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06 2012

Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Ausgabe findet ihr den Aufruf zu den europaweiten Aktionstage für die Freilassung unseres Genossen Deniz K. und geplanten Aktionen in NRW (Seite 1). Zudem haben wir für euch zum 100. Geburtstag Axel Springers einen Artikel zur Medienhatze von „Bild“ und Co. (Seite 3). einen Artikel zur Festnahme von Basak Sahin Duman (Seite 5) und den Aufruf zur Demonstration gegen die Repression an türkischen Universitäten (Seite 6). Viel Spaß beim lesen...

// Europaweite Aktionstage //

Raus auf die Straßen, Freiheit für Deniz K.!
Vom 11.-16.06. finden europaweite Aktionstage für die Freiheit von Deniz K. und allen politischen Gefangenen statt. Gefängnisse dienen dazu uns aufzuhalten. Sie sollen unseren Willen brechen, unsere Arbeit schwächen, uns kriminalisieren. Nicht nur, dass politische Aktivisten und Revolutionäre der Freiheit beraubt werden, selbst in den Gefängnissen geht der Kampf weiter. Psychische, körperliche, sexuelle Gewalt und Folter stehen in den Gefängnissen der kapitalistischen Gesellschaft an der Tagesordnung. Sie sind dazu da die Interessen des kapitalistischen Staates gewaltsam durchzusetzen. Ihre Aufgabe besteht in der Aufrechterhaltung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse, also des Fortbestehens

der kapitalistischen Ordnung, des Fortbestehens von Ausbeutung und Unterdrückung der Mehrheit der Gesellschaft.

Der Druck steigt In den letzten Jahren entwickelte sich eine zunehmende Kriminalisierung antifaschistischen Widerstandes, verstärkt werden auch Versammlungsrechte eingeschränkt. So ist es keine Seltenheit mehr, wenn beispielsweise Demonstrationen von massiven Polizeiaufgeboten umzingelt werden. Auf diese Weise versucht die Staatsgewalt uns auch von den Massen zu isolieren und zu verhindern, dass wir unsere Inhalte auf die Straßen tragen. Paragraphen wie 129, der „Bildung

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einer kriminellen Vereinigung“, dienen dazu unsere Kämpfe zu zerschlagen. Auf der einen Seite werden linke, fortschrittliche und revolutionäre Kräfte kriminalisiert, auf der anderen Seite werden faschistische Organisationen gedeckt und unterstützt. In der BRD kam Ende letzten Jahres ans Tageslicht, dass die gewaltsame Interessensvertretung des Staates auch in die Hände von Faschisten gelegt wird. Der Terror des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), dem 10 Menschenleben zum Opfer gefallen sind, ist ein Kind des deutschen Verfassungsschutzes. Die Polizei ermittelte trotz mehrfacher Hinweise nicht in Richtung der neonazistischen Szene, sondern stattdessen gegen die Familienangehörigen der Opfer. Ebenso werden Überfälle von Faschisten auf Migranten und Linke konsequent verharmlost und entpolitisiert. Solidarität ist eine Waffe Als am 31. März hunderte Antifaschisten in Nürnberg gegen den faschistischen Terror des NSU und deren Unterstützung durch den deutschen Staat demonstrierten, kam es seitens der Polizei zu mehrfachen Schlagstock und Pfefferspray Attacken. Sie prügelten an diesem Tag ein Verbot des Nürnberger Amtsgerichts durch. Die Demonstranten hatten an diesem Tag mehrere, teils Schwerverletzte zu beklagen. Daraufhin wurde am 21. April der Stuttgarter Antifaschist Deniz K. bei einer Demonstration in Ludwigshafen festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf: Versuchter Totschlag an zwei Polizisten. Der Beweis: Ein Foto, auf dem er angeblich versucht haben soll, einen Stock in das Gesicht eines Polizisten zu stoßen. Seit diesem Tag organisieren wir Solidaritätsaktionen

