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PM 2 go Praxis

Projektmanagement wird ein zunehmend wichtigerer Erfolgsfaktor für Unternehmen im Wettbewerb. In dieser Ausgabe von PM 2 go Standards lesen Sie die praxisorientierten Kurzartikel aus dem Blog von Projekt Management Beratung. Rekonstruktion der Daten nicht sonderlich gut funktioniert und wer will schon alle User mit Problemen in die Eingeweide ihres Systems schicken… Das Foto habe ich gestern in Berlin gemacht, 1 Stunde nachdem ich meine Daten “verloren” hatte…kein Gag! Dieses Posting Things 2.0 – wie ich meine Daten (fast) an die Cloud verlor wurde veröffentlicht auf Unlocking Potential.

Things 2.0 – wie ich meine Daten (fast) an die Cloud verlor
By Andreas Heilwagen on August 13th, 2012

Things für Mac, iPad und iPhone ist als Getting-Things-Done (GTD)-Lösung und Taskverwaltung verbreitet und gestern Mittag in Version 2.0 mit cloud sync erschienen, d.h. alle Geräte gleichen ihre Daten über das Internet ab. Einer super Sache, auch wenn Things sehr lange gebraucht hat, bis die Funktionalität endlich verfügbar war. Wenn man auf diese Lösung wechselt, um mit seinen Geräten auch außerhalb des eigenen Netzwerkes Daten abgleichen zu können, kann man schnell seine Daten verlieren. Spätestens wenn der Cloudanbieter dann irgendwann einen Crash der Plattform fabriziert fragt man sich, wo man ein Backup herholt. In diesem Zusammenhang erfüllt Things leider eine Grundanforderung meinerseits an alle Cloudlösungen NICHT – es gibt keinen Export der Daten. Während man in iCal und Addressbook auf dem Mac seine Daten gleich mit einem Klick exportieren und wieder importieren kann, hat Things aber zumindest eine Lösung für terminalaffine User. Things legt regelmäßig Backups in den Ordner ~/Library/Application Support/CulturedCode/Things/Backup. Der Gau gestern entstand bei mir durch die Frage: “Willst Du Deine lokalen Daten oder die aus der Cloud behalten”. In der Annahme, dass Things natürlich lokal immer die aktuelleren Daten hat, habe ich dann unbeabsichtigt die Cloud-Daten mit lokalen Daten von vor vielen Monaten überschrieben. Problem war eben, dass die Beta- und die 2.0-Version von Things (beide mit cloud sync) ihre Daten getrennt verwalten. Wie auch immer. Cloudlösungen sind gerade der große Hype, auf der anderen Seite wird gerne gegen den Verlust der Hoheit über die eigenen Daten gewettert. Eine Empfehlung meinerseits ist, nur solche Daten in die Cloud zu spielen, die letztlich frei zugänglich sein dürfen. In der Vergangenheit gab es regelmäßig Probleme diverser Plattform, bei denen Zugriff auf die Daten anderer User durch Softwarefehler möglich war. Darüber hinaus sollte immer lokal ein Backup existieren oder ein Export der Daten möglich sein, der dann in die normalen Backupvorgänge integriert ist. Ebenfalls hatten in der Vergangenheit diverse Plattformen fast kompletten Datenverlust zu vermelden ohne Backupmöglichkeiten für die User. Dass die Behören grundsätzlich an alle Daten in der Cloud kommen ist unvermeidbar, allerdings tritt dieses Risiko in den Hintergrund wenn man sowieso nur die Daten hochspielt, die unkritisch sind. Ich hoffe, dass CultureCode schnellstmöglich eine ExportFunktion nachrüstet, denn die Backups haben heute bei der
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