen entlaoten entlassen. → uutlohen entsaag(e)lik (Ot. AntenEnten-äi n. deen wi de nattstötten. → Enschede. wilde Ente-flöggeln Spiel: An einem dünnen Baumstamm halten sich Kinder in einer Reihe fest u. Pocken enten. Wääk. hinfallen. Ehrfurcht. gewaltig Entsagg m.: pockEnten. die sich auf stehendem Gewässer ausbreiten). impfen. Bi ne Wettenschup moch entweeder den eenen of den andern betahlen (bei einer Wette).). pfropfen. Ra).Zs. -fleesk n. Enne (Ge. Erappel. ligg Eep in’n Dreck (Wes).→ Erpel. rennen im Kreis. Bor. sik sich enthalten. Entengeschnatter Entenkolk m. Eepe. -fäär(e) f. Muss di entschluuten: dat een of ‘t anderske (Klarheit schaffen). ein Reis einsetzen. Entenfeder Entenflees. 1. Zs. Ante (Bor. -haorn enthaaren. De Hüüde kammen nao’t Entfleesken in de Küüpen (kamen in die Gerbfässer). Rae) Respekt. Sü) unsäglich.

Bickbääsenstruuk. Schmoor-. daorunder. Erappel (Wes. Arftenergendwaor. Schwiene-. sik ernährn. Hei. Ra. Sü. Häs du Erpel. dicker Bauch. Erpel potten (pflanzen). Beere. dicke Person Erpeldämper m. Radiesken. Er(d)appelErpel-äide. Gesichte. Ot. Ernst. Erpel (Vr. Zs. Erfte.: Äät-. blood. St. Ge. -äideken Karoffelegge (sehr klein. → andersjaoren. -ääg(e)de f. Denne häff dat Pulwer nich erfunden (ist dümmlich). Eerdappel (Ot). Kohsplenter. Roosenkranzkralle. Kartoffelstaude Erpelbuuk m. -bass m. Viehtopf mit Schraubverschlußdeckel zum Dämpfen von Futterkartoffeln (um 1955). We. mit kurzen hölzernen Zinken zum Nacheggen des Kartoffelackers) Erpelbääse. 2. Ausrede. Froh-. dat Flees dat beste Gemööse is (Jux). -finnen erfinden.: Potternährn.erb´ärmlik erbärmlich. Druuwe. große transportable Anlage als . Saod-. oberirdische Frucht der Kartoffel. Kodden-. dankbar. Wenn wi di nich hä’en un de dicken Erpel. Flees. → Erpelstrunk Erpelbuss. Erften. -wat. Erlse (Äärlse) Brijpötte (Brijbücke) (Ortsneckerei: Spott auf das ärmliche Essen. Stipp-. (Wes. stääken. Denne kann Erpel frääten ohne Beck (Angeber). möllen. -well ergens → argens erkennen erkennen erkenntlik erkenntlich. Braod-. → Spind.→ Arfte. Föör-. Zs. Ge.. Eene Mooder kann ährer sewwen Blaagen ernährn as sewwen Blaagen eene Mooder (’ upfoorn). Daor sass wall ‘n Ernken finnen. -wat. Ern(t)ken n. 1. upnemmen. Rae). (Erpel(s). Pott-. uutpressen. → Schwuckebääse Erpelbast. Erpelerfinden.auch: Eerdappel-.→ Erpel. prahlt. in’n vullen Ernst ernst ernst. Et was em würklik ernstlik bedacht (ernst gemeint). Kartoffellaub. ernsthaft. zu Kindern. Schwuck-. → froh 1. pellen. uutmaaken) (Kartoffeln lesen). Vöörwand m. dann häs du en Huus vull Ääten. Zs. baar. Pell-. Äärle ON Erle (bei Borken). luunsk. Zentner.: doodernstlik ernst. → Anmaake. -nehrn ernähren. Stadtlohn Ernst m. Damp-. Bor) Vorwand. Vr. Sacktimpen. -well → argendwaor. Hatte. Erdappel. Erpelken) Kartoffel. Sü) m. Farken-. Ra. Dat sägg ik de Erpel flack in’t Gesicht. StoppErpel. -busk m. Zs. Hei). Knodde-. -beer(e) f. Hei) erlöösen erlösen. Bor. Ik häbb de meersten Erpel gääten (bin alt). Met’n Ernken krigg wi de noch eene (Mit einem Trick bekommen wir noch einen Schnaps). Erpel gaddern (greepen. De is üm’n Ernken nich verläägen. Keller. bes. Puggen-. dann mochen wi (alle Daage) kläine ääten (wenn jd. blöien. Stuuten). Wu sall’k mi föör den Gefallen denn erkenntlik wiesen? Erle. Kartoffelschale Erpelbou → Erpelverbou Erpelbuch(t) f. In’n Keller deen se ‘s Harws Erpel in (einlagern). Bor. Sü.: gottsErdappel. → ernstlik. Asken-. schüdden. Erdappel (St. ernsthaft.

Haut. -hüttken kleines Gebäude od. zur Wintereinlagerung aufgehäufte Kartoffeln. Kartoffelsucher. 1970. Erpelkääfer m. → Kellerkasten Erpelkloos m. 1. → Erpelpannekooken Erpelkrässer m. -fuur(e) f. Rille.. Karre zum Transport von Kartoffeln Erpelkeller m. Kartoffelkeim Erpelkiste f.) 1. -garrer m.) Erpelfeerjen (Pl. Torf-feerjen Erpelföör. Se maakt ‘n Föörken van’t Erpel-loof. zum → Huuskeller) Erpelkidde f. Schuppen. Kartoffelsortiermaschine. → Ruut-eggel.B. Erdhütte für die frostfreie Wintereinlarung von Kartoffeln. In de Karke un up’t Erpelland is immer wat te doon (viel Arbeit. -füür n. Et was ‘n gudd Erpeljaor (ergiebige Kartoffelernte). Kartoffellaub. Viehtopf für Schweinekartoffeln Erpelpottenstied f. → Erpelrille Erpelgadder. Kartoffelkorb mit zwei Henkeln (zum Sortieren der Kartoffeln) Erpelmiete f. → Harwst-. -pann(e)kööksken Kartoffelpfannkuchen. im Ggs. → Erpelrille Erpelgreepe f. → Erpelmiete Erpelkien m. -acker. 2. -kraut. Kartoffelkiste zur Lagerung von Kartoffeln. bis ca. Kartoffelpflanzzeit (Mitte April bis Mitte Mai) . Erpelkaore f. Bügelkorb zum Lesen von Kartoffeln Erpelkräbbken Reibeplätzchen. -schoppe Erpeljaor n. → Balleböisken. Kartoffelkloß Erpelkorw m. → Bönnekuhle Erpel-land n. im Silo aufbewahrt. → Braod-erpel. viele Anliegen). Puffer. 2. Kartoffelkeller (war unter der → Upkaamer im Haus od. Rille zum Setzen von Kartoffeln. Reihenegge zur Unkrautvertilgung (zwischen den Kartoffelreihen). Aufschüttung von Kartoffeln zur Wintereinlagerung. Feuer von Kartoffellaub im Herbst auf dem Kartoffelacker Erpelfoor(e). in einem kleinen Gebäude od. Pelle von gekochten Kartoffeln Erpelplaaten. Erpel-loof n. Keimstelle der Kartoffel Erpelpann(e)kooke(n) m. → Pötter.. Kuhle für die Wintereinlagerung von Kartoffeln. Scheiben von ungekochten Kartoffeln Erpelploog m. langer Kartoffelhügel.) Herbstferien (zur Zeit der Kartoffelernte).Lohnunternehmen (Im Herbst wurden Kartoffeln fürs ganze Jahr gedämpft u.. Riewepannekooken Erpelpelle f. Kartoffelquetscher Erpelkuhle f. korbförmige Gabel mit stumpfen Enden zum Aufladen der Kartoffeln Erpelhütte f. -plöögsken Pflug zum Anhäufeln von Kartoffeln Erpelpott m. Erde bedeckt sind Erpelmölle f. Erpelgotte f. Bratkartoffeln. Furche zum Setzen von Kartoffeln. Reibeplätzchen (z. Erpelgotten trecken föör’t Erpelpotten. Wi bünt nooit üm Erpelgadders verläägen. -männe f. In’n lesten Krieg mochen wi van de Schoole uut Erpelkääfers sööken. Jahr mit guter Kartoffelernte. -pläätkes (Pl. → Erpelföör Erpelmände. als Karfreitagsgericht). Riewer Erpel-ooge n. → Erpelmiete. Laub u. Kartoffelland. die mit Stroh. Kartoffelkäfer.

Kartoffelreihe. Kartoffelstampfer (bes...Erpelpötter. erwen → Arwe.B. Setzholz. Erwe. Schweinefressen aus gekochten Kartoffeln Erpelschoppe f. Kochwasser von Kartoffelschalen (für Umschlag als Heilmittel gegen Entzündungen. Zeit. -rogge f. wurde auch als Aufnehmer benutzt) Erpelschälle f. Laub der Kartoffelstaude Erpelstruuk m. Kartoffelferien. Rille zum Pflanzen von Kartoffeln Erpelrodder. dicke Person. Kartoffeln u. bei spätem Roggen untergepflügt) Erpelruut n. wenn die Kartoffeln reif sind Erpeltunne f. -rödder m. Kartoffellaub u. Dat Erpelruut wodde met ne growwe Äide bineeneschleppt (zusammengeeggt. Kelle für Viehfutter. Pflanzholz. Kartoffelschale. -schüütken Kartoffelschälkorb (ovaler Weidenkorb). Roggen. Kartoffelwaschmaschine ersetten ersetzen. Schweinefutter. → Braod-erpel. Kartoffelreibe Erpelrille f. Umschlag mit warmem Kartoffelschalenbrei (gegen Keuchhusten) Erpel(schällen)waater n. → Erpelbuuk Erpelvakanz f. Sehnenscheidenentzündung). Erpelplaaten Erpelschlaot m. → prossen Erpelquets(k)er m. -be f. Kartoffelstampfer. → Erpelrille Erpelriewe. bes. Stieltopf. He was good ertrocken (wohlerzogen). z. -ben (Pl. → Dudd Erpelschiewen. bes. Alls kann ersatt weern. → pappen Erpelschällenpapp m. Strunk. Kartoffelsalat Erpelschlobbe f. Kartoffelstaude Erpelstück n. Kartoffelsack (aus Jute. -acker Erpeltied f. → Erpelquetsker. → Schällschüüte. Kartoffelanbau Erpelwaater → Erpelschällenwaater Erpelwösker m. Schüütkorw. -stööter Erpelstööter m. Kartoffelroder (Drei bis vier Bauern hatten gemeinsam einen Roder. bekannter Wilddieb. Kartoffelland. → Erpelfeerjen Erpel(ver)bou m. wurde bei frühem Roggen als Grünfutter benutzt. zum Setzen von Frühkartoffeln Erpelprosse f. Unkraut in den Kartoffeln. Verstauchungen. Erpelsack m.. arwen Erzwild-deew m. Gericht. am Abend).) Erpelroggen m. -schällerken (We) Kartoffelmesser Erpelschepper m. der mit einer Kurbel betrieben wird (im Ggs.) Bratkartoffeln (aus rohen Kartoffeln). Stampfer zum Zerstoßen von gekochten Kartoffeln im Viehfuttertopf Erpelstrunk m. → Mooderleewde ertrecken erziehen. 2. Weddenschüüte Erpelstämper m. Wilderer . Stampfer für Schweinefutter). -potter m. Herbst-. der nach den Kartoffeln gesät wurde (als Fruchtwechsel.. -schöppken kleines Gebäude zur frostfreien Wintereinlagerung von Kartoffeln Erpelschüüte f. blooß kinne Mooder. Soße zu Brei zerdrückt. zu → Erpelstämper) Erpelriege f. 1. erhitzter Kartoffelschalenbrei (wurde gegen Entzündungen aufgetragen) Erpelschällen-ümschlagg m. → Erpelwaater Erpelschäller m.

Kraft. Espenlaub. stark). Haken in S-Form z. (sth. Zs. 3. geboorn. zum Reparieren von gerissenen Ketten (Lehrlingsarbeit). Stiele od.B. 2. → bross. (sth. Bo). 1. jd.Es-Haaken.: SaodEsken. Fuck Esse. * Den Essel. was er verdient. böwwen as Espenloof Ess. → Ass.s) (Essels. herziehen über. Energie. schmaler Zuckerzwieback (Rh. Fohrmann. -mehre f.: PlaggenEsk. twingen. Eschenholz (wurde z.s) 1. dao stött he sik föör’t twedde Maol nich an (dao nimmt he sik föör’t twedde Maol in Acht). → Neske. langer Amboß in der Schmiede od. Esselken) 1. (sth. → Schmeddeföör Esse 2 f. für Karren.: Draod-. sticheln. wann he an (in) de Mölle kümp? (wenn jd. Wat sägg den Essel.s) junger Esel Essen m. leichtes Ärgern mit Worten Esselhengs(t) m. * Ne fuulen Essel schleppt sik in eenmaol lamm (nimmt zuviel auf einmal. den stött sik män eenmaol ‘n Kopp. We häbbt Land up’n Eske. Noch dummer as ‘n Essel. ärgert. auf dem Eisen geformt od.s) Stichelei. Haken in S-Form zum Reparieren von Ketten. Aaronstab (Bo) Esselerij f. Eschengehölz. Esel. EskEsse 1 f. → Es-Haaken Essern → Estern .(Rae. bes. Ess m. hochgelegenes Ackerland. Esel Esselmähre. Eselsohr (am Buch). Eske. → Ssuckerbeschüüte . Muul-. → Essel 1. Zs. hochgelegenes Ackerland Espe f. (Essen) Schmiedefeuer. (Espen) Espe espen espen. stichelnd. (sth. Jan Essel-aor. Ess. 2. -Haoke(en) m.B. → arbäiden. Geld.s) Eselstute. -uhr n. → Essen Esk. B. zu Kindern). Leben. eegen. Rohre genietet werden).→ Eske. EskenEssel 1 m. (sth. Zs. (sth.s) wer stichelt. für Blattfedern der Dreschmaschine. Laot dat Esseln! → äösen.auch: EssEske. zum Aufhängen eines Eimers od. stichelt. Klempnerei. Streit suchen. Möllen-. Dogg. (sth. reizen.s) (Essels) wer ärgert. Eselin esselig (sth. → Herk). He häng den Essel uut. Essen. von Espenholz Espenloof n. * He kümp van’t Peerd up’n Essel (verschlechtert sich. Esse f. -en n. de an de Krippe (Rööpe) steht. -busk m. langer. * Den Essel mutt den Haawer dräägen un Höi frääten (Er bekommt nicht. Bo) (Esken) Esche. Gerät in Form eines Esels (z. Essel 2. Rh. Eschenwäldchen Eskenholt n.s) ärgern. * Wo sik ‘n Essel eenmaol (de Nösse) an stott häff.s) zänkisch. → kattig esseln (sth. (sth. die Laune verderben. Wagen. 2. als Weidepfähle benutzt) Eskland n. → Disselpott Esselsfüll. kerngesunde Person). → danzen. Daor sitt kinn Esse drin. → Haawer). ein Holzklotz od. targen Esselpott m. SchuuwEssel 2 m. nicht grüßt. Daor sitt ne gudde Esse in (Das ist gut. sall man de Muule nich tobinden (hat den Lohn verdient). doon dull.s) männl. Bo.auch: EssenEskenbuss.→ Esk.

zu Linkshänder). Trinken). von St. nötigen (zum Essen u. -klinker. Dat is kinn Ewangeelium (ist nicht unbedingt wahr). dat is ne Sorte föör sik (Die Zöllner waren meist evangelisch). → äärsverkatt.B. De will blooß ‘n bettken estemeert weern. Ewangeelgen (Ge) n. ‘t es. → Pompaduur Extrakt m. Fußboden aus Steinzeugklinkern Esterkes-sträötken Fußweg mit Pflaster aus Steinzeugklinkern (z. wu ewangeelsk du den Haamer anpäcks (z. (Extrakte) Extrakt. Et was Aobend.estemeern 1. vor der Haustür) Estern. Bauersch. → Feldflaster. extra. was dat Ver-ssenken alle (Faßgerbung kam mit den Extrakten). 2. St. 2. → Ernken Exküüsietäsken (Wes. exquisit Exküüsenpakeetken n. Estrichfluur(e) f. Rae) besonders. Stadtlohn Esterkesfluur(e) f. ehren. effangells evangelisch.B. an der Herdfeuerwand). Etten. Extraopleseer n. Dat deen se extrao (absichtlich). schätzen. St. auch: Vfäädeln → fäädemen . vöör etlike Jaorn. Ik kann nich sehn. „Extrawurst” F F. respektieren Esterken n. Knuust. etten. Hei. Wandfliese (bes. Ääter Ettig. Fußboden aus Mörtel. etlike einige. achten. anbieten. unbeholfen). ewangääls(k). Dat häff he mi extrao an de Hand daon (warm ans Herz gelegt). ‘essen’ → Ääten. Vr. Rae) (Exküüsen) besonders prächtiges Rind exküüse (Ot. Staapelsteen. As de fäärigen Extrakte upkammen.(Ot. kleiner Steinzeugriegel. Ettik ‘Essig’ → Äätig Ewangeelium. Pottsteen. He häff etlike Punde laoten (abgenommen). bewirten. 1. kleines Pflichtgeschenk. In den Estrich wann‘ ‘n paar Bosten döör (Risse vom Holzspalten im Winter). De löpp weer met Exküüsietäsken un Parplüü an’n Arm (feine Dame). 1. in Ortsneckereien: Esterske Doomherren (Ge). ääten. Evangelium. Etter ‘Essen’. Essern ON Estern. Fußbodenklinker (ursprünglich Stapelhilfe des Töpfers). Effangeelium. ewangeels(k). Exküüse 1 f. Extraspaß. ewangeel. St. (St) Ausrede (Exküüsen) Entschuldigung Exküüse 2 f. Bauersch. Et was nix Extraos (nichts besonderes). Vöör de Bommdööre was dat Sträötken van Esterkes. De Häär-öhm mott’m estemeern. Mitbringsel aus Anstand. prächtig. Daor konnen wi nich bi existeern. den ewangeelsken Karkhoff. Pack dat nich so ewangeelsk an! (ungeschickt. Mörtel-. Betonfußboden et.s. Rae) Damenhandtasche. zusätzliche Freude Extraowost(e) f. 2. von Ge. Plässken. absichtlich. extrao besonders. De Ewangeelen un de Kommiesen. Esterner Lehmkodden (St) Estrich m. kattolsk ewwen(s) ‘eben’ → ääben 2 Exe ‘Axt’ → Äxe Exe ‘Eidechse’ → Ääwerdeske existeern existieren.

Käärl Faankruud → Faarnkruud Fäänster. Fäänster. Zs. dort waren die Ställe. ferdig..→ Feer. hoch aufschießendes Unkraut. -büttken (Hei) Klatschtante Fäägeföör. fäämen. Mest laaden in de Faalte (Mist aufladen). Rh. → westfäälsk Faalte f. Torfvorräte) Faam. He bregg’t nich fäärdig (wödd nich fäärdig) (schafft es nicht. ferrig (Ra). häufig. faaken oft.Faadem. Dat dröff nich faaken (te faake) vöörkommen. feierfreudig). Faalt m. Faam-. fäädeln einfädeln. Rae) n. De Frou fäägen döör’t Huus hen as ne halwen Wilden. je kötter de Faam. (Fääkens) Endbrett des Wagenaufbaus. Fadenauge (am mechanischen Webstuhl) Faadenwächter m. Knöterich. Windfaake. Tweernsfäädemen. In de Runkeln kweemen ait Faanen döör (z. in-öögten Faaden. völle Fääken (Vr. Faam m. → Faarn. fierdig (Rh. bereit. z. vor der Tennentür liegender Tennenteil. (St. Vordach am Wirtschaftsgiebel. Je länger de Dagg. erschöpft). (Faanen) 1. Ot.: Achter-. Ra. alt). Bor. (Fää(de)me. → kehrn. → Endebredd. zänkische Frau. stürmen. (Ot. fegen. Rij-. We. → Aos. feer(d)ig. Ra) (Faalten) Platz für den Misthaufen. well in dat fäärige Nüst kruupt (wer andere . fääker.‘Faden’ → FaadenFaane f. Straoten-. Dat häff he wa’ fääker daone. → Draod. Hei. Lamellen am Webstuhl Fääge → Fäägert Fäägebutt n.B. Bo). Sü.: Hand-. Vöörfääker öfter. kommt nicht zurecht). faake fääls(k) westfälisch. Daor kick ne Faane döör. Fäär. wilde. Kett-.→ Fenster. He is fäärig (müde. Melde. Schosteen-. SchwieneFaaltschüüre f. FaanFaadendickte f. Anzahl der Fäden auf best. Farn. Fegefeuer. oft. Rae) Vordach am Giebel Faaltschüürßel n.: Farken-. → dück. Mest-. ungestüm laufen. Dat wodde faake daon. Bo) fertig. Zs. Sü. → Plagge. Fääge f. He is de bolle met fäärig (stirbt bald).auch: Faadem-. fäädemen Faan ‘Farn’ → Faarn Faan. Unkraut (verschiedene Arten). Hange-. * Well kinn Anfang findt. Daor weer wi gudd met ferrig (Das schaffen wir gut). Fäämken) Faden. häufig. St.: weggFääger(t) m. 2. 2. → Draod. ungestüme Person (flott. an der Tenne (durch Versetzen der Tür um ein Gebinde nach innen. Gewebeabschnitt (Weberei) Faaden-ooge n. fäärig. Zs. Zs. Bor) Windfang. Faaden-. Fahne. Ne Fäägert mäck sik nargens bange vöör. → Hölle fäägen 1. Zs. Fadenkraut.. rennen. du kümms in’t Fäägeföör (Kinder untereinander). Fäcken (Wes. das wie „Fahnen” aussieht). Ende-.. (Vr. FensterFäär. * Dat bünt Kuckucks. findt ook faake kinn Ende. fäämen ’ Faadem.B. -füür n. Feerfäärdig. Faam-. Daor kweem ik wall fääker up Visiete.: Bind-. Bor. Ik häbb alls so lück ferrig (bin gleich so weit). Ge. Ik bün bolle ferrig met de Welt (mutlos. Du kümms nich in’n Hemmel. Fallte f. die Düngergrube.

de Fietse fäärigmaaken (reparieren). Fäänster. licht-. Fäärn. erschöpft).auch: fäärig. Faam. räise-. Piernkruud .feer(d)ig-.auch: fäärig-. das wie „Fahnen” aussieht). Torfvorräte) Faam. dat Land fäärdigmaaken (z. maschienen-. ne fäärdigen Schnieder (Schneider. Fahne. -breggen schaffen. Kaas bääter twee Peerde anspannen as uh fäärigmaaken (Mutter über Anziehen der Kinder). Melde. Ge). zubereiten. Bo) fertig. → klaor. Vordach am Wirtschaftsgiebel. räise-. ferrig-. feer(d)ig-. schlaggfäärdig. well in dat fäärige Nüst kruupt (wer andere Leute ausnutzt. bereit.→ Feer.→ fäärdig. upmaaken Fääre → Feere fäärig. dat Land fäärdigmaaken (z. schlaggfäärdig. kommt nicht zurecht). pflügen u. de Fietse fäärigmaaken (reparieren).Leute ausnutzt. recht-. feer(d)ig. Daor kick ne Faane döör. (Vr. hoch aufschießendes Unkraut. Knöterich. Ik bün bolle ferrig met de Welt (mutlos. In de Runkeln kweemen ait Faanen döör (z. → klaor. → plaogen. Daor weer wi gudd met ferrig (Das schaffen wir gut). Eerst frijen. sik in’t fäärdig-gemaakte Bedde leggen (einheiraten. He is fäärig (müde. Eerst frijen. FensterFäär. zubereiten. Kaas bääter twee Peerde anspannen as uh fäärigmaaken (Mutter über Anziehen der Kinder).→ Fenster.B. Zs. fäärig. sik in’t fäärdig-gemaakte Bedde leggen (einheiraten. He is de bolle met fäärig (stirbt bald). fäädemen Faan ‘Farn’ → Faarn Faan.: lack-. pütten. Zs. ne fäärdigen Schnieder (Schneider. Bor) Windfang. z. Dat kann’k alleene no wa’ fäärigbrengen! fäärdigkriegen zustandebringen. Foorling. terechtemaaken. dann ‘t Bedde fäärigmaa Faaltschüürßel n. fertigbekommen. licht-. erledigen. → indräien). Faornt-.→ feern. Rh) Farnkraut. (Faanen) 1. maschienen-. an der Tenne (durch Versetzen der Tür um ein Gebinde nach innen.B. → Faarn.B. pütten.: Räinefäärn.fäämen → Faadem. beenden fäärdigmaaken bereiten. fierdig (Rh. Sü. ferrig-. dort waren die Ställe. pflügen u. Faan m. (Ot. Fadenkraut. ferrig (Ra). alt). eggen). eggen). Dat bünt Kuckucks. recht-. → Faane. dann’t Bedde fäärigmaaken föör anderen? (den Weg bereiten für andere). Tied. fierdigfäärdigbrengen. Bo). 2. Ik häbb alls so lück ferrig (bin gleich so weit). ferdig-.: lack-. De soch en fäärdig-gemaakt Bedde (suchte Einheirat). Faankruud n. → Faarn. Tied. Bo). Foorling. → indräien). (Vr) Farnkraut.B. der auch Konfektion verkauft. -breggen schaffen. fertigbekommen. Ra. Feerfäärdig. Ge). beenden fäärdigmaaken bereiten. Fadenkraut. fierdigfäärdigbrengen. fäärig. FeernFaarnkruud. He bregg’t nich fäärdig (wödd nich fäärdig) (schafft es nicht. Farn. Zs. vor der Tennentür liegender Tennenteil.‘Faden’ → FaadenFaane f. De soch en fäärdig-gemaakt Bedde (suchte Einheirat). Unkraut (verschiedene Arten). Fäär. erledigen. ferdig. Faorn. Käärl Faankruud → Faarnkruud Fäänster. ferdig-. Vr. Faaden-. Dat kann’k alleene no wa’ fäärigbrengen! fäärdigkriegen zustandebringen. der auch Konfektion verkauft. fäärdigFaarn.

