Franz Kafka In der Strafkolonie »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und

überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Der Reisende schien nur aus Höflichkeit der Einladung des Kommandanten gefolgt zu sein, der ihn aufgefordert hatte, der Exekution eines Soldaten beizuwohnen, der wegen Ungehorsam und Beleidigung des Vorgesetzten verurteilt worden war. Das Interesse für diese Exekution war wohl auch in der Strafkolonie nicht sehr groß. Wenigstens war hier in dem tiefen, sandigen, von kahlen Abhängen ringsum abgeschlossenen kleinen Tal außer dem Offizier und dem Reisenden nur der Verurteilte, ein stumpfsinniger breitmäuliger Mensch mit verwahrlostem Haar und Gesicht, und ein Soldat zugegen, der die schwere Kette hielt, in welche die kleinen Ketten ausliefen, mit denen der Verurteilte an den Fuß- und Handknöcheln sowie am Hals gefesselt war und die auch untereinander durch Verbindungsketten zusammenhingen. Übrigens sah der Verurteilte so hündisch ergeben aus, daß es den Anschein hatte, als könnte man ihn frei auf den Abhängen herumlaufen lassen und müsse bei Beginn der Exekution nur pfeifen, damit er käme. Der Reisende hatte wenig Sinn für den Apparat und ging hinter dem Verurteilten fast sichtbar unbeteiligt auf und ab, während der Offizier die letzten Vorbereitungen besorgte, bald unter den tief in die Erde eingebauten Apparat kroch, bald auf eine Leiter stieg, um die oberen Teile zu untersuchen. Das waren Arbeiten, die man eigentlich einem Maschinisten hätte überlassen können, aber der Offizier führte sie mit einem großen Eifer aus, sei es, daß er ein besonderer Anhänger dieses Apparates war, sei es, daß man aus anderen Gründen die Arbeit sonst niemandem anvertrauen konnte. »Jetzt ist alles fertig!« rief er endlich und stieg von der Leiter hinunter. Er war ungemein ermattet, atmete mit weit offenem Mund und hatte zwei zarte Damentaschentücher hinter den Uniformkragen gezwängt. »Diese Uniformen sind doch für die Tropen zu schwer«, sagte der Reisende, statt sich, wie es der Offizier erwartet hatte, nach dem Apparat zu erkundigen. »Gewiß«, sagte der Offizier und wusch sich die von Öl und Fett beschmutzten Hände in einem bereitstehenden Wasserkübel, »aber sie bedeuten die Heimat; wir wollen nicht die Heimat verlieren. ± Nun sehen Sie aber diesen Apparat«, fügte er gleich hinzu, trocknete die Hände mit einem Tuch und zeigte gleichzeitig auf den Apparat. »Bis jetzt war noch Händearbeit nötig, von jetzt aber arbeitet der Apparat ganz allein.« Der Reisende nickte und folgte dem Offizier. Dieser suchte sich für alle Zwischenfälle zu sichern und sagte dann: »Es kommen natürlich Störungen vor; ich hoffe zwar, es wird heute keine eintreten, immerhin muß man mit ihnen rechnen. Der Apparat soll ja zwölf Stunden ununterbrochen im Gang sein. Wenn aber auch Störungen vorkommen, so sind sie doch nur ganz kleine, und sie werden sofort behoben sein.« »Wollen Sie sich nicht setzen?« fragte er schließlich, zog aus einem Haufen von Rohrstühlen einen hervor und bot ihn dem Reisenden an; dieser konnte nicht ablehnen. Er saß nun am Rande einer Grube, in die er einen flüchtigen Blick warf. Sie war nicht sehr tief. Zur einen Seite der Grube war die ausgegrabene Erde zu einem Wall aufgehäuft, zur anderen Seite stand der Apparat. »Ich weiß nicht«, sagte der Offizier, »ob Ihnen der Kommandant den Apparat schon erklärt hat.« Der Reisende machte eine ungewisse Handbewegung; der Offizier verlangte nichts Besseres, denn nun konnte er selbst den Apparat erklären. »Dieser Apparat«, sagte er und faßte eine Kurbelstange, auf die er sich stützte, »ist eine Erfindung unseres früheren Kommandanten. Ich habe gleich bei den allerersten Versuchen mitgearbeitet und war auch bei allen Arbeiten bis zur Vollendung beteiligt. Das Verdienst der Erfindung allerdings gebührt ihm ganz allein. Haben Sie von unserem früheren Kommandanten gehört? Nicht? Nun, ich behaupte nicht zu viel, wenn ich sage, daß die Einrichtung der ganzen Strafkolonie sein Werk ist. Wir, seine Freunde, wußten schon bei seinem Tod, daß die Einrichtung der Kolonie so in sich geschlossen ist, daß sein Nachfolger, und habe er tausend neue Pläne im Kopf, wenigstens während vieler Jahre nichts von dem Alten wird abändern können. Unsere Voraussage ist auch eingetroffen; der neue Kommandant hat es erkennen müssen. Schade, daß Sie den früheren Kommandanten nicht gekannt haben! ± Aber«, unterbrach sich der Offizier, »ich schwätze, und sein Apparat steht hier vor uns. Er besteht, wie Sie sehen, aus drei Teilen. Es haben sich im Laufe der Zeit für jeden dieser Teile gewissermaßen volkstümliche Bezeichnungen ausgebildet. Der untere heißt das Bett, der obere heißt der Zeichner, und hier der mittlere, schwebende Teil heißt die Egge.« »Die Egge?« fragte der Reisende. Er hatte nicht ganz aufmerksam zugehört, die Sonne verfing sich allzu stark in dem schattenlosen Tal, man konnte schwer seine Gedanken sammeln. Um so bewundernswerter erschien ihm der Offizier, der im engen, parademäßigen, mit Epauletten beschwerten, mit Schnüren behängten Waffenrock so eifrig seine Sache erklärte und außerdem, während er sprach, mit einem Schraubendreher noch hier und da an einer Schraube sich zu schaffen machte. In ähnlicher Verfassung wie der Reisende schien der Soldat zu sein. Er hatte um beide Handgelenke die Kette des Verurteilten gewickelt, stützte sich mit der Hand auf sein Gewehr, ließ den Kopf im Genick hinunterhängen und kümmerte sich um nichts. Der Reisende wunderte sich nicht darüber, denn der Offizier sprach französisch, und Französisch verstand gewiß weder der Soldat noch der Verurteilte. Um so auffallender war es allerdings, daß der Verurteilte sich dennoch bemühte, den

denn ich trage hier« ± er schlug auf seine Brusttasche ± »die betreffenden Handzeichnungen des früheren Kommandanten. Mit einer Art schläfriger Beharrlichkeit richtete er die Blicke immer dorthin. den Reisenden an. Er hat den Zweck. Auf diese Watte wird der Verurteilte bäuchlings gelegt. schob ein wenig die Mütze zurück und fuhr sich mit der Hand über das heiße Gesicht. Die Erklärungen pflegte früher nämlich der Kommandant zu geben. ich werde auf ihren Zweck noch zu sprechen kommen. ± Ich will nämlich den Apparat zuerst beschreiben und dann erst die Prozedur selbst ausführen lassen. die Hand zum Schutz gegen die Sonne über den Augen.« Er faßte die Hand des Reisenden und führte sie über das Bett hin. wird das Bett in Bewegung gesetzt. »der Name paßt. »Es ist eine besonders präparierte Watte.Erklärungen des Offiziers zu folgen. sah auch er. sagte der Offizier. sagte der Offizier lächelnd. Zwischen den Truhen schwebte an einem Stahlband die Egge. »nun hören Sie! Sowohl das Bett als auch der Zeichner haben ihre eigene elektrische Batterie. er ging daher zum Kübel und wusch sie nochmals. »Ja«. Die Nadeln sind eggenartig angeordnet. unsere Urteilsarten zu erklären. Sobald der Mann festgeschnallt ist.« »Das ist Watte?« fragte der Reisende und beugte sich vor. »Ja. mit starrem. Diesem Verurteilten zum Beispiel« ± der Offizier zeigte auf den Mann ± »wird auf den Leib geschrieben werden: Ehre deinen Vorgesetzten!« . wohin der Offizier gerade zeigte. Es zittert in winzigen. Es war ein großer Aufbau. übrigens bin ich allerdings am besten befähigt. der leicht so reguliert werden kann. wenn vielleicht meine Erklärungen ungeordnet sind. nur sind bei unserem Bett alle Bewegungen genau berechnet. die Egge«. Zeichner?« »Jawohl«. Der Offizier hatte die frühere Gleichgültigkeit des Reisenden kaum bemerkt. wo der Mann. sie schienen ihm nicht rein genug. wenn es im Gang ist. zuerst mit dem Gesicht aufliegt. »Nun liegt also der Mann«. Chemiker. da ihm sonst durch den Halsriemen das Genick gebrochen wird. Der Zeichner war etwa zwei Meter über dem Bett angebracht.« »Handzeichnungen des Kommandanten selbst?« fragte der Reisende: »Hat er denn alles in sich vereinigt? War er Soldat. natürlich nackt. blinzelte er mit freien Augen zur Höhe. Dann sah er prüfend seine Hände an. mit der Egge auf den Leib geschrieben. ich bitte Sie sehr um Entschuldigung. am Schreien und am Zerbeißen der Zunge zu hindern. da er die Hand nicht über die Augen legen konnte. ± Also hier ist das Bett. faßte sich aber und sagte nur: »Ich wurde nicht davon verständigt. wohl aber hatte er für sein jetzt beginnendes Interesse Sinn. sagte der Offizier kopfnickend. »befühlen Sie es selbst. sagte der Offizier. er setzte deshalb in seinen Erklärungen aus. es kreischt sehr. Dieser Egge aber ist die eigentliche Ausführung des Urteils überlassen. Sie werden es übrigens gleich verstehen. hier sind für die Hände. wie ich gesagt habe.