Entwicklungsgebiet St.

Georg-Mitte

Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte 8. Öffentliche Sitzung Dienstag, 27. September 2011
Heinrich-Wolgast-Schule, Pausenhalle Greifswalder Straße 40, 20099 Hamburg

Protokoll
[Zur Genehmigung in der Beiratssitzung am 25.10.2011.]

ASK GmbH / convent Gebietsentwickler St. Georg-Mitte Tel. (040) 280 878-0 Im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

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8. Öffentliche Sitzung | 27. September 2011

Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte

Moderation: Herr Oehler (ASK / convent) Tagesordnung
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Begrüßung, Abstimmung der Tagesordnung Genehmigung Protokoll 7. Sitzung (30.08.2011) Erneuerung des Stiftsviertels Aktuelle Stunde / Verschiedenes Rückmeldungen zu Anfragen, Anträgen und Beiratsempfehlungen Verfügungsfonds / Mittelvergabe Termine

Nächster Sitzungstermin (9. Sitzung): 25.10.2011.

1. Begrüßung, Abstimmung der Tagesordnung
Herr Oehler begrüßt die Anwesenden zur 8. Öffentlichen Sitzung des Stadtteilbeirats St. GeorgMitte (Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anhang Beirat 48 [2011]). Nachdem er erfragt hat, dass ca. die Hälfte der Anwesenden zum ersten Mal eine Beiratssitzung besuchen, erläutert Herr Oehler kurz die Gebietsentwicklung und die Funktion des Beirats im Verfahren und stellt Herrn Jochem vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung sowie Frau Dr. Kretzer und Herrn Dr. Pfadt von der ASK vor. Als Themen für TOP 4 „Aktuelle Stunde“ werden aus dem Plenum genannt: Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ (ehem. „Vielfalt tut gut“), Litfaßsäule auf dem Hansaplatz, Verkehrsführung Hansaplatz [entfällt später], Modernisierung Hansaplatz 7, Veränderungen Hachmannplatz. Herr Oehler und Herr Jochem informieren über die Planungen zu den noch ausstehenden TOP: Die Vorstellung des Bauvorhabens der TPSG Tagespflege St. Georg / Hamburg-Mitte (Amalie Sieveking-Stiftung) wird bis auf Weiteres verschoben, da sich die Projektplanungen verzögert haben. Die bereits per E-Mail verschickte und im Oktober in den Druck gehende „Sozialraumbeschreibung St. Georg“ wird auf der Oktobersitzung vorgestellt. [Nachrichtlich: Die ursprünglich als
zweites Schwerpunktthema der Sitzung am 25.10. geplante Vorstellung der Ergebnisse des Gutachtens zur Sozialen Erhaltungsverordnung St. Georg wird auf die Novembersitzung am 29.11. verschoben, um weiterführende Erläuterungen durch das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung (SL) zu der in Vorbereitung befindlichen Sozialen Erhaltungsverordnung nach § 172 Abs. 1, Satz 1 Nr. 2 Baugesetzbuch ermöglichen zu können. Der Zeitplan sieht derzeit vor, dass die Soziale Erhaltungsverordnung bis Ende 2011 in Kraft treten soll. Der Entwurf dazu wird derzeit vom Fachamt SL bearbeitet und zur Beschlussfassung in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vorbereitet.]

Das Thema der strukturellen Verankerung der gesetzlich vorgeschriebenen Kinder- und Jugendlichenbeteiligung im Bezirk Hamburg-Mitte wird auf der Tagesordnung der NovemberSitzung stehen. Zur Vorbereitung des TOP wird die entsprechende Beirats-Arbeitsgruppe am 27.10.2011, 16.30 Uhr im Vor-Ort-Büro tagen. Ebenfalls im November wird das AllianzBauvorhaben An der Alster 42 / Koppel 45 von einem Vertreter der Allianz Real Estate Germany und voraussichtlich vom Leiter des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung, Herrn Mathe, vorgestellt werden. Das Thema 1€-Kräfte / Arbeitsgelegenheiten in St. Georg soll unter Beteiligung von Vertreter/innen der BASFI, der Arbeitsagentur und/oder von team.arbeit.hamburg auf der JanuarSitzung 2012 behandelt werden. Nachdem die Beleuchtung im inneren Lindenkreis durch Vattenfall wieder hergestellt wurde, soll Anfang Dezember eine Beleuchtungsvorführung für den Beirat stattfinden, verknüpft mit einem Jahresausklang im Vor-Ort-Büro. Über den genauen Termin wird noch informiert. Als ergänzende Information berichtet Herr Jochem, dass die zwei Kandelaber auf dem Platz derzeit nicht in Betrieb sind; für die angedachten zwei weiteren Kandelaber sind noch rd. 70.000 Euro Spendengelder zu akquirieren.

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Auf den Hinweis von Herrn Joho, dass der Beirat selbst Themen und Schwerpunkte für die Sitzungen festlegt, weist Herr Oehler darauf hin, dass die genannten Themen vom Beirat selbst eingebracht worden sind.

2. Genehmigung Protokoll 7. Sitzung (30.08.2011)
Zum Protokoll der 7. Sitzung vom 30.08.2011 gibt es drei Anmerkungen: Herr Wiederhold weist darauf hin, dass er nicht, wie auf Seite 8 irrtümlich angegeben, „Vorsitzender“, sondern Mitglied des Sanierungsbeirats St. Georg S2 gewesen sei. Herr Thier kommentiert die nachrichtlichen Angaben von Herrn Krogmann zum Bezirklichen Ordnungsdienst (BOD), der nicht ganztägig, sondern nur zwischen 7 und 23 Uhr und nachts lediglich auf der Reeperbahn tätig sei. Zudem sei der BOD nicht jederzeit zu erreichen. Herr Leipnitz fragt, ob Herr Jochem richtig zitiert wurde bei der auf Seite 2 wiedergegebenen Anmerkung, dass das Bauvorhaben An der Alster 42 / Koppel 45 insgesamt (also nicht nur in der Koppel) Wohnen statt Büronutzung vorsehe. Herr Jochem erwidert, er sei richtig zitiert worden. Herr Oehler lässt über die Anmerkungen abstimmen:
Votum Stadtteilbeirat: Ja: 11 Nein: 0 Enthaltung: 0

Das Protokoll wird mit den drei Anmerkungen angenommen.

