Joseph v.

Eichendorff

Gedichte V

J Simion Berlin 1841

Joseph von Eicendor{

Werke Er#er Theil

Gedicte

W

Au+gabe le~ter Hand
J Simion Berlin ÉÐÌÉ

Inhalt
I. Wanderlieder Ï II. Sängerleben 69 III. Zeitlieder 151 IV. Frühling und Liebe 229 V. Totenopfer 327 VI. Gei#lice Gedicte 351 VII. Romanzen 425 VIII. Au+ dem Spani<en 521 Fußnote 546 Gedictverzeicni+ 547

W

I. Wanderlieder
Viele Boten gehn und gingen Zwi<en Erd und Himmel+lu#, Solcen Gruß kann keiner bringen, Al+ ein Lied au+ fri<er Bru#.

J

Fri<e Fahrt Laue Lu} kommt blau ge]o^en, Frühling, Frühling so\ e+ sein! Waldwärt+ Hörnerklang ge<o^en, Mut’ger Augen licter Scein; Und da+ Wirren bunt und bunter Wird ein magi< wilder Fluß, In die <öne Welt hinunter Lo%t dic diese+ Strome+ Gruß. Und ic mag mic nict bewahren! Weit von euc treibt mic der Wind, Auf dem Strome wi\ ic fahren, Von dem Glanze selig blind! Tausend Stimmen lo%end <lagen, Hoc Aurora ]ammend weht, Fahre zu! ic mag nict fragen, Wo die Fahrt zu Ende geht!

W
A\gemeine+ Wandern Vom Grund bi+ zu den Gipfeln, So weit man sehen kann,
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Je~t blüht’ + in a\en Wipfeln, Nun geht da+ Wandern an: Die Que\en von den Klu}en, Die Ström auf grünem Plan, Die Lercen hoc in Lü}en, Der Dicter fri< voran. Und die im Tal verderben In trüber Sorgen Ha}, Er möct @e a\e werben Zu dieser Wander<a}. Und von den Bergen nieder Er<a\t sein Lied in+ Tal, Und die zer#reuten Brüder Faßt Heimweh a\zumal. Da wird die Welt so munter Und nimmt die Reise<uh, Sein Liebcen miµendrunter Die ni%t ihm heimlic zu. Und über Felsenwände Und auf dem grünen Plan Da+ wirrt und jauczt ohn Ende – Nun geht da+ Wandern an!

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Der frohe Wander+mann Wem Goµ wi\ recte Gun# erweisen, Den <i%t er in die weite Welt; Dem wi\ er seine Wunder weisen In Berg und Wald und Strom und Feld. Die Trägen, die zu Hause liegen, Erqui%et nict da+ Morgenrot, Sie wi^en nur von Kinderwiegen, Von Sorgen, La# und Not um Brot. Die Bäclein von den Bergen springen, Die Lercen <wirren hoc vor Lu#, Wa+ so\t ic nict mit ihnen @ngen Au+ vo\er Kehl und fri<er Bru#? Den lieben Goµ laß ic nur walten; Der Bäclein, Lercen, Wald und Feld Und Erd und Himmel wi\ erhalten, Hat auc mein Sac auf+ be# be#e\t!
J

Im Walde E+ zog eine Hoczeit den Berg entlang, Ic hörte die Vögel <lagen,
11

da+ Waldhorn klang. Ha# du einen Freund hienieden. Wolken ziehn wie <were Träume – Wa+ wi\ diese+ Graun bedeuten? Ha# ein Reh du. Laß e+ nict a\eine grasen.Da bli~ten viel Reiter. Jäger ziehn im Wald und blasen. Trau ihm nict zu dieser Stunde Freundlic wohl mit Aug und Munde. Stimmen hin und wieder wandern. W Zwielict Dämmrung wi\ die Flügel spreiten. Sinnt er Krieg im tü%’ <en Frieden. Nur von den Bergen noc rau<et der Wald Und mic <auert im Herzen+grunde. Die Nact bede%et die Runde. lieb vor andern. war a\e+ verha\t. 12 . Da+ war ein lu#ige+ Jagen! Und eh ic’ + gedact. Scaurig rühren @c die Bäume.

Hebt @c morgen neugeboren. Und hin und her im Tal Erwact die Nactiga\. O wunderbarer Nactgesang: Von fern im Land der Ströme Gang.Wa+ heut müde gehet unter. bleib wac und munter! W Nact+ Ic wandre durc die #i\e Nact. W 13 . Mance+ bleibt in Nact verloren – Hüte dic. Lei+ <auern in den dunklen Bäumen – Wirr# die Gedanken mir. Dann wieder a\e+ grau und #i\e. Mein irre+ Singen hier I# wie ein Rufen nur au+ Träumen. Da <leict der Mond so heimlic sact O} au+ der dunklen Wolkenhü\e.

Meinet. Lebe eben wie ic kann. – Mag dir Goµ ein’n Mann be<eren Wohl mit Hau+ und Hof versehn! Wenn wir zwei zusammen wären.Der wandernde Mu@kant 1 Wandern lieb ic für mein Leben. So ein armer Lump nict wär. ic ge[el’ ihr sehr. In der Kälte. Möct mein Singen mir vergehn. Wo\t ic mir auc Mühe geben. Weiß nict. W 14 . Scöne alte Lieder weiß ic. ohne Scuh Draußen in die Saiten reiß ic. Mance Scöne mact wohl Augen. Wenn ic nur wa+ wo\te taugen. wo ic abend+ ruh. Paßt e+ mir doc gar nict an.

2 Wenn die Sonne lieblic <iene Wie in Wel<land lau und blau. Daran die Laute hangen. Wenn die Sonne lieblic <iene Wie in Wel<land lau und blau. Den rect mein Herze spüret. In der Nact dann Liebcen lau<te An dem Fen#er süß verwact. Heimlic eine <öne Nact. Ging’ ic mit der Mandoline Durc die überglänzte Au. W 3 Ic reise über+ grüne Land. Der Morgen tut ein’n roten Scein. Wün<te mir und ihr. un+ beiden. Ging’ ic mit der Mandoline Durc die überglänzte Au. Hab um den Hal+ ein gülden Band. 15 . Der Winter i# vergangen.

Der liebe Goµ mic führet. Die sehn nac mir herunter. Im grünen Wald @ng. 16 . Der Lieb#e @e im Arme hält. bleib frei und munter! Die Sonne un+ im Dunklen läßt.Da greif ic in die Saiten ein. im Wald Gehn Wa^er auf und unter. Die funkelt lu#ig über+ Land In tausend <önen Sceinen. Ein’ Blum von Edel#einen. So @lbern geht der Ströme Lauf Fernüber <a\t Geläute. Im Meere @c zu spülen. daß e+ <a\t. Vom Sclo^e in die weite Welt Scaut eine Jungfrau ’runter. Mein Herz. Die Seele ru} in @c: Glü% auf! Ring+ grüßen frohe Leute. Wie bi# du <ön! Hinau+. Da ruh ic au+ vom Tage+fe# Fromm in der roten Kühle. Mein Herz i# rect von Diamant.

Streic und kneif in süßem Scerze. Wo ic tief unten <lafe. Drü% dic zärtlic an mein Herze. Wie liegt a\ fal<e Pract so weit! <laf wohl auf #i\er Erde. Wie ein recter Liebe+tor Lehn ic san} an dic die Wange Und du @ng# mir fein in+ Ohr.Hoc führet durc die #i\e Nact Der Mond die goldnen Scafe. Nacbar <imp} mit wilder Miene – 17 . Daß mir’ + fa# den Atem nimmt. Goµ <ü~ dein Herz in Ewigkeit. Den Krei+ der Erden Goµ bewact. Daß e+ nie traurig werde! W 4 Bi# du mancmal auc ver#immt. Wohl im Hofe bei dem Klange Ka~e miaut. Hund heult und be\t.

Süße. Und nun geht’ + an+ Gläserklingen.Doc wa+ kümmert un+ die Welt. Gähnend #re%en @c die Faulen. Und die Ke%en sucen Streit. traute Violine! W 5 Mürri< @~en @e und maulen Auf den Bänken #umm und breit. Ste\ mic in de+ Kreise+ Miµen. Und wie ic den Bogen <wenke. Ziehn die Klänge in der Rund A\en rect durc die Gelenke Bi+ zum tief#en Herzen+grund. An ein Walzen um und um. Da komm ic durc+ Dorf ge<riµen. Fernher durc den Abend kühl. je mehr @e springen Keiner fragt er# lang: warum? – 18 . Je mehr ic #reic. Grüß und zieh mein Geigenspiel.

W 6 Durc Feld und Bucenha\en Bald @ngend.Jeder wi\ dem Geiger reicen Nun sein Scer]ein auf die Hand – Da vergeht ihm gleic sein Streicen. Und gehn a\ vergnügt nac Hau+. Die der Men<en Herz erfreut. Und fort i# der Mu@kant. Rect lu#ig sei vor a\en Wer ’+ Reisen wählen wi\! 19 . Doc in Walde+ grünen Ha\en Ra# ic dann noc mance Stund. Und e+ rau<t die Nact so leise Durc die Walde+einsamkeit. Nur die fernen Nactiga\en Sclagen tief au+ näct’gem Grund. Hören ihn von fern noc geigen. Und @e sehn ihn fröhlic #eigen Nac den Walde+höhn hinau+. Und ic @nn auf neue Weise. bald fröhlic #i\.

Gedanken über]iegen Die Vögel und den Wind. O Lu#. W 20 . Eine fri<e Reisenote Durc Wald und Herz erklingt. vom Berg zu <auen Weit über Wald und Strom. Die Wolken ziehn hernieder. Die Welt noc #i\ und weit: Da weht rect durc+ Gemüte Die <öne Blütenzeit! Die Lerc al+ Morgenbote Sic in die Lü}e <wingt.Wenn’ + kaum im O#en glühte. Gedanken gehn und Lieder Fort bi+ in+ Himmelreic. Da+ Vöglein senkt @c gleic. Hoc über @c den blauen Tiefklaren Himmel+dom! Vom Berge Vöglein ]iegen Und Wolken so ge<wind.

durc da+ Gehölz Sah ic eine Ka~e @c <lingen. W Der wandernde Student Bei dem angenehm#en Weµer Singen a\e Vögelein. wenn die Stern Und die Feuer im Walde verglommen.Die Zigeunerin Am Kreuzweg. du krieg# mic nit! Mein Sca~ muß sein wie die andern: Braun und ein Stu~bart auf ung’ri<en Scniµ Und ein fröhlice+ Herze zum Wandern. da lau<e ic. Da wird mein Bräut’gam herkommen. Ic <oß ihr auf den nußbraunen Pelz. „ Und al+ der Tag graut’. Klat<t der Regen auf die Bläµer. Und wo der er#e Hund be\t von fern. Wie tat die weitüber springen! “ ’+ i# <ad nur um+ Pelzlein. Sing ic so für mic a\ein. 21 .

Wald und Felsenwand. Wann der Mond triµ san} herfür. Bin ic müde vom Studieren. Langt Goµe+ Hand.Denn mein Aug kann nict+ entde%en. Strom. Wa+ im Wandern könnt er<re%en Ein zufriedene+ Gemüt. eh im näct’gen Land Erwact die Kreaturen. Sinne ern# und nehm zuzeiten Einen Mund vo\ Rebensa}. 22 . Wenn der Bli~ auc grausam glüht. Zieht durc die #i\en Fluren Gewaltig die Konturen. Frei von Mammon wi\ ic <reiten Auf dem Feld der Wi^en<a}. W Der Maler Au+ Wolken. P]eg ic dann zu mu@zieren Vor der A\er<ön#en Tür.

mein göµlic Bild! W 23 . Die Gipfel #ehn verzü%t. ern# und mild. – Da rau<t der Wald er<ro%en. O licte Augen. wac auf! die Lerce ru}. Da gehn die Morgenglo%en. Au+ wunderbaren Lo%en Ein Engel bli%t. lictge<mü%t. Ic kann nict von euc la^en! Bald wieder wild Stürmt’ + her von Sorg und Ha^en – Durc die verworrnen Ga^en Führ mic. Und durc die Sti\e. Beginnt auf Berg und Talen Ring+um ein himmli< Malen In Meer und Land und Lu}. Aurora tauct die Strahlen Verträumt in Du}.Wac auf.

So gibt’ + doc ju# keine. I# da+ Scloß auc nict präctig: Zum Garten au+ der Tür Triµ ein Mädcen doc a\näctig Dort freundlic herfür. Und sprict @e vom Freien: So <wing ic mic auf mein Roß – Ic bleibe im Freien.Der Soldat 1 I# auc <mu% nict mein Rößlein. So i#’ + doc rect klug. Die mir be^er gefä\t. Trägt im Fin#ern zu ’nem Sclößlein Mic ra< noc genug. Und i# auc die Kleine Nict die Scön# auf der Welt. Und @e auf dem Scloß. W 24 .

Der Wa^ermann bei Bli~e+<ein 25 . Ein Meerweib @ngt. Hinter un+ <on durc die Nact hör ic’ + <reiten.2 Wagen mußt du und ]üctig erbeuten. W Seemann+ Ab<ied Ade. Nun suc dir einen andern! Ade. Denn der Tod i# ein ra<er Gese\. ihr Land+knect. Mu+ketier! Wir ziehn auf wildem Ro^e. wild<öne+ Kind. Ein# wandel# du bei Mondenlict Und hör# ein süße+ Klingen. Ge<wind. Da denk an mic. mein Sca~. Ic war dir zu geringe. Da+ bäumt und über<lägt @c <ier Vor mancem Felsen<lo^e. <wing auf mein Roß dic nur <ne\ Und küß noc im Flug mic. ’+ i# meine Frau. du moct# mic nict. die Nact i# lau. Die #i\en Wolken wandern.

W Die Spie\eute Frühmorgen+ durc die Klü}e Wir blasen Vi$toria! Eine Lerce fährt in die Lü}e: „ Die Spie\eut @nd <on da! “ Da dehnt ein Turm und re%t @c Ver<lafen im Morgengrau. Reiter. die Möwen <rein – Da+ i# ein lu#’ge+ Fecten! Stre%t nur auf eurer Bärenhaut Daheim die faulen Glieder. Mu+ketier. Goµ Vater au+ dem Fen#er <aut.Tauct auf in dunklen Näcten. Derweil mit fri<em Winde wir Im Paradie+ einlaufen. Feldwebel. Sie mü^en a\ ersaufen. 26 . Sci%t seine Sünd]ut wieder. Der Hai[< <nappt. Wie au+ dem Traume #re%t @c Der Strom durc die #i\e Au.

Da wohnt eine <öne Frau.Und ihre Äuglein balde Tun auf die Bäclein a\ Im Wald. Zum Früh#ü% mu@zieren Die muntern Vögelein. Die Wipfel tut er neigen. wenn @e pau@eren. im grünen Walde. Der Wald. Wir können nict lange warten. Der Eicbaum kühl und fri< Mit Scaµen. Der Flieder du}et <wül. Die Wa^erkün#e gehen. Da+ i# ein lu#’ger Sca\! Da+ i# ein lu#’ge+ Reisen. Stimmt wunderbar mit ein. wo wir speisen. Da i#’ + so #i\ und kühl. Wo die weißen Statuen #ehen. De%t un+ den grünen Ti<. Wir ziehn vorbei und @ngen 27 . Tief unten da i# ein Garten. Durc+ Giµertor wir <aun. Und zeigt un+ zwi<en den Zweigen Tief unten da+ weite Tal. Al+ gesegnet’ er un+ da+ Mahl.

Wir aber @nd <on weit. W Vor der Stadt Zwei Mu@kanten ziehn daher Vom Wald au+ weiter Ferne. Sie hört’ + im Traume klingen.In der #i\en Morgenzeit. Die #ehn a\hier im kalten Wind Und @ngen <ön und geigen: Ob nict ein süßverträumte+ Kind Am Fen#er @c wo\t zeigen? W 28 . Der eine i# verliebt gar sehr. Der andre wär e+ gerne.

Die andern nahn behende. W 29 .Dryander mit der Komödiantenbande Mic brennt’ + an meinen Reise<uhn. die da spielen. Und keiner kennt den le~ten Akt Von a\en. man spielt’ + so fort Und kriegt e+ nie zu Ende. Da+ alte Stü%. Wälder mu@zieren! Und au+ den Wolken langt e+ sact. Strom. Für#en und Dryander. Fort mit der Zeit zu <reiten – Wa+ wo\en wir agieren nun Vor so viel klugen Leuten? E+ hebt da+ Dac @c von dem Hau+ Und die Kuli^en rühren Und #re%en @c zum Himmel ’rau+. Weiß. Da gehn die einen müde fort. wo da+ hin wi\ zielen. Ste\t a\e+ durceinander. Wie @c’ + kein Autor hat gedact: Volk. Nur der da droben <lägt den Takt.

Wohin er mic mag tragen.Der verliebte Reisende 1 Da fahr ic #i\ im Wagen. Du bi# so weit von mir. Ic bin so froh verweinet Und @nge #i\ in mir. Und Lercen hoc in Lü}en. Mein’ Seel wird mir so munter. Vom Berge geht’ + hinunter. Ic bleibe doc bei dir. 30 . Sieht a\e+ so trübe au+. 2 Ic geh durc die dunklen Ga^en Und wandre von Hau+ zu Hau+. Grüß dic au+ Herzen+grund. Al+ ob dein’ Stimme rief. Da+ Po#horn <a\t im Grund. Da ]iegen Wälder. Ic kann mic noc immer nict fa^en. Klü}e Und <öne Täler tief. Die Sonne lu#ig <einet Weit über da+ Revier.

Wo die Lieb#e mein geblieben. Die fahren und lacen und bauen. sage: Ic sei krank von Herzen+grund. Da treten miµen im Scerze Die Tränen in+ Auge mir. @nnt #i\ bei Tage. dann sag: ic sei gesund! 31 . Weint @e nact+. mit Tränen halb ge<rieben. O} wenn ic bläulice Streifen Seh über die Däcer ]iehn. 3 Lied. Denn die mic lieben von Herzen Sind a\e so weit von hier. Daß mir die Sinne vergehn. Sonnen<ein draußen <weifen. Dorthin über Berg und Klu}. Scwing dic durc die blaue Lu}! I# @e rot und lu#ig. Wolken am Himmel ziehn. Die a\e so lu#ig sehn. Ja.Da gehen viel Männer und Frauen.

E+ <eint ihr goldne+ Gewimmel Weit über+ be<neite Feld. Und zu a\en. Wo wir gegangen im Wald. Da i#’ + nun so #i\ und kalt. dic ließ ic zurü%e. herzige+ Kind. Nun. so end auc Lu# und Not. die mic lieben. Mein liebe+. Und a\e die grünen Orte. Die möcten so gerne zer#ören Auf Erden da+ <öne Fe# Ac. 32 . Die @nd nun wohl ander+ geworden. So mögen @e nehmen den Re#. Da lauern viel Men<en vo\ Tü%e. Da @nd nun am kalten Himmel Viel tausend Sterne ge#e\t. könnte da+ Lieben aufhören. Flieg und sage: ic sei tot! 4 Ac Liebcen. Die @nd dir so feindlic ge@nnt.I# vorbei ihr treue+ Lieben.

Da hab ic die Laute genommen Und @nge in meiner Not. Die Ga^en @nd leer und tot. <lafe. Fern. wa+ ru}. Lenz i#’ + wohl wieder. Doc nict für mic. Wir saßen beide Auf glänzender Au. die <a\en Au+ warmer Lu}? Ic hör die Lieder. Ac.Mein’ Seele i# so beklommen. <laf ruhig. Lercen. ohne dic. mein Liebcen. Der Himmel blau. Sind’ + Nactiga\en Wieder. Treu’ Liebe wird ewig be#ehn 5 Grün war die Weide. 33 . wär ic im #i\en Hafen! Kalte Winde am Fen#er gehn.

I# mir selber gleic so weh. A\e Vögel @nd erwe%t. dicten. Da die Welt vom treuen Lieben <ön mir überglänzet war. Lu#ig muß ic <reiben. Mance+ Lied. Wa+ mic zu dem Lied verführt. Denn so lang i# da+ vergangen. Find ic’ + wieder je~t vo\ Bangen: Werd ic wunderbar gerührt. In die Saiten ]üctig greif ic. Wolken. Vo\ Gedanken @~ ic #i\. rührende Ge<icten Fa\en ein mir. wo ic #eh. Diese Wolken ziehen weiter.6 Wolken. wälderwärt+ gegangen. Scöne. Mit euc ]iegen weit hinau+! Tag’ lang durc die Wälder <weif ic. ]iegend über+ Hau+. Könnt ic an euc fe# mic hangen. da+ ic ge<rieben Wohl vor mancem langen Jahr. Wieder dann auf einmal #i\. 34 .

35 . Komm ic durc Länder viele Zurü% in diese Stadt. Regen ]üctig abwärt+ gehen. Sceint die Sonne zwi<endrein. Und dein Hau+. W Rü%kehr Mit meinem Saitenspiele. Wo so lang dein Lieb#er sei – Und mic tötet noc im Herzen Dieser Scmerzen Zauberei. Da+ <ön geklungen hat.Und die Gegend glänzet heiter. So [n#er i# die Nact. Und a\e+ so verla^en. Weit und fröhlic aufgede%t. dein Garten #ehen Überm Wald im #i\en Scein. Haµ’ + ander+ mir gedact. Ic ziehe durc die Ga^en. Doc du harr# nict mehr mit Scmerzen.

Und der Wald rau<t durc da+ Giµer. pfeifen. W Auf einer Burg Einge<lafen auf der Lauer Oben i# der alte Riµer. 36 . Der rau<t fort. Drüber gehen Regen<auer. Dazwi<en drehn und <leifen Viel fremde. Und Herz und Sinne mir brannten. Und ver#einert Bru# und Krause. E+ spielten die Mu@kanten.Am Brunnen #eh ic lange. fröhlice Leut. Da [el ic hin im Feld. E+ kennt mic keiner mehr. Kommt mancer wohl gegangen. Da hört ic geigen. wie vorher. Mic trieb’ + in die weite Welt. Eingewacsen Bart und Haare. Die Fen#er glänzten weit.

37 . Draußen i# e+ #i\ und friedlic. Und die <öne Braut die weinet. Au+ den Fen#ern <öne Frauen Sehn mir freundlic in+ Ge@ct. ic weiß nict. Al+ mein liebe+ Liebcen @ct. Mu@kanten spielen munter. A\e @nd in+ Tal gezogen. Und manc Jahr ging seitdem hin. wo ic bin! Hab ein Liebcen hier gela^en. Keine kann so fri<lic <auen. Eine Hoczeit fährt da unten Auf dem Rhein im Sonnen<eine. Walde+vögel einsam @ngen In den leeren Fen#erbogen. @nd’ + die Ga^en? Ac. W Jahrmarkt Sind’ + die Häuser.Si~t er viele hundert Jahre Oben in der #i\en Klause.

bunter Scein. Au+gezogen i# @e lange. Mance+ ]üct’ge Liebe+wort. heimlic Ni%en – Nimmt @e a\ der Strom mit fort. Und mein Liebcen sah ic eben Traurig in dem lu#’gen Scwarm. Zierlic Bü%en. Seltsam <aut’ @e #umm und lange. Händedrü%en.An dem Hause poc ic bange – Doc die Fen#er #ehen leer. Lange noc auf mic zurü%. Und gebrocen war ihr Bli%. Und ein <öner Herr daneben Führt @e #olz und ern# am Arm. – Und e+ endet Tag und Scerzen. Doc verblaßt war Mund und Wange. Scmu%e Waren. freundlic Bli%en. Handeln. Und e+ kennt mic keiner mehr. Durc die Ga^en pfei} der Wind – 38 . Und ring+um ein Rufen. Herrn und Damen gehn und wandeln Zwi<endurc in bunten Reihn.

wo ic bin. W In der Fremde Ic hör die Bäclein rau<en Im Walde her und hin. Und i# doc so weit von hier! Al+ müßte in dem Garten Vo\ Rosen weiß und rot. Und i# doc lange tot. Im Walde in dem Rau<en Ic weiß nict. <önen Zeit.Keiner weiß. Al+ säh ic unter mir Da+ Scloß im Tale liegen. Die Monde+<immer ]iegen. Al+ wo\ten @e wa+ sagen Von der alten. Die Nactiga\en <lagen Hier in der Einsamkeit. 39 . Meine Lieb#e auf mic warten. wie un+re Herzen Tief von Scmerz zerri^en @nd.

Ic hörte im Wandern @e @ngen Die #i\e Gegend entlang: Von <windelnden Felsen<lü}en. Wo die Mädcen am Fen#er lau<en. Sie sangen von Marmorbildern. die überm Ge#ein In dämmernden Lauben verwildern. wer da mitreisen könnte In der präctigen Sommernact! Zwei junge Gese\en gingen Vorüber am Berge+hang.Sehnsuct E+ <ienen so golden die Sterne. Da hab ic mir heimlic gedact: Ac. Von Que\en. Palä#en im Monden<ein. Wo die Wälder rau<en so sact. 40 . Von Gärten. Da+ Herz mir im Leib entbrennte. Am Fen#er ic einsam #and Und hörte au+ weiter Ferne Ein Po#horn im #i\en Land. die von den Klü}en Sic #ürzen in die Walde+nact. Wann der Lauten Klang erwact Und die Brunnen ver<lafen rau<en In der präctigen Sommernact.

Die Vögel lu#ig <lagen. o Höhen. Und wa+ de+ Men<en Hort. <lict und wahr. Ic habe treu gelesen Die Worte. Daß dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn. Die Erde damp} und blinkt. du grüne+ Zelt! Wenn e+ beginnt zu tagen.Ab<ied O Täler weit. Du meiner Lu# und Wehen Andäct’ger Aufenthalt! Da draußen. grüner Wald. O <öner. Und durc mein ganze+ Wesen Ward’ + unau+spreclic klar. Sau# die ge<ä}’ge Welt. Ein #i\e+. ern#e+ Wort Von rectem Tun und Lieben. Sclag noc einmal die Bogen Um mic. verwehen Da+ trübe Erdenleid Da so\# du aufer#ehen In junger Herrli%eit! Da #eht im Wald ge<rieben. #et+ betrogen. 41 .

Pu~t der Mond die Lampe au+. Auf buntbewegten Ga^en De+ Leben+ Scauspiel sehn. 42 . Fremd in der Fremde gehn. Und miµen in dem Leben Wird deine+ Ern#+ Gewalt Mic Einsamen erheben So wird mein Herz nict alt.Bald werd ic dic verla^en. Goµ behüte Land und Hau+! W Der Morgen Fliegt der er#e Morgen#rahl Durc da+ #i\e Nebeltal. Und die Stern ziehn von der Wace. W Wann der Hahn kräht Wann der Hahn kräht auf dem Dace.

weit in die Welt. o Men<. Bangt dir da+ Herz in krankem Mut. so wi\ ic fröhlic @ngen! Hinau+.Rau<t erwacend Wald und Hügel: Wer da ]iegen kann. Und die ewigen Gefühle. Fluß und Talen. Der Morgen leict mact’ + wieder gut. Nict+ i# so trüb in Nact ge#e\t. 43 . <i\ert. Au+ der unbewacten Bru#. W Miµag+ruh Über Bergen. Sti\er Lu# und tiefen Qualen Webet heimlic. groß und leise Au+ der Wirrung fe#er Gleise. Wa+ dir selber unbewußt. weiten Kreise. Treten heimlic. Strahlen! Sinnend ruht de+ Tag+ Gewühle In der dunkelblauen Scwüle. nimmt Flügel! Und sein Hütlein in die Lu} Wir} der Men< vor Lu# und ru}: Hat Gesang doc auc noc Scwingen. Nun. In die #i\en.

Denn müd ging auf den Maµen Die Scönheit nun zur Ruh. Wenn in den dunklen Bäumen Da+ alte Märcen ha\t. Und durc verworrne Trümmer Die Que\en klagend gehn. 44 . Alte Zeiten. Die Berg im Monde+<immer Wie in Gedanken #ehn. Wa+ dem Herzen kaum bewußt. W Die Nact Wie <ön.Der Abend Scweigt der Men<en laute Lu#: Rau<t die Erde wie in Träumen Wunderbar mit a\en Bäumen. hier zu verträumen Die Nact im #i\en Wald. linde Trauer. Und e+ <weifen leise Scauer Weµerleuctend durc die Bru#.

Und heb# die Scaµen wieder Von dem verträumten Kind? Scon rührt @c’ + in den Bäumen. W Wegweiser „ Je~t mußt du rect+ dic <lagen. Die Nactiga\en <lagen Von ihr die ganze Nact. Da+ i# da+ irre Klagen In #i\er Walde+pract. Scleic dort und lau<e hier. Die Lerce we%t @e bald – So wi\ ic treu verträumen Die Nact im #i\en Wald. Die Stern gehn auf und nieder – Wann komm# du.E+ de%t mit kühlen Scaµen Die Nact da+ Liebcen zu. Morgenwind.“ 45 . Dann <ne\ drau]o+ im Jagen – So wird noc wa+ au+ dir.

wie bi# du <ön! Und al+ die Nact vergangen.Dank! doc durc+ Weltgewimmel. Den fragt ic ganz geblendet: „ Komm ic nac Rom noc heut? “ Er dehnt’ @c halbgewendet: „ Ihr seid nict rect ge<eut! “ 46 . Im Walde lagen Trümmer. Da sah ic fern im Lande Der alten Tiber Lauf. Palä#e auf #i\en Höhn Und Gärten im Monde+<immer – O Wel<land. Die Erde bli~te so weit. Einen Hirten sah ic hangen Am Fel+ in der Einsamkeit. W Täu<ung Ic ruhte au+ vom Wandern. Sagt mir. Der Mond ging eben auf. Wo geht der Weg zum Himmel? Da+ eine wüßt ic gern. ihr weisen Herrn.

großem Glü%! V 47 . Hier hinter den Myrtenbäumen In heimlic dämmernder Pract. Al+ macten zu dieser Stund Um die halbversunkenen Mauern Die alten Göµer die Rund. Wa+ spric# du wirr wie in Träumen Zu mir.Eine Winzerin lact’ herüber. Mir aber ging’ + Herze über – E+ war ja a\e+ nur Traum. E+ redet trunken die Ferne Wie von kün}igem. phanta#i<e Nact? E+ funkeln auf mic a\e Sterne Mit glühendem Liebe+bli%. Man sah @e vor Weinlaub kaum. W Scöne Fremde E+ rau<en die Wipfel und <auern.

Im Wald wie #i\! der Mond nur wandelt Nun durc den hohen Bucensaal. Ic nur #ehe hier a\eine. Wie i# da a\e+ so verwandelt. 2 Wie kühl <wei} @c’ + bei näct’ger Stunde. Die Ströme nur. 48 . Sie bli%en mancmal @lbern auf. im Tal.Liebe in der Fremde 1 Jeder nennet froh die Seine. im Tal ge<lungen. Denn wa+ früge wohl die Eine: Wen der Fremdling eben meine? Und so muß ic. wie im Strome dort die We\e. Ungehört verrau<en an de+ Frühling+ Scwe\e. Der Winzer Jauczen i# verklungen Und a\ der bunte Leben+lauf. Wo ic so fröhlic war. Die Zither treulic in der Hand! Vom Hügel grüß ic in die Runde Den Himmel und da+ #i\e Land.

Die Freude kann nict gleic verklingen. Und von de+ Tage+ Glanz und Lu# I# so auc mir ein heimlic Singen Geblieben in der tief#en Bru#. jenseit+ überm Fluß. I# er doc so <ön und milde! Stimmen gehen durc die Nact. Erinnernd rührt @c in den Bäumen Ein heimlic Flü#ern übera\.Und Nactiga\en wie au+ Träumen Erwacen o} mit süßem Sca\. Und fröhlic greif ic in die Saiten. Singen heimlic von dem Bilde – Ac. ic bin so froh verwact! 49 . Flü#ernd neigen @c die Wipfel Al+ ob @e @c wo\ten kü^en. O Mädcen. Du lau<e# wohl und hör#’ + von weitem Und kenn# den Sänger an dem Gruß! 3 Über die beglänzten Gipfel Fernher kommt e+ wie ein Grüßen.

Erkenn ic dazwi<en.Plaudert nict so laut. so lieb. Da <reiten erwact Die Göµer zur Ha\e In+ Freie hinau+. Au+ <immernden Bü<en Ihr Plaudern. – 4 Je~t wandr ic er# gern! Am Fen#er nun lau<en Die Mädcen. ihr Que\en! Wi^en darf e+ nict der Morgen! In der Mondnact linde We\en Senk ic #i\ mein Glü% und Sorgen. Ic höre mein Lieb! Kind hüt dic! bei Nact P]egt Amor zu wandern. 50 . e+ rau<en Die Brunnen von fern. Ru} leise die andern. E+ bringt @e dir a\e Der Dicter in+ Hau+.

grünen Wald! 51 . zum Wald. die Stadtwact. Gab a\e+. Zum grünen Wald wir Herberg halten. a\e+ un+ für#lic Geleit. wo wir nict bezahlten. Wie wenn ein Prinz zieht auf die Freit.Lu#ige Mu@kanten Der Wald. Und hoc mit dem Tamburin. Im Wirt+hau+. Gibt gut Quartier und nimmt doc nict+ dafür. der Wald! daß Goµ ihn grün erhalt. Wuc+ der Haufe von Hau+ zu Hau+. Die ganze Stadt war in den Ga^en. Wir aber <lugen den Markt hinab Un+ durc die Leut mit dem Wander#ab. Denn Ho{art i# nict unser Ziel. daß e+ <a\t’ – Zum Wald. er wo\t un+ gar nict la^en. Und von den Bänken mit Gebrau+ Stürzt’ die Scule herau+. E+ war der Ehre gar zuviel. zum <önen. Der Hat<ier. Scwenkt’ die Mü~en und jubelt’ und wogt’. Sie ließen Kann und Kartenspiel. Der Wirt. der Beµelvogt.

Und wie @e un+ er# rect erkannt. sehn wir blinken Eine goldne Stadt #i\ überm Land. Denn über ihn weg im Wind Durc die Wipfel der wilde Jäger geht. verfa\en i# ja dein Hau+. Der Wald #e%t’ seine Irrlict’ an. E+ @eht die Eule zum Fen#er herau+. der Wald. Und au+ a\en Toren rau<et der Wald. 52 . Strählt @c den Bart im Monden<eine. der <öne. Die Frö<e tapfer Ständcen bringen. wer wir @nd? Da+ aber du%t @c ge<wind. Und fragt ein Irrlict. Am Tor Sankt Peter <on tut winken: „ Nur hier herein. Herr Mu@kant! “ Die Engel von den Zinnen fragen.Und da nun a\e <lafen gingen. Und in dem Fluß auf feuctem Steine Gähnt laut der alte Wa^ermann. Der Wald. Die Fledermau+ <wirrt lei+ voran. grüne Wald! Und wenn wir müd ein#. Und auf dem alten Turm @c dreht Und kräht der Weµerhahn un+ nac: Ob wir nict einkehrn unter sein Dac? O Go%el.

Sankt Peter selb# die Be%en <wenkt. daß er lact. I# Lenz und Sonnen<ein ver]ogen. Cä$ilia an zu #reicen fängt. Gar präctige Raketen Versengen Sankt Peter den Bart. Kometen. gute Nact! W Wandersprüce 1 E+ geht wohl ander+. Und kaum ha# du dic au+geweint. Dazwi<en Hoc vivat! daß e+ pra^elt und puf}. Die liebe Gegend <warz umzogen. Und wir ziehen heim. Werfen die andern vom Wa\ in die Lu} Stern<nuppen. al+ du mein#: Derweil du rot und fröhlic <ein#.Sie gleic die @lbernen Pauken <lagen. <öner Wald. die Sonne <eint – E+ geht wohl ander+. in deinen sonnenhe\en Tagen halt nict karg zurü%! 53 . al+ man meint. Und vo\ Geigen hängt Der Himmel. Lact a\e+ wieder. 2 Herz.

Sinkt der Stern: a\eine wandern Mag# du bi+ an+ End der Welt – Bau du nur auf keinen andern Al+ auf Goµ. Und du wi\#. 4 Die Lerce grüßt den er#en Strahl. Wenn träge Nact noc übera\ Durc<leict die tiefen Gründe. Men<enkind. der Treue hält.A\wärt+ fröhlice Gese\en Trif} der Frohe und sein Glü%. 3 Wa+ wi\# auf dieser Station So breit dic niederla^en? Wie bald nict blä# der Po#i\ion. Du mußt doc a\e+ la^en. der Zeit Verzagend unterliegen? Wa+ i# dein kleine+ Erdenleid? Du mußt e+ über]iegen! 54 . Daß er die Bru# ihr zünde.

Wi\ ic mic wa%er mit ihm zausen. Wenn die Stern au+ den Fluten #eigen: Die beiden <auern und lesen In #i\er Nact. Ic bin kein Narr und geh hinau+. Wa+ @e nict gedact. W 55 . Wenn ring+ die Gründe <weigen. 6 Ewig muntre+ Spiel der Wogen! Viele ha# du <on belogen. von der Heimat weit. Der Sci{er in Meere+einsamkeit. Aber bin ic eben draußen. Mancer kehrt nict mehr zurü%. Da e+ noc fröhlicer Tag gewesen. Fal< und lu#ig wie da+ Glü% 7 Der Wandrer.5 Der Sturm geht lärmend um da+ Hau+. Und doc we%t da+ We\en<lagen Immer wieder fri<e+ Wagen.

Glühwürmcen bald I\uminieren ring+ den Wald. Und wo der Wind die Wipfel teilt. wa+ da+ sagen wi\! Kaum tret ic von der Scwe\e #i\. Die Au ver#ohlen nac mir <aut. Bu< und Saat Verneigen @c im größten Staat. Al+ wär @e meine liebe Braut. Gleic <wingt @c eine Lerce auf Und jubiliert durc+ Blau vorauf. Umson#! da+ i# nun einmal so. Al+ Bot vorau+ da+ Bäclein eilt. die Blumen gar Stehn mit Juwelen und Perln im Haar. Die Nactiga\ noc vor der Tür Mir Ständcen bringt. Ja. Der lu#’ge Frühling merkt e+ gleic.Wandernder Dicter Ic weiß nict. Kein Dicter rei# inkognito. komm ic müd in+ Nactquartier. Da+ Gra+ ring+um. Die <lanken Pappeln. W 56 . Wer König i# in seinem Reic.

hier auf den fremden Gipfeln: Men<en. Ac. Muµer. Fel+ und Baum. Que\en. 2 Die fernen Heimathöhen. wo meine Heimat liegt? Heut im Traum sah ic @e wieder. 57 . Und von a\en Bergen ging Solce+ Grüßen zu mir nieder. Sagt. Da+ #i\e.Erinnerung 1 Linde+ Rau<en in den Wipfeln. hohe Hau+. Daß ic an zu weinen [ng. von dem ic gesehen Jeden Frühling in+ Land hinau+. Wirre+ Rau<en in den Wipfeln A\e+ i# mir wie ein Traum. Vöglein. die ihr fernab ]iegt. An die ic so o} gedact. Der Berg. Freunde und Brüder. Bronnen von den #i\en Gipfeln.

Sie sang vor der Lieb#en Tür. E+ jubeln und la^en die andern Den Fremden a\eine #ehn. Grüß dic. dunkele Wipfel. da+ i# meine Freude! Da #eig ic in #i\er Stund Auf den höc#en Berg in die Weite. Wie liegt @e von hier so weit! Am lieb#en betract ic die Sterne. au+ Herzen+grund! 58 . Deut<land. W Heimweh Wer in die Fremde wi\ wandern. Wa+ wi^et ihr. Die <ienen. die Heimat hinter den Gipfeln. wie ic ging zu ihr. Von der alten. Der Morgen. <önen Zeit? Ac. Der muß mit der Lieb#en gehn. Die Nactiga\ hör ic so gerne.E+ grüßt mic a\e+ wieder In #i\er Monde+nact.

Und i# er’ + nict. 59 . Nun grüßen Bac und Vöglein zart Und Wälder ring+ nac Lande+art. Der Stephan+turm auc ganz von fern Gu%t übern Berg und säh mic gern. Und rufe rect au+ fri<er Bru# Parol und Feldge<rei sogleic: Vivat Ö#reic! Da kennt mic er# die ganze Rund. so kommt er doc gleic. Die Donau bli~t au+ tiefem Grund.An der Grenze Die treuen Berg #ehn auf der Wact: „ Wer #reict bei #i\er Morgenzeit Da au+ der Fremde durc die Heid? “ Ic aber mir die Berg betract Und lac in mic vor großer Lu#. Vivat Ö#reic! W Wanderlied der Prager Studenten Nac Süden nun @c lenken Die Vöglein a\zumal.

wir ziehn in die Weite: Et habeat bonam pa$em.Viel Wandrer lu#ig <wenken Die Hüt im Morgen#rahl. Qui sedet po# forna$em! Nact+ wir durc+ Städtlein <weifen. Da+ @nd die Herrn Studenten. Die Fen#er <immern weit. Zum Tor hinau+ e+ geht. Herr Wirt. einen fri<en Trunk! Und @ehe über ein kleine+ Mit einer Kanne Weine+ Venit ex sua domo – Beatu+ i\e homo! 60 . Da+ kommt vom Mu@zieren. Wir blasen vor den Türen Und haben Dur# genung. Auf ihren In#rumenten Sie blasen zum Valet: Ade in die Läng und Breite O Prag. Am Fen#er drehn und <leifen Viel <ön gepu~te Leut.

Zerri^en @nd die Scuh.Nun weht <on durc die Wälder Der kalte Borea+. Der Mantel ]iegt im Winde. Da blasen wir ge<winde Und @ngen noc dazu: Beatu+ i\e homo Qui sedet in sua domo Et sedet po# forna$em Et habet bonam pa$em! W Rü%kehr Wer #eht hier draußen? – Mact auf ge<wind! Scon funkelt da+ Feld wie ge<li{en. Wir #reicen durc die Felder. Ein Wandervöglein. E+ i# der lu#ige Morgenwind. die Wolken und ic. Und jede+ dact: nun spute dic. Von Scnee und Regen naß. Der kommt durc den Wald gep[{en. Wir rei#en um die Weµe. Wir tre{en @e noc im Beµe! 61 .

Die Myrten trunken lau<en – Mir aber gefa\t doc nict+ so sehr. Der Storc #olziert von Bein zu Bein.Da @nd wir nun. Ic komme au+ Italien fern Und wi\ euc a\e+ bericten. je~t a\e herau+. Du} und Walde+rau<en. „ Da muß ic [<en gehen – “ 62 . Al+ da+ deut<e Walde+rau<en! W Zur Hoczeit Wa+ da+ für ein Gezwit<er i#! Durc+ Blau die Scwalben zu%en Und <rein: „ Sie haben @c geküßt! “ Vom Baum Rotkehlcen gu%en. Die drin noc Kü^e tau<en! Wir brecen son# mit der Tür in+ Hau+: Klang. Da @ngt eine Fei auf blauem Meer. Vom Berg Vesuv und Roma+ Stern Die alten Wunderge<icten.

frevelnde Mut. Seit ic da draußen so frei nun bin. Ac Welt. Und wie im Traume von den Höhen Seh ic nact+ meiner Lieb#en Hau+. Wer i# der Jäger da? wer i# da+ Wild? E+ pfei} der Wind mir <neidend durc+ Haar. W Der irre Spielmann Au+ #i\er Kindheit un<uldiger Hut Trieb mic der to\e.Der Abend wie im Traum darein Scaut von den #i\en Höhen. wie bi# du so kalt und klar! Du fromme+ Kindlein im #i\en Hau+. Find ic nict wieder nac Hause mic hin. Durc+ Leben jag ic manc trügri< Bild. Die Wolken darüber gehen Und lö<en die Sterne au+. Scau nict so lü#ern zum Fen#er hinau+! 63 .

W Le~te Heimkehr Der Wintermorgen glänzt so klar. so er<re%lic #i\ und weit. Wo <windelnd beginnt die Ewigkeit. Ihm log die <öne Ferne. Wo der Mond und die Sonne hinunterfä\t. Ihn <üµelt Fro#.Frag mic nict. wo ic bin! Von Sünde und Reue zerri^en die Bru#. Da @nken a\ Ström und Segel hinein. Wie ein Meer. Wird doc kein fröhlicer Kranz darau+! – Ic möct in den tief#en Wald wohl hinein. Ein Wandrer kommt von ferne. 64 . Kindlein. woher und wohin? Weiß ic doc selber nict. Rect au+ der Bru# den Jammer zu <rein. Brec ic im Fluge mir Blumen zum Strauß. Wie rasend in verzweifelter Lu#. Da wird e+ wohl endlic auc ruhig sein. Ic möcte reiten an+ Ende der Welt. e+ #arrt sein Haar.

In+ Feld eilt er zur selben Stund. E+ war ihm wie im Traume. Der <öne Garten lag ver<neit. Kein Glo%enklang mehr reict so weit. Im #i\en Feld er nieder@nkt. wohin @c wenden. Und wie die Morgenglo%e klingt. ihn rührt der Stimme Klang. Und fremde Leute sehn ihn an. Faßt mild ihn bei den Händen: „ Komm mit. Ihn <auert tief im Herzen+grund. Nun durc die Berge+einsamkeit Sie wie zum Himmel #eigen. Doc tot @nd. so\# ruhn nac kurzem Gang.“ – Er folgt. Nict weiß. Er klop} an seine+ Vater+ Tür. Ein <öner Jüngling bei ihm #eht. Da sang kein Vöglein weit und breit. Verwandelt Hof und Habe. die son# aufgetan. Und al+ er auf#eht vom Gebet. 65 . Er lehnt’ an einem Baume. Al+ käm er au+ dem Grabe.Nun endlic wi\ er ra#en hier.

Wo un@ctbare Hände baun – Den Wandrer faßt ein heimlic Graun. Dazwi<en Glo%en <lagen? “ „ Da+ i# de+ Nactgesange+ Wehn. Al+ hört ic ferner Ströme Lauf.“ Z 66 .“ Der Wandrer drauf: „ Ic kann nict mehr – I#’ + Morgen. Er sprac: „ Wa+ bringt der Wind herauf So fremden Laut getragen. @nd wir zu Hau+. Sie loben Goµ in #i\en Höhn. Wenn du erwac#. der so blendet? Wa+ leucten dort für Länder her? “ – Sein Freund die Fa%el wendet: „ Nun ruh zum le~ten Male au+.Sie sehn im öden Scweigen Die Länder hinter @c verblühn. Scon Sterne durc die Wipfel glühn. Der Führer je~t die Fa%el sact Erhebt und <weigend <reitet. Bei ihrem Scein die #i\e Nact Gleicwie ein Dom @c weitet.

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II . @ng fri< zu! Andre @ngen wieder <öner. J . Droben an dem Himmel+tor Wird’ + ein wunderbarer Chor. Sängerleben Singen kann ic nict wie du Und wie ic nict der und jener. Kann# du’ + be^er.

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Von einer andern Dam hört ic erzählen Im plaµen Land. Da+ Hoczeit+karmen tönt.Sclimme Wahl Du sah# die Fei ihr goldne+ Haar @c #rählen. die mic verfahren! 71 . und brennt dic nict zu A<e: Fahr wohl. Wenn morgen+ früh noc a\e Wälder <weigen. Gar viele da im Fel+grund @c ver#eigen. Park. Und weiß doc keiner. Weitrau<end hinterdrein viel vornehm Wesen. bi# nimmer ein Poet gewesen! W Anklänge 1 Vöglein in den sonn’gen Tagen! Lü}e blau. wen @e wird erwählen. die Bauern ring+ dir zeigen Ihr Scloß. Weiler – a\e+ i# dein eigen. Doc #rei} beim Zug dic au+ dem Walde eben Der Feie Bli%. Frei# du da+ Weib – wer möct im Wald @c quälen! Sie werden dic auf einen Phaeton heben. e+ blinkt die Fla<e.

Könnt ic bunte Flügel rühren. Über Berg und Wald @e <lagen! Ac! e+ sprict de+ Frühling+ Scöne. Und im Herzen bet ic #i\. Und ic la^e mic entführen. Ac! wohin? mag ic nict fragen. Weiß ic nict. Und die Vögel a\e @ngen: Sind die Farben denn nict Töne. ic laß da+ Zagen! Winde san} die Segel rühren. wie mir ge<ehen. ja. Und die Töne bunte Scwingen? Vöglein. 2 Ac! wie i# e+ doc gekommen. Waldhorn gar nict enden wi\. Mic um a\e Ruh gebract! Wenn von drüben Lieder wehen. Daß die ferne Walde+pract So mein ganze+ Herz genommen. Könnt ic zu den Wäldern ]ücten Mit dem Grün in fri<er Lu# 72 .

Fröhlic wo\t ic Ab<ied nehmen. wa+ die Zeiten geben. Bi+ die Zeit auc dic verspei#! 3 Wenn die Klänge nahn und ]iehen In den Wogen süßer Lu#. Speise. Ac! nac tiefern Melodien Sehnt @c einsam o} die Bru#. Wieder buntbewegt die Straßen. Wenn auf Bergen blüht die Frühe. W Intermezzo Wie so leicte läßt @c’ + leben! Blond und rot und etwa+ fei#. Zög auf ewig wälderwärt+. Tue wie die andern eben Daß dic jeder Bruder heißt. 73 .Mic zum Himmel+glanz aufricten – Stark und frei wär da die Bru#! Hörnerklang und Lieder kämen Nict so <merzlic an mein Herz.

kann er nict [nden Au+ dem Labyrinth der Bru#. bang. a\e+ wi\’ + verkünden In den Wogen süßer Lu#.Freut @c a\e+. Himmel#äubend. Nac der Ferne san} zu ziehen. Sternenlu# Wo\ten ewig ihn nict la^en – Sehnt @c einsam o} die Bru#. A\e+. Stürzend mit den Wa^erfä\en. Himmelwärt+ die Erde blühe: Einer doc muß tief erbla^en. Von den eigenen Gesängen Hold gelo%t. Blüten lict nun Blüten drängen. Und au+ solcer Scmerzen Scwe\en. Doc durc diese+ Rau<en wieder Hört er heimlic Stimmen ziehen. Goldne Träume. Ac! nac tiefern Melodien. Daß er möct vor Glanz erblinden. Wo so himmli< Rufen sang. In den dunklen Zaubergängen. 74 . wie e+ glühe. Wi\ an+ Lict nun ra#lo+ que\en. jubelnd. Wa+ so lange dür#end rang.

Ac! nac tiefern Melodien Sehnt @c einsam o} die Bru#! “ 4 Ewig+ Träumen von den Fernen! Endlic i# da+ Herz erwact Unter Blumen.Wie ein Fa\ verlorner Lieder Und er <aut betro{en nieder: „ Wenn die Klänge nahn und ]iehen In den Wogen süßer Lu#. Engel ziehen durc die Bru#. Und da+ Herze weint und lact. Doc er kann @c nict be@nnen In der dunkelgrünen Nact. Klang und Sternen In der dunkelgrünen Nact. au+ dem Scein Ru} e+ lo%end: Ewig dein – Au+ der Minne Zaubereien Muß er sehnen @c nac Fernen. Sclummernd unter blauen We\en Ruht der Knabe unbewußt. 75 . Au+ der Grüne. Frühling wi\ da+ Blau befreien. Oben hört er in den We\en Ein unendlic Wort zerrinnen.

Unter Blumen. Und der Streit muß @c versöhnen.Denkend alter Wunderpract. Klang und Sternen In der dunkelgrünen Nact. Fernen – Endlic i# da+ Herz erwact Unter Blumen. Heil’ger Kampf nac langem Säumen. W 76 . Und die Wonne und den Scmerz Muß er ewig himmelwärt+ Sclagen nun in vo\en Tönen: Ewig+ Träumen von den Fernen! Endlic i# da+ Herz erwact Unter Blumen. Klang und Sternen In der dunkelgrünen Nact. Wenn süß<auernd an da+ Lict Lieb in dunkle Klagen brict! Au+ der Scmerzen Sturz und Scäumen Steigt Geliebte. Himmel. Klang und Sternen In der dunkelgrünen Nact.

Die drängten mic gar tü%i< in ihre Miµe. Ge<wind noc ein andrer zum Alten lief. Sclang um die Arme mir dreiface Binden. Und träumend #and ic an de+ Frühling+ Scwe\e. der Lü}e blaue We\e. Ic grüßt ihn <ön. Hinunter rei#en Ström und Wolken <ne\e. Wie wandt ic sehnend mic o} zurü%e! Die Heimat <i%te mir Ab<ied+bli%e. Und von a\en Seiten kamen Men<en gelaufen. Er <lic gebogen und <ien so krank. Die Bü<e langten nac mir mit grünen Armen. trübseliger Haufen. Von fern rief’ + immerfort: Ic bin die Deine! Da kam ein alter Mann gegangen. Der Frühling <lug die Augen auf so he\e. Noc wußt ic’ + selb# nict. 77 . Und wie ic rang und um Hülfe rief. wa+ da+ a\e+ meine: Die Lerc. Reine. im Morgen<eine. Ic #re%t die Arme nac in+ Blaue. Ein dunkelverworrner. der Wald. Führten durc+ Land mic mit eiligem Scriµe. ein frohe+ Kind. Mit hohlen Augen und bleicen Wangen. doc für den Dank Faßt’ er mic tü%i< <ne\ von hinten.Reµung Ic spielt.

