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11 2012

Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Ausgabe findet ihr zuerst einen Text zum internationalen Tag egegn Gewalt an Frauen, dem 25. November, mit dem wir auf die vielen Arten der Gewalt aufmerksam machen wollen, der Frauen heute ausgesetzt sind. Zudem haben wir für euch passend zum 5. November einen Text zu Anonymus und in Gedenken an den 9. Novebmer 1938 einen Artikel zum Gedenken an die Novemberpogrome im dritten Reich. Außerdem haben wir für euch einen Bericht von unserer Geburtstagsfeier und eine Einschätzung des aktuellen Stands im Verfahren gegen unseren Genossen Deno. Zum abschluss findet ihr noch eine Stellungnahme der kurdischen Hungerstreikenden. Viel Spaß beim lesen...

// Frauenfrage //

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Am 25. November findet alljährlich der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Nach der Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Schwestern im Jahr 1960, wurde der Tag bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen zum Gedenktag erklärt. Die drei Frauen waren Mitglieder der der 14. Juni Bewegung, die den Sturz des damaligen Diktators Trujillo plante. Sie wurden in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Die Frauen waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Sie gelten inzwischen weltweit als Symbol die nötige Kraft zu entwickeln um gegen jegliches Unrecht zu kämpfen. Ihre Peiniger und Mörder waren die Anhänger des damaligen Machthabers, seine Soldaten. Es gibt viele Formen der psychischen und physischen Gewalt. Vor allem die häusliche Gewalt ist keine Seltenheit und oft unerkannt, weil sie sich hinter verschlossenen Türen abspielt.

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ße - ob vor Jahrtausenden oder heute, Frauen sind immer Angriffsfläche für Gewalt und Unterdrückung, ob von den Männern selbst, oder vom System. Unser Ziel muss es sein, eine starke Öffentlichkeit für die Frau zu schaffen und uns den Problemen/ Missständen, wie der weiblichen Genitalverstümmelung, Zwangsheirat, Ehrenmorde, Frauenhandel, Zwangsprostitution, geringere Entlohnung, politische und ökonomische Ungleichheit usw. entschlossen entgegen zu stellen! Nicht nur am 25. November sondern Immer! Wir müssen uns vor Augen führen, dass eine Trennung zwischen Mann und Frau eine gewollte Spaltung der Arbeiterklasse und somit ein Instrument der Herrschenden ist, um das kapitalistische System aufrecht zu erhalten. In dieser Gesellschaft ist eine Gleichstellung zwischen Mann und Frau außerhalb von dem Papier nicht möglich, deshalb gilt für uns: Keine Befreiung ohne Revolution – keine Revolution ohne Befreiung der Frau. Deshalb kämpfen wir als AntikapitalistInnen für eine revolutionäre und kämpferische proletarische Frauenbewegung, welche sich nicht vom Staat einschüchtern oder integrieren lässt. Welche selbstständig und selbstbewust für die Rechte der Frauen eintritt und für ihre Befreiung durch die sozialistische Revolution kämpft. Auch wenn die Frau in diesem System nicht befreit werden kann, so ist es doch unsere Pflicht jedwede gewalt gegen Frauen hier und heute zu verhindern.

Laut der Studie „Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat „jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal körperliche und / oder sexuelle Übergriffe durch einen Beziehungspartner erlebt.“ Die Gewalt zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Doch dies sind nur offizielle Zahlen, die Dunkelziffer liegt hier weitaus höher, da viele Frauen nicht einmal soviel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein haben, um auch nur über solch belastende Vorfälle zu sprechen, geschweige denn dem entsprechend zu handeln. Oft ist es aber die Angst die Frauen zum Schweigen bringt. Angst vor weiteren Gewaltausbrüchen, Angst in dieser Gesellschaft vor dem nichts zu stehen. Ob zu Hause, am Arbeitsplatz, auf der Stra-

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// Anonymous //

„Remember, remember, the fifth of november“
Am 05.11.1605 versuchte ein Guy Fawkes im Namen der Religionsfreiheit ein Attentat auf das englische Parlament durchzuführen, doch sein Plan ging schief. Er wurde gefangen genommen, gefoltert und in folge dessen hingerichtet, denn er wurde als Staatfeind entlavt und dem entsprechend behandelt. So fortschrittlich diese Handlung im Rahmen ihrer zeit auch war, so bürgerlich sind die Forderungen der heutigen InternetHacker-Gruppierung, die sich mit “GuyFawkes-Masken” vermummt. Diese AktivistInnen sprechen dem 5. November eine hohe Bedeutung zu und während sie sich Guy Fawkes von 1605 als Vorbild setzen, attackieren sie als “Anonymous” des 21. Jahrhunderts gezielt (Unternehmens-)Websites, die in ihren Augen bewusst gegen Selbstverständlichkeiten wie Menschenrechte, Pressefreiheit, Toleranz usw. arbeiten. So setzen sie ihrem Verständnis nach die damals fortschrittliche Arbeit heute fort. Durch ihre dezentrale Organisation und die in allen Strömungen verstreuten Mitglieder ist diese Gruppierung vom Aufbau her jedoch nicht all zu fortschrittlich. Sie ist Basisdemokratisch organisiert, mit allen Konsequenzen, die dadurch entstehen. Durch

