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Astralreisen, Jenseitswelten

Teil 5

Jenseitige Ebenen

Alfred Ballabene
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines Über die Schichtung jenseitiger Ebenen Die Frage um die Existenz feinstofflicher Materie Eigenschaften der Astralwelten Höllen als Orte der Selbstbestrafung Höllen als Orte der Lust und Aggression Dämmerungsebenen, Nebelwelten Labyrinthe Ankunftsebenen Scheinparadies Hohe Astralebenen

Jenseitswelten, Astralebenen
Allgemeines
In Bezug auf das Jenseits herrscht in den religiösen Traditionen zumeist das Prinzip der Belohnung/Bestrafung vor. Solches hat sich als geeignet erwiesen, um die Menschen aus Angst vor der Hölle sozial zu disziplinieren. Allerdings benötigte ein Belohnungs- und Bestrafungs-System auch eine richterliche Instanz als Garant der Gerechtigkeit. Dies erforderte ein Eingreifen Gottes in die individuellen Schicksale der Menschen. (Schicksal hatte nur der Mensch, die restliche Natur war ausgeklammert, da sie nur Kulisse und Nahrungsbasis für den Menschen war). Nach neueren Auffassungen, die von einer Selbstorganisation der Schöpfung ausgehen, sind es psychische Gegebenheiten, welche den Jenseitsaufenthalt bestimmen. Hierbei gilt: Jenseitige Welten sind Orte der Affinität - Gleiches zieht Gleiches an.

Über die Schichtung jenseitiger Ebenen
Theosophie: Nach dieser Lehre gibt es eine Schichtung von jenseitigen Ebenen, die, je mehr sie sich von der materiellen Ebene entfernen, umso feinstofflicher werden, also in ihrer Gesetzmäßigkeit immer weniger "physikalischen" Gesetzen gehorchen und sich in 2

höherer Schichtung zunehmend einem reinem Bewusstsein, das frei von FormGebundenheit ist, nähern. (Buddhistische und tantrische Lehren gehen davon aus, dass das Bewusstsein in sich existent sein kann und keinen Körper als Bewusstseinsträger benötigt.) Älteren Auffassungen zufolge sind die feinstofflichen Ebenen schichtartig strukturiert, wobei die dichteren Schichten der Erde näher sind und die feineren einen jeweils größeren Abstand zu Erde haben (Schichtmodell in Analogie zu einer Zwiebel). Anderen Auffassungen zufolge können die Ebenen ungestört einander durchdringen, weil eine jeden Ebene einer andere Dimension angehört. Nur innerhalb einer Ebene gibt es dann eine Schichtung wie im vorhergehendem Modell. In beiden Auffassungen sind die jenseitigen Welten (Ebenen) wie die aurischen Schichten des Menschen (Hüllen) aufgebaut. Der Planet entspricht einem großen Organismus mit einem analogen feinstofflichen Aufbau wie der Mensch. Nachfolgend eine Skizze (Zwiebelmodell) über die Schichten beim Menschen ("Hüllen") und die des Planeten ("Ebenen") aus dem Buch "Lilith". (Innerer) Aufbau des Menschen: In vielen religiösen Lehren des Orients und Ostens werden dem Menschen eine Skala immer feiner werdender Seelenkörper zugeschrieben. Am jüngsten ist die theosophische Lehre von den einzelnen Hüllen (Feinkörper, Vehikel). Zur besseren Vorstellung wird oft das Modell einer Zwiebel zitiert, obwohl man sich vorstellt, dass die Feinkörper einander durchdringen.

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Ähnlich wie den Aufbau des Menschen in seinen feinstofflichen Hüllen, stellt man sich auch den Planeten Erde vor, ebenfalls von Hüllen umgeben, welche in diesem Fall "Ebenen" genannt werden. Wir sind wie eine Zwiebel aufgebaut. Das innere Herz ist das höhere Selbst, der ewige, göttliche Teil in uns. Je mehr die Schalen (Hüllen) vom höheren Selbst entfernt ("herabgefallen") sind, desto mehr sind sie durch ein individuelles Bewusstsein geprägt und vom göttlichen Kern isoliert. Am weitesten entfernt ist der materielle Körper. Aus "Lilith", von A. Ballabene, gratis ebook

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Einteilung der Ebenen nach der theosophischen Lehre 5 .

Je höher die jenseitigen Ebenen sind. virtuelle "Orte". "Unterschiedliches Sehen." (eigene Erfahrung) Ich schlenderte eine ruhige. Es sind seltene Beobachtungen. um etwas zu erleben und um kommunizieren zu können. die mir zeigten. dann wäre es möglich. Aus diesem Grund wird auch von mir sehr häufig der Begriff "feinstofflich" verwendet. keine materielle Basis benötigt. ob irdisch oder transzendent. Es fehlten die Autos und jegliche Art Verkehr. Sie war schön. Von der Praxis her lassen sich astrale Erfahrungen damit gut erklären. Dahinschlendernd. in denen Intelligenzen mit gleicher Ausrichtung und Schwingungsqualität miteinander kommunizieren. Es war eine unbekannte. ich schwenkte ab 6 . In einigen wenigen Astralwanderungen machte ich die Erfahrung. dass die von mir erschaute Umgebung anders wahrgenommen wurde. Wenn wir Telepathie oder Ähnliches als eine verbindende Energie/Information betrachten. Modell virtueller Kommunikationsbühnen durch telepathische Resonanz Diese Hypothese fußt auf der Vorstellung. desto leichter "reagiert" die Materie auf Gedanken/Gefühle und desto mehr wird ihr mental-magischer Ursprung ersichtlich. Das Umfeld strömte eine wohltuende Ruhe aus. Dieses Modell ist auch gut geeignet.Die Frage um die Existenz feinstofflicher Materie Theosophische Auffassung Nach theosophischer Auffassung ist die gesamte Schöpfung. gelangte ich zu einer Brücke und entdeckte dort einen Fußweg. um zu erklären warum Astralwelten so anthropomorph erscheinen. gleich einem Touristen die Häuser betrachtend. "Bühnen" aus bloßer Vorstellung aufzubauen. hätte es einer der Nobelbezirke Wiens sein können. Die Materie ist ein Produkt göttlicher Gedankenkraft. Er gefiel mir. jedoch dennoch irgendwie vertraute Stadt. als von meinen Begleitern. dass die Wahrnehmung der "Astralwelt" von mir subjektiv und anders als von meinem(er) Begleiter(in) wahrgenommen wurde. Wäre sie nicht auf hügeligem Gelände gewesen. gepflegt und mit Häusern aus der Gründerzeit. aus Materie aufgebaut. dass man ähnlich wie in virtuellen Cyberwelten. Es hat sich als Arbeitshypothese bewährt. der ein eingeschnittenes Tal hinunter führte. breite Straße entlang.

so wie ich es sah. den ich entdeckt hatte und führte sie dorthin.Ist es nicht schön hier". um die schöne Landschaft voll genießen zu können. dabei stand sie in der Luft auf einem mir unsichtbaren Felsenvorsprung. dass wir Handlungen und Bewegung in diesem "Raum" in gewohnter Weise ausführen können.. dem Urzustand des Universums? Die meisten Menschen würden wohl in Panik geraten. ob sie die kleine Siedlung weit hinten am gegenüberliegenden Hang sähe. Nun wurde ich aufmerksam. Mitten in diesem schönen Spaziergang wachte ich auf. Als wir in das schöne Tal kamen. . Für mich sichtbar war eine Steilböschung deren Felsen und Bewuchs ca. Mal war sie ca. 50 cm über dem Wegniveau.Ja. psychische Erfahrungen zu sammeln und lieb gewordenen Gepflogenheiten nachzuhängen. während für mich alles sanft abgerundet war. raumlosen Zustand befinden. das Tal tiefer eingeschnitten und gegenüber war ein grün bewaldeter Berghang zu sehen. sagte ich. wie meine Mutter auf scheinbar unebenem Boden ging. um die schöne Landschaft zu bewundern.und ging den Weg entlang. einen feinstofflichen oder virtuellen Aufbau postulierend. 7 . Der Hang zum Bach wurde steiler. sofern noch eine Identität vorhanden wäre. dann wieder auf normaler Höhe. sondern sie sind ein Kommunikationselement. lassen sich weder beweisen noch logisch widerlegen. diesmal war mir meine verstorbene Mutter zur Seite. die ich sah und die sie ebenso nicht wahrnahm. fragte ich meine Mutter. Da meine Mutter stehen blieb. Da bemerkte ich. weil sich mit beiden Modellen in der Praxis gut arbeiten lässt.. Die zwei Hypothesen. Erstaunt verneinte sie dies. was aber nicht tragisch ist. wunderschön". hatte ich einige Sekunden Zeit. Wer möchte sich schon von einem Augenblick zum anderen in einem zeitlosen. um mir dieses Bild genau anzusehen. In beiden Hypothesen sind die Ebenen keine lebenserhaltende Basis für einen Körper im Sinne von Ernährung und sonstigen Lebensresourcen. befragte sie noch um ein paar kleine Details. uns in gewohnter Weise auszudrücken. Offenbar hatte die Landschaft für sie diesen Charakter.Meine Mutter liebte zeit ihres Lebens Felsen und Berge. . Nach ca. Ein imaginärer Raum erlaubt uns. sagte meine Mutter und ging zum Rand. Wieder eingeschlafen befand ich mich wieder in dieser Stadt. 50 m hörten die Häuser auf und eine schöne Naturlandschaft tat sich auf. . Ich erzählte ihr sofort von dem neuen Weg. 5m unterhalb meiner Mutter zu sehen war. So ging es auf und ab als wäre der Weg für sie felsig. Er gibt uns die Möglichkeit.

sondern ergeben sich ganz von selbst auf Grund psychischer Mechanismen . da die Psyche die gestaltende Kraft ist .Eigenschaften der Astralwelten Die äußere Erscheinung astraler Ebenen und jenseitiger Wesen wird in erster Linie durch die Psyche (dieser Wesen) und die Gewohnheiten der (verstorbenen und dort lebenden) Menschen bestimmt. Sobald die Konzentration nachlässt. Himmel und Hölle ergeben sich dann ganz automatisch als astrale Außenprojektionen unserer Psyche mit ihren Spannungen und Aggressionen. Ebenen Die Ebenen sind keine Bereiche der Belohnung oder Bestrafung. Selbstbestrafung. mit ihrer Harmonie und liebevollen Zuwendung. Helligkeit Die niederen Ebenen werden oft als dämmrig empfunden. es ist die innere Müdigkeit. Sichtbarkeit 8 . Schon auf Erden erfasst bei Freude den Menschen ein Gefühl der Leichtigkeit. fällt die veränderte Nahumgebung wieder in den Grundzustand zurück (Kollektivschwingung wird wieder dominant).B. oder so wie an einem bewölkten Wintertag. Bedürfnis sich auszuleben oder auch geistige Unkontrolliertheit. Wenn wir uns mit den Astralwelten vertraut machen wollen. dann ist ein guter erster Schritt unsere Träume zu beobachten und uns mit den ihnen innewohnenden Gestaltungskräften und Gesetzmäßigkeiten vertraut zu machen.z. welche den Körper schwer macht. Man könnte sagen. Eigene Versuche lokaler Aufhellung bei Astralreisen: Durch Willensanstrengung kann ein kleines Umfeld von einem Astralwanderer kurzfristig in der Schwingung aufgebessert werden. Schwere In den niederen Ebenen herrscht eine Schwere. Mit zunehmender Kenntnis transzendenter Gesetze und innerer Ausgeglichenheit können es sich die Jenseitigen besser richten und schaffen sich solcherart lebenswertere Daseinsbedingungen. Aus diesem Grund sind die Gestaltungsregeln sehr häufig jenen der Traumsymbolik ähnlich. Das Gegenteil gilt dann für höhere Ebenen. Kinder beginnen dann zu springen und zu tanzen. die mitunter individuell unterschiedlich empfunden wird. Die hohen Ebenen zeichnen sich durch starke Farbigkeit aus.