« »Wie lautet denn das Urteil?« fragte der Reisende. und als dieser jetzt vom Reisenden mit einer Frage unterbrochen wurde. Es ist ganz und gar mit einer Watteschicht bedeckt. »Ja. der neue Kommandant aber hat sich dieser Ehrenpflicht entzogen. Hier am Kopfende des Bettes. den Zweck dessen werden Sie noch erfahren. beide waren in den Ecken durch vier Messingstangen verbunden. um dem Reisenden zur ungestörten Betrachtung Zeit zu lassen. Ersatzteile sind hier leider nur schwer zu beschaffen. der Zeichner für die Egge. Sie werden ihr dann besser folgen können. wenn auch bloß auf einem Platz und viel kunstgemäßer. die in der Sonne fast Strahlen warfen. daß er dem Mann gerade in den Mund dringt. sie müssen nämlich peinlich auf die Bewegungen der Egge abgestimmt sein. sah er an dem Apparat in die Höhe. daß er jedoch einen so hohen Besuch« ± der Reisende suchte die Ehrung mit beiden Händen abzuwehren. darum sieht sie so unkenntlich aus. mich trifft nicht die Schuld. das Bett braucht sie für sich selbst. gewiß«. aber der Offizier bestand auf dem Ausdruck ± »einen so hohen Besuch nicht einmal von der Form unseres Urteils in Kenntnis setzt. Auch ist ein Zahnrad im Zeichner zu stark abgeschliffen. »Sie wissen auch das nicht?« sagte der Offizier erstaunt und biß sich auf die Lippen: »Verzeihen Sie. nachdenklichem Blick. sagte der Reisende. auch wird das Ganze wie eine Egge geführt. ist wieder eine Neuerung. Der Verurteilte ahmte den Reisenden nach. Hier auf das Bett wird der Verurteilte gelegt. Natürlich muß der Mann den Filz aufnehmen. um die Zeichnungen anzufassen. sehr schnellen Zuckungen gleichzeitig seitlich wie auch auf und ab. ebenso wie der Offizier. hier für die Füße. Richter. um ihn festzuschnallen. hier für den Hals Riemen. er hatte einen Fluch auf den Lippen. wie ich sagte. Konstrukteur. ist dieser kleine Filzstumpf. Das Bett und der Zeichner hatten gleichen Umfang und sahen wie zwei dunkle Truhen aus. Dann zog er eine kleine Ledermappe hervor und sagte: »Unser Urteil klingt nicht streng.« Der Reisende war schon ein wenig für den Apparat gewonnen. man kann sich dann kaum verständigen. Dem Verurteilten wird das Gebot. lehnte sich im Sessel zurück und kreuzte die Beine. das er übertreten hat. die ±«. Sie werden ähnliche Apparate in Heilanstalten gesehen haben.

sagte der Reisende und stand vom Sessel auf. daß sie nur knapp mit den Spitzen den Körper berührt. und seine freundliche Miene verzerrte sich: »Gerade deshalb müssen wir uns beeilen.½ ± Das ist der Sachverhalt. sich zu verteidigen«. Er holte die Reitpeitsche und schlug ihm über das Gesicht. Andere Gerichte können diesen Grundsatz nicht befolgen. Denn ich stand auch dem früheren Kommandanten in allen Strafsachen zur Seite und kenne auch den Apparat am besten. Statt nun aufzustehen und um Verzeihung zu bitten. und wird mir auch weiter gelingen. Aber ich könnte ja morgen. ob er den geschilderten Vorgang billigen könne. bei jedem Stundenschlag aufzustehen und vor der Tür des Hauptmanns zu salutieren. Er erfährt es ja auf seinem Leib. wenn der Apparat wieder gereinigt ist ± daß er so sehr beschmutzt wird. um etwas zu erfahren. sagte der Offizier und wollte gleich in seinen Erklärungen fortfahren. wenn es mir gelungen wäre. der sich bereits zurückgelehnt hatte. und ich bin mit der Erklärung des Apparates noch nicht fertig. hier sind die Eggen für die Beine. schüttelte ihn und rief: ¾Wirf die Peitsche weg. es ist mir aber bisher gelungen. Aber die Bewegungen seiner wulstig aneinander gedrückten Lippen zeigten offenbar. ob der Diener seine Pflicht erfülle. ist: Die Schuld ist immer zweifellos. und sagte: »Die Sache verhält sich folgendermaßen.Der Reisende sah flüchtig auf den Mann hin. der sich jetzt. durch die unvermittelte Frage peinlich berührt. ist diese Einstellung vollzogen. Ich bin hier in der Strafkolonie zum Richter bestellt. als der Offizier auf ihn gezeigt hatte. wie seine Verteidigung aufgenommen wurde?« »Er hat keine Gelegenheit gehabt. die Lügen zu widerlegen. den Kopf gesenkt und schien alle Kraft des Gehörs anzuspannen. ich schrieb seine Angaben auf und anschließend gleich das Urteil. daß hier besondere Maßregeln notwendig waren und daß man bis zum letzten militärisch vorgehen mußte. aber der Reisende unterbrach ihn: »Er kennt sein eigenes Urteil nicht?« »Nein«. oder war es wenigstens nicht beim früheren Kommandanten. faßte der Mann seinen Herrn bei den Beinen. so wäre nur Verwirrung entstanden. Der Reisende sah mit gerunzelter Stirn die Egge an. sagte der Reisende und strich sich über die Stirn hin. in mein Gericht sich einzumischen. Gewiß keine schwere Pflicht und eine notwendige. Und nun beginnt das Spiel. sich zu verteidigen«. der ihm als Diener zugeteilt ist und vor seiner Türe schläft. so leid es mir tut. der offenbar. Er hat nämlich die Pflicht. die näheren Erklärungen nachtragen. Aus diesem Gedankengang heraus fragte der Reisende: »Wird der Kommandant der Exekution beiwohnen?« »Es ist nicht gewiß«. sagte der Offizier und sah abseits. sagte der Offizier. da fühlte er. er ist so einfach wie alle. fragte aber im Anblick des Mannes nur: »Kennt er sein Urteil?« »Nein«. Jetzt aber halte ich ihn und lasse ihn nicht mehr. Außerdem aber setzte er einige Hoffnungen auf den neuen Kommandanten. Der neue hat allerdings schon Lust gezeigt. allerdings langsam. den Dienst verschlafen hat. als rede er zu sich selbst und wolle den Reisenden durch Erzählung dieser ihm selbstverständlichen Dinge nicht beschämen.« Der Reisende wollte schon verstummen. als erwarte er nun von ihm noch einige sonderbare Eröffnungen. in der Erklärung des Apparates für lange Zeit aufgehalten zu werden. das weiß er doch?« »Auch nicht«. Ein Nichteingeweihter merkt . Das alles war sehr einfach. das dem beschränkten Kopf dieses Offiziers nicht eingehen konnte. trat wieder zu dem Apparat und begann: »Wie Sie sehen. »Nein«. denn sie sind vielköpfig und haben auch noch höhere Gerichte über sich. entspricht die Egge der Form des Menschen. daß er nichts verstehen konnte. ± Sie wollten diesen Fall erklärt haben. Immerhin mußte er sich sagen. ihn abzuwehren. es ihm zu verkünden. da die Aufmerksamkeit so offenbar auf ihn gerichtet war. sagte der Offizier wieder. sagte der Offizier und lächelte den Reisenden an. hätte. Der Hauptmann wollte in der gestrigen Nacht nachsehen. stramm aufstellte ± auch zog der Soldat die Kette an -. Er öffnete Schlag zwei Uhr die Tür und fand ihn zusammengekrümmt schlafen. Darum beugte sich der Reisende.« Er nötigte den Reisenden auf den Sessel nieder. nach dem ich entscheide. Der Offizier erkannte. Er hätte gelogen. daß es sich hier um eine Strafkolonie handelte. Die Mitteilungen über das Gerichtsverfahren hatten ihn nicht befriedigt. er ging daher zum Reisenden. bereit zu den umfassendsten Erklärungen. ist sein einziger Fehler -. ± Ist nun alles erklärt? Aber die Zeit vergeht. und sagte dann: »Es wäre nutzlos. daß er in Gefahr war. er schien zu fragen. Ein Hauptmann hat heute morgens die Anzeige erstattet. Jetzt also nur das Notwendigste. diese durch neue Lügen ersetzt und so fort. Hätte ich den Mann zuerst vorgerufen und ausgefragt. wie der Verurteilte seinen Blick auf ihn richtete. Der Reisende hatte verschiedenes fragen wollen. meine Erklärungen abkürzen müssen. »dann weiß also der Mann auch jetzt noch nicht. denn er soll sowohl zur Bewachung als auch zur Bedienung frisch bleiben. daß dieser Mann. Dann ließ ich dem Mann die Ketten anlegen. Für den Kopf ist nur dieser kleine Stichel bestimmt. zeigte mit der Hand auf den Verurteilten. Das ist hier nicht der Fall. hing sich in seinen Arm. Sie stellt sich von selbst so ein. Trotz meiner Jugend. wieder vor und fragte noch: »Aber daß er überhaupt verurteilt wurde. stockte dann einen Augenblick. Der Grundsatz. wird die Egge auf den Körper gesenkt. als verlange er vom Reisenden eine nähere Begründung seiner Frage. oder ich fresse dich. hier ist die Egge für den Oberkörper. strafft sich sofort dieses Stahlseil zu einer Stange. Der Hauptmann kam vor einer Stunde zu mir. »Er muß doch Gelegenheit gehabt haben. Ist Ihnen das klar?« Er beugte sich freundlich zu dem Reisenden vor. Ich werde sogar. ein neues Verfahren einzuführen beabsichtigte. ± Wenn der Mann auf dem Bett liegt und dieses ins Zittern gebracht ist. die Exekution sollte schon beginnen. er hielt.