. das auf die Weide kam fääsen (Vr. St. Fabrikarbeiter Fabrieker(t) m. Dao wann’ Faasern an der Klumpe (Der Holzschuh war nicht sauber gearbeitet). Faaserholt n. Sau). Dännenholt fääst mähr bi’t Klööwen as Eeke (spaltet nicht glatt). splittern. Dat Deernken is faaselig in’t Ääten. Ot. Weideschwein.→ Fenster. schwatzen. Dat is hier ne moderne Fabriek (wenn bei einem Fest gut aufgetischt wird. -büssken Kaffeebüchse aus Weißblech für die Fabrik (oval. → lööpern Faaselfarken n. Weidevieh. → Faaselfarken faaseln dummes Zeug reden. (Vr. -kläddeken (Wes. fässeln (sth. St. Vr. Jungsau. He frett as ‘n Faaselfarken (ißt gierig). Ssiepel. Fabrikarbeiter. (Fabrieken) Fabrik. Bor) kleiner Armkorb. se moch leewer as Tante in’t Huus bliewen. → Faaselfarken faaselig 1 appetitlos. → Rapp Faaselgelte f. De Jungs droffen wat lährn. Bor. darin wurden den Arbeitern um . → Seele. Fabrikschornstein Fabrieksding(en) n. (Wes. Sü. Grünfutter von geringem Nährwert für junge Schweine. mageres Futter. Ge. Scheide von Säugetieren (bes.Ssucker-ijs-. Wenn’t de Fabriekers gudd geht. abgemagertes Vieh. (Faasern. Ra. Fabriekskorw m. St. Denne faaselt sik wat terechte. → Gelte 2 faasel (Vr. De Keese fääst so (zieht Fäden). SteenFabriek. noch nicht deckreife Sau. → Koffiebüsse Fabriekschosteen m. Rae) Fabrikarbeiterin (abw. St. Faaselschwien n. → Lööper.). Ge) Läuferschwein. Sü. fässig (sth. De Kinner wodden te faasel foort (bekamen keine nahrhafte Kost. unterentwickelt). → flöiten). Fääster. unterernährt. junge. lustlos beim Essen. mager. → fluusen Faaser f. Holz). De Faaselfarkens wodden so hen efoort. St. Ge. minderwertig gefüttert wird. Sü. Weichholz (für Spanplatten) fääserig. Reemen-. weibl. Schoh-.n. Ne Buurndeerne gong nich nao de Fabriek. → ottkerig faaselig 2 zerstreut (redend) Faaselkodde f. Wat wuss dann met so’n Fabriekskladden? (wenn ein Bauer eine Fabrikarbeiterin heiraten wollte). Bor). Kuh. Splitter.Faasel n. te faasel hen foorn (schlecht füttern). noch nicht gedeckte od.: Picker-. Fääserken) Faser (von Gewebe od. s) (Ra) fasernd. Arbeit in der Fabrik Fabriek-arbäider m. Rae) Produkt einer Fabrik Fabriekskladde(n) m. faserig. Sü) nährwertarm. Febriek. Einkaufskorb (aus geschälten Weiden. Scham. mit Henkel). De Moue fääst (Der Ärmel franst). halbwüchsiges Läuferschwein. FensterFaate. (Wes) Läuferschwein. Zs. Ge. ausgefranst (von losem Gewebe) Fääster. 2. Gewebtes auflösen. FabrickFabriek-arbäid f. Fabrieksbüsse f. Fabrick f. dann geht’t us ook gudd (Meinung der Bauern). das (in der Vormast) nur Grünfutter bekommt. → Faaselfarken Faaselveh n.auch: Febriek-. un wi mochen nao de Fabriek (sagte ein Mädchen). sind mager. s) (Ra) fasern.. Fääte → Fatt Faatemaaker → Fättemääker Fabriek. Sü. -fuur n. deckreifes Schwein Faaselfoor. 1. (Wes. De Koh is schöört in’t Faasel (gerissen bei der Geburt).

u. Fehler Fähndel n. Uut-.. een Fack dosken (best. Rae) Kaffeekrug aus Ton für Fabrikarbeiter. Rollstuhl Fahrt. 2. resolut. lebenslustiges Mädchen Zs. Wallfäil 1. St. He dräit sien Fähnken nao’n Wind (ändert seine Meinung zu seinem Vorteil).: Ge-. St. Schandarm. Ge. zugleich Werkzeug. → Recke. Up-. abwarten. Bääde-. Park. Fachwerk Fack(wark)schoppe f. Bor.B. under Dack und Fack (brengen) („unter Dach und Fach”). Abteilung. We mochen de Kippse vöör de Fahne afnemmen (im Dritten Reich). Gebund. De Hund is fäidel (wachsam. VöörFackel f. Hei. Feldabschnitt. Pfannkuchen zur Fabrik gebracht). Faort f. Dat Höi wodde unnen in’t Fack packt (unten zwischen die Leitern des Erntewagens). Rh). Du häs te vull an de Fahne (großes Mundwerk. „gutes Blatt”)... (Fackels) Fackel. (St. . Rh) (Fäckels) Hühnerstange (treppenartig angeordnet im Hühnerstall). großer Wasserkrug. Fachwerkscheune fahl fahl. Fach. fäidel scharf.→ Fehl-. WeerFahnendrääger m. Fahnenstoff Fähnrich m. für Prozession. Strecke für Kartoffelaufleser (Wes.: KohstallsFahrstohl m. Schützenfest). Gebunds.: Af-. Fahnenträger Fahnenhaawer m. Holzstange. (Fahrten) Fahrt. Hemmel-. vorlaut). (Fahnen. Rae) Nachbarschaftsfahne. Abseilen an Kirchtürmen. Fähnrich. -schüüre Fackwark. Dat Fack van de Muuseschoppe was bes bomm vullpackt (Raum zwischen den Gebinden). Zs. Zs. → Fääken. Bor. → Fahne.10 Uhr Butterbrote od. scharf auf etw. Sü. Ra. Faiber m. (Hei. fehlfahlbruun blaß braun. Fähler → fehlen. → Hook. (Facken. 2. Wat süht de Sünne fahl uut (vor dem Regen). schneidend. Sü. bleich. Parzelle. Fähl-. Pensum beim Dreschen: die Menge eines Faches der Kornscheune). In-. Materialkiste). Flugghaawer Fahnenstock m. → Uutflugg.B. Rae) Kaffeeflasche für die Fabrik. 1. zögern. best. Jeeden häff sien Fack in’t Schapp (Schrankfach). an der die Fahne hängt Fahnentüüg n. Ge. Zs. -werk n. Iesenbahn-. Hochzeitsfahne (z. bissig. temperamentvoll. ne Fahne in de Hand (viele Karten von einer Farbe auf der Hand. stechend. Fähnken) Fahne. Türkischer Hafer (wie Hafer aussehende Unkrautart). -krüüksken (Vr. → Feldweebel. Ge. -schüüre → Fackwarkschoppe. → Fabrieksbüsse Fack n. rotbunt (Kuh) Fahle f. aus drei von der Braut gestifteten Taschentüchern. verblichen.u. Aufzug für Dachdecker (zum Auf. de Fahnen uutstääken (flaggen. → ÄätensPannekookenkorw Fabriekskruuke f. Sü. → Faane. fähl. Wi mochen Erappel garren in’t eerste Fack. Reise. Fachwerkscheune Fack(wark)schüüre f. Zs. Flughafer. → Fabrieksbüsse Fabriekstöite f.: Börger-. St. (Vr. Muss nich lange fackeln! Fäcken → Fääken Fackschoppe. Kienspan.Hange-. Laterne aus Runkelrübe Fäckel n. Sü.: Hohnerfackeln zaudern. He is so fahl üm de Nösse. Ra) Fahne f. Fäcksken) 1. wilder Hafer. Bor. (Fahlen) rotbunte Kuh mit blassem Rot fählen. z. Ausflug. resolute Person.

Wipp-. → Disselfalle. De Klocke föllt jeeden Dagg (verliert. Den Fallkerb mott deeper wenn’ as den Schnitt met de Saage. feelen. gutmütig. Döör-. Den Hoff feel up Kispelt (fiel an Familie Kisfeld). fäil 2 (Vr. Mund. Dat was ook so ne Fall. feel. versessen). TaornFall m. Fossen-. -rühr n. -röhr. Fehler beim Backen. weggFallhaamer m. fäilen Grund (bes. → Gefall. (Falken) Falke. Den Deeg is follen (zusammengefallen. Nood-. Ra. Fall di kinn Gatt uut’n Haaken (Fall nich de Kunte uutmerkaare) (Fall nicht herunter. schwer (von Lehm. Dööre. Kragenart. Fallstää f. fäilen Lehm. FensterFakans ‘Ferien’ → Vakans Faktootum n. ehrlich. He häff wat fallen laoten. Rück-. Eisenteil auf dem Einspann zum Befestigen des Schwengels. Ülks-. zur Verhütung von Kopfverletzungen) fällig fällig.: Boom-. flou-. → Fallsucht). He is in’n Krieg follen. Klapp-. schwerer Boden) fain fein. Maschinenhammer Fallholt n. → Aor 1. -höödken Mütze od. z. Schnuuten. → fien.. im Ggs. Van den Hengst was dat Füll van follen (stammt ab von). He is ‘n fainen Käärl.: daale-. Kloss-. Schnuute. Druckstelle bei Fallobst. Möllenkolk. To-. zu → Plück-appel falldick(e) stockbetrunken.: An-. Schoot. 2. Zs. umgänglich. Kiel 2. (Fälle) Fall. Muule. Öwwer-. Muuse-. Original Falge f.→ Fenster. Wanderfalke. Schlinge zum Fangen von Wild (nicht weidgerecht) . Fallholz. krieg we bääter Weer. Hacht. Et is em nao’t Gatt follen (umgekippt). Knüppel-. Riegel. hübsch. In düssen Fall was dat so. Uut-. kaputt-. Fallkerbe (beim Bäumefällen). Waaterstriepen). Zs. zum Umfallen betrunken Falle f. Fallrohr für Regenwasser vom Dach. Bo) (föllt. Zs. Studenten-. Doodes-. Fallkerb m. Klumpen. → anhouen.: Dissel-. Glücks-. fleegen. Schööre. gut. Starwe-. Zs. (Fallen) 1. WaaterFall-appel m. Balge. Dröppel-. Rüttel-. De is noch nich met’n Pott follen (braucht noch keine Schwiegertochter. zum Umfallen betrunken falldonne (Vr.scharf). (Falgen) (St. → Affallrohr falls falls. → böörn). Apfel als Fallobst. Farken. Draod-. Waater. St. Wind. Appel. Ver-. → mank).: GummiFallrohr. lang. de fallende Krankhäid (Epilepsie. fest. Falle. wer alles erledigt. De föllt in de Sied (behindert. Nücke Fallkraagen m. loopen. Bi-. Zs. → krimpen. bei Kletterpartie). vertällen Fäister. Erde). Ratten-. miss-. follen) fallen. föör alle Fälle. Bor) Trauermantel. Knee-. Knall. Last. Karkentaorn. klaatern. Ge. Göören-. follen (Rh. Wörgefallen. schwarzes Umschlagtuch (wurde über den Kopf gezogen. Falls de Wind ümschleet. → bruusket Fallstrick n. Sü. Teil der Trauerkleidung verheirateter Frauen) Falke m. Balken. fäile Sünne (stechende. De Landpacht was up Martini fällig. St) stockbetrunken. → Stappe 1. Trappe.B. geht nach). 3. Vöör-. Ra) zäh. Fäister. von selbst gefallenes Holz Fallhood m. In-. Hut mit Wulstrand für Kleinkinder (ab Beginn des Laufenlernens. Tüsken-. pralle Sonne). Schuuwe-. Daor was he fäil up (gierig. Se bünt fain haruut (haben es geschafft). Korw.

B. Krause. → Stammbook Familljenfest n. Ohrfeige). heller Fleck am Himmel). Gratulieren nach dem Aufgebot. → Wilm). fingen. Um-.: Farken-. hinterlistig). De Fisker häff ‘n Fang maakt. fongen) 1. dat dat Famillie is (wenn zwei Dinge od. StoffFang-ieser. He häff sik eene fangen (Klaps. → düftig fanaatrig fanatisch Fang m. Rae) Lösegeld für die Braut. Se häbbt Fiske fongen. Wes). Famillg(e) f. Epilepsie. fangen. -foto Familljenbook n. Schattegeld Fangen-spöllen nachlaufen. „Liebreichster Jesus”) Familljenstück n. 1. schlaagen 2.auch: FamillgenFamilljenbeld n. wädd to de Famillie rääkt (bei Beerdigung. durchtrieben). Sü. Rae). bei der Jagd). Gebet nach dem Abendessen.). Dat süht’m wall. -gebett n.: GroowenFamilljen. → fangen. Hücksken-. Dröppel-. Verwandtschaftsfest Familljengebääd. Bor. Veer Hängers. Leine für den Jagdhund Fangnett n. Falle. Familienbild. naojaagen Fänger m. Fangeisen. Zs. de is vöör een Lock nich efangen (z. fangenspielen (Kinderspiel). Stange des Blitzableiters Zs. (Fältels) kleine Falte. Schlieken-. ne famoosen Käärl. de Bruud fangen (zweites Aufgebot von der Kanzel. unecht. fermoos tüchtig. Ik häbb ne gudden Fang maakt (z. Fangnetz zum Fischen . Hundspetersilie (Gewürzpflanze) Fältel n. Bor. Dat is kinne groote Famillie (verfeindet). falsk as de Nacht (sehr falsch.B. SchwieneFangengeld n. → Kriegenspöllen. falske Sünne (Luftspiegelung. St. He is mi falsk (geht mir aus dem Wege. 2. Se häff ‘n falsen Statt (unechte Haarflechte. Jagd mit Fallen Fangliene f. Hochzeitsbrauch in Ot. → Stappe 1 Fangjagg(d) f. Fiss-. Wat schinnt de Sünne fals (stechender Sonnenschein vor Gewitter). → Krüüsel Fals(k)häid f. Dann bün wi ook noch Famillie: sien Mooder un mien Mooder. fing. → fallen fallsüchtig epileptisch Fallte → Faalte fals(k) falsch. fals(k)en Peeter m. → Frende. dat wann’ bäide Froulöö (scherzh. Zs. Fänger (z. Vr. * Dat is ne ollen Foss. Aol-. Stützen-. Ge. Koppel-. Well länger as veer-untwintig Stunde bliff. Falschheit Famillie. fangen (föng. best. Personen ähnlich aussehen). Ratten-.: An-. Zs. Naober. Stammbuch der Familie. (Fänge) Fang. → graleern. Vr. Sü. St. Ge. Kodden-. tien Fängers met’n hölten Gaap-up (Rätsel: Melken mit den Fingern in den Holzeimer. Erbstück aus der Familie famoos. ne falsken Käärl (unehrlich. Dat is Famillie van us (verwandt mit uns). unaufrichtig. Tellereisen. kniend (z. Lienen-. Taske. (Familljen) Familie. He mutt sik eerst fangen (muß zu sich kommen). beim Kauf). Met de Famillie kö’ ih nich handeln (in der Verwandtschaft keine Geschäfte machen). Fleegen-. gut. 2. Puggen-. Bor). ist gekränkt). Famillj(e). in der Wendg. (Ot.B. nicht leicht zu überlisten). Familienfest. Verwandtschaft.B.: An-. → Kippse. -n n. Rook-.Fallsucht f. Puggen-. Gesichte.

Schweineblase (für Schwartemagen). Ge). Zs. -beer → Farkensbäär Farken. Käärl. Farnkraut (wurde als Mittel gegen Flöhe unters Bett gelegt). fäösterig → Fost. Rae. tragende Sau. vom Wetter). Sogge. (Ge) Farnkraut. Bor. Vierkantgeflecht für Schweinegehege. Ge. mit Farn bewachsene Stelle. → Puggenfänger Farkenblaose f. Mett-. z. stönnen.). → Foorling Faorn (Ra. → Farkenschleew Farken-emmer m. Ferken (Wes) n. We. Faorloof n. → Faarn. → Faarnkruud. Bo) sofort. Et geht de faorts bi (Es geht sofort los). Se maakt ook van’t Farken (treiben es zu toll. Sü. → Mutte. → Hals). Schweinefutter .fantaseern phantasieren. Faorn Faornwiewken (Bo) Frauenfarn Faort → Fahrt faort(s). Bo). Auslauf für Schweine Farken-fangen Hilfe bei der Geburt der Ferkel Farkenfett n. Rae) Farnkraut. → Faarn. Tange.: RäineFaorn(t)kruud n. fort(s). (Farkens. zu bunt. Hei. benehmen sich ungebührend. -faalt m. Lööper. Bor. schmutzige Person (Wes.auch: FerkenFarken-aale. -fleesk n. fösterig Farkbäär. Ot. St. → Farkentuun Farkendudd(en) m. Fäörn (Ra) m. faorns. kleine od. → glieks. Schweinefett Farkenflees. Zs. Sü. Ächter-ende. beschädigte Kartoffel) Farkenfaalte f. Gelte 2. sofuort Faos → Fosk Faos(t). Rae. Zuchtsau (Ra. 2. Bo). De häff Farkenbeene. Sau. Eisen). Schwien. Jauche aus dem Schweinestall Farkenbäär → Farkensbäär Farkenbeen n. Maschendraht. Mutterschwein. Farksken) 1. gleich. Pugge. stinken. Et gaff forts Geld (wurde bar bezahlt). frääten. Ge. midden. Schweineeimer (Abfalleimer für Essensreste). Hei) Schweinekartoffel (aussortierte. Mäste-. Rh. * Se weet nich. übertreiben). (Wes. Schmolt-.B. -fretten n. bäärn.. wu se ‘t Farken wasken sall (ist in Verlegenheit). Bor. → Farkenkoue Farkendraod m. Schweinebein. Rh. Schwein. -pfötchen. „Wassernase” (dünner Hobel für Nuten z. Ferkel. endgültig gemacht. SpeckFarken. in der Sohlbank des Fensterrahmens). Transportkasten für Schweine.B. 3. -aalte f. scherzh. furts (Rh. Et mäck’t van’t Farken (ist übertrieben. (Vr) Farnkraut.: Faasel-. → Kodde. Zuchtschwein. Se fantaseert in’t Feeber. Platz für Schweinemist. Hei. Schweinefleisch Farkenfrääten. Schöpflöffel für Schweinefressen (aus Holz od. Ra. Vr. → achter-äärs. de is nich gudd to’t Farken-fangen (O-Beine. Foorling Faornkruud → Faorntkruud faorns → faorts Faornt f. up de Farken gaon (schlachten gehn). löi. Fark(en)sfrääten. ächterste. Sü. Ik mott dat faort maaken (gleich erledigen). Farn. → Prosse-emmer Farken-er(ap)pel f. leegen. * Man draff ja nich met’t Mess in’t Farken fallen („mit der Tür ins Haus fallen”). St. Dann wödd ‘t Farken in’n Hals schnedden (wird etw. (Vr. Leege-. → Schwieneblaose Farkenbunge f.

Schweineschmalz Farkenschott n.Farkengang m. Auslauf für Schweine Farkenwäide f. -schleew Farkenschleew m. Klammer für Schweine. → Buuten-. auf den Roggen um Mariä Lichtmeß. Hei. He kniep-öögt as ‘n Farkensbäär (Bäär) (Augenzwinkern beim Decken. -strubbe f. Schweineborste Fark(en)sump m. Schweinejauche. scherzh. konnten die Schweine bereits ausgetrieben werden. → Klammtange Farkenkloue f. Behälter aus Holzlatten für Schweine od. Auslauf für Schweine. → Farkensump Farks-er(ap)pel → Farkens-erappel Farksfrääten. St. Lechmiss is Farkensmäi (Zu Lichtmeß am 2.B. Looptuun. Futtertrog für Schweine Farkentunne f. → Bäär. → Puggenspieker Farkenjunge m. Faß für Schweinefressen Farkentuun m. → Farkentuun Farksbäär. Weide für Schweine. -urin (grob) Farkenpoote f. Februar. -fraß Farkenschmolt n. Farkenspieker m. -beer m. → Farkenhuus Farkenstall m. Sü. -läär n. Transportkasten. Klappe über dem Schweinetrog. im Ggs. Schwienebäär Farkenschepper m. Futtertrog für Schweine Fark(en)trogg m. Eisbein Farkenkopp m. Schweinestall Farkensfrääten → Farkenfrääten Fark(en)smäi f. -beer → Farkensbäär Farksback m. Schweinehaus. Kelle für Schweinefutter. Transportbehälter für ein Schwein.n. Scheppnapp Farkenschlobbe f.. Schweinefutter. Schweineleder (z. Schweinestall Farkenstämper m. -pöötken Schweinepfote. (Vr. (Sü. Rae) hölzerner Schöpflöffel für Schweinefutter. Schusters.. Ra) Zeit zum Austreiben der Schweine auf die Weide od. -fretten → Farkenfrääten Farkshaor n. → Farkendudden. → Schwienekoue Farkenlidd n. Schöpflöffel. Transportbehälter für ein Schwein. für Riemen des Sattlers. zum Eber gebracht. Gang im Schweinestall Farkenhuus n. also zeitig im Frühjahr. → Koddenschläägel Farkenloop → Farken-uutloop Farkenmästerij f. (Vr.). Sü. Rae) Eber. für Riemen des Pferdegeschirrs) Farksmäi → Farkensmäi . -kläönken Schweinepfote. → Dudd. so viele Ferkel gibt es. Schweinehaus (auf größeren Höfen). zu Rindern). Eisbein Farken(s)bäär. St. ein großes Schwein (Es wurde darin zum Markt od. heute auch für Sauen im Stall beim Abferkeln benutzt). → Farkenkoue Farkenklamme(r) f. → Farkenkoue Farkenkiste f. Fark(s)bäär. Schweinskopf Farkenköttel m. Bor. Kohmest un Farkenmest döörneenemisken (Schweinemist war weniger wertvoll). Farkenmiege f. Ge. Schweinemist. Schweinemast Farkenmest. → Strübbe Farksleer. Schweineborsten. Stampfer für gekochtes Schweinefutter Farkenstrübbe. Regel: So oft der Eber zwinkert. Schweinekot Farkenkoue f. Schweinehirt Farkenkaste(n) m. Uutloop Farken-(uut)loop m. -mess m. Futtertrog für Schweine.

: Jans-. männl. Farwer m. Zs. zur Fastnacht verkleidete Person. Se süht uut as ne Farwenpott (geschminkte. Jagd-. Farbkessel (in der Färberei der Textilfabrik) Farwenkaste(n) m. Lack-.: Blaufarwig farbig. Zs. Blijwitt-. Faslaowend. Kassieren. Fastnachtskerl. ääben Farkspott kocken (Kartoffeln u. Räägenboogen-. Farbkasten Farwenklecks m. Fastnachtsabend. Abrechnen usw. Sü. St.: JaggdFasaanen. herausgeputzte Person. die noch nicht gekalbt hat (mod. Strohpuppe. Stock-. Fastnachtsbrauch faschlaowendsfien fein zur Fastnacht (Altweiberfastnacht). (Färsen) junge Kuh. Ssenk-. FöschlaomdFaschlaowendbook n. Fasan Faschiene. Vr. Zs. Fasan Fasaanenhenne f. Farbklecks Farwenpott m. WaaterFarwebraom m. Faschlaowend mutt dr’ Fuusel wessen. Blaufärberei. → Soggepott Farksump. wenn ook Paoßen kinn Brood in’t Schapp is (Rae). ne Waagen in Farwe hollen (anstreichen. Fastnachtsdienstag. → Kribb-buuske Faschläöm(d)ert (Wes. Zs. Grund-.: eenFarwkäätel. Dat Linnen wodde farwt. etwa drei Meter langes Reisigbündel als Uferbefestigung. * He häff’t (is) so druck as de Panne up Faschlaowend (hat sehr viel zu tun. → Backus. Karnevalist. Se maakt sik so mooi faschlaowendsfien. Feschläömert (Ot. Föschlaomd. kam erst in den 60er Jahren auf). -aobend (Bo) m.). Feschlaomd. Edelfasan. Se häff ‘t Gesicht vull Farwe (geschminkt). (Fasaane) Fasan. Farbtopf. wer einen Spaß macht Faschlaowend(s)bruuk m. Blaufärber. Kalk-. weibl. scherzh. Prütt. Rae).: blaufarwenblind farbenblind Farw(en)käätel. Ge. Fastnacht. Zs. → dullen Dingsdagg Faschlaowendgeck m. Rüben zerstampft). Lien-. 2. Feschiene f. -trogg → Farkensump. Ollie-. Liem-. . (Farwen) Farbe. -kettel → Farwenkäätel Fasaan. (Faschienen) drahtumbundenes. → Faschlaowendgeck Faschlaowend. Färberei. De Bloomen blöit in alle Farwen. schmutzige Person. -drucker. 2. OldwiewerFaschlaowend.: Blij-. 1. → Piek n.auch: FesaanenFasaanenhahn m. -aomd.auch: Fas(t)laowend-. bunt. Protokollbuch zur Fastnachtsfeier der Nachbarschaft (zum Einladen.: BlauFarwerij f.Farkspott m. -trogg Färse f. Zs. Karnevalsnarr. JanPeeter. → upböömen. Topf für Schweinefutter.). De Beamten in de Naoberschup mochen dat Faschlaowendbook schriewen.). → Klööre. Fesaan m. Faschlaowendbruuk → Faschlaowendsbruuk Faschlaowend-dingsdagg m. -aobend. 1. → Starke Farwe f. -kettel m.). Zs. → Jaortied. Fastlaowend. Karnevalist. Färberginster (farbhaltige Ginsterart) farwen färben. Schmierfink. Vr) m. Roosenmaondagg. Druck-. Feschlaomd-.

Vr. Ik bün fast anefongen (fest angestellt). → Hackenmess. Butt. Rh. Einkommen). in dem Fastnacht gefeiert wurde (wechselte jährlich) Faschlaowendskäärl. Bor. Fastelfaskewarm (St. Rae) mollig warm. St. → Boddfasten fast(e)dräien festdrehen fast(e)driewen. Ot). Scheibe mit Facettenschliff (im Spiegel. fast. Fass (Vr. -er (Wes. Bor. oberster Dachbalken. Dat Kleed is uut de Fassong (Das Kleid sitzt nicht). Forstfast. Haus. St. -binnen festbinden Fastedagg. Fost. Faskel. kopp-. Fässel. We. Sü. (Fassen) Ferse. Ge. Fass.u. De Woste mochen faste stoppt weern (fest. Dat Kalw häff sik faste-arbäidt (bei der Geburt). fasteFastbalken m. sattel-.→ Fastel. festsetzen. -be f.→ Fastel. in die Enge treiben. Ot. Sü. Nao faste kümp kaputt (Man soll z. Dat was fast Wark (eine feste Verbindung. dat den Socken fastebacken was met Blood. Rh. Bo) m. ohne Luft). Abstinenztag. aber gesunde Person). versprääken.→ Faschlaowend. sich „verrennen” in etw. Fesse (Rae. Hölldissel Fassong f. sik sich festfahren.B. Hochzeit in Aussicht).: bomben-. sicher. Fasson. de Klumpe fastedriewen (verkeilen) fast(e)drucken. Karfreitag. Ot. St. -aowend. Faschldagg m. Sü. Faslaomend. Gebund im Fachwerk. FastelFasseldagg → Fastedagg fässeln → fääsen fassen → fasten Fassettschiewe. (Fasten) First. en fast Endeken (kleine. -kleben. festdrücken . Hei. fast(e)bieten. Hei. Vr.Faschlaowendhook m. Foss (Vr. De häff sien faste Geld (Gehalt. Foss-. Fost-. Platz bei Tisch). fast(e)backen festbacken. Aschermittwoch.‘First’ auch: Fass. ’n fasten Plass an de Taofel (best.B. Forst (Rh. Rae). Firstbalken. treckfast(e)-arbäiden. -kerl m. Ra. Firstpfette fast(e) fest. Ge). Fasseldagg. Strohpuppe. Hei). Fastnachtsmaske Faschldagg → Fastedagg Faskel. Schrauben nicht zu fest anziehen). -drücken andrücken. dicht gestopft. Fessmess (Rae. -ben fest hineintreiben. fast(e)binden. tragfähiger Boden für Fundament). → Faschlaowendgeck Faschlaowendsmaske f. Zs. Fersenmesser (Werkzeug des Holzschuhmachers). Fest (Wes. takt. stao-. Form. Schrank) fässig → fääserig Fassmess. mann-.→ Fast. Fast. runde. felsen-.Fest-. → Fatsuun Fast. fusselig Faslaomend. Ge). He häff sik ‘n Foot stott. → bi. FastFasse (Wes. Unterbauerschaft als Feiergemeinschaft an Fastnacht Faschlaowendshuus n.: DackFast. FaschlaowendFass. Fastnachtskerl. sik sich festbeißen. Bor. befestigen. Bo) n. stand-. * Bi’t Bouen moss faste Grund häbben (gewachsener Grund. Bo) f. → fuskewarm. → Hacke 1 Fassel. z. Fässel.→ faste. festgemacht. Zs. Borken. Fassel-.

