02 2013

Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Ausgabe haben wir für euch zunächst einen Artikel über aktuellen Proteste in Indien gegen Vergewaltigungen und die berichte darüber in Deutschland. Desweiteren wollen wir mit einem Artikel das diesjährige Gedenken der Luxemburg-Liebnknecht-Lenin Demonstration auswerten und Stellung zu den laufenden Debatten darum nehmen. Ein dritter Artikel beschäfftigt sich mit dem historischen entstehen der NATO und ihrer heutigen Situation und einer Einschätzung der Verschiedenen Interessenlagen der dort vertretenen imperialistischen Kräfte. Viel Spaß beim lesen...

// Frauenrevolution //

Der Kampf der indischen Bevölkerung um die Rechte der Frauen
Nicht selten kommt es vor, dass in Indien Frauen vergewaltigt werden. In der Stadt Neu-Delhi sogar durchschnittlich etwa alle 18 Stunden (nach offiziellen Angaben der Polizei), weshalb sie nicht nur Landeshauptstadt ist, sondern auch als Hauptstadt der Sexualverbrechen Indiens gilt. Doch die Vergewaltigung vom 16. Dezember des letzten Jahres sorgt in ganz Indien momentan für Aufsehen. Mit Schweigemärschen und Mahnwachen gedenken die Menschen Indiens der jungen Frau, die an diesem Tag mit ihrem Freund in einen Bus einstieg, der jedoch gestohlen und nicht im Dienst war, und dort von sechs Männern vergewaltigt und misshandelt wurde. Nach etwa einer Stunde warfen sie das Paar zwar lebend aus dem Bus, doch die junge Frau verstarb später in einem Krankenhaus Singapurs an den Folgen der Misshandlung durch eine Eisenstange. Doch den Opfern von Sexualverbrechen wird nicht mehr nur gedacht. Vor allem Neu-Delhi selbst ist zum Zentrum der Proteste geworden, bei denen sich tausende Menschen (unter ihnen viele Studierende) für einen besseren Schutz der Frauen und härtere Strafen für Sexualverbrecher einset-

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zen. Bislang wurden diese gar nicht oder nur geringfügig bestraft, doch nun wird für die sechs Täter die Todesstrafe vom Volk gefordert. Seit 2004 wurden bislang zwei Todesstrafen in Indien vollstreckt, doch sollten Indiens Gerichte sich den Forderungen des Volkes beugen, folgen bald sechs weitere. Die Proteste entwickeln momentan eine Dynamik, wie sie in letzter Zeit in Indien kaum vorgekommen ist. Es scheint, als könnten diese Proteste bald etwas, vielleicht die Gesellschaft oder auch das Rechtssystem Indiens nachhaltig, verändern. Diese Dynamik entwickelt sich, weil die Menschen, die momentan auf die Straße gehen, sich mit der neulich Verstorbenen identifizieren können. Sie verkörpert eben jene Generation, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt und versucht, durch schwere Mühen aus diesen in die Mittelschicht zu gelangen. Auf diesem Weg befand sich die 23-Jährige. Indischen Medien nach hatte ihr Vater, der ein Arbeiter war, ein Stück Land verkauft, um ihr das Studium zu ermöglichen. Sie habe das Studium angestrebt, um ihrer Familie eine bessere Zukunft bringen zu können und sei so zu einem Vorbild der Nachbarschaft geworden. So wurde eine starke Frau ihres Geschlechtes wegen verletzt und letzten Endes ermor-

