VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH Bundesministerium der Verteidigung Fü S V 3 Hausanschrift Fontainengraben 150, 53123 Bonn Postanschrift Postfach 1328

, 53003 Bonn Tel +49 (0)3400-12-9431/9424 Fax +49 (0)3400-12-5255 5. April 2006 Unterrichtung des Parlamentes 04/06 über die Auslandseinsätze der Bundeswehr VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH - 2 Afghanistan (1) Sichcrheitslage Die Lage ist nicht ruhig und nicht stabil. 1 BADAKHSHAN 2 TAKHAR 3 KUNDUZ 4BALKH 5 JOWZJAN S FARYAB 7 BADQHIS 8 HERAT 9FARAH 10 GHOWR 11 SAR-E POL 12 SAMANGAI 13 BAGHLAI Verantwortungsbereich des deutschen RAC mit Insgesamt 6 PRT: 14 PANJSHIR 16 PARVAN 1SKAPISA 17 NURESTAN 18 LAGHMAN 19 KONAR 20NANGARHAR

2 deutsche, 1 niederländisches, 1 schwedisches und 1 norwegisches 21 KHOWST 22 PAKT1A 23 LOWGAR 24 KABUL 26 BAMIAN 26 ORUZGAN 27 HELMAND 28 NIMRUZ 29 KANDAHAR 30 ZABOL 31 GHAZNI 32 VARDAK 33 PAKT1KA 34 DAYKONDI 1 9 1 30 W / 2% / f 27 1 29 Am Morgen des 30.03.06 wurde ein fahrzeuggestützter Selbstmordanschlag in der Stad t Kandahar (Provinz Kandahar / Nr. 29 der Karte) verübt. Das Attentat war gegen ei nen kanadischen Konvoi gerichtet. Der Attentäter und ein afghanisches Kind wurden dabei getötet, ein kanadischer Soldat verwundet und mindestens sechs weitere afgha nische Zivilisten verletzt. Die kanadischen Fahrzeuge blieben unbeschadet. An den zwei folgenden Tagen gab es in Kandahar zwei weitere Selbstmordanschläge. A m 31.03.06 verletzte ein Attentäter im Distrikt Arghandab zwei afghanische Soldate n. Am 01.04.06 griff ein Attentäter im Distrikt Maiwand einen amerikanischen Konvo i der Anti-Terror-Koalition an, ohne jedoch Wirkung zu erzielen. VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH • 3 • Am 0l.04.0ft wurde Im Distrikt Kwi\jar Ghar der Provinz Takhar (Nr. 2 der Karte) der Vorsitzende des Provinzrates, Agha Sadiq, in seinem Haus durch mehrere unhc knnnte Thter getötet. Sadiq war ein starker Kritiker der Provinzexekutive, der er Korruption und Verwicklung in die Organisierte Kriminalität vorwarf. Gegen ihn sol l cs Morddrohungen gegeben haben. Ebenfalls am 01.04.06 wurde In Kabul Dad Moham mad Khan, Abgeordneter des afghanischen Unterhauses aus der Provinz Helmand (Nr.

