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Gefluegel Aktuell - Wiesenhof Newsletter November 2011

Gefluegel Aktuell - Wiesenhof Newsletter November 2011

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Für ein Mehr an Tierwohl
WIESENHOF bringt mit „Privathof-
Geflügel“ Hähnchen aus alternativer
Haltung auf den Markt
Für ein Mehr an Tierwohl
WIESENHOF bringt mit „Privathof-
Geflügel“ Hähnchen aus alternativer
Haltung auf den Markt

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Published by: WIESENHOF Geflügel-Kontor GmbH on Jan 12, 2012
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01/12/2012

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Ausgabe November 2011

Anuga: Willkommen im Wilden Westen
Auf der diesjährigen ANUGA präsentierte WIESENHOF die komplette Bandbreite innovativer Geflügelspezialitäten für den Lebensmitteleinzelhandel und Großverbraucher. 6.000 Unternehmen stellten aus, rund 155.000 Besucher aus aller Welt kamen nach Köln. kommen alle Cowboys und Cowgirls auf den Geschmack der würzig scharfen Pfeffermarinade. Für Freunde des feurigen Genusses hat WIESENHOF die neue Teufelshähnchen®Range entwickelt. Zu dieser gehören ein ganzes Hähnchen sowie ein Mix aus Ober- und Unterkeulen – die Produkte sind „höllisch“ scharf und ofenfertig gewürzt.

Wahre Winterfreuden
Zwei neue leckere Putenspezialitäten ergänzen in diesem Jahr das beliebte Winter-Genuss Sortiment von WIESENHOF: Beim Puten-Innenfilet mit Cranberry-Apfel-Backpflaumen-Topping vereinen sich feines Filet und fruchtige Auflage. Neu ist auch der Puten-Rollbraten mit würzig-cremiger ZwiebelFrischkäse-Füllung. Die Klassiker bleiben weiterhin im saisonalen Angebot. Dazu gehört der gefüllte Puten-Rollbraten mit einer Backpflaumen-Apfel-Füllung und beliebte Entenspezialitäten: Gefüllte Ente mit Äpfeln, Rosinen und Zimt, die winterlich gewürzte halbe Ente und die vier Enten-Schenkel in der Backofenschale sind zu den Feiertagen besonders beliebt. Der Hähnchen-Rollbraten mit einer Füllung aus Hähnchenoberkeulenfleisch gehört nach seiner erfolgreichen Neueinführung im vergangenen Jahr weiterhin zum saisonalen Angebot. Gefüllte Hähnchen, wahlweise mit Aprikosen, Äpfeln und Rosinen oder einer aromatisch-würzigen Geschmacksvariation mit Backpflaumen, Äpfeln und feiner Thymiannote, runden das winterliche Sortiment ab. Die ofenfertig vorbereiteten Gef lügelspezialitäten sind ohne großen Aufwand schnell zubereitet. So bleibt mehr Zeit zum Feiern mit Freunden und Familie.

WIESENHOF
Für ein Mehr an Tierwohl

INFORMIERT

Neu zur Grillsaison 2012: WIESENHOF „BBQ Country“
WIESENHOF entführte die zahlreichen Besucher in den Wilden Westen: Passend zum Motto der kommenden Grillsaison stellte die führende Geflügelmarke ihre Produktneuheiten im „BBQ Country“ vor: Mit leckerem Schotenpfeffer und rauchigem BBQ-Gewürz bringt der Bruzzzler BBQ-Country den wilden Westen in den heimischen Garten. Diese Variante von Deutschlands beliebtester Geflügelbratwurst wird nur als Limited Edition erhältlich sein – ebenso wie die anderen Geflügelspezialitäten aus dem BBQ-CountrySortiment: Mit den Putenhacksteaks „Joe“, Putenhacksticks „John“, Hähnchen-SchenkelDuo „Jack“ und Putenmedaillons „Jimmy“

Ein Song für den Puten-Bacon
Auf besonders großes Interesse bei den Messebesuchern stieß der Puten-Bacon von WIESENHOF, der erste Puten-Bacon für den deutschen Markt: Die leichtere Alternative aus Puten-Oberkeulenfleisch bietet vollen Geschmack – bei weniger als 10% Fett. „Die Verbraucher von heute möchten nicht auf Genuss verzichten“, sagt Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei WIESENHOF. „Leichte, fettarme Produkte mit vollem Geschmack liegen deswegen klar im Trend.“ Begeistert vom Puten-Bacon waren auch die musizierenden Comedians Horst und Ewald: Am Messestand wurde ein Loblied auf die Produktneuheit angestimmt.