3. Erneuerung des Stiftsviertels
Herr Dr. Pfadt leitet in das Thema ein und zeigt als Präsentation Charts aus einem Arbeitspapier (Auszug aus der Präsentation – Pläne „Bestand“ und „Planung“ – in Anhang Beirat 50 [2011]). Das vollständige Arbeitspapier wird im Vorlauf der geplanten neuen AG Stiftsviertel verschickt werden. Herr Dr. Pfadt hebt hervor, dass die Beteiligung der Stifte an der AG besonders wichtig ist. Aktuell planen sowohl die Amalie Sieveking-Stiftung als auch die Hartwig Hesse-Stiftung bauliche Erneuerungsmaßnahmen. Erneuerung des Stiftsviertels Herr Dr. Pfadt beschreibt das Stiftsviertel im Bereich Alexanderstraße / Minenstraße / Weimarerstraße als einen wichtigen räumlichen Schwerpunkt der künftigen Gebietsentwicklung, der neben dem Bereich Steindamm als weiterem räumlichen Schwerpunkt sowie den Impulsprojekten Hansaplatz und Lohmühlenpark in den Mittelpunkt der aktuellen planerischen Überlegungen zu St. Georg gerückt ist. Ziel des Schwerpunktes ist die Sicherung und Modernisierung der Altenwohnanlagen und die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und des Wohnumfeldes im Sinne einer altersgerechten Gestaltung. Mit dem Stiftsviertel stehen die Bereiche Berliner Tor-Grünzug und Steindamm nicht nur räumlich, sondern auch planerisch und funktional in engem Zusammenhang: Die beabsichtigten Verkehrsberuhigungs- und Straßenumgestaltungsmaßnahmen (Unterbrechung der Alexanderstraße, Verbesserung der Fußgängerüberwege, Verbesserungsmaßnahmen im Bereich des Berliner Tor-Grünzuges, Anbindung Berliner Tor-Grünzug / Lohmühlenpark und behindertengerechte Erneuerung der U-Bahnstation Lohmühlenstraße) leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Verkehrs- und Erschließungssituation des Stiftsquartiers. Anhand historischer Karten und Bebauungspläne erläutert Herr Dr. Pfadt die Historie des Gebiets und das geltende Planrecht. Die Problemanalyse der Defizite und Mängel zeigt, dass ein Teil der Stiftsbauten dringend sanierungs- oder modernisierungsbedürftig ist; die Gebäude entsprechen funktional teilweise nicht mehr den Standards und Bedürfnissen von Wohn- und Pflegeinrichtungen für alte Menschen. Neben dem Modernisierungs- und Erneuerungsbedarf der bestehenden Bausubstanz müssen die Gebäude an wirtschaftliche Erfordernisse und das Wohnumfeld und die Verkehrssituation an Standards und Anforderungen für modernes und altengerechtes Wohnen angepasst werden. Für eine Öffnung des Quartiers und eine Minderung der isolierten Lage sind Verbesserungen der Wegeverbindungen und der Anbindung des Stiftsquartiers an den Berliner Tor Grünzug nötig. Eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und Minderung der Verkehrsbelastung sowie eine Verbesserung der Ausstattung mit Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen komplettieren den Katalog der zu empfehlenden Maßnahmen. Herr Dr. Pfadt legt dar, dass die Stiftungen mit 258 Wohnungen und 95 Betten im Pflegeheim einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von alten Menschen mit preiswertem Wohnraum in St. Georg bieten: Pflegeheim Heinrich-Sengelmann-Haus: 87 EZ, 4 DZ, Hartwig Hesse’s Witwenstift: 86 Wohnungen, Blindenstiftung: 64 Wohnungen und Amalie-Sieveking-Stift: 108 WohArbeitsgemeinschaft ASK | convent – Gebietsentwickler im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Seite 3

