Jakob Voß

Empfehlungsdienste
Digitale Bibliothek WS 2008/2009 Digitale Bibliothek Fachhochschule Hannover Informationsmanagement (BA) 17. Januar 2008

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Empfehlungsdienste

„Recommender-Systems“ im engeren Sinne
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Nutzer geben Bewertungen ab Daraus werden Empfehlungen ermittelt Weitere Quellen für Empfehlungen Unterschiedliche Verfahren zur Ermittlung deshalb nicht fest in Metadaten eingetragen sondern als Kataloganreicherung

Weiter gefasst
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Grundsätzlich kontextabhängig

Jakob Voß: Lehrveranstaltung Digitale Bibliothek (WS 2008/2009) FHH Hannover, Bachelor-Studiengang Informationsmanagement

Gliederung
1. Formen 2. Bestandteile 3. Beispiele 4. Zusammenfassung

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1. Formen (nach Funktionsweise)
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Explizite Empfehlungsdienste Inhaltsbasierte Empfehlungsdienste Regel- und wissensbasierte Empfehlungsdienste Verhaltensbasierte Empfehlungsdienste Hybride Systeme

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Explizite Empfehlungsdienste

Bewertungen, Rezensionen, Rankings, Kommentare, Auswahllisten... Erstellt von Menschen
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Experten zunehmend „user generated content“

Bibliothek vermittelt zwischen Suchenden und Empfehlenden

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Inhaltsbasierte Empfehlungsdienste
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Analyse des Inhalts von Dokumenten Verfahren des Information-Retrieval
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Ähnlichkeit von Dokumenten Ranking von Dokumenten Gleiche Wörter => Ähnliches Dokument

Beispielsweise Vektorraummodell

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Regel- und wissensbasierte Empfehlungsdienste

Genauere Analyse von Dokumenten und Suchanfragen nach Regeln
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Beispiel: Anzeige von weiteren Dokumenten des selben Autors Beispiel: Kozitierte Dokumente

Auch „semantische“ oder „intelligente“ Empfehlungsdienste Ähnlich wie inhaltsbasierte Diensten aber mehr explizite wenn-dann-Regeln

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Verhaltensbasierte Empfehlungsdienste

Auswertung der Nutzung von Dokumenten
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„Most-viewed“ „Kunden die dieses Buch gekauft haben...“ Seitenaufrufe, Ausleihdaten, ... grundsätzlich alle Verknüpfungen zwischen Dokumenten und Nutzern

Möglichst große Datenbasis
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Auch bekannt als „Kollaboratives Filtern“ Datenschutz beachten!

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2. Bestandteile

Konzeptuelle Trennung
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Zum Verständnis Zur Bewertung Zur Planung und Entwicklung

In der Praxis oft nicht klar getrennt

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Bestandteile
Datenbasis
wird ausgewertet durch

Verfahren
ermittelt Ergebnisse zur Bereitstellung über

Dienst
wird eingesetzt in

Anwendung
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Datenbasis

Bibliotheksbestand
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Metadaten, Volltexte Zitationen, Rezensionen Aufrufe, Ausleihen Bewertungen, Rezensionen, Tags, Kommentare, persönliche Listen...

Nutzungsdaten

Nutzerbeiträge

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Datenbasis

Nur was zur Verfügung steht kann ausgewertet werden Aggregation von Daten aus externen Diensten möglich

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Verfahren

Im einfachsten Fall: explizite Empfehlungen direkt weiterreichen Sonst: Data-Mining und Maschinelles Lernen Aktives Forschungsgebiet Zahlreiche OpenSource-Bibliotheken zur Auswertung von Daten Nicht die Katze im Sack kaufen oder den Stand der Forschung ignorieren!

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Dienst
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Bereitstellung von Ergebnissen über eine API SOA ermöglicht einfache „Mashups“ Beispiel thingISBN/xISBN via SeeAlso
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Anfrage: Andere Ausgaben von ISBN X Antwort: Liste von Links zu anderen Titeln

Siehe „Schnittstellen und Webservices“

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JavaScript ISBN JSON
(OpenSearch Suggestions)

SeeAlso Linkserver

Links

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Anwendung
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Katalogoberflächen Einbindung in andere Webseiten Dienste direkt anbieten (z.B. Benachrichtigungsdienste) ...

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3. Beispiele

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BibTip

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BibTip
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Verhaltensbasiert Auswertung von Sitzung => Zusammengehörende Titel „Einkaufswagen-Modell“ Bereitstellung als Dienst, Einbindung per HTML/JavaScript

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Eingabe-„Korrektur“
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Bei keinen oder wenigen Treffern Verweis auf höhere Treffermenge Keine Rechtschreibkorrektur!

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Persönliche Literaturlisten
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Social Cataloging-Anwendungen Nutzer stellen Listen zusammen Verweis von Titel zu Listen und Titeln Verweis von Liste zu Titeln und Listen

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Persönliche Literaturlisten

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4. Zusammenfassung

Gezielte Verweise auf relevante Titel oder andere Informationen kontextabhängig, deshalb dynamische Einbindung über (Web)services Vier Grundformen: Explizit, Inhaltsbasiert, Wissensbasiert, Verhaltensbasiert Vier Bestandteile: Datenbasis, Verfahren, Dienst, Anwendung Was als „Empfehlungsdienst“ angesehen wird, kann Ansichtssache sein.

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Bis nächste Woche!

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