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Zeit: Islam im Visier

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Ein Netzwerk aus irritierten Bürgern und rechten Hetzern macht gegen Muslime mobil. Mit dabei: Die FPÖ VON WOLFGANG ZWANDER
Ein Netzwerk aus irritierten Bürgern und rechten Hetzern macht gegen Muslime mobil. Mit dabei: Die FPÖ VON WOLFGANG ZWANDER

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14 10.

März 2011
DONNERSTALK

DIE ZEIT No 11

ÖSTERREICH
enn Hannelore Schuster durch ihr Wohnviertel in der Brigittenau spaziert, tuscheln die Passanten: »Schau, die Chefin kommt!« Ein paar Sätze da, ein Handschlag dort, ein alter Herr hebt anerkennend den Hut. Schuster, eine groß gewachsene 63-jährige Frau mit kräftigem Kinn und kurzem, blond gefärbtem Haar, ist Sprecherin der Bürgerinitiative Dammstraße, die den Ausbau eines islamischen Kulturzentrums verhindern will. Der Streit entzündete sich vor mehr als zehn Jahren an überfüllten Parkplätzen und lauten Fußballübertragungen. In den vergangenen Jahren wurde daraus ein Kulturkampf. Heute geht es bereits darum, ob Österreich dem Islam überhaupt eine Heimat bieten kann. Seit Jahren wogt in Europa eine heftige Debatte über die Lehre des Religionsgründers Mohammed. Ob sie mit Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechten vereinbar sei, fragen sich verunsicherte Bürger. Und ob der Islam eine Religion wie alle anderen sei, oder vielleicht doch eine gefährliche Ideologie, die sogar zum Mord an Ungläubigen aufrufe. Während in der Öffentlichkeit über Antworten auf diese heiklen Fragen noch ausführlich räsoniert wird, hat sich längst eine Suböffentlichkeit formiert, in der das Urteil bereits gefallen ist. Der Koran predige Gewalt, seine Botschaft sei Intoleranz, verkünden einschlägige Internetplattformen und Broschüren. Verbreitet werden diese kruden Behauptungen in Blogs wie der deutschen Seite Politically Incorrect oder etwa von einer Organisation namens Stop Islamisation of Europe (SIOE), die 2005 von einem dänischen Fleischer gegründet wurde. SIOE verfügt mittlerweile über Ableger in vielen europäischen Staaten wie Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Polen. Ein Österreich-Ableger existiert nur virtuell – in Form von drei Gruppen im sozialen Netzwerk Facebook, die zusammen auf ein paar Hundert Mitglieder kommen. Trotzdem gibt es auch in der Alpenrepublik ein Verbund von Medien, Vereinen und Bürgerinitiativen, die sich dem Kampf »gegen eine Islamisierung Europas« verschrieben haben. Und fast überall in dieser antiislamischen Szene hat die FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bei einer FPÖ ihre Finger im Spiel. Kundgebung der Bürgerinitiative Dammstraße Die Bürgerinitiative Dammstraße ist eines von vielen Beispielen dafür, wie die Freiheitlichen versuchen, xenophobe Ressentiments und Anrainer-Beschwerden zu instrumentalisieren, um einen Kulturkampf gegen den Islam anzuzetteln. Schuster, nach eigenem Bekunden eine ÖVPSympathisantin, ist eigentlich niemand, der sich vor Muslimen fürchtet. Die gebürtige Passauerin und gelernte Krankenschwester lebte mit ihrem Mann, einem Journalisten, über Jahre hinweg in Ägypten und Jordanien. Ihr Verhältnis zum Islam sei immer Ein Netzwerk aus irritierten Bürgern und rechten Hetzern macht von »neugieriger Faszination« bestimmt gewesen. gegen Muslime mobil. Mit dabei: Die FPÖ VON WOLFGANG