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nungen. Wenn die zwölf Wohnhäuser mit insgesamt 106 Wohnungen in der Stiftstraße 58 bis 74, die zwar nicht in das Sanierungsverfahren aufgenommen wurden, aber räumlich dem Stiftsviertel zuzurechnen sind, sowie weitere ca. 60 Wohnungen im Neubau des Quantum-Komplexes hinzugerechnet werden, verdeutlicht sich, so Herr Dr. Pfadt, die Wichtigkeit des Stiftsviertels für das Thema Wohnen. Die Erneuerung des Stiftsviertels ist dementsprechend ein wichtiges Projekt im Rahmen der Gebietsentwicklung, deren erklärtes Ziel es ist, die Wohnfunktion zu sichern und zu stärken, die Wohnqualität und das Wohnumfeld zu verbessern und attraktiver, sicherer und barrierefreier zu machen, genossenschaftliches und generationsübergreifendes Wohnen sowie Baugemeinschaften zu fördern, preiswerten Wohnraum zu sichern und neu zu schaffen und den Bestand zu modernisieren. Herr Dr. Pfadt beschreibt, dass zur Wohnumfeldverbesserung auch die Sicherung und Ergänzung sozialer Infrastruktur gehört, ebenso die Verbesserung der Nahversorgung und die Schaffung einer Aufenthaltsqualität, die nicht zuletzt ein subjektives Sicherheitsgefühl im öffentlichen Bereich gewährleistet, um ein attraktives Wohnumfeld sowohl für junge Familien mit Kindern als auch für ältere Menschen zu schaffen. Zusammengefasst nennt Herr Dr. Pfadt noch einmal die konkreten anstehenden Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung des Stiftsquartiers: Neben der Instandsetzung, Modernisierung und zum Teil dem Abriss und Neubau der Stiftsgebäude zur Anpassung an alten- und behindertengerechtes Wohnen nach zeitgemäßem Standard stehen Maßnahmen der Verkehrsberuhigung an, u. a. die Unterbrechung der Alexanderstraße, die Einrichtung einer Einbahnerschließung im Bereich Alexanderstraße / Wismarer Straße / Minenstraße und die Umgestaltung der Erschließungsstraßen zu alten- und bewohnergerechten Straßenräumen. Gegebenenfalls könnte die Stiftstraße mit direkter Zufahrt zum Steindamm für den KFZ-Verkehr wieder geöffnet werden. Teil der Verbesserung des Wohnumfeldes ist die Umgestaltung des Blockinnenbereiches StiftstraßeAlexanderstraße. Im Zusammenhang mit dem geplanten Umbau des Berliner Tor-Grünzugs stehen Maßnahmen zur Verbesserung der fußläufige Anbindung des Stiftsquartiers an den neugestalteten Grünzugbereich. Der Blindengarten soll in Folge der Umgestaltung des Berliner-TorGrünzug bis in den Blockinnenbereich zwischen Blindenstift und Amalienstift voraussichtlich verlagert werden. Neben den baulichen und verkehrlichen Maßnahmen ist eine Ansiedlung von gruppenspezifischen Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen für alte Menschen und die Verbesserung der Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten auf den bestehenden Freiflächen anzustreben. Dazu gehört auch die Verbesserung der Erreichbarkeit der U-Bahn-Station Lohmühlenstraße und die Einrichtung eines behindertengerechten Zugangs. Als Kostenrahmen für sämtliche Maßnahmen im öffentlichen Raum wären ca. 800.000 Euro anzusetzen. Mit einer kurzen Vorstellung der im Quartiersentwicklungskonzept aufgeführten und mit der Erneuerung zusammenhängenden Projekte beendet Herr Dr. Pfadt seinen Beitrag (Applaus im Plenum). Herr Schelter fragt nach der Bezeichnung für den Park- bzw. Grünzugumbau. Herr Jochem und Herr Dr. Pfadt antworten, dass „Umgestaltung Berliner Tor-Grünzug“ und „Lohmühlenpark, 2. Bauabschnitt (BA)“ wie schon im QUEK beschrieben das gleiche meinen, wobei dann später nach Fertigstellung, so Herr Jochem, für einen „Park“ eine intensivere Form der Grünpflege als für einen „Grünzug“ oder „Straßenbegleitgrün“ angesetzt werden wird, weshalb die Bezeichnung „Lohmühlenpark, 2. BA“ zu bevorzugen sei. Umgestaltung Lohmühlenpark, 2. Bauabschnitt (Impulsprojekt „Berliner Tor-Grünzug“) Herr Jochem erläutert anhand eines Plans (siehe Anhang Beirat 51 [2011]) den derzeitigen Planungsstand des mit der Erneuerung des Stiftsviertels eng verbundenen 2. Bauabschnitts der Umgestaltung des Lohmühlenparks: Die größten Veränderungen dürften die geplanten verkehrlichen Maßnahmen mit sich bringen (z. B. Wegfall der Straße Berliner Tor und kleinerer Abschnitte der Querstraßen), die darauf abzielen, verbunden mit den Flächen des bereits realisierten 1. Bauabschnitts eine geschlossene, ineinander übergehende Parkfläche mit hochwertiger Nutzungsqualität herzustellen und damit den in Zukunft auch potenziell steigenden Bedarf an Grünund Erholungsflächen in diesem Teilbereich des Entwicklungsgebiets zu gewährleisten. Auf Höhe der HAW soll eine Art Campuspark entstehen, ein weiterer Teilbereich soll hauptsächlich Spielflächen bereithalten, die auch für die umliegenden Kitas zur Verfügung stehen können. Herr Jochem hebt hervor, dass die Umgestaltung dem Ansatz der Gebietsentwicklung entspricht, die Qualität des Wohnumfelds sowohl für den Bestand als auch für umliegende Neu- und Umbauprojekte zu verbessern, um Wohnen zu fördern und zu verstetigen. Die Kosten für die Umgestaltung im 2. Bauabschnitt liegen bei ca. 5 Mio. Euro. Derzeit bestehen noch Finanzierungslücken. Zahlreiche Bäume werden den Umgestaltungsmaßnahmen weichen müssen, so Herr Jochem.
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Bezüglich des aktuellen Planungsstands berichtet Herr Jochem von den erfolgreichen Abstimmungsgesprächen mit der Feuerwehr, die sich mit dem Wegfall der Straße Berliner Tor unter der Bedingung einverstanden erklärt hat, dass ein Ersatz für die ungehinderte Ab- und Zufahrt von Rettungsfahrzeugen im Westphalensweg geschaffen werden wird. Herr Jochem schildert des Weiteren, dass mit dem HVV für die Unterführung an der U-Bahnhaltestelle Lohmühlenstraße vereinbart wurde, die steilen, schwer zu begehenden steinernen Rampen, die bis zur ersten Ebene reichen, zurückzubauen und die Unterführung selbst, die wenig attraktiv ist und insbesondere bei Dunkelheit als Gefahrenpunkt wahrgenommen wird, im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen zuzuschütten, um eine ebenerdige und damit einfach begehbare, barrierefreie sowie auch ästhetisch freundlich gestaltete Fläche herzustellen. Dadurch würden 3.000 qm zusätzlich nutzbare Parkflächen gewonnen werden, was ungefähr einem Drittel der gesamten neuen Parkfläche entspricht, so Herr Jochem. Einbau von Fahrstühlen in der U-Bahnstation Lohmühlenstraße Auf Nachfrage aus dem Plenum erläutert Herr Jochem, dass der Einbau von Fahrstühlen in der U-Bahnstation Lohmühlenstraße vor allem aus wirtschaftlichen Gründen vom HVV nach wie vor nicht in Erwägung gezogen wird, was aus dem Plenum kritisch kommentiert wird. In zahlreichen Wortbeiträgen wird geschildert, dass die U-Bahnhaltestelle für Menschen, die in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, nicht zugänglich ist. Viele der anwesenden Bewohnerinnen der in der unmittelbaren Nachbarschaft befindlichen Altenwohneinrichtungen monieren, dass die Treppen zum Gleis für ältere Menschen mit Gehbehinderung unüberwindliche Hindernisse darstellen. Es wird hervorgehoben, dass die Benutzbarkeit des einzigen U-Bahnhofs im östlichen Teil des Entwicklungsgebiets, das Hamburgs größtes Stiftsviertel sowie ein Krankenhaus in direkter Nähe aufweist und den Anspruch hat, sich familien- und behindertengerecht zu entwickeln, gewährleistet sein muss. Frau Khaschei begrüßt die Umgestaltungspläne, merkt jedoch kritisch an, dass ein Rückbau der Rampen ohne Einbau von Fahrstühlen eine Verschlechterung der derzeitigen Situation und eine unmittelbare Benachteiligung von älteren Bewohner/innen und Passant/innen mit Gehbehinderung, Rollstuhl oder Kinderwagen oder auch nur mit größerem Gepäck bedeutet. (Applaus im Plenum.) Herr Korndörfer erinnert daran, dass der Fahrstuhleinbau bislang an fehlenden Mitteln gescheitert ist. Herr Chychla formuliert die Forderung, zuerst die Fahrstühle ein- und erst dann die Rampen abzubauen. (Applaus im Plenum.) Herr Schelter weist darauf hin, dass die Haltestelle „Lohmühlenstraße“ in den Planungen des HVV zum barrierefreien Umbau von Haltestellen enthalten ist, was Herr Jochem bestätigt mit der Ergänzung, dass die Parkumbauplanungen die Notwendigkeit eines Umbaus der U-Bahnhaltestelle unterstreichen. Herr Wilke schlägt vor, einen Beiratsbeschluss zu fassen. Es kommt zur Abstimmung: Antrag / Beiratsempfehlung: Der Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte fordert den HVV und die zuständigen Stellen auf, einen barrierefreien Zugang zur U-Bahnhaltestelle Lohmühlenstraße zeitnah herzustellen. Meinungsbild Plenum: (etwa 85 Anwesende) Ja: mehrheitlich Votum Stadtteilbeirat: Ja: 14 Nein: 0 Enthaltung: 0 Der Antrag / die Beiratsempfehlung ist damit einstimmig angenommen.
[Nachrichtlich: Vgl. die in der Stadtteilbeiratssitzung v. 25.11.2008 einstimmig verabschiedete Beiratsempfehlung 21/2008, die neben anderen Punkten die „Aufhebung der nicht behindertengerechten Abgänge zur U-Bahnhaltestelle Lohmühlenstraße“ als eine wichtige Maßnahme im Zuge der Neugestaltung des „Berliner Tor Grünzuges 2. BA“ definiert hat.]