det. Doch nicht nur an solchem Unglück wie dem, was diese junge Frau erleben musste, wird die Unterdrückung der Frau greifbar. Diese sitzt tief verwurzelt in den Gesellschaften der verschiedensten Länder und zeichnet sich immer wieder durch patriarchale Strukturen ab. Ob es nun in Indien sei, wo die ständige, direkte Schändung der Frau bislang einfach totgeschwiegen wurde, oder hier im ach so entwickelten Europa, wo die Frau bewusst und öffentlich auf ihren Körper reduziert wird und als Mode- und Sexobjekt an jeder Werbetafel zur Schau gestellt wird. Leider schreit die Bevölkerung erst auf, wenn sie unabwendbar vor Tatsachen gestellt wird, und so kommt es, dass die indische Bevölkerung erst nun laut auf sich aufmerksam macht, und auf seine löblichen Forderungen hindrängt. Doch warum gehen die deutschen, bürgerlichen Medien so sehr auf die Geschehnisse in Indien ein, wo diese doch sonst versuchen, Aufstände und fortschrittliche Bewegungen vom deutschen Volk fern zu halten, damit dieses gar nicht erst auf die Idee kommt, sich zu erheben und seine Forderungen zu erzwingen? Die Antwort liegt auf der Hand. Indem sie die Umstände, unter denen indische Frauen zu leiden haben aufweisen, vermitteln

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die Medien der deutschen Bevölkerung, dass es in Deutschland, in dieser „gerechten“ Gesellschaft, den Frauen längst nicht so schlecht ginge, wie den Frauen dort. Mit dem typischen „Seht, dort ist es viel schlimmer als bei uns!“ wird der Sexismus in unserer Gesellschaft und der Unterdrückungsmechanismus, unter dem auch die Frauen hier zu leiden haben, wieder einmal relativiert. Die meisten Frauen Deutschlands, die man auf dieses Thema anspricht, streiten es ab, von der Unterdrückung der Frau betroffen zu sein, sehen sich als gleichgestelltes Geschlecht und vergleichen, wenn man argumentativ an das Problem ran geht, ihre Situation mit der von Frauen aus anderen Regionen – so wie mit der Situation der Frauen in Indien. So wird den Menschen ein falsches Zufriedenheitsgefühl gegeben, was sie nur für Ungerechtigkeiten hier taub und uneinsichtig machen soll, schließlich wird von klein auf die deutsche Demokratie gelobt und kein bisschen unter Kritik gestellt. Deshalb ist es unsere Aufgabe, den Menschen ein Bewusstsein sowohl für die Unterdrückung der Frau, als auch die des Proletariats zu schaffen und die Lügen unserer Gesellschaft, die von den bürgerlichen Medien verbreitet werden, aufzudecken. Wir solidarisieren uns mit dem momentanen Kampf um die Rechte der Frauen in Indien, mit den Protesten direkt vor Ort und Gedenken der jungen Verstorbenen. Ihr Tod, so wie der Tod aller anderen Frauen, die unter den patriarchalen Mechanismen zu leiden hatten und noch haben, soll nicht umsonst gewesen sein, denn wenn es so weit ist wird die Frau sich mit der Arbeiterklasse durch den Sozialismus befreien.

// LLL Gedenken 2013 //

„Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“

In diesem Jahr fand der Marsch zur Gedenkstätte der Sozialisten am 13. Januar statt. Ungefähr 6.000 Menschen demonstrierten zu Ehren von Luxemburg, Liebknecht und Lenin. Die Namen von historischen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung in Ehren zu halten heißt für uns aus ihren revolutionären Taten zu lernen. Ihre Theorien und Kämpfe bilden die Grundlagen, um den Charakter des imperialistischen Systems zu verstehen. Gerade wo die Klaue des deutschen Imperialismus sich wieder ganz Europa unter die Nägel reißen will, gilt es den Chauvinismus zu bekämpfen, ganz nach den Worten von Karl Liebknecht „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ „Alles lernen, nichts vergessen!“ Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges er-

