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Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Ausgabe haben wir für euch zu Anfang einen Artikel über den

Kampf um die Befreiung der Frau und warum dieser Kampf ein Teil des Klassenkampfes ist. Zudem findet ihr einen Artikel über das ACTA Abkommen, seine Auswirkungen und seine Profiteure. Als letztes wollen wir mit einem etwas längeren Artikel darauf eingehen, wie das kapitalistische System den technischen Fortschritt und die heutige Produktion hemmt. Viel Spaß beim lesen...

Frauenkampf kampf

ist

Klassen-

Der 08. März, der internationale Kampftag der Frauen, steht vor der Tür, doch kämpfen tun an diesem Tag vor Allem die proletarischen und werktätigen Frauen; und das aus gutem Grund. Auch wenn alle Frauen in der einen oder anderen Form von der patriarchalen Unterdrückung im Kapitalismus betroffen sind, so haben sie doch nicht alle die gleichen Interessen und Probleme. Viele Maßnahmen die in Richtung Gleichberechtigung der Frauen getan werden, betreffen nur einen winzigen Teil der Frauen, wie etwa die Frauenquote in Unternehmensvorständen. Welchen Unterschied macht es denn für die Arbeiterin, ob ein Chef oder eine Chefin ihre Lohnkürzung unterschreibt? Was interessiert es die Arbeiterin, ob ein Macho wie Gerhard Schröder oder eine Frau wie Angela Merkel an der Spitze der frauenfeindlichen Politik Deutschlands steht? Der Grund weshalb es Frauen heutzutage einerseits möglich ist an die Spitze

von Politik und Wirtschaft zu kommen, andererseits der Großteil der Frauen gar keine Verbesserung ihrer Lebenssituation erfahren, ist die Tatsache dass wir in einer

Klassengesellschaft leben. Die Frauen der Bourgeoisie und die Frauen der Arbeiterklasse haben grundsätzlich verschiedene Interessen. Die Klassenunterschiede sind gesamtgesellschaftlich und nehmen keine Rücksicht auf eine Gemeinsamkeit des Geschlechts. Während die einen von der Arbeit der anderen profitieren werden

die Arbeiterinnen doppelt unterdrückt, als Frau und als Arbeiterin. Ein gemeinsamer Kampf aller Frauen ist nur in einem sehr engen Rahmen machbar. Es ist zwar möglich zu erreichen, dass es genug Frauenhäuser gibt, der Grund, aus dem Frauen sich dorthin flüchten müssen kann innerhalb der Grenzen dieses Systems allerdings nicht aus der Welt geschafft werden. Der Grund für die doppelte Unterdrückung der Frau liegt nämlich in der Teilung der Gesellschaft in Klassen selbst. Deshalb liegt der Schlüssel für die Befreiung der Frau schließlich auch im Kampf gegen diese Klassengesellschaft, im Kampf gegen den Kapitalismus und für den Sozialismus. Die Befreiung der Frau geht zusammen mit der Befreiung der Arbeiterklasse. Die erste Generation von vollkommen freien Frauen, wird auf sozialistischem Boden geboren. Zwar verpufft die 5000 jährige Tradition der Ungleichstellung der Frauen nicht automatisch nach der Revolution, doch die Grundlage auf welcher die Gleichheit und Freiheit erreicht werden kann ist dann geschaffen. Dies zeigt uns die Erfahrung der sozialistischen Oktoberrevolution 1917 in Russland. Als einziges Land der Welt zu dieser Zeit