Herr Schröder vom PK 11 erkundigt sich nach der geplanten Einbeziehung der Polizei in die weiteren Planungen. Herr Jochem sagt zu, das einladende Architekturbüro daran zu erinnern. Umbau / Neubau Hartwig-Hesse-Stift Zu Beginn betont Herr Oehler, dass sich die Planungen zum Umbau bzw. Neubau der Einrichtungen der Hartwig-Hesse-Stiftung in St. Georg noch in einer Frühphase befinden. Herr Greb, stellvertretender Geschäftsführer der Hartwig-Hesse-Stiftung, und Frau Maruska, Hausleiterin des „Hartwig Hesses's Witwen-Stift“ in St. Georg, stellen in Vertretung der leider erkrankten Frau Stubenvoll von der mit den Planungen beauftragten STATTBAU Hamburg GmbH das aktuell diskutierte Nutzungskonzept für das Grundstück in der Alexanderstraße anhand einer Präsentation
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(Auszüge siehe Anhang Beirat 52 [2011]) vor und referieren über mögliche angedachte Um- bzw. Neubaumaßnahmen. Herr Greb beschreibt einleitend das hamburgweite Betätigungsfeld der Hartwig-Hesse-Stiftung mit verschiedenen Einrichtungen u. a. in Rissen, Steilshoop, am Holstenwall oder in der Brennerstraße. Aufgrund der verschiedenen Mängel im Bestand in St. Georg (alte Bausubstanz mit hohem Instandsetzungsbedarf, nicht mehr zeitgemäße Ausstattung der Wohnungen, fehlende Barrierefreiheit in den Wohnungen und auf den Verkehrsflächen, im Schallschutz, Brandschutz und der energetischen Ausstattung) hat sich die Stiftung für eine Erneuern durch Ersetzen, d. h. für einen Neubau entschieden, um zeitgemäße Wohnungen für seniorengerechtes Wohnen schaffen zu können. Neben der Herstellung einer barrierefreien Zugänglichkeit aller Flächen sollen die Angebote für Freizeit und Kultur erweitert werden. Die „Verbesserung der alltäglichen Versorgung und der personenbezogenen Dienstleistungen“ ist ebenso perspektivisches Ziel wie die „Schaffung von Nachbarschaft, Normalität, Quartiersqualitäten“. Als potenzielle konkrete Erweiterungen der Aufgaben der Hartwig-Hesse-Stiftung auf dem Grundstück Alexanderstraße, die bisher vorläufig angedacht wurden, nennt Herr Greb beispielhaft die Einrichtung von Wohn- oder Wohnpflegegemeinschaften oder von Wohngruppen ehemals Obdachloser, die Kooperation mit Stadtteileinrichtungen wie dem Kuturladen oder die Einrichtung einer Kita, eines Mittagstisches oder eines Stadtteilcafés, um eine Öffnung des Grundstücks zu erreichen. Auf Nachfrage aus dem Plenum, ob die Mieten für die alten Bewohner/innen noch bezahlt werden, erklärt Herr Greb, dass die bisherigen Netto-Kaltmieten von 6,14 Euro pro qm beibehalten werden sollen. Frau Meßinger erkundigt sich nach der derzeitigen und der geplanten Quadratmeterzahl und der für die Umsetzung nötigen Geschossigkeit auf dem kleinen Grundstück. Herr Greb beschreibt, dass in etwa eine Verdreifachung der bisherigen Fläche auf ca. 9.000 qm anvisiert werde. Angestrebt werde eine verträgliche Verdichtung mit moderater Erhöhung der Geschosszahl. Der anvisierte Zeitrahmen sieht für 2011 die inhaltliche Konzepterstellung vor, in 2012 sollen die behördlichen Weichen gestellt und der Architekturwettbewerb vorbereitet und ausgelobt werden, so dass die Realisierung 2013 beginnen kann. Frau Meßinger beschreibt Erfahrungen mit der Praxis der Mietvertragskündigung und Verteilung auf Umsetzwohnungen und fragt nach, wohin die Mieterinnen während der Baumaßnahmen verteilt werden und wann die Umzüge erfolgen sollen. Herr Greb schildert, dass mittlerweile keine unbefristeten Mietverträge mehr ausgestellt worden seien und dass versucht werde, in den anvisierten drei Bauetappen nach Möglichkeit innerhalb des eigenen Bestands Ersatzwohnraum vorzuhalten. Frau Markuska erklärt, dass es einen Sozialplan geben wird. Auf Nachfrage von Herrn Joho nach den Mehrkosten für die Mieter/innen betont Herr Greb, dass der geplante Bau mit öffentlicher Förderung beinhaltet, alles daran zu setzen, keine Mehrkosten für die betroffenen Mieter/innen entstehen zu lassen. Individuelle Belastungen der Bewohner/innen und spezifische Unterstützungsbedarfe sollen berücksichtigt werden, so Frau Maruska. Frau Thiel erkundigt sich, warum bei dem großen Angebot an Kitas im Viertel auch im Konzept der Hartwig-Hesse-Stiftung Kinderbetreuung vorgesehen ist. Herr Greb bekräftigt die Bedeutung einer Begegnungsstätte zwischen Jung und Alt und deren positive Wirkung auf das Gewinnen von Pflegekräften. Auf die Frage von Herrn Chychla, ob eine Bewohnerbefragung zur Akzeptanz durchgeführt worden sei, antwortet Herr Greb, dass im ersten Schritt der Bewohnerrat informiert worden sei, der zweite Termin ist die aktuelle Stadtteilbeiratssitzung, und als dritte Zusammenkunft für Vorabinformation und für die aktive Beteiligung an den Planungen ist gegen Ende des Jahres eine Vollversammlung der momentan 80 Bewohnerinnen geplant. Herr Greb und Frau Maruska betonen, dass derzeit noch keine Entwürfe vorliegen, dass aber bis zur Vollversammlung das Konzept in einer Form ausgearbeitet worden sein soll, dass auf seiner Basis die konkrete Planung diskutiert werden kann. Herr Wilke begrüßt die frühzeitige Information. Herr Chychla bietet als Mietervertreter seine Mitarbeit bei den Planungen an. Herr Oehler erinnert an die geplante AG zur Erneuerung des Stiftsviertels. Herr Schelter regt das Verschieben der weiteren Diskussion auf die Arbeitsgruppe an. (Applaus im Plenum.) Herr Oehler bedankt sich bei Frau Maruska und Herrn Greb. (Applaus im Plenum.) Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften Frau Petersen erläutert kurz die Arbeit der „Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-PflegeGemeinschaften“ (Träger: STATTBAU Hamburg). Die Konzepte der Wohn-Pflege-Gemeinschaften richten sich an Menschen, die nicht mehr allein zu Hause wohnen können und individuelle Bedarfe an Pflege und Betreuung haben. Die Einrichtungen werden zzt. noch vornehmlich von
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Menschen mit Demenz in Anspruch genommen. Frau Petersen weist auf die geplante Veranstaltung „Wenn es zu Hause nicht mehr geht – Neue Wohn-Pflege-Gemeinschaften in HamburgMitte“ hin, die mit Unterstützung des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung am 26.01.2012 in der Pausenhalle der Heinrich-Wolgast-Schule von 17 bis 19.30 Uhr stattfinden und voraussichtlich von Herrn Bezirksamtsleiter Schreiber eingeleitet werden wird. (Applaus im Plenum.) Die von Herrn Chychla am Ende des TOP angeregte integrierte, gebietsübergreifende Perspektive auf die Modernisierungs- und Neubaukonzepte der Stifte ist bereits eingehend aus dem einleitenden Beitrag von Herrn Dr. Pfadt hervorgegangen, merkt Herr Oehler an mit dem ergänzenden Hinweis auf die auf der nächsten Sitzung zu diskutierende Sozialraumbeschreibung.