Al+ häµe da+ Chao+ noc nict au+gegoren. Ac. Vorüber kamen die Wolken gezogen. Führten mic endlic in ein alte+ Hau+. Vorüber @ngende Vöglein ge]ogen.E+ <rien a\e Vöglein rect zum Erbarmen. unendlicen Weiten. ein Scacern und Rumoren. „ da+ i# die Nü~li%eit! Die haben wir so zum gemeinen Be#en erfunden. 78 . Da war ein Hämmern. Drüber die blauen. Blühende Träume über die Berge <reiten. Und unten sah ic den Lenz @c breiten. Doc die Alten hörten nict die fernen Lieder.“ – So ließen @e mic Armen a\ein und gebunden. Da wogt’ e+ unten in Nact und Grau+. Durc+ farbige Land auf blauen Flü^en Zogen bunte Scif]ein. sprac er zu mir. Hier hielt der Alte würdig und breit: „ Mein Sohn “. Men<en. wann werd’t ihr mic wieder hinunterla^en! Und im dunkelgrünen Walde munter Sca\te die Jagd hinauf und hinunter. Sum#en dü#ere Worte nur hin und wieder. die wo\ten mic grüßen. E+ wo\t der große Zug mic mit fa^en. Da <aut ic weinend au+ meinem Kerker Hinau+ in da+ Leben durc dü#ern Erker. Da+ betracte hüb< ]eißig und sei ge<eit.

den fri<en! Ac! weiß denn niemand. niemand um mein Trauern? Wie a\e Fernen mir propheti< @ngen Von meinem kün}’gen wundervo\en Leben! Von innen fühlt ic blaue Scwingen ringen. Scwindelten a\e Sinne in den Lenz hinunter. W Hippogryph Da+ i# da+ Flügelpferd mit Silber<e\en. 79 . Weit waren kleinlice Mühen und Sorgen. Daß durc den Strom der Lü}e.Eine Jungfrau zu Roß und bli~ende Reiter – Über die Berge immer weiter und weiter Rief Waldhorn immerfort dazwi<en: Mir nac in den Wald. Da ward ic im inner#en Herzen so munter. Ic sprang hinau+ in den farbigen Morgen. Die Hände konnt ic innig# betend heben – Da sprengt’ ein großer Klang so Band wie Mauern. Da+ heitere Gese\en Emporhebt über Heidekraut und Klü}e.

Sie glühend anbli%t au+ den dunklen Lo%en. in dem Glanz er<ro%en. – Der er#e. der fand ein Liebcen.Die um den Reisehut melodi< pfeifen. Dem lacten Sinnen und Herz. Und wem @e vorübergingen. Wa+ Rect+ in der Welt vo\bringen. @ngenden We\en De+ vo\en Frühling+ hinau+. Wenn a\e Höhn und Täler blühn und rau<en. W Die zwei Gese\en E+ zogen zwei rü#’ge Gese\en Zum er#enmal von Hau+. Die wo\ten. 80 . Die. tro~ Lu# und Scmerz. So jubelnd rect in die he\en. De+ Ern#+ Gewalt und Totenlärm der Sclü}e Al+ Frühlingsjauczen nur die Bru# mag #reifen. Klingenden. Die #rebten nac hohen Dingen. Und so im Flug belau<en De+ trunknen Liedergoµe+ rü#’ge Söhne. Im Morgenbad de+ Leben+ ew’ge Scöne.

So #i\ war’ + ring+ in die Runde. Da war er müde und alt. E+ @ngen und klingen die We\en De+ Frühling+ wohl über mir. Sein Scif]ein da+ lag im Grunde. und zogen Ihn in der buhlenden Wogen Farbig klingenden Sclund. Und seh ic so ke%e Gese\en. Und über die Wa^er weht’ + kalt. Dem zweiten sangen und logen Die tausend Stimmen im Grund. Der wiegte gar bald ein Bübcen. Und sah au+ heimlicem Stübcen Behaglic in+ Feld hinau+. Die Tränen im Auge mir Scwe\en – Ac Goµ. Und wie er au}auct’ vom Sclunde. führ un+ liebreic zu dir! W 81 .Die Scwieger kau}’ Hof und Hau+. Verlo%end’ Sirenen.

dunkeln Wänden Bannt mic. 82 . Doc in #i\geweihter Stunde Wi\ da+ Buc er<lo^en sein. Nur de+ Leben+ <öne Runde Lehret dic den Zauberspruc. durc da+ Herz Alte Freuden. Und so bli% ic heut hinein. wie ein Kind! W Mandelkerngedict Zwi<en Akten. Und gelinde weht der Wind Durc die Blumen. Freiheitbegehrend e n . Und e+ <wei} der Sonnen<ein Auf den buntgemalten Leµern. alten Scmerz – Weinen möct ic.Da+ Bilderbuc Von der Poe@e suct Kunde Mancer im gelehrten Buc. Wie ein Kind im Frühling+weµer Fröhlic Bilderbücer bläµert. Nun de+ Leben+ #renge P]ict.

Und au+ Scränken. Ac. au+ dieser Sandebene Führt kein Weg dahin zurü%. so geht mit dem Leidend e n Nict zu #renge in+ Gerict! Nehmt den Wi\en für Gewährung. Al+ an Lenz und Morgenröte Noc da+ Herz @c erlabete. Ac. heitre+ Glü%! Wie ic nun auc heiß mic sehne. Akten<icten Lacen mir die beleidigten Musen in da+ Amt+ge@ct. Kühnen Reim für Begei#erun g . in diesem Scwa\ von Tönen Wo fänd ic da de+ eigenen Herzen+ süße Melodie? Ein Gedict so\ ic euc spenden: Nun. Diesen Un@nn al+ Gedict! W 83 . Al+ der le~te Balkentreter Steh ic armer Enterbeter In de+ Staate+ Symphonie. O du #i\e+.

Die lu#igen Kameraden. Der Sommer i# lange vorbei.Der Unverbe^erlice Ihr habt den Vogel gefangen. Mein Fen#er am Pulte #eht o{en. Da a\e+ die Federn <wenkt In langen. Que\en und Wald. em@gen Reihen – So wird der Staat nun gelenkt. Papier! wie hör ic dic <reien. Sie können mic a\e nict heben Au+ diesem Meer von Papier. Der Sonnen<ein <wei} über+ Dac. Sie rau<en <on wieder und laden: 84 . E+ liegen wohl Federn neben Und unter und über mir. Da wird so uralte+ Ho{en Und Wün<en im Herzen wac. Lercen. Nun i# ihm ’+ Fliegen vergangen. Der war so frank und frei.

Saß drunter beim Vogel<a\. so frühling+he\e. W Die Werber „ O Frühling. Daß e+ unten die Screiber verdroß. Ic kannte da+ Stimmlein rect gut. Da blühten die Bäume <on a\ Und Liebcen. komm# du nict bald? Und wie ic durc die Gardinen Hinau^ah in ke%em Mut. Und eh wir un+ beide besannen. Da wiehert’ da+ Flügelroß – Wir ]ogen selbander von dannen. wie bi# du he\e! Ade nun Hof und Hau+! “ Und jubelnd auf den Scwe\en Mit fröhlicen Gese\en 85 .Gese\e. Da hört ic lacen im Grünen. Und wie ic hinau#rat zur Scwe\e.

Ihr Aug we%t wild Gelü#e. Führt über Berg und Aue Daher die <ön#e Fraue – Die mact er# a\’ verwirrt. Behelmt. Ein hohe+ Weib ]iegt her. Zu Roß. Der Sclau#e gar durc+ Blaue Al+ Flügelbübcen <wirrt.Wandert der Dicter au+. entblößt die Brü#e. so <ön und wü#e. Doc ihre Lieder we%en Ring+ leise+ Zi<eln bald. Kobold’ au+ a\en He%en Erweisen @c mit Ne%en Gar wunderbar im Wald. Ihr nac au+ Felsenri~en Scaun graue Wicte klein. Und der Dicter in dem Toben Steht einsam auf der Höh. Sie heißt Soldatenehr. Ver#reun von ihren Mü~en Dukaten ring+. die bli~en Blutrot in+ Land herein. 86 .

87 . W Soneµe 1 So viele Que\en von den Bergen rau<en. Die brecen zornig au+ der Felsenha\e. die im Grün vertraulic lau<en. Und jeden Frühling wieder Von der <önen Jugendzeit Singt er vom Berg hernieder Und Heimweh faßt die Brüder. Doc wie @e irrend auc die Bahn vertau<en. So #i\ nun i#’ + da oben. Da @nnt er auf Gesänge. Sein Herz wird ihm so weit.Die andern @nd zer#oben. Sein Herz tut ihm so weh. Die Welt gibt vo\e Klänge. Die in dem Tal zer#reut. Er hört der Que\en Gänge Durc die Waldeinsamkeit. Die andern plaudern in melod’ <em Fa\e Mit Nymphen.

Daß @e die Sünd in diese Un<uld bracten: Wer unter<eidet. 2 So eitel kün#lic haben @e verwoben Die Kun#. Ein Strom. Au+ ihr die alte Scönheit neu erhoben! O Herr! gib Demut denen. Daß. die selber @e nict gläubig acten. Die in der Zeit hocmüt’gem Trieb und Tracten Die heil’ge Flamme treu in @c bewacten. An Burgen. Entwandelt er zum Meer. dem wundervo\en. 88 . wa+ noc #ammt von oben? Doc wer mag würdig jene Reinen loben.Sie tre{en endlic doc zusammen a\e. Au+ Walde+dunkel. zwi<en Rebenhügeln Vorübergleitend in die du}’ge Ferne. Wo träumend @c die sel’gen Inseln spiegeln Und auf den Fluten ruhn die ew’gen Sterne. mit brüderlicer Wogen Scwa\e Erfri<end durc da+ <öne Land zu rau<en. wenn ihr’ Kün#e a\ zu<anden werden. die da irren. die vom Felsen einsam gro\en.

Befreite Sehnsuct wi\ dorthin dic tragen. wa+ fal< i#. Wie bald läg unten a\e+ Bange. Und höher winkte #et+ der Brüder Liebe: Wen einmal so berührt die heil’gen Lieder. die dic redlic sucen! 3 Ein Wunderland i# oben aufge<lagen. Ein ewig Ziehn in wunderbare Ferne! 4 Wer einmal tief und dur#ig hat getrunken.Sie törict nict den Goµ in @c ver]ucen! Begei#erung. Viel goldne Brü%en @nd dort kühn ge<lagen. 89 . Sein Leben tauct in die Mu@k der Sterne. Trübe. Du #rebte# lau<end. Und Freudigkeit. Wo goldne Ströme gehn und dunkel <a\en. Darüber alte Brüder @nnend wa\en – Wenn Töne wie im Frühling+regen fa\en. zu entwirren. Verleihe denen. bli%te# nict mehr nieder. Die möcten gern ein hohe+ Wort dir sagen. wo’ + öde wird auf Erden. Gesänge durc da+ Rau<en tief verha\en.

E+ i# de+ Leben+ wahrha}e Ge<icte. Bald Bahn @c brecend durc die Klu} zur He\e. 5 Nict Träume @nd’ + und leere Wahnge@cte. Der eignen Ehr nur in der Bru# vereidet. E+ wäc# sehnsüctig. Die alten Felsen spalten @c mit Kracen. Von drüben grüßen <on verwandte Lieder. drängen! Hoc <webt der Dicter drauf in goldnem Nacen. Auf der die Welt @c brict in tausend Funken. wie ihn die Menge ricte. 90 . Zum ew’gen Meere führt er a\e wieder. Wa+ er inbrün#ig bildet.Den zieht zu @c hinab die Wunderque\e. Bald kühle rau<end dann in Nact versunken. selb# al+ We\e. liebt und leidet. Sic selber heilig opfernd in Gesängen. So laß e+ ungeduldig brausen. Daß er melodi< mitzieht. #ürzt und leuctet trunken Jauczend im Inner#en die heil’ge Que\e. Wa+ von dem Volk den Dicter unter<eidet. Denn wo begei#ert er die Bli%e weidet. Er fragt nict viel.

Die um die andern @c wie Kerker dicten. E+ glänzt da+ Meer – die mut’gen Sci{e fahren. Triµ er# die Lieb auf seine blüh’nden Hügel. au+ den verworrnen Tagen. Al+ Element ihm bietend ihren Rü%en. muß den Beglü%ten tragen. So\ er die Göµer zu be<wören wagen. 6 Ihm i#’ + verliehn. In Freudigkeit: Hie bin ic. 91 . die herbrau#. Herr! zu sagen. Die <öne Muµer. der ihn auserkoren. Die Menge selb#. Mit Morgenrot muß @c die Erde <mü%en. ihn zu fragen Nac seinem Rect. Er so\ der Scönheit neid’ <e Kerker licten.Fühlt er die reicen Kränze in den Haaren. Daß nict @c a\e göµerlo+ vernicten. Den Himmel liebt er.Grüßt ihn der Weltkrei+ mit verwandtem Licte. Zum blauen Himmel @c emporzuricten. Süß<auernd dehnt der Gei# die großen Flügel. die ihn hat geboren. Läßt beide Haupt und Bru# @c heiter <mü%en. Da+ Leben hat zum Riµer ihn ge<lagen.

Doc heimlic Tränen dringen. Und a\e+ i# erfreut. Da lau<en a\e Herzen. Im Lied da+ tiefe Leid. Mance+ andre Herz wohl #i\# du. 2 Sage mir mein Herz. Al+ ob ic fröhlic sei. wa+ wi\# du? Un#et <wei} dein bunter Wi\.Da i# nict+ mehr. Nur du selb# wir# niemal+ #i\. Doc keiner fühlt die Scmerzen. „ Eben. Der Sehnsuct Lied er<a\en Au+ ihre+ Kä[g+ Gru}. 92 . So la^en Nactiga\en. Spielt draußen Frühling+lu}. Da wird da+ Herz mir frei. wa+ ihm nict so\te glü%en! Wehmut 1 Ic kann wohl mancmal @ngen. wenn ic munter @nge.

Ruh und Frieden mancen bringe. – Wir grüßen Land und Sterne Mit wunderbarem Klang Und wer un+ spürt von ferne. beßrer Lu#. nimmermehr.Um die Ang# mir zu zer#reun. wer sprengt die müde Bru#? “ 3 E+ waren zwei junge Grafen Verliebt bi+ in den Tod. Wir haben wohl hienieden 93 . Die die Töne nict erlangen – Ac. Die konnten nict ruhn. Die gehn wie Wind und We\en. Mein Liebcen. Daß @c viele #i\ erfreun: Faßt mic er# rect tief Verlangen Nac viel andrer. woher. noc <lafen Bi+ an den Morgen rot. O trau den zwei Gese\en. Dem wird so wohl und bang. Goµ weiß: wohin.

Da+ Rau<en heimlic kühl. Kein Beµ darf er hier [nden. Die Liebe hoc und mild – E+ wird in diesem Spiegel Die ganze Welt zum Bild. Da+ lo%t dic zu der We\e. Weil’ + draußen leer und <wül. 94 . Dic rührt die fri<e He\e.Kein Hau+ an keinem Ort. Wolken]ügel. Und Ufer. Hält# du e+ weltlic fe#. Wie eine+ Strome+ Dringen Geht unser Leben+lauf. Gesange+ Mact und Ringen Tut he\e Augen auf. Wohl in den Tälern <ön Sieh# du sein Gold @c winden. Tot wird ihr freie+ Walten. Doc wo\e nie dir halten Der Bilder Wunderfe#. E+ reisen die Gedanken Zur Heimat ewig fort.

Intermezzo Dein Bildni+ wunderselig Hab ic im Herzen+grund. Sang und Frühling+lu#? La^en. mein Herz. Ac. nur Verlangen 95 . <eidend.Dann plö~lic meerwärt+ drehn. da+ bange Trauern Um vergangne+ Erdenglü%. <öne+ Lied. Mein Herz #i\ in @c @nget Ein alte+. Da+ in die Lu} @c <winget Und zu dir eilig zieht. von diesen Felsenmauern Scweifet nur umson# der Bli%. Sind denn a\e fortgegangen: Jugend. W Laß da+ Trauern Laß. Da+ @eht so fri< und fröhlic Mic an zu jeder Stund.

Waldhorn immer weiterru}? So\ die Lieb auf sonn’gen Maµen Nict mehr baun ihr präctig Zelt. Ihre Segel. Übergolden Wald und Scaµen Und die weite. Wenn die Bilder wecselnd ]iehen. ihre Weisen Mehren nur de+ Herzen+ Weh. I# vorbei da+ bunte Ziehen. 96 .Einsam mir in meiner Bru#? Vöglein hoc in Lü}en reisen. Lu#ig über Berg und Klu}. <öne Welt? – Laß da+ Bangen. He\e wieder nur den Bli%! Fern von dieser Felsen Mauern Blüht dir noc gar mance+ Glü%! W Dicterfrühling Wenn die Bäume lieblic rau<en. laß da+ Trauern. Sci{e fahren auf der See.

Und e+ spült de+ Leben+ We\e Fort die Glieder in da+ He\e: Also kommt ein neue+ Leben O} auf mic herab vom Himmel. Denn um die erfri<ten Hügel Auf und nieder @c bewegen Fühl ic Winde. Goµe+ Flügel. Irrt der Dicter durc die Scaµen. Und ic seh vor mir mein Streben Lict und unvergänglic <weben Durc de+ Leben+ bunt Gewimmel. Ferner Freunde vo\ Verlangen. Wi\ erqui%t nun a\e+ prangen. Denkt der Zeiten. die vergangen. Die im Sonnen<eine #ehen. Durc die blumenreicen Maµen. Warme Regen niederrau<en. Wie der Kranke von der Scwe\e Endlic wieder in die warme Lu} hinau+#re%t Bru# und Arme. Atm ic #i\ den neuen Segen. Und mir selber wacsen Flügel.An den Bergen. Und e+ weben @c die Träume 97 . an den Seen. Mag ic gern begei#ert lau<en.

Und ring+ Berge. Reiter. W Intermezzo Wohl vor lauter Sinnen.Wie von selb# zum Werk der Musen. Ging zu Ende dann da+ Singen: Mögen wir auc nict länger leben. Aufgebot Waldhorn bringt Kund getragen. Singen Kommen wir nict rect zum Leben. Bäume Wacsen in die heitern Räume Nac der Melodie im Busen. E+ hab nun aufge<lagen Auf Berg und Tal und Feld Der Lenz seine bunten Zelt! In+ Grün ziehn Sänger. Wieder ohne recte+ Leben Muß zu Ende gehn da+ Singen. 98 . Blumen.

Nur fri< in die Frühling+we\e! Da spür# du’ + im Inner#en gleic. wie Scmerz. al+ müßt ic’ + [nden. Und ewig frag ic: Wo? “ – So #ürz dic einmal.Ein jeglic Herz wird weiter. Ein Wort wi\ mir’ + verkünden. Gese\e. Wo ’+ recte Himmelreic. Und wieder i#’ + nict so. So lo%end Lu#. Zerreißen mir da+ Herz. im grünen Sceine? Lo%t dic der Wunderlaut Nict auc zur fernen Braut? „ Ac! diese tausendfacen Heilig ver<lungnen Spracen. Möct jauczend über+ Grün Mit den Lercen in+ Blaue ziehn. Wa+ #eh# du so a\eine. Und wer dann noc mag fragen: Freudlo+ in blauen Tagen Der wandern und fragen mag 99 . Pilgrim. O} i#’ +.

Die liegenden aber. Die andern können liegenbleiben. Auf jene p]eg ic cito zu <reiben. Zerfa\en in wict’ge und höc#wict’ge wieder. Wa+ un+ versammelt und wa+ wir a\e wi^en? – Ic muß p]ictmäßig voran<i%en hierbei. geehrte Ko\egen! Bevor wir un+ heut auf+ Raten legen. man ]uct. Bei jenen – nun – man wird verwegen. geehrte Brüder. verpa%t da.Bi+ an den Jüng#en Tag! Intermezzo Der Bürgermei#er Hocweiser Rat. Die andern die langweiligen. Oder ob wir er# proponieren mü^en. und dort ad acta. Der Staat ]oriert und bleibt im Takt da. Daß die Art der Ge<ä}e zweierlei sei: Die einen @nd die eiligen. 100 . er# reif\ic zu erwägen: Ob wir vie\eict. Biµ ic. Man <reibt nac amtlicem Überlegen More solito hier. um Zeit zu gewinnen. Heut sogleic mit dem Raten beginnen. Die Diener rennen. Doc werden die Zeiten so unge<li{en. Wild umzuspringen mit den Begri{en.

Kein Wölkcen in den blauen Lü}en <webt. I# aber da+ Wictige überwiegend. Ic biµe. ein Fa\. Meine Herren. Daß @c die Ährenfelder leise neigen. meine Herrn. W Terzeµ Hirt Wenn @c der Sommermorgen #i\ erhebt. wie heute. Wäre die Eile am unrecten Ort. der eilig Und doc höc#wictig zugleic – dann freilic Muß man von neuem unter<eiden: Ob er mehr eilig oder mehr wictig. @e haben nun die Prämi^en. 101 . Da @nk ic auf die Knie im #i\en Feld.Kommt gar. Findt @c der Fa\ mehr eilig al+ liegend. sofort. Sie werden den Be<luß zu [nden wi^en. Denn wir vermeiden Die spe$ie+ fa$ti. ver#ehn Sie mic rictig! Der Punkt i# von Ein]uß. wie bi\ig. Mit Wonne<auern naht da+ Lict der Welt.

Jäger Doc keiner atmet so den Strom von Lü}en. Und mit den Wolken in den #i\en Räumen Sci{ ic #i\ fort zur unbekannten Tiefe. al+ ob @e <liefe. Al+ wie der Jäger in den grünen Klü}en! Wo euc der Atem <windelnd <on vergangen. Hat seine recte Lu# er# angefangen. wenn noc a\e Stimmen <weigen. Rau<t droben <we\end ein gewaltig Lied. die @c leise neigen. Seh fern am Horizont die Weµer #eigen.Und bete. 102 . Ein leise+ Flü#ern geht in a\en Bäumen. Der Aar @c auf<wingt in die klaren Räume. Jäger Und wenn die Tiefe <wül und träumend ruht. Steh ic am Berg wie auf de+ Lande+ Hut. Da+ Bäclein plaudert wirre wie in Träumen. Die Erde säuselt kaum. Hirt Und @nkt der Miµag müde auf die Maµen. Ra# ic am Bäclein in den kühl#en Scaµen. Und durc die Wipfel. Wenn tief da+ Tal au{unkelt durc die Bäume.

Au+ Walde+rau<en Da+ Horn erklingt.Da+ ewig fri< mir durc die Seele zieht. die Heimcen Ständcen bringen. wie er @c reµe Zum ew’gen Meer – ac. Und unter Blüten. Seh ic vom Berge noc die Sonne funkeln Der Adler #ürzt @c jauczend in die Gluten. Jäger Doc wenn die Täler unten läng# <on dunkeln. Da #eh ic @nnend 103 . Da laß ic meine Flöte drein erklingen. Hirt E+ bli~t von fern. die im Wind @c rühren. wer da Flügel häµe! Angela Wenn von den Auen Die Flöte @ngt. Daß ring+um durc die laue Sommernact In Fel+ und Bru# der Widerha\ erwact. E+ brict der Strom mit feuertrunknen Fluten Durc+ enge Steingeklü}. Die Mädcen plaudernd @~en vor den Türen.

Im Morgenlict – Wem ic so\ folgen. Scaut mir so freudig In+ Ange@ct: Da weiß ic’ + plö~lic – Doc sag ic’ + nict. @nget! I#’ + auc 104 . Nordmann! Sclängelt @c im Todkampf Glutrot ein# dein Scwertbli~ – Sehr weint da die Heldbraut – Denk! der Wa{enmei#er Hämmert. Ic weiß e+ nict. Intermezzo W Chor der Scmiede Bi# zum kün}’gen Holmgang Nun gehämmert. Doc kehrt ihr beide Im le~ten Strahl Der Sonne wieder Zurü% in+ Tal.

Und <a\end glänzt da+ fri<e Reic. Da hebt die Sonne au+ dem Meer Eratmend ihren Lauf. Und tot noc a\e Gä#. Verödet noc vom Fe# Liegt #i\ der weite Freudensaal. wa+ feuct und <wer. Wa+ klar. Blau Berge durc den Du}. so klappt’ + doc! Morgenlied Ein Stern #i\ nac dem andern fä\t Tief in de+ Himmel+ Klu} Scon zu%en Strahlen durc die Welt. In Qualmen #eigt und @nkt da+ Tal. Hebt grüner Wälder Trieb und Mact Neurau<end in die Lu}. 105 .Ungereimt. Zieht hinten Städte. Zur Erde geht. Spannt au+ die grünen Tepp’ce weic. zu ihr hinauf. Von Strömen he\ durcrankt. eitel Pract. Ic wiµre Morgenlu}.

– Und wie er dehnt die Flügel au+. daß a\e+ noc so hält. Daß noc da+ Spiel nict au+. Die Sonne #eiget einsam auf. Und nun geht’ + an ein Fleißigsein! Umsumsend Berg und Tal Agieret lu#ig groß und klein Den Plunder a\zumal. W 106 . Der Men< nun au+ der tiefen Welt Der Träume triµ herau+. Freut @c. Der Men< kann nimmermehr hinau+ Au+ dieser Narrenwelt. Und wie er auc @c #e\t. Ern# über Lu# und Weh Lenkt @e den unge#örten Lauf Zu #i\er Glorie.So weit da+ Auge langt.

Und wird auc nict+ Ganze+ drau+. Hie ’nen Fe~en Bärenhaut. Sieht e+ doc gar niedlic au+. Drüber einen span’ <en Kragen. der in lu}’gem Screiten 107 . W Guter Rat Springer. Mact da+ Wel<e er# pikant. Hier ein uralt gülden Stü%. fein zum Werke. Hier ein bunter wel<er Fli%. Daß man auc da+ Deut<e <aut. Drauf ein Stü% Hau+leinewand.Intermezzo Chor der Scneider Nur vom Ganzen fri< geri^en. Eh die Ware ganz ver<li^en. Fri< ge#icelt. Gibt so ’n gewi^en frommen Bli%. Da+ Erhabne wird behagen.

Und so wandt ic denn der Scönen Endlic auc den Rü%en zu. Immer doc bin ic geblieben 108 .Über die gemeine Welt. W Umkehr Leben kann man nict von Tönen. Sci{er. Weisen Sterne doc die Rictung. Fahre zu und frag nict lang. Seine Segel #e\t ge<winde. Lange durc die Welt getrieben Hat mic nun die irre Ha#. Poe@e geht ohne Scuh. Kommt im Wa^er <mählic um. Dorthin liegt da+ Land der Dictung. Sicerlic vom Seile fä\t. Kokeµieret mit den Leuten. der nac jedem Winde Bla+ er wi~ig oder dumm. Hör# du nact+ doc fernen Klang.

Und al+ ic mic aufgerictet Wieder fri< und frei und #olz. Vornehm wandt @e mir den Rü%en.Nur ein unge<i%ter Ga#. Mußt mic vor Fortuna bü%en Ehrfurct+vo\ bi+ auf die Zeh’n. Ließ mic so gebogen #ehn. Welt hat eine plumpe Pfote. Wandern kann man ohne Scuh – De% mit deinem Morgenrote Wieder nur den Wandrer zu! W 109 . Wußt nict. Trank die Neigen vor dem Hause. Übera\ zu spät zum Scmause Kam ic. wenn die andern vo\. Sah ic Berg’ und Tal gelictet. wem ic’ + trinken so\. Blühen jede+ dürre Holz.

Ungeheuere+ Ge<naµer! Wilde Re%en. #aµ vom Leder. Trampelt nict die Welt noc plaµer. Durc die Bri\e gläsern funkeln. W Liede+mut Wa+ Lorbeerkranz und Lobe#and! E+ du}et #i\ die Frühling+nact Und rau<t der Wald vom Felsenrand. welt<merzdunkel. Zornig mit verwegner Finte Zieh# du #aµ de+ Scwert+ die Feder. 110 . wilde Re%en. Deine Bli%e.Intermezzo Blonder Riµer Blonder Riµer. Hinterm Ohre. blonder Riµer. Und #aµ Blute+ ]ießet Dinte. Staµ durc Helme+ Eisengiµer. Ehr bekle%en. Federspri~eln.

Ob’ + jemand hört, ob niemand wact. E+ <lä} noc a\e+ Men<enkind, Da pfei} sein lu#’ge+ Wanderlied Scon über+ Feld der Morgenwind Und frägt nict er#, wer mit ihm zieht. Und ob ihr a\ zu Hause saßt, Der Frühling blüht doc, weil er muß, Und ob ihr’ + le# oder bleibenlaßt, Ic @nge doc au+ fri<er Bru#.

W
Entgegnung „ Sei antik doc, sei teutoni<, Lern, +kandiere unverdro^en, Freundcen, aber nur ironi<! Und vor a\em laß die Po^en, Die man son# genannt: romanti<.“ – Also hört man’ + ring+her <a\en; Aber mic bedünkt: pedanti<, Sei da+ Sclimm#e doc von a\en. Wem der Herr den Kranz gewunden, Wird nac a\edem nict fragen,
111

Sondern muß, wie er’ + befunden, Auf die eigne Weise sagen, Stet+ auf+ neu mit freud’gem Scre%en, I# @e auc die alte blieben, Sic die <öne Welt entde%en, Ewig jung i#, wa+ wir lieben! O} durc de+ Theater+ Ri~en Brict’ + mit wunderbarem Licte, Wenn der Herr in feur’gen Bli~en Dictend <reibt die Weltge<icte, Und da+ i# der Klang der Wehmut, Der durc a\e Dictergei#er Scauernd geht, wenn @e in Demut Über @c erkannt den Mei#er.

W
Der Isegrim Akten#öße nact+ ver<lingen, Scwa~en nac der Welt Gebrauc, Und da+ große Tretrad <wingen Wie ein Oc+, da+ kann ic auc. Aber glauben, daß der Plunder
112

Eben nict der Plunder wär, Sondern ein hocwictig Wunder, Da+ gelang mir nimmermehr. Aber andre überwi~en, Daß ic mit dem Federkiel Könnt den mor<en Weltbau #ü~en, Scien mir immer Narrenspiel. Und so, weil ic in dem Drehen Da #eh o} wie ein Pasqui\, Läßt die Welt mic eben #ehen – Mag @e’ + halten, wie @e wi\!

W
Tafe\ieder 1 (Damen-Liedertafel in Danzig) Die Frauen Gleic wie Eco frohen Liedern Fröhlic Antwort geben muß, So auc nahn wir und erwidern
113

Dankend den galanten Gruß. Die Männer Oh, ihr Güt’gen und Charmanten! Für de+ Eco+ holden Scwung Nehmt der lu#’gen Mu@kanten Ganz ergebne Huldigung! Frauen Doc ihr huldigt, wi\’ + un+ dünken, Andern Göµern nebenbei. Rot und golden sehn wir’ + blinken Sagt, wie da+ zu nehmen sei? Männer Teure! zierlic, mit drei Fingern, Sicrer, mit der ganzen Hand – Und so fü\t man au+ den Dingern ’+ Gla+ nict halb, nein, bi+ zum Rand. Frauen Nun, wir sehen, ihr seid Mei#er. Doc wir @nd heut liberal; Ho{entlic, al+ <öne Gei#er,
114

Treibt ihr’ + etwa+ ideal. Männer Jeder nippt und denkt die Seine, Und wer nict+ Besondre+ weiß: Nun – der trinkt in+ A\gemeine Fri< zu a\er Scönen Prei+! A\e Rect so! Klingt denn in die Runde An zu Dank und Gegendank! Sänger, Fraun, wo die im Bunde, Da gibt’ + einen he\en Klang! 2 Trinken und Singen Trinken und Singen Viel E^en mact viel breiter Und hil} zum Himmel nict, E+ kract die Himmel+leiter, Kommt so ein <werer Wict. Da+ Trinken i# ge<eiter Da+ <me%t <on nac Idee, Da brauct man keine Leiter,
115

Da+ geht gleic in die Höh. Chor Da brauct man keine Leiter, Da+ geht gleic in die Höh. Viel Reden i# manierlic: „ Wohlauf? “ – Ein wenig ]au. – „ Da+ Weµer i# spazierlic.“ Wa+ mact die liebe Frau? – „ Ic danke “ – und so weiter, Und breiter al+ ein See Da+ Singen i# ge<eiter, Da+ geht gleic in die Höh. Chor Da+ Singen i# ge<eiter, Da+ geht gleic in die Höh. Die Fi< und Mu@kanten Die trinken beide fri<, Die Wein, die andern Wa^er – Drum hat der dumme Fi< Staµ Flügel Flederwi<e Und liegt elend im See – Doc wir @nd keine Fi<e,
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Da+ geht gleic in die Höh. Chor Doc wir @nd keine Fi<e, Da+ geht gleic in die Höh. Ja, Trinken fri< und Singen Da+ brict durc a\e+ Weh, Da+ @nd zwei gute Scwingen, Gemeine Welt, ade! Du Erd mit deinem Plunder, Ihr Fi<e samt der See, ’+ geht a\e+, a\e+ unter, Wir aber in die Höh! Chor ’+ geht a\e+, a\e+ unter, Wir aber in die Höh!

3 Zum Ab<ied Horct! die Stunde hat ge<lagen, Und ein Sci{er #eht am Bord, Grüßt noc einmal, und e+ tragen
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Ihn die We\en rau<end fort. Sturm wühlt, und die Zeiten bäumen Sehnsüctig @c himmelan, Hoc in solcer We\en Scäumen Segle, kühner Steuermann! Und den le~ten Becer, Brüder, Eh wir hier verla^en #ehn, Und den le~ten Klang der Lieder Auf ein freudig Wiedersehn!

4 Berliner Tafel Viele Lercen he\erwact, Die zum Himmel #eigen, Viele Sterne in der Nact, Vieler Wipfel Neigen, Viele fri<e Herzen dann, Die begei#ert lau<en – Da brict er# der Lenz rect an, Klang und Walde+rau<en. So @nd viele hier gese\t: Rü#ige Gese\en, Die ihr’ Sac auf Klang ge#e\t,
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Scauspiel und Nove\en, Viele dann, die rect @c freun, Wenn wir’ + löblic macen Und, grei} einer fal< darein, Auc von Herzen lacen. Und wo solce Resonanz, Klingt da+ Lied er# he\e Wie wir hier vereint zum Kranz, Blüht die sand’ge Sce\e, Ku%u% ru} und Nactiga\ Und von Lu# und Scmerzen We%t der Sca\ den Widerha\ Ring+ in tausend Herzen. Ein Land, da+ ihr <weigend meint Und wir freudig @ngen, Und ein Meer, da+ un+ vereint So\ hinüberbringen. Fri<e Fahrt denn, nah und fern, A\en mut’gen Seglern, Die getreu dem recten Stern, Scleglern oder Heglern! 5 Die Haimon+kinder Auf feur’gem Ro^e kommt Ba$cu+ daher,
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Den Becer hoc in der Hand Sein Rößlein wird wild, sein Kopf i# ihm <wer, Er ver<üµet den Wein auf da+ Land. Den Dicter erbarmet der Rebensa} In den Bügel er kühn @c #e\t Und trinkt mit dem Goµe Brüder<a} – Nun geht’ + er#, al+ ging’ + au+ der Welt! „ Ei, @eh da, so einsam, Herr Komponi#! Steig auf mit, ’+ i# <ad um die Scuh, Du lö# er# die Scwinge – und wo keine i#, Da mac un+ die Flügel dazu! “ Und wa+ @e ersonnen nun, @ngen die drei. „ O weh! “ ru} ein Sänger herauf, „ Ihr <reit ja die kö#lic#en Noten entzwei! “ Und <wingt zu den dreien @c auf. Nun se~t der Tonkün#ler, +kandiert der Poet, Der Sänger gibt himmli<en Sca\ E+ läcelt Herr Ba$cu+: „ Wahrha}ig, da+ geht, Und ’+ Trinken ver#ehen @e a\.“ Und wie @e nun a\e beisammen @nd, Hebt’ + sacte die seligen Leut, E+ wacsen dem Ro^e zwei Scwingen ge<wind
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Und über]iegen die Zeit. 6 Der alte Held (Tafe\ied zu Goethe+ Geburt#ag 1831)

„ Ic habe gewagt und gesungen, Da die Welt noc #umm lag und bleic, Ic habe den Bann bezwungen, Der die <öne Braut hielt um<lungen Ic habe erobert da+ Reic. Ic habe gefor<t und ergründet Und tat e+ euc treulic kund: Wa+ da+ Leben dunkel verkündet, Die Heilige Scri}, die entzündet Der Herr in der Seelen Grund. Wie rau<en nun Wälder und Que\en Und @ngen vom ewigen Port: Scon seh ic Morgenrot <we\en, Und ihr dort, ihr jungen Gese\en, Fahrt immer immerfort! “ Und so, wenn e+ #i\ geworden, Scaut er vom Turm bei Nact
121

Der an den blühenden Borden Da+ <öne Reic bewact. 7 Toa# Auf da+ Wohlsein der Poeten. Er<üµernd mic mit wunderbarer Lu#. Sie grüßen den alten Held. mein Herz! wie heiß auc da+ Gedränge. Und die auf dem Strome der Zeiten Am Felsen vorübergleiten. W Treue Fri< auf. 122 . Durc die Welt in Lu# und Nöten Segelnd fri< auf eignen Böten.Und segnet den Sängerorden. Die nict <i\ern und nict goethen. Bewahr ic doc mir kühl und frei die Bru#! Sci%t Wald und Flur doc noc die alten Klänge. Dort hat er nac Lu# und Streiten Da+ Panner aufge#e\t.

Gefangne wohl. Ew’ger Gefühle <wace+ Widerspiel – Sie @nd e+ wahrlic auc nict. Doc lieben o}. die ic #ammelnd hören la^e. „ Wa+ wo\t Ihr doc mit Eurem Liederspaße! De+ Würd’gern beut die große Zeit so viel! “ So <a\t’ + ho{ärtig nun auf jeder Ga^e. – Dem Auge <eint’ + ein lieblic bunter Tand – Doc wer der licten Heimat rect zu eigen. da+ ferne Vaterland An ihre+ Kerker+ Mauern abzu<ildern. Die Lieder. Da rührt’ + lebendig @c in a\en Bildern. Himmelblau <eint he\e. wa+ ic meine. Da+ Meer wird #i\ und zum Delphin die We\e. Ein Himmel+#trahl fä\t <weifend auf die Wand.Und ob die Woge feindlic mit mir ränge: So frömmer nur @ng ic au+ treuer Bru#. Und jeder #e%t @c drei# sein glänzend Ziel. Da bleict da+ Weµer. Dem wird der Bilder ern#er Gei# @c zeigen. der Sehnsuct Glut zu mildern. Denn ewig unerreicbar i# da+ Eine. Du krä}ig grüner. So wacse denn und treibe fröhlic Blüte. deut<er Sange+baum! Rau< nur erfri<end fort mir in+ Gemüte Au+ deiner Wipfel klarem Himmel+raum! 123 .

Da ruf ic au+ Herzen+grunde. Erhalt auf Erden rü#ig mir die Seele. wunderbare. Und nact+ o}. nac dir. ew’ge Güte. Wir wo\en zusammen wandern. Fängt der Garten zu @ngen an. So fremde @nd die andern. Daß ic. wie in Träumen. nict fehle! W Heimweh An meinen Bruder Du weißt’ +. dort in den Bäumen Sclummert ein Zauberbann.Du aber. 124 . wo’ + immer ehrlic gilt. Nact+ durc die #i\e Runde Weht’ + mancmal bi+ zu mir. Die mir den Himmel wie+ im <önen Traum. O Bruderherz. Mir graut im fremden Land.

Für a\e muß ic blühn. W Spruc Bau nur auf Weltgun# rect Und paß auf jeden Wink und Gruß. Da haben @e mic läng# begraben. Bi+ daß wir wandermüd Auf de+ Vater+ Grabe knieen Bei dem alten Zauberlied. Und wenn die Blüten Frücte haben.Reic treulic mir die Hand! Wir wo\en zusammen ziehen. W Dicterlo+ Für a\e muß vor Freuden Mein treue+ Herze glühn. Wir# dabei nimmer fröhlic werden! 125 . Für a\e muß ic leiden.

Nict frei spazieren kann auf Erden.E+ hat’ + kein Hund so <lect. Der hinter seinen Herren muß. Wo die vielen Bäce gehen Wunderbar im Monden<ein Und die #i\en Sclö^er sehen In den Floß vom hohen Stein? Kenn# du noc die irren Lieder Au+ der alten. W Lo%ung Hör# du nict die Bäume rau<en Draußen durc die #i\e Rund? Lo%t’ + dic nict. 126 . hinabzulau<en Von dem Sö\er in den Grund. hier i#’ + so kühl. <önen Zeit? Sie erwacen a\e wieder Nact+ in Walde+einsamkeit. Wenn die Bäume träumend lau<en Und der Flieder du}et <wül Und im Fluß die Nixen rau<en – Komm herab.

Rect @nnreic au+gedact. Doc au+ den Helden a\en Ward nict+ vor tiefer Lu#. Der Winter auc derweile Im Feld die Blumen brict – Dann gibt’ + vor Langerweile 127 . Und bildend wird im Herzen Die alte Wehmut wac. sprangen Vom Fel+ die Bäce drein. Verwi%elte Ge<icten. Kehr ic zur Stadt er# wieder Au+ Feld und Wäldern kühl. Und tausend Stimmen klangen Verwirrend au+ und ein. E+ ha\en Lu# und Scmerzen Noc einmal leise nac.W Rü%bli% Ic wo\t im Walde dicten Ein Heldenlied vo\ Pract. Da rau<ten Bäume. Da kommen a\ die Lieder Von fern durc+ Weltgewühl. Und mance+ Jauczen <a\en Ließ ic au+ fri<er Bru#.

Wa+ im Busen da erwact! Bunt ver<lingen @c die Gänge.Ein überlang Gedict! Zweifel Könnt e+ jemal+ denn verblühen. Sca\en zwi<endrein Gesänge. Abwärt+ ziehen Furct und Nact. Sti\ begegnet im Gedränge Dir de+ Leben+ ern#er Sinn. Und da+ Herz denkt @c verloren. Mühen Wie der Tag durc Wolken brict. Blumen. die so farbig glühen. 128 . Sorgen. To# die Menge her und hin. Be^er andrer Tun und Wu#. Da+ durc Arbeit. Ac. Um da+ öde Leben ]ict? Golden @nd de+ Himmel+ Säume. da+ @nd nict leere Träume. Rü#ig rau<en Ström und Bäume Und die heitre Runde lact. Fühlt @c wieder dann erkoren. Diese+ Glänzen. Die durc+ Ganze golden ziehn. diese+ Lict.

O der Scmerzen. Ic habe dic dennoc so lieb!Glü%lice Fahrt Wün<e @c mit Wün<en <lagen. o de+ Toren. o der Lu#! W Dicterglü% O Welt. Wer i# in dem wü#en Jagen 129 .Ewig einsam doc die Bru#. Fortuna. #reif nur die Höhen Und wende dein Ange@ct. Du ha# mir nict+ ge<enkt. wir braucen dic nict. So hab ic denn fri< meine Klause In Morgenrot mir versenkt. O de+ Wecsel+. Ic segne dic. <öne Runde. Ic bleibe im Wald bei den Rehen Flieg zu. bin dein Kind nict von Hause. Und die Gier wird nie ge#i\t. Und ob auf Höhn und im Grunde Kein Streifcen auc meine blieb.

da brecen tausend Que\en Durc die felsenharte Welt. Ic klimm hinab und <au die Berge an. Und zum Strome wird ihr Scwe\en. Süß-melancoli< spi~t @c die Gebärde Und gi}’ge Weltveractung [ct mic an. Doc wi\ au+ Scmerz und Haß nict+ Recte+ werden. Durc da+ Treiben dumpf und wild In der fe#en Bru# zu tragen Heil’ger Scönheit hohe+ Bild! Sieh. Goµe+ Hauc die Segel <we\t – Reµend spülen @c die We\en In de+ Herzen+ #i\e Welt. wer da+ Wild? Selig. W Sommer<wüle 1 Ic klimm zum Berg und <au zur niedern Erde. wer e+ fromm mag wagen. Der melodi< #eigt und fä\t.Da der Jäger. 130 . Ring+um @c die Fernen he\en.

wieder mic lebendig an! Mit deiner Woge wi\ ic freudig ringen. daß ic Mann! Viel lieber wi\ ic ra<en Tod erwerben. 131 . al+ ob viel Stimmen heimlic sangen: „ Auc dein Lenz. Im Sturme spannt der Adler seine Scwingen – Bla+ zu! da spür ic wieder. komm zu mir zurü%e! Kann ic nur deine he\en Augen <auen. @e hat ihr Ne# gefunden. so ver<mactend. Noc nie hat e+ die Bru# so tief empfunden. Leben. An Weib und Kind i# nun der Sinn gebunden! “ O komm. froher Sänger. Träg ziehn die Que\en. i# vergangen. So hat den Lenz der Sommer überwunden. Die tief mic #ürzt. Mit Not hab ic den le~ten Reim erreicet. Geliebte. 2 Die Nactiga\ <weigt. Von trüber Scwüle liegt die Welt umfangen. Al+. E+ i#. leben+lang zu #erben. hebt mic auc himmelan.Ermanne dic! – Ic bin doc wohl ein Mann? – Und ac! wie träge Silb au+ Silbe <leicet. O weg mit Reim und Leierklang und Singen! Faß. die so kühle sprangen.

wie ic a\e die Sacen So\te auf+ a\erbe#e macen. wie die Felder da draußen bli~en! “ So drängt @e mic fort unter Lacen und Streit. Denn ew’ger Frühling wi\ bei Liebe bleiben. ganz verwundert: „ Ic so\t dic kennen “ Sie aber. Gu%t und lact. Drunten aber unter den Bäumen 132 .Fröhlic Ge#irn in dem verworrnen Treiben: Wölbt hoc @c wieder de+ Gesange+ Brü%e. Mir tat’ + um die <öne Zeit nur leid. E+ war mir in meinem Kopf ganz dumm Vor Dicten. Da gu%t am Fen#er im Morgenlict Durc+ Weinlaub ein wunder<öne+ Ge@ct. W Fri< auf! Ic saß am Screibti< bleic und krumm. kommt ganz herein Und kramt mir unter den Bläµern mein. Ic. Und kühn darf ic der alten Lu# vertrauen. in dem Sclafro% @eh# ja au+ Wie ein verfa\ene+ Scilderhau+! Wi\# du denn hier in der Tinte @~en Scau. #aµ ihren Namen zu nennen: „ Pfui.

i#’ + denn <on Frühling wieder? “ Sie aber wie+ mir. Sie <wang @c lu#ig mit mir hinauf. Und al+ ic mic wandte. wie wir so zogen. Mir <auerte e+ rect durc a\e Glieder: „ Mein Goµ. Da sah ic er<ro%en zwi<en den Bäumen Meine Heimat unten. Und hoc über dem a\er<ön#en Wald Macte @e läcelnd auf einmal halt. Und al+ wir kamen vor die Stadt. Und wußte der Lieder noc genung! W 133 . Die Länder. Und a\e die <öne alte Zeit In der wundersamen Einsamkeit. Die Sonne draußen ging eben auf. Da+ Scloß. wie in Träumen. war ic a\ein. Und eh ic mic konnte bedenken und fa^en. Mir aber war’ +.Stand ein Roß mit funkelnden Zäumen. Riµen wir ra< durc die #i\en Ga^en. Die blauen Berge dahinter im Du}. al+ wär ic wieder jung. Da+ Roß auf einmal zwei Flügel haµ. Da+ Roß nur wiehert’ in den Morgen hinein. den Garten und die #i\e Lu}. die unten vorüber]ogen.

Sie haucen’ + gi}ig an. Und wa+ auf Erden himmelt. Doc wo da+ Leben <immelt. Noc halten @e in <lingen Die wunder<öne Braut. So weit man reisen kann.Krieg+lied Nict mehr in Walde+<auern An jäher Klü}e Rand. 134 . Wo dunkle Tannen trauern. Die Greifen nict mehr ]iegen. Bei Nact hört man ihr Singen Die #i\e Lu} durcdringen Mit tiefem Klagelaut. Sieh# du die Brut mehr lauern Auf wü#er Felsenwand. Von Würmern e+ noc wimmelt. Auf ihren Bäucen liegen Die Dracen im plaµen Land. Da+ i# die Brut der Naµer. Lindwürm auf heißem Sand Nict mehr mit Löwen kriegen.

Findt keiner mehr nac Hau+. du blanker Streiter. 135 . Doc mancmal tauct’ + au+ Träumen.Die immer neu ent#and: Phili#er und ihre Gevaµer. Und wo ein wa%rer Reiter. Wir a\e spielten dort. Wir a\e @nd verirret. Die macen groß Ge<naµer Im deut<en Vaterland. Leg deine Lanze ein. Der #ece fri< mit drein! W Eldorado E+ i# von Klang und Dü}en Ein wunderbarer Ort. Sankt Georg. Seitdem so weit hinau+ Unkraut die Welt verwirret. Dem noc da+ Herz wird weiter. Umrankt von #i\en Klü}en.

Bi+ ic Glü%sel’ger nimmer Von dorten wiederkehr. Der Wind spielt’ in den Lo%en. Nun jeden Morgen<immer Steig ic in+ Blütenmeer. Al+ ginge jenseit+ unter Die Welt in Morgenrot. Ic hört den Gruß ver]iegen. Und haµe mic ver#iegen Auf hoher Felsenwand. W 136 . Und ic erkannt er<ro%en Die alte Einsamkeit. Weit hinten a\e Not. Und früh noc in den Bäumen Rau<t’ + wie ein Grüßen her. Da bli~t’ e+ drunten weit. Mein Herz ward mir so munter. Ic folgt ihm über Land.Al+ läg e+ weit im Meer.

Haµ ein Herze zum Singen Und Flügel wie ihr. In der <önen Frühling+zeit: I# de+ Liede+ Born ver<lo^en Und der Seele Freudigkeit. In der Bru# den Sonnen<ein. wa+ frommt da+ Wehen. Spro^en. Dann laß blühen oder <nein. Selb# we% ic den Lenz mir wieder.Frühling+klage Ac. Gib den alten Frieden wieder. 137 . Die er# Blüten bringt den Spro^en Und den Frühling in die Zeit. So\t e+ auc der le~te sein! W An die Waldvögel Konnt mic auc son# mit<wingen Über+ grüne Revier. Gib die Laute mir und Lieder.

Und die Segel verzogen. Sie in+ Meer zu lenken – Drein möct ic versenken Wa+ in mir ringt! 138 . Meinen Lieb#en drin #ehen – Dact meiner nict mehr. Ein Sci{ sah ic gehen Fort über da+ Meer. die ihn tränken. W Vorwärt+! Wie der Strom @c <wingt Au+ den Wolken. Und e+ dämmert’ da+ Feld. Da blüht’ e+ wie Scnee. A\e Bäce ver<lingt. weiten Welt. Und ic hab mic ver]ogen In der weiten. Und herauf durc die Wälder Spiegelt’ die See.Flog über die Felder.

Wer weiß. wenn noc a\e+ <weigt.Triµ nur mit in mein Sci{! Wo wir landen oder #randen. Wie geht die Welt so ge<winde! 139 . Von a\em nict+ verspüret. wie bald @c’ + rühret! Doc <wer im Sclaf noc ruht die Welt. Nur eine frühe Lerce #eigt. der Nebel fä\t. Erklinget da+ Ri{. Brict der Lenz au+ dem Sande. E+ hat ihr wa+ geträumet Vom Licte. Da+ kaum die Höhen säumet. Hinter un+ dann in+ Branden Versenk ic da+ Sci{! W Frühe Im O#en graut’ +. W Zum Ab<ied Der Herb#wind <üµelt die Linde.

fahre mit Goµ! W Vergebner Ärger Im alten Hause #eh ic in Gedanken. Lieb Töcterlein. Die Ga^en <auen noc näctig. der Wind mit <auern Geht durc da+ Gra+ im Hof. Ic kann’ + vor Tränen kaum sehen. Scau #i\ in die Ga^e hinau+. die @c lieben. Mir graut vor dem #i\en Hau+. Dein Tüclein noc läßt du wehen. und Eulen lauern In leeren Fen#ern. 140 . E+ ra^elt der Wagen bedäctig – Nun plö~lic ra<er der Troµ Durc+ Tor in die Sti\e der Felder Da grüßen so mutig die Wälder. wie arm! Wie arm. Der Sommer i# hingefahren. Da wir zusammen waren – Ac.Halte dein Kindlein warm. E+ i# da+ Hau+ nict mehr. die @c lieben und <eiden! Da+ haben erfahren wir beiden. die <on halb versanken.

und die Tauben Un<uldig girren in den kühlen Lauben. Die Liebe selber altklug feil<t mit Hauben – Herr Goµ. So. Dumpfbrütend über unerhörten Sorgen. Die grünen Birken. wo die Phili#er thronen. der rau<t mit grünen Kronen. auf dem öden Gipfel Saß ic in meine+ Jugendglü%+ Ruinen. Nacteul selber. wie lang wi\# du die Brut ver<onen! E+ i# ein Wald. Wo frei die Adler hor#en. Da bli~ten Frühling+licter durc die Wipfel. Die noc kein Fuß betrat – dort wi\ ic wohnen! 141 . W Der Wegelagerer E+ i# ein Land.Mic ärgern nur die jungen. Die wie zum Spoµ noc <mü%en Tor und Mauern. Und nict+ nac Eulen fragt der junge Morgen. ke%en Ranken. Die Krämer fahren und da+ Grün ver#auben. die mit fal<em Trauern Leict überm Grabe meiner Lieben <wanken. Die leuctend unter mir da+ Land be<ienen.

Se~t @c mit dazu. W Der Glü%+riµer Wenn Fortuna spröde tut. Hoc so\ @e #ehn auf grünen Felsenmauern. noc eine her! “ Kehr den Rü%en gegen @e.Dort wi\ ic näctlic auf die Krämer lauern Und kühn zerhaun der armen Scönheit Bande. Die @e al+ niedre Magd zu Markte führen. Und bald rü%t @e sact zu mir: „ Ha# du deren mehr? “ 142 . Und Fortuna kriegt auc Mut. Singe rect und trinke gut. Laß hoc leben die und die – Da+ verdrießt @e sehr. Laß ic @e in Ruh. Daß mahnend über a\e #i\en Lande Die Lü}e nact+ ihr Zauberlied verführen. Doc ic geb mir keine Müh: „ He.

wieder gut. Drauf @e zu mir läcelt fein: „ Bi# ein ganzer Kerl! “ Ru} den Ke\ner. Und ic. Trinkt mir zu und <enkt mir ein. Führe @e am Arm mit mir Au+ dem Hau+. <reit nac Wein. W Der Scre%enberger Auf+ Wohlsein meiner Dame. Und da+ lauter Klebebier! “ – ’+ wird mir gar nict <wer. Sie bezahlet Wein und Bier. wie ’n Kavalier. – „ Drei Kannen <ier. Eine Windfahn i# ihr Panier Fortuna i# ihr Name. A\e+ zieht den Hut.Wie Sie sehn. Da+ Lager ihr Quartier! 143 . Ecte Blum und Perl.