diese Faktoren ist es kaum möglich von einer Organisation zu sprechen, weshalb auch immer nur eine Gruppierung genannt wird. Zwar ist diese lose zusammengestellte Gruppe auf ihre Art bürgerlich, doch Erfolge sind klar aufzuweisen. Einige Beispiele sind die virtuellen Schläge gegen die Seiten der „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen”, der “GEMA”, des Senders “RTL”, gegen die Hyäene unter den Unternehmen “Monsanto”, gegen die Foren der Britischen Polizei und die andauernden Konflikte mit der Sekte “Sciencetology”. Des weiteren war “Anonymous” aus massiv an der Mobilisierung zu den internationalen ACTA-Protesten gegen Internet-Zensur beteiligt. Bei der „Operation Blitzkrieg“ im Dezember 2011 wurden Kundenlisten von Thor-Steinar und Mail-Verläufe von diversen rechtsorientierten Seiten auf „Nazi-leaks.net“(leider nicht mehr verfügbar) bekannt. Die „Deutsche Stimme“ sowie „Altermedia“, Neonazi-plattformen, wurden lahmgelegt. Gleichzeitig jedoch publizierten Mitglieder

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Menschenrecht zum Recht für Menschen und nicht für Bourgeois zu machen. Wir sehen erneut, dass uns die Rechte, die wir zu haben glauben, in der Wirklichkeit nicht gegeben sind.“Anonymous” betreibt so einen Kampf, der auf das immer wieder auftauchende System “Klasse gegen Klasse!” hinausläuft, auch wenn es zu bezweifeln ist, ob die Mitglieder von “Anonymous” sich dessen bewusst sind. // 9. November 1938 //

von “Anonymous” dieses Jahr die Persönlichen Daten eines Antifaschisten aus SüdNRW und verunglimpfen ihn als „Roten Nazi“, wodurch Zweifel an der Kopflosen Organisation aufkommen. Trotz der oben aufgewiesenen Kritikpunkte sind “Anonymous” von ihren Forderungen her so human , dass sie wegen ihren illegalisierten Vorgehen, durch das sie Menschen- und Bürgerrechte einfordern, juristisch von Regierungen verfolgt werden. Diese ergreifen also wiedereinmal für die Kapitalistenklasse der Bevölkerung, obwohl diese eine klare Minderheit ist, partei. So parodieren die demokratisch lackierten Regierungen ihre eigene Rechtfertigung, denn sie verfolgen diejenigen, welche die Grundfreiheiten ihrer eigenen Verfassungen durchsetzen wollen: Menschenrecht, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit. Die kapitalistischen Staaten beweisen ihre Notwendigkeit, überwunden zu werden um endlich

Gedenken zur Reichspogromnacht
Am 9. November 1938 begann die offizielle vom Naziregime geplante Ausrottung der Juden im Deutschen Reich. Durch Aufrufe der NS-Propagandamaschinerie und das Auftreten zivilgekleideter SA- und SS-Angehöriger als Unruhestifter wurde der Hass gegenüber der jüdischen Bevölkerung zum eskalieren gebracht, unter dem Vorwand eines Attentats im deutschen Reich geschürt. Am selben Abend brannten tausende Synagogen, jüdische Wohnungen und Geschäfte wurden demoliert und die vorhergehende schleichende Entrechtung und Misshandlung der Juden wurde nun schlagartig beschleunigt und führte in dieser Nacht zu den ersten Todesopfern. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war es für jeden Menschen offensichtlich welche

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grausame Absicht hinter dem Regime der Nationalsozialisten steckte. Neben den Enteignungen, Misshandlungen und Vergewaltigungen der jüdischen Bevölkerung wurde die Festnahme von 30.000 Juden veranlasst, um diese anschließend in die KZs Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen zu deportieren. Dort wurden sie direkt bei ihrer Ankunft hingerichtet oder zu menschenunwürdiger Zwangsarbeit gezwungen. In der Nacht vom 09.11.1938 kamen mindestens 400 Juden ums Leben. Seit je her gibt es überall in Deutschland Gedenkfeiern die an die staatlich organisierte gewaltsame Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Reichspogromnacht erinnern und mahnen sollen. Dies versucht die NPD und ihr nahestehende Kameradschaften für ihre Zwecke zu missbrauchen, in dem sie an jenem Tag Kundgebungen und Fackelmärsche organisieren. In den letzten 3 Jahren hat die NPD dies in Essen immer wieder versucht und will auch dieses Jahr erneut am 9.11. in Essen aufmarschieren. Die Fackeln erinnern dabei in makabrerer Weise an die brennenden Geschäfte der Reichspogromnacht. Deshalb rufen wir

dazu auf sich entschlossen gegen diese dreiste Hetze zu stellen, die auch noch vom Staat toleriert wird. Nähere Informatonen folgen auf www.roteantifa.org

