VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH Bundesministerium der Verteidigung Fü S V 3 Hausanschrift Fontainengraben 150, 53123 Bonn Postanschrift Postfach 1328

, 53003 Bonn Tel +49 (0)3400-12-9431/9424 Fax +49 (0)3400-12-5255 25. Januar 2006 Unterrichtung des Parlamentes 04/06 über die Auslandseinsätze der Bundeswehr Lage a. Afghanistan (1) Sicherheitslage Die Lage ist nicht ruhig und nicht stabil. Verantwortungsbereich des deutschen RAC mit insgesamt 5 PRTs: 1BADAKHSHAN 2TAKHAR 3KUNDUZ 4BALKH 5JAWZJAN 6FARYAB 7BADGHS 8 HERAT 9FARAH lOGHO R 11 SAR-E-POL 12SAMANGAN 13BAGHLAN 14 PANJSHIR VALLEY 15 PARWAN 16 KAPtSA 17 NURESTAN 18 LA GM AN 19KUNAR 20 NANGARHAR 2 deutsche, 1 niederländisches, 1 britisches und 1 norwegisches 21 KWVOST 22 PAKTIA 23 LOWGAR 24 KABUL 25BAMAN 26URUZGAN 27HELMAND 28MMRUZ 29 KANDAHAR 30ZABUL 31 GHAZNI 32 WARD AG

33 PAKTIKA 34 DAIKUND4 Am 17.01.06 gab es im östlichen Innenstadtbereich Kabuls gegen 21:00 Uhr afghanisc her Zeit einen Raketeneinschlag einer 107mm Rakete chinesischer Bauart. Es entst and Sachschaden an einem Privatgebäude und einer Moschee. Die mögliche Abschussstell e wurde später etwa sieben Kilometer südöstlich im Bereich Bagrami entdeckt. VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH -3warf ihm unter anderem die aktive Beteiligung von Teilen der Afghan National Pol ice an der Drogenkriminalität in der Provinz vor. Usbekistan Sicherheitslage Die Lage ist überwiegend ruhig und insgesamt stabil. Serbien und Montenegro/Kosovo (1) Sicherheitslage im Kosovo Die Lage ist überwiegend ruhig, aber nicht stabil. Am 18.01.06 gab der Verteidigungsminister von Serbien und Montenegro, Zoran Stan kovic, bekannt, dass der militärische Nachrichtendienst "Vojna Obavestajna Agenda" und der militärische Sicherheitsdienst "Vojna Bezbednosna Agencia" ab sofort ihm direkt unterstellt sind. Das Kontrollorgan "Obavestajno i Bezbednosna Sector" (O BS) wurde in diesem Zusammenhang ersatzlos aufgelöst und dessen bisheriger Leiter, General Aleksandar Dimitrijevic, bereits am 22.12.05 in den Ruhestand versetzt. Mit der Auflösung des Kontrollorgans OBS werden Maßnahmen zur Reform des Verteidigu ngsministeriums im Rahmen des strukturellen Wandels weiter fortgesetzt. Auf das Haus des Vizepräsidenten des serbischen KosovoKoordinationszentrums in Cem ica (10 Kilometer südöstlich von Gnjilane) wurde am 22.01.06 ein Handgranatenanschla g verübt. Der Anschlag, bei dem lediglich Sachschaden entstand, war der insgesamt vierte, der in den letzten Jahren gegen die Familie verübt wurde. (2) Politische Lage Am 12.01.06 beschloss die serbische Regierung die Bildung eines "Nationalen Sicherheitsrates". Neben dem serbischen Präsidenten, Boris Tadic, und dem serbisch en Ministerpräsidenten, Vojislav Kostunica, die sich in der Leitung VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH -4f** •% p*» * 1 » n . i i« *• * /. *>i » • • k _ %%* • e 4 1 » j * . * ' ä . /,», * v yj . » ■

