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Ergänzungsplan für Pelu

Diese Gemüsesorten können nach und nach weiter in den Barfplan


eingebracht werden:

Artischocke:
Die Artischocke kann in kleinen Mengen die Gemüseration beigeben
werden. Sie ist gut für die Leber, senkt den Cholesterinspiegel, fördert
druch den Inhaltsstoff Cynarin die Gallensekretion und verfügt über eine
Anzahl wichtiger Mineralien und Vitamine. Besonders das Spurenelement
Mangan, das bei keinem anderen Gemüse diesen hohen Wert erreicht.

Bativiasalat:
Der Bativiasalat ist mit dem Eisbergsalat verwandt, verfügt aber über eine
weichere Blattstruktur. Er ist in grün und rot erhältlich. Er eignet sich sehr
gut für die Gemüseration.

Brunnenkresse:
Die Brunnenkresse kann gut dem grünen Anteil der Gemüseportion
beigefügt werden. Sie wirkt blutreinigend und harntreibend.

Chicoree:
Chicoree zählt zu den Salaten und kann gut an den Hund verfüttert
werden. Der Strunk sollte entfernt werden, da er einen sehr bitteren
Geschmack aufweist. Die Bitterstoffe des Chicorees unterstützen Leber
und Galle und sorgen für eine gesunde Darmflora.

Chinakohl:
Der Chinakohl ist eine sehr gut verträgliche Gemüsesorte. Er ist gerade im
Winter ein wichtiger Vitaminlieferant.

Eichblattsalat:
Der Eichblattsalat gehört zu den Pflücksalaten. Er ist frei von Bitterstoffen
sowie leicht bekömmlich und verdaulich. Auf Grund seines Mineralstoff-
und Vitamingehaltes ist er gut für den Hund geeignet.

Eisbergsalat:
Auch der Eisbergsalat dient hervorragend für die Bereicherung des
Speiseplans.

Endiviensalat:
Die Endivie verfügt über einen hohen Gehalt an Vitaminen und
Mineralstoffe und kann als ganze Pflanze (natürlich püriert) an den Hund
verfüttert werden. Die Bitterstoffe wirken appetitanregend und fördert die
Gallensekretion.
Feldsalat:
Er verfügt über eine Reihe wichtiger Inhaltsstoffe wie Eisen, Phosphor,
Kalzium um Kalium. Besonders ist sein hoher Vitamin-C Gehalt zu
schätzen.

Fenchel:
Fenchel wird beruhigend auf den Magen, hilft bei Blähungen und leichten
Magen-Darm-Beschwerden und hat einen Vitamin-C Gehalt, der den der
Orange bei weitem übertrifft. Inhaltsstoffe des Fenchels wirken
wachstumshemmend auf Pilze und Bakterien.

Gartenkresse:
Die Gartenkresse eignet sich sehr gut für die Verfütterung an den Hund.
Die Gartenkresse wirkt appetitanregend und fördert die Bildung von roten
Blutkörperchen, die Gallensekretion sowie die Produktion der Magensäfte.

Gurke:
Die Gurke zählt zu den Kürbisgewächsen und können gut mit Schale an
den Hund verfüttert werden. Gurken zählen zu den basenreichsten
Gemüsesorgen, schwemmen Wasser aus dem Gewebe und haben eine
harnsäurelösende Wirkung.

Karotte:
Karotten sind hervorragend für den Gemüsebrei des Hundes geeignet. Sie
enthalten viele Vitamine, besonders sei das Karotin (Vorstufe von Vitamin
A) genannt. Die Karotte unterstützt die Gesundheit der Augen, der Haut,
des Fells, den Darm und die Darmschleimhäute durch ihren Gehalt an
Pektin. Damit das Karotin seine Wirkung entfalten kann muss dem Futter
Öl beigegeben werden.

Knollensellerie:
Knollensellerie kann als ganze Pflanze mit Blättern an den Hund verfüttert
werden. Der Sellerie verfügt über viel Kalium, welches ihm harntreibende
Wirkung verschafft.

Kohlrabi:
Kann in kleinen Mengen der Gemüseportion beigefügt werden. Auch die
Blätter dürfen verfüttert werden. Kohlrabi wirkt, wie alle Kohlsorten
unterstützend auf das Immunsystem, zudem senkt der Verzehr des Kohls
das Risiko an Krebs zu erkranken.

