Das Auto

Volkswagen
Deutsch Engineering & Motor Company

Die Volkswagen AG, abgekürzt VW AG, mit Sitz in Wolfsburg, ist die Muttergesellschaftdes Volkswagen-Konzerns. Der Konzern, zu dem die Marken Audi, Bentley, Bugatti,Lamborghini, Seat, Škoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania gehören, ist der größte Automobilhersteller Europas. Neben der Automobilherstellung gehören auchFinanz- und Logistikdienstleistungen zum Konzern. Eine Verschmelzung mit der Porsche Automobil Holding ist für das Jahr 2011 vorgesehen.
[3] [2]

Am 7.

Dezember 2009 teilte VW mit, der Konzern habe sich für 3,9 Mrd. Euro mit 49,9 % an der Porsche AG beteiligt. Ursprung des heutigen Konzerns ist die von der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ am 28. Mai 1937 in Berlin gegründete Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH (GeZuVor). Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb die Militärverwaltung der Britischen Besatzungszone das Werk bei Fallersleben unter dem Namen Wolfsburg Motor Works. Am 22. August 1960 wurde die mittlerweile im Besitz des BundeslandesNiedersachsen befindliche Volkswagenwerk G.m.b.H. in eine Aktiengesellschaftumgewandelt. Auf Beschluss der Hauptversammlung 1985 ist der Name des Unternehmens seither „Volkswagen AG“.

Gründung

Am 7. März 1934 forderte Adolf Hitler bei der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung in Berlin den Bau eines Wagens für breite Schichten der Bevölkerung. schwebte ihm die Konstruktion eines Autos vor, das 100 km/h Dauergeschwindigkeit auf der Autobahn halten kann, mit vier Sitzen für Familien geeignet ist, sparsam im Verbrauch ist und vor allem unter 1000 Reichsmark (RM) kostet.
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Es

Schon andere Fahrzeugkonzepte zuvor. die bereits den Begriff Volkswagen nutzten. Sie finanzierte den Aufbau des Volkswagenwerkes vor allem aus dem Verkauf des 1933 beschlagnahmten Gewerkschaftsvermögens. Juni 1934 vom Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie den Entwicklungsauftrag zum Bau eines Prototyps. Der Kaufpreis von 990 RM wurde in Raten von 5 RM angespart und mit Sparmarken auf einer Sparkarte quittiert. Mai 1938: Grundsteinlegung des Volkswagenwerkes durch Adolf Hitler. [5] 26. Allerdings ergaben 1939 die kalkulierten Kosten einen Verlust von 1080 RM für jedes auszuliefernde Fahrzeug. Ihr erstes und einziges Produkt sollte der „KdF-Wagen“ (KdF = Kraft durch Freude) werden. Da die Automobilindustrie an einer Subventionierung des Volkswagens kein Interesse hatte. erhielt am 22. So hatte auf der oben erwähnten Automobilausstellung auch Josef Ganz einenVolkswagen mit dem Namen Maikäfer präsentiert. der in Stuttgart ein eigenes Konstruktionsbüro betrieb und zuvor bereits für verschiedene Unternehmen arbeitete. demzufolge die künftigen Käufer des Volkswagens Vorauszahlungen zu leisten hatten. konnten aufgrund zu hoher Materialkosten und – mangels rationeller Fertigungsmethoden – zu hoher Produktionskosten nicht zu einem „volkstümlichen“ Preis angeboten werden. beauftragte Hitler die Deutsche Arbeitsfront (DAF) mit dem Bau der größten Automobilfabrik Europas. Die spätere Produktion wurde nach einem von der DAF entwickelten Konzept vorfinanziert. Am 28. Mai 1937 wurde unter der Aufsicht des Leiters der DAF Robert Ley die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH (GeZuVor) gegründet. Vorne rechts Ferdinand Porsche Nach einer Bereisung durch den Geschäftsführer Bodo Lafferentz wurde der Standort des Werkes mehr oder weniger zufällig im ländlich geprägten und dünn besiedelten Gebiet bei der . Die um die Beurteilung der Machbarkeit befragten deutschen Automobilfirmen bezweifelten.VW Standard Ferdinand Porsche. dass der Volkswagen zu Hitlers Wunschpreis von weniger als 1000 RM zu realisieren sei.

Berlin W15 (Charlottenburg) . die Eisenbahnstrecke Berlin-Ruhrgebiet und die Nähe zu Stahlwerken in Peine (Ilseder Hütte) bzw. Ferdinand Porsche wurde Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats der neuen GmbH. Der Standort im Urstromtal derAller in der geografischen Mitte des Reiches bot verkehrsgünstige Anbindungen durch     den Mittellandkanal. Dadurch wurde der Landerwerb bedeutend einfacher. Salzgitter („Hermann-GöringWerke“) und zur Großstadt Braunschweig. Da Ferdinand Porsche seinen Volkswagen in einer komplett neu erbauten Fabrik produzieren konnte. die Autobahn von Berlin nach Hannover (heute Bundesautobahn 2).H.Gemeinde Fallersleben nahe demSchloss Wolfsburg mit dem dortigen Gutshof gefunden. dass das gesamte ausgewählte Gelände dem Grafen von der Schulenburg. Allerdings musste der Autobahnanschluss erst gebaut und eine Verbindung zur Eisenbahnhauptstreckegeschaffen werden. Von besonderer Bedeutung für die Standortwahl war zusätzlich die Tatsache. Die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH wurde 1938 in Volkswagenwerk G. Daneben war eine ausreichende Infrastruktur zur Elektrizitäts. Dem Aufbau des Werkes bei Fallersleben als modernste Automobilfabrik Europas galt in den folgenden Jahren sein ganzes Engagement. Die 1938 neu gegründete „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ (ab 1945 Wolfsburg) wurde von dem Architekten Peter Koller geplant.b.m. Die konsequente Fließbandfertigung orientierte sich an Beispielen von Ford in Detroit. [6] . gehörte. war es ihm möglich. 48/49. Der Firmensitz war weiterhin im Haus der Deutschen Arbeitsfront in der Knesebeckstr. das Produkt und seine Produktionsanlagen optimal aufeinander abzustimmen. deren Produktionsmethoden Porsche auf einer USA-Reise studierte. umbenannt. Schlossherr von Wolfsburg.und Wasserversorgung sowie Telekommunikation zu errichten. So wurde die Zahl der zu pressenden Blechteile durch eine optimierte Formgebung (möglichst große Einzelbleche) reduziert.