-kedde f. Fastenzeit (bes. festlegen. Mi bünt de Stewwel monks fastefrooren an de Beene. mit Haken befestigen fast(e)hollen festhalten. → fasteschmieten).auch: Faskel-.). Fässel-. kann nicht aufstehen. He ligg vöör de Fassels (kann nicht aufstehen. Hei. Den Käärl häff nix te drinken. → Dröppel fast(e)haaken. → Praame fast(e)knüppen festknoten fast(e)kruupen. 2. * Kümms all weer ‘n Fassel trügge (bei der Geburt eines Geschwisterkindes: bist nicht mehr der Wichtigste). anordnen. wohlschmeckend). Holzschuhe). beim Dreschen von nassem Roggen). sik sich festsetzen. de Hochtied fastemaaken (Verlobung) Fasten n. festfrieren. Kette zum Festbinden der Kuh am Haltestab im Kuhstall fast(e)loopen festfahren. eng geschränkte Säge klemmt in frischem Nadelholz). Rh. festtrampeln. festsetzen. Faskel. He will ait sienen End fasthollen (seine Meinung vertreten. -führn. Daor laggen de Fohrlöö faste (konnten nicht von der Stelle). Rae. sich „festfressen”. Den Fiskekorw krüpp sik faste (verfängt sich z. De moss met bäide Hande fastehollen. ist krank). He was met de Waage fasteloopen. -schlagen fast(e)klammen festklemmen. Den Kolk is fastefroorn. sik sich durch Lügen verfangen. einklemmen. Bo) n. De Maschiene häff sik fasteloopen (z. festsetzen.B. -fretter m. → fastefrääten fast(e)freesen zu-. (Fastels) Trennstab im Kuhstall. Trennen der Kühe. fast(e)liggen festliegen. Fastel.: StallFastel. Fasselfast(e)leegen. Standholz zum Anketten u. Zs. Dat Peerd ligg faste (hat sich festgewälzt. festfahren. Fastelkette. fast(e)frääten. De Peern wann’ so gudd. -klebben festkleben → fastebacken fast(e)kloppen festschlagen fast(e)klossen festkeilen. he frätt sik faste (scherzh. → Schüppenstell fast(e)kielen festkeilen. sik 1. komm ih de ook weer uut (Aschermittwochswetter gleicht . -häöken verhaken. festfahren. Ra). Birnensorte (grün mit roten Backen. Ra. beschließen. -fretten. großer Ring für die Kuhkette am Haltestab im Kuhstall fast(e)maaken befestigen. de Bruudslöö fastehollen (Hochzeitsbrauch: Nachbarn spannen ein Seil. -sitzen. an’t Olle fastehollen (an Althergebrachtem). Den Bruudlachtsdagg wodde fasteleggt. sik sich festfahren. etw. um die Brautleute aufzuhalten. 40 Tage vor Ostern). De Saake is fasteloopen (verfahren. → Middscheerßel. festlaufen. Kühe wurden nach ihrem Wert aufgestellt). ohne Flüssigkeit essen (bleibt im Halse stecken). Denne steht bi mi an’t leste (üüterste) Fastel (Den mag ich nicht. verkeilen (z. festlügen fast(e)leggen festlegen. Daor höllt he an faste (hält stur an seiner Meinung fest). Krankenhuus Fastelring m. De Jungs häbbt sik in de Däörne fastekroppen. Fastefrääter. De Koh häff sik in´n Strampen fastekroppen (in einer Astgabel verhaspelt).B.fast(e)föhrn. Fassel (Ot. So a’ ih de Fasten in gaot. in der Uferbefestigung). → heetloopen. Fässel (Wes). geht nicht mehr voran). recht behalten). he fratt sik faste.B. → fasteklossen fast(e)klewwen. De Saage föhrt sik faste in Dännenholt (z.B.

festsetzen. in einer Mulde. wo’t sitt.dem Osterwetter). verkeilen. Wenn ‘t Gatt nich hä’es fastesitten. sik durcheinandergeraten. Se häbbt den Schnee fasteprangt. Verlegenheit. Regen). → Brünen. fasteplacken festkleben. festfahren. Sü. verfestigen (durch Wasser. vergeßlich. → faste-örgeln. schriftlich festhalten (rechtsgültig). sik sich verhaspeln. -treten. → Huus). -etten n. Wat is de Grund weer fastepläärt! fast(e)praamen (Ot. verzapfen (mit Eisenstock). fast(e)näien festnähen Fasten-ääten. Gerede. He häff sik fastepraamt (sitzt fest). → fasteliggen fast(e)schriewen. Dat steht fast! (ganz sicher). fast(e)praoten. Dat Langwaag wodde in den Schredden fastestöckt. fast(e)rennen. → fastebacken fast(e)pleern. sik sich verrennen (in etw. Boddfasten. verwurzeln.: Allerhill(i)gen-. fast(e)stampen feststampfen. wosseln . → fasteprangen fast(e)staon feststehen. Nu praot di nich faste! (z. De Koh häff sik fasteschmetten (sitzt fest. -präädigt f. -ben festschrauben fast(e)setten befestigen. ne Tied fastesetten. Vr. He satt ‘n Jaor faste (im Gefängnis). Höi fasteträän under de Pannen (Aufgabe der Kinder bei der Heuernte).B. fast(e)sitten festsitzen. Den Hoff wodde fasteschrewwen (übertragen). sich verhaspeln fastewörgeln. → Ieserpinn. In de Fasten moss föhlen un tasten. sik sich festreden. -näägeln festnageln. Ge. Fastenessen fast(e)nemmen festnehmen. -rannen. De Koh häff’t fastesitten (Verstopfung).) fast(e)schlaon festschlagen fast(e)schmieten. -ben festschreiben. festfahren. Lüge). fast(e)schruuwen. verhaften Fastenprääke. Et tredd sik wall faste! (wenn etw. Fastenpredigt Fastentied f. dessen Klinge sich feststellen läßt) fast(e)stellen feststellen. He häff sik daor fastesatt (hat sich da niedergelassen). -wirren. Kuh). Ostern) fast(e)-örgeln. Fastenzeit (zwischen Aschermittwoch u. De Koh häff sik in de Kette faste-örgelt. ‘n faststaond Mess (Messer. dann hä’es dat ook a’ vergääten (dann verlöss dat ook noch) (flüchtig. bemerken fast(e)stiften festheften (mit Nägeln). -pläärn feststampfen. Daor häbb’ke em up fastenäägelt (Ich habe ihn dazu verpflichtet). kann nicht aufstehen). → anwassen fasteweern. Rae) festklemmen. → fasteklossen fast(e)prangen festtreten. de Knüppe fastetrecken fast(e)wassen anwachsen. Stock fast(e)trää(de)n festtreten. fassen fasten fast(e)naageln. Zs. St. festlegen. de Ruuten fastestiften (beim Einsetzen der Scheiben) fast(e)stöcken feststellen. Dat Geld satt faste (Kunden bezahlten schlecht). fest anziehen. dat Paosken wees. fast(e)trecken zusammenziehen. z.B. sik sich verhaspeln. zu Boden fällt). sik sich festwälzen (von Pferd. Den Achterwaagen wodde fastesatt (Es wurde ein Holz vor die Räder geworfen). He häff ‘n Hoosten fastesitten.

B. Faate. → Fospel Fatsuun n. Höi fatten. Deckel-. Schnaps-. → Passeel). Heerings-. Peckel-. Steen-ollies-. → Buck-. Heu. Flees-. keine Form). Schmolt-. Bedde-. maneerlik. Räägen-. Spais-. Firstbaum. Fiezebohnen-. Wien-. Wösker Fattbessemshee(d) f. Spööl-. Dinten-. Topfbürste (aus Heidekraut.: Miss-. Salt(e)-. Faßbinder Fattbodden m. große Scheune für Korn. Fastnacht. Kiss-. klobig). Bier vom Faß Fattbessem. Zs. 2. → Heed-. Tunnenbinder fatten 1. Ieser-. Firstpfette. z. Fuusel-. stapeln. Faßboden Fattbossel. Faßreifen Fattbeer. Fastnachtsfeier Fastpanne f. Bütt-. Faßdeckel Fättemääker. anständig. Staff-. Waater-. Küüper-. Stao-. Picke-. Aussehen. Dachstuhlbalken Fastholler m. wer beim Zahnbrecher den Patienten festhielt) Fastigkäit f. -n m. Fättken) Faß. Unfatsuunlik. → Faschlaowend Fastnach(t)sfier f. FaschlaowendFastloot n. Sett di fatsüünlik hen! → benemmen. Getreidegarben. wurde zum Topfreinigen od. Firstblei. Eeken-. Tunne. Gülle-. Büük(e)-. Suurkohl-. -aowend. Et geht üm de Fostpanne (Es ist wichtig. fassen. Stroh od. Pottbessem. Buuk. Suurmoos. Botter-. Faßbürste Fattdeckel m. Pulle-. wao’t nich in süürn sall (Ein Streit ist noch nicht ausgestanden). vöör’t Fatt sitten (trinken. Form. mit schmutzigen Schuhen durch eine saubere Küche geht. → achten. -maaker. Kaorn fatten. Pulwer-. → Boddem. Stell-. Jauche-. z. Fastlaowend. -bier n. Schepp-. Se kommt fatsuunlik vöör’n Dagg (sauber. wo diese nicht passen Fastnach(t) f. Dat Peerd is heel uut’t Fatsuun (nicht zu bändigen. Besenheide Fattbinder. (Fääte. Säi-. Waske-. Pannenschööre. Baali-. dat Fatsuun bewahrn (an Sitten u. feiern). Hoppen-. ordentlich angezogen). WijrookFattband n. -binner m.B. Korngarben auf dem Erntewagen. dat gaff Fastigkäit up de Wääge. Faßbinder. schön. * He häff wat met em in’t Fättken. packen. Faatemaaker (Bo) m. → flijen. anstelle von Firstziegeln verwendet. Teer-. fetsuunlik (Ge) nett.fast(e)wosseln. Sicherheit. Firstziegel. es geht um´s Ganze). Zs. sik sich verhaspeln. Tonne. Festhalter (z. Spuren hinterläßt). Holt-. → Küüper. Fastlaobend. in der Scheune fachgerecht verpacken. Wi krigg daor kinn Fatsuun dran (keinen Grund.B. Ik kann’t nich fatten (begreifen). Topfbürste. fatsüünlik. Dat häff kinn Fatsuun (ist ohne Format. Föör Aale gaff et staonde Faate (drei stehende Jauchefässer auf einem Wagen). Mähl-. Köhl-. Pack-. Beer-. Verputzen gebraucht). Menge-. Bräuchen festhalten).: unFatt n. en Fättken Fuusel. -bössel m. Daor häss diene Fastpannen staon (wenn jd.: Aal(en)-. Ssenk-. packen Fatteschoppe f. Spint-. Ungel-. Zs. Buuskohl-. Maische-. festfahren Fastfette f.→ Faschlaowend. Ollie-. Schlämpe-. Festigkeit. ordentlich. Brou-. rock. Packschoppe . Fassong.

z. (St. Feern. Federwagen Feer(n)kaste(n) m. Zs. kämpfen. Bo). → Brood. feerdig. → Schloffen 2. Fääre (Vr. Feerken) 1. Ganse-. -fretter m. Harwst-. Unsinn Faxenmääker. Vr. Seitenbrett am Faß. Fabriekfechten zanken.→ ääärdig. WindFeer. fäärn 1.→ fäärdig. fäärdigFeere (Wes. -busk m. Rae. -n n.B. Federbüschel (z. Unikum Febriek. Feder. Zapfhahn. federartiger. Feer (Ra. Klocken-. Flöggel-. Federn lassen. Pouen-. Faßreifen Fattstaff m. streiten. Kästchen für Federhalter Feernkleed n. Zs. Spleet-. fäärdigFeerjen (Pl. ärgern. zum Schützenfest) Feernkaore f.) Possen. Nettelfeeberig. feewern fiebern Feebruaar m.: Bedde-. We. prozessen. Streiter. Scheuerbürste aus Heidekraut Fatzen → Fetzen faxeern jd. Fäär (Ge) f. Februar. zum Narren halten Faxen (Pl. mit Federn geschmückter Hut (z. Vogelfeder. Bladd-. Faßdaube. St. Zs. Federkissen. -förmiger Gegenstand. Vääne-.auch: FäärFeerholler m. Zs.B. Hahnen-. belästigen. -maaker m. Windfeder (Holzverkleidung an den Giebelkanten des Daches). Bor. dann bünt de wennigsten Daage. Se häff hoog Feeber. Nerwen-.→ Fabriek. School-. → Liek Fattwösker m. Fleck-. wi bünt Fäärn van eenen Voggel (sind von gleicher Art). Hood-. Hohner-. bei Käfighaltung: die Tiere reißen sich gegenseitig die Federn aus) Feernhood m. Doske-. Foot-. Feewer n. Pflugsohle. → Spundhahn Fattholt n.: beck-.: FrijFechterij f. Flott-. Federfresser (Hühnerkrankheit bes. Sü. Sprung-.) Ferien (mod. Fieber. Karke. Ot. Zs. Bettkissen . federn. Mööwen-. Spaßmacher.Fatthahn m. muulFechter m.). Hei. → Winde fattwarken. Schwöppen-. → Fenne Feer → Feere Feer. (Feeren.auch: FäärnFeernbuss. * Wi bäide. Mood-. Rae) (einen Toten) einsargen. Sü). Torf-. Schreibfeder. auf Vogelköpfen) Feernfrääter. feerig. Schiethupp.: Bost-. * De dööt di de Hohnder met de Feern in’n Pott („schert alle über einen Kamm“). Fechter.B. Kämpfer. Rh. Ge. Ablaufhahn am Faß. 2. Blij-. → Vakans. Streiterei Feeber. licht as ne Feere. -werken (St.auch: Fäärfeerdig. Den Waagen feert. Bo) Federhalter feerig. Spann-. Sü. Höi-. Wann stönnt (kraakt) de Buur am wennigsten? (Antwort:) In’n Feebruaar. TuffelFeerkaste(n) → Feernkasten feern. Sommer-. He mutt feern (bezahlen). Rae. He häff Feern laoten (mußte bezahlen. Staol-. Daubenholz Fatt-ieser. Kindbett-. feewerig fiebrig feebern. Bor). Febriek. auf dem Hut der Schützenuniform.: Erpel-. geschäftlicher Verlust). Gefieder Feernküssen n. 2.

Ödland. freistehende Eiche Feldflaster n. Feldbrandstein. verwachsene Tanne. Feld n. handgestrichener Ziegelstein Feld-dänne f. Fehler. Höchten un Leegden (→ Feldgrund. Siedler im Ödland (scherzh. -bestellung Feld-arfte. Wääwefehlerfrij fehlerfrei fehlgaon fehlschlagen. neu kultivierter Boden. → schellen 1. Ödland. Ackerbohne.: Heed-. Strubbendänne Feld-duuwe. Fehlschuß Fehltratt m. de Schaope in’t Feld hööden.B. Wasserlauf in unkultiviertem Land Feldgraawen. Felderbse (niedere. → Feldkrässer. Feldgrenze. → Arbäidsdockaart. unbestelltes Land. verwachsene. Grenze zwischen Parzellen in unkultiviertem Land Feldgrund m. todeelen Feldhaase(n) m. Straßen. → leege Arfte. Dat fehlt noch graade! Daor fehlt et an nix (reiche Leute). Krüppelkiefer. schmalspurige Eisenbahn. Küchenpflaster aus Kieselsteinen (im Feld aufgelesen).) Feldgotte f. daor wassen Waaterlöcker. 2. verkrüppelte. Feld-. fählen fehlen. Väänebahne Feldbloome f. halw-wörkeldaagsk Fees(t) → Fest Feewer. Feldbrand. Stoppel-. → Schlepp-.od. Graben zwischen zwei Parzellen feldgrao feldgrau (Farbe der Soldatenuniform). Federwagen (mit Kutschbock u. Mark-arfte Feldbahn(e) f. ohne Verdeck). Abzugsgraben. als Nebenerwerb) Feldbrand-ommen. -owwen(t) m. → Peerdebohne Feldbrand m. (Felder. ToonFeld-arbäid f. mit u. feebern Fehl. -grää(n)ße f. Garten-. → Heiden . → Dännenstrubben. -erfte f. Abzugsgraben. Fähler m. Feldarbeit. 1. → Esterken Feldflüchter m. → Feldkrässer Feld-eeke f. He häff ne Fehltratt maakt. Feldflüchter. → Heed-. Sandlöcker. kleine braune Bohne. Sack zum Aufbewahren der Federn Feernwaage(n) m. Feldbahn. schüssig. Fehltritt.: Rääken-. Marken-. verwachsene. Plaggengrund. Feldken) offenes Land. → miss-. feewern → Feeber. 1. Striekstock Fehler. He kamm weer uut’t Feld (aus dem Krieg). Zs. → Feernfrääter Feernsack m. verwilderte Haustaube.). Fehlt die wat? (Bist du krank). Waaterschlatt). in Nachbarschaftshilfe od. Krüppelkiefer. teggengaon Fehlschötte f. knorrige. daor achten in’t Feld. wurde gedroschen. Wiesenblume (verschiedene Sorten) Feldbohne f. 2. ne Fehler maaken. unkultiviertes Land. am Boden kriechende Erbsensorte. Ziegelsteinherstellung (z. kleiner Ladefläche. Tanne. 1.fehl.Feernpicker m. Zs.auch: Fähl-. Lehm-. Federpicker (Hühnerkrankheit). -ben m. zu → griese Arfte). Feldhase (wurde gejagt). verkrüppelte Kiefer od. 3. sehr leichter Boden. für Erbsensuppe gebraucht. fählfehlen. Feldbrandofen Feldbrandsteen m. wilde Taube (sucht Nahrung auf den Feldern). -be f. im Ggs. Dat Feld was unlieke. He häff ‘n Feldgraoen an (ist Soldat). 2. Infanterist (scherzh. → Feld-dänne.

Felsentaube (keine Rassetaube. → Gaogel). wie Feldkamps Hünneken pißt mi an de Buxe. es gab zwölf Sorten Felgen. erste Roggenaussaat auf Neuland. Wendg. → Fohrwegg Felge f. Abschnitt in der Feldmark. Fell. Landverdeelung Feldweebel m. Feld-duuwe Feldlööning. Fahrweg). unbefestigter Feldweg. kleines Fernrohr für die Jagd. Felgenschneiden war Winterarbeit). 1. (Felle. (Felgen) Felge (z. Feldspatz Feldmääter. (Ge) „Feldschuh”. verwilderte Haustaube. die kommandiert. → Blöötling. winddurchlässig) Feldverdeelung f. → Fähnrich Feldwegg m. Rapunzel Feldschoh m. -stecker m. Landvermessungsgerät. kleines Fernrohr für die Jagd. Kessling Feldstrubbe(n) m. Tanne in der Heide Feldstück n. Eerdschadden. → Dost Feldkant(e) f.Feldhohn n. 2. Wühlmaus Feldpasseel n. Torfsoden mit Sand. -rogge f. Feldsalat. Rebhuhn. He löpp up de Felgen (hat keine Zähne. unbestelltes Land. Schmeersand Feld(schadden)torf m.B. nix as Fell un Bütte (mager. -kedde f. knochig). Felgenband. Feldwebel. den Feldschoh nemmen (Reißaus nehmen). → Geomeeter Feldmark f. Ödland. in der Wendg. Viehhütte in abgelegener Weide Feldstääker. Frau.: FietsenFelgenband n. → Feldflaster Feldkamps Hünneken in scherzh. Krüppelkiefer.. Sandweg durch Feldgrund (Radu. Feldtorf stääken (war bis 1950 Arbeit nach der Frühjahrsbestellung). für Wagenräder. → Ploogradd. zu → Torfspaan). Parzelle im unkultivierten Land (meist entlegene Weidefläche) Feldroggen m. Feldmaus. Markenteilung. Maontied Feldscheeper m. schimpft. Felleken) Haut. -lüüning m. → Schaddenspaan Feldtorf(s)tünneken ringförmig aufgestellter Torfhaufen (zum Trocknen. Feldstecher. → Haasenpatt Feldschüüre f. → Morgenmääter. obere Torfschicht. Felgenbreite (in Zoll gemessen) Fell n. hielten sich die Bauern). Spaten mit langem Stiel (zum Stechen von sandhaltigen Torfsoden. Grenzstein am Acker. Denne stääkt de Ribben (de .). → Buurn-. -metter m. Landvermesser. -spaon m. Kette von Rebhühnern Feldkäie f. verwachsene Kiefer od. Ehefrau (scherzh. → Mahl-. feiner Sand (auf Feldwegen). → Feldpasseel Feldtorf → Feldschaddentorf Feldtorfspaan. -brette f. → Trieshohn Feld(hohn)kette. Dat Fell wodde met Salt inmaakt (Gerberei). → Ketten-schleppen. → Feldstääker Feldkrässer m. → Hubbel Felgenbreedte. Schäfer in der Heide Feldschlaot m. Randfläche am Ödland. dat Fell van de Melk (Haut auf gekochter Milch). Reifen. → Feldkieker Feldsteen m. umgebrochenem Weideland in der Heide (weniger ertragreich) Feldsand m. Wi wonnden daor an de Feldkante. Feldmark Feldmuus f. Feldscheune. Zs. im Ggs. (Vr) kleiner Findling (wurde beim Kultivieren auf der Heide aufgelesen). → Jaggdsteen. Feldkette → Feldhohnkette Feldkieker m.

→ Anies Fenkeltee m. Hunde-. Ferdi PN Ferdinand. Fensterkreuz Fensterschiewe. -be f.: BleckFenster. → Lents Fenne 1. Fenchelkraut (Heilmittel bes. döggen. He häff’n dünn Felleken (ist empfindlich). De sitt stramm in’t Fell. Mensken-. * Du häs noch kinn verschmacht Fell up’n Tuun sehn hangen (wenn es ärmlich zugeht). * Dat sitt kinne Buur in’t Fääster (ist nicht im Wege). PN Fenne. Fensterbogen. Nenndöör-. → Feebruaar. Jüngling. neggen kann he sik uut-trecken. Schiewe. Kiek-. Koh-.B. FäisterFensterbank(e) f. Ruute 1 Fensterspeegel m. Kaamer-. (Fensters. Laot Fenne man äs kommen (Februar kann auch sehr hart sein). 2. * He sitt (steck) in’t verkehrte Fell (Er ist nicht gesund). → Glass. → Bookwäitenpannekooken. untere Begrenzung des Fensters Fensterkrüüs n. Fencheltee (bes. → bombenfaste Fend → Fennand Fenkel m. * Ne Buur häff tien Felle. * He häff ’t Fell nich räin („hat keine saubere Weste”). „Spion” Fensterspringer m. Lamm-. dicke. Katten-. Harmken-. Sseggen-. für Säuglinge) Fennand. Fäister (St. Göören-. Ribben-. Zs. Peerde-.auch: Fää(n)ster-. dann sall sebbenjäörige Ossens de Häörne van’n Kopp freesen) (von sehr kaltem Februar nach dem Januar. Aol-. Luur-.: Äi-. Schaops-. dann leet he de Ossens de Häörne van’n Kopp freesen (De Fenne sägg: Wenn ik de Macht hadde as mien Bröör Jan. Daor maakt se in Köln kinn Fääster üm loss (Darum gibt man nichts). specken. Fensterken) Fenster. Zs. fien. Ossen-. Fossen-. Pelle. Winterdagg kiek ik blooß döör’t Fenster (Langeweile). Nacken-. * In denne sien Fell woll ik nich gerne sitten. Kanienen-. gegen Blähungen). Fensterbrett. Huud. Wat ne lellken Fent! → Fennand . SchuuweFenster. Buuk-. → Glaasenspringer Fent m. Rahmen. Wenn ik em an ‘t Fell konn! Wi häbbt dat Fell versoppen (nach der Beerdigung tüchtig einen getrunken). Fensterbank. Rahm. Sü. * Denne häff ‘n Kopp te wied uut’t Fenster hollen (hat sich zu weit vorgewagt). * Wi leggt us nich uut’t Fenster (strapazieren uns nicht zu sehr. Bor). jöcken. Haasen-. Ssoppert. Schoot-. Spiegel am Fenster. → Vermeel Fensterbredd n. Februar. Öwwertogg. Heilmittel) Fenkelkruud n. Sü. → Schlöttel Fensterboggen. Pelz. Karken-. Kalw-. WinterFelljass n. Fää(n)ster. Foss. -boogen m. Bor) Bursche. Zs. Fenchel (Gewürzpflanze. Fensterbank. weggschwemmen. Rundbogen des Fensters (wurde auf Lehrgerüst gemauert). Jacke aus Schafsfell (trug der Schäfer im Winter) felsenfast(e) felsenfest. mit Ausgaben).: Dack-. -springerken (Hei) kleiner Kreisel für Jungen (wird mit einer Peitsche angetrieben). trecken. dann häff he immer noch een (ihn trifft die Not weniger. vergarwen. Wortspiel mit PN u. Ruute 1. Hohner-. Fensterscheibe. Wenn Fenne de Macht hadde as Jan. Sommer-. kann erst verkaufen). We) n. z. He moch wat up’t Fell kriegen (dat Fell garwt häbben) (verhauen werden). Monatsname). Gewwel-. Sü. Keller-.. Köcken-. → Bast. (Fente) (St. Trummel-. Flööß.Bütte) döör’t Fell. Fend. in Wetterregeln (Vr.

→ Behang. Schere zum Abschneiden überhängender Haare am Pferdebein. → Windfette Fessemess. Handvoll. Wirbel. Rae. ne Fesse Stroh. Den Boom häff ne halwen Festmeeter (ist etwa 16 . Naober-. anhaltend bitten. (sth. Zs. Mäi-. Rh) Strudel. St. wo’t se fallt. Haarwirbel am Fuß des Pferdes Fesse(l)wind m. (sth. (Feste. Karken-. Pingster-. -sturm. anbieten. Haarsträhne. Vr. → galwern Ferken. fäärdigFesaan.s) Wirbelwind. Hei. -füür n. etw. -er → Fassmess Fessewind → Fesselwind Fest.s) Wirbelsturm. Holt wodde bi Festmeeters kofft.→ Farken. Sü. Faschläömert Fesse f. ferrig.u. Lao’ we dao mon en mooi Feest van maaken (etw. Hei. Bor) hausieren. Feschlaomd-. Richt-. (Fessen) (Sü. ne Fessel in’t Waater. Festgeläut Festkleed n. Wenn de Fesselwind kümp. für Kühe) Fesse(l)köttelm. Ooster-.s) Lauffeuer Fesel-ieser.→ Fasaan. Ne Fesseköttel häff mi’t Höi weggjaggt. Fees(t) n.: TöörFesse(l)föör. aufdringlich sein.s) (Fessels) (Vr. Sü. FastFest-ääten. Fesse f. Fessel (z. -köttel → Fesselföör. → Dööre Ferdi → Fennand ferdig. Bo) lange u. Sü. Bor. Festschrift Festdagg m. Festlichkeit Festmaoltied f. → Fesselwind Fesselscheere f. Fessel Fesseföör. Ra. Ge. Zs. Hei. Feier. Dat Peerd häff ne lange Fessel.→ fäärdig. Dat Kohveh kreeg ne Fessel üm.→ fäärdig.‘First’ → Fast. Festkleid. Fest. (sth. Fier. giff’t in dree Stunde of dree Daage Räägen (Ra). -etten n.: Familljen-. Feschläömert → Faschlaowend. -köttel Fessel. Hook-. (Fessels) Fessel am Pferdebein (zwischen Fuß. Ferken. -n n. Festabend Festbook n. Bo) Bündel. Bor. -strubbe f. Man bruuken em nich lange te fergen. feiern). Festmahlzeit Festmeeter m. Paoske-. St. → Dräikolk Fessel 1 f. Feste fiert man. Muddergotts-. Umlage der Kosten nach einem Fest Festgelüüd n. FasaanenFeschiene → Faschiene Feschlaomd. Sonntagskleid festlik festlich Festlik-käit f. Hufgelenk)..fenten (Vr. ferdigfergen (Wes. ferdig. Faschlaowend-. → Kloue Fessel 2 f. betteln. Schützen-. SüntJansFest. Festmeter. Fesaanen. Windhose. FarkenFermeel ‘Lehrgerüst’ → Vermeel fermoos → famoos ferquant ‘verquer’ → verquänt ferrig. → Beer n. Ra. Festeken) Fest. Rh. Festtag Festgelaog n. Harwst-. Festmahl Fest-aobend -aowend m. (Fessels) Fessel. (sth. → Wisk Fesse → Fasse. Raummaß für Holz. Vehscheere Fesselstrübbe.B.

nicht „Eulen nach Athen tragen”). Büchse für Fett.: Aolen-. Dat is em nix te fett (Er muß hart arbeiten für geringen Lohn).B. als Nahrung. dicker Bauch Fettbuxe f. Ik häbb ne Fette (ne Wiss) kaputt (Reihenbruch der Webkette bei Schützenschlag). (Fetten) Strähne. Kille-fietken. Gadder-. Lechtmissen. Maß von der Haspel.B. Nüürn-. Festtafel Fest-telt. Speck-. Predigt zu einem Fest Festreede f. fette Gaas (Mastgans). Den Klaower is fett (wächst üppig). Hohner-. wurden zu Knäuel gewickelt). Melk-.: modde-. vor dem Fest mit Tran behandelt). Daor häs dien Fett. fette Eerde (fetter. Zs. → Kluppe Festmeeterboom m. Zs. Festplatz (z. De Fette hä’ke nich metkreggen (beim Zöpfeflechten). de Määse) schmeern (Reiche nicht noch beschenken. von Reserven leben).B. gemästetes. Reserven. Waagenfett fett. mehrere Fäden zusammen (best. waagerechter Dachstuhlbalken. -präädigt f. Festzeit Festwääke f. ne Fette Gaorn (Flass) (eine Lage Flachsgarn). ne Fette Häöre (Haarsträhne). → Plaate. Leer-. Middel-. Dass-.: Flass-. paol-. Nährstoffe (des Bodens). (Fetten) Pfette. schlachtreifes Schwein. 20 cm dick. Ganse-. (Fette) Fett (z. → Bind.B. Wisk.m lang. Käärßten-. . Hahn. Tran. im Ggs. Gebinde von Wollgarn.: Fast-. Doo di äs gudd wat in de Huud. Strang. Braod-. Häs de Schoh all in’t Fett? (geputzt. bes. Nienborg. -zelt n. Karkhoff. der besser Gestellte recht behält). nährstoffreich. gelblicher Ton. * Wenn ih de Queckwe van’t Land dräägt. de Lunge mutt in Fett schwömmen (gut essen gegen Schwindsucht). fettig. Zs. Hammel-. De schnitt di’t Fett ook nich in’t Moos (in de Arften) (er gönnt dir nichts. von altersher Vermögen). Festrede Fest-taofel f. Zs. Lampen-. old Fett (Fett von früher. HaorFetten m. Plück(e)-. He moch de Fetten nao de Bahne brengen. Baum von einem Festmeter Festplass m. tällen. mit Fett verschmierte Hose. WindFette 2 f. Müür-. Festzelt Fest-tied f. Foot-. * Fette Gaanse sall man nich ‘t Gatt (`n Äärs. Farken-. Faustregel für die Berechnung von Bäumen). speck(e)Fettbüsse f. Hunde-. Puggen-. Längsverband im Hausgerüst. Straol. Schuhe wurden bes. am Wagen). daor schmeer di met! → Fettpriesen. Daor driff (schwömmt) dat Fett van de Grund wegg (fruchtbare Erde wird weggeschwemmt). Dießen. Schmiere). * He moch van’t olle Fett tehrn (magere Zeiten durchstehen. Klouen-. * Fett will bomm schwömmen (wenn z. → Profiet). → Aol. Traon. dann dräägt ih’t Fett van’t Land (Quecken zu entfernen hielt man nicht für richtig). Braaske-. für das Schützenfest) Festprääke. Festwoche Festzelt → Fest-telt fetsuunlik → fatsuunlik Fett n. Schoh-. Schmeer. vom Schlachtvieh. → Fettkanne Fettbuuk m. zu → schrao). ’n fett Schwien. Se häff de Fetten üm’n Kopp hangen (von losen Zöpfen). He häff sien Fett wegg! (hat seine Schelte bekommen). pännekes-. Treck diene schmeerige Fettbuxe uut! Fette 1 f. ne fette Wäide (fruchtbar). stönnen. Öl (z. fette Melk. Sträöne.