WIESENHOF bringt mit „PrivathofGeflügel“ Hähnchen aus alternativer Haltung auf den Markt
Wissenschaftlern der LMU im Rahmen einer langfristig angelegten Studie ausgewertet. Nach Abschluss der Forschungsarbeit liegen valide Ergebnisse vor, die zeigen, welche Maßnahmen bei einer alternativen Haltungsform maßgeblich zu einer Verbesserung des Tierwohls bei Hähnchen beitragen.

Realistische Marktchancen für Produkte aus alternativer Haltung
Durch Weidehähnchen und Bio-Geflügel verfügt WIESENHOF über den größten Erfahrungsschatz mit alternativen Haltungsformen in der Geflügelbranche – dieses Know-how fließt in die Entwicklung von Privathof-Geflügel ein. „Wir sind davon überzeugt, dass ein Produkt wie unser Privathof-Geflügel in der heutigen Zeit Chancen hat. Auch wenn der Großteil der Verbraucher weiterhin zu konventioneller Ware greifen wird, die – das muss in diesem Zusammenhang auch gesagt werden – qualitativ ebenfalls hochwertig ist.“ Wie Tierwohl messbar ist beantwortet Prof. Dr. Dr. Erhard von der LMU, der das Projekt wissenschaftlich begleitet, in einem Interview auf Seite 3.

Geringere Besatzdichte, eine angereicherte Umgebung mit Sitzstangen, Strohballen und Picksteinen kennzeichnen das neue Haltungskonzept, das zum Beispiel auf dem Hof der Familie Attenberger umgesetzt wird.

Ein Hoch auf den Puten-Bacon: Die Comedians Horst (l.) und Ewald (r.) im WIESENHOF BBQ-Country

Ab Ende Oktober im Handel: Das Winter-Sortiment von WIESENHOF

Stiftung Warentest untersucht Geflügelprodukte
In vielen Produkten, die auf der Verpackung explizit „Geflügel“ ausloben, sind auch Schweine- oder Rindfleisch enthalten, bemängelt die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung. Insgesamt kauften die Tester 207 Geflügelfleischerzeugnisse wie beispielsweise Mortadella, Salami, oder Bratwurst ein. Von den untersuchten Produkten waren 53 Produkte aus Sicht der Tester wenig verbraucherfreundlich gekennzeichnet. Hier ist ein ge„Wissen, was drin ist“ steht für 100 % Geflügel aus deutscher WIESENHOF Aufzucht, Verzicht auf Zusätze wie Geschmacksverstärker, künstliche Farbstoffe und Gluten.

nauer Blick ins Zutatenverzeichnis nötig, um zu erkennen, dass nicht nur Fleisch vom Geflügel in der Wurst steckt. Die Ergebnisse des Marktchecks haben die Stiftung Warentest dazu bewogen, bei der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission einen Antrag zu stellen: Die Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse sollten den redlichen Handelsbrauch widerspiegeln, das heißt sie sollen die Produkte so beschreiben, wie sie bereits jetzt schon hergestellt werden.

Schweinefleisch“, sagt Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer WIESENHOF Marketing, „und schaffen Klarheit und Transparenz für den Verbraucher.“ Das zeigt auch das Logo “Wissen, was drin ist” auf der Geflügelwurst. Verbraucher bekommen so auf den ersten Blick Informationen zum Qualitätsversprechen von Deutschlands Geflügelmarke Nr. 1.
IMPRESSUM: Informationsbüro WIESENHOF c/o Engel & Zimmermann AG Schloss Fußberg Am Schlosspark 15 82131 Gauting Telefon 089/89 35 63 515 Fax 089/89 39 84 29 e-Mail wiesenhof@engel-zimmermann.de

WIESENHOF sorgt für Klarheit
„Für unsere Produkte verzichten wir komplett auf den Zusatz von Rinder- oder 4