Empathie Empathie. so groß. Man muss hierzu sehr oft innere Widerstände. Diese Aufladung wird bisweilen .prickelnd" auf der gesamten körperlichen Oberfläche des Astralwanderers empfunden.B. verschiedenste Tricks anzuwenden. Hierbei empfiehlt es sich. Noch stärker gilt dies beim Materialisieren. Durch Training kann man durch den "Boden" schauen und den Blick auf tiefere Ebenen fokusieren. Übergänge Die Übergänge von einer Ebene zur anderen erfolgen in unserer psychischen und jenseitigen Wahrnehmungssprache durch Schwellen. um daraus einen Blumenstrauß wachsen zu lassen. hielt ich die Hand hinter meinen Rücken und konzentrierte mich abermals mit der plastischen Vorstellung eines Blumenstraußes. Um die Situation zu retten. ein Fliegen verhindern. es gelang nicht. mit dem Beigedanken. 9 . dass sich innerlich alles zur Wehr setzt.Von einem tieferen Standpunkt aus können höhere Ebenen nicht gesehen werden. dass sich alles so wie im Irdischen verhält. Selbst die Einteilung in "niedere" und "hohe" Ebenen ist eine psychologisch bedingt und nicht räumlich. So hielt ich meine leere Hand hin. wie wir sie aus der Tiefenpsychologie her kennen. wenn man etwas materialisieren will. Das Wiederfinden von Bekannten Dies ist mir selten gelungen.. Materialisationen Bei tagesbewussten Astralwanderungen sind durch die Realitätsnähe die Erwartungen. Jetzt gelang es und ich konnte den Blumenstrauß überreichen. ihn schon lange in der Hand zu halten. was der materiellen Vertrautheit widerspricht. gibt es auch keine örtlichen Trennungen. wohl ist aber das Umgekehrte möglich. Es geht nur über ein inneres Band der Liebe und erst dann wenn die innere Verbindung so stark ist. dass man jene Person nah empfindet. das Erspüren von Absichten und Gefühlen anderer Mitwesen ist auf der Astralebene eine normale Wahrnehmungsart. Beispiel (eigene Erfahrung): Ich wollte einen Blumenstrauß überreichen und zugleich auch demonstrieren. Das Ergebnis war für mich ernüchternd. die z. überwinden. Durch die Mauern der Häuser dringt die Ausstrahlung ihrer Bewohner und sättigt die ganze Umgebung. sondern symbolisch zu bewerten. welch großartig entwickelten Fähigkeiten ich bereits besäße. sondern Dimensionen. Da jenseitige Ebenen keine Orte sind.

wo immer es sein mag. Jedenfalls gibt es keine außenstehende Instanz. Der Selbstbestrafungsmechanismus ist umso tragischer als oft nicht einmal Vergehen im ethischen Sinne vorliegen. Falsche Reue und Selbstbestrafung Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Schuldgefühle angehäuft. psychischen Muster werden in das Jenseits hinüber geschleppt und kommen gelegentlich in einer ersten kurzen Zeit zur Geltung. bestrafen würde (dies ist meine Meinung). die in Wirklichkeit jedoch nichts anderes sind als die Spiegelbilder der Seelenzustände. wie verheerend sich solch innerer Zwiespalt auswirken kann. sondern nur Verstöße gegen eine zeitbedingte weltliche oder religiöse Moralvorstellung. Diese Menschen schaffen dann aus ihrer Vorstellung heraus Orte der Qual. es bilden sich "Orte" oder Bewusstseinsräume von Gleichgesinnten und diese Räume bezeichnet man als Hölle. dass Schuld abgebüßt werden muss . Warum finden sich in jenen jenseitigen Welten Menschen mit gleichartigen Charakterqualitäten? Das ist einfach zu erklären. Da sich innere Zustände in den Astralwelten nach außen als Umgebung zeigen. auch im Jenseits. weshalb sie sich weder bestraft fühlen. wenn diese Verstorbenen im Jenseits versuchen würden. Wie viel besser wäre es. Diese Orte entstehen aus der kollektiven aurischen Schwingung und Vorstellung der dortigen Menschen. setzen daher viele Menschen diesen SchuldVergeltungsmechanismus unbewusst in Gang. ihre früheren Verschuldungen durch gute Taten auszugleichen. wird den Menschen durch Religion und weltliche Gerichtsbarkeit eingeprägt. Alle diese kranken. Sie werden nicht zusammen geführt. sondern finden sich von selbst. um solcherart zu ihrem inneren Seelenfrieden zu finden. noch die Tendenz zeigen etwas anderes zu suchen. Das ist nicht so. Sicherlich werden sich 10 .überall. welche in irgendeiner dogmatischen "Gerechtigkeit" Gemüter. Auf Erden neigen Menschen dazu sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun. Es sind keine Bestrafungsorte. so gibt es auch hässliche äußere Welten. dass Gott die Menschen für die schlechten Taten bestraft. Sie schaffen sich die Hölle im eigenen Bewusstsein und machen auch anderen die Welt zur Hölle. "Drüben" ist es dies sogar noch stärker ausgeprägt. den die Menschen sich schaffen. an denen sie ihre Schuldgefühle abtragen. welche nicht in die religiöse Schablone passen. Dies führt zu der irrigen Vorstellung. Wir wissen aus der Psychoanalyse. Um den inneren Frieden finden zu können. Für jene sind diese Orte normal. Hölle ist ein Zustand.Höllen als Orte der Selbstbestrafung Die Hölle schaffen sich die Menschen selbst. hier in unserer Welt und auch drüben. Die Vorstellung für Schuld bestraft werden zu müssen. Wir sind geneigt zu glauben.

doch sie bildete sich ein. was ihr ganzes Erdenleben verdarb.. der ich hoffentlich mit der Zeit werde helfen können. konnte sie nicht erreicht werden. Gebete etc. 14. bis ich ihr aus dieser Lage herausgeholfen haben werde. euch ihre Geschichte zu erzählen.B. einen Schritt zu tun. Die den Verstorbenen zugesendeten Gedanken werden durchaus empfunden. aber sie tun sich hierbei oft sehr schwer. Anzünden von Kerzen. dessen Dasein sie übrigens nicht einmal ahnte. Von ihrem Schutzengel. Eine kleinmütige Natur!" Ich werde vermutlich viel Ausdauer brauchen.Die andere Welt". Eine Hilfestellung von jenseitigen Helfern durch gutes Zureden oder ein therapeutisches Gespräch wird oft dadurch erschwert. Bisweilen können solche Schuldgefühle durch symbolische religiöse Handlungen getilgt werden (z. Seite 609-610 Letzthin begegnete ich hier einer beklagenswerten Frau. Sie hätte diese leicht zerreißen können. Seelenmessen. Ich will versuchen. gefesselt und außerstande zu sein.). dass jene Seelen jeglichen Kontakt meiden und nicht ansprechbar sind.(1963) II. Jg. "Die Gefesselte" . Was die sich selbstpeinigenden Menschen dort benötigen ist eine Hilfe mit viel psychologischem Verständnis. 11 .Unannehmlichkeit zurück. Ich sah sie in unzählige Knötchen von winzigen Fäden verwickelt.Helfer darum bemühen die Menschen aus dem selbstgeschaffenen Regelkreis heraus zu holen. Ihre Natur schreckte bei der geringsten . weil durch das Wegfallen der physischen Sinne die feineren Möglichkeiten seelischer Kommunikation sich besser entfalten können. 8.sogar völlig unbedeutenden .

Es blieb ihm jedoch genug übrig. 14. Wie gern . Ballabene. Wien.. ist für ihn noch nicht gekommen. dass jemand naht. er sei nur arm in seiner Einbildung! Allein die Zeit. Ihn aber drückte das Gefühl der Armut seelisch nieder. Die Lehre davon? Wer sich auf Erden in ein Gefühl des Elends versenkt.Bild aus: A.wir wären damit gut ausgekommen. ISBN 978-3-901975-33-2 "Eingebildete Armut" . Jg. da er mich verstehen wird. Ihr und ich . um damit ein bescheidenes Dasein zu führen. bis er seine Lage ganz und gar unerträglich findet. Schließlich kam die allgemeine Wirtschaftskrise und brachte ihn um den größten Teil seines Vermögens. II. 8. Dann 12 .oh wie gern! . (1963) Tl. und die Last dieser vermeintlichen Armut bedrückte ihn dermaßen. Er kam sich vor wie ein armer Teufel. der ruft es hier ins Leben und muss gewöhnlich solange darin verharren. Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Seite 609-610 Dieser Fall handelt von einem Menschen.. der sein Leben lang sehr reich war. "Die Tempelstadt". dass seine Gesundheit darunter litt. Nr..möchte ich ihm sagen können. verbirgt er sich vor Scheu. Jetzt geht er hier in Lumpen einher! Sobald er sieht. Sein Körper verlor an Widerstandskraft und vor kurzem raffte ihn schließlich eine Grippe dahin.Die andere Welt".

Es schien. Manche dieser Räume schienen von farblosen. helle Gestalt als einen von Gott gesandten Engel. die sich um solch einen Menschen abspielten. dass die Strafe nun abgebüßt und das Fegefeuer beendet sei. die in ihrem Charakter anders waren als die restliche Ebene. einem Büßer die Halluzination einer Erscheinung zu suggerieren. die vom Unterbewusstsein der sich selbst quälenden Menschen geführt wurden. Er wäre gar nicht auf die Idee gekommen. Doch dann kam alles anders. wie sich herausstellte. Sie waren wie Marionetten. Ballabene. mentalen Phantomen. die dort in Erscheinung traten. Eigentlich hatte er sich nur mittels eines inneren Bildes der anderen Person sichtbar machen und ein Gespräch mit ihr führen wollen. wie Inseln eingestreut. überaus monoton: sie hatten ja nur den einen Zweck. Dort empfand er die neu auftauchende.steigt aus seinem Innersten die tiefe Sehnsucht empor. die sich aus Dampfschwaden bildet.eine sich selbst bestrafende Person – umgab sich mit schattenartigen. wie eine ungefähre Abbildung seiner selbst unbeabsichtigt und unerwartet in die Bühnenhandlung integriert wurde. der ihm durch sein Erscheinen zu verkünden schien. dass die Menschen sich derart in eigene Vorstellungen hinein gelebt hatten. Nur in wenigen Fällen hatte Elbrich hier einer armen Seele helfen können. Es drängte sich der Vergleich mit Bühnen auf: Der Regisseur . rauchartigen Gestalten belebt. Am hinderlichsten war. waren nur schwach farbige. Der Glaube an religiöse Jenseitsdarstellungen war in manchen Menschen derart fest verankert. dass diese Bühnen oder Örtlichkeiten nicht so dicht und farbig waren wie die Astralebene außerhalb solcher Bereiche. als würden sich um einzelne Menschen wie aus Nebel Räume bilden. dass sie von außen nicht mehr ansprechbar waren. "Die Tempelstadt" In einigen Höllenwelten machte Elbrich eine merkwürdige Beobachtung. denen sie nun ausgeliefert waren. Die arme Büßerseele konnte seinen Kontakt unbewusst wahrnehmen und projizierte das innere Bild in seine Umgebung. Selbst die Teufel. So waren auch die Vorgänge. dass sie ihre Schuldgefühle im Rahmen solch selbst erschaffener Kopien eingeimpfter Glaubensdogmen auslebten. Ohne zu merken. Elbrich stellte fest. wolkenartige Erscheinungen mit einer Pseudointelligenz. Einmal gelang es Elbrich durch große Geschicklichkeit und fast aus Versehen. Elbrich war erstaunt. dass so etwas 13 . dessen Erwartungshaltung eines Abbüßens von Sünden zu erfüllen. dass sie eigenen psychischen Produkten gegenüber standen. unsere einzige Retterin! Aus: A. Sie erschienen seinem Auge wie eine Umgebung. betrachteten jene Menschen die Phantome als Teufel. Sie waren Scheinwesen. als eigenständige Individuen oder als die von Gott verstoßenen Dunkelengel. Hier gab es Orte. die nicht aus eigenem Antrieb handelten.

Dann schien sich die weißgraue Form aufzulösen und es war nichts mehr zu sehen.die Fantasie wird zur "Realität". Die Folge dieses Geschehens war erstaunlich. ISBN 978-3-901975-33-2 ) Eine Hölle . Wien. Nur selten 14 .überhaupt möglich wäre.D. Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Ballabene.Ein Astralerlebnis" von V. Esotera. Hatte jene Seele schon das Empfinden genug gebüßt zu haben und wartete sie bereits auf eine Erlösung? Oder konnte er Gefühle wie Mitleid und Liebe übertragen und dadurch die destruktiven Psychomechanismen in diesem Menschen überwinden? Was geschah nachdem sich die dichtere Form des Büßers aufgelöst hatte? Fand er sich in neuer Gestalt auf einer höheren Ebene wieder? (A. Als weißgraue Gestalt hob er sich empor. Es verschwanden die Mentalformen und die umgebende Szenerie. "In einer finsteren Höhle" (. S. "Die Tempelstadt". 1970. Als hätte der Büßer auf den Posaunenklang der Erlösung gewartet. Kap 12.. Zurück blieb eine nichtssagende steinige Landschaft. Seite 1002) Zu seinen Lebzeiten war mein Freund G. 149 pp. Dabei war er sehr zurückhaltend und scheu. richtete er dankbar seinen Blick nach oben. ein stark medial veranlagter Mensch. Wendt. was diesen jähen Umbruch bewirkt hatte. Elbrich machte sich Gedanken.K.