Fama blä# da+ Geleit. E+ rinnet Perl auf Perl. Fortuna weint vor Ärger. Staµ Pulverbli~ und Knaµern Au+ jedem wü#en Hau+ Gevaµern sehn und <naµern A\e Lu# zum Land hinau+. So zu dem Tempel #eigen Wir der Un#erbli%eit. Ic kümmre mic nict drum. „ Wo i# der Scre%enberger? Da+ war ein andrer Kerl. Da geht die Welt so dumm. Da draußen ohne Reiter. W 144 .“ Sie tut den Arm mir reicen.Und wendet @e @c weiter.

Nun @nd ihre Lieder verklungen. Tun Herzen in neuen Weisen Die alte Scönheit kund. E+ kommen fri<e Ge<lecter Und fecten e+ ehrlic au+. Im Walde da liegt verfa\en Der alten Helden Hau+. Doc au+ den Toren und Ha\en Brict jährlic der Frühling au+. W 145 . Aber solange noc kreisen Die Stern um die Erde rund. Die Sänger ruhen im Sand.Tro# E+ haben viel Dicter gesungen Im <önen deut<en Land. Und wo immer müde Fecter Sinken im mutigen Strauß.

gut in frommen Herzen. De+ Leben+ fromm vergnüglic Fe#? Wo [nde# du den alten Garten Dein Spielzeug.An die Dicter Wo treue+ Wo\en. O Einfalt. Wo [nd# du nun ein Hau+. redlic Streben Und recten Sinn der Recte spürt. Da+ hat mic jede+mal gerührt. Wo man dir deine Wunder läßt. Da+ treue Tun. da+ <öne Lieben. So gnadenlo+ i# un+re Zeit. Die Scönheit weinend abgewendet. Da+ muß die Seele ihm erheben. wunderbare+ Kind. Weil dir vor ihrer Klugheit graut. vertrieben. den fri<en Wind? 146 . Da+ Morgenrot. Der Sterne heil’ge Reden+arten. Da+ Reic de+ Glauben+ i# geendet. Zer#ört die alte Herrli%eit. Du züctig <öne Goµe+braut! Dic <lugen @e mit frecen Scerzen.

In Lu# und Not auf Goµ vertraun. Daß a\er Herzen freier werden. Eratmend in die Klänge <aun. Der Scande leuct er in+ Ge@ct! 147 . Den blöden Wi\en a\er Wesen. die keiner kennt. Hebt ihn ein göµlice+ Erbarmen – Der Dicter i# da+ Herz der Welt. So\ er durc Liebe+kra} erlösen Der <öne Liebling der Natur. Da+ kühn da+ Dunkel#e benennt. Der Ehre sei er rect zum Horte. Da so\ er @ngen frei auf Erden. Im Irdi<en de+ Herren Spur. Wie wird mein Herz mir #ark und weit! Der Dicter kann nict mit verarmen.Wie hat die Sonne <ön ge<ienen! Nun i# so alt und <wac die Zeit. Drum hat ihm Goµ da+ Wort gegeben. Wie #eh# so jung du unter ihnen. Die Freudigkeit. Den frommen Ern# im reicen Leben. Wenn a\e+ um ihn her zerfä\t.

Im Fal<en nimmer @c gefa\en. so ihr erfahren. Zur Sünde mact ihr da+ Gedict! Den lieben Goµ laß in dir walten. laßt unedle Mühe fahren. Vor Eitelkeit so\ er vor a\en Streng hüten sein un<uld’ge+ Herz. Um eitel Wi~ und blanken Scerz. O klingelt. Da+ he\ au+ reinem Herzen brict. Au+ fri<er Bru# nur treulic @ng! Wa+ wahr in dir wird @c ge#alten. Oh.Den Morgen seh ic ferne <einen. Mir i# so wohl! – die’ + ehrlic meinen. Die grüß ic a\ au+ Herzen+grund! W 148 . gleißt und spielet nict Mit Lict und Gnad.Viel Wunderkra} i# in dem Worte. Die Ströme ziehn im grünen Grund. Da+ andre i# erbärmlic Ding.

Wün<elrute Sclä} ein Lied in a\en Dingen. Und die Welt hebt an zu @ngen. Tri{# du nur da+ Zauberwort. Z 149 . Die da träumen fort und fort.

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So dunkel. Wo i# der @cre Halt? So ferne. Zeitlieder Wo ruhig @c und wilder Un#ete We\en teilen. wa+ wir so\en.III. J . Faßt a\e die Gewalt. wa+ wir wo\en. De+ Leben+ <öne Bilder Und Kläng verworren eilen.

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Die Freunde I Wer auf den Wogen <liefe. Vor süßem Träumen blind. Wen hoc auf dunklen Straßen Die fal<e Welt verläßt: Der lernt @c wa%er rühren. Der i# vom ecten Kerne. ern#em Sinn. Erprobt zu Lu# und Pein. Der glaubt an Goµ und Sterne. Doc wen die Stürme fa^en Zu wildem Tanz und Fe#. Der so\ mein Sci{mann sein! J 153 . Durc Nact und Klippen hin Lernt der da+ Steuer führen Mit @crem. Ein san} gewiegte+ Kind. Kennt nict de+ Leben+ Tiefe.

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treu und <lict. Präct’ger Wald.. Vor mir liegen deine Zeilen. So ver<lingen in Gedanken Sic zwei Stämme wundertreu. Und die Welt vo\ Glanz und Lict: Al+ in Freunde+augen lesen Meiner eignen Seele Wort. Freundesaugen. In Betrübni+ Tro# und Hort. wo’ + kühl zu wohnen. Andre dran @c mutig ranken Kron an Krone immer neu. Fe#er Treue männlic Wesen. Scri}en nict. Sti\e wacsend Baum an Baum. die verwundend heilen. Sind nict Worte.II An L. Pfeile. Wenn un+ Augen süß verführen. Mit den brüderlicen Kronen Rau<end in dem Himmel+raum! 155 . Niemal+ konnte so mic rühren Noc der Lieb#en Ange@ct..

Mit vielem wi\ die Heimat mic erfreuen Ein heitre+ Scloß an blaugewundnem Flu^e. Drum laß mic wieder. 156 . Wo zwei @c treulic nehmen und ergänzen. Fehlt doc de+ Freunde+ Bru# in Tat und Muße. die Wün<e zu ver<weigen. vo\en Kränzen. Wäc# unvermerkt da+ freud’ge Werk der Musen.III An L. der herrlic <welget im Genu^e. süß zu zer#reuen... De+ reicen Bli%+ @c wahr und rect zu freuen. Doc wie die Tage freundlic @c erneuen. Die Bru# empört. Der Liebe heitre+ Spiel.. Der Morgenwind wühlt um den o{nen Busen! IV An Fräulein. Mutwi\ und frohe Muße. Freund. heitern. an+ Herz dic drü%en! Un+ beide wi\ noc <ön da+ Leben <mü%en Mit seinen reicen. Der Ern#.. Scalkha}e Augen reizend aufge<lagen. Gese\’ge Lu#.

Nac Lu# und Scerzen durc den Lenz zu jagen. Frag nict dann. Ein’n blühnden Kranz au+ den vergangnen Stunden Dir heiter um die weiße Stirne winden. Doc wenn die Straßen leer. Laß mic. Die bunten Bilder ]iehn und @c vereinen Möct ic da+ <öne Scaµenspiel beweinen.Sieht man den leicten Zelter dic be#eigen. solang noc trunken un+re Augen. wa+ mic deinem Arm entwunden. Drü% fe# den Kranz nur in die muntern Augen. einsam die Zinnen Im Morgenglanze wie Kometen <einen. der muß @c herrlic zeigen. de+ Leben+ Ern#e zu entsagen – Kann ic nict länger spielen nun und <weigen. Mein Ruhen i# ein ewig fri<e+ Wagen. Wer Herrlic+ fühlt. Mein Haupt wi\ auc und so\ den seinen [nden! V An Fouqué 1 Seh ic de+ Tage+ wirrende+ Beginnen. wa+ jeder wi\ gewinnen. 157 . Denn eitel i#. Zu jung.

Da grüß ic. 158 . Al+ wo\t er @c auf alte Zeit be@nnen: Da nimmt die Seele rü#ig @c zusammen. dic au+ Herzen+grunde! 2 Von Seen und Wäldern eine näct’ge Runde Sah ic. Wa+ ring+ gedeihet auf der Erden Runde. und Dracen ziehn mit glühnden Scweifen. Ein Harfner sang. In Eice+wipfeln einen Hor# von Greifen. lobt’ Goµ au+ Herzen+grunde. die auf der Heide pfeifen. Durc Qualm dann klingend brac die Morgen#unde. Da <wei}en Riµer blank durc Nebel#reifen. De+ Leben+ Mark rührt’ <auernd an da+ meine. An Goµ gedenkend und an a\e+ Hohe. Sie brecen fröhlic in de+ Morgen+ Lohe. Tiefatmend #and ic über diesen Klü}en. Wie ein geharn’ <ter Riese da erhoben. Sänger. Da+ Nordlict <räge leuctend überm Grunde. Und au+ dem Herzen lang verhaltne Flammen. Durc Winde <arf.Ein #i\er Gei# #eht auf den dunklen Steinen.

Kein ird’ <er Laut mehr reicte durc die Lü}e. weit und #ernhe\ war’ + da oben. Wer @c. Bewacen ewig #umm die heil’ge Pforte. 3 In Stein gehaun. Gedanken treulo+ wecselnd mit der Mode: So felsenfe#er sei dein große+ Tracten. Nur Goµ vertraund. al+ #ände ic mit Goµ a\eine. naht dem Orte. Mir war’ +. Hau klingend Lu} dir. W 159 . Dir wäc# dein Herz noc bei der Wälder Sausen. die Bru# vo\ Weltlu#. Ob auc die andern deine+ Lied+ nict acten. So einsam. Den fü\t ihr #einern Bli%en bald mit Grausen. Der Heldenlu# und zarten Liebe+blüte. Dic rühren noc die wilden Riesenworte. dem höc#en Scirm und Horte – So mag# du bei den alten Wundern hausen. riµerlic Gemüte! Wir wo\en bei dir bleiben bi+ zum Tode. zwei Löwen #ehen draußen.

Doc spürt’ er. So tausend Stimmen irren. Dann wieder toten#i\. Mit Scaudern und mit Lu#. Und draußen hört’ er ringen Verworrner Ströme Gang. Wie Wind’ im Meere gehn. E+ rührt’ ihm wie ein Riese Da+ Leben an die Bru#. wer ihn grüße.Der Riese E+ saß ein Mann gefangen Auf einem hohen Turm. solang Goµ wi\! Und wilder Menge Tosen. Ein Liedlein <o\ gar lu#ig: Heisa. 160 . Die Weµerfähnlein klangen Gar seltsam in den Sturm. Dazwi<en Vöglein @ngen Und he\er Wa{en Klang. Er konnte nict+ ver#ehn. Sic teilen und verwirren.

Ic aber faß den Becer Daß e+ durc+ Sci{ erklingt. Am Ma# #eh ic al+ Sprecer. wie bi# du <ne\e. Der für euc a\e @ngt. wie bi# du <ön! Gegrüßt.Sängerfahrt Kühlrau<end unterm he\en Tiefblauen Himmel+dom Treibt seine klaren We\en Der ew’gen Jugend Strom. O Leben. Mein grüne+ Vaterland! 161 . O Leben. Du Land vo\ großer Kunde. Sie fahren auf den We\en In+ du}’ge Frühling+reic. Viel rü#ige Gese\en. Burg auf der Felsenwand. Den Argonauten gleic. Wie #ehn wir hier so he\e! Wird mancer bald <lafen gehn. du weite Runde.

Ein recter Strom brict immer In+ ew’ge Meer hinein. wohin die vo\en Segel <we\en. In Du} ver@nken bald a\ liebe Ste\en. Ihr Brüder. Akro#icon mit aufgegebenen Endreimen I# he\ der Himmel. E+ trinkt da+ Meer der Klagen san}e Que\en. Und ic bin für#lic reic. Herüber kommt manc süßer Laut ge]ogen. Er muß. Betriµ der Sci{er wieder seine Wogen. Cypre^en nur noc ragen au+ den Wogen. a\e+ für euc! So fahrt im Morgen<immer! Sei’ + Donau oder Rhein. Mein Herzblut und mein Leben. heiter a\e We\en.H. 162 . Vorüber Wald und Berge <ne\ ge]ogen. W In da+ Stammbuc der M.Euc möct ic a\e+ geben.

ein Berg<loß vor#e\end In klaren Ebenmaßen.. Gleic jenem Turm #et+ nac dem Höc#en #rebend.+ Stammbuc Mit einem Blaµe. Burg und wa+ da irdi<. In ern#er Höh der alten Freiheit lebend. Oe{net die Ferne drauf die Wunderlictung. Stark wie die Burg. Frei <eint er wohl – du hält# ihn doc gefangen! W In E. <ön gefugt. über]ügelnd – Dabei. Da muß @c blühnder alte Zeit erneuern. Ruht dein Bild drin. – Fern laß den Freund nac O# und We# nur #euern. In frommer Klarheit ewig heiter spiegelnd. bekränzt in heil’ger Dictung. Vor a\em dann fern über Strom und Land Den alten Freunden treulic zugewandt! 163 .Nict+ weilt. Scloß. die von dem Fel+ dort lugt. im Gemüt De+ Himmel+ Blau und wa+ auf Erden blüht. – Doc zaubern Treue und Verlangen. Gleic dem Pala#e freundlic @c erhebend. #i\ wie die See dort.

Auf dem Scwedenberge Da hoben bunt und bunter Sic Zelte in die Lu}. Reict’ ]üctig ihre Becer. Und um die leicten Ti<e. Eilt’ durc die rü#’gen Zecer Die Marketenderin. 164 . Weit in den Wald hinein. Nimmt ]üct’ge Kü^e hin. Da <a\ten noc Gesänge Von Freiheit und von Lu#. Da war ein Toben. Saß in der kühlen Fri<e Der lu#’gen Reiter Scar. e+ bracen Die lu#’gen Pfeifen drein. Lacen. An jenem Bäclein klar. Die Trommel ging. Und Fähnlein wehten munter Herunter von der Klu}. Durc die verworrnen Klänge Stürmt’ fort manc wilde Bru#.

Ein gute+ Scwert zur Seiten. da klingt e+! 165 . Studentenherz zum Fecten. du Jägerlu#! Wie lu#ig und wie traurig Rühr# du mir an die Bru#! W Lieber a\e+ Soldat sein. Und #i\e i#’ + hier oben Viel hundert Jahre lang. Wer’ + ehrlic wagt. Ein wilde+ Roß i#’ + Leben.Fort i# da+ bunte Toben. Der Dicter gar po^ierlic In diesen wilden Zeiten. so dunkel<aurig. Waldhorn. Und wo e+ triµ. Verklungen Sang und Klang. bezwingt e+. Die Hufe Funken geben. Ic möct am lieb#en reiten. Studieren sehr be<werlic. Die Laute in der Recten. Du Wald. Da+ Dicten süß und zierlic. i# gefährlic.

ewigen Gedanken.. Und Goµe+ Atem mact die Segel <we\en. Vom Liebe+#urm. Dein junge+ Sci{ @egreic hinweggetragen. wenn wir auc <erzen. Dem fü\t der Segel wie der Töne Scwe\en Die Bru# mit jungen. Verzehren @c nur selb# in eitlen Klagen. 166 .. Südwinde spielen lau um Laut und Lo%en. die nac Goµ nict wo\ten fragen. 1 Die Klugen. nict Lieb.Soneµe An A. Im Morgenrot de+ Hute+ Federn <wanken. Den heil’gen Kampf gern irdi< möcten <licten. 2 Wir @nd so tief betrübt. Wen noc die alten Heimatklänge lo%en. Die armen Men<en mühn @c ab und reisen. Zum Tod kein Herz. der jene mußt vernicten. @c aufzuricten. Sind a\e eure Sci{e denn zer<lagen: Sieht man die heil’ge Flagge dic aufricten.

Und. Wir wo\en #i\e @~en und nict weinen. Wir wo\en in den Rhein hinuntersehen. der meiner Bru# entsprungen. 3 E+ wi\ die Zeit mit ihrem Scuµ verde%en Den he\en Que\. So laß dein’ Stimme he\ im Wald er<einen! Da+ Waldhorn fromm wird auf und nieder wehen. 167 . Ein feucter Wind verlö<t die lu#’gen Kerzen. Fühlt @c da+ Herz gehoben in den Scre%en. Nur immerzu. wird e+ [n#er. Umson# Gebete himmelan ge<wungen. Und wie die Stern am Firmamente kreisen Ziehn durc die Bru# dir ewig Lu# und Scmerzen. Du weißt so wunderbare. Du ha# so <öne Worte tief im Herzen. gedrungen! Wer einmal mit den Wogen hat gerungen. nict von sammen <eiden.Die Welt zieht ern# und #reng in ihren Gleisen. alte Weisen. So laß die Nact die grausen Flügel #re%en. Sie mögen nict da+ Ohr der Gnade we%en. Die Wa^er gehn und einsam Rehe weiden. mein tapfre+ Sci{.

Und der Gei# triµ auf die Zinne. tref}. Wer ihn sah bei Weµerbli%en Stehn in seiner Rü#ung blank: Den mag nimmermehr erqui%en Reicen Leben+ fri<er Drang. Tot an der Heimatkü#e nieder@nken! W Der Gei# Näctlic dehnen @c die Stunden. Mag dann der Steuermann nac langem Irren.Scießt zu. – 168 . Und noc #i\er wird’ + umher. Pfeile. Die da+ Herz in Träumen suct. wohin die Sterne winken. Fernab i# die Welt ver<wunden. die durc+ Dunkel <wirren! Ruhvo\ um Klippen überm tü%’ <en Grunde Lenk ic mein Sci{. Scauet mit dem #arren Sinne In da+ wesenlose Meer. Ra< ziehend a\e Pfeile au+ der Wunde. Un<uld <la} in #i\er Buct.

Wa+ @e da unten hantieren. Und wa+ die Seele mag #ärken. zer#reut. 169 . Da ver@nkt da+ Bild mit Scauern Einsam in @c selb# zurü%. Verträumend die lange Nact! Denn eine Zeit wird kommen. Von für#licen Taten und Werken. Da mact der Herr ein End.Fröhlic an den öden Mauern Scwei} der Morgensonne Bli%. Von alter Ehre und Pract. Von Goµ verla^en. W Klage 1809 O könnt ic mic niederlegen Weit in den tief#en Wald Zu Häupten den guten Degen. Und dür} von a\em nict+ spüren In dieser dummen Zeit. Der noc von den Vätern alt.

Da gibt’ + wa+ zu @ngen und <lagen. Wie ein treuer Tannenbaum.Da wird den Fal<en genommen Ihr unecte+ Regiment. . 170 . Da wact. ihr Getreuen. A\e. auf. sah ic <eiden Mit de+ fal<en Glü%e+ Scaum. Du blieb# <weigend mir im Leiden. die in guter Zeit Bei mir waren. So wird da+ lo%re Ge<lect Gehaun sein von Not und Jammer Zu fe#em Eisen rect. . W An . Da wird Aurora tagen Hoc über den Wald hinauf. Denn wie die Erze vom Hammer. Wie nac fe#en Felsenwänden Muß ic in der Einsamkeit Stet+ auf dic die Bli%e wenden.

wa%rer Mann. Immer [n#er. Wie die Ströme unten rau<en. Und e+ wo\en die Gedanken 171 . Wa+ je Große+ brac die Scranken. Strom und Lande Ke% die großen Flügel dehnen. Über Wälder. W Nactfeier 1810 De%et Sclaf die weite Runde. Und mir i# so wohl zur Stunde. Ern#en Bli%e+.Ob die Felder lu#ig blühn. ohne Wanken. Muß ic o} am Fen#er lau<en. Räder sausen kühl im Grunde. Ob der Winter zieht heran. Denn hinab vom Felsenrande Spür ic Freiheit. immer grün – Reic die Hand mir. Fromm zerbrecend a\e Bande. Helden auf den Wolken #ehen. Seh ic durc die Sti\e gehen. uralt Sehnen.

Mancem fü\t’ + die Bru# mit Grausen.Mit den guten Alten hausen. Sic in ihr Gespräc vermi<en. Übern See nur kam Geläute Durc die monderhe\te Weite. 172 . Und so wacen heute viele Einsam über ihrem Kummer. Au+ de+ Wecsel+ wildem Spiele Scauend fromm nac einem Ziele. Durc die öde. Frei zu leben und zu #erben. Kühn in heil’ger Nact entzündet. Und ring+ brannten auf den hohen Alpen #i\ die bleicen Lohen. Al+. Da+ da kommt in Walde+brausen. Ew’ge Wäcter ecter Weihe. Ewig #rahlt der Stern der Ehre. da die dreie Einsam traten in da+ Freie. Ob der Tag da+ Rect verkehre. #umme Leere Fühl ic mic euc #i\ verbündet. erhoben vom Verderben Und vom Jammer. Mic so\’ + laben und erfri<en! Tag und Regung war ent]ohen. Unerqui%t von fal<em Sclummer.

Und ein neu Ge<lect von Zwergen Scwindelnd um die Felsen kleµern. Wun< und Sehnen In der Zeiten Strom ersaufen. wenn’ + sonnig auf den Bergen. über un+re Scande Tiefentbrannt in zorn’gem Lieben. Und den le~ten Klang ver]ogen.Zorn 1810 Seh ic im verfa\nen. da niemand treu geblieben: Möct ic. Wenn der Morgen aufgegangen. Auf+ gekreuzte Scwert gebogen. wie du ge#anden Treu. dunkeln Hau+ die alten Wa{en hangen. Ein# gehau# de+ Lande+ Reµer. Denk ic dann. Frec. Zornig au+ dem Ro#e funkeln. Ohne Klage. Ihre+ Heiland+ Blut und Tränen Spoµend noc einmal verkaufen. Wo im wilden Zug der Weµer. 173 . Feige krümmend @c in Weµern.

So hinkt er doc auf beiden! W 174 . Und empor zu Himmel+licten Stumm an#rebend. Da+ i# gar nict zu leiden. Zukun}. mic aufricten. der lahmt auf einem Bein. So i# die Gegenwart nict tot. W Symmetrie 1810 O Gegenwart. Vergangenheit so abendrot! Da+ Abendrot so\ ewig #ehen. Der Tor. Die Morgenhe\e fri< dreinwehen. wie die #arke Riesentanne. wie bi# du <ne\e. wie bi# du morgenhe\e.Wurzeln in der Felsen Marke. Sclagt ihm da+ andre Bein entzwei.

Ruhn wir au+ auf lictem Scloß.“ Über die vergoldten Zinnen Trat der Monden eben vor. Bin ic nict mehr Sohn vom Hau+? Kein’ Hoboe hör ic <a\en. Keine bunte Truppe mehr Seh ic froh den Burgpfad wa\en – Damal+ ging e+ lu#’ger her.“ „ Doc warum auf diesen Wegen Sieht’ + so #i\ und einsam au+? Kommt denn keiner mir entgegen. Von de+ Vater+ Hof und Hau+! “ 175 . „ Goldnen Haber krieg# du balde. Wer wi\ in der Nact mic weisen. „ Ho\a ho! i# niemand drinnen? Fe# verriegelt i# da+ Tor.Heimkehr 1810 Heimwärt+ kam ic spät gezogen Nac dem väterlicen Hau+. #reicelt san} mein Roß. „ Nur noc hier au+ diesem Walde! “ Sprac ic. Die Gedanken weit ge]ogen Über Berg und Tal vorau+.

Und da+ Tor springt ra^elnd auf. Trat an+ Fen#er vo\er Gra+. Abendrot. Auf der ic al+ Kind gespielt. bi# du auc <on tot? “ So war ic in’ Hof gekommen – Wa+ ic da auf einmal sah.Mit dem Scwert hau ic die Eisen. Hat den Atem mir benommen. Und die Zither drauf. Einsam meine Triµe ha\en. Wo so o}e hinterm Giµer Son# die Muµer bei mir saß: Gern mit Märlein mic erbaute. Daß ic #i\ saß. Hof und Bogen @nd. 176 . Strom und Wälder fromm be<aute – „ Muµer. Durc die Fen#er pfei} der Wind. A\e Ahnenbilder lagen Glanzlo+ in den Scuµ verwühlt. verfa\en Zimmer. Und kein Laut im Hofe ging. zer<lagen. Bleibt mir bi+ zum Tode nah Aufrect saßen meine Ahnen. Doc wa+ seh ic! wü#. Und ic nahm die alte Zither.

Wie du so entse~lic #i\. Und der Väter #i\er Orden Sank zur Ruh in Ewigkeit. Denn mir grau# durc Mark und Beine. Ewig auf den Stahl gekehrt. 177 . Starre nict so ewig fort! Wa+ da+ Scwert mit seinem Sceinen Rede. Adler hoc darüber zogen Durc da+ klare Himmelreic. Doc in tief#er Bru# bekannt. Wälz den Fel+ von deinem Herzen. wa+ dein Scauen wi\.“ – Morgenleucten kam ge]ogen. Da rief ic au+ tief#en Scmerzen: „ Vater. Und der Vater ward so bleic. Und in den gefaltnen Händen Hielt er ern# ein blanke+ Scwert. Streng und #einern seine Mienen. Tät die Bli%e niemal+ wenden. spric ein einzig Wort.Eingehü\t in ihre Fahnen. Und den Vater unter ihnen Sah ic @~en an der Wand. Da im ewig #i\en Ring.

178 . Die gemeine Straße wandern? Warum gab# du mir die Güte. wie e+ licte worden. Die Gedanken himmelwärt+. „ Sei denn Hab und Gut zer#oben. Und ein riµerlic Gemüte. Froh dem eignen Nict+ vertrauend. auf Goµ nur bauend Sclecter sein. nur hab! “ Und ic faßt e+. al+ a\ die andern. Die. W Gebet 1810 Wa+ so\ ic.Steine. – Leute wühlten Übern Berg. Wenn ic dic. du Scwert. hinab. hinauf. Nur der Degen blieb da droben Einsam liegen überm Grab. Ob @e für verrü%t mic hielten – Mir ging he\ die Sonne auf. so wohlbehaglic <auend. Standen da im Hof zer#reut.

Da+ die Treue heilig hüte In der Zeit treulosem Scerz? Wa+ ha# du mic blank gerü#et, Wenn mein Volk mic nict begehrt, Keinen mehr nac Freiheit lü#et, Daß mein Herz, betrübt, verwü#et, Nur dem Grabe zugekehrt? – Laß die Keµen mic zer<lagen, Frei zum <önen Goµe+#reit Deine he\en Wa{en tragen, Fröhlic beten, herrlic wagen, Gib zur Kra} die Freudigkeit!

W

Mahnung 1810 1 In Wind ver]iegen sah ic, wa+ wir klagen, Erbärmlic Volk um fal<er Gö~en Thronen, Wen’ger Gedanken, deut<en Lande+ Kronen, Wie Felsen, au+ dem Jammer einsam ragen.
179

Da moct ic länger nict nac euc mehr fragen, Der Wald emp[ng, wie rau<end! den Ent]ohnen, In Burgen alt, an Strome+kühle wohnen Wo\t ic auf Bergen bei den alten Sagen. Da hört ic Strom und Wald dort so mic tadeln: „ Wa+ wi\#, Lebend’ger du, hier überm Leben, Einsam verwildernd in den eignen Tönen? E+ so\ im Kampf der recte Scmerz @c adeln, Den deut<en Ruhm au+ der Verwü#ung heben, Da+ wi\ der alte Goµ von seinen Söhnen! “ 2 Wohl mancer, dem die wirbligen Ge<icten Der Zeit da+ ehrlic deut<e Herz zer<lagen, Mag, wie Prinz Hamlet, zu @c selber sagen: Weh! daß zur Welt ic kam, @e einzuricten! Weic, aufgelegt zu Lu# und fröhlicem Dicten, Möct er so gern @c mit der Welt vertragen, Doc, Race fordernd, au+ den leicten Tagen Sieht er der Väter Gei# @c #et+ aufricten. Ruhlo+ und tödlic i# die fal<e Gabe: De+ Großen Wink im tief#en Marke spüren, Gedanken ra#lo+ – ohne Kra} zum Werke.
180

Ent<ließ dic, wie du kann# nun, doc da+ merke: Wer in der Not nict+ mag, al+ Lauten rühren, De+ Hand derein# wäc# mahnend au+ dem Grabe.

W
Der Tiroler Nactwace 1810 In #i\er Buct, bei [n#rer Nact, Sclä} tief die Welt im Grunde, Die Berge ring+ #ehn auf der Wact, Der Himmel mact die Runde, Geht um und um, Um+ Land herum Mit seinen goldnen Scaren, Die Frommen zu bewahren. Kommt nur heran mit eurer Li#, Mit Leitern, Stri% und Banden, Der Herr doc noc viel #ärker i#, Mact euren Wi~ zu<anden. Wie wart ihr klug! – Nun <windelt Trug Hinab vom Felsenrande – Wie seid ihr dumm! o Scande!
181

Gleicwie die Stämme in dem Wald Wo\n wir zusammenhalten, Ein’ fe#e Burg, Tru~ der Gewalt, Verbleiben treu die alten. Steig, Sonne, <ön! Wirf von den Höhn Nact und die mit ihr kamen, Hinab in Goµe+ Namen.

W
An die Tiroler Im Jahre 1810 Bei Walde+rau<en, kühnem Sturz der Wogen, Wo Herden einsam läuten an den Klü}en, Habt ihr in eurer Berge heitern Lü}en Der Freiheit Lebensatem eingesogen. Euc selb# die Reµer, seid ihr au+gezogen, Wie he\e Bäce brecen au+ den Klü}en; Hinunter <windelt Tü%e nac den Sclü}en, Der Freiheit Burg @nd eure Felsenbogen. Hocherzig Volk, Geno^e größrer Zeiten! Du @nk# nun in der eignen Häuser Brande,
182

Zum Himmel noc ge#re%t die freien Hände. O Herr! laß diese Lohen wehn, @c breiten Au{ordernd über a\e deut<en Lande, Und wer da fä\t, dem <enk so glorreic Ende!

W
An die mei#en 1810 I# denn a\e+ ganz vergeben+? Freiheit, Ruhm und treue Siµe, Riµerbild de+ alten Leben+, Zog im Lied durc eure Miµe Hohnverlact al+ Don Quijote; Euc de%t Sclaf mit plumper Pfote, Und die Ehre i# euc Zote. Ob @c Kampf erneut’, verglice, Ob @c roh Gebirg+volk raufe, Suct der Klügre Weg’ und Sclice, Wie er nur sein Hau+ erlaufe. Ruhet, #ü~et nur und haltet! Unter@nkt, wa+ ihr ge#altet, Wenn der Muµerboden spaltet.
183

Wie so lu#ig, ihr Poeten, An den blumenreicen Hagen In dem Abendgold zu ]öten, Que\en, Nymphen naczujagen! Wenn er# mut’ge Scü^e fa\en, Von den <önen Widerha\en Laßt ihr zart Soneµe <a\en. Wohlfeil Ruhm @c zu erringen, Jeder äng#lic <reibt und treibet; Keinem möct da+ Herz zerspringen, Glaubt @c selb# nict, wa+ er <reibet. Seid ihr Männer, seid ihr Cri#en? Glaubt ihr, Goµ zu überli#en, So in Selb#suct feig zu ni#en? Einen Wald doc kenn ic droben, Rau<end mit den grünen Kronen, Stämme brüderlic verwoben, Wo da+ alte Rect mag wohnen. Mance auf sein Rau<en merken, Und ein neu Ge<lect wird #ärken Dieser Wald zu deut<en Werken.

W

184

Der Jäger Ab<ied Wer hat dic, du <öner Wald, Aufgebaut so hoc da droben? Wohl den Mei#er wi\ ic loben, Solang noc mein’ Stimm’ er<a\t. Lebe wohl, Lebe wohl, du <öner Wald! Tief die Welt verworren <a\t, Oben einsam Rehe grasen, Und wir ziehen fort und blasen, Daß e+ tausendfac verha\t: Lebe wohl, Lebe wohl, du <öner Wald! Banner, der so kühle wa\t! Unter deinen grünen Wogen Ha# du treu un+ auferzogen Frommer Sagen Aufenthalt! Lebe wohl, Lebe wohl, du <öner Wald! Wa+ wir #i\ gelobt im Wald, Wo\en’ + draußen ehrlic halten, Ewig bleiben treu die Alten: Deut< Panier, da+ rau<end wa\t,
185

Lebe wohl! Scirm dic Goµ, du <öner Wald!

W
Auf dem Rhein Kühle auf dem <önen Rheine, Fuhren wir vereinte Brüder, Tranken von dem goldnen Weine, Singend gute deut<e Lieder. Wa+ un+ dort erfü\t die Bru#, So\en wir halten, Niemal+ erkalten Und vo\bringen treu mit Lu#! Und so wo\en wir un+ teilen, Eine+ Fel+ ver<iedne Que\en, Bleiben so auf hundert Meilen Ewig redlice Gese\en!

W

186

Tro# Sag an, du he\e+ Bäclein du, Von Felsen einge<lo^en, Du rau<# so munter immerzu, Wo komm# du herge]o^en? „ Dort oben #eht de+ Vater+ Hau+ Sti\ in den klaren Lü}en, Da ruhn die alten Helden au+ In den kri#a\nen Klü}en. Ic sah den Morgen freudig #ehn Hoc auf der Felsen<we\e, Die Adler ziehn und Ströme gehn, Und sprang hinau+ in+ He\e.“ Sag an, du königlicer Strom, Wa+ geht mein Herz mir auf, Seh ic dic ziehn durc Walde+dom? Wohin führt dic dein Lauf? „ E+ treibt und rau<t der Eisenque\ Noc fort mir durc die Glieder; Die Felsenlu}, so kühl und he\, Lo%t zu mir a\e Brüder.“

W
187

Zeicen So Wunderbare+ hat @c zugetragen: Wa+ au+ uralten Sagen Mit tief verworrener Gewalt o} sang Von Liebe, Freiheit, wa+ da+ Herz erlabe, Mit he\er Wa{en Klang E+ rictet @c geharni<t auf vom Grabe, Und an den alten Heer<ild hat’ + ge<lagen, Daß Scauer jede Bru# durcdrang.

W

Unmut O Herb#! betrübt verhü\# du Strom, Wald und Blumenlu#, Erbleicte Flor, wie fü\# du Mit Sehnsuct nun die Bru#! Weit hinter diesen Höhen Die hier mic eng um#e\t, Hör ic eratmend gehen Den großen Strom der Welt.
188

In lictem Glanze wandelt Der Helden heil’ger Mut, E+ #eigt da+ Land verwandelt Au+ seiner Söhne Blut. Auc mic fü\t’ männlic Trauern, Wie euc, bei Deut<land+ Wehn – Und muß in Sehnsuct+<auern Hier ruhmlo+ untergehn!

W
Ent<luß Gebannt im #i\en Kreise san}er Hügel, Sclingt @c ein Strom von ewig gleicen Tagen, Da mag die Bru# nict nac der Ferne fragen, Und läcelnd senkt die Sehnsuct ihre Flügel. Viel andre #ehen kühn im Ro^e+bügel, De+ Leben+ höc#e Güter zu erjagen, Und wa+ @e wün<en, mü^en @e er# wagen, Ein #renger Gei# regiert de+ Ro^e+ Zügel. – Wa+ @ngt ihr lo%end so, ihr #i\en Maµen Du Heimat mit den Regenbogenbrü%en, Ihr heitern Bilder, harmlo+ bunte Spiele?
189

fern. mein Roß! wir [nden noc zum Ziele! W Ab<ied+tafel So rü%t denn in die Runde! E+ <leict die Zeit im Dunkeln. Dem Bruder meine+ Leben+. 190 . mit mir zusammen. Wir @nd in Goµe+ Hut. Der. Sei denn au+ Herzen+grunde Da+ er#e Gla+ gebract! Ic brauc ihn nict zu nennen. #ark und gut! Gar viel i# zu vo\bringen. wild ringen Lict und Scaµen. So mag die le~te Stunde Nacleucten un+ und funkeln! Wo un+re Pfad @c winden. Durc Wolkenriß brict ]ammende+ Entzü%en – Nur zu. Gar viele+ muß mißlingen. Sie so\ un+ rü#ig [nden Und heiter.Mic faßt der Sturm.

die Stunde. Viel Land trennt un+ vergeben+. Wie ic an ihn gedact! Zu dir nun. wa+ @e sagen: Daß Lieb und Lu# vergehen. Laß nie die Scmac mic sehen. So weit der Wälder Kronen. Nict wahr. Wie @e zu dir @c wenden. An Lict und Scmu% mag zagen! Nict wahr i#. daß un+ betrüge Der <öne. Muß ic so fröhlic sein. So weit kun#reice Töne Die heiteren Gedanken Und Himmel+grüße senden: I# a\e+ mein und dein. Bereuend feig und hohl. Und also lebe wohl! 191 . So weit Poeten wohnen. Wend ic mic vo\ Gedanken. Ihm so\ die+ Wort. Durc a\e Adern ]ammen. der Lüge De+ andern Volk+ zum Raube. heitre Scöne. freud’ge Glaube.Er aber wird mic kennen. Daß auc dein Herz.

Zinnen. So wend ic mic geblendet. Mir <windeln a\e Sinnen. Scleudr ic da+ Gla+ hinunter. Goµ segne dic und euc! W 192 . Wohl quält ihr mic seit Jahren Mit weisem Rat und Wort. tie]ebend’ge Fü\e. Die mit hier in dem Kreise. Der Lieb#en Scloß darunter – Nun. – Stoßt an. e+ sei verge^en! Im Meere. hü\e In Glorie dein Reic! Dir. klug Gese\en. Morgenlohe. Sind viele tausend We\en Und tausend Sci{e fahren. Seh ic die Ströme. Komm jede+ in seinen Port! Vom Berg hinabgewendet.Ihr aber. Ein jede+ seine Reise. ungeme^en.

Wa+ so mein Herz hinau+ge#römt in Töne: E+ waren Widerspiele Von deine+ Busen+ ewigem Gefühle. Morgen#unde! Zerreiß die Nact. Mein lieber Herzen+bruder! Sti\ war der Morgen – Ein Sci{ trug un+ beide. Mag auc der Scmerz in Tränen @c befreien. Un+ beide treulic lenkend. Viel reizte mic und viel mußt ic vermi^en. 193 . Ring+ #iegen Weµer von der Berge Spi~en. Mic irrte mance+ Scöne.An meinen Bruder 1813 Steig aufwärt+. daß ic in meinem Wehe Den Himmel wiedersehe. Von Lu# und Scmerz zerri^en. Der Himmel bor# in Bli~en. Wo ew’ger Frieden in dem blauen Grunde! Wi\ Lict die Welt erneuen. Wie war die Welt vo\ Freude! Du faßte# riµerlic da+ <wanke Ruder. Da ward die Welt so trübe. Auf froher Fahrt nur einen Stern bedenkend.

wo Heimat. Die Seele nur erhalte. – Nun i# da+ Sci{ zer<lagen. Auf daß wir freudig ein# un+ wiedersehen. Wie so\ ic ohne dic die Flut ertragen! – Auf einem Fel+ geboren. Daß er mit meinem Blut und Leben <alte. Wenn nimmermehr hienieden: So dort. Blumen <wanken fern und nah. Ring+um regt @c’ + bunt und bunter – Lenz! bi# du <on wieder da? 194 .Daß neuge#ärkt @c Deut<land drau+ erhübe. Verteilen kühler rau<end @c zwei Que\en. Lict und ew’ger Frieden! W Aufbruc Silbern Ströme ziehn herunter. Doc wie @e fern einander auc verloren: E+ tre{en ecte Brüder Im ew’gen Meere doc zusammen wieder. Die eigne Bahn zu <we\en. So wo\e Goµ du ]ehen.

Fahnen. erblühen.„ Reiter @nd’ +.“ Wehe! dunkle Wolken de%en Seh ic a\ die junge Pract. Lercenwirbel. liliengleic. So zum Scre%en wie zur Lu#. Trommelwirbel We%en ring+ den Frühling auf. La^en wir die Hörner <a\en. In da+ Blau die Stimmen ha\en. Tiefe Scauer in der Bru#.“ Horc! wa+ hör ic draußen klingen Wild verlo%end wie zur Jagd? Ac. die bli~end ziehen. e+ ge<eh Dein Wi\e! Bla# Trompeten! Fri< mein Pferd! “ 195 . Mancer wird auf ewig #i\e – Herr Goµ. „ Und in Walde+ grünen Ha\en. Wie e+ jauczt und weint und klagt. Wie viel glänz’ger Strome Lauf. Bli~e zieht da+ gute Scwert. da+ Herz möct mir zerspringen. Feur’ge Tode+zungen #re%en Durc die grimme Weµernact. „ Weµern gleic blüht Kampfe+fü\e.

Wie von Tränen sprühn die Au. pfeifen. Erd und Himmel glänzen heiter. zieht durc den Bogen Heim in+ ew’ge Himmelreic. Nimmt der Winter <ne\ Reißau+. Und wir Mu@kanten fahren Lu#ig auf dem Fluß hinunter. Und die Hörner klingen munter. „ Also über Grau+ und Wogen.Regenbogen seh ic #eigen. Hat der Vater gnadenreic Ein Triumphtor #i\ gezogen. Tapfer <ießen Gra+ und Kräuter Und die Bäume <lagen au+: Muß de+ Feind+ Gewalt zerbrecen. 196 . Trommeln. blasen. Wer da fä\t. geigen. Jenen @c erbarmend neigen Über den verweinten Gau.“ W Tu< Fängt die Sonne an zu #ecen.

Ic war wie neugeboren. Denn ander+ sein und @ngen. Suct’ mir ein ander Ziel. Bahn mir <a{end. Da+ i# ein dumme+ Spiel. So #ieg ic mit Auroren Sti\ in+ Gebirg hinan. Die Hörner hört ic laden. Mein Herz wo\t mir zerspringen.Appe\ Ic hört viel Dicter klagen Von alter Ehre rein. Und al+ ic. Da bli~ten <on von Wa{en Ring+um die Länder auf. Doc wen’ge mocten’ + wagen Und selber <lagen drein. Zum Gipfel trat hinauf. So kühle weht’ + mic an. Wie @ngt ihr wunderbar! 197 . Die Lu} war #reng und klar – Ihr neuen Kameraden.

wir wo\en un+ <lagen. Die Fahne in ihrer Miµen Weht über den grünen Plan.Fri< auf. So Goµ wi\. Da+ Fußvolk kommt da ge<riµen. Al+ so\te die Welt vergehn. Sie haben @e rect um<lo^en. Dict Mann an Mann gerü%t. Die gibt dem hohe Freude. 198 . Wen Goµ ihr angetraut. Die Trommeln wirbeln voran. Sie prangt in <neeweißem Kleide Al+ wie eine milde Braut. übern Rhein Und weiter im fröhlicen Jagen Bi+ nac Pari+ hinein! W Soldatenlied Wa+ zieht da für <re%lice+ Sausen. Wie Pfeifen durc Sturme+wehn? Da+ wendet da+ Herz rect vor Grausen.

Hörner @nd e+. Die jungen Jäger @c zeigen Dort drüben im grünen Wald. Bald lauernd im Hinterhalt. Vater. <weigend und unge<mü%t. Bald <immernd zwi<en den Zweigen. Hurra! in dem <önen Wald. 199 . ic komme bald! “ Trompeten nur hör ic werben So he\ durc die Frühling+lu}. die @ngen Wie rasend vor Lu# und Weh. Die anderen über ihn #eigen. Wie ein Gewiµer <wer. Der Tod nur bli~t hin und her. Da wird e+ ring+um so #i\e.So ziehen die Krieg+geno^en Streng. Wie seltsame Klänge <wingen Sic dort von der Walde+höh! Ja. Wie Goµe+ dunkler Wi\e. Wohl @nkt da in ewige+ Scweigen Manc <lanke Riµerge#alt. E+ funkelt da+ Blau durc die Bäume – „ Ac.

200 . Bi+ daß wir im Himmel @nd! W Die ern#ha}e Fa#nact 1814 Wohl vor Wiµenberg auf den Scanzen Sind der edlen Werber viel.Zur Hoczeit oder zum Sterben So übermäctig e+ ru}. Wo\en da zur Fa#nact tanzen Ein gar seltsam Riµerspiel. in den Tod und weiter. Nun. Da+ @nd meine lieben Reiter. Wie sprühet der Morgenwind. Liebcen. gute Nact! Wie wird e+ da vorne so heiter. Und die Stadt vom Felsen droben Spiegelt @c im Sonnen<ein. Die rufen hinau+ zur Sclact. In den Sieg. Da+ @nd meine lu#igen Reiter.

Wie ein Jungfräulein erhoben – Jeder wi\ ihr Bräut’gam sein. Der blä# seinen Gruß so he\e Wirbt da um die #olze Braut. „ Sieh. @e läßt @c noc bezwingen. Drauf @e einen Reiter <ne\e Senden der so fröhlic <aut. Nun so spielt denn. Komm! son# wo\en wir dic holen. Mu@kanten. Hört @e alten deut<en Klang. Nact <on webt @c dict und dicter – Doc da+ Tor bleibt immer zu. Bla# zum Tanz au+ fri<er Bru#! Herz und Sinne mir entbrannten. Wann der Mond <eint blutig rot! “ Bleic <on fa\en Abendlicter – Und der Reiter blä# nur zu. wilde Lu#! 201 . Jäger! laßt die Hörner klingen Durc den Morgen kalt und blank! Wohl. wir werben lang ver#ohlen Scon um dic in Not und Tod. O du <öne.

W Auf der Feldwact Mein Gewehr im Arme #eh ic Hier verloren auf der Wact. Scle@er wohl zu Ruhm und Preise Haben @c die+ Lieb gewonnen.Wer hat je so ’n Saal gesehen? Strom und Wälder spielen auf. Und ein Scle@er diese Weise Rect au+ Herzen+lu# ersonnen. Ste%en hoc die Lampen auf. Fri< denn. Kameraden mein! Funkelnd <ön im Monde+glanze Strenge+ Lieb. Mancer Tänzer lag da tot. Sterne auf und nieder gehen. mußt unser sein! – Und e+ kam der Morgen heiter. Ja der Herr leuct’t selb# zum Tanze. 202 . Und Vi$toria blie+ der Reiter Von dem Wa\ in+ Morgenrot.

Manc Gespen# #eht @nnend auf dem Feld. So. W Wa{en#i\#and der Nact Wind+gleic kommt der wilde Krieg geriµen. Und ic #ehe wie im Traum.Sti\ nac jener Gegend seh ic. Durc da+ Grün der Tod ihm nacge<riµen. Wolken da wie Türme prangen. 203 . Doc wie fern @nd Strom und Türme! Wer da wohnt. Al+ säh ic im Du# mein Wien. Hab so o} dahin gedact! Fernher Abendglo%en klingen Durc die <öne Einsamkeit. Und die Donau he\ ergangen Zwi<en Burgen durc da+ Grün. Und der Sommer <üµelt @c vor Grausen. denkt mein noc kaum. Hört ic’ + o} in alter Zeit. wenn wir zusammen gingen. Herb#lic rau<en <on die Stürme.

W In C. Stammbuc Dezember 1814 In verhängni+<weren Stunden. Präctig war die Nact nun aufgegangen. Doc der Ern# der heil’gen Stunden Waltet fort in mancer Bru#. Sieh! e+ ruhet nun der Degen Und die hohe Brandung fä\t. . Streitend für da+ Vaterland. al+ wo\t der Herr vom Himmel #eigen. Sic verlaufend auf den alten Wegen. Haµe a\e müµerlic umfangen. +. Hört ic wieder durc da+ tiefe Scweigen Ring+ der Wälder feierlicen Gruß. Haben wir un+ brüderlic gefunden. 204 . Und langweilig wird die Welt. <ließt die grünen Klausen. In der Menge #i\ erkannt.Läßt die Bläµer. . Ab @c wendend von der blut’gen Welt. Und. Freund und Feind mit leisem Frieden+kuß.

Gesenkt auf den <neeweißen Arm Sclaf ein. 205 . Und in a\en he\en Leben+bli%en Grüß ic fern den lieben Freund.Und wa+ @c wahrha}ig hat verbunden. Lei+ durc die Blumen am Giµer Säuselt de+ Laube+ Geziµer. Wie atme# du lieblic und warm! Au+ dem Kriege kommen wir heim. Un@ctbar ge<wungne Brü%en Halten Lieb und Lieb vereint. mein Liebcen. Wo e+ immer Hohe+ gilt! W Der Frieden+bote Sclaf ein. Gleicen Sinn und freudige+ Begegnen. Und so mag der Herr dic segnen! Fri<e Fahrt durc+ Leben wild. Rau<en die Que\en herein. In #ürmi<er Nact und Regen. <laf ein. Bleibt gese\t in Not und Lu#. <laf ein. mein Liebcen.

Und über diese Wogen Kam hoc ein himmli< Bild Durc+ #i\e Blau gezogen. Der Kön’ge Herrli%eit. Sclaf ruhig.Wenn ic auf der Lauer gelegen. Du sah#’ + mit freud’gem Beben. bei Monden<ein. Dir war’ + vergönnt. da+ Land i# ja frei! W An meinen Bruder 1815 Wa+ Große+ @c begeben. O wunderbare+ Grauen. Nun droben. Wie dacte ic dorten dein! Goµ #and in der Not un+ bei. zu leben In dieser Wunderzeit. Traf mit dem Zauberbogen Dein Herz so fe# und mild. Zur selben Stund den Herrn Im Weµerleucten <auen. 206 .

Vor Goµ i#’ + einerlei. Ja. W 207 . endlic mact @c’ + frei. Klingt fort im Herzen+grund. Laß bilden die Gewalten! Wa+ davon himmli< war.Und über den #ummen Gauen Sculdloser Liebe Stern! Und hat nun au+gerungen Mein Deut<land @ege+wund: Wa+ damal+ Lieb gesungen. Kann nimmermehr veralten. Wird in der Bru# ge#alten Sic mance+ #i\e Jahr. Wa+ Scwerter dir geklungen. Die Fe^eln mü^en springen. Und Große+ wird gelingen Durc Taten oder Singen.

Und der Bli% wird irre <weifen. Und die alten Töne greifen Dir mit tausend Scmerzen an da+ Herz. überwact. 208 . Sic die le~ten Paare <leicen. Von noc unbekannten Scönen Und von fernen. Die dort froh beisammen waren.An Philipp Nac einer Wiener Redoutenmelodie) Kenn# du noc den Zaubersaal. Der @c durc die bunten Reihen <lang. Einsam #eh# du nun in Pract und Scerz. Drein ver<lafne Geigen #reicen. Uhren <lagen durc die Nact. Doc die Brüder @nd zer#reut. blauen Bergen sang? Sieh! die licte Pract erneut Fröhlic @c in a\en Jahren. Au+ dem Saale. Wo süß Melodien wehen Zwi<en Sternen ohne Zahl Frauen auf und nieder gehen? Kenn# du noc den Strom von Tönen.

So i# unser Fe# vergangen. Doc die Sterne draußen prangen. Wie’ + da durceinander blüht! – Diese Riµer – gute Leute. Und die führen mic und dic nac Hau+. E+ ver#eht @c. Wa+ man so in Bücern lie#: – Kluge Ro^e – präct’ge De%en. W Hermann+ Enkel Altdeut<! – Altdeut<? – Nun. Re%en – Oh. Lehn#reu – Klö#er – Barbarei – Davon macen wir un+ frei. wie herrlic #rahlt die+ Leben! Göµlic! – Doc mit Unter<ied. daß man’ + deute – ’+ wär doc gar zu unbequem. Und die lu#’gen Kerzen lö<en au+. tapfer. Händel. Wenn man a\e+ wörtlic nähm. da+ i#. brave Reiter – Gegen un+ doc Bärenhäuter! Eigentlic @nd wir wohl weiter. Kruzi[xe. Fangen wir so an zu @cten: 209 . Ehrlic.

Eine+ bleibt doc: die+ Vernicten A\er Mode+klaverei! – Hohe Vaterländerei! Scniµ# du lo+ nict Hermann+ Söhne Von de+ Hal#uc+ <nöden Sclingen. Undeut< i# die fal<e Freude: Kün#eln am wahrha}en Wort! Ob auc feige Poe@e Sauere Ge@cter <neide: 210 . geht mir bei. sonder Kra} und Scöne. ic sag’ + unverhohlen. Un+re Väter <mählic hingen? Gab# du nict dem Löwen Mähne. bleibt e+ bei Gedicten Nein doc! Eine+. Doc wie sprec ic da? Ironi< – Diese+ Wort i# nict teutoni<.Fürct ic. Und auc du wir#’ + nict be#reiten: Große Zeicen großer Zeiten! – Wahrlic. Worin. Scien’ mir a\e+ Ironie. Staµ de+ Franzen knabenglaµer Scnauze: seinen Henri quatre? – Bruder. Die ihm frec die Zeit ge#ohlen? Staµ de+ wind’gen Fra%+ Ge]aµer Der Litewka Scurz au+ Polen. säh ic nict den Kragen Übern <warzen Ro% ge<lagen.

Wie ’ne miµelmäß’ge Sceibe. Biderb immer gradeau+. In da+ Blütenmeer von Kragen. Liebcen. blumenreic. Oh. ver<lagen. wähle gleic Deine Tract dir altdeut< au+! Wie’ + auf Bildern noc zu <auen: Wedel von dem Scweif der Pfauen. und ein moral’ <er Kragen! Denn wer i# da so gewandt. A\er Ehrli%eiten Si~. Dann von Spi~en. A\e+ Wel<e wird mir Grau+ Seit ic #e% im deut<en Kleide: Du auc. Obendrauf dann #aµ dem Knopf Scwebt der holde Frauenkopf. Ariadnen gleic. Wa+ nict gleic die andern wi^en? Und – unmöglic i# da+ Kü^en! W 211 .Durc den wel<en Lügenwi~ Screitet #ramm der Deut<e fort Hinter seiner Nasenspi~. Flü#ernd wa+ in+ Ohr zu sagen. Eine #eife Hal+rotunde! ’ + i# so überm <lanken Leibe Wie ein Regen<irm gespannt.

