RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABE Vorträge für die Arbeiter am Goetheanumbau

Band l

Die Erkenntnis des Menschenwesens nach Leib, Seele und Geist. Über frühe Erdzustände
Zehn Vorträge, 2. August bis 30. September 1922 (Bibl.-Nr. 347)

Band 2

Über Gesundheit und Krankheit. Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre
Achtzehn Vorträge, 19. Oktober 1922 bis 10. Februar 1923 (Bibl.-Nr. 348)

Band 3

Vom Leben des Menschen und der Erde. Über das Wesen des Christentums
Vierzehn Vorträge, 17. Februar bis 9. Mai 1923 (Bibl.-Nr. 349)

Band 4

Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen. Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt?
Sechzehn Vorträge, 30. Mai bis 22. September 1923 (Bibl.-Nr. 350)

Band 5

Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur Über das Wesen der Bienen
Fünfzehn Vorträge, 8. Oktober bis 22. Dezember 1923 (Bibl.-Nr. 351)

Band 6

Natur und Mensch in geisteswissenschaftlicher Betrachtung
Zehn Vorträge, 7. Januar bis 27. Februar 1924 (Bibl.-Nr. 352)

Band 7

Die Geschichte der Menschheit und die Weltanschauungen der Kulturvölker
Siebzehn Vorträge, 1. März bis 25. Juni 1924 (Bibl.-Nr. 353)

Band 8

Die Schöpfung der Welt und des Menschen. Erdenleben und Sternenwirken
Vierzehn Vorträge, 30. Juni bis 24. September 1924 (Bibl.-Nr. 354)

RUDOLF STEINER

Über Gesundheit und Krankheit Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre
Achtzehn Vorträge gehalten für die Arbeiter am Goetheanumbau in Dornach vom 19. Oktober 1922 bis 10. Februar 1923

1983

RUDOLF STEINER VERLAG DORNACH/SCHWEIZ

Nach \om Vortragenden nicht durchgesehenen Nachschriften herausgegeben \on der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung Die Herausgabe besorgten P G Bellmann und J Waeger ( )

l Auflage, Gesamtausgabe Dornach 19S9 2 Auflage neu durchgesehen und mit den Stenogrammen verglichen Gesamtausgabe Dornach 1976 3 Auflage (photomechanischer Nachdruck) Gesamtausgabe Dornach 1983

Weitere Veröffentlichungen siehe zu Beginn der Hinweise

Bibhographie-Nr 348 Zeichnungen im Text nach Tafelskizzen Rudolf Steiners ausgeführt von Leonore Uhhg Alle Rechte bei der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung, Dornach/Schweiz © 1959 by Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung, Dornach/Schweiz Printed m Switzerland by Schuler AG, Biel ISBN 3-7274-3480-5 (Ln) ISBN 3-7274-3481-3 (Kt)

Zu den Veröffentlichungen aus dem Vortragswerk von Rudolf Steiner

Die Grundlage der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft bilden die von Rudolf Steiner (1861-1925) geschriebenen und veröffentlichten Werke. Daneben hielt er m den Jahren 1900 bis 1924 zahlreiche Vortrage und Kurse, sowohl öffentlich wie auch für die Mitglieder der Theosophischen, spater Anthroposophischen Gesellschaft. Er selbst wollte ursprünglich, daß seine durchwegs frei gehaltenen Vortrage nicht schriftlich festgehalten wurden, da sie als «mündliche, nicht zum Druck bestimmte Mitteilungen» gedacht waren. Nachdem aber zunehmend unvollständige und fehlerhafte Horernachschriften angefertigt und verbreitet wurden, sah er sich veranlaßt, das Nachschreiben zu regeln Mit dieser Aufgabe betraute er Marie Steiner-von Sivers Ihr oblag die Bestimmung der Stenographierenden, die Verwaltung der Nachschriften und die für die Herausgabe notwendige Durchsicht der Texte Da Rudolf Steiner aus Zeitmangel nur in ganz wenigen Fallen die Nachschriften selbst korrigieren konnte, muß gegenüber allen Vortragsveroffenthchungen sein Vorbehalt berücksichtigt werden. «Es wird eben nur hingenommen werden müssen, daß in den von mir nicht nachgesehenen Vorlagen sich Fehlerhaftes findet » Nach dem Tode von Marie Steiner (1867-1948) wurde gemäß ihren Richtlinien mit der Herausgabe einer Rudolf Steiner Gesamtausgabe begonnen Der vorliegende Band bildet einen Bestandteil dieser Gesamtausgabe Soweit erforderlich, finden sich nähere Angaben zu den Textunterlagen am Beginn der Hinweise. Die besondere Stellung, welche die Vortrage für die Arbeiter am Goetheanumbau innerhalb des Vortragswerkes einnehmen, schildert Marie Steiner m ihrem Geleitwort, welches diesem Band vorangestellt ist

die sog Fraisen..... 13 15 Dornach. 37 Die Krankheiten im Verlauf der verschiedenen Lebensalter Der besondere Charakter der Kinderkrankheiten.. 24.....Masern Geisteskrankheiten sind immer körperliche Krankheiten Ursprung und Bedeutung der seelisch-geistigen Kräfte.....Schwammchen ...... die im kindlichen Organismus vom Kopfe ausgehen Von den Krankheiten...Adler. Mensch 58 Über die Ohrbildung: Schnecke.. 73 Über die Schilddruse und die Hormone ....... 19.... ERSTER VORTRAG........... die dadurch entstehen.Scharlach ...... Oktober 1922 ... Adler.. Die Bildung des menschlichen Ohres ...... daß sich der Mensch innerlich fortwah- ...... die dadurch entstehen. DRITTER VORTRAG................Geistige und stoffliche Verjungungskuren Die Schilddrüse in ihrer Bedeutung für die gesamte menschliche Organisation............ Amboß und Steigbügel. Löwe..... Über die Weltlage — Krankheitsursachen Zur gegenwartigen Weltlage: Wie alles in der großen Politik heute ein Chaos ist....Kinderlahmung .... daß der Korper zu schwach ist.. Hammer... Kinderkrampfe .. Dezember 1922 . daß vom Kopfe aus das Geistig-Seelische arbeitet und der Korper nicht m Ordnung ist und von den Krankheiten.........Bluteiterungen.. der diese drei Glieder zusammenfaßt...Durchfall . William Windoms letzte Rede................ Oktober 1922 ... bevor er vom Schlag getroffen wurde Der Arzt Ludwig Schleich und der Mann.... der von einem sehr schwer konstatierbaren Schlag getroffen worden war Über Krankheiten im Kindesalter ZWEITER VORTRAG.........INHALT Geleitwort von Marie Steiner... 29. gelbsuchtartige Erscheinungen ........... Der menschliche Lebensprozeß besteht dann...................... November 1922...... 2. Die Wirkung der Schilddrusenhormone... Löwe und Stier als Repräsentanten der drei Glieder der menschlichen Natur und der eigentliche Mensch... Im Ohr tragen wir einen kleinen Menschen in uns........ Die Symbole der vier Evangelisten.......Steinachs Versuche ... die Eustachische Trompete und die drei halbzirkelformigen Kanäle. Stier. VIERTER VORTRAG .........

.. Warum wir zwei Augen haben Sprache der Augen Ins und Augenfarbe.. daß er den Geruchssinn überwindet... Das Schmeckende ist eigentlich der wasserige Mensch und das Riechende der luftformige 8 .. Über die Haut in ihrer Zusammensetzung: Die verschiedenen Hautschichten....... Das Auge — Die Farbe der Haare Ausfuhrliche Darstellung der Augenbildung. Prof...... was zuerst verdunstet..Riechen und Schmecken Der Geruchssinn bei den wilden Volkern und bei den Hunden..... Das Auge ist eigentlich eine kleine Welt Kur/sichtigkeit und Weitsichtigkeit.... Vom Schwanzwedeln des Hundes..... Dezember 1922. Über den Vogelflug........ des Geruchssinnes und des Warmesinnes.123 Geisteswissenschaftliche Grundlagen einer Sinneslehre Betrachtung des über den ganzen Menschen ausgebreiteten Gefuhlssinnes..... Von den Nerven hangt die Gestaltung des Menschen ab...... Der Hund als Spurenverfolger Die Gescheitheit.. die Nasenscheidewand. Siebbein und Riechnerv.... was nicht erst m Wasser verwandelt worden ist Verinnerlichung des Geschmackes..106 Die Nase ............... Umkehrung der Wedelkraft beim Menschen: Sinn für Mitgefühl.... 13.. der Luftmensch und der Warmemensch. die Schleimhaut und das Siebbein.. Nichts können wir schmecken..... Die Hautnerven sind umgestaltete Geschmacksnerven.. Über Quermenschen. Dezember 1922. Wir riechen nur dasjenige.... 16.. Vergleich des Geruchssinnes mit dem Geschmackssinn... Morder oder andere Verbrecher haben einen zu kurzen Hinterhauptslappen... Pacinischen Korperchen..... Alle Gedanken sind eigentlich umgewandelte Gerüche. SIEBENTER VORTRAG ....rend vergiftet und daß ihm durch die Hormondrusen die Wirkung der Gifte weggenommen wird Die Steinachsche Theorie von den Hormondrusen Die Anschauungen Metschnikows über die Alterserscheinungen Schattenseiten der Verjungungskuren Innerliche Durchdringung mit einer geistigen Tätigkeit als ein Quell der Ver|ungung FÜNFTER VORTRAG .. Warum der Elefant das intelligenteste Tier ist Die Nasenflügel. das Unterscheidungsvermogen rührt beim Menschen davon her... für Verständnis des Menschen überhaupt... 89 SECHSTER VORTRAG ......... 20.. des Geschmackssinnes.... Wanderungen der Süßwasserfische.... Benedikt und seine Untersuchungen an Verbrecherschadeln.. Der Wassermensch. Aussterben der Blonden Korperkrafte und seelische Kräfte. Die sog. Dezember 1922 ...........

... Kohlenstoff und Kohlensaure Die Bakterien müssen geschützt sein vor der Erde. .. Dezember 1922. Geisteskrankheiten beruhen Der Geist wird nicht krank.. Dementia praecox.. dadurch schützen wir uns vor den Kräften der Erde Das seelische Leben kommt von außerhalb der Erde Der sog... Das Heufieber und was das Heufiebermittel bewirkt.. beruhen und worauf die sog..... d. ZEHNTER VORTRAG . Über das Bilsenkrautgift. die Atmung und der hinterste Teil des Gehirns gehören zusammen.... der Astralleib verteilt die Nahrungsstoffe zu den einzelnen Organen. warmer als unsere Umgebung........ Über die Ansteckung von Krankheiten... ACHTER VORTRAG ... Durch die Befruchtung wird der Menschenkeim geschützt vor der Vernichtung durch die Erdenkrafte Das Leben der unbefruchteten Keime.. 27.. sie leben vor allem im Mondeneinfluß.. es sind keine besonderen Wahrnehmungsorgane für die Warme da. Nur dadurch. Ungenügende Tätigkeit des Astralleibes...... Wir leben mit unserem Seelischen in der Luft drinnen.. das Herz und das mittlere Gehirn..h.... daß wir Sauerstoff einatmen und Kohlensaure ausatmen. Dezember 1922 .. 23...... Anlage zu physischer Krankheit und Anlage zur sog. Kinder mit Wasserköpfen und Kinder mit NEUNTER VORTRAG ........ Plateausche Versuch. der sog Jugendwahnsinn.... Gerade dadurch ist der Mensch gesund..... daß man den Menschen wieder wegkriegt vom irdischen Einfluß... Über die Gicht.... Der ganze Mensch nimmt die Warme wahr............ 30.Mensch.......Schwangerschaft Fieber und Kollaps als zwei entgegengesetzte Erscheinungen........ Eingehen auf die Schwangere..... daß wir auch ein Stuck Weltenwarme sind. physischen Krankheiten... Der Unterleib und das Vorderhirn.. daß er fortwahrend vor den irdischen Einflüssen geschützt ist Alles Heilen der Krankheiten beruht darauf. fühlen wir uns selbständig m der Welt..... Worin das Zuhören besteht... 139 Vom Leben der Seele im Atmungsprozeß Der Mensch lebt durch seinen Atmungsprozeß Darm besteht unser Leben.. Sauerstoff. die m der Krankheit hauptsächlich auftreten. Dezember 1922. Worauf die sog.... 175 Fieber — Kollaps ....158 Wodurch werden wir von einer Krankheit befallen? ...... wenn sie von innen kommen. geistigen Erkrankung..... Schwangerschaft: ungeheure Erhöhung der Unterleibstatigkeit. Fortwahrende Vernichtung der Nahrungsstoffe durch den Astralleib...Grippe — Heuschnupfen — Geisteskrankheiten Wie die von innen heraus auftretenden Krankheiten entstehen.....

....... 8.............. um den Verstand zusammenzusammeln Frau Kohskos Experimente über die Milz als eine Art Regulator des Nahrungsrhythmus und was ein Münchner Professor dazu zu sagen hat ZWÖLFTER VORTRAG..... aber er erzeugt den Verstand nicht Das Geistig-Seelische benutzt das Gehirn. die weisen Verrichtungen des Totengraberkafers und der Schlupfwespen Die Wespen haben das Papier viel früher hergestellt als die Menschen Der Verstand ist überall ausgebreitet Durch sein Gehirn kann der Mensch den Verstand.. 5.... die weißen Blutkörperchen sind wichtiger beim Mann Die weibliche Periode und der männliche Same Wenn die Frau sauft... Spitzkopfen Seelisch hangt das vordere Gehirn mit dem Wollen zusammen. wenn er von außen an den Korper herangebracht wird Bei chronischem Alkoholgenuß wirkt der Alkohol als Alkohol... das vorirdische Dasein des Menschen ELFTER VORTRAG.... Alkoholverbot und Kokaingenuß DREIZEHNTER VORTRAG..... wenn der Mann sauft. das sog Delirium tremens Der Alkohol greift im eminentesten Sinne das Blut an.. 10.....sog... daß das Gehirn denkt... doch ist das Blut stark geschützt gegen diese Angriffe Die roten Blutkörperchen sind wichtiger bei der Frau... für sich gebrauchen. 229 Verstandeskraft als Sonnenwirkung — Von den Bauten der Biber und Wespen Der Kanadische Biber und sein phlegmatisches Wesen Von den ein siedlerischen Sommerwohnungen und den winterlichen Gemeinschaftsbauten der Biber Wie die Biber ihren Winterbau verfertigen Wie richtiges Denken zustandekommt Über die kunstvollen Wespen- 10 .......................................... dann wird das Nervensystem des Kindes ruiniert Schädliche Wirkungen des Phosphors.. werden die inneren Organe des Kindes ruiniert durch die Schwere.... 194 Gehirn und Denken Worte an die Arbeiter nach dem Brand des Goetheanumbaues Über Gegnerschaften Beweise für die Unsinnigkeit des Satzes.. Januar 1923 .......... Januar 1923 ......... dann wird zu viel konserviert Beim sog chronischen Alkoholismus wird das Knochenmark schwach mit der Zeit und nach und nach das Blut ruiniert. 211 Die Wirkung des Alkohols auf den Menschen Die Wirkung des Alkohols auf die ganze Seelenverfassung Die Erscheinung des Katzenjammers Über den Sauferwahnsinn....... das mittlere Gehirn mit dem Fühlen und der hintere Teil des Gehirns mit dem Denken Über das Versehen der Schwangeren Über die sog Praexistenz...... der überall m den Dingen drinnen ist. Januar 1923 ....

die... wenn sie von der einen Seite wirken.. das erzeugt den Verstand und tötet die Geschlechtskrafte Es hangt einfach von der Sonne ab...nester Das Fortpflanzungsleben der Wespen in seiner Abhängigkeit vom Jahreslauf Das...... Folgen des Absinthgenusses Wie Zwillinge entstehen FÜNFZEHNTER VORTRAG..... das Herz beeinflussenden Angstzustanden Behandlung des zu schwachen Blutkreislaufes durch Rauchen Von den Osteophagen Über Pflanzen.. wirken sie aber von der anderen Seite her.....Hundswut Wie sich die Atmung zur Blutzirkulation verhalt die Blutbewegung geht beim Menschen viermal schneller vor sich als die Atmung Die Lebertatigkeit als Gegenteil der Haut-Lungen-Tatigkeit Zu starke Lebertatigkeit Gelbsucht......... zu schwache Lebertatigkeit Pocken...... dasjenige..... 266 Diphtherie und Grippe — Schielen Die wichtigsten Erscheinungen bei der Diphtherie Baderbehandlung der Diphtherie es muß eine richtige Hauttatigkeit hervorgerufen werden Über die zu harte Haut und die zu weiche Haut Die Grippe ist eigentlich eine Gehirnerkrankung Der große Wert des richtigen Pflegens der Kranken Rosmarinbader bei Diphtherie Schieloperation und Gehirnkrankheit SECHZEHNTER VORTRAG... wohltatig wirken.. Januar 1923.... was von der Erde kommt.Pocken ...... daß der Mensch langsam zugrunde geht an allerlei inneren. 283 Der Zusammenhang von Atmung und Blutzirkulation — Gelbsucht ..... 27.... 13.. daß Wespennester und Biberdorfer gebaut werden Die Menschen sind eigentlich Sonnenwesen und sind nur auf die Erde hereingestellt In der Natur gibt es Kräfte.............. das erzeugt die Geschlechtskrafte. was vom Weltenall kommt...... so wirken sie als Gift VIERZEHNTER VORTRAG. Blattern Über die Hundswut und die Hundswutimpfung Zum Denken muß ich fortwahrend Gift in mir haben... Januar 1923 .und Tiernahrung Kriegerische Volker sind fleischessende Volker Gunstige Wirkung des Vegetarismus Diabetes der Mensch unterliegt der Zerstörung des Korpers durch zu viel Zuckererzeugung Mosaische Speisevorschriften.... das Nervensystem braucht die totmachende Kohlensaure Die heutige Atmung und die alte Stickstoffatmung Das platonische Weltenjahr 11 .. 20.................... Januar 1923 ......... 249 Die Wirkung von Nikotin — Pflanzenkost und tierische Nahrungsmittel Absinthgenuß — Zwillingsgeburten Durch das Nikotin wird eine stärkere Herztätigkeit hervorgerufen Die Folgen der Nikotinvergiftung sind...

.............. was mit dem Kopf zusammenhangt Winterkraft und Sommerkraft der Erde und die Pflanzenwelt Kieselsaure und menschliche Kopfkrafte Hinweise ....Bluterkrankheit ...... 3.......... ... .. 10... Wurzeln als Heilmittel für alles.... ......SIEBZEHNTER VORTRAG . ............. 347 12 ... ........Eiszeit — Absterbende orientalische und aufgehende europaische Kultur — Über die Bienen Der Mensch als Flussigkeitswesen und als Luftwesen Über die sog Bleivergiftung Die Bluterkrankheit und ihre prophylaktische Behandlung Soziale Medizin Im Flussigen ist das Ätherische wirksam... 320 Der Zusammenhang der Planeten mit den Metallen und deren Heilwirkungen Quecksilberkuren bei syphilitischen Erkrankungen Wie die Menschen früherer Zeiten nach und nach aus der Wirkung auf den Menschen die Planeten und die Metalle zusammengestellt haben Durch welche Verhaltnisse sich die syphilitischen Erkrankungen herausgebildet haben Über die Schriften des Basilius Valentinus Die Kirche unterdruckt eine Wissenschaft. die über die Erde hinausgeht................ ... Februar 1923 . 301 Die Wirkung von Absinth .339 Übersicht über die Rudolf Steiner Gesamtausgabe ................bis fünf tausend Jahren Über die Foraminiferenschalen Über den Untergang des Romerreiches und die erste Ausbreitung des Christentums Das Geheimnis des Bienenstockes ACHTZEHNTER VORTRAG ..... aber sie wußten nichts mehr damit zu machen Die Eiszeit vor vier. Februar 1923 ........................ Beispiel des Pater Mager Metalle aus der Pflanze Heilinstinkte der Tiere Bluten als Heilmittel für den Unterleib... im Luftformigen das eigentlich Seelische Weiteres über Absinthwirkung Benennung der Wochentage Absterbende orientalische Kultur Die Asiaten hatten allmählich ein ungeheures Wissen aufgestapelt....... ....

Auch einige Angestellte des Baubüros hatten Zutritt und zwei bis drei aus dem engeren Mitarbeiterkreise Dr. und dieses führte wieder in den Kosmos hinaus. Es wurden auch praktische Dinge besprochen. Roman Boos für die an solchen Fragen Interessierten. denn ihr Inhalt wurde immer. Doch erging nun die Bitte von seiten der Arbeiter an Rudolf Steiner.und Naheliegendes wurde berührt. gehalten hat.und ob es möglich wäre. als Dr. Das geschah dann in der Morgenstunde nach der Vesperpause. auf Rudolf Steiners Aufforderung hin. er regte sie zu Fragen und Mitteilungen an. die zunächst Dr. Ein besonderes Interesse zeigte sich für die therapeutische und hygienische Seite des Lebens. Steiners. man sah daraus. Fern. Zuletzt erbaten sich die Arbeiter eine Einführung in die Geisteswissenschaft und Erkenntnisgrundlagen für das Verständnis der Mysterien des Christentums. in der sie noch frischer und aufnahmefähiger wären. so zum Beispiel die Bienenzucht. Sie durften ihre Themen selber wählen. zum Ursprung der Dinge und Wesen. ob er nicht selbst sich ihrer annehmen und ihren Wissensdurst stillen würde . munterte sie auf. wie stark diese Dinge zu den täglichen Sorgen des Arbeiters gehören. sich zu äußern. des mineralischen. Die Nachschrift jener Vorträge über Bienen wurde später. Steiner nicht mehr 13 . Diese gemeinsame geistige Arbeit hatte sich herausgebildet aus einigen Kursen.GELEITWORT zum Erscheinen von Veröffentlichungen aus den Vorträgen Rudolf Steiners für die Arbeiter am Goetheanumbau vom August 1922 bis September 1924 Marie Steiner Man kann diese Vorträge auch Zwiegespräche nennen. für die sich Imker interessierten. ihre Einwendungen zu machen. nach absolvierter Arbeit auf dem Bauplatz. pflanzlichen und tierischen Daseins wurden berührt. Aber auch alle Erscheinungen der Natur. von den Arbeitern selbst bestimmt. eine Stunde der üblichen Arbeitszeit dazu zu verwenden. sie wurden später auch von ändern Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft weitergeführt.

Es wird deshalb der Versuch gewagt.unter uns weilte. Die Farbe. Sie waren aber für ein besonderes Publikum gedacht gewesen und in einer besonderen Situation ganz aus dem Stegreif gesprochen. das Kolorit möchte man nicht durch pedantische Umstellung der Satzbildung wegwischen. Man würde ihnen die besondere Atmosphäre nehmen. Nun regte sich bei manchen ändern immer mehr der Wunsch. 14 . wie sie gesprochen wurden. Wenn auch nicht alles darin den Gepflogenheiten literarischer Stilbildung entspricht. wie es die Umstände und die Stimmung der zuhörenden Arbeiter eingaben . sie möglichst wenig anzutasten. hat einen Ton der Frische und Unmittelbarkeit. zunächst vom Landwirtschaftlichen Versuchsring am Goetheanum als Broschüre für seine Mitglieder herausgebracht. die auf dem Zusammenwirken dessen beruht. Aber gerade die Art. diese Vorträge kennenzulernen.durchaus nicht im Hinblick auf Veröffentlichung und Druck. was in den Seelen der Fragenden und des Antwortenden lebte. den man nicht vermissen möchte. so hat es dafür das unmittelbare Leben.

das geht die einzelnen Menschen an. daß England augenblicklich nicht weiß. die geschehen. richtige Angstprodukte. Und ebenso jetzt in Rußland. Wenn Herr Doktor vielleicht in der Lage wäre. Von der einen Seite ist doch bekannt. daß Deutschland mit Rußland ein Wirtschaftsabkommen getroffen hat. weil alle diese Verhältnisse. viel wichtiger sind ja den Leuten ganz andere Dinge. nachdem in England immer die Meinung vertreten wird.und was sonst deutsche Angelegenheiten sind. meine Herren! Haben Sie sich noch etwas zu fragen ausgedacht? Es wird gefragt in bezug auf die politische Lage: ob es der Engländer wohl ehrlich mit Deutschland meine. um Deutschland zu vernichten. was es tun soll . Sie müssen nur bedenken. was also eigentlich die wirklichen Verhältnisse nicht viel angeht. ob 15 . was sie in der Zukunft machen sollen. Aus allen diesen Dingen kommt in Wirklichkeit doch gar nichts heraus. Das ist eine allgemeine Meinung dort: Man muß Versprechen einhalten. was in der gegenwärtigen Zeit nämlich viel gescheiter ist. einige Andeutungen zu geben? Ja. wissen Sie. die ja zum Beispiel einfach darauf beruhen. als über politische Angelegenheiten zu sprechen. Oktober 1922 Guten Morgen. Und alle diese Dinge. man muß Versprechen einhalten -.denn auf der einen Seite kann es noch nicht recht von Frankreich sich trennen. eigentlich zu nichts führen. ich möchte sagen. sind eigentlich nur Angstprodukte.ERSTER VORTRAG Dornach. das ist ja etwas. und auf der anderen Seite stehen die Großkapitalisten. um eventuell das deutsche Abkommen zu hintertreiben? . warum wir in der letzten Zeit. aus dem Grunde. alle diese Angelegenheiten. 19. mehr über wissenschaftliche Angelegenheiten gesprochen haben. Nicht wahr. daß gegenwärtig im Grunde genommen alle miteinander eigentlich nicht wissen. daß der Franzose ebenfalls mit Rußland ein Wirtschaftsabkommen getroffen haben soll. die Sie berührt haben. auf der einen Seite wird von den Franzosen Deutschland zu bekämpfen versucht durch die Reparationen. Viel wichtiger als alle diese Dinge. daß die Sachen ja so liegen. inwiefern darinnen Aufrichtigkeit oder nicht Aufrichtigkeit ist. das ist ja vielleicht der Grund. oder ob der nur vorgeschoben werde. und der Franzose doch mit dem Engländer Hand in Hand gehe. aus einer gewissen Übereinstimmung heraus. jetzt liest man aber wieder.

so macht man da und dort etwas. wo Frankreich und England einander schroff gegenüberstehen. die Produktion allmählich ganz nach dem Westen zu ziehen und die europäischen. Dazu kommen die orientalischen Angelegenheiten. Denn diese Kriegsunternehmung war ja darauf berechnet. braucht man wiederum nicht zu untersuchen. das legt gegenwärtig darauf keinen Wert. Auf der ändern Seite widerspricht das ja im Grunde genommen wiederum dem ganzen Sinn. jetzt besteht auch in England die Meinung: Wenn man Deutschland ganz unterdrückt. an Finanzen. Nun. So stehen sich im Orient die beiden Mächte schroff gegenüber. weil England im gegenwärtigen Zeitpunkt die Türken zurückdrängen muß. man muß anständiges Spiel machen. Nun. man muß Versprechen einhalten. daß heißt. Und so pendelt man halt hin und her. Die wollen ja vor allen Dingen auf einem Gewaltwege aus Deutschland nun wieder etwas herausschlagen. Daß es die Christen in Schutz nimmt — nicht wahr. Sie wollten sie nicht so haben. Dazu kommt etwas anderes. man tut Deutschland zu weh. das tut es ja in Wirklichkeit wiederum auch. So ist im Grunde genommen alles in der Welt heute in der großen Politik ein Chaos. Wenn man einmal glaubt. Das war ja eigentlich die ursprüngliche Absicht. um diese mehr als Absatzgebiete zu haben. Dabei kommt nichts Besonderes heraus. Aber Frankreich. weil es ja mit einem Schlag die Welt beherrschen will. der vom Anfange an mit dieser Kriegsunternehmung verbunden war. Die Produktion ist einfach in Mitteleuropa — und das wäre auch in Osteuropa gekommen — den Leuten im Westen zu üppig geworden. das ein bißchen bessere Stimmung machen soll. setzt man sich in England zwischen zwei Stühle. Gerade in England zeigt sich das gegen16 . Die Franzosen aber. die spüren vor allen Dingen ihren Mangel an Geld. Aber im öffentlichen Leben kann man eben nur sagen: Es herrscht so der Grundsatz. Man will es aufrecht erhalten.sie wahre oder unwahre Menschen sind. man kann sich von der alten Entente nicht trennen. inwieweit das aufrichtig ist. überhaupt ihren Mangel an finanzieller Kraft. dann hat man kein Absatzland. nicht wahr. die östlichen und mitteleuropäischen Produktionen zu unterdrücken. und unterstützt also die Türken. man muß fair play machen. da es vor allen Dingen sein Geld hereinbekommen will. So also steht natürlich England auf dem Boden.

ob einer etwas versteht oder nicht. an die Stelle von Lloyd George jemand ändern zu bringen. die alten Leute. die er hat. die von den Verhältnissen etwas ver17 . worauf es eigentlich ankommt. Da kommt man auf den Punkt. Aber eine andere Sache ist viel wichtiger. weil er nicht mehr genügend große Parteien hat. Das sind lauter kleine Parteien. jetzt ist ja in England der große Kampf um Lloyd George. überall in den Stellungen zu haben. worauf es eigentlich ankommt. denn das redet alles an den Tatsachen vorbei . Alle die Dinge. wo es Leute gibt. die gar nichts mehr von der Gegenwart wissen. oder irgendeiner spricht. der dann irgendwie in eine Stellung hineinkommt. Man muß überall diejenigen Leute nehmen. noch irgendwie zu sehen. Die hält auch nur ihre alten Bonzen aufrecht.nicht bewußt. darauf kommt es gar nicht an. Das ist nun sehr wichtig. Wenn man Lloyd George jetzt ersetzen wollte. Man kann weiterhin einen Minister obenauf bringen. Das ist auch nicht mehr bei der Sozialdemokratischen Partei vorhanden. Sehen Sie. daß viele Leute sehen. aber der würde sehr bald auch wieder abgesetzt. weil er keine genügend große Partei mehr hat. Er kann sich nicht mehr halten. daß wir wiederum die Zeit herbeiführen. nicht halten? Er kann sich nicht halten aus dem Grunde. was Lloyd George postuliert. so könnte man es nicht recht. Warum kann sich denn dieser Mensch. auf die kommt es eigentlich gar nicht an. aber sie reden eben gar nicht von den Tatsachen. sondern darauf kommt es an. Dadurch kann natürlich nirgends etwas herauskommen! So daß es heute ganz gleich ist. das ist bei niemandem mehr vorhanden. der immerhin die schönsten Worte der Welt gegenwärtig machen kann. ob einer der oder jener Partei angehört. Also muß man ihn behalten! Und darauf beruht das Ganze.wärtig. daß sie von den Tatsachen reden. denn die Leute glauben. ob er etwas versteht. Und daher ist man gezwungen. läßt nicht die neuen heran. ob er die Verhältnisse überschaut. sondern sie reden vorbei an den Tatsachen. ob er überhaupt bleiben soll oder gehen soll. ob er etwas kann. Sehen Sie. Und so ist es unmöglich. die so besprochen werden. Aber irgend jemand darauf anzuschauen. der ist einmal etwas gewesen. von denen man noch weiß: Ja. Es ist gegenwärtig kein Nachwuchs. Also überall haben die Menschen die Möglichkeit verloren.

die gar keine Erfolge hat. diejenigen. die jungen Leute kaufen sie sich. wenn die Engländer das täten. oder die Franzosen das täten. in den nächsten Tagen und Wochen kauft keiner eine gute Zigarette.Sie wissen ja. ein Notgesetz ist gemacht worden gegen diese Devisenspekulationen -. Wie gesagt. Was wird kommen? Es wird eine riesige Differenz eintreten zwischen dem. Und daher ist es im Grunde genommen auch heute ein ganz unnützes Reden. «machten in Devisen». — Nicht wahr. was Nahrungsmittel und andere lebensnotwendige Dinge kosten. Eine Tatsache: Nicht wahr.stehen. Das wird mit jedem Tag schlechter. Ja. es ist nicht übertrieben. daß die Leute erkennen. Die Schulbuben kauften schon Devisen. Was tut also die deutsche Regierung? Sie macht ein Gesetz . Nehmen wir das an. aber nehmen wir an. die Regierung ist so gescheit in ihren Organen . was eigentlich geschehen soll. Deutschland leidet in der letzten Zeit ungeheuer unter den sogenannten Devisenspekulationen. Warum? Weil die Devisenspekulation da war. wäre es nun gescheiter. daß dreizehn-. das wird für einige Wochen untergraben. nicht immer an den Tatsachen vorbeireden und -handeln. Nehmen wir an. was auch geschieht von alten Standpunkten aus. Nun.was ich ja noch nicht glaube -. das ist eine Sache. Also nehmen Sie zum Beispiel an. jetzt. Dies nur als Bei18 . Nicht wahr. Das wird mit jedem Tag weniger. Nehmen Sie irgendeine Tatsache in den allerletzten Tagen. eine Zigarette kostet heute in Deutschland 7 Mark. Nun nehmen wir an. vierzehnjährige Schulbuben in Devisen Spekulationen gemacht haben. was man haben wird zum Bezahlen. Man konnte durch die Devisenspekulationen ungeheuer viel verdienen. die also tatsächlich aus den Tatsachen heraus reden. die unter allen möglichen Devisenspekulationen viel Geld verdienen. oder die Deutschen oder die Türken das und das täten. so kaufte er sich Devisen. Es war ja so: Wenn irgendeiner 50 Mark hatte. und am nächsten Tage hatte er 75 Mark. also die Regierung macht ein Gesetz: Die Devisenspekulation soll kontrolliert werden. sie verdienen nicht mehr. sie kann wirklich mit Devisen spekulieren: sie hat dann günstige Erfolge. Nehmen wir also an. wenn man sagt: Ja. Dann wird also in den nächsten Wochen in Deutschland weniger mit Devisen gehandelt. sie wird gekauft. und demjenigen. ein alter Mann kann ja heute keine Zigarette kaufen.

wenn man sich mit all diesen Dingen beschäftigt. die zu irgendeinem Resultat kommen. was man anstreben kann. keiner kann sie kaufen. Es ist so. die tüchtige Menschen heranzieht.spiel. daß wir wieder eine Zeit haben. wird nur aus dem allernächsten Augenblick gemacht. Die Leute sehen nur das nächste. Und da ist es eben doch so . was es heute macht. daß wieder tüchtige Kerle da sind. Das ist das einzige. So daß man sagen kann: Es ist heute fast eine verlorene Zeit. Die alten Phrasen sprechen alle Leute aus. Wenn Sie heute irgendeine Zeitung in die Hand nehmen. die den Europäern gegenüberstehen. daß die eine Krise in die nächste hinüberläuft.ihre eigene Kultur! Und just dem Europäer ist seine Kultur ganz einerlei! Und das ist dasjenige. Eine neue Krisis ist da. Alles dasjenige. daß die Zeitung aus einer Partei heraus spricht. Mit den alten Phrasen geht es nicht weiter. der Sie selber angehören -. daß man aus diesen Verhältnissen. Es kommt nichts dabei heraus! Und wenn irgend etwas behandelt werden soll. wiederum die Arbeitslöhne zu drücken. welcher Partei sie auch angehört. Das ist ganz unmöglich. Die Türken zum Beispiel wissen ganz genau. und das ist. Die Japaner wissen auch. nicht 19 . ist es nur das. was sie wollen. daß man eigentlich nichts mehr sagen kann zur Politik. Das ist die nächste Krisis. Es kommt dabei gar nichts heraus. aber dasjenige.es kann Ihnen gerade gefallen. Daher hat es gar keinen Wert. Also müssen wir sehen. was kommen wird. daß immer dafür gesorgt wird auf diese Weise. daß wiederum tüchtige Kerle erzogen werden. die da in der Welt als politische herumgehen. hat ja nicht den allergeringsten Wert. die ein Chaos sind. Am meisten wissen schließlich diejenigen. daß die Zigarettenfabrikation in die Notwendigkeit kommt. heute anders herauskommt als dadurch. was Ihnen da an Tatsachen aufgetischt wird.das zeigt die gegenwärtige Zeit -: es werden keine wirklich tüchtigen Menschen herangezogen. was sie wollen. die kommen wird. Die wollen aber alle ihre eigene Kultur fördern . Auf diese Weise kann man ja nicht zu einem Resultat kommen. Und dann haben Sie das: Die Dinge haben noch ihren Preis von früher. da lesen Sie allerlei . Noch ein anderer Punkt: Dann ist es ganz selbstverständlich. denn es weiß eben niemand heute etwas. Das allerwichtigste ist. daß man wieder tüchtige Kerle hat.

wenn er es auch nicht wirklich tut. Denn nicht wahr. Denn. die ein Staatsmann in den letzten Wochen gehalten hat. wirklich denken können. daß es eigentlich vollständig überflüssig ist. oder die Konservative Partei. Da werden Sie sagen: Da rede ich nicht mit. aber er hat niemals einen Gedanken gehabt. das ganze Treiben. sobald er einen Gedanken äußern würde. Also es ist absolut trostlos. vielleicht ist er eben durchaus der tüchtigste Mensch von allen diesen. Aber nicht wahr. die wiederum etwas von der Welt verstehen. so ist doch das einzige. weil ich genug habe aus den paar Zeilen. nicht wahr. wenn man Lloyd George betrachtet. sich nach irgendeiner Seite hin zu begeistern oder zu entgeistern. Das ist eben die Sache. nichts ist. wie wenn Sie sich in eine Gesellschaft setzen und Sie hören eine Zeitlang zu. wie er alle Augenblicke auf den Tisch geschlagen hat. es muß das letzte Weizenkorn herausgedroschen sein. kann man ja sehen. in denen man einzelne Weizenkörner noch drinnengelassen hat. Das kann er. der Lloyd George hat vor ein paar Tagen eine Rede gehalten. die der Lloyd George vor einigen Tagen gehalten hat. dann ist das ein Bild der Rede. trifft das Bild nicht mehr zu. da kann die Unionistische Partei. Und so ist es so. Wirthsche Reden lese ich nicht mehr. Sehen Sie. 20 .So ist es nämlich fast mit der Politik der Gegenwart. wenn schon gar nichts mehr drinnen ist. Aber trotzdem stehe ich keinen Augenblick an zu sagen. Und gerade dadurch hält er sich. daß es die bedeutendste Rede ist. und daß. Wenn Sie diese Rede bildlich ausdrücken wollen und Sie nehmen Strohhalme. daß man tüchtige Kerle kriegt.wahr. Da kann er fortwährend nach dieser Richtung und nach jener Richtung hinüber schwimmein. die überhaupt denken können. . Also wer es heute ehrlich und aufrichtig mit der Menschheit meint. und Sie kommen darauf. die Faust. die vorne in den «Basler Nachrichten» stehen. Und so ist es überall. daß er keine Gedanken hat. was drinnen ist. Da hat man schon genug ungefähr über den Inhalt. Man spürt. Aber in den Worten ist nichts drinnen. und er redet eigentlich dummes Zeug. es muß ganz ausgedroschenes Stroh sein. der muß eigentlich sich sagen: Es kommt alles darauf an. In der Faust ist etwas drinnen. was er geredet hat. daß die Leute eigentlich bloß leere Phrasen dreschen.

sie 21 . als nur irgend möglich sind. Die Kunst kann er nämlich ausüben. es kommt nichts dabei heraus im wirtschaftlichen Leben. Die kann so viele Verträge schließen. Aber sie haben keinen anderen Grund.kein Mensch weiß es. Und seine große Kunst besteht darinnen. nicht wahr. wie sie dran ist. meine Herren. sondern wirtschaftliches Leben entfaltet. als wie man sich auf diese Weise heraufbringt. sagen wir zum Beispiel der deutschen Arbeiterschaft etwas machen könnte? Das werden Sie doch nicht glauben! Das ist ja ausgeschlossen. daß man Verträge schließt. so viel Sie wollen. Also er ist wirtschaftlicher Großunternehmer. Dieser ist ein Beispiel dafür. Aber. wenn Sie die Stinnes-Abkommen studieren. daß der Stinnes irgendwie mit. als daß der Stinnes sowohl in Deutschland wie in Frankreich geschickt arbeitet. Das ist der einzige Grund. wird es vielleicht gescheiter sein. ehe es zu spät ist. der sich dadurch. Dann sägt man ihn ab selbstverständlich. weil er selber auch nicht weiß. wie man dran ist mit ihm. daß man nicht wissen kann. zwischen Deutschland und Rußland. daß er lange Zeit geschickt gewirtschaftet hat mit seinen reinen Devisen. daß tüchtige Leute wiederum an die Oberfläche der Dinge kommen. Nehmen Sie den Stinnes-Konzern. Heute ist es nach dieser Richtung zu spät. heraufgebracht hat. daß er eigentlich keine Gedanken hat. wie man dran ist mit ihm. So sind eben die Dinge heute. daß mit der Regierung nichts zu machen ist. Es ist zu spät — es ist zu spät. wie man dran ist mit ihm . Vor zwei. Nicht wahr. Aber wenn einer immerfort inhaltloses Zeug redet. Heute kommt es darauf an. wenn man weiß. was ich Ihnen sagen kann. heraus kommt dabei nichts. drei Jahren mußte man immer sagen: Es muß etwas geschehen. wie man dran ist mit ihm. weiß niemand. Seine ganze Kunst besteht darin. Denn. Es kommt ja nicht darauf an. Glauben Sie einen einzigen Augenblick. daß. Er weiß sonst nichts.oder die Labour Party sehen. dann müssen Sie sehen. Nun sagen diese Leute: Wenn das der Stinnes ohne die Regierung macht. wie er dran ist. Sie können ja Verträge schließen. jetzt sehen einfach sehr viele Leute. wenn sie realisiert werden sollen. dann weiß man. Das ist alles. Sowie er irgendeinen Gedanken äußert. Es ist gar nichts zu sagen. Er weiß sonst nichts. Aber das war noch nicht der Fall vor einigen Jahren.

wer nicht Zeitungsartikel in den Tag hinein fabriziert. der bloß ein Feuilleton oder einen Zeitungsartikel überhaupt schreiben will. Es geht nicht. man wirklich fast alle Wälder in Österreich abrasieren müßte! Nicht wahr.finanziert werden müssen. denn. Ja. Sobald man die Dinge daraufhin ansieht. so geht alles in die Binsen . Der weiß. Eine Zahnbürste kostet jetzt in Deutschland 215 Mark. Nun. und so kann man über alle Dinge reden. denn selbst der Stinnes kann nicht die Finanzkräfte finden. alles geht in die Binsen. ganz interessant. keine Verantwortung auf. das legt heute keine Verpflichtung. Es gibt keine Möglichkeit. Daher kann man natürlich da allerlei interessante Betrachtungen anstellen. ob man hier auch so sagt -.Sie heben sich vielleicht die Zeitungen nicht auf -. die im Jahre 1912 geschrieben sind. . das sind neue Gedanken. daß. man kann sagen. Aber es kommt auch da nichts weiter heraus. ich bitte Sie. wie man sie ausführen soll. Der Stinnes macht es ohne die Regierung. Zeitungsartikel. Nun ist es heute schon ungefähr so. aber lesen Sie jetzt einmal die Artikel. die Leute haben gesehen: Mit den Regierungsverträgen geht es nicht. Wenn wir nicht neue Gedanken kriegen. das zu realisieren. So sind eben die Dinge einmal. Nun ja. aber was sind 22 . Der Stinnes macht es natürlich mit Großkapitalisten. die verfliegen. so werden Sie ein kurioses Bild finden. und vergleichen Sie sie mit den Artikeln derselben Zeitung von heute. Also ist es auch nichts. muß ja finanziert werden. was der Stinnes beabsichtigt. um die kümmert sich später kein Mensch. Leitartikel oder Feuilletons schreiben. kann natürlich nicht in den Tag hinein reden. wenn man diese Dinge finanzieren sollte. Und was wir vor allen Dingen brauchen.ich weiß nicht. Nicht wahr. dieses ungeheuer interessante Treiben zu beobachten. sondern unter Verantwortung reden will. Es ist ja für denjenigen. so wird es auf diese Weise gehen. meine Herren. aber man kann es nie eigentlich ausführen. wie der da mit allerlei Zahlenreihen aufspielt. wenn die Leute keine neuen Gedanken haben. Es ist eben trostlos. da kommt kein wirtschaftliches Leben heraus. da geht es nicht mehr. Dasjenige. um da irgend etwas zu realisieren. man wird das tun. lesen Sie jetzt einmal . Das kann man ganz nett machen. Aber wer unter Verantwortlichkeit redet.Es wird auf diese Weise auch nicht gehen. daß das alles Wischiwaschi ist.

heute würde es 36 000 Kronen kosten für dieselbe Fahrt. nur nach Dornach. als ich in Wien war. Anders geht es nicht. Es war an einem Feiertag. Oberdornach. was es kostet. weil ich recht rasch wohin fahren mußte. die haben morgen das Doppelte. Also da ist nichts zu machen. dann geht alles eben in die Brüche. Das ist dringend notwendig. als wenn ich von hier nach Dornach hinüber fahre. Aber damit hat man doch wirklich nichts getan. Was machen denn die Leute? Schließlich. also ist das eine billige Zahnbürste. meine Herren. Es war ungefähr so weit. daß wiederum Menschen da sein müssen. Aber dazu muß man eben in der Schule anfangen. Wenn natürlich die Arbeit aufhört in der Welt und überwuchert wird von der Devisenspekulation. und wenn es 360000 Kronen kostet. da sehen es die Leute nur nicht. Ja. An diesen Dingen sehen Sie das Kopflose. so würde man halt l-Million-Kronen-Noten drucken! Aber damit ändert man die Verhältnisse doch gar nicht! Es ändert sich doch gar nichts.215 Mark? Das ist ja kein Franken. Aber dieses Kopflose ist in allen übrigen Dingen auch drinnen. Damit ist nichts in der Welt getan. morgen nichts mehr haben. als daß immer wieder diejenigen Leute. und ich mußte rasch noch wohin fahren. Es ist also auf diese Weise nichts zu wollen. Ich habe 23 . Sehen Sie. Einen Regenschirm kann sich ja heute überhaupt kein Mensch mehr leisten. Es kommt ganz und gar darauf an. so müßten eben die Leute 500 000-Kronen-Noten drucken. daß man endlich darauf kommt. die etwas von der Welt verstehen. die heute etwas Geld in der Tasche haben. als daß jeder ohne Gedanken Geld erreichen kann. daß man wirklich etwas von den Dingen versteht. und diejenigen. Aber. daß man in der Schule schon anfängt. nicht wahr. daß man in Geld spekuliert. waren es 3600 Kronen! Das ist heute das Zehnfache. woher soll man schließlich die 215 Mark nehmen? Und entsprechend teurer sind ja alle anderen Dinge. weil es einem ja jeden Tag entgegentritt. die geschickt spekuliert haben. wenn ein Auto für eine kurze Strecke 36 000 Kronen kostet. als ich fragte. nicht weiter. Denn da ist notwendig. ohne Arbeit Geld erreichen kann. die wirklich etwas von der Welt verstehen. Es wird eigentlich mit dem Devisenhandel in der Valuta nichts erreicht. bin ich einmal in einem Auto gefahren.

unwirkliches Zeug zu rechnen. so ist das doch die wesenloseste Rechnerei. wenn die zweite in dem Momente geboren wird. Aber das wird niemals vorkommen in der Welt. ist sein Sohn 22 Jahre alt. meine Herren: Wenn die Kinder das ausrechnen .die Kinder rechnen brav das aus. das ausrechnen zu müssen? Wenn Sie sich überlegen. Nun frage ich Sie. Das ist eine Realität. daß das irgend die geringste Bedeutung haben sollte.neulich in einem Schulbuch gelesen. Solche Rechnungsaufgaben soll man den Kindern geben. bis 14 1/2 Jahre in die Schule ging. Wieviel Jahre haben diese vier Menschen zusammen? Das sollen nun die Kinder ausrechnen! Das wird in dem Schulbuch empfohlen. der das ausgedacht hat. das sind dann im ganzen 173 6/12 Jahre -. der hat einmal gehört. der zu einer bestimmten Zeit geboren wird. dann hat er eine Lehrzeit von 5 1/2 Jahren. Also denken Sie sich. und als er stirbt. so muß das so sein. und die zweite hier stirbt. was bedeuten diese 173 6/12 Jahre? Was sind die in der Welt? Wer kommt jemals in die Lage. wenn man ihnen 24 . Wenn man diese Dinge zusammenzählt. diese Rechnungsaufgabe. daß man das überhaupt ausrechnet. Das ist ja ganz wesenlose Rechnerei! Und die Kinder müssen ihren Verstand dazu verwenden. kriegt man das Lebensalter des Menschen heraus: 49 Jahre. daß man zusammenrechnen kann. die man den Kindern vormachen kann. hat nach 4 Jahren einen Sohn. dann geht er noch 3 Jahre auf Wanderschaft. Aber nehmen wir einen an. Also der Kerl. eine Wirklichkeit. Das führt sie ins Leben hinein. Aber es ist eine allerwichtigste Sache von der Welt. Es ist diese: Es gibt einen Menschen von 85 2/12 Jahren einen anderen Menschen von 18 7/12 Jahren einen anderen Menschen von 36 4/12 Jahren einen anderen Menschen von 33 5/12 Jahren. wenn die dritte geboren wird und so weiter. die in diesem Schulbuch angegeben wird. da wird eine Rechnungsaufgabe empfohlen für die Lehrer. wenn das Kindern geboten wird. dann weiß man wenigstens. Diese Rechnungsaufgabe will ich Ihnen einmal angeben. daß die erste Persönlichkeit gerade stirbt. dann heiratet er. und Sie werden sagen: Das ist eine Lappalie. wieviel Jahre verflossen sind von der Geburt des ersten bis zum Tode des letzten.

ist alles nur einfach Chaos. Aber wenn Sie das heute einem Menschen sagen — ja. Der findet das gar nicht furchtbar wichtig. Aber heute bedeutet es nichts. so wird eben die alte Geschichte weitergehen. gar nicht besser geworden. Daraus ersehen Sie. da können sie machen. Und deshalb kann man sagen: Man kann ganz überzeugt sein. daß es gar nicht irgendein Wischiwaschi ist. alles außerhalb der Wirklichkeit! Ich habe Ihnen erzählt: In England erhält man. die das (die erste Aufgabe aus dem Schulbuch) zusammenrechnen. damit es nicht solche Schulbücher und solche Lehrer in der Schule gibt. wenn einer Regierungsrat oder so etwas ist. die aus solchen Schulbüchern unterrichtet werden. die eine Revolution durchgemacht haben. Und so ist es auch im ändern Unterricht. So lernen die Leute Sprachunterricht. was wiederum denkende Menschen macht. wenn man «Master of Am» wird. daß die Kinder an dem oder jenem das Rechnen lernen. Alles. den schockiert das nicht! Der sagt: Das kommt ja nicht darauf an.diese Rechnung gibt aus dem Leben heraus. von dem untersten Anfang an. Da können sie noch so viel neue Zeitungen gründen . ist es auch nicht besser geworden. von dem ich rede. In den Ländern. In dem Erziehungswesen. 25 . daß. wie sie es jetzt machen. unwichtiges Zeug. Sonst sitzen die Kinder eine Stunde lang über einer Rechnung. Das ist der Unterschied. Auf diese Dinge kommt es halt an. was sie wollen. sich heute mit dem zu beschäftigen. Das war wenigstens vor Jahrhunderten eine Realität. so daß die Menschen in die Wirklichkeit hineinwachsen. und so zuletzt sozialen Unterricht. reden die Leute. Und das überträgt sich auf alle Verhältnisse. so lernen die Leute Naturunterricht. hat etwas bedeutet. die eigentlich gar nicht auszuführen ist im Leben. es bedeutet nichts. später in der Welt nur Unsinn. Deshalb ist es so wichtig. von der Universität dort ein mittelalterliches Gewand das ist eine mittelalterliche Gewohnheit.wenn sie aus demselben Geist heraus geschrieben werden. Aber das ist in erster Linie wichtig! Denn wenn ein solches Strohzeug in den Schulbüchern steht. wenn die Leute so fortmachen. versucht man alles aus der Wirklichkeit heraus zu machen. wenn man heute von einer Erneuerung des Erziehungswesens spricht.

und Transportkongreß eine Rede hält. Und nun ging er dazu über. was wir jetzt weiter als Wissen. Steiner: Das führt uns alles darauf. Steiner: Diese Frage kann ich Ihnen erst beantworten.es 26 . möchte der Fragesteller wissen. es kommt alles darauf an. denn innerhalb dieser Handels. wenn diese Organe dann fehlen.und Transportgesellschaft einen Kongreß abgehalten. Weitere Frage: In den letzten Vorträgen wurde über die Einwirkung der Planeten auf den Menschen gesprochen.und Transportverhältnisse. daß er eine Kapazität war. die Sie aufmerksam machen kann auf dasjenige. wenn Organe herausoperiert werden. was das Geld bedeutet . also jemand.also es ist jetzt vielleicht dreißig oder einunddreißig Jahre her -. einfach fortgenommen werden. Es ist auffallend. Diese Rede begann so. dem man geradezu ansah. Ich werde also heute anfangen. Ich will Ihnen zunächst eine Geschichte erzählen. was notwendig ist. Es war Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts . Und man hat erwartet. die Sie sozial interessiert? Frage: In bezug auf Blinddarmoperationen: Es wird behauptet.und Transportgesellschaft. da hat eine nordamerikanische Handels. da ist etwas Ungesundes. was das Geld ist. Dr.und Transportverhältnisse. Das will ich nun ganz gern tun. Der war tatsächlich ein recht gescheiter Mensch im Sinne der Leute.Sie müssen sich klar machen. daß es gar nicht schädlich sei für die Gesundheit des Menschen. Hat vielleicht sonst noch jemand eine Frage. diese Fragen zu beantworten und sehen. und da von der Wichtigkeit der inneren Organe gesprochen worden sei. wie es damit sei. den Leuten in einer kurzen Rede zu erörtern. wie wir sie heute haben. daß er auf diesem Handels. daß einmal Erziehung und Unterricht von Grund auf geändert wird. kann darüber noch etwas mehr gehört werden? Dr. Die hat er auch gehalten. die eben da zusammengekommen sind. daß er sagte: Wir brauchen eine Reform unserer gesamten Handels. als Erkenntnis verfolgen wollen. wie weit wir kommen. Das ist das. und zu diesem Kongreß war auch eine Finanzgröße eingeladen: William Windom hat der Mann geheißen. daß heute so oft Organe herausgeschnitten werden bei den Operationen. eine amtliche Handels. wenn wir noch etwas anderes besprochen haben.

wie das durch das ganze Blut geht. meine Herren. Mag das Geld noch so durch die Verkehrswege dahinrollen. was im Wirtschaftsleben ist und was Finanzen sind .So sagte er. die bei seiner Rede waren. als er dieses Bild brauchte von seinen Adern und das auf das Wirtschaftsleben anwendete. ohne das kommen wir nicht weiter.so hat er ja auch angefangen -. daß man auch einsieht. ich habe Ihnen jetzt auseinandergesetzt volkswirtschaftliche Sachen. wenn Gift. Denn dasjenige. man wunderte sich darüber. Aber es kommt darauf an. Der Schlag hat ihn getroffen! Und er ist tot. was eigentlich eine Volkswirtschaft gesund macht. der früher immer bloß davon geredet hatte. denn da ist es nämlich mit Händen zu greifen. Er sagte: Ja. Alles dasjenige. da ist es geradeso. wie wenn Gift durch die Adern geht und der Mensch durch dieses Gift zur Erkrankung getrieben wird. wie wenn Gift durch die menschlichen Adern rollt und das Blut ungesund macht. Und außerdem. das war wie ein Abspringen vom Thema. Nun. Dieses plötzliche Beschreiben der moralischen Begriffe. das er noch im einzelnen ausgeführt hat. So wird der Wirtschaftskörper krank. Er hat es so beschrieben. nun plötzlich dieses eigentlich ganz schöne Bild brauchte. daß dann ein Gift durch die Adern des wirtschaftlichen Verkehrs geht . sehen Sie. die die Leute haben. daß der Mensch.waren natürlich nur so kurze Andeutungen. was eine Volkswirtschaft gesund macht. Und ohne daß die moralischen Begriffe durch die Verkehrswege gehen und das Geld so zirkuliert. ist geradeso. denn das rächt sich. was vorgegangen 27 . was an Geld durch die Verkehrswege und durch das Wirtschaftsleben geht. sondern unmoralische Begriffe durchgehen. . Und er sagte weiter: Wenn unmoralische Begriffe im Verkehrsleben und im Wirtschaftsleben drinnen sind. das sind die moralischen Begriffe. wenn nicht zugleich moralische Begriffe. von Hand zu Hand gehen. das heißt unmoralische Begriffe. von denen ich Ihnen oftmals gesprochen habe. was das Geld bedeute. durch seine Adern getrieben wird. das macht nicht dasjenige aus. an denen man viel lernen kann. daß das Ganze nicht geht. daß auch moralische Begriffe damit verbunden sind. Nun fiel den Leuten auf. das ist eines von jenen Naturexperimenten.fällt er um. daß er etwas grau wurde. Und wie er den Satz ausgesprochen hat: Das ist im Wirtschaftsleben so.

Das kann ja kommen. Daß er so seine Rede eingerichtet hat. Plötzlich springt er ab. und hinuntergeschielt . Wenn er das weiter geredet hätte. Nun. daß dem Manne der Faden ausgegangen wäre. was in ihm vor sich geht! Nur. Und aus einer solchen Sache kann man ungeheuer viel lernen. in dem Momente. Die Bedingungen lagen in ihm. Es lag in ihm. nur Kohl wäre herausgekommen. nicht wahr. wenn auch nicht in dieser krassen Weise.nun ja. Denn sie kommt sonst auch vor. Nun. wie war es dem gegangen? Nicht wahr. auch vom Schlage getroffen worden. Also ich werde keinen Moment behaupten. wo er etwas grau wird. schildert. Das ist ganz gewiß nicht der Fall. in welchem er irgendwo etwas anderes getan hätte. und seinen eigenen Zustand. Also denken Sie sich. weil er die Rede gehalten hat. daß er Rücksicht nimmt auf seine wirtschaftliche Rede. und zu dem ist er abgesprungen. denen der Faden einer Rede ausgegangen ist. lesen hat er können. da hat er seinen Klapphut genommen und hat dann die Rede wacker abgelesen! Nun. Vielleicht ist es durch die Aufregung eine Stunde früher eingetreten. dann wäre nichts herausgekommen. Die haben dann gewöhnlich. denn da hat er sich nicht so furchtbar aufgeregt. Der Mensch wäre selbstverständlich in dem Momente. es wäre passiert. So etwas kommt ja vor. was ihm dazumal noch eingefallen wäre . ich habe mehr als einmal Redner erlebt. Und jetzt nehmen wir einmal an. aber noch auf eine ganz logische Weise. was er da geschildert hat. mitten aus seinem Thema heraus. Ich habe einen Bürgermeister gesehen. Der Mensch ist natürlich nicht von der Rede getötet worden. das war sein eigener Zustand vor dem Tod. 28 . Aber jedenfalls ist das längst veranlagt gewesen in ihm. daß er vom Schlag getroffen worden wäre. der Mensch steht vor seinen Zuhörern und redet ihnen pflichtgemäß über ein ganz wirtschaftliches Thema. eine Bewegung gemacht. was der Fall ist. während sie vorher stolz dagestanden waren. das war eine Folge seines Zustandes.sie hatten vorher ihren Zylinder vor sich hingetan: da war die Rede drunter! Da haben sie dann den Faden wieder gefunden. daß er plötzlich von seinem Thema abspringt. dem William Windom. und schildert. Aber das andere. Er wäre vom Schlag auch anderswo getroffen worden.ist. Denn das. das ist. der nach den ersten zehn Worten stecken blieb. der dazumal in ihm vorgegangen ist.

Es ist ganz dasselbe. ob Sie von einem Buch oder von innen ablesen. daß das richtig ist. Natürlich. wie es vor sich geht. und Sie nehmen Ihr Notizbuch heute heraus und lesen es ab. sagen wir: 5 Nägel. Aber eigentlich lesen wir das. wo einen ein Schlag treffen kann. das macht schon keinen großen Unterschied in bezug auf die ganze Verfassung des Menschen. war in ihm. von unseren eigenen inneren Vorgängen im Körper ab. Aber in das mischen wir dasjenige hinein. Wenn Sie sich das im Buch notiert haben.wir werden das jetzt nach und nach kennenlernen -. der konnte auch noch lesen. wie der betreffende Bürgermeister dazumal. die da innen ist . Und ob einen nun gerade der Schlag trifft. der eben fortwährend von der Intelligenz ist. was man durch anthroposophische Geisteswissenschaft herauskriegt: daß wir eigentlich immer. die dem Schlag vorangehen. so ist das abgelesen. da sind. Daraus können Sie aber sehen. Nun. was wir aussprechen. oder ob Sie sich das in Ihrem Gehirn notieren. Und der. 7 Heftel -. aber Sie lesen es von innen ab. und das wiederum sich verschlungen hat mit dem anderen: Heftel. Also es kommt tatsächlich nicht darauf an. und das wieder mit einer anderen Zelle und dadurch das sieben bewirkt hat. wir reden nach unseren äußeren Erfahrungen. so lesen Sie es äußerlich ab. was in seinem eigenen Körper vor sich ging. und die Zustände. in der Sie hineinschauen. so ist es in Ihnen aufgeschrieben durch diejenige Schrift. verschlungen hat mit einer anderen Zelle. abgelesen von Ihren eigenen Körpervorgängen. ob Sie da in Ihrem Notizbuch sich notiert haben. so lesen Sie das ab von der Seite. etwas ablesen von unserem eigenen Körper. oder ob man so ist. lesen konnte der Bürgermeister noch. und wenn Sie fünf Worte sagen. aber wo las der? Der las in seinem eigenen Körper. wo Sie es notiert haben. die das fünf bewirkt hat. Der las das ab. so ist da eine ganze Schlingelei in 29 . Wenn Sie es gedächtnismäßig aufschreiben. Wenn Sie sich vor fünf Tagen etwas aufgeschrieben haben. Jedesmal. den gleich nachher der Schlag traf. daß Sie vor fünf Tagen das notiert haben in Ihrem Gehirnkasten. wenn uns gleich nachher der Schlag trifft. da ist nur die Richtung.der Schlag saß in ihm. Wenn in Ihnen aber dadurch. was wir in uns selber ablesen. verschieden. Es ist nur nicht immer etwas so Trauriges. sich da so eine Zelle. wenn wir reden.

. Schleich war natürlich sehr besorgt um den Menschen. die da in Ihnen entstanden ist und lesen das ab. ich kann doch nicht für nichts und wieder nichts den Arm wegnehmen! . das ist eine ganz unbedeutende Sache.Der Mann erwiderte: Ja. dann sterbe ich.Ja nun. Er sagte zu dem Mann: Was fällt Ihnen denn ein? Ich kann doch als Chirurg nicht die Verantwortung übernehmen. ohne daß Sie es wissen. daß der ihm den Arm abnehme. wenn sich einer mit der Feder sticht.Ihnen entstanden durch das. was der Arzt Ludwig Schleich erzählt. Wir wollen es kurz noch einmal ins Gedächtnis zurückrufen.Da sagte Schleich: Ich kann es nicht machen. Ihnen jetzt den Arm wegzunehmen! Das brauchen wir ja nur auszusaugen. Das ist ja ein Unsinn. aber dann sterbe ich! Sie müssen mir den Arm wegnehmen. das ist durch Aussaugen bald draußen. Der Mann aber lief zu einem zweiten Arzt und wollte haben. worauf Sie geradezu geführt werden. Der tat es natürlich. ich sterbe sonst! . da war der Mann tot. hat es mir selber erzählt. Das ist ja natürlich eine Kleinigkeit. sagte der Patient. Zu ihm kam eines Tages furchtbar schnell ein Mensch gelaufen und sagte: Ich habe mich jetzt gerade mit der Feder in die Hand gestochen. es ist noch Tinte drin. Das ist also das. den ich gut kannte . daß ich Ihnen den Arm wegnehmen soll! . war gestorben! Nun. er stirbt in der Nacht. wiederum nicht. aber er hat sich gleich am nächsten Morgen erkundigt nach dem Manne.er ist erst vor kurzem gestorben -. Ein anderes Beispiel habe ich Ihnen schon erzählt. . Aber als der Schleich am nächsten Morgen hinkommt. Das hatte er dem Schleich ja auch gesagt. denn ich müßte sonst an Blutvergiftung sterben. den Arm konnte er ihm natürlich nicht abnehmen. da gar kein Grund dazu vorlag.Schleich. und der Mensch lief den ganzen Abend noch herum und sagte. gucken Sie hin auf diese Schlingelei. wenn Sie ein solches eklatantes Beispiel haben wie dasjenige von diesem William Windom. Sehen Sie. der das selber einmal erlebt hat.Schleich ließ ihn weggehen. dem er die kleine Wunde ausgesaugt hatte. Sie müssen mir die Hand mit dem ganzen Arm wegnehmen. was sagte der Schleich? Der Mann ist an Autosuggestion gestorben. selbstverständlich. Und unbewußt. er hat sich den 30 . was Sie erlebt haben.

Man kann äußerlich natürlich lange herumgehen. 31 . gar nicht verändert. Selbstsuggestion. war bloß die Nervosität. Nicht wahr. die Ärzte haben dann natürlich eine Sektion ausgeführt. hat er es vorher nicht gewußt. kann in diesem Falle sehen. daß nicht im geringsten eine Blutvergiftung vorlag. war. Nicht wahr. nur derjenige. der Schlag hat sich in den feineren Organen tagelang vorbereitet. haben gefunden. man sagt da: Autosuggestion. was er natürlich vorher nicht sagen konnte . wenn er sich sonst als ein gesunder Mensch fühlt -. aber selbst Schleich. wo er sich gestochen hat. Jetzt.Das war nicht eine Autosuggestion. im Innern bereitet sich der Tod schon vor. was wirklich vorgegangen ist. Weil er sich das nicht im Innern klar gemacht hat. Er hat die Ärzte konsultiert. glaubte. daß der Mann in Wirklichkeit auch von einem sehr schwer konstatierbaren Schlag getroffen worden war. da hat er gesehen: mein Körper ist im Absterben. wenn er nicht im Innern so nervös gewesen wäre. Er hätte sich gar nicht gestochen. aber ein solcher Tod tritt nicht durch bloße Autosuggestion ein. Der Schlag hat sich aber schon tagelang vorbereitet. das ist ein Unsinn. der den Menschen ganz durchschaut. Ich sagte zu Schleich: Es kommt ja manches vor in der Autosuggestion.Tod eingeredet und ist an seinem eigenen Gedanken gestorben. weil gar nichts da war. wie das Gift durch seine Adern geht. denn er wäre in der nächsten Nacht auf jeden Fall gestorben. Was ist aber in Wirklichkeit vorgegangen? Sehen Sie. aber das hat er jetzt gesagt. das durch irgendwelche Nahrungsmittel hereingekommen ist -. Aber der Schleich hat es nicht geglaubt. wie Sie sehen. Da hat er in seinem Innern gesehen — geradeso wie der Windom im letzten Momente sieht. Nur ist er nervös geworden und hat sich die Feder in die Hand gestochen. Daß er sich in die Hand gestochen hat. was er eigentlich ganz falschen Ursachen zugeschrieben hat: Von dem Federstich sterbe ich! . denn das geschieht natürlich auch nicht auf einmal. hat er gesagt.es sagt auch keiner: ich fühle es in meinem Innern. der ein ganz gescheiter Mann war. und dadurch ist er nervös geworden. Aber was geschehen ist. daß der Tod herankommt. und waren damit zufrieden: Tod durch Autosuggestion. und dadurch ist der Gedanke in einer ganz falschen Form bewußt geworden. glaubte nicht daran. Das hat er gesehen. daß eine Autosuggestion vorliege.

wo die Ichthyosaurier und die Plesiosaurier und die Megatherien in einer dicklichen Sauce herumgeschwommen sind. Dann fängt es wieder an. Wenn ein erwachsener Mensch die Sache kriegt. Das Kind würde eben die Gelbsucht bekommen. Aber das Kind bringt es gar nicht bis zur Gelbsucht. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen den Krankheiten. daß die Säuglinge am häufigsten sterben in den allerersten Monaten. Und da stellt sich das Wichtige heraus: Wenn man einen solchen Durchfall 32 . das zarte Lebensverhältnisse hat. Eine Krankheit. Daraus sehen Sie aber. die dann in der Geschlechtsreifezeit auftreten. und allmählich nimmt die Sterblichkeit ab. so kommt es eben bis zu der Gelbsucht. die man sogar in den meisten Fällen glattweg heilen kann. Und wenn man diese Dinge nicht ordentlich studiert. In welchem Lebensalter sterben die allermeisten Menschen? Nun weiß man. Das Kind. Man muß den Menschen ordentlich studieren. die im allerersten Kindesalter auftreten und denen. Da aber muß man wieder viel zu Hilfe nehmen. ist Durchfall. und daher wird das nicht konstatiert. daß der Mann sich den Tod selber eingeredet hätte. würden während der Schulzeit die wenigsten Krankheiten kommen — manche sind aber auch durch falsches Sitzen und so weiter gekommen. wie das alles zusammenhängt. Wenn wir die Krankheiten nehmen. Die Todesursache war da. die das Kind kriegt. so kommt man einfach nicht zur Klarheit über den Menschenursprung und über die Art und Weise. Das Blut wird eiterig. was aus jeder solchen Eiterung würde. wie der Mensch schon gelebt hat in der uralten Zeit. stirbt eben sehr bald. und dieser Federstich war erst die Folge der Nervosität. die sehr viele Kinder bekommen. Das ist aber ein Unsinn. Man kommt gar nicht darauf. Die Kinder bekommen noch ihre Kinderkrankheiten bis ungefähr zum Zahnwechsel.Er glaubte also. wenn die Menschen mehr vernünftig wären. Zwischen dem siebenten und vierzehnten Jahre kommen die allerwenigsten Krankheiten. Und dann. so ist es erstens immer eine ganz bestimmte Art von Bluteiterung. die die Kinder ruinieren im allerersten Lebensalter. daß viel im Innern vorgeht. sondern stirbt schon vorher. wenn man nicht wiederum zurückgeht und den Menschen ordentlich studiert.

die aufsprießen. daß der Mensch zweimal in seinem Leben vorzugsweise Krankheitsursachen ausgesetzt ist: zuerst in seinen ersten sieben Jahren. wie wenn das ganze Innere blühen würde. Ganz anders geartet sind die Krankheiten. Und die Neigung zu diesen Kinderkrankheiten hört auf. Gewiß. die aus dem Inneren herauf sprießen. die die Mädchen bekommen. oder ob direkt das Blut krank wird. nur durch äußere Eingriffe. daß der Körper das Blut nicht ordentlich ernährt. höchstens noch durch Umschläge. woher das kommt. wenn das Blut beim Mädchen oder Knaben dick wird und sie nachher Hämorrhoiden bekommen. Man muß durch ein Klistier behandeln. in dieser Art nicht mehr vor. diese Dinge können die alten Leute auch bekommen. daß die Kinder die bekannten Schwämmchen kriegen. später die bekannten Kinderkrankheiten. Da erreicht man nichts beim Kinde.Eine oftmals vorkommende Kinderkrankheit sind ja die Krämpfe. Da kommen diese Krankheiten. sondern sehr unterschiedlich 33 . Wenn das Mädchen bleichsüchtig wird. wenn der Mensch die Zähne bekommen hat. so kann man eigentlich niemals so recht sagen. wird direkt das Blut krank. Das ist eine wichtige Sache. da weiß man. Masern und so weiter. Sie brauchen sich ja nur an die Krankheiten zu erinnern. Das ist etwas anderes. wenn sie geschlechtsreif werden: Bleichsucht zum Beispiel. die sogenannten Kinderkrämpfe. wenn sie geschlechtsreif geworden sind. und dann in seinen dritten sieben Lebensjahren. ob im Innern etwas sitzt. Scharlach. die Blasen. Da geht die Geschichte direkt vom Blut aus. Und so ist es. welche die Menschen bekommen. . Wenn das Kind Bluteiterung kriegt. aber vorwiegend sind sie doch Kinderkrankheiten. Wenn das Kind eiteriges Blut hat. die also vorzugsweise auch von außen behandelt werden müssen und bei denen man den Kindern sorgfältigste Diät geben muß. Zwischendrinnen ist der Mensch zur Gesundheit veranlagt. jedenfalls nicht durch Eingeben von Arzneimitteln. daß der Mensch nicht immer in gleicher Weise zu Krankheit und Gesundheit veranlagt ist. erreicht man dadurch nichts. wird das Blut eben schlecht gemacht von etwas anderem im Innern. Es kommt eben aus dem tiefsten Inneren des Kindes heraus. namentlich auf der Zunge. das das Blut krank macht.beim Kind ebenso kurieren will wie beim erwachsenen Menschen. Das sind also Tatsachen.

meine Herren. er wird dann eine Zeitlang gesünder sein. so hat er es sehr schwer. das herausoperiert werden kann. Wenn man natürlich dem Menschen den ganzen Magen ausschneidet. wenn er tot ist. müssen wir lernen zu lesen. sagen wir. wenn wir sie im ersten Kindheitsalter und im späteren Kindheitsalter betrachten. was da im Innern vorgeht. von seinen Organen zu sprechen. dann finden Sie eben nicht den Unterschied heraus zwischen der Milz und. Wenn Sie da hineinstechen und gerade dieses Organ treffen . Auf sehr lange Zeit wird ein solcher Mensch mit künstlichem Magen nicht mehr geheilt sein. als wenn er seine kranke Milz drinnen hat -. als uns dasjenige hineinweist. Es geht ja auch fast nicht. und diese Krankheiten haben auch zu diesen verschiedenen Zeiten ganz verschiedenen Charakter. lernt man die Organe kennen.man braucht es gar nicht 34 . Aber es gibt eben Organe. wenn es krank wird. wenn man es herausschneidet. und am wenigsten das Gehirn . keinen besonderen Einfluß hat. Dadurch. dem Magen. Dieses Organ hat zum Beispiel auch der Elefant. Und so ist es schon einmal: Wenn Sie einfach den Menschen. wenn Sie da nur mit einer Nadel hineinstechen und Sie treffen gerade diesen Punkt.das ist solch ein Organ. daß da verschiedenes vorgeht in den aufeinanderfolgenden Lebensaltern.zu den verschiedenen Zeiten. zum Beispiel die Lunge und so weiter. als es zum Tode geht. was. zum Beispiel die Milz . ja. William Windom. der plötzlich anfängt. Wir müssen lernen zu lesen. Das kann uns eben noch tiefer hineinweisen in das menschliche Innere. Wenn zum Beispiel das Kind Schwämmchen im Munde kriegt. auf der einen Seite haben Sie den Mr. Sehen Sie. daß man es so betrachtet. nachdem sie herausoperiert worden ist. oder wenn das Kind rote Stellen an verschiedenen Stellen des Körpers kriegt. was wir schon besprochen haben. dann fällt der Mensch sofort tot hin. Und dann erst kann man eine wirkliche Menschenkenntnis entwickeln. Auf der anderen Seite verraten uns die Krankheiten. auf den Seziertisch legen und nun das einzelne Organ sich anschauen. wenn man lernt zu lesen. und der Mensch kann ja wirklich etwas von der Operation haben.da gibt es einen Punkt. Aber wir müssen lesen lernen. was im Menschen vorgeht. die nicht entfernt werden können. wenn Sie sich einfach die Milz anschauen.

lebendig. die sind beim Kind noch weich. Sie sind nämlich erst in der richtigen Verhärtung. dieses Antreiben muß da sein. um diese Tiere. Sie können natürlich einem Elefanten. die antreiben. wenn Sie wollen. eigentlich die Seele im Körper. wenn der Mensch durch den Zahnwechsel durchgegangen ist. müßten schon sehr viele Hirten dahinter sein. von denen ich Ihnen gesagt habe. eine Millionenherde. die Milz herausschneiden: er lebt noch Jahre. Es ist eben nicht so einerlei. könnte man sagen: Denken Sie sich. wenn sie sich bei der Geschlechtsreife Mühe geben muß. Ja.sie sind bis dahin wenigstens träge. Wenn es nicht da ist. und wenn es eine richtige Herde wäre. Nach der Geschlechtsreife hat man es zu tun mit einer ganzen Herde.es geht nicht. kommt Bleichsucht heraus. beweglich zu machen. diese Zellen. So ist es. daß im ersten Kindesalter der eine Ausgangspunkt 35 . um die Gehirnzellen ordentlich steif zu machen bis zum siebenten Jahre hin. der nicht richtig hart wird . Um das einzusehen. die da herumschwimmen im Blute.herauszuschneiden -. daß ich Ihnen gesagt habe: Diese Gehirnviecherchen. später durch die Geschlechtsreife viel beweglicher . Und so hängt es von diesen Dingen ab. Die sind bis dahin träge. und erst allmählich verhärten sie. daß sie sich durch das ganze Blut bewegen. Und das ist bei jenen Kindern der Fall. dazu ist aber notwendig. Man hat zweimal Gelegenheit. bis zum siebenten Jahre. die ich Ihnen da hingemalt habe für die Erinnerung. die diese oder jene Krankheit kriegen. ob Sie dem Menschen die Milz oder den Blinddarm herausschneiden. so daß diese Gehirnzellen erst in den ersten Kindesjahren. sich Mühe geben muß. Da bekommen Sie den Unterschied. Sie bauen ein Haus und Sie verwenden einen Mörtel. wenn der Körper. oder etwas anderes. verhärten müssen. Auf der anderen Seite. riesigen Herde von Millionen solcher weißen Blutkörperchen. dann werden nämlich die anderen Zellen. daß man den Menschen richtig studiert. wenn die Gehirnzellen nicht in der richtigen Weise erhärtet werden. Wenn nun der Mensch geschlechtsreif wird. Wenn man das äußerlich beschreiben wollte. damit sie fleißiger werden. fällt dieses ganze große Tier tot hin. Wir wollen diese Krankheitsursachen das nächste Mal noch weiter beschreiben. krank zu werden: das eine Mal. und gehen träge durchs Blut bis zur Geschlechtsreife. Nun erinnern Sie sich.

und im letzten Kindesalter. 36 . wie die Dinge zusammenhängen. Aber so muß man den Menschen studieren. wenn Sie nicht diese Tatsachen der Naturwissenschaft kennen. im Geschlechtsreifwerden. dann kommt man allmählich darauf. der andere Ausgangspunkt.ist für eine gewisse Art von Krankheiten. Überhaupt. Sie können auch im sozialen Leben nichts machen.

von dem Zahnwechsel an. als im Kindesalter auftreten. ich möchte sagen. Dann. so um das siebente Jahr herum. nicht nur. Oktober 1922 Nun. Und ich habe Ihnen gesagt. sechzehnten Lebensjahre.ich habe Ihnen nicht nur das gesagt. von weit her besprechen. sondern ich habe Ihnen gewisse Dinge gesagt über den Verlauf des menschlichen Lebens so. in den ersten Kinderjahren ist. die beginnt eigentlich erst wiederum im fünfzehnten.ZWEITER VORTRAG Dornach. Und dann treten ganz andere Krankheiten auf. daß wir finden. daß wir da die Kinder im allgemeinen am gesündesten haben. wenn wir sie nicht durch allerlei falsches Sitzen und dergleichen dazu bringen. daß in den allerersten Lebenszeiten. Die große Gefahr. Wenn wir nicht selber in der Schule die Kinder ungesund machen. Was da vorkommt an Erkrankungsfällen. bis das Kind geschlechtsreif wird. daß wir etwas sprechen über die inneren menschlichen Organe. ist eigentlich der Mensch am allergesündesten. daß man wirklich auf die Sache von Anfang an eingeht. so kann man trotzdem sagen: Die größte Sterblichkeit ist bis zum Zahnwechsel. Tatsächlich ist es so. 24. die Sterblichkeit am allergrößten ist. Da sterben die Menschen am häufigsten. so können wir in der Tat während des sogenannten schulpflichtigen Alters. daß der Mensch wiederum durch sich selber krank wird. Man kann sie nur so besprechen. meine Herren. wie ich Ihnen das an dem Beispiel von William Windom erklärt habe und noch an einem ändern Beispiel. während der Volksschulzeit. wenn wir achtgeben. daß sie Verkrümmungen oder durch schlechte Luft irgendwelche inneren Erkrankungen zeigen. Und wenn das auch später mit dem dritten. 37 . und ich habe damit das letzte Mal angefangen. ist gewünscht worden. fünften Jahre abnimmt. das ist meistens von außen verschuldet. Solch eine Sache kann man natürlich nur. der während einer Rede gestorben ist und fast ganz seinen eigenen Zustand in Worten geschildert hat . aus sich heraus redet wie dieser Windom. darauf rechnen. daß der Mensch gewissermaßen. vierten. also während der Mensch Säugling ist. daß das vorkommen kann.

zweiten. Dann tritt sehr häufig bei den Kindern eine unregelmäßige Verdauung in Form von Durchfall auf. Die Kinderkrankheiten schauen anders aus als die Krankheiten. Diese Krankheit tritt heute immer stärker auf. und die anderen Organe sind eigentlich nur ein Anhang am Kopfe. und im zweiten auch noch. Alles das. weil die Kinderlähmung epidemisch auftritt. Aus alledem und noch aus manchem anderen kann man sehen. daß selbst Schulen geschlossen werden mußten.finden wir. so. Hände. was später Gliedmaßen sind. daß wenn man den Kindeskeim hat. Die Kinderkrankheiten sind ja gerade Scharlach. die der Mensch später bekommt. daß es eigentlich nur Kopf ist. und dergleichen.Kinderkrämpfe sind das. Wenn man das Kind als Menschenkeim betrachtet. und wir müssen uns fragen: Warum bekommen sie die Kinder am allerhäufigsten? Sehen Sie. Sie haben ganz gelähmte Beine und dergleichen. Das kann so weit kommen. Dann bekommen die Kinder diese kleinen weißen Pustelchen an den verschiedenen Stellen. Es ist ja so. sehen Sie. Masern . die sogenannten Fraisen . Schwämmchen.und Bauchgegend funktioniert ja noch nicht. Heute tritt ja ganz besonders stark auf als eine Kinderkrankheit die sogenannte Kinderlähmung. wie man sagt. bevor es geboren wird. sagen wir sogar. dritten Monat. zum Beispiel ihre Beine zu bewegen. man kann diese Dinge nur verstehen. daß die Kinderkrankheit einen ganz besonderen Charakter hat. ist ja noch nicht tätig. wie eigentlich im menschlichen Leib die Kräfte wirken. Masern ist ja eine Krankheit.Sehen Sie. die aber eine furchtbar verderbliche Krankheit ist. Das Kind ist im ersten Monat. betrachtet im ersten. und dann bekommen die Kinder noch eine ganz andere Art von Erkrankung. die der Mensch auch später bekommen kann. daß sie zum Beispiel sehr leicht Vereiterungen des Blutes kriegen. sind ja kleine Stumpfe. Das Blut wird eiterig. so ist ja das Kind eigentlich im Grunde genommen etwas ganz anderes als der spätere Mensch. da ist es so: Bei ganz kleinen Kindern — ich habe es schon zum Teil gesagt . Die Kinder kommen in die Unmöglichkeit. daß gelbsuchtartige Erscheinungen auftreten.allerdings. die auch noch im späteren Alter auftritt. daß von Thüringen gemeldet wird. so schaut er ja eigent38 . Sie haben ja vielleicht gelesen. und auch die eigentliche Brust. wenn man weiß. Füße.

und Luftaufnahme ist. Das Blut kriegt das Kind von der Mutter. die später abfallen. das andere sind nur Anhängsel . daß Geisteskrankheiten. Der Kopf ist im Verhältnis zu dem Körper bei dem Kindeskeim riesengroß. daß der Körper seine Funktionen nicht ordentlich ausführt. eine Art von Sack. und ebenso die Nahrungsstoffe.lieh so aus: Da hier ist dann.das ist noch nicht tätig. Der Geist wird nicht krank. Also das Kind ist eigentlich in den ersten Monaten von der Mutter aus ganz Kopf. Da sind nur kleine Stumpfel als Hände und Füße. meine Herren. So daß man sagen muß: Das ist alles der Kopf. das wird später erst entwickelt. Diese Blutgefäße. in dem er drinnen ist. durch Vererbung entstehen. die Leute wundern sich darüber. das wird beim Kind von der Mutter aus besorgt. und alles andere sind unbedeutende Organe. und in diesem Sack sind vom mütterlichen Leibe aus Blutgefäße. die sich dadurch ausdrücken. die gehen dann in das Kind hinein und füllen es aus. ich möchte sagen. Die Blutzirkulation wird von außen. von der Blutzirkulation der Mutter besorgt. Das ist der Kopf (siehe Zeichnung). Sehen Sie. die Seele auch nicht. was Nahrungs. Geisteskrankheiten sind aber immer körperliche Krankheiten. denn alles. wie man sie nennt. Das sind Anhangsorgane. Geisteskrankheit ist 39 . Da entsteht später das Herz und der Verdauungsapparat. Das fällt ja alles ab.

Das weiß nun jeder von Ihnen auch: Wenn das Kind geboren ist. wenn die Eltern zum Beispiel irgendwie geschlechtskrank sind. geisteskrank wird durch Vererbung. Sehen Sie. so können die Kinder eine Augenkrankheit zeigen. gewiß. daß jemand. Das ist nicht zu verwundern. Darüber kann sich die materialistische Wissenschaft keine richtige Vorstellung bilden. Und daran. Ja. wenn die Eltern geschlechtskrank sind. oder wenn sie an irgendwelchen Krankheiten. daß dasjenige. an alledem kann man ja sehen. Wenn die Eltern. Das ist ganz unmöglich. aber es kommt bei manchen Leuten vor —. ganz anders Krankheiten sind als diejenigen.immer etwas Körperliches. namentlich die Mutter. Das Kind muß mit dem anderen Körper erst in der späteren Zeit am meisten wachsen. der Mensch wird geisteskrank durch Vererbung. wenn also die Eltern leiden an Schwindsucht. braucht man sich darüber zu wundern? Dasjenige. sondern sie können geisteskrank werden. Also man braucht sich gar nicht darüber zu verwundern. sagen wir zum Beispiel an Arterienverkalkung leiden . so daß es im Kopf zur Ausgestaltung kommt. sondern auf den Kopf geht das über. so werden die Kinder nicht durchaus wieder an Schwindsucht. was die Eltern haben. wie man also sagt. so braucht man sich nicht zu wundern. sie sind ja in einer geschlechtskranken Umgebung! Über diese Sache braucht man sich also gar nicht zu verwundern. Also die Leute wundern sich darüber. was der Mensch erben kann. weil sie gar nicht so richtig darauf kommt. was vererbt wird. Also wenn die Mutter schwindsüchtig ist. Da wundern sich die Leute. an Schwindsucht leiden.das kommt ja in der Jugend v/eniger vor. und das Kind den Kopf ausgebildet hat die Augen sind ja am meisten ausgesetzt dem. Der Kopf ist am meisten ausgebildet. Ja. die sie vererbten. an Arterienverkalkung leiden. daß das nicht übergeht auf die Lunge — die ist ja noch gar nicht tätig —. wächst nicht mehr so stark wie die ändern Organe. an Arterienverkalkung. an Tuberkulose. daß beim 40 . die dieEltern hatten. Wie soll man sich denn nicht verwundern. an Tuberkulose. dann ist der Kopf zunächst auch noch am meisten ausgebildet. wie eigentlich die inneren Organe eines Menschen arbeiten. meine Herren. Und nun wird das Kind geboren. muß er ja zunächst über den Kopf erben. wächst viel weniger.

Nun denken Sie sich einmal. da geht das Blut zu langsam durch. Nehmen Sie jetzt einmal an. und der Blutkreislauf stockt. da ist das Herz. das Kind .hat so die Adern und da geht das Blut zu langsam durch. und durch irgend etwas hat es einen zu langsamen Blutumlauf. doch der Blutumlauf ist zu langsam. weil es nur den Kopf hat. Das kann also vorkommen. Das ist bei Kindern im allerersten Säuglingsalter sehr häufig der Fall.Kinde alles Wachstum vom Kopfe ausgeht. alles wird vom Kopfe aus geregelt. so kann es dann nicht richtig atmen. Das kann einfach dadurch geschehen. daß das Kind in stickiger Luft lebt. Vom Kopfe aus wird alles geregelt im menschlichen Organismus. aber nicht ein ordentlicher Blutumlauf stattfindet. Alles wird vom Kopfe aus geregelt. was im menschlichen Leibe vor sich geht. Später aber ist noch immer. Beim Kindeskeim ist es am auffallendsten. die Darmtätigkeit und der Blutumlauf. ein Kind wird geboren. daß vom Kopfe aus alles geregelt wird. daß das Herz zwar ordentlich ausgebildet ist. Aber das Herz wird vom Kopfe aus gebildet. Der Kopf kann ganz in Ordnung sein. Es kann das vorkommen. daß der Kopf ganz ordentlich ist.ich will jetzt Adern zeichnen . Der Magen. daß das Kind durch Vererbung einen zu langsamen Blutumlauf hat. So kommt es. aber daß das Blut nicht ordentlich hereinfließt ins Herz. das gibt es einmal. Oder 41 . vom Kopfe aus geregelt.

im achten. sondern beim zweiten Zähnekriegen ist der ganze Körper tätig. die nicht im Körper sein sollten. kann das Blut nicht richtig in den Körper übergeführt werden. weil seine Mutter und sein Vater auch Zähne haben. krank zu werden. so vereitert das Blut. die der Körper selber fabrizieren muß. sich hineinfinden. so ist das schon ein Beweis dafür. so hat es ja schon seinen zweiten Körper. die sogenannten Milchzähne. das kommt aus dem ganzen Körper heraus. die zweiten Zähne. Der Kopf ist ganz in Ordnung. daß es die Luft und die Nahrung verträgt. das neun oder zehn Jahre alt ist. Aber nur bei den zweiten Zähnen. will das Herz richtig ausbilden. nicht mehr so groß. bleibt sie im Blut drinnen. der Blutkreislauf kann stocken. was er sonst im Schütze des Mutterleibes getan hat. sehen Sie. Sind Stoffe. Warum? Nun. das ist nicht bloß etwa da im Kiefer. daß das Kind so stark geboren ist. Statt daß die Sache richtig abgeführt wird vom Herz in die Nieren und herausginge. Er muß in alles. als sie vorhanden ist im allerersten Kindesalter. die das Kind kriegt. die schon herausgeschafft sein sollten. daß es die zweiten Zähne kriegen kann. Die ersten Zähne. neunten Jahre nicht mehr so stark vorhanden. Warum? Ja. sagen wir. Hat es gezeigt. wenn Sie ein Kind angucken. Sonst kriegt es die zweiten Zähne nicht ordentlich. die werden ja aus dem ganzen Körper herausgetrieben. Was da in einem Zahn sitzt. da zeigt es sich. Da ist der erste. diese Gefahr ist eben später. Diese werden im Lauf der ersten sieben Jahre ausgestoßen. Sehen Sie. und dann kriegt das Kind erst seine eigenen Zähne. ganz weggeschmissen. Eigentlich kriegt das Kind seinen eigenen Körper erst so um das siebente Jahr herum. Und deshalb ist die Gefahr am allergrößten beim Säugling. Die ersten Zähne kriegt das Kind durch Vererbung. bleibt sie im Körper. daß sein Körper eigentlich stark ist. Überhaupt. den es geerbt hat. die sind etwas ganz anderes als die zweiten Zähne. Und während der ganzen Zeit bis zum siebenten Jahre. dann hat es eben die Zähne schon.wenn es nicht die richtige Nahrung kriegt. die zweiten Zähne. aber der Blutumlauf stockt. dann ist die Gefahr. weil es schon seinen Körper aufgebaut hat. Der Kopf ist 42 . noch im Blut drinnen. Bei den ersten Zähnen noch nicht. wenn das Kind die zweiten Zähne ordentlich gekriegt hat.

Sie werden sagen: Ja. Aber der eigene Körper. dann machen Sie sich desselben Irrtums schuldig. ist der Kopf nicht mehr so ordentlich. die man haben kann oder nicht. daß man diese Ansicht haben kann oder nicht. Sie können das ja nicht sehen. du bist aber dumm. weil ich Ihnen die Tatsachen ganz genau erzähle. Da soll er denken. der Kopf. in dem eine unsichtbare Kraft drinnen ist. Da hapert es auch häufig! Aber in den allerersten Lebensjahren braucht das Kind noch nicht Geschicklichkeit für die Arbeit. Aber das ist aus dem Grunde. — Der ist geradeso wie der. Diese ganze äußere Wissenschaft steht eigentlich wie vor einem Rätsel. wenn sie nun sieht. braucht noch nicht in die Schule zu gehen. daß es ein Magnet ist. was man nicht sieht. der ist im zarten Kindesalter am alierschlechtesten. aber so ähnlich erzählt das ja auch die äußere Wissenschaft. wie der Mensch in den allerersten Jahren den größten Krankheiten ausgesetzt ist. den verwendet man zu etwas ganz anderem als zum Pferdebeschlagen! . Nun.eigentlich immer im ersten Stadium gut. der andere weiß. denn da muß man sich erst eingewöhnen in die Welt. diese geistig-seelischen Kräfte arbeiten an dem Kinde. eigentlich nichts Rechtes ist. Diesen Magnet. der sagt: Das ist ein Huf43 . Da muß er sich auch erst hineinfinden. Der Kopf arbeitet nur am eigenen Körper. nicht ganz so. er wird erst später schlecht. Und ebenso ist der. Dazu ist er meistens gut. sind ja Kräfte. sich mit der Außenwelt beschäftigen. wie jemand. was man Seele und Geist nennt.Der eine weiß. Was da drinnen arbeitet. Wenn man einmal alt wird. Diese Kräfte. das ist ein Stück Fleisch. daß das. da ist eine Kraft drinnen. der mit der materialistischen Wissenschaft sagt: Nun ja. In Wirklichkeit ist das so: Wenn das Kind noch im Leibe der Mutter ist und dann geboren wird. weil diese äußere Wissenschaft glaubt. ist ja dasjenige. noch nichts zu lernen. wie ich es erzähle. wenn du damit dein Pferd beschlagen willst! Das ist nämlich ein Magnet. der sagt: Da ist ein Stück Eisen. damit will ich mein Pferd beschlagen! — Der erste sagt ihm aber: Kerl. ein anderer kommt und sagt: Her damit. das ist eine Ansicht. so ist ja das Seelisch-Geistige hauptsächlich mit dem Kopf verbunden. Aber wenn Sie glauben. Aber diese äußere Wissenschaft versteht eigentlich den ganzen Vorgang nicht. das ist einfach ein Hufeisen.

Sie bauen ganz frisch auf in den ersten sieben Jahren. die wie ein Bildhauer den ganzen menschlichen Organismus aufbauen. Großeltern und so weiter hat. das beruht ja nur darauf. Das ist es eben. haben Sie gesehen. Präexistenz hatte . mit denen der Mensch da ganz frisch aufgebaut wird. was er geerbt hat. daß die Leute gar nicht wissen. vorher existieren -. gerade mit einer solchen Ansicht besonders gescheit zu sein. daß man eine. daß tatsächlich der Mensch. Und dasjenige. Sehen Sie. was die katholische Kirche das ganze Mittelalter hindurch verboten hat anzunehmen. Der Mensch behält ja manches davon als die Form. die schöne Geschichten erzählen konnte -. daß die Eltern es auch sind? Das ist ganz gewiß nicht der Fall! Nehmen Sie zum Beispiel Goethe.das heißt vorexistieren. sondern da drinnen arbeiten die unsichtbaren Kräfte. die Seele muß geschaffen werden bei der Geburt von irgendeinem solchen Gotte. und nachher glauben. der ganz gewiß ein Genie war: sein Vater war ein furchtbarer Philister. seine Mutter war auch kein Genie . das sind die seelisch-geistigen Kräfte. das bringt man sich aus ganz anderen Welten mit. und sein Sohn war dumm. ein Dasein vorher als geistig-seelischer Mensch. Wenn er sie sich von den Eltern herbrächte . meine Herren. und die bringt der Mensch von ganz woanders her als von den Eltern. der war gar kein Genie. daß die Menschen das heute ableugnen. Der Mensch hat eben außer dem.sie war eine liebe.ja. haben Sie gesehen. Das vereinigt sich nur mit dem. wie sie erst dressiert worden sind zu solcher Ansicht. Und die Kräfte. geradeso wie er ein physisches Dasein in seinen Eltern. daß das ganze Mittelalter hindurch die katholische Kirche gesagt hat: Man darf dem Menschen nicht ein geistig-seelisches Dasein vor der Geburt zuschreiben — weil die katholische Kirche angenommen hat. daß dann die Kinder auch Genies werden? Oder wenn die Kinder Genies sind. das beobachtet heute die materialistische Wissenschaft auch und fühlt sich furchtbar gescheit.Der kindliche Kopf ist eben nicht bloß ein Stück Fleisch. daß er ein Dasein hat im Mutterleibe. was geistig-seelisch ist. nette Frau. die vom Kopfe ausgehen. In Wahrheit ist es so. was man vererbt. wie man es dazumal nannte. wenn mal einer ein Genie ist.eisen! . Also dasjenige. das kann man nicht vererben. die Gestalt. wie ihn eben die katholische Kirche angenommen hat. ein 44 .

Es geht nicht durch die Darmzotten durch. Darüber wollen wir dann in späteren Vorträgen reden. dann bleibt sie natürlich auch vorhanden. das Kind kriegt ein bißchen Durchfall. Aber es kann noch etwas ganz anderes eintreten. damit der Körper aufgebaut werden kann. wenn sie es ist. wenn er den Menschen schaffen würde. sieht auch nicht ein. Das arbeitet in ihm. Aber das ist noch mit etwas anderem verbunden. folgt ganz ohne weiteres das Dasein der menschlichen Seele. daß sie dort auch nicht sterben kann. Das ist oftmals nur das erste Stadium. muß heraus. um einzusehen. daß das Geistig-Seelische nach dem Tode bleibt. daß das Blut vereitert. die das Sterbliche erst aufgebaut hat! Man müßte ja in ganz andere Welten gehen. die dadurch entstehen. Es kann das eintreten. daß vom Kopfe aus das Geistig-Seelische arbeitet und der Körper nicht in Ordnung ist. Also Sie können sich sagen: Aus alle den Dingen. Ein Wissen von der Unsterblichkeit der menschlichen Seele kann man nur dadurch bekommen. von der ich Ihnen gesagt habe. daß man auch weiß: sie ist vorher schon da. stärkeren Durchfall. daß der Blutkreislauf zu langsam ist und die Stockung eintritt. diese Nahrung überhaupt vom Darm aus nur ins Blut hinein zu kriegen. das er sich mitbringt. Aber wenn das Kind längere Zeit die Nahrungsstoffe nicht verarbeiten 45 .geistig-seelisches Dasein hat. welche man richtig beobachten kann. daß die Seele sterben könnte. Was tritt dann ein? Dann kriegt das Kind zunächst einmal Durchfall. was nicht aufgenommen wird. weil sie den Körper erst selber aufbaut. wenn der Mensch stirbt. daß das Kind Nahrung bekommt und es zu schwach ist. sondern er kann höchstens daran glauben. Aber durch den Körper kann sie nicht sterben. der nicht einsieht. Gewiß. die Seele auch wieder verschwinden zu lassen. Jetzt haben wir solche Krankheiten kennengelernt. Das ist das Geistig-Seelische. Es kann aber noch anderes eintreten. Der Körper ist zu schwach. Und wie soll sie denn sterben. aber wenn diese Seele erst da sein muß. daß das Geistig-Seelische vor dem Körper schon da ist. aber es sollte eigentlich im Körper bleiben und aufgenommen werden. Statt dessen geht es im Durchfall unverarbeitet hinaus. Natürlich. Es kann das eintreten. Natürlich stünde es einem göttlichen Schöpfer zu. Und derjenige. wenn der Körper stirbt. kriegt vielleicht Brechdurchfall.

