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sujiva_einsichtsmeditation

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  • Vorwort zur deutschen Ausgabe
  • Vorwort
  • 1. Satipa hāna Vipassanā-Meditation
  • Körperbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit
  • Gefühlsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit
  • Bewusstseinsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit
  • Geistobjektbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit
  • 2. Grundlegende vorbereitende Anweisungen
  • Ruhe- und Einsichtsmeditation
  • Wahres Glück und falsches Glück
  • Die Natur der Achtsamkeit
  • Meditations-Retreat
  • Gehmeditation
  • Sitzmeditation
  • Andere tägliche Aktivitäten
  • 3. Praktische Aspekte der Satipa hāna-Meditation
  • Achtsamkeit
  • Achtsamkeit auf den Körper
  • Achtsamkeit auf die Gefühle
  • Achtsamkeit auf das Bewusstsein
  • Achtsamkeit auf die Geistobjekte
  • 4. Achtsamkeit auf den Körper
  • 5. Achtsamkeit auf die Gefühle
  • 6. Achtsamkeit auf das Bewusstsein & auf die Geistobjekte
  • Die Hemmungen
  • Die Sinne
  • Die Bedeutung des Notierens der Absicht
  • Die Reise in die Achtsamkeit
  • Nicht-Selbst und die Unstetigkeit des Bewusstseins
  • Die Priorität der Achtsamkeit
  • 7. Die fünf Hemmungen
  • Mattigkeit und Müdigkeit
  • Unruhe und Sorgen
  • Vorbereitende, die Konzentration fördernde Meditationen
  • 8. Die Priorität der Objekte
  • Systematisches Notieren & wahllose Bewusstheit
  • Die vier Grundlagen der Achtsamkeit
  • 9. Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten
  • Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten
  • Konzentration und Energie
  • Das Balancieren der Fähigkeiten ist dynamisch
  • Wenn wir Fortschritte in der Meditation machen
  • 10. Das Balancieren der fünf Kontrollfähigkeiten
  • Das Balancieren von Energie und Konzentration
  • Das Balancieren von Glaube und Weisheit
  • 11. Schärfen der geistigen Kontrollfähigkeiten
  • Neun Wege zur Schärfung der Fähigkeiten
  • Die Lehrrede Meghiya
  • Die Sieben Punkte
  • 12. Arten der Konzentration
  • Richtige und falsche Konzentration
  • Wichtige Aspekte der Konzentration 1. Ruhe
  • Zwei verschiedene Wege
  • Vipassanā
  • Die Erfahrung der verschiedenen Vipassanā-Stufen
  • Das kontinuierliche Notieren um die Realität zu erfahren
  • Die Einzigartigkeit der Vipassanā-Konzentration
  • Jhāna-Stufen in der Samatha-Meditation
  • Einsichtsstufen in der Vipassanā-Meditation
  • Samatha und vipassanā
  • Samatha bhāvanā und vipassanā bhāvanā
  • Das Fortschreiten bei samatha bhāvanā
  • Ānapānasati
  • Der Fortschritt des Ānapāna-Objektes
  • Der Fortschritt des Vipassanā-Objektes
  • Zusammenfassung
  • 14. Einsicht verstehen
  • Einsicht und Verstehen
  • Die Entwicklung von Einsicht
  • Was ist ein Konzept?
  • Einsichtswissen
  • 15. Einsichtswissen in Kurzform
  • Einsicht in die drei allgemeinen Daseinsmerkmale
  • Die wahre Natur der Realität
  • Leiden
  • Die verschiedenen Stufen des Einsichtswissen
  • Das Hauptziel ist Läuterung
  • Dinge auf die man achten sollte
  • Die zehn Trübungen der Einsicht
  • Die zehn Trübungen der Einsicht sind:
  • Ihr könnt schwierige Situationen antreffen
  • Drei Modelle, die den Meditationsfortschritt beschreiben
  • Einige Worte zu nibbāna
  • Ein letztes Wort
  • 16. Die Wildnis des Geistes
  • Die fünf Verhärtungen
  • Die fünf Fesseln
  • Vier Grundlagen des Erfolgs für spirituelles Weiterkommen
  • 17. Wichtige Punkte für den Vipassanā-Fortschritt
  • Tugend
  • Buddhistische Metaphysik
  • Wege um unsere Praxis zu verbessern
  • Konzentration
  • Andere wichtige Faktoren
  • 18. Die Gratwanderung: Achtsamkeit im Alltag
  • Anpassung
  • Fluten der Befleckungen
  • An der Oberfläche bleiben
  • Die Gratwanderung (Living on the edge)
  • Anhang
  • A. Die fünf Hemmungen (nīvara/a)
  • Sinnesbegehren (kāmachanda)
  • Übelwollen (vyāpāda)
  • Mattigkeit und Müdigkeit (thīna-middha)
  • Unruhe und Sorgen (uddhacca-kukkucca)
  • Skeptischer Zweifel (vicikicchā)
  • B. Konzept und Realität
  • C. Schwierige Situationen auf dem Weg
  • Weshalb entstehen Probleme?
  • Die vier Schutzmeditationen
  • Anhaltende Praxis
  • Empfohlene Bücher
  • Lebenslauf

DIE PRAXIS DER EINSICHTSMEDITATION

Eine detaillierte Darstellung der Vipassanā-Meditation

Essentials of Insight Meditation Practice Englischer Originaltitel Ehrw. Sujiva

Deutsche Übersetzung 2004 von Thomas Michael Zeh Überarbeitet 2006 von Ursula Wurstemberger 1. Auflage 2004 Berlin 2. Auflage (revidiert) 2006 Berlin

Titel der englischen Originalausgabe: Essentials of Insight Meditation Practice © 2000 by Sujiva ISBN 983-9245-02-3

2. Auflage 2006 Copyright © 2004-2006 by Michael Zeh Verlag www.zeh-verlag.de Alle Rechte vorbehalten ISBN 3-937972-07-2

Es gibt Leiden, aber keinen Leidenden Taten existieren, obwohl es keinen Täter gibt Verlöschen gibt es, aber keine verlöschende Person Obwohl es einen Pfad gibt, gibt es niemanden, der ihn geht. Visuddhi magga

Namo tassa bhagavato arahato sammasambuddhasa - Ehre sei Ihm, dem Erhabenen, Heiligen, vollkommen Erwachten –

Die vier Pfeiler der Achtsamkeit So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene unter dem Kuru-Volk, bei einer Ortschaft der Kuru mit dem Namen Kammāsadamma. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“ – „Ehrwürdiger!“ antworteten da jene Mönche dem Erhabenen. Und der Erhabene sprach also: „Dies ist der einzige Weg, o Mönche, zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Beenden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung des rechten Pfades, zur Verwirklichung von nibbāna, nämlich die vier Pfeiler der Achtsamkeit. Welche vier? "Da weilt der Mönch bei der Körperbetrachtung beim Körper, eifrig, wissensklar und achtsam, um Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt zu überwinden; er weilt bei der Gefühlsbetrachtung bei den Gefühlen, eifrig, wissensklar und achtsam, um Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt zu überwinden; er weilt bei der Geistbetrachtung beim Geist, eifrig, wissensklar und achtsam, um Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt zu überwinden; er weilt bei der Geistobjektbetrachtung bei den Geistobjekten, eifrig, wissensklar und achtsam, um Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt zu überwinden...“ (dīgha-nikāya 22)

Inhalt Vorwort zur deutschen Ausgabe ..................................................... 10 Vorwort .................................................................................................... 11 1. Satipa hāna Vipassanā-Meditation .......................................... 12
Körperbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit .................................... 12 Gefühlsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit................................... 13 Bewusstseinsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit.......................... 13 Geistobjektbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit............................. 13

2. Grundlegende vorbereitende Anweisungen ............................ 15
Ruhe- und Einsichtsmeditation ................................................................... 15 Wahres Glück und falsches Glück .............................................................. 15 Die Natur der Achtsamkeit.......................................................................... 16 Meditations-Retreat ..................................................................................... 17 Gehmeditation ............................................................................................. 18 Sitzmeditation.............................................................................................. 21 Andere tägliche Aktivitäten......................................................................... 26

3. Praktische Aspekte der Satipa hāna-Meditation ................ 27
Achtsamkeit................................................................................................. 27 Achtsamkeit auf den Körper........................................................................ 29 Achtsamkeit auf die Gefühle....................................................................... 35 Achtsamkeit auf das Bewusstsein ............................................................... 36 Achtsamkeit auf die Geistobjekte................................................................ 38

4. Achtsamkeit auf den Körper ........................................................ 43 5. Achtsamkeit auf die Gefühle ........................................................ 47 6. Achtsamkeit auf das Bewusstsein & auf die Geistobjekte . 52
Die Hemmungen.......................................................................................... 52 Die Sinne ..................................................................................................... 54 Die Bedeutung des Notierens der Absicht. ................................................. 55 Die Reise in die Achtsamkeit ...................................................................... 57 Nicht-Selbst und die Unstetigkeit des Bewusstseins................................... 58 Die Priorität der Achtsamkeit...................................................................... 60

7. Die fünf Hemmungen ...................................................................... 62
Mattigkeit und Müdigkeit............................................................................ 63 Unruhe und Sorgen...................................................................................... 64 Vorbereitende, die Konzentration fördernde Meditationen ........................ 65

8. Die Priorität der Objekte .............................................................. 67
Systematisches Notieren & wahllose Bewusstheit...................................... 67 6

.....................................................................................................73 9....74 Konzentration und Energie .................................84 Das Balancieren von Energie und Konzentration...................................125 Der Fortschritt des Ānapāna-Objektes......................................75 Wie balanciert ihr die fünf Kontrollfähigkeiten?........................................... Schärfen der geistigen Kontrollfähigkeiten .......................108 12............................................97 Neun Wege zur Schärfung der Fähigkeiten.....................................................116 Jhāna-Stufen in der Samatha-Meditation.....................118 13........................................................................112 Vipassanā ......................................................................................................................117 Einsichtsstufen in der Vipassanā-Meditation ..............................................................................................................................................................................................90 11........................118 Benötigte Fähigkeiten.... Das Balancieren der fünf Kontrollfähigkeiten .......... Die Unterschiede zwischen Ruhe.................................................. um zwischen richtiger und falscher Konzentration zu unterscheiden .........................................110 Die charakteristische Natur der Konzentration bei der Samatha.......81 Wenn wir Fortschritte in der Meditation machen..............................................................und Einsichtsmeditation ........................................................................................................122 Samatha und vipassanā .......................................................... Arten der Konzentration ...97 Andere Möglichkeiten die Fähigkeiten zu schärfen oder zur Reife zu bringen .........122 Achtsamkeit....................................104 Die Lehrrede Meghiya ..................................................114 Das kontinuierliche Notieren um die Realität zu erfahren .......................... um die Ruhemeditation (Samatha-Meditation) zu meistern.................................................................................................107 Die Sieben Punkte................................................110 Zwei verschiedene Wege .................126 Der Fortschritt des Vipassanā-Objektes ...........................84 Das Balancieren von Glaube und Weisheit ................................................................................. Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten ......................................................................................................................................................................................................113 Die Erfahrung der verschiedenen Vipassanā-Stufen ..............................................................................128 7 ...........88 Andere Wege die Fähigkeiten der Energie und Konzentration zu balancieren ...................................................109 Wichtige Aspekte der Konzentration............................116 Die Einzigartigkeit der Vipassanā-Konzentration ................................................................und Vipassanā-Meditation ......123 Ānapānasati .................123 Das Fortschreiten bei samatha bhāvanā...................122 Samatha bhāvanā und vipassanā bhāvanā........................................................77 Das Balancieren der Fähigkeiten ist dynamisch ..............................................................Die vier Grundlagen der Achtsamkeit ........109 Richtige und falsche Konzentration...........................................................82 10.......74 Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten .........................

......................................................................................... 147 Drei Modelle................. Einsicht verstehen .............. 160 Vier Grundlagen des Erfolgs für spirituelles Weiterkommen........................................................ 134 Achtsamkeit......................................................................................................................... 173 Zusammenfassung .............................................................. 143 Die verschiedenen Stufen des Einsichtswissen.................................................. 132 Die Entwicklung von Einsicht................................ 148 Einige Worte zu nibbāna............................................................................................. 168 An der Oberfläche bleiben .......................................................................................................................................................................................... 146 Die zehn Trübungen der Einsicht....... 140 Einsicht in die drei allgemeinen Daseinsmerkmale .............. 137 15............................................. 152 Die fünf Verhärtungen................................ 156 Die nächsten Schritte um im dhamma und vinaya Fortschritte zu erzielen .................... 131 14.................................. 162 Buddhistische Metaphysik ................................. 162 Wege um unsere Praxis zu verbessern .......................................................... 132 Einsicht und Verstehen....................................................................................................................................... 177 A...................................................................................... 164 Andere wichtige Faktoren ...............................................................................................................Zusammenfassung ................... 147 Ihr könnt schwierige Situationen antreffen ................. 151 16............................................................................................................................. 149 Ein letztes Wort ................................................................................ die den Meditationsfortschritt beschreiben............................................................................. 163 Konzentration .............................................. 133 Was ist ein Konzept?............................ 142 Leiden ....................... 145 Das Hauptziel ist Läuterung ..................................................... Einsichtswissen in Kurzform .... 162 Tugend................................................................................................................................ 136 Einsichtswissen ............................................................................... 178 Sinnesbegehren (kāmachanda)................................................................................................... Die fünf Hemmungen (nīvara/a).................... Die Wildnis des Geistes ..................................................................................................................... 178 8 ................... 168 Anpassung .......................................................................................................................................................... Die Gratwanderung: Achtsamkeit im Alltag .................... 152 Die fünf Fesseln.................................... 160 17............... 168 Fluten der Befleckungen .............................................................. 176 Anhang .. 165 18...... 140 Die wahre Natur der Realität.............................. 146 Dinge auf die man achten sollte .......................................................................................... Wichtige Punkte für den Vipassanā-Fortschritt ....................................... 169 Die Gratwanderung (Living on the edge) ..............

........................181 Mattigkeit und Müdigkeit (thīna-middha).................................Übelwollen (vyāpāda)....................190 C......207 Lebenslauf .........205 Anhaltende Praxis .............................205 Empfohlene Bücher .....................................................................................185 Skeptischer Zweifel (vicikicchā) ............................ Schwierige Situationen auf dem Weg ...............................................................198 Weshalb entstehen Probleme? ...................................................................................................................................187 Zusammenfassung...................... Konzept und Realität ...........187 B...................................................................................208 9 ......................................................................................................................................198 Die vier Schutzmeditationen...............183 Unruhe und Sorgen (uddhacca-kukkucca).......................................................................................................................................

lehrt hier in allen Einzelheiten die Einsichtsmeditationspraxis. Berlin. B. wenn sie mögen. den 08. So habe ich mich dann auch erst mal auf das Wesentliche. Das englische Original können sie zusätzlich.07. da sie schon ausführlich in dem im selben Verlag erschienenen Buch „Der Weg zum Nibbāna“ Mahasi Sayadaw u. nämlich den eigentlichen Text beschränkt. Die Übersetzung des Satipa hāna-Sutta wurde weggelassen.Vorwort zur deutschen Ausgabe Es freut mich.In „Geistestraining durch Achtsamkeit“ von Nyanaponika) und auch die Meditationsanleitung von Mahasi Sayadaw.2006 Thomas Michael Zeh 10 .zeh-verlag. dass diese auch für Anfänger hervorragend geeignete Anleitung zur Meditation nun auch in Deutsch erhältlich ist. Der Ehrw. die die 1. Sujiva. Zusätzlich wurde der Lebenslauf des Ehrw. einer der meines Erachtens kompetentesten Meditationslehrer unserer Zeit. beschrieben wurde. Die aufwendige Produktion des englischen Originals mit ihren schönen Bildern. Auflage komplett neu überarbeitet hat. Sinnsprüchen etc. kann ich leider aus Zeitgründen (da es noch eine Menge weiterer wichtiger Werke zu übersetzen gibt) momentan nicht anfertigen. Sujiva angepasst. a. auf der Website des Michael Zeh Verlages herunterladen (www. Außerdem wurde der Anhang etwas gekürzt und verändert. Ein Dankeschön an Ursula Wurstemberger.de). da es inzwischen genug deutsche Übersetzungen gibt (z.

Quek Jin Keat.Vorwort Dieses Buch ist eine Sammlung von Gesprächen. dass das Buch verfügbar ist. die dort nicht näher erklärt worden sind. Tan Joo Lan und den vielen Spendern. vergriffen ist. Außerdem wurden Themen in der früheren Ausgabe erwähnt. wie Hor Tuck Loon und Lai Fun. nämlich neue Vipassanā-Yogis in ihrer Praxis mit den dazu benötigten Informationen zu versorgen. wurde es erforderlich einige neue Abschnitte hinzuzufügen. 11 . „A Pragmatic Approach to the Practice of Vipassanā“ Meditation. Ich möchte allen danken. Malaysia. um die fünf geistigen Fähigkeiten auszubalancieren. Zum Beispiel Details. Sujiva BUDDHIST WISDOM CENTRE. Da eine lange Zeit seit der Veröffentlichung der ersten Auflage vergangen ist und meine Erfahrungen in der Zwischenzeit gewachsen sind. die mithalfen. soll nun auch diese Ausgabe dem gleichen Zweck dienen. gehalten wurden. Petaling Jaya. In dieser aktuellen Auflage werden sie nun ausführlich besprochen. David Llewelyn. die. Da die frühere Auflage dieses Buches. anlässlich des von mir geleiteten Eröffnungs-Retreats im Blue Mountain Einsichtsmeditationszentrum in Australien im März 1996.

Auf diese Weise verweilt er. wie sie im Satipa hāna-Sutta erwähnt werden. oder er verweilt. abhängig von der eigenen persönlicher Erfahrung und Fähigkeit. Es sind: • • • • Kāyanupassanā satipa hāna Vedananupassanā satipa hāna Cittanupassanā satipa hāna Dhammanupassanā satipa hāna Körperbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit (kāyanupassanā satipa hāna) Innerhalb dieses Abschnitts gibt es verschiedene Kapitel: 1. indem er die Auflösungsfaktoren im Körper betrachtet. indem er die Ursprungsfaktoren im Körper betrachtet. Die Einzigartigkeit der burmesischen Einsichtsmeditations-Methode. dass einige dieser Betrachtungen am Anfang reine Ruhemeditationsübungen sind. Atemachtsamkeit Körperhaltung Wissensklarheit Nichtschönheit des Körpers Die vier Elemente –14. oder er verweilt. in Einsichtsmeditationsübungen wandeln. die von Mahasi Sayadaw gelehrt wurde. zu entwickeln. Die entsprechende Lehrrede beschreibt verschiedene in vier Kategorien unterteilte Meditationsobjekte. 2. ist in vielen Fällen die Entscheidung.und Auflösungsfaktoren im Körper betrachtet.. 6. welche der Anweisung man benutzt. Satipa hāna oder die vier Pfeilern der Achtsamkeit wurden vom Buddha als der eine und einzige Weg für die Läuterung der Wesen genannt. so wie sie sind. Leichenbetrachtungen auf unterschiedlichen Stufen des Zerfalls Es ist ersichtlich. Da es erhebliche Unterschiede in den Anweisungen der verschiedenen Lehrer gibt. die sich später. dass der Anfänger als Hauptobjekt die durch den Atem steigende und fallende Bauchdeckenbewegung benutzt. Später werden auch mehrere andere Objekte verwandt.1.. „.. die dazu verwendet werden Achtsamkeit auf die Dinge. wie im Schlussvers des Satipa hāna-Sutta genannt. liegt darin.“ 12 .. 5. 3. 4. Satipa hāna Vipassanā-Meditation In vielen buddhistischen Traditionen basiert die Einsichtsmeditation auf den vier Pfeilern der Achtsamkeit. indem er die Ursprungs.

Nicht-Übertreffliches Bewusstsein 13. die als Achtsamkeitsobjekt dienen. in einem bestimmten Grade oder die meiste Zeit wahrnehmbar und einfach ist 13 . Gierfreies Bewusstsein 3. die Achtsamkeitsobjekt sein können sind: 1. Übertreffliches Bewusstsein 12. Unbefreites Bewusstsein Geistobjektbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit (dhammanupassanā satipa hāna) 1. also leicht erkennbar ist. 2. 4. Ruhiges Bewusstsein 14. das Wehgefühl und das Weder-Weh-noch-WohlGefühl Diese drei Gefühle werden dann weiter unterteilt im Hinblick darauf. Erhabenes Bewusstsein 10. Unruhiges Bewusstsein 15. 5. Unverblendetes Bewusstsein 7. ob sie körperlich (4-6) oder geistig (7-9) sind. Nicht-Erhabenes Bewusstsein 11. weil sie: 1. Abgelenktes Bewusstsein 9. Befreites Bewusstsein 16. Die ersten drei Kategorien sind: Das Wohlgefühl. grob. Hassfreies Bewusstsein 5. Bewusstseinsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit (cittanupassanā satipa hāna) Die Bewusstseinsarten. Verblendetes Bewusstsein 6. 2. Hassbehaftetes Bewusstsein 4. Die fünf Hemmungen Die fünf Anhaftungsgruppen Die sechs internen und externe Sinnengrundlagen Die sieben Erleuchtungsfaktoren Die vier edlen Wahrheiten Die Körperbetrachtung (kāyanupassanā satipa hāna) wird zuerst als Hauptobjekt zur Ausbildung der Achtsamkeit genommen. 3. Gierbehaftetes Bewusstsein 2.Gefühlsbetrachtung als Grundlage der Achtsamkeit (vedananupassanā satipa hāna) Hier werden neun Gefühlskategorien genannt. Zusammengezogenes Bewusstsein 8.

Wenn man achtsam körperliche Prozesse notiert. kehrt man zur Beobachtung des Hauptobjektes zurück. Denken. So kann die Körperbetrachtung über lange Zeit ohne Stress angewandt werden. Andere weniger häufige Objekte werden auch notiert und wenn sie wieder verschwinden. Sehen.und Berührungsempfindungen notiert. Das „Steigen“ und „Fallen“ der Bauchdecke wird zuerst als Hauptobjekt der Meditation genommen.und Berührungsempfindungen. beobachtet werden. die Sitz. B. Hören etc. Schmerzen und angenehme Gefühle. die Gefühlsbetrachtung sein kann). Am Anfang der Praxis bestürmen den Geist meist viele Befleckungen und Gedanken und durch längeres Sitzen entstehen häufig Schmerzen. Hören von Geräuschen. 14 . so wie sie als Prozess erscheinen und verschwinden. der damit einhergeht. Der Gehprozess ist das Hauptobjekt und die anderen Objekte (Schmerzen. Schläfrigkeit.3. Denken oder Ruhelosigkeit. Während längerer Sitzperioden werden dann Schmerzen und Gefühle stattdessen notiert. Am Anfang der Sitzmeditationsübung stehen folgende Objekte: • • • • • • das Steigen und Fallen der Bauchdecke. werden stattdessen die Sitz. bemerkt man irgendwann auch den mentalen Prozess. Später werden durch Verbesserung der Achtsamkeit und Konzentration auch feinere Objekte leicht notiert. Aber wenn es sehr schwach wird. Für die Gehmeditation gilt dasselbe.) sind sekundäre Objekte. und nicht schmerzhaft ist (wie z. Auf diese Weise können die körperlichen und geistigen Phänomene achtsam.

zur Erde oder zur Hölle bringen. Ruhemeditation ist die Konzentration eines ruhigen friedlichen Geistes. Einsichtsmeditation ist anders. die den Unterschied zwischen nibbāna und samsāra (ewiges Glück und ewiges Leiden) macht. Sie ist nicht nur damit beschäftigt. Wahres Glück und falsches Glück Wahres Glück ist. Sonst kann es z. Achtsamkeit kann auch unsere Wiedergeburt im Himmel oder in der Hölle bestimmen. Sie durchdringt Dinge. da die Konzentration die eines reinen unbefleckten Geistes ist. wenn Gier und Aufregung den Geist überwältigen. so wie sie sind. Die Anwesenheit von Achtsamkeit bestimmt den Unterschied zwischen wahrem und falschem Glück und . Das ist die Natur der Ruhemeditation. Durch lange Praxis ist es das.solange wir leben . Wenn alle negativen Tendenzen entfernt sind. ist der Geist vom Leiden befreit. Dies kann auch eine Angelegenheit von Leben und Tod werden. wie die Natur des Geist-Körper-Prozesses. die Natur der Person und die Natur der Welt. es zielt auf die komplette Aufhebung des Leidens. sondern erstreckt sich über viele Existenzen. zu verstehen. Dieser Prozess findet nicht nur in einem Leben statt.ob man wirklich lebt oder eigentlich tot ist. Ruhe. passieren.2. Deshalb ist es nicht wichtig. dass wir durch Unachtsamkeit einen Unfall verursachen. er transzendiert die bedingte Realität und geht schließlich in einen unveränderlichen Zustand der absoluten Realität ein. Sie erlaubt dem Geist die wahre Natur der Dinge. Letztendlich ist es Achtsamkeit. Der Geist versteht die wahre Natur der Dinge und wird dadurch gereinigt. wo 15 . Am Anfang unserer Übung müssen wir zuerst das Wesen der Achtsamkeit erfassen und sie dann . Grundlegende vorbereitende Anweisungen Das Hauptziel der buddhistischen Meditation ist es den Geist von allen negativen Tendenzen – wie Gier. Diese Kamma-Resultate werden uns in den Himmel.und Einsichtsmeditation Es gibt zwei Meditationsarten Ruhemeditation und Einsichtsmeditation. Falsches Glück. Durch dieses Verfahren transzendiert der Geist alles.weiterentwickeln. Sie beschäftigt sich mit durchdringender Beobachtung. wenn wir echten „Seelenfrieden“ haben. B. wie wir leben. Hass und Verblendung – durch geistiges Training zu reinigen. Das tatsächliche Ziel ist sehr hoch. Durch das Verstehen der Natur der Existenz hat der Geist dann keine Probleme mehr mit dem Wesen der Existenz. ohne irgendwelche Vorstellungen. da nach der Lehre des Buddha Kamma-Resultate von heilsamen oder unheilsamen Taten abhängen. ohne zu denken. was letztendlich vom Geist erfahren wird. Er transzendiert die konzeptionelle Realität. den Geist ruhig zu halten. Sie hat zum Ziel den Geist kontrolliert und achtsam auf ein Objekt zu richten und ihm nicht zu erlauben abzuschweifen. Der Geist wird dadurch sehr friedlich und kraftvoll. Der Geist ist dann dadurch wie eine nicht flackernde Kerzenflamme vollständig in Ruhe. Der wichtigste Faktor beider Meditationsarten ist die geistige Entwicklung der Achtsamkeit.

Man weiß genau im Einzelnen und mit großer Klarheit. Bitte stellt euch diese Eigenschaften der Achtsamkeit vor. Wahnvorstellungen und Fantasien. bei einem Betrunkenen sagen. dunkel. Wenn ihr sehr wachsam seid. sondern im guten Sinne empfindsam. als wenn wir aus einer guten Meditation oder einem guten Schlaf herauskommen. Dies wird Geistesklarheit genannt. sondern die Beschreibung eines ruhigen und festen Geistes. Achtsamkeit ist ein sehr klarer Zustand des Geistes. stabil und scharfsinnig zu sein darüber. wachsam. So ist der Zustand der Achtsamkeit friedlich. Es ist charakteristisch für die Achtsamkeit. Ärger oder Hass. das dieser Geist klar ist? Nein. nicht ruhig. Wenn der Geist einer Person Ärger erfährt. wenn uns jemand beschimpft. Dieser dritte Faktor ist die Wachsamkeit des Geistes. dass sein Geist klar ist? So ein Geist ist nicht klar. Langeweile. ist der Geist nicht richtig klar. ist er aufgeregt. Wahn oder Langeweile im Geist entstanden sind. der ruhig. Lasst uns einmal die Gegensätze vergleichen. Wenn wir uns in einem Zustand der Ruhe. friedvoll und fest ist. Der erste Faktor ist Geistesklarheit. nicht stabil. Der Geist wird nicht im schlechten. ist er aufgeregt und gestört und nicht ruhig und fest. ist er in einem verwirrtem Zustand. in Ruhe verbleiben und nicht verstört werden. sobald ihr ihn habt. was gerade geschieht. Ärger. Würdet ihr z. als wenn wir am Strand schlendern oder als wenn wir zu Hause ein gutes Buch lesen. Er ist gestört wie aufgerührtes oder kochendes Wasser. Ein anderes Beispiel ist. ein reiner klarer Geist. wenn wir durch jemanden. Das heißt. Der zweite charakteristische Faktor der Achtsamkeit ist Stabilität. Stetigkeit und Friedlichkeit befinden. Versucht den Zustand der Achtsamkeit zu erfassen. dass jemand ärgerlich wird. Stille und Frieden. Da wir Achtsamkeit entwickeln möchten. Auch wenn der Geist Verlangen erfährt. ist wahrscheinlich noch mehr Alkohol trinken um seine Sorgen zu ertränken. friedlich und fest ist. dass. Stabilität. wenn Geistesklarheit. der etwas Ärgerliches sagt. aufgeregt. ein dritter Faktor ins Spiel kommt.wir leben und wer wir sind. 16 . düster und töricht. der frei ist von Gier. dieser Geist ist nicht klar. glücklich und stressfrei. was er will. ist genauso. Ruhe und Frieden erreicht sind. Wenn der Geist nicht ruhig. Dies ist natürlich jetzt nicht eine Beschreibung des meditativen Zustandes. wie der klare Himmel. Unser Geist ist dann ruhig und fest. dann ist euer Geist klar und ungestört. Empfindsam zu sein im schlechten Sinne heißt. sehr traurig oder depressiv ist. sollten wir. Wenn Gier oder Anhaften. sehr ruhig. gestört werden. Er ist stumpf. Würdet ihr denken. Alles. Im guten Sinne empfindsam bedeutet. ist es nötig eine klare Vorstellung vom Wesen der Achtsamkeit zu haben. Die Natur der Achtsamkeit Es gibt mehrere charakteristische Faktoren der Achtsamkeit. Der Geist. Wir haben keine Sorgen. B. Dieser Geist ist schwer. Es ist geradeso. was jetzt gerade passiert. Die praktizierte Achtsamkeit macht den bedeutsamen Unterschied. sondern völlig durcheinander. die Beherrschung verliert. Euer Geist ist dann wie klares Wasser.

die mit Achtsamkeit in der Einsichtsmeditation verbunden sind. wenn wir achtsam sind? Wir bewegen uns dann glücklich. In der formalen Meditationsübung wird das Denken jedoch zur Seite gelegt und der Geist beobachtet mit konzentrierter Achtsamkeit ohne zu denken. tauchen Befleckungen wie Gier. Wie werden wir uns in dieser Welt bewegen. ohne Gier. Wir halten den Geist auf die Gegenwart gerichtet und wissen. • Der Geist ist stabil. wenn unsere gesamte Energie auf das Erkennen. ruhig. Das letztendliche Ziel der Einsichtsmeditation ist es. Aber wenn wir denken. was in uns vorgeht.Wenn wir sicher erkennen können. gerichtet ist (also in den Geist. Hass und Verblendung. richten wir sie immer wieder auf unser Meditationsobjekt. • Sobald der Geist frei. dass wir achtsam sind. ruhig und effizient. Es gibt auch noch einen anderen Typ von Achtsamkeit mit ähnlichen Eigenschaften. Wenn wir unsere Achtsamkeit wiederholt so auf das Meditationsobjekt lenken. stabil und ungestört geworden ist. Während des Retreats ist unser Leben auf eine minimale Anzahl von 17 . machen wir den Geist nun scharf und empfindsam (empfänglich). ruhig. ungestört und friedvoll. Wenn die Achtsamkeit scharf und empfindsam ist. Wir denken nicht.und Körperprozesse. Der Geist muss frei von aller Verwirrung und Aufregung sein. Wir gehen nicht in die Vergangenheit oder Zukunft. Das heißt aber nicht. dann steigt der Prozess der Einsichtsentwicklung auf. die in uns selbst konzentriert ist. dass der Geist auf die Gegenwart oder die gegenwärtigen Ereignisse ausgerichtet ist. wir beobachten nur. der während der Einsichtsmeditation entsteht. was mit unserem Meditationsobjekt geschieht. Zusammengefasst gibt es folgende Qualitäten der Achtsamkeit: • Der Geist ist klar. sondern versuchen wesentlich mehr zu entfalten als nur das. dass wir während eines Retreats überhaupt nicht denken. wissen wir achtsam darum. nach innen zu schauen und dort unsere eigene Natur zu entdecken.und Körperprozessen). wie eine Bewusstheit. während wir die ganze Zeit wissen. Nur weil wir unsere eigene Natur nicht verstehen. Die zweite Eigenschaft (nachdem wir aufgehört haben zu denken) ist. Die erste der Eigenschaften ist „nicht denken“. in unsere eigenen Geist. Es gibt bestimmte spezielle Eigenschaften. ziehen wir den meisten Nutzen aus ihr. Wir entwickeln aber nicht nur Achtsamkeit um uns glücklich in dieser Welt zu bewegen. können wir tatsächlich sagen. was im gegenwärtigen Moment passiert. Dieser Zustand ist wie ein Licht. Hass und Verblendung und damit das ganze Leiden auf. dass diese Qualitäten in unserem Geist existieren. Meditations-Retreat Während dieser Zeit der eigentlichen Meditation.

Die stehende Haltung ist eine gute Ausgangsbasis um unsere Achtsamkeit auf unsere Füße hinunterzulenken. Moderates Gehen Während eines kurzen Retreats wird meistens in moderatem Tempo gegangen.. Gehmeditation Es ist üblich. was wir gerade tun und darum zu wissen. Und in anderen alltägliche Aktivitäten ist unser Objekt dasjenige. Was auch immer für eine dieser Tätigkeiten gerade ausgeführt wird. ruhig und gegenwärtig zu halten. Diese Aktivitäten können so unterteilt werden: Gehmeditation.. Rechts. Zuerst müssen wir uns unserer stehenden Körperhaltung bewusst werden.“.. der Zweck der Praxis ist immer: • den Geist in der Gegenwart zu halten. können wir mental sagen „Links. Wenn wir so stehen. können wir nicht locker und achtsam sein. Während langer Retreats wird zügiges Gehen manchmal nach ausgiebigen Sitzperioden zur Vertreibung der Müdigkeit angewendet. Es kann auch beinahe zum Laufen werden.Aktivitäten reduziert.“ oder „Gehen. Gehen. lassen wir unseren Geist klar werden. Wenn wir zügig gehen. Sitzmeditation und andere alltägliche Aktivitäten. klar und geistig entspannt. Haltet den Geist einfach ruhig. nehmen wir zuerst einen tiefen Atemzug und entspannen uns. Normalerweise wird auf einer geraden nicht zu langen Strecke gegangen. Entspannung ist eine der ersten Schritte um die Achtsamkeit zu erwecken. Wenn wir wissen. halten wir unseren Geist auf den Schritt gerichtet. • die Achtsamkeit klar. Am Ende der Strecke drehen wir dann um. • zu sehen. ohne irgendeinen Gedanken. das schneller ist als unser normales Gehen. Um den Geist besser auf den Schritt zu halten. die Gehmeditation nach Geschwindigkeit einzuteilen: • Zügiges Gehen • Moderates Gehen • Langsames Gehen Zügiges Gehen Zügiges Gehen ist ein Gehen. 18 . dass unser Körper entspannt ist. Während der Gehmeditation ist der Gehprozess das Objekt der Achtsamkeit. Wenn wir verspannt sind.. was mit unserem Meditationsobjekt gerade passiert. Links Rechts.. Während der Sitzmeditation ist das Objekt das „Steigen“ und „Fallen“ der Bauchdecke. Nach fünf oder zehn Minuten zügigem Gehen können wir dann zum moderaten Gehen wechseln.

friedvoll und sehr wachsam seid und genau darauf zielt.. Sonst sind unsere Augen abwärts gerichtet. dass sie wahr sind. stabil. Wir müssen sicher gehen. Wenn ihr noch langsamer geht. werdet ihr das Gefühl haben. Wenn sich der Körper vorwärts bewegt. was wir sind und was um uns los ist. rechter Schritt.. Wenn wir uns dieser Empfindungen bewusst geworden sind. aber der Geist gehorcht normalerweise nicht. Untergrundstruktur. sie schauen jedoch nicht etwas Bestimmtes am Boden an. fangen wir an zu gehen – linker Schritt. stetig. All diese Empfindungen sind Grunderfahrungen. fangen wir normalerweise an darüber nachzudenken und so entwickelt der Geist dadurch noch andere weitere Vorstellungen. Der Platz zwischen euren Füßen sollte auch nicht zu groß sein. Wir halten unseren Geist sehr ruhig und empfindsam. Ihr könnt geistig notieren „Stehen. das exakt an einem Punkt scheint. als würden eure Füße parallel über den Boden gleiten. Er kann 19 . Unsere Augenlider sind halb geschlossen.“ Mentales Notieren „Links. was mit dem Schritt gerade passiert. Das Ablegen sollte wie bei einem langsamen natürlichen Gang geschehen. besitzen: klar. Durch die den Boden berührenden Fußsohlen haben wie entsprechende Empfindungen wie Gewicht. Rechts. Das Schritttempo sollte moderat langsam sein und die Schritte sollten nur halbe Länge haben. Hebt nicht mit Absicht euer Bein hoch. bevor all die komplizierten Dinge erscheinen.“ Seid euch dabei des ganzen Körpers bewusst. Wenn wir das Bewusstsein vom Kopf zu den Fußsohlen bringen. dass wir echte Bewusstheit wie die. Rechts“ hilft uns den Geist auf das Objekt gerichtet zu halten. Stehen. linker Schritt. Das achtsame Bewusstsein ist wie ein Licht. weil ihr so auch nicht stabil steht. Rechts. werden wir wissen. bevor andere abgeleitete Formen und Gedankenprozesse beginnen. Dann schiebt den Fuß vorwärts und setzt ihn ab. Wie zum Beispiel die Idee. Erst dann bringen wir das Bewusstsein auf die Fußsohlen. Wenn wir diese Grundempfindungen erfasst haben. wir sagen mental „Links. heben sich die Fersen automatisch. Hitze. sehr wachsam und empfindsam zur stehenden Körperempfindung. sehen wir geradeaus. wer wir sind. klar und wachsam und dann lenken wir unsere Bewusstheit aufs Ziel. die wir früher beschrieben haben. dass ihr achtsam. Wir müssen unsere Bewusstheit auf diese Empfindungen fokussieren. weil wir unsere Achtsamkeit auf unsere Fußsohlen gebracht haben. Wir fokussieren nichts. damit wir nicht anfangen zu denken. Nur wenn wir wirklich etwas anschauen wollen. Kälte oder nur klare Bewusstheit. Wenn wir viele Empfindungen spüren. gehen wir normalerweise davon aus. sonst steht ihr nicht sicher und fest. Diese Grundempfindungen sind die rudimentäre Form der Erfahrung und Existenz und der Anfang. Die Füße sollten nicht zu hoch gehoben werden. Stellt sicher. rechter Schritt. dass der Körper aufrecht und fest steht. klar. Dreht eure Fersen dabei nur wenig. Links. wenn wir entspannt sind. ruhig.Während der Gehmeditation sind unsere Augen nach unten gesenkt. Dies scheint ein sehr einfaches Verfahren zu sein. Gewöhnlich sind die Hände vor oder hinter dem Körper gefaltet.

. folgt der Geist einem bestimmten Rhythmus. Beobachtungen während der Gehmeditation Sobald wir dafür ein Gefühl bekommen haben und kein Denken mehr vorhanden ist. Das Erwecken der Bewusstheit Wir versuchen uns zu entspannen und unseren Geist zu klären. sollten wir einen festen Stand finden um uns selbst wieder auszubalancieren und von vorn zu beginnen. halten wir an. Schauen“. dass wir herumschauen. dass wir denken. sondern wandert sonst wo hin. geht das Denken weg. Bemerken wir. In diesem Fall müssen wir anhalten und geistig notieren „Denken.“ tendiert er noch zu Fantasien und inneren Monologen. sind wir wieder bewusst.. ...“ mit kontinuierlichem Tempo. Wenn dem 20 . Manchmal neigt der Geist zu starken Störungen. Rechts. Stehen“ und beginnen von vorn. ist es auch einfacher den Erscheinungen zu folgen.. dass der Geist dem Gehen bei einem bestimmten Tempo. in einem bestimmten Rhythmus bequem folgen kann. müssen wir zügig gehen „Links. Dann können wir unseren Geist wieder zu den Fußsohlen bringen und weitermachen. Er denkt oder er wird stumpf. Links. Wenn das passiert. Es ist genauso. In diesem Fall müssen wir mit dem Gehen nicht aufhören. Die Wellen wären dann die Erscheinungen..“ Wenn wir das Denken achtsam erkennen. dass wir unsere Achtsamkeit verloren haben. 2. was wir denken. Wenn der Geist dann diesem Rhythmus und Schritttempo folgt. aber wir können damit nicht aufhören. Wir werden bemerken. baut sich die Achtsamkeit und Konzentration aus. dass wir denken. müssen wir geistig notieren „Schauen. Rechts. geht es weg. Auch wenn wir anhalten und notieren „Denken. Denken während der Gehmeditation Es gibt zwei Arten des „Denkens”: 1. Falls wir das Nichtgelingen bemerken. Wenn es weggegangen ist. die uns umgeben. Denken. Es gibt hier drei Prozesse: 1. Beim Gehen fangen wir dann an herumzugucken. als würden wir tanzen und in den Rhythmus der Musik kommen. Wenn wir bemerken. Sobald wir wissen. und wenn wir ihn so halten.nicht für lange Zeit auf den Fuß fokussiert sein. Wir wissen. versuchen achtsam zu sein auf alles. Wir wissen. So hat er natürlich keine Achtsamkeit mehr. ob der Geist stumpf ist oder irgendwohin wandert. Denken. Wir können erkennen. Manchmal taucht das Denken während der Gehperioden öfter auf und ihr müsst häufiger stoppen. Eine andere Störung ist Langeweile. dass wir denken. notieren geistig „Stehen. Man könnte dies als das „Surfen des Gehens“ bezeichnen.

Links. 3.“ Es ist nicht so. Die Schiebeempfindung ist in etwa so. Beim Anheben des Fußes notieren wir im Geiste „Heben. Rechts. sondern eher auf ein sich bewegendes Ziel wie eine Videokamera. Wie fühlt sich dieses Schieben an? Natürlich mag es sich ein wenig schwerer nach einem Essen anfühlen. dann ist die Bewegung schneller und wir fühlen nur die Schiebebewegung. 2. dass wir nicht achtsam sind. Beim Vorwärtsschieben sagen wir mental „Schieben. Deshalb müssen wir dann die Bewusstheit zurückbringen und uns selbst stabilisieren. Also den Fußschritten: „Links. fühlen wir nur den Hebemoment und nicht die Anspannung. B.. Jetzt beobachten wir die Empfindungen. Wir richten unseren Geist auf das Objekt und erlauben unserem Geist die Erfahrung aufzunehmen. können wir wieder die Fußsohle spüren. was wir empfinden. Nur wenn wir dem Objekt richtig folgen können. Ablegen“ und fühlen die Aufsetzempfindung. Wir wählen nicht aus. Wie bei der Gehmeditation sollten wir zuerst entspannen. sagen wir mental „Ablegen. unseren hinteren Fuß anheben. Es ist wieder wie das Ablegen unserer Tasche ablegen. Während der dritten Phase der Meditation muss die Beobachtung des Gehens mit langsamerem Tempo erfolgen. Auf welche Weise fühlen wir sie? Da ist eine Art von Entspannungsgefühl. ist davon abhängig wie klar und scharf wir unser Ziel in diesem Prozess erfassen. Wenn die Tasche allerdings nicht so schwer ist. Diese Empfindungen finden noch vor der Konzeptbildung statt.so ist. als wenn wir einen Einkaufswagen im Supermarkt schieben. heißt das. kann das Beobachten gut ausgeführt werden. die von der Wade bis zur Sohle beim Gehen auftreten. folgen wir mit Bewusstheit dem Objekt. aber wenn sich euer Geist leicht fühlt. als würde man auf ein festes Ziel schießen. Wie wir dies erfahren. Rechts.. Wenn wir unseren Fuß ablegen und den Boden berühren. Wenn wir z. Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wie fühlen wir uns. Die eigentliche Phase der Einsichtsmeditation ist Beobachtung. Wenn wir unseren Fuß ablegen. die der Bewegung folgt. können wir normalerweise die Anspannung des Hochhebens fühlen. Wenn erst einmal die Achtsamkeit erweckt worden ist. wenn wir eine Tasche anheben? Wenn die Muskeln anziehen. Und zwar beobachten wir die Abfolge von Empfindungsvorgängen. Dazu nehmen wir 21 . kommen wir zur dritten Phase der Meditation. nehmen wir eine Zugkraft wahr. Wir verfolgen so jetzt jeden Schritt. Dies ist die direkt zu beobachtende Realität. Schieben“ und beobachten die Schiebeempfindung. Heben“ und beobachten dabei die Hebeempfindung. Wenn wir es schaffen dem Objekt eine Zeit lang zu folgen. Sitzmeditation Nach der Gehmeditation machen wir in sitzender Haltung weiter.

oder Aufbewegung das „Heben“. schläfrig ist oder stumpf. richten wir unsere Achtsamkeit auf die Bauchdecke. 22 . Nachdem wir entspannt sind und einen klaren Geist haben. nehmt ein paar tiefe Atemzüge. Wenn die Bauchdecke sich hebt. Wenn wir erst mal dem Heben und Senken mit Achtsamkeit folgen können. Wir nennen die Aufwärts. heißt das gewöhnlich. Wenn wir ein.und ausatmen. Damit ihr die Bewegung besser spürt. können sie die Hände auf die Bauchdecke legen oder dort falten. Wir nennen die Abwärts. sagt mental „Senken“.einen tiefen Atemzug. dass wir nicht achtsam sind. Wenn unser Geist denkt. sagt mental „Heben“ und wenn sie sich senkt. Wenn die hebende oder senkende Bewegung nicht da ist. zuerst seid achtsam und dann folgt achtsam dem Objekt.oder Abbewegung das „Senken“. dann können wir die hebende oder fallende Empfindung überhaupt nicht spüren. Es ist genauso wie in der Gehmeditation. gibt es eine durch die Atmung verursachte Bauchdeckenbewegung. Wenn Anfänger diese Bewegung nicht gut erkennen können. damit Achtsamkeit entstehen kann. wird die Konzentration aufgebaut. Entspannung ist eine der ersten Bedingungen.

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In dem Moment. Dann beobachten wir. Mit mehr Übung werden wir fähig werden achtsam zu bleiben. Seid achtsam. Dann beobachtet den Schmerz. hören die Gedanken auf.. Wir geben uns aber nicht mit den kleinen Schmerzen hier und dort ab. dem Objekt so leicht zu folgen und mit ihm mitzugehen. wo wir zu uns kommen. was gerade im Moment passiert. oder wenn es stark jucken sollte. dass euer Geist klar. Gewöhnlich „springen“ wir nach einer Weile über das Objekt hinweg. Senken“ weiter. gibt es kein Ende und wir werden höchstwahrscheinlich die ganze Meditationsperiode denkend verbringen.. Wir versuchen ihnen dann noch näher und präziser zu folgen. stabilisieren wir unsere Achtsamkeit wieder und beobachten unser Objekt.. auf das Jucken um dann damit die Achtsamkeit anzuregen. Sobald wir wieder achtsam sind. Es ist wie das Beobachten des Auf und Ab von Wellenbewegungen. Störungen während der Sitzmeditation Während der Sitzmeditation können viele verschiedene Dinge geschehen und Schwierigkeiten auftauchen. Das Prinzip ist dasselbe. wo wir wieder zu Sinnen kommen „Oh! Ich habe gedacht! Mein Geist wanderte!“ sollten wir „Denken.Wenn die Konzentration aufgebaut ist und wir jedem „Heben“ und „Senken“ sorgfältig vom Anfang bis zum Ende folgen. sind bewusst und fangen von vorne an.“. den Wellenbewegungen näher und präziser zu folgen und sie zu beobachten.. Jedes Mal. können wir die Empfindungen auch beobachten. aber anfangen zu dösen und nicht wissen. Wir öffnen unsere Augen. Bewusst. Denken. Etwas anderes kann auch noch geschehen: dass wir zwar nicht unseren Gedanken nachhängen. wie es auf und ab geht.“ notieren. also unser Fundament. und wir deshalb wieder in Gedanken verloren sind. Wir machen einfach mit Notieren „Heben. Wenn der Schmerz sehr stark ist. Das heißt. dass Wellen von Gedanken kommen und uns „wegplatschen“. Manchmal kann der Schmerz sehr intensiv werden. Ich will wachsam bleiben. bis sie stoppt und dann Stück für Stück oder Moment für Moment wieder auf die gleiche Art und Weise absteigt. Wir schalten nun um auf den Schmerz. folgt und beobachtet den Vorgang. Wenn die Gedanken verschwinden. Insbesondere wenn wir nicht gewohnt sind lange mit gekreuzten Beinen auf dem Boden zu sitzen.. Wahrscheinlich sind wir nicht von Anfang an fähig. Die Achtsamkeit ist nun auf den Schmerz gerichtet und beobach24 .. In dem Moment. wachsam stabil und achtsam ist. Die Bewegung geht auf und ab gemäß ihren Bedingungen. Stellt sicher. weil unsere Achtsamkeit. Viele Störungen warten auf uns. als ob unser Geist immer näher an die Wellenbewegung geht – „Heben“ und „Senken“ – aufwärts und abwärts.. wenn wir sitzen. sobald wir dies erkennen. nicht stabil ist.. Eine davon ist Schmerz. wissen wir: „Ah! Ich fühle mich schläfrig. verlassen wir das Hauptobjekt („Heben“ und „Senken“).. Anfangs gibt es häufig Momente. wie die Bewegung Stück für Stück aufsteigt. müssen wir unsere Achtsamkeit aufrütteln und die Bewusstheit zurück zum „Heben“ und „Senken“ bringen. Ich will wachsam bleiben. Wenn wir mit den Gedanken mitgehen. Bewusst. in denen wir denken oder dösen. schläfrig.

tet ihn. Wir schauen und fühlen wie sich der Schmerz benimmt, ohne davon beeinflusst zu werden. Wenn wir den Schmerz lang genug beobachten und er dadurch weggehen sollte, kehren wir wieder zum „Heben“ und „Senken“ zurück. Wenn der Schmerz aber nicht weggeht und wir ihn nicht mehr aushalten können, dann verändern wir unsere Körperhaltung achtsam. Zuerst strecken wir unsere Beine aus um sie dann wieder zurück in Position zu bringen. Der Geist wird wieder ruhig und wir richten ihn von neuem auf das „Heben“ und „Senken.“ Kurz zusammengefasst: stellt sicher, dass der Geist weder denkt noch döst. Wenn dem aber so ist, müssen wir sofort versuchen, unsere Bewusstheit wiederzuerlangen. Bringt den Geist zum Meditationsobjekt z. B. zum „Heben“ und Senken“ und bleibt dabei. Wenn der Schmerz klarer und stärker wird, beobachten wir ihn so lange, bis wir ihn entweder nicht mehr aushalten können, oder bis er von allein weggeht. Dann kehren wir wieder zur Achtsamkeit auf das „Heben“ und „Senken“ zurück. Das Wichtigste ist die klare Bewusstheit und die Achtsamkeit auf das gegenwärtige Gefühl oder die Empfindung. Hin und wieder ist das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke nicht wahrnehmbar. „Heben“ und „Senken“ ist nicht immer da und es verändert sich auch. Es ist schnell oder langsam, lang oder kurz, manchmal wellenartig oder manchmal „anspannend.“ Wie eine Welle, die sich auch niemals gleich ist. Ab und zu ist sie hoch, bisweilen niedrig oder sie ist hart und manchmal sehr weich. Was auch immer für eine Empfindung erscheint, wir versuchen ihr zu folgen und sie zu erfahren, so wie sie ist. Das ist das Training der Achtsamkeit. Sitz- und Berührungsmethode Wenn das „Heben“ und „Senken“ nicht wahrnehmbar ist, gehen wir zurück auf „Sitzen“ und „Berühren.“ Wir machen uns den Hintern bewusst, der in Kontakt mit dem Kissen oder dem Boden ist und spüren die Empfindungen dort. Während wir sie beobachten, sagen wir mental „Berühren, Berühren...“. Zuerst spüren wir vielleicht gar nichts, aber wenn wir richtig konzentriert sind und unseren Geist lange genug auf den Berührungspunkt halten, kommt eine Serie von Empfindungswellen auf uns zu, die nun zu unserem Hauptobjekt werden. Am Anfang werden wir wenig Gebrauch von „Sitzen“ und „Berühren“ machen, weil wir das „Heben“ und „Senken“ fast immer erkennen können. Wenn das „Heben“ und „Senken“ jedoch nicht da ist, gehen wir zu „Berühren“ über und wechseln es mit „Sitzen“ ab, dass heißt, dem Beobachten der Spannung am Rückgrat. Während wir also die Empfindungen beobachten, notieren wir „Berühren, Berühren, Sitzen, Sitzen, Berühren, Berühren...“. Gewöhnlich müssen wir nicht sehr lange „Sitzen“ und „Berühren“ beobachten. Wenn „Heben“ und „Senken“ vorübergehend aufhört, gehen wir eben nur für eine Weile zu „Berühren“ und kommen dann wieder zu „Heben“ und „Senken“ zurück. Wenn das „Heben“ und „Senken“ für lange Zeit verschwindet, beobachten wir - wie gesagt - mehr die Berührungsempfindungen am Hintern und den Beinen mit „Berühren, Berühren“, ge25

folgt von der Spannung im Rückgrat mit„Sitzen, Sitzen“. Dann gehen wir ebenfalls wieder zurück zu „Heben“ und „Senken“. Warum machen wir das? Der Grund liegt in der Aufrechterhaltung unserer Kontinuität der Achtsamkeit, der Ruhe sowie der klaren Bewusstheit. Das ist sehr nützlich für uns. Gewöhnlich ist jemand nur kurze Zeit achtsam, es mangelt ihm an Kontinuität und die Achtsamkeit ist nicht tief. Er ist nicht fähig einen anhaltenden Frieden und ein tiefes inneres Verständnis seiner selbst zu erzeugen. Wenn wir erst einmal trainiert sind diese Art der klaren Bewusstheit aufrechtzuerhalten, wird das innere Verstehen länger und tiefer andauern. Im weiteren Verlauf wird aus dem tiefen Verstehen Einsichtswissen werden, das unseren Geist reinigen wird und uns befriedigendes Glück schenken kann. Andere tägliche Aktivitäten Wenn wir verstanden haben wie Sitz- und Gehmeditation durchgeführt werden, können wir uns nun dem Alltag, der einen großen Teil unseres Lebens ausmacht, zuwenden. Wir müssen achtsam allen Aktivitäten im Alltag folgen und sie präzise beobachten, z. B. vom Moment an, wo wir zur Toilette gehen, bis wir damit fertig sind. Wenn wir essen oder Wasser trinken, müssen wir auch hier Achtsamkeit praktizieren. Beim Wassertrinken müssen wir achtsam auf das Wasser und auf die Tasse sehen, darauf achten wie wir unsere Hände bewegen, wie unsere Hände die Tasse zum Mund führen, wie wir das Wasser trinken, wie das Wasser die Kehle herunterrinnt, die Erfahrung der Kühle des Wassers, die Erfahrung der Empfindungen und wie all diese Empfindungen kommen und gehen. Abgesehen vom achtsamen Beobachten der Aktivitäten im Alltag, versucht auch die Absicht einzufangen, die jeder Handlung vorangeht. Zwischen jeder Handlung wie sitzen und gehen, gehen und stehen etc., gibt es eine Absicht oder ein Impuls. Zum Beispiel nach langem Sitzen, sagen wir nach einer halbe Stunde, möchten wir aufstehen. Wir mögen das Gefühl des Sitzens nicht mehr. Der Geist sagt uns: „Ich möchte nicht mehr sitzen. Ich möchte aufstehen.“ Es erscheint wie ein Trieb oder Drang, es erscheint als Absicht. Manchmal entsteht es auch durch Überlegen. Wenn so eine Absicht entsteht, sollten wir sie notieren. Andere Beispiele sind die Absicht aufzuwachen, aufzustehen, zu gehen oder sich zu setzen. Wir müssen all diese Absichten zur Kenntnis nehmen, weil diese Teil des Körper-GeistProzesses sind und wir so kontinuierliche Achtsamkeit entstehen lassen können. Wir müssen uns all dieser Aktivitäten sehr bewusst sein. Wenn wir ihrer bewusst sind, wird der Geist friedvoll, ruhig und glücklich. Wenn wir weiter fortschreiten, verstehen wir, dass dies alles natürliche Erscheinungen sind. In den tieferen Aspekten der Praxis, wenn unsere Achtsamkeit kontinuierlich geworden ist, kann der Geist auf korrekte Art und reine Weise wirklich konzentriert sein und der Geist springt und vermischt sich mit jedem Objekt, das kommt und geht. Dann können wir die wahre Natur des Objektes verstehen. Die Realität, die als veränderlich, leidhaft und NichtSelbst beschrieben wird. 26

3. Praktische Aspekte der Satipa hāna-Meditation
In Malaysia scheint das Interesse am Buddhismus und vipassanā zu wachsen. Aber nicht viele haben die Gelegenheit richtige Anleitungen von einem Meditationslehrer zu erhalten. Außerdem benötigt das Training durch einen Vipassanā-Lehrer Zeit und viel eigene praktische Erfahrungen. Bücher können beim Erlernen von vipassanā eine große Hilfe sein. Leider gibt es nur wenig gute Meditationsbücher. Auch die paar wenigen erhältlichen guten Meditationsanleitungen, sind oft teuer und nicht überall verfügbar. Nehmt zum Beispiel die visuddhi magga (Der Weg zur Reinheit), ein verlässlicher Kommentar und ein Handbuch für Meditationsmeister. Sie wird in den meisten Buchläden nicht verkauft und wenn, dann können nur wenige es sich leisten das Buch zu kaufen. Die in den meisten Büchern angegebenen Instruktionen sind normalerweise zu allgemein. Jedes Individuum hat seine eigenen besonderen Anlagen und Tendenzen. Jeder reagiert unterschiedlich in verschiedenen Umgebungen und Umständen. Hier wird der Lehrer am meisten gebraucht. Präzise passende Instruktionen kann nur ein Lehrer, der den Meditierenden beobachtet, geben. Ein Lehrer hilft auch auf vielen anderen Wegen. Er regt die Zuversicht und das Vertrauen an, gibt Ansporn und korrigiert Fehler, bevor sie außer Kontrolle geraten. Auch Meditationsanweisungen müssen oft dem Charakter des Meditierenden entsprechend angepasst werden. Um Meditationsprobleme zu handhaben, werden oft unterschiedliche Wege gegangen. Aber wie findet man den Weg heraus? Zweifelsfrei ist nur ein zur Verfügung stehender Lehrer in der Lage, dies zu beurteilen und zu entscheiden. Ein Lehrer muss all die verschiedenen Wege der Problemlösung kennen, damit er die beste Lösung finden kann. Er sollte seine Weisheit und seinen gesunden Menschenverstand benutzen. In diesem Kapitel werde ich einige Hinweise zu den eher gewöhnlichen, während der Meditation auftauchenden, Problemen geben, einige Missverständnisse klären und versuchen für vipassanā das richtige Verständnis zu vermitteln ohne allzu viele technische Ausdrücke zu benutzen. Achtsamkeit Man mag schon viele Male über vipassanā gelesen haben und sich trotzdem unsicher fühlen, ob man nun achtsam ist oder nicht. Achtsamkeit ist ein geistiger Zustand, der oft als „Gründlichkeit“,„Wachsamkeit“ oder „Bewusstheit“ beschrieben wird. Achtsamkeit ist eigentlich eine Form des Wissens und sollte vom normalen Wissen unterschieden werden. Ein Irrer weiß auch von Dingen auf seine Weise, aber er ist weit davon entfernt achtsam zu sein. Achtsamkeit kann nicht auftreten, wenn es Gier, Zorn oder Wahn gibt. Wenn man achtsam ist, gibt es zu diesem Zeitpunkt der Achtsamkeit weder Gier, Zorn, noch Wahn. Ein achtsamer Mensch hat seinen Geist vollständig unter Kontrolle und ist in der Lage jede Situation, in der er sich befindet, gut zu handhaben. 27

Während der Meditation muss man ein Objekt nicht nur erkennen, sondern muss es achtsam erkennen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Unterschied zwischen dem reinen Tolerieren von Schmerz und dem achtsamen Beobachten. Es hat sich herausgestellt, dass ein ständiges Drillen oder Einüben dieses Punktes in einem Retreat notwendig ist. Ein anderer Fehler ist es, zu versuchen verhärtet achtsam zu sein. Ein Meditierender kann so besessen sein von dem Versuch achtsam zu sein, dass er sich ständig sorgt, ob er achtsam ist oder nicht. Wenn solche Spannungen oder Störungen auftreten, können wir sicher sein, dass die Dinge nicht richtig laufen. Entspannung oder besser entspannte Achtsamkeit ist die Antwort. Manchmal kann eine „Sich–nicht–mit–diesem-Problemabgeben -Haltung“ (ob achtsam oder ob nicht) helfen, diese Spannungen zu lösen. Mit anderen Worten, gebt der Achtsamkeit Zeit sich allmählich und natürlich zu entwickeln. Noch ein anderer üblicher Fehler besteht darin über die Achtsamkeit Konzentration zu legen. Wenn man aber ohne Achtsamkeit konzentriert ist, entsteht falsche Konzentration, die euch schädigen kann. Was ich hier betonen möchte ist, dass man zuerst die korrekte Methode verstehen muss, bevor man meditiert. Wenn man sich ohne korrektes Verständnis der Methode antreibt, zeigt dies einen Mangel an Achtsamkeit und ein zwanghaftes Temperament. Öfter Gehmeditation praktizieren, anstatt zu sitzen, ist gewöhnlich für den Anfänger mehr zu empfehlen. Die Sitzmeditation darf natürlich auch nicht hinausgezögert werden. Es ist einfacher während des Gehens achtsam zu sein, da die Objekte gröber und leichter zu beobachten sind. Beim Sitzen gibt es eine Tendenz zu denken oder daran anzuhaften Konzentration zu erlangen. Der Meditierende muss sich immer daran erinnern, dass Achtsamkeit die höchste Priorität hat. Während der Meditation muss man versuchen nicht zu denken. Um die Wahrheit direkt zu erfahren, darf man keine Ideen oder Spekulationen darüber haben. Die Wahrheit kann nur durch reine aufnehmende Aufmerksamkeit verstanden werden. Wenn aber doch gedacht wird, sollte es in der korrekten Art behandelt werden (ich erkläre es später unter cittanupassanā). Wenn man ohne zu denken achtsam ist, heißt das, dass man sich nicht gleichzeitig mit der Vergangenheit oder der Zukunft befassen kann. Achtsamkeit kann nur in der Gegenwart wohnen, im gegenwärtigen Ereignis der Erscheinungen, deren spezifische Charakteristika wie Härte, Hitze etc. direkt erfahren werden. All dies kann in einem Satz zusammengefasst werden: „Man sollte achtsam sein, die pure Aufmerksamkeit auf die gegenwärtig erscheinenden Phänomene gerichtet, die dem Geist als spezifische Charakteristika erscheinen.“ Es gibt viele Charakteristika (Kälte, Hitze, Härte, Weichheit, Vibration etc.), die im Laufe einer Meditationsstunde erfahren werden. Mit erhöhter Achtsamkeit erfährt man ihre gegenseitigen Beziehungen. Dies führt dann zur direkten Erfahrung der drei Daseinsmerkmale, dukkha, anicca und 28

anattā (Leiden, Veränderlichkeit und Nicht-Selbst). Das Endresultat ist die Eliminierung der Befleckungen und damit die Eliminierung des Leidens. Achtsamkeit auf den Körper (kāyanupassanā satipa hāna) Achtsamkeit bezüglich des Körpers wird normalerweise deswegen noch vor den anderen drei satipa hāna (den Gefühlen, den Bewusstseinsarten und den Geistobjekten) zuerst praktiziert weil die Objekte, die bei der Achtsamkeit auf den Körper beteiligt sind, relativ grob sind. Es ist leichter, Achtsamkeit durch grobe Objekte aufzubauen als durch feine. Einige der Betrachtungsobjekte (Teile des Körpers, die Atmungs- und Leichenbetrachtung), sind reine Ruheübungen. Von dieser Ruhe ausgehend schreitet man später zur Vipassanā-Praxis vor. Im abhidhamma wird diese Gruppe von Objekten unter rūpakhanda (Daseinsgruppe der Form oder Materie) klassifiziert. Dem Anfänger wird auch gelehrt achtsam auf die vier Körperhaltungen (Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen) zu sein. Sitzen Während der Praxis notiert man „Sitzen“ und „Berühren“. Was notiert man da tatsächlich? Einige visualisieren den sitzenden Körper. Das ist nicht korrekt, da vorgestellte Bilder nicht real sind. Der richtige Weg ist, nur die tatsächlichen Erscheinungen zu beobachten und zu erfahren. Was beobachtet man? Unmittelbar sagen wir, dass wir das Windelement, das sich durch Spannung, Festigkeit, Unterstützung, Ziehen oder Vibration ausdrückt, beobachten. Wenn man es mit purer Aufmerksamkeit erfasst, wird klar erkennbar, dass da kein „Ich“ oder „Lebewesen“ in diesem Körper ist. Es finden nur physikalische Prozesse oder Kräfte statt. Mit besserer Achtsamkeit kann man diese sich auf verschiedene Weise verändernden Prozesse erkennen. Beim Beobachten der Sitzhaltung, das ist die Spannung und Steifheit etc., wird man auch viele andere Empfindungen wie Hitze, Kälte und geistige Erscheinungen wie Leiden oder externe Erscheinungen wie Geräusche aufnehmen. Mit anderen Worten, wenn wir „Sitzen“ geistig notieren, benutzen wir es nur als Etikett um uns zu helfen, den Geist auf die Realitäten, die während des Sitzens auftauchen, auszurichten. Das Notieren richtet unsere Achtsamkeit auf den Ort der Achtsamkeit. Es hilft uns, unseren Geist auf das Meditationsobjekt gerichtet zu halten. Dabei wird auch die Konzentration entwickelt, die durch Achtsamkeit und pure Aufmerksamkeit alle auftretenden Realitäten erkennt. Wir wählen nicht was wir erfahren, sondern richten unseren Geist nur auf den „Ort“ und beobachten, was da auch immer erscheint.

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Berühren Man beobachtet den Ort, wo der Hintern und die Beine im Kontakt mit dem Sitz sind. Auf die Art können einige Berührungspunkte wahrgenommen werden.Man kann diese Berührungspunkte nun systematisch beobachten um die Konzentration zu erhöhen. Die mit dem Beobachten verbrachte Zeit eines Punktes variiert mit dem geistigen Zustand und der Klarheit des Objektes. Je klarer das Objekt, umso länger kann man es beobachten. Wenn es undeutlich oder man selbst schläfrig ist, dann muss man sich schneller von einem zum anderen Objekt bewegen. „Berühren“ wird abwechselnd mit „Sitzen“ notiert. Wie auch bei anderen Objekten, beobachten wir tatsächlich die Eigenschaften der entstehenden und vergehenden Elemente, wenn wir „Berühren“ notieren. Heben und Senken Bei der Sitzmeditation wird dem Anfänger gelehrt, auf das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke zu achten. Das „Heben“ und „Senken“ könnte man als Fenster betrachten, durch das wir mehr und mehr Details erkennen. Es wird gelehrt, dass, wenn man das Heben und Senken beobachtet, man in Wirklichkeit das sich durch Bewegung ausdrückende Windelement erfasst. Aber man beobachtet auch viele andere Dinge. Es wird auch gesagt, dass man mit dem Beobachten des „Hebens“ und „Senkens“ der Bauchdecke anfangen soll. Wir sollen deswegen mit dem Beobachten des „Hebens“ und „Senkens“ beginnen, weil es uns dabei hilft, Konzentration zu entwickeln, aber auf keinen Fall sollte man mit Festhalten oder Kontrolle daran anhaften (z. B. durch unnatürliche Atmung). Das „Heben“ und „Senken“ ist dann nicht konstant und es kann beim Beobachten verschwinden. Wenn das geschieht, schaltet man auf ein anderes „Fenster“ um. Eine häufige Frage ist, warum man nicht die Atmung am Berührungspunkt der Nase oder der Lippen statt der Bauchdecke beobachten sollte? Das Beobachten des Atems an den Nasenlöchern sei bekannt dafür, Konzentration zu erzeugen. Ein Meditationslehrer lehrte, das nama-rūpa (Geist und Materie) einfacher wahrgenommen werden kann, wenn man das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke beobachtet. Die Atmung, notiert an der Bauchdecke, ist eindeutig gröber als an der Nasenspitze. Die drei Daseinsmerkmale des Leidens, der Veränderung und des Nicht-Selbst treten auch klarer in Erscheinung. So wird „Rechte Konzentration“, die hier momentane Konzentration ist und auf die Realitäten zielt, entwickelt, also Konzentration mit vorherrschender Achtsamkeit. Noch einmal, Visualisierungen, Zählen oder kontrolliertes Atmen sind hier nicht erlaubt. Vipassanā bedeutet die Realitäten zu beobachten.

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Dann aber wieder gibt es solche. die es übertreiben. Meditierende haben bestätigt. Auf die Kontinuität der Achtsamkeit muss grundsätzlich geachtet werden. Gerade schnell genug. Achtsamkeit ist wichtiger als die Anzahl der notierten Phasen. Das Gehen wird dann auf natürliche Weise sehr langsam. Die Objekte der Gehmeditation sind gröber und variieren stärker. Man sollte vorsichtig sein und nicht den Wagen vor die Pferde spannen. In der Gehmeditation wird eine ansteigende Zahl an Phasen notiert um dadurch die Achtsamkeit und Konzentration zu steigern. Er wies auch darauf hin.Gehen Anfängern wird gewöhnlich geraten mehr zu gehen als zu sitzen. der geht. dass es sich noch angenehm anfühlt und nicht mehr. dass Arahatschaft allein durch Gehmeditation erreicht werden kann. was er nur schwer empfinden kann. Es ist der Geist. wird der Gehprozess als ein Strom von Geist und Materie. weil er versucht etwas zu beobachten. Die Gehmeditation fungiert auch als kraftvoller Ausgleichsfaktor um den Geist auf die Vipassanā-Meditation zu lenken statt samatha (Ruhemeditation) zu fördern. Aber auch Gehmeditation selbst ist vipassanā bhāvanā (Entwicklung von Einsicht). Beim Gehen wird auch „Umdrehen“. Man darf die Bedeutung der Gehmeditation nicht unterschätzen. dass sie nach einer guten Gehmeditationsperiode eine bessere Sitzmeditationsperiode haben. macht einen zu einem Lahmen. „Sehen“. der auf nur einem Bein geht. wird das Gehen durch das Beobachten von mehr Phasen. nicht entstehen kann. „Hören“. angesehen. weil sonst die benötigte Konzentration. so ist es leichter Achtsamkeit aufzubauen. um Einsicht zu entwickeln. Gehen hat auch andere Objekteigenschaften als die Sitzübung.“ Diese Erkenntnis kommt später von selbst und auf natürliche Weise. oder besser gesagt mehr Erscheinungen. wenn der Meditierende gewissenhaft die immer wieder verschwindenden Erscheinungen der körperlichen und geistigen Prozesse notiert. Der Anfänger. notiert und dehnt damit die Übung der Achtsamkeit in unseren Alltag aus. Jeder Meditierende sollte seine Gehübung mit schnellen Schritten beginnen. Ein Lehrer sagt.. Nur zu sitzen und das Gehen zu vernachlässigen. Es trainiert auch die Gliedmaßen und überwältigt Müdigkeit. „Es gibt niemanden. der in schneller Abfolge vergeht. der zu langsam zu gehen versucht.. Schnelles Gehen hilft dem Geist sich an das neue Objekt zu gewöhnen. kann sehr verspannt enden. „Beabsichtigen“ etc. dass vor jeder Sitzperiode eine Gehmeditation gemacht werden sollte. Wenn man in der Praxis voranschreitet. Es wird geraten genau so viele Phasen zu notieren. um die Achtsamkeit aufzurütteln. Wenn erst mal die Achtsamkeit aufgebaut ist. sollte der Tenor sein. der das Gehen lenkt. Sie können dadurch vollständig abgelenkt und erschöpft sein. Erstens ist man nicht in der Lage die ganze Zeit zu sitzen und außerdem überbrückt achtsames Gehen große Perioden von Unachtsamkeit. indem sie schneller als notwendig und zu lange gehen. 33 . Gehen dient vielen Zielen beim vipassanā. Jeder Schritt wird im Detail beobachtet. verlangsamt.