→ Fett-priesen Fettquabbel m. bequeme Person. → Dickwams Fetzen. → Settewaater Fettwams m. fetthaltige Seife Fett-ssoppen m. → fettmaaken Fettgaarleer. unbewegliche Person Fettplacken m. → Seepenflocken fettmaaken mästen. in der Wendg. schmieren. das Schwein gelobt. Fettfleck fettfoorn. Haal mi äs ääben dat Fettkänneken to’t Fietse-schmeern. Össkesdagg. Fetthenne (um Beete rankende Pflanze). Ot. Bo) m. zum Braten von Wurst. ausgelassenem Speck. Bullen). z. Fetzken) Fetzen.: Pott- . Fettigkeit. De könnt se in’n Fettpott setten. Fettopf. Fettpresse mit Staufferfett Fettpott m. so viel sie will. Schwiene fettmaaken Fettnäppken „Fettnäpfchen”. Fettlöffel (z. Fettauge (z. üppige Weide.) Nachbarn. bepuchen. „Fettwams”.B. Fettpolster Fettsalwe f. 2. Fettfleck Fettpluffe f. Fitzen (Rh. → Ollie-. -leppel m. sie nimmt nicht zu). Schmierfink. Et was an Fetzen kaputt (zerfetzt).B. Weidemast Fettwaater n. Pfannkuchen). die Länge des Tieres mit den Armen gemessen. De Fetzen. Fettkanne f. Schmalz. → afschnieden. dicke. (Fickels) unsaubere Person. Vr) rüstig. munter. Fickel m. -ber f. bequeme Person Fettlääpel. auf der Suppe). -känneken Kanne für Öl. Leder für Nähriemen. -fuurn mästen. Brühe (in der Fleisch gekocht wurde). in’t Fettnäppken trään („ins Fettnäpfchen treten”) Fett-ooge n. He moss in’n Fettpott (muß zunehmen). → Ooge Fettpanne f. -läär n. → Fettlääpel. ölen.fetten fetten. → Dickbladd fettig fettig Fettigkäit f. de floogen män so. de gröit nich (kann essen. Brei aus kochendem Wasser und getrocknetem Weißbrot (→ Knabbel). dickliche. → Kroomgaarleer Fetthenne f. Zs.B. Die Nachbarn sagten: Vull Glück met’n Dooden (Vr). Stück Fett (beim Schlachttier) Fettloogenmähl n. (Fetzen. -pott Fettpänze(n) m. Fettleber. Schuhbänder. bequeme. Den Braon glääßte vöör Fettigkäit: de Diers wodden alle met Roggenmähl foort. in Fitzen un Fatzen (ganz kaputt. die zur Begutachtung des geschlachteten Schweins kamen. 1. Wostevisiete Fett-priesers (Pl. Mastweide (für Jungvieh od. Rh) fiaat (Wes. Schmeerkanne Fettkloss m. krankhafte Veränderung der Leber Fettlappen m. → schmeern Fettflacken m. Fettpfanne (Topf mit Gemisch aus Öl. -pänneken Fettpfanne (mit hölzernem Löffel). herzhafter durch Übergießen mit ausgelassenem Speckfett Fett(veh)wäide f. fetthaltige Salbe Fettseepe f. im Fettöpfchen beim Pfannkuchenbacken) Fettlääwer. He was ne fiaaten Käärl. → Stellpott Fett-priesen am ersten Schlachttag das geschlachtete Schwein anschauen (Nachbarschaftsbrauch: der Rückenspeck wurde betastet. mit Schnapstrinken gefeiert. Seifenflocken. Butter.

wenn jd. Ge. → Giege. kleinlich.). Getue. (Fiedels) Fiedel.: Höifiemen Stroh od. Abfall beim Feilen. unzuverlässige Person. 2. wertlose Sache. ne fiene Nösse (empfindliche Nase). schwach). Sü. Fieksebohnen. Zs. Zs. → Saodhoop. Zs. (Fiemen) großer Rundhaufen. Saage-. Ssigarrenkiste fief → fiew Fiedel f. wer darauf lauert zu betrügen. auf der Geige spielen Fidibus. Getreidegarben zu einem Haufen aufstapeln Fiemhoop m. heiter. Bor) leichtlebige. → Fielacks. in de Fieme packen. Herumlungern. von Getreide. fein. leicht erregbar. wertlose Sache. aus Zigarrenkiste geschnitzt). Fitibus m. das Hemd aus der Hose hing). quick-. ‘n fien Sewwe (feines Drahtsieb). Heu od.B. hübsch. Reisigbündeln fien 1.Ficken (Pl. -lauert fielen 1 feilen. He häff ‘n fien Felleken (zart. . lungern. versuchen. abgefeiltes Splitterchen Fieme.B. quietskfiedeln fideln. Fielken) Feile. verwöhnt).: kack-. Haufen z.) Finger (abw. fienen Schnee (Treibschnee. → Fimpe. herumstreichen. Zs. ‘n fien Tüngsken (feine Zunge. fienen Putz (feiner Putz. Fidibus (zum Anzünden der Pfeife. schön. -fottkerij f. Fielenheft. ne Fieme Kaorn. fickerig 1. → Fielert Fielang im Juxvers Fielang. fien Mähl (gesiebtes Mehl. vergnügt. erregt. → Büülmähl). To Paosken moch alls fien wenn’. → fitterig Fickfackerij f.: AorFieksebohne. fiene Flasshääkel (feine Flachshechel). → kidderig. wer herumlungert. sauber. Holt-. aus trockenem Kiefernholz od. (Fiegen) Feige. Stroh. (Vr) alberne. Je fiener. Fiem f. sich vor Arbeit zu drücken. vorsichtig. wer darauf lauert zu betrügen. gut angezogen. anspruchsvoll. Stroh od. Zs. -hecht n. → Fittkeföttkerij fideel lustig.→ Fiezebohne. dann etts lange (häs lange wat) an een Pund! (nichts überstürzen. Feilspäne. Viggeliene Fiege f. (Bor) alberne. aufgeregt. etw. (Fielen. FiezebohnenFielacks m. zart gebaut.: Dreekante-. fiene Botter (gereinigte Butter). He geht daor te fielen. Flack-. Kornmiete. Fieluu. Geige.: weggfielen 2 lauern. St. Fieler(t) m. Heu. Se häff fiene Bütte (zart. 2. He krigg bi siene Fielerij noch een up de Nösse. Fiele f. Griff der Feile Fieler → Fielert Fielerij f. Rund-. He häff de ‘n fien Sewwe in (feine Redeweise). Tiedliks ne Fiege. Bliew daor met diene Ficken van! He häff siene Ficken öwwerall drin (hat seine Hände überall im Spiel). so-lang häng de Buur dat Hemd uut de Bux (wurde gerufen. We). Haufen von ungedroschenem Getreide. (Fidibusse) Holzspan. „zart besaitet”). → Fickföttkerij Fickföttkerij. of he wat Nijs häörn kann. albernes Getue. adrett. je bääter (Regel für das Pflanzen von Steckrüben). SchrottFielefritz(e) m. wurde z. Ieser-. (Vr. Gliewert Fielßel n. → Fienputz). → Pruume. → Jachschnee). zu erreichen.

schmeerig. Hei. Pingstroose . faschlaowends-. en fienbüttig Peerd. Was büs du fien! (adrett.fienen Staot. 3. ne fiene Möie (vornehme Dame). Wi bünt nich so fien up dat Ruut. gehörig. Pinkel. stillekes-. Bo) Pfingstrose. bes. → stiewen Staot).B. Nörgeln über das Essen). Rae. Daor was Vaader vull te fien up (achtete genau darauf). Sü. hooge. pingelig. → Fienspinner fien(e)maaken reinigen. fain. Bor. klug. stump-. zu → growwen Schnieder fienen Schräiner m.). Daor is he te fien föör (So etw. 4. mißgelaunt. Fieneken PN Josefine Fien-arbäid f. refermeert fienestrig. puuste-. öwwer-. kisten-. finestrik nörgelnd. wählerisch (beim Essen). Fien (fain) Spill! („Schöne Bescherung”). * Alltied (Immer) fien (is) nümmer fien (gute Kleidung bei dreckiger Arbeit). prööwen.B. dat Graff fienmaaken (→ Allerhilligen). festtäglich anziehen. Et is fien kold. im Ggs. fiensten Staot (Sonntagskleidung.) Reformierte. Koffie. Bäcker. Jüffer. Hinsterlistigkeit. im Ggs. So fien äs ‘n Schwien! (festtäglich angezogen. akkurat. sunndaggsfiene Dänne f. Zs. schmücken. -bäcker m. gebildet. übertriebene Genauigkeit. zugange sein mit. ordentlich. → bääter). Kind fienföhlig feinfühlig. zu → Groffbacker fienbüttig feingliedrig. der Weißbrot u. elegant). → an. → Füchte fienen Haagel m. Wat häs di fienmaakt! → upknappen Fienen (Pl. Daor häbb´ke äs fien up lüstert (genau zugehört). Daor was he ‘n paar Stunden met fien. → Elf-undattigste Fienerken schwächlich gebaute Person. zur Kiefer. fiene Löö („bessere Leute”. haor-. Anzugschneider. en fien Määske. taktvoll Fienkieker → Fienekieker fienmaaken → fienemaaken fienmaskig. vornehm. (Fi-ennen) (Sü. säubern. (St. zu → Growwen). Kalvinisten (je nach Strenge der Lehre im Ggs. fiendännen Holt Fiene(ken) → Fiena Fien(e)kieker m. bichten. Möbelschreiner. → growwe Dänne). recht. Präzisionsarbeit Fienbacker. groff. tut er nicht). Dat häbb’ke noch nich so fien bekecken (noch nicht so genau angesehen). Majenne. Graupel. → akraot. moss di’t van’n Mund afspoorn. in-. Schlauheit. Dat moss nich so fien nemmen! Dat steck em fien (Er nimmt es genau). anstellerisches Benehmen (z. Rääker. * Wenn fiene Kinner häbben wiss. pick(e)-. 6. Ge. paoske. belastet sein mit). mit einer Krankheit). Daor büs noch lange fien met (mooi met) (z. sehr. de Botter fienmaaken (upmaaken) (wässern). Fienessigkäit f. sensibel. Puppenstiene. daor wann de Löö fien up (Damit hielten sie es genau). → ritzig fiendännen aus Fichtenholz. Fiene. -massig feinmaschig. noobel. → gereformeert. Fleege. auf die Waagschale legt. Fichte (im Ggs. Rae. seküür. Päonie. wi laot’t dat wassen. genau. scherzh. Dat steck nich fien (kommt nicht so darauf an). fien wenn’ met (beschäftigt sein. → Fienschräiner Fiena.: ainzig-. → Ägiptiske Tulpe. fienmaskigen Draod Fi-enne f. → piniebelt Fienestrigkäit. De Fienen kweemen meerstieds uut Holland. Kuchen backt. druck. genau. Rahmen. 5. Bo) wer alles sehr genau nimmt. pusse-. in der Wendg. → growwen Haagel fienen Schnieder m. Bor.

fierlik lüüden (besonderes Glockenläuten.→ fäärdig. In’t Bloodbrood moss gudd Fierdaage in doon. Graleerns-. Ggs. Dackfenster. mit saugendem Geräusch (Mund auf Hand) od. -kürnig feinkörnig Fienprööwert m. anlocken. Zs. fiepen 1. → blatten 1 Fier f. De Maschiene fietket (quietscht). zum → Groffstellmaaker). Feinschmecker. Haagel-. schabendes Geräusch machen. bes. fierdig. im Ggs. Ende der Arbeit. . Dat Radd fietken de langs (Rad scheuerte am Rahmen).: unfiern feiern. 2. Radd. tempeln. de mutt ook wetten van arbäiden. Fientäpper m. Zs. (Fiern. Ostern). zu → Timmermann) Fienspais m. Speckwürfel (in Blut-. → Gelaoge fies widerlich.B. sagte der Handwerker. Stölpe 2. Tremsen-. z. → fröhlik. der soll sich auch drum kümmern. Feinputz (aus Sand u. fies Weer (naß. VöörFier-aobend. Fierken) Feier. Ooge. He ha’ een in de Fietse (betrunken). Kommjoon-. Fierdaage wöösken (Glück wünschen. → Leckerbeck Fienputz m. fäärdigfierlik feierlich. Tischler (im Ggs. z. Flöten Tiere. Lao we mon Fier-aobend maaken (aufhören mit der Arbeit). böse. Stellmacherei für Kutschen fientippen etw. Daor was he fies vöör (ekelte sich). Sunndagg. grob). → Rouputz) Fienschmitt m. → bomm. Mehlwurst. vorsichtig arbeitet). wurde mit einem Sack od. der Kutschen herstellt (mit Leim. Möppel. unausstehlich. Wagenbauer. am 1. zu Weihnachten. wedderlijk fiet-fiet ätsch! (Spottruf von Kindern. Schwamm abgerieben. → quaatern. * Ne Schnigge krigg ook met Langsam-kruupen Fier-aobend (wenn jd. April). im Ggs. ekelhaft. Feinmörtel (Mörtel mit Silbersand. Fiets f. → Waagenbouer Fienstellmaakerij f. hämisch. Draod-essel. wer alles sehr genau nimmt Fienstellmaaker m. Niklaus-.: Fastnachts-. Festtag. Well weet te fiern. Kalk.Klaos-. Feiertag. sehr genau nehmen Fientipper(t). „Regel” der Frau. -aowend m. Nao-. ne fierdaggse Kinderschötte m. best.B. de mutt se ook men tempeln (Wer Feiertage haben will. Veerhochtieden. → uutstrieken fietken. 3. met’n Finger fietken (schadenfroh. Kindelbeer-. (Fietsen) Fahrrad. Tilly) (charakterlich schlecht. Flitzepee. Sünte-. Pfannkuchen). Zs. Dat wodde groot fiert. zu → lüüden). -daggs(k) festtäglich. Well de Fierdaage quaatert. 2. gemein. Möbelschreiner. ekelerregend). 1. der für die Festvorbereitung keine Zeit hatte. Dao kann’m jao fies van weern (so abstoßend. wer alles sehr genau nimmt fiepsen. Feinschmied (im Ggs. ne fiesen Käärl (Hund. fierdaags(k). ein pfeifendes Geräusch machen.). packen is lecker. für Deckschicht beim Verputzen) Fienspinner m. regnerisch). → Spill. Braodwoste met Fierdaage. → Fest. Frettchen. dabei einen Zeigefinger über den andern streichend.: Be-amtenfierdig. zu → Groff-. → anpacken. Föhlen is fies. → fietfiet) Fietse. z. Feierabend. → Büülwoste.fienkäörnig. fietkern ein kratzendes.B. Speck. Hoowschmitt) Fienschräiner m. schadenfroh lachend. Fier-aobend been (Der Gastgeber beendet das Fest). Houpt-. Stelte.

→ Jaageband Fietsenflicker m. Fitzebohne (Bo) f. Gabel mit fünf Zinken (zum Kartoffelaufladen) fiewte. Stangenbohnenbeet .Zs.. → Fietsenband Fietsenpatt m. Fünfmarkstück Fiewpenningstück n. fiew Veerdel Toll (1 1/4 Zoll). alle Fiewe. -fättken Einmachfaß für Bohnen Fiezebohnengemöös n. Frou fiewtehn. → döggen. → Fiewtandgreepe Fiewtands(k)e f. Fahrradspeiche Fietsenstüür n. wertlos). → Bohnenpötter Fiezebohnenrabatte f. Fieksebohne. Gewichtstein von fünf Pfund (für Dezimalwaage) Fiewtandgreepe f. Handwerker.: Brummfietsen radfahren. He steht daor. -busk m. zu → Krüüpersbohne). Fiewmarkschien m. (Bo) laubenartig aufgestellte Stangen. Fahrradweg Fietser m. Fahrradlampe Fietsenmääker. Radfahrer fiew(e) fünf. → Fiewtandske fiewtands(k) fünfzähnig. fifte. → Fohrwegg. -rabatt n. Stangenbohne. sik de Fiezebohnen van unden bekieken (tot sein). → Fiezebohnenhütte Fiezebohnenpötter. den fiewten Deel.. Fahrradsattel Fietsenspeeke f. → Schnibbel-. der Fahrräder reparieren kann Fietsenmantel m. Verbinder Fiezebohnenlaubeken n. Fahrradfelge. in der die Speichen befestigt sind. Sunderlööpen Fiezebohnen. fiewte. füfte fünfte. Bohnengemüse Fiezebohnenhütte f. Fiezebohnenstange. -tien fünfzehn Fiewtel n. -reifen. as wenn he nich bes fiew tällen kann (dümmlich. -maaker m. -potter m. ne fiewtandske Greepe (zum Kartoffelaufladen). nich föör fiew Penning (wenig. Pflanzholz für Stangenbohnen (wurden kreisförmig in Rillen um die Stangen gelegt). → Lenkstange Fietsenwegg m. Fünfpfennigstück Fiewpundsteen m. Fahrradachse Fietsenband n. He löpp harüm as ‘t fiewte Radd an’n Waagen (wird nicht geachtet. überflüssig). -zinkig. Raddpatt Fietsensattel m. Werkstatt für Fahrradreparatur. Fitzbohne (an zwei bis drei Meter langen Stangen rankend. → binander. Gabel mit fünf Zinken. Fahrradlenker. Bremse am Fahrrad Fietsenbuude f. → Döörlegger. Fahrradweg. Staaken. Fünftel Fiez(e) ‘Fahrrad’ → Fietse Fiezebohne.auch: Fieksebohnen-. Fahrradmantel. an denen die Bohnen emporranken). → raddföhrn Fietsen-asse f. Schuppen für Fahrräder Fietsenfelge f. verlegen). satt fiewerläi fünferlei. Ne Katte met fiewerläi Klöören giff’t nich. wer Fahrräder repariert Fietsenlöchte f. Hatte. im Ggs. Knee. Stangenbohnenbeet mit Bewuchs Fiezebohnenfatt n. Staakebohne. Gerüst für Stangenbohnen (über Kreuz gestellte Stangen mit Querstangen. Fünfmarkschein Fiewmarkstück n. FitzebohnenFiezebohnenbuss. an denen die Bohnen hochranken. Pricke. → Fietsenmantel Fietsenbremse f. Fahrradreifen.

Wat häff se föör Fiezebohnenstaaken! (dünne Beine). → Waasenplass Filossepee → Flitzepee Filter m. (Filetten) Nelkenart (intensiv rot blühend. Ge.. best. hinterlistige Person. He lött sik ne Fiezebohnenstaaken up’n Kopp anscharpen (anspitzen) (stiller. Gestalt.. Haut abziehen. Fiezebohnenstange f. Betrüger. → schraapen. Muskelfleisch. zum Verkauf zwingen).→ füftig. Figüürken) Figur. → Braoden. Ra. tüftelt. Dat was ne Fillerij! Fillkuhle f. flinke Person) Fiffikus m. HilligenFilee n.: Gips-. Rh. wer geschickt bastelt. figelüürn. → Sijdook. → Föttkert. -tünneken geküfertes Faß zum Einmachen von Schnittbohnen Fiezestaaken → Fiezebohnenstaaken Fiffi m. St. fügelüürn basteln.Fieze(bohnen)staaken m. Rookfiltereern filtern. Zs. Techniker. Zs. Lendenstück des geschlachteten Viehs. braver. He giff ne gudde Figuur af (kann z.: Melk-. → Fipps Filips → dübbelte Filips Fill-amt n. Preßstoff Filzhood m. Bo). gut auftreten. 1. knifflige Arbeit verrichten. durchtriebene. Sü.B. tüfteln. Bohnenstange.: RindsFilette (Vr. He lött sik föör fiew Penninge ne Fiezebohnenstange up’n Kopp anspitzen (Geizhals. ne ganz Fiffigen (gewandte. Filzhut Filzpantuffel m. gutmütiger Mensch). * Wenn ‘n Hemmel harunderföllt. (Figuuren. Schinderei. Füftigfigeleern. De häff immer so’n Fiffi bi sik. Sü. Ülk Filler m.: ButtFillerij f. Abdeckplatz für verendetes Vieh. He was met de Klocke an’t Figeleern.: GrössFilipp PN Philipp. Dat is ne richtigen Filuu! → Fielert Filz m. kleiner Hund (in der Stadt. Fiftig. bes se weer an’t Loopen was. de Figuur van Antoonius. De Koh is föör’n Filler (Notschlachtung). zu → Hoffhund). aus dem Fell schlagen. Bo) f. Sü) Finanzamt (scherzh. (Vr. De Koh mott fillt weern. stumpfes Messer. schwere Arbeit). Flette (Vr. früher in jedem Bauerngarten). → Waakelbääsentee Filuu m.) fillen häuten. Schinder. fiffig pfiffig. → uutfigeleern Figuur f. Se bünt demet an’t Fillen (das Letzte verteilen. vernünftig reden). (Filters) Filter (z.B. Filz. Ra. (Filuus) Schelm. Fileeken Filet. Zs. Madonnenbild.B. Zs. Bohnenstange Fiezebohnenstruuk m. Quälerei (z. Filzpantoffel . 2. sich zu viele Sorgen macht). Standbild). schinden. ausprobieren. Ge. Plastik (z. dann tebrääkt alle Fiezebohnenstaaken (wenn jd.B. z. Tüntelert fifte → fiewte fiftig. Zs. für frisch gemolkene Milch). We). Fiezebohnenstock m.B. Bohnenstange. Stangenbohnenranke (Einzelpflanze) Fiezebohnentunne f. im Ggs. Schlachter.

→ Näihood. Filzpantoffel. wobei der kleine Finger nach oben zeigt). Bor. funden) 1.: Fott-. Sü. kleine Menge. Schutzkappe für den Zeigefinger (z. → Fingerling Fingerkappe f. Rae) Gefäß am Herdfeuer für Fidibusse Fimpenbreddken (St. ne fingerbreede Broodkoste Fingerbreedte. zum Schonen der Haut beim Spleißen von Weiden zum Körbeflechten). ist nicht bei Sinnen). → af. (Fimpen. sööken. starke Kälte. Zs. He woll ‘n paar Penning in de Finger kriegen.: Putzfimmelig eigensinnig. 1. Filzstewwel m. dünner Holzspan zum Anzünden z. WieseFingerbieter m. Se häbbt ne hatt döör de Finger sehn (Sie haben ihn nachsichtig behandelt). ** Ne Fingerbreed Handel is bääter as ‘n Huus vull Arbäid. überspannt fimmeln verrückte Ideen haben. -schloffe f. Fingerspitze. He häff te faake öwwer’n kläinen Finger hen kecken. Dat find ik nich. he häff te faake met´n kläinen Finger nao de Steerne wessen (zu oft getrunken. wo Fidibusse aufbewahrt wurden finden. 2. hatt. Fingerverband. Fingerhandschuh Fingerhood m. Ik röhr de kinne Finger mähr üm (Ik maak de kinne Finger mähr üm krumm) (Ich tue nichts mehr dafür. Rae. Lecht. Mi kümp he nich uut de Finger (Er entwischt mir nicht). Ra. -brette f. → gewährn Fimpe f.. der Pfeife am Herdfeuer. giftig). auf Klage über langweilige Arbeit). Fingerken) Finger. Bo) Fidibus (langer.B. reeken. Zs. Hei. → Bookwäite. Se häbbt’n dood funnen (aufgefunden). up de Finger kieken (überwachen). Zs.B. Sü. → Fingerdopp . Bor. → Marie-enhansken Fingerhüütling m. Schandarmen-. * Bi’n eenen lötts wat. Fingerhut (zum Nähen).B. Haube. Statt. Bo) Brettchen am Herdfeuer. Unsinn. -haa(n)sken m. mit Streichhölzern wurde gespart). de kann noch immer wat finnen (→ Arbäid). Tick. Gartenblume (weiß bis violett. Zs. Bor. finnen (findt. → Hand).: spitz-. Well ‘t Wark söch. (Fimmels) verrückte Idee. Ik häbb de Finger de nich nao staon (Darin bin ich ungeschickt. Sü. Ring-.: weerfindig. He häff ne Fimmel (eigenartige Meinung. fand. Dummen. → Fidibus Fimpenback.Filzschloffen m. Ge. finnig findig. erfinderisch. „spinnen”. Rae. Hei. → Schneddekölde Fingerbreed m. Middel-. Filzstiefel Fimmel m. es ist mir egal). Tehn. → dummendick Fingerdickte f. Pott-. Fingerhut. → Fingerlang fingerbreed breit wie ein Finger. suugen. Man mutt lehrn. uutFinger m. * He häff sik lellk in’n Finger schnedden (sich Nachteil verschafft. * Dat finds du ähr as duusend Daaler Geld. finden. Hei. Rh. (St. laoten. Fimpken) (St. Fingerstärke Fingerdopp m. -kuppe Fingerhans(k)en. fanden. He häff’t an’t Fimmeln („Er spinnt”). lecken 1. auffinden. bes alle Finger egaal lang bünt (immer). gliek. Dat kaas an de (twee) Finger uptällen (Das sind wenige). naakend. meinen. Fingerbreite fingerdick dick wie ein Finger. vorfinden. Fingerspitze. einen Fingerbreit. Bessvaader häff siene Filzschloffen anetrocken. Fimpkesback m. 2. Rh. verbraanen). un bi’n anderen finds wat (Antwort z. → Gesichte. (Finger. Ra.