die so dicht das Papier bedeckten. ließ das Gewehr fallen. Immer wieder lief er mit den Augen das Glas ab. wurde die Egge aus Glas gemacht. Hätte das Rad nicht gekreischt. war wahrscheinlich strafbar. glitt dann. und sah dann auf ihn hinunter. Auch Sie würden es schließlich gewiß erkennen. er . gefolgt war. lachte und steckte die Mappe wieder ein. die Nadeln darin zu befestigen. was ich habe. Noch war etwas nicht in Ordnung. um sich im Lärm verständlich zu machen. nicht gelingen wollte. und die kurze spritzt Wasser aus. sondern durchschnittlich erst in einem Zeitraum von zwölf Stunden. sagte der Offizier. Man sah. rollt die Watteschicht und wälzt den Körper langsam auf die Seite. Er beugte sich hierhin und dorthin. welches die Bewegung der Egge bestimmt. der übrige Körper ist für Verzierungen bestimmt. es wäre herrlich gewesen. »ich kann sie Ihnen aber leider nicht in die Hand geben. Der Reisende wollte ihn zurücktreiben. daß der Reisende durch den Verurteilten allzusehr abgelenkt wurde. Er hatte den verschlafenen Soldaten an der Kette ein wenig vorgezerrt und sich auch über das Glas gebeugt.äußerlich keinen Unterschied in den Strafen. treten Sie zur Seite!«. ist sie mit der ersten Anlage der Schrift auf dem Rücken des Mannes fertig. aber er sah nur labyrinthartige. sah. Der Reisende hätte gerne etwas Anerkennendes gesagt. mit Hilfe des Soldaten auf. nahm mit der anderen eine Erdscholle vom Wall und warf sie nach dem Soldaten. Als sei der Offizier von diesem störenden Rad überrascht.« Der Offizier zeigte mit dem Finger genau den Weg. daß auch der Verurteilte gleich ihm der Einladung des Offiziers. Um es nun jedem zu ermöglichen. Da sah er zu seinem Schrecken.« »Ja«. Jede lange hat eine kurze neben sich. drohte er ihm mit der Faust. faßte selbst den Verurteilten unter den Achseln und stellte ihn. Die ersten sechs Stunden lebt der Verurteilte fast wie früher. und die Egge hat wieder Arbeit. »es ist keine Schönschrift für Schulkinder. um es möglichst anschaulich zu machen. drehte ein Rad. sagte der Reisende. dann werden Sie alles gut sehen können. an der einen Stange hinunter und schrie nun. da ihm die Erklärung fehlte. Zitternd sticht sie ihre Spitzen in den Körper ein. Es hat einige technische Schwierigkeiten verursacht. angeordnet. denn er merkte. Man muß lange darin lesen. es ist aber nach vielen Versuchen gelungen. Setzen Sie sich. und wollte nur feststellen. Hier die Zacken am Rande der Egge reißen dann beim weiteren Umwälzen des Körpers die Watte von den Wunden. Es müssen also viele. um der Egge neuen Raum zu bieten. der öfters mit den Füßen ausglitt. Die lange schreibt nämlich. Er umlief den Apparat. an der Mündung des Abflußrohres mit beiden Händen förmlich auffing. deren Abflußrohr in die Grube führt. sagte der Offizier. schleudern sie in die Grube. Die Egge scheint gleichförmig zu arbeiten. für die sechste Stunde ist der Wendepunkt berechnet. ergriff den Reisenden am Arm und zeigte in die Höhe: »Dort im Zeichner ist das Räderwerk. was er tat. sagte der Offizier. Das Blutwasser wird dann hier in kleine Rinnen geleitet und fließt endlich in diese Hauptrinne. sagte dieser. Hier sind sie« ± er zog einige Blätter aus der Ledermappe -. was mit dem Verurteilten geschehe. das nur er merkte. Ich verwende noch die Zeichnungen des früheren Kommandanten. er kletterte wieder hinauf. was die zwei Herren eben beobachtet hatten. um das Blut abzuwaschen und die Schrift immer klar zu erhalten. Wir haben eben keine Mühe gescheut. mit der Hand rückwärts tastend. »Ich kann nicht«. stemmte die Füße mit den Absätzen in den Boden. »Behandle ihn sorgfältig!« schrie der Offizier wieder. ohne sich um sie zu kümmern. sich entschuldigend. erhob der Reisende den Kopf und wollte. daß er gleich niederfiel. sie soll ja nicht sofort töten. »zweierlei Nadeln in vielfacher Anordnung. welche infolge der besonderen Präparierung sofort die Blutung stillt und zu neuer Vertiefung der Schrift vorbereitet. sich die Einrichtung der Egge aus der Nähe anzusehen. riß den Verurteilten zurück. einander vielfach kreuzende Linien. sie sind das Teuerste. als der Offizier wieder zu ihm zurückkehrte. rief hinunter: »Achtung. »Es ist doch deutlich«. So schreibt sie immer tiefer die zwölf Stunden lang. mit äußerster Anspannung dem Reisenden ins Ohr: »Begreifen Sie den Vorgang? Die Egge fängt zu schreiben an. Können Sie jetzt die Arbeit der Egge und des ganzen Apparates würdigen? ± Sehen Sie doch!« Er sprang auf die Leiter. wie sich die Inschrift im Körper vollzieht. die wirkliche Schrift umzieht den Leib nur in einem schmalen Gürtel. sagte der Reisende. »Bis auf das Wichtigste«. Als er es. griff mit beiden Händen in das Innere des Zeichners. Dieser hob mit einem Ruck die Augen.« Er zeigte das erste Blatt. um rascher hinunterzukommen. um den Gang des Apparates von unten zu beobachten. sagte der Reisende ausweichend. Der Reisende beugte sich sogar über die Egge hinweg. die Ausführung des Urteils zu überprüfen. wie er sich wand und mit seinen Ketten klirrte. »Lesen Sie«. »Nun weiß ich schon alles«. auf welche das Urteil lautet. »Sie sehen«. ich zeige sie Ihnen aus dieser Entfernung. breitete dann. und alles kam in Gang. Es darf natürlich keine einfache Schrift sein. statt die Leiter zu benutzen. »Es ist sehr kunstvoll«. Wollen Sie nicht näherkommen und sich die Nadeln ansehen?« Der Reisende erhob sich langsam. und dieses Räderwerk wird nach der Zeichnung. was der Verurteilte gewagt hatte. sagte der Offizier. den das Blutwasser nehmen mußte. wie er mit unsicheren Augen auch das suchte. Und nun kann jeder durch das Glas sehen. »Stell ihn auf!« schrie der Offizier. »aber ich kann es nicht entziffern. der überdies vom Bett aus zittert. zum Reisenden hin die Arme aus und kletterte eilig hinunter. viele Zieraten die eigentliche Schrift umgeben. denn. daß man nur mit Mühe die weißen Zwischenräume erkannte. Inzwischen legen sich die wundbeschriebenen Stellen auf die Watte. wie es ihm aber. ging hin und beugte sich über die Egge. zu seinem Sessel zurückgehen. Aber der Offizier hielt den Reisenden mit einer Hand fest.

