Des Weiteren fordert Aristoteles für das Drama die Einheiten der Zeit (Handlungsablauf innerhalb eines Sonnenumlaufs

, also 24 Stunden) und der Handlung (nicht viele Nebenhandlungen wie im Epos). Laut Aristoteles soll ein Theaterstück eine abgeschlossene Haupthandlung aufweisen, die einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat. Aufgrund der Bühnenverhältnisse in der französischen Klassik wurde diesen Einheiten im 17. Jahrhundert noch eine Einheit des Ortes hinzugefügt (siehe ÄDrei Aristotelische Einheiten³), die nicht auf Aristoteles zurückgeht. Weitere Begriffe, die von Aristoteles¶ Poetik ausgehen, sind das Wiedererkennen auf dem Höhepunkt der Handlung (Anagnorisis) und die darauf folgende Peripetie als radikaler Umschwung zwischen Das epische Theater ist eine Theaterform, in der versucht wird, das Theater durch die Einführung eines Erzählers zu Äepisieren³. Dies geschieht in der antiken Tragödie etwa durch den Chor. Dabei steht das epische Theater im Gegensatz zum dramatischen (bzw. aristotelischen) Theater, welches das Ziel verfolgt, den Zuschauer durch Einfühlen in das Gesehene zu läutern (Katharsis). In der modernen Geschichte des deutschsprachigen Theaters ist das epische Theater vor allem mit den Namen Erwin Piscator und Bertolt Brecht verbunden. Brecht hoffte, das Publikum durch seine Stücke zum kritischen Denken anregen zu können.
Aristotelische Form des TheatersEpische Form des Theaters Handelnderzählend verwickelt den Zuschauer in eine Bühnenaktion macht den Zuschauer zum Betrachter verbraucht seine Aktivität weckt seine Aktivität ermöglicht ihm Gefühle Erlebnis Weltbild Der Zuschauer wird in etwas hineinversetzt er wird gegenübergesetzt SuggestionArgument Die Empfindungen werden konserviert bis zu Erkenntnissen getrieben Der Zuschauer steht mittendrin Der Zuschauer steht gegenüber miterlebt studiert Der Mensch als bekannt vorausgesetzt Der Mensch ist Gegenstand der Untersuchung Der unveränderliche Mensch Der veränderliche und verändernde Mensch Spannung auf den Ausgang Spannung auf den Gang Eine Szene für die andere Jede Szene für sich Wachstum Montage Geschehnisse linear in Kurven erzwingt von ihm Entscheidungen

evolutionäre Zwangsläufigkeit Sprünge Der Mensch als Fixum Der Mensch als Prozeß Das Denken bestimmt das Sein Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Denken GefühlRatio .

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