4. Aktuelle Stunde / Verschiedenes
Verkehrliche Probleme im Bereich Kreuzweg / Adenauerallee Herr Schröder, PK 11, geht auf die drei Hinweise von Herrn Stietz-Leipnitz von der letzten Sitzung ein, die den Bereich der Kreuzung Kreuzweg / Adenauerallee betreffen: 1. Eine Sichtbehinderung durch Reklametafeln in dem Bereich konnte nicht bemerkt werden; hier wären detailliertere Hinweise hilfreich, so Herr Schröder. 2. Grundsätzlich müssen Autofahrer/innen an Überwegen anhalten, um Fußgänger/innen ausreichend Möglichkeit zu geben, den Bereich einer Mittelinsel zu räumen. Viele motorisierte Verkehrsteilnehmer/innen halten sich an besagter Stelle nicht an diese Grundregel, dem Augenschein nach aus Unaufmerksamkeit und eher weniger deshalb, weil sie sich etwa durch bereits auf Rot umgesprungene Fußgängerampeln dazu animiert sehen. Blinklichter könnten die nötige Aufmerksamkeit erzeugen, werden jedoch laut Verkehrsdirektion nur in Ausnahmefällen installiert. Herr Schröder will sich hier weiter für eine Lösung engagieren. 3. Die gravierenden Probleme mit dem ordnungswidrigen Zuparken des ca. 8 m breiten Fußgängerwegs östlich des ZOB sind hinlänglich bekannt und konnten bislang durch das intensive Verhängen von Bußgeldern nicht eingedämmt werden, berichtet Herr Schröder. Aus Sicht der Polizei werde in Abstimmung mit der Verkehrsdirektion erwogen, Erhöhungen auf die Kantsteine zu setzen oder, falls das nicht wirkt, Poller aufzustellen oder auch den Grünstreifen weiter vorzuziehen. Aus dem Plenum wird angeregt, diesen Vorschlag einer baulichen Lösung auf seinem Weg von der Unteren zur Oberen Straßenverkehrsbehörde durch ein Beiratsvotum zu unterstützen. Folgende Beiratsempfehlung wird beschlossen: Antrag / Beiratsempfehlung: Der Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte unterstützt den Vorschlag des Polizeikommissariats 11, das Falschparken im Bereich Kreuzweg / Adenauerallee vor dem ZOB durch eine geeignete Form der Absperrung auf dem Gehweg wie z. B. Grünanpflanzungen einzudämmen bzw. zu verhindern. Meinungsbild Plenum: (etwa 85 Anwesende) Ja: mehrheitlich Votum Stadtteilbeirat: Ja: 10 Nein: 0 Enthaltung: 0 Der Antrag / die Beiratsempfehlung ist damit einstimmig angenommen. Dank für Verfügungsfondunterstützung für das Stolperstein-Projekt Herr Ernsting bedankt sich im Namen der Geschichtswerkstatt St. Georg und des Projektteams für die finanzielle Unterstützung durch Mittel aus dem Verfügungsfonds (Verfügungsfondsantrag 19/2010). Mehrere Tausend Menschen haben die Plakate im Rahmen der Ausstellung im April / Mai 2011 gesehen, die vier szenischen Rundgänge wurden von über 200 Personen besucht. Mittlerweile seien mehr als zehn weitere Stolpersteine gelegt worden. (Applaus im Plenum.) Aktuelles vom Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ Frau Steenbock berichtet aus dem Begleitausschuss und von den jüngsten Entwicklungen rund um das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ (ehem. „Vielfalt tut gut“) in St. Georg. Insgesamt gab es 17 Anträge. Für neun Projekte wurden die Zuwendungsbescheide erteilt, weitere vier Anträge wurden mit Auflagen bewilligt, ein Projekt wurde wegen fehlendem Bezug zu St. Georg abgelehnt, drei Anträge wurden zurückgestellt. Damit sind noch Gelder i. H. v. 17.500 Euro übrig, so Frau Steenbock, die verfallen, wenn sie nicht noch in 2011 ausgegeben werden. Daher seien so schnell wie möglich Anträge zu stellen, möglichst bis zum 15.10.2011 an
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die Koordinierungsstelle IKM – Institut für Konfliktaustragung & Mediation, Frau Nöllenburg, noellenburg@ikm-hamburg.de. Die nächste Beiratssitzung des Bundesprogramms findet Mitte November statt. Frau Witsch regt an, dass sich das IKM mit dem Projektaufruf direkt an die Einrichtungen wendet. Frau Steenbock erläutert, dass Projektideen möglichst breit und transparent im Stadtteil gewonnen werden sollen. Frau Rautenberg lässt über Frau Steenbock ausrichten, dass für das Kinder-Projekt zum Finden bzw. Erfinden von Spielen auf dem Hansaplatz, das in den Herbstferien stattfindet, Besucher/innen willkommen sind, insbesondere Senior/innen, die Kindern alte Spiele zeigen können. Hansaplatz: Litfaßsäule muss weg Herr Schelter beantragt, den unverzüglichen Abbau der Litfaßsäule zu fordern. Frau Dr. Kretzer weist darauf hin, dass der Stadtteilbeirat dazu gerade erst in der Junisitzung am 28.06. eine Beiratsempfehlung (BRE 23/2011: „Entfernung der Litfaßsäule auf dem Hansaplatz“) verabschiedet hat, die dem WS-Ausschuss auf seiner letzten Sitzung am 20.09. vorgelegt worden ist. Herr Jochem erklärt noch einmal die Hintergründe und verliest die Stellungnahme des Fachamtes Stadtund Landschaftsplanung unter der BRE 23/2011: „Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung ist mit diesem Anliegen an das Fachamt Management des öffentlichen Raumes herangetreten. Derzeitiger Zwischenstand: Die Litfaßsäule war seinerzeit im Zuge der Baumaßnahme vorübergehend entfernt worden und wurde nun wieder an einem neuen Platz aufgestellt. Eine Entscheidung über einen ersatzlosen Abbau resp. über den endgültigen Standort steht noch aus.“ Herr Schelter weist noch einmal darauf hin, dass die Installation der Litfaßsäule zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens im Stadtteilbeirat, der über Jahre in die Detailplanung zur Umgestaltung des Hansaplatzes einbezogen worden war, besprochen wurde. Herr Jochem bestätigt, dass eine Litfaßsäule in keinem der in den Diskussionen benutzten Pläne erkennbar gewesen sei. Herr Streb merkt an, dass das Argument, die Litfaßsäule sei aufgestellt worden, weil sie vor dem Umbau da und in alten Plänen eingezeichnet gewesen sei, vor dem Hintergrund, dass ganze Mauern abgetragen wurden und fast jedes bauliche Element des Platzes einer kleinteilig aufeinander abgestimmten Umgestaltung unterzogen worden ist, als absurd bezeichnet werden könne. Die nachdrückliche Erneuerung der Forderung aus der Beiratsempfehlung 23/2011 wird beschlossen: Antrag / Beiratsempfehlung: Der Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte erneuert mit Nachdruck seine Forderung nach einer ersatzlosen Entfernung der Litfaßsäule vom Hansaplatz (d. h. auch keine Standortverschiebung in das nähere Umfeld). Meinungsbild Plenum: (etwa 85 Anwesende) Ja: mehrheitlich Votum Stadtteilbeirat: Ja: 11 Nein: 0 Enthaltung: 0 Der Antrag / die Beiratsempfehlung ist damit einstimmig angenommen. Privatisierung Hachmannplatz Herr Joho fragt nach den in der Presse kolportierten bezirklichen Absichten zur weiteren Privatisierung des Hachmannplatzes und zu möglichen Vertreibungsszenarien. Herr Jochem wird Erkundigungen einholen. Bauantrag Hansaplatz Nr. 7 Herr Jochem skizziert das Vorhaben der kompletten Sanierung des derzeit leerstehenden Hauses Hansaplatz 7 (Nord-West-Ecke). Geplant ist Wohnnutzung, im Souterrain und Hochparterre Gewerbe bzw. Gastronomie; beantragt wurde auch der Ausbau des Dachgeschosses. In den bisherigen Gesprächen zwischen Bezirk und Bauherr bzw. Investor wurden Balkone verweigert; aufgrund der bevorstehenden Unterschutzstellung unter Denkmalschutz wurden ebenfalls bauliche Einschränkungen z. B. für den Dachausbau mit drei zusätzlichen Wohnungen geltend gemacht. Das Vorhaben wird frei finanziert werden, daher wird mit den ca. drei Wohnungen pro Stockwerk, bei denen der historische gründerzeitliche Grundriss wiederhergestellt werden soll, kein öffentlich geförderter Wohnraum und vermutlich Eigentum entstehen, so Herr Jochem. Frau Kilgast regt an, eine Beiratsempfehlung zu dem Bauantrag abzugeben, wenngleich er letztlich formal nicht abzulehnen sei. Herr Schelter heißt es gut, dass in dem Haus endlich etwas unterSeite 8 Arbeitsgemeinschaft ASK | convent – Gebietsentwickler im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