er braucht sechs Stunden zu ihrer Vollendung. aber der Soldat hob ihn in die Höhe und schüttelte die letzten Fetzen von ihm ab. in dem alle möglichen Ersatzstücke aufbewahrt wurden. Um die Augen beginnt es. Die Ungerechtigkeit des Verfahrens und die Unmenschlichkeit der Exekution war zweifellos. in fremde Verhältnisse entscheidend einzugreifen. ist dann aber von schlechterer Sorte und taugt nicht viel. und wir. Jetzt hat er die Maschinenkassa in eigener Verwaltung. er spitzt den Mund. die linke aus. wahrscheinlich hatte ihn der Soldat zu stark angezogen. es schien für den Verurteilten im ersten Augenblick fast wie eine Erleichterung zu bedeuten. wie er jetzt überdeutlich gehört hatte. sonst fährt er mir ins Gesicht. Sie haben gesehen. Ich weiß keinen. während der Soldat mit seiner rechten Hand beschäftigt war. Unter dem früheren Kommandanten war eine mir frei zugängliche Kassa nur für diesen Zweck bestimmt. als ihm der Soldat. Nun lagen aber hier die Dinge allerdings sehr verführerisch. sagte er noch: »Die Mittel zur Erhaltung der Maschine sind jetzt sehr eingeschränkt. Der Offizier ging auch zu ihm hinüber und sagte. und schicke ich um einen neuen Riemen. dem sie angehörte. und keineswegs etwa. Der Mann schluckt den letzten Bissen selten. mit einem Messer hinten Hemd und Hose durchschnitt. nicht ohne Mühe. wo er auf das Blutwasser und die Watte niederklatscht. Es geschieht ja weiter nichts. nicht jetzt. Er hatte gerade. aber ohne Verständnis. Nach zwei Stunden wird der Filz entfernt. es ist nicht leicht. die er ihm nun wenigstens oberflächlich erklärt hatte. konnte man ihm sagen: Du bist ein Fremder. der Mann fängt bloß an. auf ihn mache.« Der Reisende hatte das Ohr zum Offizier geneigt und sah. Der Reisende selbst hatte Empfehlungen hoher Ämter. Eilig riß ihn der Offizier vom Stumpf in die Höhe und wollte den Kopf zur Grube hindrehen. darum kümmert sich niemand. Er bückte sich ein wenig und verfolgte die schwankenden Nadeln. dadurch darf man sich aber im Gesamturteil nicht beirren lassen. als suche er von seinem Gesicht den Eindruck abzulesen. ich meine früher. so daß sie von dem Verurteilten abfielen.« Und während er die Ketten anlegte. Wenn er die Exekution verurteilen oder gar hintertreiben wollte. Auch der Verurteilte sah ihr zu. was er mit der Zunge erhascht. dem alles nur zum Vorwand dient. sich mit unter die Egge zu legen. dem Verurteilten den Filzstumpf in den Mund geschoben. Der Offizier sollte helfen. Hier in diesen elektrisch geheizten Napf am Kopfende wird warmer Reisbrei gelegt. Ich muß mich dann bücken. der Arbeit der Maschine zu. Keiner versäumt die Gelegenheit. sei still. um fremde Gerichtsverfassungen zu ändern. Darauf hätte er nichts erwidern.« Der Reisende überlegte: Es ist immer bedenklich. Dies war aber um so wahrscheinlicher. aus dem der Mann. der Soldat zeigte ihm das abgerissene Riemenstück. Der Riemen. und meine Erfahrung ist groß. schien sogar darauf hinzudeuten. Und nun senkte sich die Egge noch ein Stück tiefer. kein Anhänger dieses Verfahrens war und sich gegenüber dem Offizier fast feindselig verhielt. denn er reise nur mit der Absicht. wo der Reisende stand. noch Bürger des Staates. denn der Mann hat keine Kraft zum Schreien mehr. Wie still wird dann aber der Mann um die sechste Stunde! Verstand geht dem Blödesten auf. . Erst um die sechste Stunde verliert er das Vergnügen am Essen. der einen verführen könnte. Es gab hier ein Magazin. als horche er. Er war weder Bürger der Strafkolonie. kein Landsmann und ein zum Mitleid gar nicht auffordernder Mensch. ich werde eine Kette verwenden. alte Einrichtungen zu bekämpfen. zu sehen. ohne zu wissen wohin. Von hier aus verbreitet es sich. Es ist allerdings viel Arbeit. die Hände in den Rocktaschen. auf ein Zeichen des Offiziers. und daß er zu dieser Exekution eingeladen worden war. Der Offizier sah ununterbrochen den Reisenden von der Seite an. nehmen kann. als der Kommandant. die Schrift zu entziffern. um seine Blöße zu bedecken. Als ihn die Spitzen berührten. denn der Verurteilte war ihm fremd. riß. die Schrift mit den Augen zu entziffern. Dann ist das Gericht zu Ende. das Gesicht dem Reisenden zugewendet: »Die Maschine ist sehr zusammengesetzt. denn es war ein magerer Mann. daß man sein Urteil über dieses Gericht verlangte. Wie ich aber in der Zwischenzeit ohne Riemen die Maschine betreiben soll.leidet nur Schmerzen. wird der zerrissene als Beweisstück verlangt. er dreht ihn nur im Mund und speit ihn in die Grube. wenn er Lust hat. Ich knie dann gewöhnlich hier nieder und beobachte diese Erscheinung. es war aber die Richtung. Niemand konnte irgendeine Eigennützigkeit des Reisenden annehmen. unser Mann entziffert sie aber mit seinen Wunden. scharren ihn ein. und in der jetzt eintretenden Stille wurde der Verurteilte unter die Egge gelegt. daß er sich in diesem Falle selbst nicht begreife. ich und der Soldat. er wollte nach dem fallenden Zeug greifen. die Zartheit der Schwingung wird dadurch für den rechten Arm allerdings beeinträchtigt. er streckte. Dann aber spießt ihn die Egge vollständig auf und wirft ihn in die Grube. der neue kommt erst in zehn Tagen. ging ein Schauer über seine Haut. Ich gestehe. es muß hie und da etwas reißen oder brechen. ich trieb damit fast Verschwendung. sondern nur hinzufügen können. war hier mit großer Höflichkeit empfangen worden. als der Verurteilte in einem unwiderstehlichen Brechreiz die Augen schloß und sich erbrach. der für das Handgelenk bestimmt war. Der Offizier stellte die Maschine ein. Da hörte der Reisende einen Wutschrei des Offiziers. Die Ketten wurden gelöst und statt dessen die Riemen befestigt. Ein Anblick. den die Exekution. wie der neue Kommandant behauptet. Für den Riemen ist übrigens sofort Ersatz geschafft.

an dem mehr als hundert Männer im Sterben gesaugt und gebissen haben?« Der Verurteilte hatte den Kopf niedergelegt und sah friedlich aus. Heute gelingt es der Maschine nicht mehr. . damals aber tropften die schreibenden Nadeln eine beizende Flüssigkeit aus. war die Kolonie von seinen Anhängern voll. Manche sahen nun gar nicht mehr zu. ungeduldig sah er über den Offizier hinweg. vor. »ich weiß. des Gerichtspräsidenten. Ich bin ihr einziger Vertreter. daß der Soldat mit seinen schmutzigen Händen hineingriff und vor dem gierigen Verurteilten davon aß. ich erstattete die Meldung. »Dieses Verfahren und diese Hinrichtung. der Unrat floß schon an der Maschine hinab. Der Reisende war in großer Verlegenheit. Wie nahmen wir alle den Ausdruck der Verklärung von dem gemarterten Gesicht. werden Sie vielleicht nur zweideutige Äußerungen hören. Die Damen des Kommandanten stopfen dem Mann. Kaum merkte dies der Verurteilte. aus der Nähe zuschauen zu dürfen. »Alles Schuld des Kommandanten!« schrie der Offizier und rüttelte besinnungslos vorn an den Messingstangen. Im übrigen arbeitet die Maschine noch und wirkt für sich. die Gesellschaft ± kein hoher Beamte durfte fehlen ± ordnete sich um die Maschine. man bereitet schon etwas gegen meine Gerichtsbarkeit vor. Vor Hunderten Augen ± alle Zuschauer standen auf den Fußspitzen bis dort zu den Anhöhen ± wurde der Verurteilte vom Kommandanten selbst unter die Egge gelegt. wie hielten wir unsere Wangen in den Schein dieser endlich erreichten und schon vergehenden Gerechtigkeit! Was für Zeiten. der in irgendeiner Ahnung einen Schritt zurücktrat. jene Zeiten heute begreiflich zu machen. fast zu jeder Exekution nahm ich neue Ersatzstücke. man ist feig und schickt Sie. was vorhanden ist. aber ungehörig war es jedenfalls auch. An einen weiteren Ausbau des Verfahrens kann ich nicht mehr denken. »Habe ich nicht stundenlang dem Kommandanten begreiflich zu machen gesucht. ich würde nichts einwenden. zu gewähren. dem Verurteilten ein stärkeres Seufzen auszupressen. ich verbrauche alle meine Kräfte. zwei kleine Kinder rechts und links in meinen Armen. mit dem Hemd des Verurteilten die Maschine zu putzen. aber warum schafft man nicht einen neuen Filz an. Und nun begann die Exekution! Kein Mißton störte die Arbeit der Maschine. allen die Bitte. als er mit der Zunge nach dem Brei zu schnappen begann. aber unter dem gegenwärtigen Kommandanten und bei seinen gegenwärtigen Anschauungen für mich ganz unbrauchbar. und dann kam die sechste Stunde! Es war unmöglich.« Er zeigte mit zitternden Händen dem Reisenden. Aber die neue milde Richtung ist anderer Meinung. alle kamen nur um zu sehen. ehe er abgeführt wird. wer vor ihm stand. sagte er. zu denen ich nicht zugezogen werde. aber der Offizier faßte ihn bei der Hand und zog ihn zur Seite. Sie wirkt für sich. gleichzeitig der einzige Vertreter des Erbes des alten Kommandanten. sagte der Reisende und hörte mit gesenkten Augen zu. ein solches Lebenswerk« ± er zeigte auf die Maschine ± »zugrunde gehen? Darf man das zulassen? Selbst wenn man nur als Fremder ein paar Tage auf unserer Insel ist? Es ist aber keine Zeit zu verlieren. Der Soldat stieß ihn immer wieder weg. ich allerdings durfte kraft meines Berufes immer dabeistehen. mein Kamerad!« Der Offizier hatte offenbar vergessen. Wenn Sie heute. ± Wie war die Exekution anders in früherer Zeit! Schon einen Tag vor der Hinrichtung war das ganze Tal von Menschen überfüllt. Als der alte Kommandant lebte. was geschehen war. daß einen Tag vor der Exekution kein Essen mehr verabfolgt werden soll. »die Maschine wird mir verunreinigt wie ein Stall. infolgedessen haben sich die Anhänger verkrochen. denn der Brei war wohl für eine spätere Zeit bestimmt. Sein ganzes Leben hat er sich von stinkenden Fischen genährt und muß jetzt Zuckersachen essen! Aber es wäre ja möglich. war damals meine. Und nun frage ich Sie: Soll wegen dieses Kommandanten und seiner Frauen. »ich darf das doch?« »Gewiß«. Was heute ein gemeiner Soldat tun darf. es finden schon Beratungen in der Kommandantur statt. Das sind lauter Anhänger. Fanfaren weckten den ganzen Lagerplatz. wie ich ihn seit einem Vierteljahr erbitte. um zu erhalten. die heute nicht mehr verwendet werden darf. gedämpft durch den Filz. dieser Haufen Rohrsessel ist ein armseliges Überbleibsel aus jener Zeit. »Ich wollte Sie nicht etwa rühren«. daß vor allem die Kinder berücksichtigt werden sollten. daß alles vorbereitet sei. es ist unmöglich. also an einem Hinrichtungstag.aber es war zu spät. hat gegenwärtig in unserer Kolonie keinen offenen Anhänger mehr. Wie kann man ohne Ekel diesen Filz in den Mund nehmen. sagte er. Die Maschine glänzte frisch geputzt. oft hockte ich dort. der sich schon vollständig erholt zu haben schien. sondern lagen mit geschlossenen Augen im Sand. die Sie jetzt zu bewundern Gelegenheit haben. die ihn beeinflussen. der Soldat war damit beschäftigt. er hatte den Reisenden umarmt und den Kopf auf seine Schulter gelegt. den Hals mit Zuckersachen voll. Der Offizier faßte sich schnell. aber seine Macht fehlt mir ganz. aber keiner gesteht es ein. Der Offizier ging zum Reisenden. sogar Ihr heutiger Besuch scheint mir für die ganze Lage bezeichnend. ins Teehaus gehen und herumhorchen. Arbeit und ehrte mich. die Überzeugungskraft des alten Kommandanten habe ich zum Teil. Der Soldat hatte die Reinigungsarbeit beendet und jetzt noch aus einer Büchse Reisbrei in den Napf geschüttet. In der Stille hörte man nur das Seufzen des Verurteilten. alle wußten: jetzt geschieht Gerechtigkeit. es gibt noch viele. Der Kommandant in seiner Einsicht ordnete an. als der Filz noch ersticken kann. »Ich will einige Worte im Vertrauen mit Ihnen sprechen«. früh am Morgen erschien der Kommandant mit seinen Damen. Nun. einen Fremden.