. kann man jetzt überhaupt nichts begreifen. an irgendeiner Bildsäule arbeiten und keinen Stoff haben. nun. Man untersucht weiter und findet. Sie will gebildet werden. was vom Kopfe ausgeht. Das. aber weiter nichts. da habe ich Halt am Stuhl. und Sie fuchteln in der Luft herum. Jetzt wollen die Kräfte vom Kopfe aus etwas haben. sagen wir. Die inneren Organe können nicht aufgebaut werden. dann können ja die inneren Organe nicht aufgebaut werden. So fuchtelt der Kopf in der Luft herum. denn aufgenommen können sie nicht werden. die vom Kopfe ausgehen. durch die Lunge. daß zum Beispiel die Lunge nichts anderes als ein leerer Beutel wird.kann. wenn zum Beispiel das Kind keinen Stoff bekommt. Da sagt man sich halt: Ich untersuche das Kind. wodurch sie sich betätigen können. aber die Stoffe sind nicht da. das hat Durchfall. was ihnen keinen Halt gibt. wie wenn Sie. Die greifen etwas an. aus dem Sie sie machen können. wenn ich aber so herum46 . wenn man nun materialistischer Gelehrter ist. und das Kind kriegt einen dicken Bauch. den Magen formen. weil er keinen Stoff kriegt. aus dem es die Organe formen kann. Er will das Herz formen. Es ist so. Der Kopf will sie fortwährend aufbauen. der also die Lunge anguckt und nur einen leeren Beutel findet. der muß aber wissen. weil der durch den Durchfall weggegangen ist. Man findet nichts als einen leeren Beutel anstelle der Lunge. Geben wir ihm irgendwelche Mittel. Derjenige. Jetzt ist das so: Wenn ich den Stuhl schüttle. das geht in die Lunge. daß die Nahrungsstoffe sich im Darm ansammeln. Er fuchtelt in der Luft herum. Ja.Da wird nur die Folge sein. weil kein Stoff durchgeht. daß es nicht weiter Durchfall hat. daß in diese Lunge eben gerade diejenigen Kräfte hineingehen.

was machen sie im Magen. Ich glaube. Denn kein Mensch kann natürlich heute sagen. gerade just im sechsten. daß gerade beim Kind am meisten geistige Tätigkeit vorhanden ist. damit der richtige Stoff ausgesondert wird. winzige Partikel. sondern man muß wissen. daß aus alledem. daß man die Zähne zuerst chemisch analysiert. so daß die Zähne daraus werden? Das alles muß ja gemacht werden und wird gemacht von dem GeistigSeelischen des Kindes. Sie sehen dann nur. dritten Jahre? Wenn Sie das ausgesondert haben. aber man kann es auch nur dadurch. was für Stoffe drinnen sind. Denn so viel geistige Tätigkeit ist beim Kind vorhanden. die Fraisen. siebenten. daß Sie wissen könnten. selber erst aus den Zähnen lernt. Aber man muß nicht nur wissen. Also das zeigt einem. wenn einer überhaupt vernünftigerweise die Krämpfe erklären will. ausgesondert werden. immer nur ganz kleine. Teile. wenn ich Ihnen 47 . was als zweite Zähne erscheint. sind ja natürlich keine Zähne. daß es weiter mitgeht. meine Herren. oder was machen diese kleinen Partikelchen. Krämpfe kann man nicht mehr auf materialistische Weise erklären. dann muß er wissen. Aber wenn der Kopf herumfuchtelt in der Lunge und keinen Halt kriegt. siebenten Jahre. daß ich wie ein Narr herumfuchtle. die Sie ausgesondert haben im zweiten. wenn Sie das selber machen müßten! Sie müßten erstens so gescheit sein. Das kann man zur Not noch lernen.fuchtle und nicht den Stuhl kriege. Sie werden sich gar nicht beleidigt fühlen. Sehen Sie. wie man solche Zähne macht. was das Kind ißt bis zum siebenten Jahre. denn die künstlichen Zähne. Denken Sie. dann entstehen Krämpfe. die gemacht werden. achten Jahr in die Kiefer hineingeht. wie in den Nahrungsmitteln da drinnen Magnesiumsalze und kohlensaure Salze sind. daß da der Kopf herumfuchtelt und keinen Halt kriegt. was es ißt bis zu seinem sechsten. Also da wird aus alledem. wie halten Sie das lange genug im Blutkreislauf fest. immer in ganz kleinen Portionen dasjenige herausgeholt. habe ich keinen Halt. und aus denen werden nun die zweiten Zähne gemacht. Durchfälle kann man noch auf materialistische Weise erklären. keine lebendigen Zähne. Aber gemacht wird es. Die hört später auf. das nur unbewußt ist.

wodurch hat der Mensch die Haare verloren? Ich will Ihnen darüber keine Theorie geben. wenn ich sage. denn die kann man sich ausdenken. wenn sie also in solchen Verhältnissen leben. Aber der Mensch war einmal auf der Erde auch behaart. Einmal. ich habe Ihnen das Beispiel von den Haaren erzählt. in denen sie ursprünglich nicht gelebt haben. daß die Pflanzen im ersten Stadium das Licht und die 48 . Also das alles geschieht in dem Kinde. in sehr alten Zeiten war der Mensch auch zottelig behaart. da ist der ganze Kindeskeim behaart . Sie weiß nichts darüber und will nicht reden davon. Der Mensch hat auch ursprünglich nicht in solchen Verhältnissen gelebt wie heute. Geradeso wie ich Ihnen erklärt habe. Er war ein ganz behaarter Mensch. die gehen weg. welche auch. laß da irgendwo ein einziges Haar wachsen -. diese Stoffe dem Lichte entgegenzubringen . wenn sie in der Natur herumgehen. behaart sind. verlieren die Haare. da verlieren sie die Haare. Es ist ganz behaart. Sehen Sie. ganz zottelig behaart. unter dem Einfluß von Licht und Wärme Haare bekommen hat. indem es die nötigen Stoffe hintreibt bis zu dem Ort. Der Mensch ist nämlich auch wie solch ein gezähmtes Tier. Nun. daß da das Geistig-Seelische drinnen arbeitet. aber ich will Sie auf Tatsachen verweisen. wenn sie zahm gemacht werden: das sind die Schweine. der Mensch ist ja im allgemeinen während seines normalen Lebens nicht behaart. wo die Haarwurzeln sich eingliedern.sage: Sie sind nicht imstande. denn in den ersten Monaten. wo es fast nur Kopf ist. das alles ist etwas. und daß das Geistig-Seelische nicht vererbt wird. Er hat die Haare verloren. das zeigt das Kind ja heute noch.im Mutterleib ist das Kind in den ersten Monaten sogar behaart! Die Haare verliert es wieder. Sehen Sie. Sie macht den Leuten diese Dinge durchaus unklar. Andere Wesen zum Beispiel. Er hat die Haare verloren. wovon die heutige Wissenschaft nicht reden will. dieses Haar irgendwie wachsen zu lassen! Aber das Kind ist dazu imstande. sondern daß das GeistigSeelische eben aus einer geistigen Welt kommt.denn die Haare wachsen. sondern nur an gewissen Stellen bleiben die Haare. und wenn sie gezähmt werden. sonst ist er unbehaart. werden aus Licht. Daß er aber Haare bekommen hat. Schauen Sie sie an im wilden Zustande: da haben sie Haare. Sie sind nicht imstande. Ja.

Nehmen Sie aber jetzt an. wie das GeistigSeelische am Körper arbeitet. daß man sagen muß . Es hilft ihm nichts. Und unter dieser Kraftanstrengung kommen eben alle diese Krankheiten. In den ersten sieben Jahren kann er nichts haben. Dagegen muß der Kopf fortwährend ankämpfen. damit das weggeht. Warum? Ja. durch die sie die zweiten Zähne entwickeln können. damit das ausgeworfen wird. Man muß solch eine furchtbare Kraft anwenden. man kann ja daraus niemand einen Vorwurf machen. so bekommt es das Licht und verliert erst später die Haare. denn das sind starke Kräfte. dann ist er zu langsam. der Blutkreislauf ist nicht dadurch in Unordnung. Aber das ist ja schon von dem 49 . Dann muß er sich wehren. der muß ein ganz großer Künstler sein. wann das Kind genug hat. durch seine eigene Weisheit. von denen ich Ihnen erzählt habe. bekommt das Kind einen unsicheren Instinkt und ißt selber zu viel. Das kann ja auch sein. da kann der Kopf nicht nach. weil die Mutter zu viel erzeugt. Und da ist es wirklich so. so hat das Kind Licht und Wärme von der Mutter. Dann wird zu viel hineingestopft. sondern daß zu viel übergeführt wird. Und der Körper gibt ihm fortwährend Widerstände.Wärme noch vom vorigen Jahr haben. In den ersten Kindesjahren ist also alles dasjenige. so ist das das allerbeste. Man treibt da ganz harte Kräfte aus sich heraus. was ihm richtig hilft. Die Eltern glauben oftmals: Wenn man möglichst viel hineinstopf t. die muß man durch eine ganz furchtbar starke Angewöhnung erst erwerben während des kindlichen Alters. daß nicht genügend abgeht. Nun sagte ich Ihnen: Während des schulpflichtigen Alters. weil nur diejenigen Menschen übrig bleiben. Nun. am stärksten entwickelt. daß die Eltern eben nicht so weise sind. da ist der Mensch eigentlich von Natur aus am allergesündesten. Also auch daraus können Sie sehen. wie der menschliche Organismus eigentlich ist. Das ist so. Diese Kräfte. denn es ist wirklich im allgemeinen schwer zu wissen. das ist so. um das Viele da hineinzukriegen. Wenn es zu viel Milch kriegt. was der Kopf am Innern des Menschen macht. die die Kräfte entwickelt haben. die in ihm ist.natürlich weiß der Mensch nichts davon -: Dieser Kopf. Es gibt schon einmal dieses. der muß sich anstrengen. Es weiß es meistens nur durch seinen eigenen Instinkt.

Wenn also ein Kind eine Lungenentzündung kriegt. weil es im Innern einfach herumfuchtelt und zu wenig Nahrung bekommt. daß er noch durch die Haut wegwirft. Diphtherie. dann muß das ausgeworfen werden. Masern entstehen! Scharlach und Masern sind ganz andere Krankheiten als Durchfall oder die Krämpfe.Darm ins Blut hineingegangen. da braucht es sich nicht anzustrengen. Denken Sie einmal. die hat es geerbt. Beim ganz kleinen Kind muß der Kopf noch fortwährend die Atmungsorgane in Ordnung bringen. Man muß also bei jeglicher Krankheit den ganzen menschlichen Körper untersuchen. wie es mit dem Kind auf der Lunge ist. er kann es nicht mehr auf dem natürlichen Wege des Wiederablassens oder der Verdauung wegwerfen. Durchfall und Krämpfe. Es hat die ersten Zähne gekriegt. Mit dem siebenten. es ist gerade zufällig das Kind zu schwach. selbst dasjenige. Jetzt gehen die Kräfte. was er sonst nicht herauskriegt. und es ist ganz natürlich. die da nicht ankommen. daß man einsieht: Wenn das Kind die zweiten Zähne ge50 . daß ein Kind solche Krankheiten kriegen kann. achten Jahre ist das Kind so weit. Scharlach. So wie er die Zähne aufbauen muß. die werden dadurch hervorgerufen. dann sind auch seine Atmungsorgane so weit. wie das eigentlich vor sich geht. sondern wie es ist mit den Nieren. wenn es zu viel ist. Jetzt kann das Kind ordentlich atmen. Wenn aber das Kind jetzt sieben Jahre alt ist. wie mit dem Magen und so weiter. die das Kind kriegt. so ist nicht nur nachzuschauen. versteht man. Lungenentzündung. Das kann auch sein. denn es ist schon ins Blut hineingegangen. und dann entstehen solche Dinge. das sind Krankheiten. Der menschliche Leib ist ein furchtbar kompliziertes Ding. daß der Körper sich dadurch hilft. an dem gerade die Krankheit auftritt. und das Kind zeigt eine Lungenentzündung. v/as dann durch die Lungen ausgeworfen wird. Aber es ist zu schwach. um die zweiten Zähne herauszutreiben. so muß er die Atmungsorgane aufbauen. Wenn aber zu viel hineinkommt. daß nicht mehr der ganze Körper vom Kopf aus die Atmung besorgen muß. Was tut er? Er muß es auswerfen durch die Haut. um die zweiten herauszutreiben. Es kann noch andere Krankheiten kriegen. Das ist gerade das Alierwichtigste. Wenn man den Menschen versteht. nicht nur einen Teil. daß sie in Ordnung sind. in die Lunge.

Es ist etwas ganz anderes. wenn das Kind noch nicht geschlechtsreif ist. was früher Druck war. von den Gedärmen aus der richtige Gegendruck eintreten muß. Es atmet nicht mehr mit dem schwachen vererbten Organismus. Denn in den ersten Jahren muß vom Kopfe aus so furchtbar stark hineingearbeitet werden in den Organismus. Das ist eben die Geschichte. Jetzt muß der richtige Gegendruck eintreten. 51 . wie ich ihn brauche. ist sein Atmungsorganismus in Ordnung gekommen. Jetzt muß eine ganz andere Art von Verdauung eintreten.alles ist aufgebaut. sondern es atmet mit dem zweiten. Das können Sie leicht einsehen. Wenn aber die Geschlechtsreife eingetreten ist. den ich vom Kopf aus dirigieren soll. Das ist das Gute in diesem zweiten Lebensalter. oder ob ich mir als Kind richtig einen zweiten Atmungsorganismus aufgebaut habe. geschieht das nicht. Da nimmt die Geschlechtsreife noch nicht etwas von den Nahrungsmitteln für sich weg. Früher. weil von dem. die überhaupt so alt werden — die ändern sind vorher weggestorben —. es hat seine zweiten Lungen bekommen. aufgebauten Organismus. seine zweiten Bronchien . der aber zu schwach ist. weil die Nahrungsmittel zu etwas anderem hingeleitet werden. So ist das Kind in dieser Zeit vom siebenten bis vierzehnten Jahre am allermeisten geschützt. daß also erst vom Magen. der ganz gesund wird. daß von der Geschlechtsreife an überhaupt die Verdauungsorgane sich erst neu einrichten müssen. in Ordnung ist. Dadurch steht es ganz anders da. Denn der Kopf baut ihn sich ordentlich auf. daß der Atmungsorganismus da am allergesündesten wird. Und dadurch. Diese neue Art zu atmen. denn bei den Kindern ist es vorzugsweise der Atmungsorganismus. dann nimmt nämlich diese Geschlechtsreife etwas von den Nahrungssubstanzen für sich weg. Jetzt hat es eine Hilfe. etwas weggenommen ist. dadurch sind diese Kinder zwischen sieben und vierzehn Jahren am allergesündesten. ob ich von einem schwachen Vater oder einer schwachen Mutter meinetwillen einen Atmungsorganismus habe. weil sich der Organismus erst einrichten muß. daß dieser zweite Atmungsorganismus bei Kindern. Kein Wunder. weil etwas ganz anderes nun eingetreten ist.kriegt hat. die macht. daß Bleichsucht bei den Mädchen und andere Krankheiten in diesem Alter auftreten.

In dieser Zeit vom siebenten bis vierzehnten Jahre. Doch jetzt kommt die Geschlechtsreife heran. Sehen Sie sich den Knaben an. daß es einfach der Kopf ist. denn man kriegt nichts heraus. Da müßte man. Nichts hat ihm das verdorben. und der kann ganz fein den Sauerstoff überliefern. sondern dieser Kopf wird gebildet aus dem ganzen Weltenall herein. wenn er eben übrig geblieben ist. wenn er seinen Organismus bilden muß. Sehen Sie sich den Knaben an: Der ganze Atmungsorganismus wird da durch die Verdauung beeinträchtigt. Dieser zweite Atmungsorganismus. Der wirkt auf der einen Seite günstig nach dem Kopf hinauf. also in der Volksschulzeit. Jetzt kommen wir zur Geschlechtsreife. schon von außen durch eigene Schulgeschichten die Sache verderben. Nicht einmal die Stimme behält er. dann kriegt man die Möglichkeit. Bis zur Geschlechtsreife hat er seinen Organismus ausgebildet mit den gesündesten Kräften. Da muß er ganz andere Saiten anschlagen. der in den ersten sieben Lebensjahren am meisten arbeiten muß. Die Stimme wird tiefer. da pfuscht ihm die Verdauung hinein. der ist von nichts beeinträchtigt. Also das zweite Mal. Aber der Kopf des Menschen wird aus dem ganzen Weltenall herein gebildet. die der Mensch hat. Und sehen Sie. Die mütterliche Substanz bildet nur die Grundlage. Dieses Hineinpfuschen. Der Stimmwechsel zeigt ja. nur durch die Substanz.Daran muß er sich erst gewöhnen. erst wenn man den Menschen nun so betrachtet. was wird man sich da sagen? Ja. daß sich das bilden kann. der wird ja wirklich nicht bloß gebildet durch die Befruchtung. Er hat den Ansturm unternommen. aber der Kopf. wie gesagt. der im mütterlichen Leibe gebildet wird. auf der ändern Seite günstig nach der Verdauung zu. ist das Kind am allergesündesten. Er ist ja auch ein Ab52 . Wenn man weiß. Da stürmen nun wiederum die Krankheiten heran. überhaupt über eine solche Frage nachzudenken. das ist eben im Stimmwechsel zum Ausdruck kommend. zum erstenmal seinen Organismus neu zu machen. nicht wahr. im mütterlichen Leibe wird das gebildet (auf die Zeichnung deutend). wie sie einer der Herren das letzte Mal gestellt hat. Vorher kann man ja über diese Fragen überhaupt gar nicht nachdenken. daß die Verdauung heraufwirkt bis in den Atmungsorganismus.

weil er nachgebildet ist dem Weltenall. ich habe es Ihnen schon einmal gesagt: Denken Sie sich. die hat der Mensch aus dem Weltenall bekommen. Sie steht immer von Norden nach Süden.Das ist ebenso gescheit. die wirken dann in den ersten sieben Jahren auf den Men53 . Da drauf auf diesen Hirnschädel. das zeigt eben. dann hat der Kopf die Kraft zum Aufbauen meiner Lunge bekommen aus dem Weltenall. er ist ein Bild des Weltenalls. . Keinem Menschen wird es einfallen. vom Jupiter zum Beispiel. wenn einer sagt. wenn er mit seinem Kopfe geboren wird. Das ist ebenso wahr. Das ist nicht eine Phantasterei. das kommt von Kräften in der Magnetnadel! . die Sonne. Er ist deshalb oben rund. den manchmal etwas so Dummes bedeckt beim Menschen. Natürlich ist es ein Unsinn. die diese von Norden nach Süden stellen. Das kann man ebenso untersuchen. sind die Menschen so dumm. mit denen der Kopf dann wiederum im Kinde weiter wirkt. wie es das Folgende ist. da drauf wirkt die ganze Sternenwelt. wirklich in seinem Kopf die Kräfte der ganzen Welt drinnen trägt. der Jupiter und so weiter wirken. Und die Kräfte. daß sie sagen: Das kommt von der Befruchtung. daß die ganze Welt wirkt auf den Menschenkopf. so hat der Mensch die Kräfte von weit im Weltenall draußen liegenden Körpern bekommen. wie wenn man sagen würde: Daß sich die Magnetnadel immer von Süden nach Norden richtet. Und die Kräfte. es wäre hier eine Magnetnadel. wie man andere physikalische Sachen untersucht. da sitzen Kräfte in der Magnetnadel drinnen. der Mond oder die Sonne oder der Jupiter wirken auf irgendein menschliches Organ. diese Magnetnadel können Sie nicht beliebig zum Stillstand bringen. sondern jeder sagt: Die Erde ist selber ein Magnet und die Magnetnadel richtet sich nach der Erde. . So daß der Mensch. die dem Kopf aus dem ganzen Weltenall mitgeteilt worden sind. der Mond. Namentlich wenn zum Beispiel die Nieren ausgebildet werden.bild.Daß sich da dieser Kopf ausbildet wie ein Abbild von der ganzen Welt. Also wenn die Leute sich hinsetzen und ein Horoskop stellen.Das sieht jeder ein. zu sagen. Also das sind keine Phantastereien. Wenn also meine Lunge aufgebaut wird. das ist Blech! Aber der Kopf ist herausgebildet aus dem ganzen Weltenall. weil sie glauben. Da wirkt wirklich die ganze Sternenwelt. Nur in bezug auf das. was sich da im mütterlichen Leibe drinnen entwickelt.

so verhärten zuerst die Adern. die in den Knochen ist. wenn da die Verdauungsstoffe eine so besondere Rolle spielen beim Menschen. Sehen Sie. wenn das Kind nicht ein wenig Kalksand im Kopfe hat.sehen. die wir im Alter haben. was ist denn das? Ja. werden erst richtig dem Erdigen zugeteilt. mehr ein Luftmensch. in denen der Mensch geschlechtsreif wird. daß später die Erdensubstanzen und die Erdenstoffe drinnen wirken. und dann kommt. in den ändern Körper übergeht. Was geschieht zum Beispiel im Alter? Die Kräfte. die darüber phantasieren. Und nachher. was wir hereinbringen von der Erde. indem wir Sternenmenschen sind. die wir aus der Sternenwelt zuerst hereingebracht haben. wächst er nämlich im Alter wieder heraus. sehr hart gemacht. Wenn man nicht so verstockt ist wie die Materialisten oftmals. Wir haben als Männer zuerst die Stimme von der Luft. das ist nichts anderes als das. Das Gehirn kann auch verkalken. Dann werden wir Luftmenschen. aber die anderen Teile bleiben weich. daß der Mensch erst von der Welt herein auf die Erde versetzt wird. Und in den zweiten sieben Jahren gewöhnt sich der Mensch mehr an den Umkreis der Erde. Wenn aber im Alter die Kraft. daß der Mensch wächst und so weiter. Und mit der Geschlechtsreife werden wir erst Erdenmenschen. Das Gehirn muß immer ein bißchen von dem haben. Und wenn er alt genug dazu wird. verteilt wird. was man Arteriosklerose nennt. daß das erst getötet werden muß in den Gedärmen und so weiter. Später werden wir erst den Dingen zugeteilt. durch das die Verkalkung eintritt. wenn es nicht 54 . Erst kommen wir zur Welt. daß sie ihm sogar die Stimme verändern. Ich habe Ihnen gezeigt. Das wird erst zur Hauptsache in den Zeiten. daß die Stimme dann dumpf wird. während er vorher ein Sternenmensch war. wie der Mensch in die Erde hineinwächst. dann sieht man ja. die uns mehr an die Erde fesseln. vom Kopf aus die Kräfte nachwirken lassen. Was wir von der Erde hereinbringen. die haben wir auch in der Jugend. das müssen wir dann verarbeiten. das kommt davon her. der von der Zirbeldrüse ausgestreut wird. so daß er herauswächst aus dem Weltenall. Er wird also. Da wird er hauptsächlich von der Erde abhängig. die haben unsere Knochengebilde sehr. Und so sehen Sie.

und die kann man ebenso studieren. so eine kleine Kugel im Mutterleibe erzeugt. Die gibt es einmal. dann kann die Seele nicht eingreifen. Wenn aber später (im Alter) zu viel Kalk abgelagert wird. wird es auch wieder bessere Politiker geben. wie die andere Wissenschaft. daß man studieren kann das. was die Menschen tun sollen. die früher waren -. dann gibt es eben eine Geisteswissenschaft. Also wenn man die Sache richtig wissenschaftlich anschaut. was unbedingt angestrebt werden muß. ist es ebenso. wir können nicht wieder dieselben Zeiten heraufholen. brauchbar. kann man auch kein ordentlicher Politiker sein. daß auf die Lunge meinetwillen irgendeines fünfunddreißigjährigen Menschen irgendwie ein Stern wirkt! Aber die Lunge ist aufgebaut nach den Kräften. Man muß nur nicht der abergläubischen Ansicht huldigen. die wiederum etwas wissen von der Welt. dann bleibt es dumm. oder so etwas. der nichts weiß vom Menschen. So sehen Sie tatsächlich. Und es ist einmal so. Dann kommt die Lähmung. sondern die etwas wissen von der Sache. und wie er dann wieder herauswächst aus der Erde.ein wenig Kalksand im Kopfe hat. weil man das Gehirn nicht mehr ergreifen kann. die etwas wissen von der Welt. Aber wenn im übrigen Körper eine Verkalkung eintritt. für uns nicht mehr. Er trägt es selber herein. die zuerst im Kindeskopf von den Sternen hereingekommen sind. die nicht bloß glauben. der weiß auch nicht. Aber die Zeit. nicht mehr verwenden kann. was weiß ich. weil das zu stark ist. der Menschenkopf wird nur als. dann kommt eben die Verkalkung. der Gehirnschlag. Man kann also sehen. daß Leute entstehen. was der Mensch vom Weltenall hat. die ist nur brauchbar für uns. und dann kann wiederum die Seele nicht eingreifen. wie die abgelagerten Schichten immer dicker und dicker werden und dadurch die Seele nicht mehr eingreifen kann. wie der Mensch hineinwächst in die Kräfte der Erde bis zu seiner Geschlechtsreife. Man wird wieder herausgenommen aus den Kräften der Erde. Denn derjenige. denn die bildet in den Kalk hinein. die früher da waren. Wenn man nichts weiß. aber sie waren halt für die Menschen. in der wir leben. 55 . Daher ist es so dringend notwendig. Das ist dasjenige. man mag ja noch so stark schimpfen über frühere Zeiten .gewiß. oder man wird eben ergriffen von Altersschwachsinn. Wenn wieder Leute da sein werden.

dann ruiniert er seinen Verdauungsapparat. wird der Kopf schwach. sich nach Klassen trennen und gar nichts verstehen voneinander. Den muß man erst kennenlernen. Aber der Kopf hat auch während des mütterlichen Keimens schon Sternenkräfte bekommen. was sie wissen sollten. wird er schwach. wenn ich meinen Arm nicht gebrauche. womit man Maschinen machen kann. wenn man sie nicht gebraucht. was der Mensch heute lernt. was einen Wert hat. das wird ja leider nicht gelehrt. was heute dem Menschen fehlt. so muß der Kopf schwach bleiben. die man erfindet. aber nicht der Mensch. durch die sie ihren Körper aufbauen. Wenn Sie ihm nichts erzählen und er keine Gedanken haben kann von den Sternen. dann aber so. fertig sind und ihre zweiten Zähne gekriegt haben. das wird gar nicht gelehrt. so ruinieren Sie eigentlich seinen Kopf. Wenn Sie dem Menschen Steine in den Magen hineingeben.Die Schulen sollen den Menschen wiederum etwas lehren. Wenn Sie den Menschen das lehren. ist es von besonderer Wichtigkeit. wie wenn ich Menschen zu Athleten machen will und ihnen ihren Bizeps ganz schwach lasse. sondern es wird irgendeine abstrakte soziale Wissenschaft gelehrt. Das verträgt höchstens eine Gans. Und der hauptsächlichste Schaden des heutigen Zustandes ist — Sie müssen das nicht übel nehmen -. Das ist geradeso. so bleibt er schwach. Dann 56 . daß die Menschen schwache Köpfe haben und nichts verstehen voneinander. aber wodurch man unter den Menschen zurechtkommt. So ist es mit Menschen. Wenn die Kinder mit der unbewußten Weisheit. Erinnern Sie sich an Ihre eigene Schulzeit! Wo wird denn so etwas gelehrt? Und das ist dasjenige. wie wenn Sie ihm Steine in den Magen hineinlegen. Das aber. weil sie dann gerade dasjenige nicht wissen. die ich ausbilde und deren Kopf ich schwach lasse. Dagegen wird auch nichts gesagt von der Geisteswissenschaft. daß man ihnen jetzt bewußt etwas beibringt von dem. wie wir es hier tun. denn das hat ja seinen großen Wert. das ist geradeso in ihm. Heute hat das einen großen Wert. was heute gelehrt wird. Nicht wahr. Wenn man dem Kind nichts beibringt von der Welt. was ich Ihnen hier sage. Das ist schon so. was sie früher unbewußt angewendet haben. geradeso wie die Muskeln. weil man den Menschen nicht kennt. Dasjenige. Wenn ich meinen Kopf nicht richtig gebrauche.

solche Menschen. die nicht so verkehrt denken wie die heutigen. Wenn wir eine richtige Geisteswissenschaft anwenden. so wird in dieser Beziehung vieles besser werden können. sondern Menschen. 57 .werden sie auch richtige Menschen. was man tun soll. die richtig denken eine gesunde Geisteswissenschaft. so kriegen wir kein vernünftiges Denken über das. Richtet man alles soziale Denken erst zugrunde.

wovon eigentlich das eine der Mensch ist. immer alles ohne Voraussetzungen zu sagen. Stierkopf und Menschenkopf. Ich werde versuchen. Sehen Sie. die gehen auf eine sehr frühe in der Menschheit vorhandene Menschenerkenntnis zurück. die befruchtet worden ist. Sehen Sie. also eine Zelle. zu der allerersten Zeit. und daß ich dann den Menschen als in diesen vier Symbolen sich darstellend. es ent58 . wie der Mensch ja hervorgeht aus dem Menschenkeim. Heute könnte man nicht mehr so. das im Leib der Mutter ist. November 1922 Es wird gefragt wegen des Motives auf der Zeitschrift «Anthroposophie. Nun möchte ich Sie noch einmal aufmerksam machen. Nicht wahr. das nächste Mal gebe. soweit es notwendig ist.DRITTER VORTRAG Dornach. die sich mit diesem kleinen Ei. wie das zum Beispiel die alten Ägypter gemacht haben. in der der Menschenkeim nach der Befruchtung im Leibe der Mutter sich entwickelt. die im Innern Eiweißstoff hat und einen Kern (es wird gezeichnet). Löwe. 29. diese vier Tiere erklären. österreichischer Bote von Menschengeist zu Menschengeist»: Adler. Nun möchte ich heute noch einmal zurückkehren zum allerersten Stadium. Ich habe Ihnen auch schon manches von diesem Menschenkeim gesagt. das sind diese. meine Herren. sondern heute muß man sie etwas anders erklären. Natürlich muß man sie richtig erklären. Denn sehen Sie. aber man muß heute von etwas anderen Voraussetzungen ausgehen. abspielen. heute noch diese Voraussetzungen zu schaffen. Dr. daß man es nur im Mikroskop erkennen kann. da ist der Menschenkeim eben eine einzige Zelle. diese vier Tiere. Das ist so klein. Steiner: Ich glaube. daß ich Thnen den Menschen erst noch ganz fertig erkläre. Nun müssen wir die nächsten Vorgänge ins Auge fassen. es ist nicht möglich. ich werde das am besten so machen. der zunächst im Leibe der Mutter sich entwickelt. wie ich Sie immer wieder und wieder darauf hingewiesen habe. die nächsten Dinge. daß sich solch ein Ei teilt. Und der Mensch nimmt eigentlich im physischen Leben seinen Anfang von einer einzigen solchen Eizelle.

die ganze Welt. Nun müssen wir da etwas berücksichtigen. Aber sie bleiben nicht so rund. Also dei ganze Sternenhimmel hat auf diese Zelle einen Einfluß. ob. sondern sie nehmen verschiedenste Formen an. Diese Zellen bekommen die verschiedensten Gestalten. je früher er im Keimzustand ist. wenn das Kind in den ersten Monaten ist . Nun. daß eigentlich. Es ist nicht einerlei. und so entstehen durch Teilung immer mehr und mehr solche Zellen. Erst die Schwerkraft treibt das andere da heraus. und diese Stummel da zu Füßen umbildet und so weiter. je längere Monate er im Mutterleibe ist. da ist ja eigentlich vom Kind nur der Kopf ausgebildet (es wird gezeichnet). Und unter dem Einfluß dieses Sternenhimmels bildet sich auch das Innere der Zelle aus. wir da um so mehr finden. die so nebeneinander sind. Woher kommt das? Das müssen wir uns fragen: Woher kommt das? Das kommt davon her. Unser ganzer Körper ist ja später aus solchen Zellen zusammengesetzt. und je mehr er sich entwickelt. als wenn der Mond abseits von der Sonne steht und so weiter. nämlich: Wenn diese kleine Zelle im Leibe der Mutter ist. daß die Hauptsache der Kopf ist. dann wirkt eigentlich die ganze Welt auf diese Zelle ein . Aber dennoch: Es wirkt die ganze Welt auf eine solche Zelle ein. die Beine. je weiter wir zurückgehen in den ersten. und andere kleine Stummel. daß es seine Hände und Arme umbildet. die da entstehen .stehen aus einem zwei. sagen wir. was ich Ihnen schon einmal gesagt habe.ich habe es Ihnen schon gesagt -.Millionen von solchen Zellen bilden sich nach 59 . und der übrige Körper ist eigentlich nur solch ein Anhängsel. da ist es anders. ordnet er alles so an. daß der Mensch. da sind dann kleine Stummel. Heute kann man natürlich auf diese Dinge noch nicht mit dem nötigen Verständnis eingehen. desto mehr noch der Sternenwelt ausgesetzt ist. und aus jedem solchen wiederum zwei. Und immer mehr und mehr wird dieses kleine Wesen eben so. zweiten Monat der Schwangerschaft. Solange der Sternenhimmel auf den Menschen wirkt. die Hände. sehen Sie. Und es ist so. daß alle diese Zellen. Der Kopf ist ausgebildet. wenn da oben der Mond vor der Sonne steht. desto mehr der Schwerkraft der Erde ausgesetzt wird. dieses Ei sich teilt.

ins Innere des Kopfknochensystems. der ist nun nach innen abgeschlossen von dem sogenannten Trommelfell. dann würde weniger von dem Schall aufgefangen werden können. da haben wir also zunächst einmal das äußere Ohr. die man am Skelett sieht. dieser Kanal. daß der Mensch dann die Sache brauchen kann.und nach -. in einer so merkwürdigen Weise. Da ist richtig an diesem Kanal angesetzt so etwas wie ein dünnes Häutchen. hier gehen die Knochen nach dem Kiefer hin. damit Sie einen Begriff davon bekommen. damit Sie auch sehen. teilweise noch unter dem Sterneneinfluß. Ich könnte es Ihnen ebensogut am Auge anschaulich machen. von dem Schall. Sie können hineingreifen ins Ohr. Ich will es Ihnen einmal. Sehen Sie. Das Ohr ist da drinnen eingesetzt in einer Höhle der Kopfknochen. Und das möchte ich Ihnen anschaulich machen an einem Sinnesorgan. so daß man sagen kann: Es ist wie ein Trommelfell. Und wenn wir da dann weitergehen. Sehen Sie. Da können Sie ja ein jeder sich beim Ohrwaschel anfassen. in dieser Beziehung kann man sich überzeugen. von der Seite gezeichnet. 60 . dann ist das eigentlich ein ganz merkwürdiges Gebilde. auf die man klopft. so ist das Ohr nach innen durch dieses Trommelfell abgeschlossen. wie eine solche Zelle allmählich sich gestaltet. Denn. wo eine Haut oben ist. dieses menschliche Ohr richtig betrachten. Sie brauchen nur an eine Trommel zu denken. die wird das Ohr. Eine solche Zelle wird also Ohr. da will ich Ihnen die Höhlung zeichnen. dem Sterneneinfluß ausgesetzt sind und dann immer mehr und mehr von der Erde abhängig werden. besteht aus Knorpel und ist mit einer Haut überzogen. da sind überall die Kopfknochen. aufgefangen wird. daß recht viel von dem Ton. Wenn wir bloß ein Loch da hätten. da ist eine Höhle drin. Sehen Sie. Es ist eigentlich dazu da. der da ankommt. ich will es Ihnen heute am Ohr anschaulich machen. darstellen. wie wunderbar eigentlich der menschliche Körper eingerichtet ist. teilweise unter dem irdischen Einfluß. Das äußere Ohr. eine von diesen Zellen. Aber wenn Sie dieses Ohr. da geht dann ein Kanal ins Innere der sogenannten Paukenhöhle. sehen Sie. und in diese Höhle der Kopfknochen führt dieser Kanal. Gehen wir zunächst einmal von außen nach innen.

Nun. so ein richtiges Schneckenhaus (siehe Zeichnung). da hier ist eine Haut (das Spiralblatt). So daß also in diese Höhle zwei Kanäle hineingehen: einer von außen. Hinter Ihrem Ohrwaschel haben Sie da drinnen eine Höhle. im Knochen. Diesen Kanal. wie ich es Ihnen beschrieben habe. und da ist ein Raum (die Vorhoftreppe) und da ist der andere Raum (die Trommelhöhlentreppe). Das Ganze ist ausgefüllt mit Wasser. die Ohrtrompete. sondern vom Mund geht auch wiederum ein solcher Kanal in diese Höhle hinein. Und da drinnen ist so etwas wie ein Schneckenhaus. lauter solche Fransen. will ich Ihnen nun sagen. in den Sie mit Ihrem kleinen Finger hineingreifen können. aber aus Haut. mit lebendigem Wasser. da sind lauter Fransen. Das ist außerordentlich interessant. den nennt man die Eustachische Röhre. Wenn da also der Mund ist (siehe Zeichnung). sehen Sie. was da alles drinnen ist. Das ganze Ohr ist hier in einer Knochenhöhle drinnen. Aber hier ist ein merkwürdiges Ding. jetzt ist hier ein merkwürdiges Ding. es kommt ja nicht auf die Namen an. Aber es geht nicht nur dieser äußere Kanal. Und das Ganze besteht aus zwei Teilen. in diese Höhle hinein. der vom Mund hineingeht. so geht auch wieder ein solcher Kanal da hinein. das in den Kopf hineingeht. Wenn Sie da das Trommelfell durchstoßen und weiter 61 .der durch das Trommelfell abgeschlossen ist. Und in dem Schneckenhaus drinnen. Nun. hinein. einer vom Mund. Es ist nun ein Loch. Da würde man dann wiederum auf Knochen kommen.

Das Ohr ist also so gestaltet. Das ist nämlich nichts anderes als ein Stückchen kleiner Darm. und da ist wiederum solch ein Häutchen zwischen den beiden Räumen. daß es. auf diesem Häutchen. Da in der Mitte. Und dieser Knochenfortsatz. der sich ins Ohr verirrt hat. da einen kleinen Darm hat. 62 . Daher haben die Leute das auch einen Steigbügel genannt. Da ist nämlich etwas. so haben wir im Ohr ein Stückchen kleinen Darm. Auf diesem Häutchen (des ovalen Fensters).durch ein Häutchen (ovales Fenster). und das ist innerlich mit solchen hautartigen Fransen besetzt. meine Herren. winzige Knochen. Und dieses ganze Schneckenhaus. was es ist. wie der Mensch selber seinen großen Darm hat. dieses Schnekkenhaus da drinnen? Ja. wie auch äußerlich umgeben von solchem lebendigen Wasser. ist eine Haut. Diese Haut schließt ab das. Das ist außerordentlich interessant. dieses Häutchen in Schwingung kommen. Das sind kleine. was das ist. der Unterarm da. Wenn da dieses Häutchen ist. wenn man mit wirklicher Wissenschaft an diese Sache herangeht. wenn man auf die Trommel klopft. die sitzen so darauf und schauen aus wie ein Steigbügel. Hier ist wiederum so ein Häutchen darauf (rundes Fenster). was mit dickerem lebendigen Wasser durchsetzt ist. und der hat richtig hier einen Knochenfortsatz. und da ist dünneres Wasser. Das ist etwas ganz anderes. wenn der Schall von beiden Seiten kommt. der frei aufsitzt. so würden Sie da drinnen ein Schneckenhaus finden. der ist hier so wie der Oberarm und der Unterarm. Die sind im Gelenk miteinander verbunden. sagte ich Ihnen. da wäre ein solcher Arm. das Trommelfell der Trommel in Bewegung kommt. so sitzt da drauf dieser Steigbügel. der sitzt hier frei auf. Was ist denn das eigentlich. Da kommt nun etwas ganz besonders Interessantes. da sitzt nämlich solch eine Sache darauf: Da sind zwei ganz feine. winzige Knochen. Geradeso wie wir im Bauch unsere Gedärme haben. dann merkt man.es ist alles mit Wasser gefüllt . dieses weiche Schneckenhaus. das ist hier abgeschlossen (siehe Zeichnung) . so kann. Das sitzt dann hier auf diesem Ding drauf. ich werde es Ihnen nachher sagen.hineingehen würden. ganz Wunderbares drinnen. der Oberarm da. so ist hier noch kurioserweise ein Knochen. Und der ist sowohl im Innern ausgefüllt mit solchem lebendigen Wasser. ich möchte sagen. Ebenso wie. Also wenn Sie sich vorstellen würden.

Amboß und Steigbügel. die der Mensch dadurch kennenlernt. die materialistische Denkweise. Dieses Wasser im Schneckenhaus. wie da das Gelenk ansitzt. so sitzt auf diesem Häutchen drauf das Gelenk. was da ist in Steigbügelform. Aber wenn wir einer dem ändern zuhören. Sie werden das schon einmal gespürt haben. So probiert der Mensch. denken Sie sich. zuerst eine Art von Eingeweide. die da durch diesen Arm zieht. da säße der Fuß darauf. und da hinten explodiert etwas . was da für Erschütterungen anschlagen. sehen Sie: Wir haben da in unserer Ohrhöhle drinner. wenn Sie irgendwo auf der Straße stehen. Und da drauf. daß er mit dieser Hand das Trommelfell angreift. Es ist sehr interessant. da braucht man eigentlich diese Trompete nicht. da sitzt ein freier Knochen. was das ist. was hier im Oberarm ist.ich meine. wenn einer 63 . und das da hier. das wäre das Knie (Zeichnung). die nennt diesen Knochen hier. den Hammer. es kann sogar sein. Sehen Sie. Und hier ist der Ellbogen. kommt in Erschütterung. daß man in den Eingeweiden krank wird von einer solchen Erschütterung. Den haben wir zwar nicht an der Hand. Wozu ist denn diese Trompete da. Und denken Sie einmal nach. der schlägt da ans Trommelfell an. die verspürt das Wasser in diesem Schneckenhaus. das ist nämlich. das ist also eine Art von Hand. Dasjenige. Die feinste Erschütterung aber. das macht die Schwingungen mit. und da ist die Kniescheibe. dann wäre das ein Oberschenkel. es kommt ein Schall. im Innern des Ohres. die alles äußerlich betrachtet. Wir könnten ebensogut sagen: Das ist ein Bein. was da ist. das Stückchen Knochen nennt sie den Amboß. Der Schall. Sie haben es schon bemerkt -: das spüren Sie in Ihren Eingeweiden! Ja. Diese drei kleinen Knöchelchen werden also von der gewöhnlichen Wissenschaft genannt: Hammer. ganz ohne daß er es weiß. Wozu ist denn das Ganze da? Nun. und nachher eine richtige Hand oder Arm oder einen richtigen Fuß. Aber die gewöhnliche Wissenschaft weiß eigentlich nicht. ein Fuß. Das Ganze.Nun. wenn da hier ein gewöhnlicher Schall hineingeht. nur ein bißchen anders gestaltet. Und das nennt sie den Steigbügel. der unmittelbar am Trommelfell aufsitzt und da aufschlägt. aber da an der Kniescheibe. dasselbe. Können Sie das verstehen? (Ja!) Nun will ich Ihnen aber noch etwas sagen. die da vom Mund in das Ohr hineingeht? Ja.

dann geht das so her. und da ist 64 . Jetzt ist die Sache aber so: Denken Sie sich. können wir den ändern nicht gut verstehen. aber Sie würden sich das. was ich gewohnt bin. nicht merken können. ist noch etwas anderes im Ohr. was von der Sprache des ändern kommt. die sind da oben (siehe Zeichnung). was ich Ihnen aufgezeichnet habe. Wenn das Ohr nur so wäre. dadurch. kann ich den ändern verstehen. Wenn ich sage: Haus . damit wir zugleich den ändern verstehen. da trifft sich dasjenige. der steht senkrecht drauf auf dem ersten. und ich bin gewohnt. Sie wissen. dadurch gehen die Töne der Sprache durch die Eustachische Röhre. erschüttert da.so kommt die Erschütterung von außen. was Sie hören. und dasjenige. Das trifft sich hier. Sie hätten kein Gedächtnis für Sprache oder Töne. diese Luft selber zu bewegen durch meine eigene Sprache. und ich verstehe. was «das Haus» heißt. Nicht wahr. Damit Sie ein Gedächtnis haben. die vom Mund ins Ohr hineingeht. und wenn der andere so her redet. was Sie anhören. das ist doch zu verstehen? Meine Trompete. daß wir reden gelernt haben. Und da treffen die beiden zusammen. sagen wir. meine Erkenntnis und die Erschütterung von außen. das geht über in diese Flüssigkeit. Da drinnen in dem Ohr. von meiner eigenen Sprache zu haben. Sie müssen sich vorstellen also solche Bögen. aber nichts anderes zunächst. ist noch eine andere Einrichtung da. und ich gewohnt worden bin. es wäre alles da im Ohr. wenn ich sage: Pulver . wenn ich spreche: Haus — da bin ich gewohnt. die hohl sind. Und dadurch. wenn ich sage: Haus dies wahrzunehmen. behalten können. durch die Eustachische Trompete ins Ohr hineingeht. wenn wir selber als Kind reden lernen.eine andere Erschütterung. die Ohrtrompete so hinüber. Die Dinge sind außerordentlich interessant. so hätten Sie kein Gedächtnis für Sprache oder Töne.redet zu dem ändern und wir wollen ihn verstehen. Sie würden auch ein Musikstück anhören können. daß da drinnen in meiner Eustachischen Trompete gewisse Erschütterungen vorgehen. daß die Luft durchgeht. Da ist der zweite. Damit Sie nun auch im Gedächtnis dasjenige. denn wir haben ja reden gelernt — wenn wir selber nicht reden gelernt haben. Sie würden allenfalls. Da sind nämlich hier drei solche Bögen. Diese Erschütterungen kenne ich. die ist da. den anderen verstehen können.

da ist das Gedächtnis für die Töne und für die Laute. Sie hören. Geradeso wird in diese feinen Kanäle durch die winzigen Kristalle. Da ist das ganze Seelische des Menschen drinnen im Ohr: In dieser Trompete hier. was Sie da mit Blei in Ihr Notizbuch eingeschrieben haben. Und durch einen unbewußten Verstand wird das wiederum. da drinnen (in der Schnecke) lebt das Gefühl. eingeschrieben. so bilden sich da drinnen solche kleine Kristalle. Da drinnen in dieser Schnecke. so geht durch unsere Eustachische Trompete der Wille zum Sprechen. weil es Kanäle sind. da ist ein Stückchen Gemüt vom Menschen. lebendiges Wasser. Denn was tut der Mensch unbewußt? Sie brauchen sich nur vorzustellen. wenn Sie hören: Mensch. sagen wir: fünf Franken. das hat nichts mit den fünf Franken zu tun. in diesem Schneckenhauswasser drinnen. der steht wiederum senkrecht auf dem ändern. Sie wollen das Gesprochene erinnern. da ist das Verständnis. was man hört. Das ist also noch ein weiteres wunderbares Gebilde. Sie stehen in den drei Richtungen senkrecht aufeinander. ein Stückchen Gefühl. Das sitzt da drinnen.noch ein dritter.natürlich. aber Sie erinnern sich daran durch die Notiz. Und da drinnen ist wiederum ein feines. In diesen drei winzigen Kanälen bilden sich winzige Kristalle. Das. Aber das Merkwürdige an diesem lebendigen Wasser ist das. wenn wir es brauchen. Gehörknöchelchen). bei diesem Arm oder Bein (Zeichnung. und diese winzigen Kristalle. da drinnen (bei diesem Arm oder Bein. winzige kleine Kristalle. bilden sich etwas andere Kristalle. Wenn Sie zum Beispiel hören: Haus. die eigentlich wie Buchstaben sind. die machen. Da fühlen wir die Töne. das in diesem Ohr drinnen ist. sondern auch das Verstandene im Gedächtnis behalten können. Da fühlen wir die Töne in diesem (Teil des) Labyrinth. da lebt der Wille. daß sich fortwährend kleine Kristalle aus diesem Wasser heraus bilden. den Gehörknöchelchen) lebt der Verstand. schreiben sich das in Ihr Notizbuch. daß wir nicht nur verstehen können. Da hier. So daß wir sagen können: Da drinnen (in den drei halbkreisförmigen Kanälen). oder ein C hören. Und wenn wir reden und selbst den Ton hervorbringen. und da in diesem (in den drei kleinen halbkreisförmigen 65 . gelesen. Diese Kanäle da oben sind aber hohl .

berührt. Wir stoßen mit dem Willen hinein durch unsere Eustachische Trompete. In dieser kleinen Höhle tragen wir wieder einen kleinen Menschen drinnen. Und diese kleinen Menschen werden durch das Nervensystem zusammengehalten und geben dann den Gesamtmenschen. was auf der Erde ist. Zunächst streckt man die Hand aus. Unser großer Mensch ist nur die Zusammenfassung von lauter kleinen Menschen. Die werden noch im Mutterleibe veranlagt durch die Kräfte. zum Bewußtsein bringen kann. Verstand und Gedächtnis. in unseren Schädelknochen. In dieser Höhle ist all das drinnen. Wir bestehen halt nur aus lauter kleinen Menschen. Und durch diesen Nerv kommt uns das Ganze dann zum Bewußtsein hier im Gehirn. etwas höchst Eigentümliches! Wir haben da in unserem Schädel. Wir können also sagen: Da drinnen tragen wir eigentlich wiederum einen kleinen Menschen. nicht bilden. welche die Töne. was gesprochen oder gesungen wird. die in diesen drei. die kann die Schwerkraft der Erde und alles. durch dieses Loch hier ein Nerv. Der Nerv breitet sich überall aus. was ich Ihnen gezeigt habe. Denn der Mensch hat Wille. was da drinnen sich bildet. solange der Mensch im Keimzustand im Leibe der Mutter ist. daß eigentlich all dasjenige. geht überall hin. Und diese kleinen Menschen entstehen dadurch. wie man sie nennt. es geht einfach eine solche Höhle hinein.Kanälen) lebt das Gedächtnis. kleidet alles aus. Die Nase ist auch ein kleiner Mensch. eine Höhle drinnen. In die Höhle kommt man hinein. meine Herren. wenn es fertig ist. dadurch fühlen wir den Ton. geht von hier aus durch diese Höhle hier (siehe Zeichnung). Und durch die kleinen Kristallzeichen. richtig einen kleinen Menschen. Verständnis. und dieser Arm. Gefühl. noch unter dem Gestirneinfluß steht. halbkreisförmigen Kanälen sind. Denn all diese wunderbaren Gebilde da. so daß wir die Töne verstehen können. die hereinkommen. Und damit der Mensch sich das. erinnern wir uns an dasjenige. oder was uns sonst als Klang kommt. also die Kanäle. Dann übertragen wir das auf diese Schnecke. die von den Sternen 66 . wenn man vom äußeren Ohr durch den Gehörgang mit Durchstoßung vom Trommelfell hineingeht. daß das Auge auch ein kleiner Mensch ist. die die Kristalle bilden. Sehen Sie. Ich werde Ihnen nächstens zeigen. auf das lebendige Wasser.

eine andere wird zur Nase. sagen wir zum Beispiel. es ist nicht nur eine Zelle. daß er zuerst nur aus einer einzigen Zelle besteht. das alles wissen wir heute dadurch. und dadurch. ganz anders als die Organe sonst am Körper? Da haben sie gesagt: Diese 67 . was zum Menschen gehört. und die eine Zelle sich zum Auge umbildet. Sehen Sie. das Merkwürdige ist eben. die alten Ägypter vor dreitausend Jahren sich auch mit einer solchen Erkenntnis beschäftigt und haben auch schon in ihrer Art gewußt. Wenn wir uns diese Organe erklären wollen. die dritte zur Nase. das wird später ausgebildet. das Auge . also die eine sich zum Auge umbildet.wie gesagt. aber das macht nicht viel Unterschied. Aber alles übrige wird noch von den Sternen herein gebildet. Und nun haben. als wir heute das wissen. Die wird dazu gemacht durch dasjenige. und daß man das aus einer ganz anderen Art von Erkenntnis heraus gewußt hat. unter einen ändern Einfluß kommt. wie sich der Mensch nach und nach aufbaut dadurch. durch die wir diese Sachen beobachten können. die Schnecke und die Eustachische Trompete. die andere Zelle . die eine zweite erzeugt. Und erst dasjenige. dann sieht man. Augen und andere Organe. das werde ich Ihnen nächstens einmal erklären . wenn man zunächst weiß. daß sie an einen ändern Ort geht. eine dritte zum Auge und so weiter. Nun. wie wunderbar das in dem menschlichen Ohr drinnen ist. geradeso wie wir als ganzer Mensch unsere ganze Gestalt durch die Erdenschwere kriegen. was von der Erde ausgeht. Diese Knöchelchen sind ja ganz furchtbar klein. Aber das ist wahrhaftig nicht alles von den Erdenkräften ausgehend. wenn man sich vorstellt.es sind eigentlich zehn Haufen. Nun aber.so geworden. also diese Partie dahier. was im ausgesprochenen Sinne rund ist. das schon längst geboren ist. wird zum Ohr. geradeso wie in unserem Bauch die Erde unser Gedärm bildet. Die Erdenkräfte könnten nur dasjenige bilden. daß man in älteren Zeiten so etwas auch gewußt hat. daß wir eben Mikroskope haben. die andere zum Ohr.hereinwirken. und wir uns ja erst aufrichten als Kind. daß das nur eine ist —. die sich umbilden. sie wird jetzt anders. Und sie haben sich dann gesagt: Der Mensch hat an seinem Kopf Ohren. so können wir nur sagen: Wodurch ist das Ohr. nicht wahr. wie der ganze Mensch ausgeht von einer kleinen Zelle.

die Gestalt.Organe am Kopf. Also die Gedärme schauen ganz anders aus. wenn man auf die Kräfte schauen will. dann können Sie anmerken den Ochsen 68 . die ähnlich sind dem menschlichen Kopfe. Und dann haben sie gesagt: Aber noch ganz anders schauen des Menschen Gedärme aus. bei dem sind die Gedärme zu kurz gekommen. so schauen die ganz anders aus als Auge und Ohr. aber die Form. Daher haben sie diese Organpartie. So haben sie also gesagt: Kopf = Adler. Herz und so weiter. Der Löwe steht unter dem Einfluß des Herzens. die ähnlich sind dem menschlichen Herzen und der menschlichen Lunge und so weiter? Der Adler bildet besonders diejenigen Organe aus. Sehen Sie. da können wir nicht viel zu den Sternen gehen. wenn die Kühe gefressen haben. Lunge. die im menschlichen Kopfe die Organe bilden. Das Tier . Auge. Unter dem Einfluß der Gedärme . das am meisten das Herz ausbildet. und beim Herz können wir auch nicht viel zu den Sternen gehen. weil vorzugsweise auf diese Organe das wirkt. «Löwe» genannt. wenn sie den Menschen aufgezeichnet haben.Deshalb haben sie zunächst.Dann haben sie hinauf geschaut und haben gesagt: Da oben fliegt ein Adler zum Beispiel. Im Ohr ist eigentlich nur das ganz kleine Gedärm. die können wir nicht so auf die Sterne beziehen. Das wußten auch schon die alten Ägypter vor dreitausend Jahren: die können wir nicht so auf die Sterne beziehen wie die Kopforgane. . der Löwe hat nämlich sehr kurze Gedärme. so muß man die Bildung der Gedärme vergleichen mit den Tieren. Die Kraft der Sterne wirkt im Herzen ganz besonders. Wenn wir zum Beispiel Herz und Lunge anschauen.haben die Alten gefunden -. ganz Herz ist. Dann der Löwe. der Adler steht unter dem Einfluß der oberen Kräfte. der bildet sich aus hoch in den Lüften. was von außen zum Irdischen kommt. das ist zierlich gebildet. die sind deshalb so geworden. da hinauf muß man schauen. Wenn man auf die Gedärme hinschauen will. daher auch das mutigste Tier ist. das ist der Löwe. welche besonders unter dem Einfluß ihrer Gedärme stehen. von oben herunter. Ohr. Nun dachten sie nach: Wo gibt es ein Tier. . welches besonders diejenigen Organe ausbildet. der den mittleren Menschen ausmacht. wenn Sie hinschauen.ja. Wenn wir die Lunge anschauen. Unsere übrigen Gedärme sind gar nicht so zierlich gebildet. für den Kopf den Adler gezeichnet.

Daher sagten sie: Ja. so gingen wir alle so herum. Denen ist furchtbar wohl. wenn wir sie draußen in der Schule lernen. Allerdings.der Kopf. und dann würden wir in den Stier auslaufen. Aber nun kommt noch etwas. daß uns diese Gedanken. dadurch zum Ausdrucke gebracht haben. Und richtig träumten diese Menschen: sie sahen im Bilde den ganzen Menschen und gewissermaßen aus der Stirne heraus einen Adler blickend. wir heutigen Menschen. daß sie Bilder geformt haben. Das wußten sie schon. und deshalb träumten sie auch davon. Das malten sie dann zum ganzen Menschen zusammen. die wir heute wieder erkennen. So daß man sagen kann: Die Alten 69 . was zum Verdauungssystem gehört. daß wir nicht ein eigentlicher Löwe sind und so weiter. wie diese alten Menschen gewisse Wahrheiten. Und jetzt haben Sie die drei Glieder der menschlichen Natur: Adler = Kopf Löwe = Brust Stier = dasjenige. 70. das ist der eigentliche Mensch. Die wurden wirklich von Gefühl ergriffen von diesen Gedanken. wir können ja manches lernen. der ist doch nicht eigentlich ein Adler. Der faßt dann alles zusammen. so sehr zu Herzen gehen.) Und es ist wirklich eigentlich merkwürdig. und das wiederum. daß wir oben einen Adlerkopf hätten. Sehen Sie. was den Kopf da oben so umbildet und macht wie einen Menschenkopf. aber man kann nicht sagen. wenn nichts anderes da wäre. die wir heute fürs gewöhnliche lernen. aus dem Herzen einen Löwen und aus dem Bauch einen Stier. dann einen Löwen im Körper. was macht. Das war bei diesen alten Menschen doch ganz anders. wenn sie verdauen. diese Bilder waren ihnen leichter zu formen als uns. was beim Menschen zu den Gedärmen gehört. Das wußten natürlich diese alten Menschen auch: Wenn ich nun einem Menschen begegne . den Stieroder Kuh-Menschen. und der mittlere Mensch ist auch nicht ein Löwe. der untere ist auch nicht ein Stier oder ein Ochs. Daher nannten die alten Menschen das. ein sehr schönes Bild. So würden wir alle herumlaufen. (Siehe Zeichnung S.und Kühen: diese Tiere stehen ganz unter dem Einfluß ihrer Gedärme.

wie wenn er über der Erde schwebte. was im menschlichen Kopfe vorgeht. So zum Beispiel sagte man: Nun. Aber nehmen wir den Johannes. so werden Sie sehen. es gibt ein Evangelium nach Matthäus.haben eben den Menschen zusammengesetzt aus Mensch. Stier. sagten die Alten: Ja. Löwe. er beschreibt eigentlich nur dasjenige. wie wenn er über die Erde flöge. der beschreibt den Jesus so. da wird Jesus als 70 . und deshalb wurde dieser Schreiber des Matthäus-Evangeliums der «Mensch» genannt. Das hat sich ja noch fortgesetzt in die Beschreibungen der Evangelien hinein. Wenn Sie das Evangelium des Markus lesen. das beschreibt eigentlich den Menschen Jesus geradeso wie einen Menschen. Man ist viel von diesen Dingen ausgegangen. Das ist der «Adler». Adler.

daß darin gegeben werden sollte. also: Stier. Und das Ganze soll dem Menschen etwas geben. Also das sollte zum Ausdruck gebracht werden. Nun bin ich doch noch dazu gekommen. Es ist also in dieser Figur dargestellt oben der Adler. daß man ihnen etwas Menschliches sagen möchte. sondern praktisch auf der Erde stehen. Der beschreibt so wie einer.der Kämpfer dargestellt. der vorzugsweise die Brustorgane darstellt. wie beschreibt denn der? Lukas ist ja sogar vorgestellt worden als ein Arzt. der «Löwe». was ein Mensch dem ändern Wertvolles sagen kann. alles wirklich vom Menschen zum Menschen gehen könnte. der vorzugsweise auf die Heilung ausgeht. von dem Ausgangspunkte aus mich dem zu nähern. der sie zusammenfaßt. und dann der Mensch selbst. Das ist also so. was von Menschengeist zu Menschengeist geht. also: Löwe. damit man sehen kann. ist ja nicht viel Menschliches enthalten. nach denen gefragt wurde] war ich ja vor die Aufgabe gestellt. also: Adler. So sollte man auch den Menschen darstellen. Das möchte man ja heute. es soll auch nicht feige sein. 71 . der Stier. daß alles. Kuh. die Kuh. was heute vielfach auch durch die Zeitungen gegeben wird. Aber es soll auch nicht in der Luft verfliegen. diese Zeitung soll etwas recht Menschliches sein. was er redet. als der Streitbare. Daher beschreibt er den Jesus als «Stier». der vorzugsweise in die Verdauung etwas hereinbringt. Und der Lukas. Das sieht man dem Evangelium auch an. daß in dieser Zeitung wirklich der Mensch so recht voll alle seine Organe ausleben soll. Und so kann man die vier Evangelien zusammenfassen: Matthäus Markus Lukas Johannes = Mensch = Löwe = Stier = Adler Nun. Sie werden ja begreifen. daß diese Frage verständlich werden konnte. meine Herren. was Sie gefragt haben. daß man das heute gern den Menschen sagen möchte. soll zum Menschen sprechen. Es soll nicht dumm sein. indem man nun in die Verdauungsorgane etwas hereinbringt. bei dieser Zeitung [an deren Kopf die vier Gestalten dargestellt sind. und ich hoffe. Heilen muß man. dann der Löwe. Denn in dem.

Die nächste Vortragsstunde werden wir dann am Samstag um zehn Uhr haben. von denen manchmal gesprochen werde. Dr. was man eigentlich in sich trägt! Frage betreffs der Lotosblumen. Steiner: Dazu werde ich dann kommen. 72 .Hat gerade die Ohrengeschichte Sie etwas interessiert? Man soll wissen. ob darüber etwas noch gesagt werden könne. wenn ich Ihnen die einzelnen Organe erkläre.

bis man merkte. Leute. veränderten sich an Geist und Gestalt. Aber bald nach dem operativen Eingriff zeigte sich eine merkwürdige Erscheinung. man schrieb der Schilddrüse keine besondere Bedeutung bei. Da dieser auf die Luftröhre einen einengenden Einfluß haben kann. doch war der Erfolg nur scheinbar. Was ist beim Fortsetzen der Tablettenkur zu erwarten? Nun. und es entsteht dann der Kröpf. was wir bisher schon besprochen haben. es hat hier jemand eine Frage aufgeschrieben in bezug auf die Schilddrüse: Die Schilddrüse kann anschwellen. Schilddrüsenteile in den Hals zu bringen. um die es sich da handelt. können Sie ungefähr die Dinge verstehen. 2. Jahrhunderts. Man dachte sich. Alle schädliche Wirkung trat zurück. also derjenigen Drüse. Nicht besser ging es mit Einspritzungen von Schilddrüsensekret. rühre her von früherer Bedeutung. wollte man den Schaden wieder beheben und gab den unglücklichen Menschen Schilddrüsen von frisch geschlachteten Kälbern oder Hammeln ein. Dezember 1922 Meine Herren. Auch revoltierte bald der Magen. fünfziger Jahre des 19. mit dem. der Wucherung und Vergrößerung der Schilddrüse bei 73 . meine Herren. Der Erfolg war überraschend. die Gliedmaßen dunsteten auf. Auch hier verblüffende Wirkungen. Man schritt dazu. also die Kropfbildung. Nach einigen Wochen verblaßte er. darunter bei Kretins. wußte man doch den Zweck der Drüse nicht. daß die Entartung der Schilddrüse. denen man die ganze Schilddrüse weggeschnitten hatte. teilweise Verblödung trat ein. Sehen Sie. Das Wachstum hörte auf. so bis in die vierziger. die hier an der Vorderseite des Halses beim Menschen zu finden ist. es sonderte sich kein Schweiß mehr ab. die die Sache bei den Vorfahren des Menschen hatte. und dergleichen. es war so ungefähr bis vor vielleicht siebzig Jahren. keine besondere Bedeutung zu.VIERTER VORTRAG Dornach. einen besonderen Einfluß sogar auf die geistigen Fähigkeiten des Menschen hat. Und man studierte die Bedeutung der Schilddrüse. Als man die Ursache entdeckt hatte. war nicht lebensfähig. doch traten auch hier wieder Verfallserscheinungen auf. also störend wirkt. Eine englische Fabrik hatte mit Tabletten überraschende Resultate erreicht. Eine kurze Unterbrechung im Benutzen dieser Tabletten läßt einen Stillstand der Heilung eintreten. solch eine Drüse sei vielleicht von einer ähnlichen Bedeutung wie der Blinddarm oder so etwas. da schrieb man der Schilddrüse. Kurz. wurde ein operativer Eingriff gemacht.

und man sieht dann nicht auf den weiteren Verlauf. daß sich das im spätesten Alter in seinen Folgen zeigt. daß solche Dinge auch in einer anderen Weise behoben werden als durch Operationen. der den ganzen Menschen beobachtet. Alle diese Dinge beruhen natürlich darauf. daß man darauf hinarbeitet. Man denkt wirklich zunächst an die Entfernung solcher Organsysteme. solche Erscheinungen. nicht wahr. Zum Beispiel ist aufgetaucht in der neueren Zeit . dann wird man ja gut tun . denn wenn man bei irgend jemandem. also wuchernde Schilddrüsen haben. und man hat dann die Verantwortung vor sich. ein radikales Urteil abzugeben. wo man besondere Vorliebe für operative Eingriffe hat. auf was ich hier immer wiederum aufmerksam gemacht habe.so denkt man in unserer Zeit. durch operativen Eingriff entfernt. die Schilddrüsenwucherung einen solchen Einfluß auf die geistigen Fähigkeiten des Menschen hat. wirklich anerkennenswert -. denen man keine besondere Bedeutung zuschreibt. Die gewöhnlichen medizinischen Ansichten gehen natürlich nur auf das. Es ist ja wohl weit in der Welt bekannt. daß Menschen blöde bleiben und stark vergrößerte. Also man nimmt dasjenige vor. über solche Dinge. Sie werden sich erinnern: Derjenige. und der Blinddarm wird ja heute noch zunächst. der die schädigende Blinddarmentzündung zeigt. denn die Operationskunst hat ja den größten Fortschritt gemacht im 19. bei blöde gebliebenen Menschen.Kretins. ich möchte sagen. Jahrhundert und ist eigentlich der bedeutendste Teil der Medizin geworden. daß etwas nicht eingehalten wird. daß die Leute zunächst gedacht haben: Nun. daß man die 74 . Nun handelt es sich darum. Es ist schwer. Es handelt sich natürlich nur darum. Sehen Sie. die Operation unterläßt. wenn die Schilddrüsenentartung. die sie sogar über die Schultern hinüberlegen können. was in der Gegenwart günstig ist. wenn er sich irgendwie schädigend bemerkbar macht. die findet man besonders in gewissen Gegenden.das wissen Sie ja -. daß die Halberstädter Trottel mächtige Schilddrüsen haben. Dieselbe Sache wird ja in bezug auf die Blinddarmfunktionen gemacht. was augenblicklich die Gegenwart fordert. der sieht manchmal beim Kind in gewissen Vorgängen. zunächst an die Entfernung zu denken. so kann er unmittelbar an der Blinddarmentartung sterben.

weil eben der ganze Körper doch nicht recht teilnehmen will an dem. ihre Bedeutung hat für die Äußerung der geistigen und der seelischen Eigenschaften eines Menschen. Aber derjenige. die Schilddrüse wegzuoperieren. Wenn man aber die ganze Schilddrüse wegoperierte. Es hat sich aber herausgestellt. die da beschrieben worden sind. selbst wenn sie erkrankt ist. daß man Schilddrüsensubstanz dem menschlichen Körper. als er schon war. Ja. daß die Schilddrüse dennoch. daß er als ein normaler Mensch erscheinen kann. so zeigte sich in der Tat für den Betreffenden eine Art von Besserung. sondern daß sie eine große Bedeutung hat für die gesamte menschliche Organisation.Kinder mit möglichst nackten Füßen. daß also eine entartete Schilddrüse dem Menschen nicht möglich macht. was hier in der Frage beschrieben worden ist. Was nun die Schilddrüse betrifft. dann wurde er blöder. die Ausbreitung dieser Drüsenflüssigkeit im Körper wiederum bewirkt. kann man natürlich nichts anderes machen als operieren. herumgehen läßt. Sekret — in der verschiedensten Weise den Menschen zugeführt. eingeimpft hat. Dadurch. Nun hat man auch wiederum das Schilddrüsensekret — man nennt eine Flüssigkeit. Nun ist alles das. Der Betreffende hatte nicht die Folgen der entarteten Schilddrüse. und er wurde wenigstens nicht dümmer als er schon war. so muß man folgendes sagen. seit der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts . seinen Körper so zu den geistigen Tätigkeiten zu gebrauchen. was man da hineingibt. Beinen. Richtig ist. Sind da noch Reste der Schilddrüse geblieben. der die Sachen in einem größeren Zusammenhang sieht. daß man sie dem Magen einführt. bis über die Knie. Daraus erkannte man natürlich. wie man diesen Dingen so begegnen kann. wenn der Blinddarm schon krank ist.das weiß man.nicht bedeutungslos ist. ja geschehen: Man hat zunächst versucht. 75 . daß die Sache eben überhaupt nicht in dieser Weise auftritt. ich möchte sagen. Man hat also teilweise dadurch. die in einer Drüse drinnen ist. das züchtet die Blinddarmentartung! Und dann. daß das keine besondere dauernde Besserung hervorruft. so daß also gar nichts mehr von der Schilddrüse drinnen war. daß die Schilddrüse . wie gesagt. also durch diese Tabletten. der weiß. Den besten Erfolg hat eigentlich noch erlebt die Verabreichung von Schilddrüsensaft in der Form.

diesen Schilddrüsensaft. so sieht man nämlich noch etwas ganz anderes. statt direkt in den Körper.auch ein solcher Stoff abgesondert. der 76 . Aber in dieser großen Schilddrüse. der von der Schilddrüse abgesondert wird. winzigen Drüsen abgesondert. winzige Drüsen rechts und links da drinnen. daß wenn ich durch den Magen Schilddrüsensaft einführe. der an verschiedenen Stellen des Körpers überhaupt abgesondert wird. Sie wissen ja. sind nämlich noch ganz kleine. Diese kleinwinzigen Drüsen. denn man sieht. die sind ja ziemlich groß. als eben die Sache im Blut drinnen zirkuliert. wie es beim Schilddrüsenstoff der Fall ist. es ist ein anderer Stoff als der. Und das zeigt. ihr Sekret ins Blut übergeht. so geht dies auch durch das Blut durch. die nach dieser Richtung gemacht werden. So zum Beispiel wird in den sogenannten Nebennieren — da sind auch solche kleinwinzigen Drüsen drinnen . die da vorne am Hals ist. den Schilddrüsensaft in den Magen einführt. feinen Mengen. und im Blut durch den ganzen Körper durch geht in sehr kleinen.daß man den Schilddrüsensaft in den Magen einführt und dadurch in die ganze Blutzirkulation. das ist erst ein richtiger Beweis für den Materialismus. Ganz kleinwinzige Drüsen sind da drinnen. daß die ziemlich groß sind. wenn die Schilddrüse ordentlich in einem Menschen vorhanden ist. Aber sehen Sie. die sondern einen Stoff ab. dann ist das auch so der Fall. dann verliert sich auch der Saft im Blute. Also solche Leute. die auf diese Weise Schilddrüsensaft kriegen. das zeigt. Kurz. die Sache ist natürlich so. Und dann hat er auch seine bestimmte Wirkung. wird der Körper durchdrungen von dem. aber ähnliche Stoffe werden an verschiedenen Stellen des Körpers von ganz kleinen. Und an anderen Stellen des Körpers sind auch noch so kleine. die müssen ihn fortwährend kriegen. Man könnte nun sagen: Ja. die sind nicht größer als ein kleiner Stecknadelkopf. winzige Drüsen. daß. daß man dem Menschen nur diesen oder jenen Stoff zuführen darf. Die Schilddrüsen. Wenn man nun. Höre ich wiederum auf mit dem Eingeben von Tabletten. oder wenn er diesen Stoff selber in sich fabriziert. das nur solange anhält. Nicht derselbe Stoff. Aber die Sache ist so: Wenn man viel genauer noch die ganzen Versuche prüft. dann heben sich seine geistig-seelischen Fähigkeiten. daß er ihn braucht. was in dem Schilddrüsensaft drinnen ist.

dann hat der Mensch das nicht und dann ist es überhaupt aus. Diese Hormondrüsen. wenn Sie ihn herausnehmen. dasjenige. der gewohnt ist im Wasser zu leben. wenn ich so sagen darf. da muß er sterben. in der Luft nicht leben. die nennt man Hormone. daß eben diese kleinen Drüsen noch in der Schilddrüse drinnen leben können. Gelingt es dann. ein solcher Stoff. die der Mensch da hat. seinen Tod aufgehalten. die etwas wie kleine. Diese Stoffe. winzige Lebewesen sind. die können ebenso nur in der Schilddrüse leben wie der Fisch im Wasser. Also. haben Sie. der also ganz fein im Körper verteilt ist. daß diese kleinen winzigen Drüsen. dann hat der Körper das Schilddrüsenhormon nicht. was die Hormondrüsen brauchen und was von der wenigen Substanz der Schild77 .menschliche Körper hat ganz feine Stoffe in sich. und ein solches Hormon. wenn man nur so viel wegschneidet. so schneiden Sie auch die Hormondrüsen mit heraus dann ist es aus. Also die Schilddrüse ist eigentlich dazu da. Wenn Sie also die ganze Schilddrüse herausschneiden. daß die Hormondrüsen drinnenbleiben. Wenn man mit der Schilddrüse diese kleinen winzigen Drüsen herausoperiert. dann wird es besser. wenn man nur so viel wegschneidet von der Schilddrüse. solcher Stoff ist auch da drinnen in den kleinen Drüsen der Schilddrüse. daß diese kleinen winzigen Drüsen bleiben. in ihr leben. so kann er. wenn Sie nicht zu viel herausschneiden und die Hormondrüsen drinnen lassen. Nur muß in der Schilddrüse so viel drinnen sein. die ich da als gelbe Punkte gezeichnet habe. Operiert man nun die Schilddrüse heraus. die Operation gelingt eigentlich am besten. die an den verschiedensten Stellen abgesondert werden. Sie können sich das so vorstellen: Wenn Sie einen Fisch haben.

etwas haben. dann ist auch eine Besserung da. wie nun überhaupt das Sekret. Denn wie soll man denn darauf aufmerksam sein. läßt man also die Hormondrüsen drinnen. sehen Sie. später vielleicht anders. daß man diese Drüsen. 78 . Nahrung. auch lange nicht gefunden hat. die Schilddrüse gibt eigentlich nur den Drüsen. der in den Hormondrüsen drinnen ist. das einfach gewisse Stoffe braucht. daß da diese kleinwinzigen Drüsen sind? Daraus aber können Sie sehen. Also die Sache ist eben ziemlich kompliziert. so daß die Hormondrüsen.drüse nicht mehr da ist. die zeigen ja das Gegenteil. Und man kann natürlich sehr viel machen. durch die Tabletten zu ersetzen. daß die Hormondrüsen drinnen bleiben. daß der Mensch ein Wesen ist. rinnt also der Saft. und die Tabletten helfen nicht so gut. wo man beim Hammel die ganze Schilddrüse herausschneidet. Sie brauchen sich nämlich an gar nichts anderes zu erinnern. und es hängt sehr viel davon ab. Nun. Nimmt man einen Hammel und schneidet nicht die ganze Schilddrüse heraus. Er braucht ihn. wird er lustig zunächst. den der Mensch ja allerdings nur in ganz feinen Verteilungen braucht. Schneidet man die Schilddrüse so heraus. in das Sekret hinein und man hat ein gutes Sekret. geradeso ist es mit diesem Stoffe. wenn man im menschlichen Organismus mit solchen Stoffen manipulieren kann. als wenn man die ganze Schilddrüse herausschneidet. es zirkuliert schon das Hormon in seinem Blut. die kleinwinzig wie Stecknadelköpfe sind. Also Sie sehen. als daß ja auch die geistig-seelischen Fähigkeiten eines Menschen verändert werden. gemacht wird. das in die Schilddrüse hineinkommt. während das Blut durch sie durchsickert. der da in den Hormondrüsen der Schilddrüse drinnen ist. die kleinwinzig sind. Die Tiere brauchen ihn auch. Wenn er Wein trinkt. Und Sie können sich denken. Die geistig-seelischen Fähigkeiten am nächsten Tag. wenn er zum Beispiel Wein trinkt. dann ist das Schilddrüsensekret schlechter. Der Mensch bedient sich dieses Stoffes. dann ist das Sekret nicht so gut. es kommt nicht allein auf die Schilddrüse an. daß man überhaupt in der letzten Zeit aufmerksamer geworden ist auf diese ganz feinen Stoffe. das hat dazu geführt. Denn in dem Moment. Ja.

daß die Gegengifte von diesen Hormondrüsen in der Schilddrüse nicht an den Körper abgeführt werden. die Steinachsche Theorie ist eigentlich in diesen Tagen. Zum Beispiel finden sich auch in den Nebennieren solche Hormondrüsen. namentlich solche. daß der menschliche Lebensprozeß eigentlich darinnen besteht. und daß ihm diese kleinen Drüsen eingesetzt sind. Und ebenso rührt das Trottelhafte von dem her. meine Herren. Sehen Sie. Wenn diese ordentlich funktionieren. und im menschlichen Körper bilden sich fortwährend Gifte. Und es ist ja interessant. aus unserer Gesellschaft. daß sich der Mensch innerlich fortwährend vergiftet. Der menschliche Körper ist eigentlich fortwährend der Zerstörung ausgesetzt.Worauf beruht denn eigentlich die Wirkung solcher Stoffe. dann ist der Mensch so. denen die Gegengifte fehlen aus den Hormondrüsen in den Nebennieren. Und das hat dazu geführt. das rührt davon her.und Dunklerwerden der Haut. das nimmt die Wirkung der Gifte. daß die Frage gleich auftaucht im Zusammenhange mit der Steinachschen Theorie. gelbbraun. dann werden sie eben einfach diese Gegengiftwirkung auf den menschlichen Körper ausüben. Man nennt sie Addisonsche Krankheit. die sich im menschlichen Körper bilden. so wird der Mensch braun von Hautfarbe. gerade im Anfang Dezember 1922. immer Dunkler. Das ist eine sehr interessante Sache. Vor etwa zehn 79 . sie zusammen zu denken. daß eigentlich der menschliche Körper fortwährend der Zerstörung ausgesetzt ist. das verstehen Sie nur dann. wie Sie alle sind. daß sich in ihm fortwährend Gifte bilden. und es ist richtig. daß man überhaupt solche Dinge mehr beachtet hat. die noch durchsetzt sind von solchen Hormon-Gegengiften. Wenn aber diese kleinen Nebennierendrüsen aufhören zu funktionieren. könnte man sagen. weg. Dieses Braunwerden der Haut. wenn Sie begreifen. Es war sogar ein solcher Patient einmal hier. Das ist schon einmal die Eigentümlichkeit des menschlichen Körpers. daß gewisse Gifte im Körper sind. der hier Heilung gesucht hat. Was aus diesen kleinen Drüsen kommt. die die Wirkung der Gifte fortwährend wegnehmen. zehn Jahre alt. Wenn Sie also Tabletten einführen. weil der Addison sie zuerst beobachtet hat. wie sie da aus den Hormondrüsen herauskommen? Nun. Sie ist damit nämlich etwas verwandt. Diese Krankheit gibt es.

was man Pubertätsdrüsen nennt. Die liegen noch im Innern des Körpers. So daß Sie. Sehen Sie. Diese Steinachsche Theorie beruht nun auch darauf. Aber da sitzen überall solche winzigkleine Drüsen. von den tierischen und menschlichen Geschlechtsorganen aus. das nun in die ganze Blutzirkulation geht in sehr feiner Verteilung. Und so gehen auch kleine Mengen feiner Säfte. daß der menschliche Körper sich fortwährend ver80 . sehr lange. Und dieses Hormon. und die wirken fortwährend als Gegengifte. daß Sie mit Ihrer Sprache Gedanken verknüpfen können und so weiter. die haben auch solche kleinen Hormondrüsen in sich. sowohl beim männlichen wie weiblichen Geschlechte. die bewirken. und außerordentlich interessante Ansichten hat über die Alterserscheinungen der Pariser Arzt und Naturforscher Metschnikow schon vor langer Zeit veröffentlicht. es ist ja interessant: Wie Sie dastehen als Mensch. des Hodensackes. Der Geschlechtsapparat der Tiere und der Menschen hat. der Professor in Wien. vom Hals her ausgehend. Sehen Sie. und da wird ebenso ein Hormon abgesondert. sondern schöne weiße Menschen bleiben und so weiter. lange bevor die Steinachschen Theorien bekanntgeworden sind. das hat die Eigenschaft . Und wenn der Mensch geschlechtsreif wird. also von den Wirkungen ganz kleiner. beim Manne oberhalb der Hoden. daß Sie nicht lallen. Sie haben Hormondrüsen in den Nebennieren. mit den Alterserscheinungen beschäftigt man sich ja schon sehr. das da in die Blutzirkulation geht. die also bewirken. fünfzehnten Jahre.Jahren hat der Steinach. daß der menschliche Körper von Hormonen. der Schilddrüse haben. Sie liegen im Innern des Körpers. winziger Drüsen fortwährend durchsetzt ist. zum erstenmal die Mitteilungen von seinen Versuchen dazumal an die Akademie der Wissenschaften geschickt. die Alterserscheinungen zurückzudrängen. dasjenige. die Hormondrüsen des Halses. sondern sprechen. da sind Sie eigentlich darauf aus. Metschnikow ist dazumal davon ausgegangen. die von Hormondrüsen herrühren. Sie sind beim Kinde noch ganz wenig ausgebildet. im vierzehnten.das haben die Steinachschen Experimente gezeigt -. dann bilden sich sowohl beim weiblichen wie beim männlichen Geschlechte diese Pubertätsdrüsen voll aus. sich fortwährend innerlich von allen Organen her zu vergiften. daß Sie nicht schwarz werden. Und diese Pubertätsdrüsen.

Denn die tierische Organisation ist doch etwas anders als die menschliche. ganz ausgesprochene Alterserscheinungen. das heißt. der ganz natürlich ist beim Menschen. borstig. kann man ohne weiteres auch vom Menschen aussagen. angriffslustige Tiere. schlapp.giftet. und daß der Mensch eigentlich unter dem Einfluß dieser Gifte alt wird. so daß sie ganz nackte Hautstellen zeigen. daß sie. Nun. wird etwa zweieinhalb Jahre alt. ist vorzugsweise an Ratten experimentiert worden. Diese Alterserscheinungen einer solchen Ratte zeigen sich darin. sie ziehen sich zurück.ein ganz geringfügiger Unterschied zwischen einem Menschen und einer Ratte ist denn doch noch immer auch in der physischen Organisation vorhanden. Sehen Sie. so hat man sich. Und man muß schon sagen. nicht mehr raufen. an den anderen Stellen werden die Haare so ruppig. und namentlich zeigt sich das Greiswerden der Ratten darinnen. was wissenschaftlich vorliegt. eine Ratte. wenn man sie zusammensperrt in einen Käfig mit anderen Rattenmännchen. wenn sie sich gesund entwickelt. daß vor allen Dingen die Ratte etwas unlustiger wird. namentlich giftige mikroskopisch kleine Tiere. Nicht alles. werden sie dann unlustig. besonders bei solchen Tieren wie den Ratten vor sich geht. auch entgegenarbeiten kann. und wenn man sie mit Weibchen zusammensperrt. Man muß natür81 . daß durch den Verdauungsprozeß in dem Darm fortwährend Gifte angesammelt werden. wenn man auch von den Menschen eine noch so geringe Ansicht hat meinetwillen im Vergleich zu der Größe des Weltenalls . Die Ratten eignen sich gerade zu diesen Experimenten am allerbesten. was bei Tieren. bevor sie wirklich stirbt. Dann verlieren sie an gewissen Stellen die Haare. solche Rattengreise werden. daß sie sich nicht mehr für sie interessieren. Pflanzen. wenn die Weibchen nicht auch schon alt geworden sind. Die Ratten sind ja sehr bewegliche Tiere. Nun muß man ja bei solchen Dingen immer sagen: Die Tierversuche sind nicht vollständig für den Menschen anwendbar. diesem innerlichen Vergiftungsprozeß. Also dasjenige. Er hat seine Versuche vorzugsweise mit Ratten angestellt. auch sehr aggressive. struppig. Steinach ist darauf gekommen. und sie zeigt. als sie sonst ist. Namentlich ist er sehr davon ausgegangen. daß man diesem Altwerden. Dann haben sie keinen rechten Appetit mehr. darüber zu beklagen. Und wenn sie alt werden.

wo ja der Same auch abgelassen wird. wenn man solche Versuche macht. sie werden sehr leicht tuberkulös. Und diese Ratten muß man fortwährend prüfen. die ein solcher Greis geworden ist. eine ganze Menge von Ratten sammeln. man muß überhaupt diejenigen ganz wegtun. denen die Haare ausgefallen sind. wenn man eine Ratte hat.lieh außerordentlich achtgeben beim Experimentieren. struppiges Haar oder ihren Haarausfall haben. Von dieser Pubertätsdrüse gehen fortwährend Säfte in feine Kanäle. so 82 . wie ich es beschrieben habe. wie man sie nennt. und namentlich alle möglichen ansteckenden Krankheiten. haben sie auch. So daß man. Steinach hat die Versuche zunächst hauptsächlich mit männlichen Ratten gemacht. so gehen da feine Kanälchen in den sogenannten Samenstrang. Diese Rattengreise. welche von Krankheiten ihr ruppiges. der abgelassen wird. Eingeweidewürmern. Die Ratten sind allen möglichen Krankheiten ausgesetzt. Und zwar werden sie so behandelt. Diese Pubertätsdrüse sitzt im Körper. Wenn also das Tier noch jugendlich ist. sehen Sie: Da ist also in einer Ratte die Pubertätsdrüse. die Rattengreise sind. achtgeben muß. sehr leicht von Bandwürmern befallen. so daß man also dann eine Anzahl Ratten hat. ob sie diese oder jene Eingeweidewürmer haben oder nicht. Und dann bleiben eigentlich immer ganz wenige von einer großen Zahl übrig. Man könnte es so zeichnen: Wenn das die Pubertätsdrüse ist. oberhalb des Hodensackes. so daß also der Same durchdrungen ist von diesem Hormon. die also schlapp sind und zuweilen nackt sind auf der Haut. diese Rattengreise werden nun behandelt. Man muß also erst. die sich nicht mehr für die Weibchen interessieren. Und das Hormon der Pubertätsdrüse geht also durch diese Kanäle und vermischt sich mit dem Samen. oder ob es natürliche Alterserscheinung ist. ob das herrührt von solchen Krankheiten.

und dieses Hormon. so daß der Körper die Altersgifte dann in sich hat. Wenn das Kind geschlechtsreif wird. aber es geht dieses Hormon auch fein verteilt zurück in den ganzen Körper. diese Abgänge nicht mehr halten. die hingerichtet werden. so daß der ganze Körper der Ratte eben in seiner Blutzirkulation dieses Hormon der Pubertätsdrüse hat. Die Schlaffheit. wirkt zu wenig als Gegengift. dann geht sehr viel von diesem Hormonstoff in den ganzen Körper über. der wird dahier mit einem feinen Faden abgebunden. wenn er schlaff wird. Der Körper ist frisch und hält das. so daß die Ratte den Weg von der Pubertätsdrüse zum Samenkanal unterbrochen 83 . Und der Same. Aber das Hormon. Und wird nun die Ratte beziehungsweise der Organismus überhaupt alt. der enthält dieses Hormon. ihre Abgänge hinter sich gelassen haben. als er selber nicht braucht. er kann sie nicht mehr bei sich halten. das da in der Pubertätsdrüse erzeugt wird. läßt nur so viel abgehen. das Schlaffwerden des Körpers. Wenn die Ratte. sehen Sie: Er bindet diesen Kanal ab. So daß also die Ratte ja allerdings das Hauptsächliche dieses Hormons in den Samenkanal abläßt. Alt wird er durch die Gifte. und zu wenig geht in den Körper zurück. was er selber braucht von diesem Pubertätshormon. es geht durch diese Kanäle das Hormon in den Samenkanal. an der diese Versuche gemacht worden sind. die er in sich selber erzeugt. schlaff. das drückt sich darinnen aus. daß Leute. Der Körper kann. Sie werden gehört haben. so rinnt zu viel von diesem Hormon in den Samenkanal hinein. das ich hier rot skizziert habe. das geht auch in den ganzen Körper über. dann läßt sie zu viel ab von dem Pubertätsdrüsenhormon. in sich. Diese Gifte dringen in den ganzen Körper ein und der Mensch kann dadurch also nicht Jugend haben. Aber das ist sogar weniger wichtig. alt wird. Dadurch wird die Ratte und der Organismus überhaupt alt. das von der Pubertätsdrüse kommt. Man nennt diese Kanäle die Vasa deferentia. der vom männlichen Organ abgelassen wird und das weibliche befruchtet. die Ratte wird alt. daß der Körper seine Abgänge nicht mehr halten kann.sondert die Pubertätsdrüse dieses Hormon ab. Nun denken Sie sich. Das geht durch diese Kanäle. Nun hat der Steinach die Sache so gemacht.

wie wenn man ein Rohr abschließt. daß man das Hormon der Pubertätsdrüse dadurch in die Blutzirkulation hineinbringt. Das ist ziemlich schwer. Kurz. wieder lustig zu werden. 84 . wie das ist? Also. daß man die Sache abbindet. wo ich es angezeichnet habe. das Vas deferens bindet er ab. zu sehen. Man muß von außen einen Schnitt machen. kann in der verschiedensten Weise gemacht werden. daß man mechanisch verhindert. wenn ihnen die Ligatur gemacht ist an der Stelle. Diese Sache wurde namentlich auch bei Menschen gemacht. Und so schließt er hier ab. daß man den Saft. Es kann so gemacht werden. kriegt sogar wieder Haare. daß man die Hoden mit Röntgenstrahlen bestrahlt hat. aber sie wird wieder geschlechtslustig und geht wieder los auf die weiblichen Ratten. so kann sie diese zwar nicht befruchten. und dann einen Faden herumführen. denn es ist natürlich eine Operation notwendig. da aber geht das in ihn zurück und er bekommt eine vielleicht vorübergehende. Jetzt kann das Hormon von der Pubertätsdrüse nicht heraus und geht wiederum in den Körper zurück. und wenn man sie zusammensperrt mit Weibchen. zum Beispiel dadurch.hat. wie diese Rattenmännchen wiederum ganz frisch und beweglich werden. das Ganze beruht darauf. Sie sehen also. dieses Abschnüren. Die Sache ist also naturwissenschaftlich absolut in Ordnung. dann geht das Ganze zurück. bei der es sich auch darum handelt. es ist einfach so. das eben einfach abdrosselt. Es ist ganz interessant. daß man auf irgendeine Weise das Hormon in die Blutzirkulation hineinbringt. Nun. Hier handelt es sich auch darum. um erst beizukommen. und das ganze Hormon schießt in den Körper zurück. die Ratte fängt an. wie man es nennt. macht eine Ligatur. diese Sache hier. Dadurch sterben sie ab und dadurch wird auch das Hormon der Pubertätsdrüse zurückgedrängt. Sie sehen da die Verwandtschaft mit der Schilddrüse. daß der schlaffwerdende Körper zu viel abläßt. wie ich es eben angedeutet habe. Die Sache ist schon so. aber immerhin doch eine gewisse Jugend wieder zurück. daß man im Alter. den Hormonsaft wieder in den Körper zurückbringt. Aber es sind die Versuche auch in anderer Weise gemacht worden. Sie können verstehen. daß die Sache einfach dadurch gemacht wird. wenn der Mensch schwach geworden ist. denn dieses ist ja abgeschlossen. um hereinzukommen.

Diese Versuche hat in den zehn Jahren der Steinach sehr gut fortgesetzt. und man gibt ihnen ein Schlafmittel. Aber auch das ist wahrscheinlich. Es ist gar nichts einzuwenden. dieses Hormon in den Körper zurückzubringen. die wiederum einen Teil ihrer Jugend dadurch zurückgekriegt haben. in gewissem Sinne sogar an Menschen nachgeprüft werden konnte. Wenn man junge Menschen hat. Lange wird ja die Geschichte selbstverständlich nicht dauern. Aber sehen Sie. Und in der Tat. daß man dadurch die Lebensdauer wird verlängern können. auf die verschiedenste Weise hat man versucht. Er kann nicht mehr sein ohne dieses Schlafmittel. und man hat es später doch nicht mit einem Menschen zu tun. Morphium. sie schlafen dann. die schlecht schlafen können. ein physisches. Man kann es auch durch Einimpfen hineinbringen. aber nicht die Lebensdauer verlängern. denn ich will Ihnen etwas sagen: Nicht wahr. der im vollen Besitz 85 . nun ja. daß man direkt von einem jüngeren Menschen Pubertätsdrüsen-Sekret in die Pubertätsdrüsen einführte. dann wird doch der Körper mit der Zeit schwach. oder man kann die Hoden impfen. Es ist auch durchaus heute noch nicht ausgemacht. daß tatsächlich die Versuche nicht bloß mit Ratten gemacht worden sind. ob man dadurch etwa die Lebensdauer verlängert. dann schlafen sie halt besser. sondern auch mit alten. mit schlapp gewordenen Menschen. daß man also Hodensaft von einem jüngeren Tier in die Hoden des Menschen einführt — kurz. Opium. daß. wenn man jugendlichen Menschen immer wieder als Schlafmittel Morphium gibt oder irgendwie überhaupt ein Schlafmittel. Man kann die Jugend etwas zurückgeben. was sich an Ratten gezeigt hat. daß dasjenige. die schlecht schlafen können. alle diese Dinge haben auch ihre Schattenseiten. die sich dabei bei Menschen gezeigt haben. Aber die Sache ist doch so. es gibt Menschen. Es ist so. aber wegzuleugnen sind sie schon durchaus nicht. Er wird abhängig von diesem Schlafmittel. denn der menschliche Körper hat ja doch nur ein begrenztes Alter. werden ja natürlich immer ein bißchen übertrieben. die Wirkungen. Man hat die Sache auch an Menschen ausgeführt und konnte entweder damit Wirkungen erzielen oder dadurch. das ist untrüglich. und man kann heute schon sagen. Er braucht vorzugsweise dieses Schlafmittel immer mehr.

daran ist nämlich ungeheuer viel Wahres. meine Herren. wenn sie ihre Volksreden halten. Man kann also schon sagen: Die Wirkung der Schlafmittel ist unbestreitbar. weil es nicht den Geist in Bewegung bringt. wenn sie in der Schule ordentlich behandelt worden sind. Man sollte versuchen. Es ist ganz ausgeschlossen. Ja. daß man sie auch leicht dazu bringen wird. Ja. wenn man darüber nachdenkt. Aber man sollte eigentlich die Sache in einer ganz anderen Weise deichseln. Sie werden vielleicht sehr erstaunt sein: Ein ganz materialistischer Arzt hat den Leuten anempfohlen. Daher ist es schon besser. sondern gerade weil es den Geist in Bewegung bringt. selbst die Materialisten. dem Menschen den Schlaf auf innerliche Weise beizubringen. daß der Mensch nicht durch die Schlafmittel doch besser schläft. wie man die Schlaflosigkeit mehr auf innerliche Weise bekämpfen kann. was einen auch in Begeisterung bringt . sie sollen so etwas lesen. sonst würde es «Bestofflichung» heißen.dazumal gab es noch keine Steinachschen Versuche. Dadurch schwächt sich der Mensch nicht. einzuschlafen. dann werden sie auch zu einer Art Verjüngungskur kommen. heißt es Begeisterung. Und man kann sie auch auf innerliche Weise bekämpfen.Begeisterung heißt ja nicht deshalb Begeisterung. der Metschnikow hat zuerst sich mit diesen Alterserscheinungen beschäftigt und hat den Leuten ein anderes Mittel gegeben . so ist es einfach so. was einen geistig innerlich ganz in Anspruch nimmt. nur immer dasselbe Wort zu denken. Natürlich ist das schwerer und hängt etwas mit der Erziehungsmethode zusammen. wie den Goetheschen «Faust». Wenn man nämlich im richtigen Alter so etwas hat. daß er sich anstrengt. sie sollen hauptsächlich so etwas lesen wie den Goetheschen «Faust»! Tatsächlich. sagen nicht: Wir wollen 86 . und man braucht den Menschen später nicht Schlafmittel zu geben. Und das ist besser. Wenn man nämlich die Kinder ordentlich erzieht. da ist ganz besonders das interessant: Ich sagte Ihnen schon. dann kriegt er nach und nach von innen die Kraft. Man kann schon gerade diese Verjüngungsmethode vergleichen mit dem Schlafmittelgeben. Wenn man den Menschen wirklich dazu bringt. daß sie ordentlich ihr Quantum Schlaf absolvieren.seiner Kräfte ist.

ich möchte sagen. Und wenn man die Beobachtungen im Leben dahin machen würde. Wenn man in einer ganz bestimmten Weise. würde man finden. aber es wäre besser. Bei der Schilddrüse. durch Geistiges besser zu machen. und dem man zweitens Zeit gelassen hat. So daß man also in der Tat sagen muß: Die Sachen sind ebenso richtig wie die Wirksamkeit der Schlafmittel. in einer gesangartigen Sprache. nicht alles auf solch eine materielle Weise zu machen. Dann würde man überhaupt auf diese Dinge auch nicht einen so großen Wert 87 . aber auch da wird man Resultate erzielen. alle diese Gefäßwände viel eher schlaff. sich in der richtigen Weise mit dem Geiste zu durchdringen. seiner Lebenskräfte. und selber in den Leib dasjenige zurückgehen läßt. bei einem solchen Menschen braucht man nachher nicht eine solche Ligatur zu machen. immer und immer wieder. Wenn einer sein ganzes Leben hindurch nur Interesse hat für oberflächliches Zeug. wenn man ihm in der richtigen Weise Zeit läßt. Sie sind schon erzielt worden. was man einem Menschen überhaupt an Verjüngung beibringen kann nach dem Quantum seiner Kraft. wenn man sich also wirklich durchdringt mit Begeisterung.uns durchdringen mit Bestofflichung. weil er diesen Kanal stark erhält. Und man braucht bei einem Menschen. da muß man schon zuweilen eingreifen. so ist das ein Quell der Verjüngung. als wenn er für Geistiges Interesse hat. dann werden seine Drüsen. daß ein jeder zu seinem Quantum geistiger Tätigkeit kommen kann. weil es außerordentlich schwer ist. wenn die Menschheit endlich daran denken würde. trotzdem sie an den Geist nicht glauben: Wir wollen uns durchdringen mit Begeisterung -. Das ist anders als bei der Schilddrüsengeschichte. wenn man ihn erstens als Kind ordentlich erzogen hat. dann geht auch die Schilddrüse zurück. sondern sie sagen. was er braucht. daß sie die Drüsenwände zusammenhält und stark erhält. Denn eine geistige Tätigkeit hat nämlich die Eigentümlichkeit. der Zivilisation die Möglichkeit zu geben. innerlich sich zu durchdringen mit einer geistigen Tätigkeit. jeden Tag Sachen wiederholen läßt. daß man ihm das viel besser beibringt. daß das. sondern wenn die Menschheit endlich daran denken würde. Das kann man allerdings bei Ratten nicht nachprüfen! Aber es ist ein Quell der Verjüngung bei Menschen. die Schilddrüse.

Es wäre viel gescheiter. was ich Ihnen über die Sache sagen kann. was man auf der einen Seite verschuldet am Menschen. daß man. aber man muß sie in einem größeren Kulturzusammenhange sehen. für diese natürlich eine große Freude. sondern schon mit dreißig Jahren. Das ist dasjenige. gerade diese Dinge immer von den zwei Seiten aus zu betrachten. Dann nehmen sie sich anders aus. gerade wenn sie den sogenannten höheren Ständen angehören. wie sie die Kinder in der Schule und dann im späteren Alter davor behüten. die Menschen sollten nachdenken. Ich habe zuvor gesagt. und wir können dann weiter über die Sache reden. Es ist ja sehr interessant. wo es sich nicht mehr recht ausprüfen läßt. werde dann längere Zeit da sein. ob es ihnen hinterher schadet oder nicht. nicht mehr recht tapsen könnenden Menschen eine solche Verjüngungskur anwendet. wenn man bei alten. die sie haben. Alle diese Operationen am Menschen sind ja im Grunde genommen nur dazu da. daß die Tatsache. Das ist ja. ein bißchen lustig zu sein im Leben. Deshalb sage ich immer. Die materialistische Weltanschauung bringt großartige Resultate heute. durch ein paar Monate Verjüngung im Alter wiederum ausgleichen will. Ich muß für acht Tage verreisen. Dann gewinnt sie eine andere Seite. wenn so erzogen würde. daß der menschliche Körper selbst alles zusammenhält. solche frühzeitigen Alterserscheinungen zu bekommen.legen. solange er Lebenskräfte hat. Medizinisch ist die Sache natürlich genial. Das kommt davon her. ihn eigentlich schwächt. will ich Ihnen das nächste Mal sagen. Natürlich kommt da noch etwas anderes dazu. . eigentlich erst hervorgerufen wird durch die Schädlichkeit unserer Zivilisation. denn eine solche Verjüngungskur wird in einem Alter angewendet. daß es für das Alter schaden könnte. wenn sie wiederum anfangen können. laufen die Leute mit furchtbaren Glatzen herum. Was etwa noch zu sagen wäre. aber sie müssen in einem größeren Kulturzusammenhang betrachtet werden. zusammengeschrumpelten. daß man da zusammenklappt im Alter. daß schon in den höheren Schulen unnatürlich erzogen wird. großartig. daß man das. wenn man einem jüngeren Menschen Schlafmittel gibt. Das ist nicht auf Klassen beschränkt. Man braucht da nicht so stark besorgt zu sein. sondern dann würde man sehen.