Kass-. Schutzkappe für verletzten Finger. Fingerring Finger-scheeten best. 2. Barkel-. Nettel-. Geschwür. Fingerglied Fingerling m. Fisch (Vr. kleine Menge. Lüster-. → Lecht). Sü. De gönnt di nich äs ‘t Schwatte under de Fingernäägel (under’n Näägel) (ist mißgünstig. Fingerlänge Fingerlidd n. Föör jeede Finne gaff’t en Puup-aniesken (Jux). Botter bi’n Fiss! (Heraus mit der Sprache). in kurzen Abständen). Finten (unnötige Dinge) Fintenmääker. män moch se nich sölws fangen. → Filipp. Gold-. Finne (Entwicklungsstufe des Bandwurms. Mäi-. Fingerbreed. Murmelspiel. Fingerknöchel fingerkold naßkalt. (Finten) Vorwand. Schwindler. Stock- . Zeigefinger. bliff met ‘t Gatt an de Angel hangen (Spottvers. PN Felix firm firm. Bor). He häff de Finne up’n Puckel. Dießel-. (Finnen. (Fiske. -naagel m. De Finne jöckt. Arbeitsgang beim Schweineschlachten (den Darm säubern). → föhlen. Gerstenkorn. → Armlang. Fisken) Fisch. ToFinken-nett n. bes dat’n häs up’n Diss (Freu dich nicht zu früh. Ausschlag. Entzündung am Fingernagel. Hüütling Fingernäägel. waaterkold Fingerkruud n. Fisk. PN Philipp. Saod-. Rae) 1. targen. Luur-. hande-. blinde. Dummheit. Fingerkraut Fingerlang m. dann mit dem gekrümmten Zeigefinger hineinschießen Finger-knipsen best. Nachbarschaftsbrauch: Schnaps eingießen beim Schweineschlachten. 2. Flass-. Kniester-. Rae) trippeln. Hei).: HetteFinne 2 f.: Blood-. He is in siene Saake firm (ist Fachmann auf seinem Gebiet). Dulle Marie will Fiske fangen. * Ne Fisk läöt´n Määske so at he ist (Fisch macht nicht dick). Hautpustel. Haawerklapp fingerlang fingerlang. sicher. so lang wie ein Finger. → Dümmling. Schell-. Murmelspiel Fingerknöckel m. Mensk.: Bääken-. Ra. → fucht-. Vr). führt zu eitriger Darmkrankheit beim Vieh) finnen → finden Finnen-spöölen (St. ‘n fingerlang Stücksken Fingerlängte f. Silwer-. → wippen Fipps. → Quintenmääker Fioole ‘Geige’ → Vioole fippen (St. Sü. -maaker m. Bor. Finneken) Pickel. Vogelnetz Finne 1 f. Finger-ring m. Länge von einem Finger. Zs. Fitt 1. Ge. → Finger-knickern Fingerworm m. (Finken) Fink. Ge. Alle Fingerlang kümp he de an (jeden Augenblick. → Fett-priesen finnig 1 voller Pickel finnig 2 mit Finnen durchsetzt (eitrige Darmkrankheit beim Vieh) finnig ‘findig’ → findig Finte f. * De Katte frätt wall gäärne Fiske. Schmeer-. Fiss m. Gold-. umhergehen. wer Dummheiten macht. → Näägelröide Fink m. Fingernagel. Zs. Ra. (Finnen) Trichine.Finger-knickern Murmelspiel: 3-4 Knicker in Richtung der Kuhle werfen. Groot-. Zs. Book-. * Sägge nich ähr Fiss.

(sth. kleiner Gegenstand. mühsame Arbeit fisselik (sth. Fischkorb. → Aolforke. Kribben-föhlen Fiskegräöte f. Schwertlilie (St. die Fische wurden darin mit den Händen gegriffen). → Säägen. um Fische darin zu fangen) Fiskefang m. 2-3 m langer Stock mit angenagelter Schuhsohle. → Fiskemuul Fiskebunge f. 2. feinmaschiger Draht. Rae) Fiskestööter m. Fischgeruch Fiskeschliek m. 2. Fischhaut. Fischmehl (Viehfutter) Fiskemuul n. Fischmaul. → Fiskebunge. Fischmaul. Fischteich Fiskekorw m. Sü. → Fiske-föhlen Fiske-torßen → Fisse-torßen Fisk-otter m. Fanggerät Fisker m. Schlüssel z. → Aolskorw Fiskekuhle f. En Schwien is fisselik teggen Dreck. Fussel Fisselerij f. -torßen. Wat ne Fisselerij! → Fisselräägen.s) 1. Fiss(e)Fiske-angel f. 1. Fiss(e). Fischerei. Schraubenschlüssel in Form eines Fischmauls. Fischereischein Fiskerij f. (sth. für Schraubstollen (in Form eines Fischmaules). Beutel für die Fische am großen Zugnetz.Fisk(e).→ Fisk. Schorf auf der Haut Fiskekolk m. Fischotter Fiskräier. 1. Fischfang Fiske-föhlen fischen am Ufer durch Greifen mit bloßen Händen. fitterig . Dreizack mit langem Stiel zum Fischestechen. mit dem das Wasser am Ufer in den Böschungen aufgewühlt wurde. Bor. 1. Stääkhaamer Fiskediek m. Fischteich (bes.auch: Fisch(e)-. Wi häbbt fisket. → Pulskestock. * Fissen un Jaagen giff ‘n hungrigen Maagen un ploddrige Blaagen (Ge. → Fiskebeck fisken (Vr). Drahtnetz (wurde an flachen Stellen im Fluß aufgestellt.B. 2. wenn ‘t Weer denao was. fissen fischen. 2. → Angel Fiskehuud f. schriftlich). Fiskenett n. Fisk(e)Fissel m. Fischschwanz. Stööter Fiskestatt m. Geere Fiske-tasten. Fischer Fiskerech(t) n. Fischreiher Fiss. → Fitzken. → Fiskekorw Fiskebüül m. langwierige. 2.s) (Fissels. -räiger m. -tassen fischen am Ufer durch Greifen mit bloßen Händen. Fischgräte. Fisselken) Fäserchen. 2. → Fiske-tasten. -reuse (Als Köder wurden Därme von geschlachteten Hennen hineingelegt). korbförmige Fischreuse aus Korbweiden. Fischnetz. 1. Fischlaich Fiskestaff m. Korb ohne Boden (wurde ins Wasser getaucht. kleiner Fischteich Fiskelock n. * Fisken un Jaagen giff schmächtrige (klüngelige) Blaagen (Vr). für Fischzucht) Fiskedraod m. kleiner Fischteich Fiskemähl n. Fischangel Fiskebeck m. 1.s) empfindlich. 2. Ge. Fischrecht (mündlich od. 1. künstlich angelegte Fischteiche zur Fischzucht Fiskeröcke f. Nieselregen. Bor). → faaselig 1.

reeken.) (Wes. Spiddewitzen fissen (sth. ausprobieren. Ot. → Kaasert. → Fickfottkerij Fitüttkes (Pl.s) fein regnen. Bo) m. Kaskenaoten. Laabes Flaaden. Fläägelken) 1. Rae. Schitzken fix schnell.). Papptied.B. Getüftel (z. Fleggel (Wes. Dummheiten. Ot. Ra. knifflige Arbeit. Zs. Schnuuwräägen fissemateern (sth. wählerische. Jugendstreiche. Bor) schneller. bis etw. gar fertig. (Vr. Et ist fixfäärig maakt (alles erledigt). Fisselräägen is dröögen Räägen (bringt nicht viel Nässe). → grisseln. nieseln. Fläddeken. abgebunden werden muß) fissen → fisken. → Piepe). → Fletzen Fitzebohne. (sth. Bor. durchsuchen. fisselig. Wolke.) (sth.fisseln (sth. fisten fissenteern kontrollieren. dat den Sand dr’uut göng (sparsamer geht es nicht. schnuuwen Fisselräägen. fix un fäärig (ganz fertig) fixfäär(d)ig. → Fiske-föhlen. kleines bißchen. ne düüstere Flaade. Wolkenfetzen. wählerische Person Fitt(ke)föttkerij.s) sinnloses.s) Nieselregen. Lappen. fissen zischen. flotter Hund. musseln 1 Fissematenten (Pl. ein wenig. → faaselig 1. Ha’ ih’t a’ fix? (Habt ihr die Sache im Griff?). → fussen Fitibus → Fidibus Fitsch-ieser. unzufriedene Person (bes. Rh. -n n. albernes Getue. . Werkzeug zum Stemmen von Löchern für Tür-. Sü. betulich. → Flaater. ausgebreitet (wie ein Kuhfladen) Fläägel. macht Dummheiten). dat säit jao alle Löö (Vers. Fixhund m. fickerig. kläinlik Fitterküll m. → bettken. (Fisteln) kleines.→ Fiezebohne. Ge. -feer(d)ig ganz u. Fleegel. Quaasetriene Fitterkunte f. FiezebohnenFitzen → Fetzen Fitzken kleiner Strich. Rh) Dummheiten. Fissel. männl. -räänge(n) m.s) tüfteln. (Vr. → Luuse-. maimeln. Sü. Flaade m. St. Bor) (Flaaden) Fladen. Albernheiten He is weer an’t Fissematenten maaken. Dao hong so ne lechten Flaaden an de Luch. → Köttband.s) knacken (Knackgeräusch des Haspels. (Fläägels. met’n Fläägel up’n Nacken. St. alberne Sache. Usse Fixhund häff Flöh. ne Fitterküll van ne Käärl. übergenaue. wertloser Kram. eitriges Geschwür fisten. St). empfindliche. Grööne Bräine fissen in’t Föör (Frisches Holz zischt im Feuer). Maß (→ Bind. Unsinn. Kribben-torßen Fistel f. → visiteern Fisse-torßen (Rh. -fottkerij f. Quecken dosken met’n Fläägel. Schwarke. Ööperkes.: Kohflaadig (Rae) ausgeschüttet. wählerisch). Dreet. → Flaaks. übergenaue. Dreschflegel. He kann met Sinne den Fläägel an de Müüre hangen (Nachwuchs genug. Denne is so fitterig in’t Ääten (anspruchsvoll. genau. flott. → Akefietkes. eines Handwerkers). Bo) fischen am Ufer durch Greifen mit bloßen Händen. kleinlich. beim Tanzen gesungen). Fitzebohnen. Hei. He is de fix bi. gelingt. → klamüüsern. Loot) voll ist u. Fensterscharniere Fitt → Fipps fitterig vorsichtig. flegelhafter Junge (hat keine Haltung. Flaabes m. wenn ein best.

unhöfliche.→ Fleer. Hei. drehbarer Teil oben am Flegelstab.auch: Fleegel-. He kümp uut’t Fläämske (aus Flandern). Zs. ne flacke Kaore (Handkarre direkt über den Rädern. flaatsen (Wes. Placken Zs. Fleck. ne grooten Flaatsen Land (großer Acke+). Socke groote Flaatsen bünt daor lossekommen (beim Roden von Sträuchern). freie Fläche.) Flegeljahre. ne fläämsken Käärl (ein unehrlicher. Staff-aor. in der Wendg. fleegen pflegen. Schnitzer. Kuhfladen. 2. Zs. großer Brocken. platt 1 Flack-aort m. häägen un fläägen (umsorgen). Sü) 1. Gelenk am Flegelstab. → Flacken. direkt neben. niedrig. Flegel. im Ggs. -en m. Kaflatzen. Zs. hölzerne Öse am Gelenk des Dreschflegels. FleggelFläägel-aor. FleerFlaater m. Wat ha’ik dao ne Flaater maakt! → Fuudel. Ra. Strohbedde Fläägelwörgel m. Vr. 2. → Schlingel. flascher Kerl). Ollie-. Fläär. → Fläägel-aor Fläägelreemen m. De Koh flaatert in’t Loopen. He wonnt flack an de Schoole. Stiel des Dreschflegels Fläägelstell. St. Wat bünt dao schmeerige Flacken in. Riemen am Gelenk des Flegels. (Flaatsen) großes Stück. → Baller-. Fläär. Fläche. Bo) flegelhaft Fläägeljaore (Pl. Rh. St. mit dem Flegel gedroschenes Roggenstroh aus ganzen Roggenhalmen (als Bettstroh auch nach Aufkommen der Dreschmaschinen). nahe bei. (Bo) (Flacken. Ot. → Föör . Dat ligg flack an’t Waater (z. Flegelstab. direkt. platt 1 flack 2 1. -stiel Fläägelstroh n. Dat kranke Kind wodde häägt un fläägt.: KohFlach-ieser. bes. Fleck.: kaputtFlaatsen. Sü. Flaats m. schlecht erzogene Person. (Flaaters) (Vr. unmittelbar.: Kohflaatern. → Fläägel-aor fläägen. (Flaakse) flegelhafte Person (Junge od. en groot Flack (große Fläche). Flegelstab. He häff ne Flaats Grund metekreggen. → Fläägel-aor Fläägelstaff m. Fehlschlag. Fett-. -füür n. → betünteln Flaaks m. Rotlauf (bei Schweinen).2. -saage Flack m. zu → stick). Provinz).: Blood-. 2. Dat sägg ik em flack in’t Gesicht! → Erpel. Up’n Flacken dröögt’t am besten. Flaps flääms(k) flämisch. Schlagholz des Dreschflegels Fläägel-öögte f. WaaterFlackenföör. → Beddestroh. → Splenter. fleggelig (Wes.: DoskeFläägel. Flacke f. Stück Land. → Flaabes.n. ** Bääter ne kläinen Kreggel as ne grooten Fleggel (Ra). → Bunken. Zs. Raosejaore Fläägelklopp m. Ebene ohne Baumbewuchs. dicht zusammen. → flack 1. 2. 1. Dat Peerd häff ‘n flacken Hoow (flachen. Fläcksken) 1. Stock-. im Ggs. am See). -uhr n.B. Gelenk am Flegelstab. Ge. Wörgel fläägelig. grober Fehler. Mädchen). Dummheit. ausgetretenen Huf. dat flacke Land (Bauernland. → Aolenleer. flach geformte Schusterahle Flacke → Flack Flacken m. bes. -saage → Flack-ieser. → Placken flack 1 flach. Bor) Kot fallen lassen. zu → hooge Kaore). flacke Fluure (ebener Boden).

Rae. -füür n. → Plack-. flatterndes Ding. He häff ‘t Hemd an’t Fladdern (hat Angst). Käärßenlech is flackerig Lech. ist schlecht zugeschnitten). fläddern. Bor) Frauenhaube mit Bändern flammboiten heftig flackern. → Fludden.Flackerföör. unfest. z. Drechslers). (Flammen. → fludderig. Feuerkanal im Brennofen. Flämme f. schwanken. Ge. Wollgewebe flanellen aus Flanell . Bor. He was Föör un Flamme (begeistert). Riß in Töpferware (beim Brennen entstanden) Flamme f. Ge. sparsam sein). Flammlock n. Flach-ieser. He flackert noch so (unsicher. Dat Kleed is fladderig (sitzt nicht. Kladden Flädder → Flätter fladd(e)rig. Flachsaage f. Zugloch. Wahr di blooß bi de Flämme wegg! flammen Flammen schlagen. flämmen flämmen. Kleid aus billigem Material). Zs. (St. 1. töiniern Flanell n. Flachzange Flackte f. Bo) Salzloch am Töpferofen. spazieren.B.B. flackerndes Feuer. Gatter mit Horizontalsäge im Ggs. Erntehut der Frauen. He spöit Füür un Flamme (wütend. Rae) Feuerkanal im Brennofen. un dat flammen daor alle döör (beim Feldbrand). flackern flackern. Den Ommen moch Flamme häbben (Glut). 2. Flammboste. (Flämmen) mannstolle Frau. Vorfeile Flack-ieser. (St. → flapsen Flacktange f. → Flammkehle Flammkehle. Bor. Sü. Flachsäge.: RapsFlackwaage(n) m. Wat häs du dann föör’n Fläddeken an’t Gatt (z. Junge. Feldbrandofen. Tuch.: stockFlacks m. Fläche. Pappschnee flacksen Jux. Spaß machen. z. unordentlich. abflammen (Wege u. fladdrig → fladderig Fladuuse f. -kähle f. In de Panne dröff de Flamme nich in schlaon. nicht richtig brennendes Feuer flackerig flackernd. → plackig. Flacheisen (Werkzeug des Schreiners. -n. flattern flattern. (Flackse) Spaßmacher. Teil am Drehschemelbrett. der nichts ernst nimmt. (Fladuusen) (St. → schröien Flammgang m. Ge. wi häbbt blooß eene Henn an’t Leggen (die Lampe herunterdrehen. wat flammboit de Lampe. Flaum gerupfter Hühner abbrennen).B. ne Käärl van Föör un Flamme (voller Energie). Den Ommen was holl. beim Handeln). Fuddel. → flunkern 1 Flackfiele f. Flämmken) Flamme. zu → Vullgatter Flackschnee m. Bo). Flachwagen (ohne Kastenaufbau) Fläddeken n. Bo) fleckig. auf die leichte Schulter nehmen. → Flapphood fladdern. Kinder. → Aortscheed flackig (Rh. im Ziegel-. schladderig Fladderhood m. → Flaps Flacksaage. Zs. Flanell. → Bummel. -böste f. klebender Schnee. etw. unbeherrscht. → Saltelock flaneern flanieren. flarrig flatternd. -n n. Gräben abbrennen. Ra.

Wisk Flassfink m. → Fladder-. Spaß. → Tückert . (Flarken) (Bo) Gänseflügel.) abstehende Ohren. → Bocholt. → holl Flankeerboom m. verspielter Junge. Haut. Foot-. Flachsdarre. Hei). der nichts ernst nimmt. Fuusel-. → flätsken. Zs. Steen-ollies-. → flou. Flachs. Sperrbaum. → disseken. ne Flaoske Mett (Streifen Fleisch). Flacks Flaps 2 m. (Fläsken. Bor. Flässen. Ot. flacksen Flapshood → Flapphood flapsig albern. Rh. ulken. läbbs flapsen scherzen. Vr. Bor. Borken.→ Flaske. schmollen). Ollie-. ne Fläppe trecken (die Lippe hängen lassen.: Äätig-. Upgesatten-. Lippe. Flaps maaken (Witze. → Braake Flassdarre f. WörmFläsken. schiefer Mund. ohne Salz. -bier n. spaßend Flarke f. Segelohren flapp-äörig. Pendelbalken zwischen zwei Pferdeständen. Flässe (Rae. kindisch benehmen. → Middscheerßel Flaoske f. Se bünt an’t Japsen un Flapsen (necken sich spielerisch).auch: Flasken-. St. → Strippel Flapp-aorne. → Lien. Hängeohren. -uhrne (Pl. Suur-. Sonnenhut. Blödsinn machen) fläps (St. Beer-. Korw-. Sünnenhood Flaps 1 m. Flachsbreche. Röstvorrichtung für Flachs. fade. Hei. Gewürz. Zs. (Sü. → Hange-. -ührig mit abstehenden Ohren. (Flaosken) (Ot. nicht aufgeben).od. Flaschenbier Fläskenhals m. → Flaabes. Schlapp-. Hänfling (im Ggs. Ne Schnurrkatte meeken wi uut’n Fläskenhals (Spielzeug). Bo) f.: aorFlapphood. Fläsken) Flasche. He leet em up de Fläske ruuken. Seite. → Klanke. Flachsblüte Flassbou m. Et schmeck fläps. Fläskenschruuwstock m. (Flapse) Spaßmacher. Flappe f. Strähne Flachs. -blöite f. Rae) flau. Ge) Stück Fleisch. He lött de Fläppe bes up de Klumpe hangen. FlässenFläskenbeer. sich albern. Flaske (Wes. Waater-. Schnaps-. Linnen Flassblöie. → Flassommen Flassdießen m. Flaschenhals. ein schiefes Gesicht ziehen. Wijwaaters-. Ik häbb mi ne Flaoske van de Hand rett (stott.: Aorflappen ohrfeigen. Schlaotlippe. Unsinn. Ge. Muss nich de Fläppe hangen laoten (den Kopf nicht hängen lassen. Flaschenschraubstock (flaschenförmig) Flass m. Ge. Melk-. Zs. (Fläppen) Lippe. Rae) Flachsdocke am Spinnrad (spinnfertig) Flässe.Flanke f. → Flürk flarrig → fladderig Fläske. ne flapp-äörigen Hund Fläppe. Pulle. (Flanken) Flanke. Aort-. FlaskenFlassfette f. zu → Bloodfink). mit Peddigrohr versteift). sommerlicher Erntehut für Frauen bei der Garten. Flachsanbau Flassbraake f. Feldarbeit (aus weißem Stoff mit dünnen Punkten. Bi’t Melken drückt man ‘n Kopp in de Flanke. Flapshood m. Rööw-ollie-. Sü. schnedden). Wien-. Ruuk-. Bor.

Schladden. (Flechten. Blondschopf. flachsblondes Haar. → Dutt. Flachsspule am Spinnrad. Kamm zum Entfernen der Samenkapseln vom Flachsstengel Flassrööte f. an Hätter un Flätter (Hädder un Flädder) kaputt (ganz u. WaagenFlechte 2 f. → Tweern Flasshääkel. im Ggs. Ackerwagen . z. Einweichen von Flachs. spritzen. Flachsofen mit Steingewölbe zum Rösten von Flachs vor dem Brechen.: Blau-. flochten) flechten. Pflasterstein. → Kattenkopp Flasterstraote f. → Statt. Kastenwagen.: Mest-. Wat lagg se daor te flatteern. → Backommen. He häff em eene an’t Gesicht flätsket. Zwirn. Straßenpflaster. zu → Wullweel). bitten. Flachshechel. mit Wasser planschen. Hautflechte. hellblondes Haar Flasshüüsken Flachsofen. gar kaputt). Jahr. Leinenfaden (aus Flachs).B. → pulsken. Teich zum Einweichen von Flachs. Flätter. → Flucht 1 Flaster n. Flechtenwaage(n) m. Den Waagen buldern öwwer dat Flaster. aus Zweigen geflochtener Zaun. alter Sack. Flachsstroh Flassweel n. Zs. Zs. nötigen. → Bouwaagenledder. Flatse f. Flachskamm. (Flechten) Seitenstück. → Grüüsementen flattern → fladdern Flechte 1 f. zum Einfahren des Roggens). Kind mit blondem Haar Flasskuhle f. → Föidel. -krankheit. (Flatsken. ne fiene un ne growwe Flasshääkel Flasshaor n. tüünen Flecht(en)tuun m. Seitenbrett des Leiterwagens (aus Rundhölzern mit Querriegeln. Flädder in der Wendg. schmeicheln. → Flass-ommen Flasshüüwe f. flochten. Straßenpflasterer. → Handhääkel Flasskopp m. Statt Flechte 3 f. Flätsken) Wischlappen. → flappen. -owwen(t) m.Flassgaorn n. Kiek äs an. Korb für spinnfertigen Flachs (aus Stroh geflochten) Flassjaor n. Flechtken) geflochtenes Haar. Flachsriffel zum Entfernen der Samenkapseln vom Flachsstengel Flassriffel f. sägg den Flasterer to’n Dokter. an einem Stock (zum Reinigen des Backofens). StraotenFlasterer m. Zopf. wer sich lange bitten läßt). flachsfarbenes. Flastererkolonne f. wat Ih un wi verfuschket. -heckel f. De Aole flatsen un dräien sik (Bo). De moss ehrn un flatteern (eigens ansprechen. De Flechten moss met Haornaodeln upstääken to’n Tuuw. Kesslings-. Pflaster. → Hanfkuhle Flass-ommen. Arbeiterkolonne für Pflasterstraßen flastern pflastern. Feld-. → Kloss Flass-stroh n. → Röötekuhle Flass-spoole f. Pflasterstraße Flatske. flocht. spöiten fläts(k)en ohrfeigen. Wullquast flats(k)en wischen. klatsken flatteern. Kopp-. in dem der Flachs gut gedeiht Flasskaom m. Zs. daor doo wi Sand öwwer. bes. Flachsspinnrad (kann zwei Flügel haben. fletteern gut zureden. Ommenhuus Flassreepe f.: Straotenflechten (flecht. ne geflasterte Straote Flastersteen m.

Fliegenschrank (mit Gaze gegen Fliegen gesicherter Vorratsschrank) Fleegenschiete f. Flechtwerk. Dassel-. → Steckelschimmel Fleegenschläier m. -kläts(k)e f. sanftmütige Person). doodschlaon. Insektenstich. Gelenkrheumatismus). flogg. Honning. Glas (mit Zuckerwasser) zum Fliegenfangen Fleegenklappe f. * Well hooge flügg. -driet(e) f. durch Fliegen bestäubt) Fleegendraod m. Flieger.: Aos-. Hunde. floggen. Bleeseken. Daages-. -wer n. Fleckfieber Fleege f. wurde oft aus dem Brautschleier gemacht) Fleegenschnäpper m. Denne dööt kinn Fleege wat teleed (quaod) (gutmütige. → Stiewsel. floggen) fliegen. Fleegesken) Fliege. 2.: Puggen-. kann deepe fallen (→ klimmen). Heckenbraunelle (kleiner Singvogel. → Peddenstohl Fleegenplaoge f. nistet im Stall). Bäärnken-van-Gaolen. (Bo) Fliegenpilz. sofort).. fleegende Gicht (wandernde Gicht. Hook. das leicht unruhig wird fleegengeck unruhig. Zs. Fliegenstich Fleegentied f.: weggfleegen ‘pflegen’ → fläägen Fleegenbloome f. StääkFleegel. Flugzeug. Fliegendreck Fleegenschimmel m. * So fien kaas kinne Fleege in’t Gatt trään (so genau treffen). Flinte. * Kaas gaar nich so genau tüürn. Fliegenklatsche Fleegenklats(k)e. Fliegenblume (Orchideenart. → Fleegenschnäpper Fleegengeck m. Wand aus Flechtwerk u. Windvoggel. Fliegenklatsche Fleegenpilz m. WindFleegerij f. Insektizid gegen Fliegen Fleegenglass n. Wat flügg (föllt) he öwwer’t Ääten heer (verschlingt gierig das Essen).. Singvogel. Pferd. Fliegenschwarm Fleegenstecke m. lästige Fliegen Fleeger m. → afschlaon. Dat flügg mi so an (to). -giff n. -werk n. Fläägelfleegen (flügg. 1. Mest-. Phantomschmerzen. Flöggel. Zeit. (Fleegen. am Bienenhaus) Flechtwark. Drachen. 2. Fleegel. Blind-. 1. nervös bei Fliegen (Eigenart von Pferden) Fleegengift. wenn’s ne Fleege in’t Gatt trään wiss. Peerde-. Fliegendreck Fleegendreet m. Gatt-. Fliegenfänger. → an. in der es bes.→ Fläägel. Geflecht (z. Pferdesorte: Schimmel mit kleinen Flecken. Brumm-. -kot Fleegenfänger m. Klebestreifen (mit Honig. Fliegendreck. Fliegenschleier (über der Wiege. viele Fliegen gibt Fleegentüüg n. Fliegerei . aus Weidenruten) Fleck m. Zs.Flecht-tuun → Flechtentuun Flechtwand f. Drahtgitter gegen Fliegen Fleegendreck m. an der Decke). Bo). Et flogg em so up de Huud (von ansteckender Krankheit).B. → Stupp Fleckfeeber. → Schnäpper 2 Fleegenschwarm m. -schnäpperken Fliegenschnäpper. He flügg van eene Blöie (Bloome) nao de andere („Schürzenjäger”). in der Wendg. Lehm (z. Kinderspielzeug (Vr.B. Driet-. Fliegenplage Fleegenschapp n. up’n Fleck (jetzt. Zs.