Wenn man zu schlafen beabsichtigt. kräftiger Art. notiert man „Heben“ und „Senken“. weil es eine Menge Energie verlangt. Das Notieren „Stehen“ (die aufrechte Haltung) kann man auch mit „Berühren“ durch den Bodenkontakt der Fußsohlen abwechseln. „Schmerzen“ etc. Stehen mit geringfügig getrennten Füßen verbessert die Stabilität. Mit dem Körper zur rechten Seite gewandt. Wenn Freude aufkommt. kann man tatsächlich den Geist in den Schlaf fallen sehen oder ihn beim Aufwachen beobachten. weil man hinfallen könnte. Kleidung tragen. Die liegende Haltung ist sehr angenehm und führt deswegen zum Schlaf. wenn samadhi (Konzentration) einen traumähnlichen Zustand induziert und die Knie „weich“ werden. ausgeführt werden.Die Gehmeditation sollte in entspannter. abhängig davon. kauen. weil sie meist mit Einschlafen endet. Ein anderer Lehrer bemerkt dazu. Als Liegehaltung wird die „Löwenhaltung“ empfohlen.“ Das macht man auch so mit „Denken“. Wir können unsere Achtsamkeit vom Kopf bis zu den Zehen auskehren oder die stärkste Empfindung aufnehmen und dabei verbleiben. macht man die Liegemeditation mit allgemeinerer und oberflächlicherer Achtsamkeit. Schmerz. Wenn man sehr gut ist. Energie ist normalerweise nicht vorhanden. Liegen wird genauso achtsam gemacht. zur Toilette gehen. Liegen Diese Haltung wird normalerweise in ernster Praxis vermieden. Wenn aber jemand sehr achtsam in dieser Stellung ist. die während des Gehens beobachtet werden. sind Geräusche. Hier kommt nun auch das Balancieren der Fähigkeiten ins Spiel. obwohl beide Haltungen auch nicht verboten sind. dass Stehen selten für lange Zeit gemacht wird. 34 . Sehen und Hören. „Hören“. Die Lehrer sagen. Wieder ein anderer sagt. Stehen Das „Stehen“ wird während des Gehens notiert und zwar vor dem Anfang und nach dem Ende des Gehens. Andere Erscheinungen. dass auch ein Schaukeln des Körpers entstehen kann und der Meditierende dadurch Furcht vor dem Hinfallen erlebt. notiert man „Freude. Man notiert „Liegen“. sprechen oder schweigend verbleiben und nach vorn oder weit weg schauen. Man hält an um sie zu notieren. „Berühren“ und wenn „Heben“ und „Senken“ erkennbar ist. der hingefallen wäre. wenn sie andauernd und dominant sind. kann man tatsächlich wach und wachsam bleiben und es endet nicht mit Schlaf. Alltägliche Handlungen Das Satipa hāna-Sutta erwähnt einige wichtige Alltagshandlungen wie essen. Manchmal kommt das „Heben“ und „Senken“ zurück und wird notiert. dass es speziell für Frauen und Kinder nicht für lange Zeit empfohlen wird. ob überschüssige Energie da ist oder fehlt. Dies wird dem Liegen auf dem Rücken oder der anderen Seite vorgezogen. Stehen wurde jedoch für gut befunden für diejenigen. die sehr schläfrig sind. Ich persönlich habe noch niemanden getroffen. Absicht.

durch das sich das Leiden selbst klar manifestiert. durchdringend und nützlich. Wenn wir in der Lage sind zu sehen. Wenn Ihr den Schmerz nicht beobachten könnt. heißer Schmerz. aber nicht angenehme mentale Phänomen. sagt eine Sutte. Wenn er nicht ignoriert werden kann. Es würde einen auch zur Hysterie führen. Es gibt keine Zeit. Immer heißt kontinuierlich. Sie vernachlässigen diesen wichtigsten Teil ihrer Praxis. müssen wir die Wahrheit des Leidens erkennen. ignoriert ihn. Schmerz ist gewöhnlicherweise das deutlichste. Gute Achtsamkeit in den alltäglichen Handlungen zu versäumen. Der Sinn besteht darin. scharfer Schmerz. Es bietet dem Meditierenden etwas Interessantes. dann verändert achtsam die Haltung oder steht auf und macht Gehmeditation (was hilfreich für den Aufbau eurer Achtsamkeit ist). Es hindert uns auch. Die Achtsamkeit auf den Körper. schränkt die Nützlichkeit stark ein. wird unsere Empfindung des Wechsels der Veränderlichkeit (anicca) schärfer werden. In allen Lebenslagen heißt Flexibilität. Erst dann kehrt er zum Notieren des Schmerzes zurück. Achtsamkeit auf die Gefühle (vedananupassanā satipa hāna) Wenn Achtsamkeit auf die Gefühle entwickelt wird. sondern um unsere Achtsamkeit zu entwickeln und seine 35 . sieht man. Die Gefahr liegt allerdings darin. können wir die höchste Freiheit erlangen. Ohne Achtsamkeit ist man allerdings nicht fähig dem Schmerz gegenüberzutreten. So kann Einsicht jederzeit entstehen. Der Schmerz wird auch tolerierbar. immer und in allen Lebenslagen achtsam zu sein. dass viele Hausleute es schwierig finden sich nach der Arbeit zu konzentrieren und zu meditieren. Ein nützlicher Rat ist: „Wir beobachten den Schmerz nicht damit er weggeht. so entspannt und stetig wie möglich während des Beobachtens zu sein. auf das man achtsam sein kann. Wenn Zorn aufsteigt. In diesem Falle wäre man nicht mehr achtsam. Um diese Halluzination zu zerstören.Der Geist muss trainiert werden. das dem Anfänger erscheint. bis er verschwindet. ziehender Schmerz. Unser Versäumnis zeigt uns nur. Schmerz ist das Phänomen. wie Schmerz verschiedene Formen annimmt. Es gibt eine Menge Dinge in unseren alltäglichen Handlungen zu entdecken. unsere spirituellen und nichtspirituellen Beschäftigungen zu integrieren und zu balancieren. ist das einzige. die um uns herum geschehen und uns beeinflussen. Kein Wunder. in der Achtsamkeit nicht entwickelt werden kann. Konzentration verstärkt die Intensität des Schmerzes nur. Wenn man das kann. wie sich der Schmerz verändert und wie er verschiedene Formen annimmt. wie unempfindlich und blind wir den Dingen. das gelernt werden muss. brennender Schmerz etc. sollte der Meditierende ihn so lange notieren. überwindet sie die Halluzination des falschen Glücks (das heißt etwas für Glück zu halten. gegenüber sind. was keines ist). auf den Schmerz mit Zorn oder Ärger zu reagieren. Wenn wir sie perfektionieren. Nur dann wird er kraftvoll. Bloßes zorniges Tolerieren des Schmerzes ist auch ungeeignet.

Da angenehme Gefühle vergehen. Achtsamkeit auf das Bewusstsein (cittanupassanā) So wie bei den anderen Pfeilern der Achtsamkeit. Wir müssen sehr achtsam sein. wenn Schmerz aufhört. notieren wir nur. Bei der Entwicklung von Achtsamkeit auf das Bewusstsein ist „Denken“ das erste Objekt. Wenn wir den unaufhörlichen Wechsel wirklich erfahren. Gewöhnlich entwickeln wir Achtsamkeit auf das Bewusstsein zuerst mit gröberen Objekten. Diese Furcht ist tatsächlich unbegründet. Neutrale Gefühle können gewöhnlich nur von fortgeschrittenen Meditierenden wahrgenommen werden. Worte können diese Art des Leidens nicht beschreiben. dass sie anhaften könnten. machen wir das auch um ihre wahre Natur zu sehen. das Unbefriedigende an dem unaufhörlichen Wechsel. weil sie Angst davor haben. bevor mit dem Bewusstsein angefangen wird). Wenn wir angenehme Gefühle beobachten. Es gibt einige Leute. dass da „Denken“ ist.zum Einschlafen führen könnte. Manchmal geben die Leute auf. Im Buddhismus begegnen wir manchmal dem Satz „Das Leiden der Gestaltungen“ (sankhāra dukkha). Es haben jedoch viele Meditierende über Stunden gesessen und niemand wurde je verkrüppelt oder gelähmt. die uns zu falscher Konzentration oder . ihr Leiden oder ihr unbefriedigendes Merkmal. Vorstellen. Auf dieser Stufe des Wissens fangen wir an die Konzepte aufzugeben und die wahre Bedeutung von dukkha (Leiden) offenbart sich.als kleinere Niederlage . Die Natur von sankhāra dukkha muss von jeder Person selbst erfahren und verstanden werden. sind sie harmlos. der vom Stillstand herrührt. werden wir auch den Frieden verstehen und schätzen.wahre Natur zu erkennen. Wovor wir uns hüten müssen ist Sorglosigkeit. sonst könnten wir es genießen und an ihm anhaften. Nach Meinung eines Lehrers werden sie nur ab der fünften Stufe der Einsicht. Wenn wir „Denken“ notieren. Wir befassen uns nicht mit 36 .“ notierbar. Angenehme Gefühle selbst sind jedoch nicht schädlich. da Worte letztendlich nur Konzepte sind. Es ist nicht leicht den Wechsel der angenehmen Gefühle zu sehen. Solange wir sie entsprechend notieren und nicht anhaften. hat auch die Achtsamkeit auf das Bewusstsein eine Menge an groben und subtilen Objekten. Wenn wir es können. wird unsere Konzentration stärker. werden sie sich normalerweise umwandeln zu etwas weniger angenehmen oder vielleicht sogar zu neutralen Gefühlen. So wie Zorn dem schmerzhaften Objekt innewohnt. Dieses Gefühl entsteht gewöhnlich. wenn ein angenehmes Objekt auftaucht. mit dem wir Bekanntschaft machen. die erscheinende angenehme Gefühle fürchten. weil sie fürchten gelähmt zu werden oder sonst ihre Gesundheit zu beeinträchtigen. Denken selbst hat viele Formen wie Planen. (Normalerweise werden auch Körperobjekte zuerst notiert. Überlegen etc.“ Auf diese Weise werden wir die Anhaftung sowohl zum Körper als auch zu den Gefühlen los. oder wenn wir auf ein angenehmes Objekt treffen. so ist Anhaften dem angenehmen Objekt innewohnend. „dem Wissen von der Auflösung. sind auch sie letztendlich unbefriedigend. Wenn wir achtsam sind.

Momentane Konzentration ist Konzentration. Wie können wir aber ein Bewusstsein ohne Gier. ob wir geringfügig schläfrig sind oder nicht. Sie kann kontinuierlich und ungebrochen sein und ist so in der Lage Einsicht zu entwickeln. Wir beobachten es um seine wahre Natur zu erkennen und nicht damit es weggeht. Selbst. wird es wahrscheinlich länger bleiben. Deshalb wollen einige zuerst samatha lernen. Beim vipassanā ist momentane Konzentration ausreichend. wissen wir nicht nur um ihre Anwesenheit. „Planen“. werden wir eher der drei Daseinsmerkmale (Leiden. extrem subtil. dass es weggeht. wenn Leute es versuchen. Während wir vipassanā praktizieren. wo wir es bemerken und notieren. die nicht auf ein Objekt fixiert ist. auch an Meditationsobjekten. Vergänglichkeit und Nicht-Selbst) bewusst. auch wissen. nur ein bewachter Geist führt zum Glück. Aber wenn wir zu erpicht darauf sind. Wenn wir diese Haltung aufrechterhalten. B. die uns nur veranlassen mehr zu denken. Manchmal mögen die Meditierenden den Samatha-Typ der Konzentration gerne. Wenn wir „Denken“ notieren. sind die Befleckungen noch anwesend. Wenn wir es achtsam notieren ohne anzuhaften. Bewacht ihn. Der durchschnittliche Mensch jedoch tendiert zum Anhaften. Wir müssen achtsam sein und die Anwesenheit der Befleckungen wie Gier (zum Beispiel Nachdenken über Essen) notieren. Der Fluss der Befleckungen ist sehr stark und unsere Achtsamkeit muss noch stärker sein um ihn zu überwältigen. das da „Denken“.dem Inhalt der Gedanken. „Überlegen“ ist und nicht bei den Konzepten oder der Vergangenheit und der Zukunft verweilen. des Nicht-Zufrieden-Stellen-Könnens und des Nicht-Selbstes. Denken ist normalerweise mit Konzepten und Dingen der Vergangenheit und Zukunft verbunden. Um achtsam die Befleckungen beobachten zu können. sollten wir es komplett ignorieren und auf ein anderes Meditationsobjekt wechseln. B. Oft. Wenn wir sehr achtsam sind und nur pure Aufmerksamkeit üben. Denken und Unruhe entsteht durch unsere Befleckungen wie Gier. ohne Zorn und ohne Wahn notieren? „Der Geist ist schwer zu empfinden. Man notiert sie sehr energievoll und kontinuierlich. also den Prozess des Entstehens und Vergehens. Wenn jedoch das Denken zu lange anhält. Schmerz) machen. Laut einem Lehrer gibt es einen „Trick“ zum Beobachten der geistigen Zustände. beobachten wir immer die Veränderung. wenn das Denken aufgehört haben sollte.“ Es ist schwierig den Geist zu beobachten. bis sie verschwinden. sollten wir es genauso ruhig wie bei den anderen Objekten (z. dass wir nicht achtsam genug sind. sollten wir z. er flattert wohin er möchte. müssen wir zu vipassanā zurückkommen und unsere Achtsamkeit bezüglich der veränderlichen Natur der Erscheinungen entwickeln. Der Geist rennt schnell und wir müssen auch schnell rennen um ihn zu fangen. sondern erkennen auch ihre wahre Natur der Unbeständigkeit. Wenn wir wirklich achtsam die Befleckungen beobachten. sondern sich von Objekt zu Objekt bewegt. hört das Denken ganz von alleine auf. die nur auf ein Objekt gerichtet wird. verschwindet das Denken in dem Moment. Zorn und Wahn. Aber wenn wir Einsicht möchten. endet es 37 . heißt das. Wir sollten nur notieren. Wenn das Denken andauert. Also die Art von Konzentration.

müssen wir konstante Achtsamkeit anwenden. Wenn ihr achtsam seid. Erleuchtungsfaktoren und Wahrheiten. Unter dieser Betrachtung gehört Sinnesbegehren insbesondere zu dem Bewusstsein. wandernden Geist. wie viel mehr müssen dann üble Zustände aufgegeben werden? Wahr ist. indem sie uns zeigt. groß geworden ist etc. Mit mehr Erfahrung können wir achtsam der guten geistigen Zustände sein und uns bewusst werden. Gewalttätigkeit und Grausamkeit. befreit. Eine Menge von subtilen geistigen Zuständen tritt auf. Deshalb sagt das Satipa hāna-Sutta : „Man ist achtsam auf das Bewusstsein. ist auch schlecht. So seid ihr auch auf dem richtigen Weg. Die Betrachtung dieser Achtsamkeit ist in fünf Kategorien unterteilt: Hemmungen. Hemmungen Die fünf Hemmungen sind Sinnesbegehren. desto schlechter wird es. Unruhe und Sorgen und skeptischer Zweifel. Etwas Klareres. werden sie als geistige Faktoren (cetasika) kategorisiert. Wenn wir den Geist beobachten. Daseinsgruppen. dass es einem tatsächlich so erscheint. und wenn sie auf diese Weise bezeichnet aufgezählt werden.in einer ausdrucklosen Art von Langeweile oder einem bedeutungslosen. wenn das Bewusstsein gut ist. Satipa hāna deckt einen großen Teil an Meditationsobjekten ab. Diese Betrachtung der Achtsamkeit hilft die Wahnvorstellung von Ansichten oder einem Selbst zu löschen. Mattigkeit und Müdigkeit bezieht sich auf das Bewusstsein. Einige Objekte innerhalb der anderen Pfeiler der Achtsamkeit tauchen auch unter diesem Pfeiler auf. Grundlagen. als wäre man unbewusst. Sonst hört sie ohne unser Wissen auf. bis sie am Ende „Sterne sehen!“ Zu versuchen den Geist zu leeren. Seid immer achtsam auf das Meditationsobjekt. Es beinhaltet aber eigentlich alles. auch nibbāna. Im Gleichnis vom Floss wurde gesagt. Übelwollen. dass geistige Zustände so fein und glückselig sein können. Der Sinn liegt darin achtsam zu sein. Konzentration oder Gleichmut zurückzuführen sein. dann seid auf irgendetwas anderes achtsam. dass auch gute geistige Zustände aufgegeben werden müssen. das träge ist und von den Objekten „wegschrumpft“. das in unser Bewusstsein eingedrungen ist und nun unsere Aufmerksamkeit verlangt. Dhamma selbst wurde als Geistobjekt übersetzt. Unruhe und Sorgen gehören zum aufgeregten und verwirrten Bewusstsein. Je härter sie versuchen den Geist zu beobachten. Ruhe. Übelwollen gehört zu Zorn. das ruhig.“ Achtsamkeit auf die Geistobjekte (dhammanupassanā) Dieser Pfeiler der Achtsamkeit wird dhammanupassanā genannt. Skeptischer Zweifel gehört zu einem skeptischen oder ver38 . Einige machen den Fehler und halten das für Erleuchtung oder für das wahre Aufhören des Leidens. wenn sie sich in feinere Zustände verwandeln. Mattigkeit und Müdigkeit. Wenn ihr es nicht könnt. wie bedingt die dhammas sind und wie sie entstehen und vergehen. könnt ihr euch der geistigen Zustände des Geistes bewusst sein. welches an Sinnesobjekten hängt oder danach begehrt. Das mag auf Freude.

). die folgen. weil ein Geräusch gewöhnlich periodisch und unterteilt ist und es deshalb schwierig ist ihm zu folgen. ob unsere Aufmerksamkeit (zu einem Objekt) „unweise“ ist und wann und wie wir „weise“ Aufmerksamkeit anwenden sollten. Geräusch?“ Das wird gemacht. die der Geist entwickelt. Nur wenn er gut versiert in der Betrachtung der anderen drei Pfeilern der Achtsamkeit ist. durch reines bewusstes Hören (des Geräusches) am Ohr selbst statt „außerhalb“. kein Lebewesen oder Selbst. Durch Notieren von „Hören. Riechen eines Geruches. neigen wir dazu den Geist nach innen zu wenden und ihn damit beherrschter zu machen. Zum Beispiel. Hören. etc. andauernd und unvermeidbar ist. Wenn wir „Sehen. Diese Betrachtung der Achtsamkeit ist im Allgemeinen schwieriger und feiner als die anderen drei Betrachtungen. Sehen“ notieren. die zu ihrem Entstehen und Vergehen führen. Hören“. Berühren von Tastobjekten. Warum notieren wir normalerweise „Hören. Schmecken von Essen. das Farben sieht. wie sie entstehen und vergehen und die Bedingungen. Dasselbe kann vom Hören eines Geräusches.wirrten Zustand des Bewusstseins bezüglich der vier edlen Wahrheiten oder der drei Kleinodien. In solchen Fällen haben wir kaum eine Wahl außer das Geräusch zu notieren und seine Veränderlichkeit zu beobachten. Hörobjekt. 39 . wenn das Geräusch laut. Sehen“ verwischen die mit dem Objekt verbundenen Formen und Ideen und wir beobachten nur eine Wechselwirkung von Farben und Helligkeit. sind eigentlich Konzepte. wo wir verstehen. welches nur ein Bewusstsein ist. Grundlagen Man beobachtet die sechs Sinnesgrundlagen (Sehen. sondern auch die Bedingungen. Wissen und das Gewusste gesagt werden. gemäß dem Kommentar passt diese Betrachtung gut zu intellektuellen Menschen. das heißt. benutzen wir das Wort „Sehen“ nur als Etikett um uns bei der Beobachtung des Prozesses behilflich zu sein. Durch diesen Vorgang können wir uns auch des Sehbewusstseins bewusst werden. Normalerweise startet ein Anfänger nicht mit dieser Betrachtung oder macht sie ausschließlich. kann er feinere geistige Objekte und Zustände des Bewusstseins bemerken. Hören“ anstatt „Geräusch. In dieser Betrachtung kennt und notiert man nicht nur das Entstehen und Vergehen der geistigen Faktoren. Aber in einigen Fällen können wir auch „Geräusch. Die Gestalt. Hier ist der Ort. Der Versuch es zu „fangen“ führt nur zur Verwirrung und das hilft uns nicht zur Entwicklung von tiefer Konzentration. ist die Farbe (des Sehobjektes). die zu ihrem Entstehen und ihrer Auflösung führen. Zum Beispiel sind das Bewusstsein mit Sinnesbegehren und das Sinnesbegehren selbst nicht einfach zu trennen. Geräusch“ notieren. Man beobachtet. Durch das bloße Notieren „Sehen. Form und auch alle weiteren Ideen. Was wir jedoch tatsächlich sehen.) und ihre Objekte (Sehobjekt. Riechen etc.

Wird von einem Wagen gesprochen. dass es kein Lebewesen. Berührung. Sankhāra khanda (geistige Formationen oder Willensaktivitäten) – schließt verschiedene geistige Zustände und das Denken ein. Vedanā khanda (Gefühle) – wie angenehme. Geschmack) nur das Gespürte. Spricht man konventionell von einem Lebewesen. B das Härte-Element. Rūpa khanda (Materie) – bezieht sich auf bedingte nicht bewusste Erscheinungen wie z. zu notieren. Diese detaillierte Betrachtung ist besonders für die Einsichtsentwicklungspraxis von anattā (Nicht-Selbst) im Alltag relevant. Beim Spüren (bei Geruch. Feinen. Näheren oder Weiteren. Groben. mangelt. Beim Denken nur das Gedachte. die „Sehen. So auch wenn die Daseinsgruppen (khandas) da sind. BUDDHA Diese fünf Daseinsgruppen bestehen aus den Gruppen der Vergangenheit. 5. Höheren. Daseinsgruppen Es gibt fünf Daseinsgruppen: 1. den Internen. Beim Hören nur das Gehörte. Es beinhaltet das Gedächtnis. Sañña khanda (Wahrnehmungen) – es ermöglicht das Wiedererkennen und das Registrieren von Sinneseindrücken. Wenn die 40 . muss man bloße Aufmerksamkeit bewahren und sich vor auftauchenden Konzepten hüten. wenn es uns an Achtsamkeit. Es sind nur Prozesse. Das passiert oft im Alltag. Hören“ und alles Weitere notiert.“ Achtsamkeit dieser internen und externen Grundlagen reißt unsere Ansicht von einem Selbst auseinander. Wenn ein „Mensch“ oder ein „Ich“ in der Betrachtung der Daseinsgruppen gesehen wird. Dies wird klar betont im Rat von Buddha an Bahiya: „So Bahiya solltest du dich üben: Beim Sehen darfst du nur das Gesehene sehen.Beim Notieren der Sinnesgrundlagen und ihrer Objekte. Externen. 4. Normalerweise steigen Befleckungen und Fesseln durch die Sinnestore auf. Viññana khanda (Bewusstsein) – Wissen oder Bewusstsein Nur wenn die Teile richtig verbunden sind. die abhängig von den Sinnestoren entstehen. Wir erkennen. der Gegenwart und Zukunft. Niedrigeren. der dahinter steht. kein Selbst oder jemanden gibt. 2. leidhafte und neutrale Gefühle oder Empfindungen. Deshalb haben wir auch die Befleckungen. wird es nur als existierendes Lebewesen im konventionellem Sinne gesehen. 3.

Unachtsamkeit beispielsweise. wenn man das vierte Einsichtswissen erreicht hat. „Leiden“ ist eine Übersetzung des Pali-Begriffes dukkha. Freude. wie sie verschwinden. welche die Ursache des Leidens sind. wenn der Weisheitsfaktor auftaucht. leidbehaftet ist und das. Wenn diese Faktoren am Anfang entwickelt werden. können uns sorglos und nachlässig mit unserer Satipa hāna-Praxis werden lassen. bis wir selbst das vollkommene Erlöschen des Leidens erfahren. Achtsam auf diese Faktoren zu sein. Konzentration und Gleichmut zum Beispiel. Die Achtsamkeit auf diese Faktoren kann auch die Fähigkeiten ausbalancieren. seiner Ursache. wonach das. Konzentration und Gleichmut entwickeln. 41 . ist man. Wenn wir das tun. Da wir so die drei Daseinsmerkmale der Unbeständigkeit. sondern auch zerstören. kann bei uns Stolz verursachen. Mit kontinuierlicher Praxis können die Erleuchtungsfaktoren sich vollständig entwickeln und uns befähigen Einsicht zu erlangen. Es sind keine Objekte für den Anfänger. Freude. Einige bevorzugen es. ist die Praxis der Einsichtsentwicklung selbst.oder Abwesenheit wird uns deshalb vor solchen Anhaftungen bewahren. Konzentration und Gleichmut sind heilsame geistige Zustände. wenn man achtsam auf die Unbeständigkeit ist. Achtsamkeit wird hingegen immer benötigt. Dem Leiden. Die Betrachtung der sieben Erleuchtungsfaktoren Diese sieben Faktoren. Gestilltheit. dukkha mit Nicht-Zufrieden-Stellen-Können oder mit Unvollkommenheit zu übersetzen. Gestilltheit.Wahnvorstellung der Ansichten aufgegeben wird. Insbesondere gilt das für die Fähigkeiten Energie und Konzentration. Wahrheiten (sacca) Dies bezieht sich auf die „vier edlen Wahrheiten“. könnten wir an ihnen anhaften wegen ihrer friedvollen und inspirierenden Effekte. gleichzeitig achtsam auf das Leiden. die alle körperlichen und geistigen Erscheinungen außer dem nibbāna beinhalten. Diese erscheinen erst klar. Achtsamkeit über ihre An. Wir sollten deswegen alle körperlichen und geistigen Vorgänge in ihrem Entstehen und Vergehen notieren. der zum Aufhören des Leidens führt. dass bei Trägheit es angesagt ist. sollten wir Ruhe. Wenn wir jedoch aufgeregt sind. Gemäß dem anattālakkhana sutta. und was ist nun dieses Leiden? Geist und Materie sind es. die zum nibbāna führen. was leidbehaftet ist. wie sie entstehen und vergehen. was unbeständig ist. Wenn Begehren oder Befleckungen entstehen. So. sollten wir sie achtsam notieren. was wir verstehen müssen (also seine Natur). Die Ursache (das Begehren) ist das. Achtsamkeit. seines Aufhörens und des Weges. Sie können unsere Praxis nicht nur verzögern. was wir aufgeben müssen und das Aufhören des Leidens muss durch Entwicklung des Pfades realisiert werden. die unbeständig folglich also Leiden sind. Energie. Energie. entwickeln wir auch die Faktoren des edlen achtfachen Pfades. (durchdringende) Wahrheitsergründung. Leiden ist das. Leidhaftigkeit und des Nicht-Selbst erkennen. In den Sutten wird erzählt. werden wir sehen. nicht ein Selbst sein kann. werden die Befleckungen zusammen mit der Leidensmasse eliminiert werden. Freude und Wahrheitsergründung zu entwickeln.

Rechte Achtsamkeit Die Achtsamkeit während des Notierens 8. Rechter Lebenserwerb Abstehen von falschem Lebenserwerb (während der Praxis) 6.Diese edlen Pfadfaktoren sind: 1. Rechte Sprache Abstehen von falscher Rede (während der Praxis) 4. Rechte Tat Abstehen von falschen Taten (während der Praxis) 5. Rechte Konzentration Die gehütete Konzentration während des Notierens 42 . Rechte Ansicht Das Verstehen des Ursprungs und der Auflösung der Erscheinungen während des Notierens 2. Rechte Gedanken Das Richten des Geistes auf das Vipassanā-Objekt 3. Rechte Anstrengung Die aufgebotene Anstrengung beim Notieren 7.

bis es aufhört . Es ist nicht so leicht dieses Objekt zu beobachten. Das Wahrnehmen der Realität Die Hauptsache ist Achtsamkeit um die entstehenden Erscheinungen wahrzunehmen. Das ist das Wasserelement. Ihr erkennt. wenn ihr zum Beispiel eure Hände sehr fest zusammendrückt um dort etwas Spannung zu produzieren. Es ist nur eine Empfindung. Sie fließen und eure Achtsamkeit sollte mit ihnen fließen. desto mehr seid ihr euch der Prozesshaftigkeit bewusst. In den folgenden Erscheinungen werden die anderen Elemente offenbar. Das „Heben“ und „Senken“ ist das Windelement. werden sie als Nächstes in ihrem Entstehen und Vergehen . Wind). Bauchform. bemerkt ihr die Spannung. Manchmal ist es da und manchmal nicht. Feuer. Es hat die Eigenschaft der Spannung. manchmal langsam. Oft spürt ihr auch Weichheit oder Härte. von Moment zu Moment. gewöhnt.4. Hier ist vayo dhātu das dominante der vier Elemente (Erde. Dann lockert den Griff und fühlt wie die Empfindung der Entspannung ist. dass die Elemente nur Prozesse sind. wie wir sagen. was wir sind etc. Um mittels der Achtsamkeit die Realität wahrzunehmen. Nun legt bitte das Konzept oder die Idee einer Hand beiseite und bewegt eure Hand schnell hoch und runter. keine Form. Die Erfahrung von Hitze oder Kälte ist das Feuerelement. vayo dhātu. Vibration und der Bewegung. müsst ihr alle Konzepte beiseite legen. Manchmal ist es schnell. Es könnte euch deshalb helfen. Wenn ihr die Elemente wahrnehmen könnt. Euer Ziel ist nicht das „Heben“ und „Senken“ zu kontrollieren. Erwartet nicht. Doch das wird nicht sofort erfahren. inklusive der Idee des „mir“ oder „mein“. wir sind einfach sehr an die Körperform. Das sollte man sich vollkommen klar machen. Sie erscheinen. Das ist das Erdelement und sie alle sind verbunden mit Hilfe von Kohäsion. desto besser könnt ihr den Bewegungen folgen.vom Anfang des Entstehens. Das ist so. Wenn ihr die Idee einer Hand beiseite legt. wer wir sind. Anfängern fällt es oft sehr schwer ihren Geist auf das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke zu fixieren. Achtsamkeit auf den Körper (kāyanupassanā) Während der Sitzmeditation achten wir auf das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke.beobachtet. Je achtsamer ihr seid. Das ist das Windelement – das Element der Bewegung. Es mag euch helfen. Euer Ziel ist es die Erscheinungen zu beobachten und ihnen zu folgen. Häufig ist es sogar schwer zu fassen. Es kommt und es geht. des 43 . wenn ihr eure Hände auf die Bauchdecke legt und fühlt. wie sie auf und ab geht oder sich hebt und sich senkt. Dann achtet nur auf die Empfindung der Bewegung. weil sie es nicht gewohnt sind. Je geringer eure die Hemmungen sind. Es hat keine Farbe.. weil unser Geist gewohnt ist an Konzepten festzuhalten. Wasser. Mit anderen Worten. dass das „Heben“ und „Senken“ immer konstant ist. Am Anfang nehmen wir die Konzepte der Formen wahr.

Das ist im Wesentlichen die Vipassanā-Praxis. da die Gedankenprozesse sie noch erzeugen. sondern die Empfindungen betreffend „Sitzen“ und „Berühren“ regelmäßig zu fühlen. bezieht es sich auf eine Reihe von Körper. also nicht zu langsam oder zu schnell. dass das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke nicht immer wahrnehmbar ist. der Körperform etc. der Empfindungen. und zwar ist sie konstanter und stabiler wahrnehm44 . Wenn es kein „Heben“ und „Senken“ mehr gibt. dass man zerstreuter und diffuser ist und die Konzentration sich deshalb langsamer entwickelt. Die Elemente sind allerdings immer da.und Geistprozessen. Am Anfang fühlen wir noch die Körperform. die man nicht vergessen darf. solltet ihr die Berührungspunkte erhöhen. sobald das „Heben“ und „Senken“ für eine längere Zeit aufhört. Das kann man nicht vermeiden. also zu den Muskeln und Knochen. Ihr beobachtet zuerst das. könnt ihr die Empfindungen dort gut wahrnehmen. dann taucht ihr tiefer in die Bewusstheit der Realitäten oder der natürlichen Phänomene und der drei Daseinsmerkmale. Das am leichtesten Erkennbare beim „Sitzen“ ist die Starrheit um das Rückgrat und die Taille. müsst ihr stattdessen dann „Sitzen“ und „Berühren“ beobachten. Um aber die Kontinuität der Achtsamkeit zu erhalten. Eine weitere Sache. Haltet es einfach. den Händen und so weiter in systematischer Reihenfolge. Im Allgemeinen. Das „Sitzen“ und „Berühren“ ist zwar selbst eine Meditation. jedoch hat sie gewisse Nachteile. Folgt nur dem Fluss der Prozesse. Den Geist zu trainieren. so wie auch die Gestalt des „Hebens“ und „Senkens“. So kommt das „Heben“ und „Senken“ gewöhnlich zurück. Das Anwenden von Sitzen und Berühren Wenn ihr die Gefühle in der Bauchdecke beobachtet und sie gut spürbar sind. Aber sie hat auch einen Vorteil. beobachtet nur jeweils ein „Sitzen“ und ein „Berühren“. bis ihr das richtig könnt. Nochmals. was euch am Offensichtlichsten ist. So seid ihr euch der ganzen Art und Weise des Sitzens bewusst. Während des Gehens und eurer anderen Aktivitäten im Alltag wird dasselbe mit all den anderen Objekten gemacht. Deshalb möchte ich ein wenig mehr darüber sprechen. wenn wir „Sitzen“ und „Berühren“ sagen. die die Sitzposition aufrechterhalten. Doch wenn ihr erst fähig seid daraus das Wesen der Bewegung herauszufiltern. „Berühren“ an den Beinen. Als Anfänger könnt ihr das natürlich nicht sofort sehen. ist. Das „Berühren“ gehört mehr zur Oberfläche des Körpers. „Sitzen“ und „Berühren“ wird oft nicht ausreichend erklärt. die Idee ist nicht nur „Sitzen“ und „Berühren“ zu notieren. Sie entstehen und vergehen von Moment zu Moment. Das Wichtigste ist aber die Kontinuität der Bewusstheit und die Observation. Und beim „Berühren“ ist es der Kontakt mit dem Hintern am Kissen. Manchmal jedoch werden sie sehr subtil und können von euch nicht mehr beobachtet werden. Sie tendiert dazu.Körpers. Meiner Ansicht nach gehört das „Sitzen“ mehr zu den inneren Kräften.

Aber wenn ihr das Objekt fassen könnt und es weiter verfolgt. braucht ihr keine Angst haben hinzufallen. um die Achtsamkeit auf die Schritte zu entwickeln. wie Mönche während der reinen Gehmeditation erleuchtet wurden. die erzählen. werdet ihr nur das „Sitzen“ und „Berühren“ beobachten. aber nicht zu langsam. Wenn die Schritte kurz und flach sind. Das heißt. wenn ihr flache und kurze Schritte macht. dass die Empfindung da ist. Bewegt dazu den Geist in einem Tempo. Hier werden wir jetzt die „langsame“ Gehmeditation auf einem tieferen Level untersuchen. Wenn ihr wankt. geht so langsam wie möglich. wie sie entstehen und vergehen. Um dies zu realisieren. Ich habe schon angemerkt. Wenn ihr das richtig könnt. Man sollte auf beides. den gleichen Wert legen. aber noch in einem konzentrierten Zustand. muss man lernen. 45 . Zweitens. So baut sich die Konzentration nicht auf. Zuerst sollte der Körper entspannt sein. Auf keinen Fall gespannt. werden die Kontinuität des Objektes und der Fluss unterbrochen. Deshalb dient sie als gutes Back-Up-System zum „Heben“ und „Senken“. Wie macht man nun langsame Gehmeditation? Es gibt ein paar einfache Regeln. Das ist aber nicht der Fall. dem ihr problemlos folgen könnt. Gehmeditation Lasst uns jetzt über Gehmeditation sprechen. damit sie uns zu einem Stadium tiefer Konzentration führt. Drittens. Jetzt ist sie da. jetzt ist sie nicht da“.und die Sitzmeditationstechnik. aber ich bin nicht sicher. werdet ihr keine Probleme mehr haben ein Objekt richtig zu betrachten. als wenn ihr nur denkt sie wäre da: „sie mag da sein. Wenn ihr verspannt seid. Wenn eure Konzentration schließlich gut aufgebaut ist. In den Schriften gibt es Geschichten.bar. die Geh. Es wurde schon ausreichend über schnelle und moderate Gehmeditation. Wenn ihr euch der Empfindung nicht sicher seid. Stellt also sicher. Das Schritttempo muss schnell genug sein um die Empfindungen fühlen zu können. dass Gehmeditation sehr oft nicht allzu ernst genommen wird. da euer Geist nicht in Ruhe ist. sollte euer Gang stabil sein. sodass ihr immer mehr Bewegungsempfindungen spüren könnt. um achtsam und langsam zu gehen. gesprochen. Das heißt. dann fließt die Achtsamkeit mit dem Objekt und den Empfindungen und ihr sperrt den Geist auf dieser Stufe der Konzentration ein. damit tiefe Konzentration entstehen kann. könnt ihr euch nicht richtig konzentrieren. Yogis halten Gehmeditation für eine vorbereitende Praxis oder Aufbaupraxis für die Sitzmeditation. ihr beobachtet nichts weiter als die vier Elemente. Deshalb müssen wir genug Anstrengung für unsere Gehmeditation aufbringen. Dies ist gewöhnlich nicht so leicht zu erreichen. mit denen man anfängt. Deshalb hilft es. Nicht so. der Geist sollte zwar sehr entspannt sein. wie man Konzentration aufbaut. könnt ihr nicht richtig achtsam sein und deshalb nicht richtig all den Objekten folgen.

als würden die Füße von selbst gehen und ihr könnt selbst dann. Ich fühlte mich überhaupt nicht schläfrig. wenn ihr es wollt. überlistete ich mich selbst und zwar dadurch. war die Sitzmeditation nach dem Essen die Beste. Deshalb solltet ihr bei verbesserter Konzentration langsamer aber trotzdem gleichmäßig weitergehen. immer abwechselnd. dann werden die fünf Fähigkeiten sehr stark entwickelt und im Moment des Niedersetzens folgen und sinken diese Fähigkeiten in die neuen Objekte beim Sitzen. Bei fortgeschrittenen Studenten habe ich festgestellt. dass sie fähig sind Konzentration zu erlangen und dass der Körper gesund und stark genug ist. Wenn ein Yogi diese Konzentration verlängern kann. Entspannt euch jetzt noch mehr und seid friedvoller. Auf Grund meiner Beschwerde wurde mir ein spezieller Tisch gegeben.Wenn ihr dieses Stadium erreicht habt.und Sitzmeditationssitzung.und Gehmeditationen ungefähr jeweils eine Stunde. dass es besser ist die Gehund Sitzmeditationsperioden zu verlängern. Die Ernsthaftigkeit der Gehmeditation und anderer alltäglicher Aktivitäten Die Wichtigste ist. beobachtete ich dies und es wurde ein sehr gutes Meditationsobjekt. der von allen anderen eingesehen werden konnte. scheint es. ist Gehmeditation kein Problem mehr für euch. Wenn ihr in jeder Geh. Weil ich aber beim Essen wirklich achtsam war. Die Anstrengung kann nun langsam mehr und mehr dazu verwandt werden den Empfindungsstrom aufzunehmen. dass man die Gehmeditation ernst nimmt. Wenn ihr diese Konzentration halten könnt. Dasselbe gilt für alle anderen Aktivitäten. könnt ihr mit der Sitzmeditation fortfahren und auch damit. waren am Ende der Schlange. damit euer Geist empfindlich genug ist den feineren Empfindungsfluss aufzunehmen. könnt ihr leicht in samādhi oder Konzentration hineingelangen und das in jeder eurer Geh. dass die Leute im Kloster so schnell essen. Als wir die Essenshalle betraten. Jede Konzentrationsstufe kann immer nur ein ihr entsprechendes Maß an Empfindungen aufnehmen. Es waren so viele Mönche dort und wir. Normalerweise dauern die Sitz. So kommt ihr mit der Kontinuität der Achtsamkeit und der Praxis voran. Es ist sehr friedvoll und ruhig und die Zeit scheint vorbeizufliegen. ist es für euch möglich samādhi oder gute Konzentration zu erreichen. die Jüngsten und am kleinsten Gebauten. Normalerweise fühlte ich mich nach einer Mahlzeit sehr schläfrig und träge und wollte schlafen. 46 . Vorausgesetzt ist. eure Bewusstheit zu halten. Als ich in Burma war. Ihr seid nun in samādhi. Jetzt gibt es keine Probleme mehr den Fußschritten zu folgen. dass ich mich bei den Sayadaws darüber beschwert habe. Wenn ihr nun mit der Gehmeditation fertig seid. verließen die älteren Mönche sie schon wieder. Obwohl sich der Magen gefüllt anfühlte. Ich hatte keine Wahl außer sehr achtsam zu essen. nicht schneller gehen. Wenn ihr die Gehmeditation richtig ernsthaft betreibt.und Sitzmeditation achtsam seid. Aber es war eine gute Lektion.

wie wir es normalerweise tun. können wir sie während der Meditation benutzen um unsere Achtsamkeit. ver47 . Bei der reinen Einsichtsmeditation ist Schmerz ein häufiger Begleiter. Es ist das Element der Bewegung. solltet ihr den Schmerz willkommen heißen wie einen Freund oder einen harten Lehrer. fällt unter kāyanupassanā satipa hāna oder die Achtsamkeit. die sich auf den Körper oder die Körperaktivitäten und Prozesse bezieht. Das Merkmal der Unbeständigkeit. All dies fällt wie gesagt unter kāya und kāya fällt unter rūpa. Da viele Menschen einen harten Lehrer brauchen. Wenn er auftaucht. dass es größtenteils das Windelement ist. Vibration und so weiter. Ungeduld“ notieren. Normalerweise werden wir verspannt oder sind ängstlich. Wir möchten ihn vermeiden und davor fliehen. Das. achtsam notieren? Der Hauptfaktor für den Geist ist sich daran zu erinnern. Jetzt wird ein fester. Was heißt das eigentlich. müsst ihr ihn sofort achtsam notieren. aber wenn der Schmerz intensiver wird. die alles absorbiert. Also: „Heben. Senken“ und „Sitzen. Das kommt daher. Er ist ein guter Lehrer voller Mitgefühl. Wenn er kommt. weil ihr sehr achtsam auf die Körperprozesse seid. Schmerzhaftes Gefühl ist etwas. Nun solltet ihr „Ärger. dass der Geist sich aufregt und das ist gewöhnlich mit Böswilligkeit oder Ärger verbunden. Leidhaftigkeit und des NichtSelbst. Feuer. das dominiert. was wiederum unter die materiellen Qualitäten fällt. seid friedvoll und entspannt wie Baumwolle. Es wird manchmal dazu kommen. Die klare Erfahrung dieser Merkmale und ihr Verstehen ist Einsicht. Ärger. Es ist eines der Dinge. friedvoll zu sein und in einem ungestörten Zustand zu verbleiben. Diese enden schließlich hauptsächlich in den vier Elementen (Erde. aber ein harter Lehrer. aber friedvoller und ungestörter Geisteszustand benötigt. seid ihr achtsam genug die drei Daseinsmerkmale zu erfassen. Bei geringeren oder kleineren Schmerzen ist es einfach. wenn sich der Lehrer Schmerz niedersetzt und euch eine für euch gute Lektion oder Predigt gibt. Besser als Schmerzen zu vermeiden versuchen. Ungeduld. solltet ihr auf jedes Wort hören. Berühren“ und „Gehen. Wasser und Wind) und ihr werdet herausfinden. Achtsamkeit auf die Gefühle (vedananupassanā) Unangenehme Gefühle Ein für Anfänger sehr nützliches Objekt ist der Schmerz. was wir nicht vermeiden können. Nehmt einen tiefen Atemzug. aber selbst ungestört verbleibt.5. die durch unseren Körper entstehen. dann festigt die Achtsamkeit. wovon wir die ganze Zeit zuvor gesprochen haben. Jedoch anstatt zu fliehen. Konzentration und Einsicht zu entwickeln. wenn Schmerz auftaucht. Euer Geist sollte dabei weich und empfänglich sein. Wenn ihr diese Charakteristik herausschälen und sie als Prozess beobachten könnt. Essen“ und so weiter. Spannung.

dass ihr den Geist auf den Schmerz richten sollt. Wie man lernt unangenehme Gefühle achtsam zu betrachten Wenn ihr fähig seid. dass der Schmerz weggeht. beobachtet ihn indirekt und wenn ihr das auch nicht mehr könnt. den Schmerz achtsam zu beobachten. Normalerweise nehmen die Leute den Schmerz nicht so gern als Hauptobjekt. werdet ihr aufgeben. heißer Schmerz etc. stabilisiert die Achtsamkeit und beobachtet dann weiter. Seht selbst. sondern ihn zu beobachten. wo ihr wirklich nicht mehr achtsam sein könnt. wird während einer Krankheit angewandt. da er sehr stressig sein kann. die Veränderungen immer klarer zu sehen. Die Hauptsache ist nicht. weil er dann schmerzhafter wird. Die Idee ist. heißt das nicht nur. der präsent ist – bitterer Schmerz. Wenn eure Achtsamkeit nicht stark genug ist. Wenn ihr anfangt. die Veränderung zwischen den schmerzhaften Gefühlen zu beobachten. Ihr werdet dann einen kleinen Schmerz für einen großen halten. Nun ist es sinnlos geworden und Zeit die Haltung zu ändern. So entwickelt ihr gleichzeitig auch Konzentration und Einsicht. Wenn ihr das nicht mehr könnt. bevor ihr das macht. euch auf die Zunge beißt und nur daran denkt „wann hört das endlich auf?“. solltet ihr euch bewegen und die Haltung ändern. Der Trick besteht darin. Wenn der Punkt kommt. einen großen Schmerz für einen riesigen. oder wenn ihr nur so dasitzt. den Geist nicht auf den Schmerz gerichtet zu halten. die Veränderung wahrzunehmen. Entweder durch Strecken der Beine um sie dann in eine neue Position legen oder um zum Gehen aufzustehen. ignoriert den Schmerz und beobachtet irgendetwas anderes. dazusitzen und sich zu wünschen. müsst ihr ihm schließlich gegenübertreten. Danach werdet ihr in der Lage sein. ist es ein reines Konzentrieren auf den Schmerz und der Schmerz wird überbewertet und verstärkt. Es gibt natürlich einige Phasen. Wenn ihr den Geist nur auf den Schmerz richtet. wie sie entstehen und vergehen. Wie können wir sie beschreiben? Wenn ihr die verschiedenen Schmerzarten klar erkennen könnt. sondern zu sitzen und Achtsamkeit dem Schmerz gegenüber zu entwickeln. Nichtsdestotrotz. Dasselbe Prinzip den Schmerz zu beobachten. Ihr werdet bemerken. Beobachtung beginnt mit dem Identifizieren der verschiedenen Arten des Schmerzes. werdet ihr auch in der Lage sein zu sehen. Zuerst beobachtet den Schmerz direkt. Nur wenn ihr all das oben Gesagte nicht mehr tun könnt.solange ihr achtsam seid -beobachten. durch die ihr durchgehen müsst. 48 . Ihr müsst ihn .sucht zu entspannen. wie sie sich von einem Ort zum anderen zu bewegen scheinen und so weiter. dann ist keinerlei Achtsamkeit mehr da. wie viele Schmerztypen ihr durch Beobachten unterscheiden könnt. Wenn ihr während einer Krankheit gezwungen seid den Schmerz zu beobachten. spürt ihr es anfänglich wahrscheinlich als eine Art Pochen. konzentriert ihr euch nicht auf ihn. wenn ihr vipassanā übt.

Wenn ihr nun diesen beobachtet. In solch einem Fall. ist es ratsam. Sonst bleibt. sehr stark. Kein einzelnes Teil des Beines scheint schmerzvoller als die anderen. So werdet ihr ihn überhaupt nicht mehr spüren. wenn ihr für eine Stunde sitzt. die uns davon abhalten den Schmerz zu beobachten. Die Anweisung lautet eine Stunde zu sitzen. Wenn eure Achtsamkeit und Konzentration entwickelt ist. Baut lieber die Achtsamkeit und Konzentration auf leichtere Objekte wie „Heben“ und „Senken“ auf. Meist ist der Schmerz tatsächlich nicht so schlimm. Die ganze Situation scheint so zu sein: „Hier Schmerz. wird nichts mit eurem Körper oder euren Beinen schief gehen. Es gibt auch verschiedene Arten. Achtsamkeit ist wie das Messer eines Chirurgen. Normalerweise kann man so ein gewisses Maß an Veränderung erkennen. Die Anleitung sagt nicht. oder durch eine Körperhaltung verursacht wurden. ist die Art der Schmerzen meist ausdauernder und hartnäckiger.. wenn ihr nur einen Teil beobachtet. verschwindet der Schmerz. ein anderer Teil eures Körpers voller Schmerz. Es ist die Furcht vor Verletzungen oder dem Tod. Das macht ihr z. dass ihr achtsam seid. Wenn das nicht klappt. Es ist etwas physisch nicht in Ordnung mit dem Körper. B. wenn ihr also krank seid. In den meisten Fällen wird der Schmerz nicht so stark. ihr bestimmt den schmerzhaftesten Teil und schießt eure Achtsamkeit darauf ein. das heißt. dass sie euer ganzes Bein bedeckt. dass ihr zehn Stunden lang sitzen sollt. das hineingeht und beobachtet. Dann rate ich dazu ihn zu ignorieren. überall nur Schmerzen. seid ihr in der Lage den Schmerz zu ignorieren. Gewöhnlich. dort auch Schmerz. 49 . wenn euer ganzes Bein schmerzt. könnt ihr Einsicht bekommen und die drei Daseinsmerkmale des Schmerzes erfahren. Dies wird das direkte Zusammentreffen genannt. ist wieder ein anderer voller Schmerz. Gewöhnlich wird der Schmerz. kann er durch die Aufmerksamkeit sonst sehr stressig werden. Die bevorzugte Art ist die Einspitzigkeit.Wichtige Punkte bei der Schmerzbeobachtung Zuerst stellt sicher. dass man dem Schmerz am Anfang nicht so viel Aufmerksamkeit widmet. Zweitens seid vom Körper wie abgelöst. Wenn der Schmerz allerdings durch eine physische Ursache entstanden ist. Sie gehen nicht weg. wenn euer Geist einspitzig und richtig darauf fokussiert ist. Der Geist kann dann wegrennen wollen und abgelenkt werden. da die Schmerzen nicht der Meditation entsprungen sind. kann man unter Umständen eine „breite“ Sicht anwenden. Wenn ihr dieses erhaltene Wissen auf eine Krankheit anwendet. den Schmerz zu beobachten. Das Problem ist mehr die Angst davor. als dass er euch tatsächlich schaden könnte. Wenn ihr euren Geist gut auf das „Heben“ und „Senken“ lenken könnt. seid ihr fähig mit ihr umzugehen und vielleicht könnt ihr sie so auch überwinden oder heilen.“ Nun müsst ihr eure Achtsamkeit so weit ausbreiten. Da er nicht weggeht. und wenn ihr es lang genug auszuhalten vermögt.

wenn angenehme Gefühle im Geist entstehen? Angenehme Gefühle erscheinen. Ihr werdet sehen. Jetzt ist es doch besser sich nicht in diesem geistigen Zustand aufzuhalten. Was ist wichtig. unwichtig wie angenehm er ist. Wenn Freude und ein friedvoller Bewusstseinszustand entsteht und ihr euch glücklich fühlt. Wenn ihr glückliche Gefühle so wie sie entstehen und vergehen . der von den neutralen Gefühlen hervorgebracht wir 50 . friedvoll und nichts weiter. Es ist „gefährlich“.sehr achtsam notieren könnt. dass ihr sehr kraftvoll notiert. dass die neutralen Gefühle die subtilsten aller Gefühle sind. Deshalb holt den Geist besser aus den angenehmen Gefühlen heraus und lasst ihn stattdessen das „Heben“ und „Senken“. Die Achtsamkeit könnte wegrutschen und ihr könntet in einer Art falscher Konzentration enden. Vipassanā-Einsicht oder Wissen bezieht sich hier auf das Entstehen und Vergehen der angenehmen Gefühle. dann könnt ihr leichter Einsichtswissen erreichen und ihr bewegt euch näher an euer geliebtes Ziel nibbāna heran. dass es sehr tyrannisch ist und eine Menge Kraft kostet. sondern auch neutrale Gefühle. dann könnt ihr damit fortfahren und erhaltet so das Wissen der drei Daseinsmerkmale. Es ist der Gleichmut. es sei denn beim Schlafengehen. fühlt ihr euch sehr angenehm und deshalb schlaft ihr dann auch sehr schnell ein. dann müsst ihr das achtsam notieren. wenn glückliche Gefühle entstehen. Deshalb müsst ihr es notieren.Deshalb hat die Meditation auf die schmerzhaften Gefühle tatsächlich viele Vorteile. Dies ist für den Anfänger meist nicht so offensichtlich. Wir haben auch angenehme oder schöne Gefühle. falls wir sowieso nicht davon wegkommen können. Erstens werden wir fähig dem Schmerz in einer friedvolleren und würdevolleren Art und Weise zu begegnen. ihr könntet falsche Konzentration bekommen und Halluzinationen. Wenn wir zum Beispiel eine ernste Krankheit bekommen. Zweitens ist Schmerz ein sehr kräftiges Objekt. Ihr müsst eure Energie und Wachheit aufbauen. da Verlangen eingesetzt hat. wenn sich die Konzentration aufbaut und Freude entsteht. können wir trotzdem einen friedvollen und glücklichen Geist behalten. Stellt sicher. Wenn ihr es jedoch aushalten könnt. Wenn ihr aber die angenehmen Gefühle notiert und keine Veränderung sehen könnt. Es kann Vipassanā-Konzentration. Wenn ihr euch hinlegt. In fortgeschritteneren Meditationsstufen seid ihr später nicht nur in der Lage angenehme Gefühle zu notieren. das „Sitzen“ und „Berühren“ oder den Schmerz beobachten. Es ist einzigartig für vipassanā. sehr schnell hervorbringen. Schlimmer noch. sonst schlaft ihr ein oder haftet an den angenehmen Gefühlen an. In diesem Fall gibt es keinen Fortschritt. was auch immer als Nächstes passiert. Das Problem ist. erhaltet ihr Vipassanā-Konzentration sehr schnell. bleibt es nur angenehm. Schöne körperliche Gefühle bedeuten physische Gemütlichkeit. Wenn ihr es als Vipassanā-Objekt nehmen könnt. sofern ihr es ertragen könnt. Angenehme und neutrale Gefühle Natürlich begegnen uns nicht nur schmerzhafte Gefühle. Mit Recht solltet ihr auch bis zum Einschlafen achtsam weiternotieren.

Es gibt keine Wellen. Im Falle der Gefühle ist es der Geistprozess. dass diese Achtsamkeit in beiden Fällen den Geist letztendlich zu einem natürlichen Geist. Es ist der zweite Pfeiler der Achtsamkeit. Meditation auf die Gefühle wird vedananupassanā genannt. werdet ihr ein Meister der Gefühle. Ihr könnt davon für jeden edlen Zweck Gebrauch machen. Im Falle von körperlichen Aktivitäten ist es der Körperprozess. wird auch das Merkmal des Leidens klar. Wenn ihr die geistigen oder körperlichen Prozesse sorgfältig beobachtet. Es ist wie ein stiller Zustand eines Sees. Wenn diese beiden Merkmale klar werden. Der Moment der Entstehung von Wellen bedeutet. So könnt ihr mit eurer Meditation fortfahren und sie verbessern um Einsichtswissen zu bekommen. dann beobachtet ihr eine Folge von Erscheinungen. Die Achtsamkeit auf den Körper und die Gefühle. seht ihr in das Merkmal der Unbeständigkeit. Ihr werdet merken. sehr ruhig und sehr klar. 51 . Dies sind die zwei grundlegenden Objekte. Auf diese Weise betrachtet. Wenn das Merkmal der Unbeständigkeit klar wird. wird das Merkmal des Nicht-Selbst klar. dass jetzt andere Gefühle mehr hervorstechen.oder Körperprozess führt.und der den Geist richtig friedvoll und konzentriert macht. Wenn ihr achtsam auf die Gefühle sein könnt.

die oft auch unter dhamma oder Geistobjekte klassifiziert werden. Geistobjekte. „wir wissen“. Die Hemmungen Die erste Stufe des Trainings von cittanupassanā satipa hāna ist Achtsamkeit auf die geistigen Hemmungen. wenn wir „Geist“ (citta) sagen? Citta wird oft als Bewusstsein übersetzt. Vorher waren wir gewohnt. ihn gewähren zu lassen. Es erstreckt sich jenseits der anderen drei Arten von Objekten. Müdigkeit oder Unruhe erkennt. müsst ihr fähig sein es klar in euren eigenen Worten zu beschreiben. Achtsamkeit auf das Bewusstsein heißt. wie schon oben genannt. sich des Objektes bewusst ist. Wir wussten eventuell vom Vorhandensein eines Geistes. Achtsamkeit auf das Bewusstsein & auf die Geistobjekte (cittanupassanā & dhammanupassanā) Der dritte Pfeiler der Achtsamkeit ist Achtsamkeit auf das Bewusstsein oder den Geist. Wenn wir hier „Geist“ sagen ist es gleichbedeutend mit Bewusstsein. dass es anwesend ist. Am Anfang unserer Praxis sind wir uns der geistigen Zustände noch nicht so bewusst. wie z. Bewusstsein ist so definiert. Jetzt versuchen wir den Geist zu kontrollieren. Eine Interpretation ist. der Geist. Durch diese Praxis jedoch wird uns der Geist sehr bewusst. Dasjenige. B. Es ist das Bewusstsein. wenn ihr auf euer Bewusstsein schaut und etwas wie Mattigkeit. Wenn ihr etwas wisst. Cittanupassanā. Eingeschlossen sind geistige Zustände. da alle Erscheinungen Objekte des Geistes sein können. zu halten. das heißt vipassanā entsteht.6. der weiß. Wir werden hier nicht zwischen dem. Zorn ist in der Tat die gröbste Art der Befle52 . sondern in der Lage sein es nahe zu beobachten. Und zwar deshalb. Dieser vierte Pfeiler der Achtsamkeit ist allgemeiner und hat zwei Interpretationen. was meist mit Geistobjekten übersetzt wird. dass dhamma hier gewisse Aspekte der Lehre bedeutet. Es gibt einen vierten Pfeiler der Achtsamkeit und zwar Achtsamkeit auf die dhamma. Hier ist nicht das „wir wissen“ gemeint. durch die mittels Kontemplation Einsicht. Müdigkeit und Nervosität. Das Feld der Geistobjekte ist sehr weit. Wir werden hauptsächlich den Geist selbst behandeln. Das Bewusstsein selbst ist das klar und achtsam zu betrachtende Objekt. weil wir versuchen ihn zu kontrollieren. und das „Sitzen“ und „Berühren“ etc. Das heißt. was wir Geist nennen und den geistigen Zuständen unterscheiden. Man kann es auch als Erscheinung interpretieren. Klarer für den Anfänger sind die gröberen Erscheinungen wie beispielsweise Zorn oder Hass. sagt ihr normalerweise. Wir müssen uns deshalb mit ihm beschäftigen. aber wir schauten nicht richtig darauf. Wir müssen nicht nur achtsam wissen. Was meinen wir. So als wenn wir ein Gesicht von Nahem beobachten um es gut beschreiben zu können. Wir sind mehr damit beschäftigt den Geist auf das „Heben“ und „Senken“. Als Anfänger werden wir nicht so viel mit ihnen zu tun haben. Die andere Bedeutung ist. dass wir achtsam das Bewusstsein oder den geistigen Zustand betrachten müssen. was weiß oder das um ein Objekt weiß. dass es die Eigenart des Wissens besitzt.

es macht keinen Unterschied. Er ist wie ein Wirbelwind oder eine Explosion. werdet ihr feststellen. bringt ihnen der Geschmack normalerweise Freude. Es ist wie am frühen Morgen. dass da Freude ist. Es ist eine Hemmung beim Erkennen. dass dieser Geist letztendlich doch nicht so wundervoll ist. wenn ihr es jederzeit einfangen und austreiben könnt. Wenn ihr z. Manchmal ist die unheilsame Wurzel des Begehrens problematischer. Er brennt. aber ihr nichts erkennen könnt. Ein gutes Bild des Begehrens kann man sich bei einem Drogensüchtigen oder Nikotinabhängigen machen. das ist so lecker“. All dies sind Möglichkeiten. wie ist euer Bewusstsein? Wenn ihr versucht achtsam in den Geist zu schauen. Erst. Wenn ihr ihn beobachtet. bemerkt ihr. meditiert und jemand Krach macht. dann sagt nicht nur „Ärger. Wenn Menschen essen. Wenn bei euch Begehren entsteht. Sie sind so bezaubert von der Freude. Wenn ihr euch diesen geistigen Zustand richtig anseht. die Freude darüber das andere. So als ob sich das Bewusstsein vom Objekt zurückzieht. wird es euch nicht mehr stören. Es ist ein Zustand des Wollens. Eine interessante Meinung im abhidhamma ist. Eines ist das Bewusstsein der Freude und das andere ist der Geist. wenn ihr noch sehr schläfrig seid und versucht das „Heben“ und „Senken“ zu beobachten. wie schrecklich er ist. dass das Wissen oder Erkennen selbst verschwommen ist. Der abhidhamma beschreibt diesen Zustand als gewalttätig und zerstörerisch. wie ist dann euer geistiger Zustand. wenn seine Droge nicht erhältlich ist. dass der Geist in einem sehr verwirrten Zustand ist. Es ist nur verschwommen und neblig. Wenn Begehren entsteht. Zum Schluss bricht Dunkelheit herein und ihr schlaft ein. schaut auf die Natur des Begehrens. dass das Bewusstsein schwerfällig ist. Mattigkeit und Müdigkeit ist am Anfang ein wenig schwerer zu erkennen. Wenn ihr in das Bewusstsein eines solchen Geistes richtig hineinschauen könntet. den wütenden Zustand des Geistes. wenn er ärgerlich ist. da es feiner ist. Es sind zwei verschiedene Dinge. wäre dort außerdem Begehren und ihr würdet merken. könnt ihr erfassen. B. Wenn ihr z. Wenn ihr ärgerlich seid.ckung. B. Haftens etc. auch Ärger könnte entstehen. merkt ihr. Egal wie stark ihr es versucht. dass sie den tatsächlichen Zustand des Geistes nicht sehen können. Was ist nun der Unterschied? Wenn man sagt.“. Ärger. Was jetzt geschieht ist. könntet ihr dadurch gestört werden und aus der Konzentration kommen.. den Zorn und das zornige Bewusstsein zu beschreiben. dass die Freude alles maskiert und versteckt. Er ist sehr grausam und schädigenwollend. bedeutet das. wie schrecklich er ist. der mit dem Begehren entsteht. Das Begehren des Essens ist das eine. das einer dieser beiden Faktoren als Schwerfälligkeit des Bewusstseins (citta) und der andere als Schwerfälligkeit der Bewusstseinsbegleitfaktoren oder geistigen Zustände (cetasika) interpretiert wird. sondern beobachtet den gestörten und aufgewühlten Zustand des Geistes. Solches Begehren und solch ein Ärger entstehe sehr oft. Im Falle der 53 . sehr gutes Essen esst und denkt „Oh. Wenn Ärger entsteht. müssen wir es auch notieren und den Zustand des Bewusstseins beobachten. Beide kommen in einem Bewusstseinsmoment zusammen vor.

wenn er verwirrt ist? Möglicherweise zittert er. Müde. gewalttätig zu werden. Wenn die leichteste Form von Mattigkeit auftaucht. die seht . sagen sie gewöhnlich. der mit Befleckungen verbunden ist. Dies ist etwas. die zusammenbrechen. Gewiss ist er nicht länger ruhig und stabil. Es ist das Wissen. steif und hart. Es ist etwas. Das Gleiche gilt auch für Zorn. Riechen. könnt ihr sie abfangen. seid nicht ihr es. eine gewisse Bewusstseinsart. wisst ihr es. „Ich sehe“. Wenn Begehren entsteht. ist der Geist sehr ruhig. was gelernt werden muss. erkennt ihr eine Form der Anhaftung. sind die sechs Sinne. Die Sinne Ein anderer wichtiger Aspekt des Bewusstseins. schwerfällig. Wenn Menschen sehen. wenn ihr dazu fähig seid. vergleicht. In der tatsächlichen Praxis unterscheiden wir natürlich nicht intellektuell zwischen Geist und geistigen Zuständen. In der Meditation müsst ihr immer tiefer in diese Zustände hineingehen. die nach irgendetwas bettelt.. seht. Wie ist nun der Geist. kann es pure Unwissenheit oder Wahn sein. Berühren und Wissen. könnt ihr sie abfangen. wird der Geist dunkel.die Person selbst ist nur ein Konzept . dass ihr eine klare Wahrnehmung der entstehenden Hemmungen und Befleckungen habt. verschwommen und schwer. Wenn die leichteste Form von Begehren entsteht. Ihr könnt es „Geistschaft“ statt Landschaft nennen. das sieht. Es gibt dunkle Wolken und klare Himmel. Wenn ihr mit dieser Hemmung notiert. mit dem der Anfänger zu tun hat. gemäß des dhamma. Wenn ihr anfangt das Beobachten des Geistes zu trainieren. Es gibt tiefe Täler und hohe Berge. Die Bewusstseinsbegleitfaktoren bedeuten Aktivität und die Aktivität ist verlangsamt. Er ist sehr stabil und bewusst. Wenn ihr das habt.Bewusstseinsbegleitfaktoren ist das Notieren selbst schwierig. was ihr durch Erfahrung verstehen lernt. friedvoll und klar. aber hier. Hören. Wenn wir müde sind. Und ihr lernt es am schnellsten. Wenn Mattigkeit und Müdigkeit entstehen. ist das Notieren sehr langsam und schwierig. sie gut kennen und familiär mit ihnen werden. Schmecken. ruhigen und neutralen Zustand der Bewusstheit aufrechterhalten zu können und diesen mit einem Zustand. Wenn Ärger entsteht fängt der Geist an. Wenn der Geist einfach nur trübe ist. Anfangs kommen solche Zustände wie Mattigkeit und Müdigkeit oft vor. könnt ihr sie auch austreiben. das heißt Sehen. was ihr von selbst verstehen könnt.sondern es ist das Sehbewusstsein. Es ist eine andere Welt. werdet ihr lernen in den Geist hineinzuschauen. notieren wir „Müde. und wenn ein Moment einer kleinen Störung kommt. einen klaren. es ist nicht etwas. bis ihr schließlich den Geist und die mentalen Zustände oder Bewusstseinsbegleitfaktoren als dunkle Wolken.. Wichtig ist. das über ein Seh54 .“ Manchmal beobachtet ihr das Bewusstsein und manchmal beobachtet ihr den geistigen Zustand. Was ist der Unterschied zwischen einem klaren und einem unklaren Geist? Wenn ihr achtsam seid.

Aufstehen. seid ihr nicht länger beim Meditationsobjekt. Das Gleiche gilt für alle andere Handlungen: die Absicht zu essen. Zuerst entsteht die Absicht. zu trinken. Er erzählt euch „Steht auf und geht! Ihr habt lang genug gesessen. Das Gleiche gilt für das Hören. Hören“.objekt erfahren wird. Dies kann aber nur passieren. dass es Zeit ist zu sitzen. Sitzen und Hinlegen. In höheren Stufen kann man tatsächlich durch bloßes Notieren der sechs Sinne Einsicht gewinnen. Wenn ihr all die entstehenden Absichten achtsam notieren könnt. können so die Befleckungen Gier und Ärger entstehen. „Hören“. Auf einer späteren Stufe notieren wir nur den Prozess. Gespräche oder Geräusche könnten euch stören. „Riechen“. wenn ihr nicht an der Idee hängt. kann sehr viel Denken und Unruhe gar nicht erst entstehen. die mit den vier Körperhaltungen verbunden sind: Gehen. B. zur Toilette zu gehen. Sie erscheinen gewöhnlich zwischen jeder dieser vier Hauptkörperhaltungen.. Die Bedeutung des Notierens der Absicht. Es wird für euch einfacher verständlich. Das Schmeckbewusstsein weiß um den Geschmack und das Geistbewusstsein weiß um die Geistobjekte. Ihr verhindert so das Aufsteigen der Befleckungen. Nach einiger Zeit des Sitzens zum Beispiel. ist es ein wichtiger Aspekt. ist die Absicht.“ Nach dem Gehen wisst ihr. Dann notiert „Hören. lasst ihr euch in die Sitzposition nieder. deshalb sagt der Geist „Geht und setzt euch hin“. Der Geist hat die Absicht zu gehen. Tag für Tag entstehen viele solcher Absichten und werden nicht bemerkt. „Tasten“ oder „Berühren“ notieren müssen. Sie wird das „Zügeln der Sinnestore“ genannt. wenn wir essen. Es gibt nur den Sehprozess des Sehens. damit ihr nicht über das Geräusch nachdenkt. dass „Ich“ gerade sehe. Denn wenn ihr „Sehen“ nicht notiert. Wenn ihr nicht achtsam seid. Wenn ihr das „Sehen“ nicht notiert. und wenn ihr über das Gesehene nachdenkt. also Farbe und Helligkeit. Diese Kunst muss erlernt werden. das „Sehen“ zu notieren. fängt gewöhnlich das Denken über das Gesehene an. Das Geruchsbewusstsein weiß um den Geruch. Hören. indem wir die Hauptabsichten notieren. die Absicht zu schlafen. welcher das Sehobjekt bemerkt. Das Hörbewusstsein weiß um das Geräusch. möchtet ihr aufstehen und gehen. Das Gleiche gilt für das Hören. wie sie wirklich sind (wir werden das später noch ausführlich besprechen). Wir beginnen. wenn ihr die natürlichen Erscheinungen so sehen könnt. eurer Absicht zu sitzen.. Darauf folgt die Handlung. werdet ihr auch auf die folgenden Handlungen achtsam sein. Riechen spielt eine untergeordnete Rolle und das Schmecken nur. zu antworten. Bei der Gehmeditation z. Der dritte Faktor. zu sprechen etc. Von den fünf Sinnen spielen Sehen und Hören die Hauptrolle. den ihr bei der Achtsamkeit auf die geistigen Zustände nicht auslassen dürft. Manchmal gibt es Momente. wo wir „Sehen“. Wegen des Dranges. Das Sehen spielt eine sehr große Rolle während der Gehmeditation und wenn ihr es sofort richtig notiert. Wenn ihr sie 55 . fangt ihr an darüber nachzudenken. Die Berührung ist natürlich auch oft unser Meditationsobjekt. Vor jeder Handlung entsteht immer eine Absicht.

dass ihr nicht einmal die Augen bewegen dürft. dass sich seine Hände bewegten. Deshalb ist die Anweisung in einem Retreat gewöhnlich.obwohl er versucht hat mit dem Rauchen aufzuhören . Ein gutes Beispiel ist. Er sagte: „Ich weiß nicht. ein starker Wunsch oder ein starkes Begehren daher. als das ihr ihn kontrolliert. Dann erzählt euch der Geist: „Bewegt euch. aber der Geist kontrolliert euch mehr. Wenn ihr euch der Absichten nicht bewusst seid. Wenn ihr einmal angefangen habt die Absichten zu fassen. Vor einiger Zeit erzählte mir ein Raucher. bewegt euch. Ihr denkt ihr kontrolliert den Geist. Jucken. So entstehen auch Dinge wie Sucht. Zuerst notiert es mit „Jucken. Wenn ihr euch bewegen wollt und müsst. bleibt. Sie ist sich ihrer Handlungen nicht bewusst.“ Die Zigarette redete seinem Kopf zu und sagte: „Komm.der Drang zurückkam. sondern aufgeregt und zerstreut sind. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel. Die Absicht 56 . dass ihr eine alberne Sache gemacht habt und diese Vergegenwärtigung ist ein anderes Gefühl. die Absicht zu sitzen zu beobachten“.“ Schaut sie euch gut an. Zum Beispiel juckt es euch an der Nase. Jucken. handelt sie größtenteils impulsiv.. bis ich in der Lage bin die Absicht aufzustehen zu beobachten“ oder „Ich werde nicht sitzen solange ich nicht in der Lage bin. das das Jucken ersetzt. Genauso ist es mit der Absicht zu schlafen. folgenden Entschluss zu fassen: „Ich will nicht eher aufstehen. Kratzen. wenn notwendig. dass der Geist tatsächlich ein Eigenleben führt. Die Absicht ist sehr wichtig um die Kontinuität der Achtsamkeit aufrechtzuerhalten. Strecken. weil wir nicht achtsam. nicht einmal einen Muskel.. dass ihr in eurer Körperhaltung verharren und euch nicht bewegen sollt. den Kopf drehen vorausgehenden Absichten notiert. lass uns eine rauchen!“ und er wusste nicht. Wir bewegen uns oft. dass großes Begehren im Geist entsteht. bewegt euch! Wozu ist weiteres Sitzen nötig? Wer glaubst du eigentlich. dann notiert die Absicht zu kratzen. bewegt euch. unbedacht und triebhaft. wie die Zigarette in meine Hand kam. dann könnt ihr eure Praxis ausweiten. wenn es unbemerkt. wenn du die Haltung änderst.notieren könnt. Notiert die Absicht eure Hand zu bewegen und dann bewegt langsam eure Hand. Wenn ihr das einhaltet. Wenn eine Person nicht achtsam ist. werdet ihr herausbekommen. dass .“ Dann sagt zu euch: „Ah! Das ist die Bewegungsabsicht. dann seid ihr euch normalerweise vieler eurer Handlungen nicht bewusst. wer du bist? Versuchst du den Helden zu spielen? Du kannst achtsamer sein. Notiert sorgfältig das Kratzen mit „Kratzen...“ und dann setzt eure Hand mit kontinuierlichem Notieren langsam wieder ab. Kratzen. die Absicht aufzustehen. wird die Absicht so stark werden. ihr euch aber dagegen entscheidet. das heißt unnotiert. wenn ihr am Morgen aufwacht und nur im Bett bleiben wollt. Einige sagen sogar. Dann. Dann wisst ihr. aber wenn es zu stark wird und ihr ihm nicht standhalten könnt und ihr euch wirklich kratzen wollt. Das kommt daher. wenn ihr Schmerzen beim Sitzen empfindet und ihr euch eigentlich bewegen wollt. dass ihr sie auch beobachten könnt.“. indem ihr die den anderen Körperhaltungen . dann notiert zuerst die Absicht. Sie kommt dann eher wie ein starker Drang.wie Beugen.