abwechseln, wird sich dieses Gremium aus dem serbischen VizeMmisterpräsidenten, Mi roljub Labus, dem serbischen Parlamentspräsidenten, Predag Markovic, dem serbische n Innenminister Dragan Jocic, dem Außenminister, Vuk Draskovic, dem Verteidigungsm inister, Zoran Stajovic, sowie hochrangigen Vertretern der Nachrichtendienste un d des Militärs zusammensetzen. Der "Nationale Sicherheitsrat" soll alle Sicherheit sorgane überwachen, die Nachrichtendienste koordinieren und die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag unterstützen. Am 18.01.06 versammelten sich rund 50 jugendliche Aktivisten des "Kosovo Action Network" / "Movement for Self-Determination" (KAN / MSD) in der Nähe des UNMIK-Gebäu des in Mitrovica-Süd, besprühten umliegende Wände mit Slogans der Bewegung und verteil ten Flugblätter. Während eines Handgemenges mit dem Kosovo Police Service (KPS) wurd en dabei mindestens fünf Beamte verletzt. Die Ankunft einer KFOR-Patrouille und we iterer KPSKräfte beendete die Auseinandersetzung. Drei Kosovo-Albaner wurden vorüber gehend festgenommen. Die Austerlitzbrücke wurde kurzfristig gesperrt. Zwei Tage spät er setzten Angehörige des KAN / MSD in Pristina fast 40 UNMIK-Polizeifahrzeuge dur ch Aufschrauben der Radventile außer Gefecht. KAN / MSD gab an, mit dieser Aktion UNMIK "lähmen" zu wollen, da UNMIK das gleiche mit der Demokratie im Kosovo tue. Am 21.01.06 ist der Präsident der "Provisorischen Institutionen der Selbstverwaltu ng" des Kosovo und Vorsitzende der "Demokratischen Liga des Kosovo" (LDK), Dr. I brahim Rugova, an den Folgen seiner schweren Erkrankung verstorben. Die Amtsgesc häfte des Präsidenten wurden gemäß der Verfassung durch den Parlamentspräsidenten, Nexhat Daci, ebenfalls Mitglied der LDK, übernommen. Die Wahl eines neuen Präsidenten hat i nnerhalb von sechs Monaten zu erfolgen. Die Trauerfeier und anschließende Beisetzung Rugovas ist für den 26.01.06 in Pristin a vorgesehen. Der Beginn der ursprünglich für den 25.01.06 vorgesehenen Statusgespräch e in Wien wurde auf einen noch nicht näher bestimmten Termin Anfang Februar verschoben. VAX I : > • . i-ry • 1v.* V • 1 SERBIEN UjjMITROVICAl ^R9b HEQR t Ibrahim RUGOVA Nexhat DACI ALBANIEN Mazedonien

Sicherheitslage Die Lage ist insgesamt ruhig und überwiegend stabil. $ Bosnien und Herzegowina (BIH) Sicherheitslage Die Lage in der Föderation BIH (FBIH) und in der Serbischen Republik (RS) ist insg esamt ruhig und insgesamt stabil. Georgien f. (1) Sicherheitslage Die Lage ist insgesamt ruhig, aber nicht stabil. Nach der Ermordung eines am Enguri-Kraftwerk Beschäftigten am 13.01.06 kündigte die mit den dortigen Modemisierungsarbeiten beauftragte internationale Firma an, ihr e Angestellten von diesem Projekt abzuziehen. Die V ~ V ' 4X ,u<x U ^IN DIENSTGEBRAUCH * 6 * i 3 1^/" / | *- •. • ; 'rHintergründe dieses zweiten Mordes, der sich innerhalb von zwei Monaten in Zusamme nhang mit dem Enguri-Projekt ereignete (siehe UdP 50/05), sind nach wie vor unklar. (2) Politische Lage Der georgische Verteidigungsminister Okruashvili erklärte am 04.01.06, dass er zum Zeitpunkt der für den 07.02.06 geplanten Parlamentsdebatte über die Bewertung der E ffektivität der Joint Peacekeeping Forces (JPKF) in Südossetien Beweise dafür haben wi rd, dass die russischen Kräfte ihre Aufgabe nicht im Sinne des JPKF-Abkommens wahm ehmen. Er unterstellt den Russen Parteilichkeit gegen georgische Interessen sowi e das Versagen bei der Demilitarisierung Südossetiens. Der Kommandeur der russischen JPKF-Kräfte erwiderte, dass Georgien nicht bereit se i, eine friedliche Lösung für Südossetien herbeizuführen. Nach der Explosion zweier Sprengladungen ist die Gasversorgung Georgiens und Arm eniens aus Russland zum Erliegen gekommen. Die Anschläge ereigneten sich in der Na cht zum 22.01.06 auf russischem Gebiet. Auch die Stromversorgung über die Überlandle itung soll nach einem Anschlag unterbrochen sein. Der russische Energieversorger "Gazprom" kündigte an, die Abgabemenge an Aserbeidschan zu erhöhen, damit die Verso rgung Georgiens über Aserbeidschan aufrechterhalten werden kann. Über die mögliche Rep araturdauer liegen unterschiedliche Angaben vor, die im günstigsten Fall von einig en Tagen ausgehen. Georgiens Präsident Saakashvili bezichtigte in mehreren Erklärungen Russland der Sab otage der georgischen Energiezufuhr und verglich die Vorfälle mit der "Erpressung" der Ukraine zu Jahresbeginn.