Ich sagte ihm. als ob sie unsägliche Qualen litten. aber nicht unangenehmen Widerstand. Wie es im Großen ist. Einer war so weit vorgekrochen. Nun stand ich dort. dass ich von Felsen eingeschlossen war. Wenn er es aber tat. kann viel lernen. so ist es im Kleinen. Wie lange diese Fahrt dauerte. bat er darum. darf ich erzählen.Es war einmal'. selbst wenn man diese Situation gewohnt ist und sich auch nicht fürchtet. Ich wurde da hineingeleitet und dann von meiner Führerin verlassen. Im Hintergrund der Höhle erkannte ich allmählich menschliche Wesen. lässt sich schlecht beschreiben. Ich bat um Hilfe und betete das Vaterunser. so dass ich nichts sehen konnte. Diesmal ging es nach unten. als ob ich schwebte oder flog. Manchem fällt es dabei wie Schuppen von den Augen. mit fühlbarem. und ich stellte fest. Da erblickte ich auch schon am Fußende meines Bettes ein weibliches Wesen in einem weißen Gewande. Jedenfalls endete diese Fahrt in einer Art Felsenhöhle oder Verlies. mir schien es. als wollte es sagen: . Es war ein erhebendes Gefühl. Es war. doch hielt er beide 15 . Es war nachts um 1 Uhr. die ich hörte. Hier einer seiner Berichte:" . Mit der Zeit gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit. Es waren tierartige Laute. Ich dachte: etwas wird sich wohl ereignen. denn dies Erlebnis liegt schon eine Reihe von Jahren zurück. Es gab mir ein Zeichen. als ob heute etwas Besonderes geschehen würde. die dort lagen. Nun. Da vernahm ich ein Stöhnen. Etwas eigentümlich wird einem doch zumute.. wer das richtig erfasst hat. Nun erkannte ich meine Aufgabe: hier sollte ich Hilfe leisten. Es gelang ihm auch. da er sich in einer anderen SeinsSphäre befindet. dass er vor meinen Füßen lag. Daraufhin kam es mir vor. Ich hatte plötzlich das Gefühl. aber das erscheint mir unwichtig.entschloss er sich. und schon waren wir unterwegs. Ich lag hellwach im Bett und dachte wieder einmal über Makrokosmos und Mikrokosmos nach. Ich könnte Tag und Stunde genau angeben. er möge aufstehen.Komm es ist soweit!' Ich wurde nun wie ein kleines Kind an der Hand genommen. Diese Wesen gaben Schmerzenslaute von sich.Ich könnte wie im Märchen anfangen: . Diesem Wunsche bin ich gern nachgekommen. als ob die Leidenden etwas ruhiger würden. Sie erschienen mir noch schwärzer als die Dunkelheit um mich her. Um mich herum war es stockfinster. nicht allein zu sein. es erst nach seinem Ableben weiter zu berichten oder zu veröffentlichen. Ich empfand tiefes Mitleid mit diesen Büßenden. von seinen Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten. das mir zulächelte. Sie versuchten sich jetzt zu bewegen und krochen auf allen Vieren.

Er sagte: 'bete für uns.3 Uhr unterwegs gewesen war. warum er sich in diesem Zustand befinde. denn es komme wohl nicht so sehr auf die Tat als auf die Beweggründe an. Ich fragte dann.Mit dieser Frage versagte ich ein zweites mal. Er sei Scharfrichter gewesen. Den Namen wollte er mir nicht sagen. verstünde ich nicht. und ich sang die erste Strophe des Liedes: .!' . dass sie in einen tiefen Schlaf gefallen waren. Meine Glieder schmerzten. und ich nahm an. Ich hatte einen Riesenschutz um mich herum. Nach meinem Erwachen stellte ich fest. allerdings nur in diesem Zustande. zusammengesunkenen Zustand. Mich überkam eine so feierliche Rührung. Er antwortete. An der Seite des Felsens sah ich dann wieder meine Führerin. Ob ich die Prüfung bestanden hatte. was für einen wunderbaren Tenor ich hatte. Als wir das Lied gemeinsam beendet hatten. Warum ich diese Aufgabe erhalten hatte? Weil ich wohl auch noch Dunkles an mir hatte.' Mir wurde feierlich zumute.Arme vors Gesicht. wie lange diese Wesen schon auf diesem nasskalten Boden gelegen hatten. . wurden die Leidenden ganz ruhig. denn es war Neugierde von mir. Ich erwiderte: wenn er auf der Erde nur seine Pflicht getan hätte. und ich hatte nur meine Pflicht zu erfüllen. liegt doch der physische Körper während der Astralwanderung in einem starren. dass es das letztere eben wäre. hätte ich nichts damit anfangen können. Ich musste meinen physischen Körper wieder beziehen und erwachte dann anschließend. Heute weiß ich. warum er so leiden müsse. vielleicht nur zur Hälfte. Es müssen viele gewesen sein. Ich fragte ihn. Ich war über mich selber erstaunt. jedenfalls drang ich nicht weiter in ihn.und Männerstimmen mitgesungen. Nun kam etwas. was ich für ihn tun könne. dass sie von diesen Dunklen wahrgenommen werden. Selbst wenn er ihn gesagt hätte. denn dieses hätte ich wissen müssen. Wer weiß in welchem Jahrhundert das gewesen ist. was mich völlig überraschte: Um mich herum wurde dieses Lied von Frauen. dass mir die Tränen über die Wangen liefen.Ich bete an die Macht der Liebe. Damit war wohl meine Aufgabe erfüllt. Sie streckten sich aus. dieses hätte ich jedoch nicht tun sollen. die jedoch für mich unsichtbar waren. dass ich von 1 ." 16 . Hand in Hand ging es wieder zurück. Wer weiß. Höhere Wesen können sich nicht mehr so grob materialisieren. Er hatte mit Wollust sein Amt ausgeübt. Vielleicht war er auch dabei brutal gewesen. weiß ich nicht. Auch seinen Namen wollte ich erfahren. dass ich diese Leidenden niemals hätte alleine aufsuchen können. erzählt er und nannte auch die Anzahl der Vollstreckungen. Ich weiß heute die Zahl nicht mehr genau.

Dort findet sich die Möglichkeit. die sie zeitlebens unterdrücken mussten. ist kein Ort der Bestrafung. außer der Selbstbestrafung (siehe vorheriges Kapitel). wo er sich je nach seinen Eigenschaften "wohl" fühlt. Da aus der "Erfüllung" der Wünsche nicht die erhoffte Zufriedenheit erlangt wird. 17 . mit unterschiedlichen Abstufungen von harmlos bis wüst. die von vielen nicht kontrolliert werden kann. Das sind zumeist Ebenen mit ziemlich ausschweifender Lebensweise. wo ihnen die Möglichkeit gegeben wird. die hier als Hölle bezeichnet wird. all die Wünsche. das im Irdischen aufgezwungene Biederleben endlich zu kompensieren. Es gibt überhaupt keine Bestrafung im Jenseits.Höllen als Orte der Lust und Aggression Die folgende Ebene.eine Autodynamik. auszuleben. Hass und Zorn nehmen zu . Viele Menschen fühlen sich dort hingezogen. Es geht stärker bergab. setzt sich die Wanderung auf eine weniger schöne Art fort. Sobald dies der Fall ist. Es zieht im Jenseits jeden dort hin. stellt sich über kurz oder lang Frust ein mit daraus resultierenden Aggressionen.

Der Boden war schwarz und trocken. Eine Besonderheit der jenseitigen Welten ist die Tatsache. trostlosen Ebene. Seite 65-68.durch die im Irdischen herrschenden einschränkenden Grenzen wird die haltlos ins Extreme geglittene Seele wieder in einen kollektiv vertretbaren Rahmen eingeordnet. Tl. Die meisten dieser Ebenen sind relativ harmlos. die reagiert. Aus diesem Gesichtspunkt her findet sich auch eine der Sinngebungen einer irdischen Inkarnation . teils zur Kontrastierung. Jeder kann seine Fantasien voll ausleben und da es kein Feedback und keine Zwänge gibt. kann sich der Mensch dadurch dem Normalen immer mehr entfremden. die bestrafen). an dem die Wünsche ausgelebt werden.1. "Ein Wanderer im Lande der Geister". dass es keinen einschränkenden Rahmen wie in der irdischen Welt gibt (keine Materie. ist doch Denken und Fühlen völlig anders gelagert. teils zur Abschreckung. Die Menschen werden dadurch in manchen Aspekten extremer. Selbstverständlich kann jemand immer tiefer hinabrutschen. Besucher aus "höheren" Ebenen mag das Leben dort abstoßend erscheinen. Aus: Franchezzo.Zurück zu jenem Ort. Bietigheim.. Zwielichtland Eines Tages kam ich bei meinen Wanderungen durch dieses Land in das Gebiet einer großen Stadt inmitten einer weiten.6. In der Literatur und diversen Botschaften werden jedoch gerne die tiefsten Orte geschildert. Württ. keine Gesetzeshüter. Turm Verlag. Kap. Er war am besten mit den 18 .

Das Gebäude. so dulde er doch nicht. welche ich in dem erwähnten Gebäude antraf. das Geld sei sein Eigentum und wenn er es auch gesetzt habe. Meinem Gefühl nach gab es hier nichts für mich zu tun. Es ist mir unmöglich. Nachdem ich diesen wüsten Ort verlassen hatte. Insgesamt aber sahen sie zerlumpt. ihre Augen erglühten bald im Feuer heftiger Leidenschaft. aufgedunsenen. so hätte er in diese verkommene Gesellschaft nicht hineingepasst. Der Finder des Geldes . damit die ganze Gesellschaft darum spiele. Der Zank schien dadurch entstanden zu sein. rohgezimmerter Tisch. Welche Männer! Sie waren fast eine Beleidigung für das menschliche Geschlecht und eher mit Orang-Utans zu vergleichen. dass jeder den Beutel einfach an sich nehmen wollte. Manche gingen in der Tracht früherer Jahrhunderte einher. damit ehrlich darum gespielt werde. Ihr Haar war ungekämmt und hing ihnen wirr um den Kopf. diese missgestalteten Körper und verdrehten Glieder zu beschreiben. Um ihn herum saßen ungefähr ein Dutzend Männer auf kleinen hölzernen Stühlen.oder besser des geistigen Gegenstückes unseres irdischen Geldes . als ich einen großen Lärm und Streit vernahm. der auf dem Tische lag. Die Rechtsfrage war zur Machtfrage geworden. die den Übergang von der unglücklichen Stadt zu jener trostlosen Ebene bildeten. hörte ich hinter mir ein lautes Gebrüll von Entrüstungsrufen und Verwahrungen. bald starrten sie in finsterer Verzweiflung oder boshafter Tücke vor sich hin. dass man es ihm mit Gewalt abnehme. die man in der Nähe großer Eisenwerke findet. Wölfen und Raubvögeln. Er behauptete. entstellten Gesichtszüge erinnerten in ihrem Ausdruck an die Physiognomie von Schweinen. Die Geister. Wären nicht die Spuren der Leidenschaften so tief in sein Antlitz eingegraben gewesen. boten sie einen grotesken Anblick. gemein und schmutzig aus. Ihre groben. glich eher einem Stall als einem Hause. der aus einer Hütte zu mir drang. In einem Raume stand ein großer. Einer von ihnen hatte das Geld gefunden und es als Einsatz gegeben. in welches ich eintrat. Neugierde trieb mich an. Kaum war ich ein kurzes Stück Weg gegangen und befand mich gerade bei einem 19 . In ihren zerschlissenen Gewändern. nachzusehen. ohne irgendwie die Rechte des anderen zu beachten. und man bedrohte sich bereits in heftiger Weise. Schutt und Schlacken zu vergleichen. ihrer Kleidung im irdischen Leben ganz ähnlich. waren über einen Beutel voll Geld. in Streit geraten. diese Gesichter. Ich befand mich gerade zwischen den Trümmern einiger verfallener Hütten.Ablagerungen von Asche. worum es sich handle und ob nicht etwa ein Schutzbedürftiger hier anzutreffen sei. andere waren nach neuester Mode gekleidet.war ein junger Mann von verhältnismäßig gutem Aussehen.