Da ist nur die Absicht. Fangt an. Es ist reine Zeitverschwendung. ein sehr starkes Ego. dass es nicht „Ich“ ist. Im dhamma ist es anders. 57 . Warum steht ihr z. erkennt ihr. Warum wollt ihr sitzen? Ist es angemessen für euch zu sitzen? Die Antworten darauf beschreiben den Grund und die Natur der Absicht. Obwohl ihr am Anfang nicht jede Absicht notieren sollt. Warum entsteht diese Absicht? Dies liegt an anderen Bedingungen. da die Absicht durch Faulheit verursacht wurde. Zwei Arten von Absicht Die eine ist stärker und aktiver. Achtsamkeit auf das Bewusstsein bezüglich der Hemmungen. dass da keine Person ist. Die zuvor besprochene Achtsamkeit bezüglich der Gefühle und Achtsamkeit bezüglich der körperlichen Aktivitäten sind Basisobjekte für den Anfänger um die Kontinuität der Achtsamkeit zu erhalten. Jede Absicht kommt mit ihrem Zweck und mit ihrer Angemessenheit daher. die den dhamma nicht kennen. B. die andere ist mehr ein Impuls. oder ihr seid nur faul und euch ist nicht nach Gehen. weil es die Absicht ist. die anwesend sind und wenn ihr diese Bedingungen klar seht. oder weil ihr steife Knochen habt! Und außerdem mangelt es euch an Achtsamkeit. Möglicherweise seid ihr zulange gegangen und ihr seid müde. die von einer Handlung gefolgt wird und so wird die Wahrnehmung des Nicht-Selbst erhöht. wenn wir gerade gehen und ihr die Absicht zu sitzen bemerkt. ein Selbst. Realität und „rechte Ansicht“ ersetzen das Ego. jetzt haben wir drei grundlegende Objektarten. die sitzen möchte. „Warum möchte ich mich setzen?“ und die Antwort kommt „Weil ich mich zu faul zum Gehen fühle. sie kommen mit der Absicht daher. Achtsamkeit auf das Bewusstsein bezüglich der Sinne und Achtsamkeit auf das Bewusstsein bezüglich der Absichten. Ein anderer wichtiger Punkt betreffend Notieren der Absichten ist. dass dies hilft die Empfindung eines Egos auszurotten und auch dazu verhilft die bedingte Natur und das Nicht-Selbst zu erkennen. ihr könnt es nicht mehr aushalten und deshalb ist es weise für euch aufzustehen und für vielleicht eine Stunde zu gehen. „mir“ oder „mein“ zu haben. sondern auch zwei andere Dinge und zwar ein klares Verständnis des Zwecks der Absicht und ihre Angemessenheit. Ich habe nichts vom Gehen. Wenn man fähig ist die Absichten zu bemerken. Wenn ihr diese Hauptabsichten beobachten könnt. versteht man.ist die Verbindung zwischen den Handlungen. Die Reise in die Achtsamkeit So. ist nicht nur die Kontinuität der Achtsamkeit da. indem ihr die starken und aktiven Hauptabsichten beobachtet. ein „Ich“.“ Das ist kein angemessener Zweck. Normalerweise tendieren Leute. All ihr Denken umkreist es. dazu. der zu sitzen oder zu gehen beabsichtigt. So seht ihr all die Bedingungen. Das Sitzen entsteht. Ihr bemerkt eine Absicht zu sitzen. auf? Weil der Schmerz zu stark geworden ist! Warum ist der Schmerz so stark? Weil ihr sehr alt seid. deshalb fragt euch. Nehmen wir noch mal das Beispiel.

wenn ihr exakt auf die feinen Sandpartikel schaut. Sie sind wie die Nebenstraßen. Es ist fest wie die Hauptstraße. sondern sich ständig verändern. Dann müsst ihr sorgfältig diese Gefühle notieren. Gefühle sind wie Wasser. Wenn ihr kein „Heben“ und „Senken“ mehr spürt. zu überschreiten und zu durchschauen. Warum müssen wir das machen? Weil die Zeit kurz ist. Das Hauptobjekt ist das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke. Das ist wie das Überqueren eines Flusses. wenn es keine Hauptstraße gibt. Die Objekte sind unser Pfad. deshalb reisen wir jetzt auf dem Fluss. Wenn ihr die scheinbare Festigkeit des Körpers und der Form beiseite legt und ihn nur noch als bloße Erfahrung wahrnehmt und empfindet. Manchmal. Dann kommt eine Stromschnelle. Es ist das Hauptobjekt. bemerkt ihr. gehen wir auf sie zurück. unsere Straße. seid ihr dabei die Konzepte der Form etc. das unsere Konzentration und Achtsamkeit mit Hilfe des „Hebens“ und „Senkens“ ausbildet. benutzen wir eine Nebenstraße. Ihr könnt dann die drei Da58 . wie auf Reisen gehen. Unsere Praxis ist. dass er aus vielen kleinen Sandkörnern gemacht ist. dann müsst ihr den Geist beobachten. Manchmal reisen wir entlang der Hauptstraße. Wir treffen mit verschiedenen Objekten zusammen. egal wie stark ihr es versucht. Das Achtsamkeitstraining ist in etwa wie diese Reise. Aber der Schlüssel zum Verständnis des Körpers ist. die Nacht hereinbricht und sich Gefahren nähern. Nicht-Selbst und die Unstetigkeit des Bewusstseins Der Körper scheint fester oder stetiger als das Bewusstsein zu sein. Dann gibt es andere Nebenobjekte wie „Sitzen“ und „Berühren“. Wenn ihr nicht richtig auf ihn schaut. wenn sie entstehen. Je weiter wir gehen. ist man in der Lage die Kontinuität der Achtsamkeit aufrechtzuerhalten. tief und turbulent. Dann. Auch dann habt ihr den Geist zu beobachten. aber wenn ihr ihn genau beobachtet. alle Nebenstraßen und auch die Hauptstraße sind überflutet. notieren muss. dass man auch nicht weiß. desto fortgeschrittener oder näher sind wir dem sicheren Hafen des Glücks. dass sie nicht gleichbleibend sind. ist dort alles überflutet. Wenn die Hauptstraße wieder auftaucht. Es sei denn. Dann kann die Kontinuität der Achtsamkeit natürlich nicht entstehen. Zu anderen Zeiten. seht ihr. wenn ihr die Gefühle nicht beobachten könnt oder der Schmerz zu stark ist. wenn wir auf der Hauptstraße reisen. dass man die Objekte. fester als die anderen Achtsamkeitspfeiler der Gefühle und des Geistes. ihn zu durchdringen und hinter die scheinbare Festigkeit zu gelangen. Wieder zu anderen Zeiten sind auch die Gefühle und Körperobjekte undeutlich. Manchmal wird Schmerz oder Freude überwältigend und die Körperobjekte treten zurück. erscheint er euch wie ein fester Felsen. deshalb nehmen wir nun das Flugzeug oder einen Helikopter. wie man sie notiert und was diese Objekte wirklich sind. Wenn ihr den Geist beobachtet. es ist einem nicht bewusst. dann beobachtet das „Sitzen“ und „Berühren“. Der Körper ist in Wirklichkeit mehr wie feiner Sand. ist es wie in der Luft zu fliegen.Wenn man mehrere Tage sitzt.

Beim Bewusstsein existiert eine Idee der Kontinuität des Geistes und seiner geistigen Zustände. Aber wir können trotzdem noch die Vorstellung haben. die Gefühle als unbeständig. „Sehen“ ist eine bestimmte Art von Phänomen.. was ihr erkennen könnt..“ Euer Geist ist sehr schwer und umnebelt. Er hat etwas Schreckliches getan. Ihr seid auf jemanden sehr ärgerlich und wütend. der Geist immer noch da ist und derselbe ist. Nehmt ein anderes Beispiel. Müde. Dann seid ihr plötzlich nicht mehr böse mit ihm. wo die Schläfrigkeit verschwindet und alles sich klärt. Wichtiger ist aber die Fähigkeit die Unstetigkeit des Bewusstseins zu erkennen. könnt ihr nicht nur die Unterschiede zwischen den Befleckungen und dem reinen Geist sehen. Alles. und der Geist. „Riechen“. dass der Geist. „Schmecken“ oder „Sehen“ notiert.seinsmerkmale der Unbeständigkeit. „Berühren“. Dies ist natürlich nur ein Beispiel. so als würden dunkle Wolken verschwinden. Bei den angenehmen Gefühlen jedoch ist das Hauptproblem die Anhaftung.“ Das liegt daran. Wenn ihr kontinuierlich beim Notieren bleibt und sehr bewusst der Unstetigkeit und Veränderung der geistigen Zustände seid. weil wir die Unstetigkeit und Unbeständigkeit nicht sehen können. Wenn ihr die Veränderung des Bewusstseins bemerkt. dass Denken kommt und geht. Am Anfang seid ihr aber nicht dazu in der Lage. ein immerwährendes „Ich. Ist das nicht seltsam? Es sind nur zwei verschiedene „Geister“ oder Bewusstseinsarten und geistige Zustände.. dann seid ihr in der Lage die Unbeständigkeit des Bewusstseins selbst zu erkennen. dass. ist die Unstetigkeit der geistigen Zustände. eine Art des Wissens. Dann ist da eine komplett neue Art von Geist. des Leidens und des Nicht-Selbst erkennen. Müde. Wir wissen. dass Achtsamkeit kommt und geht und wir wissen. Wenn die Klarheit fortschreitet. seid ihr auch hier fähig.. ist es auch so. wenn Ihr gerade dabei seid die Hemmungen Mattigkeit und Müdigkeit zu notieren. obwohl die geistigen Zustände kommen und gehen. leidbehaftet und als Nicht-Selbst zu durchschauen. der hört. den Unterschied zwischen dem „Sehen“ und dem „Hören“ nicht erkennen. Wenn ihr diese Anhaftung überwinden könnt. Sie denken. also „Müde.. derselbe ist. also Arten des Wissens oder des Erkennens. Er hat euch gar nicht betrogen. Die Leute können z. Zum Beispiel wissen wir. Wenn ihr aber mit Geduld und Energie durchhaltet. sondern auch den Unterschied zwischen dem einen reinen Geist und dem danach erschei59 . Dann entdeckt ihr. der sieht. aber in der Meditation wird es euch sehr klar werden. eine immerwährende Seele. Ein gutes Beispiel dazu ist.. Durch die Meditation werdet ihr aber immer bewusster die Natur des „Sehens“ und des „Hörens“ wahrnehmen. dass das Notieren kommt und geht. Ihr seid sehr traurig. Ihr habt alles nur falsch aufgefasst. Umgangssprachlich sagt man dann „Ich bin eine vollkommen andere Person geworden“. und so ist es auch mit „Hören“. indem ihr „Hören“. Was ist mit dem Zorn passiert? Er ist weggegangen. B. dass er unschuldig ist. könnt ihr zu einem Punkt kommen. Es gibt verschiedene Bewusstseinsarten. er hat euch belogen und betrogen. dass da ein Selbst ist. die Idee.

dort gibt es nichts und wenn ihr wieder herauskommt. können einige für ihn ganz schrecklich und andere wiederum ganz attraktiv sein. Es ist zwar schwieriger dort die Veränderung wahrzunehmen. Die Priorität der Achtsamkeit Wenn jemand auf einer tieferen Stufe Meditation praktiziert. Die geistigen Zustände sind wie der notierende Geist. Was auch immer für ein feiner Bewusstseinszustand entsteht. 60 . Es gibt sehr friedvolle Zustände mitunter auch glückselige. solltet ihr schnell notieren „Ah. jeden Sekundenbruchteil ein anderer Geist zusammen mit einem anderen Bewusstsein entsteht. wie sie erscheinen. wird langsam aufgegeben. wo es nichts gibt. ihr müsst ihn notieren so wie er entsteht und vergeht. Wenn ein Anfänger auf diese Bereiche stößt. Es ist eine Art sehr feiner Zustand von Bewusstheit. was sie sehen.. werden die Dinge für euch klarer werden. Das Bewusstsein gehört mehr zum wissenden Geist. dann ist eure Wahrnehmung der Unbeständigkeit verbessert und das Haften am Selbst. Wenn sich die Konzentration in der Meditation entwickelt.. hat sich eure Achtsamkeit verbessert und ihr habt weitere Fortschritte gemacht. Manchmal wird er von Frieden und Freude überwältigt. friedvoll“. Es ist auch dasselbe besondere Bewusstsein mit dem ihr später das Verstehen der Natur der Realität und dem Pfad zum Frieden erreichen könnt. wird er immer mehr geistige Bereiche betreten und familiärer mit ihnen werden. Wenn ihr achtsam seid und ihr dabei bleibt diese Zustände zu notieren. in der ihr diesen Zustand gut kennt. weißen Zustand geratet.nenden anderen reinen Geist. Es ist. Der wissende Geist. Diese Art von feinem Bewusstsein ist sehr raffiniert und verzwickt. was ich erfahren sollte?“ Ich erzähle ihnen dann. das Bewusstsein ist gewöhnlich im Hintergrund. Viel an tiefer Einsicht wird. notiert „nichts hier“. das mit diesem Geist und dem Bewusstsein verbunden ist. Viele Leute fragen mich.. ob sie achtsam sind oder nicht. als ob jeden Moment. als wenn ihr in einen leeren. dass es nicht wichtig ist. „Mache ich es richtig? Erfahre ich. friedvoll. Wenn ihr nicht achtsam seid. könnt ihr nichts falsch machen. Manchmal befindet er sich tatsächlich in einer Vertiefung. Wenn solche Zustände auftauchen sollten und ihr sie notiert. Wenn das nicht passiert. Wenn ihr achtsam seid. Auch unter vielen Buddhisten gibt es ein Haften an der Idee. wegen latentem Hängen am Selbst und am „Ich“. dass es hinter dem Geist irgendwo etwas Beständiges gibt. Ihr seid dann sehr oft darin. Es ist sehr tief. Vielmehr ist es viel wichtiger. werdet ihr daran hängen und dann entsteht Verlangen. Auch die Achtsamkeit selbst verändert sich von Moment zu Moment. Auch hier gibt es ein Objekt. Im Falle tiefer Konzentration könnte es euch vorkommen. in den Zustand gehen. Wenn ihr sie dann notiert. denkt ihr „Ah! Was für ein wunderbarer friedvoller Zustand!“ Einige glauben auch. aber wenn ihr sie notieren könnt. verhindert. kann keine tiefere Einsicht entstehen. schlüpft der Geist oft in sehr ruhige Zustände. Wenn Leute z. dass dies nibbāna wäre. Geht wieder hinein und seid achtsam und es wird eine Zeit kommen. B. Ihr müsst dann sehr achtsam auf diese Dinge sein.

Es sind bloße Phänomene. Wenn jemand die Kontinuität der Achtsamkeit halten kann. des Bewusstseins und der Gefühle zu betrachten.Wenn man fähig ist all diese verschiedenen Zustände des Geistes. da die späteren Einsichten auf den vorherigen basieren. Dies muss sehr klar erkannt werden. Es ist leer an einem Selbst. dann ist man fähig die Kontinuität der Achtsamkeit zu halten. die einem begegnen. Erfahrungen und Geschehnisse. keine Seele. Der Geist wird bearbeitbarer. kann später das Hängen an einem Selbst aufgegeben werden. Es gibt keinen Zweifel darüber. Das erste Einsichtswissen ist. ist die Bedingtheit zwischen einer Erscheinung und der anderen sehr klar. 61 . Nur wenn das so ist. sie sehr klar und scharf auftauchen. wenn Einsichten entstehen. tief zu beobachten. Jede Stufe der Einsicht muss zuerst klar sein. Nur wenn das sehr klar ist. Wegen seiner Konzentration ist er nun sehr kraftvoll.und Geistprozesse. angewandt werden kann. sodass es auf alle Objekte. Man sieht klar die Natur des Geistes und des Körpers gemäß ihren Eigenschaften. wie sie wirklich sind. Auf dieser Stufe ist der Geist fähig in die Konzentration hineinzusinken und für eine lange Zeit lang die Natur der Körper. Da ist kein Lebewesen. die Einsicht in die Unterscheidung von Körper und Geist. flexibler und folgsam. dass. Wichtig zu wissen ist. wird die Konzentration sehr stark.

dem Zyklus von Geburt und Tod. 4. Gier. da sie sonst nicht in der Lage wären uns im samsara. Hass und Verblendung. heilsamen Geisteszuständen. Es ist in der Tat eine sehr harte Zeit. werden sie dadurch oft entmutigt. So wie auch gewohnheitsmäßige Tendenzen und Gedanken. Trägheit. Sinnesbegehren Übelwollen Mattigkeit und Müdigkeit Unruhe und Sorgen Skeptischer Zweifel Sie arbeiten auf verschiedenen Wegen.7. nennen wir sie die fünf Hemmungen: 1. • Unruhe und Sorgen ist das Unruhigsein und die inbegriffene Verwirrung des Geistes. • -Mattigkeit und Müdigkeit ist Faulheit. können die Hemmungen unter zwei Hauptkategorien zusammengefasst werden: „Mattigkeit und Müdigkeit“ und „Unruhe und Sorgen“. der Kraft der unheilsamen Geisteszustände und am Mangel an reinen. wo sie sich hinsetzen. • Skeptischer Zweifel sind die Zweifel. Dies zeigt nur unseren schlechten Geisteszustand und das Ausmaß unseres benötigten Trainings um ihn kontrollieren zu können. 2. Zähigkeit des Geistes. Wenn die Teilnehmenden vorher noch nie auf einem Retreat gewesen waren und wenig darüber wissen. wenn sie versuchen achtsam oder konzentriert zu sein. Wenn es jedoch zur Meditationspraxis kommt. Um die Dinge zu vereinfachen. • Übelwollen ist Zorn oder Hass. die die Meditationspraxis und das dreifache Kleinod betreffen. was Meditation ist. Dies liegt an der Kraft der Befleckungen. seit undenklichen Zeiten festzuhalten. 3. Deshalb sollte ihre Kraft niemals unterschätzt werden! Im Sinne ihrer allgemeinen Kategorisierung nennen wir sie die drei üblen Wurzeln. Die fünf Hemmungen Der erste oder die ersten beiden Tage eines Retreats sind mehr eine Zeit des Frühjahrsputzes. um den Fortschritt der rechten Konzentration und die Stärke des reinen Geistes zu behindern oder zu stören. 5. 62 . In dem Moment. Kurzgefasst: • Sinnesbegehren ist gieriges Genießenwollen der fünf Sinne. All der akkumulierte Stress und die akkumulierte Müdigkeit kommen hoch. Diese Befleckungen müssen kraftvoll sein. wird ihr Geist außer Kontrolle geraten oder er wird. einfach nur leer.

neblig und verschwommen anfühlt. Das ist es. dann wollt ihr noch nicht aufstehen. Der Geist kann an der übertriebenen negativen Energie zerbrechen. Woher ist diese Energie gekommen? Die Energie ist immer da.und Müdigkeitsattacken sind dann eher von einer leichten Art. aber plötzlich ging die Achtsamkeit weg. Die Frage ist nicht. kann es wirklich sehr hart sein. Trotzdem habt ihr euch von beiden freizumachen. Sie sind einfacher zu bewältigen. Wenn ihr es eilig hattet oder eine Menge Arbeit hattet und ihr sehr müde seid oder eine lange Reise hattet. In den ersten ein oder zwei Tagen ist Mattigkeit und Müdigkeit gewöhnlich ein schwer zu behebender geistiger Zustand. die Energie zu erwecken. Der Faktor. Uns mit der rich63 . Deshalb müsst ihr eure Energie wachrufen. wo ihr realisiert. wird die Achtsamkeit nicht in der Lage sein richtig zu arbeiten. dass ihr zu spät zur Arbeit kommt oder zu spät zu euren Prüfungen kommt. könntet ihr verrückt werden. Wenn sich euer Geist ein wenig langsam. es ist klar und friedvoll. ist Energie oder Anstrengung. wenn euer Geist sehr friedvoll ist. geht es gewöhnlich vorbei. was wir lernen müssen. da sie euch nur zum Einschlafen bringt.In den ersten paar Tagen fühlen die Meditierenden. es aber noch nicht wisst. Das Bild wird so nicht klar. Wie geht man nun mit Mattigkeit und Müdigkeit um? Lasst uns ein paar Möglichkeiten ansehen. Wenn ihr verschlafen habt und ihr deshalb zu spät zur Arbeit kommen würdet. Geistige Energie ist immer da. ob wir Energie haben oder nicht. wogegen der ruhelose Zustand des Denkens aktiv ist. Wenn ihr schlaft. Es ist jedoch kein dauerhaftes Merkmal. Es ist sehr schwer. Es ist nur eine Zeitverschwendung. Heben. die zu einem Retreat gekommen sind. Nach ein paar Tagen wird es weniger und die Mattigkeits. Im Moment des Sitzens ist euer Geist leer. steht auf und geht. der Mattigkeit und Müdigkeit entgegenwirkt. Wenn es zu schlimm wird und wenn ihr nicht mehr sitzen könnt. seid ihr plötzlich in fünf Minuten fertig zum Losgehen. ist es nicht allzu schlecht. sondern müsst das durchsitzen und durch den Sturm reiten. Wenn ihr lang genug sitzt und lang genug probiert. Senken. Deshalb ist es eine Frage des Wachrufens und eine Sache der Willenskraft. damit ihr den Umgang mit ihnen lernt. dann ist es Zeit die Energie aufzuwecken.“ am frühen Morgen. Hier ein Beispiel. Oft könnt ihr nichts dagegen unternehmen. Sie erscheinen nun wie das „Heben. Jedoch in dem Moment. Ihr sagt: „Ich war sehr achtsam. wenn ihr mit dem Meditieren anfangt. Wenn er sich aufbaut. Aber irgendwie am Rande wurde langsam alles leer. Mattigkeit und Müdigkeit „Mattigkeit und Müdigkeit“ ist die weniger gefährliche Hemmung. Wir werden sie jetzt etwas ausführlicher besprechen. dass diese Hemmungen sehr mächtig sind.. bevor das ganze Bild klar wird und die Einsicht fortschreiten kann. Solange die Hemmungen noch anwesend sind. Man muss die Hemmungen vollkommen loswerden..“ Dies ist die leichtere Art der Mattigkeit und Müdigkeit und sie kann schnell daherkommen und euch plötzlich attackieren. Senken. Warum? Weil Mattigkeit und Müdigkeit sich ohne euer Wissen eingeschlichen haben.

wird der Geist gewöhnlich äusserst klar. kann er erneut aktiviert werden. kann euch die Steifheit des Geistes träge machen. Denken“ sagen. Damit sie aufhört sollten wir „Denken. vitakka. Aber oft. dass wir die Energie. Natürlich ist dies eine leichte Methode. die uns beschäftigt. Wenn ihr allerdings sehr langsam geht.noch ein gewisser Grad an Befleckung da ist. Wenn ihr eifrig seid. Bei sehr starker Mattigkeit und Müdigkeit wird es allerdings nur helfen. So ist es besser freier zu gehen. So fahrt ihr im normalen Tempo mit dem Notieren fort „Sitzen. wenn ihr sehr.. Letztendlich. praktiziert ihr natürlich Gehmeditation. Später. wenn ihr das „Heben“ und „Senken“ nicht finden könnt. liegt aber alles an der eigenen Willenskraft und normalerweise geht nach drei oder vier Tagen die Mattigkeit und Müdigkeit weg. Berühren. dann geht das Denken weg. Dann nimmt die Müdigkeit zu. obwohl es durch das Notieren wegging. verschwindet die Schläfrigkeit und die Energie kommt hervor. dass ihr sehr feine Objekte nicht erwischen könnt. Unruhe und Sorgen Die andere Hemmung. dass heißt in diesem Falle gesteigertes Notieren. Starke matte Müdigkeit geht nicht in nur fünf oder zehn Minuten weg.. weder zu langsam noch zu schnell und etwas größere Schritte zu machen. wenn ihr etwas schneller geht. Wenn er aktiviert ist. Deshalb. aber nicht achtsam dabei sind. Berühren. Deshalb sollte man größere Schritte machen und ein wenig schneller und in einer freizügigeren Art und Weise gehen. Sitzen. Der ganzen Körpermasse als „Sitzen“ und den Kontaktpunkten als „Berühren“. Warum geht es weg um dann wieder zu kommen? Ein möglicher Grund ist.“. wenn der Geist die Objekte wieder erwischt. Seid klar und achtsam. was wir Gedankenfassen.. Der Durchbruch kann zwanzig oder dreißig Minuten benötigen. sehr ausdauernd seid. Aber.. geht diese Hemmung nicht weg. Berühren. Berühren. Sitzen. Beispiele für die Berührungspunkte sind die Kontaktpunkte am Hintern. würdet ihr nicht denken. wachrütteln können. wenn wir „Denken. Berühren. Während der Gehmeditation seid ihr normalerweise. zurück. ist es ratsamer die Methode des „Sitzens“ und „Berührens“ zu benutzen. dass . Energie geht einher mit dem. nennen.tigen Willenskraft zu verbinden. Berühren. Falls das nicht klappen sollte. Es geht wieder weg und es kommt wieder. nicht schläfrig.“. Denken“ mit Achtsamkeit notieren. wenn ihr erst einmal durchgebrochen seid. Deshalb haltet ihr euch an einer größeren Masse fest. Denn wenn ihr verspannt seid. verschwindet sie gewöhnlich nach ein paar Tagen. ist Unruhe und Sorgen. Ihr könnt diese Punkte auch in einem Rhythmus oder einer bestimmten Anordnung durchgehen. weil ihr so schläfrig seid.obwohl das Denken weggeht . den Armen und den Beinen. Manchmal kommt das Denken. kann es sein. Selten bleibt sie für eine Woche. wann immer wir wollen. Natürlich sind die Objekte wegen der Schläfrigkeit nicht so klar. Natürlich gibt es auch andere Wege dies zu tun. als „Sitzen. dass wir nur „Denken. Das liegt daran. Wenn ihr 64 . Denken“ notieren. Dazu braucht es Willenskraft und Zeit. Denn wenn ihr achtsam beim Notieren wärt.

solltet ihr sie sehr ernst nehmen und auch anders angehen. dass am Anfang der Sitzmeditation eine oder mehrere der vorbereitenden Konzentrationsmeditationen gemacht werden. der Verlust von Angehörigen. Cittanupassanā beschäftigt sich damit. sich die Vorteile der Tugenden des Buddhas wachzurufen. solltet ihr seine Wurzel (Gier. seid ihr noch nicht achtsam genug. Wenn ihr erst mal die Ursache gefunden habt. Dies hilft Ärger und Übelwollen zu überwinden und eine friedvolle harmonische Atmosphäre zu etablieren. verschwinden sie normalerweise. Die vier vorbereitenden Konzentrationsmeditationen sind: Erstens buddhanusati. wenn noch ein klein wenig Begehren. wenn dann das Denken sehr hartnäckig ist und ständig zurückkommt. wird empfohlen. Traurigkeit usw. darf man ihre 65 . Das problematische Objekt kann entweder allgemein oder spezifisch sein. über das ihr nachdenkt und es kann irgendetwas sein. was euch Probleme bereitet. die starke lustvolle Tendenzen oder Wünsche haben. Zweitens Liebende-Güte-Meditation. die geistigen Zustände wie Gier. In solchen Fällen. So bekommt ihr auch heraus. Wahn etc. Hass oder Verblendung) notieren. dass es nichts Besonderes ist. Damit solche Probleme nicht übermäßig anwachsen können. In diese Kategorie könnten Dinge wie Meditation über kamma. Drittens die Meditation über die Unschönheit des Körpers. dann notiert ihr es als Gier. Viertens die Meditation über den Tod um Sorge. Allgemein bedeutet. mit klarer Bewusstheit zu erfassen. das Achtsamkeit auf das Bewusstsein bedeutet. ein zu beruhigendes Problem euren Geist stört. Faulheit und Unbekümmertheit zu überwinden.beispielsweise zum „Heben“ und „Senken“ zurückkehrt. Dies alles fällt unter cittanupassanā. Faulheit etc. Das hilft Furcht und skeptischen Zweifel zu vertreiben und schafft Vertrauen. Spezifisch bedeutet. ist es einfacher das Problem zu lösen. Wir werden es später noch weiter behandeln. Ein spezifischeres Ziel zu notieren ist aber normalerweise effektiver als ein allgemeines. dass ein echtes. das heißt. hineingehören Obwohl empfohlen wird diese vorbereitenden Meditationen nur in den ersten fünf oder zehn Minuten der Sitzmeditation zu machen. Wahn. die für all diejenigen ist. Wenn sie klar erfasst werden. Ärger oder Wahn existiert. Hass. die Konzentration fördernde Meditationen Wenn die Befleckungen sehr hartnäckig sind. Vorbereitende. Zorn. Ist es nur ein Zustand von Gier oder Zorn.

skeptischer Zweifel und so weiter. Sie zu notieren ist. was ein „blauer Himmel“ ist. Unruhe und Sorgen. wenn ihr in der Lage seid alle Hemmungen und Befleckungen zu beseitigen. die Ruhelosigkeit und die Hemmungen verschwinden. schläfrig“ notiert und die Schläfrigkeit nicht ganz weggeht. Wenn ihr Anfänger seid und ihr am Ende des Retreats noch nicht gelernt habt mit ihnen umzugehen. Wenn man nicht damit umzugehen weiß. wie den Geist von Abfall zu reinigen. werdet ihr weiterhin damit zu tun haben. 66 . der noch eine dünne Lage an Wolken hat und ihr deshalb nicht den blauen Himmel sehen könnt. ist das für uns eine Gelegenheit mit ihnen umgehen zu lernen. Man muss fest entschlossen sein die Hemmungen zu überwinden. werdet ihr erfahren. Die fünf Hemmungen sind Mattigkeit und Müdigkeit. scheint mit großer Klarheit und ihr könnt alles um euch herum sehen. könnt ihr den reinen Zustand des Geistes erfahren. schläfrig. Es ist wie ein Himmel mit Sonne. Das zu lernen dauert. bis all die Hemmungen und Befleckungen vollständig beseitigt sind. Wenn er das verwirklicht hat. sind da immer noch Staubpartikel. Unruhe ist ein Problem in der Anfangsphase. Unruhe ist kein großes Problem. das Denken. sind all diese Tendenzen noch da. solange wir noch keine arahants sind. Auch danach gibt es noch feinere Staubpartikel. Erst in dem Moment. Dies ist die oberste Pflicht eines Yogi. Jedoch werden wir immer. Ihr habt noch keine Zugangskonzentration erreicht und deshalb schleppt es sich dahin und die Tendenzen kommen zurück. scheint es schlimmer als es ist. Wenn ihr den Boden fegt. wenn er Achtsamkeitsmeditation praktiziert. Und wenn ihr auch die kleineren Partikel beseitigt habt. Deshalb muss die Anstrengung so lange aufrecht erhalten bleiben. Eure Arbeit ist noch nicht fertig. schmeißt ihr zuerst den groben Abfall weg. Richtig durchgeführt halten sie den Geist still und all das Denken. Schläfrigkeit in eurem Geist anwesend ist. Nur dann wird die Achtsamkeit klar.Kraft nicht unterschätzen. ihr daraufhin „schläfrig. Nur wenn ihr die Hemmung komplett durch Notieren abgeschaltet habt und dadurch die ganze Schläfrigkeit weg ist. werden die Objekte klarer und der Geist rein. Wenn sie entstehen. B. Dann kommt die Sonne durch. es ist aber noch kleinerer Schmutz vorhanden. also in den ersten ein oder zwei Tagen des Retreats oder im ersten Retreat. Wenn z. diesen fünf Hemmungen gegenübertreten müssen. hell und leuchtend.

B. Wenn man sich beim Beobachten dieses Objekts etwas bemüht. das „Heben“ und „Senken“ abwesend ist. die gewöhnlich keine lange Zeit zum Notieren benötigen (anders als die Primärobjekte). die für uns einfach zu beobachten sind. Es ist dann dominant und dient als Primärobjekt. Geräusche. Wenn später Schmerz 67 . Deshalb ist das Objekt manchmal abwesend oder verschwommen. sondern auch viele andere damit verbundene bedingte Phänomene. Ärger. Die Priorität der Objekte Systematisches Notieren & wahllose Bewusstheit Frage: Was für Objekte beobachten wir? Antwort: Wir beobachten die Objekte. • Es bewegt und verändert sich. Wenn die Sekundärobjekte lange Notierungszeiträume einnehmen. Unruhe etc. Wenn z. Wenn man es achtsam verfolgt. Dieses Objekt ist zum Anfang gut: • Da „Heben“ und „Senken“ zu den materiellen Phänomenen gehört. wenn eine Befleckung da ist (das heißt. In der Mahasi-Tradition lernt man das Beobachten des „Hebens“ und „Senkens“ der Bauchdecke. Diese Objekte.8. Es ist wichtig. weswegen ein anderes Objekt notiert werden muss.). Schmerz) und so sind diese achtsam zu notieren. Sie zeigt Unregelmäßigkeiten und Inkonsistenzen auf. ist. werden sie als Primärobjekte betrachtet um Achtsamkeit und Konzentration aufzubauen. Aber die Natur hat ihren eigenen Weg. Ein anderer wichtiger Grund. B. dass sie behandelt und entfernt wird. Mehr noch. Sie sind grob und deshalb leicht zu beobachten. eine Anhaftung. sodass die Achtsamkeit ihre wahre Natur erkennen kann. Man benutzt es als Basis um Achtsamkeit und Konzentration zu entwickeln. beobachtet man tatsächlich nicht nur das Element der Bewegung. gewöhnt man sich schnell daran. • Es ist nicht schmerzhaft. Müdigkeit. Geistige Phänomene sind feiner und schwerer zu fassen. Dadurch ist es nicht so monoton wie ein statisches Objekt. Deshalb kann man es länger ohne Stress oder Müdigkeit notieren. In diesen Momenten sind andere Objekte vorherrschend (z. es zeigt klar den Faktor des Wechsels. werden Sekundärobjekte genannt. kann man das „Sitzen“ und „Berühren“ als Primärobjekt nehmen.

(°) bedeutet Grad. dann nimmt der Schmerz die zentrale Position der Meditationsobjekte ein.vorherrschend wird und nicht weggeht. also Objekt ersten und zweiten Grades. „Sehen“ ist hier dann das wichtige Sekundärobjekt (2°). 68 . Bei der Gehmeditation ist der Gehprozess das Primärobjekt (1°).

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Das Diagramm zeigt das systematische Ändern der primären und sekundären Objekte. So wird während einer Sitzmeditation notiert: 1. Das Objekt mit der höchsten Priorität ist das vorherrschende Objekt, das für eine lange Zeit achtsam beobachtet werden kann. 2. Das vorherrschende Objekt wird von einem folgenden ersetzt, wenn dieses ein Objekt ist, dessen Beobachtung notwendig ist und das man loswerden muss. Das heißt eine Hemmung oder eine Befleckung. 3. Das vorherrschende Objekt wird von dem folgenden Objekt ersetzt, wenn es ein sehr dominantes Objekt ist, beispielsweise Schmerz 4. Bei der Wahl zwischen mehr als einem Sekundärobjekt, die von gleicher Stärke sind, gibt man internen Objekten wie „Sitzen/Berühren“ den Vorzug vor den äußeren Objekten z. B. Geräuschen, weil diese nicht förderlich für die Konzentration sind. 5. Wenn die Achtsamkeit kontinuierlich wird, wird der Geist flexibel und deshalb kann man nun ein Objekt zur Beobachtung auswählen, dass die Einsicht besser aufbauen kann als andere. Man nimmt also eines, das die drei Daseinsmerkmale der Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und des NichtSelbst besser herausstellen kann. Unbeständigkeit: Ein sich veränderndes Objekt wird einem sich nicht verändernden vorgezogen. Leidhaftigkeit: Ein schmerzhaftes Objekt wird einem glücklichen Objekt vorgezogen, da letzteres stark zum Anhaften ermutigt. Nicht-Selbst: Ein Objekt, das außerhalb persönlicher Kontrolle ist und damit das Nicht-Selbst herausstellt, wird einem anderen vorgezogen. Obiges wird so lange ausgeführt, wie es geht. Ausnahmen sind zum Beispiel: • Die Veränderung ist so unregelmäßig und schnell, dass man nervös und konfus wird. • Schmerz oder Leidhaftigkeit werden so stark und schwächend, dass Ärger entsteht. • Es passieren Dinge in einer sehr unkontrollierbaren Art und seltsamen Weise, sodass man erschrickt oder sich fürchtet. 6. Wenn sich die Achtsamkeit und Konzentration entwickelt, werden feine geistige Phänomene klarer und auch feine Aspekte der groben materiellen 70

Objekte werden beobachtet. Jetzt werden auch geistige Objekte häufiger beobachtet. Hierbei wird die Anstrengung hauptsächlich genutzt um die erhaltene Achtsamkeit zu bewahren oder ihre Kontinuität sicherzustellen. Der Geist wird in Ruhe gelassen um seine Objekte zu wählen, da man keine Zeit hat darüber nachzudenken. Mit zunehmender Praxis geht die Achtsamkeit wie von selbst weiter. Das ist der Moment, wo das Benennen verworfen wird. Diese Art der ungerichteten Achtsamkeit wird „Wahllose Achtsamkeit“ genannt. Sie ist oft sehr stabil, aber entsteht nur nach viel Training. Der Anfänger muss den systematischen Weg des Notierens benutzen (Nr. 1.-5.), um die notwendige Achtsamkeit und Konzentration aufzubauen. Wahllose Achtsamkeit kann jedoch auch zu Zeiten benutzt werden, wenn der Geist überaktiv oder ruhelos ist. Das heißt bei Menschen, die eine Menge herumrennen und tagsüber sehr angespannt sind. Wenn man sehr kraftvoll versucht den Geist auf sein Objekt zu richten, endet es oft darin, dass es noch schlechter geht. In solchen Fällen sollte man achtsam auf alles sein, was einem vor dem geistigen Auge erscheint. Wenn Achtsamkeit und Ruhe einsetzen, kann man wieder zum systematischen Notieren übergehen und den Geist direkt zum Objekt bringen.

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cetasika) Im Allgemeinen sind 2. Dhamma als Grundlage der Achtsamkeit – Geistige Zustände (sankhāra. – 4. dass es sehr wichtig ist. Bewusstsein reicht vom zornigen Bewusstsein bis zu weitreichenden Stadien von Vertiefungen. was am Besten zu tun ist. Viele haben durch Erfahrung herausgefunden. Gefühle z. reichen von extremen Schmerzen zu sehr subtilen neutralen. Es gibt Meditierende. feinere Objekte für Fortgeschrittene und deshalb wird der Meditierende gewöhnlich eher dazu tendieren mehr von der ersten Grundlage zu erfassen. B. die mehr Objekte einer anderen Grundlage wählen als andere. Der Körper als Grundlage der Achtsamkeit – Materielle Phänomene (rūpa) 2. Der Kommentar rät. dem Anfänger nicht zugänglichen Gefühlen. Ohne diesen festen Halt kann es passieren. obwohl es natürlich interessant ist. Geist als Grundlage der Achtsamkeit – Bewusstsein (citta) 4. dann von der dritten und zum Schluss von der vierten. dass man nicht mehr weiß. weil die Körper-Grundlage eine leichte Basis bildet um Achtsamkeit zu erhalten. Die Gefühle als Grundlage der Achtsamkeit – Gefühle (vedanā) 3. Das gilt speziell für sehr schwierige Umstände in tieferen Stadien der intensiven Praxis. auch sie entsprechend ihrer Angemessenheit zu verwenden. weil diese mehr zu ihrem Temperament passen. 73 . je nachdem wie man Fortschritte macht. Das ist so.Die vier Grundlagen der Achtsamkeit In der Lehrrede über die vier Pfeiler der Achtsamkeit findet man in vier Kategorien eingeteilte Vipassanā-Objekte: 1. einen festen Halt in der oft betonten Körper-Grundlage der Achtsamkeit zu bekommen bevor man mit den anderen Grundlagen weitermacht. Aber innerhalb jeder Grundlage kann auch ein großes Ausmaß an Phänomenen gefunden werden. Später mehr von der zweiten. auch diese zu untersuchen.

wie die Kontrollfähigkeiten arbeiten. also das. dass sich auf das Objekt fokussiert. arbeiten die Fähigkeiten besser. Wenn wir „Kontrollfähigkeiten“ sagen. bis ihr mehr Einsicht bekommt. Wenn die konzentrierte Achtsamkeit sich auf die Realität konzentriert. 3. 2. ist es wie ein starkes Licht. Um euch eine Vorstellung zu geben. Wenn ihr kein Vertrauen in die Praxis habt. Dadurch könnt ihr erkennen. da ihr sonst aus der Kurve fliegen könntet. wie wenn ein Auto mehr PS hat und mit größerer Geschwindigkeit laufen kann. Es geht nicht so sehr um das Balancieren. und wenn dies erfahren wird. Die Hauptkontrollfähigkeit von diesen fünf ist Achtsamkeit. Das genau ist die Wissensfähigkeit. was wir Konzentrationsfähigkeit nennen. Glaube beruht einmal auf der Reinheit des Geistes und des Weiteren auf den Vorteilen durch das Praktizieren. macht ihr Fortschritte. Wenn der Geist kraftvoller wird. Das Steuer kontrolliert die Richtung. kann als Energiekontrollfähigkeit betrachtet werden. die während der Praxis gemacht wird. wird sie kontinuierlich und konzentriert. Das gilt besonders. Es ist wie ein sich drehendes Rad. nennen wir es konzentrierte Bewusstheit auf das Objekt.9. werde ich euch dazu etwas erzählen. dass sie Kontrolle über den Geist oder die mentalen Kräfte ausüben. Wenn ihr zu meditieren anfangt. Wie in dem Gleichnis mit dem Auto. 5. Anstrengung. beziehen wir uns auf die folgenden: 1. Glaube oder Vertrauen Energie Achtsamkeit Konzentration Wissen „Kontrollfähigkeiten“ bedeutet. Mit mehr Energie entsteht mehr Achtsamkeit und mit mehr Achtsamkeit wird das Objekt mit mehr Konzentration fokussiert und so fort. das die Geschwindigkeit erhöht. 4. das Gaspedal die Geschwindigkeit etc. gibt es verschiedene Kontrollmöglichkeiten für verschiedene Zwecke. sondern mehr um das Wachrufen. Es ist. Nach einer Menge Praxis wird die Balance zwischen Energie und Konzentration mehr 74 . Wenn Konzentration auftritt. Durch sie. wenn man an einem langen Retreat teilnimmt. Mit dem Erreichen von Verstehen und Einsicht entsteht mehr Vertrauen und deshalb können wir mehr Energie in die Praxis legen. ist sehr wichtig in der Vipassanā-Meditation. würdet ihr sowieso nicht anfangen. wenn ihr ausreichend praktiziert. müsst ihr zuerst Vertrauen oder Glauben in die Praxis haben. Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten Zuerst lasst uns auf die Definition schauen. was es wirklich ist. das heißt auf das reale Objekt. Die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten Die Fertigkeit die Kontrollfähigkeiten zu balancieren. Wenn Achtsamkeit entsteht. Wenn ihr genug Vertrauen habt. Ihr müsst das Auto nun besser kontrollieren. Am Anfang ist es eine Sache von Vertrauen und Energie. entsteht Achtsamkeit.

dass man dem Meditationsobjekt wie „Heben“ und „Senken“ leicht zu 75 . Lasst mich euch eine bessere Vorstellung davon geben. wird derjenige sich niemals richtig hinsetzen um ernsthaft zu praktizieren und so wird er auch keine Resultate erzielen. Auch das Vertrauen kommt nicht durch echtes erfahrenes Wissen. Wenn sich der Geist von jemandem im optimalen Zustand der Achtsamkeit befindet. Wenn jemand nur denkt und nach 100%iger Sicherheit und Garantie sucht. Eine Menge der spirituellen Dinge kann nicht durch Denken erfasst werden. ist sie mehr auf einer Basisstufe oder einem oberflächlichen Level. Die Balance zwischen Vertrauen und Einsicht (Wissen) entsteht häufiger am Anfang. Wenn man sagt. kann leicht Zweifelsucht (skeptischer Zweifel) durch fehlendes Vertrauen entstehen. ist dann das Balancieren von Konzentration und Energie. Man muss mit einer Methode lang genug experimentieren um sie selber zu erfahren. Dies beschreibt die Fähigkeiten in Begriffen von Anteilen. Das Wissen ist mehr theoretisch und weltlicher Natur. ist eine der Fähigkeiten im Überschuss. Die Hauptaufgabe für diejenigen. Wenn wir von der Energiekontrollfähigkeit reden. wie bei eher intellektuelleren Menschen anzutreffen ist außerhalb der buddhistischen Länder. werden die Kontrollfähigkeiten stärker. In der tatsächlichen Erfahrung ist es jedoch nicht so sehr eine Sache der Berechnung. Was meinen wir mit „Balance“? Wenn wir sagen. bedeutet das. Es ist mehr ein Erfahren eines gewissen Zustandes des Bewusstseins. Da tatsächliche Einsicht noch nicht entstanden ist. In den buddhistischen Ländern entsteht das Vertrauen durch kulturelle und elterliche Einflüsse. dass der Geist so achtsam wie möglich ist. Angehörige dieser Länder könnten den Mönchen mit blindem Vertrauen folgen.ein Thema der Meditation. Wenn der Geist nicht gut ausbalanciert ist. bedeutet das. die an einem Retreat teilnehmen. dann macht ihr Fortschritte. dass der Geist „ausbalanciert“ ist. Konzentration und Energie Wenn jemand mit der Praxis beginnt. Das kann gefährlich sein und ist nicht ratsam. meinen wir gewöhnlich die Balance zwischen Vertrauen und Wissen und die Balance zwischen Konzentration und Energie. Wenn wir vom „Balancieren der Fähigkeiten“ sprechen. Also das optimale Arbeiten und Funktionieren der Achtsamkeit. vor jeder Handlung mehr zu überlegen. dass die Energiefähigkeit zu schwach ist und umgekehrt. Wenn die Methode für euch gut ist. Energie ist der aktive Teil wogegen Konzentration die Stille und der ruhige Faktor der Achtsamkeit ist. Die vermittelten Methoden sind nicht alle korrekt und es gibt eine Tendenz zur Leichtgläubigkeit. die Konzentrationsfähigkeit sei im Überschuss. sondern es kommt nur durch Überlegen oder Hingabe. Deshalb sollte man sich darin üben. beziehen wir uns auf den aktiven Aspekt der Achtsamkeit. während es an einer anderen mangelt. heißt das gleichzeitig. Im Falle grundsätzlichen Vertrauensmangels.

Ohne Achtsamkeit wird sie unbalanciert und ihr könnt nicht mehr einschlafen. Wenn man der korrekten Praxismethode folgt und sich lange genug anstrengt. Er hat eine Tendenz zum Denken und Wandern. werden die geistigen Kontrollfähigkeiten (die geistigen Kräfte) schließlich stark. dann hält man sich mit einem Objekt lange auf. Zuletzt wird er sehr ruhig. Wenn die Energie zu stark ist und eure geistigen Kräfte ebenfalls. Am Anfang eines Retreats ist das Balancieren nicht so wichtig. wenn die Achtsamkeit nicht so gut arbeitet. der im Überschuss ist. was passiert. Wenn ihr euch zu sehr antreibt und die Fährte der Achtsamkeit verliert.folgen vermag. ist der Geist nicht stabil. da es an Konzentration mangelt. könntet ihr zu verspannt werden. Euer Geist ist sehr leuchtend. damit ihr Fortschritte beim Balancieren erzielen könnt. aber ihr könnt nicht viele Dinge erkennen. dass alles von allein geschieht. Für euch ist es am Wichtigsten. Der Geist ist sehr ruhig und still. Es wäre ratsam. dann endet die überschüssige Konzentration meist in Mattigkeit und Müdigkeit. Andere hingegen sind faul und erwarten. Deshalb muss es einen Punkt geben. Er klebt nicht am Objekt. das versucht sehr hart achtsam zu sein. Anstrengung ist ein Sichantreiben. Was passiert dann? Eine Menge an Dingen kann passieren. Zur gleichen Zeit ist der Geist aktiv genug um auch tatsächlich zu bemerken. Es ist so. wie stark ihr euch antreibt. Balancieren der Kontrollfähigkeiten kann notwendig werden. Konzentration wird entstehen und das bedeutet. ihr würdet es sofort bemerken. da der Geist die Tendenz hat darüber hinwegzuspringen. Dann gibt es natürlich keinen Fortschritt. Wohingegen. ist die geistige Energie voll aufgeladen. Ihr könnt dem Objekt vom „Heben“ und 76 . ihr matt und müde werden könntet. während überschüssige Energie in Unruhe endet. als wenn ihr sehr aufgeregt seid und versucht dem „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke zu folgen. Wenn jedoch die Energie im Überschuss ist und es an Konzentration mangelt. Weder exzessive Energie noch exzessive Konzentration wird empfohlen. dann wird der Geist leer und ihr schlaft ein. Fortschritte mit eurer Achtsamkeit zu machen. die Konzentration und die anderen geistigen Fähigkeiten werden kräftiger. Die Frage ist jedoch. hart genug zu üben. kann der Geist zu aktiv werden. der Geist wird kraftvoller. Er hält sich darin auf und beobachtet nicht aktiv die folgenden Dinge um ihn herum. Ihr könnt ihm aber nicht gut folgen. Da ist nur Energie. Wie viel Anstrengung? Es ist eine Sache der Kontrolle der Energiemenge. wenn ihr nicht genug Anstrengungen macht. Dies muss durch Erfahrung erlernt werden. sodass ihr einen optimalen Zustand der Achtsamkeit erreicht. da es nicht so viel Konzentration und überhaupt kein Wissen gibt. Mit anderen Worten. Einige Leute strengen sich sehr stark an und werden verspannt und matt. Wenn eine dieser beiden im Überschuss ist. Wenn jedoch die Konzentration der Faktor ist. Wenn der Prozess weitergeht.

Dabei passiert es. Manchmal entstehen auch Bilder und bleiben einige Zeit. ihr dreht euch nur hin und her. was es ist. Deshalb muss man den Geist balancieren. Ohne Erfahrung ist das nicht leicht. Wenn ihr natürlich erkennen könnt. Er will nicht hineingehen und ist sehr leuchtkräftig. wird der Geist sehr aufgeladen und energetisch. wenn das passiert. Ihr könnt lange Zeit sitzen. Das Verwenden der richtigen Art von Achtsamkeit Es gibt zwei Wege die Fähigkeiten zu balancieren. wenn ihr versucht schlafen zu gehen. beruhigt die Fähigkeiten. erhöht ihr diejenige Fähigkeit an der es mangelt. könnt ihr ihm zwar folgen. Der Geist schwimmt an der Oberfläche.„Senken“ zwar folgen. die hier arbeitet. sich zu beruhigen. aber der Geist leuchtet stark. Der sicherere Weg sie zu vermindern ist. Deshalb werdet ihr etwas Zeit für die Neuausrichtung oder die Balance brauchen. Lasst uns einige Methoden der Balancierung der Fähigkeiten besprechen. Ihr wisst nur. Zuerst gibt es die Art der Achtsamkeit. Exzessive Konzentration tritt eher bei Leuten auf. Und wenn ihr sie erhöht. Das Balancieren ist nicht so einfach. Wie balanciert ihr die fünf Kontrollfähigkeiten? 1. Es gibt keine Spur von Mattigkeit und Müdigkeit. die zuvor SamathaMeditation geübt haben oder bei denen. aber ihr könnt nicht hineinsinken. beruhigt euch nur. könnt ihr es nicht. wenn das passiert. dass euer Geist irgendwo stecken geblieben ist und zu kräftig wird. die Konzentration überzubetonen. es langsamer werden zu lassen. aber der Geist durchdringt nicht. 77 . aber nicht einsinken. die während ihrer Meditationen dazu tendieren. Es gibt überhaupt keine Schmerzen. Im selben Moment. Wenn ihr jedoch versucht zum „Heben“ und „Senken“ zurückzukehren. weil ihr eine Menge Energie braucht um dem Schmerz gegenüberzutreten. Nach der Schmerzperiode kann der Körper sehr erschöpft sein. welche Fähigkeit zu stark und welche zu schwach ist. bis diese auf eine bestimmte Weise fließt. Einer ist die Fähigkeiten zu erhöhen und der andere sie zu vermindern. Mehr noch. Zuerst müsst ihr feststellen. dass der Geist wiederholt in sehr stille und ruhige Zustände hineingeht! An diesem Punkt kann es zu einem gewissen Grad zum Sichgehenlassen kommen. Dies ist ein Zustand der Stagnation. Man bleibt nur da. zu kontrollieren. werdet ihr nicht in der Lage sein die gesamte Kraft. Das passiert beispielsweise. Wenn man ihn für lange Zeit beobachtet. Die erste Art ist die Energieerhöhung. da ihr nicht wisst in welche Richtung es geht. werden sich die Fähigkeiten weiter aufbauen. Meistens dauert es seine Zeit bevor der Geist balanciert ist. die ihr anwenden müsst und wie ihr sie anwenden müsst. weil auf dieser Stufe des geistigen Bewusstseins der Konzentration. dreht die Schalter herunter. wenn man Schmerz beobachtet. Wenn dies passiert und ihr nicht sicher seid. Er ist nicht fähig all den Einzelheiten der geistigen und körperlichen Prozesse zu folgen. der Geist mehr unter dem Einfluss einer Art Schwungkraft steht. wie es scheint. Die vielen Tage der Meditation bauen Schwungkraft auf.

Die zweite Art betrifft die Konzentrationserhöhung. weil ihr langsam „schl-l-ä-f-rig. Leute. lasst alles passieren und beobachtet sanft „Heben“ und „Senken“. Deshalb macht ihr was? Ihr sagt „Schmerzen. braucht ihr eine Menge an Energie. die ihr erreicht habt. dann fehlt es an Energie und ihr müsst die Energie erhöhen. Wenn ihr euch zu sehr antreibt. schl-l-ä-f-rig“ sagt. wachsam und notiert aktiv. sonst könntet ihr einschlafen. Ein anderes Beispiel betrifft die Entstehung von Schmerz. ist es als würde euer Geist auf der Oberfläche schwimmen. etwas schläfrig fühlt. Ihr solltet nicht daran denken die Konzentration zu erhöhen oder Resultate erwarten. B. wie viel erhöht werden muss und wie 78 . dann folgt ihr dem nur und wenn alles angenehm. sich selbst zu stark anzutreiben. ihr beruhigt euch bis zu dem Punkt. dass ihr zu viel Energie habt. dann geht ihr wieder „über Bord“ und es wird zu energetisch. Beruhigt euch einfach. Wenn die Energie zu groß ist. tendieren dazu. Ihr müsst es sehr schnell hintereinander sagen. was ihr in diesem Falle tun solltet. überaktiv ist. bis ihr im optimalen Zustand gefestigt seid. Ihr treibt euch nur solange an. Aber vielleicht geht die Schläfrigkeit so nicht weg. Ohne Energie könnt ihr ihm nicht gegenübertreten. wie mit einem Maschinengewehr zu schießen. die Achtsamkeit ist ausbalanciert und ihr könnt weitermachen. Wenn euer Geist z. treibt eure Energie an um Fortschritte zu erzielen. dann sinkt der Geist hinein und folgt dem Objekt. Versucht nicht noch mehr zu entspannen. Ein nicht zu vergessender Punkt ist. haltet diese Stufe. Einmal ausbalanciert. Man muss wissen. kräftiges Notieren. Macht euren Geist klar. wenn ihr feststellt. Da ist eine Art Aufregung im Geist. Deshalb ist das. ihr notiert zart und sanft. schläfrig“ sagen. Sie sollten sich einfach nur zurücklehnen. Wenn da nichts ist. In solchen Fällen benutzt ihr nicht ein so starkes. schläfrig. Schmerzen“ aber manchmal funktioniert es nicht. aber ihr könnt nicht hineinsinken. wo ihr euch auf dem Objekt niederlassen könnt. die sehr zielorientiert sind. Aber ihr braucht das Antreiben nicht zu halten. Ihr müsst es sehr schnell sagen. friedvoll und schön ist und ihr keinerlei Erwartungen mehr habt. halten müsst. müsst ihr auf der anderen Seite natürlich mehr auf die Konzentrationsfähigkeit gehen. Sie benutzen zu viel Energie. B.Energieerhöhung beinhaltet eine energischere Form des Notierens. dann könnt ihr zu euch selbst sagen. dass es gut funktioniert. Genauso ist es. Wenn Schmerz entsteht. wo ihr nur die Stufe derjenigen Balance. Wenn ihr findet. dass zumindest etwas Ruhe und Frieden im Geist ist. Es ist ähnlich. Wenn ihr euch z. euch nicht zu stark anzustrengen. Deshalb ist es nicht nur allein eine Sache des Ausruhens oder der Energieerhöhung. Dann baut sich aktive Energie auf. Deshalb sitzt ihr einfach und entspannt euch. Schmerzen. habt ihr eine Menge Energie. dass da ein Moment kommen wird. sich entspannen und sehen was passiert. Wenn ihr „Heben“ und „Senken“ sagt. Solltet ihr beispielsweise eine Menge an Mattigkeit und Müdigkeit haben. Ihr könntet „schläfrig. wie ein Maschinengewehr.

euch nicht sorgt und einfach entspannt. Die andere Art ist Wahllose Achtsamkeit. es erwischen und es aktiv notieren. wird die Achtsamkeit sich wieder leicht und ruhig niederlassen. Deshalb hängt ihr am Notieren. dass da noch Achtsamkeit und Bewusstheit ist. Denn wenn die Praxis fortschreitet. sagt zu eurem Geist. Gerichtete Achtsamkeit ist. dass viele Objekte sehr schnell entstehen und vergehen und ihr keines davon aus79 . Was ihr tun solltet ist. Wenn dies passiert. dass ihr nicht irgendein besonderes Objekt zum Beobachten auswählt. Diese Methode arbeitet für diejenigen gut. Eines ist die „Gerichtete Achtsamkeit“ und das andere ist die „Wahllose Achtsamkeit“. da. dass ihr bei Wahlloser Achtsamkeit keine Fortschritte machen werdet und so Zeit verloren geht. uns ihm zuwenden. werden die Meditationsobjekte bisweilen zufällig. Aber wenn ihr einfach loslasst. Auch kann es sein. er zu angestrengt ist und dann Anhaften entwickelt. Der Grund warum der Aufbau der Achtsamkeit wieder einige Zeit braucht. obwohl ihr sie habt gehen lassen. müsst ihr dem „Heben“ und „Senken“ achtsam folgen. wenn wir ein Objekt erwarten. die dazu tendieren sich zu stark anzutreiben und versuchen in kurzer Zeit Resultate zu bekommen. da ihr wirklich die Energie entspannen müsst. Das ist am Anfang unserer Praxis notwendig. Empfindungen und es ist sehr schwierig ein spezifisches Objekt auszumachen. aber es braucht seine Zeit. Gerichtete Achtsamkeit und Wahllose Achtsamkeit Es gibt noch eine andere Möglichkeit zum Balancieren der Fähigkeiten. wo die Konzentrations. Kümmert euch dann auch nicht darum. entstehen viele andere Objekte wie Gefühle. könnte z. Diese Art der Wahllosen Achtsamkeit erscheint häufiger in der fortgeschrittenen Praxis. Wenn kein „Heben“ und „Senken“ da ist. Dann wird der Geist zu stark besitzergreifend. Es existieren zwei Arten von Achtsamkeit. Schmerzen. Wenn ihr das tut. wo ihr euch auf dieser Stufe festigt und ihr müsst diese Stufe mit Gleichmut erhalten.und Achtsamkeitsfähigkeit noch schwach ist. wenn zu viel Energie da ist. könnt ihr sie erneut antreiben und die Verspannungen werden nicht auftreten. Das heißt. Wenn sich die Achtsamkeit niedergelassen und stabilisiert hat. bleibt ruhig und beobachtet. B. ob ihr eure Achtsamkeit verliert. Das „Heben“ und „Senken“ wird sehr fein und wenn ihr versucht es zu beobachten. Ihr sitzt nur still da. bildet sie sich schneller aus. Wenn ihr sitzt. einfach entspannen und euch um nichts sorgen. Gerichtete Achtsamkeit“ genannt. Das wird „Wahllose Achtsamkeit“ genannt. wird die Achtsamkeit sich wieder ansiedeln. Nach einiger Zeit öffnet sich der Geist wieder mehr und entspannt sich. die Furcht sein. die „Sitzen-“ und „Berühren-“ Empfindung zu beobachten. Es kommt ein Punkt. etwas später nachschaut und euch versichert. müsst ihr euch dazu antreiben. hängt an den antreibenden Versuchen die Achtsamkeit aufrechtzuerhalten und folglich wird Verspannung erzielt. was auch immer erscheint und wieder vergeht. dass er alles loslassen soll. Das wird „Gerichtete Bewusstheit. Wenn ihr sie auf ein Objekt heftet.viel entspannt werden muss. 2.

Ihr werdet sehr müde. Dies ist eine andere Form der Wahllosen Achtsamkeit. Andere Formen des Balancierens Auch andere Möglichkeiten die Fähigkeiten zu balancieren kann man benutzen. Deshalb müsst ihr Energie freimachen und den Geist antreiben im „Sitzen“ und „Berühren“ und zwar. Gehmeditation z. B. Wenn ihr zu viel geht. da der gesamte Körper still ist und das „Heben“ und „Senken“ ein natürlicher Prozess ist. Gewöhnlicherweise ist es auf dieser Stufe nur reine Bewusstheit des Bewusstseins. wie wir das Gehen beabsichtigen müssen. Zwischen diesen beiden tendiert das „Sitzen“ und „Berühren“ dazu. Eine ist die Benutzung von Körperhaltungen. Lasst uns z.und Sitzmeditationsperioden möglich die Fähigkeiten zu balancieren. aber euer Notieren ist zu langsam. mehr Energie als Konzentration wachzurufen. Deshalb ist die Änderung der Körperhaltung oder der Meditationseinteilung eine gröbere Art dies zu tun. gibt es auf der anderen Seite eine Tendenz. Dadurch ist es durch Aufteilen der Geh. 3. Auch gewisse andere Objekte können mehr Energie oder Konzentration produzieren. Es ist deshalb wichtiger. erhöht sich die Energie. Sitzmeditation auf der anderen Seite verursacht eher Konzentration.drücklich besonders beobachten könnt. Ihr versucht es. indem ihr über Beobachtung der Kontaktpunkte durch die entsprechenden Empfindungen geht 80 . das geistige Verhältnis im Kopf zu haben. Deshalb wird häufig empfohlen. aber sie ist stabiler. dass ihr eure Energiefähigkeit erhöhen wollt und deshalb über eine Stunde oder möglicherweise zwei Stunden geht. Daher ist es einfacher den Geist ruhig zu halten und nur das „Heben“ und „Senken“ zu beobachten. die Energiefähigkeit auf einen exzessiven Punkt zu erhöhen. was auch immer kommt und geht. kann auch Gerichtete Achtsamkeit die Energiefähigkeit erhöhen. Wenn ihr zu lange sitzt. Deshalb erhaltet ihr nur eine einspitzige Bewusstheit auf alles. ist verbunden mit dem Energieaufbau. Das ist so. Man muss die Fähigkeiten nicht durch Körperhaltungen verändern. da man beim Gehen aktiv ist. Bei der Wahllosen Achtsamkeit baut sich die Konzentration nicht so schnell auf. Wenn ihr das aufrechterhalten könnt. Wie ich schon sagte. Gewisse Körperhaltungen sind mit bestimmten Objekten und Fähigkeiten verknüpft. aber es belastet den Körper. anstatt der tatsächlichen Zeitspanne. Wir müssen das Atmen nicht so beabsichtigen. B. Deshalb ist es einfacher während der Gehmeditation Mattigkeit und Müdigkeit zu überwinden. Wenn ihr sagt. Die Hauptsache sind hier aber wirklich die Fähigkeiten des Geistes selbst. besteht die Tendenz. dass man die gleiche Menge Gehen und Sitzen sollte. wird die Achtsamkeit sehr stabil. weil „Sitzen“ und „Berühren“ keine Bewegungsaktivitäten sind. das „Heben“ und „Senken“ mit dem „Sitzen“ und „Berühren“ vergleichen. nur die Konzentration zu erhöhen. Außerdem muss der Geist sehr aktiv sein um den Schritten zu folgen.

wenn wir Fortschritte machen. Ihr müsst euch am Fahrrad festhalten. dass Vipassanā-Objekt zu benutzen um die Fähigkeiten zu balancieren. Manchmal können sie so fein und angenehm sein. Deshalb ist es angemessen. könnt ihr die Wahrnehmung von Licht und Rezitationen benutzen um den Geist zu motivieren. 81 . Je höher ihr geht. Das Balancieren der Fähigkeiten ist dynamisch Das Balancieren der Fähigkeiten ist nicht statisch. die Samatha-Methoden. an ihnen anzuhaften. ist es wie einen sich bewegenden Punkt zu verfolgen. da sie eventuell mehr Schmerz oder Leid verursachen.Im Gegensatz dazu tendiert das „Heben“ und „Senken“ dazu eine Schwungkraft und einen Fluss aufzubauen. Diese Prinzipien verwenden wir. dass „Sitzen“ und „Berühren“ mit vielen Berührungspunkten zu machen. Mit dem „Sitzen“ und „Berühren“ tendieren wir dazu. Es ist so. Visualisierungen oder auch der Atem. Auf der anderen Seite ruft Schmerz mehr Energie wach. B. Wenn ihr beispielsweise in Mattigkeit und Müdigkeit versunken seid. wenn ihr sehr schläfrig seid. Sie können auch unangenehmer sein. damit mehr Energie als Konzentration aufsteigt. warum wir das „Heben“ und „Senken“ als Hauptmeditationsobjekt benutzen. sodass nach einer Weile der Geist sich auch in dieser Schwungkraft und dem Fluss befindet. als wenn wir auf einem Fahrrad bergauf fahren. Es ist allerdings nicht so schlimm wie man denkt. da ihr sonst nicht fähig werdet mit diesen feinen Objekten umzugehen. Außerdem braucht ihr nicht soviel Anstrengung um diesen Objekten zu folgen. baut sich die Konzentration auf. eine Menge an anderen Empfindungen zu bekommen und deshalb ist es eher diskursiv. tendiert dies eher dazu Konzentration wachzurufen. Wenn ihr aber in der Lage seid. desto mehr müsst ihr euch deshalb anstrengen. Ihr müsst balancieren und ihr müsst euch anstrengen. Diese Methoden führen eher dazu den Geist zu beruhigen. damit ihr nicht herunterfallt. wenn wir die Fähigkeiten während der Meditation balancieren. ihn mit reinem Bewusstsein zu beobachten. z. desto mehr Anstrengung müsst ihr also wachrufen. Außerdem kann die Energie ganz von allein entstehen. Wenn ihr euch klar genug auf den bewegenden Punkt konzentrieren könnt. Es ist günstiger um Konzentration wachzurufen als das „Sitzen“ und „Berühren“. Warum? Weil die Fähigkeiten entsprechend erhöht werden müssen. Wenn es einem nicht gelingt. da zu dieser Zeit auch schon ein beträchtlicher Grad an Achtsamkeit vorhanden ist. Fortschritt in der Meditation ist tatsächlich eine Erhöhung von allen fünf geistigen Kontrollfähigkeiten. Trotzdem müsst ihr die Energiefähigkeit mit eurem Meditationsfortschritt erhöhen. da reines Bewusstsein sich von allen anderen Sinnesobjekten zurückzieht und nur in den Geist hineingeht. dass es sehr leicht ist. Es gibt auch andere Formen der Samatha-Methoden wie die kasinas. dann können andere Maßnahmen ergriffen werden. In Wirklichkeit ist es sehr dynamisch. da die verschiedenen auftauchenden Meditationsobjekte feiner und schwieriger zu notieren sein werden. Das ist auch der Grund. Wenn wir jedoch dem „Heben“ und „Senken“ folgen. Deshalb müsst ihr die Energiefähigkeit erhöhen. Je weiter ihr in der Meditation fortschreitet.

Deshalb müsst ihr eine Menge Energie anwenden um ihnen gegenüberzutreten. dann ist es dies. werdet ihr nicht die Einsicht erzielen können um letztendliche Befreiung zu erreichen. zu aktiv und zu hoch aufgeladen. Dieser Vortrag wird euch ein wenig Einblick in das Balancieren der Fähigkeiten gegeben haben.und Achtsamkeitsfähigkeit ist voll entwickelt. Manchmal jedoch . bis sie den Punkt erreicht. Der Geist muss noch ruhiger und stiller in den fortgeschrittenen Stufen der Praxis sein. wird der Geist stark unbalanciert. Zur gleichen Zeit erlaubt die Konzentration dem Geist. wo die Energie so stark ist. Wenn wir jedoch in der Lage sind das zu tun. Im Stadium des Vipassanā-Bewusstseins sind die fünf geistigen Kontrollfähigkeiten in einer balancierten Art hoch entwickelt. Die Energie. sie zu verstehen. weil die Achtsamkeit noch nicht stark und stabil genug ist. Wenn wir Fortschritte in der Meditation machen Vipassanā-Bewusstsein sieht die Dinge so wie sie sind. das heißt. führen. bekommt der Geist eine gewisse Schwungkraft. sie zu halten und zu notieren. dass ihr euch über alle Objekte und Gedanken hinwegsetzen könnt. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Ursachen und es passiert auch aus dem Grunde. Wenn das eintritt. was „Fortschritt des Vipassanā-Bewusstseins“ genannt wird. die Dinge zu sehen. werden die Objekte immer feiner und auch immer tiefer.geht der Geist „über Bord“. die die Fähigkeiten korrekt ausbalanciert. wo sie alle körperlichen und geistigen Prozesse durchdringen kann um Realisierung zu finden. Wenn wir irgendeine Vorstellung davon haben. Wir können ihn dann immer weiter zu dem Punkt. Deshalb müsst ihr in der Lage sein. Der Geist ist in der Lage alles haarscharf im Detail zu beobachten. Das genau ist es. Wenn der Geist in diesem Moment nicht anwesend ist. Die anwesende Konzentration hält die Achtsamkeit in einem hochentwickelten Stadium. wie sie entstehen und vergehen.. ist in der Lage sie zu akzeptieren und an ihnen nicht anzuhaften. Wenn jedoch nur die Energiefähigkeit oder der aktive Aspekt der geistigen Kräfte allein erhöht wird und nicht genug Konzentration da ist um sie still zu halten. unsere Anhaftung zu ihnen zu transzendieren und deshalb über sie hinauszugehen. was Vipassanā-Meditation ist. ist die Energiefähigkeit so groß.bevor das passiert . Deshalb müsst ihr auch die Konzentrationsfähigkeit Hand in Hand erhöhen. er hat entweder zu viel Energie oder zu viel Konzentration. Wenn wir Fortschritte in der Meditation machen. als wenn die Beobachtung wie von selbst immer weiter und immer tiefer geht. dass ihr problemlos stundenlang sitzen könnt. Zu dieser Zeit ist er fähig alle Objekte ohne irgendwelche Probleme zu notieren und zu sehen. In solchen Fällen haben wir eine angemessene Handlung anzuwenden. Das macht ihr bis zu dem Punkt. Balancieren der Fähigkeiten kann als 82 . wo der Geist sehr ruhig und gleichmütig ist. mit tiefer Konzentration und tiefem Verstehen der Natur der Unbeständigkeit etc. Es bedeutet auch fähig zu sein. tief in das Meditationsobjekt über längere Zeit einzutauchen. Es ist. Der Geist wird sehr gleichmütig.

Bei cittanupassanā müsst ihr fähig sein.zu erkennen.wie sie kommen und gehen .cittanupassanā gesehen werden oder als Achtsamkeit auf das Bewusstsein. all die subtilen Stadien des Bewusstseins . 83 .