ZWANDER Aufgebracht gegen »die Moslems« habe sie erst ein türkisch-islamischer Kulturverein in ihrer Nachbarschaft. »Der Vereinsträger Atib wird vom konservativen türkischen Außenminister gesteuert«, Einmal im Monat trifft sich die Bürgerinitia- tischen und islamophoben Hautgout zuschreibt. schimpft Schuster, »und der will verhindern, dass tive zum Stammtisch im Gasthaus Lehner. Zwei Doch schon ein Blick auf ihre Homepage sorgt für sich die Moslems mit den Christen vermischen – das Dutzend Männer und Frauen in ihren Fünf- Erklärung: Dort finden sich neben dem Emblem lässt uns der Verein jeden Tag spüren.« So jedenfalls zigern und Sechzigern, die wie unauffällige, et- der Freiheitlichen Links, die zu dem Blog von soskönne ein Zusammenleben der verfeindeten Nach- was biedere Gemeindebaubewohner aussehen, heimat führen, der wichtigsten Plattform der Kreuzsitzen dann bei Bier, Apfelsaft und Schnitzel in zügler gegen die muslimische Gefahr in Österreich. barn nicht funktionieren. einem Hinterzimmer. Tag für Tag werden dort Pamphlete online gestellt, Eine eingeladene Bezirkspolitikerin der Grü- die Titel wie Raus mit diesem Gesindel! tragen, in »Ich habe kein Nazi-Gedankengut, ich nen erklärt, ihre Partei habe für Atib genauso denen von »Muslima-Gebärmaschinen« fantasiert habe überhaupt kein Gedankengut« wenig Verständnis wie für die katholischen Fun- und Muslimen unterstellt wird, sie wollten in EuAls aus der Nachbarschaftsgemeinschaft eine dis von der Pius-Bruderschaft. Ihren xenophoben ropa ein »Kalifat Eurabien« errichten. Links zu der Bürgerinitiative wurde, die den fünfstöckigen Ruf verdanke die Bürgerinitiative der offenen kulturkämpferischen Extrapost finden sich sogar Ausbau des Atib-Zentrums in der dicht besiedel- Unterstützung durch die FPÖ. Diese Sätze lösen auf der offiziellen Internetseite von FPÖ-Chef ten Wohngegend verhindern will, »hat uns die Empörung aus. Wortführerin Schuster muss im- Heinz Christian Strache. Sosheimat bedankt sich Politik völlig im Stich gelassen«, klagt die Wut- mer wieder mit einem Löffel gegen ihr Glas für die Empfehlung, indem es auf den Internetaufbürgerin. »Die Grünen und die Schwarzen waren trommeln, um für Ruhe zu sorgen »Wen haben tritt des freiheitlichen EU-Parlamentariers Andreas zu feige, und die SPÖ ist im Bezirk mit den Isla- wir denn auf unserer Seite, außer der FPÖ«, fragt Mölzer verweist. Zeitungen wie Österreich und misten im Bunde.« Verlassen könne man sich im eine Frau mit Bürstenfrisur und großer Brille. An Krone nutzen den Panik-Blog mittlerweile als ReEndeffekt nur auf die Freiheitlichen. Die Blauen einem anderen Tisch brüllt einer: »Die Grünen cherchequelle, um über »Inländerdiskriminierung« griffen der Initiative sofort finanziell unter die sagen, wir sind Nazis. Aber ich hab kein Nazi- berichten zu können. Arme und zahlten auch für den Internetauftritt Gedankengut. Ich hab überhaupt kein GedanDie Islamjäger auf dieser Seite waren die Ersder Brigittenauer Islamgegner, der den einschlä- kengut. Ich hab keine Bücher. Ich hab nix.« ten, die türkisch beschriftete Milchpackungen Die meisten in der Bürgerinitiative wundern zum Skandal hochschrieben. Der Boulevard gigen Namen moschee-ade.at trägt. Seit ein paar sich, warum ihnen die Öffentlichkeit einen rassis- nahm sich des Themas erst an, als sich die EmMonaten prangt dort auch das Logo der FPÖ.
Foto: Robert Newald/picturedesk.com