wie Sie es vielleicht in Ihrer Heimat tun würden. als der Kommandant Sie einlud. kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. fürchte ich. Sie werden daher wahrscheinlich sich nicht mit ganzer Kraft. Ein flüchtiges. Der Offizier ließ für ein Weilchen von ihm ab. was er verkündet. dann. nun aber wende ich sie zu meinen Gunsten. wie er sofort den Stuhl beiseite schiebt und auf den Balkon eilt. Er schüttelte lebhaft den Kopf. Sie sind den zweiten Tag auf der Insel. Unabgelenkt von falschen . Wenn ich eine Meinung aussprechen würde. aber eine Damenhand hält Ihnen den Mund zu ± und ich und das Werk des alten Kommandanten sind verloren. Ihr Einfluß. mit auseinandergestellten Beinen. ich höre seine Stimme ± die Damen nennen sie eine Donnerstimme -. so leicht war also die Aufgabe. und er spricht: ¾Ein großer Forscher des Abendlandes. Daß er Sie mit aller Schlauheit ausfragen wird. Ich war ja glückselig.auch wenn sie allein in diesem Tal steht. um nichts bedeutender als die Meinung eines beliebigen anderen. Sie kannten den alten Kommandanten und seinen Gedankenkreis nicht. wie ich zu wissen glaube. Der Offizier glaubte. ist allerdings das Ende dieses Verfahrens gekommen. daß ich kein Kenner der gerichtlichen Verfahren bin. dessen bin ich gewiß. stand er still und blickte zu Boden.« Der Reisende mußte ein Lächeln unterdrücken. Aber dessen bedarf der Kommandant gar nicht. ein bloß unvorsichtiges Wort genügt. was er mit der Einladung bezweckte. sah kurz nach dem Verurteilten und dem Soldaten zurück. Er sagte ausweichend: »Sie überschätzen meinen Einfluß. Und seine Damen werden im Kreis herumsitzen und die Ohren spitzen. Sie haben mein Verfahren nicht unmenschlich genannt. dieses Verfahren zu dulden. Ist seine Meinung über dieses Verfahren eine so bestimmte. Sie wollen schreien. und fragte: »Merken Sie die Schande?« Aber der Reisende schwieg. Hunderte wie Fliegen um die Grube sich versammeln. um seine Blicke zu erfassen. im Gegenteil. Sie werden etwa sagen: ¾Bei uns ist das Gerichtsverfahren ein anderes½. Es muß gar nicht Ihrer Überzeugung entsprechen. Ich hörte die Einladung. wenn es nur scheinbar seinem Wunsche entgegenkommt. Ich kenne den Kommandanten. Sie bewundern auch diese Maschinerie ± aber es ist zu spät. er begriff noch nicht. er ergriff deshalb seine Hände. es ist längst weggerissen. um gegen mich einzuschreiten. sondern irgendwohin auf seinen Rock und sagte leiser als früher: »Sie kennen den Kommandanten nicht. vielleicht sind Sie ein grundsätzlicher Gegner der Todesstrafe im allgemeinen und einer derartigen maschinellen Hinrichtungsart im besonderen. werden Sie dies (ich rede noch immer im Sinne des Kommandanten) nicht verschweigen. daß Sie mein Verfahren nicht für richtig halten? Und wenn Sie es nicht für richtig halten. Sie haben allerdings viele Eigentümlichkeiten vieler Völker gesehen und achten gelernt. der schon voll Damen ist. denn Sie vertrauen doch gewiß Ihren vielerprobten Überzeugungen. traurig. den guten Kommandanten. Das alles sind Bemerkungen. als sie Ihnen selbstverständlich erscheinen. glauben Sie mir. auch wenn nicht. nun. wie damals. ohne daß es meiner bescheidenen Mithilfe bedürfte.« Der Reisende wollte sein Gesicht dem Offizier entziehen und blickte ziellos herum. blickte ihm nicht ins Gesicht. er weiß. Aber wie wird sie der Kommandant aufnehmen? Ich sehe ihn. die zusammenzuckten und vom Reis abließen. der in dieser Strafkolonie. die mein Verfahren nicht antasten. oder ¾Bei uns gab es Folterungen nur im Mittelalter½. so wäre es die Meinung eines Privatmannes. wie die Hinrichtung ohne öffentliche Anteilnahme. die ebenso richtig sind. die Hände in den Hüften. Sie sind in europäischen Anschauungen befangen. drehte sich um ihn. Ich verstand sofort.« Begriff es schon der Offizier? Nein. Damals mußten wir ein starkes Geländer um die Grube anbringen. dem Urteil eines angesehenen Fremden aussetzen. Mit dem heutigen Tage also ordne ich an ± und so weiter. daß unser Verfahren nach altem Brauch ein unmenschliches ist. oder ¾Bei uns wird der Angeklagte vor dem Urteil verhört½. und jedenfalls viel bedeutungsloser als die Meinung des Kommandanten. gegen das Verfahren aussprechen. der Kommandant hat mein Empfehlungsschreiben gelesen. Sie sehen überdies. Trotzdem seine Macht groß genug wäre. er betrachte die Öde des Tales. Diese Anordnung des Kommandanten sollte mich treffen. als ich hörte. Und die Leiche fällt zum Schluß noch immer in dem unbegreiflich sanften Flug in die Grube. Nach diesem Urteil einer solchen Persönlichkeit ist es mir natürlich nicht mehr möglich. wohl aber will er mich Ihrem. alles dieses zusammengenommen (so denkt der Kommandant). Sie haben nicht das gesagt. daß Sie allein der Exekution beiwohnen sollten. auf einer bereits etwas beschädigten Maschine vor sich geht ± wäre es nun. dazu bestimmt. Sie kommen gar nicht auf den Balkon. Seine Berechnung ist sorgfältig. wagt er es noch nicht. die er für so schwer gehalten hatte. ging ganz nahe an den Reisenden heran. nicht sehr leicht möglich. Sie stehen ihm und uns allen ± verzeihen Sie den Ausdruck ± gewissermaßen harmlos gegenüber. unschuldige Bemerkungen. sehr ausgedehnte Rechte hat. wie sie ihm nachströmen. Ihrer tiefen Einsicht entsprechend. hat eben gesagt.½ Sie wollen eingreifen. ich sehe seine Damen. Dann lächelte er dem Reisenden aufmunternd zu und sagte: »Ich war gestern in Ihrer Nähe. Sie wollen sich bemerkbar machen. halten Sie es für das menschlichste und menschenwürdigste. das Gerichtsverfahren in allen Ländern zu überprüfen. wie Sie glauben.