Kopfsalat:
Der Kopfsalat eignet sich gut für die Mahlzeit des Hundes, sollte aber nicht
zu oft verfüttert werden. Da gerade in der dunklen Jahreszeit, der
Nitritgehalt stark ansteigt.
Löwenzahn:
In der Natur frisch geernteter Löwenzahn eignet sich seht gut für die
Verfütterung an den Hund. Er verfügt über sehr viele Mineralien und
Vitamine.

Kürbis:
Der Kürbis eignet sich sehr gut für die Verfütterung an den Hund. Der
Kürbis ist ähnlich wie die Karotte reich an Karotin. Daneben wirkt er, wie
auch seine Kerne, ausgezeichnet bei Blasenschwäche (Harntröpfeln) oder
Prostatavergrößerung beim Rüden.

Lollo Rosso, Lollo Bianco:


Sind sehr gut verträgliche Pflücksalate und können mit Strunk verfüttert
werden. Das sie einen erhöhten Bitterstoff aufweisen, regen sie die
Verdauung positiv an.

Mais:
Mais gehört zu den Getreidesorten. Kann aber, wenn es der Hund gut
verträgt aus der Dose (püriert) verfüttert werden.

Mangold:
Mangold zählt wie der Spinat zu den Gänsefußgewächsen. Er wird als
Blattmangold oder Stielmangold angeboten. Es können Stiele, Blätter und
auch die Wurzelknolle an den Hund verfüttert werden. Mangold ist reich
an Kalium, Eisen und Kalzium sowie wichtigen Vitaminen.

Pastinak:
Pastinak ist eine sehr alte Gemüsesorte und ähnelt im Aussehen dem
Knollensellerie. Er verfügt über einen würzigen, leicht süßlichen
Geschmack. Auch die Blätter können verfüttert werden. Pastinak ist
einweißreich, reich an Mineralien und enthält viele Vitamine.

Portulak:
Ist ein fantastisches Frühjahrsgemüse. Er ist reich an Mineralien und hat
einen hohen Vitamin-C Gehalt. Als Tee (aus den Blättern angesetzt) kann
er bei Nieren- oder Blasenleiden Linderung verschaffen sowie bei
Sodbrennen helfen. Daneben wirkt er blutreinigend.

Radieschen:
Radieschen sind meist sehr scharf, was einige Hunde nicht mögen, zudem
können sie ein Brennen im Magen verursachen. Frisst der Hund sie gerne,
dürfen sie bedenkenlos verfüttert werden. Den Radieschen sagt man
verdauungsfördernde Eigenschaften nach. Sie verfügen über
antimikrobielle Wirkung enthalten krebshemmende Stoffe.

Rettich:
Hier gilt das selbe wie für die Radieschen.
Rhabarber:
Kann hin und wieder in kleinen Mengen dem Gemüsebrei beigefügt
werden. Es sollten grundsätzlich nur die Stängel, nicht aber die Blätter
verfüttert werden, da diese giftig sind. Da der Rhabarber viel Oxalsäure
enthält, darf er nicht oder nur sehr selten an Welpen und Junghunde
verfüttert werden. Oxalsäure verhindert die Aufnahme von Kalzium.

Romanasalat:
Der Geschmack ist herb und herzhaft, er eignet sich sehr gut zum
Verfüttern. Er bietet dem Hund alle wichtigen Mineralstoffe und Vitamine.

Rote Beete:
Eignet sich sehr gut für den Hund, kann allerdings zu rotem Urin oder
auch dunklem Kot führen. Auch die Blätter dürfen verwendet werden. Rote
Beete verfügt über einen hohen Gehalt an Eisen, was blutbildungsfördernd
wirkt. Zudem hat sie eine entsäuernde Wirkung, wirkt appetitanregend
und allgemein stärkend. Aber auch Rote Beete weist einen hohen
Oxalsäurewert sowie oftmals einen hohen Nitritgehalt auf.