und wie spannte ich meinerseits alle Kräfte des Geistes und Körpers an. Es ist ja bemerkenswert. breitschultriger Mann den Weg. ihn vor diesen Teufeln zu schützen. den Fliehenden wieder einzufangen und ihn wegen Betrugs zu züchtigen. In diesem Augenblick entstand ein gellendes Geschrei. als die ganze Bande in Verfolgung ihres Opfers auf uns losstürmte. jedoch nicht in welke Blätter. versperrte ihnen ein verwahrloster. Zu der obigen Geschichte möchte ich noch etwas in Hinblick auf die Festigkeit und Stabilität der Türe aus eigenen Beobachtungen hinzufügen. Als dies gelungen war. Den armen Menschen mit mir reißend. dass sie dieselbe nicht zu bewegen vermochten. „Ihr kommt wohl. Um unsere Verfolger auszusperren. als die ganze wilde Bande streitend und kämpfend aus der Hütte kam. um anderswo einen Anlass zu neuem Streit zu suchen. „Jedenfalls bleibt ihr hier und macht mit oder bereut eure falsche Entscheidung. bis endlich die Angreifer bemerkten. Sie drängten einander weg. stemmte ich den Rücken gegen die Tür.“ Als er merkte. fügte er hinzu. sprang ich mit Blitzesschnelle in das leere Gebäude und zog die Türe hinter mir zu. grinste jener breit. Aus: "Die Schicksalsbücher" Als die beiden Freunde in das Vorfeld der ersten Bretterbuden traten. Sofort erschienen von allen Seiten wenig vertrauensvolle Gestalten und umringten die beiden Freunde. so dass der junge Mensch Fersengeld gab und auf mich zuzulaufen begann. Man schickte sich an. mit Füßen trat und ihm den Beutel zu entreißen suchte. dass eine brüchige Türe von den vielen düsteren Gestalten dort nicht eingetreten werden konnte. durch die Türe einzudringen. um hier etwas Abwechslung zu finden oder uns zu verschaffen“. sie abzuhalten! Damals wusste ich noch nicht. dass unsichtbare Mächte mir beistanden und die Türe zuhielten. Besuch“. dass er weder mit seiner Erscheinung noch mit seinen Worten den gewünschten Eindruck erweckte. stürzten sich alle auf ihn. Es war gleich dem Feengold im Märchen verwandelt worden. sondern in harte Steine. „Sieh mal an. während der Vorderste von ihnen den Ärmsten schlug. Großer Gott! Wie schrieen. Der unglückliche junge Mensch hatte sich eben an mich geklammert und mich laut gebeten. stampften und tobten sie bei ihren Versuchen.anderen verlassenen Hause. Der Boss der Gruppe deutete das Zögern richtig und riss eine 20 . um an den jungen Mann mit der Geldbörse heranzukommen. da der Beutel statt des Geldes nur Steine enthielt. Doch weder Albin noch Antonio hatten Lust sich zu unterwerfen. pfiff er sein Gefolge herbei. Schließlich zogen die Ruhestörer enttäuscht und ärgerlich ab.

so etwas wie ein Kraftfeld aufbaute. Es hing offenbar mit der Willenskraft zusammen. Letztendlich entschieden sie sich. aber jenes eigentümliche Kraftfeld. Dieser gestand. sondern Wille gegen Wille. bestätigte sich dies. Auch dies war eine neue Erkenntnis. Albin seinerseits war auch niemand.. Sie blieben stehen. Der Kerl versuchte es noch einige Male. doch vergeblich. Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Er grübelte nach und endlich sprach er es Antonio gegenüber aus. Es hatte den Anschein. Der Bandenboss war für Albin schon längst uninteressant geworden. Jedoch die Latte glitt neben Albin vorbei. das den Schlag abbremste. ISBN 3-901 975-32-2 21 . aber nichts von dem schien ihnen logisch zu sein. Der Ast rutschte drei Handbreiten vor der Schulter Antonios ab. mit dem er die Latte abfing. hatte nichts weiter getan. Er ging auf Antonio zu und holte aus.. Aus: Alfred Ballabene. es auszuprobieren. Nunmehr kam der Ast näher an Antonios Schulter heran. das er bei den Attacken erspürt hatte. der sich gerne einen fremden Willen aufzwingen ließ. so dass die Latte nicht einmal seinen Arm zu berühren vermochte. Allein die innere Zuversicht und Bereitschaft wirkte als wäre ein unsichtbarer Schutzkäfig um ihn. Es war fast nur noch eine halbe Handbreite Abstand. Als Antonio auf Albin zuschlug.Latte aus der Baracke. gab es doch in seinem vergangenen Leben mehr als genug davon. Bezüglich Antonio verunsichert. aber diesen keineswegs liebten und ihnen dessen Niederlage Freude machte. dass er die gleiche Erfahrung gemacht hatte und es auch ihm unverständlich wäre. Es war schwer zu sagen. beschäftigte Albin. Sie besprachen die verschiedensten Erklärungen. Ein kleiner Kampf war nichts. Nicht Objekte und Körper waren es. schlug immer wilder und schneller zu. wen dies mehr erstaunte. versuchte es jetzt jener Typ bei Albin. als ob sie dem Boss wohl gehorchten. Hämisch grinsend verfolgten die Bandenmitglieder das Geschehen. Albin versuchte es noch zwei mal in schaler Absicht und schlug beim dritten Mal heftiger zu. Wien. Er wehrte genau so ab wie Antonio. dass sich um seinen Arm. ehe er abglitt. Hierbei spürte er. was Antonio beeindruckte. Albin oder den Bandenchef. Doch Antonio wehrte den Schlag mit seiner Hand mühelos ab. Noch einmal versuchte es der Bandenführer und er holte noch weiter aus. um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Albin war kaum ein wenig zur Seite getreten. die aufeinander prallten. "Die Schicksalsbücher". . Albin riss einem Strauch einen Ast ab und mit diesem schlug er leicht auf Antonios Schulter.

dass es sich um eine menschenähnliche Gestalt von ca. von denen ich eine durchschritt. Damit war auch meine Neugierde geweckt und ich ging näher heran. Der Rest war von meinem Blickpunkt aus nicht zu erkennen. als ich ein klares Bewusstsein erlangte. ob ich mich in einem bewussten Traum oder in einer Astralwelt befände. Alles um mich war wie ausgestorben. In der Mitte war ein Schuttberg. schmucklose Steinwand aus großen. 3 bis 4 Meter 22 . "Kirche mit gestürzten Figuren" (eigenes Erlebnis) Ich fand mich auf einer unauffälligen Stadtstraße. als ich durch das Tor der Vorhalle zwei riesige Vogelbeine erblickte. Hier ein Beispiel aus einer eigenen Erfahrung. so empfand ich es. Etwas ratlos schritt ich die Straße entlang und dachte nach. Beim Näherkommen erblickte ich zwei unauffällige. geschlossene Holztüren. anscheinend ohne Dach und im Tageslicht. Doch ich erahnte.Bild aus: "Die Tempelstadt" von A. Hierbei gewahrte ich. dass ein Großteil der Steine aus gestürzten Figuren von buntem Marmor bestand. von dem aus einige Stufen in den Keller führten und einige Stufen empor zur Kirchenhalle. Ballabene Anscheinend sind die Ebenen weniger homogen als es auf den ersten Blick zu sein scheint. den ich erkletterte. Es gibt in ihnen Einschlüsse von Örtlichkeiten mit höherer oder tieferer Schwingung. grauen Quadern. Es war eine hohe. Gerade wollte ich diese Figuren genauer untersuchen. Diese fensterlose Rückseite der Kirche trug etwas an Verheimlichung in sich. Sie öffnete sich in einen Vorraum. Ich schritt letztere Stufen empor und befand mich zu meinem Erstaunen in einem domartigen Kirchengewölbe. als ich die Rückseite einer Kirche erblickte.

Seite 939-940 Die Vorgeschichte: Eines Abends las ich in einer Zeitschrift unter "Rat in menschlicher Bedrängnis" die Bitte einer hilfesuchenden jungen Frau. 10. Siehe: Alfred Ballabene. Der 23 . durch die ich ins Freie springen konnte.Die andere Welt". Meine Anwesenheit wurde anscheinend bemerkt. Sie klagte. die auch an ihrer unglücklichen Ehe und überhaupt ihrem verpfuschten Leben schuld sei. Wien. Nr. Sie schilderte ihre freudlose und vor allem lieblose Jugend voller Ungerechtigkeiten und Aufregungen. "Die Schicksalsbücher". Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition.. Mein empathischer Sinn sagte mir auch.. Ich durchquerte zwei Seitenhallen und gewahrte zu meinem großen Glück eine eingestürzte Wandstelle. dass diese Gestalt einen stählernen Panzer trug. 1965/II.Größe handeln musste. ISBN 3-901 975-32-2 "Die Helias-Höhle" . 16. Jg. Die Ausstrahlung dieses Wesens war erdrückend und machtvoll und nahm an Intensität schnell zu. dass Hassgedanken an ihre kürzlich verstorbene Mutter sie Tag und Nacht verfolgten. verursacht durch ihre herzlose Mutter. Ich sah mich durch diese machtvolle Ausstrahlung von Hass in höchster Gefahr und suchte schleunigst das Weite.

dass an dieser Stätte der Finsternis und Gottesferne alles . ihr am nächsten Morgen zu schreiben. dass ich ihr helfen wolle. und neben meinem Führergeist schwebte ich über eine kahle graugrüne Ebene. geistige Dinge zu erleben. wie mir schien. dass sie sich bewegten. 0 Schrecken! . Jetzt nahte.Nein. wo sie regungslos liegen blieb. Aber. ging es in bodenlose Tiefen.Kein Laut kam über meine Lippen. Die Unselige entglitt meinem Arm und fiel zu Boden. Nun sah ich mich weiter um in diesem schaurigen Verließ.schalldicht" ist und ewiges Schweigen herrscht. Der Anblick dieses armseligen Weibes erfüllte mich mit großem Mitleid. Mir war klar. mit dem rechten Arm in weitem Bogen einen magischen Lichtkreis um uns zu ziehen. schemenhaft aus der Dunkelheit auftauchend. mein Besuch in der Unterwelt stehe im Zusammenhang mit dieser armen Seele." Mich in seiner starken Obhut fühlend und bereits gewöhnt.. In Unkenntnis der Gesetze nahm ich das Weib in meinen linken Arm und sagte ihr.. dass es sich um Widerspiegelungen der 24 . In einem Liebesimpuls versuchte ich nun. "Wer kann mir helfen?" fragte sie. schlief ich ein. du bist beschützt'. nein.. Am Boden sah ich zerlumpte Kleiderbündel liegen. so sehr ich auch in äußerster Anspannung versuchte. ich will nichts sehen!" Es war ein verzweifeltes Sich auflehnen.Komm mit!" Ich verließ meine Körperhülle. richtete ich sie auf in dem Glauben. Die Gedankenverbindung lag nahe. Mit der Absicht. und als sie sich an mich herandrängte. der Gewalt hat im Himmel und auf Erden. das Lichtwort zu sprechen. bis sie erschöpft auf den Boden zurücksank. Da kam ein in Lumpen gehülltes. Voll Entsetzen fuhr diese auf mit in wilder Abwehr erhobenen Armen. Plötzlich erkannte ich. ließ ich mich durch den Felsspalt abwärts gleiten. der freundlich einladend zu mir sagte: . Mein Geistführer bedeutete mir gütig: . eine kleine gnomenhafte Gestalt. Durch diese bedrückende Öde eilten wir einem hohen Gebirge oder Felsmassiv entgegen und landeten dort vor einer in die Tiefe führenden Öffnung. Damit näherte sich die Gestalt langsam der Frau. auf dem wie im Kino bunte Filmszenen abliefen. mehrmals inbrünstig den heiligen Namen unseres Erlösers rufend.unbezähmbare Hass übers Grab hinaus mache sie seelisch und körperlich krank. dies könne wohl die böse Mutter der unglücklichen jungen Frau sein..Steig dort hinab. die wie von umnebeltem Mondlicht dämmrig beleuchtet war. bei näherem Hinschauen erkannte ich jedoch. mageres altes Weib auf mich zugekrochen. Sie trug ein großes achteckiges beleuchtetes Schild vor sich her.. In der Nacht stand plötzlich die lichte Gestalt meines Schutzgeistes und Lehrers vor mir. Dann fühlte ich doch Halt unter den Füßen und befand mich in einer fast finsteren Höhle. .