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lebte die internationale Sozialdemokratie einen Bruch, der unumgänglich war. Auf der einen Seite fand man die Reformisten, Chauvinisten und Opportunisten, die den Krieg als „Vaterlandsverteidigung“ befürworteten und auf der anderen Seite fand man Revolutionäre, die dem imperialistischen Krieg den erbarmungslosen Kampf ansagten. Für die Kommunisten wäre es ein Verrat an der Arbeiterklasse gewesen, länger mit den Sozialchauvinisten eine Partei zu bilden. Es waren Menschen, die sich in Worten Sozialisten nannten, in ihren Taten jedoch den Interessen des Kapitals dienten. Aus dieser internationalen Spaltung entstanden auf der einen Seite kommunistische Parteien, die sich um die 3. Internationale sammelten und auf der anderen Seite die sich weiter als sozialdemokratisch bezeichnenden Parteien, die immer mehr auf die Seite der Bourgeoisie übergingen. Als die Revolution in Russland dann ausbrach, die Arbeiter die Macht in ihrem eigenen Land eroberten, stellten sich die Sozialdemokraten vollkommen auf die Seite des Kapitals. Die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch den Verrat der deutschen Sozialdemokratie ist ein besonders tragisches Beispiel hierfür. Man könnte unzählige Werke über die weitere Entartung der Sozialdemokratie in Deutschland schreiben und dass was wir heute als Hartz 4 und Sarrazin kennen sind

die Ergebnisse davon. Besonders paradox scheint uns die Tatsache, dass heute ihre Jugendorganisation „Jusos“ mit bekennenden Zionisten Hand in Hand im Gedenken an „Rosa & Karl“ eine gemeinsame alternative Gegendemonstration bildeten. Um also eine Bedeutung innerhalb der Massen zu gewinnen, müssen sie sich irgendwie auf die Revolutionäre berufen, auch wenn sie sich dadurch in etliche Widersprüche begeben. „Die Feinde des Volkes rechnen mit der Vergeßlichkeit der Massen – wir setzen dieser Spekulation entgegen die Losung: Alles lernen, nichts vergessen!“ (Karl Liebknecht) Die Reaktionen vieler Gruppen und Organisationen, die sich über diese „Spaltung“ empörten, erschien uns wenig sinnvoll, denn letztendlich hat sich auf dieser Demonstration alles versammelt, was der Arbeiterklasse gegenüber feindlich gesinnt war. Allein solch einer Demonstration große Aufmerksamkeit zu schenken, verdeutlicht die Schwäche der eigenen Kräfte und auch das geringe Vertrauten, das man hierfür besitzt. „Hände weg von Sowjetrussland!“ Der Aufbau des Sozialismus im damaligen Russland war begleitet von vielen konterrevolutionären Tätigkeiten im In- und Ausland. Das Geschrei der internationalen Bourgeoisie war groß, man fürchtete sich

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vor der Revolution im eigenen Land. Die Arbeiterbewegung in Deutschland, Italien etc. erlangte ein bisher noch nie gekanntes Ausmaß, dass gleiche gilt auch für den Antikommunismus. „Die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung“, „Kinderfressende Kommunisten“ und auch die „Rot-gleichBraun-Theorie“ sind nur einige von vielen Beispielen der antikommunistischen Propaganda, die auch heute noch viele Anhänger findet, unter anderem bei der rechten „Vereinigung der Opfer des Stalinismus eV.“. Es ist kein Wunder, dass sie sich besonders für den „Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus“ interessieren, der vor einigen Jahren unter anderem von der Linkspartei auf dem Friedhof der Sozialisten aufgestellt worden ist. Protest dagegen zu äußern bezeichnen manche Wirrköpfe als „Spaltung“ und neuerdings auch als Tätigkeiten von „V-Männern“, doch kaum einer von ihnen kommt auf die Idee, den Gedenkstein selber zu hinterfragen. Warum wurde er ausgerechnet dort platziert, wo jedes Jahr Kommunisten aus aller Welt gedenken? Wer sind überhaupt die Opfer des Stalinismus? War es Trotzki, der zum gewaltsamen Umsturz der KPdSU aufgerufen hat? Waren es die ganzen deutschen Soldaten, die beim Krieg für die Interessen des deutschen Faschismus kämpften? Waren es die Monopolkapitalisten, die ihren Profit mit dem Blut von Millionen von Arbeitern erwirtschafteten und ihren Untergang am Beispiel der Sowjetunion hervorsahen? Und waren das denn wirklich die Opfer des Stalinismus, oder nicht wohl eher die Opfer des ganzen Proletariats in der Sowjetunion? Es war nämlich nicht Stalin allein, der Angst und Furcht verbreitete, es war die Arbeiterklasse der Sowjetunion, die dem Kapital den offenen Kampf ansagte