WIESENHOF hat im Austausch mit Wissenschaftlern der Ludwig-MaximiliansUniversität (LMU) München, Experten vom Deutschen Tierschutzbund und der eigenen Forschungsabteilung „PrivathofGeflügel“ entwickelt – ein neues Konzept zur Geflügelaufzucht, das eine besonders tiergerechte Haltung vorsieht. Tierschutz und alternative Haltungsformen bestimmen immer stärker die öffentliche Diskussion. Ein Teil der Verbraucher wünscht sich geänderte Haltungsbedingungen für Nutztiere. „Tatsache ist aber auch, dass viele Verbraucher zögern, für ein Mehr an Tierwohl auch mehr Geld auszugeben“, sagt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe / WIESENHOF. Diese Erfahrung hat WIESENHOF bereits

mit höherpreisigen Weidehähnchen aus der Auslaufhaltung gemacht. Das Weidehähnchen, 2004 mit dem Tierschutzpreis der bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet, fand nicht genügend Käufer. Mit Privathof-Geflügel, das seit Anfang Oktober 2011 erstmals im Handel erhältlich ist, startet WIESENHOF einen erneuten Anlauf, Geflügelfleisch aus einer alternativen Haltungsform marktfähig zu machen. Damit folgt WIESENHOF dem Wunsch vieler Verbraucher und bietet neben Bio-Geflügel ein weiteres alternatives Produkt an.

Tierschutz-Experten beurteilen Maßnahmen zum Tierwohl
Eine langsamer wachsende Rasse, längere Aufzuchtdauer und eine geringere Besatzdichte charakterisieren das Privathof-Geflügel Konzept. Durch Picksteine und Sitzstangen im Stall und Auslauf in einem überdachten Wintergarten können die Hähnchen ihre natürlichen Verhaltensweisen besser ausleben. Das Verhalten der Tiere wird per Videokamera aufgezeichnet und von

Engagement für Nachhaltigkeit: CO2 Fußabdruck
Die CO2-Emmissionen bei der Produktion von Hähnchenfleisch bei WIESENHOF konnten maßgeblich verringert werden. Beim Thema Nachhaltigkeit arbeitet WIESENHOF mit dem Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNN) der Universität WittenHerdecke zusammen.
Mehr dazu lesen Sie auf Seite 3.

GEFLÜGEL aktuell

Ausgabe November 2011

Vor Ort in Eberswalde

Prof. Dr. Dr. Erhard:

MEGA eröffnet modernstes Mischfutterwerk Europas
mindestens sechs Monate lang aufbewahrt, so dass Rückverfolgung innerhalb weniger Minuten möglich ist.

„Tierschutz spielt eine immer größere Rolle“
Prof. Dr. Dr. Michael Erhard leitet den Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München. Der Fachtierarzt und sein Forscherteam begleiten das Privathof-Geflügel Konzept und erhoffen sich von der Untersuchung neue Erkenntnisse über Haltungsbedinungen bei Hähnchen. Herr Prof. Dr. Erhard, wie kann man Tierwohl bei Hähnchen messen? Tierwohl ist schwierig zu untersuchen, da wir die Tiere nicht befragen können. Deshalb müssen wir auf Parameter ausweichen, die uns Aufschluss über das Befinden der Tiere geben können. Einer dieser Parameter ist das Verhalten. Hier prüfen wir: Was machen die Tiere im Stall, was bevorzugen sie dort, wie lange nutzen sie z. B. Strohballen, ändert sich ihr Verhalten, wenn wir bestimmte Dinge ändern usw. Ein weiterer Parameter ist die Tiergesundheit. Die Gesundheit spielt eine wesentliche Rolle, wenn wir Tierwohl bewerten. Auch über verringerte Leistung können wir Rückschlüsse auf das Tierwohl ziehen. Meist ist das ein Hinweis auf mögliche Erkrankungen. Hohe Leistungen bedeuten im Umkehrschluss aber nicht, dass in puncto Tierwohl alles bestens läuft. Wie gewinnen Sie die Erkenntnisse über Tierwohl in der Praxis? Wir haben den Stall in Niederbayern, in dem wir unsere Untersuchung durchführen, vollkommen verkabelt und sechs Kameras installiert. Die so gewonnen Daten zeigen uns im Detail, wie sich die Tiere bewegen, welche Ressource sie nutzen, wie viel sie ruhen usw. Wir können also 1:1 sehen, was im Stall los ist. Dadurch haben wir objektiv messbare Parameter, die uns ermöglichen, das Wohlbefinden zu messen. Welche Chancen räumen Sie Produkten aus alternativer Haltung ein? In der Gesellschaft hat sich ein Wandel vollzogen - Tierschutz spielt eine immer größere Rolle. Es ist wichtig, dass diese Entwicklung eintritt und dass nicht nur schnell und günstig produziert wird, sondern dass es auch eine Haltungsform gibt, die den Tieren entgegenkommt. Das Mehr an Tierschutz spiegelt sich natürlich im Preis wider. Aus meiner Sicht ist ein höherer Preis aber ein guter Kompromiss, wenn man dadurch ein Extra an Tierwohl ermöglicht. Jetzt ist der Verbraucher gefragt, er muss das Produkt annehmen und kaufen.