bemerkte ich einen schmalen Felsenspalt. 25 .. Erst dann ist auch für sie der Läuterungsweg offen. der sie in die ewige Heimat zurückführt.Taten ihres schuldbeladenen Erdenlebens handeln musste. bis sie ihre Verfehlungen eingesehen und bereut haben. Ich hielt mich daran fest. sei es auch nach einem langen Läuterungsprozess in unvorstellbaren Zeiträumen. wie sie glaubte. Mein Verweilen in der Tiefe schien beendet. ins "Nichts". Da verließ mich meine vertrauensvolle Sicherheit und ich rief inständig um Hilfe. durch diese Öffnung hinabzuspringen. Sie kroch mit giftig funkelnden Augen auf mich zu. dass hier nur die . Sie wandten sich um und drängten mit ausgebreiteten Armen alle in die Höhle zurück.. dass an diesem Ort der Verbannung und Verzweiflung doch eine langsame Weiterentwicklung möglich ist. Ein breiter Lichtstrahl von oben umfasste mich. Inzwischen hatten die beiden "Wächter" die Fluchtversuche bemerkt.Hilfe ist da .Lebensbuch" jedes einzelnen aufgezeichnet. Worte und Werke sind in Ursache und Wirkung im . nur hier heraus aus dieser grauenvollen Finsternis und den immer wiederkehrenden Anklagen. Noch andere abstoßende Gestalten folgten ihr spähend und kriechend in der gleichen Absicht. Ihren Blicken folgend. sondern lässt jedem einen Rückweg und die Heimkehr ins Vaterhaus offen.Stimme des Gewissens" sprechen durfte. denn alle Gedanken. um auf diese Weise in ihrem verdunkelten Geist die Sehnsucht nach Licht zu wecken. und ich strebte hinaus. Sie schauten wie gebannt hinaus auf eine ferne. sie beabsichtigte. denn die unendliche Liebe des himmlischen Vaters lässt keines seiner verirrten und schuldbeladenen Kinder für alle Ewigkeit verloren. Bald kam wieder Leben in das beklagenswerte Wesen.. sonnenbeleuchtete Frühlingswiese.aber wie komme ich hier heraus?" Doch schon pendelte ein armdickes Seil vor meinen Augen. Das am Boden kauernde Weib erkannte mein Vorhaben. Erfreut dachte ich: . Die verstockten Herzen werden so lange gemahnt. Nun sah ich etwas abseits zwei vor Felsspalten stehende größere Geistwesen. Ich erkannte auch. Ich war erschüttert. die den beiden etwas fortgeschrittenen "Wächter"-Seelen ein Rückerinnern an lichte Erdentage vermitteln sollte. hängte sich an mich und schrie: "Du Falsche... was hast du versprochen?" Und schon kamen andere elende Wesen geschlichen und umdrängten mich. Die Gedanken der Frau waren mir offenbar. Intuitiv erkannte ich darin eine Spiegelung. und beim Verlassen dieser unseligen Stätte wurde mir die Antwort auf meine Frage: "Helias-Höhle!" (von Hel). Vorsichtig kriechend strebte sie fort.

überdachte ich lange dieses ungewöhnliche Erlebnis und schrieb es nieder. Nach längerer Zeit erst wurde mir begreiflich gemacht. Nachdem sich meine Körperfunktionen wieder normalisiert hatten. wenn sich mein Bewusstsein allein auf den Lichtstrahl konzentriert hätte. Nebelwelten Bild aus "Carols Lichterweg" von Ballabene 26 . wie ihn die Unseligen in der "Helias-Höhle" empfinden und der mir bewusst bleiben sollte. jenes gedanklich gespiegelte Seil wäre unnötig gewesen.Oben empfing mich lächelnd mein geistiger Führer und erklärte mir. dass dieser disharmonische Zustand der gleiche sei. erwachte ich in einem unerklärlichen Zustand: meine untere Körperhälfte war bis zum Herzen eiskalt. vom Herzen aufwärts alles brennend heiß. Nicht wenig erschrocken. versuchte ich. Von meinem Führer zurückgebracht. Vielleicht kann mein Bericht auch manchem anderen Leser zum Nachdenken anregen. Dämmerungsebenen. Atemübungen und Massagen zu beseitigen. dieses schmerzliche Missverhältnis mit Beten.

Nicht alle. mit Reichtum und Luxus ausgestattete Paläste nun zu Zufluchtsorten des schlimmsten Lasters und Verbrechens geworden sind. wirkt auf jene Seelen wie eine Therapie. Tl. Manche fühlen sich in gewisser Weise dort sogar wohl. Ob das. Schön sind weder die inneren Zustände noch das nach außen gekehrte Ambiente. Kap. in denen die Einwohner dicht zusammengedrängt hausten und einen düsteren. Seite 64-65. ist falsch. Ich selbst habe ebenfalls schon Nebelwelten betreten. Unrat und Elend bemerken: ein wahrhaft trostloser 27 . Sobald die Wünsche ausgelebt sind. verlassene Landstriche. dass sie durch Probleme oder Schuldgefühle belastet sind. besser gesagt elende Hütten aufwiesen. Alle aber boten einen schrecklichen Anblick von Unreinlichkeit. Schmutz und Verfall. dass man oft nur das versteht. Die Bücher sind teilweise schon veraltet. Franchezzo. 1962. Es ist ja leider so. Aus diesem ersten Eindruck heraus jedoch zu glauben. weiß ich nicht. Die Behausungen und Wohnstätten dieses dunklen Landes des Elends lagen über weite Flächen zerstreut. ungastlichen Ebenen irren.Nebelwelten Robert James Lees berichtet über eine Nebelwelt als Übergangssphäre in seinen Büchern "Reise in die Unsterblichkeit". oft mit einem nunmehr tieferem Verständnis für die Probleme anderer Menschen. die Ebene. 1. Was aber alle anscheinend gemeinsam kennzeichnet. 6. 1. Das Ausleben versagter Wünsche. Drei Eichen Verlag. Überall konnte man Schmutz. ist. was man selbst erlebt hat. In anderen Gegenden gab es Häuserkomplexe ähnlich den Großstädten der Erde. Turm Verlag. Bd. wo einstmals prächtige. dass dies Straf-Orte wären. sind vom Egoismus in ihrem irdischen Leben geprägt. Zwielichtland. Sie sehen keinen Ausweg. Diese Ebenen können also auch Orte der Ausgelassenheit und des ausschweifenden Lebens sein. weil sie dort bislang sozial verbotene Wünsche ausleben können. "Ein Wanderer im Lande der Geister". unerfreulichen Anblick darboten. die nur wenige zerstreute Häuser.. Ich hatte eher nicht den Eindruck. 2 und 3. aber dennoch schön zu lesen. die sie von den Fesseln des Verbotenen löst und sie dadurch zu freien Seelen macht. wie Robert James Lees behauptet. die in diesen düsteren. steigen die dortigen jenseitigen auf. MünchenPassing. Bietigheim. Sie glichen den Gebäuden in einigen Diebesvierteln unserer Großstädte. ein Schwellenbereich war. Württ. was ich sah. Dämmerungsebene Das sind Daseinsbereiche von düsterem Zwielicht bis zu einer hellen Dämmerung oder der Helligkeit eines wolkenverhangenen Wintertages. Hier und da stieß ich auf weite.

In der Regel jedoch waren diese Ärmsten nur imstande.nämlich der Gedanke. aus denen sie durch Sünden gefallen waren. dem dann der zweite . zurückzukehren. Es war so winzig. das in der Dunkelheit aufblitzte und sich bewegte.Zustand. Nicht eine Spur von etwas Reinem. mir bei meinen Bemühungen. der durch die geistigen Ausströmungen der lasterhaften Bewohner dieser Gegend verursacht wurde. sich aufzurichten und auf meine Worte zu hören. war es dennoch der erste Schritt nach vorwärts. um es wahrzunehmen. wie man anderen helfen könne . Unter diesen Unglücklichen wanderte ich mit meinem kleinen Sternenlicht umher. ebook von A. milde Helle und bildete einen Hoffnungsstern für alle. Doch um mich her verbreitete es eine sanfte. Besaßen sie genügend Kraft. Einige konnte ich dazu bewegen. beizustehen. auf dem das Auge gerne hätte verweilen mögen. die nicht infolge ihrer Selbstsucht und ihrer Leidenschaften zu verblendet waren.ebenso sicher folgen könnte. anderen zu helfen. Labyrinthe Bild aus "Lilith". an ihr eigenes Elend zu denken und sich nach Höherem als ihrem gegenwärtigen Zustande zu sehnen. So gering dies auf den ersten Blick erscheinen mag. dass es einem leuchtenden Pünktchen glich. Ballabene 28 . Ab und zu fand ich solche Unglückliche an irgend eine Wand gelehnt oder in der Ecke eines armseligen Zimmers kauernd. dann begannen sie den Weg zum Guten zu suchen und auf diesem Wege zu den höheren Sphären. Schönem oder Anmutigem war hier zu entdecken.

(Hier entscheidet in erster Linie die innere Kraft. In der Düsternis lagen oder saßen lethargisch ca. Ich sprach ihnen zu und der eine und der andere erwachte aus seiner Regungslosigkeit und blickte mich an. Dem Gefühl nach hatte er nichts Gutes vor. Sie befinden sich oft in einem Zustand teilnahmslosen Dösens. "Dahindämmernde Seelen" (eigenes Erlebnis) Ich gelangte in eine geräumige Felsenhöhle. mischte ich mich unter die dortigen und versuchte mich ebenfalls in ein Tuch zu hüllen. Manchmal sieht man am Boden sitzend und an die Wände gelehnt kraftlose Gestalten. In diesem Augenblick kam aus dem Gang eine Gestalt von gedrungenem Zwergwuchs. Irgendwo lauerte Gefahr. teilweise in Decken eingehüllt. andererseits sie auch jeglicher Initiative beraubt einen Ausweg zu suchen. denn ich griff in die Handlung ein und schlug das Wesen in die Flucht. Um die Art der Gefahr zu erkennen.Für diesen Ebenen-Bereiche sind dämmrige Labyrinthe (meist verzweigte Kellergänge) typisch und der Ausdruck einer inneren Weglosigkeit. Er erfasste eine der nach wie vor passiven Gestalten und schleppte sie einige der Felsenstufen zu einer etwas höher gelegenen kleinen Halle empor.Astralwanderer fühlte anders und sah auch entsprechend anders aus). Allerdings kam er nicht dazu.) Das Schauspiel des Kampfes und die Erkenntnis der Gefahr belebte nun meine Seelengefährten vollends und so folgten sie meinem Aufruf die Höhle zu verlassen. 10 Gestalten im Staub. Mein Tuch war zwar (unbeabsichtigt) von einem matten Weiß mit dunkelblauen Blumen und somit doch nicht konform mit den grauen Decken der Anderen. was ihr Befinden abmildert. 29 . jedoch nicht von den armen Gestalten. Allmählich wurden alle mehr und mehr von Leben erfüllt. welche für den Gegenüber fühlbar ist. Es sind dies oft verzweigte Kellergänge mit Höhlen oder finsteren Nischen. Still saß ich nun und wartete einige Zeit. was gleichzeitig eine Möglichkeit war meine andersartige Erscheinung zu verbergen (ich war ja ein Besucher . in denen es wieder heller ist und sich viele einfinden. aber vom Weiten konnte man das sicherlich nicht erkennen. Mittlerweile versuchte ich Kontakt mit den armen Seelengefährten zu knüpfen. Kammern oder auch manchmal Hallen. das fühlte ich. Die kleine Gruppe machte sich auf den Weg und ich wurde in meinen physischen Körper zurückgerufen.