und auf die Solidarität ihrer Klasse auf der ganzen Welt zählte. Damals wie heute: Dem deutschen Imperialismus in den Rücken fallen! Der Ausbruch der Krise im Jahr 2007 galt als Auslöser für viele Veränderungen die in der Welt stattfanden. Das imperialistische Zweckbündnis „Europäische Union“ scheint nicht zu einem einheitlichen Staat zu führen, sondern im Gegenteil, zum Scheitern und Zerbrechen verurteilt zu sein. Die Interessen des deutschen Kapitals rücken immer aggressiver in den Vordergrund und die heutigen Widersprüche zu den Interessen Frankreichs werden stetig größer und sogar zu denen des US-Imperialismus. Länder wie Griechenland und Portugal geraten immer mehr in Abhängigkeit des deutschen Imperialismus und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Eis bricht. Es kann nur die vereinte Kraft der Arbeiter sein, die diesen imperialistischen Wahnsinn beendet und ein neues System frei von jeglicher Ausbeutung und Krieg schafft. Um den revisionistischen, reformistischen, opportunistischen, chauvinistischen und sonstigen feindlichen Strömungen den Kampf anzusagen, ist eine kommunistische Partei notwendig, die die Arbeiterklasse wirklich zum Sieg über das Kapital führt, in diesem Sinne: Kampf dem Antikommunismus! Für den revolutionären Aufbauprozess! Trotz alledem!

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// Imperialismus //

Das imperialistische Militärbündnis NATO: Ein Relikt der Vergangenheit?
Hat das „antikommunistische Bollwerk“ mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion seinen historischen Feind verloren? Wessen Interessen vertritt es heute? Wer ist ihr heutiger Feind? Diese und weitere Fragen wollen wir in diesem Artikel aufwerfen und von verschiedenen Seiten beleuchten. Die NATO (North Atlantic Treaty Organization) wurde am 4. April 1949 durch die Unterzeichnung des Nordatlantik Vertrages durch die 12 Gründerstaaten unter der Führung der drei westlichen Siegermächte (USA, Großbritannien und Frankreich) gegründet. Sie bildete ein militärisches Bündnis der Mehrheit der kapitalistischen Staaten in Westeuropa und Mittelamerika. Sie bildeten so ein militärisches Bündnis gegen die Sowjetunion und rüsteten ihre Armeen gegenseitig mit gigantischem technologischen und finanziellen Aufwand auf. Parallel dazu verfolgten sie zehntausende Kommunistinnen und Kommunisten in ihren eigenen Ländern, verbaten ihre Organisationen und bauten ihre Repressionsorgane weiter aus.

Zudem baute die NATO gezielt so genannte „Stay Behind“ Organisationen auf, welche im Falle einer sowjetischen Invasion Sabotageakte und Terror hinter den feindlichen Linien durchführen sollten. Diese NATO Geheimarmeen (auch unter dem Namen „Gladio“ bekannt) wurden in fast allen kapitalistischen Ländern Europas ab 1950 aufgebaut. Dabei rekrutierten sich diese Strukturen vor allem aus militanten Faschisten, welche durch die NATO militärisch ausgebildet und ausgestattet wurden. Zahlreiche Anschläge und Morde gehen auf das Konto dieser antikommunistischen, faschistischen NATO Strukturen. Ebenso wie organisierter Terror gehört seit der Existenz der NATO die Drohung mit dem Einsatz von Atombomben zu ihrem Repertoire. Alleine die USA haben seit 1945 über 70.000 Atomwaffen hergestellt (Russland rund 55.000). Dabei Lagern noch heute rund 180 amerikanische Atomwaffen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Türkei. Auch heute hält die NATO weiterhin daran fest, dass Konzept der „nuklearen Abschreckung“ beizubehalten und zwar so lange, wie es in nicht NATO Ländern Atomwaffen gibt.