’+ i# eine Scar von Brüdern Und eine Liebe+kra}. Der freudige Gese\e Grüßt Pfa{ und Riµer+mann. da ranken ic wi\ig Stein und Erz. 212 . mit Liedern Sic Bahn zum Himmel <af}. Wo die vereint. Und fri<e Morgenhe\e Weht a\’ im Liede an. Da pfeilern die Gedanken Sic freudig himmelwärt+. Und kühn im Ro^e+bügel Der Riµer waldwärt+ zieht. Und da+ Gebet nimmt Flügel Und über]iegt da+ Lied. Da geht der Sänger eben Gern ga#lic ein und au+. Denn ob’ + mit Scwert.Der Liedsprecer 1 1 Und wo ein tüctig Leben. Und wo ein Ehrenhau+.

Wehklagend durc die Ha\en Gehn Winde ein und au+. Im Sturm der Weltgericte Tief <auernd dic erkannt. Die Adler zogen au+. Die Burgen sahn wir fa\en. 213 . Und nimm dein Land in act! Scon hat zum Kreuze+licte Dein Volk @c ern# gewandt. du treuer Wäcter. Nun hebt @c wieder fröhlic Dein Hau+ im Morgen<ein. E+ wecseln viel Ge<lecter Und @nken in die Nact Steh fe#.Die haben diese Bogen Kühn übern wilden Strom Empörter Zeit gezogen Zum wunderbaren Dom. Doc droben auf der Zinne Steht noc der Heldengei# Der – wa+ die Zeit beginne – Sti\ nac dem Kreuze wei#.

groß und rect. ihr Preußen. Wa+ herrlic. Da+ ewig Alt und Neue. Im Wecsel zu erhalten Dem kommenden Ge<lect.Die Jungfrau minneselig Scaut weit in+ Land hinein. Da+. 214 . Daß er der Höh Genoß. Da+ i# nac Adler+ Weisen. Da+ mit den Zeiten ringt. Weilt auf dem Riµer<loß. Er hob die Heldenmale Zu neuer Herrli%eit. Gesänge hör ic <a\en. Durc+ Grün ge<mü%te Gä# Wa\fahrten nac den Ha\en – Wem gilt da+ frohe Fe#? Der König+sohn. Damit da+ Volk im Tale Gedenk der großen Zeit. wa+ da+ treue Herz deine+ Volk+ durcdringt. Da+ i# de+ König+ Walten. Für#. i#’ +.

und dem König+sohn! W 215 . Und recte+ Riµertum. Bevor er <eiden muß. reict dem Liedersprecer.Wo da+ noc ehrlic waltet. von allen. Da i# zu Goµe+ Ruhm Die Kreuze+fahn entfaltet. Den hocgefü\ten Becer Zu seinem be#en Gruß! Doc einzeln nict verha\en Darf. Wa+ jeder meint. Oh. Sei’ + freudig auc gebract! A\ riµerlice Gei#er Umringen fe# den Thron. wa+ ic je~t gedact. Und auf zum höc#en Mei#er Dringt treuer Liebe Ton: Dem riµerlicen König Heil.

Doc farbenlo+ vergrauen Ohn Blüte Fel+ und Au – E+ fehlt’ der Scmu% der Frauen Dem hocgewalt’gen Bau. Die Stärke regt da+ Wilde. Die hohen Riµer a\e Ring+ um mic her im Saal. Da+ i# die alte Ha\e Hier sang ic mance+ Mal. der Kra} gese\t.2 (Al+ die Kaiserin von Rußland da+ Scloß Marienburg besucte) Wi\ Lu# die Tor’ er<ließen. Da+ Hohe zu begrüßen. Und nur. 216 . Da+ noc in näct’gen Zeiten Den #i\en Bau durczieht. Und von dem Helden#reiten Erklang manc kühne+ Lied. Da bleib ic draußen nict. Da+ i# de+ Sänger+ P]ict.

hohe Frau. da+ hier begonnen. Die diese+ Hau+ bewact Und Morgenrote+ Lohen Im Norden angefact – Wa+ Große+ hier ersonnen. A\ Wohl. Der Men< in tief#er Bru#. In Klängen anzu<lagen. der hier weilt.Die königlice Milde Bezwingt die #arre Welt. Al+ pfeilerten die Bogen In+ Himmelreic hinau+! Und wa+ der Stein wi\ sagen. zum Heil! Und so nun wi\ ic neigen Mic vor der Maje#ät – Dann laßt mic gehn und <weigen. Da+ i# de+ Sänger+ Lu#: O du – gleicbar der Hohen.Welc Glanz hat mic um]ogen Und fü\t da+ ganze Hau+. Bi+ ihr Sie wiederseht. A\ Segen. Dir. 217 .

Hüb< breit wird die Misere! Da+ alte Lied. und sprac in Weµern Zu der er<ro%nen Welt. Wir wo\en neuen haben. Da+ i# die Vaterländerei. O Herr. lag zer<e\t. E+ <rieb mit feur’gen Leµern Der Herr. Seid Lump+ wie wir. Wa+ mor< war. reic? Planierend <wirrt die Scere. so @nd wir gleic. Wa+! wir gering? Ihr vornehm. De+ alten Plunder+ i# genug. 218 .Der neue Raµenfänger Jucheisa! und ic führ den Zug Hopp über Feld und Graben. Da tanzen a\e Leute. da+ spiel ic neu. mac un+ ge<eute! – W Der brave Sci{er Der Sturm wo\t un+ zer<meµern.

Da+ war von ectem Kerne. Und ob @e Nebel de%en. 219 . Der leuctet au+ der Nact. Wa+ groß und heilig war. Mit wunderbarem Klang. Da sah man wohl den <lanken Wald kühner Ma#en @c Zum Himmel pfeilernd ranken! Du lehnte# vo\ Gedanken Auf deine Harfe dic. Lenkten da au+ den Scre%en Gewaltig die treuen Re%en – Du miµen in dieser Scar.Durc wilder Wogen Spri~en Vorüber mancem Ri{. Zog# du Gesange+kreise. Flog da da+ Preußen<i{. bald leise. Gedankenvo\ die Wact Scaut durc die wü#e Ferne Zum königlicen Sterne. Wo auf Kora\enspi~en Die [n#ern Nornen @~en. Bald mäctiger.

Da+ Land #ieg au+ den Wogen. Im Frühling+glanz #i\ auf und nieder Ergingen der Frauen @c viel. So bleib# du ewig jung! W Ablösung Wir saßen gelagert im Grünen. Scon bli~t’ e+ hier und da.Daß eine tiefe Weise Da+ wilde Meer bezwang. So traulic und lu#ig gese\t. Und Sturm und Nact verzogen. Und unter dem Frieden+bogen Die alte Vi$toria. – Fahr wohl! wie Adler<wingen Wird in der Zeiten Scwung Dein Ringen und dein Singen Durc deut<e Herzen klingen. 220 . Die Licter de+ Frühling+ <ienen Hold spielend durc+ grüne Gezelt.

E+ <auen und rau<en a\ein Die groß gewordenen Bäume So ern# in die Sti\e herein. Sie haben den Frühling verge^en. wirrende+ Reic – O freudige+.Und lieblice Augen und Lieder. E+ sehnet @c niemand hierher. Von a\en. Sie hielten ein herzlice+ Spiel. Und unter den Bäumen ergangen Erbli% ic ein ander Ge<lect. er#e+ Begrüßen Von Leben und Lieben zugleic! Verla^en nun #ehen die Räume. die dort son# gese^en. Und wie ic so @nn. Und fröhlice Lieder erklangen Au+ Herzen+grunde so rect. Kennt keiner den anderen mehr. da erwacen Die alten Lieder in mir! Da hör ic auf einmal ein Lacen Und <a\en im grünen Revier. 221 . Und unten von Tälern und Flü^en Ein <a\ende+.

222 . Und neue Gesänge er<a\en Hoc über dem blühenden Grab.Geö{net bleibt ewig zum Fe#e De+ Frühling+ lu#ige+ Hau+. Wir @nken verblühend hinab. Die vorigen Lieder verha\en. Wie wir an der Elbe We\en Lagen brüderlic? Wie wir in de+ Spreewald+ Ha\en. Scauer in der Bru#. W An die Lü~ow<en Jäger Wunderlice Spießgese\en. E+ <wärmen so wecselnd die Gä#e Da immer herein und herau+. Denkt ihr noc an mic. He\ die Hörner ließen <a\en So zu Scre% wie Lu#? Mancer mußte da hinunter Unter den Rasen grün.

Gleic wie in der Riµerzeit. wo wir wohnen: Jener Walde+hort Rau<t mit seinen grünen Kronen Durc mein Leben fort. Da hab ic so o} ge#anden. Und seitdem in a\en Landen Sah ic nimmer die Welt so <ön! Durc+ Grün da Gesänge <a\ten. W Bei Ha\e Da #eht eine Burg überm Tale Und <aut in den Strom hinein. Von Ro^en. zu Lu# und Streit. Da+ i# die fröhlice Saale. Wo wir ruhen. 223 . E+ blühten Täler und Höhn. Da+ i# der Giebicen#ein. Scauten viel <lanke Ge#alten.Und der Krieg und Frühling munter Gingen über ihn.

E+ <aute durc+ Blumengiµer Manc <öne+ Fräulein herau+. W Wecsel E+ fä\t nict+ vor. Auf dem verfa\enen Sclo^e. 224 . Steh ic je~t ohne Geno^en Und kenne die Gegend kaum. wie tut im Herzen Mir deine Scönheit so leid. mir fä\t nict+ ein. Eine Burg war noc jede+ Hau+. Kennt keiner den andern mehr. Da+ Fräulein i# alt geworden.Wir waren die fahrenden Riµer. Und unter Phili#ern umher Zer#reut i# der Riµerorden. Ic glaub die Welt #eht #i\. Und Lieder und Lu# und Scmerzen. halb im Traum. Wie der Burggei#. Wie liegen @e nun so weit – O Jugend.

“ 225 . Kann# du nict mit hinab. Auf einmal rührt @c’ + dort und hier – Wa+ da+ bedeuten mag? E+ i#. „ Vom Ro^e spielend meine Bli%e gehen Nac jüngern Augen. laß ic dic #ehen. nict so wild die Lo%en wehen E+ wi\ so ra<er Riµ mir nict mehr glü%en. wie der Frühling aufjauczt vor Entzü%en. Man weiß nict. Ra< #eigen dunkle Weµer auf.Die Zeit triµ auf so lei+ und fein. Scon bli~t’ + und rau<t die Rund Der lu#’ge Sturmwind ]iegt vorauf – Da atm ic au+ Herzen+grund. die mein Herz berü%en. Hoc überm Land von diamantnen Brü%en: Mir <windelt. Leben. al+ hört# du über dir Einen fri<en Flügel<lag. wa+ @e wi\. Horc. in den Glanz hinabzusehen. W Ab<ied Laß.

Da+ i# der Wald nict mehr. Auf dem ic gese^en im Blütenmeer Über den sonnigen Landen. I# da+ der Lohn für deine treu#en Söhne? Dein trunkner Bli%. daß ic treu. Wi\ ic mit Blumen dir den Rasen de%en. In da+ wir nact+ vieltausendmal Zusammen hinau+gesehen.“ W Vorbei Da+ i# der alte Baum nict mehr. und #re%# du müde ein# die Glieder. fa# möct er mic er<re%en. weil ic so <öne? Leb wohl. der sact Vom Berge rau<te nieder. Da+ Herz vo\ neuer Lieder. – 226 . wend# du dic wieder. „ Wer sagt’ dir. Wenn ic vom Liebcen riµ bei Nact. Der damal+ hier ge#anden.Kaum noc herzinnig mein. Da+ i# nict mehr da+ tiefe Tal Mit den grasenden Rehen.

W Weltlauf Wa+ du ge#ern fri< gesungen. Die Welt i# jung geblieben. I# doc heute <on verklungen. der legt’ verwegen Ein#mal+ seinen blut’gen Degen Al+ wie Goµe+ <were Hand Über da+ er<ro%ne Land.E+ i# der Baum noc. So viel Gipfel al+ da funkeln. Und beim le~ten Klange <reit A\e Welt nac Neuigkeit. Vorbei i# da+ <öne Lieben. Du aber wurde# seitdem alt. War ein Held. 227 . Tal und Wald. Sahn wir abendlic verdunkeln. Mußt’ + doc blühn und rau<en la^en. Und den toten Löwen fa^en Knaben nun nac Jungenart Unge#ra} an Mähn und Bart.

Wie im Turm der Uhr Gewicte Rü%et fort die Weltge<icte. wohin er wei#. Keiner rät. Um zu ricten diese Welt. Wa+ ge<ehen. Und der Zeiger <weigend krei#. Und der Herr hat nict+ verge^en. wird er me^en Nac dem Maß der Ewigkeit – O wie klein i# doc die Zeit! Z 228 .Und e+ hat die alte Nact A\e+ wieder gleicgemact. Aber wenn die ehrnen Zungen Nun zum le~tenmal erklungen Auf den Turm der Herr @c #e\t.

Frühling und Liebe J .IV.

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In euren treuen Herzen neu geboren. Daß hoc die Bilder. Der @eht mit Wehmut ein unendlic Reisen Zu ferner Heimat. Wölbt #i\ den Kelc zum ernsten Heiligtume. So <auet denn da+ buntbewegte Leben Ring+um von meine+ Garten+ heitrer Zinn. Verwü#end rau<t die Zeit darüber hin. die er fromm erkannt. Sind @e im wilden Strome unverloren. – Wem Goµe+dien# in tief#er Bru# entbrannt. der Sehnsuct irre Weisen. die noc dämmernd <weben – Wo Morgenglanz geblendet meinen Sinn – An eurem Bli% erwacsen und @c heben. W 231 . E+ zieht un+ a\ zu seinen Zauberkreisen. Und wa+ @c spielend wob al+ ird’ <e Blume.An die Freunde Der Jugend Glanz. Die tausend Ströme durc da+ du}’ge Land.

Tief im Herzen muß ic’ + spüren: Liebe. So einsam war’ + zu sehen Dort übern Wald hinau+. Ein Mädcen saß darinnen Bei #i\er Abendzeit. Eco wi\ im Wald @c rühren. Wi\# du wieder mic verführen. Lercen <wirrend @c erheben. wunder<öne+ Leben. Wohl. wunder<öne+ Leben. 232 . Türen. da hil} kein Wider#reben. Draußen Frühling+boten <weben.Anklänge 1 Liebe. So\ ic wieder Ab<ied geben Fleißig ruhigem Studieren? O{en #ehen Fen#er. Wieder wir# du mic verführen! 2 Hoc über #i\en Höhen Stand in dem Wald ein Hau+.

Bald Dunkel wieder Hü\t Reiter und Roß. in die Lu}! Bald Länder und Seen Durc Wolkenzug Tief <immernd zu sehen In <windelndem Flug.Tät seidne Fäden spinnen Zu ihrem Hoczeit+kleid. Fern ha\t e+ am Sclo^e. O Lieb. o Liebe So laß mic lo+! – Immer weiter und weiter Die Klänge ziehn. 3 Jagdlied Durc <wankende Wipfel Scießt güldener Strahl. Tief unter den Gipfeln Da+ neblige Tal. Durc Wälder und Heiden 233 . E+ wiehern die Ro^e. In die Lu}. Da+ Waldhorn ru}.

ac wohin? Erqui%lice Fri<e Süß-<aurige Lu#! Hoc ]aµern die Bü<e. nict von dannen! “ Ac. Scöner. in den blauen Tagen Ha# ein Ne~ du au+gehangen. W Da+ Zauberne~ Fraue. da war ic dein Gefangner! Hör# du nun den Frühling laden? – Jäger+ Waldhorn geht im Walde. Zart gewebt au+ seidnen Haaren. Da ic waldwärt+ wo\te jagen „ Zieh mir. Lo%end grüßen bunte Flaggen. 234 .Wohin. Frei <lägt die Bru#. Und die blauen Augen spracen. weißen Armen. Nac dem Sänger a\e fragen. Süßen Worten.

Wi\ nun ewig mit un+ wandern Mit dem fri<en Hörnerklange. Al+ ein süßge<mü%ter Knabe. Ob e+ deine Augen taten. Wer von un+ verführt den andern. Wenn die er#en Lercen sangen. Flügel hat. mic wahrha}ig: Laß dein Scloß. gespannet. treu dem alten Sange Wie dem Sänger. Um die <önen Glieder <lanke Seide. nict la^en! Reisen in den blauen Tagen Muß der Sänger mit dem Klange. Kann ic. Und der Jäger @eht un+ fahren. da+ Jagen. Lieb# du. himmelblau. Und er läßt da+ Wild. den <önen Garten. ihr Frühling+fahnen. wie von dir. von euc. den du gefangen – A\e Sclingen mü^en la^en Und er wird dir weggetragen. Führ dic heim in Walde+practen! Auf dem Zelter so\# du prangen.Ac. 235 .

wir können’ + nict erraten. Dem noc keiner je entgangen.Meine Laut’. Und e+ <lägt die Nactiga\. Aber um un+ drei zusammen Wird der Lenz im grünen Walde Wohl ein Zauberne~e <lagen. Rau<end von den Bergen nieder Kommt der kohle Wa^erfa\. Und nun wehen Lercenlieder. Scelmi< @nnend wie ein Kind. Hebt ein Knabe froh er<ro%en Au+ dem Grase @c ge<wind. W Der Scalk Läuten kaum die Maienglo%en Leise durc den lauen Wind. Scüµelt in den Blüten]o%en Seine feinen blonden Lo%en. 236 . de+ Jäger+ Blasen? – Ac. Ring+ im Walde bunt Ge[eder: – Frühling. Frühling i# e+ wieder Und ein Jauczen übera\.

– O beglü%te+ Labyrinth! W Frühling+gruß E+ #eht ein Berg in Feuer. Bi+ @c a\e hold verwirren. Man @eht dic vor Blüten kaum! W 237 .Und den Knaben hört man <wirren. Und auf dem höc#en Wipfel Steh ic und <au vom Baum. O Welt. <mactend Irren. In feurigem Morgenbrand. Goldne Fäden zart und lind Durc die Lü}e kün#lic wirren – Und ein süßer Krieg beginnt: Sucen. Fliehen. du <öne Welt. Und auf de+ Berge+ Spi~e Ein Tannbaum überm Land. du.

Von fern ein Scuß noc fä\t. Die Wälder rau<en leise Und Ströme tief im Feld. Johanni+würmcen erleucten den Saal. Die Heimcen spielen zum Tanze. Da wir# du die Scön#e [nden! W 238 .Abendland<a} Der Hirt bla# seine Weise. da+ <öne leictgläubige Kind. Nur hinter jenem Hügel Noc spielt der Abend<ein – O häµ ic. Die Freude. Zu ]iegen da hinein! W Elfe Bleib bei un+! wir haben den Tanzplan im Tal Bede%t mit Monde+glanze. E+ wiegt @c in Abendwinden: Wo Silber auf Zweigen und Bü<en rinnt. häµ ic Flügel.

Wa+ zagt ihr träg und blöde? Wa+ <ön i#. Da funkelt mance+ Scloß. wird doc dein! Die Welt tut nur so spröde Und wi\ erobert sein. Durc+ Land die Trommeln gehn. Laßt die Trompeten laden. Wo recte Banner wehn. Wir ziehn durc die Provinzen. W 239 . Die Welt in Blüten #and.Frühling+mar< Hoc über euren Sorgen Sah ic vom Berg in+ Land Vo\ tausend guter Morgen. Scön Lieb. In+ le~te Nactquartier. Vom Abendrot geblendet. hol dic vom Zwinger Und <wing dic mit auf+ Roß! Und wenn da+ Blühen endet: Noc taumelnd sprengen wir. E+ wimmeln Kameraden.

Wie i# die Welt so vo\er Klang! Herz. Wenn die blauen Lü}e wehen. 240 .Die Lerce Ic kann hier nict @ngen. In Gesang Über die grüne Erde dahinzu<weben. Au+ dieser Mauern dunklen Ringen Muß ic mic <wingen Vor Lu# und tiefem Weh. Au+ der Tiefe ein Wirren und Rau<en und Hämmern. O Freude. Wie glänzen mir Bru# und Scwingen. Die Erde auf<immernd im Frühling+dämmern. wa+ bi# du bang? Mußt aufwärt+ dringen! Die Sonne triµ hervor. Wie #i\ und weit i#’ + droben am Himmel+tor! W Nactiga\ Nac den <önen Frühling+tagen. in klarer Höh Zu @nken und @c zu heben. Wie unten die lict’ und dunkeln Streifen Wecselnd im Fluge vorüber<weifen.

Daß die Nactiga\ erwact Von den irren Wider<einen.Wün<e mit dem Flügel <lagen Und im Grünen Amor zielt. Sonne. Und die Erde bebt vor Wonne. Auf die Höhn! Scauer wehn. a\e meinen: Diese+ Rau<en in den Bäumen Und der Men< in dunkeln Träumen. Und durc a\e sel’ge Gründe In der Einsamkeit verkünde. Noc von Träumen kühl durcwoben. Und ein Weµerleucten spielt Au+ der Ferne durc die Bäume Wunderbar die ganze Nact. W Adler Steig nur. Wa+ @e a\e. 241 . Bleibt ein Jauczen auf den Höhen. Kühn nac oben Grei} au+ Nact Walde+pract.

Und vom hohen Fel+altar Stürzt der Aar Und ver@nkt in Morgenlohen. Fri<er Morgen! Fri<e+ Herz, Himmelwärt+! Laß den Sclaf nun, laß die Sorgen!

W
Durceinander Spa~en <rein und Nactiga\en, Nelke glüht und Di#el #ict, Rose <ön durc Ne^eln brict, Be^er noc hat mir gefa\en Liebcen+ spielende+ Augenlict; Aber fehlte auc nur ein+ von a\en, ’+ wär eben der närri<e Frühling nict.

W

242

Gleicheit E+ i# kein Blümlein nict so klein, Die Sonne wird’ + erwarmen, Sceint in da+ Fen#er mild herein Dem König wie dem Armen, Hü\t a\e+ ein in Sonnen<ein Mit göµlicem Erbarmen.

W

Gedenk E+ i# kein Vöglein so gemein, E+ spürt geheime Scauer, Wenn draußen #rei} der Sonnen<ein Vergoldend seinen Bauer. Und du ha# e+ verge^en fa# In deine+ Kerker+ Spangen, O Men<lein, daß du Flügel ha# Und daß du hier gefangen.

W
243

Die Sperlinge Alte+ Hau+ mit deinen Löcern, Geiz’ger Bauer, nun ade! Sonne <eint, von a\en Däcern Tröpfelt lu#ig <on der Scnee, Draußen auf dem Zaune munter We~en un+re Scnäbel wir, Durc die He%en rauf und runter, In dem Baume vor der Tür Tummeln wir in he\en Haufen Un+ mit großem Krieg+ge<rei, Um die Lieb#e un+ zu raufen, Denn der Winter i# vorbei!

W
Scneeglö%cen ’+ war doc wie ein leise+ Singen In dem Garten heute nact, Wie wenn laue Lü}e gingen: „ Süße Glö%lein, nun erwact, Denn die warme Zeit wir bringen, Eh’ + noc jemand hat gedact.“ – ’+ war kein Singen, ’+ war ein Kü^en, Rührt’ die #i\en Glö%lein sact,
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Daß @e a\e tönen mü^en Von der kün}’gen bunten Pract. Ac, @e konnten’ + nict erwarten, Aber weiß vom le~ten Scnee War noc immer Feld und Garten, Und @e sanken um vor Weh. So <on mance Dicter #re%ten Sange+müde @c hinab, Und der Frühling, den @e we%ten, Rau<et über ihrem Grab.

W
Spaziergang Ocse, wie bi# du so #aµlic, bedactsam, ]eißig und nü~lic! Wahrlic, ic brauce dic sehr – aber du bi# doc ein Oc+! Ho da! Karto{eln und ihr, ökonomi<e Kno\engewäcse, Screiten kaum kann man; gemac! mact euc nict gar zu sehr breit! Grüß dic, Klat<rose und Gänseblum, Buµerblum, ländlice+ Völkcen, Scmu%lo+ und ohne Geruc, un<uldig – weiter son# nict+? – Nelke, du reizende+ Kind, wie ha# du so gar nict+
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Be<eidne+! Jauczende Farben vo\ Lu# ]amm# du in+ traurige Grün, Tief von den eigenen Dü}en du selber lu#ig berau<et, Spiele denn, brenne, von dir laß ic berau<en mic gern!

W
Mädcenseele Gar o} <on fühlt ic’ + tief, de+ Mädcen+ Seele Wird nict @c selb#, dem Lieb#en nur geboren. Da irrt @e nun ver#oßen und verloren, Sci%t heimlic Bli%e <ön al+ Boten au+, Daß @e auf Erden sucen ihr ein Hau+. Sie <lummert in der Scwüle, leict bede%t, Läcelt im Sclafe, atmet warm und leise, Doc die Gedanken @nd fern auf der Reise, Und auf den Wangen ]aµert träumri< Feuer, Hebt buhlend o} der Wind den zarten Scleier. Der Mann, der da zum er#enmal @e we%t, Zuer# hinunterlangt in diese Sti\e, Dem fä\t @e um den Hal+ vor Freude bang Und läßt ihn nict mehr a\ ihr Lebelang.

W
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Ste%brief Grüß euc au+ Herzen+grund: Zwei Augen he\ und rein, Zwei Rö+lein auf dem Mund Kleid blank au+ Sonnen<ein! Nactiga\ klagt und weint, Wo\ü#ig rau<t der Hain, A\e+ die Lieb#e meint: Wo weilt @e so a\ein? Weil’ + draußen [n#er war, Sah ic viel he\ern Scein, Je~t i# e+ lict und klar, Ic muß im Dunkeln sein. Sonne nict #eigen mag, Sieht so ver<lafen drein, Wün<et den ganzen Tag, Daß wieder Nact möct sein. Liebe geht durc die Lu}, Holt fern die Lieb#e ein; Fort über Berg und Klu}! Und Sie wird doc noc mein!

W
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Morgen#ändcen In den Wipfeln fri<e Lü}e, Fern melod’ <er Que\en Fa\, Durc die Einsamkeit der Klü}e Walde+laut und Vogel<a\, Sceuer Träume Spielgeno^en, Steigen a\ beim Morgen<ein Auf de+ Weinlaub+ <wanken Spro^en Dir in+ Fen#er au+ und ein. Und wir nahn noc halb in Träumen, Und wir tun in Klängen kund, Wa+ da draußen in den Bäumen Singt der weite Frühling+grund. Regt der Tag er# laut die Scwingen: Sind wir a\e wieder weit – Aber tief im Herzen klingen Lange nac noc Lu# und Leid.

W
Au+@ct Komm zum Garten denn, du Holde! In den warmen, <önen Tagen So\# du Blumenkränze tragen,
248

Und vom kühl kri#a\nen Golde Mit den fri<en, roten Lippen, Eh ic trinke, läcelnd nippen. Ohne Maß dann, ohne Ricter, Kü^end, trinkend @ngt der Dicter Lieder, die von selb# ent<weben: Wunder<ön i# doc da+ Leben!

W

Abend#ändcen Sclafe, Liebcen, weil’ + auf Erden Nun so #i\ und seltsam wird! Oben gehn die goldnen Herden, Für un+ a\e wact der Hirt. In der Ferne ziehn Gewiµer; Einsam auf dem Scif]ein <wank, Greif ic draußen in die Zither, Weil mir gar so <wül und bang. Sclingend @c an Bäum und Zweigen, In dein #i\e+ Kämmerlein
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Wie auf goldnen Leitern #eigen Diese Töne au+ und ein. Und ein wunder<öner Knabe Scif} hoc über Tal und Klu}, Rührt mit seinem goldnen Stabe Säuselnd in der lauen Lu}. Und in wunderbaren Weisen Singt er ein uralte+ Lied, Da+ in linden Zauberkreisen Hinter seinem Scif]ein zieht. Ac, den süßen Klang verführet Weit der buhleri<e Wind, Und durc Scloß und Wand ihn spüret Träumend jede+ <öne Kind.

W
Nact 1 Die Vöglein, die so fröhlic sangen, Der Blumen bunte Pract, ’+ i# a\e+ unter nun gegangen,
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Nur da+ Verlangen Der Liebe wact. 2 Triµ nict hinau+ je~t vor die Tür, Die Nact hat eignen Sang, Da+ Waldhorn ru}, al+ rief’ + nac dir, Betrüglic i# der irre Klang, Endlo+ der Wälder Labyrinth – Behüt dic Goµ, du <öne+ Kind! 3 Überm Lande die Sterne Macen die Runde bei Nact, Mein Sca~ i# in der Ferne, Liegt am Feuer auf der Wact. Über+ Feld be\en Hunde; Wenn der Mond<ein erblic, Rau<t der Wald auf im Grunde: Reiter, je~t hüte dic! 4 Hör# du die Gründe rufen In Träumen halb verwact? Oh, von de+ Sclo^e+ Stufen Steig nieder in die Nact! –
251

Die Nactiga\en <lagen, Der Garten rau<et sact E+ wi\ dir Wunder sagen Die wunderbare Nact.

W
Wahl Der Tanz, der i# zer#oben, Die Mu@k i# verha\t, Nun kreisen Sterne droben, Zum Reigen @ngt der Wald. Sind a\e fortgezogen, Wie i#’ + nun leer und tot! Du ruf# vom Fen#erbogen: „ Wann kommt da+ Morgenrot! “ Mein Herz möct mir zerspringen, Darum so wein ic nict, Darum so muß ic @ngen, Bi+ daß der Tag anbrict. Eh e+ beginnt zu tagen: Der Strom geht #i\ und breit,
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so wohl! Ac. Du <au# so freudenreic. wüßt e+ nur Einer. Wie mir so wohl i#. Mein Herz wird mir so weit! Du träg# so rote Rosen. nur Einer. Al+ meine Gedanken @nd. Du kann# so fröhlic kosen. So #umm und ver<wiegen @nd Die Sterne nict in der Höhe.Die Nactiga\en <lagen. Ic wi\ wohl bei dir bleiben! Ic wi\ dein Lieb#er sein! W Die Sti\e E+ weiß und rät e+ doc keiner. Kein Men< e+ son# wi^en so\! So #i\ i#’ + nict draußen im Scnee. 253 . Wa+ #eh# du #i\ und bleic? Und laß @e gehn und treiben Und wieder nüctern sein.

Durc da+ die Seele <mactend irrt In lieblicen Gedanken. Die über]iegen einander. E+ war. al+ ob die Lieb#e rief. Bi+ daß ic im Himmel wär! W Frühling+ne~ Im hohen Gra+ der Knabe <lief. Wohl über da+ Meer und weiter. Und über ihm ein Ne~e wirrt Der Blumen leise+ Scwanken. Da+ Herz wo\t ihm zerspringen. Und wunderbare Lieder 254 . Mein Herze folgt ihrem Lauf. e+ wäre <on Morgen. ic wäre ein Vöglein Und zöge über da+ Meer. Ic wün<t. Da ]iegen zwei Lercen auf. So süße Zauberei i# lo+. Da hört’ er’ + unten @ngen.Ic wün<t.

W Da+ Mädcen Stand ein Mädcen an dem Fen#er. Ac. wer da zu Hause blieb’! “ 255 . Floct ihr Haar und sang dabei: „ Wie ein Vöglein he\ und reine. Kämmte @c die langen Haare. Ac. Sonnen<ein spielt’ vor dem Hau+.Gehn durc der Erde Frühling+<oß. Lo%t hinau+ zum Sonnen<eine. Draußen überm <önen Garten Flogen Wolken weit hinau+. Da e+ draußen Morgen war. Die la^en ihn nict wieder. @e war so vo\er Sorgen. Ziehet draußen muntre Lieb. Und @e dehnt’ @c in den Morgen. Sangen Vöglein a\er Arten. Al+ ob @e noc <läfrig sei. Wu< @c ihre Äuglein klar.

Da <a\t’ + im Wald bergab.Die Studenten Die Jäger ziehn in grünen Wald Und Reiter bli~end über+ Feld. Trau mir. Studenten durc die ganze Welt. Weil wir so jung beisammen @nd! 256 . Der Frühling i# der Freudensaal. Die fahren hier in Strome+ Miµ. Durc Nact und Nebel <leic ic sact. mein Kind. So weit der blaue Himmel wa\t. bergauf: „ Grüß dic. kalt weht der Wind. vieltausendmal! “ Viel rü#’ge Bur<e riµerlic. und fürct dic nit! Querüber über+ Wa^er glaµ Laß werben deine Äugelein. Kein Lictlein brennt. riegl auf bei #i\er Nact. Und der dir wohlgefa\en hat Der so\ dein lieber Buhle sein. Riegl auf. Vieltausend Vöglein spielen auf. mein Sca~. Wie wilde @e auc #e\en @c.

Ihr darf ic keinen reicen. Vom Berg hinab in die Aue: Viel <öne. Die Liebe nur ohnegleicen Bleibt ewig im Herzen #ehn. Kind. In Feld und Wald und Tal. Hoc übern Wald Aurora <eint. W Der Gärtner Wohin ic geh und <aue. und nict geweint! Scon gehen Stimmen da und dort. Viel Kränze wohl drau+ wind ic Und tausend Gedanken bind ic Und Grüße mit darein. Sie i# zu hoc und <ön. Grüß ic dic tausendmal. 257 . In meinem Garten [nd ic Viel Blumen. hohe Fraue. Und die Studenten reisen fort.Ade nun. <ön und fein. Die mü^en a\e verbleicen.

ob da+ Herz zerspringe. Wenn’ + euc nict selb# lo%t in die Weite. Gu%t in der Küce in den Topf! 258 . Nur müde Füß und leere Magen – Mir möct die Jägerei vergehn! O nehmet doc die Scneidere\e. Wenn ihr de+ Horne+ Sinn vergaßt. Mag @c die arme Men<enbru# Am Walde+gruße nict erlaben. W Jägerkateci+mu+ Wa+ wo\t ihr in dem Walde haben. Ihr mögt durc a\e Wälder gehn. Und. Wie ihr vom Berg frühmorgen+ bla#? Ihr werd’t doc nict die Lu# erjagen. Ic grabe fort und @nge Und grab mir bald mein Grab.Ic <ein wohl froher Dinge Und <a{e auf und ab. Am Morgenrot und grüner Lu#? Wa+ tragt ihr Hörner an der Seite.

Nur nict die weinerlic Betrübten. Krau euc die Ehfrau auf dem Kopf! Die Tierlein selber: Hir< und Rehen. in+ Jägerhorn! Sie hört mic fern und naht wohl balde. er bli~t rosenrot Da i# da+ Hir<lein wohl verloren. Mein Sca~ i# Königin im Walde. Die lad ic ein zur Jägerlu#. Und lacen arme Wicte au+. Ste\t selber @c zum lu#’gen Tod.Sonntag+ dann auf de+ Hause+ Scwe\e. wohlgeboren. i# nict verlorn! – W 259 . Und wa+ ic bla+. Wa+ lu#ig hau# im grünen Hau+. Da+ Horn irrt. Die rect von fri<’ und #arker Bru#. Vor a\en aber die Verliebten. Ic #oß in+ Horn. Doc kommt ein Jäger. Sie ]iehn auf ihre freien Höhen.

Ein Vogel im Flug. Da kann ic von Glü%e sagen. 260 . W Der Pola% Und komm ic. die i# von a\en Grade die Scön#e nict. Kein Bur< holt die ein. Übermut Ein’ Gem+ auf dem Stein. Müßt ic mit a\en mic <lagen Um die Eine nac Herzen+lu#.Der Kadeµ Meine Lieb#e. Denn wär @e die Scön#e ju#. Ein Mädel. Doc hat mir eben gefa\en Ihr spielende+ Augenlict. komm ic ohne Pelz. Mein’ Lieb#e fragt mic au+: „ Wo ha# du la^en deinen Pelz? “ Und mact @c doc nict+ drau+. da+ klug.

wa+ Weh! Und rau<t nict die Erde in Blüten und Du}? Und <reitet nict Hörnerklang kühn durc die Lu}? Und #ürzet nict jauczend der Que\ von der Klu}? Drum jage du fri< auc dein ]üctige+ Reh Durc Wälder und Felder. durc Täler und See. Bi+ dir e+ ermüdet im Arme vergeh! 261 . Ic aber trank au+ deinem Scuh. Ließ meinen Pelz im Hau+ Und eine Handvo\ Haar’ dazu. wa+ Scmacten. Da #riµen wir. drei oder vier.Da drüben i# gut Scnap+ und Bier. Wer’ + <ön#e Liebcen häµ. W Der Jäger Wa+ Segeln der Wün<e durc lu}ige Höh! Wa+ bildende+ Träumen im blühenden Klee! Wa+ Ho{en und Bangen. Ic mac mir gar nict+ drau+. Der Wirt blä# Klarineµ.

Daß er mic ange<o^en. Ein Bür<lein traf ic draußen. Da+ hat ’nen Stu~en in der Hand Und zielt auf mic vo\ Grausen. da ic mic erbo+. Er aber lact mir in+ Ge@ct. Auf ihn in vo\em Rasen. 262 . weiter Fern! Hat eine Zither gehangen An der Tür unbeact’. Cupido war der kleine Wict – Da+ hat mic sehr verdro^en.Der Landreiter Ic ging bei Nact ein# über Land. Ic renne. W Der Bote Am Himmel+grund <ießen So lu#ig die Stern. Dein Sca~ läßt dic grüßen Au+ weiter. Da drü%t da+ ke%e Bür<lein lo+ Und ic #ürzt auf die Nasen.

wa+ ic weiß! W 263 . Die Bäume heimlic munkeln – Ic weiß wohl. Scwang @c auf dann vom Giµer Über die Berge. Cupido <leicet lei+. Gibt ein’n fröhlicen Sca\. Da sprac Diana ein. W Die Jäger Wir waren ganz herunter. übern Wald – Mein Herz i# die Zither.Der Wind i# gegangen Durc die Saiten bei Nact. Nun geht’ + zum Wald hinein! Im Dunkeln Äuglein funkeln. Die bli%t’ so lict und munter.

E+ zog noc grau in+ Tal.Der Winzer E+ hat die Nact geregnet. ver<lafene Frau! W Der Poet Bin ic fern ihr: <au ic nieder Träumend in die Täler hier. Und ruhten #i\ gesegnet Die Felder übera\. Da funkelt’ auf einmal vor Wonne Der Strom und Wald und Au – Du bi# mein Morgen. meine Sonne. Nun sah ic auc @c heben Au+ Nebeln unser Hau+. Meine liebe. 264 . Du dehnte# zwi<en den Reben Dic von der Scwe\e hinau+. Durc+ ungewi^e Blau Die Sonne ver<lafen läcelt’ Wie eine wunder<öne Frau. Von Lü}en kaum gefäcelt.

Weit den Wald entlang. lieb Muµer. darf ic bei Liebcen weilen: Fühl ic froh der Stunden Scwa\ Wohl melodi<er enteilen Al+ der <ön#e Silbenfa\. Doc wa+ hil} die Gun# der Musen. Wi\ ic @ngen. wie mir im Busen Sorge tief und Sehnsuct brennt. liebe Muµer. Singt mein ganze+ Herz von ihr. 265 . Und wie gerne mag ic <weigen.Ac. er@nn ic tausend Lieder. Auf drei Rößlein blank. Wird mein Leben zum Gedict! W Die Kleine Zwi<en Bergen. Ja. Reiten da drei junge Jäger Auf drei Roßlein blank. Daß die Welt mic Dicter nennt? Keiner frägt. Lippen neigen Sic auf mic und leiden’ + nict.

soviel ic wi\. soviel ic wi\. lieb Muµer. Küß. Und hat samt Man<eµen und Flöte Den verliebten Tag verbrannt. lieb Muµer. Küß. Nirgend+ hab ic wa+. Küßt Euc. W Die Stolze Sie #e%t mit der Abendröte In Flammen ring+ da+ Land. Kehr mic link+ und kehr mic rect+ hin. lieb Muµer. 266 . lieb Muµer Wird e+ draußen #i\: Kommt der Vater heim vom Walde. wie er wi\. Küßt Euc. In der Nact dann #i\ Wend ic mic nac a\en Seiten. wie er wi\. Bin ic eine Frau er# einmal. Nirgend+ hab ic wa+. Und ic werfe mic im Beµcen Nact+ ohn Unterlaß.Ihr könnt fröhlic sein.

Wovon der Tag nict+ gewußt. wac auf. Sie #ieg auf die #i\en Höhn. Wac auf. – Und wer mic wo\t erwerben. Da klang über die #i\en Felder. 267 . Ein Jäger müßt’ + sein zu Roß. Wie war da ring+ um die Sclünde Die Welt so groß und <ön! Waldkönig zog durc die Wälder Und #ieß in+ Horn vor Lu#. Und müßt auf Leben und Sterben Entführen mic auf sein Scloß! W Der Freiwerber Frühmorgen+ durc die Winde kühl Zwei Riµer hergeriµen @nd. mein <öne+ Kind! Ring+um viel Sclö^er <immernd #ehn. Im Garten klingt ihr Saitenspiel.Und al+ nun verglommen die Gründe. So @lbern geht der Ströme Lauf.

zieh ic früh von hier. Laß a\en Pu~ und Zier zu Hau+. Nac meinem Lieb#en mic umsehn. Der lauert unten auf der Wact. Herz und Äuglein auf! So wie du bi#. Sieb# so gar <ön verliebet au+. Ic hab einen Fremden wohl bei mir. ver<lafen heiß. Er Nac meiner Lieb#en mic umsehn Tu ic wohl. Triµ nur herfür im Hemdlein weiß. Scließ Fen#er. Der biµet <ön dic um Quartier.Hoc. Wo\t ic im grünen Walde gehn. weit ring+ Lercenlieder wehn. Ver<lafne+ Kind. Spazierengehn bei Hörnerklang. nimm dic in act! W Jäger und Jägerin Sie Wär ic ein muntre+ Hir<lein <lank. 268 .

Er Und wär da+ <öne Hir<lein tot. Wo\t ic da+ Hir<lein. <ön und wild 269 . e+ läge tot. hüte dic! Sie Hüt <öne+ Hir<lein. Sie Im dunkelgrünen Waldrevier Da bli~t der Lieb#e rosenrot. so\ ic hüten mic. Wenn ic so sehr verliebet bin? Er Weil ic so sehr verliebet bin. hüte dic! Sprict’ + Hir<lein selb# in seinem Sinn: Wie so\ ic. So möct ic jagen länger nict. Gefä\t so sehr dem armen Tier.Doc @e mag niemal+ zu mir gehn Im dunkelgrünen Waldrevier. Sceint übern Wald der Morgen rot: Hüt <öne+ Hir<lein. Da+ Hir<lein wün<t.

Haµ kein Herz nun. ihr zu sagen. Sieg+gewiß. bi+ e+ #i\e hielt. bi+ e+ #i\e hielt. Fal< lo%en so in Sta\ und Hau+! Zum Wald springt ’+ Hir<lein frei und wild Und lact verliebte Narren au+. W Der Tanzmei#er Wohlgerü#et war ic kommen. W 270 . Sie Ja. Kniet ic Armer vor ihr hin.Aufsucen tief im Walde drin Und #reiceln. doc wie zum Scerz Hat ein Bli% mein Herz genommen – Wer kann kämpfen ohne Herz? So vom Augenbli% – ge<lagen. #reiceln. Daß ic ihr Entherzter bin.

Die Braut Wann die Bäume blühn und spro^en Und die Lerce kehrt zurü%. Fri<er @c die Hügel kränzen. Und mag nict gesund mehr sein! W 271 . Denkt die Seele der Geno^en. Heitrer lact da+ weite Blau. Und. noc Scmerzen. krank auc sein. Und so\ denn da+ Lieben leiden. Nict von Lu# erfü\t. Fühlet fern’ und nahe+ Glü%. Selig Weinen sel’ger Herzen! Wenn da+ Herz nict+ weiter wi\. A\e Blumen <öner glänzen Durc de+ Auge+ süßen Tau. Aber fröhlic i# und #i\. wer leidet. Ac. so wi\ ic keine Freuden.

O du liebe Un<uld du! Wir# du mic wohl auc ertragen Und noc jedermann dazu. Mein Sca~. mein Liebcen. 272 . Heute nact so\ Hoczeit sein! Wenn du Shake+peare kann# vertragen. Ic wo\t. Mein Ro% hält keinen Stic. in die Lu} die Bein! Heisa! ic wi\ sein dein Bübcen. im Grün spazierte Die a\er<ön#e Frau. Ic wär ein Drac und führte Sie mit mir fort durc+ Blau. Ste\ dic. Meine Zither wi\ nict klingen. – W Der verzweifelte Liebhaber Studieren wi\ nict+ bringen.Die Geniale Lu#ig auf den Kopf. der mag mic nict.

W Der Glü%lice Ic hab ein Liebcen lieb rect von Herzen. Und jagte a\ Phili#er Zur <önen Welt hinau+. Und wo @e spielend #reifen da+ Feld. wie so lu#ig glänzet die Welt! Wie in der Waldnact zwi<en den Sclü}en Plö~lic die Täler sonnig @c klü}en.Ic wo\t. Wie wenn der Seefalk. hangend im Blauen. ic säß je~under Im Himmel #i\ und weit. Funkeln die Ströme. rau<t himmelwärt+ Blühende Wildni+ – so i# mein Herz! Wie vom Gebirge in+ Meer zu <auen. 273 . Ac. He\fri<e Augen hat’ + wie zwei Kerzen. ic jagt gerü#et Und legt die Lanze au+. Ic wo\t. Und früg nac a\ dem Plunder Nict+ vor Zufriedenheit.

Bli%t so <lau auf Lu# und Trauer: Kann ic kaum mic selb# ver#ehen. ac nur eine Stunde! – Sieh mir nict so böse drein! Wi\# du nie dein Scweigen brecen. Wenn e+ dunkelt. Laß die Lau<er <lafen gehen! Nur ein Stündcen unbewact Laß in der ver<wiegnen Nact Mic in deine Augen sehen Wie in #i\en Monden<ein. Lieb#e. harr ic dein.Zuru} der dämmernden Erd. Ewig #umm wie Blumen sein: O so laß mic da+ Versprecen P]ü%en dir vom #i\en Munde: Lieb#e. Sti\ und fromm ja wi\ ic sein. wo @e blieb? – So unermeßlic i# recte Lieb! W Der Nactvogel Liegt der Tag ring+ auf der Lauer. In dem Park an der Rotunde. ac nur eine Stunde! 274 .

Ob’ + Gedanken oder Träume? – Scließ ic nun auc Herz und Mund. Der Scwermut mic weihn! W Die Nactblume Nact i# wie ein #i\e+ Meer. Die so gern den Sternen klagen: 275 . an der Rotunde. a\ein.In dem Park. Lu# und Leid und Liebe+klagen Kommen so verworren her In dem linden We\en<lagen. Sci{en durc die #i\en Räume. Coda Und kann ic nict sein Mit dir zu zwein. So wi\ ic. Wün<e wie die Wolken @nd. Wer erkennt im lauen Wind. harr ic dein. Wenn e+ dunkelt.

wie nac verzognen Weµern. A\e Knospen Blüten treiben. Wenn die Welt. Doc nenn den. – 276 . Rau<t die Erde wieder mild. W Der Dicter Nict+ auf Erden nenn ic mein Al+ die Lieder meiner Laute. so wild bewegt. Äng#lic <aut nac ihren Reµern: Über a\er Nebel Wogen Wölbt Er kühn den Frieden+bogen. Und der Frühling i# sein Hau+. Und die Freude sagt kein Mund. Und. der freud’ger <aute In die <öne Welt hinein! A\e+ Leben+ tief#e Scöne Tun geheimni+vo\ ja Töne Nur dem frommen Sänger kund. Und der Frühling geht nie au+. Die Goµ wunderbar gelegt In de+ Dicter+ Herzen+grund.Leise doc im Herzen+grund Bleibt da+ linde We\en<lagen.

A\e Scmerzen. <on i# die Sonn gesunken Au+ der dunkelblauen Scwüle. a\e+ Glü% Ewig lautlo+ zu ver<weigen. In dem Rau<en. Sagen rect au+ Herzen+grund.O du lieblic Frauenbild! Wi\# du bei dem Sänger bleiben? Blumen bind’t ein #reng Ge<i%: Wenn die tausend Stimmen @ngen. Bi+ @e a\e selig träumen. junge+ Wagen! Ac! so viel möct ic dir sagen. Und zerspringt in tausend Funken An den Felsen ring+ und Bäumen. Plaudern in der lauen Nact. Mit den Sternen in der Kühle Blühn da Wün<e. Sieh. Doc bei kühlem Mondenbli% Regt ihr #i\er Gei# die Scwingen. in dem Wehen Möct ic fröhlic mit dir gehen. Und ic fühle a\e+ wieder: Alte Freuden. Möct dem du}’gen Kelc ent#eigen. Bi+ der Morgen#ern erwact! – W 277 . #eigen Lieder Au+ de+ Herzen+ Himmel+grund.

Liebe+nact Süß erwact. Und @e la^en dic nict lo+. du zierlic Kind! Mit der Lo%en <warzen Ringen Spielt der sommerlaue Wind. Warum @nd so blaß die Wangen. Kün#lic reg# du <öne Glieder. Glühend-wild. Dunkelfeuct der Augen Glanz. Selb# verzaubert @nk# du nieder.An eine Tänzerin Ka#agneµen lu#ig <wingen Seh ic dic. Tödlic <lingt @c um die Glieder 278 . Wo\ü#ig erklingen Lieder – Sclag nict so die Augen nieder! We%e nict die Zauberlieder In der dunklen Tiefe Scoß. Zärtlic-mild Tauce# in Mu@k du nieder Und die Woge hebt dic wieder. Und ein heimlice+ Verlangen Scimmert glühend durc den Tanz? Scalkha} lo%end <au# du nieder.

Und verblühn Mü^en Scönheit. Weil ic so tief betrübt. Da+ Be#e. Die Seele war vo\ Lu#. Wa+ mir da+ Herz bewogen. Und spielt mit mancem Tropfe.Sündlic Glühn. Wa+ kommt au+ Herzen+grund. wa+ ic wußt. Dreht’ @c zu andern Leuten Und actet’ + weiter nict. ic kenne dic nict wieder! W Klage Ic hab manc Lied ge<rieben. Tanz und Lieder. 279 . Ac. Von treuem Tun und Lieben. Da+ sagte treu mein Mund. Liebcen wußt’ + nict zu deuten Und lact’ mir in+ Ge@ct. Und da+ i# nict erlogen.

Ac Goµ.Mir i# so dumm im Kopfe. Wär ic viel lieber tot! W Trauriger Winter Nun ziehen Nebel. 280 . Und a\e+ muß vergehn. falbe Bläµer fa\en. wem so\ ic trauen? Wi\ Sie mic nict ver#ehn. Und a\e+ irrt zer#reuet – Sie i# so <ön und rot – Ic hab nict+. Al+ wär ic nict verliebt. wa+ mic freuet. Wie au+ der Fluct die Ab<ied+lieder <a\en. die un+ o} entzü%et! Und noc einmal tief’ Rührung un+ beglü%et. Tun a\ so fremde <auen. Öd a\e Ste\en. Wohl mancem blüht au+ solcem Tod Gefa\en: Daß er nun eng an+ blühnde Herz gedrü%et.

281 . W Trauriger Frühling Mir i#’ + im Kopf so wü#e. Mir i# so #erben+bang. Ic haµ mir ein+ gefangen. Da+ Herz bleibt mir so wü#e. Wiesen a\en. Mir sagte niemal+ ihrer Augen Bläue: „ Ruh auc au+! Wi\# du ewig @nnen? “ Und einsam sah ic so den Sommer fahren.Von roten Lippen holdre Sträuße p]ü%et Al+ Lenz je beut mit Wäldern. Die Zeit wird mir so lang. Wie auc der Lenz mic grüßte Mit Glanz und fri<em Klang. So wi\ ic tief de+ Lenze+ Blüte wahren. Und mit Erinnern zaubri< mic umspinnen. Viel Vöglein lo%end sangen Im blühenden Revier. Bi+ ic nac langem Traum erwac im Maie.

Da+ war ein Jauczen und Klingen! E+ blühte ring+ in Tal und Höhn. Verloren i# die Treue. Ic konnt vor Lu# nict weitergehn. Am Dorfe dann auf grüner Au Begannen @e den Reigen. Und durc den Sca\ der Geigen Lact’ laut die junge Frau. E+ war mein Lieb! ’+ i# lange her. 282 .Je~t i# e+ weit von mir. Ihr Stimmlein klang so eigen. Viel Vöglein draußen sangen. Sie bli%t’ so ohne Sceue. häµ ic mein+ nur hier! W Begegnung Ic wandert in der Frühling+zeit. Ic wußte nict. wie mir ge<ehn – Da wandt @e @c in wildem Drehn. Fern auf den Bergen gingen Mit Geigenspiel und Singen Viel lu#’ge Hoczeit+leut. Ac.

Ic aber wandt mic fort in+ Feld. der bla^e Tod i#’ +. O laßt mic gehn. Den du hör# sausen Droben vom Turm. der sact 283 . Nun wandr ic bi+ an+ End der Welt! W Der Kranke Vögelein munter Singen so <ön.“ Liebcen im Garten Seh ic dort #ehn. ’+ war nur der Sturm.Sie kannte mic nict mehr – Da jauczt’ und geigt’ + auf+ neue. Lang mußt @e warten. Laßt mic hinunter Spazierengehn! „ Nact i#’ + ja draußen. „ Sti\ nur.