Geben und geben lassen
Manchmal wundert man sich über einen gewissen Hang zu Übertreibung in diesem Land. Schnell wird zu dem Begriff Korruption gegriffen und von einer illegalen Tat gesprochen. Falsch, denn erstens ist Bestechung hier keine Straftat, sondern gehört zum Brauchtum. Und zweitens ist es mehr als absurd, die Weitergabe von Informationen gegen Bezahlung anrüchig zu finden. Niemand käme etwa auf die Idee, Lehrern, die junge Menschen in die Geheimnisse der Mathematik einführen, ihre verdiente Entlohnung dafür verweigern zu wollen. Auch wer in den Medien gespeicherte Informationen konsumieren will, muss selbstredend bezahlen. Häufig ist man an sogar bereit, für absolute Nichtinformationen in die Tasche zu greifen, wie die Auflagenzahlen einiger Tageszeitun-

W

pörung im Forum des Blogs auch nach Tagen nicht legen wollte. Bereits seit fast einem Jahrzehnt wird auf sosheimat Hetze betrieben. Als Medieninhaber und für die Redaktion verantwortlich wird der Journalist und Autor Winfried Schuberth ausgewiesen. Der 79-Jährige ist Mitglied im Landesvorstand der Freiheitlichen Arbeitnehmer Niederösterreich, schreibt für die rechtsradikalen Magazine Aula und Der Eckart, dem Nachfolger des Monatsmagazins Eckartbote. Er trat gemeinsam mit Andreas Mölzer in der Freiheitlichen Akademie auf. Noch in der Jänner-Ausgabe des Eckart rief Schuberth dazu auf, der »Bedrohung unserer Völker durch den Islam« zu wehren.

Ein Graf, zwei liberale Muslime und ein Behälter voll mit Glühwein
Der Internetauftritt sosheimat weist auch eine Verbindung zum Wiener Akademikerbund auf. Dessen Obmann Josef Müller wurde im März 2010 aus der ÖVP ausgeschlossen, weil er eine Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes forderte. Den Rauswurf brandmarkten die Heimatschützer prompt als »Schande« und luden ihre Leserschaft im vergangenen Jahr zu einem Solidaritätsbesuch bei der Weihnachtsfeier der rechten Wiener Akademiker ein. Wer der Einladung nachkam, traf in einem kalten, mit Bildern der Habsburger geschmückten Keller im achten Bezirk in Wien auf einen illustren Kreis. Damen im Pelz trugen schweren Halsschmuck, Herren kombinierten Lederstiefel mit Maßanzug. Man ließ sich »Herr Graf« titulieren. Mit dabei war auch Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fidler. Für die richtige Stimmung sorgten Glühwein, Brote mit Extrawurst, die Klänge eines verstimmten Klaviers und der Mezzosopran einer koptischen Sängerin. Zwei untersetzte Herren wurden der Runde als Vertreter der Initiative Liberaler Muslime Österreich vorgestellt. Die beiden fielen dadurch auf, dass sie sich direkt neben dem Glühweinbehälter postiert hatten und alle paar Minuten ihre Becher auffüllten. Als der »Islambeauftragte des Akademikerbunds«, der ebenfalls aus der ÖVP ausgeschlossene Christian Zeitz, das Wort ergriff, waren die liberalen Muslime längst zu keiner Diskussion mehr fähig. Was ihnen womöglich durchaus nicht unrecht war, denn Zeitz präsentierte den »Höhepunkt des Abends«: die Broschüre Islam: Scharia & Jihad, in der festgehalten wird, die »Verschleppung, Vergewaltigung und gewaltsame Verheiratung christlicher Mädchen ist in der gesamten islamischen Welt verbreitet«. Zeitz, ein grauhaariger Ökonom, verriet in seiner Rede, dass ein »Netzwerk Karl Martell« seit 2007 Teil des Akademikerbunds sei. Dieser karolingisch beseelte Bund würde sich um Geldbeschaffung und die »Koordinierung aller Organisationen, die gegen die Islamisierung arbeiten« kümmern. Als Kopf der mysteriösen Hilfsorganisation taucht der Name von Elisabeth Sabaditsch-Wolff auf. Die nunmehrige Islamexpertin der FPÖ, die einst im Kabinett des damaligen Außenministers Wolfgang Schüssel arbeitete, wurde im Februar dieses Jahres in erster Instanz wegen der »Herabwürdigung religiöser Lehren« verurteilt. Sie soll bei einem Vortrag für das FPÖ-Bildungsinstitut behauptet haben, der Prophet Mohammed habe »gern mit Kindern ein bisschen was« gehabt. Sabaditsch-Wolff ist als Islamkritikerin international gefragt, und ihre noch nicht rechtskräftige Verurteilung erregte in einschlägigen Kreisen Aufsehen. Im vergangenen Dezember weilte SabaditschWolff gemeinsam mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu einem Besuch in Israel. Mit ihr als Netzwerkkoordinatorin des Wiener Akademikerbundes schließt sich einmal mehr der Kreis der österreichischen Anti-Islam-Hetze zur FPÖ. Hannelore Schuster hat mit diesen anrüchigen Verbindungen kein Problem. Dass die Bürgerinitiative biederer Gemeindebaubewohner von rechten Netzwerken vereinnahmt wurde und der Stammtisch der Brigittenauer Moscheebekämpfer nun auch ein Abschnitt in der Front islamfeindlicher Propagandisten ist, die sich durch ganz Europa zieht, sei für sie nur ein Mittel zum Zweck: »Wer hilft, der nützt. Wer nützt, der hilft.«