b. umgestellt. sondern die Technik. das ist eine uralte Beziehungskiste. auf die viele Menschen gespart hatten.H.000/Jahr) kam es aber nicht mehr. Dies organisierte vor allem Porsches Schwiegersohn Anton Piëch.000 Menschen im Volkswagen-Werk Zwangsarbeit leisten.Der im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich produzierteKübelwagen Im Herbst 1939 war der Rohbau der Produktionshallen fertig. des nunmehrigen Hauptaktionärs von Volkswagen. Das Geld sollte für die Auslagerung eines Betriebsteils des Volkswagenwerkes von Neudek in das Allgäu verwendet werden. denn es fehlten Spezialwerkzeugmaschinen. [7] Das Grundkapital von Porsche. das allerdings Ende des Jahres wieder geschlossen wurde. Zu einer planmäßigen Produktion des KdF-Wagens (geplant waren 150. was aber nicht mehr möglich war. Von 1940 bis 1945 mussten dazu etwa 20. darunter Kriegsgefangene und Insassen vonKonzentrationslagern. KdF-Wagen. die schon immer da war. der ab 1941 Werksleiter und einer der drei Hauptgeschäftsführer war. November 2006: „Porsche-Piëch und VW. April 1945 begab sich Anton Piëch mit 10 Millionen RM unter dem Vorwand der Verlegung der Konzernleitung über Neudek nach Zell am See. Am 10. weil sich die Wirtschaft auf den Krieg vorbereiten musste. Die FAZ schrieb am. Der Einstieg des kleinen Sportwagenbauers Porsche beim größten Autohersteller auf dem europäischen Kontinent war in gewisser Weise der materielle Vollzug einer Verbindung. und beglich Rechnungen der Porsche KG. 12. wurden nie ausgeliefert.m. Die Gelder dienten der Finanzierung der Porsche KG.“ [8] Nachkriegszeit [Bearbeiten] . stammt aus der Kriegskasse von Volkswagen. 1942 wurde eigens ein KZ Arbeitsdorf angelegt. Der für die Produktion benötigte Stahl sollte größtenteils aus der „Stadt der Hermann-Göring-Werke“ (Salzgitter) geliefert werden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Volkswagenwerk auf die Produktion von Rüstungsgütern. wo die Familie Porsche ein Anwesen besaß. unter anderem auch die Vergeltungswaffe V1. die Porsche mitentwickelt hatte. wurde im Kübelwagen und Schwimmwagen für die Wehrmachtverwendet. Bis November 1945 handelte Anton Piëch als Geschäftsführer der Volkswagenwerk G. Anton Piëch war Vater des heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch.

der zusammen mit dem deutschen Management dafür sorgte. Aus heutiger Sicht ist dieses Urteil nicht nachvollziehbar.und Vertriebssystem – auch im Ausland – aufgebaut sowie Qualität und Produktionskapazitäten gesteigert.Wolfsburger Symbol: Altes Kraftwerk. der Nähe zur sowjetischen Besatzungszone sowie einer vernichtenden technischen Bewertung des VW-Käfers durch einen britischen Untersuchungsbericht gaben alle Interessenten jedoch ihre Absichten zum Kauf des VW-Werkes auf. 20 Prozent der Werksbauten waren zerstört. Aufgrund falscher Markteinschätzung. die nach der Umbenennung der Stadt des Kdf-Wagens bei Fallersleben am 26. In besagtem Untersuchungsbericht wurde der Käfer als eine nicht nachahmungswürdige Konstruktion beurteilt. Die deutsche Werksleitung bestand unter anderem aus dem Berliner Industrieanwalt Hermann Münch. Sowohl eine Demontage des Werkes als auch eine Weiterführung der Käferproduktion in anderen Ländern waren mögliche Optionen. da vom VW-Käfer mehr als 21 Millionen Exemplare hergestellt wurden. als Nachfolger Münchs einzusetzen. 1948 wurde Nordhoff Generaldirektor. [9] 1945 wurde der erste Käfer produziert. Mai 1945 in Wolfsburg das Werk ab Mitte Juni 1945 als „Wolfsburg Motor Works“ weiter betrieben. Ab 1946 konnte der VW mit Bezugsschein zum Preis von 5000 Reichsmark auch privat gekauft werden [10] . Volkswagenwerk Wolfsburg Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging die Zuständigkeit für das Volkswagenwerk auf dieMilitärregierung der Britischen Besatzungszone über. die man zur damaligen Zeit an Kleinwagen stellen musste. Erst danach erhielten das Unternehmen und seine Produkte offiziell die Bezeichnung „Volkswagen“. Unter anderem waren die britische Firma Humber sowie Ford am VW-Werk interessiert. Sehr großen Einfluss auf die Entwicklung des Volkswagenwerkes in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der britische MajorIvan Hirst. Auf Initiative von Hirst wurde ein Kundendienst. 93 Prozent der Maschinenausrüstung befand sich noch in verwendungsfähigem Zustand. Juni 1946 zum Generaldirektor sowie zum Haupttreuhänder berufen wurde. die alle in ihrer Grundkonzeption dem Vorkriegsentwurf entsprachen. der zunächst als Treuhänder mit dem Wiederaufbau des Werkes beauftragt war und nach der Ablösung von Rudolf Brörmann am 17. . aber in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war die Zukunft des Werkes sowie des „Käfers“ ungewiss. die angeblich nicht den Anforderungen genügte. Anfangs wurde nur die Nachfrage der Besatzungsverwaltung nach Dienstfahrzeugen gedeckt. bis Kriegsende Leiter des Opelwerks Brandenburg. Hirst empfahl schließlich Heinrich Nordhoff. dass die Produktion anlief.