Das Auge kann zwar nicht sehen beim Blindgeborenen. was Sie fragen. woher das rührt. Dezember 1922 Nun. jetzt werde ich Ihnen das Auge erklären. Menschen. Und das Auge hat eben nicht bloß die eine Bedeutung. daß sie sehen können — das können sie ja nicht. In meiner Heimat hat es früher noch sehr viele blonde Menschen gegeben . Denn. und das Auge ist tatsäch89 . das Sie fragen wollen? Fragesteller: Ich möchte wissen. dem Kopfskelett aus gebildet wird. die wir in unserem Organismus.auch beim Blinden. wenn Menschen blind geboren sind. daß die blonden Menschen immer seltener werden. soweit das Nervensystem vom Gehirn ausgeht. Ist Ihnen etwas eingefallen. daß die Blondheit sehr stark zusammenhängt mit den blauen Augen. daß wir sehen. die haben von ihren Augen das nicht. die von den Kopfknochen. wenn sie blind geboren sind.FÜNFTER VORTRAG Dornach.jetzt immer weniger. blaue Augen. die bei jedem Menschen zum Auge hingehen. Wir haben das Ohr betrachtet. vielleicht haben Sie heute einen besonderen Wunsch. Sie werden bemerkt haben. sondern das Auge hat auch die Bedeutung. daß es eigentlich unser ganzes Nervensystem. wenn wir das Auge betrachten. beeinflußt. Aber die Muskeln. das ist schon eine Regel. meine Herren. und es ist nur im Innern. Das Auge sitzt ja in einer Höhlung drinnen. die sind auch beim Blinden vorhanden. Blonde Leute haben meistens. 13. Und deshalb ist das Auge schon eines der wichtigsten Organe. dann hätten sie eigentlich vom Auge gar nichts. aber es ist doch in der Augenhöhle drinnen. die blind geboren sind. man könnte zum Beispiel glauben. Steiner: Das paßt ja sehr gut zu unserer Betrachtung. Ich werde Ihnen das ganz gut erklären können. sehen Sie. nicht in Ordnung. Mit dem hängt zusammen. Sie werden das ganz gut begreifen. wenn ich Ihnen zuerst noch das Auge erkläre. Was hat es für eine Bewandtnis damit? Dr. und die beeinflussen eigentlich das Nervensystem fortwährend . besonders im Sehnerv. Gewiß. Das Auge ist in der Tat im Menschen etwas außerordentlich Wichtiges. Aber die ganze Augenorganisation steckt ja in ihnen. in unserem Körper haben.

das ist nämlich gar nicht etwas. wenn Sie in das Schwarze hineinschauen. Und dieses hier ist tatsächlich eine hier undurchsichtige. was ich hier grün mache. so sieht man es so. das ist die sogenannte Regenbogenhaut oder Iris. die gehen dann so da hinein. was hier hinter dem Oberkiefer ist. da befindet sich ein Netz. das ist nichts. Und innerhalb dieser harten Haut. Das. Also so sitzt das Auge da drinnen. Wenn das Auge so hinschaut. Da hier ist überall Fett. so täuschen Sie sich und meinen. sehen Sie. aber hier ist sie ganz durchsichtig. Wenn man es von vorne sieht. ist also diese Haut. Geradeso wie wenn Sie zum Fenster hereinschauen und die Hinterwand schwarz wäre. dann ist hier dieser Kanal. Das Auge selbst will ich etwas größer hinzeichnen. bei manchen 90 . Der füllt dann das Auge aus. und da hier sind dann die Knochen.lieh so etwas wie eine kleine Welt. die geht so durch. Innen ist das Auge ganz durchsichtig. wenn ich es von der Seite zeichne. da vorne sei das Schwarze. Das Schwarze. da geht dann das Gehirn ins Rückenmark über.bei manchen Menschen blau. und diese feinen Blutadern bilden hier einen Wulst. Also ich will die Gehirnmasse so andeuten (es wird gezeichnet). das ganz feine Blutadern enthält. was man die Pupille nennt.ich werde gleich ausführlicher darüber reden . so sehen Sie zunächst durch eine ganz durchsichtige. und da sind dann die Augenmuskeln. Was ich hier rot gezeichnet habe. so daß hier das Licht in das Auge herein kann. dann sitzt das Auge. sich zu sagen: das Auge ist etwas wie eine kleine Welt. und deshalb erscheint Ihnen das. geht da durch. Das ist also. die sitzen hier. sondern beim Schwarzen sehen Sie hindurch durch das ganze Auge. Und wenn Sie das Auge von vorne anschauen. und dahinten am Auge. glashelle Haut durch. Das sitzt unmittelbar auf dem auf. Und was man da um den schwarzen Punkt herum sieht. da geht das Rückenmark herunter. Es ist außerordentlich interessant. Nun sitzt da der Sehnerv drinnen. und die ist . so in der Augenhöhle drinnen. wenn wir das Auge betrachten. durch den der Sehnerv geht. da ist sie überall undurchsichtig. so sitzt zunächst der Sehnerv in der Gehirnmasse drinnen. schwarz. da ist es schwarz. Denn. wie es die Zeichnung hier zeigt. Sie sehen also durch diese durchsichtige Haut bis an die hintere Wand des Auges. Da sind ganz feine Blutadern. Das Schwarze. hier durchsichtige harte Haut. bei manchen grau.

was also so ist wie ein ganz kleinwinziges Glaslinschen. wenn Sie in die Nähe sehen. diese kleinwinzigen. so daß Sie eben. wird seine Linse in der Mitte dünn. oder wir machen die Muskeln schlaffer. dann wird seine Linse allmählich in der Mitte dick: er wird kurzsichtig. Das ist wieder ganz durchsichtig. Wenn Sie mehr in die Ferne sehen. und da wäre hartes Wasser liegend. Diese Linse. nur nicht ganz wie eine Linse. dann ist diese Linse so gebogen. wenn Sie in der Nähe sehen. dann wird sie so dünn. lebendiges Wasser. Und das da hier. was um das Schwarze herum ist. in der Regenbogenhaut drinnen 91 . daß es hinten mehr eben ist und vorne mehr gebogen ist. man kann sagen. wo diese feinen Adern hierhergehen und die Regenbogenhaut bilden. Aber die Sache ist auch so. Eine Linse ist so (es wird gezeichnet). das Schwarze dahinten sehen können. immer in der Nähe das Auge hat. da ist zunächst die durchsichtige Haut. Wenn einer ein Jäger ist und immer in die Ferne sehen muß. nicht wahr. da ist die eigentliche Linse. Also wo Sie das Schwarze sehen. Es ist lebendiges Wasser.vordere Augenkammer nennt man es. Die äußere Haut dieser Linse ist wieder ganz durchsichtig. Also in der Mitte ist sie dick. Wenn einer also ein Bürokrat ist und immer schreibt. während dieses so ist. Mit diesen feinen Muskeln machen Sie die Linse in der Mitte dick. und hinter der durchsichtigen Haut liegt ein hartes Wasser. geradeso wie wenn Sie zum Fenster hereinschauen würden. Wie eine kleine Linse sieht es aus. wenn man es herausnehmen könnte. da ist drinnen ein hartes. wenn Sie in die Ferne sehen. daß in der Jugend diese Muskeln. und er wird weitsichtig. die ist also da von der Aderhaut eingefaßt. und in der Mitte dünn. ganz in der Nähe. . Also das ist dasjenige. hartes Wasser.ganz schwarz. Zwischen dieser durchsichtigen Haut — Hornhaut nennt man sie und dieser Iris. Der Mensch gewöhnt sich auch durch seine Lebensweise daran. was Regenbogenhaut ist. Wenn Sie in der Nähe sehen. die da in dieser Iris. und da hier. ich möchte sagen. wenn Sie hineinschauen. sie ist aber nicht so wie eine Glaslinse unbeweglich. Das ist wiederum ein. dann ist diese Linse so gebogen. sondern sie ist beweglich. das ist die Linse. das enthält ganz feine Muskeln.

es ist so wie ein Glas. wenn sie in der Nähe sehen wollen. Jeder hat da eine Brille. durchsichtig. geht ungefähr bis hierher. so müßte ich eigentlich hier vier Schichten zeichnen. der ist nun ein furchtbar kompliziertes Ding. je nachdem sie etwas ansehen wollen im Räume draußen. da können wir uns noch anpassen an das. die in der Mitte zu dick ist. diese 92 . daß es da dicker ist. da dünn . hinter der Linse.die Dicke der Linse ausgeglichen. Hier (vordere Augenkammer) ist etwas wie ein hartes Wasser. Daher werden wir im Alter fast alle weitsichtig. die paßt sich an. Ich werde jetzt ein Stückchen von einem solchen Nerv zeichnen (es wird gezeichnet): Da ist eine äußere Schichte. als ob sich einfach der Hauptstrang des Nervs in diese hier teilte. noch stark sind. eine Linse. der geht da ins Auge hinein. Da sind Sie allmählich jedem gewachsen. Und da. was die Linse im Auge schlecht hat.sind. Dann kommt dadurch. Der Sehnerv. und es wird ausgeglichen. Darauf beruht es ja. Dann gleichen wir das aus. Das ist nun eben so. sondern wenn wir diese Nerven studieren. Wenn einer also die Linse so hat (es wird auf die Zeichnung gewiesen). so geben wir ihm eine Brille. Ich habe ihn hier so gezeichnet. kann man sehen. brauchen sie eine kurzsichtige Brille. aber das Glas hat dann zu seiner Wandung vier Schichten. Manche haben sogar zweierlei. was wir sehen. so daß das Licht überall herein kann. ist nun wiederum etwas. ein Glaskörper. aber es ist nicht ganz so. Die Brille bleibt natürlich wie sie ist. daß wir abhelfen können. so daß wir eigentlich das Auge im Innern zunächst ganz durchsichtig haben. Also vier Nervenschichten umgeben unseren Glaskörper. was wie ein lebendiges Wasser ist. die solche Gläser hat im Durchschnitt (es wird gezeichnet). dadurch wird hier . durchsichtig. alles wieder durchsichtig. diese Dicke der Brille zu unserer Augenlinse dazu. und das ist wiederum ganz durchsichtig. aber die Linse im Auge ist eine lebendige Linse. Im Alter werden die Muskeln schlaffer.da ist sie dick. daß man schon sagen kann: Weil man das ausgleichen kann. brauchen sie eine weitsichtige Brille. und dieser Sehnerv. so müssen wir ihm eine solche Brille geben. Es füllt das ganze Innere des Auges aus. mit der er weit und nah sehen kann. Die Linse im Auge ist eine Linse wie unsere Brille. Wenn einer eine Linse hat.

man kann sich wiederum sagen: So etwas. das aber auf dem Kopf steht.diesen Glaskörper. so daß wir da drinnen in diesem Glaskörper eigentlich das ganze zurückgeworfene Licht haben. und es spiegelt hierher. Also wenn da ein Mensch steht. nicht weiß. diese Linse . wird in dem Glaskörper zurückgeworfen und lebt da nun darinnen. die werfen alles Licht wiederum in das Auge zurück. Also da ist ein Stückchen Gehirn als die dritte Schichte drinnen. sehen Sie. So daß wir diesen Nerv. In dieser ist dann weiter drinnen noch eine Schichte. Aber das wirkt wie eine Spiegelwand. das haben Sie da hinten (im Auge). Das Licht geht nicht in das hier herein. ein kleines Menschenbild. Dann ist eine dritte Schichte. Ich habe Ihnen gesagt: außen ist das Gehirn grau. weil das alles gespiegelt wird. Es geht das Licht hinein. die verstärkt noch den Spiegel. Das kommt daher. Und als die vierte Schichte haben wir noch extra da drinnen eine Haut. Das Licht wird hierher zurückgestoßen. da steht ein Mensch. Sie sehen. wie dieses Menschenauge. so wie bei einem photographischen Apparat. das in den Glaskörper hineinkommt durch die Pupille. sondern es bleibt im Auge. das könnten wir heute mit all unseren noch so kompli93 .äußere Schichte. ein umgekehrtes Bild von diesem Menschen erzeugt. das Bild steht auf dem Kopf. wir haben zunächst eigentlich im Auge etwas. aus der unser graues Hirn besteht. Nun. die besteht aus derselben Substanz. Wozu ist das alles? Nehmen Sie an: Hier irgendwo. was da ist . das ist diese (es wird gezeichnet). so haben Sie im Menschen durch diesen ganzen Apparat einen kleinen Menschen. Es ist richtig wie ein photographischer Apparat: es wird abphotographiert. aus vier Schichten bestehend haben. die wirkt wie ein starker Spiegel. Alles Licht. der unser Auge auskleidet wie eine Blase. was aussieht wie ein furchtbar komplizierter physikalischer Apparat. weil das Auge ein Spiegelungsapparat ist.wird da hinten. Das haben wir in unserem Auge. Das ist die äußerste Schichte. Also dieser Glaskörper ist eigentlich in einem sehr komplizierten Sack drinnen. Also das Licht kommt da herein und fällt dann auch überall an diese Schichten hier und wird überall zurückgespiegelt. So haben wir also einen kleinen Menschen im Auge drinnen. Durch dieses. Die äußerste Schichte und die zweitäußerste Schichte.

daß wir das Auge haben. daß da zuerst diese kleinwinzige Welt drinnen ist. Sehr interessant ist das. sich klarzumachen. so würden wir ja das. das Sie sich nur klarmachen müssen. und das dann ganz klein denken.zierten Apparaten natürlich nicht herstellen. die sind nicht so. wie wir uns vorkommen in einer sternenhellen Nacht. daß sie gleichmäßig spiegeln. solche großen Menschen zu sein. wie wenn lauter Sterne dastehen würden. ich sage: wenn das sich bewußt sein könnte. Es ist ganz so. Sie werden sagen: Das ist ja so winzig klein und rührt von einem großen Menschen her. und wir uns sagen: Diese kleinwinzige Welt. das ist überhaupt etwas außerordentlich Wunderbares. bewußt sein könnte. sondern ich müßte eigentlich so zeichnen: das sind lauter solche kleine Körperchen. Es ist dies furchtbar interessant. also einen. die bedeutet eigentlich die große Welt. ist die sternenhelle Nacht nicht da. wie kleine Sterne. dann würden wir auch die sternenhelle Nacht ja nicht sehen. wenn wir so klein wären. für riesenhaft halten. Wir sehen die sternenhelle Nacht eben dadurch. was erzeugt wird durch Spiegelung. das Bildchen. und von diesen strahlt es ins Innere des Körpers herein. wie wir sind. Denken Sie. daß eigentlich das Auge eine kleine Welt ist. Wenn Sie sich das ganze Firmament vorstellen mit den Sternen. Aber wenn wir nicht das Auge hätten. es zeigt Ihnen einer von Ihnen selber oder von einem anderen Menschen eine ganz winzig kleine Photographie. Daß wir den ganzen Sternenhimmel sehen. dann haben Sie eigentlich das Innere des Menschenauges. wenn wir da drinnen selber dieses kleine Menschlein wären und das betrachten würden. wenn wir auf der Erde stehen und die strahlenden Sterne sehen. Und diese Spiegelung dahier. Den haben Sie aber gar nicht vor sich. Dieses Menschenauge.wenn wir solche winzigkleinen Zwerge wären. Es ist eigentlich eine ganze Welt im kleinen. denn diese äußeren Wände. Nun. wir würden uns gar nicht anders vorkommen als in der Nacht. Wenn wir also selber ein so winzig kleiner Mensch sein könnten wie das Bildchen und könnten uns das Innere eines Auges betrachten . Und wenn das. Eigentlich haben Sie immer 94 . wenn wir nicht gewöhnt wären. die das Licht auf die Erde hereinstrahlen. Wenn wir es zumachen. das hängt eigentlich vom Auge ab. wie man sagt. Das ist etwas. so würde das sich vorkommen. die wirkt eigentlich. lichtausgefüllten Raum denken.

winzigen Sternenhimmel. Wenn niemals unsere rechte Seite unsere linke wahrnehmen könnte. probieren Sie es einmal: Wenn Sie mit einem Auge irgendwohin schauen. irgendeiner. aber wir haben ja zwei Augen. Das ist also nur eine Vorstellung. Warum haben wir eigentlich zwei Augen? Ja. die Sie sich selber machen. der heute so ein rechter Philister ist. das ist der kleine Sternenhimmel im Auge.verzeihen Sie den ketzerischen Ausspruch . Nun können Sie sagen: Das wäre ja alles der Fall. Er weiß nicht. daß Sie zwei Augen haben. würden wir in der Sprache gar nicht das Wörtchen «Ich» haben. dadurch nehmen wir uns selber wahr. dadurch sagen wir eigentlich zu uns «Ich». Körperlich sehen Sie die Körper nur dadurch. und Sie sagen sich: Was ich da vor mir habe. daß man sie wie etwas Selbstverständliches anschaut. Er weiß nicht. Das ist doch selbstverständlich. winzigen Sternenhimmel des Auges haben und sich dann sagen: Das ist die Photographie vom großen Sternenhimmel. wie wenn alles auf der Rückwand aufgemalt wäre.Aber er ist dann eben ein Philister. Dadurch. da haben die Priester. wenn wir nur ein einziges Auge hätten wie die Zyklopen. und dadurch zu sich «Ich» zu sagen. daß man «Ich» sagt! . uns selbst zu berühren. Sie stellen sich eigentlich den wirklichen Sternenhimmel immerfort nach dem kleinen Sternenhimmel im Auge vor. Sehen Sie. wie wenn Sie Ihre linke Hand mit der rechten Hand angreifen. namentlich mit der rechten Hand die linke anzugreifen. Wir wüßten nichts von uns. Sie sehen die Körper nicht doppelt. So daß Sie eigentlich in Wirklichkeit in sich den kleinen. sich selber anzugreifen. warum ich «Ich» sage. meinetwillen nur bis in die Zeiten des Alten Testamentes. Das. das geht bis in die Kultur hinein. daß er sich als Kind angewöhnt hat. Wenn Sie mit zwei Augen schauen. da kommt es Ihnen vor. daß wir schon als Kinder gewöhnt worden sind.oftmals viel gescheiter waren 95 . Nun. Wenn wir in die ganz alten Menschheitszeiten gehen.nur in sich diesen kleinen. ist die Photographie vom großen Sternenhimmel. der sagt: Ich werde doch nicht weiter nachdenken darüber. was Sie wirklich erleben. so ist das gerade so. Das tun Sie immer. die in älteren Zeiten . sehen Sie. daß gerade die feinsten Dinge auf den kompliziertesten Sachen beruhen. Da gewöhnt man sich so hinein in die wichtigsten Dinge. fortwährend.

und alles wäre auf dem Firmament aufgemalt. Und sehen Sie. als ob man es nur allein zum Sehen hätte. daß man eigentlich immer nur das als das Einzige anschaut beim Auge. Heute sagen die Priester den Menschen. Es ist tatsächlich so. können auch das Gehörte nicht verstehen. das ist ja natürlich so etwas Wichtiges für den Menschen.die Eustachische Röhre . Beim Auge schaut das so aus. mancher auch in gutem Sinne. Ich glaube. Und Leute. Da haben sie die Hände falten lassen. daß wir durch das Auge sehen. So ist also. das rührt von unseren zwei Augen her. was wir hören.vom Rachen aus ins Ohr hineinkommt. mancher in schlechtem. um das Gehörte zum Verständnis zu bringen. So ist es auch beim Auge. gesagt: Wir wollen die Menschen zum Selbstbewußtsein bringen. das heißt selber das. Nur ist die Sprache der Augen nicht eine so brauchbare wie die Sprache. Aber das Kind lernt nicht nur sehen mit den Augen. Das ist der Ursprung des Händefaltens: sich selber berühren.nur beobachtet man das nicht so — lernt auch sprechen mit den Augen. daß ein Unterschied ist. Wenn wir mit zwei Augen schauen.als in der neueren Zeit. daß Kinder. ob der eine Sie anlügt. die nicht hören. Wenn Sie ein bißchen feine Empfindung haben. Wille zu entwickeln. Beim Ohr verhalten wir uns nicht bloß so. sondern das Kind . was im Licht ist. daß wir zwei Augen haben. haben wir die Vorstellung. daß das. Alles das sagt man ja heute nicht. oder ob der andere Ihnen die Wahrheit sagt. von einer großen Bedeutung. auch nicht sprechen lernen können. hervorbringen. sondern auch sprechen. nicht bloß Kräfte. die nicht sprechen lernen. Und wir verstehen das Gesprochene eigentlich nur dadurch. Da muß man dann künstliche Mittel anwenden. würden wir immer nur das Firmament sehen. Daß wir die Vorstellung haben. daß alles räumlich ist. dann werden Sie 96 . weil man die Dinge nicht begreift. aber sie sagen ihnen nicht. daß wir ja nicht bloß hören. ich habe Ihnen schon das vorletztemal gesagt. was es für eine Bedeutung hat. Und wir selbst fühlen uns dann drinnenstehend als den Mittelpunkt der Welt. Sie wissen ja. sie sollen die Hände falten zum Gebet. Sie werden aber finden. Wenn wir ein Auge hätten. daß eine Verbindungsröhre . um in sich das starke Ich zu finden. die für die Ohren ist. räumlich ist. Jeder fühlt sich als Mittelpunkt der Welt.

Beim Auge ist es so. ob er Ihnen die Wahrheit sagt. Nur ist diese Sprache beim Auge so. da geht die Fortsetzung in die Lunge hinein. das hängt von den Muskeln ab. wie das da drüben der Luzifer hat auf meiner Holzfigur. Die Muskeln sind nun dasjenige. und da herum sind die Muskeln. Ob wir so blicken (geradeaus). die Gaumenplatte. Nicht wahr. daß. daß der Kehlkopf weiter sich ausbreitet. das Ohr ist abgetrennt vom Kehlkopf. und dann steckt er so drinnen. Und das Kind lernt ebenso mit den Augen sprechen. daß da drinnen das sehende Auge ist. so daß der Kehlkopf hier heraufgeht und das Ohr drinnen steckt. das mitten drinnen steckt. überall im Auge sind. Also das Auge ist schon sehr ähnlich dem Ohr gebaut und wiederum natürlich ganz verschieden. Da steckt das Auge drinnen im Sprachorgan. Da sprechen wir so. die ringsherum gehen. bei einem Fisch ist es noch ganz eins. als mit dem Munde sprechen. dann wäre das hier das Organ der Lautbildung. Nun denken Sie sich. die ich hier gelb gezeichnet habe. und wir sehen durch das Auge. Also daher haben wir diese Muskeln. sogar erkennen. Beim Auge ist es so: da sprechen wir durch die Muskeln. wie er Sie anschaut. 97 . und die so überall hineinkriechen. die ich da gelb gezeichnet habe. beim Tonsprechen der Kehlkopf getrennt ist vom Ohr und es zwei Dinge sind. da ist der Kehlkopf. oder falsch blicken.bei den Fischen ist es so -. wie es beim Menschen ist. daß das Sprechen abgetrennt ist vom Hören. als wenn der Kehlkopf selber das Ohr in den Muskeln umgibt. es beim Auge so ist. Das geht dann in den Mund herauf. was das Auge auch zu einer Art sichtbarem Sprechorgan macht. während beim Lautesprechen. sondern so.bei den Fischen ist es anders —: Da haben wir ja hier den Kehlkopf.an der Art. oder ob er Ihnen den Buckel voll lügt. Die Augen sprechen schon. so daß wir hier einen breiten Kehlkopf haben. wie wenn wir so organisiert wären . und wir würden mit demselben Organ sprechen und hören. und dadurch sprechen wir. Und dann geht vom Mund die Fortsetzung bis zum Ohr herüber. daß das Ohr in unserem Kehlkopf schon drinnen steckte und wir so sprächen. Beim Menschen ist es ja so . wie wenn das Ohr im Sprachorgan drinnen stecken würde. Das ist gerade so. es wäre nicht so.

Die Leute sagen: Da außen ist das Licht. Die sagt dann noch: In dem Gehirn wird das Licht zum Denken. der Glaskörper erzeugt hier ein Bild. Es gibt zwar auch Leute. wie wunderbar eigentlich dieses Auge gebildet ist.Wenn wir sprechen. bei vernünftigen Menschen. Aber es ist eigentlich gar nicht so. Und der Aberglaube in Süditalien geht sehr weit: da hat man kleine Amulette. wie wir uns sonst verhalten. das fällt da durch dieses Loch in das Auge ein. was wir wissen. die manches sagen. Aber derjenige. Aber es geht so weit. die Leute noch von dem «bösen Blick» reden. von der eigentlich der Mensch nichts weiß. . kann man sagen: Beim Sprechen sagen wir eigentlich dasjenige.Und da kommt dann so ein allgemeiner Quatsch zustande. Wir müßten schon ganz raffinierte Kerle sein. der kann ganz unmöglich sagen: Ja. meine Herren. daß man weiß: Das Licht bleibt im Auge. Und die Leute in Süditalien. Aber die sehen wir ja eigentlich mehr oder weniger als Narren an. solche Dinger. und das ist wichtig. Es ist eigentlich nichts. wenn man das beschreibt. Da wissen die Leute. Beim Auge ist es aber so. Das geht unbewußt und begleitet dasjenige. Das 98 . daß dann. sprechen aus dem Leibe heraus. was sie nicht wissen. . die einen beschützen sollen vor dem bösen Blick. . was er weiß. daß wir nicht bewußt sprechen. daß das Licht bis ins Gehirn geht.Es ist einfach dumm und philiströs. in den Glaskörper. der nun dieses Auge so studiert. daß der Mensch das sagt. So sehen Sie. da ist nichts Seelisches im Auge drinnen. Das bleibt. wenn man sagt: Da ist nichts Seelisches im Auge drinnen. die man sich umhängt. falsch ist. wenn wir die Sprache des Auges bewußt sprechen. wie das Licht hier überall wie ein Spiegel zurückgeworfen wird. wenn Sie zum Beispiel nach Süditalien kommen. bei besonnenen Menschen ist es so. der einen gewissen Blick hat. daß allerdings ein Mensch. Aber in der Regel. Das Licht bleibt ja im Auge. zum Vorstellen verwendet. geht in die Linse. geht weiter in das Gehirn hinein. . Man sagt dann: Die sprechen zu sich selber. die reden durchaus noch von diesem falschen Blicke.Und dann hört die heutige Wissenschaft auf. weil sie empfinden: Das Auge spricht die ganze Menschennatur aus. Ich habe Ihnen ja gezeigt. weil man sich fürchtet vor diesem bösen Blick der Menschen. Das Licht.

meine Herren. aber ich bilde mir die Vorstellung: das. Und das Licht wird überhaupt im Auge aufgehalten. gar nichts. der erzeugt das. Wenn das Licht nämlich ins Gehirn hineinginge. ist das Große hier draußen. denken Sie sich. geht gar nicht ins Gehirn hinein unmittelbar. keine Stühle. die unter dem Sehnerv noch 99 . daß das Kästchen da ist. Jedes Organ im Menschen zeigt uns.Auge ist innerlich wie ein erleuchteter Sternenraum. was da drinnen ist. Das Licht bleibt im Auge drinnen. was da drinnen ist. sind da ganz allein. Sie wissen nur. so ist da drinnen ein kleines Bild von Ihnen allen. er ist hell. Wenn das Gehirn bloß mit Licht ausgefüllt wäre. Nun. wie wenn man vor einem Guckkasten sitzt. und dann kann ich wissen. Dann muß ich hinter mich greifen. Das Licht allein macht es nicht aus. Und wenn andere so hereinschauen. daß das Licht da ist. die fühlt das. aber der Raum ist innerlich ganz erleuchtet. würden wir nichts sehen. Da guckt man hinein. wo man sich eigentlich wirklich nach und nach so fühlt. Also dieser Augenapparat. besonders beim Auge. daß das Licht nicht ins Gehirn hineinkommt. Früher habe ich es nicht gesehen. sehen Sie. Und das tut man mit der Seele. die nimmt das wahr. nur Wände. hier liegt dieses Kästchen. das sei ein kleiner Guckkasten. Nehmen Sie an. durchleuchtet nur das Auge. Und was ist es? Nun. ich habe Ihnen gesagt: Hier. So ist es mit unserem Auge. und die Seele bildet sich die Vorstellung. wie es als Licht ist. Sie sehen nichts darinnen. Und wenn ich nun hier einen Guckkasten habe. damit ich weiß. Sie stehen hier in dem Raum. dann findet man überall das Seelische und das Geistige. daß man sieht. wenn man die Sache in ihrer Wahrheit betrachtet. Man kommt gar nicht darüber hinweg. Ich stelle mich so her. Gerade wenn man genau studiert. aber Sie sehen nichts darinnen. auf das Seelische zu sehen. Sehen können wir nur dadurch. Ich muß erst das Licht fühlen. daß wir irgendwo sagen müssen: Die Seele. wo da die Aderhaut ist. würden wir nichts sehen. so muß ich erst das Licht fühlen. Wenn das Auge innerlich erleuchtet ist. fühlt das kleine Männchen darinnen (es wird gezeichnet). wo ich dieses Lila gezeichnet habe. was wir fühlen können. daß das alles die große Welt ist. ja. dann sehe ich das da drinnen. Denken Sie sich einmal. Die Seele geht dann durch die Muskeln und so weiter und fühlt.

das ist also seine Regenbogenhaut. habe ich Ihnen gesagt. ist die Regenbogenhaut. Diese Regenbogenhaut. Wir hätten hier diese Regenbogenhaut. winzige Säckchen. sehen Sie. dann hat der auch dasselbe Blau an der Hinterwand der Iris. die an der Hinterfläche immer blau ist und an der Vorderfläche bei den Blauäugigen gar keine Säckchen hat. und man schaut auf den hinteren blauen Farbstoff der Regenbogenhaut oder Iris. Nun.und Schwarz100 . die Iris. Der Sehnerv. bei den Schwarzäugigen und Braunäugigen hat es auch an der Vorderseite solche Säckchen. der geht nicht ganz nach vorn. Bei jedem Menschen sind sie mit blauem Farbstoff ausgefüllt. wie sie von der Aderhaut her kommt. Und ebenso ist es beim Braun. sondern Sie sehen die schwarzen Säckchen. sieht. die ja nur ein Loch ist. was da vorne ist. diese Iris oder Regenbogenhaut hat — wenn Sie den Menschen von vorne anschauen. die man um die schwarze Pupille herum. Man schaut bei ihm eigentlich die hintere Wand an. Die sind mit blauem Farbstoff ausgefüllt. Sie sehen die blauen wiederum nicht. wird gehalten von der Regenbogenhaut. so hat die Iris eine Vorderwand und eine Hinterwand —. Ich will sie noch einmal etwas größer von der Seite zeichnen. Gibt es einen braunäugigen Menschen. braunäugigen oder schwarzäugigen Menschen macht. aber die Aderhaut geht mit den Muskeln zu der Linse hin und hält eigentlich da die Linse. da sitzt dann diese Linse drinnen. das ist ein äußerst kompliziertes Ding. Da ist also das.liegt. die werden nämlich immerfort angefüllt und wiederum leer gemacht vom Blut. Das sind kleine Säckchen. und Sie sehen auf die braunen Körperchen. so hat er da schwarze Säckchen. Woher kommt das? Ja. wenn man einen blauäugigen Menschen vor sich hat. es geht wieder zurück und so weiter. Da geht das Blut ganz fein herein. die hat an der Hinterwand allerlei farbige Körnchen. Und das. So daß also beim Blauäugigen diese Säckchen fortwährend ein bißchen angefüllt werden vom Blute. Dasjenige. Und auf diesen blauen Farbstoff schaut man. so daß man die hinteren blauen Säckchen dann nicht sieht. wenn man blauäugige Menschen sieht. das Vordere ist ja durchsichtig. aber außerdem sitzen bei ihm noch braune Körperchen hier vorne und bedecken die blauen hinten. Und wenn es ein schwarzäugiger Mensch ist. was den Menschen zu einem blauäugigen. durchsichtig. diese Säckchen.

sind diejenigen. dunkle Haare kriegt und dunkle Augen. so daß die Nahrungsmittel noch ordentlich bis in die Augen hinein kommen. daß auch die Vorderwand der Regenbogenhaut noch mit Nahrungssaft ausgefüllt wird. der immer in der Wärme lebt. ob man eben mehr oder weniger Stoßkraft hat. der schiebt eben die Nahrungssäfte bis in die Haare hinein. es gibt Menschen. die braunäugig sind. die schwarze Säckchen haben. bis in die Augen hinein die Nahrungsmittel zu bringen. eine Kraft.diejenigen Menschen. Diese. Dann kriegen sie braune oder schwarze Säckchen. Ein recht nordischer Mensch muß viel verwenden von dem. schiebt die Nahrungssäfte nicht bis in die Haare hinein. so daß sie die Nahrungsmittel bis in die Augen hinein treiben.äugigen: Das Blut geht herein. Sehen Sie also einen Menschen. Wenn der Mensch blauäugig ist. wie ich es Ihnen gesagt habe. und sie bleiben hell. . der schwarzäugig ist. Der hat nicht mehr die Kraft. das noch in die Augen hineinzutreiben. nimmt auch den Farbstoff wieder mit. Und so hängen blaue Augen und blonde Haare zusammen. daß überhaupt einer. dann treibt er überhaupt nicht die Nahrungssäfte so stark bis ins Auge hinein. Diejenigen. Nun. der die Nahrungssäfte stark durch seinen Körper treibt. Die Sache ist so. Er wird blauäugig. der blauäugig ist. die haben in ihrem Blut eine ganz starke Kraft. Das ist fortwährend im Leben. hat schwarze oder braune Haare. die braunen. So hängt es in der gemäßigten Zone von der Menschennatur ab. derjenige. denken Sie. geht wieder zurück. Das ist daraus zu begreifen. der sie weniger stark treibt. und wir sehen noch auf die Hinterwand. Er muß sie gegen die Kälte haben. so können Sie sich sagen: der hat geringere Stoßkraft in seinen Säften als ein Mensch. wie er seine Säfte durch den ganzen Körper treibt. Wer weniger Stoßkraft hat. Aber das hängt auch mit den Haaren zusammen. 101 . Dadurch bleibt das durchsichtig. setzt blauen oder schwarzen Farbstoff ab. schon weniger. hat dagegen die Stoßkraft in seinem Blute. Wer starke Stoßkraft hat. um die Kälte um sich herum zu bezwingen. was seine Nahrungsmittel sind. die ihr Blut stark bis in die Augen hinein treiben können. kriegt helle Augen und helle Haare. so hängt das davon ab. Wenn aber einer blauäugig ist. Ein südlicher Mensch. sind weniger gut ernährt. werden nicht dunkel.

was heute viele nicht mehr wissen können. die blonden Brahmanen. nicht an den Dingen. sterben früher aus. sie waren eigentlich nur seelisch die Starken. Daher ist das ganze Menschengeschlecht in der Stoßkraft. die vom Norden kamen. Nehmen Sie zum Beispiel das alte Indien. die Nahrungsmittel durch den Körper zu treiben.Sie können das schon aus den Schilderungen entnehmen. sie wird immer älter und wird einmal an Altersschwäche zugrunde gehen.Sehen Sie. wovon die heutigen Materialisten reden. Aber wir stehen heute tatsächlich schon ein bißchen in der Altersschwäche der Erde drinnen. haben die größere Stoßkraft. die man besonders verehrte. Und dann waren Menschen eingewandert mit blonden Haaren. schwächer geworden. Wer muß daher zuerst verschwinden von der Erde? Die Schwarzen halten es länger aus. so fünf. die ich Ihnen früher gegeben habe -. die Blonden und Blauäugigen. die Erde war auch einmal ganz jung. Jetzt steht es mit der Erde so. Sie war jung. Aber mit der Zeit verliert sich die Blond102 . daß sie im Grunde genommen über das Mannesalter hinaus ist. Deshalb. Wir sind schon drinnen in der Altersschwäche der Erde! Das hat der Herr (der die Frage stellte) ja auch gesagt. weil sie nicht mehr mit der nötigen Stoßkraft die Kräfte durch ihren Körper treiben können.bis sechstausend Jahre vor Christi Geburt. haben seelisch noch viel von dem gewußt. Das hatte ja ursprünglich einheimische schwarze Bevölkerung. Die Erde. dann kommt man darauf. Und in früheren Zeiten waren viele Menschen blond. Daher habe ich Sie auch aufmerksam machen können. Daraus sind dann die Brahmanen geworden. waren aber seelisch stark. wie alles lebt. Man kann also sagen: Die Blonden waren eigentlich körperlich immer die Schwächeren. Wenn man aber über die wichtigsten Dinge nachdenkt. die Leute denken nicht über die wichtigsten Dinge nach. die waren ziemlich dunkel. als sie die Riesenmegatherien und Ichthyosaurier hervorgebracht hat. die sind eigentlich schon im AussterbeEtat. daß es heutzutage nicht mehr so viele Blonde gibt wie in seiner Jugend. die Blonden haben die geringere Stoßkraft. weil die Erde nicht mehr so starke Kraft hat zu stoßen. auf der wir leben . meine Herren. wie viel die Menschen gewußt haben. erreichen nur noch die schwarzen und die braunen Menschen die größere Stoßkraft.

daß die ganze Erdenmenschheit eigentlich dumm würde. wenn nicht das kommen würde. daß man eine Geisteswissenschaft haben wird. die unabhängig ist von der Blondheit.und Schwarzhaarige da sein können. Also Sie sehen. die treiben das. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. hierhergebaut. Sehen Sie. sondern die aus der geistigen Untersuchung selbst heraus die Gescheitheit wieder holt. eine Anthroposophie. Denn es ist tatsächlich so. Wir haben nicht zum Spaß diesen Bau. desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken. was wiederum etwas hergibt. was man sehen kann. und es muß das durch geistige Wissenschaft ausgeglichen werden.heit. sondern wenn sie eine wirkliche geistige Wis103 . je mehr die blonden Rassen aussterben. so bleiben sie zugleich dumm. Die Braunhaarigen und Braunäugigen. in die Augen und Haare hinein. so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften. so muß man sagen: Donnerwetter. Und die Erdenmenschheit würde vor der Gefahr stehen. wenn sie nicht auf den Körper angewiesen sind. gehen nur auf dasjenige. wenn nicht aus dem Geiste heraus nachgeholfen würde dem. lernt man richtig Naturgeschichte. weil das Menschengeschlecht schwächer wird. sondern auf das hin. desto weniger stark sind die seelischen Kräfte. immer dümmer werden. und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen. die nicht mehr auf den Körper Rücksicht nimmt. das Goetheanum. Die Menschen werden dümmer. was aus der Natur heraus verschwindet. wenn ich so sagen darf. wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würden. Daher werden sie Materialisten. Man muß also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Maße. wenn die Blonden aussterben. als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. Zuletzt würden nur mehr Braun. wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben. indem sie immer stärker werden! Die Menschen würden ja. daß man sagen kann: Es muß die Menschheit auf der Erde auf andere Weise als in alten Zeiten zu etwas kommen. aber wenn nicht nachgeholfen wird. die Geschichte ist so ernst. daß. die Menschen auf der Erde würden ja dumm. was die Blonden ins Gehirn treiben. Denn je stärker die Körperkräfte sind. was aus dem Menschengeschlecht wird. Und sie können nur wiederum gescheit werden.

was irgendwo aufgetreten ist und einen großen Umschwung hervorgebracht hat! Natürlich. was man heute als Anthroposophie lehrt. was erst nach Jahrhunderten gesagt werden soll. daß die Blondhaarigen aussterben. wie wenn in der Zeit. Kühe. da hat es noch keine Kühe gegeben. wie die Nahrungssäfte bis in die Augen hinein kommen. daß Sie überall drinnen schauen können. Also selbst das. wie der Hase läuft in den Dingen! Wenn Sie heute ein Buch in die Hand nehmen. Deshalb trage ich Ihnen hier die Sachen auch so vor. und auch bis in die Haare hinein. versteht man. daß da Menschen da waren. sollte erst nach Jahrhunderten kommen . da bleibe ich lieber ein altes Urschwein. wie ich sie Ihnen beschrieben habe. von den Leuten. oder hören von den Dingen draußen in der Welt. statt daß ich mich zu einer Kuh umwandele! Auf der Erde ist es eben so. wo die Kühe hätten entstehen sollen. so müssen auch die Menschen. . Die Haare hängen nämlich sehr stark mit den Augen zusammen. so mögen sie lachen. 104 . die Megatherien. wie die Geschichte eigentlich vor sich geht. keine Kuh die Courage gehabt hätte. aus denen Milch für die Menschen genommen worden wäre. sondern erst nach Jahrhunderten soll das gesagt werden. nun Kuh zu werden! So könnte man sagen: Wenn man meint. in der Zeit. . denn es ist noch nicht an der Zeit. Das wissen die Leute nicht. Das ist tatsächlich so. Na. . in der es solche Riesenviecher gegeben hat. der nun eigentlich Angst hat vor dem Fortschritt.Aber ich habe erst gestern bei jemandem gelesen.Das aber kommt mir so vor.senschaft haben. das. wie keine Kühe gekommen wären. werden Sie nicht dahinterkommen. die die Milch so gebraucht hätten. daß man die Courage haben muß zum Umwandeln. wie die Dinge laufen. Aber sie haben ja über alles gelacht. Das glauben Sie natürlich auch nicht. die eigentlich instinktiv noch etwas gewußt haben. wie es in alten Zeiten noch nicht Kühe hat geben können. verfolgt werden.dann würde sie überhaupt nicht kommen. wenn man begreift. bewußt zur Erkenntnis nun aufzusteigen. die Ichthyosaurier und so weiter.der hat gesagt: Ja. Und wenn heute die Leute darüber lachen. Und jetzt muß man die Courage haben. daß Sie sie durchschauen können. die schon jetzt das sagen.

die dem Boden eingesetzt sind. Das ist auch sehr interessant zu beobachten. vor ein paar Jahrhunderten noch. Wenn einer mehr materiell ist. 105 . wie das Auge mit dem Licht zusammenhängt. Wenn daher das Licht nicht imstande ist. so wie wenn die Sonne die Lichtstrahlen in seinen Kopf hineinsteckte. dann werden Sie folgendes beobachten. auch die Haare mit dem Licht zusammenhängen. daß so. Das rührt noch von dem alten Wissen her. so gemacht. und haben daher die Mähne des Löwen nicht kräuselig gemacht. bis in die Haare hinein die Nahrungssäfte zu ziehen.Und wenn Sie zum Beispiel nach Mailand kommen und dort die Löwen sehen. sondern strahlend gemacht. so kriegt er schwarze Haare. und die Nahrungssäfte gehen hinein. und ihr Wachstum hängt mit dem Licht zusammen. strahlenförmig gemacht. so bleiben die Haare blond. dann sind die Mähnen. Die Haare sind nämlich tatsächlich wie Pflanzen. also die hauptsächlichsten Haare des Löwen. Das haben die Alten noch gewußt. Wenn das der Löwenkopf ist (es wird gezeichnet). vertragen sich dann nicht mit dem Licht. wo man gewußt hat.

man möchte sagen. durch den er jemanden. Der Geruchssinn hat scheinbar beim Menschen eine geringe Bedeutung. wie Sie wissen. Denn Sie brauchen sich nur einmal zu überlegen. Wer Hunde beobachtet. dann werden Sie schon sehen. die ganze Intelligenz des Tieres in den Geruchssinn verlegt. mit denen er einmal zusammengewesen ist. Und wenn Sie in der letzten Zeit viel davon gehört haben. wiedererkennt. und was uns besonders aufgefallen ist. wir haben das letzte Mal über das Auge gesprochen. der Geruchssinn. der Sie auch interessieren kann im Zusammenhang mit Fragen. die natürlich eigentlich sehr einfach aussehen. 16. wie die Geschichte ist. beim Hund zum Beispiel. daß es nicht etwa der Gesichtssinn des Hundes ist. das habe ich Ihnen ja auseinandergesetzt. indem sie die Spuren von Verbrechern und so weiter. Nun. ist. der weiß. die Sie in der letzten Zeit gestellt haben. aber die so einfach nicht sind. das ist. wie wir es das letzte Mal getan haben. so kommt man eben darauf. die ganze Wunderbarkeit des Auges. Nun. was Sie wissen möchten? Nicht wahr. ich möchte schon wirklich sagen. Sie brauchen sich nur zu überlegen. den er kennengelernt hat. das Innere des Auges kennenlernt. daß das nicht so einfach ist. Dezember 1922 Meine Herren. Denn im Auge ist ja wirklich schon der äußeren Gestalt nach eine ganze Welt nachgebildet. 106 . aber er hat eine große Bedeutung. daß wirklich da eine kleine Welt im Auge enthalten ist. haben Sie noch etwas zum letzten Vortrag zu fragen? Oder haben Sie sonst noch etwas. überhaupt von Menschen suchen. sondern es ist der Geruchssinn des Hundes. wie ich Ihnen noch zeigen werde. Und wenn man so. Der Hund erkennt durch den Geruch die Leute. So haben wir also jetzt zwei Sinne des Menschen kennengelernt: das Ohr und das Auge.SECHSTER VORTRAG Dornach. so werden Sie sich sagen: Der Geruchssinn vollbringt da seltene Leistungen. noch lange. welche ausgezeichneten Detektive die Hunde werden. was der Hund alles durch den Geruch erreicht. ein besonders interessanter Sinn beim Menschen. beim Hund ist wirklich.

die Spuren zu verfolgen. desto mehr tritt die Bedeutung seines Geruchssinnes zurück. wie fein man unterscheiden muß mit der Nase. Der Hund findet die Unterschiede. Sehen Sie. Nun denken Sie sich. das ist schon richtig. Und wir können an dem Geruchssinn so ein bißchen studieren. Dazu kommt ein anderes. wenn man wissen soll: das ist der Feind! Dann kommt noch ein Schnalzton dazu. kommt er dazu. daß der Hund so hin und her die Spuren verfolgt. Nur dadurch. Dagegen wittern zum Beispiel gerade in Afrika wilde Volksstämme. Also die Intelligenz. Er verfolgt sie auch. ob wir ein un107 . geradeso wie der Hund wittert. Die wittern diesen Feind und machen sich aus dem Staub. Die zwei Spuren sind ja ganz verschieden voneinander. die findet man noch in gewissem Sinne bei wilden Völkern.Wenn man so in der Sprache redet: Nun ja. die in den Spuren von Menschen sind. der Hund. der Hund soll hintereinander verfolgen . dann werden Sie keine großen Unterschiede finden. die Europäer können sich ja des Geruches noch in bezug auf die Speisen und auch in bezug auf einige äußere Dinge bedienen. könnte der Hund ja natürlich überhaupt nicht dazu kommen. das außerordentlich wichtig ist.die Spur von dem Dieb. Aber denken Sie sich nur einmal. Es kommt ja nicht darauf an. so daß ein wilder Mensch in Afrika bei gewissen Stämmen lange. den Einzelnen wirklich verfolgen zu können. ein Schnalzton. Da kommen Sie eben schon auf die Intelligenz. zivilisierter ein Mensch wird.die Polizeihunde werden ja dazu verwendet . Aber nun denken Sie sich doch. der verfolgt eben die Spur . bevor er den Feind sieht. dem Einbrecher Lehmann und gleich darauf die Spur vom Einbrecher Schmidt. den Feind. Aber dieser Geruch zeigt ihnen nicht viel. Wenn sie gleich wären. den man in Europa gar nicht machen kann. daß sie verschieden sind. ein Schnalzen. weiß: da ist der Feind — denn er unterscheidet ihn mit der Nase von anderen Menschen. sondern daß er unterscheiden kann die verschiedenen Geruchsspuren. Also kann man sagen: Je kultivierter. die man in so hohem Maße beim Hunde antrifft. wie Peitschenschnalzen. der noch sehr weit entfernt ist. daß der Hund die Spur verfolgt. die man durch den Geruch unterscheiden kann. wenn Sie angeben sollten die Unterschiede. meine Herren.ja.

da sitzt in dem Schädelknochen drinnen das sogenannte Siebbein. ganz besonders ausgebildet. von der der heutige zivilisierte Mensch eigentlich nicht viel weiß — er weiß zwar. aber er weiß eigentlich denn doch nicht viel mehr von der Nase. aber außerordentlich geistreich ist sie. Also da oben müßte ich in die Schädelknochen hinein . das hängt davon ab. Das ist ein kleines Sieb. als daß sie mitten im Gesicht ist. Ja. ich will es aber einfach zeichnen . wie die Nase gebaut ist und so weiter. Wenn Sie die Nase nehmen. Da oben. wie ich Ihnen das Ohr. und daher ist er eigentlich das intelligenteste Tier.die werden Sie ja schon angegriffen haben. von vorne angesehen. Aber jetzt will ich Ihnen noch etwas anderes sagen.zivilisiertes Geschlecht unter uns haben. werden Sie sich sagen: das ist außerordentlich kompliziert. Wahrscheinlich würden wir. Er ist es auch. daß sein Gehirn gerade in die Nase geht. Als eines der intelligentesten Tiere gilt nämlich der Elefant. was also bei uns zur Nase wird. wie denn das eigentlich beim Menschen ist mit der Nase. denn die Schweine haben natürlich einen ausgesprochen starken Geruchssinn. Das alles fordert uns auf. Das hängt nicht ab von der Größe seines Gehirns.oder ein mehr zivilisiertes. wie zum Beispiel die Hunde . wenn wir uns nach dieser Richtung etwas mehr abgeben würden mit dem Schwein. Denn der Elefant ist ein außerordentlich intelligentes Tier.es ist sehr kompliziert. was Sie sehr interessieren wird nach dieser Richtung. was ist denn beim Elefanten ganz besonders ausgebildet? Wenn Sie sich alles. Bei der Nase kann ich nicht einmal sagen. ganz kostbare Entdeckungen machen. wo die Nase zwischen den Augen ist. daß sie außerordentlich kompliziert ist. so kriegen Sie den Elefantenrüssel. Also ein Elefant hat schon das. dann ist in der Mitte eine Wand .es ist ein unzivilisiertes Geschlecht . was bei uns die Nase ist. das Auge beschrieben habe. Und wenn Sie zurückdenken. was zum Beispiel beim Hund oder beim Schwein über den Zähnen liegt. denn er ist sehr intelligent. einmal nachzudenken. Die teilt nach rechts und links die Nase. wenn Sie sich das alles besonders hervorragend ausgebildet denken. und rechts und links sind dann die Nasenflügel (siehe Zeichnung).ein 108 . Aber die Nase mit ihrer Fortsetzung ins Gehirn hinein ist tatsächlich ein furchtbar interessantes Organ.

und da kommt von den Tränendrüsen.außen haben Sie ja auch Haut. weil die Tränen eben in die Nasenschleimhaut hineinfließen. so daß also die Nase in Verbindung steht. wo man weniger auf die Nase achtgibt. der lauter Löcher hat. So daß wir also auch da sehen. ein Knochensieb zeichnen. Da überall ist die Schleimhaut (Zeichnung). Aber die Geschichte ist noch komplizierter. ausgefüllt mit einer Schleimhaut. daß gar kein Organ im Körper allein für sich ist.Sieb. ich möchte sagen. fortwährend auch der Tränensaft hinein. weil eigentlich der Augenschleim sich vermischt mit dem Nasenschleim. so muß es oft geschneuzt werden. die weinen. gesehen haben. weil nämlich da oben ein Kanal zu den sogenannten Tränendrüsen geht. Wenn Sie die Schleimhaut nicht hätten. wie die übrige Körperhaut ist -. daß sie auch viel Nasenschleim absondern. Die Nase ist 109 . die Schleim absondert. oder aber es rinnt eben herunter durch die Nase. Die können Sie ja konstatieren: Es ist eine Haut. Also wenn Sie sich schneuzen müssen. Sie werden schon bei Kindern. da findet man: wenn ein Kind weint. Da oben (Zeichnung) sind ja die beiden Augen. die Schleim absondert. sehen Sie. diese Nase ist innerlich ausgekleidet. Und diese Nase . in flüssiger Verbindung steht mit den Augen. die am äußeren oberen Rand der Augenhöhle sitzen. daß man da eine Haut drinnen hat in der Nase. Der vermischt sich mit dem Nasenschleim. Wenigstens auf dem Lande draußen. brauchten Sie sich nicht zu schneuzen. also einen Knochen.

Wer zum Beispiel die Augen des Menschen ordentlich untersucht. der findet bei keinem Menschen. das da oben ist an der Nasenwurzel. was einem viel verraten kann. da tritt die Geschichte erst auf. Das bemerkt man nämlich viel weniger. Der Riechnerv geht nun zum Gehirn hin. was sie dann absondern. hat zwei Stränge. sondern es gibt schon auch Querherzen! Beim gewöhnlichen Menschen. aber diese Nasenschleimhaut ist durchzogen mit dem Riechnerv. daß die beiden Augen vollständig gleich stark sehen. Der Mensch ist niemals an der linken und rechten Seite in seinen Organen vollständig gleich stark. da liegt das Herz . was eben einfach in der Nase. Geradeso aber wie es mit den Händen ist.was unartig ist . wenn der Mensch irgendwie krank ge110 . wenn wir in die Nase . der wird schon finden. Man riecht einfach mit dem linken Nasenloch. den Magen auch ein bißchen nach rechts. und danach sind die ganzen Eingeweide gebildet. als wenn die Menschen im Kopf verdreht sind. das vermischt sich mit dem. sind ganz verdreht. wenn sie weinen. der ins Gehirn hineinführt. Ich meine jetzt nicht nur die Querköpfe. Wenn die Menschen im Herz oder im Magen verdreht sind. Aber da kommt schon etwas.nach der linken Seite verschoben.verbunden mit den Augen. Nun gibt es solche Quermenschen. so ist es mit den Nasenlöchern: es gibt einzelne Menschen. aber ein klein bißchen . wir auf die Nasenschleimhaut greifen. wenn ich mich so ausdrücken darf. Und das. die riechen stärker mit dem linken Nasenloch als mit dem rechten. Durch dieses Siebbein. Das ist dasjenige. was man an der Nase selber sehen kann. Und so ist es auch bei der Nase.mit unserem kleinen Finger hineingreifen. geradeso wie es auch Linkshänder gibt. denn sie ist eigentlich furchtbar einfach gestaltet. weniger stark als mit dem rechten Nasenloch.nicht viel. geht da (Zeichnung) durch das Siebbein und breitet sich da drinnen in der Nase aus. in der Schleimhaut der Nase abgesondert wird. die haben das Herz ein bißchen nach der rechten Seite geschoben. wenn man vernünftig denkt. da geht nun der eigentliche Riechnerv. Wer die beiden Hände untersucht. Und die Augen können ja nicht nur sehen. Es gibt ja überhaupt solche verkehrten Menschen in der Welt. wie man sagt. daß sie nicht gleich stark sind. sondern sie können auch weinen. So daß wir also.

der ein hartgesottener Mörder war. weil er eben nicht bloß ein physikalischer Apparat ist. daß man auf solche Dinge Rücksicht nimmt. so aufgezogen werden. so weiß man manchmal gar nicht.ich 111 . die Verbrecherschädel nach Wien zu transportieren. denn wo solle er am Jüngsten Tag. Da hat er sich mit den Ungarn in Verbindung gesetzt. der Professor Benedikt. Der war ein frommer Katholik. trotzdem er ein hartgesottener Verbrecher war. und da hat man ihm gestattet. Da ist ihm verschiedenes passiert. daß ihm solche Dinge ein Hindernis werden. daß der Professor Benedikt in Wien die Verbrecherschädel geschickt kriege und dort untersuche. dagegen aufgelehnt: das wolle er nicht. Das ist eben gerade die große Kunst der Erziehung. Er war in Wien Professor. bei einer ordentlichen Pädagogik muß man darauf Rücksicht nehmen. denn wenn man ein Kind hat. daß es viel mehr solche Quermenschen gibt. Und da nicht jeder Querkopf im Leben seziert wird . wie viele Morde er auf dem Gewissen hatte . der hat eine ganze Menge von Verbrechergehirnen untersucht. was hat denn der Professor Benedikt an den Verbrecherschädeln gefunden? Wir haben da hinten im Gehirn das kleine Gehirn . das das Herz nicht auf dem rechten Fleck hat . wenn alle Leute auferstehen. daß man solche Sachen nicht macht. Und es ist einmal das Gerücht ausgebrochen. In Österreich hat man ihm das nicht gerne zugelassen. welche Herz und Magen nach rechts dirigiert haben. die sind in einer gewissen Zeit mehr Calvinisten gewesen. er wolle nicht seinen Schädel an den Professor Benedikt geschickt haben.nicht wahr. Da hat sich dieser eine Verbrecher. Aber sehen Sie einmal.ich habe vergessen. daß es solche sonderbaren Quermenschen gibt. die das Herz zu stark nach der rechten Seite getrieben haben. Sehen Sie. als man glaubt.jetzt nur im anatomischen Sinne gemeint -. Aber der Mensch muß nicht.und der war nämlich fromm. weil ja in Österreich die Leute Katholiken sind.worden ist oder wenn er seziert wird. so muß man wirklich darauf Rücksicht nehmen. Ja. Und man ist da erst durch die Sektion darauf gekommen. es geschieht ja nicht immer -. und da halten sie darauf. Da war ein hartgesottener Mörder . sonst kann eine ganz dumme Geschichte für das Kind daraus werden. dann seinen Kopf zusammensuchen mit seinem ändern Leib!—Also an den Jüngsten Tag hat er schon geglaubt.

wie man erzieht. Das schaut so aus (siehe Zeichnung). aber er ist nicht richtig erzogen worden für so etwas.gehen wir noch einmal zurück auf den Hund -. und über dieses kleine Gehirn ist ein Lappen vom großen Gehirn gelegt.Weil er als Keim. da bedeckt er das Untere nicht. es ist ja beim Hund eben dieses ganz Einfache der Nase besonders gut und stark ausgebildet. zu sagen. und da drüber ist dann das große Gehirn gelegt. Nun hat der Professor Benedikt gefunden. Meine Herren. die dafür zu sorgen hat. und bei denen. . solch ein Lappen. der nicht richtig das kleine Gehirn zudeckt. Aber die Gesellschaft kann dafür. Aber. es kann einer nichts dafür. die mit einem zu kleinen Gehirnlappen geboren sind.werde davon noch sprechen -. es ist beim Hund . wenn er ein Verbrecher ist. Daraus sehen Sie wiederum. Alles das sage ich Ihnen. wie der sonst geistreiche Professor Benedikt gesagt hat: Es kann einer nichts dafür. ja. recht gut erzogen sein. wenn er einen zu kleinen Hinterhauptslappen hat. Da kann er natürlich nichts dafür. Also es ist ein Unsinn. Das kleine Gehirn. der Gehirnlappen sehr weit heruntergeht. die niemals gemordet haben. er wird es nur. Und nun müssen wir sagen. deshalb hat er einen zu kleinen Hinterhauptslappen gekriegt. wenn er nicht richtig erzogen wird. Nun ist natürlich ein Mensch mit einem solchen Fehler geboren. als Embryo im Mutterleibe nicht ordentlich gelegen hat. die niemals gestohlen haben—es gibt ja auch solche —. durch das Seelische nachhelfen kann. Es muß einer nicht ein Mörder werden. Menschen. die Mörder oder andere Verbrecher waren. daß man dem Körper. damit Sie sehen. was riechen wir denn eigentlich? Was riecht denn eigentlich der Hund? 112 . daß bei Menschen. das schaut so aus wie ein kleiner Baum. die gibt es viele! Und da kann man durch die Erziehung schon nachhelfen. meine Herren. daß die Sache richtig gemacht wird in der Erziehung. welch große Bedeutung die Gesamtorganisation des Menschen eigentlich hat. da geht er nicht so weit herunter. wenn er nicht richtig ausgebildet ist. Er mag ja nach dem.

Wir können also sagen: Die Luft muß um uns herum sein. wenn er Freude hat. der riecht den Menschen und wedelt mit dem Schwanz. Ja. Denn wenn wir Wilde wären. Also es sind natürlich auch. Wir riechen die Dünste. was man äußerlich sieht. dann riechen Sie sie nicht. und einer von uns käme da unten in Ariesheim. meine Herren. wenn sie nicht zuerst verdunsten. und mit dieser Luft müssen sich die Dünste der Stoffe verbinden. so daß sie in der Nase als Luft aufgenommen werden. als durch das. und die Stoffe verdunsten. Also riechen wir nur dasjenige. was zuerst verdunstet. und das drückt sich dadurch 113 . den Geruch zu erleben. warum wedelt er mit dem Schwanz? Weil er Freude hat! Der Mensch kann nicht mit dem Schwanz wedeln. Sie kennen es alle recht gut. daß der Mensch viel weiter sich geltend macht. geeignet. die Ausdünstungen dabei. Sie können daraus entnehmen. Also müßte doch dieser Feind von ihm da sein ganzes Wesen bis nach Ariesheim hin geltend machen! Sie sind also auch noch in Ariesheim drunten durch dasjenige. Soweit ist der Mensch verkümmert in bezug darauf. Er ist viel mehr durch seinen Dunst noch da. die aus der Lilie aufsteigen und die in unsere Nase kommen. Etwas anderes riechen wir nicht. dann ist der Nerv der Nase dazu angetan. Sie riechen nicht einmal flüssige Stoffe. daß er seine Freude überhaupt zunächst gar nicht ausdrücken kann. wir riechen den Apfel oder die Lilie. Wenn Sie einen Hund haben oder nur einen Hund sehen. Dann. Aber es ist Unsinn.Wenn irgendwo einfach ein Stück Stoff liegt. Natürlich. dann riechen Sie sie. heranweht. Also der Hund. zum Beispiel die Kreide. und was außerordentlich interessant ist. Überall ist weit um sich herum der Mensch durch seinen Dunst noch da. weil er ihn überhaupt nicht mehr hat. der also dunstförmig ist. Durch den Geruch kommt nämlich sein ganzer Körper in Aufregung. Dann riechen wir die Stoffe dadurch. was Sie ausdünsten. daß wir die feste Lilie riechen. den Sie gut kennen und der Sie gut kennt und Sie treffen ihn wiederum. zu glauben. ob da hier unter uns ein Feind ist von ihm. Nun gibt es beim Hund etwas. in Dunst übergehen. daß sie dunstförmig geworden sind. dann würde er wissen. Bloß wenn Sie den Stoff anzünden. als seine Hände reichen. wenn dieser Lilienduft. wenn der Wilde seinen Feind riecht. was der Mensch nicht kann. so wedelt er mit dem Schwanz.

Das ist diese Kraft. Der Mensch hat ja die Kraft. dann richtet er sich auf. Die Tiere gehen daher auf allen vieren. und da wedelt er. und er wedelt mit dem Schwanz. überhaupt manches umzukehren.aus. möchte ich sagen. den Geruch durch dieses Rückenmark hindurchzuleiten. was er da als Geruch in die Nase hineinbekommt. Da würde dann das Rückenmark weitergehen. Und das Ende vom Rückenmark ist eben der Schwanz. mit dem er seine Freude auf diese Weise ausdrücken könnte. Beim Menschen ist es soweit gekommen. das geht dann da hinunter. die da durch das Rückenmark geht. und dadurch kann der Hund wedeln. Der Mensch richtet sich aber auf während seines Lebens. Man kann wirklich 114 . Jetzt will ich Ihnen von der Seite gesehen den ganzen Kopf des Menschen aufzeichnen. Beim Menschen aber ist es so. daß er überhaupt ein solches Organ gar nicht mehr hat. daß er die Kraft dieses Rückenmarkes umkehrt. und diese Kraft schoppt. aber es fehlt ihm die Möglichkeit. treibt ihn dann durch sein Rückenmark hinunter. Er bekommt durch die Nase den Geruch herein. das ganze Gehirn hier nach vorne. aber er ist nicht imstande. der Mensch ist zwar kultivierter als das Hundegeschlecht. daß er in seine Schwanzmuskeln dasjenige bekommt. warum das der Mensch nicht kann. Wir sehen. und nachher wedelt er mit dem Schwanz (siehe Zeichnung). was das Erlebnis der Freude ist. Er geht auch zuerst auf allen vieren. Der Mensch hat auch dieses Rückenmark. was die Tiere nicht können. Warum? Ich will Ihnen sagen. denn so ist es ja beim Hund. Das kann der Mensch nicht. durch sein Rückenmark seinen Geruch herunterzutreiben. auf allen vieren zu gehen. das geht da in sein Rückenmark hinein. weil sie eigentlich dazu organisiert sind. wie manche Affen. Also das. nicht auf allen vieren gehen. Beim Hund geht das also in den Schwanz hinein. oder wenn sie. dann ist das um so schlimmer für sie.

wenn wir uns freuen. die kehren wir um. da oben wedeln. während es beim Hund aus sehr gut ausgebildeten Knochen besteht. die der Hund da in seinem Schwanz rückwärts hat. der kann wedeln.sagen. die hat der Mensch zurückgeschoppt und hat das ins Gehirn hier heraufgeschoppt. die da in diesem Wedelschwanz liegt. wenn wir einen angenehmen Geruch wahrnehmen würden. Und so können Sie sich vorstellen. geht da herunter. dann könnten wir mit diesem Gehirn. nicht nach oben. Die da hier (beim Hund) wächst nach unten. Wir würden also eigentlich . wenn unsere Gehirnknochen da nicht unser Gehirn zusammenhielten. wenn man einen Hund anschaut: das ist furchtbar interessant. wird von der Haut bedeckt. 115 . ich kann das nicht! . und eigentlich. Wenn man sich mit ihm vergleicht als Mensch. wenn wir jemanden sehen. wo wir das sogenannte Steißbein haben. mit dem Gehirn nach vorne wedeln. das aus verkümmerten Knochen besteht. daß die Geschichte so ist: Wenn Sie sich denken würden. das ist bei uns schon zusammengewachsen und so ein ganz verkümmertes Bein. so muß man eigentlich sagen: Donnerwetter. Also diese Kraft. besonders wenn man ihn wedeln sieht.was sehr interessant ist —. das nicht mehr wedeln kann. da wäre das Ende Ihres eigenen Rückgrates. wenn da nicht die Schädeldecke wäre. die kehren wir um und führen sie nun zum Gehirn hinein. diese ganze Wedelkraft.Aber die ganze Kraft. Nun.

Sehen Sie, das ist eigentümlich in der menschlichen Organisation: Sie kehren die Geschichten um, die bei den Tieren sind. Also diese Wedelkraft, die wird zwar entwickelt, aber sie wird umgekehrt. Wir wedeln nämlich in Wirklichkeit auch, und manche Menschen haben dafür sogar ein feines Gefühl. Nicht wahr, Hofräte, die um die Herzöge herum sind, die wedeln, wenn die Herzöge in der Nähe sind - nun, so wie der Hund wedeln sie nicht, aber manche Menschen haben das Gefühl: die wedeln wirklich. Die wedeln nämlich seelisch. Das ist so etwas, das wie Wedeln ausschaut. Aber sehen Sie, wenn man sich die Empfindung angeeignet hat, die man manchmal, was leicht mißverstanden wird, Hellsehen nennt — das besteht ja darinnen, daß man eben manche Dinge besser sieht als andere Menschen -, ja, meine Herren, dann hat man nicht nur das Gefühl, daß der Hofrat vor dem Herzog wedelt, sondern dann sieht man es sozusagen; nur wedelt er nicht da hinten (wie der Hund), sondern er wedelt da vorne. Er wedelt wirklich! Nicht wahr, das, was da in Ihrem Gehirn drinnen an festen Stoffen ist, das wird ja durch Ihre Knochen zusammengehalten. Aber was da sich entwickelt als feine Stofflichkeit, als Wärme, das wedelt, wenn der Hofrat vor dem Herzog steht. Es ist so, daß es abwechselt, ein bißchen warm, kälter, wärmer, kälter. Und es ist tatsächlich so: Wenn die Hofräte den Herzog umgeben, und wenn Sie eine feine Empfindung für die wackelnde Wärme haben, dann können Sie schon so etwas sehen, wie man es macht, wenn man jemandem ein Eselsohr umhängt: da wedelt vorne, wir sagen dann, da wedelt vorne der Ätherkörper, der feinere Körper, weil das auch richtig ist. Das ist wahr: der Ätherkörper wedelt. Nun aber, durch das Ganze wird ja beim Hund, oder beim Elefanten, eben das Rückenmark ausgebildet. Beim Menschen wird das, was beim Hund oder beim Elefanten verkümmert bleibt, nach vorne geschoben. Wie ist das? Jetzt will ich den Nerv, den ich da (siehe Zeichnung S. 115) rot hineingezeichnet habe, hier gelb hineinzeichnen, und der geht jetzt ins Gehirn hinein. Im Gehirn drinnen begegnen sich jetzt zwei Sachen: dasjenige, was da als Wedelorgan nach vorne geschoppt ist, was nur beim Menschen da ist, und dasjenige, was der Riechnerv ist, der auch beim Menschen vorhanden ist. Aber dieser Riechnerv, der schiebt sich beim Hund zu einer riesigen Größe ins Gehirn hinein, weil 116

ihm nichts entgegenwirkt, denn das, was ihm entgegenwirken könnte, wedelt ja hinten heraus. Der Mensch aber kehrt das um. Diese ganze Wedelkraft kommt der Nase entgegen. Daher wird beim Menschen das, was da als Riechnerv hineingeht, so klein als möglich gemacht, weil es zusammengeschoppt wird von dem, was ihm entgegenkommt. Und so hat der Mensch da drinnen ein Organ, das erstens seinen Geruch zurückdrängt, aber das ihn eigentlich in gewisser Beziehung zum Menschen macht. Das sind die heraufgeschoppten Kräfte. Daher kann man sagen, daß da im Vordergehirn drinnen beim Hund und beim Elefanten viel vom Riechnerv liegt, ein riesig großer Riechnerv liegt da drinnen. Beim Menschen ist der Riechnerv etwas verkümmert; dagegen lagern sich vor die Nerven, die von unten heraufgeschoppt werden. So daß an der Stelle hier, wo beim Hund noch lange das liegt, was von der Nase hineinwedelt, beim Menschen da gerade das Edelste vom Gehirn liegt. Und die Folge davon ist, daß da im Vorderhirn eigentlich beim Menschen der Sinn vorhanden ist für Mitgefühl, für Verständnis der Menschen überhaupt. Etwas sehr Edles ist da. Das, was der Hund auswedelt, das ist beim Menschen in etwas sehr Edles umgestaltet. Und der Mensch hat da im Vorderhirn, gerade an der Stelle, wo die sehr verachtete Nase sonst ihren Riechnerv hineinschickt, eigentlich ein außerordentlich edles Organ. Ich habe Ihnen gesagt, daß wir nicht mit dem linken und rechten Nasenloch gleich stark riechen. Nun denken Sie einmal daran, wenn einer, der gewohnt ist, recht starke Gebärden zu machen, nachdenkt was tut er denn da? Das haben Sie sicher schon gesehen: Er fährt mit dem Finger oder mit der Hand da herauf, gerade so, daß der Zeigefinger über seiner Nasenscheidewand liegt - weil nämlich da hinter der Nase im Gehirn drinnen das Unterscheidungsvermögen seinen körperlichen Ausdruck hat. Die Nasenscheidewand, die macht es beim Hund so, daß er sehr fein nicht nur die Spur verfolgen kann, sondern er kann mit seinem linken und rechten Nasenloch sehr fein unterscheiden, wie bei dem einen und bei dem ändern die Gerüche sind, und er hat nämlich - das ist jetzt sehr interessant - in seinem rechten Nasenloch immer die Spur von demjenigen, den er gerade verfolgt, während er im linken Nasenloch drinnen 117

die Spuren von all denen hat, die er schon verfolgt hat. Dadurch wird er immer gescheiter im Verfolgen, wie wir Menschen auch immer gescheiter werden, wenn wir mehr lernen und mehr in unserem Gedächtnis drinnen haben. Der Hund hat nämlich ein gutes Gedächtnis für Gerüche. Dadurch wird er ein so guter Spurverfolger. Und da geht aber noch eine Spur ins Menschenleben herein. Man kann nämlich folgendes beobachten. Sehen Sie, der Mensch ist schon abgestumpft fürs Riechen; aber zum Beispiel dem Mozart sind manchmal seine schönsten Melodien eingefallen, wenn er in irgendeinem Garten eine Blume gerochen hat. Wenn er nachgedacht hat, warum das ist, so ist das deshalb gewesen, weil er diese Blume schon irgendwoanders gerochen hatte, wo es ihm gerade recht gut gefallen hatte. Er hätte sich niemals aufgeschwungen etwa, dieser Mozart, zu der Aussage: Nun ja, da war ich einmal in dem wunderschönen Garten von dort und dort, da war so eine Blume, die hat einen Duft gehabt, der mir besonders gefallen hat; jetzt ist wiederum so ein Duft da, das bringt mich ja - ja, fast zum Wedeln. Das hätte der Mozart nicht gesagt; aber eine schöne Melodie ist ihm eingefallen, wenn er die Blume wieder gerochen hat. Daraus sehen Sie, wie das Riechen mit unserem Gedächtnis zusammenhängt. Das rührt aber nicht von dem her, was wir Menschen an Riechen hineinschicken, sondern von dem, was wir da drinnen entgegenschoppen. Da wird unser Unterscheidungsvermögen als Menschen entwickelt. Wenn also einer besonders logisch denken kann, richtig die Gedankenverbindungen hat, dann müssen wir sagen: Der hat gegen seinen Riechnerv sein Gehirn vorgeschoben und eigentlich angepaßt dem, was sonst der Riechnerv wäre. - Man könnte schon sagen, ein besonders gescheiter Mensch ist eigentlich ein solcher, der die Hundenatur in sich möglichst groß überwunden hat. Wenn also einer so geboren wird, daß er ein halber Hund ist, daß er besonders gut riechen könnte, und man würde ihn dann so aufziehen, daß er andere Dinge, die nicht Gerüche sind, unterscheiden kann - denn die unterscheidet er durch das, was er dem Geruchsnerv entgegenschoppt -, dann würde er ein besonders gescheiter Mensch werden. Die Gescheitheit, das Unterscheidungsvermögen, das rührt über118

haupt davon her, daß der Mensch den Geruchssinn überwindet. Der Elefant und der Hund haben ihre Gescheitheit in der Nase, also ziemlich außerhalb von sich selbst; der Mensch hat seine Gescheitheit in sich. Das ist eben eigentlich der Unterschied. So daß man eben nicht bloß darauf schauen darf, ob der Mensch und die Tiere dieselben Organe haben. Gewiß, der Hund und der Mensch haben eine Nase, aber es kommt darauf an, wie die Nasen angeordnet sind. Und daraus sieht man eben, daß am Menschen etwas arbeitet, was am Hunde nicht arbeitet. Und so arbeitet man sich allmählich, wenn man so etwas erkennt, von dem Körperlichen zum Seelischen herauf. Denn weder die Nase, noch auch jenes besenförmige Ende des Rückenmarks, das der Hund zum Wedeln hat, was ja nur von Häuten überzogen ist, von etwas Knochen durchzogen ist, die haben keinen Drang, einander entgegenzuwachsen. Dieser Drang kommt dann erst vom Seelischen, das der Hund nicht in derselben Weise hat wie der Mensch. Nun sehen Sie, ich habe Ihnen also die Nase mit allem, was dazu gehört, so beschreiben können, daß wir sie in ihrer Fortsetzung ins Gehirn hinein finden, und daß wir daran eigentlich die Gescheitheit des Menschen geknüpft finden. Merkwürdig kommt es uns vor, wenn wir nun mit dem Geruchssinn einen Sinn vergleichen, der ganz ähnlich dem Geruchssinn ist, und doch wiederum kolossal verschieden ist: das ist der Geschmackssinn. Er ist so verwandt, daß zum Beispiel in der Gegend, wo ich geboren bin, die Leute überhaupt niemals sagen: riechen - das Wort «riechen» kommt da gar nicht vor. Die sagen: es schmeckt gut oder es schmeckt schlecht, wenn sie riechen; die reden dort, wo ich geboren bin, gar nicht vom Riechen. (Es wird eingeworfen: Hier auch!) Also auch hier in der Schweiz, auch hierzulande redet man nicht vom Riechen, sondern vom Schmecken, weil es den Leuten so verwandt vorkommt, was Riechen und Schmecken ist, daß sie es gar nicht unterscheiden. Wenn wir nun aber den Geschmackssinn untersuchen, da ist es sehr merkwürdig. Da ist es wiederum so ähnlich wie beim Geruchssinn. Wenn Sie dahier die Rachenhöhle nehmen - ich kann das heute nur andeuten, werde es später weiter ausführen -, dahier hinten ist der sogenannte weiche Gaumen, da vorne ist der harte Gaumen, da sind die 119

Zähne mit dem Zahnfleisch, wenn Sie das nehmen, dann haben Sie etwas sehr Merkwürdiges. Geradeso wie in die Nase hinein ein Nerv geht, den ich da rot gezeichnet habe, so gehen auch vom Gehirn aus überall hier hinein Nerven. Aber diese Nerven, die gehen zum Beispiel nicht ins Zahnfleisch hinein, die gehen auch nicht in den vorderen Gaumen hinein, sondern nur in den hinteren, gehen gar nicht einmal in die

vordere Zunge hinein, sondern nur in die hintere Zunge. Also wenn Sie das anschauen, wie die Nerven verteilt sind, die zum Geschmack gehören, so werden Sie vorne wenige finden, fast gar keine. Die Zungenspitze ist eigentlich nicht ein Geschmacksorgan, sondern die Zungenspitze ist mehr zum Fühlen vorhanden. Nur der hintere Teil der Zunge, der kann schmecken, ebenso der weiche Gaumen. Wenn Sie in den Mund hineingreifen, werden Sie es hinten weich, vorne hart finden. Dieses Weiche ist zum Geschmack geeignet. An dem Zahnfleisch schmecken Sie gar nichts. Nun ist es eigentümlich, daß diese Nerven, die dem Geschmack dienen, auch beim Menschen noch besonders zusammenhängen mit alledem, was Eingeweide ist. Und es ist schon wahr, es kommt nicht nur darauf an, daß man ein Nahrungsmittel chemisch untersucht, sondern es muß ein Nahrungsmittel zuerst schmecken. Und der Mensch hat schon im Geschmack einen Regulator für seine Nahrung. Wir sollten zum Beispiel beim kleinen Kinde viel mehr studieren, was es mag oder nicht mag, als daß wir die chemische Zusammensetzung studieren. 120

Wenn wir darauf achtgeben, daß vom Kinde etwas immer zurückgewiesen wird, dann finden wir, daß in seinen Unterleibsorganen etwas nicht in Ordnung ist. Da muß man eingreifen. Ja, aber, meine Herren, das ist ja höchst eigentümlich. Sehen Sie, da habe ich Ihnen den Riechnerv da ganz vorne gezeichnet (siehe Zeichnung S. 109); jetzt müßte ich die Nerven, die zu der Zunge und zum Gaumen gehen, hier so zeichnen (siehe Zeichnung S. 120); und hier habe ich das gezeichnet, was beim Menschen, nun ja, die zurückgegangene Wedelkraft ist, was ganz hinten eigentlich ist beim Hund. Gehen wir jetzt allmählich nach vorne, so kommen wir beim Menschen in den Bauch, in die Eingeweide - beim Hund auch -, und dem entsprechen die Geschmacksnerven. Und es ist in der Tat so: Wenn der Hund sich seinem Riechen hingibt, dann wedelt er, das heißt, er treibt alles durch den ganzen Körper. Es geht da bis ins Ende. Der Schwanz ist ja das letzte Ende; die Nasenspitze ist ganz vorn, das Schwanzende ganz hinten. Was also beim Hund mit dem Riechen zusammenhängt, geht durch den ganzen Körper. Was der Hund frißt, wenn es ihm schmeckt, geht nicht durch den ganzen Körper, sondern bleibt in den Eingeweiden weiter zurück. Das ist sehr interessant. So daß wir also daraus sehen können: Je mehr nach innen gelegen etwas ist, was mit den Nerven zusammenhängt, desto weniger weit wirkt es wiederum im Körper. Und das wird uns das nächstemal dazu führen, daß wir noch besser, als wir es schon begriffen haben, begreifen lernen, daß von den Nerven die ganze Gestalt des Menschen abhängt. Der Mensch ist nach den Nerven gestaltet. Wenn wir nämlich beim Hund fragen: Wonach ist denn sein Schwanz gestaltet? Nach der Nase. - Wonach ist sein Eingeweide gestaltet? Nach den Nerven des Maules. - Die Nerven sind an einem Ende und machen die Gestalt am ändern Ende. Das ist etwas, was Sie, bitte, weiteren Betrachtungen zugrunde legen wollen. Sie werden sehr viel davon haben, wenn Sie darauf kommen, daß der Hund seine ganze Schwanzwedelei von der Nase hat; daß er, wenn er zum Beispiel sich wohl fühlt in seinen Eingeweiden, das von den Nerven seines Mundes hat und so weiter. Das Weitere werden wir noch sehen. Also es ist außerordentlich interessant, wie die Nerven mit der Gestalt zusammenhängen. Deshalb habe ich Ihnen neulich gesagt: Auch 121

was dann anderes eintritt zu seiner Gestaltung. Da ist schon das Auge und das Ohr wichtiger zu seiner Gestaltung als seine Nase. Beim Hund ist die Nase sozusagen der allererste Meister.ein Blinder hat von seinen Augen etwas. Beim Menschen ist ja das überwunden. weil die Augennerven. Beim Hund hat eben die Nase einen höheren Grad in der Stufenleiter. Und wenn wir daher studieren wollen.) Beim Hund nimmt die Nase einen großen Anteil an der Gestalt. Wie er ausschaut. da ist die Nase ein wenig zurückgedrängt in ihren Funktionen. beim Menschen ist sie in ihrer Tätigkeit zurückgedrängt. noch immer seinen Körper gestalten. und zum Teil von seinen Augennerven her. Da werden wir sehen. die zwar beim Blinden nicht zum Sehen da sind. warum der Mensch in der Gestalt unterschieden vom Hund ist. aber auch viel von seinen anderen Nerven. da müssen wir an die Nase denken! (Finger auf den Nasenrücken. das rührt von seinen Kopfnerven. 122 .

Durchsichtig ist sie nur bei uns weißen Europäern. etwas ganz Wunderbares. die ich hier vielleicht grünlich machen will. Hornschicht heißt sie. mit der mittleren Lederhaut und mit der inwendigen unteren Lederhaut. rot) und einer unteren Schichte. 20. so hat man ganz außen zunächst eine durchsichtige Schichte. Da drinnen werden die Nahrungsstoffe der Haut abgelagert. denn unsere Nägel wachsen eigentlich aus dieser äußeren Hornschichte der Haut heraus. hier grün gezeichnete Lederhaut. wir wollen heute die Frage von neulich fertig beantworten. So sind wir also als Menschen eigentlich zugedeckt und umkleidet mit einer dreifachen Haut. die ich hier rot gezeichnet habe. durch seine Haut ist eigentlich der Mensch im ganzen ein Sinnesorgan. Sehen Sie. während die Oberhaut bei Negern und Indonesiern. weil sie tatsächlich aus demselben Stoff besteht. die ist eigentlich zur Ernährung der ganzen Haut da. einer oberen Schichte (siehe Zeichnung. die eigentlich wiederum aus zwei Schichten besteht. Schon die Haut des Menschen ist etwas außerordentlich Kompliziertes. Unter dieser Hornschicht liegt die sogenannte Lederhaut. Nun. nur ist er etwas anders angeordnet. aus dem die Hörner der Tiere und aus dem auch unsere Nägel und Haare bestehen. diese unterste. Bei uns Europäern ist es aber eine durchsichtige Haut. vor allen Dingen 123 . sehen Sie. mit einer äußeren Hornschicht. Malaien. Dezember 1922 Meine Herren. die Hornschicht der Oberhaut. Wenn man die Haut von außen nach innen verfolgt. die sogenannte Hornschicht der Oberhaut. eben mit Farbkörnchen durchsetzt und dadurch gefärbt ist.SIEBENTER VORTRAG Dornach. die ist mit allerlei Zeug ausgefüllt. Aber die mittlere.

daß sie Schalen hat. eines neben dem ändern. bestehen aus solchen richtig so. wie gesagt. daß er an seiner ganzen Körperoberfläche lauter solche kleinwinzigen Zwiebeln ausstreut. sehen Sie. aber eben. viele Schalen. denn eine Zwiebel. Am meisten. die man in den Fingerspitzen hat. Wenn man zum Beispiel die vielen kleinen Zwiebelchen an der Zungenspitze und diejenigen. ich kann sie Zwiebelchen nennen.aber ist sie mit Muskelfasern ausgefüllt. wie ich es auch außen gezeichnet habe. der dünnere Teil. entdeckt hat. und die daher Pacinische Körperchen heißen. so daß man da überall kleine Zwiebelchen hat. die ist ja besonders ausgezeichnet dadurch. geht nach innen zu. Und diese kleinen Körperchen hier. diese kleinen Körperchen. man sieht sie ja nur durch die Mikroskope . Also der Mensch ist eigentlich so. nicht nur bei den Schlangen. Pacini. sind an der Zungenspitze. wie kleinwinzig das ist. und der andere. vergleicht. die ein Italiener. an anderen Körperteilen. daß die Zwiebelhaut nach außen ist. so daß man da überall kleine Zwiebelchen (gelb). um solche winzigkleinen Körperchen . die haben solche Zwiebelschalen. Aber was für uns ganz besonders wichtig ist: es sind da drinnen in dieser Haut lauter kleine Zwiebelchen. die äußere Schale. Solche haben wir Tausende und Tausende in unserer Haut drinnen. solche kleinen. am meisten sind an der Zungenspitze. Nun. die zweite Schale.sind zwanzig bis sechzig solche Schalen! Sie können sich denken.sie sind ja winzig. Das ist nämlich geradezu komisch: am meisten sind an der Zungenspitze! Viele sind auch an den Fingerspitzen. eines neben dem ändern. an der Hohlhand im Innern. sondern auch beim Menschen. 124 . dritte Schale und so weiter. so sind in den Fingerspitzen ungefähr siebenmal weniger als an der Zungenspitze.

Das ist deshalb sehr interessant. wenn man sich das wirklich vorstellen kann -: Nehmen Sie an. solche Zwiebeln bilden. der geht zunächst auf irgendeinem Weg . so ähnlich ist es nämlich im menschlichen Körper. wovon wir in der Haut die Zwiebeln haben. in der sogar allerlei Kristalle und so weiter eingelagert sind. und am Ende in der Haut drinnen. Und Sie können sich vorstellen: Vom Gehirn gehen lauter solche Nervenfaden aus.er sucht sich schon seinen Weg . aber bei den anderen Nerven ist er manchmal furchtbar lang. Außen hat er die Hornschichte. nur kurios gestaltet. die Zwiebelfädennerven. haben wir eigentlich die Blüte in unserem Gehirnschädel drinnen. meine Herren.Sehen Sie.und man stellt sich etwas Richtiges vor. So daß ich den Menschen auch so zeichnen kann. die von den Füßen gehen durch das Rückenmark ins Gehirn. Der Nervenfaden. Und von alldem. von jedem solchen Zwiebelchen geht ein Nervenfaden aus.ins Rückenmark hinein.in den Nerven (der Zunge) ist er ja auch kurz. überall in den Körper hin. sind furchtbar lang. also auch zu der Zunge her solche Zwiebeln . weil man sich das wirklich vorstellen kann .überallhin. und vom Rückenmark ins Gehirn. aber er ist eine Art Erdboden. die wächst heraus aus dem Erdboden und bildet da oben die Zwiebelblüte. und der Stengel. der ist nur innen . daß im Gehirn alle diese Nervenfaden anfangen und überall hingehen. So daß Sie sich vorstellen können: Der ganze Mensch ist in seiner Haut eigentlich eine Art Erdboden. da ist der Erdboden (siehe Zeichnung links). da drinnen haben wir eine wirkliche richtige Zwiebel. Das sind 125 . Ja. in der Lederhaut. und bilden da an der Körperoberfläche solche Zwiebeln. Da (siehe Zeichnung rechts) sind die Zwiebeln drinnen.

das Licht 126 . bei uns mehr alten Kerlen. das es aufnimmt. in den Verstand umsetzt. Da ist es so. darüber die «Humus»-Schichte. meine Herren. Sie haben ihren Stiel bis ins Gehirn hinein und haben im Gehirn ihre Blüte.unten die festen Körpermassen. das noch nicht das Außenlicht. Und aus dem Erdboden wachsen alle diese Zwiebeln heraus und haben im Gehirn ihre Blüte. also im ganzen ersten Jahre. daß tatsächlich das Kind. eine sehr lebhafte Zwiebeltätigkeit in sich. bei denen ist das so. Ja. solange sein Verstand nicht aufgeweckt ist. Und geradeso wie die Sonne hinscheint über die Blüten bei den Zwiebeln. daß man eigentlich die ganze Geschichte nicht mehr richtig verfolgen kann. Das ist der Erdboden. aber beim Kind ist das noch sehr viel mehr der Fall. nur beim Schlaf. Beim Menschen liegt nur von außen nach innen unter der harten Hornhaut die Lederhaut. so scheint beim Kind. in den Nerven hat.

die haben wir eigentlich so ziemlich mit allen Tieren gemeinschaftlich. sehen Sie. Die Nerven kann man nur so zum Denken verwenden. da sind auch solche Zwiebelchen eingestreut. die in die Nerven hineingeht. Denn man glaubt gewöhnlich. die eigentlich nur. da haben wir diese Gefühlsdrüsen. Aber die sitzen nämlich in einem Grübchen darinnen. die etwas gestaltet sind. Wir tragen da tatsächlich in den Hautnerven ein ganzes Pflanzenreich in uns. zum Denken — die ziehen wir heraus. Die menschliche Seele stiehlt den Nerven das Licht ab. da ist es diese Zwiebel. Nur hört später.das habe ich schon das letzte Mal erwähnt -. wenn wir in die Volksschule kommen. Aber hinten an der Zunge. wie wenn die Sonne im Kopfe sich verbreiten würde und alle diese Zwiebelblüten entfalten würde. daß man ihnen gewissermaßen ihr Licht abstiehlt. die vorher aus den Nerven geworden sind. das verwendet sie zum Denken. die Nerven denken. und was sie abstiehlt. die in einer Art von Zwiebeln an der Oberfläche auslaufen. der wirklich über diese Sache nachdenkt. Die Nerven denken nicht. sehen und so weiter. desto mehr werden einzelne von diesen Nervenzwiebeln dann besonders umgestaltet. eigentlich dieses lebhafte Wachsen auf. sagen wir. der kommt in jedem Punkt dazu. alle diese Tiere haben eigentlich solche Gefühlsnerven. Und in diesen Grübchen darinnen. diese Zwiebel. Im hinteren Teil der Zunge bildet sich erst so ein kleines Grübchen. und am weichen Gaumen schmecken wir und so weiter. selbst die niedersten. Daher ist die Zunge vorne so stark empfindlich. Da verwenden wir die Kräfte. also an Gaumen und Zunge hinten. da schiebt sich dann in dieses Grübchen hinein. einfach die selbständig wirkende Seele anzuerkennen. Da sind also 127 . da schmecken wir. Alle Tiere. Nun. Und solche umgestaltete Hautnerven sind zum Beispiel unsere Geschmacksnerven. aus Schleimmasse bestehen. so daß man die Wurzeln da durchschauen sieht. verwenden sie zum Denken. und das ist allerdings so. Es ist schon so. Derjenige. Es wächst in der Tat in den Nerven ein ganzes Pflanzenleben in uns.hinein. Das ist sehr interessant. Je weiter wir nun zum Menschen heraufkommen. solche im Innern wachsende Zwiebelpflanzen. die schiebt sich einfach als eine Zwiebel in die Lederhaut herein. Also vorne an der Zunge . bis an die Oberfläche heraus.

das innere Wasser. diese Zwiebeln gehen durch das Rückenmark. Es ist also gar nicht der feste Mensch. nicht erst. fühle. aus dem der Mensch besteht. gehen direkt zum Gehirn und bilden dort ihre Blüte. Wenn ich einen rauhen Stuhl habe. die immer sich verändern. muß aber zuerst durch den Mundschleim aufgelöst werden. Es ist so. ausspucke. wenn sie es kosten. geradeso wie meine Muskeln zu mir gehören. daß er rauh ist. weil ich mit so und so viel Zwiebeln. Und mit dem Gefühl. da gehört es zu mir als Mensch. Wie aus einem Geysir. Wenn ich Wasser. es hat sich abgetrennt. können wir überall alles wahrnehmen.wohl ein bißchen besser. aber unbewußt. also mit diesen Zwiebeln. was fest an uns ist. Alles. und wir können sagen: unser eigenes Wasser vermischt sich mit dem Wasser von außen. aber unser Gedächtnis strengt sich nicht viel an durch dieses Gefühl. die Feinschmecker sind. und dadurch können wir schmecken. etwa zu neunzig Prozent aus Wasser.an der Zungenwurzel furchtbar viele solche kleine Gruben. Nun. Ich bestehe nicht bloß aus festen Muskeln. das. und in jeder Grube wächst auch von unten herauf solch eine Zwiebel. wissen ja schon immer vorher. 128 . so haben wir wirklich solches Wasseraufspritzen an unserer Zungenspitze. dann ist es nicht mehr zum Menschen gehörig. daß wenn da hier die Zungenzwiebel ist. was wir schmecken wollen. was nicht erst in Wasser verwandelt worden ist. strengt sich auch nicht sehr beim Geschmack an . Das Wasser machen wir besonders flüssig hier um die Zungenwärzchen. Aber Sie werden ja selber wissen. daß er rauh ist. deshalb verschaffen sie sich es auch. aber solange das Wasser in meinen Zungengrübchen drinnen ist. Ich kann das. Nichts können wir schmecken. was in der Speise aufgelöst wird. Die Menschen. wenn wir nicht selber Wasser in uns hätten. da geht erst das Wasser um die Zungenzwiebel. der schmeckt. sondern ich bestehe aus Wasser. daß man sich an das nicht viel erinnert. was gut ist. vermischt sich mit demjenigen. Dann können wir aber fragen: Was schmeckt denn da eigentlich? Wir würden überhaupt nicht schmecken können. das Schleim des Mundes ist. sondern wir bestehen doch. wie ich Ihnen schon gesagt habe. das schmeckt nämlich nicht. so weiß ich mit meinem Gefühl. die an unserer Körperoberfläche sind. wie aus einer solchen Erdgrube das Wasser aufspritzt. Unser fester Mensch.

Nun. was als Wasser von außen kommt. daß sie weit ins Meer hinausschwimmen. so treibt man Wasser von innen in die Zungengrübchen (Geschmackswärzchen). was eigentlich schmeckt. Aber warum können wir nur schmecken? Hätten wir Flossen und wären wir Fische . wir können nur schmecken. Aber wir müßten im Wasser schwimmen. Wir haben keine Flossen. Daher ist es bei den Fischen auch so . wenn wir schmecken. das geht immer gleich in die Flossen herein. Und die Jungen kommen dann langsam wieder zurück in die europäischen Flüsse. und er schwimmt weiter mit den Flossen. Wenn ihm also von irgendeiner Seite etwas Angenehmes zuschwimmt.die Leute haben sich darüber gewundert -. Schleckt man Zucker . Wir Menschen verinnerlichen den Geschmack. sehen Sie. und deshalb verinnerlichen wir ihn. die im Wasser sind. was die Fische können. In dem süßen Wasser können die Eier nicht ausreifen. und seine Flossen bewegen sich gleich dahin. Wir Menschen können das nicht. auch die feinen Stoffe. währenddem die Fische eigentlich in dem ganzen Wasser drinnen leben. und da ist es ihm halt wohl. aber keinen innerlichen Geschmack. die europäischen Flüsse. in denen die alle herumschwimmen. die sind Süßwasser. dann würde jedesmal. wie ein bißchen Salz herankommt gegen 129 . Die sind ganz verkümmert bei uns. weil es sich vermischt mit dem. der Geschmack auch durch die Flossen wirken. Sie schwimmen sogar in den Atlantischen Ozean. um uns zu bewegen. wenn sie ihre Eier absetzen wollen. mit dem Wasser zusammen den Geschmack erleben. Die Fische schmecken. wir Menschen. weil der Zucker sich erst fein in diesen Zungengrübchen absondert. Jetzt können wir den Geschmack nicht dazu verwenden.Und dieses Wasser ist es. Warum ist das so? Nun.es wäre auch ein interessantes Dasein -. während der Zucker sich in seiner eigenen Flüssigkeit ausbreitet. und in dieses Wasser fällt der aufgelöste Zucker herein. Die Fische haben einen feinen Geschmackssinn. und nach seinem Geschmack richtet er sich. so schmeckt er das. an ganz andere Erdflächen. denn der Fisch schmeckt alle die feinen Stoffe. und der flüssige Mensch durchzieht sich mit dem Zucker. den erleben wir. damit wir recht gut immer alles aufgelöst hätten.wie ist denn das? Wenn man Zucker schleckt.

der eigentlich 130 . Und wenn auf der anderen Seite die Sonne anders auf die Erde scheint. Das wird in einen ändern Geschmack verwandelt.wir haben eigentlich fortwährend einen Fisch in uns. so wird durch diese Sonnenwärme dort gleich alles das. Das ist eine außerordentlich interessante Sache: das Wasser. Der Mensch will eigentlich fortwährend nach dem Geschmack schwimmen. dahin. und dadurch wird er etwas anderes. Der Geschmack des Wassers ist es eigentlich. der ihnen auch die Richtungen gibt. der hält ihn wieder zurück. von dem. Und es ist das Natürlichste. Und von dem. der eigentlich ein Fisch ist. Und die Jungen erst wiederum schmecken sich zurück. diese Geschichte ist eigentlich sehr merkwürdig. sich zu sagen: Der Mensch hat einen Ätherleib. Ja. Natürlich. der schwimmen will und nicht kann -.die Mündung zu. das ist eigentlich fortwährend dasjenige. was der Geschmack des Wassers tut. nur daß der Ätherleib festgehalten wird durch das Wasser. schmecken sie das. was da schwimmen will und nicht kann . und nach dem Geschmack schwimmen sie über die halbe Erde hinüber. und das Wasser wird wieder festgehalten. was im Wasser drinnen ist. Das ist alles der Geschmack. nämlich der wässerige Mensch. wo die Alten gelebt haben. Wir Menschen sollten eigentlich auch schwimmen. wenn wir uns bloß nach dem Geschmack richten würden. das ist eigentlich voller Geschmack. Wenn ich den Zucker schmecke. dorthin schwimmen. fein aufgelöst. das wir haben. Nur der feste Körper. was unser innerlich Seelisches von dem Geschmack ausmacht. der eigentlich gar nicht zum Gehen auf der Erde veranlagt ist. das schmecken diese Fische und schwimmen ins Meer hinaus. der die Fische zum Schwimmen bringt. Aber der Mensch hat diesen Ätherleib in sich. Und deshalb sieht man die Fische da drinnen zappeln. Denn mit dem Geschmack leben wir eigentlich ganz im Ätherleib drinnen. nur daß ihn der Mensch aufstellt. so will eigentlich etwas in mir. was nicht schwimmen kann. wenn auf irgendein Stückchen Wasser die Sonne drauf scheint. behalten wir das zurück. Und wie die Fische da drinnen herumschwimmen. der nur zum Schwimmen veranlagt ist. das auf der Erde in Flüssen fließt und im Meer ist. Die richten sich also überhaupt nach dem Geschmack. Der Drang zum Schwimmen ist schon da. meine Herren.

weil die Menschen eigentlich nur den Leichnam des Menschen beobachten. der ist uns ja ähnlich. Wir sind Fische. geredet habe. Daher können diese Zwiebeln nur dasjenige wahrnehmen. die führen einen erst dahin. schwimmen in dem feinen Wasser. der da eigentlich ist. Sie tun es nicht. Da möchten wir eigentlich fortwährend schwimmen. solche Sachen. so will der nicht mehr schwimmen. Aber diese Zwiebeln. Und es ist schon so. und der Dunst. das bewirkt. Aber wir verwandeln dieses Schwimmen in das innere Geschmackserlebnis. das heißt. wieder anders umgewandelte Zwiebeln. das ja auch immer in der Luft ist. der Wasserdunst. dann würden die Fische höhere Tiere werden. was alles im Wasser aufgelöst ist. Aber in dem wollen wir fortwährend schwimmen. Die gehen in die Nasenschleimhaut hinein. was an sie herangeht. Das können Sie in keinem heutigen wissenschaftlichen Buch finden. Sehen Sie. sie würden anfangen zu schmecken. Wenn wir natürlich den Leichnam vor uns haben. daß wir das alles nach innen gießen und schmecken. sondern die gehen ganz an die Oberfläche heraus. Wir beteiligen uns deshalb am Leben. am Samstag. und daß wir es nicht können. sind die. Die Fische sind ja eigentlich sehr kalte Wesen. weil sie gleich ihre Flossen bewegen. nicht den lebenden Menschen. weil wir eigentlich alles zusammen. wir müssen den Rosenduft herankommen lassen an die Nervenzwiebeln unserer 131 . von denen ich Ihnen das letzte Mal. daß eigentlich der Mensch fortwährend gern schwimmen möchte.nur in seinem flüssigen Menschen drinnen ist. was in der Welt ist. wo immer das Wasser sprudelt. Würden die Flossen der Fische weggenommen. Aber der beteiligt sich auch nicht am Leben. den Menschen zu begreifen. Sie könnten wunderbar schmecken. Nervenzwiebeln. die sind nun nicht in einem Grübchen. sind. Nun.

habe ich Ihnen gesagt. Aber was will er denn eigentlich tun? Sehen Sie. ja. daß es diese Zwiebeln. Und wir strecken diese Lufthände durch unsere Nase. Es geht ja fortwährend der Atem durch die Nase. wenn er nicht ein Hund. In diesem Atem drinnen lebt der Luftmensch. sogar nur zu zehn Prozent fester Mensch. wir sind Wasser. der Hund würde nämlich etwas ganz anderes tun. und so benutzt er das Ersatzorgan und kann bloß we132 . wenn Sie in der Nase des Menschen solch eine Zwiebel nehmen. strecken sie entgegen dem Rosenduft und Nelkenduft. sind wir sie nämlich selber. Aber was will denn der Schwanz tun. so daß der Atem den Rosenduft angreifen kann. was in der Luft liegt. die weht heran. so kommt beim Hund der Schwanz in Bewegung. würde er nämlich fliegen unter dem Einfluß des Geruches! Geradeso wie der Fisch schwimmt. so sind wir auch Luft. Wir haben wirklich nicht bloß die Luft zum Spaß in uns. Da lebt sie. so strecke ich. ich bin eine Wassersäule. Das ist eine luftförmige Hand. Das greifen wir an. trotzdem. die aber über unsere ganze Haut ausgebreitet sind. der hat keine Flügel. der nur wedeln kann? Es ist nämlich interessant: der Hundeschwanz kann nur wedeln. Geradeso wie ich Wasser in mir habe. natürlich auch dem Mistduft.Nase. Und wie wenn ich meine Hand ausstrecke und fühle. Aber. Nun. Geradeso wie beim Fisch die Flosse in Bewegung kommt. die Luft. daß es sich sogar beim Hund zeigt: Da riecht die Nase. wenn er ein Vogel wäre. sondern ein Vogel wäre. Solange die Luft in uns ist. dasjenige. besonders dazu ausbildet. aber außerdem weht von innen heraus die Atemluft. Und da erfasse ich den Rosenduft oder den Nelkenduft. nachher riechen wir ihn. und gleich wedelt der Schwanz. die von innen den Atem anziehen. der Hund. meine Herren. meine Herren. aber nicht mit der Hand greifen wir das an. sondern durch die Zwiebeln. in die Nase hinein. der ist nicht fest. was ich in meinem Luftorganismus habe. so habe ich Atem in mir. die da in die Nase hereingeht. so würde der Hund fliegen. ich habe etwas Festes ausgestreckt. da ist sie von der äußeren Luft umweht. aufzunehmen. Das ist also so. Ich bin nämlich nicht bloß ein fester Mensch. und fortwährend ein Luftmensch. So ist ein Stückchen vom menschlichen Leib dazu verwendet. Wie ich Ihnen früher gesagt habe.

mistig zu riechen! . Weil wir fortwährend fein riechen . wenn der Herbst herankommt. der ist furchtbar fein. und die anderen Wesen gehören dazu. mistig zu riechen für die Schwalben. Und bei uns Menschen ist es auch so. denn der kommt herauf vom Süden nach dem Norden. daß die Erde eigentlich ein ganzes lebendiges Wesen ist. die Zugvögel. in unserem Leibe ist es so eingerichtet. nach dem Äquator hinfliegen und wieder zurückfliegen.Da fangen die Schwalben an. dann würden sie sagen: Da fängt es an. wollen wir eigentlich immer fliegen. Wenn aber bei uns der Herbst kommt. da oben fängt es an. und dann wiederum nach dem Norden. und da fliegen sie herauf nach dem Norden. Wenn bei uns der Frühling kommt. Es reicht ihm nicht. Geradeso wie wir fortwährend schwimmen wollen. Die Luft. es sind ganze Bibliotheken geschrieben worden über den Vogelflug. was aufsteigt als Düfte aus den Blumen und so weiter. dahin zu fliegen. daß die Vögel selbst bei diesen großen Wanderungen im Herbst und Frühling sich nach der furchtbar feinen Verteilung der Gerüche in der ganzen Luftschichte unserer Erde richten. ja. daß gewisse Vögel. über den 133 .dein. wollen wir fortwährend fliegen. für die Schwalben wahrnehmbar. übel zu riechen! Der Geruchssinn der Schwalbe. so ist der Geruch. Und wie ich Ihnen gesagt habe. Denken Sie sich nur einmal die Schwalben. aber es ist dieselbe Kraftentfaltung. insofern wir ein Luftmensch sind. die treibt das Blut zum Kopfe. Die feinen Frühlingsdüfte kommen zu ihnen nach dem Süden. wenn da die Schwalben untereinander sich verständigen könnten. Aber die Wahrheit ist. Meine Herren. sagen wir. Es ist wirklich so. daß das Blut zum Kopfe fließt und wiederum wegfließt. Die Schwalben leben bei uns im Sommer. wo der gute Geruch sie anzieht. der breitet sich aus bis nach dem Norden.wir bemerken es gar nicht —. da fängt es wiederum da unten an. der dem Süden entströmt. daß die Menschen bis Ariesheim wahrnehmbar sind. Auf der Erde ist es so eingerichtet. Da unten riecht es gut. Da gefällt ihnen dasjenige. und da bleiben sie da. der zum Beispiel. näher herankommt. Und derjenige. Durch ihre Geruchsorgane werden die Schwalben nach dem Süden geführt. Sehen Sie. oder der Herbst nur herannaht. Das gefällt ihnen eben im Geruchsorgan. die wir atmen. Wir sind ganz durchsetzt von Geruch.