27 der Karte), erschossen, Am 02.04.06 wurde In der Provinz Nimruz (Nr. 28 der Karte) ein türkischer Ingenieu r erschossen, Seine drei afghanischen Personenschützer wurden entwalThet und frcig elassen. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Der Ingenieur gehörte einer intern ationalen Baufirma an, die derzeit an der Erneuerung eines Straßenabschnittes in d en Provinzen Nimruz und Farah (Nr. 9 der Karte) arbeitet, Bereits am 08.02.06 wu rden ein türkischer und indischer Ingenieur in der Region ermordet. (2) Politische Lage Nach italienischen Regierungsangaben befindet sich Abdul Rahman (siehe UdP 13/06 ) seit dem 29.03.06 in Italien. Rahman war am 27.03.06 aus afghanischer Haft ent lassen worden. Von der afghanischen Justiz gibt es noch keine offizielle Stellun gnahme, ob das erstinstanzliche Verfahren gegen Rahman aufgrund seines "Geistesz ustandes" oder aus anderen Gründen eingestellt wurde. Nach einer Sitzung des afgha nischen Unterhauses am 29.03.06 hat dessen Sprecher Qanuni die afghanische Justi z und die Regierung wegen ihres vermeintlichen Nachgebens aufgrund des internati onalen Drucks kritisiert Zugleich wandte er sich gegen eine Abschiebung Rahmans und kündigte eine weitere Untersuchung des Falles an. Usbekistan Sicherheitslage Die Lage ist überwiegend ruhig und insgesamt stabil. VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH m - 4 IdFJMfA ' 11 ff K. Serbien und Montenegro / Kosovo (1) Sicherheitslage im Kosovo Die Lage ist überwiegend ruhig, aber nicht stabil. c u_ 3 06 WUrdC m Mltrovica -Nord nahe der Austerlitzbrücke ein 19-jähriger VOn mehr eren Kosovo-Albanern medergestochen. Das Opfer sehwebt nach erfolgter Behandlung im Krankenhaus nicht mehr in Lebensgefahr. Etwa 150 Serben nahmen den Vorfall z um Anlass, um im Bereich nördlich der Austerlitzbrücke mehrfach zu demonstrieren. Kräf te der UNMIK-Police und des Kosovo Police Service sperrten die Austerlilzbrttcke und den in Nord-Mitrovica gelegenen Stadtteil "Little Bosnia" für jeglichen Verke hr. Am 01.04.06 besprühten in Gnjilane etwa 30 Aktivisten des "Kosovo Action Network / Bewegung für Selbstbestimmung" (KAN / MSD) sieben UNMIKFahrzeuge mit Farbe. Am gl eichen Tag wurde in Prizren bei einer Demonstration des KAN / MSD eine Brücke mit gegen UNMIK gerichteten Parolen bemalt. Alle Aktionen verliefen friedlich. (2) Politische Lage Am 03.04.06 fand in Wien die dritte Runde der Statusgespräche statt.

Schwerpunkte der Verhandlungen waren die Finanzierung der serbischen Gemeinden u nd deren künftige Form der Selbstverwaltung im Kosovo. Die mehrstündigen Gespräche, in denen der stellvertretende "Sondergesandte der VN für den Prozess des zukünftigen S tatus des Kosovo", der Österreicher Albert Rohan, beträchtliche Meinungsunterschiede zwischen den Verhandlungsteams feststellte, blieben ohne konkrete Ergebnisse. U ngeachtet grundsätzlicher Differenzen sprachen beide Delegationen dennoch von kons truktiven Gesprächen und einigten sich auf die Fortsetzung der Verhandlungen am 04.05.06. d. Mazedonien Sicherheitslage Die Lage ist insgesamt ruhig und überwiegend stabil. (i> ismiiwIw l m \W U U-VOh »ntuv'hted da* Veflawiiung*gerlcht von BIH, dass die Artikel 1 und > v lw Wrt|V|HM\ und Vlnggeugeiiel/eN der bosniakisch-kroatischen Föderation tMMIU um) dl« Artikel 3 und t dos Verfassungsgesetzes zu Flagge, Wappen und NttlWUtlKvtW dv i Rt?|Ulhllka Nrpska (RS) nicht verfassungskonform sind, t llAMvIlttge dvi I nlt vltvldung nIihI die internationalen Vereinbarungen zur Yettueiduug legllvlwt Vor m ethnischer Diskriminierung. Die Entitäten FBIH und RN khut ttUljtelVldevI, diene n Mangel innerhalb von sechs Monaten zu beseitigen. ItoNUaklwhe und hoNnlHdvkroa llsche Parteimitglieder akzeptierten die (lerttihtWUtnvheldUng llerell* am 26.03 .04 hatte das Verfassungsgericht von UM vMttMVhltfdvn. dass der Helname "serbisc h" (srpski) in den Namen von NMdtvU und Gemeinden nicht gesetzeskonform sei. Dar aufhin hatte Sulejman rihie» htwnlaklwheit Mitglied des Gemeinsamen Staatspräsidiums , dem Vvtlh*nvmg*gtftlvhl von HIN die Nutzung sämtlicher Entitätsbezeichnungen und S \ mhole #ur Bntaeheldung vorgelegt, V* Nt IM IOR MN DIKNlTCWHItAUCH i m \ m m WH i wmmrn IW I (111111) und In der Serbischen Rcpubli tutihnami tulug mul Imtgwmnl Mahll, f, (itovglm (1) NleherhelUlage Dl« I age 1*1 Insgesamt ruhig, aber nicht stabil. (2) Vollllsvhe I nge Am 310,106 wurde zwischen Georgien und Russland ein Transitabkommen zur Regelung runillflhor Mllltärtrunsporte über georgisches Territorium von und mich Armenien un terzeichnet. Ausgenommen sind Transporte von atomaren, biologischen oder chemisc hen Substanzen sowie Massenvemichtungswaffen. I letalen behftlt sich dabei das R echt zum Verbot von Transporten vor, wenn es darin eine Gefahr Itlr seine nation ale Sicherheit sicht oder das endgültige Unruhezone -'^ utN51ütBRAUCH - 6 rfM