Je 20 Prozent der Anteile behielten die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen. Juli 1960. Mit dem Verkaufserlös und den Gewinnansprüchen aus den verbliebenen 40 Prozent Aktien der öffentlichen Hand wurde nach langjährigem Tauziehen zwischen Bund und Niedersachsen zur Förderung der Wissenschaft 1961 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts die Stiftung Volkswagenwerk mit Sitz in Hannover gegründet. Eine Besonderheit dabei ist das so genannte VW-Gesetzvom 21. Die Volkswagenwerk G.1949 übergab die britische Militärregierung das Unternehmen in die Treuhandschaft des Landes Niedersachsen. August 1960 in eineAktiengesellschaft umgewandelt. wurde in der Folge am 22. 1955 wurde in Wolfsburg die Fertigstellung des einmillionsten Volkswagens gefeiert. Die Werksfläche nimmt heute eine Fläche vergleichbar mit der von Gibraltar ein. sondern auch trotz Minderheitenposition der öffentlichen Hand deren entscheidenden Einfluss weitersichern soll.H. Unter Denkmalschutz[12]: Altes Kraftwerk mit neuem „Lollipop“Volkswagenwerk Wolfsburg Der Deutsche Bundestag beschloss am 17. das nicht nur die Privatisierung regelte. Damit werden feindliche Übernahmen oder Sperrminoritäten verhindert. teilprivatisiert und hieß nunmehr mit neuem Namen „Volkswagenwerk Aktiengesellschaft“. Der Europäische Gerichtshof hat am 23. dass die im VW-Gesetz enthaltene Beschränkung der Stimmrechtsanteile auf maximal 20 Prozent gegen EU-Recht verstößt.m. . Das Volkswagenwerk in Wolfsburg sollte zur größten Automobilfabrik der Welt werden. die Eigentümerrechte gemeinsam mit dem Bund auszuüben und den anderen Bundesländern sowie den Gewerkschaften großen Einfluss einzuräumen. [11] Das Unternehmen wurde von da an als Volkswagenwerk G.H. März 1960 das in staatlicher Hand befindliche Unternehmen überwiegend zu privatisieren. dass kein Anteilseigner mehr als 20 Prozent an Stimmrechten ausüben darf.b. 60 Prozent des VW-Stammkapitals wurden in Form von sogenannten Volksaktien im Gesamtnennwert von 360 Millionen DM an Privatpersonen ausgegeben mit einem Erlös von umgerechnet zirka 500 Millionen Euro. Oktober 2007 entschieden. verbunden mit der Auflage. Allein die überdachte Hallenfläche ist ungefähr so groß wie das Fürstentum Monaco.m. geführt.b. Es besagt.

Im Oktober 1964 übernahm die Volkswagenwerk AG die Auto Union GmbH von Daimler-Benz.034 montierten Wagen löste der VW Käfer den bis dato gültigen Produktionsrekord des Anfang des 20.100 Mitarbeiter bei Volkswagen beschäftigt und erwirtschaften einen Jahresumsatz von 16 Milliarden DM. gefolgt vom VW Golf. in die 1969 das Unternehmen NSU integriert wurde. während bei Corolla und Golf mehrere Modelle unter demselben Namen laufen. Nach dem Tode von Heinrich Nordhoff im April 1968 wurde Kurt Lotz Vorstandsvorsitzender von VW. Unter dem Markennamen Audi hatte Volkswagen erstmals eine zweite Konzernmarke im Angebot.5 Millionen gebauten Einheiten den Käfer auf Platz drei in der Rangfolge der am meisten produzierten Automobile. Im Jahre 2002 verwies der VW Golf mit 21. Die 1970er-Jahre [Bearbeiten] Mit dem von NSU entwickelten K 70 brachte Volkswagen erstmals ein Fahrzeug mit Frontmotor. Rudolf Leiding. Sein direkter Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wurde Rudolf Leiding.007. Unter Leidings Lenkung wurde Volkswagen 1972 Produktionsweltmeister: Mit 15. dass sowohl der Käfer als auch das T-Modell nahezu unverändert produziert wurden. . 1972 waren 192. von 1971 bis 1975 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG Im September 1971 trat Lotz zurück.1962 beschäftigte der Gesamtkonzern 69. Das T-Modell von Ford belegte den vierten Platz.4 Milliarden DM. Das Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt sicherte den Wolfsburgern neue Technologien. Produktionsweltmeister blieb der Toyota Corolla. Frontantrieb und Wasserkühlung auf den Markt und markierte damit einen Umbruch in der VW-Geschichte. Allerdings ist dabei zu bedenken. Jahrhunderts von der Ford Motor Company gebauten T-Modells ab. wie die Wasserkühlung im Motorenbau und den Frontantrieb.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 6.