Aber der luftförmige Mensch. Es ist geradeso. und stirbt wieder beim Ausatmen. Kein Mensch kann das Gehirn richtig verstehen. denn der feste Mensch und der flüssige Mensch. weil wir einatmen. Und die Folge davon ist. daß dasjenige. da entsteht in ihm begreiflicherweise eigentlich der Drang. Sonst. das der Nase entgegenwächst durch den Astralleib. ausatmen. durch den man schmeckt. was ich gesagt habe. Eigentlich möchte der Mensch fortwährend wegfliegen in die Luft hinauf. ist eben unser Astralleib. wiederum stirbt. was uns da zum Denken bewegt. das nennen wir den Astralleib. was aus einer richtigen Betrachtung unserer Sinne gerade hervorgeht. der merkt das. Geradeso wie in dem flüssigen Menschen dieser feinere Mensch lebt. insofern er Luftmensch ist. wenn über dem Acker der Mist stinkt. der das da hinaufschoppt. achtzehnmal in einer Minute.aus dem. werden wir geboren. den man eigentlich dem flüssigen Menschen abstiehlt. Und wie ich Ihnen das letzte Mal gesagt habe. Beim luftförmigen Menschen ist es so: der wird achtzehnmal in der Minute geboren beim Einatmen. Er verinnerlicht es. Und deshalb verinnerlicht der Mensch dasjenige. er möchte fortfliegen. Er wird selber ganz mistig. Es wird seelisch. weil er keine Flügel hat. der eben nicht die ganze Sache so betrachtet. der gerade gemistet worden ist. der eigentlich in jedem Augenblick geboren wird. Aber es ist eben da. der geht eigentlich mit seinem Luftmenschen dahin. daß der Mensch. 134 . Seelisch ist das der Ekel.Acker geht. bis er stirbt. Und da sagt er: das ekelt ihn. von den gasförmig. Es ist ein fortwährendes Geborenwerden und Sterben. hinauf geschoppt wird und dem Geruchssinn entgegenwächst. nicht wahr. und da entsteht in ihm . den wir wieder abstoßen. die merken nichts von dem Miste. den wir in uns fortwährend erneuern. so lebt er in diesem luftförmigen Menschen. Das ist das. was eigentlich da unten sein müßte. Und das. damit wir ein Wort haben. wovon er nicht fortfliegen kann. werden unter Umständen alte Kerle. wie ich sie jetzt betrachtet habe. werden Sie es schon begreifen -. achtzehnmal geboren wird in einer Minute. hinaufgeschoben. dunstförmig gewordenen Ausdünstungen des Mistes. ganz innerlich erfüllt wird von dem Mistgeruch. es dauert jahrelang für den festen Menschen. Das kann er nicht. was da drinnen nun herausgenommen wird.

Aber ich kann nicht schwimmen. weil er sonst zu schwer ist. Unsere Gedanken sind eigentlich die umgewandelten Flugkräfte. daß alles bei ihnen in den Flug hineingeht. so möchte ich eigentlich schwimmen. daß in jeder solcher Flaumfeder noch etwas Luft drinnen ist. Man braucht nur richtig die Vögel zu betrachten. daß eigentlich alles abgedorrt ist. und so schieben wir das ganze Rückenmark ins Gehirn hinein und fangen an zu denken. so verwandelt sich das in den Gedanken: Mich ekelt. Es schaut sehr gescheit aus. im Gehirn erlebt mit dem. Aber das Wichtigste in ihm ist.Wir Menschen möchten eigentlich fortwährend fliegen durch unsern Geruch. Wir 135 . was in der Luft ist. Das Hauptsächlichste am Vogel ist eigentlich das. weil wir nicht fliegen können. und da verwandelt sich das in das innere Wohlgefühl. Aber wir können nicht fliegen. was der Hund in der Nase erlebt. um zu fliegen. die er in seinen Knochen drinnen hat. Und der Mensch ist deshalb ein so vollkommener Denker. Die Vögel denken eben nicht. die noch dazu höchst ungeschickt. der Vogel hat nämlich hohle Knochen. ganz festgefügt sind. Und die Luft. Da ist Luft drinnen. weil er all das. selbst beim Strauß. Aber der Vogel kann fliegen. der viel Federn hat.Und so sind alle unsere Gedanken eigentlich im Grunde genommen umgewandelte Gerüche. . so möchte ich eigentlich fliegen. aber das macht es eigentlich. das wächst nur an. an unserem Rücken. der Vogel hat etwas ganz Eigentümliches. Wenn ich sage: Ich fühle mich wohl -. die er durch sein Geruchsorgan aufnimmt. weil wir höchstens diese festen Schulterblätter haben. steht die äußere Luft selber in Verbindung. Warum kann der Vogel fliegen? Meine Herren. wodurch er fliegen kann. was aus Luft besteht. so wird man sehen. aber wir können nicht. Die Vögel denken nicht. Der Vogel ist also wirklich hauptsächlich ein Luftwesen. Mit denen möchten wir zwar fortwährend fliegen. Wir denken. der Mistgeruch ist ekelhaft. aus der er selber besteht. Ich kann aber nicht fliegen. daß sein Geschmack sich in die Gefühlskräfte verwandelt. werden Sie sehen. Und wenn Sie einen Vogel anschauen. und mit dieser ganzen Luft. aber die anderen Vögel fliegen eben. was ich da vorstelle. Wenn ich sage: Mich ekelt -. Das andere. Das ist das Interessante am Menschen. Der Strauß geht ja noch. Wir Menschen haben nur diese Schulterblätter. die kommt als Luft in Verbindung mit der Luft.

wenn ihre Nasenschleimhaut also verkümmert ist . Die können nur durch dasjenige denken.es gibt solche Menschen. Und wenn wir Kälte oder Wärme wahrnehmen. das Gasförmige. so sind wir auch ein Stückchen Wärme. Sehen Sie. was das Auge hat. Aber sehen Sie. das nehmen wir wahr durch unsere Zwiebeln. daß er nicht bloß ein fester Mensch ist. wenn Menschen keinen Geruch haben. und hat es überhaupt dadurch. das wir selber sind. Es ist ja immer gut. ein Stückchen Wasser als Mensch. und das Riechende der luftförmige Mensch ist. Nur. so wird diese durch das Stückchen Wärme wahrgenommen. die in die Nasenschleimhaut gehen. die keinen Geruch haben -. und diese Wärmewelt nimmt die andere Welt um sich herum wahr. So wie wir eigentlich als Mensch ein Stückchen fester Mensch sind. Der Blindgeborene hat auch das Innere. ein Stückchen Luft als Mensch. Das Luftförmige. Im Munde schmeckt das Wasser vom Wassermenschen. und in der Nase schmeckt die Luft oder riecht die Luft vom Luftmenschen. die überall nach der Haut hingehen. Wir spüren auch noch etwas anderes um uns herum. Direkt die Wärme in uns nimmt die äußere Wärme wahr. sondern auch ein flüssiger und ein luftförmiger Mensch ist. Wir haben da als Menschen ein Stückchen Wärmewelt in uns. Die Wissenschaft denkt immer nach darüber: Da kommen die Geschmacksnerven in die Zungenwärzchen hinein. wie merkwürdig das ist: Das Feste. aber so im ganzen mehr: das ist Wärme und Kälte. als wenn der Nerv schmecken oder riechen würde. daß wir auch etwas ererben. fehlt ihnen eigentlich auch ein gewisses Erfindungsvermögen. das nehmen wir mit unserem Gefühl wahr durch die Zwiebeln. die von allen Organen abgesondert wird. das heiß oder kalt ist. wenn wir nicht alle Sinne ausgebildet hätten. nehmen wir es natür136 . die Wissenschaft weiß wirklich nicht richtig.verdanken als Menschen eigentlich unserer Nase außerordentlich viel. und das Flüssige. was sie vererbt haben von ihren Eltern. Und das ist eben beim Wärmesinn der Unterschied von den anderen Sinnen. das nehmen wir mit unserem Geschmackssinn wahr. Wir sind ja auch wärmer als die äußere Welt. wenn wir etwas angreifen. das Wässerige. Das ist aber ein Unsinn. und eigentlich ist alles so. Wir haben aber jetzt gesehen. daß es die Wärme selber ist. daß das Schmeckende eigentlich der wässerige Mensch ist. ererbt. sonst könnten wir überhaupt nicht leben.

und sogar ein Stückchen Wärme. und auch Luft ist da drinnen. Und nur dadurch. und ein vierter Mensch. so möchten die höheren Tiere ein Ich werden und können es nicht. der fortwährend stirbt und wieder erneuert wird im Physischen. sie möchten eigentlich ein Ich werden und können es nicht. Also eigentlich müßte in die Figuren. wie sie eben sind. So sehen wir schon. der materielle Mensch. Aber wir Menschen. wo wir es angreifen. so hätten wir kein Ich. also keinen Astralleib hätten. Wenn Sie irgendwo ein wissenschaftliches Buch aufschlagen. Geradeso wie wir niemals denken könnten. nehmen wir die ganze Kälte um uns herum wahr als Mensch. den luftförmigen Menschen. die tragen auch an dieser Wärme! Die höheren Tiere. und ein dritter Mensch. meine Herren. die Nerven. Und deshalb sind diese höheren Tiere so gebildet. wenn wir nicht den Geruch in uns umgewandelt hätten. Wären wir so kalt wie ein Fisch oder eine Schildkröte. Man sieht ihnen an. daß wir auch ein Stückchen Weltenwärme sind. Es werden eben hineingezeichnet die Knochen. Aber wenn es im Winter kalt ist. Das ist ja nur ein Zehntel von dem Menschen überhaupt. so ist es so. der der eigentlich physische Mensch ist. wärmer als unsere Umgebung. den feineren Körper in sich trägt. der den Lebenskörper. Anders ist der Mensch gar nicht zu begreifen. den Ätherkörper. Sie können jetzt sagen: Aber die höheren Tiere haben ja auch eine eigene Wärme. Aber das ist ja alles Unsinn. die Muskeln. die da gezeichnet werden durch die materialistische Wissenschaft ein zweiter Mensch hineingezeichnet werden. Ja. die wollen nämlich ein Ich werden und können es nicht. wie falsch die Wissenschaft eigentlich auf diesem Gebiete ist. Und dadurch haben sie ihre verschiedenen Gestalten. der Wassermensch. aber als astralischer Mensch bleibt das 137 . als wenn der ganze Mensch so irgendein festgestaltetes Gebilde wäre.lieh nur an der Stelle wahr. der Wärmemensch. fühlen wir uns selbständig in der Welt. diese höheren Tiere. den wässerigen Menschen. wenn wir nicht ein Stückchen Wärme in uns hätten. Das andere ist ja zu neunzig Prozent Wasser. So wie wir nicht schwimmen oder fliegen können. wir haben einmal diese vier Teile in uns: den festen Menschen. würden wir gar nicht zu uns «Ich» sagen. und ebenso im Sommer die Hitze. der den astralen Körper in sich trägt. sind ein ganzes Sinnesorgan. der Luftmensch. so hätten wir kein Ich.

Und die Wissenschaft. und er hat einen Grund. nachdem wir das vorausgeschickt haben. daß wir gerade recht zu uns «Ich» sagen können. Wenn die Schachtel recht kalt ist. Die Bangigkeit in unserem Ich. da suchen sie fortwährend diese Wärmezwiebeln und diese Gefühlszwiebeln und finden sie nicht! Alle Augenblicke kommt einer und untersucht ein Stückchen Haut. das wir sind. 138 . Unser Ich will uns verloren gehen. die ich Ihnen geschildert habe. so nimmt uns die äußere Kälte dieses Stückchen Wärme. dann fühlen wir uns wohl. und da meint man. Damit wollen wir das nächste Mal dann fortsetzen. also für den Geschmackssinn. Wärmezwiebeln sind nicht da. Nun sagen sich die Leute: Wenn ich also die Schachtel hier angreife. Der Wärmesinn ist ja eigentlich auch auf den ganzen Menschen verteilt. also für den Geruchssinn da sind. Ja. Und auf diese Weise können wir erst den Menschen verstehen. das ist der Ich-Mensch. da fühle ich durch diese Gefühlszwiebeln die Schachtel. bange zu sein. weg. da müßte ich die Kälte ja auch durch eine solche Gefühlszwiebel fühlen. und das Stückchen Wärme. die macht uns dieses Stückchen Kälte wahrnehmbar. Da sehen manche von diesen Gefühlszwiebeln ein bißchen anders aus. Wo der Wärmesinn beginnt. die für das Feste. weil der ganze Mensch eben diese Wärme wahrnimmt. Wenn wir von einer solchen Wärme umgeben sind. des Nichtmateriellen. als er eigentlich soll. Wenn einer friert. wenn wir aber von Kälte umgeben sind. für das Flüssige. Aber das ist ein Unsinn. so findet man halt eben diese Gefühlszwiebeln. denn dann schiebt er das Ich schneller aus sich heraus. da sind wir schon außerordentlich leicht-sinnige Wesen. so ist er eigentlich immer bange um sein Ich. aber er ist fein. Wir haben nur diese Zwiebeln. das eben die äußere Wärme wahrnimmt. Wir werden nun. Wenn man den Menschen rein materiell absucht. die gehören nun zu etwas anderem. das Feste. das wir in uns haben.ganze Leben hindurch. Das sind eben die Dinge. die macht da etwas Eigentümliches durch. daß wir frieren. nämlich bloß ein Stückchen Wärme. die uns nach und nach immer mehr hinführen von den Betrachtungen des Physischen zu den Betrachtungen des Nichtphysischen. recht interessante Betrachtungen daran knüpfen können. und für das Luftförmige.

damit Sie auch in dieser Richtung auf Ihre Rechnung kommen. Sie können also im Wasser atmen. wir wollen sie heute einmal so betrachten. und daß er. Wenn Sie aber fragen. wir haben den Geschmackssinn und den Geruchssinn betrachtet. Also wenn Sie fragen. Alle diese Sinne aber sind nur wichtig dafür. daß Sie daraus sehr viel sehen. die atmen anders. was in der nächsten Stunde besprochen werden soll. wir haben auch den über den ganzen Menschen ausgebreiteten Gefühlssinn betrachtet. Leben kann er nicht durch seine Sinne. warum die Nase mitten im Gesicht sitzt und so weiter. damit er die Welt erkennen lernt. bleibt noch einzelnes übrig zu betrachten. 23. dann müssen Sie nach Ihrem Atem sehen. und die das können. Der Atmungsprozeß ist zuerst ein Einatmungsprozeß. Wichtig für den Menschen. weil er die betreffenden Organe verkümmert hat. was für unser Leben notwendig ist. warum Sie ein aufrechtes Wesen sind. da sie schwimmen können und immer im Wasser leben. sondern leben tut er durch seinen Atmungsprozeß. warum Sie leben. daß der Mensch seine Umgebung kennenlernt. und zwar dasjenige. Wir atmen aus der Luft. 139 . Vielleicht können Sie sich dann während der Weihnachten beraten. dann müssen Sie sich die Antwort geben: weil meine Sinne so und so sind. Ich habe Ihnen ja diese Dinge von einem ändern Gesichtspunkte aus schon beschrieben. von dem ich Ihnen das letzte Mal gesagt habe. die Fische atmen im Wasser. wie ich das letzte Mal gesagt habe. die uns umgibt. Dezember 1922 Meine Herren. ein.ACHTER VORTRAG Dornach. aber es gibt viele Tiere. sind seine Sinne. und das möchte ich gerne heute tun. Wenn wir nun zunächst auf den Menschen schauen. denn der Atem hängt mit dem ganzen Leben zusammen. Nun atmen ja die Menschen auf eine Weise. So zum Beispiel atmen die Fische. und wir haben ja von den Sinnen jetzt schon das Auge und das Ohr betrachtet. die ja im Wasser leben. daß es der Mensch eben nicht kann. seinen Körper gestalten kann. so haben wir beim Menschen den Einatmungsprozeß. wie auch die höheren Säugetiere. wie ich Ihnen auch gesagt habe.

das müßte dann so sein. und in unserem ganzen Körper. Kohlensäure ist Sauerstoff und Kohlenstoff zusammen. daß wir unseren Körper in die übrige Welt dadurch einschalten. und zwar ist der Kohlenstoff in sehr verschiedener Weise vorhanden. der Diamant. die Steinkohle ist undurchsichtiger Kohlenstoff. Wenn sich der Sauerstoff mit der festen Kohle verbindet. und zuletzt ganz riesig werden würden wie die Erde selber. und die Kohlensäure müßte in uns bleiben. was nun nicht gerade Staat machen kann mit seinem Wesen wie die Kohle. genau derselbe Stoff ist wie dasjenige. oder ich möchte sagen. Der Kohlenstoff. Sehen Sie. entsteht wiederum ein Gas. ein wertvoller Stein ist. Und endlich ist der Demant. Dann könnte man immer einatmen. dann würden wir unermeßlich viel Kohlenstoff haben müssen.weil es groß ist als Stein —. da liegt umher. den wir in uns tragen. auch Kohlenstoff. nur in anderer Form. mit Wasser und so weiter. die nicht elegant ist. was zum Beispiel als etwas besonders Wertvolles . oder auch fliegt umher in ganz kleinen Partikelchen Kohlenstoff. denn die Pflanze besteht aus Kohlenstoff. Wir atmen also den Sauerstoff ein. Und wenn Sie einen Bleistift haben und da Graphit drinnen ist. Der breitet sich überall in unserem Körper aus und verbindet sich mit der Kohle. dasselbe. Diese Kohlensäure atmen wir dann aus. Kohlensäure. daß in der Natur so etwas. der ist zunächst einmal. aber Kohlenstoff ist der hauptsächlichste Bestandteil der Pflanze. Also solchen Kohlenstoff haben wir in der verschiedensten Gestalt in uns. in den Steinkohlen vorhanden. Kohlenstoff. Es ist schon interessant. Ja. So daß also unser Leben eigentlich darinnen besteht. Der Sauerstoff breitet sich dann in unserem ganzen Körper aus.den Sauerstoff. Nun können wir aber auch so sagen: Wenn wir immer bloßen Sauerstoff einatmen würden. als Diamantstein in der Krone von England ist. finden Sie sonst auch in der Natur. Dann aber ist der Kohlenstoff auch in jeder Pflanze vorhanden. Der Diamant ist durchsichtiger Kohlenstoff. einen einzigen riesigen Einatmungszug 140 . der ein so wertvolles Material. so schreiben Sie mit Kohlenstoff. schwimmt umher. daß wir Sauerstoff einatmen und Kohlensäure ausatmen. daß wir uns durch das Einatmen immer aufblasen würden. wie Sie wissen.

sondern wenn irgend etwas in uns krank ist. Jedesmal. der behauptet. die ist der Tod. Millionen schon da sein. daß ja in der ganzen Natur überall kleinwinzige Lebewesen vorkommen — Sie haben schon von ihnen gehört —. Ebenso bringen die Bazillen nicht die Grippe. Fortwährend ist in uns Leben und Sterben. Natürlich. wo die Grippe ist. die haben die Eigenschaft. geradeso wie die Frösche auf eine unerklärliche Weise hervorkommen. Wir wechseln immer ab. Der muß immer wieder erneuert werden. Damit Sie das begreifen. wenn wir durch die Luft gehen. weil sie ja in dem Wasser sind. und indem wir ausatmen. Denn wenn Sie zum Beispiel den Raum hier mit Kohlensäure ausfüllen und hineingehen. fliegen in der Luft unzählige solche Lebewesen herum. das angeregt ist durch dasjenige. Kohlensäure ist der Tod. 141 . indem wir einatmen. als wenn einer sagt. daß von den kleinen Lebewesen die Krankheiten kommen. Wir müssen wieder ausatmen und Kohlenstoff neu bilden. diese kleinen Lebewesen . was den Regen bewirkt. es ist nun interessant. die quaken. gerade von den kleinsten. Aber die Frösche bringen nicht den Regen. Bakterien. Derjenige.auch davon habe ich Ihnen schon gesprochen -. der ist natürlich geradeso gescheit. Bazillen. mit der Lebensluft. Und diese Kohlensäure. wenn wir immer nur einatmen würden. so können. weil sie es spüren. der Regen kommt von den Fröschen. Kaum ist irgendwo eines da. wenn der Regen kommt. so fühlen sich diese kleinen Lebewesen in den erkrankten Organen in uns wohl. sie vermehren sich riesig. aber sie sind da. Nicht daß etwa diese kleinsten Lebewesen die Krankheit bewirken. Sie halten sich dort gerne auf. Und sehen Sie. Wir können schon sagen: Sauerstoff ist für uns das Leben. Wir könnten nicht leben. der zum Beispiel sagt: die Grippe kommt von dem Grippebazillus und so weiter. Ja.machen. leben darinnen unzählige kleine Lebewesen. Wenn wir irgendeinen Muskel aus einem Tiere nehmen. mache ich Sie aufmerksam darauf. wenn der Regen kommt. die wir bilden. wie dieses Leben und Sterben überhaupt in den Menschen hereinkommt. müssen Sie sterben. daß sie sich riesig vermehren. Darauf beruhen ja die sogenannten Infektionskrankheiten. quaken die Frösche. Wie die Pflanze im Mist. mit der Todesluft. Aber wir haben nicht so viel Kohlenstoff. dann fühlen sich diese kleinen Lebewesen wohl.

für die Grippe gibt es die Bazillen und so weiter. daß die Leute die wirklichen Krankheitsursachen nicht untersuchen wollen. daß einem die Bazillenuntersuchung nichts nützt. wo sie geschützt sind vor der Erde. den Cholerabazillus. die brauchen. warum ist denn das? Das ist nämlich eine sehr wichtige Sache. also solche kleinwinzigen Lebewesen nehmen. daß die Frösche quaken. Sie können zum Beispiel nicht einen Cholerabazillus aus dem menschlichen Gedärm herausnehmen und irgendwo beliebig leben lassen. Der Mensch ist nämlich als Ei. der Cholerabazillus im menschlichen Gedärm sich aufhält. da wirkt auf ihn zum Beispiel die Schwerkraft nicht so stark. Also man darf nicht das Kind mit dem Bad ausschütten und sagen. wo. ist ja auch der Mensch. und die Schwerkraft der Erde ruiniert ihn gleich. Sie nützt einem so viel. daß die Bazillen nicht die Krankheit machen. Sonst wird man niemals richtig erklären. Nun. Und da kommen wir auf ein sehr wichtiges Kapitel. wenn es regnet. wenn man immer nur sagt: Für die Cholera gibt es die Bazillen. Das ist natürlich nur eine Faulenzerei dafür. immer eine gewisse Umgebung. und sie von dort wegnehmen. Sehen Sie. Also diese kleinwinzigen Lebewesen. wenn er aus seinem Element draußen ist. meine Herren. der muß also im Gedärm des Menschen leben. Das können Sie nicht. Dieser Cholerabazillus. als Keim auch ein solches kleines Lebewesen. Nun aber. damit sie leben können. Er kann nur im menschlichen Gedärm oder im Gedärm von Ratten und dergleichen leben. dann können sie nicht mehr leben. Aber ein solches kleinwinziges Lebewesen. Was heißt denn das aber: sie sind geschützt 142 . wo sie sind. Alle diese Bazillen müssen irgendwo leben. wie diese unzähligen. wie man weiß. sagen wir. daß der Mensch der Krankheit ausgesetzt ist. in demselben Moment. wenn er anfängt zu leben.Also man darf nicht auf der einen Seite sagen. ein solches winziges kleines Lebewesen. wenn Sie solche Bazillen. als wenn er draußen ist. Aber man muß auf der anderen Seite wissen. daß diese kleinsten Lebewesen eine ganz bestimmte Umgebung haben. die Bazillen zu untersuchen sei unnötig. daß man weiß. Nehmen wir einen solchen Cholerabazillus und vergleichen wir ihn mit dem Menschen.

Aber der menschliche Frauenorganismus ist so eingerichtet. bevor noch eine sogenannte Befruchtung durch den männlichen Samen eingetreten ist. da wirkt auf ihn die Erde ein. und der ist geschützt zunächst. solche Wirkungen haben soll. er muß vordringen durch die Blutzirkulation der Frau. etwas anderes als die Erde wirkt auf sie ein. kommt unter den Einfluß der Erdenschwerkraft. so wunderbar ist dieser menschliche Organismus eingerichtet. das also bald so. zu den Cholerabazillen. Er ist ihm hingegeben. Da sieht man. da ist er nicht mehr geschützt. so ist dem Mondeneinf luß hingegeben auch der Menschenkeim in seinem allerersten Zustand. und hauptsächlich dem Mondeneinfluß hingeben können. wenn beim Weibe die monatliche Periode eintritt. Der Menschenkeim ist auch zunächst im Leibe der Mutter geschützt vor dem Erdeneinfluß. In dem Augenblick. Jedesmal dann wird eigentlich ein Menschenkeim ver143 . daß er durch den Ablauf von der monatlichen Periode den Menschenkeim nach auswärts befördert. bald so auf die Erde hinscheint. Vernichtet wird er jedesmal. kommt weiter nach auswärts. aber er dringt dann vor. Nun ist aber der weibliche Organismus so eingerichtet. Die bleiben im Darm. meinetwillen. da bleiben sie da. zu weit herauszugehen. sagen wir. Die Frauen sondern alle vier Wochen solche Menschenkeime ab. Das ist schon so: Diese Lebewesen müssen geschützt sein vor der Erde. die ja mit dem Mondengang zusammenhängt.vor der Erde? Das heißt. so lebt zunächst im menschlichen Weibe dieser kleine Menschenkeim. damit sie sich dem Kosmos. ganz kurze Zeit. so sonderbar das ist. Die hüten sich. daß das Mondenlicht. wo sie geschützt werden können vor dem Erdeneinfluß. Gerade so. Sehen Sie. wo er zu weit herauskommt aus dem Körper. Sehen Sie. daß das mit dem Mondeneinfluß zusammenhängt. Und tatsächlich ist es so. der großen Welt. daß auf alle diese Lebewesen der Mond einwirkt. Das ist eine sehr interessante Tatsache. Zunächst. daß der Menschenkeim nur anfangs geschützt ist. daß er einen Gegensatz bildet zu den Bazillen. und der Erdeneinfluß zerstört den Menschenkeim. Da sind sie geschützt. Wenn sie sich selbst überlassen sind. sind sie dem Mondeneinfluß hingegeben. wie der Cholerabazillus in dem Gedärm lebt. Da kommt er unter den Erdeneinfluß.

nicht nur das Wasser verdunstet hinauf. als die materialistische Wissenschaft annimmt. denn der Mensch ist kein Hering. also alle diese Heringseier. der sonst. Diejenigen. was fortwährend von der Erde in den Weltenraum hinaufsteigt. das geht ja in die ganze Umgebung über. so werden Sie sich sagen: Ja. sondern von der Erde gehen ja fortwährend solche unbefruchteten Keime in den Weltenraum hinaus. da kann Ihre Aufmerksamkeit auf etwas fallen. die befruchtet werden. Und nun nehmen Sie die Heringe und alle anderen Fische und anderen Tiere. und wird geschützt vor der Erde. die ätherisch ist. die Heringe legen Millionen und aber Millionen Eier ab. muß er eben vor der Vernichtung bewahrt bleiben. die entziehen sich dem Erdeneinfluß dadurch. daß sich in der ganzen Erdenumgebung solche für die Erde nicht brauchbaren Keime eigentlich ausbreiten. denn damit er ein richtiger Menschenkeim ist. Sehen Sie. worauf die Menschen sehr selten kommen. in eine ganz feine Materie eingehüllt. Es geschieht eben noch viel mehr im Weltenraum. Meine Herren. Was also geschieht denn eigentlich durch die Befruchtung? Durch die Befruchtung wird eben dieser Keim. wenn eine Befruchtung eintritt. Die wenigsten werden befruchtet. werden beschützt vor dem Erdeneinfluß. Es löst sich auf in der ganzen Erdenumgebung. Ja. und so kann er im Leibe der Mutter ausreifen. wenigstens nicht immer -. sehen wir nur auf die Heringe im Meer. und die Menschen dazu. die im Meer abgelegt werden. zugrunde geht. Das verschwindet natürlich nicht.nichtet. da fällt ja mein Blick auf etwas. die nicht befruchtet werden . So daß fortwährend das richtig vor sich geht. daß sie gewissermaßen verdunsten. dann wird ein Menschenkeim geschützt vor der Vernichtung durch die Erdenkräfte. was da vernichtet wird im unbefruchteten Menschenkeim. 144 . Sehen wir zum Beispiel von dem Menschen ab. wenn er einfach dem Erdeneinfluß überlassen wird. Jedesmal also.beim Menschen ist es etwas anders. Diejenigen. Nun aber ist es so: Dasjenige. meine Herren. so daß also die männliche Befruchtung den Schutz des Menschenkeimes vor den Erdenkräften bedeutet. Er ist noch nicht ein richtiger Menschenkeim. und das geschieht durch die Befruchtung.

dunstet hinaus. wie interessant das ist: Sie atmen aus. wie ich es Ihnen jetzt beschrieben habe. die Sie da ausatmen. Die kleine Partie Kohlenstoff. Und würden wir nur ausatmen und niemals einatmen. Fortwährend hat der Mensch auch während des Lebens dasselbe in sich. Sehen Sie. was da vorgeht. Und jedesmal ist es so. Der Sauerstoff breitet sich aus. wie fein das eigentlich ist. geht als Kohlensäure da heraus. was. stärkeres Leben noch ist.die fallen ja sehr bald wieder als Regen herunter -. da ist Ihr eigener Kohlenstoff drinnen. Dann wird man schon dazu geführt. Nun aber haben wir ja diesen Unterschied: Wenn ein Menschenei also nicht befruchtet wird. So ist es schon. das würde er oben als ein grünlich-gelbliches Licht sehen. Und man kommt da darauf. das ist auch ähnlich dem Einatmen und Ausatmen. wie die Sonne befruchtet werden muß. so geht es eigentlich in den Weltenraum hinaus. sondern daß da droben auf der Sonne ein viel größeres. daß aus dem Leben von irgendeinem Weltenkörper das Licht herauskommt. ist das eine Art grünlich-gelbliches Licht. verbindet sich mit dem Sauerstoff. wenn es befruchtet wird. muß befruchtet werden. daß auch die Sonne nicht ein so physischer Körper ist.Wenn also einer zum Beispiel so etwas wahrnehmen könnte und auf der Venus oben sitzen würde. Denken Sie sich einmal: Heute haben Sie vielleicht in Ihrer großen Zehe eine kleine Partie Kohlenstoff drinnen. Wenn ich bloß ausatme. bleibt es eine Zeitlang auf der Erde. die Sie heute in Ihrer großen Zehe haben. in den Weltenraum fortwährend hinaufsteigt. die da aufsteigen . in sich hat. so würden ihn die Dünste. Und bedenken Sie. wenig interessieren. und dieses Stückchen Kohlenstoff ist morgen irgendwo meilenweit in der Welt draußen. wenn er befruchtet wird. wie ihn die materialistische Wissenschaft vorstellt. was Licht ausstrahlt. so würden wir eben fortwährend sterben. wie abgegeben wird das unbefruchtete Menschenei an den Weltenraum. aber dasjenige. denn von der Ferne angeschaut. so gebe ich eigentlich mein Wesen geradeso immer dem Weltenraum ab. damit sie Licht durchs Leben ausstrahlen kann. Sie atmen ein. Sehen Sie. wie ich Ihnen auch früher einmal gesagt habe: Dasjenige. dasjenige. in der Luft. würden wir uns fortwährend im Weltenraum auf145 . was eigentlich der Menschenkeim.

und Sie quälen sich furchtbar ab. so ist es also aus dem befruchteten Menschenkeim entstanden. daß zuerst der Mensch von der Außenwelt die Möglichkeit bekommt. Vorher muß es sich versorgen mit dem Sauerstoff aus dem Leibe der Mutter. nicht herein können. nachdem wir den ersten Atemzug gemacht haben. während er sich im Leibe der Mutter den Sauerstoff innerlich verschaffen kann. Aber im Leibe der Mutter lebt er doch. ohne daß ihm die äußere Luft Sauerstoff gibt. wenn wir einatmen. Aber sehen Sie. Aber seinen ersten Atemzug für die äußere Luft macht es ja eigentlich erst. Das Kind macht also den ersten Atemzug. Ja. die einmal so und einmal so sich heizt? Wir leben ja während neun Monaten oder zehn Mondenmonaten im Leibe der Mutter. Er muß sich den Sauerstoff aus dem Leibe der Mutter verschaffen. Sie haben einen. Denken Sie einmal. das Tor aufzuschlie146 . schützen wir uns vor dem Sterben. Es ist geschützt davor. zu leben. nun denken Sie doch. und nachher wiederum zu dem zurückkommen. was damit im Zusammenhange steht. daß Sie aus einem gestörten Schlaf mit einem recht ängstlichen Traum aufgewacht sind. Sie werden es schon erlebt haben. wie man immer so schön sagt. da macht es den ersten Atemzug. Jedesmal. etwas gestörten Schlaf. Es reift im Leibe der Mutter aus. was uns das Leben gibt. Da atmen wir eben wieder ein und schützen uns vor dem Sterben. bevor wir das Äußere der Erde betreten. dann ändert er eigentlich seinen ganzen Lebensprozeß. Und da geschieht etwas ganz Besonderes. in einer ganz anderen Weise als dann. zurückkommen und Ihr Haus zugesperrt finden. wenn das Kind noch im Mutterleibe ist. Er kann ja ohne Sauerstoff nicht leben. im Augenblick der Geburt. Da geschieht das. Jetzt wollen wir etwas anderes betrachten. Es wird aus seinem ganzen Lebensprozeß etwas anderes. daß Sie irgendwo waren. Aber in dem Haus drinnen erwartet man Sie. Wenn es im Kommen ist. wenn es heraustritt in die Welt. gibt es irgendwo in der Welt eine Maschine. Sie werden es vielleicht erlebt haben. sagen wir. Da versorgen wir uns mit dem. Er nimmt äußeren Sauerstoff auf. das Licht der Welt erblickt. wenn es. daß Sie zum Beispiel aufgewacht sind mit dem Traum. Sie möchten rasch herein.lösen. sich aufzulösen. Man kann also sagen: Wenn der Mensch die Erde betritt aus dem Leibe der Mutter heraus.

dieses Lebensprinzip in die Luft heraus. was da eigentlich ist. Wir leben — das kann man daraus sehen . dann findet man immer: mit der Atmung ist etwas nicht in Ordnung. mit dem Flüssigen. Wir wollen einmal studieren. wenn er geboren wird. Dies oder ähnliches werden Sie schon erlebt haben. Wenn Sie ein Taschentuch nehmen und es sich in den Mund oder in die Nase stopfen. überhaupt ein Wesen ist. nachdem das Kind den ersten Atemzug gemacht hat. geradeso wie die Bazillen nicht für die Erde geschaffen 147 . daß einfach mit dem Einatmen und Ausatmen.ßen. also mit Sauerstoff und Kohlenstoff zusammenhängt. und da geht mit den Säften. Man kann ja im Traume solche Angstzustände durchmachen. Solche Angstträume kann man sogar experimentell herstellen. Wenn man aber nachschaut. Wir leben mit unserem Seelischen eigentlich nicht in unseren Muskeln oder in unseren Knochen. weil Sie eben nicht richtig einatmen können. ob wir solche Angstzustände haben oder nicht. woher denn der Mensch den Sauerstoff vorher genommen hat. in den Menschenkeim allerlei Gefäße hinein. wenn der Mensch solche Angstträume hat. Vorher ist beim Menschen ja eine eigentliche Atmung noch nicht vorhanden. sondern alles geht durch die Säfte vor sich. daß erstens der Mensch. Der Mensch also trägt aus dem Wässerigen. Im Leibe der Mutter ist beim Menschen noch nicht eine eigentliche Atmung vorhanden. Und unser Seelisches selber schwimmt eigentlich mit der Luft in uns beim Einatmen und Ausatmen. aus dem Wässerigen in die Luft herausträgt. in dem er sein Lebensprinzip vor der Geburt hat. So ist es. wenn er geboren wird.mit unserem Seelischen in der Luft drinnen.das heißt. sein eigentliches Lebensprinzip aus dem Flüssigen. in der es schwimmt. bevor er befruchtet wird. Vorher hat es den Sauerstoff auf andere Weise aufgenommen. so bekommen Sie die schönsten Angstträume . sie sind nicht schön. aber als Angstträume sind sie schön —. die dann weggerissen werden. So daß der Mensch. auch der Sauerstoff hinein. wir leben mit dem Seelischen in der Luft drinnen. Daraus können Sie entnehmen. So daß wir sagen können: Das Seelische sucht sich die Luft auf. Vom Leib der Mutter gehen in den Embryo. Es ist doch eigentümlich. das für die Erde gar nicht geschaffen ist.

der nicht mehr atmet. kann sich im Leibe der Mutter weiter entwickeln. Wir leben nämlich nicht. Sie leben in Ihrer Atmung mit Ihrer Seele. daß wir uns selber tragen müßten und furchtbar dabei schwitzen müßten. da kann sie nämlich die Seele nicht finden. in unseren festen Bestandteilen. Da hätte es einen Sinn. da sind wir überhaupt nur zu zehn Prozent. Ja. Aber stellen Sie sich jetzt vor. sondern mit der Luft lebt. Sehen Sie. mit der materialistischen Wissenschaft die Seele zu suchen. Erst ist der Mensch ein Wesen. als daß wir uns selber tragen. Das wäre ein schönes Abschleppen! Das spüren Sie ja gar nicht. das beleben wir. nicht mehr durch die Umgebung des Mutterleibes geschützt ist. daß er gar nicht mit der Erde lebt. wenn wir fortwährend so durch die Welt gingen. das für die Erde gar nicht geschaffen ist.sind. der Dicke mehr. Wir leben auch nicht in unserem Wasser. Aber eigentlich leben wir mit unserer Seele in der Atmung. Sie tragen wirklich Ihre Erdenschwere. Die materialistische Wissenschaft sucht die Seele im Körper. der schon tot ist. aber Sie spüren es nicht. Sie leben nämlich gar nicht in Ihrem Körper mit Ihrer Seele. wenn er nun wirklich geboren wird und also aus der Umgebung des Mutterleibes herauskommt. durch die er sozusagen in der Luft leben kann. nachher wird er geschützt vor den Erdenkräften. wenn Sie mit der Erde leben müßten! Stellen Sie sich einmal auf eine Waage. der Dünne weniger. Denken Sie nur. dann aber. warum die materialistische Wissenschaft keine Seele findet. weil wir uns selber tragen. Warum? Weil die Atmung Sie schützt vor der Erdenschwere. Ihr ganzes Gewicht. nicht wahr. Den seziert sie. und sie verwendet dazu auch den Körper. 148 . Schwitzen müssen wir von was anderem. wenn wir aus dem Leibe der Mutter heraußen sind. der schwer ist. da haben Sie doch ein gewisses Gewicht. Die materialistische Wissenschaft könnte die Seele nur finden. Und er schützt sich nun selber während seines Erdenlebens vor den Kräften der Erde dadurch. daß er sich eine Tätigkeit angewöhnt. da können Sie sich nun leicht vorstellen. Dann wird er nur dadurch lebensfähig. Aber so hat es überhaupt keinen Sinn. dann ist er ja den Erdenkräften ausgesetzt. was es wäre. Sie müßten sich an Ihrem Haarschüppel fortwährend nehmen und müßten den ganzen Kerl immerfort tragen. Da ist sie nicht drinnen. was die Erdenschwere bei Ihnen ausmacht.

ob Sie da weiterleben können! Sie müssen schwimmen können. das kann nur in der Luft leben. jetzt gehen Sie mit mir. mit einem Gedankengang. Das. springen Sie ins Wasser und versuchen Sie. lebt er im Feuchten. wenn der Mensch geboren wird. Wenn Sie einfach ins Wasser springen. können Sie ja nicht drinnen leben. Nehmen wir einmal an. was also in uns lebt. Aber vor der Geburt leben Sie im Wasser. Und jetzt atmet er durch seine Lungen die Luft ein und atmet wiederum aus durch die Nase. damit Sie wieder herauskommen so bald als möglich. Ja. wird ein richtiger Mensch. während wir auf der Erde herumgehen als schon geborene Menschen. meine Herren. Er ist dann noch mit allerlei umgeben. springt gewissermaßen aus dem Wasser in die Luft. Sie 149 . damit Sie im Wasser leben können. ich möchte sagen. versuchen Sie es einmal. Jetzt können Sie es ja. Ich will. so lebt er eigentlich in seinem Atmungsprozeß mit seinem Seelischen. oder es muß Sie einer herausfischen. im Wasser. handgreiflich haben: Wenn der Mensch geboren ist. Und dasjenige. wenn er also da ist. können nicht im Wasser leben. Das wäre sein Flüssiges. wir haben diesen Menschenembryo (siehe Zeichnung). Jetzt kommt er durch die Geburt nach außen. Sie können als irdischer Mensch nur in der Luft leben. wenn diese roten Striche sein Festes bedeuten.Nun. was der Mensch selber ist. sein Flüssiges mit diesem Gelben bezeichnen. der für die heutige Zeit zum Allerwichtigsten gehört. Solange er im Leibe der Mutter ist. Sie sind sogar bis in die dritte Woche hinein so wie ein kleines Fischlein gestaltet.

Das seelische Leben. das kann Ihnen die Erde nicht geben. Also kann unmöglich die Erde Ihnen Ihr Leben geben. damit Sie leben können. Ebensowenig kann aus dem Menschenkeim von selber ein Menschliches. Nun müssen Sie aber bis zu Ihrer Geburt im Wasser leben. ist absolut logisch. denn das. 150 . denn die Erde gestattet Ihnen nicht. daß die Kinder schon in der Schule darauf dressiert werden. Sie müssen sich auch als geborener Mensch von der Erde herausheben in die Luft. die ganze menschliche Tätigkeit während des Lebens herauswachsen. ist ein verrückter Kerl. aber im Wässerigen ist. wie wenn man jemandem beibringen will. wie aus einem Kohlkopf ein Menschenkopf herauswachsen kann. und wie das Leben auch schon da ist im Kinde im Mutterleibe. Was heißt denn das? Das heißt.leben bis dahin im Wasser. daß sie überhaupt in der späteren Zeit so etwas nicht mehr hören. viel weniger logisch als dasjenige. solch eine Aussage nennen die Leute oftmals unwissenschaftlich. das Sie haben. aber Gespenster können nicht atmen. im Wasser zu leben. wie das Leben eigentlich im Atmungsprozeß drinnen ist. und man kommt dann darauf: das. Und leider geht es in unserer Zeit so zu. Wer versteht. sagen sie höchstens: Wer so etwas sagt. wie aus dem Menschenkeim alles herauswächst. die ganz unsinnig sind. Die Erde gestattet Ihnen nicht. oder wenn sie es irgendwo hören. es muß von außerhalb der Erde kommen. wenn Sie auf der Erde herumgehen. Da müßten Sie schon ein kleines Gespenst sein. Sehen Sie. Die Erde kann Ihnen Ihr Leben nicht geben. der versteht sofort. denn wir haben doch in der Schule gelernt. Ihr Leben kann gar nicht von der Erde kommen. Aber den Kindern in der Schule werden ja solche Dinge schon beigebracht. das schon atmen kann. Aber wie haben sie das gelernt? Sie haben das so gelernt ungefähr. ist viel. was ich Ihnen jetzt gesagt habe. Ihr seelisches Leben. was die Herrschaften in ihrer Wissenschaft machen. Vor der Geburt leben Sie im Wasser. was ich Ihnen jetzt gesagt habe. Also muß Ihr Leben nicht von der Erde kommen. daß Sie leben. daß aus einem Kohlkopf ein Menschenkopf herauswächst. Aber man kann wirklich viel Wissenschaft durchgemacht haben. Also kommt das seelische Leben von außerhalb der Erde dazu. daß sich in den Mutterkeim hinein dieses Leben von einer geistigen Welt hereinsenkt.

so sagt man -. Und deshalb sagt man: er dreht sich. Man nimmt ein Scheibchen aus Kartenpapier. daß da einmal ein Nebel war. durch das man eine Stecknadel gesteckt hat. Kinder . auf einem Stuhle sitzen und drehen. Ja. man kann das im kleinen immer machen. dann spalten sich einzelne Körper ab. der ihn dreht. Und man macht den Kindern das vor. wird er allmählich dünner. Und das ist ein kleines Planetensystem mit der Sonne. Wenn sich der Nebel nun dreht. und es haben sich allmählich Weltenkörper abgespalten. und nachher werden sich die Planeten abspalten! Meine Herren. und in der Mitte bleibt der große Öltropfen. und in der Mitte ist der große Weltenkörper geblieben. man darf das Wichtigste nicht vergessen. also dreht er sich flugs. in Drehung. der Öltropfen kommt in Bewegung. meine Herren. Nun dreht man die Scheibe. So ist es ganz erklärlich. aber. Der Nebel. dann sagen sie später. dann werden sie später «gescheite» Leute. man sagt: Das kann man nachmachen. und in der Mitte bleibt der runde Körper zurück.Ich habe Ihnen schon einmal ein Beispiel dafür gegeben. wenn er ruhig ist. wenn einer logisch sein will und die Sache 151 . der tut natürlich nichts. Also muß da ein riesiger Schulmeister draußen im Weltenall sein. Warum dreht sich denn der öltropfen? Weil da der Lehrer ist. Ihr seht ja. tut einen kleinen Öltropfen in ein Glas Wasser. wenn man das den Kindern in der Schule von vornherein beibringt. daß man sagt: Einmal war die Erde mit dem ganzen Sonnensystem ein riesiger Urnebel (siehe Zeichnung). Den kleinsten Kindern bringt man heute schon das bei. kleine Öltröpfeichen spalten sich ab. der hat sich gedreht. der dann oben drauf schwimmt.

wie die ganze Welt entstanden ist! Sehen Sie. Denn der einzige Grund dafür ist vorhanden. dann kann sich dieser geschützte Menschenkeim mit dem Menschengeist verbinden. es ist so töricht. Gewiß. wie wenn einer in der Ferne einen Mückenschwarm sieht und ihn für eine Staubwolke hält. sagt: Nun ja. seine ganze Geistigkeit in sich. der ist ein Phantast. Man kann ja einen Mückenschwarm für eine Staubwolke halten. solch ein Spiralnebel war auch einmal unser ganzes Sonnensystem —. Und dann. Der Spiralnebel lebt eben draußen. Dieser Weltennebel. solche Gedanken sind eigentlich gar keine Wirklichkeit. hat Leben in sich. der ist ungefähr so gescheit. macht sich erst die Schwere ein bißchen geltend. daß unsere einzelnen 152 . sie sind keine Wirklichkeit. Aber wer dadurch. So hatte früher auch das ganze Sonnensystem sein Leben in sich. Wenn im Leibe der Mutter der Menschenkeim durch die Befruchtung geschützt wird. und dann sieht man angeblich solche Spiralnebel. denn wir haben ja schon in der Schule gelernt. ein Narr. ist ja keine Wirklichkeit. dann vergißt man nur. das ist richtig.anzweifelt: Nun. wenn wir nach und nach alt werden. den einmal der Kant und der Laplace erdacht haben. da draußen sind solche Spiralnebel (siehe Zeichnung). daß der Mückenschwarm lebt und die Staubwolke tot ist. daß er mit einem Fernrohr da hinausschaut und diese Spiralnebel sieht. nämlich dadurch. Und dieses Geistige wirkt heute noch. daß man mit dem Fernrohr in den weiten Weltenraum hinaussehen kann. solche sich drehenden Weltennebel eine Wirklichkeit zu nennen.

was auf der Erde vorgeht. das hat zur Folge. der Mensch hat etwas gestörte innere Verdauung. Da war namentlich ein ganz besonders begeisterter Stoffler. dann richtet der Kohlenstoff allerlei Unrichtiges an. so ungefähr in der Mitte des 19. das ist ein menschlicher Unterschenkel (siehe Zeichnung).Stoffe von der Schwere erfaßt werden. Solche Muskeln werden ausgefüllt mit kleinen festen Körpern. wenn der Sauerstoff nicht richtig belebend durch unseren Körper geht und nicht richtig den Kohlenstoff aufnimmt. in der Zeit. und haben alles von dem erklären wollen. Sehen Sie. Es soll gar nichts über sie gesagt werden. man kann sie sogar loben. Denken Sie sich einmal. kleinwinzigen Harnsteinen. Gicht bildet sich nur dann. Es waren sehr gescheite Leute. Sie haben die Menschheit von vielem befreit. Moleschott und so weiter. die Schwere zu merken. Da fangen wir an. Wir leben eigentlich nur dadurch. und wir haben die Gicht.so hat man sie dazumal genannt -. Wir gehen herum und spüren das jetzt als eine Wirkung der Erde. Wenn wir gesunde Menschen sind und der Sauerstoff durch die Atmung richtig belebend durch unseren Körper geht. Die Erde ist eigentlich für uns bloß dadurch nicht schädlich. daß wir fortwährend in der Atmung geschützt sind vor der Erde und ihren Einflüssen. Jahrhunderts. ein besonders begeisterter war «der dicke Vogt» in Genf. Vor der müssen wir gerade geschützt werden. und da sind dann überall in unseren Blutadern kleinwinzige Bröckelchen. Wenn der Sauerstoff nicht richtig durch unseren Körper geht. da waren die Leute ganz verblüfft von dem. Es ist sehr interessant. dann kriegen wir nicht die Gicht. wo die Naturwissenschaft ihre großen materialistischen Erfolge gehabt hat. daß das Leben nicht ordentlich durchgeht. dann bilden sich keine solchen Harnsteine. würden wir fortwährend krank sein. daß wir fortwährend geschützt sind vor ihr. ein Stoffhuber . Würden wir der Erde fortwährend ausgesetzt sein. Dann bilden sich in den Muskeln allerlei solche kleine feste Körper. aber sie waren eben 153 .

Ihnen ein bißchen klar zu machen. als wenn auf ihn nur Irdisches Einfluß hätte. der versteht auch Geburt und Tod. diese irdischen Einflüsse. daß man. sondern von außen kommt. Nun habe ich eben versuchen wollen. richtig zu atmen. so kann er eben nicht mehr richtig einatmen. aus der er gekommen ist. diese irdischen Einflüsse machen sich dadurch geltend. was nun wirklich heute der Menschheit dringend notwendig ist. was er seelisch ist. daß er fortwährend vor den irdischen Einflüssen geschützt ist. durch die männliche Befruchtung lernt. gerade wenn man richtig Naturwissenschaft treibt. Sie haben nur eines vergessen: wenn nämlich diese irdischen Einflüsse anfangen auf den Menschen zu wirken. Aber nach und nach kommen sie über ihn. das unsterbliche Seelische verstehen muß. Man lernt allmählich Geburt und Tod begreifen und fängt erst an. den sie heute unmöglich festhalten kann. in dem er war. Er geht sozusagen mit dem letzten Atemzug zurück in die Welt. Die Menschheit hat durch viele Jahrhunderte und Jahrtausende einen Glauben gehabt an eine Unsterblichkeit. Aber die ganze moderne Wissenschaft versteht eben nichts vom Atmen in der richtigen Weise. so wird er zuerst nervös. wo er wiederum außerhalb der Erde allein leben kann. und er ist wiederum in demselben Zustand. weil 154 . Und sehen Sie.ganz und gar vernagelt in die naturwissenschaftlichen Fortschritte und haben den ganzen Menschen so erklärt. das gar nicht der Geburt und dem Tod unterliegt. daß der Mensch eben die Kunst des Atmens nicht mehr richtig versteht. einen richtigen Begriff zu bekommen von demjenigen. sich mit dem Keim in der Mutter vereint. das ist etwas. Er verlernt allmählich. Gerade dadurch ist der Mensch gesund. was nicht geboren wird und nicht stirbt. aus der er gekommen ist. wie der Mensch zunächst durch das weibliche Ei lernt mit der Welt zu leben. Es ist heute so. der richtig das Atmen versteht. und wie er dann zurückgeht in den Zustand. Und wie machen sie sich geltend? Nun. bevor er befruchtet worden ist. und wiederum nach außen in die geistige Welt geht. Er löst sich in den Weltenäther zunächst auf und geht zurück in die Welt. Und wenn er es ganz verlernt hat. und nachher irgendwie krank. Derjenige. selber eine Zeitlang auf der Erde zu leben.

wird einfach eine Naturwissenschaft gelehrt. die in sich überall widerspruchsvoll ist. was heißt denn das eigentlich? Oder sogar den Kindern in der Schule bloß die gewöhnliche Bibel vorzulesen. . Jetzt ist Weihnachtszeit. und dann verlernt der Mensch überhaupt richtig auf der Erde ein 155 . in der Wissenschaft immer nur das Tote zu erforschen und daneben das Alte fortzupflanzen. nicht bloß Altes fortzupflanzen. wenn man einem nebenbei dann sagt: Da war ein Urnebel. wie im Menschengeschlecht der Geist lebt. Das ist das einzig Mögliche. was die noch für einen Sinn mit Weihnachten verbinden. daß aus der Naturwissenschaft heraus richtig das Geistige begriffen wird. Nirgends will man eingehen darauf. ein Neues irgendwie zu begreifen. Nicht wahr.Wenn die Menschen sich besinnen würden. wie ich es hier in diesen Vorträgen bei Ihnen tue. und würden versuchen. nicht wahr. im alten Sinne zu den festlichen Zeiten den Menschen die Bibel vorzulesen. der sich gedreht hat? Da kommen ja der Kopf und das Herz in vollständigen Gegensatz! Sehen Sie. was die Leute. daß die Naturwissenschaft selber etwas gibt. dann hätten wir ja eigentlich alles neu. Gar keinen! Die machen das aus alter Gewohnheit. Und das ist die Aufgabe dieses Goetheanums und überhaupt der Anthroposophie. die heute sich Weihnachtsgeschenke machen und Weihnachten feiern. Wir könnten auch Weihnachten neu feiern. wir müssen in einer neuen Weise begreifen. das Geistige begreifen lernen. muß man auch wissen können. das durch richtiges Wissen zu gewinnen. was man heute glauben soll. Und daneben. so muß es sich darauf einlassen. Sehen Sie.man ihr lauter Dinge sagt. Man muß richtig aus der Naturwissenschaft selber heraus. meine Herren. Die Menschen könnten sich ja sagen: Nun. mit dem sie gar keinen Sinn mehr verbinden. wiederum zu einem wirklichen Wissen vom Geist zu kommen. Statt dessen bleiben die Leute dabei. was zur Erkenntnis des Geistigen führen kann. was heißt denn das. nichts sind vor der Naturwissenschaft. denn wir würden Weihnachten so feiern. die Menschen sind so schwer daran zu gewöhnen. die eigentlich vor der Naturwissenschaft zerfallen. wie im Menschengeschlecht der Geist lebt. Aber man kann heute schon sagen: Wenn das Christentum noch einen Sinn haben soll. Ich möchte wissen. Alles das. wie man es in der modernen Zeit feiern soll.

daß wiederum eine geistige Wissenschaft geboren werden soll. die ein Gewicht haben. dann kann man ihn nicht heilen. wir bestehen aus diesen materiellen Stoffen. was zuerst an vertrackten Gedanken in der Menschheit ist. der glaubt. Aber sie wollen es jetzt noch nicht. die geistige Wissenschaft. als von dem Christus bloß das 156 . um nicht krank zu werden. der sich auf den Kranken geltend macht. wenn die Menschen schon vorher irgendwie etwas von ihrer Menschlichkeit gewußt hätten. Die Menschheit hat schon ein Weihnachten nötig. was er als Mensch ist. und das ist heute unsere soziale Ordnung. wäre eben nicht gekommen. Der ist ein Narr. weil wir uns eben davor schützen. Selber trägt man sich eben nicht. Sonst bleibt ihr nichts anderes übrig. wir bestehen auf der Erde als Menschen aus dem. Wenn man ihn nicht wegkriegt von der Erde mit ihren Einflüssen. Derjenige. der jetzt nachgedacht hat. gibt sich dem Gewicht hin. was schwer ist. weil er sich ja gar nicht mehr kennt. Und wir kommen nicht wieder zu etwas in der Welt. was die Anthroposophie will. die verstehen. der weiß. neue Gedanken zu haben. als Weihnachten vorstellen. Den brauchen wir gar nicht. aus dem Kerl bloß. das wird Lebensgewohnheit. sagen immer wiederum das Alte. daß alles Heilen eigentlich darinnen beruht. Und sehen Sie. den wir auf die Waage legen und abwägen. Weihnachten soll uns daran erinnern. die den Menschen gar nicht aufklärt. was er eigentlich ist. Sie kriegen es nicht fertig . Und das Kurieren der Krankheit besteht darinnen. der Weltkrieg mit all seinen Folgen. daß man den Menschen wieder wegkriegt vom irdischen Einfluß. Es ist das beste geistige Wesen. Aber da haben wir eben auf der einen Seite die alten Gewohnheiten. Denn dasjenige. Dann legt er sich ins Bett. Sie wollen jetzt noch immer sich auf Kongressen versammeln. auf der anderen Seite die moderne Wissenschaft. ohne neue Gedanken. der glaubt. was sich die. denen wir heute noch immer unterliegen. Der ist ein Narr. es ist schon einmal so. bevor wir nicht von innen heraus wiederum den Menschen so recht spüren. wenn man liegt. daß man den Erdeneinfluß. Da kann nichts Gutes daraus werden. das geboren werden kann. Das ist eigentlich dasjenige.nirgends kriegen sie es fertig -. In Wirklichkeit wird uns dieser Kerl gar nicht bemerklich. wieder herausschafft.Mensch zu sein. läßt sich vom Bette tragen.

Ich wünsche Ihnen damit recht gute Festtage! 157 . Das ist dasjenige. Aber wir müssen eben wiederum zum Lebendigen kommen.Kreuz zurückzubehalten. Die gewöhnliche Wissenschaft ist nämlich bloß das Kreuz. was ich als eine Ergänzung des Früheren gerade am heutigen Tage habe sagen wollen. was angestrebt werden muß. Nun. das ist dasjenige. meine Herren. und den lebendigen Christus wegzutun.

Er hat nun gehört. Es gehe besser ins Blut. Der Erfinder des anderen Heufiebermittels schreibt. ist dazu geeignet. daß die Patienten erst kommen. nicht erst.das ist ja auch begreiflich -. das hat nur einen kleinen Haken. sein Heufiebermittel helfe eigentlich nur als Linderung gegenüber dem einzelnen Heufieberanfall. Dezember 1922 Fragestellung: 1.insbesondere. dauernd vom Heufieber befreie. weil eigentlich damit gerechnet 158 . 27.NEUNTER VORTRAG Dornach. Nun haben wir gerade heute einen sehr interessanten Brief bekommen. wie man sagt. die ja nur der letzte Schlußpunkt einer inneren Erkrankung ist. Aber nun ist es bei unserem Heufiebermittel so. anwende. betreffs Heufieber. NämJich gerade dieses Mittel. Wenn man die Einspritzungen schon im Januar. also im voraus zu wirken. wo jemand über ein anderes Heufiebermittel schreibt. daß. Der Betreffende leidet schon seit Jahren an Heufieber. aber der einzige Haken ist. so sei das besser. Ob er das auch tun solle mit dem Heufiebermittel? Dr. statt im Mai oder Juni. Frage betreffs Ansteckung von Krankheiten. Also die Sache ist diese. im Januar oder Februar sich behandeln ließen. wenn die Krankheit schon irgendwie zum Ausbruch gekommen ist. wenn die Kranken. Ein Basler Arzt habe ihm das gesagt. und sollte eigentlich auch wochenlang. prophylaktisch. man braucht es nicht immer wieder anzuwenden -. man solle den Patienten vorher behandeln. daß unser Heufiebermittel. 2. wenn sie vom Heufieber geplagt werden. in größeren Abständen. Steiner: Das ist richtig. es ihn doch vor dem neuerlichen Befallenwerden schützt. das bei uns angewendet wird. wenn er mit der Krankheit belastet sei. bevor die Heufieber-Erregung auftritt. Aber man kommt ja in der Regel . insbesondere wenn man es zweimal hintereinander. wenn man den Kranken auch während der äußeren Erkrankung. Februar mache. angewendet werden. daß es uns natürlich viel lieber wäre. wenn man es nach einem Jahre wiederum anwendet. während er selber glaube. damit behandelt .

aber ich möchte Ihnen doch einmal erklären. Und das verbindet sich mit der Frage. Wenn ich Ihnen das erklären soll. Man stirbt daran. Ein bißchen krank ist jeder von uns. wenn sie von innen kommen. und ich werde dadurch krank. warum man krank wird. daß man. wenn Sie von dem ausgehen. daß die Krankheit immer im ganzen Organismus liegt und nur an einem einzelnen Organ besonders herauskommt. und ein bißchen kuriert er sich. was die Ursache der Krankheit ist. wenn er Durst hat. bombardiert mich damit. wie Krankheiten überhaupt entstehen. wenn man hinfällt. wenn sie von innen heraus auftreten. wenn man in die Nähe eines bestimmten Kranken kommt. woher die kommen. wie Krankheiten entstehen. die beantwortet es sich sehr leicht. die vorher jemand gestellt hat.wird. wenn man ein Bein bricht oder sich den Schädel aufschlägt. so einfach liegen aber die Sachen durchaus nicht. indem sie sagt: Nun ja. und sich immer ein bißchen kuriert. wenn er Hunger hat. wenn er sich länger fortsetzt. Eigentlich besteht unser gewöhnliches physisches Leben darin. und man kann das sehr leicht begreifen. daß der Mensch ja eigentlich im alltäglichen Leben immer ein bißchen krank wird. wie wenn mich einer mit der Hacke schlägt und ich werde davon krank: da schmeißt der Kranke einen Batzen von Bazillen auf mich. und dann atme ich die Bazillen ein und diese bringen mir die Krankheit. Ich habe darüber zwar schon einzelne Andeutungen gemacht.Nun. Es ist ja äußerlich sichtbar. Denn Sie begreifen ja. . wie sie eigentlich da sich plötzlich geltend machen. daß wir immer ein bißchen krank werden und uns ein bißchen kurieren. Das scheint auch eine äußere Ursache zu sein. von dem Kranken. wie es kommt. fliegen eben die Bazillen weg. Aber das ist doch auch nicht ganz im eigentlichen Sinne. der also zum Beispiel die Grippe hat. mit der Frage. wenn er trinkt und wenn er ißt. Und das können Sie dann begreifen. davon angesteckt wird. Die äußere Wissenschaft. sondern sie liegen eben durchaus anders. daß man richtig sagen kann: Der Hunger ist der Anfang von einer Krankheit. Es ist gerade so. Denn schließlich kann man ja an 159 . Da ist eben eine äußerliche Verletzung vorhanden. Aber bei sogenannten inneren Krankheiten denkt man eigentlich meistens nicht daran. so möchte ich Ihnen über die Art und Weise sprechen. Es ist ja natürlich sehr leicht zu begreifen.

wenn wir Hunger kriegen. was denn da eigentlich geschieht. durch eine Zeichnung klarmachen. Jetzt sind die da drinnen. Aber jetzt müssen wir uns klarmachen. wie sie sind. Aber sehen Sie. Jedes Trinken ist eine Heilung. sondern es zerstört sie. unser Körper ist nämlich innerlich nie ruhig. die wir durch die Nahrung aufnehmen. und jedes Essen ist eigentlich eine Heilung. und in dieses Stückchen unseres Körpers lassen wir durch die Ernährung Nahrungsstoffe hineinkommen. Die Nahrungsstoffe müssen zer160 . Das Menschenwesen läßt ja die Nahrungsstoffe nicht so. dann wird unser ganzes Menschenwesen gegen diese Nahrungsstoffe sogleich rebellisch. annähernd. Sehen Sie. Und diese innerliche Tätigkeit. das wäre ein Stückchen unseres Körpers (siehe Zeichnung). und noch leichter an Durst. Also nehmen wir das erste: wenn wir Hunger kriegen. Denken Sie sich. in der unser Körper immer ist. und wenn wir Durst kriegen.Hunger sterben. die kann ich Ihnen auf folgende Weise so ein bißchen. der ist immer in einer inneren Tätigkeit. also äußere Stoffe. wenn diese Nahrungsstoffe in uns hineinkommen. Also es ist schon im gewöhnlichen alltäglichen Dasein etwas da wie der Anfang von einer Krankheit. Wir haben sie meinetwillen vom Mund durch die Verdauungskanäle irgendwohin nach dem Körper aufgenommen.

stört werden. Sie werden überhaupt ganz. Das ist insbesondere nach der Mahlzeit der Fall. so ist es so. Da kann diese innere Tätigkeit alle Stoffe auflösen. und zwischen dem Menschen im ganzen. vernichten. es ist die Mahlzeit schon weit hinter uns. In innerer Tätigkeit sind Sie. was man gewöhnlich sieht. die gar nicht aufhört. man möchte sagen. wie es sich verteilt im Körper. als das betrachten. die wir in uns haben.ja. In der Geisteswissenschaft nennen wir das den Astralleib. zu zersplittern. Und wenn ich nichts in mich hineintue. die ich Ihnen später noch sagen werde. daß der Leib des Menschen fortwährend tätig ist. Sie ist damit zufrieden. sondern in dem es drinnen rumort. Sie werden vernichtet. in dem es aber nicht ruhig ist. die hört gar nie auf. was innere Tätigkeit ist. vernichtet. fünf Stunden vorüber. und nichts kommt in ihn hinein. Diese Tätigkeit muß man geradeso betrachten. und man kann es nicht so machen. aber da drinnen eine Tätigkeit ist. Sehen Sie. Er kann faul werden. denn der Leib ist fortwährend in innerer Tätigkeit. wie man Finger oder Hände betrachten muß. Also ich werde. wie dann dieses Brot im Munde aufgelöst wird. Aber diese innere Tätigkeit wird nie faul. in einer fortwährenden Tätigkeit. Nun denken Sie aber: Wenn ich nichts in ihn hineintue. jetzt sind Sie gewissermaßen ein leerer Schlauch. Und das ist deshalb. auch wenn ich alle Materie vermeide. was ich da rot gezeichnet habe. und dasjenige. Sehen Sie. aber die Tätigkeit im Leibe hört nicht auf. wenn der Leib des Menschen da ist. Aber dieses Gelbe ist eigentlich in einem fortwährenden inneren Erzittern. aufzulösen. diese Nahrungsmittel zu zerstören. werde ich jetzt gelb hineinmachen. das ist der Unterschied zwischen dieser inneren Tätigkeit. also eigentlich zersplittert werden. worauf sich diese innere Tätigkeit richten kann. wie wenn ich einen leeren Mehlsack habe. Und solange Sie für diese innere Tätigkeit etwas haben. es kommt nichts hinein . daß sie einfach hinschaut. dann behagt es dieser inneren Tätigkeit. aus gewissen Gründen. wie wir ein Stück Brot essen. wie es die gewöhnliche Wissenschaft macht. Im Mund werden sie ja schon aufgelöst. dann ist er von innerer Behaglichkeit 161 . dieser ist niemals faul. wie er unter uns ist. Wenn er tätig sein kann. vier. weil fortwährend in unserem Leib drinnen eine Tätigkeit ist. ist immer tätig. sondern man muß darauf Rücksicht nehmen.

weil er dort verwendet werden soll. der Hunger. 160). die besteht also darin. die kann nicht eine so ganz allgemeine Tätigkeit sein. Nun. die Tätigkeit. wenn Sie diese Tätigkeit. was nicht brauchbar ist. aufzulösen. auszustoßen. der kriegt ohnedies nichts fertig. richtig zu arbeiten. die nicht befriedigt werden kann. Hunger ist nichts Ruhendes. zwei Stoffe voneinander abzusondern. durch die immerwährend aufgelöste Nahrungsmittel. und weiter unten haben wir die Milz. dann ist sie ebenso unbefriedigt wie irgendein Liebhaber. Das ist durchaus etwas Geistiges. das. was brauchbar ist.erfüllt. Es ist eigentlich wirklich so. 162 . den ändern dahin zu werfen. Denn nehmen Sie an. daß die Nahrungsmittel zerstäubt werden. betrachten. da oben die Lunge. Diese Tätigkeit des Menschen. in den Körper hineinzuschieben. dem die Geliebte davongelaufen ist und nicht da ist. daß sein Astralleib Gelegenheit hat. das.wie wenn Sie damit beschäftigt wären. daß man sagen kann: Diese Tätigkeit in uns. Und auf diese Weise geht regelmäßig die gesunde Tätigkeit des Menschen vor sich. sondern in dieser Tätigkeit drinnen ist etwas ungeheuer Weisheitsvolles enthalten. die Lunge braucht ganz andere Stoffe als die Milz! Es ist gerade so. als ob der Astralleib viel gescheiter wäre als der Mensch. richtig die Nahrungsmittel zu zerstören. Führe ich keine Nahrungsmittel in den Körper hinein. Und diese Unbefriedigung ist der Hunger. Ja. dann äußert sich diese Unbefriedigung. was von ihnen brauchbar ist. und den einen dorthin zu werfen. die ich Ihnen beschrieben habe als Astralleib. daß das. Hunger ist eine Tätigkeit in uns. dann hat er seine innere Lust. in die Blutadern übergeht. da heroben wäre die Lunge (siehe Zeichnung S. und wenn sie keine Nahrungsmittel kriegt. verwandelte Nahrungsmittel hingeschickt werden. als daß er die Nahrungsmittel in den Mund hereinstopft. Sowohl zu der Lunge wie zu der Milz gehen Blutadern hin. Aber diese Tätigkeit. und die Äußerung dieser Unbefriedigung ist Hunger. die da drinnen ausgeübt wird. die ist verliebt in die Nahrungsmittel. die sondert aus . da unten die Milz. das andere durch den Urin oder die Fäkalien ausgeworfen wird. die ich angeführt habe. Das tut diese Tätigkeit. Der Mensch. So daß man sagen muß: Hunger ist richtig eine seelisch-geistige Tätigkeit in uns. dann ist er unbefriedigt. Gewisse Stoffe sondert sie ab und schickt sie in die Lunge.

Sein astralischer Leib nun.ja. der andere weniger Bewegung. viel herumzugehen. nach den richtigen Organen hinschickt. wenn sich einer hinsetzt und den ganzen Tag so wie eine Pagode. Wir müssen auch äußerlich etwas tun. Die Tätigkeit. Aber innerlich weiß das der Mensch nämlich. geradeso wie wenn einer sich übernimmt beim Gehen. die wird auch entwickelt. Und was wir unseren Astralleib nennen. so wird sein astralischer Leib dumm.gewisse Stoffe schickt sie in die Milz. daß er so oder so geboren ist. Wenn Sie den gelehrtesten Menschen heute fragen würden. dasjenige. sondern er macht das ungeschickt. Nehmen wir einmal an. die da entwickelt wird für die Nahrungsmittel. das ist ungeheuer weise. Der Astralleib verlangt auch. Da drinnen ist eine weise Verteilung. daß wir herumgehen. dadurch. so müssen wir spazieren gehen. Und das ist bei jedem Menschen verschieden: der eine braucht mehr. wird er ein Sitzer. weiser als wir selber. Aber das genügt nicht. Es gefällt ihm in seinem dummen Kopf. nicht nur eine solche innere Tätigkeit zu entwickeln. So sind schon die Dinge. sein astralischer Leib aber veranlagt ist. sein Astralleib weiß das. wenn man sie richtig betrachtet. Sagen 163 . Wenn er also da nun viel herumsitzt. aber er kann im Verhältnis zu seiner eigenen Gescheitheit auch dumm werden. ist eigentlich darauf angewiesen. In beiden Fällen wird der Astralleib dumm und macht das nicht mehr ordentlich. viel herumzusitzen. daß er die richtigen Stoffe in die Lunge oder in den Kehlkopf oder in die Milz kriegt .noch immer nicht so dumm wie der Mensch. Nehmen wir nun an. wie er das einrichten soll. da würde immer noch der astralische Leib tätig sein. Der Mensch ist dadurch. Wir müssen herumgehen. Dieser Astralleib kann auch dumm werden. andere Stoffe schickt sie in den Kehlkopf und so weiter. er wird auf folgende Weise dumm. so wie ein orientalisches Götzenbild dasitzt. was auch Hunger kriegt. man könnte auch sagen. Und wenn wir gar nichts zu arbeiten haben. daß er richtig die Nahrungsmittel aussondert. was in ihm tätig ist. Allerdings kann dieser Astralleib auch dumm werden . daß einer in einer gewissen Weise seine Anlagen hat von seiner Geburt aus. innerlich mit gewissen Kräften ausgestattet. der wüßte nichts darüber zu sagen. in seinem Ich.

eigentlich eine Wassersäule. daß der Mensch nicht imstande ist. Sehen Sie. diesen Dreck haben wir drinnen. Und außerdem noch hat er den Kehlkopfdreck in seinem Leib. daß sein astralischer Leib ordentlich arbeitet. sagen wir. Ja. noch mit den Fäkalien abgestoßen. was so häufig bei uns eintritt. Was geschieht mit dem. weil der Magen ja das nicht braucht. so daß der Mensch einen schwachen Kehlkopf hat.irgendwo liegen im Körper. daß sich dieser Kehlkopfdreck nun in dem ganzen Wassermenschen auflöst. was er braucht. Was tut denn aber der Kehlkopfdreck? Ja. ist. daß sein Kehlkopf schwach wird. will also zum Beispiel den Kehlkopfdreck nehmen. Sagen wir also. Das erste. Es ist ihm nichts entzogen worden. kommen sie weder an den richtigen Platz zu liegen. wir haben Kehlkopfdreck aufgelöst. das verträgt der Mensch nicht. weil er nicht die richtige Zufuhr hat. Sie setzen sich im Körper an. das er braucht. daß der astralische Leib nicht in Ordnung ist? Was geschieht dadurch? Nun. noch werden sie mit dem Urin. Und das hat zur Folge.wir zum Beispiel. daß irgend etwas. was wir da gewissermaßen als einen Dreck in uns absondern dadurch. Da schadet er nicht besonders. nehmen wir an. Aber das verträgt der Mensch nicht. Dadurch. Er hat. So daß der Mensch nicht das reine. Und weil sie eigentlich brauchbar sind. dann geschieht etwas! Wenn man. das fließt überall hin im Menschen. er kriegt das nicht mehr ordentlich zusammen. Der kommt dann an den Magen heran. zum Herzen unrichtige Stoffe hinschickt. belebte Wasser in sich hat. nach dem Herzen oder nach dem Kehlkopf die richtigen Stoffe hinzuschicken. das ist dasjenige. 164 . sondern er hat jetzt ein Wasser. sondern er ist ja zu neunzig Prozent Wasser. daß wir in unserem Wassermenschen Kehlkopfdreck oder Herzdreck oder Magendreck oder irgend etwas anderes aufgelöst haben. was eintritt. Zunächst haben wir diesen Mist in uns. sich in seinem Körper ablädt. Aber ich habe Ihnen ja gesagt: Der Mensch ist nicht bloß ein fester Körper. Ich will einen besonderen Dreck ins Auge fassen. Aber das Wasser. sondert sich überall in ihm Kehlkopfdreck ab. was nicht in der richtigen Tätigkeit ist. in dem Kehlkopfdreck aufgelöst ist. zunächst lagert er sich ab. so bleiben die Stoffe — in den Nahrungsmitteln sind sie schon richtig drinnen .

das ist recht angenehm. dieses Wasser. der spricht . wenn Sie da einen Erdboden haben. daß wir hören. Und nun nehmen wir an. daß wir solch eine Empfindung haben beim Zuhören? Sehen Sie.ja. Sie haben hier irgendeinen Erdboden. einem zuzuhören. Wenn aber einer kräht wie ein Hahn oder grunzt wie ein Schwein. so ist es nicht angenehm. in der Nähe eines Grippekranken Der Grippekranke hat in seinem ganzen Wassermenschen eine ganze Menge Stoffe aufgelöst. das kommt daher. daß er in seinem Wasser nicht das reine lebendige Wasser hat. das in sich den Kehlkopfdreck aufgelöst hat. was für eine Art von Wasser er in sich hat. aber der Kehlkopf wird vom Kehlkopfdreck krank. das für den Menschen ungesund ist. Der Kehlkopf ist nun schon schwach geworden. nehmen wir eine ganz einfache Erscheinung. machen. sondern er hat ein solches Wasser in sich. Ich kann Ihnen sogar beschreiben. Außerdem kriegt er noch dieses verdreckte Wasser. sondern wir sind. wenn man auch alles versteht. Und insbesondere. und er hört einem ändern Menschen zu. es ist ein Mensch da. Wir machen immer alles nach. Wenn ein Mensch eine feinere Empfindung hat. Wir hören nicht nur das. was der andere sagt. Nehmen Sie einmal an. weil wir immer eigentlich in ganz feiner Weise das nachsprechen. Davon wird gerade der Kehlkopf krank.ist auch in der Kehlkopfgegend. wie ich Ihnen gesagt habe. wir hören nicht einem ändern zu und machen das innerlich nach. Das Zuhören besteht nämlich darinnen — nicht nur. die er aufgelöst hat. der eine feinere Empfindung hat. wenn ein Mensch schön spricht. was der andere Mensch macht. so hat es etwas Beklemmendes. Die ändern Organe werden vom Kehlkopfdreck nicht krank. indem wir gerade vielleicht ein bißchen Mitleid sogar haben . wenn einer heiser ist. Nehmen wir an. sondern wir reden nämlich unhörbar ganz fein. von dem ich Ihnen in dem Vortrage geredet habe.auf die Weise können wir uns empfindlich zeigen -. was er sagt. so können Sie auf diesem Erdboden verschiedenes pflanzen. Woher kommt denn das. sondern wir machen es auch nach in unseren Sprachorganen. sehen Sie. ihm zuzuhören. Die Stoffe. der krächzt wie ein Rabe oder grunzt wie ein Schwein. Es ist unangenehm. Nun. zuzuhören. Aber nicht alles gedeiht in jedem Erdboden 165 . Nun. was der andere sagt.

Dadurch haben wir den Grippedreck in uns. damit ich da die wunderbarsten Zwiebeln und Knoblauche darin bekomme. das man das Sensorium nennt. die Stoffe auflösen. daß ein solcher Boden. Ich bemerke vielleicht gar nicht. und ich kriege die wunderbarsten Zwiebeln und Knoblauche! Und die riechen auch danach. weil der ja nicht so besonders stark zu sein braucht. was schwefelhaltig und phosphorhaltig ist. Sehen Sie. und dann fängt der Kranke an so zu riechen. furchtbar kleine Zwiebeln kriege und ganz kleine Knoblauche. nicht ordentlich von dem Stoff versorgt wird. und ich bringe da phosphorhaltige. abgesetzt wird. in dem ich besonders Zwiebeln und Knoblauch pflanzen will. und wir kriegen dadurch unsern eigenen Astralleib. was der Mensch da ausdünstet. Das hat noch gar nichts mit Bakterien oder Bazillen zu tun. denn das würde dazu führen.ich kann nun warten. In diesem Duft .ist immer etwas Zwiebel. Nun will ich aber just hier Zwiebeln und Knoblauch pflanzen auf diesem Stück Erdboden. so machen wir innerlich das mit. den macht man ja mit. So wie wir die krächzende und grunzende Stimme des Menschen mitmachen. daß gerade in der Mitte des Kopfes ein Organ nicht ordentlich versorgt wird. Ja. Wenn nun einer gerade den Grippedreck in sich hat. da werde ich nicht einfach Zwiebeln und Knoblauch pflanzen.gleich. aber nehmen wir an. sondern ich werde in den Boden etwas hineinbringen. Die bewirkt nun auch. daß sein Kopf dumpf wird. und wir kriegen auch die Grippe.und Knoblauchduft drinnen. das hat einfach mit der Beziehung von Mensch zu Mensch etwas zu tun. Wenn ich nun einen solchen Garten habe. wenn der Boden nicht geeignet ist. Es ist zwar ein sonderbarer Geschmack. unsere eigene Tätigkeit in Unordnung. in seinem Wassermenschen. wie Sie es erzählt haben. ich will Zwiebeln und Knoblauch 166 . die ich in diesen Boden hineinbringen muß. schwefelhaltige Stoffe herein . Dieser Knoblauchduft. kann sagen: Nun ja. wie er geeignet ist für Zwiebeln und Knoblauch. daß ich. dann ist es so. weil ein ganz bestimmtes Organ im Kopfe. ich habe ja meine Pflicht getan. in dem Knoblauchduft. daß ich in seinem Zwiebelduft sitze. daß sich in ihm. der bewirkt. Aber jetzt mache ich das mit. ich will just hier Zwiebeln und Knoblauch pflanzen. den er hat.das kann man also mit einer ganz feinen Nase riechen .

die Bazillen. daß wir. wenn alles also dazu übergeht.Aber auch bei inneren Krankheiten verletzt uns eigentlich etwas. sondern wenn ich auf die Weise. Das verletzt uns innerlich. daß er in seinem ganzen Wassermenschen dann. daß da im Innern des Menschen auf dem Boden. werden wir krank davon. so fühlen sich diese Bazillen da drinnen wohl. Und nun können Sie auch auf solche Krankheiten abzielen. wie es zum Beispiel das Heufieber ist.haben. was den Menschen geeignet macht. Die müssen erst herein. der da bereitet wird. . damit die Grippekrankheit vom anderen auf mich übergeht.und schwefeldurchsetzten Boden. wenn wir die ganze Sache anschauen. also bringe ich Schwefel und Phosphor in irgendwelchem Pflanzendünger in meinen Garten herein. wenn der Frühling heranrückt. nicht richtig diejenige Tätigkeit vollzieht. in dem sich Stoffe aufgelöst haben. Ebenso bin ich ein Narr. wie ich es Ihnen gerade geschildert habe. Das Heufieber hängt viel mehr von der Jahreszeit als solcher ab als von den Pollen. Heufieber zu kriegen. uns doch die Frage: Wodurch werden wir eigentlich mit einer Krankheit befallen? . die eigentlich verdaut sein sollen. das nicht rein ist. in meinem Wassermenschen dasjenige mitmache. das ist. die mehr gegen außen gerichtet ist. Bazillen wachsen. Dasjenige. und ich erwerbe sie mir selber. was in seinem Wassermenschen stattfindet. besondere Stoffe auflöst in diesem allgemeinen Wasser. Und ich brauche gar nicht einmal die Bazillen dazu. 167 . daß da schon Zwiebeln wachsen. Wir müssen uns sagen: Wenn uns irgendeiner etwas verletzt. Ich muß doch erst die Zwiebeln anbauen. Und die Folge davon ist. schon Bakterien. und daß er dadurch seinen ganzen Wassermenschen empfindlicher kriegt. Denn geradeso wie sich die Zwiebel wohl fühlt in einem solchen phosphor. werde ich selber dadurch ein guter Boden für die Bazillen. daß vor allen Dingen sein astralischer Leib nicht richtig absondert. Denen ist nichts lieber. wenn ich glaubte.in einer ganz bestimmten Weise beantworten müssen. im Wasser zu gedeihen. die herumfliegen. aber ich wäre ein Narr. Es verletzt uns das Wasser. als wenn sie in ein wenig Schwefel drinnen sind. Er braucht mich gar nicht anzubombardieren damit. Aber es ist doch so. wenn ich glaube.

aber wenn sie nicht zu wäre. wenn der Frühling kommt.Sehen Sie. was im Frühling auftritt. Nur. daß dadurch. 168 . Wenn die Nase nicht zu wäre . der. das drängt das Wasser auseinander. den normalen Wassermenschen so zeichnen würde. es ist so. diese Pflanzenpollen sind eben so. so zeichnen. so müßte ich den Wassermenschen. und insbesondere eben für diejenigen Pollen. eine Neigung für das Heufieber hat. Dadurch wird man überhaupt für alles das empfindlich. Der Wassermensch ist immer ein bißchen zu groß beim Menschen mit der Neigung zum Heufieber. wenn ich es grob aufzeichne: Wenn ich den Wassermenschen. sondern sie reizen eben. sein Wasser eigentlich immer ein bißchen verdünnt wird. was ich dadrinnen auflöse. daß man sie schwer verträgt. gehen schon auch diese Pflanzenpollen in die Nase herein —.obwohl sie zu ist. Das. könnten Sie auch durch vieles andere zum Heufieber gereizt werden. die nun besonders scharf reizend sind. Sie verursachen nicht das Heufieber. wenn man schon das Heufieber hat. daß ich Stoffe auflöse. die aus den Pflanzen kommen. das heißt für diejenigen Körner.

zu stark an und wird nicht gleich ausgeschieden. daß der menschliche Leib sich in richtiger Weise zu dem. und man muß dann darauf schauen. Das Heilen besteht nicht bloß darinnen — das ist eben immer wichtig. daß er die richtige Verdauung hat. so sollte man ihm zugleich ein Abführmittel geben. zum Beispiel etwas schwitzen kann. wenn er geimpft wird. meine Herren -. daß man irgend jemandem etwas beibringt. so sollte man ihn fragen. was er aufgelöst hat. Wenn einer sagt. Das ist gerade bei richtigen Heilmitteln so wichtig. im Leibe behält. so daß er etwas trüb wird. sonst kann man jemanden in die Krankheit erst recht hineinreiten. und dasjenige. wodurch gar keine richtige Schweißabsonderung zustande kommt. sondern daß er weiß. Das ist natürlich ungeheuer wichtig. verhält. ob er gerade in dieser Zeit an Verstopfung leidet. dann sammelt sich das gerade dadurch. oder wenn er das Heufiebermittel dann bekommt. sehen Sie. wiederum absondert. oder sich bewegen kann. Wenn Sie jemanden gerade impfen mit irgendeinem Mittel. unser Heufiebermittel beruht direkt darauf. das ein ganz gutes. wie er den einzelnen Kranken zu fragen hat. und dann nicht dafür sorgen. wenn der Mensch. Das ist 169 . ein ausgezeichnetes Mittel ist. Wenn man zum Beispiel mit dem Heufiebermittel impft. dann ist es immer etwas schwierig mit der Impfung. Daher ist es gut.Nun. was sich aus dem Wasser heraussondert. nachdem er geimpft ist mit unserem Heufiebermittel. daß man den Wassermenschen zusammenzieht. Es beruht lediglich darauf. daß es im menschlichen Körper diesen ausgedehnten Wassermenschen wiederum zusammenzieht. Wenn er nachher. daß man den ganzen Wassermenschen wiederum auf seine normale Gestalt zusammenzieht. dann machen Sie ihn kränker. als er vorher war. irgend etwas tut. gerade nachdem er mit dem Heilmittel geimpft ist. Denn wenn er an Verstopfung leidet. sondern daß man das ganze Leben dann danach einrichtet. Es ist nämlich furchtbar einfach. unser Heilmittel. daß alles weggeht. er ist verstopft. Das ist nicht gut. was man ihm beigebracht hat. Dadurch wird er zunächst etwas trübe. daß der Arzt nicht bloß weiß: für diese Krankheit verwende ich das oder jenes. wenn er besonders an Verstopfung leidet. daß hinterher der Mensch nicht dasjenige. was da erzeugt wird.

wenn auch mit denselben Mitteln. Solche Mittel könnte man schon ausprobieren. daß man ihn bis zu einem gewissen Grade kennt. Der Hund leidet meistens an Verstopfung. Die Wissenschaft wird eigentlich nicht dadurch ausgebildet. Nun. daß. wie Grippe. Da würde zum Beispiel das Tierexperiment viel weniger anfechtbar sein als für andere Dinge. Das ist von ungeheurer Wichtigkeit. eben nach dem einzelnen Organ hindirigiert. Also das ist ganz besonders wichtig. wenn irgendein Kranker auftritt. Und wenn man beobachtet. wie sie die Untersuchungen anzustellen haben. Nehmen Sie an. daß man weiß. ob Sie einem.da haben sie ihn gar nicht gefragt! Aber das ist ja so wichtig. daß man Ärzte trifft. und fragt man sie: Wie alt ist er? . der fortwährend mit Verstopfung herumläuft. daß man sagt: Für die und die Krankheit ist das und das Mittel gut. Nun habe ich Ihnen gesagt: Es entstehen gewisse innere Krankheiten.die größte ärztliche Kunst. der fortwährend mit Durchfall herumläuft. die aus dem entstanden sind. die ich ja die astrale genannt habe. die sprechen von einem Kranken. daß man an der Universität dressiert wird. daß ein wenig der Grips im Kopfe geweckt wird und die Leute wissen. es kann bis zum Typhus 170 . irgendein Mittel wirkt auf die Verstopfung oder auf den Durchfall beim Menschen. sondern sie wird dadurch ausgebildet. oder ob Sie irgend jemandem helfen wollen. daß man einen Fünfzigjährigen ganz anders. die Katze an Durchfall. Heufieber. Es ist ein ganz großer Unterschied. Bloß muß man dann nicht so schematisch sein. eine Krankheit ruht eigentlich im ganzen Organismus des Menschen. was da als Tätigkeit drinnen ist. wie im allgemeinen Organismus. weil diese Tätigkeit. behandeln muß als einen Vierzigjährigen. so kriegt man eine wunderbare Wissenschaft heraus. Und das einzelne Organ wird gerade aus dem Grunde angegriffen. man ihm die richtigen Fragen stellt. aber auch vieles andere. mit gewissen Instrumenten das oder jenes auszuführen. die Stoffe. Es ist zum Beispiel merkwürdig. mit einem Mittel helfen wollen. wie ihn der Mensch mit den Tieren gemeinschaftlich hat. davon kann man sich ja leicht überzeugen: Man gibt eben das Mittel zugleich einem Hund und einer Katze ein. was für ein Unterschied ist in der Wirkung des Mittels beim Hund oder bei der Katze.

der Luftmensch. wenn der sich auch in jedem Momente ändert — bald ist die Luft draußen. Nehmen wir also an. Sie können zum Beispiel Ihren kleinen Finger nehmen. das ist wiederum Dunst oder Gas. wie ich Ihnen auseinandergesetzt habe. wie er ertragen kann. wir sind auch der Stoffmensch. Wir sind fortwährend der Luftmensch. daß ich sie entzündet finde oder so etwas. und das alles ist zum Beispiel zu verstehen. bei einem Menschen ist dadurch. hinein: Das kann der Mensch ebensowenig ertragen. daß sie ein bißchen krank ist. da drinnen in den Muskeln des kleinen Fingers sind Verdunstungen des Wassers. die der Mensch einatmet. den Wassermenschen habe ich gelb gemacht. daß sie äußerlich auftritt. daß eigentlich die Stoffe. wenn diese Lungenkrankheit dadurch entstanden ist. wenn man sich darauf einläßt. den ich hier bläulich angedeutet habe. daß in den Luftmenschen das Wasser hinein verdunstet. Aber geradeso wie die festen Bestandteile. daß eben irgend etwas von der Art geschehen ist. daß die Lunge so stark krank wird. Aber nehmen wir an. Wenn da unten am Erdboden Wasser verdunstet. wie ich es heute beschrieben habe. was da verdunstet am Wassermenschen. und wenn da drinnen im Wassermenschen das Wasser immer fein verdunstet. Aber wir sind nicht bloß der Wassermensch. es kommt zu keiner so starken Lungenkrankheit. die wir in uns als Dreck haben. feine Verdunstungen. daß sich falsche Stoffe im Wassermenschen abgesetzt haben. 171 . der liegt ja zugrunde. sagen wir. 168) weiß gemacht. Durch Ihren ganzen Körper hindurch verdunstet fortwährend das Wasser. Die menschlichen Organe sind nämlich wirklich recht empfindliche Dinger. Nun kann diese Lungenkrankheit geheilt werden. daß die festen Stoffe im Wasser sich auflösen. Und nun sind wir auch. die Lunge krank geworden. bald drinnen -. wie ich es Ihnen schon gesagt habe. aber wir sind ein Luftmensch.und so weiter gehen. so geht dieses Wasser eben in die Luft. meinetwillen. so verdunstet das Wasser in uns fortwährend. da geht es in die Luft. im Wassermenschen aufgelöst werden. Es kommt also nicht dazu. die unverbraucht sich in uns ablagern. was der Mensch da an Sauerstoff aufnimmt. das geht hinein in das. aber es kommt eben dazu. sich auflösen im Wasser. den habe ich hier (siehe Zeichnung S. Und das.

das ist also Wasser. die eigentlich in die Lunge gehen sollen. und kommt mit dem Sauerstoff zusammen. und sie verdunsten dann ganz besonders. kommt jetzt Falsches zur Verdunstung. beruhen darauf. mit dem Sauerstoff zusammenkommt . Sogenannte Geisteskrankheiten beruhen darauf. Das ist dann bemerkbar. Und dieses.er wird verrückt. etwas mitverdunstet.daß Wasser. was unrichtiges Verdunsten des Wassers bewirkt. daß irgendwie im Menschen bewirkt wird. das falsche Stoffe aufgelöst enthält. Das wird dem Nervensystem ganz besonders schädlich. daß sich unrichtige Stoffe in seinem Wassermenschen auflösen. Aber den Durst heilen wir wiederum. der aus dem schlechten Wasser aus dem Wassermenschen hineinverdunstet ist. Aber sehen Sie. daß das Wasser unrichtig verdunstet in den Sauerstoff hinein. und dadurch das Nervensystem stört. die Stoffe richtig zu verarbeiten. welches unrecht verdunstet. und der Mensch wird zwar nicht äußerlich robust krank. nicht einen solchen. Und das . schon im alltäglichen Leben ist so etwas da. denn der Geist wird nicht krank. was nicht verdunsten soll. wenn irgendein Organ so leise nur krank ist. daß der Mensch eigentlich fortwährend darauf angewiesen ist. daß Sie es äußerlich nicht wahrnehmen können. weil die Nerven gesunden Sauerstoff brauchen. So daß man sagen kann: Die sogenannten physischen Krankheiten.wird ganz besonders schädlich im Nervensystem. daß schlechtes Wasser in ihr verdunstet. Also während früher der Wassermensch mehr bei den grob bemerkbaren inneren Erkrankungen vom Festen her Falsches aufnimmt. daß man gerade da darauf kommt. indem wir 172 . daß die Lunge ein bißchen krank ist. so wenig nur krank ist. damit sich nicht in seinem Wasser Unrichtiges auflöst. wenn wir Durst haben. So sehen Sie. So kann die Lunge ihr Einbißchen-Kranksein dadurch bewirken. aber Stoffe kommen doch hinein in meinen Wassermenschen.Dann ertrage ich das. der aufgenommen wird. die verdunsten mit. was man so Krankheit nennt . was dann in ihr drinnen ist. Aber die sogenannten Geisteskrankheiten sind ja in Wirklichkeit gar keine Geisteskrankheiten. wenn ich die Lunge nicht ganz gesund habe. wenn sie von innen kommen. und damit nicht sein Wasser in der unrichtigen Weise zum Verdunsten kommt.

daß es nichts nützt. das ist der sogenannte Jugendwahnsinn . so bildet er dadurch die Grundlage für die physischen Erkrankungen. Denn mit der bloßen chemischen Untersuchung der Kindermilch geht es nicht ab. Ja. und weil die Menschen überhaupt aufgehört haben. später die Anlage zu irgendeiner Geisteskrankheit kommen. der rührt zum großen Teil von falscher Ernährung in den allerersten Kindesjahren her. daß heute sehr viele Menschen von der sogenannten Dementia praecox befallen werden. wo die Menschen anfangen. die können krank werden. Aber dadurch sehen Sie auch. sondern man muß da ganz anderes entwickeln. Da machen wir immer wiederum unser Wasser frei von dem. Und es kann infolge falscher Impfung. Dementia praecox. die das Wasser verarbeiten . aber diejenigen Organe. namentlich. in dieser Zeit darauf zu achten.der aber ziemlich weit über das Jugendalter hinausgeht -. meine Herren. ein Wässeriges . in der Jugend schon zu verblöden.der Magen verarbeitet das Wasser in einer anderen Weise. wenn es in der Kindheit auftritt. wo man nicht recht das Durstlöschen und das Hungerlöschen unterscheiden kann. als er die festen Nahrungsmittel verarbeitet -. daß der Mensch nicht in richtiger Weise verdunstet. Und so kann man sagen: Im Hunger ist eigentlich die Anlage zu der physischen Krankheit. dann kann eine falsche Impfung mit der oder jener Kuhlymphe oder auch mit einer kranken Menschenlymphe bewirken. und das ist unter Umständen viel schwerer bemerkbar. dadurch. Oder wenn wir den Menschen. was unrichtig darin verdunstet. weil beides versorgt wird durch die Milch. nicht richtig zu verdunsten. Deshalb treten diese Dinge heute in einer solch vehementen Weise auf. und wir schwemmen das Unrichtige heraus. bloß Ärzte aus173 . also eigentlich durch eine Flüssigkeit.trinken. Sie werden bemerkt haben. Wir könnten eigentlich sagen: Wenn der Mensch sich nicht richtig ernährt. Wenn der Mensch nicht richtig seinen Durst löscht. sagen wir. falsch impfen. und kann sich in irgendeiner Geisteskrankheit äußern.wenn also durch die Muttermilch oder Ammenmilch etwas Verderbliches hineinkommt. und im Durst ist die Anlage zur sogenannten geistigen Erkrankung. daß zum Beispiel zwar nicht direkt das Wasser erkrankt. so kann das noch spät den Wassermenschen veranlassen.

Das kann aber erst sein. sondern wir müssen das ganze Leben gesünder machen. Damit sind die Fragen der beiden Herren ja im wesentlichen beantwortet. jenes Mittel für jene Krankheit. Das möchte man tun mit Anthroposophie. dieses Mittel ist für diese Krankheit. was alles damit zusammenhängt. wenn man darauf kommt. die Gesundheit richtig zu erfassen. auch hygienisch zu wirken. die wissen. 174 . was durchaus darauf hingeht. Daher ist Anthroposophie schon etwas.zubilden.

auch eine ganz andere Atmung später. wo die Hinneigung zur Krankheit schon anfängt und wo sie aufhört. was ich hier schon gesagt habe. von der Mutter bekommt. sondern die Mutter hat einen Schreck bekommen. Außerdem kommen bei der Schwangerschaft Dinge in Betracht. wenn zum Beispiel die Mutter. darauf gibt die heutige Wissenschaft im Grunde genommen nur ganz unzureichende Antwort. wenn wir uns ein bißchen noch beschäftigen. meine Herren. Nicht wahr. Dr. daß natürlich von vornherein eine physische Veränderung am Kind vorgegangen ist. die als außerordentlich wichtig behandelt werden müssen. und daß es die Dinge. 30. Wie kann ein Schreck bei der Mutter auf das Kind wirken? Sehen Sie. daß es wirklich noch schwerer als beim gewöhnlichen Hunger und Durst zu sagen ist. Dezember 1922 Es wird eine Frage gestellt in Bezug auf Schwangerschaft und Beeinflussungsmöglichkeiten während der Schwangerschaft. denn das Kind hängt ja. Das trägt das Kind in der Regel das ganze Leben hindurch. Steiner: Diese Dinge. weil sie von dem. die es braucht. einen großen Schreck bekommt. durch zahlreiche feine Blutgefäße mit der Mutter so zusammen. daß es von der Mutter Nahrungsstoffe bekommt. Denn bei der Schwangerschaft ist es so. die können wir am besten betrachten. die schlagend beweisen. gerade mit Rücksicht auf Ihre zwei Fragen. die Sie jetzt berührt haben. daß man auf das Kind während der Schwangerschaft nicht einen außerordentlich großen Einfluß anders nehmen kann als auf dem Umweg durch die Mutter. die Dinge. Da könnten Sie nicht sagen. mit dem Krankwerden und Gesundsein des Menschen überhaupt. Es ist ja im allgemeinen so. sind Angelegenheiten des Lebens.ZEHNTER VORTRAG Dornach. wie Sie aus manchem ersehen werden. namentlich in den ersten Monaten der Schwangerschaft. was seelisch 175 . wie das Seelische der Mutter auf das künftige Kind einen außerordentlichen Einfluß hat. Sie brauchen nur einmal zu verfolgen. was geschieht.