Der Kommandant hat es natürlich verstanden. daß Sie. mehr als das. von dessen unsere Kolonie so außerordentlich ehrendem Besuch Sie alle wissen. immer wieder Hafenbauten! ± kommt auch das Gerichtsverfahren zur Sprache. und nun. ist es dann nicht notwendig. beurteilt?½ Natürlich überall Beifallklatschen. sagen Sie nur ein paar Worte. wenn auch nicht im Sinne des Kommandanten. er kann sich nicht zurückhalten. Er versichert sich öfters durch Blicke nach oben. so wird sie der Anblick der Exekution beseitigen. daß er bekennen muß: Alter Kommandant. Nun sitzen Sie also morgen mit den Damen in der Loge des Kommandanten. flüstern Sie sie. Sie sollen nur kurz antworten. »Ich habe einen Plan. war für den Reisenden von allem Anfang an zweifellos. hielten sie doch im Essen inne und sahen kauend zum Reisenden hinüber. Es wurde eine Galerie gebaut. Wenn man Sie nicht geradezu fragt. »Sie können es«. wie ich die Spannung der Stunden bis dahin ertragen werde. Ich weiß nicht. Zu seiner Ausführung ist es vor allem nötig. Sollten Sie aber aus irgendeinem unerfindlichen Grunde doch nicht eingeladen werden. sagte der Offizier.½ Und nun treten Sie an die Brüstung. nur für die Zuhörer berechneten Verhandlungsgegenständen ± meistens sind es Hafenbauten. Mit einiger Befürchtung sah der Reisende. Auch unsere heutige Sitzung ist durch seine Anwesenheit in ihrer Bedeutung erhöht. Morgen findet in der Kommandantur unter dem Vorsitz des Kommandanten eine große Sitzung aller höheren Verwaltungsbeamten statt. stehen Sie gar nicht auf. oder ¾Ja. an den Beratungen teilzunehmen. Aber zugestanden. Er natürlich wird es vollständig mißverstehen und in seinem Sinne deuten. daß Sie recht haben. Ihre Äußerungen aber müssen kurz und unbestimmt sein. in Ihrer Heimat verhält man sich vielleicht in solchen Lagen anders. dem zerrissenen Riemen. dem widerlichen Filz reden. Ich verlange nicht. Darauf gründet sich mein Plan. Nun werden Sie gewiß auf jeden Fall zu der Sitzung eingeladen werden. die Exekution zu besichtigen. glauben Sie. er hatte in seinem . wiederholte der Offizier noch dringender. vor dir beuge ich mich. Ich werde aufstehen und die Meldung von der heutigen Exekution erstatten.« Und der Offizier faßte den Reisenden an beiden Armen und sah ihm schwer atmend ins Gesicht. Nur das. ich bin der Lauteste. selbst das möglicherweise Unzureichende zu versuchen? Hören Sie also meinen Plan. Für die Verbitterung. Aber vielleicht wollen Sie das nicht. Ich bin gezwungen. wird die Einladung zu einer dringenden Bitte werden. lächerlichen. daß es Ihnen schwer wird. aber ich tue es doch. wenn meine Rede ihn nicht aus dem Saale jagt.Einflüsterungen und verächtlichen Blicken ± wie sie bei größerer Teilnahme an der Exekution nicht hätten vermieden werden können ± haben Sie meine Erklärungen angehört. keineswegs. die mit Zuschauern immer besetzt ist. daß Sie da sind. Eine solche Meldung ist zwar dort nicht üblich. daß er genügt. erfaßt er die gute Gelegenheit. Ihre unerschütterliche Meinung zu. man soll merken. so werde ich dafür sorgen. daß Sie sie dann erhalten. Ich kann Ihnen ebensowenig nützen. so müßten Sie allerdings die Einladung verlangen. Ich weiß. etwa: ¾Ja. geradezu in Verwünschungen ausbrechen müßten. brüllen Sie. daß sie gerade noch die Beamten unter Ihnen hören. brüllen Sie dem Kommandanten Ihre Meinung. als ich Ihnen schaden kann. Der Kommandant dankt mir. sollten noch kleine Unsicherheiten bestehen. aber ja. falls Sie offen reden sollten. der gelingen muß. trotzdem sie nichts verstehen konnten. wie er die Exekution nach altem Brauch und das Verfahren. dürfen Sie sich keinesfalls äußern. beugen Sie sich über die Brüstung. nur diese Meldung. daß Sie heute in der Kolonie mit Ihrem Urteil über das Verfahren möglichst zurückhalten. »Wie könnte ich denn das«. es entspricht nicht Ihrem Charakter. es genügt. nein. Wollen wir nun nicht an diesen großen Forscher die Frage richten. sonst fassen sie die Damen und spielen mit den Fingern. daß Sie lügen sollen. ist ja genügend Anlaß. ist zweifellos. Sollte es von seiten des Kommandanten nicht oder nicht bald genug geschehen. Der Kommandant verbeugt sich vor Ihnen und sagt: ¾Dann stelle ich im Namen aller die Frage. Nach verschiedenen gleichgültigen. ¾die Meldung von der Exekution erstattet. Sie glauben. Sie müssen gar nicht selbst von der mangelnden Teilnahme an der Exekution. alles Weitere übernehme ich. mit freundlichem Lächeln.« »Sie können es«. nichts weiter. Die Antwort. aber der Widerwille schüttelt mich. allgemeine Zustimmung. daß Sie verbittert sind. daß es geschieht. ± Und jetzt kommt endlich Ihr Wort. »das ist ganz unmöglich. die man Ihnen anmerken soll. und. auch das ist richtig. Und nun stelle ich an Sie die Bitte: helfen Sie mir gegenüber dem Kommandanten!« Der Reisende ließ ihn nicht weiterreden. daß gerade dieser Exekution der große Forscher beigewohnt hat. rief er aus. so oder ähnlich wird er sprechen. machen Sie mit der Wahrheit Lärm. Ihr Urteil steht gewiß schon fest. ich habe alle Erklärungen gehört½. zur Erhaltung dieses Verfahrens alles. aus solchen Sitzungen eine Schaustellung zu machen. das ihr vorausgeht. In Ihrer Rede müssen Sie sich keine Schranken setzen. die er zu geben hatte. daß der Offizier die Fäuste ballte. so wird sie ihn auf die Knie zwingen. von dem kreischenden Rad. ¾Es wurde eben½. wie immer. darüber zu sprechen. daß selbst der Soldat und der Verurteilte aufmerksam geworden waren. wenn Sie sich heute meinem Plane gemäß verhalten. wollen Sie mir zu seiner Ausführung helfen? Aber natürlich wollen Sie. Ganz kurz. Die letzten Sätze hatte er so geschrien. die Maschine gesehen und sind nun im Begriffe. Ich möchte dieser Meldung nur hinzufügen. Legen Sie die Hände für alle sichtbar hin. ± Das ist mein Plan. Sie müssen. ich habe die Exekution gesehen½. Ihr Einfluß genüge nicht. auch das genügt vollkommen.

ob ich berechtigt wäre. wenn er durfte. »Zieh ihn heraus«. »Wollen Sie eine Erklärung?« fragte der Reisende. es mußte sich auch um ganz kleine Räder handeln. Nun begann der Offizier die Aufschrift zu buchstabieren und dann las er sie noch einmal im Zusammenhang. als dürfe das Blatt auf keinen Fall berührt werden. sagte der Offizier nochmals. der Verurteilte machte. zog wieder die kleine Ledermappe hervor. Trotzdem zögerte er jetzt im Anblick des Soldaten und des Verurteilten einen Atemzug lang. sagte er. habe ich schon überlegt. er wollte. »sei ruhig! Wir öffnen sie schon. wenn sie mich auch nicht beirren kann. »Du zerreißt mir die Riemen«. Der Soldat und der Verurteilte schienen sich miteinander befreundet zu haben. und der Soldat nickte. An wen ich mich dabei zuerst wenden müßte. manchmal verschwand der Kopf des Offiziers völlig im Zeichner. Von jetzt ab kümmerte sich aber der Offizier kaum mehr um ihn. »Lesen Sie«. er war im Grunde ehrlich und hatte keine Furcht. Der Offizier nickte stumm. sagte er. so schwierig dies bei der festen Einschnallung durchzuführen war. wirklich frei sein und er begann sich zu rütteln. blätterte in ihr. Der Verurteilte hatte schon infolge seiner Ungeduld einige kleine Rißwunden auf dem Rücken. bald wendete er das Gesicht links zum Offizier. »Nun. im Gegenteil. fuhr er mit dem kleinen Finger in großer Höhe. dem er ein Zeichen gab. daß ich irgendeiner Sitzung beigezogen werden könnte. faßte eine der Messingstangen und sah dann.« »Sehen Sie das Blatt doch genau an«. die irgendeine Aufforderung. zum Zeichner hinauf. die vorübergehen konnte? Hatte der fremde Reisende ihm Gnade erwirkt? Was war es? So schien sein Gesicht zu fragen. daß der Offizier aus Angst vor einer Berührung es weiter entfernte. War es Wahrheit? War es nur eine Laune des Offiziers. »Du bist frei«. ein wenig zurückgebeugt. Der Verurteilte lachte ohne Worte leise vor sich hin. »Ich kann nicht«. »Dann ist es also Zeit«. sagte der Offizier und trat neben den Reisenden. sagte der Reisende. aber nicht in einer Sitzung. sagte der Reisende. war mir klar: an den Kommandanten natürlich. aber es war ihm unmöglich. Ich werde meine Ansicht über das Verfahren dem Kommandanten zwar sagen. Der Reisende ging dem Offizier nach und sagte: »Sie wissen noch nicht.« »Nun gut«.« Es sah nicht aus. sagte nun der Reisende. »Das Verfahren hat Sie also nicht überzeugt«. Er ging auf den Reisenden zu. als daß er hier hätte schwanken können. ich kann diese Blätter nicht lesen. »¾Sei gerecht!