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Mehr Freiheit. Eine Einführung in den klassischen Liberalismus.

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Die unterschiedlichsten politischen Akteure erheben heutzutage den Anspruch "liberal" zu sein. Ohne zusätzliche Merkmale ist der Begriff "Liberalismus" nahezu inhaltsleer geworden. Das Buch zeigt die Positionen des klassischen Liberalismus an 30 konkreten Politikfeldern, u. a. Arbeitslosigkeit, Demokratie, Krankenversicherung, Rente, Schule, Sozialpolitik, Zuwanderung. Außerdem wird der Ökologismus einer Kritik unterzogen, bei der von Artenschutz über Klima bis zum angeblichen Waldsterben alle wichtigen grünen Themen zur Sprache kommen.
Die unterschiedlichsten politischen Akteure erheben heutzutage den Anspruch "liberal" zu sein. Ohne zusätzliche Merkmale ist der Begriff "Liberalismus" nahezu inhaltsleer geworden. Das Buch zeigt die Positionen des klassischen Liberalismus an 30 konkreten Politikfeldern, u. a. Arbeitslosigkeit, Demokratie, Krankenversicherung, Rente, Schule, Sozialpolitik, Zuwanderung. Außerdem wird der Ökologismus einer Kritik unterzogen, bei der von Artenschutz über Klima bis zum angeblichen Waldsterben alle wichtigen grünen Themen zur Sprache kommen.

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Der bekannteste Ökonom nach dem Tode von Ricardo war John Stuart Mill (1806-1873),
der die von seinem Vorgänger begonnene Fehlentwicklung noch vertiefte. Wie Ricardo war
auch Mill der Meinung, dass die Wirtschaft ein Null-Summen-Spiel sei: die Gewinne könnten
nur steigen, wenn die Löhne fallen, oder anders formuliert: die Arbeiter könnten nur mehr
verdienen, wenn das Einkommen der Unternehmer gekürzt würde. Mill vertrat auch das
"eherne Lohngesetz". In Übereinstimmung mit Ricardo sah auch Mill keine Abhängigkeit der
Produktion von der Verteilung. Daraus schloss er, dass es für den Staat möglich sei, durch
Steuergesetze die marktbedingte Einkommensverteilung zu korrigieren, ohne dadurch die
Produktion zu beeinträchtigen, da diese unabhängig von der Verteilung funktioniere. Mill sah
eine staatliche Umverteilung von Einkommen als wachstumsverträglich und sozial
wünschenswert an.

"John Stuart Mill ist schon ein Epigone des klassischen Liberalismus und,
besonders in seinen späteren Jahren unter dem Einflusse seiner Frau, voll von
schwächlichen Kompromissen. Er gleitet langsam in den Sozialismus über und ist
der Urheber der gedankenlosen Vermengung liberaler und sozialistischer Ideen ...
alle Argumente, die zugunsten des Sozialismus geltend gemacht werden könnten,
sind von ihm mit liebevoller Sorgfalt ausgearbeitet worden. Neben Mill gehalten
sind alle übrigen sozialistischen Schriftsteller - auch Marx, Engels und Lassalle -
kaum von Belang."
Ludwig von Mises

Liberale Ökonomen 279

MEHR FREIHEIT

279

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