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nommen wird, verweist jedoch darauf, dass dem Stadtteilbeirat die nötigen Informationen fehlen, um adäquat darüber abstimmen zu können. Herr Jochem berichtet auf Nachfrage von Herrn Chychla nach den beantragten Befreiungen, dass hauptsächlich der Dachausbau eine genehmigungspflichtige Maßnahme darstellt. In den Verhandlungen mit dem Investor sei erreicht worden, dass die Dachterrasse für alle Bewohner/innen zugänglich sein wird, so Herr Jochem. Frau Kilgast beschreibt, dass die Dachterrasse dementsprechend als Ausgleichsfläche anerkannt wurde. Herr Streb regt an, die Befürwortung des Projektes als positiv zu bewertende Schaffung von Wohnraum zu trennen von der Frage, welches Wohnen geschaffen werden soll; privater Wohnungsbau könne per se keinen kostengünstigen Wohnraum schaffen. Frau Witsch legt dar, dass aus ihrer Sicht eine Dachterrasse auf Luxuswohnraum hindeutet, und fordert, dass zur Vermeidung der weiteren Verdrängung von billigem zugunsten von teurem Wohnen zu jeder Luxuswohnung eine öffentlich geförderte Wohnung geschaffen werden müsste. Herr Joho befürwortet eine sofortige Abstimmung, wenn sich damit beweise, dass der Bezirk die Entscheidung des Stadtteilbeirats berücksichtigt. Herr Dr. Pfadt erinnert an die Checkliste für Anträge, nach der Anträge erst auf der folgenden Sitzung behandelt werden dürfen, es sei denn, es werde als dringend erachtet. Herr Wilke fragt nach dem Sinn eines Beiratsvotums angesichts der Einschätzung der Verwaltung, das keine stichhaltigen Gründe gegen den Bauantrag vorliegen. Es kommt zur Abstimmung über die Frage, ob der Beirat auf der Sitzung ein Votum abgibt:
Antrag zur Geschäftsordnung: Votum Stadtteilbeirat: Ja: 3 Nein: 6 Enthaltung: 1

Damit wird über den Antrag auf der aktuellen Sitzung nicht abgestimmt. Verschiedenes Herr Oehler berichtet kurz vom Stadtteilräte-Netzwerk und stellt die Frage, ob der Stadtteilbeirat diesem Netzwerk beitreten möchte. Das nächste Treffen wird im November in Steilshoop stattfinden zum Thema Nachhaltigkeit insbesondere bezüglich der Beteiligungsgremien und der Verfügungsfondsmittel nach Wegfall der Förderung. Eine Resolution für die Verstetigung und die Weiterförderung nach Ende des jeweiligen Programms soll vorbereitet und abgestimmt werden. Herr Wilke bedankt sich bei allen Beteiligten für den Einbau der Ampel über den Steindamm auf Höhe Stiftstraße, der nach jahrelangem stadtteilweitem Bemühen kürzlich erfolgt ist. Herr Schelter lobt die positiven Veränderungen der Außengastronomie, die auf dem Spadenteich zügig umgesetzt wurden.

5. Rückmeldungen zu Anfragen, Anträgen und Beiratsempfehlungen
Aktuelle Beiratsempfehlungen (BRE) Herr Jochem berichtet, dass elf Beiratsempfehlungen auf der letzten WS-Ausschusssitzung am 20.09. zur Vorlage kamen, und führt die Beiratsempfehlungen stichwortartig auf:
BRE 19/2011 „Parklinsen auf nicht überfahrbaren Flächen Hansaplatz“ v. 31.05.2011: Zustimmung des WS-Ausschusses auf Basis der Stellungnahme des Fachamtes SL. BRE 20/2011 „1. Protest gegen Postfilialen-Schließung Hbf. + 2. Einrichtung Postannahme-/ -ausgabestelle Umgebung Hansaplatz“ v. 31.05.2011: Zustimmung des WS-Ausschusses auf Basis der Stellungnahme des Fachamtes SL. BRE 21/2011 „Forderung Vorlage Bericht Zwischenevaluation Gebietsentwicklung St. Georg“ v. 31.05.2011: Der Evaluationsbericht in Lang- und Kurzfassung wurde am 01.06.2011 per E-Mail über den Beiratsverteiler von ASK/convent versendet. Der BRE wurde entsprochen. Kenntnisnahme durch WS-Ausschuss. BRE 22/2011 „Verfahrensweisen der Beiratsarbeit“ v. 31.05.2011: Intensive Erörterung im WS-Ausschuss und Kenntnisnahme. BRE 23/2011 „Entfernung der Litfaßsäule auf dem Hansaplatz“ v. 28.06.2011: Zustimmung des WS-Ausschusses auf Basis der Stellungnahme des Fachamtes SL (wurde verlesen, siehe oben im vorangegangenen TOP 4). BRE 24/2011 „Rückkehr zu Beiratsthemen“ v. 28.06.2011: Kenntnisnahme durch WS-Ausschuss.