unterhält in Armenien eine Militärbasis deren v. nur über das Territorium eines rv« crsor gung auf dem Landweg erriiorium eines Drittstaates möglich ist. Am 31.03.06 verlängerte der Sicherheitsrat der VN mit der Resolution 1666 das Mand at der UNOMIG einstimmig um weitere sechs Monate bis zum 15.10.06. Bereits am 27 .01.06 hatte der Bundesminister der Verteidigung einer Fortsetzung der Beteiligu ng der Bundeswehr im bisherigen Umfang bis zum 31.07.06 zugestimmt (siehe UdP 07/06). Sudan (1) Sicherheitslage Die Lage im Land ist überwiegend ruhig, aber nicht stabil, in Darfur Süd-Sudan nicht ruhig und nicht stabil. (2) Politische Lage Am 28.03.06 fand in Khartum der Jahresgipfel der Arabischen Liga (AL) statt Etwa die Hälfte der 22 arabischen Staatschefs blieb dem Gipfeltreffen fern, darunter a uch die Präsidenten Ägyptens, des Irak und Tunesiens sowie König Abdullah von Saudi-Ar abien. Die Abschlussverlautbarung enthält unter anderem das Einvernehmen über eine kün ftige Unterstützung der African Union Mission in Sudan (AMIS). Ab Oktober 2006 bea bsichtigt die AL, AMIS zu finanzieren und mit Truppenkontingenten aus arabischen Staaten zu verstärken. Konkrete Angaben zur Höhe der Unterstützungsleistungen wurden aber nicht gemacht. h. Eritrea / Äthiopien Sicherheitslage Die Lage in Äthiopien ist überwiegend ruhig und überwiegend stabil, im eritreischäthiopi schen Grenzgebiet insgesamt ruhig und überwiegend stabil. '• fr.vV ^ J* - ^ ; - * .v» vN r • V < e ,„ **7/*7 Pakistan Sichcrheitslage Die Sicherheitslage ist noch ruhig und überwiegend stabil. j. Horn von Afrika und ,ng re „ Mndc Sc egebiete Sicherheitslage n Dschibuti ist die Lage insgesamt ruhig und insgesamt stabil, im Golf von Aden berwiegend ruhig und insgesamt stabil. k. Strasse von Gibraltar / östliches Mittelmeer Sicherheitslage Die Lage ist insgesamt ruhig und stabil. 2- Internati onale Organisationen / Aktivitäten Vereinte Nationen (VN) United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK)