Nachteilig war. Unter Schmücker wurden Pläne zur Ausweitung des Konzerns durch Hereinnahme neuer Marken und der Erschließung neuer Marktsegmente geschmiedet. attraktives Modellprogramm anzubieten. Februar 1975 trat Toni Schmücker den Posten des VW-Vorstandsvorsitzenden an. Im Frühjahr 1974 erschien der Scirocco und im Sommer 1974 folgte der Golf. Von der bereits 1970 vorgestellten NSU-Entwicklung VW K 70 abgesehen. Tochterunternehmen. . Die Überlegungen forderten eine neue Konzernstruktur. welcher im Mai 1973 in Produktion ging. Kauf oder Beteiligung an einem Nutzfahrzeughersteller standen im Raum. ein modernes. Auch die Hinzunahme weiterer Pkw-Marken wurde nicht ausgeschlossen. Der Übergang vom VW Käfer zum VW Golf ist ein Standardbeispiel für ein nicht durchgeführtesLebenszyklusmanagement (Lifecycle-Management) eines Produktes und die daraus resultierenden Folgen für ein Unternehmen. Bald darauf wurde die Produktion des Erfolgsmodells „Käfer“ aus Kostengründen in das Werk Puebla in Mexiko verlagert. mit einer Holding an der Spitze und nachgelagerten Marken bzw. der sich schnell zum umsatzstärksten VW-Modell entwickelte. war erster Vertreter der wassergekühlten FrontantriebsModelle der mit dem 1972 eingeführten Audi 80 fast identische Passat. Gefertigt wurde nach dem Baukastenprinzip. das durch in verschiedenen Modellen einsetzbare Bauteile erhebliche Einsparpotenziale freisetzte. wo das Symbol des westdeutschen „Wirtschaftswunders“ bis 2003 gebaut wurde. 1975 erschien der Polo. dass sich nun VW.Der Passat B1 in der damals sehr weit verbreiteten Variant-Version VW war Anfang der 1970er-Jahre in wirtschaftliche Probleme geraten: Die Käfer-Nachfrage ging stetig zurück und die auf dem gleichen Konzept basierenden größeren Modelle VW 1500/1600 und VW 411/412konnten keinen Ausgleich mehr bieten. Als Retter erwies sich die 1964 zugekaufte Audi NSU Auto Union AG: Mit Rückgriff auf Audi-Komponenten gelang es in kürzester Zeit. der äußerlich mit dem bereits 1974 eingeführten Audi 50 bis auf eine Krümmung der Kofferraumdeckels identisch war. Am 10.und AudiModelle sehr ähnelten.

Design: Wolff Olins. in denen viele Automarken und Dienstleistungen im Bereich Mobilität angeboten werden sollten. Logo der Vertriebsorganisation für Audi und VW in den 1970/80er-Jahren. wie GM Performance Parts. Darunter lagen eher schwächere Marken wie Lincoln und Mercury.A. die sich in den USA in den 1990er-Jahren und später auch in Europa entwickelten. Es wurde nach Namen für die Holding gesucht. und Vauxhall. Das konsequentere GM-Modell wurde bei Volkswagen zunächst favorisiert. Ford hatte eine starke Marke. Die Vision nahm die Auto Malls. GMC. Allerdings firmierte der Konzern zu dieser Zeit als Volkswagenwerk AG.G-Vertriebsorganisation ging von großen „Fahrenhäusern“ aus. GM Goodwrench. Pontiac. Die VW Kredit Bank GmbH wurde im gleichen Jahr in V. Cadillac. London Im Jahre 1978 wurde unter dem Namen V.G eine gemeinsame Vertriebsplattform für Audi und Volkswagen eingeführt.A. Andere Meinungen gehen von „Volkswagen AG“ aus. General Motors hatte eine pure Konzernspitze. Die Händlerbetriebe bekamen in Form eines umlaufenden blauen Bandes ein einheitliches Erscheinungsbild. Opel. vorweg.G Leasing GmbH. . Dies ließ weitere Freiheiten für markenübergreifende Unternehmen. Letztlich wollte sich die Führungsspitze doch nicht von dem VW-Logo über dem Wolfsburger Verwaltungshochhaus trennen. Holden. Chevrolet.A. war ein Kandidat. GM Powertrain. Auto Union. zunächst die gemeinsame Volkswagenund Audi-Vertriebsorganisation (fusioniert seit Anfang der 1970er-Jahre) unter einen neuen Namen zu stellen.In den firmeninternen Debatten konkurrierte das „Ford-Modell“ mit dem „GM-Modell“. Tochterunternehmen wie Bank oder Leasing sollten denselben Namen bekommen. eine zusammen mit Audi erworbene Marke.G Kredit Bank GmbH umbenannt. Die Bedeutung der drei Buchstaben wurde nie von Volkswagen aufgelöst. mit daruntergelagerten Fahrzeugmarken wie Buick. und später GMOnStar zu. die zugleich als Konzernspitze diente. Es wurde beschlossen. Die Leasing-Tochter änderte ihren Namen in V.A. Gängige Deutungen waren „Volkswagen-Audi-Gemeinschaft“ oder „Volkswagen Audi-Gruppe“ – was auch den Sinn der Firmierung widerspiegelt. Die Intention der neuen V. GMAC Financial Services.

Der Sohn von Carl Hahn senior. zehn Jahre als Vorstandsvorsitzender der Continental AG tätig war.A. Bekannt wurde das neue Fertigungsverfahren unter dem Begriff „Halle 54“. Globaler Stratege: Carl Horst Hahn. [16] [15] Mit rund 1 Million verkauften Fahrzeugen pro Jahr und mit einer jährlichen Zuwachsrate von 23. war von 1958 bis 1965 Jahren Präsident von Volkswagen of America (VoA) und baute dort das Überseegeschäft auf.A. B. Vorläufer derSAIC-Gruppe.6 % ist China heute eines der wichtigsten Absatzländer des Unternehmens. . bewies Hahn früh Weitblick. Die erste Montagestraße lief im Oktober 1985 an.G erinnern heute noch die Sonderwerkzeuge und Testgeräte. 1991 wurde Škoda Auto dazugekauft. Im Oktober 1984 wurde mit der Shanghai Tractor Automobile Corporation (STAC). Dort wurde die US-Version des VW Golf unter dem Namen „Rabbit“ im CKD-Verfahren aus zugelieferten Teilen montiert.G-Partner“ setzte sich in der Öffentlichkeit nicht durch und verschwand um 1992 wieder. der Einsatz vonRobotern). An V. wie das VAG 1551. April 1978 in Westmoreland (Pennsylvania) ein Autowerk. von 1982 bis 1993 VW-Vorstandsvorsitzender In der Volksrepublik China. Die 1980er-Jahre [Bearbeiten] Ab 1982 leitete Carl H. 1986 übernahm die Volkswagen Ag die Mehrheit von Seat. Unter seiner Führung wurde VW zum „Global Player“ im wahrsten Sinn.Die Begrifflichkeit „V. Hahn die Gesellschaft. mit der China National Automotive Industry Corporation (CNAIC) und der Bank of China ein Vertrag über die Produktion des VW Santana in der VR China unterzeichnet. heute größter Automarkt [13] und größter Autoproduzent der Welt [14] . einer der Mitbegründer der Auto Union. übernahm er 1982 den Vorsitz der VW-AG. Nachdem Hahn jun. In den USA eröffnete VW als erster ausländischer Kraftfahrzeugproduzent am 10. Die Einführung des VW Golf II brachte den Beginn neuer Fertigungsmethoden mit sich (z.