Pressespiegel
Das Handelsblatt zitiert am 31. August Vorstand Peter Wesjohann:

„Wenn Sie im Fokus stehen, haben Sie nur die Chance, selbst durch Transparenz zu überzeugen.“ […] „Wenn Sie dem Zuschauer als Black Box erscheinen“, glaubt Wesjohann, „öffnet das Raum für Interpretation.“
Der Bayerische Rundfunk berichtet in der Abendschau über Privathof-Geflügel:

Futtermittel ohne Gentechnik
Tierisches Eiweiß wie Tiermehl gelangt bei MEGA Tierernährung bereits seit 1996 nicht mehr ins Futter. Auf antibiotische Leistungsförderer im Futter verzichtet das Unternehmen seit 1997 – und damit schon lange vor dem gesetzlichen Verbot. Auch beim Thema Gentechnik nimmt MEGA eine Vorreiterrolle ein: Der Futtermittelhersteller verwendet ausschließlich gentechnisch unveränderte Rohwaren. Das Werk ist zertifiziert nach GMP+ und KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen) und produziert Futter höchster Qualität vorzugsweise aus heimischen Rohstoffen.

Die Firma Wiesenhof geht auf den starken Wunsch nach Hähnchen aus artgerecht(er) er Haltung ein und macht gemeinsame Sache mit der LMU. […] Ein Hähnchen für die Verbraucher, die dann bereit sein werden, für das Wohl des Tieres auch 30 Prozent mehr auszugeben. […] Zumindest leben diese Tiere ein Drittel länger als ihre Artgenossen, denn sie wachsen langsamer und haben mehr Platz im Stall.
Paul-Heinz Wesjohann im Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

„Alles aus einer Hand“
Hochmodern und leise: Dank speziellem Schallschutz sind die Produktionsvorgänge außerhalb des Werks kaum zu hören.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit war es im Juli soweit: Mit einer feierlichen Schlüsselübergabe wurde die neue MEGA Futtermühle in Eberswalde (Brandenburg) offiziell in Betrieb genommen: Bauherr Paul- Heinz Wesjohann übergab symbolisch den Schlüssel für das neue Werk an den Projektleiter und Technischen Leiter Johannes Meyer sowie den Betriebsleiter Frank Völker. Zahlreiche Me-

sind sehr wichtige Standortfaktoren“, erklärt Dr. Wolfgang Heinzl, Geschäftsführer der MEGA Tierernährung GmbH & Co. KG. Das zur PHW-Gruppe gehörende Unternehmen schafft mit der hochmodernen Anlage einen wichtigen Investitionsstandort im Raum Brandenburg und ist zudem ein wichtiger neuer Arbeitgeber in der Region: Durch den Bau der Futtermühle in Eberswalde entstehen 25 neue Arbeitsplätze, auch Fachkräfte sollen hier ausgebildet werden.

Garantiert ohne Salmonellen
Im Bereich Futtermittelhygiene ist das Werk auf dem neuesten Stand der Technik: Bei der Anlieferung werden sofort erste Proben gezogen, ein hauseigenes Labor sowie staatlich geprüfte unabhängige Stellen kontrollieren die Rohwaren. Die umfangreichen Kontrollen, die auch kontinuierlich während des gesamten Produktionsprozesses stattfinden, gewährleisten hohe Futtermittelsicherheit. Spezielle Mahltechniken und gezielte hydrothermische Behandlungen des Futters mit ausgefeilten Erhitzungs- und Abkühlungstechniken sorgen dafür, dass MEGA kontrolliert salmonellenfreies Futter anbietet. Von jeder Roh- und Fertigwarenpartie wird zudem ein Rückstellmuster gezogen und

Einschließlich des Werkes in Eberswalde ist MEGA Tierernährung nun an fünf Standorten in Deutschland vertreten. Mit mehr als 1,2 Millionen Tonnen Futter pro Jahr ist MEGA Deutschlands Geflügelfutterproduzent Nummer eins und einer der führenden Hersteller in Europa. Getreu dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ beziehen Landwirte, die für WIESENHOF Geflügel aufziehen, ihr Futter von MEGA. Durch die Herstellung in eigenen Mühlen ist sichergestellt, dass die Tiere mit qualitativ hochwertigem Futter und allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt sind.