wurde in Russland die Gleichstellung von Mann und Frau gesetzlich verankert. Alle Gesetzte, die die Abhängigkeit der Frau vom Mann gewährleisteten wurden mit einem Streich abgeschafft. Diese Gleichstellung der Frau war jedoch nicht nur auf dem Papier verwirklicht worden, sondern tatsächlich umgesetzt. Frauen und Männer waren gleichgestellt in Bezug auf das Recht auf Arbeit, bei der Vergütung der Arbeit, in der Bildung und im Sozialwesen. Frauen bekamen das erste Mal in der Geschichte Wahlrecht. Wenn man sich die rechtliche Situation der Frauen in den westlichen Ländern zu dieser Zeit anschaut, wo die Frauen weder Wahlrecht besaßen, noch zur Universität gehen durften, wo Frauen eine Erlaubnis zum Arbeiten vom Ehemann brauchten und die häusliche Gewalt nicht geahndet wurde, dann wird einem die Bedeutung der Revolution für die Frauen bewusst. Damit die Frauen aber tatsächlich frei werden konnten, reichte die gesetzliche Gleichstellung natürlich nicht aus. Damit die Frauen tatsächlich frei werden konnten, musste ihr gleichmäßiger Anteil an der Produktion, der Politik, der Bildung und Kultur hergestellt werden. Darum bemühte sich die Sowjetunion, die seit Jahrhunderten an Haus und Hof gefesselten Frauen in die Produktion zu integrie-

ren. Die in der Produktion tätigen Frauen wurden gleich entlohnt, ein Umstand, den die BRD bis heute nicht erreicht hat. Zudem wurden Frauen als potentielle Mütter, sowie Schwangere und Mütter besonders vor gefährlicher Arbeit geschützt. Auch wurden Maßnahmen getroffen, die eine Mutterschaft, sowie eine Fortführung der Arbeit erlaubten. So erhielten Schwangere einen Mutterschaftsurlaub von 2 Monaten bei voller Entlohnung; auch hier liegt die BRD noch im Jahr 2012 mit nur 1 ½ Monaten zurück. Die Vergesellschaftung des Haushalts und der Kindererziehung

dienten ebenfalls dem Zweck Mütter nicht wieder ans Haus zu binden. Eine wichtige Baustelle im Kampf für die Befreiung der Frauen im Sozialismus war auch der ideologische Kampf gegen den noch immer existierenden Männerchauvinismus, der auch nach der Revolution nicht weggeblasen ist. Darum organisierten die KommunistInnen dementsprechende Agitation und Propaganda, behandelten die Themen in den Tageszeitungen und zelebrierten den 08. März wie in keinem anderen Land.

Who the fuck neets ACTA?
Wir wollen in diesem Artikel darauf eingehen, wem genau ACTA nützt und welche Auswirkungen ACTA auf unser Leben haben kann. Doch zuerst wollen wir damit beginnen, uns anzugucken, was ACTA überhaupt ist. ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist offiziell ein Handelsübereinkommen zur Bekämpfung von Produktund Markenpiraterie. Dieses Abkommen wurde durch die USA und Japan angestoßen und wird seit 2006 vorbereitet und ausgehandelt. Seit dem 1. Mai 2011 liegt der Vertrag nun zur Unterzeichnung der einzelnen Länder vor. Doch was ist der genaue Inhalt und welche Auswirkungen kann dieser Vertrag auf unser Leben haben? Durch die Unterzeichnung des Vertrages verpflichten sich die Staaten zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die vor allem nationale Gesetzesänderungen verlangen. Es soll auf internationaler Ebene einheitliche Rechtsbehelfe gegen so genannte Urheberrechtsverletzungen und Markenpiraterie geben oder einfach ausgedrückt, es soll ein wirkungsvolles Repressionsinstrument geschaffen werden, mit welchem vor allem gegen Urheberrechtsverstöße (größtenteils das ungefragte Benutzen von Daten, Bildern, Musik etc.) vorgegangen werden soll. Im Vertragstext hört sich das dann so an: „Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass die Zivilrechtliche und Strafrechtliche Durchsetzungsverfahren in ihrem Recht vorgesehen werden, damit wirksam gegen jede Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums, die im