wieder aufgeteilt. Die Kapazitätsauslastung überzeugte nicht mehr und ein Auflaufen weiterer Verluste sollte gestoppt werden. das Unternehmen von „Volkswagenwerk AG“ in „VOLKSWAGEN AG“ umzubenennen.G.und Audi-Fahrzeuge getrennt vertrieben. Am 24. um den beiden Marken ein profilierteres und eigenständigeres Image zu verleihen. welches seit 1978 unter der Bezeichnung V. Unter anderem machten der Instandhaltungsaufwand und die Ausfallzeiten die Einsparungen durch weniger Personal zunichte. Die Hauptversammlung beschloss 1985. da sich zeigte. Volkswagens Chefdevisenhändler Burkhard Junger veruntreute zusammen mit dem Frankfurter Devisenhändler Hansjoachim Schmidt 480 Millionen Mark. März 1988 begann die Bundesregierung über ein Konsortium von Banken ihren restlichen 16-Prozent-Anteil an der Volkswagen AG zu verkaufen. dass eine menschenleere Produktion nicht funktionierte. bekannt war. 1986 fiel das Unternehmen einem großangelegten Devisenschwindel zum Opfer. Im Nachhinein wurde das Verfahren jedoch in vielen Punkten wieder eingestellt. die nach neuesten CIMGesichtspunkten (Computer Integrated Manufacturing) ausgerüstet war. Seither werden Volkswagen.A. [18] Die 1990er-Jahre [Bearbeiten] Retro-Erfolg: Der New Beetle 1992 wurde das gemeinsame Vertriebsnetz von Volkswagen und Audi. Weitere Mitarbeiter der Devisenabteilung gingen ebenfalls ins Gefängnis.bezogen auf eine Produktionshalle am Standort Wolfsburg. [17] Beide wurden zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Baulichkeiten übernahm im Oktober 1990 der Bundesstaat Pennsylvania. Im Juli 1988 wurde das US-Werk in Westmoreland (Pennsylvania) aufgrund eines Konzernvorstandsentscheids vom November 1987 geschlossen. .

“ Zusammen mit Lopez wurde die Fertigung auf Just-in-time-Produktion umgestellt und die sogenannte „Fertigungstiefe“ verringert. [21][22] Der „López-Effekt“ sorgte für eine schmerzhafte Konzentration in der Zulieferindustrie und machte dem Konzern noch lange durch geringere Qualität und hohe Gewährleistungskosten zu schaffen. den Vorsitz im Vorstand der Volkswagen AG. dort unter dem Namen Alhambra. Der 1995 vorgestellte VW Sharan war der erste erfolgreiche Versuch von VW. Dazu wurde eine strategische Allianz mit Fordgeschlossen. die den Wagen als Ford Galaxy anbieten. von General Motors nach Wolfsburg. Francisco Javier Garcia Sanz [19] . der unter Vermittlung von Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Präsident Bill Clinton zustande kam. Parallel wurde in den USA eine Klage erhoben auf Grundlage des RICO-Acts. ein Enkel von Ferdinand Porsche. [20] Opel und General Motors erstatteten Strafanzeige gegen die neuen VW-Mitarbeiter. Der Sharan wird ebenfalls bei Seat vertrieben. Die Klagen wurden nach einem Vergleich zurückgezogen. u. den jetzigen Konzernvorstand Beschaffung. Januar 1993 übernahm Ferdinand Piëch. einem ursprünglich zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens geschaffenen Gesetz. VW zahlte 100 Millionen US-$ Schadensersatz an GM und bezog für eine Milliarde US-$ Bauteile von GM. Das Ziel war. wovon auch Piëch betroffen war. López musste 1996 zurücktreten. a. Kurz nach seinem Amtsantritt holte Piëch 1993 José Ignacio López und sieben seiner Mitarbeiter.Porsches Erbe: Ferdinand Karl Piëch. von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG Am 1. die Investitionen für Produktivitätszuwächse vor allem den Zulieferern aufzubürden. Produziert werden die Fahrzeuge in Portugal. Im Frühjahr 1993 wurde Lopéz von seinem ehemaligen Arbeitgeber Industriespionage vorgeworfen. . sich auch im Markt der Nischenfahrzeuge zu etablieren und am damals boomenden Markt der Vans zu partizipieren. Lopéz übernahm den Vorstandsbereich „Produktionsoptimierung und Beschaffung.

3 Milliarden DM. Mit Einführung der Vier-Tage-Woche für die Beschäftigten vom Volkswagen beschritten Vorstand (u. in der der Phaeton endmontiert wurde. a. das Auto hatte aber keinen nennenswerten Markterfolg. [23] Ab dem Jahr 2002 gab VW Rolls-Royce an BMW ab.Im Jahre 1998 präsentierte VW in den USA den VW New Beetle. Betriebsrat und IG Metall1994 einen neuen Weg zur Standort. Das als sogenanntes „Fun-Car“ positionierte Fahrzeug wurde mit seiner markanten Karosserie im Retrodesign vor allem auf dem US-Markt ein Erfolg. den Turbinenhersteller Rolls-Royce Plc.und Beschäftigungssicherung. um sich dann auf die Produktion der Luxusmarke Bentley zu konzentrieren. In Dresden legte Volkswagen im gleichen Jahr den Grundstein für die Gläserne Manufaktur. RollsRoyce Plc. Markenrecht verhindert Übernahme: Logo von Rolls-Royce Nach dem Übernahmepoker zwischen der Volkswagen AG und BMW um den britischen Luxuswagenhersteller Rolls-Royceentschieden sich die Aktionäre des Mutterkonzerns Vickers am 5. dass die Markenrechte von Rolls-Royce im Fall einer Übernahme an den Markeninhaber. Peter Hartz). zurückgingen. . kooperierte im Turbinensektor mit BMW. Juni 1998 für das Angebot des VW-Konzerns in Höhe von 1. Dabei wurde entweder übersehen oder ignoriert. Dafür erhielt VW von den Umweltverbänden viel Anerkennung. Im Jahre 1999 brachte VW mit dem Lupo 3L TDI das erste Dreiliterauto auf den Markt.