In einem nicht Meditierenden.10. bezeichnen. (S) repräsentiert die Ab. die sich mit kontinuierlicher und intensiver geistiger Übung erhöht. sind V/E auch gut balanciert. der hauptsächlich durch Langeweile und Stumpfsinn repräsentiert wird. Deshalb ist es notwendig eine neue Variable (S) (sati) einzuführen. ob das Bewusstsein heilsam oder unheilsam ist. dass Achtsamkeit vorhanden ist. Die unterschiedlichen Stärken der Faktoren V/E. lassen gewisse Arten von Bewusstsein entstehen. Ich würde diese Kraft als „chanda“ oder „Wunsch zu tun“ oder wie es in einem Abhidhamma-Buch heißt. +V-E Energie ist größer als Konzentration 84 . Wenn sie gut balanciert sind (+V+E) oder (-VE) ist der Geist stabil und dies führt normalerweise zur Entstehung von Achtsamkeit. Hier werde ich die Stärke dieser Kraft so kennzeichnen: C1 = wenig Wunschkraft C2 = stärkere Wunschkraft C3 = sehr starke Wunschkraft Das vitale Spiel dieser vier Variablen (C/S/V/E) kann am besten in der folgenden Tabelle zusammen mit den Beschreibungen der verschiedenen korrespondierenden Bewusstseinsarten zusammengefasst werden: C1 Stufe (Anwesenheit von wenig Wunschkraft) Am Anfang der Meditation. Das bedeutet aber nicht. Das Balancieren der fünf Kontrollfähigkeiten Das Balancieren von Energie und Konzentration Lasst uns zuerst einen Blick auf das Balancieren der Fähigkeit der Energie (V) (viriya) und der Konzentration (E) (ekaggata) werfen. a) (-S) (sati) Ohne Achtsamkeit (Der Geist ist unheilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration Dies repräsentiert einen schwachen Bewusstseinszustand. der einen klaren Geisteszustand hat. Wenn sie unbalanciert sind. als „Das Phänomen (dhamma). Das tritt in den ersten paar Tagen eines Retreats auf.oder Anwesenheit von Achtsamkeit und damit. die auch zur selben Zeit anwesend sind. tendiert der Geist zu einem Faktor und führt so zur Unruhe (+V-E) oder Müdigkeit (-V+E). Die außerdem noch genannte Variable (C) (chanda) repräsentiert die mentale Kraft (oder den „Drive“). durcheinander gebracht werden. wenn praktisch noch keine Schwungkraft da ist. Diese Balance-Beziehung darf nicht mit anderen mentalen Faktoren. welches das Objekt wünscht“.

b) (+S) (sati) Mit Achtsamkeit (Der Geist ist heilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration Leichte Achtsamkeit. a) (-S) (sati) Ohne Achtsamkeit (Der Geist ist unheilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration. obwohl er noch leicht gestört werden kann. +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Die Achtsamkeit wird besser und die Konzentration vertieft sich. -V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration Der Geist beruhigt sich durch die Meditation. Tritt häufig bei Meditation am Morgen auf.Der Geist ist nicht ruhig und wandert zu vielen irrelevanten Gegenständen. Wie jemand. Aber da die Fähigkeiten nicht stark sind. +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Man ist angespannt und gestört. die noch nicht dran sind. rennt über alles hinweg und ihr könnt ihn nicht stoppen. Sein Geist ist im klaren Zustand. da die durch Energie erzeugte Wachsamkeit fehlt. Das kann gut oder schlecht sein! Mit der richtigen Methode sollte es allerdings gut sein. Der Geist wird kraftvoll. Sie tendiert dazu viele Objekte. der sich gerade von einem Schock erholt. Das Objekt wird nicht gut erkannt. sie aber nicht lösen kann. ist auch die Achtsamkeit nicht stark. Verspannung baut sich auf. Wie in Stufe C1 (+V+E-S) +V-E Energie ist größer als Konzentration Der Geist wird extrem unruhig. der über Probleme nachdenkt. träumenden oder lethargischen Geist. zu notieren. Die Achtsamkeit ist mehr oder weniger kontinuierlich. C2 Stufe (Anwesenheit von starker Wunschkraft) Nach der ersten Woche fängt die Schwungkraft an zu arbeiten. Solch ein balanciertes Stadium ist das eines gewöhnlichen Mannes. +V-E Energie ist größer als Konzentration Die Achtsamkeit ist nicht in der Lage lange auf einem Objekt zu verweilen. -V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration Dies repräsentiert einen schläfrigen. 85 .

Aber man kann nichts im Detail oder scharf notieren.-V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration Der Geist wird sehr steif und schwer.so wie sie sind . Er möchte heulen oder ist deprimiert. Die Objekte werden gewöhnlich vergrößert und zu stark wahrgenommen. aber er kann keine tiefe Konzentration erzeugen. obwohl Schwere anwesend sein kann. +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Die Achtsamkeit ist scharf und die Konzentration tief. -V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration Die Konzentration vertieft sich. Das kann stundenlang anhalten (ein gefährliches Stadium). +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Der Geist ist hysterisch. dass euer Geist mit voller Kraft läuft. b) (+S) (sati) Mit Achtsamkeit (Der Geist ist heilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration Wie in Stufe C1 (+V+E+S) +V-E Energie ist größer als Konzentration Der Geist ist sehr hell und wachsam. -V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration 86 . wenn der Geist nach einer Zeit von aktivem Notieren aufgeladen ist. Schwere breitet sich im Kopf aus. Nimittas oder visuelle geistige Objekte gibt es reichlich und sie verweilen lange. Er schwebt über den Objekten oder beschäftigt sich mit äußeren Objekten. hängt von der Kraft (C) eures Fahrzeugs (des Geistes) ab. die geistigen und körperlichen Prozesse . Wie weit ihr gekommen seid. Gute Meditation ist unterwegs. Etwas Achtsamkeit ist noch anwesend. Dies tritt oft nach einer sehr gründlichen Gehmeditation auf. a) (-S) (sati) Ohne Achtsamkeit (Der Geist ist unheilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration Wie in Stufe C2 (+V+E-S) +V-E Energie ist größer als Konzentration Der Geist ist vollkommen verwirrt und außer Kontrolle.mit ihren allgemeinen und spezifischen Merkmalen zu beobachten. Vielleicht hört man keine Geräusche mehr und „erwacht“ später sehr erfrischt. Deshalb baut sich keine Spannung auf. Man ist in der Lage. C3 Stufe (Anwesenheit von sehr starker Wunschkraft) Nach einigen Wochen (oder länger) der intensiven Praxis könnt ihr hoffen.

könnte man die stärkere Fähigkeit auch schwächen (-). wenn die Wunschkraft (C) noch schwach ist.(V) und Konzentrationsfähigkeit (E) zu balancieren. b) (+S) (sati) Mit Achtsamkeit (Der Geist ist heilsam) -V-E Balancierter Zustand von schwacher Energie und schwacher Konzentration Wie in Stufe C2 (+V+E+S) +V-E Energie ist größer als Konzentration Der Geist ist sehr wachsam und hell.Ein besitzergreifender zwanghafter Geist zu einem Thema. -V+E Die Energie ist geringer als die Konzentration Die Konzentration ist sehr tief und verweilt sehr lang in glückseligen Vertiefungen. dann ist man zumindest ungefährdet. +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Der Geist ist wie der eines Heiligen. Er ist abgesperrt vollkommen zurückgezogen. Dieser eine Faktor hält den Geist davon ab. auch wenn jemand reine Ruhemeditation übt. Die Meditation wird durch die Nacht aufrechterhalten. Wenn man sich der Achtsamkeit nicht sicher ist. Der Geist kann halluzinieren. +V+E Balancierter Zustand von starker Energie und starker Konzentration Der Geist eines Verrückten. Wütend wie ein Berserker. dass die Anwesenheit von Achtsamkeit (+S) bei intensiver Meditation sehr wichtig ist. aber die Achtsamkeit und Einsicht entwickelt sich nicht schnell oder klar. in falscher Konzentration (E) verloren zu gehen. Aus dem obigen ist zweifelsfrei ersichtlich. Es ist eine gute Sache immer etwas Achtsamkeit zu haben. Er kann nicht schlafen. Am Anfang der Meditation ist es angemessener die schwache Fähigkeit zu erhöhen (+). da man die wahre Natur der Welt versteht und so nicht daran anhaftet. um eine sicherere Entwicklung zu gewährleisten. Dieser Faktor wird oft übersehen. Dies kann entweder durch Erhöhen eines Faktors oder durch Erniedrigung des anderen getan werden. Zum Beispiel im Falle von C1 (-V+E) + (+V) = C1 (+V+E) Wenn die Fähigkeiten in einem mehr entwickelten Zustand sind. 87 . dann sollte man sich darüber versichern oder aufhören. Es kann nicht zu viel falsch gemacht werden. aber die Konzentration hält nicht an. Der nächste Schritt ist die Energie. Speziell wenn ungenügend Aufmerksamkeit oder Zeit verfügbar ist oder wenn es an Praxis mangelt. Wenn die Achtsamkeit (+S) anwesend ist. Unerschütterlich durch weltliche Bedingungen.

um wie viel wir sie erhöhen oder erniedrigen. 88 . In der tatsächlichen Praxis ist es deshalb angemessener zu fragen: Welche Rolle spielt Glaube oder Vertrauen beim Aufbau der Fähigkeiten. Es ist der Beginn des spirituellen Lebens. Das generelle zur Beurteilung herangezogene Kriterium ist die Stabilität der Achtsamkeit und dann die Tiefe der Konzentration. dhamma. Beides lähmt den Fortschritt. Die korrekte Umsetzung wächst natürlich mit unserer Erfahrung. mit Erhöhung der Achtsamkeit. Denn die Weisheit von der wir sprechen. Solch eine Balance wird durch korrekte Interviews mit einem guten Lehrer. wenn euer Vertrauen auf einem niedrigen Niveau ist und ihr zusätzliche Informationen benötigt. verstärken sich Energie und Konzentration Hand in Hand. das durch Denken (cinta maya pañña) entsteht. der Inspiration und Einfühlungsvermögen besitzt. Deshalb hat am Anfang jede hier angewandte Art von Balance mit Wissen zu tun. sondern sie wird mit der Praxis entwickelt. oder wenn es an Weisheit oder Wissen mangelt. dann kann man die mangelnde Fähigkeit erhöhen. Das heißt. Zum Beispiel im Falle von C1 (-V+E) + (+V) Zum Beispiel im Falle von C2 (-V+E) + (+V) Zum Beispiel im Falle von C1 (+V-E) + (+E) Zum Beispiel im Falle von C2 (+V-E) + (+E) = = = = C1 (+V+E) C2 (+V+E) C1 (+V+E) C2 (+V+E) Ein weiterer wichtiger Punkt ist. Das Balancieren von Glaube und Weisheit Anders als die Balance von Energie und Konzentration. die zur Befreiung führen? Glaube oder Vertrauen ist wie ein Starter oder eine Zündkerze. das zur Leichtgläubigkeit in eine falsche Praxis führen kann. So ein Lehrer hilft euch. Es geht darum. herbeigeführt. Dieses Wissen wird nicht noch nicht im Moment des Beobachtens oder des Notierens erzeugt. entsteht durch Meditation (bhāvanā maya pañña) und solch eine Weisheit hat man nicht am Anfang. Sonst entsteht leicht skeptischer Zweifel (wegen des verwirrten und spekulativen Denkens) oder übermäßiges Vertrauen.Zum Beispiel im Falle von C2 (-V+E) + (-E) = C2 (-V-E) Wenn jemand jedoch große Aufmerksamkeit hat und großes Können aufweist. Eine Balance von Glauben und Wissen auf diesen niedrigeren Stufen ist notwendig um eine stabile Basis für die Praxis zu bekommen. sangha). In Buddhismus ist Glaube der Glaube an die drei Kleinodien (buddha. beziehen sich die Fähigkeiten Vertrauen und Weisheit auf den Anfang und das Ende der Praxis. Dies verspricht einen schnelleren Fortschritt. nicht nur die Faktoren einfach zu erhöhen oder zu erniedrigen. die oft wie zwei Waagschalen funktionieren.

dass man durch den Glauben in der Lage sei den Ozean zu überqueren. Weisheit oder Wissen ist deshalb das Mittel. sondern verunsichern auch die leidenden Mitgefährten. Es wäre aber noch besser. dass wir die Wahrheit erfahren. sīla. sondern auch dazu. nehmen sie sich nicht nur selbst die Chance. sondern man muss genug Vertrauen haben um lang genug zu praktizieren und auch. All diese Zustände sind aber unbeständig. Deshalb muss die Fähigkeit Glauben nicht nur die Energie zum Praktizieren erzeugen. Deshalb wird gesagt: „Glaube ist der größte Reichtum“. Deshalb wird blinder Glaube im Buddhismus nicht befürwortet. Es zeigt uns unsere Fehler und wie wir sie vermeiden. All diejenigen. Natürlich muss man auch realistisch sein. dass durch Nachdenken entsteht als irregeleitet oder spekulativ (das ist die falsche Art von Wissen) beschrieben. Das ist wie das Überqueren des Ozeans und deshalb wurde gesagt. Wenn Vertrauen da wäre. ist aber nicht das Ende selbst! Dies gilt auch für das Wissen. Sie haben überhaupt kein Vertrauen. Deshalb ist es ein Fehler an irgendeiner dieser Einsichten anzuhaften. „wir haben einfach nicht genug Zeit zum Praktizieren“. Wenn man etwas Lohnenswertes erreichen möchte. Es ist wie ein Schlüssel zu einer Schatztruhe. Aber wenn uns unser Glaube nur soweit führt. auch unsere guten Fähigkeiten. dass wir die Praxis erfolgreich beenden. die denken. würde man sich die Zeit dazu nehmen. um all die anderen Fähigkeiten wie die der Achtsamkeit. Es ist eine Tatsache. die zu den weltlichen Vertiefungen (lokiya jhāna) führt. Das ist natürlich besser als in den Höllen zu leiden. je näher wir unserem Ziel kommen. Konzentration und Weisheit zu erzeugen. gut ausgewählte Lehrer und gesunden Menschenverstand. wird Wissen. 89 . wenn uns unser Glaube aus dem Zyklus des Geborenwerdens und Sterbens (samsara) herausführen würde und wir komplett frei vom Leiden wären und ewigen Frieden – nibbāna – hätten. die uns glücklich machen. und wie wir sie verbessern. dann wird er uns zum Glück der Brahmas geleiten. das zum Ende führt. Wenn er uns dazu führt reine Ruhemeditation zu praktizieren. kann es uns nur das Glück der Menschen und den sinnlichen Himmel offerieren. Letztendlich führt dieses Wissen dazu. Mit der Zeit wird Erfahrung erlangt und mit dieser Erfahrung steigt das Vertrauen und das Wissen. Wir brauchen Theorie (ausgewähltes Lesematerial). haben nicht genug Vertrauen. das aus der Kultivierung des Geistes entstanden ist und über das oft als Einsicht oder Einsichtswissen gesprochen wird. dass wir Nächstenliebe haben und die 5 Gebote befolgen.Durch diesen Glauben führen wir verdienstliche Taten (dāna. bhāvanā) aus. Als solches muss er uns nicht nur zur Vipassanā-Praxis führen. Wie schon oben erwähnt. Wenn die Leute sagen. heutzutage könne man den heiligen Pfad nicht mehr erreichen. dass unser aus Beobachtung und Notieren erhaltenes Wissen in dem Masse anwächst. sollte man positiver denken. Dieses Wissen weist uns den Weg.

dann bringt eher eine entspanntere und leichtere Form der Achtsamkeit Balance hervor. die entstehen und die ins geistige Auge eindringen. Man sollte sein Herz in friedvolle Ruhe bringen. • Wenn wir müde oder lethargisch sind. • Wahllose Achtsamkeit ist Achtsamkeit auf alle Objekte. indem man nach einem bestimmten System die Achtsamkeit auf die Objekte richtet. Deshalb gibt es niemals ein Überschuss dieser Art des Wissens. B. Man muss sich klar machen. können wir sie entsprechend hervorbringen. weil es alle Dinge in ihrer wahren Bedeutung erhellt. sind keine anderen als Energie (viriya) und Einspitzigkeit oder Konzentration (ekagatta). die jederzeit bereit zum Reagieren ist. Andere Wege die Fähigkeiten der Energie und Konzentration zu balancieren 1. Sie sprudelt leicht heraus. entstehen auch andere geistige Faktoren (cetasika). So werdet ihr die Wachsamkeit kennen lernen. Diejenigen. die uns hier interessieren. brauchen wir mehr die energetische Form der Achtsamkeit. • Wenn jedoch die Energie exzessiv ist und sich zur Unruhe neigt. Es ist der stille. Zuerst notiert der Meditierende z. Etwas Ähnliches haben wir schon früher bezüglich der Priorität der Objekte besprochen. dann die dominanten Sekundärobjekte etc. was für eine Achtsamkeit benötigt wird. Wissen hält alles in der erforderlichen Form zusammen. Gewöhnlich beginnt man mit Gerichteter Achtsamkeit. friedvolle und einspitzige Aspekt der Achtsamkeit. im Geiste dabei den Segen der Loslösung haben. 2. dass mentale Energie nicht mit physischer Energie verwechselt wird. ist das besser mit einem entspannten Körper als mit einem Körper voller Spannungen.Alle Fähigkeiten werden durch Wissen wie mit Zement gestärkt. da das energetischer ist und zu einem schnelleren Aufbau der Achtsamkeit führt. Die Art der angewandten Achtsamkeit Zusammen mit dem mit Achtsamkeit verbundenen Bewusstsein (citta). Wenn wir die mentale Energie aufbauen. wenn man voller Eifer ist. Sobald wir präziser wissen. Es mangelt zu oft daran (ausgenommen in den Vollkommenen). Die Art der arbeitenden Achtsamkeit • Systematische oder Gerichtete Achtsamkeit heißt Kultivierung der Achtsamkeit. In Bezug 90 . das Basisobjekt. die mit den beiden zu balancierenden Fähigkeiten korrespondieren. Sie ist der aktive Aspekt der Achtsamkeit. Es wird keine Anstrengung für die Auswahl der Objekte unternommen.

Deshalb wird die Gerichtete Achtsamkeit dann benutzt. neigt auch der Energiefaktor zur Reduktion. lehnt sich zurück und übt wahllose Achtsamkeit und auch wenn erst einmal nichts passiert. aber nur wenn die Achtsamkeit kontinuierlich geworden ist. die noch nicht entstanden sind. So entwickeln sich immer tiefere Stufen der Achtsamkeit. Wenn das wieder nicht funktioniert. der behindert und unfähig ist irgendetwas zu notieren. warum die Fähigkeiten nicht in Balance sind. wir werden immer entspannter und ruhiger und auch die Wachheit erhöht sich. wenn die Fähigkeiten schwach sind. Durch viel Praxis können wir solche Exzesse und Mängel reduzieren und den Geist zu einem Punkt der exakten Balance läutern. indem er viele Berührungspunkte notiert.auf die vier rechten Anstrengungen korrespondiert es mit dem Überwinden der üblen geistigen Zustände und dem Hervorbringen von reinen geistigen Zuständen. für die ihr keinen Namen habt. Durch wahllose Achtsamkeit wird die Achtsamkeit sehr stabil. Früher oder später wird eine der beiden Methoden funktionieren. das ist ein Geist. Manchmal strengen wir uns zu sehr an und wir enden dann in einem Problem oder haben einen „stecken gebliebenen Geist“ oder wir entspannen uns zu stark und enden mit einer anderen Art von Problem. Der Meditierende balanciert nun anfangs den Geist zur Energieerhöhung so. entspannt er sich. 91 . Daher kann. Bezüglich der vier rechten Anstrengungen korrespondiert das damit. Die Ursache kann exzessive Konzentration oder Energie sein oder auch das Zweifeln. die wahllose Achtsamkeit den Geist beruhigen und entspannen. Das heißt. Mit wahlloser Achtsamkeit kann auch. wenn die feineren Objekte genauso wie die gröberen notiert werden können. Wenn das nicht funktioniert. was es nun eigentlich genau sei. also die Technik des erhöhten Berührungspunktenotierens. sobald der Geist unruhig ist. Das bedeutet. Außerdem gibt es auch eine Menge Objekte. Ungerichtete Achtsamkeit oder wahllose Achtsamkeit wird häufiger angewandt. auf einen „stecken gebliebenen Geist“ trifft. ergreift der Meditierende noch einmal die Maßnahme der Energieerhöhung. wenn Stärke benötigt wird um die Befleckungen zu überwinden oder um Fortschritte zu neuen Einsichten zu machen. die üblen Zustände zu vermeiden und die reinen Zustände zu erhalten. Da das Aufbringen des Geistes auf das Objekt bei dieser Art reduziert ist. wenn die Achtsamkeit mehr oder weniger kontinuierlich ist. kann er diese Vorgehensweise gebrauchen. 3. Konzentration aufgebaut werden. B. verbleibt er einfach so. Wenn der Meditierende z. Trial-and-Error-Methode (Die Methode des Ausprobierens um dann aus seinen Fehlern zu lernen) In der Praxis ist es nicht immer so leicht auszumachen. Dieser balancierte Zustand der Achtsamkeit vertieft sich mit der Erhöhung der Fähigkeiten von Energie und Konzentration in gleicher Stärke. Deshalb können wir in solchen Situationen die Trial-and-Error-Methode anwenden.

weil sie oft nicht in der Lage sind danach die Achtsamkeit aufrecht zu erhalten. Das gilt besonders für Anfänger. die den Geist beeinflussen ii Die Art der anwesenden Objekte. wenn wir lethargisch oder müde sind. Wir können das in eine Tabelle mit der physischen Anstrengung. Es muss jedoch klar sein. Das gewöhnliche Verfahren ist allerdings die gleiche Zeit zu sitzen wie zu gehen (z. Ein steckengebliebener Geist ist ein Geist. B. falls man auch nach einer Stunde gut in der Achtsamkeit und Konzentration fortschreiten kann. Zu viel zu sitzen oder zu gehen (das heißt mehr als eine Stunde) wird nicht befürwortet. Obwohl physische und mentale Anstrengung unterschiedlich sind. weil man zu leicht einschläft. zu viel Energie oder harte Konzentration hat. je eine Stunde). i „Sitzen“ und „Berühren“ Während „Berühren“ zu den physischen Empfindungen am Kontaktpunkt gehört. die 92 . aber sie können das Balancieren der Fähigkeiten beeinflussen. wird der Meditationsfortschritt sehr weit gehen. der gelangweilt und müde ist. ungefähr so eintragen wie folgt: +++V ++V +V OV Stehen (eine große Menge Energie) Gehen (eine gute Portion Energie) Sitzen (wenig Energie) Liegen (keine physische Anstrengung) Aus diesem Grunde kann Gehen helfen. dass das Balancieren der Fähigkeiten mental ist und nicht physisch und deshalb. b) Die die Körperhaltungen betreffenden Objekte können auch das Balancieren der Fähigkeiten beeinflussen. Im Allgemeinen verstehen wir. wenn wir mit physischen Aktivitäten beschäftigt sind. auch der Geist zu einem gewissen Grade aktiviert wird. die die Fähigkeiten entweder erwecken oder reduzieren a) Die Körperhaltungen sind physischer Natur. Die letzte Haltung der vier (das Liegen) wird normalerweise nicht empfohlen. Das Wählen der angemessenen Körperhaltung oder angemessener Objekte. das heißt. kontinuierliches Erhöhen in einer balancierten Art über längere Zeit. 4.Wenn man dies kann. beeinflusst die erstere die letztere in einem gewissen Masse. Und zwar durch: i Ausüben physischer Anstrengungen. die mit beteiligten geistigen Anstrengungen korrespondiert. wenn man krank ist oder zu schlafen beabsichtigt. Und wenn wir unruhig. gibt es in dem Fall keinen Grund. gehört „Sitzen“ zu den physischen Empfindungen. kann Sitzen oder Liegen helfen. verspannt oder verstört sind. warum man die Körperhaltung wechseln sollte. obwohl man das durchaus machen kann. dass.

S3. um die unterschiedlichen Empfindungen wahrzunehmen. (siehe Diagramm)..S. Als solches verursacht es eher Konzentration als „Sitzen“ und „Berühren“... wird eine Menge Energie wach und in vielen Fällen kann die Schläfrigkeit überwunden werden. kann man einen ausgewählten Punkt länger beobachten (das heißt 100 Sek.und Auswärtsbewegung der Bauchregion beim Atmen. Aus demselben Grund ist es aber auch leichter das „Heben“ und „Senken“ als Vipassanā-Objekt im Sinne der Einsichtsmeditation zu sehen. spannen. wegen seiner Unregelmäßigkeit und Grobheit. B2.. kehrt man dann zur wahllosen Achtsamkeit zurück. Eine andere Möglichkeit ist. nur die unterschiedlichen Berührungspunkte zu beobachten B1.S. Solche wie S1. aber wenn man nicht schläfrig ist. Wenn die Achtsamkeit der Erwartung entspricht.. Dadurch wird das Objekt immer feiner. Hinsichtlich der Fähigkeit den Geist schnell zu beruhigen ist das "Heben" und "Senken" jedoch. gefühlt werden. was mit den „Sitzen“ .. etc. Daneben kann auch Hitze. B.nicht Kontaktpunkte sind. 93 . das eher mit Schmerz assoziiert wird. Dies kann für Anfänger. 50 Sek. Im Allgemeinen weckt das „Sitzen“ und „Berühren“ die Energiefähigkeit. oder länger). Diese Kräfte beinhalten hauptsächlich das Windelement. notiert. weil eine Menge Anstrengung benötigt wird die Achtsamkeit zu halten oder sie auf die betreffenden Empfindungspunkte zu lenken. B. die noch nicht richtig verstehen.. S2. Wenn sich die Konzentration aufgebaut hat. etc oder B1. 100 Sek. variiert mit den Bedingungen. B. Das „Sitzen“ besteht aus vielen physischen Kräften wie ziehen. kann man länger beobachten (z. Wenn jemand sehr hartnäckig kontinuierlich S.. Wie lange man sich mit jeder Notierung (S oder B) aufhält. S4. Härte etc. dann sollte man sich nicht so lange (ca. wird man sich all der Empfindungen im Körper bewusst. und zwar energetischer. 5 Sek.. B2. Wenn wir den sehr unregelmäßigen Bewegungen folgen. und wenn es gut passt. nützlich sein. verzerren etc. B3. B. an jedem Punkt) mit ihnen aufhalten. tendieren wir dazu den Rest um uns herum zu vergessen. B3 etc. weniger gut geeignet als die Beobachtung des Atems an den Berührungspunkten der Nasenspitze. Wenn man müde ist und die Objekte unklar erscheinen. wenn man schläfrig ist oder die Objekte unklar sind.Empfindungen gemeint ist. welche die sitzende Haltung bewahren. Dann kann man mehr Empfindungen erkennen. oder länger). ii „Heben“ und „Senken“ „Heben“ und „Senken“ bezieht sich auf die Ein.

94 .

Beim vipassanā. eine Menge Energie und Achtsamkeit zu erwecken. werden sie benutzt. Man muss viele Bewegungen und Absichten notieren. wenn die Konzentration tiefer wird. Deshalb müssen wir sehr achtsam sein oder wir fallen in den Schlaf. Es gibt eine andere Art von Licht. Deshalb muss man lernen dabei sehr entspannt zu sein vii Sehen/Licht Wie die Geräusche muss auch das Sehen aufgegeben werden. Sie können jedoch bei der Wachheit auf den gegenwärtigen Moment helfen. Diese werden als geistige Bilder klassifiziert. Schmerz erhöht sehr leicht die Energie. Geräusche helfen auch nicht die gewünschte rechte Anstrengung zu stimulieren. vi Gehen Gehmeditation tendiert dazu. Aus diesem Grund ist es auch oft nicht leicht tiefe Konzentration zu bekommen. dass. Jedoch wegen seiner hellen und sich ausdehnenden Natur. werden sie notiert und verschwinden deshalb. In der Gehmeditation sind die Augen gewöhnlich offen und das Sehen ist unvermeidlich. die mit dem geistigen Auge beim Sitzen mit geschlossenen Augen gesehen wird. falls irgendein von uns ausgewähltes Objekte nicht erscheint um so die Fähigkeiten zu balancieren. iv Angenehme Gefühle „Glück“.iii Schmerzhafte Gefühle Dieses Objekt weckt wegen seiner scharfen und starken Natur eine Menge an Energie. wenn alle anderen Objekte unklar sind. wenn kein Zorn vorhanden ist! Dazu müssen wir den Geist auf den Schmerz mit starker und fester Achtsamkeit gerichtet halten. Jetzt verstehen wir. wenn wir ein Objekt wählen können. wegen der aktiven Natur dieses Prozesses. wir auch eines wählen können um die Fähigkeiten zu balancieren. v Geräusche/Hören Geräusche werden normalerweise nicht als primäres Vipassanā-Objekt benutzt. Das kann Anfänger sehr stören und deshalb müssen sie regelmäßig das Zügeln des Auges üben und „Sehen. Sie sind außerhalb und fremd. Sehen“ notieren. deshalb wird hier ausbalanciert 95 . B. um Konzentration zu erzeugen. Es ist z. In der Samatha-Meditation. kann es einen gewissen Grad an Energie wachrufen und Mattigkeit vertreiben. baut leicht Konzentration auf. bei Müdigkeit besser. damit wir die entsprechenden Fähigkeiten erhöhen oder erniedrigen. Deshalb führen sie definitiv nicht zur Konzentration. den Schmerz und „Sitzen“ sowie „Berühren“ zu beobachten als „Heben“ und „Senken. da sie dazu tendieren den Geist zu zerstreuen. Wir können auch das Umgekehrte anwenden.

96 .durch entspannteres Notieren. Andererseits ist bei einem angenehmen Gefühl mehr Wachheit und energischeres Notieren erforderlich. Ein anderer Punkt ist das Temperament des Individuums. während der mehr träge Typ Energie braucht. Der mehr energetische Typ braucht Ruhe.

zu erkennen. Außerdem ist sie ein Führer um Fallstricke zu vermeiden und um in der Entwicklung fortzuschreiten. Wenn man an einem gefährlichen Ort ist. Man kann diese neun Möglichkeiten wie folgt zusammenfassen: Jemand voller Vertrauen.11. Man erinnert sich. eine Praxis. 2. Dies ist eine essenzielle Bedingung für das Entstehen von exaktem und tiefem Verständnis. Der einzige Weg. sonst kann man nicht direkt erfahren. Schärfen der geistigen Kontrollfähigkeiten Neun Wege zur Schärfung der Fähigkeiten Damit wir uns ein besseres Bild vom Schärfen der Fähigkeiten machen können. der einen aus all dem Leiden herausbringt. anzusehen. Krankheit und Entmutigung (das kann einem auf dem Weg begegnen) fortlaufend und ernsthaft bemüht. Deshalb. dass. Man sollte jedoch auch das Philosophieren und Denken beiseite legen. lasst es uns damit sehr ernst sein. der die angemessenen äußeren Bedingungen und internen Faktoren erwägt und sich trotz aller Schmerzen. Man muss alle falschen Ansichten ablegen. bevor man in der Lage ist. Trotzdem sind viele nicht in der Lage sich viel Zeit für ihre Praxis zu nehmen. Nur wenn es eine solche Ernsthaftigkeit gibt. da sie anderen Verpflichtungen nachgehen. 97 . der einen in die richtige Richtung der Einsichtsentwicklung bringt. bis er sein Ziel erreicht hat. wie sie in der visuddhi magga erwähnt werden. Dieses anfängliche Akzeptieren der Wahrheit der drei allgemeinen Daseinsmerkmale ist der erste Faktor. was auch immer uns für kostbare Momente zur Verfügung stehen um uns in dieser edlen Praxis weiterzubringen. wäre es äusserst hilfreich. Diese korrekte theoretische Basis ist wichtig wegen ihrer Fähigkeit Vertrauen zu erwecken. die Frieden. wenn man eine gute Karte zur Hand hätte um den richtigen Weg zu finden. was richtig ist. wird kein Teil des Prozesses unnotiert bleiben. Sicherheit und ein Ziel bringt. Mit dem richtigen Verständnis für die Bedeutung einer gründlichen Praxis wird uns diese richtige Einstellung gegeben. Die neun Wege im Einzelnen: 1. dass man die Unbeständigkeit der Gestaltungen erkennen möchte. sollte als der wichtigste Teil im Leben angesehen werden. keine direkte Erfahrung machen. ist es nützlich sich die neun Wege. Man strengt sich sorgfältig an Sich ernst und sorgfältig anstrengen ist ähnlich der grundlegenden Eigenschaft der Achtsamkeit.

B. als es auch für eure eigene spätere Einschätzung hilfreich ist. ii. wie man Konzentration erreicht hat Wir können nicht erwarten. dass wir alles von unserem Lehrer lernen. Das Erwägen der sieben Angemessenheiten Die äußere Umgebung kann den Geist von Anfängern stark beeinflussen. schneller und leichter reisen. Außerdem gibt es noch die ethischen Überlegungen. Um fähig zu kontinuierlichem Bemühen zu sein. Erinnerung an den Weg. Eine übliche Betrachtung vor dem Essen ist. Das Gleiche gilt auch für Einsichtserfahrungen. zum Spaß oder zum Dickwerden. 5. wie als wenn sich jemand an Grenzsteine erinnert. Beim Erinnern der Prozesse ist es. Vielseitigkeit und Flexibilität der Achtsamkeit. zur Verschönerung. dass man nicht isst um sich zu berauschen. sehr individuell. Geduld. dass wir uns später an den Weg ihrer Erzeugung erinnern können. Sie hängt vom Temperament und der Eigentümlichkeit des Einzelnen ab. 4. Die sieben Angemessenheiten sind kurzgefasst diese: i. So wird er das nächste Mal sicherer. das sowohl euren Lehrer während der Interviews dabei unterstützt euch zu helfen. Achtsamkeit während des Essens und andere Betrachtungen nach dem Essen werden uns dabei helfen. das keine Anhaftung erweckt. So besinnt man sich. Wenn Konzentration entsteht. nachdem er seine Reise beendet hat. 98 . Eine richtige Wahl äußerer Bedingungen kann deshalb bessere Resultate hervorbringen. Wir müssen die Nahrung aber auch vom Standpunkt der Befleckungen aus betrachten. • nicht zu weit und auch nicht zu nah am Dorf.3. einer Woche) innerhalb kurzer Zeit markanteren und sichtbareren Fortschritt erfahren. Das stattet euch mit einem Protokoll aus. Geschick. Die Entstehung von Konzentration ist z. Angemessenes Essen Eine ausgewogene. Man strengt sich kontinuierlich an Während sorgfältiges und ernsthaftes Bemühen eine gute Qualität für jeden Moment des Notierens verspricht. der Gesundheit des Individuums angemessene Diät wäre die vernünftige Wahl. Eine Menge hängt von uns selber und unserem gesunden Menschenverstand ab. Angemessene Behausung Einige Erfordernisse für eine Behausung wurden in den nikayas erwähnt. Kontinuität erlaubt das stetige Erhöhen der Achtsamkeit und die so erzeugte Schwungkraft ist erheblich. ist es günstig. Deshalb können die meisten Leute nur in intensiven Meditations-Retreats (von mind. Das bedeutet Essen zu sich zu nehmen. ist auch Kontinuität vonnöten. die Mahlzeit nur als Ernährung für den Körper zu sehen um ihn zu erhalten und um bei der Anstrengung zu helfen. braucht man Willenskraft.

• leicht zugänglich. • Dem spekulativen Temperament wird eine geschlossene oder abgeschirmte Behausung empfohlen. wo es keinen Lehrer gibt. Sie sagt noch zusätzlich. • Während es für das intelligente Temperament keine unangemessene Behausung gibt. In den Tropen bevorzugen die meisten eine kühle Umgebung für ihren 99 . wo es zu viel Arbeit gibt und Leute anwesend sind. Einige angemessene Behausungen werden hier erwähnt: • • • • Waldbehausung Behausung am Fuße eines Baumes Behausung auf einem offenen Feld Behausung in einem leeren Haus Bezüglich der Temperamente: • Dem lustvollen Temperament wird ein hässliches und unangenehmes Quartier empfohlen • Dem hassvollen Temperament ein sauberes. iii. die gefährlich sind. B. Lehrers) Die visuddhi magga beschreibt noch achtzehn andere Arten der unangemessenen Behausung unter der Überschrift Hindernisse. In Kürze sind die 18 Arten von unangemessenen Klöstern folgende Orte: • • • • • die zu laut sind. ruhig und still bei Nacht. reines und angenehmes Quartier • Dem verblendeten Temperament wird ein Quartier. das eine Aussicht hat angeraten. • Die Anwesenheit eines guten Freundes (z. wo die vier Bedarfsgegenstände schwierig zu bekommen sind. • Dem vertrauenden Temperament wird ein Quartier wie das des Hassvollen empfohlen. dass die Angemessenheit auch vom Temperament des Meditierenden abhängt. • Verfügbarkeit der vier Bedarfsgegenstände und Sicherheit vor Krankheit und Ungeziefer sowie anderen feindlichen Kreaturen. wenn es nicht zu heiß oder zu kalt ist. • nicht zu bevölkert am Tag. Angemessenes Klima Ohne Zweifel ist es das Beste.

dass einige Körperhaltungen wegen der verschiedenen Temperamente angemessener sind als andere: • • • • • Dem lustvollen Temperament . dass die Hitze nicht so stört wie man meinen möchte. 100 . iv. ein guter Zuhörer und Ratgeber) was diese Person äußert.Sitzen und Liegen Dem verblendeten Temperament . außer den absolut notwendigen. h. ausgestattet mit weitem und tiefen Wissen sowie voller Mitgefühl.wie dem verblendeten Temperament • Dem intelligente Temperament – beliebig v. die strikt nur die Meditation betreffen. Die visuddhi magga nennt die guten Qualitäten eines guten spirituellen Freundes: • • • • verehrt und geliebt spricht und hört zu (d. Wenn auch das scheitert. dass der Bodhisatta die vollkommene Erleuchtung am Höhepunkt der heißen Jahreszeit erhielt. Ihr Gebrauch ist umstritten. Sie können die Schwachen. Depressiven und Faulen inspirieren und sind gute Beispiele für willige Lernende. jemanden mit den jhānas (Vertiefungen) und wenn auch das nicht gelingt. Oft gibt es Leute. Es ist unter Meditierenden bekannt. da es auch eine Entschuldigung für Schwäche sein kann.Gehen und Stehen Dem hassvollen Temperament . Das hilft die geistigen Fähigkeiten zu balancieren und gesund zu bleiben.Gehen Dem spekulativen Temperament -wie dem lustvollen Temperament Dem vertrauenden Temperament . Sie vermitteln anderen den edlen Weg mit Takt und reifen Gedanken. Das kann noch weiter beschränkt werden auf Gespräche. Wir sollten nicht vergessen. Außerdem gibt es ja noch die Regenzeit. ist profund sie eilt nicht ohne Grund Weiterhin ist es ratsam einen edlen arahant zu finden und wenn das nicht möglich ist. Angemessene Personen – als Lehrer oder Begleiter beim Bestreben Das sind Leute. jemanden mit weniger Erreichtem. Hitze kann sehr ermüden. Angemessene Gespräche Gewöhnlich ist während einer intensiven Meditationszeit nur lohnendes Gespräch über die Praxis erlaubt. jemand Versiertes mit den Texten. die in der Praxis erfahren sind. ganz zu schweigen die weltlichen Gespräche.Komfort und können so bessere Konzentration erlangen Das ist verständlich. Die visuddhi magga sagt. die Klimaanlagen benutzen. Die weniger lohnenden. Angemessene Körperhaltung Gewöhnlich wechselt man zwischen gehender und sitzender Haltung. werden unterbrochen. vi.

wo Mönche auf Almosengang gehen können. dass wir unser Bestes zu geben haben. Es ist wichtig. Die vier Bedingungen. eine Arbeitsmöglichkeit zu finden. i. warum er jetzt erst erwähnt wird. Erleuchtungsfaktor Wahrheitsergründung (dhamma vicaya sambojjhanga) Dies ist der durchdringende Aspekt der Weisheit. 6. die zusammenkommen im Moment der Erleuchtung. ii. Aber insgesamt bedeutet es. beschäftigen • Personen mit verwirrtem (unachtsamen) Geist vermeiden • Sich mit Personen zusammentun. Kultivierung der sieben Faktoren der Erleuchtung Diese sieben Faktoren der Erleuchtung sind geistige Bedingungen. Wir werden sie hier erwähnen.Im Alltag sollte man so oft wie möglich die nicht lohnenden Gespräche vermeiden. der vier Pfeiler der Achtsamkeit. wie sie im Satipa hāna-Kommentar besprochen wurden. so wie sie wirklich sind. wundert man sich ein wenig darüber. durch Verstehen und Willenskraft) zur Entwicklung des Erleuchtungsfaktors Achtsamkeit. Der Erleuchtungsfaktor Achtsamkeit (sati sambojjhanga) Dies ist die rechte Achtsamkeit des edlen achtfachen Pfades. Bis zu einem gewissen Grad ist es allerdings unvermeidbar. der versucht die Natur der Phänomene zu verstehen. sind: • Sich mit der Praxis der Achtsamkeit mit klarem Verständnis. Sie werden separat behandelt. die ständig achtsam sind • Neigung (des Geistes. die zum Entstehen dieses Faktors führen. welche die Dinge. h. d. Es ist auch die Achtsamkeit. die wenig Befleckungen hervorbringt. Für Hausleute bedeutet es den Arbeitsplatz. Da er überhaupt der wichtigste Faktor ist. Sauberkeit) Balancieren der fünf geistigen Fähigkeiten (der Einsicht) Vermeiden von Ignoranten Sich mit den Weisen zusammentun 101 . nicht die vierte Verhaltensregel des Lügens und anderer Formen der unheilsamen Äußerungen zu überschreiten. vii. sodass wir sie mehr im Detail studieren können und sie entsprechend den Umständen anwenden. wie im Satipa hāna-Sutta aufgezeigt wurde. wenn ihr euren Lebensunterhalt verdient. in der Einsichtsmeditation sieht. h. Reinigung der körperlichen Basis (d. Angemessener Aufenthalt Dies bezieht sich auf Plätze. Die Bedingungen für sein Entstehen sind: • • • • • Untersuchen der Daseinsgruppen etc.

die bei der Einsichtsmeditation benutzt wird. Es ist auch die sich bemühende Energie. Sie ist nah verwandt mit Glauben und dient dazu Energie für die Praxis wachzurufen. B. Die elf Bedingungen. dass das große Erbe (der sieben Schätze) nicht für die Trägen ist. 6) Betrachtung der Größe des Meisters (ist man ein würdiger Schüler?) 7) Betrachtung über die Größe der Abstammung (des Buddha und man selbst) 8) Betrachtung über die Größe der Nachfolger im heiligen Leben (z. sind: 1) Betrachtung des Schreckens der höllischen Welten (oder der Wiedergeburt) 2) Betrachtung der Vorteile durch die Energie 3) Betrachtung. die während der Einsichtsmeditation auftritt. Sariputta und Mogallana) 9) Vermeiden von faulen Leuten 10) Sich verbinden mit fleißigen Leuten 11) Neigung zur Entwicklung dieses Faktors iv. dass der von den Erleuchteten beschrittene Pfad nicht für die Faulen ist. Erleuchtungsfaktor Energie (viriya sambojjanga) Dies ist die rechte Anstrengung des edlen achtfachen Pfades. Während seine Verbindung als Vertiefungsfaktor (jhāna) die Entwicklung von Konzentration ermutigt. Erleuchtungsfaktor Freude (pīti sambojjhanga) Dies ist Freude.• Betrachtung der tiefen Unterschiede der wahrgenommenen Prozesse bis aufs Äußerste (Geist und Materie) • Neigung zur Entwicklung dieses Faktors iii. die zu seinem Entstehen führen. 4) Das Respektieren von Almosen (und der anderen Requisiten) 5) Betrachtung. Der Faktor kann wachgerufen werden durch: • • • • • • • • • 102 Betrachtung der Qualitäten eines Buddha Betrachtung der Qualitäten des dhamma Betrachtung der Qualitäten der sangha Betrachtung der guten Moral von jemandem Betrachtung der Großzügigkeit von jemandem Betrachtung der himmlischen Wesen (der guten Qualitäten) Betrachtung des Friedens des nibbāna Vermeiden von groben Leuten (frei von Glauben) Sich mit feinen Leuten zusammentun (angefüllt mit Glauben) .

Neigung zur Entwicklung dieses Faktors vii.• Betrachtung von Lehrreden. entsteht. Es heißt. Betrachten des Geistes ohne Störung 8. Sich zusammentun mit konzentrierten Menschen 10. 7. Vermeiden von unkonzentrierten Menschen 9. 4. Die elf Bedingungen. Erleuchtungsfaktor Konzentration (samādhi sambojjhanga) Konzentration ist die Gewinn bringende Einigung des Geistes mit dem Objekt. Geschick bei der Aufnahme des Meditationsobjektes (Zeichen) 4. der durch viel Achtsamkeit auf die Dinge. Erfreuen des Geistes bei Unzufriedenheit 7. 5. 6. 2. Den Geist bei Laschheit anspornen zu können 5. die Vertrauen erzeugen • Neigung zur Entwicklung dieses Faktors v. Die Bedingungen zu seinem Entstehen sind: • Losgelöste Haltung zu Lebewesen • Losgelöste Haltung zu Dingen 103 . Balancierung der fünf geistigen Fähigkeiten (der Einsicht) 3. Reinigung der körperlichen Basis (d. h. wie sie wirklich sind. Sieben Dinge führen zu seiner Erweckung: 1. Sauberkeit) 2. Betrachtung der Vorteile der Vertiefung und der Befreiung 11. Benutzen von angemessenem Essen Vorteilhaftes Wetter Eine angemessene Körperhaltung Reflektieren über kamma und seine Resultate Unruhige Leute vermeiden Sich mit ruhigen Leuten zusammentun Neigung zur Entwicklung dieses Faktors vi. mittels momentaner Konzentration (auf weltlichen Stufen) und ihrer Objekte. 3. Erleuchtungsfaktor Gleichmut (upekkhā sambojjhanga) Gleichmut ist hier der ausbalancierte Zustand des Geistes. Zügeln des Geistes bei überschüssiger Energie 6. Erleuchtungsfaktor Ruhe (passadhi sambojjhanga) Dies bezieht sich auf Ruhe und einen friedvollen Geist und den zugehörigen mentalen Faktoren. dass in diesem Fall die Einsichtsmeditation die drei Daseinsmerkmale herausstellt. die zum Entstehen von Konzentration führen sind: 1.

So lang wir sie nicht erreicht haben. Wenn wir verstehen. Das Überwinden des Schmerzes mit Hilfe von Energie Schmerz und Krankheit kommen gewöhnlich zusammen. Nimmt man die Haltung „nicht auf halbem Wege stoppen“ ein. ist es nur wahrscheinlich. Nicht auf halbem Wege vor dem Ziel aufhören Das letzte Ziel ist die komplette Ausrodung der Befleckungen. wie er es aushalten kann. die den Schmerz beobachteten und beim Tod die erhabene Verwirklichung erreichten. Um sie achtsam zu beobachten. erlaubt dies dem Meditierenden sich so lange zu bemühen. wird unsere Übung reduziert und unflexibel. dass sie eines Tages eine Krankheit befällt. die von ihrer Krankheit genesen. Die Erreichung dieses Zieles wird wahrscheinlich für die meisten eine ganze Weile dauern. ob ein anderes Objekt günstiger ist. brauchen wir eine Menge Energie. wenn wir zuerst eine starke Basis entwickeln (z. Sich nicht über den Körper und die Gesundheit während der Meditation sorgen Wenn sich die Meditierenden einer langen intensiven Praxis unterziehen. dass wir nicht mit der Praxis aufhören sollten. Es gibt auch immer wieder solche. können wir den Schmerz überwinden. Eine größere Anzahl an Objekten haben Jedes Objekt bringt seine Eigenheiten mit sich. Ein bestimmtes Objekt kann für gewisse Temperamente passender sein und man wird durch sie auch in anderen Techniken und anderen Aspekten des Geistes trainiert. Erhöhte Konzentration kann auch einen leichten Schmerz groß erscheinen lassen. in der Achtsamkeit auf den Körper) und dann mehr und für längere 104 . dass wir keine medizinische Hilfe brauchen. Es gab viele. Wir sollten bis zu unserem letzten Atemzug praktizieren. Natürlich bedeutet das nicht. kann Leiden noch schrecklich tyrannisch sein.• Vermeiden von egoistischen Menschen • Sich zusammentun mit losgelösten Menschen • Neigung zur Entwicklung dieses Faktors 7. dann gibt es keinen Grund zu stoppen. Zu oft benutzen wir das als Entschuldigung um mit dem Meditieren aufzuhören. Es bedeutet nur. Wenn unser Geist stark genug ist. dass Krankheit und Tod unvermeidlich sind. Auch Hunger wird als Form von Krankheit betrachtet. Die Ursache ist aber eine andere als das lange Sitzen in einer Körperhaltung. Wenn wir immer am selben Objekt kleben. 8. Deshalb ist es gut. Andere Möglichkeiten die Fähigkeiten zu schärfen oder zur Reife zu bringen i. Wir werden niemals wissen. B. 9. die Arahantschaft. Wir können diesen körperlichen Schmerzen nicht vollständig entkommen und deshalb müssen wir ihnen früher oder später gegenübertreten.

nach der Betrachtung der drei Kleinodien . ii. Gefühle. Jemand der starke Konzentration (samatha) hat. um die Konzentration des Geistes bis zur vierten Vertiefung zu produzieren und zu entwickeln). hervorrufen.mehr Vertrauen und Begeisterung hat. Ein Beispiel ist das Wind-Kasina (ein kasina ist eine reine äußere Vorrichtung. Das ermöglicht uns unabhängig vom Objekt tiefere Praxisstufen zu erreichen. Einsicht aufsteigen kann. das Wind-Kasina. Obwohl Einsicht auch mit reinem Einsichtsvehikel möglich ist. der oft sehr wütend ist. der durch Meditation auf das Licht-Kasina entwickelt wurde. ist sie mit starker Konzentration einfacher zu erlangen. dass jemand mit wenig Glauben . wenn er vorher Liebende-Güte-Meditation gemacht hat. die rein konzeptueller Natur sind. dass die meisten der buddhistischen Samatha-Meditationen sich mit der Einsichtsmeditation schnell verbinden lassen. Das erste geistige Objekt (uggaha nimitta). Ein klarer Geist. kann sie definitiv von Hilfe sein. kann schon längere Zeit sitzen und tiefe Konzentrationsstufen erlauben das Entstehen von Einsicht. Diese Erhöhung der Flexibilität hat eine günstige Wirkung auf die Einsichtsreifung. wird es einfacher haben.Zeitperioden andere Objekte betrachten (z. Das Samatha-Objekt kann schnell zum Vipassanā-Objekt umgeschaltet werden. Geist und geistige Zustände). Es ist aus den Texten bekannt. Außerdem können einige Meditationsobjekte gewisse geistige Zustände produzieren. Ein anderer zu beachtender Punkt ist. wenn er schwach ist. Beispielsweise sind einige Objekte besonders dafür geeignet gewisse Befleckungen zu behandeln. ist für einen Anfänger kaum vom Windelement der Einsichtsmeditation zu unterscheiden. kann bei den Beobachtungen der Einsichtsmeditation helfen. Dazu ist nur ein Umschalten der Aufmerksamkeit notwendig. dass nach der Begegnung mit gewissen Objekten. die genauso stark wie das Wissen der Ablösung ist. Die Liebende-Güte-Meditation kann auch den eigenen moralischen Zustand stärken. die das Entstehen von Einsicht katalysieren. Samatha-Meditation Obwohl sich reine Ruhemeditation von Einsichtsmeditation unterscheidet. B. Zum Beispiel kann das Betrachten einer Leiche Ablösung. Außerdem haben die verschiedenen Objekttypen in der Samatha-Meditation ihre eigenen speziellen Effekte auf die Leute. 105 . Ein anderes Beispiel ist. Ein anderes Beispiel. Jemand.

Die Antwort war. müssen wir uns beeilen. was der beste Vorsatz für einen Meditierenden ist. Es darf nicht durch Gier.Die Fragen bezüglich der Samatha-Meditation sind hier: • die notwendige Zeit um eine befriedigende Stufe der Konzentration zu erreichen und ob man in der Lage ist sie zu erhalten.möge ich das Gift zerstören. Der Geist ist sehr mächtig und kann Wunder bewirken. Es ist wie das Füttern eines Computerprogramms. wo ein Meditierender für eine ganze Weile aus diesem Grund die Kontrolle über seinen Geist verloren hat. Es ist eine Äußerung des Willens. Mir ist ein unglückseliges Beispiel begegnet. 106 . Konzentration ist die Quelle der Kraft und der Vorsatz ist die Kraftleitung. Einmal fragte ich meinen Lehrer. Sonst könnten unangenehme Resultate entstehen. Ohne sie werden die Resultate unklar oder auch anders als man wollte. Hier sollten wir uns aber mit dem reinen Ziel der Einsichtsmeditation beschäftigen. Das Fassen von Vorsätzen erlaubt uns Kontrolle über Dinge auszuüben. Viele kommerzielle Methoden . der wichtigste geistige Faktor. Ein anderes Problem ist die mangelnde Verfügbarkeit von erfahrenen und qualifizierten Lehrern. Es ist wie das Füttern eines Computers mit einer undeutlichen Anfrage. nach verdienstvollen Taten wie Almosengeben sich Vorsätzen bedienen. die dies im Hinterkopf behalten. um in eine gewisse Richtung zu gehen. dass Meditation Läuterung des Geistes ist und es gut wäre Vorsätze zu machen. iii. Da alles unsicher ist und die Zeit zu schnell verrinnt. • Das Geschick beim Umschalten auf Einsichtsmeditation Der Zeitfaktor ist allerdings ein Problem. Hass oder Verblendung in irgendeiner Weise beeinflusst sein. • Präzise und klare Worte. die wir ohne sie nicht kontrollieren könnten. Auch die übernatürlichen Kräfte werden ähnlich erzeugt. Durch Entschlüsse und Ambitionen Die Kraft durch Vorsätze und Entschlüsse ist nicht unbekannt.um weltliche Ziele zu erreichen benutzen Vorsätze wie positives Denken zum Beispiel. Durch Fassen von Vorsätzen wird der Geist und werden die geistigen Gestaltungen und Energien dazu angespornt dieses Ziel zu erreichen. B. Wenn man weit entfernte Vorsätze fasst. muss man Folgendes bedenken: • Die Reinheit des Motivs. Durch dieses Almosengeben . Man kann z.

Abgeschiedenheit. Diese Vorsätze reflektieren den Willen. dass daraus Befreiung von allen Leiden resultiert. Durch diese Meditation . Ein Mönch strengt sich an heillose Eigenschaften abzulegen. 4. 3. Tugend. Betrachtung über die Unschönheit um die Begierde abzulegen. Konzentration. die zur Reifung eines Geistes führen. Betrachtung über die liebende Güte um Übelwollen abzulegen. Ein Mönch besitzt Wissen und ist mit ihm ausgestattet. einen guten Begleiter und Kameraden. 5. wenn man tatsächlich durch die vorherigen Stufen gegangen ist. Er versteht das Entstehen und Vergehen. Wissen und Einsicht der Befreiung. Möge ich eifrig in der Praxis der Einsichtsmeditation sein. Er drückt sich nicht vor der Bürde der Rechtschaffenheit. Wenn diese fünf Voraussetzungen erfüllt sind. 2. Er führt Gespräche. Rechtschaffenheit anzunehmen. die zum kompletten Aufhören des Leidens führt. müssen weitere vier Dinge entwickelt werden: i. Ein Mönch hat einen guten Freund. ii. Manchmal habe ich beobachtet. Edel durchschaut er den Weg. beharrend und mit großer Energie.möge das nibbāna realisiert werden. alle unsere verdienstvollen Taten so zu kanalisieren. Energieeinsatz. 107 . in der man den Vorsatz fasst jedes Einsichtswissen klar zu entwickeln: Möge das Wissen des Entstehens und Vergehens aufkommen. Dies kann man natürlich nur machen. Wissen. Einsamkeit.möge Pfad und Fruchtwissen hervorgerufen werden. Durch meinen Eifer in der Praxis möge die Einsicht.Durch das Beachten dieser moralischen Vorschriften . Befreiung. Dann gibt es auch noch die Praxis. dass Meditierende mit noch unsicherem Ziel durch Fassen solcher Vorsätze eine klarere und bessere Meditationspraxis haben. hilft es einem darin zu reifen und sie zu etablieren. Die Lehrrede Meghiya In der Meghiya-Lehrrede nennt der Buddha dem Meghiya Voraussetzungen. Solche Gespräche erlangt ein Mönch leicht und ohne Schwierigkeiten. schnell und klar entstehen. die ernst sind und das Herz öffnen: Gespräche über Bescheidenheit. Zufriedenheit. der zur Zerstörung des Leidens führt. Ein Mönch ist tugendhaft und hält sich an die Gebote. Zuerst nennt der Buddha fünf Voraussetzungen: 1. Wenn man diese Weisheit schon erreicht hat.

Das Entkommen (das ist das Fortlegen der Begierde nach dem Leiden) Das „Untersuchen auf drei Arten“ bezieht sich auf die Untersuchung der Natur der: 1. Gefühle. Ihr Entstehen (auf Grund welcher Bedingungen) 3. iv. Bedingten Entstehung (pa iccasamuppāda) 108 . „Diese Sieben Punkte“ sind das vollständige Verstehen von: 1. dass ein Mönch. Achtsamkeit auf die Ein. Grundlagen (āyatana) 3. Ihr Aufhören (auf Grund welcher Bedingungen) 4. Gestaltungen und Bewusstsein) 2. Elemente (dhātu) 2. Die Zufriedenheit (das daraus abgeleitete Glück) 6. Das Elend (das davon abgeleitete Leiden) 7. ein Verwirklichter genannt wird.und Ausatmung um Ablenkung zu beenden. Die Sieben Punkte In der obengenannten Lehrrede sagte der Buddha. Wahrnehmung.iii. Der Natur der fünf Daseinsgruppen (Körperlichkeit. der in „Sieben Punkten“ geschickt ist und auf drei Arten untersucht. Der Weg zu ihrem Aufhören (der edle achtfache Pfad) 5. Wahrnehmung der Vergänglichkeit entfalten um den „Ich-binDünkel“ auszulöschen.

dass man auf einen Punkt ausgerichtet ist. Wenn ihr es auf die besessene Weise tut. “Konzentration“ beinhaltet tatsächlich eine ganze Reihe von Erfahrungen. Als Nächstes ist da die Frage. Am Anfang eines Retreats müssen wir verstehen lernen.12. Es ist nicht schwierig zwischen starker Achtsamkeit und Nicht-Achtsamkeit zu unterscheiden. Wenn man einmal gelernt hat. ist er klar und ihr seid in der Lage den Objekten zu folgen. Konzentration meint lediglich. also an dem Objekt sehr festhaltet und nicht gewillt seid es gehen zu lassen. ist dies die falsche Art der Konzentration oder falsche Konzentration. wie ihr dies tut. indem wir uns zunächst näher mit der Achtsamkeit beschäftigen. Im Pali wird Konzentration manchmal als ekkaggata (Einspitzigkeit). zwischen dem Vorhandensein und der Abwesenheit von Achtsamkeit zu unterscheiden. dem „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke zu folgen. bzw. dann ist dies Konzentration auf den Schmerz. Arten der Konzentration Wenn ihr genug Erfahrung in grundlegenden Meditationsübungen habt und gelernt habt. in der diese Frage aktuell wird. als samādhi (Konzentration) und als jhāna (Vertiefung) bezeichnet. Obwohl es so ist. dann wandert er herum. Diese Konzentration kommt mit der Anhaftungs109 . Achtsamkeit heißt nicht einfach “wissen“. müssen wir wissen. Oder wenn ihr versucht die Schmerzen zu beobachten und darauf gerichtet bleibt. Wir fangen an. dann ist dies Konzentration. was Achtsamkeit und was Nicht-Achtsamkeit bedeutet. tritt in feineren und tieferen Stadien der Konzentration auf. wie sehr achtsam ihr seid. In einem allgemeineren Sinne spricht man auch davon. sondern es bedeutet etwas mit klarem Geist zu wissen. Sich zu konzentrieren bedeutet also. Gerichtet-Sein auf einen Punkt. wie ihr die fünf geistigen Fähigkeiten ausbalancieren könnt. Wenn euer Geist achtsam ist. dann werdet ihr langsam anfangen tiefe Konzentration zu entwickeln. grübelt und befindet sich in einem schrecklichen Zustand. dass Konzentration und Achtsamkeit gemeinsam erscheinen können. Achtsamkeit ist jedoch. Wenn euer Geist beispielsweise bemüht ist. Richtige und falsche Konzentration Ihr könnt euren Geist auf ein Objekt in ruhiger und stabiler Art gerichtet halten oder an ihm in besessener Art und Weise haften. muss es jedoch nicht so sein. den Geist auf ein Objekt zu richten. den Geist auf ein Objekt gerichtet zu halten. Nach einigen Praxistagen werdet ihr in der Lage sein den Unterschied zwischen beiden zu erkennen. Achtsamkeit bedeutet die Anwesenheit von klarer Bewusstheit. Man muss jedoch zwischen subtiler Achtsamkeit und NichtAchtsamkeit unterscheiden können. dann besteht der nächste Schritt darin Konzentration und Achtsamkeit auseinander zu halten. Nicht-Achtsamkeit bedeutet die Abwesenheit klarer Bewusstheit. worüber wir sprechen. Wenn euer Geist nicht achtsam ist. Damit wir Konzentration entwickeln können. Die Situation.

wird der Geist noch feiner und friedvoller. die von Achtsamkeit begleitet wird. Einspitzigkeit Nachdem man Abstand von den Befleckungen erlangt hat. ob ihr eher die Betonung auf Konzentration oder auf Achtsamkeit legt. wird der Geist ausgeglichen und ruhig.befleckung daher. Seid ihr in der Lage dies zu tun. Aber wenn ihr euren Geist richtig auf das Objekt richtet. Ruhe Ein besseres Wort. Wenn ihr das lange tut. Der Geist ist friedvoll und ruhig. Dies bedeutet. ohne dass man es ihm erlaubt hin. 2. dass wir während unserer Bemühung uns zu konzentrieren immer zuerst achtsam sein müssen. dann bedeutet 110 . Ihr müsst sicher sein richtige und nicht falsche Konzentration zu üben. hängt davon ab. Kontinuierliche Achtsamkeit bringt den Geist in einen noch heilsameren und reineren Zustand. also mit einem klaren und friedvollen Geist.und herzuwandern. Dies ist der wichtige Unterschied. Achtsamkeit heißt sorgfältig die Natur des Objektes zu beobachten. Danach könnt ihr versuchen ihn weiter zu tieferer Konzentration zu bewegen. Konzentration heißt den Geist auf das Objekt gerichtet zu halten. wenn wir Konzentration entwickeln. das man für Ruhe benutzen kann. dass wir am Anfang. die auch sehr fest sein kann. Hierin liegt der Unterschied. Interessiert euch eher dafür kontinuierliche Achtsamkeit aufzubauen. wird er stark und stabil und machtvoll. Stellt euch zum Beispiel vor. Konzentration mit klarer Bewusstheit oder reinem Geist. 3. wird der Geist sehr fein und friedvoll. Wenn ein reiner Geist konzentriert ist. Wichtige Aspekte der Konzentration 1. Genauso ist es. gleich „Rechte Konzentration“ entwickeln. ob ihr euch zu wenig konzentriert. weil er sehr klar und frei von Befleckungen ist. so wird es kraftvoll und stark und ermöglicht uns eine Menge an Dingen zu sehen. Sorgt euch nicht so sehr darum. An erster Stelle steht die klare Bewusstheit. Zwei verschiedene Wege Welchen Weg ihr einschlagen werdet. Konzentration. dass der Geist an ein einziges Objekt geheftet wird. die fortgeschrittene Formen der Konzentration praktizieren (jhāna). Wenn dies geschieht. entsteht Einspitzigkeit des Geistes. ist Friedlichkeit. Im Prozess sich entwickelnder Konzentration ist es so. dass die gröberen Formen der Aktivität wie das Aufgreifen von Gedanken (vitakka) oder das Verweilen bei den Gedanken (vicāra) wegfallen. Wir müssen besonders darauf achten. dann ist es „Rechte Konzentration“. biegsam und fügsam. wenn reines Licht auf einen Punkt konzentriert wird. Es ist außerordentlich wichtig. dass ihr euch einen Spiegel vor das Gesicht haltet und in den Spiegel schaut. Er wird dann geschmeidig. Geht man auf diese Weise vor. Das Wegfallen der gröberen mentalen Faktoren Dies betrifft diejenigen. mit einer Haltung.

klarer und gröber. wird er selbst und das Objekt immer feiner und ruhiger. dann wird der Geist Fortschritte auf dem Weg der Einsicht (vipassanā) erlangen. Haltet ihr eure Praxis mehr auf die Konzentration ausgerichtet. dann wird eure Meditation sich mehr in Richtung Ruhe entwickeln. dass ihr gründlich eine geistige Notiz von all diesen Eigenheiten gemacht habt. jedoch liegt die Betonung mehr auf Konzentration. während sie sich auf sie gleichzeitig konzentrieren. insbesondere jene. dass Meditierende die Veränderungen nicht notieren. weil der Geist so friedliebend und ruhig ist. In diesem Fall wird man viele Prozesse und Veränderungen bemerken. dass ihr euch konzentriert. indem sie die Ein. Deshalb werden sie für angemessenere Objekte der Einsichtsentwicklung gehalten. 111 . Das Gesicht eines Menschen? Dies bedeutet. Die zwei verschiedenen Pfade. Dies liegt daran. Aber selbst dann passiert es manchmal. Ist es jedoch so. die ihr im Spiegel gesehen habt. eine Glatze usw. Ihr fragt euch vielleicht. dann muss man nicht nur den Geist ruhig halten. was sie im Wesentlichen bedeuten. Ihr verweilt dann dort für längere Zeit. Zähne eines Bockes. dass ihr euch eher darauf verlegt die Charakteristika des Spiegelbildes zu studieren. dann praktiziert ihr Achtsamkeit. die bei der Betrachtung des Hebens und Senkens der Bauchdecke als Meditationsobjekt auftreten. die mit dem HitzeElement zusammenhängen. Wenn sich der Geist im weiteren Verlauf immer mehr in das Objekt vertieft.. dass die Entwicklung der Beobachtung außerordentlich schwierig ist und man viel Energie dafür braucht. was das sei. Dabei wird der Geist sehr friedvoll. Ihr seht vielleicht eine lange Nase. Ihr beobachtet dann die Empfindung mit etwas Achtsamkeit.und Ausatmungsempfindung an der Nasenspitze zählen. dann wird aus Achtsamkeit Weisheit. Das ist Achtsamkeit. sondern man muss auch den Geist dazu bringen all die Empfindungen. dann realisiert ihr. Wenn sich die Konzentration im weiteren Verlauf vertieft. dann mag sich diese Empfindung wie Baumwolle anfühlen. Auf diese Weise werdet ihr zwar nicht in die reinen Ruhezustände der Vertiefungen gelangen. Einige Leute machen ānapānasati. Sie betonen vielmehr das Fixieren des Geistes und folgen dieser Fixierung beim Heben und Senken. dass sie nicht die achtsame Beobachtung betonen. Habt ihr all diese Details in euch aufgenommen und verstanden. dass dies das Gesicht eines Dämonen ist. also all die verschiedenen erscheinenden Prozesse. was euch in tiefe Stadien der Konzentration führen wird. einen Schnurrbart. Selbst bei der Betrachtung des Hebens und Senkens der Bauchdecke tendieren einige Leute dazu Ruhemeditation zu machen. Wenn ihr die Betonung auf Achtsamkeit legt und deshalb sorgfältig mit Achtsamkeit die Natur der Objekte beobachtet.dies. Dies liegt daran. aber ihr werdet auf dem Einsichtspfad voranschreiten. Wenn jemand jedoch von diesem Punkt an vipassanā praktizieren möchte. welche entstehen und wieder vergehen. wenn ich euch etwas über ānapānasati erzähle. die ihr nutzen könnt werden klar. Deshalb konzentrieren sie sich nur und fühlen sich friedvoll. Gewöhnlich sind die Veränderungen. die an der Nasenspitze auftauchen klar zu registrieren.

erreichen diese Meditierenden nur eine Form der Ruhemeditation. als wenn man versucht nicht von der Straße abzukommen. dem ewigen Frieden. Verschiedene Vorhaben werden euch auch verschiedene Ziele erreichen lassen. wird man eins mit dem. da bei beiden der Geist für lange Zeit an die ihn umgebenden Objekte geheftet wird um ihn stark werden zu lassen. dass das Ziel verschieden ist. können übernatürliche Kräfte. Wenn ihr nach Süden fahrt. dann realisiert man. Wenn die Achtsamkeit nicht ausreicht und stattdessen Konzentration entwickelt und betont wird. Bei der Einsichts-Betrachtung jedoch ist das Objekt real. das durch den Geist erfunden wurde.. Das Hauptziel der Samatha-Meditation ist es „Rechte Konzentration“ zu entwickeln. da es ein direkt erfahrbarer Geist-Körper-Prozess ist. Zweitens ist auch das Objekt verschieden. Die charakteristische Natur der Konzentration bei der Samatha. Ein Verstehen.Selbst wenn sie in der Lage sind ein paar Veränderungen wahrzunehmen. Der Geist muss sich die „Wirklichkeit“ nicht erst ausdenken. Es gibt also zwei verschiedene Klassen von Objekten. usw. Wenn diese weiter entwickelt werden. Wenn man ihre wahre Natur versteht. Konzentration mit einem reinen Geist. In der Ruhemeditation z. dem sich nicht verändernden. sie sind sehr hohe und erhabene Formen der Existenz. Diese Sphären befinden sich oberhalb der sinnlichen Himmelsbereiche. es ist etwas. Bei beiden geht es um die Entwicklung von Einspitzigkeit oder um Vertiefung in die Objekte. das die wahre Natur der Welt erkennt: die Natur des Geist-Körper-Prozesses. unzulänglich und ohne Selbst sind. sind die benötigten Fähigkeiten unterschiedlich. Es ist nicht real. Sich in Konzentration zu üben ist. dem Objekt folgt und darin verweilt. Ihr bleibt jedoch immer auf der Straße. Sie ist bereits gegeben. Gedankenlesen. seht ihr eine andere Szenerie. B. ist die hauptsäch112 . welches der Geist sich erdacht hat. Wenn ihr auf der Straße bleibt und nach Norden fahrt. Bei der Einsichtsbetrachtung (vipassanā) wird Konzentration benutzt um Verstehen zu entwickeln. entstehen. Erinnerung an vergangene Leben. Wenn man schließlich all dies überschreitet. Sie sind beide jedoch nicht dasselbe. Und wenn ihr euch konzentriert.und Vipassanā-Meditation Sowohl Ruhe. Bei der Samatha-Betrachtung ist das Objekt ein Konzept. Als Ergebnis gelangen wir in tiefe Konzentrationsstadien oder Vertiefungen (jhānas). Auf der letzten Stufe werdet ihr als Wirkung in den BrahmaBereichen wiedergeboren werden.als auch Einsichtsmeditation haben die Entwicklung von Konzentration als Ziel. In diesem Fall überwinden wir alle Formen des Leidens für immer. werdet ihr eine bestimmte Szene sehen. was nicht zusammengesetzt ist. Erstens seht ihr. wie Levitation. Lasst uns kurz den Unterschied der beiden Meditationsarten zusammenfassen. dass sie veränderlich. Alles in der Welt besteht aus Geist-Körper-Prozessen. so ist dies allein nicht ausreichend. nicht bedingten oder wie wir auch sagen.

Es wird dann einen Zeitpunkt geben. tiefer als tiefer Schlaf beschrieben werden. Je mehr ihr euch dessen gewahr werdet. die von Achtsamkeit unterstützt wird. wenn man den Eindruck hat in das Objekt einzutauchen. So ist dieser Kreis aus Licht lediglich ein geisterzeugtes Objekt. wenn ihr Kreise aus Licht visualisiert.lich benötigte geistige Kraft einspitzige Konzentration. der diese Kreise erschaffen hat und sie aufrechterhält. als wenn ihr ein Bild in eurem Geist erzeugt. Ihr wisst sehr wohl. dass es sich nicht um statische Objekte handelt. Ihr richtet also Liebende Güte auf ein Konzept aus. B. dass sie nicht still sind. Vipassanā Die Vipassanā-Objekte sind tatsächliche Realitäten wie “Heben“ und “Senken“. die aufrechterhalten wird. Diese Objekte sind pulsierend. Dies ist eine Art der Vertiefung. Kasinas sind visualisierte Kreise wie z. Sie sind bereits da und ihr müsst nicht danach Ausschau halten. Zum Beispiel die Betrachtung der „Liebenden Güte“. Lasst uns auf einige Beispiele schauen um dies zu illustrieren. Diese Objekte unterscheiden sich klar vom 113 . Wenn eure Konzentration stärker wird und sich mehr und mehr vertieft. in den man zu fallen scheint. denkt ihr an jemanden Bestimmten. ruhig und immer feiner. Es ist. ist dieses Objekt im Geist zu erzeugen. B. Es kann als tiefer Schlaf. Euer Geist wird dann sehr friedlich. Es handelt sich hierbei um einen sehr tiefen Zustand. eine bestimmte Form des Bewusstseins. handelt es sich lediglich um Zugangskonzentration. nein. Schmerz. Der Moment. dann besteht eine sehr ruhige und friedvolle Wahrnehmung. Haltet ihr diese Bild lange genug aufrecht. ist es mehr wie eine Vertiefung. Wenn man in der Lage. Wenn ihr diese praktiziert. an den Zeitraum. desto klarer wird die veränderliche Natur der Objekte. Solange man noch bewusst weiß und unterscheiden kann. dann vergesst ihr alles um euch herum. Dieser Zustand ist sehr still und sehr ruhig. es zu visualisieren und es achtsam dort zu behalten. Nur dann. entstehen und vergehen. an dem man scheinbar “unbewusst“ gewesen ist. Es gibt verschiedene objektspezifische Ruhemeditationsarten. dann werdet ihr bemerken. sie sind eine tatsächliche Empfindung wie z. veränderlich. dass es der Geist war. in dem man zwischen den beiden nicht mehr differenzieren kann. Ein anderes reines Objekt der Ruhemeditation ist die Visualisierung. wird das Objekt sowohl heller als auch feiner. Im Moment von samādhi gibt es keine Differenzierung von Subjekt und Objekt. Und wenn ihr im weiteren Verlauf ihrer eigentlichen Natur mehr gewahr werdet. Und wenn man dann daraus auftaucht. Diese Person ist jedoch ein Konzept. Ihr müsst sie euch nicht extra ausdenken. wird samādhi genannt. Wohingegen bei der Einsichtsmeditation der am meisten benötigte Faktor die Achtsamkeit ist. das Licht-Kasina. Der Grad der Energie oder der Anstrengung ist ähnlich der Ruhemeditation. wie sie etwa bei den Kasina-Übungen praktiziert wird. lediglich ein Gedanke. erinnert man sich an die Art dieses Zustandes. so als ob der Geist davon vollständig absorbiert werden würde. wo der Geist und der Zirkel aus Licht eins sind.