digitalen Umfeld erfolgt, vorgegangen werden kann […]“ Sicherlich ist das eine sehr vage Formulierung und sagt erst mal recht wenig über die Auswirkungen aus. Klar scheint zumindest aber, dass die privaten Internetbetreiber dazu angehalten werden sollen, die eigenen Kunden auszuforschen und Urheberrechtsverstöße direkt abzumahnen und diese zu sperren. Sogar die Kappung des gesamten Internetanschlusses bei mehrfachen Verstößen ist im Gespräch. Zudem wäre das Internet so wie es heute ist, bald verschwunden. Facebook, Twitter, Youtube und co. würden bald verweisen, denn keim welche der Inhalte auf diesen Plattformen werden dort rechtlich legal verbreitet, denn kaum jemand der dort Informationen teilt, wird die Nutzungsrechte dafür vorher erworben haben. Im Übrigen sollen sogenannte ACTA-Ausschüsse in Zukunft darüber entscheiden was noch legal im Internet verbreitet werden darf und was nicht. Nachdem dieser Ausschuss sich eine Meinung gebildet hat, muss diese dann von den Betreibern etc. unverzüglich umgesetzt werden. Doch der ACTA-Vertrag verpflichtet die Staaten noch zu weiteren Maßnahmen. So heißt es in Artikel 31, dass jedes Land „das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Wahrung der Rechte des geistigen Eigentums und für die schädlichen Auswirkungen der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums [zu]schärfen“

hat. Die Staaten sollen also dazu angehalten werden, sich in den öffentlichen Meinungsfindungsprozess einzugreifen und diesen so zu manipulieren, dass ein wohlwollendes Bewusstsein gegenüber dem Vertrag geschaffen wird. Doch noch viel größere Auswirkungen als auf die Produkte der Musik-, Druck- und Unterhaltungsindustrie wird der Vertrag wohl auf das „Geistige Eigentum“ an Me-

dikamenten und Technologien etc. haben. So könnten schon bald tausende Menschen sterben, da auf Grund von ACTA die billige Produktion von „No-NameMedikamenten“ durch urheberrechtlich geschützte Medikamente und Wirkstoffe nicht mehr möglich ist. Es geht hier also nicht nur um irgendeinen „Schutz“ von erworbenem „Eigentum“, sondern um das vorenthalten und wegschließen von Informationen, Entdeckungen und Erfindungen. Ebenso handelt seit vielen Jahren der Konzern Monsanto der genverändertes Saatgut in alle Welt verkauft, sich aber rechtlich vorbehält, dass geerntete Früchte nicht zur Aussaat verwendet werden

dürfen und so die Bauern jedes Jahr neues Saatgut von Monsanto abkaufen müssen. Bauern die sich dies nicht leisten können, müssen ihren Hof verkaufen und geraten in Armut und Elend. Dabei ist es sehr interessant zu wissen, dass die für „geistiges Eigentum“ zuständige Juristin der EU-Kommission Maria Martin-Prat von 1999 bis 2004 oberste Urheberrechtsjuristin der Musiklobby IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) und als solche für internationale Strategien zuständig war. 2003 wurde seitens des IFPI dann angekündigt, nun die Provider in die Pflicht zu nehmen, dies soll nun durch Martin-Prat umgesetzt werden. Zudem stammen die meisten internen Rechtsmeinungen zum Thema „geistiges Eigentum“, auf die sich die EU-Kommissare berufen aus ihrem Direktorat.

Die Profiteure des ACTA-Vertrages sin vor allem die großen Musik- und Medienkonzerne und andere Unternehmen, welche massenweise Rechte an „geistigem Eigentum“ anhäufen. Denn mit ACTA müsste für jede auch noch so kleine Information, Musik etc. Geld gezahlt werden. Damit die oben beschriebenen Auswirkungen von ACTA nicht Realität werden, muss öffentlicher Protest organisiert und Druck auf die deutsche Regierung und die EU aufgebaut werden, damit der Vertrag nicht unterzeichnet wird. Einige europäische Länder haben bereits ihre Unterschrift verweigert, nun muss dafür gesorgt werden, dass die restlichen folgen, denn Musik, Filme, Kunst und Informationen sollten keine Goldgrube für Unternehmen sein, sondern allen Menschen frei zur Verfügung stehen.