Nacken-. hout se sik üm de Bütte (von Streitsüchtigen. Wiemgaffel Fleesgait f. zweizinkige Eisengabel. Gabelholz zum Anhängen u. Mensken-. Heel-. Flier (Bor. Ra). Holunderstrauch. Fläär (St. -beere f. Fliernstruuk (Bo) m. Peerde-. Flierntee (Bo) m. Fleischbrühe Fleesbuck m. FlierFleerbääse → Fleernbääse Fleerblöie. Suppen-. in den Finger schneidet). Braod-. FleesFleeskaore f. Saltefatt Fleesgaffel f. Näägelbloome. Holunder-. Fleischgeschmack. Speck. Koh-. Holunder-.B. mit der das Kochfleisch aus dem Kessel genommen wurde Fleesgeschmack m. leichtes Holz. Fleesk (Vr) n. Friss-. Fleisch. Hammel. Ge. Farken-. → Fleesfatt. Fleerntee. Holunderblüte.auch: FleeskFleesbloome f. Salteback Fleesbönne m. fleern (Rh) schleudern. Quabbel-. Se fleert de Tasse up de Grund. Bo) m. Rook. Wu krigg den Timmermann den Fleesgeschmack an de Bällekes (an die Frikadellen. für den Palmstock) Fleerbuss. Suurmoos.: Balken-. Ge. scherzh. → pleern Fleer(n)bääse. Holunder. stille. Abnehmen von Fleisch. ‘s Aobends fleegt de Fleermüüse in’t Huus. Schaops-. Sü. Peckel-. Fleischgabel. Holunder-. Pluffholt. → Erpel. Kopp-. Fliederbeere. Fliederstrauch Fleer(boom)holt n. Fliederblüte Fleerbloome f. Holzbock. * As’t Flees up is. Dachbodenraum. Schwiene-. Vöör’n Fleerbuss moss de Kippse afnemmen (galt als bes. werfen. Ribben-. Sü. Fleesk. sich stößt. Näägel-. * De will kinn Flees dräägen (bleibt mager). Wurst. Flieder. -klotz des Gerbers zum Abfleischen Fleesbröie f. → Fleesgaffel Fleesgaobel f. Speck Fleesk. rote Fleischblume (rot-violett blühend) Fleesbödde f. (Vr) Drachenschnur Fleer. -haok(en) m. → Näägelbloome Fleerholt → Fleerboomholt Fleermuus f. → Fleerbloomentee Fleerntee → Fleerbloomentee Fleer(n)struuk.auch: Fläär-. Grippe) Fleerboom m. Schinken-. WellFlees. Bor) Hundekarre für Fleisch . → Schneesenhaaken. Ra. Haken zum Aufhängen von Wurst u. → Peckel-. für Stiele von Werkzeug.. Zeringel Fleer. Rh).Fleegerpacktou n.→ Flees. → Holunder. Holzbock mit Zinkplatte zum Abfleischen der Häute Fleesfatt n. -busk m. Lamm-. (St. nützlich wegen seiner Heilkraft). Rh. Kalw-. Tand(e)-. Frucht des Holunders (für Tee gegen Erkältung). Se häff kinn Flees up de Bütte (mager). Lääwen. Fleischvorratskammer Fleesboom m. Rind-. -blöite f. Pökelfaß aus Holz (meist oval). Kuckuckslichtnelke. Schinken im Rauchfang (über 2 m lang). Hohner-. Holunderblütentee (gegen Erkältung. Ossen-. Flesshaaken. Frijbank-. in dem (getrocknetes) Fleisch aufbewahrt wurde. Dat is ungeschickt Flees (wenn jd. Fliederstrauch Flees. Fliederholz (bestes. Bassen-. für Spinnrad.). Holunder-. Flees häört up’n Teller un Erappel in’n Keller (Wes). z. → Zeringel Fleer(bloomen)tee. Zs. -käörken (St. Ra) Pökelfaß. Fledermaus.

→ Fitüttkes. Speck. repariert (z. Suppe. -siete f. Fleischtopf. 1.: Geld-. Schinken Fleete f. Fläägelfleggeln → flöggeln Fleppe f. Streiche. (Flichten) Pflicht. Stock zum Aufhängen von Wurst. Fleggel. Fletser m. ** Bääter ‘n Flicken as ‘n Lock. KäätelFlickerij f. Se dööt ähre Flicht. Fleischseite beim Leder. Flickerei flickflööien. reparieren. Unsinn. die vom Fleisch abgesondert wird (wurde zum Anrühren des Wurstteiges verwendet) Fleespott m. Ausweispapier (Urkunde. Zs. (Fleeten) Faden an Bohnen.: NaoberFlichtjaor n. um etw. wer etw. zu → Narwensiede Flees-spiele f. Fletse f. 2. (Fleppen) Stück Stoff od. zu erreichen Flickflooier. dann mu’ ih ‘t Olle mon flicken. Flickschneider (abw. Flicknäherin (nähte auf den Höfen) Flickschnieder m. → Flick-. jd. → Wostemölle Fleesnatt n. Papier.). Nücke. Fletsker. Aufschnittmaschine. (Bo). Rundholz zum Aufhängen von Wurst.fleesken (Vr). wer nach dem Munde redet Flicknäister f. Ploddenschnieder. → Büül-. → Knickerflinte. Homosexueller. Lappen-.) Dummheiten. Zs. Fleischbrühe. Giff’t wat Nijs? Ne! Wenn’t nix Nijs giff. Schmeichler. Zs. Teller für Fleisch. Fleischteller. 2. Sü) schmeicheln. HemdsFleppe ‘Lippe’ → Fläppe Fletske. → Wostemaschiene Fleesmölle f. → Lappen flicken flicken. fleeßen Fleischreste abkratzen in der Gerberei (schmutzige Arbeit. Kleidung). nach dem Munde reden. im Ggs. -flööier m. nu is ‘n Fleespott weer vorhanden (Karsamstag ab 12 Uhr durfte wieder Fleisch gegessen werden). * An olle Hüüser un olle Wiewer is alltied wat an te flicken (lappen). ausbessern. Flitsken (Ot) Gummischleuder (Jungenspielzeug). Pflichtjahr Flicken m. Aufhänger aus Weidenruten für Speck u. Se häff blooß Fletzen in’n Kopp. Fleischstück Fleesteller m.→ Fläägel. -flooien (Vr. Moss de Fleeten de schoone aftrecken. schnoien 2 Fleggel. 1. Flitse f. gefährlich wegen Milzbrandansteckung) Fleesmaschien(e) f. Führerschein). Häs diene Fleppen wall bi? He häff de Fleppen kreggen (die Papiere erhalten. → af-fleeten. Ploddenschnieder . Mahlzeit mit Fleisch.od.: Fietsen-. → Fleesgaffel Flees-stück n. Fleischwolf. (Flicken) Flicken. wurde entlassen). Fleischgericht Fleeswaater n. Brühe Fleeswedde f. → Fleesgaffel fleeßen → fleesken Flees-sied(e). dumme Einfälle. Teks Flicht f. Schnacker Flette → Filette fletteern → flatteern Fletzen (Pl. Fleischwolf.. Christ is erstanden. Speck im Rauchfang. Erbsenschoten. St. Flicker m. Flees-schneese f. → Schlööpe fleeten Fäden von Bohnenschoten abziehen.B.. Flausen.

) Flügel. Filossepee (Vr. Flinkheit Flinte f. über der Tür. Froulöö. Schmirgelpapier. Sachen. Fleiß flijen (St. -tasse f. feines Glaspapier. -pepier n. Jagdgewehr. damit wurde z. → Foose Flittken (Pl. leichtes Mädchen. Voggel. Flickwerk Flier.) Flicktüüg n. Flickzeug Flickwark.: RockFlippsentaske. → fatten. über dem Rauchfang) Flintenrichel n. -boogen m. Fahrrad (scherzh. Gestell od. Wenn de Farken dat Begaon ha’n. Flitsken → Fletske Flitterken n. flott. → Flöggel. Flitzeboggen-scheeten Bogenschießen. Flink up de Been un gau bi de Hand. Schuß aus der Flinte Flintpapier. -werk n. Flinten un Säißen dröff man nich uutlehnen. He is gespannt as ne Flitzeboggen. z. abgestoßen). beim Kinderschützenfest auf einen Torfvogel geschossen). Scheet-. Schrott-. FleerFliernstruuk → Fleernstruuk Flierntee → Fleerbloomentee Fliete f. Flinkigkäit f. Haken für Jagdflinten Flintenschlott n. Zs. Sü. → treckfaste Flietigkäit f. (Ge) Galanteriewaren Flitzepee. → Foss. wodde ähr met ne Fliete Blood aftappt. Pfeilschießen flitzen schnell laufen. Knicker-. Flintenschloß Flintenschötte f.B. schichten. mißlingen). von Porzellan. stapeln (z. Hei. Wat bün ih flietig! * Fuule Öllers häbbt flietige Kinder.Flickschuuster m.B. Schußauslöser der Flinte Flintenkoggel f. packen flimmern flimmern. Abzug. → Schlippe. Bor. ne dübbelte Laoge flijen. Garben auf einen Haufen. kleiner Abspliß. Rae) m. (Flippsen) Zipfel.B. Flintenkugel Flintenreck(e) n. Gestell od. (Flieten) Aderlaßlanzette (tierärztliches Instrument). so flink as ne Wipp (wie ein Wiesel). Tasche im Schoß des Gehrockes Flitse. Schuhflicker. An’t Köppken. flackern. Schuster (abw. He flimmert met de Oogen. Jaggd-. alt). Flinkhäid. Et flimmert mi vöör de Oogen. Dat Föör (Lecht) flimmert noch.. → flunkern 1 flink flink.B. → Splitter Flittken n. (Flinten) Flinte. * Dat kann em scheew uut de Flinte loopen (fleegen) (kann schiefgehen. Rae. → Schüürpapier Flippse f. rennen. Flier. schnell). Em hangt de Flittken (mutlos. Flittkes un Flättkes (wertloses Zeug). flietig fleißig. en Flittken van ne Deerne. Flitzebogen (gespannter Bogen mit Bindfaden. Jungenspiel.: Dübbel-.→ Fleer. auf den Wagen packen). * Flietige Mööders maakt fuule Blaagen (Ra). Piss-. bekümmert). Flottfeern Flitzeboggen. up’n Waagen flijen. Rh. Zs. flitzen Flitzenkraom m.. die (oft) geflickt werden müssen. Haken für Jagdflinten (z. Bo) sachgerecht packen. daor is ‘n Flitterken af (ist etw. → Fietse . blinzeln. VöörschlottFlintenhahn m. Se häff ne flinke Tunge (redet viel. (Flittkes) wertloses Ding.

Ik sall di wall de Flöhe af-fangen (Drohung). → fluddersken. ganz egal. Jagd auf Flöhe. scherzh. „Pfeife”. Den Wind flöistert.: EnteFlöggelschlagg m. die Flügel rhythmisch bewegen. → Flottfeere flöggel-lamm fluglahm. piep-egaal flöiten flöten. Zs. -bette f. Flöcksken) Flocke. Flöh-holt n. Den Handel ging as ne Flöit (zügig. mutlos). De olle Flöite! (z. flöisterig Weer → böisterig flöistern böig. Flöiteken) 1. Sumpfporst (wurde gegen Flöhe ins Bettstroh gelegt). → Flöienkruud Flohjagg(d) f.: Enten-. Flöit f. pfeifen. sik teggensiedig de Flöh offangen (gegenseitig erziehen). Bor). (Flocken. Wind-. Tonflöte für Kinder). flott). bekümmert. Hund. WaaterFlöitebääse. die Hände. Arme entgegenstrecken. je mehr Flöhe (Je geringer die Stellung. * Je unselliger den Hund.: Hengste-. -beer(e) → Flöitenholtbääse flöit-egaal gleichgültig. Flöhken) Floh. (Flöh(e). Zs. Bor). leichtfertige Person. WindmöllenFlöggelfeere. dat giff Räägen. Voggel. Ge. Se blöss ook up de Flöite („stößt ins gleiche Horn”). Flügelschlag Flöggelschruuwe. 2. Flohbiß Floh-bieten Flohbeißen. Möllen-. die Arme beim Gehen auffällig bewegen (z. Flöhkruud (Ge. Badde. Angenehm Floh-bieten! (Gute Nacht. (Sü. de Flöggelfeern beschnieden. → Kiekfosk). Zs. Moodfeere. Voggel-. → Hemdrock Flöhkruud → Flöienkruud Flohstecke f. (Flöggel(s).). Zs. in der Wendg. fleggeln (Ge) 1. desto höher die Ansprüche. Piep-. We) n. Sumpfporst. → Haorn. * Vöggelkes. Gagelstrauch.Flocke f.. → af. von Kleinkindern). * He krigg ook all Flöhe (wird eitel). → flugglamm flöggeln. → Flittken (Pl. He häört de Flöhe hoosten (Er ist sehr vorsichtig. Ganse-. (Flöiten. IeserFlohbett m. Flügelfeder. ne Käärl as ne Flöite. Lockruf für Fohlen). 2. schlagen. -be f. ne Flöggel an’t Huus (Anbau). Nichtsnutz. Ik häbb nao de Flöite loopen (ließ mich kommandieren). -fääre(e) f. → Flöh-holt.B. Schnee-. Vr. Under’t Fleegen wasst de Flöggels (Übung macht den Meister). -mutter Floh m. Ssappholts-. * Se häbbt em en Floh achter’t (in’t) Aor satt. Schuuwkaore. Daor kümp he an flöggeln. Flohbiß Flöienkruud (Wes.B. * Ne Schöttel (Sack. Flöte (z. Flöite. döör de Tande flöiten (z.: Bast-. de froh .B. Zs. Dat is mi flöit-egaal. Possem flöisterig windig. Flöhkraut. SeepenFlöggel m.: Haawer-. pfeifend. Schwaanen-. Flucht 1. pfeifend wehen. Kuckuck. De Geetling un de Spraole flöit’t. We. erste Flugversuche machen. Schuuwkaore) vull Flöh is nich gudd hööden („flügge” Mädchen. leichtes Mädchen). St. → flöitepiepe. Flöggelken) Flügel.). De flöggeln üm em harüm (scharwenzeln).B. → Piere). Flügelschraube. He häff ‘n Kopp vull Flöhe („Flausen”). Stadtlohn. Ra) Gagelstrauch. Holt-. He lött de Flöggel (Flottfeern) hangen (müde. Hohner-. Munnika. Nachtigall.

Zs. → Schraowenschmolt flöömig. → Ssappholtsflöite flöitepiepe von wegen. Et flöit’t mi in de Aorne (Man redet schlecht über mich). Jungen fertigten sich Mundstücke aus dünnen Zweigen. De Fabrieken flöiten alle. Sü. Flötenspieler. schmusen (z. schmeichelt. sööte. He flöökt de (alle) Düübels uut de Hööke. Soss nich säggen. Piep-. Schmeichler Flöök. Munnika Flöitepiepe f.B. Mann der sich an Frauen heranmacht und nur „das Eine“ will. „Pfeife”. → Flöite Floogland → Fluggland flooien (Vr. Flötenstecher (Töpferwerkzeug aus Buchsbaumholz mit einem flachen u. frett de Katte bitieden (vorsichtig sein!). nicht in Frage kommt). aus dem Flöten gemacht wurden (Holzarten. → Kramms-. Rössel. 1. 2. -beer(e) f. (Vr. dat dat Peerd flöiten kann (Jux). Flöte aus Eberesche od. Lao di wat flöiten.B. die in die stärkeren Zweige eingesetzt wurden). s`hmeicheln. egal (Ausruf. auf selbstgemachter Rohrflöte) Flöitenstääker. un Hohnder. morgens. nicht ernst zu nehmende Person. * Uut singende Däärns un flöitende Knechte kümp all melääwe nich vull terechte. de flöit’t. Flöte spielen (z. Griebenschmalz. Weide. Waatervoggel Flöitenholt → Flöitepiepenholt Flöiten(holt)bääse. Sü. Nichtsnutz. → Flöite. → läömerig. unklar. de wödd bitieden den Hals umdräit (→ kräien). Gao doch hen flöiten! („Geh zum Teufel”. Voggelbääsenholt Flöiter(t) m. Ik flöit di wat („Ich huste dir was”). -kettel m. 2. → Leed 2. Nichtsnutz. flöömig Waater. Flööken un flöiten droffen wi Froulöö nich. von Kindern). He is demet an’t Flooien (will ihre Zuneigung gewinnen). * Froulöö.: PeerdeFloomenschmolt n. Flook m. -stengel Flooier m. Bor) wer viel schmust. Rh) 1. wer pfeift. de kräit. → klöiten). Ik flöit wat drup (Ich pfeife drauf. wann´t twalw Ühr was (So kam man ohne Uhr aus). Bastflöte (Die Rinde löste sich im Frühjahr gut ab. Wiesenkerbel Flöiten-spöllen flöten. flöömerig trübe. bei denen sich die Rinde leicht löst). (Flööke) Fluch flööken fluchen. → Flöite Flöitsack m. flöiten gaon (verlorengehen). schmutzig (bes. Floome f. Lock. (Floomens) Nierenfett des Schweins. Zs. → Schmeerläppken Flooistättken. Bor.: flickFlooi(en)stättken (Vr) wer viel schmust. De Wind flöit üm de Hööke (pfeift um die Hausecke). von der Eberesche Flöitenkäätel. ausgelassenes Nierenfett vom Schwein.flöit’t. Zs. nach dem Mund reden.B. einem spitzen Ende zum Anfertigen der Tonflöten). → Nüürnfett. schmeichelt Flooi(en)stengel m.: un- . He flöit achter de Deern heer (läuft hinter dem Mädchen her). Weide). He flöit met’n Mester (Beide ziehen am gleichen Strang). wenn etw. -stengel → Flooienstättken. → flöit-egaal Flöite(piepe)nholt n. lege keinen Wert mehr darauf). von Flüssigkeit). He ligg daor weer te flooien. Holz der Eberesche (od. Beere z. -stecker m. Ungel. Flötenkessel Flöitenkruud n.

Wasserlinsen. (Flooten) Flut. → Flöggel. (Flööte) Floß floot flach. Durchfall flotten Hainrich m. de Wieske flööten (unter Waser setzen durch Anstauen von Wasserläufen). We. tüchtig. hatte ein entsprechendes Grabensystem). Flöößken) 1. Ge. → Hand. reichlich. bewässern. Hei) Holzschuh od. Sü. met ne flotten (grooten) Tratt gaon (schnell). Bach. Up floote Stään was völle Fiss. * Well bi’t Ääten flott is.: Entenflott flink. 2. (Vr. Ge. We. He was lück te flott (z. Holzbretter unter der Schleuse (Teil des Mühlenwehrs) Flootbönne m. St. Schmandschicht auf gekochter Milch). Flootwieske (Ra) f. der Bleiche. Vlies bei Schafen. -fäär(e) f. flink. → af-flööten flööten 2 (St. Flügelfeder. Ge. Wanne. untief. Fruchtblase. → Boumann Flootbedde n. Kork od. Flööß n. Ge. ‘n Flööß Wulle (im Durchschnitt vier bis fünf Pfund) Flöößbecken n. Daor is ‘n Flöößken up de Melk (Haut. De Koh is flott an (ne flotte Koh) (kurz vor der Geburt. Sü. → Hoogwaater Floot n. flott lääwen (in Saus und Braus leben). Öwwerfloot flöppen ganz. floot bouen (flach pflügen). Spülen. Gewebe). Se gaot flottwegg den Patt harup. 2.: öwwerFlotten m. Heuwiese am Fluß od.B. → kott). Humus. (Flööten) (St. Se is ne Flotte (kesses Mädchen). Fell. → Tubbe. Schwatt Floorband wodde kruus maakt (für Trauerkleidung). (Vr. Sü. Zs. Holz zum Halten des Fischnetzes). hochträchtig. Feder an der Gänsekeule.B. De Koh gaff ne flöppene Emmer vull Melk. 3. beim Geldausgeben). Melk-. Florband (best. St. (Flööße. Sü. Huud. Zinkwanne zum Waschen. (Bo) Bühne. Looperij Flottfeere. De Bääke is flöppenvull (voll von Wasser). die gelegentlich überflutet wurde (zur Anreicherung mit Schwimmstoffen. rege. z. berieseln. → bastens-. Flööt f. WaskeFlööte 2 f. Bühne. floote Foore. -ben m. (Flööten) ovales Holzfaß auf hohen Beinen. Rae) Abrahmschüssel. Koh-. Löffel zum Besprengen der Wäsche auf der Bleiche (zumeist ein beschädigter Holzschuh mit langem Stiel daran). → Bleekwäide. → Fell. Zs. → flöppenvull flöppenvull randvoll.B. De Bääke is ganz floot (Niedrigwasser). Bor. Ra. Feinerde. bis oben hin (voll). . Waater-. 1. Flöggelfeere flottwegg flott. Durchfall → Gao-gaue. → bleeken) Flöötgraawen. Ssenk-. großes Gefäß zum Abpusten der Sahne Floot f. → Been-. Ra. Hei). Waaterblaose. Ra. was auf der Wasseroberfläche schwimmt (z. Kübel.Floorband n. randvull Flott n. de is ook bi de Arbäid flott (→ Hacke 1). gewandt. Alls is flott up’n Diss (Alles ist reichlich). Wiese zum Wäschebleichen. Hei) Bewässerungsgraben. Holzbretter unter der Schleuse (Teil des Mühlenwehrs) Flööte 1. Den Kissmann sitt noch in’t Flööß. de Wöske flööten (ausgebreitete Wäschestücke mit Wasser besprengen. Sü. Haut. Hei) überfluten.: Botter-. → Bleek-klumpen flööten 1 abrahmen. gestrichen voll. Seitenabzugsgraben Flöötwieske (Vr. Zs. seicht. St.

Motte u. Flügel des Spinnrades.B. leichte Ohnmacht Flox m. 2. Windmühle. → kodderig. leichte Ohnmacht. langweilig). Zs. → Nüst. Dat Kleed is fludderig (sitzt nicht. flau. teilnahmslos). Sü). pluddern Fludden m. wilder Hafer. leichte Ohnmacht Flouigkäit f. reif). in der Wendg. löi. Tag. Schwäche. fluchten in eine gerade Reihe. Et is mi flou. Schwäche. 3. Flugasche. fluddern. Dat is flouen Küll (belangloses Gerede). Schlag z. übel. fluttersken. floufallen ohnmächtig werden Flouhäid f. Gartenphlox (Staude. → Fladden fludderig flatternd. (Fluchten) Flügel (z. Windhafer. Pluffhaawer . unbeholfen fliegen. der Windmühlenflügel flüchtig flüchtig. Wes. Flüchtling fluchtrech(t) gerade. halb ohnmächtig. Schwäche. He is so flou (lahm. Bo luchter. Fluch f. der Kornfege. desto flinker. Se wann’ up de Flucht.flou 1. He mäck so ne flouen Indruck (kränklich. unsorgfältig. → fladderig Fludderske f. → Koffiebloome Flucht 1. Fluchtendosker. → link). bo fluchter (Je linker. labberig. gerade Linie. flüttersken flattern. pluddern Flugg-aske. Flügelschlag. Zs. gewürzlos. Flürk. UulenFlucht 4 f. Floute f. Aschenteile in der Luft Fluggdagg m. flunkern 1.: Uutflucht in der Wendg. De Hohner fluddert. langweilig. flou Ääten. Fluchtlinie bringen. Spannflügel der Dreschmaschine. „am Abend werden die Faulen fleißig”. ohne zu fliegen. Flucht.: MöllenFlucht 2. als Trost für Linkshänder. ausreißen. Vr. Zeit des Vogelfluges. in einer Linie. best. aus dünnem Stoff). Fluchtlinie. → fläps. an dem die Bienen ausfliegen flügge flügge. flugtüchtig (von jungen Vögeln). Dat Föör fluckert. andere flatternde Insekten fluddersken. Fluch f. -dösker m. Dreschmaschine mit Spannflügeln Fluchtenschlagg m. Mi wödd flou van Hunger. → Flöggel. Richtung). → flöggeln. mit den Flügeln schlagen. fade. → Flucht 2 flüchten flüchten. Zs. trouensmaote Flugghaawer m. schwach. * In de Flucht van de Uulen reegt sik de Fuulen (in der Abenddämmerung. De Pöste mött’t in de Flucht staon (in einer Reihe.: Schneppen-. → fluchten Flucht 3. Westen). Dat is kinn flouen Küll (kein Gerede. He is flüchten gaone. geschmacklos. De Henne was nao’t Schlachten noch an’t Fluttersken. → Fahnen-. Rührvorrichtung der Drehkirne. (Flüddeken) wertloses Stück Stoff. Et steht uut de Flucht (nicht in einer Reihe). → Aobend. → Flucht 2 fluckern flackern. ne flügge Deerne (im heiratsfähigen Alter). Ik föhl mi flou. een Schlücksken teggen de Flouigkäit (Entschuldigung beim Schnapstrinken). → flimmern. flatterhaft. Se wödd flügge (wird erwachsen. Gartenblume). ungenau fluchtlamm → flugglamm Fluchtland → Fluggland Flüchtling m. -asse f. des Kaffeebrenners). Kleidungsstück.B. Fluch f.

→ fääsen fluusig mit Flusen bedeckt Föhl-äärs m. (Flürken) (Sü. träge Person Föhlbux(e) f. wutsken fluts(k)ig (Vr. Zusammenfegen z. leicht lügen. Den Fasaan is flugglamm schotten. schmutzig. → Fluum.B. Vr. Däälen-.: Bedde-. stroopen. Dat is usse Fluggland. → Flarke. verpachtete. → Däälenfluure Fluure. Den Traonpott flunkert a’ weer (Petroleumlampe flackert). langsame. kleines Gewebestück. He flunkert. temperamentlos Föhlbüül m. Flaum (junger Vögel). flüssern flüstern. Fluchtland. Kalk-. Funken aufsteigen lassen. → Foot-. Vr. bes. Holt-. Haarschleife Flunke f. heimlich tun. vor der Flurbereinigung). Karken-. In’n Stobben was ne mooie flacke Fluure (ebener Boden). Flittken. → Fucke 1 flunkern 1 flackern. → rutskig fluttersken. Mehl benutzt). schmierig. dat de Balkens brääkt. Et fluppen nich (Es klappte nicht). träge. → Jachsand Flunk m. langsame. Ot. → flackern. Bo) Gänseflügel (wurde getrocknet. Keller-. zu → Lehmdääle). → fucken. Treibsand. → doodwund. fluckern flunkern 2 flunkern. flüttersken → fluddersken Fluum m. flugbehindert. geschäftlich. geklinkerte Tenne (im Ggs. Fußbodenbrett. (Fluuren) Fußboden.flugglamm. (Wes. Faser. Fußbodensteinplatte Fluuse f. von Korn. Steenfluurn (Wes. Plüüse. Fußbodenbrett Fluurplatte f. Ge. An’t Flugglock liggt kaputte Bijen (Tote Bienen werden hinausgetragen. abgelegene. Esterkes-. Ausflugsöffnung des Bienenstockes. Se lött alls döör’n Schosteen flunkern (verschwendet alles). Zs. Fluusen (Flaum). in der Wendg. fucken. steenen. gehbehindert. fluchtlamm fluglahm. De Säcke van Juute flüüst te völle. träge Person . Pflastersteine verlegen Fluurplanke f. Fadenrest. Ra. vom Hof entfernt liegendes Stück Land. fluddersken flüstern. → fluppen. Zs. Bor) naß. glitschig. Flugglock n. Flugloch. läßt sich bedienen) föhl-achtig langsam. Flause. beruflich unbeweglich).u. funktionieren. Sü. abgerissener Gewebefaden. Floogland n. Ein. langsame. rutschig. 2. Ssement-. trecken Flürk m. (Fluusen) 1. Ot. gut vorangehen. de wodden föör Mähl nich bruukt. Fussel. bequeme Person (träge. (Flunken) Flügel an der Reuse (vorne an der weiten Öffnung. Flüstern in’t Aor is nimmer nich waor! fluts(k)en rutschen. Schneefluusen. womit die Fische hineingeleitet werden). fasern. Fluggsand m. verkommen. → Fletzen). flüüsen Flusen abgeben. Ra.B. Köcken-. Fluusen in’n Kopp häbben (Flausen. → Fluurplanke Fluurdääle f. Ge. höltene Fluure. Ge. Bor) pflastern. lockerer Sand. vorangehen. He is fluchtlamm (z. zum Reinigen od. St. → leegen fluppen gut vonstatten gehen. Kaikes-. bleiben vor dem Flugloch liegen). → Fluuse Fluur → Fluure Fluurbredd n. flöggel-lamm Fluggland.: Balken-. Fluur f. verstreute Äcker (eigene od. vorbeieilen. Rh) in der Mark liegende kultivierte Streuparzelle. Kellerbodden. dummes Zeug.

föhrt) fahren. füörn (St. dann alle drei Wochen) Föhlepiet m. Sü) (föhrt. (Rae. Fühler Föhlert m. unbeholfene od. föhlig langsam. träge. (Ge. Ladung.: HoltFohrmannsklaorn m. Pinneken föhrn 1. Rae. FührFohrbaas m. die sich unselbständig u. Bo) n. Wiese (alt). → Peerdeknecht Fohrliene f. umständliche.B. langsame. Teggen’n (To’n) Fohrmann met’n Essel vöör’t Käörken sägg äs eene „Gudden Morgen metneene”. (Fohren) Fuhre. für die Bürger bei der Feldbestellung). Ritt. Lieben). Den Fohrmann mäck de Arbäid. umständlich. gebogene Pfeife (mit durchbrochenem Fuß). führt zum Tode). Se föhrt met de Fietse. Klumpen. Bor. Zs. In’n Düüstern is ‘t Föhlen nich verbodden (vom Freien. Zs. Zs. wo he ‘n Peerd bi nöödig häff. langsame. Gistern föhrn he noch met de Fietse nao’t Land. aber ihren Willen wohl bzw. großer Schnaps Fohrmannspiepe f. → Leddewaater Fohlenrosse f. auf diese Weise durchsetzt (Ge). träge od. träge Person. → Aol. -lähmte f. streicheln. Führ (Ra. Fuhrmann.auch: Fuhr-. Rh) Einfahrt zu einer Weide. Fuhr. fummeln. → Hüüledopp.B. → Fohrgatt.: Ge-. Wat ligg he daor weer te föhlen! Zs. Kutscher. Torf). Bor. Zs. Jungpferdekrankheit. langsame. Hei. unbeholfene Person Föhler m. empfindliche Person Föhlhosse(n) f. Aor 1. met-. → Houderer. Tehn. Sü. he bouen bi de Börger. führn (Ot.) Fuhrleute (fuhren z.: Fiske-. (Fohrs) Fuhre. Taske. Mist. Person. Fracht. gröien. Fuhrunternehmer. langsame.föhlen 1. Fracht. Rae. Ik föhl mi so raar (übel).: SchleeterFohrlohn m. * En ollen Fohrmann häört ümmer noch gäärn de Pietske knallen (lüstert noch geerne nao’t Schnacken van de Schwöppe).: HoltFohrmann m. → Houderer Fohre. Se könnt dat Föhlen un Strieken nich laoten (schmusen). griepen. Se föhrt . kränkliche Person Föhlepott m. Steine. Brunst der Stute (7-12 Tage nach der Geburt eines Fohlens. en Fohr Holt uut’n Buss haalen. betasten. föhrn. langsam arbeiten. Hei.: fien-. Nijnaod. häörn 1. 2. Fuhrmann (arbeitete z. untüchtig anstellt. Fuhre f. Geld für Beförderung Fohrknech(t) m. weerFohr. Fohlendarre (von Geburt an. Daor häbbt se met up’t Land föhrt. PeerdeFohr. große. föhrn. Rh. Frühr wodden kinn Melk föhrt (geliefert). Pferdeknecht. KribbenFohlenlähme. → Ringelpiepe Fohrmannspott m. befühlen. Schnapsglas. Fuhrlohn Fohrlöö (Pl. unbeholfen. Leine zum Führen des Pferdes Fohrlock n. empfindliche. Zs. fies. → Fohr Fohrgatt n. De is immer so föhlig bi de Arbäid (wird nicht fertig). fühlen. transportieren. Tand. Kohlen. → Fohrlock Fohrgeld n. Bo). Wiese. empfindliche Person Föhlgatt n. Holz. tasten. Rh) Einfahrt zu einer Weide.