Sudan (1) Sicherheitslage Die Lage im Land ist überwiegend ruhig, aber nicht stabil, in Darfur und im Süd-Sudan nicht ruhig und nicht stabil. TU ~ l ' u,x Ul IN UlKNSTURBRAUC'H -7( 2 ) Politische Lage Die Regionalrcgierung des Nord-l >art\ir organisierte zwischen dem 17.01,06 und 19.01.06 Kundgebungen in El Pusher und AI Geneina, die sich gegen eine Übernahme d er Friedensmission AMIS durch die VN richteten, Bis zu 5.000 Menschen - darunter viele Studenten und Staatsbodicnstete demonstrierten weitgehend friedlich vor E inrichtungen der VN, Die sudanesische Zentralregierung begründet ihre ablehnende 1 laltung gegen die mi t der Übernahme von AMIS verbundene Stationierung von VN-Kräften in Darfur mit der d ortigen angespannten l.age. Die Sicherheit einer VN-Truppe könnte nicht sichergest ellt werden. Mehrere Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union (AU) haben sich zu Beginn des A U-Gipfels in Khartum (23.01.06 • 25.01.06) vehement gegen die Übernahme des AU-Vorsi tzes durch den Sudan ausgesprochen. Nach einer eilig angesetzten AU-intemen Bera tung verzichtete der Sudan am 24.01.06 zu Gunsten Kongos auf die Übernahme des AUVorsitzes. Kongos Staatspräsident, Denis Sassou Nguesso, wird damit die 53 Mitglie dsstaaten der AU für ein Jahr repräsentieren. Der Sudan soll dann den AU-Vorsitz im Jahr 2007 übernehmen. Eritrea/Äthiopien (1) Sicherheitslage Die Lage in Äthiopien ist überwiegend ruhig und überwiegend stabil, im eritreisch-äthiop ischen Grenzgebiet insgesamt ruhig und überwiegend stabil. Am 18.01.06 und 19.01.06 kam es in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu erne uten Demonstrationen mit Ausschreitungen, in deren Verlauf bei Zusammenstößen mit de r Polizei mindestens vier Demonstranten zu Tode kamen. Teilnehmer waren nicht nu r wie bisher Studenten und jüngere Menschen, sondern auch ältere Bürger. Die Demonstra nten forderten die Freilassung von zum Teil bereits seit Monaten inhaftierten Op positionellen und skandierten regierungsfeindliche Parolen, Erneut richteten sic h die Ausschreitungen auch gegen Angehörige der tigrcischen hthnie, der auch Premi erminister Zenawi angehört. In der Nacht vom 22.01.06 aut den 23.01.06 wurden vemutlich in diesem Zusammenhang Sprengstoffanschläge auf eine Bank und auf ein gegenüberliegendes Hotel durchgeftlhrt, das sich im Besitz einer Tigree-Famil ie befindet. Unterdessen sind die Preise tor Grundnahrungsmittel in einigen Regi onen Äthiopiens in den letzten Wochen um bis zu 70 Prozent gestiegen. Die politisc he Opposition kündigte an, die gegen sie und insbesondere gegen die inhaftierten O ppositionellen angestrengten juristischen Verfahren zu boykottieren, da diese je glichen rechtsstaatlichen Prinzipien widersprechen würden.