So blickte ich angespannt in die Finsternis. Als ich etwas weiter hinein ging. Es war etwas dämmrig und bei weitem nicht so einladend wie die Straße draußen. Immer stärker wurde mir bewusst. Zu meiner Überraschung war die Markthalle fast leer. Wir hielten uns an der Hand und beteten gemeinsam ein Japam (sich wiederholendes Kraftwort). "In einer so finsteren Ecke gibt es sicher auch einen Abstieg in tiefe Sphären". wenn man so sagen will). Knapp vor der Markthalle gesellte sich ein etwa achtjähriger Knabe als Begleiter zu mir. Die Markthalle war sicherlich auch hier ein zentraler Ort. Dieses ging sehr gut. und so beschloss ich die Umgebung näher in Augenschein zu nehmen und bog ab. dachte ich. eilte ich die Straße entlang. Ich versuchte mit meinem 30 . alles war Schwärze. so dachte ich. wurde es immer finsterer und zuletzt stockdunkel. es wurde mir ganz heiß ums Herz. Einige Leute standen drinnen herum und im Halbschatten sah man einiges Gerümpel. Ich durchschritt einige Meter die Dunkelheit und blieb dann stehen. Es war nichts zu sehen. in Richtung Stadtmitte. In dieser Absicht ging ich hinein. um die Markthalle zu besichtigen. an dem sich viele Menschen trafen und es etwas zu sehen gab."Der finstere Winkel in der Markthalle" (eigenes Erlebnis) In einem Schwebeschritt. wobei ich mit den Zehenspitzen nur leicht den Boden berührte und hierbei halb fliegend Riesenschritte machte. dass es sich nicht um den mir bekannten Ort handelte. dem die Umgebung glich (ich wurde dadurch luzider.

Nicht weit vom Eingang führten 5 . Und tatsächlich.empathischen Tastempfinden. Ich versuchte Stufen zu erspüren.. eine Fähigkeit.. als es die soeben verlassene Sphäre zu bieten hatte. die ich bei solchen Wanderungen immer habe. Hier war es dämmerig und Schatten von dem Aussehen Ratten großer Blutegel (theosophisch: Elementaris) huschten umher. als dieser meine Aufmerksamkeit erregte und ich meinen Begleiter anzuhalten bat..6 Stufen in ein tiefer gelegenes Stiegenhaus. öffnete sich als Loch im Boden eine tiefe Kelleretage und Gefahr lauerte mir entgegen. ein riesiges Loch im Fußboden.. die uns in ihrer Tageshelle besseres verkündete. der Eingang war ein senkrechter Schacht." "Die Höhle zum Dämmerschlaf" (eigenes Erlebnis) . Ich sah ihm nach und wartete ab. die Umgebung zu sondieren. verborgen in der absoluten Schwärze dieses Winkels der Halle.Wir traten aus dem Tor und gelangten in eine Ebene. Mein Begleiter ging die Stufen hinunter. Die Umgebung vorsichtig bemessend ging ich mit meinem Begleiter eine breite Straße entlang und wir waren gerade dabei an einem betont breiten Hauseingang vorbeizuziehen. aber es waren keine vorhanden. Mein Begleiter schien 31 . Nachdenklich wandte ich mich wieder dem helleren Teil der Halle zu. gleich vor mir. Die Kelleretage schien ohne Begrenzung und weitete sich zu einer ganzen Ebene. Die Treppen führten zu einem höhlenartigen Kellergang.

so wie ich. Er sah verschmutzt und elend aus und das in solch kurzer Zeit. Erstaunt betrachtete er seinen regenerierten Körper. Er versuchte sich emporzuziehen. In schwachen Gedankenimpulsen vernahm ich. etwas staubig und uneben und orange-rötlich schwach beleuchtet. dessen Rand er gerade noch mühsam mit den Händen erreichen konnte. Speziell kalkuliert man aus irdischer Gewohnheit nicht. 32 . Das Licht verblasste allmählich und jene Schattenwesen strömten herbei. Statt der Stufen führte ein senkrechter Schacht nach oben. Er wurde ziemlich willenlos und matt. um sich zu erheben. die Quelle der Kraft. Sie war von der Größe eines kleinen Zimmers. war aber zu kraftlos dazu. "Das ist durch die Wirkung der Sonne".diese nicht wahrzunehmen. Die jenseitigen Gesetze sind bisweilen schwer zu verstehen. Anscheinend erfasste ihn immer mehr der Wunsch sich in einen verlassenen und ungestörten Winkel auszuruhen. Der Kellereingang jedoch hatte sich für ihn verändert. Dort ließ sich mein Begleiter fallen. und ich rief nach meinem Begleiter und riet ihm nach oben zu kommen. Innerhalb kurzer Zeit war mein Begleiter wieder hergestellt. Doch der Begleiter verstand mich nicht. Dennoch versuchte er mühselig herauszukriechen. nicht gesehen. denn er strebte einer höhlenartigen Felsennische zu. Das sah nicht gut aus. denn sein Bewusstsein erfuhr in der Dämmerung eine zunehmende Trübung. Vielleicht hatte er die "Sonne". Ich fasste seine Hände und zog ihn herauf. dass manches unterschiedlich wahrgenommen wird. aber das bedachte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Dann trug ich ihn ins Freie. sagte ich ihm. dass er dazu nicht in der Lage sei und dass er sich zu schwach fühle. Behutsam bettete ich ihn auf einen sonnenbeschienen Platz an der Hausmauer.

Erdnahe Ebenen Es gibt vielfältige Ebenen. Dieser Drang ist zwar im Jenseits nicht mehr vorhanden. Ein unerfüllter Wunsch ist ein Ballast. wenn man Wünsche auf die wohl harmlosere Weise im Jenseits ableben kann und nicht eigens deshalb neu inkarnieren muss. Auch bei Wünschen gibt es eine Skala von sehr unsozial bis zu harmlos. Es ist eine große Hilfe. dass sie doch nach dem irdischen Tod weiter leben. Ein häufiger Aspekt erdnaher Ebenen ist des weiteren noch interessant erwähnt zu werden. Es ist ein Verhalten. Nun. der sich im Laufe des Lebens gefestigt hatte. endlich die sozialen oder ehelichen Fesseln ablegen zu können. sind 33 . was Religionen oder neu orientierte Schriften wie diese hier darüber aussagen. Es sind dies geeignete Orte um Wünsche auszuleben. auf einer Bank zu sitzen und sich mit anderen zu unterhalten. jedoch sehr wohl der Wunsch. das ein jeder einsichtige Mensch als durchaus gerechtfertigt sehen muss. erscheint vielen als unbewiesen und spekulativ. Auch bezüglich tieferer Ebenen wurde schon hingewiesen. die in ihrem Wesen sehr der irdischen Welt gleichen und weder "dunkel" noch "hell" sind. dass sich dort die Möglichkeit bot Wünsche auszuleben. Alles. Viele Menschen glauben nicht an ein Weiterleben nach dem irdischen Tod.. der den Menschen am Weiterkommen hindert. Weitere Wünsche dieser Art sind das Bedürfnis endlich über unbeschränkte Freizeit zu verfügen und keinem Arbeitszwang mehr zu unterliegen. Diese Jenseitigen genießen es durch die Gegend zu flanieren. jedenfalls wenn jene Menschen feststellen. um den psychischen Bedürfnissen gerecht zu werden. Zu den harmlosen Wünschen zählt bei vielen das Bedürfnis den körperlichen Drang nach sexuellem Ausleben erfüllen zu können.

Zwischen den Häusern sah man zahlreiche Kirchtürme aufragen. auf diesem Felsen thronend. Eigentlich hätten sie die schönen Häuser und Gärten genießen müssen. Er führte sie zu einem herrlichen Kuppelbau. An manchen Stellen war kahler nackter Fels. Ballabene Als sie einen Föhrenwald durchquert hatten.sie meist angenehm überrascht und vor allem wollen sie die mangelnde Information durch neu entstehenden Wissensdrang ausgleichen. Aus: "Die Tempelstadt". von A. färbten durch ihre Patina Teile des Gesteins grün. imposant und beeindruckend. hob es in seiner Einmaligkeit hervor. es war ein belebendes Auf und Ab. und hoben so manche Stelle auf ihre Art hervor. kurvige Straßen. Echtes Wissen fußt nicht auf intellektueller Spekulation.und Erfahrung über höhere Ebenen oder kosmische Dimensionen hat jemand auf den erdnahen Ebenen kaum einer. wie es so oft in monoton konstruierten Städten vorzufinden ist.was leider meist nicht stimmt. "Wissende" gibt es auf den erdnahen Ebenen genug . gab jedem Bauwerk einen individuellen Platz. den bislang Uninformierten viel voraus zu haben . Sie blieben wie gebannt stehen und genossen den Anblick. von Stufen unterbrochenen Kiesweg empor. Es war kein flachgebügeltes Gelände. Da. Bald durchquerten sie die ersten Gässchen."Wissende". an anderen Stellen war er abgerundet und lieblich von Föhren und Rasen bekleidet. endlich erreichten sie das Zentrum und standen vor einem ca. die nach ihren Biegungen unerwartete Schönheiten präsentierten. die sich durch ihr Dunkel wunderschön abhoben. die sich in ihrer religiösen oder transzendenten Auffassung bestätigt sehen und vermeinen. Manche Kirche. Davon abgesetzt in vielen Rundungen und Nischen. Die drei Freunde kletterten einen steilen. standen sie unvermittelt vor der Stadt. Das Panorama war wunderschön. Kupferne Girlanden. einmal höher und einmal weniger hoch und zusätzlich noch von Schluchten oder sanft verlaufenden Einschnitten aufgegliedert. Bisweilen schlängelten sich Stiegen und manchmal blumenumsäumte Wege hinauf. Nein. Sie durcheilten etliche Gassen. die unter anderen Umständen einen nur durchschnittlichen Eindruck gemacht hätte. mit einer zentralen Kuppel. Er war aus weißem Marmor. Im Inneren der Kirche mochten sie möglicherweise Seitenaltäre bilden. sondern auf Erfahrung . Die strahlend helle Außenfassade der Kirche war reichlich verziert mit steinernen Ornamenten. wurde. 34 . 50 Meter hohen Felsenkamm. kleinere Zubauten mit weniger hohen Kuppeln. Stattdessen aber drängten sie voll Ungeduld zum Hügel im Zentrum. Der Felsenkamm. Wie eine Krone erhob sich zudem aus ihr ein Felsenkamm mit phantastischen Prachtbauten.

von Orgelmusik begleitet.Der Weg mündete oben in ebenes Gelände. Sie blieben stehen und lasen die Inschrift: Aus Stein erhebt sich mein Gebet empor in Säulen und Bögen. Schönheit des Herzens. Aus der Kirche tönte Gesang. mit grüner Patina überzogenen Nebentor. so war sie jetzt mehr. Nach wenigen Schritten standen sie vor einem kupfernen. Wohlklang der Maße. dessen Ästhetik sie bewunderten. Fast zierlich wirkte ein dahinter sichtbares großes Tor aus Holz. Sie atmete die Inbrunst und Frömmigkeit ihres Erbauers und schien gleichsam dadurch zum Leben erwacht. Die Musik war sehr 35 . das einige Meter breit das Bauwerk umsäumte. War die Kirche zuvor in ihren Augen ein wunderschönes Bauwerk. fanden sie eine Tafel. Seine verzierten Flügel waren weit geöffnet. abgeschliffenen Felsplatten durchzogen. offenbar ein Karner. ewig Dir zugewendet. Es war der Grabstein des Baumeisters. An der Wand eines kleinen Nebengebäudes vor der Kirche. Die Fläche mochte für Prozessionen gut geeignet sein. Immer wieder war der weiße Kies von flachen. Die drei Freunde traten ein und setzten sich etwas abseits auf eine Bank. zwischen denen manch grünes Pflänzchen dem Stein trotzte. Nach dem sie diese Zeilen gelesen hatten erfasste sie Ehrfurcht. Es war durchbrochen von vielen Rosetten und um diese rankten sich vergoldete Figuren.