für die Freilassung von Deniz K. und für die Freiheit aller politischen Gefangenen. Der Vorwurf gegen Deniz ist ein weiteres absurdes Beispiel der willkürlichen Staatsgewalt, welches wir nicht hinnehmen werden. Die Situation und Thematik der politischen Gefangenen darf nicht mehr Randthema der linken Szene bleiben! Wir rufen dazu auf zwischen dem 11. und 16. Juni europaweit verschiedenste Aktionen zu organisieren, für die Freiheit aller politischen Gefangenen! Zeigen wir ihnen, wofür wir kämpfen! Der Kampf geht weiter! Freiheit für Deniz K.! Freiheit für alle politischen Gefangenen! Kommt zur Solidaritätsdemonstration für Deniz am 16.06. um 11 Uhr am Duisburger Hbf! Zudem wird es am 13.06. eine Veranstaltung mit der Roten Hilfe Duisburg im Young Struggle Verein Duisburg geben. Organisiert auch in euren Städten während der Aktionstage vielfälltige Aktionen. Weitere Infos unter denizk.blogsport.de

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// 100 Jahre Axel Springer //

Rassistische, antikommunistische und imperialistische Hetze der Medien!
Im Jahre 1946 gründete Axel Springer zusammen mit seinem Vater Hinrich Springer die heutige Axel Springer Verlag GmbH in Hamburg. Diese ist nicht gerade dafür bekannt informellen und seriösen Journalismus anzubieten, sondern für einen ausgeprägten Sexismus, Rassismus und eine breite Hetze gegen die Arbeiterklasse. Besonders im Visier des Verlages sind MigrantInnen, Hartz IV BezieherInnen, Linke und KommunistInnen. Die Hetze findet sich vor allem in der 1952 entstandenen „Bild“ Zeitung. Die Hetze begann unter dem konservativen Chefredakteur Karl-Heinz Hagen der in einen strikten Antikommunismus vertrat. Akut wurde dieser Vorwurf unter anderem im Zuge des 2. Juni 1967, als in West-Berlin eine Demonstration gegen den Besuch des persischen Schahs von der Polizei mit brutalen Mitteln aufgelöst wurde, unter anderem mit Unterstützung der so genannten Jubelperser. Im Laufe dieser Aktion wurde der Student Benno Ohnesorg von der Polizei erschossen. Die „Bild“ interpretierte die Ereignisse des 2. Juni zunächst als skandalöse Ausschreitungen seitens der Studenten, die die Polizei korrekt beendet habe. Das dies kein Einzelfall einer skandalösen

Berichterstattung sondern Unternehmensphilosophie ist, spiegeln auch die von Axel Springer 1967 persönlich verfassten Unternehmensgrundsätze wieder. In diesen heißt es unter Nummer 2: „Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses [gemeint ist die NATO] und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Wir sehen also, dass der Axel Springer Verlag gezielt als Medienkonzern gegen die Sowjetunion, die DDR und jegliche fortschrittliche Bewegung aufgebaut wurde. Deutsche Medien auf antikommunistischem Kurs! Doch auch heute werden wir nicht von Angriffen des Springer Verlages und anderer bürgerlicher Medien verschont. Dies macht sich unter anderem in der täglichen politischen Arbeit bei der Berichterstattung von Demonstrationen und Kundgebun-