Internationale Polizeitruppe Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten i nternationalen Polizeitruppe gehören 2.188 Polizisten an. Das deutsche Kontingent umfasst 223 Beamte. 3. Beteiligung der Bundeswehr an der International Security Assistance Force (IS AF) a. Kabul Multinational Brigade (KMNB) / Deutsches Einsatzkontingent (DtEinsKtgt) Der deutsche Einsatzverband bildet im Zeitraum 27.03.06 bis 08.04.06 Soldaten de s 4. Unterstützungsbataillons der 3. ANA-Brigade der afghanischen Streitkräfte im Zu ständigkeitsbereich (Area of Operations / AOO) Kabul in Patrouillentätigkeiten aus. Nach Abschluss dieser Ausbildung sind gemeinsame Patrouillen innerhalb der AOO g eplant. Nachdem bisher gemeinsame Patrouillen lediglich mit der Kabuler VS • NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH PolM durchgctohrt wurden, soll diese Maßnahme zusätzliche Sicherheit in der AOO gewährleisten und den ausgebildeten ANA-Soldaten zudem ein höheres Mal an Hendlu ngssichcrhcit vermitteln. Am 30,03.06 ereignete sich am Kabul International Airport ein Minenunfall, bei d em zwei französische Soldaten verletzt wurden. Die beiden Soldaten wurden im deuts chen Einsatzlazarett medizinisch versorgt. Am 02,04.06 wurden in Kabul zwei Fahrzeuge des deutschen Ausbildungsteams einer ANA-Kompanie mit einer Handgranate angegriffen. Die Täter warfen die Handgranate v on einem Fahrrad aus auf die vorbei fahrenden Fahrzeuge des Typs Wolf und flüchtet en sofort. Die Explosion der Granate blieb folgenlos. Die Untersuchungen wurden aufgenommen. Nordregion und Provincial Reconstruction Teams (PRT) Der Kommandeur des PRT Kunduz und Vertreter des Auswärtigen Amtes nahmen am 23,03. 06 gemeinsam mit dem Provinzgouvemeur an der Eröffnung des "Zentrums kooperative G eschäftsstelle für Landwirtschaft und Viehhaltung" in Nouabad (rund 15 Kilometer wes tlich von Kunduz) teil. Das Projekt wurde angeregt und geleitet durch die amerik anische NGO "MERCY CORPS". Am Vormittag des 29.03.06 ereignete sich in Feyzabad beim Schulschießen der deutsc hen Schutzkompanie mit der Granatmaschinenwaffe auf dem Waffensystem Fennek ein Schießunfall. In einem rund 1700 Meter nordöstlich der Schießbahn gelegenen Dorf wurde n drei Zivilpersonen leicht verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort von einem de utschen Arzttrupp und anschließend im Rettungszentrum des PRT behandelt. Über den Vo rfall informierte der Kommandeur den Provinzgouvemeur. Nach den bisherigen Ermit tlungen des PRT lag kein Verstoß gegen Vorschriften oder Sicherheitsbestimmungen v or. Eine Fehlfunktion der Waffenanlage ist nicht auszuschließen. Der Kommandeur de s PRT hat daher bis auf Weiteres Übungsschießen mit der Granatmaschinenwaffe untersa gt. Die Untersuchungen dauern an. VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH -9-

Am 01.04.06 besuchten die britische Botschafterin in Afghanistan und der für Count er Narcotic-Maßnahmen verantwortliche afghanische General Daud Feyzabad. Sie führten Gespräche mit dem Gouverneur sowie Vertretern des PRT. Durch das PRT wurde die ei gene Lageeinschätzung bei zukünftigen unter afghanischer Verantwortung stehender Cou nter Narcotic-Maßnahmen erläutert und auf mögliche Auswirkungen hingewiesen. Der Regional Area Coordinator North (RAC N), Brigadegeneral Kiesheyer, ist mit s einem Stab von Kunduz nach Mazar-e Sharif umgezogen. Seit dem 01.04.06 versieht er seine Aufgaben aus dem dortigen Camp Marmal. Im Camp Marmal in Mazar-e Sharif kam es am 01.04.06, vermutlich aufgrund einer L ebensmittelvergiftung, zu Erkrankungen. 103 Soldaten, darunter 33 deutsche, erkr ankten und wurden vorübergehend stationär behandelt, weitere rund 90 Soldaten wurden ambulant behandelt. Am 05.04.06 waren davon noch 20 Soldaten in stationärer Behan dlung; die deutschen Soldaten wurden inzwischen alle wieder entlassen. Die notwe ndigen Medikamente waren in ausreichendem Maß vorhanden. Zusätzliche Ärzte und Sanitäter verlegten aus Kabul nach Mazar-e Sharif. Die Untersuchungen zur Ermittlung der Ursache sind noch nicht abgeschlossen. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR) Keine berichtenswerten Ereignisse Beteiligung der Bundeswehr an der EU F orce (EUFOR) Deutsches Einsatzkontingent (DtEinsKtgt) Am 03.04.06 gegen 19:40 Uhr unternahm ein Soldat des deutschen Einsatzkontingent es EUFOR im Feldlager Rajlovac einen Selbsttötungsversuch mit seiner Handfeuerwaff e. Trotz der sofort eingeleiteten sanitätsdienstlichen Versorgung verstarb der Sol dat im Feldlazarett an den Folgen seiner Verletzungen. FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH undeswehr an Georgia (UNOMIG) Keine berichtenswerten Änderungen Keine berichtenswerten Ereignisse Beteiligung der Bundeswehr an der Überwachung» Union Mission in Sudan (AMIS) Keine berichtenswerten Ereignisse Beteiligung der Bundeswehi and Eritrea (UNMEE) Keine berichtenswerten Ereignisse 10. Beteiligung der Bundeswehr an One Terrorismus a. Enduring Freedom (EF) Keine berichtenswerten Ereignisse b. Active Endeavour (AE)