Foto: Ingo Pertramer

Alfred Dorfer verteidigt die alte Sitte, für gewisse Informationen auch Geld zu verlangen

gen beweisen. Dasselbe gilt natürlich auch für jene 23 Justizbeamte, die Informationen über die Bonität einiger Bürger verkauft haben sollen und deshalb suspendiert wurden. Die Weitergabe wichtiger Daten ist aber Pflicht. Das besagt schon die etymologische Herkunft des Begriffs »Daten«. Der leitet sich bekanntlich von dem lateinischen Wort für »gegeben« her; nicht weitergegebene Daten stünden somit im Widerspruch zur Bedeutung des Begriffs. Geld dafür zu verlangen ist sowohl moralisch korrekt als auch klug. In der kapitalistischen Epoche werden kostenlose Dinge als wertlos angesehen. Eine Datenweitergabe zum Nulltarif entwertete die Informationen. Daher mussten auch die Diener des Rechts wohl oder übel den schnöden Mammon einfordern.

AUSSERDEM

Saufen für die Stadt
In Linz beginnt’s. Salzburg, Innsbruck und Graz wollen folgen. Auch in Wien kann man der Idee erfreuliche Aspekte abgewinnen. Einer Schnapsidee wohlgemerkt, besser gesagt, einer Idee, die viel mit Schnaps zu tun hat. Es handelt sich um eine Sondersteuer auf Schnaps und andere Alkoholika, die in Bewirtungsbetrieben ausgeschenkt werden. Damit wollen die Gemeinden, trotz klammer Kassen, ihre Segnungen für Klein und Groß finanzieren. Einige hundert Millionen könnten dabei hereinkommen. Wenn die Leute kräftig über den Durst trinken, vielleicht sogar auch mehr. Jedenfalls ein nie versiegender Geldquell wird mit einer Abgabe auf Rauschgetränke erschlossen. Der G’spritzte, fragen Sie den Wiener Bürgermeister, hat zwar immer Saison, spült allerdings nicht sonderlich viel Geld in den Stadtsäckel. Als wahrer kommunaler Wohltäter erweist sich erst, wer im Luxusrestaurant ein paar Flaschen gepflegten Bordeaux auffahren lässt und anschließend im Nachtlokal eine Flasche Champagner nach der anderen köpft. Mit den Einnahmen aus so einer feuchtfröhlichen Nacht kann die Stadt dann locker einen halben Ganztageskindergarten aushalten oder, wenn’s sein muss, ein paar hundert Meter Radweg asphaltieren. Nüchtern betrachtet geht es dem Gemeinwesen dann am besten, wenn es jeden Abend in einen kollektiven Rausch fällt. Wenn die Stadt Wien demnächst wieder Gratisbücher verschenkt, wird die Wahl gewiss auf Die Legende vom heiligen Trinker von Joseph Roth fallen, und ein altes Wienerlied, Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner haben es einst gesungen, wird zur neuen Hymne im Rathaus werden: »A Spitzerl, a Schwipserl, a Räuscherl, a Schwamm, ist unser tägliches Arbeitsprogramm.« JR

Islam im Visier

IN DER ZEIT
POLITIK
2 3 4
Poesie Warum die ZEIT jetzt

14 Donnerstalk ALFRED DORFER über Korruption als Brauchtumspflege 15 Flüchtlinge Droht ein Ansturm aus Nordafrika? VON JOACHIM RIEDL 16 Zeitgeschichte Das Leben des Tiroler Spanienkämpfers Max Bair
VON FLORIAN GASSER

WIRTSCHAFT
23 Klima Warum wir beim Umweltschutz immer wieder scheitern
E10 Berlin rettet sich selbst –