Rukola:
Kann besonders dann gut verfüttert werden, wenn keine Möglichkeit
besteht frischen Löwenzahn zu pflücken. Er wird gerne gefressen und
verfügt über viel Vitamin-C sowie appetitanregende Inhaltsstoffe. Er
besitzt eine antibakterielle Wirkung, stärkt das Immunsystem und belebt
den gesamten Organismus. Darüber hinaus ist er ein ausgezeichneter
Mineralstofflieferant, da er viel Kalzium und Magnesium enthält.

Rüben:
Bei Rüben kommen alle Sorten für die Hundefütterung in Frage. Allerdings
sollten die Mengen auch hier im Rahmen bleiben.

Rübstiel:
Als Rübstiel werden die Stiele des Mangolds oder die Stängel der
Zuckerrübe verwendet. Sie können gut an den Hund verfüttert werden.

Spinat:
Spinat kann gut verfüttert werden, die Mengen sollten auf Grund des
hohen Nitratgehaltes im Rahmen bleiben. Welpen sollte man keinen Spinat
füttern, da die Aufnahme von Kalzium durch den hohen Oxalsäuregehalt
gemindert wird.

Staudensellerie:
Der Staudensellerie kann vorzüglich als ganze Pflanze verfüttert werden.
Er verfügt über einen ausgezeichneten Gehalt an Mineralen und Vitamine.
Sowie ein Reichtum an ätherischen Ölen die positiv auf die Nerven, die
Drüsen und den Stoffwechsel auswirkt.

Süßkartoffel:
Die Süßkartoffel wird auch Batate genannt und kann gedünstet an den
Hund verfüttert werden.

Wurzelpetersilie:
Die Knolle der Wurzelpetersilie ist für den Hund sehr gut verträglich.

Zuccini:
Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Sie kann gut verfüttert
werden und verfügt über einen hohen Gehalt an Vitamin B1.

Küchenkräuter:
Folgende Kräuter können gut an Hunde verfüttert werden, diese müssen
natürlich ebenfalls püriert werden:
- Basilikum
- Bohnekraut
- Borretsch
- Dill
- Estragon
- Kerbel
- Liebstöckel
- Majoran
- Minze
- Oregano
- Petersilie
- Pimpinelle
- Rosmarien
- Salbei
- Schnittlauch
- Thymian
- Ysop
- Zitronenmelisse

Wildkräuter:
- Bärlauch
- Beifuss
- Beinwell
- Birke
- Breitwegerich
- Brennnessel
- Brombeerblätter
- Gänseblümchen
- Giersch
- Himbeerblätter
- Kamille
- Kettenlabkraut
- Löwenzahn
- Sauerampfer
- Sauerklee
- Spitzwegerich
- Vogelmiere

Heilkräuter:
- Ingwer
- Teufelskralle
- Ulmenrinde
- Himbeerblätter
- Brombeerblätter
- Schwarzkümmel
- Johannisbrot
- Fenchel
- Kümmel
- Algen
- Alfalfa
- Brennnesselwurzel geschnitten
- Brennnessel gemahlen
- Knoblauchpulver
- Hagebutten
- Weißdorn

Heilkräuter werden grundsätzlich nur kurweise angeboten. Über die


Wirkweise von Heilkäutern gibt es viele schöne Bücher, deren Anschaffung
sich auf jeden Fall lohnt.

Obst:
- Ananas
- Apfel
- Aprikose
- Banane
- Birne
- Brombeere
- Erdbeere
- Feige
- Grapefruit – nur vorsichtig verfüttern wg. der vielen Säure
- Hagebutte
- Heidelbeere
- Himbeere
- Honigmelone
- Johannisbeere
- Kirsche
- Kiwi – nur überreife Früchte
- Litchi
- Mandarine – nur vorsichtig verfüttern wg. der vielen Säure
- Mango
- Mirabellen
- Nektarine
- Orange – nur vorsichtig verfüttern wg. der vielen Säure
- Papaya
- Pfirsich
- Pflaumen
- Stachelbeere
- Wassermelone
- Zitrone – nur vorsichtig verfüttern wg. der vielen Säure

Milchprodukte:
- Dickmilch
- Frischkäse
- Joghurt
- Käse
- Kefir
- Hüttenkäse
- Quark
- Sauermilch

Öle & Fette:


- Dorschöl
- Fischöl
- Hanföl
- Haselnussöl
- Lachsöl
- Lebertran
- Leinöl
- Maiskeimöl
- Nachtkerzenöl
- Walnussöl

Sicherlich ist es nicht notwenig alle Öle zu verfüttern, eine ausgewogene


Auswahl an drei Ölen und ein regelmäßiges Verfüttern ist aber in jedem
Fall notwendig.