“ Wie mir ergraute. Lied. Lu}. riegl auf die Gru}! Ö{net die Fen#er. Bleice+ Ge@ct! Gebt mir die Laute. Wie öd und #i\ der Raum! Die Bäclein nur gehn durc die Bucenha\en Lind rau<end wie im Traum. Gespen#er. Liebcen i# tot! “ – Laßt mic. 284 . Lu# vergingen. Mir wird so lict! „ Wa+ wi\# du @ngen In tief#er Not? Lenz.Dort durc die Ga^e Scleict in der Nact. die Bläµer fa\en. fri<e freie Lu}! W Im Herb# Der Wald wird falb.

Wa+ ic nur Liebe+ hab. Stehn im Regen und im Wind. Wa+ wo\t ihr mic so wild verlo%en In dieser Einsamkeit? Wie in der Heimat klingen diese Glo%en Au+ #i\er Kinderzeit – Ic wende mic er<ro%en Ac. 285 . Wohl von a\er Welt verla^en Arme Mu@kanten @nd. i# weit! So brect hervor nur. wa+ mic liebt. Mic aber zieht e+ nieder Vor Wehmut wie in+ Grab. Au+ den Fen#ern Geigen klingen. alte Lieder. W Die Hoczeitsänger Fernher ziehn wir durc die Ga^en. Sclei} und dreht @c’ + bunt und laut. Und brect da+ Herz mir ab! Noc einmal grüß ic au+ der Ferne wieder.Und Abendglo%en <a\en Fern von de+ Walde+ Saum.

’+ war. Doc wir blasen rect mit Rasen Jeder in sein In#rument. Daß die be#en Saiten springen. daß Goµ erbarm. Und wir [edeln und wir @ngen Mance <öne Melodei. Präctig in den blauen Tagen Scien die Sonne auf die Welt. Wo\t @e @c am Fen#er zeigen. Auf ihr Wohlsein trinken wir. ’+ wäre doc rect fein von ihr. Und wir Mu@kanten @ngen Lu#ig so. Immer #i\er wird’ + im Hau+. Und die Mägde pu~en oben A\e lu#’gen Kerzen au+. Wo\t @e doc keinen andern haben. Ging mit mir durc Wald und Feld. Je~t i# Scmau+ und Tanz zer#oben. Heisa: lu#ig Drehn und Ringen. al+ spräng mir’ + Herz entzwei. 286 . Jeder hält sein Liebcen warm.Und wir Mu@kanten @ngen Draußen da der reicen Braut. Lacend reict man un+ die Neigen.

Sie hat einen andern genommen. 287 .Möct in meinem Grimm au+blasen A\e Stern am Firmament! Und am Hause seine Runde Triµ der Wäcter gähnend an. @e <aute wieder Wie son# zum Fen#er hinau+. Ic war draußen in Sclact und Sieg. Doc nac ihrem Kabineµe Scwing ic noc mein Tamburin. ’+ wär wieder er# Krieg. Da #and noc da+ alte Hau+. Nun i# a\e+ ander+ gekommen. Und @eht ganz erbo# un+ an. Weil wir mü^en weiterziehn! W Der le~te Gruß Ic kam vom Walde hernieder. Mein Liebcen. Ic wo\t. Fahr wohl in dein Himmelbeµe. Rufet au+ die Sclafen+#unde.

Am Wege dort spielte ihr Kindlein. du geliebter Baum. Ic aber war weit <on gegangen. Und al+ die Vögelein sangen Frühmorgen+. Da rau<ten die Wälder so sact. – Da droben hoc #and ic am Baume. Da+ glic ihr rect auf ein Haar. Und <üµelte @nnend die Lo%en Und wußte nict. In de^en junge Triebe 288 . Nun @eht @e mic nimmermehr! W Bei einer Linde Seh ic dic wieder. Mein Waldhorn. da+ klang wie im Traume Hinüber die ganze Nact. @e weinte so sehr. Ic küßt’ + auf sein rote+ Mündlein: „ Goµ segne dic immerdar! “ Sie aber <aute er<ro%en Noc lange Zeit nac mir hin. wer ic bin.

Der Baum noc vor der Türe blieb. Und wo\t ic auc hinuntergehn. W Vom Berge Da unten wohnte son# mein Lieb. Und seh doc nict+ vor Weinen. Die i# je~t <on begraben. Verwacsen und ver<wunden Im härtren Stamm der vielgeliebte Zug. Ic #ürb dort so a\eine! 289 . Stet+ muß ic nac dem Hause sehn. Wie ihre Liebe und die <önen Stunden! Auc ic seitdem wuc+ #i\e fort. Und wird wohl niemal+ mehr hienieden heilen. Und nict+ an mir wo\t weilen. Doc meine Wunde wuc+ – und wuc+ nict zu. wie du.Ic ein# in jene+ Frühling+ <ön#em Traum Den Namen <niµ von meiner er#en Liebe? Wie ander+ i# seitdem der Ä#e Bug. Wo wir gese^en haben.

Ständcen @e den Lieb#en bringen. Mädcen hinterm blühnden Baume Winkt und mact da+ Fen#er auf Und ic #eige wie im Traume Durc da+ kleine Hau+ hinauf. 290 . Wilde#er der Lügengei#er.Verlorne Liebe Lieder <weigen je~t und Klagen. Brict er durc die Nact herein. Ring mit mir. Und da+ lo%t mic mit hinau+. Sti\ge<ä}ig dann entriegelt A\ die Teufel in der Bru#. Daß @c nimmer dran so\ le~en Wer noc fröhlic und gesund! Lauten hör ic ferne klingen. ic lace dein! Und den Becer vo\ Entse~en Werf ic in de+ Strome+ Grund. Er# der Knect und dann der Mei#er. A\ mein Leid wi\ ic zer<lagen Und Erinnern – gebt mir Wein! Wie er mir verlo%end spiegelt Sterne und der Erde Lu#. Lu#’ge Bur<e ziehn vom Scmau+. Nun wi\ ic er# fröhlic sein.

Fahnen drehten @c im Winde. Da nimm Geld.Scüµle nur die dunklen Lo%en Au+ dem <önen Ange@ct! Sieh. Lo%en haµe @e wie deine Bleice Wangen. A\e Ga^en waren leer. Lippen rot – Ac. Da+ hat ganz den Traum zerbrocen Und nun grauet mir vor dir. Draußen aber bli~t’ + vom Weiten. Fort und lace nict so wild! O ic möcte dic zertrümmern. 291 . du bi# ja doc nict meine. Scöne+. Und mein Lieb i# lange tot! Häµe# du nur nict gesprocen Und so frec gebli%t nac mir. Oben lag noc meine Laute Und mein Fen#er #and noc auf. Au+ dem #i\en Grunde graute Wunderbar die Stadt herauf. kauf Pu~ und Flimmern. lügenha}e+ Bild! Spät von dem verlornen Kinde Kam ic durc die Nact daher. ic #ehe ganz er<ro%en: Da+ @nd ihre Augen lict.

Alter Zeiten ic gedact. Und der Wald vom Berge nieder. Wie in alter. <öner Zeit. 292 . Die ver<lafnen Nacbarn sprecen Daß ic näctlic trunken sei – O du mein Goµ! und mir brecen Herz und Saitenspiel entzwei! W Da+ Ständcen Auf die Däcer zwi<en bla^en Wolken <eint der Mond herfür. Und die Brunnen rau<en wieder Durc die #i\e Einsamkeit. So in meinen jungen Tagen Hab ic mance Sommernact Auc die Laute hier ge<lagen Und manc lu#’ge+ Lied erdact. Ein Student dort auf der Ga^en Singt vor seiner Lieb#en Tür. Scauernd reiß ic in den Saiten Und ic @ng die halbe Nact.

wer mic ru}. Mein Herz i# mir so <wer! Wer dic liebhat. Ic weiß nict. Hüt dic zu dieser Stunde. Singe. @ng nur immer zu! W Klang um Klang 1 E+ i# ein Klang gekommen Herüber durc die Lu}. wer! 293 . Steig nieder und frag nict. fröhlicer Gese\e. die rufen. In der Ferne [el ein Scuß – Da+ @nd die Jäger.Aber von der #i\en Scwe\e Trugen @e mein Lieb zur Ruh – Und du. E+ <a\t der Grund von Hufen. Der Wind hat’ + gebract und genommen. mact die Runde. Daß ic hinunter muß! 2 Da+ @nd nict die Jäger – im Grunde Gehn Stimmen hin und her.

mein Herz. Die Rehe grasen um+ Hau+. 294 . W Neue Liebe Herz. Erd und Himmel dic erqui%t.Ic führ dic au+ diesem Grunde – Dann @eh# du mic nimmermehr. Da @eht man weit von der Zinne. Al+ käm über Berge selig Scon die <öne Frühling+zeit? Weil ein liebe+ Mädcen wieder Herzlic an dein Herz @c drü%t. Weit über die Länder hinau+. warum so fröhlic. Die Engel frühmorgen+ sein warten. Scau# du fröhlic auf und nieder. 3 Ic weiß einen großen Garten. So vo\ Unruh und zer#reut. Wenn a\e+ noc #i\ auf den Höhn. Wo die wilden Blumen #ehn. Manc za%ige+ Scloß #eht darinne.

I# mir’ + doc. Weiß nict. Neu zieh in die Welt hinein Alte+ Bangen. Da+ bedeutet Frühling+dü}e. mocte weinen.Und ic hab die Fen#er o{en. Nur. Men<en gehen her und hin. Durc die Bru# ein Singen irrt. Und ic bin so froh verwirrt. Also <lendr ic durc die Ga^en. Frühling so\ e+ sein! Sti\ kann ic hier nict mehr bleiben. daß ic so glü%lic bin. al+ könnt’ + nict sein! 295 . alte+ Ho{en! Frühling. wa+ ic tu und la^e. Doc zu lict i#’ + mir zum Screiben. W Frühling+nact Übern Garten durc die Lü}e Hört ic Wandervögel ziehn. Jauczen möct ic. Unten fängt’ + <on an zu blühn.

Geht über+ Land ein wunderbare+ Wehen. Da+ <auert mir so lieblic durc die Glieder. Der Wald wi\ sprecen. Die Rose seh ic gehn au+ grüner Klause Und. rau<end Ströme gehen. Frühling. wie so buhleri< die Lü}e fäceln. wieder jung. mic von neuem wieder? Daß a\ die alten Wün<e aufer#ehen. im Brautkranz süß zu sehen. Errötend in die laue Flut @c dehnen.Alte Wunder wieder <einen Mit dem Monde+glanz herein. Und der Mond. @e i# dein! W Frau Venu+ Wa+ we%# du. 296 . die Sterne sagen’ +. Und die Nactiga\en <lagen’+: Sie i# Deine. Und in Träumen rau<t’ + der Hain. Die. Najaden taucen @ngend auf und nieder. Die <öne Muµer grüßen tausend Lieder.

297 . Wohin so <ne\. Wie @ngt ihr gar so he\! O Wolken. bunte Vögel. Ver@nkend zwi<en Du} und Klang vor Sehnen. wie ic hier einsam Und vo\er Sorgen bin. W Erwartung O <öne. gemeinsam Fliegt zu der Lieb#en hin. lu}’ge Segel. Die Wipfel nur wehn <aurig. Sagt ihr. ac. du süße Braut! Scon @nkt die dunkelfeucte Nact ring+ auf Wald und Feld. so <ne\? Ihr a\e. Im Walde #eh und laur ic.So mic auc ru} ihr au+ dem #i\en Hause – Und <merzlic nun muß ic im Frühling läceln. Verha\t i# jeder Laut. O komm.

Wie <wingt ihr euc freudig Über Berg und Klu}! Mein Liebcen wohl seht ihr Im Garten gehn. Am Springbrunnen #eht @e So morgen<ön.und untergehn! W Leid und Lu# Euc Wolken beneid ic In blauer Lu}. Wie <auert nun im Grunde Der tief#en Seele mic! Wie öde i# die Runde Und einsam ohne dic! Wa+ rau<t? – Sie naht von ferne! – Nun. rau< von den Höhn. Nact und Sterne Nur auf. 298 . Wald.De+ Monde+ hohe Leucte Triµ in die #i\e Welt. Nun laß Mond.

Die Äugelein he\e. ohne Zahl. Durc+ Dunkel zum Liebcen. 299 . Sie läßt mic ein. Wohl <aut ihr die Sterne Weit. Der Mond erwact: Da führt mic ein Bübcen Mit Flügelein fein. Mir leucten zwei Sterne Mit süßem Strahl. Die Erde bebt <aurig. Und bli%t so klar. – Ic brenn vor Verlangen.Und wä<t an der Que\e Ihr goldene+ Haar. Und muß hier #ehn! Euc Wolken bedaur ic Bei #i\er Nact. Doc bleiben @e ferne Euc a\zumal. Und Busen und Wangen Dür} ihr da sehn.

Euc grüßt mit Gefunkel Der Wa^erfa\. #i\ vor Sehnen. Wenn Liebcen hold ]ü#ert: „ Dein bin ic ganz. Wo wir zum le~tenmal im Park beisammen? Kühl #anden ring+ de+ Abendrote+ Flammen.Die küß ic so gerne Vieltausendmal.“ So segelt denn traurig In öder Pract! Euc Wolken bedaur ic Bei süßer Nact. W Trennung 1 Denk# du noc jene+ Abend+. Doc süßer e+ grüßet Al+ We\entanz. 300 . Und tief au+ dem Dunkel Die Nactiga\.

die nac ihm tracten. Er mag der lauernden Gefahr nict acten. So ruhig. Mir einzig zeigen nur. Und hinter un+ kam grau die Nact ge<licen. wie du mic liebte#. Er hat den Tod ja <on im öden Herzen. Wa+ andre Leute drüber deuten. sprac# du. Wa+ du ver<wieg#: Wir sehn un+ niemal+ wieder! 301 . sagen – Son# <eu – heut moc# du nict+ nac a\em fragen. Ob du die Muµer auc belog#. Und au+ dem Hause heimlic so entwicen. Vor un+ da+ Tal. da+ ho{nung+reice. So spielt der Wahn@nn lieblic mit den Scmerzen An jäher Sclü}e Rand.Ic <erzte wild – du läcelte# durc Tränen. Gab# du in+ Feld mir <weigend da+ Geleite. E+ war. betrübte#. weite. Du geh# nun fort. Ac! dür} ic a\e+ la^en. #i\ und heiter Mit dir so ziehn hinab und immer weiter – Ic sah dic an – e+ spielten bleice Sceine So wunderbar um Lo%en dir und Glieder. fremd war# du mir nie er<ienen. ic bleib a\eine. al+ sagten die ver#einten Mienen.

Pfeifend der Wind #ric durc die öden Felder Und hin und her in Dörfern be\ten Hunde. Mit #olzen Augen. Aurora. haµ heimlic wa+ zu sorgen. Du mußt. Da zog er heimlic fort. Er hat um diese Sti\e mic betrogen. ihr <önen Träume! Ein furctsam Kind. #i\e Braut. Konnt ic am Abendrot die Bli%e weiden. Verrätri<. Wenn näctlic unten lag die #i\e Runde. ihr <önen Strahlen. Die farb’gen Rauc au+ Fluß und Wäldern saugen. sagt man. Einförmig Rau<en herkam von den Wäldern. 302 . Wo @e bei Sternenglanze selig <lafen. wohin die vo\en Segel <we\en. fri<e Kühle. Da kommen Winde buhlend ange]ogen. Wo nact+ ein Mädcen träumte vom Geliebten: So komm herein. Fliegt in die blaue Lu}.2 Scon wird e+ draußen lict auf Berg und Talen. Hinau+ in+ unbekannte Reic der Wogen. du rote. – Seit jenem Morgen Da haµ ic Not. sei de+ Zimmer+ Scwüle. Die zarte Hand zwingt nict die wilden We\en. fremden <önen Worten Lo%t er die Wün<e au+ dem #i\en Hafen. Tiefatmend in die laue Lu} vor Freuden. im #i\en Hau+ erzogen. Euc grüßen neu die halbver<lafnen Augen.

und mag @c gern verirren. die @e wirrend führen. Gar weit die Heimat liegt. Die Vögel hoc durc Nebel ziehn nac Hau+. Läßt @e @c weit in+ Land hinau+ verführen.Ac! wenn kein glü%lic Herz auf Erden wact. wohin. E+ wird so #i\. Wann draußen neu ge<mü%t die Frühling+bühne. Fragt nict. Den Stimmen folgend. In blauer Lu} die Lercen lu#ig <wirren. 303 . suc früh dir einen @cern Port! “ W Glü% Wie jauczt meine Seele Und @nget in @c! Kaum. nict weiter fort – Hüt dic. Da wendet auf den Feldern @c der Wind. da+ <öne Kind Findt nict nac Hause mehr. Die Reiter bli~end unten ziehn durc+ Grüne. daß ic’ + verhehle So glü%lic bin ic. Begrüßten die verweinten Augen mance Nact! Wie o}. wenn wir im Garten ruhig waren. Sagte mein Bruder mir vor vielen Jahren: „ Dem <önen Lenz gleict rect die er#e Liebe. da+ <öne Fe# i# au+.

Da+ so\ ic heut sehn! W Die Scärpe Mein Sca~. Die sprict: „ Wi\# du nict fecten: 304 .Ring+ Men<en @c drehen Und sprecen ge<eut. Die Täler vo\ Scimmer. – Zu eng wird da+ Zimmer. da+ i# ein kluge+ Kind. häµ ic ein Roß! – Und frag ic und @nn ic. Ic kann nict+ ver#ehen. Weit herrlic die Welt! Gepreßt brict die Freude Durc Riegel und Scloß. Wie so mir ge<ehn?: – Mein Liebcen herzinnig. Wie glänzet da+ Feld. So fröhlic zer#reut. Fort über die Heide! Ac.

305 . und @e atmet linde. Am Fen#er mahnen <on die Morgenwinde: Daß ic vom Na%en lei+ die Arme winde.Wir zwei ge<iedne Leute @nd. Sti\au<end @~ ic bei dem holden Kinde.“ Mein Sca~. Die noc im Sclummer lieblic mic umfangen. Ac! Lu# und Mond und Sterne @nd vergangen. O ö{ne nict der Augen süße Strahle! Nur einen Kuß noc – und zum le~ten Male Geh ic von dir durc+ #i\e Scloß hernieder. Er<lagen dic die Sclecten: Auc kein+ von beiden dran gewinnt. da+ i# ein kluge+ Kind Für die wi\ ic leben und fecten! W Ab<ied und Wiedersehn 1 In süßen Spielen unter nun gegangen Sind Liebcen+ Augen. Die Lo%en #reicelnd ihr von Stirn und Wangen.

Wac auf! Dein Lieb#er i# fernher gezogen. Ein Sänger #eht im <wanken Dämmer<ein. Wie i# die Welt so klar und kalt und he\e – Tief<auernd tret ic von der lieben Scwe\e. die der Muµer Kleid besäumen. Hoc Lercenlieder durc da+ Zwielict <weifen – Du heb# da+ blühnde Köpfcen hold au+ Träumen.Streng grei} der eis’ge Morgen an die Glieder. die an+ Fen#er ]ogen? So altbekannt verlo%en diese Lieder. Au+ O#en langen purpurrote Streifen. nun bi# du ewig mein! W 306 . Die Erde lö# die diamantnen Scleifen. Wa+ @nd’ + für Klänge.Und Frühling i#’ + auf Tal und Bergen wieder Wac auf. wac auf. 2 Ein zart Geheimni+ webt in #i\en Räumen. Da rau<t’ + lebendig draußen in den Bäumen. Und nac de+ Himmel+ süßen Strahlen greifen Die Blumen.

Singen die Lercen <on hoc im Blauen. Ac! von den Vöglein über die Tale Sei mir gegrüßt vieltausend Male! Du sagte# gar o}: „ Wie süß und rein Sind deine blauen Äugelein! “ Je~o mü^en @e immerfort weinen. Könnte# du mic nur über die Berge sehen Dein gedenkend im Garten gehen: Dort rau<en die Brunnen je~t a\e so eigen. Seit du mic. Draußen gehn lau die Lü} auf den Auen. süßer Buhle.Die Einsame 1 Wenn morgen+ da+ fröhlice Lict brict ein. Da @e nict [nden mehr. Wird auc der rote Mund erbla^en. Und bei dem Sange und Hörnerklange Wird mir immer so bange. Rau<en am Fen#er die Bäume gar munter. 307 . Ziehn die Brüder in den Wald hinunter. Wüßt ic nur immer. verla^en. Würd mir <on wohler auf kurze Fri#. wo du je~o bi#. Tret ic zum o{enen Fen#erlein. Die Blumen vor Trauern im Wind @c neigen. wa+ @e meinen. bange.

Und eh ic liebt. Nict+ mehr da+ Herz zer#reuet In seiner Fröhli%eit. al+ müßt ic @ngen So rect au+ tief#er Lu# Von wunderbaren Dingen. kann da+ Blaµ @c wenden. Mein Liebcen. Ic fühl mic so befreiet Von eitlem Trieb und Streit. Geht a\e+ gar bald zu seinem Ende. 2 Die Welt ruht #i\ im Hafen. gute Nact! Wann Wald und Berge <lafen. Mir i#. da wußt ic Von solcer Freude nict. O könnt ic a\e+ sagen! O wär ic rect ge<i%t! 308 .Eh du wohl denk#. Ic bin so wac und lu#ig. Treu’ Liebe einsam wact. Die Seele i# so lict. Wa+ niemand son# bewußt.

ic hör noc lange Den Nactiga\en zu.So muß ic #i\ ertragen. Wa+ mic so hoc beglü%t. E+ klinget die ganze Nact. Mit ihrem Sternenmantel Bede%et mic da die Nact. Wenn die Wipfel über mir <wanken. ic läg im Walde. Auf de+ #i\en Weiher+ Spiegel Sceue. fromme Silber<wäne – Fa^end in de+ Ro^e+ Mähne Mit dem Lieb#en kühn im Bügel – Blöde Bande – mut’ge Flügel Sind getrennter Lieb Gedanken! W 309 . wenn niemand wact. Da+ @nd im Herzen die Gedanken. 4 Im be<ränkten Krei+ der Hügel. Im Walde rau<t’ + so sact. Da kommen die Bäclein gegangen: Ob ic <on <lafen tu? Ic <laf nict. 3 Wär’ + dunkel. Die @ngen.

an dein ruhig Walten. Dem fe#ern Bli% erweitern @c die Kreise. du Sti\e. wie die Pfade einsam @c verwildern.An die Entfernte 1 Denk ic. fern den Freunden a\en. In Du} i# jene+ er#e Reic ver<wunden – Doc. Weil @e die Bru# reic fühlt und ern# und milde! Getrennt i# läng# <on un+re+ Leben+ Reise. Ic hab e+ o} in deiner Bru# gelesen: Nie ha# du rect mic in mir selb# gefunden. Die mit dem Leben und mit seinen Scmerzen Mag unbekümmert <erzen. O nenn drum nict die <öne Jugend wilde. Wo ic die teure Hand noc dur}e halten: Steh ic o} @nnend #i\e im Gewühle. Und. wie den Scweizer heim’ <e Alphorn+lieder Auf fremden Bergen. Wa+ ic seitdem. E+ trieb mein Herz durc lict’ und dunkle Stunden. 310 . An jene+ le~ten Abend+ rote Kühle. von Lu# und Leid bezwungen. O} unverhof} befa\en. Kommt tiefe Sehnsuct plö~lic auf mic nieder. Und so bin ic im Strome dir ver<wunden. Fremd blieb. zu ke% und treibend dir mein Wesen.

311 . Miteinander #i\ im Bunde. geirrt. Wenn im Scloß noc a\e <liefen. Doc kein Lict noc sah ic grauen. Tönend bi+ zum Herzen+grunde: „ Auf! <on goldne Strahlen dringen. War’ +. Läßt du so dein Liebcen warten? “ Und vom Lager mußt ic springen.Geliebt. A\e+ wie im Traum verwoben. Heiter funkeln Wald und Garten. 2 Al+ noc Lieb mit mir im Bunde. al+ ob süß’ Stimmen riefen. Gern versank im tiefen Scauen – Unten dann die weite Runde. gesungen: Ic knie vor dir in a\ den tausend Bildern. Draußen durc die näctlic lauen Räume nur die Wolken ]ogen. Sclö^er glänzend fern erhoben. mitgezogen. Nactiga\en au+ dem Grunde. Haµ ic Ruhe keine Stunde. Daß die Seele. Neu erqui%t die Vögel @ngen.

Draußen auf dem Feld.Wac blieb ic am Fen#er #ehen. Bin ic heimlic au+gezogen. Dampfend unter ihm die Erde. Läßt der Morgen von den Höhen Weit die roten Fahnen wehen. Morgenwinde mic um]ogen. zu Pferde A\e Äng#e ke% zerreißt er. Lo+geri^en au+ den Klü}en Silberner die Ströme gehen: Spürt der Mann die fri<en Gei#er. Widerha\ in a\en Lü}en. Kühler <on die Lü}e wehen. Daß der Strom mic ganz umfange. Frei da+ blaue Meer umspüle. Zürnend. Fühlt er hier @c Herr und Mei#er. öde Bogen. 312 . Bi+ befreit auf+ Roß ge<wungen. daß die Riegel klungen. Stimmen hört ic fernab gehen: Und durc Türen. Rot <on ring+ de+ Himmel+ Säume. Und so ö{net ic die <wüle Bru# aufatmend in der Kühle! Lo%en fort au+ Stirn und Wange. Regten fri<er @c die Bäume.

Über Fluß und Wälder gehen Von der heitern Warte oben Ihre Augen lict und he\e. Weit vorau+ vor Wolken. – der fri<e Mut. eilig ]iehend. Sah ic #i\ mein Mädcen #ehen. Mit der Ströme lictem Grüßen Die Gedanken fröhlic ziehend. Flü^en – Ac! ic fühlte. daß ic blühend! Und im <önen Garten droben. 313 . – Ja! da kam die Sonne <ne\e. Ic hab nict Geld noc Gut. Wann der Lieb#e kommen werde. Wa+ vielen nict be<ieden. Und weit um die ganze Erde War e+ morgen<ön und he\e! W Da+ Flügelroß Ic hab nict viel hienieden. I# mein.Mit den Wolken. Wie au+ Träumen er# gehoben.

Haß und Lu# 314 . Da+ kümmert wenig mic. Ic hab ein Roß mit Flügeln Getreu in Lu# und Not. Mein Liebcen! wie so öde Wird’ + o} in Stadt und Scloß Fri< auf und sei nict blöde. Da+ wiehernd spannt die Flügel Bei jedem Morgenrot. Sie leben in den Scä~en. Wie wunderbare Träume Tief unten au+gespannt. He\blinkend zu den Füßen Unzähl’ger Ströme Lauf – E+ #eigt ein Frühling+grüßen Verha\end zu un+ auf. Be#eig mit mir mein Roß! Wir segeln durc die Räume Ic zeig dir Meer und Land. In Freuden lebe ic. Und bunt und immer wilder In Liebe.Wa+ andre mag ergö~en.

315 . – Und sehn wir dann den Abend Verha\en und verblühn. dumpf und wild. E+ kommen selb# die Scmerzen Melodi< an da+ Herz. Der Sänger zwingt mit Klängen Wa+ #örrig. Und ruhn vom Scwung der Lieder Auf blühndem Moose au+. Im Meere. Zieh ic a\’ himmelwärt+.Verwirren @c die Bilder – Wa+ <windelt dir die Bru#? So fröhlic tief im Herzen. kohle labend. Der Adler einsam hauset Im #i\en Himmel+dom. E+ spiegelt in Gesängen Die Welt @c göµlic mild. Die heil’gen Sterne glühn: So lenken wir hernieder Zu Walde+ grünem Hau+. Und unten nun verbrauset De+ breiten Leben+ Strom.

Ic laß dic ja nict wieder Mein ganze+ Leben lang! – Aurora wi\ @c heben. Mein Liebcen atmet lind. Und <laf denn bi+ zum Morgen So san} gelehnt an mic! Süß @nd der Liebe Sorgen. O wonnige+ Erbeben. Dein Lieb#er wact für dic. Ic halt die blühnden Glieder. Vor süßen Scauern bang. Mit Scleier zart und Lo%en Spielt buhleri< der Wind. O heimlic #i\er Grund! O süße+ Liebe+]ü#ern So innig Mund an Mund! Die Nactiga\en lo%en. Du <läg# die Augen auf.O #erndurcwebte+ Dü#ern. O <öner Leben+lauf! – W 316 .

Daß a\e Stuben so frühling+he\e. 317 . Führ er die Müden mild nac Hau+! Der junge Ehemann Hier unter dieser Linde Saß ic vieltausendmal Und <aut nac meinem Kinde Hinunter in da+ Tal. Feld und Bäume. Und weit in den #i\en Landen A\e Licter lö<ten au+. Je~t neben meinem Liebcen Si~ ic im Scaµen kühl. Sie wiegt ein muntre+ Bübcen. Garten. Bi+ daß die Sterne #anden He\ über ihrem Hau+. Ein Engel auf de+ Hause+ Scwe\e Mit seinem Glanze säume Hof.Glü%wun< Brec der lu#ige Sonnen<ein Mit der Tür euc in+ Hau+ hinein. Und geht die Sonne abend+ au+. Die Täler <immern <wül.

Vom Wandern ruhn wir beide Nun überm #i\en Land. W Im Abendrot Wir @nd durc Not und Freude Gegangen Hand in Hand. Ring+ @c die Täler neigen.Und unten im leisen Winde Regt @c da+ Kornfeld kaum. Bald i# e+ Sclafen+zeit. Und über un+ säuselt die Linde – E+ i# mir noc wie ein Traum. E+ dunkelt <on die Lu}. Triµ her. und laß @e <wirren. Zwei Lercen nur noc #eigen Nacträumend in den Du}. O weiter. Daß wir un+ nict verirren In dieser Einsamkeit. #i\er Friede! So tief im Abendrot 318 .

Singt. wie bald.Wie @nd wir wandermüde – I# da+ etwa der Tod? W Nacklänge 1 Lu#’ge Vögel in dem Wald. und ic #and Müd im Abendrot. Wußte kaum. wie bald A\e+ muß verblühn! Sah ic’ + doc vom Berge ein# Glänzen übera\. Und kaum ging ic über Land. solang e+ grün. Über+ falbe Grün. 319 . Fri< durc Lu# und Not Wandelt’ a\e+. Und die Lü}e wehen kalt. Fromme Nactiga\. warum du wein#. Ac wer weiß.

So bunt und doc so bleic! Wie öde. euer Ab<ied ha\t – Könnt ic mit euc ziehn! 2 O Herb#. Mein Tal so weit und breit.Vöglein. in linden Tagen Wie ha# du ring+ dein Reic Phanta#i< aufge<lagen. Die Linde <üµelt’ oben Ihr Laub und de%t’ mic zu. ohne Brüder. So wunderbare Weise Singt nun dein bleicer Mund. Und ic ruht’ überwoben. Du sänge# immerzu. E+ i#. 3 Scon kehren die Vögel wieder ein. Ic kenne dic kaum wieder In dieser Einsamkeit. 320 . E+ <a\en die alten Lieder. al+ ö{net’ leise Sic unter mir der Grund.

Die Vögel ziehn über die Wälder hin. Da+ klang wie in Frühling#agen. müde. Im falben Sceine ]immert Um mic ein fremde+ Land. Er aber. Drin jubeln die Wandergä#e. Und Blüten]o%en [elen Mir über Bru# und Haupt. 4 Mir träumt’. rührt wie im Traum Noc einmal Wipfel und Ä#e. Dort auf dem Berge da #eht ein Baum. die fröhlice Jugend mein Kommt @e wohl auc noc wieder? Ic weiß nict.Ac. wa+ ic so törict bin! Wolken im Herb#wind jagen. da <immert Der Mond vom Walde+rand. ic ruhte wieder Vor meine+ Vater+ Hau+ Und <aute fröhlic nieder In+ alte Tal hinau+. 321 . Die Lu} mit lindem Spielen Ging durc da+ Frühling+laub. Al+ ic erwact.

De+ träumenden Erwarten+: Ob’ + denn nict Frühling bald? Der Spielmann war gekommen. 6 An meinen Bruder Gedenk# du noc de+ Garten+ Und Sclo^e+ überm Wald. Mein Haar vom Alter weiß. 5 E+ <auert der Wald vor Lu#. Die Gegend war vom Scnee.Und wie ic ring+her sehe: Die Flo%en waren Ei+. Die Sterne nun versanken. Der jeden Lenz @ngt au+. Er hat un+ mitgenommen In+ blühnde Land hinau+. Wie @nd wir doc im Wandern Seitdem so weit zer#reut! 322 . Und wandeln durc die Bru# Al+ himmli<e Gedanken.

Frägt einer nac dem andern. 323 . Doc rau<t der Wald im Grunde Fort durc die Einsamkeit Und gibt noc immer Kunde Von un+rer Jugendzeit. Da+ i# <on lange her. Doc niemand gibt Be<eid. Nun #eht da+ Scloß versunken Im Abendrote tief Al+ ob dort traume#runken Der alte Spielmann <lief’. Und fremde Leute gehen Im Garten vor dem Hau+ – Doc übern Garten sehen Nac un+ die Wipfel au+. Sie kennen un+ nict mehr. Bald mäct’ger und bald leise In jeder guten Stund Geht diese Walde+weise Mir durc der Seele Grund. Die wen’gen. die geblieben. Ge#orben @nd die Lieben.

Und #amml ic auc nur bange. Z 324 . Du hör# doc in dem Klange Den alten Heimat+gruß. weil ic muß. Ic @ng e+.

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Weit unermeßlic – du verzehr# die Erde! Und in dem Scweigen nur der Flug der Seelen. – J 327 . Totenopfer Gewalt’ge+ Morgenrot. Die säuselnd heimziehn durc die #i\e Lu}.V.

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So klanglo+ öde wa\end auf und nieder. Da säuselt’ kaum die Welt. Ic blieb noc lange munter A\ein im #i\en Feld. Felsque\ und Walde+kühle! 329 . An fri<en Sang. im Tal erwact. weinen möct ic. Gleic wie von fernen Flü^en Da+ Rau<en durc die Nact. Wie dact ic da an meine Berge wieder. weinen So rect au+ Herzen+grund. Die Sonne ging hinunter. Ac. Und alter Zeiten Grüßen Kam da. H Soneµe 1 E+ qualmt’ der eitle Markt in Staub und Scwüle.Wehmut Ic irr in Tal und Hainen Bei kühler Abend#und.

Doc #eht ein Turm dort über dem Gewühle. gefunden.“ 2 Ein alt Gemac vo\ @nn’ger Seltsamkeiten. O} kniet ic betend in de+ Dome+ Miµe. Wie auc der Men<lein Flut den Fel+ umspüle. Da+. <lict und fromm wie jene Zeiten. 330 . Gebirg’ und Länder draußen blau gezogen. Ein Mädcen. Und nun wo\t wirklic @c da+ Bild bewegen. von den Abend<einen ange]ogen. mein liebe+ Kind. Da+ war mein Hafen auf der weiten Wü#e. daß @e ewig meine bliebe. Da+ Kreuz treu halten seine Riesenglieder. Da+ Mädcen atmet’ auf. Der andre Zeiten sah und beßre Brüder. reict au+ dem Scweigen Die Hand mir. Versenkt in solcer Sti\e tiefe Wogen – Da+ moct auf Bildern o} da+ Herz mir weiten. Dort hab ic dic. Sti\’ Blumen aufge#e\t am Fen#erbogen. Wo Ströme gehn und Riµer ferne reiten. Ein Himmel+bote wohl. der so mic grüßte: „ Verzwei]e nict! die Scönheit und die Siµe Sie @nd noc von der Erde nict ver<wunden.

Da ziehn Gedanken über Berg’ und Sclü}e Wie Tauben säuselnd durc die blauen Lü}e. Der nac der Heimat wei# mit #i\em Bli%e. so weit der Erde Runde. Ic <weif umson#.Da sah ic draußen auc da+ Land @c regen. Die Wälder rau<en und Aurora #eigen – Die alten Zeiten a\ we%t mir die Liebe. 3 Wenn zwei ge<ieden @nd von Herz und Munde. H 331 . Da reict kein Laut hin. Dein Hau+ i# höher noc al+ diese Lü}e. Und #ieg ic hoc auc über a\e Klü}e. Doc i# dein Bild zum Sterne mir geworden. Ja. Daß fromm der Sci{er #reite mit den Winden. Und tragen hin und wider süße Kunde. seit du tot – mit seinen blühnden Borden Wic ring+umher da+ Leben mir zurü%e. Ein weite+ Meer. noc zurü% zum Grunde. wo keine Bahn zu [nden.

Treue Wie dem Wanderer in Träumen. Gehen ew’ge Liederque\en Mir verwirrend durc die Bru#. Ein Vöglein frägt in den Zweigen: Ob e+ Liebcen grüßen so\t? 332 . halbbewußt. Zwi<en goldnen Wolkensäumen Seine Heimat wohl er<eint: So durc diese+ Frühling+ Blühen Über Berg’ und Täler tief Sah ic o} dein Bild noc ziehen. Und mit wunderbaren We\en Wie im Traume. H Gute Nact Die Höhn und Wälder <on #eigen Immer tiefer in+ Abendgold. Al+ ob’ + mic von hinnen rief. Daß er #i\ im Sclafe weint.

Sie wohnet nict mehr im Tal. @nge. Scwing auf dic zum Himmel+bogen. Wie son#. noc immer. du ha# dic betrogen. langem. Sing Weide. Und von der alten Zeit vo\ Sehnen Sie sangen lei+ und wunderbar. kein Winde+hauc. war lange fort! Kein Laut. Die waren a\e wie Sirenen Mit feuctem. Grüß @e droben zum le~tenmal! H Am Strom Der Fluß gliµ einsam hin und rau<te. kein Singen Ging durc den weiten Miµag <wül. Ic #and am Strand gelehnt und lau<te. 333 . grünem Haar. Ac.O Vöglein. wa+ ic liebt. grüne Weide! Wie Stimmen au+ der Lieb#en Grab Zieht mic dein heimlic Lied vo\ Leide Zum Strom von Wehmut mit hinab. immerfort. Verträumt die #i\en Weiden hingen Hinab bi+ in die We\en kühl.

die Auen So heimlic auf<auen. daß auc wir <liefen! Die blühenden Tiefen. <önen Vergangenen Zeiten.“ So @ngt. wie Sirenen. Er# Busen. Al+ ob @e a\ riefen: „ Dein Bruder i# tot! Unter Rosen rot Ac. Von he\blauen. dann Mund. Die Ströme. Durc Wolken zu dringen! Mußt immerfort <auen Die Ströme. daß wir auc <liefen! “ „ Ha# doc keine Scwingen. Der Abend vom weiten Ver@nkt dann im Tönen. 334 . die Auen – Die werden dir @ngen Von ihm Tag und Nact. Mit Wahn@nne+mact Die Seele um<lingen.Nacruf an meinen Bruder Ac.

Kühl wird’ + auf den Gängen. Und ziehen mic nieder So müde vor Weh Zu tief#i\em See – O we%t nict die Lieder! Du kannte# die We\en De+ See+. Ein wehmütig Singen Tief unter den Que\en Im Sclummer dort hält Verzaubert die Welt. So wi\ ic denn @ngen! Scmerz ]iegt ja auf Klängen Zu himmli<er Lu#. @e <we\en In magi<en Ringen. 335 . Vor alten Gesängen Möct’ + Herz mir zerspringen. O <weiget Sirenen! O we%et nict wieder! Denn zaubri<e Lieder Gebunden hier träumen Auf Feldern und Bäumen. Wohl kenn# du die We\en.Im blühenden Grund.

Die Wälder nur rau<en. Durc Nact und durc Grau+ Gen Morgen.Und #i\ wird die Bru# Auf kühl grünen Gängen. niemand i# mein! Herz. H 336 . Laß fahren die Träume! Der Mond <eint durc Bäume. wie so a\ein! Laß fahren die Träume! Der Herr wird dic führen. Goµ wird mic führen. Die Täler #i\ lau<en. Der Erde Ge#alten Kaum hörbar @c rühren. Tief kann ic ja spüren Der Sterne #i\ Walten. nac Hau+ – Ja. Wie einsam die Räume! Ac.

Wie die Felder <immern und die Ströme gehen – Da sah der Abend durc die Bäume herein. Und wie e+ nun ring+um so #i\e wird. Und <öne Kindlein mit Flügeln <wingen 337 . Der a\e die <önen Bilder verwirrt. Viel Blumen #ehn dort von Golde klar. Beginnt au+ den Tälern ein heimlic Singen. wa+ i# da+? “ Und legt @c träumend in+ säuselnde Gra+. – „ Und wa+ weint ihr. Und freut’ @c und haµe so viel zu sehen. Die Farben vergehn und die Erde wird blaß. Al+ wo\t’ + mit Wehmut die Welt um<lingen. Der i# so groß und weit und wunderbar. Vater und Muµer. Zieht e+ herzinnig in ihren Scoß Und beµet e+ drunten gar warm und weic. Da rühren die Blumen ihm kühle an+ Herz Und läcelnd fühlt e+ so süßen Scmerz. so <ön und bleic. Sti\ unter Blumen und Moo+. die Muµer. um mic? In einem viel <öneren Garten bin ic. Küßt da+ Kindlein und läßt’ + nict lo+. Vo\ Staunen fragt ’+ Kindlein: „ Ac. Und die Erde.Auf meine+ Kinde+ Tod 1 Da+ Kindlein spielt’ draußen im Frühling+<ein.

Endlic brac der Baum da+ Scweigen: „ Warum komm# du heut a\ein? “ 338 . Ein glänzend Kindlein an ihrer Bru#. Wie @e zogen über Berge und Täler weit Und mancer mic da au+ dem Himmelblau rief. – Die kenn ic gar wohl au+ der Frühling+zeit. Blumen halbver#ohlen bli%ten Ne%end au+ dem Gra+ herau+.“ 2 Al+ ic nun zum er#en Male Wieder durc den Garten ging. Bu< und Bäclein in dem Tale Lu#ig an zu plaudern [ng. – Und miµen zwi<en den Blumen und Sceinen Steht die Scön#e von a\en Frauen. seliger Lu#. Nur @ngen immer und wieder dann <auen Sti\ vor großer. Auc der Ku%u% in den Zweigen Fand @c bald zum Spielen ein. Wenn ic drunten im Garten <lief. – Ic kann nict sprecen und auc nict weinen. Bunte Scmeµerlinge <i%ten Sie sogleic auf Kund<a} au+.Auf und nieder @c drauf und @ngen.

Tränen in dem Grase hingen. Wenn zu atmen aufgehöret Lange <on die müde Welt. Und ein Flü#ern konnt ic spüren Zwi<en Vöglein. 4 Da+ i#’ +. E+ komme wie e+ wi\. Die Wälder säuseln kaum Noc von der dunklen Höhe. Daß die Glo%en. Und ic weint au+ Herzen+grund. wa+ mic ganz ver#öret: Daß die Nact nict Ruhe hält. Durc die abend#i\e Rund Klagend nun die Que\en gingen. 339 . Blüt und Laub. Wa+ i# mir denn so wehe – Wie bald wird a\e+ #i\. wo ic #ehe. da rührt’ er Wunderbar sein dunkle+ Haupt. 3 Wa+ i# mir denn so wehe? E+ liegt ja wie im Traum Der Grund <on.Da ic aber <wieg. die da <lagen.

Doc du ha#’ + a\ein gefunden Wo kein Vater führen kann. 5 Freuden wo\t ic dir bereiten. süße+ Kind. Zwi<en Kämpfen.Und im Wald der leise Wind Jede Nact von neuem klagen Um mein liebe+. Lu# und Scmerz Wo\t ic treulic dic geleiten Durc da+ Leben himmelwärt+. Und so fröhlic glänzt’ der Morgen. Wie da+ Säuseln leiser Scwingen Draußen über Tal und Klu} Ging zur selben Stund ein Singen Ferne durc die #i\e Lu}. Durc die ern#e. Daß mein Herz nict konnte brecen Bei dem le~ten Tode+kuß. Daß ic wie im Wahn@nn sprecen Nun in irren Liedern muß. dunkle Stunde Ging# du <uldlo+ mir voran. ’+ war al+ ob da+ Singen sprac: 340 .

so folgt mir nac! 6 Ic führt dic o} spazieren In Wintereinsamkeit. 7 Die Welt treibt fort ihr Wesen. #i\e Zeit! Lenz i#’ + nun. Al+ wär# du nie gewesen. Ic weine #i\ – @e bringen Mir einen Gruß von dir. 341 . Kein Laut ließ @c da spüren. Liebt ihr mic.Je~o la^et a\e Sorgen. Lercen @ngen Im Blauen über mir. Natur. Wie sehn ic mic auf+ neue Hinau+ in Wald und Flur! Ob ic mic gräm. mic freue. Du bleib# mir treu. Al+ wäre nict+ ge<ehn. Du <öne. Da klagt vor tiefem Sehnen Scluczend die Nactiga\. Die Leute kommen und gehn.

Herr. E+ i#. E+ i# <on tiefe Nact. al+ müßte# leise Du klopfen an die Tür.E+ <immern ring+ von Tränen Die Blumen übera\. Die Winde nur noc gehen Wehklagend um da+ Hau+. 342 . Die Lampe brennt so dü#er. Da spür ic’ + rect im Herzen. Und über a\e Gipfel Und Blütentäler zieht Durc #i\en Walde+ Wipfel Ein heimlic Klagelied. draußen bi# – Du weißt’ +. Daß du’ +. wie mir von Scmerzen Mein Herz zerri^en i#! 8 Von fern die Uhren <lagen. Wir @~en einsam drinne Und lau<en o} hinau+. Dein Beµlein i# gemact.

9 Dort i# so tiefer Scaµen. armen Toren! Wir irren ja im Grau+ De+ Dunkel+ noc verloren – Du fand# dic läng# nac Hau+. E+ de%t mit grünen Maµen Der liebe Goµ dic zu. Wir armen. ade! Ic konnt ade nict sagen 343 . Du <läf# in guter Ruh. Und käm# nun müd zurü%. Die alten Weiden neigen Sic auf dein Beµ herein. Und wie in goldnen Träumen Geht linder Frühling+wind Ring+ in den #i\en Bäumen – Sclaf wohl mein süße+ Kind! 10 Mein liebe+ Kind. Die Vöglein in den Zweigen Sie @ngen treu dic ein.Du häµ# dic nur verirret.

Al+ @e dic fortgetragen. Wer dacte. Wie bald bin ic ver#oben – O biµ für mic da droben. daß die+ Glühen Da+ Abendrot <on wär! 344 . O fal<e+ Rot! Verblühen Mußt diese+ Blütenmeer. der al+ Bräutigam #arb Fri< ]og# du durc die Felder Und faßte# ihre Hand. Daß wir un+ wiedersehn! H An einen Of[zier. Und läcel# au+ dem Glanze Mic #i\ vo\ Mitleid an. Und Jahre nahn und gehn. Ring+um der Krei+ der Wälder In Morgen]ammen #and. Je~t auf lictgrünem Plan Steh# du im Myrtenkranze. tiefem Weh. Vor tiefem.

Du wir# so #i\ und bleic. E+ @nken <on die Brü%en. mac un+ Quartier! Treu’ Lieb i# unverloren. Wie i# da weit von Sternen Der Himmel+grund so reic! Trompeten hört ic laden Fern durc die #i\e Lu}. 345 . Heut dir und morgen mir. Al+ zögen Kameraden – Der alte Feldherr ru}.Nun dunkeln <on die Fernen. Empfäng# – wie bald i#’ + hin! – Ein# an den Himmel+toren Die müde Pilgerin. Kamrad. Du müßt hinüberrü%en. H Angedenken Berg’ und Täler wieder [ngen Ring+umher zu blühen an.

Al+ mein Lieb dieselbe Weise Mic gelehrt vor langer Zeit. E+ kennt mic dort keiner mehr. ’+ i# nur eitel Klang und Lu}. und über mir Rau<et die <öne Waldeinsamkeit Und keiner mehr kennt mic auc hier.Au+ dem Walde hört ic @ngen Einen lu#’gen Jäger+mann. Und kann <immernd doc versenken Ring+ in Tränen Tal und Klu}! W In der Fremde Au+ der Heimat hinter den Bli~en rot Da kommen die Wolken her. Ac. Da ruhe ic auc. ein solce+ Angedenken. wie bald kommt die #i\e Zeit. Aber Vater und Muµer @nd lange tot. W 346 . Und die Tränen drangen leise: So ein# blüht’ e+ weit und breit. Wie bald.

die bedeuten. Und über mir rau<te weit Die Linde jeden Abend Von der alten. Nur über un+ die Linde Rau<t’ durc die Einsamkeit. ic läg begraben. Wa+ gehn die Glo%en heute Al+ ob ic weinen müßt? Die Glo%en. Und unten war’ + so #i\e Im Lande weit und breit. Daß meine Lieb ge#orben i#! Ic wo\t.Vesper Die Abendglo%en klangen Scon durc da+ #i\e Tal. Da saßen wir zusammen Da droben wohl hundertmal. <önen Zeit! W 347 .

W 348 . wa+ @e <lagen So <ön bei der Nact. Der liebe Goµ hat @e hier Ganz mit Mond<ein bede%et. Und die Wolken. Da träumt @e von mir. Sie höret e+ nict. Wo meine Lieb#e je~t ruht. Wolken. Der mit ihnen wact. Und die Nact wandert leise Durc den Wald über+ Gra+. Liegt ein Grund hinter den Höhen. ’+ i# in der Welt ja doc niemand. wohin @e gehen. Nact. die reisen. E+ fa\en ihr die Lö%lein Über+ ganze Ge@ct. Und da+ Land i# so blaß. Ic weiß e+ rect gut. Zieht der Ein@edel sein Glö%lein. Und daß @e niemand er<re%et.Die Nactiga\en Möct wi^en.

Wa+ wo\en wir nun @ngen Hier in der Einsamkeit. Wer weiß. Z 349 . Die unser Lied erfreut? Wir wo\en dennoc @ngen! So #i\ i#’ + auf der Welt. Und ö{nen lei+ die Pforten Und nehmen un+ zu @c. Doc die son# mit un+ wacten. Wer weiß. die da ge#orben. Wenn a\e von un+ gingen. Sie hören droben mic. treue Laute. Kaum spielt noc Abendrot. Die liegen lange tot. Bi+ daß der Morgen graute. Hab ic mit dir durcwact! Die Täler wieder nacten. Wie mance Sommernact. die Lieder dringen Vie\eict zum Sternenzelt.Nacruf Du liebe.

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mein fröhlic Herz.VI. Gei#lice Gedicte Andre haben andre Scwingen. Wo\en grad hinauf un+ @ngen. Au+ dem Frühling himmelwärt+! J . Aber wir.

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– 353 . Wie göµlic bi# du! Dein Glühen ver#eh ic. O rosenbekränzte+ Jüngling+bild. i#’ + Andact. dic seh ic. Wo trägt e+ mic hin? Wie auf Bergen hoc bin ic So einsam ge#e\t Und grüße herzinnig. Ja. Wa+ so dic beglü%t? Ring+ Frühling dic anlact. Ba$cu+. wie glänzt e+.Göµerdämmerung 1 Wa+ klingt mir so heiter Durc Busen und Sinn? Zu Wolken und weiter. Dein Auge. Du @nne# entzü%t. Wa+ <ön auf der Welt. Die träumende Ruh. Die Flammen so mild! I#’ + Liebe.

Und jeglicer hegt @c Sein Liebcen im Arm. So klingend und weic. So wirrt und bewegt @c Der selige Scwarm. du Frohe. – Zart’ Bübcen mit Flügeln Bedienen dic ]ink.Frau Venu+. 354 . In Morgenrot+ Lohe Erbli% ic dein Reic Auf sonnigen Hügeln Wie ein Zauberring. Und Riµer und Frauen Im grünen Revier Durc<wärmen die Auen Wie Blumen zur Zier. – Die Klänge verrinnen. Durcsäuseln die Räume Und laden. E+ bleicet da+ Grün. Al+ goldene Träume Zur Königin ein. wa+ fein.

wie mild! Den #i\#en der Gä#e. „ Wo i# einer “. Sein Mund <wi\t zum Kü^en So lieblic und bleic.Die Frauen #ehn @nnend. Und himmli<e+ Sehnen Geht @ngend durc+ Blau. Und mit Lilienkrone Er<eint er bekränzt. frägt er. Al+ bräct er ein Grüßen Au+ himmli<em Reic. Der träumeri< glänzt. einsam Bild? Mit blühendem Mohne. Da <immert von Tränen Ring+ Garten und Au. „ Dem heimwärt+ verlangt? “ 355 . Die Riµer <aun kühn. – Woher. Die wunderbar prangt. – Und miµen im Fe#e Erbli% ic. Eine Fa%el wohl trägt er.

Mit dir wi\ ic gehn! Wa+ wi\ ic noc ho{en? Hinauf. Vater. Nimm. 356 . Wie bi# du so <ön! Ic laß da+ Gewimmel. Sieh# oben du funkeln Al+ Sterne nun kühl.Und mancmal da drehet Die Fa%el er um – Tief<auernd vergehet Die Welt und wird #umm. In reizendem Verwildern Ein blühnder Garten drauf. – O Jüngling vom Himmel. Und wa+ hier versunken Al+ Blumen zum Spiel. mic auf! 2 Von kühnen Wunderbildern Ein großer Trümmerhauf. ac hinauf! Der Himmel i# o{en.

Ein sehnsuct+vo\e+ Träumen Weht über+ blaue Meer. Webt in geheimer Feier Die alte Zaubermact. Frau Venu+ hört da+ Lo%en. Da wi\ @c’ + unten rühren Im #i\en Göµergrab.Versunkne+ Reic zu Füßen. Vom Himmel fern und nah. Au+ anderm Reic ein Grüßen – Da+ i# Italia! Wenn Frühling+lü}e wehen Hold übern grünen Plan. 357 . Ein leise+ Aufer#ehen Hebt in den Tälern an. Der Men< kann’ + <auernd spüren Tief in die Bru# hinab. Der Vögel heitern Chor. Verwirrend in den Bäumen Gehn Stimmen hin und her. Und unterm du}’gen Scleier Soo} der Lenz erwact.