// Repressionen //

Gerichtsverfahren gegen Deniz K
Am 23. Oktober hat der Prozess gegen unseren Genossen Deniz K. angefangen. Der Vorwurf lautet fünffacher versuchter Totschlag. Demzufolge soll der 19-jährige mit einem Fahnenstock (aus Holz von etwa 2cm Dicke) versucht haben, fünf behelmte, gepanzerte und bewaffnete Polizisten umzubringen. Dass Deniz nicht für das, was er angeblich getan haben soll, vor Gericht steht, sondern dafür, was er vertritt, dass der Vorwurf völlig überzogen ist und dass die herrschende Klasse mit derartige Repressionen versucht uns einzuschüchtern möge uns alle schon längst klar sein. Dieser Artikel soll nun über den laufenden Prozess informieren. Bereits am ersten Prozesstag, dem 23. Oktober, sind verschiedene Auffälligkeiten zu erkennen. Bei der Vorführung der angeblichen Videobeweise musste der Richter mehrere

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sen, obwohl dies klar gegen die Vorschriften verstößt. Interessant ist auch, dass die zwei „Geschädigten“, die auch als Zeugen ausgesagt haben, in einem Raum waren, als sie ihre Aussagen zu Protokoll gaben - so konnten sie gegenseitig ihre Aussagen und Befragung hören und sich natürlich dementsprechend unter einander absprechen. Dies ist laut Gesetz eindeutig verboten. Als man den Beamten des polizeilichen Staatsschutzes jedoch hierauf ansprach, gab er das ohne zu Zögern zu und sagte Schulter zuckend, dass er da wohl einen Fehler gemacht habe. Mehr Wörter sind angeblich nicht darüber gefallen. Im allgemein können wir mit dem Prozess bis jetzt durchaus zufrieden sein, denn er hat gezeigt wie absurd der Vorwurf des versuchten fünffachen Totschlag ist und dass dies bewusst so übertrieben worden ist, nicht um irgendwelche Straftaten aufzudecken, sondern um antifaschistische Organisationen und Antifaschisten im Allgemeinen zu kriminalisieren. Auch zeigt er, wie verzweifelt versucht wird in diesem „Schauprozess“ Deniz zu verurteilen. Dennoch ist Deniz nicht frei und nichts kann gutmachen, dass er schon so lange von seine Freiheit beraubt worden ist und weiterhin in U-Haft steckt. Deniz braucht unsere Solidarität! Zeigen wir ihm diese indem wir zahlreich auf Soli-Demos erscheinen, eigen Aktionen durchführen und weiterhin seine Freiheit fordern. Free Deno!

Male nachfragen, wo denn der angebliche „Treffer“, auf dem der die Anklage beruht, zu sehen sei. Bei der Zeugenvernehmung, sind vermehrt Widersprüche, sowie nur sehr unvollständige Antworten zu erkennen. Ebenfalls sehr auffällig war es, dass die verschiedenen Zeugen der Polizei bei der Beschreibung des Verdächtigen exakt die gleiche Wortwahl verwendet haben. Am darauf folgendem Tag, dem 24. Oktober und zweitem Prozesstag ist festzustellen, dass die Behörden ganz und gar nicht fehlerfrei gearbeitet haben. Auf die Nachfrage warum in verschiedene Vernehmungsprotokollen unstimmige Uhrzeiten angegeben werden, wollte der KripoBeamte glauben lassen, das vom Computer aus die Uhrzeiten automatisch eingetragen werden. Diese Aussage nahm er aber später wieder zurück und gab so die Manipulation zu.Nicht nur war die Hausdurchsuchung beim Angeklagten rechtlich nicht erlaubt, sondern auch die Durchsuchung ist nicht ordnungsgemäß verlaufen. So haben die Beamten persönliche Texte vor Ort durchgele-