Ra. Ra. Patt 1. → Bijenschwarm. 2. → metgaon Folle → Foole follen → fallen. Sauerkrautfässern. → Moos-steen. Kistenwaagen-. Bor. Rh. rund-. (Föidels) Aufnehmer. Personen. ‘n Foor Buusken in (an) de Miete packen. begehbare od. Sand). St. Rh. befahrbare Stelle durch einen Fluß Fohrwark. kaputt-. an der Beerdigung teilnehmen). ** Bääter schlecht eföhrt as gudd eloopen. Rockfoolen. Ot.. Feldweg für Pferdefuhrwerk (unbefestigt. sieht gut aus. Bo) Futter. Vr. führn (Ot. Heu. Peerdegang. → Borg m. Nahrung. wiederföhrn 2. füörn (St. feuchter Wischlappen (z. Waagenbuur. runzlig. Folte (Bo) f. z. Koh-. follig faltig. Bor. Runzel. Fichtenstange mit Schlaufe daran als Hilfsmittel beim Richten. wohlgestaltet. Fuur (Ot. Teil der Windmühle fönnig → fünnig Foole. Zs. Hei. wegg-. Plöie. radd-.B. Hei. follen falten. mit Schlaglöchern u. von Vieh u. wat de Peerde gäärne mochen. Sü) führen. Pitter. De is gudd in Foor (gut genährt. Fohrlock Fohrt. Zs. rundes Brett zum Abdecken von Einmachtöpfen.B. Zs. Sü. Furt (Rh. Fuur (Ot. foolen follig → foolig Folte → Foole Fonderbanke f. Bor. → Feldwegg. Kruuse.: Hunde-. Zs. Spoor n. Waagen. (Folgen) 1. den Toten u. loopen. He mott sien Foor häbben (Nahrung).B. Kaore. Fuhrwerk. → Dwäil. → Gefahr.: Holt-. . Abschiedsgruß). De ruukt uut alle Foolen (Näöde) („riechen aus allen Poren”). -patt Föidel m. Föörnaober Fohr-ritt n. Foolenrock m. Föölken) Falte. Ge. → rimperig Foor m. seichte. Hei. loss-. war an einem Stiel angebunden). Rh) spannfähiger Nachbar. daor kaas wall met’n Foor Höi in föhrn (Großmaul). Rae. Zs. Schwarm. die Brautleute zu fahren (zweispännig). Bor) Eingang in eine Weide. Brood was Foor. Mist).: dood-. Rae. Ritze. ne Foole up de Stirn. SchleppFoor 2 n. Ra). Ra.: Boosen-. → Afritt. Upnemmer föideln wischen (mit dem Aufnehmer) Folge f. Gerüstbau. Folle (Vr. → Dooden-.: wiederFöhrnaober m. miegen.: Buuskohlsfolgen folgen.Schlacke in’n Wegg (werfen Schlacke in die Schlaglöcher). zum Beseitigen von Aschenresten. am Hochzeitszug. z. Bo) Fuder (Wagenladung Stroh. Lappen. → Plisseerock foolig. folgen nao’n Karkhoff. Rae. Rh. Wiese. (Foolen. → Dickbalg). ’n Fatt met Folge un Steen (Kessling). Doodenwaagen-. vorsichtig. korpulent. Dat was ‘n nett Foor (ein gutes Fuder). He häff ‘n Beck. Pflichten hatte. der best. → Hierbliewerskaore. Rae. de Groowe folgen. (Fohrten) Furt. Gewetten. Schladden. PeerdeFohrwegg m. Zs.B. Flatske. Zs. (Wes. Schnieder 2.. → leenen.: BäärFoor 1 n. Dat Boosenkleedken mutt foolt weern. → Fältel. Faltenrock. geleiten (z. (Vr. We. -werk n. kraaken. Fuur (Ot. Bo) f. Bo) (Foors) verschnittener Eber. Bo). Föhrt sinnig! (Fahrt langsam u.

→ Schniekoue Föörbuck m. Heerd-. Aschentopf (aus Stein od. Tuffelföör für. Flacker-. Höi-. Feueralarm Föör-anbööten. stocken 1. heben die Frau in den Rauchfang. Erpel-. VoggelFoor ‘Furche’ → Foore Föör. Rou-. Sseggen-. We. Laager-. Kolle. Faasel-. Hochzeitsbrauch: Die Frau muß den Nachbarn zeigen. * Aowends sägg dat Föör: sitt! Morgens sägg dat Bedde: ligg! He löpp. * Well sik an’t Föör dat Gatt verbrennt. Veh-. Bo) f. Wagenspur. → Doowpott Foorbank(e) f. Uulenspeegel. * Bi’n Buur kenns di nooit uut: schitts em in de Foore. Rook. -reester. zünden das Herdfeuer an. Kollen-. Kanienen-. daß sie Feuer machen u. Houpt-. an’t Föör sitten (z. is’t em te vull (Man kann es ihm nicht recht machen. anbööden) (anzünden). Schiet-in’t-. bankartiges Gestell zum Schneiden. Kaas dat föör di behollen? (Kannst du schweigen). Brauchtum bei Hauseinweihung od. Ge. Ot. Wat hä’ he föör Fiske? doo ik föör’t eerste Jaor nao Schoole göng (im ersten Schuljahr). Küüken-. Rh. Fuure. damit er tätig wird). Füür (Wes. Bi-. Räägen. Flacken-. Puggen-. De Pott steht an’t Föör (auf dem Feuer). Dat is ook so’n Käärl föör sik! → gudd. an’t Föör leggen (verbrennen). Schenne. → Intreckemaol Föörback m. Rae. Stroh-. Duuwen-. Pöppelholt. wat föör (was für). Gift. Ra. → Brandroode Föörbuur → Füürbuur Foore. Foor. * He höllt ne lieke Foore (Er ist sehr geradeaus).: Düllen-. ne Foore trecken (döör de Foor loopen) (pflügen). Kaffee kochen kann. Farken-. wird nicht auffällig). Eisenbock im Herdfeuer. Van Jaor häbb wi noch kinne Foore üm (noch nicht gepflügt). Zerkleinern von Futter (z. Zs. Koh-. kalt abgewaschen). Bor. Zs. Bo). Feuersbrunst). Ooster-. föör Kläins (beinahe). Bor. Fesse(l)-. . Paoske-. porgen.B. Hei. -anbööden 1. auf dem das Holz liegt (damit das Feuer Sauerstoff bekommt). 2.auch: FuurFöör. den Ploog in de Foore setten (die Furchenbreite bestimmen). Peerde-. Bo) n. Stroh-. Hohner-. Umbau: Die Nachbarn bringen Holz u. Holt-.: daor-. → Ploogradd. Gröön-. Schmiedefeuer. Gerücht). Ieser. (Fooren) Furche. Hunde-. Rotlauf (ansteckende Schweineseuche mit rotem Hautausschlag. Ik legg de Hand föör em in’t Föör (verbürge mich für ihn). Einzugsvisite. Flamme. Driew-.B. Braod-erpel. Eisen). as wenn he Föör in de Buxe (in’t Gatt) häff (sehr schnell). Ackerfurche. (Föörken) 1. Herdfeuer. Fuur (Ot. Feuer (z. Schwiene-. Torf-. Ik häbb föör mienen Kopp a’ dach (hab so für mich gedacht). Ra. hier-. Schmedde-. Föör anstääken (anmaaken. Pott. Spoor n. Denne häbb ik Föör under’t Gatt bott (Ich habe ihn angetrieben.Zs. pissen. -statt. waorFoor.auch: FüürFöör-alarm m. 2. abendliche Unterhaltung am Herdfeuer). → Buur). is’t nich genugg. Kraft-. Rh. zur Behandlung wurde die Haut mit grüner Seife eingerieben u. Hei. Föör den loop ik döör’t Föör. mutt up Blaoren sitten (Für seine Schuld muß man büßen. Fääge-. schitts em in’n Hals. Höllen-. → Aorkläppse. Rae. * He bliff in de Foore (Er bleibt in der Reihe.B. dicht. up jeeden Tratt ne Foore (Regel für Kreisumfang des Roggenstapels). * Et is as ‘n loopend Föör (Nachrede. lou 2. Dat Farken häff ‘t Föör. Pröffkes-. Grünfutter).: Aapen-.

Rae. z. Ecke. Futterstoff.B. Ge. 2 mal 2 m.Zs. Brennholz. Dat foort gudd (nahrhaft). → Schwieneemmer Föör-emmer m. Unner’t Kleed. Leine zum Pflanzen in geraden Reihen. Nachgeharktes. -leppel m. daor was Fooringe under. wenn das eigene ausgegangen war). Hei. Kuhle im Herdfeuer.: dick-. → Brand Foorhook m. Daor häs gaar kinn Foorgeld an hat (Er ist mager). Wasserkessel (aus Kupfer. Veh. Ploog-.: Rock-. → Brandklocke Föörkopp m. darin wurde frisches Heu od. We. Rae) Herdgitter. aus Säcken zusammengenäht. Kuhle im Herdfeuer. an der Furche Foor(ens)tied f. Bo) füörn (St. Daor was wa’ Foorgeld an (Das Futter hat sich gelohnt. UnderFoorkaamer f. Futtertuch (z. (Vr) Farnkraut. Feuerleiter Foorliene f. Haferspreu zum Vieh transportiert. → Föörkuhle foorn. Waater-. Gerste als Grünfutter Foorgeld n. Lagerfläche auf der Tenne für Viehfutter Föörhoop m. aus Jute. Grenz-. → bööten. → Dooden-. Brandhaken. Kaas mi nich foorn! (beim Kartenspiel). -kettel m. Notnachbar (bei dem man Feuer holen konnte. Foor-. Hitzkopf. → Müür-ieser Fooring(e) f. -stülper (wurde im Rauchhaus zum Schutz über das offene Feuer gestülpt).B. Glutlöffel. Köttel. so blieb der Hof sauber). → Häcksel Föörlääpel. Feuerhaken Föörkuhle f. Scheed-. Raake Foorlaaken n. WinterFoor-emmer m. von gut gedeihendem Kind od. -lier(e) f. Föhr-. Ssiepel. → Föörschott Föör-ieser. Treck-. Schöör-. Striek-. fuurn (Ot. Osterfeuer) Föörhüüsken (Ot. Futtereimer (z. Bou-. Waagenbuur . Futterkiste Föörklocke f. Föörhaaken. schwerer Eisenhaken mit langem Stiel (brauchte die Feuerwehr). Zs. → Af-. Bor. Klee auf dem Rücken nach Hause getragen od. → struuw. grootföörn. -n n. → Bruusekopp Föörkorw m. Sü) feuern. Adlerfarn. → Föör-rahmen Föörkrässer m. Ge. → Brand-emmer Foorenkant(e) f. Rae. → Faornt Föörlock n.B. Bor. Futterkartoffel Foorkiste f. Sü. zusammengeharkte Halme auf dem Stoppelfeld. → en. → Brand-. Futtergetreide Foor(kar)tuffel f. Sü) füttern. → Gaordenliene Foorling m. Grenzstein im Acker. faasel. füürn (Wes. Naotrecksel Föörholt n. Ra.: Bookwäiten-. Füürbuur. Rh. St.B. Zs. -kurn n. Gartenleine. Feuerglocke. Futterküche. gehäckseltes Stroh. Ra. → Gröönkaamer Föörkäätel. Rh. für Pferde. beleibter Person). einheizen. Feuergitter. Erpel-. Zeit zum Füttern Foorgaste f. Bo). stocken Föörnaober m. Halter für Herdgerät. Middel-. Ieshaaken Foorharksel n. ca. -haok(en) m. fürs Herdfeuer) Foorkaorn. Ot. „Futtergeld”. Furchenkante Foorensteen m. → Föörschleew Föörledder. Holzstoß zum Anzünden (z. → Föörlock. Egge-. Schweine). fuorn (St. Wassereimer zum Löschen von Feuer (früher aus Leder). Noodnaober. donne-.

Sü. darin Brikett od. großer Rechen zum Nachharken von Halmen auf dem Stoppelfeld. 2. vuurslag) Föörschleew m. Stowwenpott Föörstowwen-näppken Feuer-. Brandrute od.: gääle foos. Wat ne Föörtange van’n Froumääsk! Foortied → Foorenstied Foortrecke f. → Föörstöwweken Föörpüüster. -korw. mit dem man Funken aus dem Feuerstein schlägt (nl. Sessel. (St. Heuraufe Foor-rööwe. → Foorharksel. für Katze od. -pöttken Gluttopf. im Frühjahr erstes Grünfutter für Schweine. Zs. Kuhle im Herdfeuer. → Askenschleew Föörschott n. Bor. Eisentopf. Feuerbock aus Eisen.. → Föörhüüsken. dicht gesäter. Futterraufe. He leep föör-rood an (wurde rot. 3. mit Herdgitter geschützt). Stahl. ungesund. grün geschnittener Roggen im Garten. Futterrübe Foorsack n. -stölpe. → Kluuse. schämte sich). Herdplatte aus Gußeisen Föörpott m. → Sump Foortunne f. Eisenblech od. Glutbehälter für Fußwärmer. Treckfoore foortrecken das Stoppelland mit großer Harke nachharken. verwittert. Ge. mit dem Feuer geschlagen wurde Föörstölpe f. → Brandroode. Kohlenbecken aus Ton od. zusammengeharkte Halme auf dem Stoppelfeld. aftrecken. morgens zum Anmachen gebraucht. Kuntenkieker. gut gedüngter. Herdgitter aus Eisen (Die Glut wurde abends mit Asche zugedeckt u. Föörbuck Foor-rööpe. Futtertrog. Hund) Föörplaate f. Eisen im Fußwärmer mit Kohlenfeuer. Flint. weiße Futtermöhre (für Pferde. Naotrecksel Foortrogg m. → Föörpott Foorsump m. (Ge) Nachgeharktes. -schott. -sump Föörtange f. Zange des Hufschmiedes. gelbe od. naoharken Foortrecksel n. → Schnieroggen föör-rood feuerrot. foost (Rae) welk. im Ggs. gespaltener Kieselstein. verfault.Foornapp m. -rogge f. → Föör-rahmen Föörschüppe f. Dat Holt is foos (stockig). -be f. 2. Blaosepiepe Föör-raake f. foss (Wes).. die liegenden Halme nachholen. → Kohküümen. Den Appel is foos . -püüßer m.. Trog für Viehfutter. → Askenpüüster. → Fräätebüül. Asche. aus Sandstein für Pferde). rechteckige Absperrung vor dem Herdfeuer. mit dem der Gluttopf des Fußwärmers gefüllt wurde. Roggen für Brot). Feuerstein. Schlepp-. Tonne. Holzglut). → Föörkuhle Föör-rahmen m. Futterroggen (minderwertiger als Saatroggen u. Feuerschaufel Föörstää f.B. Schweinefressen foorwiese fuderweise Foorwottel f. Futtersack. Schmachtharke. -roope f. Feuerstelle Föörsteen m. Rae) Feuergitter. → Af-. Glutlöffel. Füürschlagg m. -näppken Futternapf (z. Föör-roo(d)e f. ausgetrocknet. Feuergitter. Blasrohr zum Anblasen des Herdfeuers. zu → Äätewottel). 1. aufbrausende. → afharken. Haawersack Föörschlagg. → Föhr-rahmen Föörstöwweken Fußwärmer mit Kohlenfeuer (Holzkasten mit Gluttopf aus Ton od. Feuerzange (Herdgerät).od. Heerdtüünken Foor-roggen m. halbrunde od. 1. wütende Person. Futtertrog (meist aus Holz für Kühe.

(Foosen) Flittchen. Kopp. trocken). verschlissen..: Ächter-. → Fluurplatte Footbreedte. Kott-. Blaore. bei Besuch). Nao Wääken. Fuß. -brette f. 12 Zoll. zu Fuß zur Beerdigung eingeladen). → Toll. Schweet-. im Wege sind).Se lagg den Olliesteen in dat Footdeel van de Klocke. (Fööte. Met de olle Foose wi’k nix te doon häbben! foost → foos Foot m. Fußboden (mod. Längenmaß. Kröppel-. Ies-. Föötken) 1. → Endekopp. Klump-. → Föötentünneken Footfospel f. ümgaon.B. Koh-. WeegenFoot-angel f. → Beddetünneken Footfeere. Gatt. Voggel-. Korw). Knuust-. → Knapp-. Fußfeder (bei Vögeln) Footfette f. daor föllt mi dat Dingen vöör de Fööte (finde ich es plötzlich). geistig verwirrt. Fußstapfen.B. Wi gefft us up de Fööte (machen uns auf den Weg). -fäär(e) f. De häff ook all vull te Foote gaon (ist alt. Gaiß-. Wärmflasche für das Fußende des Bettes.B. Unterkasten der Uhr. -diele. → Klockenfoot föötekold fußkalt. Hahnen-. et giff Schnee. charakterlich schlechte Person.n. wegg. → natt-. Beddestää. Föötken vöör Föötken (vorsichtig. weck Foose f. Kluus-. Den Kläinsten schlöpp an’n Fööten-end (Behelf z. Ommen-. Häärgott. Hinke-. überreif. wehrn. spitzes Fangeisen Football m. Strumpel-. → Hacke 1. Platt-. verwirrt). -flässe f. Fußgänger .(verschrumpelt. die lästig od. steenen.) Fußbodenbretter. Büügel-. Fußball (Früher bekamen die Kinder getrocknete. bedachtsam). Fußbodenbrett. Kopp-ende Föötentünneken geküferter Fußwärmer. Holzschuh) Footbodden m. Fußangel. Fußballen Footballspöll n. Loop mi nich alltied vöör de Fööte (Beene) (zu Kindern. golden.). → Solderbrää Footboddenplanke f. Fußbett (im Schuh. Fußspur. Fußbreite Footdeel n. Ik konn’t staons Foote afmaaken. Hand. nicht mehr saftig). Dree-. De Knollen bünt foos (strohig. He häff alls te Foote afmaakt (hat z. → geewe. → demet). Beschuß (wurde gescheuert). z. leichtes Mädchen. -krüüksken Fußwärmer. -bänksken Fußbank Footbedde n. Em löpp nümms vöör de Fööte (Man meidet ihn). welk. Et is föötekold. Hossen-. 2. He häff natte Fööte (ist benebelt. bilangs. → Footboddenbrää Footboddenplatte f. He is gudd te Foot. Grundbalken des Dachstuhls. stump). Moss in miene Footfospels trään (in meine Fußstapfen). → standepee. He häff nich völle üm de Fööte (Beene) (hat wenig Geld. staons Foote (sofort. Fußende des Bettes. Schmacke-. Fußballspiel Footbank(e) f. waaterkold Föötekruuke f. → Arm. vom Pferd). Fußteil. → Fluure Footboddenbrää (Pl. He ha’ Mönnen van ne Foot lang fongen. → Footplaate Footfläske. Schwieneblaose Footballen m.. wisken. kold. aufgeblasene Schweineblasen zum Fußballspielen). Bettwärmer in Form eines Fäßchens. → naospöörn Footgänger m. Sock. Zs. rieden. Et löpp em üm de Fööte (Er ist dümmlich. Vöör-. mehlig. Knick-. → Föötentünneken Fööt(en)-end(e) m. Dissel-. Frijers-. Bodenfliese. te Foote gaon. Kräien-. He löpp mi üm de Fööte (ist mir im Weg). Fußpfette.

Loch im Fußboden der Webstube zum Bedienen des Webstuhls Footlappen m. Botter-. Fußprozession. Fußsohle Footstappen (Pl. foppen hänseln. → Footfette Footprussioon(e) f. Grundbalken des Dachstuhls (z. →Klockenfoot Footvolk n. Gaobel. Fußlänge. dat eenfacke Footvolk (der einfache Mann). (Forken. dat Footgatt uutbäiteln. Fußweg.Footgatt n. foppen. zum Narren hält Fopperij f. nach Kevelaer) Footsack m. He wodd bruukt as Footwisk (wurde zu jeder Drecksarbeit benutzt). → Decklieste Föötling m. Sockenschoner (für Holzschuhe). (Formen. TweetandForkenstell. Unterteil. Fußloch.: Back-. * Wenn ih’t mon up de Forke häbbt. Kasten-. Oberförster . Neckerei Forke f. Förksken) Heugabel. → Intratt. Forstbüro Forstmester m. St) forsch. zu → Ääteforke. -be f. dat du nich under’t Footvolk (under de Raa) kümms (daß du nicht verkommst).: HossenFootlock n. Gabel mit 2-3 Zinken. Krüüs-. -en m. Stuutenfors(k) (Vr. Forst. Bor) Lappen od. Dreetands-. Spekelaats-. mit dem Fuß angetriebene Töpferscheibe. Kooken-. Aol-. Forstbüro Förster m. Zinken der Heugabel Form f. (Rae) Fußspur. Zs. Zs. -wiss m. Fußspur. Fußwärmer zum Überziehen über die Strümpfe. Fußvolk. up Footlängte afmääten Footlieste f. necken. Buusken-. kleine Fußstütze Footschiewe. Seh to.B. → Schubbe-. → Footfospel Footstück n. Kutscher) Footschäämel m. oft durch Pfähle abgetrennt) Footplaate f. kräftig Forst. Försterhaus Försterij f. Fußboden). FostForstbüroo n. Fußsack aus Lammfell (zum Warmhalten der Füße z. Buuten-. Höi-. Förmken) Form. Wallfahrt (z. Zs. Sü. Fußloch. Fußteil des Strumpfes. Fußloch (im Strumpf. Fußpfette. → targen Fopper m. schmaler Fußweg (neben dem Fahrweg. an der Kübbung des Fachwerkhauses). Fußteil. (St. → Footpatt. → Schloffen 1.→ Fost. auf dem Hochsitz. für den Kutschwagen.B. krieg ih’t ook in de Hilde (dann ist es halb geschafft). Brood-. Footwegg m. Ruuf footkrank fußkrank Footkuhle f. Garwen-. Strohbündel (zum Putzen der Schuhe. wer neckt.B. Jux). Einstieg des Holzschuhs. Förster.) Fußstapfen. He sall wall under’t Footvolk kommen wenn’ (verloren gegangen. im Ggs. Stiel der Heugabel Forkentand m. Wandleiste dicht über dem Fußboden (zwischen Tapete u. bevor man ins Haus ging). Schuh) Footpatt m. → Fospel Footsolle f. → Kattenjääger Försterhuus n.: Ääte-. Stootschiewe Footspoor n. Sommerwegg Footwisk. Mest-. Ge. Rodonkooken-. Holzschuhe. Fußlappen (wurde an Stelle von Strümpfen getragen) Footlängte f.

Schreckenbergs Leena. Fuchs. Rh). rothaarig. → Fosspeerd. → dampen. * Nen Foss ohne Nücke. Ot. Zs. Den ollen Foss! (schlaue. De Foss bött („Der Fuchs heizt”. Bor) Fuchsbau Fossenkroose (St.) (St. Hei. Rae. Angebranntes (vom Essen). Hei. He is lück an de fosse Kante (hat rötlich schimmerndes Haar). FastFoss. De Foss is in’n Pott (Ge). düüstere Fösse un Schweetfösse. fangen. Fössken. FaschlaowendFosk (St. Ge. (Wes. Fuchsfalle. Daor is de Foss bi west (Daor is’n Foss met’n Statt döör’n Pott gaone) (ist angebrannt). Öwwergang. (Föske. -spöör n. (Fospels) Fußspur. Fuchsfell Fossenklappe f. -beer(e) f.‘Frost’ → Fost. SteckelFoss. 6. → Kroosebääse Fossenrelle. Fuchsspur Fossenstappe f. * He tredd in de verkehrte Fospel (tut einen Mißgriff). Ra) m. 3. Stappen.: FootFoss m. Fösken) Frosch. Rae. Bo) f. He tredd in de Fospels van sien Vaader (macht es wie sein Vater). Fosselkroose (Bor. rotblaue Backpflaume (roh sehr süß. Zs. Rood-. Faos (Ge. Rh) Falle für Füchse Fossenfell n. Füße. rothaarige Person. (Vr. dat doo wi nich (Kartenspielregel in Vr). -höhle Fossenfalle f. -rölle f. Hohnergatt. A’ weer ne Foss un kinne Flinte! Ne gudden Foss is selten schlecht. Ra. Foss. Rh) Froschlaich. Bor. altes rötliches Goldstück. → Goldfinksken. Tappe. → fossig foss → foos Foss-appel m.: Kiek-. gerissene Person). Nu häs ‘n Foss an’n Pinn (wenn man mit Karo As den letzten Stich holt). sagt man bei Bodennebel am Abend). Fuchsbau.: Brand-. * De Foss höllt selten de Naober de Henne wegg (holt seine Beute nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft). Foss. * Nen ollen Foss verlüss wall seine Haore mon anich seine Nücken. Sü. Pferderasse mit rötlichem Fell. Sü. Abdruck durch Finger. 7. Tellereisen für Füchse (verboten) . Falle für Füchse Fossenfrange f. Rh. Ra.→ Faschlaowend. Rae) Preiselbeere.‘First’ → Fast. 4. → Fosselkroose Fossenbou m. Foss öwwer Foss. 2. (Rh) Kartoffelfrucht an der Staude Fossbääse. Fostfoss fuchsig. Bor. (St. Zs. Bor. LoofFosk-äier (Pl. dat is ‘n Gelücke. Timpers Fössken). Under’n Foss steck man nich (Man muß Karo As stechen können). Karo As beim Doppelkopf (→ Nienhuus Wiewken. -beer(e) → Fossenbääse Fosselkroose → Fossenkroose Foss(en)bääse. (Fösse. Sü. 5. * He häff ‘n Foss emääten un ‘n Statt vergääten (hat sich gründlich verrechnet). Wahr di vöör de Fösse un de van Gott Geteekten! Fösse bünt Äöse. Fuchsbau Fossenspoor. Föschlaomd. Ge. Preiselbeere. Ra. → Dickköppe. → Kreekel). Kiekfösken-äier Fospel f. Schweet-.fort(s) → faorts Föschlaomd. Rae). Fössken) 1. gekocht sauer. Et gaff Fösse met lechte Mahnen. En mooi Fössken is ook nich lellk (von netten rothaarigen Mädchen). → Fastpanne. Bor.