½ ± heißt es«. soweit es die Egge erlaubte.« Der Reisende beugte sich so tief über das Papier. Der Reisende gab sich auch Mühe. er bettete das Blatt mit großer Vorsicht im Zeichner und ordnete das Räderwerk scheinbar gänzlich um. »noch ehe Sie mich ins Vertrauen zogen ± dieses Vertrauen werde ich natürlich unter keinen Umständen mißbrauchen -. sagte der Offizier zum Verurteilten in dessen Sprache. schrie der Offizier. sagte er für sich und lächelte. »Ich bin ein Gegner dieses Verfahrens«. was ich tun will. frei bist du«. ob alles in Ordnung sei. Was immer es sein mochte. der Soldat beugte sich zu ihm.« Und er machte sich mit dem Soldaten. um wenigstens darin dem Offizier gefällig sein zu können. nun sagte der Reisende zwar nichts mehr. es war eine sehr mühselige Arbeit. ohne aber etwa meinen Entschluß erst befestigt zu haben. dem Soldaten Zeichen. ich fahre schon morgen früh weg oder schiffe mich wenigstens ein. wie ein Alter über den Unsinn eines Kindes lächelt und hinter dem Lächeln sein eigenes wirkliches Nachdenken behält. als prüfe er. wenigstens teilweise befriedigt.Leben zu viel erfahren. sagte er schließlich und blickte plötzlich mit hellen Augen. irgendeinen Aufruf zur Beteiligung enthielten. »¾Sei gerecht!½ ± heißt es«. Es mußte hiebei wegen der Egge einige Vorsicht angewendet werden. auch den Reisenden vergaß er nicht. das er suchte. Dieser glaubte es zuerst nicht. ich werde auch nicht so lange hier bleiben. wendete sich der Maschine zu. »ich glaube es.« Der Offizier blieb stumm. Ihre ehrliche Überzeugung geht mir nahe. sagte der Offizier. als ob der Offizier zugehört hätte. »jetzt können Sie es doch lesen. Zum erstenmal bekam das Gesicht des Verurteilten wirkliches Leben. Sie haben es mir noch klarer gemacht.« Der Offizier blinzelte mehrmals mit den Augen. um auf diese Weise dem Reisenden das Lesen zu erleichtern. Als auch das nichts half. befahl der Offizier dem Soldaten. aber es war klar. »Wozu ist es Zeit?« fragte der Reisende unruhig. daß er es noch immer nicht hatte lesen können. »ich sagte schon. Schließlich aber sagte er. und zeigte es dem Reisenden. an die Arbeit. ließ aber keinen Blick von ihm. sagte der Offizier. daß es dort steht. gegen dieses Verfahren einzuschreiten. bald rechts zum Soldaten. Aber nicht lange. . sondern unter vier Augen. fand schließlich das Blatt. und ob mein Einschreiten auch nur eine kleine Aussicht auf Erfolg haben könnte. so genau mußte er das Räderwerk untersuchen. »Mag sein«. wie er mußte: »Nein. den Reisenden an. der Verurteilte flüsterte ihm etwas zu. bekam aber keine Antwort. um mit ihm zu lesen. über das Papier hin. und stieg mit dem Blatt auf die Leiter.

daß dieser seine Kleidung herausgenommen hatte. daß er. Wenn es schon früher deutlich gewesen war. die Scheide und den Riemen. Er wußte zwar. stieg hinunter. Der Soldat und der Verurteilte verstanden zuerst nichts. Nun konnte er allerdings die Kurbel nicht mehr erreichen. schlug diesmal den Deckel des Zeichners zu. Nun stand er nackt da. behandelte er doch jedes Kleidungsstück sehr sorgfältig. bis sie die richtige Lage erreicht hatte. merkte befriedigt. man sah. nicht vorherzusehenden Griff. Der Reisende biß sich auf die Lippen und sagte nichts. die Taschentücher zurückerhalten zu haben. der auf dem Boden hockte und lachend auf seine Knie schlug. Hierbei fielen ihm zunächst die zwei Damentaschentücher. Das letzte.« Trotz der offenbaren Eile. stand dann auf und begann seinen Uniformrock aufzuknöpfen. sich nicht zu rühren. wirklich so nahe daran. War das Gerichtsverfahren. an dem der Offizier hing. über die Silberschnüre an seinem Waffenrock strich er sogar eigens mit den Fingern hin und schüttelte eine Troddel zurecht. das Bett zitterte. hervorzuziehen. und der Reisende war entschlossen. zerbrach ihn. mit der er den Uniformrock auszog und sich dann vollständig entkleidete. er winkte eifrig dem Soldaten. denn der Soldat nahm sie ihm mit einem raschen. aber er durfte sich nicht lange an ihnen freuen. daß es unten in der Grube aneinanderklang. und warf es so heftig weg. Nun versuchte wieder der Verurteilte. sobald er mit der Behandlung eines Stückes fertig war. Wenig paßte es allerdings zu dieser Sorgfalt. seiner Meinung nach war die Exekution nicht vollkommen. aber das Zögern dauerte nur einen Augenblick. Das Hemd und die Hose des Verurteilten. die Nadeln tanzten auf . aber der Soldat war wachsam. nur die Riemen hingen noch an den Seiten herunter. dann handelte jetzt der Offizier vollständig richtig. Vielleicht würde es so bis zum Äußersten gehen. um in die Kurbel zu stoßen. der Reisende hätte an seiner Stelle nicht anders gehandelt. den Offizier an irgend etwas zu hindern. wurden sie aufmerksam. die Degenstücke. wie der Offizier ihn eigentlich nicht haben wollte. ging dann zu dem Wasserkübel. wurden vom Soldaten mit der Bajonettspitze herausgezogen. den Soldaten zu unterhalten. Er zog den Degen aus der Scheide. die er hinter den Kragen gezwängt hatte. war sein kurzer Degen mit dem Tragriemen. überblickte er noch einmal lächelnd das Ganze in allen seinen Teilen. Besonders der Verurteilte schien von der Ahnung irgendeines großen Umschwungs getroffen zu sein. und sie hob und senkte sich mehrmals. und der Verurteilte wusch es in dem Wasserkübel. der Hals wurde ihm steif. der bisher offen gewesen war. was ihm übrigblieb. Der Soldat und der Verurteilte waren nur miteinander beschäftigt. um ihn zu empfangen. Immerhin bezwangen sie sich noch mit Rücksicht auf die Anwesenheit der Herren. aber er hatte kein Recht. Als der Offizier oben endlich fertiggeworden war. die den Zeichner in Gang bringen sollte. so konnte es jetzt einen fast bestürzt machen. und sie liefen hin. Dieser hatte schon den einen Fuß ausgestreckt. Ohne selbst bis zum Ende gelitten zu haben. fing auch schon die Maschine zu arbeiten an. geschah nun dem Offizier. Der Verurteilte war sehr erfreut darüber. Der Offizier aber hatte sich der Maschine zugewendet. daß er nun die Hände nicht waschen konnte. »Hier hast du deine Taschentücher«. mußte der Soldat wie der Verurteilte laut lachen. sie sahen anfangs nicht einmal zu. dem Soldaten die Tücher hinter dem Gürtel. erkannte zu spät den widerlichen Schmutz. wie er mit ihr umging und wie sie gehorchte. der Offizier mußte nicht angeschnallt sein. zu dem sich dieser seinerseits verpflichtet fühlte -. er drehte sich in der zerschnittenen Kleidung im Kreise vor dem Soldaten. was geschehen würde. in die Hände. faßte dann alles zusammen. Das Hemd war entsetzlich schmutzig. denn die Kleidungsstücke waren doch hinten entzweigeschnitten. es dann sofort mit einem unwilligen Ruck in die Grube warf. kaum waren die Riemen angebracht. tauchte sie schließlich ± dieser Ersatz genügte ihm nicht. Als er dann Hemd und Hose anzog. der Filzstumpf kam seinem Mund entgegen. aber sie waren offenbar unnötig. verpflichtet zu sein.Der Reisende verfolgte von unten diese Arbeit ununterbrochen. Da bemerkte der Verurteilte die losen Riemen. er faßte das Bett nur am Rande. daß die zwei gekommen waren. Das war also Rache. Vielleicht glaubte der Verurteilte. weder der Soldat noch der Verurteilte würden sie auffinden. aber er mußte sich fügen ± in den Sand. hinter dem er sie verwahrt hatte. Alles war bereit. und die Augen schmerzten ihn von dem mit Sonnenlicht überschütteten Himmel. Wahrscheinlich hatte der fremde Reisende den Befehl dazu gegeben. Und zum Reisenden sagte er erklärend: »Geschenke der Damen. daß er die Maschine gut verstand. sah in die Grube und dann auf den Verurteilten. So stritten sie in halbem Scherz. Ein breites lautloses Lachen erschien nun auf seinem Gesicht und verschwand nicht mehr. da sah er. behoben zu werden ± möglicherweise infolge des Einschreitens des Reisenden. den Offizier anzuschnallen. um die Hände zu waschen. sagte er und warf sie dem Verurteilten zu. Erst als der Offizier vollständig nackt war. Was ihm geschehen war. die schon in der Grube lagen. war traurig darüber. Es war nicht nötig. wenn die Riemen nicht festgeschnallt waren. er zog daher den Fuß zurück und ließ sich anschnallen. wurde er doch bis zum Ende gerächt. gleich fügte er sich und nahm ihn auf. Er hatte die Hand der Egge nur genähert. und es fing schon zu zittern an.