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BRE 25/2011 „Keine Verlängerung der Baugenehmigung für Patrizia-Projekt „Hanse-Cube“; Wohnen ermöglichen“ v. 28.06.2011: Der Bausausschuss hat darüber entschieden, ein Bescheid ist ergangen mit dem Inhalt, dass eine Verlängerung der Baugenehmigung bis Ende 2011 mit der Auflage erteilt wird, Wohnen in bestimmte Teile des Konzeptes zu integrieren und bis 31.12.2011 einen Nutzer vorzuweisen. Zustimmung des WSAusschusses auf Basis der Stellungnahme des Fachamtes SL. BRE 26/2011 „Unterstützung Wohn- und Betreuungsprojekt Pulverteich 12 (Hamburg Leuchtfeuer)“ v. 30.08.2011: Zustimmung des WS-Ausschusses auf Basis der Stellungnahme des Fachamtes SL. BRE 06/2011 „Einmündungsbereich Brennerstraße: Verkehrsberuhigung im Rahmen der Neugestaltung des Hansaplatzes“ v. 22.02.2011: [Nachrichtlich die Stellungnahme des Fachamtes MR: „Die Planungsgrenzen zur Umgestaltung des Hansaplatzes sind frühzeitig festgelegt worden. Nur für diesen Bereich ist die Planung finanziell gesichert gewesen. Die komplette Fertigstellung des Hansaplatzes innerhalb der Planungsgrenzen bedurfte schon einer Zusatzfinanzierung seitens der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Eine Ausweitung des Plangebietes hätte eine neue Planung und deren Finanzierung erforderlich gemacht. Diese Finanzmittel standen nicht zur Verfügung. MR empfiehlt, die verkehrliche Situation nach Fertigstellung des Hansaplatzes zu evaluieren und dann ggf. erforderliche Schritte einzuleiten. Eine in den workshops angedachte Pollersperrung am Beginn der Brennerstraße scheidet nach Einschätzung des Fachamtes MR aus.“] Kenntnisnahme durch WS-Ausschuss. Mitteilungen des Fachamtes SL (genehmigte Verfügungsfondsanträge 09, 10, 11 und 12/2011 sowie Stand des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“): Kenntnisnahme durch WS-Ausschuss.

Dreifeldsporthalle auf dem Gelände der Klosterschule Herr Goretzki erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Dreifeldsporthallen-Planungen. Herr Jochem erläutert, das die große Mehrzahl der Fachbehörden und Fachämter, die zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie Stellung genommen haben, der Errichtung einer Dreifeldsporthalle auf dem Gelände der Klosterschule positiv gegenübersteht und eine Realisierung empfiehlt. Die positiven Stellungnahmen werden in der Diskussion mit Freude zur Kenntnis genommen, ebenso die Tatsache, dass alle Stellungnahmen für den Fall, dass die Finanzierungsfragen geklärt werden können, empfehlen, eine Drei- und nicht nur eine Zweifeldsporthalle zu errichten. Demgegenüber bleibt die von Herrn Jochem kurz skizzierte Einschätzung der Schulbehörde, dass bei der Klosterschule kein Bedarf für eine Dreifeldsporthalle bestehe, unverständlich. Herr Jochem legt dar, dass die Schulbehörde zum derzeitigen Zeitpunkt – der Referentenentwurf der Schulentwicklungsplanung bleibt abzuwarten – eine integrierte Sicht auf die Bedarfe im gesamten Stadtteil leider außer Acht gelassen habe. In mehreren Wortbeiträgen wird hervorgehoben, dass diese Einschätzung und die damit verbundene Ablehnung der Schulbehörde, einen Kofinanzierungsanteil zu übernehmen, weder der Bedarfssituation an der Schule selbst entspricht noch die Bedarfe des gesamten Stadtteils angemessen berücksichtigt. Der Stadtteilbeirat entschließt sich, erneut ein Votum für den Bau einer Dreifeldsporthalle abzugeben: Antrag / Beiratsempfehlung: 1. Der Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte begrüßt die positiven Stellungnahmen der zuständigen Fachbehörden zur Dreifeldsporthalle auf dem Gelände der Klosterschule und schließt sich der Einschätzung an, dass eine Realisierung als Dreifeldsporthalle (nicht nur Zweifeldsporthalle) angestrebt werden sollte. 2. Der Stadtteilbeirat bekräftigt seine Einschätzung, dass es für eine Dreifeldsporthalle einen dringenden Bedarf an der Schule und im Stadtteil gibt, und fordert erneut den Bau einer Dreifeldsporthalle auf dem Gelände der Klosterschule. 3. Der Stadtteilbeirat fordert die Schulbehörde auf, den großen Bedarf an Hallenkapazitäten im gesamten Stadtteil St. Georg und nicht nur bezogen auf die Klosterschule zu sehen und zu berücksichtigen und damit einer den Zielen der integrierten Stadtteilentwicklung verpflichteten Bedarfseinschätzung Raum zu geben.

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Meinungsbild Plenum: (etwa 85 Anwesende) Ja: mehrheitlich Votum Stadtteilbeirat: Ja: 7 Nein: 0 Enthaltung: 0 Der Antrag / die Beiratsempfehlung ist damit einstimmig angenommen.
[Nachrichtlich: Vgl. die Beiratsempfehlungen 40/2009 v. 24.11.2009 „Dringender Bedarf Sporthallenkapazitäten: Unterstützung Planungen 3-Feldsporthalle Klosterschule“ sowie Mitteilung des Fachamtes Stadtund Landschaftsplanung v. 17.03.2010 an den WS-Ausschuss; siehe auch die Beiratsempfehlungen 31/2009 v. 26.05.2009 sowie 03/2010 v. 26.01.2010 zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie für die Dreifeldsporthalle.]

Verfahrensstand Soziale Erhaltungsverordnung Herr Jochem berichtet, dass der WS-Ausschuss auf seiner letzten Sitzung am 20.09. über den Zwischenstand informiert worden ist. Auf Basis des vorgelegten Endberichtes der Repräsentativerhebung werden derzeit die Begründungen für eine Soziale Erhaltungsverordnung erarbeitet, so Herr Jochem. Ein Textentwurf soll bis November vorgelegt werden, um in die Bezirksversammlung eingebracht zu werden und die Rechtsprüfung bis Ende des Jahres zu durchlaufen. Herr Jochem zeigt einen Zeitplan und einen Gebietsabgrenzungsplan mit den bei der Aufstellung der Sozialen Erhaltungsverordnung jeweils in einen eigenen raumspezifischen Begründungszusammenhang zu stellenden fünf Teilräumen (siehe Anhang Beirat 53 [2011]) und beschreibt kurz deren städtebauliche und stadtstrukturelle Unterschiede. [Nachrichtlich: Wie unter TOP 1 berichtet, wird
das Thema auf der übernächsten Beiratssitzung am 29.11. vertiefend erörtert.]