Der Vorgang ist ja der. sagen wir.denn schwer sind gerade diese Fragen. die jetzt der Herr Dollinger gestellt hat . das Fieber und der Kollaps. wenn Sie zum Beispiel den Giftstoff nehmen. Was ist der Kollaps? Der Kollaps ist eigentlich der entgegengesetzte Zustand. oder wenigstens nichts zu wissen vorgibt. daß er einen Kollaps kriegt. überhaupt nichts weiß. die in der Krankheit hauptsächlich auftreten. das kennen Sie ja: es zeigt sich äußerlich dadurch. die da sind — also die Häute von den Gedärmen. einmal scharf ins Auge faßt. wenn die Körpertemperatur höher hinaufgeht. welche der Mensch durchmacht. dann wird er schleißig. so sagt man. Es ist gerade so.am besten kommen. Der Kollaps tritt dann ein. durch den Kollaps alle die Häute. Das sind erstens das Fieber. Das sind zwei entgegengesetzte Erscheinungen. in denen das Kind während der Schwangerschaft drinnen liegt. wenn man zwei Lebenserscheinungen. und der Mensch hat nicht mehr die Möglichkeit. daß gerade im Unterleib der Mutter. über eine bestimmte Menge hinaus. also alle die Häute im Unterleibe dadurch. von einem gewissen Giftstoff. daß der Mensch heißer wird. wie wenn ich einen Sack ausdehne über seine eigene Haltekraft. der Gebärmutter -.und geistig im Menschen wirkt. daß der Mensch bei der gewöhnlichen Messung nicht mehr als 36 bis 37 Grad Körpertemperatur hat. der aber auch als Heilmittel verwendet wird. daß solch ein Gift zum Beispiel eingeführt wird. in der Art. bei solcher Zuführung von Bilsenkrautgift an. sich genügend Wärme in seinem Innern zu entwickeln. ordentlich in seinem Unterleib zu arbeiten. eine gewisse Menge einnehmen. und zweitens der Kollaps. aber auch die Häute von denjenigen Organen. wie ich es Ihnen gerade das vorige Mal erzählt 176 . so setzt man den Menschen der Gefahr aus. Was ist das Fieber? Nun ja. Wenn Sie zum Beispiel. weit werden. der Mensch habe Fieber. Man kann zu diesen schwierigen Fragen . und er kann dann die Dinge nicht mehr halten. die Häute des sogenannten Uterus. Und so schoppen sich allerlei Stoffe. wenn der Mensch nicht imstande ist. Äußerlich sichtbar ist das Fieber dadurch. wo ja auch das Kind ausgebildet werden muß. den man in der Medizin Hyoscyamin nennt — das ist also vom Bilsenkraut — und geben den in einer zu großen Menge. die durch die Nahrungsmittel zugeführt werden.

so ist im vordersten Teil des Gehirns auch etwas nicht in Ordnung. sondern man wird jedesmal finden. Brustleib. wenn im Unterleib nicht ordentlich gearbeitet wird.habe. Ein sehr interessanter Zusammenhang! Nehmen Sie an. hier etwa das Zwerchfell (siehe Zeichnung). Es häuft sich in seinem Unterleib eine Menge von Sachen an. um zu verstehen. Was geschieht denn da eigentlich. Nun. Kopf. die er nicht verarbeiten kann. also Unterleib. Gerade wenn im Unterleib etwas nicht in Ordnung ist. wenn im Unterleib nicht ordentlich gearbeitet wird? Da wird nicht nur im Unterleib nicht ordentlich gearbeitet. meine Herren. Sie haben den Menschen: Unterleib. muß man wiederum tiefer in den menschlichen Organismus hineinschauen. Also diese ge177 . Brust. daß das Gehirn gerade in seinem vordersten Teil nicht in Ordnung ist. wie da eigentlich gearbeitet wird.

was in seinem Unterleib vor sich geht. Ich bin überzeugt. Und wiederum. so daß der Puls nicht in Ordnung ist. Die ist so (siehe Zeichnung. findet man immer etwas Unregelmäßiges auch im Vordergehirn. Wenn jemand an Herzunordnung leidet. wenn er zu wenig Sauerstoff bekommt. Eine griechische Stirne ist anders. Und wenn man ihnen dann die Wahrheit sagt. Sehen Sie. Ich habe einmal einen Herrn gekannt. Jedesmal. Der Betreffende war 178 . weil sie in der Stirnbildung das Alleredelste sehen und im Unterleib das weniger Edle. daß. So daß man sagen kann: Gerade das. die gerade entgegengesetzt. findet man immer auch. Bei allen griechischen Statuen finden wir diese Stirnbildung. ist auch etwas nicht in Ordnung im hintersten Teil des Gehirnes. wenn hier etwa das Herz ist mit den Adern. rechts). hängt zusammen mit seiner vorderen Gehirnkonfiguration. Und wenn da dann die Atmung ist. Bei diesem Herrn war tatsächlich hier ein mächtiger Bug. der hatte eine solche Stirnbildung. der dieses Gehirn so weit vorgerückt hatte. So wunderbar hängt alles im Menschen zusammen. daß das etwas sehr Wichtiges ist beim Menschen. links). Die gehören innerlich im Menschen zusammen: vorderes Gehirn und Unterleib. daß etwas nicht in Ordnung ist im Mittelgehirn. so gehören die Lungen mit dem hintersten Teile des Gehirns zusammen. wenn etwas mit der Atmung nicht in Ordnung ist. manchmal wollen die Leute das nicht wahrhaben. das Obere mit den Lungen. Man kann das schon dadurch verfolgen. und oben stand das vordere Gehirn ganz heraus. immer im hintersten Teile seines Gehirns etwas nicht in Ordnung ist. der hatte einen furchtbar gut ausgebildeten Unterleib und litt nie an Durchfällen oder an Verstopfung zum Beispiel. Und wenn im Unterleib etwas nicht in Ordnung ist. niemals litt er auch an Bauchschmerzen und dergleichen. eine sehr seltene Stirnbildung (siehe Zeichnung S. nach rückwärts geht. Aber aus meinen Vorträgen werden Sie schon gesehen haben. wenn jemand an Atemnot leidet.hören zusammen. 179. der Mensch. daß schließlich das Ernährungssystem so zusammenhängt wiederum mit dem Gliedmaßensystem. so finden sie das für den Menschen unwürdig. namentlich wenn die Herztätigkeit nicht rhythmisch vor sich geht. so gehört das Herz und das mittlere Gehirn zusammen. so wie ich es Ihnen beschrieben habe.

sein Kopf wird kalt. so bekommt er also einen Kollaps. daß in seinem Unterleib etwas nicht in Ordnung war. zu viel Bilsenkrautsaft gebe. so kriegt er einen Kollaps. Das Merkwürdige ist aber: Wenn ich nun einen Menschen habe. daß er eigentlich immer darauf angewiesen war. die merkwürdige Tatsache liegt vor: Wenn ich einem Menschen. es ist nämlich in seinem Vordergehirn dann etwas nicht in Ordnung. dann kann ich mit gutem. sehr stark verdünnt. daß er eine kleine Verstopfung in den Gedärmen hat. Wenn ich nun einem Menschen zu viel Saft vom Bilsenkraut gebe. sehr. Worauf beruht dieser Kollaps? Ja. Also Sie sehen. geben. Das deutete etwas darauf hin. und sein Unterleib kommt in eine furchtbare Unordnung. Aber diese Empfindungen waren so. Also Sie sehen daraus. daß seine mächtige. mit allerbestem Gewissen den Bilsenkrautsaft. der meinetwillen sogar gesund ist. sich innerlich behaglich zu fühlen. sein Unterleib wird auf179 . Er kriegt ein bißchen Fieber und wird gesund. der ungemein feine Empfindungen hatte. und dann wird er gesund. der mir über eine bestimmte Art von Bauchweh klagt. daß in merkwürdiger Weise der Mensch in bezug auf seine Kopforgane zusammenhängt mit seinem Unterleib. weil alles mögliche sich in seinem Unterleib ablagert. das vielleicht davon herkommt. nach vorn gebeugte Stirn niemals zuließ.tatsächlich ein Mensch.

Wenn das Gehirn es bewältigen kann. 180 . so macht er es gut. gebe ich ihm einen Haufen für einen Tag. der eigentlich zehn Tage in Anspruch nimmt. und der Mensch bekommt den Kollaps. so geht er dabei zugrunde. Was sehen Sie daraus? Sie sehen daraus. und der Mensch kriegt den Kollaps. der Mensch bekommt in irgendeinem Organ. das Gehirn ist stark genug dazu. die er bewältigen kann. Nehmen Sie an. stärker zu arbeiten als früher. mute ich dem Unterleib aber zu viel zu. sagen wir in der Leber oder Niere. wird er faul. daß er recht viel verdauen sollte. Das Gehirn ist nicht stark genug. das heißt. wird er angeregt durch seine Tätigkeit. wie ich es Ihnen neulich erzählt habe. oder namentlich in den Lungen. denn Bilsenkraut ist furchtbar schwer zu verdauen. und das Gehirn wird kalt. daß ich in den Magen hinein zu viel Bilsenkrautsaft gegeben habe. das vordere Gehirn. Was geschieht nun. mitzurevoltieren gegen dieses Kranksein der Lunge. Da drin ist der Arbeiter für den Unterleib. und dadurch entsteht das Fieber. zu regulieren. So ist es mit dem Gehirn. so ist es gerade so. Also der Magen soll furchtbar viel tun. Das Gehirn ist nicht stark genug dazu. dagegen zu revoltieren. was verarbeitet werden kann. Da fängt nun das Gehirn an. dann beteiligt er sich nicht mehr. den Magen dazu angeregt. und der Unterleib arbeitet nicht mehr. zu revoltieren und regt wiederum das Vordergehirn an. diese furchtbar starke Tätigkeit auszuführen. So hängen die Dinge zusammen im menschlichen Leibe. daß ich doch ein wenig Bilsenkraut hineinbringe. daß eigentlich das Gehirn in eine überwiegende Tätigkeit kommt und den ganzen Menschen durchdringt. Mute ich dem Gehirn zu wenig zu. diese kleine Tätigkeit zu regeln. wenn ich dem Menschen eine ganz kleine Dosis. irgendwie eine Unordnung auf die Weise. so fängt das Hintergehirn an. die er bewältigen kann. wie wenn ich einem Menschen eine Arbeit gebe.gedunsen und die Gedärme werden weit. rege ich gerade das Gehirn an. ganz verdünnt den Bilsenkrautsaft gebe? Da hat der Magen wenig zu tun. daß es den Magen anregt. Gebe ich ihm eine Arbeit. Wenn die Lunge nicht mehr recht will. Worauf beruht das Fieber? Das Fieber beruht darauf. und dadurch. Giftig sein heißt nichts anderes als: schwer zu verdauen. Dadurch habe ich den Magen in die Notwendigkeit versetzt. geht es gut.

Das Fieber machen wir mit unserem Kopf. Da wird also die Unterleibstätigkeit in ungeheurer Weise erhöht. Das ist gerade sehr interessant. Wenn er in der großen Zehe Fieber kriegt. stopfen Sie ja nicht bloß die Nahrungsmittel in den Magen hinein. Der Mensch wird wirklich von oben herunter erwärmt. wenn er in der großen Zehe eine Entzündung kriegt. wenn Sie hören. daß wir. was bedeutet das? Ich habe Ihnen gesagt. wenn Sie sehen. von unten herauf erkaltet. so liegt die Tätigkeit. das wir kriegen. durch die allervordersten Teile des Gehirnes reguliert wird. sondern sie schmecken Ihnen. wenn wir eben gewisse Stoffe in den Menschen in zu großer Menge einführen. das Gehirn wird immer angeregt.das Fieber. Wenn der Mensch bloß Hunger hat. Kollaps erzeugen. Das Kind ist in der ersten Zeit der Schwangerschaft. was am weitesten unten liegt. die das Fieber erzeugt. braucht ja alles außerhalb der Schwangerschaft nicht. was am allerweitesten hinten liegt. daß wir aber ein heilsames Fieber erzeugen können. Der Geruch wird angeregt. so ist es auch beim Menschen. die wir hineinbringen ins Gehirn. 181 . daß. durch die Nase reguliert wird. Das sind alles Anregungen vom Gehirn aus. so daß der Mensch immer von oben erwärmt wird und von unten erkaltet wird. Und wenn eine Entzündung in der großen Zehe auftritt . Das.Das heißt aber. Aber die Gehirntätigkeit wird ja den ganzen Tag nicht nur durch Stoffe. und durch geringe Mengen von Stoff eben die Gehirntätigkeit anregen. Und auch indem Sie essen. der Mensch wird von oben herunter. Ja. Nun denken Sie sich einmal. was da vorgehen muß im Unterleib. von seinem Kopfe aus erwärmt. da kann eine gewisse Tätigkeit nicht ausgeführt werden. Der Mensch muß es schon mit seiner Würde vereinbar halten. machen wir mit dem Kopf. das ist eine ungeheure Erhöhung der Unterleibstätigkeit. und bei Männern überhaupt niemals vorzugehen. werden die Sinnesnerven vor allen Dingen angeregt. angeregt. da gerade über der Nase. Es ist sogar interessant. dann ihm sein Fieber von ganz da vorne kommt. Der Geschmack wird angeregt. denn Unterleib und vorderer Teil des Gehirns gehören zusammen. daß dasjenige. Damit hängt es auch zusammen. wenn wir dem Gehirn nicht so viel zumuten. ganz vorn. eine Frau ist schwanger. Wie beim Hund das. Und wenn die Unterleibstätigkeit erhöht wird.

dann sagt sie: 182 . So tritt auch im Kopf ein Bedürfnis auf. daß. wenn sie im Unterleib etwas zu besorgen hat zum heranwachsenden Kinde. wenn er Hunger hat. wenn also meinetwillen Vanillegeschmack verlangt wird. Sie sind nämlich zu gleicher Zeit außerordentlich launisch. denn das kommt nicht unmittelbar in das Kind. denn wenn sie es haben. Das heißt aber zu gleicher Zeit: es sollen seine Geschmacksorgane angeregt werden. wenn man Verständnis hat für diese Dinge. in der Phantasie ausbilden. wenn man nett zu ihnen ist. Da hilft es dann für die Geschmacksnerven und für die Geruchsnerven nicht viel. man gleich Vanille herbeischafft. Aber wenn die Frau schwanger ist. entweder es zurückschlägt oder wörtlich darauf eingeht. Kopf. daß man zu essen gibt. dann haben sie einen ändern Geschmack. Und wenn man einfach nun sagt: Ach was. was in ihr ganz natürlich sich bildet durch den Zusammenhang von Unterleib und Gehirn. wenn man eingeht auf dasjenige. Denn es sind Geschmacks. sondern zunächst nur in den Magen. daß sie gar nicht befriedigt sind. daß man für das Kind natürlich am besten sorgt. Der Mensch sehnt sich. ich möchte sagen. Das ist manchmal gar nicht das Richtige. weil eine Übertätigkeit auszuüben ist. als wenn man eben gerade. Nun schön. Aber man befriedigt sie. dann wird.die eigentlich fortwährend ausgeführt werden soll.dann ist das wirklich schon für die Schwangere wie ein seelischer Schlag. dann tritt viel leichter eine Befriedigung ein. Geruchsnerven allerlei angeregt. das ist alles eine Phantasie! . haben dann schon wieder einen anderen Geschmack. auch im Gehirn. dem kann er abhelfen eben durch Essen. die man hat. Es wird sogar bei sehr vielen schwangeren Frauen vorkommen. Und da handelt es sich darum.und Geruchsphantasien. wonach gerade ihr Geschmack geht. wenn man ihnen das verschafft. Geschmacksnerven. indem man eingeht auf die Dinge. Wenn man ihr irgendwie Freude macht. Er sehnt sich nach einer Anregung seiner Geschmacksorgane. Gewissermaßen muß der Unterleib Überstunden machen. denn wenn man es verschafft hat. in denen die Schwangeren namentlich in den ersten Monaten leben. Übergeschmäcke und Ubergerüche zu haben. nach Nahrung. vorzugsweise in den Sinnesnerven. Man stößt nämlich zurück das. was sie eigentlich nach der Meinung.

Man wird sehen. scheußlich gelangweilt hat. sondern mehr eine Medikasterei. die im Leben einmal vorgehen. wenn man dazu veranlagt ist. die Gehirngefäße zu beeinflussen. und der Art und Weise. einen ungeheuren Einfluß hat. darauf zurückgehen können. So daß man immer den Zusammenhang zwischen dem. wie das Kind wird. wie die Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft seelisch sein kann. der einen Blick hat für gewisse Dinge. daß er die Kräfte des Kopfes ordentlich zusammenhält. Derjenige. der kann zum Beispiel folgendes wissen. daß. wird bemerken können. sich während der ersten Monate der Schwangerschaft. das zeigt uns ja viel mehr. der leere Kopf macht auch den Unterleib leer. und daß dann eben auch in einer besonderen Weise auf die Schwangere eingegangen werden muß. namentlich mit zu kleinen Oberköpfen. jetzt will ich aber Sauerkohl! Das ist schon so. meine Herren. dann ganz besonders die Kindesentwickelung gefördert werden muß. Hydrozephalus. Der entwickelt sich nicht stramm.Ja. Die Mutter hat sich scheußlich gelangweilt. weil die Zusammenhänge nicht richtig gesehen werden in der bloß materialistischen Wissenschaft. die werden mit einem Wasserkopf. Der Kopf schwillt auf. man kann da ja medizinisch viel machen. wird ein Wasserkopf. daß sie nicht die nötige Kraft gehabt hat. Und manche Kinder wiederum werden mit zu kleinen Köpfen. Diese Zusammenhänge muß man aber zumeist im einzelnen sehen. Es gibt Kinder. Man wird in den meisten Fällen. daß auf das Kind die ganze Art und Weise. namentlich während der ersten Wochen. wie die Mutter geistig und seelisch leben kann. und man kann sie 183 . Der Mann ist ins Wirtshaus gegangen und so weiter. aber mit Bezug auf solche Sachen haben wir heute noch keine richtige Medizin. geboren. und die Folge davon war. Man muß sich schon bekanntmachen damit. Ja. Das zeigt uns. Die Langeweile macht ihren Kopf leer. Natürlich. daß die Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu ausgelassen war. wenn so etwas Außerordentliches im Unterleib vorgehen soll. solche Sachen richtig zu sehen. daß die Mutter. die vielleicht für recht viel Anregungen im Leben veranlagt war. wo Kinder mit einem Wasserkopf geboren werden. mit sogenannten Spitzköpfen geboren. daß dies in den meisten Fällen damit zusammenhängt. sich zu viel amüsiert hat.

Locke und anderen in der Jugend möglichst viel Abführmittel eingeführt hätte. Hobbes. aber man hätte ihn verhindern können. am allerbesten bemerken. daß der Materialismus so sehr grassiert. Ich bin nämlich überzeugt davon. vom 17. so ganz groß geworden ist. bis herauf zu John Stuart Mill. wenn man die Zusammenhänge sucht zwischen dem Unterleib und demjenigen.gerade beim Keimesleben des Menschen. Sie hafteten mit ihren Gedanken am Stoffe. diese ganze Reihe von Philosophen. Es ist etwas Kurioses. Sehen Sie. wenn man einmal untersuchen würde. Diese Philosophen haben alle solche schweren Gedanken gehabt. daß das Ernst ist. Sie werden zuweilen ein bißchen verrückt. was alle diese Philosophen. Hume. haben eigentlich den Anlaß gegeben. beim Embryonalleben. was die Menschheit geistig leistet. Locke. Diese Philosophen. das gerade denkt. Es wäre zum Beispiel einmal außerordentlich interessant. was ich jetzt sage. von Hobbes. für eine Verdauung gehabt haben. der Unterleib muß furchtbar stark tätig sein. die kommt eigentlich von der Verstopfung einzelner Philosophen! Und man hätte diesen Materialismus verhüten können — ich sage nicht. ich will nur einen Spaß machen -. innig zusammenhängen — wie es überhaupt sehr merkwürdig ist. Jahrhundert an bis ins 19. die litten alle an Verstopfung! Und diese ganze Philosophie. Nehmen Sie also an. Bacon. die uns den Materialismus gebracht hat. in England hat es eine ganze Reihe von Philosophen gegeben. folgendes zu machen. Komisches. während die materialistische Wissenschaft da eben ganz versagt. daß namentlich auch das Vordergehirn möglichst stark tätig ist. Nun würde ich es außerordentlich interessant finden. Sie konnten nicht mit ihren Gedanken in das Geistige eindringen. weil eben der Unterleib und das Vordergehirn. also während der mütterlichen Schwangerschaft. Bacon. Das bedingt. daß gerade die Geisteswissenschaft auf diese Dinge aufmerksam machen muß. die Unterleibstätigkeit wird während der Schwangerschaft ganz besonders erhöht. Man braucht sich deshalb nicht zu verwundern. Dann wäre dieser ganze Materialismus wahrscheinlich gar nicht gekommen! 184 . daß manche Mütter in den ersten Zeiten der Schwangerschaft geradezu ein bißchen verrückt werden. Jahrhundert hinein. dann kommt man zu interessanten Resultaten. wenn man Hobbes.

wo die anderen nur Materie sehen. was die Leute sehr häufig materialistisch nennen. um sie recht zu studieren auf geistige Art. Wenn ein alter. ungesunden Gedanken nicht auf den Kopf geschoben. eben der Geist enthüllt. und sie haben mehr recht gehabt als die heutige Medikasterei. sich da. Natürlich macht das einen besonderen Eindruck. Heute natürlich wissen die Leute das nicht mehr. so haben sie diese schlechten Gedanken. Hört man einmal auf. das zu beobachten . frommer Jude betet. daß eben gerade. es ist merkwürdig. und betet mit der Gebetsrolle am Unterleib. wenn man in östlichen Gegenden Europas . haben sie gesagt. irgendwo den Geist zu finden. daß im Unterleib nur eine chemische Fabrik ist. daß man überall den Geist findet. oder gar von irgend etwas. sondern auf die Nieren: Gott hat in dieser Nacht meine Nieren geplagt. ich habe Ihnen das schon einmal gesagt: Wenn die alten Juden im Alten Testament in der Nacht schlechte Gedanken gehabt haben.Ja. so nimmt er seine Gebetsrolle nicht etwa von einer Tasche. meine Herren: Ich weiß nicht. daß gerade in der Geisteswissenschaft auf solches hingewiesen werden muß. wie der Zusammenhang ist. wenn man den Menschen nun betrachtet. Nur dadurch begreift man die Organe. die auf dem Herzen ist. In der Anthroposophie steht man eben gar nicht auf dem Boden. sondern der hat seine Gebetsrolle am Unterleib. die wußten den Zusammenhang.die alten Juden beten 185 . Aber das rührt ja davon her. Von diesem Gesichtspunkte aus ist es außerordentlich interessant.in westlichen Gegenden haben ja die Leute gar nicht so viel Gelegenheit. die einstmals den alten Juden so etwas als Gebote gegeben haben. aber diejenigen. sondern Gott gibt sich dem Menschen gerade durch seine Nierentätigkeit kund. sehen Sie. ob Sie schon einen alten Juden beten gesehen haben. heraus. überhaupt durch seine Unterleibstätigkeit kund. daß die Leber ein wunderbares Organ ist. Der Materialismus ist nämlich nur durch einen geistigen Hochmut gekommen. was er sich an den Kopf hängt. sehen Sie. Es ist merkwürdig. die Niere und so weiter ebenfalls ein wunderbares Organ ist. sondern ich habe Ihnen einmal gesagt. ist einem einmal die Verdauung zu materialistisch. Und die alten Juden haben auch gesagt: Gott gibt sich dem Menschen nicht durch seinen Kopf kund. so wird man gerade dadurch Materialist.

aufmerksam darauf machen muß. wenn man bloß die Gedanken hereinbringt. es kann natürlich schon dadurch kommen. daß er. Nun aber stellen Sie sich einmal vor: Ein Mensch entwickelt sich in seiner Jugend dadurch. was einstmals gewußt worden ist. Nun ist es interessant: Sehen Sie. das ist der Menschheit verlorengegangen. aber das ist eben so. Auf dem Mittelgehirn beruhen nämlich auch die Gefühle. wenn man bloß in das Laboratorium hineingeht und mechanisch die Experimente macht und so weiter. nehmen sie zuerst aus ihrem Hosenschlitz die Gebetsrolle heraus. daß gerade die Geisteswissenschaft. (so sehen wir. da ist wieder gelb —. daß der Mensch . und zwar der sogenannte edelste Teil. daß der hinterste Teil des Gehirns zusammenhängt) mit dem Atmen und mit dem Denken . so hängt wiederum seelisch zusammen dieses vordere Gehirn mit dem Wollen. Und so kann man sagen: Es ist zwar etwas komisch.das Atmen hat sogar einen sehr starken Bezug zum Denken. wiederum in aller Materie das Geistige zu finden. Und eigentlich erst der hinterste Teil des Gehirnes hängt mit dem Denken zusammen. Man muß so experimentieren. zusammenhängt mit dem Unterleib. 186 .sieht. daß man nicht eine solche Pädagogik anwendet. die Anthroposophie. daß einem der Geist überall entgegenspringt.ich habe das hier (siehe Zeichnung S. Ja. und heute ist sie noch nicht so weit. allerdings auf Grundlage von allerlei traumhaften. sagen wir. daß der Mensch etwas nicht in Ordnung hat im Mittelgehirn. Denn man kann ja nichts begreifen. Also dieses. Wenn wir auf das Gehirn hinschauen. Und man kommt erst durch eine wirkliche Wissenschaft auf die Dinge drauf. dann beten sie. Wenn sie sich zum Gebet herrichten. alten hellseherischen Kräften. Wenn einer zum Beispiel im Herzen etwas nicht in Ordnung hat. geradeso wie der Unterleib zusammenhängt mit dem vorderen Gehirn. Da denkt man ja nichts dabei. Dazu müssen schon die Experimente eingerichtet werden. wie das Gehirn des Menschen. und die hängt dann an ihnen. 177) gelb gemacht. aber meistens wird eine unregelmäßige Herztätigkeit gerade darauf zurückzuführen sein. so kann das von allem möglichen kommen. irgend etwas von innerer Unregelmäßigkeit hat. und das mittlere Gehirn hängt mit dem Fühlen zusammen.

wie wir sie anraten aus der Waldorfschulpädagogik. dann wird das Herz in unregelmäßigen Rhythmus versetzt. findet . sie schrickt in ihrem Hören zusammen. das seine Glieder dünn hat und sich nicht recht bewegen kann. und wenn die Mutter zum Beispiel durch ein Manöver erschreckt wird. die Seele wirkt nicht ordentlich im Mittelgehirn. Sie können jetzt sagen: Was erzählt uns der? Der erzählt uns eigent187 . Das Hören hängt außerordentlich stark zusammen mit dem. gar nicht einmal durch die Kunst ergriffen werden können. Wenn die Seele nicht ordentlich genährt wird.man hat ihr es nicht gesagt . und Sie können einfach einen unregelmäßigen Herzrhythmus. sondern ein Mensch entwickelt sich in seiner Jugend so. und wahrscheinlich. Sehen Sie. sondern da muß man es schon gewohnheitsmäßig sein. die meistens durch das Leben. neunzehn. einen. so schrickt sie furchtbar zusammen. da genügt natürlich nicht. zwanzig Jahre alt ist. es kann folgendes geschehen: Eine Mutter ist mit irgendeiner Arbeit beschäftigt. daß Sie zu einem Bosnickel sich entwickelt haben.wenn er noch zappelt. Bei einer schwangeren Frau genügt ein einziger solcher Anblick. so ist das Fühlen nicht in Ordnung. und in der Nähe . daß sie just in dieser Zeit einen Erhängten. und dann muß es längere Zeit dauern. Es kann das viel weiter gehen. in den ersten Monaten der Schwangerschaft in den Wald geht und ihr das Unglück passiert. wenn nicht andere Maßregeln ergriffen werden können. Was heißt das? Das heißt. wird sie ein Kind gebären. wenn man schon achtzehn. Natürlich. was im Hinterkopf ist. Aber bei der schwangeren Frau genügt eben der einzige Anblick. sagen wir. Im späteren Leben. wo über diese Dinge viel gesprochen wird. Da ist sein Fühlen nicht in Ordnung. wird das Kind gerade in seinem Atmungssystem irgend etwas nicht in Ordnung haben. ist es noch schlimmer —. Das wird in ihr ein Bild. wenn sie den dort trifft. das bleich ist. alle möglichen Herzkrankheiten dadurch hervorrufen. daß man einmal ein Bosnickel ist. es hängt auch mit der Atmung zusammen.ist gerade ein Manöver: die Kanonen fangen furchtbar an zu donnern. daß er eine Art Bosnickel wird. das ein spitziges Kinn hat. denn wenn man bei jeder Gelegenheit boshaft wird. der an einem Baume sich erhängt hat und schon tot ist. wenn die schwangere Frau.

so wie sich andere Dinge auch gewohnheitsmäßig entwickeln.ich sage Ihnen 188 . wenn eine gesunde Erziehung schon da ist. was in dem Materiellen alles drinnen lebt. Und so können wir sagen: Mit der Art und Weise. ganz gewohnheitsmäßig. sondern die man eben gewohnheitsmäßig befolgt. so gäbe es auch andere Gewohnheiten. Sehen Sie. Warum prügeln sie sie? Weil ihnen da das Geld ausgegangen ist. hätten wir einmal eine ganz gesunde Volkserziehung. aber meine Herren. der guckt ja das Materielle nur an. und überhaupt gesunde Lebensverhältnisse da sind. über die man dann gar nicht mehr nachzudenken braucht. so kann man sagen: Gerade die Geisteswissenschaft wird das Materielle wiederum in der richtigen Weise erklären können. sondern das entwickelt sich gewohnheitsmäßig. Und wenn man an diese Dinge richtig denken würde . So etwas kann Gewohnheit sein. weil keine ordentliche Verbrennung mehr besorgt wird. die sich ungeheuer ausdehnt. Ja. daß er da eine schwangere Frau darauf aufmerksam macht. daß das Fieber auf Gehirnarbeit beruht. Durch gesunde Erziehung und gesunde volksmäßige Verhältnisse könnten sich eben allerlei Gewohnheiten herausbilden. der weiß eben nicht. daß derjenige. worauf hingearbeitet werden muß: den Menschen andere Gewohnheiten zu geben. Es gibt ja solche. wie gerade der Kopf angeregt wird bei schwangeren Frauen. weiß aber nicht. hängt es ungeheuer stark zusammen. da wird es in der Gegend furchtbar bollern. wie das Kind ausgebildet wird. sie tun es gewohnheitsmäßig. weiß aber doch nicht richtig. Der guckt das Fieber an. daß viele Männer furchtbar stark nachdenken. morgen ist ein Manöver. die uns sagen. sie können sich nicht mehr im Wirtshaus unterhalten.lieh Dinge. meine Herren. Das kann eben eigentlich in der Grundlage nur durch eine ordentliche Erziehung gemacht werden. dann braucht man über viele Dinge nicht erst nachzudenken. der weiß. Es könnte zum Beispiel die Gewohnheit geben. Ich glaube nicht. daß dieser Kollaps von dem Kaltwerden kommt. da unterhalten sie sich zu Hause und prügeln ihre Frau! Das sind solche Gewohnheiten. Der Materialismus ist ungeheuer erstaunt über den Kollaps. Das ist es ja. da müßte man ja eigentlich im Leben auf alles einzelne achtgeben! Ja. die sich herausbilden. wenn sie in der zweiten Woche [des Monats] ihre Frau prügeln. Der Materialismus.

wo sie heute ja gerade solche Gelüste manchmal entwickeln können . und wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen. Romane entstehen für Schwangere. da fand ich das neueste Programm dessen. daß Neger nach Europa kommen. was aber trotzdem angestrebt werden muß -. was gedruckt wird: ein Negerroman. meine Herren. ich bin meinerseits davon überzeugt. Da wird es so. Aber wir haben ja sogar schon diesen Negerroman. die in ihrem Unterleib vor sich geht.wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen. was Sie vielleicht überraschen wird. was in der geistigen Kultur enthalten ist.es gibt ja nichts! Man kann auch eigentlich schon zu gar nichts raten! Neulich bin ich in Basel in eine Buchhandlung gekommen. was wir lesen oder was wir uns erzählen lassen.jetzt etwas. Ja. Denn während der Schwangerschaft ist das Weib zugleich durch das. Und da. wie überhaupt jetzt die Neger allmählich in die Zivilisation von Europa hereinkommen! Es werden überall Negertänze aufgeführt. was sie empfindet. Denn er steht sein ganzes Leben. 189 . die Veranlassung zu der Tätigkeit. was man ihr zu lesen geben will . Sie macht die Formen des Kindes aus dem. greulich langweilig. Es ist eben so. in der ersten Zeit der Schwangerschaft namentlich. Wenn die Schwangeren diese lesen werden. daß eine gesunde Erziehung auch allmählich in alles hineingehen wird. Sehen Sie. wird Geisteswissenschaft überhaupt handgreiflich. daß man nicht mehr sagen kann: das Geistige hat keinen Einfluß auf den Menschen. damit Mulatten entstehen. wenn heute eine schwangere Frau gerade fragen würde. aber die Leute verschlingen ihn. da entsteht durch rein geistiges Lesen von Negerromanen eine ganze Anzahl von Kindern in Europa. Er ist urlangweilig. Negertänze gehüpft. als heute entsteht. Mulattenhaare haben werden. wenn wir noch eine Anzahl Negerromane kriegen. was sie sich vorstellt. so würde auch etwas anderes entstehen. wenn man das beachtet. was sie im Kopfe tut. Und da werden zum Beispiel einmal vielleicht. und die schönen Menschen werden aber auch geboren werden zu starken und schönen Menschen. was Anthroposophie sagt. die mulattenähnlich aussehen werden! So daß man sagen kann: Man beachtet eben heute gar nicht dasjenige. die ganz grau sind. was sie will. da braucht gar nicht dafür gesorgt zu werden. werden sie schöne Menschen wieder vor sich haben.

der nach 190 . weil da der Mensch schon gebildet ist. was seine Mutter getrieben hat namentlich in den ersten Monaten der Schwangerschaft. ist er eigentlich ganz vom Geistig-Seelischen beeinflußt. daß in den meisten Fällen. seine Atmung ruiniert werden kann. wenn nicht eine Regulierung eintritt. so hat er ganz sicher seine schiefe Nase davon. Wir können verfolgen: Wenn einer eine schiefe Nase hat.wenn nicht später eine Erziehung das reguliert. daß der Mensch von dem. meine Herren. in dieser starken Weise beeinflußt wird. Und wenn wir uns klar sind darüber. so dreht sich auch da die Sache um. worauf gesehen werden muß. das kommt nämlich auch vor: Wenn zum Beispiel die Mutter noch nie einen Menschen mit einer auffallend schiefen Nase gesehen hat und sie begegnet einem solchen gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft. unter dem Einfluß eigentlich desjenigen. das Kind eine schiefe Nase bekommen. wie sich im Menschen alles umdreht. sehen Sie. daß er einen großen oder einen kleinen Kopf haben kann. Und Sie werden sogar sehen können. dann sagt er sich eben: Im Unterleibe muß in der richtigen Weise zusammenkommen die von oben strömende Wärme und die von unten strömende Kälte. Gerade wenn man auf den physischen Ursprung des Menschen im Mutterleibe sieht. In der späteren Zeit ist es nicht mehr so von besonderer Wichtigkeit. was die Mutter einfach geistig-seelisch erlebt. so wird das Kind mit der Nase schief nach links geboren. offenbart sich einem dasjenige. wenn einer nun wirklich vernünftig denkt. was von unten kommt. daß sein Herz ruiniert werden kann. Aber. Das ist überhaupt etwas. daß sich dasjenige. der die Nase schief nach rechts hat. Ja. Die müssen sich im Unterleib des Menschen immer in der richtigen Weise treffen. in der richtigen Weise trifft mit dem. in bestimmte Formen gebracht ist. was einen am allermeisten zur Geisteswissenschaft hindrängt. wenn die Mutter überrascht wird durch einen. Geradeso wie beim Menschen die rechte Hand mit dem linken Sprachzentrum zusammenhängt. was von oben kommt. daß die Mutter einmal durch einen Menschen irgendwie erschreckt worden ist. so wird in den meisten Fällen. dann sehen wir: So wie der Mensch vor uns steht. Aber die ersten Monate sind ganz besonders wichtig und bedeutungsvoll.

daß der Mensch vor seiner Geburt als geistiges Wesen schon da ist. Sie sehen Muttermale. das Auge ist eine wunderbare Sache . Wenn Sie nun hinschauen auf den Menschen. da braucht die Mutter nicht gerade ein Muttermal gesehen zu haben. sondern von geistigen Erlebnissen. wodurch sie das Blut des Kindes in eine falsche Richtung gebracht hat. er hat es halt geerbt. daß ich zwei Augen habe . woher es kommt. weil sie unendlich ist. Wenn Sie das sehen. das ist etwas. Also führt uns das dazu. sondern sie kann irgend etwas anderes gesehen haben.das ist ja alles viel mehr! Wenn ich bloß mit einer schiefen Nase geboren werde. und sich mit demjenigen. Da müßte ja die ganze Menschenkunst da sein. was ihm körperlich gegeben wird. so ist das ein abnormes Merkmal. als Seele vereint. von dem sie nicht weiß. und die gibt es überhaupt nicht. Aber es gibt ja auch eine normale Menschengestalt. aber so liegen die Dinge eben nicht. was überhaupt schon da ist im Seelischen. Die materialistische Wissenschaft redet immer bei allem. 191 . Aber seine normalen Merkmale: daß ich überhaupt die Nase mitten im Gesicht habe. und Sie sehen eine schiefe Nase. die Nase ist mitten im Gesicht. so sind es immer Abweichungen von der normalen Menschengestalt. vom Vererben. wie ich sie Ihnen erzählt habe. Und bloß noch für die abnormen Merkmale bleibt übrig. hat einer eine rote Gesichtsfarbe . hat die wunderbare normale Gestalt.das wächst nicht aus dem Mutterleibe heraus. Wenn man schon die Abweichungen geistig erklären muß. was da drinnen materiell ist. von dem. so trägt der Mensch noch viele andere Merkmale an sich. Hat einer eine schiefe Nase .nun. Es kommt eben von solchen Dingen.er hat es halt geerbt. Aber denken Sie. der ganze Mensch aber kommt bloß aus dem Bauch der Mutter. daß der Embryo geistig beeinflußt werden kann. so muß man doch den ganzen Menschen erst recht geistig erklären! Aber die Mutter kann natürlich ebensowenig wie der Vater den Menschen geistig hervorbringen. die ich Ihnen neulich aufgezeichnet habe. den die moderne Wissenschaft hat.der ändern Seite eine schiefe Nase hatte! Sehen Sie. Man kann nicht einfach sagen: Die Abweichungen von der normalen Menschengestalt kommen nicht vom Körperlichen. Der Begriff der Vererbung ist einer der allerunklarsten. bevor der Mensch im Mutterleibe entsteht.

was eigentlich im Grunde genommen Gebot war. Der Materialismus hat auch nur die mittelalterlichen Kanzelreden übernommen. wenn man den Herrgott bloß zum Diener macht der Laune der Menschen. das ist eine Phantasie.und der Herrgott muß flugs hergehen und eine Seele dazu erschaffen! . er redet nur dasjenige. alle die alten Leute. meine Herren. eine vernünftige Anschauung ist das aber nicht. eine Befruchtung eintreten zu lassen . weil man den Menschen lehren wollte. daß das in sehr vielen Fällen eine Laune sein kann .Und da kommt man gerade. Aber das ganze Mittelalter hindurch war verboten.Das ist schon das. bevor er auf der Erde ist. so findet man erst heraus. das heißt an das vorirdische Sein zu denken. Der Materialismus kommt im Grunde genommen von der Kirche im Mittelalter. Das hat die Kirche verboten. daß der schnell eine Seele schaffen muß. wenn man hier auf der Erde die Laune einer Befruchtung gehabt hat! Wenn man über die Dinge nachdenkt. daß man das richtig glaubte. an die sogenannte Präexistenz. meine Herren. was die Kirche lehrt. was eigentlich in der materialistischen Anschauung liegt. Und wenn heute der materialistische Agitator am Rednerpult steht. durch ein Verbot von der Kirche. welch ein Untergraben der ganzen Würde des 192 . was schon im Mittelalter gelehrt worden ist durch Kirchengebote. zu dem. Ja. Warum sagen sie das? Ja. Inzwischen haben die Menschen die Laune gehabt. wenn eine Befruchtung eintritt. wenn man richtig Naturwissenschaft versteht. denn er redet nur dasjenige — wenn er auch nicht mehr im Kanzelpredigerton. Da durfte nämlich keine Seele vor ihrem irdischen Dasein existent sein.man weiß ja. die sind im Grunde genommen nicht diejenigen. Und die heutigen Materialisten. Da sagen natürlich die heutigen Materialisten: Ja. sondern die gerade auf demjenigen aufbauen. daß der Mensch da ist. die wußten. so ist bei dem das Rednerpult nur die Fortsetzung der mittelalterlichen Kanzel. irgendein beliebiger Gott schöpfe halt die Seele. sondern im Agitatorenton redet -. die wir nicht mehr haben können. die auf irgendeiner Wissenschaft aufbauen. was menschliches Leben vor der Befruchtung in der geistigen Welt ist. die eigentlich nichts wissen. sondern nur das nachsagen. die in uralten Menschheitszeiten noch gewisse traumhafte Erkenntnisse hatten. was die mittelalterlichen Kanzelreden schon brachten.

eine wahre Erkenntnis des Menschen dazu. Auf der einen Seite lernen sie Naturwissenschaft . und steigt eben einfach herunter zu dem. muß von der Natur zum Geist aufsteigen. Auf diese Weise muß man sagen: Anthroposophie ist nicht deshalb zum Geist wiederum gekommen. was ihr geboten wird durch den Menschenkeim und seine Befruchtung. hat immer gelebt. weil sie ernst nimmt die wissenschaftlichen Erkenntnisse. sondern einfach aus dem Grunde. während die ändern sie gar nicht ernst nehmen. und können daneben noch fromm sein! Aber sie sind dann eben unehrlich. Dazu führen uns gerade richtig solche Dinge. weil man da ein bißchen seine Grütze anstrengen muß im Kopf. Das ist zweierlei Rechnung geführt.die gerade zum Geist führen würde -. Sie lassen sich von den alten Lehrern den Geist wegnehmen. aus der Naturwissenschaft heraus selber zum Geist zu kommen. weil sie das aus irgendeiner Phantasterei heraus gewollt hat. Derjenige. der einerlei Rechnung führt. wie wir sie heute zum Beispiel betrachtet haben. weil sie muß. Dagegen führt uns eine wirkliche.Menschen. daß wir sagen: Die Seele ist eben durchaus schon da. aber auf der anderen Seite sind sie zu faul. 193 .

ELFTER VORTRAG Dornach, 5. Januar 1923
Erster Vortrag für die Arbeiter nach dem Brand des Goetheanum in der Silvesternacht. Die Zuhörer hatten sich beim Hereinkommen Dr. Steiners zum Zeichen ihrer Anteilnahme an dem Brandunglück alle von ihren Sitzen erhoben.

Es ist schwer, etwas über den Schmerz auszusprechen, den ich empfinde. Ich weiß ja, daß Sie innig Anteil nehmen an der Sache, und ich brauche daher nicht viele Worte zu machen. Es darf aber doch vielleicht, nicht wahr, bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht werden, daß ich ja schon am 23. Januar 1921 hier in diesem Saale eine Stelle vorlesen konnte aus einer Broschüre, wo geschildert war der Ausspruch eines Gegners, man kann schon sagen Feindes, denn dieser Ausspruch hat ja dazumal gelautet: «Geistige Feuerfunken, die Blitzen gleich nach der hölzernen Mäusefalle zischen, sind also genügend vorhanden, und es wird schon einiger Klugheit Steiners bedürfen, versöhnend zu wirken, damit nicht eines Tages ein richtiger Feuerfunke der Dornacher Herrlichkeit ein unrühmliches Ende bereitet.» Sehen Sie, wo so gehetzt wird, ist es ja nicht besonders zu verwundern, daß dann dergleichen Dinge geschehen, und es ist natürlich auch eine Sache, die bei der großen Feindschaft, die bestand, eben leicht zu befürchten war. Daß sie leicht zu befürchten war, werden Sie ja begreifen. Aber, nicht wahr, es ist doch so, daß man auch jetzt noch sieht, in welcher Weise gewisse Kreise über die Sache denken. Man braucht nur diese Feindseligkeit in Betracht zu ziehen, braucht nur daran zu denken, welche Feindseligkeit darinnen liegt, daß Zeitungen den Geschmack haben, jetzt zu sagen, nachdem es geschehen ist: Hat denn der «hellsichtige» Steiner diesen Brand nicht vorausgesehen? Daß derlei Dinge außerdem noch eine Riesendummheit sind, darüber will ich jetzt nicht sprechen. Aber es liegt doch solch ein böswilliger Grad von Feindschaft darinnen, wenn man es jetzt für nötig findet, derlei Sätze überhaupt in die Welt zu setzen! Daraus ersieht man ja, was die Leute denken, und wie roh es ist heute. Es ist roh! 194

Sie können aber überzeugt sein, ich selber werde mich von meinem Wege niemals abbringen lassen, was auch geschieht. Solange ich lebe, werde ich meine Sache vertreten, und werde sie in derselben Weise vertreten, wie ich sie bisher vertreten habe. Und ich hoffe natürlich, daß in keiner Richtung hier irgendeine Unterbrechung eintritt, so daß wir auch in der Zukunft in derselben Weise hier am Orte werden so zusammen arbeiten können - wenigstens wird es mein Bestreben sein -, wie es bisher der Fall gewesen ist. Denn es mag auch geschehen was immer, mein Gedanke ist, daß die Sache eben in irgendeiner Form wiederum aufgebaut werden muß. Und dazu soll alles gemacht werden, selbstverständlich. Also fortfahren in derselben Weise, wie wir es getan haben, müssen wir. Das ist einfach eine innere Verpflichtung. Nun möchte ich heute die Zeit dazu ausnützen, um Ihnen zunächst ein paar Dinge zu sagen, die noch zu dem dazu gehören, was wir das letztemal in einer etwas weniger schmerzlichen Zeit gesprochen haben. Ich habe mich dazumal bemüht, Ihnen zu zeigen, daß eine wirkliche Wissenschaft ja tatsächlich daran arbeiten muß, das Geistig-Seelische des Menschen wiederum zu erkennen. Aber ich glaube, daß Sie nicht wissen, wie stark das gerade in wissenschaftlichen Kreisen einfach die Leidenschaften hervorruft. Denn diese wissenschaftlichen Kreise, die sich heute so nennen, die von dem, der nicht hineinsieht in die Dinge, eben als etwas ganz Besonderes genommen werden, die sind schon diejenigen, welche, wenn es sich darum handelt, gegen die anthroposophische Bewegung anzugehen, dann bereit sind, mit allem, was es an Feinden gibt, gemeinsame Sache zu machen - sie machen gemeinsame Sache! Und sehen Sie, es ist die Feindschaft gegen die anthroposophische Bewegung wirklich nicht klein. Denn in den Tagen, in denen hier das Unglück geschehen ist, kam mir zum Beispiel ein Bericht zu von einer Vereinigung, die sich gebildet hat und die sich nennt: «Vereinigung von nichtanthroposophischen Kennern der Anthroposophie.» Das sind also Leute, die natürlich nichts zu tun haben mit dem jetzigen Unglück, die aber zu der ganzen Gegnerschaft gehören. Dieser Bericht schließt mit den Worten: «Es gilt einen Kampf auf Tod und Leben; die Seite wird siegen, die sich vom Heiligen Geist leiten läßt.» Nun, meine Herren, nach den idiotischen Dingen, welche die Leute 195

gesagt haben, ist ja von vornherein vorauszusehen, daß — vom Heiligen Geist wohl ganz zu schweigen - überhaupt kein Geist bei den Leuten ist, die diesen Kampf auf Tod und Leben beschlossen haben; das ist einmal aus dem Versammlungsbericht ganz sicher zu entnehmen. Aber dennoch, die Wut, die vorhanden ist, drückt sich da aus in dem Satze: Es gilt einen Kampf auf Tod und Leben. Und diesen Kampf führen schon die Leute! Und die Anzahl der Gegner ist wahrhaftig nicht ganz klein. Wissenschaftliche Kreise, sogenannte wissenschaftliche Kreise beteiligen sich heute durchaus an diesen Dingen, und zwar in sehr intensiver Weise. Das ist dasjenige, sehen Sie, was ich eben immer wieder betonen muß, weil so stark heute die Autorität der Wissenschaft wirkt. Wenn irgendeiner etwas wissen will, geht er zu einem sogenannten wissenschaftlichen Fachmann, weil das eben so eingerichtet ist. Die Leute wissen doch nicht, auf welchem Wege diese Leute «Fachleute» werden, und daß man daneben der größte Idiot sein kann und doch ein «Fachmann» mit Zeugnissen und so weiter. Diese Dinge sind doch auch etwas, was einmal richtig gewußt werden muß, und deshalb ist es schon wichtig, daß man sich vom Fundament aus, von der Grundlage aus die Dinge klar macht, wie sie eigentlich liegen. Denn die allerersten Sätze, die heute schon den kleinen Kindern in der Schule - nicht direkt, aber indirekt - beigebracht werden, sind ja im Grunde genommen meistens ein Kohl! Dinge, die heute als selbstverständlich gelten, sind nämlich ein Kohl. So hat man heute die ganze Welt gegen sich, wenn man sagt: Es ist ein Unsinn, daß das Gehirn denkt. - Denn es gilt überall der Satz, daß das Gehirn denkt; und wo kein Gehirn vorhanden ist, kann nicht gedacht werden; da sind keine Gedanken, wo kein Gehirn vorhanden ist. Nun, aus meinen Vorträgen werden Sie gesehen haben, daß das Gehirn natürlich seinen Anteil an dem Denken und eine Bedeutung für das Denken hat. Wenn aber die Leute, die ihr Gehirn wahrhaftig wenig gebrauchen, behaupten, daß das Gehirn so eine Art Apparat ist, womit gedacht wird, so ist das eine bloße Gedankenlosigkeit. Wenn das irgendeiner, der bloß ein einfacher Mensch ist, glaubt, so kann man sich darüber nicht verwundern, denn er kann ja die Tatsachen nicht übersehen und er glaubt daran, weil eben die Autorität eine so große ist. Aber
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Logik, wirkliches Denken ist in diesem Satze nicht, daß das Gehirn denkt, und dafür will ich Ihnen heute ein paar Beweise geben. Sie werden doch ohne weiteres sehen, wenn Sie einen kleinen Käfer anschauen, der hat auch einen furchtbar kleinen Kopf. Wenn Sie zum Beispiel einen solchen Käfer wie den Totengräberkäfer nehmen und Sie reißen ihm den Kopf ab und gucken da hinein, so finden Sie alles eher als ein solches Gehirn, womit man vorgibt, daß es der Apparat zum Denken ist. Solch ein kleiner Käfer hat natürlich in dem Sinne, wie man immer behauptet: das menschliche Gehirn denkt, kein Gehirn, sondern er hat ganz kleine Knötchen, Nervenknötchen, aber gar nicht im geringsten auch nur den Anfang eines irgendwie ausgefüllten Gehirnes. Nun will ich Ihnen zum Beispiel eine Szene erzählen. Da muß ich Ihnen aber vorher noch sagen, daß diese Totengräberkäfer eine Lebensgewohnheit haben, die sie immer ausüben. Diese Totengräberkäfer legen ihre Eier, und aus den Eiern kriechen zuerst wurmförmige, madenförmige Tiere aus, die sich dann erst zum Käfer umwandeln. Diese kleinen Maden brauchen, wenn sie auskriechen, sogleich Fleischnahrung. Sie könnten nicht leben, wenn sie nicht Fleischnahrung hätten. Was tun daher die Totengräberkäfer? Diese Totengräberkäfer suchen irgendwo auf dem Felde eine Stelle, wo eine tote Maus oder ein toter Vogel liegt oder ein Maulwurf. Dann, wenn ein einzelner Totengräberkäfer, sagen wir, eine tote Maus gefunden hat, dann läuft er zunächst wieder weg; dann kommt er wieder zurück, aber nicht allein, sondern er kommt mit einer ganzen Menge anderer Käfer. Und diese Käfer, mit denen er jetzt zurückgekommen ist, die laufen zunächst den ganzen Ort ab um die Maus herum. Also denken Sie sich einmal, da liege eine Maus (es wird gezeichnet). Die hat der Käfer ausfindig gemacht, hat sie entdeckt. Jetzt läuft er fort. Dann kommt er zurück, dieser Totengräberkäfer, mit einer ganzen Menge anderer solcher Totengräberkäfer. Diese sieht man da herumlaufen. Und manchmal sieht man, daß sie wieder weglaufen; man merkt sich das, wenn das so ist, wenn sie wieder weglaufen. Manchmal aber sieht man auch: die Käfer kommen, laufen da herum um die tote Maus, und nachher fangen sie an zu graben, und graben so, daß sie unter der Maus zuerst und ringsherum die Erde ausgraben. Da sinkt die Maus 197

immer mehr und mehr in die Erde hinein. Sie graben da so lange, bis die Maus in die Erde hineingefallen ist. Dann holen sie die Weibchen, und die legen ihre Eier hinein. Und dann machen sie das Erdreich darüber wieder zu, so daß ein Mensch, wenn er darüber hingeht, nichts von der ganzen Sache sieht. Nun sagte ich Ihnen, daß manchmal die Käfer wieder fortlaufen. Wenn man das nun untersucht, so stellt sich heraus, daß, wenn die Käfer fortliefen, das Erdreich hart war. Die Käfer haben sich gesagt, da können wir nichts machen. Jedenfalls wenn sie bleiben und die Prozedur ausführen, dann ist weiches Erdreich da. Das Allermerkwürdigste, das unglaublich, aber wahr ist, das Aliermerkwürdigste ist das, wenn man darüber nachdenkt, warum mit einem solchen Käfer, der fortgelaufen ist, nur zehn oder zwölf, und nicht vierzig oder fünfzig Totengräberkäfer zurückkommen. Man merkt nämlich: es kommen niemals mehr Käfer zurück, wenn der fortgelaufen ist, als der zu der Arbeit braucht. Er stellt sich gar nicht mehr an, als er braucht. Aber es kommen auch nicht weniger. Der kommt gerade mit der Anzahl von Käfern, die die Arbeit bewältigen können. Das ist etwas, was unglaublich klingt, aber was ich erzähle, ist kein Märchen. Das haben Leute an allerlei Versuchen feststellen können. Es ist eine absolute Wahrheit. Und es war nicht etwa irgendein abergläubischer Mensch, sondern ein Mensch, der ein gesundes Urteil hatte, der sonst nur naturwissenschaftliche Untersuchungen gemacht hat in einer Zeit, in der die Naturwissenschaft noch besser war, ein Freund des Botanikers Gleditsch, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Naturforscher war, der einmal Untersuchungen mit Kröten, mit richtigen Kröten gemacht hat. Die Versuche sind zu etwas ganz anderem bestimmt gewesen - Sie wissen ja, daß durch einen Froschschenkel zuerst die Elektrizität entdeckt worden ist. - Also er holte eine tote Kröte zum Trocknen. Was hat der Naturforscher getan? Er ist in den Garten gegangen und hat ein kleines Holzstückelchen genommen, auf das er die tote Kröte drauf gesteckt hat, damit sie in der Sonne recht schnell trocknet. Nach einiger Zeit ging er wieder hin und fand ringsherum, fest arbeitend, die Totengräberkäfer, eine Anzahl Totengräberkäfer. Er hat die Sache nicht weggenommen, sondern sich gedacht: ich will lieber 198

achtgeben, was die da machen, was da draus wird, und hat diese Kerle, die Totengräberkäfer, ruhig arbeiten lassen. Und was haben die getan? Die haben so lange gegraben, bis der Stock umgefallen ist, und bis die Kröte Platz gehabt hat hier im Erdreich, im Erdloch. Dann haben sie die Weibchen ihre Eier ablegen lassen und haben dann den Stock, der da war, nicht etwa liegen lassen, sondern den haben sie begraben und nachher die Erde darüber gelegt über die Kröte. Wenn das ein Mensch täte, würde man sagen: er gräbt den Stock ein, damit jede Spur verwischt ist, wenn ein Mensch darüber geht. Die Totengräberkäfer machen es geradeso, wie es gescheite Menschen machen würden; denn ich bin überzeugt, eine ganze Anzahl von dummen Menschen würde das gar nicht einmal so gescheit machen. Also Sie sehen daraus, daß dasjenige, was man Gescheitheit, Verstand nennt, einfach vorhanden ist, ohne daß die Totengräberkäfer ihn haben. Nun kann immer noch einer sagen: Nein, das ist Unsinn, Verstand braucht das nicht zu sein. Das ist ganz blöd, wenn einer sagt, das ist Verstand, das ist einfach Instinkt. - Ich halte zwar jemand für blöde, der in diesem Fall das Wort Instinkt gebraucht, der auf diese Weise die Sache auf ein totes Gleis bringen will. Man will ein Wort haben. Das Wort «Instinkt» benützt man für alles, damit man sich überhaupt nichts vorzustellen braucht. Die Sache soll ich kennenlernen - es ist ja ganz gleichgültig, wie ich sie nenne -, die Sache soll ich kennenlernen. Aber es kann immerhin einer noch sagen: Gut, es ist trotzdem ein Unsinn, wenn der uns das erzählt; das wird eben dem Käfer angeboren, das vererben sie, da braucht man nicht an Verstand zu denken. Das liegt einfach in ihrer physischen Natur, und man braucht nicht daran zu denken, daß diese Käfer da einen Verstand haben. Nun will ich aber eine andere Geschichte erzählen, noch dazu eine, die ein ganz einwandfreier Mensch erzählt hat, und zwar diejenige Geschichte, die auch andere beobachtet haben, aber vor allem ein ganz einwandfreier Mensch, nämlich Darwin - auf Darwin schwören ja die Leute, nicht wahr -, nun nicht an einem Käfer, aber an einer Wespe erlebt hat. Die Wespen haben ja kein größeres Gehirn als die Käfer. Sehen Sie, auch solche Wespen brauchen für ihre Larven, für ihre Maden, die aus den Eiern auskriechen, gleich Fleisch. Und diese Wespen 199

Sie arbeitet sich vorwärts — wie gesagt. daß es angeboren ist! Da ist das vorhanden. folgendes beobachtet: Eine Wespe. Sie will mit der Fliege fortfliegen. was man Verstand nennt. Brust und Flügel. daß sie nicht Maulwürfe oder tote Kröten brauchen können. Ohne Kopf und Hinterleib der Fliege fliegt nun die Wespe fort. die Wespe. eine tote Fliege am Weg. Jahrhundert war. die ein solches Tier braucht. und die Wespe kommt nicht vorwärts. Und es kommt da noch das dazu. Jahrhunderts genannt wird. damit das Weibchen. Da wirkt der Verstand. da ist es unmöglich. beißt die zwei Flügel ab und fliegt mit der Fliege ohne die Flügel weiter. Das kann doch nicht angeboren sein! So etwas ist ja unmöglich. da wirkt eben wirklich der Verstand. Das kann ihr doch nicht angeboren sein. daß man sagen muß. die nur einer brauchen kann. also die Eier ablegen kann. findet eine Fliege. auch wenn sie beisammen sind. denn die Wespe hat sich ja nach dem Wind gerichtet. das mit Eiern beladen ist. Darwin hat dies alles beobachtet -. die beladen ist mit der Fliege? Sie fliegt auf den Boden. Daraus können Sie sehen. Da schlägt der Wind an an diese zwei Flügel. sondern daß sie wiederum kleinere Tiere brauchen. als daß es noch Überlegung ist. Jetzt ist aber ein starker Wind. Deshalb sammeln solche Tiere. anderes zu sagen. was man Überlegung nennt. beim Wind die Flügel auch noch wegzubeißen. wo es nicht viel hilft. Nun. Das kann sie bewältigen. Nun hat Darwin. Da muß man ja doch schon von dem. was Naturforschung im 19. ausgehen und muß sich sagen: Wenn ich die Flügel nicht habe. Was tut die Wespe? Die Wespe beißt den Kopf und den Hinterleib ab und fliegt fort mit der Brust und den Flügeln. Was tut da die Wespe. der immer als der größte Naturforscher des 19. Ich habe Ihnen ganz absichtlich Darwin angeführt. solche Wespen für ihre Maden andere kleine Tiere wie Fliegen und dergleichen. Und die Folge davon ist.sind schwächer als diese Käfer. wie dasjenige gearbeitet hat. Was hat Darwin aber 200 . wenn mehrere fortgehen. aber sie kommt nicht recht vorwärts wiederum. der dies gesehen hat. weil sich der Wind immer in den zwei Flügeln verfängt. dann verfängt sich der Wind nicht. Jetzt ist sie ihr zu schwer. und sie kommt nicht vorwärts.

was sie selber wissen. das hat keiner liebevoller anerkannt als ich selbst. An den Insekten muß man ja diese Sache gerade beobachten. ist es sogar noch komplizierter. denn das haben sie ganz sicher nicht. Vegetarier. das wissen Sie. sondern immer eine solche Made. die sind. Aber man muß sich eben klar sein. Jahrhundert ist trotz seiner großen Triumphe in der Außenwelt eben dadurch charakterisiert. Gewiß. Nun gehen wir einmal weiter. wenn sie ausgewachsen sind. Meine Herren. daß sie gar kein Auge mehr hatten für Tatsachen. Ich habe für Darwin geschrieben. das geschieht nur durch die Vererbung und durch natürliche Zuchtwahl und so weiter. Aber diese Umwandelung ist eigentlich bei allen Insekten vorhanden. was er positiv geleistet hat. die ich Ihnen da beschrieben habe. die puppt sich ein. Da ist eben durchaus eine Umwandelung vorhanden. um bequeme Theorien aufzustellen. meine Herren.gesagt? Darwin hat gesagt: Alles dasjenige. daß die Leute einfach dasjenige unterschlagen. Das 19. sondern noch ganz andere Sachen. ich agitiere nicht für das Vegetarischleben. die fressen bloß Pflanzen. und aus der Puppe kommt erst der Schmetterling heraus. Nun sehen Sie.bei den Schmetterlingen. eine Raupe. daß sie ein großes Gehirn haben. da ist es so. die durchaus nicht aus irgendeiner Wissenschaft bestehen. Nehmen wir andere Insekten. Da kommt zuerst eine Made heraus. was uns bei Tieren entgegentritt. schon etwas Größeres geleistet haben. um Theorien aufzustellen! Das ist eben das Hauptsächlichste. Ja. daß selbst diejenigen. es gibt Insekten. und das. weil man bei den Insekten ganz genau wissen kann: dadurch können sie nicht gescheit sein. Darwin war ein großer Mann. Ja. aber diese Insekten sind eben 201 . daß sie nicht nur diese Dinge ausführen. bei den Insekten. die ja auch Insekten sind. Die Insekten legen ja alle ihre Eier. und da kommt nicht gleich das Tier heraus. die Leute unterschlagen ja dasjenige. Deshalb muß man diese Sache gerade bei den Insekten beobachten. was sie selber wissen. sondern mit denen man den Leuten Sand in die Augen streut.das ist gerade das Merkwürdige -. die sich erst umwandelt . daß die Leute den Sinn für Tatsachen ganz verloren haben und einfach die Tatsachen unterschlagen haben. an der Krankheit gelitten haben. die schon etwas geleistet haben . alles mögliche.

202 . aus denen dann diese Maden auskriechen. Denn denken Sie einmal. in das diese Eier abgelegt sind. Die Maden können nur von dem lebendigen Tierischen leben. es gibt noch etwas ganz anderes. und legen in den Körper der Raupe die Eier hinein. dann macht das Insekt. die angewiesen sind auf lebendige Tiernahrung. Also die lebensnotwendigen Organe werden geschont. daß niemals in einer solchen lebendigen Raupe etwas anderes gefressen wird als dasjenige.massenhaft Eier drinnen sind. wenn sie ausgewachsene Tiere sind. Nun. wenn sie aus den Eiern auskriechen. das einen Stachel hat. Man kann nämlich sagen: Diese auskriechenden Maden sind eigentlich schon furchtbar gescheit. da fressen sie Fleisch. in das die Eier hineingelegt sind. Wenn also die Eier gelegt werden. wovon das Tier. wo das Tier.also legen sie ihre Eier in den Körper einer solchen Raupe oder eines anderen Insektentieres hinein. ihre Maden. zur Pflanzenkost. den Tod hätte.Vegetarier. die aus den abgelegten Eiern auskriechen. Nun sind diese Insektentiere so gescheit. wenn es einer einzigen solchen Made. das größer ist. daß ihre Larven. einen Stich in ein lebendiges anderes Insekt. meistens Raupen. Sie selber haben gar keinen Appetit mehr auf Fleisch. was tun denn diese Tiere? Diese Tiere suchen sich andere Insekten wiederum. dem Tiere. trotzdem Fleisch brauchen. die da auskriecht. Aber das ist noch immer nicht so furchtbar viel. zugrundegehen. aber sie wissen.da sind überall drinnen Stiche gemacht . daß aus den Eiern Maden auskriechen und die brauchen Fleisch . in das solche Eier hineingelegt sind. passieren würde. Aber das Eigentümliche ist vorhanden. daß ihnen zuerst etwas ganz anderes angeboren ist. Also denken Sie. weil in dem Augenblick. Also diese Insekten haben die große Eigentümlichkeit.wie Maden oder Würmer —. es gibt solche. Aber nur in lebendige Insekten werden diese Eier abgelegt. ein solches Organ zu zerstören. krepieren würde. So daß manchmal in einer solchen Raupe . was nicht so notwendig ist für das Leben der Raupe. Wenn sie noch kleine Kinder sind und ganz anders ausschauen . und da werden manchmal sehr viele Eier drinnen abgelegt. Die bekehren sich erst. Sie sind dann im Körper dieses anderen Insekts drinnen. daß also die Raupe davon nicht stirbt. Die fressen bloß Pflanzen. dann müßten alle die Maden. alle diese Eier auch dem Tode ausgeliefert würden. auf tierische Nahrung.

was noch möglich macht. das sind Dinge. Aber jetzt gehen sie nicht etwa gleich hinein. wie sie weggeflogen sind. sogar im Insekt 203 . wieder hin. Sehen Sie. was Verstand ist. sagen wir. Das tun wir mit unserem Gedächtnis. fliegen aber zunächst nach diesem Orte her. unterschlagen es. daß man bei den Tieren wie den Insekten sagen kann: Sie haben ganz gewiß keinen Verstand. Derjenige. sondern die direkte Unredlichkeit. da braucht man sich nicht zu verwundern darüber . Hier steht ein Bienenstock. Sie sehen: Überall wirkt das. Na. ob es dasselbe ist. die sie aber unterschlagen. und man kann ganz genau daraus entnehmen: sie untersuchen erst den Bienenstock. wenn es ein anderer sagt. Die Dinge sind alle gemacht worden. sondern da sieht man sie die längste Zeit draußen herumfliegen. was sie tun. ob der ihr eigener ist. Die Bienen kriechen aus. setzt nun diesen Bienenstock ein wenig weiter weg. aber geschehen tut das. ob das derselbe Bienenstock ist. das Gehirn ist ja weg. aber etwas Ähnliches. aber das. suchen überall. Daraus können Sie aber ersehen. der etwas wissen will. geradeso wie der Totengräberkäfer zuerst untersucht.Wenn noch so viele Eier da sind — es wird nur das im Inneren gefressen. in dem wirkt der Verstand. Die Tiere überlegen sich das nicht. Natürlich ist es ihnen unangenehm. weil dadurch nicht nur die Unfähigkeit der Wissenschaft herauskommt. Unehrlichkeit der Wissenschaft. zum Beispiel Bienenvater sind. Das muß man sagen: der Verstand ist da. Die Tiere überlegen sich das ja nicht. es geschieht sogar das. aber etwas der Erinnerung Ähnliches haben. sie müssen ja feststellen. Sie fliegen weiter. Das können Sie dann beobachten. Sie haben nicht Gedächtnis. ob die Erde weich oder hart ist! Also das zeigt. was beim Menschen durch den Kopf wirkt. Die Leute wissen das. daß sie zwar nicht Erinnerung. daß das Tier weiterlebt. daß die Tiere etwas Ähnliches haben wie Erinnerung oder Gedächtnis. Die Bienen tun etwas Ähnliches. «Instinkt» selbstverständlich. Die Bienen kommen zurück. die die Leute einfach wissen. zum Verstand wirkt. Ja. Aber jetzt fangen sie an zu suchen. denn einen Apparat haben sie ja nicht zum Verstand. Überall wirkt Verstand.sie fliegen in der Richtung. schön. Jetzt kommen sie daher. nämlich. Zum Überlegen braucht man schon ein Gehirn. wenn wir feststellen wollen. wenn Sie.

Denn stellen Sie sich nur einmal vor. Pergament und so weiter zum Schreiben verwendet. Das Papier ist zuerst flüssig. sondern auch ab und zu ein Wespennest. daß die Wespen hereinfliegen können. die von den Menschen manchmal im Krieg ausgeführt wird.wunderbarer Verstand. Nun. Solch ein Wespennest ist ungefähr so aufgebaut (es wird gezeichnet): Es steht irgendwo auf. Vorher konnte man auf Leder und so weiter schreiben. das ist richtiges Papier! Wenn man fragt: Was ist das chemisch. Das Wespennest ist einfach aus Papier. Wie konnte man das entdecken? Das konnte man nur dadurch entdecken. Wenn die Menschen schon vor Jahrtausenden etwa den schlauen Gedanken gehabt hätten: wir wollen einmal nachschauen. durch allerlei chemische und mechanische Mittel hergestellt. nicht etwa den Magen des Tieres sofort anbeißen. dann geht es so herum. Aber das sogenannte Lumpenpapier. das hat ja die zivilisierte Menschheit erst vor vier bis fünf Jahrhunderten entdeckt. Also es wird auf eine rein künstliche Weise. aus 204 . die Wespen machen ihre Nester nicht erst seit vier bis fünf Jahrhunderten. das wir heute haben. Sie wissen. Vielleicht war einmal einer von Ihnen in einer Papierfabrik. Wenn sie den Magen anbeißen würden. daß man gewisse Substanzen in einer bestimmten Form zusammengemischt hat. Wenn man diese Taktik verfolgt. Nun will ich Ihnen da noch etwas anderes sagen. sondern grau. aber es gibt ja auch graues Papier. nicht weiß.so ist es nach der chemischen Zusammensetzung ganz genau dasselbe wie das Papier. Grau ist es. Das ist einfach auch eine Tatsache. Dieses Wespennest. woraus das Wespennest gemacht ist? . da bekommt man schon ein bißchen Respekt vor dem Verstand. Sie alle kennen Papier. die Menschen haben das Papier. was das für ein wunderbarer Verstand ist. erst vor vier bis fünf Jahrhunderten erfunden. wird verfestigt und so weiter. der da drinnen waltet (in dem Insekt) gegenüber dem Unverstand der Menschen! Nach dieser Richtung haben die Menschen gar nicht Grund. daß da die Insektenlarven. sondern wahrhaftig seit Jahrtausenden! Daraus würden Sie sehen: die Wespen haben das Papier viel früher hergestellt als die Menschen. Früher hat man alles mögliche andere. zu sagen: Wir haben allein den Verstand. die da auskriechen. dann wäre alles gleich nachher kaputt. Sie werden vielleicht nicht nur Papier gesehen haben. Es ist richtiges Papier.

daß er den Verstand. Wenn wir glauben. daß wir Verstand erzeugen. wie wenn man sagt. wie das Wasser. sondern tagelang davon reden. der überall in den Dingen drinnen ist. der überall in der Welt ist. das einfach auch den Verstand zusammensammelt. Ebenso ist der Teich nicht abhängig von der Wasserkanne. so ist das gerade so dumm. zusammenhäuft und dann ihn gebraucht. aus dem Innern wachse der Verstand heraus! Das ist genau so dumm. Man findet ihn überall. zusammensammelt. was überall in der Welt ausgebreitet ist. dadurch kann er dasjenige. daß er das ausgebildete Gehirn hat. und sie behaupten. Aber auch das Schreiben war noch nicht so weit. für sich gebrauchen. der überall ausgebreitet ist.was die Wespennester bestehen. wo kein Gehirn ist. so kann der Mensch. Und beim Menschen ist es natürlich nur so. Also der Mensch hat eben das durch sein Gehirn. Er tut das mit dem Verstand bis heute noch nicht in sehr ausgezeichneter Weise. dann mit der Wasserkanne kommt und dann sagt: Sieh einmal an. Der Verstand ist überall da. wie wenn einer mit einer Wasserkanne geht und aus einem Teich Wasser schöpft. Und geradeso wie man in der Wasserkanne das Wasser benützen kann. Also nicht dazu haben wir unser Gehirn. Aber jedenfalls ist es so. weil er überall ist. wie überall der Verstand ausgebreitet ist. Aber die Chemie war dazumal noch nicht so weit. daß er den Verstand. du hast gesehen. so wären sie schon zum Papier gekommen. den Verstand. wenn wir glauben. vor einer Minute war noch keines drinnen: aus dem Blech ist das Wasser herausgewachsen! Da wird ein jeder sagen: Das ist ein Blödsinn! Der war eben beim Teich und hat sich Wasser geholt. da drinnen ist jetzt Wasser. was auch nicht gerade zum Heile der Menschheit dient. daß die Wespen das Papier seit unermeßlich viel längerer Zeit fabrizieren als die Menschen. wie das Wasser. das Wasser wachse aus der Wasserkanne heraus. für sich gebrauchen kann. Das ist ja ein großer Unsinn. eben sein Gehirn benützen. Ich könnte Ihnen natürlich nicht stundenlang. daß wir Verstand erzeugen. daß wir Verstand erzeugen. das ist nicht aus der Kanne herausgewachsen! — Aber die Gelehrten zeigen das Gehirn auf. 205 . Durch das Schreiben ist manches gekommen. weil der Verstand auch dort ist. Schöpfen kann ihn der Mensch. Und dadurch. wenn er den Verstand.

Von selbst sammelt auch das Gehirn keinen Verstand. wir haben in Stuttgart Experimente darüber gemacht. Und handgreiflich. und wir haben das bestätigt. der Verstand wird vom Gehirn erzeugt. daß der Verstand überall ist. Wenn Sie glauben. die da behaupten. daß die Milz die Aufgabe hat. Nun. was einfach die Benützung der klaren Vernunft ergibt. Sie bestehen nur aus Blut und Nerven und Gehirn . Und dieser Blödsinn ist heute Wissenschaft. dann zurückgehen und erstaunt sind. das schon vorher vorhanden ist in der geistig-seelischen Welt und nur das Physische benützt. irgendwo Verstand sammeln wollen. als eine Art Regu206 . Die behaupten wirklich denselben Blödsinn. wie ich schon neulich gesagt habe. Das ist dasjenige. wie das Wasser in der Kanne. Es ist nicht wahr. Wenn man also die Tatsachen nicht unterschlägt. Es ist einfach so. um den Verstand zusammenzusammeln. daß es schon auf richtiges Denken ankommt. was die Milz für eine Aufgabe hat.viel mehr Wissenschaft. geradesowenig wie Sie nicht die Wasserkanne für sich allein lassen können. daß man daraus sieht: der Verstand. Sie wissen. wie das Wasser. dann muß man auch den Sammler suchen. das Wasser wird vom Blech der Wasserkanne erzeugt. Aber diejenigen werden niemals richtig denken . als wenn Sie die Wasserkanne hinstellen. sondern es ist viel mehr Wissenschaft . der muß ja erst gesammelt werden. daß anthroposophische Geisteswissenschaft weniger wissenschaftlich ist als das andere. damit das Gehirn Verstand sammeln kann? Sie können nicht das Gehirn für sich allein lassen. das so sammelt. das so in den Menschen kommt.denn sie zeigen. sind ja eigentlich die Dinge. was das Gehirn benützt. Was die Leute für Logiker sind. Und das ist das Geistig-Seelische. meine Herren. Was muß denn da sein. wenn man ein ernsthafter Wissenschafter sein will und nicht ein Scharlatan. wie wenn einer behauptet. was sammelt.das alles ist die Wasserkanne. das konnte man vorgestern sehen. daß jetzt hier ein naturwissenschaftlicher Kurs gehalten wurde. daß sie nicht richtig denken können -. Sie können das Gehirn nehmen. wenn man also wirklich darauf kommt. daß da kein Wasser drinnen ist! Von selber sammelt die Wasserkanne kein Wasser. es muß etwas da sein. Das sammelt nämlich geradesowenig Verstand.Aber Sie sehen. daß er zusammengesammelt werden muß im Gehirn. Ich habe Ihnen schon erzählt.

lator des Nahrungsrhythmus zu dienen. Das heißt, das Blut hat im Menschen einen bestimmten Rhythmus, der Puls, nicht wahr, zweiundsiebzig Pulsschläge - die müssen da sein. Die hängen aber mit der Nahrungsaufnahme zusammen. Ein bißchen sehen ja die Menschen darauf, daß auch ihre Nahrungsaufnahme einem Rhythmus unterliegt. Aber die Menschen können das wenig; bald ißt einer da, bald da. Und erst wenn man auf die Substanzen sieht: da ißt einer das, was brauchbar ist und unbrauchbar ist. Da ist keine Gleichmäßigkeit drinnen wie im Blut. Wenn ich einmal zum Beispiel statt um ein Uhr um zwei Uhr gegessen habe, so ist eine Unregelmäßigkeit da. Denn das Blut richtet sich nicht darnach, macht keine anderen Pulsschläge; das will die Nahrung zur selben Zeit haben. Da ist die Milz - die gleicht das aus. Das suchen wir durch Experimente nachzuweisen, und das ist auch gelungen — wenigstens bis zu einem gewissen Grade; es müssen weitere Experimente gemacht werden, es muß bald geschehen -, aber es ist gelungen, bis zu einem gewissen Grade nachzuweisen, daß die Milz ein Regulator ist, der einfach macht, daß, wenn wir auch unregelmäßig essen, die Nahrungsmittel so lange in den Därmen bleiben, wie es das Blut braucht. Und wenn wir nicht allzustark hungern — wenn wir allzustark hungern, dann kann die Milz auch nichts mehr machen -, dann bewirkt die Milz, daß aus unserem eigenen Körper das Fett genommen und noch das Blut damit versorgt wird. Sehen Sie, weil wir ganz ehrlich waren, hat Frau Kolisko in ihrem Buche ehrlich geschrieben, daß ich in einem medizinischen Kurs angegeben habe, daß die Milz diese Aufgabe hätte, und daß sie dann die Versuche gemacht hat, die die Sache bestätigen. Und da hat ein Münchner Professor gesagt: Nun, das ist ja freilich leicht. Da bekommt man von der Anthroposophie die Angaben; die hat man schon in der Tasche. - Wenn man dann Versuche und Experimente darüber macht, dann ist das, wie die Leute sagen, keine voraussetzungslose Wissenschaft, denn man kommt schon mit der fertigen Angabe und macht hinterher seine Experimente. Er sagt also: Das ist keine voraussetzungslose Wissenschaft. Warum sagt er das? Weil die Kerle überhaupt nicht nach irgendeinem Gedanken arbeiten wollen, sondern sie wollen, daß man ihnen 207

möglichst viel Material in ihre Kabinette liefert, und da fangen sie an zu experimentieren, blind darauflos zu experimentieren, bis überhaupt irgend etwas herauskommt. Und das nennen sie voraussetzungslose Wissenschaft. Da ist überhaupt keine Voraussetzung da. Daß da zufällig manchmal großartige Sachen gefunden werden - nun ja, ein blindes Huhn findet auch manchmal ein Korn! Aber wie kämen wir vorwärts, wenn nicht nach diesen Ideen gearbeitet werden soll in unseren Kabinetten? Was hat also der Münchner Professor gesagt? Das ist keine voraussetzungslose Wissenschaft, sondern da arbeitet man schon mit Angaben. Nun denken Sie, irgendwo hätte man schon Versuche gemacht, die festgestellt hätten, daß es sich so verhält mit der Milz, aber die Beschreibungen wären einmal verbrannt bei einem Brande, so hätte einer nur noch das Ergebnis gewußt, was herausgekommen ist. Hätte nun nicht einer hinterher kommen und sagen können: Nun mache ich diese Versuche ein zweites Mal! — Der hätte auch nichts anderes gehabt als diese Angaben. Dann müßte solch ein Professor kommen, der das sieht, und sagen: Ja, der hat ja schon die Angaben in der Tasche, das ist keine voraussetzungslose Wissenschaft. - Das wäre eine Trottelei. Der Unterschied ist eben nur der, daß ich die Angabe aus dem geistigen Verfolgen der Sache gemacht habe, aber so gemacht habe, daß sie anatomisch nach der Wissenschaft durchaus verfolgbar ist, und der andere braucht eben die Bestätigung durch Versuche, die er macht, für dasjenige, was genau angegeben war. Es braucht also bloß die Aufgabe, einen richtigen physischen Beweis zu führen für das, was ich gesagt habe. Es ist also gar kein logischer Unterschied, ob ich das sage aus meiner Erkenntnis heraus, die auf geisteswissenschaftlichem Wege gefunden worden ist, oder ob einer das schon früher durch Versuche gehabt hat. Wenn einer also sagt: Das ist voraussetzungslose Wissenschaft — und das würde er sagen, wenn das auf physischem Wege gefunden worden wäre und die Beschreibungen der Versuche verbrannt worden wären, das würde er gelten lassen; aber wenn es die Anthroposophie macht, dann ist es keine voraussetzungslose Wissenschaft - ja, meine Herren, was bedeutet das? Das bedeutet, daß man nicht ehrlich ist, sondern daß man einfach alles dasjenige, was von der Anthroposophie kommt, von 208

vorneherein verketzert. Nicht um voraussetzungslose Wissenschaft handelt es sich den Leuten, das sagen sie nur. Sie sind ja so töricht, daß sie nicht merken, daß das ein logischer Blödsinn ist. Aber sie sagen, «das ist keine voraussetzungslose Wissenschaft», aber nicht aus dem Grunde, weil das logisch wäre, sondern weil es von der Anthroposophie kommt, und die Menschen eben zu töricht sind, um das zu begreifen, was von der Anthroposophie kommt. Natürlich sind sie wütend, weil sie es nicht begreifen können, und deshalb verketzern sie es. So beruht also die ganze Sache darauf, daß die Anthroposophie verketzert wird, daß diese Menschen, die überall sogenannte Wissenschaft betreiben, nicht denken, Anthroposophie nicht verstehen können. Das liegt in unserer ganzen Zivilisation. Man kann heute ein großer Wissenschafter, ein Gelehrter sein, ohne wirklich denken zu können. Dasjenige, was kommen muß, ist, daß man ehrlich die Ehrlichkeit kultiviert, die alle Tatsachen berücksichtigt, nicht bloß diejenigen, die einem bequem sind, um irgendeine Theorie aufzustellen, mit der man den Leuten Sand in die Augen streut. Sehen Sie, ein großer Teil der Wut gegen die Anthroposophie beruht einfach darauf, daß die Anthroposophie ehrlich ist und man ihr das nicht erlauben will. Und wenn die Leute mehr Wahrheit empfinden würden, so würden sie wahrscheinlich oftmals die Feder niederlegen schon beim zweiten Satze. Weil aber das Ganze, was sie als gegnerisches Gebäude aufführen müssen, zerfällt, wenn man wirklich Anthroposophie ins Auge faßt, so erfinden sie allerlei Zeug über die Anthroposophie. Und die Leute, die über Anthroposophie allerlei Zeug erfinden, denen ist es ja nicht um die Wahrheit zu tun. Und Leute, die anfangen, einmal die Unwahrheit zu sagen, die gehen auch weiter. Daher kommen auch die großen Verleumdungen über die Anthroposophie. Und was ist die Folge? Daß natürlich derjenige, der das nicht durchschauen kann, glaubt, die Anthroposophen seien allerlei Teufel. Derjenige, der das nicht durchschauen kann, glaubt natürlich den Autoritäten, die die Unwahrheit sagen. Das ist dasjenige, unter dem die Anthroposophie am allermeisten leidet, daß man über sie überall die Unwahrheit sagt, während sie einfach darauf aus ist, die Tatsachen richtig ins Auge zu fassen und richtige Wissenschaft ist. 209

Deshalb muß man schon ein wenig, wenn etwas so furchtbar Schmerzliches geschieht, wie es hier jetzt geschehen ist, auch darauf hinschauen, wie eigentlich die Dinge sind, wie wirklich die Dinge sind, und wie eigentlich gehetzt wird, gehetzt wird aus lauter Unwahrhaftigkeit heraus. Ich selber bin absolut dagegen, daß von unserer Seite selber eine Hetzerei kommt. Natürlich kann ich nicht alles verhindern. Aber nicht wahr, wenn ich zu Ihnen spreche, so ist es so, daß ich einfach auf die ganz strikten Tatsachen hinweise. Denn das, was ich Ihnen heute erzählt habe, sind eben strikte Tatsachen, und ich habe nur eine allgemeine Charakteristik des wissenschaftlichen Lebens daraus gezogen. Sie werden sich selber sagen müssen: Wo man solche Tatsachen nicht berücksichtigt, da herrscht eben kein Wille, wirkliche Wissenschaft zu schaffen, sondern da herrscht der Wille, den Leuten Sand in die Augen zu streuen, wenn auch in recht unbewußter Weise. Da müßten die Leute viel gescheiter sein, als sie sind. Nächsten Montag werden wir darüber weiterreden. Wenn Sie etwas zu fragen haben, möchte ich, daß Sie ganz aus Ihrem Herzen heraus sprechen. Im übrigen aber möchte ich mich nicht beirren lassen durch das große Unglück, das geschehen ist. Deshalb habe ich Ihnen nicht die ganze Zeit etwas vorjammern wollen, sondern wollte Ihnen etwas Nützliches sagen.

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ZWÖLFTER VORTRAG Dornach, 8.Januar 1923 Dr. Steiner: Hat vielleicht jemand von Ihnen eine Frage auf dem Herzen?
Fragestellung in bezug auf die Wirkung des Alkohols, seine schädlichen Wirkungen und so weiter.

Sie meinen, inwiefern der Alkohol überhaupt schädlich ist für die Gesundheit? Nun, nicht wahr, mit dem Alkohol ist es ja so, daß Sie seine erste Wirkung ganz offenbar sehen dadurch, daß er gerade auf dasjenige im Menschen wirkt, was wir jetzt immer beschrieben haben: auf die ganze Seelenverfassung. Das erste ist ja, daß der Mensch durch den Alkohol in eine Art geistiger Verwirrung kommt, die so stark wirkt, daß vor allen Dingen der Mensch dann Leidenschaften ausgesetzt ist, die sonst schwach in ihm sind und leichter durch den Verstand unterdrückt werden können, so daß er dann, wenn er nicht Alkohol getrunken hat, vernünftiger erscheint, als er erscheint, wenn er Alkohol getrunken hat. Dann wirkt der Alkohol zunächst anfeuernd auf sein Blut, und es tritt eine erhöhte Blutzirkulation ein. Das ist das erste; dadurch wird das Leidenschaftsleben erregt. Er kommt zum Beispiel leichter in Zorn, während er sonst den Zorn leichter zurückdrängen kann. Also Sie sehen, die erste Wirkung des Alkohols ist diejenige, die ausgeübt wird auf den Menschen in seinem Verstandes- und überhaupt in seinem Seelenleben. Wenn der Alkohol dann eine Zeitlang im Organismus geblieben ist, dann bewirkt er ja auch eine Erscheinung, die Sie sehr gut kennen und die man Katzenjammer nennt. Gerade aus der Entstehung des Katzenjammers aber ersehen Sie, daß der Alkohol zunächst so wirkt, daß sich der ganze Organismus dagegen sträubt. Was heißt das, der Mensch hat Katzenjammer? Das heißt eben nichts anderes, als daß der Mensch dadurch, daß er am Abend, sagen wir, betrunken war - der Katzenjammer tritt ja in der Regel am Morgen auf, nachdem der Mensch betrunken war am Abend - und sein Blut in einer besonders starken 211

Bewegung war, sehr viele Kräfte verbraucht hat, die dadurch verbraucht worden sind, daß er schnell seinen Körper in Bewegung gebracht hat, während sonst dieselben Bewegungen sich viel langsamer vollzogen hätten. Also merken Sie sich einmal diese Sache ganz genau. Nehmen Sie an, der Körper will in vierundzwanzig Stunden eine gewisse Tätigkeit verrichten. Wenn nun einer sein gehöriges Maß Alkohol trinkt, so wird dieselbe Tätigkeit vielleicht schon sogar in zwölf oder sechs Stunden verrichtet. Dadurch nimmt sich der Körper innere Tätigkeit weg. Es ist daher bei den Leuten, die gewöhnt sind, sich ab und zu ein kleines Räuschchen anzutrinken, eine instinktmäßige Handlung, daß sie dann hinterher, bevor der Katzenjammer kommt, kräftig essen. Warum tun sie das? Ja, wenn sie kräftig essen, so wird entweder der Katzenjammer ganz vermieden, er kommt gar nicht, oder aber er kommt mindestens schwächer, so daß sie nachher, am nächsten Tag, arbeiten können. Was geschieht denn, wenn einer sich also ein wahrnehmbares Räuschchen angetrunken hat und nachher, sagen wir, eine Bratwurst ißt? Dann bringt er seinen Körper wieder in Tätigkeit und ersetzt dasjenige, was durch die zu schnelle Tätigkeit aufgebraucht worden ist. Wenn aber der Mensch das nicht tut, wenn er also nicht schon ein ziemlich abgehärteter Trinker ist — die abgehärteten tun ja das —, wenn er das nicht ist, sondern vergißt, die Bratwurst zu essen, dann kriegt er den Katzenjammer, aus dem Grunde, weil dann sein Körper nicht mehr imstande ist, eine höhere Tätigkeit innerlich auszuüben. Wenn aber die Tätigkeit nicht richtig ausgeübt wird, so lagern sich überall Unratsprodukte ab, namentlich Harnsäureprodukte. Die lagern sich namentlich im Kopfe ab, weil der am schwersten zu versorgen ist. Und so geht dann ein Mensch, der in der Nacht seine körperliche Tätigkeit, seine innere körperliche Tätigkeit durch Alkoholtrinken verbraucht hat, am nächsten Morgen so herum, daß eigentlich sein Kopf so ist, wie sonst seine Gedärme sind: Unrat ist drinnen abgelagert. Und das schließt ein, daß der Körper sofort revoltiert, wenn ihm also durch den Alkoholgenuß zu viel Tätigkeit abgefordert wird. Nun ist das ja so, daß der Mensch, wie ich Ihnen schon einmal bei den Vorträgen gesagt habe, eigentlich viel mehr vertragen kann - ich 212

geht der Katzenjammer bis zu einem gewissen Grade aus dem Kopfe fort. Und was ist das. sie saufen dann weiter. daß sie dann weiter saufen? Ja.weil der Mensch eben viel vertragen kann -. Sie kriegen eine Art Verfolgungswahn. die den Katzenjammer mit Weitersaufen vertreiben. was sogar geschichtlich geworden ist. Nun fehlt diese Tätigkeit am Morgen. Und dann erst. ein sehr verdächtiges Gegenmittel gegen den Katzenjammer bei manchen Leuten. Und Sie finden ja sogar ein sehr trügerisches. den Körper gleich ohne weiteres zu ruinieren. Aber noch immer ist es so. Mäuse und so weiter. daß er eine Art Delirium bekommt. als man gewöhnlich voraussetzt. daß der Katzenjammer unbewußt in den übrigen Organismus übergeht. der ganze Körper ruiniert. wie man es in der Medizin nennt. dasjenige. daß die letzten Reste von Tätigkeit. 213 . sie machen den Frühschoppen zu einer besonderen Kur. Wenn dieses sogenannte Delirium tremens. sondern überhaupt -. von Mäusen namentlich. was dann erst recht im übrigen Körper vorhanden ist. bleibt aber erst recht im übrigen Körper vorhanden. sehen Sie. wenn das geschieht. So daß das Weitersaufen am Morgen eigentlich dazu führt. Das ist ja etwas. auch noch aufgebraucht werden. wenn sich das wiederholt. das spüren dann die Leute weniger. Es kann das nämlich lange Zeit hindurch wiederum ausgeglichen werden. daß das Blut in besondere Wallungen gebracht worden ist. dann sehen die Menschen überall eine Art Tiere herumlaufen. daß es fast unmöglich ist . Das Delirium tremens ist ja damit verknüpft. eintritt. Diejenigen Säufer sind am schlimmsten dran. dem Körper ist in der Nacht Tätigkeit entzogen worden dadurch. das werden Sie auch schon erlebt haben: sie saufen weiter nämlich am nächsten Morgen. Wenn sie am nächsten Morgen mit einem riesigen Katzenjammer wieder aufstehen oder wieder nach Hause kommen — was tun sie dann? Nun. Es geht da noch nicht ins Ruinieren hinein. die er noch haben kann. daß die Menschen sich überall verfolgt fühlen von kleinen Tieren. dann fängt das wahre Elend für den Körper an. Denn dann wird nach und nach. viel mehr. Nur. Daher ist das erste bei einem richtigen Säufer. Weil die letzten Reste den hauptsächlichsten Unrat noch wegschaffen.meine jetzt nicht in bezug auf Alkohol. den Säuferwahnsinn. Aber der Körper wird noch einmal aufgestachelt durch das Weitersaufen.

hat man ihnen dann zur Ader gelassen.es werden schon auch welche drinnen gewesen sein -. daß der Kopf anders wirkt . Was geschieht dann? Wenn sie früher noch nicht den Säuferwahnsinn gehabt haben. Tausende und Tausende von Mäusen gesehen. man kann dasjenige. und der da drinnen von Mäusen geplagt worden ist. dann revoltiert erst recht der übrige Körper durch den Kopf herauf. Solange nämlich der Mensch die Säuferkrankheit im Kopfe erhält. Und das Interessante ist ja das. wenn er nun aufhört zu trinken. Sie wissen ja vielleicht. daß da in früheren Zeiten irgendeiner eingesperrt war. daß sie nun aufhören. und dann kriegt er gerade durchs Abgewöhnen erst recht den Säuferwahnsinn. Das ist eines der wichtigsten Zeichen dafür. da geht es ihm noch passabel. sogar sehr schwer in den Körper ganz hineintreiben. die er sich bloß vorgestellt hat . der Säuferwahnsinn hatte. Man darf gar nicht glauben. Aderlassen ist nicht etwas. da hat er die Sache noch nicht im übrigen Körper drinnen.als der übrige Körper. sie haben eine Zeitlang gesoffen. hat überall um sich herum. daß manchmal derjenige. daß dann bei den Leuten sich das Gewissen regt.Es gibt Mäusetürme. Wenn er sie aber drinnen hat und nachher den Alkohol sich abgewöhnt. Es sträubt sich der Körper durchaus lange Zeit gegen diese Geschichte. kriegen sie ihn dann.ich habe Ihnen das in den letzten Vorträgen für viele Dinge angeführt .und es war das eine ganz gesunde Kur . gerade den Säuferwahnsinn kriegt. So kann man sagen: Im Blut des Menschen ist das körperliche Gegenstück für die wichtigsten Seelenverrichtungen. als man es heute annimmt. was 214 . daß alle Leute früher so abergläubisch waren. Sagen wir. der lange Zeit getrunken hat. Die haben meistens ihren Namen davon. Sie sehen also. daß sie allerlei Gestalten sehen. frühmorgens weiter gesoffen. und dann regt sich plötzlich das Gewissen und sie hören auf zu saufen. In früheren Zeiten namentlich . die nicht da waren. überall. was im Menschen wirkt. sie haben sich noch dieses bißchen Energie aufbewahrt. daß der Mensch so angesehen werden muß. denn der. die durch den Alkohol angerichtet wird. der drinnen war. die nicht da sind. daß manche Leute an Verfolgungswahn leiden dadurch. Das ist die interessanteste Tatsache. wenn er sich durch Alkohol ruiniert.

die im Blut drinnen sind? Erinnern Sie sich. Wenn Sie sich hier einen Oberschenkelknochen denken vom Becken aus bis zum Knie. die entstehen nämlich an einem ganz besonderen Ort. die eisenhaltig sind. Ich habe Ihnen gesagt. das 215 . berücksichtigen wir jetzt nicht. ich habe Ihnen gesagt: Das Blut besteht aus den roten Blutkörperchen. so ist daraus zu erkennen. Nicht gerade bei Säufern. die mit der Milztätigkeit zusammenhängen. daß das Blut. Dann ist das Blut weniger tätig gewesen. die wichtigsten Bestandteile des Blutes sind rote und weiße Blutkörperchen . Es sind ja viele Körperchen drinnen im Blute. Nun. einen Armknochen. irgendwie einen Knochen denken.vom Aberglauben gekommen ist. Das Blut ist wirklich außerordentlich stark geschützt gegen die Angriffe des Alkohols im Menschen. Dann ist es ihnen besser gegangen. was die Grundlagen der seelischen Eigenschaften des Menschen sind. namentlich hat man ihnen irgendwo Blutegel aufgesetzt. Und da müssen wir uns fragen: Wodurch ist denn eigentlich das Blut im Menschen so außerordentlich stark geschützt gegen die Angriffe? Da müssen wir weiter fragen: Wo entstehen denn eigentlich die wichtigsten Dinge. die wir bei unseren Untersuchungen in Stuttgart die sogenannten Regulatoren genannt haben. aber das ist namentlich für den Willen des Menschen viel weniger wichtig. was der Alkohol anrichtet. wenn Sie aber gerade sehen. irgendeinen Hohlknochen. sehr geschützt ist dagegen. aber es ist für den Willen des Menschen viel weniger wichtig als das Blut. die im sogenannten Blutserum herumschwimmen. die ihnen das Blut abgezapft haben. es ist wichtig für den Verstand. aber bei anderen Wahnsinnsanfällen ist das Blut dann weniger tätig gewesen. Man hat ihnen zur Ader gelassen.diejenigen Blutkörperchen. Da ist das Mark drinnen. und dann besteht es aus den weißen Blutkörperchen. habe ich Ihnen ja auch angeführt. wir wollen jetzt nur auf die roten und auf die weißen Blutkörperchen sehen und wollen uns fragen: Wo entstehen denn im Körper eigentlich diese Blutkörperchen? Ja. sehen Sie. das Nervensystem. weil der Körper so stark revoltiert gegen das. daß der Alkohol das Blut im eminentesten Sinne angreift. diese Blutkörperchen. Was außerordentlich verwandt ist mit alledem. so werden Sie in diesem Knochen drinnen überall das sogenannte Knochenmark finden.

was im männlichen Samen das Wichtigste ist. wenn sie so weit gekommen sind. bis zu dem 216 . so daß keine roten und weißen Blutkörperchen mehr erzeugt werden. daß die roten Blutkörperchen wichtiger sind bei der Frau. daß der Alkohol bis ins Knochenmark hinein gewirkt hat. in bezug auf ihre seelischen Eigenschaften vielfach gleich sind. daß in den inneren Höhlungen seiner Knochen sein Blut erzeugt wird eigentlich das Wichtigste in ihm. Wenn das der Fall ist. daß er nicht gerade vom roten Blut seine Abkunft verrät. etwas auszuscheiden.Knochenmark. daß er bis in ihr Innerstes. So müssen wir bei dem. Er hat seine Abkunft von den weißen Blutkörperchen. die haben auf den Menschen einen solchen Einfluß. Die Blutkörperchen nämlich. Der menschliche Körper ist so organisiert. aber in bezug auf das Blut sind die Menschen nach Mann und Weib. aber sie werden zuletzt zu dem. sehr verschieden voneinander. die eigentlich verderbliche Sache. in diesem Knochenmark entstehen die roten und weißen Blutkörperchen und marschieren dann erst ein in die Blutadern. alle vier Wochen ihre Periode. Und da beginnt erst für die Menschen. und Sie wissen ja auch. die weißen Blutkörperchen wichtiger sind beim Mann. Und sehen Sie. Nun ist es so. die weißen wichtiger beim Mann. dann können Sie sich sagen: Das Blut ist in seiner Erzeugung wirklich außerordentlich stark geschützt gegen die Ruinierung. also die roten Blutkörperchen und die weißen. daß der Same des Mannes so ist. Die ändern sich vielfach um. wie Sie wissen. was auf die menschliche Fortpflanzung Bezug hat. Das ist sehr wichtig: die roten Blutkörperchen sind wichtiger bei der Frau. Daher ist das so: Die Frau hat. Das ist eine unbewußte Verschiedenheit. Der Mann hat keine Periode. wenn er auch noch die Knochen soweit kaputt machen soll. denn da muß der Alkohol tatsächlich schon sehr lange genossen werden und sehr schlimm genossen werden. das Knochenmark ruiniert. die den Alkohol genießen. die da im Innern der Knochenhöhle erzeugt werden. meine Herren. die aber sehr deutlich zutage tritt. die im wesentlichen in einer Tätigkeit des menschlichen Körpers besteht. bis in ihr Mark hineindringt und sie dort kaputt macht. daß zwar die Menschen in bezug auf ihren Verstand. was ausgeschieden werden muß an roten Blutkörperchen. nach Mann und Frau.

Und wenn dann unter dem Einfluß des Alkohols oder überhaupt unter dem Einfluß des Körpers. der alkoholisch verseucht ist. sind etwas schwer. Es ist viel kleiner als das weibliche Ei.geschützten Knochenmark gehen. Also das Ei wird abgesondert. haben die Schwere der Erde in sich. geschieht der schädliche Einfluß durch den Alkohol bei der Frau. wodurch die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit physisch beeinflußt werden kann. Die Folge davon ist. Das kann man nur mit dem Mikroskop sehen in dem Zustande. Wenn also die Frau säuft. Denn die Befruchtung geschieht ja so. das Kind. wenn die Frau säuft. wie es ist. das sich ausbilden soll. den sie da an sich haben. wenn wir überhaupt prüfen wollen. eines muß zuerst ankommen beim weiblichen Ei. daß vom mütterlichen Organismus dieses kleine Ei abgesondert wird. die haben alle solch einen Schwanzfaden an sich. daß. Und durch dieses Flimmerhärchen sind diese Samenkörperchen ohnedies furchtbar zappelig. daß er zu zappelig wird. daß durch den Alkohol vorzugsweise die weißen Blutkörperchen beeinflußt werden. Beim Manne ist es so. trotzdem das weibliche Ei auch nur mit dem Mikroskop wahrgenommen werden kann. zu schwer wird. In der Samenflüssigkeit sind unzählige solcher Samenkörperchen drinnen. so bewirkt sie. wenn sie in den Knochen drinnen erzeugt sind. Vom Manne wird abgesondert eine ganze Menge solcher Samenkörperchen. Und auf diesem Umweg. der ist ein Flimmerhärchen. wenn die Befruchtung stattfindet. Die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit kann eben durch das Knochenmark im Innern der Knochen physisch beeinflußt werden. Es wird innerlich nicht ausgestaltet. ins Blut hinein. meine Herren. 217 . und natürlich. so werden natürlich ganz besonders die roten Blutkörperchen beeinflußt. ist das männliche Samenkörperchen noch viel kleiner. dann wird der Same in der Weise ruiniert. also innerlich seine Organe nicht richtig entwickeln kann. Wenn nun die Frau Alkohol trinkt. das nun zuerst ankommt. Und dieser Schwanzfaden. hat seine innerlichen Organe nicht in Ordnung. Sie machen die kompliziertesten Bewegungen. Die roten Blutkörperchen enthalten Eisen. das wird aufgenommen vom weiblichen Ei. Nun kommen aber natürlich die roten und die weißen Blutkörperchen. Befruchtung eintritt. Dasjenige. daß zu viel Schwere in ihr ist.

wenn beide saufen. So wird also von zwei verschiedenen Seiten her die Frucht ruiniert. und die ändern müssen abziehen. die nachkommen. was im Umkreis der Erde ist und was der Mensch auch in sich trägt. Denn sofort. wenn er säuft. das außerordentlich beweglich ist. daß durch die Befruchtung beim Menschen dann besonders auf sein Nervensystem und Sinnessystem gewirkt wird. Aber dies ist eben nur deshalb.Das wird aufgenommen. Natürlich. wird eine Haut um das Ei gebildet. ruiniert. Befruchtung ist wohl möglich. So daß also die Befruchtung eintritt unter dem Einfluß des männlichen Samenwesens. Das Männliche widerspricht dem Weiblichen bei einer solchen Befruchtung. Durch den Alkohol aber werden sie noch viel zappeliger gemacht. dann ist schon gar keine ordentliche Befruchtung. werden zurückgestoßen durch diese Haut. wenn das Kind eben heranwächst. Es kann nur eines herein. aber es ist wirklich kein ordentliches Wachstum der Frucht möglich. das Luftige. und durch den Mann. Und die Folge davon ist. wenn der Mann säuft. wo es in das Ei aufgenommen ist. bildet sich sogleich eine Haut um das Ei herum. weil das Blut so geschützt ist. wenn eins drinnen ist. wenn die Frau säuft. das ist außerordentlich geistreich eingerichtet. die inneren Organe ruiniert werden durch die Schwere. Aber das glauben einem ja die Leute nicht. der den ganzen Zusammenhang versteht. Nun sind diese Samenkörperchen außerordentlich zappelig eingerichtet. und auf der anderen Seite ist darinnen alles in einer Zappelbewegung. wenn der Mann säuft. sogar im Knochenmark darinnen erst erzeugt wird. Und in dem Augenblicke. weil der Einfluß des Saufens der Männer und Frauen verhältnismäßig doch noch nicht so sichtbar ist. wird das Bewegliche. das heißt. Man kann also sagen: Durch die Frau wird das Irdische am Menschen ruiniert. daß bei gewohnheitsmäßigen Trinkern tatsächlich in die Frucht außerordentliche Schädlichkeiten hineinkommen. wo alle beide saufen. Sie sehen also. klar ist. Die ganze Tätigkeit wird ruiniert. So daß also bei demjenigen. Denn auf der einen Seite will dann das Ei seine Schwere geltend machen. dann wird das Nervensystem des Kindes ruiniert. wenn sie die Nachkommenschaft stark beeinflus218 . So daß. weil also die Menschen schon sehr viel tun müssen. und es widerspricht eines dem ändern. und alle die. wenn sie säuft. die in der richtigen Weise da sein soll.