eine mitreißende Frömmigkeit. Sie erhob. fühlten sich wohl und in gehobene Stimmung versetzt. nirgendwo sah man die schlaffen Gesichter von Kirchgängern. „Eigentlich waren Kirchgänger und Prediger von tiefer Religiosität und Gottesliebe geprägt.schön. In diesem Fall scheint dies nicht zu gelten. Ihn erinnerte dies alles an den Turmbau zu Babel. stärkte und glich geistiger Nahrung. die zu irdischen Lebzeiten bei weitem kein frommes Leben geführt hatten. und oft konnten wir dies auch nachprüfen. Es war. der wieder sprach. Elbrich. Sie setzten sich nieder.“ Elbrich. kann ich mir vorstellen. „Vielleicht war ich noch zu sehr durch die Schilderung des Mönches voreingenommen. wie sie alle feststellten. Diese erhoben sich und verließen das Gebäude. dass die Menschen mit ihrer Aura das von ihnen bewohnte Gebäude prägen. an die Kirchenmauer gelehnt. Sie wurde mit großer Begeisterung vorgetragen. weshalb er wieder zum Sanatorium umkehrt ist. Jetzt war es Johann. also passt dies zum Gebäude.“ Der Prediger hielt kurz inne und sah die drei strafend an. Der Orden konnte seinem Leben einen Sinn verleihen. Sie haben uns in der Gefühlstiefe manches voraus. versuchte eine Erklärung wobei nicht zu erkennen war ob er zu sich selber oder zu seinen Freunden sprach. war jedoch naiv und lehnte sich sehr an kaum verstandene Dogmen an. 36 . „Ja. Aus dieser Warte haben sie schöne und reine Seelen. dass die Erhabenheit des Gebäudes nicht in Einklang mit dem Niveau der Predigt steht? Du hast uns einmal erklärt. die widersprüchlichen Erfahrungen zu besprechen. ebenfalls nachdenklich. „Wie ist es möglich. Dann folgte die Predigt. so dass das Gebäude nicht so leicht umgeprägt werden kann. aus dieser Warte habe ich es gar nicht gesehen“. die aus gesellschaftlichem Zwang eine Kirche betreten. als wäre die Gedankenkraft und Religiosität des Baumeisters dominant geblieben. Es schien auch. Auch etliche Kirchgänger drehten sich um und blickten zu den drei Freunden. Sie hatten ein anderes Tor als Ausgang genommen. Sie hatten das Bedürfnis. Der Mönch beschrieb mir die Tempelstadt als ein Forum unterschiedlichster religiöser Dogmen und neu erfundener Spekulationen. nur dass in diesem Fall nicht Sprachen sondern religiöse Ansichten zur Verwirrung führen. Das sind großartige Eigenschaften. Sogar Emanuel und Johann. Draußen betraten sie einen kleinen Platz. Alle Gläubigen sangen begeistert mit. Johann beugte sich zu seinen zwei Freunden und wisperte: „Wenn jener Mönch aus dem Asyl eine ähnliche Predigt gehört hatte.

So greifen sie auf unterschiedliche Aussagen diverser Religionen und privat-philosophische Spekulationen zurück. Auf der Fassade waren verschiedene. für die drei Freunde unbekannte Symbole. Aber welche Ordnung und welche Regeln sollten sein? Viele der alten Postulate vertrauter Religionen stimmen nicht mehr. Es war gleichsam die Hauptstraße dieses zentralen Tempelbezirkes. Ein großer Kontrast zu den Städten der unteren Dämmerwelten. Es erweckt Interesse und ein Suchen nach Ordnung und Regeln in dieser neuen Welt. hörte man zwar Gemurmel und Gespräche aber kein Geschrei.Aber vielleicht sind die vielen religiösen Spielarten die extreme Reaktion auf die Erkenntnis. Dadurch verlieren die Menschen hier an Halt und beginnen zu spekulieren. die sich um einen Prediger scharten. dass es ein Leben im Jenseits gibt. Sie war wunderschön. Kirchen und sakrale Bauten standen dicht an dicht .ein herrlicher Anblick Einige Schritte weiter kamen sie zu einem Tempelbau im neugriechischen Stil. Schon hatten sie die Straße betreten. Nachdenklich erhoben sich die Freunde. Immer wieder sah man größere und kleinere Gruppen. die am Kamm des Hügels entlang zu laufen schien. In der Mitte war ein Dreieck mit jeweils einer Säule links und rechts 37 . Obwohl stark bevölkert. Hier war den Menschen eine freudige Aufbruchstimmung und Zufriedenheit anzusehen. geziert durch prächtige Vorderfronten verschiedenster Sakralbauten. unterbrochen durch kleine Plätze. Sie blickten sich um und sahen seitlich von der Kirche eine breite Straße.

Der Prediger oder Priester erklärte den Anwesenden den Bauplan der Schöpfung.im Halbrelief. dass alle drei den Ausführungen letztlich nicht mehr zu folgen vermochten. am anderen Ende. die vielen Reiche darin. die Wahrheit hinter dem Äußeren. die vorherrschten. Er gliederte alles in Hauptgruppen und Untergruppen. Im Inneren befand sich eine große Halle mit seitlichen Säulen. So beschränkten sie sich im Weiteren auf die Besichtigung der einzelnen Gebäude und verzichteten darauf die Predigten anzuhören. Dem Eingang gegenüber. Was die drei Freunde jedoch suchten war nicht Kunst in Worten und in Stein. über die Macht der Magie und vieles mehr. Viele der Ausführungen mochten mentale Kunstwerke sein und glichen in gewisser Hinsicht dem ornamentalen Reichtum der Gebäude. doch höchst ästhetisch und schön. alle schön nummeriert. Waren es in der ersten Kirche die Gefühle. war so kompliziert. Wien 38 . dass die Predigten in ihren Aussagen genauso vielfältig wie die Sakralbauten waren. so war es hier der Intellekt. Sie fühlten sich alle drei nicht wohl und verließen das Gebäude. sondern die tieferen Wurzeln des Seins. Die Tempelstadt. Die drei Freunde betraten den Tempel. Das Gebäude war einfach im Stil. war die Andeutung einer Pyramide durch einen mehrstufigen Sockel. Diese Inhalte der Predigt standen ganz im Gegensatz zur naiven Frömmigkeit in der vorigen Kirche. Hinter dem Pult stand ein Prediger in weißem Ornat. Weiße Marmorwände waren mit Goldverzierungen geschmückt. Ein jenseitiger Entwicklungsweg. Alles in allem zeigte sich. sprach über gute und böse Heerscharen. Autor: Alfred Ballabene ISBN 978-3-901975-33-2 Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Worüber er sprach. auf dem sich ein reich verziertes Buchpult befand. einige verschlungene Ornamente und geometrische Zeichen.

die als Ausgang dienen für eine weitere Wanderung in höhere Ebenen. sehen sie diese mit all dem Wissen ihrer Lebensreife und aus der Perspektive der Vergänglichkeit des Irdischen. dies aber aus neuer Sicht nunmehr betrachten. dass sie sich in Umsorgung wohler fühlen. Wenn es Passagen aus der Jugend sind.Ankunftsebenen (Orte der Anpassung an das astrale Dasein) Es handelt sich hier ebenfalls um erdnahe Ebenen. was für sie nunmehr keine Theorie mehr ist. Solche Umgebungen sind meist Anwesen in einer meist sehr naturnahe Landschaft. Ich vermute. dass die Leute hierbei Passagen aus ihrem Leben noch einmal in der Erinnerung durchleben. Zumeist schlafen die Verstorbenen dort (Anpassungsschlaf) und nehmen passiv die Schwingung der Umgebung in sich auf. Spitäler und Sanatorien entsprechen dem Bedürfnis vorher alter oder kranker Menschen nach Pflege und Umsorgung. Abgeklärt und versöhnt können dann die Menschen einer neuen (astralen) Zukunft entgegen gehen. Sie haben keine weitere Funktion als durch ein sorgenloses Dasein die Erinnerungen an irdischen Stress zu glätten und die Menschen auf die veränderten Gesetzmäßigkeiten des Jenseits vorzubereiten. sondern Wirklichkeit geworden ist. Die Erinnerung an ihre Hilfsbedürftigkeit ist noch so präsent. Hin und wieder wachen sie auf und sind dann ansprechbar. 39 . In der Regel hat die Umgebung eine beruhigende Wirkung auf den/die Verstorbenen. Der Anpassungsschlaf ist keineswegs vergeudete Zeit.

ich hätte meinen Körper verlassen und sei gekommen. S. warten Sie im Flur. es sei auf der Erde Nacht."Jenseitige Spitäler" (aus: Sculthorp.82 . Bald kam ein lächelnder. Ruhe in jeder Beziehung. Licht 40 . 9. dass ihr solche Besuche fremd waren und sie nach meinem astralen Band blickte. Man zeigte mir das ganze Spital. pp. Ich begriff. Jg. 653-654 Vorläufig bleibe ich für länger noch da. sondern starrte auf etwas über meinem Kopfe. die noch den Schock eines Unfalles. Es ist eigentlich eine Anstalt für Neuangekommene. die durch die Gedankenkraft ihrer Erinnerungen noch festgehalten wurden. die dort mithalf.vollständig ausgerüstet samt Silberschnur! "Das Ruhehaus" "Die andere Welt".Bauer Verlag. um meine Frau zu besuchen. das früh gestorbene junge Frauen betreute. "Meine Wanderungen in der Geisterwelt". mit Gefühlen der Lebenskraft und des Wohlseins.. fortgeschrittener Geist. dessen er zunächst bedarf. Als ich zwischen den Tischen stand. 1963/II. Ich war für sie eine Kuriosität von der Erde . andauernd von fortgeschrittenen Leitern der Anstalt eingeströmt. empfand ich ihre Aura. Nr. 14. es herrschte ein allgemeiner Frohsinn in der Halle. nämlich in einem wundervollen Ruhehaus. Immer noch unsicher. Sie war wohl neu. ich sei in meinem Geistkörper gekommen usw. Einige waren noch vom Äthergeruch der irdischen Spitäler umgeben. wo sich eine junge Dame befand. wo ich jetzt bin. herrührend von irdischen Unfällen. Gesicht und Hals. sie würde mich verstehen und sagte kurz.83) Oft durfte ich im Geiste ein Spital besuchen. standen die Helfer am Eingang des Büros und betrachteten mich im Vorübergehen. Ich dachte. wo alles das den Neuankömmling erwartet. Als ich das Spital verließ. H. 1962. verstand mich nicht. Im Speisesaal wurde eben eine Mahlzeit eingenommen. vermutlich wegen der Verbindung mit meiner Frau. Krankheit und Sorge ausstrahlte. Niemand sah krank aus. oder der Furcht." Ich ging hinaus und nach einigen Augenblicken kam meine Frau. wie ich fühlte. und darin bestand im vorliegenden Fall die erforderliche Behandlung. Andere hatten rote Flecken an Armen. Ich wünschte keine Zeit zu verlieren und erklärte ihr daher sorgfältig. Die geballten Gedanken der Anwesenden gaben mir ein sonderbares Gefühl des Hungers. wie ich fühlte. mein physischer Körper schlafe. Diese Atmosphäre wurde. Einmal meldete ich mich bei meiner Ankunft auf dem Büro. sagte sie: "Einen Augenblick bitte" und verschwand in einen anderen Raum. der im Nu begriffen hatte und sagte: "Es ist in Ordnung.

Ich tue zunächst gar nichts. wie ich nun weiß. Man winkt mir froh und lachend zu. Es ist eine . Seite 30-33 Scheinparadies (Die Illusion einer Belohnungsebene) Unter Scheinparadies wird ein Ort ersehnter jenseitiger Glückseligkeit und Erfüllung verstanden. gut bestehen. 14.die Fenster sind immer offen und balsamischer Duft strömt herein . von deren Erleben Sie sich keine Vorstellung machen können. um einen irdischen Ausdruck zu gebrauchen. und sie hat tatsächlich ihr Paradies gefunden! 41 . Weitere Texte hierzu: R. Daneben war sie aber überaus gutherzig. Der Glaube bereits im Paradies zu sein birgt in sich die Gefahr einer Stagnation durch die Täuschung schon alles erreicht zu haben. 11. Blumenbeeten und Buschgruppen. Moody. "Das 'Paradies' einer Rechtgläubigen" "Die andere Welt". Von Zeit zu Zeit schaut man nach uns.ich möchte sagen Schwester. Sie war überzeugt. Seite 851 Heute möchte ich wieder etwas Lehrreiches erzählen. Ich habe ein herrliches. ohne es zu wissen. ganz meinem Geschmack entsprechendes Zimmer. "Nachdenken über das Leben nach dem Tod". die irdische Probezeit hinter mich gebracht zu haben und durfte sie auch dank Ihrer Hilfe. ins Paradies zu kommen. psychisch zum Medium veranlagt. Wenn ich an das offene Fenster trete .und Wärme sind hier.schaue ich in einen herrlichen Park mit gepflegten Grasflächen. Ich freue mich. oder aber aus dem tiefen Wunsch eine "Insel des Friedens" zu finden. lasse die herrliche Umwelt auf mich wirken oder schließe die Augen und strecke die Glieder auf weichem Stuhl. Sie war sich ihrer Überlegenheit bewusst und dabei sehr unduldsam. Es sind angenehme und schöne Umgebungen.. Jg. Nr. auch Wasserspiele sind da. Sie begegnete mir schon vor einiger Zeit. Sie ist mit meiner Betreuung für die erste Zeit betraut. urgemütliches. Diese Illusion beruht sehr oft auf den Versprechungen oberflächlich ausgelegter religiöser Schriften. sonst hätte sie nicht diese Höhe erreicht. 1963/II. Auf Erden war sie eine strenggläubige Christin und. Eine Dame gibt mir Anlass dazu.