6. Verfügungsfonds / Mittelvergabe
[Entfällt; es liegen keine Anträge vor.]

7. Termine
Die nächste Sitzung (9. Öffentliche Sitzung) findet am 25.10.2011 um 18.30 Uhr in der HeinrichWolgast-Schule statt. Die AG „Kinder- und Jugendlichenbeteiligung“ tagt am 27.10.2011 um 16.30 Uhr im Vor-OrtBüro, Hansaplatz / Ecke Zimmerpforte; hierzu wird noch gesondert eingeladen. Herr Oehler bedankt sich bei allen Anwesenden und erklärt die Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 21.40 Uhr Protokoll: Frau Dr. Kretzer

Anhang
Anhang Beirat 48 [2011] Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer *
Anrede Titel

Herr Frau Frau Frau Frau Herr Frau Frau Herr Herr Frau Frau

Vorname Dietmar Sybille Doris Ursula Ursula Siegmund Irene Mary-Lu Torsten Andreas Dorothee Herta

Nachname Bagwitz Barkowsky Bartsch Berg Berger Chychla Coldewey Conrad Eick Ernsting Eymess G.

Institution, Organisation, Firma, Initiative
1 2 3 4 5

Mitglied – Mietervereinigungen Mieterverein zu Hamburg v. 1890 R.V. Hartwig Hesse’s Witwen-Stift, Alexanderstraße Geschichtswerkstatt St. Georg Koppel 66 Hartwig-Hesse-Stiftung

6 7 8 9 10 11 12

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Anrede Titel

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Institution, Organisation, Firma, Initiative Mitglied – Bewohnerin Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Sozialraummanagement Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Ev. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde basis & woge e. V. Stellv. Geschäftsführer Hartwig-Hesse-Stiftung Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen ragazza e. V. Klosterschule Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Einwohnerverein St. Georg v. 1987 e. V. Vorstand Amalie-Sieveking-Stiftung
13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

Frau

Frau Herr Herr
Frau

Vorname Rita Werlemann Gerald Rolf Gerd Stefanie Gudrun Ruben Monika Erwin Michael Johannes Gisela Anka Kirsten Susanne Christoph Steffen Ingeborg Eva Robert Elke Erika Almut Monika Margit Monika Harald Monika Gudrun Rimma Eberhard Helga Ulf Berno Ingeborg Edith Therese Maria Manda Renée Anja Martin Petra Karl-Heinz Gerda

Nachname Geisselbrecht Gisela Gönen Goretzki Grabatsch Greb Greb Herzberg Hirsch Jochem Joho Jörn Kaesemodel Katić Khaschei Kilgast Korndörfer Leipnitz Leonhardt Martens Maruska Mather Mausberg Meßinger Mundt Nagels Nilsson Ortlepp Pohl Richter Rissig Rosenkranz Samoylenko Schelter Schlotzke Schröder Schuckart Schulenburg Schulze Sodowski Sonnert Starcek Steenbock Stehmann Streb Thiel Thier Tombeis

Herr Frau Herr Frau Herr Herr Herr Frau Frau Frau Frau Herr Herr Frau Frau Frau Herr

Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Sportverein SV Vorwärts St. Georg e. V. Mitglied – Politik SPD-Fraktion Stellv. Mitglied – Politik SPD-Fraktion Stellv. Mitglied – Bewohner Hartwig-Hesse-Stiftung Hausleitung Hartwig-Hesse’s Witwen-Stift

27 28 29 30 31 32 33 34 35

Frau Frau Frau Frau Frau Frau
Herr

Stellv. Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Guttempler Bildungswerk LV Hamburg e. V. Hartwig-Hesse-Stiftung

36 37 38 39

Hartwig Hesse’s Witwen-Stift, Alexanderstraße Mitglied – Gewerbetreibender Hartwig Hesse’s Witwen-Stift, Alexanderstraße Hartwig-Hesse-Stiftung Klub „Lira“ e. V. Mitglied – Bewohner PK 11 Stellv. Mitglied – Politik Fraktion DIE LINKE

40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54

Frau Frau Frau Herr Frau Herr
Herr

Frau Frau Frau Frau Frau Frau Frau
Herr Frau

Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Kulturladen St. Georg Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Bürgerverein zu St. Georg von 1880 r. V. Stellv. Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen SCHORSCH Hartwig-Hesse-Stiftung

55 56 57 58 59 60

Herr Frau

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Anrede Titel

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Institution, Organisation, Firma, Initiative
61

Frau Herr Herr Frau Herr Herr Herr Frau Frau Herr Frau Frau

Vorname Gabi Helmut Volker Käthe Gerhard Helmut Gode Charlotte Ursula Ulrich Alpina Ingrid

Nachname Urbancyk Voigtland von Garnier Wakil Warlamow Wiederhold Wilke Wink Witsch Witt Wurm Wustmann

Stellv. Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Bürgerverein zu St. Georg von 1880 r. V. Stellv. Mitglied – Mietervereinigungen Hartwig Hesse’s Witwen-Stift, Alexanderstraße Cactus-Glas, Werkstattgalerie

62 63 64 65 66 67 68

Mitglied – Bewohnerin Klub „Lira“ e. V.

69 70 71 72

[* Einige Teilnehmer/innen haben sich nicht eingetragen.]

Für die Auftragnehmer:
Wolfgang Oehler (ASK / convent) Dr. Anette Kretzer (ASK) Dr. Andreas Pfadt (ASK)

Entschuldigt:
Anrede Titel Vorname

Nachname

Institution, Organisation, Firma, Initiative Stellv. Mitglied – Bewohnerin Mitglied – Politik CDU-Fraktion Stellv. Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Geschichtswerkstatt St. Georg Stellv. Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Klosterschule Mitglied – Grundeigentümer Mitglied – Organisationen / Institutionen / Initiativen Heinrich-Wolgast-Schule Mitglied – Bewohner

Frau Herr Frau Frau Herr Frau Herr
Dr.

Sabine Gunter Karla Ursula Heino Susanne Michael

Ackermann Böttcher Fischer Frerich Jückstock Rautenberg Schwarz

Anhang Beirat 49 [2011] Feedbackbogen und Auswertung 27.09.2011 Auswertung:
Anzahl (gesamt): 2, davon 1 Beiratsmitglied/er bzw. Stellvertreter/in/nen, 1 Gast

1 1 Das hat mir gut gefallen: „es war okay“ Das hat mir nicht so gut gefallen, das kann / soll verbessert werden: ---

-

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Anhang Beirat 50 [2011] Auszug aus Präsentation „Ansätze und Vorschläge zur Erneuerung des Stiftsquartiers – Arbeitsbericht“: Pläne „Bestand“ und „Planung“ (Dr. Pfadt, ASK GmbH / Gebietsentwickler)

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Anhang Beirat 51 [2011] Plan Lohmühlenpark inkl. geplanter 2. Bauabschnitt (Impulsprojekt „Berliner Tor-Grünzug“), Stand: 2009

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Anhang Beirat 52 [2011] Auszug aus Präsentation „Hartwig Hesse Quartier“ – Nutzungskonzept für das Grundstück, Alexanderstraße Hamburg, St. Georg, Planungsstand September 2011 (Hartwig-Hesse-Stiftung, STATTBAU Hamburg)

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Anhang Beirat 53 [2011] Auszüge aus „Soziale Erhaltungsverordnungen St. Georg und St. Pauli – Zwischenstand“ (Mitteilung des Fachamtes SL für den WS-Ausschuss am 20.09.2011)

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