Der Wind zieht ein und au+. Die Augen untergehen. Sie suct die alten Ste\en. Scaut läcelnd in die We\en Der Frühling+lu} hinau+. Doc öd @nd nun die Ste\en. Da+ lu}’ge Säulenhau+. Stumm liegt ihr Säulenhau+. Gra+ wäc# da auf den Scwe\en. – Sie selb# muß @nnend #ehen So bleic im Frühling+<ein. – 358 . Zuweilen nur Sirenen Noc taucen au+ dem Grund. Wo @nd nun die Gespielen? Diana <lä} im Wald.Und rictet froh er<ro%en Au+ Blumen @c empor. Der <öne Leib wird Stein. da+ einsam ha\t. Neptunu+ ruh im kühlen Meer<loß. Und tun in irren Tönen Die tiefe Wehmut kund.

Ein Kindlein in den Armen Die Wunderbare hält. Da in den licten Räumen Erwact da+ Men<enkind. Und <üµelt böse+ Träumen Von seinem Haupt ge<wind. so #i\ und mild. 359 . Hoc auf dem Regenbogen Ein andre+ Frauenbild. W Mariä Sehnsuct E+ ging Maria in den Morgen hinein. wie die Lerce @ngend. Au+ <wülen Zauber+ Klu} Erhebt die Seele ringend Sic in die Morgenlu}.Denn über Land und Wogen Er<eint. Und himmli<e+ Erbarmen Durcdringt die ganze Welt. Und. Tat die Erd einen licten Liebe+<ein.

Sah @e den bläulicen Himmel #ehn. Viel rote und weiße so wunder<ön. Und goldene Sterne im dunkelen Haar. wie @e ging und sann und dact. „ Ac. Zogen die Sterne mit goldener Pract. Die Erde <lief. „ Ac. Zwei goldene Flüglein – wie ]ög ic hinein! “ – E+ ging Maria in #i\er Nact. der Himmel wact’. häµ ic ein Brautkleid von Himmel+<ein. Da+ ru} un+ nur ewig: nac Hau+. „ Ac. Da sangen so lo%end bunt’ Vögelein. häµ ic da+ Brautkleid von Himmel+<ein. Und durc+ Herze. Und im Arme die Jungfrau da+ Knäblein hält. nac Hau+! W 360 . grünen Höhn. häµ ic ein Knäblein.Und über die fröhlicen. Wie wo\t ic’ + liebhaben bi+ in den Tod! “ Nun i# wohl da+ Brautkleid gewoben gar. Und vom Kindlein gehet ein Glänzen au+. so weiß und rot. Und Rosen sah @e im Grünen #ehn. Und goldene Sterne gewoben drein! “ E+ ging Maria im Garten a\ein. Hoc über der dunkelerbrausenden Welt.

verführend Lied der Que\en. In ihrem Bli% gereinigt a\e Triebe: Da war nur Wonne. Du grüner Wald. De+ Morgen+ Pract. Im Ange@ct der Sti\en. Der er#en Andact solc inbrün#’ger Liebe. wa+ ic mußte klagen. Wie ew’ger Wonnen <ücterne+ Vermuten. #i\blühnde Abendgluten.Jugendandact 1 Daß de+ verlornen Himmel+ e+ gedäcte. Und #and ic #i\. Geheimer Glanz der lauen Sommernäcte. al+ solcer Liebe Lieb ertragen! 361 . und mußt ic herzlic weinen. Die ewig wo\te knien vor der Einen! Demütig in der Glorie de+ Maien Hob @e den Scleier o}. Ewigreinen Kein Scmerz. laß o{en bliebe Der Augen Himmel. Ihr fragt: wo Scmerz und Lu# so lange ruhten. Sclagen an+ Herz de+ Frühling+ linde We\en. in da+ Land zu <einen. Daß lo+gebunden in da+ Lict @e bluten! O sel’ge Zeit ent]oßner Himmelbläue. Die süß da+ Herz verdunkeln und e+ he\en? Wie tut ihr zaubri< auf die alten Wunden.

Klar durc+ ganze Herz ein süße+ Bild gezogen. sah die Jahre ]iegen. Bin im Inner#en dein treue+ Kind geblieben.2 Wie in einer Blume himmelblauen Grund. Sti\e saß ic. 362 . Mir i# in solcen linden. Mir i# so wohl. Au+ blauer Fern @e endlic zu mir gehen. Au+ dem du}’gen Kelce aufge#iegen. E+ wogt der große Scleier auf und nieder. I# mein Leben ein unendlic Scauen. Ac! wann lohn# du endlic auc mein treue+ Lieben! 3 Wa+ wo\en mir vertraun die blauen Weiten. Al+ müßten a\e Farben aufer#ehen. so bang! Seid ihr e+ wieder Der frommen Kindheit #i\e Blumenzeiten? Wohl weiß ic’ + – dieser Farben heimlic Spreiten De%t einer Jungfrau #rahlend reine Glieder. die Wirrung süßer Lieder. wo <lummernd träumen #i\e Regenbogen. Sie <lummert drunten fort seit Ewigkeiten. De+ Lande+ Glanz. blauen Tagen.

Fühl# selb# den Scmerz. 363 . mic bezwangen. Al+ riefen mic von hinnen sel’ge Brüder. 4 Viel Lenze waren lange <on vergangen. Lang# sehnsuct+vo\ nac mir mit o{nen Armen. Ac! daß ic ewig dir am Herzen bliebe! 5 Wann Lenze+#rahlen golden niederrinnen. Da+ ganze Herz weint nac dem süßen Bilde. Und wie so tausend Stimmen ferne sangen. Jungfrau. al+ ob @c #i\ dein Auge hübe.Berührt mit goldnen Strahlen mic da+ Leben. vor Scmerz? – ic weiß e+ nict zu sagen. Seit deine Bli%e. – Umfangen fühl ic innig# mic erwarmen.So wart ic #i\. den du mir süß gegeben. Die Sterne gingen ewig auf und nieder. <au in den Frühling milde. Fühlt ic die alten Scmerzen immer wieder. Vorüber zogen wunderbare Lieder. Sieht man die Scaren lo+gebunden ziehen. Da war’ +. Die selb# vor großer Sehnsuct golden klangen. Vor Freud.

Da kann ic’ + tief im Herzen wieder spüren. wie @e fahren. Die lu#’ge Jagd nac Lieb und Scerz beginnen. darf nict ent]iehen. De+ Einsamen spoµet de+ Pöbel+ Scerzen. wo\t ihr von mir je <eiden! “ 6 Wann fri< die buntgewirkten Scleier wa\en. Fühlt ring+ ein Lied durc a\e Farben ziehen. Im Liebe+<lagen tot vom Baum zu fa\en? – 364 . @~t er viel sel’ge Jahre. Und mutig sagt er zu den süßen Scmerzen: „ Gern #erb ic bald. Wie mic die Eine liebt und ru} vor a\en. Doc er grüßt fröhlic a\e. der Geliebte#e. Den Sänger wi\ der Frühling gar umspinnen. Er. Weit in da+ Land die Lercen mic verführen. Wenn Nactiga\n au+ grünen Ha\en <a\en. Wen möcten nict die tiefen Töne rühren. Wen nict da+ süße Herzeleid verführen.Im Waldrevier. Gefangen so. dem neu der Scmu% geliehen. Der a\er Glorie möcte Lieb entkleiden. Da+ ihn so lo%end nimmer läßt von hinnen.

Ob Nactiga\en Nact und Stern’ begrüßen. Die in dem Lenz mic ewig suct und meidet. Wann lau<end Lict am #i\en Abend <eidet. Hinaufziehn dic an Mund und blühend Herze – Wa+ Himmel <loß. wenn er frühmorgen+ weidet: „ Dort drüben wohnt @e hinter Berg’ und Flü^en! “ Doc seine Wunden de%t @e gern mit Kü^en. – Doc hör ic wunderbare Stimmen sprecen: „ Die Perlen. die du treu geweint im Scmerze.So sag auc ic bei jedem Frühling+glanze: Du süße Laute! laß un+ beide #erben.“ 365 . Daß hier mit eignem. Kann unser Lied auc nie den Lohn erwerben. fri<em Blumenkranze Un+ endlic kröne nun die Wunder<öne! – 7 Der Scäfer sprict. Mit eigner Keµe so dic süß umwinden. Stet+ fern und nah bleibt meine Lieb der Süßen. Sie wird @e sorglic a\ zusammenbinden. mag nict der Himmel brecen. Ob neu der Morgen<mu% die Erde kleidet. Beklagt vom Widerha\en zarter Töne.

Und von den Gipfeln führt de+ Bunde+ Bogen Al+ Brü%e weit in unbekannte Lande. Mu@k läßt treulo+ mic so ganz a\eine. die lange <on vergangen. E+ #o%t der Tanz – ic #ehe plö~lic nüctern. Geheimni+vo\ gehn oben goldne Sterne. Auf ewig einzugehn in grüne Sceine? Gebirge dunkelblau #eigt au+ der Ferne. Al+ ob die Heimat drüben nac dir weine. 366 . Deine? Lo%t dic kein Weh. kein brün#ige+ Verlangen Nac andrer Zeit. Zieht mic hinab an bleiernen Gewictern. Unten im Walde Vögel seltsam sangen Und Hörner au+ der Ferne irrend klangen. Versenkt die Ferne mit den Wunderlictern. War’ + niemal+ da. Da sprict der Abgrund dunkel: Bi# nun meine.8 Wenn du am Felsenhange #and# a\eine. al+ rief die Eine. Unten erbrau# viel Land in dunklen Wogen – Wa+ zöger# du am unbekannten Rande? 9 E+ wendet zürnend @c von mir die Eine.

Dann i#’ +. 10 Durc+ Leben <leicen feindlic fremde Stunden. Ver#einert <weigen muß der Wehmut We\e. Wo Äng#en au+ der Bru# hinunterlau<en. die am Volk vorüberrau<en. Befrei ihn von der Kerkerlu} de+ Bösen. Wie wi\ig auc. O Herr! du kenn# a\ein den treuen Wi\en. Da+ Herz wird selber zum kri#a\nen Steine. von Fro# bezwungen. al+ ob e+ dür#end Scmerzen sauge Au+ lang vergeßner Zeit Erinnerungen.Sieht #umm mic an au+ #einernen Ge@ctern. Drin bodenlose Nact nur ward erfunden. Wohl i# de+ Dicter+ Seele #umm verbunden Mit Mäcten. Verworrne Worte mit dem Abgrund tau<en. <mölz ihn ein wärmend Auge. Und kann @c rühren nict. Laß nict die eigne Bru# mic feig zer<lagen! 367 . Sehnsuct muß wacsen an der Tiefe Rau<en Nac he\erm Lict und nac de+ Himmel+ Kunden. Kri#a\ zer]ießen wo\t al+ Tränenque\e.

Ein fri< Gemüt mag wohl die Welt bezwingen. so weit die Bli%e langen. Sänger wa\en. Aurora <eint. Kühl rau<t der Wald. den Scmerz zu #i\en. Und kann vor Glanze nict mehr weiterklagen. die lu#’gen Hörner <a\en. — 368 .Und wie ic <reibe hier. Ein rect Gebet brict Banden bald und Mauern: Und frei spring# du hinunter in den Morgen. Wo vor der Men<en eitlem Tun und Sca\en Der Vorzeit Wunderlaute trüb verha\en. Der alten Heimat dact e+ vo\ Verlangen. W Der Fromme E+ saß ein Kind gebunden und gefangen. Durc zaubri< Land viel Pilger. he\ ergangen. Da @eht e+ draußen Ströme. – O laß die Sehnsuct ganz dein Herz durcdringen! So legt @c blühend um die Welt dein Trauern Und himmli< wird dein Scmerz und deine Sorgen. Fühl ic den Engel <on die Riegel lösen.

denn am Meere+#rande! Wie rau<en lo%end da an+ Herz die We\en Und tiefe Sehnsuct wi\ die Seele <we\en. So walte Goµ! – ic lö+ de+ Scif]ein+ Bande. Viel Segel fahren da und fri<’ Gese\en Begrüßen un+ von ihrer Sci{e Rande. Wir @~en #i\. Wenn andre träge <lafen auf dem Lande. Ic <au in deiner Augen licte Sterne. Liebcen.Wi\kommen. Und Strom und Sci{ und bunte Sceine. die ewig he\en. Du <weig# und <auer# heimlic o} zusammen. Drauf ziehn viel bunte Scif]ein munter. Bli% auf! Scon <weifen Paradiese+vögel. gleic Scwänen zieht da+ Segel. Scon wehen Wunderklänge au+ der Ferne. Der Garten Goµe+ #eigt au+ Morgen]ammen. W Lieder 1 Fri< eilt der he\e Strom hinunter. Wegweiser @nd die Stern. Sie fragen a\e: wa+ ic weine? 369 .

Und ic #ehe so a\ein. a\e Segeln in die Pract hinein – Keine+ kehrt zurü% von a\en. Wie ic den Frühling fahren seh. wie ein ferne+ Lied. Ströme. W 370 . Ein Regenbogen #eht im Land erhoben Und durc die Täler. Sci{e. Scif} immerfort dein himmli< Bild – Doc Strom und Sci{ nie #i\e hielt. Wolken. Wogen Sti\. 2 Denk ic dein. gezogen. mir i# so weh.Mir i# so wohl. alte Lieder Ziehen durc den Himmel blau. Wunderbare Vögel wieder Weiden dort auf grüner Au. Einsam Engel. muß bald verwehen A\e Trübni+ weit und breit Und die fri<en Bli%e gehen Wie in einen Garten weit. Viel Lenze @~ ic <on da oben. Wiesen.

An den heiligen Joseph Wenn trübe Scleier a\e+ grau umweben. außer dir. Du war# ja auc einmal hier unten. Wem könnt ic’ +. wundervo\en Du} Eine wohlbekannte Stimm hinüberru}. Wi\ Heimat o} @c trö#end zeigen. Au+ Morgenrot die goldnen Höhen #eigen. endlic auc nac Hau+! Seitdem i# wohl viel ander+ worden. Zur bleicen Ferne wird da+ ganze Leben. treuer Pilger. Und au+ dem #i\en. Wie o} in kummervo\en Tagen Mein ganze+ Herz hier hof} und bangt. Ha# ew’ger Treue Scmerz empfunden. Und nac der Heimat immer fort verlangt! W 371 . Läng# war Maria fortgezogen. Wie einsam rau<ten ring+ die dunklen Wogen! Da breitet oben @e die Arme au+: Komm. wohl klagen. Treulieb auf Erden i# au+ge#orben.

Ern# von Glorien umblüht. Wo Verlaßne einsam weinen. Daß ein trö#end Himmel+lict In die dunklen Herzen brict. 372 . Auf de+ ew’gen Bunde+ Bogen. meine Liebe! Denk ic rect im Herzen dein: Scwindet a\e+ Scwer’ und Trübe. wie he\er Morgen<ein.Kircenlied O Maria. Sorgenvo\ in #i\er Nact. Und. Dringt’ + durc Lu# und ird’ <en Scmerz Leuctend mir durc+ ganze Herz. Steh# du über Land und Wogen. Und ein himmli< Sehnen zieht A\e+ Leben himmelwärt+ An da+ große Muµerherz. Aber wütet wildverkehrter Sünder frevelha}e Lu#: Da durc<neiden neue Scwerter Dir die treue Muµerbru#. Den’ vor a\en läßt du <einen Deiner Liebe milde Pract.

Übern Strom der Zeit ge#e\t. Al+ da+ himmli<e Erbarmen Hüte# du getreu die Welt. Laß mic fe# da+ Kreuz umfa^en. Wie einsam i#’ + noc auf der Welt! Die Wälder nur @c leise neigen. 373 . der trübe weht. in de+ Vater+ Hau+! W Morgengebet O wunderbare+. tiefe+ Scweigen. Au+ dem dunklen Erdengrund Leite liebreic mic hinau+. Al+ ging’ der Herr durc+ #i\e Feld. Wenn die Men<en mic verla^en In der le~ten #i\en Stund. Muµer. Daß im Sturm.Und vo\ Scmerzen ]eh# du doc: Herr! Vergib. o <one noc! Deinen Jesu+ in den Armen. Dir kein Kind verlorengeht.

374 .Ic fühl mic rect wie neu ge<a{en Wo i# die Sorge nun und Not? Wa+ mic noc ge#ern wo\t er<la{en. Die Welt mit ihrem Gram und Glü%e Wi\ ic. und <auernd Scweig ic vor dir in Ewigkeit. im Getümmel Zeig dein Panier! Wie <wank ic sündlic. Und buhlt mein Lied. Ic <äm mic de+ im Morgenrot. Um <nöden Sold der Eitelkeit: Zer<lag mein Saitenspiel. ein Pilger. Läßt du von mir. frohbereit Betreten nur wie eine Brü%e Zu dir. Herr. auf Weltgun# lauernd. W Miµag Vergeht mir der Himmel Vor Staube <ier. Herr. übern Strom der Zeit.

Und über mir Lercenlieder Und unter mir Blumen bunt. Da spielt wie in wahn@nnigen Scerzen Da+ Herz an dem <windligen Sclund. Und @ngt von uraltem Verlangen So treu durc die Einsamkeit. Wie ein Spielmann au+ alter Zeit. 375 . Ic weiß nict mehr.Unüberwindlic Bin ic mit dir! W Abend Ge#ürzt @nd die goldnen Brü%en Und unten und oben so #i\! E+ wi\ mir nict+ mehr glü%en. – Die Felsen möcte ic pa%enVor Zorn und Wehe und Lu#. Und unter den brecenden Za%en Begraben die wilde Bru#. wa+ ic wi\. Von üppig blühenden Scmerzen Rau<t eine Wildni+ im Grund. Da kommt der Frühling gegangen.

Da fühl ic ein tiefe+ Entzü%en. Und durc de+ Sclummernden Lo%en Ziehn Sterne den heiligen Kranz. 376 . die Eitelkeit.So werf ic im Grase mic nieder Und weine au+ Herzen+grund. Nun weiß ic wohl. Mein Seel da+ ew’ge Lict begrüßt. wa+ ic wi\. Der Abend #reut ro@ge Flo%en. Ruht wie ein Sci{ im Hafen. Der fal<e Fleiß. E+ bauen @c andere Brü%en. Liegt a\e+ tief begraben. Darin der Tag da+ Herz zer#reut. Wa+ keinen mag erlaben. Da+ Herz wird auf einmal #i\. Verhü\et die Erde nun ganz. W Nactgruß Weil je~o a\e+ #i\e i# Und a\e Men<en <lafen.

Wie #i\ i#’ + noc in den Ha\en Durc den weiten Walde+grund. Nict+ hör ic da in der Runde Al+ von fern der Ströme Lauf. Und ehe @c a\e erhoben De+ Tage+ Freuden und Weh. Und <au nac dem er#en Strahle.Ein andrer König wunderreic Mit königlicen Sinnen. Wie @eht da zu dieser Stunde So ander+ da+ Land herauf. Zieht herrlic ein im #i\en Reic. W Morgenlied Kein Stimmlein noc <a\t von a\en In frühe#er Morgen#und. Be#eigt die ew’gen Zinnen. Kühl <auernd in tief#er Bru#. Ic #ehe hoc überm Tale Sti\e vor großer Lu#. 377 .

Wa+ blieb der müden Bru#? – Der Mond i# tro#reic aufgegangen. Scöne Erde. Die Licter lö<en au+. Wa+ ha# du in dem Spiel gewonnen. Der Sterne heil’ge Bilder prangen So einsam hoc ge#e\t! 378 . Morgenlict funkelt herauf.Wi\ ic. Herr Goµ. Scauernd mein Herz am Fen#er lau<et Sti\ in die Nact hinau+. Die Lerce @ngt über den Feldern. nun wace auf! W In der Nact Da+ Leben draußen i# verrau<et. Da nun der laute Tag zerronnen Mit seiner Not und bunten Lu#. – Nun rau<en <on #ärker die Wälder. Da unterging die Welt. dic loben Hier einsam in #i\er Höh.

so weit klar @c wölbt de+ Himmel+ Bogen. Und kommen doc nict zur Ste\e – Der Strom wohl rau<t an die tausend gar. Und kommt doc nict zur Que\e.O Herr! auf dunkel<wankem Meere Fahr ic im <wacen Boot. W Werktag Wir wandern nun <on viel hundert Jahr. Fern blau Gebirge du}ig hingezogen. Treu folgend deinem goldnen Heere Zum ew’gen Morgenrot. Und. Hoc in den Lü}en Lercen jubilieren. die Bäume san} @c rühren. Und Glo%enklang kommt auf den linden Wogen. W Sonntag Weit in da+ Land die Ström ihr Silber führen. 379 . Die Sonne <eint.

grüßt er treu. Wer irgend ]iegen kann. Tief<auernd fühlt er. 380 . Tief in da+ Herz ihm <aut. Da #ammen Lied und Sänger her Und spüren’ + immer neu. eine junge Braut. Mit Blumen wild und bunt ge<mü%t. Atmet zum Herren auf au+ Herzen+grunde. Den Himmel dann. ’+ war ein Traum – Und wact im Himmel auf. Sie <aun so fremd herauf.Von Arbeit ruht der Men< ring+ in die Runde. Die Erde grüßt er hocbeglü%t. Die. Die dunkeln Gründe säuseln kaum. da+ blaue Meer Der Sehnsuct. W Frühling Und wenn die Lerce he\ an#immt Und Frühling ring+ brict an: Da <auert tief und Flügel nimmt.

Und die Vöglein hoc in Lü}en Über blaue Berg und Seen Ziehn zur Ferne nac den Klü}en. <lafet ein. Nict nac andern immer sehen. Eia. Vor dem bösen Winterwinde De%t er warm und sacte zu Mit dem bunten Laub die Gründe. Wo die hohen Zedern #ehn. <lafet.Herb# E+ i# nun der Herb# gekommen. Hat da+ <öne Sommerkleid Von den Feldern weggenommen Und die Bläµer au+ge#reut. Wo mit ihren goldnen Scwingen Auf de+ Benedeiten Gru} Engel Ho@anna @ngen Näcten+ durc die #i\e Lu}. Die <on müde gehn zur Ruh. Durc die Felder @eht man fahren Eine wunder<öne Frau. 381 . meine Blümelein. Und von ihren langen Haaren Goldne Fäden auf der Au Spinnet @e und @ngt im Gehen: Eia.

382 . Ha^en. ’+ i# nur Wogen<aum. Welt. Frei laß ic die Zügel. Wi\’ + auc draußen <nein: Wace auf. Frühling muß e+ sein! Wa+ mic frec wo\t fa^en. ic spür dic kaum. Genoß! Und hat au+geklungen Liebe+lu# und Leid. So bric durc. Not. wa+ ic wi\. Scon so lange. lange War ic toten#i\. Fal<e Ehr.Winter Wie von Nact verhangen. mein Herze. Um die wir gerungen In der <ön#en Zeit. Wußt nict. Liegt die Welt vo\ Scmerzen. Breite nur die Flügel Wieder. <öne+ Roß.

Da faßt der Sturm die We\en.Nun so trag mic weiter. Au+ #i\en Meere+ Scaum Sirenen taucend läceln. Roß. Der Sci{er liegt im Traum. ihr Traumgese\en. wa+ du gab#. Du ha# da+ Glü% zer<lagen. In @cern Glü%+ Behagen Mir selber gut genug. bring mic nac Hau+! W Der Sci{er Die Lü}e linde fäceln. Nun i#’ + nict Sclafen+zeit! – In jenen #i\en Tagen Wie war ic #olz und klug. Durcwühlt die Einsamkeit: Wact auf. 383 . Wo da+ Wün<en au+ – Wie wird mir so heiter. Nimm wieder.

E+ @nken Land und Türme A\mählic in die Flut. wa+ da ruht. Un+ zu dem Heimat#rand! W Der Soldat Und wenn e+ ein# dunkelt. Die we%en. Durc+ Abendrot funkelt Eine präct’ge Stadt: 384 . Da+ @nd die mäct’gen Stürme. Der Erd bin ic saµ. Und in dem weiten Scweigen Steh ic a\ein mit dir. Je~t weiß ic.Ic <weig und wi\ nict klagen. Kein Laut mehr langt zu mir. O führe an den Ri{en A\mäctig deine Hand. wie du lab#. Kein Meerweib wi\ @c zeigen. Wohin wir a\e <i{en.

An Pala# und Hüµen: Auf! Flammend <on die Gipfel ragen. wact auf. Und er wendet @c vo\ Trauer: Niemand i#. der mit mir wact. Wie au+ fernem Morgen weit – An die Tore wi\ ic <lagen. Rau<et fromm die ganze Nact. Wir aber #ürmen Da+ himmli<e Tor. W Der Wäcter Näctlic mact der Herr die Rund. – Nur der Wald vernimmt’ + mit Scauer.Von den goldenen Türmen Singet der Chor. Waldwärt+ durc die Einsamkeit Hört ic über Tal und Klü}en Glo%en in den #i\en Lü}en. Suct die Seinen unverdro^en. Aber übera\ ver<lo^en Trif} er Tür und Herzen+grund. Wacet auf. wact auf! 385 .

Da+ Kindlein lact im Traum. Der Morgen graut noc kaum. Und macen überm Grunde.Goµe+ Segen Da+ Kind ruht au+ vom Spielen. Die Engel Goµ+ im Kühlen Getreulic halten Wact. Getreu die alte Runde – Gelobt sei Jesu+ Cri#! 386 . eh @e gehen. Am Fen#er rau<t die Nact. W Der Umkehrende 1 Du so\# mic doc nict fangen. Wo du verirret bi#. Sie kü^en’ +. Am Beµlein #i\ @e #ehen. Du}<wüle Zaubernact! E+ #ehn mit goldnem Prangen Die Stern auf #i\er Wact.

Nun aber gib auc Kra}. ic la^e ja da+ Klagen. Herr. Den recten Weg dir zeiget – Gelobt sei Jesu+ Cri#! 2 Hier bin ic. Und durc den roten Du} Eine fromme Lerce #eiget. Wa+ ic nict wi\! 387 . Sie <üµeln @c in Träumen. Herr! Gegrüßt da+ Lict. Und wir# nict von mir la^en! 3 Wa+ ic wo\te. zu tragen. liegt zer<lagen.Wie bald in a\en Bäumen Geht nun die Morgenlu}. Wenn a\e+ #i\ noc i#. Da+ durc die #i\e Scwüle Der müden Bru# gewaltig brict Mit seiner #rengen Kühle. Nun bin ic frei! Ic taumle noc Und kann mic noc nict fa^en – O Vater. du erkenn# mic doc. Und da+ Herz i# #i\.

Wa+ gäb e+ doc auf Erden. Wir a\e mü^en <eiden Von a\em. Die Lu# hat eigne+ Grauen.4 E+ wandelt. Wer möct geboren werden. wa+ un+ lieb. Mild über un+ zerbrict. wa+ wir bauen. Daß wir den Himmel <auen – Darum so klag ic nict. Hielt# du nict droben Hau+! Du bi#’ +. 5 Waldeinsamkeit! Du grüne+ Revier. Tag @nkt in+ Abendrot. Wie liegt so weit Die Welt von hier! 388 . Wer hielt’ den Jammer au+. Und a\e+ hat den Tod. In+ Leben <leict da+ Leiden Sic heimlic wie ein Dieb. wa+ wir <auen. der.

gute Nact! – W Der Kranke So\ ic dic denn nun verla^en. wo\t ihr mir verkünden Daß ic bald hinunter muß? – Liebe. ferne. Die Muµer Goµe+ wact. Sti\er Fluß im Tale+grün. a\e+ au+? Vor dem Fen#er durc die Linden Spielt e+ wie ein linder Gruß. heitre+ Vaterhau+ Herzlic Lieben. Mit ihrem Sternenkleid Bede%t @e dic sact In der Waldeinsamkeit.Sclaf nur. blaue Hügel. wie bald Kommt der Abend <ön. Durc den #i\en Wald Die Que\en gehn. I# denn a\e+. Erde. Gute Nact. Lü}e. 389 . mutig Ha^en.

W Sterbeglo%en Nun legen @c die Wogen. Über euc hinwegzuziehn! Da @c je~t die Flügel dehnen Scaur ic in mic selb# zurü%. wie o} wün<t ic mir Flügel. I# denn da+ Morgenzeit? Wie <ön die Gipfel funkeln. Mir wird da+ Herz so kühl. Die Täler a\e dunkeln. 390 . Und ein unbe<reiblic Sehnen Zieht mic zu der Welt zurü%. So he\ noc niemal+ klangen Sie übern Walde+saum – Wo war ic denn so lange? Da+ war ein <werer Traum. Und die Gewiµer <wül Sind a\ hinabgezogen.Ac. Und Glo%en hör ic weit.

Berg’. wohin? 2 Dein Wi\e.Der Pilger 1 Man se~t un+ auf die Scwe\e. Wir wi^en nict. Und ein geheime+ Grausen Be<leicet unsern Sinn: Wir sehnen un+ nac Hause Und wi^en nict. Im Zug der Weµer sehe Ic <auernd deine Hand. Verlo%end wild und wilder. Herr. Scloß und Wälder kühle Stehn lautlo+ wie im Traum. Der Erde Klang und Bilder. Die Welt eratmet kaum. Tiefblaue Frühling+lu#. ge<ehe! Verdunkelt <weigt da+ Land. woher? Da glüht der Morgen he\e. O mit un+ Sündern gehe Erbarmend in+ Gerict! 391 . Hinau+ verlangt un+ sehr. Bewegen da die Bru#. Bald wird e+ ring+ so <wüle.

Walde+rau<en. 392 . Dein Wi\e. Wie auc die Wogen <wanken: Die Segel <we\en mehr. Da grüßt @e mit Entzü%en. e+ wact dein Wi\e. Weµerbli%en Mact rect die Seele lo+. ge<ehe! 3 Sclag mit den ]amm’gen Flügeln! Wenn Bli~ au+ Bli~ @c reißt: Steht wie in Ro^e+bügeln So riµerlic mein Gei#.Ic beug im tief#en Wehe Zum Staub mein Ange@ct. Ob Tag und Lu# verwehn. Mein Herz wird mir so #i\e Und wird nict untergehn. ern# und groß. Wa+ wahrha}. Herr. E+ <i{en die Gedanken Fern wie auf weitem Meer. Herr Goµ.

So wird der Abgrund #i\. Herr. Der den Weg verloren hat. Denn ic wün< und ho{ nict+ mehr. auc mir gib endlic Frieden. Nact <on de%et a\e Müden Und so #i\ i#’ + um mic her. wie @e wi\. Von dem Leben #erben+maµ. 393 . Und brict die le~te Brü%e. Du darf# ein Wort nur sprecen. 6 Wie o} wo\t mic die Welt ermüden. Ic beugt auf+ Scwert mein Ange@ct Und bat dic frevelha} um Frieden – Du wußte#’ + be^er. Hebt über Not und Glü%e Mic einsam da+ Gebet. 5 Wie ein tode+wunder Streiter. Zu dir. gab# ihn nict. Scwank ic nun und kann nict weiter.4 So laß herein nun brecen Die Brandung. der treulic #eht.

Wa+ du zu mir Er<ro%nem sprac#: „ Meine Lieder @nd nict deine Lieder Leg ab den fal<en Scmu% der Zeit Und nimm da+ Kreuz. Dämmernd zwi<en Tag und Nact Scweifen Paradiese+vögel. Lieset in den Sternen droben Fromm de+ Scif]ein+ @cern Gang. dann komme wieder In deine+ Herzen+ Einsamkeit. Liebe <we\et san} die Segel. Da konnt ic <auernd er# ver#ehen. Ob der Morgen bald erwact? 394 . In Bli~en du die Weµer brac#.Ic sah in Nact da+ Land vergehen. Und tief noc rau<et kaum die Rund – Wie geht ein wunderbare+ Beten Mir leuctend durc der Seele Grund! W Der Pilot Glaube #ehet #i\ erhoben Überm näct’gen We\enklang.“ Und a\e Bilder ferne treten.

wandermüd. Nun wird’ + mir auf einmal kund: Ho{nung wird die Heimat [nden Und den #i\en Ankergrund. O Tro# der Welt. Da+ weite Meer <on dunkelt. Die Lü}e a\e <lafen. W Der Ein@edler Komm. du #i\e Nact Wie #eig# du von den Bergen sact. du #i\e Nact! Der Tag hat mic so müd gemact. Da trat# du wunderbar zu mir.Morgen wi\ @c kühn entzünden. Die Welt hat mic verge^en. Tro# der Welt. Wenn ic beim Walde+rau<en hier Gedankenvo\ gese^en. Die Jahre wie die Wolken gehn Und la^en mic hier einsam #ehn. Singt über+ Meer sein Abendlied Zu Goµe+ Lob im Hafen. 395 . Ein Sci{er nur noc.

Wo blühnde Inseln trunken Sic spiegeln in dem Du}? – E+ weht und rau<t und ru}: O komm. Bi+ daß da+ ew’ge Morgenrot Den #i\en Wald durcfunkelt. W Der Sänger 1 Sieh# du die Wälder glühen. eh wir versunken! Eh noc die Sonn versunken: Gehn durc die goldnen Funken Sti\ Engel in den Talen. Die Welt in Abendgluten Wie träumeri<e Fluten. – Wie frommer Widerha\ 396 .Laß au+ruhn mic von Lu# und Not. Die Ströme ]ammend sprühen. Da+ gibt so leuctend Strahlen In Blumen ring+ und Zweigen.

die da lau<en. 397 . Denn wie mit Wahn@nu+ Klängen Treibt ihn sein eigne+ Lied.Weht noc der Glo%en Sca\. Wenn läng# die Täler <weigen. In seine du}’ge Rund. 2 Und zu den Felsengängen Der näct’ge Sänger ]ieht. Lind säuselt kaum die Erde. So lieblic weht die Nact. Wo kühl im #i\en Grund Die Wa^erkün#e rau<en. In immer weitern Ringen Zieht’ + a\e. Wie Wald und Strom im Rau<en Verlo%end Worte tau<en! Wa+ i#’ +. Und hütet treu und wact. Lei+ wäc# durc+ dunkle Scweigen Ein Flü#ern ring+ und Neigen Wie ein geheime+ Singen. daß ic ergrause? – Führt doc au+ #i\em Hause Der Hirt die goldne Herde.

Ein wunderbar Er<üµern Hat ihm da+ Herz gewandt. Die Scmerzen a\ und Wonne. können’ + doc nict sagen. Die Nactiga\en in den Bü<en <lagen In irren Klagen. Und ewig <weigt sein Mund. Bereuend @nkt sein Auge – Da bli%t durc Nact und Scmerz Ein un@ctbare+ Auge Ihm klar in+ tief#e Herz. Die Lerce auc wi\ nict die Zeit versäumen. Und weint au+ Herzen+grunde. Sein Saitenspiel zur Stunde Wir} er in tief#en Sclund. 398 . halb in Träumen. W Morgendämmerung E+ i# ein #i\ Erwarten in den Bäumen.Bei leuctenden Gewiµern Scre%t ihn da+ #i\e Land. Da solce+ Sca\en bringt die Lu} getragen.

eh’ + noc beginnt zu tagen.Scwingt @c vom Tal. Wo lei+ die Ähren an zu wogen [ngen. Eine Brü%e i# der Regenbogen Zum friedlic @cern Heimatsport. Im er#en Strahl die Flügel @c zu säumen. ihr und ic. Al+ müßt er ewig ra#lo+ wa\en Nac einer wunderbaren Welt? A\’ Freunde @nd lang fortgezogen. Der Frühling weint in einem fort. da i# un+ vor Verlangen Bei #i\er Nact erwact so sehnend Singen. 399 . Wenn Trübni+ ihn gefangenhält. O fromme Vöglein. W Da+ Gebet Wen hat nict einmal Ang# befa\en. Ic aber #and <on lange in dem Garten Und bin in+ #i\e Feld hinau+gegangen. wir warten Auf+ frohe Lict.

Zieht Minne. Ein treue+ Kind. 400 . Ein einzig Wunder nur bleibt #ehen Einsam über dem öden Scmerz. Lo%t dic Natur mit wilder Lu#. holde Frauen<öne Zum Abgrund süß die sel’ge Bru#. Zum Himmel über Zaubereien Geht ewig @egreic da+ Gebet. Legt blühend @c um deine Wunde. Die freud. E+ breitet diese einz’ge Stunde Sic über+ ganze Leben #i\. – Du seltner Pilger. Himmli< betrübt. Die niemal+ wieder heilen wi\. arm. verla^en. dem Vater klagen Die ird’ <e Lu#. laß dic warnen! Au+ ird’ <er Lu# und Zauberei. Treu bleibt der Himmel #et+ dem Treuen. Zur Erd da+ Ird’ <e niedergeht. Den Tod @eh# du verhü\et gehen Durc Lieb’ und Leben himmelwärt+. Stre%e zu Goµ die Arme frei! Nict+ mehr mußt du hienieden haben.und leidvo\ dic umgarnen. den ird’ <en Harm.Hinau+zu<lagen in die Töne.

Tauperlen in dem Haar. Der liebe Goµ nun bald Geht durc den #i\en Wald. #i\. Nur eine Lerce sang Die #i\e Lu} entlang. Al+ ob @e wen erwarten.“ Da kniet ic froher<ro%en. W 401 . In fe#licen Gewanden Wie eine Kinder<ar. Scon klingen Morgenglo%en. Wen grüßt @e <on so frühe? Und draußen in dem Garten Die Bäume über+ Hau+ Sahn weit in+ Land hinau+.Sonntag Die Nact war kaum verblühet. ’+ i# Sonntag heute. Die Blumen a\e #anden. Wa+ <mü%t ihr euc so sehr? – Da bli%t’ die eine her: „ Sti\. Ic dact: ihr kleinen Bräute.

Und Berg und Gründe. Sei gnädig du dem Steuermann! W 402 . Ic hörte nur der Ströme Lauf. Sie sahn so fremd zu mir herauf.Nactgebet E+ rau<te leise in den Bäumen. al+ lägen @e zur Stunde Ge#orben. So bli%t in Meere+ öden Reicen Ein Sci{er einsam himmelan – O Herr. bleic im Monden<ein. wie au+ Träumen. Drin aber in der #i\en Ha\e Ruht’ Sang und Plaudern müde au+. Kaum wieder kannt ic nun mein Hau+. wenn ein# die Ufer weicen. Mir war’ +. E+ <liefen meine Lieben a\e. Und <auernd in der weiten Runde Fühlt ic auf einmal mic a\ein.

So weit in+ Land man <auen mag. Sinnend geh ic durc die Ga^en A\e+ @eht so fe#lic au+. Trauern. E+ i# ein tiefe+ Frühling+<auern Al+ wie ein Aufer#ehung#ag. W Weihnacten Markt und Straßen #ehn verla^en. Da+ Grün au+ a\en Gräbern brict. Vom Tal ein Jauczen <a\t herauf. Und bei den Klängen. Die Lercen jubeln: wace auf! Mit Erde @e ihn #i\ bede%en. Jauczen. Sti\ erleuctet jede+ Hau+. 403 . Die Ströme he\ durc+ Land @c #re%en. Der Wald ern# wie in Träumen sprict.O#ern Vom Mün#er Trauerglo%en klingen. An den Fen#ern haben Frauen Bunte+ Spielzeug fromm ge<mü%t. Zur Ruh @e dort dem Toten @ngen.

heil’ge+ Scauern! Wie so weit und #i\ die Welt! Sterne hoc die Kreise <lingen. Au+ de+ Scnee+ Einsamkeit Steigt’ + wie wunderbare+ Singen – O du gnadenreice Zeit! W Ab<ied Abendlic <on rau<t der Wald Au+ den tiefen Gründen. A\e+ geht zu seiner Ruh. Wie so #i\e in den Sclünden. Droben wird der Herr nun bald An die Sterne zünden. Und ic wandre au+ den Mauern Bi+ hinau+ in+ freie Feld. Sind so wunder#i\ beglü%t. Hehre+ Glänzen. Abendlic nur rau<t der Wald.Tausend Kindlein #ehn und <auen. 404 . Wald und Welt versausen.

So #ernklar war die Nact. al+ häµ der Himmel Die Erde #i\ geküßt. Hier in Walde+ grüner Klause Herz.Die Ähren wogten sact. geh endlic auc zur Ruh! W Mondnact E+ war. E+ rau<ten lei+ die Wälder. Die Lu} ging durc die Felder. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel au+.Scauernd hört der Wandrer zu. Daß @e im Blüten<immer Von ihm nun träumen müßt. W 405 . Al+ ]öge @e nac Hau+. Flog durc die #i\en Lande. Sehnt @c rect nac Hause.

Tief unten rau<en da de+ Leben+ Wipfel Noc einmal dunkelrührend an die Bru#. wa+ mic hat gehalten. wa+ ic Irrender vo\bract. Ob @c de+ Licte+ Gnadentür tät auf. Die durc die Sti\e mic nac Hause bringen. Daß brün#ig @e an jeden Fel+ muß <lagen. Dann wird e+ unten #i\ im weiten Grunde Und oben leuctet #reng de+ Himmel+ Runde. ertragen.Glü% auf Gar viel hab ic versuct. Auc ic gelang ein# zu dem #i\en Gipfel. Wie ein ver<üµ’ter Bergmann in den Klü}en Herau+ @c hauet zu den heitern Lü}en. Da+ i# der tiefen Sehnsuct Leben+lauf. Wie wenig. gekämp}. Wie klein wird sein da. Vor dem mic <audert in geheimer Lu#. W 406 . Doc wa+ den Felsen gläubig hat gespalten: Die Sehnsuct treu #eigt mit mir au+ der Nact Und legt mir an die wunderbaren Scwingen.

Ziehn Wolken einsam über+ Feld. Wo i# nun hin die bunte Lu#. Und Feld und Baum besprecen @c – O Men<enkind! wa+ <auert dic? Wie weit die fal<e Welt auc sei. Du Wa^erfa\ mit he\em Sca\! Goµ loben wo\en wir vereint. Der mit mir weint. Fri< auf denn. Wenn ic nur rect an ihn gedact. liebe Nactiga\. Von ferne kommt der Glo%en Sclag. der’ + nict gedact.Nactlied Vergangen i# der licte Tag. Bi+ daß der licte Morgen <eint! W 407 . Bleibt mir doc Einer nur getreu. der mit mir wact. So rei# die Zeit die ganze Nact. Nimmt mancen mit. De+ Freunde+ Tro# und treue Bru#. De+ Weibe+ süßer Augen<ein? Wi\ keiner mit mir munter sein? Da’ + nun so #i\e auf der Welt.

Daß die Wälder nah und fern Scauernd rau<en in den Gründen. Ein Reh hebt den Kopf er<ro%en Und <lummert gleic wieder ein. 408 . 2 Näctlic wandern a\e Flü^e Und der Himmel.Stimmen der Nact 1 Weit tiefe. Träumet fort von seinen Sünden In der #i\en Gnadenzeit. Der Wald aber rühret die Wipfel Im Sclaf von der Felsenwand. Über a\e. Denn der Herr geht über die Gipfel Und segnet da+ #i\e Land. a\e Täler. Wälder Die präctige Einsamkeit! Au+ der Stadt nur <lagen die Glo%en Über die Wipfel herein. dem Tod geweiht. Stern auf Stern. bleice. Nur der Men<. Sendet so viel tausend Grüße. #i\e Felder – O wie mic da+ freut.

Bald kommt der Winter und fä\t der Scnee. Mic friert. wa+ mic freuet. a\e+ Weh. Ic hab nict+. Der Garten i# lange verblüht. Verla^en #eht der Baum im Feld.Herb#weh 1 So #i\ in den Feldern a\en. 409 . Hat läng# sein Laub ver#reuet. ic bin <on alt. Man hört nur ]ü#ernd die Bläµer fa\en. Die Erde <läfert – ic bin so müd. W Winternact Ver<neit liegt ring+ die ganze Welt. Bede%t den Garten und mic und a\e+. E+ <üµelt die welken Bläµer der Wald. Da rührt er seinen Wipfel sact Und redet wie im Traume. Der Wind nur geht bei #i\er Nact Und rüµelt an dem Baume.

Wo er im neuen Blütenkleid Zu Goµe+ Lob wird rau<en.Er träumt von kün}’ger Frühling+zeit. daß die Ro^e <naufen. 410 . dir sag ic Dank. W Tro# Der jagt dahin. Von Grün und Que\enrau<en. Se~t jenen im Traume neben die Ro^e Und den andern in seine Karo^e – Wer fährt nun fröhlicer? der da wact. Oder der blinde Pa^agier bei Nact? W Dank Mein Goµ. Der muß im Staub daneben laufen. Aber die Nact holt beide ein. Daß du die Jugend mir bi+ über a\e Wipfel In Morgenrot getauct und Klang. Und auf de+ Leben+ Gipfel.

411 . Vor mir lag’ + so frühling+selig. Scwager. Wie so abendkühl wird’ + hier.Bevor der Tag geendet. W Kurze Fahrt Po#horn. Da nun herein die Nact Dunkelt in ern#er Pract. wie so ke% und fröhlic Brac# du ein# den Morgen an. Daß ic nict taumle ruhmgeblendet. Vom Herzen unbewact Den fal<en Glanz gewendet. #oß in+ Horn – wie balde Sind auc wir im Nactquartier! W Sci{erspruc Wenn die Wogen unten toben. Dunkel rau<t e+ <on im Walde. Men<enwi~ zu<anden wird. Daß ic #i\ auf Lieder sann.

dic zu wahren.Wei# mit feur’gen Zügen droben Heimwärt+ dic der Wogen Hirt. W So oder so Die handeln und die dicten. Der eine mact Ge<icten. Verloren i# kein Wort. So\# nac keinem andern fragen. W 412 . So <reibt und treibt @c’ + fort. Und der wi\ beide ricten. Faß da+ Steuer. Nict zurü%<aun nac dem Land. Der andre <reibt @e auf. laß da+ Zagen! Aufgero\t hat Goµe+ Hand Diese Wogen zum Befahren Und die Sterne. Da+ i# der Leben+lauf. Der Herr wird a\e+ <licten.

Hat doc jede+ sein Gewand Wie so fröhlic rau<t der Morgen! A\e+ #eht in Goµe+ Hand. Pu~ dic nur in Gold und Seiden: In dem Felde über Nact Engel Goµ+ die Lilien kleiden. noc Blumen sorgen. und am Morgen Blühet <on da+ ganze Land – Wi\ auc nict für morgen sorgen.Walt Goµ! Ge#ern #ürmt’ + noc. A\e+ #eht in Goµe+ Hand. Scwingt @c über dic hinau+! Vögel nict. W 413 . Sonn dic auf de+ Leben+ Gipfeln: Über deinem #olzen Hau+ Singt der Vogel in den Wipfeln. Scöner al+ du’ + je gedact.

gleice We\en. Denn der Boot+mann i# der Tod. Mit den Winden laut er sprict. Ic muß selb# mein Lied mir @ngen. O du fröhlicer Sci{+herr. W 414 .Sci{ergruß Stolze+ Sci{ mit seidnen Scwingen. Und die Wogen rau<en <euer Trau dem [n#ern Boot+mann nict! Gleice Winde. meine Not Wird an einem Ri{ zer<e\en. Fähr# mein Boot zu Grunde <ier. Nur der Sturmwind @ngt mit mir. Stolze+ Sci{. wenn deine Feuer Nact+ verlö<t: beim falben Lict Steht ein Fremder an dem Steuer. Sang von Bord und Lauten klingen. dir. Reice+ Sci{ und arme+ Boot Nac demselben Strande <we\en. Deine Ho{art.

Dein Triµ verha\t. Gibt noc einmal der Erde Glut zu trinken. 415 . mag niemand nac dir fragen. Bi+. Die Sonne. Stern auf Stern. Funken sprühend. W Warnung Au+ i# dein Urlaub und die Laut zer<lagen. Nact+ au+ der #i\en Stadt nun mußt du gehen. Träumt noc der Scwan und @nget tode+trunken. ragen Die Zinnen noc der goldnen Burg. Die wunderbare Nact i# aufgegangen. Die Weµerfahnen nur im Wind @c drehen. Doc draußen waldwärt+. die Trunkne zu umfangen.Tode+lu# Bevor er in die blaue Flut gesunken. wo du her#amm#. Die sommermüde Erde im Verblühen Läßt a\ ihr Feuer in den Trauben glühen. e+ gehen Die Wacen <ildernd auf dem Wa\. da+ Wehen Der Nact bringt ihren Ruf in+ Land getragen. im Ver@nken.

E+ i# im wü#en Meer ein Felsenbogen. Die #euern ra#lo+ nac den fal<en Landen. Die nac dem Himmel zielt mit trüben Wogen. Sti\ betend.Der Engel dort mit seinem Flammendegen Steht blankgerü#et noc. Die mance+ Herze <on zu A<e glühten. Und auf dem Fel+ die milde#e der Frauen Zählt ihre Kinder und der Sci{e Trümmer. 416 . An dem die #urmgepeit<ten We\en branden Und a\er Zorn der Tiefe wird zu<anden. Und wird dic mit den ern#en Bli%en me^en. von Sci{en irr durc]ogen. die jeden noc betrogen. Die a\e sucen und wo a\e #randen Auf <wanker Flut. da+ Tor zu hüten. daß @c ring+ die Stürme legen. Ha# du Parol und Feldge<rei verge^en: Weh! wo nun wi\# dein müde+ Haupt hinlegen? W Die heilige Muµer E+ i# ein Meer.

die durc a\e Zeiten tagen. himmelblauen – Mein Sci{ versenk ic hinter mir auf immer. ohne euc zu fragen. Und in Gewiµern von den Berge+spi~en Der Herr die Weltge<icte <reibt mit Bli~en – Denn seine @nd nict euere Gedanken. Von selb# die Glo%en von den Türmen <lagen.Da+ @nd die treuen Augen. Wenn heimlic ]ü#ernd @c die Wälder neigen. Doc unaufhaltsam ru%en die Gewicte. Wei# ]ammend auf die Stunde der Gericte. Die Täler a\e gei#erbleic versanken. gib mir deinen Segen! W Mahnung Genug gemei#ert nun die Weltge<icte! Die Sterne. Ihr wo\tet @e mit frecer Hand zer<lagen Und jeder leucten mit dem eignen Licte. 417 . Muµer. wunderbare+ Scweigen. Hier bin ic. O #i\e Scauer. Der alte Zeiger.

418 . bevor der Klang ver]ogen! Denn Heer<au halten wi\ in deut<en Gauen Der Herr und zählen. Weiß keiner. wer die Glo%en hat gezogen. Eh er den Engel mit dem Scwerte sendet. die niemand wendet. Ihr Hirten auf. Steuermann! hoc gehn die Wogen. die Herden nac euc fragen. Scon brict’ + so dunkelrot durc+ Morgengrauen. W Im Alter Wie wird nun a\e+ so #i\e wieder! So war mir’ + o} in der Kinderzeit. E+ #eht in Goµe+ Hand. Erwace. wact auf. Wact auf. Ob’ + Blut bedeutet oder feur’ge+ Lieben.Wact auf! E+ i# ein Kirclein zwi<en Felsenbogen So tief ver#e%t: wie in den alten Sagen Hat näcten+ drin die Glo%e ange<lagen. Ihr Wäcter so\t an Scloß und Hüµen <lagen. die ihm treu geblieben.

Sclucten. die noc einmal bli~en. Wie Morgenrot der Ewigkeit. W 419 . Nur hinter dem #i\en Walde weit Noc Abendröte an den Berge+spi~en. Dukaten. Versunken nun mit Lu# und Leid Die Täler. Kaum noc hört man einen Hirten @ngen. Au+ a\en Dörfern. W Memento mori Scnapp Au#ern. weit Die Abendglo%en herüberklingen.Die Bäce gehen rau<end nieder Durc die dämmernde Einsamkeit. Mußt dennoc #erben! Dann tafeln die Maden Und lacen die Erben.

Wo\en der Muµer Goµe+ weisen Durc die Wildni+ jeden Steg. Die da+ Kindlein @eht im Traum. Durc die kühle Abendlu}. Daß @e nict die Fluct verraten. Bäclein auc läßt je~t sein Plaudern Und die Wälder ]ü#ern kaum. Daß die Erd mit Blumen. Segnete da+ #i\e Land. Waldwärt+ über #i\e Maµen Screitet Joseph von der Klu}. Führt den Esel treu am Zügel. Linde Lü}e fäceln kaum.Die Fluct der Heiligen Familie Länger fa\en <on die Scaµen. Und durc+ Gra+ geht süße+ Scaudern. ’+ @nd der Engel leise Flügel. Strei} e+ ihre+ Mantel+ Saum. Und Maria <auet nieder Auf da+ Kind vo\ Lu# und Leid. Die Johanne+würmcen kreisen Em@g leuctend übern Weg. Da @e ihm so Liebe+ taten. Bäumen 420 . Singt im Herzen Wiegenlieder In der #i\en Einsamkeit. Und da+ Kindlein hob die Hand.

ac wie bi# du mild! Wenn’ + ein# dunkelt auf den Gipfeln Und der kühle Abend sact Niederrau<et in den Wipfeln: O Maria. wie mit Glo%enklängen Die Gewiµer dein Gebet. Segne# du’ + vom Regenbogen – Muµer. De%e zu der le~ten Ruh Müµerlic den müden Wandrer Mit dem Sternenmantel zu. W 421 . Wendet.Fernerhin in Ewigkeit Näctlic muß vom Himmel träumen – O gebenedeite Zeit! W Marienlied Wenn in+ Land die Weµer hängen Und der Men< er<ro%en #eht. Und wo au+ den grauen Wogen Weinend au}auct da+ Ge[ld. heil’ge Nact! Laß mic nimmer wie die andern.

Z 422 . Mußt höher. Er fand sein Felsenne# nict mehr. Ob nict der Himmel o{en wär. Da haµ er droben @c ver]ogen. Den lo%t’ der Sturm weit über+ Meer. immer höher ]iegen. Tief unten sah er kaum noc liegen Verdämmernd Wald und Land und Meer.Durc! Ein Adler saß am Felsenbogen.

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Men<en#imme. – Ja. Romanzen Au+ <weren Träumen Fuhr ic o} auf und sah durc Tannenwipfel Den Mond ziehn übern #i\en Grund und sang Vor Bangigkeit und <lummert wieder ein. und tri{# Den recten Grundton. he\ au+ frommer Bru#! Du bi# doc die gewaltig#e. der verworren anklingt In a\ den tausend Stimmen der Natur! – J .VII.