Jede Konzentration. In diesem Sinne ist es Bemühung. Sie ist etwas. sondern nur Anspannung. ihr betrachtet das „Heben“ und „Senken“ eurer Bauchdecke. Bemühung Bemühung in dem Sinne. weil es unbeständig und unzulänglich ist. dessen Visualisierung. dass ihr versucht Achtsamkeit aufzubauen um eine Stufe der Wahrnehmung zu erreichen. Sagen wir einmal. Was ist die Veränderung? Ihr müsst in der Lage sein. was wir gewöhnlich darunter verstehen. als wenn ihr die Natur eines sich ändernden oder bewegenden Objektes verstehen möchtet. Diese Einsicht ist Verwirklichung in Hinblick auf die drei universellen Daseinsmerkmale Unbeständigkeit. was es mit ihr auf sich hat? Die Erfahrung der verschiedenen Vipassanā-Stufen Die Natur der Vipassanā-Konzentration in der Dhamma-Praxis ist einzigartig. weil Unzulänglichkeit (dukkha) nicht lediglich das ist. kann Einsicht nicht entstehen. Diese Art der speziellen Konzentration kann in drei Stufen aufgeteilt werden. weil die Konzentration nur schwach ist. dann macht ihr weiter und ihr haltet erneut an.Samatha-Objekt bzw. Unbeständigkeit muss zuerst registriert werden. Ein anderer Weg diese Konzentration zu beschreiben besteht darin. versteht sie die Natur des Veränderlichen. 1. das ständig in Bewegung ist. Wenn ihr der Veränderung nicht folgen könnt und nicht eins mit ihr seid. Das Vipassanā-Objekt fluktuiert wegen seiner unbeständigen Natur. je mehr man sich darin vertieft. Dann hört das „Heben“ und „Senken“ auf. Unzulänglichkeit und Unpersönlichkeit. Ihr seid euch des „Hebens“ und „Senkens“ der Bauchdecke bewusst. Wenn diese Vipassanā-Konzentration nicht auftritt. wie könnt ihr dann wissen. Und weil die Achtsamkeit so klar und präzise ist. Also muss der Geist der momentanen Veränderung genau folgen und in ihr ganz vertieft werden. Bemühung ist vorbereitende Praxis. weil sie eins damit geworden ist. sondern weil Unzulänglichkeit Unbeständigkeit selbst ist. treten die Merkmale der Unzulänglichkeit (dukkha) und der Aspekt der Unpersönlichkeit (anattā) deutlich zu Tage. ihr haltet auch an. Begriffe der Erfahrung zu benutzen. die dem „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke folgt. bis die Einsicht aufsteigt. Ihr richtet dabei die Vipassanā-Konzentration auf die veränderlichen Objekte. durch die das Objekt ruhiger und statischer wird. den Geist auf die Veränderungen zu richten. Die Veränderung ist nichts Statisches. 114 . Wenn das Objekt sich verändert. Gewöhnlich ist der Ausgangspunkt die Wahrnehmung der Unbeständigkeit. Manchmal gibt es beim „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke keine Achtsamkeit. in der ihr dem Objekt folgen könnt. was sie ist? Wie könnt ihr sehen. Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit ist. Das Nicht-Selbst ist Nicht-Selbst. ein schwieriger Schritt. Dann müsst ihr erst einmal entspannen und wieder anfangen. Das „Sich-Durchkämpfen“ ist die erste Etappe.

In Wirklichkeit ist es jedoch so. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Stadium der Konzentration mit einem sehr feinen und entwickeltem Objekt. Als Ergebnis bewegt der Geist sich auf ein subtileres Objekt zu. bei der die Konzentration ausreichend Schwung hat um von alleine voranzuschreiten. insbesondere wenn das Objekt etwas gröber ist. zu fliegen und zu verschwinden. wegzusinken und zu verschwinden. dass euer Bewusstsein und eure Kenntnis vorhanden sind. mit dem „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke mit. als wenn ihr Liebende Güte mit einem Objekt. dann fließt eure Achtsamkeit in langen Wellen vom Anfang bis zum Ende.ist lediglich vorbereitende Konzentration. Sie bewegt sich wie von allein. die Stufe des Segelns. Es ist so. Je subtiler das Objekt wird. was wir Vertiefung nennen. Wenn ihr die Konzentration auf eine höhere Stufe verschiebt. so schnell. 3. Beim Beobachten der Bauchdeckenbewegung fließt die Achtsamkeit. ist einfacher. Die Stufe des Segelns Die zweite Etappe. da der Geist auf der Welle mitsegelt. Manchmal. Wo ihr letztlich hinkommt. praktiziert. 2. das mit dem Strom fließt. Das “Fliegen und Verschwinden“ oder “Einsinken und Verschwinden“ (Ich sage nicht. Solche Konzentration während der Meditation baut einen Schwung auf. nachdem sie sich zur kontinuierlichen Achtsamkeit entwickelt hat. Auf diese Art hat das “Segeln“. als würdet ihr in einen tiefen Schlaf fallen. Wenn das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke sich in springenden Bewegungen entwickelt. Ist es kurz. hat die fließende Phase viel Ähnlichkeit mit der Zugangskonzentration. bzw. bzw. fühlt sich die Vereinigung des Geistes mit dem Objekt wie ein Hineinsinken an. Die Liebende Güte fließt und fließt wie in Wellen. als würde der Geist einen Flug machen. Sehr viel innerer Friede steigt auf. Ihr müsst keine spezielle Anstrengung machen. nur mit dem Unterschied. ist es der Schwung der 115 . Alles ist sehr leicht geworden. dann springt die Achtsamkeit mit. Metta übt. ist es. dass dies tatsächlich stattfindet) haben viel Ähnlichkeit mit dem. Ist das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke lang. da es euch so vorkommt. auf das ihr eure Liebe verströmt. Gewöhnlich macht ihr zuerst die Erfahrung abzuheben und dann wegzusinken. Wenn man dies genug übt. weil der Schwung so glatt geworden ist. Die Konzentration ist auf dieser Stufe so entwickelt. dass sie ein Eigenleben zu haben scheint. B. hängt von eurer Praxis ab. Dies ist so. Der Geist kann dabei so fein werden. als wärt ihr auf einem Boot. wird die nächste Stufe erreicht. die sich immer mehr zum Objekt hin bewegt. in desto tiefere Stadien bewegt sich der Geist. Das Gefühl abzuheben Die dritte Stufe ist das Gefühl einen Abflug zu machen. dass sie anders gelagert sind – sie sind tiefer. Wenn ihr z. als wäre er unbewusst. sodass sehr viel Freude aufkommt. Das ist genauso. dass er manchmal so wirkt. so leicht. fließt eure Achtsamkeit in kleinen Wellen vom Anfang bis zum Ende mit.

Wenn ihr Liebende-Güte-Meditation übt.Liebenden Güte. dann werden sich der Schwung und das Objekt nicht so charakteristisch entwickeln. auch wenn viele Objekte erscheinen (all dies sind Geist-Körper-Prozesse). weil diese Form der Konzentration schlichtweg nicht dorthin führt. Notiert sie. dass ihr sie kontinuierlich beim Entstehen und Vergehen notieren könnt. Und wenn ihre in tiefere Stadien kommt. der ihr sie sendet. diesen Grad an Konzentration zu bekommen. weil die gesamte Energie Metta-Energie ist und nicht Energie. betrachtet ihr lediglich. führen aber nicht in die Verwirklichung. Dies ist der Grund. Er wird sich nicht auf die Veränderlichkeit konzentrieren. Die Energie bewegt sich kontinuierlich auf das visualisierte Objekt zu. Die entsprechende Schwungkraft wird dann aufgebaut. Wenn ihr wiederholt durch Beobachtung den Prozess betrachtet. die für die Einsicht in die Wirklichkeit notwendig ist.und Sitzmeditation. sie sind kraftvoll. Und wenn er sich nicht mehr auf die Veränderung konzentrieren kann. Man trifft sie selten an. Die Einzigartigkeit der Vipassanā-Konzentration Die meisten Konzentrationsarten sind etwas mehr als nur Ruhe. sich auf stille statt auf wandelnde Objekte zu konzentrieren. 116 . All dies sind Geist-Körper-Prozesse. Wenn ihr an verschiedene andere Dinge denkt oder verschiedene Stimmungen habt. an dem ihr euch zum Schlafen legt und das nicht nur während der Geh. vom Aufwachen an am Anfang des Tages bis zum Zeitpunkt. bis sie sich zu feineren Stadien entwickelt und sich schließlich mit dem Objekt vereint. wird sie sich nicht in Einsicht verwandeln können. Vipassanā-Konzentration ist einzigartig. Wenn ihr das nicht tut. warum ihr jeden Geist-Körper-Prozess beobachten müsst. Es ist einfacher. Die MettaEnergie bewegt sich ständig zu der Person. Unzulänglichkeit und Nicht-Selbst) und diejenige von nibbāna machen möchtet. wird der Geist sich mehr und mehr auf die Natur der Veränderung konzentrieren. dass dies nur mit Achtsamkeit möglich ist. Ähnlich ist es mit Visualisationen. Und es ist nicht leicht sie zu entwickeln. Selbst beim Sitzen. dann könnt ihr davon ausgehen. beobachtet und konzentriert euch so auf sie. Sie sind sehr nützlich. könnt ihr auch keine Verwirklichung hervorbringen. Diese Zustände sind friedlich. da sie die sich verändernden Objekte beobachtet. sondern bei jeder täglichen Aktivität wie beispielsweise Essen oder Trinken. Das kontinuierliche Notieren um die Realität zu erfahren Wenn ihr die Erfahrung der Realität mit ihren drei charakteristischen Eigenschaften (Unbeständigkeit. die weiterfließt. Letztendlich werdet ihr euren Geist auf den Wechsel des Entstehens und Vergehens von Körper und Geist (nāma rūpa) richten. wird der Geist nicht fließen und geeint sein können. Es ist schwierig. wie sie entstehen und wieder vergehen. dann müsst ihr von Anfang an das Notieren auf die Natur der Wirklichkeit richten.

um was für einen Zustand es sich handelt. 117 . dann fängt sie an beunruhigend zu werden und ist daher auch ein Aspekt der Unzulänglichkeit. in das der Geist vertieft ist. Er geht dabei in immer tiefere Stadien. die den Geist zum Objekt bringt. zu offensichtlich zu werden. Normalerweise beschreiben es die Leute als ein Eintauchen in die Leere. was ich bekomme ist mehr und mehr Leid. Daher ist es nicht besonders angenehm mit der VipassanāKonzentration anzufangen. Wenn Vibration sehr intensiv ist. die Natur des Bewusstseins. die trotz dieser Empfindungen genug Ausdauer hatten. wenn es auf diese Weise bestehen bleibt. Sonst kann nibbāna nicht erfahren werden. Ihr müsst dies klar verstehen und dazu noch die entsprechende Ausdauer haben. scheint es das Beste zu sein.Wenn ihr euch den Verlauf der Veränderungen des Geist-KörperProzesses anschaut. die die Aufmerksamkeit des Geistes auf dem Objekt verweilen lässt. der tiefe Friede. die Kraft. eine Kraft. dass ihr unbequemen und bedrückenden Dingen begegnet. nachdem ihr daraus aufgetaucht seid. dass es einem erscheint als wäre man in einem tiefen Schlaf. die Geistesfaktoren und die beteiligten Faktoren der Konzentration. Hier erkennt man die Zustände. Der zweite Faktor ist beim Objekt verweilen (vicāra). Am Anfang werdet ihr den geistigen Zustand in den Vertiefungen nicht genau erkennen. Sonst werdet ihr schließlich wie die Leute enden. Ich mache gar keinen Fortschritt. das zweite bis hin zum achten jhāna (Vertiefungen) eine Art eingefrorener Zustand des Geistes. genau wissen. Wenn etwas sehr ruhig und still ist. dann ist es nicht vermeidbar. Dies ist etwas anderes als eine einfache Betrachtung. Aber mit zunehmender Erfahrung werdet ihr. kennen die Bedeutung und den Zweck der Vipassanā-Meditation. scheint sie eher friedlich zu sein. Aber wenn die Veränderung beginnt. die als die fünf JhānaFaktoren bezeichnet werden. Dessen ungeachtet sollte sie praktiziert werden. Wenn ihr also anfangt die Veränderung zu betrachten. Veränderung assoziiert man normalerweise mit bedrückender Erfahrung. Ich sollte lieber schlafen gehen. so könnt ihr es nicht vermeiden Wahrnehmungen der Unzulänglichkeit und der Bedrückung wahrzunehmen. des Leidens.“ Diejenigen. So wird die Veränderung allerdings nicht offenbar. Jhāna-Stufen in der Samatha-Meditation In der Samatha-Meditation werden in den unterschiedlichen jhānas (Vertiefungen) verschiedene Erfahrungen gemacht. Ein gutes Beispiel ist die Vibration. da das Objekt so fein ist. Der erste Faktor ist Gedankenfassen (vitakka). Die Freude (pīti). Alles. da hier das Wesen der Veränderung deutlich zu Tage tritt. dann werdet ihr sie als störend empfinden. die ihr durch das Objekt erhaltet. die sagen: “Oh. Der Geist ist eingefroren und mit dem Objekt vereint. Ihr werdet dann auch die Natur des Objektes verstehen. Angefangen mit der Zugangskonzentration sind das erste. Falls Vibration sehr fein ist.

Dies ist nicht zu schwierig. ist es einfacher sich zu konzentrieren. von Leuten. Krankheit und viel Krach können euch ablenken und die Meditation schwierig machen. Einsichtsstufen in der Vipassanā-Meditation In der Vipassanā-Meditation ist die Konzentration mit verschiedenen Einsichtsstufen verbunden. Macht es euch bequem. Wir fangen damit an den Geist auf das Objekt zu richten und alles andere zu vergessen. dass ihr die Dinge unvoreingenommen betrachten wollt und lasst sie los. Das erste ist physische Bequemlichkeit. Und dadurch werden schließlich die verschiedenen fortschreitenden Stufen des Einsichtswissens erfahren. Da sich dieses Buch eigentlich nicht mit Samatha-Meditation beschäftigt. Es könnte sonst sein. desto klarer wird das Verständnis der drei allgemeinen Daseinsmerkmale. Stellt also sicher. Wenn es draußen kalt ist. Schmerz. der dann in samādhi (jhāna) mündet. also euch z. bis sie sterben. dass ihr körperliche Bequemlichkeit und einen ruhigen Platz habt. da der Geist der Menschen sehr kompliziert ist. nicht aufs Bett legen. Mehr Vipassanā-Konzentration wird mehr konzentrierte Bewusstheit der Wirklichkeit hervorbringen. Es gibt einige Dinge. Wenn man sich körperlich gut fühlt. Sie bringt den Geist in den Zustand der Konzentration. kann es schwer sein die Gehmeditation zu praktizieren. Es hört sich sehr leicht an. Je konzentrierter die klare Bewusstheit ist. Das heißt. Letztendlich führt dies dann zur Erfahrung von nibbāna. werden wir diese Faktoren im Detail jetzt nicht weiter ausarbeiten. Sagt euch selbst. Als zweites solltet ihr einen möglichst friedlichen Geist haben. die in Äthiopien und Somalia verhungern. Denkt an all die Schwierigkeiten. Eintritt in die Vertiefung Die erste Fähigkeit wird als “Hinwenden” bezeichnet. Ihr solltet es euch aber auch nicht zu bequem machen. wo ihr doch eigentlich meditieren wolltet. die Menschen in Kriegsgebieten haben. indem ihr einfach euren Geist darauf gerichtet haltet. da wir die Natur der Konzentration und die verschiedenen darin enthaltenen Konzentrationsarten erklärt haben. Benötigte Fähigkeiten. es könnte sich jedoch als schwierig erweisen. aber bleibt wachsam. Dann 118 . Bleibt auf das Objekt gerichtet. dass ihr einschlaft. Nun. die durch das Objekt entsteht. die uns dabei unterstützen.das Glück (sukha) und die Konzentration (samadhi) des Geistes. um die Ruhemeditation (Samatha-Meditation) zu meistern 1. Ihr solltet keine Sorgen haben. dass der Geist ganz und gar ins Objekt versunken ist und dort auch verbleibt. B. lasst uns auch die verschiedenen Arten der Meisterung der Vertiefungen (Jhāna-Konzentration) betrachten. dem Unbedingten.

Solltet ihr von Wut oder Groll erfüllt sein. Das ist es. dann sprechen wir davon. Macht euch auch keine Gedanken darüber wer ihr seid. Haltet einfach nur euren Geist auf das „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke gerichtet. Ihr werdet denken. 119 . dann heißt das: Haltet eure Aufmerksamkeit lediglich dort auf den Unterbauch gerichtet. nur mit dem Unterschied. belanglose Dinge Sorgen zu machen. wie das Licht einer ruhigen Kerze in einer windlosen Nacht. Ihr beobachtet lediglich das Objekt von Moment zu Moment. Ich versichere euch. was ihr tun müsst. Es kann lediglich eine leichte Bewegung des Hebens und Senkens sein. Bleibt einfach bei der Bewegung. etc.werdet ihr realisieren. der euch nur unglücklich machen kann. dann bleibt einfach dabei. Wir reden nur über Konzentration. so werft diese weg. Das “Heben” und “Senken” muss nicht extrem klar umrissen sein. Nachdem ihr inneren Frieden erlangt habt. dass ihr keine großen Probleme habt. Es ist wie als wenn ihr euch schlafen legt. das Konzept eures Körpers aber transzendieren solltet. Ihr müsst euch aber von allem frei machen können. Wenn wir vom “Heben” und “Senken” sprechen. Eigentümlichkeiten. dass ihr dabei seid einzuschlafen und ihr werdet nicht mehr das Steigen und Fallen (der Bauchdecke) bewusst wahrnehmen. Auf diese Weise macht der Geist es sich zur Gewohnheit die Dinge mit voller geistiger Klarheit zu betrachten und nicht oberflächlich über sie hinwegzugehen. dass ihr glaubt verrückt zu werden. indem ihr diese Dinge notiert. Denkt weder an Vergangenheit noch an die Zukunft. geht gegen die unterschwelligen Strömungen. Manchmal ist es sogar weniger als eine Minute und ihr werdet in das Objekt versinken. da wir im Augenblick nicht über Einsicht sprechen. Wenn ihr euch lange genug auf ein Objekt konzentrieren könnt. Dann könnt ihr natürlich nicht ganz und gar in diesem “Steigen” und “Fallen” aufgehen. dass ihr innerhalb einer Minute in den Zustand der Vertiefung kommen könnt. Macht euch von allem frei. Wenn der Geist regelmäßig geistig notiert und dabei mit Achtsamkeit vorgeht. kümmert euch nicht um Raum und Zeit (also wo ihr jetzt im Moment seid). ist euren Geist auf das Objekt zu richten. seid euch einfach nur bewusst. Wenn diese Schwungkraft der Achtsamkeit entwickelt und euer Geist friedfertig ist. hört einfach auf darüber nachzudenken. die ihr im Strom der Achtsamkeit erkennt. an. Tendenzen. Richtet euren Geist aus. dass ihr nicht schlaft. Schafft in euch eine Insel geistigen Friedens. kann es sonst passieren. Ihr könnt anstatt “Heben” und “Senken” auch die Worte “Steigen” und “Fallen” benutzen. Stärkt eure kontinuierliche Achtsamkeit. dann kehrt auch in eurem Körper Frieden ein. was „den Geist auf das Objekt halten“ bedeutet. Kümmert euch nicht darum. ob sie unterschwellig oder grob ist. so wie ihr eine heiße Kartoffel wegwerfen würdet. dass die geistige Praxis in Schwung gekommen ist. Alles. euch über kleine. Haltet nicht an dem Mist fest. vergesst alles. Hört auf. Wenn ihr am Körper haftet.

Das Wichtigste daran ist. In der Vertiefung verbleiben Das Verbleiben in der Vertiefung erfordert Übung. wenn ich zu lange in der Vertiefung bleibe. wie lange Zeit wir in Vertiefung verweilen können. Das ist der Grund. Wenn ihr das erst einmal geschafft habt. Seid ihr zu angestrengt. dann werdet ihr in die Vertiefung eintreten. ich werde jetzt nicht lange in der Vertiefung verbleiben. dann solltet ihr einplanen dies nach dem Mittagessen zu tun. dann habt ihr die Fähigkeit des Verbleibens erlangt. dass ihr euch keine Gedanken darüber macht wie lange ihr schon sitzt. tiefe Konzentration eingehen wollt. dass ihr die Schwungkraft sorgfältig aufbauen müsst. Wenn ihr es geschafft habt solche Konzentration aufzubauen. Das heißt. 2. damit auch die dadurch akkumulierte Energie stark ist. dann werdet ihr natürlich nicht lange in der Vertiefung bleiben. dann kann die Konzentration nicht lange anhalten. die euch beunruhigen und tief in eurem Geist festsitzen. welcher geistige Zustand dafür angemessen ist und in welchem geistigen Zustand man dies nicht tun kann etc. warum der Geist mit der richtigen Einstellung herangehen muss. alle Dinge. sagen wir einmal für drei bis vier Stunden. dann könnt ihr für längere Zeit in der Vertiefung bleiben. Falls ihr ungeduldig seid und sagt: “Oh. dass ihr euch also keine Gedanken über Zeit macht. dann kann sie lange anhalten. Weiterhin erfordert es Vorbereitung gefolgt von richtiger Haltung. Also. Für längere Perioden der Konzentration braucht ihr viel Energie. Andernfalls werdet ihr sagen: “Ich möchte mein Mittag nicht ausfallen lassen. Ihr müsst in euch die Haltung entwickeln. Wenn ihr all die Bedingungen kennt. Nachdem ihr es geschafft habt in die Vertiefung zu kommen. Es ist hier wie das Anhalten von Luft.” Ihr müsst alle Konzepte von Zeit loslassen. die müsst ihr loslassen. Vorbereitung ist erforderlich um zu ermöglichen. könnt ihr euch das wieder ins Gedächtnis rufen. Habt ihr einmal die Natur der Vertiefung und die richtige Geisteshaltung verstanden. Dies alles ist sehr einfach. ist alles nur noch eine Frage der Haltung. Wenn ihr in eine lange.erreichen. sodass ihr darin lange Zeit verbleiben könnt. 120 . müsst ihr als Nächstes lernen darin zu bleiben. Haltung in diesem Zusammenhang meint Geduld. dass die Konzentration eine gewisse Zeit lang aufrechterhalten werden kann. anhaltende Geduld. Und ihr müsst den klaren Wunsch haben in der Konzentration für lange Zeit zu bleiben. dann werde ich keine Zeit für Einsichtsbetrachtung haben“. wie als wenn ihr einmal tief Luft holt und diese anhaltet. Seid ihr dabei jedoch ruhig und entspannt. Es ist wichtig sich vorzubereiten.wann immer ihr wollt . dass eine stabile kontinuierliche Konzentration aufgebaut wird und eine kontinuierliche Schwungkraft achtsamen Notierens. Dann könnt ihr diese Vertiefung .Wenn ihr dies lange genug praktiziert. damit ihr euch über das Mittagessen keine Sorgen zu machen braucht. In die Konzentration zu gehen ist.

Die Fähigkeit des Herauskommens Dann gibt es noch die Fähigkeit des Herauskommens aus der Vertiefung zur rechten Zeit. in die Vertiefung einzutreten und in diesem Zustand der Vertiefung zu verbleiben. als würde man den Geist darauf programmieren auf bestimmte Bedingungen in bestimmter Weise zu reagieren. Wenn ihr beispielsweise in tiefe Konzentration gehen möchtet.” Sind eure Fähigkeiten entwickelt. Daher müsst ihr die Fähigkeit entwickeln. dann sagt euch: “Ich möchte in vier Stunden aus der Vertiefung wieder auftauchen. dann werdet ihr exakt in der Sekunde aus der Vertiefung auftauchen zu der ihr es wünscht.3. etwa vor dem Mittagessen oder wenn jemand euch anruft. dann sollte man auch in der Lage sein. 121 . Ihr könnt euch auch darauf trainieren. Um Einsicht zu entwickeln muss man genug Zeit dafür haben. in Beziehung zu bestimmten Situationen aufzutauchen. Dies ist nicht ein solch großes Problem wie die Aufrechterhaltung der Konzentration. Diese Fähigkeit zu besitzen ist ein großer Vorteil. Wenn man in der Lage ist die Vertiefung beliebig lange aufrecht zu erhalten. Und ihr müsst häufig praktizieren. Dies wird lange Zeit beanspruchen. Ihr könntet zu einer von euch bestimmten Zeit daraus auftauchen. Es bedarf eines klaren Geistes und starker Konzentration dazu. Es ist. das Daraus-wieder-Auftauchen zu steuern.

Wenn sie z. Ob ihr samatha (Ruhe) oder vipassanā (Einsicht) entwickelt.“ In Pali heißt das dve dhamma bhavetabba. Wenn wir versuchen Anfängern das Meditieren beizubringen. Wir übersetzen es oft mit Meditation. Die Entwicklung wird bhāvanā (Kultivierung) genannt.bevor wir ernsthaft Ruheoder Einsichtsmeditation betreiben . reale Phänomene. ob unsere Praxis korrekt ausgeführt wird.13. dass sie sehr starke migräneähnliche Kopfschmerzen bekommen. da dort der Faktor Achtsamkeit nicht so betont wird.und Einsichtsmeditation Es ist wichtig.und Einsichtsaspekt der Praxis zu differenzieren. dass richtige Konzentration Konzentration mit Achtsamkeit ist und falsche Konzentration Konzentration ohne Achtsam122 . die wahre dhammas sind. Nur so können wir wissen.und Einsichtsmeditation klar versteht. Dies ist in Wirklichkeit eine Form von Stress. warum Meditationslehrer die Meditierenden unnachgiebig dazu anhalten vipassanā zu praktizieren. könnt ihr eure Beobachtungen anderen klar erzählen. Während längerer Retreats von einigen Wochen oder auch Monaten wird die entwickelte Konzentration sehr stark. was sie verstehen müssen. Erst dann können wir damit fortfahren zwischen dem Ruhe. Das passiert denjenigen. Wenn diese nicht von Achtsamkeit begleitet ist. Der Geist bleibt friedlich. Das kann fürchterlich werden. kann es sein. Deshalb ist der Geist. der letzten Lehrrede in der längeren Sammlung. die entwickelt werden müssen.eine klare Vorstellung davon haben. können migräneähnlichen Spannungen auftreten und sogar lange andauern. Achtsamkeit ist deshalb wichtig um zwischen falscher und richtiger Konzentration zu unterscheiden. die Achtsamkeit. auch wenn Schmerzen entstehen. Die Unterschiede zwischen Ruhe. was Achtsamkeit ist. um zwischen richtiger und falscher Konzentration zu unterscheiden Es gibt klare Gründe. Ohne diese kann man in falsche Konzentration versinken. versuchen das Objekt zu visualisieren. Im Dassuttara Sutta. dass sie sich wie besessen versuchen auf das Objekt zu konzentrieren. Halluzinationen können auftreten und wenn man das so weiter treibt. Achtsamkeit. das als die zwei zu entwickelnden dhammas übersetzt wird. nicht gestört. in dem volle Kontrolle besteht. B. in jedem Fall braucht ihr eine sehr starke Achtsamkeitsbasis. Samatha und vipassanā Da ihr jetzt versteht. Kopfschmerzen können allerdings auch während der Vipassanā-Praxis auftreten. Achtsamkeit ist ein klarer Zustand der Bewusstheit ohne Verwirrung. Sonst entwickeln wir nur Konzentration und der Geist wird angespannter und immer gestresster. kann es schwierig sein dies zu korrigieren. ist das erste. dass der Meditierende Ruhe. Wenn ihr nach der Natur des beobachteten Objektes gefragt werdet. Es sind samatho ca vipassanā ca (Ruhe und Einsicht). Das Ergebnis ist oft. sagt Sariputta: „Es gibt zwei Zustände. Deshalb müssen wir . die reine Ruhemeditationsmethoden praktizieren häufiger.

die hinter der Praxis und den Anweisungen stehen.und Vipassanā-Erfahrungen Bescheid wissen. verstanden und man kann zuversichtlicher voranschreiten und tiefere Erfahrungen bekommen. sondern mit klarer Bewusstheit: einspitziger. Wenn ihr samatha entwickelt. Beim Entwickeln von vipassanā entstehen tiefe Zustände von Wissen oder Verstehen. Fehler oder unnötige Verzögerungen auf und verursachen eine Menge Leid. Gemeint ist also. Erst wenn eine der beiden Meditationsarten weiter entwickelt ist. was ihr erfahrt. ein klares Bild davon haben sollten. oder vipassanā bhāvanā (Einsichtsentwicklung oder Einsichtsmeditation) beziehen sich nicht auf einen Zeitmoment. entstehen tiefe Zustände von Konzentration. Es ist nicht so leicht zu erklären. dass der Faktor Einspitzigkeit des Geistes mit Achtsamkeit entsteht. wie weit wir bei beiden fortgeschritten sind. Das Fortschreiten bei samatha bhāvanā Ich möchte hier eine detailliertere Unterscheidung zwischen samatha bhāvanā und vipassanā bhāvanā machen. Wenn wir besser über Samatha. Samatha bhāvanā und vipassanā bhāvanā Die Ausdrücke samatha bhāvanā (Ruheentwicklung oder Ruhemeditation). meinen wir im Allgemeinen rechte Konzentration. wohin wir gehen. Bei der Einsicht ist die Bewusstheit schärfer und gründlicher. da wir. dann werden auch die Prinzipien. wenn wir Einsicht oder Ruhe entwickeln.oder Vertiefungskonzentration. Sonst treten falsche Ansichten. die ihr betreiben wollt. Es gibt Arten der Samatha-Meditation.keit. Nicht mit Besessenheit. nicht mit Zorn oder mit Gier. lasst uns den Unterschied zwischen samatha und vipassanā herausarbeiten. auf welcher Spur ihr gerade voranschreitet. Wir nennen diese Einsichtswissen oder ña/as. Bei erfahrenen Meditierenden ist es leichter. Das Wort samatha selbst heißt Ruhe und vipassanā bedeutet Einsicht oder Wissen. das Wichtige. Wir nennen sie Vertiefungen oder jhānas. die Natur der Erfahrung erzählen. Der Anfänger muss die grundlegenden Techniken verstehen. Wenn wir uns bloß auf samatha oder vipassanā beziehen. Trotz dieser in gewisser Weise ähnlichen Erfahrungen. Das ist wichtig. Nur wenn sie verstanden werden. Ihr wisst klar. können wir die Natur dieser beiden Meditationsarten verstehen und wir können auch sehen. ist die Beachtung der Art der Meditation. Das heißt auch eine Folge von Ergebnissen. So entstehen hochentwickelte geistige Zustände. wenn ihr wollt. Das Objekt der SamathaMeditation ist ein Konzept. Sie beziehen sich auf eine Folge von Erfahrungen über eine Zeitperiode. sodass die Realität erfahren werden kann und man dadurch Verstehen erzielt. treten die für diese Meditationsart typischen Erfahrungen öfter deutlich auf. eine Idee. klarer Bewusstheit. Es gibt Ähnlichkeiten bei den Erfahrungen der Entwicklung von samatha und vipassanā. Wenn in einem einzigen Moment diese einspitzige Bewusstheit vorherrscht. 123 . wo die Objekte besonders klar sind. Und die dadurch entwickelte Konzentration ist entweder Zugangs. besonders wenn ihr Anfänger seid. Ihr könnt. nennen wir das samatha (Ruhe).

der Geist immer noch flackert und schwankt. als wäre er der Geist. Das ist das visualisierte Bild. Durch das Studium des abhidhamma könnt 124 . B. Ihr wisst nur. Wenn ihr beispielsweise versucht. bodhissattvas oder Götter etc. der Geist sinkt in das nimitta (Bild/Zeichen). wo ihr seid und wer ihr seid. einspitzig und über nichts anderes nachdenkend. Nehmt z.z. die Geräusche. Diese werden Wortkonzepte genannt. dass . was sie für euch bedeuten. Dies wird das „Gegenbild“ patibhaga nimitta genannt. die ihr vor euch hingelegt habt. Dann schließt ihr die Augen und versucht das Licht zu visualisieren. das „aufgefasstes Bild“ genannt wird. Es gibt dann einen Punkt.sofern eure Konzentration stark genug ist. Licht oder Farben vor. dass der Geist sich auf das Licht konzentriert. Alles andere ist vergessen. Manchmal gehen die Leute sogar so weit. Auch wenn ihr die Augen öffnet und ihr euch das Licht vorstellt. Dies wird das „vorbereitende Bild“ genannt. Alles. Diese Objekte sind bloß kreiert. ist die Lichtscheibe. Manchmal wie eine bloße Phantasie. Wegen der starken Konzentration ist der Geist so. Zuerst seht ihr mit euren Augen auf eine materielle Lichtscheibe. Ihr wisst vollkommen klar. Es tritt ebenfalls auf. Später vergesst ihr die Form und Gestalt eures Körpers. dass euer Körper im Buddhabild ist. könnt ihr es vor euch sehen. Wenn die Konzentration noch nicht so stark ist. welchselbiges ein Konzept ist. da es sich um Konzepte handelt. als wenn sie aus echtem Licht bestände . Dann vertieft sich der Geist darin. was es gibt. Die Erzeugung dieser Samatha-Objekte beginnt mit der vorbereitenden Praxis. Das kann so weit gehen. vorstellen. bei den Visualisierungstechniken und den Farb-Kasinas Hier stellt man sich u. Ihr könnt darüber nachdenken. da das Licht eine Geistkreation ist. dass es eine Kreation eures Geistes ist. dass ihr nicht denkt . Nach einiger Zeit könnt ihr nichts mehr hören. Andere Konzentrationstechniken benutzen Worte wie Mantras oder Rezitationen. Wenn man dies andauernd und mit Achtsamkeit tut. der Körper. das Licht-Kasina. sehr klare SamathaObjekte. Es können gewisse Bilder in ihr auftauchen. Als wenn der Geist Licht wäre und das Licht Geist. Das bedeutet. Das ist auch tatsächlich so.a. Das sind ebenfalls. wird eure mentale Kreation tatsächlich mit geschlossenen Augen so sichtbar. in eurem Geist mit geschlossenen Augen eine Lichtscheibe zu erzeugen. eine Menge an Licht aber sonst nichts. Diese Stufe ist sehr nahe der Vertiefung. dass ihr fühlt.obwohl ihr denkt. Das Bild wird glasähnlich. dass sie sich Buddhas. Es gibt unter Umständen eine Menge Freude. Auch wenn sie Buddha visualisieren. wenn Leute Götter oder Ähnliches visualisieren. Diese Stufe wird upacāra samādhi (Zugangskonzentration) genannt. was für eine Idee und nicht welche Erfahrung sie für euch darstellen. als wenn er „Buddha“ wäre und „Buddha“ ist so. wo die Lichtscheibe vollkommen rein und das Licht sehr hell ist. Der Geist ist sehr klar und das Licht ist sehr hell und durchsichtig wie Glas. Dies ist ein einfach erkennbares Beispiel eines Objektes. Dies ist ein sehr reiner Geisteszustand. B. kann die Lichtscheibe hin und her schwanken. löst sich der Geist immer mehr von den anderen Objekten. wird dieser transparent. von euch ausgedacht.

ob die Konzentration an der Nasenspitze (ānapāna) ein Samatha. In der Samatha-Meditation wird der Geist immer ruhiger. da die Art des Objektes von der Natur eurer Aufmerksamkeit abhängt. Vipassanā-Objekte sind anders als Samatha-Objekte. Aber sie können es nicht so gut wie ihre vorherigen Einsichtswissen beschreiben. beschwert ihr euch: „Die Meditation ist jetzt schwierig. Ihr könnt zwar dem „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke für ein oder zwei Stunden problemlos folgen. wie wir mit unserer Praxis fortfahren. Das ist das Feststecken in der Konzentration. die appana samadhi genannt wird. schrecklich und ich habe viel Schmerzen. Das Beobachten der Einatmung an der Nasenspitze. Wenn ihr anfangt den Atem zu zählen. Alles. handelt. Eines davon ist das Ānapāna-Objekt. dass es sich dabei um vertiefte Konzentration. Es sind Realitäten. in dem ihr nichts zur Kenntnis nehmt und wisst. Der Bauch ging nur auf und ab. das heißt. ihr versucht sie euch 125 . kann es Samatha. ist: „Ich hatte eine sehr ruhige und friedvolle Meditation. Diese hochentwickelten Zustände beim samatha sind so etwas wie ein Halbschlaf und zugleich Zustände. was ihr sagen könnt. aber ihr könnt das „Heben“ und „Senken“ nicht klar von Moment zu Moment beschreiben. Nehmen wir mal an. Ānapānasati Gewisse Objekte können für die Vipassanā. Sie werden nicht durch den Geist erzeugt.“ Meine Antwort dazu ist: „Da ist ja prima.oder Vipassanā-Objekt sein. kann das ein schlechtes Zeichen sein. Deshalb müssen wir sehr vorsichtig sein. Einige glauben durch ihre friedvolle Erfahrung auch. euer Geist ist in einer Morgenmeditation sehr ruhig und friedvoll. dass sie das sankharupekkha ñā/a erreicht haben. die Erkenntnis des Gleichmutes hinsichtlich der Gestaltungen.ihr verstehen. der Lichtscheibe war. Das bedeutet. dass der Geist mit dem Objekt vereinigt ist. In dieser Zeit treten keinerlei andere Geistprozesse auf. wenn ihr das vorbereitende Objekt/Bild benutzt. wisst ihr. sehr weich und sehr langsam.oder ein Vipassanā-Objekt ist. Es war eine wundervolle Sitzung.oder für die SamathaMeditation benutzt werden. Es kann beides sein. dass ihr zu dieser Zeit wie ganz eingeschlafen seid. dass euer Geist während der Vertiefung sehr klar und die ganze Zeit vereint mit dem Objekt der Konzentration. Das heißt. denn so entsteht eventuell Anhaftung. also das Wissen kurz vor magga-phala der Erleuchtung. sorgloser und friedlicher und die Befleckungen entfernen sich immer mehr.“ Ihr fragt euch: „Warum sagt er denn das?“ Ich sage das um euch zu ermutigen! Wenn jemand anfängt vipassanā zu üben und sich dabei ruhig und friedvoll fühlt. Es ist gemischt. tendiert es eher in Richtung Samatha-Objekt. dass ihr daran anhaftet und dasselbe wieder erleben wollt. nämlich mit dem Unterschied. Am Anfang. dass ihr wisst. dass ihr nicht schlaft. Aber wenn ihr aus dieser Konzentration wieder auftaucht. die tiefer sind als der Schlaf.“ Dann kann es passieren. Oft fragt man mich. Wenn ihr nun keine gute Konzentration erlangt. Ihr sinkt in ein Stadium. Aber dabei ist auch noch die gefühlte Empfindung des Atems.

Wenn ihr Konzentration auf den Atem an der Nasenspitze „ānapāna sati“ betreibt und diese mentalen und materiellen Prozesse nicht klar erkennt. das ein entwickeltes Geistobjekt. dass sie gute Arbeit geleistet hätten.als Vipassanā-Objekt missgedeutet. Deswegen beschreiben wir hier die Ānapāna-Entwicklung als SamathaObjekt. der in diese oder jene Richtung bläst. Deshalb neigt sich der Geist ganz natürlich dahin. weil die meisten Menschen nicht verstehen. der Punkt des Atems wird klarer und klarer.nicht vorzustellen. Wenn ihr so fortfahrt. nämlich Konzentration. wenn sie den Geist auf ein Objekt für lange Zeit konzentrieren können. dann kann sich aus diesem Grunde auch das Vipassanā-Objekt nicht richtig entwickeln. dukkha und anattā) klarer. Wenn ihr diese Prozesse immer klarer erfahrt. weil vipassanā schwieriger. ein konzeptionalisiertes Objekt. Einige erfahren es als Baumwolle. Man beginnt normalerweise. Das hängt von den individuellen Tendenzen des Geistes ab. vergesst ihr die Form eures Körpers. Auch das SamathaObjekt bewegt und verändert sich in seinen anfänglichen Stadien. Aber in diesem Fall ist es kein Vipassanā-Objekt. Der Geist ist in Richtung samatha geneigt. vergesst wer ihr seid und nur die Empfindung. Wenn man weiter in der Konzentration fortschreitet. hängen die Leute gewöhnlich an samatha. wird das 126 . Wieder andere erfahren es als ein sehr weiches. oder auch in irgendeiner anderen Weise zählt. wo es ruhig und friedlich ist und auch dazu. Aber wie schon gesagt wurde. wenn ihr Einsichtswissen bekommen wollt. was Leute normalerweise unter Meditation verstehen. andere als sehr weiche Feder oder als Wind. was vipassanā ist. die häufig als Empfindungen erfahren werden. Warum? Erstens. als mentale und materielle Prozesse. dass ihr fähig sein müsst. zwei-zwei. wenn man es beherrscht.da es sich bewegt . Sie glauben.und Ausatmung als Eins-eins. Manchmal treten abwechselnd beide Praktiken auf. Aber nicht so wie ein Vipassanā-Objekt. dass samatha schlecht ist. ein nimitta oder eine geistige Erfahrung ist. Sie geschehen als natürliche Vorgänge. ist das Atemobjekt sowohl weich als auch angenehm und deshalb neigt sich der Geist Richtung samatha. Es ist nur so. Und zweitens. Ich möchte damit nicht sagen. Diese Merkmale sind tiefe Aspekte der mentalen und materiellen Prozesse. Der Geist entwickelt wegen der Neigung in Richtung Frieden und Einspitzigkeit das Samatha-Objekt. Dies alles sind konzeptualisierte Bilder des Atems. Der Fortschritt des Ānapāna-Objektes Wenn die Meditation auf ānapāna fortschreitet. weißes und funkelndes Licht etc. indem man die Ein. Wenn der Geist einspitzig wird. wird eine der beiden Praktiken klarer und vorherrschender. schmerzhafter und unruhiger ist. drei-drei etc. Samatha ist gut. werden natürlich auch die drei Daseinsmerkmale (anicca. Ich habe das bei einer großen Anzahl von Yogis bemerkt. Am Anfang kann sich das Objekt noch bewegen oder pulsieren und das wird dann oft . das sich von Moment zu Moment ändert. beides klar zu unterscheiden.

sollte die Entwicklung des Samatha-Objektes sehr klar beschreiben können. sollte er die Augen öffnen. bei dem ein Yogi eine starke Lichterscheinung hatte. ob sich jemand in tiefer Konzentration befunden hat oder nicht. ob es tatsächlich tiefe Konzentration oder eben nur Einbildung ist. ermutigten wir ihn nicht auf dem Licht zu verweilen. B.“ Aber es war wahrscheinlich nur tiefer Schlaf. 127 . Oder er hat vielleicht Freude entwickelt. dass der Geist sehr ruhig und klar in tiefer Konzentration wird. Aus solchen Beschreibungen kann man beurteilen. ein. die schnellen Fortschritt machen. Aber sobald sie eine gewisse Meisterschaft über die Konzentration haben. Sehen. wie war das wundervoll und friedlich.. auf das Ein. Wenn ihr schlicht sagt. Man kann dies oft unter Vipassanā-Meditierenden beobachten. Jemand der die jhānas häufig übt. Wenn jemand das nicht klar beschreiben kann. Der Geist versinkt dann in dem Objekt und wird eins mit ihm.. allgemeinen Fortschritt.. dann aufwacht und denkt „Oh. der einzigartig zu samatha bhāvanā gehört. bis es sich nicht länger bewegt.aus und plötzlich weiß er nicht mehr wo er war. An diesem Punkt ist das geistige Bild extrem rein und Vertiefung kann sich ereignen. Und wenn ich in diesem Netz bin. ist es für den Meditierenden bei seinen ersten Vertiefungen nicht so klar. formt und wie es bis kurz vor der Vertiefung immer feiner wird. Trotzdem entwickelte sich das Licht weiter zusammen mit dem VipassanāObjekt und ging nicht weg. das Zeichen der Konzentration. könnte er einfach nur eine Art friedvollen Zustand erfahren haben. Danach scheint der Geist wie eine Fliege.aus.und Ausatmen meditiert. aber es ist ganz aus Licht und sehr klar. Es gab einen Fall. Konzentration haben. eine Art friedvoller Konzentration oder auch Schlaf. Da er vipassanā praktizierte. könnt ihr genau die Art und Weise dieser Ruhe und Klarheit beschreiben. Er beschrieb es einmal so: „Dieses Licht erscheint und wird sehr fein wie ein rundes Netz. Und an solchen Beschreibungen können wir erkennen. hüllt es sich vollkommen um meinen Geist und ich betrete dann einen völlig unbewussten Zustand. Weil der Faktor Konzentration dominanter und hervorstechender ist. Licht. Also wie der Atem das samatha nimitta. Ob das Samatha-Objekt Liebende Güte ist (Metta.“ Wenn er dann herauskam. dann ist das nur eine sehr allgemeine Beschreibung von dem was passieren kann. was passiert ist. Dies gilt speziell für Leute.. Wenn jemand z.Objekt immer ruhiger und immer feiner. die ihn überwältigte und verschluckte.für alle gibt es einen ähnlichen. war er sehr friedvoll. In diesem Fall kann er das Objekt und den Fortschritt des Objektes nicht klar erkennen und beschreiben. ein. So eine Beschreibung ist ein klarer Fortschritt des Objektes durch die Entwicklung von Konzentration. eine der Praktiken der brahma viharas) oder ānapāna oder Visualisierung . wird der Fortschritt des Samatha-Objektes sehr klar. Licht“ notieren und wenn es stärker würde. da sie manchmal Tendenzen zu jhāna. wie ein Spinnennetz. sondern er musste „Sehen. die mit fantastischer Geschwindigkeit in das Zentrum dieses Lichtnetzes fliegt. Nur wenn ihr diesen Prozess selber erfahrt. als er richtig und gut vipassanā praktizierte.

eine lange Linie. Es ist eine Art der Starrheit. der Taille. kann man nicht länger zwischen der externen Oberfläche und den inneren Empfindungen oder Spannungen unterscheiden. da man nur noch Empfindungen fühlt und „innen“ und „außen“ reine Konzepte sind. macht man zuerst Erfahrung mit Konzentration. Da es sich am Anfang nicht schnell entwickelt. der Einsichtsmeditation. dass sie dazu tendieren die Form ihrer Beine zu visualisieren. Sie sehen z. Auch bei der Gehmeditation legen die Leute oft so viel Aufmerksamkeit auf die Zehen. Das hat nichts mit vipassanā zu tun. Ihr sollt nur die reinen Empfindungen erfahren. Einige beobachten. die letztendliche Realität. eurer Hände. Sitzen-Berühren“ notiert. Nun werden die drei Daseinsmerkmale offenbar und auch starker Schmerz kann entstehen. Aber auch dann kann es passieren. Hier kommt dann der Punkt. Vipassanā ist die reine Erfahrung der Körper-Geist-Prozesse. Wenn man tiefer in das „Sitzen-Berühren“ hineingeht. Nun erfahren und verstehen wir das Objekt als reines paramatha dhamma. wo die Beine den Boden berühren. etwas. Diese Objekte entstehen von Moment zu Moment und unterscheiden sich vom Samatha-Objekt. Nach einer Weile bekommt der Ball sogar Farben. „Sitzen-Berühren. Manche Leute empfinden es so. B. dass der eine Moment so ist und sich im nächsten Moment alles geändert hat und der darauf folgende Moment ist wieder total anders. die auf der Oberfläche des Körpers entstehen. die diese Sitzhaltung ausmachen. Das heißt. wenn man z. Deshalb entwickelt sich die Konzentration bei vipassanā bhāvanā. „Sitzen-Berühren“ notiert. den Schultern. dann stellt euch nicht die Form eures Körpers. die den Körper in der aufrechten Position halten. Aber es bleibt uns nichts übrig. Man fängt dann an den Körper zu visualisieren. die auf und nieder geht. Wenn ihr z. sondern fühlt die Empfindungen. wie ihr Bauch auf und ab geht und dann schließlich nimmt der Bauch Form an. wir 128 . nicht so schnell. die Knie. B. also die auffälligen Spannungen im Rückgrat. „Berühren“ beinhaltet die Empfindungen. Man kann sich dann selber sitzen sehen. Das ist kein vipassanā. Reine Empfindungen ohne Form bleiben zuletzt übrig. ein Fluss. dass man anfängt zu visualisieren. das erscheint und wieder verschwindet. wo die Leute an den Konzepten anhaften können und damit enden in so etwas Ähnlichem wie Samatha-Meditation. „Sitzen“ beinhaltet mehr die inneren Spannungen. Das Objekt ändert sich ständig und man hat häufig Schmerzen. Beine oder eures Kopfes vor. Die am meisten hervorstechenden Empfindungen sind die des Hinterns oder auch die Punkte. B. Mit anderen Worten ist es ein Prozess. Die Yogis werden aber gerade deshalb besonders am Anfang darauf hingewiesen in Vipassanā-Art zu meditieren und sich nicht auf ein einziges Objekt. sondern besser auf den erfahrenen Prozess ohne visualisierte Form zu konzentrieren. sondern ist ein Visualisierungsprozess. die Fersen. Manchmal ist es auch wie ein runder Ball. Aus diesem Grunde sind die Erfahrungen in der anfänglichen Entwicklung ähnlich derer in der Samatha-Meditation. als wenn eine Kraft vom Rücken her drückt.Der Fortschritt des Vipassanā-Objektes Der Fortschritt des Vipassanā-Objektes ist völlig anders.

damit sie die einzigartige Vipassanā-Konzentration erlernen können. flexibel und klar ist. Dafür gibt es viele Beispiele in den Schriften. dass er jedes Phänomen einfangen kann. Ihr müsst verstehen. dass es so schön und friedlich ist. Und dann. dass das „Heben und Senken“ relativ grob ist und man manchmal nur ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend beobachtet. Ab und zu sind nur Spannungen im Bauch und es gibt hier und dort ein paar Schmerzen. dann Denken. wenn er entsteht. Diese Art von Konzentration kann nicht durch Samatha-Meditation erreicht werden. Vipassanā ist nichts für mich. Darum müsst ihr den Schmerz. Diese Fähigkeit entsteht nicht aus dem Nichts durch bloßes Wollen. Manchmal gibt es eine Menge Leid. da der Geist jetzt die Konzentration nicht mehr halten kann. bevor man mit all den erscheinenden und verschwindenden Objekten mithalten kann. müsst ihr den Schmerz beobachten. Wenn jemand. Das liegt daran. Man sagt es. Der Geist muss klar und offen sein ohne irgendwelche Konzepte. Die Achtsamkeit muss auf eine Stufe entwickelt werden. von ihrem Meditationslehrer gesagt. Zu Buddhas Zeiten allerdings machten eine Menge von Leuten Samatha-Meditation und danach erreichten sie schnell magga phala. Das ist kein Vorurteil gegen samatha bhāvanā. beobachten. Sie sagen „Ich mache Rückschritte. da sie einzigartig für die Einsichtsmeditation ist. Wenn Schmerz entsteht. Es verändert sich sehr schnell. Es gibt kein vipassanā ohne Schmerz. Das „Heben und Senken“ der Bauchdecke. Das passiert gewiss nicht bei jedem so einfach. Deshalb kann Einsicht bei ihnen weder entstehen noch fortschreiten. Deshalb mögen diese Meditierenden das nicht.müssen diese Konzentrationsart entwickeln. 129 . Einige bezeichnen vipassanā als „Leidensmeditation“ und finden es sehr schwer sie zu praktizieren. Squash ist ein sehr schnelles Spiel. dann dies. die schon vorher Samatha-Meditation gemacht haben. Ihr müsst dazu die entsprechenden Fähigkeiten entwickeln. wo sie sehr schnell. Ihr müsst so viele verschiedene Objekte beobachten. er solle das „Heben und Senken“ der Bauchdecke beobachten. fängt er an zu denken. gesagt bekommt. dass die später entstehenden Einsichtswissen Bestandteil dieser Bewusstseinsart mit seiner speziellen Konzentration sind. Das ist wie beim Squash spielen. Normalerweise muss man zuerst diese einzigartige Vipassanā-Konzentration entwickeln. Der Geist muss so schnell und klar werden. Ähnlich ist es mit dem Vipassanā-Objekt. kommt er zu euch zurück. Anfänger wissen nicht. Der Geist muss gezwungen werden in den Geist-Körper-Prozess hineinzuschauen. Ihr könnt euch dabei sogar verletzen. Darum wird einigen Leuten. Meine Meditation wird schlechter. wohin der Ball geht. dann jenes etc. dass sie die Samatha-Praxis für die Zeit des Retreats vollkommen beiseite legen sollen.“ Schliesslich machen sie wieder Samatha-Meditation und sagen. Nur so lernt ihr die Natur dieser Geist-Körper-Prozesse kennen. Ihr schlagt den Ball und bevor ihr es erahnt. Sie muss entwickelt werden. der schon viel anapāna gemacht hat. dann mag er das normalerweise nicht. den Schmerz.

geht es schnell wieder weg.und Körperprozess klar mit scharfer Achtsamkeit unterschieden und das entsprechende Einsichtswissen entsteht. Wenn man im Einsichtswissen fortschreitet. so eine Erfahrung gibt. Aber auch dann. Basierend auf diesem ersten Wissen entstehen all die anderen Einsichtswissen. Eines der wichtigsten Dinge. Die Empfindungen können sehr klar und intensiv sein. Bei der Gehmeditation ist es ein klarer geistiger Moment-Zu-Moment-Prozess. Dann weiß man durch Erfahrung. Mit dem Erscheinen von sehr klarem Einsichtswissen. Er sollte nicht erwarten. Die Achtsamkeit. Die verschiedenen Stufen des Einsichtswissen sind nichts anderes als immer klarer werdende Erfahrung bezüglich der Natur der Realität. wo es meist offensichtlicher als in der Sitzmeditation ist. wird der Geist sehr ruhig und ist in der Lage den Objekten von Moment zu Moment zu folgen. In dieser Welt findet ihr mehr Samatha-Praktiken und Erfahrungen. dass ich das glaube. die Unterscheidung von Körper und Geist. Auf diese Weise wird der Geist. als wenn jemand mit schlechter Grammatik behauptet ein Englisch-Professor zu sein. der Natur von anicca. Wenn eine Absicht entsteht. dukkha und anattā. Auf welche Weise können sie dann so weit in vipassanā gekommen sein? Es ist so. tendieren sie während des Sitzens eher zur Konzentration. werden auch die drei Daseinsmerkmale klarer. Licht erscheint und ihr es notiert. Ein Beispiel ist das erste Einsichtswissen. dass der Geist sich hinsichtlich vipassanā entwickelt. dass sich jemand zur VipassanāRichtung hin entwickelt. aber der Geist bleibt ruhig. den Schmerz etc. Dieses Wissen kann sehr klar während der Gehmeditation entstehen. Vipassanā-Erfahrungen sind nicht so üblich. wie der Geist in die Objekte hineingeht. Einige Meditierende behaupten „Oh wir sind sehr schnell durch alle Einsichtswissen gegangen und endeten mit den letzten paar. schreitet auch die Vipassanā-Konzentration voran. Wenn ihr immer so weiter beobachtet. Ihre Achtsamkeit und Konzentration ist unscharf. geht der Geist normalerweise nicht mehr so leicht zur SamathaMeditation. der Natur des GeistKörper-Prozesses. wisst ihr. Manchmal ist ihnen nicht einmal klar. und wie er all die verschiedenen Empfindungen beobachtet. die man wissen muss ist: 130 . was Achtsamkeit sei. was Achtsamkeit ist. muss sehr scharf. B. frage ich jene oft. Beim ersten Einsichtswissen ist die Achtsamkeit von Anfängern noch nicht so scharf.“ Ich sage „Ihr träumt!“ Wenn ich solche Bemerkungen höre.Aber wenn ihr durch all diese Erfahrungen hindurchgegangen seid. die mit Einsichtswissen einhergeht. Wenn erst einmal so ein Stadium erreicht ist. wenn z. Ihr erfahrt dann. sehr klar und sehr gründlich sein. Es sei denn man hat starke Tendenzen dazu. Nur dann können wir sicher wissen. dass es so ein Einsichtswissen. Da Anfänger die Ruhe mögen. Wenn keine klare Einsicht entsteht. der das Sehen und die erfahrenen Empfindungen während des Gehprozesses notiert. wird auch sie notiert. Er lungert nur herum und geht hierhin und dorthin. schreitet auch der Geist nicht mit vipassanā voran. in das „Heben und Senken“.

da die erreichte Konzentration bei der reinen Einsichtspraxis während eines Retreats sowieso schon sehr stark ist.Seid nicht an ein oder zwei ungewöhnlichen Erfahrungen interessiert. müssen wir die Samatha-Praxis einige Zeit komplett verwerfen um uns selbst voll der Vipassanā-Praxis zu widmen. gewöhnen wir uns daran und das kann unserer Praxis sehr helfen. Wenn ihr euch diesen vorbereitenden Praktiken zuwendet. Sonst geht der Geist automatisch zur Konzentrationsübung zurück. bevor vipassanā effektiv werden kann. bevor die Konzentration einen solchen Grad erreicht. Und dafür müssen wir gewöhnlich an intensiven Retreats teilnehmen. die vier Schutzmeditationen. die das benötigen. wenn der Geist extrem unruhig ist. Das bedeutet. zwei Minuten Liebende-Güte. Wenn wir das tun. sind diese Schutzmeditationen in einem gewissen Maß wichtig zur Aufrechterhaltung der Praxis. dass wir es Schritt für Schritt richtig machen. Auch sollten wir die vorbereitenden Konzentrationsmeditationen. die zuerst etwas Samatha-Meditation machen sollten. damit es als Grundlage für Einsicht dienen kann. Schließlich müssen wir zu vipassanā. was wir besprochen haben: Ob wir vipassanā um Einsicht zu erlangen oder samatha um Ruhe zu erlangen praktizieren: Wir müssen sicherstellen. vor allem im täglichen Leben. bevor wir auf vipassanā umschalten können. werdet ihr in diesem Fall eher eine schlechtere Konzentration haben. Wenn wir diese Betrachtungen die ersten zehn oder 20 Minuten am Anfang der täglichen Praxis bedenken. Zuerst müsst ihr sowieso immer eine feste Basis der Achtsamkeit und Konzentration erreichen. dass wir es stark genug entwickeln müssen. Es dauert eine Zeit lang. 131 . Während der Vipassanā-Konzentration müssen wir viel Schmerzen und Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen und ihnen gegenübertreten. nicht unterschätzen: Zwei Minuten Betrachtung der Vorzüge des Buddha. Es gibt Personen mit gewissen starken geistigen Befleckungen. Aber im Alltag. Im Fall von samatha. Während Zeiten intensiver Praxis sind die vorbereitenden Konzentrationsmeditationen nicht so relevant. erinnert euch. Einsichtsmeditation umschalten. Sonst kann sie nicht diesem Zweck dienen. Zusammenfassung Hier ist eine kurze Zusammenfassung dessen. dass die Konzentration stark und scharf und leicht erreichbar sein muss. zwei Minuten Betrachtung der Widerlichkeit des Körpers und zwei Minuten Betrachtung des Todes. Aus meiner Erfahrung gibt es aber nicht viele malaiische Yogis.

„Bewusstsein“ und „Verstehen. das Überwinden von Gier. Diese Art des Wissens kann weiterhin in drei Dhamma-Klassen entsteht. Die zweite Art des Wissens ist Bewusstsein. das etwas weiß. das durch Denken entsteht. erreichen wir nichts in Bezug auf die Kontrolle der Befleckungen. Um den Punkt nochmals hervorzuheben. Wenn ihr beispielsweise den dhamma lest. was gutes und schlechtes kamma ist. wie viele mentale 132 . Es ist wie das Einschalten eines Lichts. durch Denken. wenn wir richtig verstehen. was Erkennen schafft oder das. Einsicht und Verstehen Zuerst werden wir über Einsicht oder Verstehen reden. gibt der Kommentar der visuddhi magga (Der Weg zur Reinheit) drei Gleichnisse zu den drei Wissensarten. warum sie schlecht ist etc. den abhidhamma studiert und weiß. Verstehen. Wenn das Licht eingeschaltet ist. B. damit ihr wisst. normalerweise nicht gesprochen wird. dass man diese Dinge zumindest theoretisch gut genug verstehen muss. was Einsicht ist. Eine Klasse weiter ist das Verstehen. Einsicht verstehen Da wir alle hier sind um Einsichtsmeditation zu praktizieren. wäre es für uns angemessen. was offenbart. Hass oder Verblendung sein. Atombomben bauen. „Sensible Gebiete“ weil über Einsichtswissen wegen der Furcht. Damit diese Vorträge vollständig sind. offenbart es.“ Wahrnehmung wird definiert als das Wissen. Es wird mit einem jungen Kind verglichen. Deshalb gibt es eine Menge sehr cleverer Leute. wisst ihr. Der Unterschied liegt hier in der geistigen Kontrolle und den Befleckungen. Deshalb ist dieses Wissen gefährlich. definieren. eine Menge an Antworten bekommen und viele Dinge tun können. Dies entsteht durch weltliches Wissen. Trotzdem denke ich. werde ich auch gewisse Erfahrungsaspekte. was Gier ist. Die Wissensarten sind „Wahrnehmung“. behandeln. oder Erkennen. An diesem Punkt unterscheidet der dhamma zwei Arten von Verstehen. wenn ihr weitermacht. Obwohl wir sehr gut mit weltlichem Wissen denken können. wenn es keine erfahrenen Lehrer um euch herum gibt. dass es missverstanden oder missinterpretiert werden könnte. B. das den Gedankenprozess kontrolliert. die damit enden eine Menge schrecklicher Dinge zu tun wie z.14. wenn es missbraucht wird. da es „sensible Gebiete“ behandelt. das etwas bemerkt oder (wieder-)erkennt. Wenn man z. was zu tun ist. Spirituelles Wissen ist anders. Weltliches Verstehen und spirituelle Weisheit (pañña). Die dritte Art des Wissens ist Weisheit. Hass und Verblendung und die Reduktion der Befleckungen. Dies bezieht sich mehr auf theoretisches Wissen. Spirituelles Wissen betrifft die Reinheit des Geistes. All dies ist Theorie. Das Behandeln dieser Aspekte ist ein etwas heikles Unterfangen. was um dich herum die Realität ist. Bewusstsein erreicht aber nicht den Grad 35 des Wissens wie Verstehen. die Befleckungen wie Gier. Aber trotzdem können die Hauptquellen der Kraft hinter dem weltlichen Wissen. Seht es als eine Art generelles Wissen. Das gilt vor allem. für die viele von euch noch nicht reif sind. Was meinen wir mit Weisheit oder Einsicht? Man kann Verstehen oder Weisheit als das.

Diese Art des Verstehens der Einsicht in die GeistKörper-Prozesse sowie in die drei allgemeinen Daseinsmerkmale. tendiert ihr dazu über die Vergangen133 . Wenn jemand tiefes Verstehen durch gründliche Beobachtung dieser Prozesse entwickelt. Es gibt zwei Arten der Meditation. wie man Wissen entwickelt und warum man der Welt entsagen muss um das Unbedingte (nibbāna) zu erfahren. weil in der Meditation der Geist tiefere Stufen entwickeln kann als es normalerweise durch gewöhnliches Denken möglich ist. die ihr normalerweise aus Büchern erhaltet. unbefriedigend und als Nicht-Selbst. wenn wir Einsichtsmeditation betreiben. der nicht befriedigenden Natur und des Nicht-Selbst. die sonst nicht möglich sind. Dies ist die einzigartige Natur der Einsichtsmeditation (vipassanā). Deshalb gehen wir dann über das Weltliche hinaus und finden Frieden im Überweltlichen. Wenn ihr in die Vergangenheit geht. obwohl der Hauptfaktor hier Konzentration ist. sieht der Geist sie als veränderlich. Die Entwicklung von Einsicht Einsichtswissen ist kein Wissen. sondern die gegenwärtige Erfahrung. die ohne Denken entsteht. gewinnt er immer tieferes Verständnis dieser Daseinsmerkmale. kann man Fähigkeiten wie Telepathie. uns von der Gier abzulösen und nicht mehr an all den veränderlichen. Nur durch diese Art der Meditation ist es möglich. das durch Meditation entsteht. Es entsteht durch einen geistigen Zustand. Hellsehen und andere Dinge. wie viele Arten von Bewusstsein. unbefriedigenden und leeren Dingen zu haften. Diese Stufe ist das Wissen. Dies ist die zweite Stufe.kann allgemein in zwei Arten von Dingen klassifiziert werden: Geistprozesse und materielle Prozesse. brauchen wir trotzdem Verstehen und Wissen. Ruhemeditation und Einsichtsmeditation (Dies ist die Meditation über die wir hier schreiben). Sie betrifft weder die Vergangenheit noch die Zukunft. Alternativ könnt ihr das Gelernte im täglichen Leben anwenden.uns eingeschlossen . Während der Ruhemeditation. damit wir fähig sind tiefe Konzentration zu entwickeln. der klarer und tiefer konzentriert ist als sonst. Wenn der Geist dies öfter so betrachtet. Es ist Wissen. darüber nachdenken und zu neuem Verstehen kommen. das durch Denken oder Bücherlesen entsteht. hilft uns. könnt ihr dadurch eine andere Art des Verstehens erlangen. wenn ihr dies im Geiste bedenkt und analysiert. Es ist Wissen durch Betrachten und Denken. Die dritte Stufe braucht eine größere Betonung. das als empirisch oder experimentell betrachtet werden kann. Es entsteht durch das Praktizieren. Deshalb betonen wir von Anfang an Achtsamkeit und klare Bewusstheit. das durch geistige Entwicklung entsteht. Vipassanā-Meditation Beim vipassanā handelt das entstehende Wissen von der wahren Natur der Welt.Faktoren es gibt. Das heißt von den Geist-Körper-Prozessen. Dies ist dann Wissen durch Ruhemeditation. Die ganze Welt . der Veränderlichkeit. Wenn sich tiefe Konzentration entwickelt hat und der Geist dadurch sehr mächtig geworden ist. Dies ist auch Wissen. dass wir klar erkennen. erlangen.

eingebildet oder durch den Geist erzeugt ist. Wenn ich z. All dies sind reine Konzepte. Diese entstehen nicht aktiv sondern passiv. Wenn wir das machen. das heißt all das. Diese sind Geräuschkonzepte. Dieses Wort hat zwei Silben „sel“ und „fish. ist die Natur des Vipassanā-Objektes. Also wenn ihr nicht denkt und so die tatsächliche Natur erfahrt. Ein sehr einfach zu verstehendes Beispiel ist. bis sie kontinuierlich wird während wir Geh. B. Das Wort „selfish“(egoistisch) beispielsweise existiert nicht im letztendlichen Sinne wirklich. Es sind nur Noten. Es muss immer ein reales Objekt sein.“. sage „dies ist rechts“. Was ist nun wirklich bei mir rechts oder links? Rechts und links sind Konzepte. Wir scheinen ganze Dinge auf einmal zu sehen. Eine andere Konzeptart beschreibt Formen. Wenn es euch gut gelingt. Was jedoch betont werden muss. die noch nicht passiert sind.. Sie erscheinen schnell hintereinander.“ In einem Zeitmoment könnt ihr das Wort „selfish“ nicht hören. Einsichtsmeditation betrifft die Gegenwart. die pure Geräusche sind. Der Geist bekommt einen mentalen Eindruck und so entsteht die Melodie. ist es eine bloße Projektion eurer Gedanken. bis ihr euch mehr auf das Objekt konzentrieren könnt. kontinuierliche Achtsamkeit aufrechtzuerhalten. wie ihr ihnen gegenübersteht etc. aber in unseren Gedankenprozessen passiert das nicht so. der sich aufbaut und erfährt. Zu keiner Zeit existiert die Melodie. Sie sind nicht real. ist ein Konzept etwas. ist es nur noch eine Frage der Zeit. abhängen. was mit eurem Körper und Geist passiert. wenn wir denken und Dinge planen. Was ihr hört sind verschiedenen Geräusche. Es ist aus Konsonanten und Vokalen zusammengestellt. was gerade von Moment zu Moment los ist. Auch die Idee einer Form ist ein Konzept. die feiner sind und wir müssen sie identifizieren lernen. was ausgedacht. Eine andere Art des Geräuschkonzeptes ist die Melodie. An diesem Punkt ist es nötig euch zu erklären. oder wenn wir uns etwas vorstellen und Lüftschlösser bauen... All dies ist letztendlich nicht real. die nacheinander erscheinen. ist es links aus eurer Perspektive. Es darf kein Konzept sein. Bilder auf einem Fernseher sind ein gutes Beispiel. Tatsächlich gibt es nur Geräuschvibrationen. Richtung und Größe. Sie entstehen durch die Geistprozesse. Form braucht Entfernung. sie sind nicht real und sie sind geistgezeugt. die von der Beziehung zweier Objekte.heit nachzudenken. „do-re-mi. B. das. die einander folgen. was ein Konzept überhaupt ist. aber wir sehen die 134 . Schließlich wird sie ein starker Fluss. Diese Art der Bewusstheit wird über einen bestimmen Zeitraum solange aufgebaut. Solcher Art ist z. Es ist nur die Geräuschsequenz. die dem Geist die Idee (das Konzept) gibt. Von Moment zu Moment entwickeln wir diese klare Bewusstheit des gegenwärtigen Momentes. Wenn ihr in die Zukunft geht. die vergehen. Was ist ein Konzept? Wie ich schon sagte. wird diese Art der Bewusstheit und des Notierens kraftvoller und konzentrierter.oder Sitzmeditation betreiben oder uns mit alltäglichen Dingen beschäftigen. Ähnliche Dinge sind Entfernung und Zeit. Es gibt andere Konzeptarten. Sie sind geistgezeugt. was wir Geräuschkonzept nennen wie Worte oder Melodien.

Zeit ist auch ein Konzept. Dies ist ein sehr zentrales Konzept. wo ist dann diese Person? Versucht nach innen zu schauen. Wenn wir fragen. Es gibt ein anderes wichtiges Konzept. Alles was es wirklich gibt. dass er denkt. dass ihr bei den Realitäten bleibt anstatt euch die Form des Bauches. konzentriert und fokussiert euch in dem Moment nicht auf sie. abhängig von der Aufgabe vieler Dinge. Solange der Geist an dem Konzept der Person festhält und durch Hängen an diesem Konzept verdunkelt ist. das ist die Gegenwart. aber wenn ihr diese Person für absolut real haltet. rechts“ und auch diese Worte sind Konzepte. Visualisierungen als Konzepte zu erkennen und sie dann in eurer Meditation entstehen. die wir antreffen. Wenn ihr nicht schlafen wollt. die durch Visualisierung entstehen. Euer Geist hört nicht darauf. denkt er und wenn ihr denken wollt. Auch wenn ihr die Gefühle beobachtet: die Gefühle kommen und gehen und sie sind auch nicht euer Ich. dann sind dort nur diese komplexen Geist. Herr oder Frau Schmidt. die kommen und gehen. sind die Bewegungen. sind Dinge. Was wir gewöhnlich „Ich“ nennen. denkt er nicht. ich. Wenn ihr in der Lage seid. Es gibt auch noch andere Konzepte. Wenn wir sagen eine Person. Ihr konzentriert euch nur auf Realitäten. Wasser und Wind). Auch wenn ihr das „Anheben“ und „Absetzen“ der Füße beobachtet und ihr irgendeine Idee einer Form oder eines Fußes 135 . das ich behandeln muss. die einen Buddha in ihrem Geist erzeugt haben und die denken. sagt ihr „links. Wenn ihr dann in eurer Sitzmeditation das „Heben“ und „Senken“ beobachtet. Das seid nicht ihr. Es ist das Konzept der Person des „Ich“. Diese dienen dazu unseren Geist auf die Realitäten zu konzentrieren. B die vier großen Elemente (Erde. Es gibt jedoch Leute. Solche beispielsweise. die Spannungen. du. vorzustellen. schläft er nicht. Götter und Buddhas vor. Auch die Worte „Heben“ und „Senken“ sind Konzepte. schläft er und wenn ihr schlafen wollt. Sie stellen sich z. dann sagen wir. All dies sind Konzepte und in ihnen können wir nicht die Wahrheit und letztendliche Wirklichkeit finden. nehmt ihr sie normalerweise nicht so ernst. Ihr könnt euch dort nicht finden. B. die kommen und gehen. Wenn sie noch nicht entstanden sind. „Wer ist diese Person?“ und nach innen schauen. Manchmal visualisieren die Leute viele Dinge. Formen sind Konzepte. die Hitze etc. auf Geist. das ist die Zukunft. Schaut in euren Geist.Körperprozesse wie z. die entsteht und wieder vergeht. Feuer. Wenn ihr nicht wollt. wenn ihr „Sitzen“ und „Berühren“ notiert? Findet ihr euch dann im Körper? Was ihr findet. dann sorgt dafür. Auch wenn ihr geht. dass ihr sie kreiert habt. könnt ihr diese Sicht nicht überschreiten. All dies ist geistgezeugt. wenn der Körper geht oder sitzt. könnt ihr diese Stufe des logischen Denkens und Erfahrens nicht überschreiten. ist ein Resultat all dieser Prozesse. Wenn es passiert sagen wir.Bilder simultan erzeugt. dass es der echte Buddha ist. Im Falle von Formen erfahren wir tatsächlich nur Farbe und Helligkeit. Wenn ihr wisst. Aber nichtsdestotrotz brauchen wir am Anfang einige Hilfsmittel für unseren Geist. was ihr sagt. Es ist als ob er ein Eigenleben hätte. Sie entstehen und vergehen und sind sie schon in der Vergangenheit. die ein Konzept ist. Was ist da. Sie tauchen eher durch Ruhemeditation auf.und Körperprozesse.

