Die Tage des Blutes – Feiere Deine Menstruation Ein Ritual ausschließlich für Frauen Die Regelblutung erfüllt

mehrere Zwecke. Bisher wurde sie von der Gesellschaft rein aus medizinischer Sicht betrachtet. Sie hat aber auch eine psychische Komponente, die den Naturvölkern gut bekannt war, heute aber zum großen Teil in Vergessenheit geraten ist. Das nachfolgende Ritual verbindet beide Aspekte, um eine körperliche und seelische Reinigung optimal zu erreichen. WICHTIG: dieses Ritual ersetzt keinesfalls den Kontrollbesuch beim Gynäkologen. Bei ernsthaften Beschwerden sollten Sie nach wie vor den Arzt aufsuchen! Das Ritual dauert so lange, wie die Tage des Blutes, also die Menstruation, dauert. Es sollte in Abgeschiedenheit praktiziert werden, um optimal zu wirken, kann aber bei Bedarf so gestaltet werden, dass es den alltäglichen Tagesablauf nur wenig behindert. Wenn man sich mit der medizinischen Bedeutung auseinandersetzt, ist auffällig, dass dabei hauptsächlich über Hormone, Pubertät und Fortpflanzung gesprochen wird. Außerdem findet man sehr oft die negativen Aspekte, wie zum Beispiel: Schmerzen während der Regel, Eisenmangel; Gebärmutterhalskrebs und Endometriose Es wird auch gerne erklärt, wie man seine Monatsblutung am Besten vor der Welt versteckt. Die Grundfunktion des Menstruationszyklus kann man so zusammenfassen: Er bereitet das Endometrium, d.h. die innere Schleimhaut der Gebärmutter, auf die Implantation, d.h. Einpflanzung, einer befruchteten Eizelle vor. Bleibt die Implantation aus, so löst sich das Endometrium auf und wird durch die Scheide in der so genannten Regelblutung, Monatsblutung oder Menstruation ausgeschieden. Quelle: http://www2.hu-berlin.de/sexology/ECD1/funktion.html Gar nicht hingegen wird darauf eingegangen, was sich während der Blutung im Körper abspielt. So kann man zum Beispiel anhand der Blutung erkennen, welcher Eierstock gerade aktiv war (selten kommt innerhalb eines Zyklus in beiden Eierstöcken ein Ei zur Reife) und wie effizient sie funktionieren. Die Blutung kann deshalb je Zyklus stärker oder schwächer ausfallen. Auch wird selten erklärt, dass die Regelblutung selbst mehrere Schritte hat. Von der Abstoßung der unbefruchteten Eizelle bis zur Abstoßung der Gebärmutterschleimschicht, welche bei jedem Zyklus erneuert wird, ist im Allgemeinen nichts zu erfahren. Medizinstudenten bilden hier wohl eine Ausnahme, jedoch scheint das Thema die Frau auch nicht weiter zu interessieren. Schade, da in der Blutung sehr viel Kraft steckt. Tampons oder Binden: Tampons haben fraglos den Vorteil, unsichtbar und kaum spürbar zu sein. Außerdem bieten sie die Möglichkeit, an diversen Freizeitaktivitäten ungehindert teilnehmen zu können. So, wie es uns die Werbung verspricht. Es garantiert uns Frauen, am kektischem Leben ohne Pause teilnehmen zu können und weiterhin zu „funktionieren“. Vor allem beim Schwimmen sind sie unverzichtbar geworden. Und da gehören sie, meiner Meinung nach, auch hin. Wenn man schon in den Tagen des Blutes schwimmen gehen MUSS. Aus welchen Gründen auch immer.