Fleisch:
- Muskelfleisch:
o Kopffleisch
o Backenfleisch
o Maulfleisch, Zwerchfell (auch Kron- od. Saumfleisch genannt)
o Zunge
o Fleisch von den Beinscheiben
o Herz
o Stichfleisch
o Geflügelbrust
o Geflügelherz
o Geflügelmagen
o Geflügelfleisch das vom Knochen gelöst wurde (z. B. Rücken,
Keule), ganze Hähnchen eignen sich ebenfalls (günstig als
Karkassen od. Hühnerklein zu bekommen)
- Innereien:
o Leber
o Niere
o Lunge
o Grüner Pansen
o Blättermagen
o Milz

Als Leckerlie und um den Magen zu reinigen, sollte man dem Hund ab und zu ein
frisches Rinderohr mit Haaren anbieten.

- Knochen
o Kalbsbrustbein
o Kalbschwanz
o Kalbs- od. Lammrippen
o Schulterknochen
o Putenhälse
o Hühnerhälse
o Hühnerflügel
o Sandknochen
o Teile der Wirbelsäule

- Fisch:
o Kabeljau
o Seelachs
o Schellfisch
o Scholle
o Heilbutt
o Hering
o Rotbarsch
o Makrele
o Sardinen
o Thunfisch
o Seezunge

- Weitere Nahrungsergänzungen:
o Apfelessig (1 / Woche – 1 EL
o Bierhefe (kurweise 1 EL / Tag
o Heilerde (2 – 3 / Woche 1 EL)
o Honig 2- 3 / Woche – 1 EL)
o Salz (1 – 2 / Woche – 1 Prise)
o Kräuter (kurweise – bitte Wirkweise der Kräuter beachten
o Grünlippmuschel (1 gr. / Tag bei Erkrankungen des
Bewegungsapparates)
o MSM (1 MS / Tag bei Erkrankungen des Bewegungsapparates od.
zur Unterstüzung bei Prellungen und Verstauchungen)
o Kieselerde (kurweise 1 EL / Tag)
o Propolis (1 TL/Tag kurweise)
o Spirulina (nur in Pulverform 3 / Woche - 3 TL)
- Wichtige Vitamine:
o Vitamin A =Retinol
o Vitamin B1 = Thiamin
o Vitamin B2 = Riboflavin
o Vitamin B 3 = Niacin
o Vitamin B 5 = Pantothensäure
o Vitamin B 12 = Cobalamin
o Vitamin B C = Folsäure
o Cholin
o Vitamin H = Biotin
o Nikotinsäure
o Vitamin C
o Vitamin D = Vitamin D2 und D3
o Vitamin E = Tocopherol
o Vitamin K = Chinone

- Wichtige Mengenelemente
o Kalzium
o Phosphor
o Magnesium
o Kalium
o Chlorid
o Natrium
- Spurenelemente
o Eisen
o Kupfer
o Kobalt
o Mangan
o Zink
o Jod
o Selen

In welchen Nahrungsmitteln diese natürlichen Vitamine und Mineralstoffe


enthalten sind, kann man in Lebensmitteldatenbanken im Internet nachschlagen.

Das sind jetzt alle Nahrungsmittel die in der Hundeernährung verwendet werden
können.

Die Futtermengen bleiben wie von mir berechnet (sofern Pelu nicht zu- oder
abgenommen hat).

Die Fütterung kann jetzt jeden Tag neu mit oben genannten Nahrungsmitteln
durchgeführt werden. Einfach Plan nehmen und die Nahrungsmittel nach
belieben austauschen.

Aber bitte weiterhin darauf achten, wie Pelu die Fütterung verträgt. Sollte er ein
Nahrungsmittel nicht vertragen, einfach beim nächsten Mal durch ein anderes
Nahrungsmittel ersetzten.
Um die Kräuter richtig einsetzen zu können, bitte vorher über die Wirkweise in
einem Buch od. Internet informieren.

Was wirklich wichtig ist: Je abwechslungsreicher die Nahrung desto


gesünder der Hund.