Und daher kommt es. so prüft man in der Regel nicht. möchte ich sagen. sagen wir. Und nicht nur das. die im kleinen. sondern zu Lungenschwindsucht oder zu Magenverstimmung und dergleichen. Anlage haben zu Lungenschwindsucht. wie diese Stoffe an den Menschen herangebracht werden. es sei kein Einfluß da. Die Dinge. daß dasjenige. Und das schwache Beeinflussen. Und da ist auch wiederum ein Auffälliges. wenn man es nachprüfte. was auf die Kinder vererbt wird. Nun muß man bei diesen Dingen wirklich immer berücksichtigen. sind. daß die Leute glauben. Wenn dagegen das Kind mit einem Gesichtsmuskelzucken geboren wird. die prüft man eben nicht. nachdem die Mutter bei einem Souper war und dort Rotwein getrunken hat. ob die Befruchtung gerade in einer Nacht war. sondern man muß überall berücksichtigen. was durch den Alkohol verbrochen wird. denn ohne Phosphor könnte man das Gehirn eigentlich gar nicht zum Denken benützen. dann wiederum prüft man auch nicht. daß die Kinder irgendwo in ihrem Nervensystem schwach werden und.sen wollen. ob der Mann etwa am Abend zu stark getrunken hat. die geschehen bei Gewohnheitstrinkern. Sehen Sie. und Sie werden aus früheren Vorträgen wissen. das gestehen sich die Leute heute eben einfach nicht. Aber die ganz schädlichen Einflüsse. Also das ist eben das Heimtückische. wenn zum Beispiel. Wir haben in unserem Gehirn auch Phosphor. einfach auf ganz andere Körperteile beim Menschen übergeht. wie großen Einfluß kleine Mengen von Stoffen auf die menschliche Entwickelung überhaupt haben. daß der Phosphor nützlich ist. wenn ein Kind mit einem Wasserkopf geboren wird. sagen wir zum Beispiel. währenddem es sich herausstellen würde. so kann es sich herausstellen. Er ist schon immer da. Sie brauchen zum Beispiel nicht Anlage zu haben zur Kopfverwirrung. Bedenken Sie zum Beispiel das Folgende: Wir haben in unseren Knochen eine ziemliche Menge phosphorsauren Kalk. Dann wird das Kind mit einem Wasserkopf geboren. ein sehr Merkwürdiges vorhanden. Also wir haben Phosphor in uns. Es braucht gar nicht das. weil da die Schwere zu stark wird. zusammenhängen mit dem Alkoholgenuß des Mannes. 219 . Nicht wahr. der Mann säuft.

daß die Knochen zerfressen wurden. dann den ganzen Weg von innen aus zu den Kiefern gemacht hat.und Unterkiefer. Und dann. was der Phosphor für einen schädlichen Einfluß auf den Menschen haben kann. der Phosphor.Ich habe Ihnen sogar einmal gesagt: Der Phosphor ist dann günstig. Ja. daß man hinschaut auf die zahlreichen Schädigungen. Aber wenn man einmal Gelegenheit hat. daß man früher Phosphorzündhölzchen gemacht hat. die der Mensch dadurch zugleich erleiden kann. auch im Oberkiefer selbstverständlich ist ja der Phosphor schon drinnen gewesen. und vom Kiefer aus wurde ihr Körper zerstört. und in der Hälfte des Weges war eine Zündwarenfabrik. wenn er nicht zu viel eingetrieben wird. der wird finden. Da arbeiteten also die Arbeiter daran. meine Herren. dann ist er schädlich. dann ist er nicht nützlich.das war in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts immer mit zerfressenen Kiefern herumliefen. Es ist bei den Dingen. Aber was für ein Phosphor? Sehen Sie. daß sie also zerfressene Kiefer kriegten. Am Ober. damit er überall mit derselben Schnelligkeit verdaut wird. vierzehn. Sie wissen. Wenn man dem Menschen eine Menge Phosphor in den Magen hineinbringt und er schnell hineingeht. die in dem Menschen überhaupt ist. Nun. nicht wahr. breitete sich das aus. daß eine Anzahl dieser Arbeiter . namentlich aber am Oberkiefer fing es an. so kann man folgendes erleben: Von unserer Wohnung mußte ich täglich eine Stunde zur Schule gehen. sie sind jetzt etwas seltener geworden. die der menschlichen Zivilisation angehören. fünfzehn Jahren. wie es zum Beispiel bei mir als Bube schon der Fall war. da erlebte man es. die Phosphorhölzchen herzustellen. immer auch notwendig. der ist nicht schädlich. so mit dreizehn. die Zündhölzchen. was man nur haben kann. daß eine solche Zündwarenfabrik tatsächlich zu dem Mörderischsten gehört. Immer ging eine Anzahl von diesen Arbeitern in diese Zündwarenfabrik hinein mit zugebundenen Kiefern. Wer das weiß. wenn er mit den Nahrungsmitteln in der richtigen Menge aufgenommen wird. der mit den Nahrungsmitteln zunächst in den Magen hineingekommen ist. So fing die Sache an. Aber es kommt noch etwas anderes in Betracht. so etwas zu beobachten. Dagegen werden die Zündhölzchen so fabriziert: 220 .

wie der menschliche Körper eingerichtet ist.Zuerst werden sie zu langen Stäbchen geformt. daß er dasjenige. Man könnte zum Beispiel allerdings schon dadurch eine große Wohltat hervorrufen . Aber solche Sachen werden eben einfach nicht gemacht. Durch eine solche Einrichtung würde natürlich schon ungeheuer viel erzielt werden können. in die Knochen kommen. überhaupt die ganze Organisation des Menschen untergraben wird. ich wollte Ihnen dadurch nur zeigen. sogar durch dieselben Stoffe. was überflüssig ist. Sehen Sie. bei der Arbeit einfach hier irgendwie ins Gesicht streicht. Es kamen also immer Spritzer auf den Rahmen. was also dazu führt. und dann in das Phosphorbad. Das hielt ja der Arbeiter einfach in seiner Hand.aber denken Sie doch. daß er so eingerichtet ist. Es sind ganz gewiß außerordentlich geringe Mengen von Phosphor. Nun denken Sie. sondern von außen hinein. was von außen kommt. Aber um das. da er sich nicht immer waschen kann. daß durch ganz kleine Schädigungen von außen. wieder abzusondern. aber sie kommen heran. Nun. durch ganz kleine Schädigungen dasjenige eintreten kann. wenn es von außen an den Körper herankommt. Er läßt nur die kleine Menge. die er sonst zu seinem Aufbau braucht. und dann werden sie mit Schneidemaschinen zu den kleinen Stäbchen gemacht. daß die ganze Gesundheit des Menschen. wie wenig noch in den siebziger Jahren überhaupt an Humanität gedacht worden ist! -. dafür hat ja der Mensch kein Interesse. wenn er weggeht. daß man ein heißes Bad einrichtete. Gewiß. von innen ist der menschliche Organismus so weise eingerichtet. und da werden sie dann zuerst in ein Schwefelbad getaucht. die notwendig ist. wie oft im Tag sich der Mensch. das kann das größte Gift sein. man könnte schon dadurch Abhilfe schaffen. wenn der Mensch es von innen aufnimmt und es erst durch den Körper verarbeitet wird. was zu viel Phosphor ist. mit dem Urin oder mit den Fäkalien wieder absondert. Er rangiert dasjenige aus. man kann ja nachhelfen. in dem jeder Arbeiter sich baden müßte. die da an den Menschen herankommen. da bleibt ein kleines Stückchen heraus. was oftmals außerordentlich nützlich sein kann. Dann werden sie in Rahmen gespannt. Und das ist ja das Geheimnis der menschlichen Natur: Dasjenige. jetzt nicht von innen heraus. 221 .

der im Menschen selbst erzeugt wird. weil sie sonst verfaulen würden. daß der Organismus von dem Momente an versagt. Wozu braucht er diese? Nun. So wirkt aber der Alkohol. Aber bedenken Sie jetzt: der Mensch trinkt zu viel Alkohol. dann konserviert er sich dieses Blut im Körper darinnen.Nun kann der Mensch viel aushalten. sie wird von außen untergraben. wenn Sie einmal in irgendeinem anatomischen Kabinett gewesen sind und die Präparate gesehen haben: die sind in Alkohol. Beim Alkohol ist es so: Wenn der Mensch zu viel Alkohol trinkt. die in den Gedärmen sind. vor dem Verfaulen. da brauchen Sie sich nur zu erinnern. wo der Alkohol irgendwie verhindert. so kommt es eben so weit. Wenn man den Menschen einer Phosphorvergiftung aussetzt. die erzeugt er sich selber. so daß. die der Mensch braucht. die sonst den Phosphor verarbeitet. Und beim Alkoholtrinken ist es so. so weiß man. die unsichtbare Lebenstätigkeit in der richtigen Weise verläuft. was lebendiger Körper ist. denn er hat einfach in sich gewisse Stoffe. Ich sagte Ihnen: In den Stoffen. weil der Mensch diese kleinen Mengen Alkohol braucht. was eigentlich abgehen soll. die sonst faulen würden. So daß der Mensch durch seine innere Organisation eigentlich vorgeschrieben hat. wieviel Alkohol er haben soll. dem Alkohol aussetzt. Wie wirkt er denn aber als Alkohol? Nun. dann wird dasjenige. sondern chronisch wird. daß da einfach die innere Tätigkeit untergraben wird. der Alkoholgenuß nicht akut bloß ist. wird immer eine gewisse Menge Alkohol erzeugt durch die gewöhnlichen Nahrungsmittel. daß die Lebenstätigkeit. da möchte ich Sie daran erinnern. daß dieses Blut die 222 . die der Mensch braucht. ganz ähnlich. Aber von einem gewissen Momente ab jedoch versagt dann der Organismus. die aber im Körper sein müssen. das im Körper zirkuliert. auch im menschlichen Organismus: er hindert das Faulen gewisser Stoffe. Und was ist die Folge? Die Folge davon ist. Dann wird zu viel konserviert. wie man sagt. daß ich Ihnen einmal gesagt habe: die Mengen Alkohol. und die müssen eben konserviert werden. und immer wieder und wiederum trinkt. Der Alkohol hindert dasjenige. Nun. daß der Alkohol im Menschen als Alkohol wirkt. ich möchte sagen. beim Alkohol ist es eigentlich. konserviert und im Körper erhalten! Wenn der Mensch jetzt immer wieder und wieder sein Blut.

da reden die Leute gegen den Alkohol. es ist ja ganz schön.Das ist natürlich im allgemeinen auch wahr. einem armen Teufel. weil das Wasser. wenn die Menschen soziale Reformen ausdenken. Wenn ich also nun dieses Ei esse. selbst solch ein gelehrter Mann wie der Professor Benedikt. Und da möchte ich sagen: Beim Alkohol ist es so. der sich nur ein Ei kaufen kann. sagen wir zum Beispiel Alkoholverbote und so weiter. Aber ich meine folgendes: Sehen Sie. so esse ich eigentlich die ganze Henne. Sehen Sie.dieser Mann hat mit Recht gesagt: Nun ja. sie wollen ihre Schädel nicht nach Wien gesandt haben. wenn dieses Ei jetzt nicht beim Krämer gewesen wäre.Kanäle in den Knochen verstopft. es ist sehr schön. der sein Huhn essen kann! . was eintritt beim sogenannten chronischen Alkoholiker. man natürlich sagen kann: Viel mehr Leute sind durch das Wasser zugrunde gegangen als durch den Alkohol. gleich in viel größeren Mengen auftritt. und daß dann die ungarischen Verbrecher gesagt haben. Es wird nicht schnell genug wiederum durch die Poren und so weiter herausbefördert. Dadurch wird das Mark in der Knochenhöhlung zu wenig veranlaßt. aber er hat eine große Phantasie zu diesem Ei dazu. weil sie dann nicht zusammenfinden mit ihren übrigen Knochen am Jüngsten Tag . und beim Mann nicht mehr die richtigen weißen Blutkörperchen. ich weiß nicht. sondern richtig gebrütet worden wäre. Es bleibt zu lange im Körper. aber viel mehr Leute sind durch Wasser zugrunde gegangen als durch Alkohol! . wenn es Verunreinigungen enthält. weil es gegenwirkt. wenn man es einfach statistisch betrachtet. Es ist die Geschichte von einem armen Schlucker. Aber es kommt etwas anderes in Betracht. die bei «Leberecht Hühnchen» steht. von dem ich Ihnen einmal erzählt habe. und da denkt er sich. wie bei der Geschichte. neues Blut zu bilden und wird schwach dadurch. Und dann erzeugt es eben bei der Frau nicht mehr die richtigen roten Blutkörperchen. so daß.Aber seine 223 . das ist. so wäre daraus eine Henne entstanden. Dasjenige. Gewiß. In seiner Phantasie stellt er sich das nun vor: Nun bin ich eigentlich doch ein richtiger reicher Kerl. daß das Knochenmark schwach wird mit der Zeit. ob Sie sie kennen. ich muß immer wieder bei solchen Gelegenheiten eines sagen: Nicht wahr. daß er die Schädel der Verbrecher sammelte.

Aber man muß anders denken. wieviele Menschen da an Wasser zugrunde gegangen sind auf der ganzen Erde und wie viele an Alkohol. meine Herren. wie der Verfasser von «Leberecht Hühnchen». was das schon nach einem Jahrhundert bedeutet oder gar nach mehreren Jahrhunderten! Also da nützt es nichts. daß die Vorfahren zu viel getrunken haben. Dadurch. Da ist es wirklich so. die an Wasser zugrunde gegangen sind. die Nachkommenschaft wird dadurch schwach im Körper. das hätte ja wiederum so und so viele Eier legen können. die sind stark ruiniert. sagen wir. Nun denken Sie sich einmal. Dann sagte er sich: Hieße das nicht schlampampen? Sehen Sie. dann überwiegt die Menge von Leuten.Phantasie war damit noch immer nicht befriedigt. sondern im Ernst beim Alkohol. und sagt: es sind da mehr Menschen an Wasser zugrunde gegangen als an Alkohol. Dazumal starben ja die Leute an Typhus und so weiter viel mehr als heute. Er sagte: Ja. daß man sich vorstellen muß: Da ist ein Mann und eine Frau. wenn man statistisch. Ja. sagen wir. die wieder von diesen dreien entstehen. höchstens eben im Spaße. Da muß man über Zeiträume hinüberschauen. und diese Hühner alle. der natürlich auch über große 224 . Und so ruiniert man für lange Zeiten hinaus die Menschen durch den Alkohol. da kann man leicht ausrechnen. drei Kinder hat. ist die ganze nachkommende Familie ruiniert! Wenn ein Mensch also. daß der Alkohol nach und nach bis ins Knochenmark hineingeht und nach und nach das Blut ruiniert. sondern er dachte weiter. die esse ich! Und schließlich rechnete er sich aus. aber das Huhn. ist einfach dadurch vorhanden. so ist die Geschichte nun nicht im Spaß wie in dieser Erzählung. so sind diese drei Kinder zunächst ein bißchen ruiniert. wenn man einfach die Zeit aufnimmt. aber diejenigen. Gewiß. das ich jetzt esse. daß er dann die Nachkommenschaft ruiniert. was die Leute heute nicht gerne machen. die Zeit von 1870 bis 1880 aufnimmt und prüft. sagen wir von 1870 bis 1880. Und das ist dasjenige. Man muß wissen. also der Typhus kann ja mit der Verunreinigung des Wassers vielfach zusammenhängen. wie viel Millionen und Millionen Hühner das wären. aus denen wiederum Hühner hätten auskriechen können. was heute an Schwäche in der Menschheit vorhanden ist. Der Mann säuft. Und vieles. daß viel mehr an Wasser zugrundegehen.

Sie wissen ja zum Beispiel. Wenn einer durch den Alkohol das Delirium tremens kriegt. wenn man über diese Sache sozial denkt. wie viel schlimmer der Kokaingenuß ist als der Alkoholgenuß. was der Kokaingenuß anstellen wird. Aber schon an den äußeren Symptomen können Sie sehen. der auch von den Leuten gemacht wird. die 225 . die muß man haben. muß ich sagen. der das Kokain frißt. wird das nicht einmal dafür verantwortlich halten. wenn er sich denken will.Zeiträume hinüberschauen muß. namentlich an Zerstörung der menschlichen Fortpflanzungskräfte. was für ein Übel in der letzten Zeit eingetreten ist: der Kokaingenuß nämlich. dann treten merkwürdige Erscheinungen auf. den Alkoholverkauf einzuschränken oder ganz zu verbieten. ist der Alkohol noch Gold! Der eine oder der andere. wie er schlampampt. daß heute die Menschen in vielen Erdgegenden dazu gekommen sind. Und da. die über das Allernächste hinausschauen. um sich zu betäuben. Also solche Gedanken. ist meine Meinung diese: Verbieten kann man ja den Alkohol. aber sehen Sie. so äußert sich dies durch eine Art Verfolgungswahn. Und gegen das. Er sieht überall Mäuse. aber ich mache Sie darauf aufmerksam.

Und wenn sie 226 . heraus und wissen nicht recht etwas Besonderes damit anzufangen. mit dem man aufklären kann. die sind eben solche. damit die Schlangen für eine Zeitlang aufhören. Die Tatsachen kennen sie schon. daß Aufklärungen. Aber diese wirkliche Aufklärung kann man ja erst dann schaffen. dann sieht er: Erst betäubt er sich . wenn Sie heute sich irgendwo einen Vortrag halten lassen über die Schädlichkeit des Alkohols . wenn etwas da ist. gerade Aufklärungen. in der Weise.so werden Sie die Sache nicht dargestellt finden. wirklich viel mehr wirken können. was in der Regel nicht gescheiter ist. Die richtigen Wahrheiten. wie wir es heute zum Beispiel vor uns hingestellt haben. Wenn aber einer Kokain genießt. die ist noch viel größer als die Furcht. aber die Menschen kommen dann auf allerlei anderes. Sie wissen nur nicht in der gehörigen Weise über diese Tatsachen zu denken. die den Menschen allmählich dazu bringen. obwohl das nicht einmal so besonders schwer ist. Und so kann man wohl allerlei verbieten. die bis ins Gefühl hinein wirken. der Kokain genießt. denn die Tatsachen kennen die Leute.ihn verfolgen. Und da glaube ich. die richtigen Erkenntnisse. Denn. sich selber anschaut. die er vor den Mäusen hat im Delirium tremens. wenn wir in weitesten Kreisen für eine wirkliche Aufklärung sorgen.denn auf anderen Gebieten ist es ähnlich. Sie gehen meistens aus einem solchen Vortrag. Denn die Furcht. der da gehalten wird von einem heutigen Dutzendgelehrten.kommen wir doch nur. sondern schlimmer ist. daß der Mensch sich sagt: Das ist aber unheimlich! Bis in die Knochen herein werde ich ruiniert! Das wirkt dann als Gefühl. sehen Sie. das ist eine Art von Wollust -. fast geradeso wie hier . Deshalb ist meine Überzeugung: Zu einer wirksamen Sozialreform . wie ich sie Ihnen jetzt dargestellt habe. dann schaut er so aus (siehe Zeichnung S. die er vor den Schlangen hat. dann kommen Schlangen überall aus seinem Körper heraus! Wenn ein solcher Mensch. um wiederum Kokain zu genießen. und er läuft nur rasch. aber Sie erzeugen zugleich das. wie der Alkohol wirkt. 225): überall kommen aus seinem Körper Schlangen heraus. Sie beeinträchtigen nicht die menschliche Freiheit.das ist angenehm. aber wenn er dann längere Zeit kein Kokain gegessen hat. während Gesetze nur für den Verstand wirken. den Alkohol selber zu lassen.

die braucht man. Und die Folge davon ist. ob er Pflanzen essen soll oder Fleisch essen soll. So geht der ganze Schlendrian weiter. der es ehrlich meint mit dem sozialen Leben. natürlich braucht man sie auch. Diese Aufklärung. Gerade so etwas. so sagen sie: Na. Und deshalb muß jemand. oder ist es besser.besonders gutmütig sind. was ich immer sage zu den Leuten. Wenn man nämlich eine Wissenschaft hat. Und dann kommt man zu dem. daß der Mensch sich selber entschließen kann. Die Studenten sagen dann: Ein ordentlicher Professor weiß nichts Außerordentliches. Gott. immer wieder darauf zurückkommen: Stroherne. und ein außerordentlicher Professor. Man kann als einfacher Mensch nicht alles verstehen! Aber der Grund ist. dann ordentlicher Professor. Die Leute werden immer zuerst Privatdozent. man ist halt nicht vorbereitet. Der gelehrte Herr weiß das alles. daß er selber es nicht versteht. aber sie sind viel weniger wichtig als eine durchgreifende Aufklärung. dann kann man es nämlich schon zum Verständnis bringen. dann außerordentlicher Professor. so ist es eben das. der weiß nichts Ordentliches. Ich sage: so wirkt das Fleisch. Vegetarier zu sein. wie man es studieren kann beim Alkohol. die wirklich auf die Fundamente geht. 227 . daß sie eigentlich mit Ausschluß der wirklichen Menschlichkeit entstanden ist. so wirken die Pflanzen. sondern ich sage zu dem Menschen: der Alkohol wirkt so und so. papierene Gesetze sind viel weniger wichtig.und Fleischessen. das läßt sich überall begreiflich machen. Ich stelle es ihm einfach dar. meine Herren. Alkohol zu trinken? Ist es besser. Wenn heute die Wissenschaft so wenig wirklich ist. keinen Alkohol zu trinken. während sie in der allertätigsten Weise wirken könnte. oder besser. Fleisch zu essen? Ich sage überhaupt niemals einem Menschen. zu trinken oder nicht. Und in sozialen Reformen wirkt die Wissenschaft eigentlich nichts. man hat die Geschichte nicht verstanden. auch den einfachen Menschen. Nicht wahr. Und so mache ich es schließlich auch beim Pflanzen. die Leute kommen und fragen: Ist es besser. dann mag er sich entschließen. Die Studenten haben das im Gefühl. auf die Grundlagen geht. ob er den Alkohol lassen soll oder ob er ihn trinken soll. wie er wirkt. Dann würden wir erst richtig weiterkommen.

So daß man gar nicht das Gefühl hat. Dann erst kommen wir zu richtigen sozialen Reformen.Das ist das. man will irgendeinem Menschen etwas gebieten oder verbieten. dann kommt er von selbst darauf. 228 . Wenn er weiß. sondern man sagt ihm die Tatsachen. Damit kommen wir am allerweitesten. werden wir dann den nächsten Vortrag haben können. wie der Alkohol wirkt. daß freie Menschen sich ihre Richtung selber geben können. was man vor allen Dingen in der Wissenschaft haben muß: Respekt vor der menschlichen Freiheit. was das Richtige ist. Da kommen wir dazu. Und das müssen wir anstreben. Wenn ich am Mittwoch da bin.

denn man muß eigentlich dann schon alles dasjenige. rein durch die Statistik — die Statistik ist ja heute das Lieblingskind. Aber jedenfalls hat dieser Amerikaner die Bemerkung gemacht. daß nach der Statistik von dem Monat Dezember an bis in den März hinein die gescheitesten Leute geboren werden. ist natürlich so. immer in den Wintermonaten geboren sind. weil eben die Leute viel zu wenig von den wirklichen Naturvorgängen wissen. daß die Lebewesen überhaupt . Ich will die heutige Stunde dazu verwenden.und der Mensch ist ja zunächst ein Lebewesen . die neulich einmal ein Amerikaner gemacht hat. der die 229 . sehr dumm sein müßte. von dem sie beeinflußt werden. 10.wir haben ja schon das letzte Mal viel zusammengetragen -. wenn man sie gründlich beantworten will . überraschen heute die Leute nur deshalb. was sich auf die Fortpflanzung der lebenden Wesen bezieht und was damit zusammenhängt. der in den Sommermonaten geboren ist. Ein Amerikaner hat nämlich bemerkt. Ein Eigentümliches kann einem heute gleich auffallen. so ähnlich ergehen. sondern die Statistik bezieht sich immer nur auf die Mehrheit. die nachher gescheit werden. wie Sie sie das letzte Mal gestellt haben. es könnte vielleicht solch einem Amerikaner. und sie wird in Amerika immer mehr betrieben -. solche Dinge. daß man sehr viel braucht. wenn man solche Bemerkungen liest wie diejenige. daß diejenigen Menschen. also diejenigen Leute. wie es einmal einem Professor ergangen ist. Statistisch muß man natürlich die Sache nicht so nehmen. Jedenfalls ist damit auf etwas hingewiesen. was aber zeigt. Januar 1923 Sehen Sie. der diese Bemerkung macht. weil beim Menschen alles mögliche dazwischenkommt. solch eine Frage. gründlich verstehen.in einer gewissen Beziehung abhängen vom Jahreslauf. was man beim Menschen schwer studieren kann. wie die Mitteilung dieses Amerikaners. welche am leichtesten Verstand erwerben. Ich möchte sagen. um von einer ganz anderen Seite her ein bißchen über diese Frage noch zu sprechen. als wenn nun derjenige.DREIZEHNTER VORTRAG Dornach. Nun.

die er untersucht hat! Nun. Nun. daß also. wenn man es richtig überschaut. daß davon so viel abhängt. wenn man das studieren will. Da will ich Ihnen heute etwas erzählen. Und siehe da. es hat sich viel kleiner gefunden als alle die Frauengehirne. Und dieses Etwas. da kann man viel reiner die Sache studieren. führt einen manchmal zu den allerwichtigsten Sachen. denn beim Menschen hängen sie noch von so vielen anderen Faktoren ab. und er hat überall gefunden. Aber sehen Sie. daß man nicht richtig die Fortpflanzung studieren kann. was ich Ihnen vorgestern gesagt habe. alle Frauen weniger Verstand haben als die Männer. die Gehirne der Frauen sind kleiner als die der Männer. daß man sie aus dem Grunde. dann müßte man sagen: er ist ja nicht besonders gescheit nach seiner eigenen Theorie. Diesem Professor ist es so ergangen. Berühmt ist er dadurch geworden. gerade ihr Gehirn seziert. seziert. so könnte unter Umständen. Nun. daß die Menschen. ihren Samen oder die Eizelle beeinflussen durch das Trinken. daß er gefunden hat. weil sie berühmt sind. Wenn Sie nur das nehmen. so werden Sie sehen. Tiere haben sehr selten die Eigenschaft. daß man die Tiere durchaus nicht zu sezieren braucht. was noch durchaus dazugehört zu der Frage von Herrn R. bei berühmten Männern macht man das manchmal. Denn durch das Sezieren kommt man eigentlich auf das allerwenigste drauf. Und die wichtigsten Sachen liegen eigentlich so. sowohl die Frauen wie die Männer. daß die Gehirne der Frauen kleiner sind als die Gehirne der Männer. daß er also die Gehirne gemessen und eine Statistik aufgestellt hat. Ich will Ihnen zunächst 230 . die Verhältnisse. Sehen Sie. kann man eigentlich nur bei Tieren und Pflanzen studieren. sich herausstellen. daß man sie nicht ordentlich studieren kann.Gehirne gemessen hat. weil nach seiner Ansicht ein kleineres Gehirn weniger Verstand hat. daß sie sich betrinken. solch eine Sache bekanntzugeben. Nun war das ein berühmter Mann. daß der Amerikaner selbst im Sommer geboren ist. die in bezug auf die Fortpflanzung bestehen. Wenn er im Sommer geboren wäre. also kann seine Theorie nicht besonders wertvoll sein. Und so ist auch das Gehirn dieses Mannes studiert worden. Er hat daraus geschlossen. hinter all diesen Sachen steckt doch etwas. wenn er sich dann nicht geniert. Also da bleiben die Verhältnisse viel reiner.

so ist er eigentlich ein außerordentlich phlegmatisches Tier. das ist ein geradezu wie ein Instrument aussehender Schwanz da hinten. die Hinterbeine dann sind mit Schwimmhäuten versehen. was er hat. so ein Biber schaut eigentlich so aus. 231 . wissen zunächst nicht. die sich mit dem Biber beschäftigt haben. diese Bibertiere sind eigentlich ziemlich plump. die aber nicht wahr sind. der Körper ist auch ziemlich plump. und der also sehr künstlich ausgearbeitet ist. und das. Das ist eigentlich sein künstlichstes Werkzeug. wenn wir ihn in unseren Menagerien haben -. was auf keinem Sezieren beruht.etwas sagen. was ich Ihnen vortrage. so daß er schwimmen kann. Er ist wirklich so phlegmatisch. wozu der Biber just diesen Schwanz braucht. Dieser Biber ist ein sehr merkwürdiges Tier. bezieht sich auf namentlich in Kanada vorkommende Biber. der ziemlich flach ist. die nicht nach den Theorien gearbeitet haben. was er da hinten hat.das zeigt sich ja auch. sondern auf sicheren Ergebnissen von Männern. die man ja bei uns eigentlich nur kennenlernt in Menagerien oder ausgestopft in Kabinetten. Die Bibertiere. Man möchte sagen. Und die Leute. die vordem Beine nach hinten ziemlich dick (Zeichnung). Daher haben sie allerlei Sachen ausgedacht. daß er nach vorne ziemlich plump einen Kopf hat. Das Merkwürdigste. Nicht wahr. sondern nach ihren praktischen Erfahrungen. wenn man diesen Biber so kennenlernt im Leben .

am Ufer. Er ist ein ganz phlegmatisches Wesen. Die Biber leben so: Wenn der Frühling kommt. dem ändern Trupp paßt es besser. in dieser seiner einsiedlerischen Sommerwohnung wie ein phlegmatischer Mönch sitzt.schon wenn der Herbst kommt -. Nun. ich möchte sagen.bei dem phlegmatischen Temperament dieser Biber kann man das manchmal schwer unterscheiden -. Nicht wahr. aber wenn der Winter kommt. um da in seiner Sommervilla den Sommer zu verbringen. kurze Flüsse. eine solche Biberfrau. in der Nähe ist der Mann. dann sucht der Biber sich irgendwo einen Ort aus in der Nähe eines Sees oder eines Flusses. er verteidigt sich nicht. gehen sie im ganzen Trupp wiederum darauf los. Da leben sie. Sie können sich denken. Und nun ist es sehr merkwürdig: dieser plumpe Biber. sich einen kurzen Fluß auszusuchen. sie kommen in ihrer ganzen «Phlegmatischheit» zusammen. was man auch tut.bis dreihundert. Und nachdem sie da untersucht haben.nicht die Hinterfüße. gräbt sich eine Erdhöhle aus und wohnt den ganzen Sommer als ein richtiger Einsiedler allein in dieser Erdhöhle. daß sie auch Kinder hat kriegen können. Und sie kommen mit ihren ganzen Familien da zusammen.bis dreihundert. Sie können einen solchen Biber attackieren. den sie verfolgen bis zu einer Stelle. der sich seine Höhle selber macht. Es ist eine Höhle. die hat sich ihre Einsiedlerwohnung so gemacht. versammeln sich in einer Anzahl von zwei. Wenn nun der Winter kommt . die ihnen besonders für ihre Zwecke geeignet erscheint. Dem einen Trupp paßt es besser . sich einen See auszusuchen. Aber das tut er in vollständiger Einsiedelei. die haben Schwimmhäute zwischen den Zehen. In der Nähe des Sees oder des Flusses sind dann meist Bäume. daß in einer solchen Gemeinde auch diejenigen sind. der wird nun außerordentlich geschickt. angreifen. die er sich in die Erde hineingräbt. mit denen 232 . so daß also dieser Biber den ganzen Sommer.daß man nichts Rechtes mit ihm anfangen kann. Jetzt gehen sie zuerst in aller Phlegmatischheit und suchen sich einen Ort auf. sind dann eine Gemeinde von zwei. kommen diese Biber aus ihrer Erdhöhle heraus. Er selber greift nie an. und sie leben auf eine sehr merkwürdige Weise. diese Biber leben namentlich in solchen Gegenden. Er benützt nämlich die Vorderfüße . in denen entweder große Sümpfe sind oder nicht allzulange Flüsse. die zusammengehören.

die sich einen Fluß ausgesucht haben. die ihre Baumstämme in den Fluß hineingeworfen haben. Wenn sie eine solche Wand aufgebaut haben. auf diese Weise die ganze Menge von Baumstämmen weiterbefördert. aber das geht dann hinten durch. Und mit den Zähnen. Und so machen sie eine Wand. Und dann. die fangen gar nicht an. 233 . alle miteinander eben. entweder bis zum Seeufer oder der Stelle des Flusses. und machen eine zweite Wand daran. die schieben die Baumstämme bis zu der Stelle. welche ihre Baumstämme in den See hineingeschmissen haben. halten sie den Fluß da auf. Diejenigen nun. die manchmal zwei Meter. gleich an. Und so wird überall. Und dazu nimmt er seine spitzen Schneidezähne. Da werden einige Baumstämme so gelegt (siehe Zeichnung). oder in den Fluß hinein. Aber die anderen. Hütten zu bauen.sie haben die Baumstämme bis zum Ufer hinauf befördert -. Diejenigen. aber wirklich viel geschickter. die einen See sich ausgesucht haben . Also sie verschlingen sie so ineinander. machen sie eine zweite daran. manchmal noch dicker ist. der Fluß trägt sie von selber. dann schleppen diese Biber alles entweder in den See. bilden ein Netzwerk. beißt er Zweige und sogar ganze Stämme von den Bäumen. Dann. unterstützt von den Vorderfüßen. Sie holen immer neue Baumstämme. die ändern 50 gelegt. Wenn sie dort angekommen sind. und sie steuern die Baumstämme nur. wenn ein Trupp genügend Zweige und Baumstämme hat. die sie ausgewählt haben. als der Mensch irgendwelche Instrumente benutzt. damit sie nicht auf die Seite gehen. die wissen auch ganz gut. fangen diejenigen. sehen Sie. die sie ausgewählt haben. gleich Hütten zu bauen. wenn der Fluß so fließt. sondern die bauen zuerst ein Netzwerk auf.kann er schwimmen -. er benutzt die Vorderfüße. den sie sich ausgewählt haben. daß sie ein richtiges Netzwerk bilden.

wenn man tief genug hineinkommt. Diese bauen sie sich so auf. wo noch das Wasser gefriert. und sie haben da unten einen freien Raum. Aber diejenigen.er muß dann da drüber fließen. brauchen das nicht und unterlassen das. da bauen sie sich dann erst. Die sind nun wiederum so verkittet.denken Sie nur. diese Wand. eine solche Biberhütte . Wenn sie genügend Baumstämme zusammengetragen haben und ihnen ihre Wand dick genug zu sein scheint. die sich den See ausersehen haben. sie bauen als richtige Baukünstler zuerst eine Wand auf. ihnen nichts anhaben kann. das Wasser gefriert immer nur oben. fangen sie an. da bauen sie sich erst die Hütte an. daß sie Flechtwerk machen. dann schleppen sie anderes Material herein. das da hereinkommt. geschieht es gleich -. so daß der Fluß über die Hütte drüber fließt. Sie wissen. wie gescheit das ist! -. und da machen sie eine Art Lehm daraus. Die schauen ja nun allerdings so aus wie Tonfässer. gewöhnliche Tonmassen aus der Erde. die wird niemals an einen Ort des Flusses gebaut. Nun. wenn sie dieses Wehr aufgebaut haben. aus demselben Material kleine Häuser zu bauen. aber es sind richtige kleine Häuser. Und im Flusse drinnen. Wenn nun diese Wand aufgerichtet ist .bei denen. und nach der Seite hier diese Wand. daß auch das wenige Wasser. die sich den See ausgesucht haben. und mit dem verkitten sie hinten und vorne und nach der Seite hier. ist weder beim stehenden 234 .

suchen sie sich ihre einsamen Höhlen. und unter den Säugetieren Raubtiere. die Biberfamilie. Wie gesagt. nur oben. Die Eßvorräte werden vom unteren Stockwerk geholt. auch der Biber zu den Nagetieren. Und just da legen sich diese Biber ihre Wohnung an. Eigentlich gehört nach seinem ganzen Aufbau. bei einem solchen Wehr. meine Herren. Wiederkäuer und so weiter. das ist immer nicht wahr. Trotzdem ist er außerordentlich kunstvoll ausgebildet. meine Herren. wo das Wasser nicht gefriert im ganzen Winter. Fledermäuse.noch beim fließenden Wasser das Wasser gefroren. da unten ist der Eingang. die Naturgeschichte unterscheidet die verschiedensten Tierklassen. Da oben wohnt nun. bis es wieder Frühling wird und sie ihre einsamen Wohnungen beziehen. Da können sie laufen. Und auf diese Weise bringt sich die Biberfamilie fort. So daß also der Biber die Vorderfüße und die Zähne besonders fein ausgebildet hat und sie auch viel gescheiter gebrauchen kann. was man wissen kann. schleppen sie sich herein. da ist ein Boden eingebaut (siehe Zeichnung). was sie brauchen. Sie werden in vielen Beschreibungen finden. dann bezieht eine Biberfamilie diese Hütte. Und wenn die ganze Sache so weit ist. und da unten haben sie ihre Wintervorräte drinnen. 235 . bleibt aber immer in der Nähe von den ändern. daß der Biber mit dem Schwanz die Sachen bearbeite. Jede solche Hütte hat zwei Stockwerke. Zu den Nagetieren gehört zum Beispiel unser Kaninchen. Dasjenige. wenn der Sommer kommt. daß sie ihre Wintervorräte hereingebracht haben. Unter den Säugetieren sind auch die sogenannten Nagetiere. Nun. Nun sehen Sie. niemals mit dem Schwanz. Den benützt er gar nicht dazu. Da führen sie ihr soziales Leben in Biberdörfern auf dem Grund von Seen oder auf dem Grund von Flüssen. und da oben halten sie sich auf. um es als Wintervorräte zu verzehren. die zu uns gebracht worden sind in Menagerien. so wie er ist. als irgendein Mensch Instrumente gebrauchen kann. aber das ist eben immer eine Täuschung gewesen. auch von den Bibern. Im Winter sind sie aber beieinander. Sie wissen ja. macht der Biber die Arbeit lediglich mit den Zähnen und Vorderfüßen. nach allem. das sie sich zuerst selber außerordentlich kunstvoll angelegt haben.

dann ist das eben unser menschlicher Geschmack.Nun werden Sie in jeder Naturgeschichte. Nun kann man viel nachstudieren. fangen diese Biber an. daß er ein furchtbar phlegmatischer Bursche ist. Aber bei Tag sieht man eigentlich nicht viel von dieser Tätigkeit. wie zum Beispiel der Rosegger einmal gesagt hat. eine besondere Schönheit zu empfinden bei dem Biberbau. vor allen Dingen. daß die Nagetiere die dümmsten Säugetiere sind. Und eine wichtige Spur ergibt sich doch daraus: Wenn der Herbst kommt. dann werden sie schon dumm. Aber er macht das alles.oder dreihundert beisammen sind. Die Biberwohnung sieht aber wirklich so nett aus. da werden sie ganz gescheit. wie überhaupt phlegmatische Menschen einen gescheiten Eindruck machen: sie gehen an allem vorbei. so daß also der Biber als einzelnes Tier zu den dümmsten Säugetieren gerechnet wird. so verwirren sie sich. Der Aufbau eines solchen Wehres und des Biberdorfes . könnte man sagen.denn es ist wirklich ein ganzes Dorf. warum die Biber. wenn viele beisammen sind in einer Versammlung. diese ganze Geschichte zu machen. Sein Phlegma. Das sagt der österreichische Dichter Rosegger. so besonders gescheit sind. machen durchaus einen dummen Eindruck. San's mehra. das sie da anlegen 236 . wenn er als einzelnes Tier sich betätigt. Wenn auch wir Menschen nicht gerade geneigt sind. daß er ebenso gescheit sein kann. er zeigt auch. Es ist schon etwas sehr Wahres daran: Wenn viele beisammen sind. Also der Biber ist schon furchtbar dumm. sein phlegmatisches Temperament ist eben so groß. beschrieben finden. wenn sie beieinander sind. Rosegger hat das nicht vom Biber. und es sind doch einzelne sehr gescheite Leute darunter! Bei den Bibern. Eigentlich kann man sagen. Er meint. sondern vom Menschen gesagt: Oaner is a Mensch. Zwoa san Leit. da werden sie zu wirklichen Architekten. was außerordentlich gescheit ist! So daß man sagen kann: Es ist bei den Bibern wirklich nicht so. und mehra san a bissei gscheiter. Und wenn zwei. wie der Biber selber außerordentlich plump ist. wenn sie sich im Herbst zusammensammeln. zum Beispiel auch in Brehms Naturgeschichte. san's Viecher. ist das Gegenteil der Fall: Oaner is dumm.

Also wenn man die Dinge der Welt erkennen will. aber Sie werden gleich verstehen. Also bestätigt ist die Gescheitheit des Bibers erstens durch den Winter. so redet er über die Natur materialistisch. wozu sie schon vorher gekommen sind. die Sie gleich auf die richtigen Spuren bringen wird. wenn man sie bei Tag anschaut. Man soll denken dann. die haben eigentlich im Grunde genommen gar nicht irgend etwas Erhebliches herausgekriegt. daß die Menschen durch Nachdenken nur dasjenige finden irgendwo. Richtiges Denken kommt nur heraus. Immer kann man eigentlich nachweisen. So daß also da tatsächlich Spuren liegen. Es wird Ihnen sonderbar vorkommen. Sie arbeiten also fieberhaft während der Nacht. außerordentlich wenig arbeiten. sondern einfach durch Ver237 . so soll man eigentlich auf das Nachdenken nicht allzuviel geben. sondern man soll andere Tatsachen anschauen und soll sie damit vergleichen. beim menschlichen Studieren ist der allererste Grundsatz der. soll einen Zusammenhang suchen. wenn man sich einfach von den Tatsachen dazu führen läßt. weil er es eigentlich schon vorher ist. nachher darüber zu brüten. Also diejenigen Leute. und zweitens durch die Nacht. Wenn er so brütet über etwas. Aber wissen Sie.geschieht sehr schnell. Wenn einer Materialist wird. desto mehr lernt man über die Natur zum Beispiel erkennen. um herauszubekommen. Nun will ich Ihnen eine andere Gruppe von Tatsachen zu dieser Bibergeschichte vorführen. nicht durch Nachdenken. da kommt in der Regel nicht viel Gescheites heraus. der ist manchmal in wenigen Tagen fertig. Das Nachdenken ist gar nicht das besonders Wichtige. wie sich die Geschichte eigentlich verhält. Er kriegt nichts Neues heraus. so tut er es deshalb. Man sieht sie. die über die Natur nachgebrütet haben. wenn man irgend etwas beobachtet hat. Je mehr Zusammenhang man in verschiedene Tatsachen hineinbringt. daß man eigentlich nicht viel nachdenken soll. Wenn einer über die Natur idealistisch redet. weil er schon vorher Idealist ist. was ich meine. Durch das Nachdenken nämlich wird der Mensch nicht besonders gescheit. aber man soll ja nicht sein Hauptaugenmerk darauf verwenden. wie man eigentlich die ganze Geschichte studieren soll. als was sie schon gewußt haben. wenn einen die Tatsachen auffordern. was er beobachtet hat.

die im vorigen Jahre waren. ich habe ja schon das letzte Mal. dünneren Stämmchen und so weiter zusammengesetzt. aus Holz. Und diese Nester. aus allerlei. wo sie als Weibchen notdürftig leben können. und es hat auch nicht eine Bedeutung. Die sind ja. dieser Beutel. Die Waben sind sechseckig. Solch ein Weibchen. da wird zuerst der Erdboden aufgegraben. sondern aus Stoffen: allerlei. wie Sie sich denken können. wo sie es dann an etwas ankitten. daß ein Ei hineingelegt wird. als von irgendeinem solchen Wespennest ein oder zwei Weibchen. Die Wespen machen sich ja sehr kunstvolle Nester. Da drinnen sind die einzelnen Zellen. ist solch ein Netzwerk. Solche Etagen sind da. und möchte Sie heute noch einmal darauf hinweisen. Es gibt zum Beispiel Wespennester. wirklich außerordentlich der Witterung ausgesetzt. das sie sich auch wieder erst spalten.gleichen der Tatsachen. eine beuteiförmige Umhüllung. was so herum ist. Sehen Sie. was wie etwas Beuteiförmiges ist. Nun ist die Geschichte so bei den Wespen. Das ist das. ziemlich wenig übrig. die sie sich machen. das kommt nun im Frühling aus 238 . aber viel kleineren. aber erstens bestehen ihre Wände nicht aus Bienenwachs. habe Ihnen eine Beobachtung. vorgestern. wie die Bienenwaben. Und das wird auch so ähnlich wie die Biberwohnung gemacht. auf die Wespen hingewiesen. die sind zwar entfernt ähnlich den Bienenwaben. Daher bleiben im Frühling von den Wespen. in der Erdhöhle drinnen oder auch an der Luft irgendwo angebracht. Nun. Da werden ihre Etagen aufgebaut. die aber dick ist. haben ihre Papierumhüllung. was sie finden. das sie verarbeiten. da drinnen wird alles aus Papier aufgebaut. das sie in der richtigen Weise so verarbeiten. dann wird so etwas gemacht. Das verkitten sie dann. die Darwin an den Wespen gemacht hat. daß sie da zunächst eine Umhüllung kriegen. oder aus dem. und überwintern dort. Und da hinein erst bauen sie ihre kleinen Wespennester. Es sind manchmal viele Etagen übereinander. was sie da finden. Diese Umhüllung. Die suchen sich im Winter irgendeinen Schlupfwinkel auf. sehen Sie. wenn etwas anderes übrigbleibt. sondern aus richtigem Papier. dünnere Stämmchen oder feines Holz. der ist nicht aus Papier. und zweitens ist die Geschichte doch anders bei den Bienen. vorgeführt. und jede dieser Zellen ist dazu bestimmt.

Ich habe schon Naturforscher gekannt. die können sich nicht fortpflanzen. die geschlechtslos sind und die furchtbar schuften. Da bauen diese Wespen die Zellen auf. Und so geht eigentlich diese Arbeit den Sommer lang. daß sie sich fortpflanzen. in ganzen Trupps umherzufliegen und überall dasjenige zu suchen. die keine Familien gründen und die nur schuften würden. dann fängt das Weibchen an. Und wenn der Sommer zu Ende ist. daß sie sich ein Heer von Arbeitern erzeugt. die machen sich.seinem Versteck hervor und ist im Frühling gerade geeignet dazu. wodurch eben ein solches Wespennest richtig aufgebaut werden kann. daß man auch an den Menschen so etwas machen soll. die haben gar keine Geschlechtsorgane . die haben das als ein Ideal betrachtet. die haben eine ganz bestimmte Eigenschaft: die sind nämlich alle geschlechtslos. solche Zellen aufzubauen. das früher die geschlechtslosen Eier gelegt hat. Diese Wespen. nun Eier zu legen. die da im Frühling herausschlüpfen. Diese Wespen. daß man eigentlich auch unter Menschen Geschlechtslose hervorbringen könnte. was die Wespe im Frühling macht. aus denen im Herbst Männchen und Weibchen kommen. das ist so der Fall: den ganzen Sommer wird geschuftet von geschlechtslosen Wespen. den ganzen Sommer lang schuften sie.die sind so verkümmert. Es ist in der Regel sogar das gleiche Weibchen. daß sie eigentlich ziemlich verkümmerte Wesen sind. herauskommen. sie machen sich jetzt gleich daran. Bei diesen Wespen gibt es keine Fortpflanzung. Das Wespenweibchen legt nun im Frühling Eier. wie es bei den Wespen zum Beispiel ist. die im Frühling provisorisch gelegt werden. Eier zu legen. daß gar nicht gedacht werden kann.sie müssen aus den Eiern ohne Zellen herausschlüpfen -. daß die Fortpflanzung nur so einigen übertragen würde. Also das erste. Die geschlechtslosen Wespen sind dagegen ziemlich robuste Arbeiter. Die Männchen. fangen an. die da aus den Eiern. die kommen so ver239 . Nun also. ist. die entwickeln sich so. Es ist merkwürdig: aus allen diesen Eiern schlüpfen nun ganz besondere Wespen im Frühling heraus. indem sie sehr rasch wachsen und eigentlich noch nicht solche Zellen haben . aus denen Männchen und Weibchen wiederum kommen. Es legt jetzt Eier. Aber die Männchen.

wir können also schon darauf aufmerksam machen -. haben eigentlich sonst gar nichts zu tun. haben eigentlich gerade noch Zeit. Und da dürfen sich die Männchen auch erst dann. daß eine ähnliche Sitte herrscht wie bei gewissen Spinnen. dann hat es keinen Zweck mehr. dann setzt es sich an einen Ort. Vorher lassen die Weibchen überhaupt diese Männchen nicht an sich herankommen. Da besorgt also das Weibchen selber dieses Geschäft. läßt die Befruchtung geschehen. weil sie sich so anstrengen bei ihrer Tätigkeit. haben nichts Rechtes an sich. wenn sie zur Befruchtung reif sind. wo die Männchen ein bißchen ein zäheres Leben haben. dem Weibchen nähern. da ist es manchmal ganz merkwürdig: Wenn das Weibchen gewahr wird. und dann sterben sie ab. und nachher dürfen sie befruchten. aber das ist nur eine Ausnahme. daß sie befruchten. Bei gewissen Spinnen aber ist etwas der Fall. Und nun wartet es. Da kommt es sogar vor. dann befruchten sie. Also die Männchen spielen bei diesen Wespen schon eine klägliche Rolle. daß das Spinnenmännchen getötet wird. bei denen geht es ganz kurios zu. aber noch schwerer zurückkommt. Und bei manchen Wespen. daß die Männchen von selber sterben. In derselben Zeit sterben auch 240 . daß es eigentlich nur zur Befruchtung da ist. Bei den Wespen ist es in der Regel so. werden schnell geboren gegen den Herbst zu. Und dann ist es manchmal bei den Spinnen so . wenn nun das Männchen seine Tätigkeit getan hat. dürfen einiges fressen. und dann darf das Männchen so ein bißchen weiter gehen. bei den Spinnen also — es sind ja auch niedere Tiere. aber als Ausnahme kommt es manchmal bei den Wespen vor —. dann muß es totgebissen werden. Denken Sie sich. wo das Männchen irgendwie schwer hinkommt. Sehen Sie. Das ist das letzte. erst wenn sie reif sind zur Befruchtung. und nachher gehen sie durch ihre eigene Lebensart zugrunde und sterben ab. was sie tun. Und findet es dabei ein Hindernis. das ist nicht bei den Wespen. daß sie keine Kraft mehr haben. bei diesen Spinnen ist das Männchen vom Weibchen nur so angesehen. Eine Zeitlang nähren sie sich. was sogar sehr merkwürdig ist. flugs ist das Weibchen hinterdrein und beißt das Männchen tot. aber bei den Spinnen.wie gesagt. da kommt so ein gieriges Männchen. Bei manchen Spinnen ist es so. sie gehen zugrunde.kümmert heraus.

Es ist sehr wichtig.die geschlechtslosen Wespen. wie sie ihnen die Erde dann gibt. und daß erst im Herbst. Aber weder der Biber noch die Wespe. Also sie genießen das Sonnenlicht und die Sonnenwärme erst so. Nachdem sie den ganzen Sommer geschuftet haben. Also die Sache ist so. furchtbar stark hängt gerade das Geschlechtsleben der Tiere mit der Jahreszeit zusammen. sie sind ja immer in irgendwelchen Höhlungen drinnen. dann schwitzt man eben einfach. setzen sich direkt dem Sonnenlicht aus. gegen den Winter. meine Herren? Das Wespenweibchen ist den ganzen Sommer der Sonnenwärme und dem Sonnenlicht ausgesetzt und erzeugt geschlechtslose Wespen. daß sie eigentlich das Geschlechtliche im Grunde genommen zerstört. es ist Sommer. wenn sie in den Löchern drinnen sind. Da ist die Erde außerordentlich stark der Wirkung der Sonne ausgesetzt. wenn der Frühling kommt 241 . daß im Sommer und gegen den Sommer zu nur Geschlechtslose geboren werden. Sie können sich also sagen: dann wirkt die Sonne so. und deshalb erzeugen die Wespen. Und wenn man sich direkt dem Sonnenlicht aussetzt. die von der Erde zurückgestrahlt werden. die Wespen bekommen für den Winter die Eigenschaften. und es bleiben nur einzelne von ihnen übrig. geschlechtsfähige Wespen zu erzeugen. Denken Sie einmal. und die Weibchen bleiben übrig. Die Sonne schickt ihr Licht und ihre Wärme auf die Erde herunter. die wirken so. Da sterben die Geschlechtslosen und sterben die Männchen. legen Eier. Aber was bedeutet denn das. sterben alle im Herbst. die bleiben bis zum Frühling. denn das zeigt uns. Nun gehen viele von ihnen durch die Winterkälte zugrunde. dann merkt man das allein an der Art und Weise. wie gerade das Geschlechtsleben der Tiere mit der Jahreszeit zusammenhängt. daß man das mit anderen Tatsachen zusammenbringt. und die Sache geht wieder los. das Wespenweibchen. daß sie das Geschlechtliche zerstören. daß sie dann Anlage haben. das sind Tatsachen. wie man sich befindet. sehen Sie. Da ist ja ganz offenkundig an dieser Tatsache: die Sonne mit ihrer Wärme und mit ihrem Licht. die geschlechtsfähigen Wespen geboren werden können. Davon bekommen sie dann ganz bestimmte Eigenschaften für den Winter. die beobachtet werden müssen. Nehmen wir an. die sichere Schlupfwinkel gefunden haben. Nun.

Und wenn wir jetzt von der Wespe zum Biber gehen. nun hat er ihn eben und baut dann. aber wo hält er sich denn im ganzen Sommer auf? Er hält sich einsam in einer Erdhöhle auf. geschlechtslose Wespen. Was tut denn der Biber. wenn der Winter kommt. Und der Biber sammelt ihn sich. sammeln sich zusammen. so daß er tatsächlich den ganzen Sommer Sonnenlicht und Sonnenwärme aufsaugt. Schön. Vergleichen Sie das. daß der eigentlich das Organ der Freude. Jetzt wird uns auch etwas erklärlich. In Wahrheit sammelt er sich da seinen Verstand zusammen. Fortpflanzungsorgane bei ihren Nachkommen zu erzeugen. die er als einzelnes Tier gar nicht hat.und die Sonnenwärme und das Sonnenlicht über sie kommen. Mit Sonnenlicht und Sonnenwärme kommt aus der Welt der Verstand auf die Erde herein. ist gescheit. nämlich der Biberschwanz. in der Wirklichkeit sehen. was ich Ihnen neulich wie ein Bild nur hingestellt habe. Also da sieht man ja ganz klar. Die erste Tat schon. wenn man es in Kannen sammelt. dann kommt den Wespen die Kraft. während er als einzelnes Tier in seiner Sommervilla ist. wenn sie in einem Wesen ist. wenn also Sonnenwärme und Sonnenlicht nicht mehr dieselbe Kraft haben. Also am Biber können wir das. was ich Ihnen vorgestern gesagt habe: Gescheitheit. als solcher Einsiedler? Der Biber sammelt sich Sonnenlicht und Sonnenwärme . muß geradeso erst zusammengesammelt werden wie das Wasser. Nur erst wiederum. Und ist er im Herbst mit diesem Aufsaugen fertig. was an Sonnenlicht und Sonnenwärme zu dieser Erdhöhle kommt. dann fängt er an. also das seelische Organ beim 242 . Sie könnten natürlich nicht als einzelne diese ganzen Biberdörfer bauen. läßt den ganzen Sommer das. dann müssen wir uns sagen: Donnerwetter. wo sie sich den Platz aussuchen. dieser Biber ist ein furchtbar dummes. Geschlechtstiere zu erzeugen. was ich Ihnen vom Hundeschwanz gesagt habe. in seinen Körper hineindringen. Ja. Er wendet eine Gescheitheit an. Nun werden die Biber auf einmal gescheit. seinesgleichen zu suchen und mit denen gescheit zu werden. daran sehen Sie doch ganz anschaulich.so sagen wir. weil wir nur Sonnenlicht und Sonnenwärme wahrnehmen. phlegmatisches Tier! Dumm und phlegmatisch ist er im höchsten Grade. der Jahreslauf hat einen bestimmten Einfluß.

Alle diese Schwänze sind also dasjenige. So ist es die Sonne.wenn ich jetzt diesen Ausdruck gebrauchen darf -. dann bildet sich in ihr die Kraft aus. das diese Biberkolonie hat. sondern der sehr kunstvoll ausgebildet ist. der Erdenwirkung der Sonne. Nun.das heißt also. dann entwickelt sie nicht die 243 . was wirkt. und dennoch so lebendig ist. Natürlich wirkt dasjenige. wenn er Freude an einem hat. Es ist der Verstand. Als physisches Instrument nimmt er die Vorderfüße und die Zähne. Die stecken da drinnen und sind Verstand geworden. Daraus sehen wir doch wiederum handgreiflich: Das. der mit dem Licht und mit der Wärme von der Sonne auf die Erde kommt und da baut. Er gebraucht das also nicht als physisches Instrument. was also von der Erde kommt. Wenn die Wespe mehr dem Himmel ausgesetzt ist . das erzeugt die Geschlechtskräfte. wirkt also auch auf die Wespen. dasjenige. Und nur. dann in der Nachkommenschaft die Kraft zerstört wird. beim Biber ist es so: In diesem Schwanz da drinnen. Der treibt die ändern. da hat er den zusammengesammelten Verstand drinnen. die selber wieder Nachkommenschaft hervorbringen kann. dann entwickelt sie die Geschlechtskräfte. durch was Sonnenlicht und Sonnenwärme gescheit wirkt. auf alle übrigen Tiere. geradeso wirkt.Hunde ist. Die Wespe erzeugt geschlechtslose Tiere. das erzeugt den Verstand und tötet die Geschlechtskräfte ab. Das heißt. Mit dem dirigiert er sich. wie wenn Sie irgendeinen Trupp haben. nicht erstarrt. Daher wedelt er. er wird eigentlich durch Sonnenwärme und Sonnenlicht dirigiert. was vom Weltenall kommt. denn es genießt das gerade in einer Höhle drinnen -. wenn nun das Wespenweibchen der Sonne ausgesetzt ist . Und so wird ein Gleichgewicht hervorgerufen. und da hinten treibt einer den gesamten Gruppenverband an. was da als Seele und Geist des Weltenalls herunterkommt. muß sie erzeugen unter dem Einfluß der Sonne. was bewirkt es bei den Wespen? Bei den Wespen bewirkt es. Geschlechtstiere hervorzubringen. den er nicht als Werkzeug gebraucht. Aber das ist dasjenige. daß. Wenn die Wespe mehr der Erde ausgesetzt ist. welche durch die Biberschwänze im Winter noch nachwirkt und die Biberdörfer baut. Ja. im Herbst. wenn sie nicht so stark der Sonnenwärme ausgesetzt ist. Das ist eigentlich das gemeinschaftliche Gehirn. wie im Winter.

anzuerkennen. weil er phlegmatisch ist —. Und die geschlechtslosen Tiere haben jetzt die Gescheitheit in sich. Deshalb sagte ich Ihnen: Alles Nachdenken. wenn man nicht etwas betrachtet. Nur wenn man die Tatsachen miteinander vergleicht und zusammenhält. wie man sagt. worüber man nichts weiß. dann kommt man eben dazu. Man kann das beim Biber noch bemerken. Will man irgend etwas erklären wie den Instinkt. wenn man die Biber betrachtet. und nachher denkt man nach. Da zerbeißt er die Drähte von den Käfigen. das ist ein Wort. daß die Wespennester von jener Gescheitheit aufgebaut werden.Geschlechtskräfte. wenn man den Biber betrachtet? . wie es beim Biber ist. beim Menschen kommt es so. wenn man die Tatsachen zusammenbringt. wenn er gezähmt ist — das heißt. zu sagen: Ja. nachher tut. meine Herren: In Wahrheit baut auf der Erde sowohl das Wespennest. dann bekommt man eine Ansicht. meine Herren! So daß man wirklich schon auf diese Weise durch die reinen Tatsachen dazu kommt. das hilft einem nichts. weil die Leute einfach nur die einzelnen Tatsachen betrachten. aber wenn er in Käfigen ist: Wenn die Sonne irgendwie nicht mehr so stark wirkt. was so weit weg ist wie die Wespe vom Biber. man braucht ihn nicht zu zähmen. Wer baut also das Wespennest? Die Sonne baut es durch die geschlechtslosen Tiere! Das ist etwas sehr Wichtiges. dann fängt er seine Wintertätigkeit an. daß so ein Amerikaner darauf kommt. dann betrachtet man eben den Biber. die der Erde von der Sonne zufließt. wenn er irgend etwas beobachtet. als auch den ganzen Biberbau eigentlich die Gescheitheit. das ganze Wespennest aufzubauen. das der Mensch. denn man sieht. 244 . Daher hat so vieles nicht Hand und Fuß. daß man sagen muß: Nun ja. Und jetzt werden Sie sich nicht mehr verwundern. die mit der Sonne zu uns kommt. Was geht uns die Wespe an. Sie denken sich: Nun.Aber nichts findet man daraus. Solche Worte sind Säcke. die dann überhaupt Hand und Fuß hat. Das ist so. sondern erzeugt geschlechtslose Tiere. in die man alles dasjenige hereinfügt. «Instinkt» kann jeder sagen. wie die ganze Weltumgebung der Erde auf die Lebewesen wirkt. da ist die Sonne. die Erde auf ihn wirkt. Er hat das. daß in den Monaten vom Dezember bis zum März diejenigen geboren werden. Das kann man handgreiflich sehen. als einen Instinkt in sich.

Im Herbst kommen ja diese Bibereinsiedler. Das kann natürlich geschehen. die im Sommer geboren sind. daß sie ihre Dörfer im Sommer anlegen.wie man so sagt . Diese Menschen werden also empfangen. die neun Monate zurückliegt. Und daher müssen Sie sich folgendes denken: Diejenigen Menschen. Was tut sie also? Sie tut das. die vom Dezember bis zum März hin geboren werden. also gerade in den kommenden Sommer hinein. Und beim Biber sehen Sie noch etwas anderes. die zu anderen Zeiten geboren sind.die Natur bis zu einem gewissen Grade überwindet. müssen sich dann natürlich ihre Gescheitheit etwas mehr erwerben.bis Dreihunderten zusammen und können nur da jetzt den von der Sonne gegebenen Verstand anwenden. daß sie im Winter geschlechtslose Tiere erzeugen und Wespennester bauen. Beim Menschen kann es ausgeglichen werden. Biberdörfer gebaut werden. Daher hat es ein solcher Mensch damit leichter. daß Wespennester.Das ist beim Menschen schon sehr kompliziert geworden. Das alles muß man wissen. daß er unabhängig wird von dem. daß bei ihm alles darauf veranlagt ist. wirkt da die Sonne immer stärker. der Mensch ist unabhängiger als die Tiere -. Es hängt einfach von der Sonne ab. Die Biber können Sie nicht dazu erziehen. daß er . wovon die Tiere noch abhängig sind. Bei den Tieren ist das Seelisch-Geistige ganz abhängig von der Weltentwickelung. Und diejenigen. und aus diesen untergrabenen Geschlechtskräften werden Verstandeskräfte. die im Frühling erzeugt und im Winter geboren sind. was ich Ihnen heute erklärt habe. die sind aus einer Befruchtung entstanden zwischen dem März und dem Mai. Nach all dem. die den ganzen Sommer einsiedlerisch leben. daß sie im Menschen die Geschlechtskräfte ein wenig untergräbt . Aber es ist so. daß der Mensch durchaus verschieden veranlagt ist. zu Zwei. gehen zurück auf eine Befruchtung. Und daraus sehen Sie schon. sie können ihn durch Grup245 . daß das Überwinden beim Menschen doch anders ist als bei den Tieren. . um durch die Erziehung die Sache wiederum auszugleichen. Beim Menschen ist es so. Aber den Menschen können Sie dazu erziehen.nicht ganz. haben leichtere Anlage für die Verstandeskräfte als diejenigen. diejenigen.die am leichtesten zum Verstande kommen. die also in den März bis Mai fällt. Die Wespen können Sie nicht dazu erziehen. Das geht also in den Frühling zurück.

Beim Menschen ist es tatsächlich so. und sind nur auf die Erde hereingestellt. wir sind Sonnenwesen. die sind ganz kunstgemäß gebaut. wenn der Biberbau von der ganzen Sonne und ihrer Umgebung abstammt. was der Biber nach außen baut. was der Biber nach außen baut. so kunstvoll aufgebaut ist in seinem Innern? Nun. das muß die Arbeit der Gruppe sein. wenn man ihn richtig betrachtet. schönes Kunstwerk aus. daß er viel als einzelner zusammenbringen kann. daß man.pen anwenden. sieht ein Oberschenkel beim Menschen wie ein außerordentlich feines. was im Menschen so geistreich. und der Mensch hat seine einzelne Seele. Wir sind eben nicht Erdenwesen. wie ein Oberschenkel beim Menschen aussieht. Ich habe Ihnen zum Beispiel einmal gesagt. Und der ganze Mensch ist eigentlich so aufgebaut. das können Sie sehen. Da sind Balken (siehe Zeichnung). Und dies ist nun sehr interessant. sagt: der baut alles in sich selber hinein. Während er beim Biber wirklich noch nicht so ist. die Frage auf zuwerfen: Woher stammt denn eigentlich dasjenige. nicht einzeln. So daß man darauf kommt. Sie könnten das ja gar nicht zusammenbringen als einzelne. so stammt eben der Menschenbau auch von der Sonne ab. was bei den Tieren nur Gruppen zusammenbringen. 246 . Deshalb sagen wir in der Anthroposophie: Bei den Tieren gibt es seelisches Leben nur in Gruppen — Gruppenseelen. Wozu? Nun. Von der Natur baut er alles in sich selber hinein. wenn Sie diese Sache betrachten.

was mehr verstandesmäßig ist. und er hat die Fortpflanzungskräfte von der Erde. Dazu ist aber heute keine Zeit. den sich ja allerdings nur die reichen Leute gut verschaffen können. warum hängt sie denn so zusammen. Und jetzt können Sie sehen. daß eigentlich die Fortpflanzungsorgane. daß eigentlich ein wenig Saufen nicht viel ausmacht. Da könnte man noch weiter ausführen. so kommt man durch die Tatsachen. gerade um seine Fortpflanzungskraft zu haben. das können Sie aus folgendem entnehmen. die auf diese Weise gestellt werden. was am meisten schädlich ist. und wie man abhängig ist auch von der Erdenumgebung. weil Sie dann auch einzelne Fragen. was der Alkohol ist. denn der Wein. und was aufgenommen werden soll 247 . Bier wirkt weniger schädlich auf die Fortpflanzungsorgane als der Wein. wodurch entsteht denn der Stoff. dem ausgesetzt sind. da sogar ganz besonders. Dagegen hat er das andere. natürlich auch der Alkohol im Schnaps. wie ich Ihnen das letzte Mal gesagt habe. wenn man sie richtig betrachtet. der im Wein und im Schnaps drinnen ist? Der entsteht ja gerade erst recht durch den Einfluß der Sonnenkräfte! Den ganzen Sommer hindurch braucht der Stoff Zeit zum Heranreifen. besser beantworten können. Nun. dagegen erst viel Saufen etwas ausmacht? Nun. darauf können wir dann ein anderes Mal eingehen. ist ja doch noch immer dasjenige. der im Wein drinnen ist. Sie sehen. Der Mensch muß auf der Erde sein. aber auf die Fortpflanzungsorgane wirkt der Alkohol. daß die Fortpflanzungskraft. die Sache ist diese. Bier wirkt mehr auf die anderen Organe.Von der Erde haben die Wespen die Kraft. darauf. wie nun der Mond mit der Erde zusammenhängt. sondern gescheite Sonne. was ihnen im Grunde genommen von außen zugeführt wird auf dem Weg der Nahrungsmittel. Geschlechtstiere hervorzubringen. Was ist denn eigentlich der Alkohol? Sie können es am Wein sehen. mit dem Saufen zusammenhängt. Und das ist eben außerordentlich wichtig. von der Weltenumgebung. Aber Sie sehen. verständige Sonne. zu sehen. Sehen Sie. Herz. Nieren und so weiter. die dann nicht bloß leuchtende und wärmende Sonne ist. Ja. Und da können wir sehr gut sehen: Der Mensch hat von der Weltenumgebung seinen Verstand. warum er den Fortpflanzungsorganen schädlich wird. wenn man säuft. meine Herren. wie wirklich die Welt eine Einheit ist.

wohltätig wirken. In der Natur gibt es Kräfte. wenn wir sie äußerlich anwenden. während er. im Alkohol unser Feind. So ist es auch in der Natur. Da rächt es sich.lediglich auf dem Wege der Sonne selber. was in ihm von der Sonne erzeugt ist — denn die Sonne reift den Alkohol aus. die. daß wir uns innerlich heizen. wird. Dieselbe Kraft. Der Mensch nimmt also geradezu einen Feind auf. ist es so. die mit der Frage des Herrn Erbsmehl zusammenhängen. 248 . wenn wir das in der richtigen Weise einsehen. Und wenn wir innerlich den Alkohol aufnehmen. da zu sein. So daß wir eigentlich nur zum Begreifen kommen. Und so wirkt im Alkohol. wenn er es richtig aufnimmt. Das wollte ich Ihnen noch sagen. aber die Sonnenwärme in der richtigen Weise aufnimmt. was die Sonne außer ihm macht. der Sonnenbescheinung. wie ich gesagt habe. Wenn Sie am nächsten Samstag weiter fragen wollen. zum Gift wird. wenn es von außen kommt. unser Freund ist. die. da ist es gerade umgekehrt: da müssen wir äußerlich Licht und Wärme aufnehmen. sein kleines Quantum Alkohol. wenn sie von der einen Seite her wirken. damit Sie gerade diejenigen Dinge noch besser verstehen. zunächst. wenn wir sie innerlich anwenden. Verarbeiten Sie das jetzt einmal. wirken sie aber von der anderen Seite her. Ich habe es Ihnen am Phosphor gezeigt. hoffe ich. Das wird dadurch zum Gift. so wirken sie als Gift. Wenn die Sonne zu uns kommt. selber erzeugt. weil das. was in den Menschen richtig hineinkommt. das er braucht. Der Mensch säuft das.

die ich besprochen habe. Nun wollen wir einmal versuchen. nicht für die Wespen. nicht für die Wespen. Die Wirkung des Nikotins zeigt sich vor allen Dingen in der Herztätigkeit. da muß man erstens sich klar sein darüber. Bei den Bienen ist es etwas anders als bei den Wespen. daß durch die Einführung von Nikotin in den menschlichen Körper die Blutzirkulation zu einer lebhafteren gemacht wird. den Tabak überhaupt. worin sich die Wirkung dieses Nikotins zeigt. Dadurch wird eine stärkere Herztätigkeit hervorgerufen. auch später noch im 249 . Steiner: Diese Sachen. bei einem ziemlich erwachsenen Menschen. Es wird gefragt. In bezug auf Befruchtung: Woher es komme. Januar 1923 Fragen: 1. es bestehe ein Unterschied. und wie es zu erklären sei. also des Giftes. In bezug auf das Alter von Wespen und Bienen. etwas zu sprechen über den Einfluß des Nikotins. was im menschlichen Organismus vor sich geht. in den menschlichen Körper eingeführt wird. Dr. wenn ein Mensch Pflanzennahrung oder Fleischnahrung zu sich nimmt. daß alles das. auf diese Fragen einzugehen. das durch das Rauchen. Man muß sich also darüber klar sein. 3. als daß man. Sie müssen durchaus sich darüber klar sein. und wenn er Nikotin genießt. sondern nur anzeigt. Das gilt für die Bienen. daß jemand zweimal hintereinander Zwillinge bekommen habe. gelten natürlich nur. Ferner welchen Einfluß zum Beispiel Absinth. eigentlich streng geregelt ist. eine stärkere Herztätigkeit hervorgerufen wird. was im Körper vorgeht — das Herz schlägt schneller. da das Herz nicht selber eine Pumpe ist.VIERZEHNTER VORTRAG Dornach. wenn ich von Bienen gesprochen habe. wenn man an den Puls greift. 13. 2. Das heißt aber. daß das Nikotin eigentlich auf die Blutzirkulation wirkt und die Blutzirkulation lebhafter macht. für die Bienen. Schnaps auf den Samen habe. so daß durch das Nikotin eine größere. Nun muß man diese ganzen Vorgänge im menschlichen Organismus verfolgen. wenn von den Vorfahren niemand Söhne bekommen habe. wenn das Blut schneller zirkuliert —. Die erste Anregung war diese. daß Frauen Söhne bekommen. Man kann sich zum Beispiel nichts Wichtigeres vorstellen für den menschlichen Organismus. wie das wirke. Sehen Sie.

die ein solcher Stoff.menschlichen Alter. Das ist also in der Minute der Fall. Also selbst von den gewöhnlichsten Stoffen kann man sagen: Dasjenige. es wäre ein Mensch gerade auf den Durchschnitt abgestimmt . Natürlich ist das nur eine Durchschnittszahl. Jetzt regt er aber nicht in demselben Maße die Atmung an. Aber im Durchschnitt ist es wie l zu 4. könnte man sagen. Wenn der Mensch Nikotin in seinen Körper hineinbringt. was auf der einen Seite Gift ist. Alles. Nun hat 250 . müßte er eine andere Blutzirkulation haben als er hat.ich habe Ihnen das schon einmal gesagt etwa 18 Atemzüge. zweitens aber kann ich es auch hineinbringen als Heilmittel. während es in der entsprechenden Menge ein Nahrungsmittel ist. die man dabei anwendet. Sagen wir also zum Beispiel. ist Gift und Heilmittel. aber nehmen wir an. er wäre es: er sollte 18 Atemzüge und 72 Pulsschläge haben. wenn Sie zum Beispiel ein paar Eimer Wasser auf einmal austrinken. Dagegen hat der Mensch .das gibt es zwar nicht. Das heißt. Denn natürlich. im Durchschnitt geht der Blutstoß viermal so schnell durch den Körper als der Atmungsstoß. Bringe ich also Tabak in den menschlichen Organismus. zirkuliert lebhafter. daß sie dieses Verhältnis verschieden haben. Aber nun paßt der Blutkreislauf nicht mehr mit der Atmung zusammen. Die Atmungsstöße. und wenn man es gar in merkwürdig kleinen Mengen einführt. denn für jeden Menschen ist das verschieden. in der Minute durchschnittlich etwa so um 72 Pulsschläge herausbekommt. Und deshalb muß man die Wirkung kennen. kann zugleich Heilmittel sein. Wasser ist überhaupt ein starkes Heilmittel durch allerlei Methoden. was Gift ist. Wenn Sie 18 mit 4 multiplizieren. Alles dasjenige. die bleiben dieselben. kann es sogar ein Heilmittel sein. also viermal so starke Blutzirkulation wie Atmungsrhythmus. so ist es ein Gift. Das Blut wird lebhafter. eine solche Substanz auch auf den menschlichen Organismus hat. ist nämlich auf der anderen Seite ein Heilmittel. bekommen Sie 72. Und darauf beruht gerade der Unterschied der Menschen untereinander. Wenn ich nun Nikotin in den menschlichen Organismus hineinbringe. so regt er zunächst die Blutzirkulation an. so kann ich es aus zwei Gründen hineinbringen: Erstens aus der Leidenschaft für den Tabak.

Das sind ja gerade die Krankheitsursachen. mein Oberarmmuskel dick wird. daß sie im einzelnen nicht bemerkt wird.das ist auch ein Muskel . ganz ausgefüllt ist von einer gewissen Angst. während sich mit jedem Pulsschlag eine bestimmte Menge Sauerstoff mit dem Blut verbinden sollte. der sich durch Nikotin fortwährend vergiftet. Nun wissen Sie aber. geradeso wie mein Bizeps. das wird Sie zu der Erkenntnis führen. Daher kommt es. wenn Sie Angst kriegen. wenn es nicht zu einem Reißen der inneren Gewebe kommt. daß dann vom Herzen aus wiederum die Blutzirkulation gestört wird. als diese furchtbar kleine Angst. Nun. fortwährend die Ursache da. Die Folge davon ist. das heißt. 251 . wenn das Blut ein verdicktes Herz findet. dann wird es auch verdickt. ganz kleine Atemnot. das ist immer eine bestimmte. Die Atmung gibt nicht so viel Sauerstoff her. daß so etwas wie Angst oder Furcht oder Schreck unbemerkt bleibt. Aber dasjenige. Aber wenn es etwas zu schnell geht. Und die Folge davon ist in der Regel. Dadurch hat er kein richtiges Verhältnis zwischen den Pulsschlägen und den Atemzügen.durch seine Tätigkeit zu dick wird. daß das Blut zu große Mengen Sauerstoff aufnehmen will. daß dann Ihr Herz pumpert. die man da bekommt. daß er Nikotin genießt. aber gestört werden kann sie. daß. der fortwährend raucht. Nun bleibt bei dem. Das ist unter Umständen nicht so schlimm. denn ich habe Ihnen schon gesagt. das Herz eigentlich fortwährend etwas zu schnell geht. Natürlich ist die Atemnot so gering. sagen wir. die ganz unbewußt bleibt. daß er immer. 76 Pulsschläge. daß bei einem. Diese ganz kleine Atemnot verursacht nämlich bei jedem Atemzug ein Angstgefühl. wenn ich ihn fortwährend anstrenge. das Blut nicht genügend Sauerstoff erhält. ohne daß er es merkt. was durch den Nikotingenuß hervorgerufen wird. dann beherrscht man sie eher. Die Folge der Nikotinvergiftung ist also. Aber wenn einmal der Herzmuskel . daß eine ganz geringe Atemnot eintritt.er dadurch. dann drückt er überall auf die anderen Organe. Jede Atemnot verursacht Angstgefühl. Die Blutzirkulation kann nicht vom Herzen eingeleitet werden. daß das Blut zu viel Sauerstoff beansprucht. Wenn man nun Angst hat und man trägt diese Angst mit sich herum. der menschliche Körper kann im ganzen viel aushaken.

ihre Gedanken kommen nicht mehr ganz in Ordnung. die zu viel Nikotin in ihren Körper hineinbringen. Die Gedankenkraft wird dadurch beeinträchtigt. daß tatsächlich der Nikotingenuß. der eben für seine Leibesverhältnisse zu viel Nikotin in seinen Leib hineinkriegt. Man merkt gleich. Es muß natürlich alles im Menschen zusammenstimmen. was ich früher als ein Manko hingeschrieben 252 . Und so wird derjenige. die menschliche Gesundheit untergräbt. eben merken. Man wird bei denjenigen Leuten. So also kann man sagen. daß man findet. daran langsam zugrundegehen. aber Herz und Niere sind in unmittelbarer Verbindung. Sie müssen überall. daß der Mensch. daß der Mensch ein viel zu schnelles Lebenstempo einschlägt und sich deshalb furchtbar rasch abnutzt. meine Herren. Das Herz und die Nieren müssen immer zusammenstimmen. wenn im Herzen etwas nicht richtig ist. So daß also bei solchen Menschen gewöhnlich die Nikotinvergiftung auch dadurch erkannt werden kann. das. ja nicht mehr ordentlich denken kann. Nun kann man ja eigentlich gerade Angstzustände in ihrer Wirkung auf die seelischen Tätigkeiten sehr leicht beurteilen. kommt die Niere auch nicht mehr in der richtigen Weise in Ordnung. dann ist die nächste Folge davon. wenn er durch irgend etwas in Angst herumgeht. weil durch das Zusammenstimmen wiederum von Herz. das Herz beeinflussenden Angstzuständen. Der Tabakgenuß ist etwas. daß nämlich die Nieren krank werden. Nicht wahr.Wenn nun das Herz verdickt wird. Dann kommt Unrichtiges in die Urinabsonderung hinein. Sie urteilen gewöhnlich viel zu rasch. bei allen diesen Sachen die andere Seite betrachten. man muß die andere Seite betrachten. Ursprünglich haben die Menschen nicht geraucht. Nehmen Sie an. daß die Menschen rauchen. und die Folge davon ist. daß allmählich auch ihre Gedankenkraft beeinträchtigt wird. Aber. Er geht eigentlich langsam zugrunde an allerlei inneren. Sie steigern dann dieses viel zu rasche Urteilen manchmal bis zu Verfolgungswahngedanken. das ist ja erst in der Entwickelung der Menschheit aufgekommen. Nun. wenn er als Genuß figuriert.und Nierentätigkeit die ganze menschliche Leibesorganisation in Ordnung gehalten ist. was erst im Laufe der Zeit heraufgekommen ist. und dann wird nicht mehr in der richtigen Weise abgesondert.

Das rührt von einer zu schwachen Blutzirkulation her. Wenn also einer zu einem Arzt kommt und sich krank fühlt nach irgendeiner Richtung. Das ist geradeso eine charakteristische Krankheitserscheinung. Es ist tatsächlich so. da muß man zunächst sich klar darüber sein. die Krankheit kommt von einem zu schwachen Blutkreislauf. wenn er früher kein Raucher war. daß die Menschen nicht wissen. was sie wollen. daß es Menschen gibt. daß da jetzt auch der Blutkreislauf angeregt wird — aber von 68 auf 72. ihm etwas Nikotin beizubringen. Sehen Sie. was sie eigentlich nicht gerne mögen. was sie wollen. wie viele Menschen es gibt. die so herumgehen und nicht wissen. Und das ist auch sehr leicht in der neueren Zeit. aber was ihnen Geld bringt. was sie wollen! Die sind dann. dann drückt sich das dadurch aus. auf das Richtige wird er angeregt. es sind solche Leute. Nehmen Sie also an. unbefriedigt im Leben. ist eingetreten beim Menschen. was sie wollen. und der Arzt bemerkt. aber er ist ihnen nicht recht und so weiter. die herumgehen und etwas wollen. denn die Mehrzahl der Menschen so seit drei. sehen Sie. Nicht wahr. sondern man kann ihm sogar anraten. daß er herumgeht und irgend etwas will. Er hat statt 72 Pulsschlägen nur 68. sind meinetwillen auch ganz fleißig. so braucht man ihm nicht Nikotin als Medizin zu geben. Ja. Und wenn man also solch einen Menschen hat. fängt jetzt an zu rauchen. die in irgendeinen Beruf hineinkommen. die aber nicht wissen. was er will. 253 . beschäftigen sich mit dem. der Mensch. die aber nicht bewußt werden. ihn durch Nikotin zu heilen. irgendwie sich geistig mit etwas zu beschäftigen. wie man sagt. Sie gehen in ihr Büro. aber er weiß nicht. so daß dann Atmung und Blutkreislauf zusammenstimmen. der einen zu wenig lebhaften Blutkreislauf hat. vier Jahrhunderten hat sich eigentlich abgewöhnt. daß in der neueren Zeit die Menschen immer zahlreicher geworden sind.habe. Bedenken Sie doch nur. und sitzen ihre Bürostunden ab. Und da ihm das Rauchen angenehm ist. dann kann man sagen: Es ist sogar gut. ich habe Ihnen gesagt: Wenn der Blutkreislauf zu schnell ist im Verhältnis zum Atmen. so kann er ihm sogar das Rauchen anraten. er solle rauchen. hat man es mit furchtbaren Angstzuständen zu tun. Wenn aber einer einen zu schwachen Blutkreislauf von irgend etwas anderem hat. die eigentlich nicht wissen.

daß sie fortwährend ein Mittel brauchen. wenn sie den Glimmstengel. Das Bücherlesen ist ja heute zum Beispiel schon eine Seltenheit. Man sieht daraus. wenn das Blut in dem Knochenmark erzeugt wird und man bringt das Blut in eine zu große Bewegung. der muß eben den ganzen Blutkreislauf und die Atmung genau kennen. wie der menschliche Körper außerordentlich fein in seiner Tätigkeit ist. Nun erinnern Sie sich. um etwas zu verstehen. sondern man bekommt auch etwas heraus. aber dünner wird es nicht. Das ist eben gerade das: Wenn man sich hinsetzen muß und irgendwie ein schweres Buch liest. wenn sie nichts verstehen wollen. Die Folge davon ist. Die wollen nicht sich anstrengen. Nicht nur. was sie wollen. allerlei Alterserscheinungen kriegen. Nun. wenn man das Blut untersucht. dann muß das Knochenmark auch schneller arbeiten als es sollte. Es muß ihnen erst vorgeschrieben werden. nur die Blutzirkulation wird immer schwerer. Und die Folge kann dann sein. In Gang wird es gebracht. Sobald man sich anstrengen muß. So weit ist es ja allmählich gekommen. Also Sie sehen. wie sich ein Mensch verhält. Und wenn man Zeitungen liest. untersucht. Das ist etwas.aber sie haben gar kein richtiges Interesse außer demjenigen. so regt das zwar die Sinne und den Verstand an. daß sie in einem Alter. und die Folge davon ist. weil die Leute eigentlich gar nicht wissen. wird das Blut angeregt. 254 . aber nicht das Blut. den Nikotinstengel in den Mund stecken. was ich Ihnen neulich ausführlich gesagt habe: Das Blut selber wird aber erzeugt in dem Knochenmark. wird ihr Blut dick gemacht. ob er langsam oder schnell denkt. Sie wollen nichts verstehen! Und dadurch. wo das noch nicht der Fall zu sein brauchte. um etwas zu verstehen. da wird das Blut angeregt. was sie wollen. bekommt man etwas heraus. ins Theater geht. meine Herren: Derjenige. Aber das wollen ja die Leute heute nicht mehr. Zeitungen lesen. um dieses tatsächlich immer dicker werdende Blut in Gang zu bringen. daß sie ins Theater gehen. Das alles kommt aber davon. wenn man die Art und Weise. der etwas wissen will über die Wirkung des Nikotins. Das dicke Blut geht dann langsamer. was den Leuten ganz zuwider ist. da kommt es eigentlich heraus.

Je älter Sie werden. diese kleinen Kerle—. Es nützt einem bloß. daß eben auch ihre Schöpfung da ist. und wenn man weiß. und dann bilden sich innerhalb der Knochen diejenigen Tiere aus. warum hat denn der Herrgott neben den Knochen gleich die Osteophagen wachsen lassen? Wenn er die Osteophagen nicht hätte wachsen lassen. sagte der Metschnikow. wenn man wirklich auf die Tatsachen eingeht. Was für uns Menschen ein Schlechtes ist. Und so etwas wie zum Beispiel Nikotin in den Körper hineinbringen. So ist es eben in der Welt. daß sie zuletzt nur an irgend etwas anderem zugrundegehen. das bedeutet. denkt er. wenn diese kleinen Viecher da nicht drinnen wären. sie würden aber jedenfalls jahrhundertelang halten können. wenn man nur so bequem denkt. daß überhaupt diese Osteophagen—so nennt man sie. denn das sind eben diese Osteophagen. und da muß alles gut sein. die Ursache des menschlichen Todes sind. die glaubten. würden wir nicht aufgefressen werden während des Lebens. Sie haben immer Menschenfresser in sich. die allergescheitesten sind diejenigen. je älter wir werden. Tatsache ist. daß eben diejenigen feinen Kräfte. die uns eigentlich im Leben auffressen. daß man die Knochen schlecht macht für uns. daß. die wir zu Millionen in uns haben. Wenn es keine Osteophagen gäbe. als wenn man eben einen Acker gut düngt: dann wächst mehr darauf. diejenigen kleinen Tiere. Er meinte. Nun kann man sagen: Ja. Die großen Menschenfresser sind nicht die allergescheitesten. Also wahr ist es schon. die Welt ist von einem Herrgott gemacht. Knochenfresser. ihre Feinde haben. die wir auf diese Weise da in uns 255 . dann würden wir ewig leben. Aber auf der anderen Seite ist es geradeso. daß die uns richtig auffressen. desto mehr Osteophagen da sind. aber für die Osteophagen. Wenn einer bequem denken will. ist für diese kleinen Tiere das Allerbeste. was man machen kann. Aber das nützt einem nichts. Es hat Ärzte gegeben. wie zum Beispiel Metschnikow. die an der Knochenentstehung beteiligt sind.daß die Knochen nicht mehr nachkommen in ihrer Arbeit. für diese Menschenfresser. Nun. macht man sie gerade gut. desto mehr haben Sie diese Osteophagen in sich. als wenn man ihn schlecht düngt. wenn sie auch klein sind. da könnten wir unsere Knochen so schlecht behandeln. daß unsere Knochen nach und nach aufgefressen werden von den Osteophagen.

Er ißt Tierisches. die kein Fleisch essen. Nun ißt ja der Mensch fortwährend. daraus können Sie aber erkennen. . Und Sie schneiden sich die Nägel ab. mit dem Muskelfleisch der Tiere. der in die Erde gesenkt wird. Sie wissen. Sagen wir also zum Beispiel unsere Kühe.also entweder. Aber in welchem Verhältnis stehen diese zwei Stoffe? Sie wissen ja. den ganzen Menschen gründlich zu verstehen. sondern es stößt auch fortwährend das. daß Vegetarier zu mir gekommen sind und gesagt haben. und er ißt Pflanzliches. betrachten Sie eine Pflanze. Bei den Vögeln wissen Sie. heraus. und da sagte ich ihnen: Ja.Nicht wahr. Aber dasjenige. wenn man eben Nikotin in den Körper hineinbringt. Nun müssen Sie sich klar sein: Das Tier. vergleichen Sie das mit dem Fleisch. das schoppt nicht bloß immer die Nahrung in sich hinein. daß es eben außerordentlich wichtig ist. was in seinem Körper ist. indem Sie es kochen -. daß es so etwas gibt wie die Mauserung. daß sie ihren Keim. irgendwie zu agitieren für diese oder jene Nahrungsweise. Aber «objektiv betrachten» . Da verlieren die Vögel ihre Federn und müssen sie durch neue ersetzen. es ist ein ganz anderer Stoff. was Sie von der Pflanze bekommen . sagen wir. sie fühlen sich manchmal so zu einer leisen Ohnmacht geneigt und so weiter.tragen. wenn man überhaupt sagen will. man muß die Dinge ganz objektiv betrachten. Eine Pflanze bringt es dazu. und die also tatsächlich einen wiederum günstigen Boden gewinnen. daß die Hirsche ihre Geweihe abwerfen. Es gibt doch Tiere. wie irgendein Stoff im menschlichen Körper wirkt. nicht wahr. Sehen Sie. Ich habe Ihnen schon einmal gesagt: Es fällt mir gar nicht ein. es gibt Tiere. meine Herren. Sie pflücken direkt Ähren ab oder Sie pflücken Kraut ab und machen das zu irgendeinem Kohlgemüse oder dergleichen. die essen kein Fleisch. die fressen ja auch nur Pflanzen. wie sie wirkt. das rührt eben davon her. die sind einfach gute vegetarische Wesen. Pferde sind auch nicht auf Fleisch erpicht. Und es ist oftmals vorgekommen. was da so sichtbar 256 .was heißt das mit Bezug auf Pflanzenessen und Fleischessen? Sehen Sie. Und nun vergleichen Sie so etwas. bis zu den grünen Blättern und farbigen Blumenblättern entwickelt. sondern ich sage nur. die wachsen wieder nach. daß Sie kein Fleisch essen. Man muß nicht irgend etwas erzwingen wollen.

Da ist sie noch auf der Wiese oder auf dem Feld. ein ganz anderes. das ist ja fortwährend da! Wir stoßen fortwährend Haut ab. so ist ja das Fleisch. Jetzt betrachten Sie eine Pflanze. Ich habe Ihnen das schon einmal auseinandergesetzt. dann kriegen Sie noch immer kein Fleisch daraus! Das gibt es nicht. Beim Ochsen ist es etwas anders als beim Menschen. daß daraus Fleisch geworden ist. daß Sie Fleisch kriegen in Ihrer Pfanne oder in Ihrem Haferl! Ebensowenig hat schon jemals einer einen Kuchen gebacken so. Das ist aber bei den Tieren auch der Fall. Es ist also ein anderes Fleisch da. Das ist ja aus lauter Pflanzenstoffen geworden l Der Ochse hat selber aus Pflanzenstoffen Fleisch in seinem Körper erzeugt. Das soll die Pflanze sein (siehe Zeichnung). dazu müssen die Kräfte eben erst im Körper sein. wenn Sie ihn nach Jahren betrachten. haben grüne Blätter. Bis daher haben die Kräfte gewirkt. Sie können Kohl noch solange kochen. Es wird eben einfach Fleisch erzeugt im tierischen Körper. 257 . was man äußerlich nicht machen kann. Also in unserem Körper und im tierischen Körper sind Kräfte. im tierischen Körper wird das gemacht.äußerlich auftritt. Das haben wir nicht. Aber. Also betrachten Sie eine Kuh oder einen Ochsen: Ja. im Grunde genommen. welche aus Pflanzensubstanz. Unter unseren technischen Kräften haben wir keine solchen. Und in einem Zeitraum von etwa sieben bis acht Jahren haben wir den ganzen Körper abgestoßen und durch einen neuen ersetzt. durch die wir einfach aus Pflanzen Fleisch machen können. es geht das Auswechseln sogar schneller. Woraus ist aber das Fleisch geworden? Das müssen Sie sich fragen. Ja. Nun. meine Herren. aus dem Pflanzlichen Fleisch zu machen. was man dabei bedenken muß. Nun denken Sie sich. Also der tierische Körper ist imstande. Pflanzenstoffen Fleischstoffe machen können. Blüten hervorgebracht und so weiter. eine Kuh frißt nun diese Pflanze. Das ist ja das Allerwichtigste. Also das kann man nicht durch äußere Kunst machen. das in ihm drinnen ist.

Namentlich mit Harnsäure und mit Harnsäuresalzen würde er sich ausfüllen. Das ist so der Fall. und Sie erzeugen nichts. werden schädliche Stoffe erzeugt. Was geschieht also. das erzeugt in ihm allerlei Unrat. diesem Ochsen fiele es auf einmal ein. so würden wir eine ganz verrückte Ochsenherde kriegen. Und das. würden die Ochsen verrückt werden. Nun haben solche Harnsäuresalze nämlich auch ihre besonderen Gewohnheiten. Und die Folge davon würde sein. plötzlich ein Fleischfresser zu werden. in sich. Der Ochse würde also. sich mit allen möglichen schädlichen Stoffen ausfüllen. Aber er kann doch das Fleisch selber erzeugen! Er hat die Kräfte dazu in sich. Das heißt. eine Ochsenherde plötzlich mit Tauben zu füttern. die Kraft. wenn er statt Pflanzen Fleisch direkt frißt? Er läßt die ganzen Kräfte ungenützt. die im tierischen Körper verlorengeht. Trotzdem die Tauben so sanft sind. die würden nach dem Gehirn gehen und der Ochse würde verrückt werden. die in ihm Fleisch erzeugen können! Wenn Sie irgendwo eine Fabrik sich denken. Diese Kraft. Das kann für mich ein anderes Vieh machen. als aus Pflanzenstoffen Fleischstoffe zu machen. was da für Kraft verlorengeht! Es geht ja ungeheure Kraft verloren. Wenn wir das Experiment machen könnten. 258 . wenn der Ochse direkt Fleisch fressen würde. Aber. aber bringen die ganze Fabrik in Tätigkeit — denken Sie sich einmal. die bleibt bei ihm. der Ochse würde anfangen Fleisch zu fressen. Die tut etwas anderes in ihm. Ich fresse gleich dieses Vieh! Nun schön. er hat die Kräfte. wenn er anfangen würde. Die besonderen Gewohnheiten der Harnsäuresalze sind. daß sie eine Schwäche haben gerade für das Nervensystem und für das Gehirn. durch die irgend etwas erzeugt werden soll. meine Herren. Statt daß Fleisch erzeugt wird. daß ich da herumgehen und mir erst diese Pflanzen abbeißen soll. die kann ja nicht einfach verlorengehen. Der Ochse ist endlich ganz angestopft von dieser Kraft. zu sagen: Das ist mir zu langweilig. durch die er aus dieser Pflanze Fleisch machen kann. Nun denken Sie sich. dann wird sie in ihm zu Fleisch.Wenn die Kuh oder der Ochse diese Pflanze frißt. daß sich in ihm riesige Mengen von Harnsäuresalzen absondern würden. die tut etwas anderes in ihm. die ist ja da. was sie tut.

Sehen Sie. währenddem die anderen Völker. erst nach und nach reif geworden sind. gleich fangen sie an. sondern sie werden furchtbar leidenschaftliche und wütende Kerle werden. muß man aber sich darüber klar sein. Und diejenigen Tiere. wild zu werden. er ist kein Pflanzenfresser. wenn man ihnen nur ein bißchen Fleisch gibt. wie leidenschaftlich die Rosse werden. Fleisch zu essen. so müßten die Ochsen sanft werden wie die Tauben. wie wir es jetzt gerade gemacht haben. daß ja die Menschen zu solchen Überlegungen. Da ist der Darm sehr lang. die Kräfte. was ihn befähigt. konnte man sich das ja nicht so überlegen. wenn er bloß Pflanzen ißt. Nun. daß einfach diejenigen asiatischen Völker. welche Fleisch essen. Sehen Sie. Es ist sehr interessant in der Geschichte: Ein Teil der Bevölkerung von Asien ißt streng vegetarisch. Wenn der Mensch einfach in irgendeiner Rasse oder irgendeinem Volk geboren ist und alle seine Vorfahren Fleisch gegessen haben. Als die Menschen angefangen haben. dann ist ja der Darm schon kürzer geworden. Das ist alles aus dem Gefühl und aus dem Instinkt hervorgegangen. die sonst unverbraucht.sie werden das ganz gewiß nicht. wie wir sie jetzt machen. nicht wahr. Und dann muß der Mensch erst all das durchmachen. die haben ein sehr langes Gedärm. das wird ja schon dadurch bestätigt. schon zu kurz geworden für den bloßen Vegetarismus. meine Herren. Erst in Vorderasien hat man angefangen Fleisch zu essen. trotzdem seine Gesundheit aufrecht zu erhalten. 259 . weil sie eben auch nicht Fleischnahrung gewohnt sind. und da begann auch die Kriegswut. wenn bloß das Materielle wirksam wäre . Nun denken Sie einmal. der Löwe frißt fortwährend Fleisch. Aber so ist es auch beim Menschen. zum Umwandeln von Pflanzenstoffen in Fleischstoff verwenden. Das sind nämlich sanfte Leute. daß sie sanft bleiben. Der Löwe hat ein sehr kurzes Gedärm. die also kein Fleisch essen. eben nicht so sanft bleiben. Und die Sache ist diese. unbewußt gelassen werden. das geht natürlich auf den Menschen über. eine solche Sache spricht natürlich gegen den Materialismus. die wenig Krieg führen. Nun. denn wenn die Ochsen bloß Tauben fressen würden. Und die Folge davon ist. die Pflanzenfresser sind.

Die Engländer sind selbstbewußt und egoistisch. so geht zu wenig in den Körper hinein. wenn er seinen Kopf frei bekommt von Harnsäuresalzen. Namentlich hat man einen gewissen Nutzen vom bloßen Pflanzenessen. Man wird nicht so schnell müde und behält einen freieren Kopf. Das können Sie sogar äußerlich statistisch nachweisen. nicht Fleischessen: man wird nicht so schnell müde. so stützen einen fortwährend die Zuckermengen. weil eben nicht solche Harnsalze und Harnsäuren abgesondert werden. kann daher auch leichter denken. die man im Körper herumschlenkert. Derjenige. Wenn aber zu viel Zucker in den Urin hineingeht. die er verarbeiten muß. eben einfach nicht verwendet werden. daß die ganze menschliche Organisation zusammenstimmt. der nicht denken kann. denn. Da wird zuerst im Urin Zucker gefunden. dem nützt es natürlich auch nichts. und der Mensch unterliegt dann sehr bald der Zerstörung des Körpers durch zu viel Zuckererzeugung. wenn der Zucker in der richtigen Weise in den Organismus übergeführt wird. daß in Rußland wenig Zucker. wenn man überhaupt denkt. aber schwächlich. Sehen Sie. das ist die sogenannte Diabetes.Gewiß. Aber der menschliche Leib braucht eine Menge Zucker. so werden Sie finden: Es gibt eine Krankheit. die Russen sind schwächlich. Von innen heraus wird man nicht so schnell müde. 260 . Das ist die Zuckerkrankheit. die bei den meisten Menschen. in England sehr viel Zucker gegessen wird zum Beispiel in den Nahrungsmitteln. In Rußland wird viel weniger Zucker gegessen als in England. die die menschliche Gesundheit rasch untergräbt. die heute Fleisch essen. Das hängt damit zusammen. Wie einen dauernd die Knochen stützen. Zuckerkrankheit. ich will Sie auf eine eigentümliche Erscheinung aufmerksam machen. es ist notwendig. es ist heute schon durchaus möglich. Die Krankheit ist eigentlich recht fatal. und die Gesundheit wird untergraben. Vegetarier zu sein. Nun also. Und es hat sehr viel für sich. zwar unegoistisch. Der Zucker ist zugleich dasjenige. Wenn Sie heute in der Welt Umschau halten. nicht wahr. und das macht den ganzen Unterschied zwischen dem russischen Volk und dem englischen Volke. Das ist folgendes. Dann verwendet er die Kräfte. was den Menschen innerlich stark hält. es kann sich der Mensch heute durch eine Überwindung zum Pflanzenesser machen.

weil dieses Volk schwer den Zucker verarbeiten kann. den Zucker in ihm zu verwenden. Speisevorschriften. Das ist die Geschichte. daß der Jude möglichst so essen soll. braucht ihn aber auf der anderen Seite. daß die Zuckerkrankheit heute häufiger bei Juden auftritt als bei Nichtjuden.das Schweinefleisch erschwert außerordentlich die Zuckerverarbeitung im Menschen — war darauf berechnet. Schächten überhaupt. Das wird nach den alten mosaischen Speisevorschriften gemacht. Und wenn Sie prüfen. da werden Sie allerlei Speisevorschriften finden. Sie werden solche Restaurants kennen. Nun werden Sie wissen. aber sie bleiben ja doch in ihrem Volkszusammenhang drinnen. nicht gleich abzuführen. Sogar das sogenannte Schächten.Nun ist es so. das der Jude genießt. daß dem zugrunde liegt. Namentlich das Verbot von Schweinefleisch . worauf die einzelnen Verbote und die koschere Zubereitung von dem oder jenem berechnet sind. und das bekommt ihnen schlecht. Man muß das Alte Testament sogar medizinisch lesen können. was da eigentlich zugrunde liegt. daß er den Zucker verarbeiten kann. Und dadurch kriegen sie leichter die Zuckerkrankheit als andere Menschen. dem menschlichen Körper möglichst zu erleichtern. da steht mit jüdischen Buchstaben «koscher» drauf. Also müßte eigentlich die jüdische Diät dahingehen. dann wird es furchtbar interessant. Diabetes. die Zuckerkrankheit. Da wird also koscher gekocht. es haben ja auch andere die Zuckerkrankheit. Der Jude nimmt etwas schwer Zucker auf. aber heute haben sie besonders die Juden häufig. zum Beispiel Geflügel zu töten. daß er die richtige Zuckerbereitung für sich haben kann. dem nachzugehen. zu verhindern. daß so viel Blut noch in dem Fleisch bleibt. man sieht. daß gerade in der letzten Zeit allmählich die Juden ihre Speisegebote nicht mehr beachten. wo «koscher» daraufsteht. Dieses Volk neigt nämlich zur Zuckerkrankheit. daß die Fleischnahrung im 261 . die besondere Art. denn es sind eigentlich Volksgebote. die heute noch beachtet werden in denjenigen Restaurants in den Städten. Es ist außerordentlich interessant. Gewiß. ist darauf berechnet. Wenn Sie das Alte Testament lesen. dann werden Sie finden. Also wir können schon sagen.