Wenn er sehr klar wird. Wenn ihr jemandem sagt. dann ist sie dazu nicht in der Lage. Unzulänglichkeit und Nicht-Selbst) beobachten. Ihr denkt nicht an die Form des Bauches. Wenn es sich schnell fortsetzt. Damit Einsicht entsteht. Ihr seid euch nur der Bewegungen und Empfindungen. nicht die gründliche durchdringende. Auf diese Weise kann sie klar die Sequenz der Ereignisse erkennen. das scheint. Es gibt nur noch den Moment des Erscheinens und Verschwindens der spezifischen Charakteristiken. scheint es kürzer. denkt ihr nicht mehr an die Form des Fußes. Achtsamkeit Achtsamkeit ist wie ein klares Licht. er solle seine Hand auf den Bauch legen und das „Heben“ und „Senken“ beobachten. die manchmal lang. aber der Aspekt der Bewegung. bewusst. Erweiterung und des Zusammenziehens der Bewegung. Allenfalls ist es gewöhnliches Wissen mit ein bisschen Achtsamkeit. ist schon klarer. Wenn sie achtsamer wird. es ging auf und nieder“. dann weiß er. die das „Heben“ und „Senken“ so beobachtet. wenn ihr euch auf die Schritte konzentriert. So entsteht Achtsamkeit. Dies ist die oberflächliche Stufe der Achtsamkeit. die den Gehprozess ausmachen. dass sie der Bewegung achtsam folgen kann. Der ganze Bauch erscheint und dehnt sich wie ein Ballon auf. dass der Bauch sich hebt und senkt. manchmal schnell und manchmal langsam sind. Diese Achtsamkeit ist in dem Sinn ein wenig besser.“ Es hat einen Anfang. müsst ihr das „Heben“ und „Senken“ im Sinne der drei allgemeinen Daseinsmerkmale (Veränderlichkeit. Wenn ihr dieser Person jedoch sagt. der Aspekt der Spannung. setzt sich langsam oder schnell fort. Dies sind Konzepte. Dann geht er schnell oder langsam diesen oder jenen Weg. wird es ein wenig klarer werden. Zuerst ist es hauptsächlich die Form. Sie sagt nur „gut. manchmal kurz. Nehmen wir noch einmal das Beispiel des „Hebens“ und „Senkens. Nach einiger Übung.eines Fußes dabei habt. aber sie ist nicht gründlich genug um Einsicht zu erzeugen. weil ihr es besser beobachten könnt. gibt es nur noch Spannungen. Wenn es sich langsam fortsetzt scheint das „Heben“ und „Senken“ lang zu sein. ist ein klares Gefühl der Wahrnehmung all dieser Dinge zu bekommen. dass der Weg klarer wird. Diese Achtsamkeit reicht nicht aus um Einsicht zu bekommen. Wenn ihr dem Heben und Senken eine lange Zeit folgen könnt. da sie ausreicht Konzentration aufzubauen. Dies zeigt. Es 136 . bis es zum Ende kommt und anhält. dann zieht er sich wie ein Ballon zusammen. sondern ihr erfahrt nur die Empfindungen der Vergrößerung. Einsicht geht über die Konzentration hinaus. Was wichtig ist. Aber am Anfang kann man das nicht vermeiden. die Position der Zehen und Fersen etc. sie soll die ganzen Bewegungsprozesse im Detail beschreiben. Auch das sind noch Konzepte. Sie erkennt sehr gründlich all diese Empfindungen und Prozesse. muss sie die verschiedenen Arten des „Hebens“ und „Senkens“. beobachten. dann sind dies Konzepte. Ähnlich ist es beim Beobachten des „Hebens“ und „Senkens“. Stellt euch eine Person vor. Es gibt nicht mehr hierhin und dorthin. der Vibration etc.

Und außerdem entsteht und vergeht auch er. Wenn wir in Ausdrücken von lang und kurz oder schnell und langsam reden. sind alle am Anfang nützlich. dass die Fähigkeit zu beobachten und die letztendlichen Realitäten zu erfahren nicht heißt. Auch wenn ihr frei von Denken und Konzepten seid. Wenn ihr das könnt. werdet ihr ebenso klar bemerken. ist Schmerz. wird euch geraten. Nichtsdestotrotz könntet ihr. wenn ihr fähig seid den Geist ruhig und konzentriert auf den gegenwärtigen Moment. Wir sehen sie dann als reine letztendliche Realitäten. auf das gegenwärtige Ereignis zu halten und es dabei sehr klar zu beobachten. Der beobachtende Geist ist auch ein 137 . dass es nicht „Ich“ ist. Damit ist das reine Element der Bewegung gemeint oder wie wir sagen.ist damit verbunden. die letztendliche Wirklichkeit nennen. Einsichtswissen ist die Fähigkeit die Phänomene gemäß ihrer natürlichen Erscheinung zu erkennen. aber Konzepte sind auch beteiligt. wenn ihr die Natur dieses Ereignisses klar notiert. das reine Windelement. In der Mitte gibt es jedoch viele Punkte viele Bewegungen. Und außerdem. dass ihr durch das Notieren des „Hebens“ und „Senkens“ in der Lage sein werdet. wer den Schmerz hat. Stattdessen könntet ihr mürrisch oder ärgerlich sein. die Bewegung so zu beobachten wie sie ist. Jedoch das Sehen des Schmerzes selbst bedeutet nicht. Es ist nicht wichtig. Es wird gesagt.. Also mehr ein Punkt als eine Länge. sind wir uns zwar der Bewegung bewusst. Das ist die Fähigkeit. wenn ihr ihn beobachtet. kurz. Dann seid ihr dort angekommen. was wir paramattha dhamma. An diesem Punkt ist es wichtig zu betonen. wohingegen die hebende Bewegung eine andere ist. Wenn euer wissender Geist frei von Konzepten ist. schnell. Wenn ihr in der Lage seid dies sehr klar zu beobachten. ist es nicht am Anfang und wenn es am Anfang ist. Wie könnt ihr also in einem Zeitmoment ein kurzes oder langes „Heben“ und „Senken“ erfahren? Wie ein schnelles oder langsames? Diese Begriffe lang. ist es immer vorhanden. zu notieren. der die Dinge beobachtet. keine Mitte und kein Ende des „Hebens“ und „Senkens“ zur gleichen Zeit gibt. Der notierende Geist ist eine Sache. Eine andere letztendliche Realität. Es ist Schmerz. Anfang und Ende sind zwei verschiedene Momente. für die ihr relativ wenig Anstrengung braucht um sie zu finden. die Natur des Geistes. ist es nicht am Ende. Schmerz ist ein Gefühl. Er ist unpersönlich und weder Vergangenheit noch Zukunft. die Natur. sich nicht konzentrieren kann und die Konzentration sich so nicht entwickelt. Einsichtswissen Das erste Einsichtswissen ist das Wissen von der Unterscheidung zwischen Körper und Geist. die Bewegung (das heißt. auch seine Natur verstehen. wo nur noch reine Empfindungen entstehen und nichts sonst. das Gefühl oder die Empfindung) von Moment zu Moment zu fühlen. Wenn ihr gelernt habt euch zu konzentrieren. da man sonst überhaupt nichts erkennt. langsam etc. dass ihr Einsichtswissen habt. Wenn es am Ende ist. kommt ihr an den Punkt. die in Pali paramatha dhamma genannt werden. dass automatisch Einsicht entsteht. ist das natürliche Geschehen gegenwärtig. dann könnt ihr auch die drei Daseinsmerkmale erkennen. da es kein Anfang.

wird der Geist dadurch gestört und kann die Dinge nicht richtig erkennen. Darin ist keine Person. die folgenden Gedanken eine andere. der Beobachter und das Beobachtete sind natürliche Vorkommnisse. der reine letztendliche Realität als Objekt hat. dass der Schmerz nichts mehr mit euch zu tun hat. dass es keine Einbildung ist. wieder hervorbringen und mit jedem Objekt erfahren könnt. Es ist einfach eine selbsttätige. Und wenn die verwandten Befleckungen sehr stark sind. Diese Bewusstheit ist sehr klar und scharf. Wenn es jemandem in einem Retreat passiert 138 . Wenn er jedoch achtsam ist. passiert es normalerweise. Sie ist schärfer als gewöhnliche Arten der Bewusstheit. Sie können einen dazu bringen die Dinge in einem so anderen Licht zu sehen. Dann wisst ihr es durch Erfahrung und nicht. wird euch das sehr klar werden und der Schmerz wird in seiner ganzen Natur sichtbar. so klar. aber der Geist ist noch nicht so weit. So kann z. Die Erfahrung ist eine Sache. natürliche Erscheinung. die die Angelegenheit verkomplizieren. wenn ihr sie erst einmal gemacht habt. dass man ängstlich wird. Eines ist die tatsächliche Erfahrung und das andere ist der Eindruck der Gedankenprozesse im gewöhnlichen Leben. die andere nicht leicht nehmen. Wenn es an diesem Punkt keine richtige Führung gibt oder keine unterstützende Gruppe existiert. können diese Personen verschreckt werden. Es ist der Geist. können sie die Angelegenheit verkomplizieren. Beim wissenden Geist ist es genauso. Wenn man Schmerz beobachtet. Die ursprüngliche Erfahrung ist zwar eine echte Erfahrung. wie all dies passiert und fangt an die Erfahrung zu vielen verschiedenen Dingen in Relation zu setzen.“ Wenn wir die Idee des Beines beiseite legen. was eine Einsichtsstufe ist. ist nur noch „Ich habe Schmerzen“ übrig. Es gibt also zwei Dinge. dass man denkt. Furcht entstehen. Natürlich variiert das bei verschiedenen Leuten.anderes natürliches Ereignis und das ist auch nicht „Ich“. B. „Mein Bein schmerzt!“ So entsteht das Konzept eines Beines auf zwei Arten „Mein“ und „Bein. Vielleicht fangt ihr an eine Theorie zu erzeugen darüber. könnt ihr den Schmerz ertragen und erkennen. Der Eindruck der anfänglichen Einsichtserfahrung kann sehr scharf sein und einige Leute sind aber noch gar nicht so weit. Oft passiert es. von dem ich denke. sondern weil ihr durch klare Achtsamkeit wisst. nach der Erfahrung von geringeren Formen des Wissens. Wenn ihr den Gedanken „Ich“ auch noch beiseite legt. die ihr. Das ist eine sehr klare Erfahrung. Beide. weil ihr es in Büchern gelesen habt. dass eine Konzeptionalisierung erfolgt. In diesem Fall können viele ungünstige Gedankenprozesse folgen. Aber wenn der Geist nicht achtsam ist. So können die folgenden Gedankenprozesse einen negativen Einfluss ausüben. Eure Einsicht mag stark sein. dass nur Schmerz anwesend ist. Speziell wenn die Einsicht sehr klar war. gibt es nur noch den Schmerz und den Geist. weil es euch jemand gesagt hat oder weil ihr es euch ausgedacht habt. wenn jemand im gewöhnlichen Leben viel Anhaftungen hat. aber nicht stark genug um alle Befleckungen zu zerstören. So entspricht euer Wissen mehr dem. Einige nehmen Dinge leicht. All das ist wahrscheinlich nicht besonders exakt. können dadurch Theorien entstehen. Wenn die Achtsamkeit sehr gründlich ist und ihr den Schmerz beobachtet.

manchmal wird auch von 18 Einsichtswissen gesprochen. die Beziehungen des abhängigen Entstehens der abhängigen Existenz dann wird der bedingte Lebensaspekt sehr klar. wenn man sehen kann. Das erste Einsichtswissen behandelt die Läuterung der Ansicht. Das Zeitkonzept bricht zusammen. die Stufe der Erleuchtung. die Phänomene gemäß ihrer Einzigartigkeit oder ihrer spezifischen Charakteristiken zu beobachten. Der gesamte Prozess mit all seinen Stufen wird in den Kommentaren und im gewissen Grade in den Sutten als die sieben Stufen der Läuterung oder die 16 Einsichtswissen beschrieben. entstehen. Normalerweise dauert es sehr lange. Aber beim dhamma ist es anders . wird die tatsächliche Einsicht in die Natur von Körper und Geist . vor allem.“ Die 62 falschen Ansichten. Es sind nur Erscheinungen. die durch ihre eigenen Bedingungen entstehen. was man tut. Dies ist eine falsche Ansicht. All das. die um einen herum zentriert erschien. Wenn man in der Lage ist. In einer der Sutten zeigt uns der Buddha. ist. der Verwirklichung erreicht werden. da durch solch eine Ansicht Anhaften. seine Gedanken um „Ich“ und „Mein“. die die Veränderlichkeit betreffen.diesen Punkt vertiefen und eine sehr gute Grundlage bilden. das ist das Aufgeben des Ich-Konzeptes. Das beschreibt der Buddha als unweise Aufmerksamkeit. werden die drei Daseinsmerkmale deutlich werden. sondern abhängig von reiner unvoreingenommener Achtsamkeit. also das Ego. Ärger etc. nur Phänomene. wenn es ein Hängen am „Ich“ gibt. Wenn das erst einmal klar wird. können unter drei Kategorien klassifiziert werden. sondern nur Geistund Körperprozesse. dass. Alle 16 Einsichtswissen. Die ganze Welt. kreisen. die auf dem Hängen am Selbst basieren. Dieses abhängige Entstehen oder die Bedingtheit behandelt die zweite Läuterung oder das zweite Einsichtswissen. Vergangenheit. Diese sind die Einsichten. Auf dieser Stufe entsteht die Läuterung der Ansicht von allen falschen Sichtweisen. die im brahmajala sutta genannt werden. Es kann sogar die Stufe von magga phala. Dies passiert in Verbindung der Überwindung der tiefliegenden Konzepte von Zeit. wird nicht von der Person aus.und dies ein langes Retreat ist. die das Nicht-Selbst betreffen. wenn man sie klar sieht . Alles ist nicht „Ich“ nicht „Mein“. was weise Aufmerksamkeit. ohne Denken . reiner klarer Bewusstheit gesehen.eines nach dem anderen.ohne Konzepte. Natürlich entsteht dieser Prozess nicht sofort oder in einer Sekunde. hängen an der Idee einer Person. sind alle vom Hängen am Selbst abhängig. Normalerweise ist es so. falschen Meinungen. 139 . die ganze Welt dreht sich um einen selbst. die das Leiden betreffen und Einsichten. Einsichten. des „Ich“ und „Mein. wenn jemand denkt. dass dort tatsächlich gar kein „Ich“ ist. Zukunft etc. die auf normale entstehende Gedankenprozesse angewandt wird.

Letztendliche Realität ist das Geschehen. ist der Fluss. das im gegenwärtigen Moment ohne Denken oder Vorurteile erfahren werden kann. das. was tatsächlich passiert. ihr erfahrt keine Form. was erfahrt ihr dann? Wenn ihr die Sitzempfindung rund um den Hintern beobachtet. was Zeit genannt wird. Nur wenn die tiefe klare Bewusstheit auf das Beobachten der Realität also auf die Geist-Körper-Phänomene platziert und fokussiert wird. ihr erfahrt nur den Druck und das ist das. dass wir uns der bedingten Natur bewusst sind und was uns klar wird. mentale Gestaltungen und Bewusstsein. Der Geist erforscht das. Das Schild selbst ist nicht 140 . Wenn ihr klar bewusst des gegenwärtigen Momentes seid. was mit Unbeständigkeit gemeint ist. Wenn man weitermacht. Einsichtswissen in Kurzform Einsicht entsteht durch direkte Erfahrung der Realität. wird man sehen. und zwar Unbeständigkeit bezüglich der fünf Daseinsgruppen. Charakteristik bedeutet Merkmal oder Zeichen. Wir sagen auch. dass die 16 Einsichtswissen in Einsichtsgruppen unter diesen drei allgemeinen Merkmalen klassifiziert werden können. können wir tiefe Erfahrung und tiefes Verstehen der Realität bekommen. aniccalakkhana (Das Merkmal der Unbeständigkeit). dass die tatsächliche wahre Natur der fünf Daseinsgruppen. Wir sagen. was wir letztendliche Realität nennen. definiert der dhamma ein paar Begriffe. Nur wenn die tiefe Bewusstheit durchdringend ist. Der dhamma definiert. So wie es ein Schild. der Prozess fließt und abhängig von diesem Fluss ist das Ding. wenn wir alle Konzepte beiseite legen und den Geist nur auf das gegenwärtige Geschehen richten. dass all diese Erfahrungen nur natürliche Erscheinungen sind. werdet ihr erkennen. Damit man besser verstehen kann. dann wisst ihr tatsächlich nichts vom Hintern.15. Diese Geist-KörperProzesse sind Form. dass nach Katoomba zeigt. kein „Ich. und aniccanupassana (Betrachtung der Unbeständigkeit).“ kein „Euch“. Realität wird erlebt. was wir Geist. was wir als die drei allgemeinen Daseinsmerkmale (Veränderlichkeit. Ihr seht. das selbst nicht Unbeständigkeit sondern nur Merkmal ist. Was ist diese Unbeständigkeit? Wir sprechen erst einmal von der Charakteristik der Unbeständigkeit. haben wir die Erfahrung der Realität. sondern abhängig mit all den anderen assoziierten Phänomenen. Es sind anicca (Unbeständigkeit). Empfindungen. All diese Daseinsgruppen sind unbeständig. Das bedeutet. Einsicht in die drei allgemeinen Daseinsmerkmale Jetzt ist es notwendig euch ein klareres Verständnis der Einsicht in diese drei Daseinsmerkmale zu geben. gibt. dass all die Dinge im Universum letztendlich in dem enden.und Körperprozesse nennen. Der Geist und der Körper fließen. dass sie nicht etwa absolute Entitäten selber sind. diese Geist-KörperProzesse als unbeständig zusammengefasst werden können. Da ist keine Person anwesend. Dies sind die spezifischen Merkmale der Geist-Körper-Prozesse. Unzulänglichkeit und Nicht-Selbst) bezeichnen. Wenn ihr diese Phänomene klar beobachten könnt. sondern nur ein natürliches Phänomen.

Katoomba ist der Ort. Wenn ihr dann diese Empfindung fühlen könnt. Wenn ihr euch besser auf die pure Empfindung fixieren könnt. B. ist den Geist weiter zur tatsächlichen Empfindung zu zerren. Das ist auch das. die damit einhergeht. Wenn ihr z. Auf die gleiche Weise zeigt das Merkmal der Unbeständigkeit nur auf die Unbeständigkeit. als wenn es in zehn Teile unterteilt ist. manchmal langsam. die Veränderung. dass ihr das „Heben“ als eine umfassende Serie von Bewegungen und Empfindungen seht.Katoomba. beobachten. Ein Mönch definierte es so: wenn ihr das Entstehen wie das Vergehen in dem Maße erfahrt. sagt ihr zuerst „Heben. Letztendlich gibt es in einem Zeitmoment nur ein Entstehen und das Entstehen ist auch gleichzeitig das Vergehen. Was ist nun das Merkmal der Unbeständigkeit? Was wir normalerweise Veränderung nennen. Es ist. nur ein einziger Punkt kann zu einem Zeitpunkt entstehen und vergehen. obwohl das nicht notwendigerweise so sein muss. da eine gerade Linie auch ein Konzept ist. Ihr könnt die Vorstellung eines runden Bauches. Was ist dann die Unbeständigkeit selbst? Unbeständigkeit ist das. als ob das „Heben“ aus einer Menge von Punkten besteht. Wenn dies passiert. manchmal in jene. Was ihr tun müsst. Ein anderes Beispiel ist ein Finger. Am Anfang kann man das „Heben“ oft in zwei Phasen. manchmal geht es in diese Richtung. Manchmal ist die Bewegung schnell. ist das Merkmal der Unbeständigkeit. bekommen. ist die Veränderung im Moment. Dies wird oft wie auf einer geraden Linie wahrgenommen. Wenn ihr jedoch fortfahrt. gibt es nur einen Empfindungspunkt.oder viermal zu stoppen. Wir erkennen einen Anfang und ein Ende. dann 100. wo es nur noch ein Fluss ist. wenn der Moment entsteht und dabei schon vergeht. dass es keinen Unterschied zwischen dem Entstehen und Vergehen mehr gibt. ist das Wort ein Konzept. passiert es. Ein Bild des Filmes erscheint und geht dann. könnt ihr nicht mehr denken. dass euch zur Erfahrung der Bewegung führt. der zum Mond zeigt. Und all diese Punkte können nicht zur gleichen Zeit erscheinen. Die Empfindung. obwohl sie ein noch anwesendes Konzept darstellt.“ Wie ich schon vorher sagte. in diesem Moment erfahrt ihr Unbeständigkeit selbst. Wenn dies immer schneller 141 . die Spannung und die Bewegung selbst sind nicht länger klar. Was klar ist. dann ein anderes und wieder ein anderes. Dieser Finger ist nicht der Mond. Senken. wenn ihr dem Schild folgt. als wenn ihr eine Kinoleinwand beobachtet. Die Vorstellung des Bauches ist ein Konzept und entsteht durch das Beobachten. Bei noch näherer Beobachtung ist es so. Bei eurem Beobachten. ist das. kommt ihr der Serie der Empfindungen immer näher und dann kommt ihr an einen Punkt. was immer klarer wird. der sich wie ein großer Ballon aufbläst. Diese Methode. das „Heben“ und „Senken“ beobachtet. der Fluss. Ein anderes Beispiel. als wenn das „Heben“ in drei oder vier Teile aufgeteilt ist. Wenn ihr weiter beobachtet. obwohl ihr natürlich diese 100 Teile nicht mehr zählen könnt. Heben. was wir die Veränderung im Moment nennen. die in der Mitte kurz anzuhalten scheinen. zum Fluss der Empfindungen der Bauchdecke. scheint es drei. den ihr erreicht. Es ist so. kann man nicht vermeiden. aber es ist ein Konzept. Senken.

Nun könnt ihr erkennen. Unbeständigkeit ist ein Wort die Realität zu bezeichnen. was wir meinen. die Vipassanā-Objekte. das Gefühl.auftritt. die wahre Natur der Phänomene. was passiert dann? Das Bild erscheint (oder geht an und aus). die der Umgebung und dem Temperament des Individuums entspricht. Wir empfehlen dies nicht zu tun. dass nicht nur die Materie unbeständig ist. in den Prozess selbst sinkt. Ihr habt keinerlei vorgefasste Meinung wie die Erfahrung oder Un142 . Es ist keine Zeit um das Bild zu sehen. wenn wir sagen. wie es wäre oder sein sollte. in dem Einsichtswissen erscheinen und sehr schnell wieder verschwinden. Es ist wie Blasen. ihr führt den Geist durch Beobachten. also wie die Erfahrung sein sollte. ist jede individuelle Erfahrung einzigartig. Einige Leute. wenn ihr den Geist zerrt. Ihr solltet euch nicht vorstellen. Ihr durchdringt sie und geht zur tatsächlichen Realität. da das Bild nur für einen kurzen Moment existiert. ihn führt und in den Fluss. sondern auch alle fünf Daseinsgruppen des Körperund Geistprozesses. Ihr solltet keinerlei vorgefasste Meinungen haben. In anderen Worten. Wenn ihr die richtige Methode habt und dieser entsprechend praktiziert. ohne diese sich selbst aufgebürdeten Einschränkungen. Das ist es. das Bewusstsein selbst ist oder ob es geistige Gestaltungen sind. dann begrenzt oder zögert ihr euren eigenen Fortschritt hinaus. sorgloser und schneller. in dem Moment wo alles zu diesem Fluss reduziert. wie er die Merkmale der Unbeständigkeit betrachtet. seht ihr die Unbeständigkeit. Lasst es in einer geringfügig anderen Art passieren. was auch immer es ist. der Geist konzentriert sich zuerst auf die Empfindung und wenn man sich der Natur dieser Empfindungen bewusst ist und zwar mit reiner Achtsamkeit und purer Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Die wahre Natur der Realität Diese Unbeständigkeit kann als die wahre Natur der Realität bezeichnet werden. der frei und angemessen zu seinem eigenen einzigartigen Bewusstseinszustand ist. limitiert ihr die Freiheit mit der euer Geist Einsicht entwickeln kann. versuchen ihre vergangenen Erfahrungen wiederzubekommen. Wenn ihr nur noch den Fluss seht. aber ihr benötigt einen klaren unvoreingenommenen Geist. Obwohl es ein herkömmliches Muster gibt. Ihr verbleibt nicht bei den Konzepten. die schon Erfahrungen gemacht haben. dass ihr nicht mehr das individuelle Bild sehen könnt. dass es sehr schnell an und aus geht. die kommen und gehen. seht ihr die Unbeständigkeit. Deshalb. Ihr solltet den Geist in einer Weise halten. entstehen die Einsichtsstufen von selbst. dann seht ihr nur noch den Fluss. Wenn ihr an diesem Fluss oder dieser Im-Moment-Veränderung ankommt. Wenn ihr versucht mit einem bestimmten Weg übereinzustimmen. aber ihr hängt nicht an ihnen. Ihr beobachtet die ImMoment-Veränderung in Geist und Körper. aber zuerst müssen wir in der Lage sein diese Phänomene zu beobachten. ihr wisst nur noch. Wenn ihr eine vorgefasste Meinung habt. da Einsichtswissen in einer Art entsteht. Ihr lenkt den Geist um diese Dinge zu beobachten. gibt es keine eigentliche Unterscheidung mehr. Dann werdet ihr keine Vorurteile haben. und zwar bis es so schnell wird. ob es eine materielle Qualität der vier Elemente.

Es setzt Unbeständigkeit mit Leiden gleich. Leiden Im Pali ist das Wort für Leiden dukkha. So gibt es tatsächlich zwei Worte mit der gleichen Bedeutung. die das nicht selbst erfahren haben. Das ist mehr eine konventionelle Argumentation ein konventionelles Verstehen. Das Ziel all dessen ist. „Leiden-Leiden“ oder Schmerz des Leidens nennen. Loslösung von allem was entsteht und vergeht. Es ist nicht so. Wenn die Unbeständigkeit nicht erfahren wird. alt und krank werdet. was wir dukkhadukkha. Während der Praxis. bedeutet das. wenn ihr euch traurig fühlt. Beispiele sind. Es ist eine echte Erfahrung. muss man schließlich den Geist dazu bringen die Im-MomentÄnderung. dass die Im-MomentÄnderung des Geistes selbst Leiden und die Erfahrung dessen wie intensiver Schmerz ist. wie auch Unbeständigkeit sich auf die fünf Daseinsmerkmale der Körper. die echte Unbeständigkeit. die in der Form einer unstabilen unruhigen Erfahrung daherkommt. da ihr die Im-Moment-Änderung sehr klar seht. sind nur in der Lage die Merkmale und noch nicht die Realität zu sehen. Man muss die Merkmale der Veränderung immer wieder betrachten. was geschieht. Es ist die fundamentale Basis. also allem was die Natur des Entstehens und Vergehens hat. Da ist klar erkennbare Bedrücktheit. so etwa wie Schmerz oder mentale Qual. Wenn wir jedoch über das Leiden der fünf Daseinsgruppen sprechen. Mit anderen Worten gesagt. Wenn man dann dazu in der Lage ist. Loslösung von allem was unbeständig ist. Das Merkmal des Leidens bezieht sich auf Bedrücktheit. nämlich dass alles. dann muss man die Unbeständigkeit selbst sehen. wo alles Leiden im Leben entsteht.und Körperprozesse. Dann werdet ihr verstehen. dass ihr euch verändert. kann der Geist keine Loslösung von der bedingten Natur. Die klarste Erscheinung ist das. was in den Sutten gesagt wird. da sie unbeständig sind. so klar wie möglich zu sehen. Loslösung. den tatsächlichen Fluss der Geist. Schließlich. Dies bezieht sich auf den allen bekannten Schmerz körperlich oder geistig. weil ihr an eurem Besitz oder Körper haftet oder dadurch. Dann versteht der Geist das. Wenn ihr nicht die auf diese Weise er143 . All dies sind Merkmale des Leidens.und Geistprozesse bezieht. Dieses Leiden ist die Im-Moment-Änderung. dass ihr leidet. Zahn-. Rückenschmerzen oder Schmerzen in den Beinen habt. Ihr müsst einen richtig klaren und offenen Geist dafür haben. entwickeln. wird das Leiden offensichtlich. wenn ihr die Unbeständigkeit selbst klar sehen könnt. werdet ihr auch das Leiden dort erkennen. was unbeständig ist. auch Leiden ist. Kopf-.beständigkeit sein wird. bezieht es sich genauso auf die fünf Daseinsmerkmale. im Sinne der drei allgemeinen Daseinsmerkmale. Diese Art von Schmerz ist ein mehr geistiger als körperlicher Schmerz. vergesst das nicht. Es ist wichtig keinerlei Erwartungen zu haben. kann man auch die Merkmale des Leidens klarer sehen. Wenn wir Leiden sagen. selbst Leiden sind. dass die fünf Gruppen. Wenn jemand die wahre Bedeutung durchdringen möchte. Der Anblick der Unbeständigkeit selbst entsteht durch die konstante Beobachtung der Merkmale der Unbeständigkeit. weil ihr wachst. aber Leute.

Dinge wie das Bewusstsein. etwas. So sucht ihr vielleicht Zuflucht in etwas. Wenn ihr die Gegenwart der Veränderung dann klarer seht. Wenn ihr nicht in der Lage seid die Im-Moment-Veränderung in diesen zu beobachten. frei zu sein.haltene totale Loslösung erreicht. warum wir sagen. hängen. werden euch all die langen und tiefsitzenden Anhaftungen an die Freuden der Welt und Existenz auch festhalten. seht ihr sie als wesenhaft und wunderbar an. kann nur die Einsichtsmeditation euren Geist dazu bringen. wenn ihr nicht die Im-Moment-Änderung. Im Vergleich zum Zustand des Leidens des Bedingten ist dies der ewige Frieden. Das bedeutet. Dann werdet ihr auch verstehen. dass alles Bedingte unbefriedigend. kann sich die Loslösung nicht ereignen. da der Geist nicht frei sein will. dann wendet sich der Geist davon ab. Wenn ihr jedoch diesen Punkt der unbeständigen und leidhaften Natur erwägt. dass unsere Entwicklung der UnbeständigkeitsWahrnehmung sehr scharf werden muss. Aber es ist schwieriger. Wenn der Geist nicht dieses wirklich starke und machtvolle Verstehen entwickelt. Obwohl ihr am Anfang noch nicht die Im-Moment-Änderung sehen könnt. eines Selbst hängt. die gewöhnliche Personen überhaupt nicht klar erfahren. da das Unbedingte etwas ist. da er das Leiden und die Intensität des in der bedingten Natur gegenwärtigen Leidens. wendet sich der Geist tatsächlich dem Unbedingten zu. Deshalb. die Unbeständigkeit und das daraus resultierende Leiden sehen könnt. könnt ihr die wahre Bedeutung des Leidens hinter der Unbeständigkeit erkennen und das wird immer deutlicher. Der Geist sieht es nicht ein. wird der Geist noch an etwas. Und weil ihr die Veränderung nicht sehen könnt. Ihr könnt euch nicht befreien. Vibration und Spannung. da der Geist noch an der Idee eines Ego. werdet ihr nicht das Leiden darin sehen können. das materielle Eigenschaften hat. wendet sich dem zu. die von Moment zu Moment entsteht und vergeht. zu sehen. So löst er sich von den bedingt entstandenen Dingen. könnt ihr offensichtlichere Veränderungen wahrnehmen. dass Vipassanā-Meditation der einzige Weg zum Unbedingten ist. Es ist leicht schmerzhafte Gefühle entstehen und vergehen zu sehen. Viele Leute scheinen es nicht zu mögen. Nur wenn ihr dies selbst seht. Wenn man jedoch erkennt. Hitze. das heißt. das sich nicht ändert. was wir nibbāna nennen. werdet ihr euch von all diesen bedingten Dingen abwenden. die Unbeständigkeit und die bedingte Natur des Leidens zu sehen. geht das Hängen am Selbst langsam weg und das Wesenlose der natürlichen Erscheinungen der Geist144 . nicht sieht. wenn sich eure Meditation und Konzentration vertieft. Die Gefühle werden subtiler. gegenwärtig in allem Entstehenden und Vergehenden. Zuerst könnt ihr keine Wahrnehmung vom Nicht-Selbst haben. Es ist für uns leichter etwas zu erkennen. dass bedingt ist. dass mit Geburt und Tod verbunden ist. leidvoll oder voller Schmerz ist. dass vipassanā der einzige Weg ist. dass sehr friedlich und fein ist. Wenn man die Veränderung im Geist und Körper sieht. Dinge wie freudige und neutrale Gefühle. hört das Anhaften langsam auf. Wenn dies passiert. Nur wenn ihr auch diese als unbeständig sehen könnt. Die Objekte und geistigen Objekte werden feiner.

Dann werden die Merkmale der Unbeständigkeit klarer. Im Allgemeinen beginnt die Beobachtung mit den groben Veränderungen und der Bedrücktheit. Das Gleiche gilt für Unbeständigkeit und Leiden. wenn ihr tatsächlich den Fluss erfahrt. wenn ihr die Veränderung und das Leiden. Bitte bedenkt. da diese 145 . ist auch nicht „Ich. Es ist die Erfahrung. dass ihr nicht die Körperempfindungen seid. erkennt. einer Kategorisierung der Realität. das Leiden und das Nicht-Selbst sind selbst Realitäten. Konzentration und Einsicht stärker werden. der den Schmerz klar beobachtet. Und der Geist.“ Es ist nur der beobachtende Geist. Erst wenn das Merkmal des Nicht-Selbst offenbar wird. Genau wie die Veränderung und die Bedrücktheit. Energie. wenn die natürlichen Erscheinungen klar als Nicht-Selbst gesehen werden. Die verschiedenen Stufen des Einsichtswissen So kann all die Unbeständigkeit. wenn wir Erfahrung der Realität sagen. Um es kurz und einfach zu machen. Konzentration und Einsicht. das das Nicht-Selbst anbelangt. kann das Nicht-Selbst selbst offenbar werden. die klar oder nicht so klar ist. dass der beobachtende Geist nur der beobachtende Geist ist. all das Leiden und Nicht-Selbst.Körper-Prozesse wird klarer. auf verschiedenen Stufen gemäß der Kraft und Stärke der verschiedenen Kontrollfähigkeiten erfahren werden. Achtsamkeit. Das erste Einsichtswissen (Unterscheidung von Geist und Körper) ist Einsichtswissen. B. Mit anderen Worten: die Erfahrung der Realität wird deutlicher. die ihr zuerst erfahrt. Nehmt z. Je tiefer diese Stufe ist. in die ihr euren Geist zum Beobachten hinwenden müsst ohne Erwartung dessen. „Ich“ ist nicht der Schmerz. Die Realität bleibt immer die Gleiche. dass wir nur die Erfahrung meinen. Die fünf Kontrollfähigkeiten sind Vertrauen. die euch dann tatsächlich zur echten Erfahrung der Realität führt. desto tiefer ist das Einsichtswissen. Die Tatsache der Unbeständigkeit. Wenn Achtsamkeit. Ihr erkennt immer mehr. wird die Unbeständigkeit stärker und so wird auch das Merkmal der Unbeständigkeit klarer. Dann. Diese Art der Erfahrung entsteht nur. wie es denn sein wird. wird die Erfahrung der Unbeständigkeit. Deshalb können diese verschiedenen Stufen der Erfahrung der Realität als verschiedene Stufen des Einsichtswissens betrachtet werden. das durch diese Veränderung entsteht. Wenn all diese drei Merkmale klar geworden sind. Die Merkmale sind nur Hinweise in die Richtung. Genauso wie die Gefühle und die ganze Menge an Schmerz nicht zu einem „Ich“ gehört. Dieses Nicht-Selbst entspricht den fünf Daseinsgruppen. die 16 Einsichtswissen. also die Realitäten oder bedingten Erscheinungen. Das zweite Einsichtswissen (Wissen der Bedingtheit) und das dritte Einsichtswissen (Wissen des klaren Verstehens) können sich beide auf irgendeines der drei allgemeinen Daseinsmerkmale beziehen. Die Merkmale des Leidens folgen und dann die Merkmale des Nicht-Selbst. des Leidens und des Nicht-Selbst klarer und nicht nur die Merkmale. aber die Merkmale sind diejenigen Dinge. werdet ihr die drei allgemeinen Daseinsmerkmale auf einer tieferen Stufe erfahren. die Merkmale des NichtSelbst offensichtlicher.

dass das Hauptziel all dieser Erfahrungen die Läuterung ist. dass es nicht auch woanders entstehen könnte. wenn man eine gewisse Stufe der Meditation erreicht hat. dem Wissen vom Entstehen und Vergehen kommt. dass man in allen Dingen Nicht-Selbst sieht. Auch so entstehen Befleckungen. Beim Einsichtswissen des Gleichmuts gegenüber den Gestaltungen wird der Aspekt des Nicht-Selbst klar. Überheblichkeit oder falsche Ansicht. Hier wird irgendeines der drei Merkmale in eurer Erfahrung klarer. dass das nibbāna sei. Ihr könnt sehen. den niederen Wissen vom Entstehen und Vergehen. hört ihr 146 . So geht der Kreislauf weiter. Wenn ihr dann zum Einsichtswissen des Schreckens. Wenn ihr mehr Unbeständigkeit erfahrt. Dann kann der Geist sich selbst befreien und Zuflucht im nibbāna. Wenn all diesem tiefsitzenden Hängen in uns entsagt wurde. dass ihr dem Hängen an all diesen Geist-KörperProzessen entsagt. Wenn das passiert. dem unbedingten Zustand. Nicht nur das grobe Haften. sondern auch das sehr feine und tiefsitzende Haften. Die Meditationshandbücher warnen den Yogi immer vor den Fallstricken. entsteht Ablösung und ihr erfahrt mehr Nicht-Selbst.zu gewissen Zeiten eine Charakteristik deutlicher hervortritt.beiden alle drei Daseinsmerkmale abdecken. B. wenn ihr sie so wunderbar findet. Dinge auf die man achten sollte In diesem Prozess gibt es natürlich eine Menge zu beachtender Dinge. Das Wichtige ist hier. der Gefahr. wenn ihr z. dass dies der höchste Zustand ist. lediglich zu notieren. Einige von ihnen werden als Trübungen der Einsicht (upakilesas) bezeichnet. egal wie angenehm. der Abwendung und zum Erlösungswunsch kommt. was übrig bleibt. dass obwohl alle drei allgemeinen Daseinsmerkmale in allen Aspekten der Realität immer vorhanden sind . Das ist falsche Ansicht. wundervoll oder tiefgreifend sie sind. Wenn ihr mehr Leiden erfahrt. erfahrt ihr mehr Leiden. aber es entsteht oft an diesem Punkt. Das bedeutet. Nicht. Diese Läuterung entsteht dadurch. Diese Fallstricke treten häufig beim niederen udayabhaya ñā/a auf. ist man vollkommen losgelöst von den unbeständigen Dingen. Auch sie entstehen nur und vergehen wieder. Sie können Verlangen erwecken. Dies ist eine kurze Zusammenfassung der Mechanismen der Einsichtsmeditation. Verlangen und Anhaftung entsteht. können sie zum Fallstrick werden. Wenn ihr die Unbeständigkeit in den Dingen nicht sehen könnt. Oder ihr denkt. die Natur. weil ihr große Ruhe und wunderschöne geistige Zustände erfahrt und ihr denkt. Ihr hängt an der Ansicht. fühlt. dass ihr etwas Wunderbares erfahren habt und euch deshalb wichtig fühlt und so stolz darauf seid. die wir machen. alle Erfahrungen. wird bei diesen vier Einsichtswissen das Merkmal des Leidens immer deutlicher. wird das Merkmal der Unbeständigkeit sehr deutlich. dass ihr sie mehr und mehr behalten wollt. finden. ihr habt den höchsten Zustand gefunden. Wenn ihr zum vierten Einsichtswissen. Wenn man außerdem das Leiden in all diesen Dingen sieht. Diese können sehr scharf und sehr klar entstehen. Das Hauptziel ist Läuterung Wichtig ist. Eine andere Form der Anhaftung ist. dann ist das.

Wie bei einem untereinander verbundenen Verbrechersyndikat. Ihr könnt die Natur der Unbeständigkeit nicht sehen oder akzeptieren. Wenn gewisse verschiedene Aspekte des Zornes stark vorhanden sind. Ausgenommen die letzte Trübung. da Meditationsfortschritt Läuterung des Geistes heißt. Und Anhaften ist auch mit Unwissenheit und Wahn verbunden. Deshalb seid ihr verblendet und deshalb haftet ihr an. Man sagt. wenn jemand große Schmerzen hat und gleichzeitig starke Tendenzen zum Ärger. Die zehn Trübungen der Einsicht Die zehn Trübungen der Einsicht oder zehn Befleckungen der Einsicht sind tatsächlich Resultate. Fortschritte in der Meditation schwieriger erlangt werden. Deshalb solltet ihr davor auf der Hut sein. Passaddhi 5. was auch immer entsteht und als angenehm erfahren wird. Wenn es eine Menge an Unreinheiten gibt.nicht nur mit dem Fortschreiten auf. Sukha 6. sondern ihr könnt auch weitere Probleme bekommen. Deshalb können sich bestimmte 147 . Zorn entsteht dadurch. Nikanti Lichtglanz Erkenntnis Entzücken Gestilltheit Glückseligkeit Vertrauen Energie Starke Achtsamkeit Gleichmut Anhaften Ihr könnt schwierige Situationen antreffen Die andere Sache. dass das. Und wenn ihr anhaftet und die Dinge nicht so laufen wie ihr wollt. Upatthana 9. Ñā/a 3. denn obwohl Leute davon hören. was ihr wollt. achtsam notiert werden muss. werden sie trotzdem davon überwältigt und gehen in diese Falle. Pīti 4. Paggaha 8. Außerdem ist jeder Zorn auch mit Anhaften verbunden. Deshalb merkt euch. dass diese drei üblen Wurzeln miteinander verbunden sind. dass ihr im Laufe eurer Praxis mit vielen schwierigen Situationen umgehen müsst. In Extremfällen könnt ihr auch einen psychischen Schaden bekommen und ein bisschen psychotisch oder neurotisch werden. Wegen solcher Anhaftung kann es zum Fall kommen. Obhasa 2. die ihr bedenken solltet ist. Ihr seht also. Ein anderes Problem besteht darin. Das hat mit der Meditation und euren Befleckungen zu tun. während der Schmerzbeobachtung die Ruhe zu bewahren. deren Befleckungen stark sind. dass ihr nicht das bekommt. Adhimokkha 7. Upekkha 10. Schmerzbeobachtung und Leiden ist unvermeidbar bei vipassanā. Die zehn Trübungen der Einsicht sind: 1. dass bei Personen. Sie ist eine echte Befleckung. werdet ihr zornig. Es ist dann schwieriger für ihn. ist es schwieriger sie zu entfernen. kommen sie wiederholt hoch. die durch gute Erfahrungen auf Grund eines reinen Geistes entstehen.

die den Meditationsfortschritt beschreiben Ich möchte jetzt drei Modelle für den Fortschritt in der Einsichtsmeditation. Natürlich passiert das nicht sofort. Wenn ihr nicht in der Lage seid diese Phasen zu überwinden. Zu solchen Zeiten ist es wichtig richtigen Rat zu suchen. Je größer die Vergrößerungsfähigkeit eines Mikroskops ist. Wenn man sich nur mit der Erfahrung dessen was vorhanden ist zufrieden gibt. Dieses Modell soll klarmachen. Der Baum muss. 148 . etwas nachhelfen. wird die Realität immer klarer. Drei Modelle. ist es besser zu den Grundlagen zurückzukehren und sich ein bisschen auszuruhen. also wie eine Zypresse oder Tanne. kegelförmigen Baumes. sondern durch reine. kann der Geist anstatt gereinigt zu werden noch größere Befleckungen anhäufen. Das erste Modell ist das eines Mikroskops. dass es gewisse Einsichtswissen wie das Wissen der Furcht. wenn es sich nicht um ein Einsichtswissen handelt. Der Einsichtsfortschritt scheint wie ein Mikroskop zu sein. Wenn der Baum erst einmal wächst. Wenn das Wurzelgeflecht nicht stark ist. Ihr habt vielleicht gehört. Man muss etwas drücken. Wenn die Zweige zweiten Grades sich etabliert haben. dann kann der sofort auf dem Einsichtswissen folgende Bewusstseinseindruck nicht so angenehm sein. Es ist aber nicht wirklich erschreckend. die dabei. klare und konzentrierte Bewusstheit entsteht. dann entstehen Zweige an den schon entstandenen Zweigen. Wenn das Einsichtswissen wächst. Das zweite Modell ist das eines wachsenden. Wenn der Geist unruhiger als sonst wird und keinerlei Achtsamkeit vorhanden ist. dicker werden müssen. Es ist Einsicht. Es muss die Absicht zu sehen und tief zu erfahren vorhanden sein. Wenn euer Geist nicht stark genug ist die Achtsamkeit aufrechtzuerhalten. Deshalb ist starke und stabile Achtsamkeit sehr wichtig. macht er das bis zu einer gewissen Stufe. die Tugend etc. es ist mehr wie das Sehen des Terrors in der Natur der Körper. als wenn ihr die drei allgemeinen Daseinsmerkmale betrachtet. wie auch die Wurzeln. Deshalb ist starke Achtsamkeit so wichtig. dass ihr euch auch erschreckt. Einige Leute fürchten sich vielleicht vor diesem Moment. des Schreckens oder des Ekels gibt.Phasen der Meditation wegen der starken Befleckungen schwierig gestalten. entstehen statt der Erfahrung von Einsichtswissen Befleckungen. also Fortschritt bei der Durchdringung der drei allgemeinen Daseinsmerkmale. das konsequent seine Vergrößerungsfähigkeit steigert. könnt ihr hier stecken bleiben und wenn ihr nicht vorsichtig seid. Ihr werdet erschreckt. es steigert sich allmählich. kann es das Wachstum eines großen Baumes nicht unterstützen. vorstellen. dass Einsichtswissen nicht durch Denken. desto mehr Details können auf dem Objektträger gesehen werden. Wenn sie außerordentlich vergrößert werden und eure Achtsamkeit nicht stark genug ist sie zu akzeptieren und zu beobachten. Wenn ihr etwas Schreckliches seht.und Geistprozesse. Die Wurzeln repräsentieren hier das gesamte gute kamma. heißt das nicht automatisch. Es ist dasselbe. wenn er wachsen will. kommt man wahrscheinlich nicht weiter. zuerst feste und starke Wurzeln entwickeln. Die ersten Zweige wachsen. Durch starke Konzentration werden kleine Erfahrungen vergrößert.

muss andauernder und tiefer werden. bevor die höheren Stufen wachsen können. Und wenn diese wachsen müssen. Die Lektion. dass es eine gewisse Zeit eine konstante Wiederholung der früheren Erfahrungen gibt. Wenn ihr sie gefangen habt. um Einsichtswissen zu bekommen. wo er von allen Geist. Um auf der dritten Stufe klarer zu sehen. bevor ihr tiefer gehen könnt. Wir nennen dies die absolute Wahrheit. das es vielleicht hier bei euch nicht gibt. wenn ihr gewisse neue Erfahrungen beobachtet. Ihr legt die Wurzel ins Wasser und kocht sie um die Essenz zu extrahieren. bevor neue Erfahrungen gemacht werden. dass sie wirklich die Unbeständigkeit verstanden habe und betrachtete sich selbst als Stromeingetretene (sotapanna. Das dritte Modell ist das des Lebenselixiers. Das heißt. da die Natur des nibbāna nichts damit zu tun hat mit dem. dann würdet ihr wissen. Sie sah. Sie dachte.“ und das Denken immer wieder. die erste Stufe der Heiligkeit). wisst ihr. auf der Herdplatte sitzen. auch die der unteren Grade weiter wachsen. Ihr beobachtet den Schmerz. Es gibt darüber jedoch eine Menge an Hörensagen und so können viele falsche Vorstellungen entstehen. Wenn ihr das Mindeste an Theorie versteht.und Körperprozessen abgeschnitten ist und in einen Zustand geht. Man muss sie jetzt einfangen. Das ist sehr seltsam. müsst ihr sie länger und klarer beobachten. Das bedeutet. in Form eines Menschen wächst. ihr beobachtet das „Heben“ und „Senken. Die Legende von Ginseng besagt. Eure Konzentration z. müssen die ersten beiden Stufen auch klar sein. das Unsterblichkeit verleiht. Das heißt ihr fangt an euch selbst zu „kochen“. Langsam entsteht Verstehen und dies bringt Loslösung von all dem was entsteht und vergeht hervor. dass sie dachte. überweltlichen Zustand zu. dann wendet sich der Geist dem unbedingten. Wenn man tiefer geht und vollkommene Ablösung vom Geist und Körper findet. wenn sie zum Lebenselixier wird. dass die Sonne schien. der Fluss floss und die Wolken hier und dorthin zogen. Deshalb. Als sie all dies sah. dass diese Wurzel. wo es keine Veränderung gibt. die irgendwo zum Meditieren hinging. B. bevor ihr in der Lage seid mehr Phänomene zu beobachten. Die Chinesen benutzen normalerweise Ginseng. sie sei erleuchtet worden. die ihr lernen müsst. Eines Tages befand sie sich auf dem Dach eines Gebäudes und schaute über einen Fluss. dass eine richtige Grundlage der unteren Erfahrungen entwickelt werden muss. Vergesst nicht die unteren Stufen. ist Geduld zu üben. wird sie wieder eine Ginseng-Wurzel und wenn ihr sie esst. Genauso müsst ihr. Wenn all die unterstützenden Bedingungen und paramis (zehn Vollkommenheiten) reif sind. wird sie ein Allheilmittel.wachsen die dritten Grades. Manchmal können sie wirklich schlimm sein.“ das „Sitzen“ und „Berühren. was ihr durch irgendein Sinnestor seht oder hört. Mit anderen Worten erreicht er ein Stadium. Es gab zum Beispiel einmal eine Frau. Dann wird sie ein Lebewesen und rennt weg. wird die Achtsamkeit und Einsicht reif. war sie so hingerissen. Einige Worte zu nibbāna Zum Schluss möchte ich noch etwas mehr von theoretischer Seite zu nibbāna sagen. dass so eine Erfahrung nicht Erleuchtung 149 .

was es ist. die ihn zu dieser Schlussfolgerung brachten. Jemand anderes machte solange Gehmeditation. Das ist das. dem Wissen der Rückschau. du kannst es nicht verpassen. was die Abhidhamma-Analyse des Gedanken. es ist etwas Außergewöhnliches passiert. Der wichtigste Test ist der. Es war nicht das Verlöschen von Befleckungen. wo der Geist quasi für eine kurze Zeit unbewusst ist. Einsichtswissen. aber es ist noch nicht die Erfahrung des Unbedingten. Das Wichtige daran ist.und Fruchtwissen. die dritte Stufe der Heiligkeit) sei. Im abhidhamma. dass es eine Erfahrung des überweltlichen. Einsichtswissen ist. außer das es auf einer tieferen Konzentrationsstufe stattfindet. Mit anderen Worten ist es wie der meditierende Geist. Dann kommt ihr daraus hervor und ihr denkt.und Bewusstseinsprozesses sagt. welches das 14. der übrig gebliebene Grad an Befleckungen. die entstanden und verschwanden. dass er jetzt ein Nichtwiederkehrer (anāgāmī. was nachher ist. In diesem Geisteszustand ist das Objekt des Geistes nibbāna. Es ist als wenn ein Blitz in deinen Kopf eingeschlagen hat!“ Deshalb kann es nicht etwas sein. Man kann fragen. Empfindungen entstanden und verschwanden im ganzen Körper. ist das Bewusstsein des Rückblickswissens ein heilsames mit Wissen verbundenes Bewusstsein. Man denkt. es mit eigenen Worten zu beschreiben. Ihr erfahrt die absolute Wahrheit während der Meditation und ihr wisst. der das „Heben“ und „Senken“ beobachtet. Er sagte „Ich erfahre das ja auch die ganze Zeit. Das bedeutet. Nach dem Pfad. Dann muss ich wohl auch ein anāgāmī sein. dass das nibbāna sein müsste.sein kann. Aber man weiß. dass die Erfahrung von nibbāna kein leerer Geist oder ein unbewusster Zustand ist. sondern seine Erfahrung der Empfindungen im Körper. Es ist eine Form der falschen Ansicht. Erinnert euch jedoch. Es mag eine sehr inspirierende Erfahrung sein. aber auf welche Art ist es unterschiedlich? Leute können sehr an ihren Erfahrungen anhaften. „Auf eine Art bist du es!“ Das soweit um zu zeigen. und 15. da er es nicht glaubte. wo man ins Leere geht und dann daraus wieder hervorkommt. 150 . Ein anderer Yogi fragte „Ist das so?“. wie es ist. Das ist ein weiterer Fallstrick. Einer meiner Brüdermönche fragte einen alten Meditationslehrer in Burma danach und der sagte „Oh. geht der Geist zum 16. Manchmal könnt ihr dort lange Zeit verweilen und wenn ihr herauskommt. Deshalb ist es eine sehr klare Erfahrung mit hundertprozentiger Sicherheit. Wenn ihr den abhidhamma studiert. bis er anfing Blasen über seinen ganzen Körper verteilt zu sehen.“ Der Erstere drehte sich herum und sagte. und dass die Person in der Lage ist. unbedingten Zustandes ist. Ihr könnt durch hartes Meditieren sehr nah an einen Zustand kommen. was in diesem Moment passiert. Erfahrungen können zu sehr feinen Zuständen werden. was denn der Unterschied zwischen diesem Zustand und tiefen Schlaf ist? Einige sagen es wäre unterschiedlich. war dort nichts. Jemand unterstützte ihn bei der Meinung. wird der Prozess klarer. dass all die Eigenschaften der absoluten Wahrheit in diesem Geisteszustand leuchtend klar werden. wenn man an einer Vorstellung hängt und sie nicht gehen lassen kann.

erreichen wir vielleicht das geliebte Ziel. an dem ihr sterbt. obwohl ihr sie beizeiten nicht habt. Leiden befindet sich in uns allen und wir müssen soviel Achtsamkeit wie möglich bekommen. 151 . dass ihr denkt. Es muss jedoch eine Menge an Anstrengung geleistet werden. „Warum sind bei einem Erleuchteten all seine Befleckungen vollkommen ausgerottet und warum können sie bei ihm nie wieder erscheinen?“ Vor der Erleuchtung entsteht euer Zorn und Verlangen immer wieder. Ich frage sie. sondern er hat dafür zu sorgen. dass es möglich ist. Die Schriften und die Lehrer erzählen uns. Der Lehrer ist nicht dazu da euch zu bestätigen. wenn es unser kamma und unsere Zeit erlaubt. ihr seid erleuchtet. Gewöhnlicherweise gebe ich diesen Zen Koan an Leute. Ein letztes Wort Als letztes Wort habe ich einen Zen Koan für euch für den Fall. die andeuten.Das Wichtigste für uns ist nicht zu vergessen. sie wären erleuchtet. Warum ist es so. aber sie kratzen nur ihre Köpfe. Dann. dass wir weiterarbeiten. dass all das nie wieder entstehen kann? Warum?“ Ich frage. dass ihr mit eurer Praxis bis zu dem Tag fortfahrt. wenn jemand vollkommen erleuchtet wird .

der eigentlich fruchtbar ist. 152 . zur Ausdauer und zum Bemühen geneigt. unsicher. Ceto oder ceta oder auch manchmal citta bedeutet Geist. denn wenn ihr an dem. die wir hier behandeln wollen. Erfolg und Erfüllung in der Praxis zu finden. die verhindert. Diese Härte entspricht einem Boden. Khila bedeutet hart. aber schon lange eine sehr harte und trockene Kruste hat.“ Der dhamma ist die Lehre. bedeutet Verwirklichung zu erreichen. habt. Eine eher poetische Übersetzung.16. die vom Buddha an verschiedene Leute mit verschiedenem Hintergrund gegeben wurden. Die dritte ist Zweifel gegenüber dem sangha. der diese fünf Verhärtungen nicht überwunden hat (hier übersetzt als Wildnisse des Herzens) und diese fünf Fesseln des Herzens nicht gesprengt hat. Die Wildnis des Geistes Sutten sind Lehrreden. Ohne Glauben gibt es keine große Anstrengung und kein großes Bemühen. macht ihr es nicht aus ganzem Herzen. Wenn „Skeptischer Zweifel“ entsteht. das ist Läuterung und Heiligkeit auf höchster Stufe. steht in der „Mittleren Sammlung“. unentschlossen. warum jemand keinen Fortschritt in seiner Meditation verzeichnet und seine Ratschläge und Begründungen sind hier sehr deutlich aufgezeigt. Es ist die cetokhila sutta. das ist unmöglich. muss sich aber mit ganzem Herzen anstrengen. Die fünf Verhärtungen Die ersten vier handeln vom „Skeptischen Zweifel“ und die fünfte bezieht sich auf Ärger. Wenn die fünf Verhärtungen und fünf Fesseln nicht überwunden werden. Die ersten vier der Verhärtungen des Geistes werden durch einen Mangel an Vertrauen verursacht. starr oder verhärtet. Der Buddha sagte den Mönchen: „Mönche. Die zweite Wildnis des Herzens betrifft den Zweifel gegenüber der Lehre (dhamma). Anwachsen und Erfüllung gelangen sollte. Er legte dar. vinaya die Disziplin. Eine Übersetzung von cetokhila ist „Die Wildnis des Herzens“. kein Vertrauen. in diesem dhamma und vinaya zu Wachstum. dass dort etwas wächst. war sie an Mönche in einem Ort Namens Sāvatthī gerichtet. das ein Mönch. Sie wurden zuerst mündlich überliefert und später niedergeschrieben. Jemand. Die vierte ist Zweifel gegenüber der Übung. der in seinem Streben Fortschritte machen möchte. Denn normalerweise bedeutet es geistige Verhärtung oder Härte. Dadurch ist der Geist nicht zur Hingabe. Es gibt viele dieser Sutten. was ihr tut. Die eine. Hartnäckigkeit und so fort. Die erste Wildnis des Herzens wie in der Sutte gesagt wird ist. gibt es kein Vertrauen und deshalb keinen Glauben. wenn man zweifelt. Das ist einsehbar. Als der Buddha diese Sutte darlegte. wird Anwachsen und Erfüllung definitiv nicht möglich sein. Sie drückt sich aus in Nicht-Akzeptieren. nicht zuversichtlich gegenüber dem Lehrer (dem Buddha) ist.

Dann wuchs ihr Vertrauen und wurde stark. müssen wir wirklich ein in die Tiefe gehendes Studium des dhamma machen und es in die Praxis umsetzen. 1. Das ist so. Wir können aber eine flüchtige Idee davon bekommen. weil es sehr tief geht. B. nicht etwas. warum mache ich keinen Fortschritt“. Wir könnt ihr Vertrauen zum Buddha haben? Wir wissen es doch nicht. Sogar solche Leute. Der Geist des Buddha ist etwas Besonderes. Natürlich überzeugte er sie später. dass er die Askese verworfen hat und zum Genuss zurückgekehrt sei. das Wissen der Schriften.“ „Wie lange dauert es. fanden es nicht leicht überzeugt zu werden. „Wenn du menschliches Leiden und Askese nicht aushalten kannst. weil es wirklich nicht einfach ist. Die Lehre bezieht sich hier mehr auf den theoretischen Teil. frage ich. Dhamma ist. der die höchste Erleuchtung unter dem BodhiBaum in Buddhagaya erreicht hat.“ Ich frage dann: „Wie lange dauert es um einen Kessel Wasser zu kochen?“ Die Antwort ist „Zwanzig Minuten. das durch Hören erhalten wird. wie kannst Du dann übermenschliche Zustände erreichen?“ So glaubten sie ihm nicht. „Wie lange und wie oft meditierst du?“ Die Antwort ist normalerweise. Natürlich wundert ihr euch. erreichten sie Erleuchtung. den dhamma oder die Lehre betreffend Vertrauen oder Glauben in die Lehre . Sie sagten. 2. Diejenigen. dass er die höchste Erleuchtung erreicht hat. 153 . Zweifel. Und als sie ihm dann doch zuhörten und vollkommenes Vertrauen zu ihm hatten.Ob eine Person am Anfang der Meditationspraxis Fortschritte macht oder nicht hängt davon ab. Wenn wir erkennen. wie ihr denn wissen könnt. Wenn ihr jeden Tag einen kleinen Fortschritt erkennen könnt. Wenn die Leute mich fragen: „Ehrwürdiger. Deshalb hatten sie kein Vertrauen zu ihm. Gautama Buddha. den vollkommenen Buddha.den dhamma . bis er predigte und sie nach dem Zuhören verwirklicht wurden. wie stark er oder sie sich bemüht. Um echtes Vertrauen zu bekommen. Unsicherheit und Mangel an Vertrauen zum Lehrer Der Lehrer bezieht sich hier auf den Buddha. Zweifel. was leicht verstanden werden kann. „Oh. bis das Wasser wieder abgekühlt ist“ frage ich. Als er ein Buddha wurde. Zuerst waren sie nicht geneigt ihn als Lehrer zu akzeptieren. sich eine Vorstellung der Natur des Geistes eines Buddha zu machen. Lasst uns nun die Faktoren einzeln nacheinander ansehen. wie lange es dauern wird sie abzuschneiden?“ Das ist nur ein Gleichnis. eine Stunde pro Woche. kommt die Antwort. bevor ihr ein wenig Fortschritte macht. Er ist reine Weisheit. Nehmt z. „ In wie vielen Stunden sind eure Befleckungen entstanden und was denkt ihr. wenn wir klare und achtsame Bewusstheit üben und den dhamma studieren. dass ihr euch sehr anstrengen müsst. da sie glaubten. „In einem Tag“. werden wissen. ging er zum Hirsch Park um sie zu unterrichten. die ihn persönlich kannten und kein Vertrauen zu ihm hatten. seine ersten fünf Anhänger oder Asketen. die verstehen. solltet ihr zufrieden sein. Auch zu Buddhas Zeiten gab es Leute.. dass es wirklich funktioniert und wirklich gute Resultate bringt. auch wenn er wirklich der Buddha ist. die den Buddha persönlich trafen und zuhörten.ist am Wichtigsten.

kann es gefährlich sein. was damit zu tun hat. 3. sondern nur darüber nachgedacht habt. werdet ihr Vertrauen in die Praxis und das Training bekommen. Habt dieses anfängliche Vertrauen. das ewig währende Glück erreichen können. noch spezieller ist hier die ariya sangha gemeint. damit wir zur Praxis angespornt werden. Dann werden wir wachsen. die weder kulturell noch historisch gesehen buddhistische Länder sind. dass ihr vollkommenes Vertrauen in den Buddha. Es wird nicht von euch verlangt. dass sie den Zustand der Unbedingtheit. Ihr 154 . dann gibt es natürlich eine endlose Zahl an Fragen. sind sie in der Lage andere zufriedenstellend und vertrauensvoll anzuleiten. ob sie im dhamma unterrichtet ist oder nicht. In buddhistischen Ländern mag die Hingabe „blind“ sein. Wenn wir den dhamma gelernt und gelesen haben. Nur wenn sie solche Stufen erreicht haben. welche die Gemeinschaft der Edlen ist.dann wird das Vertrauen wachsen. Es wird von euch nicht erwartet. dass Leute erleuchtet werden können. Auf einer mehr allgemeinen und oberflächlichen Stufe bedeutet Vertrauen. bis ihr Resultate erlangt. was gut und wahr ist haben. können wir anhand des Verhaltens und an der Art. die die Lehren des Buddha praktiziert haben und Stufen der Erleuchtung oder der Verwirklichung erreicht haben. den dhamma und die sangha habt. wer wirklich erleuchtet ist. 4. Aber bis zu einem gewissen Ausmaß oder Grade. Das ist das Dilemma. Wenn erst einmal Resultate kommen. Der „Skeptische Zweifel“ ist ein echter Stolperstein in Ländern. Leider werden wir selbst aber wieder nicht wissen. dann praktiziert und schafft Resultate und es wird wachsen. Zuerst braucht ihr Selbstvertrauen. wenn man selber praktiziert. Aber wie ich schon sagte. es ausprobiert habt und durch die Führung eines Lehrers Erfahrungen und Fortschritte erzielt habt. dass ihr alles glauben oder schlucken sollt. Dann könnt ihr lange stecken bleiben. dass es einen Pfad gibt. Es sind diejenigen. Zweifel an der Praxis selbst Wenn ihr noch nicht praktiziert. der dahin führt. was gut und rein ist und den Glauben. wird der Übende durch die Praxis Konzentration und Verstehen erhalten. Zweifel. werden wir sehen. so ein anfängliches Vertrauen und so einen anfänglichen Glauben zu haben. dass er mit solch einem Pfad übereinstimmt. wie die Person spricht und lehrt beurteilen. dass man Vertrauen in etwas hat. aber wenn die Methode korrekt ist und mit reinem Herzen akzeptiert wird. All diese Aktivitäten führen zu den Lehren selbst. Ein allgemeineres Verständnis des Vertrauens in die sangha ist. Es ist unbedingt nötig. legt sich der „Skeptische Zweifel“ und ihr könnt euch aus ganzem Herzen bemühen und praktizieren. Ihr müsst in der Lage sein die Lehren aufzunehmen und lang genug zu praktizieren. die sangha betreffend Die sangha bezieht sich auf die Gemeinschaft. Ihr müsst auch Vertrauen in das. Nur wenn ihr experimentiert habt. Vieles von dem was im dhamma gelehrt wird und viele der Erfahrungen werden nur verstanden. wenn ihr bei einem falschen Lehrer landet.

dass er keine Resultate sieht. Und nur wenn man den Hass entfernt und um Vergebung bittet. dem Zornigen einen Rat zu geben. erzeugt er eine Menge Widerwille. in denen der Geist wie ein harter Felsen ist. wenn es sich um ein erleuchtetes Individuum handelt. wird das Übel im Geist der Person. dann ist es unmöglich . kann er ihn nicht akzeptieren. Es gibt so eine Menge schlechter Effekte auf Grund dieses kamma und der Geist ist nicht fähig Ratschläge bezüglich des dhamma anzunehmen. Wir müssen auch individuelle Temperamente in Betracht ziehen. das die Praxis blockieren kann. Wenn seine Mitgefährten im heiligen Leben. wenn man sehr zornig ist. bis man Resultate bekommt. Was immer auch in den Geist kommt wird befragt: „Ist es auch wirklich so? Gibt es so was wie nibbāna? Warum muss ich den Schmerz so lange beobachten?“ Die Anleitungen sinken nicht in den Geist hinein. gewöhnlich zu einer Menge physischer Leiden wie Stress. 155 . Vielmehr kann sich der Geist nicht beruhigen. Letzten Endes kann sich der Geist nicht beruhigen. Er ist verletzend und verhärtet ihnen gegenüber und so ist sein Geist nicht zu anderen geneigt. Wenn der Geist sehr ärgerlich ist. wird der Pfad wieder klar sein. besonders. Die fünfte Verhärtung hat nichts zu tun damit. Eine außergewöhnliche Konsequenz ist zu beachten. seine Mitübenden oder Yogis versuchen. Gemäß den Kommentaren ist der Pfad in Gefahr. Zorn ist natürlich auch sehr mit Stolz verbunden. Aber der entscheidende Punkt ist. Dinge erzeugen. als ob ein bhikkhu zornig und verärgert mit seinen Gefährten im heiligen Leben ist. Probiert die Dinge vorsichtig aus. der nichts aufnehmen kann. Erstens kann man keinen Rat oder keine Hilfe akzeptieren. Wenn der Mityogi ein sehr aufrichtiger und fleißiger Übender ist. er ist blockiert. dass man genug Vertrauen und Glauben hat um soviel Anstrengung aufzubringen. Hat jemand einen klaren und offenen Geist und wirklich das Herz Fortschritte zu machen und die Spiritualität zu verbessern ohne irgendwelche vorgefassten Meinungen oder Vorurteile. Schmerz und Verspannung.solltet lieber vorsichtig die Dinge akzeptieren. gibt es nicht genug Vertrauen und zu viel Skeptizismus.sofern jemand den echten dhamma ausprobiert . Einige Leute sind mehr zum dhamma geneigt. wenn eine Person zornig auf seine Mityogis ist. Zorn Das ist so. kommen die korrekten Resultate. wenn Zorn anwesend ist. Zweitens erzeugt der Ärger selbst eine Menge an unheilsamen kamma. So wird er ein sehr schwieriger Yogi. das auf einen solchen Übenden gerichtet ist. da man sie nicht akzeptieren will. B. dass die Person kein Glauben im dhamma hat. die ihn blockieren. eine schwer umgängliche Person. Nur wenn ihr euch wirklich bemüht und euer ganzes Herz und eure Seele in die Praxis hineinsteckt. Ärger führt z. In den ersten vier Verhärtungen. Das ist ein wichtiger nicht zu vergessener Punkt. während andere mehr zum Glauben neigen. 5.

die den Fortschritt aufhalten. Warum? Weil sie meditieren sollten. Mattigkeit und Müdigkeit. die ich aus Malaysia kenne.“ „Sitzen“ und „Berühren“ zu beobachten. 1. Ihnen wird langweilig und sie denken über Videofilme und über allerlei Krimskrams nach. Eines Tages. 156 . anstatt zu feiern. fangt ihr an. werdet ihr in den meisten Fällen merken. Von den fünf Hemmungen Sinnesfreude. Gehen und dabei „Heben und Senken“ notieren sollen. Dann wird der Geist noch gelangweilter und sie möchten interessantere Dinge machen. Jeder fing Wanzen. riecht. dass euch etwas an Sinnesfreuden entgeht. ist oft nicht sehr gut. Auch wenn ihr in der Lage seid in ein Meditationszentrum zu kommen und „Heben“ und „Senken. die das Herz fest umschlossen hält. weil ihr mit Sinnesfreuden oder körperlicher Behaglichkeit weitermachen wollt. das in kleinen Meditationszentren angeboten wird. könntet ihr anfangen zu fühlen. gibt es weitere fünf Dinge. Wenn ihr nicht vorsichtig seid. Wenn ihr solch Essen nicht gewohnt seid. Eiskrem. vermissten die Westler ihr Weihnachtsfest und entschieden sich eine Weihnachtsfeier im Mahasi-Zentrum zu machen. Sinnesfreuden Wenn ihr an Sinnesfreuden anhaftet. berührt. Unruhe und Sorgen. Die meisten Westler vermissen ihr Essen. Sinnesfreuden halten euch vom Meditieren ab. ihr sagt „ja“ und das ist gut. an euer gutes Essen von zu Hause zu denken. Ihr seid gefesselt. aber ihr könnt euch nicht bewegen. Es kann auch schrecklich sein. Sie vermissen ihren Käse. dominiert Mattigkeit und Müdigkeit in den ersten paar Tagen eurer Meditation. ist es schwierig praktische Fortschritte zu machen. Dies sind die fünf Fesseln des Herzens. skeptischer Zweifel. wurzelt er entweder im Zorn oder in Sinnesfreuden. Wenn ein Gedanke sehr stark ist. Deshalb konzentrierten sich die Leute auf das Fangen von Wanzen statt aufs Meditieren. Ihr seid angekettet. Ihr Haupthindernis sind gewöhnlich die Sinnesfreuden. Übelwollen. Sitzen. All dies läuft unter Sinnesfreuden. Die fünf Fesseln können als Faust. sodass es nicht frei ist. den Lehrer akzeptieren und keinen Ärger in uns haben. Am nächsten Tag rief der Meditationslehrer nach ihnen und tadelte sie. Dann hört sie auf und wird meist von Unruhe abgelöst. zumindest nicht die Praktizierenden. Gehen. Kuchen und all die anderen Milchprodukte. Sie sammelten Geld und kauften viel Eiskrem und machten eine Party. Ihr habt Vertrauen. es war gerade Weihnachten im Mahasi-Zentrum.Die fünf Fesseln Auch nachdem wir genug Vertrauen und Glauben haben. Meistens ist es das Essen. also Sitzen. beschrieben werden. Am Morgen denken sie an Essen und vermissen ihren heißen Kaffee. Beim Meditieren juckte durch die Wanzenbisse der ganze Körper. dass es dort viele Wanzen gab. dass Sinnesfreude das Haupthindernis ist. Ich erinnere mich als ich das erste Mal zum Mahasi-Meditationszentrum ging. Wenn eine Person wirklich von den Sinnen losgelöst ist und sich nicht darüber sorgt was sie sieht. Das Essen. Nicht viele Leute haben sehr starken Zorn in sich.