(2) Politische Lage Am 18.01.06 verweigerte Eritrea einer hochrangigen amerikanischen Delegation unt er Leitung der Afrika-Beauftragten des US State Department, Jendayi Frazer, die Einreise in das eritreische Grenzgebiet zu Äthiopien. Eritreas Staatspräsident, Isay as Afewerki, aus dessen Sicht es keiner neuen Vermittlungsmission bedarf, verlan gte in diesem Zusammenhang erneut, dass Äthiopien zur Lösung des Konflikts die Grenz entscheidung der internationalen Grenzkommission unverzüglich umzusetzen habe. Fra zer traf inzwischen in Addis Abeba (Äthiopien) ein und beabsichtigt einen Besuch d er Grenzregion von äthiopischer Seite aus. Ab dem 23.01.06 nahm Frazer an einem Tr effen der Afrikanischen Union in Khartum (Sudan) teil. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) hatte am 09.01.06 dem Vorschlag d es US-Botschafters bei den VN, John Bolton, zugestimmt, einen erneuten Vermittlu ngsversuch zur Lösung des Grenzkonfliktes zu unternehmen und der US-Delegation hie rfür einen Zeitraum von 30 Tagen eingeräumt (siehe UdP 02/06). Indonesien / Provinz Aceh Sicherheitslage Die Lage ist überwiegend ruhig und überwiegend stabil. .. v .» .m« unu angrenzende Seegebiete Sicherheitslage ln Dschibuti ist die Lage insgesamt ruhig und insgesamt stabil, im Golf von Aden überwiegend ruhig und insgesamt stabil. k. Strasse von Gibraltar/östliches Mittelmeer Sicherheitslage Die Lage ist insgesamt ruhig und stabil. Internationale Organisationen/Aktivitäten a. Vereinte Nationen (VN) United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) Internationale P olizeitruppe Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten i nternationalen Polizeitruppe gehören 2.165 Polizisten an. Das deutsche Kontingent umfasst 240 Beamte. b. North Atlantic Treaty Organization (NATO) NATO-Rat am 18.01.06 Der stellvertretende Vorsitzende des Militärausschusses, der französische Generalleu tnant Baptiste, informierte den Rat über die aktuelle Sicherheitslage in Afghanist an. Er wies auf eine deutliche Zunahme der von den Opposing Militant Forces ausg ehenden Anschläge hin. Mit deren Fortsetzung müsse gerechnet werden. Der Rat war sic h in der anschließenden Aussprache einig, dass die Allianz der Verschlechterung de r Sicherheitslage mit Einigkeit und Entschlossenheit begegnen müsse und sich nicht von ihrem Kurs der weiteren Stabilisierung abbringen lassen dürfe. Der NATO-Generalsekretär machte abschließend noch einmal deutlich, dass der Prozess der ISAF-Ausdehnung in den Süden Afghanistans fortgeführt werden muss. Ebenso wichti g sei die bevorstehende Londoner Afghanistan-Konferenz, um das

, , ‘ X1W * mi rxigiuuusuu, ZU verdeutlichen. In der Ratssitzung informierte außerdem Jan Pronk, der Sudan-Sondergesandte des VN -General sekretärs, über die aktuelle Lage im Darfur-Konflikt. Dabei ging er auch au f Überlegungen in VN und Afrikanischer Union (AU) zu einer eventuellen Übernahme der AU-Mission AMIS durch die VN ein. Er erwarte eine Entscheidung der AU zur grund sätzlichen Übergabe der AMIS-Mission an die VN auf dem Gipfel der AU in Khartum. Eine VN-Mission müsse ein rnhnstes Mandat hahpn c. Sitzung des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees der EU (PSK) am 17.01.06 Im Zusammenhang mit der Operation AMIS unterrichtete der Sonderbeauftragten der EU für den Sudan, Pekka Haavisto, über seine Gespräche in Addis Abeba. Für die EU sei es notwendig, mit den VN Bedingungen für eine mögliche Übernahme der Mission durch die V N zu erörtern und zugleich gegenüber der AU deren weiterhin notwendiges Engagement s icherzustellen. Die erforderliche finanzielle Unterstützung wird auf einer Geberko nferenz zu behandeln sein. d. Sitzung des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees der EU (PSK) am 20.01.06 Das Komitee beriet den Bericht des stellvertretenden Generaldirektors des Genera lsekretariates des Rates der EU, Pieter Feith, über die Zukunft der Mission in ACE H (AMM). Es stimmte den Empfehlungen, insbesondere zur Verlängerung der Mission um drei Monate, zu. Die Durchführung und das Ergebnis der Mission, sowie die gelunge ne Kooperation zwischen der EU und den beteiligten ASEAN-Staaten wurden positiv hervorgehoben. Der ursprünglich vorgesehene Termin für Kommunalwahlen ist nach Aussa ge Feiths nicht zu halten; die Verschiebung auf Mitte Juni sei wahrscheinlich. E ine Verlängerung der Mission über die Kommunalwahlen hinaus schloss Feith aus. Force (ISAF) a. ISAF Das dänische Parlament hat sich am 19.01.06 hinter die Entscheidung der dänischen Re gierung gestellt, weitere 200 Soldaten nach Afghanistan zu den von der NATO geführ ten ISAF-Truppen zu entsenden. Die Soldaten sollen im Mai oder im Juni entsandt und im Süden des Landes eingesetzt werden. b. ISAF Provincial Reconstruction Teams (PRT) Oberst i.G. BAIERL Am 24.01.06 übergab der Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes ISAF, Brigade general Lidsba, das Kommando über das PRT Feyzabad von Oberst i.G. Baierl an Oberst i.G. Schütt. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR) a. KFOR Beim Absturz eines slowakischen Militärflugzeugs in Ungarn sind am Abend des