In der Autostadt können Kunden ihren Neuwagen abholen. Nach eigenen Angaben hatte VW elf Prozent höhere Personalkosten als der Durchschnitt der anderen deutschen Automobilproduzenten. ein Automobilmuseum besuchen und sich über die Produktpalette des Konzerns in verschiedenen Markenpavillons informieren. Pischetsrieder war während der Rolls-Royce-Affäre Piëchs Widersacher bei BMW. Als Gründe für die Unternehmenskrise galten vor allem die hohen Löhne und Produktionskosten bei VW. Aus wirtschaftlichen Gründen konnte die Konzeptstudie aber in der vorgestellten Form nicht umgesetzt werden. Er verließ BMW 1999 und wechselte als Seat-Chef zum Volkswagen-Konzern. Der Vorstand kündigte eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens an. Zudem wurden von Kritikern die hohen Dividendenausschüttungen von zirka . um in Zusammenarbeit mit der Belegschaft die Kosten zu senken und die deutschen Produktionsstandorte wettbewerbsfähiger zu machen. Dies führte zu vergleichsweise hohen Fahrzeugpreisen. Der Konzern erlitt im Geschäftsjahr 2003 einen Gewinneinbruch von über 50 Prozent. 2004 geriet Volkswagen unter wirtschaftlichen Druck.und Kompetenzzentrum kombiniert mit einem Freizeitpark. Das 2002 vorgestellte „Ein-Liter-Auto“ erhob Anspruch auf die Technologieführerschaft der Volkswagen AG bei sparsamen Fahrzeugen. Bernd Pischetsrieder übernahm 2002 von Ferdinand Piëch den Posten des Vorstandsvorsitzenden.Die 2000er-Jahre Der Volkswagen-Konzern eröffnete 2000 die in Wolfsburg erbaute „Autostadt“. ein Dienstleistungs.

was weit unter dem damals aktuellen Aktienkurs von zirka 112 Euro lag. einer Preissenkung für jedes der 5.000 Beschäftigten entsprechen oder alternativ z. Zudem verstärkte sich 2004 der Preiskampf in der Automobilbranche weiter.3 Millionen Stammaktien zu je einer Dividende von 1. Im Herbst 2005 wurde Porsche mit einem Anteil von 20 % größter Aktionär bei VW. wenn Porsche noch weitere Anteile an VW kaufen sollte. die „Jubiläumsaktion 30 Jahre Golf“ genannt wurde. Es wurde angekündigt. die dann die Zusammenarbeit mit VW beeinträchtigen könne. Der von Porsche an VW gehaltene Aktienbesitz stieg über 30 %. Die Übernahme der Anteile kostete Porsche rund 3 Milliarden Euro. B. ausgelöst auch durch den weit verbreiteten Einbau empfindlicher Elektronik. ist noch offen. So würde allein die Dividendenzahlung derzeit ungefähr 933 Euro jährlichem Lohnverzicht für jeden der 343. Ob das Modell eine Weiterentwicklung erfährt. Die Verkaufszahlen des Passat entsprachen den Erwartungen. Im gleichen Jahr musste der Konzern einen weiteren Fehler in seiner Produktpolitik indirekt eingestehen. die Marke VW mit einem Modell in der Oberklasse zu positionieren. Ab diesem Zeitpunkt waren jedoch keine weiteren Formalien wie Pflichtübernahmeangebote oder Ähnliches mehr vonnöten. Damals ließ Porsche verlauten. des zweitwichtigsten Modells der Marke VW. entschied sich der Konzern für eine in der VW-Modellgeschichte einzigartige Rabattaktion. Im Frühjahr 2005 wurde die neue Generation des Passat. März 2007. scheint gescheitert. Das geschah am 28. der den Lupo ablöste und in Brasilien gebaut wird. Die 2003 vorgestellte fünfte Generation des Golf hatte 2004 mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen. sodass Porsche allen VW-Aktienbesitzern ein Übernahmeangebot unterbreiten musste.1 Millionen im Jahr 2004 gefertigten Automobile von 65 Euro. Um den Absatz zu steigern. keine industrielle Führerschaft bei VW anzustreben. die aus dem Betriebsvermögen stammen.05 Euro) an die Stammaktionäre. Der im Vergleich zum Golf IV identische Einstiegspreis passte nicht zur schlechten Konjunktursituation und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung in Deutschland. Alle Golf-V-Käufer erhielten bis zum September 2004 die Klimaanlage gratis dazu.92 Euro geboten.336 Millionen Euro jährlich (durch 320. Als Hauptgrund für den Einstieg wird die Verhinderung einer feindlichen Übernahmevon VW benannt. Bei einigen Modellen zeigten sich Qualitätsprobleme. Der mit hohen Entwicklungskosten verbundene Versuch. die freien Kapazitäten der für den Phaeton gebauten Gläsernen Fabrik künftig mit der Produktion des britischen Bentley Continental Flying Spurauslasten zu wollen. jedoch wurden pro Stammaktie nur 100. vorgestellt. . Die zweite wichtige Neuerscheinung in diesem Jahr war der VW Fox. zu hohe Managergehälter und Abfindungen für die ihrer Meinung nach zu hohen Preise mit verantwortlich gemacht.