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gen bemerkbar. Anstatt die Hintergründe von linken Demonstrationen und Aktionen zu verdeutlichen und zu erläutern, werden „Fakten“ aus Polizeiquellen aufgezählt oder neue hinzuerfunden. Zum Beispiel beschränken sich die Berichte meist auf die Anzahl der DemonstrationsteilnehmerInnen und wie viele von diesen sich „schwarz vermummt“ auf einer Demo befanden. Zu einer etwas größeren Berichterstattung kommt es fast immer nur dann, wenn es zu Auseinandersetzungen zwischen DemonstrantInnen und Polizisten kam. Hier wird dann natürlich nur die Polizei gefragt wie die Demo verlaufen ist. Da sich die Meisten Zeitungen und Sender lediglich auf die Polizei Pressemitteilungen und Statistiken verlassen wird dabei völlig weggelassen, was überhaupt die Auslöser von den Auseinandersetzungen auf den Demonstrationen ist. Da sich diese anti-linke Hetze nicht auf die „Bild“ oder die anderen Zeitungen des Axelspringer Konzerns beschränkt, wird die breite Masse der Bevölkerung mit dieser anti-linken Propaganda erreicht und schnell ein etabliertes Bild der nichts wissenden „Linksradikalen

Verbrecher“ in den Kopf der bürgerlichen Gesellschaft festgesetzt . Doch nicht nur wir Linken sind Opfer dieser Hetze auch Subkulturen wie Ultras im Fußball und Graffitikünstler sind Zielscheibe der Medien. So werden Ultras die sich Maßgeblich zur Stimmungsmache im Stadion zusammenschließen als Hooligans und Krawallmacher abgestempelt. Graffitikünstler die zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen und ihre Kunst ausleben wollen, werden als Vandalen bezeichnet, wobei auch hier auf die Frage nach dem „Warum?“ komplett verzichtet wird. Doch viel schlimmer als die gerade genannten Subkulturen sind MigrantInnen, Arbeitslose und Hartz IV BezieherInnen von der Hetze der Medien betroffen. Die Hetze gegen MigrantInnen speist sich dabei vor allem über gesellschaftliche Vorurteile, welche von den Medien aufgearbeitet und zugespitzt werden. Ähnlich läuft dies bei Arbeitslosen und Hartz IV BezieherInnen, welche von Bild und Co. kategorisch verunglimpft werden. Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Machenschaften der bürgerlichen Medien in Deutschland und ihrer Funktion im Kapitalismus. Wir wollen uns in den nächsten Wochen weiter mit diesem Thema beschäftigen, um eine Taktik zum Umgang mit den bürgerlichen Medien zu Entwickeln und für unsere Zwecke einzusetzen.

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// Repression in Kroatien//

man ihr politisches Asyl. Seit 2006 ist sie mit einem deutschen Staatsbürger verheiratet, lebte noch vor bis vor kurzem mit ihm zusammen und arbeitete als Übersetzerin. Am 29. Mai 2012 flog sie von Deutschland nach Kroatien. Als sie in Zagreb ankam, wurden ihr plötzlich Handschellen angelegt. Angeblich läge der kroatischen Regierung ein internationaler Haftbefehl vor. Der Grund: Am 07. Dezember 2004 nahm Basak an einer Studierendendemonstration zum Parlament in Ankara teil. Die Demonstration richtete sich gegen das Antiterrorgesetz, das damals im Parlament debattiert wurde. Zahlreiche Personen wurden auf brutale Weise von der Polizei festgenommen und sie war eine von ihnen. Nachdem sie in Untersuchungshaft gesessen hatte und dort mehrfach geschlagen wurde, wurde sie nach rund drei Monaten entlassen. Der Prozess dauerte allerdings noch bis 2010. Obwohl keinerlei Beweise vorlagen,