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„80 Jahre Antifaschistische Aktion, 5 Jahre Rote Antifa“
Unter dem Motto „80 Jahre Antifaschistische Aktion, 5 Jahre Rote Antifa“ organisierten wir unser Cafe Roter Oktober SPECIAL im Ground Zero in Essen. Als Alternative zu der physischen und psychischen Ausbeutung in diesem System ist uns sehr wichtig, dass die Jugendlichen fern von diesen Dingen zusammen die Zeit verbringen. Im Laufe des Tages nahmen ungefähr 80 Gäste an unserer Feier teil. Nach einem kurzen Vortrag über die Geschichte der Antifaschistischen Aktion, wo die Wichtigkeit des antifaschistischen Kampfes mit dem Kampf gegen das Kapital betont wurde, startete unser erster Liveact mit dem Rapper S.Castro. In seinen Songs greift er immer wieder die Probleme der Gesellschaft an und ruft zum Widerstand gegen die Unterdrückung. Da gerade ebenfalls die Prozesse gegen unseren Genossen Deno laufen (denizk.blogsport.de), baute er ebenfalls seinen Fall extra in einem der Acts auf. Die Stimmung danach war sehr kämpferisch. Allerdings versuchten zwischendurch ungebetene Gäste aus verschiedenen reaktionären Strömungen die Feier zu stören. Zwar

handelte es sich hierbei um eine offene Feier, doch nur für Gäste ohne das hinterlistige Ziel unser Zusammensein zu verhindern. Die Gäste auf unserer Feier hatten auch selber nur durch eine Ansage mitgekriegt, dass Störenfriede überhaupt anwesend waren. Nachdem die Geschichte und Perspektiven der Roten Antifa kurz vorgestellt wurden, trat als Überraschungsgast Schriftstella beginnend mit dem Track „Free Deno“ auf. Gegen Ende der Vorstellung gratulierten uns Gäste im Namen ihrer Organisation zu unserem Geburtstag, u.a. die SDAJ, Young Struggle, A.K.A.B und die SOL NRW. Als Mitglied des 3a Bündnisses setzen wir uns für den revolutionären Aufbauprozess in Deutschland ein und bedanken uns deswegen bei allen GenossInnen für die Unterstützung und Solidarität. „Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der die Produktionsmittel nicht länger im Besitz einer Minderheit sind, die sich den Mehrwert aneignet und so die Lohnabhängigen ausbeutet. Die Perspektive liegt in einer kommunistischen Gesellschaft, in der die Produktion nicht dem Profit, sondern den Bedürfnissen dient und die Herrschaft des Menschen über den Menschen abgeschafft ist. Diesem Ziel kommen wir nicht näher, wenn wir vereinzelt kämpfen. Deshalb müssen wir uns organisieren.“ (3a.blogsport.de) In diesem Sinne: Für einen revolutionären Aufbauprozess! Für den Kommunismus!

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Hungerstreik in türkischen Gefägnissen
An dem Hungerstreik in den Gefängnissen der Türkei, aufgenommen von 63 politischen Gefangenen der PKK und PAJK am 12. September, sollen ab dem heutigen Tag [5.11.] insgesamt 10 000 politische Gefangene partizipieren. Dies kündigte Deniz Kaya, Sprecher des Hungerstreiks an. Zuletzt betrug die Zahl der Hungerstreikenden etwas mehr als 700. Im Folgenden dokumentieren wir Auszüge aus der Erklärung der Hungerstreikenden: „[…] Wir wollen mit unserem Hungerstreik niemanden in die Knie zwingen oder erpressen. Zugleich erlauben wir es aber auch nicht, dass irgendjemand versucht uns zu erpressen. Wir wollen, als inhaftierte FreiheitskämpferInnen, dass mit unserem Hungerstreik unsere Forderung nach den grundlegendsten Menschenrechten sowie unsere legitimen Forderungen nach sozialen und politischen Rechten in der Öffentlichkeit und der gesamten Welt erhört werden. Wir sagen, dass niemand die Tyrannei akzeptieren darf und deshalb fordern wir ein Ende der Tyrannei gegenüber unserem Volk. Wer Tyrannei akzeptiert, den wird ein grausames Ende ereilen. Aber auch Erdogan und seine Schergen sollten wissen, dass ihre

Tyrannei, ihr Sultanat, ihr despotisches Regime nicht akzeptiert werden wird, dass ihr Ende schlimm sein wird. Wir fordern eine Antwort: Wir fragen die ganze Welt: Wer kann sich gegenüber der Forderung nach juristischer Verteidigung in der eigenen Muttersprache verschließen? Wer kann die Isolation und die Folter an einer Person akzeptieren, der von einem ganzen Volk als dessen Repräsentant akzeptiert wird? Wer kann sich gegen die Friedensverhandlungen mit unserem Vorsitzenden, unserem Repräsentanten stellen, der die Schlüsselfigur für einen Frieden zwischen den Völkern ist. Wir fordern von allen Menschen Antworten auf diese Fragen!

Termine
Gedenkkundgebung zum 9.11. und Anti NPD Protest 09.11. | 17 Uhr | Essen Demo: VS abschaffen! 10.11. | 14 Uhr | Köln Cafe Roter Oktober: zum Tag gegen Gewalt an Frauen 30.11. | 19 Uhr | Ground Zero