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YouTube finanziert sich zum größten Teil aus Werbeeinnahmen. Um diese Abhängigkeit zu verringern, will die Videoplattform ein Bezahlmodell einführen. Das berichtet die Internetseite AdAge und beruft sich auf verschiedene Informanten, die mit den Plänen vertraut seien. Pilotversuch mit rund 25 Kanälen YouTube wendete sich offenbar an einige Videoproduzenten, um sie für das Modell zu gewinnen. Anfangs sollen rund 25 Kanäle zahlenden Kunden vorbehalten sein. Die Gebühr beträgt voraussichtlich zwischen einem und fünf US-Dollar - pro Monat und Kanal. Weitere Angebote Darüber hinaus zieht es die Google-Tochter in Erwägung, Live-Events kostenpflichtig zu übertragen und Geld für Ratgebervideos zu verlangen. Anders als beim Abomodell soll die Bezahlung für diese Angebote pro Video erfolgen. YouTube experimentiert schon länger mit alternativen Einnahmequellen: Seit einigen Jahren verkauft u Düsseldorf - Im Streit mit der Internet-Videoplattform YouTube muss die Verwertungsgesellschaft Gema nun den internationalen Rechtsweg beschreiten. Eine Schadenersatzklage gegen die Google-Tochter, die von der Gema beim Landgericht München eingereicht wurde, konnte in Deutschland nicht zugestellt werden, sagte GemaSprecherin Ursula Goebel. "Wir gehen nun davon aus, dass es mehrere Wochen dauert, bis das Dokument in den USA zugestellt werden kann." Bei der Klage der Gema geht es um die Sperrhinweise von YouTube, die erscheinen, wenn die Videos in Deutschland nicht angeschaut werden dürfen. YouTube-Nutzer in Deutschland sehen dann in der Regel den Hinweis, dass der Clip nicht verfügbar sei, weil die Gema nicht die erforderlichen Rechte eingeräumt habe. Diese Formulierung will sich die Gema nicht länger gefallen lassen, weil sie in der Regel die Sperrung nicht veranlasst habe. Außerdem muss sie jedem automatisch die Rechte der öffentlichen Zugänglichmachung und der Vervielfältigung erteilen, der die vorgesehene Gebühr bezahlt. Im Streit um eine Vergütung von Musikvideos auf YouTube habe die Gema nur exemplarisch zwölf Titel sperren lassen. In dieser Sache standen sich die Google-Tochter und die Gema in einem Gerichtsverfahren in Hamburg gegenüber. Dort entschied das Landgericht im vergangenen Frühjahr, dass YouTube zwar auf Gema-Aufforderung ausgewählte Videos löschen müsse, aber nicht verpflichtet sei, jeden einzelnen Clip schon beim Hochladen auf Gema-Gebührenpflicht zu überprüfen. Gegen dieses Urteil haben beide Seiten Rechtsmittel eingelegt. Die Verhandlungen zwischen der Gema und YouTube wurden im vergangenen Dezember abgebrochen, die Verwertungsgesellschaft fordert nun 1,6 Millionen Euro Schadenersatz. nd verleiht das Portal Filme und Fernsehserien.

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