Der Kapitalismus als Hemmnis des technischen Fortschritts
Die Arbeiterbewegung hat eine lange Geschichte welche bis in die Keimform der Arbeiterklasse selbst zurück reicht. Schon im Feudalismus organisierten sich in den Städten die Gesellen der kleinen Handwerkstätten zu sogenannten Gesellenverbänden, welche damals der Verfolgung ausgesetzt waren und verboten wurden. Selbst diese „Vorfahren“ des Proletariats erkannten den Zusammenschluss als ein Bedürfnis aufgrund der gemeinsamen sozialen Lage. Zusammen mit der Herausbildung und Entwicklung der Arbeiterklasse

im Frühkapitalismus entwickelte sich das Organisationsniveau und die Qualität des Kampfes. Als die kapitalistische Produktionsweise sich weiter und weiter gegen die alte Ordnung durchsetzte und schließlich vorherrschend wurde und sich damit zu einem System manifestierte erhielt auch die Entwicklung der Produktivkräfte, also der Produktionsmittel und die Arbeitenden, einen nie gekannten Aufschwung. Die Arbeiter selbst wurden zahlenmäßig immer mehr, sodass die Arbeit immer mehr aufgeteilt wurde und dadurch mehr und mehr produziert werden konnte. Auch die Produktionsmittel machten rasante Entwicklungen. Die Werkzeuge wurden zu Maschinen umgewandelt, die durch die Erfindung der Dampfmaschinen auch

in Betrieb gesetzt werden konnten. Diese Zeit wird allgemein als die große Industrialisierung bezeichnet, also die Zeit indem die Manufakturen zu Fabriken umgewandelt wurden. Diese Entwicklung der Produktionsmittel, die wie man meinen mag die Arbeit erleichtert, die die Produktion steigert und an sich genommen einen gesellschaftlichen Fortschritt darstellt, ist unter kapitalistischen Vorzeichen jedoch vor allem für die KapitalistInnen nützlich und bereitet den ArbeiterInnen Sorgen. Die ArbeiterInnen sahen damals in den

intensität zu kämpfen habe. Sie verbanden auch den technischen Fortschritt bereits mit der der sozialistischen Perspektive und erkannten, dass die sozialistische Produktion auf dem Boden dieses hochentwickelten technischen Niveaus geschaffen wird. Nach der Revolution nämlich werden die Maschinen dem Proletariat gehören und dann vernichten sie Arbeit nicht mehr im Sinne von Arbeitsplätzen, sondern im Sinne reduzierter Arbeitszeit für alle. Bis jetzt war die Rede davon, dass der Kapitalismus eine rasche Entwicklung der

großen Maschinen einen Feind, der ihre Arbeitsplätze vernichtete und sie zu mehr Arbeit zwang. Daher kamen auch die sogenannten Maschinenstürmereiaktionen als Kampfmittel in Mode. Hierbei stürmten die ArbeiterInnen in die Fabrik und zerstörten oder sabotierten die Maschinen um sie unbrauchbar zu machen. Die ersten KommunistInnen in der Mitte des 19. Jahrhunderts erkannten jedoch, dass sich diese Bewegung gegen den natürlich Entwicklungsdrang der Geschichte richtete und damit zum Scheitern verurteilt war. Sie propagierten, dass nicht der technische Fortschritt, sondern die KapitalistInnen der Feind sind und, dass man bei Einführung neuer technischer Standards nicht gegen die Maschinen, sondern gegen die Entlassungen und Steigerung der Arbeits-

Produktivkräfte ermöglicht, auch wenn dies nicht zum Wohle aller geschieht, wie die bürgerlichen Ideologen uns weißmachen wollen. Zwar „profitierten“ auch die ArbeiterInnen von gewissen Erfindungen, die das Leben erleichterten, doch an ihrer Lage als Ausgebeutete, Unterdrückte und mindestens relativ Arme, änderte das alles nichts. Jetzt soll die Rede davon sein, wie das kapitalistische System die Entwicklung der Produktivkräfte hemmt. Anfang des 20. Jahrhunderts analysierte der russische Revolutionär Lenin, dass der Kapitalismus der sogenannten freien Marktwirtschaft sich in den Kapitalismus der Monopole, den sogenannten Imperialismus wandelte. Neben weiteren Aspekten war es vor Allem die Erscheinung, dass sich durch das