34 Inflation Anlegerschutz 35 Mikrokredite Yunus in der Kritik
Ökonom Wann leistet der Mensch

politische Lyrik druckt Gedichte
Libyen Vormarsch der Rebellen/

51 Theater Ein Gespräch mit dem Regisseur Claus Peymann und dem Schauspieler Gert Voss 52 Ungarn Drangsalierte Künste 53 Erzählungen C. J. Setz »Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes« 54 Sachbuch Hans-Peter Riegel »Inside Immendorff«/Stanislas Dehaene »Lesen: Die größte Erfindung der Menschheit …« 55 Politisches Buch Thomas Weber »Hitlers erster Krieg« 56 Diskothek 58
Kunstakademien Kriterien für die Zulassung zum Kunststudium

66 Deutsche Angst Ein Gespräch mit Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad

am meisten? 36 Was bewegt ... Ernst Prost, den Chef von Liqui Moly?

und die Umwelt? 24 Energie Das Öl geht aus. Kann Biosprit die Lücke füllen?
Auto Die Hersteller könnten

REISEN
Beilage Reisen zu großen und

Gadhafi könnte den Bürgerkrieg gewinnen 6 7 8
Revolution Besuch in Ägypten Lampedusa Tunesische Flüchtlinge

kleinen Tieren auf 88 Seiten

DOSSIER
17 USA James Eric Fuller, der beim Attentat von Tucson verletzt wurde, kämpft gegen die Waffenlobby 20 WOCHENSCHAU Mode Ein Obdachloser wird in China zum Star
Kunst Gelsenkirchenerin kauft

WISSEN
37
Gesundheit Integrierte

deutlich mehr sparen 25
Bad Bank Der Bilanzmüll der Hypo Real Estate

CHANCEN
71 Talentsucher Ausbildungsplätze für chancenlose Jugendliche 72
Versöhnung

hoffen in Europa auf Arbeit
CDU Orientierungslosigkeit in der

Versorgung psychisch Kranker durch Pharmafirmen 39
Physik Teilchenforscher helfen

Integrationspolitik 10 EU-Gipfel Was für ein Europa will Angela Merkel? 11 Internet Ein Gespräch mit der Justizministerin über Regulierung 12 Italienische Lektionen Ist Italien überhaupt eine Nation? 13 China Warum die Regierung ausländische Journalisten schikaniert

26 Facebook Wenn Freunde zu Agenten werden 27 Ryanair Michael O’Leary verteidigt sein Lebenswerk 29 Überlebenskünstler (Serie) Metz – eine Familienfirma trotzt den asiatischen Elektrokonzernen 30 Sozialpolitik Was ist gerecht? 31 Schröders Memoiren Eine Million Euro Buchhonorar sind angemessen 32 Spanien Die wichtige Sanierung der Sparkassen 33 Euro Berlin will hart sein – nur nicht gegen die Banken

Meeresbiologen 40 Ernährung Wie das Gehirn Diäten torpediert
Technik Internet im Auto

50 Jahre Aktion Sühnezeichen
Bildungspolitik Ein Gespräch mit

dem Kultusminister Niedersachsens 73 Exzellenzinitiative Hoffnung in Berlin, Enttäuschung in Hamburg 75 MBA-Spezial auf drei Seiten 92 ZEIT DER LESER 54 Impressum 91 LESERBRIEFE
Die so gekennzeichneten Artikel finden Sie als Audiodatei im »Premiumbereich« von ZEIT ONLINE unter www.zeit.de/audio

59 Kunstmarkt/Museumsführer 62 England Die Regierung trocknet die Geisteswissenschaften aus 63
Kino »Almanya«/»Biutiful«

einen Rembrandt für fünf Euro

41 Grafik 20 Jahre Ötzi 44 Bergbau Sprenglabor unter Tage 47 KINDERZEIT
Junge Forscher Kinder publizieren

GESCHICHTE
21 Debatte Polen und der Holocaust – Jan T. Gross provoziert wieder
Zeitmaschine

in einem biologischen Fachmagazin

ÖSTERREICH
14 Politik Das antislamistische Netzwerk in Österreich
VON WOLFGANG ZWANDER

64 GLAUBEN & ZWEIFELN Islamismus Wie groß ist die Gefahr?
Reaktion Wie Medien das

22 22 Aufklärung Der große Philosoph David Hume unterwegs in Deutschland

FEUILLETON
49
Image Gadhafi als Popstar der westlichen Welt

Frankfurter Attentat abmoderieren 65 Dschihad im Netz Die Vision der Internet-Islamisten

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