BESCHREIBUNG DES R-5

1. Human Fee1
Mit herkömmlichen Rhythmusniaschineii und Druin-Compuiern ließen sich bisher meist nur Rhythmen erzeugen, die sowohl vorn Musiker selbst. 211s auch vom Zuhörer als "iiioiioton" und "iiiechanisch" empfunden wurden. l Die Rhythinusmaschine R-5 wurde s p e ~ i e ldafür ciitwickelt. dieses Problem zu umgehen und ermöglicht eine Diniensiori der Ausdruckssiärke. die der eines richtigen Druiiiniers scliori sehr viel näher kommt a1\ bisher.

Gründe für monotone und mechanische Rhythmen

Die folgenden zwei Faktoren spielen eine grolde Rolle. wenn man ergründen iriiichte, ~+xuni autoinatisch erzeugte Rhythmen inonotoii klingen uiid eine gewisse Naiürlichkeit veriiiissen lassen.

Ein Druninier spielt. um gewisse Takte zu betonen oder Akzentuierungen zu setzen, mit veränderlicher Anschlagstärke und Anschlagort. Dies ist auch der Grund dafür, daß sich verschiedene Drummer sehr unterschiedlich anhören können, selbst wenn sie das gleiche Stück spielen. Während ein Drummer spielt, ändert er ständig seine Spielart. das Timing, die Stärke und die Position der Anschläge. Aus diesen1 Grund treten kleine Änderungen in der Klangfarbe auf, die voin Eindruck der Monotonie wegführen.
Diese kombinierten Faktoren ergeben bei einer Darbietung einc inenschliche, natürliche Vorstellung.

Die R-5-Funktionen

Irn R-5 wurden die oben aufgeführten Faktoren e i n ~ e b a u tund er ist auch noch mit
folgende11 Features ausgerüstet. die eine "menschlich" klingende Spielweise (Human Feel) mögIich riiachen. Natürliche Änderungen in der Klangfarbe abhängig von der Stärke oder Lage der Anschläge. Bei Lnstrumenten wie Snare, Bass-Drum und Tom können Sie natürliche Variationen im Sound abhängig davon erhalten. wie k s t Sie die Pad-Ta\ieri aiischlageii. Bein1 HiHat oder Ride-Becken können Sie durch die Veränderungen in eiiiern Parameter (Nuance) Anderurigen in der tonalen Ausdruckskraft. bezogen auf die wechselnde Anschlag-Position, erhalten. Und dadurch, dali mari iiber diese Veranderungen der Einstellungen Kontrolle über die Klangfarbe hat. die ähnlich al\u\tischeri Instrumenten sind. ist mari in der Lage, natürlichere, inenschlichere Rhythmen erzeugen zu können.

Umfangreiche Klangfarben-Editier-Parameter
Jedes Instruinent (Rhyihinussound) kann niodifiricrt werden, um einer speziellen Spielweise oder einem Song iiber die Einstelliirigen fiir die Parameter der Klanghöhe, Abklangdniier, Nuaiice und Piirior~inia anyepaßl
LU

werden. Diese Pariiiiieter könneii

relativ rueii~~iridcr zu jeder Note in eiiiciii Rli!~thiiiiisriiui;ter eirige\tellt werden. und

Feel-Funktion Antlcrt. kann rils Feel-Prograiiini Die Infurmiition darüber. wie sich eine Klungf~irbe sepaiai
iiii

Rhythniusrnuster selbst ahgespcichei.t \,ercieii.

111deii Feel-Prograiiiinen entlialtcn isi eine F~iiiktionniit dcr Bezeichnung "Groove". die Parameter f'ür zyklische Änderungen in cler Anschlagstärke und -posiiiori enthält. Der "Raiidoiii-Faktor" ist ein Paraiiietei.. der praktisch zulüllig kleine Antlerungeii in der Klangfarbe vorniiiimi. Durch einfache Zuordnuiig eines Feel-Programmes zu eiiiciii Rhythiii~i\iiiusterwird die Spielweise
iii

eiiiei. u.eseiitlich iiiciischlichereii Art und Weise akzeiit~iiert.Selbst

wenn das gleiche Rhythmusmuster verwendet u.ii.ci, kaiiii inan deutlich fesistellbrire Cnterwliiedc als Ergebnis der ~interscliiecllicheiiEiiistellungen Für die FeeI-Programine aus~~iacheii.

2. Eigenschaften
Enthalten sind hX ~interschiedlichcInsirunientenstiminen (Rliythiii~issounds):alle hochqualitativ gesaiiipelt bei 33.1 kHz mii eineiii Dyiiamikbereich voii I6 bit. Dajede Pad-Taste init Anschlag-Empfindlichkeit itusgcstattet ist. kann nian drirüber hinaus noch eine natiirlichc Ausdrucks-Anderung voii tlcr Anschlagstirke. erhalten. Fiir die Gr~indinstruiiicnte könneii die Einstellungen für Nuaiice. die die Anschlagstiirkc (Drumsouiicls) oder Anschlagpositioii (nur bei Beckeii- uiicl HiHat-So~inds) vorgenoiiinien werdeii. Zusanimeii mit dcn Parnmeiern Pan. Decay und Pitch kann auf diese Weise ein u.esentlich realistischeres Schlag~cugspielerreicht werden. Mit der Funktion "Copy Instrument" könrieri Sie neben den 6X festprogrriinmierten Instrunientenstinimen 26 eigene "Instrumente". deren Klangfarbe Sie gerindert haben, abspeichern. T internen Speicher des R-5 kiiiinen bis zu 100 uriterschiedlichc programiiiierhiirc m Muster und 6 Songs zusätzlich
LU iri

La~itstürkeoder Klangturbc..ribh%ngig

den 33 Presetni~i\tcrnnbgespeichert werden.

Bis z ~Xi Feel-Prcigraniiiie köiiiien eingespeichert werden. uin periodische Äiider~ingen in der Anschlngstärhc. Tonhöhe. Abklingdauer ~ i n d Nuance z ~erreichen: eingegeben i EinstelIurigeii für z~ifällige Aiiderungcn. Durch tlie Anwendung werden k«niien a ~ i c h der Feel-Programme auf die Rhythni~ismuster \irtl die Spielweise weseiiilich reaIistischer.

Ein gi.ol3er Bereich von Ediiierfunktioncn für die Rh~ihiiiusniustcr siiid vorhanden. Beispiele hierzu: - Mit der Fiinktion "Extract" können Daten iiur für ganz hestiiiinite Instrumente
herausgezogen und geändert werden. - Die Funktion "Instrument Change" ermiiglicht den Ersatzjedes beliebig angegebenen Instrumerits, das bereits innerhalb des Rh~thniusinustersprogrammiert ist durch ein anderes Instrument.

- Die "Mergew-Funktion erlaubt die Mischung von zwei Rhythmusrriustern. - I[nd mit der Funktion "Pattern Append" kann ein Kliythmusmuster an das
andere gehängt werden.