Fakt ist allerdings, dass Tampons wesentlich mehr Schaden als Nutzen bringen. Denn durch das aufgestaute Blut in der Scheide bzw. Gebärmutter, bilden sich schneller Bakterien, ganz einfach deshalb, weil das Blut innerhalb des Körpers gerinnt. Um diese Ablagerungen wieder von der Scheidenwand zu lösen, müsste man nach jedem Tamponwechsel eine Scheidenspülung durchführen. Der Dauerstau des Blutes kann zu Endometriose und in weiterer Folge Gebärmutterhalskrebs bedingen. Binden sind wesentlich unangenehmer, wenn man aktiv sein will. Allerdings bieten die Flügelbinden da auch schon mehr Komfort. Abgesehen davon sollte man sich während seiner Tage des Blutes gar nicht sportlich verausgaben, sondern vielmehr die Ruhepause genießen, die der Körper während der Blutung auch braucht. Die Pille und andere Hormonpräparate verändern Deinen natürlichen Hormonstatus und auch Deinen Zyklus. Es erkranken auch wesentlich mehr Frauen an Gebärmutterhals- u./o. Brustkrebs, wenn sie dermaßen in die Biologie ihres Körpers eingreifen. Auch die Wechseljahre bringen vermehrt Komplikationen. Und der Körpergeruch ändert sich, da Pheromone nicht mehr angemessen ausgeschüttet werden können.
Um die Freuden der Menstruation näher zu erörtern, muss ich mich in die alte Zeit zurückbegeben, als Frauen noch Frauen sein durften. Es gibt zwar auch heute noch Naturvölker oder naturnahe Völker, in denen Frauen sich während der Regel zurückziehen bzw. den Männern fernbleiben. Aus gutem Grund! Es ist bekannt, dass in einer Wohngemeinschaft, die aus Frauen besteht, sich die Zyklen anpassen können. Dies dürfte früher auch bei Stammesvölkern der Fall gewesen sein, jedenfalls zogen sich indianische Frauen während ihrer Periode gemeinsam in das Frauenzelt zurück. Was sie dort machten, blieb den Männern verschlossen, jedoch vermuteten sie im Blut der Frau eine große Zaubermacht, über die Erschaffung von Leben hinausgehend. Bei den Indianern waren Medizinfrauen ebenso üblich wie Medizinmänner. Und Menstruationsblut war „starke Medizin“ Überliefert sind auch aus dem mittelalterlichen Europa Zaubertränke, in denen das Menstruationsblut nicht fehlen durfte. Blut der Frau in Rotwein gelöst und der begehrte Mann konnte nicht anders, als IHR zu verfallen. Diese und andere Gründe haben dazu geführt, dass die Frauen, die menstruierten als unrein angesehen und ihr Leib verflucht wurde von den meisten monotheistischen Religionen Eine besondere Form des Wasserbändigens ist Blutbändigen. Dies funktioniert bei Vollmond am Besten. Auch der weibliche Zyklus selbst orientiert sich am Mond und dauert meist 28 Tage, genauso lange, wie der Mond braucht, um seinen Zyklus einmal zu durchlaufen. In den alten Zeiten war das Erwachsenwerden mit Ritualen verbunden. Ein Junge musste seine Mannbarkeit beweisen, in dem er verschieden Prüfungen ablegen musste. Für Mädchen war das Erwachsenwerden mit dem ersten Blut verbunden. Am Tag ihrer ersten Menstruation wurde ein Mädchen wie eine Prinzessin behandelt, geschmückt und geehrt. Dem ersten Blut wurde besondere Zauberkraft nachgesagt. Jede weitere Blutung einer Frau hatte ebenfalls etwas Mystisches an sich. Die Frauen zogen sich zu diesen Zeiten zurück, reinigten sich und begaben sich auf ihre Visionssuche. Mehrere Frauen, die gemeinsam zusammenleben, menstruieren auch heute noch zeitgleich, ihr Zyklus gleicht sich an. Durch die Angst der Männer vor der Macht, die im weiblichen Zyklus verborgen ist, wurde die Menstruation schließlich im Zuge der Patriarchisierung als etwas Schmutziges verteufelt.

Frauen sind besser geeignet, emotionale Belastung zu ertragen, eben weil sie einmal alle 28 Tage von innen heraus zur seelischen und körperlichen Reinigung in der Lage sind. Nur deshalb schaffen sie es, Kinder zu gebären und aufzuziehen und die allzu häufige Unachtsamkeit der Männer zu überstehen. Höre stets auf deinen Körper, fühle in ihn hinein und vertraue seiner Weisheit. Quelle: der Pfad der Weisheit – Fra.Sor. Ganymed