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vielen Jahren Saß ic drüben an dem Ufer. al+ ob ic @e ver#ünde. Denn ein Vogel jeden Frühling An dem grünen Walde+saume Sang mit wunderbarem Sca\e. Sah manc Sci{ vorüberfahren Weit hinein in+ Walde+dunkel. Eine wunder<öne Fraue. Und wie ic so @nnend atme Strome+kühl und Walde+dü}e. 427 . ’+ war. Tief im Herzen+grund er<ro%en. Und von ihrem Hal+ behende Tät @e lösen eine Keµe. Sprac der Strom so dunkle Worte. Wie ein Waldhorn klang’ + im Traume. Und ein wundersam Gelü#en Mic hinabzog nac den Klü}en: Sah ic auf kri#a\nem Nacen. Und gar seltsam hohe Blumen Standen an dem Rand der Sclünde.Die Zauberin im Walde „ Scon vor vielen. Ganz umwa\t von goldnen Lo%en.

Wie ihr Auge anzu<auen. Ic barg a\’ im Walde+grunde. Tät der Blumen treulic warten. Und au+ jeder Perl der Fraue Sproßte eine Blum zur Stunde. Und wenn neu der Lenz erwacte.Reict’ mit ihren weißen Händen Mir die a\er<ön#e Perle. Doc im Herzen ewig #ehen Wird de+ Wort+ geheime Kunde. Und so bin ic aufgewacsen. Immer von dem Hal+ge<meide Eine Perle @e mir bracte. Nur ein Wort von fremdem Klange Sprac @e da mit rotem Munde. Seitdem saß ic wie gebannt dort. Und die Gegend. 428 . wo @e #anden. Hab ic nimmermehr gefunden. Fortgespült i# nun der Garten Und die Blumen a\’ ver<wunden. Sclummert o} und träumte golden In dem <wülen Walde+garten.

A\e+ Leben weit versunken. dunklen Bäume. Weit hinab und immer weiter Zu dem dunkelgrünen Grunde. Je~t er# weiß ic. Zwi<endurc da+ alte Rufen. Breitend @c wie junge Träume. Scimmert #et+ so seltsam lo%end Durc die alten.In der Fern liegt je~t mein Leben. bange. 429 . Unbekannt zieht ew’ge Treue Mic hinunter zu dem Sange. wa+ der Vogel Ewig ru} so bange. Scaut’ zum dunklen Grunde immer. Hört’ die Ströme #ärker rau<en. Sah in Nact de+ Vater+ Burge Sti\erleuctet ferne #ehen. Und der Vater <aut’ vom Berge. Wie die Wälder kühle rau<en. Wo bin ic so lang gewesen? – O ic muß hinab zur Ruhe! “ Und e+ #ieg vom Scloß hinunter Scne\ der süße Florimunde.

Und da+ Waldhorn war verklungen Und die Zauberin ver<wunden. Wo\te keinen andern haben Nac dem süßen Florimunde. – W Die Riesen Hoc über blauen Bergen Da #eht ein <öne+ Scloß. Doc der Vogel in dem Walde Sang nie mehr die Wunderlieder.Regte @c der Wald so grau@g. Die Lü}e e+ vertragen Weit in da+ Land hinein. Doc den Sohn erbli%t’ er nimmer. Und e+ kam der Winter balde. 430 . Da i# ein Lauten<lagen Und Singen in+gemein. Und viel Lenze kehrten wieder. Da+ hütet von Gezwergen Ein wunderlicer Troß.

je weiter Je höher ring+ umher. Da <woren a\e Riesen. Sie wunderten @c sehr: Die Wildni+ wuc+. Sie waren rect bei Stimme Und zankten um ihren Sca~. Und fanden nict den Pla~. Funkelnd im Abendtau So\ mancmal dort @c zeigen Eine wunder<öne Frau. Und bei dem Lärm @e #unden In Wolken bi+ an die Knie. 431 . da+ war ver<wunden. Da+ Scloß. Und ]ucten in großem Grimme. Zu holen @e al+ Braut Mit Leitern da und Spießen Sie #ap}en gleic durc+ Kraut. – Aber wie ein Regenbogen Glänzt’ + droben durc die Lu}. Da kracte mance Leiter.Und wenn die Länder <weigen. Und wußten gar nict wie.

Und Ge#alten ohne Scaµen Ewig lautlo+ @c ergehn. Hoc der Göµervater ruht. da+ bla^e. Lag in Meereseinsamkeit. Heut zu [<en ihn gelü#et. Nur da+ Göµerland.Sie haµ inde+ gezogen Neue Gärten in den Du}. Die ver<lafen Berg und Flut Mit den langen Scleiern #reifen. Zwi<en grauen Wolken<weifen. Droben Himmel #i\ und weit. Wo auf farbenlosen Maµen Gipfel wie in Träumen #ehn. W Der Göµer Irrfahrt (Nac einer Volk+sage der Tonga-Inseln) 1 Unten endlo+ nict+ al+ Wa^er. 432 . Und vom za%’gen Felsenhang In de+ Meere+ grüne Wü#e Senket er die Scnur zum Fang.

Sinnend @~t er. Und die Zeit wird ihm so lange In der #i\en Ewigkeit. da hebt er Felsenspi~en Langsam au+ der Wa^er Grund. da+ i# ein <werer Fi<! “ Freudig fängt er an zu ru%en. Wo de+ Vater+ Bli%’ @e #reifen – Da zerreißt die Angel<nur. und e+ ]aµern Bart und Haar im Sturme weit. zieht und windet fri<. Stemmt @c. Stürzen @c in+ Meer hinau+. 433 . Ringelnd’ Ungetüm’ der Tiefen. Irrend farb’ge Licter <weifen Und von Blumen glänzt die Flur. Tal und Strand Tauct a\mählic auf in+ Freie. Doc der Vater hebt auf+ neue Und Gebirge. Da fühlt er die Angel zu%en: „ Ei. Und e+ grünt da+ junge Land. Die im öden Wogenhau+ In der grünen Dämmrung <liefen. Sieh. Und er<ro%en au+ den Ri~en Scießen <upp’ge Sclangen bunt.

Scwebt e+ mit dem Blütenkranz. Bi+ @e in dem Frühling+rau<en Plö~lic a\ er<ro%en #ehn: 434 . da+ ro@g brennt. Und so süße+ Weh @e spüren. Spiegelnd mit ver<ämtem Läceln – Erde @e der Vater nennt. Lösen lei+ ihr Sci{ vom Strand. Staunend ob der eignen Scöne. Sehn den Morgen drüben bli~en. O wie da die Que\en sprangen In die tiefe Blütenpract Und Lianen dort @c <langen Glühend durc die Walde+nact! Und die Wandrer trunken lau<en. Bei der Lü}e lindem Fäceln Sic im Meer. Wo die Wa^erfä\e gehn. Und die Lü}e @e verführen Fern durc+ Meer zum jungen Land. Fühlen Du} herüberwehn. 2 Staunend auf den Göµer@~en Die Un#erblicen nun #ehn.Wie ’ne lieblice Sirene Halb nun überm We\englanz.

Denn dem Tode i# verfa\en. Nac de+ Vater+ Hau+ @e <auen. Hörten nact+ de+ Vater+ Klagen O} noc fern vom Göµer#rand. Und @e fahren weit in+ Meer. Ac. Wer geatmet ird’ <e Lu}. Und e+ kommt im Wind ein Grüßen.Denn @e sehn zum er#en Male Nun die Sonne niedergehn Und verwundert Berg’ und Tale Tief im Abendrote #ehn. W 435 . Und der <ön#e Goµ von a\en Sank erbleicend in den Du}. – Und nun Kinde+kinder mü^en Nac der Heimat sehn in+ Meer. Und @e wi^en nict woher. Doc @e [nden’ + nimmermehr. da+ war so fal< und <ön! Und für immer da ver<lagen Blieben @e im fremden Land. Die Geno^en faßt ein Grauen. Mußten au+ den Wogenwü#en Ihrer Sci{e Scnäbel drehn Wieder nac de+ Eiland+ Kü#en.

Treiben auf dem ]acen Sand. <önen Braut. sprac der wilde Riµer Zu der zarten. Froher Hoczeitgä#e Drang. Aber an de+ Fen#er+ Bogen. Und die trunknen Bli%e <reiten Furctlo+ durc die öden Weiten. 436 . Da+ verkünden mir die Sterne. Ferne von der lauten Pract.Die Brautfahrt Durc de+ Meere+<lo^e+ Ha\en Auf bespültem Felsenhang. Scönre Länder blühen ferne. Bei der Kerzen Zauberglanze. Dieser Krei+ von Felsenmauern Hält mein Leben nict umspannt. Scaut der Bräut’gam in die Wogen Draußen in der [n#ern Nact. „ Lieblic girrt die san}e Zither – Sturm i# meiner Seele Laut. Weht der Hörner fe#lic Sca\en. Ic kann hier nict müßig lauern. Wogt im buntver<lungnen Tanze. Und der Wogen dumpfe+ Brausen Hebt da+ Herz in kühnem Grausen. „ Lieblic “.

Muß ic meine Heimat [nden! Sieb# du. Liebcen. heißer Sehnsuct Flügel. Nun so frage. zaudre nict! Scloß und Garten mußt du la^en Und der Eltern Ange@ct – Auf der Flut mit mir a\eine. Weiße Segel dort gespannt? Hör# du tief die feucten Hügel Sclagen an die Felsenwand? Da+ i# Sang zum Hoczeit+reigen – Wi\# du mit mir nieder#eigen? Kann# du recte Liebe fa^en. du mußt wagen. Da er#. Sinkt dem kühnen Riµerbilde Trunken an die #olze Bru#: „ Dir hab ic mein Lo+ ergeben.“ Und er trägt die süße Beute 437 . Scalte nun mit meinem Leben.Du mußt glauben. Mutig #reitend mit den Winden. Und. den Argonauten gleic. bi# du meine! “ Scweigend @eht ihn an die milde Braut mit <auerlicer Lu#. Wird die Woge fromm dic tragen In da+ wunderbare Reic.

Überm Spiegel trunkner We\en Rau<ender die Segel <we\en. 438 . Und die Hörner lei+ verha\en. Stoßen froh vom Felsenri{. Flammend #eigt die hehre Glut. Sieht @e fern die Berge @nken. Sti\e wird e+ ring+umher. Sturm ra# um den Felsenri{. Einsam ring+ die Wogen <a\en. Und nur freudiger und treuer Steht der Riµer an dem Steuer. Drunten harren seine Leute. Monde #eigen und @c neigen. Lieblic weht <on fremde Lu}. Scwarze Weµer <wer @c heben. Und nun ]aµern wilde Bli~e. Da sehn @e ein Eiland #eigen Feenha} au+ blauem Du}.Jubelnd au+ dem Scloß auf+ Sci{. Wie die Sterne maµer blinken In die morgenrote Flut. Wie ein farb’ger Blumen#reifen – Meerwärt+ fremde Vögel <weifen. A\e faßt ein freud’ge+ Beben – Aber dunkler rau<t da+ Meer.

439 . Auf da+ Gra+ sein Lieb#e+ beµet. Einsam in dem fremden Tal. @nkt und ringt. Und er @nkt zu ihr vor Scmerzen. Und am Blumen#rand gereµet. du Scöne! Liebe+heimat ring+um lact. Scimmernd ring+ de+ Taue+ Zähre. Zaubri< ringen Du} und Töne. Bi+ er a\e Wogen zwingt. Und die Müde in den Armen. Und da+ Herz i# #i\ und kalt. du Holde! “ Aber frei von Lu# und Kummer Ruht die lieblice Ge#alt. wac auf. den blühend warmen. Sti\ der Himmel. Wunderbarer Blumen Pract Funkelt ring+ im Morgengolde – Scau um dic! wac auf. Scwankend auf de+ Ma#e+ Spliµer. #i\ im Meere. Springt er abwärt+.Und von grimmer Wogen Spi~e Stürzt gebor#en @c da+ Sci{. „ Wace auf. Läcelnd noc im läng#en Sclummer. Sclingt die Braut @c um den Riµer. Hält den Leib.

Kleidet @c in rauhe Fe\e. P]anzt ein Kreuz hoc auf ihr Grab. Leget Scwert und Mantel ab. Überm Rau<en dunkler Wogen In der wilden Einsamkeit. Die kein Segel hier erreict.Tränen au+ dem wilden Herzen Brecen da zum er#enmal. 440 . da mance+ Jahr ent<wunden. Scarrt die Tote ein in Sti\e. Und vor diesem Tode+bilde Wird die ganze Seele milde. Wir} von @c die seidne Hü\e. Haut in Fel+ @c die Kape\e. Andre Heimat nun erkennt er. Braut und Ruh gefunden. – Viele Sci{e drunten gehen An dem <önen Inselland. Und an ecten Scmerzen ranken Himmelwärt+ @c die Gedanken. Ringt er fromm mit seinem Leid. Hausend auf dem Felsenbogen. Hat. Von der langen Täu<ung trennt er Scauernd @c – der Stolz entweict. Heimat.

Glo%enklang ging durc die Lu}. „ Komm# au+ Frankreic. frommer Pilger. er hat ge<rieben Feur’ge Scri} mit blut’ger Hand.Sehen hoc da+ Kreuz noc #ehen. W Vom heiligen Eremiten Wilhelm Von Jerusalem die Warten Lagen <on in rotem Du}. Bleic. Stand der Patriarc im Garten. Beµelt um ein Stü%lein Brot. Triµ zu ihm im Abendrot. Kommt ein Pilger da gezogen. 441 . Und de+ #rengen Büßer+ Kunde Gehet fromm von Mund zu Munde. von #rupp’gem Haar um]ogen. Warnend von der Felsenwand. Hör der Heimat Laut so gern! Kenn# du dort den Grafen Wilhelm. Meinen vor’gen Lande+herrn? “ „ Kenn ihn wohl.

so\t dic kennen. wa+ ic habe. am Grabe Stehen beid al+ Sünder wir – Hau+ und Garten.Hat au+ Frankreic dic vertrieben. W 442 .“ „ O mein lieber Herr. Und dein Klo#er liegt verbrannt. Denn ohn Ra#en geht die Zeit. Wie du so den Bli% gewandt. Bi# Graf Wilhelm der Ardennen – “ „ Also ward ic son# genannt.“ „ Goµ im Himmel. Fa#en Lieg ic mit der Hö\ in Streit. ic darf nict ra#en. Nehmt e+ hin und ra#et hier! “ „ Bet für mic. Hart mit Geißeln.“ – Und so <riµ er fort zum Wald. Kron und Land ließ ic den Erben Muß mit #ürmender Gewalt Mir ein andre+ Reic erwerben. Wacen.

Weiß keiner. Ic sah ein Scif]ein ]iegen Sti\ durc die Nact daher. W Der Wacµurm Ic sah im Mond<ein liegen Die Felsen und da+ Meer. Die <önen Waldfrauen @~en Und @ngen im Wind ihr Lied. Dort zwi<en den Zinnen und Spi~en Von wilden Nelken umblüht. 443 . Der Jäger <aut nac dem Sclo^e: Die droben da+ i# mein Lieb! – Er sprang vom <euenden Ro^e. wo er blieb.Der Kühne Und wo noc kein Wandrer gegangen. Hoc über Jäger und Roß Die Felsen im Abendrot hangen Al+ wie ein Wolken<loß.

Der König #arb da droben In seiner Einsamkeit. der ver]ucet Der eignen Tocter Haupt. Er warf seine Krone nac. Nun jede Nact vor Sturme Da+ Sci{ vorüberzieht.Ein Riµer saß am Steuer. Da hat da+ Meer mit Toben Ver<lungen Riµer und Maid. Ein Fräulein #and am Bord. 444 . Im Winde weht’ ihr Scleier. Und al+ da+ Sci{ ver<wunden. Ic sah verfa\en grauen Da+ hohe König+hau+. Der ihm sein Kind geraubt. Den König #ehn und <auen Vom Turm in+ Meer hinau+. Die spracen kein einzig Wort. Da+ war der kühne Buhle. Der König. Und au+ dem tiefen Grunde Da+ Meer wehklagend brac.

bi+ der Tag er<eint. Tauct wieder unter dann mit Gesau+. 445 . Scon Hähne krähen in Dörfern weit. Da ru} ihm der Wa^ermann seinen Gruß. Die [n#re Nact i# de+ Men<en Feind! Er reitet vorüber an einem Teic. vorüber. mein Kind. Scarret ihm <naubend sein eigene+ Grab. Da #ehet ein <öne+ Mädcen bleic Und @ngt. W Nactwanderer Er reitet nact+ auf einem braunen Roß. Wenn Tag und Nact in verworrenem Streit. mir graut vor dem Kind! Er reitet vorüber an einem Fluß. ihr Hemdlein ]aµert im Wind: Vorüber. Er reitet vorüber an mancem Scloß: Sclaf droben.Der König von dem Turme Nac seinem Kinde @eht. Und #i\e wird’ + über dem kühlen Hau+. Da <auert sein Roß und wühlet hinab.

Moct nict mit ihnen reisen. Er se~t’ e+ vor @c auf die Hand. Da nahm er au+ dem #i\en Hau+ Da+ Vöglein fromm und treue. Da wend’t und pu~t @c’ + feine. Da+ saß in Lieb gefangen. Sah Tag und Nact den Knaben an. Ein Knabe hegt’ und p]egt’ @c’ + fein Wohl hinter goldnen Stangen. Da tat dem Knaben ’+ Vöglein leid. Und draußen hört’ + auf grünem Plan Ver<iedner Vögel Weisen. Und <wei}’ mit ihm durc+ Feld hinau+ In+ himmelblaue Freie. Daß e+ kein Strahl erwärmte. 446 .Der Knabe E+ war ein zarte+ Vögelein. Und al+ der Frühling weit und breit Von neuem <ien und <wärmte. In bunten Farben spielt’ und brannt Sein Kleid im Sonnen<eine.

Die an+ Land so traurig <lagen 447 . häµ# du keine Flügel! “ – W Die Nonne und der Riµer Da die Welt zur Ruh gegangen. süß’ Lieb. „ Fernher mic die We\en tragen. wie bi# du <ön: Ac. Bunt’ Vöglein ziehn und reisen. Klagt über Tal und Hügel: „ Süß’ Lieb. Fort ]og’ + zum grünen Walde – Nun muß der Knabe einsam gehn.Doc au+ dem Wald ein Singen rief. Wie die We\en unten rau<en. In der Kühle muß ic lau<en. Da+ lo%t so he\. Da+ Vöglein fri< die Flügel rührt – E+ ru}: „ Komm# du nict balde? “ – Da+ hat da+ Vögelein verführt. da+ lo%t so tief In wundersüßen Weisen. Wact mit Sternen mein Verlangen.

al+ ob ic #erben müßte.Unter deine+ Fen#er+ Giµer. Wieder hat’ + der Wind genommen – Ac. ein Mann #and drinne – Fal<e Nact. Fraue. Welt. Und ic möct von Herzen weinen. 448 . al+ ob seltsam’ Stimmen Durc die lauen Lü}e <wimmen. kenn# du noc den Riµer? “ I#’ + doc. verwirr# die Sinne. Wo um Chri#i Grab @e #reiten.“ Alte Klänge blühend <reiten! Wie au+ lang versunknen Zeiten Wi\ mic Wehmut noc be<einen. mein Herz i# so beklommen! „ Droben liegt dein Scloß verfa\en. „ Überm Walde bli~t’ + vom Weiten. Da wird a\e+. Die noc irr im Dunkeln fahren. a\e+ enden! “ Geht ein Sci{. Dorthin wi\ mein Sci{ ic wenden. ade! Goµ wo\ bewahren. Klagend in den öden Ha\en Au+ dem Grund der Wald mic grüßte – ’+ war.

Da+ Ruder war zer<lagen. Da drüben sah ic #ehen Den Wald auf #eiler Höh. wie verirret. Eine Nixe auf dem Steine Floct dort ihr goldne+ Haar. in den Bäumen Und Que\en rau<t’ e+ sact Und ]ü#erte wie in Träumen Die mondbeglänzte Nact. Die [n#ern Tannen sehen In einen tiefen See. 449 . Und sang so wunderbar. Ein Kahn wohl sah ic ragen. Sie meint’ @e wär a\eine. Die Bäclein. Sie sang und sang.Der #i\e Grund Der Monden<ein verwirret Die Täler weit und breit. Gehn durc die Einsamkeit. Doc niemand. Da+ Scif]ein halb versenkt. der e+ lenkt.

450 .Ic aber #and er<ro%en. heimlic wein# du. Wär nimmermehr gekommen Au+ diesem #i\en Grund. Drin gebunden und vo\ Wunden Lag ein Riµer+mann und rief: „ Sti\ den Garten <ön tu# warten Bleib# am Fen#er o}e #ehn. Ruhig <ein# du. Wa+ vertrau# du. Und häµ ic nict vernommen Den Klang zu guter Stund. Wie die Sci{e unten gehn. W Der Kämpe Nac drei Jahren kam gefahren Einsam auf dem Rhein ein Sci{. warum bau# du Auf der Männer wilde Bru#. Denn über Wald und Klu} Klangen die Morgenglo%en Scon ferne durc die Lu}.

Steigend wild. da+ lodert Von dem grünen Felsenkranz. W Waldmädcen Bin ein Feuer he\. Viele Rehe einsam gehn. Meine <lanken Lohen wend ic: Komm nict nac mir. Neigend mild. war verklungen. Seewind i# mein Buhl und fodert Mic zum lu#’gen Wirbeltanz. Kommt und wecselt unbe#ändig. Wenn die Jäger heimlic lau<en. Sie erkannt den Lieb#en nict.Die da+ Blut ziert und der Streit rührt Und die <öne Tode+lu#! “ Oben spinnend. ic verbrenn dic! Wo die wilden Bäce rau<en Und die hohen Palmen #ehn. saß @e @nnend – Scwanden Sci{ und Tage+lict. Wa+ er sunge. 451 .

]ieg durc die Trümmer. ic habe mic ver]ogen! W Der Unbekannte Vom Dorfe <on die Abendglo%en klangen. 452 . Durc die Wolken von den Klü}en Fliegt kein Pfeil mehr bi+ hieher.Bin ein Reh. Nur auf den Wiesen noc die Heimcen sangen Und von den Bergen rau<t’ der Wald dazu. Die müden Vöglein gingen auc zur Ruh. Folg mir nict. Und die Aun und Felsenbogen. Au+ fernen Landen <ien er hergezogen. Scwing mic über+ blaue Meer. wie weit. Da kam ein Wandrer durc die Ährenwogen. Walde+einsamkeit Weit. Über die Höh. erjag# mic nimmer! Bin ein Vöglein in den Lü}en. Wo im Scnee Sti\ die le~ten Gipfel <immern. Sind versunken in die Wogen – Ac.

Die junge Frau bract Wein und Brot und Trauben. Und doc so fremd und seltsam war die Tract.Vor seinem Hause. De+ Nacbar+ Töcter haben reice Truhen Ruh endlic au+. „ Hier kann# du froh genießen wie die andern. Denn ’+ war. der über Trümmern rauct. Kri#a\nen Inseln. brauc# nict a\ein zu ruhen. Und Glo%en. wo Scwäne @ngend gleiten. Wußt wunderbar der <öne Ga# zu sagen. halb lose. Sic neben ihn und bli%t halb <eu.“ 453 . Ihr dünkt. er wär <on ein# im Dorf gewesen. Vom blauen Meer. Und wie @c kühler nun die Scaµen breiten: Vom Berg Vesuv. wie in den Himmel+grund zu <auen. Am eignen Herd dein kleine+ Gärtcen baun. die im Meere+grunde <lagen. wo\t ihr fa# grauen. Se~t dann. „ Ha# viel erfahren. unter blühnden Lauben Lud ihn ein Mann zum fröhl’cen Ra#en ein. In seinen Mienen feur’ge Scri} zu lesen Gleic Weµerleucten fern bei #i\er Nact. blühend drau+ getauct. umspielt vom le~ten Abend<ein. wi\# du ewig wandern? “ Sprac drauf sein Wirt mit herzlicem Vertraun. Und traf sein Auge @e. Ein lo%ig Knäblein läcelnd auf dem Scoße.

„ Gesegn euc Goµ! mein Heimatland liegt ferne. der Hirt. Kam himmli< Klingen von der Walde+wiese – So #ernklar war noc keine Nact wie diese. <naubt ein Roß. e+ blühten Sterne Scon au+ dem Dunkel überm #i\en Land. 454 . Mact ein Riµer seine Runde Scweigend um der Lieb#en Scloß.Da #and der Wandrer auf. – “ Und al+ er von den beiden @c gewandt. W Der #i\e Freier Mond. lenkt seine Herde Einsam übern Wald herauf. Und er<ro%en lau<t da+ Reh. Näctlic um dieselbe Stunde Ha\et Huf<lag. Fern vom Sclo^e Glo%en <lagen Übern Wald her von der Höh Bringt der Wind den Sca\ getragen. Unten auf der #i\en Erde Wact ver<wiegne Liebe auf.

W Waldgespräc „ E+ i# <on spät. Totenbleic der Hirte wird Und @e mü^en a\’ ver@nken: Reiter. So wunder<ön der junge Leib „ Je~t kenn ic dic – Goµ #eh mir bei! Du bi# die Hexe Lorelei. wer ic bin. 455 . Wohl irrt da+ Waldhorn her und hin. du bi# a\ein.“ „ Du kenn# mic wohl – von hohem Stein Scaut #i\ mein Scloß tief in den Rhein.Wenn die Morgen#erne blinken.“ So reic ge<mü%t i# Roß und Weib. O ]ieh! Du weißt nict. Du <öne Braut! Ic führ dic heim! “ „ Groß i# der Männer Trug und Li#. Vor Scmerz mein Herz gebrocen i#. Herde und der Hirt. Wa+ reit# du einsam durc den Wald? Der Wald i# lang. e+ wird <on kalt.

E+ i# <on spät. Wie au+ einer fremden Zeit. e+ wird <on kalt. Komm# nimmermehr au+ diesem Wald! “ W Die Saale Doc mancmal in Sommertagen Durc die <wüle Einsamkeit Hört man miµag+ die Turmuhr <lagen. Sie <üµelt’ die dunklen Lo%en Au+ ihrem Ange@ct: „ Wa+ ruder# du so er<ro%en? Behüt dic Goµ. Der so\ mein Lieb#er sein! “ 456 . dic mein ic nict! “ Sie zog ein Ringlein vom Finger. Warf’ + tief in die Saale hinein: „ Und der mir e+ wiederbringet. Und ein Sci{er zu dieser Stunde Sah ein# eine <öne Frau Vom Erker <aun zum Grunde – Er ruderte <ne\er vor Graun.

W 457 .Der alte Garten Kaiserkron und Päonien rot. geh vorbei und we% @e nict! Und wenn e+ dunkelt da+ Tal entlang. Wa+ blühn @e hier so a\ein? Der Springbrunnen plaudert noc immerfort Von der alten <önen Zeit. al+ häµ ic @e son# gekannt – Sti\. Eine Frau @~t einge<lafen dort. Denn Vater und Muµer @nd lange tot. Al+ ob @e im Sclafe sprict. Sie hat eine Laute in der Hand. Die mü^en verzaubert sein. Mir i#. Da gibt’ + einen wunderbaren Klang Durc den Garten die ganze Nact. Ihre Lo%en bede%en ihr Kleid. Strei} @e die Saiten sact.

Und der Sci{er i# ertrunken. Wann die Morgenwinde wehn. Kommt ein Knabe <ön gegangen. Ste\t @c freundlic da zu dir. Dunkle Lo%en. W Der Scnee Wann der kalte Scnee zergangen. I# nict Ri{ noc Fei zu sehn.Verloren Sti\ bei Nact fährt mance+ Sci{. Die im Meer dort untergingen. Lobet deine fri<en Wangen. Augen lict. Glaub dem fal<en Herzen nict! 458 . Wann der kalte Scnee zergangen. Hebt von Inseln an zu @ngen. Und da+ Scif]ein i# versunken. Meerfei kämmt ihr Haar am Ri{. Steh# du draußen in der Tür.

Denn so <ön klingt. Zog weit in da+ Land hinau+. Ic moct nict+ mehr. Und er führet dic am Arm. Wie du @eh# den Morgen rot – Wann die Lercen wieder <wirren. Triµ# du draußen vor da+ Hau+. Die Gedanken @c verwirren. ac wär# du tot! W Die weinende Braut Du war# so herrlic anzu<auen. da+ meine blieb! 459 . So kühn und wild und doc so lieb. Wann die lauen Lü}e wehen. Glaub dem fal<en Herzen nict! Wann die Lercen wieder <wirren. Tränen dir im Auge #ehen. Dir mußt ic Leib und Seel vertrauen.Wann die lauen Lü}e wehen. wa+ er sprict. Sceint die Sonne lieblic warm: Wir# du wohl spazierengehen. Arme+ Kind. Doc er mag nict mit dir irren.

Die Eltern @nd so hocbeglü%t. Lu# und Frühling+<ein. Die Sonne he\ wie damal+ <eint. Und #ehe# #i\. wie bin ic nun a\ein! Wohl jahrlang sah ic von den Höhen Und grüßte dic vieltausendmal. wie die Braut #i\ weint.Da ha# du. Doc ac! in dem betrognen Herzen Geht niemal+ mehr der Frühling auf. Wie auf ein läng#vergangne+ Glü%. dic zu be@nnen. Doc wü# verwacsen liegt der Garten. Fal<er. 460 . Und fröhlic kann ic mic wohl zeigen. Und unten sah ic viele gehen. Und vor dem Jauczen und dem Geigen Hört keiner. Und mancer Lenz mit bunten Scerzen Kam und ver]og im lu#’gen Lauf. Führt mic ein andrer zum Altare. mic verla^en Und Blumen. In reicen Kleidern <ön ge<mü%t. Doc du er<ien# nict in dem Tal. Ein Kränzlein trag ic nun im Haare. Ac Goµ. Die Frühling+lieder neu beginnen – Du kehr# nac mancem Jahr zurü%. Die ganze Welt sah ic erbla^en.

Die dort gewohnet hat. Mein Lieb#e i# ver<wunden. Bede%ten mir mit Stein den Mund – Nun kann ic dir nict einmal sagen. Doc eine Lerce @eh# du #eigen Vom Tal zum blauen Himmelsport. Ein Bäclein rau<et da so eigen.Da+ Hau+ #eht lange #i\ und leer. Dort haben @e mic hingetragen. Kein Lieb wi\ dein am Fen#er warten. Und dic und mic kennt niemand mehr. 461 . Gab mir ein’n Ring dabei. W Da+ zerbrocene Ringlein In einem kühlen Grunde Da geht ein Mühlenrad. Sie hat mir Treu versprocen. Wie ic dic liebt au+ Herzen+grund. Al+ weinte e+ in einem fort. Sie hat die Treu gebrocen. Mein Ringlein sprang entzwei.

Ring+ sangen auf da+ be#e Die Vöglein mannigfalt. wa+ ic wi\ – Ic möct am lieb#en #erben. Da riµ im heitern Grunde Ein Riµer über Land. Und @ngen meine Weisen. Um #i\e Feuer liegen Im Feld bei dunkler Nact. Weil a\e+ freudig #and. Und gehn von Hau+ zu Hau+. Da wär’ + auf einmal #i\! W Der Gefangene In goldner Morgen#unde. 462 . Hör ic da+ Mühlrad gehen: Ic weiß nict. Ic möct al+ Reiter ]iegen Wohl in die blut’ge Sclact.Ic möct al+ Spielmann reisen Weit in die Welt hinau+.

Die We\en lieblic klungen. 463 . E+ rau<te Bac und Baum. So grüne war der Rasen. Sein Roß hat er getrieben. Klop} er dem Rö^elein – So i# er hingezogen Tief in den Wald hinein. Da+ ganze Herz zog nac. Vom Roß i# er gesprungen. Legt’ @c zum kühlen Bac. Und a\e+ wie ein Traum. Den Na%en. So i# mir wohl und gut! “ Mit Freuden mußt er sehen Im Wald ein’ grüne Au. Ihn trieb der fri<e Mut: „ I# a\e+ fern geblieben.E+ <üµelte die Ä#e Vor Lu# der grüne Wald. #olz gebogen. Von Blumen rot und blau. Wo Brünnlein kühle gehen. Sein Roß tät #i\e grasen.

Wie präctig glänzt’ die Aue! Wie Gold der Que\ nun ]oß. Und a\e+ fröhlic sein. den süßen Leib. „ Herr Riµer! wo\t Ihr wohnen Bei mir im grünen Hau+: Au+ a\en Blumenkronen Wind ic Euc einen Strauß! Der Wald ring+um wird wacen. Er konnt nict wider#ehen – Die Augen sanken ihm zu. Und einer süßen Fraue Lag er im weicen Scoß. 464 .Die Wolken sah er gehen. Der Ku%u% <elmi< lacen. Nun hört’ er Stimmen rinnen. Wie wir beisammen sein. Die <if}en immerzu. Er konnt @c nict be@nnen – Bi+ ihn erwe%t’ ein Kuß.“ E+ bog ihr Ange@cte Auf ihn. Al+ wie der Lieb#en Gruß.

E+ ]og so kühl und <wüle Ihm um die o{ne Bru#. Sie nahm sein’n Helm herunter. Sie ließ ihn nict mehr lo+. 465 . gewunden Ring+um. Lö#’ Krause ihm und Bund. Er konnte nict+ mehr sagen. Um ihn nun tät @e <lagen Die Arme weic und bloß.Scaut’ mit den Augen licte Da+ wunder<öne Weib. Und spielt’ viel süße Spiele Wohl in geheimer Lu#. Und diese Au zur Stunde Ward ein kri#a\ne+ Scloß. gewaltig ]oß. Spielt’ mit den Lo%en munter. E+ konnt ihn keine+ bringen Au+ böser Zauberei. Auf diesem Strome gingen Viel Sci{e wohl vorbei. Küßt’ ihm den roten Mund. Der Bac ein Strom.

Die Wälder rau<ten leise. Man hat seit dieser Stunde Ihn nimmermehr gesehn. Al+ müßt da+ Herz entzwei. Noc einmal nac der Mühle Wo\t dort der Jäger sehn. Sein Jagen war vorbei.Der traurige Jäger Zur ew’gen Ruh @e sangen Die <öne Mü\erin. Der blie+ so irre Weise. Da #eht ein Fel+ so kühle. Und #i\ dann in der Runde Ward’ + über Tal und Höhn. Die Sterbeglo%en klangen Noc übern Waldgrund hin. Wo keine Wandrer gehn. W 466 .

Wir reiten so ge<winde. Der ru} zum grünen Wald! Ein Liedcen i# erklungen Herauf zum #i\en Scloß – Dein Lieb#er hat’ + gesungen. – Da rau<t die Lu} so linde In Walde+einsamkeit. – Lei+ rau<t die Nact – frag nimmer. Wohin? im Monden<immer So bleic der Wald <on #eht. Von a\en Men<en weit. Wo Lieb zu Ende geht! W 467 .Der Bräutigam Von a\en Bergen nieder So fröhlic Grüßen <a\t – Da+ i# der Frühling wieder. Der hebt dic auf sein Roß.

Da+ mact. E+ ziµert die alte Linde Und klaget der Wind so <wer. Und die <önen Kinder sangen Die ganze Nact unterm Baum. da+ mact die Sünde – Ic wo\t. wie so weit.Die fal<e Scwe#er Meine Scwe#er. E+ dunkelt <on über dem Lande. ic läg im Meer! Die Sonne i# untergegangen Und der Mond im tiefen Meer. Von ihren Lo%en verhangen Sclief @e und lacte im Traum. Sie hat mic so fal< gegrüßt. so weit! Da spielten so <öne Kinder Mit ihr in der Einsamkeit. die spielt’ an der Linde – Sti\e Zeit. Und Hau+ und Garten #ehn wü#. Die ganze Nact hat gelogen. Die Engel @nd fortge]ogen. Gute Nact! seh dic nimmermehr! W 468 .

Dem <wur ic Treu bi+ in Tod. Zu Kriege+ Lu# und Not. Kam mancer Reiter gezogen. Da #and ic vo\er Verlangen Hoc an de+ Walde+ Rand. Sie spann und sann und sang: „ Mein Lieb#er. Dort war’ + so einsam zu sehen Weit übern Wald hinau+. Und wieder blühte da+ Land. Der zog über Land und weiter. Und zwi<en den Berge+bogen. 469 .Der Reiter+mann Hoc über den #i\en Höhen Stand in dem Wald ein Hau+. Wohl über den grünen Plan. Drin saß ein Mädcen am Ro%en Den ganzen Abend lang. der war ein Reiter. Der meine kam nict mit an. Der wurden die Augen nict tro%en. Und al+ ein Jahr war vergangen.

Der sah mic so mutig an. die saß beim Feuer Und wärmte @c am Kamin. Da+ #ünde dir heut gar <ön. Wohl über den grünen Plan. Da+ war eine <öne Zeit! – Der hat so lieblic gelogen Mic au+ der Treue herau+. Die Muhme. Sie sprac: „ Ein Kränzlein in Haaren.Und zwi<en den Berge+bogen. Zog weit in die Welt hinau+. Der Fal<e hat mic betrogen. Vor biµerem Scmerz und Leid. Ein Jäger+mann kam ge]ogen. So lieblic die Sonne <iene.“ Sie konnte nict weiter@ngen. Die Augen ihr übergingen In ihrer Einsamkeit. E+ ]a%ert’ und sprüht’ da+ Feuer He\ über die Stube e+ <ien. Da+ Waldhorn <o\ weit und breit. 470 . Da führt’ er mic in da+ Grüne.

– Der eine dic haben wi\. Die @eht so totenbleic. Mir i#. Da faßt’ mic ein ei+kalter Wind. – Mir i# zu wehe zum Weinen – Die Uhr so gleicförmig pi%t. Sti\. Im Hemdlein weiß am Teic Ein Mädcen hütet die Blumen. da+ <nurrt so in einem. ewig #i\e @e @nd. Doc einmal der eine @c wandte. Wenn a\e+ [n#er und #i\. Da rudern zwei #i\e Leute.“ „ Sie <auen wie alte Bekannte.Wi\# draußen auf dem See nict fahren? Hohe Blumen am Ufer dort #ehn. al+ wär ic verrü%t. – Ac Goµ! wann wird @c doc röten Die fröhlice Morgen#und! Ic möcte hinau+gehn und beten.“ „ Ic kann nict holen die Blumen. Und beten au+ Herzen+grund! 471 .“ „ Und hoc auf de+ See+ Weite. Da+ Rädlein.

Da kannt @e mit Scaudern den Reiter. Seine Braut wohl heißet er @e. Muhme! wa+ i# Euc ge<ehen? Die Nase wird Euc so lang. Klop}’ + draußen an+ Fen#erlein. Die Augen @c seltsam verdrehen – Wie wird mir vor Euc so bang! “ Und wie @e so grauenvo\ klagte. Wie Kränzlein. Scaut’ #i\ in die Stube herein. Fä\t nieder auf ihre Knie. um+ Antli~ blaß. Zwei blutige Streifen @c <langen. Er zielt’ mit dem Rohre durc+ Giµer Auf die <neeweiße Bru# hin. e+ wird so kalt! Ac. 472 . Er grüßt’ @e so fürcterlic heiter. Die Haare wild umgehangen. E+ rührt @c #ärker der Wald. Von blutigen Tropfen naß. Ein Mann au+ der Fin#erni+ ragte. Scon krähen die Hähne von ferne.So bleic <on werden die Sterne. Mic friert.

weil ic so jung noc bin! “ – Stumm blieb sein #einerner Wi\e. Erbarm dic. 473 . Ein Waldvöglein sang so traurig. mein Lager i# von Stein. Ac. E+ bli~te so rosenrot. Sie. – Frühmorgen+ da lag so <aurig Verfa\en im Walde da+ Hau+. Fin#er i# mein Kämmerlein. ic [nde doc ein Plä~cen. Da wurd e+ auf einmal #i\e Im Walde und Hau+ und Hof. Er. Laß mic ein. Ac. W Da+ kalte Liebcen Er. Sie. Fern komm ic vom weicen Pfühle. wie i# da+ Sterben so biµer. Er. Draußen i# die Nact so kühle.„ Ac. mein süße+ Scä~cen! Sie. Und mein Beµ i# eng und klein. Flog fort über den See hinau+. Er.

Hier wird’ + noc viel kühler sein. Durc+ Grün ziehn bunte Gä#. Die Braut <aut’ in+ Ge[lde Noc einmal vom Altan.Sie. W Die verlorene Braut Vater und Kind ge#orben Ruhten im Grabe tief. Mit in+ Grab hinunter muß. Da droben auf dem Sclo^e Da <a\t da+ Hoczeit+fe#. Rühr mic nict so glühend an. Weh! e+ brict mein junge+ Leben! Sie. Sie. Fieber<auer mic durcbeben. Er. so wi\ ic <ne\ dic fa^en! Sie. Sieh! die Sterne <on erbla^en. – Er. Er. Nun. Scwerer Sclummer fä\t mic an. Sie. Wahn@nn bringt der Toten Kuß. 474 . Da lact’ + und wiehern Ro^e. – Er. Die Muµer haµ erworben Seitdem ein ander Lieb.

Sie hörte Glo%en gehen Im weiten. <öner Zeit. E+ bract der Lü}e Wehen Fern übern Wald den Sca\. Ring+ waren <on verdunkelt Die Täler und der Rhein.“ 475 . Sie dact: „ O fal<er Abend! Wen da+ bedeuten mag? Wen läuten @e zu Grabe An meinem Hoczeit#ag? “ Sie hört’ im Garten rau<en Die Brunnen immerdar. Sie sprac: „ Wie wirre+ Klingen Kommt durc die Einsamkeit Da+ Lied wohl hört ic @ngen In alter. In ihrem Braut<mu% funkelt Nur noc der Abend<ein. Und durc der Wälder Rau<en Ein Singen wunderbar. tiefen Tal.E+ sah so ern# und milde Sie da der Abend an.

So kühle rau<t’ da+ Tal. Im weiten. Von Que\en rau<t’ der Grund. Da+ Lied klang in den Bäumen. er# heimlic sact. #i\en Rund. Stieg @nnend @e in+ Land Hinunter zu den Klängen. – Derweil von Mund zu Munde Durc+ Hau+. Er hört im Tal da+ Lied. Und Tanz und Jubel enden Er und die Gä# im Saal. Ein dunkelrote+ Zeicen Ihm von der Stirne glüht. 476 .E+ klang. Und lauter geht die Kunde: Die Braut irrt in der Nact! Der Bräut’gam tät erbleicen. Dort ging @e. wie in Träumen. al+ wo\t @e’ + rufen Und grüßen tausendmal – So #ieg @e von den Stufen. So zwi<en Weingehängen. Bi+ @e im Walde #and.

Windlicter in den Händen. Ein Kind am Felsenhange Dort freundlic läcelnd #und. 477 . Da <weifen rote Sceine. Doc einsam irrt die Fraue Im Walde <ön und bleic. Den niemand mehr zerbrict. Da+ ruht ja unterm Steine. Die Nact hat tiefe+ Grauen. Sca\ nun und Ro^e+huf. Da+ i# von Sternen so reic. „ Solc Augen hat da+ meine. Sie <aut’ e+ an er<ro%en Beim irren Monde+glanz. Da+ trug in seinen Lo%en Einen weißen Rosenkranz. Ac meine+ bi# du nict. Sic #ürzen in da+ Tal. E+ ha\en die Ge#eine Ring+ von verworrnem Ruf. Und al+ @e war gelanget Zum a\er#i\#en Grund.

Der Vater läßt dic grüßen. ’+ i# diese Stund ein Jahr. Wen tragen @e beim Sceine Der Fa%eln durc die Sclu}? O Goµ.“ „ Ihr <auert’ + durc die Glieder: Du bi# mein tote+ Kind! 478 . ic wär zu Hause. der #ürzt’ vom Steine Sic tot in dieser Klu}! “ Da+ Kind sagt: „ Den @e tragen. Mein liebe+ Müµerlein. Wir a\e mü^en’ + büßen. Bli% nict so fremd auf mic! Ic wo\t.“ Sie gehn nun miteinander. So trübe weht der Wind.Ic weiß nict.“ – „ Nac Hause führ ic dic. Bald wird e+ be^er sein. Die Fraue sprac im Wandern: „ Ic weiß nict. Er hat meinen Vater er<lagen. wa+ mir grauset. Dein Bräut’gam heute war. wo wir @nd.

Und über ihr Ange@ct Perlen und Tränen rannen. Hörten die Hirten droben Ein Singen in #i\er Lu}. Und über die Scultern nieder Ro\ten die Lo%en sact. Um+ Kind den Arm ge<lagen. 479 . Verdunkelnd Augen und Glieder.Wie funkeln die Sterne nieder. Sank @e in+ Gra+ hinein – Dort haµen @e er<lagen Den Vater im Ge#ein. Die Gründe a\e <liefen. Man unter<ied @e nict. Wie eine präctige Nact. Die Hoczeit+gä#e riefen Im Walde auf und ab. wo wir @nd. Nur Eco Antwort gab. Und al+ @c lei+ erhoben Der er#e Morgendu}. Je~t weiß ic.“ – Da lö#’ @e Kranz und Spangen.

Da hat @e ein Herz @c genommen Und ging in die grüne Heid.Parole Sie #and wohl am Fen#erbogen Und ]oct @c traurig ihr Haar. Und al+ der Frühling gekommen. Der Jäger war fortgezogen. Da #eht @e #i\e. Der Jäger ihr Lieb#er war. Hört ferner Hufe Klang – Da+ @nd die Rehe. Sie legt da+ Ohr an den Rasen. Da ]ogen die Vöglein in+ Tal. ihr Gese\en. Und abend+ die Wälder rau<en. Von fern nur fä\t noc ein Scuß. zu lau<en: „ Da+ war meine+ Lieb#en Gruß! “ Da sprangen vom Fel+ die Que\en. Grüßt mir ihn tausendmal! “ W 480 . Die Welt war von Blüten ver<neit. die grasen Am <aµigen Berge+hang. „ Und wo ihr ihn tref}.

Al+ hütete @e droben Die Wälder und da+ Land. Auf einmal @e @c wandte. E+ ruhten in der Kühle Die Rehe auf dem Wa\ Und tief in blauer Scwüle Die sonn’gen Täler a\. War tief herabgero\t. Denn in dem Fen#erbogen Ein’ <öne Fraue #and. die liegt verfa\en In <öner Einsamkeit Dort saß ic vor den Ha\en Bei #i\er Miµag+zeit. Al+ ob @e sprecen wo\t.Zauberbli% Die Burg. wie ’n goldner Mantel. Tief unten hört ic Glo%en In weiter Ferne gehn. Ic aber mußt er<ro%en Zum alten Erker sehn. 481 . Ihr Haar.

in+ Horn fri<auf! Da+ lo%t so he\. Und unter mir <on rau<te So wunderbar die Nact. wa+ mir graut. Nun i# mir draußen weh und bang. Fri<auf. Wie @e mic ange<aut! W Der verirrte Jäger „ Ic hab gesehn ein Hir<lein <lank Im Walde+grunde #ehn. Aurora tut @c auf! “ Da+ Hir<lein führt den Jäger+mann In grüner Walde+nact. Träumt ic im Monde+<immer? Ic weiß nict. Doc da+ vergeß ic nimmer.Und al+ ic <auernd lau<te – Da war ic aufgewact. Muß ewig nac ihm gehn. 482 . ihr Waldgese\en mein! In+ Horn. da+ lo%t so fein.

Er hat so lange <on gefreit – Da tut @c auf da+ Scloß. – Der Bräut’gam #eigt vom Roß. So tief und weit die Welt! “ E+ lo%t so tief. e+ lo%t so fein Durc+ dunkelgrüne Hau+. Die Bru# mir <aurig <we\t! Die Freunde fern. Von ihrem Scmu% tut’ + durc den Bau Ein’n langen roten Bli~. Zu nie gesehner Pract. Und in der Ha\e @~t die Braut Auf diamantnem Si~. der Wind so kalt. Findt nimmermehr herau+.Talunter <windelnd und bergan. – W Die späte Hoczeit Der Mond ging unter – je~t i#’ + Zeit. Der Jäger irrt und irrt a\ein. – Bla^’ Knaben warten <weigend auf. „ Wie rau<t <on abendlic der Wald. 483 .

Denn auf de+ Kirchof+ <aµ’gem Grund Die Jakobiner saßen. Da rict’t die Braut @c langsam auf. Doc keine Glo%en klangen heut Vom grünen Felsenkranze. Da <auert ihn vor Lu#. Da+ Kornfeld und die Wälder weit Rau<ten im Sonntag+glanze. Sie <lägt zurü% ihr Goldgewand. Sie langt mit kalter. So hoc und bleic und #umm. W Die #i\e Gemeinde Von Bretagne+ Hügeln. Scaute ein Kirclein tro#reic her Zwi<en uralten Bäumen. weißer Hand Da+ Herz ihm au+ der Bru#. die da+ Meer Blühend he\ umsäumen. 484 .Sti\’ Gä#e #ehn herum. Ihre Pferde a\e Blumen bunt Von den Grabe+hügeln fraßen.

Und al+ e+ war entlaubt vom Brand. Ic selb# #e%t’ + an. Ihr Hauptmann aber lehnt’ am Baum. Er sprac verwirrt: „ Da drüben #and De+ Vater+ Scloß am Weiher. Derweil @e. da+ war ein Brand. Die Fahn im Wind zer]ogen: Den Sca} al+ Kreuz nun in der Hand Teilt’ er die Flammenwogen. #aµ de+ Kyrie. Der Freiheit Freudenfeuer! Ic seh ihn noc: wie durc den Sturm Zwi<en den feur’gen Zungen Mein #olzer Vater da vom Turm Sein Banner hat ge<wungen. Die Marsei\aise sangen. Er sah so wunderbar auf mic. Ic konnt ihn nict ermorden – 485 . Todmüde von <weren Wunden.Sie haµen am Kreuz auf #i\er Höh Feld]a< und Säbel hangen. Und <aute wie im Fiebertraum Nac dem tief<wülen Grunde.

Da wo\t ein Hauc @c heben. E+ so\en keine Glo%en gehn. Im Wind die Glo% von selb# an<lug. Der Hauptmann #and am Strande. Lict sei. wohin wir dringen! “ – Und al+ die Nact <riµ lei+ daher. Wie un@ctbarer Engel Flug. er wandte @c Und i# ein Pfa{ geworden. 486 . Die über+ Wa^er <weben. So #i\ im Wald. Sie so\en nict Me^e @ngen. Nur die Wacen riefen im Lande. Seitdem hör ic in Träumen <wer Von ferne Glo%en gehen Und seh in rotem Feuermeer Ein Kreuz a\näctlic #ehen. Um Narren zu betören! Und diese+ Kirclein hier bewact. Die Näcte zu ver#ören.Da sank die Burg. so #i\ da+ Meer. Wir reißen’ + nieder über Nact. Kein Kreuz so\ mehr auf Erden #ehn.

Und einsam auf de+ Scif]ein+ Rand Ein Grei+ kommt hergezogen In wunderbarem Meßgewand Al+ wie der Hirt der Wogen. <wanke Ge#alten. Der wäc# und breitet @c im Nahn Und #rei} mit Glanz die We\en. E+ i# ein kleiner Fi<erkahn. Den Fa%eln mild erhe\en. Nur mancmal von den Bucten her Sca\t Ruder<lag von weitem. 487 .Nun @eht er auc im Meere fern Ein Lictlein he\ entglommen. Die Barken eine weite Rund Dort um den Hirten macen. Er dact. Auf Barken lautlo+ in da+ Meer Sie nac dem Stern hin gleiten. wie i# der <öne Stern Dort in die Flut gekommen? Am Ufer aber durc die Nact In a\en Felsenspalten Regt @c’ + und <lüp} e+ lei+ und sact. Viel dunkle.

Hoc zwi<en die Fa%eln trat er – Den Hauptmann <auert im Herzen+grund. Da taumelt’ er und sank in+ Gra+ Betend im #i\en Grunde. E+ war sein alter Vater. 488 . Sie @nd verweht und zer#oben. Und wie Felsenque\en im Frühling brac Sein Herzblut au+ a\en Wunden. Al+ jagt’ @e der Tod in den Winden. Und al+ die Gese\en kommen zum Strand. Da <wieg der Wind und rau<t’ da+ Meer So wunderbare Weise. Einen toten Mann @e [nden – Vo\ Graun @e sprengen fort durc+ Land.Der laut nun überm Meere+grund Den Segen sprict im Nacen. Und al+ er da+ Kreuz hob in die Lu}. Und auf den Knien lag ring+her Die #i\e Gemeinde im Kreise. Die #ürzten @c in den Krieg so weit. Da+ Kirclein aber #eht noc heut Unter den Linden droben.

Au+ wilder Flammen Spiel und Grau+ Trag ic mir meine Braut nac Hau+! “ 489 . Der riµ ke% an die Burg hinan. E+ brannt die Burg so blutigrot. Der <öne Riµer also sprac: „ Jungfrau. E+ bli~t’ sein Helm gar mannigfac. Er<lagen war im Streit ihr Roß. Hielt hoc die Fahne in der Hand. In Lohen #and @e auf der Wand. Wi\ baun dir einen Pala# <ön. Im Tal die Brüder lagen tot. Wo\t über<rein die wilde Sclact. Scnob wie ein See die [n#re Nact. E+ tun dein Augen mir Gewalt. Da kam ein röm’ <er Riµer+mann.Die deut<e Jungfrau E+ #and ein Fräulein auf dem Scloß. Kann nict mehr fort au+ diesem Wald. In präct’gen Kleidern so\# du gehn. komm in die Arme mein! So\# deine+ Sieger+ Herrin sein.