Freiheit für Basak Sahin Duman!
Sie wohnte in Deutschland und ist mit einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet, nun droht ihr die Abschiebung in die Türkei. Basak Sahin Duman ist eine ehemalige studentische Aktivistin in der Türkei. Dort hatte sie an der medizinischen Fakultät an der Universität von Istanbul studiert. Sie wurde bereits zu Beginn des Semesters 2002/03 verhaftet, weil sie während der Eröffnungsrede des damaligen Universitätsdirektors eine demokratischere Universität gefordert hatte. Der damalige Direktor hieß Kemal Alemdaroglu und er wurde später wegen Korruptionsvorwürfen und PlagiatsAnschuldigungen aus seinem Amt entlassen. Nach Augenzeugenberichten reagierten die türkischen Polizisten während ihrer Festnahme mit äußerster Gewalt. Die Situation an den Universitäten hat sich seit dem nicht viel geändert, im Gegenteil, in den letzten Jahren begegnen den Studierenden immer stärkere Repressionen seitens der türkischen Regierung. So wurde vor kurzem der Student Cihan Kirmizigül festgenommen, weil er ein Pali-Tuch trug und bekam wegen „Terrorverdacht“ eine Haftstrafe von 11 Jahren und 3 Monaten. Zurzeit sitzen schätzungsweise mehr als 600 Studierende aufgrund solcher Vorfälle in den türkischen Gefängnissen. Internationale Menschenrechtsorganisationen bestätigen die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei. Aus diesem Grund lebte Basak Sahin Duman auch in Deutschland, denn hier gewährte

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verurteilte sie das Gericht für schwere Straftaten in Ankara. Wegen „Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation“ und „Propaganda für eine illegale Organisation“ wurde sie zusammen mit 24 weiteren Personen zu 7 Jahre und 6 Monate Haft verurteilt. Gegen dieses Urteil liegt jedoch bereits ein Antrag beim Europäischen Gericht für Menschenrechte vor. Kroatien, bald offizielles Mitglied der Europäischen Union, will Basak Sahin Duman in die Türkei abschieben. Der Prozess ist bereits am Laufen. Als sie mit der Gefahr einer Abschiebung in die Türkei konfrontiert wurde, beantragte sie politisches Asyl in Kroatien. Die kroatische Polizei behauptete daraufhin jedoch fälschlicherweise, es gebe kein politisches Asyl in Kroatien. Das Gericht bestätigte zwar inoffiziell, dass sie Asyl beantragt habe, es ist jedoch noch nicht sicher, ob ihr Antrag auf Asyl bereits offiziell zur Kenntnis genommen wurde. Aus diesem Grund ist ihre Situation zurzeit sehr kritisch. Wir fordern, dass sie nicht in die Türkei abgeschoben werden darf, wo in den Gefängnissen Folter und Misshandlungen an der Tagesordnung stehen. In vielen Ländern zeigte man bereits Protest gegen ihre Inhaftierung. Die kroatischen Medien berichten von dem Fall und auch in Deutschland sind bereits Solidaritätsaktionen durchgeführt worden und weitere sind geplant. Freiheit für Basak Sahin Duman! Freiheit für alle politischen Gefangenen! Hoch die Internationale Solidarität! Weitere Informationen zu Basaks Situation und zum Auslieferungsverfahren gibt es unter: freebasak.blogsport.de

// Studierendenrechte//

Kampagne „Studierende hinter Gittern“ gestartet
Immer wieder bringen sich sowohl SchülerInnen als auch Studierende auf eindrucksvolle Weise in gesellschaftliche Diskurse ein und nehmen so ihre Verantwortung für eine fortschrittliche Entwicklung ihrer Gesellschaft wahr. Ob die Bildungsstreikbewegung in Deutschland oder die Studierendenrevolten in Chile, es wurde deutlich, dass das Engagement junger Menschen das Potenzial in sich birgt, gesellschaftliche Umbrüche hervorzubringen. Auch in der Türkei haben Studierende immer eine große Rolle dabei gespielt, demokratische und fortschrittliche Ideen zu verbreiten und zu ihrer Entwicklung beizutragen. Dies äußert sich erneut darin, dass Studierende und SchülerInnen die Widersprüche, die sich aktuell in den Gesellschaften der Türkei auftun, aufgreifen und Position beziehen. Dabei kann es sich um Entwicklungen im Bildungsbereich, Mängel in der notwendigen Demokratisierung oder anderer drängender Fragen des Landes – wie der ökologische, der sexistischen, nicht zuletzt der kurdischen – oder um allgemeinpolitisch-gesellschaftliche Widersprüche han-