kapitalistische Gesetzt der Konkurrenz immer mehr Kapital auf immer weniger KapitalistInnen aufteilte, wodurch sich riesige Monopole entwickelten und vorherrschend im Kapitalismus wurden. Diese Entwicklung hatte zahlreiche Folgen, welche alle zwar interessant und wichtig sind, aber hier nicht Thema sein sollen. Konzentrieren wollen wir uns auf die Folgen der Monopolisierung für die Entwicklung der Produktivkräfte. Für die rasante Entwicklung der Produktivkräfte im Frühkapitalismus ist vor Allem die massenhafte Konkurrenz verantwortlich. Mit immer neueren und besseren Produktionsmitteln versuchte man sich einen Vorteil zu verschaffen, in dem man kostengünstiger produzierte als der Rest, jedoch zum gleichen Preis verkaufte und somit einen Extraprofit erwirtschaftete. Dies ist jedoch nur solange ein Vorteil gewesen bis alle anderen auch auf demselben Niveau produzierten. Im Imperialismus wird die Konkurrenz keinesfalls aufgehoben oder verläuft abgeschwächter, sondern wird lediglich von den Monopolen dominiert, welche dadurch die technische Entwicklung zu Gunsten ihres Profits hemmen. Da die Monopole nicht so sehr vom Konkurrenzkampf zur Entwicklung von Innovationen getrieben werden, sondern quasi „sicher“ im Sattel sitzen, sie ihre Extraprofite in der neokolonialen Ausbeutung finden und auch durch ihre machtvolle Stellung in der Lage sind Innovation kleinerer Wettbewerber zu ersticken, bleibt die technische Weiterentwicklung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dies geschieht beispielsweise durch den Aufkauf von Patentrechten, bei dem große Konzerne sich die Patente für bestimmte Innovationen sichern und die-

se dann aber gar nicht in die Produktion einführen. Die Monopolisten sind in der Lage zu entscheiden ob die Einführung neuer Technik für sie profitabel ist oder nicht und müssen dabei keine Angst haben, dass wenn sie es nicht machen jemand anderes es macht. Dabei ist es auch egal, ob es technisch möglich wäre, alle Menschen weltweit mit genügend sauberem Wasser, mit Energie und Nahrung zu versorgen. Es ist ebenso egal, dass die Energieerzeugung und -versorgung viel

umweltfreundlicher und sparsamer organisiert werden könnte. Unser heutiges Entwicklungsniveau könnte unter anderen gesellschaftlichen Verhältnissen um einiges höher sein und ein wohlhabendes Leben für Alle könnte gesichert sein. Doch der Kapitalismus erlaubt diese Entwicklung nicht und genau dies wird ihm das Leben kosten. Der Charakter der Produktivkräfte der bereits gesellschaftlich ist und vieles möglich macht, schreit quasi zu nach dem Sozialismus, währenddessen das Produktionsverhältnis nicht gesellschaftlich sondern privat organisiert ist

und sich dagegen stellt. Der Sozialismus ist also objektiv ein Bedürfnis geworden und das wir heute immer noch nicht in einem solchen leben, liegt nicht etwa daran das er utopisch und nicht durchführbar ist; nein die Gründe dafür müssen wir unter

anderem in der Schwäche und Spaltung der kommunistischen Bewegung, dem nicht Vorhandensein einer starken Kommunistischen Partei in Deutschland und der Entfernung vieler RevolutionärInnen von der Arbeiterklasse suchen.

Termine
03.03./10.03. Demonstration zum Internationalen Frauentag in Köln 18.03. Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen in Duisburg 24.03. Newroz - Demonstration in Bonn

28.03. Gedenkkundgebung für Schmuddel 31.03. Aktiv gegen den Naziaufmarsch in Dortmund 04.04. Gedenkkundgebung für Mehmet Kubaşık und Vortrag zum NSU und Geheimdiensten 01.05. Nazidemonstration in Dortmund verhindern!