Sie . ruhig wartend.wirklich so.. Der Zeitpunkt kam. Es war Glück und Isolation gleichzeitig. deren Zweigenden sich in wundervolles Gold verfärbten. Ihrem Empfinden nach war alles . war aber nicht jenes unermessliche Glück. sondern aus Edelhölzern gearbeitet.Was sie da genoss. wie man es sonst nur in botanischen Gärten sieht. Da waren welche. alles war herrlich anzusehen. Die Welt mit ihrer Unrast schien unendlich weit entfernt zu sein. Es war einzig und allein eine .. Auf der Wiese vor dem Haus spielte ein Kind und nicht weit entfernt sah man einen Stall und davor ein gesatteltes Reitpferd. versteckt von Städten und Dörfern. was jene Menschen genossen. wie ich gleich feststellte. so entlegen. war alles von tiefstem Frieden und höchstem Wohlstand gekennzeichnet. dass sich niemals ungebetene Gäste einfinden konnten. Ein jeder Baum war eine seltene Spezies. blaugrüne Nadelbäume waren darunter. Mit der Zeit müsste ein solcher Zustand zu einer seelischen Verarmung führen. wie sie es immer gewusst und gesagt hatte. 42 . Das Landhaus (eigenes Erlebnis) Wir glitten in einer Seilgondel über der Landschaft dahin. andere waren wie riesengroße Bonzais.alles! . dass ihr Paradies nach und nach seinen ärmlichen künstlichen Glanz verlor. dass dieses bisschen Glück.Sie! war im Paradies! . ganz einfach nur das Wenige war. sie so verspottet zu haben! Sie frohlockte in wachsender Befriedigung. Hier gab es nur Erholung und Frieden. Sie begriff keineswegs. das wir empfinden. An den Wänden hingen wunderschöne Tafeln mit Holzschnitzerein. lebte auf einer Insel des Friedens. Wer hier lebte. das sie empfinden konnte . Obwohl mehrere Parteien ihre eigenen Appartements dort hatten. Da sah ich einen großen Park mit wundervollen alten Bäumen. nicht etwa aus Weichholz.und dass ihre Läuterung noch bevorstand.Wie musste ihr Gatte es bereuen.ganz persönliche Befriedigung". und zuerst regte sich die Eitelkeit: Sie . das sie da genoss. wenn wir der Ewigen Allgegenwart gegenüberstehen. Dies war der Garten eines feudalen Landhauses.. ohne zu bemerken.

war ein kurzer Ausflug in eine Sphäre von unbeschreiblicher Schönheit. desto stärker kommt zum Ausdruck. welche ich noch nie 43 . um zu einer unmittelbaren Einheit mit dem Allbewusstsein zu gelangen . Dieser lag wie in farbigen Bahnen vom Horizont aufsteigend in den zartesten Tönen von unbeschreiblicher Leuchtkraft. dass alles was einen umgibt.B. rosa Töne und Farben. über die wir hinwegstiegen . Uns gegenüber stiegen Felsen empor. wenn andere daran teilhaben können.oder wie immer wir den höchsten formlosen Zustand beschreiben wollen.auch dann. Wir waren umringt von eigenartigen Blumen. Wir kamen an eine Stelle die immer eine besondere Faszination auf mich ausübte. ändert sich mitunter fließend und beginnt in direkter oder indirekter Weise mit dem Betrachter zu kommunizieren (z.. war dieser von Wolkenschleiern in den schönsten Pastellfarben bedeckt. Gemeinsam mit einem Begleiter bewegte ich mich durch eine Gegend. Kreationen von Gedanken sind. bildete sich aus einer Wolkenformation das Antlitz Christi. an die ich mich erinnern kann. ein Bekannter von mir) Eines der beeindruckendsten Erlebnisse. ein Produkt der eigenen Phantasie ist . sprechende Fresken bei meinen Kirchenbesuchen). Doch welche Schönheit und bezaubernde Vielfalt unsere Umgebung aufwies.Hohe Astralebenen Je höher die Ebenen sind. die mir im Irdischen wohlbekannt ist. Es war ein ähnliches Gefühl wie in einem Strudel. wie lässt sich das beschreiben! Zuerst blickte ich fasziniert auf den Himmel. man muss sich von ihnen trennen. Der nächste Schritt ergibt sich von selbst: so schön diese Illusionen auch sein mögen. und während sich alles um uns veränderte. Hier befand sich eine kleine Böschung. Die Farben werden immer leuchtender und alles herum verliert seine Starrheit. Deshalb wurden diese Ebenen von den Theosophen Gedankenebenen (Mentalebenen) genannt... Wenn man mehr und mehr mit diesen Ebenen vertraut wird. Als ich verzückt dieses Farbenkunstwerk betrachtete. Eine rasende Verwandlung spielte sich um uns ab. schritten wir in eine Szene von unbeschreiblicher Schönheit. Die pastellfarbenen Wolken (eigenes Erlebnis) Als ich zum Himmel empor blickte. "Besuch in der Sphäre mit dem bunten Wasser" (S. dass alles. Wir befanden uns am Strande eines kleinen Flusses. was "äußerlich" gesehen wird. gewinnt man den Eindruck. Zartestes Lila.

als es mir mein Begleiter bedeutete. Diese Muster durchdrangen das ganze Wasser. Und das Wasser! Der Fluss der hier vorbeifloss lässt sich mit keinem irdischen vergleichen. die Schwelle zu überschreiten. sprühte in allen nur erdenklichen Farben. Ich sah dies ein. in dieser Landschaft. Doch womit soll ich weiterfahren! Der Fels vor uns war ein leuchtendes Meer. Unterwegs traf ich Yogi A. doch von einer strahlenden Wärme. wieder zurückzukehren. stand direkt neben mir eine hohe Blüte. wie fahl. die am ehesten. Wir versuchten. bis wir endlich wieder in die irdische Landschaft zurückkehrten. Ich griff in dieses Wasser durch die Formen hindurch und schöpfte. die wie feinste ziselierte Arbeit wirkten. 44 . wobei Purpur. wir müssten zurück. Schon an diesem Wasser konnte ich mich nicht satt sehen. leblos und unsubstantiell sie mir erschien in einem trüben. auf dem wir standen. geriet ich noch weit mehr ins Staunen. war wie aus Gold und feinsten Edelmetallen. als wollte er den Nektar trinken. bunt wie ein Schmetterling. wobei es langsam mit den Formen wieder verschmolz. ähnelten geometrischen Formen und blieben lange bestehen.gesehen hatte. die vor uns erschien. Im Flug berührte er kurz die Wasseroberfläche und verwandelte so wie im Spiel die Muster des Wassers. Der Sandstrand. Auf einem langen. In ihm spielten Muster. Glitzernd und in allen Farben spielend. Weit im Hintergrund erblickte ich die irdische Landschaft. Diese Blume atmete eine solche Majestät aus. feinen Stängel wie aus Gold mit zarten gedrehten Blättern. doch als ich die Blumen sah. wollte nur ein letztes Mal alles in mich aufnehmen. in strahlenden Farben. sich mit der königlichsten aller königlichen Lilien vergleichen lässt. Ihre Blüte glitzerte. Ein Vogel. dass ich es gar nicht auf einmal erfassen konnte. In einem unbeschreiblichen Glücksgefühl bewegten wir uns. ein einziges Farbspiel. da gewahrte ich auf der linken Seite den Eingang zu einer Kirche. flatterte vorbei.. doch wir mussten mehrere anstrengende Versuche unternehmen. eine Farbe über der anderen sich langsam vom Horizont erhebend. Denn die Rückkehr wird mit jeder Minute schwieriger und anstrengender. wenn sich überhaupt ein Vergleich finden lässt. Er ließ sich auf der Blüte nieder . wie es die schönsten irdischen Mosaike nicht kennen. Doch es war hier einfach soviel Schönheit und Glanz. Ich wunderte mich. eine Handvoll von dem Wasser aus dem Fluss. funkelte.so. strahlten. "In einer Kirche" (eigene Erfahrung) Ich ging die Straße entlang mit dem inneren Wunsch Guru Ananda aufzusuchen. und dann versuchten wir über die Böschung. während sie sich langsam im Fließen wandelten. farblosen Licht. dass ich vor ihr in Staunen niedersank. bis er endlich mir bedeutete. goss es sich wieder zurück. Wir gingen ein paar Schritte zusammen. mein Begleiter und ich. Gold und ein leuchtendes Gelb überwogen.

vergaß auf das Beten. bat ich A. sondern stand aufrecht und er schien sich auch zu bewegen. von diesen umrahmt. sobald ich hinblickte. denn die ganze Kirche strahlte gleichsam Leben aus. lebendig gewordene Schönheit. Sie war nicht toter Stein. Die Mosaike waren wie Gemälde und nur bei nahem Hinsehen waren Fugen zu erkennen und mitten in den Mosaiken. Ich staunte und schaute. reliefartiger Musterung. sondern eher wie ein Organismus. Aber das verwunderte mich nicht. dass ich nicht wusste wo ich zuerst hinblicken sollte. und vergaß auch auf A.Da ich Kirchen immer sehr interessant und schön finde und ich speziell. Langsam wanderte ich die Kirche entlang.. 50 cm großen Christusstatue. wenngleich nicht. Weitere Literatur zu diesem Thema: 45 . Korallen und rosaroten Muscheln einen derart bezaubernden Anblick. wenn ich solche bei Astralwanderungen aufsuchte. machte nicht einmal ein Kreuz. auch das Gewölbe aus weißem Stein mit schöner. Christus war nicht gekreuzigt. Wir traten ein und wie war ich nach dem eher bescheidenen wirkenden Eingangstor überrascht. mit mir die Kirche aufzusuchen. Ich gelangte zu einer ca. den ganzen Tag ein Gefühl von Glück und Religiosität in mir trug. waren Seitenaltäre mit wundervollen Plastiken aus demselben Material. nun ein derart herrliches Kirchenschiff zu sehen! Bei heller Beleuchtung boten wunderbare Mosaike aus Perlmutter. Eine jede Handbreit dieser Kirche war ein Kunstwerk.

Wien Drei Freunde. Preis Deutschland: € 14. dennoch fühlen sie unterschwellig ihre Verbundenheit. Dieser gemeinsame Weg zeigt.SOLARIS Spirituelle Edition (c) 46 . mit faszinierenden Möglichkeiten und Perspektiven.70. Preis: € 14. treffen einander im Jenseits wieder.30 SSE . 156 Seiten. die in früheren Inkarnationen in wechselhaften Schicksalen miteinander verbunden waren. Sie helfen einander aus Sympathie und gehen gemeinsam den weiteren Weg. Klebebindung. Format 155 x 190 mm. broschiert. ob und wie wir von diesen Freiheiten Gebrauch machen wollen. Einzig wir selbst bestimmen. dass das Leben im Jenseits in spannender weise eine Fortsetzung finden kann.Die Schicksalsbücher Ein jenseitiger Entwicklungsweg Autor: Alfred Ballabene ISBN 3-901 975-32-2 Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Die materiellen Grenzen überschreitend bieten uns die jenseitigen Welten unendliche Freiheiten. Das Schicksal hatte sie weit auseinander geführt.

Klebebindung. Mit ihrem Bewusstsein beginnen sie Raum und Zeit zu durchdringen.SOLARIS Spirituelle Edition (c) 47 . 176 Seiten.In der Tempelstadt Ein jenseitiger Entwicklungsweg Autor: Alfred Ballabene ISBN 978-3-901975-33-2 Verlag: SOLARIS Spirituelle Edition. Preis: € 14. Je mehr sie sich von der Gewohnheit einer körperlichen Bindung lösen. Sie lernen daraus und erlangen zunehmend tiefere Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten der dortigen Welten.30 SSE . Format 155 x 190 mm. umso mehr erkennen sie die Möglichkeiten und Freiheiten des Geistes. broschiert. Wien Elbrich und seine Freunde erleben auf ihrem Jenseitsweg verschiedenste Abenteuer.