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deln. Das Engagement in all diesen verschiedenen Anliegen eint mittlerweile ein entscheidendes Moment: die kritische Haltung gegenüber der Politik der türkischen Zentralregierung, der Staatsraison. Die Reaktion des Staates bekommen vor allem die Studierenden zu spüren, wenn sie sich mit den diversen Gesellschaftsbereichen auseinandersetzen, um etwas zu verändern. Ihr zivilgesellschaftliches Engagement wird mit unterschiedlichen Mitteln versucht zu kriminalisieren: zuerst versucht die türkische Regierung die Proteste zu kriminalisieren, dann werden sie nieder geprügelt, anschließend werden die Studierenden der Hochschulen verwiesen und schließlich unbegreiflich lange – teilweise Jahre – in Untersuchungshaft genommen, bevor sie in Scheinprozessen zu langjährigen Haftstra-

fen abgeurteilt werden. Den Jugendlichen wird auf diese Weise nicht nur ihre Freiheit, sondern gleich ihre gesamte Zukunft genommen. Ihre Forderungen sind lediglich solch legitime wie „muttersprachlicher Unterricht“. Diesen versuchen sie mit friedlichen und demokratischen Mitteln auf zivilem Wege Ausdruck zu verleihen. Ihr Vergehen ist dabei Opposition zur Regierungspolitik. Dies reicht den Verantwortlichen in Regierung, Justiz und nicht zuletzt Hochschule, um die Studierenden zu verfolgen. Dieses Vorgehen trifft bei Weitem nicht nur Studierende. WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, ParlamentarierInnen, Kommunal- politikerInnen, Frauenrechtsaktivistinnen „wird „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ nach der unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten sehr be-

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denklichen Anti-Terror-Gesetzgebung vorgeworfen. Viele der betroffenen Tausende sind Mitglieder oder Funktionäre der prokurdischen BDP, einer legalen politischen Partei. Hunderte sind noch in verlängerter Untersuchungshaft,während sie auf den Ausgang ihrer Verfahren warten.“ so Amnesty International. Dabei fordert Amnesty International die türkische Regierung auf, die „unfaire Strafverfolgung zu unterbinden“ und die gängige Handhabe der Anti-Terror-Gesetzgebung internationalen rechtsstaatlichen Kriterien anzupassen. Des Weiteren müssten alle aufgrund der Anti-Terror-Gesetzgebung unrechtmäßig Inhaftierten sofort entlassen und die allgemeinen Menschenrechte eingehalten werden. Diese Einschätzungen teilen und unterstützen wir. Um einen Anfang zu machen, rufen wir Euch auf: 1. dem Bündnis „Studierende hinter Gittern“ beizutreten 2. gemeinsam am 9.Juni in Köln zu demonstrieren 3. die Petition in Form eines offenen Briefes an die Deutschen MinisterInnen für Bildung, Jugend und Außenpolitik zu unterstützen und 4. sich solidarisch mit den Inhaftierten zu zeigen, indem ihnen geschrieben wird, sie mit einer gemeinsamen Delegation besucht werden oder öffentlich Stellung zu den Ungerechtigkeiten der Herrschenden bezogen

wird. Kampagne „Studierende hinter Gittern“ Mehr Informationen unter: studierendehintergittern.wordpress.com

Termine
Demonstration „Studierende hinter Gittern“ 09.06. | 12 Uhr | Ebertplatz | Köln Euwopaweite Aktionstage Freiheit für Deniz K. 11.-16.06. | In vielen Städten Antirepressionsveranstaltung mit der Roten Hilfe Duisburg 13.06. | 18 Uhr | YS Verein | Duisburg Demonstration: Freiheit für Deniz! 16.06. | 11 Uhr | Hbf | Duisburg Cafe Roter Oktober 29.06. | 19 Uhr | Falkenzentrum Ground Zero | Essen Young Struggle - Sommercamp 28.07.-05.08. | Hessen