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ANOTHER PERFECT DAY – Four Songs For The Left Behind EP

Tracklist: 01. Pour Some Yope

Label: Supreme Chaos Records Release: 20.04.2012 By: Julez Rating: 9/10 Tracks: 5 Time: 29:16 Style: Melodic Death Metal URL: http://www.kohlekeller.de/ FB: https://www.facebook.com/apdmetal MS: http://www.myspace.com/apdmetal

02. You Better Run 03. ...But Don't Walk Away 04. Another Perfect Day 05. Stab The Knife... In The Name Of Your Cross

Jetzt bin ich mir sicher: Göteborg muß in Deutschland liegen, genauer gesagt in Hessen. Dort im Kohlekeller Studio wurde von Chef Kristian "Kohle" Kohlmannslehner persönlich das vorliegende Werk Four Songs For The Left Behind unter dem Namen ANOTHER PERFECT DAY geschmiedet. Wer den Vorgänger The Gothenburg Postscriptum gehört hat, weiß worauf er sich hier einlassen kann: nämlich Progressive Melodic Death Metal vom Feinsten. Gleich mit einem heftigen Schlag in die Magengrube ertönt das erste Stück Pour Some Hope und mir wird klar, das wird keine leicht verdauliche Kost. Nach einem Moment der Ruhe, bekommen wir nun endlich den Schädel weggedonnert und Julien Truchan von Benighted läßt erstmals einen Brunftschrei der Oberklasse los. Überraschend schnell wendet sich das Blatt aber wieder und das musikalische Gefühlschaos mündet in eine Ruhige Passage. Unterlegt mit düsteren Harmonien und einer ausdrucksstarken, verzweifelten Stimme geht es nun weiter. Anfangs weiß man nicht, wohin die Melodie einen führen wird. Nach etwas Aufbauzeit ergibt das Ganze dann schließlich einen Sinn und dem Hörer wird eine wunderbar eingängige Hookline präsentiert. Fantastisch! You Better Run... ist schon die zweite Überraschung. Was ist denn da mit der Dame passiert? So eine unheimliche Mischung aus schönem opernhaftem Gesang und Abschlacht-Gekreische verdient jetzt schon höchste Anerkennung. Da hat Gastsängerin Asphodel (Pin-Up Went Down) ganze Arbeit geleistet. Dann erklingt ein fabelhaft arrangiertes Orchester, das dann unter der Führung von Dan Swanö am Mikrofon voll zur Geltung kommt. Schade, daß der Song mit seinen 2:45 Minuten so kurz daherkommt. Dennoch ein sehr gelungenes Stück, das mit seiner raffinierten Text-MelodieKombination jetzt schon den Hit der Platte präsentiert. Daß das präzise Drumming von Roel van Helden (Powerwolf, Subsignal) schon die vorhergehenden Songs ein Genuss ist, sollte natürlich nicht unerwähnt bleiben. Spätestens in ... But Don't Walk Away zeigt er dann aber seine gekonnt eingesetzten Schlagwerke durch stoßweiße Double-Bass-Attacken und grooviges Spiel. Das unterstützt unter anderem die Opeth-artigen Gitarren und generelle Struktur

bekommt man von "Kohle" eine saubere Produktion mit äußerst fettem Sound vorgelegt. Am besten gleich zweimal kaufen. Der Kohle-typische Clean-Sound der Gitarren und Songstruktur tragen hier viel dazu bei.. die so schnell nicht aus der Dauerrotation kommt. die keiner weiteren Worte bedarf. Jedoch mit dem Unterschied. Wie man es nicht anders von ihm gewohnt ist. Four Songs For The Left Behind ist sicherlich eine Scheibe. Stab The Knife. Schwere und vergleichsweise langsame aber melodiöse Gitarren sind hier stilprägend. daß man interessante und unerwartet Einwürfe der Drums um die Ohren gehauen bekommt.dieses Songs. * * * . daß hier ein Cover vorliegt.. Nur eben ganz anders und in einer eigenen Fassung. In The Name Of Your Cross orientiert sich am meisten am Songwriting des vorherigen Albums. so daß man garantiert immer ein Stückchen Göteborg und Hessen bei sich hat. Frank Nordman (Agathodaimon. Asaru) tut neben Kohle's Cleangesang sein Übriges und findet mit seinem Black Metal typischen Gekreische einen passenden Platz im Abschluß-Song der 30 minütigen EP. Würde ich Motörhead nicht kennen. Mit dem Refrain dieses Songs kommt ein leicht doomiger touch zum Vorschein. die im ersten Moment Verwirrung stiften aber nach dem zweiten Anlauf dann unverzichtbar erscheinen. Etwas träger und schwerer aber nicht weniger toll paßt sich das Stück perfekt an die Stimmung der übrigen Lieder an. Kohle hat es geschafft dem alten Rocker ein neues und modernes Gewand zu verleihen. käme ich nie darauf. Mit Another Perfect Day sind wir dann bei Motörhead angekommen.