Neuer CO2-Fußabdruck:

„Die Entfremdung zur Landwirtschaft hat zugenommen. Es wohnen immer mehr Leute in der Stadt, die nur noch romantische Vorstellungen vom Landleben und der Tierproduktion pflegen. Das ist auch ein Fehler unserer Branche. Wir selbst sind seit zwei Jahrzehnten transparent und zeigen die Realität in unseren Betrieben. Wir alle hätten früher auf klären müssen, wie moderne Tierhaltung aussieht. Sie ist eben nicht mehr so wie vor 50 Jahren. Zum Glück.“

WIESENHOF noch klimafreundlicher
WIESENHOF hat die bei der Produktion von Hähnchenfleisch entstehenden CO2Emissionen erheblich reduzieren können: Auf 1 kg WIESENHOF Hähnchenfleisch (Nettoschlachtgewicht) entfallen 1,8 kg äquivalente Treibhausgas-Emissionen. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Wert deutlich niedriger. Dieser produktbezogene CO2-Fußabdruck – auch als Product Carbon Footprint (PCF) bezeichnet – betrug bei der ersten Erhebung auf Basis von Werten aus dem Jahr 2008 noch 3,2 kg CO2-äq / kg Nettoschlachtgewicht. „Der damalige Wert und die in den Betrieben erhobenen Daten lieferten eine hervorragende Ausgangsposition, um Herstellungs- und Transportprozesse weiter zu optimieren“, sagt Peter Wesjohann. Die Berechnungsmethodik wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erweitert, sie entspricht dem Standard PAS 2050:2008 und ist von einer internationalen Normungsorganisation geprüft. Die ermittelten Treibhausgas-Emissionen beziehen sich auf alle Produktionsstufen: Futtermittel, Elterntierhaltung, Brütereien, Aufzuchtfarmen und Verarbeitungsbetriebe inklusive der Logistik bis zum Handelskunden. damit den Einsatz von konventionellem Dieselkraftstoff. Die global diskutierte Frage „Tank oder Teller?“ stellt sich in diesem Kreislauf nicht.
CO2-footprint Treibhausgas-Emissionen der 5 Module
Schlachtereien Aufzuchtfarmen 17 % 21 % 56 % Futtermühlen

Werksbesichtigung mit Paul-Heinz Wesjohann: Auch das neue MEGA-Werk in Eberswalde wird ausschließlich Futter ausliefern, das den strengen WIESENHOF-Kriterien entspricht.

dienvertreter und Lokalpolitiker waren zu der Veranstaltung gekommen und begrüßten das Engagement des Unternehmens vor Ort.

Verbesserte Öko-Bilanz dank Biosprit
Sehr positiven Einfluss auf die Öko-Bilanz hat der hauseigene Bio-Kraftstoff SP-Power: Die Nebenprodukte, die bei der Gef lügelverarbeitung anfallen, verwendet WIESENHOF als Rohstoff für die Bioenergiegewinnung. Die LKW-Flotte der PHW-Gruppe tankt den aus Geflügelfetten hergestellten Alternativtreibstoff und spart

Wichtige Standortfaktoren
Für 300.000 Tonnen hochqualitatives Geflügelfutter jährlich reichen die Produktionskapazitäten aus. „Wir haben hier die Anbindung an Straße, Wasser und Schiene. Das

5% Brütereien

650 Tonnen Futter täglich werden in Eberswalde hergestellt. Im Rahmen einer speziellen hydrothermischen Behandlung wird das Futter auf mehr als 80 °C erhitzt und ist somit garantiert frei von Salmonellen.

1% Elterntierhaltung

Den höchsten Anteil an den ermittelten Emissionen haben die Futtermühlen, danach folgen Aufzuchtfarmen und Schlachtereien. Brütereien und Elterntierhaltungen verursachen den geringsten Anteil an Emissionen bei WIESENHOF.

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