fiel hinunter. höhlenartiger. Aber nun konnten sich die zwei nicht entschließen zu kommen. Der Soldat wäre dazu vielleicht bereit gewesen. Er wollte sich hier gegen die Füße drücken. kollerte aufrecht ein Stück im Sand und blieb dann liegen. Durch diese stille Arbeit entschwand die Maschine förmlich der Aufmerksamkeit. ihn hier zu lassen. Da hob sich aber schon die Egge mit dem aufgespießten Körper zur Seite. Der Reisende hatte schon eine Weile hingestarrt. Aber während der Fall der Zahnräder seine ganze Aufmerksamkeit beanspruchte. immerfort hatte er den Zeigefinger ausgestreckt. und atmete die kühle. die aus dem Innern kam. die übrige Maschine zu beaufsichtigen. sondern hob ihn nur zitternd in die Nadeln hinein. Das Blut floß in hundert Strömen. wo man ihn begraben sollte. ihr ruhiger Gang war eine Täuschung. sagte der Soldat. Die Zacken eines Zahnrades zeigten und hoben sich. Gegen die Straße zu war er in seiner ganzen Breite offen. als er jedoch jetzt. ohne zu fallen. an den Wänden und an der Decke verräucherter Raum. kniete er sogar nieder. und als der Reisende kopfschüttelnd nicht nachgeben wollte. die Lippen waren fest zusammengedrückt. sich über die Egge beugte. Trotzdem sich das Teehaus von den übrigen Häusern der Kolonie. die Egge schwebte auf und ab. alles an der Maschine interessierte ihn. wie es im Leben gewesen war. der Körper löste sich von den Nadeln nicht. bald beugte er sich nieder. der Offizier fand es nicht. Er bat flehentlich mit gefalteten Händen. die zwei sollten auf der anderen Seite den Kopf des Offiziers fassen. er wollte hinüber und die zwei vertreiben. das ihn. die bis auf die Palastbauten der Kommandantur alle sehr verkommen waren. Der Reisende wollte eingreifen. Langsam hob sich der Deckel des Zeichners und klappte dann vollständig auf. Als der Reisende. die Maschine ging offenbar in Trümmer. sie stach nur. strömte sein Blut aus. sagte er. durch die Stirn ging die Spitze des großen eisernen Stachels. als presse irgendeine große Macht den Zeichner zusammen. fiel hinunter. Der Verurteilte war der Lebhaftere. hatte er eine neue. Der Reisende sah zu dem Soldaten und dem Verurteilten hinüber. auch die Wasserröhrchen hatten diesmal versagt. wie sie der Offizier erreichen wollte. zu den ersten Häusern der Kolonie kam. daß sie von ihrer Last noch nicht befreit sei. und das Bett wälzte den Körper nicht. aber alles war still. was alle anderen in der Maschine gefunden hatten. mit allen geschah dasselbe. Man war eine Zeitlang unentschlossen.« Im Erdgeschoß eines Hauses war ein tiefer. »Der Alte ist hier begraben«. das Rad drehte sich bis zum Rand des Zeichners. hatte er versäumt. besonders zahlreiche Gruppe. um dem Soldaten etwas zu zeigen. möglicherweise das Ganze zum Stehen bringen. erschreckte. hatten den Ausdruck des Lebens. zog aber erschreckt die Hand zurück. ging. zeigte der Soldat auf eins und sagte: »Hier ist das Teehaus. zwischen den unbesetzten Tischen hindurch. da dieser nicht mehr für sich selbst sorgen konnte. der Verurteilte drehte sich geradezu um. er hatte das Gefühl. Die Egge wollte schon in ihre alte Lage zurückkehren. immer glaubte man. Er war entschlossen. blieb sie doch über der Grube. wenig unterschied. daß Befehle hier nichts halfen. gefolgt von seinen Begleitern. bald streckte er sich. Er sah hinauf. noch ärgere Überraschung. Die Egge schrieb nicht. Störte also das Zahnrad doch? Aber es war etwas anderes. kollerte im Sand und legte sich. als müsse er sich jetzt des Offiziers annehmen. ihm folgten viele. dumpfige Luft ein. Dem Reisenden war es peinlich. wie sie es sonst erst in der zwölften Stunde tat. wenigstens im ersten Anrollen. kein Zeichen der versprochenen Erlösung war zu entdecken. die Zahnräder entzückten ihn völlig. der Blick war ruhig und überzeugt. das war ja keine Folter. ihm zu helfen. Es war. übte es auf den Reisenden doch den Eindruck einer historischen Erinnerung aus. Und nun versagte noch das Letzte. und so sollte er langsam von den Nadeln gehoben werden. große. Er streckte die Hände aus. stieg auf. Er trat näher heran. er wollte immer eines fassen. die vor dem Teehaus auf der Straße standen. und er fühlte die Macht der früheren Zeiten. »Helft doch!« schrie der Reisende zum Soldaten und zum Verurteilten hinüber und faßte selbst die Füße des Offiziers. aber als merke sie selbst. nachdem das letzte Zahnrad den Zeichner verlassen hatte. hing aber über der Grube. es war. da erschien eine neue. nicht mit Wasser vermischt. kleine und kaum zu unterscheidende. Aber schon stieg oben ein anderes auf. denn es folgte gleich ein anderes Rad. hier bis zum Ende zu bleiben. daß ein Rad im Zeichner hätte kreischen sollen. aber den Anblick der zwei hätte er nicht lange ertragen. mit dem Soldaten und dem Verurteilten hinter sich. die Augen waren offen. trieb gleichzeitig den Soldaten an. Über diesem Vorgang vergaß der Verurteilte ganz den Befehl des Reisenden. »Geht nach Hause«. Hierbei sah er fast gegen Willen das Gesicht der Leiche. das war unmittelbarer Mord. niedriger. Der Reisende sah. nicht das geringste Surren war zu hören. .der Haut. Der Reisende dagegen war sehr beunruhigt. bald erschien das ganze Rad. ehe er sich erinnerte. nun müsse der Zeichner jedenfalls schon entleert sein. Da hörte er oben im Zeichner ein Geräusch. »ein Platz auf dem Friedhof ist ihm vom Geistlichen verweigert worden. der Reisende mußte zu ihnen hinübergehen und sie mit Gewalt zu dem Kopf des Offiziers drängen. so daß für dieses Rad kein Platz mehr übrigblieb. aber der Verurteilte empfand den Befehl geradezu als Strafe.

wo an einigen Tischen Gäste saßen.« »Wo ist das Grab?« fragte der Reisende. sah er rings um sich die Männer stehen und lächeln. Sie lautete: ¾Hier ruht der alte Kommandant. der dem Soldaten nicht glauben konnte. bis der Tisch über das Grab geschoben war. haben ihm das Grab gegraben und den Stein gesetzt. Seine Anhänger. glänzend schwarzen Vollbärten. die jetzt keinen Namen tragen dürfen. Glaubet und wartet!½ Als der Reisende das gelesen hatte und sich erhob. Der Reisende tat. schweigend. geknotetes Tau vom Boden. »er will das Grab ansehen. wartete noch. er ist aber immer verjagt worden. denn zu schreien wagten sie nicht. verließ das Teehaus und ging zum Hafen. Es war ein einfacher Stein. flüsterte es um den Reisenden herum. Während der Reisende unten mit einem Schiffer wegen der Überfahrt zum Dampfer unterhandelte. Er trug eine Aufschrift mit sehr kleinen Buchstaben. Davon hat Ihnen der Offizier gewiß nichts erzählt. daß der Kommandant nach einer bestimmten Anzahl von Jahren auferstehen und aus diesem Hause seine Anhänger zur Wiedereroberung der Kolonie führen wird. um sie zu lesen. sie mitzunehmen. war der Reisende schon im Boot. Sie wollten wahrscheinlich den Reisenden im letzten Augenblick zwingen. und der Schiffer löste es gerade vom Ufer. Alle waren ohne Rock. drückten sich an die Wand und sahen ihm entgegen. Der Soldat und der Verurteilte hatten im Teehaus Bekannte gefunden. Es waren wahrscheinlich Hafenarbeiter. sich ihrer Meinung anzuschließen. der Soldat wie der Verurteilte. denn dessen hat er sich natürlich am meisten geschämt. niedrig genug. unter dem sich wirklich ein Grabstein befand. Aber als sie unten ankamen. drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. erhoben sich einige. Er hat sogar einigemal in der Nacht versucht. denn der Reisende befand sich erst in der Mitte der langen Treppe. es war armes. rasten die zwei die Treppe hinab. vor ihm her und zeigten mit ausgestreckten Händen dorthin. als sie ihm schon nachliefen. Sie mußten sich aber bald von ihnen losgerissen haben.schließlich hat man ihn hier begraben.« Sie schoben einen der Tische beiseite. Es besteht eine Prophezeiung. Sie führten den Reisenden bis zur Rückwand. aber der Reisende hob ein schweres. als hätten sie mit ihm die Aufschrift gelesen. um unter einem Tisch verborgen werden zu können. verteilte einige Münzen unter sie. der Reisende mußte. den Alten auszugraben. sie lächerlich gefunden und forderten ihn auf. ihre Hemden waren zerrissen. niederknien. die zu den Booten führte. wo sich das Grab befinden sollte. die sie zurückhielten. als merke er das nicht. Gleich liefen beide. gedemütigtes Volk. Als sich der Reisende näherte. »Es ist ein Fremder«. starke Männer mit kurzen. . Sie hätten noch ins Boot springen können.

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