) machten Schlagzeilen. . Als treibende Kraft wird jedoch der Aufsichtsratsvorsitzende und ehemalige Vorstandsvorsitzende Ferdinand Piëchvermutet. in dessen Verantwortungsbereich die Verfehlungen fielen. Winterkorn war unter Piëch Entwicklungsvorstand bei Volkswagen und führte seit 2003 die Erfolgsserie der VWTochter Audi fort. Gewerkschaften. Oktober 2007 wurde mit Urteil des Europäischen Gerichtshofs das VW-Gesetz für europarechtswidrig erklärt. dessen Verhältnis zu Pischetsrieder sich in der Vergangenheit merklich abgekühlt hatte. Nach der Zustimmung des Aufsichtsrats vom 17.9 Prozent ausgebaut.20 Prozent. Durch die geplante Rekonstrurierung strich der Konzern seinen Arbeitnehmern die viertägige 28. wurde vom VW-Management angenommen. Interne Verfehlungen einzelner Mitarbeiter (Luxusreisen und Bordellbesuche der Betriebsräte auf Firmenkosten usw.4 Prozent und hat diesen Anteil am 26. Januar 2007 die Nachfolge von VW-Chef Bernd Pischetsrieder als Vorstandschef von VW an. da sich die Volkswagen AG gerade in einer von Pischetsrieder eingeleiteten Sanierungsphase befindet. [26] Damit wurde Porsche mit Abstand größter Anteilseigner vor dem Land Niedersachsen mit 20. in dem ein auf den russischen Markt zugeschnittenes Modell gefertigt werden soll. Am 23. Ebenfalls im November 2006 erhöhte die Porsche AG ihren Anteil an VW auf 27. auch als Namensgeber der Arbeitsmarktreform der rot-grünen Bundesregierung bekannt. Der Zeitpunkt des Wechsels an der Spitze gilt als unglücklich gewählt. März 2007 auf 30. weil dieser sich in seinen Entscheidungen von Piëchs Vorstellungen mehr und mehr emanzipierte. Im November 2006 wurde überraschend ein Wechsel an der Konzernspitze angekündigt. zudem wurden nach Verhandlungen mit der IG Metallbetriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausgeschlossen. Porsche sprach sich zudem gegen das VW-Gesetz aus und beanspruchte entsprechend seinen Anteilen Sitze im Aufsichtsrat. Vorstandund Landesregierung im Aufsichtsrat des Konzerns geriet daraufhin in öffentliche Kritik. Das Rücktrittsgesuch des VW-Personalchefs Peter Hartz. November 2006 trat Martin Winterkorn am 1. [24][25] Im Oktober 2006 legte Volkswagen den Grundstein für ein neues Automobilwerk Russland. Im gleichen Zuge wurde aufgrund konzernweiter Streiks die Vertrauensgleitzeit eingeführt. Die Gründe für die Ablösung von Pischetsrieder liegen bisher im Dunkeln. die Kernmarke VW wieder profitabel zu machen und sie insbesondere auf dem Heimatmarkt Europa wieder in die Gewinnzone zurückzuführen sowie den gesamten Konzern im globalen Wettbewerb zu stärken. Das Modell des Zusammenwirkens von Betriebsrat. Winterkorns erste Aufgabe war. Auch im Sommer 2006 sorgte Volkswagen für ein nationales Medieninteresse.Im Sommer 2005 erschütterte eine Korruptionsaffäre den Konzern.8-Stunden-Woche und verlängerte diese auf 35 Stunden ohne Erhöhung der Löhne und Gehälter.

vorbei an Konkurrent Ford. eine Allianz.A. eine Produktionsstätte. das mit einer Kapazität von 150. Am 5. [37] Suzuki [38] Vorstandsvordsitzender Osamo Suzuki schloss weiterghende Beteiligungen vorerst aus. Januar 2009 zahlte Volkswagen $2. die im ersten Halbjahr 2008 ausgeliefert wurden. Im August 2008 verkündete die Volkswagen AG. sodass Spekulanten. [35] Finanzierungsprobleme bei den Bankkrediten zwangen Porsche – [36] Medienberichten zufolge – die geplante Übernahme aufzugeben. [28] Das Unternehmen berichtete: „Mit 3. runde 20 km nordöstlich von Chattanoogas Innenstadt liegen. im U.76 % der Volkswagen Stammaktien zu halten und damit Mehrheitseigner der Volkswagen AG zu sein. Am 15. Suzuki kaufte für eine Milliarde US Dollar Aktien der Volkswagen AG. [30][31] [29] Somit ist die Volkswagen AG nun nach § 2 Abs. die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit der Volkswagen AG anzustreben. Damit errichtet Volkswagen zum ersten Mal in den U.31 Millionen Fahrzeugen. nun 50. Am 6.9 Prozent Beteiligung an Suzuki. Die Produktion soll 2011 starten. 6 WpÜG ein Da sich Porsche teilweise auch über Optionen 74. steigerte der Volkswagen Konzern seinen Absatz im ersten Halbjahr 2008 um 7.-Staat Tennessee.2 Prozent. Januar 2009 gab Porsche bekannt.“ Im 16. der im Berechnungszeitraum nach eigenen Angaben 3. nachdem im Juli 1988 das US-Werk in Westmoreland geschlossen worden war. wurde 2009 begonnen. in eine Klemme gerieten (sogenannte short squeeze).S. . Tochterunternehmen. Am 9. Mit dem Bau des Werkes.Im Juli 2008 verkündete Volkswagen die Eröffnung eines Werkes in Chattanooga. wodurch die Volkswagen AG zumindest auf dem Papier kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt war. Dezember 2009 vereinbarten die Volkswagen AG und die Suzuki Motor Corp.4 Milliarden für eine 19. Damit stiegen die Wolfsburger im weltweiten Absatzranking um einen Platz an die dritte Stelle.000 Fahrzeugen pro Jahr geplant ist. kam es zu einer starken Verknappung von VW-Aktien.S. [34] Oktober 2008 die 1000-Euro-Marke. Mai 2009 folgte die Pressemitteilung der Porsche Automobil Holding SE. [33] Zeitweise überschritt die VW-Aktie am 28. die umfangreiche Leerverkäufe von VW-Aktien getätigt hatten. [27] Die neue Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde US-Dollar wird im Enterprise South Industrial Park. September 2008 verkündete die Porsche Automobil Holding SE die Erhöhung des Anteils an der Volkswagen AG auf 35.22 Millionen Fahrzeuge verkaufte.1 % der VW-Aktien gesichert hatte [32] und 20 % vom Land Niedersachsen gehalten werden. dass das Unternehmen zum ersten Mal „in die Top Drei der weltweit größten Automobilhersteller“ aufgestiegen ist.14 %.