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass Frauen, die gelernt haben, gut auf ihren Körper zu hören, auch den Eisprung spüren können. Dieser findet in den meisten Fällen um den 14.Tag nach der 1. Regelblutung eines Zyklus statt, kann aber variieren. Die Tage davor und danach gelten als „fruchtbare“ Tage. Das Menstruationsritual oder wie feiert man seine Periode richtig: Es ist gut, sich wirklich Zeit zum menstruieren zu nehmen. Also, wenn es Dir möglich ist, ziehe dich in diesen Tagen zurück. Viele Frauen und Mädchen spüren bereits zwei Tage vorher, das die Tage des Blutes beginnen. Anderen hilft es, sich einen Meno-Kalender zuzulegen. Gerade, wenn Du Schmerzen am Anfang der Menstruation hast, kannst du so vorher Urlaub oder einen Krankenstand nehmen. In der Zeit des Blutes trage die bequemste Kleidung, die Du hast. Nichts soll Dich einengen, weder Deine Brüste, die in dieser Zeit auch anschwellen können, noch Deinen Bauch. Und auch nicht Deine Beine, denn auch die können in dieser Zeit anschwellen. Sorge für reichlich Schokolade – oder nach was Dir halt der Sinn steht. Manche mögen auch Salziges. Egal, was Dich reizt, es sollte in ausreichender Menge vorhanden sein. Und jede Diät kann jetzt mal aussetzen. Dein Körper will, was Dein Körper braucht. Es ist von Vorteil, wenn man während der Tage des Blutes keinen Grund hat, um vor die Tür zu gehen. Also sorge dafür, dass Du alles, was Du brauchst, um Dich gut zu fühlen, zu Hause hast. Wenn Du in dieser Zeit nah am Wasser gebaut bist, macht das nichts. Sorge für ausreichend Taschentücher und genieße, dass Du weinst. Jede Träne reinigt das Herz und die Seele. Weine, wenn Du weinen kannst! Wenn Du in dieser Zeit keine Lust auf die tägliche Dusche hast, lass es einfach. Es ist nicht nötig, jeden Tag wie aus dem Ei gepellt rum zulaufen, schon gar nicht, wenn Du deine Tage des Blutes feierst. So, wie Du riechen wirst, riechst Du natürlich. Verzichte in dieser Zeit sogar auf künstliche Düfte. Sie überdecken Deine natürlichen Pheromone, welche für die genetisch richtige Partnerwahl verantwortlich sind. Entdecke unterdessen Deinen eigenen, persönlichen Duft. Wenn Du Krämpfe hast, hilft eine Wärmeflasche auf dem Bauch. Schnelle Hilfe verspricht auch ein Ausgleich von männlicher und weiblicher Energie. Wenn Du einen Partner hast, der das mitmacht, bitte ihn, während der ärgsten Krämpfe seine Hand auf dein Hara (befindet sich ca. eine Handbreit unter dem Nabel) zu legen. Die gestaute weibliche Energie kann dadurch abfließen und der Partner kann so auch von der urweiblichen Kraft profitieren.

Such Dir ein Thema aus, das Dich belastet. Das kann alles sein. Egal, was es ist, visualisiere, wie dieses Thema mit dem Blut aus Deinem Körper heraus fließt. Nimm Dir für jedes Thema einen Tag Zeit, an dem Du jedes Mal, wenn Du zur Toilette musst, das Blut dieses Thema wegspülen lässt. Dazwischen kannst Du genauso visualisieren, wie dieses Thema aus Dir heraus fließt – und dann später samt dem verbrauchten Blut entsorgt wird. Fortgeschrittene Feiernde sammeln ihr Menstruationsblut auch und führen dieses dann einem magischen Zwecke zu. Man kann damit Humunculi an sich binden, Zauberstäbe weihen, Schutzkreise ziehen oder Zaubertränke mixen. Alles Gute geht auch mal zu Ende und wenn Du merkst, dass Deine Blutung schwächer wird und dem Ende zugeht, feiere dies noch mal gründlich. Solltest Du auf das Duschen u./o. Baden verzichtet haben, JETZT ist es an der Zeit, allen Schmutz und allen Schmerz abzuwaschen. Zelebriere dies, wie Du es für richtig hältst. Kerzen, Musik, Kuschelbademantel und alles, was Du brauchst, um Dich gut zu fühlen. Die Tage des Blutes gehen ihrem Ende zu und lassen Dich gestärkt den nächsten Zyklus erleben. Falls Du kein Tagebuch führst, lohnt es sich doch, die Tage des Blutes aufzuzeichnen, damit Du selber kontrollieren kannst, ob und wie Dir dieses Ritual hilft, Deine Weiblichkeit und Deine Macht als Frau anzunehmen und alles Belastende abzubauen. Wenn Du möchtest, kannst Du alle gebrauchten Utensilien (wie Binden, Tampons, Taschentücher und was sonst eventuell angefallen ist) rituell entsorgen.