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Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand (von den imperialistischen Ländern als „Warschauer Pakt“ bezeichnet) bemühte sich die NATO besonders um die Aufnahme der osteuropäischen Staaten in ihr Lager. So traten ab 1999 zahlreiche dieser Länder der NATO bei und wurden von dieser aufgerüstet. So verschob die NATO ihr Einflussgebiet direkt an die russische Grenze. Doch welches Ziel verfolgt die NATO seit dem Wegfall ihres größten ideologischen Feindes, einer Gemeinschaft sozialistischer Staaten bzw. ihrer Entartungen? Zwar existiert der sozialimperialistische Staat der Sowjetunion, ebenso wie das maoistische China nicht mehr, doch an ihrer Stelle sind die heutigen imperialistischen Staaten Russland und China getreten. So hat sich an der geografischen Stelle der Gegenspieler der NATO bzw. ihrer größten Macht, den USA nicht viel geändert. War es früher der Kampf um den Einfluss der kapitalistischen bzw. sozialistischen Weltanschauung (und ihrer Entartungen), so sind es heute ganz offen verschiedene imperialistische Interessen die die verschiedenen Staaten in verschiedene Interessenlager spalten. Von einer großartigen Neuausrichtung der NATO kann hier also nicht gesprochen werden. Hinzu kommen jedoch enorme zwischenimperialistische Spannungen innerhalb der NATO. Denn auch zwischen den imperialistischen NATO-Staaten (Vor allem den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutsch-

land) gibt es verschiedene Interessen, welche ein einheitliches Vorgehen des Militärbündnisses, in dem jedes Mitgliedsland eine Veto-Möglichkeit besitzt, sehr erschwert. Einig sind sich die Imperialisten in der NATO jedoch zum Beispiel darüber, dass eine Kontrolle der Erdöl- und Erdgasversorgung Europas nicht allein von Russland abhängen darf und so kommt es seit 2001 zu einem massiven militärischen Engagement im Nahen- und Mittleren Osten, um den Zugang zu diesen Ressourcen für den europäischen und Nordamerikanischen Markt zu sichern. Wir sehen also, dass sich an der Ausrichtung und dem Feindbild der NATO seit ihrer Gründung nicht viel geändert hat. Nach wie vor ist die NATO vor allem ein militärischer Garant für die Herrschaft der imperialistischen Staaten Nordamerikas und Europas, welcher seine Macht nicht nur mit militärischen Mitteln sichert, sondern auch versucht diesen weiter auszubauen. All das sind Gründe für uns, uns weiter konsequent gegen die NATO und die von ihr entfachten Kriege und Katastrophen zu engagieren und keinen ihrer Gipfel oder öffentlichen Auftritt ungestört über die Bühne gehen zu lassen.

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aktuellen Meldungen über Wahl- und Umfrageerfolge der offen neonazistischen Partei Chrisy Avgi macht sich jedoch Ernüchterung breit: Die polizeilich durchgeführte Internierung tausender illegalisierter Menschen in eigens für sie eingerichtete Camps, Straßenterror durch faschistische Schlägerbanden und deren offene Unterstützung durch örtliche Polizeieinheiten zeigen ein Szenario, das ähnlich auch für den Rest Europas denkbar erscheint. Höchste Zeit über die internationale Dimension antifaschistischer Politik ins Gespräch zu kommen. Cafe Roter Oktober 22.02. | 19 Uhr | Essen | Ground Zero // Veranstaltung //

CRO:Aufstieg des Termine Neo-Faschismus? - Griechenland in Jahrestag der Verhaftung Öcalans 16.02. | 10 Uhr | Straßburg der Krise Diskussionveranstaltung zum NPDGriechenland im Umbruch: Der Widerstand gegen die Austeritätspolitik der Troika in der Krise führte Massen von Menschen auf die Straße. Nicht wenige hofften angesichts der massiven Ausschreitungen im Zuge der Generalstreiks, aber auch nach dem Aufstieg der SYRIZA-Partei, auf eine progressive Veränderung der Gesellschaft. Nach Verbot von „Essen stellt sich quer!“ 21.02 | 19 Uhr | Essen | Kulturzentrum Grend Cafe Roter Oktober 22.02. | 19 Uhr | Essen | Ground Zero