→ knappen. Salt. dat Fössken (leichter Frost). knifflige Arbeit. Tüfteler. Forst (Rh. reparieren (Geduldsarbeit). Stichsäge. Forstfösterig. rothaarig. Rae) kälteempfindlich Fostnach(t) f.) schmutzige Finger. Ausdauer einer Arbeit hingeben. leicht rötlich. föttern → fottken Fottfinger (Pl. → Rüggesaage Fossgatt n. Petroleum behandelt). füttern ausprobieren. Fitt(ke)Föttker(t). nicht vorankommt. → foss. → Pottfinger Föttke. schmieren. föttkern. Fossige Haor un Elsenholt wasst selten up gudden Grund (Spott auf Rothaarige). glöönig. Windhalm (Grasunkraut. mit Kamille. Ra). Füttkerij f. Hochdruck mit Kälte). Ra). Frostnacht Fostweer. fuchsiges Pferd (Kaltblüter.: Nacht-. Raesfeld. Wat fottkert de Blaagen daor! → terechte föttken. → Kattenstatt.: Fick-. fottern (Bo) dreckig machen. Bo) m.‘First’ → Fast. Fottker(t). föttkerig schmutzig. prützen Föttker. (Fössken) Frost.auch: Futtke-. → Poddegraaf fotografeern photographieren. 2. rothaarige Person Fosskuhle f. Fuchsbau Fosspeerd n. föttkern → fottken. rötlich. -brüür m. Fost.auch: Foss-. Zs. Füttker m. -höhle fossig. Hände. Mönsterländer. klebrig fottern. St.B. Fuchsbau. 3. SchüddelFost. We. Handsäge.Foss(en)statt m. unordentliche Arbeit. Ot). fössig fuchsig. → frees-achtig. Fuchspelz fossrood rotbraun. föttken Föttkerij. Bor. Schlamm rühren. wächst über Gerste hinaus). Faost-. Vr. → Sünnenvoggel Fosskopp m. Sü. wer tüftelt. Faos(t) (Ge. frierend. herumtüfteln. → fusseln 2. dann giff’t Fost. fäösterig (Ge. -jommerig (Ot. Hei. St. Frostwetter Fotograaf m. vor sich hin arbeiten. wurde z. gelb-rötlich. Fost in de Hande (Erfrierung. FastFost. Ot. sich mit Sorgfalt u. → Foss. musseln 1. Fuchsschwanz. 1. Belgier). Sü. schmierig. föttern (Wes. → afnemmen. im Schmutz. grüner Seife u. FüttkeFöttkebröör. Fottker → Föttkert föttkerig → fötterig fottkern. Rou-. Rae). Zs. föttkern. füttkern. Fost in’n Grund (gefrorener Boden). Fuchsschwanz (bei der Fuchsjagd der Reiter). Wenn Schnee in’t Waater föllt. schwaor Fosspelz m. herumprobiert. -wäär n. Foss (Wes. Getüftel. → fossig Foss-statt → Fossenstatt Fost. fostig (Hei) fröstelnd. poddegrafeern fötterig. Photograph. kahlen Fost (kahl Fössken) (Frost ohne Schnee. Form des Fuchsschwanzes. wer herumprobiert. ohne voran zu kommen. nicht vorankommt fottken. roodhaorig Fossjagg(d) f. → Tünterlert . Fuchsjagd Fössken (Bo) rötliche Schmettterlingsart. frösterig fostjammerig.

2. nöögen. Futtersack für Pferdefutter (aus Leinen od. wer gierig ißt Frääter → Fräätert . wer viel ißt. Torf. die Holzfuhrleute bei sich). fräänshalwer. Tuun. hangen. Pinnekenfrääten. 1. wurde bei der Arbeit auf dem Land mitgenommen). tefrää. Zs. Frää is ‘t beste (Et geht nix föör Frää). reiche Person. weggFräätepänze(n) m. zanken. Beutel z. Fraß. Wat bünt se weer an’t Fraasken (lautes Streiten). friedlich.: Düüwels-.: Unfrää(de)nshalwer um des Friedens willen. He is nich föör Frää (streitsüchtig). lääwen. Haawersack.auch: Frett-. Den Sand fraasket under de Klumpe (Streusand in der Küche). puupen. Man mutt doch Frää in Huuse hollen. Moss em mon in Frääne laoten (in Ruhe lassen). fretten (Wes. Hund. Politiek. 2. He frett sik dick un schitt sik maager. → Dickbalge Fräätebüül m. Stroheimer. Rapp. → krasken frääsken → frensken Fräät-. kratzendes Geräusch verursachen. De Maschiene fraasket (hat defekte Zahnräder). Frau) Fräätekopp m. Nimmersatt. Ot) n. 1. Nich teggenpraoten. → Schlobbe. stick. zufrieden Frääne → Frää fräänshalwer → fräädenshalwer fräänsken → frensken Frääschop. Schlagg m. hatten z. Fretten (Wes. Buur. Nimmersatt Fräätekiste f. Doo de Schwiene noch ‘n Klats Frääten. met de Tande fraasken. Leder. unordentliche od. dat bünt nich socke (bünt kinne) Fräätebälge (beim Auffordern bei Tisch zu unliebsamen Gästen). Schwien. Brotbeutel. wer viel ißt. fräät. fratt. fraaten. Frää is ‘t beste. eegen. Frääte. wer viel ißt (bes. Faaselfarken. gefräßig. → Foor-. Friede fraasken knirschen. Fark(en)s-. To. Vreden. sägg leewer nix. Schnee..B. Fressen. kahl-. Lääpel.. Wat’n Frääten! Se hä’en Fräätens genoog (Essen genug). Zs. Buuk. unfachmännische. Se fräät’t mi de Aorne van’n Kopp (essen zu viel).: dood-. → gräösen). frääten) fressen. sagg de Junge. Schweine). → Fräätebüül Fräätekorw m. as wenn he di frääten will (böse). → Recht.auch: FretteFräätebalg(e) m. → Fräätebüül Frääten. usse Blaagen. Frieden. Futtereimer. legg mi de Brügge mon up’t Hecke. Frääne.B. Zs. frettfräät-achtig gierig. Dat kann kinn Farken frääten (schmeckt nicht). frääig verträglich. He kann frääten as ne Bäär (as ‘n Peerd). 2. Eintracht. De kick di an. De Köiken bünt nich fräät-achtig (fressen nicht gern). legg mi de Brügge (dat Botteram) mon up’t Hecke. De Koh is an’t Frääten (weidet. Freßeimer für Schweine. streiten. daor woll em de Buur met de eene Hand en Botterram gewwen un met de andere Hand schlaon (Ra). kniffelige Arbeit Frää. 1. Gronau. -schup f. schreien. Futterkiste. ein scharfes. -werk n. Ruhe. Futterkorb (für Pferde. -köppken Futtersack. Ot) (frett. Frääde(n). nemmt noch. für Pferdefutter (Segeltuch od. Freeden (Bo) m. → Brood.Föttkewark. Mooder.

bester Anzug. De Blaagen sitt’t daor te fradden. Frudden. → Drinker. Lärm machen. → haarn 2 Fradden m.→ Frende. schmeerig. frack. Huud. Kleidung. wer gern viel ißt. fretts(k) gefräßig. → frääterig. wrackfrackschmieten kaputtwerfen. SchüüteFrack m.: Suup-. Zs. Rou. streiten Fraggerij f. Ausschuß. → Rügge. KanienenFrangen m.: Bomm-. Nimmersatt Fräätsel n. (Ot. Zs. Blutkrankheit des Schweines (Es bildet sich ein rauher. → fräätsk. störrisch. Rae) Wurzelwerk der Grasu. Kaninchen.B. -napf Fracht. heranwachsendes Kalb. knarren). z. Wagenladung. (Vr. Fehlbrandware in der Töpferei). → drööge. Bor) (Frangen) Höhle. Futtersack für Pferde. Fracht. He dritt sik in’n Frack (Er ist sehr ängstlich). Zs. Fräcksken) Frack.: Muusefrääts(k). he wödd maakt. Bau von Fuchs. frannen. Vielfraß. ne fracken Klump. → friedsaam Fräätsack m. → frack Frackwaare f. wer viel ißt. → Muusegetahnßel. Zs. undicht. ne Wracken (Behinderter). → prattig Fradderij f.: Foss-.SpeckFräätnapp m. in’n besten Frack. ne fracke Kaore. 2. Ne Frääter wödd nich geboorn. streitsüchtige Person. 2. → Jööl). Mausefraß (fein zernagtes Material. Blutkrankheit). (Ra) streitsüchtige Person. Gier-. fraddig zänkisch. → Frangen . Feern-. minderwertig). St. dagegen wurden Brennesseln u. (Fräcke. → Frettken. streiten. krank. Zs. → kaputt. beschädigte Ware (z. Frach f. Fräinde. frädderig.: Brood-. Papp-. Freßnapf (z.frääterig gefräßig. schreien. Sü. Zs. brüchig. verfrääten 2. (Frachten) Ladung.auch: Wrack-. für Hunde) frääts → fräätsk fräätsaam. zerbrochen. natt. Zs. Dat moss nich frackschmieten! Dat schmiet ik ähr wrack (entkräfte ihre Behauptung). (Ra) Gezänke Fräinde. 1. Sunndaggsfrack. Sü. → Fradden fraggen (Ra) zanken. Den ollen Fradden! → Fraggen. Ge.B.: gierFräät-trogg m. Zs. Frendefräisken → frensken Frange f. wrack beschädigt. Faste-. He häff wat up’n Frack kreggen (wurde verhauen. gerissen. wracke Pötte. -sam gefräßig. Holz. Zänkerei. De Raa bünt frack (verschlissen. bes. schorfartiger schwarzer Ausschlag. Wurzelwerk gefüttert).B. Heidesode (wurde den Schweinen in den Stall geworfen gegen Mangelerscheinung. 1. Bor. gruusFrääter(t) m. Tradden fradden. Gezänk fraddig → frädderig Fraggen m. Papier). so’n frack Peerd (alt. rapp Frack-. → Fräätebüül. Korn. das von Milch auf Festfutter umgestellt ist. fratten (Ot) zanken. Futtertrog.: groff-.: SchmeerFrangenwottel f. Kassen-.

u. Den Pott spreck franzöösisch (klingt falsch beim Abklopfen: Kontrolle. → metnemmen. Knoten in den Fransen (ein bis zwei Knoten in den dicken Fransen der Tisch. → klingeln). De frögg nao nix wat nao (nich völle nao) (ist gleichgültig od. Dummheit). Fraog mi män wat. unordentlichen Saum). → Daaler Fraog-äärsken neugieriges Kind Fraoge f. frogg. froggen. → Katte) Franne f. den Hof schmücken solle. kompakte. → Franne. falsch klingend. Verzierung (z. verbraucht viel Wolle. So frögg man dumme Buurn (raffinierte Frage. ik weet alls. Franje. Kalw. kleinblütiges Knopfkraut. Häör äs ääben. Tischdecke. → Himpämpken fraogen (frögg. an einem schlecht genähten. um jd. „Möchtest du noch einen?”). geschlossene Blüte) Franzoosentied f. fremd od. Fragerei . Lock. (Franzoosen) längliche Kartoffelsorte. Zs. Dat frögg sik noch wall (ist ungewiß). Jahzhunderts franzöösisch. wenn etlike Winters sehn häs met vull Schnee.od. Stola. Dummhäid) (Beim Handel zu wenig verlangen ist Faulheit. * Te wennig fraogen is Löiigkäit (Fuulhäid.: NaoFraoge-äi n. ob Töpferware einwandfrei ist. Franzose Franzoose m. (Frannen) herabhängende Franse (z. Den Stoff franjet immer so. trinken. Bischof. an Schultertuch. Rh) (Franningen) herabhängende Faser. am Saum). neugierig fragt. We. De Kohne häbbt Frank in’t Geer. Waorhäid. übertragbare Euterentzündung der Kuh (Mastitis. de giff nich gäärne (beim Anbieten von Schnaps. franzöösk französisch. wer viel u.frängs an Blutkrankheit (→ Frangen) erkrankt. Wi wollen äs fraogen. → Ssiska Franzmann m. Ende des 18. Franje f. franjen → Franninge. Frankriek n. eene dumme Fraoge (Einleitung einer Frage). → gewahr. darum zu bitten. Wu old büs dann? (Antwort:) Och. → Muus Franzoosenkruud n. fordern. auszuhorchen). Bettdecke) Fransenknüppe f. franni-en Frank m. galt als Zeichen für Reichtum. ob man singen u. Well frögg. Franzosenkraut (gefingertes Blatt. (Ge. Franzbranntwein Franziska PN Franziska. ohne Hemmungen). Bettdecke. De Schwiene wann’ frängs. wenn eene ‘t Fraogen häff (reizen. Frankreich. dat is ook all so’n Fraogen. komm un betahl äs (wenn kinn Geld häs. froggt) 1. daher teuer) Franzbrand(e)wien m. Ra. fragen. beim Skat) fraogenswäärd wert. Franse Franse f. Ra. dann betahl äs). Altardecke. (Fransen) Franse als Schmuck. verlangen. (Et) Fraogen steht frij (Fragen kostet nichts). of ih uh wat fraogen laot (Hochzeitsbrauch: Am ersten Tag des Aufgebotes fragen die beiden nächsten Nachbarmädchen. dat dögg nich. weiß-gelbe. → fusseln Franninge. 2. lääwen as Gott in Frankriek (gut essen u. nemmenswäärd Fraogerij f. Ordensgründer) in Juxversen: Franz van Saales.B. Anfang des 19.B.B. fusseln. Dat kümp nich in Fraoge. eine Art Verlobungsfeier auf der Tenne. Gelber Gult). franjen fransen. Franz-van-Saales Franz von Sales (Kirchenlehrer. → Franninge frannen → fradden frannie-en. (Fraogen) Frage. Bo). Franse (z. danach zu fragen.

2. Lederriemen) Frende (Wes. robust. et früss tüsken Mann un Frou. * Up old Ies früss‘t gau (z. so wat! (entrüstet).B. Robustheit.) Familie. bes. Fratze. He häff de Frechte nich satt (Er ist dafür nicht verantwortlich). keemen Frechdass m. Rh) Schellkraut (gegen Warzen). zustößt). Pöll. der zu Besuch ist (in den Ferien od. Zs. zäh. an Kindesstatt angenommen (als Hoferbe bei Kinderlosigkeit) .Fraogestatt m. de bünt doch frech un drieste. länger) Frendekind n. Junge aus der Verwandtschaft. aufgesprungen.: GroowenFrende. → donne. Rae). freesig Freeseköttel m. Wat Löö.He is so freed as ‘n Peerdestatt (struppig. St. Frechdachs Frechhäid f. wenn ihm etw. → Weerte fratten → fradden Frattenkruud n. → fösterig. He was so freed as ne Könning (stolz). kott-. loss-. stolz. Ra. Warme Jungs. Verwandte tragen das Leid mit. SchüddelFreeserij f. We. Dat Hemd is freed (rauh). → Ääten. kerngesund. * Et is so kold. entferntere Verwandtschaft. wärmebedürftig. Rae. Fragezeichen Fratte f. → Gefreese freesig (Ge) fröstelnd. Ge. kräftig. Ra. Widerstandskraft.auch: FräindeFrendejunge m. neugierige Person. owwer nich frech (zu frechen Jungen). wer schnell friert (auch im Warmen) freesen (früss. Fräinde (Vr) (Pl. → Famillie. (Ge. freesend Weer (Frostwetter. Ih könnt old un gries weern. He fröss as ne Schnieder. Dat is doch ne Frechhäid. Verwandtschaft. Zs. (Frechten) (Bor.→ FrüchtFrechte f. Ra. Wreedigkäit f. → Früchtung frechten → früchten 1 freed. Hei. sien Leed is nimmer an’n Ende (Kinder u. roufroorn. frierend. → Froulöö. → Fraoge-äärs Fraogeteeken n. froosen) 1. Freeden → Frää Freedigkäit. Bor. alte Feindschaft flammt schnell wieder auf). Frieren. Schüttelfrost. ‘n freed Froumääsk. Frecht.: fast(e)-. Rae) „Holländer” Schlittschuhe (aus Holz mit Eisenkufen u. gerecht. Bor. upgewwen. Bo) Warze.) (Vr. grob). Fenne. Dat früss di hooge (z. → Bullenkruud Fratze f. so freed as Stroh (sehr zäh). so frech as duusend Mann. adoptiertes Verwandtenkind. Rae. freede Hande. Sü. leicht frierend. widerstandsfähig. Daor is de Freedigkäit af (Er ist nicht wehleidig. Ot. froos. rissig. Bo) Zaun um eine Weide. frieren. rauh. rauh. frees-achtig fröstelnd. * Well Kinder häff un Frende. Verwandtschup. Rh. froosen. Bor. (Fratzen) Grimasse. → frees-achtig Freeske Schaasken (Pl. Naober. Fratzen trecken (schnien) (Gesichter schneiden) frech frech. Hei. Rh.B. kaputt-. (Fratten) (Ge. de freest nich (auf die Frage: Frierst du nicht?). gefrieren. von Pflaster ohne ausreichend tiefes Fundament). St. in einer großen Familie gibt es immer Sorgen). 2. wreed 1. Frechheit. We. Bo). Rauheit. De is freed in’n Schnuuten (redet grob).

sik föör eene in’t Frett schmieten (sich einsetzen für jd. fräät-. aber deutlich sagen). Frijdaggskost f. Freitagsessen .B. das bei der → Frijbanke zum Verkauf angeboten wurde Frijbeer. fraisken (St. (Wes. „sturmfreie Bude”). -sam friedfertig. frensken. beim Schützenfest) Frijbüül → Frijebüül Frijdagg m. → ronneken Frett n. Bo) in der Wendg. -bier n. ne frijen Dagg (Freizeit. Urlaub). → friemeln Fribbels (Pl. We. → Friemels. friedsaam un fräätsaam (sitzt u. frij van Ungemack (→ buuten). ik mott noch wat doon! Zs. → Frou Spekulier fretts(k) → fräätsk fribbeln schnell reiben. He häff vandaage Frij-of. ne frije Hochtied (man kann als Hochzeitsgeschenk mitbringen. de bruukten nich betahlen (beim Schützenfest).B. Zs. fretten → Fräät-. ißt gern.u.) Dreckröllchen.) Dreckröllchen. an dem der Feier kommt’ → Frijersdagg Frijdaggs-ääten. 1. Freitag (war Einkaufs. freew. Van Leegen. Sü. frei. Glättstein (zum Glätten des Leinens am Webstuhl) frij 1. das Haus für sich allein haben.B. Frimmels (Pl. 2. daor is he nich frij van (lügt öfter). zur Beerdigung anzugeben. Tod: die Verwandten kommen. Rae. St. noost-.B. umsonst. Fäden aneinandersetzen u. Freibier (z. kostenlos. friemeln. Frettchen. Freibank. um die Anschriften für die Einladung z. Hebamme (grob). unFrij-af. was man will. Et is Frijdagg. Frijbank(e) f. → Seel Frett-. → Gewwehochtied). Wortspiel). → Fribbels Friewe → Frije friewen. → fraogen. Wiesel. frieben (friff. tuberkulös. → Harmken.B.: fehler-. wurde von der Kreisveterinärstelle zum Verkauf angeboten). Netz wildern). frett-. Fast. -fleesk n. gast-. Klumpe dräägen was frij (Holzschuhe gehörten zum Lohn). Frijbankflees. Dat sall ik em under de Nösse friewen (ihm indirekt. Kaniene fangen met’n Frettken (im Winter mit Frettchen u.). zusammendrehen). 2. Verkaufsstelle für minderwertiges Fleisch zum sofortigen Verzehr (z. wenn er eine Ware versprochen hat). -of n. Bor) wiehern (bes. Et goff Flees up de Frijbank. Bor. zahmer Iltis. stillen Frijdagg ‘Tag.u. vom Hengst). Putztag). De is sittsaam. frewwen) reiben. Proffen 1 Frie → Frije frieben → friewen friedsaam. -etten n. Frij-af häbben (z. frää(n)sken. frij fisken un jaagen. frimmeln zusammendrehen (z. Ik bün de nich mähr frij met (sagt der Kaufmann. → riewen Friewsteen m. (St) in der Wendg. faul. Abstinenzgebot der katholischen Kirche).Frende-upgebben Brauch bei Hochzeit u. dat Frettken up de Frangen laoten. Könnig un Könnigin wann’ frij. frääten Frettken n. Freitagsessen (ohne Fleisch. Vr. Drööge Stipp-erpel was ‘n Frijdaggs-ääten. minderwertiges Fleisch. schwierige Fingerarbeit verrichten Friemels. freewen.: Kaar-.

an denen sich heiratswillige junge Leute kennen lernen konnten (z. Jungs.B. an der Theke) Frijknüppel. nicht verlegen. Schosteen. einer von beiden wurde entlassen). Frijmarke f. Zeit der ersten Liebe Frijfechter m. offen).) (Bor. * To’t Frijen (Trouen) is noch nümms te laate kommen (wenn ein Älterer heiratet). -gebbig freigebig Frijhäid f. → Düüstermöllen-. Tag. selbstbewußte Person (z.) Frijers-ühren. et häört abber vull Praoten daorto (Hei). keckes Mädchen. pflegen. * Jung efrijt häff nümms espijt. dann ha’ ih an jeeden Tand eene dranhangen. Zs.B. -klüppel m. Kirmes) Frij(ers)dagg m. Markttage. ein Liebesverhältnis beginnen od. dat verschlitt nich vull Hossen un Schoh. Lechtmissen-. Heiratswilliger. vernijen. → Komm-aobend Frijersfööte (Pl. Zeit der ersten Liebe. reif. Frijen-ühren (Pl.B. entlassen. Mäi. Daor häff se lang up frijt (Damit hat sie schon lange geliebäugelt. an Maiabenden. trouen. gern mit Mädchen flirtet. Freitagswetter. scherzh. Nikolausmarkt Frijerspättken schmaler Fußweg (Man muß eng nebeneinander eingehakt gehen. * Frijen under een Dack. → frijpöstig Frijgesell(e) m. n. Junggeselle frijgewwig. * Höien un frijen wädd faaken vergewws daon. Sü. Knecht. Friewe (Hei) f. He frijt nao de Däärne. Zeit der ersten Liebe. Dezember in Bor). werben. Sachwerten). as he noch jung was. Dochter. → Breewmarke . Gaobel. spendieren (z. Rae. war verpönt. Freiheit. Klumpen. Freier.) Brautleute. Frijdaggsweer is Sunndaggsweer (Wetterregel). ** Bääter twee Frijers as gaar kinne. Jahre vor der Heirat Frijerslöö (Pl. Rae. Rh. Ge. bün ih noch nich an’t Frijen? * Eenmaol met de Haarke in’t Lange döör’t Dorp. Frie (Ge). frei. * Frijen un Höi-dröögen passeert völle ümsüss (Ge). poussieren. → Bruudschau Frijersjaore (Pl. Liebesverhältnis. Freien. heiraten. gern mit Mädchen flirtet. Bor. Frijerij f. Se häbbt em eerst twee Jaor nao’n Krieg frijlaoten (aus der Gefangenschaft). → Frijte frijhollen freihalten. Füllen-. sich bemühen um (ein Mädchen). met Danz un Frijerij (z. wer viel freit. → trouensmaote Frijen(s)tied f.: Mouenfrijensmaote zum Heiraten fähig. Freier. Briefmarke. Spann. argern. de Frije määten föör Klumpe. → afschlaon. Frije. Naober. ** Ne Frijer an ne Hand is better as eene an de Wand (Wes). einen ausgeben. He geht up Frijersfööten („auf Freiersfüßen”). -wäär n. → Frist Frijebüül m.B. Bi’t Melken wodde völle frijt. im Februar u. Frijen under een Dack (Verhältnis zwischen Magd u. (St. Zwerghahn. Den eersten Wienachtsdagg is kiene Frijersdagg. an dem der Freier kommt. * Se leet ne gudden Frijer loopen. dat is groot Gemack.) in der Wendg. Bo) Stunden.) Zeit der ersten Liebe. Brautpaar Frijersmarkt m. Werber. → Frijstengel frijlaoten freilassen. * He was düftig in’t Frijen. von best. in denen gefreit wurde. Bo) wer viel freit. → Frijstengel frijen freien.Frijdaggsweer.B. z. Fußrücken. (Frijen) Rist des Fußes. Zeit vor der Hochzeit Frijen-ühren → Frijers-ühren Frijer m. fäärdigmaaken.

Irrtum). → Ondulierscheere Fritz. Stänker-. Mädchen. Fastnachtskerl. * Wenn ne Buur frissmelk wödd. Jan-Peeter. Schloßumgebung Frijtied f. Presse zum Auswringen der Wäsche. Herz usw. → Friss. Zs. Schlaot. Wringe f. Wasser. -symbol (Ot). 2. zu kurz gewordenes Kinderhemd (scherzh. Wringe für Wäsche (Die nasse Wäsche wurde zwischen zwei Rollen mittels einer Handkurbel hindurchgedreht. frisch → Friss. Zunge. galt als Delikatesse nach der Zeit des → Allerhilligenfasten). wer viel freit. friss friseern frisieren Friss. wringen (fringt. in dem Innereien des Schweines liegen (Lunge. friss Waater. von einem Fehler. Friemels Fringe. Wasser mit Innereien des Schlachtschweins. Frischmilch. Freizeit frijwegg ungezwungen. Burgfreiheit. flirtet. He was ne Frijwilligen (freiwilliger Soldat). früng. → Frije Frisuur f.B. ’n Dwäil fringen. Unterhose. Hei). Wringer m. van frissen (nijs) anfangen (neu siedeln. frisch gemolkene Milch. Nieren. Milz. Män so frijpöstig dr’up an! → Frijfechter Frijpöstigkäit f. Hei). → Potthasten friss.) Frisswaater n. Freiheit. frisch (Vr) 1. → Frissnatt Frist m. z. → Frijebüül. We. Fleisch vom frisch geschlachteten Schwein (wurde am Schlachttag gebraten. → eenig). Lunge. neu mit einer Landwirtschaft beginnen. 2. Frisswaater haalen (Bo). Frijstengel m. Freimaurer frijpöstig beherzt. wurden sofort nach dem Schlachten ins Wasser gelegt.B. Melk-kalw. frisches Fleisch (das am Schlachttag gebraten wurde. -fleesk n. wringen. die im Schritt offen ist. im Ggs. Frijknüppel Frijte f. -schwömmen freischwimmen frijsprääken freisprechen. unbekümmert. in der Wendg.B. Brunnenwasser (im Ggs.) Frisch. frimmeln. Wellflees Frissgemöös n. Frimmels → friemeln. → Naodel. Fritze 1. Schwabbel-. → Beestmelk. → uutfringen Fringer. unkonventionell frijwillig freiwillig. anderen Festen feiern die Bauern tüchtig). Leege-. → Backus. ne frissmelke Koh. Zs. We. frungen) auspressen. Friss-.auch: Frisk-. Quassel-. Stolper- . Frisk (Vr. frisch. dann lött he ook daal (Bei Kirmes u. Knötter-. (Fringen) Wringe. das sich gern mit Jungen abgibt. Frischgemüse Frissmelk f. 2. jedoch ohne Leber).: Fiele-. zu abgestandenem Wasser). geradenwegs. Sabbel-. beim Erzählen) Frijschieterken 1. → Fringer fringen. Unbekümmertheit.Frijmessler m. frungen. Offenheit (z. Rist des Fußes.) frijschwemmen. PN Friedrich. (Frisuuren) Frisur. frisk (Vr. 1. friss. zu → Peckelflees).: Nössefrissmelk von der Kuh: milchgebend nach dem Kalben. frisches Wasser. Rh. Wi mochen alle dree Daage frisken Koffie braanen. Kaase-. Hirn. 2. Innereien vom geschlachteten Schwein (Herz. direkt. dreist. oldmelk Frissnatt n. (Friste) (St) Fußrücken. → losse Buxe. Frisch (Vr) n. Daor kann sik nümms van frijsprääken (z. friskFrissflees.

sehr pünktlich Frohtuffel → Frohkartuffel Frohwark. Et is noch frohdaags (Entgegnung. Arbeit (der Bauern) am frühen Morgen Fröide f. Frühmesse. De Maaslöö gaot egaal an’n Suupkolk staon. Frühstück (mod. fröhlich. daorbi kann de Froulöö de Fröide vergaon (Juxvers). Sellen froh 2 froh. das erste Grün im Frühjahr Frohkarke. Vöörjaor Fröhjaorsgemöös n. Frönd-. → dood fröhlik fröhlich. de bliewt selten öwwerdagg (Wes). -kerke f. Rh. De is noch nett froh genoog kommen (vom Heiraten. → blij Froh-appel m. fröhst) früh.