Warum denkt ihr so viel während eines Retreats? Worüber denkt ihr nach? Sehr oft. weil es nicht eure Hand ist. stört euch das Jucken auf der Hand nicht. Nase. Jucken. Nehmt z. wird sich die Tendenz Richtung Ablösung neigen. kann er nicht erstens darüber hinausgehen und zweitens ist er nicht in der Lage viel Schmerz auszuhalten. „Was ist da überhaupt Schlimmes dran am Jucken?“ Ihr werdet deshalb nicht sterben. Diese Furcht wurzelt in der Anhaftung am Körper. Oder sie denkt.“ Wenn ihr das Jucken notiert. Denkt darüber nach. oder das es vielleicht besser ist die Mücke zu vertreiben. Es ist nur ein Gefühl. dass da etwas Achtsamkeit ist. Es ist wie ein Kitzeln. Bein“ oder „Nase. als könntet ihr euch wegen des Juckens nicht mehr konzentrieren. Ihr fangt an über das Jucken nachzudenken.schmeckt oder hört und vorausgesetzt. Anstatt das „Jucken. 2. Wenn ihr es so betrachtet. Der Geist mag sich nicht langweilen. Ihr könnt die Hand nicht richtig beobachten. weil ihr euch langweilt. Sehr oft. sondern weil die Person am Bein anhaftet. dass sie das Bein ist und wenn sie noch länger sitzt. wie wenn jemand eine Feder nimmt und euch kitzelt. Es kann jucken wie es will. All diese Aktivitäten sind normalerweise auf Sinnesfreuden ausgerichtet. dann werdet ihr nicht soviel denken. dass es euch berührt? Zumindest sorgt ihr euch nicht so sehr. B. aber es macht nichts. Jucken“ zu notieren. Oft werdet ihr merken. Aber in dem Moment. denkt ihr dann auch. Nur so schaut ihr sehr unpersönlich auf eure Hand oder euer Bein. die Schmerzempfindung im Bein. ausüben. Es ist nur ein kleines Jucken. als ob eure Hand oder euer Bein sich außerhalb von euch befindet. scheint das Jucken sehr stark zu sein. ist der Geist zu guter Konzentration fähig. kommen eine Menge Vorstellungen in Gang. Es ist nicht deshalb. Er mag interessante Dinge und so denkt er sich Sachen aus und erzählt Geschichten. notiert ihr „Hand. die den Geist beruhigt. Wenn es das Bein von einer anderen Person ist. 157 . weil man sich dann besser konzentrieren kann. Deshalb solltet ihr gewisse Arten von Vorsorge treffen und vorbereitende Meditation. Anhaften an den Körper Wenn jemand am Körper anhaftet. Dann solltet ihr denken. Dann fühlt ihr euch. Wenn euch eine Mücke sticht. Hand. Eine Menge an Anhaftung entsteht und ihr könnt nicht mehr meditieren. könnt ihr nicht mehr richtig meditieren. wenn der Schmerz immer stärker wird. Während eines bestimmten Zeitabschnittes meiner Meditation gab es einmal eine Menge Mücken. wo ihr denkt und an der Hand anhaftet. dass die Mücke vielleicht Malaria oder Dengue-Fieber hat. wenn ihr starke Anhaftung an den Körper habt. hört die Person auf den Schmerz zu notieren. Dann scheint es so. Hand“ oder „Bein. etwas mit dem Bein nicht in Ordnung sein wird und sie eventuell nie wieder gehen kann. weil der Schmerz so schmerzhaft ist. dass ihr unfähig seid den Schmerz wegen der Anhaftung am Körper zu betrachten. Nase. Bein. Aber. Dann fangt ihr an zu denken.

Das ist es. B. kann man direkt in das Geisttor gehen und nur am Geisttor ist die Konzentration sehr tief. Anhaftung am Körper tritt öfter auf. also ein Mönch zu sein. 3. was euer Herz festbindet. mag das wahr sein. Wenn wir z. wenn jemand stark am Körper anhaftet.Das Problem bei der Anhaftung am Körper ist. dass ihr darauf vorbereitet seid bis zu eurem Lebensende zu meditieren. dass wir jetzt momentan kein Zorn (oder irgendeine Anhaftung) auf irgend jemanden verspüren. wo er die Form des Körpers verliert. Wenn ihr an äußeren Dingen wie Eigentum oder Menschen anhaftet. ist die Anhaftung im Geist und ihr könnt sie nicht gehen lassen und richtig meditieren. In tiefen Formen der Meditation muss man alles über den Körper vergessen. Wenn man das kann. also das Körpergefühl. wird er sich in dem Moment. Deshalb gibt es nichts. wenn man sich um Fortschritt im dhamma und vinaya bemüht. Die Anhaftung hält euch davon ab mit ganzem Herzen alle bedingten Objekte beiseite zu legen. aber während der Meditation machen sich die Neurosen oft bemerkbar und stören enorm. Ihr sorgt euch nicht um eure Vergangenheit oder um eure Zukunft. tief festgesetzt in unserem Herzen und unserem Geist. wann immer wir in tiefe Konzentration kommen oder tiefes Verstehen erreichen möchten. sodass der Geist frei sein kann das Unbedingte zu erfahren. Normalerweise bemerken sie sie nicht. Beine und so weiter. wenn die Leute ihren physischen Körper als Realität ansehen und sich als den physischen Körper sehen. wenn Leute meditieren. Deshalb. Anhaftung an äußere Dinge Die Kommentare definieren Anhaftung an äußere Dinge als Anhaftung an Eigentum und an Menschen.“ „Sitzen“ und „Berühren“ etc. nur über eure Praxis der Loslösung. Aber sie ist da. erschrecken und nicht darüber hinaus gehen können. könnt ihr die drei allgemeinen Daseinsmerkmale erfahren und Einsicht entwickeln. beobachtet. 158 . dass man nicht über den Körper hinausgehen kann. weil Realität nicht mit diesen Konzepten oder konzeptionellen Objekten zusammen existieren kann. „Heben“ und „Senken. dass man am Konzept des Körpers gefesselt ist. Mönche haben nichts. eine Menge tiefsitzender Neurosen auftauchen. sagen. Sie wird besonders stark und steht uns im Weg. sie brauchen sich über nichts Sorgen zu machen. Nur wenn ihr euch auf die Bewegung konzentrieren könnt. B. die Hände. Deshalb ist es besser. erfahrt ihr letztendlich das Windelement. festhaltet. der Hand. Ihr notiert und notiert nur Moment für Moment. Sie meditieren nur und leben Tag für Tag. warum manchmal. Beine etc. Aber solange ihr noch am Konzept des Körpers. Das bedeutet. Das erklärt. die Eigenschaft der Bewegung. Wenn ihr z. Ein Mönch zu werden bedeutet. könnt ihr die Daseinsmerkmale nicht erfahren und Einsicht entwickeln. was Mönch-Sein tatsächlich ist. Ihr macht euch keine Sorgen um euer Eigentum oder andere Leute.

ist sehr groß. Eine andere Geschichte. Als auf den Mönch geschossen wurde. Ananada z. sodass sein Geist nicht zur Anstrengung geneigt ist. Er machte Kriechmeditation. An diesen Orten lümmeln sich die Leute nach dem Essen nicht herum und ruhen sich aus. Das sollte der Weg sein. Natürlich macht ihr eine Pause um euch zu waschen. wie in den Sutten beschrieben. dass Schlafen eine Zeitverschwendung ist.und 159 . Achtsamkeit auf euer Meditationsobjekt. wie die Leute sich wirklich anstrengen. Dort sind die Leute wirklich sehr ernsthaft dabei. dann legt er sich zum Ausruhen hin und schläft. dass wir uns nicht ausruhen sollten. bis seine Füße sehr empfindlich wurden. Da gab es einen Mönch. bis der ganze Weg voll mit seinem Blut war. So kroch er. Die Anstrengung oder die benötigte Energie um den Geist zu entwickeln. Schmerzen. Aber in der Mitte all eurer Aktivitäten müsst ihr Achtsamkeit praktizieren. ein großer Gott oder eine Göttin oder eine kleinere Gottheit zu werden. ist es wie ein Mann. Sie finden. Sie haben nicht die kleinste Ausrede um sich auszuruhen. Zeit ist so wertvoll. kam ein Jäger. B. der so lange Gehmeditation machte. Außerhalb dieser Ruheperiode sollten wir uns jede Stunde des Tages bemühen. hat sich die ganze Nacht bemüht. ein Gott zu werden. Und Sona zwang sich zu gehen.4. der soviel isst. Zeit ist so wunderbar. Das war das Maß der Energie von den Leuten zu Buddhas Zeiten. An diesen Orten sind sie widerwillig am Schlafen. Aber Ausruhen. Aber sogar dann ist es nur in den ansehnlichen Zentren unter der Leitung von erfahrenen Meistern. Sie sind ungeduldig wieder aufzustehen. bedeutet vier Stunden pro Nacht. als wenn jemand dort eine Kuh getötet hätte. aber nicht um zu schlafen und so wurde er erleuchtet. der dachte er wäre ein Hirsch und schoss auf den Mönch. notierte er „Schmerzen. Er isst zu viel. bis er nicht mehr gehen konnte. Es gibt Essenszeiten. als wenn eine Person das heilige Leben führt um danach zu trachten.“ Diese Geschichte soll uns dazu dienen uns mehr anzustrengen. Anhaften an Untätigkeit Mit Bezug auf das cetokhila sutta in der Mittleren Sammlung. 5. Da gibt es keinerlei Energie. Und wie er so auch während der Nacht kriechend meditierte. So ist sein Geist nicht zum Höchsten geneigt. Dennoch ging er. Lümmelns und Dösens. In den Meditationszentren des Ostens könnt ihr sehen. In dieser fünften Fessel strengt sich der Geist wirklich an etwas Geringeres zu erreichen und bekommt ein Resultat knapp am nibbāna und den Pfad. Schmerzen. Durch seine Tugend. Er machte Gehmeditation. Natürlich bedeutet das nicht. Man muss sie vollständig nutzen. bis er sich zum Ausruhen niederlegte. Wir dürfen. wenn ihr Essen bekommt. Sittlichkeit und sein Asketentum und durch das Führen eines heiligen Lebens bemüht er sich. dass sein Bauch voll ist und er frönt den Freuden des Schlafens. Anhaftung an „Ehre“ Das ist. Früher hatten die Leute mehr Energie als Konzentration in ihre Praxis gelegt. das heißt zur Erleuchtung.

die die Realisierung verhindern. ist sehr konzentriert. also der tatsächlichen Nibbāna-Erfahrung. Mit anderen Worten. so wie sie sind. Sie ist das Erreichen eines Zieles oder der Wunsch etwas zu tun. existiert eine Rückkehr zum wirklichen Stand der Dinge zur wirklichen Situation. was der Übende tun muss. dann macht man keine Fortschritte. Das ist praktisch gesehen das Ausbilden der Achtsamkeit um sie kontinuierlich zu machen und um einen starken Fluss der Achtsamkeit auszubilden. Vier Grundlagen des Erfolgs für spirituelles Weiterkommen Das Nächste. den Gefühlen. der Konzentration. dass man praktiziert. 160 . 1. dass die Dinge.Fruchtmomenten. der Tugend. wenn die fünf Verhärtungen aufgegeben werden und die fünf Fesseln entfernt werden. es für jemanden möglich ist Realisierung zu erreichen. Anstatt sich zu befreien. dem tatsächlichen Erleuchtungsbewusstsein. Es ist mehr als Vertrauen. Dadurch existiert eine Menge an geistiger Kraft und eine Menge an zielgerichteter Energie und Bestreben. „Sankhāra“ sind alle geistigen Gestaltungen. Es heißt nur. 2. Wenn man sich so bemüht. abwesend sind. Das cetokhila sutta sagt. die jeden Moment unseres Geist-KörperProzesses notiert und die Realität sowie die drei Daseinsmerkmale versteht. ist die iddhi-pāda zu entwickeln. dem Einsichtswissen. Retreats helfen dabei. Es gibt davon vier. jede Anhaftung kettet den Geist an und er wird gefesselt. Es ist wie ein Stoß oder eine Absicht (chanda-samādhi). Dieser Glaube und diese Motivation löst Vipassanā-Konzentration aus oder konzentrierte Bewusstheit auf die Dinge. Gestaltungen und Kräften. Diese Art des geistigen Notierens ist sehr kraftvoll und einspitzig und führt in die Richtung der Verwirklichung. Konzentration auf Grund von Energie und entschlossenem Streben Die zweite Basis für Erfolg ist padhāna-sankhāra. dass man an irgend etwas anhaftet. dem Körper. Das heißt. die Grundlage des Erfolgs für das spirituelle Weiterkommen. Konzentration auf Grund von Eifer und entschlossenem Streben Lasst uns auf die erste Grundlage schauen. begleitet mit allen mentalen Bemühungen. Die nächsten Schritte um im dhamma und vinaya Fortschritte zu erzielen Um Fortschritte im dhamma zu machen. alle geistigen Aktivitäten oder mentalen Faktoren. Sie sorgen dafür. dass. muss zumindest für einen kurzen Moment alles Anhaften abgelegt werden. „Padhāna“ ist Anstrengung. Wenn man zu dieser wirklichen Situation zurückgekehrt ist. haftet man an. dass es passiert. Wenn der Geist an etwas Geringerem als dem höchsten Ziel anhaftet. vorbei. müsst ihr euch bemühen euren Geist vollkommen von allen Anhaftungen frei zu machen. Im dhamma vinaya bedeutet „es ist möglich“ nicht. aber nicht am höchsten Ziel der Erleuchtung. die am Anstrengen beteiligt sind. Diese Absicht sich spirituelles Weiterkommen zu wünschen. Man stoppt hier.

Konzentration auf Grund von Untersuchung und entschlossenem Streben oder Begeisterung Die vierte Basis ist Einsicht. Natürlich müsst ihr auch Glauben und Verstehen besitzen. dass ihr sehr tatkräftig und energiegeladen seid. dass ihr euch anstrengt und anstrengt und anstrengt. die euch zu diesem Ergebnis führt ist die. Ohne diese Absicht. Nur wenn die Henne ihre acht oder zwölf Eier sorgfältig beschützt und bebrütet. Stoßt eure Einspitzigkeit immer wieder jeden Tag unbeugsam an. 4. fähig die höchste Sicherheit von der Fesselung zu erreichen. sondern ein Wunsch ist. müsst ihr die Verhärtungen und Fesseln loswerden. den Wunsch und die Absicht haben uns in diese Richtung zu stoßen und zu entwickeln. gibt die Sutte ein Gleichnis einer Henne. Trotzdem hat es mehr mit starker Willenskraft oder Wille zu tun. Baut die vier Erfolgsgrundlagen auf. gutes Verstehen und einen reifen Geist haben. Aber die vorherrschende Kraft. Er ist in der Lage auszubrechen. 3. Geist deckt die gesamte mentale Beteiligung ab. der weiß und der fähig ist in die Dinge zu sehen. fähig zur Erleuchtung. Spirituelle Kraft dieser Stärke kann sich bei Leuten. weil wir Glauben. die ihre Eier ausbrütet. Die Hauptsache ist. der über diese Faktoren inklusive Begeisterung und starke Energie herrscht. So wird man jemand. durch Energie hervorgebracht werden. Durch die Macht der Praxis wird all die mentale Kraft hervorgebracht. wie sich jemand wirklich anstrengt um Verwirklichung zu erreichen. können die Küken ausschlüpfen. Um dieses Ziel zu erreichen. Damit ihr versteht. Manchmal kann die Entwicklung der Kräfte. Konzentration aufgrund geistiger Reinheit und entschlossenem Streben Die dritte Grundlage um spirituelle Kraft dieser Stärke zu entwickeln.Starke Konzentration entsteht. die starkes. sind die Küken in der Lage die Schale zu knacken ohne dass sie sich Sorgen machen muss. So ist es auch mit einem bhikkhu. bis wir diesen Punkt erreicht haben. entwickeln. Nur wenn die Henne auf den Eiern sitzt und sie lang genug immer wieder wendet. 161 . die kein Verlangen. ist „Geist“. könnte der Geist an einem anderen Punkt als Verwirklichung aufhören.

wurde darin cetasika als geistiger Begleitfaktor bezeichnet. entgegenkommt. der den Zielen. die ich später als Vipasssanā-Erfahrungen wiedererkannte. Bevor ich Mönch wurde. Als ich das erste Mal nach Penang ging.und Körperprozesse und Charakteristika. Obwohl ich schon einige Abhidhamma-Bücher angesehen hatte. die helfen die Meditationspraxis zu verbessern. die in den gegebenen Regeln und Bedingungen enthalten sind. Irgendwie wurde der Geist in dieser Art von Umgebung verändert. da ich zuvor noch nichts darüber gehört hatte. sondern chinesisches Chan. dann beruhigt sich der Geist und wendet sich den spirituellen Zielen zu. Wenn ihr auf die Tugend eines Mönchs schaut. ist euer Ziel spirituelle Verwirklichung statt materieller Vorteile. Der durch die Mönchsregeln implizierte Lebensweg verwirft alle anderen Dinge und der Geist hat einzig Gedanken der Reinigung und der Verwirklichung. der verschiedenen Geist. vermeiden wir viele unheilsamen Taten. B. dass sie sich auf einfaches Befolgen von Regeln beschränkt. nicht das japanische Zen. wird es weniger Zurückhaltung geben und alles beginnt sich zu verschlechtern. passierten eine Menge Dinge. Abhidhamma ist buddhistische Metaphysik. dass sein ganzer Lebensstil. Nicht. Wenn allerdings die Tugend verfällt. dass ich vorher untugendhaft war. waren sie sehr technisch. die für mich keinen Sinn ergaben. Es enthält das Studium der paramattha dhamma. Vielmehr ist es ein Lebensstil. der letztendlichen Wirklichkeiten. der verschiedenen Bewusstseinsarten mit verschiedenen geistigen Zuständen (geistigen Faktoren). Bestimmte Dinge im Geist klangen ab und ich bekam eine Menge Erfahrungen. Er sucht nun nur nach dem absoluten Frieden. sondern mehr aus Neugier. Ein Examen folgte dem anderen und es gab Zensuren über Zensuren. war ich sehr am abhidhamma interessiert. z. Die Tugend eines Mönchs ist zuerst nur eine Sache der Regelbefolgung und wenn wir den Tugendregeln folgen. seine ganze Zielsetzung verändert ist. Tugend Einer der wichtigsten Punkte für meinen Fortschritt war Tugend.17. solltet ihr deshalb nicht meinen. Buddhistische Metaphysik Ein zweites wichtiges und hilfreiches Ereignis war. Ich wurde nicht so sehr aus Glauben Mönch. Aber darüber hinaus heißt Tugend auch für einen Mönch. Als ich jedoch Mönch wurde. dort eine Zeit verbringt. als ich begann abhidhamma zu studieren. Wenn ihr erst mal aus diesem endlosem Konkurrenzkampf herauskommt und ein spirituelles Leben lebt. „Was bitteschön ist ein geistiger Begleitfaktor?“ Es wurden Worte wie Wahr162 . studierte ich und war sehr zielorientiert. soviel meditiert wie er oder sie kann und ein spirituelleres Leben lebt. Vorher praktizierte ich Zen. enthielten bombastische Worte. Wichtige Punkte für den Vipassanā-Fortschritt Hier beschreibe ich einige wichtige Faktoren. Ein gewöhnliches Beispiel ist dies: Wenn jemand zu einem Meditationszentrum kommt oder in einen Tempel.

Zuvor verstand ich sie nicht. was in anderen Sutten schon gesagt wurde. deshalb war ich froh. Es half mir auch. dass ich in der Lage war die Dinge zu bemerken. Ich dachte meistens. was sie mit Wahrnehmung meinten. Dies alles half mir später beim wachsamen Beobachten der verschiedenen Zustände und Bedingungen des Geistes. Als Mönche rezitieren wir manchmal und entdecken dabei eine Lehrrede. aber was ist dann der Unterschied zwischen Bewusstsein und wissen? Das ist nicht sehr genau. dass ich.nehmung benutzt und ich wunderte mich. dass es nur eine Wiederholung dessen sei. Glücklicherweise gab es zu der Zeit einen Lehrer. sondern dass das Studium vielmehr Bezug zur eigenen Praxis haben muss. versteht man. Natürlich betreffen viel Dinge innerhalb der Lehre die Praxis. dieser hier hat Begierde. dass ich sie zuerst analysieren und soviel wie möglich lesen sollte und erst dann ihm die Fragen stellen soll. Wenn ihr auf den dhamma selbst schaut. Das hilft enorm bei der Praxis. hier ist Begierde. „wahrnehmen“ ist Wahrnehmung. die Sutten und nicht nur auf den abhidhamma. Wenn ihr ernsthaft nachforscht und über die vielen Sutten nachdenkt. werdet ihr erkennen. der abhidhamma lehrte und es zum täglichen Leben in Bezug setzte. Das stoppt eine Menge Befleckungen und erhöht die Achtsamkeit. Der erste Schritt 163 . Nicht viele Mönche studieren abhidhamma. Wenn man praktiziert. Als ich abhidhamma studierte dachte ich jeweils. Von da an begann ich den abhidhamma zu schätzen. Was ist dann wahrnehmen? Wahrnehmen heißt wissen. die uns sehr gefällt. aber plötzlich gab es irgendwie etwas Neues. das Meditationsobjekt klarer abzugrenzen. er hat Begierde. dass es nicht nur eine Sache des Lernens ist. B. Wir lernen sie dann auswendig. mehrmals etwas Wichtiges übersehen hatte. obwohl ich eine bestimmte Lehrrede schon ein paar Mal gelesen hatte. die man mit den verschieden arbeitenden Bewusstseinsarten in Beziehung setzen kann. Wenn man jedoch den Bogen heraus hat. Als ich dann hinausging und auf andere Mönche schaute. Dadurch können wir dann die verschiedenen Wege beurteilen und unsere Praxis verbessern. gibt er klarere Definitionen. Wenn man z. Ich war oft überrascht. Dann las ich sie noch einmal und bekam eine neue Erkenntnis. dem tipitaka. werdet ihr einen Reichtum an Weisheit und Wissen finden. erst beim zweiten Durchgehen konnte ich viele praxisrelevante Dinge sehen. auf welche Weise wird dieses Kapitel mir bei meiner Praxis helfen? Ich würde mir dieses und jenes angucken und dann würde ich Wege und Möglichkeiten finden es anzuwenden. die im Geist und Körper passieren. Als ich eine Anzahl an Fragen hatte und gerade nicht intensiv meditierte. sagte er mir. Essen auf diese Weise heißt also. ist es hilfreich es auf die Praxis zu beziehen. Ich beobachtete ihn. Wege um unsere Praxis zu verbessern Der dritte wichtige und hilfreiche Punkt ist der gesunde Menschenverstand und das Ziel unsere Praxis verstehen zu wollen. dass es überall einen großen Reichtum an praxisbezogenem Wissen gibt. Das Lexikon sagt. über Begehren und Anhaften spricht und im abhidhamma nachschaut. dachte ich: gut.

Da war so viel Denken. In jeder Sutte gibt es praktische Aspekte auf tieferer Ebene. Nach dem ersten Monat war all das Denken und die Unruhe vorbei und die Erfahrungen wurden sehr scharf. Nur mit einem gewissen Grad an Konzentration wird tieferes Einsichtswissen aufsteigen. Obwohl es Konzentration gab. Auf diesem Retreat war ich ab einem bestimmten Moment sehr damit beschäftigt herauszubekommen. dass man einen 164 . Auf diesem Retreat bemerkte ich. aber trotz der vielen Gedanken wusste ich auf Grund der Achtsamkeit. dass man soviel denken konnte! Wenn ihr anfangt zu meditieren und ihr wirklich totale Kontrolle über eure Unruhe habt. Nachdem ihr die vorbereitenden Bereiche entdeckt habt. alles Mögliche passieren kann. beschäftigte ich mich wiederholt mit dem tipitaka. Deshalb finde ich. vertieft sie sich und wir werden erkennen. wenn der Geist erst mal einen gewissen Grad an Konzentration erreicht hat. Ich bemerkte bei der Gehmeditation. was passiert war. Wenn das beim Rezitieren funktioniert. Ich ging einfach hinein und machte ein Dreimonats-Retreat. Die Lektion hier ist. Mein erstes Meditations-Retreat war ein Dreimonats-Retreat im Penang Meditationszentrum. Nur dann ist der Geist stark genug die Durchdringungsarbeit zu leisten. warum Denken passiert. Einer kam nach dem anderen. dass der Geist wegglitt. entstehen all die klaren Erfahrungen eine nach der anderen. kommt ein großer Reichtum an Weisheit und Wissen zum Vorschein. Ich bemerkte. wie leicht der Geist einem entkommt. Da es einen gewissen Grad an Achtsamkeit gab. geht die Rezitation in den Geist hinein und bewegt sich dort. dann kommen Rezitation und Erinnerungsvermögen zusammen und nach einiger Zeit wird der Geist konzentriert. dass die Sutten zwar äußerlich oberflächlich scheinen.des Studiums und Trainings ist traditionellerweise das Erinnerungsvermögen. dass ich unglaublich viel dachte. Ich hatte zuvor noch kein Vipassanā-Retreat gemacht. Auch jetzt noch entdecke ich viel für die Praxis aus den Texten. In den ersten paar Jahren. aber wenn man tiefer in sie hineingeht. die auf die Praxis angewandt werden können. Wenn der Geist konzentriert ist. Konzentration Der vierte am Fortschritt beteiligte wichtige Faktor ist Konzentration. welcher Art diese Gedanken waren oder von zumindest einer Menge von ihnen. konnte ich bemerken. B. dass es viele Dinge in den Sutten gibt. Deshalb ist die Praxis wie Forschung. dass ich im Moment des Weggleitens die Spur der Gedankenprozesse verfolgen konnte. beschäftigt ihr euch mit den tieferen Aspekten. Wenn sie sich dort eine Zeit lang bewegt. waren die Erfahrungen im ersten Monat nicht so klar. „Das ist fantastisch!“ sagte ich. „Kein Wunder. könnt ihr sehen. Ich wusste nicht. dass. dass der Geist sich nicht tiefer konzentrieren kann!“ Wenn die Gedanken schließlich für längere Zeit aufhören. zwischen dem Moment des Schrittanfangs und dem Absetzen des Fußes auf den Boden. Innerhalb dieser ein oder zwei Sekunden gab es mindestens zwanzig oder dreißig Gedanken. der versuchte zurückzuverfolgen. z.

die wirklich zuerst diese Art der Ruhemeditation brauchen. kam ich zur Samatha-Meditation (Ruhemeditation). Das gilt für Personen mit sehr starken Befleckungen. darin noch feinere Partikel zu entdecken. klar zu benennen. Auch wenn ihr der Welt entsagt und Mönch werdet. wenn man weiter in der Praxis voranschreitet. Einsichtsmeditation weiterzumachen. Ich kann das verstehen. die uns zur Verfügung steht. Ich stimme darin überein. Durch die unsichere Natur der Welt und ihrer Bedingungen. kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht bestätigen.. Das Problem ist die Zeit. wie lang ihr Mönch bleiben werdet. wenn man in tiefe Samatha-Konzentration geht.“ Deshalb musste ich vipassanā praktizieren. sehr hilfreich. Ich fand sie sehr nützlich. beim Versuch weitere Fortschritte zu machen. Wenn jemand samatha kann. Aber wir haben nicht viel Zeit. müsst ihr wählen und ich wählte vipassanā. bis sie zufrieden waren. denke ich. aber die Betonung liegt nicht auf der Samatha-Meditation. „Jetzt ist vipassanā wichtig und erste Priorität. Trotzdem ist samatha. Ich wollte soviel lernen. Andere wichtige Faktoren Es gibt andere wichtige Faktoren die die Anwesenheit eines Lehrers erfordern.sehr starken Entschluss fassen sollte um wirklich kontinuierlich zu notieren und wenn der Geist abdriftet. Auch wenn ihr von samatha zu vipassanā wechselt. bevor sie vipassanā machen. dass ihr dazu in der Lage seid. Es ist ausreichend nur vipassanā zu machen und so durch die Einsichtswissen zu gehen. Ihr habt nur den Vorteil des ruhigeren Geistes. jhānas etc. Ein Faktor ist die Frage des Glaubens und des Vertrauens. Zum Beispiel wenn man in der Lage ist das Aufbrechen des „Hebens“ und „Senkens“ zu beobachten. weil die Menschen nur sehr wenig Zeit haben. dass sie für anfängliche Einsichtsstufen notwendig ist. dass Menschen mit diesem Einsichtsvehikel zur Arahantschaft. Es ist unter anderem aus den Sutten bekannt. Um die grundlegende und notwendige Stufe der Konzentration als starke Basis für vipassanā zu erlangen. wovon jedes dieser sehr feinen Partikel schnell von Moment zu Moment entsteht und vergeht. Wenn das „Heben“ und „Senken“ sich durch dieses Aufbrechen in sehr kleine Partikel auflöst. dass es gewisse Menschen gibt. Dies geschah. die sie vorher erst kontrollieren müssen. der höchsten Erleuchtungsstufe gelangen können. Obwohl einige Leute sagen. Später. wisst ihr in der Tat nicht. bevor ihr gute Fortschritte in Vipassanā-Einsicht machen könnt.(Ruhe-) Meditation. Bringt den Geist auf ein tieferes Niveau der Konzentration. wollte ich sowohl samatha als auch vipassanā ausüben. als ich das zweite Mal nach Burma kam. Sie sagten. Für den 165 . wie ich konnte. ihr braucht Samatha. Als ich das erste Mal in Burma war. können diese kleinen Partikel zu großen Ballons expandiert werden und jeder dieser großen Ballons dient als Basis. Für die meisten Menschen. dann. Die Geschwindigkeit der Veränderung scheint stark vergrößert zu sein. Jedoch war man nicht gewillt mich zu unterrichten. ist das natürlich ein Vorteil. ist es aber nicht absolut notwendig. heißt das nicht. wo er hingewandert ist. brauchen wir viel Zeit.

müsst ihr vielleicht das ganze Retreat damit verbringen diese Dinge zu klären. Es kommt und geht. Und das alleine ist schon sehr gut. Seid versichert. Wenn die Dinge gut laufen. Auch andere helfen unsere Technik zu verbessern. Ein weiteres Problem ist. die es taten. auch wenn es nicht die magga. Trotzdem ist das besser als innerlich zu verrotten. aber viele Lehrer schreiben ihr Wissen nicht auf. wenn ihr beabsichtigt die höchsten Stufen der Erleuchtung zu realisieren. dass sie eine Stufe der Heiligkeit erreicht haben und aus diesem Grunde gibt es sensible Themen. Für jemanden. Zumindest werdet ihr in die Nähe davon kommen. in der ihr durch Stress bedingte Befleckungen akkumuliert. zumindest eine Woche vorher regelmäßig täglich zu meditieren. Sie haben dazu nicht genug Zeit um all ihr Wissen aufzuzeichnen. Jemand. Im Alltag müsst ihr außerdem sehr vorsichtig sein. der nichts gemacht hat. ihr etwas erreicht. Erleuchtung oder die Realisierung des nibbāna ist. Wenn die Dinge dann wieder gut laufen. phala. Dies ist zum Schutz der Praktizierenden und auch der Lehrer selbst gedacht. Deshalb sollten eure Retreats nicht soweit auseinander liegen. über die man nicht schreiben kann. Oft lernen wir nicht nur von einem Lehrer. Es wurde zwar schon viel niedergeschrieben. sodass ihr es nicht lesen könnt. braucht vielleicht zwei oder drei Tage um dahin zu kommen. dass. auf regelmäßige Retreats geht und regelmäßig zu Hause über längere Zeit meditiert. Der wichtigste Faktor ist die Praxis selbst. Wichtig zu wissen ist. aber wenn Schmerzen und Probleme auftauchen. der so regelmäßig täglich eine Woche vorher meditiert. wenn ihr hartnäckig seid. dass Mönche in Roben nicht darauf hinweisen dürfen. ist das Vertrauen hoch. Normalerweise muss sich die Praxis über Jahre hinweg entwickeln und intensive Meditation ist ein Muss. fängt es an zu stinken und euer Geist wird verdorben. Wenn ihr anfangt innerlich zu verrotten. wird selten gesprochen. 166 . Vor einem Retreat empfehle ich. Diejenigen. dass viele Dinge nur mündlich weitervermittelt werden. schrieben es in Burmesisch auf.Anfänger ist das Vertrauen variabel und unstet. Wenn ihr jedoch in der Zeit zwischen den Retreats Traumas oder andere schlechte Erfahrungen gemacht habt. Über die tatsächlichen Faktoren. deshalb hängt über diesen Faktoren ein großes Fragezeichen. dann sinkt das Vertrauen. die das Überqueren hervorbringen. Deshalb sind bis zu einem gewissen Grade Erfahrungen und Techniken in der oralen Tradition verblieben. Viele Dinge kann man außerdem nicht gut beschreiben. Deshalb braucht ihr einen Lehrer. es ist klar erkennbar durch die vielen Yogis. steigt es und umgekehrt. dann kann es auch noch länger dauern. da dies die Zeit ist. die ich gesehen habe. Bei einem immer anwesenden Lehrer bleibt das Vertrauen und ihr könnt weitermachen. dauert es vielleicht vier oder fünf Tage und wenn diese Person vorher sehr beschäftigt war und eine stressige Zeit hatte. Sonst fängt man erst während des Retreats an eine Basis aufzubauen. wo er das letzte Retreat verlassen hat.

Tatsächlich werdet ihr unter den glücklichsten Menschen dieser Erde sein. 167 .Ich persönlich denke. dass es eine Menge mit vergangenen Verdiensten und karmischen Akkumulierungen zu tun hat. Wenn ihr geduldig seid. kommt nach einiger Zeit Fortschritt und ihr werdet definitiv irgendetwas bekommen und ihr werdet definitiv glücklicher sein.

braucht der Geist einige Zeit um sich wieder auf die weltliche Situation einzustellen. Ihr seid noch keine Nonnen oder Mönche. Es gibt keine Freiheit. wenn man zur Außenwelt zurückkehrt? Praxis im Alltag kann auf zwei Ebenen betrachtet werden. was sie während des Retreats getan haben. Das ist nicht etwas. Kama ogha ist die Flut der Sinnesfreuden. Die erste ist „an der Oberfläche bleiben“. Ihr wollt diverse Leute sein z. Ihr könnt euch nicht mehr bewegen. wenn man in der sich schnell bewegenden Außenwelt versucht achtsam zu sein. da sie sich bald beruhigen werden. Die Gratwanderung: Achtsamkeit im Alltag Anpassung Wenn ihr in den Alltag zurückkehrt. die dabei entstehen können. Sie ziehen euch runter. Das heißt allerdings nicht. Fluten der Befleckungen Wie macht man dann mit der Praxis weiter. Ihr könnt zwar Achtsamkeit praktizieren. dass ihr euch aussuchen könnt. Im dhamma sprechen wir über Fluten. Ihr wollt jemand sein. dass es nicht praktikabel ist so langsam zu gehen. verschiedene Arten von Fluten. bhava ogha. die falsch sind. Sie sprechen nicht. aber es wird in einer weniger intensiven Art und Weise sein. Es klingt wie „ogre. sondern eure Situation ist so. In avijja ogha. machen keine Witze wie sonst. „An der Oberfläche bleiben“ bedeutet sich selbst davor zu bewahren zu ertrinken. Sie kommt eine nach der anderen und ihr ertrinkt vollkommen in ihnen. . ditthi ogha und avijja ogha. Helden aller Art oder sonst etwas. B. In Pali ist Flut ogha. Sie gehen auch so langsam. ertrinkt ihr in Illusionen. Das kommt durch die Freisetzung von Wünschen und Tendenzen. Die Außenwelt ist mit Befleckungen überflutet.18. die Effizienz. die während des Retreats unterdrückt wurden. Ditthi ogha sind all die Meinungen und Ideen. Sie erscheinen mysteriös. Hier einige Komplikationen. Deshalb müsst ihr an der Oberfläche bleiben. Es ist offensichtlich. Dies sind die Fluten der Befleckungen. der Flut der Unwissenheit oder des Wahns. wenn wir es nicht wollen. dass wir uns in unsinnige Gespräche verwickeln sollen. Einige könnten dadurch bedingt wütend oder leicht reizbar werden. Es sollte uns aber keine Sorgen bereiten. Ihr wollt existieren. wenn ihr nicht achtsam seid und die Befleckungen stark sind. euer Studium oder euer Familienleben beeinträchtigt. Bhava ogha ist die Flut des Werdens. werdet ihr von ihnen gefangen genommen und ertrinkt in ihnen. dass ihr nur in der Art praktizieren könnt.“ Es gibt kama ogha. entfernt oder stolz bei ihren Freunden und Verwandten. Wenn es eure Arbeit. Mit anderen Worten. Einige versuchen bis zur äußersten Grenze im Alltag das weiterzumachen. dann müsst ihr die Praxis in gewissem Grade aussetzen. Die zweite Ebene ist die Gratwanderung.

desto einfacher ist es achtsam zu sein. Entweder ändert ihr euren Beruf. Heirat führt zu Problemen. sexuelle Verfehlungen oder Drogen. was wir „Rechten Lebenserwerb“ nennen. In solchen Fällen habt ihr keine Zeit zum Praktizieren und zu einer intensiveren Meditation zu kommen. Zumindest wählt einen Partner. rate ich ihnen. wie auf einem Retreat. Wenn du dein Herz einem Jungen schenkst. könnt ihr sie nicht einfach allein lassen. Normalerweise ist es wegen der Natur des Menschen schwierig achtsam zu sein. oder macht etwas Ähnliches. der eure Praxis akzeptiert. Ihr mögt euch dafür entscheiden keine Kinder zu bekommen. Hausleute müssen Geld verdienen und auch Zeit zum Praktizieren haben. Wenn ihr es nur schafft achtsam zu bleiben. und das Schicksal hat eine starke Hand. Die Wahl des Lebenserwerbs. Erlaubt es die Art eurer Arbeit. Ihr müsst die Miete und die Nahrung zahlen und auch noch für den Lehrer etwas geben. dann müsst ihr sorgfältig wählen. ist das schon sehr gut. ist der Zeitfaktor. Aber wenn dann doch welche da sind. dass du weinst. B. Lügen. das heißt achtsam zu sein.oder ZweiwochenRetreat in Australien sind so hoch. müssen wir uns mit grundlegenden unterstützenden Bedingungen versehen. dass ihr es nicht könnt. wird es für ihn schwieriger einen klaren Geist oder ein reines Gewissen zu haben.“ Aber wenn du es nicht ändern kannst. ist es sicher. aber wenn ihr nach Hause kommt. also mit fragwürdiger Moral beschäftigt ist. dass man sich dafür ein Ticket nach Asien kaufen und dort für ein paar Monate bleiben kann. den ihr beachten solltet. ein Tempel oder auch Bilder können dabei helfen. Ihr könnt euch dadurch Stück für Stück weiterentwickeln. seid ihr so müde. Das ist in Asien einfacher. Andere Dinge wie z. nicht zu heiraten. Wenn mich junge Leute wegen Beziehungen fragen. Manchmal bevorzugen Yogis das. Sie können dann außerdem nach ihrer Praxis noch Sehenswürdigkeiten anschauen. Stehlen. Im Westen kann es noch schwieriger sein. das besagt. „Wenn du dein Herz einem Mädchen schenkst. Ihr arbeitet von morgens bis abends und bekommt nur zwei Wochen Urlaub im Jahr. So eine Arbeit ist unpassend. Beziehungen Der dritte Faktor sind Beziehungen. da Retreats gesponsert werden. Ein anderer Aspekt. Wenn ihr beispielsweise sehr krank seid und den ganzen Tag Schmerzen habt.An der Oberfläche bleiben Deshalb bedeutet der erste Teil „an der Oberfläche bleiben“ am Leben zu bleiben. Verweigert einfach Unheilsames zu tun. sie 169 . aber sie benötigen eine Menge eurer Zeit. ist wichtig. Wenn jemand mit falschem Lebenserwerb. da die Anwesenheit auf einem Retreat oft sehr teuer ist. je ruhiger sie ist. kannst du kein Mönch sein. wie achtsam könnt ihr da noch sein? Um uns zu helfen achtsam zu bleiben. Es gibt ein altes Thai-Sprichwort. Zuerst die physische Umgebung. Die Kosten für ein Ein. Deshalb muss etwas getan werden. Es ist nicht leicht die ganze Zeit achtsam zu sein. Ihr mögt einen Teil eurer Zeit zum Meditieren einteilen. zu praktizieren? Einige Jobs sind „Rechter Lebenserwerb“ und enthalten kein Töten.

als an einem verrückten Konkurrenzkampf teilzunehmen für den ihr später mit Leiden teuer bezahlen müsst. Einmal entwickeln diese Taten gewisse notwendige Fähigkeiten. der Umgebung zu helfen sind heilsame Aktivitäten. Geduld.Lesen notwendig. Seid ein gutes Beispiel. dass sie euch nicht zu sehr beschäftigen. da nicht so viele meditieren. Sonst seid ihr am Endes des Tages fix und fertig und sitzt untätig und gelangweilt vor eurem Fernseher. Deshalb müsst ihr sie entsprechend beeinflussen. wird er darauf zurückkommen. damit sich der Geist entwickelt. Das muss nicht notwendigerweise nur ein Ehemann oder eine Ehefrau sein. die schon vorher meditiert haben. Natürlich ist es besser eine Kerngruppe von Meditierenden aufzubauen. Aber passt auch auf. Gleichmut. sollten sich anstrengen und zu regelmäßigen Treffen zusammen kommen. ihr umgebt euch mit Leuten.um einen vernünftigen theoretischen Hintergrund zu bekommen . Wenn ihr feststellt.rausschmeißen.all diese Dinge werden durch heilsames Handeln gefördert. Es gibt gewisse Punkte. Macht Dinge. Auch wenn es keine problematischen Kinder sind. Das kann natürlich etwas schwierig sein. wenn wir nicht gerade meditieren. Heilsame Aktivitäten Die vierte Bedingung in unserem Alltag ist. Zeigt. Am Besten ist es. liebende Güte und Mitgefühl. Heilsame Aktivitäten spielen eine sehr große Rolle im Leben der Hausleute. eine Menge an heilsamen Dingen zu tun um gutes kamma zu entwickeln. 95% oder 99%. die die Meditation akzeptieren. Aber es ist besser allein zu sein. Da euer Geist aber schon die Basismethode kennt. Wenn ihr sie wässert. Wenn ihr heilsam handelt. um zu diskutieren und einmal die Woche gemeinsam zu praktizieren. besetzen den Geist mit heilsamen Dingen und dienen tatsächlich als eine Art Freisetzung guter Emotionen. die ihr verstehen müsst. wächst sie schön und 170 . dass ihr euch zum Besseren durch die Meditation verändert habt und es wird eventuell Wirkung zeigen. Ehrlichkeit sowie Wahrhaftigkeit . dass der Partner nicht mehr zu euch passt. gibt es das Problem der Trennung oder Scheidung. wahrscheinlich aber 90%. werden gutes kamma. der euch nur unnötig mit Sinnesobjekten füttert. Den Armen zu helfen. Leute. Wenn ihr eine solche Basis etabliert habt. Musik kann auch gute Emotionen freisetzen. Wenn ihr allerdings nur unsympathische Leute findet. Dann wird es eine einsame Reise. müsst ihr Gleichmut und Einsamkeit praktizieren. Nach eurem Retreat werdet ihr nicht 100% eurer Konzentration verlieren. solltet ihr versuchen in all euren täglichen Aktivitäten Achtsamkeit zu praktizieren. reine Zustände des Geistes und andere Qualitäten kultiviert. Eure Meditation im Alltag kann nicht so gut sein wie während eines Retreats. die extra Energie und Emotionen in guter Weise freisetzen. wenn ihr frei seid oder die Bedingungen passend sind. Letztendlich ist auch . sodass ihr nicht meditieren könnt oder euch nicht mehr nach Meditieren zumute ist. lebt ihr Jahre mit großer Verantwortung um sie richtig zu erziehen. Das ist genau wie bei einer Pflanze.

buschig. Wenn es kein Wasser gibt oder nur einige Tropfen, werden die Blätter abfallen, bis nur noch ein Blatt, die Wurzel und der Stängel übrig bleiben. Aber noch ist nicht alles verloren. Wenn ihr frei habt, wässert ihr sie wieder und ihr werdet drei oder vier Blätter erhalten. Das ist besser als nichts. Die Pflanze ist nicht gestorben. Wenn sie vollständig vergangen ist, wird euer Geist sich in einem schrecklichen Zustand befinden. Der Dämon hat euch vollständig übernommen. Deshalb müsst ihr die Achtsamkeit erhalten. Das Problem ist, dass die meisten Leute, bevor sie mit dem Meditieren anfangen, bevor sie auf Retreats anwesend sind, gar nicht wissen, was Achtsamkeit ist. Wenn ihr ein besseres Verständnis der Natur der Achtsamkeit habt, könnt ihr sie auch außerhalb der Retreats erhalten oder sie zumindest in einem gewissen Grade in eurem Alltag entwickeln. Verlangsamung Es gibt eine Menge an Dingen, die es vereinfachen die Achtsamkeit aufrecht zu erhalten. Das Wichtigste ist, dass ihr euch nicht beeilt. Eile scheint harmlos, aber tatsächlich ist sie es, wo die Achtsamkeit verloren geht. Ihr macht dies, dann das, beeilt euch und schon habt ihr eure Achtsamkeit verloren. Mit ihrem Verlust entstehen Zorn und Ungeduld mit all ihren Folgen. Wenn ihr euch nicht beeilt, habt ihr Zeit nachzudenken, zu erwägen und zu prüfen, zu beobachten und Ruhe zu bewahren. Wenn ihr hier und dorthin hastet, ist da nicht genug Konzentration. Achtsamkeit kann so nicht entstehen und Konzentration ist auch nicht vorhanden, deshalb könnt ihr nicht in die Tiefe gehen. Wenn ihr schon vorher meditiert habt und euer Geist schon tief konzentriert war, dann findet einen freien Zeitraum wie am Morgen oder am Abend, wo ihr alles beiseite legen könnt und macht eure Meditation. Wegen eurer früheren Erfahrung kann die Konzentration wieder zu einem gewissen Umfang zurückkehren. Aber ihr müsst den ganzen Tag aufpassen. Hetzt euch nicht ab und sagt keine Dinge ohne Achtsamkeit. Sonst werden all die Dinge, wenn ihr meditiert, zurückkommen um herumzunörgeln. Wenn ihr zu einem gewissen Grad Bewusstheit bewahrt, anstatt ruhelos zu werden, ist Achtsamkeit da. Wenn ihr das vergesst, dann kehrt in den gegenwärtigen Moment zurück. Entspannt euch, lasst es fließen, macht gar nichts. Seid nur achtsam. Kehrt immer wieder zum Zustand der Achtsamkeit zurück. Entspannt euch, lasst alles gehen und seid zehn oder zwanzig Minuten ruhig am Tag, oder auch nur für den Moment. Ihr werdet den Unterschied in eurem Leben bemerken. Eine Minute pro Tag Nicht viele Leute können tatsächlich jeden Tag meditieren. Dazu braucht es eine große Entschlusskraft. Wenn diese nicht ausreicht, was können wir dagegen machen? Folgt dieser einfachen Regel: Jeden Tag setzt ihr einen Punkt um für eine Minute zu meditieren. Wenn ihr „Heben“ und „Senken“ sechzig Mal beobachtet, ist es schon mehr als eine Minute. Wenn ihr eine Minute pro Tag meditieren könnt, als Erstes am Morgen und als Letztes am Abend bevor ihr schlafen geht, könnt ihr sicher auch etwas länger meditieren. Wenn ihr euch hinsetzt und „Heben“ und „Senken“ 171

sechzig Mal beobachtet, werdet ihr euch ruhig fühlen. Dann meditiert für zwei Minuten weiter. Wenn ihr zwei Minuten meditieren könnt, könnt ihr es auch für drei Minuten. Nach fünf Minuten mögt ihr genug haben, aber das macht schon tatsächlich einen Unterschied. Euer Tag beginnt glücklicher und achtsamer. Das Geheimnis besteht darin einfach anzufangen, die Maschine ins Rollen zu bringen. Wenn es kalt ist, mögt ihr vielleicht nicht meditieren. Aber bringt die Maschine einfach ins Rollen und es wird einige Zeit gehen. Tägliche Praxis beeinflusst euren Alltag positiv und die Meditationsfertigkeit wird in einem gewissen Masse aufrechterhalten. Auch wenn sie nicht so tief ist, erweitert sie zumindest eure Erfahrungen und bildet eine Basis, die, wenn die Bedingungen passender wie in einem Retreat sind, dazu führt, dass ihr eure Meditation sehr schnell wieder aufnehmen könnt. Einige machen nur durch ihre tägliche Praxis Fortschritte. Diese Leute meditieren jeden Tag ohne Unterlass. Etwas, was in dieser Einer-Stunde-Pro-Tag-Praxis helfen kann, ist Konzentration, die den Geist schnell ruhig stellen kann. Es ist nicht so schwer, von einem unruhigen Geist zu einem friedvollen Geist zu kommen. Macht Metta-Meditation (Liebende-Güte-Meditation) oder singt für zehn oder auch nur fünf Minuten um die Gedanken abzuhalten und der Geist wird in einen ruhigen für die Vipassanā-Meditation günstigen Zustand kommen, ohne viel Zeit zu verlieren. Diese Fähigkeit sollte geübt werden. Diejenigen, die nicht singen können, können auch Gesang auf einer Kassette mit Achtsamkeit folgen und so alle anderen Gedanken abschalten, sodass in dem Moment, wo sie sitzen, der Geist schon beruhigt ist und sie mit Achtsamkeit die Objekte beobachten können. Sonst können Gedanken und Zorn eindringen und die Stunde ist schon vorbei, obwohl ihr nur fünf Minuten das „Heben“ und „Senken“ beobachtet habt und todmüde seid. Wenn ihr sehr beschäftigt seid und am Ende des Tages meditiert, dann braucht ihr nicht soviel Gehmeditation machen. Wenn ihr eine Menge physischer Energie während des Tages verbraucht habt, seid ihr vielleicht müde. Wenn ihr wirklich müde seid, schlaft ein wenig, bevor ihr meditiert. Die beste Zeit zum meditieren für beschäftigte Personen ist am Morgen. Ihr habt euch genug ausgeruht und euer Geist ist ausgeglichen. Ihr müsst es euch zur Gewohnheit machen morgens früh aufzuwachen und euch viel Zeit für die Meditation zu nehmen. Sonst, wenn ihr nur eine knappe halbe Stunde Zeit zum Meditieren habt, werdet ihr währenddessen daran denken, was ihr heute auf eurer Arbeit zu tun habt und schon ist die halbe Stunde um. Eine andere Strategie um der täglichen Achtsamkeit zu helfen, ist richtig zu planen. Wenn ihr eure Arbeit gut organisiert, müsst ihr nicht soviel denken. Der Geist wird nicht so ruhelos. Organisiert zu sein, wird euch auch eine Menge an Zeit schenken um Heilsames zu tun. Strebsamkeit Mit Fleiß können Personen auch im Alltag Erfolg haben. Mit Strebsamkeit werdet ihr eurer spirituellen Praxis wirklich treu werden. Es ist kein Hobby, dass ihr nur tut, wenn euch danach ist. Es gibt Kontinuität. 172

Andrerseits solltet ihr auch ein wenig vorsichtig sein, damit ihr euch nicht zu stark antreibt. Wenn ihr euch zu stark antreibt, ist es mehr wie eine Bestrafung oder Qual. Dann werdet ihr vielleicht das Anfangen fürchten und ihr meditiert nur, weil ihr müsst. Schließlich gebt ihr auf. Es gibt eine Kontinuität des Bestrebens. Versucht euer Bestes. Erwartet nicht zu viel von euch selbst. Es gibt Regeln und der Geist ist dazu konditioniert bei größeren Erfahrungen einen höheren Zustand anzunehmen. Nach einiger Zeit, wenn der Geist genug Schwungkraft auf Grund der Konditionierung hat, wird er durchbrechen, weil es tief im Geiste diesen Wunsch gibt, dieses „Programm“ es geschehen zu lassen. Ohne Ambitionen ist der Wunsch Fortschritte zu machen nicht da und der Geist akkumuliert nicht genug Bedingungen (Energie). Ihr fühlt keinen Fortschritt und die Konzentration kommt nicht auf. Die Gratwanderung (Living on the edge) Es gibt eine tiefere Praxis, die mehr ist als nur der Versuch an der Oberfläche zu bleiben. Das nennt man die Gratwanderung. Hier versucht ihr, an der Kante zwischen dieser und der anderen Welt zu leben. Zwischen Konvention und Realität. Zwischen Person und Nicht-Person. Zwischen der Stufe, die durch Hemmungen beeinflusst ist und der, die nicht durch Hemmungen beeinflusst ist. Wie hier schon vorher erwähnt wurde, ist der Unterschied zwischen dem Alltag und einem tatsächlichen Retreat der, dass ihr während eines Retreats viel Zeit habt tiefere Stadien der Konzentration zu bekommen. Wenn ihr geht, schaut ihr nicht rechts oder links, ihr schaut nur herunter. Wenn ihr „Heben“ und „Senken“ beobachtet, erzählt dir niemand: „Du hast einen Anruf“, und es kommt auch kein Kind und zieht an deinen Händen und Füßen. In einem Retreat habt ihr den Luxus eure ganze geistige Kraft in die Praxis zu legen. Deshalb verbessert sich die Konzentration sehr schnell. Im Alltag ist das nicht so leicht. Wenn ihr jedoch ernsthaft praktiziert, werdet ihr auch tiefe Stufen der Konzentration und eine Menge neuer Erfahrungen erreichen. Das bedeutet mit dieser Gratwanderung zu leben. Die Schönheit von vipassanā liegt in der momentanen Konzentration. In der Samatha-Meditation ist das nicht so. Dort müsst ihr euch von allen weltlichen Aktivitäten abschotten, um die Stufe der Vertiefung und Konzentration aufrecht zu erhalten. Wenn ihr einmal aus einer intensiven SamathaPraxis herauskommt, wird der Geist sehr empfindlich. Er kann „verletzt“ werden. Wenn die Leute aus dem samādhi herauskommen, werden sie mit Sinnesobjekten bombardiert. Es ist möglich, dass sie dann schnell zu ihren Höhlen und Wäldern zurücklaufen. Während tiefen samādhis ist die Erfahrung sehr friedvoll. Das ist viel besser als andere weltliche Beschäftigungen. Wenn ihr Ruhe und Frieden wollt, müsst ihr ein einsiedlerischeres Leben leben. Ruhepraxis passt nicht in den Alltag, weil, wenn ihr in die täglichen Aktivitäten involviert werdet, ihr all eure Konzentration verliert. Es sei denn ihr lebt als Einsiedler, aber nicht notwendigerweise als Mönch.

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Klares Verständnis Vipassanā-Konzentration kann im Alltag immer bis zu einem gewissen Grade erzielt werden. Hier ist der wichtige Teil der Praxis klares Verständnis. Klares Verständnis des Ziels, klares Verständnis der Angemessenheit. Das Ziel ist dass, was ihr tun möchtet. Eine Absicht entsteht und ihr notiert die Absicht. Ihr wisst, dass einige Absichten heilsam und andere unheilsam sind. Wenn sie unheilsam ist, dann lasst es. Wenn es heilsam ist, könnt ihr es tun. Nun kommen wir zum klaren Verständnis der Angemessenheit. Angemessen für die Praxis, angemessen um viele andere Dinge zu tun. Bei der Gratwanderung ist es angemessen, in tiefere Erfahrungsstufen zur anderen Welt hineinzugehen, nämlich zum Nicht-Selbst, zur Realität. Deshalb seid achtsam, wann immer ihr es wollt. Sobald es angemessen ist, schaltet ihr auf Achtsamkeit um. Ihr werdet dann nur den Geist-KörperProzess, so wie er ist, erfahren. Wenn ihr z. B. im Bus sitzt und nichts zu tun habt, könnt ihr achtsam sein auf „Heben“ „Senken“ „Hören“ Hören,“ ein Schmerz hier, ein Schmerz da... Aber ihr könnt natürlich nicht so tief gehen, weil ihr sonst eure Haltestelle verpasst. Deshalb müsst ihr das Hinein- und Herausgehen kontrollieren lernen. Wenn ihr erst einmal diese Kunst gemeistert habt, fällt es euch leicht. Es ist ein schmaler Grat. Speziell, wenn ihr einen gewissen Grad an Achtsamkeit und Klarheit aufrechterhalten könnt, könnt ihr jederzeit „hineingehen“. Zum Beispiel während des Gehens. Natürlich nur, wenn es ein gerader Weg ist und es keine Autos gibt. Wenn ihr daran gewöhnt seid, geht ihr auf dem Weg, bemerkt nichts anderes und zur rechten Zeit kommt ihr heraus. Die Frage der Angemessenheit wenden wir an, wenn wir fragen, ob es angemessen ist zu praktizieren. Es gibt eine Fähigkeit des Geistes Bedingungen herzustellen um für kurze Zeit in die Meditation einzutauchen und wieder aus ihr herauszukommen. Am Anfang gelingt dies meist nicht, da das Eintauchen Zeit kostet. Ihr müsst auch mit dem Denken kämpfen, dann auf das „Heben“ und „Senken“, also die Atmung achten, sie überhaupt finden etc. Aber wenn ihr erst einmal daran gewöhnt seid in die Konzentration hineinzugehen und das „Heben“ und „Senken“ zu beobachten, neigt ihr dazu euch von den anderen Dingen abzutrennen. Ihr werdet „Innen“ sein. Gehen ist diesbezüglich schwieriger, da ihr dabei normalerweise zum Herumschauen tendiert. Wenn euer Geist wirklich in Konzentration gehen möchte und ihr die Objekte beobachten und alles andere vergessen könnt, könnt ihr diesen Augenblick kontrollieren. Ihr bleibt in dem Moment, wo es nicht passend ist, draußen und wenn der nächste Moment passend ist, geht ihr in die Konzentration hinein. Wenn ihr länger praktiziert und daran gewohnt seid, ist das durchaus erreichbar. Der Grat ist aber tatsächlich sehr schmal. Erlebte Konzentration Wenn ihr in Stadien tiefer Konzentration hineingehen könnt, wenn auch bloß für eine Sekunde und herauskommt, ist es gut genug. Diese eine Sekunde kann eine sehr tiefe Erfahrung sein. Deshalb übt, sodass ihr in angemessenen Momenten komplett für einen kurzen Moment in das Objekt 174

als wenn ihr selbst an einem sich nicht ändernden Punkt verbleibt. wo ihr gewesen seid. aber wenn sie wieder nach Hause kommen. Es ist nur eine Frage der Haltung. Bewegung ist selbst das Objekt. Es sind nur für ein oder zwei Sekunden der Geist und das Objekt da. braucht ihr nur noch ein oder zwei Tage und schon macht ihr Fortschritte. kann der Geist in völlig tiefe Konzentration sinken. Dann kommen sie wieder zum Retreat und sind so müde. dass Denken und Unruhe hervorbringt. Denkt nicht an Raum. könnt ihr nicht tief in die Erfahrung hineingehen. hasten nach dem Meditieren nach Hause um ihre Arbeit zu beenden. 175 . Dies wird Gratwanderung genannt. Das machen sie in Sekundenbruchteilen. „Startet die Maschine“ und versucht noch vor dem Retreat all eure Arbeiten zu beenden. Nehmt zum Beispiel ein einfaches Objekt wie Gehen. trennt das Raumkonzept ab. während ihr auf einen Bus wartet oder während ihr zufällig für fünf Minuten geht. während sie mit ihrer Arbeit oder anderen Tätigkeiten beschäftigt sind. Ihr habt alle Zeit der Welt zu gehen. Der ganze Stress braucht einige Zeit um überwunden zu werden. Deshalb kümmert euch nicht um das „Ich“. können sie schnell in die Konzentration hineingehen und genauso schnell wieder herauskommen. seht auf das Objekt und trennt das Ich-Konzept ab. Stellt sicher. Wenn ihr erst einmal kontinuierliche Achtsamkeit erreicht.vertieft seid und wieder herauskommt. ist alles wieder wie zuvor. was ihr gerade macht. B. den ganzen Tag über achtsam zu sein. Auch wenn ihr dann geht. dass ihr euch bewegt. Aber wenn ihr schon vorbereitet seid bei eurer Ankunft. Wenn ihr das könnt. Denkt nicht daran. Damit ihr besser während des Retreats meditieren könnt. Hier noch ein paar Ratschläge. Wenn ihr ständig im Sinn habt „Ich bin hier. Viele Leute. die zum Retreat kommen. Danach trennt das Zeitkonzept ab. Denkt nicht. dies ist der Körper“ und ähnliche Gedanken. Da sie Achtsamkeit haben. die eine alltägliche Praxis der intensiven formalen Meditation gegenüber bevorzugen. Dieses Konzept ist es. Wenn ihr allerdings in einen Moment vertieft sein und wieder herauskommen könnt. Wenn ihr natürlich Achtsamkeit im Alltag und intensive Retreats kombinieren könnt. dann habt ihr eine Menge Gelegenheiten die tieferen Aspekte der Meditation auch im Alltag zu entwickeln. gibt es einen großen Unterschied. Es ist der Geist. Wenn ihr das Ich-Konzept abgetrennt habt. Das ereignet sich öfter in Traditionen. denkt nicht darüber nach. ihr geht gerade für immer und ewig oder so etwas Ähnliches. ist das das Beste. dass ihr regelmäßig sitzt. Anstatt dass ihr drei oder vier Tage braucht um wieder dort zu sein. z. Dann gibt es nur noch die Bewegung. Es ist. Die Leute in diesen Traditionen versuchen. aber viel Arbeit haben. werdet ihr keine Geräusche hören und auch überhaupt nichts sehen. Dann sinkt der Geist tiefer. Viele Leute kommen zu Retreats und praktizieren auch hart. der es erfährt. So wird Bewegung euer Objekt. bereitet euch bitte vor. Sie erfahren komplette Vertiefung im Moment.

wenn die Einsicht steigt. was der samsara und all das Leiden ist. Das ist Konzentration. kann der Geist rein und zeitweilig frei von Befleckungen gehalten werden. Zum Schluss kann die Achtsamkeit so scharf werden. während Konzentration die Basis dafür ist Einsicht zu entwickeln. bis sie kraftvoll und scharf genug ist um Einsicht zu erzielen. um uns vor der Ausübung böser Taten durch das Körper.Zusammenfassung Was ist Meditation? Meditation ist die auf einem systematischen Weg entwickelte Achtsamkeit. All dies hört sich sehr einfach an. werden wir fleißig praktizieren. Konzentration und Weisheit des achtfachen Pfades ist untereinander abhängig. Wir brauchen eine Menge an Vipassanā-Akkumulationen um uns aus dem samsara herauszubringen. Und wenn wir wissen. Später. Das wird Sittlichkeit genannt. Zuerst brauchen wir genug Achtsamkeit. wenn die Achtsamkeit kontinuierlich und kraftvoll geworden ist.und Sprachtor zu schützen. Die Sittlichkeit wird aber auch stärker. Diese Einsicht ist in der Lage all unsere Befleckungen zu beseitigen und uns von allen Leiden zu befreien. aber jeder. dass dies einfacher gesagt als getan ist. der schon praktiziert hat. Dieses dreifache Training der Sittlichkeit. Sittlichkeit ist die Basis um Konzentration zu entwickeln. Achtsamkeit. weiß. 176 . die so stark entwickelt wird. dass es jeder Mühe wert ist. Das ist Einsicht (Wissen/Weisheit). Es kann einem jedoch versichert werden. Es braucht Zeit und Mühe und deshalb müssen Opfer gebracht werden. dass sie die wahre Natur der körperlichen und geistigen Prozesse durchdringt.

Anhang .

Dies wird ihnen helfen sich von den Hemmungen zu befreien. Nicht-Vipassanā-Methoden a) Entwicklung des gegenteiligen heilsamen geistigen Zustandes b) Andere Methoden. die eingesetzt werden können um sie zu überwinden: 1. wenn sich die Konzentration aufbaut. Sinnesbegehren (kāmachanda) Sinnesbegehren ist Verlangen hinsichtlich der Anhaftung am Vergnügen an den fünf Sinnesobjekten und den mit ihnen verbundenen Gedanken bezüglich ihrer Schönheit. Es ist deshalb dringend notwendig. verführerische Parfüms. Diese anfänglich angetroffene Schwierigkeit ist normal. speziell zu Zeiten. da den Hemmungen nicht erlaubt werden darf zu lange im Geist zu verbleiben. die diese Sinne und Sinnesobjekte genießt und daran Vergnügen findet. Die fünf Hemmungen (nīvara/a) In den ersten paar Tagen eines intensiven Retreats oder der anfänglichen Meditationsphase. Man muss sich auch erst an die sehr harte Übung während des Retreats gewöhnen. angenehm weiche Berüh178 . gibt es zwei Methoden. Wonne etc. Kāmachanda 2. Wenn die Hemmungen auftauchen. Thīna-midha 4. die zu reinen geistigen Zuständen führen. Wir müssen sehr vorsichtig sein keine falsche Konzentration zu bekommen. Die anfängliche Phase ist eine kritische Periode. dass die Meditierenden. Vyāpāda 3. geduldig sind und sich nicht antreiben. Der sicherste Weg ist. Sie werden in fünf Gruppen eingeteilt: 1. z. Vipassanā-Methoden a) Die Achtsamkeit wird auf die betreffende Hemmung gerichtet b) Die Achtsamkeit wird auf andere Objekte als die Hemmung gerichtet 2. Farbenfrohe Bilder. der Achtsamkeit zu erlauben sich mit einem Minimum an Stress zu entwickeln. Vicikicchā – Sinnesbegehren – Übelwollen – Mattigkeit und Müdigkeit – Unruhe und Sorgen – skeptischer Zweifel Diese Hemmungen müssen eine Zeit lang überwunden werden. Uddhacca kukkucca 5. damit die „Rechte Konzentration“ stark genug wird um als Einsichtsbasis zu fungieren. zauberhafte Musik.A. die die Methode noch nicht richtig erfasst haben. B. Bedingungen erzeugen. da man am Anfang noch nicht so viel Achtsamkeit hat. werden die Anfänger die Hemmungen in ihrer vollen Stärke erleben. leckeres Essen. Diese Hemmungen sind geistige Befleckungen. Wir wurden in eine Welt geboren.

indem wir „Begehren“ oder „Anhaften“ in dem Moment notieren. hören und sprechen will. Das Problem ist. dient deshalb zwei Zielen: 1. Den Geist von den Befleckungen zu läutern. dass sie mit einem gewissen Grad an Vergnügen und Freude einhergehen. dass wir das Sinnesbegehren mit Loslösung notieren. sollten wir uns sehr sicher sein. wird das entstandene Sinnesbegehren bald aufhören. es wird mit einem Hungergeist verglichen. da die Anwesenheit eines Sinnesbegehrens selbst anzeigt. Wir müssen auch sicherstellen. da wir sonst ohne unser Wissen wieder in die Anhaftung hineingleiten. achtsam betrachten könnt. Ein anderer Grund ist. Sinnesbegehren kann klar gesehen werden. Aber wenn wir rechtes Verstehen haben und uns entschließen. sinnliche Gedanken. Wir müssen darauf wirklich sehr achtsam sein. das nur einen kurzen Moment andauert und dann vergeht. müssen wir ihretwegen und dem kurzen Moment des Vergnügens viel vorher und nachher Leiden. Das angenehme Gefühl. Unzulänglichkeit und NichtSelbst) zu verstehen. 2. Wenn wir dies tun. wenn es erscheint. Die Methode. Aufregend vielleicht. der herumschauen. die Leidenschaft zu überwinden und in ihr keine Sekunde länger zu schwelgen. Diese Hemmung wird mit einer Schuld verglichen. Während eines Retreats beachtet man die Sittenregeln etc. wenn man es beim Erscheinen notiert. Der Grund dafür ist. Es ist wahr.rungen und fantasievolle. die geistigen Hemmungen direkt zu beobachten. begleitende Gefühl eine andere Sache ist. aber nicht wirklich friedvoll. dass der Geist schwach ist. auftauchen. dessen spezifische Eigenschaft Anhaften am Objekt ist. Da wir diese Sinnesobjekte wollen. Die wahre Natur der Hemmungen bezüglich der drei universellen Daseinsmerkmale (Unbeständigkeit. Wir müssen unsere Achtsamkeit auch so stark und kontinuierlich wie möglich machen. das Anhaften oder Sinnesbegehren eine Sache und das angenehme. dass wir manchmal noch an sinnlichen Vergnügen hängen. Wenn wir dies können. der diesen geistigen Zustand beherrscht. dass wir den mentalen Zustand achtsam notieren und nicht das begehrliche Objekt. können wir uns von ihr befreien. Wenn wir achtsam sind. dass Sinnesbegehren und Achtsamkeit nicht zur gleichen Zeit existieren können. Es ist ein hungriger Zustand. Gewisse Attraktionen und Ablenkungen werden dadurch auf ein Minimum reduziert. sondern auch als tatsächliches Leiden. werdet ihr es nicht nur als unbefriedigend ansehen. Wenn ihr dieses Sinnesbegehren. Aber Sinnesbegehren kann noch für jemanden. Es ist ein brennender Zustand. erzeugt einen erhebenden Mantel der Begeisterung und legt ihn über den leidenden Zustand der Anhaftung. Aber sie sind sehr flüchtig und wir müssen teuer für sie bezahlen. dass wir seine wahre Natur erkennen können. „Es gibt kein so starkes Feuer wie Begierde“ sagt ein Sprichwort. werden wir feststellen. Zum Beispiel können wir Be179 . Das direkte Beobachten des Sinnesbegehrens enthüllt auch andere Dinge. die wir dadurch überwinden können. Außerdem ist der kurze Moment des Vergnügens selbst nicht freudvoll.

die hinsichtlich der Kleidung zur Zufriedenheit führt. gibt es die Entwicklung der Widerlichkeit der Nahrung. sind Meditationen mit Konzepten als Objekte.“ „Aber wenn wir sie sehen sollten.“ Mahaparinibbāna sutta Methoden um Sinnesbegehren zu überwinden. was Begehren oder Vergnügen repräsentiert. was machen wir dann?“ „Nicht sprechen. in der er nur drei Roben besitzt. Zum Beispiel beim Entwickeln des entgegengesetzten geistigen Zustandes (zu Sinnesbegehren). So hilft Achtsamkeit auf die sechs Sinne sehr stark bei der Prävention und bei der Überwindung des Sinnesbegehrens. die mit dem Sinnesbegehren kämpfen. Eine Praxis. Wie man diese Betrachtungen ausführt. Ein Beispiel dafür ist. kann man asubha bhāvanā machen. Zum Beispiel mag ein Mönch darunter diejenige auswählen. Herr. die sie auflösen. das kein Anhaften. Ananda.falls es nicht weggeht oder sich beruhigt. dass wir „Sehen. Hausleute 180 . In solchen Momenten kann es besser sein. Wenn es Gier nach Essen ist. Bedingungen. dass wir es willentlich ignorieren und unsere Aufmerksamkeit auf ein anderes Objekt. dass das. Genauso können wir auch die Widerlichkeit und Gefahr des Anhaftens an anderen Objekten betrachten.“ „Aber wenn sie zu uns sprechen. Diese Methode des Ignorierens kann man auch im hier folgenden. wie „Heben“ und „Senken“ der Bauchdecke oder auf die „Sitzen-“ und „Berühren-“ Empfindung zu wechseln. Ananda. Es gibt Momente. Ananda. Wenn es zu überwindende Lust auf den Körper ist. Deshalb wird dem Meditierenden geraten . die sie erhalten und Bedingungen. wo das attraktive Objekt dominiert. ist aber nicht weiter Inhalt dieses Buches. machen. Hören. kann man die Betrachtung der 32 Teile des Körpers oder die Leichenbetrachtung etc. falls Sinnesbegehren entsteht. die viele verschiedene Formen des Begehrens verursachen. Eine der Hauptbedingungen für ihr Entstehen ist die Anwesenheit eines attraktiven Objekts. Nur wenn wir nicht achtsam auf die attraktiven Objekte an den Sinnestoren sind. entsteht Anhaften. was machen wir dann?“ „Wachsam sein. in Wirklichkeit unbeständig. könnte er nach einiger Zeit an ihnen anhaften. sondern stärker als zuvor da bleibt . Indem er sie beobachtet. Andere Nicht-Vipassanā-Wege. Das ist die Meditation über die Widerlichkeit des Körpers. Schmecken“ etc. lenken. notieren.auf ein weniger attraktives Objekt. sind die 13 asketischen Übungen der Mönche. wenn ein Meditierender angenehme Zustände des Geistes erfährt. die keine VipassanāMethoden sind. unzulänglich und Nicht-Selbst ist. Deshalb hilft es sehr.dingungen sehen. ziemlich humorvollen Rat vom Buddha an Ananda bezüglich des Verhaltens der Mönche gegenüber Frauen antreffen: „Wie sollten wir uns gegenüber den Frauen benehmen?“ „Als würden wir sie nicht sehen. sondern Achtsamkeit verursacht. Wir werden dann auch wissen.

