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Mutter Vater Personen: (5) Oskar Oma Tante Hildegard (per Telefon hinter der Bühne) Spieldauer: ca.

6 Minuten Wohnzimmer bei Oskar zu Hause, ein gedeckter Frühstückstisch. Zeit: Am Szene: Ort: Sonntagmorgen,in 9 Tagen ist Weihnachten. Oskar: Guten Morgen, Mama; ich bin schon lange wach. (sitzt im Sessel, hat einen Bademantel an) Guten Morgen, mein Kleiner, na, stell Mutter: dir vor, in 9 Tagen ist Weihnachten. (Sie nimmt Oskar auf den Schoß) Was wünscht du dir denn? Oskar: Ich will einen Hund, sonst nichts. Waaas? Einen Hund? Das kommt ja überhaupt nicht in Frage! Wozu denn einen Mutter: Hund? Oskar: Ja, zum Spielen. Mutter: Aber Oskar, zum Spielen hast du doch mich und Papa, das weißt du doch! Ja schon, Mama, aber immer, wenn ich mit dir spielen will, sagst du gleich: Oskar: Spiel doch mit deinen Freunden! Das sage ich doch nur manchmal, wenn ich gerade keine Zeit habe. Mutter: (Mutter geht ab.) (noch im Pyjama, kommt mit der Zeitung herein) Na, mein Junge, du bist ja auch Vater: schon auf. Oskar: Ja, aber ich langweile mich. Vater: Warum langweilst du dich denn? Du hast doch sooo viele Spielsachen. Oskar: Aber ich habe niemanden, der mit mit spielt. Wenn ich die Zeitung gelesen habe, spiele ich mit dir. Riech mal, die ist noch Vater: ganz druckfrisch! Außerdem ist doch in 9 Tagen Weihnachten, da kannst du dir neues Spielzeug wünschen. Oskar: Ich will kein Spielzeug, ich will einen Hund, sonst nichts. Was? Einen Hund? Aber warum denn das? Der muß ja täglich ausgeführt Vater: werden! Aber der muß nicht täglich die Zeitung lesen, bevor er mit mir spielen kann. (Er Oskar: setzt sich zum Vater an den Tisch und beginnt mit dem Frühstück) (frisch und ausgehfertig, kommt hinzu) Ah, da sind ja alle meine Lieblinge!! Opa: Guten Morgen! Oskar: Guten Morgen, Opa! Opa: Sag mal, was isst du denn da? Oskar: Kirschkuchen mit Streusel, den hat Mama gebacken! Opa: Oh, ich liebe den Kirschkuchen deiner Mutter; bekomme ich ein Stück? Oskar: Nein! Opa: Oh, ich verstehe dass du genervt bist. Du bist bestimmt noch müde, oder? Übrigens, Oskar, was möchtest du denn zu Weihnachten haben? Oskar: Opa: Oskar: Ich will einen Hund, sonst gar nichts. (entsetzt) Aber, aber das geht doch nicht, stell dir vor, was der für einen Dreck ins Haus bringt! Ich muss ja nicht sauber machen!

(Opa schreitet kopfschüttelnd davon) (Da klingelt das Telefon. ich bins. dass ein Jogger unterwegs überfallen wurde.. Es war am frühren Sonntagmorgen. Papa kann mit ihm um die Wette joggen. und Opa. (beiseite) . In der Zeitung stand neulich. Oskar...schrecklich! Ich muss jetzt Schluss machen. Was wünscht du dir denn? Ich will einen Hund. Aber. bist du's? (hat abgenommen) Ja. Du solltest dich bewegen. dann brauch ich dort nicht so oft hin. du sitzt und sitzt . dass ich eine Katze habe. als die Eltern weg waren und das Kind allein zu Hause schlief.. Keinen Vorteil? Worüber habt ihr eigentlich gerade geredet? Wir kaufen einen Hund. Tante Hildegard.und zwar mir im Weg. habe jemand zum Spielen. Willst du mir das antun? Nein. aber dann geh wenigstens mit mir jeden Dienstagabend zur Gymnastik... sonst gar nichts. dich nicht mehr zu besuchen und dafür mit ihm zu Hause zu bleiben.. was möchtest du zu Weihnachten haben? Ich möchte einen Hund! Das hattest du doch eben schon gefragt! Waas? Einen Hund? Stell dir vor was der für einen. du weißt doch. ich zerstöre nicht mehr Mamas Frisur.Opa: Oskar: Opa: Oskar: Tante Hildegard: Oskar: Tante Hildegard: Oskar: Tante Hildegard: Oskar: Tante Hildegard: Oskar: Tante Hildegard: Oskar: Und. (laut) Weißt du.da lies mal . Ich bezahle bestimmt nicht für so eine Drecksschleuder! Mutter: Vater: Mutter: Vater: Mutter: Oskar: Opa: Vater: Opa: . Aber Oskar. (beiseite) Gott sei dank. muß man auch Opfer bringen. (jubelnd) Wir schaffen uns einen Hund an! Juhu! Dann bin ich nicht mehr allein. (laut) Ja... jaa.sie spricht hinter der Bühne) Guten Morgen.. mal joggen gehen oder sowas.. ja.. wenn man ein Haustier hat. Dann wäre ja Oskar ganz allein in der Wohnung mit dem schwerhörigen Opa. Hm.. wo du doch so gerne zu mir zu Besuch kommst. Ich bringe dann für den Hund das Opfer.Dreck ins Haus bringen würde! Ich weis schon. würden die beiden sich in der Luft zerfetzen.. (legt auf) Stefan. Tschüss. Wie jeden Sonntagvormittag: So kann ich nicht arbeiten! Außerdem wird dein Bauch immer dicker... In der Zeitung steht . dann hilft nur eines . (fällt ihm ins Wort) .. Das wäre ja wirklich schade. Es ist Tante Hildegard . wenn du mich dann besuchst. Tante Hildegard! Eigentlich wollte ich dich nur fragen wegen des Weihnachtsgeschenkes . Opa würde daraus keinen Vorteil ziehen. Ihr kauft einen Hund.dass letzte Woche in der Parkstraße eine Wohnung ausgeraubt wurde. jeder Besuch bei dir ist schön...