Zuckerkrankheit. Ja. in unrichtiger Weise im menschlichen Körper zu wirken und Unrat in ihm zu erzeugen. im Zaum halten. Der andere. Man kann schon sagen: Manche Dinge. Dann haben sie nämlich in ihrem Organismus. Aber in Wirklichkeit bedeutet das eigentlich. in ihrem Körper. der mit Misteimern den Körper wieder in Ordnung bringt. die sich dann dazu anschicken. indem sie gerade soweit mit Lust essen. Und das tun die Schlucke von Karlsbader Wasser und die Einwirkung des Bades. die Sachen schon alle auf den Markt gebracht werden. Da wird auch entsprechend ausgemistet. Schließlich ist es ja eigentlich so. Nun misten sie aus. Denn wenn sie einmal verhindert werden. und jetzt handelt es sich darum. Die bewirken also. Er kriegt ja nichts anderes zu essen. muß auch essen.Menschen unverbrauchte Kräfte erzeugt. Man lernt Leute kennen. wenn sie zurückkommen. der nicht nach Karlsbad geht. Nun ist es natürlich so. die sie dann durch die nötigen Schnäpse. Aber sie erreichen in der Regel nichts anderes. wenn er nicht das Geld hat. nach Karlsbad zu gehen. Aber kaum kommt der April oder Mai heran. nach Karlsbad zu gehen. die arbeiten in ihrer Art den Winter hindurch. daß nach der Art und Weise. das bewirkt eine ganz lebhafte Diarrhöe. essen aber auch in ihrer Art den Winter hindurch. einen anstellen. wie das Karlsbader Wasser wirkt. richtig ausgesprochen. Bei dem wird dann nicht ausgemistet. daß da gründlich ausgemistet wird. dann sind sie für Karlsbad reif oder für irgendein anderes Bad. Es muß ausgemistet werden. der nach Karlsbad oder einem ähnlichen Bad gehen kann. daß sie noch eine kleine Magenverstimmung jeden Tag haben. Dann geht es wiederum eine Zeitlang. Nicht wahr. Daher 262 . Aber es ist manchmal eine sehr komplizierte Geschichte. als daß sie dann jedes Jahr nach Karlsbad gehen müssen. dann sieht es leidlich aus. die sie trinken. daß dieser Unrat ja auch wiederum fortgeschafft werden kann. kriegen sie gleich so etwas wie Diabetes. wieder anfangen. eine ganze Menge von Unrat angesammelt. Und Sie wissen ja. Nun gehen sie nach Karlsbad. wenn man sagt: der geht nach Karlsbad. und dann können sie. meine Herren. und dergleichen. wenn man so gesellschaftlich sich ausdrückt. wie so jemand ißt. die nehmen sich ganz sonderbar aus. auf diese Weise kann man natürlich die Volksgesundheit nicht gerade heben. daß sie eigentlich einen Ausmister brauchen.

daß der Mensch gerade. und für die Männer die weißen Blutkörperchen ruiniert werden. dann geht das sehr rasch.muß schon bei der Medizin angefangen werden. das Blut ruiniert wird. die roten Blutkörperchen. und zwar liegt der Unterschied nur darinnen. Beim Absinth ist es so. daß er gerade die Wachstumskräfte im physischen Körper anregt. wenn sie Absinth trinken. das will ich Ihnen noch im Laufe der Zeit sagen. daß das beim Absinth nicht der Fall ist. 263 . Der Schlaf ist ja dazu da. daß es bis in den Schlaf hinein wirkt. Nun.Doch! -) Wenn die seelische Tätigkeit nicht da ist im Körper. Aber nun kommt gerade noch etwas anderes dazu. daß die Absonderung. Derjenige. Nun brauchten Sie nur einmal zu beobachten. während er schläft. Mit dem Absinth — das will ich nur noch hinzufügen — ist es so. er sich schnellstens rasieren muß. da wird auch der Schlaf noch ruiniert.ein Räuschchen ausgeschlafen werden. Und dadurch ist der Absinth schädlicher als der gewöhnliche Alkohol. daß. das gleicht aus. der Absinth.der Schlaf gleicht wieder etwas aus -. daß beim Alkohol direkt das Stoffliche ruiniert wird . den eigentlichen Katzenjammer kriegt und am Schlaf verhindert wird. daß er eigentlich ganz ähnlich wirkt wie der Alkohol im Wein zum Beispiel. daß nicht einmal im Schlaf ein Ausgleich geschaffen wird. Also auf den Alkoholgenuß wirkt eigentlich das Schlafen günstig. während beim Absinth auch noch der Schlaf ruiniert wird. wenn er einmal einen Tag sehr lange geschlafen hat. die monatliche Periode außerordentlich stark beeinflußt. der sich rasiert zum Beispiel. Und die Folge davon ist. Beim Absinthtrinken wird dadurch. Gewöhnlich muß ja . das soziale Leben in die richtigen Bahnen zu bringen. So daß selbst im Schlaf für die Frauen. Haben Sie das nicht auch schon bemerkt? (. der weiß. der wirkt aber noch in den Schlaf hinein. Nun. Und es kommen dann die Unregelmäßigkeiten beim Absinthtrinken. wie im Schlafe zum Beispiel unsere Haare schneller wachsen.das bezeugt schon die Redensart . Und man muß schlafen. wenn man den Alkohol trinkt. aber noch mehr bei der Nachkommenschaft. darüber könnte man natürlich noch lange reden! Was ich heute noch vergessen haben sollte. Und bei den Absinthsäufern ist es so.

was ich Ihnen jetzt sage. Also das Wesentliche. also immer so. unregelmäßig vor sich geht. aber es ist das trotzdem eine Wahrheit -. Nun möchte ich Ihnen geschwind noch . Nehmen Sie an . die von einem Stückchen Mond herrühren. daß kurz nach der Befruchtung die Frau denselben Einflüssen ausgesetzt ist . Dann ist beim abnehmenden Mond die Frau gewissen Kräften im Weltenall ausgesetzt. eigentlich ganz unbestimmt sind. Bier oder Schnaps. wo nur ein Mensch geboren wird. und dann hat schon ein bißchen gewirkt der abnehmende Mond. 264 . dann sind dieselben Einflüsse da von außen her. Die Befruchtung geschieht geradeso bei den späteren Zwillingsgeburten wie bei den Geburten. Aber sehen Sie. daß aus dem Menschenkeim alles Mögliche werden kann. als etwa durch die Zahl der männlichen Samenkerne. ist. Wenn nun drei Wochen verlaufen. denselben Einflüssen aus dem Weltenall ausgesetzt ist.natürlich muß da alles zusammenstimmen -. ein bißchen wirkt der zunehmende Mond. Nach drei Wochen ist der Mensch erst ein kleines Fischchen. und da drinnen gehen dann die weiteren Vorgänge vor sich. daß in die weibliche Eizelle ein männliches Samenkörperchen eindringt.es wird etwas kurios sein.über die andere Frage mit den Zwillingen etwas sagen. was man über den Absinth sagen kann. Es kommt nur ein Samenkern hinein in die weibliche Eizelle. aber nehmen Sie an. Es wird von den Kräften der ganzen Welt heraus die Nachkommenschaft bewirkt. die Zahl der Nachkommen ist eigentlich durch etwas ganz anderes bestimmt. daß er ja ähnlich wirkt wie der gewöhnliche Alkohol in Wein. die Befruchtung geschieht gerade beim abnehmenden Mond. Vorher ist alles ganz unbestimmt.man kann ja solche Sachen weiter ausführen . Also die Befruchtung geschieht immer so. während auf die Nachkommenschaft die ganze Welt Einfluß hat. daß er aber auch noch den Schlaf ruiniert.die jederzeit regelmäßig alle vier Wochen stattfinden sollte. Und da kann es namentlich zum Beispiel vorkommen. und die Zwillingsgeburt kann entstehen. daß die Frau auch noch hineinkommt in den zunehmenden Mond. Da kann man gar nichts sagen. nicht wahr. wenn das nun gerade paßt. nachher gleich sich die Bahn schließt. Jetzt aber ist es bei der Befruchtung so. in den ersten drei Wochen. daß die ersten Vorgänge.

durch die äußeren Einflüsse. was einmal wirken sollte. Aber bei Zwillingen ist ja das Auffallende. des Menschenkeimes.Aber es kann auch so sein. dann wären sie ganz gewiß sehr verschieden voneinander. aber unbewußt hat sie eine gewisse Antipathie. Sie könnten ja auch aus zwei Eiern kommen und so weiter. Also das müssen Sie festhalten: Bei Zwillingsgeburten ist die Befruchtung nicht anders. 265 . meine Herren. daß Zwillinge entstehen. was in späterem Alter auftritt. also zum Beispiel noch das. sondern es wirken die äußeren Einflüsse da mit. daß Vierlinge entstanden sind. sagen wir. sondern durch die anderen Einflüsse. und dann wirkt dasjenige. dann hält sie selbst zurück die rasche Entwickelung des sogenannten Embryos. Ja. Sie braucht nur eine gewisse Antipathie zu haben gerade gegen den Mann. den sie geheiratet hat. Solche Antipathien gibt es nämlich doch auch. etwas Antipathie überhaupt hat gegen das Kinderkriegen. Würde nämlich durch die Befruchtung bewirkt werden. vielleicht eine ganz unbewußte Antipathie. die stattfinden. Es ist sogar schon vorgekommen. das wirkt dann mehrmals aus dem Weltenall heraus. weil sie dann von verschiedenen männlichen Samenkörperchen herrühren würden. daß sie bis auf merkwürdige Dinge gleich sind. und dann können Drillinge entstehen. Aber das alles wird niemals durch die Befruchtung bewirkt. weil sie aus einem einzigen Ei hervorgehen. nicht aus einem Ei. entwickelt sich bei Zwillingen gleich. vielleicht ist sie in ihrem Bewußtsein ganz begierig aufs Kinderkriegen. daß zum Beispiel die Frau. Das ist aus dem Grunde.

in welcher Weise Vater oder Mutter darauf einen Einfluß haben könnten. darüber zu reden. wenn sie wirklich hören. Steiner: Es ist eben schwer. also nur stumm sind. Dann. daß er nun die vier stummen Kinder habe. Steiner: Sind die Kinder. daß in einer Familie vier stumme Kinder neben sprechenden. Ferner: daß so viel jetzt die Gehirngrippe auftrete. woher das komme. nicht taubstumm . ist: Wie alt ist die Mutter und wie alt ist der Vater? Denn es kommt sehr viel darauf an. die Kinder. wie es kommen könne. was die beiden für einen 266 . ist es eigentlich leichtsinnig. Und wenn das stimmt. ob das die Strafe dafür sein könne. Davon hängt sehr viel ab. darauf zu kommen. wenn man ihn nicht ganz genau kennt. über einen solchen Fall zu reden. wobei die Leute doppelt sehen. ob die Mutter älter ist oder der Vater. kommt es darauf an. wenn es also im Sprachapparat liegt. oder ob sie durcheinander gemischt sind. normalen Kindern geboren werden konnten. ob die beiden Eltern schon älter sind. wenn man ihn nicht ganz genau kennt. dann handelt es sich darum. Januar 1923 Es sind Fragen darüber gestellt. ob zum Beispiel ein redendes Kind zwischen stummen Kindern geboren worden ist. Dann kommt es etwas darauf an. oder ob von einem bestimmten Zeitpunkt ab zuerst die redenden da waren und nachher die stummen oder zuerst die stummen und nachher die redenden. oder die ändern dazwischen? Fragesteller: Ja. Es hängt sehr viel davon ab. Über den Fall mit der Gehirngrippe werden wir gleich nachher reden. Aber ohne genau einen solchen Fall zu kennen. die nicht reden können. Aber dieser andere Fall ist sehr schwer zu beurteilen. wenn sie Kinder kriegen. oder ob sie noch junge Leute sind.worüber man sich manchmal auch täuscht natürlich -. Denn die Stummheit der Kinder kann natürlich von allem möglichen kommen. Was man dabei wissen müßte. Der Vater der Kinder habe in seiner Jugend Vögeln die Zunge ausgerissen.FÜNFZEHNTER VORTRAG Dornach. daß die Kinder wirklich hören. Dr. die nicht reden können. sind hintereinander geboren. Dr. 20. nicht wahr. in dieser Familie hintereinander geboren.

man entwickelt als Junge eine Eigenschaft mit elf Jahren. wie es wäre. ob die früheren Geburten vielleicht Sommergeburten gewesen sind oder Wintergeburten und so weiter. daß der Vater dadurch für seine Grausamkeit bestraft würde. Nicht wahr. Von einer Strafe zu reden. es wäre ja keine Strafe für den Vater! Wenn man sagen würde. so kommt immer ein Anfang davon wiederum ungefähr nach dreieinhalb Jahren. Und vor allen Dingen. wenn alle anderen Dinge ausgeschlossen sind. sagen wir zum Beispiel einfach. die Neigung zur Grausamkeit mit vierzehneinhalb. Alle solche Sachen können natürlich auf diesem Umwege durchaus in Betracht kommen. der da einen neuen Anfang zeigt. so ist das ja nicht eine Strafe für den Vater. als der Betreffende vielleicht in seiner Jugend grausam war. die kommt in Betracht. Mit dem Alter der Kinder. denn das kann nur soweit in Betracht kommen. und dann kann sie natürlich schädlich wirken. wenn in einem solchen Zeitraum. 267 . obwohl bei ihm mehr die Grausamkeit in Betracht kommt. und zweitens. wie Sie sagen. was für ein Unterschied ist zwischen Wintergeburten und Sommergeburten. ob in einem solchen Fall. da ist es so: Wenn man irgendwie als Junge eine Eigenschaft entwickelt. ist in dem Falle nicht nur ausgeschlossen. die Befruchtung eintritt. sehen Sie. der ist ja viel weniger betroffen als die vier Kinder. fünfzehn Jahren wieder bekommt.Charakter haben. Und denken Sie sich. wenn ein Junge sich seine Hände erfriert und sagt: Es geschieht meinem Vater schon recht. mit einundzwanzigeinhalb Jahren und so weiter. wenn alle anderen Fragen entschieden sind. Grausamkeit oder so etwas ähnliches. so daß also der Betreffende diese Grausamkeit. ob das irgendwie in Betracht kommt. das kann man erst beurteilen. dann mit achtzehn Jahren wiederum. so kann die Befruchtung geradezu selber so eine Art Grausamkeit sein. wo. wenn jemand so furchtbar schwer betroffen wird wie die vier Kinder. der Betreffende in seiner Jugend Vögeln die Zunge ausgerissen hat. Die Grausamkeit als solche. käme mir das so vor. Aber das kann man erst dann behaupten. die Eigenschaft als solche. warum hat er mir keine Handschuhe gekauft! — Also. ich habe Ihnen ja gesagt. Da muß man wiederum ganz bestimmte Dinge berücksichtigen. weil es solche Strafen erstens nicht gibt. Nun müßte man also im Alter der Kinder richtig herausbekommen.

nachdem die vier redenden Kinder geboren waren. die den menschlichen Kopf oder die oberen Brustorgane befallen. Sie sind am besten zu studieren. wenn Sie hinschauen bei einem diphtheriekranken Kind . daß auch die Erwachsenen die Diphtherie kriegen -.Deshalb sagte ich: Derjenige. Was nun die andere Frage betrifft. oder erst eingetreten ist. über die Grippe wissen die Menschen. können wir darüber reden. die bei der Grippe auftreten. und daher sind die Beschreibungen der Ärzte über die Symptome. später geheilt worden ist. aber auch namentlich solche Krankheiten meine ich. der muß den Fall ganz genau kennen. und dann die Grippe. Wenn ich solche Grippekranke selber sah. Das zweite Wichtige aber bei der Diphtherie ist. Das dritte aber bei einem Diphtheriekranken ist das. Die Grippe ist eigentlich eine Gehirnerkrankung! Ich werde gleich nachher darüber reden. auf die die Ärzte geachtet haben. denn an der kann man eigentlich am meisten lernen. wie Diphtherie. diese Krankheiten. Diese Krankheiten betreffen den oberen Teil des Menschen. an denen man gewöhnlich in der Diphtherie erstickt. sehr ungenau. Dann müßte der Grund nach dem vierten Kind liegen. Und die haben eine ganz bestimmte Eigentümlichkeit. so hängt das mit allen Erkrankungen zusammen. mußte ich immer auf anderes achten als auf diejenigen Symptome. Erstens. Also man müßte das alles erst ganz genau kennen. daß man bemerkt. Zum Beispiel wissen Sie ja nicht. ob also gewissermaßen diese Neigung. wenn man auf die Diphtherie eingeht. ob die vier Kinder die älteren oder die jüngeren sind. Hautbildungen. Bei der Diphtherie nun muß man auf die folgenden Dinge besonders Rücksicht nehmen. So ist also das erste Wichtige diese Hautbildung. die sind es. Ich würde es sehr gern tun. daß das Herz bei einem Diphtheriekranken immer etwas angegriffen ist. stumme Kinder hervorzubringen. daß wenn er auch noch nicht von den 268 . weil die Grippe eigentlich eine ganz bestimmte Gehirnerkrankung ist. die heute im gewöhnlichen Sinne Medizin studieren. nicht viel. Also wenn Sie einmal den Fall ganz genau kennen. der gewissenhaft an die Dinge herangeht. Diese Häute. zum Beispiel die Bronchitis. sehen Sie solche Häute im Schlund drinnen. Das Herz will nicht recht funktionieren. Sie wissen ja selber.aber Sie wissen ja. Das muß man ganz genau wissen. die jetzt so furchtbar ist.

daß der Schlund gelähmt ist. Die Haut ist ein ungeheuer wichtiges Organ. Und dann tritt bei den Diphtheriekranken das ganz Ähnliche auf. Dann tritt gerade bei solchen Diphtheriekranken. Das ist außer den Häuten. Er wechselt 269 . die gesund werden — denn wenn er gleich erstickt. Und von der Haut. daß der Mensch eigentlich von zwei Seiten her lebt. mit der Außenwelt in Berührung. lebt er eigentlich nach innen. kann man die Sache nicht beobachten —. Die Haut ist fortwährend mit der äußeren Luft. Das tritt bei der Diphtherie auf. wenn man weiß. Der Mensch schuppt ja am ganzen Leibe fortwährend ab. Der Mensch lebt erstens von Seiten seiner Haut. Worinnen besteht die eigentliche Diphtherie-Erkrankung? Man versteht Diphtherie-Erkrankungen nur. Bei den Menschen wird sie nur wenig hornartig und schuppt sich dann ab. was Sie jetzt auch bei den Grippekranken haben: er fängt an zu schielen und doppelt zu sehen. der Schlund. Das ist dasjenige. Das sind die wichtigsten Erscheinungen bei der Diphtherie. Er hat eine Art Schiundlähmung. extra. was noch nachkommt. eine Art Nierenerkrankung auf. Das ist so (siehe Zeichnung): Sie haben hier die Haut. Dadurch wird die Haut immerfort hornartig. Er ist gelähmt. die man bemerkt im oberen Teil des Körpers. er schlecht schlingen kann. von seiner Umgebung. ich habe ja schon darüber geredet.Häuten zu stark geplagt ist.

der ganze innere Kiefer würde nach außen liegen. Das Wasser selber bewirkt. daß er in der Luft lebt. was für ein Einfluß von außen auf das Lebewesen ausgeübt wird. sondern in der Luft. wenn Sie folgendes betrachten. und das Wesen im Wasser wird ein Fisch. die weiche Haut nicht so ausbilden. Sie können beim Fisch die Kiefer kaum sehen. Denken Sie sich jetzt. was weiche Haut ist. Daran sehen Sie. daß aber diese weiche Haut immer abgeschuppt wird. Denken Sie sich einmal. links). wenn bei dem Wesen. Der Vogel ist dadurch. Und beim Menschen ist es ja so. Der Fisch ist einfach im Wasser so. und es wäre ein Vogel. daß sich die Haut ganz weich ausbildet. mit verhorntem Kiefer. wenn das da hier die Luft wäre (Zeichnung rechts). abgearbeitet wird. das im Wasser lebt. so kann das Wesen. und ein Wesen lebe nun ganz im Wasser drinnen. das Wesen lebe nicht im Wasser. Sie können sich denken. Nun denken Sie sich. daß er mit der weichen Haut seinen Kiefer bedeckt. das in der Luft lebt. denn die sind von Haut fest bedeckt (siehe Zeichnung. Und namentlich durch den Einfluß des Sonnenlichtes zieht sich alles dasjenige. daß er durch wiederum andere Organe weiche Haut ausbilden kann. 270 . Das ist Einmischung von außen. nach vorne. was das. so würde innen kein Kiefer da sein. was in der Luft ist. Wenn das Wesen in der Luft lebt. die weiche Haut sich nicht ausbilden könnte. da sei Wasser. dann bildet sich die Haut sehr weich aus.fortwährend seinen physischen Körper aus. mit ganz nach außen gelegenem Kiefer gebildet. für einen Rieseneinfluß auf den lebendigen Körper hat. Wenn ein Wesen ganz im Wasser drinnen lebt.

außer dem. zu schwach tätig zu sein. daß die Nieren herauf arbeiten. bildet sich von innen eine überflüssige Haut. Das ist die Haut (siehe Zeichnung S. durch die Haut der Nase auch. Wenn die Haut anfängt. der Mensch entwickelt zu wenig Auswechslung der Luft durch die Haut. bildet sich im Innern eine überflüssige Haut.Nun denken Sie sich. was auch an der Außenwelt ist. 269). Sie können bei jedem Menschen. der nierenkrank wird. Beides muß tätig sein im Menschen. Aber was tun diese Nieren? Das Herz kann nun diese Nierentätigkeit nicht mehr aufhalten. ob zu viel Tätigkeit von außen oder innen ist. daß der Mensch zu wenig Nierentätigkeit entwickelt und dann die Nieren zusammenschrumpfen -. Also die Hauttätigkeit wird eine zu geringe. Und weil die Hauttätigkeit nicht richtig von außen wirkt. die ich da aufgezeichnet habe. Wenn die Nieren anfangen. die sich im Innern bildet. Lange bevor die Nierenentzündung entsteht. schießt schon die Nierentätigkeit nach oben. Das Herz spürt. die Nieren sich entzünden. Nun. Und das Herz. und von den Nieren muß von innen nach außen gearbeitet werden. Zwischen den Nieren und dieser Partie des Kopfes ist nämlich ein Zusammenhang. Er entwickelt zu wenig Auswechslung der Luft durch die Haut. Und die füllt alles aus. Dadurch gehen diese Strahlungen. dann können Sie ihn immer da (am Kopfe) angreifen.das gibt es ja. und Sie werden sehen. Und was geschieht bei der Diphtherie? Bei der Diphtherie fängt plötzlich die Haut an. nicht ordentlich. die Nierentätigkeit schießt nach oben. sinkt da der Kopf ein. Das ist sogar die Hauptsache dabei. sehen Sie. weil die Nierentätigkeit zu stark ist. Das Herz spürt das. das steht zwischendrinnen. sehen. zu stark oder zu schwach tätig zu sein. geht ein Leben von innen nach außen. das geht namentlich von den Nieren aus. Das spürt ganz genau. Also weil die Hauttätigkeit von außen nicht in Ordnung ist. Es ist einfach zu schwache Tätigkeit. spürt das das Herz. Da drunter aber liegt 271 . daß hier der Kopf einsinkt. zu stark tätig zu sein. daß der Kopf einsinkt. Sobald die Nierentätigkeit nicht ordentlich ist. außer diesem Leben von außen nach innen. Fortwährend muß von der Haut von außen nach innen gearbeitet werden. spürt das das Herz auch. von innen nach außen. wenn ein Mensch eine Nierenschrumpfung bekommt .

undeutlich zu sehen. Und hier ist die Sehnervenkreuzung. sehen wir doppelt. legt seinen Hut auf die Bettdecke. Also die Sehnerven brauchen nur ein bißchen gelähmt zu sein und nicht ordentlich eine Kreuzung auszuüben. ist er noch in Ordnung. so habe ich hier den Kopf. weil wir mit zwei Augen sehen. die zwei Sehnerven. die kreuzen sich da drinnen. ob er noch imstande ist oder nicht: er legt sich ins Bett. wird der Sehnerv untätig. die sich kreuzen. daß der Betreffende dann doppelt sieht. weil das Blut zu rege durchgeht. In dem Augenblicke. Der Sehnerv. Nun. so sehen wir doppelt. der gerne etwas trinkt. Bei der gewöhnlichen Nierenschrumpfung fängt der Mensch an. sehen Sie. gucke also auf den Kopf drauf (siehe Zeichnung). nicht ganz in Ordnung sind. wo die Sehnerven. Wenn aber nicht Nierenschrumpfung eintritt. Und es muß der Sehnerv ganz in Ordnung sein. Wenn der Kopf einsinkt. da ist dann das Gesicht. dann schießt die Nierentätigkeit in den Kopf herauf und übt einen Einfluß aus auf die Sehnerven. wenn wir. ich schaue die ganze Geschichte von oben an. unterscheiden kann. . So wirkt auch diese Nierentätigkeit belebend auf die beiden Seh272 . also die zwei Sehnerven. die Sehnerven sind so: Denken Sie sich. ist er nicht mehr in Ordnung! Das ist ja sehr leicht zu machen. und die Folge davon ist.der Sehnerv. da sind die Augen.Also schon der gewöhnliche Alkoholrausch lahmt die Sehnerven ab. sondern Nierenentzündung im Anzug ist. der geht nach rückwärts.Sie wissen ja. Dann gehen sie in das Hinterhirn. wenn er ihn doppelt sieht. Aber sie kreuzen sich da. . einfach sehen sollen. wenn er genügend Alkohol in sich hat. wie einer. wenn er den Hut einfach sieht. wenn er nach Hause kommt.

daß heute wirklich viel mehr Glatzköpfe herumgehen als früher. die Leute. Gewiß. weil man dem Körper einen starken Anstoß gibt. die Hauttätigkeit gar nicht mehr zu unterstützen. Und es ist schon so. die Serumbehandlung durch Bäderbehandlung. wenn man ein Kind mit Serum behandelt. was man wissen kann von früheren Zeiten . sondern auf Jahrhunderte. diese Hautbildung. ihn sogleich in solche Bäder wird bringen müssen.es hat ja natürlich viel schlimmere Krankheiten gegeben. So wie Pflanzen auf dem Boden wachsen. Namentlich. Aber nach allem. Sie sehen also daraus. so wird es später hart in seiner Organisation werden. gar zu 273 . das kann man schon sagen.nerven. Der Haarwuchs ist auch eine Tätigkeit von außen. das die Engländer heute üben. Das ist zum Beispiel bei der Diphtherie der Fall. und wirken sie bei der Sehnervkreuzung nicht ordentlich ineinander. Diphtherie beruht eben durchaus auf einer nicht richtigen Hauttätigkeit. Das hängt damit zusammen. daß die Hauttätigkeit nicht in Ordnung ist. Und dann wird die Membranbildung. Daher wird die zukünftige bessere Heilung der Diphtherie darinnen bestehen. So daß man eigentlich nach und nach wird anstreben müssen. die stark die Hauttätigkeit anregen. die Menschen sind von der Pest und Cholera heimgesucht worden -. Man muß natürlich nicht auf Jahrzehnte sehen. aber sie hat ungünstige Folgeerscheinungen. Daß heute die Diphtherie häufiger ist. so sieht der Mensch doppelt. wie die Hauttätigkeit eigentlich besonders berücksichtigt werden muß. aufhören und der Mensch wird wiederum in eine geregelte Hauttätigkeit hineinkommen. daß man vor allen Dingen den Diphtheriekranken in der richtigen Weise wird mit Bädern behandeln müssen. die baden viel und so weiter. die das Geld dazu haben. Und daß die Zivilisation nach dieser Richtung nicht gut wirkt. war die Diphtherie seltener. daß die Diphtherie davon herrührt. daß er tätig ist. in was man badet. zu ersetzen. Die Serumbehandlung ist zwar wirksam bei der Diphtherie. als sie früher war. Glauben Sie nicht. Und man kann dann sehen. aber es kommt darauf an. das können Sie daraus sehen. daß heute auf die Hauttätigkeit viel zu wenig geachtet wird. so ist der Haarwuchs von außen. namentlich bei der Diphtherie. daß das Kaltbaden. daß überhaupt die europäische Lebensweise nach und nach darauf hingeht.

daß der Mensch ein Hornhäuter ist. Nehmen wir an. als sie sein soll. aber das ist natürlich nur ganz radikal gesprochen. Das ist sehr schwer zu konstatieren. daß von der Knochentätigkeit die Erzeugung des Blutes abhängt. zu schwach erzeugt werden. die zu träge ist. Das rührt davon her. So daß man sagen kann: ist der Vater ein «Nilpferd». ob einer ein Hornhäuter ist oder nicht. was ich neulich gesagt habe. und dadurch. Es gibt eben Menschen. daß eigentlich die Haut durchsichtig ist. eine richtige Hauttätigkeit hervorzurufen. Und wenn der Mensch gar zu sehr eine starke Hauttätigkeit herbeiführt durch überflüssiges Baden. die haben eine viel härtere Haut als andere. die nicht stark genug abschuppt. So hängen die Dinge zusammen. hat also der Vater eine weiche Haut. so eine Art Nilpferd. der Vater wäre ein Hornhäuter. was man namentlich dadurch bemerken kann. dann wird das Kind schwach und ist namentlich auch der Tuberkulose ausgesetzt. Es kommt darauf an. dann wird unter Umständen das Kind mit einer Rachitis. gerade Vater oder Mutter haben eine Haut. Aber Sie wissen aus dem. dann werden wiederum seine Knochen zu hart. und die Kinder werden von vornherein schwach.gut wirkt. Die sich abschuppende Haut ist in verschiedenen Farben zu sehen. Unsere Haut ist eigentlich durchsichtig. das sehen Sie schon daraus. Also sagen wir zum Beispiel. 274 . Das beeinflußt den männlichen Samen. was auf die Nachkommenschaft wirkt. nicht wahr. Der gewöhnliche Laie kann das gar nicht so gut beurteilen. Also man muß vor allen Dingen bei der Diphtherie danach trachten. Daß man das schwer beurteilen kann. Denken Sie sich einmal. daß wir das Darunterliegende sehen. denn da muß man schon einen sehr feinen Blick haben für die menschlichen Eigentümlichkeiten. Das hängt auch wiederum mit dem zusammen. Das schadet aber wenig. in was man badet. daß also die weißen Blutkörperchen dadurch. mit einer Englischen Krankheit geboren. so ist das auch nicht richtig. Hat der Vater eine zu weiche Haut. der Vater hat eine Haut. dadurch wird nach der anderen Seite stark die Knochentätigkeit beeinflußt. daher nicht stark genug abschuppt. daß die Haut härter ist. daß sie bei Angst und so weiter sehr leicht sich rötet.

Nun die Grippe. daß.fängt das Rückenmark an. Also so hangen schon einmal die Sachen zusammen. Die Grippe besteht in einer Lähmung desjenigen Gehirnteiles.und herschwankt. Sehen Sie. was dadurch bewirkt wird. Der Mensch bekommt Gliederschmerzen und so weiter. hat die Mutter eine Haut. Sehen Sie. die Grippe. die geht eigentlich aus von einer richtigen Gehirnkrankheit. und das Kind wird dadurch die Neigung bekommen zu allen möglichen Erkrankungen wie Rheumatismus schon in früher Zeit. eigentlich ein Einfluß ausgeübt wird auf den ganzen Körper. und dann werden die roten Blutkörperchen nicht richtig erzeugt. daß ausgehend von diesen Gelähmtheiten im Gehirn irgend etwas im Menschen krank wird.es geht ja gleich hier ins Rückenmark . weil diese Stelle im Gehirn eine sehr wichtige ist. das wird so krank. Die Nerven gehen von da aus nach allen Gliedern. die verläuft so. angesteckt zu werden. der ganz in der Nähe des Sehnervs liegt. 275 . die Sehnerven so andeute (siehe Zeichnung) -.Hat aber die Mutter eine zu weiche Haut. Und zwar wird schwach bei der Grippe gerade dasjenige Organ . und namentlich auch zu solchen Stoffwechselkrankheiten wie Masern und Scharlach und so weiter. die gewöhnliche Grippe. dann werden bei der Mutter die Knochen zu hart. daß es eine Art von Lähmung hat. das unter dem Sehnerv liegt. Vor allen Dingen . ist. Davon geht eigentlich die Grippe aus.wenn ich hier jetzt das von der Seite zeichne. die zwischen Erröten und Erblassen sehr hin. Das erste.

weil diese siebzehnjährige Person fortwährend in Fieberphantasien war. sondern überall Gehirnwasser ist. Es war ein Grippefall. aber im Gedächtnis ist es geblieben. das bei der Grippe gelähmt ist. die zu allen möglichen Krankheiten führte. In dem Zimmer. dann müssen durch die Wirkungen des Festen auf das Rückenmark die weiteren Erscheinungen hervorgerufen werden. weil die betreffende Person nacheinander bekommen hat Lungenentzündung. wenn man die gewöhnlichen medizinischen Mittel anwendet. der sehr lehrreich war. während sie diese starke Grippe hatte. der ganz anders verlaufen ist. daß bei ihr nicht dieser feste Bestandteil des Gehirnes gelähmt war. Aber 276 . Der Grippefall von neulich. daß das Gehirn nicht nur aus festen Bestandteilen besteht. Sie hat es gewußt.Neulich ist einmal ein interessanter Fall von Grippe vorgekommen. wie ihre seelischen Funktionen während der Zeit gewirkt haben. Bauchfellentzündung mit hohem Fieber. wie der Fall eigentlich lag. Aber als sie gesünder geworden war. Fieberheruntergang. in dem sie gelegen hat. sondern die umschwimmende Flüssigkeit. Nun hat man sich von der Person — sie ist vielleicht siebzehn Jahre alt. Fieberheruntergang nachher. Und als sie besser dran war. und immer. also eine Art von allgemeiner Ablähmung und so weiter. Man konnte das konstatieren. konnte sie alles das erzählen. der war deshalb außerordentlich interessant. Was war da der Fall? Sehen Sie. konnte man ganz merkwürdig folgendes konstatieren. Sie hat auch während der Fieberphantasien gar nichts aufgefaßt. Es bleibt eben vieles im Gedächtnis. Besonders nun in der Nähe von diesem Organ hier. Rippenfellentzündung. haben die Leute. und sie dachten. die Eltern und der Arzt. Denn wenn das Feste gelähmt ist. Die Auffassung war also nicht da. alle möglichen Krankheiten sind aufgetreten. sagen wir. sie konnte das erzählen. was im Zimmer gesprochen worden war. Das aber zeigt. allerlei gesprochen. Lungenentzündung mit hohem Fieber. als sonst die gewöhnlichen Grippefälle verlaufen. Ich habe Ihnen ja gesagt. was man im Momente gar nicht auffaßt. Rippenfellentzündung mit hohem Fieber. Bauchfellentzündung. sie können das sprechen. gerade da ist viel Gehirnwasser. Dadurch ist noch mehr der ganze Körper beeinflußt worden. Fieberheruntergang. sie ist gesund geworden — erzählen lassen. da konnte man überhaupt außerordentlich schwer studieren.

Der Mensch kann das. die Äthertätigkeit in Bewegung gesetzt. daß ich mich ausstrecke. daß man abbindet. wird sogleich die feinere Körpertätigkeit. wie ich es eben beschrieben habe. Bauchfellentzündung. Man muß irgendwo abbinden. mit gleichmäßiger Wärme. 275). dann binde ich es ihm hinten meinetwillen ab.was eigentlich in diesem Falle fast wie ein Wunder war . hintereinander aushallen. gleichmäßiges Licht hat und so weiter. denn die Ruhe ist nicht nur dadurch herbeigeführt. daß man vor allen Dingen den Körper in richtiger Ruhe läßt. Das richtige Pflegen hat überhaupt einen ganz großen Wert. Aber wiederum dadurch. war auch mehr Kraft zur Gegenwirkung. dann heilt das sehr schnell. Was das richtige Pflegen für einen Wert hat. aber es ist das Wesentliche dabei. so daß.das Wasser hier. das Gehirnwasser entzündet war und nicht die festen Bestandteile. Wenn also einer vorne an der Hand oder am Finger ein Geschwür hat. wenn man einfach über dem Glied irgendwo abbindet. eigentlich mehr auf das richtige Pflegen ankommt als auf das Heilen. wenn das Wasser hier krank ist. Dadurch bringt es allmählich überall Entzündungen hervor. Sehen Sie. bei einer solchen Erkrankung ist es das Wesentliche . sondern ich bin auch unruhig.die Person konnte gesund werden. die so etwas haben. so ist es das allerbeste. zu der Heilung vorhanden. Rippenfell-. daß das Wasser. So daß es gerade bei den schlimmsten Krankheiten. trotzdem sie hintereinander alle möglichen Krankheiten gehabt hat. und die Heilung tritt ein. gleichmäßigem Licht. das fließt fortwährend auf und ab durch den Kanal hier (siehe Zeichnung S. daß das Zimmer in der richtigen Weise immer eine gleichmäßige Wärme hat. Dadurch. Aber das geht von dem Rückenmarkskanal in alle Glieder herein. wie Lungenentzündung. das können Sie aus folgendem erkennen: Wenn irgendwo eine Entzündung oder Verletzung sitzt. Man muß überall im Körper selber die Heilkräfte 277 . also den Körper ins Bett legt und dafür sorgt. hier auch krankes Wasser entsteht. und . aber man muß es richtig machen. dann kann er selbst die schlimmsten Anfälle. wenn ich jetzt Hitze habe und nachher gleich friere. Aber wenn man den Körper ganz sich selber überläßt.man muß ja auch durch diese oder jene Mittel nachhelfen -.

Man darf diese Sache überhaupt nicht unterschätzen. dann verträgt es der Mensch wieder nicht! Dann stirbt er infolge des Heilmittels. wie der Mensch ist —. daß bei der Grippekrankheit es ganz natürlich ist. einen Diphtheriekranken hat — es ist natürlich verschieden. Man muß eben bei der Grippe durchaus an der Tatsache festhalten.aufrufen. so daß er den Rosmarin riechen kann. Aber es muß so viel Rosmarin im Wasser sein. dann wird die Hauttätigkeit angeregt. dann wiederum die Sehnervkreuzung gelähmt wird. muß also einen Blick haben für die Art. Also das ist dasjenige. daß wenn irgend etwas nicht wirken kann. die Leute das dann gleich für ein schlechtes Heilmittel halten. er war zehn Jahre jünger als ich. abgelähmt ist. Es wird Ihnen auch wahrnehmbar gewesen sein bei der Grippe. daß die Grippe eigentlich in ihrem Ursprünge eine Gehirnkrankheit ist. sagen wir. daß eine Roßkur daraus wird. weil eben das Gehirn gerade in seinen wichtigsten Teilen. Aber Sie müssen nur bedenken. Der Betreffende schielte. wenn man ihn heilen will. daß er während des Badens den Rosmarin immerfort riecht. Wenn man zum Beispiel. daß beim Grippekranken immer eine Art Dusel vorhanden ist. und der Mensch kann doppelt sehen. was Ihnen zeigt. man muß immer den Menschen berücksichtigen. Natürlich kommt da immer das. denn oftmals kommt das Heilmittel in einem Stadium zur Anwendung. man muß den Menschen genau kennen. Er kommt zum Dösen. dann wird seine Hauttätigkeit gestärkt. Ich hatte einmal einen Freund. wo eben nichts mehr zu machen ist. daß der Mensch auch zum Doppeltsehen kommt. da kommt er zum Duseln. in der Gegend unter dem Sehnerv. Also da haben Sie den 278 . der war dazumal dreißig Jahre alt. Und nun können Sie auch begreifen. bei manchen Menschen ist eben nichts zu machen. Es handelt sich also darum. in ein Rosmarinbad. daß wenn gerade in den oberen Partien die Lähmung sitzt. oder man müßte das Heilmittel so stark anwenden. man steckt ihn. daß man die eigenen Körperkräfte durch die Heilmittel in der richtigen Weise aufrufen kann. immer wiederum. und der Betreffende kann ohne alle Serumbehandlung gebessert werden. Wenn er nun richtig lang drinnen war in dem Rosmarinbad. sagen wir. aber wenn man einen Diphtheriekranken hat. ist es am besten unter Umständen.

Dann ist das Schielen durch die Operation ja beseitigt. n-n-n-ur w-wenn ich v-vor einem M-Menschen stehe. wenn einer. Er hatte überhaupt so etwas in seinem Körper. und sitzt die Geschichte so tief. sehen Sie. daß er außerdem stottert. der nicht viel Takt hatte. Aber es gibt ja auch Menschen. der m-mir t-t-total unsympathisch ist!» Nun. Das war ein und dieselbe Tatsache eigentlich. so schielt der Mensch vorübergehend. Bei der Grippe oder bei der Diphtherie fängt der Mensch deshalb. Nicht wahr. Manchmal ist er über das Schielen und Stottern ganz gut hinweggekommen. daß die linke und die rechte Seite nicht recht zusammenwirkten. es ist ja nicht jeder Mensch ganz ohne Eitelkeit. wie er. wenn die Augen so stehen (schielend). brauchte er nicht zu stottern. so hatte ich eine heillose Angst. Dieser Mensch schielte also. Zum Beispiel sagte einmal jemand. da ein Muskel durchschnitten wird. weil es mit dem Schielen zusammenhängt. daß da Operationen ausgeführt werden. Er schielte. Er hatte also nicht gern. deshalb schielte er und stotterte er. Aber ich will jetzt weniger von seinem Stottern reden. daß er schielte. daß er schielte und stotterte. daß er schielte. Durchschneidet man ihm aber einmal äußerlich einen Muskel. stottern Sie immer oder nur manchmal?» Da. vorübergehend zu schielen an. dauernd schielt. und daß also einfach.umgekehrten Fall. ohne zu stottern. Darauf beruhte auch sein Schielen. daß man ihm das Schielen durch eine 279 . dann ist sein Gehirn zu diesem Schielen passend. die nicht viel Mitgefühl haben mit solchen Menschen. weil im Innern etwas nicht in Ordnung ist. wie man sagt: «Herr Doktor. die schielen und stottern. daß er auch zugleich stotterte. er wolle sich das Schielen aboperieren lassen. Wenn er also in innerlicher seelischer Begeisterung war. dann wird ja der umgekehrte Weg eintreten: dann wird dadurch. als der Mann sich vornahm. Nun wissen Sie ja. Nun muß ich sagen: Da bei ihm dieses Schielen so tief im Körper saß. wie ist es mit Ihrem Stottern. ich habe es nur erwähnt. er hat nicht gern gehabt. und die es ihnen immer vorhalten. da konnte er kaum herausbringen: «N-n-nicht immer. Denn ich sagte mir: Wenn irgendeine Gehirnkrankheit auftritt. derselbe Mann konnte lange Gedichte vorlesen. war also ein klein bißchen eitel und wollte das Schielen wegbringen.

weil der Darm und das Gehirn. zusammenhängen. zu sagen: man ist ein Idiot. anderes sagen als: dann ist Typhus da. Als diese Geschichte auftrat und ich wußte. wenn ich das Schielen von außen behebe und das so tief sitzt. das ist eine ganz leichte Operation. es wird einfach diese Partie. ihn davon abzubringen. Das aber war nichts anderes als die Gehirnkrankheit. dann könntest du eine Gehirnkrankheit kriegen. es vergingen nicht einmal zwei Wochen. man sei ein Idiot. das heißt. Wenn die Gehirnkrankheit auf der einen Seite das Schielen vorübergehend erzeugt. denn alle Ärzte haben gesagt. daß ich das Schielen aufhebe. Die Gehirnkrankheit wurde natürlich von dem Arzt nicht als Gehirnkrankheit erkannt. 280 . wenn der Darminhalt Blut zeigt und diese eigentümliche. in den Ausscheidungen war etwas Blut. Da kam er eines Tages mit der schwarzen Binde zu mir und sagte: «Sieh einmal. richtige Mediziner zu sein. Der berühmteste Arzt dieser Stadt wurde geholt.Operation wegbringen will. die Gehirnkrankheit trat in der Maske einer Darmkrankheit auf. die Schieloperation vorzunehmen. Was sollte er. bereit gewesen. Der Betreffende bekam eine Darmkrankheit. daß man eine Angst hat vor einer Schieloperation. daß er stottert. Und weil er wußte. hatte ich gar keine Hoffnung mehr. Das hätte er nicht geglaubt. der Betreffende hat sich nicht abhalten lassen. Und siehe da. aber ich konnte ihm nicht direkt sagen: Wenn du dich operieren läßt. was nicht in ihren Büchern steht. sagte er mir nichts davon. das heißt. Denn wenn man irgendwie da mitredet über etwas. Hätte man das damals ausgesprochen. die Gehirnkrankheit erzeugt.sehe ich jetzt nicht ganz gerade?» Ich hatte aber eine heillose Angst. so wären sofort alle. da bekam der Mensch seine Gehirnkrankheit. wie ich ausgeführt habe. die Gehirnkrankheit erzeugt werden. wo die Sehnerven sich kreuzen. so ein bißchen versucht. denn was weiß der gewöhnliche Arzt von diesen Zusammenhängen! Denn wie trat die Gehirnkrankheit auf? In den Fäkalien. Ich habe natürlich auch. erbsensuppenartige Konsistenz. Nun. dann muß nur dadurch. so muß. daß das von der Operation des Schielens herkam. ruiniert. Er hat sich das Schielen operieren lassen. dann sagen die Leute. der konstatierte Typhus. wie Sie sich denken können. daß ich eigentlich ein bißchen wenig erfreut war über seine Absicht. die sich einbildeten.

dem geht es besser. das immer auf einer Art von Schielen beruht. der ist ja tot. Nach einigen Tagen sagte der Professor: Da ist ja noch einer in Nummer 15. Der Betreffende starb. Der Betreffende starb bald darauf. Denn das.Dann haben Sie ihn falsch behandelt! . wie einseitig der menschliche Organismus behandelt wird. hieß es. als eine idiotenhafte Sache. daß also einer ins Spital gebracht wird. die Gehirnkrankheit.es ist eine Anekdote. das Wärterpersonal glaubt nämlich am allerwenigsten an das. was ich Ihnen jetzt erzähle. Praxis heißt: jeden einzelnen Fall beurteilen lernen. . begrüßten sie mich gleich damit. sondern es war die Folgekrankheit. Er kennt nur einen theoretischen Zusammenhang. 281 . das betrachtet jeder heutige Arzt. legt ihn in eine gewisse Abteilung und gibt dem Assistenten Aufträge. der ihn auf Typhus behandelt hatte. und der Grippe. erbsensuppenartige Konsistenz und Blut — das ist gleich Typhus. und sagt: Morgen. wenn ich es ihm erzähle.Um den fragte er gar nicht mehr. wo man gefragt wird. wie er ihn zu behandeln hat. was für ein Zusammenhang sei zwischen dem Doppeltsehen. ist ja der Mensch tot. daß sie sagten: «Der Herr Professor hat Typhus aufgeschrieben. Als ich dann hinkam. die eingetreten ist infolge des unrichtigen Operierens seines Schielens. wenn ich wieder komme. der ist ja ganz gesund! .dann hat er einen Typhus. Wenn er also in den Fäkalien Blut hat. die in der Anekdote ausgeführt sind . daß bei dem Betreffenden eine typhusähnliche Krankheit auftrat als maskierte Gehirnkrankheit infolge der Operation mit dem Schielen. daß man sich schon aufregen kann über die Art und Weise. Aber es war kein Typhus. traf ich seinen Wärter. hatte ihn zu sich ins Spital genommen.antwortete der Professor. was die Herren da verkündigen! Es ist zuweilen wirklich so. Der soll einen Typhus gehabt haben! So machen's unsere Herren!» Ja. Aber so ist es. Und wie die Wärter so sind im Krankenhaus. Und dann entstehen ja solche Sachen wie die. es ist natürlich eine Anekdote. . weil er nicht den Zusammenhang im Körper wirklich kennt. Nun. Er glaubt es nicht. Der Arzt. wenn man an die Stelle der wirklichen Praxis die Theorie setzt. aber es ist etwas Wahres daran -. Und in dem Augenblick. der Professor schaut ihn an. Da ist also der umgekehrte Fall gewesen.Nein.

wenn man das Schielen von außen vertreibt. im Innern krank werden. oder durch irgendwelche Umstände. sondern ein sehr feiner Apparat. daß ich trinke. wenn man von außen das Schielen vertreiben will. Das ist das Wichtige. Das Herz ist nicht eine Pumpe. wie auf der einen Seite bei der Grippe. wie von außen nach innen die Herztätigkeit beeinflußt werden. eigentlich wahrnimmt. wenn von innen etwas nicht in Ordnung ist. Nehmen Sie an. was unrichtig ist. was von innen kommt. wenn das so tief sitzt. daß das Herz nicht in Ordnung ist. wenn ein Mensch schielt. der alles. eine Art Doppeltsehen bewirkt wird. wenn man bedenkt. dann umgekehrt die Gehirnkrankheit erzeugt wird. meinetwillen dadurch. Aber man muß wirklich richtig den Zusammenhang wissen zwischen dem. die eine Art Gehirnkrankheit ist. Alle Vorgänge im Menschen gehen nämlich von innen nach außen und von außen nach innen. nicht in Ordnung. Ja. ob man sie ausführen darf oder nicht. sondern mit zwei Tätigkeiten. Und bei allen Krankheiten. bei all diesen Krankheiten wird man das immer im Herzen zum Ausdruck kommen sehen. bei denen das der Fall ist. weil man es niemals mit einer einzigen Tätigkeit im Menschen zu tun hat. was das bewirkt. Dann ist das. oder von außen nach innen etwas nicht richtig ist. dann entstehen an der Stelle Entzündungen. Daher wird das Herz beeinträchtigt. Daher sind Schieloperationen immer daraufhin zu beurteilen. So kann sowohl von innen nach außen. Und Sie werden daher bemerken. daß überhaupt links und rechts nicht zusammenpaßt. ich bekomme im Knie durch eine äußere Verletzung Wasser. wird das Herz beeinträchtigt. Das Herz ist dazwischen. das seine Gründe hat. daß in einem solchen Falle immer das Herz beeinflußt wird. wenn man es einfach vertreibt. und wie.—Am nächsten Mittwoch wollen wir dann weiter sprechen. die im Herzen einander begegnen. bekomme ich Rheumatismus. wenn ein Mensch schielt oder stottert.so muß man aufmerksam machen. und wie wiederum. daß von innen nach außen. Wird der Mensch schielend von innen. Das ist so beim Menschen. dann ist die innere Tätigkeit nicht in Ordnung. 282 . so kann er umgekehrt. aber auch. was äußerer Vorgang ist und innerer Vorgang ist.

SECHZEHNTER VORTRAG Dornach, 27. Januar 1923 Guten Morgen, meine Herren! Ist Ihnen vielleicht noch etwas eingefallen, das Sie fragen wollen?
Fragestellung: Es wird gefragt, wie es sich verhalte mit dem Zusammenhang der menschlichen Atmung mit den Pulsschlägen; das müsse doch in früherer Zeit ganz anders gewesen sein.

Dr. Steiner: Sie meinen beim Menschen selber? Nun, wollen wir uns noch einmal kurz ins Bewußtsein rufen, wie die Sache heute ist. Nicht wahr, wir haben auf der einen Seite die Atmung. Durch die Atmung hängt der Mensch mit der Außenwelt zusammen, denn er nimmt fortwährend die Luft auf und atmet sie wieder aus. So daß man also sagen kann: Der Mensch ist heute so, daß er die gesunde Atemluft aufnimmt und die krankmachende Atemluft ausstößt. In der ausgestoßenen Atemluft ist Kohlensäure enthalten. Die Blutzirkulation, die ist ein innerlicher Vorgang. Das Blut läuft im Körper selber herum. Ich will heute nicht davon sprechen, ob der Ausdruck ganz richtig ist: das Blut läuft im Körper herum - aber die Kraft des Blutes läuft im Körper herum. Und wenn man nun die Anzahl der Atemzüge nimmt, die der Mensch in einer Minute macht, so sind das ungefähr - es ist ja bei jedem Menschen anders - achtzehn Atemzüge. Und wenn man den Blutumlauf nimmt, so kann man den ja am Pulsschlag beobachten; der ergibt in der Minute zweiundsiebzig Stöße. So daß man sagen kann: Die Atmung verhält sich zu der Blutzirkulation so, daß die Blutbewegung beim heutigen erwachsenen Menschen viermal schneller vor sich geht als die Atmung. Nun müssen wir uns einmal klarmachen, wie es heute beim Menschen eigentlich ist, wenn die Atmung mit der Blutzirkulation in Verbindung tritt. Sehen Sie, da müssen wir uns darüber klar sein, daß der Mensch hauptsächlich durch die Lunge atmet: Nase, Mund, Lunge. Das ist aber nur hauptsächlich so. Das ist überhaupt beim Menschen so, daß der Mensch mit irgendeinem Teil seines Körpers hauptsächlich etwas ausübt, daß er aber dasjenige, was er hauptsächlich ausübt mit einem 283

Teil seines Körpers, eigentlich wiederum mit dem ganzen Körper in geringerem Maße ausübt. So daß man durch die ganze Haut fortwährend auch die Luft beziehungsweise den Sauerstoff der Luft aufnimmt. Man atmet also auch durch die Haut, und man kann ganz gut neben der gewöhnlichen Lungenatmung von einer Hautatmung sprechen. Wenn also zum Beispiel die Löcher der Haut, die man Poren nennt, zu stark verstopft sind beim Menschen, so nimmt er durch die Haut zu wenig Luft auf. Es ist also die Hautatmung dadurch nicht in Ordnung. Überhaupt muß die Haut immer so weit in Ordnung sein, daß der Mensch durch die Haut auch atmen kann. Nun ist es beim Menschen so, daß er alles dasjenige, was er äußerlich hat — ich habe das schon einmal erwähnt —, gewissermaßen auch innerlich hat. Also wenn ich Ihnen einen Menschen aufzeichne — ich will ihn nur graphisch aufzeichnen —, so können wir sagen: Da durch die ganze Haut durch geht eine Atmung, und hauptsächlich geht aber diese Atmung durch die Lunge und bewirkt die achtzehn Atemzüge in der Minute. Dieses alles, was da geschieht, das braucht aber beim Menschen ein Gegengewicht. Und da kommt etwas sehr Interessantes zum Vorschein. Der Mensch kann nicht ordentlich atmen, weder durch die Lunge, noch durch die Haut, namentlich aber durch die Haut nicht, wenn nicht ein Gegengewicht da ist. Sie wissen, wenn man einen Magneten hat, dann hat man nicht nur einen Nordpol, einen positiven Magnetismus, sondern auch einen Südpol, einen negativen Magnetismus. Und der Mensch braucht, wenn er Lunge und Haut zum Atmen hat, auch das Gegenteil, und das Gegenteil liegt in der Leber. Wir haben die Leber schon von verschiedenen Seiten kennengelernt. Jetzt müssen wir sie auch kennenlernen als das Gegenteil von der Haut-Lungen-Tätigkeit. So daß sich die Leber- und die Haut-Lungen-Tätigkeit ausgleichen. Man möchte sagen: Die Leber ist dazu da, immerfort zu bewirken, dasjenige, was der Mensch in seiner Beziehung zur Außenwelt hat durch die Atmung, auch innerlich in Ordnung zu bringen. Dazu ist die Leber da. Nun denken Sie sich, die Leber ist in irgendeiner Zeit des menschlichen Lebens - es kommt auch bei älteren Menschen vor - nicht ganz in Ordnung. Das ist sehr schwer zu konstatieren, wenn die Leber nicht 284

ganz in Ordnung ist. Das weiß man nämlich meistens nicht, weil die Leber dasjenige Organ ist, das einzige Organ, das einem nicht weh tut, wenn es nicht in Ordnung ist. Darauf beruht das, daß der Mensch lange an einer Leberkrankheit leiden kann, und er weiß nichts davon. Niemand konstatiert es, weil einem die Leber gerade nicht weh tut. Sehen Sie, das kommt eben davon her, daß die Leber ein solches Organ ist, das mit dem Alleräußersten des Menschen, mit der Haut und mit der Lungentätigkeit zusammenhängt. Die Leber ist innerlich eigentlich eine Art Außenwelt. Der Mensch spürt nicht, wenn ein Stuhl zerstört wird, und der Mensch spürt nicht, wenn die Leber zerstört wird. Es ist gerade so, wie wenn sie ein Stück Außenwelt wäre. Und trotzdem ist sie furchtbar wichtig für den Menschen. Nun denken Sie sich, es kommt die Leber in Unordnung. Wenn die Leber in Unordnung kommt, dann kommt die ganze Lungen- und Hauttätigkeit auch in Unordnung, und dann geschieht etwas ganz Besonderes. Sehen Sie, überall in die Lunge und Haut gehen die Adern vom Herzen hinein. Also in ganz feinen Adern geht die Blutzirkulation überall in die Haut hinein, in die Lungen auch, aber auch in die Leber. Nun kann folgendes geschehen. Es kann die Leber nicht in Ordnung sein. Die Folge davon ist, daß das Blut in der Leber nicht in der richtigen Weise aus- und einlaufen kann. Wenn das Blut dadurch, daß die Leber nicht in Ordnung ist, zu stark in die Leber einläuft und die Lebertätigkeit dadurch eine zu große wird, dann wird zu viel Galle erzeugt, und der Mensch bekommt die Gelbsucht. Die Gelbsucht bekommt der Mensch, wenn zu viel Galle erzeugt wird, wenn also die Lebertätigkeit eine zu große, eine zu starke wird. Die Gelbsucht also bekommt der Mensch, wenn zu viel Lebertätigkeit sich in den ganzen Körper hineinergießt. Nun denken Sie sich aber, die Lebertätigkeit wird zu schwach, die Leber will nicht recht - was geschieht dann? Dann ist das Blut nicht an der Haut und an der Außenfläche schadlos gehalten. Das Blut, das überall hineinfließt, will sich schadlos halten, und es probiert gewissermaßen das Blut in der Leber, ob die Leber richtig verfährt. Wenn die Leber nicht richtig verfährt, geht das Blut flugs in die Außenseite des Körpers und will sich dort versorgen. Und was entsteht? Es entstehen
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die Pocken, die Blattern. Da haben Sie den Zusammenhang zwischen den Pocken und zwischen der Blutzirkulation, die durch eine mangelnde Lebertätigkeit nicht in Ordnung ist.

Aber da überall, wo das Blut hinkommt (siehe Zeichnung), da, wo ich die bläuliche Linie gezeichnet habe, da ist auch die rötliche Linie, und die bezeugt, daß dort überall mit dem Sauerstoff die Luft hinkommt. Da berührt sich in einer richtigen Weise die Blutzirkulation mit der Atmung. Ob das nun in der Lunge ist oder in der Haut, das ist ziemlich gleichgültig, denn es gleicht sich aus. Aber wenn die Luft, die durch die Atmung einläuft, sich mit dem Blut nicht in der richtigen Weise berührt, dann kommen dadurch die Blattern zustande, die Pocken. Was sind also eigentlich die Pocken? Die Pocken bestehen eigentlich darinnen, daß an der Außenfläche des Körpers oder in der Lunge zu viel geatmet wird, daß dort zu viel Tätigkeit entwickelt wird. Der Mensch wird ganz tätig an der Oberfläche. Dadurch entzündet sich alles, durch diese Tätigkeit. 286

Und was kann man da unter Umständen machen? Nun ja, die Leute machen ja schon dasjenige, was sie allein machen können. Das ist nämlich, daß sie nun Kuhpockenlymphe einimpfen. Ja, was wird durch die Kuhpockenlymphe eigentlich bewirkt? Wenn ich sie ins Blut einimpfe, so bringe ich sie in das Innere des Körpers hinein, weil das Blut überall herumgeht. Und während sich sonst das Blut an der Außenseite schadlos hält, hat es dann etwas zu tun mit der eingeimpften Lymphe, und dadurch wird dieses Tätigsein an der Oberfläche verhindert. Also die Kuhpockenimpfung hat schon eine gewisse Bedeutung. Es wird das Blut, das an der Leber nicht richtig beschäftigt wird, durch die Lymphe selber beschäftigt. Überhaupt ist das so, daß alle Impfungsmethoden eine ganz gute Bedeutung haben, und Sie haben ja vielleicht gehört, daß ein großer Teil unserer Heilmittel auch auf Einimpfung beruhen, weil man dadurch die Tätigkeit, die an einer falschen Stelle ist, an eine andere Stelle im menschlichen Körper hindirigieren kann. Da ist ja ganz besonders interessant die sogenannte Hundswutimpfung. Die Hundswut beruht zwar auf etwas ganz anderem, aber im Grunde genommen ist sie doch dasselbe, was ich Ihnen gerade erklärt habe. Nicht wahr, denken Sie sich, der Mensch wird von einem tollen Hund oder von einem tollen Wolf gebissen. Ja, solch ein tolles Tier hat in seinem Speichel schon wirkliches Gift drinnen. Dieses Gift wird nun in den Menschen hineinfließen beim Biß, und der Mensch ist damit beschäftigt, dieses Gift zu entgiften. Da kann er zu schwach sein dazu, und er kann daran zugrundegehen. Aber diesem Zugrundegehen liegt eigentlich noch etwas anderes zugrunde. Sie wissen, der Mensch bekommt ja zuerst selber die Hundswut. Er geht nicht nur an dem Wutgift zugrunde, sondern bekommt selber die Hundswut. Worauf beruht das? Nehmen Sie an, ich werde von einem tollen Hund hier gebissen. Jetzt muß ich meine innere Tätigkeit an die Stelle dahier herlenken, muß sie da herströmen lassen, damit das Gift verbraucht wird. Diese Tätigkeit, die wird empfunden von meinem Rückenmark, und es ist gerade so, wie wenn ich durch irgend etwas einen Schreck kriege. So ist es für mein Rückenmark. Weil ich plötzlich eine so starke Tätigkeit durch den Hundebiß entwickeln muß, erschrickt mein Rückenmark, 287

kriegt, wie man sagt, einen Schock, und durch dieses Erschrecken werde ich selber krank. Was muß man eigentlich jetzt tun, damit dieser Schreck aufhört? Sie wissen ja, wenn einer starr vor Schreck wird, so kommt er wieder zu sich, wenn man ihm ordentlich Püffe gibt. Also man muß dem Rückenmark ordentliche Püffe geben. Aber man muß erst ans Rückenmark herankommen. Und man kann ans Rückenmark herankommen, wenn man rasch ein Kaninchen tötet, das Rückenmark vom Kaninchen herausnimmt und bei etwa zwanzig Grad Celsius trocknet. Das Kaninchen muß man aber zuerst selber wütend gemacht haben; man muß ihm Wutgift gegeben haben. Dann nimmt man sein Rückenmark heraus, trocknet es so durch zwanzig Minuten bei zwanzig Grad Celsius. Und dieses getrocknete Rückenmark, das man hat, das impft man nun dem wutkranken Menschen ein. Nun haben die Stoffe die merkwürdige Art, daß jeder Stoff im Körper an eine bestimmte Stelle hingeht. Und dieses getrocknete Kaninchenrückenmark, das das Wutgift in sich enthält kurze Zeit - es enthält nur etwa fünfzehn Minuten, eine Viertelstunde, das Wutgift in sich, dann ist es verraucht, aber in diesen fünfzehn Minuten, da ist es gut, da impft man es dem Menschen ein. Dann geht es in sein eigenes Rückenmark, und das kriegt einen Gegenschock. Es ist gerade so, wie wenn man den Menschen im Schreck ganz durchrüttelt, und der Mensch fängt nun wiederum an, nicht wütend zu sein, beziehungsweise er kann auch behütet werden dadurch, daß man sein Rückenmark vom Schreck heilt durch das eingeimpfte, vergiftete und ausgetrocknete Kaninchenrückenmark. Also Sie sehen, man muß den Menschen, wenn er an einer falschen Stelle eine Tätigkeit entwickelt und dadurch krank ist, dadurch heilen, daß man an einer anderen Stelle fast dieselbe Tätigkeit entwickelt. Das sind so die komplizierten Zusammenhänge im menschlichen Organismus. Nun aber, wenn Sie jetzt die Luftatmung und die Bluttätigkeit betrachten, so klingen gewissermaßen im heutigen erwachsenen Menschen fortwährend durcheinander im Tempo eins zu vier Atmungsströmung, Blutströmung. Der Blutstrom fließt schneller, und nachdem drei vergangen ist, stößt der Atem ein, nachdem wieder drei vergangen ist, 288

So geht es durch unseren Körper durch. der ja im menschlichen Körper erzeugt wird. Heute ist das so. drei . als: Ich muß. fortwährend wird dieser menschliche Kopf auch durch die Kohlensäure. wenn man jetzt den Menschen studiert. also Kohlenstoff und Sauerstoff. zwei. Ja. Das Blut rollt durch den Körper: eins. Aber wissen Sie.bei vier stößt wieder der Atem ein. Den Stickstoff aus der Luft läßt der Mensch weg. ganz gut denken kann. Der Mensch ist wirklich in der Lage.stößt wieder der Atem ein. daß er durch die Aufnahme von Kohlensäure. drei . Also ein Teil steigt als Kohlensäure einfach durch meine Innenluft fortwährend in mir auf und versorgt mein Nervensystem. meine Herren? Das heißt nichts anderes. der braucht die Kohlensäure. was heißt denn das aber. Die Luft enthält Sauerstoff und Stickstoff. Ja. zu meinem Denken fortwährend Gift in mir haben. Nun. den Stickstoff läßt er weg. so kommt man darauf. Die Kohlensäure ist eine Verbindung von Kohlenstoff. dadurch aber wird Kohlensäure erzeugt. und mit diesem Atemgift denke ich. diese Kohlensäure. Der Mensch nimmt den Sauerstoff auf. Meine Herren. Das ist eine sehr interessante Sache. Das Nervensystem braucht diese totmachende Kohlensäure. Das braucht die Kohlensäure. das Atemgift. Studiert man nun den menschlichen Kopf heute. gar nicht mein Nervensystem gebrauchen. Denn ein Teil der Kohlensäure muß fortwährend gerade in unser Nervensystem hereingehen. weil Kohlensäure ein Gift ist. Der heutige Menschenkopf. und Sauerstoff. dann wären wir Menschen wirklich die größten Dummköpfe. zwei. ohne daß fortwährend eine Vergiftung in mir stattfindet. daß dieser menschliche Kopf so veranlagt ist. so kommt man nämlich auf folgendes. daß der Mensch einfach durch die Luft atmet. und so geht es in unserem Körper zu. denn das muß fortwährend gerade abgetötet werden.bei vier stößt der Atem ein. die ich nur fortwährend bekämpfen muß. Ich könnte. die geht zum größten Teile heraus. Aber wenn alle Kohlensäure aus uns herausgehen würde. und durch das Atemgift denkt er. daß er durch die Atemluft fortwährend sich vergiften muß. Ich könnte nicht denken. meine Herren. eins. Fortwährend strömt ja in meinen Kopf die Kohlensäure ein. weil die ja ein Gift ist und der menschliche Kopf schließlich 289 .

fast ganz Kopf ist. was da hier noch dran ist. so kann er dieses Gift. was der Mensch früher eben geatmet haben kann. dazu verwenden. warum wir schlafen müssen. so kommt man darauf. wenn Sie ihn in einem sehr frühen Stadium betrachten . daß der Mensch zum Beispiel schon während des Keimlebens im Leibe der Mutter noch etwas anderes braucht als bloß Kohlensäure. sehen Sie. Der fertige Kopf. 291). so hätte er niemals einen Kopf gekriegt. den er später in der Luft verschmäht. warum wir eine Zeit brauchen. was eigentlich unser Leben zerstört. daß der Menschenkeim. Und das. Wenn man nun aber diesen Menschenkopf studiert. denn wir atmen in unseren Kopf fortwährend dasjenige ein. Aber in sehr alten Zeiten hatte ja der Mensch noch keinen Kopf.auch aus Organen besteht. Und das ist auch ein Grund. da ist der Mensch fast ganz Kopf. der ihm aus dem Leibe der Mutter geliefert wird. so sagt man sich: So wie er heute einmal ist. Und wenn man nun wirklich die ganze menschliche Entwickelung eingehend studiert. durch den Schlaf wieder aufgebaut wird und so weiter. dann könnte er sich 290 . wie wenn Sie doch immer ein bißchen Kohlensäure statt Sauerstoff atmen würden. Das andere ist ja furchtbar klein (siehe Zeichnung S. Nun müssen wir uns fragen. Es ist gerade so. Wenn der Mensch nicht im Mutterleibe den Stickstoff hätte. so hätte er nie einen Kopf gekriegt. der verträgt die Kohlensäure. Wenn der Mensch nun immer nur Kohlensäure geatmet hätte. durch den Schlaf wieder aufgebaut wird. daß er immer ein bißchen zerstört wird. die Kohlensäure.ich habe Ihnen das schon vor längerer Zeit einmal aufgezeichnet -. Ja. Das ist von ungeheurer Bedeutung. Aber wenn der Mensch immer Kohlensäure geatmet hätte. Er muß also früher etwas anderes geatmet haben. nicht an sich herankommen läßt. Aber er muß erst werden. Es ist ja so. Und das Interessante ist: im Leibe der Mutter ist der Mensch fast ganz Kopf. das ist umgeben dann von den Mutterhäuten. wieder ein bißchen zerstört wird. In den Kopf hinein atmen Sie wirklich immer ein bißchen Kohlensäure. Da braucht er den Stickstoff. Da braucht er auch den Stickstoff. das ist auch fast Kopf. wieder ruiniert. Das ist ja alles in der Entwickelung begriffen gewesen. wo der Kopf eben nicht dieses bißchen Kohlensäure so stark aufnimmt und seine Organe wieder herstellt.

statt daß Kohlenstoff und Sauerstoff für ihn das Wesentliche sind.unmöglich entwickeln. Es müssen also. wo der Mensch. Kohlenstoff und Stickstoff das Wesentliche gewesen sein. Das heißt mit anderen Worten: Einmal muß es so gewesen sein. wie heute. Zyan entwickelt hat. daß der Mensch aus der Luft nicht den Sauerstoff. so hat er dazumal Blausäure ausgeatmet. wo die 291 . Wir kriegten einfach keinen ordentlichen Kopf. Und da kommen wir von dem Menschen und seiner heutigen Atmung zu einem alten Zustande. Der Mensch muß also in einem früheren Erdenentwickelungszustande. wo sein Kopf sich erst entwickelt hat. ein noch stärkeres Gift. Dazumal hat er sich durch das noch stärkere Gift die Organe erst gemacht. ein noch stärkeres Gift. Aber Kohlenstoff und Stickstoff. sondern den Stickstoff. so wie er heute atmet. so ist es die Blausäure. heute mit Kohlensäure zu denken. wenn wir nicht durch den Stickstoff einen kriegten. Also muß der Mensch einmal. Zyansäure. Und dieses noch stärkere Gift hat ihn befähigt. Und wenn es als Säure auftritt. sondern den Stickstoff aufgenommen hat. Kohlenstoff mit dem Stickstoff verbunden geatmet haben. Wir kommen also jetzt zu einer alten Entwickelung. was ist denn das? Das ist nämlich Zyan. nicht den Sauerstoff aufgenommen haben. statt wie heute Kohlensäure zu entwickeln. also den Stickstoff aufgenommen haben. in sich Zyan entwickelt hat. Und wie er heute Kohlensäure ausatmet.

es war 1906. immer sagen die Leute. Aber tatsächlich ist das so. von ferne ansehen würde. die statt der Erdenluftatmosphäre die alte Zyanatmosphäre haben. 292 . dazu gekommen. damit er seinen Kopf kriegte. meine Herren. Und gleich darauf ist ein Komet erschienen. muß man die Zyanlinie sehen. dazumal voller Blausäure. daß sie Zyan enthalten. wenn man heute die Erde anschauen würde vom Mond oder namentlich vom Mars. so müßte man es nachher bestätigen können. Nur wenn die Bestätigung kommt. der Mensch gebraucht hat. den Leuten zu sagen. würde man Zyan.Luft ebenso. daß ich auf Grundlage dieser Umänderung der Atmung eben. Solche Dinge sind nämlich viele da. wie die Erde damals war. Und ich sagte dazumal 1906: Das Wesentlichste an den Kometen ist dasjenige. als die Erde selber noch in einem Kometenzustand war. als ich dann nach einiger Zeit nach Norwegen kam und dort von dem erscheinenden Kometen viel die Rede war. Sehen Sie. wie sie heute Kohlensäure enthält durch das Leben. Nun gibt es heute noch Körper. Und das Kuriose war. Nun aber. dann entsteht natürlich etwas anderes als das menschliche Blut. daß die Kometen Zyan enthalten. dann gehen die Leute darüber hinweg. daß es auch heute noch solche Weltkörper gibt. Blausäurespuren statt Kohlensäurespuren wahrnehmen. wenn ich Stickstoff atme statt Sauerstoff. das einstmals. Das sind nämlich die Kometen. bevor es mit dem Spektroskop gesehen worden ist. haben die Leute tatsächlich die Zyanlinie bemerkt. Nämlich. Die Kometen sind so. die alte Zyanluft haben. Sehen Sie. so würde man in der Erdenluft überall drinnen die Kohlensäurespuren wahrnehmen können durch das sogenannte Spektroskop. und da bin ich durch verschiedene Andeutungen. dann unterschlagen sie sie. wie die Erde dazumal war. Die erscheinen ja selten. wenn Anthroposophie etwas weiß aus dem Geiste heraus. voller Zyan war. da habe ich in Paris Vorträge gehalten. gesagt habe. die nachher bestätigt worden sind. wenn man also das Spektroskop auf sie richtet. wenn man die alte Erde. Nun denken Sie sich einmal. die von den Zuhörern gekommen sind. die in dem Zustande sind. als der Mensch seinen Kopf gekriegt hat. dasselbe Zyan. wo der Mensch seinen Kopf erst gekriegt hat. Also müssen die Kometen Zyan enthalten.

und dadurch ist der Mensch erst gebildet worden. so kriegt man durch Aufnahme von Stickstoff ins Blut. daß wenn der Mensch Sauerstoff atmet. früher. als der Mensch seinen Kopf gekriegt hat. das zeigt sich noch heute. Da war Harnsäure überall außer ihm. schwimmt da gewissermaßen in dem. da schwamm er ja in Harnsäure. was früher im Großen war. sondern eben gerade Stickstoff. weil alles das. das richtige Blut. So daß also die Beziehung zwischen Atem und Blut in früheren Zeiten eine ganz andere war. die können den Sauerstoff überhaupt nicht mehr vertragen. heute sind es also winzige. dann nimmt er ins Blut den Stickstoff auf. weil der Stickstoff also da fortwährend sich damit verbunden hat statt Sauerstoff. mit dem Sauerstoff und wird zu dem roten Blut. also innerlich Harnsäure hatte. in der Lunge verbindet sich gerade das Blut. Es gibt zum Beispiel Lebewesen . Und der Mensch. heute klein geworden ist. dann nimmt er ins Blut den Sauerstoff auf. kleine Lebewesen -. also die Blausäure für sich verwendete. wenn das nur ein bißchen nicht recht stimmt beim Menschen. in dem beim gesunden Menschen niemals Harnsäure ist. 293 . der heute noch als Menschenkeim da in dem schwimmt.sie sind allerdings winzig klein. winzigsten Lebewesen von heute waren einstmals Riesen. die leben vom Schwefel. war sein Blut eigentlich nur Harnsäure. gar nicht vertragen.Denn Sie wissen. was die Mutter um ihn herum bildet. Nun ist das so. und Stickstoff und Kohlenstoff verband. Das sind die Schwefelbakterien. wo die Harnsäure leicht hinein kann. So hat man zum Leben früher nicht Sauerstoff gebraucht. Der Mensch ist also in einer kometenartigen Erdbildung gebildet worden. wo er seinen Kopf gekriegt hatte und Blausäure ausatmete. Die braucht er in seinem Keimzustande. Harnsäure ins Blut hinein. Wenn er aber Stickstoff einatmet. und die kleinsten. So wie unser Blut. das blau geworden ist. wirkt. Also man braucht zum Leben nicht unbedingt Sauerstoff. Die Welt war einmal so. Daß Lebewesen nicht bloß von Sauerstoff leben können. Ja. und die nehmen in sich statt den Sauerstoff Schwefel auf. Damals. und die verkriechen sich überall vor dem Sauerstoff. Sein Blut war nur Harnsäure. daß Harnsäure und Blausäure eigentlich eine ebenso große Rolle gespielt haben wie heute etwa Wasser und Luft. Da ist überall Harnsäure in seiner Umgebung.

drei. bekommen von dem. drei. Da haben Sie draußen im Weltenall dieses Verhältnis. Eins: Frühling. so haben wir im Jura kalkhaltiges Wasser. Im Herbst hört es ein bißchen auf. Und Menschen. was man auf diese Weise kennenlernt. diesen selben Rhythmus. das Wasser richtet sich nach dem Weltenall. Also das Wasser ist von der Erde abhängig. was jetzt als Schnee draußen ist. ihre Kröpfe. Da ist die Erde nicht wie im Sommer der Wärme der Welt hingegeben. Sehen Sie. das beobachten die Leute gar nicht. Atemzug. zwei. Nicht wahr. der wird vom Weltenall. Und im Winter . So daß wir sagen können: Da haben wir einen interessanten Rhythmus im Weltenall: eins: Frühling. drei: Blut. ja. Im Frühling fängt es an. ist im Wasser drinnen. im Zusammenhang mit der Welt selbst betrachten. die Erde bildet nicht den Schnee. vier: Winter. Im Sommer ist es am abhängigsten. drei. Jetzt probieren wir das beim Blut und bei der Atmung. meine Herren. wenn man hier im Jura lebt. sehen Sie. Was heißt denn das? Ja. vom Kosmos herein gebildet. was in der Erde drinnen ist. zwei. das treffen Sie sonst auch als Wasser. was in der Juragegend im Wasser drinnen ist. zwei. zwei. drei Frühling. vier: 294 . das Blut richtet sich nach dem Inneren des Körpers. vier: das Wasser richtet sich nach dem Weltenall. Sommer. nicht mehr nach der Erde. Alles. Wenn wir dieses ins Auge fassen. sehen Sie. Atemzug. Sommer. Wiederum eins. so haben wir unseren inneren Rhythmus auch draußen auf der Erde.Und nun wollen wir einmal das.ja. drei: Herbst. der aus lauter ganz feinen Kristallen besteht. jetzt liegt Schnee draußen. Winter. So daß wir sagen können: Wenn wir die ganze Erde anschauen. Im Sommer liegt kein Schnee draußen. Das muß ja der Mensch spüren. zwei: Sommer. vier: Winter. Herbst. zwei: Sommer. eins. die dafür besonders empfindlich sind. bekommt die Kälte vom Weltenraum. den kann ich auch für die Natur Ihnen sagen: Frühling. der Schnee. sondern den Bildungskräften. zwei. das. abhängig zu werden. Herbst. daß wir einen Atemzug haben auf vier Pulsschläge — also eins. eins. drei: Herbst. Eins. Atemzug -. Das Wasser ist ganz und gar von der Erde abhängig. Und was es eigentlich in dieser Beziehung mit der Erde für eine Bewandtnis hat. Das Wasser entzieht sich der Erde im Winter. nicht mehr nach der Erde. das Sie innerlich im Menschen haben.

was bei der Erde in einem Jahr vor sich geht. zwei. Das haben Sie ja gerade gesehen. aha.das zeigt sich dann. Und die Sache ist so. so sind die Eisenteilchen unseres Blutes auch da und bleiben. Eins. Winter. Herbst. Sommer. hat aber einstmals ins Blut hereindürfen. enthält also Eisen. so richtet sich das Blut darnach.Atmung. drei Blut-Pulsschläge: das Blut richtet sich nach dem Inneren des Körpers. Sommer. der darf nur nicht ins Blut herein. das Blut richtet sich nach außen.fallen als Meteorsteine. daß sie früher in einem ganz anderen Zustande war. aber wenn man auf 295 . daß wir die alte Zyantätigkeit entfalten. Herbst. den die Erde auch vollzieht. Winter den äußeren Frühling. darauf kommen. was wir heute besprochen haben. Wenn wir heute aber die Erde betrachten und durch das. was bei der Erde in einem Jahr vor sich geht. was wir auch noch in uns haben. Nun ist der Mensch eigentlich immer voll von diesem Rhythmus. Nehmen wir jetzt eins. zwei. da atmen wir. Das ist der äußere Körper. Da haben wir noch etwas bewahrt von unserer alten Kometennatur. achtzehnmal in einer Minute. das Blut richtet sich nach dem. wenn er zersplittert. Wir machen es eigentlich da geradeso wie der Komet. so wie bei der Erde selber. Wenn wir als Leichen zerfallen. Sommer. daß wir sagen können: Beim Menschen geht das natürlich riesig schnell vor sich. In einer Minute geht bei dem Menschen achtzehnmal das vor sich. Aber Sie brauchen gar nicht furchtbar weit zurückzugehen. Da haben Sie bei der Erde dieselbe Tätigkeit wie beim Menschen. dann bekommt die Erde für uns eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kometen. Jetzt nehmen ja diese Dinge ganz anderen Charakter an. Das ist etwas. -vier: jetzt kommt der Winter. und das Wasser der Erde. als Eisen herunter. Herbst. wenn ein Komet zerfällt . Der Mensch ist also innerlich ganz nach der Erdenatmung abgestimmt. vier: Atemzug. Wenn Sie das Blut nehmen. Das Eisen haben wir dadurch im Blut. So ein ganzer Komet. Und nur wenig sind wir heute abhängig von dem äußeren Frühling. Das heißt aber nichts anderes als: Wir entziehen heute unserem inneren Frühling. Jetzt kommt der Atemzug. Herbst. Aber recht schnell macht er diesen Rhythmus. Winter. Die Kometen aber . Sommer. was draußen ist. der fällt als Eisenstücke herunter. drei Pulsschläge: innerlich ein bißchen Frühling.

geht aber in der geraden Linie weiter. Herbst und Winter. bald da gehen. wir kommen jetzt auf einem ganz anderen Weg auf dasselbe. und sie kommt immer wieder.jetzt werden sie immer seltener. Im Winter kamen sie einem entgegen und waren eigentlich immer so ein bißchen außerhalb ihres Menschen. daß es da Leute gegeben hat früher . wie der Mensch früher war. richtig im Frühling einen Pulsschlag. geht Schritt vor Schritt. worauf wir früher gekommen sind. Das machte er mit. als wir Megatherien und Saurier und so weiter betrachtet haben. Er war ein Teil eines ganzen großen Organismus gewesen. daß sie abhängig waren von dem äußeren Frühling. er machte den Pulsschlag und die Atmung seines Kometenkörpers mit. Das ist gerade das Merkwürdige bei der Geisteswissenschaft. bald da gehen und so weiter. im Sommer einen Pulsschlag. die fängt irgendwo an. den ich in meinem Buche «Geheimwissenschaft im Umriß» Mond genannt habe. dann weiß man. Sie waren im Sommer ganz anders gestimmt als im Winter. weil sich alles uniformiert in der Erdenwelt —. als er noch Stickstoff geatmet hat statt Sauerstoff. Trott. viel mehr Gespenster als Menschen waren sie da. Wir kommen auf ganz dasselbe auf einem ganz anderen Wege. der da auch atmete. Das aber weist uns darauf hin. Das ist bei der anthroposophischen Wissenschaft nicht der Fall. so wie ein Wanderer. So war aber der Mensch einmal. wie wenn der Mensch ganz plötzlich heute anfangen würde. Je 296 . Trott. Der Mensch war früher. die sehr abhängig waren von Frühling. so kommt sie immer zu demselben. die heutige andere Wissenschaftstätigkeit. immer zum Gipfel kommt. weiß nicht wohin zwar. ganz abhängig von der äußeren Umgebung. da kamen sie erst so recht zu sich. im Herbst einen Pulsschlag zu haben. als er Stickstoff atmete: er war ein Glied des ganzen Erdenorganismus. Die kann von verschiedenen Ausgangspunkten gehen.dem Dorfe aufgewachsen ist wie ich. Das ist gerade das Merkwürdige. Sommer. Nicht wahr. Herbst und Winter. Das heißt. Und im Sommer. Sommer. sie waren so. der von verschiedenen Punkten unten am Berge ausgehen kann. Trott. Das war eine Art Kometenkörper. Das hat man sogar an ihrem ganzen Seelenleben bemerkt. Es ist so. dann im Winter einen Atemzug und so weiter. Sie sehen.

Wenn eine Mutter schwanger ist und pockenkrank ist. ihn nur herausgenommen hat. Und deshalb kann man sagen: Es ist wiederum höchst merkwürdig. sondern instinktiv gewußt haben. wo die Menschen instinktiv gewußt haben. die Mutter Erde und so weiter.und Atemschlag der Puls. daß der Mensch im ganzen Erdenorganismus drinnen. Nun ist das zu beweisen. die in Verbindung mit der Bluttätigkeit kommt. weil das Kind das alles mitmacht. wie der selber noch kometartig war.und Atemschlag der Erde. wenn die Mutter Pocken hat. so muß ein Kind schon im Mutterleibe. entwickeln sich die Pokken. In der Erde war der Mensch einstmals. was die Erde gemacht hat. desto mehr schließen sich alle die einzelnen Betrachtungen zusammen zu einem Einzigen.und Atemtätigkeit mit. So haben Sie heute ein Beispiel durch Ihre Frage herausgefordert.und Atmungstätigkeit mitmacht. Da war sein Puls. daß ich Ihnen vorhin gesagt habe: von der Atemtätigkeit. die Menschen die Erde ja immer die Mutter genannt haben. wie er heute als Keim in der Mutter ist.und Atemtätigkeit der Mutter mitmacht. so bekommt das Kind schon im Mutterleibe die Blattern. als wir einstmals ausgegangen sind. seinen Rhythmus gehabt hat. Wir sind ausgegangen von ganz anderen Dingen. Blattern hat. nicht so gescheit wie heute. Das ist dadurch zu beweisen.mehr man die Welt ehrlich betrachtet. auch die Pocken kriegen als Menschenkeim. als die Erde noch seine Mutter war . alles mitgemacht. Und so hat der Mensch einstmals. daß. und wir kommen ebenso dazu. Sie 297 . Und die kriegt es auch. wenn wir in alte Zeiten zurückgehen.allerdings war die Erde dazumal eine Art Komet -. daß der Mensch eben heute in der Mutter die Mutter-Puls. Da macht er auch Puls. Nun ist das Interessante: Wenn der Mensch im Mutterleibe wirklich die Blut.

wenn ich einschlafe. Nicht wahr. nur noch zurückgeblieben in dem alten Kometenstadium. und ziehe sie wiederum herein. was der Sauerstoff nie bewirken könnte: die Bildung der Organe. daß wir eigentlich unsere Atmung richtig aus dem Weltenall haben. und von der Gäa gesprochen. wo das Kind gedeiht. meine Herren. jetzt wollen wir einmal etwas probieren. und haben den Uranos als den Vater im Weltenall draußen betrachtet und die Erde als die Mutter. So daß man sagen kann: Der Teil des menschlichen Organismus. Das durchschnittliche Menschenalter rechne ich auf 71 oder 72 Jahre. Nicht nur der Mensch hat den Stickstoff aufgenommen. wieviele Tage wir im durchschnittlichen Menschenalter leben. sie war eine Atmung im Weltenall draußen. denn das Wichtigste im menschlichen Samen ist der Stickstoff. und in 24 Stunden. das Jahr hat etwa 360 Tage. Sehen Sie. Ich will Ihnen ausrechnen. wenn der Sauerstoff kommt. der Erde. da war die Atmung sowohl beim Menschen wie auch bei der Erde selber. Und in diesem alten Kometenstadium. Wir machen im Tag so viel Atemzüge als wir Tage im Menschenleben haben. wenn ich auf298 . der ist eigentlich eine kleine Erde. Nämlich ich atme meine Seele aus. Also sagen wir. der Uterus. der Jahreslauf wird ja im Tageslauf schon ein bißchen nachgeahmt: 18 Atemzüge haben wir in der Minute. das heißt vom Weltenall. Und von dieser Befruchtung ist die heutige Menschenbefruchtung und Tierbefruchtung übriggeblieben. sondern die ganze Kometenerde hat aus dem Weltenall den Stickstoff aufgenommen. Jetzt will ich Ihnen etwas anderes ausrechnen. Ein Tag ist auch eine Atmung. Nun. Der wird da hineingetragen in den weiblichen Organismus und bewirkt als Stickstoffanregung eben dasjenige. So sehen Sie. So daß wir sagen können: Beim Befruchten. Aber ein Tag ist auch in einem gewissen Sinne eine Atmung.haben von dem Uranos. Denn später müssen sie da sein. haben wir vierundzwanzigmal so viel = 25 920. im Tag. also in der Stunde sechzigmal so viel = 1080. 72 mal 360 = 25920. Und damals war die Atmung zugleich eine Art Befruchtung. da geschieht immer noch etwas vom Stickstoffatmen. also 25 920 Atemzüge haben wir in einem Tage.

Und diese Stückchen Jahr. als wenn einem einer einfach sagt: Gott hat die Welt geschaffen. den ich im Atem habe. so geht sie nächstes Jahr ein Stückchen verschoben auf. wenn man sie ausrechnet. so geht sie im Frühling in den Fischen auf. früher ist sie im Widder aufgegangen -. so kriegt man heraus: 25 920 Jahre. Und nach einer gewissen Zeit muß sie ja doch wieder da herum sein. Also dieser Rhythmus. das nächste Jahr wieder ein Stückchen verschoben. bei allem sich etwas zu denken. Aber bei der Anthroposophie muß man sich anstrengen. Das ist furchtbar interessant: 25 920 Atemzüge im Tag. Bei der heutigen Wissenschaft braucht man sich nicht anzustrengen. den Menschen auf eine ganz andere Art im Zusammenhang mit dem Weltenall zu sehen. Aber Anthroposophie will damit anfangen. Im Weltenall ist ursprünglich Vater und Mutter. Aber sie geht nicht jedes Jahr im Frühling an derselben Stelle auf. Es ist dieselbe Sache. braucht man sich nicht anzustrengen. den habe ich mein ganzes Erdenleben hindurch im Schlafen und im Wachen.alles Begriffe. Nun. um Worte zu sagen. So daß also auch der Weltenrhythmus zusammenstimmt mit dem schnellen Rhythmus von Atmung und Blutzirkulation. Und jetzt sehen wir auf die Sonne. 25 920 Lebenstage durchschnittlich in einem Menschenleben. Denken Sie. Wenn heute die Sonne im Sternbilde der Fische aufgeht. Da kommt man natürlich darauf. Wenn also heute die Sonne im Sternbild der Fische aufgeht . hat den Menschen geschaffen . Das Geistige atme ich aus und atme ich ein. Einatmung. weil sie heute noch nicht nachgekommen sind in ihren Bezeichnungen. März im Frühling nächstes Jahr ist sie wieder ein Stückchen verschoben. Das macht die Leute fuchsteufelswild. und dann wieder. bei denen man nichts zu denken braucht. Am 21.wache: Ausatmung. und man kann sich nicht ins Kino setzen und 299 . Da verschiebt sich ja die Sonne in ihrem Aufgehen fortwährend. Warum? Ja. Das verübelt man ihr. auf einmal kommt dieser Balg Anthroposophie. Wenn Sie die Sonne im Frühling heute beobachten.die Astronomen denken: im Widder. dann muß sie in uralten Zeiten auch da aufgegangen sein. wie der Mensch da im Weltenall drinnensteht! Der Mensch ist ganz herausgeboren aus dem Weltenall. bei denen man sich nichts denken kann.

Und das will man nicht. daß sie noch nicht das Rechnen mit dem Film hineingebracht haben! Und nun kommt die Anthroposophie und verlangt: Ihr sollt überhaupt nicht so untätig dasitzen.einfach gedankenlos den Film ablaufen lassen! Sie möchten selbst in die Schulen. Ich wundere mich. 300 . damit die Kinder sich nicht anzustrengen brauchen. den Film hineinbringen. sondern mit euren verflixten Schädeln mitmachen! .

da ist das schon so. 3. Daraus werden Sie aber auch sehen. von da aus in die Gedärme und so weiter. von dem Flüssigen des Körpers aufgenommen wird und nicht durch alle Organe erst in der. und daß er eigentlich aus lauter solchen festen Bestandteilen zusammengesetzt sei. Aber beim zweiten Glas Wasser.SIEBZEHNTER VORTRAG Dornach. und dann kommt das Wasser in den Magen. daß man die festen Bestandteile zeichnet. Aber ich habe Ihnen gesagt. sagte ich Ihnen. und das Wasser enthält allerlei Dinge aufgelöst. Dr. was im Wasser ist. daß das nur zum Teil richtig ist. Wenn wir ein kleines Glas Wasser trinken. wie ich Ihnen schon sagte. daß ich Ihnen sagte: sie ist ja ähnlich dem Alkoholeinfluß. Nun möchte ich. 301 . könnte man sagen. einiges überhaupt über weitere Einflüsse auf den menschlichen Körper sagen. Das ist nur zum Teil richtig. des menschlichen Körpers sprechen können. meine Herren! Haben Sie sich seit dem letzten Mal etwas zu fragen überlegt? Frage: Es wird noch weiter über die Wirkung von Absinth gefragt. Wir müssen uns nämlich darüber klar sein. so können wir. seiner Lunge. dem Herzen und so weiter bestehe. ich möchte sagen. Steiner: Nicht wahr. Da hat man so den Glauben. daß dasjenige. sind ja eigentlich nur höchstens zehn bis zwölf Prozent. daß der Mensch nun aus seinem Gehirn. Die festen Bestandteile. vorgeschriebenen Weise durchgeht. Februar 1923 Guten Morgen. daß der menschliche Körper schon zu ungefähr achtundachtzig Prozent. und über Bienen und Wespen. so kann man ja nur so zeichnen. eigentlich aus Flüssigkeit. daß wir nicht bloß von den festen Bestandteilen des menschlichen Organismus. wenn wir sagen: Wir trinken zum Beispiel Wasser. aus wässeriger Flüssigkeit besteht. die Frage nach der Einwirkung des Absinth haben wir soweit besprochen. daß das wirklich so vor sich geht. Wenn wir also den menschlichen Körper in irgendeinem Buch gezeichnet finden. wenn wir auf diese Frage noch näher eingehen wollen. uns vorstellen.

meine Herren. Wenn man weiß. indem der Puls geht. wenn er eine ganz geringe Menge Blei . Sehen Sie.denn bei Bleivergiftungen braucht nur eine ganz geringe Menge vorhanden zu sein . Ich habe Ihnen ja von den verschiedensten Vergiftungen schon gesprochen. Man hat einfach diesen Einfluß auf den Menschen vergessen.in seinen Körper hineinbringt. wenn wir zum Beispiel unser festes Herz ansehen. Wenn wir dagegen bedenken. sich zu sagen: Ja. daß dasjenige. daß wir flüssig sind. dann wird er eben zu fest. einen Einfluß hat auf den Menschen. Wenn man also sieht. kalkartig. wie es ist. ist es möglich. daß der Mensch in dieser Weise zusammengesetzt ist. meine Herren. ich möchte sagen. wird ein Tropfen. was in uns feste Bestandteile sind. zu fest wird. Dadurch. hat sie vergessen. weil die ganze Welt rund ist und auf jeden einzelnen Tropfen wirkt. Sie werden schon von der sogenannten Bleivergiftung gehört haben. Und nur dadurch. Ja. wenn jemand zuviel Blei in seinen Körper hineinbringt. wenn wir eine ganz kleine Menge Flüssigkeit nehmen.Nun ist es aber so. Wenn wir nur fest wären. aber zuviel muß es eben für seine Verhältnisse sein -. am wenigsten der ganzen Umgebung ausgesetzt ist. so bekommt sie Tropfenform. Nun hat aber alles auf den Menschen einen ganz bestimmten Einfluß. aber ich bin ja auch Luft. Nur dadurch. daß die ganze Welt. aber im ganzen behält es denselben Umfang und bleibt. Und dadurch. so wird man auch nicht weit davon sein. mit allen Sternen und mit allem. der Mensch fängt an. Natürlich. Dann werden diese festen Bestandteile. wenn jemand zuviel .und dieses Zuviel braucht nur ganz wenig zu sein. Ich sauge fortwährend die Luft ein und atme sie wiederum aus. zu fest 302 . daß wir ausgefüllt sind mit Flüssigkeit . daß der Mensch eigentlich eine Flüssigkeitssäule ist. daß die neuere Wissenschaft gar nicht mehr richtig berücksichtigt hat. kleiner und so weiter. Ich bin also auch Luft. so wird es. daß der Mensch eben eine Flüssigkeitsmasse ist. dadurch bin ich eigentlich Mensch. wirkt eigentlich die ganze Welt auf uns. daß er eigentlich ein geistig-seelisches Wesen ist. daß die Luft in mir in fortwährender Bewegung ist. auf Flüssigkeit hat alles mögliche in der Welt Einfluß! Sie wissen.ja. So daß der Mensch. könnten wir ein geistig-seelisches Wesen eigentlich gar nicht sein. größer.

Wie kompliziert diese Vererbungsverhältnisse sind. die die Bluterkrankheit haben. weil sie mehr Gewicht legt auf das Feste im Menschen. und der männlichen Natur muß man mehr Silber geben. Das macht ihn wiederum flüssig. daß es eine gewisse Krankheit gibt . Die weibliche Natur hat sozusagen mehr das flüssige Element in sich. die darinnen besteht. die sich in den Vererbungsverhältnissen ausdrückt. es kommt sogar vor bei solchen Blutern. Ja. weil sie flüssiger ist. So daß man sagen kann: Man kommt der weiblichen Natur bei gewissen Krankheiten . Mit solchen Blutern ist es nun schwer.zu werden. auf alles das im Menschen muß man ein großes Gewicht legen. Das Blut ist leichtflüssig im Innern des Körpers. Und diese Vererbungsverhältnisse sind ja außerordentlich kompliziert.die muß man dann entsprechend wählen — dem entgegenwirken. daß bei solchen Menschen das Blut nicht sofort gerinnt.sagen wir. gerinnt das Blut sofort. daß das Blut durch die Haut dringt. Sie sehen also. daß er von den äußeren Einflüssen Wirkungen empfängt. Bei solchen Menschen.mehr bei. das können Sie daran sehen. die weibliche Natur ist mehr zugänglich für alle äußeren Einflüsse. daß ja die weibliche und die männliche Natur sehr verschieden voneinander sind. wenn es irgendwo an die Oberfläche kommt. der normal ist. dann muß man ihm in irgendeiner Form als Heilmittel Silber geben. Nun denken Sie einmal. wenn man weniger Silber gibt. Da wird gleich geronnenes Blut daraus. jede Substanz hat auf den Menschen einen ungeheuer starken Einfluß. bei Bleivergiftungen .man heißt sie die Bluterkrankheit -. Die männliche Natur ist weniger zugänglich für die äußeren Einflüsse. Das alles hängt aber wiederum zusammen mit derjenigen Beziehung des Männlichen und Weiblichen. Also Sie sehen. er altert sogar unter der Bleivergiftung. und man kommt dadurch erst zu einem wirklichen Verständnis des Menschen. Beim gewöhnlichen Menschen. So hat auf den Menschen alles mögliche Einfluß. das macht wiederum. 303 . Es fließt flüssig aus einer kleinen Wunde heraus. Man kann also in irgendeiner Verbindung von Silber . gerinnt das Blut nicht sofort. fest. weil sie schwer flüssig zu machen ist. man sieht Alterserscheinungen. es gerinnt. wird es kompakt. gerät es an die Oberfläche. Man könnte also sagen.

die Töchter bekommen keine Bluterkrankheit. Während es bei anderen sofort etwas hart wird. und man greift da gleich. Es entstehen Kinder. die die Tochter eines Bluterkranken ist. aber die Kinder von diesen Töchtern. Sofort. Er kann ganz gesunde Kinder bekommen. Denken Sie sich. wenn man nur einmal die Medizin auf einen gesunden Boden stellt. das heißt. und das bewirkt. indem man der Sache richtig die 304 . die keine Bluterkrankheit hat. Blut herausfließt. bleibt es bei solchen bluterkranken Menschen flüssig. Nun aber wird man ja allen diesen Dingen beikommen können. dann werden die Vererbungsverhältnisse irgend etwas Schlimmes nicht aufweisen. Das Mädchen wächst heran.Operationen auszuführen. Alle Augenblicke sieht man. die die Bluterkrankheit haben. keine Bluter. ist es außerordentlich schwer. so ist das nicht weiter schlimm. die die Bluterkrankheit haben. Also wir sehen. Es ist daher höchst gefährlich. die gar keine Bluterkrankheit haben. Er heiratet. dringt das Blut bei Blutern heraus. Denken wir aber. Nun gibt es etwas sehr Eigentümliches. wenn man schneidet. hat gar keine Bluterkrankheit. wenn eine Tochter. Nun. ohne daß sie dabei verbluten. er bekommt ein Mädchen. ohne daß die Frau sie bekommt. wenn er nämlich nur Knaben bekommt. daß da oder dort bei solchen Leuten. heiraten. daß sie sehr leicht verbluten können. ein Mann hat die Bluterkrankheit. bekommen die Bluterkrankheit. bekommt also eine Frau. wenn man irgend etwas operiert an ihnen. denn die Bluterkrankheit überträgt sich dann auf die Kinder. man hat eine solche Tochter eines bluterkranken Menschen. Das zeigt Ihnen. in was für einer komplizierten Weise sich die Verhältnisse im menschlichen Körper mit den Vererbungsverhältnissen vermischen. Denken Sie einmal. eine Operation durchzuführen. gerinnt nicht. daß die Bluterkrankheit sich nicht auf das weibliche Geschlecht überträgt. Also bei denen. heiratet. Also da geht die Bluterkrankheit durch die Frau einfach durch und überträgt sich auf die Nachkommen. Es heiratet einen ganz gesunden Mann. wie stark man auf solche Verhältnisse Rücksicht nehmen muß. Die können nun die Bluterkrankheit haben! Sehen Sie. wenn sie auch von der Bluterkrankheit ganz gesund ist. auch wenn sie ganz gesunde Männer. da liegt das Eigentümliche vor.

die sie noch nicht haben. daß man auch Vorsorge trifft gegen das Entstehen von Krankheiten. und in jeder Einatmung das Seelische wiederum in sich aufnimmt. Wenn man das versteht. und man wird die Kinder davor schützen. so wirksam ist er im Flüssigen des Menschen. die Bluterkrankheit zu bekommen. haben wir das eigentlich Seelische. da wirkt drinnen eine viel feinere Substanz. wenn die heutigen Vorstellungen herrschen. Die Medizin muß sozial werden. Die Medizin muß so werden. daß man immer sich sagt: Man wartet. Das kann man natürlich nicht machen. Der Äther. Das alles kann man aber nicht verstehen. wenn nur irgendwie die Aussicht auf die Bluterkrankheit auftritt. Aber so wenig er in die festen Bestandteile des Menschen hineinkann. 305 . wie man das in der Medizin nennt. Und wie nun der Mensch im Flüssigen den Äther hat. so hat er ebenso im Luftförmigen das eigentlich Seelische. die erst im Anzüge sind. Wie kann man eingreifen? Nun. feiner sogar als die Wärme. wenn man die Medizin nur so verfahrend denkt. zur Vorsorge irgendein Bleiheilmittel beibringen. die sie aber durch die Vererbungsverhältnisse bekommen können. feiner als Wasser. Er ist feiner als alle übrigen Substanzen. Und diese feinere Substanz hat man von altersher den Äther genannt. Sobald man an das Flüssige herankommt. was wir als Luft in uns tragen. daß man durch jeden Atemzug das Seelische eigentlich ausatmet. bis einer die Krankheit zeigt. Und insbesondere ist es wichtig. der ist überall. bevor eine solche Frau Kinder bekommt. daß in der neueren Wissenschaft keine Rücksicht darauf genommen wird. dann ist man sich ja auch klar darüber. Denn natürlich suchen die Menschen gar nicht nach der Heilung einer Krankheit.Aufmerksamkeit zuwendet. in dem. Und man kann auch dafür sorgen. Aber natürlich. feiner als Luft. daß man in der Luft das eigentlich Seelische hat. kann man ihr prophylaktisch. und dann fängt man an zu heilen — dann nützt das nichts. daß der Mann dieses Bleiheilmittel bekommt. So daß man also durch das Seelische eigentlich mit der ganzen Welt zusammenlebt. richtig ein. Nur dadurch. daß bei einer Schwangerschaft. irgendein Bleiheilmittel während der Schwangerschaft gegeben wird. wenn man nicht weiß. daß eigentlich physisch-materiell nur der feste Körper des Menschen ist nur der ist materiell.