19.01.06 über 40 Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich im VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH • 12 Das Flugzeug vom Typ Antonow AN-24 befand sich auf dem Weg von Pristina nach Kos ice in der Slowakei. Die Maschine stürzte drei Kilometer von der slowakischen Gren ze entfernt in einem bewaldeten Berggebiet ab. Slowakische Militärmaschine abgestürzt Hängary iSz agcd. 2A6HEB roatla Bosnla and Herzegcvlna

*' ,V ‘ X1V T,4 iCmiUfctiRAU CH (UNMIS1 Keine berichtenswerten Ereignisse Beteiligung der Bundeswehr an der Überwachungsmission African Union Mission in Sudan (AMIS Keine berichtenswerten Ereignisse Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Miss ion in Ethiopia and Eritre a (UNMEE) Keine berichtenswerten Ereignisse . Beteil igung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus a. Enduring Freedom (EF) Keine berichtenswerten Ereignisse b. Active Endeavour (AE) Keine berichtenswerten Ereignisse 1. Beteiligung der Bundeswehr an der Aceh Monitoring Mission (AMI der Europäischen

Union (EU Der Leiter der Mission AMM hat am 18.01.06 der Europäischen Union vorgeschlagen, e ine auf 85 Mann reduzierte Mission für weitere drei Monate über das bisher geplante Ende hinaus zur Wahlbeobachtung in der Provinz Aceh zu belassen. ITT " T0 " LUW * I'« H.H.P «. Tonnen Hilfsgütem durchgeführt. Bis zum 24.01.06 haben die deutschen Hubschrauber CH 53 in 800 Einsätzen insgesamt fast 1.735 Tonnen Hilfsgüter und Material sowie fast 5.900 Personen transportiert . Der Bundesminister der Verteidigung hat am 18.01.06 entschieden, dass der deutsc he Hilfseinsatz nach der Erdbebenkatastrophe in Pakistan fortgesetzt wird. Deuts chland folgt damit den Wünschen und Bitten von Pakistan und UN-Generalsekretär Kofi Annan. Bis Ende März werden zwei Hubschrauber CH 53 dann unter rein nationaler Führu ng in Pakistan bleiben, um weiterhin dort zu helfen (siehe UdP 02/06). l,nfttransporteinsätze und i)berwafh..n r fl Uge mit zur Unterstützung der Einsatzkn n tineente im Berichts 7 <Mtranm KFOR Lufttransporte Anzahl Flüge Anzahl Über wachu ngsflfige EUFOR OAE OEF AMIS 0 0 0 0 0 0 Stärke der deut schen Einsatzkont ingente KFOR AMIS AMM esamti ISAF*

Offiziere Unteroffiziere Mannschaften Zivilbedienst Gesamt 1 Frauen Wehrdienstleist in bes. Auslands ver Wendungen (Res) Freiwill ig en zu- sätzl. Wehrdienst Leistende * davon ISAF PRT Kunduz: 625 Soldaten (inkl. 32 Soldaten des RAC North und 287 S oldaten Aufbau RC North, Mazar-e-Sharif), ISAF PRT Feyzabad: 214, Einsatzgeschwa der Termez/UZB: 305 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAM A in Afghanistan. 1 Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundet entransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 67 Soldaten und den 68 im Rahme n der Humanitären Hilfe in Pakistan eingesetzten Soldaten sind insgesamt 6.850 Sol daten der Bundeswehr unmittelbar in Auslandseinsätze involviert.