Man muss sehr wachsam. Das Erkennen seiner wahren Natur bringt einen dazu ihn wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. auch losgelöst vom Ich-Konzept. ohne gewillt zu sein sie gehen zu lassen. vorsichtig und stabil sein. Es ist wie als wenn sich ein Meditierender inmitten von gewalttätigen im Streit liegenden Gruppen befindet. an diesen widrigen geistigen Zuständen fest. um ihre Differenzen zu lösen. In welchem Masse wir uns mit ihnen auseinander setzen. dem „Mein“ etc.sein können. Man sollte den Zorn solange. der nicht so viel Zeit übrig hat. werden unter Samatha-Meditationen klassifiziert. leichter zu erkennen als Sinnesbegehren. ist es wie das Fahren auf einer gewundenen schlechten Straße mit vielen Schlaglöchern und Steinen. mit dem er daherkommt. Diese letztgenannten Methoden. ist es nicht schwer zu verstehen. Es ist ein gewalttätiger Zustand. Er erscheint in vielen Formen und ist wegen seiner groben Natur und wegen dem unangenehmen Gefühl. Aber für einen Hausmann. dann wird die ganze anfängliche Anstrengung auf die Ruhepraxis gerichtet. bis er gänzlich verschwindet. . Zorn“ oder „Angst“ „Eifersucht“. anwenden. der das Gedeihen und das Glück von einem selbst und anderen zerstören will. aber nicht so lax. Wenn jemand eine solche starke Ruhebasis entwickeln will. Ein normales abstoßendes Objekt. warum er das reine vipassanā wählen muss. Wenn der Zorn immer noch da ist. Wenn man achtsam auf den Zorn ist.das ist die Grausamkeit oder das Verletztenwollen ihrer Objekte . Hier liegt auch die Grenze zwischen jemandem. Übelwollen (vyāpāda) Die zweite Hemmung „Übelwollen“ gehört zu den zornigen Zuständen des Geistes. dass es ein sehr unbefriedigender Zustand des Geistes ist. Während des Notierens sollte man so ruhig wie möglich bleiben. Wenn wir jedoch mehr Zeit mit ihnen verbringen. der reine VipassanāMeditation praktiziert und jemandem. Zorn ist niemals gerecht. Normalerweise ist es nicht notwendig sehr lang in solchen Betrachtungen zu verweilen um die Hemmungen zu überwinden und zur Vipassanā-Meditation zurückzukehren. Wir notieren achtsam „Zorn. wie den Geist auf ein anderes Objekt lenken. Wie bei allen Befleckungen ist es leichter sie zu überwinden. werden wir sehen. auf das der Meditierende stößt. ist Schmerz. Eine der Hauptbedingungen für das Entstehen von Ärger ist das abstoßende Objekt. die Konzentration auf ein konzeptionelles Objekt beinhalten. in welcher Form das Übelwollen auch erscheinen mag. der Ruhe als Meditationsbasis entwickelt. hängt von unserem individuellen Temperament ab. Wenn wir achtsam auf die Eigenschaft des Zornes . die Hass oder Reue erdulden. Wir können uns auch mit Zufriedenheit verbinden und uns von der Gier abwenden.können auch einen gewissen Grad an Askese praktizieren. dass man von beiden Seiten gehauen wird. wird sich die Konzentration erhöhen und dies benötigt weitere Fertigkeiten im Umgang mit dem Geist. wenn sie früh erkannt werden. Man muss ruhig bleiben. Physische schmerzhafte Empfindungen sind oft Objekte 181 . muss man andere Maßnahmen oder Taktiken. beobachten. Dennoch halten die Leute.

warum eine Person einer anderen übel will. Die Achtsamkeit. Nicht wichtig. die den Zorn und Hass gegenüber den Lebewesen überwindet. gibt es noch andere vielfältige Vorteile. Traurigkeit. Die Entwicklung der Wohnstätten der Götter (brahmaviharas) können helfen das Übelwollen zu überwinden. muss sehr losgelöst sein. Hier reflektieren wir über kamma und seine Resultate in Bezug zu uns selbst und anderen. Abhängig von der Natur des Übelwollens. die die Grausamkeit überwindet. Zur Einfachheit können wir vyāpāda in drei Kategorien einteilen: 1. 182 . Übelwollen gegenüber Lebewesen 2. wir müssen geduldig sein. Kummer und Jammer Dies sind unglückliche geistige Zustände. die verstanden werden müssen. können leicht mit Achtsamkeit. behandelt werden. die Meditation der Mitfreude gegenüber allen glücklichen Lebewesen oder die Entwicklung von Gleichmut. wenn die Zeit der Trennung kommt. Mein burmesischer Lehrer benutzte die Beobachtung des Schmerzes um Meditierende zu heroischen Anstrengungen zu ermutigen. die normalerweise durch ein Ereignis der Trennung oder des Verlustes von etwas uns sehr Nahestehendem hervorgebracht werden. Dies kann Eigentum betreffen oder geliebte Personen. Traurigkeit. Kummer und Jammer 3. Es gibt auch die Entwicklung von Mitgefühl gegenüber den leidenden Lebewesen. Aber keiner von ihnen ist gerechtfertigt. Diese Emotionen des Übelwollens können so stark werden. Wir können auch über das letztendlich kommende Alter. da unsere Achtsamkeit und Einsicht noch nicht reif genug ist. die Krankheit und den Tod reflektieren. Je tiefer und stärker die Anhaftung. wenn wir ihn beobachten. die durch die Praxis dieser Meditationen gewonnen werden können. in denen wir andere Methoden benutzen müssen. Angst Übelwollen gegenüber Lebewesen Es mag verschiedene Gründe geben. wenn man mit solch Kontemplationen beschäftigt ist. kann der gegenteilige geistige Zustand wachgerüttelt werden. Schließlich ist Schmerz oder dukkha eines der drei allgemeinen Daseinsmerkmale der Existenz. Neben dem Überwinden der Hemmungen und der Erzielung zur Konzentration. Das ist in diesem Fall die Liebende-Güte-Meditation. desto schmerzhafter ist es. wie wir ihn betrachten. dass man sogar überlegt seinen Feind zu töten. Ein anderer Lehrer nannte den Schmerz den guten Freund des Meditierenden.der Vipassanā-Meditation. die wir im Alltag antreffen. Jedoch gibt es auch andere Momente. indem wir uns anstrengen sie beim Entstehen zu notieren. Die Entwicklung von Gleichmut hilft uns diese Sorgen zu beschwichtigen. Die meisten der unangenehmen Objekte.

angenehme Körperhaltungen und noch Weiteres für das hassvolle Temperament. dass der Körper Ruhe haben muss (trotz der Tatsache. Zittern und Verwirrung charakterisiert. Natürlich mögen einige damit nicht übereinstimmen. unter denen die Leute leiden können. der nicht lange sitzen und gerade laufen kann. insbesondere da erzählt wird. Verrückte. Wir müssen lernen die Schläfrigkeit sofort zu notieren. Der schwere und bewölkte Geist wickele den Meditierenden in einen solchen Zustand ein. sollte sehr fest sein. während man Mattigkeit und Müdigkeit bemerkt: 183 . Es ist wie jemand. Aber ich bin bereit zuzustimmen. dhamma. Es gibt einen großen Bereich an Phobien und Paranoia. das gilt nicht für normale. bis er das schließlich wegdöst und einschläft. Deshalb müssen einige Fertigkeiten entwickelt werden um sie zu überwinden. Untenstehend sind einige Punkte aufgelistet. verschleiert ihn. Mattigkeit und Müdigkeit tragen zu einem schwachen. bis wir von ihr ungünstig beeinflusst werden. der sich weigert sich zu bewegen. dass ein Mensch mindestens sieben oder acht Stunden Schlaf braucht. Angst wird durch Panik. damit sie den zitternden Geist für eine ausreichend lange Zeit stillhalten kann. kann man schnell die Betrachtung der Vorzüge der drei Kleinodien (Buddha. Middha bezieht sich auf dieselben Bedingungen bei den mentalen Faktoren (cetasika). dass für eine normalgesunde Person während eines intensiven Retreats vier Stunden Schlaf ausreichend für den Körper sind. Krankheiten etc. Diese „geistige Müdigkeit“ muss von physischer Müdigkeit unterschieden werden. Ich denke. Wenn jemand ganz verloren ist. Höhen. Aus Erfahrung hat sich gezeigt. Häufige Erinnerung daran ruft zusätzlich auch noch eine Menge Freude hervor. speziell. seine Arbeit zu tun oder sich weigert in der Meditation achtsam zu notieren. Oft sind wir nicht achtsam auf sie. Wie ein kranker Mann. Geister. stillen und trüben Geisteszustand bei. verschwommenen. gesunde Meditierende. die damit beschäftigt ist die Angst zu notieren. Achtsamkeit. um sich von der körperlichen Ermüdung (durch die Meditation am Tage) zu erholen. dass einige begeisterte Meditierende es gerne auch ohne tun würden). angenehme Behausungen.Angst Wir fürchten das Unbekannte. angenehme Menschen. wenn die Praxis noch nicht tief genug ist um für längere Zeit in der Vertiefung zu bleiben. angenehme Bedingungen zur Nahrungssuche. Mit was für anderen unterstützenden Bedingungen kann man das Übelwollen überwinden? Das Meditationshandbuch „Der Weg zur Reinheit“ (visuddhi magga) empfiehlt angenehmes Wetter. Mattigkeit und Müdigkeit (thīna-middha) Thīna bezieht sich auf die Schwerfälligkeit und Unwilligkeit des Geistes. wenn sie entsteht. derer man sich erinnern sollte. Diese Zwei entstehen zusammen und machen einen ziemlich schwach. Vertrauen und Mut sind auch hilfreich. sangha) aufgreifen.

Die Natur des Lichts ist hell und ausdehnend. da eine Menge Energie benötigt wird. Solche Notierungen können besonders effektiv sein. h.1. Man sollte scharf und präzise die Natur der Schläfrigkeit notieren. in einer systematischen rhythmischen Art notieren um die Schwungkraft der Achtsamkeit zu erhöhen. b) Einen starken Entschluss fassen. 2. die sich häufig mit dem schwierigen Kampf der Schläfrigkeit plagen. Meditieren in einem hellen offenen Raum ist auch hilfreich. energiegeladen zu notieren um diese Hemmung zu überwinden. das Vergehen und auch die anderen zwei Daseinsmerkmale) erkennen. c) Verstärktes Gedankenfassen (Mit dem Geist das Objekt fassen). Andere Methoden als vipassanā zum Überwinden der Mattigkeit beinhalten die Entwicklung der Wahrnehmung von Licht. Stehmeditation wurde oft für Meditierende empfohlen. Das ist auch zu einem gewissen Grade effektiv. wenden einige Meditierende das Sitzen in einer sehr unangenehmen Stellung an um Schmerz hervorzurufen. Wenn die Schläfrigkeit bestehen bleibt. Angemessene Gespräche fallen auch unter diese Methode. aber es ist nicht so schlecht wie bei den184 . Dann gibt es noch das Gesicht oder die Hände waschen und rubbeln und an den Ohren ziehen. Beispielsweise kann man die Berührungspunkte. kann man später seine allgemeinen Eigenschaften (d. kann man aufstehen und Gehmeditation mit einem erhöhtem aber klaren Schritttempo machen. um die Meditation während des Stehens aufrechtzuerhalten. Energisches Notieren Energie und Anstrengung sind das Gegenteil von Mattigkeit und Müdigkeit. Es ist ein schwerfälliger. Die wachgerüttelte Energie sollte leicht sein und ausgeglichen fließen. Diese Praxis betrifft die Kasina-Meditationen. das Gegenteil von Mattigkeit und Müdigkeit. Scharfe Wahrnehmung ihrer Charakteristiken Hier kann man nicht mit reinem Achtsamsein zufrieden sein. schläfriger und schwerer Geisteszustand. drei oder mehr. Dies kann durch eine erhöhte Anzahl von kontinuierlichen Notierungen ohne Unterbrechung mit schnellem Tempo hervorgebracht werden. Das mag sich entsetzlich anhören. Wenn alles versagt. Betrachtung über die Gefahr der Mattigkeit (wie das Geborenwerden in den jammervollen Zuständen) und die Vorteile der Energie. Nur indem man seine spezifischen Eigenschaften notiert. Auch das Denken und Rezitieren des dhamma stimuliert den Geist. Energie kann durch Folgendes entwickelt werden: a) Betrachtung der Vorzüge der drei Kleinodien und der energiegeladenen Anstrengung des Buddha und seiner Schüler sich selbst anzuregen. Es hat sich als sehr effektiv herausgestellt. wenn sie auf klare und grobe Objekte wie Schmerz oder die Berührungspunkte angewandt werden.

Tatsächlich sind eine Menge dieser Dinge nicht sehr wichtig und können beiseite gelegt werden. dass es dafür keine Ursache gibt. Wenn wir ihn fangen und bezwingen können. meint man zuerst oft. Wenn wir die nötigen Schritte unternommen haben. 185 . ist all das. Wir sollten hier einige der Ursachen für diese Hemmung herausfinden. Wenn man in der Lage ist die Hemmung gut zu beobachten. Sie beziehen sich auf einen turbulenten und genervten Geisteszustand. aber immer. wenn sie sich nicht ihres wandernden Geistes bewusst sind. sollte man seinen Geist auf das Primärobjekt zurückzwingen. Daraus resultiert.jenigen. Häufig kommt sie in Form von hartnäckigen Gewissensbissen und Ärger über getane und ungetane Dinge vor. müssen sie „Denken“ oder „Wandern“ so lange notieren. Das ist wie das Setzen von rotem Alarm um einen wildgewordenen Täter zu finden. Dieser Zustand tritt bei Anfängern auf. wenn sie es tut. warten. Diese Methode kann auch auf eine hartnäckige Gewohnheit oder zum Einstimmen des Geistes angewandt werden. entstehen. dass. auf Kanten. Es wird immer Probleme oder zu lösende Dinge geben. dass die Unruhe häufig um ein paar ungeordnete Problempunkte kreist. wie kontinuierliche Geräusche oder Schmerz. Durch sie entstehen eine Menge Wellen und kleinere Störungen. Der Meditierende wird verwirrt und ist unfähig sich zu beruhigen und seine Achtsamkeitsarbeit durchzuführen. Hartnäckige Arten von Unruhe können auch durch lang anhaltende Störungen an den fünf Sinnestoren. Die Möglichkeit des Herunterfallens kann ja nicht ausgeschlossen werden. dem Denken etc. Wenn die Unruhe durch besondere Probleme oder Angelegenheiten verursacht wird. vor Klippen oder Löchern zu meditieren. Aber bei näherer Betrachtung kann man erkennen. vor ihr auf der Hut zu sein. Da ihre Achtsamkeit noch nicht so scharf ist. Aber Achtsamkeit wird helfen. was wir tun können. die in dieser Welt getan werden müssen. darf nicht erlaubt werden länger als eine oder zwei Minuten lang anzudauern. Wenn das Denken oder Wandern bestehen bleibt. der wegen aller möglichen Dinge in alle Richtungen rennt. ist es ratsam. Es ist wie ein oder zwei ins Wasser geworfene Steine. dass man unfähig ist das primäre Meditationsobjekt wie das „Heben“ und „Senken“ zu notieren. Wenn man den unruhigen denkenden Geist beobachtet. denen geraten wurde. wie sie vorankommen und wie sie vergehen. Sie sollten sich deshalb klar machen. Solche Unruhe kann mehrmals in der Minute auftauchen. dann ist das Problem gelöst. Wie sie durch ihre Bedingungen entstehen. wird sie notiert. Unruhe und Sorgen (uddhacca-kukkucca) Uddhacca bedeutet Unruhe und kukkucca Sorgen. sie das so schnell wie möglich notieren müssen. Mit der Zeit verliert sie ihre Stärke und verschwindet. Noch einmal. Kummer und Sorgen werden sicher nicht helfen. bis es aufhört. Das sind Leute. Dieses Problem trifft diejenigen mit „eckiger“ Achtsamkeit eher als solche mit „runder“. die rigide und unflexibel sind und auch solche. sobald ihr Geist wandert. wird man auch die verschiedenen Arten der Unruhe verstehen.

sofern sie genau notiert werden . Gier. Hass oder Verblendung. die . Manchmal kommt ein Meditierender und fragt: „Ich denke der Geist ist völlig verrückt. die üble Wurzel. Gier. Es gibt diese drei üblen Wurzeln. Es beinhaltet auch Unzufriedenheit. Das schnelle Jäten macht einen frischen klaren Grund. „Warum entsteht das und wie kann ich damit umgehen?“ Es entsteht durch 186 .die davon besessen sind auf dem Objekt lange zu verbleiben. Wenn sie mehr als ein bis zwei Minuten bleibt. wenn es sich unerwartet verändert oder sich ein unerwartetes interferierendes Objekt einmischt. Man sollte das alles achtsam beobachten. Die Achtsamkeit sollte flexibel genug sein die Objekte angemessen zu wechseln. wenn das Primärobjekt sehr fein und schwierig zu notieren ist. da alle Befleckungen beteiligt sein können. wie wir es uns wünschen. Wenn wir jedoch Spuren der Hemmungen zurücklassen. herauszufinden und entsprechend mit ihr umgeht. laden wir sie nur zum Wiederkehren ein. als ob dunkle Wolken sich verteilt haben und die helle Sonne wieder scheint. B. bis es vollständig aufhört. 3. Hass und Verblendung. zu viel Energie gibt und der Geist dadurch zu aktiv wird.verschwinden. wenn die Fähigkeiten des Geistes nicht ausbalanciert sind. So eine Unruhe kann auch entstehen. Wenn er abrupt von Unruhe und Sorgen befreit ist. Wie man sieht. Die Energiefähigkeit ist dann im Überschuss. Deshalb sollte man achtsam und kontinuierlich notieren. zu entdecken. Wenn es z. dass ihr versucht die Ursache. wenn es notwendig ist. Das Resultat ist. da die drei Wurzeln beim Entstehen nicht gleich erkennbar sind. Das Vipassanā-Objekt ist ein sich veränderndes Objekt. der auch noch besser als zuvor ist. „Last but not least“ könnte man in der Lage sein. Es benimmt sich nicht so und erscheint auch nicht so. bis sie verschwindet 2. erfährt der Geist etwas wie eine unerwarteten „Angriff“ der Ruhe. Es ist allerdings schwieriger für die Praxis. Das heißt durch mehr Notieren. mögen noch da sein. Wenn die Hemmung immer noch da ist. wenn er von Mattigkeit und Müdigkeit befreit ist. Das ist sehr schlechtes mentales kamma. die die Unruhe verursachen. Ein anderer Grund für das Erscheinen der Unruhe ist. Nur durch wirklich kontinuierliche Achtsamkeit kann sie ausreichend abgewehrt werden. Notieren „Denken. Es ist. versucht die Natur der Unruhe zu identifizieren und zwar in der Weise. ignoriert sie und bringt den Geist auf das Primärobjekt. Denken“. Seid bereit dafür. die Wurzel. In diesem Fall ist das Entspannen der Energie wichtig. Zusammengefasst gehen wir diese Hemmung so an: 1. dass der Geist durcheinander ist und unzufrieden wird. Unruhe ist dann das Endergebnis. auch über meinen Lehrer und den Buddha. Auch übermäßiges Vertrauen kann uns zu diesem Zustand führen. Dann wird der Geist frei von der Hemmung sein. Ähnlich ist es. durch die die Unruhe entsteht. obwohl das aktive Denken schon aufgehört hat. ist die ganze Sache der Unruhe sehr kompliziert. Manchmal denkt er wirklich schreckliche Dinge.

betrachten. Es gibt auch andere Mittel störende Gedanken wie diese zu beseitigen. die versucht den Weg zu verstehen. Die Methode. die mit wenig oder ohne Glauben in die drei Kleinodien zum Meditieren kommen. Skeptischer Zweifel entsteht in einem. • Überwachter Zustand der Kontrollfähigkeiten • Maßhalten beim Essen 187 . wird der Geist stetig. • Die Entfaltung von jhāna mit dem Gedanken an ein sinnlich ungünstiges Objekt. wie er im kalama sutta (Anzweifeln. Um sie zu behandeln. beruhigt sich und ist einspitzig konzentriert. Dhamma ist jenseits logischem Denkens. das auf der Stufe der Konzepte abläuft. Richtiges theoretisches Verständnis entfernt zum großen Teil all diese Skeptischen Zweifel. Skeptischer Zweifel (vicikicchā) Vicikicchā. die Gefahr der Unruhe und die Vorteile der Konzentration etc. der einen skeptisch und ungläubig gegenüber dem. macht. was angezweifelt werden sollte) beschrieben wird. Das Letztere ist in Wirklichkeit die Fähigkeit „Wissen“. Diese üblen Gedanken verbunden mit Gier. Als letzter Ausweg wird in der Lehrrede über Gedankenformen geraten. dann herrscht der Geist über den Geist. ohne den vollen Zweck. dass solche Leute verwirrt und unentschlossen enden. die auf dem Weg vorankommen möchten. die Zweifel zu notieren. Das Resultat ist. die Praxis und die Natur des dhammas richtig verstanden zu haben. Man sollte dies jedoch von einem gesunden Zweifel. die fünfte Hemmung. was wahr ist (in diesem Fall die drei Kleinodien). der über das nachdenkt. Sinnesbegehren (kāmachanda) kann vertrieben werden durch: • Es als ungünstigen Gegenstand der Meditation betrachten. Dieser Glauben sorgt dafür. muss man zuerst die Natur der Befleckungen erkennen und dann die angemessenen Mittel einsetzen. „Mit zusammengepressten Zähnen. Diese werden ausführlich in der Lehrreden über Gedankenformen oder dem Satipa hāna-Sutta behandelt. die rechte Ansicht erworben haben. dass jemand in seiner Praxis lang genug durchhält und dann letztendlich durch die Vipassanā-Praxis über noch mehr Glauben verfügt. Dies lähmt den ganzen Prozess derjenigen. hilft in den meisten Fällen. wie es auch für adäquaten Glauben sorgt. Ein echtes Problem entsteht bei Leuten. den Geist mit dem Geist zu bekämpfen. bezieht sich auf den verwirrten und perplexen Zustand des Geistes. unterscheiden. Zusammenfassung 1. Hass und Verblendung wird man auf die Art los und sie kommen so zu ihrem Ende“ Indem man sie los wird. Einige dieser Mittel sind: Korrekter Umgang und Gespräche mit hilfreichen und freundlichen Gefährten. was jenseits seiner Fähigkeit liegt.die Befleckungen. Die hartnäckigeren Zweifel können durch ein Interview mit dem Meditationslehrer geklärt werden. mit der Zunge gegen den Gaumen gepresst. Wenn er so widersteht.

Die acht Wege. den Himmel oder auf die Sterne. 8. Anregende Gespräche. schlaft. Reflektiert über Gedanken von Licht. 7. Steht auf. • Stehen im Freien. 5. 3. die durch Maha Moggalana aufgezeigt wurden: 1. dass man sich selbst nicht die Bequemlichkeit des Niederliegens und der Schwäche vergeben wird. 2. schaut in die Ferne. • Anregende Gespräche. • Betrachtung über die Wahrnehmung von Licht. 6. • Freundliche und hilfreiche Freundschaft mit guten Menschen. • Anregende Gespräche. wascht und reibt eure Augen mit Wasser. Freundliche und hilfreiche Freundschaft mit guten Menschen. Übelwollen (vyāpāda) kann vertrieben werden durch: • • • • • • Praktizieren von Liebender-Güte-Meditation. Seid bewusst des Momentes vom Aufwachen und beim Aufwachen steht schnell auf und denkt dabei. 4. die bei der Bewältigung des betreffenden Objektes helfen. Fixiert eure Gedanken an das Ende der Glieder Wenn all diese sieben Wege versagen. die bei der Entwicklung von liebender Güte helfen. Rezitiert den dhamma.• Mitgefühl und Unterstützung guter Menschen in ihren Bemühungen. 2. die bei der Vertreibung von Mattigkeit und Müdigkeit helfen. 4. 3. Mattigkeit und Müdigkeit (thīna-middha) können vertrieben werden durch: • Sehen. Die Entfaltung von jhāna mit dem Gedanken an liebende Güte. Denkt über den dhamma nach. dass Mattigkeit und Müdigkeit durch zu viel Essen hervorgerufen wird oder von Gefräßigkeit (das bedeutet Maßhalten beim Essen) • Das komplette Ändern der Körperhaltung. Unruhe und Sorgen (uddhacca kukkucha) können vertrieben werden durch: 188 . dass jemandes Taten Eigentum von ihm sind. Der Reichtum der weisen Betrachtung. Zieht an euren Ohrläppchen und massiert oder reibt eure Glieder mit den Händen. Betrachtung darüber. Vergesst den Gedanken an Schläfrigkeit.

5. die Lehre und den heiligen Orden anstellen. die helfen bei der Vertreibung von Unruhe und Sorgen. • Anregende Gespräche. • Durch Ändern der Funktion und Form des Gedankens. • Durch das Ignorieren dieser üblen Gedanken und durch Vergessen werden sie verschwinden. Zusätzlich zeigt die Lehrrede über Gedankenformen (vitakka santhena sutta) verschiedene Wege um unreine und unmoralische Gedanken zu überwinden.Das Kennen der Schriften Befragung zur Praxis im Orden. Skeptischer Zweifel (vicikicchā) kann vertrieben werden durch: • Bewandert sein in der Lehre • Nachforschungen über den Buddha. Dies kann man effektiv mit einem reinen Gedanken machen. • Durch Unterwerfen und ihrer Bezwingung durch reine Willenskraft. die erfahrener in der Praxis und der Tugend sind als man selbst • Freundliche und hilfreiche Freundschaft mit guten Menschen. Das Verstehen der Disziplinarregeln Verbindung mit solchen. • Gründlich die Natur der Disziplin verstehen. • Entschieden sein (im Vertrauen) über die Wahrheit der drei Kleinodien. • Die Überwindung eines unmoralischen Gedankens durch einen moralischen.) • Durch Erkennen der Gefahr durch den unmoralischen Gedanken. (Dies ist ein Prozess des Ersetzens oder der Substitution. durch Kontemplation über die Gefahr solch übler Gedanken. • • • • 189 . die helfen bei der Vertreibung von skeptischem Zweifel. • Anregende Gespräche. • Freundliche und hilfreiche Freundschaft mit guten Menschen. dessen Natur der besonderen Befleckung gegenübersteht.

Gleichwie ein Musikstück aus vielen „Noten“ (den Geräuschen) gemacht ist. „Unbewusstes“ Denken Die zweite Art der Konzeptbildung ist insofern feiner. die unmittelbar wahrgenommen werden können (deshalb „letztendlich“). Man muss zuerst dies alles beiseite tun. um uns zu erlauben wirklich zu sehen und die Dinge. Sie können auch ein untrennbarer Teil des geistigen Prozesses. sie beizeiten mittels hochkonzentrierter reiner Achtsamkeit zu transzendieren um Einsicht entstehen zu lassen. Konzepte sind nur konventionell und subjektiv wahr. die vom Geist ausgedacht und erzeugt werden. die unabhängig von konventionellen Definitionen sind. da der Geist von den Konzepten in Richtung Realität geführt werden muss.B. eine vibrierende Form materieller Natur. sein. sind: 1. die fortlaufend entstehen und vergehen. Planen oder Phantasieren auftreten. bevor irgendeine Einsicht entstehen kann. man nicht zur gleichen Zeit die Natur direkt erfahren kann. Diese Konzepte werden gewohnheitsmäßig vom Geist gebildet und sind tief im Geist eingebettet. Obwohl man diese nicht gänzlich verhindern kann. Es ist klar. „Letztendliche Wirklichkeit“ jedoch bedeutet nicht notwendigerweise „Absolute Realität. wenn man das mit einer Menge an Annahmen. Dies sind Wahrheiten. In einem Zeitmoment existieren die Wörter nicht. unbedingten Zustand nibbāna. Aktives Denken Aktives Denken kann als Philosophieren. Obwohl wir die konventionelle oder konzeptuelle Wirklichkeit im Alltag nicht ganz über Bord werfen können. so wie sie sind. Sie bauen auf den „Letztendlichen Wirklichkeiten“ auf. Es existiert nur das Entstehen und Vergehen des Geräusches. Konzepte sind die Dinge oder Ideen. Konzeptbildung geschieht auf zwei Wegen: i. zu erfahren. „Letztendliche Wirklichkeiten“ auf der anderen Seite sind die Phänomene. Folgerns oder Vorstellens gegangen zu sein. Konzept und Realität Es ist wichtig für den Meditierenden. 190 . Solche gehörten Worte basieren auf Geräuschen. müssen wir sie während unserer Meditationszeiten beiseite tun. ohne durch den Prozess des konzeptuellen Denkens. den Unterschied zwischen „Konzepten“ und „Letztendlichen Wirklichkeiten“ zu verstehen. die für den Meditierenden relevant sind.“ Dies bezieht sich nur auf den unveränderlichen. Vorurteilen. dass. ist es trotzdem nötig. Wort Konzepte (sadda paññatti) Wörter bestehen aus Silben oder Geräuschen. Beispiele von Konzepten. der von kamma und seinen Resultaten beeinflusst wird. Ideen oder Halluzinationen macht. als dass man nicht aktiv „denkt“ oder zumindest man sich dessen nicht bewusst ist. ii.

Beispiel: Das Wort „Bewusstsein“ ist ein reales Konzept. oben. Wörter oder Kennzeichen sollten während der Meditation nicht ergriffen werden. ist das Bild aus einem Elektronenstrahl gemacht. 4. die die wiederkehrende und aufeinanderfolgende Erscheinung von materiellen und geistigen Phänomenen betreffen. Arbeitszeit etc.durch die wir Ideen und Erfahrungen mitgeteilt bekommen. der physische Zustand des Körpers (wie in alt und jung) etc. Hier sind sie auch visuell. Was der Geist erfasst (zu langsam) ist ein Farbenspiel mit Formen und vermittelt uns so Ideen. Mental sind mentale Aktivitäten und Funktionen wie Schlafdauer. wenn sie sich direkt auf reale Phänomene beziehen. die unmittelbar erfahren werden können. da sie niedergeschrieben wurden. Das Wort „Mensch“ ist ein unreales Konzept. West. da es sich auf geistige Phänomene. die sich nicht direkt auf Realitäten beziehen. Zu schnell als dass jemand wirklich erfassen kann. was tatsächlich gerade passiert. Sie beziehen sich auf andere Konzepte und Ideen. die unmittelbar ohne Konzeptbildung erfahren werden können. Materiell ist Licht und Dunkelheit betroffen (wie am Tag oder bei Nacht). was es bedeutet zu erfahren. B. Richtungskonzepte (disa paññatti) Dies sind Konzepte. 2. In der Meditation benutzen wir reale Konzepte als Marken um uns beim Identifizieren der Realitäten zu helfen. einwärts. Gestalt und Entfernung Diese Konzepte lassen die zwei und dreidimensionale Welt entstehen. als würden sie zur gleichen Zeit auftauchen. die selbst nicht wirklich existieren. Er entsteht und vergeht so schnell. da es sich auf etwas bezieht. betroffen. links. „patient“ (patient = deutsch: Patient) kann sich auf eine kranke Person beziehen und ist unreal oder es bezieht sich auf einen toleranten geistigen Zustand (patient = deutsch: Geduld) und ist in dem Fall real. Ost. das nicht ohne Konzeptbildung unmittelbar erfahren werden kann. 3. Einige Worte sind beides z. die mit Richtungen korrespondieren. Unwirkliche Konzepte sind jene. bezieht. Geräuschkonzepte (Worte) können real sein. 191 . ein Ding mit einem anderen in Beziehung setzen wie z. Wenn ihr den Fernsehschirm richtig betrachtet. Form. der mit großer Geschwindigkeit innerhalb der Röhre herumläuft. Sie entstehen so schnell. Andere Wörter werden mit weiteren Wörtern verbunden und weitere Konzepte werden aufgebaut und können eine Kombination von realen und unrealen Konzepten sein. auswärts etc. unten. rechts. B. dass es scheint. Stattdessen sollte man versuchen zu verstehen. Zeitkonzepte (kala paññatti) Das Zeitkonzept wird aus Ideen gebildet.

. der am Hör-Tor entsteht. der am Riech-Tor entsteht.“ und „denken. 7. das ist ein Bewusstseinsstrom ähnlich dem Zustand im tiefen Schlaf. abhängig von dem „Tor“. sollte man nicht denken: „Ich gehe“. Der Gedankenprozess. In Gruppen muss manchmal das eigene Wohlergehen dem Wohlergehen der Gruppe geopfert werden. Der Gedankenprozess. sie. Lebewesen. Kollektive Konzepte (samuha paññatti) Diese korrespondieren zu Gruppen oder Sammlungen an Dingen. wo das Objekt entsteht: 1. 4. müssen wir ihm nicht blindlings folgen. eine Klasse. Der Gedankenprozess. der am Schmeck-Tor entsteht. Ego (satta paññatti) Was Leute normalerweise als „ich. Gruppenmeditation etc. sondern nur achtsam auf den Gehprozess sein. 8. z. B. Um ein besseres Bild der Konzeptbildung zu bekommen. Dies fällt wieder in eine andere Kategorie von Konzepten. 3. aber wenn sie als wirklich aufgefasst werden. Viele Halluzinationen und Vorstellungen fallen auch unter diese Kategorie. Diese Reihenfolge schafft das. ist es hilfreich den Gedankenprozess zu erläutern. Person. was wir „sehen.Obwohl wir einen allgemeinen Zeitplan für unsere Praxis benötigen. Löcher oder Fenster. dass „Alle dhamma Nicht-Selbst sind “. 2. beschrieben werden. aber wir werden sie hier jetzt nicht behandeln. sondern erzeugt große Konflikte. die sich auf offene Räume beziehen wie. sind tatsächlich Serien von sich ständig ändernden Körper-Geist-Prozessen. als letztendlich wirklich oder absolut. hilft das nicht. ein Rennen.“ „hören. Höhlen. wenn man dem Stimuli von internen oder externen Objekten folgt. wenn sie gehen. Bis zur Realisation. Sichtkonzepte (nimitta paññatti) Dies sind visualisierte Bilder wie das aufgefasste Bild und das Gegenbild der Ruhemeditation. der am Seh-Tor entsteht. er. ein Auto. du. Einige mögen philosophieren. Der Gedankenprozess kann als eine Serie von Bewusstseinsarten. 192 . wenn es gerade unpassend ist. Der Gedankenprozess. eine Stadt. Leben etc.“ oder „Hund“ oder „Engel“ bezeichnen. Diese Konzepte von Lebewesen sollten zur Bequemlichkeit in der Kommunikation benutzt werden. 5. 5. Es gibt sechs Arten von Gedankenprozessen.“ Diese Gedankenprozesse entstehen aus dem Lebenskontinuum. Das Aufgeben des Ego-Konzeptes ist von äußerster Wichtigkeit für die Vipassanā-Meditation. Anpassungen können gemacht werden. Es gibt noch eine Menge mehr an Konzepten wie Glück. der am Körper-Tor entsteht. Wellen. Raumkonzepte (akasha paññatti) Raumkonzepte sind solche. 6. Der Gedankenprozess. die in einer gewissen Reihenfolge erscheinen. Leiden.

Die ersten fünf werden „Sinnestor-Hinwendungs-Gedankenprozesse“ genannt. Der Gedankenprozess. zu den Objekten. Der folgende Geisttorprozess ist der Ansammlungsprozess.oder Ideenprozess (atthaghanavithi). Sehobjekt etc. die heilsam (gutes kamma) oder unheilsam (schlechtes kamma) sein kann. Sie bilden die Ideen und Vorstellungen etc. Als Nächstes entstehen die Ideen (was das nun bedeutet) durch den Bedeutungs. 2. während das letzte „Geisttor-Hinwendungs-Gedankenprozess“ genannt wird Innerhalb jedes Prozesses gibt es eine passive Phase. Nach diesem Sinnestorprozess entstehen die verschiedenen Arten des Geisttorprozesses. Dies ist der Namensprozess (namaghanavithi) 193 . Riech-. das Farbe und Helligkeit ist). Dieses bestimmt die aktive Phase. B.) zu Informationen angesammelt werden. die aus resultierenden Bewusstseinsarten (geistigen Kamma-Resultaten) besteht. der am Geist-Tor entsteht. Schmeck. Zum Schluss wird der zugeschriebene Name mental gegeben. B am Seh-Tor das Sehobjekt. die das Objekt vom Sinnestor in das Geisttor überträgt (atitaghannavithi). Hör-.oder Tastbewusstseinsmoment sp : Objektaufnahmebewusstseinsmoment st : Objektuntersuchungsbewusstseinsmoment vo : Objektbewertendermoment J : Karmisch aktive Momente t : Nachwirkender erfahrender Moment M : Geisttorhinwendungsbewusstseinsmoment b : Lebenskontinuumsmoment Danach folgt der Geisttorprozess in dieser Art: 1. wo die verschiedenen Objekte (z. die dann ihr Objekt erhalten (z. Diese Letzteren konstituieren die Konzeptbildung.6. gefolgt von einem funktionalen Bestimmungs-Bewusstsein. Im Falle eines Sehtorprozesses ist eine typische Reihenfolge beispielsweise so: Sinnestorprozess: b At bc bu pc v sp st vo J J J J J J J t t b Geisttorprozess : b At bc bu M J J J J J J J t t b Erklärung: At : Vergangener Bewusstseinsmoment des Lebenskontinuums bc : Vibrationsmoment des Lebenskontinuums bu : Abschließender Moment des Lebenskontinuums pc : Sinnestorhinwendungsbewusstseinsmoment v : Seh-. Der erste folgende Geisttorprozess ist gewöhnlich eine kompaktere Form des letzten Sinnestorprozesses. das heißt zu Gestaltkonzepten (samuhaghanavithi) 3. 4.

solide und als Ganzes erscheinen.). wenn sie mit anderen Sinnestoren oder Ideen verbunden werden. Jede hat ihre charakteristische Funktion (z. 194 . Vier Arten der scheinbaren Solidität/Festigkeit (ghana paññatti) 1. Mit dem Hörprozess: 1. Benennen Nur durch das Notieren des Geruchs mit „Riechen“ etc. Letzter Prozess 2. 3. Bedeutung oder Idee 4. Es hilft auch die gehörten Worte zu missachten oder unberücksichtigt zu lassen um näher an das Vipassanā-Objekt zu rücken. als wären sie eine sich nicht verändernde Erscheinung. dass das Notieren von „Sehen“ ohne zu denken. Letzter Prozess 2. B. Kicca ghana (Kompaktheit der Funktion) Es gibt verschiedene Bewusstseinsarten.und Tastobjekten: 1. eine Menge an Folgekonzepten abschneidet. Benennen Dasselbe gilt auch hier: Durch bloßes Benennen „Hören“ schneiden wir die Konzepte ab. Und hier nun wieder dasselbe mit den Riech-. was gerochen.Diese mögen sich später zu weiteren abstrakteren Ideen entwickeln. schneiden wir die Konzepte ab. Hören etc. geschmeckt oder getastet wurde. Ansammlung 3. die durch komplexe Bedingungen fein zusammengestrickt sind. Samuha ghana (Kompaktheit der Menge) Die mentalen und geistigen Prozesse sind aus so vielen Eigenschaften oder Phänomenen gemacht. sodass sie erscheinen wie ein einziges Teil. dass die daraus entstehenden Konzepte komplex. Ideen. Santati ghana (Kompaktheit der Kontinuität) Die mentalen und geistigen Prozesse entstehen und vergehen so schnell einer nach dem anderen. Sehen. Schmeck. Hilfreich dazu ist auch die Gestalt oder Form so weit wie möglich zu missachten. Hier können wir schon erkennen. sodass es scheint. speziell. Die Prozesse folgen so schnell aufeinander. die sehr fein und schwer zu erkennen sind. sollten auch missachtet werden. Deshalb macht man den Fehler das Bewusstsein für eine einzige Arbeitseinheit anzusehen. Ansammlung der Geräuschformen 3. Bedeutung 4. 2.

perfekt glücklich ist und sich auf ein immerwährendes Selbst bezieht. Um durch diese ganzen Konzepte auch nur für einen Moment durchzubrechen. dass unsere Achtsamkeit wie folgt zu sein hat: i. Arammana ghana (Kompaktheit der Objekte) Da das Bewusstsein und die Prozesse mit hoher Geschwindigkeit ablaufen. B. Bewusstseinsbegleitfaktoren (cetasika) – z. Halluzinationen der Wahrnehmung Falsche Wahrnehmung eines Objektes. Halluzinationen der Gedanken Basierend auf den Halluzinationen der Wahrnehmung entwickelt man falsche Gedanken und Schlussfolgerungen. nicht gut hört. sodass kein Stein unumgedreht bleibt. können wir von hier ausgehend klar erkennen. B. als würden sie in einem Bild auftauchen um Formen. das Element der Härte 4. Halluzinationen der Ansicht Mit vielen Halluzinationen der Gedanken erfasst man falsche Ansichten hinsichtlich des Lebens. wie an der Ansicht festhalten. Zum Beispiel denkt man. Der abhidhamma klassifiziert die „Letztendlichen (paramattha dhamma) in vier Hauptkategorien: Realitäten“ 1. Deswegen entstehen falsche Wahrnehmungen und Halluzinationen. entstehen zu lassen. dass die Welt dauerhaft. B. iii. erscheinen auch die Objekte so. um also die Realität zu durchdringen. Nibbāna – das Unbedingte 195 . könnte man die Absichten und Untertöne von anderen missverstehen. Beweglich und schnell genug ii. Wenn man z. Geistige Zustände.4. B. 2. 3. Gestalten etc. Materie (rūpa) – z. heilsames und unheilsames Bewusstsein 2. Gier 3. Diese Halluzinationen entstehen im aufsteigenden Maß: 1. Sehr klar und konzentriert um durch die Komplexität hindurchzusehen und klar die Natur des Objektes wahrzunehmen. Gründlich und kontinuierlich. Bewusstsein (citta) – z. der eigene Schatten gehöre zu jemand anderem.

die vom Meditierenden als unbeständig. dass man beim Achtsamsein auf Geist und Materie keinerlei Lebewesen finden wird. die Richtung. die als „Heben“ und „Senken“ benannt werden. der Gestalt. da sie so lange Umgang mit ihnen hatten.Kurzgefasst sind diese (das Letzte ausgenommen) geistige und materielle Prozesse. ihn auf die Realitäten zu richten. wird die Gestalt der Beine bald verworfen werden. muss auch das Benennen aufgegeben werden. Deshalb darf man nicht blind daran hängen. die Hitze und Kälte erfahren können. das Ziehen. des Raumes und der Zeit verwerfen. Manchmal ist es besser ohne sie zu meditieren. Im Laufe des Fortschritts. Mit erhöhter Achtsamkeit auf die Realitäten und ihr Verhalten. Objekte ohne Konzepte zu notieren. Spannung. Mit weiterem Fortschritt wird es sehr viele dieser mit großer Geschwindigkeit entstehenden und vergehenden Phänomene geben. Es ist klar. Mit konstanter Hilfe des Benennens der einzelnen Schrittphasen wie „Heben. Tatsächlich sind die Anfänger nicht in der Lage. Zum Beispiel ist es für sie nicht möglich die jhāna (Vertiefungs-) und lokuttara (überweltlichen) Bewusstseinsarten zu erkennen. die ihr mit der Zeit erkennen werdet. muss man andere Konzepte wie das der Form. 196 . da sie beim Anfänger nicht entstehen. der Richtung. vergessen. da diese Gefühle feiner sind und eine schärfere und stärkere Achtsamkeit benötigen. Neutrale Gefühle werden auch nur von erfahrenen Meditierenden erkannt. kann der Meditierende auch die Zeit. wenn die Achtsamkeit mehr Phänomene notieren kann. Von den Konzept-Ideen muss das Konzept des Lebewesens verworfen werden. wenn jemand überhaupt irgendeine Vipassanā-Einsicht haben möchte. Wenn die Konzentration tief wird. Es gibt da auch feine Konzepte wie des Glücklichseins und der Realität. b) Sitzmeditation Zuerst richtet man seine Achtsamkeit auf die Bewegung der Bauchdecke und anderer Erfahrungen. Deshalb notieren Anfänger. unbefriedigend und als Nicht-Selbst erkannt werden müssen. wenn die Realitäten sehr gut notiert werden können. oder wo sie sich im Moment befinden. um die Situation zu erleichtern. egal wie stark man es versucht. reale Konzepte um ihren Geist zu helfen. Jedoch kann dies alles nicht vom Anfänger erkannt werden. Aber vipassanā ist nicht bloßes Benennen oder Aufsagen. Das Benennen muss gesteigert werden. Zum Beispiel: a) Gehmeditation Zuerst machen die Meditierenden noch ihre Gehmeditation mit der Form der Beine in ihrem Geist.“ „Schreiten“ richten die Meditierenden den Geist auf die verschiedenen Erfahrungen aus. Dann muss das Markieren aufgegeben werden oder es wird zum Hindernis. Wenn sie klar die Bewegung.

Härte etc. Zu Zeiten wo das „Heben“ und „Senken“ sehr klar und langsam ist. ist es sehr schwierig diese Bewegungen alle zu benennen.“ Hier kann man entweder eine angemessenere Benennung benutzen oder sie alle beiseite legen. Das Verwerfen von Konzepten kann bei falschem Verständnis zur Desorientierung in der konventionellen Wahrnehmung führen. wie sie entstehen und vergehen. wie es sich anfühlt anstatt mit „Heben“ und „Senken. Um den Meditierenden zu helfen klarer zu sehen. dass der Geist noch in theoretischem Denken und Konzepten verwickelt ist. dass die konzeptionelle und konventionelle Welt zwar im ultimativen Sinne nicht real. Heben. Das ist unnütz! 197 . Das muss akzeptiert und darin muss gelebt werden.. dass das die Idee eines Selbst hervorrufen könnte. werden sie oft gebeten ihre Erfahrungen in ihren eigenen Worten zu beschreiben und gründlich zu berichten. Heben. Technische Ausdrücke wie dukkha sind dann definitiv zu vermeiden. indem sie versuchen von Moment zu Moment alle dieser Realitäten.. weil sie denken. Ein häufiger Gebrauch derselben zeigt. dass man versteht. Die Meditierenden schärfen ihre Achtsamkeit. trennen kann. Leute. Wenn man dabei nicht vorsichtig vorgeht. B.“ dem Geist helfen den aktuellen Moment zu notieren. die ablehnen die Worte „ich“ und „du“ zu benutzen.Wenn man die „ziehenden“ und „drückenden“ Bewegungen und die anderen Erfahrungen wie Druck. werden mehr Benennungen „„Heben. kann der Geist so eventuell zu weiterer Desorientierung und Desorganisation geführt werden. aber auf Realitäten aufgebaut ist. kann man den Sinn für die Richtung verlieren und es ist deshalb besser es so benennen. Es gibt z. Wenn die Momente als sich sehr schnell verändernd wahrgenommen werden können. Es ist essenziell. zu erfahren. Es muss aber noch zur Vorsicht eine andere Bemerkung gemacht werden.

Diese konzentrierte Bewusstheit. sowohl ihre spirituellen als auch ihre weltlichen Ambitionen und fühlen sich zerrissen. ist unser Geist sehr wachsam auf die uns umgebenden Situationen . Der Konflikt von Begierde und Wertschätzung 2. Wenn wir achtsam sind. dass spirituelles Glück besser und dem weltlichen Glück überlegen ist. Aber es ist auch schnell einsehbar.“ Ohne Achtsamkeit treten allerdings Probleme auf. wenn sie ausreichend kraftvoll und richtig ausgerichtet ist.und handelt entsprechend. Die Praxis der vipassanā bhāvanā handelt vom anstrengenden Einüben und ununterbrochener Achtsamkeit auf jeden körperlichen und geistigen Prozess. damit sein Leben eine spirituelle Beimengung hat. ist in der Lage den dicken Schleier des Wahns zu durchdringen und einen von den Befleckungen und dem Leiden zu befreien. Da unsere Wogen des Verlangens noch sehr stark sind und unser Wissen meist noch oberflächlich ist. Sie sind nicht achtsam. das am Ende wirklich zählt. wenn nicht alle. Schon der dhammapada sagt: „Ein Weg in der Tat erreicht weltliche Ziele Ein Weg in der Tat führt zum nibbāna. der sich in jedem Moment neu ereignet. Wir werden sie hier jedoch etwas allgemeiner behandeln. Einige werden sich anstrengen beides zu erreichen. werden die meisten von uns. obwohl sie es versuchten. aber das hilft auch nicht das Problem zu lösen.mögen einige Meditierende fragen -können dann Komplikationen entstehen? Die Antwort ist einfach.“ Ich denke. wie . Es ist spirituelles Glück. Weshalb entstehen Probleme? Achtsamkeit ist Bewusstheit der Dinge so wie sie sind. Mangel Konflikte Der häufigste Konflikt ist der zwischen materiellen und spirituellen Ambitionen.C. dass spirituelles Glück wesentlich schwieriger zu erhalten ist als materieller Besitz. während ihres sterblichen Lebens als Hausleute verbleiben. Ich klassifiziere die Probleme. Zu Recht sollte ein Buddhist in seinem ganzen Leben das spirituelle Ziel im Auge behalten.ob das nun profitabel ist oder nicht . Achtsamkeit ist überall hilfreich. Furcht 3. Andere versuchen eines von beiden zu ignorieren. dass die meisten Buddhisten wissen. wie sie beim Meditierenden gewöhnlich erscheinen: 1. Schwierige Situationen auf dem Weg In den letzten paar Jahren haben eine große Anzahl an Malaien mit Einsichtsmeditation angefangen. Von dem erhaltenen Feedback könnten wir eine Liste der entstandenen Probleme erstellen. Wenn dem so ist. um sich und andere über die weltlichen Probleme zur überweltlichen Befreiung 198 .

“ Wenn dies tatsächlich passiert. das von Wissen (pañña) begleitet wird und das die aktive Phase (javana) durchläuft. Es wird gesagt.wer Augen hat. wird sehen ebenso hat der Erhabene auf mancherlei Art die Lehre erläutert.! Gerade wie. dass man klar um das unbedingte Element.h. dass nach dem Auftauchen aus dem Gedankenprozess von Pfad und Frucht (d. Es ist vielleicht besser zu fragen: „Gibt es eine absolute Wahrheit?“ Die Frage kann weiter verfeinert werden zu: „Gibt es das. Verborgenes enthüllt worden wäre. zum Erhabenen und zur Lehre und zur Mönchsgemeinde meine Zuflucht. das zu den jammervollen Zuständen führt (apayagamaniya kāmaraga) • Übelwollen. das auch Geiz (macchariya) und Neid (issā) aufgegeben wird. als wenn man einem Verirrten den Weg weisen oder in die Dunkelheit eine Öllampe bringen würde . wird der dhamma bis zum vollständigen Aufhören der Daseinsgruppen in einem weiterleben. der von heute an zeitlebens Zuflucht zu ihm genommen hat. Wenn man die Kultivierung seiner eigenen innersten Freiheit ignoriert. Im abhidhamma wird erklärt. was ist die Motivation? 199 . was sich nicht verändert?“ In den meisten Fällen ist es vielleicht besser edle Stille einzuhalten. wird man in erbärmlichen Bedingungen enden.zu erheben. Das bedeutet. o Herr. die absolute Wahrheit. Doch dann. die friedvolle Glückseligkeit weiß und sie mit dem Geist wahrnimmt. In den Schriften wurde es oft so ausgedrückt: „Wunderbar Ehrwürdiger Gotama. Der Erhabene möge mich als einen Laienanhänger betrachten. Mit diesem Bild hat man für immer Folgendes aufgegeben: • Die falsche Sicht eines Selbst (sakkāya di hi) • Zweifel betreffend der drei Kleinodien (vicikicchā) • Das Annehmen von anderen Praktiken als den edlen achtfachen Pfad um aus dem samsara zu entkommen (sīlabhata parāmāsa) • Sinnesbegehren. das zu den jammervollen Zuständen führt (apayagamaniya patigha) In den Kommentaren wird erwähnt. Umgestürztes aufgerichtet. o Herr. wunderbar Ehrwürdiger Gotama. Erleuchtung) Folgendes passiert: Das Nibbāna-Objekt wird mittels eines Geisttorprozesses in ein Bewusstsein der Sinnessphäre übertragen. Ich nehme. dass man unerschütterliches Vertrauen in die drei Kleinodien besitzt und nie wieder die fünf Sittenregeln überschreiten kann.

wenn man die Schwelle des Pfades erreicht. realistisch (bedenkt die reale Situation – die Umgebung – das Gute und das Böse). entsteht Glauben.“ Wir werden sie in zwei Kategorien packen. zu glauben. Was es auch immer für eine Wahl sein mag. dass man die überweltlichen Stadien während der Meditation erreicht.h. wegen der Traditionen und der heiligen Schriften etc. Abnorme Verhaltenstendenzen und falsche Praxis. Das Erreichen des nibbanās ist das letztendliche Ziel aller Buddhisten. nicht bloß wegen des Hörensagens und der Gerüchte. deswegen bleiben sie in ihrem Meditationsfortschritt stehen. wo einem geraten wird. Das bedeutet jedoch nicht. man ohne Mangel sein muss. Leute könne aus verschiedenen Gründen „explodieren. Beide Pfade sind sehr edel. wenn man ein erhabenes Ziel wie das Erreichen des nibbanās hat. sollte sich der Konflikt legen oder zumindest nur noch sehr klein sein. allem weltlichen Glück oder den Besitztümern entsagen muss. der andere idealistisch. einer ist pragmatisch. dass. die ich jetzt oft passend finde um sie anderen zu geben.„Ist nicht das Leiden genug Motivation?“ ist eine Gegenfrage. lasst sie fest.“ Sehr oft bekam ich diese Antwort von meinem Lehrer auf viele meiner Fragen und es ist auch eine Antwort. die definieren. „Warum dann aber nicht andere Wege. an die sich schnell ändernde Welt adaptierbar) sein. Deshalb wird die beste Antwort vielleicht sein: „Wenn ihr genug praktiziert. wenn man ernsthaft versprochen hat ein bodhisatta zu werden. Tatsächlich muss man nichts Derartiges befürchten. aber wir müssen unsere Mängel anerkennen. Jedoch kann man diese Ambition ruhig aufgeben und sich für Arahatschaft entscheiden. Furcht a) Furcht vor dem Unbekanntem Dies schließt die Furcht verrückt zu werden mit ein. Das ist auf keinen Fall eine grundlose Furcht. werden sich die Dinge klären. da. Wenn die Entscheidung getroffen wurde. Einige fürchten vipassanā-bhāvanā zu praktizieren. Wenn man praktiziert. dass sie nicht länger in der Lage sind ihr Bodhisatta-Versprechen (ein samma sambuddha zu werden) einzuhalten. Als Resultat dieser Furcht hören einige Leute auf zu meditieren. da sie dann den Pfad erreichen könnten. edel (bedenkt im Geist die spirituelle Relevanz). und flexibel (d. es unwahrscheinlich ist. Man wird deshalb zweitrangige Ziele haben. andere Methoden?“ Eine Antwort wird im kalama sutta gegeben. Zum Beispiel müssen wir die Art der Berufswahl bedenken. Mögen die Bewegungen eurer zweitrangigen Ziele stetig in Richtung des einen Zieles fortschreiten. wie viel man sich für die Spiritualität oder für die materiellen Entsagung anstrengen wird. 200 . Das bedeutet.

dass die Konzentration eure Begierde. Wenn eure Motive egoistisch sind. Es muss nur unter ständiger Beaufsichtigung durch einen erfahrenen Lehrer stattfinden. Abnorme Verhaltenstendenzen Tief in unserem Geist liegen latente versteckte Tendenzen und zwar gute wie schlechte. Wenn das bei euch so ist. Das Ziel von vipassanā ist. wie sie sich das vorgestellt haben. während es sich bei anderen um genetische Faktoren handelt. dass sie entweder zusammenbrechen und heulen oder sie versuchen sich selbst und andere davon zu überzeugen. Man sollte eine Beratung aufsuchen. ii Falsche Praxis Was hier gemeint ist. Wenn ihr sie nicht führen könnt. die vielleicht nicht nur in diesem Leben akkumuliert wurden. wenn es solche gibt. Genauso ist es auch. dass. wenn solche sehr starken Tendenzen während eines Meditationskurses in einem auftauchen. Leute meditieren aus verschiedenen Gründen. um Millionäre zu werden. dass sie schrecklich frustriert sind. In einigen von uns (glücklicherweise nur wenigen) ist die Tendenz zusammenzubrechen stärker als bei anderen. dass ihr mit dem Meditieren aufhört. Dies tritt bei Leuten mit starken Neurosen auf. dass sie das. euren Zorn und euren Wahn erhöht.oder Abwesenheit von Achtsamkeit. Wenn ihr meditiert. Viele Leute in dieser zielorientierten Welt hängen dermaßen daran sich Ziele zu setzen. Es gibt eine oft gestellte Frage von Meditierenden: Wie können wie erkennen. euer Ärger noch viel stärker ist. Es ist nicht ungewöhnlich. haben. Der Unterschied ist die An. wenn ihr gierig oder im Wahne seid. ist der Geist unheilsam und so werdet ihr damit enden.so gut ihr könnt vor der Meditation zu behandeln. empfehle ich euch. dass der Meditierend mit den falschen Motiven begonnen hat. Ein solcher Geist ist nicht sehr von dem eines Verrückten verschieden und es wird noch schlimmer. Es disqualifiziert einen nicht wirklich davon vipassanā zu praktizieren. wenn ihr ärgerlich seid. die Befleckungen (Gier. den Lehrer informieren und ihn von den Problemen oder vorherigen Zusammenbrüchen berichten.Die Einstellung ist ein anderer wichtiger zu beachtender Faktor. Das bedeutet.i. Wenn Achtsamkeit abwesend ist. um mit unsichtbaren Wesen zu sprechen oder die Gedanken anderer Leute zu lesen. solltet ihr extrem vorsichtig mit eurer Meditation umgehen. Das Ergebnis ist. sondern auch aus vorherigen. wenn der Meditierende mit falscher Konzentration weitermeditiert. Hass und Verblendung) durch konstante und ununterbrochene Achtsamkeit auf die körperlichen und geistigen Prozesse aufzugeben. wenn Dinge nicht so laufen.Es mag sein. werden sie euch führen. dass wir verrückt werden? Die Antwort: Wenn ihr denkt 201 . . Was lief falsch? . Intensive Retreats besonders ohne Leitung sind nicht empfehlenswert. werdet ihr sehr wahrscheinlich noch egoistischer und verblendeter enden. ist falsche Konzentration im Vergleich zu rechter Konzentration. Es ist deshalb ratsam eure weltlichen Probleme . was sie nicht haben.

Mehr Wissen über den dhamma kann helfen dies zu überwinden. dass er aufhört. dass es eine Menge Freude und Vorteile durch die Meditation gibt. Stimmen oder Gefühle) sein können. Wir müssen besondern achtsam sein. dass die Meditierenden an diesen Phänomenen anhaften können. Man kann sich auch im Geist vorstellen. fähig die Gedanken anderer Leute zu lesen. Im Laufe der Praxis mag der Meditierende auf ungewöhnliche Erfahrungen treffen. Später mag sich der Schmerz infolge der tiefen Konzentration intensivieren. Danach macht man dann die Erfahrung. ist es besser aufzustehen und Gehmeditation zu machen. die sehr schrecklich oder glückselig (so wie Bilder. Bei erfahreneren Meditierenden kann der Schmerz tatsächlich willkommen sein. hilft oft die Betrachtung der Vorzüge eines Buddha. Der Anfänger wird den gewöhnlichen Anfängerschmerzen gegenübertreten müssen. dass wir Fortschritte machen. ist es weise mit der Meditation aufzuhören. 202 . weil sie bitter ist. Wenn das Objekt (das Schreckliche oder Glückselige) weiterhin vorherrscht. Wenn Anhaften an Furcht entsteht. Die Natur bewegt sich in ihrem eigenen Tempo und es ist nicht hilfreich ungeduldig zu sein. des Leidens und des Nicht-Selbst) zu durchdringen. Wenn sie bestehen bleiben.ihr seid ein Arahant (oder so etwas Ähnliches). Dies ist vergleichbar mit einem Kind. auf dem man Achtsamkeit und Konzentration aufbauen kann.Das Handhaben von Objekten auf falsche Weise. dass ihr verrückt werdet. euch an eure vergangenen Leben erinnern könnt. sowohl in der Meditation als auch im Leben. b) Furcht vor Schmerzen und körperlicher Behinderung Schmerz ist eine unvermeidbare Erscheinung. Wenn das nicht funktioniert. damit er stark und unbeeinflusst bleibt und um seine (die des Schmerzes) wahre Natur (der Unbeständigkeit. Bitte notiert die Furcht. Lebewesen seht und hört. Furcht entsteht auch. dann besteht da eine Möglichkeit. Das Problem ist. wenn wir besessen davon sind. Außerdem könnt ihr versuchen den Schmerz zu ignorieren und stattdessen ein anderes Objekt beobachten. Beim vipassanā werden sie achtsam notiert und sie vergehen dann normalerweise. bis er verschwindet. die andere nicht hören und sehen können. Wenn die ungewünschten Objekte extrem machtvoll oder hartnäckig sind. wenn man zu viel Schmerzen hat. die mit ein wenig Geduld weggehen. da er ein scharfes Objekt darstellt. sodass sie wieder und wieder erscheinen und so diesen unheilsamen Geisteszustand intensivieren. wenn sie entsteht. bis ihr einen richtigen Rat bekommt. das seine Medizin nicht nehmen kann. Aber in der Meditation benutzen wir ihn um unseren Geist zu trainieren. Sonst entsteht falsche Konzentration. müsst ihr das Objekt ignorieren und den mentalen Zustand notieren. ist der nächste Schritt sie zu ignorieren und ein anderes Vipassanā-Objekt (wie „Heben“ und „Senken“) zu beobachten. .

werden sie ignoriert. Asthma. Es sollte auch erwogen werden. c) Mangel an Lehrern Es gibt ein Mangel an Meditationslehrern. Beim vipassanā wird der Schmerz und die Furcht zuerst direkt notiert. die als chronisch und unheilbar galten. Die Furcht ist tatsächlich grundlos. Großzügigkeit. Mangel a) Unangemessene Orte Das ist gewöhnlich eine der schlechtesten Entschuldigungen. dass sie dauerhaft behindert sein könnten oder sterben. Wenn der Platz laut ist. reden. bevor man aufgibt und auch versuchen die Furcht zu notieren.Einige Leute fürchten. Es ist auch nicht sehr schwer. Hämorrhoiden. wurden durch vipassanā überwunden. denken etc. wenn sie aufhören zu meditieren. Energie. sei es fahren. Entschlossenheit. Verzicht. Wir können auch andere Tugenden einüben neben reiner Achtsamkeit wie die zehn Vollkommenheiten. ist nicht akzeptabel. Außerdem können wir Achtsamkeit bezüglich unserer täglichen Aktivitäten üben durch völlige Wachheit und Verbundenheit mit dem. Man kann genauso „Hitze“ oder „Kälte“ notieren. aber wenn das nicht möglich ist (weil sie zu stark und andauernd sind). b) Zuwenig Zeit Dieser scheinbar zu rechtfertigende Grund warum Leute nicht genug Zeit finden können zu meditieren. während sie den Schmerz beobachten. hohen Blutdruck etc. dass es äusserst günstig ist während der Meditation zu sterben. bis sie weggeht. bis die Achtsamkeit und die Konzentration machtvoll genug sind. Mit realen Leiden: Medizinische Hilfe sollte in solchen Fällen vor Meditationsanfang in Anspruch genommen werden. Damit bin ich einverstanden). Es ist vielleicht korrekter zu sagen. Wahrhaftigkeit. B. Entsagung. Geduld. Hiervon gibt es zwei Arten: Ohne tatsächliche Leiden und mit realen Leiden z. Viele Krankheiten. Herzrhythmusstörungen. Zumindest am frühen Morgen oder vor dem Schlafengehen. Ohne tatsächliche Leiden: In diesen Fällen verschwindet der Schmerz sehr schnell. Leute haben schon mehr als sechs Stunden gesessen ohne hinterher Krüppel zu sein. Aber es braucht eine Menge an Anstrengung und Willenskraft. 203 . Vorher sollte man aber zuerst die Absicht notieren. wenn man es wirklich will. liebende Güte und Gleichmut. kann „Hören“ von „Geräuschen“ euer Vipassanā-Objekt sein. Weisheit. sie wieder zu bremsen. entsteht durch weltliche Verpflichtungen (Beruf. dass es einen Mangel an qualifizierten Meditationslehrern gibt. gehen. Keine Zeit zum Meditieren zu haben. was wir gerade im Moment tun. Familie). Man hat sicher etwas Zeit zur Verfügung (vielleicht nicht genug). einen kühleren und ruhigeren Platz zu finden.

wenn der Meditationslehrer wirklich weiß.in denen ihr die Tage in intensiver Meditation verbringen könnt und eine gute Vorstellung davon bekommt. Es ist auch vernünftig einen Lehrer zu wählen. ist die extrem unruhige Natur ihres Geistes. 204 . die man bei ihm durch Einhalten der Sittenregeln beobachten kann. d) Mangel an Konzentration Ein anderer häufiger Grund. Anstatt Frieden zu finden. Überflüssig zu sagen. Danach sollte man regelmäßigen Briefwechsel pflegen. sollten sie fähig sein sich zu konzentrieren. warum Leute die Vipassanā-Praxis aufgeben. Verblendung) sollte schwach sein. Dem Übel absagen ist die Grundlage von Konzentration. dass effektive Kommunikation zwischen dem Lehrer und Schüler wichtig ist. Ein Meditationslehrer ist auch in der Lage präzise Instruktionen und rechtzeitige Ermutigung zu geben.Was für Qualifikationen? Es ist eine unleugbare Tatsache. dass unser Geist verstört ist.Ausschau nach guten Lehrern zu halten. Die Kompetenz den Weg zu zeigen kann so definiert werden. werdet ihr kein Problem haben euren Geist zu konzentrieren. klares Verständnis der Kunst der Geistentwicklung durch eigene Erfahrung. wie man meditiert und kompetent genug ist. als ob sie nicht nur ihre Zeit verschwenden. Wahrheitstreue und Offenheit ist dabei der Part der Schüler. Anfängliche Instruktionen sollten besser persönlich gegeben werden. Kompetentes Wissen. Das bedeutet. scheint es. das mit ausreichend Wissen über die buddhistische Lehre ausgestattet ist. sodass der Meditierende schnell und sicher auf dem Pfad der Läuterung fortschreiten kann. was Meditation ist und wie sie durchgeführt wird . Man muss ein mitfühlendes Herz haben. kann man so definieren: Man braucht gründliche Praxis. dass es das Beste für alle Beteiligten ist. Solche Personen sollten sich selbst Folgendes fragen: • Habe ich die Sittenregeln gut eingehalten? Wie beherrscht bin ich in meinem Alltag? Wenn wir stark in Genuss schwelgen. Wenn ihr regelmäßig. deshalb sollte nicht die Meditation beschuldigt werden. wie man meditiert. wie sie im Palikanon und seinen Kommentaren verkörpert wird. ernsthaft und begeistert praktiziert. Infolge des Mangels an Lehrern dürfte es weise sein nach den Retreats . sondern auch unnötigerweise mehr leiden. wenn ihr es nicht richtig versucht. Der Lehrer sollte Entsagung üben. damit man die Praxis fortsetzen kann. Wenn diese Leute Achtsamkeit im Alltag üben. Seine Ruhe sollte klar durch den ruhigen und unerschütterlichen Geisteszustand erkennbar sein und die Stärke der Befleckungen (Gier. • Wie viel Stunden am Tag meditiere ich? Tu ich es jeden Tag ernsthaft? Ihr könnt nicht zu viel erwarten. dessen Temperament zu unserem passt. ist es kein Wunder. Hass. es anderen beizubringen.

dass es euch nicht noch schlechter geht. wenn ihr nicht die richtige Anleitung bekommen habt. wenn wir es genau betrachten. Die vier Schutzmeditationen helfen denjenigen Leuten. Praxis ist. ist die Unfähigkeit die eifrige Praxis aufrechtzuerhalten oder zumindest regelmäßig zu sitzen. Unzufriedenheit. Mettabhāvanā Das Ausstrahlen von liebender Güte zu einem oder mehreren Lebewesen (überwältigt Übelwollen. 3. 4. ohne ihr eine faire Chance zu geben. Anhaltende Praxis Ein anderes Problem dem der Vipassanā-Meditierende gegenübertritt. Es sind: 1. bevor sie die eher anstrengende Aufgabe der Vipassanā-Praxis aufnehmen. Außerdem können wir nicht leugnen. Die vier Schutzmeditationen Starke Befleckungen können die Ursache sein. Habt ihr regelmäßige Interviews gehabt? Es ist ein Wunder. dass reine Samatha-Meditation einem schnell hilft starke Konzentration zu erlangen. die einen großen Bedarf an Freude und Frieden haben. Sie hilft uns auch in unseren weltlichen Angelegenheiten. wenn sie richtig ausgeführt wird. Asubha Betrachtung der Widerlichkeit des Körpers. dass Leute ihre reine Vipassanā-Praxis aufgeben. Vertrauen zu erlangen. 205 . Diese Fähigkeit (Tatkraft) ist sehr von der Fähigkeit Glauben/Vertrauen abhängig. Deshalb werden die vier Schutzmeditationen oft vor der VipassanāPraxis empfohlen.• Habt ihr richtige und vollständige Instruktionen erhalten. flösst Freundschaft ein). das Vertrauen (saddha vatthu) einflösst. Buddhanussati Die Betrachtung einer oder mehrerer Vorzüge des Buddha (generiert Vertrauen und Energie) 2. genannt. die aufgebrachte Anstrengung.) vor der Vipassanā-Praxis auszuführen. Das ist aber entscheidend für den Fortschritt. Das sind die 32 einzelnen Körperteile (überwältigt Lust). Maranasati Todesbetrachtung (überwältigt Furcht vor dem Tod und legt einem die Dringlichkeit nahe) Die Burmesen empfehlen jede dieser Schutzmeditationen zwei Minuten lang (also insgesamt 8 min. Als Grundlage des Vertrauens wird das Objekt. Diese wird gewöhnlich erst nach vielen Interviewsitzungen und Diskussionen mit dem Lehrer (weil wir normalerweise nicht richtig hören und dazu neigen zu vergessen) erlangt.

oder Symbole. was ich dabei im Geist habe: • Der Buddha . Krankheit. Leiden in den niederen Daseinsfährten. erreicht habt. Mögt ihr euch eifrig bemühen und niemals stagnieren in eurer Anstrengung. Jemand. Bilder. • Dies behält uns in konstanter Kommunikation mit spirituellen Objekten. 206 . um zum Ende des Leidens vorzustoßen. Es sind: Geburt. die den Lehrer repräsentieren z. denen man begegnet oder sie ausführt. nibbāna. Bodhibäume und Reliquien. Alter. Fußabdrücke. der diese Betrachtungen ausübt. • Der dhamma – der durch das Rad des Gesetzes oder durch Bücher dargestellt werden kann oder durch die tatsächlichen Lehren oder Praktiken. dass er durch Betrachtung der acht Grundlagen der Ergriffenheit (samvega vatthu) aufgerüttelt werden kann. • Die sangha – die Gemeinschaft der erleuchteten Schüler. das im Daseinskreislauf der Vergangenheit wurzelnde Leiden. bis ihr diese letzte Freiheit. Aktivitäten und Leuten und insbesondere verbinden uns diese direkt mit vipassanā. wird definitiv Energie wachrütteln.Die drei Kleinodien sind das. Wenn wir häufiger den Energiefaktor betrachten. wenn unser Geist schwach ist. das im Daseinskreislauf der Zukunft wurzelnde Leiden das im Daseinskreislauf der Gegenwart wurzelnde Leiden. können wir sehen. Sie helfen uns uns aufzurichten. Tod. B.

Barth) Visuddhi Magga Buddhagosha (Übersetzt von Nyanatiloka) (Jhana Verlag) In Englisch: The Power of Mindfulness Nyanaponika Thera (BPS) The Way of Mindfulness Soma Thera (BPS) The Four Foundations of Mindfulness Venerable U Silananda (Wisdom) Living Dharma Jack Kornfield (Shambala) The Basic Principles of Satipatthana Vipassana Practice and Other Lectures Sayadaw U Pandita (free publication) Weitere Bücher vom Ehrw. Deutsch & Chinese) Meditation on Loving Kindness (English) Awakening the Insight within (English) Divine Abodes (English & Chinese) Walking Iris (poems) The Door (poems) Wind in the Forest (poems) Funny Monks Tales 207 . nicht tadeln. W. Sujiva: Stilling of the Volcanoes (English. ändern“ Jhana Verlag) Die sieben Betrachtungen der Einsicht Ñanarama (DBU) Der Weg zur Erlösung Nyanatiloka (Beyerlein & Steinschulte) Im Augenblick liegt alles Leben Sayadaw U Panditabhivamsa (O.Empfohlene Bücher In Deutsch: Geistestraining durch Achtsamkeit Nyanaponika (Beyerlein & Steinschulte) Vipassanā Meditation U Janakabhivamsa (In „Der Weg zum Nibbana“ Michael Zeh Verlag) Die Ausübung der Einsichtsmeditation Mahasi Sayadaw (In „Der Weg zum Nibbana“ Michael Zeh Verlag) Fortschreitende Einsicht Mahasi Sayadaw (In „Der Weg zum Nibbana“ Michael Zeh Verlag) Die sieben Stufen der Läuterung Ñanarama (In „Erkennen.

aufgewachsen und hatte bei einem chinesischen Chan-Lehrer die ersten Kontakte mit der Meditation. Malaysia. Seine Anweisungen beruhen einerseits auf seinem tiefen persönlichen Verständnis der Abläufe und andererseits auf seinem intuitiven Wahrnehmen der Anlagen einer Person. 208 . Bhante Sujiva unterrichtet in einer flexiblen Art vipassanā (Einsicht) und samatha (Stille) Meditation. um sich so ganz seiner Liebe zur Meditation widmen zu können. Schon damals faszinierte ihn die Beobachtung innerer Abläufe. Nach Abschluss seines Studiums der Agrarwissenschaften wurde er Mönch. Heute lebt er vorwiegend in Europa und hält zahlreiche Retreats in Deutschland und in der Schweiz sowie in Italien als auch in der tschechischen und slowakischen Republik ab. Bhante Sujiva meditierte als junger Mönch zuerst in verschiedenen Meditationszentren und Waldklöstern Südthailands und Malaysias. Bei einer mehrmonatigen. strukturierten Unterrichtung durch burmesische Meditationsmeister (insbesondere bei Sayadaw U Javana und Sayadaw U Pandita) erfuhr seine Meditation eine bedeutende Intensivierung.Lebenslauf Bhante Sujiva ist in einer chinesischen Großfamilie in Kuala Lumpur.

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