Das Seelische muß ganz für sich betrachtet werden. wie dann dieses Luftförmige wirkt. Sie freuen sich. Und dann kommt man auch darauf. Er arbeitet nicht viel. Ich will Ihnen durch einen Vergleich klarmachen. Denken Sie sich zum Beispiel. die werden finden: Nun ja. die mit ihm zusammen sind. der wäre in einem Büro angestellt und hätte da vom Morgen bis zum Abend richtig zu arbeiten. daß es in richtiger Weise das Luftförmige aufnimmt. für die er arbeiten soll. dann ist der Absinth natürlich zunächst flüssig. Die Leute. geht am Abend wieder heraus. Und sie sagen dann: Das ist einer von uns. Wenn ich das Luftförmige nicht in alle meine Teile hineinkriegen kann.daß der Mensch auch einen luftförmigen Organismus hat. Das ist geradeso wie ein Spaßmacher in einem Büro. dann wirkt dieses Luftförmige in einer sehr eigentümlichen Weise. bleibt sie separat da und dort. Er geht hinein am Morgen. wenn ich Absinth in den Leib bekomme. Aber zu gleicher Zeit geschieht etwas anderes. Den haben sie ganz verflixt gern. Der geht auch ins Büro. aber diejenigen. dadurch fällt den Leuten das Seelische ganz weg aus der wissenschaftlichen Betrachtung und sie glauben. Aber denken Sie sich einen anderen Menschen. der mit uns ins Büro geht und wieder herausgeht. das wir ja in so großer Menge in uns haben. wirken. Diejenigen. Aber was macht er mit diesem Flüssigen? Er macht dieses Flüssige rebellisch dagegen. wenn wir die Luft durch den Absinth absperren! Dann kollert sie so in den Organen überall herum. dann das Luftförmige nicht mehr in alle meine Teile in der richtigen Weise hineinkriegen kann. werden sich zwar nicht so freuen. denen machen die Spaße aber einen Spaß. so ist es aber. wie zum Beispiel der Absinth es ist. So daß ich. meine Herren. aber der Kerl ist ein Spaßmacher. das ist halt auch einer. wie solche flüssige Körper. Statt daß sie ordentlich in die Organe hereingeht und den Körper überall ausfüllt. Sie macht überall Wohl306 . Ja. wenn ich irgendein Quantum Absinth in meinen Leib bekomme. die mit ihm zusammen im Büro sind. weil die Arbeit dadurch leidet. es wäre irgendwo ein Mensch. Er vereinigt sich mit unserem Flüssigen. wenn er kommt. stockt überall. das wäre gar nicht da. aber er macht den ändern allerlei Spaße vor vom Morgen bis zum Abend. Sehen Sie.

im Innern «sauwohl» zu sein. Und geradeso wie der Äther überall im Flüssigen ist. da muß sie ihre Arbeit verrichten. die nicht mehr richtig auf ihrer vollen Menschenhöhe sind. die. Wenn aber der Absinth die Luft absperrt. so ist in der Luft überall das Seelische — wir nennen es auch das Astralische. «sauwohl» fühlt. Ja. soll arbeiten in der richtigen Weise. Und vor allen Dingen werden diejenigen Organe nicht in der richtigen Weise versorgt. Wenn der Mensch nun die Luft so in sich kollern hat. daß solche Untugenden. aber sie sorgen nicht dafür. Wenn aber der Mensch das Seelische absperrt. wie Absinth zu saufen. daß alle Organe richtig versorgt werden. daß der Mensch eine gesunde Nachkommenschaft erhält. weil sie keine Arbeit zu leisten braucht. was gegen den Absinth einzuwenden ist. dann tritt eben das ein. 307 . Das ist es. aber das Seelische ist im menschlichen Körper nicht dazu da. daß sie der Menschheit eine ordentliche Nachkommenschaft geben. da kollert sie überall herum. schon in absteigender Entwickelung sind. daß es überall bloß den Menschen zum Wohlgefallen dienen soll. daß das Herz. die nicht recht aufgenommen wird. weil sie sonst den Körper nicht ordentlich versorgt. Das Schwein ist am allerleichtesten kurzatmig. Der Mensch fühlt sich nach und nach so wohl wie ein Schwein. Wenn die Luft ordentlich in die Flüssigkeit überall hineingeht. man möchte sagen. So daß wir diese eigentümliche Erscheinung haben: Die Leute. wenn Sie die Geschichte der Menschheit verfolgen. Absinth zu saufen? Sie werden nämlich bemerken. die streben eigentlich danach. weil es von den Sterneneinflüssen herrührt. Nun können Sie fragen: Wie entsteht denn eigentlich bei den Menschen die Sehnsucht. die sich mit Absinth versorgen können. eigentlich bei denjenigen Leuten am meisten auftreten. Beim Schwein ist das das Eigentümliche. aber seine Organe werden nicht in ordentlicher Weise versorgt. er fühlt da oder dort eine angenehme Wärme oder Abkühlung. dieses Wohlgefühl. Der Mensch nimmt überall das Seelische auf. diese Wollust im Innern zu haben. fühlt er sich so durch und durch wohl. so daß es ihn im Körper amüsiert. wie man sagt. daß er sich zwar.gefühl. sondern es soll an den Organen arbeiten. daß es sich fortwährend mit Luft anfüllt. die am meisten dazu beitragen.

die Menschen auf der einen Seite. alle möglichen Dinge in den Körper hineinzubringen. Das ist also bei Völkern namentlich dann der Fall. wenn diese Untugenden überhandnehmen. ich möchte sagen. daß das Weibliche mehr mit den Ein308 . Bei untergehenden Völkern werden diejenigen Menschen. dann wiederum das Gesetz. Und das macht das ja wirklich unsinnige Durcheinandertreiben von der Lust. und da merken sie überall so etwas wie Schlangen. sie zu verbieten und so weiter. alle möglichen Substanzen in den Körper hineinzukriegen. Nun. ich habe Ihnen ja gesagt. sich durch das Seelische innerlich amüsieren zu lassen. Ich habe Ihnen das einmal beschrieben. weil die Menschen nicht zur Einsicht kommen wollen. daß die Menschen zur Einsicht kommen sollten. das bringt er sich eigentlich deshalb bei. wenn wir nach Westen gehen. was sich der Mensch in dieser Weise an Giften beibringt. Das hängt zusammen mit den ganzen geschichtlichen Vorgängen im Menschengeschlecht. weil er schon mit seinem ganzen Menschen nicht mehr in Ordnung ist und das Seelische möglichst genießen möchte. daß es den Körper sogar auspreßt. Das bezeugt eben. die am wenigsten zu tun haben. wie sich jetzt. wo diese Völker noch im Aufstieg waren. daß sie nicht ganz zugrunde gehen als Völker. als sie schon im Niedergange waren. Sie haben erst angefangen. Dann kommen die Leute darauf. was vor sich geht. indem sie allerlei Gesetze gegen Alkohol und Absinth und so weiter aufstellen. Die Menschen wollen auf der einen Seite Wohlleben.die also schon innerlich den Körper etwas zerfallend haben. daß wir im heutigen Menschenleben in einer ungeheuren Unklarheit drinnenstehen. solche Dinge wie absinthähnliche Sachen zu saufen. Alles dasjenige. Ich habe Ihnen ja neulich schon gesagt: sogar Kokain suchen die Menschen in den Körper hineinzukriegen! Da wirkt das Seelische so. Und das ist auch der Fall. und auf der anderen Seite wollen sie doch wiederum. daß es etwas Merkwürdiges ist. die Asiaten haben in früheren Zeiten. wenn sie im Niedergang begriffen sind. alle diese Getränke gehaßt. Es handelt sich durchaus darum. Die Orientalen. knechten lassen. wenn man heute auf dasjenige hinsieht. Wir können sagen. diese Wollust des Leibes am allermeisten suchen. auf der anderen Seite aber wiederum auf alle mögliche Weise zu diesen Dingen kommen wollen.

Wenn also Frauen Absinth trinken. Wenn die Frauen gar noch sich dem Absinth ergeben. daß sie einen gewissen starken Charakter haben. Donnerstag. solche Dinge muß man wiederum im Zusammenhange mit der ganzen Welt betrachten. daß Kinder erzeugt werden. daß die Menschen weichlich werden. Die Männer werden weichlich. Montag nach dem Mond. Sie brauchen aber nur das Französische zu nehmen. Heute nennt man das Aberglaube.flüssen der ganzen Welt zusammenhängt. haben alle Planeten auf ihn einen Einfluß. was wir eigentlich wissen? Gewöhnlich beachtet man gar nicht. vendredi. Sie wissen. das ist von Jupiter. daß die Menschen ungeheuer leicht in der Nachkommenschaft Krankheiten ausgesetzt sind. Aber daß man das für Aberglauben hält. ausgesetzt sind. so wird es dahin kommen. daß der Mensch lebt. die ungeheuer leicht allen möglichen Krankheiten zugänglich sind. Die Wochentage sind nach den Planeten benannt. Sie können heute fragen: Woher haben wir vieles. wieviel Weisheit die Menschheit im alleralltäglichsten Leben hat. das Männliche sich eben mehr abschließt gegen diese Einflüsse der ganzen Welt. eine weichliche Nachkommenschaft kriegen. da haben Sie Merkurtag. wenn die Untugend des Absinthtrinkens immer mehr und mehr verbreitet wird bei den Männern. Jupitertag. Dienstag. die für die Nachkommenschaft dadurch sorgen sollen. nach dem Planeten Merkur. das ist nach dem Mars. weil sie diesem Einflüsse hingegeben. Das Absinthtrinken wird bewirken. Freitag. das ist zwar im Deutschen «Mitte der Woche». So daß wir. Donnerer. aber Donar ist nichts anderes als Jupiter. mercredi. ein weichliches Geschlecht kriegen. Warum? Weil diese Benennung in einer Zeit entstanden ist. Wenn also insbesondere die Männerwelt sich dem Absinth ergibt. Da will ich Ihnen etwas außerordentlich Interessantes sagen. wo man noch gewußt hat: Der Mensch ist von der ganzen Welt abhängig. wir benennen die Wochentage: Sonntag nach der Sonne. Sie haben noch im Französischen jeudi. nach der deutschen Freia. Aber Freia ist dasselbe wie Venus. wird es dahin kommen. Mittwoch. Sehen Sie. ist nichts 309 . Dadurch. daß die Menschen in sich fest sind. Dienstag ist durchaus nach dem Mars genannt. französisch mardi. so ruiniert sie diejenigen Organe. Da hat man die Wochentage danach benannt.

daß die Menschheit immer nur glatt fortschreitet. in all den Sachen liegt eine ungeheure Weisheit drinnen! Und wenn wir uns fragen: Woher ist zum Beispiel diese Benennung der Wochentage gekommen? . drüben in Asien. — Aber das Wissen.dann kommen wir herüber bis nach Asien. schon außerordentlich gescheite Leute gewesen sind. das bekommt den Leuten seelisch ebensowenig immer gut. finden dort. wie es in Europa ausgesehen hat. die den Einfluß der Sterne beobachten konnten. als in Assyrien und in Babylonien. wie die Gletscher sie bearbeitet haben. Also die haben ungeheuer viel gewußt. von den Babyloniern und Assyrern. wenn sie dieses Wissen nicht im Menschheits. zuviel Wissen ist den Leuten nicht gut. So daß eine ungeheure Weisheit in der Benennung der Wochentage drinnenliegt. denn sie haben ungeheuer viel mehr gewußt. unter denen waren sehr gescheite Menschen. also vor ungefähr viertausend Jahren. Diese 310 . wo die Leute gescheit schon waren. als die Asiaten noch ein ungeheures Wissen hatten. da können Sie diesen Steinen ansehen. Leute. in der es in Europa noch ganz besonders ausgesehen hat. wenn sie sich einfach ihm überlassen. das sagen Ihnen die Gegenden zum Beispiel hier in der Schweiz am allerbesten. Die Asiaten hatten allmählich ein ungeheures Wissen aufgestapelt.und Weltendienst richtig anwenden. Wenn Sie in der Schweiz unten im Tal die Steine ansehen. die wirklich viel gescheiter gewesen sind als wir. dort außerordentlich gescheite Menschen gegeben hat. Sie waren gescheiter. Da waren Völker. Fragen wir uns. Ja. die Babylonier und Assyrer. daß es schon zwei. Die anderen haben das dann in ihre Sprachen übersetzt. ungeheuer gescheit. So komisch der Vergleich ist. Wie Europa damals war. und die haben zuerst diese Wochentage benannt. Wir haben die Benennung der Wochentage von Asien herüber.anderes als Nichtwissen.bis dreitausend Jahre vor unserer jetzigen Zeitrechnung. es ist wahr: Zuviel Geld ist den Leuten nicht gut. Die Menschheit geht von Zeit zu Zeit auch immer wieder zurück. wenn sie nicht ein Gegengewicht haben. aber sie wußten nichts mehr damit zu machen. also vor Christi Geburt. in einer Zeit. wie ihnen das Geld gut bekommt. meine Herren. Es ist nicht wahr. die herunterkommen von oben durch die Gletscher.

so ist es ein bißchen spröder geworden. Das kann ich ausrechnen. Vor nicht allzulanger Zeit haben die Leute eine gewisse Vorliebe für recht große Zahlen gehabt. . daß das einmal alles von Gletschereis bedeckt war. So wie die Steine moduliert sind. das vom hohen Norden herunterfloß. da war sein Herz so und so. um auszurechnen. Ja. eisig war. wie es zum Beispiel hier in Europa vor zwanzig-. durch große Teile Deutschlands hindurch. Ja. nach zwei Jahren wieder spröder. so flössen vom hohen Norden die Gletscher bis nach Deutschland herein. Dieses menschliche Herz. wieviel spröder das Herz in einem Jahrhundert geworden ist und wie das Herz vor einem Jahrhundert gewesen ist. daß einmal die ganze Gegend hier vereist war. und da haben sie gesagt: Nun ja. da war einstmals alles vergletschert.Das ist aber ein Unsinn. indem ich das alles zusammenzähle. Denken Sie sich. Und wenn ich ausrechne. So wie heute meinetwillen die Gletscher herunterfließen bis zu einer gewissen Tiefe. Nun aber kann man eigentlich allen Steinen. Und wiederum. Europa war einmal vergletschert. daß er da noch nicht gelebt hat. Ich kann sagen: Da habe ich einen Menschen von sieben Jahren. aber da ist bloß die Kleinigkeit. vor dreihundert Jahren. auf dem wir heute herumgehen. die ich Ihnen durch folgendes klarmachen will. da finden wir heute noch an gewissen Gesteinsmodulierungen. daß er da nicht mehr leben wird. wie sich sein Herz in dreihundert Jahren verändert haben wird. wie sie von oben heruntergekommen sind. wo wir uns außerordentlich wohl befinden.Steine haben die Gletscherschliffe. ich beobachte heute das menschliche Herz. wie sie durch das fließende Eis der Gletscher bearbeitet worden sind. kann man ihnen ansehen. und ich kann das jetzt ausrechnen. und alles war vergletschert. Solche Berechnungen hat man gemacht. auf dem Boden. wenn wir weiter nach Norden gehen. das macht fortwährend ganz kleine Veränderungen durch. Nun rechne ich aus. wie viel das Herz spröder geworden ist. die hier sind. ansehen. so ist wieder bloß die Kleinigkeit. das ist zwanzig bis dreißig Millionen Jahre her. gewiß. meine Herren. Das ist durch eine Berechnung entstanden. in Preußen. dreißigtausend Jahren aus311 . aber das ist lange her. Wenn ich es in einem Jahr wieder beobachte bei einem Menschen.

diese Menschen haben es nicht so gut gehabt wie die heutigen. Das ist salzig. in Europa noch alles vereist war. Man muß schon eine solche Wissenschaft haben. als in Asien schon warme Kultur war. da denkt er sich das Meer ungefähr so. wie ich es beschrieben habe. da war in Europa noch alles vereist. Sehen Sie. weil sie von Gegenden gekommen sind. Ja. Aber so kann man nicht rechnen. und dann habe ich eigentlich Meerwasser. dann habe 312 . Und weiter. dann brauche ich nur ein bißchen Salz zuzusetzen. als das Eis zurückgegangen ist. daß es nicht so lange her ist. vier. so hängen ganze Kulturen ab von den Einflüssen des Weltenalls. daß er in dreihundert Jahren ja nicht mehr als physisches Erdenwesen lebt. Dadurch aber sind diese Menschen bewahrt geblieben vor der Wollust der Weisheit. Nun. seitdem hier alles mit Gletschern bedeckt war. sondern daß in der Zeit. und diejenigen. tatkräftigere Kultur entwickelt. daß also in der Zeit. in letzter Zeit sind tatsächlich auch die Gelehrten — das muß man auf diesem Gebiete sagen — vernünftiger geworden. daß also ein Einfluß vom Weltenall auf Europa ausgeübt worden ist. Ja. was man beim Menschen dadurch weiß. da sind hier Menschen eingezogen. Da hat man dann die Gletscherperiode in diese Zeit verlegt. fortwährend so stark abgekühlt wurden. sondern in denen es ihnen wohler war. als sich in Asien hätte entwickeln können. das Meerwasser. Und erst allmählich. Dennoch sind diese Menschen in die erst vor kurzem noch vereisten Gegenden eingezogen. daß er sich sagt: Wenn ich in ein Trinkglas ein bißchen Wasser gieße. wenn einer ans Meer denkt. die in Asien allmählich an sie herangekommen wäre.bis fünftausend Jahre zurückzugehen. ich möchte sagen. in der drüben in Asien die Menschen schon so gescheit waren. es hier noch eisig war — dadurch. Also wir brauchen nur ein paar tausend Jahre. Und in Europa hat sich dadurch. als dort die babylonische und assyrische Kultur war. die Vernunft haben. meine Herren. und wenn ich einem Trinkglas Wasser Salz zusetze. in denen sie eben nicht. die einem auch das auf der Erde zeigt. hat sich in Europa eine bessere.gesehen hat. sie sind sich eigentlich heute klar darüber. Und sie haben es um so weniger gut gehabt. daß im Weltenall etwas geschehen ist.

beginnt in diesem Meer etwas. daß ganz kleine Tiere in diesem Meer drinnen sind. so wie er ist. so einfach ist es aber nicht. nicht einmal die flüssigen Bestandteile in unserem Körper nehmen die richtigen Einflüsse auf. Der Boden wird gemacht von dem. was da herunterschneit. wie wenn es anfangen würde. nach unten zu sinken. 313 . was ist denn das eigentlich? Da in dem Meer drinnen. Fortwährend kommen da also richtige Schneefälle. die fangen an. da ist das Wasser. winzige Kalkschalen. so ist schon in dem. Woher kommt das? Sehen Sie. Man nennt diese Tiere Foraminiferen. und sie bauen den Meeresboden auf. Diese kleinwinzigen Tiere haben alle kleine. nicht die festen Bestandteile. dann verändern sie ihre Substanz und werden ein roter Ton. sondern ganz allein die luftförmigen Bestandteile. so könnten ja nicht Pflanzen wachsen. wir leben in der Luft. da könnte man nicht gucken und sagen: Nun ja. Das ist bei uns in der Luft geradeso. Wenn Sie nämlich das Meer anschauen — nehmen wir an. Und da schneit es drinnen fortwährend solche Kalkschalen herunter. was dann unseren Boden wiederum macht. Ja. Das ist wirklich so. wie hier der Schnee in der Luft. was da ist. die durch das Meer durchgehen. Diese kleinen Tiere. Und das ist der Meeresboden. aber unendlich viele kleinwinzige Tiere. schwimmen sie ziemlich weit oben im Wasser herum. Wenn nun die Jahreszeit kommt. so ist das nicht bloß Salzwasser. das kommt davon. Solange diese Tiere leben. dasjenige. da ist der riesige Raum. Mit unserer Atmung kriegen wir das Richtige herein. ja. wo sie nicht mehr leben können. Meine Herren. und die Kalkschalen. Denn wenn der richtige Schneefall nicht wäre. da wäre die Oberfläche (es wird gezeichnet). zu schneien da drinnen. Nein.ich das Meerwasser. meine Herren. da drinnen schneit es. wenn Sie ihn von innen aus betrachten könnten. der ist überall mit Salzwasser angefüllt. den Atlantischen Ozean —. sondern das Kuriose ist: Wenn der Sommer kommt. Wir leben nur nicht im Meere. sterben die Tiere ab. Und wenn dann diese Foraminiferenschalen sich da herunten ablagern (es wird gezeichnet). Das ganze Meer schneit von solchen Foraminiferenschalen. während es im Winter schneit. Ja. Und wenn es im Winter schneit. die haben vom ganzen Weltenall ihr Leben. ganz kleinwinzige Tiere.

daß zu der morgenländischen Kultur eine abendländische hinzugekommen ist. Dann nehmen wir keine Einflüsse mehr aus der Sternenwelt auf. Sie kommen dann in die Zeit der ersten Ausbreitung des Christentums zurück. Sie sehen also. Wenn wir nun unsere Körper mit Absinth beladen. Da kamen die Menschen von den nördlichen Gegenden. dieses Seelische nur wie einen innerlichen Spaßmacher haben zu wollen. In Asien waren ungeheuer gescheite Leute. der asiatischen Kultur hatten. wenn es im Winter schneit. wie die Kultur fortgeschritten ist. Da sind einige von ihnen herübergezogen in die Gegenden. und bilden es in der richtigen Weise aus. Sehen Sie. und die Folge davon war. Dem. daß die Römer zugrunde gegangen sind. damit die Menschen. daß wir unsere Körper dadurch ruinieren. wenn sich dieses Christentum bloß bei den Römern ausgebreitet hätte. wenn Sie den Untergang des Römerreiches studieren. nur innerliche Wollust empfinden zu wollen. dann schließen wir uns von der Sternenwelt aus. dann wäre etwas Schönes daraus geworden! Aber dazumal waren die Römer so verweichlicht. weil wir sie ganz und gar nur dem Einfluß der Erde aussetzen. Die haben viel Seelisches gehabt. dem können Sie ansehen. Aber einsehen muß man das! Und nun können Sie sich leicht vorstellen. weil sie nur die Reste der orientalischen. die früher noch vereist waren. daß einmal hier die Erde gründlich abgekühlt worden ist. Dazu brauchen wir aber. Und diese nördlichen Men314 . sonst verkümmern auf Erden unsere Organe.Wir nehmen dasjenige auf. daß sie nicht erst durch Absinth den Körper ruinieren. die vereist waren . Ja. wenn es ganz oben vergletschert. ihre Körper haben verstärken können. darauf beruht es auch. Da haben sie sich diese innerliche Wollust abgewöhnt und haben ihre Körper wiederum gefestigt. Aber nach und nach sind sie dazu gekommen. Und die Folge davon ist. was uns die Sternenwelt zuschickt. was Sie heute noch sehen. was das für eine ungeheure Bedeutung hat für die richtige Art der Entwickelung der Menschen. daß unsere Seele in der richtigen Weise an unseren Organen arbeitet.diese Menschen hatten die festeren Körper -. Dadurch ist es gekommen. meine Herren. daß sie nichts hätten machen können. die dann hergezogen sind.

Es ist zwar allmählich ein sonderbares Lateinisch geworden. weil man sich wohler dabei befindet. was sie die Völkerwanderung nennt. die Deutschen. als daß sie haben fortsetzen wollen das alte lateinische Römertum. wenn sie ein bißchen vornehm haben ausschauen wollen.sehen mit den festeren Körpern. wie also die heutigen Menschen daraus geworden sind. 17. hängt die Natur zusammen mit alledem. Und nun wissen Sie aber. 315 . Jahrhundert haben Sie ja zum Beispiel in Mitteleuropa an den Universitäten kein deutsches Wort reden können. Die Franzosen haben nur mehr Römertum zugemischt gekriegt als die Deutschen zum Beispiel. schildert uns. in den Landessprachen vorzutragen. daß die Leute. bis ins 16. Franzosen. was geschieht in der Geschichte. das hat sich noch lange fortgepflanzt. sehen Sie. Wollust im inneren Körper zu fühlen. Aber dieses. sogar in der Sprache wohler befindet. wie die Römer zugrunde gegangen und die Germanen gekommen sind. So. Und es ist schon so. Denken Sie nur einmal. wie starken Einfluß das Römertum noch immer behalten hat. und daß diese Menschen gekommen sind und die ganze Zivilisation erneuert haben. durchaus Französisch plapperten in ganz deutschen Gegenden. es nicht zu verwenden den Körper aufzubauen. Das war aus keinem ändern Grunde. Erst allmählich hat man sich dazu entschlossen.. wie lange es sich fortgepflanzt hat. wenigstens noch in der Sprache. denn das sind alles im Grunde genommen Germanen. Die Geschichte schildert uns dieses. was sich da in der Sprache fortgesetzt hat. in der sie den Einfluß der ganzen Welt haben aufnehmen können. während die anderen Menschen mit ihrer Weisheit nur auf der Erde gelebt haben. das Ganze beruht eben darauf. daß diese Menschen. also das Seelische zu genießen. die haben dann das Geistesleben übernommen. Da haben die Professoren lateinisch vorgetragen. Denken Sie doch. daß in der Tat dasjenige. daß man eigentlich das Untergehende noch immer hat haben wollen. Und eigentlich ist noch die Erbschaft davon in der Sehnsucht. ich möchte sagen. Die Römer haben angefangen mit dieser Sehnsucht. Nicht wahr. sich auch in den übrigen Untugenden fortsetzt. aus der Gegend kamen. Engländer und so weiter. Da haben sie alle Lateinisch gekonnt.

etwas Geistiges zu begreifen. was sich solchen Untugenden hingibt. Und diese richtige Einsicht kann auf keine andere Weise kommen. Vieles Ähnliche ist da.Absinth zu trinken. Der Herr [einer der Zuhörenden] hat durch seine Frage. Aber die Einflüsse aus der ganzen Weltumgebung. ins Geistige hineinzuschauen. Ich habe Ihnen das Leben der Wespen neulich beschrieben. eine schwache Nachkommenschaft erzeugen wird. wie die Menschen sie haben. wie es im Bienenstock ist. denn sie haben ja wirklich einen Gehirnapparat wie der Mensch und das alles nicht. wenn man berücksichtigen würde. auf den Unterschied hingewiesen. eigentümliches Leben. Und man würde richtig darauf kommen können. gerade auf so etwas. was einem ja heute äußerlich ganz klar ist. daß alles das. Im Bienenleben ist viel Ähnliches. Also den allgemeinen Weltenverstand können sie in dieser Weise nicht hereinschöpfen in ihren Körper. was in der Umgebung der Erde liegt. ja sogar Kokain und so weiter zu genießen. dem Untergang entgegenführen kann. wenn man das Geistige wiederum richtig wird betrachten können. Und wenn man anfangen wird. vorhanden. daß man auch anfängt. wenn Sie nicht die Möglichkeit haben. aber das man nur wird durchschauen können. was eben ein schwaches Geschlecht erzeugen wird. Worauf beruht denn das? Sehen Sie. das können Sie überhaupt nicht erklären. wie eigentlich das Bienenleben ist. Daß die Bienen eine solche Wissenschaft haben. wenn nicht eine richtige Einsicht kommt. dann wird man vieles von dem einsehen. das wird man ja natürlich nicht sagen können. die wirken ungeheuer stark auf den Bienenstock. der da besteht zwischen dem Leben der Bienen und dem Leben der Wespen. dieses Geistige zu begreifen. und was allmählich alles dasjenige. Da können Sie noch so viele soziale Reformen schaffen .aus diesen sozialen Reformen kommt gar nichts heraus. einen ungeheuer starken 316 . Aber wiederum lebt der Bienenstock ein ganz merkwürdiges. weil er ein Bienenkenner ist. Das wird jeder sagen. als daß man den bloßen Materialismus in Wissenschaft und in Religion ersetzt dadurch. Das Leben im Bienenstock ist außerordentlich weise eingerichtet. Das ist dasjenige. der das Bienenleben betrachtet hat.

Die anderen sind eigentlich so. wenn unser Herz Liebe 317 . dadurch werden diese Organe zur Offenbarung. was eigentlich nur dann in uns dargelebt wird. wird das Geschlechtsleben sonst im Bienenstock verwandelt zu all diesem Treiben. außerordentlich stark unterdrückt wird dasjenige. Nur dadurch. Da ist unbewußte Weisheit drinnen. bei den Bienen ist es eigentlich immer so. viel mehr als die Ameisen und die Wespen. wovon das herrührt. als man sie heute weiß. Diese unbewußte Weisheit entwickeln die Bienen in ihrem äußeren Tun. Daher haben schon jene älteren. dann sagt man sich: Die Bienen haben ein Leben. Das Liebesleben ist ja zunächst etwas Seelisches. worin unterdrückt wird.Einfluß hat. das sie mit dem Planeten Venus in Zusammenhang gebracht haben. auf das Leben. Das wird ein weises Leben. Und so kann man gerade dasjenige. was bei den übrigen Tieren im Geschlechtsleben sich äußert. Ich habe Ihnen verschiedenes von der Erzeugung der Nachkommenschaft beschrieben. daß sie alle Arbeit so verrichten. entwickeln das Liebesleben in ihrem ganzen Bienenstock. die Bienenköniginnen. Das wird bei den Bienen außerordentlich stark zurückgedrängt. Im Geschlechtsleben aber ist dasjenige vorhanden. daß die Fortpflanzung nur besorgt wird durch ganz wenige auserlesene weibliche Individuen. diese weiseren Menschen haben das ganze wunderbare Treiben des Bienenstocks auf das Liebesleben zurückgewiesen. was eben Liebesleben ist. denn Sie können sich ja denken. wie weise das sein muß. Das Leben des Bienenstocks beruht ja darauf. daß die Bienen so ganz richtig. Die Bienen hingegen sind ganz hingegeben dem Einfluß des Planeten Venus. daß das alles zusammenstimmt. Und indem bei den Bienen das Liebesleben zurückgedrängt wird. die eben auf ganz andere Art die Sache gewußt haben. Und so können wir sagen: Wenn man auf der einen Seite die Wespen oder die Ameisen beschreibt. das die Bienen untereinander entwickeln. weiseren Menschen. dann sind das Tiere. Denn sehen Sie. zusammenwirken. eigentlich nur auf die einzige Bienenkönigin. die sich mehr dem Einfluß des Planeten Venus entziehen. Und wenn man dann darauf kommen will. zum Ausdrucke des Liebeslebens. daß gewisse Organe des Körpers bearbeitet werden von diesem Seelischen. daß bei ihnen das Geschlechtsleben mehr oder weniger zurückgedrängt wird.

Und wenn Sie anfangen. das in den Blumen ausgebreitet ist. daß sie sich schon wiederum mehr dem Geschlechtsleben hingeben. Die Biene ist tatsächlich. Nun aber. das Bienenleben zu verstehen. Die Biene saugt ihre Nahrung. wenn man sich klar darüber ist. sich sagt: Wir wollen auf das einzelne Geschlechtsleben verzichten und uns selber zu einem Träger des Liebeslebens machen.Nun. Das braucht man viel weniger bei den Ameisen und Wespen. So daß man anfängt. — So daß sie in der Tat in den Bienenstock dasjenige hineingetragen haben. daß sie eigentlich von denjenigen Bestandteilen in den Pflanzen lebt. das kommt ja gerade der Biene am allermeisten zugute. eigentlich dasjenige Wesen. daß sie sich eigentlich dem Geschilderten entziehen. der Absinth vereinigt sich mit dem flüssigen Menschen so. die ganz von Liebe durchschwängert ist. wird man sehen. die sie dann zu Honig macht.entwickelt. das so richtig durchzudenken. Was tut der Honig? . so haben Sie das ganze Geheimnis des Bienenstockes. Die einzelnen Bienen verzichten so vielfach auf die Liebe und entwickeln die Liebe im ganzen Bienenstock. wo Honig gegessen wird. eigentlich im ganzen Bienenstock drinnen wie eine Substanz haben. Das Leben dieser sprossenden. Und weiter können Sie studieren. Der ganze Bienenstock ist eigentlich von Liebesleben durchzogen. daß man das Bienenleben auf seelische Art studieren muß. das. ja ganz aus denjenigen Bestandteilen der Pflanzen. meine Herren. sprießenden Liebe. wenn Sie nun den Honig selber essen. Der Honig macht Wollust nur höchstens auf der Zunge. daß die Biene wie in einer Luft lebt. was auf den Blumen lebt. als seinen Speisen im richtigen Maße 318 . bringt also gewissermaßen das Liebesleben von den Blumen in den Bienenstock hinein. die wiederum bei der Pflanze ganz vom Liebesleben durchzogen sind. daß der Mensch Wollust empfindet. Und es ist nichts besser für den Menschen. daß er die Luft und damit das Seelische heraustreibt. In dem Augenblick. ich möchte sagen. das ist dann auch im Honig drinnen. So muß man sagen. fördert er gerade den richtigen Zusammenhang zwischen dem Luftförmigen und dem Flüssigen im Menschen. die im Liebesleben drinnenstehen. mit Ausnahme der Bienenkönigin. Wenn man da das Leben verfolgt.

was er braucht an Arbeitsamkeit seiner Seele in seinem Leibe. daß die Bienen der Umweg sind. wieder in der richtigen Weise zusammen. atmet. so will er gerade sein Seelisches so zubereiten. Wer einen Bienenstock sieht. wenn man sich denkt. daß es richtig am Körper arbeitet. was lebt. Die Bienen sorgen eigentlich wunderbar dafür. arbeitet. so will er die Seele genießen. Der Bienenstock gibt dem Menschen durch den Honig wiederum dasjenige zurück.etwas Honig zuzusetzen. damit in den Menschen das Richtige hineinkommt. 319 . Wenn der Mensch also Absinth säuft. dann sieht man aber auch. die Menschenkunde zu einer Weltenkunde zu machen. Alles. weil es den Menschen stark macht.Und so kommt man dazu. Daher ist die Bienenzucht etwas. . was eigentlich die Kultur ungeheuer fördert. Sonst. macht man untüchtige Menschen. wenn man Absinth säuft. daß die Bienen den größten Einfluß aus der Sternenwelt haben. Das Saufen von Absinth ist etwas. daß es ausstirbt. Sehen Sie. sollte sich fast in einer gehobenen Stimmung sagen: Auf dem Umwege durch den Bienenstock zieht das ganze Weltenall herein in den Menschen und macht tüchtige Menschen. daß der Mensch durch sein Seelisches an seinen Organen arbeiten lernt. Wenn der Mensch seinen Speisen Honig zusetzt. was das Menschengeschlecht allmählich so weit treiben wird. wenn es in der richtigen Weise kombiniert wird.

in neuen steht ja darüber nichts. Februar 1923 Hat heute jemand eine Frage. daß. Und in bezug auf diese Wirkung des Quecksilbers bei syphilitischen Erkrankungen muß man ja auch erwähnen. daß ja in bezug auf diese Dinge auch von der heutigen Medizin nicht mehr sehr viel gewußt wird. wie es in der Erde abgelagert ist. Venus. Hatten die Planeten. und heute weiß man nichts Rechtes mehr darüber. als Krankheitserscheinung im Menschen auftritt. hat man noch sehr viel mit solchen alten Mitteln geheilt. Also da wendet man das Metall Quecksilber an. als daß man weiß: Bei gewissen Erscheinungen. 10. kein Mensch in der Medizin heute einen Aufschluß gibt. die er besprochen haben möchte? Fragestellung: Ich möchte fragen. denn die Menschen bekommen nicht anders eine Vorstellung davon. Merkur und so weiter. Es handelt sich also darum. wirklich auf die Sache eingeht. daß es eben wirksam ist. oder das oder jenes aus der Pflanze anwenden. meine Herren. indem man gewußt hat: Wenn das oder jenes als Störung. der Planet Venus irgend etwas zu tun hat mit Kupfer. außer in unsern anthroposophischen Büchern -. die eigentlich nur ein paar Jahrhunderte zurückliegt. Ich mache Sie darauf aufmerksam. Steiner: Wenn man dieses. einfach so erzählt. sondern man wendet es an. Und da möchte ich Sie darauf aufmerksam machen. muß man Quecksilberkuren machen. sagen wir zum Beispiel. als daß man ihnen eben sagt: Das haben einmal ältere Menschen gewußt. verschiedene Metallsubstanzen abgelagert? Dr.ACHTZEHNTER VORTRAG Dornach. daß man dann. daß eigentlich über die Art und Weise. so ist ja das eine Sache. Heute ist von alledem eigentlich nichts mehr übrig geblieben. weil man gesehen hat. die namentlich bei sogenannten syphilitischen Erkrankungen auftreten. wenn man schon so etwas bespricht. wie das Quecksilber wirkt. In einer Zeit. die man eigentlich bloß glauben muß. wie die Welt in uralten Zeiten war. so wie es häufig in alten Büchern steht . so muß man dies oder jenes Metall. daß in 320 .

heute gibt es ja fast keine mehr. und das Quecksilber hilft dann. Es gibt gewisse Gegenden. was man als Lebewesen aufnimmt . in den ganzen Körper übergeht. wenn man weiß: Die Kröten helfen den syphilitisch Kranken in manchen Gegenden nicht. da machen die Menschen. wenn da irgendwo eine Erkrankung nach syphilitischer Art auftritt — ich setze solche Gegenden voraus. die an die Stelle gesetzt worden sind. wo Quecksilber ist. Nicht die Kröte hilft. Salamander oder Kröten oder ähnliche Tiere. die teilweise unter der Erde leben und mit ihrer Nahrung etwas von der Erde aufnehmen. sind aber durchaus erkannt. auch heute schon. das ist zunächst ganz unverständlich. die nehmen die Menschen. Nun. die noch nicht sehr angesteckt sind von gewöhnlicher Wissenschaft. Das hilft. aus ihrem Heilinstinkt heraus das folgende: sie nehmen solche Tiere.nicht die heutige Wissenschaft. daß ein merkwürdiger Heilinstinkt vorhanden ist bei den Menschen. sehr Großes wirkt. das Kuriose ist dabei: In Gegenden. Salamander oder Kröten gar. In einer merkwürdigen Weise können Sie sich davon überzeugen. Sie sehen also aus diesen Dingen zweierlei: erstens. sich im ganzen Körper verbreitet. da nehmen diese Tiere das auf. und wieder in anderen Gegenden helfen sie großartig. sondern der Heilinstinkt . so sind das solche Gegenden.etwas sehr. Wenn dies zum Beispiel gerade für die 321 . sondern das Quecksilber.und eine Kröte ist auch ein Lebewesen -. und auf der anderen Seite. in denen Quecksilberbergwerke sind. aber vor drei bis vier Jahrzehnten hat es das noch gegeben -.der neueren Zeit vieles an die Stelle von Quecksilber gesetzt worden ist. trocknen sie. Diese Tiere. die dann nicht Ärzte sind. Die berühmten neueren Mittel. Und da entsteht auch eine Art von Heilmittel. und sehr bald wird die Medizin auch auf diesem Gebiete wiederum zu den Quecksilberkuren zurückgegangen sein. daß dasjenige. in ihrer nicht ganz einwandfreien Wirksamkeit. daß bei dem Quecksilber eigentlich der Heilinstinkt . Also sehen Sie. Und so ist es ja auch beim Menschen in einem noch höheren Maße. Und wenn man dann nachschaut. wird nur verständlich. das die Kröte gefressen und in ihrem Körper verarbeitet hat. pulverisieren sie und geben sie dem syphilitisch Kranken ein. was das für Gegenden sind.

war es sogar besser. Daher konnte man eben einfach auch Kröten. Sehen Sie. Und nach dieser Planetenschar kommt der Jupiter. Dann kommt die Venus. in den ganzen Körper. daß man also sagt: Hier ist in der Mitte die Sonne. Jetzt möchte ich Ihnen sagen. etwa in neunzig Tagen um die Sonne herumläuft. Aber die braucht man nicht so viel zu berücksichtigen. gerade bei solchen Erkrankungen das Quecksilber anzuwenden. winzige Planeten. Die sind zu Hunderten und Hunderten. Als ich noch ein kleiner Bub war. wie die Menschen in früheren Zeiten. Es ist ja wirklich auch in der Medizin erst in den allerletzten Jahrzehnten so furchtbar schlecht geworden. die Quecksilberkuren durchgemacht haben. Mehr in der Nähe der Sonne läuft um die Sonne herum der Merkur — ein kleiner Planet. Sie haben keine so große Bedeutung wie die Planeten. als die Wissenschaft noch in ganz anderer Art war. die schon langsamer um die Sonne herumläuft. die laufen herum.Quecksilberkur angeführt werden sollte. Hyrtl. um sie in pulverisiertem Zustande als Heilmittel gegen die syphilitischen Erkrankungen zur Wirkung zu bringen. wenn man sie in der Klinik haben konnte. und ganz weit drau322 . hat die Knochen auseinandergebrochen. einfach nach dem Tode den zuhörenden Studenten die Knochen gezeigt. dazu verwenden. Etwas weiter läuft um die Sonne herum die Venus. und der nächste Planet. darauf gekommen sind. der in sehr kurzer Zeit. gar nicht mehr sehr viel. ist die Erde. Dann kommt außerhalb der Erde schon der Mars. ganz kleine. da laufen eine ganze Menge kleinwinziger Planeten herum. Der Merkur also ist ein kleiner Planet. der um die Sonne herumläuft. wie es heute ist. der um die Sonne herumläuft. wie wir es heute aus der Schule kennen. Also jetzt müßte ich eine ganze Planetenschar zeichnen. Und der hat bei solchen Menschen. Ebenso ist es bei den anderen Lebewesen. die in ihrem ganzen Körper das Quecksilber aufnehmen. und in den Knochen saßen die kleinen Quecksilberkügelchen! So verbreitet sich dasjenige. der wußte noch etwas. Nach dem Mars. so ist es ja so. Da gab es zum Beispiel in Wien noch einen ausgezeichneten Anatomen. was der Mensch in sich aufnimmt. wenn Sie sich das ganze Planetensystem anschauen. so möchte ich Ihnen folgendes sagen. aber etwas noch von der älteren Medizin.

daß man sie in Wirklichkeit auch heute noch nicht recht zu den Planeten rechnen kann. wenn man durchguckt. Man kann ausrechnen. man ihn dort finden kann. man einen Planeten zu einer bestimmten Zeit sieht. wie schnell sich ein Planet bewegt. Um diese Rechnungen kümmert man sich heute. Der läuft um die Erde herum. Ich brauche die nicht zu zeichnen. damit. wenn man das Fernrohr hinrichtet. welche diese Planeten auf die Wesen haben. Die laufen weiter draußen herum. Und dann kommt noch .ßen der Saturn. Man rechnet aus. so daß. Man kann auch ausrechnen. 323 . wie man das Fernrohr stellen muß. So also laufen diese Planeten um die Sonne herum. Man kann all dies ausrechnen. welche auf der Erde leben. Nun. geradeso wie die anderen Planeten um die Sonne herumlaufen. und die zeigen solche Unregelmäßigkeiten. Das kann man ausrechnen.aber die zwei letzten Planeten sind ja erst in allerneuester Zeit entdeckt worden .der Uranus und der Neptun. Um die Erde herum läuft dann noch der Mond. wo ein Planet zu einer bestimmten Zeit steht. heute betrachtet die Astronomie solch ein Planetensystem und kümmert sich nicht sehr viel um die Einwirkungen.

Es gibt zum Beispiel solche Kranke. denn sie haben sich gedacht: Wenn einer einmal gestorben ist. zu anderen Zeiten wird das Allgemeinbefinden furchtbar schlecht. die. wenn er den Typhus gehabt hat. haben diese Erkrankung zu studieren gehabt. die zu gleicher Zeit Philosophen waren. auch in Ägypten. die dort vorhanden war. da hat man über die Planeten eine ganz andere Wissenschaft angestrebt. in denen man diese Beobachtung gemacht hat. sagen wir. zweieinhalb bis dreieinhalb Jahrtausende. Aber eine Krankheit. das ist die. Also sie haben sich gesagt: Der Typhus verläuft manchmal gut. es ist noch gar nicht so lange her. Da sind zum Beispiel solche Erkrankungen aufgetreten. weil sie in älteren Zeiten. typhusähnliche Erkrankungen sind ja in älteren Zeiten noch viel häufiger gewesen als heute. bei denen. Das Bewußtsein wird ganz abgedämmert. die Menschen schlechte Verdauung bekommen haben durch dickliches Blut . Da wird 324 . daß solche Kranke. so daß die Entleerungen etwas von Blut durchsetzt waren. durch eine nicht richtig vor sich gehende Blutbereitung.ich werde Ihnen gleich nachher erzählen. Ich kann jetzt nicht weiter diese kritischen Erkrankungen betrachten. ich werde also jetzt absehen davon. wenn sie typhuskrank oder dysenteriekrank werden. wie sich der Tote verhält. Also nehmen wir an. diese alten Ärzte. die Brechdurchfall oder Typhus. Sie haben sich gesagt: Wir sehen. Assyrien. in den Speiseabgang Blut hineingekommen. sich zu bestimmten Zeiten wohler befinden. sondern sie sind anders vorgegangen.für die Entwickelung des ganzen Weltsystems sind ja ein paar Jahrtausende nicht viel -. warum. Ninive und so weiter. manchmal furchtbare Schwindelanfälle bekommen. wo man solche Beobachtungen gemacht hat.Aber sehen Sie. noch nicht in demselben Maße vorhanden waren wie heute. also krankhaften Durchfall bekommen mit Koliken. so ist das Heilen schwer. und deshalb haben sie gar nicht weiter untersucht. Namentlich ist dadurch in die Fäkalien. Dysenterie oder so etwas haben. Da hat man folgendes gemacht. bis der betreffende Mensch gestorben war. Sie sind gar nicht hergegangen und haben gewartet. nämlich in Babylonien. manchmal verläuft er schlecht. daß die Leute eine schlechte Verdauung bekommen haben durch ein dickliches Blut. es ist gar nicht einmal so lange her . weil die in alten Zeiten nicht in demselben Maße da waren wie in neueren Zeiten.

auf die Sonne als solche haben diese alten Ärzte daher nicht gerade so furchtbar viel Rücksicht genommen. Jetzt wird doch die Erde beschienen von der Sonne. wie man es in der Schule heute lernt. haben sie gesagt. Wir können durchaus das heutige Planetensystem. die Venus. denn das ist alles ganz offenbar. Der Kopf bleibt in Ordnung. Deshalb haben sie nun beobachtet. Zu anderen Zeiten werden die Durchfälle besonders leicht. Und daß von dem Sonnenlicht beim Menschen viel abhängt. Zu einer bestimmten Zeit ist mit den Durchfallkranken eigentlich gar nichts anzufangen. das wissen Sie ja selbst. Die Erde deckt ihm die Venus zu. Andere haben starken Durchfall und der Kopf bleibt klar. dabei zugrunde legen. die Sterne zu beobachten und haben gefunden. Das geschieht aber immer — haben sie sich gesagt — zu verschiedenen Zeiten. Sie haben das natürlich daraus erkannt. Und nun denken Sie sich: die Erde steht da. daß man die Venus nicht sehen konnte. die zum Beispiel einen sehr starken Durchfall hatten. da kann man nichts anfangen: die kriegen unbedingt Schwindelanfälle. Das Venuslicht kann nicht durch die Erde zum Menschen durch. der Kopf wird trübe. und haben sich gesagt: die bekommen Schwindelanfälle zu bestimmten Zeiten. kriegt er kein Venuslicht. Nun haben sie angefangen. und dann geht es zum Tod. Jetzt haben sie sich gesagt: Betrachten wir einmal einen typhuskranken Menschen in der Zeit. sondern der Mensch ist auch vom ganzen Weltenall abhängig. Aber nun haben sie solche Leute beobachtet. Aber manche Kranke behalten ihr Bewußtsein. daß sie durch die Erde bedeckt war. in denen die Durchfälle oder die Typhuskrankheiten gut verlaufen. Die Sonnenstrahlen fallen dann auf die Erde. Wenn dann der Mensch dort steht. der Planet Venus immer so steht. Nun haben sie sich gesagt: Der Mensch lebt nicht bloß auf der Erde. wenn da die Erde steht (siehe Zeichnung S. sie bekommen keine Schwindelanfälle. links).die Geschichte sehr übel. und das haben wir auch immer in diesen Betrachtungen hier zugrunde gelegt. daß in denjenigen Zeiten. in der die Venus von der Erde zu325 . 326. so kann die Venus da stehen. Man kann bei diesen Kranken etwas machen. Nun. er ist nicht bloß von der Erde abhängig. Sehen Sie. daß er von der Erde zugedeckt wird.

daß die Leute spiritistische 326 . Das haben sie nun gewußt.gedeckt wird: Donnerwetter. und der Typhus kann nicht geheilt werden. dann befördern sie den Typhus. schlecht. Gebe ich ihm aber Kupfer ein. Dann vertreibt es ihm den Schwindel und der Typhuskranke neigt zur Besserung. Gebe ich einem Typhuskranken. Wenn man den Typhuskranken Kupfer eingibt. Aha. da geht es mit dem Typhus gut. Jetzt haben sie gesagt: Die Venus leuchtet doch. daß sie nicht zugedeckt ist zum Beispiel. Nun haben sie gesagt: Die Venus hängt mit dem Kupfer zusammen in einer gewissen Weise. Da muß doch irgend etwas in der Erde sein. Eisen ein. Jetzt haben sie probiert. Kupfer ist in der Erde drinnen. wie umgekehrt die Venusstrahlen ihn ungünstig beeinflussen. wo die Venus steht. ganz gleichgültig. daß es den Typhus so beeinflußt. Da wird der Kopf schwindelig. rechts). dann hindert das den Typhus. dann geschieht nichts. Wenn aber die Venus so steht. sagten sich diese alten Menschen. das wirkt in der Erde drinnen so. und die Strahlen gehen durch die Erde durch. Also nicht etwa. Wenn die Venusstrahlen direkt zufließen. was die Venusstrahlen verändert. Das Kupfer. da bekommt der typhuskranke Mensch das Venuslicht zum Sonnenlicht dazu (siehe Zeichnung. so wirkt dieses Kupfer ganz merkwürdig. Da geht es mit dem Typhus schlecht. sondern beim Lebendigen haben sie probiert: Gebe ich nun diesem Typhuskranken Blei ein. geschieht auch nichts. Nicht beim Toten.

Und so haben sie nach und nach aus der Wirkung auf den Menschen die Planeten und die Metalle. Dann haben sie andere Beobachtungen angestellt. nämlich das Silber: Mond = Silber. zusammengestellt und haben gefunden: Venus hängt mit Kupfer zusammen. Da hat man das Eisen gefunden. wenn der Mensch Knochenerkrankungen bekommt. ist das leichter zu finden gewesen. Dieses Kupfer in der Erde hängt mit der Kraft. Sie wissen ja. sagen wir. hat man aber doch etwas Ähnliches gefunden. Aber Sie brauchen nicht zu glauben. weil er die Erde umkreist. sondern sie haben solche Beobachtungen gemacht. Man kann allerlei solche Augenkrankheiten bekommen. Saturn mit Blei. Sie sind geradeso wissenschaftlich vorgegangen aus einem alten Instinkt heraus. der insbesondere etwas mit Blutkrankheiten zu tun hat. daß der Kranke. daß er nicht ordentlich sehen konnte. Das sieht man aus der besonderen Wirkung auf die Krankheit. wenn die Erde hier steht und der Jupiter zum Beispiel so. als wenn der Jupiter direkt auf die Erde scheint. Sehstörungen bekam. zusammen. Nun. daß 327 . Also Mars = Eisen.Sitzungen angestellt hätten und ihnen ein Medium gesagt hätte: Wenn einer typhuskrank wird. es lag ein solcher Krankheitsfall vor. Störungen in den Augen. was entgegen dem Jupiter wirkt? . die man heute nur nicht mehr macht. die von der Venus ausgeht. daß namentlich dann. wie sie auch bei Bleivergiftungen auftreten. Jupiter mit Zinn. man kann in den Augen allerlei Krankheiten bekommen. Nun haben sie wieder probiert: Was ist in der Erde. Da haben sie gefunden. die in der Erde sind. Denken wir zum Beispiel. Für den Mond. so daß man Nebel vor den Augen hat. dann geht es solch einem Augenkranken besser. die ist ja später vollständig verlassen worden. diese Art und Weise.und haben gefunden. Für den Mars. daß das das Zinn ist. daß die Erde den Jupiter zudeckt. Und sie haben sich gesagt: In der Erde ist Kupfer. die Sache zu betrachten. namentlich wenn man das Zinn aus den Pflanzen heraus gewinnt. der in ganz anderem Verhältnisse steht. Da haben sie nun wiederum solche Versuche angestellt und haben gefunden. das etwas zu tun hat mit der Bestrahlung durch den Saturn und haben für Saturn die Bleiwirkung gefunden. müßt ihr Kupfer verwenden -. daß die Pupillen klein werden.

bei Krankheiten.das zu lang schon her ist. sondern es beruhte das auf den alten Beobachtungen. aber dann durch sich selbst sich fortpflanzen.. Und als der Mond noch aufgelöst war in allem. sonst kommt das eben in Betracht. hat sie eine besondere Verwandtschaft gehabt zum Kupfer. daß sie zunächst durch irgend etwas bewirkt werden. war das Silber in einem besonderen Verhältnisse zum Mond. die so auftreten wie die syphilitischen. ist ja der Gang der. daß in den neueren Jahrhunderten die sogenannten zivilisierten Völker mehr mit den wilden Völkern zusammengekommen sind. Man muß sich nur nicht vorstellen. das war einmal in einem Urbrei drinnen — die Geschichte vom Urbrei ist ja richtig —. Das ist erst drei bis vier Jahrhunderte her. Durch das Kupfer. daß sich Menschen entferntstehender Rassen geschlechtlich miteinander vermischt haben. Jahrhundert hat man durchaus noch solche Beobachtungen angestellt. als die Völker noch mehr in Rassen abgeschieden waren. Mond und Erde. was ich Ihnen schon gesagt habe vom Weltenschulmeister. daß das Kupfer verwandt ist mit der Venus. hat sich zuerst durch eine Vermischung. daß man solche Beobachtungen nicht mehr angestellt hat. 14. auch nicht ein willkürlich-autoritatives Diktat. Nicht wahr. der dreht! Nein. in einem Weltennebel drinnen. was die syphilitischen Erkrankungen sind. das die Erde in sich hat. Da gab es nicht Sonne. Als die Venus noch aufgelöst war in dem Urbrei. Was hat man sich nun gesagt? Man hat sich gesagt: Das alles. das Metall Kupfer hat heute noch der Planet Venus Einfluß. sondern alles war in einem Urbrei aufgelöst. Damals ist das entstanden. daß aus dem Weltennebel alles ohne geistige Wirkung herauskommen kann. Dieses Wissen war also nicht eine göttliche Offenbarung. Und es kann überhaupt 328 . was da als Planeten verteilt ist. Das hat sich später abgesondert. Die syphilitischen Krankheiten sind dadurch entstanden. Und durch besondere Verhältnisse. man hat einmal gewußt: Es war alles in einer Art von Urbrei aufgelöst. namentlich dadurch. Im 13. Sie werden ansteckend. Ursprünglich müssen sie aber durch irgend etwas entstehen. Die syphilitischen Erkrankungen waren weniger da. daß man die Sache verlassen hat. durch eine geschlechtliche Vermischung der zivilisierten mit den wilden Völkern das herausgebildet.

im Sexuellen allerlei Ausschreitungen stattfinden. und die Haut ist ganz dicht. Sehen Sie. Eine Ansteckung kann nur dann entstehen.Silber 329 . so daß schon Beobachtungen darüber angestellt worden sind. Aber ursprünglich ist das entstanden. wo man noch etwas von dieser alten Wissenschaft wußte. daß sich Syphiliskranke leichter fühlen. Und es wäre ja wahrscheinlich interessant. daß das Quecksilber dem Merkur zugeteilt ist. Und dann natürlich pflanzt sich das Gift weiter fort.zum Beispiel keine syphilitische Ansteckung Zustandekommen. das Auftauchen der Syphilis ist ja in einzelnen Fällen schon früher vorgekommen. die Statistiken zu prüfen auch in bezug auf diese Krankheitsfälle jetzt. nicht wahr. daß der Ansteckungsstoff durchkommen kann. Daraus können Sie ersehen.Quecksilber Venus — Kupfer Jupiter — Zinn Saturn . wo fremde Blutgegensätze zusammenkommen. wenn nicht eine wenn auch noch so verborgene kleine Wunde oder selbst nur eine kleine Schleißigkeit im Gewebe vorhanden ist. Also wenn Sie den syphilitischen Ansteckungsstoff einfach auf die Haut aufstreichen. Der syphilitische Ansteckungsstoff muß ins Blut desjenigen Menschen hineinkommen. daß der syphilitische Ansteckungsstoff zunächst irgendwo entstehen muß. der zunächst nicht angesteckt ist.Eisen . wenn die Haut irgendwo so dünn ist. daß nun auch da. aber das stärkere Auftreten der Syphilis ist erst in der neueren Zeit da. Und dadurch hat man gefunden. wobei man ja nicht immer verhindern kann.Blei Mars Mond . aber doch in der neueren Zeit. wo ja von gewisser Seite in Europa allerlei exotische Menschen verwendet werden. so kann keine Ansteckung entstehen. wenn der Merkur von der Erde zugedeckt wird. als unter den Völkern eine größere Vermischung entstand. Und auf diese Weise hat man allmählich so die Metalle den betreffenden Planeten zugeteilt: Merkur .

diese Beobachtungen können ja auch noch fortgesetzt werden. daß sie nicht dem Mondeneinfluß das zugeschrieben haben. Aber so ist es nicht. daß sich auf der Erde Silber ablagerte. daß also die Frau einen ähnlichen Rhythmus in sich hat. was der da sagt. Das andere. aber die Leute können sie heute nicht mehr lesen. was man gewußt hat. daß sich in der Erde Kupfer ablagerte. was gemacht hat. das ziemlich alt ist. bekommen und er hat vom heutigen Standpunkt der Chemie darüber geschrieben und hat gesagt: Das ist ja der reinste Unsinn. Der Mond wird auch voll nach achtundzwanzig Tagen. wenn er sagt: Das ist ja der reinste Unsinn! . Da gibt es heute noch gewisse Bücher. eigentlich gar nicht lesen kann. das war das eine. Also derjenige. in der man zum Beispiel wußte: Die weibliche Periode kommt ungefähr nach achtundzwanzig Tagen. was gemacht hat. wie ihn das Weltenall in sich hat in dem Mondenbescheinen. haben sie ja gar keinen Bezug zum Menschen. hat auch recht. Aber sie haben sich gesagt: das kommt nach demselben Zeitrhythmus. Nun. was da in solchen Büchern steht wie denjenigen von Basilius Valentinus.Man sagte sich: Als das alles in einem Urbrei aufgelöst war. die derjenige. wie in einer bestimmten Zeit gerade in bestimmten Kreisen das aufgetreten ist. da war einfach der Venusstoff dasjenige. daß das Weib Blut läßt. Das war das eine. was man gewußt hat.denn so. wie der heutige Chemiker die Ausdrücke Quecksilber. Es hat zum Beispiel ein schwedischer Forscher ein solches Buch von Basilius Valentinus. daß man gewissermaßen diese alte Wissenschaft verheimlichen wollte. der nicht wiederum Anthroposophie kennt.Er hat auch recht im Grunde genommen. So gescheit waren nämlich die Alten auch. der heute ein glänzendes Genie in der Chemie ist. also hat es früher einmal irgendwie zusammengehangen. . Da stehen alle möglichen Sachen drinnen. war das Folgende. Man sagte sich: 330 . sondern der Basilius Valentinus schrieb noch zu einer Zeit. was man wußte. Sehen Sie. wenn er sagt: Das ist ein kompletter Unsinn. Er kann sich gar nichts dabei denken. der Mond dasjenige. kann sich gar nichts denken bei dem. weil er ja nichts damit machen kann. Eisen und so weiter gebraucht. Jetzt hat sich der Mensch frei gemacht von dem Zusammenhang. Es ist sehr merkwürdig.

Wenn man eine Frau hat. diese Wissenschaft nach und nach zu unterdrücken. da steht oftmals statt Silber Mond. ja da kann sich der nordische Gelehrte nichts mehr denken. aber der hält überall denselben Vortrag gegen die Anthroposophie. der ist auch ein Benediktinermönch. war ein Benediktinermönch. auch wenn er noch so gut unterrichtet ist über das Silber. Ja. die so ausschauen. Heute reist überall in deutschen Städten ein Pater Mager herum. der die Werke des Basilius Valentinus geschrieben hat. wenn kein auf der Erde sichtbarer Mond da ist. daß unter gewissen Umständen bei Frauen. derjenige. Wenn also das der nordische Gelehrte liest. Das hat man wiederum gewußt. dann werden die Geburtswehen leichter. Und bei Basilius Valentinus. Aber sehen Sie. als wenn die Benediktiner gegen die Anthroposophie reden. Überall in deutschen Städten wird von Pater Mager — vor ganz kurzer Zeit war er in Köln . die schwer gebiert. Die Gegner sind ja immer sehr verschieden. haben die alte Wissenschaft ausgebildet. die über die Erde hinausgeht. wenn er an bestimmten Stellen gar nicht Silber schreibt.gegen die Anthroposophie aufgetreten. die Geburtswehen nicht so schwer werden. 331 . und die Mönche haben diese Zeit gehabt. und man gibt ihr Silber. wenn er da bei Basilius Valentinus über das Silber liest. Das ist sehr kompliziert. heute ist es so. In den Benediktinerklöstern namentlich sind in alten Zeiten solche Dinge wie diese Wissenschaft wirklich in einem hohen Maße gepflegt worden. Und so hat man die Silberwirkung im Zusammenhange mit dem Mond gesehen. Man hat aber auch gewußt. Wenn die Jesuiten gegen die Anthroposophie reden. daß sie lange Geburtswehen haben könnten. Denn man braucht schließlich Zeit zu einer solchen Wissenschaft. sondern Mond schreibt -. heute unterdrückt die Kirche eine Wissenschaft. so kann er sich natürlich. was hat in einer bestimmten Zeit angefangen? In einer bestimmten Zeit hat nämlich die Obrigkeit der Kirche angefangen. die überall in den Klöstern geblüht hatte. sind dadurch in alten Zeiten ganz nützlich für die Menschheit gewesen. wie es in einem chemischen Prozeß wirkt. bei der die Geburtswehen furchtbar lange dauern. wenn der Mond gewissermaßen zugedeckt ist. so ist es ja etwas anders. Meine Herren. Und die Benediktinermönche waren außerordentlich gescheit in solchen Dingen. und statt Mond Silber.

Und schon daraus können Sie sehen. die hat zum Beispiel in ihren Blättern ziemlich viel Kupfer aufgelöst . durch das Kupfer zu heilen. Aber es ist besonders wirksam. Nur waren sie niemals in einem Seminar bei denen. Die heutigen Wissenschafter sind eigentlich in einem gewissen Sinne Benediktiner. eben einmal sich herauskristallisiert hat aus dem Urbrei. was man bei einer solchen Sache berücksichtigen muß. wenn durch die Verdicklichung des Blutes Verdauungsstörungen von der Art eintreten. die nun ebenso wettern gegen diese Wissenschaft. Und aus dem vorher Gesagten können Sie sehen. sondern man kann heute ganz draußen in der Welt wirklich solche Gesinnung aufnehmen. Daher ist dasjenige. Nicht wahr. Macht man dann aus solchen Pflanzen Heilmittel. wie sie zu Typhus. obwohl es bei Kopfkrankheiten noch immer wirksam ist. die in ihren Blättern Kupfer aufgelöst haben. was wir draußen sehen. so ist ein solches Heilmittel besonders brauchbar. das ist noch in der Erde zurückgeblieben in den Metallen. wenn er gegen Anthroposophie auftritt. zusammen mit dem Heilen. das ist im Metall Kupfer zurückgeblieben. auf der wir leben. Und diese Unterdrückung der geistigen Wissenschaft ist nämlich vielfach auf solche Weise zustande gekommen. Also ein solcher Monistenbund. da ist es hart geworden. aber man kann doch sagen: ziemlich viel. Das ist natürlich dasjenige.oder Jesuitenschüler. Insbesondere treten die Heilungen dann ein. was man über die Pflanzen richtig wissen kann. Und so hängt das. wenn das Metall schon in der Erde abgelagert ist. Es gibt solche Pflanzen. was durch die Venus besonders bewirkt wird. die uns die verschiedenen Metalle gibt. wettert natürlich auch gegen die Kirche. Da verliert es etwas von seiner Kraft. daß 332 . gar nicht. Das wissen die heutigen weltlichen Gelehrten. wenn heute noch diese Metalle aus den Pflanzen gewonnen werden. Dysenterie und so weiter führen. aber er weiß nicht. daß die Erde. daß er ein ganz regelrechter Schüler der Kirche ist.es sind zwar immer kleine Mengen.Aber man hat sie nach und nach unterdrückt. Was die Erde einmal zusammen mit der Venus gemacht hat. Aber dasjenige. wenn man weiß: Da ist eine Pflanze. daß sie in richtiger Beziehung die Schüler von solchen Mönchen der Kirche sind.

nämlich: sie wehrt sich gegen die Venuskraft eigentlich. Sie entwickelt die eigene Venuskraft dadurch. wie ungemein wichtig es ist. Und da muß man beim Anfang anfangen. was ihnen schadet. Es wird nur manchmal nebenbei erwähnt. überhaupt in der ganzen Welt mit dem Irdischen zusammenhängen. die heute um die Sonne herumkreisen. Wenn wir da gewisse Stoffe aus den Blüten und aus den 333 . und heute müssen wir schon auf dem Umweg einer geistigen Wissenschaft wiederum erkennen lernen. nicht mehr die Menschen. Beim Menschen geht das nicht mehr. Der hat nicht mehr diesen Heilinstinkt. und dieser Einfluß ist in den Metallen zurückgeblieben. das finden Sie nämlich gar nicht in diesen Büchern. Sie gehen vorbei an dem. was mit Bezug auf diese Frage zunächst zu sagen ist. Und so können wir sagen: Es gab einmal einen Zusammenhang der Erde mit allen Planeten. Wenn man solche Erkrankungen hat.heute die Dinge nicht mehr richtig stehen. die den menschlichen Unterleib ergreifen. aber was besonders wichtig wäre. denn wenn Sie heute ein noch so dickes Buch zum Beispiel über Botanik oder Pflanzenkunde aufschlagen. daß sie das Kupfer in sich aufnimmt. daß eine Pflanze. daß man wiederum zurückgeht zu Beobachtungen von dieser Art. die uns sagt: Besonders hilfreich für den menschlichen Unterleib ist dasjenige. Die Tiere. was sich in den Blüten. wie sie einmal da waren. Da muß man ausgehen von solchen Erkrankungen. was namentlich die Mediziner lernen müßten: was für Metalle in der Blüte oder in der Wurzel aufgelöst sind. die heute noch Kupfer zum Beispiel enthält. Das ist aber gerade das ungemein Wichtige. in ihrem ganzen Wachstum mit dem Planeten Venus zu tun hat. Da muß man zum Beispiel das Folgende sich sagen. die den menschlichen Unterleib ergreifen. weil uns das zeigt. was ihnen schadet. weil die Heilinstinkte. oder höchstens noch in den Blättern der Pflanze findet. da lesen Sie alles mögliche darinnen. die einmal da waren. die haben nämlich noch wunderbare Heilinstinkte und fressen das nicht. wie die Dinge alle hier im ganzen Planetensystem. da muß man wirklich richtig beim Anfang anfangen. Sie werden gerade daraus ersehen. dann bekommt man eine Erkenntnis heraus. Das ist dasjenige. Aber wir sind heute nicht mehr in derselben Lage. heute eigentlich nur die Ochsen und die Kühe und die Schafe haben.

wächst heraus. was mit dem menschlichen Unterleib zusammenhängt.Blättern der Pflanze gewinnen. Das können Sie ja schon an der äußeren Gestalt sehen. was bei der Pflanze das Wurzelhafte ist. Der Mensch ist nämlich eine umgekehrte Pflanze. Das können Sie zum Beispiel daraus ersehen: Wenn Sie also einen Menschen nehmen. und was das Blütenhafte ist. die Blüte oben. so können wir daraus gute Heilmittel machen für dasjenige. das ist mehr gegen den Unterleib zu. Dasjenige. was mit dem Kopf des Menschen zusammenhängt. daß die Wurzel unten ist. so 334 . und Sie stecken hier (beim Kopf) die Wurzel einer entsprechend großen Pflanze herein. Nehmen wir aber unsere Stoffe aus den Wurzeln der Pflanzen zum Beispiel. das ist eigentlich im Kopf des Menschen. Bei der Pflanze ist es so. Die Pflanze hat die Wurzel unten. dann bekommen wir besonders gute Heilmittel für alles dasjenige. die Blätter. Der Mensch hat den Kopf oben. Die Sache ist nämlich umgekehrt bei der Pflanze und beim Menschen. da den Stengel. Die sind oben. und die Befruchtungsorgane unten. und die Blüte hat die Befruchtungsorgane.

gebe ihr eine ordentliche Wurzelknolle und nachher die verschiedenen Stengel.kommen Sie mit der Blüte gerade just bis zu den Unterleibsorganen. daß die Pflanzen da herausgelockt werden. und die nur immer ein bißchen abstirbt. der Mensch ist in einer gewissen Weise Pflanze! Ja. der Frühling und der Sommer. dann sich wieder ein bißchen gipfelt. ein bißchen immer sterben . meine Herren. Ist das nicht ersichtlich? Nicht wahr. der nur von oben nach unten geht. Nun sehen Sie. Dadurch knollt sich die Pflanze. das ist so ersichtlich. die Pflanze wird herausgelockt. 335 . sondern diese Pflanze ist auch wirklich im Menschen drinnen. und jetzt lasse ich das ein bißchen abdörren. Natürlich bildet sie sich aus in Gemäßheit der menschlichen Gestalt. Das ist aber so. Ja. die im Menschen drinnensteckt. jetzt weiß man: Die Pflanzen. Der Mensch ist auch in einer gewissen Weise Pflanze. Da ist die Pflanze horizontal gelegt. Aber nehmen Sie an. Da drinnen in der Erde ist die Winterkraft. hat ihre Wurzelkraft. ich zeichne da ordentlich diese Pflanze. Das Nervensystem ist nämlich eine umgekehrte Pflanze. nur wächst sie von oben nach unten. Zuerst muß der Winter da sein. Da steckt nämlich eine ganze Pflanze drinnen in dem Menschen. das kommt alles von der Erdenumgebung. nachher kommt der Frühling und der Sommer. daß es nicht nur bildlich so ausschaut. also ich mache einen richtigen Baum. Dann kommt die Sommerkraft.da haben Sie das Nervensystem! Das ist nämlich das Nervensystem. Das Tier steht nämlich mitten drinnen. daß es jedem gleich auffallen muß. Die locken die Pflanzen aus der Erde heraus. die wachsen aus der Erde heraus.

wenn sie einmal herausgelockt ist. Der Kopf des Menschen ist eigentlich in alten Zeiten schon gemacht worden und bis heute so geblieben. Also er hat die Winterkraft in seinem Kopfe aus sehr alten Zeiten. in dem die Erde noch mit den anderen Planeten war. so finden Sie da ganz besonders Granit und Gneis. was in alten Zeiten auf der Erde entstanden ist und heute auf der Erde schon ganz verhärtet ist. Heute kann er im Sommer nicht von außen die Winterkraft im Kopfe haben. herauslocken. in dem Urbrei. Die Sonne konnte nichts anderes tun. da sitzt Kupfer drin. Von der Winterkraft der Erde und der Sommerkraft der ganzen Welt wächst zusammen diese Pflanze. wie ich es Ihnen erzählt habe. Das heißt also. Dann wehrt sich die Pflanze gegen die Venuskräfte. denn bei ihm wächst ja immerfort das ganze Jahr . daß der Kopf des Menschen verwandt sein muß mit demjenigen.Da sitzen die Metalle drin. und der Mensch muß also diese Winterkraft im Winter und im Sommer im Kopf haben. als er noch so war. meine Herren. Nun. diese Winterkraft aufgenommen haben und hat sie eben bis heute vererbt. als eine Pflanze. Ja. gehen Sie hinaus ins Urgebirge. bei ihm wächst immerfort diese Wurzel der Nerven nach unten. in die Mittelschweiz. die in der Erde sitzt. Da kommen wir wieder darauf. In diesem Granit und Gneis 336 . wie er ist. der Mensch muß einmal in früheren Zeiten.zum Beispiel das kleine Kind kann das ganze Jahr durch geboren werden -. aber der Mensch muß ja diese Winterkraft im Kopfe drinnen haben. sagen wir.

als der Kiesel noch wie Flüssigkeit dahinfloß. meine Herren. was ich Ihnen in bezug auf diese Frage sagen wollte.heute ist er hart in Granit und Gneis drinnen -. noch im Urbrei drinnen war. Kiesel. als der Kiesel noch eine besondere Rolle auf Erden gespielt hat. wenn man Heilmittel macht aus Kiesel. Das muß verwandt sein mit den menschlichen Kopfkräften. damals aber. Das hängt noch mit der Frage zusammen. weil man da dem Kopf des Menschen beikommt. die heute im menschlichen Kopfe sind.und haben sich erhalten. Auf Wiedersehen! 337 . Kieselsäure. Das ist dasjenige. Daher kann man Kopfkrankheiten am leichtesten heilen. da sind die Kräfte.ist der wirksamste Stoff die Kieselsäure. die Sie gestellt haben. die dann im Quarz für sich ist. Und so muß man wirklich aus der Naturgeschichte der ganzen Erde Aufschlüsse über den Menschen geben. gebildet worden . Denn in der Zeit. Das ist also der älteste Stoff der Erde auch. nicht so hart war .die Winterkräfte .

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79 Thomas Addison. das angeführte Beispiel schildert Schleich in seinem Werk «Vom Schaltwerk der Gedanken. O.H.HINWEISE Textgrundlage: Die Vorträge wurden von der Berufsstenographin Helene Finckh (1883 — 1960) mitstenographiert und in Klartext übertrage. Freund Strindbergs. J. 1870-1924. Beschrieb 1855 erstmals die später nach ihm benannte Addisonsche Krankheit. daß sie sich durch das ganze Blut bewegen: Die Leukozyten.!. Textabweichungen gegenüber früheren Auflagen sind hierauf zurückzuführen. und 13. S. Siehe hierzu die Darstellung in W. in «Über die Bienen». Januar 1923 in «Ernährung und Bewußtsein». Auflage von 1976 lag eine vollständige Neuübertragung des ursprünglichen Stenogramms zugrunde. (zwei Privatdrucke). November 1922 wurde wassergeschädigt. u. 211-212.. nach Tafelzeichnungen Rudolf Steiners von Leonore Uhlig ausgeführt worden. englischer Arzt. Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. 339 . Themen aus dem Gesamtwerk. 3. deutsch von M. 1937. Februar 1923 in «Neun Vorträge über Bienenzucht». Düsseldorf/Leipzig o.-Nr. Sie ist hier wiedergegeben worden nach dem im Vortragstext in Rede stehenden Kopfe der Zeitschrift «Anthroposophie. Kühn. 21 Hugo Stinnes. 26 William Windom. Band 7. Vortrag vom 3. Arzt und Schriftsteller. 1859-1922. War 1881-82 und 1888-91 Finanzminister. englischer liberaler Staatsmann. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes. S.. Dornach 1951. zu Seite 17 David Lloyd George. österreichischer Bote von Menschengeist zu Menschengeist». Vortrag. o. 261. «Geisteswissenschaft und Medizin». Siehe auch Rudolf Steiner. 1827-1891. «Das Gehirn und der Mensch». 59. o. J. deutscher Großindustrieller. Der 2. 1863-1945. 1916-22 Premierminister. vermutlich beim Brand des l. Goetheanums. Dadurch ist die Zeichnung des Viergetiers kaum mehr erkennbar. 312. Berlin 1916. 35 die anderen Zellen. von denen ich Ihnen gesagt habe. Stuttgart 1981. Die Originaltafeln zu der Zeichnung «Das Viergetier» im Vortrag vom 29. nordamerikanischer Staatsmann. 1793-1860. Neue Einsichten und Betrachtungen über die Seele». in «Neun Vorträge über das Wesen der Bienen». (Auszug) Dornach 1929. Die Zeichnungen im Text sind. Bibl. J. 77 Hormondrüsen: Die Epithelkörperchen. 30 Carl Ludwig Schleich. Gesamtausgabe Dornach 1976. S. Einzelausgaben und sonstige Veröffentlichungen: Vorträge vom 8. Thomson. Dornach o. mit Ausnahme der unten angeführten.

Dezember 1922 liegen keine Unterlagen von den Tafelzeichnungen Rudolf Steiners vor. Es wird eine Mischung aus Wasser und Alkohol bereitet. Erhielt 1908 mit Paul Ehrlich für seine Untersuchungen über Immunität den Nobelpreis für Medizin. sondern sinkt bis in die Mitte derselben. 86 Ein ganz materialistischer Arzt hat den Leuten anempfohlen. Gruppenraum im heutigen Goetheanum befindet. Erinnerungen und Erörterungen». Dezember 1912 in der Sitzung der Akademie der Wissenschaften in Wien vorgelegt (abgedruckt in E. deutsch 1904) und «Beiträge zu einer optimistischen Weltauffassung». 84 Ligatur: Unterbindung. die Vincenz Knauer in seinen Vorlesungen über «Die Hauptprobleme der Philosophie» (Wien und Leipzig 1892) gibt: «Eines der hübschesten physikalischen Experimente ist der Plateausche Versuch. Steinach «Verjüngung. italienischer Anatom. 1845-1916. 111 Moritz Benedikt. und in diese Mischung dann ein ziemlich starker Tropfen Dl gegossen. 151 Man nimmt ein Scheibchen aus Kartenpapier: Hier schildert Rudolf Steiner den sogenannten Plateauschen Versuch. russischer Zoologe und Bakteriologe. Zum Vortrag vom 13. Wien 1906. S. Berlin 1920. Dieses Scheibchen nun 340 . 105 Und wenn Sie zum Beispiel nach Mailand kommen und dort die Löwen sehen: Es ließ sich bis jetzt nicht feststellen.». Man vergleiche hierzu die Darstellung. Seine Ansichten über die Alterserscheinungen hat er niedergelegt in den beiden Werken «Studien über die Natur des Menschen» («Etudes sur la nature humaine». 1903.79 Eugen Steinach. Benedikt. Die hier angeführten Mitteilungen hat Steinach unter dem Titel «Untersuchungen über die Jugend und über das Alter» am 5. «Verjüngung durch experimentelle Neubelebung der alternden Pubertätsdrüse». Berlin 1920. 61-63). S. München 1908. so daß der äußerste Rand des Scheibchens den Äquator der Kugel bildet. 1861-1944. die genau das spezifische Gewicht des reinen Olivenöles hat. Um diese nun in Bewegung zu setzen. österreichischer Physiologe. 97 auf meiner Holzfigur: Hinweis auf die plastische Holzgruppe «Der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Ahriman».. Dieser schwimmt nicht auf der Flüssigkeit. Steinach. München 1908. Da war ein hartgesottener Mörder: Siehe M. sie sollen so etwas lesen. wie den Goetheschen «Faust»: Siehe hierzu Metschnikows Essay «Goethe und Faust» in seiner Schrift «Beiträge zu einer optimistischen Weltauffassung». 124 Filipo Pacini. dem sog. und zwar in Gestalt einer Kugel. österreichischer Mediziner und Mitbegründer der Kriminalanthropologie. 80 Ilja Iljitsch Metschnikow. «Aus meinem Leben. 89 ff. Sie sind durch den Brand des Goetheanums vernichtet worden. wird ein Scheibchen aus Kartenpapier im Zentrum mit einer langen Nadel durchstochen und vorsichtig in die Mitte der Dlkugel gesenkt. 318-319. 1812-1883. Diese Versuche hat in den zehn Jahren der Steinach sehr gut fortgesetzt: Siehe darüber E.. 1835-1920. die sich in einem eigenen Raum. auf welche Löwendarstellung sich Rudolf Steiner hier bezieht.

Berlin/Leipzig o.» (Vorlesungen während des Sommersemesters. 194 nach dem Brand des Goetheanum: In der Silvesternacht 1922/23 wurde das in Holz erbaute erste Goetheanum durch Brand vernichtet. 1921.. Francis Bacon.. wo jemand über ein anderes Heufiebermittel schreibt: Dieser Brief konnte bisher nicht aufgefunden werden. 281 des oben angeführten Werkes.wird in Drehung versetzt. Auf diese Weise entsteht ein unserem Planetensystem oft überraschend ähnliches Gebilde: in der Mitte nämlich die größte. David Hume. Freiburg i. indem 3 bis 6 Käfer gemeinschaftlich die Erde unter dem toten Körper zur Seite scharren.-Nr. 1806-1873. S. Basel 1952. 1588-1679. 186 (so sehen wir. dann Kügelchen. bis Dienstag.. 184 ThomasHobbes. 341 . unsere Sonne vorstellende Kugel. und infolge der Fliehkraft lösen von dieser sich Teile ab. 203. welche nach ihrer Absonderung noch geraume Zeit die Drehung mitmachen.) entnommen. 187 Bosnickel: österreichisch mundartlich für: boshafter Mensch. S. 197 Totengräberkäfer: Siehe hierzu die nachfolgende Schilderung in Wilhelm von Buttlar. 1920 (Okt. Rudolf Steiner führte seine Vortragstätigkeit ohne Unterbrechung in den Räumen der «Schreinerei» weiter. und um sie herum sich bewegend kleinere Kugeln und Ringe.. welche uns die Planeten samt ihren Monden versinnlichen können. dann immer schneller und schneller. den 31. den 29. Br. am 23. S. aus einer Broschüre: Aus dem Jahrbuch von Elsbeth Ebertin.. 169 nachdem er mit dem Heilmittel geimpft ist: «Geimpft» steht hier für «injiziert». John Smart Mill. John Locke. Neunte Vorlesung. «Ein Blick in die Zukunft». «Instinkt und Verstand der Tiere». 1632-1704.) 159 Nun haben wir gerade heute einen sehr interessanten Brief bekommen. in Berlin. J. Januar 1921: In dem Vortrag «Weltwirtschaftsgedanken im Chaos der Gegenwart vom Aspekt der «Dreigliederung des sozialen Organismus>». Oktober 1922. 63.): Die eingeklammerte Stelle ist die sinngemäße Ergänzung einer Textlücke. Ebertin gebrachte Zitat war der Zeitschrift «Der Leuchtturm» Lorch/Württ. zuerst Kreise. Rudolf Steiner offensichtlich stützt (das Büchlein befindet sich in seiner Bibliothek): «Der Totengräber (Necrophorus) legt seine Eier in die Leiche eines Maulwurfs oder eines anderen kleinen Tieres und verscharrt dann dasselbe. 50 f. veröffentlicht in «Impulse der Geisteswissenschaft für das praktische Leben». Gesamtausgabe Bibl. auf die sich Dr. 1711-1776. «Geistige Feuerfunken. Kronenstraße 70. 195 Bericht der «Vereinigung von nichtanthroposophischen Kennern der Anthroposophie»: Bericht über die Konferenz nichtanthroposophischer Kenner der Anthroposophie vom Sonntag. 1561-1626.»: Dieses von E. Natürlich teilt die Bewegung sich der Olkugel mit.. anfangs langsam.

daß sie wußten.. welche diese Käfer anwenden. um Leichen zu finden. Sie mußten also wissen. a. so finden sie sogleich einen hinreichenden Vorrat an Nahrung. in welche er sinkt. wie wir schon sagten.Dadurch sinkt dieser langsam in die Erde und verschwindet nach einigen Stunden. daß es ebenfalls der Instinkt war. als wenn man einräumt. 55: «Gleditsch erzählt. aber unmöglich kann man sich denken. wo das Erdreich hinreichend locker war. andere aber unter dem gehobenen Teile derselben die Erde hinwegscharren. welcher natürlich umfiel. einen Graben um den Stock zu machen. sondern auch den Stock. Dann begruben sie nicht nur den toten Körper. Sobald einer von ihnen die Leiche eines Vogels. Ein Totengräberkäfer wollte nämlich eine tote Maus verscharren. a. denen unkenntlich zu machen. Dennoch war dieses nicht zu vermeiden. und wenn dieselbe vollbracht ist. Buttlar. Dann höhlen sie unter demselben den Boden aus. Nach einiger Zeit kehrte er in Begleitung anderer Käfer zurück. wenn sie die Erde hinwegräumten. Nachdem das erfolgt war. den Ort. eines Maulwurfs. als er unterhöhlt war. ruft er noch fünf oder sechs andere herbei. von ihm beobachtetes Beispiel von der Klugheit dieser Käfer. er werde durch den Widerstand der ihn umgebenden Erde in seiner aufrechten Stellung erhalten. wo die Kröte begraben läge. Wenn nun die jungen Maden aus den Eiern schlüpfen. daß oft in wenigen Stunden das tote Tier 25-30 Zentimeter tief verscharrt ist. daß einer seiner Freunde. Nachdem er hier eine Grube von genügender Ausdehnung und Tiefe gemacht hatte. Doch fand er seine Kraft unzureichend und seine Bemühungen fruchtlos. von denen sie leben und die zugleich. zu hart. Die Mittel. Der einzige Grund zu dieser seltsamen Handlung konnte der sein.» 197 ein Freund des Botanikers Gleditsch: Siehe die entsprechende Darstellung bei v. untersuchten den Boden und begannen dann. um sich von seiner Größe. offenbar. beobachteten den Gegenstand ihrer Sehnsucht. Im Verfolg dieser Tätigkeit gehen sie um den ganzen Körper herum und machen allmählich eine Grube unter demselben. den Stock zu untergraben. mochte der Instinkt sie veranlassen. wobei einzelne die kleine Leiche heben. denselben an einem aufrecht in die Erde gesteckten Stock befestigte. und zwar geschieht das so schnell. was nur mit den Vorderfüßen geschieht. fand aber den Boden. kehrte er zu der toten Maus zurück und versuchte dieselbe mit seinen Beinen nach der Grube zu schieben. läßt sich nur daraus erklären. zugleich den Stock zu begraben. die Kröte zu begraben. damit er nicht von den Totengräber-Käfern verscharrt werde. welche ihm halfen. sie vor den Angriffen der Käfer zu schützen. daß er und mit ihm die Kröte fallen würde. und suchte daher in der Nähe eine Stelle. so legen die Weibchen ihre Eier in die Leiche. die Nahrung für ihre Brut gewähren. Die Käfer versammelten sich um den Stock. S. einer Maus oder eines anderen kleinen Tieres findet. Der Einfall. daß die Käfer eine bedeutende Überlegung und selbst Berechnung besitzen. welcher sie antrieb. Diese untersuchen nun das tote Tier sorgfältig von allen Seiten. sind ungemein merkwürdig. seiner Lage und der Natur des Bodens zu überzeugen. Clarville erzählt ein merkwürdiges. welche es versuchen möchten. die Maus in das bereits vorbereitete Grab zu wälzen. welcher den Körper einer Kröte trocknen wollte.» 342 . auf welchem sie lag. daher er hinwegflog. O. Auch die Männchen helfen bei dieser Arbeit. Dieses Verfahren läßt sich nicht anders deuten. als daß er ihn auszuhöhlen vermocht hätte.

bevor sie versuchte. die fressen bloß Pflanzen: Siehe bei v. es untersucht sorgsam jedes Blatt. mit denen es versehen ist. als den Namen Verstand. welche den Widerstand entgegensetzten? wenn sie nicht Wirkung und Ursache zu beurteilen vermocht hätte? Einer solchen Beurteilungskraft vermag man aber keinen ändern Namen zu geben. Das Abbeißen der Flügel war aber vollends ein aus der Erfahrung entspringender späterer Einfall. das Vorkommen höherer geistiger Kräfte bei niedern Tieren zu begreifen. welches nur von Honig lebt. spritzt einen scharfen Saft aus. als sie während des Fluges diesen Umstand bemerkte. ein geeignetes Nest für seine Eier zu suchen. an welche nicht eher gedacht wurde. Das Fortfliegen der Wespe durch die Luft wurde durch den Widerstand gehindert.. Buttlar. ihre äußeren Teile ab. Vielleicht entdeckt er aber durch einen Sinn. wenn sie ausgewachsen sind. dieselbe in ihr Nest mit sich hinwegzutragen. Deswegen setzte sich die Wespe mit ihrer Beute nieder. Man sieht es auf den Pflanzen umherlaufen. obschon man zugestehen muß. und hat es den unglücklichen Gegenstand seines Suchens gefunden.199 Nun will ich aber eine andere Geschichte erzählen: Siehe bei v. wie sie selbst. Damit flog sie hinweg. Vegetarier. daß es schwer hält. um sich die Last zu erleichtern. Aber der Wind fing sich in den Flügeln. so bohrt es seinen Legestachel in das Fleisch desselben und setzt ein Ei in das gemachte Loch ab. welche wir jedenfalls nur Verstand nennen können. daß 343 . welche aus der Gegenwart der Flügel entsprangen. daß die Wespe. obwohl wir seine Natur nicht fassen können. a. die Flügel der Fliege abzubeißen. O.. auf denen es Raupen zu finden hoffen darf.» 201 Nun sehen Sie. biß erst den einen. S. Buttlar. bis sich die Nachteile fühlbar machten. Da sie unfähig war. Es offenbart sich also hier eine geistige Tätigkeit. wenn überhaupt diese Wespenart allen von ihr gefangenen Fliegen Kopf und Bauch abbisse. und flog dann mit dem bloßen Bruststück weiter. Der Instinkt hätte die Wespe veranlassen können. Hier erblicken wir unzweideutige Zeichen von Verstand. die sind. so biß sie mit ihren Kinnladen den Kopf und den Bauch ab. ihre Last niederlegen und die hindernden Flügel abbeißen mochte. kreiselte dadurch die Wespe und hemmte ihren Flug. welchen die Flügel des von ihr getragenen Fliegenrumpfes leisteten: Wie ist es denkbar. Wenn aber die Fliege klein genug ist. daß eben diese Flügel und kein anderer Teil des Körpers es wären. so tut diese solches und beißt nur dann. wenn sie nicht geurteilt hätte. droht mit seinen Kinnladen oder benutzt die sonstigen Verteidigungsorgane. war eine Maßregel. um vollständig von der Wespe hinweggetragen werden zu können. Vergebens windet das Opfer. 48-50: «Figur 15 stellt ein vierflügliges Insekt [eine Schlupfwespe] dar. dann den ändern Flügel ab. a. S. so nur das Bruststück mit den Flügeln behaltend. bis sein Mut und seine Geschicklichkeit einem seiner Nachkommen den nötigen Lebensunterhalt verschafft hat. dessen Dasein wir begreifen. die sich durchaus von jedem Instinkt unterscheiden. a. Zu diesem Zwecke ist es auch in beständiger Bewegung. es gibt Insekten. insofern diese Flügel ihr nicht als Nahrung dienen konnten. seinen Körper. das ganze Tier fortzutragen. wenn die Fliege zu dick und zu schwer ist. Die große Lebensaufgabe des Weibchens ist es. a. Der Feind trotzt aber jeder Gefahr und steht nicht ab. O. sowie auch das Abreißen des Kopfes und Bauches nur dann als instinktmäßig betrachtet werden könnte. die eben so groß war. als kennte es sein Los. er habe einst bei einem Lustgange in seinem Garten eine Wespe (Sphex) gesehen.53-55: «Darwin erzählt. welche gerade eine Fliege gefangen hatte.

selbst monatelang das Innere der Raupe. Anders machen es jene kleineren Arten der Schlupfwespen. In diesem Falle verläßt er die Raupe wieder. Diese wiederholen ihre Operation. welche er untersucht. weil er ihnen das Fortbringen der Baumaterialien 344 . Kolisko. Buttlar.» 206 wir haben in Stuttgart Experimente darüber gemacht. wie bei der Geschichte. aber dennoch hütet sie sich. 223 Professor Benedikt: Siehe den Hinweis zu S. weil sie zur Nahrung für zwei Schlupfwespenlarven nicht ausreichen würde. als daß er bis auf den Grund frieren könnte. hält ein köstliches Mahl in dem Körper der Raupe. 31-33: «Unter den Säugetieren ist der kanadische Biber der bemerkenswerteste hinsichtlich der Geselligkeit. was die Milz für eine Aufgabe hat: Zusammenfassend dargestellt in L. aber bei der Annäherung des Winters verlassen die Biber diese Zufluchtsstätten und versammeln sich. S. Klagenfurt o. Gewöhnlich ziehen sie einen Strom jedem stehenden Wasser vor. als wüßte sie. auch nur ein einziges der zum Leben nötigen Organe zu verletzen. O. Während des Sommers wohnt er allein in Höhlen. die bei 'Leberecht Hühnchen» steht: Siehe Heinrich Seidel. mit einziger Ausnahme der Haut und der Eingeweide verzehrt hat.oder dreihundert Biber versammelt haben. wenn dieselben von einer kleineren Art sind). aber dieser Raupe entschlüpft dann nicht etwa ein Schmetterling. S. Gewöhnlich behält die Raupe noch Kraft genug. a. Allein der Vorrat an Nahrung ist so genau dem Bedürfnis angemessen. Die Larve der Schlupfwespe verzehrt tage-. daß die Raupe nicht eher vollkommen verzehrt ist. um eine gemeinsame Wohnung für die Winterzeit anzulegen. dem Anscheine nach in vollkommener Gesundheit. und sucht eine andere. bis die jungen Schlupfwespen ihre gehörige Größe erreicht haben. um sich zu verpuppen. daß ihr eigenes Dasein von dem des Insekts. Die Larve. sondern eine vollkommen ausgewachsene Schlupfwespe (oder mehrere. von denen oft bis 150 in einer einzigen Raupe leben können.bereits ein anderer von seiner Art zuvorgekommen ist und ein Ei in die Raupe gelegt hat. «Leberecht Hühnchen». Kunstfertigkeit und Klugheit. zu fressen und sich zu bewegen. suchen sie einen See oder Fluß. Kämmerer in der «Münchener Medizinischen Wochenschrift» vom 15. schlemmen.. was ich Ihnen vortrage. welcher zu tief ist. welche ganz und gar ihrer Gefräßigkeit zum Opfer wird. Dezember 1922. bis sie ihr Opfer mit einer genügenden Anzahl von Eiern erfüllt haben. abhängt. bezieht sich auf namentlich in Kanada vorkommende Biber: Siehe bei v. 111. Stuttgart 1922. J. welche aus dem so sinnreich untergebrachten Ei ausschlüpft. Und dieser baukünstlerische Instinkt wird in den einsamsten Gegenden entfaltet. das. von welchem sie zehrt. um daselbst ihre Wohnungen anzulegen. «Milzfunktion und Plättchenfrage». Bei dieser seltsamen und offenbar grausamen Operation ist ein Umstand bemerkenswert. 1734. a. noch nicht in Besitz genommene.. bis endlich die parasitische Made in ihrem Innern ihrer nicht mehr bedarf. bis sie endlich alles. So fährt die Raupe fort. 8. welche er an den Ufern der Seen und Flüsse ausgräbt. S. 207 ein Münchner Professor: Prof. Nachdem sich zwei. 224 231 schlampampen: Umgangssprachlich für: sein Gut verprassen.

indem sie sich wahrscheinlich bloß ihrer Zähne und Vorderfüße dazu bedienen. 345 . ihre Hütte. sowie sie auch mit dem Maul und den Vorderfüßen die Materialien nach dem Orte bringen. wobei sie dem alten Damm durch neue Anbaue größere Stärke geben und das. Bald entsteht auf der Oberfläche des Dammes auch eine kräftige Vegetation. Haben sie fließendes Wasser. so daß sie eine Art Flechtwerk bilden. kehren sie aber zu einem Dorfe zurück. indem sie dieselben endlich an dem Ort des Baues an das Land bringen. so daß sie im Grunde an der Arbeit nichts erspart haben. so daß dieselbe Truppe von Bibern jährlich zurückkehrt. wie schon bemerkt wurde. werden gegen den Damm oder an einer Seite des Wassers errichtet und haben gewöhnlich eine ovale Form.nach der zu erbauenden Wohnung erleichtert. Welches erstere als Speicher für Wintervorräte dient. das sie schon in einem frühern Jahre bewohnten. Dieses ist wohl ein Irrtum. ist sehr solid. worauf die äußere Seite einen dichten und dauerhaften Überzug von denselben Stoffen erhält. Sind die erwähnten Vorarbeiten beendigt. wenn es nötig ist. das Tier wende seinen Schwanz gleich einer Maurerkelle bei der Anfertigung seiner Bauten an. Sie benutzen ihre Schneidezähne. Die Quelle des Zitats konnte bis jetzt nicht nachgewiesen werden. und zwar besonders während der Nacht. Eine solche Hütte. so beißen sie das nötige Holzwerk an einem Punkte des Ufers ab.2 Meter. wieder herstellen. der sich überhalb ihres Baues befindet. so ist diese vorbereitende Arbeit überflüssig und die Tiere gehen sogleich an den Aufbau ihres Dorfes. Allein. Dieser Damm. So graben sie auch mit ihren Füßen den Grund zu ihren Wohnungen aus.» 236 Peter Rosegger. bauen sie zunächst einen Damm oder ein Wehr in bogenförmiger Gestalt. Ihr innerer Durchmesser beträgt l 3 / 4 . In den folgenden Jahren beschränken sich dann die Arbeiten der Tiere auf die nötigen Ausbesserungen. macht ihnen dann die Herbeischaffung der Baustoffe mehr Mühe. was durch Menschen oder durch die Natur zerstört sein mag. indem sie die konvexe Seite gegen den Strom anbringen. wodurch derselbe noch stärker gemacht wird. den Winter unter seinem Schütze zu verbringen. ihre Wände sind gleich dem Damme aus Zweigen geflochten und auf beiden Seiten mit einem dicken Überzug von Lehm oder fetter Erde versehen. selbst die Stämme von Bäumen abzubeißen. um Zweige. dessen Durchmesser an dem Grunde gewöhnlich 3 1/2—4 Meter breit ist. welche sorgfältig unter sich verschlungen werden. aus denen ein solches Biberdorf besteht. und. Um dann das Wasser in der erforderlichen Tiefe zu erhalten. Alle diese Arbeiten werden mit großer Schnelligkeit ausgeführt. Die Hütten. Dieser Damm wird von Zweigen und Ästen erbaut. so verteilen sich die Biber in eine bestimmte Anzahl von Familien. Dann werfen sie ihre Materialien in das Wasser. besteht aus einem untern und einem obern Geschoß. wo sie ihre Wohnung zu erbauen beabsichtigen. während sie stromab schwimmen. dessen Zwischenräume mit Kies und Lehm ausgefüllt werden. und jede Familie erbaut. während in dem oberen die Tiere selbst wohnen. Ist ein stehendes Wasser ausgewählt. wenn die örtlichkeit eine neue ist. so beschränkt sich ihre Arbeit auf eine allgemeine Wiederherstellung oder Reinigung des Dorfes. 1843-1918. Man hat angenommen. deren Grund unter dem Wasser ist. folgen ihnen und lenken sie. Der Zugang der Hütte befindet sich in dem untern Stock und unter der Oberfläche des Wassers.

siehe besonders Magers Vortrag «Anthroposophie und Wissenschaft» in seiner Schrift «Theosophie und Christentum». «Mein Lebensgang». geb. Berlin 1922. 179-213. 351. GA Bibl. S. Jetzt unter dem Titel «Kosmogonie». Juni 1906.-Nr. Professor der Anatomie in Wien. 33. Über das Wesen der Bienen». Blüten hervorgebracht: Sinngemäße Änderung. 80. während weniger Morgen.und Charakterbild. 1912. Gesamtausgabe Dornach 1983.-Nr. «Esquisse d'une cosmogonie psychologique» (Referate von Edouard Schure). 330 ein schwedischer Forscher: Theodor Svedberg. sein Werk «Die Materie». sowie das ausführliche Lebens. Mai bis 14.Nr.oder Abendstunden zu. Paris 1957. heute Herstellungsverbot in den meisten Kulturländern wegen seiner gesundheitsschädlichen Wirkung. 1884. von der Erde zugedeckt wird: Infolge der Sonnennähe der Venusbewegung trifft dies vor allem während der Nacht oder. Band der Arbeitervorträge: «Mensch und Welt. jetzt «Blüten». 316 Das Leben im Bienenstock ist außerordentlich weise eingerichtet: Siehe den sog.. S. früher «Beeren». 346 . Gesamtausgabe Dornach 1967. 269 Absinth: Starker. Paris 1928. 1811-1894. bei bestimmten Konstellationen. GA Bibl. vgl. 312.. 28. Kapitel. in «Geisteswissenschaft und Medizin». 2. Aufl. «Biographien und biographische Skizzen 1894—1905». April 1920). 303 die Bluterkrankheit: Vergleiche hierzu die Ausführungen Rudolf Steiners im 19. deutsch 1914. 278 Ich hatte einmal einen Freund: Ludwig Jacobowski. 34-58. 292 es war 1906. Bibl. Vortrage des 1. 94. Bienen-Kurs im 5. da habe ich in Paris Vorträge gehalten: Paris.-Nr. 25. XXIX. 1868-1900. 8. Esquisse d'une cosmogonie psychologique». Bibl. Siehe über ihn Rudolf Steiner. grünlicher Wermutschnaps. Mediziner-Kurses (Dornach. unter dem Titel «L'Esoterisme Chretien. 325 daß die Venus . GA Bibl.-Nr. 322 Joseph Hyrtl.255 257 Metschnikow: Siehe Hinweis zu S. das Rudolf Steiner als Einleitung zu dem von ihm aus dem Nachlaß herausgegebenen Gedichtband «Ausklang» geschrieben hat — wiederabgedruckt in Rudolf Steiner. Das Wirken des Geistes in der Natur. 331 Pater Mager: Alois Mager OSB.