aus dem bis Ende 2001 über 2. Wolfsburg AG [Bearbeiten] Als 1998 die Arbeitslosigkeit rapide anstieg. Auto 5000 GmbH [Bearbeiten] Die Auto 5000 GmbH wurde im August 2001 gegründet und baut als 100 %ige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG den Kompakt-VanTouran sowie den Kompakt-SUV Tiguan. Der Produktionsbereich der Auto 5000 GmbH wird nunmehr Fertigungsbereich 2 genannt. bis zum Jahr 2018 abzulösen. Im Werk Wolfsburg befindet sich eine „Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerkes“. um den Standort Deutschland als Produktionsstätte zu erhalten und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. dass die Auto 5000 GmbH als eigenständige Gesellschaft aufhört zu existieren. Toyota. das eine Zukunftsperspektive für den Wirtschaftsstandort Wolfsburg aufzeigte. Seit dem 1. Volkswagen und die Politik [Bearbeiten] . Dafür erwägt der VW-Vorstand Übernahmen weiterer Hersteller. Januar 2009 wurden ein Großteil der Auto 5000 Mitarbeiter in ein Arbeitsverhältnis der Volkswagen AG übernommen. Volkswagen war damit einer der Vorreiter in der deutschen Wirtschaft. Derzeitiger Geschäftsführer ist Siegfried Fiebig (Werksleiter Wolfsburg).B. [39] Historische und soziale Verantwortung [Bearbeiten] Durch die Gründung während des Dritten Reichs. die sich vor allem im Umgang mit der eigenen Vergangenheit und im sozialen Engagement niederschlägt. Ihr Ziel ist es. Das 1999 von der Stadt Wolfsburg und VW gegründete Gemeinschaftsunternehmen Wolfsburg AG.Ein langfristiges Ziel des Konzerns ist es. die Beschäftigung von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg und durch den GroßaktionärNiedersachsen nimmt das Unternehmen Volkswagen eine gewisse Sonderstellung im deutschen Automobilbau ein. legte VW der Stadt Wolfsburg ein Konzept vor. eine Public Private Partnership. richtete Volkswagen am 7. den größten Automobilhersteller der Welt. Heute sind 3500 direkte Mitarbeiter bei der Auto 5000 GmbH beschäftigt. setzt das Konzept um. z.000 Menschen in 26 Staaten eine Entschädigung erhielten. die Arbeitslosigkeit von etwa 18 Prozent (Stand 1997) in der Region zu halbieren und neue Wirtschaftsfelder zu erschließen. Juli 1998 einen privaten humanitären Fonds in Höhe von 20 Millionen DM ein. Die Gesellschaft wurde gegründet. Es ist abzusehen. Entschädigungsfonds [Bearbeiten] Da bei Volkswagen während des Naziregimes auch Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. des Nutzfahrzeugeherstellers MAN.

Weiterhin führte VW zur Wahrung seiner Interessen angeblich bis zu 100 Politiker auf seinen Gehaltslisten. Die Koalition will die Vorteilsannahme durch Abgeordnete und Anspruchnahme selbiger unter Strafe stellen.Als Konzern kann VW die Interessen seiner Aktionäre und Gläubiger nicht direkt politisch vertreten. wie bei anderen Großunternehmen. [40] . Dies berichteten Konzernkreise unter zunehmendem Druck der Presse und der Medien im Zusammenhang mit den RWE-Gehaltsaffären des Vorsitzenden der CDUArbeitnehmerorganisation CDA. Der SPDBundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Uhl. hin und wieder kritisiert.Abschreibungen und sinkende Kapitalsteuern werden. darunter bis zu einem Dutzend deutscher Bundes. Zwei Jahre später wurde er zum Generalbevollmächtigten ernannt und leitete in dieser Funktion die Außenbeziehungen des Konzerns.und Landespolitiker aller Parteien. ob der Abgeordnete Geld für eine konkrete Entscheidung bekommen hat. weil sie zu den Unterzeichnerstaaten der UN-Konvention gegen Korruption gehört. Subventionen. sowie zwei niedersächsische SPDLandtagsabgeordnete. Der Ex-VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder hatte angekündigt. Hermann-Josef Arentz und des ehemaligen CDUGeneralsekretärs Laurenz Meyer. die europaweit für Volkswagen tätig geworden sind. Hohe Managergehälter. VW professionalisierte seine politische Arbeit und verpflichtete 1998 auf Empfehlung von Peter Hartz den ehemaligen saarländischen Wirtschaftsminister und JuristenReinhold Kopp als "Beauftragten des Vorstandes für Regierungsbeziehungen". Der Grünen-Politiker HansChristian Ströbele setzt sich dafür ein. darunter der damalige Wolfsburger Bürgermeister Ingolf Viereck. haben daraufhin bereits freiwillig ihre Lobbyarbeit offen gelegt. dass der Automobil-Konzern im Januar 2005 eine Liste von Mandatsträgern vorlegen will. Die Bundesrepublik ist zu der Neuregelung verpflichtet. die Vorteilsannahme nicht daran zu binden.

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