Wem @e rect da+ Herz getro{en. Steht ein alte+ Scloß erhoben. Sie selber dann in die Flamme sprang. Lo%end <weifen fremde Töne Plö~lic her o} au+ dem Walde. Den Lieb#en auc in+ heiße Grab. 490 . Der muß nac dem Walde gehen. der Zaubrin <öne Gehen wunderbare Sagen. Ewig diesen Klängen folgend. Über ihnen die Burg zusammensank. Stieg durc den Brand hinauf in+ Scloß. Und wird nimmermehr gesehen. Da+ Fräulein #ieß die Knect hinab. W Die wunderlice Prinze^in Weit in einem Walde droben Zwi<en hoher Felsen Zinnen. Zu holen da+ Fräulein von der Wand. Wohnet eine Zaubrin drinnen. Von dem Scloß.Der Riµer ließ sein weiße+ Roß. Viel Knect ihm waren da zur Hand.

ganz von Wahn@nn trunken. Unter fremde+ Volk ver<lagen.Tief in wundersamer Grüne Steht da+ Scloß. Don Quijote hoc auf der Mauer Sinnend tief in näct’ger Stunde. alten Zeiten. Bi+ er. Einsam @nd die weiten Ha\en. 491 . <on halb verfa\en. Arm und au+gehöhnt. König Alfred. Endlic so nac langem Streiten Seine Brüder hat gefunden. He\ die goldnen Zinnen glühen. Goµfried auc. Steht gerü#et auf der Lauer Und bewact die heil’ge Runde. Einen wunderbaren Hof#aat Die Prinze^in dorten führet. Eingedenk der Heldentaten Und der großen. Heinric liegt auf seinem Löwen. einge<lafen Über seiner goldnen Harfe. Überde%t mit Staub und Wunden. verraten Hat er treu @c durcge<lagen. Auf de+ Hofe+ #ein’gem Rasen Si~en von der Tafelrunde A\ die Helden dort gelagert. Siegfried der Scarfe.

Bunt verwirrend a\e Zeiten. Sci\ernd bunt in a\en Farben Mit unzähligen Zieraten. Ziehn ver#ohlen ihn beim Mantel. Auc die Blümlein nac ihm langen. Weinet biµerlic und lacet. Sceint der Monden he\e draußen. Der da+ ganze Hau+ regieret. 492 . Unterhält au+ dunklem Grunde Sic mit ihm al+ wie im Traume. Und er sprict und @nnt und @nnet. Lacen dann in @c gar heimlic. Zupfet ihn beim langen Barte. Einen Mantel trägt der Alte.Hat ein’n wunderlicen Alten. Und da+ Spielzeug um den Alten Rührt @c bald beim Monden<eine. Seine Seele i# so heiter. Möcten doc @c @µsam zeigen. Wolken ]iegen überm Grunde: Fängt er draußen an zu hausen. Und ring+um die ganze Runde Zieht Ge@cter ihm und rau<et. Spielzeug hat er in den Falten. Kramt sein Spielzeug au+ zur Stunde. Sclingt um ihn die bunten Kreise.

Und die wunder<öne Erde. Da der Morgen herrlic <iene. Zwi<en dieser Que\en Rau<en. Miµen zwi<en ihren Spielen Muß @e @c bezwungen fühlen. Und e+ hebt die ewig Scöne. die Welt dran zu ent]ammen. Scön. Sind die Augen wie zwei Kerzen. Und der wunderlice Alte Hielt @e @c bei seinen Bildern Neidi< immerfort gefangen. Immer neue Wunder blinkend Muß er au+ dem Mantel breiten. Weit von a\er Welt ge<ieden. Denn au+ dem bewegten Leben Spüret @e ein Hoczeit+grüßen. Fri<e+ Morgenrot im Herzen Und vo\ freudiger Gedanken.Bei ihm @~t dann die Prinze^in. Wi\ mit ird’ <er Lu# und Scmerzen Ewig neu @e #et+ verführen. 493 . Spielt mit seinen Seltsamkeiten. Aber der Prinze^in wurde Miµen in dem Spiele bange Unter diesen Zauberblumen. Wie Aurora @e berühret.

In den Augen große Tränen. – Von der Welt kann ic nict la^en. Au+ dem heimatlicen Garten Hier herab der Vater <i%te! Wie die Erde fri< und jung noc. Die son# <ön und he\e <auten. He\ die jugendlicen Glieder. Scauernd in Erinnerungen. „ Wie so ander+ war e+ damal+. <amha} mic verhü\end. bräutlic Au+ge<mü%te. Daß ic. Um mic in den licten Tagen Durc die Welt @c fröhlic hauten. He\e in da+ Herz mir bli%te. Scleudert in die präct’ge Fü\e. Treuer Ern# im rü#’gen Treiben. Wo i# nun die Pract geblieben. Stre%en #einern nun die Glieder. Sind seitdem so alt geworden. Meinen Ring. 494 . vom Glanz geblendet. Nur ic bin so jung wie damal+. Al+ die ew’ge Braut der Erde. Recte+ Tun und recte+ Lieben Und die Scönheit und die Freude? Ac! ring+um die Helden a\e. Von Gesängen ring+ erklingend. Da mic. Eingehü\t in ihre Fahnen.

Hörner munter drein er<a\en Auf und unter durc da+ Grüne. laß mic leben! “ Nun verliebt die Augen gehen Über ihre+ Garten+ Mauer. Und wo ihre Augen gingen: Que\en au+ der Grüne sprangen. Auf vielsonn’gen Wiesen ]öten Scäfer bei <nee]o%’gen Scafen. Die da+ Heimats[eber spüren. Berg und Wald verzaubert #anden. Wie zu lang entbehrtem Fe#e Wi\ die Erde @c bereiten. Jäger <mu% im Walde reiten. Riµer in der Abendröte 495 . Seltne Farben irrend <weifen. Muß im Arm lebendig fa^en! – Laß mic lieben. Tausend Vögel <wirrend sangen. Pilger fromm dazwi<en wa\en. Und nun kamen angezogen Freier bald von a\en Seiten. Golden bli~t e+ überm Grunde.Liebeln nict von fern mit Reden. Federn bunt im Winde ]ogen. War so einsam dort zu sehen Scimmernd Land und Ström und Auen.

gehüp}. gelaufen. Die Prinze^in <mü%t mit Kränzen Wieder @c die <önen Haare. Draußen vor der Burg gelagert. Andre lagern @c zum Alten. Saßen dort im Morgenglanze. Daß der wunderlice Alte Wie verrü%t beginnt zu tanzen. An da+ Tor die Freier kamen Nun gesprengt. Bunte.Knien auf de+ Berge+ Hange. Sie vertraulic Brüder nannten. Die die alten Helden we%ten. Und die vo\en Kränze glänzen Und @e bli%t verlangend nieder. Fa\en die erdrü%t zu Boden. Provenzalen. Brüderlic die Jungen drü%en. Und vor a\en junge Re%en Stolzen Bli%+ den Berg berannten. Doc wie diese uralt bli%en. Riµer. he\e. Und die Näcte von Gitarren Und Gesängen weic er<a\en. Jäger. 496 . An die Eisenbru# ge<lo^en. licte Haufen. Die da+ <öne Kind bewacten. Doc die alten Helden a\e.

Und @e mü^en törict tanzen. Andre <weben lispelnd lose. Mance mit der Kron ge<mü%et Und im purpurnen Talare Feierlic den Reigen führen. Legen ab die Ma+kerade. Daß e+ jedem wohlge[ele. Ordnen sein verworrne+ Walten. Hört man @e von fern noc summen. Bi+ @e endlic a\e müde Wieder kommen zu Ver#ande. Mit der ganzen Welt im Frieden. – 497 . Und die <reien gar erbärmlic. Riµern reißen au+ die Ro^e. Nüctern liegt die Welt wie ehe Und die Zaubrin bei dem Alten Spielt’ die vor’gen Spiele wieder Einsam wohl noc lange Jahre. Daß @e ihn nict können zwingen. „ Spiel nur war da+ – wir @nd Dicter! “ – So verto# der ganze Plunder. Selb# zu Spielzeug @nd verwandelt. „ Jäger @nd wir nict.Grau# ihn’n gleic bei seinen Mienen. Andre mü^en männlic lärmen. noc Riµer “. Doc @e fühlen <auernd balde. Und der Alte spielt mit ihnen.

498 . Von seinem Kora\enri{e Grüßt er @e wie im Traum. Seekönig auf seiner Warte Si~t in der Dämmrung tief. Da kommen und gehen die Sci{e Darüber. Da+ dämmert a\e+ da unten Al+ wie eine präctige Nact.Meere+#i\e Ic seh von de+ Sci{e+ Rande Tief in die Flut hinein: Gebirge und grüne Lande Und Trümmer im falben Scein Und za%ige Türme im Grunde. er merkt e+ kaum. W Der zaubri<e Spielmann Näctlic in dem #i\en Grunde. Wie ic’ + o} im Traum mir gedact. Al+ ob er mit langem Barte Über seiner Harfe <lief’. Wenn da+ Abendrot versank.

wie in Zauberkreisen.Um da+ Wald<loß in die Runde Ging ein lieblicer Gesang. Da+ ic kaum zur Ruh gebract? Sieh# du hoc die Lilien prangen? Böser Sänger. Al+ wo\t @e @c <mactend dehnen In die warme Sommernact. 499 . Und die We\en buhlend klingen. Wo\ü#ig der Garten rau<t. Aber. Einsam die Viole wact. „ Warum we%# du da+ Verlangen. Hielt er jede Bru# gebannt. Ringend in geheimer Lu# Kommt da+ wunderbare Singen An die süß verträumte Bru#. Fremde waren diese Weisen Und der Sänger unbekannt. die Blumen #ehn vo\ Tränen. Hinter blühnden Mandelbäumen Auf dem Scloß da+ Fräulein lau<t – Drunten a\e Blumen träumen. gute Nact! Sieh.

Unerkannt in #i\er Nact? Ac. Und @e konnt nict wider#ehen. eh der Tag erwact. und die Lieder Lo%ten #ärker au+ dem Tal. verliebte.“ Also sprac @e. Krank bin ic und überwact. Ring+ durc+ ganze Tal ha\t’ + wider Von der Liebe Lu# und Qual. im Wind ver]iegt mein Grüßen! Einmal. Sterbend so in süßer Nact! Nactiga\. klage Nict so <meicelnd durc die Nact! – Ac! ic weiß nict. Möct ic deinen Mund nur kü^en. Enge ward ihr da+ Gemac. wa+ ic sage.Wohl von süßem. rotem Munde Kommt so holden Sange+ Mact – Bleib# du ewig dort im Grunde. Au+ dem Sclo^e mußt @e gehen Diesem Zauber#rome nac. Einsam #eigt @e von den Stufen Ac! so <wüle weht der Wind: 500 .

Lieblicer die Brunnen rau<en. Die Verliebte kehrt nict wieder. Die Sonne <ien so warm. W Da+ kranke Kind Die Gegend lag so he\e. E+ sonnt @c auf der Scwe\e Ein Kindlein krank und arm. Leer nun Scloß und Garten war. 501 . Von den Klängen hold durcirrt. – Wohl am Himmel auf und nieder Trieb der Hirt die goldne Scar. A\e Blumen trunken lau<en. Und der Sänger seit der Stunde Nict mehr weiter@ngen wi\. Ring+ im heimlic kühlen Grunde War’ + vor Liebe selig #i\.Draußen süß die Stimmen rufen Immerfort da+ <öne Kind. Und @e eilet süß verwirrt.

liebe Muµer. Viel Kinder jauczen ferne. wa+ e+ weine. Hat jeder sein+ nur lieb. 502 . Da+ Kind grüßt a\e Leute. „ Ac Vater. Und al+ die Nact gekommen Und a\e+ da+ Kind verließ. Die Abendglo%en klangen Scon durc die #i\e Welt. Die Engel Goµe+ sangen Und gingen über+ Feld. Hel} mir in meiner Not! – “ Du arme+ Kind! die ruhen Ja unterm Grase tot. Frug keiner. So <ön i#’ + auf der Welt! Ging’ auc spazieren gerne. Doc müde #ürzt’ + im Feld. Und so im Gra+ a\eine Da+ kranke Kindlein blieb.Gepu~t zum Sonntag heute Ziehn @e da+ Tal entlang. Doc niemand sagt ihm Dank.

Da #ürzen Steine und Trümmer Über dem Narren herab. Ra#lo+ in Berge+ Tiefen Nac einem Sca~ er grub. W Der Sca~gräber Wenn a\e Wälder <liefen. Wie rote Augen drangen Meta\e au+ dem Scact. Der Engelgesang verha\te Wehmütig in der Lu}. Er an zu graben hub. Nun spielt’ + im Paradie+. Hohnlacen wild er<a\te Au+ der verfa\nen Klu}. „ Und wir# doc mein! “ und grimmer Wühlt er und wühlt hinab.Sie haben’ + mitgenommen. Die Engel Goµe+ sangen Derweil in #i\er Nact. 503 .

“ „ Lieb Muµer. Hier i#’ + so #i\. Eine Glo%e klingt durc+ Morgenrot. – “ „ Wa+ @nk# du auf die Knie in+ Gra+? Deine Augen dunkeln.“ „ Die Muµer i# ja lange tot. Drauf <riµ er durc den Wald zur Stadt: 504 . hör# du nict+? Die Muµer ru}. nun ruh dic au+. Horc.Die Räuberbrüder „ Vorüber i# der blut’ge Strauß. Da küßt der Bruder den bleicen Mund: „ Dic liebt ic rect au+ Herzen+grund. du wir# so blaß. hab nict solce+ Leid.“ Vom Fel+ dann <oß er noc einmal Und warf die Bücse tief in+ Tal.“ – E+ war von Blut der Grund so rot. Der Räuber lag im Grase tot. Mein wilde+ Leben mic gereut.“ „ Vom Tal herüber kommt die Lu}.

Wo zwi<en Taxu+ #i\ die weißen Statuen #ehen. ein Menueµ zu ]öten. Mit goldnen Kugeln spielt die Wa^erkun# im Be%en. Zur Seit ein Kavalier. ihr hö]ic aufzuwarten. bald zielend mit dem Bogen. Die <öne Chloe heut spazieret in dem Garten. Im Laube lauert Sphinx. Dazwi<en hört man o} ein art’ge+ Lacen <a\en. Und hinter ihnen lei+ Cupido kommt gezogen. Zum Bruder legt mic in den Wald. E+ rau<t der ta}ne Ro%. E+ neigt der Kavalier @c in galantem Kosen. Je~t aber hebt vom Scloß. 505 . anmutig zu er<re%en. Mit ihrem Fäcer <lägt @e mancmal nac dem Losen. nun rictet bald. e+ bli~en seine Scna\en. durc<niµen von A\een. ic bin de+ Leben+ saµ. Hie i# mein Haupt.„ Ihr Herrn. Bald du%end @c im Grün. Die Spieluhr <mactend an. da @c’ + im We# wi\ röten.“ W Son# E+ glänzt der Tulpen]or.

W Der Kehrau+ E+ [edeln die Geigen. Kennt keiner den Dürren. e+ fängt <on an zu dunkeln –“ „ So angenehmer nur seh ic zwei Sterne funkeln – “ „ Verwegner Kavalier! “ – „ Ha. Chloe. „ Wie wird mir. ac. er wir} sein Tuc zur Erde Und #ürzet auf ein Knie mit zärtlicer Gebärde. darf ic ho{en? – “ Da <ießt Cupido lo+ und hat @e gut getro{en. Da triµ in den Reigen Ein seltsamer Ga#. 506 . @c zu <wenken In a\en Gelenken. Hebt an. Galant au+ dem Scwirren Die Braut er @c faßt. ac.Die Laube i# so #i\. Da+ Fräulein im Kranz: „ Euc kna%en die Beine – “ „ Bald ra^eln auc deine. ac.

Fri< auf spielt zum Tanz! “ Die Spröde hinterm Fäcer. Wer weiß. Und höre# du he\ Aufspielen zum Reigen. Muß auc mit zum Tanze. wem @e geigen – Hüt dic. Die Hähne <on krähen. Gese\! W Der armen Scönheit Leben+lauf Die arme Scönheit irrt auf Erden. Der Dicter so lind. Der Zecer vom Becer. 507 . Da ver#ieben @e sact. – So ging’ + <on vorzeiten Und geht e+ noc heute. So <nurret der Reigen Zum Saal rau+ in+ Scweigen Der präctigen Nact. Daß die Lorbeern vom Kranze Fliegen im Wind. Die Klänge verwehen.

noc Hau+. 508 . Und zögen gern an+ End der Welt. Die reiten unten durc den Wind. ic wäre lieber blind. Wir haben nict+ zum Hoczeit+<mau+. Die Seele fühlt @c rect erbauet. Und wer die arme Scönheit <auet. Wie wenn der Frühling neu beginnt. Die sagen: „ Ha# nict Geld. Möct gern rect viel gesehen werden. Hüt dic. Wir fürcten deine Augen he\e.“ Von andern tut @e @c wegdrehen.So lieblic Weµer draußen i#. Möct mancen gern im Arme haben. Die mü^en traurig weitergehen. Weil jeder @e so freundlic grüßt. Da a\e furctsam von mir gehen. Sic wie auf große+ Glü% be@nnt. du arme+ Kind! Da ziehn manc redlice Gese\en. hüt dic. Da @eht @e viele <öne Knaben. Da sagt @e: „ Wa+ hil} mir mein Sehen. Weil keiner ihr so wohl gefä\t. Ic wün<t.

du Reice. Winkt dir zu einer <önen Nact.“ – Nun @~t @e hoc auf lictem Sclo^e. Geh du vorbei: @e wird dic grüßen.Da @eht @e die Gese\en wieder. Da+ Kränzlein i# herau+geri^en. E+ @ngen laut die lu#’gen Brüder. So furctbar <a\t de+ einen Gruß: „ Wa+ bi# du für ’ne <öne Leice! So wü#e i# mir meine Bru#. Ganz ohne Sceu @e mic anlact. 509 . In <öne Kleider pu~t @e @c. Wie bi# du nun so arm. Und hohe Federn #ehn darauf. Die haben je~t so freien Lauf. Die Augen. Die Fen#er glühn. @e winkt vom Sclo^e.Weil gar so <ön mein’ Augen @nd. Fort i# da+ Kränzlein au+ den Haaren. Die Sonne @nkt. die so furctsam waren. Die fahren unten auf dem Fluß. Ic hab an dir nict weiter Lu#! “ Der Wilde hat ihr so gefa\en. da+ blendet dic.

Den fal<en Pu~ und Ziererei. Weil a\e+ ander+ worden war. Du wir# noc hohe Gnade [nden. Da blie+ er lu#ig auf dem Horne. – Sie blieb nict länger mehr da oben. Vom Scloß möct @e herunterfa\en. Kein Stern wo\t nict die Nact erhe\en. Wie rau<t der Fluß! die Hunde be\en. Der Lieb#e war ein Jäger worden. Da legt @e ab die goldnen Spangen. Da ward’ + so kalt. Da mußte die Verliebte gehn. Die Fen#er fern erleuctet #ehn. Nun bi# du frei von deinen Sünden. Die Lieb zog triumphierend ein.Laut <rie @e auf bei seinem Gruß. Vor Scmerz i# ihr da+ Herz erhoben. doc himmli< klar. Au+ dem ver#o%ten Herzen drangen Die alten Tränen wieder frei. Die Seele geht in Hafen ein. Und unten ruhn im kühlen Fluß. 510 . Der Morgen <ien so rosenrot.

Ein Riµer #and darauf. Sie bleibet einsam #ehen. Sie hat mir Treu versprocen. Die Bli%e irre <weifen Von seine+ Sci{e+ Rand. Ein Scif]ein zog im Grunde. Ein blutigroter Streifen Sic um da+ Haupt ihm wand. Und a\e+ i# vorbei. Sie hat die Treu gebrocen.Blie+ immerfort in seiner Not. Der sprac: „ Da oben #ehet Ein Sclößlein überm Rhein.“ Viel Hoczeitleute drehen Sic oben laut und bunt. Die Hoczeit+nact Nact+ durc die #i\e Runde Rau<te de+ Rheine+ Lauf. Bi+ ic gekommen sei. Die an dem Fen#er #ehet: Da+ i# die Lieb#e mein. 511 .

Sie sann gar mancerlei. So freundlic er @e grüßte.Und lau<et in den Grund. Da trat ihr Bräut’gam süße Zu ihr au+ #i\er Nact. Die Spie\eut mu@zierten. Bi+ @e im Garten #and. Al+ müßt da+ Herz entzwei. Stieg @e vom Scloß herunter. So lu#ig geht der Rhein. Und Sci{ und Sci{er <wand. Er sprac: „ Wa+ wi\# du weinen. Und wie @e tanzen munter. Weil a\e fröhlic sein? Die Stern so he\e <einen. Die Töne @e so rührten. Daß ihr da+ Herze lact. Da+ Kränzlein in den Haaren Steht dir so wunderfein Wir wo\en etwa+ fahren Hinunter auf dem Rhein.“ Zum Kahn folgt’ @e behende. 512 .

<aut in die We\en <aurig Und rudert immerfort. 513 . Wir fahren so ge<wind. Sie sprac: „ Die Tone kommen Verworren durc den Wind. Und #ehen #i\ und sehen So <windlig übern Rand.Se~t’ @c ganz vorne hin. Sie sprac: „Scon seh ic Streifen So rot im Morgen #ehn. Die Fen#er @nd verglommen. Und Stimmen hör ic <weifen.“ – Der Bräut’gam <ien so traurig Und sprac kein einzig Wort. Er se~t’ @c an da+ Ende Und ließ da+ Scif]ein ziehn. Wa+ @nd da+ für so lange Gebirge weit und breit? Mir wird auf einmal bange In dieser Einsamkeit! Und fremde Leute #ehen Auf mancer Felsenwand.

Mir graut vor deinem Bilde – Du bi# mein Bräut’gam nict! “ – Da #and er auf – da+ Sausen Hielt an in Flut und Wald – E+ rührt mit Lu# und Grausen Da+ Herz ihr die Ge#alt. Drü%t ihren <önen. So bleic wird dein Ge@ct. Du @eh# so #i\ und wilde. Da+ Scif]ein sah man gehen. Die <öne Braut drin tot. warmen Leib an die eis’ge Bru#. Und wie mit #einern’n Armen Hob er @e auf vo\ Lu#.Vom Ufer Hähne krähn. – Lict wurden Wald und Höhen. Der Morgen <ien blutrot. W Von Engeln und von Bengeln Im Frühling auf grünem Hügel 514 .

Da kamen Störce gezogen. Die pu~ten @c ihre Flügel Und spielten im Sonnen<ein. Und wo er anklop}’ be<eiden Der kluge Adebar. Da+ war keine kleine Freude: 515 . Die Engel weinten und lacten Und wußten nict. Bi+ daß er zu Men<en kam. Und i# damit fortge]ogen. Und meinten: da+ wird wohl gehn! Die macten bald wictige Mienen Und wurden er#aunlic klug. Und jeder @c eine+ nahm. Da war da+ Hau+ vo\er Freuden – So geht e+ noc a\e Jahr. – Die einen doc bald @c bedacten. wie ihn’n ge<ehn. Sie <ämten @c deren genug. Und mit dem Flügelkleide Sie ließen den Flügel<na%. Die Flügel gar unnü~ ihn’n <ienen.Da saßen viel Engelein.

Al+ zöge ein Engel durc+ Blaue Und rief’ die Gese\en sein. Der lag so hoc und weit – Und dehnten sehnsüctig die Flügel Mit jeder Frühling+zeit. Weit. 516 . Befanden @c gar nict <lect. wenn die Aue Noc dämmert’ im Frühling+<ein. morgen<ön #rahlt’ die Welt. – Und al+ e+ nun kam zum Sterben. Die Flügelde%en zersprangen. Und über+ Grün @e @c <wangen Bi+ an da+ Himmel+zelt. Verla^en in Lu# und Leid.Nun #aµlic in Hosen und Fra%! So wurden @e immer ge<euter Und applizierten @c rect – Da+ wurden ansehnlice Leute. Den andern war’ +. Versäumten unten die Zeit – So irrten die kühnen Geno^en. Die sucten den alten Hügel. Da+ fanden @e droben ver<lo^en.

Ein# blüht’ von Goµe+ Odem Die Welt so wunderreic. du <öner Sang! Nun @ng ic wohl nict wieder Vie\eict mein Leben lang. liebe Lieder. Und hörten die Engel @ngen. Die andern #re%ten die Scwingen In den Morgenglanz hinau+. Die mußt Er da la^en liegen. Die einen konnten nict ]iegen. Und ]ogen jauczend nac Hau+! W Valet Ade nun.Goµ Vater zur Erden trat. Ade. Da+ tat ihm leid so sehr. So woh\eibig. träg und <wer. Seine Kinder wieder zu werben. Da in den grünen Boden 517 . Die der Storc vertragen hat.

Und denk bei eurem Rau<en Der <önen Jugendzeit. Z 518 .Senkt ic al+ Reiser euc. Je~t eure Wipfel <wanken So kühle über mir. Ic #ehe in Gedanken Gleicwie im Walde hier. Da muß ic o} noc lau<en In meiner Einsamkeit.

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VIII. Au+ dem Spani<en J .

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Je <ne\er ihr Lauf. Die Ruder nur <a\en Zum Strande zurü%. Mein Lieb#er drauf #eht. Je mehr mein Verlangen Zurü%e @e hält! Verhielt’ ic die Klagen: E+ lö#’ @e der Scmerz. Wo der We\en<lag geht. Vom Strande. Je mehr ic @e rufe. Ic rufe vom Ufer Verlorene+ Glü%. lieb Muµer.Vom Strande Ic rufe vom Ufer Verlorene+ Glü%. Wenn ein Hauc @e entführet. Da fahren die Sci{e. Die Ruder nur <a\en Zum Strande zurü%. 523 . Und Klagen und Scweigen Zersprengt mir da+ Herz. Wer hielte @e auf? Der Hauc meiner Klagen Die Segel nur <we\t.

Und wa+ @e berühren Verwandelt @c a\.So ]üctige Sclö^er. die bliebe. Die Ruder nur <a\en Zum Strande zurü%. Mit Freuden drauf baun? Wie Vögel im Fluge. Ic rufe vom Ufer Verlorene+ Glü%. E+ wandeln die We\en Und wandelt der Wind – Meine Scmerzen im Herzen Be#ändig nur @nd. W 524 . Zertrümmern der Wogen Grünen Kri#a\. Wer könnt ihn’n vertraun Und Liebe. Wo ruhen @e au+? So eilige Wandrer Sie [nden kein Hau+.

525 . Tamburin. tief im Herzen Fühl ic immer neu die Scmerzen. Deine Klänge würden mü^en Weinen um mein Leid mit mir. dic <wing ic.Die Mu@kantin Scwirrend Tamburin. Doc mein Herz i# weit von hier. Laß ic he\ die Sce\en klingen. Die Gedanken zu ver@ngen Au+ de+ Herzen+ Grunde mir. Denn mein Herz i# weit von hier. Weil da+ Herz mir wi\ zerspringen. Scöne Herren. ac könnt# du’ + wi^en. Trö#e# a\e Vögelein. Wie mein Herz von Scmerz zerri^en. W Turteltaube und Nactiga\ Bäclein. da+ so kühle rau<et. Wie ein Ang#ruf i# mein Scerzen.

dein Lieb#er sein! “ „ Böser. süße Fraue. Laß auf keiner Au mic nieder. Nactiga\enmänncen draußen Scmeµert so verlo%end drein: „ Mir vertraue. nict Lu# mehr haben. Laß mic trauernd hier a\ein. Wi\ nict Tro#. Wo ic [nde eine Que\e He\e in dem grünen Hau+. der blüht. Die von <önen Blumen glüht. Wi\ dein Lieb. Nict dein Weib. laß die fal<en Lieder! Ruh auf keinem Zweig. Einsam so\ man mic begraben. Weil’ + verwitwet und a\ein.Nur da+ Turteltäubcen trauert. eh ic trink darau+. Mit dem Scnabel er# die We\e Trüb ic. noc Liebcen sein! “ W 526 .

die da ]iegen. Daß die Fi<e lau<end #iegen Tief au+ ihrem kühlen Hau+. Wind hielt seinen Atem an. al+ ob’ + landen wo\t. Da er am Johanne+morgen Wo\t am Meere jagen gehn? Auf dem Meer ein Scif]ein fahren Sah er. Daß die Wogen leiser gingen. lenk dic Goµe+ Hand An Gibraltar+ Felsenbogen. 527 . Fing der Sci{er da zu @ngen. Wunderbar zu @ngen an. Auf dem Ma#e ruhten au+: „ Durc die Einsamkeit der Wogen. Und die Vögel. Al+ Graf Arnold i# ge<ehn. Seiden seine Segel waren Und da+ Tauwerk war von Gold. Scif]ein.Graf Arnold und der Sci{er Wem begegnet’ je solc Wunder. An dem tü%’ <en Mohren#rand.

Oder bli%et Ihr nac mir? “ „ Hab <on mancen Tanz gesehen.Flandern gürten sand’ge Banken.“ W Der Hoczeit+tanz Wie so zierlic in dem Saale Führt die Braut den Hoczeit+reihn. Wie so mutig <aut Graf Martin In die freud’gen Klänge drein! Und @e im Vorüber<weifen Flü#ert: „ Graf. 528 . Wo <on viele Sci{e sanken. Bei Leon da #eht ein Ri{. Hüt dic Goµ. <aut Ihr nac dem Tanze. lehre mic dein Lied! “ – Doc der Sci{er lenkt’ vom Lande: „ Lehr’ + nur den. wa+ @nnet Ihr? Sagt mir. mein <öne+ Sci{! “ „ Sci{er! “ rief der Graf am Strande. wa+ ic sann. der mit mir zieht. Und da+ war’ + nict. „ Sci{er.

Scla} entwa{net ohne Arg. Alt und grau <on i# mein Bräut’gam Und er holt un+ nimmer ein.“ „ Wenn so <öne meine Augen. Blanker. Dunkler <on al+ ruß’ge Kohlen I# mein junger Leib vom Stahl. Denn der Graf i# fern im Walde.“ W Blanka „ Blanker seid Ihr. Denn wohl @eben lange Jahre Legt ic nict die Rü#ung ab.“ „ Ruhet diese Nact nur. Wo\t.Eure Scönheit mic verblendet. Führt mic hier vom Tanze heim. Eure Augen tun mir’ + an. meine Herrin. der Sturm zerri^’ die Hunde 529 . al+ der Sonne Strahl! Einmal sorglo+ möct ic <lafen Ohne Wa{en diese Nact. Jagend über Berg und Tal. Riµer.

Und der Adler ihm den Falk, Und die Berg, im Grunde wankend, Stürzten ihn vom Fel+ herab! “ Drauf, heimkehrend au+ dem Walde, Trat in+ Zimmer ihr Gemahl: „ Wa+ hier einsam @nnt Ihr, Dame? Euer Stamm i# vo\ Verrat.“ – „ Herr, ic kämme meine Lo%en, Kämme @e mit großem Gram, Weil Ihr so a\ein mic la^et, Draußen <weifend auf der Jagd. – “ „ Diese Worte, <öne Blanka, Haben einen fal<en Klang, We^en i# da+ Roß im Hofe, De^en Wiehern dort er<a\t? “ – „ Meine+ Vater+ Rößlein i# e+, Da+ er Euc ge<i%t zur Jagd.“ – „ We^en @nd die blanken Wa{en, Die ic leucten sah im Gang? “ – „ Herr, ’+ @nd meine+ Bruder+ Wa{en, Euc hat er @e heut gesandt.“ – „ We^en i# die fremde Lanze, Die dort herblinkt von der Wand? “ – „ Nehmt @e ra< und #oßt mic nieder, Da+ verdien ic, guter Graf! “

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Die Jungfrau und der Riµer Eine Jungfrau wandert’ einsam In dem wunder<önen Frankreic Gen Pari+ @e wo\te ziehen, Wo die Eltern ihrer harrten; Von den Ihren abgekommen, Haµ @e @c verirrt im Walde, Lehnte @c an eine Eice Andre Wandrer abzuwarten. Kam ein Riµer da geriµen, Gleicfa\+ gen Pari+ er trabte. „ Wenn e+ Euc beliebt, Herr Riµer, Nehmt mic mit au+ diesem Walde. – “ „ Herzlic gerne, <öne Herrin! “ Und, ihr hö]ic aufzuwarten, Sprang der Riµer von dem Ro^e, Hob hinauf @e, in den Saµel Drauf @c selber zu ihr <wingend. Aber al+ @e so im Walde Einsam riµen, da begann er Ihr verliebt den Hof zu macen. „ Hüt dic, Riµer, sei nict <ändlic, Ein Todkranker war mein Vater Und verpe#et meine Muµer,
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Siec und elend müßt ver<macten, Wer mic frevelha} berührte. – “ Und der Riµer <wieg erbla^end. Aber in Pari+ am Tore Sti\ in @c die Jungfrau lacte. „ Warum lact Ihr, <öne Herrin? “ – „ Über den feigen Riµer lac ic, Der sein Mädcen hat im Freien Und nict+ mact al+ Reden+arten! “ Vo\er Scam sprac da der Riµer: „ Kehrt noc einmal um zum Walde, Habe draußen wa+ verge^en.“ Doc die <laue Jungfrau sagte: „ Nimmer kehr ic um, und tät ic’ +, Keiner doc wagt’ +, mir zu nahen, Denn ic bin die Tocter Frankreic+, Und der König i# mein Vater, Und wer meinen Leib berührte, Müßt’ + mit seinem Kopf bezahlen.“

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Herkule+’ Hau+ König Rodric in Toledo, Seiner Krone Glanz zu mehren,
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Ließ ein groß Turnier verkünden. He\ <on die Trompeten <meµern, Seczigtausend Riµer kamen, Die zu kämpfen dort begehrten. Doc, bevor der Kampf begonnen Zu ihm die Toleder treten Biµend, daß er Tor und Riegel Wo\ mit neuem Scloß versehen An de+ Herkule+ Pala#e, Wie’ + bi+her der Brauc gewesen. Aber in dem alten Hause Dact er, reicen Sca~ zu heben, Ließ die Riegel a\ zerbrecen Und de+ Tempel+ Tore sprengen. Al+ er eintrat, war’ + so #i\ drin, Nur ein Spruc glänzt’ ihm entgegen: „ Weh dir, Rodric, denn der König, Der betreten diese Scwe\e, Der gebrocen diese Sti\e, Wird Hispanien versengen! “ Seitwärt+ hinter einem Pfeiler War ein präct’ger Scrank zu sehen, Drinnen lagen fremde Banner Mit Figuren zum Er<re%en, Und Araber, hoc zu Ro^e, Funkelnd mit gezü%ten Scwertern,
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Hielten an dem Screin die Wace, Lautlo+, ohne @c zu regen. – Rodric wandt @c vor Entse~en, Wo\t fortan nict+ weiter sehen, Und ein Bli~#rahl zu%t’ vom Himmel Und verbrannt den Zaubertempel. Über+ Meer wohl sandt er Krieg+volk, So\ten Afrika erwerben, Weµer #iegen, wo @e fuhren, Mußten a\ im Meer verderben.

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Donna Urra$a Scon in Trümmern lag Zamora, Da+ der #olze Cid umzingelt, Auf den Turm da trat Urra$a, Rief von den zer<oßnen Zinnen: „ Übermüt’ger Cid da drunten, So\te# dic der Zeit erinnern, Da am Altar von Sankt Jago, Sie ge<lagen dic zum Riµer! An dem Tage gab mein Vater Wa{en dir zum Angebinde,
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Meine Muµer gab dein Roß dir. Wie so fein die Sporen klingen! Ic hab dir @e umgebunden – Damal+ <ien’ +, wir <ieden nimmer, Ander+ wo\ten’ + meine Sünden, Ander+ wandten’ + die Ge<i%e: Mit Ximene von Lozano Tau<te# treulo+ du die Ringe. Sclect gezielet, Don Rodrigo! Höhre+ Ziel war dir be<ieden, Kron und Reic, die ic dir bracte, Gab# du hin für Silberlinge Und verlor# die König+tocter, Um die Magd dir zu gewinnen! “ „ Auf, mein Volk “, rief da der Riµer, „ Auf und wendet euc von hinnen! Denn ein Pfeil dort durc die Lü}e Scwirrte von de+ Turme+ Zinnen, Ohne Eisen war die Spi~e, Hat mir doc da+ Herz zerri^en, Und kein Heilkraut gibt’ + auf Erden, Muß fortan nun tro#lo+ irren! “

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Durandarte+ Ab<ied

„ Durandarte, Durandarte, Riµerlic in Lu# und Streit, Biµ dic, laß un+ einmal plaudern Wieder von der alten Zeit. Denk# du noc der <önen Tage, Wo du mir dein Herz geweiht, Und in Sang und Riµerspielen Vor der Welt um mic gefreit? Wieviel Mohren warf# du nieder, Rief ic zum Turniere dic! Fa# kenn ic dic je~t nict wieder, Sag, warum vergaßt du mic? “ – „ Scmeicelnd klingen solce Worte Und verlo%end i# die Huld, Aber wenn mein Herz @c wandte, Euer, Dame, i# die Sculd. Wohl weiß ic’ +, für Gaifero+ Waret Ihr in Lieb entbrannt, Al+ ic tro#lo+ und geäctet Irrte fern im fremden Land.
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Drum, wenn Ihr von Lieb je~t redet, Habt Ihr’ + wei+lic nict bedact, Denn um nict die Scmac zu tragen, Wend ic mic in Tode+nact.“

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Durandarte+ Tod „ O Belerma, o Belerma, Du geboren mir zum Unheil! Sieben Jahr dient ic dir treulic, Hab mir doc kein Lieb errungen, Und je~t, da du mic erhörte#, Muß ic in der Sclact verbluten. Nict die Tode+#immen fürct ic, Wenn @e auc so früh mic rufen, Darum nur i# Tod so biµer, Weil er mir dein Bild verdunkelt. O mein Veµer Monte+ino+, Wenn @c meine Seel ent<wungen, Bringt mein Herze zu Belerma, Wo\t ihr meinetwegen huld’gen, Biµen, daß @e mein gedenke, Der so treu um @e gerungen. Gebt ihr a\e meine Länder,
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Die ic freudig ein# bezwungen; Da mein Lieb nun untergehet, Sei a\ Gut mit ihr versunken! – Monte+ino+, Monte+ino+, Heiß brennt diese Lanzenwunde, Müde <on i# meine Recte, Au+ viel Que\en hier verblut ic, ’+ wird so kühl nun – ac die Augen, Die un+ au+ziehen Ahn so mutig, Sehn un+ nimmermehr in Frankreic. – Drü%t noc einmal an die Bru# mic, Veµer, denn ic sprec verworren Und vor meinen Augen dunkelt’ +, Euc befehl ic a\ mein Sorgen Und vertraue Eurem Scwure, Denn der Herr, an den Ihr glaubet, Höret un+ in dieser Stunde, “ Tot nun ruhet Durandarte In dem #i\en Felsengrunde, Weinend lö# ihm Monte+ino+ Helm und seiner Rü#ung Gurte, Lö# sein Herze für Belerma Mit dem Dolce au+ der Bru# ihm Und begrub ihn unterm Felsen, Sprac dabei au+ Herzen+grunde: „ O mein Veµer Durandarte,
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Tapfrer Degen, Herzen+bruder, Wa+ so\ ic fortan auf Erden, Da die Mohren dic er<lugen! “

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Donna Alda In Pari+ saß Donna Alda, Roland+ Braut, im hohen Saal Und mit ihr dreihundert Damen, Ihrer Gespielinnen Scar; A\e waren gleic beScuhet, A\e trugen gleic Gewand, Aßen rund um eine Tafel Von demselben Brot zumal, Donna Alda au+genommen, Weil @e ihre Herrin war. Hundert spannen goldne Fäden, Hundert woben Tepp’ce zart, Hundert aber mu@zierten, Sie zu trö#en mit Gesang. Donna Alda war ent<lummert Bei der In#rumente Klang,
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Plö~lic fuhr @e auf, laut <reiend, Daß man’ + hört’ bi+ in die Stadt. Zu ihr spracen da die Jungfraun: „ Wer tat Euc wa+ Sclimme+ an? – “ „ Einen Traum haµ ic, ihr Mädcen, Der mir großen Scre%en gab: Einsam im Gebirge #and ic, Durc die Öde ]og ein Falk, Hinterdrein ein junger Adler, Drängend ihn in wilder Jagd, So geäng#igt #ürzt der Falke Flüctend @c in mein Gewand, Doc der Aar mit seinen Fängen Haµ ihn zornig <on umkra\t, Riß den Falken mir in Stü%e, Streut’ die Federn übern Plan.“ Drauf zu der er<ro%nen Herrin Ein+ der Kammerfräulein sprac: „ Diesen Traum wi\ ic Euc deuten: Euer Bräut’gam i# der Falk, Der @c über+ Meer ver]ogen, Eure Scönheit i# der Aar, Der den wilden Edelfalken
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„ Staune nict und laß dein Graun. Jagdmüd lehnt’ an eine Eice Sic der Riµer im Ge#ein. 541 . spric# du wahr.“ Kam ein Brief am andern Morgen. Eine Jungfrau da er<ro%en In de+ Wipfel+ Dunkelheit Sah er #ehen. W Da+ Waldfräulein Falke war im Wald ver]ogen Und die Hunde irrten weit. Bin ein König+töcterlein. Wo man traut Euc am Altar. Drin mit Blut ge<rieben war. Liebe+ Mädcen. ihre Lo%en Ring+ umgaben Stamm und Zweig. Daß ihr Roland war gefa\en In der Sclact von Ron$e+val.Sic im Flug gefangen hat. Und da+ Hocgebirg die Kirce. – “ „ Reiclic wohl wi\ ic dir’ + lohnen.

“ – Sie vom Baum rief: „ Weh dem Riµer. Wi\ al+ Ehefrau dir dienen. Muµer riet. Der die Jungfrau läßt a\ein! “ Er riµ fort. Daß ic @eben Jahr muß wohnen Hier in Walde+einsamkeit.Sieben Zauberfraun mic haben Auf der Amme Scoß gefeit. Konnt den Baum nict wieder[nden Aber weit. Sieben Jahr @nd heut ver]o^en Oder morgen um die Zeit. noc bi+ morgen frühe Harret in dem Walde mein Hab zu Hau+ ’ne weise Muµer. er so\t @e frein. Biµe dic um Goµe+ wi\en. @e blieb im Walde. Führ mic au+ dem Walde heim.“ „ Fräulein. Oder auc dein Liebcen sein. vom Walde weit Sah er ziehn ein Fähnlein Reiter. War’ + so #i\e im Ge#ein. Al+ er morgen+ kehrt’ zurü%e. Wi\ er# fragen. wa+ @e meint. Und er #ürzt zu Boden nieder 542 . Führten fort da+ Waldfräulein.

In der grünen Einsamkeit: „ <wer Gerict verdient der Riµer Der verloren solce Maid! Ic wi\ selb# den Stab mir brecen. noc einmal Zu be<auen Stadt und Lande. o Valen$ia. Ic wi\ selb# mein Ricter sein. Da die+ sah ein alter Maure: Auf de+ höc#en Turme+ Warte Stieg er <weigend da. Würd’ge Herr<erin der Lande. Deine heitre Pract muß @nken. 543 . Konnte kaum @c langer wahren Weil @c die Almoraviden Zögernd nict zum Bei#and wandten. Brac da+ Herz ihm bei dem Glanze. Abhaun so\ man mir die Recte Und mic <leifen durc die Heid! “ W Weh Valen$ia! Einge<lo^en war Valen$ia. Gramvo\ mit prophet’ <em Munde Also von dem Turme sprac er: „ O Valen$ia. Und wie @e herauf so leucten.

Und dein mäct’ger Guadalaviar Wird au+ seinen Ufern #eigen. Werden Hir<e einsam grasen.So @c Goµ nict dein erbarmet! Die vier Felsen. wenn @e könnten. Liegt verödet Strand und Hafen. Den du mäctig ein# beherr<te#. Deine Zinnen. Deine fe#en Mauern seh ic Von dem wilden Anlauf wanken. drauf du throne#. Trüben jeden Bac im Lande. Die fortan verwildernd ranken. Ring+ in deinen <önen Gärten. gleic Kri#a\en. A\e+ fröhl’ce Grün zernagend. Keinen Du} mehr hauct die Lu} her. die so tro#reic Über Land und Völker ragen. Würden. klagen. Werden unaufhaltsam #ürzen. fahren. 544 . Ihren Wunderglanz verlö<en. In den tro%nen Wa^erkün#en Funkeln nimmermehr die Strahlen. Sclagen blutrot auf die Flammen. Und vom weiten Berge+kranze. Deine Türme. Wo vieltausend Blumen #anden. Wo je~t Sci{e kommen. Muß da+ Glühen a\ verblühen.

“ o 545 . – O Valen$ia. Helf dir Goµ in jenen Tagen! O} <on hab ic e+ verkündet Wa+ ic weinend je~t beklage. al+ eine Tode+wunde A\e+ Volk dic hat verla^en. o Valen$ia. Bi+.Daß da+ Qualmen dic erblindet Ring+ von deiner Länder Brande.

. .Fußnote 1. Da+ vor#ehende Lied wurde am 20. welce de+ damaligen Kronprinzen von Preußen. Maje#ät. von einem Freunde de+ Verfa^er+ in dem Ko#üm der alten Liedsprecer gesungen. je~igen König+. Juni 1822 während der Tafel. in dem großen Rempter de+ Marienburger Riµer<lo^e+ gab.

Wanderlieder Fri<e Fahrt A\gemeine+ Wandern Der frohe Wander+mann Im Walde Zwielict Nact+ Der wandernde Mu@kant Die Zigeunerin Der wandernde Student Der Maler Der Soldat Seemann+ Ab<ied Die Spie\eute Vor der Stadt Dryander mit der Komödiantenbande Der verliebte Reisende Rü%kehr Auf einer Burg Jahrmarkt In der Fremde Sehnsuct Ab<ied Wann der Hahn kräht Der Morgen 9 9 11 11 12 13 14 21 21 22 24 25 26 28 29 30 35 36 37 39 40 41 42 42 .Gedictverzeici+ I.

Sängerleben Sclimme Wahl Anklänge Intermezzo Reµung Hippogryph Die zwei Gese\en Da+ Bilderbuc Mandelkerngedict Der Unverbe^erlice 43 44 44 45 46 47 48 51 53 56 57 58 59 59 61 62 63 71 71 73 77 79 80 82 82 84 .Miµag+ruh Der Abend Die Nact Wegweiser Täu<ung Scöne Fremde Liebe in der Fremde Lu#ige Mu@kanten Wandersprüce Wandernder Dicter Erinnerung Heimweh An der Grenze Wanderlied der Prager Studenten Rü%kehr Zur Hoczeit Der irre Spielmann II.

Die Werber Soneµe Wehmut Intermezzo Laß da+ Tr¥auern Dicterfrühling Intermezzo Aufgebot Intermezzo Terzeµ Chor der Scmiede Morgenlied Intermezzo Guter Rat Umkehr Intermezzo Liede+mut Entgegnung Der Isegrim Tafe\ieder (Damen-Liedertafel in Danzig) Trinken und Singen Zum Ab<ied Berliner Tafel Die Haimon+kinder Der alte Held Toa# Treue 85 87 92 95 95 96 98 98 100 101 104 105 107 107 108 110 110 111 112 113 113 115 117 118 119 121 122 122 .

Heimweh Dicterlo+ Spruc Lo%ung Rü%bli% Zweifel Dicterglü% Sommer<wüle Fri< auf! Krieg+lied Eldorado Frühling+klage An die Waldvögel Vorwärt+! Frühe Zum Ab<ied Vergebner Ärger Der Wegelagerer Der Glü%+riµer Der Scre%enberger Tro# An die Dicter Wün<elrute III. 124 125 125 126 127 128 129 130 132 134 135 137 137 138 139 139 140 141 142 143 145 146 149 153 159 161 . Zeitlieder Die Freunde Der Riese In da+ Stammbuc der M.H.

+ Stammbuc Auf dem Scwedenberge Lieber a\e+ Soneµe An A.In E. . .. Der Gei# Klage An .. Nactfeier Zorn Symmetrie Heimkehr Gebet Mahnung Der Tiroler Nactwace An die Tiroler An die mei#en Der Jäger Ab<ied Auf dem Rhein Tro# Zeicen Unmut Ent<luß Ab<ied+tafel An meinen Bruder Aufbruc Tu< Appe\ 162 163 164 165 165 167 168 169 170 172 173 174 177 178 180 181 182 184 185 186 187 187 188 189 192 193 195 196 ..

Frühling und Liebe An die Freunde Anklänge Da+ Zauberne~ Der Scalk Frühling+gruß Abendland<a} Elfe 197 199 201 202 203 204 205 207 208 211 217 217 219 221 222 223 224 225 226 231 232 234 236 237 238 238 .Soldatenlied Die ern#ha}e Fa#nact Auf der Feldwact Wa{en#i\#and der Nact In C. . Stammbuc Der Frieden+bote An meinen Bruder An Philipp Hermann+ Enkel Der Liedsprecer 1 Der neue Raµenfänger Der brave Sci{er Ablösung An die Lü~ow<en Jäger Bei Ha\e Wecsel Ab<ied Vorbei Weltlauf IV. +. .

Frühling+mar< Die Lerce Nactiga\ Adler Durceinander Gleicheit Gedenk Die Sperlinge Scneeglö%cen Spaziergang Mädcenseele Ste%brief Morgen#ändcen Au+@ct Abend#ändcen Nact Wahl Die Sti\e Frühling+ne~ Da+ Mädcen Die Studenten Der Gärtner Jägerkateci+mu+ Der Kadeµ Der Pola% Der Jäger Der Landreiter Der Bote 239 240 240 241 242 243 243 244 244 245 246 247 248 248 249 250 252 253 254 255 256 257 258 260 260 261 262 262 .

Die Jäger Der Winzer Der Poet Die Kleine Die Stolze Der Freiwerber Der Tanzmei#er Die Braut Die Geniale Der verzweifelte Liebhaber Der Glü%lice Der Nactvogel Die Nactblume Der Dicter An eine Tänzerin Klage Trauriger Winter Trauriger Frühling Begegnung Der Kranke Im Herb# Die Hoczeitsänger Der le~te Gruß Bei einer Linde Vom Berge Verlorne Liebe Da+ Ständcen Klang um Klang 263 264 264 265 266 267 270 271 272 272 273 274 275 276 278 279 280 281 282 283 284 285 287 288 289 290 292 293 .

Totenopfer Wehmut Soneµe Treue Gute Nact Am Strom Nacruf an meinen Bruder Auf meine+ Kinde+ Tod An einen Of[zier.Neue Liebe Frühling+nact Frau Venu+ Erwartung Leid und Lu# Trennung Glü% Die Scärpe Ab<ied und Wiedersehn Die Einsame An die Entfernte Da+ Flügelroß Glü%wun< Der junge Ehemann Im Abendrot Nacklänge V. der al+ Bräutigam #arb Angedenken In der Fremde 294 295 296 297 298 300 303 304 305 307 310 313 317 317 318 319 329 329 332 332 333 334 337 344 345 346 .

Gei#lice Gedicte Göµerdämmerung Mariä Sehnsuct Jugendandact Der Fromme Lieder An den heiligen Joseph Kircenlied Morgengebet Miµag Abend Nactgruß Morgenlied In der Nact Werktag Sonntag Frühling Herb# Winter Der Sci{er Der Soldat Der Wäcter Goµe+ Segen Der Umkehrende 347 348 349 353 359 361 368 369 371 372 373 374 375 376 377 378 379 379 380 381 382 383 384 385 386 386 .Vesper Die Nactiga\en Nacruf VI.

Der Kranke Sterbeglo%en Der Pilger Der Pilot Der Ein@edler Der Sänger Morgendämmerung Da+ Gebet Sonntag Nactgebet O#ern Weihnacten Ab<ied Mondnact Glü% auf Nactlied Stimmen der Nact Herb#weh Winternact Tro# Dank Kurze Fahrt Sci{erspruc So oder so Walt Goµ! Sci{ergruß Tode+lu# Warnung 389 390 391 394 395 396 398 399 401 402 403 403 404 405 406 407 408 409 409 410 410 411 411 412 413 414 415 415 .

Die heilige Muµer Mahnung Wact auf! Im Alter Memento mori Die Fluct der Heiligen Familie Marienlied Durc! VII. Romanzen Die Zauberin im Walde Die Riesen Der Göµer Irrfahrt Die Brautfahrt Vom heiligen Eremiten Wilhelm Der Kühne Der Wacµurm Nactwanderer Der Knabe Die Nonne und der Riµer Der #i\e Grund Der Kämpe Waldmädcen Der Unbekannte Der #i\e Freier Waldgespräc Die Saale 416 417 418 418 419 420 421 422 427 430 432 436 441 443 443 445 446 447 449 450 451 452 454 455 456 .

Der alte Garten Verloren Der Scnee Die weinende Braut Da+ zerbrocene Ringlein Der Gefangene Der traurige Jäger Der Bräutigam Die fal<e Scwe#er Der Reiter+mann Da+ kalte Liebcen Die verlorene Braut Parole Zauberbli% Der verirrte Jäger Die späte Hoczeit Die #i\e Gemeinde Die deut<e Jungfrau Die wunderlice Prinze^in Meere+#i\e Der zaubri<e Spielmann Da+ kranke Kind Der Sca~gräber Die Räuberbrüder Son# Der Kehrau+ Der armen Scönheit Leben+lauf Die Hoczeit+nact 457 458 458 459 461 462 466 467 468 469 473 474 480 481 482 483 484 489 490 498 498 501 503 504 505 506 507 511 .

Au+ dem Spani<en Vom Strande Die Mu@kantin Turteltaube und Nactiga\ Graf Arnold und der Sci{er Der Hoczeit+tanz Blanka Die Jungfrau und der Riµer Herkule+’ Hau+ Donna Urra$a Durandarte+ Ab<ied Durandarte+ Tod Donna Alda Da+ Waldfräulein Weh Valen$ia! 514 517 523 525 525 527 528 529 531 532 534 536 537 539 541 543 Z .Von Engeln und von Bengeln Valet VIII.

.

Mein Sca~ i# in der Ferne.Überm Lande die Sterne Macen die Runde bei Nact. Liegt am Feuer auf der Wact. .

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