Keine berichtenswerten Ereignisse k 9 VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH -11in Pakistan Nach der Soforthilfe durch ISAF-Kräfte und nach Beendigung des NATO-Hilfseinsatzes (06.11.05 - 31.01.05) führte Deutschland vom 01.02.06 bis 31.03.06 mit zwei CH 53 den Hilfseinsatz auf bilateraler Basis weiter fort. In diesen zwei Monaten haben die deutschen Hubschrauber in 317 Einsätzen insgesamt fast 980 Tonnen Hilfsguter und Material sowie 451 Personen geflogen. Damit haben deutsche Kräfte in insgesamt fast 1.300 Einsatzflügen rund 10.450 Person en und circa 3.050 Tonnen Material transportiert. Die deutschen Einsatzkräfte haben am 31.03.06 ihren Einsatz planmäßig beendet. Die Rückv erlegung von Personal und Material hat begonnen und verläuft wie geplant. VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH * 12 mit Seefftmai.fn^ rrrn KFOR EUFOR AMIS Lufttransporte Anzahl Flüge Anzahl Gberwachungsflüge ^ransporteinsätze und IJ herwarhniig t! fl ß fJnterstfitzung der Einsatzknntinp^ OAE OEF 0 0 Ö Ö 13. Stärke der deutschen Einsatzkontingente Gesamt

ISAF* KFOR EU FOR UN MIS AMIS UNO MIG UN MEE OEF Offiziere 1.091 476 370 157 28 1 6 2 51 Unteroffiziere 3.977 1.670 1.657 503 0 0 5

0 142 Mannschaften 2.096 628 1.085 307 0 0 0 0 76 Zivilbedienst. 19 13 4 1 0 0 0 0 1 Gesamt** | 7.183 1 2.787 1 3.1161 968 | 28 | 1 T 11 I 2 1 270 Frauen 269 83 112 52 0 0

2 0 20 Wehrdienstleist in bes. Auslandsver675 313 207 142 1 0 0 0 12 Frei willigen zusätzl. Wehrdienst Leistende 800 142 478 143 0 0 0 0 37 * davon ISAF PRT Kunduz: 464 Soldaten (inkl. 32 Soldaten des RAC North), ISAF PR T Feyzabad: 233 Soldaten, FSB Mazar-e-Sharif: 437 Soldaten, Einsatzgeschwader Te rmez/UZB: 298 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan. ** M j t den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verw undetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 67 Soldaten, den 47 im Rah men der Humanitären Hilfe in Pakistan eingesetzten Soldaten und den im Mittelmeer an den Operationen gegen den internationalen Terrorismus (Active Endeavour) bete iligten 198 Soldaten sind insgesamt 7.495 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar in Auslandseinsätze involviert. *** inklusive ORF - Bataillon (KFOR)